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Auflagenstärkstes Hausbesitzer-Magazin in der Region Hannover

Wohneigentum Investition in die Zukunft infa – die Erlebnis-Entdecker-Einkaufs-Messe präsentiert:

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Die Messe für Renovieren, Modernisieren und Einrichten Neanderstraße 13 30165 Hannover Tel.: 0511/358980 www.sanikue.de

12.– 20. OKT. 2019 Messe Hannover · 10 – 18 Uhr

www.hausundmarkt.de | Hannover 41. Jahrgang | September 2019 | Nr. 9 | Preis 2 €


WOHNEN IST SCHÖN

„Stil ist nichts Endgültiges, sondern beständiger Wandel.“

Freuen Sie sich auf die Neueröffnung

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Editorial

Inhalt September 2019

ENERGIE 46 Heizung 30 Jahre sind genug: Oldies raus 54 Erneuerbare Energie Solarthermie & Photovoltaik GARTEN 56 Rasen Ab in den Winterschlaf 59 Impressum

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BODENBELÄGE Nie mehr Eisfüße

FOTO: VDP/HAIN NATUR-BÖDEN GMBH

RENOVIEREN 28 Telefonaktion Mehr Wohnraum durch Ausbau 34 Sicherheit Tipps zum Einbruchschutz 38 Bauelemente Fenster & Türen 41 Wintergarten Gemischtes Doppel aus Glas 42 Elektroinstallation Was zählt beim Zählerschrank? 44 Dach Tipps für die Modernisierung

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KOMFORT & LEBEN Bauen im besten Alter

FOTO: BGL

WOHNEN 22 Bad Hallo Herbst 25 Möbel Sofas richtig pflegen 26 Küche Die neuen Wohnküchen

FOTO: WEBERHAUS

AKTUELL 04 Schaufenster Uns wird‘s warm ums Herz 06 infa/bauen + wohnen Jetzt vormerken! 12 Komfort & Leben Neubau, Wohneigentum, Barrierefreiheit

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Jetzt ist Tatkraft gefragt Urlaub – vorbei. Der (heiße) Sommer − so gut wie vorbei. Und damit hat sich auch das Dolcefarniente, das süße Nichtstun, erledigt. Mit neuer Tatkraft und vielen Ideen gehen wir in den Herbst und freuen uns auf neue Herausforderungen. Wir unterstützen Sie dabei und geben schon jetzt eine Vorschau auf die infa/bauen + wohnen im Oktober. Gewinnen Sie bei uns Eintrittskarten für die große Erlebnis- und Einkaufsmesse, die viele neue Anregungen gibt. | 06 Lassen Sie sich telefonisch von unseren Experten zum Thema Wohnraumerweiterung kostenfrei beraten. | 28 Und kümmern Sie sich jetzt noch rasch um Ihre Heizung, es ist höchste Zeit für die Wartung und gegebenenfalls für einen Austausch. | 46 Viel Spaß bei der Lektüre wünscht Ihnen Ihre

GARTEN Wertvolles Herbstlaub

TITELFOTO: IMAGINANDO-STOCK.ADOBE.COM

Jutta Junge, Chefredakteurin

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Gesund heizen mit Specksteinöfen Als Quelle für die ökologisch und ökono­ misch überzeugende Strahlungswärme sind die Specksteinöfen dank ihrer hohen Wärme­ effizienz und -speicherfähigkeit besonders geeignet. Zwei bis drei Befüllungen reichen für bis zu 36 Stunden Wärme aus. (epr)

FOTO: EPR/TULIKIVI

Web-Wegweiser www.tulikivi.com

Uns wird‘s warm ums Herz

Machen wir uns nichts vor: Der Sommer tritt von der Bühne ab. Abends wird es wieder spürbar schneller dunkel und kühler. Wie schön, wenn man dann ein gemütliches Plätzchen vor dem Kaminofen findet. FOTO: AUSTROFLAMM

„Mo Duo“, der Kombi-Ofen Dieses Kombigerät lässt sich mit Pellets oder Scheitholz behei­ zen und kombiniert so das Beste aus beiden Welten: Den Kom­ fort eines automatischen Pelletfeuers mit automatischer Zün­ dung, Thermostatautomatik oder Timerprogrammierung und das unvergleichliche Flammenbild von knisterndem Scheit­ holz. Das macht Sie außerdem unabhängig: Sie können jeder­ zeit zwischen den Brennstoffen wechseln. Und Sie sind auch von der Stromversorgung unabhängig, denn im Scheitholzbe­ trieb funktioniert der Ofen auch ganz ohne Strom. Mehr Informationen Kaminzentrum Hannover GmbH, Eupener Straße 35, 30519 Hannover, Tel. 0511 839010, www.kaminzentrum.de

FOTO:HARRIE LEENDERS

Ein Oldie, gemacht für die Zukunft

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Der Entwurf und die Technik des Boxer Plus basieren auf dem Boxer von 1982, der für Kunden entwickelt wurde, die eine ausgeklügelte Ver­ brennungstechnik zu schätzen wussten. Der neue Boxer Plus bietet eine Kombination von schnell und langsam: Durch die ausgeklügelte Technik wird rasch die Betriebstemperatur erreicht, die hochwertigen Materia­ lien halten die Wärme sehr lange, sogar bis 60 °C nach acht Stunden Betrieb. Nicht zu vergessen die Optik: Der kompakte Holzofen ist ein richtiger Kraftprotz und hat eine ausdrucksvolle Form. 7 cm dicke, kera­ mische Seitensteine verleihen dem Boxer ein robustes Charisma. Mehr Informationen Kaminland Handels GmbH − Garbsen, Bauboulevard 2 (direkt an der B 6), 30827 Garbsen, Tel. 05131 4439904, www.kaminland.de

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Schaufenster Aktuell

FOTO: EPR/HAAS+SOHN OFENTECHNIK

Feuergenuss von allen Seiten Der Kaminofen LAKO lässt sich am besten an einer geraden Wand aufstellen. Durch die sich auf drei Seiten erstreckende, hochschiebbare Tür kann man das Feuer aus mehreren Rich­ tungen betrachten. Zudem ist sie leicht zu öffnen, und beim Nachlegen von Holz braucht die Tür keinen zusätzlichen Raum neben dem Ofen. Der Specksteinofen LAKO ist aufgrund der langanhaltenden Wärmeabgabe auch optimal für Niedrig­ energiehäuser geeignet. Erhältlich in vier Oberflächen.

FOTO: TULIKIVI

Mehr Informationen Das Ofenzentrum GmbH, Vahrenwalder Straße 288, 30179 Hannover, Tel. 0511 96496096, www.das-ofenzentrum.de

Clever heizen via Smartphone Mit einer innovativen App ist HAAS+SOHN die Kombination von moderner Technologie und ursprünglichem Feuerzauber gelungen. Bei dem Modell ENGADIN PLUS begleitet sie durch den gesamten Heizvorgang und kommuniziert jeden Schritt zum optimalen Zeitpunkt. Das sorgt für maximale Heizleistung bei minimalen Emissionen. Für Pelletöfen ist ebenfalls eine Handhabung per App möglich. Mit ihr können bis zu fünf Fami­ lienmitglieder mehrere Öfen steuern. Die Variante WLAN local ermöglicht die Steuerung zu Hause, während man mit der Funktion WLAN global standortunabhängig Zugriff hat. (epr) Web-Wegweiser www.haassohn.com

FOTO: EPR/OLSBERG GMBH

Das Besondere einer Tradition

Web-Wegweiser www.ofenkachel.de

Haus & Markt 09/2019

FOTO: EPR/VERBAND DER KERAMISCHEN INDUSTRIE/SEYFFARTH

Kachelöfen und Heizkamine mit Ofenkacheln sorgen für ein ganz besonderes Wohlfühlklima in den eigenen vier Wänden. Die Kacheln aus natürlichen Rohstoffen zeichnen sich vor allem dadurch aus, die Wärme über einen langen Zeitraum zu speichern und gleichmäßig über die keramische Oberfläche an den Wohnraum abzugeben. Auch bei der Gestaltung des indi­ viduellen Wunschkachelofens bleiben keine Ansprüche offen: Durch die Vielfalt der angebotenen Formate und Kachelformen und die einzigartigen Oberflächenstrukturen wird jeder Kachel­ofen zu einem besonderen Unikat. (epr)

Die Tür zum Wohlbefinden In der heutigen Zeit taucht man ständig in die digitale Welt ein. Der Sinn für Dinge, die in uns ein ganz ursprüngliches Wohlbefinden hervorrufen, geht dabei verloren. Dazu zählt zum Beispiel ein prasselndes Feuer: Ein Kaminofen bringt ein Stück Natur in die eigenen vier Wände – gepaart mit einem tollen Design und attraktiven Extras. Die elektrische Fülltür Palena Plus SD Compact von Olsberg beispielsweise kann per Fußpedal automatisch geöffnet und geschlossen werden. Olsberg Kaminöfen sind in vielfältigen Formen und Farben erhältlich. Web-Wegweiser www.olsberg.com

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bauen − die Fachausstellung für Bauen, Renovieren und Finanzieren im Rahmen der infa.

FOTOS (3): FA HECKMANN GMBH

Der Anfang jedes Bauvorhabens 300 Aussteller, 22.000 Quadratmeter und ein Angebot, dass es so kein zweites Mal in Norddeutschland gibt. Die bauen + wohnen auf der infa hat auch in diesem Jahr wieder viel zu bieten.

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ie bauen + wohnen im Rahmen der Einkaufs- und Erlebnismesse infa ist der Hotspot für all diejenigen, die bauen, renovieren, sanieren oder sich einfach nur neu einrichten wol­ len. Aufgeteilt in die Bereiche bauen sowie wohnen & ambiente umfasst das Angebot der teilnehmenden Firmen Carports, Siche­ rungs- und Heizungsanlagen, Gewächshäu­ ser, Bedachungen, Whirlpools, Kamin- und Pelletöfen, Wohnlandschaften, Einbaukü­ chen, Wasserbetten und vieles mehr. Erwei­ tert wird das Angebot um Dienstleistungen und Beratung aus den Bereichen Hausbau, Sanierung, Einbruchschutz, Garten, Bad & Sanitär. 6

Werkzeugwelt mit großen Markennamen

Zu den Highlights für echte Heimwerker gehört auch in diesem Jahr die große Werk­ zeugwelt des Braunschweiger Traditions­ unternehmens Ohlendorf. Hier finden die Besucher die Weltmarktführer unter den Werkzeugherstellern. Ob Schlagbohrer, Akkuschrauber oder Schwingschleifer – Ohlendorf hat die großen Namen wie Festool, Makita oder Black & Decker.

Holz im Holzbau

Ein echter Blickfang in der Halle ist das vom Landesmarketingfonds Holz Niedersachsen aufgebaute Einfamilienhaus – begehbar und

Viele Neuheiten für das Heim gibt es auch in diesem Jahr wieder zu sehen und zu erleben.

in Originalgröße. Darüber hinaus finden die Besucher hier jede Menge Informationen über die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten von Holz im Hausbau.

„Die gute Form“

Um Holz geht es auch in der Sonderschau „Die gute Form“. In der vom Verband des Tischlerhandwerks Niedersachsen/Bremen veranstalteten Ausstellung werden die bes­ ten Gesellenstücke der Nachwuchstischler gezeigt – in außergewöhnlichem Design und herausragender Qualität. Die Besucher haben die Möglichkeit, die Ausstellungs­ stücke zu bewerten. Diese Bewertung fließt dann in die Bewertung der Jury mit ein. Am Haus & Markt 09/2019


letzten infa-Tag wird dann der Gewinner gekürt, der sich dann im Landeswettbewerb messen darf.

Wohnen & Ambiente

Um das Thema Einrichten geht es vornehm­ lich im Bereich wohnen & ambiente. Hier finden die Besucher eine große Auswahl an Einbauküchen der ganz großen Hersteller, maßgeschneiderte Sitz- und Wohnlandschaf­ ten, neueste Einrichtungstrends, Betten, großformatige Kunstdrucke und Fotografien, Leuchtmittel, Accessoires und vieles mehr.  RED  W Web-Wegweiser www.meine-infa.de Mehr Informationen bauen + wohnen 2019, der Hotspot für Haus­ bauer, Sanierer, Werkzeugfans und Hobbygärtner im Rahmen der infa, Deutschlands größter Erlebnis- und Einkaufsmesse (12. bis 20. Oktober) auf dem Messegelände in Hannover. Täglich von 10 bis 18 Uhr.

10 x 2 Eintrittskarten zu gewinnen VOM 12. bis 20. Oktober ist in Hannover wieder infa-Zeit. Neun Tage lang dreht sich die Messe-Welt um Deutschlands erfolgreichste und größte Erlebniswelt mit über 1400 Ausstellern aus 40 Nationen in acht Hallen. Sie können dabei sein: Haus & Markt verlost gemeinsam mit dem Messeveranstalter Fachausstellungen Heckmann GmbH 10 x 2 Eintrittskarten. Schicken Sie eine Mail an gewinnspiel@ hausundmarkt.de oder eine Postkarte an die Haus und Markt Verlagsgesellschaft mbH, Hans-Böckler-Allee 7, 30173 Hannover. Das Stichwort lautet „infa 2019“. Einsendeschluss ist der 30. September 2019. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die infa ist das Ferien-Highlight im Herbst.

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Unter einem Dach: Ideen und Innovationen für den Neubau, Umbau und die Modernisierung.

FOTOS: LORENA KIRSTE

IMMOVATIONSHAUS Das Zukunft-Zuhause Neueste technische Innovationen im Hausbau sehen, erleben und verstehen. Das ist ab September möglich im IMMOVATIONSHAUS in Altwarmbüchen. In einer inspirierenden ­Umgebung zeigt der geschäftsführende Gesellschafter der HANNOVER HAUS GmbH Dipl. rer. oec. Andreas J. Hecht innovativste Ideen, Konzepte und Lösungen für Neubau, Umbau oder Modernisierung. Der Preisträger des Wettbewerbs „Zukunft und Innovation“ möchte Berührungsängste mit neuen Technologien abbauen und dem regionalen, nationalen und internationalen Publikum Zukunftslösungen im Bau präsentieren. Herr Hecht, seit 20 Jahren bauen Sie mit Ihrer Firma HANNOVER HAUS hochwer8

tige, umweltbewusste und individuelle Ein- und Mehrfamilienhäuser. Welche Rolle spielt dabei das IMMOVATIONSHAUS? Andreas J. Hecht: Ich liebe es, Zukunft und Visionen zu entwickeln. In allen Bereichen des Hausbaus, von den Materialien bis zur intelligenten Steuerung der Heizung, Lüftung, Kühlung, Beleuchtung, Sicherheit und Überwachung gibt es viele innovative Ansätze, aber nur wenige kennen sie. Mit dem IMMOVATIONSHAUS haben wir ein Erprobungs-, Ausstellungs-, Schulungs- und Beratungszen-

trum geschaffen, in dem Besucher innovative Installationen in der Praxis erleben und kennenlernen können. Warum sollten sich Bauherren für ­inno­vative Haustechnologien ­inte­ressieren? Hecht: Dafür gibt es viele gute Gründe: Weil innovative Materialien und Technologien die Lebensqualität erhöhen und gesundes Wohnen ermöglichen. Weil sie im laufenden Betrieb des Hauses Kosten sparen, dem Eigentümer einen hohen Wiederverkaufswert des Hauses sichern und in der Finanzierung oft und sehr Haus & Markt 09/2019


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Innovative Materialien erhöhen die Lebensqualität und ermöglichen gesundes Wohnen.

Das Thema moderne und komfortable Badausstattung wird ebenfalls mit ansprechenden Beispielen aufgegriffen.

sind oder an Sicherheit für Kinder oder alte Menschen oder an Lichtanlagen und Verschattungssystemen, das IMMOVATIONSHAUS lädt auf vier Etagen zu einem informativen Bummel ein. Unsere kompetenten Architekten, Bauingenieure und Bauberater unterstützen Sie gerne beim Finden von Ideen, beim Lösen von Problemen und beim innovativen Gestalten.  W

Ein perfekt abgestimmtes Wohnkonzept schafft Raum für neue Ideen und die Gestaltung des Heims.

stark gefördert werden. Weil umweltfreundliche Materialien teilweise konventionell eingesetzten Materialien in bestimmten Qualitäten haushoch überlegen sind. Und nicht zuletzt auch, weil nachhaltiges Bauen für eine lebenswerte Zukunft entscheidend sein wird. Welche Art von Kunden sprechen Sie mit dem IMMOVATIONSHAUS an? Hecht: Im Neubau haben wir es oft mit Kunden zu tun, die nicht die Katze im Sack und auch kein Haus aus dem Baukasten kaufen wollen. Kunden, die oft schon zum zweiten Mal bauen und von den beim ersten Bau gewonnenen Erfahrungen profitieren. Bauherren und -damen, die ihre Kosten von Anfang an im Überblick haben wollen. Menschen, die heute auch an morgen und übermorgen denken und wissen, dass Innovationen nicht unbedingt teurer sein müssen, wenn man sie von vornherein gut plant und sinnvoll kombiniert. Im Bereich Modernisierung schätzen unsere Kunden, dass sie bei uns alles aus einer Hand Haus & Markt 09/2019

bekommen. Wer z.B. ein neues Bad oder einen Umbau plant, oder einfach nur die Kosten für Heizung und Strom halbieren möchte, kann sich bei uns im IMMOVATIONSHAUS gute Lösungen ansehen. Auch dass wir die Baumaßnahme dann mit unseren sehr gut eingespielten eigenen Handwerkern und Partnerbetrieben aus der Region abwickeln, ist sicherlich ein weiterer Schlüssel unseres Erfolges. Was gibt es im IMMOVATIONSHAUS zu sehen? Hecht: Was wir auf 1000 Quadratmetern in Altwarmbüchen zeigen, ist mehr, als man in zwei Sätzen aufzählen könnte: Wir präsentieren Innovationen in den Bereichen Modernisierung, Energie, Haus- und Sicherheitstechnik, Material, Heizung, Strom- und Wärmeerzeugung, Wohnambiente, generationengerechtes Wohnen und vieles mehr. Egal, ob Sie an Heizen mit Eis, Brennstoffzellen oder Kleinwindkraftanlagen interessiert

Mehr Informationen Das IMMOVATIONSHAUS lädt zur Neueröffnung am 21. und 22. September ein, jeweils von 10 bis 18 Uhr. Architekten, Bauingenieure und Berater zeigen neueste technische Innovationen im Hausbau und handwerkliche Partnerbetriebe stellen sich vor. Außerdem gibt es ein Haus im Wert von 350.000 Euro zu gewinnen und ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie zu erleben. Weitere Infos zur Veranstaltung stehten auf www.hannover-haus.de

Dipl. rer. oec. Andreas J. Hecht, geschäftsführender Gesellschafter der HANNOVER HAUS GmbH

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Aktuell Gasversorgung

Umstellung auf H-Gas verläuft bislang sehr unterschiedlich Eine Studie der Verbraucherzentrale zeigt: Viele Verbraucher klagen über Zusatztermine und fehlende Informationen. Es besteht demnach Verbesserungsbedarf.

In Tausenden Haushalten in Niedersachsen wird aktuell die Gasversorgung umgestellt. Damit Heizungen, Herde und andere Geräte danach weiter funktionieren, muss jedes Gerät von einem Monteur überprüft und ein Großteil der Anlagen umgerüstet werden. Bis dies gelingt, kann es jedoch ein weiter Weg sein: So berichteten Kunden bei einer aktuellen Studie der Verbraucherzentrale Niedersachsen von zum Teil erheblichen Verzögerungen, Kommunikationsproblemen oder technischen Schwierigkeiten. Aus Sicht der Verbraucherzentrale gibt es daher noch einigen Verbesserungsbedarf, bevor die Umstellung in den nächsten Jahren ihre Hochphase erreicht.

Unterschiedliche Zuständigkeiten können zum Problem werden

Insgesamt befragte die Verbraucherzentrale im Rahmen ihrer Untersuchung 180 Personen. „Während einige Kunden mit den Abläufen sehr zufrieden waren, übten andere deutliche Kritik“, berichtet Christina Peitz, Energieexpertin der Verbraucherzentrale Niedersachsen. „Dies zeigt, dass die Unternehmen bei der Umstellung bislang offenbar recht unterschiedlich vorgehen.“ Zentraler Ansprechpartner für die Umstellung vor Ort ist immer der Betreiber des örtlichen Gasnetzes. Oft beauftragt er weitere Unternehmen, ihn bei den Arbeiten zu unterstützen. „Aus Kundensicht können diese unterschiedlichen Zuständigkeiten jedoch zum Problem werden“, sagt Peitz. So berichteten Verbraucher bei der Umfrage beispielsweise von nicht weitergegebenen Daten, falschen Auskünften oder davon, bei Fragen von einem Unternehmen zum anderen verwiesen zu werden. 10 

Bis 2029 sollen alle deutschen Gasnetze auf H-Gas umgestellt werden. FOTO: BY-STUDIO - STOCK.ADOBE.COM

Generell war die Kommunikation einer der Hauptkritikpunkte der Befragten. Bemängelt wurden insbesondere fehlende Informationen, schlecht erreichbare Hotlines sowie die kurzfristige Ankündigung der VorOrt-Termine. „Laut Gesetz sind die Netzbetreiber eigentlich verpflichtet, die Termine mindestens drei Wochen vorher anzukündigen“, erläutert Peitz. Offenbar werde diese Frist jedoch regelmäßig unterschritten.

Probleme bei der Umrüstung

In der Regel soll jeder betroffene Haushalt zweimal von einem Monteur aufgesucht werden – zunächst zur Erfassung der Geräte, später dann für deren Umrüstung. Allerdings zeigte die Umfrage, dass die Anpassung in der Praxis nicht immer beim ersten

Versuch gelang. Die Folge: weitere Termine, ein hoher zeitlicher Aufwand und teils ungeklärte Haftungsfragen. Zudem ließen die Probleme aus Sicht der Kunden teilweise erhebliche Zweifel am Vorgehen der Monteure aufkommen. Auch in Branchenkreisen war die Qualifikation einiger Fachkräfte in der Vergangenheit bereits kritisiert worden. „Insgesamt zeigen die Ergebnisse aus unserer Sicht, dass das Thema Gasumstellung in vielen Unternehmen erst am Anfang steht und es daher oft noch Verbesserungsbedarf gibt“, sagt Peitz. Wichtig sei, nun schnell zu handeln: „In den nächsten Jahren wird die Zahl der umzustellenden Geräte stark ansteigen. Sollten sich die Abläufe bis dahin nicht überall eingespielt haben, kann dies zu erheblichen Akzeptanzproblemen führen“, so Peitz.

Hintergrund: Bis zu sechs Millionen Geräte betroffen

Die Umstellung der Gasversorgung ist nötig, weil in Deutschland bislang zwei unterschiedliche Erdgassorten genutzt werden: L-Gas und H-Gas. Da die Förderung von L-Gas stark zurückgeht, sollen bis 2029 alle deutschen Gasnetze auf H-Gas umgestellt werden. Bundesweit sind davon laut Schätzungen bis zu sechs Millionen Geräte betroffen. Die Kosten werden über eine Umlage auf alle Gaskunden verteilt. Niedersachsen ist eines der ersten Bundesländer, in denen die sogenannte Marktraumumstellung umgesetzt wird – erste Pilotprojekte starteten hier bereits 2015. VZN/RED  W Mehr Informationen Die komplette Untersuchung ist abrufbar unter verbraucherzentrale-niedersachsen.de/studie-mru

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Von Poll Immobilien wächst weiter – auch in der Region Hannover Neuer Shop für die westliche Region Hannover in Wunstorf Am 1. September 2019 hat Dipl.-Ökonom Thomas Bade an einem weiteren Standort in der Region Hannover einen Von-Poll-Immobilien-Shop eröffnet, in der Langen Straße 38 in Wunstorf. Seit 2016 expandiert das Maklerhaus, das derzeit deutschland- und europaweit schon über rund 300 Standorte verfügt, auch in und um die niedersächsische Landeshauptstadt und verfügt nunmehr über Geschäftsräume in Wunstorf, Großburgwedel, Laatzen, Gehrden, Hannover-Mitte und Hannover-Kirchrode. Der gelernte Bankkaufmann und studierte Volks- und Betriebswirt Thomas Bade hatte Anfang 2018 für von Poll Immobilien das Gebiet Hannover-Region Nord übernommen und leitet seitdem am Standort Großburgwedel sehr erfolgreich seinen Immobilienshop. Ende 2018 verstärkten seine Ehefrau Claudia Bade und zwei weitere Makler das Team in

Großburgwedel. In Wunstorf sind nun drei zusätzliche Immobilienberaterinnen und -berater tätig. Alle Kolleginnen und Kollegen verfügen über sehr gute Kenntnisse der jeweiligen lokalen Märkte und exzellente fachliche Qualifikationen, darauf legen Claudia und Thomas Bade besonderen Wert. Dieser Anspruch gehört auch zu den grundlegenden Werten des gesamten Unternehmens. Dies hat seinen Grund: Der Verkauf von Immobilien ist ein komplexer Prozess. Er erfordert viel Erfahrung sowie eingehende Fachkenntnisse. Denn die Aufgaben eines kompetenten Maklers reichen von der marktgerechten Bewertung über die zuverlässige Begleitung des gesamten Vermittlungsprozesses bis hin zum Notartermin und zur Übergabe des Domizils. Deswegen verfügen alle Kolleginnen und Kollegen in Großburgwedel und Wunstorf über eine kaufmännische

Ausbildung und teilweise auch über akademische Abschlüsse. Regelmäßig durchlaufen sie fachgerechte Weiterbildungen. Dazu gehören unter anderem die Qualifizierungen zum Immobilienmakler (IHK) und auch zum geprüften freien Sachverständigen für Immobilienbewertung (WertCert®). Der Schwerpunkt der Tätigkeit bei von Poll Immobilien liegt in der Vermittlung wertbeständiger Immobilien in bevorzugten Wohnund Geschäftslagen. Das Unternehmen, zu dem auch die Sparten von Poll Commercial, von Poll Finance und von Poll Real Estate gehören, ist eines der größten Maklerhäuser Europas. Durch eine konsequente Expansionsstrategie befindet es sich weiter auf Wachstumskurs. Auch in der Region Hannover heißt das Motto des Hauses: Für Sie in den besten Lagen!

GUTSCHEIN für eine kostenfreie unverbindliche Marktpreiseinschätzung Ihrer Immobilie. Das Maklerteam der Geschäftsstellen Hannover-Region Nord und West

Wir entwickeln speziell zu Ihrem Objekt eine angepasste Vermarktungsstrategie und stehen Ihnen von der Vermittlung bis zum erfolgreichen Verkauf oder einer gelungenen Vermietung kompetent zur Seite. Eigentümern bieten wir eine kostenfreie und unverbindliche Marktpreiseinschätzung Ihrer Immobilie an! Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.

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Hannoversche Straße 12 A | 30938 Großburgwedel Tel. 05139 89 19 068 | hannover.nord@von-poll.com

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Aktuell Komfort & Leben

Die moderne Interpretation des Bauhausstils.

FOTO: KB3-STOCK.ADOBE.COM

In Lebensphasen denken Mit der Bauhaus-Gründung entstand ein neuer Stil, gleichzeitig gewannen Fragen, wie wir leben und wohnen wollen, verstärkt an Bedeutung. dem Alter tritt Barrierefreiheit immer mehr in den Fokus. Zugleich beeinflusst das veränderte Wertebewusstsein in der Gesellschaft, welchen Anspruch man an sein Wohnumfeld hat. Nachhaltigkeit liegt im Trend – auch beim Wohnen. Das zeigt ein Ergebnis des TNS Trendindikators 2018: 78 Prozent der Deutschen legen großen Wert auf Energiesparmaßnahmen beim Bauen oder Renovieren.

Die Ansprüche an das Wohnen ändern sich

In der eigenen Immobilie alt werden

Paare wünschen sich großzügige, offene Wohnräume, Familien brauchen Sicherheit und Platz für die Kinder und mit zunehmen-

Die meisten Wohnungseigentümer in Deutschland sind zwischen 45 und 55 Jahre alt. Laut einer Umfrage von TNS möchten fast 80 Prozent aller Haus- und Woh-

nungsbesitzer in ihrem vertrauten Zuhause auch alt werden. Eine Zeitspanne, in der sich Wohnbedürfnisse verändern.

Finanziell vorsorgen

Eigentümer haben Mietern gegenüber einen entscheidenden Vorteil: Sie können ihr Zuhause frei gestalten und ihren Bedürfnissen anpassen – beispielsweise auch fürs Alter barrierefrei modernisieren. Ob für einen Dachausbau, eine energieeffiziente Solaranlage, ein barrierefreies Bad oder eine modernere Küche – für solche Maßnahmen sollte finanziell vorgesorgt sein.  LBS/RED  W

Bauhaus − Was ist das?

Von Walter Gropius entworfen: das Alfelder Fagus-Werk.

GEGRÜNDET wurde das Staatliche Bauhaus 1919 von Walter Gropius als Kunstschule in Weimar. Sein Anliegen war es, Kunst und Handwerk zusammenzuführen und die Architektur mit anderen Künsten zu verbinden. Die vom Bauhaus geprägte puristische Architektur und die reduzierten Designs gelten als Vorreiter der Klassischen Moderne. Die daraus entstandene revolutionäre Haltung, mit Traditionen zu

brechen und ein neues, befreites Lebensgefühl zu schaffen, beeinflusst viele Architekten, Designer und Künstler bis heute.

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Mehr Informationen Die Akteure der weltberühmten Hochschule für Gestaltung haben auch in Niedersachsen ihre Spuren hinterlassen. Hier gibt es Tipps für Veranstaltungen und Ausstellungen: https://svg.to/bauhaus-nds

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FOTO: PURE-LIFE-PICTURES-STOCK.ADOBE.COM

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ie Gründung des Bauhauses brachte deutlich mehr als reduzierte Flachdachbauten und Stahlmöbel. Vielmehr brach der neue Stil mit bekannten Traditionen. Er etablierte eine völlig neue Denkweise und Lebenseinstellung. Fragen wie „Wie wollen wir wohnen?“ und „Wie wollen wir leben?“ sind bis heute aktuell.


Fotos: Carsten Wäßerling; Grafikdesign: Claus Uhlendorf, München

Wir lieben das Besondere

Ideenreich, raffiniert und um die Ecke gedacht: Wir lassen uns gern auf Sie und Ihre besonderen Wünsche ein. Wir sind der Partner, der vom Entwurf bis zum finalen Einbau in Ihrem Sinne denkt, der höchst zuverlässig mit Terminen und Ressourcen umgeht und auf den Sie sich immer zu 100 % verlassen können.

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Aktuell Komfort & Leben

Barrierefrei bauen: Bei Maria und Rudolf Janssen waren es der Auszug der Kinder und die Erkrankung des Hausherrn, die sie dazu veranlassten, ein neues FOTOS (5): WEBERHAUS Domizil zu bauen.

Neu bauen im besten Alter

In der zweiten Lebenshälfte noch einmal neu bauen: Dieser Wunsch ist nicht so selten. Laut einer Umfrage des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF) ist jeder vierte Bauherr eines Fertighauses älter als 50 Jahre.

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eränderte Ansprüche an das Wohnen und der Wunsch im eigenen Zuhause alt zu werden, sind häufig die Gründe, warum viele zum zweiten Mal bauen. Wie das neue Heim aussehen soll, wissen ältere Bauherren meist ganz genau. Neben der Realisierung ihrer individuellen Wünsche ist ihnen auch eine möglichst stressfreie Bauphase sowie Sicherheit in Hinsicht auf Finanzen und Terminplanung wichtig.

Barrierefreies Traumhaus

Bei Maria und Rudolf Janssen waren es der Auszug der Kinder und die Erkrankung des 14 

Hausherrn, die sie dazu veranlassten, ein neues Domizil zu bauen. Da Herr Janssen im Rollstuhl sitzt, musste das neue Domizil barrierefrei sein. Das Haus im zeitlos-klassischen Bauhaus-Stil hat nun eine großzügige Raumgestaltung, sowohl im Wohn-Essbereich und der offenen Küche als auch im rund 20 Quadratmeter großen Badezimmer mit ebenerdiger Dusche. Das sorgt für viel Bewegungsspielraum und Wendemöglichkeiten für Herrn Janssen. Vier schwellenlose Zugänge führen auf die Terrasse. In das obere Stockwerk gelangt der Hausherr mit dem Fahrstuhl.

Niedrige Energiekosten

Aber auch Energieeffizienz war ein wichtiges Thema bei den Janssens: „Wir hatten enorme Nebenkosten in unserem alten Haus. Diese wollten wir auf jeden Fall senken.“ Die hochdämmende Gebäudehülle, die in jedem Haus des Anbieters als Standard verbaut ist, sorgt bereits für einen sehr niedrigen Energieverbrauch und erfüllt die Voraussetzungen für ein KfW-Effizienzhaus 40. Zudem hat sich die Familie für eine Wärmepumpe entschieden, mit der man Haus & Markt 09/2019


Durch die große Schiebetür kann Rudolf Janssen mit seinem Elektrorollstuhl problemlos nach draußen fahren.

Veränderte Ansprüche an das Wohnen und der Wunsch im eigenen Zuhause alt zu werden, sind häufig die Gründe für einen Neubau.

Die Paulsens entschieden sich für ein Fertighaus aus der Baureihe „CityLife“, das ihren Wünschen entsprechend angepasst wurde.

Das Haus im puristischen und zeitlos-klassischen Bauhaus-Stil hat eine großzügige Raumgestaltung.

„Wir hatten enorme Nebenkosten in unserem alten Haus. Diese wollten wir auf jeden Fall senken.“ Eheleute Jansen, Bauherren

gleichzeitig die Umwelt und den Geldbeutel schont. Mit der Photovoltaikanlage auf dem Dach erzeugt das Bauherrenpaar eigenen Öko-Strom.

Musterhaus individuell anpassen

Auch die Eheleute Paulsen wollten sich im Alter noch einmal verändern und entschieden sich für ein Fertighaus aus der Baureihe „CityLife“ von WeberHaus, das ihren Wünschen entsprechend angepasst wurde. So haben die Paulsens zum Beispiel eine Doppelgarage mit direkter Verbindung Haus & Markt 09/2019

zum Wohnhaus umsetzen lassen. Schwere Einkäufe können sie nun schnell ins Haus tragen. Auch an die Zukunft haben die beiden gedacht. Die jetzige Bibliothek im Obergeschoss des 220 Quadratmeter großen Stadthauses mit Walmdach kann als möglicher Wohnraum für eine Pflegekraft umgestaltet werden. „Daher haben wir uns auch für ein zweites Bad im Obergeschoss entschieden“, so Vera Paulsen.

Individuelle Anpassung

Auch Fertighäuser lassen sich individuell auf die Bedürfnisse der Bewohner zuschneiden.

Wer sich in ein Musterhaus verliebt, kann ihm mit einigen Anpassungen eine persönliche Note verleihen und Lösungen für das altersgerechte Wohnen realisieren – ob breite Türen ohne Schwellen, eine Walk-InDusche mit viel Bewegungsfreiheit oder eine komplett ebenerdige Außenanlage. Sinnvoll ist auch das Einplanen eines extra Zimmers mit separatem Badezimmer für den Besuch der Kinder oder bei Bedarf für eine Betreuungsperson. Praktisch sind die sogenannten Smarthome-Konzepte, bei denen die gesamte Haustechnik über Smartphones und Tablets steuerbar ist. RED  W 15


Wohnzimmer und Terrasse gehen fließend ineinander über. Gefragt sind hier bauliche Lösungen, die Wasserschäden wirksam vermeiden.

FOTO: DJD/GUTJAHR SYSTEMTECHNIK

FOTO: DJD/GUTJAHR SYSTEMTECHNIK

Aktuell Komfort & Leben

Übergänge in barrierefreier Ausführung sind nicht einfach zu realisieren. Eindringendes Wasser muss zuverlässig abgehalten werden.

Stolperfrei auf die Terrasse Fließende Übergänge zwischen dem Wohnzimmer und dem Garten schaffen: Das ist gar nicht so einfach, wenn im Altbaubestand Stolperkanten beseitigt werden sollen. Bei Neubauten werden die Übergänge vom Balkon oder der Terrasse ins Haus heute oft ohne Schwelle ausgeführt – das ist komfortabel, verhindert Stolperkanten und entspricht zusätzlich dem Wunsch nach einem altersgerechten, barrierefreien Wohnen. Schwieriger ist es hingegen, im Altbaubestand diese Stolperkanten zu beseitigen. Früher wurden in der Regel höhere Schwellen ausgeführt, um Wasserschäden zu vermeiden. Für einen barrierefreien Umbau sind hier entsprechende Lösungen notwen-

Tierheim Hannover Evershorster Straße 80 | 30855 Langenhagen Tel. (0511) 97 33 98 - 0, Fax -17 ÖFFNUNGSZEITEN: MO / DI / DO: FR: SA: geschlossen:

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dig, die sich auch in der Sanierung einfach und sicher realisieren lassen.

Schwellenfrei ohne Feuchtigkeitsschäden

Eine Anforderung an den Übergang von draußen nach drinnen ist in jedem Fall, dass eindringendes Wasser zuverlässig abgehalten werden muss - andernfalls drohen beim nächsten Wolkenbruch gravierende Feuchtigkeitsschäden an der Bausubstanz. Noch vor 20 Jahren spielte barrierefreies Bauen kaum

eine Rolle. Weil die Abdichtungsnormen 15 Zentimeter hohe Schwellen vorschreiben, wurden sie in der Regel auch in dieser Höhe als sicherer Nässeschutz eingebaut. Wer diese Schwellen nachträglich beseitigen will, benötigt daher geeignete Lösungen wie etwa den Spezialdrainrost AquaDrain BF-Flex, der in Verbindung mit einer Hochleistungsflächen­ drainage ein zuverlässiges Komplettsystem darstellt. So wird das anfallende Wasser schnell und rückstaufrei abgeführt.

Geprüfte Sicherheit und Funktionsgarantie

Das Drainrostsystem wird vor der Balkonoder Terrassentür eingebaut und kann schräg als Rampe gesetzt werden. Dadurch ist der Übergang bequem zu überwinden. Gleichzeitig entspricht die Konstruktion den Flachdachrichtlinien und den Regeln für barrierefreies Bauen. Die nach unten offenen Roste nehmen Regenwasser auf und leiten es in die angeschlossenen System-Flächendrainagen. Dadurch wird das Wasser rückstaufrei abgeführt und kann nicht in den Innenraum gelangen. DJD/JU  W Mehr Informationen zu barrierefreien Übergängen und langlebigen Lösungen für Balkon- und Terrassenbeläge unter www.schöne-terrassen.com

Haus & Markt 09/2019


Komfort & Leben Aktuell

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Rentner im Wohneigentum

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Forsa hat gefragt: Wie zufrieden sind Rentner heute mit ihrer Wohnsituation? Mieter haben keine Verpflichtung? Senioren sind mit ihrem Häuschen zunehmend überfordert? Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass die meisten Immobilienbesitzer im Rentenalter zufrieden mit ihrer Entscheidung für Wohneigentum sind.

Entscheidung für die eigene Immobilie

Zwei Drittel der über 60-Jährigen in Deutschland wohnen in der eigenen Immobilie. Fast alle Wohneigentümer 60 plus würden sich wieder für die eigenen vier Wände entscheiden, belegt die repräsentative Forsa-Umfrage: 91 Prozent der Eigentümer geben an, mit ihrer Kaufentscheidung zufrieden zu sein – unabhängig von Wohnort, Wohnform (Haus oder Eigentumswohnung), Alter und Geschlecht. Die wenigen Eigentümer, die rückblickend lieber zur Miete gewohnt hätten, nennen als Hauptgründe gegen Wohneigentum „mehr Arbeit“ sowie „finanzielle Belastung“.

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Überzeugte Mieter

Rund ein Drittel der befragten Altersgruppe wohnt zur Miete. Auch die Mieter sind mit ihrer Wohnsituation grundsätzlich zufrieden. Jeder Dritte von ihnen hätte jedoch lieber eine eigene Immobilie. Meistens waren es finanzielle Gründe, die vom Kauf oder Bau abgehalten haben (75 Prozent). Andere Gründe wie die Familie, zusätzliche Arbeit durch die Verpflichtung als Eigentümer oder fehlende Flexibilität wurden nur vereinzelt genannt. „Damals wie heute ist fehlendes Eigenkapital eine der größten Hürden auf dem Weg in die eigenen vier Wände“, stellt Schwäbisch Hall-Experte Sebastian Flaith fest. „Doch der Aufwand lohnt sich: Immobilienbesitzer profitieren im Alter vom mietfreien Wohnen. Einem Rentnerhaushalt in der eigenen Immobilie steht im Schnitt rund 600 Euro mehr im Monat zur Verfügung als einem Mieterhaushalt.“ RED W

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66 Prozent der Rentner in Deutschland leben im Wohneigentum – und sind zufrieden mit ihrer Wahl.

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Aktuell Komfort & Leben

Hier ist ganz viel Platz − sowohl für den gehbehinderten Bewohner mit Rollstuhl oder Rollator als auch für Pflegekräfte.

Ausreichend Platz für die Pflege Wer im Neubau ein Badezimmer plant oder als Best Ager sein Bestandsgebäude renovieren will, sollte heute schon an morgen denken. Auf der sicheren Seite ist, wer sein Bad so konzipiert, dass es bereits behindertengerecht und barrierefrei ist − oder schnell behindertengerecht und barrierefrei ausgebaut werden kann. Dann sind alle Voraussetzungen für die Pflege im eigenen Zuhause gegeben, schließlich wollen die meisten Pfle18 

gebedürftigen am liebsten in den eigenen vier Wänden bleiben. Umbaukosten im Bad werden im Übrigen durch die staatliche KfW-Förderbank im Programm „Altersgerechtes Umbauen“ mit bis zu 6.250 Euro gefördert. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.kfw.de .

Aus einem Komfortbad kann schnell ein Pflegebad werden

Wer sich beispielsweise ein Komfortbad zulegt, kann aus ihm mit wenig Aufwand bei Bedarf ein Pflegebad machen. Denn auch bei einem Komfortbad sind Abstände bereits großzügig bemessen, und ausrei- F Haus & Markt 09/2019


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Was bedeutet barrierefrei?



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DIESE ANSPRÜCHE sollten erfüllt sein (Quelle: www.haustec.de): - Links und rechts der Toilette sollte 90 Zentimeter Platz sein. Zudem muss an beiden Seiten des WC Platz sein für eventuell nötige Stützgriffe. Die Sitzhöhe sollte 46 bis 48 cm betragen. Ein Dusch-WC erleichtert die Reinigung nach dem Stuhlgang.

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FOTO: DJD/ZVSHK/KERMI GMBH

- Das Waschbecken sollte in einer Höhe von 85 cm montiert werden. Die Armaturen sollten einen Duschkopf mit flexiblem Schlauch enthalten, um so auch die Haare im Waschbecken waschen zu können. - Der Duscheinstieg ist ebenerdig zu gestalten. Bei einer Sitzdusche sollte die Sitzhöhe analog dem WC 48 cm betragen. Stützgriffe in der Dusche sind zu empfehlen. DJD  W

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chend Platz ist das Wichtigste, wenn es um ein behindertengerechtes Badezimmer geht. Nur wenn das Bad großzügig geplant ist, kann es zum zentralen Ort ambulanter oder häuslicher Pflege durch Angehörige werden. „Deshalb sollte ein Komfort- oder Pflegebad stets von einem Fachbetrieb geplant sein“, betont Frank Ebisch, Pressesprecher des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK). Besonders geschulte Handwerksbetriebe findet man etwa unter www.wasserwaermeluft.de . Der Fachhandwerker weiß auch, worauf es bei einer Badsanierung etwa bei der Koordination mit anderen Gewerken ankommt. Bei einer Planung durch den Fachbetrieb wird ein gehbehinderter Mensch im Falle eines Falles für seinen Rollstuhl oder seinen Rollator genügend Platz haben. Angehörige und Pflegekräfte können beim Toiletten-

gang und insbesondere bei der Körperreinigung viel einfacher behilflich sein. Ausreichend Platz heißt schließlich auch, dass die Arbeitsutensilien der Helfer adäquat untergebracht und Temperatur, Belüftung und Beleuchtung entsprechend angepasst werden.

Smart und schick

Komfort- und Pflegebäder sind heute smart − höhenverstellbare Systeme am Waschtisch und WC sowie eine intelligente Lichtsteuerung für die Pflege oder mit automatischer Notrufauslösung beziehungsweise Sensortechnik unter den Fliesen zur Sturz­ erkennung stehen für diesen Trend. Auf eine moderne Wohlfühloptik und ein ansprechendes Design bei den Komponenten muss auch im behindertengerechten Bad nicht verzichtet werden.  DJD  W

FOTO: DJD/ZVSHK/SWISS GRIP



FOTO: DJD/ZVSHK/GROHE

Aktuell Komfort & Leben

Links und rechts von der Toilette sollte ausreichend Platz sein.

Mit rutschsicheren Fliesen wird die Sturzgefahr im Bad gebannt.

Die Tür erlaubt einen komfortablen Einstieg in die Badewanne.

Umbaukosten im Bad werden durch die staatliche KfW-Förderbank mit erheblichen Beträgen gefördert.

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ALTERSGERECHTE Ausstattungen sind im Badezimmer unverzichtbar, will man lange in seinen eigenen vier Wänden bleiben. Gerade bei der Körperhygiene nimmt man nur ungern fremde Hilfe an. In einem barrierefreien Bad kommen Sie auch dann noch zurecht, wenn die Kräfte im Alter nachlassen. Einen leichten Einstieg in die Badewanne bietet das Magic Bad. Die Wannentür wird maßgefertigt und kann individuell an die Bedürfnisse der Bewohner angepasst werden. Die Einbaumaßnahme eignet sich speziell dann, wenn nicht gleich das ganze Bad umgestaltet werden soll. Mehr Informationen www.klein-badkonzepte.de

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FOTO: MAGIC BAD, KLEIN BAD-KONZEPTE

FOTO: DJD/ZVSHK/HEWI

Komfort mit Wannentür


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Die ganze Welt der (Innen-) Türen unter einem Dach In der neu gestalteten Türen-Galerie der Hensel Zimmertürenfabrik GmbH finden Besucher alles, was es heute am Markt gibt: Modernes, Klassisches, Ausgefallenes − in jedem Fall optisch ansprechend und von bester Qualität.

Christine Hensel, Geschäftsführerin der Hensel Zimmertürenfabrik GmbH, berichtet über Innovationen rund um Innentüren.

Fotos: Hensel Zimmertürenfabrik GmbH

Das Öffnen der Tür wird neu erfunden

In der modernisierten Türen-Galerie werden verschiedene Modelle im passenden Ambiente präsentiert.

Wir durften uns schon in der neu gestalteten Ausstellung in der Wedemark umsehen und haben erfragt, was es an Innovationen und Trends auf dem Innentüren-Markt gibt. „Es ist auch für uns Fachleute immer wieder erstaunlich, welche Neuheiten uns erreichen“, erklärt Christine Hensel, Geschäftsführerin der Hensel Zimmertürenfabrik GmbH. „Die aktuellen Modelle zeichnen sich insbesondere durch geschmackvolle Farbtöne und Details aus, die zu jedem Einrichtungsstil passen.“

Farbharmonie pur

Weil nach wie vor weiße Zimmertüren äußerst beliebt sind, setzen die Hersteller jetzt auf einen noch helleren, strahlenden Weißton (RAL 9016). Im Kommen sind auch Graphitgrau, Staubgrau und Seidengrau, insbeson-

dere in Verbindung mit G-TEC®-Oberflächen. Das sind lackierte, supermatte Oberflächen, auf denen kaum Fingerabdrücke sichtbar werden, die weniger kratzempfindlich sind und die sich durch eine harmonische Oberflächenruhe auszeichnen. Erhältlich sind die Varianten als glatte Türen, Lichtausschnitttüren oder mit eingelegten Lisenen in Edelstahloptik. Interessant sind auch die neuen CPL-Laminat­ oberflächen für täuschend echte Holztüren − allerdings mit allen Vorteilen, die Laminat nun einmal bietet. Erhältlich sind diese Modelle mit Naturoberflächen, z. B. „Natura Ahorn“ und „Natura Buche“, mit authentischen Struktur­ oberflächen wie „Authentic Asteiche“ und „Asteiche grau“ oder mit glatten Oberflächen, u. a. „Kernbuche hell“, „Risseiche“ und „Pinie silver“.

„Die Hersteller haben sich ebenfalls dem Thema Türgriffe und Türdrücker gewidmet und ganz neue Ideen umgesetzt“, weist Christine Hensel auf weitere Innovationen hin. So sind jetzt Innentüren ohne Schlüssellochbohrung und Drückerrosette erhältlich. Der Grund: Oftmals werden zu Hause keine Zimmertüren − bis auf die Toilette − abgeschlossen. Das ergab ein unschönes Gesamtbild, weil nicht alle Türen im Haus ohne Schlüssellochbohrungen ausgestattet werden konnten. Deshalb gibt es jetzt die am Griff abschließbaren Türgriffe „Smart2Lock by Griffwerk“. Auch in diesem Bereich spielen Farben künftig eine wichtigere Rolle, so liegen die Kombination schwarz/weiß sowie Trendoberflächen in Samtgrau, Kaschmirgrau und Graphitschwarz bei den neuen Türdrücker-Oberflächen im Trend. Außerdem gesehen: Türdrücker mit flachen Rosetten, die ideal zu stumpfen Türen passen.

Fazit:

Ein Besuch in der Türen-Galerie in der Wedemark lohnt sich auf jeden Fall, denn es gibt viel Neues zu sehen!    W Web-Wegweiser www.hensel-tueren.de Mehr Informationen Hensel Zimmertürenfabrik GmbH, Schlager Chaussee 1, 30900 Wedemark, Tel. 05130 9789 -0 Öffnungszeiten Galerie Wedemark: Mo. - Fr. 07:00 - 18:00 Uhr Sa. 09:00 - 14:00 Uhr

(von links nach rechts): staubgraue Tür; graphitgraue Tür mit Lisenen; verschiedene Türdrücker; Türgriff „Smart2Lock“.

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Wohnen Bad

Dunkles Grün hält Einzug ins Bad. Es soll beruhigen und gelassener machen und das ganzjährig. 

FOTO: VDS/VILLEROY & BOCH

Hallo Herbst

Wer den Herbst in seiner Vielfalt nicht nur draußen, sondern auch im Haus genießen möchte, kann das laut Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) jetzt sogar im Badezimmer tun.

G

rün ist in der Einrichtung wieder willkommen und auf bestem Weg, sich im Badezimmer zu etablieren. Auch, weil es beruhigen und gelassener machen soll. Da darf

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sich selbst die Badewanne in den Farben von Wald und Moos zeigen. Sein Imageproblem gleichermaßen abgelegt hat Braun. Vor allem die vielen Nuancen spendieren dem Raum Wärme und

sind Garant für Gemütlichkeit, ohne dabei spießig auszusehen. Lässig-elegant dazu ist Aubergine aus der Dunkellilapalette. Als Blickfang mittendrin lockert es das Gesamtbild gekonnt auf und macht es freundlicher. Haus & Markt 09/2019


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Laub-Nuancen von Goldgelb über Ocker bis Rostorange

Eine Verlängerung des Sommers gewähren leuchtende Rottöne wie die des Rot-Ahorns oder der Roteiche. Einzelstücke in der • Haus & Markt 09/2019

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FOTO: VDS/BETTE

FOTO: VDS/KLUDI

Auch die Wanne darf sich in den Farben von Wald und Moos zeigen. FOTO: VDS/BURGBAD

Ein großer Star der Gemütlichkeit im Bad sind Leseecken.

Badeinrichtung ziehen die Blicke auf sich. Aber auch Wände oder der Boden gefallen in einem Glutrot, das an die untergehende Sonne erinnert. Den Farbreigen im Bad vervollständigen Laub-Nuancen von Goldgelb über Ocker bis Rostorange. Gedeckte Gelborangetöne können sowohl akzentuierend als auch großflächig an einer Wand verwendet werden und lassen Sonne und Wärme an trüben Tagen einziehen.

Mit molligen Stoffen gegen keramische Kühle

FOTO: VDS/DURAVIT

Mit den herbstlichen Farben des Laubs ziehen Sonne und Wärme speziell an trüben Tagen ein.

Ein großer Star der Gemütlichkeit sind Leseecken. Idealerweise richtet man sie in Fensternähe ein. Zudem sollte sie mit kuscheligen Accessoires wie Kissen, Plaids und Teppich ausgestattet werden. Und ja, dieser Vorschlag bezieht sich auf das Bad. Denn Textilien machen das Bad nicht nur wohnlich, sondern ebenfalls in seiner Anmutung weicher. Noch dazu hebt sich die traditionelle Kühle, die von Keramik ausgeht, mit molligen Stoffen nahezu komplett auf.

Regale nach dem Zufallsprinzip dekorieren

Behaglich wird ein Bad auch mit offenen Regalen.

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Behaglich wird ein Bad auch mit offenen Regalen. Dabei ist es gleich, ob diese klassisch an der Wand hängen oder in Schrankform den Raum teilen. Wohngefühl stellt sich schneller ein, wenn man die Flächen nicht steif dekoriert. Präsentiertes sollte so wirken, als ob es rein zufällig und zwanglos abgelegt wurde.  JU/VDS  W Haus & Markt 09/2019


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Damit man lange Freude an dem schönen Möbelstück hat, sollte man die Pflege nicht vernachlässigen.

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*Diese Aktion ist bis zum 22.11.2019 gültig; für die Fenstersysteme KF 405, KF 410, KF 500, KV 440 und KS 430. Gültig für alle Standardfarben. Dazugehöriges Zubehör ist von der Aktion ausgenommen. Nur für Bestellungen im Aktionszeitraum und nur für private Endverbraucher.

Der beliebteste Platz im Haus ist das Sofa. Fernsehen, schlafen, sich zurücklehnen und entspannen ... hier lässt sich der Feier­ abend genießen. Doch das gute Stück braucht, wenn es das gute Stück bleiben soll, Zuwendung in Form von Pflege. Was Sie tun sollten? Das erfahren Sie hier. Einkuscheln und erholen – das Sofa wird schnell zum Lieblingsstück in den eigenen vier Wänden. Damit der treue Begleiter lange strahlt, ist die richtige Pflege entscheidend.

Polstermöbelspezialisten geben Tipps

Generell sind Stoffe weniger anfällig als etwa natürliches Leder, sie nehmen aber auch mehr Staub auf. Um dem entgegenzuwirken, können hochwertige Stoffe regelmäßig mit dem Staubsauger abgesaugt werden. Hier gilt es vor allem, die Räume zwischen der Polsterung, in denen sich schnell Staub und Schmutz ansammeln, zu reinigen. Ist eine Schlaffunktion vorhanden, die regelmäßig genutzt wird, sollte das Auslüften nicht vergessen werden. Und die Kissen können immer mal wieder gedreht werden, um beide Seiten zu nutzen. Haus & Markt 09/2019

Entsteht beim entspannten Fernsehabend einmal ein Fleck, so gilt: direkt handeln und ausgeschüttete Flüssigkeiten nur abtupfen. Denn starke Reibung macht den Fleck meist schlimmer. Verkrustungen können zunächst abgebürstet werden. Ist die Verschmutzung hartnäckig, können auch spezielle Reinigungsmittel verwendet werden – hier aber unbedingt vorher prüfen, ob die Art des Stoffes mit dem Mittel kompatibel ist. In besonders schweren Fällen kann auch ein Spezialist beauftragt werden, damit die Kuschelzone langanhaltend unbeschwerte Entspannung verspricht.  RED  W

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Wohnen Küche

Bei dieser sehr wohnlichen Planung ist der Essplatz direkt in die Kochinsel integriert. Die Gäste können sich während der Essenszubereitung Auge in Auge FOTO: AMK mit ihren Gastgebern unterhalten.

Charmant und gemütlich − die neuen Wohnküchen Mit einer intelligenten Planung lässt sich ein Essplatz auch auf kleinerem Raum realisieren.

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ochen, Essen, Kommunikation. Eine zeitgemäße Wohnküche, wie sie sich immer mehr Menschen wünschen, steht noch für vieles mehr. Lebensfreude, Ess- und Wohn-Kultur, gemeinsames Genießen, Kreativität, persönlicher Ausdruck

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Wohnküche mit einem Ton-in-Ton abgestimmten Tisch- und Bankgestell.

FOTO: AMK

FOTO: AMK

Küche Wohnen

Auch bei einer kleinen Kochinsel lässt sich ein schöner Essplatz realisieren, wie diese Planung zeigt.

schäftsführer Volker Irle. „Hauptsache die neue Küche hat einen gemütlichen Essplatz. Dass dies auch im kleineren Maßstab genauso attraktiv und einladend sein kann wie bei größerer Grundfläche, dafür gibt es sehr viele schöne Beispiele im Küchen- und Möbelfachhandel.“ Den persönlichen Vorlieben sind dabei kaum Grenzen gesetzt, denn die wohnlichen bis repräsentativen Küchen von heute bieten aufgrund ihrer modularen und flexiblen Struktur viele Planungsmöglichkeiten − von der farblich fein auf die Küchenmöbel abgestimmten Essecke über Sitzgelegenheiten passend zur Umfeldfarbe bis zu spannenden Farbakzenten, die zur Küchenumgebung einen aparten Kontrast bilden.

Form und Funktion

Was die Form der Essgelegenheiten anbelangt, ist viel möglich: Eine schöne, große und freistehende Esstafel für alle Mitbewohner und ihre Freunde, die Kochen und Wohnen harmonisch miteinander verbindet. Kleine und größere Essplätze, die sich um eine attraktive Kochinsel gruppieren, beispielsweise in Form einer verlängerten, auf- oder angesetzten Küchenarbeits- bzw. Esstischplatte – sodass man bei der Zubereitung des Essens direkt zuschauen und sich mit Köchin und Koch dabei unterhalten kann. Oder als schicke Esstheke mit zwei Barhockern, die Bistro-Atmosphäre in die Wohnküche bringt, um dort beispielsweise einen Aperitif oder nach dem Essen einen Espresso und Digestif zu genießen. Haus & Markt 09/2019

Die in die Küchenfront integrierte Esstheke mit den beiden Barhockern verleiht dem Ganzen einen bezaubernden Bistro-Touch.

Dank der Erfahrung und den technischen Möglichkeiten der Küchenplanung und Visualisierung beim Küchenfachhandel sind hier quasi keine Grenzen bei der individuellen Gestaltung Küche gesetzt. JU/AMK W

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„Tag der Küche“ AM 28. SEPTEMBER 2019 kann jeder Besucher beim „Tag der Küche“ alle Neuheiten der modernen Küche hautnah miterleben. „Der ‚Tag der Küche‘ steht zu seinem 20sten Jubiläum ganz im Zeichen gesunder Ernährung, die den Menschen immer wichtiger wird“, erläutert Volker Irle, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. (AMK), die den „Tag der Küche“ ins Leben gerufen hat. Küchenfachhandel, Küchenstudios, Küchenabteilungen machen bundesweit mit, und zeigen die moderne Küche mit ihrer immer professioneller werdenden Ausstattung. Die AMK hat wieder einen attraktiven Wettbewerb organisiert, um ein nützliches Produkt für das Herzstück der Wohnung, die Küche, zu gewinnen. Ein Informationsbesuch lohnt sich, macht Spaß und sollte bei einem der über 2000 teilnehmenden Fachhändler für den 28. September schon heute eingeplant werden. Mehr Informationen Unter www.tag-der-kueche.de, bei www.facebook.com/ tagderkueche oder auf https://blog.tag-der-kueche.de gibt es Informationen zum Gewinnspiel und über teilnehmende Händler.

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Renovieren Telefonaktion

wege, zu beachten. Wichtig ist es, begehbares Dämmmaterial zu verwenden. Geeignet sind z. B. Hartschaumplatten, die zusätzlich mit einem Gehbelag aus Spanplatten oder Gipsfaserplatten ausgestattet werden.

Der Keller als Raumwunder

Um- und Ausbauten schaffen mehr Komfort.

FOTO: 4TH LIFE PHOTOGRAPHY-STOCK.ADOBE.COM

Mehr Wohnraum durch Ausbau Höhere Ansprüche ans Eigenheim machen den Umbau einer Immobilie überlegenswert. Unsere Experten erklären, worauf Sie achten sollten.

W

erden die Kinder älter oder erwartet die Familie Zuwachs, so reichen die bisherigen Räumlichkeiten oft nicht mehr aus. Aber auch andere, z. T. höhere Ansprüche ans Eigenheim nach mehr Komfort, optimierter Nutzung oder höherer Energieeffizienz machen den Umbau einer Immobilie überlegenswert. Sind ohnehin Renovierungs- oder Sanierungsarbeiten fällig, bietet es sich an, die Maßnahmen miteinander zu kombinieren. Vorausgesetzt, die Finanzierung stimmt.

Option Dachgeschossausbau

Wer das Dachgeschoss zum Wohnraum umbaut, nimmt eine anzeigepflichtige Nutzungsänderung vor, die im Einzelfall durch die Baubehörde genehmigt werden muss. Die neuen Aufenthaltsräume im Dachraum z. B. 28 

müssen eine ausreichende lichte Höhe über mindestens der Hälfte ihrer Grundfläche haben und der Energieeinsparverordnung (EnEV) entsprechen. Der Ausbau des Kellers ist dagegen nur genehmigungspflichtig, wenn eine zusätzliche, separate Wohnung entsteht. Genehmigungspflichtig ist auch ein Anbau. Bei umfangreichen Um- und Ausbauten sollte frühzeitig ein Architekt in die Planung einbezogen werden, um alle baurechtlichen Aspekte auch in der Konstruktion zu berücksichtigen. Ältere Häuser verfügen häufig über einen ausbaubaren Spitzboden oder ein Dachgeschoss. Um das Dach optimal ausbauen und nutzen zu können, ist die Wärmedämmung der Dachfläche der erste Schritt. Gemäß der EnEV sind auch begehbare Geschossdecken zu dämmen und die Brandschutzvorschriften, einschließlich der Flucht-

Ein ausgebauter Keller für Freizeitaktivitäten, Büro oder Kinderzimmer stellt ein Plus dar. Doch Keller neigen oft zu Feuchtigkeit. Isolierung und Entfeuchtung gehen daher hier Hand in Hand. Hausbesitzer sollten sich also vergewissern, ob die Gebäudekonstruktion im Basisbereich des Wohngebäudes zusätzlichem Wasserdruck standhält. Öffnungen, durch die Wasser ins Gebäude eindringen kann, sollten vor drohenden Fluten abgedichtet werden. Hierzu sind beispielsweise bewegliche Wandteile oder Metallplatten geeignet, die – im Haus gelagert – bei „Gefahr in Verzug“ Lichtschächte oder Zugangsbereiche abdichten sollen. Zum Schutz des Gebäudes sollten auch hochwassersichere Installationen, Rückstauklappen und Wasserpumpen in Erwägung gezogen werden. Ist der Keller sanierungsbedürftig, kombiniert man die anstehenden Arbeiten möglichst mit Maßnahmen zur Wärmedämmung. Wird der Keller beheizt, unterliegt er ebenfalls der EnEV. Empfehlenswert ist es, den Einbau von Heizkörpern mit der Erneuerung oder Modernisierung der Heizung zu kombinieren, wenn diese ohnehin in die Jahre gekommen ist. Tageslicht ist die Grundvoraussetzung für einen Wohnkeller. Liegt der Keller höher als der Boden, bietet es sich an, die vorhandenen Fensteröffnungen auszubrechen und Fenster einzubauen. Ist dies nicht möglich, können auch große Lichtschächte für ausreichend Helligkeit sorgen. Für Keller und Dachböden gilt: Eine sorgfältige Planung im Vorfeld ist wichtig, um bauliche Überraschungen und Mehrkosten zu vermeiden. Architekten, Ingenieure und Handwerker beraten Bauherren und helfen, ein neues Nutzungskonzept zu erstellen.

Wintergärten schaffen Platz und Atmosphäre

Wintergärten stellen ebenfalls eine beliebte Ausbauoption dar und schaffen zusätzlichen Wohnraum. Es bieten sich verschiedene Materialien für die tragende Konstruktion an: Aluminium, Holz, Kunststoff oder eine Kombination. Ein Wintergarten ist ein Bauwerk mit allen dazu gehörigen technischen und baurechtlichen Anforderungen, so dass vom Fundament über die Verglasung bis hin zur Heizung und Lüftung viele Aspekte zu beachten sind. Haus & Markt 09/2019


Die Finanzierung

Aus- und Umbauten sind meist kostspielig. Mit Hilfe sogenannter Modernisierungsdarlehen müssen die Investitionsmaßnahmen aber nicht sogleich aus eigener Tasche gezahlt werden. Diese Darlehen sind meist zweckgebunden und direkt bei der Hausbank oder Bausparkasse erhältlich. Empfehlenswert sind weiterhin vor allem klassische Finanzierungsmöglichkeiten, wie z. B. der Bausparvertrag. Der Bausparvertrag bietet Planungssicherheit, da der spätere Darlehenszins schon bei Abschluss feststeht. Das zuteilungsreife Bauspardarlehen kann dann jederzeit auch für Modernisierungs- oder Sanierungsmaßnahmen sowie zur Verbesserung der Energieeffizienz oder Barrierefreiheit genutzt werden. Für die Optimierung der Energieeffizienz eignen sich außerdem verschiedene Förderprogramme der KfWBank, die sanierungswilligen Hausbesitzern Kredite oder Zuschüsse zur Verfügung stellen. • Was beinhaltet ein Um- oder Anbau? • Wie sieht eine optimale Finanzierung aus? • Welche An- und Ausbauten sind genehmigungspflichtig? Diese und andere Fragen beantworten am 11. September, 16:00-18:00 Uhr, unsere Experten am kostenfreien Ratgeber-Telefon. RED W

Jörg Hense Finanzierungsexperte vom Verband Privater Bausparkassen, Tel. 0800-0000-988-1

Florian Lörincz Bauexperte der Verbraucherzentrale Niedersachsen, Tel. 0800-0000-988-2 Haus & Markt 09/2019

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Ein toller Kontrast: Dunkler Parkettboden kombiniert mit hellen Möbeln.

FOTO: VDP/HAIN NATUR-BÖDEN GMBH

Nie mehr Eisfüße Wer morgens aus dem Bett steigt, kennt das Gefühl: Der Fußboden ist – besonders im Herbst und Winter – lausekalt und man schlüpft verdrossen in seine Hausschuhe. Das hat dank Parkett ein Ende.

V

iele Hausbesitzer und Einrichter sind der Meinung, ein Parkettboden gehöre ins Wohnzimmer und allenfalls vielleicht noch in den Flur – eben dorthin, wo er oft gesehen wird. Doch auch im Schlafzimmer entfal30 

tet der natürliche Bodenbelag seine ganze Pracht und weiß sowohl optisch zu gefallen als auch funktional zu überzeugen. „Vorteilhaft ist hier die Verwendung eines aus relativ hartem Holz gefertigten Bodenbelags wie zum Beispiel der Eiche, der Buche

oder der Esche. Diese Holzarten halten auch schweren Kleiderschränken und Betten problemlos stand“, so Parkettexperte Michael Schmid, der Vorsitzende des Verbandes der deutschen Parkettindustrie (vdp). Haus & Markt 09/2019


Bodenbeläge Renovieren

„Ein attraktiver Parkettboden im Schlafzimmer ist immer fußwarm und kann ganz bequem begangen werden. Außerdem gewinnt der Raum an Gemütlichkeit und Naturnähe.“ Michael Schmid, Vorsitzender des Verbandes der deutschen Parkettindustrie (vdp)

Für eine großzügige Optik sorgt die immer aktuelle Landhausdiele, wobei hellere Hölzer sich gut mit dunkleren und dunklere Hölzer sich hervorragend mit hellen Einrichtungsgegenständen kombinieren lassen. Aber auch ein kleiner dimensionierter Parkettboden in Form eines Stab-, Mosaik- oder Hochkantlamellenparketts erzielt dank der individuellen Maserung und Farbgebung des Holzes eine schöne Wirkung.

Bestens geeignet für Allergiker

Ein weiterer Vorteil eines Parkettbodens: Es gibt keine Hausstaubmilben, wie sie zum Beispiel auf einem Teppichboden vorkommen können, und Allergiker können frei durchatmen. „Außerdem ist ein Parkettboden leicht zu reinigen und je nach Oberflächenbehandlung kann er mit unterschiedlicher Intensität für ein wohngesundes Raumklima sorgen“, erklärt Schmid. So könne ein weitestgehend naturbelassener Boden zum Beispiel dank der besonderen Zellstruktur des Holzes Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen und sie im Bedarfsfall wieder gleichmäßig abgeben. Dadurch bleiben große Schwankungen der Luftfeuchtigkeit überwiegend aus, wie sie

unter anderem in warmen Sommernächten vorkommen, in denen man stärker schwitzt. „Zusammengefasst kann man also sagen: Ein natürlicher Parkettboden im Schlafzimmer ist immer eine gute Idee. Und da er viele Jahre und Jahrzehnte genutzt werden kann, ist er gleichzeitig eine sichere Investition in den Werterhalt der eigenen vier Wände und damit auch in die Zukunft“, schließt Schmid. VDP/DS W Mehr Informationen rund um Parkett unter www.parkett.de und www.realwood.eu

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Haus & Markt 09/2019

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FOTOS: IBK

Renovieren Bodenbeläge

Ehe der neue Bodenbelag verlegt wird, gilt es erst, den alten Belag sowie eventuell vorhandene Reste von Klebstoff zu entfernen.

Um den neuen Bodenbelag aufzukleben, muss der Handwerker zuerst den Untergrund vorstreichen und egalisieren.

Vorbereitung ist alles Zu Hause wippt beim Gehen der Boden oder er erzeugt einen hohlen Klang? Erscheint er uneben und weist Verformungen auf? Dies sind oft Anzeichen dafür, dass der Bodenbelag nicht richtig verlegt worden ist. Um über Jahre hinweg abertausende Schritte auszuhalten, denen sich der Boden zu stellen hat, muss der Untergrund im Vorfeld in jedem Fall zuerst fachmännisch vorbereitet werden. Mit der anschließenden vollflächigen Klebung der Bodenbeläge lassen sich ärgerliche Schäden schon von vornherein vermeiden.

Zuerst den Untergrund prüfen

Zur professionellen Vorbereitung des Untergrunds zählt zum einen die Prüfung, ob dieser überhaupt den anstehenden Anforderungen gewachsen ist. Dazu muss er vor allem fest, stabil sowie dauerhaft trocken sein und darf keine Risse aufweisen. Werden Hohlstellen im Untergrund nicht beseitigt, können Klick­ beläge und Laminat schon bei leichter Belastung schnell Schaden nehmen und im Verbindungsbereich brechen. Vinyl, Teppich und PVC schmiegen sich zwar exakt an den Untergrund an, dadurch zeichnen sich kleinste Unregelmäßigkeiten an der Oberfläche aber deutlich ab. Für eine makellose Optik ist es daher entscheidend, einen ebenen, glatten Untergrund mit Hilfe von geeigneten Vorstrichen und Bodenspachtelmassen sicherzustellen.

Untergrund muss trocken sein

Häufig unterschätzt aber besonders wichtig ist die Restfeuchtigkeit des Untergrunds, die 32 

gerade bei neuen Estrichen den gesamten Aufbau erheblich beeinträchtigen kann. Wird der gewünschte Bodenbelag auf zu feuchte Unterböden verlegt, sind in der Regel Beulen und Blasen die Folge. Nicht zuletzt treten dadurch unerwünschte Geruchsbildungen und Schimmel auf. Wer Mängel und Schäden vermeiden will, ist hier gut beraten, einen versierten Fachmann hinzuzuziehen. Der Experte verfügt über notwendige Kenntnisse und geeignete Mess­ geräte, um den Feuchtigkeitsgehalt und andere wichtige Eigenschaften des Untergrunds zu prüfen. So kann er entsprechend reagieren und die geeignete Vorgehensweise ermitteln.

Fest verbunden

Es ist generell ratsam, den Bodenbelag vollflächig zu kleben, anstatt ihn nur schwimmend oder lose zu verlegen. Durch das direkte, feste Haften mit dem Untergrund können sich keine Wellen bilden. Gerade im Fall von Fußbodenheizungen wird das Kleben fast schon zur Pflicht, lässt sich doch so eine isolierende Luftschicht zwischen Untergrund und Oberbelag vermeiden. Infolgedessen gelangt die Wärme direkter und schneller in den Raum – mit nicht unerheblichen Energieeinsparungen. Trittschall

wird durch das Kleben auch spürbar reduziert – was speziell die Nachbarn oder jene Haushaltsmitglieder freut, die sich nach Ruhe sehnen. Da elastische Bodenbeläge, Teppich und Co. auf starke Sonneneinstrahlung reagieren und sich temperaturbedingt unschön verformen können, ist gerade vor bodentiefen Fenstern das Kleben im Grunde ein Muss.

Lösungsfreie Klebstoffe verwenden

Zum Kleben kommen heute nur noch lösemittelfreie Produkte zum Einsatz. Diese sind besonders emissionsarm und schonen neben der eigenen Gesundheit auch die Umwelt. Mit entsprechenden Öko-Siegeln wie dem EMICODE-EC1 oder „Blaue Engel“ ist sofort klar, welche Kleber und Verlegewerkstoffe wohngesund sind. Mit der Kombination aus professioneller Untergrundvorbereitung und umweltfreundlichen Bauprodukten ist ein Fundament geschaffen, an dem die Bewohner lange Freude haben werden. Ganz ohne Mängel und Schäden.  IBK/JU  W Mehr Informationen zum Kleben von Bodenbelägen hat die IBK – Initiative Bodenbeläge kleben online unter www.ibk-fussboden.de gesammelt.

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Funkbasierte Systeme sichern Wohngebäude vor Einbruch und Diebstahl, aber auch vor Gefahren FOTO: ELEKTRO+/BUSCH JAEGER wie Feuer oder Wasser.

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Die Tage werden langsam kürzer und Einbrecher damit aktiver. Denn die einsetzende Dunkelheit bietet Dieben Schutz. Um die Sicherheit in Haus und Wohnung zu erhöhen, genügen häufig schon wenige Maßnahmen.

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ine kaputte Wohnungstür oder zerbrochene Fenster, durchwühlte Schränke und Kommoden sowie der Verlust von wertvollen Gegenständen – ein Wohnungseinbruch hinterlässt viele Spuren und ist für die Betroffenen in der Regel ein großer Schock. Auch wenn die Unordnung relativ schnell wieder beseitigt und der finanzielle Schaden verkraftet ist, bleibt bei vielen Opfern das unsichere Gefühl in den eigenen vier Wänden. „Die psychi-

schen Folgen eines Einbruchs sind nicht zu unterschätzen, viele Betroffene berichten noch Jahre nach der Tat über Angstzustände“, erklärt Florian Lauw, Experte der Initiative ELEKTRO+. „Damit es erst gar nicht dazu kommt, empfehlen wir in geeignete Schutzeinrichtungen zu investieren.“ Bereits mit einfachen mechanischen und elektronischen Maßnahmen lässt sich die Sicherheit in Haus und Wohnung deutlich erhöhen. Für professionell installierte SicherHaus & Markt 09/2019


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heitstechnik, die bestimmte Normen erfüllt, gibt es über die KfW-Bank sogar Geld vom Staat zurück. „100-prozentigen Schutz vor Einbrechern gibt es zwar nicht, aber die meisten Einbrecher geben auf, wenn sie sich nicht in kürzester Zeit Zugang zu den Wohnräumen verschafft haben“, so Florian Lauw. Die Initiative ELEKTRO+ gibt sechs Tipps für effektiven Einbruchschutz: 1 Einbruchschutz am besten vom Fachmann „Um die passende Lösung für die individuellen Gegebenheiten zu finden, sollten sich Interessierte an einen spezialisierten Fachbetrieb oder eine

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polizeiliche Beratungsstelle wenden“, empfiehlt Florian Lauw von ELEKTRO+. „Die Experten können vor Ort direkt Schwachstellen lokalisieren und ausführlich zu den verschiedenen Möglichkeiten beraten.“ Der Fachmann wirft dabei einen ganzheitlichen Blick auf die Wohnsituation und bezieht nicht nur das Gebäude, sondern das gesamte Grundstück inklusive Garten in das Sicherheitskonzept mit ein. Denn hier haben Täter oft leichtes Spiel, wenn Wertgegenstände wie Fahrräder, hochwertige Grills oder der Rasenmähroboter in unbeleuchteten oder von

außen schwer einsehbaren Bereichen aufbewahrt werden. Wer sich für professionell installierte Sicherheitstechnik entscheidet, muss die Kosten dafür nicht alleine tragen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt sowohl Eigentümer als auch Mieter mit finanziellen Zuschüssen beim Einbau von einbruchssichernden Maßnahmen wie Bewegungsmelder, Türkommunikation oder Alarmanlagen. Weitere Infos dazu unter www.kfw.de . 2 Mechanische Sicherheitstechnik Die Basis für einen wirksamen Einbruchschutz bildet die mechanische F

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FOTO: ELEKTRO+/ABUS

Renovieren Sicherheit

Mechatronischer Einbruchschutz: Kombination von mechanischem Schutz mit einer Alarmanlage.

Absicherung von Fenstern und Türen. Bei Neubauten sollte man von Anfang an auf Fenster und Türen setzen, die als „geprüft und zertifiziert einbruchhemmend“ gekennzeichnet sind. Die Widerstandsklasse, Resistance Class (RC), gibt darüber Auskunft. „Wir empfehlen Türen und Fenster ab der Klasse RC2. Diese halten Einbruchsversuchen mindestens drei Minuten lang stand“, so Florian Lauw. Für bestehende Gebäude gibt es verschiedene Sicherheitslösungen zur Nachrüstung. Zum Beispiel spezielle Schließzylinder, Schutzbeschläge und Zusatzschlösser, die das Aufhebeln von Türen und Fenstern verhindern können. Neben der Eingangstür sollten auch die Fenster auf jeder Etage, Balkonund Terrassentüren sowie Kellerfenster und Lichtschächte abgesichert werden.

3 Mechatronischer Einbruchschutz Einen Schritt weiter als mechanische Lösungen geht mechatronischer Einbruchschutz, also die Kombination von mechanischem Schutz mit einer Alarmanlage. Setzt ein Täter an einem mechatronisch gesicherten Fenster oder einer Tür einen Hebelversuch an, stemmen sich ihm über eine Tonne Widerstand entgegen, gleichzeitig geht der Alarm der angeschlossenen Funkalarmanlage los, über den dann Nachbarn vor Ort oder nahegelegene Einsatzkräfte zur Hilfe gerufen werden können. In der Regel ergreift der Täter hier sofort die Flucht, bevor er Zugang zum Gebäudeinneren erhalten hat. Der Einbruch wird also meistens schon beim Versuch verhindert. Für vom Profi installierte mechanische und mecha­

tronische Systeme stellt die KfW-Bank Fördergelder bereit. 4 Licht als Abschreckung Einfach, aber wirkungsvoll ist der Einsatz von Licht: Bewegungsmelder im Außenbereich, die bei Erfassung einer Bewegung sofort helles Licht einschalten, besitzen eine deutlich abschreckende Wirkung. Neben dem Eingangsbereich und Zufahrtswegen sollten auch Neben- oder Hintereingänge und andere dunkle und schlecht einsehbare Ecken auf dem Grundstück mit einer automatisierten Beleuchtung abgesichert werden. Wichtig: Die Bewegungsmelder sollten manipulationssicher installiert werden, also so, dass sie von außen nicht zugänglich sind. Für die Montage beauftragen die Bewohner daher am besten einen Elektrofachmann. 5 Mit Kameras alles im Blick behalten Darüber hinaus kann eine Kameraüberwachung des kompletten Grundstücks sinnvoll sein. Zum einen lassen sich viele Einbrecher durch eine gut sichtbare Videoüberwachung abschrecken, zum anderen sehen die Bewohner jederzeit, was zu Hause los ist und können im Ernstfall schnell Hilfe alarmieren. 6 Vernetzte Sicherheit im Smart Home Die intelligente Vernetzung der verschiedenen elektrischen Anwendungen im Haus zu einem Smart Home bietet weitere Sicherheitsfunktionen: Sind die Bewohner nicht zu Hause, lässt sich ganz einfach Anwesenheit simulieren, indem sich die Beleuchtung per Zufallsprinzip ein- und ausschaltet und sich die Rollläden automatisch öffnen und schließen. Zudem können die Bewohner per App auch von unterwegs auf ihr Zuhause zugreifen und etwa überprüfen, ob ein Fenster offengelassen wurde oder die Alarmanlage scharf gestellt ist.  RED  W

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Sicherheit bei gekippten Fenstern

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heitsausstattung von Fenstern und Haustüren gewinnt weiter an Bedeutung, wie sie beispielsweise Hersteller GAYKO mit seinem SafeGA®-System anbietet. Mit diesem speziellen Sicherheitssystem bietet ein gekipptes Fenster mit entsprechendem Öffnungswinkel die gleiche Qualität und den gleichen

Einbruchschutz wie ein geschlossenes Fenster. Mehr Informationen Klauenberg GmbH, Fränkische Straße 24, 30455 Hannover, Tel. 0511 499049, www.tischlerei-klauenberg.de

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Ein hochwertiges, modernes Produktprogramm für Bauelemente hat die Tischlerei Klauenberg aus Hannover in ihrem Portfolio. Der Spezialist für hochgedämmte Bau­ elemente bietet individuelle Lösun­ gen für Fenster, Türen und Fassadenelemente, auch im Passivhausstandard. Und auch die Sicher-

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Netzwerk „Zuhause sicher“ Das Netzwerk wurde bereits 2005 von Partnern aus Polizei, Handwerk, Handwerksorganisation, Kommunen, Industrie, Dienstleistung und Versicherungswirtschaft gegründet. Ziel ist die Verbesserung des Einbruchschutzes und der Brandvorbeugung in privaten Haushalten. Allen, die ihr Zuhause effektiv vor Einbruch schützen möchten, empfiehlt das Netzwerk „Zuhause sicher“ die Sicherheitsberatung der Polizei zu nutzen. Im nächsten Schritt setzen die eigens geschulten Handwerker des Netzwerks die polizeilichen Empfehlungen fachgerecht um. Abschließend überreicht die Polizei als Partner im Netzwerk die Präventionsplakette des Netzwerks. Die Versicherer im Netzwerk honorieren die Präventionsmaßnahmen und gewähren den Versicherten einen Nachlass auf die Zahlungen der Hausratversicherung. Wir haben mit Roger Möhle, Geschäftsführer der Glaser-Innung Niedersachsen, über das Netzwerk und sein Wirken in der Gemeinschaft gesprochen. Die Schutzgemeinschaft Hannover wurde 2010 innerhalb des Netzwerks „Zuhause sicher“ gegründet. Was bietet sie ratsuchenden Hausbesitzern? Roger Möhle: Wenn es zum Kontakt mit der Schutzgemeinschaft Hannover kommt, ist entweder eingebrochen worden oder der Haus & Markt 09/2019

Hausbesitzer hat selbst die Initiative ergriffen und will sich von der Polizei oder einer Fachfirma beraten lassen. Bei der Schutzgemeinschaft bekommt er die Garantie, dass er mit Firmen zusammenarbeitet, die auf der Partnerleiste „Zuhause sicher“ gelistet sind. Diese Firmen sind verpflichtet, sich jedes Jahr entsprechenden Weiterbildungsmaßnahmen zu unterziehen. Was raten Sie Verbrauchern, die künftig mehr für den aktiven Sicherheitsschutz tun möchten? R.M.: Spätestens dann, wenn man am eigenen Leib erfahren hat, dass bei einem Einbruch nicht nur Wertgegenstände, sondern auch das Sicherheitsgefühl abhanden kommt, wird man das Thema anders einstufen. Die Aussage „Ich bin ja versichert“ hat nur da Bestand, wo es um den materiellen Schaden geht. Aber der seelische Schaden ist nicht mit Geld zu ersetzen. Daher sollte sich jeder über die verschiedenen Möglichkeiten der Prävention informieren. Und wer neu baut, sollte gleich von Anfang an Sicherheit mit einplanen. JU W

DIE POLIZEI rät bei der Auswahl von Sicherheitstechnik darauf zu achten, dass diese geprüft oder sogar zertifiziert ist und damit ihre einbruchhemmende Wirkung nachgewiesen hat. Ein solches Produkt kann aber nur dann einwandfrei funktionieren, wenn es korrekt montiert wurde. Für die sachkundige Umsetzung der polizeilichen Empfehlungen zum Einbruchschutz kann man in den örtlichen Schutzgemeinschaften des Netzwerkes „Zuhause sicher“ das passende Fachunternehmen finden. Als Errichter von mechanischen Nachrüstungen oder von Alarmanlagen/Videotechnik haben die Betriebe ihre Qualifikation dem Landeskriminalamt gegenüber nachgewiesen. Daneben sind sie im Netzwerk „Zuhause sicher“ verpflichtet, sich einmal im Jahr fortzubilden. Mehr Informationen zur Schutzgemeinschaft über www.zuhause-sicher.de/partner/ lokale-unternehmen

FOTO: PRIVAT

FOTO: SDECORET-STOCK.ADOBE.COM

Der materielle Schaden, ideelle Verluste und die psychische Belastung sind gravierend.

Fachbetriebe sorgen für Sicherheit

Roger Möhle Experte im Netzwerk „Zuhause sicher“ Mehr Informationen Bau- oder Umbaumaßnahmen tragen dazu bei, das Heim zu sichern. Für die Finanzierung gibt es staatliche Unterstützung von der bundeseigenen Förderbank KfW in Form von Zuschüssen und Krediten. Außerdem gibt es regionale und lokale Förderungen für Einbruchschutz – und auch Steuerabzüge sind möglich. Einen Überblick, auch regionsbezogen, finden Interessenten unter www.co2online.de/ foerdermittel/foerderung-einbruchschutz

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Renovieren Bauelemente

Automation erleichtert den Alltag und spart Energie Wer an das Thema Automation denkt, hat oft den Schalter an der Wand vor Augen, mit dem sich die Rollläden bequem herauf- und herunterfahren lassen. Doch elektrifizierte Komponenten sind viel mehr als „nur“ der motorische Antrieb mit Schalter oder Fernbedienung. in der Wohnung bleiben. Bedienen lassen sich die Elemente klassisch per Schalter an der Wand und per Fernbedienung. Moderner ist zum Beispiel ein Touchscreen mit Zeitsteuerung oder die Bedienung mit dem Smartphone während der berufsbedingten Abwesenheit oder im Urlaub.

Gezielter Luftaustausch spart Energie ein

Gleichzeitig mit dem Öffnen von Fenstern und Türen setzt auch eine gezielte Belüftung des Hauses ein. Wird dafür eine intelligente Steuerung verwendet und kombiniert man diese zum Beispiel mit Luftqualitätssenso-

ren, lässt sich unter anderem in der kalten Jahreszeit optimal Energie sparen. Gelüftet wird dann nur nach Bedarf und in geschlossenem Zustand können die Fensterflächen viel effektiver die wärmenden Strahlen der tiefstehenden Sonne nutzen. Außerdem gibt es im, über, unter oder seitlich am Fenster verbaute ventilatorische Lüfter mit Wärmerückgewinnung. Diese werden ohne zusätzliche Baumaßnahmen in das vorhandene Mauerloch mit eingesetzt und die Schließ­ zustandsmeldekontakte werden mit der Heizungssteuerung verbunden. Wird das Fenster dann geöffnet, geht die Heizung automatisch aus. Für den Sommer empfiehlt sich die soge-

FOTO: VFF

Nur die mit Elektromotoren angetriebenen Rollläden hoch- und herunterfahren war gestern: Automatisierte Elemente erleichtern heute in vielen Bereichen des Hauses den Alltag für alle Hausbewohner – egal welchen Alters. Schwer erreichbare Fenster zum Beispiel im Dach oder hinter der Arbeitsfläche in der Küche können damit ebenso einfach geöffnet und geschlossen werden, wie großformatige Schiebetüren oder Balkon- und Haustüren. Je umfassender die Ausstattung des Eigenheimes mit diesen technischen Raffinessen von Anfang an ist, umso länger kann man im Alter – bei entsprechend barrierefreier Ausstattung der Räume – im Haus oder

Haustechnik bedienen per Touchscreen.

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Offen gelassene Fenster und Türen gehören der Vergangenheit an

Das Thema Sicherheit spielt nicht nur bei der Nachtauskühlung eine wichtige Rolle: Viel schwerwiegender ist das berühmte offen gelassene Fenster, das einem meistens erst bei der Arbeit oder während der Fahrt in den Urlaub siedend heiß einfällt. Auch hier hilft die Automation: Ein Knopfdruck und ein potenzieller Einbrecher steht vor vollständig verschlossenen Fenstern, was im Falle eines Falles entscheidend für den Versicherungsschutz sein kann. Dazu kommen Systeme, die das korrekt verschlossene Haus schützen – sei es über eine Alarmmeldung bei gewaltsamem Öffnen des Fensters, bei Glasbruch oder bei Bewegung im Haus. Mittels moderner Anwesenheitssimulationen können zusätzlich die Lampen im Haus ein- und ausgestellt und die Rollläden herauf- und heruntergefahren werden – ganz so, als wäre die Familie daheim. Für mehr Sicherheit an der Haustür sorgen zudem moderne Zutrittssysteme inklusive Audio- und Videoüberwachung. Die Tür kann dabei mittels Fingerprint-System, Schlüsselschalter, Transponder, Zahlenschloss oder Zutrittskarte bedient werden. So wird unter anderem verhindert, dass ungebetene Gäste bei einem unvorsichtigen Öffnen der Tür einfach ins Haus oder in die Wohnung eindringen können.  VFF/DS  W Mehr Informationen zu Fenstern und Haustüren www.fensterratgeber.de

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Kunstschmiede

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nannte „Nachtauskühlung“. Dabei werden die Fenster nachts oder am frühen Morgen zum Lüften geöffnet, was den Klimatisierungsaufwand am Tage reduziert. Wichtig dabei ist das Thema Sicherheit. Für die Nachtauskühlung sind vergitterte Fenster, Fenster mit einbruchhemmender Falzbeziehungsweise Spaltlüftung oder weiter oben im Haus liegende Fenster am besten geeignet. Tagsüber bietet sich zudem der Einsatz von temperaturgesteuerten Rollläden oder Außenjalousien an, um die Hitze des Tages draußen zu halten. Spezielle Sonnenwächter sorgen in diesem Fall dafür, dass sich die Rollläden und die Fenster bei zu starker Sonneneinstrahlung automatisch und wie von Zauberhand selbst öffnen oder schließen – das Klima in Haus oder Wohnung bleibt dann den ganzen Tag über angenehm. Regenwächtersensoren wiederum bewahren das Eigenheim bei schlechtem Wetter vor nassen Überraschungen, indem sie die Fenster rasch schließen oder die Markise einfahren.

Metallbau

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stahl, sind besonders stabil, können dank des harten Materials filigran gebaut werden und trotzen Wind und Wetter besonders lange.

FOTO: VFF/GUTMANN BAUSYSTEME GMBH

Exklusive Mischungen ergeben individuelle Designstücke

Holz-Metall-Fenster bieten auf der Innenseite die schöne Haptik des Holzes und außen hält die Metalloberfläche auch widrigsten Wetterbedingungen stand. Das gleiche gilt für Kunststofffenster: Mit einer Außenhaut aus Metall und individuellen Farben im Innenbereich erhalten sie ein modernes Antlitz und bleiben für viele Jahrzehnte ansehnlich. Dazu kommen reine Metallfenster, die durch und durch für die Ewigkeit gebaut sind und dank fortschrittlicher Dämmsysteme heutzutage kaum noch anfällig für Kälteeinbrüche sind.

Diese Fenster sind innen in Holz und außen in Aluminium ausgeführt.

Fenster und Türen gibt es in den tollsten Materialien Ein Fenster ist aus Holz oder aus Kunststoff und das war’s? Nein: Pfiffige Materialmixe sind gefragt. Grundsätzlich lässt sich sagen: Fenster und Türen bestehen aus Holz, Kunststoff, Metall und natürlich Glas. Aber im Gegensatz zu früher gibt es heute einen viel größeren Variantenreichtum – schick sind sie allerdings alle.

Die „Klassiker“ aus Holz, Kunststoff und Metall

Natur pur – das sind Fenster aus Holz. Der Rohstoff sieht besonders schick aus und bei guter Pflege begleiten einen Holzfenster über

Jahrzehnte. Dazu kommt die gute Wärmedämmung: Holz leitet Kälte schlecht, was wiederum gut für geringe Heizkosten ist. Kunststofffenster sind ebenfalls echte Allrounder: Beständig, einfach zu pflegen und in den unterschiedlichsten Farben herstellbar sorgen sie mit besonderen Rahmenkonstruktionen und möglichen zusätzlichen Dämmmodulen für lauschige Winterabende. Ebenfalls top: Metallfenster und Metalltüren. Sie bestehen aus Aluminium, Stahl oder Edel-

Besondere Materialien sind der letzte Schrei

Aluminiumfenster können eloxiert werden und erscheinen dann golden, silbern oder bronzefarben und auch eine Pulverbeschichtung in den gängigen RAL-Farben ist möglich. Stahlrahmen können ebenfalls mit RAL-Farben pulverbeschichtet werden und erhalten so den letzten optischen Feinschliff oder sie sorgen in Edelstahlausführung für den besonderen Glanz. Eine Alternative ist zudem die Baubronze. Das kupferne Metall harmoniert mit zahlreichen anderen Bau­ stoffen. Natürliche Farbtöne von Kupferrot bis Bronzebraun und Anthrazit verleihen individuelle Akzente und die mit den Jahren einsetzende natürliche Patina verleiht damit veredelten Fenstern und Türen ein luxuriöses Aussehen.  VFF/DS  W Mehr Informationen www.fensterratgeber.de

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FOTOS: DJD/SOLARLUX GMBH

Wintergarten Renovieren

Freie Auswahl zwischen Hauptterrasse und Wintergarten.

Der Whirlpool im Wellness-Wintergarten ist ein besonderer Blickfang.

Gemischtes Doppel aus Glas Stilvoll und praktisch zugleich: Wintergarten und Terrassenüberdachung bieten in dem hier vorgestellten Eigenheim gleich zwei gemütliche Rückzugsorte. Es gibt viele Möglichkeiten, den Garten nach eigenen Ideen zu gestalten. Die Kunst dabei: Die örtlichen Gegebenheiten mit den eigenen Wünschen in Einklang zu bringen. Auch Familie Meinert hatte gleich eine Menge Umbaupläne im Kopf.

die oft verwaiste Frühstücksterrasse auf der Südseite des Hauses dem Wintergarten. Zwei Mauern wurden als Sichtschutz zur Straße eingezogen, wodurch der Wintergarten an drei Seiten von einem Mauerwerk umgeben

ist. Das Glasdach und die Glasfaltwand machen aus dem Raum einen lichtdurchfluteten Spa-Bereich. DJD/JU W Web-Wegweiser www.solarlux.de

Wetterschutz für die Terrasse

Dank der neuen Überdachung kann die Baufamilie jederzeit auf die Terrasse. „Schon bei unserem Einzug hatte ich eine Idee davon, wie der Garten einmal aussehen soll. Auf jeden Fall wollte ich unseren Außenbereich nicht nur in den Sommermonaten nutzen“, sagt Bauherrin Sabine Meinert. Auf der Suche nach Inspiration durchblätterten sie und ihr Mann viele Zeitschriften. Schließlich stießen sie auf Glasanbauten, die ihnen gefielen. Für die Hauptterrasse zum Garten hin entschied sich die Familie für ein schlankes Glashaus. „Es ist sehr filigran und lässt viel Licht auf die Terrasse. Und dank der Rundumverglasung können wir jetzt auch bei kühlerem oder schlechtem Wetter geschützt draußen sitzen.“ Die Flexibilität des Glashauses ist ein weiterer Vorteil: Zwei Seiten des Anbaus sind mit verschiebbaren Glaselementen ausgestattet. Sobald es warm wird, kann die Familie die Elemente im Handumdrehen zu einem schmalen Paket an die Seite schieben.

Entspannung pur im Wintergarten

Die Meinerts entschieden sich, ihr Haus noch mit einem zweiten Anbau zu versehen − und diesmal war es ein Wintergarten. „Wir haben uns schon länger einen Whirlpool gewünscht, aber im Haus hatten wir keinen Platz, und im Garten kann der Whirlpool im Winter nicht genutzt werden“, sagt die Bauherrin. So wich Haus & Markt 09/2019

LEBE DEINE LEIDENSCHAFT „Schon bei unserem Einzug hatte ich eine Idee davon, wie der Garten einmal aussehen soll.“ Sabine Meinert, Bauherrin

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Renovieren Elektroinstallation

Was zählt beim Zählerschrank? Ein Zählerschrank – das Herzstück der Elektroinstallation – ist in jedem Haus vorhanden. Doch die wenigsten wissen, was sich eigentlich alles darin befindet. Die Zeiten des einfachen Sicherungskastens sind vorbei. Neue Energie-Technologien im Zuge der Energiewende und der Trend des intelligenten Zuhauses machen die Elektroinstallation immer komplexer. Das erfordert eine moderne Schaltzentrale: den Zählerschrank als multifunktionale Technikzentrale, in der alle Energie- und Datenverbindungen zusammenlaufen. „Heutige Zählerschränke bieten nicht nur für Stromzähler und Sicherungen Platz, sondern auch für Multimedia-Komponenten“, erläutert Gregor Wille, Experte der Initiative ELEKTRO+. „Sie vereinen also die Funktionen Zählen, Schützen und Vernetzen.“

Smart Metering auf dem Vormarsch

Multimedia zentral vernetzt

In Zählerschränken findet auch Sicherheit ein Zuhause

Beim Umgang mit Strom kann es durch defekte Kabel, Überspannungen oder Fehlerlichtbögen zu Strom- und Brandunfällen kommen. Verhindern können dies spezielle Schutzgeräte, die ebenfalls in der Technikzentrale ihren Platz finden. So dient der selektive Hauptleitungsschutzschalter als Hauptsicherung der Elektroinstallation. Über ihn lässt sich die gesamte Stromversorgung abschalten,

FOTO: ELEKTRO+/ABB

Während früher der analoge Ferraris-Zähler verbreitet war, werden seit 2017 die Stromzähler in Deutschland nach und nach digital. Bei allen Neubauten und Modernisierungen müssen bereits moderne Messeeinrichtungen, also digitale Stromzähler, zum Einsatz kommen. Diese sollen später in Kombination mit entsprechenden Smart Meter Gateways den Verbrauch nicht nur erfassen, sondern auch speichern und an den Messstellenbetreiber übermitteln. Moderne Haushalte sind häufig aber nicht mehr einfach nur Verbraucher. Viele Immo-

zum Beispiel dann, wenn Reparaturen fällig sind. Der Leitungsschutzschalter schützt die angeschlossenen Stromkreise vor Überlastung und Kurzschluss. Aktiven Schutz der Hausbewohner vor Fehlerströmen und Stromschlägen bietet der Fehlerstrom-Schutzschalter. Und damit die Haustechnik bei einem Gewitter keinen Schaden nimmt, kommt ein mehrstufiger Überspannungsschutz in Form eines Kombi-Ableiters in der Hauptverteilung zum Einsatz. FI-Schutzschalter und Überspannungsschutzgeräte sind zudem in den Normen gefordert.

bilienbesitzer binden regenerative Energiequellen in ihre Haustechnik mit ein und planen etwa eine eigene Photovoltaik-Anlage auf dem Dach, eine Wärmepumpe, ein Blockheizkraftwerk oder auch einen Energiespeicher. Wenn jede dieser Techniken über einen eigenen Zähler verfügt, ermöglicht das den Bewohnern, einen guten Überblick sowohl über den Verbrauch als auch den selbst erzeugten Strom zu erhalten. „Auf der sicheren Seite ist, wer von Anfang an genügend Reserveplätze im Zählerschrank einplant“, erklärt Gregor Wille. „Denn dann können auch später noch weitere Zähler unkompliziert nachgerüstet werden, etwa für eine Ladestation fürs Elektrofahrzeug.“

Wer Reserveplätze einplant, kann später unkompliziert weitere Zähler nachrüsten.

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Moderne Haushalte verfügen über immer mehr Kommunikations- und Informationseinrichtungen. Telefon, Smart-TV, Fernseher oder mobile Endgeräte sollen möglichst im ganzen Gebäude reibungslos laufen. Im Zählerschrank gibt es mit dem Multimediafeld einen Platz, an dem der gesamte Datenverkehr eines Hauses geregelt wird. Unschöne Insellösungen und Kabelchaos in den einzelnen Räumen gehören damit der Vergangenheit an. Von Telefonanschluss, Splitter und Router bis zu Sat-Verteiler, ISDN-Adapter und Netzwerkserver – auf dem Multimediafeld können Hausherren alle Telekommunikations- und Datenübermittlungsbausteine übersichtlich unterbringen.

Beratung vom Elektrofachmann

Wie der für die verschiedenen Funktionsbereiche passende Zählerschrank auszusehen hat, hängt nicht nur von der Zahl der benötigten Zähler- und Steckplätze, sondern unter anderem auch davon ab, ob es sich um ein Ein- oder Mehrfamilienhaus handelt. In großen Häusern ist es mit einem einzigen Zählerschrank meist nicht getan. Auch muss in jede Wohnung nach DIN 18015 eine Unterverteilung installiert und die regionalen Technischen Anschlussbedingungen (TAB) der jeweiligen Netzbetreiber berücksichtigt werden. „Hauseigentümer wenden sich für die Planung ihrer Elektroinstallation am besten an einen Elektrofachbetrieb“, rät Gregor Wille. RED W Mehr Informationen Auf der Website der Initiative Elektro+ finden Sie einen passenden Ansprechpartner in Ihrer Nähe: www.elektro-plus.com/fachbetriebssuche

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Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG


FOTO: DJD/DAEMMT-BESSER.DE/PETER D. HARTUNG

Renovieren Dach

Eine Dachsanierung mit PU-Dämmung kann als Einzelmaßnahme über das KfW-Programm „Energie­effizient Sanieren“ gefördert werden.

Guter Rat gefragt: Die Planung der Dachmodernisierung Das Dach eines Wohnhauses schützt vor Witterung, Hitze und Feinstaub. Es bietet aber auch Freiräume, die sich durch einen Ausbau als Wohnraum oder zusätzliche Nutzfläche erschließen lassen. Gerade in städtischen Ballungsgebieten, in denen Wohnraum knapp und teuer ist, lassen sich Dächer sinnvoll nutzen. ɓɓ Anforderungen an die Dämmung beachten Genutzte Dächer wie Solardächer oder begrünte Terrassen benötigen eine dauerhaft druckfeste und widerstandsfähige Dämmung. Ist das nicht der Fall, wird die Dämmschicht im Lauf der Zeit durch die Beanspruchung immer mehr zusammengedrückt, die Abdichtung beschädigt und das Dach undicht. 44 

Hoch druckbelastbare PU-Dämmstoffe sind während des gesamten Lebenszyklus eines Daches funktionstüchtig. Hinzu kommt: Dächer saniert man mit einer Hochleistungsdämmung schlanker. PU-Dämmprodukte sind hocheffizient. Sie reduzieren den Wärmedurchgang auf ein Minimum und sind durch die niedrige Wärmeleitfähigkeit wirksamer als konventionelle Dämmstoffe. Die hohe Temperaturbeständigkeit der Dämmung gibt Sicherheit. Sie wird nicht weich und

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schmilzt auch im Brandfall nicht. Mehr Infos zu den Vorteilen von PU-Dämm­ lösungen gibt es unter www.daemmt-besser.de . Dachflächen sinnvoll nutzen Begrünte Dachflächen bilden in städtischen Regionen wichtige „grüne Oasen“ und schaffen neuen Lebensraum für Pflanzen, Kleinlebewesen und Vögel. Zusätzlich speichern Gründächer auf natürliche Art Wasser, binden Staub und wirken sich ausgleichend auf das Haus & Markt 09/2019


FOTO: DJD/DAEMMT-BESSER.DE/PETER D. HARTUNG

Altbausanierung und mehr

Dipl.-Ing.-Bau Stefan Boltes

Dipl.-Ing.-Arch. Sebastian Soeffky

Das Planungsbüro Isernhagen befasst sich u. a. mit Altbausanierung, Um- und Neubauten. Dipl.-Ing.Bau Stefan Boltes und Dipl.-Ing.-Arch. Sebastian Soeffky vom Planungsbüro Isernhagen stehen Ihnen in diesem Monat wieder in einer Sprechstunde zur Verfügung.

Dächer lassen sich für die Energiegewinnung nutzen, beispielsweise als ideale Aufstellorte für Solaranlagen.

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Stadtklima aus. Intensiv begrünte Dachflächen können mit Sträuchern, kleinen Bäumen und Blumen wie ein Garten gestaltet werden. Extensive Dachbegrünungen bestehen überwiegend aus niedrigwüchsigen Pflanzen, die wenig Pflegeaufwand erfordern. Dachflächen lassen sich aber auch zur Energiegewinnung durch Solarthermie- oder Photovoltaikanlagen nutzen. Sowohl für Gründächer als auch für Solardächer ist die Belastbarkeit der Dämmung und die Tragkraft des Daches wichtig. Der Dachaufbau muss mehr aushalten können als bei einer konventionellen Dacheindeckung. Die Kombination von Solar- und Gründach lohnt sich, da Solarmodule auf einem bepflanzten Dach, das sich weniger aufheizt, einen höheren Leistungsgrad erzielen. Mit Förderungen planen Gründächer werden über das KfWProgramm „Energieeffizient Sanieren“ gefördert. Einige Städte erkennen begrünte Dachflächen als Entsiegelungsmaßnahme an und belohnen sie mit reduzierten Niederschlagswassergebühren. Photovoltaik wird über die gesetzliche Einspeisevergütung für Solarstrom sowie zinsgünstige Bankkredite gefördert. Einen Überblick über Fördermaßnahmen findet man unter www.energiefoerderung.info . DJD/JU W

Haus & Markt 09/2019

Termin für die telefonische Sprechstunde Planungsbüro Isernhagen, Tel. 0511 7287380, www.pbi-bausanierung.de, Termin: Donnerstag, 12. September 2019, 16–18 Uhr

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Energie Heizung

Welche Energieform? Bereits ein Viertel der Verbraucher in Hannover nutzt Fernwärme. 

FOTO: BAUSPARKASSE SCHWÄBISCH HALL/SCHEYHING

30 Jahre sind genug: Oldies raus! Laut Energie-Einsparverordnung (EnEV) müssen mehr als eine Million Hausbesitzer ihre Öl- oder Gasheizungen austauschen.

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ossile Energieträger und veraltete Heizungsanlagen sind oft eine schlechte Kombination: Sie verursachen hohe Nebenkosten und belasten zudem die Umwelt. Laut Energie-Einsparverordnung (EnEV) müssen mehr als eine Million Hausbesitzer ihre Öl- oder Gasheizungen austauschen. Für Eigentümer nicht nur die Gelegenheit, ihre CO₂-Bilanz zu verbessern: Dank Förderungen und niedrigerer Verbrauchskosten kann sich eine Heizungsmodernisierung auf längere Sicht auch finanziell bezahlt machen.

30 Jahre, bleiben maximal zwei Jahre für die Modernisierung. Wer dieser Pflicht nicht nachkommt, riskiert Bußgelder bis zu 50.000 Euro. Ob der eigene Oldie im Keller raus muss, können Eigentümer am Baujahr auf dem Typenschild des Kessels ablesen. Wer dieses nicht findet, sollte einen Blick in die Protokolle des Schornsteinfegers werfen oder diesen direkt fragen. Ob Besitzer ihrer Austauschpflicht nachkommen, prüft ebenfalls der Schornsteinfeger.

Wen betrifft die Austauschpflicht?

Ist der Kessel Baujahr 1989 oder älter, lautet die kostengünstige Lösung: Umstieg auf Brennwerttechnik. Wer seinen alten mit Öl oder Gas betriebenen Konstanttemperatur-Kessel durch eine Brennwertheizung ersetzt, bekommt für 5.000 bis 9.000 Euro eine energieeffiziente Technik. Noch effizienter ist die Kombination mit einer Solar- oder Photovoltaikanlage.

Handeln müssen Eigentümer, die zum oder nach dem Stichtag 1. Februar 2002 ein Haus mit (inzwischen) veralteter Heiztechnik erworben haben – also Anlagen mit Baujahr 1989 oder älter. Das schreibt die EnEV vor. Von der Austauschpflicht ausgenommen sind Brennwert- und Niedertemperatur-Kessel. Ist der Heizkessel älter als 46 

Die schlanke Lösung

Die umweltfreundlichere Lösung

Besser für das Klima und nachhaltiger ist, bei einer Heizungsmodernisierung von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare und umweltfreundliche Energien umzusteigen. Diese Lösung ist zwar in der Anschaffung etwas teurer, über die Lebensdauer der Anlage sind die Gesamtkosten aber vergleichbar mit Öl- oder Gasheizungen. Denkbare Alternativen sind zum Beispiel der Einbau einer Wärmepumpe (8.000 bis 20.000 Euro), einer Brennstoffzellenheizung (bis zu 25.000 Euro), einer Pelletheizung (bis zu 20.000 Euro) oder eines Blockheizkraftwerks in größeren Gebäuden (ab 14.000 Euro). Im niedrigen fünfstelligen Bereich beginnen auch thermische Solaranlagen sowie Hybridheizungen, die Öl oder Flüssiggas mit erneuerbaren Energien kombinieren. Welches Heizungssystem für Eigentümer und deren Haus geeignet ist, hängt von einer Vielzahl individueller Faktoren ab. Die Haus & Markt 09/2019


FOTO: ÖKOFEN

Der Energieberater kann überschlagen, bis wann sich welche Investition amortisiert und weiß, welche Förderungen Besitzer in Anspruch nehmen können.

Moderne Heizungsanlagen senken dauerhaft Kosten und Emissionen.

Entscheidung für eine neue Heizung sollte man deshalb nicht aus dem Bauch heraus treffen und nicht nur die reinen Anschaffungskosten als Kriterium heranziehen. Ein professioneller Energieberater berücksichtigt alle Aspekte und empfiehlt dann das passende Heizsystem.

Mit Energieberatung zur optimalen Lösung

Der Energieberater kann außerdem überschlagen, bis wann sich welche Investition amortisiert und weiß, welche Förderungen Besitzer in Anspruch nehmen können. Die KfW-Bank beispielsweise fördert die Umstel-

lung der Heizung auf erneuerbare Energien mit einem zinsgünstigen Kredit bis zu 50.000 Euro. Tipp: Bei niedrigen Kreditbeträgen kommt auch die Finanzierung mithilfe eines Bausparvertrags in Frage, da der Kleinstdarlehenszuschlag für Kredite bis 50.000 Euro entfällt. Auch zur Energieberatung gibt es einen Kostenzuschuss von 60 Prozent (oder maximal 800 Euro). Den Antrag zur Förderung von Energieberatungen erhalten Interessierte beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (www.bafa.de).  SCHWÄBISCH HALL/JU  W Mehr Informationen www.verbraucherzentrale-energieberatung.de www.klimaschutzagentur.de/fuer-hausbesitzer/ energieberatung www.energie-effizienz-experten.de

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Energie Heizungstausch

VOR ZWEI JAHREN haben Zukunft Erdgas und der Landesverband der Energie- und Wasserwirtschaft Hessen/ Rheinland-Pfalz e.V. (LDEW) die „Raustauschwochen“ ins Leben gerufen, um die Wärmewende voranzutreiben. Gemeinsam ist es den Aktionspartnern seitdem gelungen, über 11.500 Heizungsmodernisierungen anzuregen. Über die gesamte Lebensdauer der neuen Heizungsanlagen werden auf diese Weise mehr als 700.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart. Das dritte Förderjahr läuft bereits auf vollen Touren. Noch bis zum 31. Oktober 2019 profitieren Hausbesitzer in Niedersachsen, Bremen, Berlin, Brandenburg, Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Schleswig-Holstein von der Aktion. Mehr Informationen www.raustauschwochen.de

Hausbesitzer können mit einer neuen Heizung die Kosten senken, die Umwelt schonen − und noch von finanziellen Zuschüssen profitieren.

Heizungsmodernisierer profitieren von Zuschüssen In vielen tausenden Haushalten wird Energie und damit bares Geld verschwendet – durch eine veraltete Heiztechnik, die technisch nicht mehr auf der Höhe der Zeit ist. Hausbesitzer, die sich zu einem Austausch ihrer Heizung entschließen, können deshalb auch in diesem Jahr von finanziellen Zuschüssen profitieren. Die Aktion „Raustauschwochen“ geht in die bereits dritte Runde und unterstützt Heizungsmodernisierer noch bis zum 31. Oktober 2019 durch eine zusätzliche Finanzspritze in Höhe von mindestens 200 Euro.

12 Millionen Heizungen sind veraltet

Hausbesitzer, die ihre alte Heizung gegen ein effizientes Erdgasmodell tauschen, tragen nicht nur zur Senkung der CO₂-Emissionen bei. Sie profitieren auch finanziell und das in mehrfacher Hinsicht: Neben der Prämie, die von der Heizgeräteindustrie gestellt und von den Energieversorgern individuell aufgestockt wird, winken staatliche Fördermittel von bis zu 15 Prozent der Investitionssumme, beispielsweise über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Neben Berlin, Brandenburg, Hessen, Rhein48 

land-Pfalz, dem Saarland und Schleswig-Holstein beteiligen sich in diesem Jahr auch Niedersachsen und Bremen an der Aktion. Mehr als 60 regionale Stadtwerke und Energieversorger sowie namhafte Gerätehersteller unterstützen die „Raustauschwochen“ vor Ort. „Rund zwölf Millionen Heizungen im Bestand sind veraltet und arbeiten ineffizient. Mit der Förderung des Kesseltausches bringen die regionalen Energieversorger zusammen mit den Heizgeräteherstellern die Wärmewende voran“, erklärt Dr. Constantin Alsheimer, Vorsitzender des Landesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (LDEW). Initiiert wurden die diesjährigen „Raustauschwochen“ von der Brancheninitiative Zukunft Erdgas. Der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH), der Landesverband der Energie- und Wasserwirtschaft Hessen/Rheinland-Pfalz (LDEW) sowie das SHK-Fachhandwerk und die

Modernisieren lohnt sich.

Schornsteinfeger unterstützen das Gemeinschaftsprojekt als wertvolle Partner.

Modernisierer sparen bei Energiekosten

„Durch den Austausch aller alten Öl- und GasheizgeräteinDeutschlanddurchmoderne Gasbrennwertgeräte können der Energieverbrauch und die CO₂-Emissionen maßgeblich reduziert werden. Dadurch können wir die Klimaschutzziele für 2030 im Gebäudebereich erreichen. Und die Endverbraucher sparen noch dazu bei ihren Energiekosten“, weiß BDH-Präsident Uwe Glock. DJD/JU  W Mehr Informationen Unter www.raustauschwochen.de können sich Modernisierer über die jeweiligen Ansprechpartner vor Ort sowie die individuellen Fördermöglichkeiten informieren. Darüber hinaus bieten die teilnehmenden Energieversorgungsunternehmen und Stadtwerke ausführliche Beratungen zum Heizungstausch an.

Haus & Markt 09/2019

FOTO: DJD/ZUKUNFT ERDGAS E.V./ MICHAEL SETZPFANDT

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Kurz & knapp


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alter, in dem der Besitz von Gegenständen immer weniger relevant, die Bequemlichkeit durch technischen Fortschritt jedoch immer bedeutender wird. Beispiele hierfür sind das geleaste Auto, die mittlerweile nicht mehr wegzudenkenden Film- oder Musikstreaming-Anbieter, oder eben mit Viessmann Wärme die Rundum-Sorglos-Heizung. Der Kunde zahlt eine Monatsrate und kann sich darauf verlassen, dass ihm von Viessmann eine unkomplizierte und störungsfreie Nutzung gewährleistet wird. Auf der ISH 2019 wurde Viessmann Wärme als Bestandteil des Integrierten Lösungsangebots einem breiteren Publikum bekannt. Nachdem im November 2018 der deutsch-

landweite Rollout des Projekts begonnen hat, kann das Team mit Hauptsitz in Berlin mittlerweile auf eine beachtliche Anzahl von mehr als 1.000 teilnehmenden Fachpartnern in Deutschland blicken. Zusätzlich zeigen die im April 2019 gestarteten Marketingkampagnen mit dem Claim „So einfach wie mein Musikstream“ ihre Wirkung und sorgen für eine entsprechend hohe Nachfrage seitens der Endkunden. Auch eine Reihe von Viessmann -Kollegen haben sich bereits für einen Wärme-Vertrag entschieden. Wer sich also dazu entschieden hat, eine Viessmann Gasheizung zu mieten, erhält in erster Linie ein echtes Rundum-sorglos-Paket. Denn Viessmann kümmert sich im

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mehr. Die Auswahl unserer Hersteller (u. a. Tulikivi, Drooff, neocube, Monolith, Rika oder Heta) lässt das Herz von Freunden gesunder Wärme höherschlagen und den Gestaltungsmöglichkeiten sind fast keine Grenzen gesetzt. Lassen Sie sich von der angenehmen Strahlungswärme des Specksteins überzeugen. Aufgrund seiner langen Wärmeabgabe ist er auch in einem Niedrigenergiehaus die beste Wahl. Entdecken Sie die neuesten Kaminöfen

von Tulikivi und erleben Sie in unserer Ausstellung das brandaktuelle Modell „LAKO“ mit seiner sich auf drei Seiten erstreckenden hochschiebbaren Tür. Mehr Informationen Das Ofenzentrum GmbH Vahrenwalder Straße 288 30179 Hannover, Tel. 0511 96496096 www.das-ofenzentrum.de

Energielabel macht den Ofen transparent Geht es um den Erwerb elektronischer Produkte, ist für viele die Energieeffizienz ein wichtiges Kriterium. Unterstützung finden Verbraucher dabei im bekannten EU-Label.

Seit Anfang 2018 sind moderne Feuerstätten ebenfalls mit der Kennzeichnung versehen. Hier empfiehlt der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V., neben der gewünschten Effizienzklasse auch auf die Heizleistung zu achten, damit der Ofen zum Wärmebedarf der eigenen vier Wände passt.

Buchstabenwertung mit Farbskala

Kennzeichnung ermöglicht einfachen Vergleich moderner Feuerstätten. GRAFIK: HKI

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Zu finden ist das Energielabel auf allen neuen industriell gefertigten Geräten mit einer Nennwärmeleistung von bis zu 50 Kilowatt, die gasförmige, flüssige oder feste Brennstoffe in Wärme umwandeln. Neben Kaminöfen und Heizkaminen gehören hierzu Kachelöfen mit Einsatz, Pelletöfen sowie Feuerstätten mit Wassertasche. Mit passender Farbskala und klassischer Buchstabenwertung von A++ bis G gibt das Label Auskunft zur erreichten Energieeffizienzklasse und informiert auch über den Hersteller, die genaue Modellbezeich-

nung sowie die Nennwärmeleistung im Aufstellraum – angegeben in Kilowatt (kW). Bei wasserführenden Geräten zeigt das Schild zusätzlich die Leistung, die dem vorhandenen Heizungssystem zur Erwärmung weiterer Räume und des Brauchwassers zugute kommt.

Angaben bieten schnelle Orientierung

„Das bietet dem Verbraucher schnelle Orientierung und ist gleichzeitig eine transparente Entscheidungshilfe beim Kauf. Zudem macht das Label die Feuerstätten vergleichbar“, so Christiane Wodtke, Präsidentin des HKI. „Und durch die Angabe der Wärmeleistung können Verbraucher schneller das optimale Gerät für sich und ihr Zuhause finden.“ HKI W Mehr Informationen zum Energielabel und rund ums Heizen mit Holz unter www.ratgeber-ofen.de

Haus & Markt 09/2019


FOTO: HKI

Moderne Feuerstätten verursachen bis zu 85 Prozent weniger Emissionen als Altgeräte.

Rund zwei Millionen Holzfeuerungen müssen modernisiert werden Ende 2020 läuft die Frist für rund zwei Millionen veraltete Holzöfen in Deutschland ab. Dann sind alle Kaminöfen, Heizkamine und Kachelöfen auszutauschen oder entsprechend den gültigen Grenzwerten nachzurüsten, deren Typprüfung bis einschließlich 31. Dezember 1994 erfolgte.

Diese Geräte sind zum Stichtag über 26 Jahre alt. Darauf weist der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. hin.

Emissionen deutlich gesunken

Mit Inkrafttreten der Novelle der Ersten Bundesimmissionsschutzverordnung (1. BImSchV) im Jahr 2010 wurden bereits fast zwei Millionen veraltete Holzfeuerstätten modernisiert. Die Emissionen der insgesamt elf Millionen Feuerstätten in Deutschland sind seitdem deutlich, und zwar um rund ein Drittel, gesunken. Eine positive Bilanz, die die Emissionsberichterstattung des Umweltbundesamtes (UBA) belegt.

Der Grund

Moderne Verbrennungstechnik – eine optimierte Luftzufuhr, die Verwendung neuer Haus & Markt 09/2019

Materialien und ausgeklügelte Konstruktionen – lässt die Emissionen fabrikneuer Öfen deutlich, um bis zu 85 Prozent gegenüber Altgeräten, sinken. Zudem verbrauchen moderne Geräte für die gleiche Wärmeleistung bis zu einem Drittel weniger Brennstoff.

Gut zu wissen

Der Einsatz von Brennholz ist CO2-neu­ tral. Denn bei der Verbrennung von Holz wird genau nur jene Menge Kohlendioxid freigesetzt, die der Baum während der Wachstums­phase aufgenommen hat und die beim natürlichen Zersetzungsprozess im Wald wieder entweichen würde. Das freigewordene Kohlendioxid wird wiederum von nachwachsenden Bäumen aufgenommen, sodass ein geschlossener Kreis-

lauf entsteht. Heizen mit Holz anstatt mit fossilen Brennstoffen vermeidet so jedes Jahr bundesweit über 20 Millionen Tonnen Treibhausgas.

Im Sommer handeln

Der Experten-Tipp: Da die Holzfeuerung in der wärmeren Jahreszeit nicht genutzt wird, ist jetzt der optimale Zeitpunkt, sich mit dem örtlichen Kachelofenbauer oder Ofenstudio in Verbindung zu setzen und die anstehende Modernisierung durchzuführen. Zudem haben die Fachbetriebe in den warmen Monaten mehr Termine frei als im späten Herbst und Winter, wenn die Heizsaison auf Hochtouren läuft.  RED  W Web-Wegweiser www.ratgeber-ofen.de

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Energie Erneuerbare

Solarthermie mit digitaler Steuerung.

Solarthermie mit digitaler Steuerung – Das smarte Effizienzplus Die digitale Vernetzung und Steuerung des Heizsystems ist endgültig im Alltag angekommen. Das zeigen beispielsweise moderne Solarwärmeanlagen, die sich optimal in den intelligenten Kreislauf eines smarten Heizsystems integrieren lassen. Die Solarthermie ist seit jeher eine smarte Technologie. Bis zu 50 Prozent der benötigten Energie kann durch die Nutzung der Sonnenwärme zur Heizungsunterstützung und/oder Trinkwassererwärmung eingespart werden.

Die digitale Heizung

Moderne Anlagen lassen sich perfekt in smarte Heizsysteme einfügen. Über eine Internetverbindung können Wärmeleistung und -verbrauch jederzeit abgerufen und kontrolliert werden – egal ob von zuhause oder unterwegs

per App. Die digitale Heizung erkennt automatisch, ob jemand zuhause ist und sorgt mit Zugriff auf aktuelle Wetterdaten für optimale „Sonnenausbeute“. Eine aktuelle Studie des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie zeigt, dass eine intelligente digitale Steuerung beim Heizen den Energieverbrauch um bis zu 15 Prozent reduzieren kann.

grüne und energieeffiziente Wärmeerzeugung setzen wollen, können von der smarten Nutzung der Sonnenwärme profitieren. Dank hoher Flexibilität funktioniert Solarthermie unabhängig von den baulichen Gegebenheiten oder der Art des Wärmeerzeugers und eignet sich für den Sanierungsfall ebenso wie für den Neubau. RED W

Smarte Nutzung der Sonnenwärme

Mehr Informationen rund um das Thema Solarthermie gibt es unter www.sonnigeheizung.de

Aber auch Verbraucher, die lediglich ihre Heizungsanlage effizienter machen oder auf

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Haus & Markt 09/2019


Erneuerbare Energie

Sonnige Aussichten für saubere Energie Neben geringeren Energieausgaben und dem umweltfreundlichen Strom profitieren Verbraucher zusätzlich von verschiedenen Fördertöpfen und Steuervorteilen − bis hin zur garantierten Einspeisevergütung für den Teil der Solarenergie, die nicht selbst genutzt, sondern ins öffentliche Netz übertragen wird. Hausbesitzer, die entsprechende Investitionen planen, sollten sich zunächst gründlich beraten lassen: Wie groß ist die nutzbare Dachfläche und wie ist deren Ausrichtung? Ist ein Elektroauto vorhanden oder wird in den nächsten Jahren eines angeschafft? Soll ein Solarspeicher angeschlossen werden, um den selbst gewonnenen Ökostrom später zu nutzen? Und nicht zuletzt: Welche Förderung gibt es für meine Investition − und

gibt es steuerliche Vorteile? Auch Wartungskosten und Kreditzinsen können häufig als Betriebsausgaben berücksichtigt werden. Für Solaranlagen hat etwa die staatliche KfW Bank verschiedene zinsgünstige Programme aufgelegt: Das KfW-Programm 270 eignet sich für PV-Anlagen auf Dächern oder an Fassaden vorhandener Gebäude. Der KfW-Kredit 153 ist für energieeffiziente Neubauten oder Sanierungen ausgelegt. Die Förderung für Photovoltaik beträgt dabei bis zu 3.000 Euro. Bis zu 15.000 Euro werden zudem als Tilgungszuschuss gewährt. Empfehlenswert kann auch sein, nicht nur in Solarmodule auf dem Dach, sondern auch in einen Solarspeicher zu investieren. DJD/JU W

FOTO: DJD/E.ON/ANWEBER - FOTOLIA

Die Sonne liefert saubere Energie frei Haus und schafft damit die Möglichkeit, einen großen Teil des Strombedarfs im eigenen Haushalt selbst zu decken.

Investitionen in PV-Systeme lohnen sich. Mehr Informationen rund um das Thema Photovoltaik unter www.eon.de/photovoltaik-foerderung

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Die letzte Mahd im Jahr sollte unbedingt mit einem Grasfangkorb erfolgen. So bleibt kein Schnittgut zurück, unter dem sich nach Wintereinbruch braune FOTOS (3): STIHL Stellen oder Schimmel bilden können.

Ab in den Winterschlaf Wenn die Temperaturen allmählich sinken und sich die Blätter verfärben, hat die Gartensaison eindeutig ihr Ende gefunden. Doch die Arbeit im heimischen Grün ist damit noch längst nicht vorbei. Für Hobbygärtner gibt es jetzt noch einiges zu tun, damit die Rasenflächen gesund durch den Winter kommen. Und auch der Rasenmäher hat nach den häufigen Einsätzen während der warmen Jahreszeit eine gründliche Reinigung und Wartung verdient. Hier sind die wichtigsten Tipps von STIHL-Rasenexperte Jens Gärtner. 1 Weg mit dem Laub Buntes Laub mag zwar schön aussehen – vorteilhaft für den Rasen ist es jedoch nicht. Bleiben die Blätter liegen, können sie gemeinsam mit der Schneedecke ein Pilzwachstum begünstigen, da das darunter liegende Gras nicht ausreichend mit Luft versorgt wird. Deshalb ist es wichtig, das Laub regelmäßig im Herbst von der Rasenfläche zu entfernen. Dazu einfach den Mäher auf die höchste Schnitthöhe einstellen und mit dem Fangkorb die Fläche abfahren. 2 Einmal kürzen, bitte Bevor die erste Frostnacht kommt, will 56 

der Rasen in jedem Fall noch einmal gemäht werden. Kurz und knackig lautet die Devise für den letzten Schnitt des Jahres. Kräftig gekürzt, werden die Halme nicht vom Schnee zu Boden gedrückt. Die Schnittgutreste sollten gründlich mit dem Fangkorb aufgesammelt werden, damit sich auf der Rasenfläche bei intensiver Feuchtigkeit kein Schimmel ausbreiten kann. Gut zu wissen: Auch die Grasart entscheidet darüber, wie anfällig der Rasen für Pilzbefall ist. 3 Düngen auch im Herbst In Herbst und Winter benötigt der Rasen keine Nährstoffe mehr? Das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Stattdessen ist eine herbstliche Düngung besonders wichtig, damit der grüne Teppich die kommenden Monate gut und kraftvoll übersteht. Empfehlenswert dabei ist es, einen kaliumreichen Herbstdünger zu verwenden, der eher stickstoffarm ist.

Kalium macht das Gras unter anderem widerstandsfähiger gegen Frost. 4 Pflegeeinheiten für den Rasenmäher Nach dem letzten Rasenschnitt des Jahres will auch der Mäher gründlich gesäubert und überprüft werden. So sollte man unter anderem das Messer in Augenschein nehmen, denn eventuell ist ein Nachschleifen erforderlich. Sollte das der Fall sein, ist es wichtig, das Messer im Anschluss noch einmal zum Auswuchten zum Händler zu bringen. Bei schweren Abnutzungserscheinungen wie Rissen und Kerben empfiehlt es sich, das Messer direkt für das nächste Frühjahr auszutauschen. Bei der Überwinterung von Benzin-Rasenmähern lohnt sich die Betankung mit einem hochwertigen Gerätebenzin. Damit sichern Gartenbesitzer ein verbessertes Startverhalten, wenn es in der neuen Saison wieder an die Mäharbeit geht. Ganzjährig verwenHaus & Markt 09/2019


Rasen Garten

FOTO: STIHL

Bevor die erste Frostnacht kommt, will der Rasen in jedem Fall noch einmal gemäht werden. Kurz und knackig lautet die Devise für den letzten Schnitt des Jahres.

Bevor er in den Winterschlaf geht, wird der Rasenmäher gründlich gesäubert und geölt.

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Nach dem letzten Rasenschnitt sollten Gartenbesitzer das Messer des Mähers in Augenschein nehmen: Ist ein Nachschleifen erforderlich, kann das selbst erledigt werden. Im Anschluss sollte das Messer aber unbedingt zum Auswuchten zum Händler gebracht werden. Bei schweren Abnutzungserscheinungen empfiehlt sich hingegen sein Austausch.

det sichert das Gerätebenzin zudem die Langlebigkeit des Motors. Durch den Verzicht auf Ethanol und den geringen Anteil an Olefinen und Aromaten ist der Kraftstoff zudem schonender für Umwelt und Gesundheit. 5 So lagert der Rasenmäher richtig Nach einer gründlichen Reinigung, ein paar Tropfen Öl und dem Messercheck ist der Rasenmäher reif für sein Winterquartier. Damit das Gerät zum nächsten Frühjahr wieder ohne Probleme einsatzbereit ist, kommt es auf die richtigen Lagerbedingungen an. Trocken, ohne übermäßige Feuchtigkeit und möglichst staubfrei sollte der Raum sein. Am besten ist es, den Mäher in seiner Normallage aufzubewahren. Ein wichtiger Tipp noch: Rasenmäher mit Starterbatterie sollten unbedingt frostfrei untergebracht werden, beispielsweise im Keller.  RED  W Haus & Markt 09/2019

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Im Herbst herrscht im Garten noch einmal Hochbetrieb. Nicht zuletzt bittet auch das herabgefallene Laub der Bäume um Aufmerksamkeit.

FOTO: BGL

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Garten Pflege

Bevor sommergrüne Laubpflanzen im Herbst ihre Blätter abwerfen, entnehmen sie Nährstoffe und lagern diese als Reserve ein.

Wertvolles Herbstlaub Die meisten Herbstarbeiten im Garten dienen dazu die nächste Saison vorzubereiten. Auch das herabgefallene Laub der Bäume erfordert Aufmerksamkeit. Schon deshalb, weil Haus- und Grundstücksbesitzer verpflichtet sind, Gehwege und Eingänge regelmäßig von Laub zu befreien. Die meisten Bäume, Sträucher und Stauden haben spezielle Mechanismen entwickelt, um sich vor Frost, Eis und Schnee zu schützen. Sommergrüne Laubpflanzen werfen beispielsweise ihre Blätter ab, denn über ihre Oberfläche verdunstet die meiste Feuchtigkeit. So wären sie im Winter gefährdet, zu vertrocknen, da der Nachschub fehlt. Im Vorfeld entnehmen sie ihrem Laub aber noch wichtige Nährstoffe und lagern diese als Reserve für den Winter ein. Anschließend bildet sich zwischen Blattstiel und Ast eine Korkschicht, mit der die Versorgung der Blätter unterbunden wird: sie vertrocknen und fallen ab. Am Boden wird das Laub nun von Mikroorganismen zu wertvollem Humus verarbeitet, der als natürlicher Dünger den Garten mit Nährstoffen anreichert.

Laub im Garten – was ist zu tun?

Im Garten sollte man das Laub nicht einfach liegenlassen, jedoch ist es hilfreich zu wissen, wo das Laub gut tut und wo es doch aufgesammelt werden sollte „Es ist besser, die Blätter vom Rasen zu entfernen“, erklärt Andreas Stump vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL), „denn dieser braucht Licht und Luft, damit er gut trocknen kann und sich keine Pilze unter den Blättern bilden.“

Laub ist nicht gleich Laub

Die Blätter von Obstbäumen, Ahorn, Hainbuchen und Linden verrotten sehr schnell, Eichen- und Walnusslaub dagegen benötigt relativ viel Zeit. Außerdem enthält es einen hohen Anteil Gerbsäure, was den ph-Wert

des Bodens senkt. Landschaftsgärtner verteilen Eichenblätter unter Sträuchern, die einen Boden mit geringem ph-Wert bevorzugen, wie Rhododendron.

Wohin mit dem restlichen Laub?

Wohin mit dem Laub, wenn alle Beete gemulcht und frostempfindliche Pflanzen geschützt sind? Das Verbrennen von Laub ist verboten und die grüne Tonne schnell voll. Entweder sammeln Landschaftsgärtner die Blätter ein, verteilen sie bei Bedarf im Garten und entsorgen im Anschluss das restliche Laub fachgerecht oder man wendet sich an einen Fußreinigungsbetrieb.  BGL/JU  W Web-Wegweiser www.mein-traumgarten.de

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50 JAHRE

F U S S W E G E WINTERDIENST GROSSFLÄCHEN PA R K G A R A G E N Haus & Markt 09/2019


Buchtipp Zu guter Letzt Impressum

Ausgabe Hannover 41. Jahrgang Herausgeber und Verlag: Verlagsgesellschaft Haus & Markt mbH Hans-Böckler-Allee 7 30173 Hannover Tel. 0511 8550-0 Fax 0511 8550-2402 www.hausundmarkt.de Geschäftsführung: Lutz Bandte Verlagsgesellschaft Haus & Markt mbH Ein Unternehmen der Schlüterschen Mediengruppe www.schluetersche.de

Ein Buch für echte Glückskinder! FOTO: DROSTE VERLAG

Hannover macht glücklich! Dass Hannover glücklich macht, wissen wir Hannoveranerinnen und Hannoveraner natürlich schon immer. Nun gibt es dafür aber auch noch den schriftlichen Beleg. Ein einzigartiger Glücks-Reiseführer widmet sich 80 besonderen Orten in der Landeshauptstadt. Mit den Glücksorten ist es wie bei einem Besuch auf dem Flohmarkt: Schätze sind überall versteckt, man muss sie nur finden. Aber wenn man sie entdeckt hat, ist das Glücksgefühl unbeschreiblich. Die Autoren Daniel Berger und Alexa Domachowski haben sich deshalb auf die Suche nach eben solchen Schätzen gemacht und 80 ganz besondere Plätze entdeckt, die sie in „Glücksorte in Hannover“ präsentieren. Unter anderem eben auch einen Flohmarkt.

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„Glücksorte in Hannover“ führt in kleine Cafés, hippe Bars und kreative Concept Stores. In die glücklichsten Ecken der Stadt und der Natur. Zu bekannten und noch unbekannten Plätzen. Einfach an alle Orte, die einem ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Wie zum Beispiel an die Kröpcke-Uhr, dem beliebtesten Treffpunkt Hannovers, wo sich das Glück zwischen den Zeigern versteckt. RED W

Redaktion: Jutta Junge (Chefredaktion, V.i.S.d.P.) Tel. 0511 8550-2652 Fax 0511 8550-2403 jutta.junge@schluetersche.de Martina Raynor (Content Managerin) Tel. 0511 8550-8610 raynor@schluetersche.de Anzeigenverkauf: Olaf Blumenthal (Leitung) Tel. 0511 8550-2524 blumenthal@schluetersche.de Sabine Neumann Tel. 0511 8550-2649 sabine.neumann@schluetersche.de Derzeit gültige Anzeigenpreisliste: Nr. 27 vom 1. 1. 2019 (Hannover) Druckunterlagen: anzeigendaten-hum@schluetersche.de Tel. 0511 8550-2549 Fax 0511 8550-2401 Leser-/Abonnement-Service: Petra Winter Tel. 0511 8550-2422 Fax 0511 8550-2405 petra.winter@schluetersche.de DBW Werbeagentur GmbH Erscheinungsweise: elf Ausgaben im Jahr Bezugspreis: Jahresabonnement: € 15,00 inkl. Versand und MwSt.

Mehr Informationen Daniel Berger / Alexa Domachowski: Glücksorte in Hannover. Fahr hin und werd glücklich, 168 Seiten, ISBN 978-3-7700-2081-2 „Glücksorte in Hannover“ ist in der „Glücksorte“-Reihe im Droste Verlag erscheinen und kostet 14,99 Euro.

Studenten erhalten einen Rabatt von 50 Prozent. Druck: Dierichs Druck+Media GmbH & Co. KG, Kassel

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Haus und Markt 09 2019  

Das Hausbesitzer-Magazin für Hannover

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