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DAS HAUSBESITZER-MAGAZIN FÜR HANNOVER

www.hausundmarkt.de | Hannover | 39. Jahrgang | September 2017 | Nr. 9 | Preis 2 €

Modernes Wohnen komfortabel, energieeffizient, zukunftssicher

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Die Messe für Renovieren, Modernisieren und Einrichten

14. – 22. Okt. 2017 Messegelände Hannover I 10 – 18 Uhr


Editorial

Inhalt September 2017

RENOVIEREN 22 Wandgestaltung Machen Sie sich die Wände schön! 30 Bauelemente Haustüren 36 Fassade Fassadendämmung ENERGIE 42 Kaminöfen Pflegetipps 46 Erneuerbare Förderung für Solarthermie

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SCHLAFZIMMER Wohlfühlen im Wasserbett

FOTO: FA HECKMANN GMBH

SPEZIAL INFA/BAUEN+WOHNEN 17 Gewinnspiel Eintrittskarten für die infa 18 Bauen und wohnen Messevorschau

FOTO: FACHVERBAND WASSERBETT E.V.

WOHNEN 04 Küche Die Küche wird selbstständig. 12 Bad Tag des Bades

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INFA/BAUEN + WOHNEN Bauherr gesucht!

SPEZIAL ABENTEUER ALTER 58 Schaufenster Was ist los in der Region? 60 Bauen und Umbauen Für das Alter gut gerüstet

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Marktplatz Impressum Bezugsquellen

Haus & Markt 09/2017

FOTOLIA.COM

FOTO: UFOTOPIXL10 –

EXTRA 52 Baufinanzierung Schlechter Rat ist teuer. 54 Immobilienförderung Extra für Großstädter

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Neue Impulse für das Eigentum Der Sommer ist so gut wie vorbei – höchste Zeit für neue Ideen! Wir haben uns für Sie in der Region umschaut: Bald ist es wieder so weit: Die infa/bauen + wohnen findet im Oktober statt. Carola Schwennsen, Geschäftsführerin des Messeveranstalters Fachausstellungen Heckmann, hat uns im Interview schon einen ersten Eindruck vermittelt. | 16 Ein weiteres Highlight aus der Region: Am 10. September finden die Entdeckertage in Hannover statt. Im Fokus: das brandaktuelle Thema Elektro-Mobilität. | 50 Wir zeigen in unserem Spezial „Abenteuer Alter“, wie sich die zweite Lebenshälfte komfortabel, vital und sicher gestalten lässt. Und zeigen, wo Sie Beratung und Unterstützung bekommen können. | 58 Viel Spaß bei der Lektüre wünscht Ihnen Ihre

ENTDECKERTAG E-Mobilität auf dem Vormarsch

TITELFOTO: HÜLSTA

Jutta Junge, Chefredakteurin

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Wohnen  Küche

Mehr Infos HAUSGERÄTE+ informiert umfassend über Energieeffizienz im Haushalt und möchte Verbraucher zum Tausch technisch veralteter Haushaltsgeräte gegen energieeffiziente und komfortable Neugeräte motivieren. Getragen wird die Initiative von namhaften Herstellern der Hausgeräteindustrie und der Energiewirtschaft. Die Initiative gibt herstellerneutrale Informationen zur bedarfsgerechten Ausstattung und zur effizienten Nutzung von Kühlschrank und Co. Mehr Informationen www.hausgeraete-plus.de Wenn Induktionskochfeld und Dunstabzug Hand in Hand arbeiten ...

FOTOS: HAUSGERÄTE+/AEG

Die Küche wird selbstständig Das Thema Geräte-Vernetzung ist derzeit in aller Munde – ein Trend, dem sich kaum ein Hersteller entzieht. In der Küche werden Backofen, Kochfeld und Co. immer smarter. Viele Verbraucher kennen nicht die Vorteile, die ihnen die intelligente Küchenausstat­ tung bieten kann, stellt die Initiative HAUS­ GERÄTE+ fest. Die Geräte bringen mehr Komfort in unseren Alltag und vereinen innovative Technik mit Benutzerfreundlich­ keit. Hier einige spannende Entwicklungen im Bereich Küche.

Leichtere Bedienung mit Sensoren

Induktionskochfelder bieten den Anwen­ dern deutlich mehr Flexibilität als das klas­ sische Keramikkochfeld. So lassen sich bei einigen Modellen zwei Einzelzonen zu einer großen runden oder eckigen Zone zusam­ menschalten oder erlauben es, das Koch­ geschirr auf jeder beliebigen Stelle auf dem Kochfeld zu verwenden. Größe und Position von Pfanne oder Topf werden automatisch erkannt; zahlreiche kleine Induktionsspulen schließen sich zu der benötigten Leistungs­ zone zusammen. Ein Mehr an Komfort bie­ ten Temperatursensoren im Kochfeld. Diese sorgen mit voreingestellten Stufen immer für die richtige Temperatur im Kochgeschirr. Ist die gewünschte Bratstufe erreicht, ertönt ein akustisches Signal und das Brat- und Kochgut kann in die Pfanne oder den Topf gegeben werden; weiteres Nachregeln der Temperatur entfällt.

Hand in Hand: Kochfeld und Dunstabzug

Für frische Luft in der Küche sorgen Dunst­ abzugshauben. Besonders effizient arbeiten sie mit Sensoren, die die Gebläseleistung automatisch dem Bedarf anpassen: Je nach Intensität der Kochwrasen stellen sie die nötige Betriebsstufe selbstständig ein. Einige Modelle kommunizieren auch direkt über Bluetooth mit dem Kochfeld oder sind per Funk mit diesem vernetzt und regulieren sich entsprechend der Einstellungen der Kochzonen. So wird nie mehr Energie als nötig verbraucht – und der Nutzer muss sich nicht mehr um das manuelle Einstellen der Gebläseleistung kümmern. Während die Küche also optimal von Fett und Gerüchen befreit wird, kann sich der Nutzer voll und ganz aufs Kochen konzentrieren.

Ganz „automa­ tisch“ zum perfekten Braten mit dem Bartsensor.

Alles im Blick, alles unter Kontrolle

Moderne Backöfen lassen sich einfach und komfortabel über Touchdisplays bedienen. Auf diesen hat der Nutzer beispielsweise die Restzeit und den aktuellen Status des Gar­ vorgangs im Blick. Automatikprogramme erleichtern das Braten, Backen und Garen zusätzlich: Über das Display wählt der Nut­ zer einfach aus, was er zubereiten möchte – beispielsweise Fleisch, Brot oder Kuchen. Betriebsart, Temperatur und Dauer regelt der Backofen dann ganz automatisch.

Geräte-App bietet Zusatznutzen

Noch einen Schritt weiter geht die Vernet­ zung der Hausgeräte via App mit Smart­ phone oder Tablet. Damit lassen sich die Geräte nicht nur bequem vom Sofa oder sogar von unterwegs aus kontrollieren; die Nutzer können praktische Tipps wie Hin­ weise zur Bedienung und Gerätepflege da­rü­ ber abrufen. Im Störungsfall verkürzt sich der Weg zum Kundendienst: Mit nur weni­ gen Klicks lässt sich der Kontakt mobil her­ stellen. Auf Wunsch des Nutzers kann dem Techniker ein Fernzugriff ermöglicht wer­ den, wodurch der Störungsgrund schnell erkannt und eventuell sogar direkt beseitigt werden kann.  ELEKTRO+/JU  W

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Holz ist unsere Leidenschaft, aber wir lieben auch andere Materialien

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Wohnen  Möbel

Was ist Massivholz? MÖBEL dürfen laut DIN 68871 als Massivholz­ möbel angeboten werden, wenn sie in sämtlichen Teilen außer Rückwand und Schub­ ladenböden aus massivem Holz hergestellt und nicht furniert sind. Mehr Informationen www.pro-massivholz.de Hochwertige Verarbeitung sorgt für lange Freude am Massivholzmöbel.

FOTOS: IPM/DEELMANN

Handwerkskunst trifft Serienfertigung Sie wünschen sich eine gesunde und behagliche Wohnatmosphäre? Und Sie möchten auf moderne Fertigungstechnik und ästhetisches Design nicht verzichten? Massivholzmöbel bieten alles zusammen. Viele Jahre standen pflegeleichte Kunststoffe bei der Inneneinrichtung im Mittelpunkt, seit geraumer Zeit hat ein Umdenken statt­ gefunden. Natürliche Möbel liegen im Trend – und das nicht nur aus ökologischen Grün­ den. Möbel aus Massivholz haben weitere positive Eigenschaften.

kein umherschwirrender Staub angezogen. Er verteilt sich ausschließlich auf dem Fuß­ boden“, berichtet Massivholzexperte Ruf. Dort kann der Staub mit einem Staubsauger oder Wischmopp leicht beseitigt werden. Die antibakterielle Wirkung von Holz ver­ stärkt den Effekt.

Handwerkliche Unikate

Robust und abwechslungsreich

Moderne Vollholzmöbel verbinden traditio­ nelle Handwerkskunst und moderne Serien­ fertigung. Ob verspielt oder schlicht – Mas­ sivholzmöbel machen alle Stilrichtungen mit und haben eine ganz besondere Ästhetik. Einrichtungen mit Produkten natürlichen Ursprungs sind sehr beliebt, bestätigt Andreas Ruf, Geschäftsführer der Initiative Pro Massivholzmöbel (IPM). „Ein aus­ schlaggebender Grund ist selbstverständ­ lich die Natürlichkeit und Ehrlichkeit der Massivholzmöbel.“

Massivholzmöbel überzeugen vor allem auch durch Stabilität. Mit ihnen lässt es sich intensiv leben – ohne Sorge, durch eine allzu starke Beanspruchung könnte etwas kaputt­ gehen. Als ein Beispiel sei hier der Esstisch aus Massivholz genannt: Das Möbel bietet als Mittelpunkt des Wohnbereichs Platz für die ganze Familie – und für Besuch und gesel­

Die natürlichen, offenporigen Oberflächen der Möbel beeinflussen die Raumluft positiv, weil sie Luftfeuchtigkeit aufnehmen und bei trockener Luft wieder abgeben können. Besonders das Wohlbefinden von Haus­ stauballergikern kann mit Vollholzmöbeln enorm gesteigert werden. „Durch die antistatische Eigenschaft des Holzes wird

Massivholzexperte Andreas Ruf, Geschäftsführer der Initiative Pro Massivholz (IPM)

FOTO: IPM

Natürlich und wohltuend

Durch die anti­ statische Wirkung von Holz wird kein Staub angezogen. liges Zusammensein. Egal, wie hoch es in der Runde hergeht: Der Holztisch hält eine Menge aus. Zudem haben Massivholzmöbel eine ange­ nehm harmonische Farbgebung, die wohl­ tuend und entschleunigend wirkt. Gleichzei­ tig belebt die abwechslungsreiche Maserung die Sinne und schenkt jedem Möbelstück ein individuelles Aussehen. Besonders begehrt ist Holz von Ahorn, Eiche und Buche; zuneh­ mend werden auch Nussbaum und Kirsche nachgefragt. „Die Wahl einer bestimmten Holzart beruht vor allem auf optischem Gesichtspunkten, denn die moderne Produk­ tion von Massivholztischen garantiert bei allen Arten gleichbleibend hohe Qualität“, betont Ruf. Für alle Möbelstücke bieten Her­ steller verschiedene Oberflächengestaltun­ gen mit speziellen Ölen und Wachsen an. Fazit: Massivholzmöbel wirken zeitlos schön und können zu einer ruhigen, behaglichen Wohnatmosphäre beitragen. Außerdem erhöhen sie die Wohngesundheit und damit die Lebensqualität. KS  W

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Wohnen  Schlafzimmer

Wohlfühlen im Wasserbett.

Wie wäre es mit einem Wasserbett? Mit „About Schmidt“ schrieb Jack Nicolson Filmgeschichte – und verpasste dem Wasserbett das Image des „Poor Man‘s Bed“. Doch trotzdem ist das Wasserbett beliebt wie nie. anzeige frs / privat / info / 90 x 100 mm / 4c / 2015

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N

ach und nach entdecken viele Verbraucher, dass keine Schlaf­ unterlage rückenfreundlicher und kein Schlaf erholsamer ist als der in einem Wasserbett. Den typischen Wasserbettschläfer kann man gar nicht benennen: Er ist männlich oder weiblich, jung oder alt. Gemeinsam ist vielen von aller­ dings das „Kreuz mit dem Kreuz“ – Rücken­ probleme sind keine Frage des Alters mehr. Auch der Wellness­Aspekt spielt eine große Rolle: Es gibt viele gute Gründe, es sich gut gehen zu lassen. Die nächtliche Unruhe auf harten Unterlagen gehört der Vergan­ genheit an. Und letztlich ist das Wasserbett auch etwas fürs Auge: Die Designs begeistern einfach. Als Alternative lassen sich die Betten auch fast immer in den vorhandenen Bett­ rahmen einbauen.

Der WellnessAspekt spielt eine große Rolle.

Die Vorteile überzeugen

Ergonomie, Haltbarkeit, Hygiene – das sind die Vorteile, die ein Wasserbett zu bieten hat. Wasserbettexperten verweisen darauf, dass kein Schlafsystem dem Rücken bessere 8

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FOTOS: FACHVERBAND WASSERBETT E. V.

Fenster in großer Farbauswahl!

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Wasserbetten lassen sich bestens reinigen und pflegen. Milben und Co haben keine Chancen.

Unterstützung gibt, keines so resistent gegen Durchliegen ist. Und keine Matratze lässt sich besser sauber halten.

Augen auf bei Kauf

Das Angebot ist groß, deshalb besteht die Gefahr eines Fehlkaufs. Denn unter dem nicht geschützten Begriff „Wasserbett“ wird alles angeboten, was mit Wasser gefüllt ist. Viele minderwertige Produkte überschwem­ men inzwischen den Markt – und das im wahrsten Sinn des Wortes.

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Raumdichte des Schaumrahmens bei Softside-Wasserbetten und Vollvolumig­ keit der Matratzen – Ausnahme sind hier Wasser-Leichtmatratzen für den Latten­ rost – müssen schlüssig beantwortet werden können. Nicht alle Produkte, die teuer sind, sind auch gut. Im Gegenzug kann man aber davon ausgehen, dass spottbillige Ware nichts taugt. Der Garantie wegen sollte man sich für den Montageservice durch das Fachgeschäft entscheiden. JU/DJD  W­

Tipps für den Kauf ɓɓ

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Es lohnt sich, im Fachhandel zu kaufen. Noch so viele gut gemeinte Tipps im Internet ersetzen keine kompetente und ausführliche Beratung durch Fachleute. Zeit zum Probeliegen muss man in jedem Fall mitbringen. Die Matratze einschließlich Innenleben sollte sorgfältig angeschaut werden. Fragen nach Verschweißtechnik, Vlies­ verarbeitung und Beruhigungsstufen, Rückenunterstützung, Heizsystemen,

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Mit dem Montage­ service durch den Fachmann ist man auf der sicheren Seite.

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Wohnen  Neueröffnung

Von außen und innen ein Hingucker: [Creative Cube] setzt Maßstäbe.

FOTOS: JUNGE

Kompetenzzentrum [Creative Cube] in Isernhagen wächst Schon im Juni gab es eine Menge zu sehen, zu erfahren und erleben: In den damals gerade fertiggestellten Neubau [Creative Cube] war gerade Lamm Textiles Wohnen eingezogen. Inzwischen ist eine Menge passiert. Dass aus einer guten jahrzehntelangen Zusammenarbeit noch etwas Besonderes entstehen kann, stellt das neue Projekt [Cre­ ative Cube] unter Beweis. Die Traditions­ unternehmen Helmrichs, Lamm Textiles Wohnen und die Dipl.-Restauratorin Bar­ bara Helmrich haben sich zusammengetan und ihre Kompetenzen gebündelt.

Auf dem Gelände von Helmrichs in Isern­ hagen ist ein außergewöhnliches Projekt umgesetzt worden. Dazu trugen verschie­ dene Umstände bei: Der Innenausstatter Lamm Textiles Wohnen wollte auf größerer Fläche seine Produkte und Leistungen in neuem Umfeld präsentieren; in den bisheri­ gen Räumlichkeiten der Dipl.-Restauratorin Barbara Helmrich stand eine Modernisierung an. „Was lag da näher, als mit zwei tollen Part­ nern unter einem Dach etwas ganz Neues zu initiieren?“, fragt Rüdiger Helmrich, Inhaber von Helmrichs Innenausbau + Raumplanung.

Statement aus Holz

Dipl.-Restauratorin Barbara Helmrich (li.) an einem der hellen, modernen Arbeitsplätze.

So entstand die Idee, auf dem Gelände Am Ortfelde „irgendwas mit Holz zu schaffen, ein Objekt, das Altes und Neues aufnimmt und unser Haus repräsentiert“, so Rüdiger Helmrich. Das Ergebnis kann sich sehen las­

sen: Entstanden ist ein modernes, luftiges Gebäude, ein Kubus, wie der Name schon vermuten lässt. Von außen verkleidet mit Sibirischer Lärche, von innen ausgestaltet mit modernem Beton und eleganten Edelstahl­elementen vereint der Bau die Kompe­ tenzen seiner Schöpfer. Natürlich wurden modernste Energiestandards berücksich­ tigt.

Kunst und Handwerk

Nun gibt es Neues aus dem Kompetenz­ zentrum [Creative Cube] zu berichten: Die Dipl.-Restauratorin Barbara Helmrich ist gerade in ihre neuen Geschäftsräume einge­ zogen. Hell, freundlich, modern – so der erste Eindruck. Die bis ins Kleinste durchdachte Einrichtung und Ausstattung erschließt sich auf den zweiten Blick: Einzelne „Arbeits­ stationen“ wurden geschaffen, an denen die

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Barbara Helmrich richtet ihr Studio mit viel Feingefühl ein.

Mitarbeiter ihren Tätigkeiten nachgehen kön­ nen. So gibt es eine extra staubfreie Zone, die insbesondere für die Bearbeitung von Gemäl­ den und Schellackpolituren unverzichtbar ist, eine Station für Schmutzarbeiten mit Absaugvorrichtung, einen Bereich für Doku­ mentation und Fotografie, einen Arbeitsplatz für die Ausführung von besonders feinteiligen Tätigkeiten, z. B. Intarsienarbeiten. Im Labor­ bereich werden Materialien im wahrsten Sinne des Wortes unter die Lupe genommen und Befunduntersuchungen vorgenommen. „Wir können hier aus ganz neuen Möglichkei­ ten schöpfen“, so die Dipl.-Restauratorin. Die große Grundfläche kann bei Bedarf durch Glas­elemente abgeteilt werden; entstanden sind moderne, mobile Arbeitsplätze, an denen die hochkomplexen Arbeiten verrich­ tet werden können. Ebenfalls perfekt durchdacht ist die gesamte Ausrichtung des modernen Studios bzw. der Werkstatt: Wertvolles Tageslicht aus Westen schafft für die Künstlerin zusätzlich ideale Bedingungen.

Neue Welten der Innenausstattung

Neue Einrichtungswelten werden im Geschäft von Lamm Textiles Wohnen prä­ sentiert – von hochwertigen Möbeln aus den Bielefelder Werkstätten bis zu edlen Stoffen und Materialien der namhaftesten Kollekti­ onen. Gezeigt wird, was machbar ist, und die einzelnen Produkte werden im entspre­ chenden Kontext angeboten. JU  W

Barbara Helmrich

restaurieren

Öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Restaurierungsfragen

Dipl.-Restauratorin für Kunst- und Kulturgut

Optimale Bedingungen in einem perfekten Umfeld.

Mehr Informationen Am Freitag, dem 13. Oktober, findet die offizielle Einweihung des [Creative Cube] in Isernhagen statt.

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An den einzelnen Arbeitsstationen können anspruchsvolle Arbeiten erledigt werden.

konservieren

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FOTO: VDS/HANSGROHE

Wohnen  Tag des Bades

Wasser, marsch! Armaturen müssen formal zum Becken passen, nur so bleiben böse Überraschungen mit Spritzwasser aus.

Ein Platz zum Pflegen und Schönmachen Nassbereich, Trockenarbeitszone, Stauraum: Was im ersten Moment nach Küche klingt, meint in Wahrheit den Waschplatz im modernen Badezimmer.

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n vielen Fällen können sich im moder­ nen Bad zwei Personen gleichzeitig am Waschtisch waschen und fein machen. Während das eigentliche Waschbecken dem Erfrischen, Händewaschen oder der Nassrasur dient, ist die Ablagefläche dane­ ben für Tätigkeiten, die kein Wasser benöti­ gen. Wo also in der Küche Obst und Gemüse geschnippelt werden, haben im Bad Bürste, Fön und Utensilien fürs Make-up ihren Platz. Waschtische gibt es in den unterschied­ lichsten Maßen und Ausführungen. Entwürfe, bei denen Becken und Ablagefläche wie aus einem Guss erscheinen, lassen sich sehr gut pflegen. Aus der vorhandenen Breite ent­ wickelt sich eine Vielzahl von attraktiven Designs. Konsolenwaschtische mit runden, ovalen und rechteckigen Aufsatzbecken waren schon immer und sind immer wie­ der eine beliebte Alternative. Diese Lösung verleiht dem Bad eine besonders wohnli­ che Note, die Reinigung ist jedoch etwas aufwendiger.  F

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FOTOS: WIEDEMANN-GRUPPE

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Kompetenz von der Beratung über die Auswahl bis zur Planung.

Wasser und Lichtstimmungen.

Professionelle Beratung und unzählige Gestaltungsmöglichkeiten für Ihr Bad Selbst wer kein neues Bad braucht, wird sein eigenes Bad nach dem Besuch in unseren bad-comfort Ausstellungen mit anderen Augen betrachten. Die bad-comfort Ausstellungen der WIEDEMANN-Gruppe bieten Ihnen alle Möglichkeiten zur Planung eines Bades bei Neubau oder Renovierung. Unsere Mitarbeiter vor Ort stehen Ihnen zur Seite. Spricht Sie ein designorientiertes, innovatives Bad an, dann besuchen Sie uns in Hannover-­ Vinnhorst. Hier präsentieren wir Ihnen auf rund 1.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche hoch-

moderne Bäder. Mit unseren Exklusiv­marken sanibel und 4YOU gelingt es uns, Ihnen ein hochwertiges und funktionelles Badezimmer zu attraktiven Preisen einzurichten. Besonderes Highlight ist die interaktive Wand, auf der Sie erstmals Ihr eigenes Bad selbst mit gestalten können. Mögen Sie es eher klassisch und komfortabel, dann sind Sie auch in unserer bad-comfort Ausstellung in Sarstedt richtig aufgehoben.

Highlight hier sind die Wasserwelten. Dieses einzigartige Ausstellungsprojekt beeindruckt durch die Inszenierung von Wasser und Lichtstimmungen. Überzeugen Sie sich selbst und schauen Sie bei uns vorbei. Am Samstag, den 16.9.2017, – dem bundesweiten Tag des Bades – sind wir mit verlängerten Öffnungszeiten für Sie da. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.    W

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FOTO: VEREINIGUNG DEUTSCHE SANITÄRWIRTSCHAFT (VDS)

Wohnen  Tag des Bades

FOTO: VDS/KEUCO

FOTO: VDS/GEBERIT/KERAMAG

Einfach stylish: Der Waschplatz im modernen Badezimmer lebt von charmanten Formen und cleveren Materialien. Waschtische, bei denen Becken und Ablage wie aus einem Guss erscheinen, lassen sich besonders gut pflegen.

Die Ablagefächer sind innen an den Türen befestigt. Öffnet man sie, schwingen alle Utensilien mit und damit aus dem Blickfeld.

Wie ein großer Setzkasten: offene und geschlossene Möbelflächen.

Der „Tag des Bades“ am 16. September 2017 steht unter dem zentralen Motto „Bad und Gesundheit“.

Von der Ablage zum Schminktisch

Während die Wahl zwischen der fugenlosen Linie oder der Variante mit Waschschale eher eine Frage des Geschmacks ist, sollte die Ent­ scheidung pro oder contra Doppelwaschplatz in erster Linie den persönlichen Tagesabläu­ fen geschuldet sein. Geht aus dem Beratungs­ gespräch im Sanitärfachhandel hervor, dass sich die Mitglieder einer Familie eher selten gleichzeitig im Bad aufhalten, wird laut Verei­ nigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) am Ende meist der Einzelwaschplatz mit breitem Bord bevorzugt. Wie es zum „Tag des Bades“ am 16. Sep­ tember 2017 heißt, lässt sich nämlich gerade mit dieser Lösung ein vorrangig weibliches Einrichtungsproblem beheben: der fehlende Schminktisch! „Wer mag, nimmt dafür einen Waschtisch mit Beinfreiheit unter der verlängerten Platte und ergänzt dazu einen zierlichen Hocker, Mini-Standspiegel sowie hübsche Boxen fürs Kleinteilige. Mehr braucht es nicht“, so der VDS-Onlinedienst „Gutes Bad“. Tischlein deck dich: Einige Modelle bieten sogar integrierte Klapp­ fächer, die Spiegel und Ordnungssystem für Lippenstift & Co. gleich mitbringen. Ein Handgriff genügt. Schicke Ideen liefert der Blog auf gutesbad.de.

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Zweitarmatur und ein großer Setzkasten

Mit glänzendem oder mattem Finish schmü­ cken die neuen Armaturen den Waschtisch. Ihre Form muss allerdings zum Becken pas­ sen, nur dann bleiben böse Überraschun­ gen mit Spritzwasser aus. Ebenfalls bei der Anschaffung von Belang: individuelle Nut­ zungsgewohnheiten und Komfortwünsche. Je mehr Raum unter dem Auslauf ist, desto komfortabler lassen sich beispielsweise die Haare waschen. Neben der klassischen Armatur findet man mit sogenannten Aus­ lassstellen jetzt hier und da eine Art spezia­ lisierte Zweitarmatur am Becken vor – etwa den drehbaren Auslauf für die erfrischende Mundspülung oder das herausziehbare Gieß­ rohr für gesunde Arm- oder Stirngüsse. Innere Werte zählen bei den Wasch­ tischunterschränken oder – je nach verfüg­ baren Quadratmetern – den zusätzlichen Möbeln rund um den Waschplatz. Bei der Wahl sollte man auf dreierlei achten: 1 Licht: Beleuchtete Schubläden ermög­ lichen es, dass jeder Winkel in ihnen genutzt werden kann. Das ist beson­ ders für tiefe Exemplare wichtig. 2 Ordnung: Verschieden große Fächer für Handtücher, Hygieneartikel oder aber Handcreme & Co. helfen, die Übersicht zu behalten. 3 Unterteilung: Ein Wechselspiel von offenen und geschlossenen Flächen bewirkt eine luftige, durchlässige Optik und funktioniert für Dekorations­ objekte wie ein Setzkasten in groß.

Idealbesetzung für Stauraum, Spiegel und Licht

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Die Form der Armaturen muss zum Waschbecken passen.

In Spiegelschränken bringt man alles, was im Bad schnell bei der Hand sein soll, eben­ falls sehr übersichtlich und platzsparend unter. Zudem trumpfen sie mit großzügi­ gen, teils sogar einteiligen Spiegelflächen und vielseitigen Lichtkonzepten auf. Mit ihnen lässt sich nicht nur der Waschplatz gebührend inszenieren, sondern bisweilen der ganze Raum stimmungsvoll ausleuch­ ten. Bei einigen Markenangeboten überdies machbar: der Ein- oder Halbeinbau in die Wand – eine entsprechende Planung vor­ ausgesetzt.  VDS/JU  W

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Mehr Informationen Fragen nach allem, was bei der Gestaltung des Waschplatzes bedacht werden muss, werden in den Ausstellungen des Sanitärfachhandels beantwortet. Viele nehmen am „Tag des Bades“ am 16. September teil. Adressen gibt es auf www. tagdesbades.de oder auf www.gutesbad.de

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Sanitäre Installationen

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FOTOS: FA HECKEMANNGMBH

Spezial  infa / bauen + wohnen

„Mehr Angebot geht nicht!“ Haus & Markt im Gespräch mit Carola Schwennsen, Geschäftsführerin beim Veranstalter der infa/bauen + wohnen Fachausstellungen Heckmann. Wir wollten wissen, was die Besucherinnen und Besucher erwarten dürfen. Frau Schwennsen, was macht die bauen + wohnen im Rahmen der infa so einzigartig? Carola Schwennsen: Die Veranstaltung bietet wie keine andere in der Region die Möglichkeit, sich einen Überblick über den Markt zu verschaffen, ganz gleich, ob es um Bauen, Renovieren, Einrichten oder Planung geht. Wir haben über 300 Aussteller mit

Carola Schwennsen Geschäftsführerin Fachausstellungen Heckmann

einem hervorragenden Angebot, und das alles „unter einem Dach“. Der Vorteil ist ganz klar, dass sich die Besucher umfassend informieren können, dass sie Angebote miteinander vergleichen können, ohne von Gewerbegebiet zu Gewerbegebiet fahren zu müssen. Mehr Angebot geht einfach nicht. Für wen ist die Veranstaltung gedacht, wer ist die Zielgruppe? C.S.: Es sind nicht nur die Bauherren, die wir ansprechen wollen. Auch derjenige, der seinem Zuhause eine kleine Frischzellenkur verpassen möchte, ist hier richtig. Es geht bei der bauen + wohnen auch darum, Inspirationen zu bekommen. Kurz: Wer etwas an seinen vier Wänden verändern möchte, kommt an dieser Messe einfach nicht vorbei. Die meisten Ihrer Aussteller kommen immer wieder … C.S.: Ja, weil sie wissen, dass die Veranstaltung ihnen die Möglichkeit bietet, ein gro-

ßes, sehr interessiertes und fachkundiges Publikum anzusprechen. Die meisten Firmen nutzen die Möglichkeit, neue Kunden auf der Veranstaltung zu gewinnen. Aber viele freuen sich auch darauf, dort ihre Stammkunden zu treffen. Viele laden ihre Kunden auch ganz gezielt zur bauen + wohnen ein, um dort über neue Bau- oder Sanierungsmaßnahmen zu sprechen. Worauf freuen Sie sich bei bauen + wohnen besonders? C.S.: Für mich steht jedes Jahr aufs Neue ein Besuch der Tischlerinnung im Terminkalender. Unter dem Motto „Die gute Form“ zeigt die Innung hier die besten Gesellenstücke ihrer Nachwuchstischler. Da sind wirklich ganz besondere Arbeiten dabei. Es ist einfach schön zu sehen, mit wie viel Leidenschaft, Ideenreichtum und vor allem handwerklichem Können die jungen Leute gearbeitet haben. Den meisten kann man nur wünschen, dass ihre Arbeiten in Serie gehen. RED.  W

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FOTO: FA HECKAMNN GMBH

HEN C A M MIT UND EN N N I GEW

In diesem Jahr findet die infa vom 14. bis 22. Oktober auf dem Messegelände in Hannover statt.

10 x 2 Eintrittskarten zu gewinnen Die infa, Deutschlands erfolgreichste Erlebnis- und Einkaufswelt, öffnet vom 14. bis 22. Oktober wieder ihre Pforten.

Sie können dabei sein:

Haus & Markt verlost gemeinsam mit dem Messeveranstalter Fachausstellugen Heckmann GmbH 10 x 2 Eintrittskarten. Schicken Sie eine E-Mail an gewinnspiel@ hausundmarkt.de oder eine Postkarte an Verlags­gesellschaft Haus und Markt mbH, Hans-Böckler-­Allee 7, 30173 Hannover. Das Stichwort lautet „infa 2017“. Einsendeschluss ist der 6. Oktober 2017. DER RECHTSWEG IST AUSGESCHLOSSEN.

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Spezial  infa / bauen + wohnen

Tolle (Einrichtungs-)Ideen auf der infa.

bauen + wohnen auf der infa 2017 Sie gehört zu den größten Bau- und Einrichtungsmessen Deutschlands und ist Hotspot für Bauherren und Renovierer – die bauen + wohnen.

14. - 22. Oktober 2017

SoVD. So geht sozial – auf der infa balance!

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om 14. bis 22. Oktober präsentieren über 300 Aussteller auf insgesamt 22.000 Quadratmetern Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Hausbau, Renovierung, Wohnen, Garten, Badgestaltung und Sicherheit.

Sicherheit, Heizung, Bauelemente und mehr

Das Produktangebot der teilnehmenden Unternehmen – darunter zahlreiche namhafte und renommierte Firmen – umfasst Heizungs- und Sicherungsanlagen, Saunen und Infrarotanlagen, Carports, Türen + Fenster, Einbauküchen, Bedachungen, Whirlpools, Kamin- und Kachelöfen, Garten- und Gewächshäuser, Steinskulpturen, Gartenmöbel, Strandkörbe und vieles mehr. Erstmals dabei sind die märchenhaften Holzhäuser von Casa Kaiensis, die jeden Garten in eine zauberhafte Harry-Potter-Kulisse verwandeln.

Topthema: Grillen

Abgebildet wird auch das Trendthema Grillen. Unter anderem präsentiert die Firma BMS Burger + Müller

Besuchen Sie unseren Info-Stand: Halle 24 | Stand C20

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Mehr Informationen

FOTOS: FA HECKMANN GMBH

bauen + wohnen 2017 im Rahmen der infa, Deutschlands größter Erlebnis- und Einkaufsmesse (14. bis 22. Oktober) auf dem Messegelände in Hannover. Täglich von 10 bis 18 Uhr. Tagesticket: Erwachsene 13,50 Euro, ermäßigt 12,50 Euro, Junior-Ticket 8,50 Euro. Tickets zum ermäßigten Preis im Online-Shop (www. meine-infa.de): Erwachsene 11,50 Euro, ermäßigt 10,50 Euro Junior-Ticket (13– 17 Jahre) 6,50 Euro, Kinder bis einschließlich 12 Jahre haben freien Eintritt.

eine exklusive Auswahl an Gasgrills, Zubehör, Geschirr und allem, was man für einen gelungenen Grillnachmittag braucht.

Damit es so richtig schön wird

Wer baut, muss auch einrichten – und so finden die Messebesucher bei bauen + wohnen ein großes Angebot an Einrichtungen für Küche und Bad, Wohn- und Schlafzimmer. Unter anderem Betten, Tische, Wohnlandschaften, Deko-Artikel, Teppiche, Lampen und Leuchten sowie Einbauküchen.

Sonderschau Holz

Zu den schönsten, ältesten und robustesten Naturbaustoffen gehört natürlich Holz – so auch der Titel der Sonderschau des Landesmarketingfonds Holz Niedersachsen. Hier stehen umfassende Informationen zu den zahlreichen Einsatzmöglichkeiten von Holz im Mittelpunkt. Zu den Highlights der Sonderschau gehört auch ein individuell geplantes und begehbares Holzhaus in Originalgröße, das in der Messehalle aufgebaut wird.

„Die gute Form“ ist eine liebe Tradition

Nicht verpassen sollten die Besucher die Ausstellung Die gute Form. Hier zeigen die besten Nachwuchstischler am Stand des Verbandes des Tischlerhandwerks Niedersachsen/Bremen ihre herausragenden Gesellenstücke – in außergewöhnlichem Design und von hoher Qualität. Außerdem haben die Besucher darüber hinaus die Möglichkeit, sich von einem unabhängigen Innenarchitekten kostenlos beraten zu lassen. Tipp: Möglichst genaue Skizzen oder Fotos mitbringen, damit sich der Architekt ein umfassendes Bild vom Objekt machen und somit fundiert beraten kann. RED. W Haus & Markt 09/2017

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Spezial  

Auf der Messe kann ein komplettes Wohnhaus besichtigt und auch erworben werden. FOTO: FA HECKMANN GMBH

Sonderschau „Natürlich Holz – Bauen-Wohnen-Leben“ Wer hat ihn nicht, den Wunsch nach den eigenen vier Wänden? Auf der infa 2017 könnte sich dieser Traum erfüllen. Und zwar mit einem innovativen Wohnhaus in Holzrahmenbauweise. Das Wohnhaus, das vielleicht schon bald Ihnen gehören kann, steht auf dem Gemeinschaftsstand in der infa-Themenwelt „bauen“ in Halle 21. Dort präsentiert der Landesbeirat Holz Niedersachsen e. V. die Sonderschau „Natürlich Holz – Bauen-­ Wohnen-Leben“. Zusammen mit Unternehmen der regionalen Holz- und Forstwirtschaft und Anbietern von innovativer Holztechnik werden auf

einer Fläche von über 900 Quadratmetern die Vorteile des beliebten Rohstoffs Holz vorgestellt. Außerdem wird über andere ökologische Baustoffe und innovative Haustechniken informiert. Der Clou: Direkt auf dem Messestand wird ein komplett begehbares, barrierefreies Wohnhaus in Holzrahmenbauweise errichtet, für das schon jetzt ein Bauherr gesucht wird.

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Mehr Informationen erhalten Interessierte bei Dipl.-Ing. Hans-Peter Mahrholdt, Tel. 0511 53868735, E-Mail: pm-holz@t-online.de, oder bei der Karl Hoffmeister GmbH, Tel. 05183 1267, E-Mail: hoffmeister@zimmerei-hoffmeister.de

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FOTO: SOVD

Reger Betrieb herrschte in den vergangenen Jahren am SoVD-Infostand auf der infa.

„100 Jahre SoVD“ auf der infa balance In diesem Jahr präsentiert sich der Sozialverband Deutschland (SoVD) auf der infa balance – Messe für Gesundheit und Wellness. Auf fast 100 Quadratmetern sind 100 Jahre SoVD zu bestaunen – und zu gewinnen ist auch etwas. „Dort können die Besucher eine Zeitreise durch ein Jahrhundert SoVD und ein Jahrhundert deutsche Geschichte in Wort und Bild erleben“, lädt die 1. Kreisvorsitzende Ingeborg Saffe aus Hannover zum Besuch des Infostandes ein. Daneben gibt es auch einige attraktive Preise wie Reise-, Theateroder Restaurantgutscheine zu gewinnen. Der SoVD hat in der Region Hannover rund 33.000 Mitglieder und ist gemeinnützig, überparteilich und konfessionell unabhängig. Er steht seinen Mitgliedern bei Themen wie Rente, Pflege, Hartz IV, Behinderung und Gesundheit kompetent zur Seite, vertritt sie gegenüber Politik, Behörden und vor den Sozialgerichten. Mehr Informationen Das SoVD-Beratungszentrum in Hannovers Innenstadt (Herschelstraße 31, Tel. 0511 / 70148-0) ist montags bis donnerstags von 9.00 bis 16.00 Uhr und freitags von 9.00 bis 12.00 Uhr geöffnet (mittwochs Beratung nur nach vorheriger Terminvereinbarung).

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Renovieren  Wandgestaltung

Machen Sie die Wände schön! Schlicht war gestern. In den eigenen vier Wänden darf’s heutzutage ruhig etwas individueller und farbiger sein. Auch alte Handwerkstechniken erleben eine Renaissance.

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So manche alte Handwerkstech­ nik wird wieder­ entdeckt und neu interpre­ tiert.

ekorative Oberflächengestaltungen liegen im Trend. Ob dezent oder eher auffallend, ob uni, mit floralen oder abstrakten Mustern – individuell von Fachleuten gestaltete Wände sorgen für besondere Effekte in Räumen und verleihen ihnen einen einzigartigen, fast kunsthandwerklichen Charakter.

So manche alte Handwerkstechnik wird wiederentdeckt – und modern interpretiert. So kommt zum Beispiel bei der Sprenkeltechnik neben dem traditionellen Arbeitsgerät Borsten­pinsel auch die Spritzpistole zum Einsatz, um die Farbe punktartig auf der Fläche zu verteilen. Neu sind auch vorgefertigte Sprenkel, die als nicht mischbare Farbpartikel mit der Walze aufgetragen werden. Bei der sogenannten Chipstechnik werden feste Teilchen aufgesprenkelt; ein- oder mehrfarbige Plättchen bringen bunt oder glitzernd Leben auf vorher eher langweilige Wände. Die Betonlasur hat sich – auf neuem Anwendungsgebiet – aus der traditionellen Pinsellasur entwickelt. Mehrere dünne Farb­ aufträge sorgen für farblich abgestufte oder

• Sanierung von feuchten Kellern und Wänden

FOTO: BUNDESVERBAND FARBE GESTALTUNG BAUTENSCHUTZ

Dekorative Wandgestaltung

Tapetendessins

Dekorative Oberflächengestaltung durch den Fachmann.

drückendes und nicht drückendes Wasser)

• Schadensfeststellung vor Ort (kostenlos)

• Ökologische Schimmelpilzbeseitigung

• Schadensbezogene Sanierungsvorschläge

• Wärmedämmung (Erdsaugtechnik)

• Komplette Sanierung von Häusern und Wohnungen aus einer Hand

• Trockenbau und Putzarbeiten

• Abdichtung der Kelleraußen und -Innenwände (ohne Erdarbeiten gegen

gewolkte Effekte auf ehemals grauem Beton – und lassen den ursprünglichen Baustoffcharakter fast vergessen. Bei der Wickeltechnik werden die Muster mit einem geknäulten Stück Stoff aufgetragen und vielfältig variiert. So entsteht beispielsweise durch eine großzügig gesetzte, grobe Textur in Kontrastfarben eine Fläche, die an kunstvoll abstrakte Formen erinnert.

• Mauerwerkssanierung innen u. außen • Fliesenarbeiten • Horizontalabdichtung und Mauerinstandsetzung mit Injektageverfahren

Bei Tapeten ist Flowerpower angesagt. Blumen gehören zu den beliebtesten Tapetendessins. Gefragt sind in diesem Jahr vor allem opulente Blumenbouquets in expressiven Farben mit auffallenden Blüten, die mit ihrer Pracht Erinnerungen an herrschaftliche Räume wecken. Kombiniert mit klassischen Möbeln oder mit zeitgenössischem Interior-­ Design setzen diese Tapeten wirkungsvolle Wohnakzente. Für Blumenfans, die es zurückhaltender mögen, sind florale Dessins in zarten Pastelltönen eine gute Wahl. Blüten in pudri­ gen Farbnuancen wie Vanille, Mintgrün, Mauve, Rosa oder Lavendel wirken romantisch – und entspannend. Die Pastelltöne

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Flowerpower in Pastell.

passen perfekt zum Skandi-Stil mit seinen klaren Formen und Linien und lassen sich vor allem mit Weiß und warmen Holztönen unkompliziert kombinieren. Es muss übrigens nicht immer das ganze Zimmer sein: Schon an einer einzigen Wand sorgen Blüten, Blätter oder fröhliche Ranken für ein frisches und entspanntes Wohnambiente.

Mehr als nur Optik

Ob Wandfarbe oder Tapete: Bei der Auswahl kommt es nicht nur auf die Optik an.

Wärmedämmung

FOTO: GMK/SERENITY/P+S

Ökotest stellte den getesteten Wandfarben im vergangenen Jahr fast durch­ weg gute Noten aus.

Umwelt- und Gesundheitsaspekte sind vielen Verbrauchern gerade bei der Wandgestaltung wichtig. Werden nämliche gesundheitsschädliche Materialien verwendet, können Wände wegen ihrer großen Oberfläche die Innenraumluft besonders stark belasten. Doch in diesem Bereich hat sich viel getan: So stellte Ökotest den getesteten Wandfarben im vergangenen Jahr fast durchweg gute Noten aus: „Die meisten Wandfarben im Test können wir ohne Abstriche empfehlen“, lautete das Urteil. .

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Renovieren  Wandgestaltung

FOTO: BUNDESVERBAND FARBE GESTALTUNG BAUTENSCHUTZ

Bei Tapeten ist das „RAL Gütezeichen Tapeten“ ein Signal für hohe und verlässliche Qualität. Über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus enthalten Tapeten mit dem RAL-Gütezeichen nach Angaben des Deutschem Tapeteninstituts kein nachweisbares Vinylchlorid-Monomer, keine toxischen schwermetallhaltigen Pigmente in den Druckfarben, kein Blei und Cadmium als Stabilisatoren bei Profil-Tapeten, keine Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKWs), keine chlorierten und aromatenhaltigen Lösemittel und keine leicht-flüchtigen Weichmacher. Außerdem liegt der Anteil an Formaldehyd ein Vielfaches unter den gesetzlichen Bestimmungen; für toxische Schwermetalle (Gesamtgehalt) und flüchtige organische Verbindungen (VOC) werden, so das Tapeteninstitut, strengste Grenzwerte eingehalten. BUNDESVERBAND FARBE GESTALTUNG BAUTENSCHUTZ/DEUTSCHES TAPETEN-INSTITUT/EWS 

Farbe gestaltet Räume.

Farben sollten frei von Lösemitteln, Weichmachern oder Konservierungsstoffen sein. Wer bei der Farbwahl darüber hinaus auf Umweltzeichen wie den Blauen Engel oder

das ECARF-Qualitätssiegel „allergikerfreundlich qualitätsgeprüft“ achtet, legt die Grundlage für ein gesundes und ausgeglichenes Wohnraumklima.

Mehr Informationen Maler- und Lackierer sind nicht nur Experten für alte und neue Oberflächentechniken: Sie informieren und beraten auch, wenn es um die Auswahl der richtigen Farben und Tapeten geht. Fachbetriebe in Ihrer Nähe finden Sie unter www.farbe.de/betriebesuche/ oder www.qih.de/ qih-suche.html

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Hochwertige Innentüren werten Räume auf.

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Görlitz-Türen feiert zweifaches Jubiläum Im kleinen Ort Engensen angesiedelt, ist Görlitz-Türen in der ganzen Region Hannover für seine Wertarbeit bekannt. Die Produktpalette, bestehend aus Haustüren, Innentüren und insbesondere auch Sondertüren, bietet für jeden individuellen Bedarf die passgenaue Lösung. Der Betrieb kann in diesem Jahr gleich zweimal stolz auf Meilensteine in der Unternehmens­ geschichte zurückblicken: Im August leitete Firmenchef Olaf Görlitz den Betrieb seit 15 Jahren. Und im Dezember vor 50 Jahren wurde in Engensen die erste Tischlerei unter dem Namen Görlitz gegründet.

Grund zum Feiern

Aus diesem Anlass lädt Firmeninhaber Olaf Görlitz zu einer Hausmesse ein. Am 23. Sep­ tember von 10 bis 14.30 Uhr können sich die Besucher vor Ort über die Produktvielfalt, die Görlitz-Türen bietet, informieren. Die Ausstel­ lung wurde zum Jubiläum komplett neu gestal­ Haus & Markt 09/2017

tet und bietet Einblicke in die verschiedenen Möglichkeiten, die sich bei der Gestaltung von und mit Türen ergeben.

plette Programm von Huga, dem Hersteller hochwertiger langlebiger Holz- und Glastüren „made in Germany“, besichtigt werden.

Zeitgemäße Türen

Achtung: Jubiläumsangebot!

Der allgemeine Trend entwickelt sich in Rich­ tung platzsparende Modelle, die eher Räume verbinden als trennen und nur bei Bedarf genutzt werden. Deshalb legt Olaf Görlitz auch in seiner Ausstellung einen Schwerpunkt auf Schiebetüren und die entsprechenden Varian­ ten, die sich mit dieser Modellform realisieren lassen. Ebenfalls zu sehen sind die schönsten Glastüren, die den Räumen Stil verleihen und viel Licht schaffen. Außerdem kann das kom­

Anlässlich des Jubiläums bietet das Unterneh­ men bis zum 31. Dezember die Huga-Türen Cava 15 und Signum zu Aktionspreisen an. W

Kontakt Görlitz-Türen Adresse Am Dorfteich 3 30938 Burgwedel Internet www.goerlitz-tueren.de

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Terrassenfreuden vom Frühling bis in den späten Herbst Schenken Sie Ihrer Terrasse einen Hut! Denn mit einem Terrassendach werden die Außenflächen rund ums Haus zu einem zweiten Wohnzimmer unter freiem Himmel – und das unabhängig von Wind und Wetter. Ein Terrassendach leistet gute Dienste, wenn die Temperaturen draußen kühler werden und sich der Sommer so langsam verabschie­ det. Regenschauer lassen sich bequem unter einem solchen Schutz aussitzen. Und wenn dann doch die Sonne scheint, fällt sie unge­ hindert durch die transparenten Glasflächen, um angenehme Wärme zu spenden.

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Der Profi wird es richten!

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Das Einmaleins gegen verstopfte Abflüsse Wie schnell ist ein Rohr im Haus verstopft! Im Badezimmer meist in der Dusche, im Waschbecken oder im WC. In der Küche zählen die Spüle und im Keller die Waschmaschinen- und Abwasserrohre zu den Schwachpunkten. Was tun? Die Profis von der Klauenberg GmbH geben Tipps. Zu- und auch Ablaufrohre im Haus sind oft­ mals von Verstopfungen betroffen. Als pro­ fessioneller Rohrreinigungsdienst helfen wir gern weiter.

Tipp: Lassen Sie Rohre regelmäßig vom Profi reinigen!

Bei wiederkehrenden Problemen oder „Glu­ ckern“ der Abflüsse kann auch eine Kamerabefahrung die Ursachen ans Licht bringen und der Fachmann präventive Maßnahmen aufzeigen. Oft werden wir erst gerufen, wenn nichts mehr läuft. Mit einigen einfachen Tricks können Sie sich teure Kosten sparen – aber Vorsicht: Bei

jedem Reinigungsversuch besteht die Mög­ lichkeit, am Abfluss, an den Rohren oder der Kanalisation Schäden zu verursachen. „Do it yourself“ kann dann schnell eine sehr teure Reparatur zur Folge haben, denn die Kosten für Schäden trägt der Verursacher. Deshalb besser gleich einen Fachbetrieb ranlassen! Ein Hinweis für Mieter: Fragen Sie am besten vorher den Vermieter, oft übernimmt er die Kosten einer professionellen Rohrreinigung.

Abfluss verstopft! Was hilft, was nicht?

Es gibt verschiedenste Möglichkeiten, selbst einen Abfluss, ein Rohr oder sanitäre Anla­

gen wieder freizubekommen. Von Haus- und Wundermitteln oder den in der Werbung angepriesen chemischen Abflussreinigern raten wir dringend ab. Lediglich leichte Verstopfungen lassen sich gut mittels Luft- bzw. Wasserdruck mecha­ nisch lösen. Darüber hinaus gibt es Werkzeuge und entsprechende Einsatzmethoden, die im Baumarkt verkauft werden. Doch Vorsicht! Nicht richtig angewendet sind die Schäden meist größer als der eigentliche Nutzen. Bei hartnäckiger Verstopfung setzt der Rohr­ reinigungs-Fachmann eine Spirale ein. Damit können auch Abflussrohre gereinigt werden, die sich in der Wand befinden. Der Umgang

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mit diesem Profiwerkzeug ist nicht so einfach, wie es aussieht. Für Heimwerker gilt: Finger weg! Diese Werkzeuge sind nur für Fachleute geeignet. Wenn Sie unbedingt selbst Hand anlegen wol­ len, empfehlen wir für Geübte einen Klassiker, den „Pümpel“. Bei leichten und oberflächli­ chen Verstopfungen löst die Saugglocke durch Unterdruck im Rohr das Problem einfach und effektiv. Die Anwendung empfiehlt sich aber nur für erfahrene Heimwerker, denn vorher muss unbedingt der Überlauf verschlossen werden.

Der Profi ist der richtige Ansprechpartner

Unser Tipp: Bei hartnäckiger Verstopfung lieber gleich den Rohrreinigungsdienst rufen. Die Fachleute kennen die besten Lösungen und bewahren vor unnötigen Ausgaben und weiteren Schäden.

Vorbeugende Maßnahmen

Als Benutzer können Sie natürlich vieles tun, um Rohrverstopfungen zu vermeiden

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Tipp: Regelmäßig heißes, nicht mehr kochendes Wasser in den Abfluss schütten. Das beseitigt leichte Fettablagerungen. In ein WC gehört nur Toilettenpapier. Kosmetik- oder Hygieneartikel verur­ sachen Verstopfungen. Müll und Essensreste gehören nicht in den Abfluss, es droht Schädlingsbefall im Abwasserkanal. Haar-Auffangsiebe in Waschbecken beugen Verstopfungen vor. Die Siphons von Waschbecken sollten regelmäßig professionell gereinigt werden. Heißes Fett gehört nicht in den Ausguss! Dieses härtet beim Abkühlen in den tieferliegenden Rohren aus und kann somit Verstopfungen verursachen.

Fazit: Vorbeugen ist die günstigste und beste Methode. Und im Falle eines Falles stehen wir als erfahrene Profis vom Rohreinigungsdienst als Ansprechpartner jederzeit bereit.    W Haus & Markt 09/2017

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FOTO: VFF/RODENBERG TÜRSYSTEME

Renovieren  Bauelemente

FOTO: VFF/ADECO

Eine verspielte Optik liegt ebenso im Trend ...

... wie die moderne, schlichte Gestaltung der Haustür.

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er erste Eindruck ist oft entscheidend. Und so ist es nicht verwunderlich, dass Einheitshaustüren ausgedient haben. Individualität ist auch – oder gerade – beim Hauseingang angesagt. „Mit der Wahl des Haustür-Designs soll auch ein Stück der eigenen, individuellen Persönlichkeit verwirklicht werden“, weiß Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF). Und natürlich muss die Haustür auch zum Haus passen. Die Optik ist bei der Wahl einer neuen Haustür zwar für viele Hausbesitzer Auswahlkriterium Nummer eins, aber nicht das einzige. Aspekte wie Sicherheit, Energieeffizienz und Komfort dürfen ebenfalls nicht zu kurz kommen. Moderne Haustüren müssen all diese Funktionen erfüllen.

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Klare Linien liegen laut VFF in diesem Jahr im Trend. Die aktuellen Haustürmodelle sind geradlinig, wirken eher schlicht und doch zeitlos elegant. Dafür sorgen flächen­bündige Füllungen und natürlich anmutende Oberflächen zum Beispiel aus Stein, Beton oder Holz. Es muss nicht immer echtes Holz sein; partielle Beschichtungen mit Dekorfolien – z. B. mit täuschend echt aussehenden Holzstrukturen – sind in diesem Jahr ebenso aktuell wie ein Mix aus verschiedenen Materialien. So verleihen Gesteinsapplikationen diverser Schiefer- und Sandsteinarten sowie Beton oder . Haus & Markt 09/2017

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FOTO: VFF

Haustüren: Das Tüpfelchen auf dem i Haustüren können das Aussehen des Hauses entscheidend prägen. Die Auswahl ist riesig: Ob klassisch elegant oder Landhausstil, 50er-Jahre oder modern – für jedes Haus gibt es die passende Tür.

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Holz Haustüren das gewisse Etwas. Die unterschiedlichen Materialstrukturen machen jedes Modell zu einem Unikat. So werden für exklusive Kristallkollektionen geschliffene Kristallelemente von Swarovski in den Haustürfüllungen verarbeitet. Ein glänzender Empfang ist garantiert.

Es werde hell

Für einen hellen Eingangsbereich sorgen großzügig dimensionierte Hauseingänge mit Ganzglasseiten­ teilen: Sie lassen viel Licht ins Haus. Mattierte Gläser sperren allzu neugierige Blicke aus und verhindern unerwünschte Einblicke ins Hausinnere. Rodenberg setzt in der Design-Linie mit Edelstahl-Lisenen oder Glassteinen als dekorative Accessoires designstarke Akzente. Das Seitenteil der Haustür kann nach persönlichen Vorstellungen oder Vorlieben verglast werden, zum Beispiel mit dem Familiennamen oder dem Lieblingsmotiv. In der Style-Line finden sich ausdrucksstarke und außergewöhnliche Kreationen wie die des Star-Designers Luigi Colani.

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Um ihre Sicherheit brauchen sich Glastürfans keine Sorgen zu machen, wenn sie sich – wie von der Polizei empfohlen – für eine Haustür der Widerstandsklasse bzw. Resistance Class (RC) 2 oder 3 entscheiden. Bei diesen Türen muss Verbundsicherheitsglas der Klassen P4A oder P5 eingesetzt werden. Es lässt sich nur schwer einschlagen oder eintreten, weil es aus zwei oder mehr Glasschichten besteht, die durch Kunststofffolien oder Spezialharz miteinander verbunden werden. Selbst wenn eine Scheibe durch­ brochen wird, haften die Bruchstücke aneinander. Das verhindert auch schwere Schnittverletzungen. Zur Einbruchschutz­ausstattung in den Widerstands­ klassen 2 und 3 gehören auch automatisch verriegelnde Mehrfachschlösser, aufbohrgeschützte Schließzylinder, geschützte Türschilde, massive Türbänder u. v. a. Wer will, kann zusätzlich elektronische Sicherungen wie Einlasskontroll-, Fingerprint- und Videosysteme dezent in den Türgriff integrieren.

Energiesparend und langlebig

Thomas Voigt Tischlermeister

Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt bei der Entscheidung für eine Haustür ebenfalls an Bedeutung: „Immer mehr Kunden wünschen sich neben perfekt dämmenden Fenstern auch eine Tür, die modernen Energieeinsparanforderungen gerecht wird“, erklärt VFF-­Geschäftsführer Tschorn. Mehrere Dichtungsebenen, Einbautiefen ab 7,5 Zentimetern, thermisch getrennte Profile, Füllungen mit Polyurethan-Schaum oder Einsätze aus Wärmedämmglas verhindern, dass Kälte von draußen ins Haus kommt und dass die Wärme nach draußen entweicht. Richtig nachhaltig sind Haustüren laut Tschorn aber durch ihre Langlebigkeit: Die wird durch hochspezialisierte Herstellung, pflegeleichte Oberflächen und qualitativ hochwertige Materialien wie Kunststoff, Holz oder Metall erreicht. Hausbesitzer sollten deshalb beim Kauf auf Qualität achten, rät der VFF-Geschäftsführer. „Nur wenn die Qualität stimmt, funktionieren Türen für lange Zeit fehlerfrei und gewährleisten hohen Komfort, viel Sicherheit und geringe Energieverbräuche“, so seine Erfahrung.  VFF/DS/EPR/EWS  W 32 Haus & Markt 09/2017


Renovieren  Keller

Mehr Platz im Haus dank Kellermodernisierung Die Aussicht ist verlockend: Aus alt mach neu, sprich aus einem alten Keller neue Wohnräume. Doch Hauseigentümer, die ihr Untergeschoss aus dem Dornröschenschlaf wecken wollen, müssen einiges beachten.

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FOTO: DJD/PUREN/IRIANA SHIYAN, FOTOLIA

icht jeder ehemalige Heizungs-, Kohle- oder Vorratskeller darf ein neues Leben als Schlaf- oder Arbeitszimmer, als Hobbyraum oder Sauna führen. Entscheidend sind die Bestimmungen in den Landesbauordnungen. So müssen Aufenthaltsräume in Niedersachsen laut § 43 der Landesbauordnung eine lichte Höhe von mindestens 2,40 m haben. Die Vorschriften zu Fenstern, zum Brandschutz und zu Rettungswegen müssen ebenso eingehalten werden wie die Vorschriften der Energieeinsparverordnung.

Bestandsaufnahme mit Expertenhilfe

Für Laien sind die Vorschriften mitunter nur schwer zu durchschauen. Deshalb sollten Hausbesitzer zunächst gemeinsam mithilfe eines Experten klären, ob die geplante Nutzung überhaupt möglich ist. Bei einem Bestandscheck werden u. a. Raumaufteilung und -höhe, Fenster und Bausubstanz überprüft. Stellt sich heraus, dass die Kellerwände feucht sind, sollten Hausbesitzer in jedem Fall aktiv werden. Denn ein feuchter Keller gefährdet die Bausubstanz des gesamten Hauses. Zunächst muss dann geklärt werden, was die Feuchtigkeit im Mauerwerk ver­ ursacht. Gleiches gilt für Dämmmaßnahmen. Soll der Keller als Wohn- oder Aufenthaltsraum genutzt werden, müssen Kellerboden und -wände gedämmt werden, Letztere am besten von außen. Denn nur so wird im Untergeschoss ein behagliches Wohnklima erreicht.

Es werde Licht im Keller

Licht und Luft tragen wesentlich zur Behaglichkeit bei. Wohl dem, dessen Haus am Hang liegt oder einen sogenannten Hochkeller hat, der mindestens 50 cm aus dem Erdreich heraus­ragt. In einem solchen Souterrain lassen sich die meist kleinen Kellerfenster nachträglich problemlos durch größere Fenster ersetzen. Liegt der Keller dagegen ganz in Haus & Markt 09/2017

Egal, ob der Raum für Hobby, Hausarbeit, Sport und Fitness oder als Wellnessbereich dienen soll: Eine komfortable Deckenhöhe ist entscheidend für die jeweilige Kellernutzung.

der Erde, müssen Lichtgräben, Lichtschächte oder Lichtfluter für Helligkeit sorgen. Auch die Belüftung des Kellers kann problematisch sein. Generell gilt: Bei hohen Außentemperaturen sollten Kellerräume nicht gelüftet werden, weil die Feuchtigkeit aus der warmen Außenluft dann an den Wänden kondensiert und sich Schimmel bilden kann.

Belüftung und Dämmung des Kellers gehören in die Hände von Profis.

Bei Wohnkellern, die ganz im Erdreich liegen, ist eine automatische Lüftungsanlage sinnvoll. Sie verbessert das Wohnklima, hilft Heizkosten zu sparen, reduziert Schadstoffe und Feuchtigkeit in der Raumluft. Die Anlage muss Temperatur und Feuchtigkeit messen – und nur lüften, wenn der Taupunkt nicht unterschritten wird. PRO KELLER/EWS  W

Schäden an Gebäuden Schimmelpilzschäden in Gebäuden Mit fundiertem Detailwissen ermitteln wir die Schadensursache an Ihrem Gebäude und planen ein individuelles Sanierungskonzept. Während der Sanierungsphase bieten wir Ihnen durch unsere zertifizierten Sachverständigen baubegleitende Qualitätskontrollen.

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120 Jahre alt – aber heizungstechnisch und energetisch fit wie nie zuvor Beratungsangebote wie die „Heizungsvisite“ und „Gut beraten starten“ unterstützen Hauseigentümer bei ihrer Gebäudemodernisierung.

Hässliche graue Asbestplatten an der Fassade, Fenster aus den 70ern, Holzöfen als einzige Heizquelle, Trödel gestapelt bis unters Dach – kein Traumhaus, möchte man meinen. Barbara und Andreas Hornburg sahen es mit anderen Augen an. „Wir haben uns sofort in das Haus verliebt. Nach längerer Suche standen wir in Sehnde plötzlich davor“, sagt Andreas Hornburg. Vor allem die Lage am Ortsende mit freiem Blick zum Feld und die Größe des zweistöckigen Hauses (rd. 300 Quadratmeter) sprachen dafür, dass sie es 2004 kauften. „Danach mussten wir erstmal sparen, bis wir 2015 endlich ans Modernisieren gehen konnten, denn das wollten wir schon von Anfang an: ein klimafreundliches Haus, an dem noch nachfolgende Generationen Freude haben können“, sagen die bald zweifachen Großeltern. Kein bisschen zimperlich muss man sich die Sehnder vorstellen, immerhin 10 Jahre lang waren Holzöfen die einzige Heizquelle.

FOTO: MIRKO BARTELS

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Hornburgs ganzer Stolz: die neue Holzpelletheizung.

Pelletheizung und Solaranlage

Umso schöner, wärmer und energiesparsam haben sie es jetzt, nachdem mit großer Kraftanstrengung, meist in Eigenarbeit, gedämmt wurde, was das Zeug hielt: außen, innen, Fußboden und die Bodenplatte des Dachs. Ein krönender Moment war, als die Holzpelletheizung im Dezember 2015 geliefert wurde. Zusammen mit einer Solarwärmeanlage ist sie das Herzstück der Modernisierung. „Einen nachwachsenden regional vorhandenen Energieträger und die Sonnenenergie für Heizung und die Warmwasserbereitung zu nutzen, setzt ein Zeichen angesichts des Klimawandels“, sagt Andreas Hornburg ganz ohne Pathos. Dies hat er auch gegenüber Skeptikern in seiner Umgebung vertreten. „Wenn wir mehr Geld für die Heizungsanlage ausgeben, wissen wir, wofür wir das tun. Außerdem wollten unbedingt weiterhin klimaneutral heizen und das geht nur mit einem Brennstoff aus Holz.“ Der geringe Verbrauch gibt ihm recht. Lediglich 4 Tonnen Holzpellets haben die Hornburgs im vergangenen Jahr verbraucht und dafür etwa 850 Euro bezahlt. Das Sacksilo in der ehemaligen vergrößerten Waschküche (3 x 4 x 2 Meter) fasst insgesamt 8,5 Tonnen. „Ab Mitte/Ende März springt der Heizkessel nicht mehr an. Die Solaranlage nebst 800-Liter-Speicher versorgen uns mit ausreichend warmem Wasser, ansonsten ist es ja warm genug in den Räumen dank der Dämmung.“ Für den Fall der Fälle gibt es aber noch insgesamt drei Öfen im Haus. Auch in der oberen Wohnung, die an Freunde vermietet ist. Indem sie zusätzlichen Wohnraum geschaffen haben, refinanzieren die Hornburgs auch einen Teil ihrer Investitionen.

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„Die Holzpelletheizung war bei den Hornburgs gesetzt“, erzählt Architektin und Energieberaterin Heike Koenig, die für die Klimaschutzagentur Region Hannover auch die einstündige kostenlose und herstellerneutrale „Heizungsvisite“ betreut. Das Engagement der Eigentümer in Sehnde, die sie im Rahmen von „Gut beraten starten“ kennengelernt hatte, hat sie beeindruckt. „Der Zustand des Hauses hätte andere abgeschreckt“, sagt sie. „Toll fand ich auch, dass sie offen dafür waren, auch mal andere Wege als die üblichen zu gehen, und bereit, dafür mehr Geld in die Hand zu nehmen: wie zum Beispiel bei der Heizung und der Außenwanddämmung.“ Weil man gut miteinander konnte, hat die Architektin die Modernisierungsmaßnahmen auch weiterhin begleitet. Haus & Markt 09/2017


Anzeige Familie Hornburg ließ sich vom desolaten Zustand des Altbaus in Sehnde nicht abschrecken und modernisiert nach und nach mit viel Eigenarbeit. Das Ziel: ein ökologisch saniertes Haus, an dem auch nachfolgende Generationen Freude haben können. FOTOS: PRIVAT/MIRKO BARTELS

Ökologische Wärmedämmung

Statt des gängigen Wärmedämmverbundsystems erhielt die Vorderfront nach Asbestplattenentsorgung eine hinterlüftete Fassadendämmung aus Holzverschalung und Mineralwolle in 14 Zentimeter Stärke (WLG 035). Zur Gartenseite hin dämmen 4 Zentimeter dicke Tectem-Platten die Wand von innen. 25 neue Fenster mit 3-fach-Verglasung machen die Wärmedämmung der Fassade perfekt. Fehlen noch Dach und Fußboden, einen Keller gibt es nicht. Weil der Dachboden nicht genutzt werden sollte, konnte auf eine Zwischen- oder Aufsparrendämmung verzichtet werden. Stattdessen wurde die Bodenplatte bzw. oberste Geschossdecke besonders gut gedämmt: mit einer 20 Zentimeter dicken Dämmung. Das Gebälk wies zur Freude von Andreas Hornburg keinen Holzwurmbefall auf, so konnte das Dach mit geringerem Aufwand – neue Lattung, Folie, neue Ziegel − langfristig dicht gemacht werden. Außerdem wurden zwei Fenster eingesetzt, um die drei vorhandenen Schornsteine erreichen zu können. Sie wurden im Zuge der Dacherneuerung mit Holz verkleidet und anschließend mit Schieferplatten ummantelt. Auch von unten wurde es im Erdgeschoss endlich warm. Die Fußböden wurden teils 10 bis 15 Zentimeter dick gedämmt, bevor sie mit Parkett belegt wurden. Hauseigentümer, die eine Beratung nutzen wie beispielsweise die „Heizungsvisite“, kann Heike Koenig in den meisten Fällen von einer Neuanschaffung überzeugen. Aber sie weiß auch, dass in vielen Häusern Heizkessel stehen, die 20 Jahre und älter sind. „Wenn die Heizung für alle sichtbar im Garten stünde, würden viel mehr Eigentümer in ein neues Modell investieren, ähnlich wie beim Auto, das an der Straße steht“, ist sie sicher. Welche Heizung zu welchem Haus passt, klärt sich im Gespräch. Sie lässt sich Verbräuche zeigen, fragt, welche Räume beheizt werden, ob Dämmmaßnahmen geplant seien – kurz: Die Energieberaterin nimmt das individuelle Gebäude in den ganzheitlichen Blick. Im zweiten Schritt gilt es, auf die Fragen der Beratenen einzugehen: Sollen wir die Heizung austauschen? Gegen was für eine? Wie teuer wird das? Gibt es Fördermittel?  W Interessierte Hauseigentümer aus der Region Hannover können sich unter 0511 220022-88 bei der Klimaschutzagentur für eine kostenlose Heizungsvisite, einen Solar-Check oder eine Gebäude­ energieberatung anmelden.

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Mehr Informationen Service-Point Klimaschutz für die Region Hannover im üstra Kundenzentrum, Mo.–Fr., 10 bis 18 Uhr und Sa., 10 bis 16 Uhr,,Karmarschstraße 30/32, 30159 Hannover Klimaschutzagentur Region Hannover Info-Telefon: 0511 220022-20 (Mo. + Do., 9 bis 17 Uhr) E-Mail: beratung@klimaschutzagentur.de proKlima – Der enercity-Fonds E-Mail: proklima@enercity.de Internet: www.proklima-hannover.de

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Renovieren  Fassade

Fassadendämmung: Schlank und sicher

FOTO: DJD/PUREN

Brandschutz und Fassadendämmung haben angesichts der jüngsten Ereignisse eine neue Dimension erreicht. Vollsysteme können eine Alternative zu Brandriegeln sein.

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und 200.000 Brände werden pro Jahr in Deutschland gemeldet. Auch wenn sich nur ein verschwindend geringer Teil über wärme­ gedämmte Fassaden ausbreitet, ist das Thema angesichts des schrecklichen Hochhausbrands in London ins Blickfeld der Öffentlichkeit geraten. Die wenigsten von uns wohnen zwar in einer solch riesigen Wohnanlage, dennoch sollte man sich des Zusammenhangs bewusst sein. „Brandschutz spielt beim Wärmeschutz von Gebäuden eine wichtige Rolle“, erklärt Martin Schmidt, Bauen-Wohnen-Fachmann beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. In Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) mit Polystyrol als Dämmstoff müssen nach neuen Regeln mehrere Ebenen der Brand­ riegel aus Mineralwolle-Lamellen eingebaut werden, damit diese Konstruktion als schwer entflammbares System gewertet werden kann. An der Fassade entsteht dabei ein Materialmix aus Sockel-, Mineralfaser- und Polystyrol-Dämmplatten. Eine einfachere Alternative ist es, die ganze Fassade mit einem Vollsystem aus Polyurethan-Dämmstoff zu dämmen. Alle Anforderungen an ein schwer entflammbares WDVS sind laut Hersteller erfüllt – und es kann vom Sockel bis unters Dach mit einem Dämmstoff gearbeitet werden, der einen guten Dämmwert bietet.

Brandschutz für wärmegedämmte Fassaden

Bei der Dämmung größerer Hausfassaden spielt der Brandschutz eine wichtige Rolle.

Die Hersteller sind sensibilisiert. Alois Bärtle, Sales Manager bei der Puren GmbH, weist auf Vollsysteme aus Purenotherm-Dämmelementen hin, die mit einem durchgängigen Brandschutz über die ganze Fassade hinweg versehen seien. „Sie haben den gesetzlich geforderten Brandschutz bereits auf jedem Quadratmeter inte­ griert“, erläutert er. Im Unterschied zu anderen

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FOTO: DJD/PUREN

Wie „grün“ ist eine Dämmung? UMWELTEIGENSCHAFTEN eines Dämmstoffs behandelt beispielsweise die Umwelt-Produktdeklaration des In­stituts für Bauen und Umwelt e. V. (IBU). Für den Einsatz von Poly­ urethan-Hartschaum-Produkten bestätigt das Institut, dass sich ihre Ökobilanz und die Energieeffizienz bereits nach kurzer Zeit sehen lassen können.

Materialien glimme Polyurethan-Hartschaum nicht, schmelze nicht und könne nicht brennend abtropfen. Der Hochleistungs-Dämmstoff karbonisiert unter Hitzeeinwirkung und trägt damit sogar dazu bei, die Sauerstoffzufuhr zu einem Brand zu unterbinden. Weitere Informationen gibt es unter www.purenotherm.de.

Schlank und sicher

Die etwas höheren Materialkosten für eine Polyurethan-Dämmung gegenüber anderen

Bei einer energetischen Gebäudemodernisierung sollten Hochleistungsdämmungen mit Brandschutz eingesetzt werden.

Materialien zahlen sich nicht nur durch den besseren Brandschutz aus. Darauf weist der Fachmann hin. Denn dank seiner sehr guten Dämmleistung kann der Schichtaufbau auf der Fassade schlanker ausfallen. Dadurch muss weniger Raum umbaut werden und die Fassade von Bestandsgebäuden bleibt näher an in ihren ursprünglichen Proportionen – anstatt unter dicken Dämmpaketen zu verschwinden. JU/DJD  W

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Dämmmaßnahmen sind Profiarbeit: Erfahrene Fachleute kennen die Brandschutzregeln und können die richtige Lösung vorschlagen.

Sieger beim Fassadenwettbewerb 2014 und 2015

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Renovieren  Dach

Wer sein Dach liebt, der pflegt es auch

FOTO: TDX/DACH.DE

Hatten Sie in diesem Jahr schon Besuch von Rasmund, Peter oder Ben? Oder sind die Sturmtiefs an Ihrem Haus vorbeigezogen, ohne Schaden anzurichten? Glück gehabt!

Der nächste Herbststurm kommt aber bestimmt – und damit die Gefahr eines „Dachschadens“. Deshalb sollten Hausbesitzer sollten ihre Dächer regelmäßig kontrollieren und warten lassen, rät der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZDVH). Denn das Dach ist – gerade im Herbst- und Winter – zum Teil extremen Witterungsbedingungen ausgesetzt. So können sich durch Sturm, Hagel, Starkregen und Schnee Dachziegel, Dachsteine oder Schieferplatten lockern, beschädigt werden oder herabstürzen. Die großen Temperaturunterschiede auf dem Dach greifen die Oberfläche an. Dadurch entstehen oft kleine Risse und Absprengungen, durch die Feuchtigkeit eindringen und Schäden am Dachstuhl oder an der Dämmung verursachen kann. Sind Dachrinnen und Fallrohre durch Laub verstopft, können Wasserrückstau und Feuchte­schäden am Mauerwerk mögliche Folgen sein.

Wartung durch den Fachmann

Viele dieser Schäden sind für Laien schwer zu erkennen – und bleiben mitunter lange unentdeckt. Die regelmäßige Wartung durch Dachdecker schützt vor bösen Überraschungen, beugt größeren Schäden vor und trägt dazu bei, den Wert des Hauses zu erhalten. Außerdem gehen Hausbesitzer damit auch rechtlich auf Nummer sicher: Werden beispielsweise durch herabfliegende Ziegel Autos beschädigt oder gar Menschen verletzt, müssen die Hausbesitzer mit Schadenersatzforderungen oder Strafanzeigen rechnen. Nicht immer zahlt die Versicherung: Lassen Hausbesitzer ihr Dach nicht regelmäßig warten, kann der Versicherungsschutz ganz oder teilweise erlöschen. „Das hat die Rechtsprechung in vielen Urteilen bestätigt. In Extremfällen, zum Beispiel wenn Personen durch herabfallende Dachteile verletzt oder gar getötet werden, kann diese Rechtslage den wirtschaftlichen Ruin des Hausbesitzers bedeuten“, warnt ZVDH-Hauptgeschäftsführer Ulrich Marx.

Dach-Check Damit das Dach Stürmen und Unwettern standhält, sollte es mit Hart­ bedachungen aus Dachsteinen, Dachziegeln, Schiefer oder Titanzink eingedeckt sein. Um eventuelle Mängel erkennen und beheben zu können, empfiehlt sich im Herbst ein regelmäßiger Dach-Check.

Zum Dach-Check durch Innungsbetriebe gehören laut ZVDH folgende Leistungen ɓɓ Begehung und Besichtigung der Dachfläche ɓɓ Überprüfung aller funktionswichtigen Einbauelemente auf mögliche Undichtigkeiten ɓɓ Überprüfung der Entwässerungseinrichtungen auf mögliche Verstopfungen ɓɓ Inspektion der Verklammerungen und Befestigungen der Dachziegel zur Sturmsicherheit ɓɓ Überprüfen, ob sich Kaminsteine oder Kaminabdeckungen gelockert haben ɓɓ Prüfung von Dachdurchdringungen bei Satellitenschüsseln, Lüftungen und Dachfenstern ɓɓ Einschätzung von Gesamteindruck, Verschleiß- und Abnutzungsgrad des gesamten Dachs ɓɓ Ausfertigung eines umfassenden Dach-Check-Protokolls als Inspektionsnachweis. Es kann bei einem Versicherungsschaden der Gebäudeversicherung vorgelegt werden. Werden beim Dach-Check Schäden entdeckt, informiert der Fachmann den Hausbesitzer über Folgen und mögliche Maßnahmen. Beim „Dach Check Plus“ werden bestimmte im Wartungsvertrag vereinbarte Reparaturen sofort erledigt und sind im Preis enthalten.  ZVDH/EWS  W 38 Haus & Markt 09/2017


Renovieren  Energieberatung

Das gemeinsame Angebot kommt an: Udo Sahling, Klimaschutzagentur, Prof. Dr. Axel Priebs, Umweltdezernent der Region Hannover, und Jans-Paul FOTO: FLORIAN ARP Ernsting, Handwerkskammer Hannover, freuen sich mit Susanne Thoms über 10.000 Energieberatungen für Hausbesitzer.

10.000 Mal guter Rat für Modernisierer Bereits 10.000 Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer aus der Region Hannover haben das Angebot einer kostenlosen und unabhängigen Energieberatung der Klimaschutzagentur genutzt. Die angeforderten Energieberatungen bedeuten kräftige Impulse für private Investitionen in den Gebäudebestand. Dabei geht es nicht nur um mehr Energieeffizienz und Behaglichkeit in den eigenen vier Wänden, sondern auch um ein besseres (Wohn-)Klima. „Wir bieten Hausbesitzern, die modernisieren wollen, mit unserer kostenlosen und unabhängigen Vor-Ort-Beratung eine wertvolle Entscheidungshilfe an. Rund 90 Prozent der Beratenen bestätigen, dass ihre Erwartungen an den Termin erfüllt worden sind. Das zeigen regelmäßige Evaluationen“, so Udo Sahling, Geschäftsführer der Klimaschutzagentur. Ein Team von kompetenten Energieberaterinnen und -beratern informiert je nach individueller Situation zu Förder­mitteln sowie möglichen Modernisierungsmaßnahmen und hilft so, Baufehler zu vermeiden.

Weiterentwicklung des Angebots

Als echten Qualitätsbeweis in die Arbeit der Klimaschutzagentur bezeichnet Prof. Dr. Axel Priebs, Umweltdezernent der Region Hannover, die hohe Zahl von 10.000 beratenen Hausbesitzern. Auch nach 13 Jahren bleibe das Angebot attraktiv, weil es im Laufe der Jahre stets dem Bedarf der Zielgruppe angepasst wurde. So gibt es mittlerweile spezielle Beratungen auch für Mehrfamilien­ hausbesitzer, Eigentümergemeinschaften, Haus & Markt 09/2017

Orientierungsberatung für Käufer von Altimmobilien, Solar-Checks und die Heizungsvisite, die besonders gut nachgefragt würden. „Die neueste Weiterentwicklung wird sich ab 2018 an die wachsende Zielgruppe 60 plus wenden, wo die Themen Energieeffizienz, Barrierefreiheit und Einbruchschutz miteinander verknüpft werden“, erklärt Priebs. Derzeit gäbe es wegen der Solaroffensive und einer attraktiven Förderung eine große Nachfrage nach Solarbe­ratungen. Der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Hannover, Jans-Paul Ernsting, gratuliert der Klimaschutzagentur zum erfolgreichen Beratungsangebot und bedankt sich bei den Beraterinnen und Beratern sowie bei den Handwerkern in der Region für ihr Engagement in den vergangenen Jahren. „Die Beratungen liefern das gewünschte Ergebnis: Es werden Unsicherheiten abgebaut und Investitionsentscheidungen ausgelöst. Laut Umfrage wollen 70 Prozent der Hauseigentümer direkt nach der Beratung einen Handwerker beauftragen“, sagt Ernsting.

man vor einem Berg von Entscheidungen. Da kann man kompetente Unterstützung gut gebrauchen“, sagt Thoms. Energieberaterin Gabi Oswald hat Familie Thoms 2015 im Rahmen eines Solar-Checks beraten. Nach Sichtung von Dach und Keller sowie Klärung des Energiebedarfs der Familie zeigte Oswald ihnen die Möglichkeiten der Solartechnik auf, beriet zu Fördermitteln und berechnete die potenzielle Leistung einer geeigneten Solaranlage sowie deren Amortisation. Jetzt unterstützt eine Solarwärmeanlage die Heizung ihres Hauses und sorgt für warmes Wasser – und vielleicht kommt demnächst noch eine Solarstromanlage hinzu, denn das Dach bietet genug Platz. Udo Sahling bedankt sich bei den Hauptgeldgebern der Beratungskampagne – der Region Hannover, der Avacon AG und dem enercity-­ Fonds proKlima – sowie allen Partnern und Unterstützern. „Mein besonderer Dank gilt aber den beratenen Hausbesitzerinnen und Hausbesitzern in der Region Hannover für das Vertrauen in unsere Beratungs­ kompetenz“, so Sahling.  RED.  W

Beratung führte zum gewünschten Ergebnis

Mehr Informationen Anmeldung für eine kostenlose Energieberatung, einen Solar-Check oder eine Heizungsvisite unter 0511 220022-88 oder online auf www.gutberatenstarten.de. Unter den ersten 50 Anmeldungen werden fünf Wellness-Gutscheine verlost.

Susanne Thoms aus der Wedemark ist eine der 10.000 Hausbesitzer, für die die Beratung sehr hilfreich war. „Wenn man ein altes Haus komplett modernisieren möchte, steht

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Energie  Kaminofengalerie

Jetzt wird‘s gemütlich Etwas Herbst liegt schon in der Luft. Zeit, sich wieder den gemütlichen Dingen des Lebens zu widmen. Beispielsweise einem guten Buch und einem Glas Wein vor dem Kaminfeuer. Die schönsten Plätze stellen wir Ihnen vor.

FOTO: ROMOTOP

FOTO: MCZ

FOTO: SPARTHERM

Ein Kamin. Pelletöfen: Aber jeder ist anders. Die neue Generation

Die funkelnde Pracht eines Glaskamins

Das breite Spektrum an Modellen und Verkleidungsvarianten ist eine Stärke der Markt ROMOTOP. Jetzt können Sie sogar mit dem Modularsystem ROMOTOP VARIANT Ihren eigenen Kamin designen. Die Eckausrichtung, die Höhe des Kamins sowie die Akkumulationsmasse sind frei wählbar und lassen sich individuell an den eigenen Bedarf anpassen – selbstverständlich mit Unterstützung des Fachmanns. Erhältlich sind die Kaminöfen in edlem schwarzen Stahl, die Brennkammer ist mit echter Schamotte und Rost ausgestattet. Aufgrund des hochwertigen Materials entsteht bei der Verbrennung eine lang anhaltende Strahlungswärme. Optional lässt sich ein Zusatzspeicher integrieren. Alle Produkte erfüllen die 2. Stufe der BlmSchV.

Die Entscheidung für einen Pelletofen bedeutet, einen wirtschaftlichen und umweltfreundlichen, aber auch äußerst praktischen Brennstoff zu verwenden. Er ist wirtschaftlich, weil er im Vergleich zu fossilen Brennstoffen deutlich geringere Kosten verursacht. Für die wassergeführten Pelletöfen des Herstellers MCZ (ein Modell im Bild oben) werden zudem Steuervergünstigungen sowie Prämien für Energieeinsparung und erneuerbare Energien gewährt. Diese Pellet­öfen bieten auch aus ökologischer Sicht höchste Qualität, weil sie so entworfen wurden, dass eine effiziente und saubere Verbrennung mit über 90 Prozent Wirkungsgrad und mit Emissionsstufen garantiert wird, die zu den niedrigsten der Branche gehören.

Web-Wegweiser romotop.com, kamin-diele.de

Web-Wegweiser www.kaminzentrum.de

Ein Abend vor dem knisternden Kaminfeuer ist für viele das höchste der Gefühle. Wenn nur das ewige Holznachlegen nicht wäre. Ganz anders beim Glaskamin TOWER aus der Design-Serie Ebios-fire von Hersteller SPARTHERM. Denn dieser Feuerspender wird mit flüssigem Brennstoff betrieben, ganz ohne Asche, Ruß und Rauch. Der mobile Kamin aus Glas und Stahl wird im Winter in großen Wohnräumen oder während des Sommers im Garten befeuert. Passend zur Umgebung ist er wahlweise in schwarzem Nero oder klarem Weiß erhältlich. Der über 60 Kilogramm schwere TOWER verfügt über einen patentierten Automatikbrenner und ein nicht-brennbares Keramik-Vlies. Von den beiden 5-Liter-Kanistern im Korpus wird der Brennstoff mittels akkubetriebener Elek­ tro­pumpe zum Brenner geleitet. Dort lässt sich dann die Höhe der Flammen per Fernbedienung oder manuellem Regler steuern.

Weitere Informationen Kamin-Diele GmbH, Ottostraße 11, 30827 Garbsen, Tel. 05131 55454

Weitere Informationen Kaminzentrum Hannover GmbH, Eupener Straße 35, 30519 Hannover, Tel. 0511 839010

Web-Wegweiser spartherm.com

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FOTO: ADK

„Flexicurity“ – moderne Holzfeuerstätten verbinden Flexibilität und Sicherheit HOLZFEUERUNGEN nach den neuesten Standards ermöglichen größtmögliche Flexibilität und Zukunftssicherheit der Wärmeversorgung – vernetzbar und auch über Smartphone steuerbar. Zeitgemäße Kachelöfen, Heizkamine und Kaminöfen

lassen sich gut mit anderen Heizsyste­ men kombinieren. Damit kann man sich schon heute von Öl und Gas unabhängiger machen. Geräte mit integriertem Wasser­ wärmetauscher und Anbindung an den zentralen Pufferspeicher unterstützen die

FOTO: HARRIE LEENDERS

FOTO: RIKA

Hauptheizung effizient – beispiels­ weise im Verbund mit einer Solarthermieanlage oder anderen regenerativen Energieerzeugern. (QUELLE: ADK)

FOTO: EPR/CONTURA

Ein Oldie, gemacht für die Zukunft

Köstlichkeiten aus dem Kaminofen

Viel Feuerschein und Wärme

Der Entwurf und die Technik des Boxer Plus basieren auf dem Boxer von 1982. Der damalige Boxer wurde für Kunden entwickelt, die eine ausgeklügelte Verbrennungstechnik zu schätzen wussten. Deshalb wurde die Technische Universität Eindhoven an der Entwicklung beteiligt. Der neue Boxer Plus bietet eine Kombination von schnell und langsam: Durch die ausgeklügelte Technik wird rasch die Betriebstemperatur erreicht, die hochwertigen Materialien halten die Wärme sehr lange, sogar bis 60 °C nach acht Stunden Betrieb. Nicht zu vergessen die Optik: Der kompakte Holzofen ist ein richtiger Kraftprotz und hat eine puristische, ausdrucksvolle Form. 7 cm dicke keramische Seitensteine verleihen dem Boxer Plus ein robustes Charisma.

Wenn neben dem erdigen Geruch nach Holz auch das intensive Aroma von frischem Gebäck durchs Haus zieht, könnte es sein, dass eines der neuen Rika-Scheitholz­ modelle in Aktion ist: Denn die Öfen Back und Cook können mehr als Wärme und Gemütlichkeit verbreiten. Während der Cook mit einem hochwertigen Schott-­ Ceranfeld ausgestattet ist, besitzt der Back ein integriertes Fach zum Backen und Schmo­ren. So lässt sich die Heizwärme gleich doppelt nutzen – das ist praktisch, umweltfreundlich und spart Energie. Zudem ist man mit beiden Öfen auch für einen längeren Stromausfall bestens gerüstet: Urig gemütlich springen sie ein für Heizung, Herd und Lampen. Mit ihrem geradlinig reduzierten Design und vielen Individualisierungs­ möglichkeiten sind die beiden Rika-Kaminöfen auch optisch ein Genuss: Sie passen in jedes Raumkonzept.

Die neuen Kaminöfen der Serie Contura 600 Style warten mit einem großen und schönen Feuerschein auf. Die 690-Modelle beispielsweise verbinden die Vorteile eines modernen Kaminofens mit dem majestätischen Erscheinungsbild eines Kachelofens. Der Feuerschein befindet sich in einer optimalen Höhe über dem Fußboden. Doch auch wer nicht ganz so viel Platz hat, erlebt mit dem kleinsten Modell der Serie, dem 610 Style, viele schöne Stunden. Dank optional erhältlichem Powerstone können sie noch verlängert werden. Bereits standardmäßig mit dem wärmespeichernden Stein ausgestattet ist der 620 Style. Der Contura 620T Style hat eine Speckstein-Verkleidung, die lang anhaltend Wärme verbreitet, auch wenn das Feuer schon erloschen ist. Alle Modelle verfügen über ein strom­ linienförmiges Design der Brennkammer, das dafür sorgt, dass mehr Heizleistung aus dem Holz herausgeholt wird.

Web-Wegweiser rika.at

Web-Wegweiser contura.eu

Web-Wegweiser leenders.nl, kaminland.de Weitere Informationen Kaminland Handels GmbH – Garbsen, Bauboulevard 2 (direkt an der B 6), 30827 Garbsen, Tel. 0513 4439904

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Energie  Kaminöfen

Rechtsprechung Um den Einbau eines Kamins möglich zu machen, entfernte der Mieter eines Einfamilien­ hauses eigenmächtig eine Wand. Der Eigentümer betrachtete das als einen Kündigungsgrund. Vor dem Landgericht Lüneburg (Aktenzeichen 6 S 80/12) scheiterte er damit, weil er von der nicht genehmigten Maßnahme später erfahren und diese über längere Zeit geduldet hatte.

Praxis-Tipp: Kaminöfen einfach pflegen Bald kommen wieder die kühleren Abende. Deshalb ist jetzt höchste Zeit für die Reinigung und Wartung des Kamin­ ofens. Dabei können folgende Pflegehinweise nützlich sein.

Wie wohltuend, wenn man es sich abends vor dem Ofen gemütlich machen kann. Auch die ersten kühleren Abende, die noch warmen Tagen folgen, lassen sich mit einem Feuer gut aushalten. Doch auch ein Kamin­ ofen bedarf der Pflege, will man lange Freude an ihm haben. Deshalb ist jetzt höchste Zeit für die Überprüfung des Heizgeräts.

Entfernen von Winterruß

Rohre und Ofen auf sollten auf Rußablagerungen geprüft werden, damit der Rauch­ abzug nicht behindert wird. Durch Reini-

gungsöffnungen an den Rohren lassen sich Ruß und Staub mit einer Bürste vorsichtig in Richtung Schornstein und zum Kamin­ ofen hin entfernen. Bei Öfen ohne Reinigungsöffnungen nimmt man die gesamte Rohrverbindung vorsichtig ab und bringt sie zum Ausfegen ins Freie. Danach entnimmt man die im Feuerraum befindlichen Umlenkplatten und entfernt auch hier den Ruß.

Komfortable Bedienung erhalten

Für die Griffe und Scharniere an der Tür des Feuerraums und des Aschefachs gibt es im

Achtung Messepreise!* Meisterbetrieb seit über 30 Jahren Ottostraße 11 | 30827 Garbsen | Gewerbepark Garbsen Nord Telefon 0 51 31/5 54 54 | www.kamin-diele.de

* Rabatte auf alle neuen Kaminöfen und -anlagen bis Oktober 2017

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FOTO: HASE KAMINOFENBAU

Fachhandel ein Spezialfett, das sie leichtgängig hält. Bei dieser Gelegenheit kann man auch den Sitz der Griffe prüfen und bei Bedarf die Befestigungsschrauben leicht nachziehen.

Überprüfen der Thermosteine

Gelegentlich sollten auch die Thermosteine im Feuerraum überprüft werden. „Sie sind sehr beständig und halten in der Regel viele Jahre“, erläutern die Experten von Hase Kaminofenbau. Während Risse kein Pro­ blem darstellen, sollte man Steine, bei denen ein Stück herausgebrochen ist, austauschen.

Auch von außen pflegen

Im Herbst den Kaminofen auf Vordermann bringen.

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Zur äußeren Pflege eines Stahl-Kaminofens empfiehlt es sich, die Oberfläche mit einem weichen und allenfalls leicht feuchten Tuch abzuwischen. Citrus- oder Essigreiniger dürfen dabei nicht verwendet werden. Kratzer in der Oberfläche lassen sich mit Sprühlack aus dem Fachhandel problemlos ausbessern. Keramische Oberflächen kann man kräftiger putzen, denn sie sind sehr robust. Zum Reinigen der Feuerraumscheibe gibt es eine besonders kostengünstige und umweltfreundliche Methode: Angefeuchtetes Küchen- oder Zeitungspapier kurz in die kalte Holzasche tauchen und damit die Scheibe abreiben. Dann einfach mit trockenem Papier nachpolieren – fertig. JU/HASE  W

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Energie  Heizung

Warmes Haus, sparsame Heizung Jedes Jahr fragen sich Hausbesitzer aufs Neue, wie sie energiesparsam heizen können – natürlich ohne im kalten Winter zu frieren.

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Sparsames Heizen beginnt mit der richtigen Heizung. Vor der Heizperiode ist die Wartung durch den Fachmann ein Muss. Dabei sollte auch überprüft werden, ob die Heizung noch effizient läuft. „Rund ein Drittel der Heizanlagen in Deutschland sind veraltet. Diese Anlagen sind nicht auf dem aktuellen Stand der Technik, arbeiten ineffizient und verschwenden somit bares Geld“, weiß Michael Oppermann, Pressesprecher von Zukunft Erdgas.

Hohe Einsparpotenziale

So sind beispielsweise in einem Einfamilienhaus durch den Austausch eines veralteten Gaskessels gegen eine effiziente ErdgasBrennwertheizung Einsparpotenziale von über 30 Prozent möglich – das sind mehr als 700 Euro jährlich mehr auf dem Konto. „Sparen beginnt im Heizkeller. Und das Beste: Der Austausch eines alten Heizkessels ist unkompliziert und innerhalb von zwei Tagen erledigt“, so Oppermann. 44

Wer eine moderne Heizanlage besitzt, sollte diese vor Beginn der Heizperiode vom Fachhandwerker checken lassen. Auch Heizkörper und Ventile sollten bei der Wartung mit einbezogen werden, damit jeder Raum individuell auf die perfekte Temperatur eingestellt werden kann. Durch richtige Wartungseinstellungen können weitere 10 bis 15 Prozent Heizkosten gespart werden.

Jedes Grad weniger spart!

Die Wohlfühltemperatur der meisten Menschen liegt bei 21 bis 23 Grad. Doch jedes Grad weniger spart sechs Prozent Energiekosten. Sollen einzelne Räume – beispielsweise das Schlafzimmer – kühler bleiben, kann man an diesen Heizkörpern die Temperatur herunterregeln und die Zimmertüren schließen, damit sie keinen weiteren Einfluss auf die Hauptregelung nehmen.

Die richtige Regelung

Wenn ein zentraler Temperaturmesser die Haus & Markt 09/2017


Kein Kellerkind: Die Gasheizung Cerapur 9000i punktet durch modernes Design und innovative Technik (links). Der bodenstehende Gas-Brennwertkessel Logano plus KB192i (ganz links) eignet sich besonders für die Heizungs­ modernisierung.

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zimmer. Im Prinzip sollten die Tages- und Nachttemperaturen, die sich separat einstellen lassen, aber auch die unterschiedlichen Raumtemperaturen nur zwei bis höchstens vier Grad auseinanderliegen. „Das Wiedererwärmen ausgekühlter Wände und Einrichtungsgegenstände verbraucht viel Energie“, warnt Oppermann. Auch bei Abwesenheit, zum Beispiel während der Arbeitszeit, sollte die Wohnung im Winter nicht unter 16 Grad abkühlen. Denn mit niedrigen Raum­ temperaturen bleibt die Luftfeuchtigkeit hoch – das kann zu Schimmel führen.

Heizungsanlage für die gesamte Wohnung regelt, sollte man die Ventile an den einzelnen Heizkörpern nicht zu niedrig einstellen. Das Prinzip dahinter: Wird die Hauptregelung der Wohnung auf 22 Grad eingestellt und die Heizkörperthermostate sind nur halb aufgedreht, kann die gewünschte Temperatur nicht erreicht werden. Die Heizung

läuft im Dauerbetrieb und verbraucht unnötig Energie.

Verschiedene Temperaturen für verschiedene Räume

In der Küche, die zusätzlich durch Herd und Backofen erwärmt wird, reichen als Basistemperatur 18 Grad aus; das gilt auch fürs Schlaf-

Richtiges Lüften

Sind Räume hingegen zu warm, verbraucht sich die Luftfeuchtigkeit schnell. Deshalb sollten zu hoch eingestellte Heizungsregler niedriger eingestellt werden. Stoßlüften hilft bei schlechter Luft und zu niedriger Luftfeuchtigkeit. Wichtig dabei ist, die Heizkörperthermostate auf null zu drehen und ca. zehn Minuten bei weit geöffneten Fenstern einmal quer durchzulüften. Danach die Fenster schließen und die Thermostate wieder aufdrehen, damit die Räume nicht dauerhaft auskühlen. Das Dauerlüften bei gekippten Fenstern ist dagegen reine Energieverschwendung.  ZUKUNFT ERDGAS /JU  W

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Energie  Erneuerbare

Solarthermie ist heute attraktiver denn je.

FOTO: BUNDESVERBAND DER DEUTSCHEN HEIZUNGSINDUSTRIE E.V. (BDH)

Durchblick bei der Förderung für Solarthermie Jährlich gibt es neue Möglichkeiten, staatliche Zuschüsse für den Wechsel auf die innovative und umweltfreundliche „sonnige Heizung“ zu erhalten. Doch den Durchblick zu bekommen, ist gar nicht so einfach.

I

n den letzten Jahren wurden umfangreiche staatliche Förderprogramme für nachhaltiges, energieeffizientes und umweltfreundliches Heizen geschaffen. Dabei bietet insbesondere die Nutzung der Sonnenenergie für die Wärme- und Energieversorgung des privaten Haushalts viele Vorteile. So sind durch den Wechsel auf Solarthermie erhebliche Heizkosteneinsparungen möglich. Laut Berechnungen von BDH und BSW-Solar können rund zwei Drittel der für die Trinkwassererwärmung benötigten Energie sowie ein Drittel der für die kombinierte 46

Warmwasser- und Trinkwasseraufbereitung benötigten Energie eingespart werden. Zudem werden Hausbesitzer unabhängiger von fossilen Rohstoffen und schonen dank verringerter Emissionswerte der eigenen Heizungsanlage obendrein die Umwelt. Grundsätzlich kommt die Nutzung von Solarthermie übrigens für jeden Haushalt infrage, denn Solarthermie ist ein offenes System und mit allen denkbaren Wärmeerzeugern kombinierbar. Für die Nutzung der Sonnenkraft gibt es vom Staat eine ganze Reihe lukrativer finanzieller Unterstützungen. Diese variie-

ren stark– abhängig von den baulichen und energetischen Rahmenbedingungen vor Ort. Basisförderung, Zusatzförderung, Innovationsprogramm, Optimierungsbonus, APEE, MAP – bei dieser Begriffsvielfalt kann einem schon mal der Kopf rauchen. Die Informationskampagne „Sonnige Heizung“ hilft – und erklärt in diesem Zusammenhang die zentralen Begriffe.

„Marktanreizprogramm“, kurz MAP

Dieses Programm dient seit dem Jahr 2000 dazu, Haus- und Wohnungseigentümer bei der Umstellung auf erneuerbare Energien Haus & Markt 09/2017


zur Wärmegewinnung zu unterstützen. Eine überarbeitete Version des MAP ist seit 2015 in Kraft. Es bezuschusst die Errichtung einer Solarthermieanlage grundsätzlich mit der sogenannten Basisförderung.

Zusatzförderungen

Sie gibt es für Anlagen, in denen zusätzlich Wärmepumpe- oder Biomasseanlagen (z. B. Pelletheizungen) eingebaut oder die ans Wärmenetz angeschlossen werden. Auch der Austausch eines alten Kessels gegen einen neueren wird mit Zusatzförderungen belohnt.

Innovationsförderung

rung individuell belohnt, zudem werden ein Kombinations- sowie ein Lastmanagementbonus ausgezahlt. Der Zuschuss von 6.000 Euro kann sogar noch getoppt werden, wenn statt der Wärmepumpe ein effizienter Pelletkessel mit 15 kW Leistung eingebaut wird. Dadurch steigen Basisförderung und damit auch der APEE-Zuschlag; die Fördersumme erhöht sich auf stolze 7.800 Euro. Zusätzlich sollten Modernisierer immer auch noch auf länder- bzw. kommunalspezifische Förderungen schauen, die

unabhängig von allen obengenannten Förderungen beantragt werden können. BDH/BSW W Web-Wegweiser sonnigeheizung.de Mehr Informationen Verbraucher sollten zum einen ihre Fachhandwer­ ker gezielt nach Fördermöglichkeiten fragen; zum anderen bietet auch das Verbraucherportal der Kampagne „Sonnige Heizung“ unter www.sonnigeheizung.de/foerderung.php um­ fangreiche Hintergrundinformationen zum Thema „Förderung der Solarthermie“.

Diese greift bei großen Solarthermieanlagen bis 100 Quadratmeter, die mehr als das klassische Einfamilienhaus mit Wärme versorgen.

Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE)

Bernd Strebost

Das Programm erhöht seit Anfang 2016 die Leistungen des aktuellen MAP zusätzlich noch einmal um 20 Prozent und liefert einen Optimierungsbonus von 600 Euro. Letzterer wird allerdings nur ausgezahlt, wenn die gesamte Heizungsanlage auf maximale Energieeffizienz hin untersucht und schließlich auch optimiert wird.

Beispiel aus der Praxis

Wie diese komplexen Förderprogramme in der Realität aussehen bzw. umgesetzt werden können, zeigen die folgenden Praxisberechnungen der Kampagne „Sonnige Heizung“: Ausgangssituation ist ein Wohnhaus mit einem alten Heizölkessel. Das Haus wird mit einer heizungsunterstützenden Solaranlage inklusive 1.000-Liter-Pufferspeicher und 12,5 Quadratmeter Kollektorfläche aufgerüstet. Zusätzlich wird der alte Heizkessel ausgetauscht. In diesem Fall gibt es drei verschiedene Fördermöglichkeiten – je nach Auswahl des eingesetzten Wärmeerzeugers: • Wird der vorhandene Ölkessel gegen einen modernen Öl- oder Gas-Brennwertkessel ausgetauscht, stehen den Bewohnern bis zu 3.600 Euro an Fördergeldern zu – zusammengesetzt aus Basisförderung, Kombinationsbonus, APEE-Zuschlag und Optimierungsbonus. • Wird der vorhandene Ölkessel durch eine leistungsgeregelte Wärmepumpe mit einer Leistung von 12 kW ersetzt, winken noch einmal zusätzlich 3.000 Euro. Solaranlage und Wärmepumpe werden nämlich durch die BasisfördeHaus & Markt 09/2017

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Grundsätz­ lich kommt die Nutzung der Sonnen­ energie für jeden Haus­ halt infrage.

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Energie  Wintergarten

Gemütliches Glashaus im Grünen Wer seinen Wohnwintergarten während des ganzen Jahres nutzen möchte, kommt um eine Heizung nicht herum. Wenn im Winter die Tage kurz, der Himmel bedeckt und die Temperaturen niedrig sind, reicht die Kraft der Sonne nicht aus, um dauerhaft für behagliche Temperaturen im Wintergarten zu sorgen. In Spitzenzeiten muss die Heizung kurzfristig eine höhere Heizleistung pro Quadratmeter Nutzfläche bereitstellen können als im übrigen Haus. Denn die Wärmedurchgangskoeffi­

Das verlängerte Wohnzimmer – richtig beheizt, kann der Wintergarten das ganze Jahr über FOTO: EPR/SUNSHINE WINTERGARTEN genutzt werden.

Der Winter­ garten braucht weniger Heiz­ energie als das „übrige“ Haus.

zienten sind bei gedämmtem Mauerwerk besser als bei Glas, deshalb sind die Transmissionswärmeverluste im Wintergarten wesentlich höher als im Haus.

Wohnwintergarten muss beheizbar sein

Ein ganzjährig genutzter Wintergarten muss beheizbar sein, betonen die Experten des Bundesverbands Wintergarten. Es reicht nicht, die Tür zwischen Haus und Wintergarten zu öffnen, um den Wintergarten mitzuheizen. Im Gegenteil: Beschlagene Scheiben und ungemütliches Wohnklima sind dann vorprogrammiert.

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Bei der Entscheidung für das Heizsystem ist fachmännischer Rat gefragt. Denn manche im Haus bewährte Heizsysteme kommen im Wintergarten nur als Zusatzheizung infrage. So wird bei einer Fußbodenheizung eine Fußbodentemperatur von 29 Grad Celsius als angenehm empfunden. Dies reicht jedoch bei niedrigen Außentemperaturen nicht für Wohlfühltemperaturen im Wintergarten. Zudem reagieren Fußbodenheizungen zu träge. Wärmepumpen stoßen im Wintergarten bei niedrigen Temperaturen ebenfalls mitunter an ihre Grenzen: So kann es laut Bundesverband bei Minustemperaturen zu Vereisungen des Wärmetauschers kommen. Dass Wärmepumpen an heißen Sommertagen genutzt werden können, um den Wintergarten zu kühlen, ist dagegen ein Plus dieses Systems. Infrarot-Heizstrahler oder in die Wand oder ins Glas integrierte Heizkörper sorgen zwar für angenehme Strahlungswärme. Doch vor allem in größeren Winter­ gärten können sie meist nicht als alleiniges Heiz­ system eingesetzt werden. Optimal ist es, so die Experten des Bundesverbands Wintergarten, Strahlungsheizungen mit einer klassischen Konvektionsheizung zu kombinieren. Für klassische Heizkörper gilt: Sie müssen stets an der kältesten Stelle des Wintergartens installiert werden. Nur dann sind die gewünschte Luftzirkulation und die damit verbundene Erwärmung des Innenraums gewährleistet. BUNDESVERBAND WINTERGARTEN/EWS  W 48 Haus & Markt 09/2017


Energie  Elektroinstallation

Strom tanken im eigenen Haus Planung einer Ladestation ein eigener Stromkreis, ein ausreichend dickes separates Kabel vom Zählerkasten direkt zu Garage oder Carport sowie ein Elektro­ installationsrohr für die Aufnahme einer Datenleitung vorzusehen. Jede Ladestation ist außerdem mit einem dafür geeignetem Fehlerstromschutzschalter (FI) sowie einem Leitungsschutzschalter (LS) im Stromkreisverteiler des Hauses abzusichern. Letzterer verhindert Beschädigungen und Überhitzung der Stromleitungen, der FI-Schutzschalter bewahrt die Anwender vor gefährlichen Fehlerströmen, indem er die Stromzufuhr im Ernstfall sofort unterbricht. Die Initiative ELEKTRO+ empfiehlt darüber hinaus, einen Überspannungsschutz zu installieren, um Schäden am Fahrzeug sowie der elektrischen Anlage vorzubeugen. ELEKTRO+/JU  W 

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„Bei der Installation des Ladesystems im eigenen Heim sind Schutzeinrichtungen Pflicht“, sagt Michael Conradi von der Initiative ELEKTRO+. Um die Haus­ installation vor Überlastung zu schützen, ist bei der

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„Bei der Installation des Ladesystems im eigenen Heim sind Schutzein­ richtungen Pflicht.“ Michael Conradi, Initiative ELEKTRO+

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E-Mobile beim Entdeckertag Am Sonntag, den 10. September, findet der 30. Entdeckertag in Hannover statt. Ein Highlight: Autohäuser aus der Region stellen E-Mobile vor. Kompetente Ansprechpartner beantworten sämtliche Fragen rund um die Elektromobilität. Noch ist die Anzahl an Elektroautos auf deutschen Straßen gering. Allerdings sind das Potenzial und das Interesse an Elektromobilität in Deutschland entgegen der weitläufigen Meinung groß. Immer mehr Autofahrer ziehen beim nächsten Autokauf ein Elektrofahrzeug in Betracht. Zumal es inzwischen auch attraktive staatliche Förderungen gibt. Bisher scheiterten allerdings viele an der riesigen Informationsflut, die dennoch nicht alle persönlichen Fragen beantworten kann. Beispielsweise nach Marken, Modellen, Reichweite, Ladestationen und -kapazitäten, Förderungen usw. Das ändert sich jetzt für alle Hannoverane­ rinnen und Hannoveraner: Am Entdeckertag, den 10. September, präsentieren die Innungen des Kfz-Technikerhandwerks Niedersachsen-Mitte und Osnabrück (IDK) in Kooperation mit der Klimaschutzagentur Region Hannover und enercity die Sonderschau E-Mobilität. Im Herzen der Stadt, gegenüber

der Oper in der Georgstraße, wird sich auf der E-Mobil-Meile alles um E-Fahrzeuge drehen: Elektroautos, E-Bikes, Ladesäulen, Pedelecs, Segways und vieles mehr können dort erkundet werden.

Kompetente Ansprechpartner rund um die E-Mobilität

Die hannoverschen Autohäuser Hasbi Automobile GmbH, Autohaus Ahrens GmbH, Gess-

ner & Jacobi GmbH & Co. KG, Autohaus Kahle KG und CarUnion GmbH Hannover zeigen, was sie in Sachen Elektromobilität aufbieten können. Unverbindliche, kompetente Beratung natürlich inklusive! „Dieses Thema muss mehr in die Mitte der Gesellschaft getragen werden“, betont IDK-Geschäftsführer Gerhard Michalak und unterstreicht damit das Anliegen der Auto­ häuser: dem Endverbraucher mehr Informationen rund um die Elektromobilität zu vermitteln, ihm die Technik näherzubringen, Vorurteile auszuräumen und damit mehr Nachhaltigkeit auf deutsche und insbesondere hannoversche Straßen zu bringen. Und den entsprechenden Fahrspaß dazu.    W

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Extra  Baufinanzierung

Gute Vorbereitung zahlt sich im Beratungsgespräch aus.

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Schlechter Rat ist teuer Wer eine Immobilie kaufen will, muss gut beraten sein. Doch Beratungsgespräche zu Baufinanzierungen bieten Fallstricke, wie aktuelle Ergebnisse von Finanztest (3/2017) zeigen. Wir haben nachgefragt und mit dem Bau­ finanzierungsexperten Ralf Oberländer von der Bausparkasse Schwäbisch Hall gesprochen. Er nennt die größten Finan­ zierungsfallen und erklärt, wie Bauherren sie vermeiden.

Fallstrick 1: Zu hohe Monatsrate

Überschätzt man die monatlich tragbare Belastung für Zins und Tilgung, droht die gesamte Finanzierung zu scheitern. Die monatlichen Raten sollten ein Drittel der Einkünfte nicht übersteigen, also 1.000 Euro bei einem Haushaltseinkommen von 3.000 Euro netto. Denn auch für Bauherren und Wohnungseigentümer geht das Alltagsleben weiter. Unvorhergesehene Ausgaben wie etwa eine größere Autoreparatur müssen

problemlos bezahlbar bleiben. „Darum nicht den letzten Cent des Nettoeinkommens verpla­ nen und sicherheitshalber eine Reserve in Höhe von drei bis sechs Monats­ gehältern behalten“, rät Oberländer.

Zinstief nutzen, um eine möglichst lang­ fristige Zinsbindung zu wählen, also min­ destens 15 oder 20 Jahre.“

Fallstrick 2: Zu niedrige Tilgung

Grundsätzlich gilt: Je mehr Eigenkapital man in die Finanzierung einbringt – mindes­ tens ein Viertel, besser ein Drittel der Gesamtkosten –, desto weniger Geld muss man sich leihen. Denn: Jeder geliehene Euro kostet Geld und verteuert die Gesamtfinan­ zierung. Unterschätzt man seinen Kredit­ bedarf, wird eine teure Nachfinanzierung nötig. Setzt man ihn zu hoch an, verlangen Banken eine Nichtabnahmeentschädigung auf die nicht ausgezahlte Kreditsumme. „Darum so genau wie möglich kalkulieren“, so Oberländer.

Je niedriger die Tilgung, desto länger dauert es, bis die Immobilie schuldenfrei ist; das verteuert wiederum die Gesamtfinanzie­ rung. Spätestens bei Renteneintritt sollte das Haus abbezahlt sein. Finanzielle Spielräume sollten Bauherren daher nicht un­nötig verschenken. Oberlän­ der empfiehlt: „Bauherren sollten ganz genau kalkulieren, ob sie mindestens zwei oder besser drei Prozent Tilgung im Monat stemmen können. Außerdem sollten sie das

Fallstrick 3: Kreditbedarf falsch berechnet

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Bauherren sollten sich schon vorab umfassend informieren, um Finanzierungsfallen zu vermeiden.

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Fallstrick 4: Kaufnebenkosten nicht berücksichtigt

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Viele Bauherren unterschätzen die Neben­ kosten beim Hauskauf. Schon für die Beurkun­dung eines Kaufvertrags und den Grundbucheintrag durch einen Notar wer­ den 1,5 bis 2 Prozent des Kaufpreises fällig. Die Grunderwerbssteuer liegt je nach Bun­ desland zwischen 3,5 und 6,5 Prozent. Mak­ lergebühren betragen zwischen 4 und 7 Pro­ zent des notariellen Kaufpreises. „Die Gesamt­nebenkosten können sich so auf bis zu 15 Prozent des Kaufpreises summieren. Bei einem Kaufpreis von 200.000 Euro kom­ men also leicht bis zu 30.000 Euro oben­ drauf“, erklärt Oberländer.

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Fallstrick 5: Förderungen nicht ausgeschöpft

Wohn-Riester, Kredite der KfW-Bank oder Baugeld vom Bürgermeister machen die Finanzierung spürbar günstiger. Wer die besonders für Familien mit Kindern lukra­ tive Wohn-Riester-Förderung nicht in die Finanzierung einbaut, verschenkt schnell eine fünfstellige Euro-Summe an Zulagen und Steuervorteilen. Oberländers Tipp: „Die eigene Recherche lohnt sich, um im Vorfeld bereits zu sichten, welche Förderangebote es gibt.“  JU/SCHWÄBISCH HALL  W

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Der Experte Ralf Oberländer von der Bausparkasse Schwäbisch Hall Haus & Markt 09/2017

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Extra  Immobilienförderung

Wohneigentum: Förder-Extra für Großstädter? Klare Ansage an die Politik: 60 Prozent der Deutschen wollen, dass Immobilienerwerber in Großstädten eine spezielle Förderung bekommen. Eine Studie der BHW Bausparkasse förderte Überraschendes zutage: Die Deutschen wol­ len, dass Immobilienerwerber in Groß­ städten vom Staat stärker gefördert werden. Überraschend: Sogar eine Mehrheit von 58 Prozent in den ländlichen Gebieten hält dies für richtig.

gen für hochpreisige Ballungsgebiete. „För­ derung mit der Gießkanne bringt wenig“, erklärt Dr. Jörg Koschate, Generalbevoll­ mächtigter der BHW Bausparkasse. „Staatli­

Immobilienpreise klettern weiter

Hürden senken

69 Prozent derjenigen, die bereits Bau oder Kauf planen, fordern gesonderte Förderun­

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Eigeninitiative belohnen

„Wohneigentum sollte auch für Haushalte mit mittleren Einkommen in den Städten erreichbar sein.“ Dr. Jörg Koschate, Generalbevollmächtigter der BHW Bausparkasse

FOTO: BHW BAUSPARKASSE

Der Wohnungsmarkt gehört zu den großen Themen des Wahljahres 2017. Vor allem in Großstädten kennzeichnen weiter steigende Immobilienpreise die Lage. Denn die Nach­ frage nach Wohneigentum ist ungebrochen hoch: 18 Prozent der Großstädter planen laut der BHW­Studie, in den nächsten fünf Jah­ ren zu bauen oder eine Immobilie zu kaufen. Im Umland der Metropolen mit über 500.000 Einwohnern streben nur 11 Prozent nach Wohneigentum.

che Hilfen für Erwerber sollten zielgerichtet da ansetzen, wo die größten Herausforde­ rungen bestehen, in den Großstädten.“ In Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern erhöhten sich beispielsweise die Preise für Eigentumswohnungen im vergangenen Jahr um 9,4 Prozent. Dies ermittelte der Immobi­ lienverband Deutschland (IVD).

Kein Wunder, dass sich 62 Prozent der Innenstadt­Bewohner den Umfrageergeb­ nissen zufolge ein Förder­Plus wünschen. „Wohneigentum sollte auch für Haushalte mit mittleren Einkommen in den Städten erreichbar sein“, fordert Koschate. „Die Poli­ tik kann mit gezielten Anschubhilfen Eigen­ initiative mobilisieren.“ Eine Zusatzförde­ rung ermöglicht zudem, dass Familien in den Städten bleiben können. Damit würde auch die Belastung der Straßen durch den Pendlerverkehr reduziert und das Leben in der Stadt bunter und attraktiver werden. JU/BHW W

Haus & Markt 09/2017


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auf Facebook und Twitter

Pollerleuchten konzentrieren ihre Lichtverteilung ganz auf den Weg und können eine anheimelnde FOTO: LICHT.DE Stimmung erzeugen.

Licht setzt Akzente und gibt Sicherheit Effektvoll beleuchtete Fassaden und Gärten haben einen besonderen Reiz. Doch über den dekorativen Anblick hinaus bietet Licht auch Sicherheit rund ums Haus. Eine ansprechende (Licht-)Stimmung im Garten entsteht durch die effektvoll einge­ setzte Beleuchtung von Pflanzen, Bäumen oder Kunstobjekten. Das Nebeneinander von hell und dunkel betont Formen, Räume und Farben. Ein gelungenes Lichtkonzept beginnt mit einer guten Planung der Elektroinstallation. Wer vor Baubeginn Kabelauslässe für Leuch­ ten und Steckdosen einplant, hat es später

einfacher. Doch auch der Aufwand für nach­ trägliche Installationen ist durchaus über­ schaubar. Zu Beginn gilt es festzulegen, wel­ che Bereiche beleuchtet werden sollen, ob und wie Wege bzw. Treppen markiert wer­ den. Auch eine Sicherheitsbeleuchtung sollte von Anfang an geplant werden. Freiliegende Kabel werden schnell zur Stol­ perfalle, darauf weist licht.de hin. Deshalb empfiehlt es sich grundsätzlich, Kabel und

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Extra  Garten

Zum Sicherheitskonzept eines Hauses sollte auch eine zuverlässige Außenbeleuchtung gehören.

Leitungen unterirdisch in einer spatensiche­ ren Tiefe von 60 cm zu verlegen. Wer es besonders komfortabel haben möchte, kann die Gartenbeleuchtung mit Funktionen wie Zeitschaltuhren, Dämme­ rungsschaltern und Bewegungsmeldern ausstatten. Schöne Effekte lassen sich zau­ bern, wenn Leuchten einzeln oder gruppen­ weise geschaltet werden können. In festen Böden lassen sich Leuchten, Strah­ ler und Scheinwerfer gut im Erdreich veran­ kern. Auf Nummer sicher geht, wer den Lampen ein Betonfundament gießt – das ist eine über viele Jahre eine standhafte Befes­ tigung.

Licht bedeutet Sicherheit

Wege, Eingänge und Treppen sollten stets so gut ausgeleuchtet sein, dass einzelne Stu­ fen und die Bodenoberfläche von oben gut erkennbar sind. Dafür eignet sich gleichmä­ ßiges Licht ohne harte Hell-Dunkel-Kon­ traste. Hierfür empfehlen sich beispiels­ weise Poller-, Mast- und Wandleuchten. Je niedriger die Lichtpunkthöhe der Leuchten ist, desto kleiner muss der Abstand zur

nächsten Leuchte sein, um einen gut ausge­ leuchteten Bereich zu schaffen. Ein Plus an Sicherheit bieten zusätzlich zu Wegeleuchten installierte Orientierungsund Markierungsleuchten. Sie können an die treppenbegleitende Wand montiert oder in die Setzstufen integriert werden. Die Licht­ richtung jeder Leuchte entspricht der Blick­ richtung, um störende Blendung zu vermei­ den.Zum Sicherheitskonzept eines Hauses sollte auch eine zuverlässige Außenbeleuch­ tung gehören. Plötzlich hell aufleuchtendes Licht schreckt ungebetene Gäste meist ab. Dafür werden Strahler und Scheinwerfer am Haus und unter dem Dachfirst montiert. In Reihe geschaltet und mit mehreren Bewe­ gungsmeldern versehen können sie den Bereich rings um das Haus lückenlos aus­ leuchten. Das Licht muss dabei vom Haus weggerichtet werden. Geeignet sind nur Leuchten, die sofort volle Lichtstärke abge­ ben wie LEDs und Halogenlampen.

In jedem Fall wetterfest

Beachten Sie, dass nur Leuchten zum Ein­ satz kommen, die für die Verwendung im

Den Anstieg zum Haus begleiten zweiflammige Pollerleuchten. Ihr Licht fällt von oben auf die Trittstufen. FOTO: LICHT.DE

Freien zugelassen sind! Die Schutzart sollte am Haus oder unter dem Dach mindestens IP 44 betragen, dann ist die Außenleuchte spritzwassergeschützt. Alle Leuchten, die im Freien montiert werden, müssen IP67 geschützt sein. Damit sind sie wasserdicht bei zeitweiligem Untertauchen. KS   W Web-Wegweiser licht.de

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Was ist los in der Region? Der Urlaub ist vorbei, dennoch müssen wir auch im „normalen“ Alltag nicht auf schöne Erlebnisse verzichten. Wir haben für Sie Veranstaltungen und Termine zusammengestellt, die Ihnen kleine Auszeiten bieten.

3. Festival für Generationen Zum dritten Mal lädt der Fachbereich Senioren der Landeshauptstadt Hannover – mit Unterstützung der Stiftung Sparda-Bank Hannover – am 12. November zum „Festival für Generationen“ ins Theater am Aegi ein. Mit dabei: das Polizeiorchester Niedersachsen unter der Leitung von Thomas Boger, Popsänger und Songwriter Thomas Godoj sowie die hannoversche Rock-Band „Ich Kann Fliegen“. Web-Wegweiser Karten sind erhältlich beim Theater am Aegi, bei den Laporte-Kartenshops und an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie im Internet.

FOTO: DJD/SCHLOSS WACKERBARTH/J. AUMÜLLER

Neuer Nordic-Walking-Kurs Dieser Kurs, den der TSV Anderten ausrichtet, eignet sich für alle, die mittels Nordic Walking ein präventives Herz-Kreislauf-Training betreiben und Schritt für Schritt ihre Fitness verbessern möchten. Die Trainingsintensität lässt sich an individuelle Voraussetzungen anpassen; dadurch können Ältere und Jüngere, Einsteiger und Fortgeschrittene zusammen laufen. Die korrekte Nordic-Walking-Technik wird eingeübt und optimiert. Das Kursangebot wurde mit dem Qualitätssiegel „Sport pro Gesundheit“ vom Landessportbund Niedersachsen ausgezeichnet. Mehr Informationen Anmeldung ab sofort bei Diana.Ohm@ tsv-anderten-gmbh.de oder Tel. 0511 5248570, Kosten (20 Termine): TSV-Anderten-Mitglieder 50 Euro, Nicht-Mitglieder 120 Euro FOTO: JENNY STURM - FOTOLIA.COM

Sächsische Weinstraße Lust auf einen Ausflug der besonderen Art? Die Sächsische Weinstraße lädt anlässlich ihres 25. Jubiläums zu allerlei genussvollen Momenten ein. Mit rund 500 Hektar Rebfläche ist Sachsen eines der kleinsten Weinbaugebiete Deutschlands. Aufgrund der historischen Terrassenweinberge und barocken Sehenswürdigkeiten aber auch eines der schönsten. Begünstigt werden die Reben zwischen Elbsandsteingebirge und Meißner Dom durch das hier vorherrschende Kontinentalklima. Aus ihnen keltern die Winzer Cool-Climate-Weine, geschätzt wegen ihrer aromatischen Eleganz und feinen Struktur. Web-Wegweiser sachsen-tourismus.de

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FOTOS: ELKE HÖTZEL - FOTOALIA-COM/LANDESHAUPTSTADT HANNOVER

Erinnerungen an 100 Jahre HCC Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Hannover damals – Zeitzeugen erinnern sich“ erinnert Joachim König an die Geschichte der Stadthalle, mit dem riesigen Stadtpark fast ein Wahrzeichen der Stadt. Termin Montag, 16. Oktober 2017, um 15.00 Uhr im Veranstaltungszentrum des Kommunalen Seniorenservice Hannover, Ihmepassage 5, (Eingang Blumenauer Str.)

FOTO: ADAM 21 - FOTOLIA.COM

Mehr Informationen Kommunaler Seniorenservice Hannover, Telefon 0511 168-45195

Der Jakobsweg durch Nordspanien nach Santiago de Compostela ist wohl der berühmteste Pilgerpfad. Aber dass sein weitläufiges Wegenetz bis in die Lüneburger Heide reicht, ist noch wenig bekannt: Der Jacobusweg Lüneburger Heide führt von St. Jacobi in Hamburg durchs malerische Seevetal und den Naturpark Lüneburger Heide über zwei alternative Strecken durch das Aller-Leine-Tal oder den Naturpark Südheide bis zum Kloster Mariensee. Die markierten Wege durch die Heidelandschaft führen zu Orten, an denen Wanderer Ruhe und Einkehr finden.

Termin Mittwoch, 15. November 2017, um 15.00 Uhr, Vortrag in der Reihe „Informationen am Mittwoch“ des Kommunalen Seniorenservice Hannover im Veranstaltungszentrum, Ihmepassage 5 (Eingang über Blumenauer Straße), Tel. 0511 168-45195

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Erleben Sie exklusives Wohnen mit Service! 57 barrierefreie Wohnungen nach neuesten Bau-und Energiestandards 2- bis 4-Zimmer-Mietwohnungen von ca. 45 m² bis ca. 120 m² mit Loggia, Balkon oder Terrasse, sieben rollstuhlgerechte Wohnungen • Service- und Betreuungskonzept mit individuellen Leistungen Info rma tion en unt er • Sauna- und Fitnessbereich direkt im Haus 080 0 0019214 (gebührenfrei) • Tagespflege mit 18 Plätzen • •

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Digitales Leben nach dem Tod? Wer stirbt, hinterlässt möglicherweise viele Daten und Spuren im Internet. Es ist daher wichtig, sich schon zu Lebzeiten Gedanken darüber zu machen, was nach dem Tod mit Konten und Verträgen bei E-Mail-Diensten, Internethändlern, OnlineBanken oder sozialen Netzwerken passieren soll. Im Vortrag wird darüber informiert, welche Vorsorgemaßnahmen getroffen werden können.

Joachim König, Direktor des HCC.


Spezial  Abenteuer Alter

Umbau statt Auszug In Deutschland fehlen altengerechte, barrierefreie Wohnungen. Um das zu ändern, gibt es Geld für den Bau von barrierefreien Häusern und den Abbau von Barrieren. Wir nennen verschiedene Fördermöglichkeiten.

Badumbau mit Handwerkern UMBAUTEN im Bad sollten stets von Handwerkern vorgenommen werden. Die Wanne entfernen und durch eine bodengleiche Dusche ersetzen? Das ist heute auch bei geringem Bodenaufbau machbar. Mehr als sechseinhalb Zentimeter brauchen die Handwerker nicht, um die Ablaufrinne herzustellen. Allerdings sollten Hausbesitzer diesen Schritt genau abwägen, denn Pflegebedürftige sind manchmal in einer Wanne mit entsprechendem Lifter besser aufgehoben als unter der Dusche. Wannen­lifter werden von den Krankenkassen bezuschusst. (Quelle: vpb)

Ein barrierefreies Bad lässt sich mit staatlicher Unterstützung finanzieren. FOTO: VILLEROY & BOCH

Manchmal haben kleine Ursachen große Wirkungen: Steile Treppen, Schwellen an den Zimmertüren oder die zu hohe Badewanne machen das Wohnen im Alter oder mit einer Behinderung beschwerlich. Mit finanzieller Unterstützung lassen sich manche Barrieren beseitigen – und der drohende Auszug aus der gewohnten Umgebung vermeiden.

Altersgerecht umbauen

So zahlt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Programm 455 „Altersgerecht umbauen“ für Einzelmaßnahmen zur Barriere­reduzierung bis zu 5.000 Euro pro Wohneinheit (maximal 10 % der förderfähigen Kosten). Gefördert werden beispielsweise der Einbau einer ebenerdigen Dusche oder von Haltegriffen, die Installation einer Rampe oder Türverbreiterungen. Wer gleich mehrere Maßnahmen angeht, kann sogar bis zu 6.250 Euro (12,5 % der förderfähigen Investitionskosten) einkalkulieren – aller-

dings nur, wenn der Standard „Alters­ gerechtes Haus“ erreicht und wenn ein unabhängiger Sachverständiger eingeschaltet wird. Bis 6.250 Euro Zuschuss pro Wohneinheit gibt es auch, wenn Maßnahmen zur Barrierereduzierung und zum Einbruchschutz kombiniert werden. Alternativ können zinsgünstige Darlehen im Programm 159 beantragt werden. Voraussetzung für alle KfW-Förderungen ist, dass Fachbetriebe beauftragt und bestimmte technische Mindeststandards erfüllt werden.

Pflegekassen unterstützen

Auch die Pflegekassen bezuschussen nach §40 SGB XI sogenannte „Maßnahmen zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes“, wenn dadurch die häusliche Pflege ermöglicht bzw. erleichtert oder eine selbstständige Lebensführung erreicht wird. Zuschüsse bis zu 2.557 Euro pro Maßnahme gibt es beispielsweise für den Einbau eines

Treppenlifts, Umbauten in Bad und Küche oder für die Entfernung von Türschwellen. Pflegebedürftige oder ihre Angehörigen können die Zuschüsse vor Beginn der Maßnahme beantragen, wenn eine Pflegestufe vorliegt. Ansprechpartner sind die Pflegekassen. Nach einem Unfall finanzieren auch die Unfallkassen Maßnahmen, um Barrieren in Haus und Wohnung abzubauen. Finanzielle Unterstützung bieten auch die Bundesländer – in Niedersachsen beispielsweise durch die Landesförderung für barriere­freies Bauen. Wer Altenwohnungen oder barrierefreien Wohnraum schafft, kann für Neubau, Erwerb oder Modernisierung günstige Darlehen beantragen. Übrigens: Bei allen Fragen zur Wohnungsanpassung helfen die örtlichen Wohnberatungsstellen. Sie unterstützen Menschen, damit sie in ihrem Zuhause ein selbst­ ständiges und selbstbestimmtes Leben führen können. EWS  W

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Spezial  Abenteuer Alter

Wohnen im Winkel Behagliches Wohnen auf einer Ebene: Bungalows erleben eine regelrechte Renaissance und sind vor allem bei Bauherren der Generation 50plus sehr beliebt. Beim zweiten Eigenheim wird alles besser: Wer bereits Hausbesitzer ist, weiß genau, welche Wünsche im Ersthaus offen geblieben sind oder was man bei der Planung eines weiteren Hauses anders machen würde. Um die Lebensmitte entschließen sich daher viele Menschen, noch einmal komplett neu zu bauen und sich ein maßgeschneidertes Refugium für den Ruhestand zu schaffen. Dabei zeichnet sich ein klarer Trend ab: Wohnen auf einer Ebene im klassischen Bungalow erlebt eine echte Renaissance und steht insbesondere bei Bauherren der Generation 50plus hoch im Kurs.

Gemütliches Wohnen auf einer Ebene

Ein Grundriss mit Winkel bietet viele praktische Vorteile: Das lästige Treppensteigen gehört der Vergangenheit an, kurze Wege sind garantiert und das Haus ist schon aufgrund seiner Eingeschossigkeit auf Barrierefreiheit ausgelegt – das ist gleichermaßen praktisch für den späteren Ruhestand oder wenn die Enkelkinder zu Besuch sind. Beim Winkelbungalow Seeland des Fertighausanbieters Danhaus beispielsweise konzentriert sich das gesamte Leben auf das 135

Quadratmeter große Erdgeschoss mit seinen sechs Zimmern: Den Lebensmittelpunkt bildet der großzügig konzipierte Wohn- und Essbereich. Empfehlenswert sind in jedem Fall bodentiefe Fensterelemente. Sie sollten so angelegt werden, dass sie bei schönem Wetter als Ausgang auf die Terrasse und in den Garten dienen können. Ein weiterer Vorteil: Durch die rechtwinklige Bauweise des Bungalows ist die Terrasse vor Wind und fremden Blicken bestens geschützt.

Individuelle Wünsche bis zur Barrierefreiheit verwirklichen

Einen kostspieligen Keller braucht ein Bungalow nicht: Ein großer Wirtschaftsraum und auf Wunsch eine zusätzlich in der Küche eingeplante Speisekammer können dies mehr als wettmachen. Wer weiter in die Zukunft planen will, kann bereits Bad und Küche altersgerecht ausstatten. Sinnvoll und vorausschauend ist auch eine behindertengerechte Ausgestaltung der Wohnräume mit extra breiten Türen und Fensterelementen ohne lästige Schwellen. DJD/JU W

Energieeffizienz im 1-Liter-Haus WOHNKOMFORT, individuell passender Zuschnitt der einzelnen Räume und ein weiteres Plus: die Energieeffizienz. Das sind die Faktoren, die heute beim Neubau zählen. Besonders ökonomisch und ökologisch leben Bauherren etwa in einem 1-Liter-Haus: Dieser Wert entspricht umgerechnet der Menge Erdöl, die das Haus an Heizendenergie pro Quadratmeter Nutzfläche im Jahr benötigt. Zum Heizen kommt der fossile Brennstoff Öl allerdings gar nicht zum Einsatz. Die Energiesparhäuser von Danhaus etwa werden mit Außenluft-Wärmepumpen und einer Fußbodenheizung betrieben – das ist zugleich umweltfreundlich und sparsam mit Heizendenergiekosten ab 25 Euro pro Monat. „Über 90 Prozent unserer Kunden entscheiden sich heute für ein 1-Liter-Haus“, so Bauexperte Boris Erben.

Der Traum vom Altersruhesitz. Ein Bungalow erspart Bewohnern das lästige Treppensteigen.

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FOTO: DJD/DANHAUS

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FOTO: ANDREY_POPOV/ SHUTTERSTOCK.COM

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Übersichtlich und komfortabel lassen sich die Hausfunktionen regeln.

Smart Home: Mit dem Bus-Profi das Haus einfach bedienen In einem Gebäude gibt es viele verschiedene Regler, beispielsweise für die Heizung, Lüftung, Beschattung, Gartenbewässerung und eine separate Alarmanlage. Wir führen zusammen, was zusammengehört. Kompliziert war gestern. Das ganze Gebäude wird jetzt einfach und intuitiv von einem Display, Ihrem Tablet oder Smartphone, gesteuert und bedient. Ihr Gebäude wird so zum Smart Home.

Ein System für alles

Sie möchten schnell das gesamte Haus überblicken und auch die einzelnen Gewerkefunktionen miteinander kombinieren? Wir haben die passenden Systeme, die die gesamten Regler des Hauses verbinden und den Hausbewohnern zugänglich machen, zum Beispiel für Licht, Heizung, Rollos, Lüftung, Musik, den Hauszugang, Alarm, Videoüberwachung, Gartenberegnung bis hin zum Klima, das für jeden Raum individuell geregelt werden kann. Auch wenn verschiedene Gebäudeautomationssysteme bei Ihnen verbaut wurden, kön-

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nen wir als Systemintegratoren die Systeme der führenden Hersteller kostengünstig und individuell über ein System kombinieren. Somit können Sie die Stärken aller Systeme für sich nutzen und kein Wunsch bleibt unerfüllt.

Einfach ist Trumpf

Auch nach Fertigstellung der Bauarbeiten können Sie die eigenen vier Wände selber flexibel verwalten und sich aktiv über den Energieverbrauch des Hauses informieren. Unnötigen Energieverbrauch zu optimieren, sowie die Gebäudefunktion zu variieren sind nur einige Vorzüge, auf die man in der heutigen Zeit nicht mehr verzichten will und auch nicht mehr verzichten muss.

Offenes Installationskonzept

Auch im Bereich der Elektroinstallation gibt es Möglichkeiten, um verschiedene Installations- und Medienbussysteme, per Funk oder kabelgebunden, miteinander zu kombinieren. Egal, ob traditionelle Installation, Modbus, LCN, KNX oder EnOcean: Die optimale Verbindungsart kann abhängig von den Bedingungen des Gebäudes und dem Bedarf des Nutzers gewählt werden; das garantiert maximale Flexibilität und Unabhängigkeit. Dieses gilt für privaten Wohnraum ebenso wie für Einheiten mit gewerblicher oder öffentlicher Nutzung.

Selbst modifizieren!

Wir machen es Ihnen einfach: Sie bekommen ein System an die Hand, das Sie einfach bedienen können. Durch eigenständiges Probieren lernen Sie das System kennen, erhalten direkte Rückmeldungen, sammeln eigene Erfahrungen und bekommen Spaß am einfachen Arbeiten mit Ihrem System. Anrufe von Bestandskunden bestätigen es immer wieder: Das Modifizieren des persönlichen Smart Homes macht Spaß! Selbst „Technikmuffel“ können es leicht bedienen und schnell beispielsweise eine neue Zeitfunktion für die Außenbeleuchtung einrichten. Aber natürlich können Sie das alles auch ganz einfach uns überlassen.

Für Sie im Einsatz

Die Bus-Profi Gebäudeleittechnik GmbH gibt es bereits seit 2011. Mit über 20 Jahren Erfahrung in der Gebäudeautomation und vielen Partnerschaften zu führenden Herstellern sind wir für Sie da. Wir bieten Beratung, Modernisierung, Planung für Nachrüstung und Neubau, Inbetriebnahme sowie Wartung und Modifizierung. Und vieles mehr. Sie haben ein Smart-Home-System verbaut und sind nicht zufrieden? Sie fühlen sich nicht sicher oder vermissen Komfort? Sie bauen neu oder modernisieren? Dann sprechen Sie uns an! W

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Spezial  Abenteuer Alter

Stufe erkannt, Sturzgefahr gebannt Unfälle auf der Treppe gehören im privaten Bereich zu den häufigsten Risikofaktoren. Sie passieren meist auf dem Weg hinunter. Stürzen ältere Menschen, ist dies besonders gefährlich. Ihre Verletzungen müssen oft sogar stationär behandelt werden. Eine gute Beleuchtung hilft, Stufen zu erkennen, Blendung und Stürze zu vermeiden, so die Brancheninitiative licht.de. Denn die Wahrscheinlichkeit, auf einer Treppe zu fallen, ist hoch: Sie liegt laut Statistiken des Robert-Koch-Instituts und des Statistischen Bundesamts bei 76 Prozent. Unachtsamkeit und mangelhafte Beleuchtung sind unnötige Risiken. Manchmal ist es schlicht zu dunkel, teilweise sind Leuchten falsch ausgewählt oder ausgerichtet, sodass sie entweder blenden oder irritierende Schatten werfen. Grundsätzlich sollte das Licht stets vom oberen Treppen-

ansatz kommen: So werden kurze, weiche Schatten erzeugt. Einzelne Stufen sind dann deutlich zu erkennen. Besonders geeignet sind breit strahlende Leuchten.

Haushalt, sind Bewegungsmelder auch auf Treppen und Stufen innerhalb der Wohnräume sinnvoll. Denn Kinder finden im Halbschlaf oft den Lichtschalter nicht.

Automatisch oder im Intervall

Elegante Lösungen mit indirektem Licht

Experten empfehlen für bis zu sechsstöckige Häuser, die Intervalle von Zeitschalt­uhren so zu schalten, dass der langsamste Bewohner mit Licht aus dem obersten Stockwerk bis zur Haustür gehen kann. Bewegungsmelder sorgen im Treppenhaus für zusätzliche Sicherheit. Sie schalten das Licht automatisch ein. Gehören Kinder zum

Idealerweise sollte das Licht im Treppenhaus indirekt sein, also zum Beispiel in Richtung Wand strahlen. Einerseits werden so stimmungsvolle Akzente gesetzt, andererseits blendet Licht auf diese Weise nicht. Orientierungsleuchten sind dafür bestens geeignet – etwa Steplights, die den Stufen

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Für eine gute Treppenbeleuchtung eignen sich vor allem LEDs. Wandeinbauleuchten an Treppen weisen den Weg und setzen Akzente (links). Lichtmix in der Diele: Zwei Seilsysteme spenden großzügig Licht für die Allgemeinbeleuchtung. Die Wandleuchte setzt ein Bild in Szene (rechts). FOTO: LICHT.DE

folgen. Sie werden an der Wand etwa in Fußhöhe oder in den Setzstufen angebracht. Die meisten Unfälle geschehen am Treppenanfang oder am Treppenende. Daher sind vor allem die ersten und letzten Treppenstufen sowie Zwischenpodeste gut sichtbar zu gestalten. Dazu eignen sich etwa LEDs im Stufenprofil.

Formschön und designorientiert sind auch Handläufe, die ihr indirektes Licht nach unten abgeben. Für solche Anwendungen auf kleinstem Raum kommen ebenfalls vor allem LEDs infrage: Sie haben schmale Bauformen, sind sparsam und haben eine lange Lebensdauer, sodass sie selten gewechselt werden müssen.

Hell, aber nicht grell

Eine gute Ausleuchtung ist nicht einfach nur hell. Für die Orientierung in Flur und Treppenhaus genügen meist schon 100 Lux. Insbesondere am Abend sollte das Licht nicht zu grell sein. Dem kommen auch warmweiße Lichtfarben im Bereich von etwa 2.700 Kelvin entgegen.  LICHT.DE  W

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Selbstständig und selbstbesƟmmten den eigenen vier Wänden leben. Dieser Wunsch klingt so selbstverständlich. Aber für viele Menschen scheint dieser Wunsch nicht mehr erfüllbar. Hohes Alter oder gesundheitliche Einschränkungen stehen dem entgegen.

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Alternative Wohnformen Das Interesse an alternativen Wohnformen wächst. Die Wohnwünsche reichen vom Mehrgenerationenhaus bis zur SeniorenWG. Tatsache ist: Es fehlen geeignete Immobilien. Altbauten erfor­ dern meist eine altersgerechte Sanierung. Die Veränderung von Grundrissen und die Einrichtung von Gemeinschaftsräumen verursachen hohe Kosten. Die Vorzüge eines Neubaus liegt auf der Hand: Die zukünftige Bewohnergemeinschaft kann ihre Wünsche einbringen. Es gibt staatliche Förderung für gemeinschaftliche Wohn­ projekte. Sie fallen je nach Bundesland und Kommune unter­ schiedlich aus. Mit Darlehen und Zuschüssen aus seinem Wohnraumförderprogramm bringt das Land Niedersachsen das senioren- und behindertengerechte Wohnen voran; die Förderung alten- und behindertengerechten Wohnraums ist einer der Schwerpunkte der niedersächsischen Wohnraumför­ derung. Gefördert werden Neubau, Aus- und Umbau sowie die Erwei­ terung von Altenwohnungen und Wohnungen für Menschen mit Behinderung als Mietwohnungen. Gefördert und fachlich unterstützt werden auch gemeinschaftliche Wohnprojekte und Nachbarschaften sowie Selbsthilfepotenziale und bürger­ schaftliches Engagement. Alternativ bieten Vereine Bauinteressenten kostenlose Bera­ tung und teils auch geeignete Grundstücke an. Für die Umset­ zung von Bau oder Sanierung sind Projektleiter und Architekten mit einschlägigen Referenzen gefragt. Dabei muss auch die Lage gut gewählt sein. Im Alter sind Ärzte und Einkaufsmöglich­ keiten im nahen Wohnumfeld genauso wichtig wie eine gute öffentliche Verkehrsanbindung. JU  W Mehr Informationen zur Wohnraumförderung www.ms.niedersachsen.de/themen/bauen_wohnen/wohnraumfoerderung/wohnraumfoerderung-in-niedersachsen-14207.html

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Spezial  Abenteuer Alter

Täglich ein frisch gekochtes Mittagessen!

Ererbtes Wohneigentum Pingeliger Fiskus: Das Finanzamt nimmt es bei der Steuerbefreiung geerbten Wohneigentums ganz genau. Wer Wohneigentum erbt, ist nur dann von der Erbschaftssteuer befreit, wenn er die Immobilie selbst nutzt und dort seinen Lebensmittelpunkt hat. Dass es das Finanzamt dabei ganz genau nehmen darf, hat ein Urteil des Hessischen Finanz­ gerichts (Az. 1 K 118/15) bestätigt.

Der Fall

Geklagt hatte eine Frau, die nach dem Tod ihres Vaters die Hälfte einer Wohnung geerbt hatte. Ihren Miteigentumsanteil hatte sie ihrer pflegebedürftigen Mutter zur unentgeltlichen Nutzung überlassen. Die Tochter hielt sich täglich in der Wohnung auf, um ihre Mutter zu pflegen, und übernachtete gelegentlich auch dort. Einen zweiten Raum nutzte sie zur Aufbewahrung von Unterlagen. Trotzdem wurde die Wohnung bei der Ermittlung der Erbschaftssteuer in vollem Umfang berücksichtigt.

Das Urteil

Zu Recht, befanden die Finanzrichter. Nach ihrer Ansicht ist die gelegentliche Nutzung der Räumlichkeiten für die Steuerbefrei­ ung nicht ausreichend. Auch die unentgeltliche Überlassung der Wohnung an eine nahe Angehörige stelle keine Selbstnutzung im Sinne von § 13 des Erbschaftssteuergesetzes (ErbStG) dar. Wer die steuerliche Begünstigung nach § 13 ErbStG in Anspruch nehmen will, muss schnellstmöglich seinen Hauptwohnsitz in die ererbte Immobilie verlagern. Und er muss mindestens zehn Jahre dort wohnen bleiben. Wer vor Ablauf dieser Frist die Selbstnutzung aufgibt, muss das Objekt voll versteuern, da das Finanzamt nach dem Prinzip „alles oder nichts“ handelt. Die einzige Ausnahme, die der Fiskus zulässt, ist eine Aufgabe aus zwingendem Grund. Der liegt etwa dann vor, wenn der Erbe innerhalb der Zehn-Jahres-Frist so hilfe- oder pflegebedürftig wird, dass der Umzug in ein entsprechendes Heim unumgäng­ lich ist. JU/SCHWÄBISCH HALL  W

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Packen wir‘s an FOTO: DJD/STADT GRABOW

Wie können wir dem demografischen Wandel begegnen? Verschiedene Modellprojekte erproben ein neues Miteinander der Generationen. Mit Erfolg, wie sich zeigt.

Die Auswirkungen des demografischen Wandels machen sich in Deutschland in besonderer Weise in ländlichen Regionen und kleinen Städten bemerkbar: Junge Men­ schen ziehen in die größeren Städte, um dort zu arbeiten oder zu studieren. Selbst die ältere Generation sucht verstärkt die Nähe zur Stadt. Denn die soziale Infra­

struktur bricht vor allem in vielen Dörfern weg, Ärztemangel und ein Mangel an Pflege­ personal sind schon heute die Folge dieser Entwicklung – und verstärken sie noch. Ländliche Regionen und kleine Städte benö­ tigen deshalb Unterstützung, damit das soziale Miteinander im Gleichgewicht bleibt.

SEIT MEHR ALS 60 JAHREN hilft die Deutsche Fernsehlotterie dort, wo Hilfe benötigt wird. Sie ist somit zu einem wichtigen Partner für das solidarische Miteinander in unserem Land geworden. Soziale Projekte für

Solidarisches Miteinander in unserem Land.

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Kinder, Jugendliche und Familien, für Senioren, kranke Menschen und Menschen mit Behinderung in ganz Deutschland unterstützt die Fernsehlotterie über ihre Stiftung, das Deutsche Hilfswerk. Vom Gründungsjahr 1956 bis heute erzielte die Fernsehlotterie durch den Losverkauf einen karitativen Zweckertrag von über 1,8 Milliarden Euro und konnte damit mehr als 8.000 Projekte bundesweit fördern. Mehr Informationen Auf www.du-bist-ein-gewinn.de stellt die Fernsehlotterie Menschen vor, die sich mit persönlichem Engagement für hilfebedürftige Menschen einsetzen.

FOTO: DJD/DEUTSCHE FERNSEHLOTTERIE/GUIDO WERNER

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Attraktivität von Kommunen im ländlichen Raum stärken

Seit 2016 unterstützt das Projekt „Demografie­ werkstatt Kommunen“ (DWK) ausgewählte Städte und Gemeinden dabei, sich für den demografischen Wandel zu wappnen. Es wird vom Bundesministerium für Familie, Senio­ ren, Frauen und Jugend gefördert und von der Deutschen Fernsehlotterie unterstützt. Im Fokus stehen acht Kommunen, die mit unter­ schiedlichen Auswirkungen des demografi­ schen Wandels konfrontiert sind. Die Kommunen erhalten Unterstützung bei der Entwicklung von Lösungen zur Bewälti­ gung der Herausforderungen. Diese Lösungs­ ansätze werden auch anderen Kommunen zur Verfügung gestellt. „Wir alle müssen lernen, mit dem demografischen Wandel umzugehen, Bedarfe und Lösungen zu finden. So bieten etwa Bürgerbeteiligungen ein geeignetes Instrument, um Projekte direkt vor Ort zu realisieren“, sagt Christian Kipper, Geschäfts­ führer der Deutschen Fernsehlotterie. Die Deutsche Fernsehlotterie unterstützt bereits seit über 60 Jahren Hilfsprojekte bei­ spielsweise für Kinder, Jugendliche, Senioren und Familien. Ein Schwerpunkt liegt seit eini­ gen Jahren im Bereich der sogenannten Quar­ tiersentwicklung. Die Fördergelder kommen aus dem Erlös der Losverkäufe.

Modellprojekte in Kommunen

Eine der Modellgemeinden ist die mecklen­ burgische Kleinstadt Grabow. Rund 11.000 Haus & Markt 09/2017


Geschäftsführer der Deutschen Fernsehlotterie und der Stiftung Deutsches Hilfswerk Eine der Modellgemeinden der „Demografiewerkstatt Kommunen“ ist die mecklenburgische Kleinstadt Grabow (links). Jung und alt zusammen (oben).

Menschen leben hier. Langfristig könnte die Einwohnerzahl deutlich sinken. Das Pro­ gramm „Grabow 2020“ soll deshalb die Innenstadt neu beleben, die soziale Infra­ struktur stärken und attraktive Angebote für junge Familien schaffen. Aber auch im städtischen Bereich wird mit vielfältigen Projekten das Miteinander der Generationen gefördert. Ein Beispiel: der

Krefelder Stadtteil Fischeln. Hier leben besonders viele alte Menschen, entspre­ chend hoch ist die Anzahl von Menschen mit Demenz. Der Arbeiter­Samariter­Bund hat mit Unterstützung der Fernsehlotterie ein besonderes Demenzprojekt ins Leben geru­ fen: Betroffenen und pflegenden Angehöri­ gen werden Hilfe, Freizeitangebote, Service und Rat geboten. DJD/JU W

FOTO: DJD/DEUTSCHE FERNSEHLOTTERIE

FOTO: DJD/DEUTSCHE FERNSEHLOTTERIE GEMEINNÜTZIGE GMBH

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ratzen), die vor allem Schmerz- sowie Dekubitus­patienten und Demenzkranken zu empfehlen sind. Die richtige Wahl für eine komfortable Fortbewegung sind Rollatoren mit geringem Gewicht, individuellen Anpassungsmöglichkeiten und einer Ankipphilfe. Die Rollatoren von Topro (www.agrev.de/rollator) erfüllen diese Kriterien und tragen deshalb das AGR-Gütesiegel.

Fit und vital bis ins hohe Alter Vieles, was in jungen Jahren problemlos funktioniert, wird mit zunehmendem Alter oft zur schmerzvollen Herausforderung. Fünf Tipps, wie Sie lange fit bleiben. Viele ältere Menschen verbringen ihren Tag mit inaktiven Tätig­ keiten wie fernsehen. Hier liegt der Fehler: Rücken und Gelenke erleiden durch diesen Bewegungsmangel zusätzlichen Schaden. Doch dem kann man entgegenwirken.

In Schwung bleiben

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Im ersten Moment klingt es nach einer Sportart für Kinder: Trampolintraining. Doch vor allem ältere Menschen profitieren von den sanften Schwingungen. Die federnden Bewegungen trainieren alle Muskelgruppen, regen den Stoffwechsel an und verbessern die Beweglichkeit sowie den Gleichgewichtssinn. Zudem regen die regelmäßigen Druck- und Zugreize beim Tram­ polinspringen den Knochenstoffwechsel an, was den Verlauf einer Osteoporose positiv beeinflussen kann.

Gesunde Ernährung

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Mit dem Alter eines Menschen verändert sich auch sein Körper. Die Ernährung muss an die neuen Bedürfnisse angepasst wer­ den. Muskelabbau, der verlangsamte Stoffwechsel und häufiges Sitzen führen zu einem verringerten Grundumsatz. Eine kalo­ rienbewusste Ernährung hilft, Übergewicht und somit eine zu starke Belastung von Bandscheiben und Gelenken zu vermei­ den. Anstelle von drei großen Hauptmahlzeiten empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt. Vollkornprodukte, viel frisches Obst und Gemüse, Hülsenfrüchte und fettarmer Fisch sollten den Speiseplan dominieren, auf Zucker und Fett sollte man möglichst verzichten. Ein Trinkfahrplan mit Trinkprotokoll kann dem oft verringerten Durstempfinden entgegenwirken. Das Plus an Flüssigkeit macht die Bandscheiben wieder elasti­ scher und unterstützt Stoffwechsel und Verdauung. Milch­ 70 Haus & Markt 09/2017


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Aktiv das Leben genießen.

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Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen

Beim Älterwerden steigt auch die Anfälligkeit für Krankheiten, vor allem Erkrankungen des Herz­Kreislauf­Systems, des Stoff­ wechsels, des Muskel­ und Skelettsystems sowie der Lungen und Atemwege. Das Bundesministerium für Gesundheit emp­ fiehlt, regelmäßig ärztliche Präventions­ und Früherkennungs­ maßnahmen durchführen zu lassen. von apetito

Rückengerechtes Umfeld schaffen

Gerade im privaten Bereich tun sich beim Älterwerden viele neue Hindernisse auf. Durch ergonomische Alltagsgegenstände im heimischen Umfeld lassen sich diese häufig umgehen. Da im Alter die Sitzdauer tendenziell zunimmt, können rücken­ gerechte Relaxsessel Abhilfe leisten. Wichtig ist unter anderem, dass sie in der Größe zu den Körpermaßen des Sitzenden pas­ sen. Sowohl Rückenlehne als auch Fußstützen sollten verstell­ bar sein. Vor allem für Menschen, die in ihrer Mobilität einge­ schränkt sind, ist zudem eine Aufstehhilfe sinnvoll. Auch im Liegen steigen beim Älterwerden die individuellen Bedürfnisse. Für einen gesunden und erholsamen Schlaf ist es von grund­ legender Bedeutung, dass die Wirbelsäule ausreichend unter­ stützt wird.

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Die Pflege sozialer Kontakte ist in jedem Alter wichtig. Gerade älteren Menschen kommen soziale Aktivitäten zugute: Sie tra­ gen nachweislich dazu bei, das Demenzrisiko zu senken. Ein Rollator macht es auch bei eingeschränkter Bewegungsfreiheit möglich, selbstständig das Haus zu verlassen, um sich mit Freunden und Bekannten zu treffen. Dazu müssen die prakti­ schen Begleiter jedoch ein hohes Maß an Sicherheit bieten. Die richtige Wahl für eine komfortable Fortbewegung sind Rolla­ toren mit geringem Gewicht, individuellen Anpassungsmög­ lichkeiten und einer Ankipphilfe. AGR E.V./JU W Haus & Markt 09/2017

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Extra  Marktplatz

In der 2.000 Quadratmeter großen Ausstellung finden sich die verschiedensten Fliesenstile und -optiken.

FOTO: FLIESEN HEIDBRINK

Immer die richtige Fliese Sie planen einen neuen Bodenbelag? Fliesen sind strapazierfähig, zeitlos, passen sich jedem Stil an und sind einfach schön. Und in der Region finden Sie auch den richtigen Ansprechpartner dafür. Wenn es um das Thema Fliesen geht, gibt es für den Endverbraucher eine große Vielfalt von Formaten, Größen und Designs. Den Überblick zu bekommen oder zu behalten, ist da nicht immer ganz einfach. Gut also, wenn man kompetente Ansprechpartner findet, die mit Rat und Tat zur Seite stehen können. Eine besonders gute Adresse ist Fliesen Heidbrink in Kirchhorst.

In der 2.000 Quadratmeter großen Ausstellung in der Sattlerstraße können sich die Besucher die unterschiedlichsten Möglichkeiten ansehen, die die Fliese bietet. Die Bandbreite reicht hier von großformatigen Fliesen, die besonders im Badezimmer schmutzanfällige Fugen vermeiden, über Fliesen mit Beton- oder Holzoptiken bis hin zur Outdoor-Fliese für die Terrasse.

Egal, für welche Fliese sich der Kunde letztendlich entscheidet – das nötige Zubehör für das Verlegen, vom Kleber bis zur Edelstahlabschlussschiene, kann Heidbrink ebenfalls beisteuern. RED. W Mehr Informationen Fliesen Heidbrink, Sattlerstraße 4, 30916 Isernhagen-Kirchorst, Tel. 05136 972277, www.fliesen-heidbrink.de

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Das Planungsbüro Isernhagen befasst sich u. a. mit Altbausanierung, Um- und Neubauten. Dipl.-Ing.-Bau Stefan Boltes und Dipl.-Ing.-Arch. Sebastian Soeffky vom Planungsbüro Isernhagen stehen Ihnen in diesem Monat wieder in unserer Sprechstunde zur Verfügung. Weitere Informationen Planungsbüro Isernhagen, Tel. 0511 7287380, www.pbi-bausanierung.de Termin: Donnerstag, 14. September 2017, 16–18 Uhr.

Dipl.-Ing.-Bau Stefan Boltes

Dipl.-Ing.-Arch. Sebastian Soeffky

Haus & Markt 09/2017


IMPRESSUM

SolarstromNachfrage gestiegen

In den ersten sechs Monaten des Jahres wurden Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 900 Megawatt errichtet. FOTO: BSW-SOLAR/UPMANN

Der deutsche Solarmarkt befindet sich auf Wachstumskurs. In den ersten sechs Monaten wurden rund 75 Prozent mehr Photovoltaik-Anlagen als im Vorjahreszeitraum errichtet. Gesunkene Anschaffungskosten führten nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) dazu, dass die Nachfrage nach Solarstromanlagen bei mittelständischen Unternehmen in den letzten Monaten stark zugenommen hat. Doch auch ein Drittel mehr Eigenheimbesitzer als im Vorjahreszeitraum setzten im ersten Halbjahr 2017 auf die Kraft der Sonne.

Ausbauziele weiter heraufsetzen

Nach Einschätzung der Wissenschaft ist das Photovoltaik-Ausbautempo aber weiterhin zu gering, um den wachsenden Ökoenergie-

bedarf im Strom-, Wärme- und Mobilitätssektor zu decken und die Klimaschutzziele zu erreichen. Die nächste Bundesregierung müsse deshalb die Photovoltaik-Ausbauziele deutlich heraufsetzen, Investitionsbarrieren für die klimafreundliche Eigenund Quartiersversorgung endlich beseitigen und die Ausschreibungsvolumina von Photovoltaikanlagen im Kraftwerksmaßstab kurzfristig mindestens verdreifachen, so die Erwartungen des BSW. Von Januar bis Juni 2017 produzierten die in Deutschland bereits installierten rund 1,6 Millionen Solarstromanlagen rund 21,8 Milliarden Kilowattstunden Solarstrom, rund 13 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. RED. W

Ausgabe Hannover 39. Jahrgang Herausgeber und Verlag: Verlagsgesellschaft Haus & Markt mbH Hans-Böckler-Allee 7 30173 Hannover Tel. 0511 8550-0 Fax 0511 8550-2402 www.hausundmarkt.de Geschäftsführung: Lutz Bandte Die Verlagsgesellschaft Haus & Markt mbH ist ein Tochterunternehmen der Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG. www.schluetersche.de Redaktion: Jutta Junge (Chefredaktion, V.i.S.d.P.) Tel. 0511 8550-2652 Fax 0511 8550-2403 jutta.junge@schluetersche.de Torsten Hamacher (Content Manager) Tel. 0511 8550-2456 hamacher@schluetersche.de Anzeigenverkauf: Nadja Wehrli (Leitung) Tel. 0511 8550-2651 wehrli@schluetersche.de Thomas Hartfiel Verkauf National und Online Tel. 0511 8550-2486 hartfiel@schluetersche.de Sabine Neumann Tel. 0511 8550-2649 sabine.neumann@schluetersche.de Derzeit gültige Anzeigenpreisliste: Nr. 25 vom 1. 1. 2017 (Hannover) Nr. 21 vom 1. 1. 2017 (National)

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Bitte beachten

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Das Hausbesitzer-Magazin für Hannover

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