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DAS HAUSBESITZER-MAGAZIN FÜR HANNOVER

www.hausundmarkt.de | Hannover | 39. Jahrgang | Juni/Juli 2017 | Nr. 6/7 | Preis 2 €

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Abenteuer Alter

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Editorial

SPEZIAL GARTEN 06 Schaufenster Sommerzeit – Sonnenzeit 08 Bewässerung Kostbares Nass für die grüne Oase 16 Beschattung (Sonnen)Segel setzen! WOHNEN 22 Bad Die Ordnung, sie lebe hoch!

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REFUGIUM IM GRÜNEN Viel Platz, großer Nutzen

42

GLASERGALERIE Glas steht für Komfort

SPEZIAL ABENTEUER ALTER 60 Schaufenster Ein Stückchen Komfort 64 Staatliche Zuschüsse Weniger Barrieren 66 Barrierefreiheit Synonym für Unabhängigkeit

72 Marktplatz 73 Impressum 74 Bezugsquellen

Haus & Markt 06-07/2017

FOTO: DJD/SMART HOUSE GMBH

ENERGIE 50 Heizung Hydraulischer Abgleich 52 Erneuerbare Eine ideale Beziehung 55 Elektroinstallation Smart Home – Sweet Home

FOTO: ECONTROL-GLAS

RENOVIEREN 26 Rund ums Haus Was jetzt geplant werden kann 32 Keller Von Grund auf trocken 35 Treppen Sicher, komfortabel und schön

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FOTO-OBERSTEINER

FOTO: DJD/RIWO GARTENPAVILLONS/

Inhalt Juni/Juli 2017

Von der Planung zum Konzept Jetzt ist die richtige Zeit, Pläne zu schmieden und zu überlegen, was rund um die Immobilie machbar ist. Das noch andauernde Zinstief und viele auch neue Förderungen sorgen für ein entspanntes Investitions­klima. Für unsere Doppelausgabe zum Sommer haben wir Fachleute befragt und stellen Ihnen Ideen für eine Aufwertung Ihrer Immobilie vor. Experten geben Tipps zur Modernisierung. | 26 Trotz sommerlicher Temperaturen sollte die Heizung jetzt im Fokus stehen. | 50 In unserem Spezial zum Thema Abenteuer Alter geht es um Komfort und neue Wohn- bzw. Hauskonzepte. | 60 Viel Spaß bei der Lektüre und einen zauberhaften Sommer wünscht Ihnen Ihre

MODULARER HAUSBAU Intelligente Baukonzepte

TITELFOTO: GLATZ AG

Jutta Junge, Chefredakteurin

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Unternehmen aus der Region stellen sich vor Hannover bietet als bedeutendster Wirtschaftsraum Niedersachsens eine Vielzahl an spezialisierten Unternehmen. Dazu gehören nicht zuletzt auch solche, die sich direkt oder indirekt mit Themen rund um die (private) Immobilie beschäftigen. Sie werden den aktuellen sowie künftigen Trends gerecht und meistern diesen anspruchsvollen Spagat auch im Alltagsgeschäft. Wir stellen Firmen und Institutionen aus der Region vor, die ihre Leistungen und ihr Know-how seit vielen Jahren in den Dienst der Kunden stellen. Sie stehen für Qualität, Zuverlässigkeit und Nähe zu ihren Auftraggebern.

Wassermann Gartencenter

FOTO: WASSERMANN

Bald ist Heidelbeerzeit Wassermann bietet mit seinen neu angelegten Anlagen am Boumannweg 1 in Neustadt an der Moorstraße (Richtung Mardorf) ein neues Konzept an: Heidelbeerplantage, Erlebnis-­ Gartencenter und Café an einem Standort. Auf dem 100.000 Quadratmeter großen Gelände werden die Selbstpflücker mit Elektrofahrzeugen zu den Stellen gefahren, an denen es die besten Heidelbeeren gibt.

Familienbetrieb mit viel Know-how

Das Unternehmerpaar Dipl.-Ing. Simone und Gärtnermeister Harald Wassermann betreibt das Unternehmen zusammen mit ihren Söhnen Christian und Fabian, die auch Gärtner

Dipl.-Ing. Simone und Gärtnermeister Harald Wassermann: „Pflanzen sind unsere Leidenschaft!“

und Gärtnermeister sind. Neben der Familie Wassermann arbeiten ca. 20 weitere Voll­ arbeitskräfte im Unternehmen, das heute ein sehr breites Spektrum für den Garten anbietet. „Unser Ziel ist es, unseren Kunden stets das Komplettpaket ‚GRÜN für den Garten‘ aus einer Hand zu liefern sowie dem Gartenanfänger wie auch dem Gartenprofi ein informatives und interessantes Einkaufs­ erlebnis zu bieten“, betont Gärtnermeister Harald Wassermann. Adresse Baumschulweg 1, 31535 Neustadt a. Rbge. Telefon Tel. 05032 9520-0

Verbraucherzentrale Niedersachsen FOTO: I-VISTA/PIXELIO.DE

Positive Bilanz 2016

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen berät zu allen relevanten Themen rund um den Verbraucherschutz.

Verbraucher vor unseriösen Anbietern und unlauteren Machenschaften zu warnen, über Missstände zu informieren und Verbraucherrechte durchzusetzen – das sind die Kernaufgaben der Verbraucherzentrale Niedersachsen.

Zahl der Ratsuchenden steigt

Über 84.000 Verbraucher suchten 2016 persönlich, telefonisch, online oder bei Veranstaltungen den Rat der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Zuwachs von rund fünf Prozent. Auch die Anzahl der Besucher, die sich auf den Internetseiten der Verbraucherzentrale informierten oder die Beschwerdemöglichkeiten und Musterbriefe

genutzt haben, ist um knapp 38 Prozent auf rund 1,6 Millionen deutlich gestiegen. Thematische Schwerpunkte waren Probleme mit Telefonund Internetverträgen, Handwerkerrechnungen sowie Bestellungen bei Fake-Shops. Auch undurchsichtige Kontomodelle verunsicherten Verbraucher. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat daher den Marktcheck Girokonto vom vergangenen Jahr neu aufgelegt. Adresse Herrenstr. 14, 30159 Hannover Telefon 0511 911960 Web-Wegweiser Den Jahresbericht 2016 finden Sie unter verbraucherzentrale-niedersachsen.de/ jahresbericht-2016

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100 Jahre Sozialverband Deutschland

FOTO: SOVD

Aktionswoche des SoVD in Niedersachsen Unter dem Motto „100 Jahre SoVD“ findet vom 7. bis zum 11. Juni an der Marktkirche in Hannover die Aktionswoche des SoVD-Landesverbandes statt.

Jeder Tag steht unter einem Thema.

Am Samstag und Sonntag gibt es beim SoVD in Hannover Programm für die ganze Familie.

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So geht es etwa um Inklusion und Sport, Rente und Gesundheit. Mit dabei sind jeden Tag von 10 bis 18 Uhr die SoVD-Berater, die in einer Schnupperberatung rund um die Themen Rente, Pflege, Hartz IV, Behinderung, Gesundheit und Patientenverfügung/Vorsorgevollmacht mit Rat und Tat zur Verfügung stehen. Am 7. Juni ist zudem um 16.30 Uhr eine politische Talkrunde mit den Vertretern von SPD,

CDU, FDP, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke geplant. Die Abgeordneten diskutieren mit SoVD-Chef Adolf Bauer und Ulrich Schneider von den Paritäten über die Zukunft der Rente und über Altersarmut. An allen Tagen steht den Besuchern auch die multimediale Ausstellung „100 Jahre SoVD. 100 Jahre Solidarität“ des SoVD offen. Dort können sie eine Zeitreise in Wort und Bild erleben. Im Anschluss geht die Ausstellung auf Wanderschaft durch das gesamte Bundesgebiet. Mehr Informationen www.facebook.com/sovdnds

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Für jeden Ort der richtige Sonnenschirm

FOTO: TDX/GLATZ AG

Bei der Wahl eines Sonnenschirms spielen die Platzverhältnisse eine entscheidende Rolle. Möchte man die komplette Außenfläche nutzen, bieten sich platzsparende Freiarmschirme an. Anders als bei Mittelstockschirmen ist hier der Mast seitlich vom Schirmdach befestigt. Die Fläche unterm Schirm lässt sich so optimal ausnutzen. Web-Wegweiser glatz.ch

Sommerzeit – Sonnenzeit

Ein Sitzplatz im Freien lässt sich vielfältig nutzen und dient als Oase zur Entspannung. Wie sich Terrasse und Garten in ein kleines Paradies verwandeln lassen, verraten wir Ihnen hier. FOTO: BEENSENS GÄRTEN

Mit Solitärgehölzen gestalten Bei den Gestaltungsideen von Garten- und Landschaftsplaner Rüdiger Beensen spielen neben klassischen Gestaltungselementen schön gewachsene Bäume eine wesentliche Rolle. „Für mich entwickeln Solitärgehölze mit ihren wohlgeformten Stämmen und unnachahmlichen Kronen eine magische Wirkung“, schwärmt der Gartengestalter. „Ihre charakteristischen, häufig malerischen Wuchsformen prägen mit zunehmenden Alter die Pflanzen immer mehr. Eine wichtige Aufgabe ist es, diese Entwicklung in unserer Baumschule zu fördern.“

FOTO: NAPOLEON

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An die Grillzangen! Genießen Sie einzigartige Grillmomente mit dem nagelneuen Napoleon-­ Sortiment. Napoleon überzeugt auch in dieser Saison mit Leistungsstärke, Komfort und Design. Lassen Sie sich von vielen Neuheiten in­ spirieren, z. B. vom Napoleon-Travel-Q-Gasgrill. Er verfügt über eine große Grillfläche, einen Weatherguard-Aluminiumguss-Deckel und Wave-Stabgrillroste. Napoleon-Gourmet-Grills vereinen die Möglichkeiten einer ganzen Outdoorküche in nur einem Grill – vom Tischgrill bis zum großflächigen Grill für den Profi. Exklusiv erhältlich im Ostkreis Hannover bei der Baulöwe GmbH. Web-Wegweiser bauloewe-burgdorf.de

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Spezial  Garten

Stimmungsvoller Naturstein

FOTO: EPR/MARLUX

Dank seiner harmonischen Farben und Strukturen zaubert Naturstein Stimmung in die Gartenanlage. Dabei geht sein Charakter vom kühlen Grau des Granits mit geraden, strukturierten Linien und Konturen bis hin zum mediterranen Sandstein, der mit seinem südlichen Charme Urlaubsflair aufkommen lässt. Das Material ist wartungsfreundlich und witterungsbeständig. Natursteine aus aller Welt finden sich in der Ausstellung der Lothar Lange GmbH in Langenhagen-Godshorn – von Sandstein, Quarzit und Granit über Basalt und Porphyr bis zu Marmor und Kalkstein.

FOTO: LANGE NATURSTEIN

Web-Wegweiser lothar-lange.de

Weg mit den Pfützen! Nach einem Regenguss bleiben oft Wasserpfützen im Garten und auf der Terrasse zurück, manchmal kommt es auch zu kleinen Überschwemmungen. Das Trocknen lässt sich mit Hydrorock-Infiltrationsblöcken beschleunigen. Sie sind rasch aufgestellt, kaum sichtbar, bestehen aus natürlicher Steinwolle und fassen jeweils 170 Liter Regenwasser, das sie nach und nach an den Boden zurückgeben – da, wo es hingehört und benötigt wird. Ergänzt werden die Abflusssysteme durch den Hydrorock-Infiltrationsgulli, der 15 Liter fasst und unter einem Wasserhahn oder in der Mitte der Terrasse platziert wird. Web-Wegweiser marlux.com

FOTO: DJD/DEUTSCHES KUPFERINSTITUT

Husch, husch ins Körbchen Da kann die Sonne noch so sehr auf die Terrasse, den Balkon oder den Garten herunter strahlen: Manchmal träumen wir doch von Wellenrauschen und Sand zwischen den Zehen. Wer einen Garanten für entspannte Wohlfühl-Atmosphäre und Ferienstimmung wünscht, trifft mit einem Strandkorb die richtige Wahl. Die Materialien, aus denen die Strandkörbe von Deko Vries gefertigt werden, reichen von Akazie über Pinie bis hin zu Teakholz. Und auch die Auswahl der verfügbaren Geflechtfarben ist groß. Verschiedene Ausstattungsmerkmale sorgen für komfortable Entspannung.

FOTO: EPR/DEKOVRIES

Web-Wegweiser devries-group.de

Kupfer als Gartendeko Der Fantasie sind beim Einsatz von Kupfer im Garten kaum Grenzen gesetzt: Vom edlen Designer-Hängesessel über Garten­werkzeuge mit langer Haltbarkeit bis zu Praktischem und Nützlichem reicht das Spektrum. Pflanzringe aus Kupfer beispielsweise sehen nicht nur gut aus, sondern bilden auch eine Barriere für Schnecken. Denn diese kommen mit der Kupfer­oberfläche nicht klar und machen beim Versuch, sie zu überklettern, umgehend wieder kehrt. Reinigung und Schutz­ anstriche kann man sich übrigens sparen. Web-Wegweiser mein-haus-kriegt-kupfer.de/garten-ideen-mit-kupfer

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Spezial  Garten

Kostbares Nass für die grüne Oase Ob Rasen, Büsche oder Stauden, Gemüse- oder Blumenbeete: Ohne künstliche Bewässerung übersteht kaum ein Garten die Sommermonate unbeschadet. Die Nutzung von Regenwasser ist eine umweltfreundliche und kostengünstige Alternative zum Wasser aus der Leitung.

Regensammler für Dächer und Hütten

Übrigens: Nicht nur das Hausdach eignet sich als Regenwassersammelstelle: So bietet beispielsweise Marley Dachrinnensysteme mit Fallrohren und passenden Regensammlern in verschiedenen Größen und Farben an – beispielsweise für Gartenhütten und Carport­ dächer. Und selbst an Pavillons und Markisen lassen sich Duplex-Dachrinnen mit einem mobilen Befestigungssystem leicht montieren, ohne dabei die Stoffbahn zu beschädigen. Das Regenwasser kann dann durch ein Fallrohr, einen mobilen Regenwasserschlauch oder einen Speier in einen Sammelbehälter geleitet werden. Der leichte und sehr stabile Flachtank wird als Garten-Komplettanlage mit FOTO: EPR/REWATEC komfortabler Wasserentnahme angeboten.

Der Durst der Pflanzen ist in der warmen Jahreszeit groß. Im Lauf des Sommers summiert sich der Wasserverbrauch oft auf zehntausende Liter. Aufwendig aufbereitetes Trinkwasser aus der Wasserleitung ist zum Gießen zu schade und zu teuer. Denn Gartenbesitzer müssen nicht nur das Gießwasser, sondern oft auch die Abwassergebühren zahlen. Wer Regenwasser zur Gartenbewässe-

Der Rainboy sammelt Regenwasser. Ein Überlaufstopp sorgt dafür, dass es bei voller Tonne in die Kanalisation FOTO: MARLEY abgeleitet wird.

rung einsetzt, entlastet die Umwelt – und das Portemonnaie. Und auch die Pflanzen profitieren: Regen­ wasser ist weicher und weniger kalkhaltig als Leitungswasser, das Sensibelchen wie Rhododendren oder Kamelien oft nicht bekommt. Regen fällt hierzulande meist ausreichend vom Himmel; es versickert aber oft so schnell, dass die Pflanzen es nicht nutzen können. Durch in die Fallrohre eingebaute Regensammler lässt sich das in Regenrinnen aufgefangene Wasser in Sammelbehälter leiten. Regensammler oder Regenabscheider können auch nachträglich ins Fallrohr eingebaut werden. Sie sollten über einen Überlaufstopp verfügen: Er sorgt dafür, dass das Regenwasser ins Fallrohr und die Kanalisation zurückfließt, wenn der Sammelbehälter voll ist. Auch ein Filter ist wichtig: Er filtert grobe Verschmutzungen aus dem

Behälter in jeder Form und Farbe

Das Angebot an Sammelbehältern reicht von Gefäßen in verschiedenen Farben, Formen und Stilen – passend für jeden Garten und jeden Geschmack – über oberirdische Tanks bis zu unterirdischen Tanks und Zisternen. Das Fassungsvermögen variiert zwischen einigen hundert Litern und mehreren tausend Litern. Oberirdische Sammelbehälter müssen in jedem Fall abgedeckt werden. Denn offene Wasser­ tonnen können zur tödlichen Falle für Kinder und Tiere werden. Soll nachträglich ein unterirdischer Wasserspeicher im Garten installiert werden, sind Regenwasser-Flachtanks wegen des geringen Gewichts, der niedrigen Einbautiefe und des geringen Aushubvolumens eine gute Wahl. Hersteller wie Graf oder Rewatec bieten Komplettpakete mit allen nötigen Komponenten an.  MARLEY/EPR/EWS W

Doppelt sparen REGENWASSERNUTZER sparen nicht nur kostbares Trinkwasser, sondern auch Wasser-, Abwasser- und Nieder­schlagsgebühren. Denn zur Berechnung der Niederschlagsgebühren darf von den Kommunen nur die tatsächlich verursachte Niederschlags­entwässerung in Rechnung gestellt werden. Bereits vorhandene Rückhaltungs- und Versickerungs­ anlagen müssen hierbei berücksichtigt werden. Im Klartext bedeutet dies, dass für alle Flächen, die in eine Zisterne – ohne Überlauf an das Kanalnetz – entwässert werden, keine Niederschlagsgebühren entrichtet werden müssen. Eigenheimbesitzer können einen Antrag auf Gebührenermäßigung stellen, sobald auf ihrem Grundstück Regenwasser nachweislich zurückgehalten wird. Oder wenn eine entsprechende Nutzung in Form eines Gründach, einer Zisterne, von wasserdurchlässig befestigten Bodenflächen sowie Versickerungseinrichtungen erfolgt. Mehr Informationen www.graf-online.de

Der Tank spart Trinkwasser und Niederschlagsgebühren.

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FOTO: GRAF

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Spezial  Garten

Der Garten als Freizeit- und Lebensraum.

FOTO: HLC

Welcher Garten darf es sein?

Viele Hobbygärtner beschäftigen sich nicht nur mit der Verschönerung ihrer Anlagen, sondern bauen auch Gemüse, Kräuter und Obst an.

J

eder Garten erfordert ein gewisses Maß an Aufwand. Jeder Gartenbesitzer kann aber das Ausmaß der anfallenden Arbeit selbst bestimmen.

Der Garten muss zu seinen Menschen passen

Entscheidend sind die Bedürfnisse und Wünsche der Bewohner. Ist es ein Garten für die Familie, für Ernährungsbewusste oder Pflanzenliebhaber? Oder sollen Nachbarn und Passanten bewundernd innehalten? Etwas von der Entscheidungsfreiheit rauben die Lage – z. B. am Hang – und die Umgebung. Zweiter limitierender Faktor ist das individuelle Zeitbudget. Wer keine Zeit hat und kein Geld für einen Gärtner, sollte besser nicht von einem Garten mit pflegeintensiven Pflanzen wie Tomaten träumen. Naturliebhaber haben es leichter, denn naturnahe Gärten erfordern einen etwas geringeren

Aufwand. Der Familiengarten braucht Spielund Ruhezonen sowie Treffpunkte für alle. Es lohnt sich, zu Beginn eine Wunschliste zu erstellen und diese auf die Gegebenheiten abzustimmen.

Von allem etwas?

In der Praxis findet man in vielen privaten Gärten Mischformen. So hat der Vorgarten in der Regel eine schmückende Funktion, in weniger prominent gelegenen Garten­ bereichen findet sich dagegen häufig auch ein Erdbeerbeet oder die eine oder andere Tomatenpflanze. Besitzer solcher Gartenanlagen legen im Allgemeinen großen Wert auf die Freizeittauglichkeit. Die Gärten sind selten zum reinen Selbstzweck angelegt, sondern sollen beim Gärtnern Entspannung vom Alltagsstress bieten. Auch für fröhliche Abende und Grillpartys mit Freunden und Familie sollte immer ein Plätzchen da sein.

Die hohe Kunst der Gartenarbeit: Gemüse und Obst selbst anbauen

Selbst Geerntetes hat einen besonderen Wert. Die ganze Mühe und die Sorgen, ob die Saat wächst und gedeiht, lassen das eigene Obst und Gemüse gleich besser schmecken. Zudem hat man Gewissheit über die Anbaubedingungen. Beliebte Nutzpflanzen sind unter u. a. Kürbisgewächse, Tomaten, Möhren, Obststräucher wie Johannisbeeren oder Him­beeren. Bei ausreichender Gartengröße können z. B. Apfel- oder Kirschbäumchen gepflanzt werden, die in der Blütezeit auch optisch etwas hermachen.

Pflanzenwahl entscheidet über Zeitaufwand

Es gibt es große Unterschiede bei den anfallenden Pflegemaßnahmen. Manche Gehölze müssen regelmäßig beschnitten werden, andere kommen fast ohne Schnitt aus. Es

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Der Traum vieler (Hobby-)Gärtner ist ein solches Blütenmeer. FOTO: HLC

Alles grün in nur 24 Stunden gibt kurz- und langlebige Stauden. Manche neigen stark zum Wuchern und müssen ständig eingedämmt werden, andere wachsen langsamer und regelmäßiger. Auch wenn der Rasen das zentrale Element in jedem Garten ist, sollte man bedenken, dass jeder Quadratmeter Kies, Steine oder Holzdeck die anfallende Arbeit reduziert. Freie Flächen müssen regelmäßig vom Unkraut befreit werden, Rasen verlangt nach Dünger, Wasser und dem Rasenmäher. Vom Japanischen Garten bis zum Strauchgarten, von großzügig angelegten Kiesflächen bis zum Bambushain gibt es sehr attraktive und pflegeleichte Gartenideen.

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Empfehlung vom Fachmann

Viel Zeit spart, wer nicht versucht zu retten, was nicht zu retten ist. Ob die im Gartencenter ausgewählten Pflanzen sich im heimischen Garten so verhalten, wie im Prospekt beschrieben, hängt von vielen Faktoren ab. Bodenbeschaffenheit, Sonneneinstrahlung oder das Zusammenspiel mit anderen Pflanzen können dazu führen, dass manche Pflanzen oder Gehölze einfach nicht gedeihen wollen. Man sollte besser nicht versuchen, solche Pflanzen um jeden Preis retten, sondern vielmehr anderen und hoffentlich geeigneteren eine Chance geben. Der beste – und langfristig günstigste – Weg führt zum Fachmann, der frühzeitig Empfehlungen aussprechen kann, was im heimischen Garten geht und was nicht. Die Experten für Garten und Landschaft kennen die idealen Standortbedingungen der einzelnen Pflanzen. Sie wissen genau, wie man verschiedene Arten so kombiniert, dass besonders malerische Gartenbilder entstehen und Gartenbesitzer möglichst lange Freude an der Blütenpracht haben. So spart man viel Zeit und vermeidet Frust.  PATRICK ENGEL/JU  W Haus & Markt 06-07/2017

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Ein Häuschen im Grünen Das Gartenhaus Cubus besticht durch seine modulare Bauweise.

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FOTO: TDX/I&M BAUZENTRUM

Sie sind Orte der Ruhe und des Rückzugs. Seit Gartenhäuser im 18. Jahrhundert in Mode kamen, inspiriert ihr besonderer Flair nicht nur Schriftsteller, Maler und Musiker. Goethe schrieb in seinem Gartenhaus unter anderem Iphigenie auf Tauris, Schiller schuf in seinem Gartenrefugium Maria Stuart und Wallenstein. Die Künstlergruppe Blauer Reiter soll in einem Gartenhaus gegründet worden sein, Paul Klee verewigte seines in einem Bild. Und Popstar Robbie Williams probt angeblich mit seiner Band lieber in seinem Gartenhaus als in Studios.

(Fast) keine Grenzen

„Übermütig siehts nicht aus, Dieses kleine Gartenhaus“, dichtete Johann Wolfgang von Goethe über sein Gartenhaus, in dem er zeitweise ganz lebte. Doch im Vergleich zu seinem Gartendomizil in Weimar sind viele Gartenhäuser heute nur bescheidene Hütten. Trotzdem möchten Gartenbesitzer sie nicht missen und nutzen sie auf unterschiedliche Weise: als Rückzugsort oder zum gemütlichen Zusammensein, wenn es auf der Terrasse zu ungemütlich ist, als Sauna, als Gästezimmer oder einfach nur als Geräte- oder Pflanzschuppen. Gartenhäuser gibt es in verschiedenen Größen, Materialien, Stilen und Ausstattungen – von der gerade mal vier Quadratmeter kleinen 14 Haus & Markt 06-07/2017


Das kleine Holzhaus eignet sich bestens als Rückzugsort im eigenen Garten. FOTO: TDX/OBI

Blockhütte bis zum modern ausgestatteten kleinen Haus. Von der Größe, der geplanten Nutzung und vom Wohnort hängt es ab, ob man für den Bau eine Genehmigung braucht oder nicht. Nach der Niedersächsischen Bauordnung dürfen Häuser bis zu 40 Kubikmeter ohne Genehmigung gebaut werden – allerdings nur, wenn sich darin keine Aufenthaltsräume, Toiletten oder Feuerstätten befinden. Als Atelier im Grünen oder als Gästezimmer darf das genehmigungsfreie Häuschen dann also nicht genutzt werden.

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Baurecht

Der Verband Privater Bauherren (VPB) rät künftigen Gartenhausbesitzern, vorab beim zuständigen Bauamt zu klären, welche baurechtlichen Genehmigungen und Unterlagen verlangt werden. Denn die Landesbauordnungen bestimmen auch, ob eine Statik benötigt wird, wenn sich der Gartenbesitzer für einen Bausatz entscheidet. Gibt sich die Behörde nicht mit der pauschalen Zulassung des Bausatzhauses zufrieden, wird das Häuschen teurer als geplant. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte vor dem Kauf mit den Unterlagen direkt zur Behörde gehen, empfiehlt der VPB. Davor, das Gartenhaus schwarz zu errichten, warnt der VPB ausdrücklich. Sonst drohen Bußgeld, teure Nachgenehmigungsverfahren oder gar eine Abbruchverfügung.

Apropos Nachbarn

Direkt auf der Grundstücksgrenze darf ein Gartenhaus nach § 6 der Musterbauordnung nur errichtet werden, wenn • sich keine Aufenthaltsräume oder Feuerstätten darin befinden • die mittlere Wandhöhe maximal drei Meter und • die Gesamtlänge je Grundstücksgrenze maximal neun Meter beträgt. Ist das nicht der Fall, muss ein Abstand von mindestens drei Metern von der Grundstücksgrenze eingehalten werden. VPB/EWS W Haus & Markt 06-07/2017

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30165 Hannover, Schulenburger Landstr. 125 Telefon: 05 11/3 58 15-0, Fax: -13


Spezial  Garten

Sonnenstrahlen bleiben draußen, Luft kann durchdringen: Dafür sorgt die offene Struktur dieses Sonnensegelstoffs. FOTO: EPR/PEDDY SHIELD

Segel setzen

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Wen packt beim Anblick von Segelbooten, die übers Wasser gleiten, nicht gelegentlich das Fernweh. Wer möchte dem Alltag und dem Stress nicht manchmal einfach davonsegeln. Mit einem Sonnensegel holen sich Gartenbesitzer nicht nur Sonnenschutz, sondern auch Urlaubsfeeling und ein bisschen Leichtigkeit in den heimischen Garten.

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So genießt Deutschland die Sonne

Die Sonne lockt. Sie können wieder draußen an Ihrem Lieblingsplatz entspannen. Mit Sonnensegeln sitzen Sie im angenehmen Schatten – auf der Terrasse, auf dem Balkon oder im Garten. Lassen Sie sich inspirieren und informieren Sie sich über Sonnensegel, Markisen, Jalousien, Sonnen- und Blendschutz.

Steigen im Sommer die Temperaturen, freut man sich über ein schattiges Plätzchen. FOTO: EPR/SOLIDAY

Sonnensegel sind eine moderne und formschöne Alternative zu klassischen Beschattungen. Anders als Sonnenschirme haben sie keinen störenden Fuß, können eine größere Fläche beschatten und sind – richtig befestigt – vergleichsweise windstabil. Sonnensegel gibt es in verschiedenen Formaten, Farben, Stoffen und Größen. Die Größe hängt von der zu beschattenden Fläche ab. Die Spannweite reicht vom einfachen handlichen Stofftuch bis zu über 100 Qua­ dratmeter großen Hightech-Lösungen. Viele Hersteller bieten Segel mit dem entsprechenden Zubehör an. Denn Segel, Spann­ elemente, Befestigung und Spanntechnik müssen aufeinander abgestimmt sein.

Hauptsache Qualität

Wer möchte, kann sich „sein“ Segel maßschneidern lassen. Ob Trapez, Recht- oder Dreieck, gerade oder konkave Seiten – vieles ist möglich. Experten empfehlen allerdings konkave Segel, weil sich gerade Segelseiten nicht optimal verspannen lassen und durchhängen oder Falten werfen können. Voraussetzung für dauerhafte Freude am Sonnenschutz sind gute Qualität und Verarbeitung – z. B. Mehrfachnähte und Ösen aus nicht rostendem Edelstahl. Besondere Beschichtungen machen die Segel wasserdicht – so können sie nicht nur vor Sonne, sondern auch vor Regen schützen. Sonnensegel mit UV-Schutzfaktor blockie­ren einen Großteil der hautschädlichen ultravioletten Strahlen. Empfehlenswert sind Segel mit dem UV-Standard 801. Senkrecht montiert halten die Segel nicht nur lästigen Wind, sondern auch neugierige Blicke von Nachbarn oder Passanten ab. Haus & Markt 06-07/2017

Sichere Befestigung

Segel können beispielsweise an Zaun­ pfosten, an Bäumen, am Haus, an der Gartenhütte oder an speziellen Stangen oder Masten befestigt werden. Eine leichte Neigung von etwa 14 bis 15 Grad verhindert, dass sich bei Regen sogenannte Wassersäcke bilden, in denen das Wasser stehen bleibt. Diese können den Stoff beschädigen oder hässliche Flecken hinterlassen. Eine stabile Verankerung ist vor allem bei größeren Segeln sehr wichtig. Elastische Spanngurte oder spezielle Befestigungs­ systeme sorgen dafür, dass der Stoff glatt liegt, keine Falten wirft und auch gelegentliche Windstöße unbeschadet übersteht. Wer beispielsweise auf das von Soliday entwickelte Snap-System setzt, braucht auch plötzlich aufziehende Gewitter nicht zu fürchten. Nach Angaben des Herstellers können mit dem System fest verspannte Sonnensegel in nur 60 Sekunden demontiert werden. Das Aufspannen dauert zwar etwas länger, aber in nur drei Minuten lässt sich das Segel vom Boden mittels Seil, Winsch und Kurbel hissen. Das System soll sich ohne großen Aufwand auf Masten und an Wänden montieren lassen.

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Automatisch geregelt

Für alle, die beim Auf- und Abspannen nicht selbst Hand anlegen wollen, gibt es Segel, die mit Motoren und Wettersensoren ausgestattet sind. Sie werden entweder per Knopfdruck aus- und eingerollt oder voll­ automatisch, wenn Wind und Wetter es verlangen.  EPR/EWS  W

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Eine Garage bietet Sicherheit.

FOTO: EPR/NORMSTAHL

Carport oder Garage? Viele Hauseigentümer möchten ihr Auto sicher unterstellen. Sie haben dann die Wahl zwischen Carport oder Garage. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile.

Carports schützen das Gefährt vor Wind und Wetter. Aufgrund ihrer offenen Bauweise eigenen sie sich besonders für kleinere Grundstücke. Zudem sind sie deutlich günstiger als Garagen. So gibt es Bausets zur Selbstmontage im Baumarkt bereits ab circa 1.000 Euro. Weiteres Plus: Durch die offene Konstruktion herrscht in Carports eine gute Luftzirkulation; Feuchtigkeit am Auto kann so besser trocknen. Zudem bieten sie viel Platz zum Ein- und Ausparken, zum Beladen sowie zum Ein- und Aussteigen. Neben ihrer eigentlichen Funktion, das Auto zu beherbergen, lassen sich Carports auch anderweitig nutzen, beispielsweise als Unterstand bei der nächsten Gartenparty, als Erweiterung des Schuppens oder zum Aufbewahren des Brennholzes. Doch es geht noch mehr.

Zwar gelten in erster Linie Garagen als abgeschlossener Räume, in denen zusätzlich Dinge wie Motorrad, Fahrräder, Geräte oder sogar eine Werkstatt Platz finden. Doch auch Carports können mittlerweile ganz individuell gestaltet werden. Wer entsprechend investiert, kann den Stellplatz mit einem integrierten Abstellraum oder einem Fahrrad­ unterstand kombinieren und gewinnt so zusätzlichen Raum. Türen und Seitenwände sind ebenfalls möglich, sogar ein Tor lässt sich einbauen.

Die Garage – sicherer geht‘s nicht

Wer sich für eine Garage entscheidet, genießt vor allem bei extremen Wetterlagen Vorteile. Im Sommer heizt sich das Auto nicht so stark auf, im Winter entfällt das

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Garagen sind im Vergleich zu Carports vor allem in puncto Sicherheit unschlagbar.

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lästige Scheibenkratzen. Der Nachteil: Mit dem Auto kommen auch Wasser, Schnee oder Eis in den Raum und erhöhen die Luftfeuchte, was die Korrosion am Fahrzeug begünstigt. Durch regelmäßiges Lüften lässt sich dies jedoch vermeiden. Darüber hinaus sind Garagen im Vergleich zu Carports vor allem in puncto Sicherheit unschlagbar. So schützt der abschließbare Raum nicht nur zuverlässig vor Frost und Unwettern, sondern auch vor Diebstahl, Vandalismus sowie Marderschäden. Zerkratzte Türen, durchgebissene Kabel oder geklaute Autoradios gehören somit der Vergangenheit an. Daher geben auch viele Versicherungen auf die Kfz-Haftpflicht bis zu fünf Prozent Garagenbonus. Günstige und qualitativ hochwertige Fertiggaragen aus Beton, Stahl, Holz oder Blech gibt es ab rund 3.000 Euro. Hersteller liefern sie fertig gebaut an, innerhalb weniger Stunden sind sie montiert. Hauseigentümer können zwischen Standardmodellen oder individuell dem Stil des Hauses angepassten Designs wählen. Teurer und zeitaufwendiger ist es, eine gemauerte Massivgarage zu erstellen. Hier summieren sich die Kosten schnell auf etwa 10.000 Euro, die Bauzeit beträgt mindestens 14 Tage. AS  W

Carport und zugleich Design-Objekt.

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FOTO: EPR/ELEMENT 13

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Spezial  Garten

Bei der Elektroinstallation sollte auch die Terrasse und der Garten einbezogen werden. 

FOTO: ELEKTRO+/JUNG

Energie für Garten und Terrasse Balkon, Terrasse und Garten werden in der Sommersaison zum beliebtesten Aufenthaltsort vieler Hausbesitzer. Elektogrill und Lichterdekoration, Musikanlagen und Teichpumpe sorgen für Komfort und ein angenehmes Ambiente. Und Elektrowerkzeuge wie Rasenmäher, Heckenschere oder Dampfstrahler helfen, Garten und Terrasse in Schuss zu halten. Immer mehr Geräte benötigen auch außerhalb des Hauses einen Elektroanschluss. Daran sollte man denken, wenn man bei einem Neubau oder einer Modernisierung die Elektroinstallation plant. Weil die Elektroinstallation draußen der Witterung ausgesetzt ist, dürfen nur Komponenten verwendet werden, die ausdrücklich für den Einsatz im Freien zugelassen sind.

Guter Schutz gegen Feuchtigkeit und Fehlerströme

Mindestens eine Dreifachsteckdose sollte im Außenbereich installiert werden, damit mehrere Geräte gleichzeitig einen Platz finden. Außensteckdosen müssen mit einem Klappdeckel vor Spritzwasser geschützt sein. Um Manipulationen zu vermeiden, sollten sie von innen schaltbar sein. Zwingend vorgeschrieben sind Fehlerstrom-Schutzschalter, kurz FI-Schalter, die bereits bei kleinsten Fehlerströmen die Stromzufuhr unterbrechen. Nur so sind die Bewohner umfassend geschützt, wenn Feuchtigkeit durch Nebel, Regen oder Rasensprenger in Leitungen und Geräte ein-

dringt. FI-Schalter reagieren auch, wenn Leitungen zum Beispiel durch den Rasen­ mäher oder die Heckenschere beschädigt werden, und verhindern damit gefährliche Stromunfälle. Spezielle Kabelschutzrohre schützen die im Erdreich verlegten Leitungen zuverlässig vor Feuchtigkeit, Druck und Reibung. Zudem bieten sie die Möglichkeit, unterirdisch verlegte Leitungen auch Jahre später bei Bedarf schnell auszutauschen oder weitere Leitungen nachträglich einzuziehen. Damit die Elektroanschlüsse im Freien zuverlässig und sicher ihren Dienst tun, sollte unbedingt ein Elektrofachbetrieb mit ihrer Installation beauftragt werden.

Energiesäulen bringen die Energie dorthin, wo sie gebraucht wird

Eine interessante Alternative zu Steckdosen am Haus sind Energiesäulen, die sich überall im Garten auf festem Untergrund einbauen lassen. Sie werden über erdverlegte Kabel ans Stromnetz im Haus angeschlossen, besitzen mehrere Steckdosen und bringen die elektrische Energie dorthin, wo sie gebraucht wird. Manche Energiesäulen sind

zusätzlich mit Beleuchtungen ausgestattet und dienen so als Designelement im Garten oder als Orientierungslicht an Wegen. Besonders praktisch ist eine Kombination der Beleuchtung mit Bewegungsmeldern. So tappt man auch in mondlosen Nächten nicht im Dunkeln – und schreckt zudem ungebetene Eindringlinge vom Grundstück ab. ELEKTRO+/JU  W Mehr Informationen Verbraucher finden vielfältige Angebote für die elektrische Beleuchtung ihres Gartens oder der Terrasse: Fest installierte Leuchten, Lichterketten mit lustigen und dekorativen Schirmen oder Leuchten, die sich einfach nach Bedarf in den Boden stecken lassen. Damit sie auch bei Feuchtigkeit keine Gefahrenquelle darstellen, sollten nur Leuchten zum Einsatz kommen, die ausdrücklich für den Betrieb im Freien zugelassen sind. Bei Lichterketten mit aufgesetzten Lampenfassungen sollte man zudem darauf achten, dass die Fassungen nach unten zeigen, damit kein Wasser eindringen kann. Unter www.elektro-plus.com finden Gartenbesitzer weitere Tipps und Sicherheitshinweise.

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Wohnen  Bad

Die Ordnung, sie lebe hoch! Ein Griff – und schon geht die Sucherei los? Wenn Ihnen das immer wieder in Ihrem Badezimmer passiert, sollten Sie auf neue Badmöbel setzen. Die modernen Varianten schaffen im Handumdrehen Ordnung, strukturieren den Raum und sehen ganz nebenbei auch noch fantastisch aus. Das Badezimmer wird mehr und mehr zu einem Wohnraum. Und wie der Wohnraum wird das Bad möbliert – vom Stil her genauso wie alle anderen Räume des Hauses. Doch einen Unterschied gibt es: Im Bad sind besonders hochwertige Möbel erforderlich, die auch widrige Bedingungen wie Feuchtig­ keit und Hitze problemlos aushalten kön­ nen.

Elektrogeräte müssen ebenfalls besondere Anforderungen erfüllen. Beim Material haben Endverbraucher dagegen freie Wahl. Sogar natürliche Holzmöbel eignen sich fürs Bad, sie liegen derzeit im Trend. Aller­ dings ist der Pflegeaufwand bei diesem Mate­ rial höher als bei Möbeln mit glatten Ober­ flächen, zum Beispiel aus Kunststoff.

Badmöbel müssen einiges vertragen

Dass qualitativ hochwertige Badmöbel ihren Preis haben, versteht sich von selbst. Deshalb sollten Sie nicht unbedingt Möbel wählen, die nur (kurzlebigen) Modetrends folgen. Zeitlose Badmöbel glänzen auch noch nach Jahren in Ihrem Badezimmer – klare Linien und ein minimalistischer Stil sind immer schön. Um das schlichte Design zu unterstreichen, können Sie auf dezente

Für Badezimmermöbel gelten spezielle Anforderungen. Beispielsweise muss gewährleistet sein, dass ihre Oberflächen Wasser, Dampf und höheren Temperaturen standhalten und dass sich auch bei hoher Luftfeuchtigkeit keine Verklebungen – etwa am Badezimmerspiegel – lösen. Eingebaute

Zeitloses Design

Farben setzen, die etwas Abwechslung ins Bad bringen. Fachleute empfehlen einheitliche Badmöbel; sie wirken „wie aus einem Guss“ und bringen Harmonie in den Raum. Das gelingt ganz ein­ fach, wenn Sie sich für Elemente aus einer Serie oder Produktlinie entscheiden. Außer­ dem sollten Sie abwägen, ob Ihnen offene Ablageflächen wichtig sind. Diese sind auf den ersten Blick zwar ausgesprochen dekorativ, allerdings stauben sie schnell ein und es bil­ den sich unschöne Ränder. Geschlossene Fronten sind dagegen schnell gereinigt und sorgen für eine ruhige Optik.

Einzelne Komponenten

Am häufigsten wird im Bad der Waschtisch genutzt. Deshalb sollte man ihm auch beim Platz Priorität einräumen. Oft fällt nämlich der

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Wohlfühlzone Bad: Hier wurde die Vivia-Serie mit dem Wandeinbau-Spiegelschrank My View-In ergänzt.

FOTO: EPR/VILLEROY & BOCH

Twiga erfüllt alle Ansprüche an ein modernes Badmöbelkonzept. FOTO: EPR/SANIPA

Waschtisch viel zu klein aus oder der vorhan­ dene Raum wird nicht optimal genutzt. Waschtische sind in verschiedenen Standard­ größen erhältlich, können aber auch nach Maß gefertigt werden. Es gibt sie als frei hängende Variante, als Möbelwaschtisch mit Unter­ schrank sowie als Auflagewaschtisch. Zum perfekten Waschplatz gehört ein pas­ sendes Spiegelelement. Zusätzlichen Stau­ raum schaffen Spiegelschränke. Auch sie sind in verschiedenen Größen, Tiefen und Formen erhältlich. Werden gleich mehrere Spiegelschränke in Reihe platziert, entsteht eine große verspiegelte Fläche mit viel Stau­ raum. Zum guten Spiegel gehört natürlich auch eine hervorragende Beleuchtung. Erste Wahl sind hier LED-Leuchten und LEDLichtleisten.  JU  W Haus & Markt 06-07/2017

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FOTOS: JUNGE

Wohnen  Neueröffnung

Von außen und innen ein Hingucker: [Creative Cube] setzt Maßstäbe.

Kompetenzzentrum [Creative Cube] in Isernhagen Dass aus einer guten, jahrzehntelangen Zusammenarbeit noch etwas Besseres erwachsen kann, stellt das neue, gerade realisierte Projekt [Creative Cube] unter Beweis. Die Traditionsunternehmen Helmrichs, Lamm Textiles Wohnen und die Dipl.-Restauratorin Barbara Helmrich haben sich zusammengetan und ihre Kompetenzen gebündelt. Auf dem Gelände von Helmrichs in Isern­ hagen ist ein außergewöhnliches Projekt umgesetzt worden. Dazu trugen verschie­ dene Umstände bei: Der Innenausstatter Lamm Textiles Wohnen wollte auf größerer Fläche seine Produkte und Leistungen in neuem Umfeld präsentieren; in den bisheri­ gen Räumlichkeiten der Dipl.-Restauratorin Barbara Helmrich stand eine Modernisierung an. „Was lag da näher, als mit zwei tollen Part­ nern unter einem Dach etwas ganz Neues zu initiieren?“, fragt Rüdiger Helmrich, Inhaber von Helmrichs Innenausbau + Raumplanung. Barbara Helmrich bezieht ihre neuen Räumlichkeiten voraussichtlich im Herbst.

Statement aus Holz

So entstand die Idee, auf dem Gelände Am Ortfelde „irgendwas mit Holz zu schaffen, ein

Objekt, das Altes und Neues aufnimmt und unser Haus repräsentiert“, so Rüdiger Helm­ rich. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Entstanden ist ein modernes, luftiges Gebäude, ein Kubus, wie der Name schon vermuten lässt. Von außen verkleidet mit Sibirischer Lärche, von innen ausgestaltet mit modernem Beton und eleganten Edelstahl­elementen vereint der Bau die Kompe­ tenzen seiner Schöpfer. Natürlich wurden modernste Energiestandards berücksichtigt: Das Gebäude ist als KfW-Energieeffizienz­ haus 55 mit Luft-Wärmepumpe angelegt und kommt komplett ohne fossile Brennstoffe aus. Davon profitieren nicht zuletzt auch die Mieter der vier Wohnungen, die im Oberge­ schoss entstanden sind.

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Trendige Möbelideen ...

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... und ganzheitliche Einrichtungskonzepte.

Kunst und Handwerk

mit viel Fingerspitzengefühl, Know-how und Erfahrung. Und präsentieren sie dem Auftraggeber auf einer Art Storyboard zur optimalen Visualisierung.

Fazit:

Barbara Helmrich wird voraussichtlich zum September komplett in ihre neuen Räumlichkeiten umziehen. „Wir können hier aus ganz neuen Möglichkeiten schöp­ fen“, so die Dipl.-Restauratorin. Die große Grundfläche kann bei Bedarf durch Glas­ elemente abgeteilt werden; es entstehen einzelne „Arbeitsstationen“, an denen die Mitarbeiter ihren Tätigkeiten nachgehen. Wertvolles Tageslicht aus Westen schafft für die Künstlerin zusätzlich ideale Bedin­ gungen.

Eine Erlebniswelt des Einrichtens, Wohnens und (Er-)Lebens hat hier ihren Rahmen gefunden. JU W

Neue Welten der Innenausstattung

Kubus im Kubus – das ist der erste Eindruck, wenn man das Geschäft von Lamm Textiles Wohnen betritt. Neue Einrichtungswelten werden hier im offenen Raum präsentiert – von hochwertigen Möbeln aus den Biele­ felder Werkstätten über edle Stoffe und Materialien der namhaftesten Kollektionen am Markt. „Wir zeigen hier, was machbar ist, und bieten die einzelnen Produkte im entsprechenden Kontext an“, erklärt De­si­ gnerin Elke Quaas. So kann sofort und unmittelbar visualisiert werden, wie ein Teppich oder eine Wandbespannung zum Sofa passt, welche Farbtöne harmonieren und welche Stilwelten sich insgesamt rea­ lisieren lassen. Zusätzlich zu dieser künstlerischen, innen­ architektonischen Leistung wird das tradi­ tionelle Handwerk gepflegt. Alte, etwas abgeliebte Polstermöbel werden auf­ gearbeitet und erhalten wieder ein neues, strahlendes Aussehen. Wie so ein Stück dann aussehen kann – mit verschiedenen Stoffen, ausgewählten Posamenten und Verzierungen, dazu den passenden Farben für die Dekoration und Accessoires –, diese umfassende Beratung leisten die Experten Haus & Markt 06-07/2017

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Renovieren  Rund ums Haus

Ein gepflegtes Eigenheim ist nicht nur schön und komfortabel, es ist auch – im wahrsten Sinne des Wortes – wertvoll.

FOTO: EPR/SCHANZ GMBH

Urlaubszeit ist Planungszeit! Jetzt wollen wir unseren Garten und den Urlaub so richtig genießen. Aber die freie Zeit lässt sich auch sehr gut zur Planung von Modernisierungsmaßnahmen rund ums Haus nutzen.

N

atürlich haben wir eine Pause vom Alltag verdient. Doch gerade jetzt ist die beste Zeit, sich Gedanken zu machen, was in der zweiten Jahreshälfte in Angriff genommen werden soll – und kann. Denn Planung ist das A und O, wenn es um Verschönerung, Aufwertung und Modernisierung des Eigenheims geht. Wir haben Experten gefragt und sie gebeten, Empfehlungen für sinnvolle Investitionen zu geben. Übrigens ist neben dem Werterhalt und der Wertsteigerung natürlich immer auch ein Quäntchen Luxus und Komfortgewinn dabei. Versprochen!

Marc Lorenz, Geschäftsführer der Methe Fliesen GmbH in Hannover, weist auf einen wichtigen Aspekt hin, den jeder Hausbesitzer berücksichtigen sollte, der sich lange an einer Modernisierung, Sanierung, an einem Um- oder Ausbau erfreuen möchte: „Komfort hat nicht unbedingt etwas mit ‚teuer‘ zu tun. Aber mit gut geplant! Dazu gehören Fliesenleger und Sanitärinstallateure. Vielleicht auch Elektriker und Tischler. Vorsicht, wenn jemand behauptet, er könne alles. Qualifizierte Fachhandwerker sind gut vernetzt – damit Ihre Wohn(t)räume tatsächlich Wirklichkeit werden!“ Deshalb

bietet die Methe GmbH mit Sitz in Hannover ihren Kunden gleich eine ganze Fliesenwelt an: Von der ersten Ideensammlung über die Beratung und Planung bis zur Realisierung auch komplexer Lösungen stehen Fachleute bereit, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Und das mit zuverlässigen Markenprodukten.

Verbindendes und Gestaltendes

Treppen verbinden die Etagen und Wohnbereiche im Haus. Doch über diese Funktion hinaus kommt ihnen eine noch größere Bedeutung zu. „Wir haben festgestellt, dass die Treppe zum Möbelstück, zur Visitenkarte

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FOTO: EPR/VILLEROY & BOCH

Die Experten Steffen Schanz, Kaufmännischer Leiter der Schanz Rollladensysteme GmbH FOTO: EPR/ SCHANZ GMBH

Christine Hensel, Geschäftsführerin der Hensel Zimmertürenfabrik GmbH Werthaltig und zeitlos – Kriterien, nach denen die Innenraumausgestaltung erfolgen sollte.

FOTO: HENSEL GMBH

des Hauses wird“, berichtet Heiko Rosen­ hagen, Geschäftsführer der Rosenhagen GmbH in Burgwedel. Wo früher das Geländer aus Stahl und einem PVC-Handlauf bestand, werden heute z. B. Edelstahl oder Glas harmonisch mit der Unterkonstruktion kombiniert. Innentreppen werden lackiert, erhalten Stein-, Marmor-, Glas- oder Holzstufen. Die Königsklasse sind Edelstahltreppen, die unvergänglich und schön sind. Und auch für den Außenbereich hat der Experte einen Tipp: „Hier empfehlen sich verzinkte Treppen, die auf Wunsch in verschiedenen Farben pulverbeschichtet werden können und resistent gegen Umwelteinflüsse sind. Denn Außentreppen haben viel auszuhalten: Hitze, Frost und Niederschläge machen ihnen zu schaffen.“

Es werde Licht in allen Räumen

In der hellen Jahreszeit fällt es vielleicht nicht ganz so auf: Die Räumlichkeiten in älteren Häusern sind manchmal recht dunkel. Nicht zu unterschätzen ist der Einfluss von Innentüren auf das gesamte Ambiente. Geschickt ausgewählt können sie wahre Wunder bewirken. Vor allem Glastüren öffnen die Räume optisch, schaffen ungeahnte Großzügigkeit und setzen sogar künstlerische Akzente. „Oft können Glastüren in die bestehende Zarge integriert werden, sodass die Türrahmen nicht ersetzt werden müssen“, erklärt Christine Hensel, Geschäftsführerin der Hensel Zimmertürenfabrik GmbH, Wedemark. Verschiedene Kollektionen bieten Glas­türen für jeden Geschmack. So ist es möglich, fotorealistische Haus & Markt 06-07/2017

Darstellungen, farbige Motive und großformatige Fotos bis an den Rand gestochen scharf auf die Türen zu bringen. Grenzen werden nur durch die Fantasie gesetzt.

Wohnkomfort rauf, Wärmeverlust runter

Daran denken möchten wir alle nicht, doch Herbst und Winter kommen bestimmt. Gut, wenn dann die Rollläden ihre Dämmwirkung voll ausspielen. Steffen Schanz, Kaufmännischer Leiter der Schanz Rollladensysteme GmbH, hat einen Tipp für die Nachrüstung im Bestand: „Aluminium-Rollläden, die sich auch nachträglich ohne Aufwand installieren lassen, sind clevere Energiesparhelfer: Eine dämmende Luftschicht zwischen dem Lamellenpanzer und der Fensterscheibe verhindert, dass wertvolle Heizwärme nach außen dringt. Das reduziert die Energiekosten im Haushalt und ist gut für die Umwelt. Übrigens: Während die Zimmer im Winter schön warm bleiben, sorgen die isolierenden Eigenschaften des Aluminiums im Sommer dafür, dass sich die eigenen vier Wände nicht übermäßig aufheizen. Rollläden regulieren also das Raumklima und steigern auf diese Weise den Wohnkomfort.“ (Quelle: epr)

Positive Akzente durch Bodenbeläge

Wer in seinem Haus positive Akzente setzen möchte, kommt am Fußboden nicht vorbei. Die Auswahl an schönen Böden ist riesig – vom Klassiker bis zum Newcomer ist alles dabei. Nach wie vor sehr beliebt sind Teppichböden, wie Mathias Wenderich, Geschäftsführer der Ohlendorf GmbH in Ronnenberg, verrät.  F

Dipl.-Wirtsch. Ing. Marc Lorenz, Geschäftsführer der Methe Fliesen GmbH FOTO: METHE GMBH

Klaus Quast, Produktmanager bei JOCO Wärme in Form FOTO: EPR/ JOCO

Mathias Wenderich, Geschäftsführer der Ohlendorf GmbH FOTO: OHLENDORF GMBH

Heiko Rosenhagen, Geschäftsführer der Rosenhagen GmbH FOTO: ROSENHAGEN

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FOTO: EPR/TEPPICH & DU

Renovieren  Rund ums Haus

Moderne Bodenbeläge sorgen für ein Wohlfühlambiente.

EXPERTENTIPP

Wärme von unten

Steht eine Fußbodensanierung an, ist das Thema (Fußboden-)Heizung nicht weit. Auch im Altbau kann der Komfort einer Fußbodenheizung Wirklichkeit werden, wie Klaus Quast, Produktmanager bei JOCO Wärme in Form, erklärt: „Entscheiden sich Sanierer für ein Trockenbausystem mit niedriger Aufbauhöhe, zieht auch in Bestandsbauten das behagliche Raumklima einer Fußbodenheizung ein – egal ob als Oberbelag Fliesen, Holz oder anderes auf der Wunschliste steht. Innovative Lösungen bieten sogar noch mehr, denn moderne Flächenheizungen können sowohl für die Beheizung als auch für die Kühlung eingesetzt werden. Sanierer sollten zudem darauf achten, dass das System eine Dämmung nach unten beinhaltet. Das reduziert den Wärmeverlust und steigert die Effizienz. Zusätzliche Heizkörper sind in der Regel überflüssig.“ (Quelle: epr) Egal, für welche Maßnahme Sie sich entscheiden oder ob Sie gleich mehrere Ideen aufgreifen wollen: Die Experten stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Und für viele Vorhaben gibt es auch noch Zuschüsse und Förderungen vom Staat – auch dazu informieren Sie die Fachleute. JU  W

FOTO: VGH

Neu eingerichtet? NEUE MÖBEL vermitteln ein schönes Wohngefühl. Aber haben Sie auch daran gedacht, dass jetzt der Thomas Löschke, Wert Ihres Hausrats gestiegen ist? VGH Versicherungen, Die meisten Menschen denken leider nicht daran, dass im Laufe der Jahre der Hausrat wächst und damit auch Direktionsbeauftragter Grundsatzfragen der Wert steigt. Das Jugendzimmer löst das Kinder– Sachversicherungen zimmer ab, das durchgesessene Sofa wird ersetzt, der Inhalt des Kleiderschranks verdoppelt sich – und die Versicherungssumme wird nicht angepasst. Wenn es gebrannt hat, ein geplatztes Rohr den Fußboden durchnässt oder wenn Sie bestohlen wurden, ist Ihre Hausratversicherung gefragt. Nicht selten machen genau dann die Versicherer die Erfahrung, dass die Versicherungssumme zu niedrig ist. Der Wert von Kleidung, Elektrogeräten, Möbeln, Bargeld, Wertgegenständen, Bildern, Dekorations­ gegenständen usw. wurde einfach zu gering angesetzt. Wussten Sie, dass die VGH Versicherungen nach einem Schaden die zerstörten oder gestohlenen Gegenstände zum Neuwert ersetzt, also dem Wert, den Sie aufbringen müssen, um diese Sachen im Ernstfall wieder neu zu kaufen? Beachten Sie, dass beispielsweise Ihre vor Jahren erworbene Küche infolge von Preissteigerungen heute teurer ist als damals. Mein Tipp: Ich empfehle Ihnen, Ihre Versicherungssumme in regelmäßigen Abständen, spätestens jedoch nach der nächsten größeren Neuanschaffung zu prüfen und ggf. anzupassen. Wie berechnen Sie nun den Wert Ihres Hausrats? Viele Versicherer empfehlen ihren Kunden einen Pauschalbetrag pro Qua­ dratmeter Wohnfläche, der jedoch den individuellen Bedürfnissen und dem persönlichen Einrichtungsstil entsprechen muss. Wenn Sie es genau wissen möchten, gehen Sie Raum für Raum der Wohnung durch und listen die Sachen einzeln mit dem heutigen Neuwert auf. Hilfe finden Sie hierzu auf der VGH-Internetseite. Dort ist unter dem Bereich „Hausrat“ in den FAQs unser „Summenermittlungsbogen“ für Sie hinterlegt. So gelingt es Ihnen leichter, Ihre Hausratsumme zu ermitteln. Zusätzlich machen Sie Fotos von Kauf­ belegen oder Wertgutachten. Dann sind Sie auf der sicheren Seite. Noch ein Tipp: Für die Versicherung von Wertsachen wie Schmuck, Silber, Bildern usw. gelten besondere Vereinbarungen. Besprechen Sie das einfach mit Ihrer VGH-Vertretung oder Ihrem Sparkassenberater ganz in Ihrer Nähe.

„Beispielsweise der Teppich SmartStrand, der aus einem besonderen Garn besteht“, empfiehlt er eine Produktinnovation, für die vieles spricht. „Die Faser ist aktuell das umweltfreundlichste synthetische Garn für den Teppichboden, das am Markt erhältlich ist. Hergestellt wird das nachhaltige Produkt mit natürlicher Stärke, die aus pflanzlichen Fasern gewonnen wird. Sie erhalten einen hochwertigen, langlebigen, natürlich UV-beständigen und extrem kuscheligen, geschmeidigen Teppich­ boden, an dem Sie garantiert viel Freude haben werden.“ Ein weiteres Plus ist seine dauerhaft schmutzabweisende Eigenschaft, die sich auch im Lauf der Zeit nicht verändert. Jeder SmartStrand-Teppich bleibt über seine gesamte Lebensdauer flecken- und schmutzbeständig. Und falls es doch einmal einen Fleck gibt, lässt er sich ganz einfach mit Wasser entfernen.

Mehr Informationen METHE Fliesen GmbH, Tel. 0511 7740 05, www.methe-fliesen.de Rosenhagen GmbH, Treppen, Metallbau, Kunstschmiede, Tel. 05139 894194, www. rosenhagen-metallbau.de Hensel Zimmer­türenfabrik GmbH, Tel. 05130 97890, www.hensel-tueren.de Ohlendorf GmbH, 0511 435004, www.ohlendorf-gmbh.de Schanz Rollladensysteme GmbH, www.rollladen.de JOCO Wärme in Form, www.joco-epr.de

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Renovieren  Baustoffe

Träume aus Holz Dekorativ oder funktional, am und im Haus: Holz verfügt über einzigartige Eigenschaften und schafft angenehme Naturnähe. Holz bietet ein breites Gestaltungsspek­ trum, das von kühl-moderner bis zu traditioneller Anmutung reicht. Auch die Farbe des Holzes spielt dabei eine wichtige Rolle. Helle Farben wirken frisch und sauber, dunkle Töne sorgen für eine sachlich-elegante Erscheinung.

Profilierungen sowie die Verlegung sorgen für eine interessante Fassadengestaltung. FOTO: TDX/

Fassade mit Pfiff

GD HOLZ E.V./

Bei der Fassade geht es neben den verschiedenen Holzarten auch um die Art der Beplankung. Zurzeit sind außer Vollholzprofilen Schindeln wieder im Kommen. Mit Schindeln lassen sich farblich abgesetzte Muster gestalten. Holzprofilierungen bieten ebenfalls Gestaltungsspielräume: Sie können senkrecht oder waagerecht verlegt werden, um so Teile der Fassade hervorzuheben.

Haltbar und hochwertig

Ein zentraler Aspekt bei der Verwendung von Holz im Außenbereich ist die Haltbarkeit. Je nach Geschmack kann der Bauherr oder Renovierer zwischen unbehandelten und oberflächenveredelten Materialien wählen. Für behandelte Hölzer werden meist Lasuren verwendet. Das Holz kann so noch atmen und ist diffusionsfähig, weil Feuchtigkeit wieder abgegeben werden kann. Die Wartungsintervalle sind auch von der Dicke der Lasurschicht abhängig. Wer eine hohe Qualität der Fassade erhalten will, muss bei dünn­flächigen Schichten alle ein bis zwei Jahre tätig werden, bei dickeren Schichten alle sechs bis sieben Jahre. Industrielle Lasuren sind dagegen laut Experten des Gesamt­ verbands Deutscher Holzhandel e. V. bis zu 15 Jahre haltbar.

BAUGESCHÄFT

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Doch auch ohne Oberflächenbehandlung lässt sich Holz als Fassadenbekleidung einsetzen. Dann entsteht im Lauf der Zeit eine graue Patina, die jedoch keine Qualitäts­ minderung bedeutet. Als Arten empfehlen sich Nadelhölzer wie die sibirische Lärche oder Red Cedar. Möchte man Holz von heimischen Bäumen verwenden, sollte man sich entweder für Lärche entscheiden, die sich auch unbehandelt einsetzen lässt, oder für Fichte und Kiefer, die aber lasiert werden sollten.

Hölzer für die Innenraumgestaltung

Die warme Ausstrahlung und natürliche Haptik von Holz verleiht Innenräumen einen ganz eigenen Charakter. Dabei muss man nicht auf Farbe verzichten, denn das Naturmaterial ist von hellen, fast weißlichen Varianten des

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Ahorns bis zu rötlichen bei Kiefer und Kirschbaum erhältlich. Eiche und Nussbaum bieten zahlreiche Braunnuancen, Wengé und Ebenholz exklusive Schwarztöne. Mit verschiedenen Bearbeitungsmethoden lässt sich Holz weiter veredeln. Durch Bürs­ tung entsteht beispielsweise ein fühlbares Relief mit rustikalem Effekt. Fürs Räuchern eignet sich besonders Eichenholz. Durch die Räucherung ergibt sich eine natürlich wirkende, dunkle Färbung; Maserung und Struktur des Holzes bleiben dabei erhalten. Etwas ganz Besonderes ist Kernholz aus der Mitte des Baumstamms. Es ist härter, dauerhafter und resistenter gegen Pilz- und Insektenbefall als außen liegendes Holz. Ganz im Trend des Upcyclings liegt die Verwendung von Altholz, das einer neuen Bestimmung zugeführt wird.  ES  W

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Wer möchte schon eine Überschwemmung im eigenen Haus riskieren?

FOTO: ROBERT KNESCHKE - FOTOLIA

Rückstausicherung: Schutz vor Überschwemmung Viele Hausbesitzer haben schon die leidvolle Erfahrung gemacht: Nach sintflutartigen Regenfällen, die immer häufiger vorkommen, steht der Keller unter Wasser. Einrichtung, Elektrogeräte und andere Gegenstände sind dann zerstört und müssen entsorgt werden.

Zuverlässiger Schutz vor Rückstau

Abwasserhebeanlagen sind die Lösung: Sie sammeln unterhalb der Rückstauebene anfallendes Abwasser in einem Behälter. Ist ein bestimmter Wasserstand im Behälter erreicht, wird das Abwasser durch eine Pumpe

GRAFIK: AQUA-BAUTECHNIK

Wenn der Keller unter Wasser steht, ist häufig Starkregen schuld. Mögliche Ursachen für die Überschwemmung können aber auch Rohrbrüche, Kanalschäden oder eine Verstopfung im Kanalsystem sein. Der Schaden ist in der Regel groß: Weil Wohnraum knapp ist, haben viele Hausbesitzer den Keller liebevoll als zusätzlichen Wohnraum eingerichtet oder nutzen ihn als Hobby- oder Hauswirtschaftsraum. In jedem Fall ist die Einrichtung zerstört, wertvolle Hausgeräte, beispielsweise Waschmaschine und Wäschetrockner, sind kaputt. Vielen Hausbesitzern ist nicht bekannt, dass sie sich vor Rückstau schützen können und sogar müssen. Das verlangen Kommunen und Versicherungen. Eine Rückstausicherung kann hier zuverlässig Abhilfe schaffen – vorausgesetzt sie wird fachgerecht gebaut. 1. Öffentlicher Kanal, kann und darf bis zur RSE einstauen. 2. Privater Revisions- oder Hausanschlussschacht. 3. Schmutzwasseranschluss an Revisionsschacht. 4. Regenwasseranschluss an Revisionsschacht. 5. Ablaufstellen oberhalb der RSE in freiem Gefälle! Nicht über die Hebeanlage! 6. Ablaufstellen unterhalb der RSE nur über Hebeanlage. 7. Pumpensumpf mit Fäkalien-Hebeanlage. 8. Rückstauschleife liegt oberhalb der Rückstauebene. 9. Regenwasser muss in freiem Gefälle abfließen können! Nicht über die Hebeanlage! 10. Kelleraußentreppe bei Bedarf auch über die Hebeanlage. 11. Sammelleitung unter Kellerdecke, nicht unter Bodenplatte.

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„Bei den Einsatzvoraussetzungen spielen die jeweilige Situation des Gebäudes und die Lage zur Rückstauebene bzw. zum Straßenniveau eine entscheidende Rolle.“

über die Rückstauebene befördert, sodass es mit natürlichem Gefälle dem Kanal zufließen kann. Alternativ zur Hebeanlage können aber auch Rückstauverschlüsse eingesetzt werden. In jedem Fall müssen die Einsatzvoraussetzungen beachtet werden. „Dabei spielen die jeweilige Situation des Gebäudes und die Lage zur Rückstauebene bzw. zum Straßenniveau eine entscheidende Rolle“, erklärt Marc Klauenberg, Geschäftsführer der Klauenberg GmbH Rohr- und Kanalservice. „Diese Faktoren können nur vom Fachmann beurteilt werden. Und davon hängt ab, welches System zu verwenden ist.“ Der Experte warnt, dass beim Selbsteinbau oder bei nicht sachgemäßer Wartung der Verlust des Versicherungsschutzes im Falle eines Schadens droht.

Hilfe vom Profi

Die Klauenberg GmbH Rohr- und Kanalservice bietet Haus- und Grundstücksbesitzern eine qualifizierte Beratung zum Rückstauschutz und übernimmt neben dem fach- und sachgerechten Einbau auch die Koordination aller Gewerke. Diese Leistung ist besonders wertvoll, weil weitere Beton-, Tiefbau- und Kanalarbeiten notwendig werden können. Hinzu kommt, dass der Fachbetrieb die Korrespondenz für notwendige Genehmigungsverfahren bei Städten und Gemeinden für die Kunden übernimmt.

Expertenrat

Wenn es um Rückstauschutz geht, ist vieles zu beachten. Daher ist dieses Thema auf jeden Fall eine Sache für den Profi und nichts für den Selbermacher. Da sintflutartige Regenfälle in Deutschland immer weiter zunehmen, ist das Thema Rückstauschutz für jeden Hausbesitzer sowohl im Altbau als auch Neubau wichtig. Denn ein Rückstau kann jeden treffen! Achten Sie deshalb darauf, dass ein Fach­betrieb aus der Region mit entsprechender Praxiserfahrung und zugelassenen Produkten die Planung, Einbau und Wartung vornimmt und entsprechende Garantien gibt. Gern beraten wir Sie kostenfrei und unverbindlich zum Thema Rückstauschutz direkt bei Ihnen vor Ort.  W Haus & Markt 06-07/2017

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Renovieren  Keller

Feuchteschäden führen im Keller zu Putzabplatzungen.

FOTO: OBS/ISOTEC GMBH/CORNELIS GOLLHARDT

Von Grund auf trocken

Ein sommerlicher Starkregen kann es an den Tag bringen: Der Keller ist nicht dicht. Eine fachgerechte Abdichtung kann allerdings jederzeit nachgeholt werden. Wie geht man am besten vor?

E

s gibt zwei Verfahren, um die Bausubstanz nachträglich vor eindringender Feuchtigkeit zu schützen: die Außen- und die Innenabdichtung. „Beide Lösungen müssen gemäß strenger Anforderungen ausgeführt werden“, betont

• Sanierung von feuchten Kellern und Wänden

Thomas Molitor, technischer Leiter bei der Firma Isotec, einem Spezialunternehmen für die Sanierung von Feuchte- und Schimmelpilzschäden. Grundlage dafür sind die Anforderungen der Wissenschaftlich-Technischen Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung

drückendes und nicht drückendes Wasser)

• Schadensfeststellung vor Ort (kostenlos)

• Ökologische Schimmelpilzbeseitigung

• Schadensbezogene Sanierungsvorschläge

• Wärmedämmung (Erdsaugtechnik)

• Komplette Sanierung von Häusern und Wohnungen aus einer Hand

• Trockenbau und Putzarbeiten

• Abdichtung der Kelleraußen und -Innenwände (ohne Erdarbeiten gegen

• Mauerwerkssanierung innen u. außen • Fliesenarbeiten • Horizontalabdichtung und Mauerinstandsetzung mit Injektageverfahren

und Denkmalpflege (WTA). „Durch diese Verfahren werden Gebäude dauerhaft vor den gravierenden Folgen der Feuchtigkeit bewahrt. Typischer Kellermuff wird beseitigt, die Wohnqualität erhöht und der Wert der Immobilie nachhaltig gesichert.“

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FOTO: PCI AUGBSBURG GMBH

FOTO: SAINT-GOBAIN WEBER GMBH

Sanierputze sind eine effiziente Methode zur Behandlung von salzbelastetem Mauerwerk.

Wichtigste Regel: Ursache finden

Es gibt verschiedene Ursachen für feuchte Wände. Liegt es an der fehlenden oder schadhaften Abdichtung? Hat Starkregen das Wasser nach innen gedrückt? Leiten defekte Wasserleitungen, Schäden an Fensterbänken oder Regenrohren das Wasser ins Mauerwerk? Für die genaue Analyse sollte ein Sachverständiger zu Rate gezogen werden. Zu einem fachgerechten Konzept für eine Kellersanierung gehören ɓɓ die Begutachtung des aktuellen Zustands, ɓɓ die Fahndung nach Schadensursachen, ɓɓ die Einbeziehung der Kellernutzung. Darauf basierend erstellt der Fachmann einen Sanierungsplan und legt die notwendigen Maßnahmen fest, z. B. ɓɓ eine nachträgliche Vertikal- und Horizontalabdichtung,

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Eine nachträgliche Außenabdichtung stoppt eindringende Feuchtigkeit und beugt Schimmel vor.

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die Sanierung von salzbelastetem Mauerwerk, eine Dämmung der Kellerwände und Bautrocknung.

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Sanierputze helfen bei zu viel Salz im Mauerwerk

Trocknen Kellerwände nach einer Sanierung nicht ab, kann ein zu hoher Salzgehalt im Mauerwerk der Grund dafür sein. Eine effiziente und preiswerte Methode ist die Verwendung von sogenannten Sanierputzen. Das sind porenhydrophobe Werktrockenmörtel mit einer erhöhten Wasserdampfdiffusion und einer gleichzeitig reduzierten kapillaren Leitfähigkeit. Auch hier ist der Fachmann der richtige Ansprechpartner.  KS  W

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Der Waschkeller war in einem desolaten Zustand.

Nach der Sanierung kann nun ein perfekter Hauswirtschaftsraum eingerichtet werden.

Hier sind nun viele Nutzungen möglich.

Auch andere Räume im Keller waren durch Feuchtigkeit geschädigt. FOTOS: MEYER BAUTENSCHUTZ GMBH

Aus feucht wird trocken Ein paar Treppenstufen tiefer schlummern wertvolle Wohn- und Nutzraumreserven. Doch um Räume im Untergeschoss überhaupt nutzen zu können, muss der Keller dicht sein. Es darf keine Feuchtigkeit durchs Mauerwerk dringen. In diesem Haus hatte eindringende Feuchtigkeit schon ganze Arbeit geleistet: Schimmel und abgeplatzter Putz waren die offensichtlichen Mängel; das durchfeuchtete Mauerwerk stellte einen nicht zu unterschätzenden Schaden an der Bausubstanz. Von der Gefahr für die Gesundheit der Bewohner ganz zu schweigen. Für Gafan Ekinci, Inhaber der Meyer Bautenschutz GmbH aus Adelheidsdorf, ein typischer Schadenfall. Der staatlich anerkannte Holz- und Bautenschutztechniker muss dann zunächst feststellen, woher die Feuchtigkeit kommt. „Für uns heißt es, im ersten Schritt nach der Ursache zu suchen“, erklärt der Fachmann. Die Gegebenheiten müssen fachlich beurteilt werden – und das erfordert Erfahrung sowie entsprechende Vorkenntnisse.

Sind die Ursachen geklärt, kann das weitere Vorgehen geplant werden. Spricht nichts gegen ein Eingriff von außen, wird entlang der Fundamentmauer ein Graben ausgehoben. „Erfahrungsgemäß ist der Feuchteschutz effizienter, wenn das Kellermauerwerk von außen abgedichtet wird“, weiß Ekinci. Die Außenhülle wird sorgfältig repariert, egal ob Löcher oder Risse die Ursache des Schadens sind. Im Anschluss grundieren die Fachhandwerker die Mauer mit einem Bitumenvorstrich, bringen Spachtelung sowie Bitumenschichten auf und betten ein Gewebe ein. „Hier ist höchste Sorgfalt geboten, um die Feuchtigkeit dauerhaft auszusperren“, betont Gafan Ekinci. Große Aufmerksamkeit widmen die Profis auch den Haus­ anschlüssen und ihrer

Abdichtung sowie dem Übergang von der Mauer zum Fundament. Abschließend werden die Außenwände mit XPS-Dämmplatten versehen, die äußerst unempfindlich gegen Feuchtigkeit sind. Abschließend wird alles wieder hergerichtet: „Wir übernehmen auf Kundenwunsch sämtliche mit dem Bautenschutz verbundenen Arbeiten, auch Pflasterungen“, so Fachmann Ekinci. Fazit: Der Kunde hat einen trockenen Keller, sein Grundstück wurde in einen einwandfreien Zustand versetzt und der Wert­ erhalt des Hauses ist gesichert.   W Mehr Informationen Meyer Bautenschutz GmbH, Gewerbering 17, 29352 Adelheidsdorf, Tel. 05141 86969, E-Mail: info@meyerbautenschutz.de

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Renovieren  Bauelemente

Bei dieser Faltwerktreppe wurde das Geländer mit Verbundwerkstoffen ausgestattet und kontrastreich farblich lackiert.

FOTO: TREPPENMEISTER

Sicher, komfortabel und lange schön Treppen gehören zu den fest eingebauten Teilen im Haus. Sie müssen sicher zu begehen und langlebig sein. Insbesondere Massivholztreppen sind nach wie vor gefragt.

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reppen bestimmen das tägliche Auf und Ab im Haus – doch wer macht sich über dieses Bauteil schon Gedanken? Eine intensive Beschäftigung mit dem Thema steht dann an, wenn ein Neubau geplant wird oder wenn

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der alte Aufgang in die Jahre kommt, knarrt und abgetreten ist. Beim Neubau geht es zunächst um Wendelung und Lage der Treppe, Treppenlaufweite, Material und Geländerausführung. Bei alten Treppen stellt sich dagegen

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Renovieren  Bauelemente

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Der Vorteil einer neuen Treppe liegt darin, dass sie im Vergleich zu einer aufwendigen Reparatur einfacher und schneller einzubauen ist.

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deutlich mit. Die Wangentreppe ist seit Jahrhunderten der Klassiker unter den Massivholztreppen. Dabei fungieren die Wangen als tragende Elemente. Eine Ausführung ist in gerader Form sowie als Bogentreppe möglich. Die meisten Wangentreppen werden heute in offener Form ohne Setzstufen, d. h. ohne senkrechtes Bauteil zwischen zwei Stufen, gebaut. Diese Varianten sind lichtdurch­lässig und verleihen dem Raum eine großzügige Optik. Geschlossene Wangentreppen bestechen dagegen mit ihrer imposanten Erscheinung. Sie kommen am besten in großen, hellen Räumen zur Geltung. Die Faltwerktreppe ist eine sehr moderne Form, die ausgesprochen puristisch wirkt. Solche Treppenanlagen werden ohne tragende Wangen konstruiert, reduziert auf Stufen und Setzstufen. Je nach Ausführung scheinen sie beinahe im Raum zu schweben. Die Designtreppen gibt es auch in halb­gewendelter Form und mit Zwischenpodesten.

Normen und Maße sind wichtig

Die meisten Treppen werden heute gewendelt geplant, weil sie so am wenigsten Platz wegnehmen. Viertel- und halbgewendelte Treppenanlagen liegen vorn. Sie drehen sich also von der Antrittsstufe bis zum Austritt um 90 oder 180 Grad. Die Norm schreibt eine nutzbare Treppenlaufbreite von mindestens 80 Zentimeter vor. Damit die Treppennutzung auch wirklich bequem ist, raten Fachleute zu einer Mindestbreite von 90 bis 100 Zentimeter. Alle Treppenkonstruktionen

brauchen seit 2006 einen Nachweis ihrer Standsicherheit in Form einer bauaufsichtlichen Zulassung, der sogenannten „Euro­ päischen Technischen Zulassung“.

Wenn es knackt und knarrt ...

Das Geländer wackelt. Die Stufen knarren. Grundsätzlich gibt es dann zwei Möglich­ keiten: entweder die komplette Treppe ersetzen oder die Stufen samt Geländer reparieren lassen. Der Vorteil einer neuen Treppe liegt darin, dass sie im Vergleich zu einer aufwendigen Reparatur einfacher und schneller einzubauen ist. Handelt es sich hingegen um eine alte erhaltenswerte Holztreppe, kann eine fachgerechte Renovierung lohnen. Das sollte der Fachmann prüfen. Einzelne Stufen lassen sich austauschen bzw. aufarbeiten, das Geländer kann ebenfalls entweder ganz erneuert, neu befestigt oder ausgebessert werden. Geht es allerdings um eine alte, eingestemmte oder aufgesattelte Wangentreppe, die in die Jahre gekommen ist und nun knackt und knarrt, steht man vor der Wahl, damit zu leben oder einen neuen Aufgang zu planen. Auch bei alten Treppen gilt allerdings: Die Sicherheit hat in jedem Fall Vorrang.

Design und Material

Normen und Maße sind eine Sache. Doch Design und Aussehen einer Treppe sind selbstverständlich auch Auswahlkriterien – für die Bewohner vielleicht sogar die wichtigsten. Zeitlose Massivholztreppen gehören im Innenbereich seit Jahrzehnten zu den

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Bei dieser modernen Wangentreppe wurde das Geländer mit Sicherheitsglas ausgestattet.

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Treppen

Favoriten. Grundsätzlich sollten Harthölzer gewählt werden. Im Trend liegen Buche, parkett- oder stabverleimt, und die etwas lebhafter gemaserte Kernbuche. Auch Nussbaum, Kirsche und Akazie werden häufig nachgefragt. Die warmen Farben des Materials, eine hübsche Maserung und lebhafte Strukturen unterstreichen die Einmaligkeit der Treppenanlage. Wer besonders ausgeprägte Kontraste mag, entscheidet sich für Eiche. Die Hölzer bleiben entweder naturbelassen oder können mit Lasuren und Farben bearbeitet werden. Anstriche auf ökologischer Basis wie Wachse und Öle kommen immer öfter zum

Einsatz. Zusätzliche attraktive Designmöglichkeiten entstehen durch die Ausführung des Geländers – dem sichtbarsten Teil der Treppe. Zur Auswahl stehen Relinggeländer, Sicherheitsglas und moderne Materialien aus Verbundwerkstoffen wie die Kombination von Edelstahl und Glas. Alles stets stimmig angepasst an den Einrichtungsstil des Hauses. KS  W Übrigens: Jeder Bauherr oder Hauseigentümer ist für den technisch vorschriftsmäßigen Zustand seines Hauses – und der Treppe – verantwortlich und kann damit auch haftbar gemacht werden.

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Perfekt in die Architektur integriert: Aluminium-Haustür mit Holzdekorfarbe.

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Haustüren – von klassisch bis modern Neben den vielen wichtigen Funktionen, die eine Haustür erfüllen muss, geht es nicht zuletzt auch um die Optik: Sie soll sich harmonisch in das Gebäude und den Baustil einfügen – und sie soll etwas Besonderes, ein Schmuckstück, sein. Eine Haustür ist nicht nur einfach eins von vielen Bauelementen, das sich beliebig austauschen lässt, wenn es in die Jahre gekommen ist. Eine Haustür bedeutet im Idealfall eine Aufwertung und harmonische Ergänzung der Immobilie. Vorausgesetzt, die Eingangstür passt zur Architektur. Wird sie ungeschickt gewählt, wirkt sie als Fremdkörper und kann ein Gebäude eher verschandeln. „Moderne Haustüren gibt es inzwischen überall“, erklärt Nils Seiffert von der Tischlerei Maik Othmer aus Sarstedt. „Doch die klassische Tür, die Stiltür, wird dabei leider vernachlässigt.“

Türen als wichtiges Stilelement

Dabei ist insbesondere diese Art von Haustür für den Renovierungsbedarf bestens

geeignet, weil sie sich ideal einem klassischen Baustil anpasst. „Aber auch ein Neubau, beispielsweise im Landhausstil, wirkt mit einer dazu passenden (Landhaus-­)Haustür authentischer“, weiß der Fachmann aus Erfahrung.

Was versteht man unter einer „klassischen“ Haustür?

Zunächst einmal ist ihre Form ausgeprägter, oftmals sind Holztüren mit (aufwendigen) Schnitzereien versehen. Aber auch Varianten aus Aluminium – die übrigens oft täuschend echt wie Holz aussehen – wirken ausgearbeiteter und nicht so gerad­linig kühl wie ihre modernen Gegenstücke. Teilweise werden Bleiverglasungen eingesetzt; aber auch mattierte und teilmattierte Glasflächen, wahl-

weise mit Ornamenten und Dekoren, kommen zum Einsatz. Ein breites Farbspektrum und die individuelle Gestaltung der äußeren Form – u. a. mit Seitenteilen – sind weitere Gestaltungsmöglichkeiten. „Besonders edel wirken passende Accessoires, beispielsweise Messingklopfer“, so Nils Seiffert, „und selbstverständlich können auch die Türgarnituren, Griffe usw. aus einem großen Angebot individuell gewählt werden.“

Mehr als einfach nur schön

Die Optik einer solchen Haustür ist also etwas ganz Besonderes. Doch die heutigen Haus­ türen müssen noch mehr bieten: Sicherheit und Wärmedämmung sind weitere wichtige Kriterien. „Auch diese Anforderungen erfüllen

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die klassischen Haustüren genauso wie jede moderne Variante“, sagt Nils Seiffert. So können sie mit Sicherheitstechnik vom Feinsten ausgerüstet werden. Für welche Ausstattung Sie sich letztlich entscheiden, ist vom persönlichen Sicherheitsbedarf abhängig. Auch Stiltüren entsprechen übrigens den Vorgaben der Energieeinsparungsverordnung EnEV; das gilt auch für die Verglasung.

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Renovieren  Wintergarten

Mit Sonnenschutz ausgestattet, machenWintergärten ihren Besitzern auch im Sommer Freude.

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Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht am Sonnenschutz sparen Wintergartenbesitzer genießen im Frühjahr die ersten Sonnenstrahlen. Doch wenn die Sonne an Kraft gewinnt, kann es im gläsernen Wohnzimmer unangenehm heiß werden. Wer also seinen gläsernen Anbau auch im Sommer nutzen möchte, sollte jetzt an Sonnenschutz denken. Im Sommer heizen sich Wintergärten wegen ihrer großen Glasflächen schnell auf. Das ist sowohl für die menschlichen Bewohner als auch für die Pflanzen unangenehm. Ein Winter­garten ohne geeignete Beschattung und Lüftung, aber auch ohne elektronische Steuerung wird heutigen Anforderungen deshalb nicht mehr gerecht. Es ist sinnvoll, schon beim Neubau des Winter­gartens an Sonnenschutz zu denken.

Aber auch ein nachträglicher Einbau durch einen Fachbetrieb ist kein Problem. Nahezu jede Glasfläche eines Wintergartens kann durch spezielle Beschattungen abgedeckt werden.

Vor zu viel Sonne schützen

Ist ein Wintergarten nach Süden ausgerichtet, kann die Temperatur darin bei wolkenlosem Himmel auf bis zu 80 Grad steigen.

Außen angebrachte Produkte wie Markisen und Außenjalousien sind der effektivste Sonnen­schutz. Denn ein Großteil der Hitze wird durch den außen liegenden Sonnenschutz reflektiert und erreicht so das Innere des Wintergartens erst gar nicht. Jalousien bieten zusätzlich noch den Vorteil, dass der Lichteinfall dank ihrer individuell einstellbaren Lamellen je nach Bedarf reguliert werden kann.

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Nahezu jede Glasfläche eines Wintergartens kann durch spezielle Markisen abgedeckt werden. FOTO: BV ROLLLADEN + SONNENSCHUTZ

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Dekorative Schattenspender

Eine weitere Möglichkeit sind innen angebrachte Plissees und Innenjalousien. Sie sehen nicht nur gut aus, sondern spenden auch Schatten und beugen somit Ex­trem­ temperaturen vor. Um einen Hitzestau zu vermeiden, sollte jedoch beachtet werden, dass zwischen Glasfläche und Behang ein ausreichender Abstand bleibt. Den größten Effekt erzielt übrigens eine Kombination aus Außen- und Innenbeschattung.

Wintergarten-Rollladen Schrägrollladen Rundrollladen

Der Sonnenschutz denkt mit

Komfortabel werden Sonnenschutz­ produkte, wenn sie mit Motor und Steuerung ausgestattet sind. Vor allem wenn der Sonnenschutz am Dach des Wintergartens instal­liert ist, ist es sinnvoll, sich die manuelle Bedienung zu ersparen. Für noch mehr Komfort empfehlen Fachbetriebe intelligente Sonnenschutzsysteme, die mitdenken und sich dank Sensortechnik selbsttätig auf Wetterumschwünge einstellen. Selbst von unterwegs lässt sich der Sonnenschutz dann ein- und ausfahren – per Smartphone- oder Tablet-App.

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Wohlfühlen unter Glas

Mit individuell geplantem und fachgerecht installiertem Sonnenschutz macht der Wintergarten viel Freude – als vergrößerter Wohnraum oder als lichtdurchfluteter Rückzugs­ort.  JU/BV ROLLLADEN + SONNENSCHUTZ  W Web-Wegweiser rollladen-sonnenschutz.de

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Renovieren  Glasergalerie

Glas steht für Komfort Ohne den Werkstoff Glas kann man sich unser modernes Leben heute nicht mehr vorstellen. Insbesondere in der Architektur hat das Material seinen festen und unverzichtbaren Platz. Wir zeigen Ihnen einige faszinierende Anwendungen.

FOTO: WERKART HANNOVER

ZEICHNUNG: RW LIFESTYLE

GRAFIK: AGC GLASS EUROPE

Edel: Glas statt Fliesen

Sicher: Unkaputtbares Glas

Lärmschützend: Neue App

Wandverkleidungen aus Glas können ein­ farbig mit einem Farbton nach der RAL-­ Farbkarte lackiert oder mit einem Foto bedruckt werden. Sie sind robust, abwasch­ bar und besonders pflegeleicht, weil sie nur wenige Fugen haben. Die Farb- oder Foto­ schicht auf der Rückseite ist durch das Glas geschützt. Die Gläser können durch Aufkle­ ben oder Verschrauben befestigt werden. Dem jeweiligen Verwendungszweck ange­ passt, können Gläser verschiedener Stärken als Standardglas mit Grünstich, als Weißglas mit wenig Grünstich sowie als Sicherheits­ glas hergestellt werden. Auch Steckdosen­ bohrungen und Ausschnitte sind individuell möglich. Um eine vorhandene Küche einfach aufzuwerten, können die Gläser direkt auf die alten Fliesen geklebt werden.

Was passiert, wenn eine Sicherheitsglas­ scheibe (ESG) kaputtgeht? Sie kann in tau­ sende Einzelteile zerfallen. Die Wahr­ scheinlichkeit, dass dies passiert, ist zwar eher gering, es ist aber nicht unmöglich. Um ein Plus an Sicherheit zu bieten, hat die RW HELLGLAS Manufaktur ein spezielles Glas entwickelt, das ein Vielfaches an Sicherheit bietet: Hell(s*)glas, das Safety-­ Glas, heißt die Innovation. Hier sind zwei 5 bis 6 mm starke TVG-Gläser (TVG = teil­ vorgespanntes Glas) durch eine wasser­ feste Folie miteinander verbunden. Im Schadenfall bleibt daher die Glasplatte als Ganzes erhalten und weiter nutzbar – es kommt zu keinerlei Beschä­digungen oder gar Verletzungen. Das ist das entscheidende Extra für mehr Sicherheit.

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Schallschutzglas hilft, unseren Lebens- und Arbeitsbereich vor Lärm zu schützen. Die Acoustics App ermöglicht es dem Anwen­ der, verschiedene häufig auftretende Lärm­ belastungen – zum Beispiel Hundebellen oder Stadtverkehr– bei geöffnetem Fenster zu simulieren. Im Anschluss vergleicht die App, wie sich der Geräuschpegel durch unterschiedliche Verglasungstypen bei geschlossenem Fenster verändern würde. Es werden neun Aufbauten verglichen – vom Einfachglas bis zur Dreifach-Isolier­ verglasung mit Schallschutz. Zudem kann der reale Schallpegel in Dezibel gemessen werden. Für jeden Aufbau liefert die Anwendung ein Datenblatt mit techni­ schen Daten bezüglich Lärmschutz, Sicher­ heit und Wärmedämmung. Die Anwendung informiert zusätzlich über die Themen Lärm, Lärmschutz und Schallschutz.

Weitere Informationen WEDETHERM WESSARGES GmbH, Schlager Chaussee 7, 30900 Wedemark, Tel. 05130 8523

Weitere Informationen RW HELLGLAS Manufaktur, Limmerstraße 104, 30451 Hannover, Tel. 0511 2614440

Weitere Informationen Die Acoustics App kann kostenlos über iTunes und Google Play heruntergeladen werden.

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FOTO: EPR/INTERNORM

FOTO: ECONTROL-GLAS

Kompromisslos: Einbruchschutz

Intelligent: Dimmbare Verschattung

Bereits im Standard einen hohen Einbruchschutz bieten die Modelle von Internorm. Pilzzapfen und Sicherheitsschließstücke schützen vor einer Aushebelung des Flügels, eine umlaufend mit dem Rahmen verklebte Verglasung vor dem Herausdrücken der Scheibe. Zusätzlich lassen sich sämtliche Produkte des Herstellers individuell aufrüsten – etwa durch profilunabhängig integrierbare elektronische Verschlusssensoren. Diese melden, welche Fenster geöffnet oder verriegelt sind, und lassen sich mit Alarmsystemen kombinieren. Das Topmodell von Internorm in Sachen Schutz der eigenen vier Wände ist das Kunststoff/Alu-Fenstersystem KF 500 mit I-tec-Verriegelung. Hier übernehmen Klappen anstelle konven­ tioneller Zapfen die Verriegelung des Flügels mit dem Rahmen. Die Klap­ pen drücken beim Schließen direkt gegen das Rahmeninnere und machen ein Aushebeln des Fensters quasi unmöglich.

Das dimmbare Sonnenschutzglas ECONTROL ist eine intelligente Alternative zu herkömmlichen Verschattungssystemen. Es sorgt gerade in Wintergärten und an Fassaden für Helligkeit und dauerhaft freie Sicht nach draußen. Die Tageslichttransmission des Glases kann je nach Wit­ terung flexibel an die Nutzerbedürfnisse angepasst werden: Je nach Isolierglastyp und Aufbau variiert sie zwischen 55 und 9 Prozent. Auch in komplett eingefärbtem Zustand gelangt genügend Tageslicht ins Raum­innere, sodass weniger Kunstlicht benötigt wird als bei herkömm­ lich verschatteten Räumen. Das sorgt nicht nur für mehr Vitalität, son­ dern spart gleichzeitig Stromkosten. Der variable g-Wert des Glases gewährleistet ein ganzjährig angenehmes Raumklima. Er variiert beim Zweifach-Isolierglas zwischen 12 und 40 Prozent. Im Dreifach-Aufbau lässt er sich sogar auf bis zu 9 Prozent senken.

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Renovieren  Bodenbeläge

Neue Oberflächenbehandlungen machen Parkett widerstandsfähiger und betonen gleichzeitig die natürliche Optik

FOTO: VDP/BAUWERK

Parketttrends 2017: Echtholzböden mit Charakter

Endlich wieder Boden unter den Füßen!

Von warmen Erd­tönen über natürliche Ober­ flächenfinishs bis zu individuellen Verlege­ mustern – für jeden Geschmack findet sich der passende Boden­ belag.

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unkle Farbtöne sind zurzeit sehr gefragt. Das spiegelt sich auch in den neuen Parkettvarianten wider. Sehr elegante und edle Eichenböden mit seidenmattem, schwarzem Finish oder mit einem sehr rauchigen und matten Anthrazitton greifen den Trend auf. Gleichzeitig tragen Echtholzdielen in zurück­ haltenden und warmen Farben dem Wunsch

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nach mehr Authentizität und Behaglichkeit in den eigenen vier Wänden Rechnung. Viele Hersteller bieten Böden im Used­Look an und treffen auch da genau den Zeitgeist. In vielen handwerklichen Arbeitsschritten werden Risse und Astlöcher fein gesäubert, kontrastierend verfüllt, geschliffen, per Hand nachgearbeitet und teils sogar zusätzliche Abnutzungsspuren ins Holz eingearbeitet.

FOTO: VDP/HARO

FOTO: VDP/BOEN

Dunkle und schwarze Farbtöne liegen im Trend.

Angeräucherter Eichenboden in Trapezform.

„Die Verbraucher können sich auf viele attraktive Neuheiten bei Bodenbelägen aus Echtholz freuen.“ Michael Schmid, Vorsitzender des Verbandes der Deutschen Parkettindustrie (vdp)

Gerne Eiche, aber nicht nur

Der äußerst wandelbare Parkettklassiker Eiche steht in unzähligen Oberflächenvarian­ ten weiterhin im Mittelpunkt. „Die beliebte einheimische Holzart ist in ihrer Farbgebung und Oberflächenstruktur einfach so vielfältig wie kaum eine andere Holzart und spricht die meisten Verbraucher an“, erklärt Michael Schmid, der Vorsitzende des Verbandes der Deutschen Parkettindustrie (vdp), die Vor­ machtstellung von Eiche nicht nur in der Parkettbranche. Nichtsdestotrotz gibt es auch fantas­ tische Alternativen: Dielen aus Nussbaum, Esche, Buche und besonders Lärche bieten ein angenehmes Kontrastprogramm. Und auch Unikate sind möglich. Einige Hersteller entwickeln gemeinsam mit ihren Kunden einzigartige Parkettböden, die an Individualität kaum zu übertreffen sind. Ein solches Highlight ist ein dreischichti­ ger Dielenboden aus bis zu 300 Jahre altem Eichenholz, der aus speziell aufbereitetem Altholz aus alten Weinpressen, Schwarzwäl­ der Bauernhöfen und Scheunen besteht.

Warme Erdtöne und mehr Abwechslung bei Verlegemustern

Weil sie einen spannenden Kontrast zu modernen Inneneinrichtungen bilden, . Haus & Markt 06-07/2017

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Renovieren  Bodenbeläge

Eine Renaissance erlebt das sogenannte Tafelparkett, bei dem geometrische Muster zu quadratischen Tafeln verleimt sind. Vor allem aus edlen Hölzern wie etwa Nussbaum, Merbau oder Esche gefertigt, stellt Tafel­ parkett die edelste und exklusivste Variante aller Holzböden dar – und die bleibt gefragt.

Oberflächenfinishs: unempfindlich, wohngesund, natürlich

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Ent­ wicklung von Oberflächenschutzsystemen, die optisch die natürliche Anmutung von Echtholz betonen, funktional jedoch die Vorteile einer klassischen Versiegelung mit sich bringen. Diese mit dem Auge kaum von naturbelassenem, unbehandeltem Holz zu unterscheidenden Dielen bedürfen keiner besonderen Pflege, sind bestens vor dauer­ haften Flecken und Kratzern geschützt und bieten Wohngesundheit. Damit erfüllen sie die Anforderungen, die Verbraucher an ihren Bodenbelag stellen.  JU/VDP  W

Tafelparkett aus Räucher­ eiche im klassischen Design. FOTO: VDP/HAIN

spielen warme Erdtöne aktuell eine dominie­ rende Rolle. Parkettexperte Schmid erklärt: „Mit attraktiven Grau-, Braun-, Kaschmirund Goldtönen bieten die Parketthersteller Dielen an, die einen entscheidenden Anteil an einer harmonischen und warmen Wohn­ atmosphäre haben.“ In puncto Verlegetechnik wird das Fischgrätmuster – gerne auch in Form von XL-Dielen verlegt – immer beliebter. Vor allem die belebende Wirkung in großen Räu­

men und der individuelle Charakter tragen dazu bei. Darüber hinaus kommen die Herstel­ ler mit teils verspielten Verlegemustern wie etwa außergewöhnlichen Würfel-, Schne­ cken- oder Kaktusmustern auch in diesem Bereich dem Wunsch der Verbraucher nach individuellen Optiken bei Echtholzböden nach. Durch neue, schlanke Einzelstäbe wird zudem die Realisierung von kreativen Mus­ tern auch auf kleineren Flächen vereinfacht.

Michael Schmid Vorsitzender des Verbandes der Deutschen Parkettindustrie (vdp)

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FOTO: VDP

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Renovieren  Dach

Neueindeckung bedeutet Wertsteigerung.

FOTO: BRAAS GMBH

Eine Solaranlage lässt sich bei umfangreicheren Dacharbeiten integrieren. 

Lieber gleich richtig: Umdeckung statt Beschichtung

FOTO: MONIER BRAAS GMBH

Ein Dach, das in die Jahre gekommen ist, benötigt eine Sanierung. Eine Umdeckung, wie die Neueindeckung fachmännisch auch genannt wird, mit modernen Pfannen und dazu passenden Systemteilen bringt viele Vorteile. Vor allem aber Sicherheit auf lange Sicht. Das Angebot, das alte Dach neu zu beschich­ ten, mag angesichts der Kosten für eine kom­ plette Umdeckung auf den ersten Blick ver­ lockend klingen. Doch die Beschichtung ist eine rein kosmetische Korrektur. Mängel und Schäden werden nicht repariert. Dabei ist der Aufwand nicht unerheblich: Bei allen Dacharbeiten an Steildächern, die höher als drei Meter sind, muss ein Gerüst aufgebaut werden. Deshalb sollte man gleich in eine gründliche Dachsanierung investieren.

Die Qualität und die Oberflächeneigen­ schaften neuer Dachpfannen sind alten Materialien haushoch überlegen. Denn die Technik schreitet auch hier ständig voran. Steht das Gerüst, erledigen Fachfirmen gleich weitere Arbeiten am Dach, beispiels­ weise die Überprüfung und gegebenenfalls Erneuerung der Dämmung, Fenster- und Gaubeneinbauten. Auch eine Solaranlage kann bei der Gelegenheit installiert werden. Eine Runderneuerung ist in jedem Fall wirt­

schaftlicher als eine Renovierung in Einzel­ schritten. Das Dach entspricht anschließend den aktuellen gesetzlichen Anforderungen und kann wieder über viele Jahrzehnte zuverlässig Wind und Wetter standhalten. Eigentümer, die ihr Dach regelmäßig warten lassen, vermeiden nicht nur hohe Reparatur­ kosten. Sie sind auch rechtlich auf der siche­ ren Seite und schützen sich bei einem Unfall vor Regress­ansprüchen.  KS  W

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Renovieren  Fassade

Echte Multitalente: Ob als Pflaster oder an der Fassade – Klinker schaffen ein besonderes Flair und sind dabei absolut pflegeleicht. 

FOTO: EPR/AKA KLINKER

Fassaden mit Klinker überzeugend gestalten Eine Klinkerfassade gibt dem Haus ein unverwechselbares Aussehen. Setzen sich Farb- und Formgebung bei der Außenanlage fort, entsteht ein harmonisches Gesamtbild.

B

auen mit Klinker war früher traditio­ nell in Norddeutschland angesiedelt, heute ist es in ganz Deutschland verbreitet. Aus gutem Grund, denn Klinkerfassaden und -wege sind unemp­ findlich gegen Wind und Wetter, praktisch wartungsfrei und bleiben trotzdem dauerhaft schön. Die Vielfalt ist groß. Wer sich für den Klassiker entscheidet, kann zwischen mehr als 150 Farben, verschiedenen Oberflächen und

Wärmedämmung

diversen Fugengestaltungen wählen. Fenster, Dagegen vermitteln rotblaue und tiefblaue Türen und Zierleisten können weitere farbige Klinker ein beruhigendes Gefühl; violette Zie­ Akzente setzen. gel schaffen ein exklusives Ambiente. Modern und dennoch freundlich wirken lichtgraue und weiße Klinker, die auch aus edler Kera­ Farbwirkung und Fugenoptik Die klassischen rot getönten Klinker wirken mik erhältlich sind. blitzblank und rufen angenehme Assoziati­ Reizvoll sind verschiedene Oberflächen­ onen an Wärme hervor. Auch Farben wie strukturen, die die Klinkerfarbe ergänzen. Die Orange, Braun und Gelb wirken stimulierend Strukturierung hängt von der Rohstoffart, dem und schaffen ein Gefühl von Vertrautheit. Herstellungsverfahren und der Oberflächen­

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FOTO: WIENERBERGER ZIEGELINDUSTRIE

FOTO: EPR/AKA KLINKER

behandlung ab. Dazu gehören die mechani­ sche Bearbeitung mittels genarbter Walzen und rotierender Stahldrahtbürsten sowie das Abschälen der glatten Presshaut. Das Einwir­ ken keilförmiger Dorne, die mit Schablonen über die Sichtflächen geführt werden, erzeugt wellige Riefen. Die Fugengestaltung bringt weitere optische und auch farbige Effekte. Die Fugen können glatt, rau, mit der Wand abschließend oder vorspringend sein. Das Quermischen von Klinkern in verschiedenen Farben sorgt ebenfalls für ein außergewöhnliches Aussehen. Dazu braucht man verschiedene Klinkersorten in unterschiedlichen Farbnuancen – und einen Fachmann, der für die gleichmäßige und gekonnte Verteilung sorgt.

Die Kombination von verschiedenfarbigen Vormauerziegel-Sorten und Fassadenelementen sorgt beim Quermischen für eine außergewöhnliche Hausansicht.

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Die Kombination Fassade und Pflasterklinker

Ein stimmiges Erscheinungsbild von Haus und Grundstück entsteht, wenn Farb- und Formgebung der Fassadenklinker bei der Gestaltung der Außenanlage wieder aufge­ nommen werden. Dabei können sich die Farben der Fassade in Wegen und Flächen wiederfinden. Optisch reizvoll sind auch Kontraste mit andersfarbigen Ziegeln. Gegensätze können hier das Gesamtbild auflockern. Pflasterklinker sind als natürlicher und extrem widerstandsfähiger Bodenbelag ideal geeignet für den Ausbau von Terras­ sen, Einfahrten und Parkflächen. Ob diago­ nal, vertikal oder im Blockverband verlegt, von schnurgeraden Kanten bis zu kreativ geschwungenen Pfaden ist alles möglich.  KS  W Haus & Markt 06-07/2017

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Energie  Heizung

Der hydraulische Abgleich sollte vom Fachmann durchgeführt werden.

FOTO: INTELLIGENT HEIZEN/VDZ

Hydraulischer Abgleich hilft sparen! Nur etwa zehn Prozent aller Heizungsanlagen in Deutschland sind bereits hydraulisch abgeglichen. Das stellt die Plattform „Intelligent heizen“ fest. Die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Anlage nicht optimal läuft, ist daher groß. Der hydraulische Abgleich ist ein wirksames Verfahren, um die Leis­tung Ihrer Heizung zu verbessern. Viele Hausbesitzer, die ein Gebäude mit einer älteren Heizungsanlage haben,wissen gar nicht, dass der hydraulische Abgleich große Auswirkungen auf Heizkosten und Komfort hat.

Was bewirkt der hydraulische Abgleich? Er stellt sicher, dass alle Heizkörper jederzeit mit genau der richtigen Menge Heizwasser versorgt sind. So kann sich die Wärme gleich­ mäßig im Haus verteilen. Je nach Heizungs­ anlage profitieren Sie dabei mit bis zu zehn Prozent Energieeinsparung – und einem spürbar höheren Wohnkomfort.

Ungleiche Wärmeverteilung bedeutet wenig Komfort

Ist die Anlage nicht richtig eingestellt, leidet der Komfort: Die Räume, die am weitesten vom Heizkessel entfernt liegen, bleiben kalt – die in Heizkesselnähe sind dagegen über­ 50 Haus & Markt 06-07/2017

GRAFIK: INTELLIGENT HEIZEN/VDZ

Optimal einstellen, maximal sparen


heizt. Häufig sorgen lediglich überdimensio­ nierte Heizungspumpen und höhere Vor­ lauftemperaturen am Heizkessel dafür, dass es in allen Räumen gleich warm wird. Doch diese Überversorgung mit Heizwasser verur­ sacht einen unnötig hohen Energieverbrauch und störende Fließgeräusche.

Um das Heizsystem richtig einzustellen zu können, berechnet der Fachmann die Heizlast für die einzelnen Räume. Die errechneten Werte werden dann an den Thermostatventilen der Heizkörper eingestellt.

Aufgabe für den Fachmann

Der hydraulische Abgleich wird vom Fach­ mann vorgenommen. Um das Heizsystem richtig einzustellen zu können, berechnet er die Heizlast für die einzelnen Räume. Auf dieser Grundlage bestimmt er die benötigte Menge Heizwasser je Raum. Die errechneten Werte werden dann an den Thermostatventilen der Heizkörper eingestellt. Voraussetzung hierfür sind allerdings voreinstellbare Thermostatven­ tile. Häufig müssen diese im Rahmen des Abgleichs nachgerüstet werden. Die Investition zahlt sich jedoch schon nach wenigen Jahren aus – denn nach einem hydraulischen Abgleich sinken die jährlichen Heizkosten. Übrigens: Mit dem Einbau einer hocheffizi­ enten, geregelten Heizungspumpe können Sie weitere Einsparungen erzielen.

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Mehrwert

Der hydraulische Abgleich ist bisher nicht vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Er ist jedoch eine Voraussetzung, wenn man die Förderprogramme der KfW nutzen will. In der Regel muss eine Anlage nur einmal ab­ geglichen werden. JU/VDZ  W

Das Hausbesitzer-Magazin

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Fördermittel ZWINGEND für die Bewilligung von Fördermitteln beim BAFA und bei den KfW-Programmen 151/152 und 430 ist der Nachweis des hydraulischen Abgleichs. Er ist jetzt auch bei der Förderung von Dämmmaßnahmen Pflicht. Mehr Informationen zu den KfW-Programmen und die entsprechenden Antragsformulare erhalten Sie im Internet unter www.kfw.de. Die Anträge können Sie direkt am Bildschirm ausfüllen und ausdrucken. Auskünfte zu den Programmen der KfW erhalten Sie auch über die kostenfreie Servicenummer 0800 539 9002 (Montag bis Freitag von 08.00 bis 18.30 Uhr).

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Energie  Erneuerbare

Moderne Brennwertheizungen (hier mit Gas) lassen sich perfekt mit solarthermischen Anlagen kombinieren.

FOTO: VIESSMANN

Eine ideale Beziehung: Brennwerttechnik und Solarthermie Im Sommer erzeugt die Solarthermieanlage ausreichend warmes Wasser im Einfamilienhaus – gratis und CO2-neutral. Doch in den sonnenarmen Monaten braucht sie einen guten Partner an ihrer Seite, damit niemand kalt duschen oder frieren muss. Mit Sonnenenergie lassen sich laut Platt­ form Intelligent heizen, die vom Spitzenver­ band der Gebäudetechnik (VdZ) betrieben wird, im Jahr durchschnittlich 50 bis 60 Prozent des Warmwasserbedarfs decken – und entsprechende Energiekosten sparen. Auch zur Heizungsunterstützung können Solarthermieanlagen beitragen. Doch als alleinige Wärmequelle reichen sie hierzu­ lande in der Regel nicht aus.

Intelligentes Heizsystem

Besonders sinnvoll ist nach Meinung vieler Experten die Kombination von Solarthermie und Brennwertheizungen. Moderne Gasoder Ölbrennwertkessel sind sehr energie­ effizient. Denn sie nutzen – anders als konventionelle Heizungen – auch die Kon­ densationswärme aus den Abgasen, die bei

der Verbrennung der Energieträger ent­ steht. Während Standardkessel nur Nut­ zungsgrade von etwa 70 Prozent erreichen, erzielen moderne Brennwertkessel Wir­ kungsgrade von fast 100 Prozent – und spa­ ren gegenüber alten Kesseln bis zu 30 Pro­ zent Brennstoffe und Energie. In Kombination mit einer Solarthermieanlage sind laut Intelligent heizen sogar Energieeinspa­ rungen von bis zu 40 Prozent möglich. Außerdem sinken CO2- und Schadstoffbe­ lastung deutlich. Voraussetzung ist, dass die Anlage richtig dimensioniert und auf das jeweilige Haus und seine Bewohner abgestimmt ist. Des­ halb sollte man Planung und Installation immer Fachleuten überlassen. So muss zunächst vor dem Kauf des Brenn­ wertkessels der Wärmebedarf des Hauses

genau berechnet und die Größe des Kessels dem Bedarf angepasst werden. Auch die Größe der Solaranlage muss sich am tatsäch­ lichen Wärmebedarf orientierten. Üblich sind für einen Vier-Personen-Haushalt je nach Kollektortyp vier bis sechs Quadrat­ meter Kollektorfläche. Der Solarspeicher sollte nach Einschätzung der VdZ-Experten den anderthalb bis zweifachen Tagesbedarf an Warmwasser fassen. Ist der Solarspeicher zu groß, muss das Wasser oft mit Erdgas oder Öl nachgeheizt werden.

Wann rechnet sich der Heizungstausch?

Wie viel Modernisierer durch eine moderne Brennwertheizung sparen können, hat die Klimaschutz-Beratungsstelle Co2online am Beispiel eines 1983 gebauten Einfamilien­

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Bodengleiche Duschen Barrierefreie Badgestaltung Kompletter Umbauservice aus Meisterhand 3D-Badplanung | Moderne Systeme hauses mit 125 Quadratmeter Wohnfläche und einem Jahresverbrauch von 19.000 Kilo­ wattstunden (kWh) berechnet. Dabei wur­ den ein Energiepreis von durchschnittlich 7,6 Cent/kWh sowie eine jährliche Preis­ steigerung von sieben Prozent zugrunde gelegt. Wird das Beispielhaus mit einem Standard­ kessel beheizt, müssen jährlich 3.050 Euro Energiekosten einkalkuliert werden, mit einem modernen Brennwertkessel nur 2.390 Euro. Die Hauseigentümer sparen also rund 660 Euro pro Jahr. Die durchschnittlichen Kosten von etwa 7.700 Euro für einen neuen Brennwertkessel inklusive Montage amorti­ sieren sich demnach in etwa sieben Jahren. Wird zusätzlich eine Solarthermieanlage zur Warmwasserversorgung installiert, sinken die Verbrauchskosten auf etwa 2.100 Euro. Die Eigentümer sparen jährlich zwar mehr als 950 Euro, die Amortisationszeit verlän­ gert sich allerdings durch die höheren Inves­ titionskosten von rund 19.000 Euro auf etwa elf Jahre.  CO2ONLINE/INTELLIGENT HEIZEN/EWS  W

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Mehr Informationen Die KfW fördert im Rahmen der Programme 430 „Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss“ und 151/152 „Energieeffizient Sanieren – Kredit“ den Austausch veralteter Heizungen gegen neue Brennwertheizungen mit zinsgünstigen Darlehen oder Zuschüssen. Die Solarthermie-Förderung 2017 des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beträgt für Solarthermie­anlagen zur Heizungsunterstützung mindestens 2.000 Euro, für Solarthermieanlagen zur Warmwasserbereitung gibt’s mindestens 500 Euro. Lassen Hauseigentümer beim Einbau einer förderfähigen Solaranlage gleichzeitig eine Heizung mit Brennwerttechnik installieren, erhalten sie (zusätzlich) einen sogenannten Kesseltauschbonus in Höhe von 500 Euro.

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Nicht für alle geeignet

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SOLARTHERMIE ist laut Energie­ beratung der Verbraucherzentralen vor allem für Haushalte ab etwa drei bis vier Personen geeignet. Eine Anlage ist nach Einschätzung der Energieexperten insbesondere dann sinnvoll, wenn sie einen erheblichen Teil des Warmwasserbedarfs decken kann. In kleineren Haushalten ist der Warmwasser­ verbrauch häufig zu gering.

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Energie  Förderprogramm

Solarkollektoren auf dem Dach. Das neues Förderprogramm der Region hilft bei der Finanzierung.

FOTO: CORONA SOLAR

Regionsversammlung beschließt Solarwärme-Richtlinie Das neue Programm zur Förderung von Solarkollektoranlagen tritt am 1. Juli in Kraft. Die Regionsversammlung hat im Mai beschlos­ sen, Solarwärmeanlagen durch eine neue För­ derrichtlinie zu unterstützen. Die „Richtlinie über die finanzielle Förderung von Solarkol­ lektoranlagen in der Region Hannover“ wen­ det sich an Privat­personen und tritt am 1. Juli 2017 in Kraft. „Die Solarenergie spielt im Mix der erneu­ erbaren Energien eine wichtige Rolle“, sagt Professor Dr. Axel Priebs, Umweltdezer­ nent der Region Hannover. „Der forcierte Ausbau von Solaranlagen ist unerlässlich, um unser Ziel einer klimaneutralen Region bis 2050 zu erreichen. Er bietet zudem die Chance, die Bevölkerung als Hauptakteur im Klimaschutz aktiv einzubinden und

an der regionalen Energiewende zu beteiligen.“

Voraussetzungen für die Förderung

Die Anlage muss gemäß den „Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt“ des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkont­ rolle (BAFA) gefördert werden. Die Zuwendung der Region beträgt maximal 1.000 Euro pro AnlageundhängtvondergewährtenBAFA-För­ derung ab. „Die Region ergänzt das bestehende Bundesförderprogramm und schafft für ihre Einwohnerinnen und Einwohner einen zusätzlichen Anreiz, um in eine SolarwärmeAnlage zu investieren“, verdeutlicht Priebs.

Förderfähig sind neu errichtete Solar­ kollektoranlagen zum Bereiten von Warm­ wasser beziehungsweise zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunter­ stützung. Die Erweiterung bestehender Solarwärmeanlagen kann ebenfalls geför­ dert werden. RED.  W Mehr Informationen 300.000 Euro Fördermittel stehen für die Solarwärme-Richtlinie bereit, Anträge können ab Juli 2017 bis Ende Oktober 2020 gestellt werden. Die Klimaschutzleitstelle Region Hannover wird das neue Förderprogramm betreuen. Sie ist per E-Mail an klimaschutzleitstelle@ region-hannover.de erreichbar.

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Energie  Elektroinstallation

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Die intelligente Gebäudetechnik ist schon heute fester Bestandteil einer modernen Elektroinstallation und entwickelt sich rasant weiter. Gesteuert wird smarte Haus­ automation entweder über eine zentrale Steuereinheit im Haus oder mobil per Lap­ top, Tablet und Smartphone. Dafür stehen zwei Systeme zur Verfügung. Die drahtlose

Tipp zum Nachlesen

Zwei-Wege-Funktechnologie eignet sich besonders zur Nachrüstung. Da keine Lei­ tungen verlegt werden, müssen auch keine Wände aufgestemmt werden. Bei Auszug kann das System mitgenommen werden. Wird bei einer Sanierung neue Elektrik ein­ gebaut, ist ein kabelgebundenes System empfehlenswert. „Ist eine Hausautomation einmal programmiert, übernimmt sie völlig selbstständig tägliche Routineaufgaben im Bereich Gebäudetechnik“, erklärt Hartmut Zander von der Initiative Elektro+.

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Elektroinstallation

Haus & Markt 06-07/2017

Energieverluste lassen sich wirksam verhin­ dern, wenn die Rollläden rechtzeitig bei Einsetzen der Dämmerung automatisch he­runterfahren. Wer zusätzlich die Heizung und Fenster-/Türkontakte einbindet, kann die Effizienz weiter steigern: Das System erkennt ein gekipptes Fenster bei laufender Heizung und fährt die Heizkörper automa­ tisch herunter. Auch wenn die Bewohner das Haus verlassen, schaltet das System die Hei­ zung auf Energiesparmodus.  KS  W

Mehr Komfort, mehr Sicherheit

ELEKTROINSTALLATION im Smart Home: Dazu hat die Initiative Elektro+ eine Broschüre herausgebracht, die umfassend über das Thema informiert. Sie steht zum kostenlosen Download bereit unter www.elektro-plus.de/downloads

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Energieeffizienz

FOTO: ELEKTO+

ECK ist einer amit bei starkes

individuell programmierten Szenen sind möglich. Bei längerer Abwesenheit über­ nimmt eine automatische Licht- und Roll­ ladensteuerung die Aufsicht: Innen- und Außenbeleuchtung werden per Zufalls­ prinzip ein- und ausgeschaltet. Rollläden fahren selbstständig hoch und runter. So wirkt das Haus bewohnt, potenzielle Einbre­ cher werden abgeschreckt. Eine mobile Steuerung per Smartphone oder Tablet ermöglicht die volle Kontrolle über das Haus auch aus der Ferne: So kann die Markise bei einem aufziehenden Gewitter auch von unterwegs einfahren werden. Ein zusätzli­ ches Sicherheitsplus sind integrierte Funk-Rauchmelder und IP-Kameras, optio­ nal mit E-Mailfunktion zur Überwachung.

Wolfgang Wantosch

Telefon (05 11) 84 83 60

Telefax (05 11) 84 83 611

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Extra  Finanzierung

Rechtzeitige Planung der Anschlussfinanzierung schafft Freiräume.

FOTO: RUDIRUD - PIXELIO.DE

Verpassen Sie nicht den Anschluss! Nichts ist wichtiger bei der Baufinanzierung als Kontinuität. Mit einem Forwarddarlehen sichern Sie sich frühzeitig die besten Konditionen. Irgendwann ist es so weit: Nach 5, 10 oder 15 Jahren läuft die Zinsbindung aus. Was ist also zu tun? Beim alten Anbieter bleiben oder doch lieber die Bank wechseln? Das ist natürlich immer eine Frage der Konditionen. Daher sollte man sich spätestens ein Jahr vor Ablauf der Zinsbindung einen Überblick über die Bauzinsen verschaffen. Ist zu erwarten, dass die Zinsen steigen, sollten Kreditnehmer schnell handeln.

Planung der Anschlussfinanzierung schafft Freiräume

Bei der jetzigen Zinssituation bleibt prak­ tisch nur der Weg nach oben; es ist nicht zu erwarten, dass die Zinsen weiter sinken. Die Inflationsrate legte in Deutschland in den letzten Monaten leicht zu. Dies gilt als Vor­ bote einer Zinserhöhung. Wann diese ein­ tritt, lässt sich nicht voraussagen. Wer auch in Zukunft günstige Bauzinsen behalten

möchte, sollte also handeln. Das Instrument der Wahl ist das Forwarddarlehen, manch­ mal auch als Vorratsdarlehen bezeichnet. Dadurch kann man sich bis zu fünf Jahre vor Ablauf des Darlehens den aktuellen Zinssatz sichern. Der Vorteil: Schon heute lassen sich so die Konditionen und damit die finanziel­ len Verpflichtungen von morgen planen. Einen kleinen Wermutstropfen hat die Sache aber: Abhängig von der Vorlaufzeit zwischen Vertragsabschluss und Darlehens­ übernahme können Zusatzkosten anfallen. In der Regel verlangen Anbieter einen Zins­ aufschlag für jeden Monat, für den der Zins­ satz im Voraus gesichert wurde. Je nach Laufzeit beträgt der Aufschlag zwischen 0,01 und 0,03 Prozent.

Genau nachrechnen

Wer sich beispielsweise die Zinsen für ein Jahr im Voraus sichert, muss mit einem Zins­

aufschlag von 0,01 % x 12 Monate rechnen, das sind insgesamt 0,12 % – für die gesamte Darlehenszeit. Bei längeren Vorlaufzeiten liegt der Zinsauf­ schlag meist bei 0,03 %. Bei 36 Monaten würde dies einen Aufschlag von 1,08 % bedeuten. Ob sich ein Forwarddarlehen bei einem so langen Zeitraum und so hohen Aufschlägen lohnt, ist fraglich. Es besteht immer das Risiko, dass sich Zinsen nicht so entwickeln wie erwartet. Möglicherweise zahlt der Kredit­nehmer bei einem Forwarddarlehen letztendlich mehr als bei einem zeitnahen Abschluss zum Ende der regulären Dar­ lehenslaufzeit. Wer sich etwa 12 bis 18 Monate vor Ablauf der Zinsbindung mit dem Thema beschäftigt, ist auf der sicheren Seite. Denn dann sind in der Regel die Zinsen zu Beginn des neuen Finanzierungsabschnitts gut abschätzbar.

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Wenn das Ende der Zinsbindung naht

Doch auch ohne Forwarddarlehen kann eine Anschlussfinanzierung gut geregelt werden. Spätestens drei Monate vor Ablauf der Zins­ bindungsfrist meldet sich in der Regel der bisherige Kreditgeber und weist auf den Ablauf hin, meist mit einem Angebot zur Verlängerung. Denn Kreditgeber möchten zuverlässige Kunden, die ihren Darlehens­ verpflichtungen nachgekommen sind, natürlich behalten. Nur ausnahmsweise ver­ zichten Banken und Versicherungen auf ein Folgeangebot, beispielsweise weil sie ihre Konzernpolitik geändert haben. Dann muss der Kreditnehmer tätig werden und einen neuen Kreditgeber suchen.

Hier empfehlen sich die großen Baufinanzie­ rungsportale beispielsweise von Interhyp, Dr. Klein, Enderlein, Immobilienscout24 oder Baufi24. Sie können auch genutzt wer­ den, um das von der eigenen Bank vorgelegte Angebot zu vergleichen. Es ist oft schon gut, aber unter Umständen gibt es auf dem Markt inzwischen noch bessere Bedingungen. Sind auf den Portalen bessere Angebote zu finden, sollte der Kunde mit seinem bishe­ rigen Kreditgeber nochmals ein Gespräch führen. Unter Umständen lässt sich dieser auf die besseren Konditionen ein. Sonst gilt es, dem Baugeldvermittler die kompletten Unterlagen – in Kopie – zur Verfügung zu stellen, damit dieser das wei­

tere Verfahren einleitet. Nach ein paar Tagen wird die Übernahme durch den neuen Darlehensgeber verkündet. Das Dar­ lehen wird dann am Ende der Laufzeit beim alten Kreditgeber abgelöst. Nicht immer sind Vergesslichkeit oder ein Vor-sich-Herschieben Ursachen für spätes Handeln. Die Vorgehensweise, erst kurz vor Laufzeitende tätig zu werden, empfiehlt sich, wenn auf noch niedrigere Zinsen spe­ kuliert wird. Derzeit sind allerdings die Bauzinsen nach unten praktisch ausgereizt. Es ist eher mit einem gleichbleibenden Zinsniveau oder mit einem moderaten Zins­anstieg im Lauf des Jahres zu rechnen.  ES  W

Für eine sichere Zukunft

Foto: LBS

Foto: LBS

Foto: LBS

Drei Experten in Sachen Finanzierung, Bausparen und Immobilien, die Bezirksleiter des LBS-Beratungszentrums Hannover-Döhren, geben Ihnen folgende Tipps rund um das Thema Anschlussfinanzierung und Wohn-Riester-Bausparen.

Hans-Günter Pendsa

Laurence Herbst

Meik Melischko

Welche Möglichkeit hat der Immobilienbesitzer, wenn die Zinsbindung in den nächsten Monaten ausläuft?

Was ist, wenn die Zinsbindung erst in einigen Jahren ausläuft?

„Wohn-Riestern“ ist in aller Munde. Doch was versteht man konkret darunter?

Der Restkredit kann dann problemlos über einen Bausparvertrag mit einer Sofortfinanzierung abgelöst werden. Dabei sparen Sie aus der monatlichen Zins- und Tilgungs­ leistung gleichzeitig den Bausparvertrag an. Die heute günstigen Zinsen führen dazu, dass ich entweder die monatliche Rate deutlich reduzieren oder bei gleicher Rate höher tilgen und die Laufzeit verkürzen kann. Dadurch wird dann auch der spätere Folgezins heute schon günstig garantiert. Neben den LBS-Produkten bietet unser Beraterteam in Döhren auch alle Produkte unserer Vertriebspartner Sparkasse, NordLB und VGH für die Finanzierung und Vorsorge an. Wichtig ist, dass auch für bis zu 36 Monate vor Ablauf der Zinsbindung eine Sicherung über ein Forwarddarlehen erfolgen kann.

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Wenn das Zeitfenster größer als 36 Monate, also zum Beispiel noch fünf bis zehn Jahre, ist, kann sich auf eine Anschlussfinanzierung rechtzeitig vorbe­ reitet werden. Bei der aktuellen Zins­ entwicklung profitieren Sie von den sehr günstigen Zinsen für das Bauspardarle­ hen. Dann wird der Bausparvertrag ange­ spart. Das Gute an einem Bausparvertrag ist, sich auf besonders lange Zeit in die Zukunft die aktuellen Zinsen und somit auch die Rückzahlungsrate zu sichern. Interessant für ältere Bauherren und Haus­ besitzer: Das rechtzeitige Ansparen vor dem Rentenalter steigert die Möglichkeit, auch noch im höheren Alter größere Bau­ vorhaben umzusetzen, was mit „norma­ len“ Kreditfinanzierungen oft schwierig werden kann.

Bausparen mit der staatlichen Wohn-Riester-Förderung bedeutet pri­ vate Altersvorsorge durch Wohneigen­ tum. Sie ist die einzige geförderte Form der Altersvorsorge, von der man sofort etwas hat. Der Riester-Bausparer kommt durch die Nutzung der eigenen Immobi­ lie und durch den Finanzierungsvorteil weit vor dem eigentlichen Rentenalter in den Genuss seiner Altersvorsorge. Durch die Riester-Zulagen vom Staat können Bausparer in der Sparphase Eigenkapital bilden, in der Darlehensphase lassen sich dann die Zulagen als Tilgungsbeitrag ein­ setzen. Das Ergebnis: frühere Entschuldung und eine schnellere Tilgung.  RED.  W

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Extra  Finanzierung

Der Hausbau will gut geplant sein.  FOTO: EISENHANS - FOTOLIA

Sparen beim Hausbau Bauen wird immer teurer. Nicht nur das Grundstück, sondern auch das Gebäude selbst hat seinen Preis. grün und günstig

grün und günstig

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ntscheidet man sich für den Bau eines Eigenheims, lassen sich viele Möglichkeiten ausschöpfen, um preiswerter zu bauen. 1 Das Grundstück Bauplätze sind in Städten deut­lich teurer als auf dem Land. Hanglagen – mit Ausnahme von Südhängen – sollten Bauherren meiden, weil die Aufbereitung des Grundstücks teuer werden kann. Süd­hanglagen haben den Vorteil besserer Sonneneinstrahlung und sind vor kälterer Luft aus dem Norden geschützt. 2 Bauweise Es muss nicht immer Stein auf Stein sein. Fertighäuser bieten inzwischen

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ähnlichen Komfort. Innerhalb weniger Tage ist solch ein Haus erstellt. Der Vorteil: Der schnelle Einzug in die eigenen vier Wände spart Zeit und auch Geld. 3 Hausgrundriss Durch eine geschickte Raumaufteilung lässt sich Raum gewinnen. Außer­ dem sinken die Baukosten, wenn Küche, Wohnzimmer und Essbereich zusammen­gelegt werden. 4 Keller und Garage Wer auf einen Keller verzichtet, spart häufig 10.000 bis 20.000 Euro ein. Der fehlende Platz – beispielsweise für Gartengeräte – lässt sich durch kleine Hütten auf dem Grundstück ausglei­ chen. Schon für weniger als 2.000 Euro gibt es gute, wetterfeste und haltbare Varianten. Nicht ganz so viel wie bei einer Unter­ kellerung kann der Bauherr einsparen, wenn er auf eine Garage verzichtet. Bereits der Wechsel auf einen Carport

kann ein Plus in vierstelliger Höhe bringen. 5 Eigenleistungen Auch die sogenannte Muskelhypothek reduziert die Kosten. Allerdings sind sehr hohe Einsparungen meist nicht zu erzielen. Dennoch: Tapezieren, Estrich auftragen, Trockenbauelemente anbrin­ gen oder den Garten anlegen können viele. Wer aber seine Fähigkeiten falsch einschätzt, muss mit hobbyhandwerk­ lichen Provisorien leben – oder mitunter teuer durch Handwerker nachbessern lassen. Dann wäre es besser gewesen, gleich einen Handwerker einzuschalten, der Einsatz des Profis spart nicht nur Geld, sondern auch Zeit und Nerven. 6 Architekt Auch wenn es im ersten Moment überraschend klingt: Ein Architekt kann ebenfalls helfen, die Kosten beim Bauen zu senken. Wichtig ist hierbei, eine eigene Kostenplanung für das Gebäude aufzustellen und dann gemeinsam mit

dem Architekten an die Details der Bau­ planung zu gehen. Der Architekt kann anhand der Vorgaben beim Briefing für eine optimale Gestaltung des Hauses auch unter Kosten-Gesichtspunkten sorgen. Idealerweise schreibt man im Architektenvertrag eine Erfolgsprämie fest, die gezahlt wird, wenn das Kosten­ ziel erreicht wird. 7 Bad und Küche Diese beiden Räume sind meist die aufwendigsten im gesamten Haus. Deshalb schlummern hier auch große Einspar­potenziale. So erweitert eine bodengleiche Dusche den begehbaren Teil des Badezimmers; sie ist preis­ werter – und man plant schon fürs Alter. Weitere Kosten lassen sich sparen, wenn man Fliesen nur dort anbringt, wo Spritzwasser oder – beim Kochen – Fettspritzer drohen. Auch Einbau­ schränke in Bad oder Küche sind nicht nur praktisch, sondern auf Dauer güns­ tiger. ES  W


Mehr Unabhängigkeit

FOTO: EPR/LIFTA

Seit dem 1. Januar 2017 gilt das Pflege­ stärkungsgesetz II. Die wichtigste Änderung: Fünf Pflegegrade lösen die bisherigen drei Pflegestufen ab. Die Leistun­ gen der Versicherung werden erhöht, um die Selbstständigkeit Pflegebedürftiger zu stärken. Dazu gehört auch die Anschaffung eines Treppen­ lifts – diese wird mit bis zu 4.000 Euro gefördert. Finanzielle Unterstützung gibt es von der Pflegeversicherung sowie von der KfW. Web-Wegweiser lifta.de

Ein Stückchen Komfort

Barrierefreiheit und ansprechende Optik müssen sich nicht ausschließen. Komfort kann auch schön sein, wie die Beispiele beweisen, die wir für Sie zusammengetragen haben.

FOTO: EPR/INADA FAMILY

Entspannung auf Knopfdruck Rückenbeschwerden sind für viele Menschen ein schmerzvol­ les Problem. Die Massagesessel von Inada Family steigern das Wohlbefinden. Jede Einheit soll die vitalisierende Regenera­ tion des gesamten Körpers fördern und auch gegen Verspan­ nungen, Kopfschmerzen und Schlafstörungen helfen. Der Massagesessel Dream Wave blickt auf sieben Jahre Entwick­ lungszeit zurück. Ob Ganzkörpermassage, gezielte Nacken­ massage oder weitere Programme – nach 15 Minuten fühlt man sich laut Hersteller deutlich besser.

Barrierefreies Badezimmer Das Badezimmer ist für die altersgerechte Ausstattung der eigenen vier Wände besonders wichtig. Denn gerade bei der Körper­pflege nimmt man nur ungern fremde Hilfe an. In einem barrierefreien Bad kommt man auch dann noch alleine zurecht, wenn die Kräfte im Alter nachlassen. Einen leichteren Einstieg in die Badewanne bietet das Magic Bad. Die Wannentür wird maßgefertigt und kann individuell an die Bedürfnisse der Bewohner angepasst werden. Die Einbaumaßnahme eignet sich spe­ ziell dann, wenn nicht gleich das ganze Bad umgestaltet werden soll. Web-Wegweiser klein-badkonzepte.de

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FOTO: MAGIC BAD, KLEIN BAD-KONZEPTE

Web-Wegweiser inada-massagesessel.de


Speziall  Abenteuer Alter

FOTO: EPR/SCHLÜTER-SYSTEMS

Wohnen ohne Grenzen In diesem Musterhaus sind drei Wohngeschosse sowohl mit einer Eichentreppe als auch mit einem Senkrecht-Aufzug mit­ einander verbunden. Die Idee der Barrierefreiheit zieht sich durch alle Wohnräume: schwellenlose Türen, unterfahrbare Arbeits- und ausreichend große Bewegungsflächen – das wohn­ liche Ambiente kommt dabei für keinen Bewohner zu kurz. Auch die Haustechnik ist auf dem neuesten Stand: Durch die Wärmegewinntechnik mit kontrollierter Be- und Entlüftung und einer Brauchwasserwärmepumpe erreicht das barriere­ freie Wohnhaus den Standard eines KfW-Effizienzhauses 55. Web-Wegweiser schwoerer-epr.de FOTO: EPR/SCHWÖRERHAUS

Licht macht Laune In diesem Satz steckt mehr Wahrheit, als man zunächst glaubt. Denn die richtige Beleuchtung steigert das Wohlbefinden und kann somit die Stimmung im wahrsten Sinne des Wortes auf­ hellen. Dementsprechend spielt Licht bei der Gestaltung von Räumen eine entscheidende Rolle. Und auch der Sicherheits­ aspekt sollte nicht unterschätzt werden. Mit der Licht-Profil­ Technik Schlüter-Liprotec können Bauherren in jeder Einbau­ situation die passenden Lichtakzente setzen. Direkt oder indirekt, warmweißes oder Tageslicht, weiß oder farbig – hier findet jeder seine persönliche Lieblingsbeleuchtung. Web-Wegweiser schlueter.de

FOTO: DJD/TOPATEAM NOLTE

Weg mit den Barrieren Eine Voraussetzung für die Selbstständigkeit in jeder Lebenssituation sind Räume ohne Gefahrenquellen. So kann die Einrichtung älteren Menschen zum Beispiel in der Küche mit praktischen Details buch­ stäblich entgegenkommen: Schränke mit breiten Auszügen können das Bücken erleichtern. Praktisch sind möglichst kurze Wege vom Herd zum Essplatz. Und wer in der Küche keinen Platz für einen separaten Esstisch hat, kann sich vom Holzfachbetrieb ein Schrank­ element umbauen lassen. Außerdem ist der Einbau einer Schiebetür zur Küche eine praktikable Möglichkeit, um zusätzlichen Raum zu schaffen. Web-Wegweiser topateam.com

Zeigen Sie unseren Lesern, was Sie können! Infos: Telefon 0511 8550-2651

Erleben Sie exklusives Wohnen mit Service! 57 barrierefreie Wohnungen nach neuesten Bau-und Energiestandards 2- bis 4-Zimmer-Mietwohnungen von ca. 45 m² bis ca. 120 m² mit Loggia, Balkon oder Terrasse, sieben rollstuhlgerechte Wohnungen • Service- und Betreuungskonzept mit individuellen Leistungen Info rma tion en unt er • Sauna- und Fitnessbereich direkt im Haus 080 0 0019214 (gebührenfrei) • Tagespflege mit 18 Plätzen • •

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Johanniter-Quartier Kirchrode Haus & Markt 06-07/2017

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Spezial  Abenteuer Alter

Komfortabel und schick: Wohnen ohne Barrieren Besitzer barrierearmer Eigenheime profitieren gleich doppelt: Sie genießen schon heute höheren Wohnkomfort und müssen im Alter nicht umziehen.

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eutschland wird älter: Im Jahr 2030 werden nach den Prognosen des Statistischen Bundesamts mehr als 22 Millionen Deutsche über 65 Jahre alt sein – rund ein Drittel mehr als heute. Das Thema „Wohnen im Alter“ gewinnt daher immer mehr an Bedeutung. Schließlich möchte jeder möglichst lange selbstständig leben – und das am liebsten in der gewohnten Umgebung. Laut TNS Infratest wünschen sich mehr als 80 Prozent der Immobilienbesitzer in Deutschland, auch im Alter noch zu Hause zu wohnen, ohne auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. Allerdings zeigen Berechnungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), dass derzeit lediglich zwei Prozent des gesamten

Wohnungsbestands in Deutschland alters­ gerecht gestaltet sind. Der Handlungsbedarf ist entsprechend hoch.

Wohnkomfort ist keine Sache des Alters

Das eigene Haus oder die eigene Wohnung können die Grundlage für ein langes selbst­ bestimmtes Leben sein. Wer bereits beim Bau, Kauf oder bei der Modernisierung des Eigenheims auf Barrierefreiheit achtet, pro­ fitiert gleich mehrfach: im Alter durch miet­ freies Wohnen, ohne noch einmal umziehen zu müssen. Und schon heute durch höheren Wohnkomfort. „Ein stufenloser Zugang, breite Türen und eine bodengleiche Dusche

sind für ältere Menschen wichtig, damit sie in den eigenen vier Wänden unabhängig und mobil sind. Aber sie erleichtern auch jungen Familien mit Kindern den Alltag. Darüber hi­n­ aus ist ein offenes Raumkonzept hochmodern und sorgt für ein großzügiges, angenehmes Ambiente“, sagt Sven Schüler von der LBS.

Rechtzeitig investieren

Die Kosten für einen barrierearmen Umbau sind überschaubar. Sie liegen laut Pestel-­ Institut im Schnitt bei rund 15.000 Euro pro Wohnung. Zudem gibt es Finanz­spritzen vom Staat, etwa durch die KfW-Bank oder För­ dermittel der Bundesländer. „Wer heute schon in sein Eigen­ heim investiert und die Immobilie fit fürs Alter macht, kann jetzt schon die Vorteile genie­ ßen und ist für die Zukunft gut gerüstet“, so Sven Schüler.  LBS/JU  W Mehr Informationen Auch bei Modernisierungen ist neben der guten Planung die passende Finanzierung der entscheidende Erfolgsbaustein. Ein Blick auf www.lbs.de/ modernisieren kann hier helfen.

GRAFIK: LBS

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Spezial  Abenteuer Alter

Weniger Barrieren – mehr Förderung Ob bodengleiche Dusche, intelligentes Assistenzsystem oder breitere Wohnungstüren – Eigenheimbesitzer, die Barrieren reduzieren und ihr Zuhause altersgerecht umbauen, können für die Modernisierung Zuschüsse in Anspruch nehmen. Die Fördermöglichkeiten auf einen Blick. Die KfW-Bank fördert mit dem Programm „Altersgerecht Um­ bauen“ Modernisierungsmaßnah­ men, die den Wohnkomfort und die Sicherheit erhöhen sowie Bar­ rieren reduzieren. Zu den förder­ berechtigten Maßnahmen zählen zum Beispiel die Reduzierung von Barrieren in Zugangsbereich und Wohnraum, der Umbau von Bade­ zimmern, etwa durch den Einbau einer bodengleichen Dusche, sowie die Installation von Treppen­ liften, Rampen und Assistenz­ systemen. Gefördert werden die

zuschuss an. Dieser beträgt maxi­ mal 6.250 Euro je Wohneinheit. Das Förderprogramm kann von allen Privatpersonen – unabhängig von Alter und Familienstand – beansprucht und mit einem Bau­ sparvertrag kombiniert werden. Lange selbstbestimmt im eigenen Heim leben – Förderprogramme FOTO: LBS machen es möglich.

Umbauten mit zinsvergünstigten Darlehen bis maximal 50.000 Euro je Wohneinheit. Alternativ bietet die KfW einen Investitions­

Regionale Förderprogramme

Modernisierer können ggf. auch bei kommunalen Institutionen ihrer Region Fördermittel beantragen, wenn sie im Eigenheim Barrieren reduzieren. Form und Höhe der Zuschüsse variieren von Bundesland zu Bundesland. So bezuschusst etwa das Thüringer Landesverwaltungs­ amt einen Umbau mit bis zu 10.000 Euro, von der Hamburgischen Inves­ titions- und Förderbank gibt es sogar bis zu 15.000 Euro. Die Investitions­ bank Berlin (IBB) unterstützt die barrierearme Wohnraumanpassung mit einem zinsverbilligten Darlehen: Auf den Kredit der KfW-Banken­ gruppe gewährt sie pro Jahr zusätz­ lich eine weitere nominale Zins­ subvention von bis zu 0,6 Prozent. Eine Übersicht über die Fördermit­ tel in den einzelnen Bundesländern sowie über die jeweiligen Konditio­ nen stellt das Bundeswirtschafts­ ministerium zur Verfügung unter www.foerderdatenbank.de.

Wohn-Riester

Mit Wohn-Riester unterstützt der Staat nicht nur beim Erwerb des Eigenheims. Wohn-Riester-Sparer können ihren riestergeförderten Bausparvertrag auch für den alters­ gerechten Umbau ihrer Immobilie einsetzen. Dazu müssen sie mindes­ tens die Hälfte der Investitions­ summe für Maßnahmen aufwenden, die den DIN-Vorgaben für barriere­ freies Bauen entsprechen und auch mit dem restlichen entnommenen Guthaben Barrieren in oder an der Immobilie reduzieren. Wer sein Eigenheim schon länger als drei Jahre besitzt, muss außerdem min­

destens 20.000 Euro investieren, ansonsten 6.000 Euro. Für Umbau­ kosten, die durch die Wohn-Ries­ ter-Förderung finanziert werden, dürfen keine anderen Förderpro­ gramme genutzt werden.  LBS  W

Gut zu wissen BARRIEREFREI oder schwellenfrei, das ist hier die Frage. Achten Sie beim Kauf oder Umbau einer Immobilie auf den diesen Unterschied Barrierefreie Gebäude müssen die in der DIN-Norm 18040-2 festgelegten Mindest­standards erfüllen. Dazu zählen zum Beispiel ein stufenloser Zugang zum Haus und eine stufenlose Innengestaltung sowie ausreichend Bewegungs­flächen in den Räumen. Eine Immobilie gilt als barrierefrei, wenn sie für alle Menschen gleichermaßen ohne fremde Hilfe zugänglich ist. Der Begriff schwellenfrei hingegen ist nicht genau definiert. In einer schwellenfreien Immobilie sind die Barrieren zwar reduziert, sie müssen aber nicht komplett entfallen. Dank einer großzügigen Raumgestaltung und vielen ebenerdigen Flächen wirkt sie häufig modern. Schwellenfreiheit steigert den Wohnkomfort für die Bewohner.

Barrierefreiheit im Eingangsbereich.

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FOTO: LBS

KfW-Förderprodukte


1963 – 2013

FOTO: POSTBANK

Täglich ein frisch gekochtes Mittagessen!

Ein Immobilienkauf im Seniorenalter will gut kalkuliert sein.

Immobilienerwerb im Alter Die sogenannte Wohnimmobilienkreditrichtlinie kann die Hürden für die Darlehensvergabe unter bestimmten Bedingungen erhöhen. Grundsätzlich sind Banken verpflichtet, nur solche Baudarle­ hen zu vergeben, die Erwerber zu Lebzeiten aus laufenden Einnahmen vollständig zurückzahlen können. Ein zu erwarten­ der Wertzuwachs der Immobilie, den Kreditinstitute noch vor zehn Jahren bei einer Finanzierung berücksichtigen konnten, spielt aufgrund neuer gesetzlicher Vorgaben – der sogenannten Wohnimmobilienkreditrichtlinie – keine Rolle mehr.

Maßgeblich: der Einzelfall

Auf den ersten Blick ungünstige Voraussetzungen für alle über 50-Jährigen. Kreditgebern kann das Ausfallrisiko zu hoch erscheinen. „Wir prüfen aber immer den Einzelfall“, erklärt Angelika Sosnowski von der BHW Bausparkasse. Zwar sinken im fortgeschrittenen Alter die Einnahmen, doch die Generation 50 und 60 plus hat häufig den Vorteil, schon ein Vermögen auf der hohen Kante zu haben. „Auch Einmalzahlungen aus einer Lebensversicherung oder einem Erbe werden als Eigenkapital bewertet“, sagt Sosnowski. „So bekommt man bessere Kondi­ tionen.“

Überzeugen Sie sich von unseren Vorteilen: • Täglich 7 leckere Menüs zur Auswahl • Zu jedem Menü bekommen Sie ein leckeres Dessert

Realistisch einschätzen

• 2 Wochenend- und Feiertagsmenüs • Keine Vertragsbindung und kein

Zum Eigenkapital gehört auch das Guthaben aus einem Bau­ sparvertrag, inklusive Fördergeldern – Wohnungsbauprämie, Arbeitnehmersparzulage, Riester-Förderung. Wie bei allen Erwerbern gilt: Die finanziellen Möglichkeiten realistisch ein­ schätzen! Die Expertin: „Höhere Tilgungsraten von drei oder mehr Prozent und auch Sondertilgungen verkürzen die Dar­ lehenslaufzeit spürbar.“ Wer solide kalkuliert, hat also gute Chancen, mit Renteneintritt bereits in einer lastenfreien Immobi­lie zu wohnen. JU/BHW  W Haus & Markt 06-07/2017

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Spezial  Abenteuer Alter

Ein eingeschossiger Bungalow ohne Treppen ist praktisch für Senioren. 

FOTOS: DJD/SMART HOUSE GMBH

Senioren können lange selbstständig in ihrem eigenen Haushalt leben.

Kleine Helfer mit großer Wirkung Moderne Hauskonzepte für Senioren bieten technische Unterstützung im Alltag. Beim Stichwort altersgerechtes Wohnen ging es bislang hauptsächlich um das barriere­ freie Leben mit breiteren Türen, bodentiefen Duschen und ebenerdigen Einund Ausgängen. Moderne Wohnkonzepte bieten jedoch mehr, damit Menschen auch im Alter noch selbstständig und komfortabel in den eigenen vier Wänden leben können. Hier sind einige Denkanstöße für alle, die das Wohnen im Alter planen.

1. Ausstattung für mehr Komfort

Senioren sollten auf eine Innenausstattung Wert legen, die den Alltag vereinfacht. Bei

einer automatischen Nachtlichtfunktion beispielsweise schalten Bewegungsmelder im Fußbereich des Bettes ein Dämmerlicht an, wenn man im Dunkeln aufsteht. Praktisch ist auch eine Wohnungstür­ entriegelung. Sie funktioniert wie eine Fernbe­dienung und öffnet die Haustür auf Knopfdruck, sodass man mit Rollator oder Gepäck einfach durchgehen kann. Sicherheit vermitteln zudem fest installierte Notrufknöpfe im Bad und neben dem Bett. Bei Knopfdruck wird ein Pflegedienst verständigt. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.smart-house.com.

INDIVIDUELL – ATTRAKTIV – HOCHWERTIG

2. Bei der Familie bleiben

Die Bindung an die Familie ist ein weiterer Punkt, der vielen Senioren wichtig ist. Mit einem modularen Anbau ans Haus von Sohn oder Tochter können Eigenständigkeit und Nähe zu den Kindern in Einklang gebracht werden. Ein Anbau mitsamt den vorgestellten Extras kann entweder mit einem Durchbruch direkt an das Hauptwohnhaus angeschlossen werden oder als Einzelmodul beziehungsweise Modulkombination autark auf dem gleichen Grundstück stehen. Einige Beispielbilder gibt es auf www.rgz24.de/ Modulhaus.

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INNEN- & DACHAUSBAU MÖBELBAU & -DESIGN LADEN- & TRESENBAU FENSTER & TÜREN PARKETT & BODENBELÄGE

Telefon (05132) 57467 | www.tischlerei-hofmann.de 66 Haus & Markt 06-07/2017


von apetito

Gut leben–gut essen. LECKERES AUS DER LANDHAUSKÜCHE

Genießen Sie unsere leckeren Mittagsgerichte in großer Auswahl. Ihr Gericht wird auf dem Weg zu Ihnen in unserem FrischeMobil schonend fertig gegart und kommt ofenfrisch auf Ihren Tisch. Heiß gebracht – an Bord fertig gegart.

Auch ein modulares Haus bietet viel Platz. So fühlen sich Bewohner mit Gehhilfen oder im Rollstuhl wohl.

Rufen Sie uns an:

05 11 - 80 90 88 56 www.landhaus-kueche.de Landhausküche – eine Marke der apetito AG, Bonifatiusstraße 305, 48432 Rheine

3. Unterstützung bei nachlassendem Gedächtnis

Für sehr vergessliche Senioren gibt es ebenfalls spezielle Hilfen. In dem Musterhaus kann man sich über das Paket „Unterstützung bei nachlassender Alltagskompetenz“ informieren. Darin enthalten sind unter anderem eine Herdüberwachung, die das Küchengerät bei zu starker Hitze oder Rauchentwicklung automatisch abschaltet, und ein Tablettenkarussell, das dreimal täglich an die Einnahme von Medikamenten erinnert. DJD W

ramm: Das volle Prog om/sovdnds www.facebook.c

VD“ 00 Jahre So10 -18 Uhr Aktionswocheder„1 | over Marktkirche, Hann tz an 7.-11.6.2017 | Pla

Modularer Hausbau

Musik, Mitmach-Aktionen und Informationen von Niedersachsens größtem Sozialverband

MODULHÄUSER werden in der klassischen Holzständerbauweise komplett in der Produktionshalle des Anbieters gefertigt und in einem Stück zur Baustelle geliefert. Durch die Produktion in der wetterfesten Werkshalle ist die Bauzeit fest kalkulierbar: Innerhalb von sechs bis acht Wochen ist ein Hausmodul beispielsweise von Smart House in der Regel gebaut. Gerade für Seniorenwohnungen sind schlüsselfertige Versionen gefragt, bei denen sich der Hersteller auch um den Innenausbau und alle Sanitärinstallationen kümmert.

FOTO: DJD/SMART HOUSE GMBH

Feiern Sie mit uns unser 100-jähriges Jubiläum!

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11.6.2017 | 12.00

Programm: 7.6.: Aktionstag Inklusion & Sport 8.6.: Aktionstag Rente mit Talkrunde zur Zukunft der Rente 9.6.: Aktionstag Gesundheit 10.6.: Großes Familienfest mit der bekannten Band „Shanaya“ 11.6.: Großer Frühschoppen mit musikalischer Lesung von Samuel Koch Jeden Tag: Multimediale Wanderausstellung „100 Jahre SoVD. 100 Jahre Solidarität.“ Kostenlose Sozial- und Rechtsberatung

Uhr:

Musikalische Lesung mit Samuel Koch


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Frisch gekocht kommen die warmen, abwechslungsreichen Mahlzeiten direkt nach Hause. 

FOTOS: APETITO

Wohlfühlen mit einer täglich heißen Mahlzeit Warum eine ausgewogene Ernährung so wichtig ist. Ausgewogen, abwechslungsreich, lecker und heiß serviert – so muss ein Mittagessen sein, um den Rest des Tages mit neuer Energie angehen zu können. Dieser These stimmt auch Dr. Doris Becker, Leiterin der Ernährungswissenschaft und -beratung bei apetito, zu. Bestimmte Nährstoffe sind erst durch das Kochen der Zutaten für den Körper verwertbar und verträglich, zum Beispiel die Stärke in Kartoffeln. Außerdem ist eine warme Mahlzeit wichtig für das persönliche Wohlbefinden.

365 Tage im Jahr leckere Mittagsgerichte

Für alle, die sich den Aufwand des Kochens sparen möchten, liefert die Landhausküche leckere Mittagsgerichte heiß ins Haus – auf Wunsch an 365 Tagen im Jahr. Die Köche der Landhausküche kochen mit besten regionalen Zutaten nach traditionellen Rezepten. Sie wissen immer genau, wo die verwendeten Zutaten herkommen und können so eine

gleichbleibende Qualität der Gerichte garantieren. Außerdem verzichten sie bewusst auf Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe – und das schmeckt man! Ob herzhafte Hausmannskost, leichte mediterrane Küche oder beliebte sowie saisonale Spezialitäten – all das ist in der Speisekarte der Landhausküche zu finden.

Warm und frisch auf den Tisch

Die Lieferfahrzeuge sind mit einem Ofen ausgestattet, sodass die Gerichte auf dem Weg zu Ihnen fertig gegart werden. So kommt das Essen ofenfrisch auf Ihren Tisch. Und das ganz ohne vertragliche Bindung und schon ab einer Portion.   W Mehr Informationen Für mehr Informationen sind wir gerne für Sie telefonisch erreichbar: Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr unter der Telefon-Nummer 0511 80908856.

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Spezial  Abenteuer Alter

Einliegerwohnung im hellen Souterrain: Die Vermietung bessert die Rente auf. FOTO: KNECHT/KAMPA/BHW BAUSPARKASSE

Einliegerwohnung: Multitalent für die Altersvorsorge Im hellen Souterrain, unterm Dach oder als Anbau – Einliegerwohnungen schaffen neue Spielräume. Bedingungen: genug Platz im eigenen Haus und ein solide aufgestelltes Baubudget. Mit einer Einliegerwohnung können Hauseigentümer ihre Immobilie besser nutzen. Eine vermietete Wohnung erhöht den Immobilienwert, schafft finanziellen Spielraum und kann die Rente aufbessern. Auch steuerlich ist das Modell attraktiv: Um als Einliegerwohnung anerkannt zu werden, muss die zusätzliche Wohnung nach Paragraf 11 des Wohnbaugesetzes gegenüber der Hauptwohnung eine untergeordnete Bedeu-

tung haben. Die steuerliche Bewertung hängt davon ab, ob die Immobilie als Zweifamilienhaus oder als Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung beurteilt wird.

Vermietung lohnt sich

Wird die Einliegerwohnung vermietet, können alle auf sie entfallenden Kosten in der Steuererklärung anteilig geltend gemacht werden. Auch Ausgaben für den Erhalt wie

Reparatur- oder Maklerkosten bei Neuvermietungen können Vermieter von der Steuer absetzen. Vorteile ergeben sich auch in der Bauphase. So lässt sich bei einem Haus mit zwei Wohnungen die Förderung über die KfW-Bank durch das Programm Energie­ effizient Bauen erhöhen. Den Kredit von maximal 100.000 Euro für einen energie­ effizienten Neubau gibt es für jede abgeschlossene Wohneinheit.  JU/BHW  W

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Endlich wieder Boden

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Spezial  Abenteuer Alter

Intensive Aufklärungsarbeit sensibilisiert für das Thema Barrierefreiheit im Bad.

FOTO: VEREINIGUNG DEUTSCHE SANITÄRWIRTSCHAFT (VDS)/ABB

Barrierefreiheit bedeutet Unabhängigkeit Ein selbstbestimmtes Leben im Alter lässt sich ohne Barrierefreiheit im Bad kaum realisieren. Diese Einsicht setzt sich dank intensiver Aufklärung in der Bevölkerung immer mehr durch.

W

er sein Bad bereits in jungen Jahren zukunftstauglich gestaltet, ist kein Schwarzseher, sondern ein kluger Kopf. Mit Blick auf die prognostizierte Überalterung der Bevölkerung bleibt die Schaffung eigener Unabhängigkeit weiterhin das Gebot der Stunde. Auf der ISH, der Internationale Sanitärund Heizungsmesse in Frankfurt am Main, die im März stattfand, waren erneut zahlreiche Architekten, Planer, Designer, Experten sowie Fachleute aus Handel und Handwerk mit verantwortungsvoller Weitsicht unterwegs. Die Vereinigung Deutsche Sanitärwirt-

schaft (VDS) deutet das als Zeichen, dass die immense Bedeutung der Barrierefreiheit im Bewusstsein von Politik, Sanitär- bzw. Baubranche sowie vieler Bauherren mittlerweile fest verankert ist.

Gesellschaftsthema Barrierefreiheit

Nicht nur die erfreuliche Erhöhung der staatlichen Fördergelder für den alters­ gerechten Umbau, sondern auch die jüngst gezeigte Bandbreite entsprechender Produkt­ entwicklungen tragen der Erkenntnis Rechnung, dass ein selbstbestimmtes Leben im Alter untrennbar mit der Badausstattung verknüpft ist.

Aufklärungsarbeit zeigt Erfolg

Diese Einsicht ist auch auf die Aufklärungs­ arbeit der Aktion Barrierefreies Bad zurückzuführen. „Das spornt uns an, Branchenprofis und deren Kunden künftig noch intensiver über Förderungs- und Gestaltungsmöglichkeiten zu informieren“, erklärt Jens J. Wischmann. Der VDS-Geschäftsführer und Sprecher der mit dem Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) ins Leben gerufenen Initiative weist darauf hin, dass „der Bedarf an barrierefreiem Wohnraum weiterhin rasant wächst“. Experten zufolge sind erst etwa 700.000 barrierefreie Wohnungen verfügbar. 2030 liegt der Bedarf geschätzt bei mindestens 3,6 Millionen.

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Die Neuheitenschau beweist, dass ästhetische Einschränkungen beim förderfähigen altersgerechten Badumbau nicht mehr sein müssen. Das sogenannte Universal Design bietet alle notwendigen Elemente in gleichermaßen normgerechter wie dekorativer Ausführung – für die verschiedensten Geschmacksrichtungen und die Überwindung von Grenzen.

Digitalisierung für Sicherheit und Selbstständigkeit

Das Für-alle-Prinzip schafft dank hoch entwickelter Sensortechnik auch größtmögliche Sicherheit. So garantieren bewegungsabhängige Beleuchtung und Bodenbeläge mit Sturz-

erkennung sogar bei Nacht ausreichende Orientierung und im Bedarfsfall schnelle Hilfe. Das „smarte Bad“ leistet noch mehr. Über sprachgesteuerte Programme lassen sich mittels weniger Worte ans Smartphone oder Tablet nicht nur Wassermengen in angenehmer Temperatur dosieren. Rein theoretisch können die digitalen Systeme schon jetzt über eine entsprechende Vernetzung ihrer einzelnen Komponenten helfende Hände ersetzen: Wenn sich beispielsweise Licht, Wassertemperatur, Wasserstrahlstärke sowie die Höhen von Waschtisch sowie WC automatisch und nutzerabhängig programmieren und sich quasi von selbst aktivieren, erleichtert das fraglos den selbstständigen Aufenthalt im Bad. JU/VDS W

Von A bis Z STICHWORT BARRIEREFREIES BAD – so heißt das überarbeitete Glossar des VDS. Das Update der Printversion kann ab sofort als kostenloses Einzelexemplar per Mail unter info@aktion-barrierefreies-bad.de bestellt werden. Schriftliche Bestellungen sind an das Informationsbüro „Aktion Barrierefreies Bad“ c/o Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS), Rheinweg 24, 53113 Bonn, zu richten. WEB-WEGWEISER aktion-barrierefreies-bad.de



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FOTO: VDS / ABB

Universal Design überwindet Grenzen


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Wieder wird ein Bauherr für das Messehaus gesucht.

FOTO: FACHAUSSTELLUNGEN HECKMANN

infa 2017: Bauherr gesucht! Wer hat ihn nicht, den Wunsch nach den eigenen vier Wänden? Auf der Sonderschau „Natürlich Holz – Bauen-Wohnen-Leben“ im Rahmen der infa 2017 wird wieder ein Bauherr gesucht. Auf der infa 2017 könnte sich der Traum vom eigenen Haus erfüllen. Und zwar mit einem innovativen Wohnhaus in Holzrahmenbauweise. Dieses steht auf dem Gemeinschaftsstand in der infa-Themenwelt „bauen“ in Halle 21. Dort präsentiert der Landesbeirat Holz Niedersachsen e. V. die Sonderschau „Natürlich Holz – Bauen-Wohnen-Leben“. Zusammen mit Unternehmen der regionalen Holz- und Forstwirtschaft und Anbietern von innovativer Holztechnik werden auf einer Flä-

che von über 900 Quadratmetern die Vorteile des beliebten Rohstoffs Holz vorgestellt sowie über andere ökologische Baustoffe und innovative Haustechniken informiert. Der Clou: Direkt auf dem Messestand wird ein komplett begehbares, barrierefreies Wohnhaus in Holzrahmenbauweise errichtet, für das schon jetzt ein Bauherr gesucht wird. Nach der Messe wird das Haus abgebaut und auf dem Grundstück seines neuen Besitzers nach dessen individuellen Wünschen fertiggestellt. RED. W

Mehr Informationen erhalten Interessierte bei Dipl.-Ing. Hans-Peter Mahrholdt, Telefon 0511 53868735, pm-holz@t-online.de, oder bei Fa. Karl Hoffmeister GmbH, Telefon 05183 1267, hoffmeister@zimmerei-hoffmeister.de infa 2017 – Deutschlands größte Erlebnis- und Einkaufsmesse, vom 14. bis 22. Oktober auf dem Messegelände in Hannover. Täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. www.meine-infa.de

Bodenbeläge in allen Varianten Das Fußbodenstudio Saeger Am Pferdemarkt in Langenhagen bietet auf 600 Quadratmetern Ausstellungsfläche eine riesige Auswahl an Bodenbelägen. Geht es um die Modernisierung der eigenen vier Wände, sollte auch der Bodenbelag im Fokus stehen. Doch welches Material eignet sich? Lässt sich vielleicht das vorhandene Parkett noch retten? Diese und viele andere Fragen rund um das Thema Boden beantworten die Fachleute vom Fußbodenstudio Saeger. Die Produktpalette erstreckt sich auf Parkett, Laminat, Vinyl und Teppichböden. Doch darüber hinaus bekommt der Kunde noch eine Menge mehr geboten: Parkettaufarbeitung/Parkettschleifen gehört ebenso zum Leistungsspektrum wie ein Kettelservice und vieles mehr rund um die geschmackvolle Raumausstattung. Beispielsweise gibt 72

es auch eine große Auswahl an Sonnenschutzsystemen wie Plissee und Markisen sowie Gardinen und Tapeten. Sämtliche Arbeiten werden von eigenen, angestellten Bodenverlegern und Malern übernommen, die über Know-how und Erfahrung verfügen. Damit erhält der Kunde ein Komplettpaket rund um die Innenausstattung seines Heims. Und die Anregungen und die Beratung erhält er vor Ort im Fußbodenstudio in Langenhagen. RED. W Mehr Informationen Fußbodenstudio Saeger, Am Pferdemarkt 9, 30853 Langenhagen, Tel. 0511 1232380, www.saeger-fussbodenstudio.de

Parkett in allen Varianten. FOTO: FUSSBODENSTUDIO SAEGER

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IMPRESSUM

Ausgabe Hannover 39. Jahrgang Herausgeber und Verlag: Verlagsgesellschaft Haus & Markt mbH Hans-Böckler-Allee 7 30173 Hannover Tel. 0511 8550-0 Fax 0511 8550-2402 www.hausundmarkt.de

Woche der Sonne 2017

Geschäftsführung: Lutz Bandte Die Verlagsgesellschaft Haus & Markt mbH ist ein Tochterunternehmen der Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG.

Vom 17. bis 25. Juni gibt es auch in diesem Jahr wieder umfangreiche Informationen zu erneuerbaren Energien. Hohe laufende Kosten für Strom und Wärme, gestiegene Energiesparanforderungen für Neubauten, Effizienzlabel für alte Heizungen, mehr Einsatz für Klima- und Umweltschutz – es gibt viele gute Gründe, im Neu- und Altbau auf erneuerbare Energien zu setzen. Angesichts der attraktiven Förderprogramme sowie der niedrigen Zinssätze ist jetzt ein besonders günstiger Zeitpunkt, um sich von fossilen Energieträgern wie Kohle, Öl und Gas zu verabschieden, das eigene Haus umfassend energetisch zu sanieren und zum eigenen Energieversorger zu werden.

Zuschüsse jetzt in Anspruch nehmen

Dank hoher staatlicher Zuschüsse ist eine Heizungsmodernisierung zurzeit besonders attraktiv. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle fördert die Kombination aus Brennwertkessel und Solaranlage mit mindestens 3.600 Euro, für die Kombination

Pelletheizung und Solaranlage winken sogar Zuschüsse von über 7.000 Euro. Der Einbau von effizienten Wärmepumpen wird ebenfalls mit attraktiven Fördersummen aus dem Marktanreizprogramm (MAP) gefördert.

Infoveranstaltungen mit Unterhaltung

Eine ausgezeichnete Gelegenheit, sich aus erster Hand kostenfrei und unverbindlich über Solarstrom, Speicher, Solarwärme, Holzpellets und Wärmepumpen zu informieren, bietet die Woche der Sonne vom 17. bis 25. Juni 2017 mit hunderten Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet. Seit 2007 haben sich bereits drei Millionen Menschen im Rahmen der Aktionswoche über Klimaschutztechniken informiert. RED. W Web-Wegweiser woche-der-sonne.de

Das Planungsbüro Isernhagen befasst sich u. a. mit Altbausanierung, Um- und Neubauten. Dipl.-Ing.-Bau Stefan Boltes und Dipl.-Ing.-Arch. Sebastian Soeffky vom Planungsbüro Isernhagen stehen Ihnen in diesem Monat wieder in unserer Sprechstunde zur Verfügung.

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Torsten Hamacher (Content Manager) Tel. 0511 8550-2456 hamacher@schluetersche.de Anzeigenverkauf: Nadja Wehrli (Leitung) Tel. 0511 8550-2651 wehrli@schluetersche.de Thomas Hartfiel Verkauf National und Online Tel. 0511 8550-2486 hartfiel@schluetersche.de Sabine Neumann Tel. 0511 8550-2649 sabine.neumann@schluetersche.de

Druckunterlagen: anzeigendaten-hum@schluetersche.de Tel. 0511 8550-2549 Fax 0511 8550-2401

Altbausanierung und mehr

Dipl.-Ing.-Arch. Sebastian Soeffky

Redaktion: Jutta Junge (Chefredaktion, V.i.S.d.P.) Tel. 0511 8550-2652 Fax 0511 8550-2403 jutta.junge@schluetersche.de

Derzeit gültige Anzeigenpreisliste: Nr. 25 vom 1. 1. 2017 (Hannover) Nr. 21 vom 1. 1. 2017 (National)

Die Gewinner unserer Gewinnspiele finden Sie auf www.facebook.com/hausundmarkt/

Dipl.-Ing.-Bau Stefan Boltes

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Weitere Informationen Planungsbüro Isernhagen, Tel. 0511 7287380, www.pbi-bausanierung.de Termin: Donnerstag, 15. Juni 2017, 16–18 Uhr.

Leser-/Abonnement-Service: Petra Winter Tel. 0511 8550-2422 Fax 0511 8550-2405 petra.winter@schluetersche.de DBW Werbeagentur GmbH Erscheinungsweise: elf Ausgaben im Jahr Bezugspreis: Jahresabonnement: € 15,00 inkl. Versand und MwSt. Studenten erhalten einen Rabatt von 50 Prozent. Druck: Sedai Druck GmbH & Co. KG Böcklerstraße 13 31789 Hameln/Wangelist

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bruchschutz und lebensrettenden Brandschutz! Das Netzwerk „Zuhause sicher“ unterstützt Sie von der ersten polizeilichen Beratung bis zur Montage geprüfter Sicherungstechnik durch geschulte Handwerker – und überreicht Ihnen schließlich als Anerkennung die netzwerkeigene Präventionsplakette.

Schritt 1: Lassen Sie sich von Ihrer Polizei kostenlos beraten. http://www.polizei.niedersachsen.de/dst/pdhan/praevention/ Technische Prävention Tel.: 0511/109-1114 Fax: 0511/109-1110

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der Schutzgemeinschaft Hannover VGH Versicherungen Landschaftliche Brandkasse Hannover Schiffgraben 4, 30159 Hannover Tel: (0511) 362-0, www.vgh.de

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Haus und Markt 06-07 2017  

Das Hausbesitzer-Magazin für Hannover

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