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DAS HAUSBESITZER-MAGAZIN FÜR HANNOVER

www.hausundmarkt.de | Hannover | 39. Jahrgang | Mai 2017 | Nr. 5 | Preis 2 €

Großes GartenSpezial

Wohnen und leben

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Editorial

Inhalt Mai 2017

ENERGIE 46 Wintergarten Perfektes Klima 50 Heizung Tankreinigung 54 Erneuerbare Die Kraft der Sonne EXTRA 56 Sicherheit Smart und sicher 60 Finanzierung Nebenkosten im Blick behalten

64 Marktplatz 65 Impressum 66 Bezugsquellen

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INSEKTENSCHUTZ Sie müssen draußen bleiben

FOTO: TDX/TEBA

RENOVIEREN 24 Bad Ein Bad für die ganze Familie 30 Wand und Decke Gestalterische Elemente 32 Dach Schlanke Dämmung 34 Bauelemente Fenster und Türen

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GEWINNSPIEL Gartenfestival Herrenhausen

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WOHNEN 20 Wohnraum Innovative Sonnenschützer 22 Küche Smartes Management

FOTO: EVERGREEN

SPEZIAL 06 Schaufenster Ort der inneren Ruhe 12 Gestaltung Jetzt wird's schön im Garten 16 Gewinnspiel Gartenfestival Herrenhausen

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Investieren, um richtig zu sparen Nein, das ist kein Widerspruch. Wer jetzt auf Dämmung, Hei­ zungstausch, (barrierefreien) Umbau und Modernisierung setzt, kann einerseits staatliche Förderung in Anspruch nehmen. Andererseits amortisieren sich solche Investitionen in der Regel schon nach einigen Jahren. Nicht zu vergessen, dass die sanierte Immobilie eine gehörige Wert­ steigerung erfährt. Ideen für solche Maßnahmen finden Sie hier. Die schönste Zeit des Jahres beginnt – die Gartenzeit! | 6 Cleverer Sonnenschutz statt Hitzefrust. | 20 Bauelemente, Fenster und Türen, bestimmen das Aussehen, den Wert und den Komfort des Eigenheims. | 34 Zeitgemäß renovieren: Ein smartes Haus ist ein sicheres Haus. | 56 Viel Spaß bei der Lektüre wünscht Ihnen Ihre

ENERGIE Die Kraft der Sonne

TITELFOTO: BHW

Jutta Junge, Chefredakteurin

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Unternehmen aus der Region stellen sich vor Hannover bietet als bedeutendster Wirtschaftsraum Niedersachsens eine Vielzahl an spezialisierten Unternehmen. Dazu gehören nicht zuletzt auch solche, die sich direkt oder indirekt mit Themen rund um die (private) Immobilie beschäftigen. Sie werden den aktuellen sowie künftigen Trends gerecht und meistern diesen anspruchsvollen Spagat auch im Alltagsgeschäft. Wir stellen Firmen und Institutionen aus der Region vor, die ihre Leistungen und ihr Know-how seit vielen Jahren in den Dienst des Kunden stellen. Sie stehen für Qualität, Zuverlässigkeit und Nähe zu ihren Auftraggebern. Überzeugen Sie sich selbst!

Wirth Zaunbau

FOTO: NEUMANN

Bewährte Qualität an neuem Standort Schon 1962 gegründet, hatte die Firma Wirth Zaunbau viele Jahre ihren Standort an der Sutelstraße in Hannover. Anfang des Jahres ist der Betrieb nun umgezogen, nach Lehrte, Ortsteil Arpke, in den DIA Gewerbepark.

Zaunvielfalt in allen Varianten

Am neuen, modernen Standort ist eine Fertigungshalle entstanden, die auch die Herstellung größerer Tor- und Stahlbauten ermöglicht. Außerdem bietet eine kleine Produktschau einen Überblick, was rund um das Thema Zaun machbar ist. Insbesondere Metallzäune in ihrer ganzen Vielfalt werden hier gezeigt.

Zäune in allen Varianten und Ausführungen bietet Wirth Zaunbau jetzt in Lehrte, OT Arpke.

Zum kompletten Angebot für den privaten wie auch gewerblichen Bereich gehören Zäune aus Stahl und Aluminium, schmiedeeiserne Zäune, Holzzäune, Zäune aus Kunststoff (in Holzoptik) sowie Sichtschutzelemente. Da­rüber hinaus werden Reparaturen aller Art ausgeführt und individuelle Angebote vor Ort unterbreitet. Ansprechpartner Andreas-Egon Wirth E-Mail info@wirth-zaunbau.de Adresse Im DIA Gewerbepark, Zum Hämeler Wald 21, 231275 Lehrte/OT Arpke Telefon 05171 7712650 Web-Wegweiser wirth-zaunbau.de

Die Johanniter

FOTO: JUH

Hilfe von Mensch zu Mensch

Viele Menschen vertrauen inzwischen auf den Hausnotruf der Johanniter.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. ist ein Werk des evangelischen Johanniterordens und betätigt sich in den unterschiedlichsten sozia­ len und karitativen Bereichen. Dazu gehört u. a. auch der Hausnotruf. Der Johanniter-Hausnotruf schenkt älteren Menschen Sicherheit in den eigenen vier Wänden und professionelle Hilfe im Notfall. Er gibt das wertvolle Gefühl, gut aufgehoben und beschützt zu sein. Herzstück des Johanniter-­ Hausnotrufs ist ein kleiner Sender, der als Armband, Halskette oder Clip getragen werden kann. Wenn Hilfe benötigt wird, genügt

ein Knopfdruck, um die Hausnotrufzentrale der Johanniter zu erreichen.

Johanniter-Sicherheitswochen

Eine besondere Gelegenheit, den Johanniter-­ Hausnotruf auszuprobieren, besteht im Rahmen der Johanniter-Sicherheitswochen vom 24. April bis zum 31. Mai 2017. In diesem Zeitraum kann der Hausnotruf vier Wochen lang gratis getestet werden. Telefon 0800 3233800 (gebührenfrei) Web-Wegweiser johanniter.de/hausnotruf

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Wollny Personal GmbH FOTO: WOLLNY PERSONAL GMBH

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Kopf und Herz der Wollny Personal GmbH: Inhaberin Edelgard Wollny.

sonaleinsatz und bei der Arbeitsvermittlung. Als Beschäftigter bei WOLLNY PERSONAL werden Sie bei unterschiedlichen Kundenfirmen eingesetzt, wenn diese vorübergehend Personal benötigen. Sie arbeiten in einem bestimmten Unternehmen für einen begrenzten Zeitraum. Mitarbeiter bei WOLLNY PERSONAL schließen einen Arbeitsvertrag über eine Dauerbeschäftigung ab. Sie erhalten eine fest vereinbarte Vergütung und sind sozial voll abgesichert. E-Mail personal@wollny-personal.de Adresse Schillerstraße 31, 30159 Hannover Telefon 0511 306466 Web-Wegweiser wollny-personal.de

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Ausstellung Hemmingen: Umfassender Einblick in das rekord-Produktsortiment aus Holz und Kunststoff.

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Klauenberg GmbH Rohr- und Kanalservice

FOTO: KLAUENBERG GMBH

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Haus & Markt 05/2017

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wieder instand zu setzen, möglichst ohne diese auszugraben. Jahrzehntelange Erfahrung, modernste Technik und die Kompetenz der hochqualifizierten Mitarbeiter haben den Betrieb weit über die Grenzen Hannovers hinaus zu einer festen Größe gemacht. SZ  W Ansprechpartner Marc Klauenberg Adresse Wilhelm-Röntgen-Straße 1, 30966 Hemmingen Telefon 0511 827989 Web-Wegweiser ist-dein-rohr-frei.de

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FOTO: WAREMA

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Ort der inneren Ruhe „Achtsames Gärtnern“ heißt ein Trend, der sich dafür starkmacht, über die Arbeit in der Natur zu sich selbst zu kommen. Unsere Ideen bringen Ihnen den Garten nahe. FOTO: FUHRBETRIEB HORN

Gabionen als Glanzpunkte Pflegeleicht und modern sind Natursteine und Gabionen, Steinkörbe, die als außergewöhnlicher Sichtschutz im Garten dienen. Gabionen werden aus hochwertigem Material indivi­ duell angefertigt. Besonderheiten wie Abstufungen, Rundun­ gen, Eckstücke oder sogar der Bau von Gartenmöbeln mittels Gabionen sind kein Problem. Beim Fuhrbetrieb Horn im Natursteinpark in Nienhagen, Im Nordfeld 8, finden sich auf über 2.000 Quadratmeter Fläche zahlreiche Inspirationen für die Gartengestaltung.

Fliesen auf dem Vormarsch Outdoorfliesen zeichnen sich durch Robustheit und geringen Pflege­ bedarf aus. Sie bieten eine große Vielfalt bei Design und Muster. So lässt sich ein Design von drinnen nach draußen fortführen. Ein weiteres Plus: Außenfliesen können lose im Splittbett verlegt werden und halten den Naturkräften stand, ohne zu brechen. Bei Fliesen Heidbrink in der Satt­ lerstraße 4 im Isernhagener Gewerbegebiet sind auf 2.000 Quadrat­ meter Fläche unterschied­liche Fliesen für innen und außen zu sehen. Schautag: jeder Sonntag von 11 bis 17 Uhr (ohne Beratung und Verkauf). Web-Wegweiser fliesen-heidbrink.de

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FOTO: FLIESEN HEIDBRINK

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FOTO: TINGO LIVING

FOTO: AMBIENTE EUROPE BV

Spezial Garten  

Moderne Terrassenmöbel

Die nächste Hitzewelle kommt bestimmt – und was könnte erfrischender sein als Zitroneneis, Zitronenkuchen und ein leckeres Kaltgetränk mit viel Zitronensaft? Noch zitroniger wird es mit der Tafeldekor-Kollektion Lemon Branch. Das dekorative Design präsentiert sich so gelb und saftig, dass einem glatt das Wasser im Munde zusammenläuft. Weiche Tissue-Servietten, zwei Tischkerzen, ein Becher aus Fine Bone China für 0,4 Liter und ein kleines Melamin-Tablett bilden ein hübsches Ensemble mit Frischekick. Ambiente Europe ver­ wendet übrigens lebensmittelechte Farben.

Eine moderne Gestaltungsmöglichkeit für den Außenbereich bietet die Outdoor-Serie Timber. Sitzflächen und Tischplatten sind aus breiten, hochwertig verarbeiteten Teakholz-Planken gefertigt und harmonieren mit den stabilen, geradlinigen Gestellen aus rostfreiem, gebürstetem Edelstahl. Tische und Bänke sind jeweils in zwei Größen sowie zwei Materialausfüh­ rungen erhältlich, in natürlichem und vintage-grauem Teak­ holz. Das abgebildete Lammfell Sheep zaubert dazu im Hand­ umdrehen einen Hauch von Luxus und Gemütlichkeit auf die Sitzgelegenheiten.

Web-Wegweiser ambiente.eu

Web-Wegweiser tingo-living.com

FOTO: DJD/GARTENPAVILLON-NOLLER.DE

Frischekick für die Tafel

Romantischer Lieblingsplatz Viele Hausbesitzer verbringen die Sommerzeit am liebsten im eigenen Gar­ ten. Zum neuen Lieblingsplatz im Grünen kann ein nostalgischer Garten­ pavillon aus Metall avancieren, der zugleich edler Blickfang und lauschiger Rückzugsort ist. Einen Hauch Romantik zaubert etwa ein offener Pavillon wie das Modell Piemont. Mit einem festen Metalldach ausgestattet, spendet er an heißen Sommertagen angenehmen Schatten und schützt an anderen Tagen vor Nieselregen. Mit wasserabweisenden Vorhängen bekommt man auf Wunsch einen zusätzlichen Sichtschutz und auch das Mobiliar ist geschützt. Web-Wegweiser gartenpavillon-noller.de

FOTO: TDX/DAS LICHT 24.DE

Stimmungsvolles Licht Für viele ist es jetzt höchste Zeit, das saisonale „Lieblingszimmer“ aufzuschließen – egal, ob Dachgarten, Innenhof, Terrasse oder Garten. Dabei spielt Licht eine wichtige Rolle. Spezielle Strahler für besondere Lichteffekte können Pflanzen oder Objekte in der Dunkelheit hervor­ heben. Für das richtige Ambiente sorgt Adegan, eine Stehleuchte speziell für den Außenbereich. Sie zaubert eine beschauliche, harmonische Atmosphäre. Vorteilhaft ist außerdem der Einsatz von energiesparenden Leuchtmitteln. Die Leuchte verfügt über eine stabile Bodenplatte und ist dadurch überall im Garten einsetzbar. Web-Wegweiser daslicht24.de

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Bunte Frühlingsboten – so weit das Auge reicht!

Steht Ihnen mit den ersten warmen Tagen auch der Sinn Kreieren Sie Ihre Oster-Tisch-Dekoration nach bunten Balkonen und stimmungsvoll mit Blumen be- Beispiel als selbstgesäten Kresse-Tischläu perlecker zum Frühstück auf‘s Butterbrot. stückten Terrassen? Dann sollten Sie sich unter den üppig bepflanzten Blu- Und so geht‘s: menampeln und dem vielfältigen Kübelpflanzen-Sortiment ► Wählen Sie ein ca. 5 cm hohes Tablett un mit Transparentfolie aus. Die Ränder der F vom Stanze Gartencenter näher umschauen! doppelseitigem Klebeband fest. Farbenprächtige Blumen und Kübelpflanzen wie Oleander oder Zitronen warten nur auf ein sonniges oder halbschat- ► Legen Sie das Tablett mit Bellandris Drai t tigesisPlätzchen, und schon zieht südliche Ferienstimmung ► Im Anschluss das Vlies gut bewässern ein. geöffnet von aussäen. * Ein gemütlicher Stuhl, dazu schicke Gefäße und ein paar ► Das Tablett an einen hellen, warmen St hübsche Findlinge vom letzen Urlaub, so wandeln sich Bal1-2 Mal am Tag befeuchten. kon und Terrasse zum romantischen Domizil mit überbor- ► In etwa 7-10 Tagen erhalten Sie einen d dendem Wachstum. pich, den Sie mit Hasen und Ostereiern d Stück ab Aufmerksamkeit erregen auch formschöne hohe, runde 1.99 oder eckige Pflanztöpfe und Kästen mit harmonierenden Stück Stück 00 Farben, passend zur Haustür, zu Mauern oder auf der 0.99 9.99 Terrasse. Lassen Sie sich von der Farben- und Formen79 vielfalt in unserem Gartencenter inspirieren! 00 ab Dazu modische Accessoires wie trendige in vielen farben, 12 cm Topf Gießkannen, Kunstfiguren oder gemütliche Kissen auf den Gartenmöbeln - und schon ist das Balkonparadies perfekt!

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Für Terrassendielen, Zäune oder Hochbeete sollten besonders resistente Holzarten verwendet werden.

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Holz im Garten: Natur zu Natur Holz im Garten ist sehr beliebt. Kein Wunder: Es passt wie kaum ein anderes Material zur natürlichen Umgebung, fühlt sich gut an, sieht ebenso gut aus – und kann vielseitig eingesetzt werden: zum Beispiel als Zaun oder Rankhilfe, als Spielgerät oder Gartenhütte, als Terrassenmöbel oder als Terrassenbelag. Aber längst nicht jede Holzart kann Wind und Wetter trotzen. Vor allem Holz, das direkt Regen oder Spritzwasser ausgesetzt ist, Bodenkontakt hat oder gar im Wasser steht, muss sorgfältig ausgewählt und ver­ arbeitet werden.

Welches Holz soll's sein?

So sollten beispielsweise für Terrassendielen, Zäune oder auch für Hochbeete nur beson­ ders resistente Holzarten verwendet werden. Tropische Hölzer sind oft von Natur aus sehr widerstandsfähig gegen Holzschädlinge,

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Wenn die ersten Sonnenstrahlen locken . . .

Sommer. Die Sonne lockt. Sie können wieder draußen an Ihrem Lieblingsplatz entspannen. Pergola-Markisen schützen Ihren neu gewonnenen Lebensraum im Freien nicht nur zuverlässig vor Sonne, sondern auch vor Wind, Regen und Schmutz.

Trennwände aus Holz schützen dekorativ vor neugierigen Blicken der Nachbarn und wahren die FOTO: TDX/GD HOLZ E. V./BRAUN&WÜRFELE Privatsphäre der Gartenbesitzer.

Pilze und Feuchtigkeit. Doch der Einsatz von Akazie, Bangkirai, Bongossi und Co. ist umstritten, auch wenn hierzulande eigentlich kein illegal geschlagenes Holz verkauft wer­ den darf. Denn wirklich nachhaltig sind auch die genehmigten Tropenholz-Plantagen im Regenwald nach Meinung vieler Experten nicht. Der lange Transportweg spricht eben­ falls für heimische Hölzer wie Lärche, Eiche, Buche oder Robinie. Ihr Kernholz hält auch ohne chemische Holzschutzmaßnahmen der Witterung stand. Nadelholzarten wie Fichte, Kiefer oder Douglasie müssen dagegen z. B. durch Kesseldruckimprägnierung oder Holz­ schutzmittel auf den Dauereinsatz im Freien vorbereitet werden.

Thermoholz als Alternative

Bei der Herstellung von Thermoholz werden heimische Laubhölzer wie Buche, Eiche oder Esche auf bis zu 250 °C erhitzt. Durch die Behandlung werden sie auch ohne chemi­ sche Zusätze ähnlich widerstandsfähig wie tropische Hölzer – und stehen diesen auch in punc­to Haltbarkeit nicht nach. Außerdem verringert sich das Quell- und Schwindmaß, weil das Holz nach der Hitzebehandlung kein Wasser mehr aufnimmt. Thermoholz ist daher sehr formstabil, spannungsfrei und bildet keine Risse. WPC (Wood Plastic Composites) ist im Gar­ ten ebenfalls eine gute – und pflegeleichte – Wahl. Holz-Polymer-Werkstoffe werden in der Regel aus Holzmehl oder -fasern und Kunststoff (meist Polypropylen, seltener Polyethylen) hergestellt. Der Holzanteil variiert zwischen 50 % und 90 %. Haus & Markt 05/2017

Vor allem als Terrassenbelag, aber auch als Zaun oder Sichtschutz wird WPC gern ver­ wendet: Es sieht aus wie Holz, fühlt sich ähnlich an und ist doch unempfindlich und pflegeleicht wie Kunststoff. Allerdings kön­ nen Langzeitstudien zufolge UV-Licht, Feuchtigkeit, Hitze und Pilzbefall das Mate­ rial auf Dauer schädigen. Außerdem hinter­ lassen schwere Tische oder Pflanzenkübel auf Dauer möglicherweise unerwünschte Eindrücke in den Hohlkammerprofilen.

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Tipp: Den Experten fragen

Ob Echtholz oder WPC – Haus- und Garten­ besitzer sollten sich auf das Know-how der Holzexperten verlassen. Sie wissen, worauf es bei der Auswahl und bei der Verarbeitung ankommt. Denn mit der Wahl des richtigen Holzes ist es nicht getan. Bei der Verarbei­ tung muss der konstruktive Holzschutz beachtet werden, das heißt: Das Holz muss so verbaut werden, dass Regen- oder Spritzwassser möglichst gar nicht aufs Holz gelangen oder möglichst schnell abfließen. Dies wird beispielsweise durch große Dach­ überstände bei Gartenhütten oder ein aus­ reichendes Gefälle bei Terrassen gewähr­ leistet. Wichtig ist auch, dass die Holzteile gut belüftet sind und daher schnell trocknen. Außerdem sollten die Details stimmen und am Zubehör nicht gespart werden. Wer bei­ spielsweise die falschen Befestigungs­ systeme oder Schrauben verwendet, hat am Terrassenbelag oder am Zaun aus Holz oft nicht lange Freude. GESAMTVERBAND DEUTSCHER HOLZHANDEL/ EWS 

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FOTO: DJD/BUNDESVERBAND SCHWIMMBAD & WELLNESS E. V.

Spezial  Garten

Viel Badespaß auf wenig Raum: Auch in kleineren Gärten lässt sich mit einer guten Planung ein attraktiver Pool verwirklichen.

Jetzt wird‘s schön im Garten

Sind die wichtigsten Pflege- und Pflanzarbeiten erledigt, kann sich der Gartenbesitzer auch dekorativen Aufgaben zuwenden. Hier einige Tipps.

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Ferien am Pool

as macht Ihren Garten noch schöner? Wie kön­ nen Sie ihn noch besser nutzen?

Immer mehr sind Erholungsinseln im Alltag gefragt. Ein Pool im eigenen Garten beispiels­ weise sorgt jeden Tag aufs Neue für Urlaubs­ stimmung. Mindestens von Mai bis September lässt sich das Schwimmbecken nutzen, ob zum Spielen für die Kinder, zum persönlichen Well­ nessprogramm oder nicht zuletzt zum aktiven Training. Schließlich beansprucht Schwimmen die gesamte Muskulatur, kann Verspannungen lösen und das Herz-Kreislauf-System stärken. Damit der Traum vom Pool bezahlbar bleibt, kommt es auf eine gründliche und individu­ elle Planung an – am besten durch erfahrene Fachbetriebe vor Ort. Eine Investition in den Pool lohnt sich für Hausbesitzer auch finanziell, betont

Dietmar Rogg, Präsident des Bundesver­ bandes Schwimmbad & Wellness e. V. (bsw): „Schließlich unterstützt das eigene Schwimmbecken den Werterhalt und die Wertsteigerung der Immobilie.“ Wichtig ist allerdings, auf die laufenden Kosten zu achten. Heute gibt es viele Möglich­ keiten, die Energieeffizienz des Pools zu stei­ gern und somit auch etwas für die Nachhaltig­ keit zu tun: Energieeffiziente Wasserpumpen zählen ebenso dazu wie eine Abdeckung für den Pool, die das Wasser nachts vor dem Aus­ kühlen schützt, besonders energiesparendes LED-Licht oder auch die Nutzung alternativer Energiequellen, etwa der Solarenergie.

Antik ist auch draußen schick

Der Markt für Möbel im Außenbereich ist gewachsen, ebenso der Anspruch der Käu­ fer an Design und Qualität. Im Trend liegen dabei zunehmend antike Möbel. Ob Bieder­ meier, Barock, Jugendstil oder Art Déco – auch

in früheren Zeiten saßen die Menschen schon gerne draußen. Daher existieren Outdoor-­ Möbel aus den verschiedensten Epochen. Dabei sind die antiken Tische, Bänke und Stühle durch ihre handwerklich aufwendige Herstellung und durch die Verwendung von hochwertigen Hölzern sowie edlen Metallen den heutigen Stücken aus dem Einrichtungs­ haus oft sogar qualitativ überlegen, ohne teuer zu sein. Ihre Robustheit beweisen sie schon seit mehreren Jahrzehnten oder gar Jahrhunder­ ten. Zudem ist jedes Möbelstück einzigartig, da die industrielle Serienfertigung erst viel später zur Regel wurde. Wer beim Kauf auf Nummer sicher gehen will, ist beim Fachmann gut aufge­ hoben. Experten sind in nationalen sowie internationalen Verbänden organisiert und können anhand von Zertifikaten und Gut­ achten die Herkunft, das Alter und vor allem die Echtheit der Antiquitäten nachweisen.

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WETTERSCHUTZTECHNIK FOTO: DJD/DEGARDO GMBH

Ein Gefäß, mehrere Funktionen: Nicht nur Pflanzen lassen sich beliebig im Garten platzieren – gleichzeitig dient der langlebige Kunststoffkörper als Lichtquelle. Mix mit Stil: Die hand­ gefertigten Bänke, Tische und Stühle haben ihren ganz eigenen Zauber. Gefertigt sind die charmanten Möbel aus Eisen und Holz. Sie stammen aus der Zeit von 1920 bis 1950.

FOTO: DJD/BRITSCH.COM

FOTO: DJD/KLAIBER SONNEN- UND

Blick in den Himmel: Das widerstandsfähige Tuch der Falt­markise Melano bietet Schutz vor Hitze, UV-Strahlen sowie ungünstigen Wetterbedingungen. Es lässt sich per Knopfdruck bedienen.

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Gefäße mit Formensprache

Im Trend liegt ein Design, das Individualität vermittelt – von den Sitzmöbeln bis hin zur Bepflanzung. Eine reizvolle Alternative zur gängigen Formensprache stellen etwa die Gefäße der Produktreihe Storus dar. Eine organisch anmutende Linienführung erinnert an Flusskiesel und fügt sich harmonisch in die natürliche Umgebung ein. Mit der integ­ rierten LED-Technik wird das Gefäß zugleich zur Lichtquelle für stimmungsvolle Abende im Garten – oder kann sogar als Sitzgele­ genheit dienen. Das hochwertige Kunststoff­ material ist komplett recycelbar, schlagfest und witterungsbeständig. DJD/EPR/JU  W Mehr Informationen www.rgz24.de/pool-im-garten www.klaiber.de www.britsch.com www.degardo.de www.copperalliance.de

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Mit dem Pflastersystem Cavarino lassen sich viele Verlegemuster gestalten.

 FOTO: TDX/EHL

Attraktive Gestaltung der Freiflächen Das Pflastern von Terrasse und Wegen rund ums Haus erledigen Hausbesitzer gerne selbst. Doch mancher übernimmt sich dabei. Denn damit, ein bisschen Erde auszuheben und ein paar Steine hinzulegen, ist es nicht getan. Pflasterarbeiten erfordern nicht nur Kraft, sondern auch Know-how und maschinelle Unterstützung.

Die rustikalen Calimera-Platten verbinden antikes Design mit effizienter Verlegung. FOTO: TDX/EHL

Wie man sich bettet, so liegt man. Das Sprich­ wort gilt auch für Pflastersteine: Für die Qua­ lität des Pflasters sind Unterbau und Trag­ schicht entscheidend. Nur wenn die Unterkonstruktion stimmt, überstehen Wege und Flächen auch starke Regenfälle und den nächsten harten Winter unbeschadet. Wie viel Erde ausgehoben werden muss, hängt nicht nur von den verwendeten Steinen ab. Auch die klimatische Bedingungen und die Belastung müssen berücksichtigt werden. Generell gilt: je kälter die Region und je höher die Belastung, desto tiefer die Unterkon­ struktion. Bei Hausterrassen und Fußwegen kann es reichen, 20 cm Boden auszuheben, bei Garagenauffahrten sollten es mindestens 30 cm sein. Doch die Entscheidung sollten Laien ebenso wie die Ausführung Fachleuten überlassen – vor allem, wenn sie keine 0815-Lösung wollen, sondern wenn sie mit der gepflasterten Fläche besondere gestalte­ rische Akzente setzen möchten.

Die Basis muss stimmen

Der Unterbau besteht aus mehreren Schich­ ten, die jeweils vor dem Einbau der nächsten Schicht mit einem Rüttler verfestigt werden müssen. Die Unterkonstruktion muss eben, wasserdurchlässig und frostsicher sein. Wichtig ist, ein Gefälle von zwei bis fünf Prozent einzuplanen, damit das Regen­ wasser schnell abfließen kann.

Welche Variante darf‘s sein?

Beim Pflaster selbst haben Gartenbesitzer die Qual der Wahl. Das Angebot reicht von Natursteinen über Pflasterklinker und Betonpflaster bis hin zu Holzpflastern. Bei Natursteinen ist Granit die Nummer eins: Er ist hart, langlebig und strapazier­ fähig – und keineswegs immer hellgrau. Granit­platten und -pflaster gibt es auch in Gelb, Lachs und Anthrazit. Preiswerter als Natursteinpflaster sind Pflasterklinker oder Pflastersteine aus Beton, die es in vielen Far­

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Beim Pflaster selbst haben Gartenbesitzer die Qual der Wahl. Das Angebot reicht von Natursteinen über Pflasterklinker und Betonpflaster bis hin zu Holzpflastern.

Nach dem Verlegen werden die Fugen zwi­ schen den Steinen mit Sand, Splitt oder Fugen­ mörtel verfüllt. Die Fugen müssen etwa 3 bis 5 mm breit sein, bei Rasenfugenpflaster sogar 1 bis 2 cm. Bei diesem Pflaster werden die Fugen mit Erde verfüllt und später mit Rasen einge­ sät. Der Vorteil: Die Flächenversiegelung wird reduziert, etwa die Hälfte des Regenwassers kann im Untergrund versickern. Nach dem Verfugen kommt noch einmal die Rüttelplatte zum Einsatz: Die Fläche wird von den Rändern zur Mitte hin verfestigt, die Fugen werden noch einmal verfüllt. Erst wenn Weg oder Terrasse mehrmals unter Wasser gesetzt, der Fugensand einge­ schlämmt und schließlich abgekehrt wurde, darf das Pflaster betreten werden. EWS  W

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ben und Formen und mit den verschiedens­ ten Oberflächen gibt. Anders als die oft etwas unregelmäßig geformten Natursteine sind Betonsteine einer Serie immer gleich hoch und breit – und deshalb leichter zu verlegen. Nicht nur die Steine selbst, auch die Verlege­ muster prägen das Aussehen: Hier gibt es ebenfalls viele Möglichkeiten – von einfachen Verlegemustern wie Reihen- und Läufer­ verband, bei denen die Steine einfach (ver­ setzt) aneinandergereiht werden, über Dia­ gonalverband bis hin zum Polygonalverband mit verschiedenfarbigen Pflastern oder orien­talischen Mustern. Solche Pflaster sind optische Highlights – sie erfordern jedoch viel handwerkliches Geschick und sollten von Profis ausgeführt werden.

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Schicken Sie uns eine E-Mail an gewinnspiel@hausundmarkt. de oder eine Postkarte an die Verlagsgesellschaft Haus und Markt mbH, Hans-Böckler-­ Allee 7, 30173 Hannover. Das Stichwort lautet „Gartenfestival Herrenhausen“. Bitte geben Sie Ihre Anschrift an. Einsende­schluss ist der 22. Mai 2017. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Strandlust und Nordsee-Flair Im Strandkorb die Beine ausstrecken, von Sanddünen, Wattwanderungen und lachenden Möwen träumen: Das erwartet die Besucher an Pfingsten beim Gartenfestival Herrenhausen. Unter dem Motto „Strandlust und Nordsee-­ Flair“ können Freiluftfans im Georgen­ garten der Herrenhäuser Gärten in Hanno­ ver vom 2. bis 5. Juni einen Tag wie am Meer genießen – mit Sylter Köstlichkeiten, mari­ timer Mode, Möbeln aus Treibholz, friesi­ schen Teemischungen und Wohnacces­ soires von der Küste. Die nordische Teetradition oder das Geheim­ nis von Kluntjes und flüssiger Sahne im gol­ denen Friesentee erleben Neugierige am einschlägigen Teestand. Ein Shanty-Chor übermittelt derweil musikalische Grüße von der Nordsee und hier und da ist ein Schiffer­ klavier zu hören. Jüngere Besucher vergnü­ gen sich beim Gestalten von Sandbildern und beim Falten von Papierschiffchen. Oder sie messen Geschicklichkeit und Kräfte beim

Angelspiel und Gummistiefel-Weitwurf. Sollte trotz des Frühsommers eine steife Brise wehen, sind unter dem vielfältigen Angebot der zahlreichen Stände wärmende Plaids ebenso zu finden wie kuschelige Kis­ sen und Schals. Hier gibt es Windlichter, die auch Platz für selbst gesammelte Muscheln bieten, dort bunte Taschen für den Strand und daneben maritimen Gartenschmuck in norddeutschen Blautönen. Wer es im Garten schöner findet als am Meer, der entdeckt beim Gartenfestival alles, was den Sommer im heimischen Grün oder auf dem Balkon so besonders macht: jede Menge Pflanzen von buschig und baumgroß bis rosig und exotisch, außerdem Keramiken, Hängematten, Pflanzgefäße, Whirlpools, Sonnensegel und vieles mehr.  RED.  W

Mehr Informationen Gartenfestival Herrenhausen, Herrenhäuser Gärten, Hannover, 2. bis 5. Juni 2017. Geöffnet: 10 bis 19 Uhr. Eintritt: 11 Euro Erwachsene, 7 Euro ermäßigt, Kinder unter 12 Jahren frei, Wochenend-Karte 14 Euro. Freitag und Samstag Familientag mit ermäßigtem Eintrittspreis nur an der Tageskasse: Erwachsene 9 Euro, Kinder bis 17 Jahre frei. Karten auch im Vorverkauf unter www.gartenfestivals.de Tel. 0511 35379670

Sylter Köstlichkeiten im Georgengarten.

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FOTO: EVERGREEN

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truhe des eigenen Gartens zu öffnen und die unglaubliche Vielfalt raffinierter Verwen­ dungsmöglichkeiten zu entdecken. RED. W Mehr Informationen Bärbel Oftring: Double-use-Gärtnern. 100 Gartenpflanzen mit Mehrfachnutzen, Haupt Verlag, 1. Auflage 2017, 224 Seiten, 400 Farbfotos, Klappenbroschur, 29,90 Euro, ISBN: 978-3-258-07978-3

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Spezial  Garten

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Für Sonnenanbeter und Schattenfans Die Sonne genießen und den Sommer in vollen Zügen auskosten – dazu gehört ein zuverlässiger Sonnenschutz: flexibel, praktikabel und dekorativ. Es gibt passende Lösungen für jeden Anspruch.

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in moderner Sonnenschutz ist heute ein echtes Multitalent. Er spendet Schatten und schützt Terrasse und Haus vor zu großer Hitze. Doch das ist nur ein Aspekt. Moderne Sonnenschutzlösungen setzen durch Form und Farbe auch attraktive Akzente.

Ein Schirm gegen Sonne

Sonnenschirme machen jeden Ort zu einem schattigen Plätzchen – auf der Terrasse und im Garten. Die Bedienung ist sommerlich einfach: Aufklappen, zuklappen, fertig. Ange­ boten werden Mittelmast-, Seitenmast- und Teleskopschirme. Seitenmastschirme können dank ihrer Verstellbarkeit eine Sitzgruppe sogar bei seitlichem Lichteinfall beschatten.

Der Vorteil von Teleskopschirmen ist, dass der Mast beim Schließen länger wird. Stühle und Tische können unter dem Schirmdach stehen bleiben. Sonnenschirme mit Fiberglasgestellen sind meist robuster als die aus Holz und Alu­ minium. Ein ausreichend schwerer Stand­ fuß oder aber eine gute Bodenverankerung verhindern zuverlässig ein Umkippen. Im Hinblick auf eine lange Lebensdauer sind witterungsbeständige Bezugsstoffe vorzu­ ziehen. Spezielle Öffnungsmechanismen bie­ ten zusätzlichen Komfort. Seil- und motor­ betriebene Varianten sind besonders leicht zu handhaben. Für ein Quäntchen Luxus unterm Schirm sorgen integrierte Beleuch­ tungssysteme und wärmende Heizstrahler.

Luftige Sonnendächer

Sonnensegel sind die luftigste Form des Son­ nenschutzes. Scheinbar schwerelos schweben die schattenspendenden Tücher im Himmels­ blau. Sonnensegel als ausdrucksstarke Sonnen­ schutzvariante sind in den vergangenen Jahren stark in Mode gekommen und markieren gar einen neuen Architekturtrend. Im Winter sind sie zudem schnell wieder abgebaut. Die Segel sind fest installiert und spenden überall dort Schatten, wo er dauerhaft benötigt wird. Zudem bietet ein Segel einen zuverläs­ sigen Wind- und Sichtschutz – insbesondere bei einer Vertikalverspannung. Locker hängend oder straff gespannt, freistehend oder am Haus angebracht – das Angebot an Formen, Größen und Designs ist groß. Je nach Platz, Geschmack

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FOTO: TDX/HOMESOLUTE.COM/CARAVITA

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Wohnen  Sonnenschutz

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Licht und Schatten ganz nach Wunsch: mit modernen Plissee-­ Systemen.

optimal am Fenster an und gewährleisten dennoch eine perfekte Luftzirkulation.

FOTO: EPR/DEFLEX

Flächenvorhänge bieten viele Gestaltungsmöglichkeiten. Die Bahnen können mit unterschiedlichen Farben, Transparenzen und Motiven ausgestattet werden. Und dank der einfachen Anbringungen mittels Klettbändern kann man die Stoffbahnen ganz nach Lust und Laune mit wenigen Handgriffen wechseln.

Innovative Sonnenschützer Sie sollen nicht nur vor der Sonne schützen, sondern auch schön sein: Lamellen, Rollos und Co. müssen sich perfekt ins Ambiente einfügen und gute Dienste leisten. Lichte Räume sind schön, sie wirken großzügig. Doch wie bei allem ist zu viel auch nicht angenehm: Die Räume heizen sich im Sommer auf, Möbel und Teppiche bleichen aus, Pflanzen verwelken. Doch hier lässt sich Abhilfe schaffen, die sogar noch fantastisch aussieht und raumgestaltend wirkt.

Sonnenschutz ohne Bohren

Für Fenster und Glastüren sind besondere Sonnen- und Sichtschutzsysteme gefragt.

Maßgefertigte Plissees und Wabenplissees von Hersteller Deflex bieten eine ebenso effektive wie dekorative Lösung. Sie sind in vielen Dessins erhältlich, sparen im Winter Heizkosten ein und reduzieren im Sommer die Wärmeaufnahme. Die Comfort-Variante überzeugt durch innovative Technik: Die einfache Montage erfolgt mittels verklebter Führungsschienen auf der Glasscheibe, sodass weder gebohrt noch geschraubt werden muss. Die Plissees liegen

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Energieautarke Photovoltaik-Jalousie

Mit der I-tec-Beschattung wird die Energie für den Jalousieantrieb direkt am Fenster gewonnen und gespeichert. Verantwortlich dafür sind ein in die Blende integriertes Photo­voltaik-Modul und ein Akku. Der Automatik-Modus ermöglicht das selbstständige Öffnen der Lamellen bei Sonnenauf- und das Schließen bei Sonnenuntergang. Interessant für die Sanierung: Elektrische Zuleitungen zu den Fenstern sind überflüssig. Die Steuerung der I-tec-Beschattung erfolgt per Funk-Fernbedienung, per Bedienfeld am Fensterrahmen oder mit der I-tec-Smart-­ Window-Gebäudesteuerungs-App.

Holzjalousien bieten stilvoll Schatten

Wer sich in den eigenen vier Wänden für eine Einrichtung aus Holz entscheidet, verleiht den Räumen einen warmen und gemütlichen Charakter. Das Unternehmen Kadeco hat sein Holzjalousien-Sortiment um neue Designs erweitert, die sich in verschiedenste Einrichtungsstile einfügen und dem Inte­ rieur anpassen. Bei jeder Kollektion verfeinern textile Leiterbänder Ton in Ton oder aber kontrastreich die Optik. Dadurch ergibt sich eine weitere Möglichkeit, die eigenen vier Wände stilvoll und individuell vor der Sonne zu schützen.  JU  W Web-Wegweiser teba.de, internorm.com, deflex.de, kadeco-epr.de

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Außenjalousien – wie sieht es mit der Reinigung aus? Wenn es um den optimalen Sonnenschutz geht, führt kein Weg an Außenjalousien vorbei. Da sie bereits vor dem Fenster das Sonnenlicht reflektieren, wird verhindert, dass sich der Innenraum im Sommer zu stark aufheizt. Doch auch diese Elemente wollen gepflegt werden, wenn sie lange ihren Dienst verrichten und gut aussehen sollen. Einfache Reinigung mit dem mobilen Reinigungsgerät.

Immer mehr Privathäuser werden mit objekten ist die sogenannte Unterhalts­ Außenjalousien ausgestattet. Diese sind das reinigung, nämlich die professionelle Pflege ganze Jahr über Wind und Wetter ausgesetzt. und Wartung von Außenjalousien mit speziDeswegen empfiehlt es sich, nicht nur bei der eller Technik, längst üblich. In PrivathausAnschaffung auf erstklassige Qualität zu ach- halten ist sie dagegen bislang nur wenig ten. bekannt. Auch bei der Wartung und der Pflege sollte nicht am falschen Ende gespart werden. Reinigen, aber wie? Sonst können diese in der Anschaffung oft Die Zeiten, in denen man jede einzelne Lamelle teuren Anlagen frühzeitig Schaden nehmen: mühsam mit dem Lappen oder dem Schwamm Leiter- und Zugbänder werden durch die abwischen musste, sind längst vorbei. Mobile Kombination von Schmutz und UV-­ Reinigungsgeräte schaffen Abhilfe: Sie machen Einstrahlung brüchig und reißen. Oder die das Reinigen von Außenjalousien leicht – und Lamellen beginnen nach einigen Jahren zu gründlich. Besonders im Bereich um die Zugkorrodieren (im Fachjargon: aufzublühen). bänder bleibt nämlich bei der Reinigung von Abgesehen davon vermitteln dreckige Hand oft noch Schmutz zurück. Die mit Jalousien kein schönes Bild vom Haus. Elektro­motor betriebenen Systeme reinigen Der VDS – Verband Deutscher Sonnen- durch rotierende Bürsten die Lamellen von schutzreiniger e. V. in Frankfurt rät daher, oben und unten in einem Arbeitsgang – Außenjalousien im Durchschnitt alle zwei inklusive Zug- und Leiterbändern und der bis drei Jahre zu reinigen. Bei Gewerbe­ Zwischenräume. Man benötigt nur einen

FOTO: VDS

normalen Wasser- und Stromanschluss, aber keinen Zusatz von Chemie. Mobile Reinigungssysteme für Außen­ jalousien, die nach dem sogenannten Bürsten-­ Walzenprinzip arbeiten, gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, und zwar mit Elektroantrieb oder mit Hochdruckwasserantrieb. Man muss kein Gerät kaufen, sondern kann es auch mieten. Außerdem gibt es Fachbetriebe für Sonnenschutzreinigung, die mit solchen Systemen arbeiten und die komplette Reinigung der Jalousien inklusive Wartung und Pflege übernehmen. Die Experten reinigen im Übrigen nicht nur Außen­ jalousien, sondern auch innen liegenden Sonnenschutz wie Flächenvorhänge oder Plissees sowie Sonnenschirme, Markisen oder Sonnensegel professionell und mit der entsprechenden Technik.  WERNER GRÄF  W Web-Wegweiser vds-sonnenschutz.de

Cleaning Time Manuela Soares Saubere Jalousien verbessern das Erscheinungsbild der Immobilie. FOTO: VDS

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Hindenburgstr. 36a 30851 Langenhagen Fon 0511.5410163 info@cleaning-time.de

Reinigung von Büros, Arztpraxen, Treppen und Fenster (auch Wintergärten und Solaranlagen) 21


Wohnen  Küche

Mehr Komfort dank smartem Küchenmanagement Foto: AMK

Für keinen anderen Wohnbereich gibt es so viele Innovationen wie für die Küche. Neue Ideen und auch Weiterentwicklungen bringen Küchen ergonomisch und technisch auf den neusten Stand.

Auch die Küche wird digitaler und vernetzter. Immer mehr Geräte können smart gesteuert werden.

D

ie neuen Anwendungsszenarien eines smarten Küchenmanagements gehen über das reine Steuern und Kontrollieren hinaus. Vernetzbare Hausgeräte machen das Leben nicht nur flexibler und bequemer, sondern auch sicherer. Bedienungsfreundliche Applikationen (Apps) für Tablets und Smart­phones steuern und kontrollieren Elektrogeräte. Zusätzliche Serviceangebote wie Rezepte und Garkontrolle erleichtern auch ungeübten Köchen das Zubereiten von leckeren und gesunden Gerichten.

Überzeugende Komfort-Features für eine moderne Küche

Viele Konsumenten scheuen den vermeintlichen Aufwand für eine neue Küche und die damit verbundenen Investitionen. Dabei sind die Vorteile enorm. Es fängt mit neuen Elek­trogeräten und deren Energieersparnis an und reicht über die optimierte Anord-

nung von Arbeitszonen mit gutem Licht bis zur Erneuerung von Möbeln, die Wohlfühl­ atmosphäre schaffen. Eine Küche ist ergonomisch, wenn sie die optimale Arbeitshöhe der Küchen­nutzer berücksichtigt. Ein Referenzmaß ist die jeweilige Ellbogenhöhe. Die körpergerechte Arbeitshöhe liegt 10 bis 15 Zentimeter da­runter. Dieses Maß gilt auch für den Einbau von Elektrogeräten. Den Stromverbrauch sollte man ebenfalls im Blick haben und ressourcenschonende, nachhaltige Einbaugeräte wählen. Das gilt vor allem für Kochfelder mit Induktion, turboschnelle Dampfback­öfen mit Heißluft und integrierter Mikrowelle sowie für Kühlgeräte mit temperatur- und feuchte­ geregelten Klimazonen.

Smartes Küchenmanagement mit praktischen Apps

Mit mobilen Endgeräten und Apps lassen sich die per Funk vernetzten WLAN-fähigen

Einbaugeräte nicht nur steuern und kontrollieren, sondern auch ihr aktueller Programmstatus abrufen und Push-Benachrichtigungen empfangen. Dazu gehören Zurufe wie „Ihr Kaffee ist fertig!“ oder „Bitte Klarspüler nachfüllen“. Mit der fortschreitenden Digitalisierung kommen weitere Angebote, Funktionen und digitale Services auf den Markt, die früher viel Zeit in Anspruch genommen haben. Das Stichwort lautet: intelligentes Küchen- und Haushaltsmanagement. So lässt sich im Supermarkt mühelos prüfen, ob noch genügend Milch und Butter im Kühlschrank sind. Möglich machen das zwei Kameras, die in den Wi-Fi-fähigen Kühlschrank integriert sind. Sie machen bei jedem Öffnen ein Bild vom Inneren und leiten es auf Anfrage auf Smartphone und Tablet weiter. Selbst bei Bedienungsfehlern und technischen Störungen schaffen solche digitalen Dienste schnelle Abhilfe. In den meisten Fällen muss der Servicetechniker nicht einmal mehr nach Hause kommen. Vernetzte Haushaltsgeräte lassen sich auch von unterwegs bedienen. Damit gehören versehentlich nicht ausgestellte Bügeleisen oder Herdplatten endgültig der Vergangenheit an. Sie lassen sich per Smartphone und Tablet aus der Ferne abschalten. Das schenkt nicht nur älteren Menschen ein gutes Gefühl von Sicherheit.

Neue Dimension fürs Kochen und Zubereiten

Mit Kombi-Allroundern gehen Backen, Braten und Co. in eine neue Dimension. Die Kombi­geräte vereinen beispielsweise Back­ ofen, Dampfgarer und Mikrowelle. Das macht diese Geräte nicht nur sehr vielseitig, sondern auch schnell. Intelligente Backsensoren und Bratenthermometer schalten das Gerät ab, sobald Kuchen oder Braten fertig sind. Ganz ohne Garproben per Holzstäbchen und Kontrollgängen zum Ofen. KS  W

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Renovieren  Bad

Doppelwaschtische ermöglichen gemeinsames Waschen und zugleich die Hilfestellung von Groß für Klein.

Ein Bad für die ganze Familie Geschickt eingerichtet wird das Bad zur Wohlfühloase für Jung und Alt. Und das auf viele Jahre.

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wei Aspekte sind bei der Gestaltung wichtig: das Alter der im Haushalt lebenden Personen und die Größe des Raums. In jüngeren Jahren steht mehr das „Erlebnis“ Bad im Vordergrund; später gewinnen mögliche Einschränkungen im Alter an Bedeutung. Die sich ändernden Anforderungen sollten im Idealfall schon bei der Planung berücksichtigt werden.

Badezimmeraccessoires für Kinder

Das Angebot an kindgerechten Badezim­ mermöbeln ist groß. Auch die Qualität ist besser als noch vor Jahren; viele Hersteller haben sich auf Kinder eingestellt. Da gibt es Kippspiegel für die Kleinen, die leicht mon­ tiert werden können. Mithilfe des Spiegels können sich die Kinder dann wie die Großen selbst herrichten. Ideal ist auch ein kleiner

Waschtisch in kinderfreundlicher Höhe. Die­ ser kann in der Regel nur durch spezialisierte Fachbetriebe installiert werden. Alternativen sind eine kleine Kindertreppe am Wasch­ becken oder ein breiter Tritt: Sie ermögli­ chen es den Kleinen, das Wasch­becken pro­ blemlos zu nutzen. Achten sollte man dabei immer darauf, dass die Kinder nicht von der Treppe oder vom Tritt fallen können. Ein kleines Geländer zum Festhalten ist hierzu notwendig. Dann kann sich der Nachwuchs auch ganz allein die Hände waschen. Relativ unkompliziert lassen sich hingegen andere notwendige Details anbringen. Werden Haken für die Handtücher in nie­driger Höhe auf die Fliesen geklebt, können die Kleinen sie leichter erreichen. Höhenverstellbare Toiletten können von Eltern und Kinder gleichermaßen gut

benutzt werden. Ergänzt werden kann die Toilette durch einen spaßigen Druckknopf für die Spülauslösung.

Fehler beim kindgerechten Badezimmer vermeiden

Einen Fehler sollten Eltern dagegen nicht machen: lustige Kinderfliesen anbringen. Spätestens wenn aus Kindern Jugendliche werden, finden sie das Badezimmer nicht mehr lustig, sondern peinlich. Niedliche Tier­ motive auf den Fliesen sind dann nicht mehr in, können aber nicht so schnell ausgetauscht werden wie Kleiderhaken oder Abziehbilder, die auf die Fliesen geklebt wurden. Deshalb ist es besser, bunte Badezimmermöbel anzu­ schaffen, die man später wieder entfernen kann, ohne dass eine Komplettrenovierung notwendig wird.

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Senioren brauchen ein altersgerechtes Bad

Bestehende Badezimmer sind nach heutigem Verständnis knapp bemessen â&#x20AC;&#x201C; vor allem wenn sie aus den 1950er- oder 1960er-Jahren stammen. Eine altersgerechte Ausstattung ist dann mitunter nur schwer mĂśglich â&#x20AC;&#x201C; und teuer. So lassen sich TĂźren nicht einfach ver­ breitern. Dennoch gibt es einige Ă&#x201E;nderungen, die mehr Komfort bringen. Dort, wo die Badewanne steht, kann auch eine bodengleiche Dusche ohne Schwelle installiert werden. Der Einbau einer Toilette mit erhĂśhtem Sitz und zumindest einer Stange zum Hochziehen ist eigentlich immer mĂśglich. Auch eine Einhandarmatur fĂźrs Waschbecken ist schnell montiert. Letztendlich hängen die Gestaltungs­ mĂśglichkeiten fĂźr ein seniorengerechtes Bad immer vom Platz ab. Steht beispielsweise ein weiterer Raum zur VerfĂźgung, der der Grund­ fläche des Bads zugeschlagen werden kann, lässt sich komfortabler planen. Beratungen bieten Fachbetriebe an. Bei einer AusfĂźhrung nach DIN-Norm 18040 besteht zudem die MĂśglichkeit, fĂźr den Umbau FĂśrdermittel der KfW oder der LandesfĂśrderbanken zu erhalten.  ESâ&#x20AC;&#x192; W Haus & Markt 05/2017

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Individuelle Badkultur Die Trendplattform Pop up my Bathroom begleitet die Entwicklungen im Bad-Design. Aufgezeigt werden Möglichkeiten, in welche Richtung sich die Badkultur entwickeln könnte. Und was man aus dem eigenen Badezimmer alles machen kann, wenn man nur will. Wer sich mit Megatrends beschäftigt, kommt an der Individualisierung garantiert nicht vor­ bei. Sie steht u. a. für eine ausgeprägte Vielfalt an Lebensstilen, Arbeitsformen, Familien­ modellen, Konsummustern und auch Wohn­ konzepten. Und der Wunsch nach Selbstver­ wirklichung wächst weiter, prognostizieren Zukunftsforscher wie Matthias Horx.

Bedeutung für Gegenwart und Zukunft des Bads

Detaillierte Antworten liefert das Trend­ forum Pop up my Bathroom. Eine Kern­ aussage der von der Messe Frankfurt und der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) getragenen Initiative: „Heute denken die Menschen nicht mehr daran, was norma­ lerweise in ein Bad gehört, sondern daran, was sie für sich brauchen.“ Das mündet in die

Erkenntnis, dass private Bäder je nach favo­ risierter Stilrichtung und persönlicher Vor­ liebe stets anders aussehen (müssen). Um welche Tendenzen es sich handelt und welche Möglichkeiten das individuelle Bad aktuell bereits bietet, beschreiben und zeigen acht Inszenierungen. ɓɓ Fashion Bathroom: Modische Akzente mit Farbe und ungewöhnlichen Materialien Gestaltungslust lässt sich z. B. mit leicht austauschbaren Accessoires und Klein­ möbeln im Bad ausleben. Auch nicht deckenhoch geflieste Wände kommen dank trendiger Tapeten und Farbtöne kreativ daher. ɓɓ Sophisticated Bathroom: Cooler Gegenentwurf zu Nostalgie und Minimalismus

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Das moderne urbane Bad setzt auf Originalität und geschmackvolle Schlichtheit. Authentische Materialien wie Stein, Keramik, Holz und Metall machen ebenso Furore wie die gute alte Stahlemail-Wanne. Healthy Bathroom: Prävention in den eigenen vier Wänden Das Bad avanciert zum häuslichen Gesundheitszentrum. Wenn es die Raumgröße zulässt, beheimatet es sogar verschiedene Sportgeräte oder zumin­ dest Yoga-Matte und Balance-Brett. Comfortable Bathroom: Maßgeschneiderte Aufenthaltsqualität in jedem Alter Gesundheits- und Körperpflege, Fit­ ness, Entspannung, Styling: All das ist gewünscht und machbar. Das Bad wird endgültig zum vollwertigen Wohnraum.

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FRANKFURT EXHIBITION GMBH/KARSTEN JIPP

FOTOS: VEREINIGUNG DEUTSCHE SANITÄRWIRTSCHAFT (VDS)/MESSE

Renovieren  Badtrends


EXPERTENTIPP

Welchen Trend halten Sie für besonders wichtig?

FOTO: VEREINIGUNG DEUTSCHE SANITÄRWIRTSCHAFT (VDS)

PERSÖNLICH freue ich mich einfach, dass das Badezimmer zunehmend wohnlich, farbig und sogar etwas modischer wird. In diesem Zusammenhang erfährt das Bad eine immense Wertsteigerung. Interior Designer, Planer und Architekten sehen im Bad zunehmend einen wichtigen Baustein für das Wohlbefinden des Menschen – und zwar über die gesamte Lebensspanne. Daher ist es für mich überaus wichtig, den Nachhaltigkeits-Aspekt zu betonen. Neben einer recht langen Nutzungsdauer von mindestens 15 Jahren – dies steht übrigens per se für eine gute Qualität und langlebiges Design – haben wir in der Sanitärbranche fast ausschließlich mit ökologisch nachhaltigen Produkten und Materialien zu tun. In Sachen Wassersparen sind wir bei Armaturen schon lange an der unteren noch sinnvollen Einsparungsgrenze angekommen – wir verschwenden also schon lange kein Wasser mehr. Jens J. Wischmann, Geschäftsführer der Vereinigung der Deutschen Sanitärwirtschaft e.V.

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Digital Bathroom: Individueller Komfort auf Knopfdruck Moderne und zugleich schlanke Technik passt sich individuell an unterschied­ liche Nutzerbedürfnisse an – von der jeweils benötigten Ergonomie bis hin zur persönlichen Wohlfühl-Beleuchtung. Nature Bathroom: Nachhaltiges Hightech-Erlebnis Der verantwortungsvolle Einsatz von Energie und Wasser durch inno­ vative Technologien und Produkte ist nur eine, wenn auch wichtige Facette. Bei Entwicklung und Produk­ tion achten Markenhersteller auf die Umweltschutz-Prämisse. Condensed Bathroom: Zeitgemäße Badkultur auf kompakter Fläche Viel Bad auf wenig Platz ist längst keine Quadratur des Kreises mehr. Stattdessen geht moderne Badkultur mit kleiner Flä­ che eine hoch- und vollwertige Koope­ ration ein. Innovative Bathroom: Technik im Dienst der Menschen Die zunehmende Entkopplung von Badobjekten und Leitungssystemen, innovative wasserresistente Materialien und fortschrittliche Produktionsverfah­ ren treiben die Individualität – wenn man will – auf die Spitze.  VDS/JU  W

Das moderne urbane Bad setzt auf Originalität und Schlichtheit.

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Kein Widerspruch: Ralf Wittig kreiert Kunst mit Funktion für das Bad. 

FOTOS: RW LIFESTYLE

Formvollendete Handarbeit plus modernste Materialien Ein Bad ist ein Bad ist ein Bad? Das stimmt längst nicht mehr. Heute stellen Hausbesitzer einen hohen Anspruch an die Ausstattung ihrer Wellnessoase. Beispielsweise mit Glas, das einerseits hohe Funktionalität bietet, andererseits dem Bad eine künstlerische Anmutung verleiht.

Ansprechpartner, wenn es um die außer­ gewöhnliche Gestaltung von Bädern geht, ist die RW Hellglas Manufaktur, die 2010 in Hannover gegründet wurde. Das Ziel: eine organische Verbindung von Handwerkskunst und Glasdesign zu schaffen und anzubieten. Das Unternehmen arbeitet erfolgreich mit Badgestaltern und Architekten zusammen. Doch von Kunden, Bauherren und Modernisierern kam immer wieder die Frage, wo die Produkte der RW Hellglas Manufaktur „live“ zu besichtigen sind. Aus diesem Grund haben die Kreativen und Macher einen geeigneten Store gesucht, gefunden und freuen sich nun, Sie in den Ausstellungsräumen in der Limmerstraße 104 in Hannover-Linden begrüßen zu dürfen.

Kreativität trifft Handwerk

Der Geschäftsführer, Visionär und Glasermeister Ralf Wittig ist seit mehr als 30 Jahren im Bereich Glasbearbeitung und -verarbeitung tätig. Eine besondere Leidenschaft von ihm sind Sonder- und Einzelanfertigungen von individuellen, kreativen Duschabtrennungen, die so gar nichts mehr mit dem Badezimmer alter Prägung zu tun haben. Dafür kommen modernste Glasmaterialien zur Anwendung, die auf handwerklich hohem Niveau verarbeitet werden.

Optischer Mehrwert

Nun kommt eine weitere Komponente in Form eines besonderen optischen Erlebnisses hinzu: Durch die künstlerische Gestaltung der Dusch­

abtrennungen hat sich die RW Hellglas Manufaktur ein Alleinstellungsmerkmal am Markt geschaffen. Dabei gibt es die verschiedensten Möglichkeiten der Umsetzung: So wird beispielsweise ein vom Kunden gewünschtes Fotomotiv per Digitaldruck durchgehend auf die Rückseite des Glases aufgebracht. Das Motiv kann der Kunde entsprechend seiner Vorlieben frei wählen. Mit dem Lieblingsbild vor Augen ist jeder Morgen garantiert ein guter Morgen.

Technische Finessen

Ein besonderes Highlight ist die Walk-In-Duschkabinenserie „Fred“. Bei diesem Modell ist direkt im Glas eine Locheinfassung für Hand­ tücher vorgesehen, die mit einem wasserschüt-

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Nach mittlerweile über 1.000 verbauten Walk-In-Duschkabinen sagen die Profis stolz: „Das ist perfekt!“

zenden Glassegel versehen ist. Zusätzlich wird ein Glas­abzieher formschön integriert. Nach mittlerweile über 1.000 verbauten in Walk-In-Duschkabinen sagen die Profis stolz: „Das ist perfekt! Sie sollten sich diese Schmuckstücke unbedingt ansehen.“

In einem solchen Bad ist gute Laune schon bei der morgendlichen Dusche garantiert.

Walk-In-Lösungen künstlerisch interpretiert.

Qualitätsversprechen

Mehr Informationen Besuchen Sie die Ausstellung in der Limmerstraße 104, gerne Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr und Samstag von 10 bis 14 Uhr. Natürlich sind die Fachleute auch jederzeit außerhalb der Geschäftszeiten für Sie da. Bitte sprechen Sie dazu einen Termin ab.

Bei allen Arbeiten wird der Einsatz von technologisch modernstem Glas aus lokaler, umweltfreundlicher Produktion sowie von Qualitätsmaterialien aus Deutschland und Italien garantiert.    W

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Renovieren  Wand & Decke

Die Schallschutzplatten werden mit wenigen Handgriffen auf der zuvor fixierten Unterkonstruktion angebracht.

FOTO: DJD/KNAUF BAUPRODUKTE

Wand und Decke als gestaltende Elemente Wer mehr aus seinem Haus machen möchte, wird früher oder später auf Trockenbauelemente zur Gestaltung zurückgreifen. So lassen sich Räume geschickt aufteilen und aufwerten. Rigips-Platten sind nach wie vor der Klassi­ ker beim Trockenbau. Inzwischen hat sich bei der Qualität und den Eigenschaften die­ ser Elemente viel getan. Der Vorteil solcher Systeme liegt auf der Hand: Sie greifen nicht in die Baustruktur der Wohnung ein und lassen sich auch wie­ der entfernen bzw. durch passendere Teile ersetzen. So gesehen ist Trockenbau eine ideale Lösung, wenn Hauseigentümer neue Raumideen verwirklichen wollen. Soll eine abgetrennte Spielecke im Wohnzimmer entstehen? Kein Problem! Die Deckenhöhe im Altbau ist nicht mehr gewollt? Durch

abgehängte Decken entsteht ein neues Raumgefühl.

ist. Fachbetriebe bieten zur richtigen Gestaltung Beratungen an.

Vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten

Funktionelle Decken und Wände

So lässt sich beispielsweise ein großes Wohnzimmer mit Essecke bei Bedarf in zwei separate Räume aufteilen. Wichtig dabei ist, dass die Grundfläche des neuen Raums nicht zu klein ausfällt. Auch die neuen Lichtverhältnisse sollten beachtet werden. Bei einer Raumteilung kommt es auch darauf an, ob das neue Zimmer eine eigene Tür braucht oder ob der Zugang auch über andere Räume oder den Flur möglich

Ein weiterer Aspekt bei der Wandgestaltung kann auch die Reduzierung des Geräusch­ pegels sein. Inzwischen sind schallgedämmte Trockenbauelemente auf dem Markt, mit denen sich ein herrlich ruhiger Raum gestal­ ten lässt. Auch als Verkleidung für die Wärmedäm­ mung im Dachstuhl eignen sich neue Tro­ ckenbauwände hervorragend. Zum einen verdecken sie die Dämmelemente, zum

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Schallschutz für Wand & Decke

Nach der Befestigung können die Schallschutzplatten für den Innenausbau nach Wunsch gestrichen, FOTO: DJD/KNAUF BAUPRODUKTE verputzt oder tapeziert werden.

anderen schaffen sie auch einen neuen, gut strukturierten Wohnraum. Bei der Deckengestaltung helfen Trocken­ bauplatten ebenfalls. Sie verdecken nicht nur die dahinter befindlichen Rohre, son­ dern ermöglichen auch mithilfe von inte­ grierten Leuchten ein ganz neues Raum­ erlebnis. So kann aus einem dunklen Flur ein prächtiger multifunktionaler Platz in der

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Wohnung entstehen. Nicht unterschätzen sollte man einen weiteren Vorteil: Trocken­ bau ist günstiger und praktischer als bei­ spielsweise eine konventionelle Mauer in der Wohnung. Wichtig ist jedoch, dass sich Hausbesitzer gut beraten lassen. Denn die Veränderungen durch Trockenbauelemente können auch Einfluss auf den Brandschutz haben. ES  W

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Renovieren  Dach

Dicke Dämmpakete auf älteren Häusern sehen nicht unbedingt schön aus. Schlanke Hochleistungsdämmungen verändern die Proportionen des Dachs FOTO: DJD/PUREN dagegen nur unwesentlich.

Dachdämmung: Es geht auch schlank Das Thema Wärmedämmung interessiert viele Hauseigentümer, die ihr Haus modernisieren wollen. Eine mögliche Form sind Aufsparrendämmungen aus Polyurethan.

Bei Neubauten ist eine Dämmung der Außenwände aufgrund der gesetzlichen Vor­ gaben heutzutage Pflicht. Eigentümer von Bestandsbauten waren gemäß Energie­ einsparverordnung (EnEV) dazu verpflichtet, die obere Geschossdecke bis Ende 2015 nachträglich zu dämmen. Wer ein Ein- oder Zweifamilienhaus sein Eigen nennt, war davon ausgenommen, wenn er sein Heim bereits vor 2002 bewohnte. Bei einem Ver­ kauf nach dem Stichtag 1. Februar 2002 musste beziehungsweise muss jedoch der neue Eigentümer des Hauses die Pflichten innerhalb von zwei Jahren nach dem Eigen­

tümerwechsel erfüllen. Allerdings gilt: Kann der Eigentümer nachweisen, dass er die Kos­ ten für die Nachrüstung nicht innerhalb einer bestimmten Frist – Gerichte halten meist einen Zeitraum von zehn Jahren für angemessen – erwirtschaften kann, entfällt die Verpflichtung.

Bei Dachsanierung EnEV einhalten

Entscheiden sich Hauseigentümer für eine Dachsanierung, müssen sie die gesetzlichen Vorgaben aus der aktuellen EnEV einhalten und entsprechend dämmen. Im Blick haben sollten sie aber auch die EU-Klimaziele. Dabei

Platten aus Polyurethan-Hartschaum benötigen eine geringere Dicke als andere Materialien – bei gleicher Dämmleistung.

spielen zukünftig Niedrigenergiehäuser eine wichtige Rolle – also Häuser, die so viel Energie erzeugen, wie sie verbrauchen. Das setzt unter anderem einen sehr guten Wärmeschutz vo­raus. Zu bedenken ist darüber hinaus: Häu­ ser punkten mit niedrigen Energiekosten auch in Hinblick auf Werterhalt und Wertsteige­ rung, was sich bei einer Vermietung bezie­ hungsweise einem Verkauf positiv auswirkt.

Aufsparrendämmungen haben viele Vorteile

Bei der Dämmung sind verschiedene Lösun­ gen möglich; je nach Leistung des Dämm­ stoffs müssen mehr oder weniger dicke Schichten aufs Haus gepackt werden. Das kann das Gebäude optisch verändern, aber unter Umständen auch statische Probleme verursachen, wenn das Gewicht von Däm­ mung und Dacheindeckung die Belast­

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Häuser punkten mit niedrigen Energiekosten auch in Hinsicht auf Wert­ erhalt und Wertsteigerung. barkeit des Dachstuhls übersteigt. Einen Ausweg bieten schlanke Lösungen in Form von Aufsparrendämmungen, beispielsweise aus dem Dämmstoff Polyurethan. Platten aus Polyurethan-Hartschaum benö­ tigen eine geringere Dicke als andere Mate­ rialien – bei gleicher Dämmleistung. Das bedeutet schlankere Dachdetails, eine ansprechende Architektur und weniger Gewicht. Aufsparrendämmungen überzeugen – im Vergleich zu den häufig vorzufindenden Zwischensparren­dämmungen – durch eine geschlossene Dämmhaube ohne Schwach­ stellen durch Holzsparren oder Wände. Schlanke Systeme können auch gut auf den Sparren über einer bereits vorhandenen Zwischen­sparrendämmung verlegt werden, wenn diese alleine nicht den aktuellen Anfor­

Wenn ein altes Dach mit einer schlanken Hochleistungsdämmung energetisch auf Vordermann gebracht wird, können alte Zwischensparrendämmungen einfach drin bleiben.  FOTO: DJD/PUREN

derungen der Energieeinsparverordnung an Altbauten genügt. Ein weiterer Vorteil von Aufsparrendämmun­ gen: Weil die Dämmung auf den Sparren liegt, haben die Hauseigentümer bei den Decken

und Wänden darunter freie Hand. Sie können sie mit Farbe, Tapete, Putz auf Gipskarton oder Profilholzschalungen gestalten oder sogar die Dachsparren als schmückendes Ele­ ment in den Raum einbeziehen.  AS  W

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Haus & Markt 05/2017

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Renovieren  Bauelemente

Hochmoderne Fenster mit bester Ausstattung geben dieser Immobilie ihr ansprechendes Aussehen.

FOTO: VFF/HAUTAU

Fenster und Türen für das Haus mit Stil Fenster und Türen sind die Bauelemente, die dem Haus seinen Charakter verleihen. Sie erfüllen vielfältige Funktionen und können in vielen Farben aus den unterschiedlichsten Materialien gefertigt werden.

O

b bodentiefe Fenster, Ganz­ glasecken, großformatige Hebe-Schiebe-Türen, ausge­ fallene Rundfenster, Dach­ fenster ganz verschiedener Ausprägung oder designorientierte Haustüren – gefragt sind Fenster und Türen, die individuellen Vorstel­ lungen sowie der jeweiligen Raumnutzung entsprechen. Viele Hersteller liefern Qualität nach Maß und stimmen dabei Materialien,

Größe, Formen und Farben ideal aufeinan­ der ab, sodass ein reizvolles Gesamtprodukt entsteht.

Viele Vorteile: Holz- oder Holz-Metall-Fenster

Wer es natürlich mag, wählt Fenster und Türen aus Holz. Diese punkten nicht nur mit ihrer besonderen Optik und Haptik, sondern bieten außerdem eine hervorragende Wärme­

dämmung und sind langlebig. Auch nach Jah­ ren der Nutzung lassen sie sich auffrischen und gut bearbeiten; Anpassungen und Ver­ änderungen sind immer möglich. Veredeln lassen sich Holzfenster durch einen Lack oder eine Lasur – ein solcher Anstrich hebt die Schönheit und die angenehme Haptik des Materials besonders hervor. Optimal an die Nutzung angepasst sind auch Holz-Metall-Fenster. Nach innen

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verleiht der Holzrahmen dem Zimmer Behaglichkeit, nach außen trotzt das aus Aluminium oder Edelstahl bestehende Rah­ menprofil der Witterung. Im Gegensatz zum reinen Holzfenster erübrigen sich damit Erhaltungsanstriche. Trotzdem kann die Metall­Seite des Fensters farblich ganz nach

FOTO: VFF/RENOLIT

FOTO: VFF/RENOLIT

Fensterform und -farbe setzen besondere Akzente am Gebäude.

Abwechslungsreiches Tür- und Torensemble.

den Wünschen des Hausherren gestaltet sein – durch ein Eloxieren in den Farbtönen Gold, Silber und Bronze oder durch eine individuell wählbare Pulverbeschichtung. Von wirkungsvollem Anthrazit über kräftige Farben bis zu dezenten Pastelltönen ist alles möglich – mit solchen Fenstern ausgestat­

tet wird die Hausfassade quasi zum Unikat. Ein weiterer Vorteil: Die Oberflächen von Metallrahmen lassen sich ganz unkompli­ ziert reinigen. Für eine zeitgemäße Däm­ mung bei Metallfenstern oder ­türen sorgen thermische Abtrennungen beziehungsweise Dämmprofile. .

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Bewährt im Fenster- und Haustürenbau hat sich auch das beständige und leicht zu pfle­ gende Material Kunststoff. Kunststofffenster und Kunststofftüren gibt es im klassischen Weiß, aber auch in anderen Farb- oder Material­kombinationen. Aufgewertet wer­ den können sie mit hochwertigen Folie­ rungen. Grautöne und matte Holzdekore liegen derzeit im Trend, intensivere Farben wie Blau oder Grün finden sich an Schulen und Kinder­gärten, aber auch an so manchem Privat­ haus. Die Dämmung bewirken bei Kunststofffenstern im Rahmenprofil befind­ liche Luftkammern sowie gegebenenfalls wei­ tere Dämmmodule. Auch Kunststofffenster gibt es in Verbindung mit außenliegender Aluminiumschale.

Individuelle Haustüren

Ein spannender Materialmix ist auch bei Haustüren möglich. Kombinieren lassen sich Aluminium, Holz, Kunststoff und Glas. – das bringt auch vielfältige Möglichkeiten der Farbgebung mit sich. Zusätzlichen Reiz schaffen Applikationen aus Folie, Edelstahl, massivem Holz oder echtem Stein sowie indi­ viduelle Türgriffe. Derart gestaltet wird die Haustür zum wahren Hingucker.

Auf Gütezeichen achten

Für beides – Fenster und Türen – gilt: Als multifunktionale Bauteile müssen sie je nach Ausführung hohe Gewichte und starke Belas­ tungen aushalten können. Sie bieten Schutz vor Lärm, Kälte, Wind, Regen und Einbre­ chern. Dass dies auf Dauer gewährleistet ist, setzt eine entsprechende Qualität voraus. Möchten Bauherren oder Hauseigentümer auf Nummer sicher gehen, sollten sie sich für Produkte entscheiden, die das RAL-­ Gütezeichen tragen. Als unabhängige Orga­ nisation erkennt RAL mit ihrem Gütezeichen Produkte und Dienstleistungen an. Fenster mit dem Gütezeichen erfüllen gewisse Qua­ litätsstandards hinsichtlich Konstruktion, Fertigung und Montage. Die Einhaltung der Gütebedingungen wird kontinuierlich von neutralen Prüfstellen, Instituten oder ver­ eidigten Sachverständigen überprüft.AS  W 36 Haus & Markt 05/2017


Renovieren  Bauelemente

Sobald das Fenster zu ist, kann der Schlaf kommen. FOTO: VFF/REHAU

Spezialfenster sorgen fĂźr Ruhe und guten Schlaf Autoverkehr, ZĂźge und Flugzeuge kĂśnnen empfindlich stĂśren. Hier helfen Schallschutzfenster, die perfekt auf die Gegebenheiten vor Ort abgestimmt sind. So verliert der Lärm seinen Schrecken. Das Leben in der GroĂ&#x;stadt bietet eine Menge Vorteile: Die Infrastruktur ist gut ausgebaut, es gibt viele Verkehrsmittel, um rasch von A nach B zu kommen. Nachteile gibt es allerdings auch â&#x20AC;&#x201C; und die machen sich oft lautstark bemerkbar. Bau­ stellen, Autos, AuĂ&#x;engastronomie oder feier­ wĂźtige Nachbarn rauben so manchem Städter den wohlverdienten Schlaf. Aber auch in ländlicher Idylle gehtâ&#x20AC;&#x2DC;s mitunter laut zu. So kĂśnnen zum Beispiel FrĂśsche mit ihrem Lie­ besgesang eine erhebliche Beeinträchtigung darstellen.

Die LĂśsung: Moderne Schallschutzfenster

Ein wirksames Mittel gegen zu viel Lärm sind moderne Schallschutzfenster. Sie unterschei­ den sich in wesentlichen Punkten von her­ kÜmmlichen Wärmedämmfenstern: Die Ver­ glasung ist asymmetrisch aufgebaut, die

Scheiben sind häufig unterschiedlich dick. Besonders effektiv sind verklebte Scheiben, die mit hochwirksamen Schallschutzfolien verbunden werden. Hinzu kommen speziell auf den Schallschutz hin optimierte Dich­ tungsebenen im ebenfalls schallreduzieren­ den Fensterrahmen. Diese Dichtungen schaf­ fen es gemeinsam mit der Verglasung, den Lärm, der von drauĂ&#x;en ins Haus dringt, erheb­ lich zu verringern.

Immer auf den Nutzungszweck achten

Allerdings benÜtigt nicht jeder Raum im Haus den gleichen Schallschutz. Zwar gibt es keine feste Regel, aber normalerweise sollten die Räume, in denen man bevorzugt entspannt, am besten vor dem Umgebungs­ lärm geschßtzt sein. Ruhe im Schlafzimmer ist immer eine gute Wahl, auch im Wohnzimmer mÜchte man vielleicht nach der Arbeit ungestÜrt relaxen.

Und das Arbeitszimmer ist ebenfalls ein Ort, an dem zu viel Lärm das Wohlbefinden und die Konzentrationsfähigkeit stĂśrt. Dagegen mĂźssen KĂźche oder Bad nicht unbe­ dingt schalldicht ausgefĂźhrt sein â&#x20AC;&#x201C; eine kleine Geräuschkulisse ist hier meist zu verschmer­ zen. Da geĂśffnete Fenster allerdings grund­ sätzlich keinen Schallschutz bieten, sind auch fĂźr diese Räumlichkeiten spezielle Fenster­ lĂźftungen mit schalldämmenden Eigenschaf­ ten empfehlenswert.

GerĂźche aussperren

Gut schlieĂ&#x;ende Fenster sind heute â&#x20AC;&#x201C; zumin­ dest wenn sie von ordentlicher Qualität sind â&#x20AC;&#x201C; eine Selbstverständlichkeit. Und so kĂśn­ nen GerĂźche und Qualm, die zum Beispiel durch das Rauchen auf dem Balkon oder das Grillen in Nachbars Garten entstehen, ein­ fach durch das SchlieĂ&#x;en der Fenster und TĂźren drauĂ&#x;en gehalten werden. VFF/JUâ&#x20AC;&#x192; W

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Renovieren  Bauelemente

Funktionsfähigkeit: Ein Wartungsvertrag macht Sinn Wer ein neues Auto kauft, fährt damit gewöhnlich regelmäßig zur Inspektion. Dort wird dafür gesorgt, dass der Wagen jederzeit verlässlich funktioniert und von der Substanz her einwandfrei bleibt. Ähnliche Serviceleistungen gibt es auch für neue Fenster, Fassaden und Außentüren. Bauherren oder Modernisierer haben die Wahl: Entweder sie verlassen sich auf die vertragliche Gewährleistung. Oder sie ver­ einbaren zusätzlich eine Wartung und

In­ spektion der Fenster, Fassaden und Außentüren. Mit einem Wartungsvertrag mit dem Unternehmen, das die Bauelemente geliefert und/oder montiert hat, sind sie in

jedem Fall auf der richtigen Seite. Die Exper­ ten weisen darauf hin, dass Grundlage für Gewährleistungsansprüche die regelmäßige Wartung, Pflege und gegebenenfalls Instand­ setzung der Bauprodukte ist.

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Die im Wartungsvertrag enthaltenen Punkte sorgen für eine noch längere Lebensdauer und eine langfristig einwandfreie Bedienbarkeit von Fenstern und Türen. Die angebotenen Leistungen umfassen auch die regelmäßige Untersuchung aller Bauteile auf Beschädigun­ gen und Verformungen. Das bezieht sich auch auf Oberflächen, Dichtungen, Türbänder, Ver­ schlüsse, Bauanschlussfugen und Sonderbau­ teile wie Sonnenschutzanlagen, Rollläden und Lüftungsanlagen. Einer besonderen Kontrolle bedürfen außerdem sicherheitsrelevante Bau­ teile. Dazu zählen vor allem Beschlag-, Tür­ band- und Verschlussteile. Diese werden bei der Wartung auf festen Sitz geprüft und auf Verschleiß kontrolliert. Ist hier etwas nicht in Ordnung, werden – falls erforderlich – z. B. Einstell­ arbeiten durchgeführt, Befestigungsschrauben nachgezogen oder defekte Teile gegen neue ausge­ tauscht. Zusätzlich werden bewegliche Teile nach Her­ stellervorgaben geölt bezie­ hungsweise gefettet. Das verhindert Quietschgeräu­ sche oder Materialver­ schleiß und erleichtert die weitere Bedienung. Grundsätzlich können Wartungsarbeiten natürlich auch vom Modernisierer oder vom Bauherren in Eigenregie durchgeführt wer­ den. Davon raten die Fachleute allerdings angesichts der Komplexität der Technik – wie bei modernen Pkw – eher ab. Das gilt besonders dann, wenn Teile repariert oder ausgetauscht werden müssen.  VFF/DS  W Mehr Informationen Weitere Informationen zu Fenstern und Türen sowie eine Wartungs- und Pflegeanleitung als Download gibt es unter www.fensterratgeber.de

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Renovieren  Haus-Check

Jörg Hense

Finanzierungsexperte vom Verband der Privaten Bausparkassen

Klaus-G. Richert Obermeister der Innung des Bauhandwerks Hannover Jetzt müssen die Spuren des Winters beseitigt werden.

FOTO: FOTOLIA - TOMASZ ZAJDA

Haus-Check im Frühjahr

Jetzt ist der beste Zeitpunkt, um die Bausub­ stanz des Hauses zu überprüfen und fällige Reparaturen durchzuführen bzw. durchführen zu lassen. Dazu hatten Sie viele Fragen an unsere Experten. Einige Antworten haben wir hier noch einmal zusammengefasst. Wir besitzen ein Einfamilienhaus. Wie viel Geld müssen wir für Wartung und Instandhaltung berechnen? Die Höhe einer solchen Rücklage ist abhän­ gig vom Gebäude und dem Zustand. Für neue Häuser sollten ab der Fertigstellung jährlich circa 0,8 Prozent des Kaufpreises für Instandhaltungsmaßnahmen zurückgelegt werden. Sie können für die Finanzierung aber auch ein Bauspardarlehen nutzen. Ist es nicht alleine meine Angelegenheit, ob ich mein Eigenheim regelmäßig warte? Grundsätzlich ja. Aber im Falle von Gebäude­ mängeln, die nicht rechtzeitig behoben wer­ den und Folgeschäden verursachen, droht nicht nur Ärger mit Ihrer Versicherung. Kommen Dritte zu Schaden, werden zudem Haftungsfragen berührt. Haus & Markt 05/2017

Auf welche Stellen sollten bei einem Haus-Check besonders geachtet werden? Dach, Fassade und Fenster sind besonders anfällig und daher unbedingt zu prüfen. Ach­ ten Sie zudem auf Außentüren, Außensteck­ dosen, Dachrinnen, Wasserhähne am Haus und Verankerungen von Fensterläden, Mar­ kisen oder Lampen. Auch Antennen oder Solaranlagen sollten einem Check unter­ zogen werden. Nicht zuletzt ist ein Blick in den Keller wichtig, um gegebenenfalls Feuchtigkeitsschäden zu entdecken. Wir wollen nach dem Winter einige Instandhaltungsarbeiten an Dach und Fassade unseres Einfamilienhauses vornehmen. Wie können wir das finanzieren? Rücklagen für fällige Modernisierungsauf­ wendungen lassen sich z. B. mit einem Bau­ sparvertrag bilden. Zusätzlich können Sie auf KfW-Fördermittel zurückgreifen und einen Kredit oder einen Zuschuss beantragen, wenn Sie die Arbeiten mit Maßnahmen zur energe­ tischen Optimierung kombinieren. Ihre Haus­ bank oder Bausparkasse berät Sie gern.

Florian Lörincz

FOTOS: KMK

Unsere Telefonaktion im April zeigte, wie wichtig Instand­ haltungsrücklagen für Reparaturen sind. Denn nach einem langen Winter gibt es eine Menge rund ums Haus zu tun.

Bauexperte der Verbraucherzentrale Niedersachsen

Wir haben noch Gewährleistungsfrist auf unser im Herbst bezogenes Haus. Sollen wir dennoch einen Frühjahrs-­ Check vornehmen? Verbinden Sie den anstehenden Früh­ jahrs-Check z. B. mit einer umfassenden Schlussbegehung. Eine ausgiebige Kon­ trolle lohnt sich vor allem gegen Ende der Garantiephase. Lassen Sie sich bei der Schlussbegehung von einem unabhängigen Sachverständigen unterstützen. Lohnt es sich, eine anstehende Frühjahrs-­Reparatur unserer Fassade gleich mit einer energetischen Sanierung zu kombinieren? Durchaus, denn das Frühjahr und der Früh­ sommer sind ideale Zeitpunkte für Repara­ tur- und Modernisierungsmaßnahmen. Machen beispielsweise Risse in der Fassade einen neuen Putz nötig oder sollen die Fens­ ter ausgetauscht werden, lohnt es sich, gleichzeitig über eine Dämmung der Fassade nachzudenken. Viele Kosten, zum Beispiel für Gerüst und Baustellenabsicherung, fal­ len auf diese Weise nur einmal an.  RED.  W 39


Renovieren  Insektenschutz

Sie müssen draußen bleiben Sssssss ... Wer kennt es nicht, das bedrohliche Sirren, das uns in mancher Frühlings- und Sommernacht den Schlaf raubt. Wir verraten Ihnen, was Sie gegen Stechmücken und Co. tun können, ohne dass Türen und Fenster dauernd geschlossen bleiben müssen. Wer sich vor Stechmücken, Fliegen, Spinnen oder Wespen in Haus und Wohnung schützen will, muss nicht zur chemischen Keule greifen. Wie bei menschlichen Eindringlingen gilt auch hier: Mechanische Sicherungen sind die erste Wahl. Insektenschutzgitter vor Türen und Fenstern halten fliegende und krabbelnde Gäste fern. Das Angebot ist groß: Es reicht von selbstklebenden Fliegengittern bis hin zu Konstruktionen mit Rahmen oder speziellen Rollos.

Einfaches Netz oder Profilösung

Schutzgewebe an den Fenstern halten summende Eindringlinge wirksam ab. FOTO: DJD/NEHER

Wärmedämmung

Gewebe, die mit selbstklebendem Klettband schnell am Fensterrahmen befestigt werden, sind die einfachste und preiswerteste Lösung. Dass sie sich leicht lösen und immer wieder festgedrückt werden müssen, ist die Kehrseite der Medaille. Auch durchgreifen kann man durch die festgeklebten Gitter nicht – für alle, die beispielsweise auf der Fenster­bank draußen Blumen gießen oder ihr Bettzeug am offenen Fenster lüften möchten, kommt die Klettlösung daher nicht infrage. Komfortabler und auch langlebiger sind Fliegenschutzgitter, die mit Spann- oder Dreh­rahmen vor Fenstern und Türen befestigt werden. Es gibt sie in verschiedenen Varianten und Preislagen: vom Do-it-yourself-Rahmen aus Plastik bis zur maßgefertigten Profilösung aus Alu. Für Fenster, die häufig ganz geöffnet werden, und für Türen sind Drehrahmen eine gute

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40 Haus & Markt 05/2017


Beim Schutzgewebe genau hinschauen!

Frische Luft und viel Tageslicht ohne lästige Insekten – ein zuverlässiger Schutz wird besonders in Räumen, die häufig gelüftet werden, geschätzt. Von Vorteil ist, dass der Tageslichteinfall durch das feine Gewebe kaum gemindert wird. 

FOTO: TDX/TEBA

Wahl. Sie lassen sich schnell öffnen und schließen. Bei Türen können Haus- und Wohnungs­besitzer zwischen Dreh-, Pendel­oder Schiebetüren und Plissees wählen. Pendeltüren lassen sich auch dann öffnen, wenn keine Hand frei ist, und schließen wie von selbst. Schiebetüren eignen sich besonders für große Öffnungen. Eine Alternative – auch für Dachfenster – sind Insektenschutzrollos.

• Sanierung von feuchten Kellern und Wänden

Die Unterschiede sind nämlich groß. So sind beispielsweise die Fäden des Transpatec-­ Schutzgewebes nach Angaben des Herstellers Neher dank einer speziellen Webtechnik fast unsichtbar. Sie lassen mehr Licht und Luft durch als Standardgewebe – und sollen trotz der extrem dünnen Fäden wesentlich witterungsbeständiger sein. Das Polltec-Pollen­schutz-Gewebe hält nicht nur Insekten fern, sondern auch Pollen und Blüten­staub – nach Herstellerangaben mehr als 99 Prozent der Gräser- und Birkenpollen und über 90 Prozent von feinem Blütenstaub wie Ambrosia oder Brennnessel. Die Luftdurchlässigkeit soll dagegen dreimal höher sein als bei herkömmlichen Pollenschutz­ geweben. Bessere Durchsicht und höhere Luftdurchlässigkeit als beim Pollenschutzgewebe verspricht Neher beim Transpatec-Feinmaschgewebe. Es soll dank der geringen Maschenweite von nur 1,27 x 0,56 Milli­ metern selbst vor kleinsten Insekten schützen. Außerdem filtert es groben Staub und über 90 Prozent der Birkenpollen. Hunde- und Katzenbesitzer sind mit dem Katzengewebe gut beraten. Es ist siebenfach verstärkt und punktet laut Hersteller durch eine siebenmal höhere Reißfestigkeit als

drückendes und nicht drückendes Wasser)

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Haus & Markt 05/2017

• Mauerwerkssanierung innen u. außen • Fliesenarbeiten • Horizontalabdichtung und Mauerinstandsetzung mit Injektageverfahren

Sommer unterm Dach GEÖFFNETE Fenster sorgen im Som­ mer nicht nur für angenehme Tempera­ turen im Dachgeschoss, sondern lassen auch Mücken und anderen Insekten hinein. Wie lästig diese Plagegeister sind, weiß wohl jeder. Abhilfe schafft das passende Zubehör für Dachfenster. Verwendet man Insekten­ schutz-Rollos, werden ungebetene nächtliche Besucher schon vor dem Ziel gestoppt. Dazu wird das Rollo am Innenfutter, beziehungsweise an der Wand montiert und schließt so an allen Seiten bündig ab. TIPP: Vorteilhaft sind schienengeführte Insektenschutz-Lösungen, denn diese können dank Griffleiste und Führungs­ schienen problemlos eingerollt und wieder in Position gebracht werden.

FOTO: TDX/VELUX DEUTSCHLAND GMBH

Das Angebot reicht von selbstklebenden Fliegengittern bis hin zu Konstruktionen mit Rahmen oder speziellen Rollos.

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InsektenschutzRollos sorgen für Ruhe unterm Dach.

normales Fiberglasgewebe. So können ihm auch Pfoten und Krallen wenig anhaben. Wer vor den summenden Plagegeistern sicher sein möchte, sollte sich von Fach­ leuten beraten lassen und auch das Maßnehmen und den Einbau den Profis überlassen. Maß­arbeit ist notwendig: Denn Mücken und Co. passen durch jede noch so kleine Lücke.  DJD/NEHER/EWS W

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In Celle steht ein Wohnhaus, Baujahr 1956, das eine Runderneuerung bekommen sollte. Das Architekturbüro 21+ von Roland Beckedorf nahm sich der Aufgabe an und plante mit der Bauherrin die ökologische Modernisierung.

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Zeitgemäßes Wohnen definiert sich nicht zuletzt durch Großzügigkeit, mehr Grundfläche sollte entstehen. Deshalb wurde das Erdgeschoss durch einen Anbau um zwei Räume erweitert. „Der Anbau ist eingeschossig mit Flachdach südwestlich an das vorhandene Einfamilienhaus angebaut worden“, erklärt Architekt Roland Beckedorf, „in dem Anbau sind zwei Zimmer mit Abstellraum sowie der Eingangsbereich untergebracht.“ Außerdem wurde eine Ein­ gangstreppe – als Metallkonstruktion mit Stein­ plattenbelag ausgeführt – an den Anbau gesetzt.

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Neue Einteilung des Erdgeschosses

Vom hellen Eingangsbereich geht es jetzt links in ein Gäste-WC (im Altbau) sowie neben einem Abstellraum (im Anbau) in das eigent­ liche Haus. Links ist ein Hauswirtschaftsraum mit Waschmaschine und Trockner eingerichtet worden, daneben liegt das Schlafzimmer und in der ehemaligen Küche ist ein großzügiges Bad entstanden. In dem hinterliegenden Raum wurde eine Küche eingebaut, die durch einen großen Durchgang mit dem Wohnzimmer ver­ bunden ist. Diese Öffnung kann bei Bedarf mit einer zweiflügeligen Tür geschlossen werden. Im Wohnzimmer wurde nach Südwesten ein großes, bodentiefes Fenstertür-Element ein­ gesetzt. Von dort geht es auf die Holzterrasse, die eine neue Außentreppe mit direktem Zugang zum Garten bekommen hat.

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Im Keller ist die alte Zufahrt zur Garage und eine Außentüröffnung geschlossen worden. Der neue Zugang führt über eine Außentreppe mit . Haus & Markt 05/2017

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Dampfbremsfolie (Klimamembran) und Mine­ ralfaserdämmung (24 cm, WLS 035) sowie einer Dachneueindeckung mit anthrazitfarbenen Tonsteinen versehen worden. Das Dachgeschoss erhielt drei neue Dachflächenfenster mit einer Dreifachverglasung, sodass der Treppenaufgang und die Dachräume nun gut belichtet sind.

Die Fenster als „Augen“ des Hauses

talen Holzschalung akzentuiert gestaltet und hebt sich so hervor.

Im Alt­ und Anbau des Erdgeschosses sind die Fenster mit gedämmten Kunststoffprofilen, Wärmeschutzverglasung und TGI­Abstandhal­ tern (Dreifachverglasung, U­Wert 0,6, g­Wert 0,6) neu erstellt worden, innen luftdicht und außen mit diffusionsoffenen Kompribändern.

Das Dach als „Hut“ des Hauses

Fazit:

Der neue Zugang zum Haus.

neuer Außentür in das Kellergeschoss. Um den Anforderungen an die Energieeinsparverord­ nung (EnEV) gerecht zu werden, erhielt die Kellergeschossdecke unterhalb eine Verkleidung und Isolierung mit PU­Dämmmaterial (WLS 022, 6 cm). Im Kellergeschoss wurde ein neuer Gas­ brennwertkessel mit Solaranlage und Warm­ wasserspeicher eingebaut und anschließend der hydraulische Abgleich erstellt.

Die Fassade gibt dem Haus ein neues „Gesicht“

Der Anbau ist in Massivbauweise mit WDVS/ Außenputz (Mineralfaserdämmung, WLS 035, 18 cm) erstellt worden; dieses Material wurde auch auf die Außenwände des Altbaus aufgebracht. Der Anbau ist mit einer horizon­

Vom Flur im Altbau führt eine Treppe in das Dachgeschoss mit zwei Dachbodenräumen und einem zusätzlichen Abstellraum. Das Dach des Anbaus erhielt eine Flachdachab­ dichtung mit Gefälledämmung (mindestens 10 cm, PU 030). Die Attika (Anmerk. d. Red.: Reicht eine Außenwand über den Dachrand hinaus, wird diese wandartige Erhöhung als Attika bezeich­ net.) wurde mit einer horizontalen Holzschalung verkleidet. Die Holzkonstruktion wird gemäß Sta­ tik mit 24 cm Mineralfaserdämmung (WLS 035) und Dampfsperre erstellt. Die Dachkonstruktion des Altbaus ist aufgedoppelt, von außen mit einer

Aus dem Altbau ist dank energetischer Sanie­ rung ein KFW­Effizienzhaus 100 entstanden. Lichtdurchflutete Räume, eine barrierefreie Raum­ und Badgestaltung sowie die Verwen­ dung von nachhaltigem Lehmputz in den Wohnräumen sowie Kalkputz in Küche und Bädern machen das „blaue Wunder“ perfekt. Übrigens: Das Haus ist zu mieten. W Mehr Informationen Architekturbüro 21+ Roland Beckedorf, Weidestraße 14, 30453 Hannover, Tel. 0511 453045, www.ganzheitliche­wohnkonzepte.de

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Haus & Markt 05/2017


Energie  Wintergarten

Ein Wintergarten schafft zusätzlichen Wohnraum – vorausgesetzt, das Klima stimmt. 

FOTO: EPR/WINTERGARTEN FACHVERBAND/FA.BAUMANN

Perfektes Klima – perfekter Wintergarten Im Wintergarten spürt man die Witterungs- und Temperaturschwankungen stärker als im Rest des Hauses. Im Sommer kann die Temperatur gelegentlich auf über 60 °C steigen. An trüben Wintertagen ist es dagegen in älteren Wintergärten manchmal nur wenig über Null. Damit sich die Bewohner während des gan­ zen Jahres in ihrem Wintergarten wohl­ fühlen, müssen Konstruktion, Glasauswahl, Lüftung, Beschattung und Heizung stimmen – und aufeinander abgestimmt sein. Optimal ist das Raumklima laut DIN-Normen 1946 (Lüftung) und DIN EN ISO 7730 (Thermi­ sche Behaglichkeit) bei einer Temperatur von 20 °C und einer relativer Luftfeuchtig­ keit zwischen 40 und 60 Prozent. Die Grundlagen für ein behagliches Raum­ klima werden schon bei der Planung gelegt:

Für einen Wintergarten auf der sonnigen Südseite gelten dabei andere Anforderungen als für einen Wintergarten auf der sonnen­ armen Nordseite des Hauses. Deshalb soll­ ten Hausbesitzer Planung und Ausführung erfahrenen Profis überlassen.

Verglasung bestimmt Klima mit

Eine entscheidende Rolle für das Klima im Wintergarten spielt die Verglasung. Von ihr hängt es ab, wie viel Wärme vor allem im Winter verloren geht und wie viel Wärme

hineinkommt. Heute wird laut Bundesfach­ verband Wintergarten in Wintergärten meist Wärmedämmglas mit einem Ug-Wert von 1,1 W/m²K verwendet. Der Verband rät Hausbesitzern, die sich ihren Traum vom Wintergarten erfüllen wollen, jedoch zu Warmglas mit Ug-Werten von 0,5 bis 0,7 W/m²K. Damit bleibt die Wärme drinnen, selbst wenn es draußen eiskalt ist. Besonders auf der Südseite sind auch spe­ zielle Sonnenschutzgläser eine Option für angenehmes Klima: Sie verringern laut Bun­

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desverband Wintergarten den Gesamt-­ Energiedurchlass der Sonnenstrahlung um bis zu 75 Prozent. Allerdings sinkt durch die Gläser auch der in kühleren, sonnenärmeren Zeiten erwünschte solare Energiegewinn. „Der Einsatz von Sonnenschutzglas sollte daher genau bedacht und in der Regel nur für die Dachfläche vorgesehen werden“, empfehlen die Experten.

Rollläden reduzieren den Energieverlust im Wintergarten, indem sie zu kalten Zeiten dafür sorgen, dass die wertvolle Wärme drinnen bleibt. Im Sommer dagegen garantieren sie, dass sich die Luft in der Lichtinsel nicht allzu stark erhitzt. FOTO: EPR/SCHANZ

Je höher, desto besser

Für die Konstruktion gilt vor allem für Win­ tergärten auf den Sonnenseite: je höher, desto besser. Denn wenn die warme Luft weit nach oben steigen kann, bleibt es unten kühler. Dieser Effekt wird für die natürliche Lüftung genutzt. Lüftungsklappen, die küh­ lere Luft von außen hereinlassen, werden in Bodennähe eingebaut, die Entlüftungs­ klappen für die Abluft dagegen weit oben. In der warmen Jahreszeit reicht die natürliche Lüftung oft nicht aus – Beschattungen auf dem Dach und ggf. an den Seitenwänden sind

unerlässlich. Besonders wirksam sind Sys­ teme, die außen angebracht werden. Wer sich für mehrere Markisenbahnen nebeneinander statt für eine einzige entscheidet, kann bei Bedarf einzelne Dachbereiche verschatten. Weil sich das Wetter hierzulande mitunter schnell ändert und die Hausbesitzer nicht

immer anwesend sind, ist es ratsam, die Komponenten elektronisch zu steuern. Dies ist mit den entsprechenden Antrieben und Sensoren, die Werte wie Temperatur, Luft­ feuchtigkeit, Windgeschwindigkeit und Nieder­schlag erfassen, problemlos möglich.  EWS  W

Geprüfte Sicherheit

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Haus & Markt 05/2017

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Wie hagelresistent sind Rollläden? Um diese Frage beantworten zu können, nahm das Linzer Institut für Brandschutztechnik und Sicherheitsforschung Rollladensysteme des Herstellers Schanz unter die Lupe. Mit einer Hagelsimulationsmaschine wurden pneumatisch beschleunigte Eiskugeln auf die zu testenden Objekte abgefeuert. Die genormten, im Labor hergestellten Kugeln haben einen Durchmesser von 10 bis maximal 50 Millimetern und entsprechen damit den Hagelwiderstandsklassen HW1 bis HW5. Ein Hagelwiderstand von HW2 bedeutet zum Beispiel, dass das Testobjekt einem Hagelkorn mit einem Durchmesser von 20 Millime­ tern und einer Masse von 3,6 Gramm bei einer Aufprallgeschwindigkeit von 70,2 Kilometern pro Stunde standhal­ Unter Beschuss: Roll­ ten kann, ohne Schaden zu nehmen. ladensysteme müssen bei Um Realitätsnähe zu gewährleisten, ist Hagel einiges aushalten. neben der Hagelgröße und der Aufprall­ geschwindigkeit außerdem der Auftreffwinkel von entscheidender Bedeutung. Deshalb wurde der Schrägrollladen Studio Star in einem Winkel von 45 Grad „beschossen“, die Wintergarten­ beschattung Wiga Star im 90-Grad-Winkel. Das Ergebnis: Bis ein­ schließlich HW2 werden Lichtabschirmung, Mechanik und Aus­ sehen der Aluminium-Rollläden nicht beeinträchtigt. Und selbst bei HW5, also bei hühnereigroßen Hagelkörnern, ist das Glas unter den Rollläden weiterhin geschützt.

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Ein Batteriespeicher macht es möglich: Familie Brokering nutzt 70 Prozent des Solarstroms vom eigenen Dach selbst – auch zum Laden des E-Mobils.

Mit einem Batteriespeicher Solarstrom vom eigenen Dach besser nutzen Solar-Check-Berater aus Seelze geht bei seinem eigenen Haus mit gutem Beispiel voran – Ladestation auch für das E-Mobil.

„Jede zugekaufte Kilowattstunde schmerzt.“ Ludwig Brokering, Solar-Check-Berater und Hausbesitzer

Immer gut beraten Nutzen Sie unsere Beratung in den eigenen vier Wänden: kostenlos, qualifiziert & unabhängig. Ob Modernisierungsberatung, Solar-Check oder Heizungsvisite – Termine für Hausbesitzer unter: 0511.220022-88

Solarwärme, Solarstrom, Batteriespeicher, Elektroauto – mehr kann man als Hauseigentümer kaum aus der Kraft der Sonne herausholen. So auch Energieberater Ludwig Brokering, der mit dieser Kombination der Solarenergienutzung auf dem Dach seines eigenen Hauses in Seelze seinen Beitrag zur Energiewende leistet. Er berät andere Hausbesitzer im Rahmen der „Solar-Checks“, einer etwa einstündigen Beratung, die die gemeinnützige Klimaschutzagentur Region Hannover kostenlos und herstellerneutral in der Region anbietet (Termine unter Tel.: 0511 220022-88). Ludwig Brokering und seine vierköpfige Familie setzen schon seit 2004 auf Solarenergie. 20 Photovoltaik-Module (PV) mit einer Leistung von 3,52 Kilowatt peak (kWp) und 5,5 Quadratmeter Kollektorfläche der Solarthermie­ anlage wurden im Zuge der energetischen Komplettmodernisierung des Wohnhauses aus den 1960er-Jahren auf das Dach gesetzt. 2013 investierte die Familie in weitere 16 PV-Module auf dem Nebengebäude mit einer Leistung von 4 kWp und einen Batterie­ speicher (9,6 kWh), der den tagsüber nicht benötigten Strom für den nächtlichen Bedarf

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Die Investition in die Photovoltaik und den Batteriespeicher ist für Brokering trotz gesunkener Vergütung lohnend, auch die Preise für die Anlagen hätten sich schließlich im Lauf der Jahre mehr als halbiert. Seine PV-Anlagen produzieren ca. 6.100 kWh im Jahr. Der jährliche Strombedarf der Familie liegt bei ca. 5.200 kWh, 3.300 kWh werden im Haushalt verbraucht, 1.900 kWh schlagen für das E-Auto zu Buche. Möglichst viel eigenerzeugten Strom selbst verbrauchen, das ist das Ziel. „Ohne Batteriespeicher können ca. 30 Prozent des Haushaltsstroms direkt verbraucht werden. Mit Batterie steigt der Anteil auf über 70 Prozent“, erklärt Brokering. Der Ehrgeiz hierzu wird auch dadurch angeregt, dass sich jederzeit an PC, Tablet oder Smartphone ablesen lässt, wann die Batterie lädt respektive entladen wird. Sichtbar ist auch, wann Strom direkt verbraucht wird und wann wie viel Strom aus dem Netz bezogen bzw. dort eingespeist wird. „Live und in Farbe geht das“, freut sich Brokering, „dank eines Energiemanagementprogramms mit Fernüberwachung.“ Außer der Erfassung und Auswertung der Stromproduktion gibt dies die Möglichkeit, die Stromproduktion und -speicherung sowie den Verbrauch durch Abgleich von Wetterprognosen im Internet und durch Ansteuerung fernschaltbarer Steckdosen intelligent zu steuern. Das eigene Haus in Seelze ist für den Energieberater auch ein Versuchsfeld, das ihm hilft, seine Kunden kompetent zu beraten. Denn das Zusammenspiel von Erzeugung, Verbrauch und Speicherung der erneuerbaren Energie soll auch hier so effizient und wirtschaftlich wie möglich funktionieren. Die Betriebsphasen der Haushaltsgeräte sind weitestgehend abgestimmt auf das Angebot an solar erzeugtem Strom – es könnte aber noch besser laufen nach Ansicht von Brokering. „Jede zugekaufte Kilowattstunde schmerzt“, gibt er schmunzelnd zu, als er sich spontan den aktuellen Stand in seinem Haus anzeigen lässt. „Das Auto lädt mit zu viel Watt, gleichzeitig verbrauchen einige Geräte im Haus ebenfalls Strom, darum beziehen wir gerade Strom aus dem Netz.“ Wäre er jetzt zu Hause und nicht im Gespräch, würde er die Ladeleistung für das E-Auto sofort drosseln, denn es soll möglichst nur mit Überschussstrom geladen werden. „Ziel ist, dass das von dem SpeiHaus & Markt 05/2017

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speichert. Dank des frühen Einstiegs in die Photovoltaik erzielt Brokering mit der ersten Anlage noch bis 2024 eine Einspeisevergütung für die selbst erzeugte Kilowattstunde (kWh) Strom in Höhe von 0,57 Euro. Für die mit der neuen PV-Anlage erzeugte Kilowattstunde gibt es nur noch 0,13 Euro bis 2033.

Auch von unterwegs lässt sich per Handy­App der Ertrag der Solaranlagen kontrollieren.

chersystem des Autos selbst geregelt wird, das optimiere ich noch! Nach Brokerings Erfahrung als Solar-Check-Berater der Klimaschutzagentur wissen die meisten Hausbesitzer schon eine Menge über Solarthermie und Photovoltaik. „Viele der Fragen zielen heute als Erstes auf die Speichertechnik. Den Eigenverbrauch zu erhöhen oder weitgehend autark zu sein, sind die Motive.“ Und vom Batteriespeicher sei es oft nicht weit zur Anschaffung eines Elektroautos oder von E-Fahrrädern. Gute Beratung fängt für Ludwig Brokering mit Zuhören an. „Ich kläre erst mal: Wo stehen die Leute? Wie beschäftigen sie sich mit dem Thema? Worum geht es ihnen bei der Photovoltaik? Geht es darum, den Verbrauch

selbst erzeugten Stroms zu erhöhen, oder darum, Geld in PV-Technik zu investieren.“ Erst danach geht es um Grundsätzliches. Welche technischen Anforderungen sind gegeben oder nötig? Ist ein Netzanschluss vorhanden? Und vor allem: Ist das Dach, was Neigung und Ausrichtung betrifft, geeignet für eine Solaranlage? Oder gibt es Schatten durch Bäume oder Nachbarhäuser? Mit Blick auf die Verbrauchsrechnungen kann er zudem den Stromund Wärmebedarf des Haushalts einschätzen. Schließlich kommen noch die Fördermöglichkeiten auf den Beratungstisch. Für die Anschaffung eines Batteriespeichers kann beispielsweise ein Zuschuss der KfW im Rahmen des Programms 275 beantragt werden. Es läuft bis zum 31.12.2018, wobei der Anteil an förderfähigen Kosten kontinuierlich abnimmt. Für die Solarthermie haben die Brokerings eine Förderung vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erhalten. Der enercity-Fonds proKlima förderte die Ladestation des E-Autos. MH W Mehr Informationen Service-Point Klimaschutz für die Region Hannover im üstra Kundenzentrum, Mo. bis Fr., 10 bis 18 Uhr, und Sa., 10 bis 16 Uhr, Karmarschstraße 30/32, 30159 Hannover Klimaschutzagentur Region Hannover, InfoTelefon: 0511 220022-20 (Mo. + Do., 9 bis 17 Uhr), E-Mail: beratung@klimaschutzagentur.de proKlima – Der enercity-Fonds, E-Mail: proklima@ enercity.de, Internet: www.proklima-hannover.de

„Viele der Fragen zielen heute als Erstes auf die Speichertechnik.“ Ludwig Brokering, Solar-Check-Berater und Hausbesitzer

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Energie  Heizung

Der Tankschutz-Fachmann sagt Ihnen, ob der Tank gereinigt werden sollte oder ob einzelne Bauteile auf den neuesten Stand gebracht werden müssen.FOTO: IWO

Eine Tankreinigung sorgt für effizientes Heizen ohne Störung Kennen Sie das? Der Öltank ist gut gefüllt, die Anlage frisch gewartet – und plötzlich geht die Ölheizung auf Störung. Woran kann das liegen und was ist jetzt zu tun? Ein Grund für die Störung der Heizung kann sein, dass Ablagerungen aus dem Heizöltank den Filter verstopfen. Heizöl ist ein Natur­ produkt, das altert. Die dabei entstehenden

zung i e H t Jetz EN R E I S ERNI D O M ort f o s b und a EN ! R A P S Telefon (05 11) 9 46 77-0 Fax (05 11) 9 46 77-99 An der Feldmark 16 30453 Hannover www.stueber-haustechnik.de E-Mail: info@stueber-haustechnik.de

Ablagerungen sinken auf den Boden der Tankanlage. „Ob solche Alterungsprodukte entstehen, ist von den individuellen Gege­ benheiten vor Ort abhängig. UV-Strahlung, Sauerstoffeintrag und die Lagertemperatur beschleunigen den Prozess“, erklärt Jörg Franke, Sachverständiger für Heizölver­ braucheranlagen. Ein Filter in der Ölleitung zwischen Tank und Heizgerät verhindert, dass Teile der Bodenphase in den Brenner gelangen. „Wenn der Filter mehrmals ver­ stopft, kann eine Tankreinigung für Abhilfe sorgen. Auch der Heizölverbrauch und das Tankverhalten haben Einfluss auf die Not­ wendigkeit einer Tankreinigung“, so Franke.

Wann kann der Tank gereinigt werden?

Ein Tankschutz-Fachbetrieb erledigt eine Tankreinigung innerhalb weniger Stunden. Sie ist zu jeder Jahreszeit möglich, da die Ölheizung über ein Provisorium weiterhin mit Heizöl versorgt werden kann. Die Tankreinigungs-Profis können auch größere Mengen aus dem Tank abpumpen und zwi­ schenlagern. Experte Franke rät aber dazu, die Tankreinigung dann durchführen zu las­ sen, wenn der Vorrat möglichst weit aufge­ braucht ist und die Restmenge entsorgt

werden kann. Nur dann sei wirklich sicher­ gestellt, dass keine Alterungsprodukte in den Tank zurückgefüllt werden.

Was passiert bei einer Tankreinigung?

Wenn der Tank leer gepumpt ist, wird er belüftet. Dann entfernen und entsorgen die Tankreiniger die Bodenphase. Bei standort­ gefertigten Tanks steigt der Monteur hierzu in den Tank. Batterietankanlagen werden demontiert, die einzelnen Tanks werden ausgespült. Franke empfiehlt: „Eine Tank­ reinigung ist eine gute Gelegenheit, einzelne Bauteile des Tanks auf den neuesten Stand zu bringen – etwa den alten Grenzwertgeber gegen ein Modell neuer Bauart auszutau­ schen oder auf das heute bei Neuanlagen vorgeschriebene Einstrangsystem umzu­ stellen.“ Sollten bei der Tankreinigung klei­ nere Schäden festgestellt werden, lassen sich diese häufig sofort beheben. Abschlie­ ßend wird das zwischengelagerte Öl gefil­ tert, zurückgefüllt und die Heizung wird wieder an den Tank angeschlossen. IWO/JU W Mehr Informationen zur Heizöllagerung www.zukunftsheizen.de/heizoeltank.html

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Tipps zur Brennstofflagerung Wird Heizöl schlecht? Nein. Nicht wenn es richtig gelagert wird. Heizöl ist bekanntlich ein Naturprodukt – und Naturprodukte altern. Dabei bilden sich Ablagerungen, die auf den Boden der Tankanlage sinken. Ist die Öllageranlage – also alle Bauteile vom Füllstutzen über den Tankbehälter bis zum Ölfilter – fachgerecht installiert, beeinträchtigt das die Heizung jedoch in keiner Weise. Besonders geeignet ist das sogenannte Premiumheizöl, das über eine nachweislich verbesserte Lagerstabilität verfügt.

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Wer kann mir sagen, ob mein Tank fachgerecht installiert ist? Ein Tankschutz-Fachbetrieb (zertifiziert nach dem Wasserhaushaltsgesetz) kann vor Ort beurteilen, ob der Tank so installiert ist, dass Heizöl sicher und über einen längeren Zeitraum gelagert werden kann. Der Tankschutz-Fachmann sagt Ihnen auch, ob der Tank gereinigt werden sollte oder ob einzelne Bauteile auf den neuesten Stand gebracht werden müssen. In einer fachgerecht installierten Tankanlage kann Heizöl problemlos für mehrere Jahre gelagert werden.

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Was ist bei der Lagerung von Heizöl zu beachten? Vermeiden Sie Tageslicht und sorgen Sie für eine konstante Temperatur! Wenn die Öltanks aus lichtdurchlässigen Materialien bestehen wie Batterietanks aus Kunststoff oder GFK, sollte der Tank selbst vor Lichteinfall geschützt werden. Fenster des Tankraums können beispielsweise mit Folie abgedunkelt werden. Die ideale Lagertemperatur für Heizöl liegt zwischen 5 und 15 Grad Celsius. Der Öltank sowie die Ölleitungen sollten in jedem Fall frostfrei installiert sein. Nur so ist sichergestellt, dass es nicht zu einer Paraffinausscheidung im Heizöl kommt, was zu Anlagenstörungen führen kann. Durch eine möglichst konstante Temperatur wird die Entstehung von Kondenswasser weitgehend verhindert.

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Welche Rolle spielen die Ölleitungen? Ölleitungen können prinzipiell im Ein- und im Zweistrangsystem installiert sein. Bei der Neuerrichtung und bei einer wesentlichen Änderung muss die Ölleitung im Einstrangsystem installiert werden – und das aus gutem Grund: Beim Einstrangsystem verläuft vom Heizöltank bis zum Vorfilter nur eine Ölleitung. Dem Tank wird über diese Saugleitung genau so viel Heizöl entnommen, wie tatsächlich am Brenner benötigt wird. Es muss kein Öl zum Tank zurückgeführt werden. Das verbessert die Lagerbedingungen und verringert die Bildung von Ablagerungen.

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Mit moderner Brennwerttechnik und Solarthermie von Viessmann sparsam und klimaschonend heizen Hohen Heizkosten ein Schnippchen schlagen und zugleich etwas gegen den Klimawandel tun – moderne Brennwerttechnik und eine Solaranlage ermöglichen beides. Egal ob Erdgas oder Heizöl – moderne Brennwertkessel wandeln die im Brennstoff enthaltene Energie nahezu komplett in nutzbare Wärme um. Mit Nutzungsgraden bis zu 98 Prozent gehören sie zu den effizientesten Wärmeerzeugern überhaupt. Entsprechend gering sind auch ihre CO2-Emissionen, was dem Klima zu Gute kommt. Ihren Effizienzvorteil erzielt die Brennwerttechnik, indem sie nicht nur die Wärme, die bei der Verbrennung entsteht, nutzbar macht. Auch die Wärme, die bei herkömmlichen Heizkesseln einfach durch den Schornstein entweicht, wird der Heizung zugeführt. Dazu wird das Abgas ganz gezielt so weit abgekühlt, bis der darin enthaltenen Wasserdampf kondensiert. Das bringt gegenüber der konventionellen Heiztechnik den entscheidenden Effizienzgewinn, der sich mit deutlich geringerem Brennstoffverbrauch

Solarthermie und Photovoltaik – Energie von der Sonne ist kostenlos: Solaranlagen liefern warmes Wasser zur Trinkwassererwärmung und Heizungsunterstützung. Mit der Installation einer Photovoltaik-Anlage kann jeder sein eigener Stromproduzent werden.

vor allem im Portemonnaie der Hausbewohner bemerkbar macht. Bewährt und wirtschaftlich – im Neubau wie in der Modernisierung Zugleich sind Brennwertkessel für Erdgas und Heizöl eine technisch ausgereifte und millionenfach bewährte Lösung – sowohl für die Wärmeversorgung von Neubauten als auch

von älteren Häusern. Ihre Anschaffung erfordert in der Regel geringere Investitionen als bei anderen Heiztechniken. Dank ihres sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnisses amortisieren sich Brennwertkessel in wenigen Jahren. Bei einer Heizungsmodernisierung hat die Brennwerttechnik gegenüber anderen Arten der Heiztechnik außerdem den Vorteil, dass der Austausch gegen den alten Kessel üblicherweise völlig problemlos ist. Wird der ursprünglich verwendete Energieträger Erdgas oder Heizöl beibehalten, so sind normalerweise keine Änderungen am Rest der Heizungsanlage wie zum Beispiel an Tank, Pumpen und Rohrleitungen erforderlich. Ideale Partner – Brennwerttechnik und erneuerbare Energien Moderne Brennwerttechnik und erneuerbare Energien ergänzen sich ideal. Der Brennwertkessel sorgt jederzeit für eine komfortable WärMit der ViCare App meversorgung, während können Sie ganz zum Beispiel eine Solarkomfortabel die Heizung bedienen und anlage im Sommer die Energiesparen – zu Warmwasserbereitung jeder Zeit, von jedem nahezu komplett überOrt aus. So haben Sie nimmt und im Winter soden Anlagenstatus immer im Blick. wie in der Übergangszeit


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wird. Es erwärmt sich und kann zum Duschen und als Unterstützung der Heizung verwen­ det werden. Die abgekühlte Wärmeträger­ flüssigkeit fließt zurück in die Kollektoren – und der Kreislauf beginnt von Neuem.

Der Einbau wird vom Bundesamt für Wirt­ schaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit direk­ ten Zuschüssen und von der KfW mit zins­ günstigen Krediten gefördert. Sorgfältige Planung, hochwertige Komponenten und die Installation durch eine Fachfirma sind ent­ scheidend, damit die Anlage den gewünschten Ertrag liefert und sich planmäßig amortisiert. 1 Montage der Kollektoren Die Anlage sollte möglichst nach Süden ausgerichtet werden. Die Kollektoren werden als Indach- oder als Aufdach­ lösung an möglichst schattenfreien Stel­ len montiert. Die Indachmontage hat den Vorteil, dass die Ästhetik des Gebäudes kaum verändert wird. Aufdachlösungen sind meist kostengünstiger, werden in der Regel besser belüftet und sind einfacher zu warten. Bei einer Aufdachlösung

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werden die Kollektoren mit Dachhaken befestigt. Hat das Dach nicht den opti­ malen Neigungswinkel, werden zum Aus­ gleich Unterkonstruktionen angefertigt. Alternativen zur Dachmontage können Carport-, Garagen- und Anbaudächer, Fassaden und Freiflächen sein. 2 Montage des Speichers Der Solarspeicher sollte in möglichst gerin­ ger Entfernung von den Kollektoren aufge­ stellt werden. Jeder Meter Rohr verursacht einen Wärmeverlust – auch bei optimaler Dämmung. Daher sollten die Rohre von den Kollektoren zum Speicher auch mög­ lichst innerhalb des Hauses liegen – idea­ lerweise in einem nicht mehr genutzten Schornsteinzug. Soll die Thermieanlage zur Heizungsunterstützung eingesetzt werden, ist der Speicher meist deutlich größer als der alte. Daher muss für einen passenden Untergrund gesorgt werden. 3 Montage der Vor- und Rücklaufleitungen Jetzt werden die Umwälzpumpe und das notwendige Rohrsystem zur Verbindung aller Anlagenteile installiert. Die Kupferund Edelstahlrohre werden entweder gelötet, durch Klemmringe miteinan­

Aufwendiger, aber attraktiv: Als Alternative zur Dachmontage können Solarkollektoren auch in die FOTO: BSW-SOLAR Gebäudefassade integriert werden.

der befestigt oder mit Schraub- oder Pressfittings verbunden. Eine sorgfältige Wärmedämmung ist wichtig – besonders an den Anschlüssen. Bevor nun Wärme­ trägerflüssigkeit eingefüllt wird, werden alle Rohre mit Wasser gespült, um eventuelle Lötrückstände zu entfernen. Dabei wird auch gleich die Dichtigkeit des Rohrsystems überprüft.

4 Inbetriebnahme und erste Wärmeerträge Wenn alle Armaturen, Ventile und Steu­ erungselemente montiert sind, kann die Solaranlage angeschlossen werden. Nun beginnen die Kollektoren mit ihrer Arbeit und geben schon bald erwärmte Träger­ flüssigkeit an den Speicher ab. Nach den ersten Betriebswochen sollte die Anlage erneut entlüftet werden. KS  W

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Extra  Sicherheit

Smart-Home-Systeme bieten mehr Komfort und Sicherheit.

FOTO: DJD/SOMFY

Smart und sicher Sind alle Fenster geschlossen? Ist die Alarmanlage eingeschaltet? Über eine vernetzte Haustechnik lässt sich zu Hause vieles steuern. Das ist nicht nur komfortabel, sondern bietet auch größtmöglichen Schutz vor Einbrechern. Schnell ist es geschehen: Ein Fenster ist offen oder die Hausbewohner sind abwesend. Das lockt Langfinger an. Nicht selten hinterlässt ein Einbruch bei den betroffenen Haus­ eigentümern – abgesehen vom materiellen Schaden – auch in psychischer Hinsicht Spu­ ren, da das Eindringen fremder Personen ins Haus eine Verletzung der Privatsphäre bedeutet.

Alles im Griff

Wer das Risiko eines Einbruchs minimieren möchte, kann mittlerweile Hausauto­ mationssysteme nutzen und damit auch von unterwegs alles im Blick behalten. Solche Systeme ermöglichen es Hauseigen­tümern, die verschiedenen Sicherheitsfunktionen in und ums Haus zu automatisieren und mit­ einander zu vernetzen. Letzteres geschieht per Funk über ein bestehendes LAN- oder WLAN-Netz im Haus. Für die Bedienung können Fernseher, PC, Notebook, Tablet oder Smartphone genutzt werden.

Voraussetzung für die Vernetzung ist zudem eine Smart-Home-Zentrale. Über spezielle Apps lassen sich die Einbruchmelde- und Gefahrenwarnanlage sowie weitere Bestand­ teile der Haustechnik, zum Beispiel Elektro­ geräte, Beleuchtung, Heizung oder Roll­ läden, überwachen und fernsteuern. So kann man beispielsweise feststellen, ob die Haus­ tür und die Fenster geschlossen oder die Rollläden heruntergelassen sind – und bei Bedarf Änderungen vornehmen. Mit den entsprechenden Befehlen aktiviert der Eigentümer dann per Fingertipp die Ein­ bruchmeldeanlage, schaltet das Licht an oder aus oder schließt nachträglich die Roll­ läden. Selbst wenn er nicht zu Hause ist, kann er sich über sein Smartphone oder Tablet alle Betriebszustände der Alarmanla­ genzentrale anzeigen lassen und diese steu­ ern: Über die Statusinformationen erkennt er, an welcher Stelle ein Einbruch- oder Brandalarm ausgelöst wurde oder wo ein Wasserschaden auftritt. Über das Internet

sind auch Bilder von Überwachungskameras abrufbar.

Schutz während des Urlaubs

Auch bei längerer Abwesenheit sorgt die ver­ netzte Haustechnik für Schutz. So kann man im Vorfeld beispielsweise eine Anwesenheits­ simulation einrichten, damit das Haus bewohnt wirkt und potenzielle Langfinger abschreckt werden. Das System aktiviert dann per Zufallsprinzip unregelmäßig die Innen- und Außenbeleuchtung und fährt die Rollläden hoch oder runter. Über eine IP-­ Kamera mit integriertem Bewegungssensor können die Hauseigentümer zudem jederzeit einen Blick in ihre vier Wände werfen. Regis­ triert das System eine Bewegung in einem bestimmten Bereich des Hauses, kann dies auch festgelegte Szenarien auslösen. Bei­ spielsweise schaltet es dann das Licht ein und informiert die Bewohner, indem es eine E-Mail mit Bildern der IP-Überwachungs­ kameras versendet.  AS  W

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EXPERTENTIPP

Worauf man bei der Hausautomation achten sollte

Welches Risiko hat man bei einfacheren Produkten? Bei einfachen Produkten unbekannter Objekt: HUM 3 Herkunft können die Ausbaumöglichkeiten Kunde: Eus-Tec Rubrik:

begrenzt sein, zudem verschwinden manche Anbieter auch vom Markt. Dann hat man das Nachsehen und bekommt unter Umständen nicht einmal mehr Ersatzteile. Und wie ist man bei der Planung auf der sicheren Seite? Bei der Erstinstallation eines Smart-HomeSystems sollte man einen Fachmann zu Rate ziehen. Er kann das System so anlegen, dass es den tatsächlichen Bedürfnissen entspricht und alle Möglichkeiten für die Zukunft offenhält. Wichtig ist auch, auf Hersteller und Komponenten zu setzen, die schon länger am Markt sind. Der gewählte Hersteller sollte Niederlassungen in Deutschland haben und Industriestandards

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zum Beispiel bei der Funkübertragung gewährleisten, die auch andere Unternehmen nutzen. Das gibt dem System Zukunftssicherheit. Beim Einbau durch den Fachbetrieb hat der Kunde zudem nicht nur eine Garantie auf die Teile, sondern auch auf deren fachgerechte Installation. Muss man für jede Erweiterung erneut den Fachmann bemühen? Ist ein erweiterungsfähiges System erst einmal installiert und in Betrieb genommen, lassen sich viele Ergänzungen einfach nachrüsten. (djd)

FOTO: DJD/SOMFY

Worauf kommt es bei der Auswahl von Hausautomationssystemen vor allem an? Zunächst sollte man den aktuellen Bedarf klären: Was möchte ich sofort automatisieren? Wie wichtig ist mir die Möglichkeit, Sicherheitssysteme etwa zum Brand- oder Einbruchschutz einzubinden? Unbedingt beachten sollte man die Ausbaumöglichkeiten eines Systems, damit man nicht von vorn beginnen muss, wenn man sich später mehr Komfort oder mehr Sicherheit wünscht.

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FOTO: CHRISTOPH DROSTE/PIXELIO.DE

Extra  Interview

Sicherheit rundum – wie vorgehen? Ein Einbruch in den eigenen vier Wänden ist für viele Menschen ein großer Schock. Zum materiellen Schaden kommt die Verletzung der Privatsphäre, die mit einem Verlust des Sicherheitsgefühls oder sogar mit schwerwiegenden psychischen Folgen einhergehen kann.

Das Sicherheitsbedürfnis von Haus­ besitzern wächst. Doch wie vorgehen, wenn man eine Einbruchmeldeanlage haben möchte? Uwe Rogge: Beim Einbau von Einbruch­ meldeanlagen lohnt es sich, vorher schon an nachher zu denken. Deshalb sollte man bereits bei der Planung der Anlage die mög­ liche Gesamtdimension vor Augen haben, um von Anfang an die richtigen Komponen­ ten und Anlagenbausteine zu wählen. So ist es in den meisten Fällen problemlos mög­ lich, zunächst die am meisten gefährdeten Gebäudeteile abzusichern und später die Anlage je nach Sicherheitsgefühl und Budget auszubauen.

Wie kann das konkret aussehen? U.R.: Möglicherweise soll zunächst erst das Erdgeschoss abgesichert und das Oberge­ schoss später nachgerüstet werden. Auch wenn es einen zweiten Zugang zum Haus gibt, der später von Kindern oder Mietern als sepa­ rater Wohnungseingang genutzt werden kann, sollte dies berücksichtigt und ggf. zu einem späteren Zeitpunkt realisiert werden. Damit werden die Kosten auch überschaubar.

Details, die nur der Sicherheitsexperte kennt. Beispielsweise eignen sich nicht alle Kabel­ typen für eine solche Anlage. Am unkompli­ ziertesten sind deshalb Funk-Alarmanlagen. Diese sollten aber wiederum geprüft und zertifiziert und vom Fachmann montiert sein. Wir beraten kostenlos und unterstützen auf dem Weg hin zum sicheren Haus.JU  W

Welche Optionen gibt es außerdem? U.R.: Eine solche Anlage lässt sich beliebig erweitern: Zusätzliche Gefahrenmelder wie z. B. Wasser- oder Rauchmelder lassen sich integrieren. Oder es werden Komfortfunk­ tionen wie die Steuerung von Garagentor oder Rollläden nachgerüstet.

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Also steht und fällt ein sinnvolles und richtig dimensioniertes Sicherheits­ system mit der Planung? U.R.: Unbedingt, ja. Es lohnt sich, von Grund auf mit dem Fachmann zu planen. Zum einen, um das große Ganze im Auge zu behalten, zum anderen geht es aber auch um viele

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Uwe Rogge Der Sicherheitsexperte ist Geschäftsführer der fr-sicherheitssysteme gmbh.

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Zusätzlich zu mechanischen Sicherungen schafft eine Einbruchmeldeanlage Sicher­ heit rundum und sorgt für den Schutz von Bewohnern und Werten. Uwe Rogge, Experte für Sicherheit und Geschäftsführer der fr-sicherheitsysteme gmbh mit Sitz in Burgwedel, erklärt, wie man im wahrsten Sinne des Wortes auf der siche­ ren Seite ist.


Extra  Energiestandards

Das Eigenheim der Zukunft Immobilienbesitzer spielen eine wichtige Rolle beim Plan der Bundesregierung, die gesetzten Klimaschutzziele zu erreichen. Bereits heute müssen Bauherren hohe energetische Anforderungen erfüllen. Wer für die Zukunft gerüstet sein will, sollte sich aber an den Standards von morgen orientieren. Mit ihrer Klimastrategie will die Bundes­ regierung die Emissionen von Treibhaus­ gasen in Deutschland erheblich senken. Ein großer Schritt ist bereits getan: Bis 2014 konnte Deutschland seine Treibhaus­ gas-Emissionen um knapp 28 Prozent gegen­ über 1990 verringern. Bis zum Jahr 2020 sollen es 40 Prozent sein, bis 2050 sogar 80 bis 90 Prozent. Damit wäre der Gebäude­ bestand nahezu klimaneutral.

Gebäudesektor im Fokus

Um dieses Ziel zu erreichen, muss sich die Bundesregierung anstrengen. Erst 2016 hat sie den Höchstwert für den jährlichen Primär­ energiebedarf eines Neubaus um 25 Prozent gesenkt. Denn der Wohnungs- und Eigenheim­ sektor trägt einen Großteil zum Erreichen der Klimaschutzziele bei: Rund ein Drittel der CO2-Emissionen in Deutschland entfallen laut Umweltbundesamt auf Gebäude. Zudem ist der Gebäudesektor verantwortlich für etwa 40 Prozent des Energieverbrauchs. Immobilien­ besitzer können durch energieeffiziente Maß­ nahmen also nicht nur das Klima, sondern auch den eigenen Geldbeutel schonen.

Gesetzliche Standards steigen weiter

Schon jetzt ist energiesparendes Bauen in Deutschland Standard. Wer neu baut, muss sich an die aktuelle Energieeinsparverordnung (EnEV) halten. Diese legt die energetischen

Energiesparende Gebäude der Zukunft.

Mindestanforderungen an das Gebäude fest, vor allem hinsichtlich der Wärmedämmung sowie der Heizungs- und Klimatechnik. Zudem sind Bauherren durch das Erneuerbare-Ener­ gien-Wärmegesetz (EEWärmeG) seit 2009 verpflichtet, den Wärmeenergiebedarf ihres Eigenheims anteilig mit erneuerbaren Energien wie Solarthermie oder Biomasse zu decken. „Die gesetzlichen Standards werden immer höher angesetzt. Bereits ab dem Jahr 2021

GRAFIK LBS

sollen die europaweiten Neubaustandards weiter angehoben werden“, sagt Sabine Schmitt von der LBS. Passivhäuser benöti­ gen kaum Energie zum Heizen – nur rund 15 kWh/m² pro Jahr. Die Baustandards der Zukunft gehen sogar noch weiter: Nullenergiehäuser produzieren genauso viel Energie, wie sie verbrauchen. Plusenergiehäuser können sogar Energie gewinnen. LBS/JU  W

Gut zu wissen

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FOTO: LBS

ENERGIEEFFIZIENZ im Eigenheim bedeutet nicht zwingend, neu zu bauen. Auch Bestands­ immobilien lassen sich energetisch sanieren. Dafür erhalten Eigenheimbesitzer Unterstützung vom Staat. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vergibt im Rahmen ihrer Förderprogramme Darlehen von bis zu 100.000 Euro für Sanierungen zum KfW-Effizienzhaus und bis zu 50.000 Euro für energetische Einzelmaßnahmen. Wer seine Heizungsanlage auf erneuerbare Energien umstellt, kann zudem einen Kredit bis zu 50.000 Euro beantragen. Für eine besonders günstige Finanzierung können diese Förderdarlehen mit einem Bausparvertrag kombiniert werden. Auch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unterstützt beim Modernisieren. Es bezuschusst Solaranlagen sowie Biomasseanlagen, zum Beispiel Holzpelletkessel und Wärmepumpen. Modernisierung der Heizungsanlage mit staatlicher Hilfe.

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Extra  Finanzierung

Die Zusatzkosten bei Hauskauf oder -bau müssen im Budget einkalkuliert werden. 

FOTO: THORBEN WENGERT/PIXELIO.DE

Nebenkosten im Blick behalten! Häufig kommt ein Faktor beim Erwerb oder Bau einer Immobilie zu kurz: die Nebenkosten. Doch mit diesem nicht unerheblichen Posten muss im wahrsten Sinne des Wortes gerechnet werden.

Es ist ganz gleich, ob gebaut oder gekauft wird – an den Zusatzkosten kommt niemand vorbei. Mit zehn Prozent der Gesamtkosten müssen Hausbesitzer in spe rechnen. Wenn ein Makler eingeschaltet wird, können es noch deutlich mehr werden. Die wichtigsten Nebenkosten im Überblick: ɓɓ Grunderwerbsteuer: Gerne wird diese Steuer auch als „Umsatzsteuer für Immobilien“ bezeich­ net, da sie die gleiche Wirkung hat. Die

einzelnen Bundesländer bestimmen diese Steuer selbst, daher gibt es auch Unterschiede bei der Erhebung. Die Bemessung des Steuerwerts ist hinge­ gen überall gleich: Kaufpreis plus die beim Erwerb entstehenden Kosten wie beispielsweise die Übernahme von Dar­ lehensverpflichtungen oder Nießbrauch­ verpflichtungen und – sofern sie im Kaufvertrag steht – die Maklercourtage. Bei Erbbaurechten gilt der Erbbauzins

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als Basis. Bei Schenkungen entfällt diese Steuer. Eine Ratenzahlung ist bei der Grunderwerbsteuer nicht möglich. Notarkosten: Beim Kauf von bebauten und unbebau­ ten Grundstücken muss in Deutsch­ land zwingend ein Notar eingeschaltet werden, der den Verkauf beurkundet. Der Notar entwirft den Vertrag und holt außerdem beispielsweise behördliche Genehmigungen zum Bebauen des

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Grundstücks ein. Er besorgt die Grund­ bucheintragung bzw. die Löschung der bestehenden Rechte des Eigentümers. Mit einem Prozent des Kaufpreises sollten Käufer rechnen. In schwierigen Fällen kann dies aber auch mehr sein. Grundbuchgebühren: Durch die Tätigkeit des Notars wer­ den auch Eintragungen im Grundbuch verändert. Hierfür sind Gebühren zu zahlen. Die Höhe liegt zurzeit bei 0,5 Prozent. Handelt es sich um einen Neu­ bau, muss dieser zudem in die Flurkarte übernommen werden. Auch dafür fallen Gebühren an. Maklercourtage: Dies ist die Erfolgsprämie des Immobi­ lienmaklers, die auch Maklerprovision genannt wird. Sie fällt an, wenn Verkäu­ fer oder Käufer einen Makler beauftra­ gen. Die Provision liegt zurzeit regional unterschiedlich zwischen 3,57 Prozent (inkl. Umsatzsteuer) und 7,14 Prozent (inkl. Umsatzsteuer). Sie fällt norma­ lerweise in voller Höhe für den Käufer an. Jedoch gibt es auch hier regionale Unterschiede; in einigen Regionen wird die Courtage auch zwischen den beiden Parteien geteilt. Es ist allerdings mög­ lich, mit Maklern alternative Regelungen zu treffen, die von der herkömmlichen Praxis abweichen. Sonderkosten: Hierunter fallen im Einzelfall wesent­ liche Ausgaben: Dies können bei unbebauten Grundstücken z. B. die Anschluss- oder Erschließungskosten sein. Manchmal werden sie als böse Überraschung von der Kommune auch erst Jahre später bei einer gebrauchten Immobilie geltend gemacht. Hinzukom­ men können beim Kauf einer gebrauch­ ten Immobilie auch zusätzliche Kosten für die Renovierung, die vorher nicht erkennbar waren, beispielsweise durch verstopfte Abwasserleitungen. ES  W

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Extra  Rechtsprechung

Rund um die Kaution

Wenn sich der Einzug verzögert ...

BILD: TOMICEK/LBS

An der (rechtlichen) Nahtstelle Wenn Immobilien bezogen oder verlassen werden: Abnahme, Übergabe und Kaution erfordern Überlegung, Absicherung und unter Umständen juristische Kenntnisse. Wer eine neue Wohnung oder ein neues Haus bezieht, egal ob als Eigentümer oder als Mieter, muss zunächst eine Übergabe bzw. eine Abnahme hinter sich bringen. Und beim Auszug oder Verkauf folgt die gleiche Prozedur unter anderen Vorzeichen. Diese rechtlichen Nahtstellen werden oft als Belastung empfunden, weil man sich trefflich über viele Fragen des Zustands der Immobilie und die Übergabeformalitäten streiten kann. Hier einige Gerichtsurteile zum Thema, die der Infodienst Recht und Steuern der LBS zusammengetragen hat.

Mängelrüge rechtzeitig aussprechen

Wer eine Immobilie kauft, sollte sich mit einer Mängelrüge nicht unnötig viel Zeit las­ sen. Ein Paar hatte eine Doppelhaushälfte erworben und während der Abnahme fest­ gestellt, dass nicht – wie vereinbart – alle Fenster mit Rollläden versehen waren, son­ dern nur die im Erdgeschoss. Erst fünf Monate nach dem Abnahmetermin rügten die Käufer den Mangel und forderten Kosten­ ersatz für den nachträglichen Einbau. Das

Oberlandesgericht (OLG) Schleswig-Hol­ stein (Aktenzeichen 1 U 125/14) betrachtete das als zu spät und erkannte dem Paar nur den Ersatz eventueller Mangelfolgeschäden zu. Solch ein Ersatz wäre in Frage gekommen, wenn etwaige Mieter ihre Zahlungen wegen der fehlenden Rollläden gekürzt hätten.

„Konkludente“ Abnahme

Juristen verwenden gelegentlich den Begriff der konkludenten Abnahme einer Immobi­ lie. Das bedeutet, dass ein Käufer die Abnahme zwar nicht förmlich erklärt hat, sondern dies durch sein Verhalten tut. Eine Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) hatte Mitte der 1990er-Jahre ein Objekt übernommen und bezogen, ohne dass es zur vereinbarten Abnahme gekommen wäre. Acht Jahre später machte die WEG diverse Mängelbeseitigungsansprüche geltend. Das Oberlandesgericht Bamberg (Aktenzeichen 8 U 23/15) akzeptierte das nicht. Durch Bezug, Nutzung und Bezahlung sei es zur konkludenten Abnahme gekommen. Die Gewährleistungsfrist sei mithin abgelaufen.

Immer wieder kommt es nach Beendigung eines Mietverhältnisses zum Streit über die Rückzahlung der Kaution. Besonders ver­ zwickt scheint die Lage, wenn zwischenzeit­ lich der Eigentümer gewechselt hat. Der Bundesgerichtshof (BGH, Aktenzeichen VIII ZR 143/12) stellte klar, dass unter Umständen auch der frühere Vermieter zah­ len muss – zumindest dann, wenn von dem neuen Vermieter die Kaution nicht zu erlan­ gen ist. Grundsätzlich sollte man sich nicht zu viel Zeit lassen, ehe man nach dem Auszug seine Kaution einfordert. Ein Mieter wartete damit vier Jahre – und musste erleben, dass der Eigen­ tümer den Anspruch als verjährt bezeichnete. Das Amtsgericht (AG) Remscheid (Aktenzei­ chen 7 C 71/13) schloss sich dieser Meinung an. Es gelte eine dreijährige Verjährungsfrist, hieß es im Urteil. Und die sei in diesem Fall über­ schritten, auch wenn zusätzlich eine zwei- bis sechsmonatige Prüfungs- und Überlegungs­ frist einberechnet werde.

Wenn sich der Einzug verzögert ...

Manchmal kann eine Immobilie nicht über­ geben bzw. bezogen werden, weil der Bau­ träger die Arbeiten nicht zum vereinbarten Termin abschließen konnte. Der Bundesge­ richtshof (Aktenzeichen VII ZR 172/13) musste in letzter Instanz entscheiden, wie mit einer zweijährigen Verspätung umzuge­ hen sei. Die Erwerber sollten in eine 136 Quadratmeter große Wohnung umziehen, mussten aber wegen der Verzögerungen in ihrer bisherigen 72 Quadratmeter großen Wohnung ausharren. Der BGH entschied, dass der säumige Bauträger über die lau­ fende Miete der alten Wohnung hinaus auch noch eine Entschädigung für die entgangene Nutzung der neuen, großzügigeren Woh­ nung zahlen müsse.

Saniert oder unsaniert ist hier die Frage

Manchmal vererben sich Mietverträge von den Eltern auf die Kinder. Der Beginn des Vertragsverhältnisses rückt in immer wei­ tere Ferne – und damit auch die Erinnerun­ gen daran. Deswegen stritten nach über 50 Jahren Mietzeit die Parteien darum, ob die Wohnung ursprünglich renoviert oder nicht renoviert bezogen worden sei. Der Eigen­ tümer beharrte auf einer Sanierungsklausel im Vertrag. Das Landgericht (LG) Berlin (Aktenzeichen 63 S 114/14) wies in einem Urteil darauf hin, dass es hier am Mieter liege, nachzuweisen, dass die Wohnung beim Einzug unsaniert gewesen sei. LBS/JU  W

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Extra  Kapitalanlage

Immobilien: Sichere Kapitalanlage Sparbuch, Lebensversicherungen und Co. bringen wenig Zinsen, Aktien sind vielen zu riskant. Häuser und Wohnungen gelten als solide, wertbeständige Alternative, wenn es um Altersvorsorge und Kapitalanlage geht. Nach einer Umfrage von TNS Infratest u. a. im Auftrag der Landesbausparkassen (LBS) betrachten mehr als drei Viertel der Befragten (78 Prozent) die eigenen vier Wände als sichere Altersvorsorge, bei den Eigentümern sind es sogar 90 Prozent. Denn Eigentümer selbstgenutzter Häuser und Wohnungen pro­ fitieren direkt von den Vorteilen der Investi­ tion: Sie sparen Miete, werden unabhängig vom Vermieter und gewinnen Wohn- und damit Lebensqualität. Auch als Kapitalanlage sind Häuser gefragt. Steigende Mieten und die große Nachfrage versprechen regelmäßige hohe Einnahmen. Außerdem winken Eigentümern von vermie­ teten Immobilien Steuervorteile: Zwar müs­ sen sie die Mieteinnahmen versteuern, aber sie können viele Ausgaben rund um die Immobilien von der Steuer absetzen. Zu den Werbungskosten zählen u. a. Anschaffungs­ kosten, Erwerbsnebenkosten, Schuld­zinsen, Ausgaben für Modernisierung, Makler, Hausverwalter und Versicherungsbeiträge.

Eigenkapital empfehlenswert

Durch Steuervorteile und Mieteinnahmen allein lassen sich Immobilien in der Regel aber nicht finanzieren. Ohne Eigenkapital geht es nicht. Je höher das Eigenkapital, desto nied­ riger die Kreditzinsen. Anleger sollten bei der Finanzierung einen Mietausfall von mindes­ tens zwölf Monaten verkraften können und etwa 20 Prozent des Gesamtinvestitionsauf­ wands als Geldreserve haben, raten die Exper­ ten der R + V. Ob sich eine Immobilie als Kapitalanlage rechnet, können Laien oft nur schwer beurteilen: Finanzierungs-, Reno­ vierungs- und Unterhaltungskosten, Zinsen und Tilgung müssen ebenso in die Kalkula­ tion einbezogen werden wie Wertentwick­ lung, Mieteinnahmen, Steuervorteile und Förderprogramme. Hier ist der Rat von Experten gefragt – und genaues Nachrech­ nen. Lässt sich die gekaufte Wohnung nicht wie geplant vermieten oder stehen unerwar­ tet Reparaturen oder Modernisierungen an, gerät so mancher Finanzierungsplan ins Wanken. Versicherungen wie die R + V bie­ ten deshalb zum Schutz vor Mietausfall, hohen Renovierungskosten oder Sach­ schäden Mietschutz-Policen an. Haus & Markt 05/2017

Planen, rechnen, sich informieren: So wird die Immobilie zur soliden Kapitalanlage. 

Einschätzen der Rendite

Die Rendite ist bei privaten Immobilien­ investitionen oft niedriger als erwartet. Nach einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) lag die durchschnittliche Rendite in den Jahren 2010 bis 2012 zwar bei etwa 3 Prozent. Doch die Unterschiede sind erheblich: Höhere Renditen erzielen vor allem diejenigen, die über hohe Einkommen verfügen und „aus­ schließlich in Mehrfamilienhäuser und Mietshäuser investiert haben“. Wer einzelne Einfamilienhäuser oder Eigentumswohnun­ gen vermietet, erreicht geringere Renditen.

FOTO: MICHAEL GRABSCHEIT/PIXELIO.DE

Finger weg von vermeintlichen Schnäppchen

Wer in eine Immobilie investieren möchte, sollte sich in jedem Fall vorab gut informie­ ren – über Lage, Zustand und tatsächlichen Wert der infrage kommenden Immobilien ebenso wie über Höhe der Mieten und Leer­ stände im Haus und in der Region. Ein ver­ meintliches Schnäppchen kann eine Fehl­ investition sein, wenn sich eine Haus oder eine Wohnung nicht vermieten lässt, weil die Lage nicht stimmt oder weil das Haus sanie­ rungsbedürftig ist.  EWS  W

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Extra  Marktplatz

Ertrag der Solaranlage optimieren Solarwärme-Check der Verbraucherzentrale findet Schwachstellen und zeigt Optimierungsmöglichkeiten. Eine solarthermische Anlage erzeugt Wärme aus Sonnenlicht für die Warmwasserbereitung und/oder zur Heizungsunterstützung – ohne teuren Brennstoff und schädliche Emissionen. Sie verspricht niedrige Heizkosten und wird zudem großzügig gefördert. Dementspre­ chend beliebt ist die Technik. In der Praxis halten aber leider nicht alle Anlagen, was die Hersteller versprechen. Die tatsächliche Leis­ tung des Systems zeigt der Solarwärme­Check der Energieberatung der Verbraucherzentrale und gibt Tipps, wie sie verbessert werden kann. Über 1.000 Geräte haben die Energieberater im vergangenen Sommer bereits gecheckt. Verbraucher erhalten Klarheit über die Leis­ tungsfähigkeit ihrer Anlage und eine Auf­ listung möglicher bzw. notwendiger Verbesse­ rungen. Bei einem Vor­Ort­Termin überprüft der Energieberater zentrale Komponenten der Anlage und schließt Messgeräte für die Auf­ zeichnung wichtiger Systemtemperaturen an. Diese Daten werden bei einem zweiten Termin einige Tage später – davon mindestens einem Sonnentag – ausgelesen. Der Energieberater führt alle Daten zusammen, interpretiert die Ergebnisse und analysiert, wie die Effizienz der Anlage verbessert werden kann. Den Bericht mit der Gesamteinschätzung und den Emp­ fehlungen erhält der Auftraggeber wenig spä­ ter per Post. VZN W

Der Solarwärme-Check bringt Klarheit über die Leistungsfähigkeit der Anlage. GRAFIK: VZBV 2017 Web-Wegweiser verbraucherzentrale-energieberatung.de Mehr Informationen Der Solarwärme-Check ist ein Angebot für alle privaten Verbraucher, die eine solarthermische Anlage zur Warmwasserbereitung und/oder Hei-

zungsunterstützung besitzen. Termine können ab sofort unter der kostenlosen Nummer 0800 – 809 802 400 gebucht werden. Die Kostenbeteiligung beträgt 40 Euro, für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis ist der Solarwärme-Check kostenlos.

Ausstellung mit vielen Badtrends Großflächige Wandverkleidungen sind besonders für die Badsanierung geeignet. Einsatzmöglichkeiten zeigt die Ausstellung von Klein Badkonzepte GmbH in Langenhagen.

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ersetzt werden soll. Fliesen­ und Putzarbeiten werden so vermieden. Außerdem sind die großflächigen Verkleidungen wegen der weni­ gen Fugen äußerst pflegeleicht. Dabei stehen verschiedene Materialien zur Verfügung, von Steinplatten und hochwertigen Kunststoffen bis zu Mineralwerkstoffen und Glas mit Foto­ print. Über solche und andere interessante Badlösungen können sich Besucher in der Ausstellung informieren. RED. W Mehr Informationen Klein Badkonzepte GmbH, Walsroder Straße 260, 30855 Langenhagen, Tel. 0511 776373. Die Badausstellung ist barrierefrei angelegt.

FOTO: NEUMANN

Eine Badmodernisierung will gut überlegt sein. Anregungen dafür gibt es in der neu gestalteten Ausstellung von Klein Badkon­ zepte, in der ein besonderer Schwerpunkt auf der Komplettrenovierung liegt. Gefragt sind zurzeit vor allem großflächige Wandverklei­ dungsplatten für die schnelle Renovierung – ohne langwierige Umbauarbeiten, ohne Schmutz und Staub. Die pflegeleichten Rück­ wände lassen sich problemlos auf den beste­ henden Untergrund, z. B. auf den alten Fliesen­ spiegel, aufbringen. Auch eine Teilrenovierung lässt sich so einfach realisieren, beispielsweise wenn die Badewanne durch eine Dusche

Ideen für die Badmodernisierung.

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IMPRESSUM

Ausgabe Hannover 39. Jahrgang

Bauherren und Modernisierer brauchen Entscheidungshilfen, wenn es um die Wärmedämmung geht. FOTO: IWM Der Ratgeber gibt Antworten auf Fragen rund um das Thema.

Wärmedämmung: Kostenloser Ratgeber

Geschäftsführung: Lutz Bandte Die Verlagsgesellschaft Haus & Markt mbH ist ein Tochterunternehmen der Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG.

Ob Modernisierung oder Neubau: Immobilienbesitzer werden mit Informationen zum Energiesparen und Wärmedämmen überflutet. Was stimmt, was stimmt nicht? „Erst produktneutral informieren, dann ent­ scheiden“, raten die im Industrieverband WerkMörtel e. V. zusammengeschlossenen Außenwandspezialisten. In einem kosten­ losen Ratgeber haben sie die wichtigsten Grundlagen zusammengestellt. Wie funktio­ niert eine Außenwand? Welche Möglichkeiten und Alternativen gibt es für die Wärmedäm­ mung? Welche Materialien kommen infrage? Der Ratgeber gibt leicht verständliche Antwor­ ten auf alle Fragen rund um die Außenwand.

Produktneutrale Entscheidungshilfe

Das kostenlose Nachschlagewerk wurde vom Industrieverband WerkMörtel e. V. (IWM) gemeinsam mit den Handwerksverbänden der Maler und Stuckateure erstellt. „Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, die Gebäudehülle von Alt­ und Neubauten energetisch zu opti­ mieren und so ein gesundes und behagliches Wohnklima zu schaffen“, sagt Antje Hannig,

www.schluetersche.de

Geschäftsführerin Technik beim IWM. „Mit unserem Ratgeber bieten wir Bauherren und Modernisierern sowohl Orientierung als auch eine produktneutrale Entscheidungshilfe.“

Auswahlhilfe für Alt- und Neubau

Auf 100 Seiten erhält der Leser Einblicke in die Funktionsweise der Außenwand. Er lernt Krite­ rien für die Auswahl von Baustoffen und Bau­ weisen sowie verschiedene Lösungen für einen effizienten Wärmeschutz kennen. Themen wie Gestaltung oder Umwelt­ und Gesundheits­ schutz werden ebenso behandelt wie Fragen zur Bauphysik, gesetzliche Rahmenbedingungen und die richtige Finanzierung. RED. W Mehr Informationen Die Broschüre kann unter www.iwm.de kostenfrei bestellt und heruntergeladen werden. Eine Online-Version zum Durchblättern steht unter www.augenmass.de zur Verfügung.

Die Gewinner unserer Gewinnspiele finden Sie auf www.facebook.com/hausundmarkt/

Altbausanierung und mehr Das Planungsbüro Isernhagen befasst sich u. a. mit Altbausanierung, Um­ und Neubauten. Dipl.­Ing.­Bau Stefan Boltes und Dipl.­Ing.­Arch. Sebastian Soeffky vom Planungsbüro Isernhagen stehen Ihnen in diesem Monat wieder in unserer Sprech­ stunde zur Verfügung. Dipl.-Ing.-Bau Stefan Boltes

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Dipl.-Ing.-Arch. Sebastian Soeffky

Herausgeber und Verlag: Verlagsgesellschaft Haus & Markt mbH Hans-Böckler-Allee 7 30173 Hannover Tel. 0511 8550-0 Fax 0511 8550-2402 www.hausundmarkt.de

Weitere Informationen Planungsbüro Isernhagen, Tel. 0511 7287380, www.pbi-bausanierung.de Termin: Donnerstag, 18. Mai 2017, 16–18 Uhr.

Redaktion: Jutta Junge (Chefredaktion, V.i.S.d.P.) Tel. 0511 8550-2652 Fax 0511 8550-2403 jutta.junge@schluetersche.de Torsten Hamacher (Content Manager) Tel. 0511 8550-2456 hamacher@schluetersche.de Anzeigenverkauf: Nadja Wehrli (Leitung) Tel. 0511 8550-2651 wehrli@schluetersche.de Thomas Hartfiel Verkauf National und Online Tel. 0511 8550-2486 hartfiel@schluetersche.de Sabine Neumann Tel. 0511 8550-2649 sabine.neumann@schluetersche.de Derzeit gültige Anzeigenpreisliste: Nr. 25 vom 1. 1. 2017 (Hannover) Nr. 21 vom 1. 1. 2017 (National) Druckunterlagen: anzeigendaten-hum@schluetersche.de Tel. 0511 8550-2549 Fax 0511 8550-2401 Leser-/Abonnement-Service: Petra Winter Tel. 0511 8550-2422 Fax 0511 8550-2405 petra.winter@schluetersche.de DBW Werbeagentur GmbH Erscheinungsweise: elf Ausgaben im Jahr Bezugspreis: Jahresabonnement: € 15,00 inkl. Versand und MwSt. Studenten erhalten einen Rabatt von 50 Prozent. Druck: Sedai Druck GmbH & Co. KG Böcklerstraße 13 31789 Hameln/Wangelist

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Gerhard KĂźster GmbH NeanderstraĂ&#x;e 13 Käthe-Paulus-Str. 9 30165 Hannover 31137 Hildesheim Tel. (0511) 358980 Tel. (05121) 16050 www.sanikue.de

Martin Schwarze Stukkateurmeister Egestorffstr. 9, 31319 Sehnde Tel. (05138) 619728, Fax (05138) 619730 SchwarzeStuck@t-online.de www.schwarze-stuck.de

BAAR BALKONE GmbH Adolf-Oesterheld-Str. 27, 31515 Wunstorf Tel. (05031) 912300, Fax (05031) 912199 info@baar-balkone.de www.baar-balkone.de

Heizungsinstallationen

Kampmann Städtereinigung GmbH Davenstedter StraĂ&#x;e 135 30453 Hannover Tel. (0511) 27 94 87-0, Fax (0511) 27 94 87-10 info@kampmann-service.de

Ingo Hofmann Bau- und MĂśbeltischlerei IndustriestraĂ&#x;e 51, 31275 Lehrte Tel. (05132) 57467, Fax (05132) 57465 info@tischlerei-hofmann.de www.tischlerei-hofmann.de

Bauunternehmen/Altbausanierung

BaroTech GmbH

Stanze Gartencenter GmbH Karoline-Herschel-Str. 1 30966 Hemmingen Tel. (0511) 42038-0 Fax (0511) 42038-299 info@stanze-gartencenter.de www.stanze-gartencenter.de

Ihr Partner fßr Gebäudeinstandsetzung BaroTech Bornumer Str.GmbH 150, 30453 Hannover Bornumer Str. 150,oder 30453 Tel. 0511 26269083 84 Hannover Tel. (0511)26269085 26269083 oder 84 Fax 05611 E-Mail: barotechgmbh@outlook.de Fax (0511) 26269085 barotechgmbh@outlook.de

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FuĂ&#x;wegreinigung

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Das Feuerhaus Hagenburger Str. 66, 31515 Wunstorf Tel. (05031) 913732, Fax (05031) 913733 das-feuerhaus@t-online.de www.das-feuerhaus.de

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Fischer GmbH Hochbau-Umbau-Sanierung Beethovenstr. 1, 30851 Langenhagen Tel. (0511) 631730, Fax (0511) 631732 info@bauunternehmen-fischer-gmbh.de

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Klauenberg GmbH Bau- u. Möbeltischlerei Fränkische Str. 24, 30445 Hannover Tel. (0511) 499049, Fax (0511) 496222 www.tischlerei-klauenberg.de 

Helmrich GmbH Am Ortfelde 20A 30916 Isernhagen Tel. (0511) 73066-0 www.helmrichs.de Besser Treppen GmbH Am Steinhauerplatz 7, 31683 Obernkirchen Tel. (05724) 98384, Fax (05724) 98389 info@besser-treppen.de www.besser-treppen.de

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Maik Othmer Bau- u. MÜbeltischlerei Bäckerstr. 2, 31157 Sarstedt-Hotteln Tel. (05066) 90260 www.tischlerei-othmer.de

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Hensel ZimmertĂźrenfabrik GmbH Schlager Chaussee 1, 30900 Wedemark Tel. (05130) 9789-0, Fax (05130) 9789-89 service@hensel-tueren.de www.hensel-tueren.de

Profex Kunststoffe GmbH Rudolf-Diesel-StraĂ&#x;e 18-20, 31311 Uetze Tel. (05173) 9836-55, Fax (05173) 9836-58 zaunbau@profex-gruppe.de www.profex-gruppe.de

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Haus und Markt 05 2017  

Das Hausbesitzer-Magazin für Hannover

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