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DAS HAUSBESITZER-MAGAZIN FÜR HANNOVER

www.hausundmarkt.de | Hannover | 39. Jahrgang | Februar 2017 | Nr. 02 | Preis 2 €

Wohntrends 2017 Entspannung ist angesagt

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Editorial

Inhalt Februar 2017

EXTRA 36 Sicherheit Alarmanlagen 38 Versicherungen Wie aktuell sind Ihre? 42 Hausbau Das Lebensabschnittshaus 44 Garten Gartenträume planen 46 Heimautomation Interview

48 Marktplatz 49 Impressum 50 Bezugsquellen

Haus & Markt 02/2017

WOHNTRENDS 2017 Die Essenz des Wohnens

FOTO: CREATIVE MATTERS

ENERGIE 32 Heizung Heizen mit Köpfchen 35 Heizkesseltausch Nach 30 Jahren ist Schluss

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BODENBELÄGE DE LUXE Was uns bald zu Füßen liegt

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GARTENTRÄUME Vorfreude pflegen

FOTO: BGL

RENOVIEREN 12 Fassade Der Balkon soll schöner werden 16 Baustoffe Frischer Wind durch Beton 18 Wintergarten Baurecht 22 Bauelemente Moderne Innentüren 28 Bodenbeläge Messehighlights 31 Bodenbelag Parkett Zu trocken, zu warm

FOTO: JOKA

WOHNEN 04 imm – Internationale Möbelmesse Wohntrends 2017 08 Bad (Er)lebenswertes Bad

Tür zu und Ruhe! Der Rückzug in die eigenen vier Wände hält an. Zu diesem Ergnis sind die Experten auf der imm, der Internationalen Möbelmesse gekommen, die im Januar in Köln stattfand. Der Trend wirkt sich gravierend auf die Einrichtungs­ kultur aus. | 4 Trotz des eher trüben, kalten Winterwetters lohnt es sich, einen Blick nach draußen zu werfen, beispielsweise auf die Fassade. | 12 Wir haben Informationen zusammengestellt, wie Sie mit Köpfchen heizen und Ihren Geld­ beutel schonen können. | 32 Es lohnt sich, regelmäßig seine Versicherungspolicen durchzu­ schauen. Das beweist ein aktuel­ ler Fall aus der Praxis. | 38 Und in den Garten wagen wir uns auch schon – wenn auch nur für eine erste Planung. | 44 Viel Spaß bei der Lektüre wünscht Ihnen Ihre

TITELFOTO: VERBAND DER DEUTSCHEN MÖBELINDUSTRIE E.V.

Jutta Junge, Chefredakteurin

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Wohnen  Trends 2017

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FOTO: TRAPA GMBH

Entschleunigung ist angesagt Was brauchen wir zum Wohnen? Wie sieht Wohnen heute aus? Auf diese Fragen gab die Internationale Möbelmesse imm, die im Januar in Köln stattgefunden hat, erstaunliche Antworten.

D

ie Internationale Möbelmesse gilt traditionell als verlässliches Trendbarometer für Hersteller, Handel und Endverbraucher. Auf der Messe nahm Ursula Geismann, Pressesprecherin und Trendanalystin des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie e. V., Stellung zu den Neuheiten, Ideen,

Tendenzen und Trends, die sich ausma­ chen lassen. Unser Leben wird, so Ursula Geismann, von grundlegenden gesellschaftlichen Ein­ flüssen geprägt. Zur Beschreibung dieser weltumschließenden Kräfte wird das Wort „Megatrends“ genutzt. Megatrends sind die offensichtlichen, aber auch die unbemerkten

Tiefenströmungen von Gesellschaften, die in unterschiedlichem Maße stattfinden. Mega­ trends können mehrere Jahrzehnte aktuell sein, denn sie beschreiben Phänomene langfristig und dauerhaft. Somit unterscheiden sie sich deutlich von Trends, Moden und vom kurzfris­ tigen Hype. Die derzeitigen zwölf Mega­trends sind Konnektivität, Gender Shift, Silver Society,

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Die Generation Global ist innerlicher Deserteur, ihr liegt vor allem Harmonie am Herzen. Nach dem Motto: „Die Welt ist mir zu viel, ich selbst bin mir genug.“

Mobilität, Neo-Ökologie, Sicherheit, Gesund­ heit, New Work, Urbanisierung, Individualisie­ rung, Globalisierung und neues Lernen. Sie alle bestimmen die Ansprüche an das Bauen, das Wohnen und haben Auswirkungen auf das Produkt Möbel. Megatrends sind Ausdruck des menschlichen Bedürfnisses, die Welt zu sortieren, ihre Komplexität zu reduzieren und eben die Zukunft berechenbar zu machen. Zugespitzt lassen sich aus der Mega­ trendforschung und der im Vorfeld der imm cologne 2017 durchgeführten VDM-Ausstel­ lerbefragung wichtige Trends und Tenden­ zen im Möbel- und Einrichtungsangebot der neuen Saison 2017 ableiten.

Tür zu und Ruhe

So hält der Rückzug in die eigenen vier Wände an. Sich zu politischen Lasten ent­ wickelnde Ereignisse kreuzen die Wege der Haus & Markt 02/2017

eigentlich friedfertigen Bevölkerung, die gar kein Interesse an Konflikten hat. Die Genera­ tion Global ist innerlicher Deserteur, ihr liegt vor allem Harmonie am Herzen. Nach dem Motto „Die Welt ist mir zu viel, ich selbst bin mir genug“ sind viele Menschen überfor­ dert mit der Schnelligkeit der Ereignisse und mit den Phänomenen selbst. Weihnachten wurde im vergangenen Jahr herbeigesehnt wie nur selten zuvor. Steigende Weihnachts­ baumverkäufe und ein umsatzstarker Ein­ zelhandel profitieren von der Sehnsucht der Menschen nach Rückzug, nach Glücklichsein und Glücklichmachen und nach Ruhe. Die Schnelligkeit der Digitalisierung trägt ihr Teil dazu bei. Für die meisten Menschen wird die Entschleunigung Zuhause zum verständli­ chen und gelebten Anspruch. Daher ist es nicht verwunderlich, dass viele aktuelle Möbel einen Nostalgie- . 5

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Wohnen  Trends 2017

FOTO: WALTER KNOLL

Ob aus der Bauhaus-Zeit oder aus den 1950ern: Klassiker erfreuen sich großer Beliebtheit.

Tadeo inszeniert den Tisch als Ort für die Rituale des Beisammenseins mit Familie und Freunden, zum gemeinsamen Essen oder Arbeiten.

charakter haben. Denn diese Entwürfe haben Zeitbezug, kommen aus einer (vermeint­ lich) besseren Zeit und sind verlässlich wie ein guter alter Freund. Die seit der letzten Saison bekannten Möbel in Anlehnung an das „Mid Century Design“ der 1950er- und 1960er-Jahre werden daher weiter stark nach­ gefragt. In dieses Nostalgiebild passen auch die sogenannten Klassiker, also Möbel, die fast jedem in ihrer Formensprache irgend­ wie bekannt vorkommen. Ob aus der Bau­ haus-Zeit oder aus den 1950ern: Klassiker erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie sind wertstabil, nachhaltig und langlebig. Für manche Käufer sind sie sogar Wertanla­ gen, die wie eine Luxusmarkenarmbanduhr weiter­vererbt werden können. Auffällig beliebt sind daneben regio­ nale Kulturthemen, die bestimmte Traditi­ onen widerspiegeln. Allen voran wurde im vergangenen Jahr eine starke Oktoberfest-­ Romantik mit entsprechenden Stilelementen beim Wohnen festgestellt. Die Kuckucksuhr, das Hirschgeweih, der hölzerne Stuhl mit ausgesägtem Herz, die rustikale offene Feu­ erstelle – auch hier zeigt sich Plüsch, Baro­ ckes, zuweilen Kitsch. Heimatdesign hat für viele Menschen einen kultigen Charakter bekommen.

FOTO: BALTENSWEILER AG

Plüsch und Purismus finden zueinander

Schlichtheit in der Form, hoher Anspruch an die Funktion – das sind die wichtigsten Anforderungen. an die FEZ-Stehleuchte.

Man könnte meinen, die Devise laute Plüsch oder Purismus. Allerdings fällt das genau Typische in der vor allem individu­ ellen Auswahl immer mehr weg, sodass man eher von einem unkonventionellen Wohnstil mit uneinheitlich ausgesuchten Möbeln und Wohnaccessoires sprechen muss. Wir werden in Zukunft noch indivi­ dueller wohnen – vielfältiger, persönlicher. Um uns wohler zu fühlen! Nüchternheit und Kitsch passen dann auch zusammen – wie im echten Leben.

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FOTO: PODE

Golden Nugget, ein kompaktes Beistelltischchen – natürlich goldfarben – mit aufgeworfenen Rändern.

Sicherheit wandelt sich von einem passi­ ven Zustand in einen aktiven Prozess. Beim Bauen ist das schon ganz deutlich, wenn mehrfach gesicherte Tür- und Fenster­ schlösser, automatische Rollläden oder Video-Überwachung zum Einsatz kommen. Beim Wohnen sind es kontrollierende Apps, die zusammen mit Elektrogeräten in der Küche oder beim Wasser­zulauf im Bade­ zimmer die Temperatur etc. regeln. Sicher­ heit belegt den Wunsch nach Kontrolle und Freiheit zugleich. Gerade in Sachen Freiheit formieren sich aber schon die Kritiker vor dem Datenberg, den die kommerziellen Datenanalysten für ihre nächste Werbe­ strategie erklimmen wollen. Amazon zeigt, wie gezielt Verbraucher heute schon durch einfaches Interesse „zugeballert“ werden.

wird ernsthaft in der Werbung diskutiert, ob der alte Slogan „Sex sells“ nicht längst durch „Faulheit sells“ als wirkungsvollere Motiva­ tion menschlichen Daseins abgelöst wurde.  VDM/JU  W

Ursula Geismann Pressesprecherin und Trendanalystin des Verbands der Deutschen Möbelindustrie e. V.

FOTO: VDM

Sicherheitskultur statt Risikogesellschaft

Wintergarten-Rollladen Schrägrollladen Rundrollladen

Design für alle – Funktion und Faulenzen vereinigen sich

Ältere Menschen wollen zu Hause wohnen bleiben. Smart-Home-Technologien – von Sicherheitskonzepten wie 24-Stunden-Not­ knopf, Sturz-Alarm unterm Teppich über eingebaute Convenience im Möbel wie LEDLicht unterm Bett oder im Kleiderschrank bis hin zu Toilettenbrillen mit Reinigungsfunk­ tion, tief eingebauten Duschen, fahrenden Sesseln oder Aufstehhilfen – stehen erst am Anfang ihrer Entwicklung. Küchentechnik präsentierte sich zusammen mit Apps auf der diesjährigen Living Kitchen beispiels­ weise mit vollautomatischer Einkaufs­ unterstützung. Die Entwicklung geht vor allem in Richtung Convenience, Bequem­ lichkeit und Erleichterung. So gesehen hat die ältere Generation echte funktionale Vorteile von diesen Erleichterungen, wäh­ rend die Jungen auch profitieren und dem Müßiggang weiter frönen können. Das bringt ihnen mehr Zeit zum Faulenzen. Inzwischen Haus & Markt 02/2017

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Wohnen  Bad

Das Bad als luxuriöser Aufenthaltsort.

FOTO: VEREINIGUNG DEUTSCHE SANITÄRWIRTSCHAFT (VDS)/SHUTTERSTOCK/RACORN

Was macht das Bad (er)lebenswert? Schöne Fliesen an der Wand und auf dem Boden, möglichst Dusche und Wanne, Bidet, zwei Waschbecken ... da geht doch noch mehr.

M

aritimes, Wandwiesen, Wan­ nenleuchten, Messing und High-End-Elektronik fürs Wohlsein und nicht zuletzt zur Gesundheitsvorsorge: Die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) hat sich auf Messen und Design-Shows umgesehen und absolut traumhafte Ideen fürs moderne Badezimmer zusammengefasst.

Der Kuschellook

Badezimmer sollen zunehmend gemütlich sein und als Rückzugsorte vor der chaoti­ schen Außenwelt schützen. Damit man sich zu jeder Zeit in ihnen vergraben und wohl­ fühlen kann, werden reduzierte Sanitärele­ mente mit klaren Linien häufig von Möbeln und Accessoires begleitet. Die Zutaten für den aktuellen Kuschellook: Ohrensessel, Sitz-

ecke, jede Menge Kissen, Teppich, kleine Regale, Bilder, Sideboard-Leuchten und maritime Mitbringsel als Reminiszenz an den letzten Urlaubstörn.

Alles Gute von draußen

Wer Naturschönheiten mag, der setzt auf sogenanntes Indoor Gardening, den Garten im eigenen Bad. Vertikale Wandwiesen, botani­

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FOTO: VDS/KLUDI

Badezimmer sollen zunehmend gemĂźtlich sein und als RĂźckzugsorte vor der chaotischen AuĂ&#x;enwelt schĂźtzen.

sche Gärten auf der Fensterbank oder kopfĂźber von der Decke baumelnde PflanzgefäĂ&#x;e sind die neuen Hingucker im Bad – und garantie­ ren auĂ&#x;erdem gute Luft. Aber auch mit mai­ grĂźnem Anstrich oder dem rustikalen Charme von Holz- und Braunschattierungen fĂźhlt man sich im Einklang mit der Natur. Dazu passen Leinenstoffe sowie Sand, Kies und Weide. Alles Gute von drauĂ&#x;en ist angesagter denn je.

Sanfte Erleuchtung

Wie ein Bad wirkt und ob man sich darin wohlfßhlt, hängt stark von der Lichtquelle ab. Wie praktisch, dass sogar Sanitärelemente wie Badewannen die Aufgabe der stimmungs­ vollen Raumbeleuchtung zunehmend selbst .

Baden und Lesen, das passt. Und hilft, die chaotische AuĂ&#x;enwelt fĂźr eine Weile zu vergessen.

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FOTO: VDS/KALDEWEI

Wohnen  Bad

FOTO: VDS/DURAVIT

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Wohlfühllicht entsteht immer durch einen Mix aus indirektem Licht, Strahlern und Lichtinseln wie die leuchtende Badewanne.

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Badobjekte werden zum spannenden Balanceakt zwischen Design, Ergonomie und High-End-Elektronik.

übernehmen. LED-Technik in Form von flexi­ blen Streifen macht es möglich. Das richtige Licht am Waschplatz, egal zu welcher Tagesund Jahreszeit, garantieren im Lichtspiegel bzw. Spiegelschrank integrierte Helligkeitsund Lichtfarbenregler. Eine wichtige Rolle bei der Produktkonzeption spielen zudem Sicherheitsaspekte. So gehört zum Dusch-WC ein sanftes Nachtlicht, das den Weg in der Dunkelheit weist, beinahe schon dazu.

Farb-Dorado

Schwarz in Kombination mit hellen Hölzern feiert ein fulminantes Comeback; SchwarzWeiß dagegen ist erst gar nicht in Verges­ senheit geraten. Mutige ergänzen das Vor­ zeige-Paar mit gemusterten Tapeten und Textilien. Monochrome Interieurs lassen sich zudem ganz einfach mit Farbe vor neutralem Hintergrund aufwerten. Selbst knallige Töne wirken so elegant. Bunte Möbel transportieren den Geist der Modernität und Freiheit. Überraschen­ derweise gehört Moosgrün wieder zur Farb­ palette, wenn auch zunächst nur im Rahmen eines Designkonzepts. Softes Rosa ist wieder ein großes Thema. Jetzt sagt man dazu Rosé Quartz und stellt dem Pastellton die angesagte Metalloberfläche Messing zur Seite.

Komfort-Klasse

Badobjekte werden immer mehr zum span­ nenden Balanceakt zwischen Design, Ergono­ mie und High-End-Elektronik. Wer im Liegen die therapeutische Wirkung des Wassers als digital gesteuerte Strahl-Choreografien erfah­ ren hat, möchte diese Behaglichkeit nicht mehr missen. Gleiches gilt für die Annehm­ lichkeiten, die ein Dusch-WC nicht zuletzt auch zur Gesundheitsvorsorge bietet. Die Badmacher sind sich einig, dass Technologie Sinn machen und zur Stütze des Menschen werden muss: wie die Armaturentaste am Waschtischrand, mit der die Kleinsten der Familie an fließendes Wasser kommen, ohne sich zu überstrecken. Oder das auf kind­ gerechte Größen verstellbare Waschbecken. Willkommen in der Komfort-Klasse!  VDS/JU  W Web-Wegweiser gutesbad.de

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Renovieren  Fassade

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Unser Balkon soll schöner werden Für eine Balkonsanierung steht heute eine große Auswahl an Systemen und Materialien zur Ver­ fügung. Damit erhält der in die Jahre gekommene Freisitz eine verjüngende Wellnesskur.

E

s gibt zwei gute Gründe für eine Balkonsanierung: zum einen der Wunsch zur optischen Verschöne­ rung des Freisitzes. Zum anderen – und gewichtiger – sind auftretende Schä­ den, die auf Materialermüdung hinweisen. Stockflecken, Haarrisse, Moosbewuchs und Abplatzungen am Balkon sind Warnzeichen, auf die schnellstens reagiert werden sollte. Sie zeigen an, dass die Bausubstanz angegrif­

fen ist. Frost, Hitze und Regenwasser lassen über die Jahre Spannungen in den verschie­ denen verbauten Materialien entstehen. Das führt zu Undichtigkeiten; Wasser sickert ins Mauerwerk. Wenn die ersten Schäden sichtbar werden, sollte die Reißleine gezogen wer­ den, um größere Schäden am Haus zu ver­ hindern. Oft sind solche Schäden nur die berühmte Spitze des Eisbergs. Das tatsäch­

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Nach der Sanierung ist der Balkon – hier mit einem Vier-Stützen-System – thermisch von der Geschossdecke getrennt. FOTO: SCHÖCK BAUTEILE GMBH

liche Ausmaß tritt oft erst bei der Sanierung zutage. Bevor die Sanierung beginnen kann, sollte ein Fachmann den Balkon genau unter die Lupe nehmen. Liegt das Baujahr nach 1990, ist der Balkon wahrscheinlich an die Fassade angehängt. Das ist energetisch

von Vorteil, weil es dann keine thermische Verbindung zwischen Geschossdecke und Balkon­platte gibt. Anders sieht es aus, wenn das Baujahr vor 1990 liegt und der Balkon eine Verlängerung der Geschossdecke ist. Häufig entsteht an dieser Stelle eine pro­ blematische Wärmebrücke.

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Soll bei älteren Häusern diese Wärmebrücke abgekoppelt werden, ist meist eine aufwendige Dämmung notwendig. Ein Blick auf Kosten und Nutzen ist in diesem Fall empfehlens­ wert: Es gilt abzuwägen, ob die Kosten für die Balkonsanierung und die notwendige   .

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Renovieren  Fassade

FOTO: GETIFIX GMBH

Der Fliesenboden gehört bis heute zum Standard auf deutschen Balkonen.

Die Qual der Wahl: Bodenbeläge mit Keramikfliesen, Naturstein, Edelholz und Marmorquarz.

Fassadendämmung nicht höher sind als die für einen neuen Balkon. Gegebenenfalls emp­ fiehlt sich ein Abriss der alten Balkonplatte und der Anschluss eines neuen Balkons mit thermischer Trennung – mit Stützensystem oder aber frei auskragend ohne sichtbare Stüt­

zen. Der Fachmann entfernt zunächst den alten Belag bis auf den Beton oder Estrich. Er prüft den Untergrund auf Dichtigkeit, vorhandene Feuchtigkeit und das Abflussverhalten des Regenwassers. Grundsätzlich sollte ein Balkon­ boden ein leichtes Gefälle von ein bis zwei Pro­

zent vom Gebäude weg haben. Das stellt sicher, dass das Regenwasser ohne Stauungen abflie­ ßen kann. Keineswegs dürfen sich Pfützen auf dem Balkon bilden, denn eindringendes Wasser zählt zu den häufigsten Schadensquellen. Die gesamte Balkonfläche wird zunächst sorgfältig gereinigt. Damit wird gewährleis­ tet, dass der aufgebrachte Bodenbelag später eine dauerhafte und durchgehende Verbin­ dung zum Untergrund hat. Ausgebrochene Stellen werden entfernt und neu verfüllt. Eine Ausgleichsschicht sorgt gegebenenfalls für einen ebenen Untergrund.

Gründliche Abdichtung und fugenlose Beschichtung

Nach diesen Vorbereitungen beginnt der Fachmann mit der Abdichtung des Balkons. Alle Komponenten sollten passgenau auf­

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FOTO: DJD/TRIFLEX

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Mit Flüssigkunststoff lassen sich barrierefreie Übergänge schaffen, da sich das Material wie eine zweite Haut an den Untergrund anpasst.

Bei der Balkonsanierung ist es möglich, dem neuen Belag ein individuelles Design zu geben.

einander abgestimmt sein. So entsteht ein solider Untergrund für den späteren Boden­ belag. Dafür stehen verschiedene Materia­ lien und Möglichkeiten zur Verfügung, u. a. Fugendichtungsmasse, Spezialzement, Folie, Bitumen und Flüssigkunststoff. Insgesamt bedeutet eine gründliche Balkonsanierung stets, ein wasserdichtes, ineinandergreifen­ des System zu schaffen, das sowohl Regen und Frost als auch Sonnenhitze über viele Jahre standhält. Entscheidet man sich für einen Fliesen­ belag, ist eine Entkoppelung empfehlens­ wert. Spezielle Matten sorgen dafür, dass sich Untergrundbewegungen und Material­ spannungen im Beton nicht auf die Fliesen übertragen. Zudem schützen diese Matten die darunterliegende Abdichtung. Kanten und Fugen können zusätzlich mit Abdichtungs­ band versehen werden. Im Zuge einer Balkonsanierung sollte auch überlegt werden, ob Balkonbrüstung, Fenster und Türen sowie Regenrinnen erneu­ ert werden müssen. Das bietet sich besonders

Wärmedämmung

an, wenn für die Sanierung ein Baugerüst auf­ gestellt wird. Die zuständige Baubehörde gibt Auskunft über die entsprechenden Normen und Vorschriften rund um den Balkon und die Sanierungsmaßnahme.

Beläge für neue Optik und viel Wohnqualität

Der gute alte Fliesenboden gehört bis heute zum Standard auf deutschen Balkonen. Daneben gibt es inzwischen interessante Alternativen, die schöne Gestaltungsmög­ lichkeiten bieten. Sie haben den Vorteil, dass sie eine zügigere Renovierung erlau­ ben. Heutige Systeme können ohne lange Wartezeiten in wenigen Arbeitsschritten bei nahezu jedem Wetter verlegt werden. Im Angebot sind z. B. harzgebundene Marmorkristall- und Feinsteinzeug-Platte­ nelemente sowie solche aus PVC. Granit-, Basalt-, Keramik- und Colorquarz-Platten sind jederzeit austauschbar. Sie können nach Belieben und Bedarf zerstörungsfrei wieder aufgenommen werden. Die Beläge

sind frostbeständig, leicht zu reinigen und sehen edel aus. Beläge aus Flüssigkunststoff schaffen barrierefreie Übergänge, sind rutschfest und passen sich jedem Untergrund an. Ihr gerin­ ges Flächengewicht hat keinen Einfluss auf die Gebäudestatik.

Das Beste zum Schluss

Es gibt vielfältige Möglichkeiten der Förde­ rung. Energieberater und Fachbetriebe geben Auskunft darüber. Bei der KfW gibt es im Pro­ gramm „Energieeffizient Sanieren“ Zuschüsse in Höhe von zehn Prozent der Sanierungs­ kosten sowie zinsgünstige Kredite, wenn der Balkon im Rahmen der Fassadendämmung saniert wird. Zusätzlich fördert die KfW Mehr­ kosten für besseren Einbruchschutz und im Programm „Altersgerecht Umbauen“ den barrierefreien Balkonanschluss. KS  W Mehr Informationen zur Förderung www.energie-fachberater.de/fassade/balkon/ kfw-foerderung-fuer-die-balkonsanierung.php

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Renovieren  Baustoffe

Hier darf guten Gewissens getropft und gekleckert werden: Eine spezielle Imprägnierung schützt Betonarbeitsflächen vor Feuchtigkeit und Fett. 

FOTO: EPR/BETONBILD

Frischer Wind für Küche und Bad Beton eröffnet attraktive Gestaltungsmöglichkeiten. In Kombination mit Holz, Naturstein oder Metall wirkt der Baustoff überraschend einladend. Und ist außerdem so flexibel, dass er sich in fast jede Form bringen lässt. Wände, Decken und Böden aus Beton haben sich in der Praxis bewährt und sind aus unserer modernen Architektur längst nicht mehr wegzudenken. Betonsteine zieren so manchen Garten sowie zahlreiche öffentli­ che Plätze – für viele Menschen endet damit jedoch die Präsenz des massiven Baustoffs.

Nicht nur als architektonisches Stilmittel gefragt

Wer sich einmal in Ruhe umschaut, wird schnell feststellen, dass die Realität eine ganz andere ist. Beton in zahlreichen For­ men, Funktionen und Ausführungen hat

längst alle Bereiche unseres modernen Lebens erobert. Auch Küche und Bad sind da keine Ausnahme mehr.

Flexibler, moderner Baustoff

So massiv der Baustoff, so flexibel seine Anwendungsmöglichkeiten. Beton lässt sich in nahezu jede gewünschte Form gießen. Das sorgt für ein enormes gestalterisches Potenzial und eröffnet Architekten sowie Bauherren schier unendliche Freiräume für die Umset­ zung ihrer Ideen und Wünsche. Nicht zuletzt deshalb kommt Beton auch immer häufiger in Küche und Bad zum Einsatz. Arbeitsplatten bis vier Meter Länge können dank des flexiblen

Materials beispielsweise einfach in einem Stück gegossen werden – inklusive aller Aus­ sparungen für vorgesehene Einbaugeräte. Ebenso individuell in Größe und Form lassen sich Spülbecken oder Waschtische gestal­ ten. Und dabei muss keinesfalls auf funkti­ onelle Aspekte verzichtet werden. Eine spe­ zielle Imprägnierung schützt moderne Betonarbeitsplatten genauso vor Feuchtig­ keit und Fettflecken, wie man es von vielen anderen Materialien gewohnt ist.

Wohnlichkeit kommt nicht zu kurz

Küche und Bad sind aber längst keine reinen Funktionsräume mehr. Wohnlichkeit und

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Wohlfühlen sind hier ebenso wichtig wie im Rest des Hauses. Aber auch diese Anforde­ rung kann mit Beton erfüllt werden. In Kom­ bination mit Holz, Naturstein oder Metall entfaltet der Baustoff eine überraschend einladende Wirkung. Längst ist das Material zudem alles andere als trist und grau: Unterschiedlichste Zuschlagstoffe wie Farbpigmente, Natur­ kiesel, Metall- oder Glasgranulate ermögli­ chen erfreulich viel Abwechslung bei der Oberflächengestaltung und verbreiten frischen Wind in Küche und Bad.  EPR/JU  W

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BETONBAUTEN prägen seit der Antike das Gesicht unserer Welt und sind damit der beste Beweis für die Langlebigkeit von Beton. Auch für heutige Bauherren ist der Baustoff dank dieser Dauerhaftigkeit häufig die erste Wahl. Betonbauten kommen Jahrzehnte ohne aufwendige Sanierungsmaßnahmen aus. Zudem bringt Beton weitere technische Eigenschaften mit, die sein Zukunftspotenzial bestätigen. Er schrumpft und rostet nicht, hält Chemikalien und Schimmelpilzen stand, trotzt jedem Wetter und Feuer, gleicht Temperaturspitzen aus, besitzt eine hohe Wärmespeicherkraft und bietet guten Schallschutz. Als reines Naturprodukt kann er zudem in Sachen Umweltschutz punkten.

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Renovieren  Wintergarten

Deluxe-Variante mit Schiebedach und dimmbarem Isolierglas – mit der richtigen Planung ist alles machbar.

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Baurecht: Was bei der Planung zu beachten ist Bei Hausbesitzern stehen Wintergärten hoch im Kurs. Doch bevor der Traum vom Platz an der Sonne Wirklichkeit wird, müssen manche rechtlichen Vorgaben erfüllt werden. Die sind nicht überall gleich. Bauen ist in Deutschland Ländersache. Und so regeln die Bauordnungen der einzelnen Bundesländer, welche Anforderungen bei Bauvorhaben beachtet werden müssen. Der Begriff Wintergarten kommt allerdings in manchen Länderbauordnungen – beispiels­ weise in Niedersachsen, Rheinland-Pfalz oder Bayern – gar nicht vor. Ausdrücklich

genehmigungsfrei sind Wintergärten dage­ gen z. B. in Brandenburg, Bremen und Hes­ sen, allerdings nur bis zu einer bestimmten Größe. In diesen Fällen genügt beim Bau eines Wintergartens eine (nachträgliche) Bauanzeige. In den meisten Bundesländern sind Winter­ gärten laut Bundesverband Wintergarten

allerdings „einreichungspflichtig“, d. h., die Bauherren müssen eine Baugenehmigung oder eine sogenannte Genehmigungsfrei­ stellung beantragen. Beim Genehmigungs­ freistellungs- oder Kenntnisnahmeverfahren prüft und überwacht die Bauaufsichtsbe­ hörde das Bauvorhaben – anders als bei Bau­ genehmigungsverfahren – nicht. Das bedeu­

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Beim Bauamt erfahren Wintergartenbesitzer in spe, welche Unterlagen, Nachweise usw. sie vorlegen müssen.

tet auch: Bauherr und Planer müssen selbst dafür sorgen, dass alle baurechtlichen Vor­ schriften eingehalten werden.

Foto: epr/Schanz

Ob, wie und wo?

Bei der Planung nicht die Details vergessen: So schützen Rollläden vor der Sonne.

Haus & Markt 02/2017

Der Wintergartenbau hängt auch vom Bebauungsplan und von örtlichen Bauvor­ schriften ab. Ist die für das Grundstück vor­ gegebene Grundflächenzahl durch das Haupthaus oder vorhandene Anbauten bereits erreicht, müssen die Wintergarten­ pläne möglicherweise ad acta gelegt werden. Wintergarten-Experten raten deshalb   .

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Renovieren  Wintergarten

schon im Vorfeld zu klären, wie viel Fläche auf dem Grundstück (noch) bebaut werden darf, ob und welche Bauformen oder Mate­ rialien vorgeschrieben und welche Grenz­ abstände und Fluchtlinien einzuhalten sind. Auskünfte darüber kann das zuständige Bauamt geben. Dort erfahren Wintergarten­ besitzer in spe auch, welche Unterlagen, Nachweise usw. sie vorlegen müssen. Mit einer förmlichen Bauanfrage gehen Haus­ besitzer auf Nummer sicher. Denn die ist – zumindest in einigen Bundesländern – rechtsverbindlich.

Abwicklung durch den Experten empfehlenswert

Fachbetriebe vor Ort wissen aus Erfahrung, was die Bauämter erwarten, oder klären offene Fragen im Vorfeld für ihre Kunden ab. Der Bauantrag muss in der Regel von einem Architekten, Ingenieur oder Fachplaner erstellt und beim Bauamt der Kommune eingereicht werden. Neben dem Bauantrag werden Bauzeichnungen, Baubeschreibung,

Lagepläne, Standsicherheitsnachweis, Wär­ meschutznachweis und ggf. Nachweise zum Brand­ und Schallschutz verlangt. Eventuell ist auch eine Zustimmung der Nachbarn zum Bauvorhaben erforderlich. Planung und Bau des Wintergartens sollten Hauseigentümer Fachleuten oder ­unter­ nehmen überlassen. Denn dabei sind zahl­ reiche Vorgaben zu beachten: So müssen nicht nur Grenzabstände und Baufluchten eingehalten, sondern auch Flucht­ und Ret­ tungswege eingeplant und die Zugänglich­ keit von Ver­ und Entsorgungsleitungen gewährleistet sein. Außerdem muss der Wintergarten den Anforderungen der Lan­ desbauordnungen an Aufenthaltsräume entsprechen und bestimmte bautechnische Anforderungen erfüllen. Nur wenn die ein­ zelnen Bauteile vom Fundament über tra­ gende Konstruktion und Glas bis hin zu Heizung, Lüftung und Beschattung aufein­ ander abgestimmt sind und fachgerecht aus­ geführt werden, haben die Eigentümer lange Freude an ihrem Wintergarten. EWS W

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Filigran und doch stabil ALTERNATIV zu Kunststoff und Aluminium bietet sich beim Anbau eines Wintergartens auch das Material Holz an. Neben den bekannten Vorteilen passt dieser Baustoff zu jedem Wohnstil und sorgt für ein angenehmes Wohngefühl. Vor allem aber lässt Holz bei der Konstruktion und Gestaltung des Wintergartens viel Raum für Individualität. Besonders gut geeignet für die Konstruktion eines Wintergartens ist Brettschichtholz aus heimischen Hölzern wie Fichte, Lärche, Tanne, Douglasie, Kiefer oder Eiche. Holz ist allerdings nicht gleich Holz: Trägt es beispielsweise das PEFC-Siegel mit dem stilisierten Laubund Nadelbaum im Logo, stammt es garantiert aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Wer mit einem Wintergarten Naturnähe sucht, für den ist es auch gut zu wissen, dass das Holz im Einklang mit der Natur geerntet wurde. Informationen dazu und zu Anbietern, die Ware mit dem Siegel führen, findet man auf www.pefc.de. Für die Konzeption eines Wintergartens ist die Unterstützung durch Experten die beste Idee: Kompetente Partner können beispielsweise Architekten, Fensterbauer, Zimmerer, Holzfachhändler oder Wintergartenhersteller sein. Sie helfen bei den notwendigen Formalitäten wie der Bauvoranfrage und dem Bauantrag. Zudem halten sie wertvolle Tipps für die Konstruktion des Anbaus bereit. Mehr Informationen Einzelheiten zum PEFC-Siegel und zu Anbietern, die Ware mit dem Siegel führen, unter www.pefc.de

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Renovieren  Bauelemente

Türen mit Schallschutz zähmen selbst E-Gitarre und Schlagzeug.

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Ruhe jetzt! Moderne Türen sorgen für Stille Türenschlagen, Musik, Straßenlärm, laute Gespräche, ein dröhnender Fernseher – Lärm kann auch in den eigenen vier Wänden für Stress sorgen. Doch moderne Innentüren schaffen Abhilfe. 22 Haus & Markt 02/2017


Ein Türenwechsel geht sauber vonstatten, ist unkomplizierter als das Aufarbeiten alter Türen und kann von einem Fachmann in kurzer Zeit durchgeführt werden.

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eden Tag sind wir einem hohen Lärmpegel ausgesetzt. Selbst in der eigenen Wohnung: Nach Angaben des Umweltbundesamtes fühlt sich mehr als die Hälfte aller Bundesbürger durch Lärm belästigt, jeder Dritte davon in den eigenen vier Wänden. Ist der Körper über einen längeren Zeitraum großem Lärm ausgesetzt, kann dies sogar gesundheitsschädigend sein. Konzentrationsprobleme, Tinnitus und Schlafrhythmusstörungen sind mögli­ che Folgen. Experten empfehlen deshalb, zumindest zu Hause für ausreichenden Lärmschutz zu sorgen, beispielsweise durch den Austausch alter gegen neue Türen mit besseren Dichtungen oder sogar durch spe­ zielle Türen mit Schallschutz.

Türen mit Schallschutz halten Lärm fern

Sind die Türen zu Hause schon etwas älter, macht es Sinn, diese gegen neue auszu­ tauschen. Der Türenwechsel geht sauber vonstatten, ist unkomplizierter als das Auf­ arbeiten alter Türen und kann von einem Fachmann in kurzer Zeit durchgeführt werden. Besondere Schallschutztüren sind einer­ seits dort sinnvoll, wo Lärm von außen . Haus & Markt 02/2017

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Renovieren  Bauelemente

ferngehalten werden soll, zum Beispiel bei HaustĂźren zu einer stark befahrenen StraĂ&#x;e oder WohnungstĂźren zum Hausflur.

Beim Kauf der TĂźr auf Schallschutzklassen achten

Andererseits verhindern Schallschutz­ tĂźren, dass Gespräche von innen nach auĂ&#x;en dringen, z. B. aus dem Arbeits­ zimmer oder Homeoffice. Auch fĂźr den Party­keller, den Musik- und Hobbyraum sind TĂźren mit Schalldämmung eine gute Wahl. Sie „zähmen“ selbst Schlagzeug oder Saxophon, Tischkicker oder Billard. FĂźr gewisse Räume gibt es speziell festgelegte

Schalldämmwerte, die das neue Tßrelement (Tßrblatt und Tßrzarge) einhalten sollte. Geregelt ist dies in der DIN 4109 fßr den Schallschutz im Hochbau. Je nach Ürtlicher Gegebenheit werden darin drei Schallschutzklassen (SK1–SK3) unterschieden. Tßren, die beispielsweise von Hausfluren oder Treppenräumen in Flure und Dielen von Wohnungen und Wohn­ heimen oder von Arbeitsräumen fßhren, sollten den Schalldruck um bis zu 27 Dezi­ bel (dB) abdämpfen und zählen damit zur Schallschutzklasse 1. In Hotels, Arzt­praxen, Alten- und Pflegeheimen sind die Anforde­ rungen an die Tßren hÜher. Hier werden

deshalb Tßren der Schallschutzkategorien 2 und 3 eingebaut, die Geräusche um bis zu 37 dB mindern. Im Privathaus empfehlen sich diese Tßren etwa bei der Untervermietung von Räumen.

Voraussetzungen fĂźr einen guten Schallschutz

Neben der TĂźr ist der richtige Einbau von groĂ&#x;er Bedeutung fĂźr einen guten Schall­ schutz. So sollten Abstände zwischen der TĂźrzarge und der Wand vollständig mit Bauschaum ausgefĂźllt werden und auch die Bodendichtung und Bänder sollten richtig eingestellt sein. Bei Teppichboden ist eine geeignete Bodenschiene zu verwenden.  VHI/JU  W Web-Wegweiser tuerenwechsel.de/typberatung/ hersteller-innentueren/

Maximale Sicherheit – hoher Komfort Der Frßhling ist eine beliebte Zeit fßr Reno­ vierungsarbeiten und Neubauten. Hierbei wird jedoch der Einbruchschutz fast immer vernachlässigt. Nur ein geringer Teil der Wohneinheiten verfßgt ßber das notwendige Minimum an Sicherheitstech­ nik. Dabei lässt sich zuverlässige Abhilfe schaffen. So sind beispielsweise TOPIC-Eingangs­ tßren nicht nur ein perfekt gestalteter Ein­ lass zu Ihrer persÜnlichen Wohnkultur, sondern auch ein zuverlässiger Schutz vor unerwßnschten Eindringlingen. Damit sind Ihnen nach der Renovierung das gute Gefßhl von Geborgenheit und entspannter, ruhiger Schlaf garantiert.

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Renovieren  Bauelemente

Schwellenlose Übergänge zwischen den Räumen sind für barrierefreies Wohnen ein Muss. FOTOS: TDX/HOMESOLUTE.COM/RAUMPLUS

Gleittüren werden von Decken- und Bodenschienen geführt, die eben in den Untergrund eingelassen sind.

Stolperfreie Übergänge Für barrierefreies Wohnen sind schwellenlose Wege durch die einzelnen Räume ein absolutes Muss. Doch worauf muss man bei der Planung und beim Einbau der Türen achten? Barrierefreies Wohnen ist nicht nur gefragt, wenn ein Rollstuhlfahrer unter den Bewoh­ nern ist; auch älteren Menschen und Kindern erleichtern barrierefrei konzipierte Wohn­ räume den Alltag. Besonders wichtig ist neben großzügigen Grundrissabmessungen, einem geringen Treppenanteil, höhenverstellbaren Regalen, Kleiderständern und Co. vor allem der schwellenlose und damit stolperfreie Übergang zwischen den einzelnen Räumen.

Einbau von Türen

Um die Tür mit einem Rollstuhl passieren zu können, ist eine Mindestbreite der Türöffnung von 90 cm nötig. Empfehlenswert, da komfor­ tabler ist aber eine Breite von mindestens 110 cm. Diese Werte sind auch in der DIN 18 025 vorgegeben, die die Planungsgrundsätze für barrierefreies Wohnen detailliert darstellt. Um Stufen und Schwellen im Türbereich zu vermeiden, empfehlen Experten boden­

geführte Gleittüren. Die im Untergrund eben­ erdig eingelassenen Bodenschienen führen die Gleittür kaum sichtbar und geräuschlos. Beispielsweise bietet Hersteller Raumplus mit dem Air-System eine zudem elegante Lösung an, bei der auf die Bodenschiene sogar komplett verzichtet werden kann. Die Gleittür wird lediglich an der Deckenschiene geführt, der Boden bleibt unberührt. Für größtmöglichen Komfort und erhöhte Sicherheit können Gleittüren außerdem mit Motoren ausgestattet werden. Bewegungs­ sensoren leiten das Signal an den Motor wei­ ter und die Tür öffnet sich von selbst.

Platzsparende Lösungen

Das häufige Problem der mangelnden Bewe­ gungsfreiheit wird mit einer Gleittür ebenfalls auf einfache Weise gelöst. Türen zu kleineren Räumen, die nach innen geöffnet werden müs­ sen, sind problematisch. Sie nehmen gerade

bei der Nutzung eines Rollstuhls wertvollen Platz weg, der zum Wenden und Schließen der Tür grundsätzlich notwendig ist. Gleittüren sind hier echte Raumsparer, die barrierefreies Wohnen außerdem elegant und modern aus­ sehen lassen. Tipp: Boden- oder deckengeführte Gleit­ türsysteme können auch an anderen Stellen praktisch eingesetzt werden, zum Beispiel für einen begehbaren Kleiderschrank. In Kombination mit intelligenten, auf Maß gefertigten Innensystemen, die verschie­ dene Elemente wie höhenverstellbare Regal­ böden, Schubladen, die sich auf leichten Druck hin öffnen, und herausziehbare Böden vereinen, entsteht in kurzer Zeit ein barrie­ refreier Kleiderschrank, der den Alltag von Menschen mit Handicap erleichtert und ein Plus an Lebensqualität schafft.“ TDX/JU  W Web-Wegweiser homesolute.com

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Ein ansprechender Eingang, bei dem die Sicherheit nicht zu kurz kommt.

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Höchste Sicherheit schon am Hauseingang Türen bieten Einbrechern die Chance, ins Innere zu gelangen. Wie gut, wenn die Eingangstür so gesichert ist, dass ungebetene Gäste mit kriminellen Absichten daran scheitern. Entscheidet man sich für eine neue Haustür, wird ein Aspekt immer wichtiger: die Sicherheitstechnik. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, hat sich die Tischlerei Maik Othmer dem Netzwerk „Zuhause sicher“, einer Initiative der Polizei (www.zuhause­ sicher.de), angeschlossen und sich als fachkundiger Betrieb zertifizieren lassen. „Für unsere Kunden und damit auch für uns ist das Thema Sicherheit sehr wichtig“, betont Nils Seiffert, „wir haben in der letzten Zeit eine stark steigende Nachfrage festgestellt.“

Der Staat hilft bei der Finanzierung

Dieses Interesse kommt nicht von ungefähr, denn über das Förderprogramm der KfW-Bankengruppe zum Einbruchschutz können Hausbesitzer gezielt in Einzelmaßnahmen zum Schutz gegen Wohnungseinbruch in der Zuschuss- oder Kreditvariante investieren. Im vergangenen Jahr waren die Fördergelder aufgrund der hohen Nachfrage bereits im Juli

aufgebraucht, sodass die KfW in der zweiten Jahreshälfte keine Anträge mehr genehmigte. Dieses Jahr stellt der Bund 125 Millionen Euro für die Beseitigung von Barrieren und Maßnahmen gegen Wohnungseinbrüche zur Verfügung. Das Förderprodukt ergänzt die bestehenden KfW-Förderprodukte „Altersgerecht Umbauen“ und „Energieeffizient Sanieren“ der KfW-Bankengruppe (KfW) in Kombination mit Einbruchschutz. Dabei wurden die polizeilichen Empfehlungen berücksichtigt. Diese Förderung ist nicht mehr an andere Umbaumaßnahmen gekoppelt. Der Einbau von Einbruchschutzmaßnahmen wie Alarmanlagen, einbruchhemmenden Türen und Fenstern wird separat gefördert.

Individuelles Sicherheitsbedürfnis befriedigen

Generell, so Fachmann Nils Seiffert, müsse das individuelle Sicherheitsbedürfnis der Bewohner im Mittelpunkt stehen. Deshalb

können die Zugangstüren auch individuell ausgestattet werden. Quasi die Basis bilden Zugangstüren des deutschen Herstellers KOMPOtherm® Metallbautechnik. Diese Türsysteme sind standardmäßig mit einer dreifachen Verriegelung sowie einem patentierten Wendeschlüsselsystem ausgestattet, das selbst vor einer versuchten Schlagöffnung oder dem gefürchteten Elektrolockpicking schützt. Dass sich Nachschlüssel natürlich nicht einfach beim Schlüsseldienst anfertigen lassen, versteht sich von selbst: Diese können nur mit Hilfe der beigefügten Sicherheitskarte bei autorisierten Vertriebs­partnern bestellt werden. Höchsten Sicherheitsansprüchen wird auch das Funk-Fingerscanner-System gerecht. Da heißt es einfach Finger auflegen und schon öffnet sich die Haustür. Denn der eigene Fingerabdruck wird hierbei durch die sichere biometrische Erkennung in einen elektronischen Schlüssel verwan­ delt. Sicherheit, die Vertrauen schafft, ganz gleich, was sich Einbrecher auch einfallen lassen.

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Der Staat beteiligt sich an Einbruchschutzmaßnahmen.

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Hinzu kommt die Ausstattung mit einer P4A-­ Sicherheitsverglasung und eine spezielle Glas­anbindung, durch die die Haustüren nun die geprüfte Sicherheit nach der neuen DIN-EN-1627-­RC-Klassifizierung bieten. „Inzwischen achten schon viele Hausbesitzer bei der Anschaffung einer neuen Haustür auf Sicherheit“, erklärt Nils Seiffert. „Wichtig sind aber auch alle anderen Hauseingänge. Deshalb empfehlen wir, unbedingt auch Terrassen­türen, die sich oftmals als Schwachstellen erweisen, zusätzlich – beispielsweise mit Sicherheits­beschlägen – auszurüsten.“ Nicht zuletzt spielt auch die Wärmedämmung der Bauelemente eine wichtige Rolle. Diese verschiedenen, komplexen Anforderungen unter einen Hut zu bringen, ist eine Aufgabe, die man den Profis überlassen sollte.

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Renovieren  Bodenbeläge

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Das kommt jetzt auf den Boden! Auf der Domotex, der Weltleitmesse für Teppiche und Bodenbeläge, präsentierten 1.400 Aussteller aus mehr als 60 Nationen ihre Vorstellungen von dem, was Ihnen demnächst zu Füßen liegen soll. Hier einige Eindrücke. Vertreten war das weltweit größte Angebot an Teppichen und Bodenbelägen: Maschinell und handgefertigte Teppiche, textile und elastische Bodenbeläge gehörten dazu, ebenso Parkett, Laminat, Holzfußböden und Outdoor-Beläge sowie Verlege- und Anwendungstechniken.

Natürlich, individuell und raffiniert

Laut Statistischem Bundesamt entfiel die Hälfte des Gesamtwerts der im Jahr 2013

produzierten Bodenbeläge auf solche aus Holz. Damit stehen die Holzböden weiter­ hin an der Spitze der Beliebtheitsskala. Zahlrei­che Neu- und Weiterentwicklungen werden auch 2017 für ungebrochenen Zuspruch sorgen. Bei den Parkett- und Holzböden sind struk­ turierte Oberflächen ein großes Thema. Ansonsten gilt in diesem Bereich: Beinahe alles ist möglich – vom exklusiven Stirn­

holzparkett über meterlange Dielen bis hin zum neu aufgelegten Klassiker Fischgrät. Weiterhin ist ein möglichst natürlicher Charakter gefragt. Auch der Vintage-Look samt Astlöchern und Kernrissen ist nach wie vor aktuell. Und auch der Trend zur Individualität bleibt ungebrochen: Farben, Formen und Struk­ turen lassen sich zu unterschiedlichsten Optiken zusammenstellen. Darüber hinaus

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Der Trend zur Individualität bleibt ungebrochen: Farben, Formen und Strukturen lassen sich zu unterschiedlichsten Optiken zusammenstellen.

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gibt es eine Tendenz zu längeren und brei­ teren Maßen. Ein dezenter Schleier, rustikale Bauholz­ optik mit Zementspuren oder Böden, die sich wie gebürstet anfühlen: Im Laminat­ bereich dominiert der Used­Look. Laut Ver­ band der Europäischen Laminatfußboden­ hersteller (EPLF) wächst die Nachfrage nach Oberflächen, die wie gebraucht ausse­ hen. Der Trend aus dem Objektbereich ist aufgrund der einfachen Verlegbarkeit und der vergleichsweise geringen Kosten auch für Endkunden interessant. Möglich wird die optische Vielfalt durch digitale Drucktech­ niken. Trendspotter sehen die Farbe Grau sowie Mischungen aus Grau und Beige („Greige“) weiterhin ganz vorne, während dunkle Böden weniger nachgefragt werden. Weiter auf dem Vormarsch sind authenti­ sche Oberflächenstrukturen bei Designbelä­ gen und naturnahe Muster bei den Teppich­ böden.

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Nachhaltig und natürlich

Endlich wieder Boden unter den Füßen!

Aufgrund des wachsenden Umweltbewusst­ seins erlebt auch Kork ein Revival. Da das Material mittlerweile bedruckt werden kann, sind auch hier neue, interessante Op­ tiken am Start. Zudem gewinnen Teppichböden als Fliesen und Planken weiter an Bedeutung. Bei Tep­ pichen sind Naturtöne in dezenten Farben von Sand und Stein ein starkes Thema, aber auch leuchtende Farben und extravagante Muster. Auffällig ist das Thema Nachhaltigkeit bei den Anwendungs­ und Verlegetechniken. Viele Produkte sind schneller, einfacher, lösungsmittelfreier und damit umwelt­ freundlicher zu verarbeiten. . Haus & Markt 02/2017

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Renovieren  Bodenbeläge

Ein dezenter Schleier, rustikale Bauholzoptik mit Zementspuren oder Böden, die sich wie gebürstet anfühlen: Im Laminat­ bereich dominiert der Used-Look.

Trend für morgen: hart und weich, industriell und handwerklich – Spiel mit Kontrasten. 

Tipp: Pflegen Sie lieber Ihre Hobbys als Ihr Parkett! Die Zeit, die Ihnen ein sogenanntes Pflegefrei-Parkett erspart, können Sie angenehmeren Dingen widmen. Durch die einzigartige porentiefe Spezialversiegelung ist dieses Parkett besonders kratzfest. Der Boden muss dadurch auch nie wieder gepflegt werden – eine schonende Rei­ nigung genügt. Das spart zudem Geld: Teure Pflegeprodukte bleiben somit im Verkaufsregal und der Boden behält seine Schönheit!

Auch die Bodentrends der Zukunft nahm die Domotex ins Visier. Für den neuen „Young Designer Trendtable“ haben sich fünf auf­ strebende Designstudios aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Niederlande und der Türkei auf die Suche nach den Bodentrends von morgen begeben. Ihre Zukunftsvisionen stellten die jungen Talente vor. Sie zeigten beispielsweise, wie sich tra­ ditionelles Handwerk in moderne Ferti­ gungsprozesse integrieren lässt, welche Lösungen es für temporär genutzte Räume gibt, wie Materialien wie Marmor oder Stein ungewöhnlich eingesetzt oder wie harte und weiche Oberflächen miteinander kombi­ niert werden können.  DEUTSCHE MESSE AG/JU  W

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Junge Designtalente auf Trendsuche

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Renovieren  Bodenbeläge

Zu trocken, zu warm: Heizen bis sich die Dielen biegen Wer im Sommer den Boden seines Wohnraums mit Parkett auskleiden lässt, kann im Winter eine böse Überraschung erleben: Das Holz kann sich längs der Dielenmitte nach oben oder unten verformen. Und dann?

Fachleute sprechen dann von Schüsselung aufgrund von dauerhaft hoher Raumtempe­ ratur von 25 Grad Celsius und mehr bei gleichzeitig niedriger relativer Luftfeuch­ tigkeit von unter 40 Prozent. Dem Parkett­ verleger ist in diesem Fall nichts vorzu­ werfen: Das Landgericht Saarbrücken sieht den Bewohner in der Pflicht, den Fachmann auf sein Heizverhalten hinzuweisen. Denn das sei als außergewöhnlicher Umstand zu werten (LG Saarbrücken, AZ.: 15O 200/10).

Wer übermäßig heizt, muss den Parkettverleger vorab informieren

Holz lebt und wird nicht zuletzt wegen sei­ nes positiven Einflusses auf das Raumklima geschätzt. Seine hygroskopische Fähigkeit, nach Bedarf Wasser aus der Luft aufzuneh­ men und wieder abzugeben, ist dem Roh­ stoff bei genauem Hinschauen anzusehen: Durch Wasserabgabe entstehen kleinste Fugen, die sich bei zunehmender Raumluft­ feuchtigkeit durch das Quellen des Holzes wieder schließen. Übersteigen Temperatur und Trockenheit aber dauerhaft einen Grenzwert, nimmt das Parkett unwiderruflich Schaden. Das pas­ siert in der Regel in der kalten Jahreszeit, wenn die relative Luftfeuchtigkeit während der Heizperiode deutlich niedriger liegt als in den übrigen Monaten. So verhielt es sich auch in dem dem Urteil des Landgerichts Saarbrückens zugrunde­ liegenden Fall. Das übermäßige Heiz­ verhalten in Kombination mit trockener Raumluft führte zu der dauerhaften Ver­ formung des Parketts. Der Parkettverleger hatte zwar erst nach Abschluss seiner Arbeiten eine Pflege­ broschüre mit entsprechenden Ausführun­ gen zu Raumtemperaturen und Luftfeuch­ tigkeit übergeben, nach Ansicht der Richter aber nicht zu spät, um entsprechende Maß­ nahmen – beispielsweise den Einsatz eines Luftbefeuchtungssystems – zu ergreifen. Der Auftraggeber musste den Werklohn vollständig entrichten. Haus & Markt 02/2017

Durch fehlende Raumfeuchtigkeit können Schäden am Parkett entstehen.

Trockene Raumluft belastet Mensch, Möbel und noch viel mehr

Im Winter fällt die Raumluftfeuchte in Wohnund Arbeitsräumen vielfach auf dramatisch niedrige Werte: 20 Prozent relative Luft­ feuchtigkeit sind keine Seltenheit – weit ent­ fernt vom Idealbereich mit 40 bis 60 Prozent. Im Alltag wird die Luftfeuchte über die Men­ schen und deren Feuchtigkeit produzierende Aktivitäten wie Duschen und Kochen oder durch die Zufuhr von Frischluft zugeführt. Im Winter, wenn die erwärmte Raumluft mehr Feuchtigkeit aufnehmen könnte als vorhan­ den ist, reicht dies meist nicht aus. Die Folge: Die relative Luftfeuchtigkeit sinkt stetig, das Parkett beginnt sich zu verformen, sobald der hygroskopische Toleranzbereich des Holzes ausgereizt worden ist. Ähnliches droht auch Möbeln, Antiquitäten oder Musikinstrumen­ ten aus Holz und auch Gemälde und Bücher leiden unter diesen Bedingungen.

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Einen effektiven und sicheren Schutz bie­ ten zusätzliche Luftbefeuchtungssysteme. Es empfiehlt sich für eine geeignete und dauerhafte Lösung eine individuelle Fach­ beratung von einem Spezialisten. Im Übrigen schützt eine ausgeglichene Luftfeuchte nicht nur vor Schäden am teu­ ren Inventar, sondern auch den Menschen: Trockene Haut, belegte Stimme, gerötete Augen, ausgetrocknete Schleimhäute sind unmittelbare Folgen von unzureichender Raumluftfeuchte. Hinzu kommt eine erhöhte Infektionsgefahr der Atemwege. Auch Allergien und asthmatische Symp­ tome sind vielfach auf fehlende Luftfeuch­ tigkeit zurückzuführen. Kurzum: Alles, was dem Menschen lieb und teuer ist – vom Mobiliar bis zum gesund­ heitlichen Wohlbefinden –, ist unmittelbar vom Wassergehalt der umgebenden Luft abhängig.  JU/CONDAIR  W 31


Energie  Heizung

Am Anfang einer geplanten Heizungsoptimierung sollte stets die Beratung durch einen Fachmann stehen. FOTO: INTELLIGENT HEIZEN/VDZ

Heizen mit Köpfchen Energieeffizient heizen bedeutet, mit Wärme clever umzugehen. Eine neue Heizungsanlage macht das möglich. Die staatliche Förderung unterstützt die Investitionen mit bis zu 30 Prozent.

zung i e H t Jetz EN R E I S ERNI D O M ort f o s b und a EN ! R A P S Telefon (05 11) 9 46 77-0 Fax (05 11) 9 46 77-99 An der Feldmark 16 30453 Hannover www.stueber-haustechnik.de E-Mail: info@stueber-haustechnik.de

H

aben Sie das Gefühl, dass Ihre Heizung nicht richtig arbeitet? Damit könnten Sie richtig liegen. Immerhin lau­ fen nach Berechnungen des Forums für Energie­effizienz in Gebäudetechnik e. V. (VdZ) rund 75 Prozent der Heizungen in Deutschland nicht effizient. Das bedeutet: Hohe Heizkosten für eine nur mäßige Heiz­ leistung – plus schlechte Umweltbilanz. Damit sich das schleunigst ändert, hat die Bundesregierung im vergangenen Jahr ein Förderprogramm aufgelegt, um Heizungsanlagen zu optimieren. Mit der Kampagne „Deutschland macht‘s effi­ zient“ wirbt sie für die Vorteile des Energie­ sparens. Zu den Effizienzmaßnahmen, für die in den kommenden drei Jahren mehr als 17 Milliarden Euro locker gemacht wer­

den sollen, gehört der Einbau moderner Heizungsanlagen.

Eine neue Heizung, bitte!

Erhebliches Einsparpotenzial sichert sich, wer auf moderne Heiztechnik und erneu­ erbare Energien setzt. Heizungsanlagen, die älter sind als 15 bis 20 Jahre, entspre­ chen nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik. Auch wenn sie noch scheinbar gut funktionieren, verbrauchen sie meist unnö­ tig viel Energie. Alte Öl- oder Gasheizun­ gen sollten daher durch moderne Öl- oder Gas-Brennwertkessel ersetzt werden. Pusten herkömmliche Kesseln den Wasserdampf der Abgase ungenutzt aus dem Schornstein, nutzen neue Modelle die darin enthaltende Wärme­energie. So werden Wirkungsgrade von bis zu 100 Prozent erreicht. Damit sind

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Heizungsanlagen mit erneuerbaren Energien produzieren überhaupt keine Treibhausgase mehr. Biomassekessel, Wärmepumpen und Solarthermieanlagen heizen besonders umweltfreundlich und machen die Besitzer unabhängig vom Ölund Gasmarkt.

Das Hausbesitzer-Magazin finden Sie auch im Internet unter: hausundmarkt.de

sie deutlich sparsamer und der Einbau rech­ net sich bereits nach sieben bis zehn Jahren. Gleichzeitig schonen neue Kessel das Klima, indem sie deutlich weniger Treibhausgase produzieren. Heizungsanlagen mit erneuerbaren Energien erzeugen hingegen überhaupt keine Treibhausgase mehr. Biomassekessel, Wärmepumpen und Solarthermieanlagen heizen besonders umweltfreundlich und machen die Besitzer unabhängig vom Öl­ und Gasmarkt.

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Gleich mehrere Fördertöpfe des Bun­ deswirtschaftsministeriums können in Anspruch genommen werden. „Wird zum Beispiel in einem typischen Einfamili­ enhaus der alte Heizkessel durch eine moderne Gas­Brennwertheizung ersetzt und mit einer ausreichend großen Solar­ thermieanlage kombiniert, kann man über das Marktanreizprogramm einen Zuschuss von bis zu 2.500 Euro erhalten“, rechnet VdZ­Geschäftsführer Michel Herma vor. „Wird der Austausch mit einer Optimierung der gesamten Anlage kombiniert, kann es dank des Anreizprogramms Energieeffizienz obendrauf noch einmal weitere 1.100 Euro Zuschuss geben.“ Neben den großzügig gewährten Zuschüssen gibt es außerdem zinsgünstige Kredite, die jeder Hausbesitzer in Anspruch nehmen kann. KS W Haus & Markt 02/2017

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Energie  Verbrauch

Energieeffizient durch den Winter Die meisten Energiekosten in deutschen Haushalten entfallen auf Heizung und Warmwasserbereitung: Mit mehr als drei Vierteln des Gesamtverbrauchs der Privathaushalte ist der Anteil sehr hoch. Im Winter steigt der Verbrauch an Wärme­ energie. Wer Kosten einsparen möchte, ohne auf den gewohnten Komfort zu verzichten, sollte ein paar Dinge beachten. Das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) hat einige Tipps zusammengestellt.

Dauerhaft gekippte Fenster tauschen nur wenig Luft aus, lassen dafür aber die Wände auskühlen.

Nicht zum Fenster hinaus heizen

Richtiges Lüften ist besonders dann wichtig, wenn es draußen kalt ist. Dauerhaft gekippte Fenster tauschen nur wenig Luft aus, lassen dafür aber die Wände auskühlen. Besser ist es, die Fenster mehrmals täglich für ein paar Minuten weit zu öffnen. So wird die Luft im Raum schnell ausgetauscht, aber die Wände bleiben warm. Nach dem Stoßlüften steigt daher die Temperatur im Raum auch schnell wieder an. Das Risiko der Schimmelbildung sinkt hingegen, denn die Luftfeuchtigkeit wird durch richtiges Lüften ebenfalls gesenkt.

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Alt gegen neu

Ist die Heizung mehr als 20 Jahre alt, emp­ fiehlt es sich, über einen Austausch des Kes­ sels nachzudenken. Die veraltete Technik verbraucht deutlich mehr Energie. Ein effi­ zienter Öl-Brennwertkessel spart rund 30 Prozent Brennstoff ein. Wer sich für ein sol­ ches Gerät entscheidet, kann auch beim Kauf sparen. Mit der IWO-Aktion „Deutschland macht Plus!“ können sich Modernisierer zusätzlich zu den staatlichen Zuschüssen bis zu 3.200 Euro sichern. Mehr Informationen rund um den effizienten Einsatz von Öl­hei­ zungen und zur Aktion „Deutschland macht Plus!“ gibt es unter www.zukunftsheizen.de

Richtig temperieren

Schotten dicht

Wer über Nacht Rollläden und Vorhänge schließt, hält die Wärme im Gebäude und die Kälte draußen. Allerdings dürfen die Gardi­ nen nicht vor den Heizkörpern hängen, da sich sonst die warme Luft nicht im Raum verteilen kann. Noch etwas mehr lässt sich einsparen, wenn die Heizung über Nacht abgesenkt wird. Um die Gefahr der Schimmel­bildung durch Kondensation von Feuchtigkeit aus der Raumluft an kälteren

Außenbauteilen zu vermeiden, sollte die Raumtemperatur dabei in der Regel aber nicht unter 16 Grad sinken.

Richtig temperieren: Zu warme Räume erhöhen den Energieverbrauch unnötig, jedes Grad weniFOTO: DJD/ ger spart etwa sechs Prozent. IWO – INSTITUT FÜR WÄRME UND OELTECHNIK

Zu warme Räume erhöhen den Energie­ verbrauch unnötig, jedes Grad weniger spart etwa sechs Prozent ein. In Küche, Wohn- und Kinderzimmern werden Temperaturen von etwa 20 Grad empfohlen, im Badezimmer darf es wärmer sein, dafür reichen im Schlafzimmer etwa 16 Grad. Wer seine Türen geschlossen hält, verhindert große Wärmeverluste. Das gilt auch für Keller- und Dachbodenfenster, die im Winter ebenfalls durchgehend geschlossen bleiben sollten.  DJD/JU  W

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Energie  Heizkesseltausch

In diesem Jahr müssen viele Heizungen ausgemustert werden. 

FOTO: ZUKUNFT ALTBAU

Nach 30 Jahren Betrieb ist Schluss Hauseigentümer müssen vor dem Jahr 1987 eingebaute Heizkessel austauschen. Das Typenschild zeigt, wie alt die Heizung ist. Doch auch schon vor dem Fristende lohnt sich oft ein Austausch. Die Energieeinsparverordnung (EnEV) schreibt seit 2014 vor: Nach 30 Jahren Betrieb ist für Heizkessel oft Schluss. Hauseigen­ tümer mit einer vor dem Jahr 1987 errichteten Heizungsanlage müssen den Heizkessel daher in vielen Fällen dieses Jahr erneuern lassen. „Für mehr als eine Million alte Öl- und Gasheizungen gilt im Jahr 2017 die Aus­ tauschpflicht“, schätzt Petra Hegen vom Informationsprogramm Zukunft Altbau.

Nicht alle Heizungsanlagen betroffen

Nur Konstanttemperaturkessel mit einer Nennleistung von 4 bis 400 Kilowatt fallen unter die Austauschpflicht. „Niedertemperatur- und Brennwertkessel dürfen weiter betrieben wer­

Strom & Gas

aus

Celle

Wer nicht weiß, wie alt sein Kessel ist, sollte zuerst auf dem Typenschild nachschauen. Es ist direkt auf dem Heizungskessel angebracht. Eine weitere Möglichkeit ist das Protokoll des Schornsteinfegers. Hier sind die Angaben meist ebenfalls vermerkt. Wer noch Unter­

Burgdorf

Sarstedt

Edemissen Peine

Hildesheim

Nordstemmen

lagen aus der Bauzeit hat, kann dort nachse­ hen: Rechnungen oder Datenblätter geben meist Aufschluss darüber, ob die Heizung zu alt ist oder noch weiterbetrieben werden darf.

Heizungstausch lohnt sich oft

Oft ist es sinnvoll, eine alte Heizung zu erset­ zen, auch wenn sie noch den gesetzlichen Regelungen entspricht. Spätestens ab einem Alter von 20 Jahren sollte man über einen Tausch nachdenken.  ZUKUNFT ALTBAU/JU  W Mehr Informationen Neutrale Informationen gibt es kostenfrei beim Beratungstelefon von Zukunft Altbau, 0800012 33033, oder unter www.zukunftaltbau.de

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den“, erklärt Hegen. Wohn­gebäude mit weniger als drei Wohnungen, von denen der Eigentümer eine Wohnung am Stichtag 1. Februar 2002 selbst bewohnt hat, gelten ebenfalls als Aus­ nahme. Bei einem Eigentümerwechsel nach dem 1. Februar 2002 beträgt die Frist zum Aus­ tausch für den neuen Eigentümer zwei Jahre.

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FOTO: DJD/BHE BUNDESVERBAND SICHERHEITSTECHNIK E.V.

Extra  Sicherheit

Sinnvolle Sicherungsmaßnahmen können Einbrüche an neuralgischen Stellen verhindern oder zumindest erheblich erschweren.

Wirkungsvoller Schutz: Alarmanlagen Etwa 60 Prozent der Einbrüche finden bei Dunkelheit statt. In manchen Regionen stellt die Polizei in der dunklen Jahreszeit eine Verdopplung der Delikte fest.

Die früh einsetzende Dämmerung bietet Ein­ brechern bei ihrer Arbeit Schutz vor der Ent­ deckung. Die materiellen Schäden nach einem Einbruch werden in der Regel zwar von den Versicherungen ersetzt – für viele Menschen bedeutet das Eindringen der Täter in ihre Pri­ vatsphäre aber einen großen Schock und eine enorme psychische Belastung. Den Opfern macht das verloren gegangene Sicherheits­ gefühl teilweise extrem und lange zu schaffen.

Gegen Einbrecher effektiv absichern

Angesichts der steigenden Einbruchzahlen und der drastischen Folgen schützen sich

noch immer überraschend wenige Bundes­ bürger mit moderner Technik vor den Tätern. Denn hilflos ausgeliefert ist man ihnen keineswegs. Alarmanlagen beispielsweise können im Zusammenspiel mit mechanischen Siche­ rungsmaßnahmen an Türen und Fenstern einer Tat vorbeugen. Das Zusammenspiel ist wichtig, weil mechanische Sicherungs­ technik an Türen und Fenstern allein Ein­ brechern zwar den Einstieg ins Haus erschwert. Haben die Täter aber genügend Zeit, können sie diese mechanischen Siche­ rungen überwinden.

Schnelle Reaktion dank Alarmanlage

Der zusätzliche Einbau einer Alarmanlage bietet daher sowohl bei An- als auch bei Ab­we­ senheit der Bewohner ein hohes Maß an Sicherheit. Um im Alarmfall Hilfe herbeizu­ rufen, können moderne Alarmanlagen auf eine rund um die Uhr besetzte Notruf- und Serviceleitstelle aufgeschaltet werden. Durch deren schnelle Reaktion können Täter ver­ trieben oder auf frischer Tat ertappt werden.

Installation durch Fachfirma

Eine Alarmanlage muss im Ernstfall auch tatsächlich funktionieren – bei der Installa­

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tion eines solchen Systems sollte man daher unbedingt auf eine fachkundige Beratung, Planung und Installation durch eine qualifi­ zierte Fachfirma achten. Vorsicht ist dage­ gen bei Alarmanlagen zum Selbsteinbau geboten: Oft klaffen hier Sicherheitslücken oder sie sind in ihrer Handhabung zu kom­ pliziert – oder beides.

Tipps und Verhaltensregeln ɓɓ

Installierte Alarmanlagen aktiv nutzen. Durch Fachfirma planen, installieren und warten lassen, um Fehlalarme oder

Fehlfunktionen zu vermeiden. Haupteinstiegspunkte durch Zusatz­ sicherungen oder einbruchhemmende Türen und Fenster sichern. Für maxi­ malen Schutz zusätzlich Alarmanlage installieren. ɓɓ Auch bei kurzfristiger Abwesenheit Türen und Fenster gut verschließen. ɓɓ Kletterhilfen für Täter sowie Werkzeuge immer wegschließen. ɓɓ Grundstücke mit Bewegungsmeldern automatisch beleuchten.  DJD/JU  W ɓɓ

Einbruchschutz WISSENSWERTES rund um den Einbruchschutz findet sich beispielsweise unter www.sicheres-zuhause.info. Neben Hinweisen auf entsprechende Gefahrenquellen gibt diese neutrale Informationsplattform Tipps, wie die eigenen vier Wände effektiv gegen Einbruch geschützt werden können. Zudem sind Informationen zur KfW-Förderung verfügbar, die es seit November 2015 auch für Maßnahmen der Einbruchsicherung gibt.

Etwa 60 Prozent der Einbrüche finden bei Dunkelheit statt.

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FOTO: DJD/INITIATIVE NICHT-BEI-MIR

Der zusätzliche Einbau einer Alarmanlage bietet sowohl bei An- als auch bei Abwesenheit der Bewohner ein hohes Maß an Sicherheit.


Extra  Versicherungen

Für wirksamen Schutz regelmäßig die Versicherungen rund ums Haus überprüfen! Foto: Stephanie Hofschlaeger/pixelio.de

Sind Ihre Versicherungen noch aktuell? Nicht nur Keller und Speicher sollten gelegentlich entrümpelt werden. Auch die Versicherungen rund ums Haus brauchen hin und wieder ein Update. Und manchmal spart man dadurch sogar Geld.

D

iese Erfahrung machte auch Helene Rodens. Als die Rentne­ rin ihren Versicherungsordner durchforstete, stieß sie auf eine Heizöltankversicherung aus den 1960er-Jah­ ren. Die Versicherungssumme war mit 500.000 Euro sehr niedrig. Das Gleiche galt für die private Haftpflichtversicherung beim gleichen Versicherungsunternehmen.

Mitunter bieten moderne Tarife mehr Schutz als Versicherungsoldies. So beziehen heute manche Versicherer Heizöltanks mit bis zu 10.000 l Fassungsvermögen in selbst­ genutzten Einfamilienhäusern beitragsfrei in die Privathaftpflichtversicherung der Haus­ besitzer ein. Auch Helene Rodens profitierte von dieser Regelung. Sie konnte die alte Heizöltankversicherung kündigen und spart

dadurch rund 170 Euro im Jahr. Und auch der Beitrag zur Haftpflichtversicherung sank um ein paar Euro – obwohl die Versicherungs­ summe von 3 auf 15 Millionen Euro stieg.

Eine Haftpflichtversicherung ist ein Muss

Unfälle im Haus, auf oder vor dem Grund­ stück können für Hausbesitzer gravierende .

38 Haus & Markt 02/2017


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Selbstbau-Passivhäuser von Hellmann varioform-haus Als sich Eckart-Rolf Hellmann vor rund 20 Jahren auf den Bau von Passivhäusern spezialisierte, war er allein auf weiter Flur. Der Maurermeister hatte frühzeitig erkannt, dass man Häuser so bauen kann, dass sie quasi ohne Heizenergie auskommen. Zugute kam ihm dabei die Bekanntschaft mit dem isorast-Bausystem für Außen- und Innenwände. Weil das System sehr einfach in der Handhabung ist, entwickelte Hellmann daraus das Konzept seiner Selbstbau-Passivhäuser weiter. Mehr als 1.000 solcher Selbstbau-Projekte hat Hellmann inzwischen mit seinen Baufamilien umgesetzt. Immer wieder erhält er Briefe und E-Mails früherer Bauherren, aus denen wir hier gern für Sie zitieren:

Hannover-Kronsberg, Alexander B. „Man bemerkt gleich die enorme Kompetenz von Herrn Hellmann und Herrn Ottinger, wenn man mit ihnen spricht. Wir konnten sie alles fragen, und sie haben uns auf alle Fragen eine überzeugende Antwort gegeben. Und jetzt, beim Bauen, fühlen wir uns sehr gut betreut.“

Bau bei Braunschweig, Fam. Dz. „Wie es sich im selbstgebauten Passivhaus lebt? Sehr gut – die Berichte von Herrn Hellmann zur Wohnqualität können wir nur bestätigen. Durch die Lüftungsanlage haben wir permanent Frischluft im Haus. Die Temperatur im Haus wird ganzjährig in einem angenehmen Bereich zwischen 21,5 bis 24 °C geregelt."

Lehre bei Wolfsburg, Fam. M. „Das Stecken der isorast-Elemente war wirklich so einfach wie Lego-Spielen und hat allen Helfern großen Spaß gemacht!“ FOTOS: HELLMANN VARIOFORM-HAUS

Wohnen auf höchstem Niveau

Hannover-Wettbergen, Fam. W. „Es fühlt sich wunderbar an, in diesem Haus zu wohnen, selbst Energie zu ernten und keine klimaschädlichen Emissionen zu produzieren. Außerdem ist die Luft in unserem Haus sensationell gut. Wir würden immer wieder ein Passivhaus bauen!“

So bauen, wie wir es möchten, nachhaltig und unabhängig zu leben und durch Eigenleistung viel Geld zu sparen – das alles war mit Herrn Hellmann möglich. FAmiLiE E. Aus BRAunscHWEig

»Mit unserem verblüffend einfachen Selbstbausystem können auch Laien hochwertige Passivhäuser und Plus-Energie-Häuser bauen. Unsere Baufamilien führen viele Arbeiten selbst aus, erreichen damit beste Qualität und sparen nebenbei auch noch viel Geld.« Seit über 60 Jahren baut Maurermeister Eckart-Rolf Hellmann Häuser, seit rund 25 Jahren fast ausschließlich Passivhäuser. Mehr als 1000 SelbstbauPassiv- und Energiesparhäuser sind entstanden. Keines gleicht dem anderen, denn Hellmann-Bauherren verwirklichen immer ihre ganz individuelle Vorstellungen. Rufen Sie unS an – wiR beRaten Sie geRn!

Eckart-Rolf Hellmann · Lönsweg 13 · 29308 Winsen/Aller Tel.: 0 51 43 - 65 61 · Fax: 0 51 43 - 91 28 92 e-r.hellmann@t-online.de · www.das-passivhaus.de

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Extra  Versicherungen

finanzielle Folgen haben: Sie müssen Geschä­ digten möglicherweise Behandlungskosten, Verdienstausfall, im schlimmste Fall sogar eine lebenslange Rente zahlen. Private Haft­ pflichtversicherungen decken diese Schäden in der Regel in selbstgenutzten Ein- und Zwei­familienhäusern ab. Hauseigentümer sollten in jedem Fall prüfen, ob ihre Privat­ haftpflichtversicherung dieses Risiko einbe­ zieht und einen ausreichenden Schutz bietet – also eine Versicherungssumme von mindes­ tens 5, besser 10 oder gar 15 Millionen Euro.

immer ist die billigste Lösung auch die güns­ tigste. So ist es beispielsweise ratsam, sowohl Aufräum-, Abbruch- und Entsorgungskosten als auch grobe Fahrlässigkeit einzubeziehen. Auch der zusätzliche Schutz gegen Elemen­ tarschäden wird immer wichtiger. Die Versi­ cherung zahlt dann, wenn Naturereignisse wie Hochwasser, Überschwemmungen, Lawinen, Erdrutsch oder Starkregen bzw. Rückstau Reparaturen im und am Haus oder sogar Abriss und Neubau des Hauses nötig machen.

Auf die Gebäudeversicherung sollte kein Hausbesitzer verzichten

... wenn die Einrichtung – von Möbeln über Elektrogeräte bis zu Kleidung und Büchern – durch Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel, Einbruchdiebstahl, Raub und Vandalismus beschädigt wird oder verloren geht. Eine Absicherung des Hausrats gegen Elemen­ tarschäden wie Überschwemmung und Starkregen ist ebenfalls möglich. Gute Ver­ sicherungen kommen laut Finanztipp auch bei grober Fahrlässigkeit für den Schaden auf,

Sie sichert Schäden ab, die durch Feuer, Explo­ sion, Leitungswasser, Blitz, Hagel und Sturm am Gebäude selbst und an den damit fest ver­ bunden Teilen wie Fußböden, Heizung oder Einbauschränken entstehen. Es lohnt sich, Preise und Leistungen zu vergleichen. Die Unterschiede zwischen den Versicherungen und den (Zusatz-)Tarifen sind groß. Nicht

Die Hausratversicherung zahlt ...

also wenn beispielsweise ein Dieb durch ein offenes Fenster einsteigt. Sie übernehmen außerdem Rauch-/Rußschäden und die Hotel­ kosten im Schadensfall.

Versicherungsschutz aktualisieren

Hauseigentümer sollten regelmäßig über­ prüfen, ob ihre Versicherungen noch aktuell sind und dem Wert und den Risiken entspre­ chen. So kann sich durch Dämmmaßnah­ men oder den Anbau eines Wintergartens der Wert des Hauses erhöhen. Und auch der Wert des Hausrats steigt in der Regel im Lauf der Zeit. Über zusätzliche Risi­ ken müssen die Versicherungen ebenfalls informiert werden – beispielsweise wenn ein Haus mehrere Monate leer steht oder wenn ein Gerüst aufgestellt wird. Dadurch ändert sich nämlich die Gefahrenlage. Wer Gefahrerhöhungen nicht meldet, riskiert laut Infocenter der R+V Versicherung in Wiesbaden seinen Versicherungsschutz.  GDV/FINANZTIPP/EWS  W

Immobilie erwerben ohne Trauschein – aber sicher! 2015 lebten in Deutschland rund 2,8 Millionen Paare in nicht ehelicher Gemeinschaft – Tendenz steigend. Wollen sie ein Haus kaufen, bauen oder modernisieren, sollten sie klare Vereinbarungen treffen.

Beim Erwerb einer Immobilie geht es um viel Geld und langfristige Verpflichtungen. Wenn Paare ohne Trauschein den Wunsch nach einer eigenen Immobilie haben und den Erwerb zusammen finanzieren, ist der gemeinsame Eintrag ins Grundbuch ein wichtiger Schritt.

Rechtlich vorsorgen

„Steht nur ein Partner als Eigentümer im Grundbuch, hat der andere grundsätzlich

chem Anteil für die Rückzahlung haftet“, emp­ fiehlt BHW-Experte Grimmert. Alle wichtigen Vereinbarungen sind grundsätzlich notariell zu beurkunden. Dazu gehört auch die Regelung, wer bei einer Trennung in der Immobilie bleibt und wie der andere Partner abgefunden wird. Für einen Erbfall sollten Paare ebenfalls frühzeitig vorsorgen. Ohne Trauschein dür­ fen sie kein gemeinschaftliches handschrift­ liches Testament einreichen.  BHW/JU  W

Notarielle Beurkundung schafft Sicherheit

Häufig werden die Kredite so gestaltet, dass beide Partner haften. Kann oder will einer der Partner nach einer Trennung nicht mehr zah­ len, muss der andere zu 100 Prozent für den Kredit einstehen. „Daher sollte man mit der Bank von vornherein festlegen, wer mit wel­

Der Experte Rüdiger Grimmert von der BHW Bausparkasse

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FOTO: BHW BAUSPARKASSE

Gemeinsam in die eigenen vier Wände – nicht FOTO: BHW BAUSPARKASSE ohne Vertrag.

keine Rechte an der Immobilie“, erläutert Rüdiger Grimmert von der BHW Bauspar­ kasse. Er rät allen nicht ehelichen Paaren, sich vertraglich abzusichern. Das gilt auch für den Fall, dass ein Partner das Grundstück stellt und der andere die darauf befindliche Immo­ bilie finanziert. „Dem Eigentümer des Grund­ stücks gehört grundsätzlich alles, was sich darauf befindet“, so Grimmert. Rechtlich vor­ sorgen sollte man auch dafür, dass ein Partner in die Renovierung einer Immobilie investiert, die im Alleineigentum des anderen Partners steht. Das können eigene Finanzierungs­ beiträge oder auch Arbeitsleistungen sein.


Extra  Hauskauf

Ohne Notar geht gesetzlich gar nichts. FOTO: PANTHERMEDIA/ANDREYPOPOV

Immobilienkauf beim Notar

Grundstück, Haus oder Eigentumswohnung dürfen in Deutschland nur über einen Notar gekauft werden. Der Notar übernimmt mit der Abwicklung der Grundstücks- und Immobiliengeschäfte hoheitliche Aufgaben. Der Notar ist bei Grund­ und Immobilien­ geschäften an eine Gebührenordnung gebun­ den und muss gesetzliche Vorschriften erfül­ len. Das soll Käufer wie auch Verkäufer vor Betrug schützen, erläutert der Verband Priva­ ter Bauherren (VPB). Zu den klassischen Auf­ gaben, die der Gesetzgeber dem Notar bei der Abwicklung von Grundstücksgeschäften auf­ erlegt, gehört beispielsweise die Einsicht ins Grundbuch. Außerdem muss der Notar die Vertragspartner über eventuelle Risiken des Vertrags aufklären. Das soll allen Beteiligten Sicherheit bringen.

Der Unparteiische

Allerdings wird die Rolle des Notars gerade von Laien häufig überbewertet. Vor allem private Bauherren, die nur einmal im Leben Grund und Immobilie erwerben, gehen meist davon aus, dass der Notar sich auto­ matisch um ihre Belange kümmert. „Das muss er aber nicht“, so der VPB­Vorsitzende Penningh. „Der Notar braucht nicht zu prü­ fen, ob ein Vertrag im Interesse des Bauherrn ist. Im Gegenteil: Als Unparteiischer darf er nicht einmal auf mögliche wirtschaftliche Nachteile für den Hauskäufer hinweisen.“

Wirtschaftliche Benachteiligung

Der Fall der wirtschaftlichen Benachteili­ gung kann aber schnell eintreten. Ein typi­ Haus & Markt 02/2017

sches Beispiel sind die Anliegergebühren. Normalerweise übernimmt sie der Bauträ­ ger vertraglich – und lässt sie sich im Gesamtpaket mit Grund und Haus vom Käu­ fer mitbezahlen. Wird die Erschließung dann – teils Jahre später – endlich fertig, holt sich die öffentliche Hand die Erschließungs­ kosten vom Bauträger. Ist dieser inzwischen aber zahlungsunfähig und das Unternehmen vielleicht nicht mehr am Markt, wendet sich die Kommune an den neuen Eigentümer. Er muss in die Bresche springen und letzten Endes den Erschließungsbetrag doppelt berappen. Diesen Betrag kann sich der Hauseigen­ tümer nach geltender Rechtsprechung (BGH­Urteil vom 17. 01. 2008, Aktenzeichen III ZR 136/07) unter Umständen vom beur­ kundenden Notar zurückholen. Und zwar dann, wenn dieser versäumt hat, auf das Risiko aufmerksam zu machen, beziehungs­ weise wenn er nicht erläutert hat, wie das erkannte Risiko zu begrenzen ist. Den Notar trifft also eine doppelte Belehrungspflicht. Bis der Hauskäufer sein Geld zurück­ bekommt, kann es aber lange dauern. Um solche und andere böse Überraschungen von vornherein zu vermeiden, ist allen Käu­ fern und privaten Bauherren zu raten, sich vor Vertragsabschluss Rat bei Experten zu holen, den vom Verkäufer oder Notar vorge­

legten Entwurf immer gründlich prüfen zu lassen und eigene Vorstellungen frühzeitig einzubringen.

Schritt für Schritt zum Vertrag

Im ersten Gespräch teilen die Vertragsbetei­ ligten dem Notar ihre Vorstellungen mit, sodass er den Kaufvertrag aufsetzen kann. Diesen muss er vor Unterzeichnung beiden Parteien vollständig vorlesen. Würde darauf verzichtet, wäre der Vertrag unwirksam. Erst nach Unterzeichnung und Beurkundung beantragt der Notar die Eintragung einer Vormerkung im Grundbuch und trägt alle Unterlagen zusammen, die für einen rechts­ sicheren und lastenfreien Erwerb durch die Käufer erforderlich sind. Diese zahlen erst, wenn dem Grundstückserwerb keinerlei rechtlichen Hindernisse entgegenstehen. Ist der Kauf abgewickelt, informiert der Notar das zuständige Finanzamt, damit der Käufer den Grunderwerbssteuerbescheid zugesandt bekommt. JU W Mehr Informationen Wie das Prozedere funktioniert, hat der Verbraucherschutzverband VPB im Bauherren-Ratgeber „Immobilienkauf beim Notar“ zusammengestellt. Er ist kostenlos und kann ab sofort heruntergeladen werden unter www.vpb.de, Stichworte Services/Kostenlose Angebote.

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Extra  Bauplanung

Lebensabschnittshaus mit flexiblem Grundriss.

FOTO UND ZEICHNUNGEN: DGFM

Das Lebensabschnittshaus Ein eigenes Heim erfordert nicht nur aus finanzieller Sicht eine wohldurchdachte Planung. Jeder Bauherr muss auch in Sachen Zukunftsplanung vorausschauende Entscheidungen fällen.

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levere Häuslebauer denken nicht nachträgliche Öffnungen möglich sind, begüns- struktionen aus Mauerwerk die Geräusche aus nur an heute. Sie planen ein Haus, tigt die Konstruktion bauliche Veränderungen anderen Räumen sehr gut ab. Wird durch eine das sie flexibel durch unter- der Räume. Folglich lassen sich wandelnde vorausschauende Planung eine spätere Wohschiedliche Lebensabschnitte persönliche Ansprüche und die funktionale nungstrennwand ausreichend dimensioniert begleitet und sich dabei leicht an die sich Raumnutzung in jeder Lebensphase aufeinan- oder nachgerüstet, lässt sich auch bei einer verändernden Bedürfnisse anpassen lässt. der abstimmen. Außerdem schirmen Wandkon- Aufteilung in zwei getrennte Wohneinheiten die Privatsphäre für alle Nutzer Ist zusätzlich noch die Aufteilung sehr gut bewahren. Solche Maßin zwei getrennte Wohneinheiten nahmen können die Raumanzahl möglich, erhalten die Eigentümer oder -größe, die Schaffung einer die Möglichkeit, sich lebenslang an behindertengerechten Umgebung einer hohen Wohnqualität in den oder die Abtrennung eigenständieigenen vier Wänden zu erfreuen. Ein solches Lebensabschnittshaus ger Bereiche betreffen und ermögmit einer variablen und zukunftslichen variable Verhältnisse. Die orientierten Grundrissgestaltung Bewohner können gelassen altern, kann diese Flexibilität garantieren. ohne ihre vertraute Umgebung, die Ideale Voraussetzungen für Nachbarschaft oder sonstige soziein Lebensabschnittshaus bieten ale Kontakte aufgeben zu müssen. Massiv­häuser mit gemauerten WänUnd auch die mühsame Suche nach den. Weil gemauerte Wände meist einer bedarfsoptimierten Immoüber ausreichende Tragreserven Beispiel Erdgeschoss: Die bewusst groß dimensionierte Diele lässt sich ohne bilie oder ein kostenintensiver verfügen und flexible Eingriffe für Weiteres in zwei Bereiche mit je einer Wohnungseingangstür trennen. Umzug entfallen.

42 Haus & Markt 02/2017


Beispiel Obergeschoss: Zwei der vier Räume lassen sich in einen großzügigen Wohn-/Küchen-/Essbereich verwandeln. Dafür genügt es, die nicht tragende Trennwand zu entfernen.

Das Lebensabschnittshaus

1 Beschaulich und finanzierbar: Junge Paare ohne Kinder starten den Hausbau oft mit wenig angespartem Kapital und wollen sich natürlich noch andere Wünsche erfüllen. Zwei getrennte Wohneinheiten, von denen eine zunächst vermietet werden kann, erleichtern hier die Finanzierung des Eigenheims. Das Haus wird vorausschauend und dabei groß genug für weitere Lebensphasen gebaut. Und beim Start bleibt genug Raum für die gewünschte Zweisamkeit. 2 Geräumig und kinderfreundlich: Steht Nachwuchs ins Haus, richtet sich das gemeinsame Leben vermehrt nach den Bedürfnissen der Kleinen. Raumplanerisch bedeutet dies, den Eigenbedarf auf das gesamte Haus auszuweiten. Das Treppenhaus verbindet nun Ober- und Unter­ geschoss. Der elterliche Schlafraum liegt meist in der Nähe des Kinderzimmers. Zudem kann die Zusammenlegung zweier Räume großzügige Spielflächen schaffen. 3 Aus- und umbaufähig: Mit dem Alter der Kinder verändern sich zusehends auch die räumlichen Ansprüche. Hat sich der Nachwuchs bisher gerne einen Raum geteilt, möchte nun jeder Sprössling mehr Privatsphäre. Eigene Zimmer müssen her, wenn möglich gleich mit eigenem Bad und Platz für Freunde oder Musikanlage. Spätestens jetzt werden die Vorteile der Massivbauweise erneut deutlich. Nicht nur, weil sich die Wände mit geringerem Aufwand öffnen oder versetzen lassen. Die nebeneinander liegenden Räume bleiben außerdem gut schallisoliert. So schützen sich die Bewohner gleichermaßen vor inneren wie äußeren Lärmeinflüssen. 4 Bedarfs- und seniorenoptimiert: Stehen die Nachkommen schließlich auf eigenen Beinen und ziehen aus, bestimmt ein anderer Rhythmus den elterlichen Alltag. Neue Hobbys, häufiges ReiHaus & Markt 02/2017

sen oder zunehmende körperliche Beeinträchtigungen erfordern einen individuell zugeschnittenen Alterswohnsitz. Neben einem barrierefreien Umbau kann auch eine Verkleinerung der Wohnfläche von Vorteil sein. Hier bietet sich die (erneute) Abtrennung einer Mietwohnung an. Das reduziert anstrengende Pflichten wie Gartenoder Hausarbeit und die Mieteinnah-

men bessern gleichzeitig die Rente auf. Sollte es letztlich doch zu einem Verkauf des Hauses kommen, schlägt sich eine kluge Bauplanung auch in der Verkaufssumme nieder. Die neuen Besitzer honorieren es, wenn sie ihre persönlichen Wohnwünsche einfach umsetzen können.  DGFM/JU  W Web-Wegweiser massiv-mein-haus.de

Tagespflege und Pflegedienst aus einer Hand – die Johanniter sind immer für Sie da.

Die Johanniter-Tagespflege: Wir bieten tagsüber Geselligkeit, Abwechslung und professionelle Betreuung für Ihre Lieben. Der Johanniter-Pflegedienst: Wir bieten häusliche Krankenpflege, Entlastung für Sie durch Verhinderungspflege, kostenlose Pflegeberatung, zusätzliche Betreuungsleistungen, Altenpflege und hauswirtschaftliche Leistungen. Johanniter-Tagespflege Kirchrode, Gravensteiner Allee 2B, 30559 Hannover Johanniter-Sozialstation Hannover, Sutelstraße 7A, 30659 Hannover Tel. 0800 0019214 (gebührenfrei) www.johanniter.de/nb

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Extra  Gartenplanung

Gartenträume lassen sich planen Beim Blick aus dem Fenster präsentiert sich der Garten kalt und nass – Bonjour tristesse? Nein, meinen wir, denn jetzt ist die Gelegenheit, um die kommende Gartensaison vorzubereiten.

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an möchte es fast nicht glauben, aber es ist tatsächlich schon wieder so lange her, dass es im Garten an allen Ecken und Enden geblüht hat, die Vögel gezwitschert haben und dicke Hummeln durch die Luft geschwirrt sind. Graue Winterstimmung hat sich breitgemacht. Doch auch bei trübem Wetter und eiskalten Temperaturen kann der Garten lebendig und

freundlich wirken. Die kalte Jahreszeit ist eine Ruhephase der Natur und gibt Gartenbesitzern Gelegenheit und Muße, um die kommende Gartensaison vorzubereiten. Wer diese Zeit nutzt, ist gut beraten – am besten von einem Landschaftsgärtner.

Grundstrukturen sind jetzt sichtbar

Ein Garten ist eigentlich nie ganz fertig und stellt den Besitzer vor immer neue Heraus-

forderungen. Neue Ideen wollen umgesetzt werden, aber mancher Gartentraum ist nur mit Unterstützung von Fachleuten zu verwirklichen. Mit gärtnerischem Sachverstand, der richtigen technischen Ausstattung und umfangreichem Know-how ist fast alles möglich. Jetzt stehen ganz andere Faktoren im Mittelpunkt als im Sommer. Das üppige Grün und blühende Blumen fehlen, die Grund-

Die kalte Jahreszeit ist eine Ruhephase der Natur und gibt Gartenbesitzern Gelegenheit und Muße, die kommende Gartensaison vorzubereiten.

FOTO: BGL

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FOTO: BGL

Damit bestes Wachstum im Garten erreicht wird, gilt es auch, die geeigneten Standorte für die Pflanzung zu erkennen und optimale Boden­ verhältnisse zu schaffen.

Neue Ideen wollen umgesetzt werden, aber mancher Gartentraum ist nur mit Unterstützung von Fachleuten zu verwirklichen.

strukturen des Gartens wie Wege, Treppen, Mauern, Bäume und Gehölze sind sichtbar.

spiel die Pflanzen, die Vögeln einen perfekten Lebensraum bieten.

Das nächste Gartenjahr soll noch schöner werden?

Planung und Verwirklichung

Jeder Garten hat seine Eigenheiten und der Winter bietet gute Möglichkeiten, um in Ruhe und sprichwörtlich mit Durchblick an die Gartenplanung zu gehen. Wenn das Wetter es zulässt, kann jetzt im Winter eine immer verschobene Veränderung mit professioneller Hilfe vorbereitet werden, damit das nächste Gartenjahr von Beginn an ein Vergnügen wird. Pflanzen sind die grundlegenden Gestaltungselemente. Doch man muss die Eigenschaften und Bedürfnisse von Bäumen, Sträuchern und Stauden kennen, wissen, welche spezielle Pflege sie brauchen und welche Pflanzen in voller Sonne, Halbschatten oder Schatten gepflanzt werden wollen. Neben Geschick und Präzision gehört auch Kreativität und vor allem echte Begeisterung für die Pflanzen dazu. Damit bestes Wachstum erreicht wird, gilt es, die geeigneten Standorte für die Pflanzung zu erkennen und optimale Bodenverhältnisse zu schaffen. Wie ist der Zustand der Pflanzen? Welche sollten erneuert werden, welche brauchen Rückschnitt, Düngung oder andere Pflegemaßnahmen? Dabei hilft der Gartenfachmann und auch bei besonderen Aufgaben ist er behilflich. Er kennt zum BeiHaus & Markt 02/2017

Besonders bei einer größeren Umgestaltung des Gartens ist fachliche Unterstützung empfehlenswert. Muss ein großer Baum gefällt werden, ist es ratsam, die Arbeiten vom Landschaftsgärtner ausführen zu lassen, da er im Umgang mit Maschinen wie Motorsägen, Baumstumpffräsen und Häckslern geübt ist. Auch für aufwendigere Projekte wie zum Beispiel die Terrassierung eines Hanggrundstücks oder die Einrichtung

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eines Schwimmteichs stehen die Profis von der Planung bis zur Fertigstellung zur Verfügung. Das gilt auch für technische Installationen wie die Verlegung automatischer Bewässerungs­ anlagen oder von Wegbeleuchtungen. Der Weg zu einem richtigen Traumgarten, in dem es sich hervorragend entspannen und genießen lässt, ist also gar nicht so weit.  BGL/JU  W Mehr Informationen Inspirationen und Landschaftsgärtner vor Ort sind unter www.mein-traumgarten.de zu finden.

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Extra  Heimautomation

Wie bei einem Neuwagen wählt man die technische Ausstattung des Hauses nach Bedarf.

Teuer, kompliziert und den Menschen beherrschend? Im Interview nimmt Automatisierungsexperte Fabian Müller Stellung zu den Mythen über die KNX-Hausautomatisierung. Autos parken wie von selbst ein, Uhren zeigen eingehende Textnachrichten an und Computerspiele werden über das Smartphone mit der Realität verknüpft: Die Technologie schreitet in vielen Bereichen im Laufschritt voran und trifft mehrheitlich auf Akzeptanz und Begeisterung. Der Gebäudeautomation begegnen viele allerdings noch

mit großem Respekt. Ein vernetztes Haus, das alltägliche Prozesse zugunsten von Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz automatisiert, wirft immer noch Fragen auf. Fabian Müller, Markt Manager Wohnbau für Komfort und Energieeffizienz bei der Hager Vertriebsgesellschaft, ist nicht nur von Berufs wegen Experte in diesem Bereich,

sondern er weiß auch aus eigener Erfahrung um die Mythen, die rund um das Thema KNX, die Gebäudeautomatisierung, kursieren – und räumt hier einmal damit auf. 1. Mythos: KNX ist teuer. Bauherren interessieren zunächst einmal die Kosten, die eine Umrüstung mit

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„Man muss nicht von Anfang an das große Gesamtpaket nehmen. Schon kleine Einzellösungen machen das Leben leichter.“ Fabian Müller, Markt Manager Hager Vertriebsgesellschaft

Alle Funktionen lassen sich intuitiv über das Touch Panel sowie über Tablet und Smartphone steuern.

sich bringt. Ist es nicht sehr teuer, das Haus intelligenter zu machen? Fabian Müller: Nein, das ist es nicht. Und zwar aus einem ganz bestimmten Grund: Man muss nicht von Anfang an das große Gesamtpaket nehmen. Schon kleine Einzel­ lösungen machen das Leben leichter. Zum Beispiel kann man heute mit wenigen funkvernetzten Geräten starten und später nachrüsten, indem man sie um weitere Funktionen und Anwendungen erweitert. Wer neu baut, sollte übrigens direkt eine sogenannte Busleitung für Elektroinstallationen verlegen – Aufwand und Kosten sind überschaubar, aber die Optionen für die Zukunft bleiben damit offen. 2. Mythos: KNX ist Herrscher über mein Leben und nicht umgekehrt. In Filmen wird oft suggeriert, dass die Technik eines Tages überhandnimmt und nicht wir sie, sondern sie uns beherrscht. Wie kann man vermeiden, dass sich dieses Gefühl einschleicht, wenn so viele technische Funktionen zum Alltag gehören? F. M.: Man sollte sich einfach immer vor Augen halten, dass wir beim Autofahren nichts anderes tun: Wir legen unsere Sicherheit in die Hände der gleichen Technik, die man auch für die Gebäudeautomation verwendet. Als damals die ersten elektrischen Fensterheber in Autos eingebaut wurden, hat es auch lange gedauert, bis sie akzeptiert wurden. Heute sind sie aus modernen Fahrzeugen gar nicht mehr wegzudenken. Und Haus & Markt 02/2017

genau, wie man bei einem Neuwagen über die Ausstattung und die Aktivierung autonomer Systeme wie die Einparkhilfe entscheidet, geschieht dies auch beim intelligenten Zuhause. Jeder muss für sich selber definieren, welche Funktionen der Haustechnik man nutzen möchte und wie hoch ihr Grad sein soll – genau so hoch, dass man sich damit rundum wohlfühlt. Unterstützung findet man dabei beim Elektrotechniker, der die Kunden ganz nach individuellen Ansprüchen berät. 3. Mythos: KNX ist kompliziert. Apropos beherrschen: Eine Haussteuerung beinhaltet viele Funktionen, die individuell zu bedienen sind. Wie soll man dabei den Überblick behalten? F. M.: Das ist leichter, als man vielleicht annimmt. Hager bietet zum Beispiel mit Domovea eine Software, deren Handhabung einfach und benutzerfreundlich ist. Sie lässt sich wie jede andere App über Smartphone oder Tablet dank selbsterklärender Symbole intuitiv bedienen. Dabei kann man beispielsweise einzelne Funktionen selbst konfigurieren oder ganze „Wohnszenarien“ einstellen, bei denen man mehrere Aktionen gleichzeitig auslöst, zum Beispiel das Einschalten des Lichts und das Herunterfahren der Rollläden bei Abwesenheit der Bewohner. Das spart Zeit und Mühe. 4. Mythos: Bei KNX ist man ein für allemal festgelegt. Die Technik schreitet heutzutage immer

schneller voran. Besonders bei technischen Anschaffungen, die über Jahrzehnte Bestand haben sollen, legt man daher Wert auf Flexibilität in puncto Weiterentwicklung. Ist diese bei KNX überhaupt gegeben? F. M.: KNX ist ein System der Gebäudeautomation und keine festgelegte Marke. Es ist sozusagen ein offener Standard, der mit Produkten vieler Hersteller kompatibel ist und uns nicht für immer und ewig an einen Hersteller bindet. Voraussetzung beim Neubau ist allerdings, wie schon angesprochen, das Verlegen einer Busleitung, die Vorbereitung der Infrastruktur. Diese kann dann in alle Richtungen erweitert werden, also mit Produkten verschiedenster Marken, die auf dem neuesten Stand sind. Flexibler geht es nicht. Eine KNX-Gebäudeautomation ist wirklich eine Anschaffung fürs Leben. JU/HAGER  W Web-Wegweiser das-intelligente-zuhause.de

Der Experte Fabian Müller, Markt Manager Wohnbau für Komfort und Energieeffizienz bei der Hager Vertriebsgesellschaft 47


Extra  Marktplatz

Welche Förderung ist die richtige? Mit gleich zwei Programmen bietet der Staat Zuschüsse für Brennstoffzellen-Heizgeräte an. Welches für wen das richtige ist, darüber informiert die Initiative Brennstoffzelle. ein Zusatzbetrag von 450 Euro je angefangene 100 Watt elektrische Leistung aufstockt. Dadurch kommen Förderbeträge von bis zu 12.450 Euro zustande. Gewerbetreibende und Eigentümer von Gebäuden mit mehr als zwei Wohneinheiten können den Mini-KWK-Zuschuss des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) in Anspruch nehmen. Das Programm gewährt eine Basisförderung von 1.900 Euro zuzüglich je 300 Euro von einem bis vier Kilowatt elektrisch. Eine Bonusförderung, der Stromeffizienzbonus, entspricht zusätzlich 25 Prozent der Basisförderung, also mindestens 475 Euro. Das KfW- und das Bafa-Programm sind nicht miteinander kombinierbar; die Anträge sind vor der Installation zu stellen. RED. W

Wie komme ich an eine Brennstoffzelle?

Das KfW-Programm mit der Nummer 433 (Energieeffizient Bauen und Sanieren) unterstützt private Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern mit maximal zwei Wohnein-

FOTO: INITIATIVE BRENNSTOFFZELLE

heiten sowie von Eigentumswohnungen in Wohnungseigentümergemeinschaften. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zahlt einen Festbetrag von 5.700 Euro, den

Mehr Informationen Unter www.ibz-info.de stellt die Initiative Brennstoffzelle die aktuellen Merkblätter der Förderinstitutionen zum Download zur Verfügung. Eine Liste der aktuellen Geräte kann telefonisch bei der IBZ unter 0800 1011447 (freecall) oder per E-Mail info@ibz-info.de bestellt werden.

Schutz vor Einbrechern Alle drei Minuten wird in Deutschland eingebrochen, oft einhergehend mit großen Schäden und Verwüstung. Da stellt sich jeder beim Verlassen des Hauses die Frage: Ist mein Haus sicher? Die Einbruch- und Alarmmeldetechnik ist heute ausgeklügelter denn je. Ein Beispiel dafür ist die Bublitz Alarmanlage: Sie verfügt über hochmoderne Technik, die die komplette Außenhaut des zu sichernden Objekts rund um die Uhr zuverlässig schützt. Der Hersteller garantiert, dass das Gerät bereits beim Versuch des Einbruchs Alarm schlägt. Sichergestellt wird dies durch eine innovative Technik. Das Gerät reagiert auf Veränderungen des Luftdrucks sowie Schwingungen des Luftvolumens – diese Faktoren ändern sich zwangsläufig, sollte sich jemand unerlaubt Zugang verschaffen wollen, beispielsweise durch Einschlagen einer Scheibe oder Aufhebeln einer Tür. Bis zu 1.000 m² auf mehreren Etagen können auf diese Weise abgesichert werden. Gleichzeitig ist das System in hohem 48

Maße fehlalarmsicher, es reagiert weder auf Umwelteinflüsse wie Gewitter noch auf Vogelflug oder Überschallknall. Bewohner und Haustiere können sich trotz eingeschalteter Alarmanlage frei im Gebäude bewegen. Die Alarmanlage ist montagefrei, lediglich eine Steckdose ist notwendig. Dadurch entfallen Montage- und Wartungsarbeiten, gleichzeitig ist das Gerät durch den integrierten Akku manipulationssicher. Technische Erweiterungen können jederzeit vorgenommen werden, u. a. durch Telefonwahlgeräte oder Rauchmelder. Einsatzgebiete sind sowohl Privathaushalte als auch öffentliche Einrichtungen. RED. W Web-Wegweiser www.bublitz-alarm.com

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IMPRESSUM

Ausgabe Hannover 39. Jahrgang Herausgeber und Verlag: Verlagsgesellschaft Haus & Markt mbH Hans-Böckler-Allee 7 30173 Hannover Tel. 0511 8550-0 Fax 0511 8550-2402 www.hausundmarkt.de Geschäftsführung: Lutz Bandte

Beratung wird auf der Messe Niedersachsen BAU großgeschrieben.

FOTO: KÖHNE AUSSTELLUNGEN

Trend-Messe Niedersachsen BAU

www.schluetersche.de Redaktion: Jutta Junge (Chefredaktion, V.i.S.d.P.) Tel. 0511 8550-2652 Fax 0511 8550-2403 jutta.junge@schluetersche.de

Zum geänderten Termin, vom 17.–19. März 2017, bieten Fachfirmen Angebote und Dienstleistungen rund um Haus und Wohnung in Langenhagen an. Die Niedersachsen BAU ist Anziehungspunkt für alle – Renovierer, Haus- und Wohnungsbesitzer sowie Bauinteressierte –, die Lust auf Neues haben. Auf kompaktem Raum finden sie hier alles rund ums Bauen mit den neuesten Trends „Werte erhalten durch Sanieren“, „Energiesparen durch Modernisieren“, „Ökonomie und Ökologie“ und „Herausforderung an das Wohnen von heute“, „Sicher ins neue Jahr – von der Planung bis zum Einzug“ und „Startfrei“. Gesundes Wohnen und Energiesparen sowie verlässliches Bauen sind nur einige Themen der ausstellenden Fachfirmen.

Torsten Hamacher (Content Manager) Tel. 0511 8550-2456 hamacher@schluetersche.de

Produktpräsentation und Beratung

Entscheidungen für Investitionen werden idealerweise bereits im Frühjahr getroffen, bestimmt von Qualität, Nachhaltigkeit und neuer Optik. Beratung und Produktpräsentation stehen deshalb bei allen Firmen im Fokus, verbunden mit Förderung von Maßnahmen für Altbauerneuerung, Bau- und Umbau. Die Messe am Standort Langenhagen – eingebettet im einkommensstärksten Umfeld Niedersachsens – ist aus allen Richtungen gut zu erreichen. Geöffnet ist täglich von 10–18 Uhr. Ca. 650 kostenfreie Parkplätze sind verfügbar. RED. W Web-Wegweiser www.koehne-ausstellungen.de

Altbausanierung und mehr Das Planungsbüro Isernhagen befasst sich u. a. mit Altbausanierung, Um- und Neubauten. Dipl.-Ing.-Bau Stefan Boltes und Dipl.-Ing.-Arch. Sebastian Soeffky vom Planungsbüro Isernhagen stehen Ihnen in diesem Monat wieder in unserer Sprechstunde zur Verfügung. Dipl.-Ing.-Bau Stefan Boltes

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Dipl.-Ing.-Arch. Sebastian Soeffky

Die Verlagsgesellschaft Haus & Markt mbH ist ein Tochterunternehmen der Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG.

Weitere Informationen Planungsbüro Isernhagen, Tel. 0511 7287380, www.pbi-bausanierung.de Termin: Donnerstag, 16. Februar 2017, 16–18 Uhr.

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Anzeigenverkauf: Nadja Wehrli (Leitung) Tel. 0511 8550-2651 wehrli@schluetersche.de Thomas Hartfiel Verkauf National und Online Tel. 0511 8550-2486 hartfiel@schluetersche.de Sabine Neumann Tel. 0511 8550-2649 sabine.neumann@schluetersche.de Derzeit gültige Anzeigenpreisliste: Nr. 25 vom 1. 1. 2017 (Hannover) Nr. 21 vom 1. 1. 2017 (National) Druckunterlagen: anzeigendaten-hum@schluetersche.de Tel. 0511 8550-2549 Fax 0511 8550-2401 Leser-/Abonnement-Service: Petra Winter Tel. 0511 8550-2422 Fax 0511 8550-2405 petra.winter@schluetersche.de DBW Werbeagentur GmbH Erscheinungsweise: elf Ausgaben im Jahr Bezugspreis: Jahresabonnement: € 15,00 inkl. Versand und MwSt. Studenten erhalten einen Rabatt von 50 Prozent. Druck: Sedai Druck GmbH & Co. KG Böcklerstraße 13 31789 Hameln/Wangelist


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Das Hausbesitzer-Magazin für Hannover

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