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Speisekarte


Gedeck Brot und hausgemachter Aufstrich

Vorspeisen Würziges Lachsforellentartar mit Vogerlsalat und Tomatenkompott

EUR 9,90

Carpaccio vom Pinzgauer Rind mit mariniertem Rucola und gehobeltem Parmesan

EUR 11,50

Variation von der Pinzgauer Räucherforelle dazu Kren

EUR 11,50

Vorspeisenvariation „Schloss Mittersill“ Carpaccio, Lachsforellentartar und Räucherlachs-Rucolaröllchen

EUR 12,50


Suppen Kräftige Rindssuppe wahlweise mit Pressknödel

EUR 4,00

Kräuterfrittaten

EUR 3,50

Suppenempfehlung entnehmen Sie unserer Wochenkarte

EUR 4,00

knackige Salate Kleiner gemischter Beilagensalat

EUR 3,50

Marinierte Blattsalate mit Erdnuss-Balsamicodressing und gegrillten Bauernhühnerbrüstchen

EUR 9,70

Schlosssalat mit Filetwürfeln vom Pinzgauer Rind und gerösteten Kürbiskernen

EUR 13,50

In Olivenöl und Knoblauch gegrillte Riesengarnelen auf knackigem Blattsalat und Rucola

EUR 13,50


Hauptspeisen Wiener Schnitzel im Butterschmalz gebacken dazu Petersilienkartoffeln und Preiselbeeren vom Schwein vom Kalb

EUR 13,50 EUR 18,50

Steak vom Pinzgauer Rinderfilet mit Kräuterbutter dazu knackiger Salat und Ciabatta 150 g

EUR 22,50

Rosa gebratenes Rinderfiletsteak Pfeffersauce, Kräuterbutter, Speckbohnen, gebratene Kartoffelnocken 250 g

EUR 29,50

Werten Sie Ihr Steak mit 3 in Olivenöl und Knoblauch gegrillten Riesengarnelen auf

EUR 8,00

Zweierlei vom Tauernhirsch (Ragout und Rückenmedaillon) mit Apfelblaukraut, Semmelknödel und heimischen Preiselbeeren

EUR 21,90

Schlossplatte für 2 Personen (gegrillte Rinder-, Schweine- und Hühnerfilets) Pfeffersauce, Buttergemüse, Basmatireis, Pommes Frites

EUR 42,00

Gegrillter Seehecht dazu Kresserisotto und Schaum vom Sauvignon Blanc

EUR 16,50


Vegetarisches Stellen Sie sich Ihr ganz persönliches vegetarisches Gericht zusammen. Wählen Sie aus einer Vielzahl von Beilagen, unserer Wochenkarte und äussern Sie Ihre Wünsche - wir setzen diese um.

Dessert Lauwarmer Schokokuchen mit Himbeersorbet

EUR 5,50

Zitronen-Bauerntopfencreme mit marinierten Erdbeeren

EUR 5,50

Dessertvariation „Schloss Mittersill“

EUR 7,50

Vanilleeispalatschinken mit Schokosauce und Sahne

EUR 5,70

Hausgemachter Apfelstrudel mit Obers, Vanilleeis oder Vanillesauce

EUR 4,50

Käsevariation dazu hausgemachtes Erdbeer-Balsamico-Chutney

EUR 11,70

Schokokuchen, Nougatparfait und Zitronen - Bauerntopfencreme


Schlossführungen Wir führen Sie gerne durch das historische Schloss täglich um 14:00 Uhr Für weitere Führungen und Gruppenführungen wenden Sie sich bitte an unsere Rezeption. Das Schloss mit seiner 900-jährigen Geschichte hat viel zu erzählen, bitte wenden Sie sich an die Rezeption

Geschenksidee Sie sind noch auf der Suche nach einem passenden Geschenk? Wie wär‘s mit einem Wertgutschein, Frühstücksgutschein oder einem 4-Gang-Dinner for Two mit wahlweise einer Flasche Rot- oder Weißwein. Ihre Lieben werden sich mit Sicherheit freuen.

Hausgemachtes Genießen Sie unsere täglich frischen hausgemachten Kuchen und Torten - auch zum Mitnehmen Pralinen aus der hauseigenen Pattiserie und unsere Schlossmarmelade sind ein perfektes Geschenk oder Mitbringsel.


Die Geschichte Die Geschichte des Schlosses begann ca. um 1150, als die Grafen von Lechsgemünd hier Ihren Hauptsitz gründeten. Für den Bau wählten sie eine strategisch und verkehrstechnisch wichtige Stelle am Nordhang des Salzachtales, von der sie sowohl den Talboden als auch die Straße zum Pass Thurn und den Ausgang des Felbertales kontrollieren konnten, um Zölle und Steuern einzutreiben. Hauptsächlich wurden Salz, Wein, Gewürze, Öl und Früchte transportiert. Die Burganlage errichteten sie in Hufeisenform, mit der Erschließung im Osten und einer Wehrmauer im Süden. Mit dem Tod des kinderlosen Heinrich von Mittersill 1220 fiel die Burg an die Herzoge von Bayern als Lehensherren zurück. 1228 erhielt Erzbischof Eberhard II. von Salzburg nach einem Tauschgeschäft mit Bayern, wobei Salzburger Besitztümer im Bereich des Chiemsees an die Bayern vertauscht wurden, die Grafschaft Pinzgau. 1526 kommt es zum landesweiten Bauernaufstand. Das Schloss als Symbol der verhassten Unterdrückung durch den Erzbischof wird dabei schwer beschädigt. 1527 werden die Bauern von einem Söldnerheer besiegt und müssen in der Folge über Forderung des regierenden Erzbischofs Matthäus Lang das Schloss wieder aufbauen. Im Zuge des Wiederaufbaus des Schlosses nach dem Bauern¬krieg wurde die Kapelle im Südwestturm errichtet. Die Schlosskapelle aus dem Jahr 1533 ist der älteste Kapellen¬bau von Mittersill. Über dem gotischen Türstock aus Granit prangt das in Stein gemeißelte Wappen des regierenden Salzburger Erzbischofs Matthäus Lang. Der Kappellenraum hat einen spätgotischen Charakter. Sehr reizvoll sind die beiden Spitzbogenfenster, ihre Bleiverglasung mit mundgeblasenen, sehr wertvollen Butzenscheiben ist großteils noch erhalten. 1555 und 1597 zerstören neuerliche Brände Teile der Anlage. 1645 kommt es zu weiteren Bauernaufständen. Gerüchte über ein Bauernheer im Anmarsch führen zu Maßnahmen zur Verteidigung der Anlage: der Wald wird kahl geschlagen, Schießscharten werden in den Wehrgangsmauern aufgebrochen und ein Brunnen wird im Burghof gegraben. In dieser Zeit wurden auch Geheimgänge errichtet. Vom 16. bis 17. Jahrhundert fanden in ganz Europa Hexenprozesse statt. Schloss Mittersill war leider keine Ausnahme. Missliebige Frauen wurden beschuldigt, durch Hexerei Naturkatastrophen zu bewirken; diese warteten im Hexenkeller auf ihren Prozess, sie mussten in einem Kessel sitzen, der von der Decke hing. (Man hatte die Vorstellung, Hexen bekommen ihre Zauberkraft und können somit den ihnen zugeschriebenen „Schadzauber“ mit den daraus resultierenden Katastrophen wie Unwetter, Seuchen udgl. vornehmen, wenn ihre Füße den Boden berühren). Weitere Kerker wie z.B. der Messerturm wurden im 20. Jahrhundert zugemauert. Die Burg bzw. in der Folge das Schloss Mittersill war über das gesamte Mittelalter bis 1881 Sitz des Burggrafen, später des Burgpflegers, des Landrichters und ab 1850 des Bezirksrichters und hatten diese dort ihren jeweiligen Dienst- und Wohnsitz. Über 600 Jahre war Schloss Mittersill der regionale Verwaltungssitz der jeweiligen kirchlichen Landesfürsten und somit das politische Zentrum der Region Oberpinzgau. Einer der berühmtesten Pfleger auf Schloss Mittersill war Ignaz v. Kürsinger (1835 – 1841), welcher insbesondere durch seine Erstbesteigung des Großvenedigers und seine Maßnahmen für die Salzachregulierung sowie durch eine von ihm eingeleitete Verwaltungsreform große Verdienste erworben hat. 1881 wurde Schloss Mittersill durch Österreich erstmals verkauft und wechselten in der Folge häufig die Besitzer. Ab 1919 gehörte das Schloss dem aus München stammenden Maler Hugo von Grundherr zu Altenthann, der das Innere im neuromanischen Stil umgestaltete. Mitte der 30iger Jahre übernahm Baron Hubert von Pantz Schloss Mittersill und machte aus dem Schloss eine luxuriöse Ferienresidenz. Von nun an war auf Schloss Mittersill ein Sport & Schießclub angesie-

delt und wurde das Schloss ein beliebter Treffpunkt nationaler und internationaler Prominenz. Im Februar und März 1937 verbrachten die spätere Königin Juliane der Niederlande und Prinz Bernhard ihre mehrwöchigen Flitterwochen auf dem Schloss. Auch stattete der in Frankreich lebende Herzog von Windsor in diesem Jahr dem Schloss einen Besuch ab und plante für den Herbst 1938 mit seiner Frau einen längeren Aufenthalt in der komfortablen Anlage, welchen er jedoch erst im August 1956 nachholen konnte. Am 29. Juli 1938 beschädigte ein durch einen Blitzschlag ausgelöster Brand große Teile des Schlosses und machte es teilweise unbewohnbar. Nach einigen provisorischen Reparaturmaßnahmen zur Sicherung des Baubestandes verhinderte der Kriegsausbruch vorerst weitere Baumaßnahmen. 1938 musste Baron von Pantz Schloss Mittersill fluchtartig verlassen. Er floh in die USA und gründete dort im Staate New Hampshire auf seinem 500 Hektar großen Privatbesitz im Salzburger Stil die Wintersportsiedlung „Mittersill“. Schloss Mittersill wurde von nun an nur mehr von der Haushälterin Frau Anneliese Oberndorfer bewohnt. Um ca. 1950 kehrt Baron von Pantz wieder mit dem Club zurück und man begann das Schloss wiederum zu renovieren und zu restaurieren. Am 29.7.1952 wurde das renovierte Schloss feierlich wiedereröffnet und stand seinen prominenten Gästen wiederum zu Verfügung. Schloss Mittersill war ab sofort wieder ein beliebter Treffpunkt für gekrönte Häupter, die internationale Hochfinanz und den Kunstadel. Unter den vielen Gästen waren sodann teilweise wiederholt die Exkönige Faruk aus Ägypten und Peter von Jugoslawien, der Herzog von Windsor, der Prinz Aga Khan, die Maharadschas von Baroda und Jaipur, Prinz Ferdinand von Lichtenstein, Baron Edmund Rothschild, der Ölkönig Nubar Gulbenkian, Tankerfürst Aristoteles Onassis und Multimillionär und Autokönig Henry Ford, die reichste Frau der Welt, Barbara Hutton, und der Pariser Parfumkönig Raymond Guerlain zu finden. Filmstars wie Rita Hayworth, Gina Lollobrigida, Clark Gable, Bob Hope, Bing Crosby oder Curd Jürgens und Gunter Sachs scheinen ebenso regelmäßig in der Gästeliste auf. Selbst die persische Exkaiserin Soraya, welche hier einen heimlichen Besuch ihres Exmannes, Schah Reza Pahlawi, empfing, fühlte sich auf Schloss Mittersill sehr wohl und meinte bei ihrem Abschied: „Mittersill verdanke ich mein letztes Glück. Hier kann ich noch unbeschwerte Tage verbringen“. Der abwechselnd in London und New York lebende, weltberühmte Theatermann Gilbert Miller meinte zu Mittersill und seinem Schloss, wo er wiederholt zu Gast war: „Ich habe die schönsten Stunden meines Lebens in dieser von Gott so herrlich gefügten Landschaft verbracht“. 1968 erfährt ein Mitglied einer „Internationalen Studentenmission“ mit Sitz in den Vereinigten Staaten vom angestrebten Verkauf des Schlosses. John Bolten und Stacey Woods hatten die Idee, Schloss Mittersill in ein christliches „Konferenz-, Studien- und Freizeitzentrum“ umzuwandeln. Hauptziel dieser Organisation ist, den christlichen Glauben unter Studenten und Akademikern zu erneuern. Die neuen Eigentümer haben sodann das Schloss hauptsächlich für internationale Studententagungen genutzt. Ende 2009 kauften zwei einheimische Familien das Schloss und machten es erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich. Nach dem ersten Umbauabschnitt wurde bereits im Dezember 2010 der renovierte Restaurantbereich in Betrieb genommen. Seit Dezember 2011 ist Schloss Mittersill nun ein stolzes 4-Sterne Hotel. Weiters ist es Ziel der Eigentümer, Schloss Mittersill - unter Wahrung seiner historischen Bedeutung – zu öffnen und zu einer regionalen aber auch internationalen Stätte der Begegnung, insbesondere auch in kultureller Hinsicht, zu entwickeln.


Speisekarte Schloss Mittersill