Page 1

Nummer 1

2012 w w w. s c h k o l a . d e

|

g r e n z e n l o s

b i l d e n

das magazin der schkola gGmbH für: Bildung | Schüler | Eltern | Begleiter

Themenübersicht: Seite 3: Seite 4: Seite 6: Seite 9: Seite 10: Seite 13: Seite 16: Seite 17: Seite 19: Seite 22: Seite 24: Seite 25:

Wissenschaftliche Begleitung Normenkontrollklage Science on Tour Lausitz Deutsch-tschechische Lernwerkstatt Lustige Mülltonne Integrativ kochen Stärken vor Ort Manni-Klasse und der Wolf Tausend und eine Nacht am Hieronymus Gaiatree School Bauvorhaben Aus der Feder unserer Schüler

Die Schkola Ostritz, Hartau und Ebersbach wurden wieder von der Sächsischen Bildungsagentur besucht. Dabei wurde in den Lerngruppen geschaut und Integration der Schüler ohne Bedenken bewertet. UW

Zurück zur Dorfschule? Es ist ein Thema und dies nicht erst seit heute: der demografische Wandel. Das dies auch uns betreffen kann und die Bildungslandschaft, scheint auch nach und nach Thema zu werden, in der Oberlausitz bzw. im Landkreis. Verschiedene Modelle werden diskutiert und auch ins Nachbarland geschaut, wie neulich in der Sächsischen Zeitung berichtet. Zurück zur Dorfschule mit altersgemischten Lerngruppen. Für den eine Unbehagen, für den anderen ein Lichtblick. Schulwege können verkürzt werden, Dorfgemeinschaften erhalten. Doch für welchen Preis. Denken sollte meiner Meinung nach anders sein. Altersmischung ist für die Schkola seit Beginn fester Bestandteil des Konzeptes. Aber nicht, um kleine Klassen zu schaffen und damit auch finanziellen Gründen sondern um ein Miteinander- und Voneinanderlernen, wie das Leben es auch spiegelt, zu ermöglichen und trotzdem die Entwicklungsstufen der Kinder zu beachten. Altersmischung ist für uns keine „notwendiges“ Übel sondern ein Luxus für die Entwicklung unserer Schüler. Vertrauen den Schüler zu schenken, dass sie lernen wollen und sich Wissen holen können ist eine Grundvoraussetzung für gelungenen altersgemischten Unterricht. Erfahrungen bis in die Klasse 9 haben wir bereits gemacht. Ute Wunderlich


ZUKUNFT SCHREIBEN

2

Klausurtagung 2012

Tag der offenen Tür

Die diesjährige Klausurtagung der Schkola führte in die Bildungs- und Begegnungsstätte Windmühle in Seifhennersdorf. Dreißig Mitarbeiter der Schkola widmeten sich verschiedenen Themen, die kurz- und mittelfristig das Arbeiten in der Schkola bestimmen. So stand der Standort Jonsdorf und die Nutzung des Gebäudes auf dem Prüfstein, wurde ein Fahrplan für die Erreichung des Abiturs in Ebersbach besprochenen, die nächsten Schritte des Umzuges von Jonsdorf nach Ebersbach sowie die Übergänge von Hartau und Ostritz nach Ebersbach geglättet und das Fremdsprachenlernen von allen Seiten beleuchtet. Im Ergebnis entstand ein Gerüst für ein gemeinsames Konzept. Diese wird im nächsten Korax genauer vorgestellt. Im Vorfeld werden die entstandenen Ergebnisse an Elternabend und Schülertreffen vorgestellt und in Kleingruppen weiter daran gearbeitet. Einladungen erfolgen zeitnah, bitte auch unsere Homepage beachten. UW

Herzlich willkommen hieß es auch am 12.11.11 wieder in der Schkola in Ostritz. Besonders aufgeregt waren unsere jungen Schulhausführer, die die Gäste schon an der Tür in Empfang nahmen. Stolz zeigten sie die Räume und erklärten viele Dinge rund um’s Lernen. Auch sonst gab es an diesem Tag in der Schule viel zu entdecken und zu erfahren. So zum Beispiel Wissenswertes über unsere Partnerschule in Bogatynia, Spiele und Tänze aus dem Polnisch-Unterricht, Bigos wurde zubereitet, lustige Stifte gebastelt und Trommelrhythmen hallten durchs Haus. Viele fleißige Helfer sorgten für das leibliche Wohl und hatten ein gesundes Büfett aufgebaut. Mitglieder des Fördervereins unserer Schkola beantworteten Fragen der Gäste und präsentierten den Film der Nominierung zum Karl-Kübel-Preis. Stolz nahmen unsere Schüler den sanierten Bolzplatz in Besitz. Lieben Dank allen fleißigen Helfern für diesen gelungenen Tag – vor allem „Danke an die Schulhausführer der 2. und 3. Klasse. Ihr habt das toll gemacht!“ In jedem Jahr überlegen wir neu: Wie könnten wir den Tag anders nennen? An unserer Schkola sind täglich die Türen offen und wir freuen uns über Besucher, die mehr über unsere Schule wissen oder einfach mal in den Unterricht schauen möchten. Vielleicht fällt uns im Jahr 2012 etwas ein. Ansonsten heißt es wieder: Herzlich willkommen zum Tag der offenen Tür in der Schkola Ostritz!

Liebe Schülerinnen und Schüler, geehrte Eltern, Lehrer und Freunde der Schkola

Treffen Regionalgruppe Die Wogen haben sich geglättet seit vor einem Jahr das Land einlenkte und den größten Teil der geplanten Kürzungen gegen die Freie Schulen wieder zurück zog. Und dennoch, seither sind die Vertreter Freier Schulen wachsam gegenüber der Politik. Das ist immer wieder spürbar, wenn sich die Vertreter Freier Schulen im SBA-Bezirk zu ihrem Treffen einfinden. Bei der letzten Sitzung Mitte Januar ging es insbesondere um die Satzung zur Schülerbeförderung im Landkreis Bautzen. Augenblicklich werden im Kreistag offenbar verschiedene Modelle einer neuen Satzungen diskutiert, teilweise zum Schaden Freier Schulen. Erst nach der Sitzung tauchte die Meldung auf, dass auch der Landkreis Görlitz an einer Überarbeitung der Schülerbeförderungssatzung arbeitet. Die Vorsicht wird verstärkt durch den Bericht des Regionalen Planungsverbandes Oberlausitz-Niederschlesien, abzurufen über dessen Homepage. Der Planungsverband besteht aus den Landkreisen Bautzen und Görlitz. In dem Bericht werden Freie Schulen in der Oberlausitz im Gegensatz unserer Auffassung nicht als Bereicherung und Standortvorteil der ländlichen Region begriffen. Stattdessen werden Instrumente diskutiert, den Freien Schulen mehr Regeln aufzuzwingen (mehr als Banken?). Spaß beiseite, jedenfalls wird eine Haltung erkennbar, die die Notwendigkeit weitere Aufklärungsarbeit über die Bereicherung der Schullandschaft durch Freie Schulen erkennen lässt, darüber waren sich alle bei dem Treffen einig. Die Regionalgruppe wird durch einen Sprecher vertreten. Der bisherige Sprecher, Christian Zimmer von der Schkola, wurde auf der letzten Versammlung wieder gewählt. Keine immer einfache, jedoch eine schöne Aufgabe.

Wie Sie vielleicht bereits wissen, soll Anfang nächsten Schuljahres ein Dokumentarfilm über die Schkola und deren Schüler gedreht werden. Die Dreharbeiten werden ein ganzes Schuljahr dauern, freilich nicht an allen Schulen und an allen Schultagen gleichzeitig. Aus diesem Anlass wollen wir uns kurz vorstellen und Ihnen das geplante Projekt etwas näher bringen. Meine Wenigkeit figuriert als Autor des Projektes. Ich heiße Jan V. Sacher, bin 31 Jahre jung und habe im vergangenen Jahr mein Studium an der Prager Filmakademie FAMU, im Bereich Dokumentarfilm, abgeschlossen. Am genannten Projekt werde ich, wie gesagt, als Autor auftreten, das heißt als Drehbuchautor und als Regisseur. Ins Bild setzen wird das Ganze der Kameramann Tobias Tempel (30 Jahre), z. Z. noch Kamerastudent an der Münchner Filmhochschule, für guten Ton wird Dagmar Edler (26 Jahre) sorgen. Als kleines Schnupperangebot, aber auch um das Vertrauen Ihrer Sprösslinge zu gewinnen, bieten wir am Ende des laufenden Schuljahres (der genauere Termin wird von Frau Wunderlich weitergeleitet) an zwei oder drei auserwählten Schkolas einen dreitägigen Filmworkshop an, völlig kostenlos, versteht sich. Innerhalb dieser Zeit können Interessierte einen Einblick in unsere Arbeit bekommen und auch selber tatkräftig zu Werke schreiten. Am ersten Workshop-Tag werden wir Schnellkurse im Bereich Drehbuchentwicklung, Kameraführung, Tonaufnahme und Filmschnitt anbieten, wobei am Ende des Tages bereits die Themen für die nachfolgenden Kurzfilme feststehen könnten. Am zweiten Tag wird gedreht und am dritten Tag geschnitten. Sollten unter den Ergebnissen Produkte entstehen, welche sich inhaltlich und technisch verwenden ließen, würden wir diese mit in unseren Film einbeziehen. Wir drei, Dagmar, Tobias und Jan, freuen uns jedenfalls schon jetzt auf die künftige Zusammenarbeit und verbleiben mit den besten Grüßen und Wünschen für das Jahr 2012.

Tobias Tempel

Dagmar Edler

Jan Sacher


SCHKOLA-INFOS Neue Schüler an der Schkola Jonsdorf Was sofort angenehm auffällt, ist die Ruhe in der Schule, so die Einschätzung eines neuen Schülers der Schkola Jonsdorf. Die Schkola gGmbH hat beschlossen, mit der Mittelschule Schkola Jonsdorf sukzessive nach Ebersbach-Neugersdorf umzuziehen. Dessen ungachtet entscheiden sich immer wieder auf’s Neue Schüler und Eltern für die Schkola Jonsdorf. Im laufenden Schuljahr sind drei Schüler in den Klassen 6 bis 9 dazu gestoßen. Herzlich willkommen!

3

Termine Schkola Jonsdorf

Seit Sommer 2009 ist die Schkola Ostritz Einsatzstelle für das Freiwillige Ökologische Jahr, kurz FÖJ. Der überwiegende Teil der Interessierten arbeitet ein Jahr in Landschaftsschutz- und Naturschutzeinrichtungen, vor allem aber dort, wo die Pflege von Tieren im Mittelpunkt stehen wie Tierparks, Pferdesportvereinen oder gar einem Lamahof. Aber es geht auch anders, ein FÖJ in der Umweltbildung an der Umweltmodellschule Schkola Ostritz. Bereits zweimal konnte sich das Team um Cathrin Wendler über eine Verstärkung durch FÖJler freuen. Jedes Mal war es eine Bereicherung für die jungen Menschen und für die Schule, denn hier können eigene Ideen entwickelt, beraten und mit den Kindern umgesetzt werden. Für das Schuljahr 2012/2013 ist die Stelle noch unbesetzt. Bei Interesse einfach mal anrufen. Bewerbungen über die Grüne Liga (www.gruene-liga.de). CZ

06.03.2012 12.-16.03.2012 12.-17.03.2012 14.-15.03.2012 21.-22.03.2012 26.-30.03.2012 04.04.2012 20.-21.04.2012 26.04.2012 10.05.-11.05.2012 14.05.2012 14.-15.06.2012 15.-16.05.2012 21.05.2012 21.-25.05.2012 24.-25.05.2012 29.05.-08.06.2012 18.06.2012 14.07.2012

Ganztagsangebote in der Schkola

Termine Schkola Hartau

Ob vormittags oder nachmittags, ob Nachhilfe, Förderung oder Freizeitangebote, ob in der Schule oder außerhalb, seit 2005 haben die Ganztagsangebote ihren festen Platz in den Schkola-Schulen. Die Finanzierung dieser Angebote wird über das Land Sachsen bereit gestellt, verantwortlich für die Vergabe der Mittel ist die Sächsische Bildungsagentur Bautzen. Mithilfe dieses Programms konnten wir vor allem in den Anfangsjahren vieles anschaffen: Brennofen und Torso, Mikroskope und Klettergerüste, Bollerwagen und Bücher, Musikanlage und Bühnentechnik, Sportmatten und Knobelspiele und vieles mehr. Seit Sommer 2011 haben sich die Spielregeln nochmals verändert, jetzt werden größere Anschaffungen aufgrund der gedeckelten Fördersumme kaum noch infrage kommen. Auch in den kommenden Jahren wird die Schkola das GTA-Programm des Landes nutzen. CZ



Freiwilliges Ökologisches Jahr in der Schkola Ostritz

Neue Hortgebühren im Oberland Die Stadt Ebersbach-Neugersdorf hat eine neue Satzung für die Erhebung von Elternbeiträgen in Kindertageseinrichtungen erlassen. Mit der neuen Satzung steigen die Elternbeiträge erstmals seit etlichen Jahren wieder an. Die Betreuungszeit im Hort der Schkola Oberland beträgt 5 Stunden. Hier steigt der Grundbeitrag von derzeit 48,- auf zukünftig 54,- Euro an. Für Geschwisterkinder und Alleinerziehende gelten entsprechende Abschläge. Die Satzung ist für die Schkola bindend und tritt ab dem 1.3.2012 in Kraft. CZ

Yoga in der Schkola Oberland Eltern haben es wieder organisiert: Montags von 20.00 bis 21.30 Uhr – pro Einheit 8,00 Euro

Termine Schkola Oberland 13.03., 20.03., 16.05., 30.05.12 Schüleraustausch 4-6 31.03.12 Frühjahrsputz 03./04.04.12 Projekt 7-9 (mit Rbk.) 24./25.04.12 Projekt 4-9 (mit Rbk.) 25.04.12 Theateraufführung 4-6 28.04.12 Hexenwanderung Pastelka 23.05.12 Sportfest mit Rbk. 18.-22.06.12 Projekt 7-9 Windmühle Seifhennersdorf 20.-22.06.12 Exkursionen 1-3 u. „Conni“ Hank/Rudi Ausflüge

   

Exkursion Theresienstadt Sprachpraxiswoche Kl. 9 Woche der offenen Unternehmen Begegnungstage NF Projekt Kl. 8 Osterladen Frühlingsfest Teamwochenende Girls Day, Boys Day Projekttage Eckarts PU-Messe Wasserwanderlager Begegnungstage NF Präsentation KUMU Kl. 10 Praxiswoche Kl. 7 im ZIBI Projekt Kl. 8 Schulnahes Praktikum Kl. 8 Sportfest Abschlussfeier Kl. 10

ab 26.03.2012 Schwimmen Klasse 2 jeweils montags 8-10 Veranstaltungen 02./03.04.2012 Fahrradprüfungen Klasse 4 07.-16.05.2012 Theaterlager 23.05.2012 Sportfest Hartau-Hrádek in Hrádek (?) 11.-15.06. sowie 19.-22.06.2012 je 2 Gruppen Exkursionen

Schulfreie Tage, Brückentage und Fortbildungen des Schkolateams  23.03. / 30.03. / 05.04. / 18.05.2012 Bitte beachten Sie, dass die Schulen an diesen Tagen geschlossen sind!

Termine Schkola Ostritz 23.03.2012 04.04.2012 05.04.2012 06.-14.04.2012 21.04.2012 30.04.2012 08.05.2012 16.05.2012 18.05.2012 29.05.-01.06.2012 13.07.2012 18.07.2012 23.07.-31.08.2012 (13.-31.08.2012

unterrichtsfreier Tag Frühlingsfest Jonsdorf (Kl. 4-6) pädagogischer Tag Osterferien Frühjahrsputz unterrichtsfreier Tag Frühlingsspaziergang (ab 12.00 Uhr) Sportfest Ferientag Exkursionstage Abschlusstag Kl. 3 Abschlussfest Sommerferien Schließzeit)

Anmeldung an der Schkola Ostritz Vor fast acht Jahren wurde die Schule als jüngster Standort der Schkola gegründet. Inzwischen hat sie sich als Umweltmodellschule profiliert, wurde in den Jahren mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet und hat das Profil der Schkola auch um die Nachbarsprache Polnisch erweitert. Der aktive Förderverein unterstützt das Team der Schule. Für das kommende Schuljahr sind an der Schkola in Ostritz noch zwei Plätze frei. Eine Anmeldung ist jederzeit über das Sekretariat möglich. CZ


LERNEN LERNEN Lernen lernen Wir sind ständig auf der Suche und lernen immer wieder von anderen. Alles ist schon mal da, deswegen brauchen wir auch nichts Neues erfinden. Hier ein Auszug aus „spirit of learnig“ von Andreas Müller. Diesen gesamten Artikel und noch andere kann man finden unter www.institut-beatenberg.ch unter Materialien/Artikel als PDFDatei: „Von der Ampel zum Kreisverkehr“ Immer noch werden Verkehrsströme mittels Lichtsignalanlagen zu steuern versucht. Die zunehmende Mobilität hat aber dazu geführt, dass die externen Steuerungsmechanismen den Anforderungen nicht mehr gerecht werden. Das Resultat: Mehr und mehr werden Kreuzungen zu Verkehrskreiseln umgebaut. Das entsprechende Prinzip heißt: Selbstorganisation. Zudem herrscht im Kreisverkehr Linksvortritt. Im Systemwechsel manifestieren sich aber noch viel tiefer liegende Unterschiede – Parallelen zum Schulsystem. Der Fahrer sieht die Ampel. Sie steht auf Orange. Sofort anhalten. Bei anderen Kreuzungen wäre er jetzt noch durchgeschlüpft. Aber hier nicht: Wenn er jetzt noch fährt, blitzt es. Denn hier wird kontrolliert. Wer sich nicht an die Regeln hält, wird bestraft. Obschon er eigentlich gar nicht hätte anhalten müssen. Denn auf der Querstraße – deren Ampel auf Grün steht – ist weit und breit kein Auto zu erkennen. So wartet er darauf, bis die Anlage ihm das Zeichen zum Fahren gibt. Er flucht leise über die sinnlose Warterei. Aber: Er kann die Verantwortung abgeben und sich zurücklehnen. Das Einzige, was er tun muss, ist zu reagieren, wenn er aufgefordert wird, weiterzufahren. Zusammen mit anderen Wartenden wird dann im Paket zur nächsten Kreuzung weitergereicht. Ganz anders beim Kreisverkehr. Da ist der Fahrer selber gefordert. Proaktiv. Er muss sich konzentrieren und sich aufmerksam dem Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer zuwenden. Er übernimmt selber die Verantwortung. Und: Es funktioniert! Vielleicht könnte das eine Diskussion für einen Themenstammtisch sein. Katrin und Anett

Lecker, schlecker, … Vesper, im Rahmen der Gilden kam Erik Heider (Bereich 7-9) in unsere Dani-Gruppe. Sein Wunsch ist es, später einmal Koch zu werden. So entstand die Idee ... lecker Vesper. Einmal im Monat leitet Erik selbstständig zwei Kinder aus unserer Gruppe an, etwas Leckeres für den Nachmittag vorzubereiten. Im Vorfeld kümmert sich Erik um Rezeptideen, den Einkauf und die Planung. Dieses Jahr begann mit Waffelbäckerei und roter Grütze. Wir freuen uns sehr, dass Erik uns jede Woche unterstützt und danken ihm für seine tollen Einfälle. Alle Dani-Kinder, Manu und Kerstin

4

Ein Dankeschön an die Sponsoren bei der Sponsorenaktion „Gemeinsam für den Sport“ Die Resonanz und Spendierfreudigkeit bei den ansässigen Firmen UWAT – Ingenieurbüro und Labor für Umweltfragen GmbH Dach & Haus Mario Krause hätten wir nicht erwartet, dementsprechend groß ist die Freude bei unseren Schülern und Schülerinnen sowie bei den Lernbegleitern. Im Namen der Schkola Oberland Gymnasium möchten wir uns bei den Damen und Herren der Firma UWAT – Ingenieurbüro und Labor für Umweltfragen GmbH sowie der Firma Dach & Haus Mario Krause für das großartige Engagement bei der Schul-Sport-Sponsorenaktion zu Gunsten unserer Schule recht herzlich bedanken. Wir freuen uns über den Erhalt von den gesponserten Sportset. Geschäftsleitung und gesamtes Team sowie alle Schüler der Schkola Oberland

Schach im Korax 1 XABCDEFGHY8-+r+kvl-tr(7zp-zp-+pzp-‘6-+n+p+lzp&5+-+q+-+-%4-+P++P+$3zP-+-+NvLP#2-zP-wQLzP-+“1+-mKR+-+R! xabcdefghyI I.) Wunderlich, Kerrin-Heller, Corina Kerrin hatte soeben auf c4 mit dem Bauern geschlagen und greift die schwarze Dame an. Corina antwortet Dd5-c5?? und wird sofort matt gesetzt. Was zog Kerrin? ………………………….

2 Punkte

XABCDEFGHY8-+r+-+k+(7wq-+-+-zpR‘6p+n+p+P+&5zPp+pzP-+-%4-zPn+trP+$3+-zPQ+-+-#2-+-+K+L+“1+-tR-+-+-! xabcdefghyII II.) Philidor, Francois – Von Brühl, Hans Moritz Diese Partie ist schon 1789 in London gespielt worden, ist also mehr als 300 Jahre alt. Weiß spielte hier 28.Lg2xd5 und wollte nach 28. … e6xd5 mit 29.Dd3xd5:+ fortsetzen. Schwarz spielt aber nicht 28. … e6xd5 sondern setzte Weiß in zwei Zügen matt! Was geschah? 28. Lg2xd5 …………… 29. …… … ……………

4 Punkte

XABCDEFGHY8-+-tr-+k+(7+p+-+pzpp‘6-+p+-+r+&5zp-vl-zp-+n%4P+L+P++$3+-zP-vLP+n#2-zPN+-zP-+“1tR-+-tRK+-! xabcdefghyIII III.) Broberg, Horst – Hoffmann, Paul Diese Stellung stammt aus einem Turnier in Leipzig aus dem Jahr 2006. Paul Hoffmann war Schüler im Sportgymnasium Dresden und hatte sich für die Sportart Schach entschieden. Horst Broberg spielte damals schon 40 Jahre oder mehr Schach. Weiß wollte den Turm von d8 abtauschen und die d-Linie erobern und zog 29.Te1-d1 Nun erlebte er eine böse Überraschung – Paul setzte Weiß in 3 Zügen matt. 29.Te1-d1 ……… 30. ……… ……… 31. ………

6 Punkte

Die Punkte werden gesammelt. Am Ende des Schuljahres erhalten die drei Besten kleine Preise. Bei Punktgleichheit – Losentscheid. Eure Lösungen gebt ihr bitte bis 31. März 2012 im Sekretariat Eurer Schule ab. Vor- und Nachnamen, die Klasse und Schule nicht vergessen.


GRENZENLOS LERNEN Weitere Infos und Anmeldungen bei kamilprisching@schkola.de Es freut sich auf euch das Organisationsteam!

5

Další informace a přihlášení v informačním centru Brány Trojzemí nebo na tel. 725457066. Těší se na vás organizační tým!

Miteinander lernen – diesmal die Großen Einmalige Chance für Erwachsene, Nachbarschaft und Sprache zu erleben!

Společně se učit – tentokrát pro dospěláky Jedinečná příležitost pro dospělé zažít „sousedství a jazyk“ na vlastní kůži!

Schkola gGmbH, Brána Trojzemí o.p.s. und der Deutsch-tschechische Zukunftsfond laden Eltern, Pädagogen, Familien und andere Interessierten zu folgenden Veranstaltungen ein:

Schkola gGmbH, Brána Trojzemí o.p.s a Česko-německý fond budoucnosti zvou rodiče, pedagogy, rodiny a další zájemce na následující akce:

1. Deutsch-tschechischer Sprachkurs für Erwachsene „Tschechisch mit Tschechen“ Dieser Kurs ist für Eltern aller Schkolen, sowohl für andere Interessierte angedacht, die unter unserer Anleitung probieren wollen, direkt von den tschechischen Teilnehmern zu lernen. Erster Teil: 29.02.2012

1. Česko-německý jazykový kurz pro dospělé „Německy s Němci“ Tento kurz je určen nejen pro rodiče ze škol svazku Schkola, ale i pro další zájemce, kteří si chtějí s naší pomocí vyzkoušet učit se přímo od německých účastníků. První setkání: 29.02.2012

2. Sprachkonferenz „Bei uns läuft es so und bei euch?“ Deutsche und tschechische Schulen aus der Grenzregion zeigen ihre interessanten Einsätze im Fremdsprachenunterricht. 10./11.03.2012 3. Deutsch-tschechischer Sprachkurs für Pädagogen „Entgegen kommen“ In diesem Teil erwerben die deutschen und tschechischen Pädagogen die Grundfertigkeiten in der Nachbarsprache, um sich bei der deutsch-tschechischen Zusammenarbeit besser verständigen zu können. Gleichzeitig werden sie ihre Kollegen näher kennenlernen. 21./22.04.2012 4. „Víkend“ für Familien Zum zweiten Mal erleben deutsche und tschechische Familien ein Wochenende mit vielen Sprachspielen und gruppendynamischen Aktivitäten. 01.-03.06.2012

2. Jazyková konference „U nás to chodí takhle a jak u vás“? Německé a české školy z regionu představí zajímavé metody a podněty pro výuku cizích jazyků 10./11.03.2012 3. Česko-německý jazykový kurz pro pedagogy „Pojďme si naproti“ V této části čeští a němečtí pedagogové získají základní znalosti sousedního jazyka, aby se při německo-české spolupráci mohli lépe dorozumívat. Zároveň blíže poznají své kolegy. 21./22.04.2012 4. „Víkend“ pro rodiny Podruhé zažijí německé a české rodiny víkend se spoustou jazykových her a skupinových aktivit. 01.-03.06.2012

Lesen Sie weiter, um mehr von den Veranstaltungen zu erfahren. Das Projekt ist durch den Deutsch-tschechischen Zukunftsfond gefördert.

Čtěte dále, abyste se dozvěděli bližší informace o jednotlivých akcích. Projekt je podpořen Česko-německým fondem budoucnosti.

SPRACHKONFERENZ: 09./10.03.12 – Hrádek n. N. – Brána trojzemí

JAZYKOVÁ KONFERENCE: 09.-10.03.2012 – Hrádek n. N. – Brána Trojzemí

Bei uns läuft das so und bei euch?

U nás to chodí takhle a jak u vás?

Freitag 09.03.12 14:30 Einlass 14:45 Eröffnung durch Christian Zimmer – Geschäftsführung Schkola gGmbH 15:00 Sprachentheater – Eva Kolmanová – ZŠ Lidická, Hrádek n.N Eko-Elka (Popelka) Aschenputtel – 2 Szenen aus einem deutsch-tschechischen Theaterstück, Schüler der 7. Klasse Rotkäppchen – 1 Szene – Schüler der 6. Klasse 15:30 Deutsch-tschechische Begegnung – Renata Straková, ZŠ Lidická, Hrádek n.N., Präsentation des Projekts „Schkola – Microsoft“ 16:00 Kommunikation im Fremdsprachenunterricht – Kamil Prisching, Schkola – Den Ausdruck „kommunikativ“ hören wir im Zusammenhang mit Fremdsprachenunterricht sehr oft. Das Ziel dieses Seminars ist es, den Teilnehmern eine konkrete Form des kommunikativen Unterrichts vorzustellen und eine praktische Anweisung anzubieten, wie man so einen Unterricht gestalten kann. 16:40 Tschechisch fächerübergreifend – Frau Hentschel, LessingGrundschule – In der Zittauer Lessing-Grundschule haben sich die Lehrer entschieden, den Tschechischunterricht nicht mehr traditionell zu gestalten, sondern in andere Fächer zu integrieren.

pátek 09.03.2012 14:30 otevření 14:45 zahájení - Christian Zimmer – vedení Schkola gGmbH 15:00 Jazykové divadlo – Eva Kolmanová – ZŠ Lidická, Hrádek n.N Eko-Elka (Popelka) Aschenputtel – 2 scénky z česko-německé divadelní hry, žáci 7. třídy Červená karkulka – 1 scénka – žáci 6. třídy 15:30 Německo-české setkání – Renata Straková, ZŠ Lidická, Hrádek n.N. Prezentace projektu „Schkola – Microsoft“ 16:00 Komunikace ve výuce cizího jazyka – Kamil Prisching, Schkola Výraz „komunikativní“ slyšíme v souvislostech s výukou cizího jazyka velmi často. Cílem tohoto semináře je, představit účastníkům konkrétní formu komunikativního vyučování a nabídnout praktický návod, jak takové vyučování připravit. 16:40

Čeština - mezipředmětová – Frau Hentschel, Lessing-Grundschule Na žitavské Lessing-Grundschule se učitelé rozhodli, že češtinu již nebudou vyučovat tradičně, ale budou ji integrovat do ostatních předmětů.


GRENZENLOS LERNEN Weitere Infos und Anmeldungen bei kamilprisching@schkola.de Es freut sich auf euch das Organisationsteam! 17:10 17:30

freie Diskussion, individuelle Gespräche, gemütlicher Ausklang Ende

6

Další informace a přihlášení v informačním centru Brány Trojzemí nebo na tel. 725457066. Těší se na vás organizační tým! 17:10 17:30

volná diskuse, individuální rozhovory konec

Samstag 10.03.12 09:30 Einlass 09:45 Grußworte Martin Půta – Bürgermeister von Hrádek 10:00 CLIL – Fremdsprachen Fächerübergreifend –Petr Kolář, Grundschule mit erweitertem Fremdsprachenunterricht, Liberec, Husova 142/44 přís. org. – Petr Kolář stellt aus einer theoretischen und vor allem praktischen Sicht CLIL Stunden bzw. CLIL Sequenzen vor, die er im Geschichtsunterricht oder auch im Musikunterricht realisiert hat. Die Stunden bzw. Sequenzen haben auf Deutsch oder Englisch stattgefunden. 10:40 Sprachpässe/Kompetenzenraster – Tereza Kovářová, Schkola Der Beitrag behandelt die Thematik der Sprachpässe im Zusammenhang mit dem europäischen Referenzrahmen für Sprachen und Möglichkeiten ihrer Nutzung im Unterricht. 11:20 Mimik und Gestik – Stephan Di Cara, Schkola In der Primarstufe können viele Gedichte und Lieder (und damit neue Vokabeln) durch Bewegung (Fingerspiele, Pantomime, Liederspiele, u.s.w.) effizient beigebracht werden. Die Kinder sind dafür dankbar, da sie sowieso sehr Bewegungsgierig sind. Stephan DiCara wird über seine Erfahrungen berichten, hauptsächlich aber zusammen mit den Besuchern einige Gedichte und Lieder durchführen. 12:00 Mittagspause 13:00 Sprachanimation – Anna Bláhová, Brána Trojzemí Was ist die Sprachanimation und welche Ziele hat sie? Praktisches Beispiel der deutsch-tschechischen Sprachanimation 13:40 Medien im Fremdsprachenunterricht – ZŠ Slovanka, Česká Lípa Englisch - 3. Klasse, Deutsch – 7. Klasse 14:20 Bilinguale Erziehung und Ausbildung – Jana Sochrová/Jana Brenner, Schkola/ZŠ Pastelka Rumburk Bilinguale Erziehung und Ausbildung - theoretische Aspekte des frühen Bilingualismus, zweisprachige Schüler an der Schkola und praktische Erfahrungen mit ihrer Ausbildung. 15:00 freie Diskussion, individuelle Gespräche, gemütlicher Ausklang 15:30 Ende

Sobota 10.03.12 09:30 otevření 09:45 pozdravení – Martin Půta – starosta Hrádku n. N. 10:00 CLIL – cizí jazyky a jejich mezipředmětové vztahy –Petr Kolář, Základní škola s rozšířenou výukou jazyků, Liberec, Husova 142/44 přís. org. – Petr Kolář představí z teoretického a zejména z praktického pohledu zrealizované CLIL hodiny, resp. CLIL sekvence v hodinách dějepisu, popř. hudební výchovy. Prezentované hodiny nebo jejich části proběhly v německém a anglickém jazyce na ZŠ Husova v Liberci. 10:40 Jazykové pasy/referenční rámec – Tereza Kovářová, Schkola Příspěvek se bude zabývat tematikou jazykových pasů v souvislosti s Evropským referenčním rámcem pro jazyky ve výuce cizích jazyků a možnostmi jejich využití. 11:20 Mimika a gestika – Stephan Di Cara, Schkola Na prvním stupni je možné učit různé básničky a písničky (a tím i slovní zásobu) pomocí pohybu (hry s prsty, pantomima, písničkové hry,…) Děti jsou většinou motivované, neboť pohyb tak jako tak potřebují. Stephan Di Cara povypráví o svých zkušenostech a společně s posluchači pár básniček a písniček nacvičí.

Tschechisch mit Tschechen

Německy s Němci

Zusammen mit tschechischen Teilnehmern, die Deutsch lernen, werden Sie die Möglichkeit bekommen, Tschechischkenntnisse zu erwerben und in der Praxis zu testen. In Hrádek und in Hartau werden Sie, ähnlich wie die Grundschulkinder, in gemischten Gruppen und Paaren Aufgaben lösen, Informationen herausfinden und vielleicht auch engere Kontakte knüpfen. Zum ersten Mal treffen wir uns am Mittwoch, dem 29.02.12 um 18.00 Uhr im Kretscham (gegenüber der Schule) in Hartau. Insgesamt 10 Unterrichtseinheiten – jeweils 90 min.

Společně s německými účastníky, kteří se učí česky, budete mít možnost, získat nové poznatky z němčiny a prověřit si je v praxi. V Hrádku a v Hartavě budete podobně jako děti na ZŠ Lidická řešit úkoly ve smíšených skupinách a párech, získávat informace a snad i navazovat užší kontakty.

„Entgegen kommen“

„Pojďme si naproti“

deutsch-tschechischer Sprachkurs für Pädagogen

česko-německý jazykový kurz pro pedagogy

Aufgabe und Ziel dieses Sprachkurses ist es, den Pädagogen zu helfen, das Niveau der deutsch-tschechischen Begegnungen in ihren Schulen zu steigern. Sie erwerben die Grundlagen der „Unterrichtssprache“ für die Begegnungen und werden Ihre Kollegen näher kennenlernen. vom 21.04.2012, 9.00 Uhr bis 22.04.2012, 15.00 Uhr Hillersche Villa in Zittau (Übernachtung möglich)

Úkolem a cílem tohoto jazykového kurzu je pomoci pedagogům zvýšit úroveň česko-německých setkávání na jejich škole. Získají základy „vyučovacího jazyka“ pro setkávání a poznají blíže své kolegy.

12:00 13:00

13:40 14:20

15:00 15:30

Polední pauza Jazyková animace – Anna Bláhová, Brána Trojzemí - co je jazyková animace a jaké jsou její cíle- praktická ukázka českoněmecké jazykové animace Média ve výuce cizích jazyků – ZŠ Slovanka, Česká Lípa Angličtina – 3. třída, Němčina – 7. třída Bilingvální výchova a vzdělávání – Jana Sochrová/Jana Brenner, Schkola/ZŠ Pastelka Rumburk Bilingvální výchova a vzdělávání - teoretické aspekty raného bilingvismu, dvojjazyční žáci ve Schkole a praktické zkušenosti s jejich vzděláváním. volná diskuse, individuální rozhovory konec

Poprvé se sejdeme ve středu 29.02.12 v 18:00 hodin v Kretschamu (naproti škole) v Hartavě Celkem 10 vyučovacích jednotek (vždy 90 min.)

od 21.04.2012, 9:00 do 22.04.12, 15:00 hodin Hillersche Villa v Žitavě (ubytování možné)


GRENZENLOS LERNEN Weitere Infos und Anmeldungen bei kamilprisching@schkola.de Es freut sich auf euch das Organisationsteam!

7

Další informace a přihlášení v informačním centru Brány Trojzemí nebo na tel. 725457066. Těší se na vás organizační tým!

„Víkend“ für Familien

„Víkend“ pro rodiny

Nach dem Erfolg vom letzten Jahr bieten wir wieder ein Erlebniswochenende mit Sprachspielen für deutsche und tschechische Familien an. Spielerisch, praktisch und handlungsorientiert erwerben Sie die Grundfertigkeiten in der tschechischen Umgangssprache und vielleicht knüpfen Sie dabei nähere Kontakte mit den tschechischen Familien. 01.-03.06.2012 in Tschechien im Grünen (genauer Ort steht noch nicht fest)

Po úspěšném loňském ročníku nabízíme opět zážitkový víkend s jazykovými hrami pro české a německé rodiny. Hravě, prakticky a přirozeně získáte základní znalosti hovorové němčiny a snad přitom navážete i užší kontakty s německými rodinami. 01.-03.06.2012 v Čechách v přírodě (přesné místo ještě není jisté)

Alte Schule Einmal in zwei Jahren, immer dann, wenn das Sachkundethema Schule und Leben früher dran ist, wagen einige Klassen eine Zeitreise und begeben sich für einen Tag in die Zeit vor 100 Jahren. „Wir spielen alte Schule, heißt es dann, und für Schüler und Lernbegleiter ist es ein großes Vergnügen, sich mal einen Schultag lang ganz anders zu fühlen. Es beginnt schon am Tag vorher. Tische und Stühle müssen umgerückt werden, alle korrekt neben- und hintereinander mit Blick zur Tafel. Wenn die Kinder am Morgen in die Schule kommen, sehen sie anders aus, alle Mädchen haben Röcke oder Kleider an und geflochtene Zöpfe. Bei den Jungen sieht man Hosenträger und karierte Hemden. Manch einer hat sogar einen alten Schulranzen auf dem Rücken oder ein Schieferkästchen aus Holz dabei. Ganz wichtig ist, ein sauberes Taschentuch griffbereit und die Fingernägel gesäubert zu haben. Das wird streng kontrolliert, wenn die Jungen und Mädchen in zwei Reihen vor dem Klassenzimmer antreten. Dann gehen alle hinein und stellen sich gerade neben ihren Platz. Als letztes kommt die Lehrerin und wird mit einem lauten Guten Morgen, Fräulein Lehrerin, begrüßt. Lehrerinnen durften nämlich in dieser Zeit nicht verheiratet sein. Der Schultag nimmt seinen Lauf ... Lieder singen, Fingerspiele, Malfolgen abfragen, damit ging es in der Olliklasse los. Während dessen mussten die Erstklässler Schulwörter wie Ranzen, Tafel, Kreide lautieren und aufschreiben. An der Tafel stand an diesem Tag übrigens fast alles in alter deutscher Schrift auch das beliebte Verschen, das sehr häufig am Tag gemeinsam gesprochen wurde: Hände falten, Schnabel halten, gerade sitzen, Ohren spitzen! Und genauso saßen die Kinder und wollten auch so sitzen. Später sang Susanne mit den Kindern das Lied vom alten Dorfschulmeisterlein und erzählte, wie die Lehrer früher lebten. Vervollständigt wurde dieses Thema von der Geschichte vom Lehrer Lämpel aus Wilhelm Busch zum großen Vergnügen der Kinder. Da die

Lehrer früher manchmal auch Landwirtschaft betrieben und Schweine ihr eigen nannten, lernten die Kinder als letztes, ein Schweinchen zu falten. Einen Tag lang immer aufmerksam am Tisch zu sitzen, die Hände zu falten, sich zu melden und zu warten, bis man aufgefordert wurde, bei der Antwort aufzustehen und im ganzen Satz zu antworten das war anstrengend, aber die Kinder wollten mit mir gemeinsam diesen Tag spielen und strengten sich sehr an, alle Regeln einzuhalten. Der Rohrstock, der an diesem Tag immer in meiner Hand war, kam deshalb fast überhaupt nicht zum Einsatz. Höchstens zum Klopfen auf den Tisch. Auch für mich ist solch ein Tag wirklich ein Vergnügen, obwohl mir am Mittag der Rücken vom ständigen Stehen weh tat. Aber bald ist ja 1913! K. Borostowski


GRENZENLOS LERNEN

8

waren es 185 Bücher. Erste Leseerfolge, vor Staunen große Augen, leises Kichern in kleinen Leseecken und das fürsorgliche Verhalten der Drittklässler gegenüber den Erstklässlern waren besonders schöne Momente in diesem Jahr. Florian, Renée, Marius und Birgit waren die letzten, die ins Land der Träume schlummerten… ins Land der Träume mit vielen bunten Geschichten. Birgit

Wer kennt die „Frucht des Tages“?

Lesenacht der Maja-Klasse Am 4.11.2011 trafen sich alle Kinder und die Lernbegleiter der Maja-Klasse der Schkola Ostritz in der Christian-Weise-Bibliothek in Zittau (schon zum 3. Mal). Die Vorfreude auf diese Nacht rund um die Bücher begann schon eine ganze Woche vorher. Voller Begeisterung war dann das Wiedersehen mit Frau Kahl und Frau Kalwak die, wie jedes Jahr, sich sicher wieder etwas Tolles ausgedacht hatten. Diesmal tauchten wir in die Welt der Märchen ein. Wir waren dem Wolf auf der Spur. Der ist ja in den Märchen nicht ganz so beliebt – ein kleiner Schurke, wenn man so will. Das konnte so nicht weitergehen. Der Wolf machte sich auf die Suche, um in verschiedenen Märchen eine gute Tat zu vollbringen, damit er nicht auf ewig „der böse Wolf“ bleibt. Alle brachten Ideen ein, was der Wolf Gutes tun kann. Zum Schluss war er auch ein ganz netter Kerl geworden. Außerdem konnten sich die Kinder durch Erraten von kleinen Sprüchen aus Märchen etwas zum Naschen verdienen. Märchenspezialisten sind Anna Barbara Salditt, Gustav Becker und Annabel Junge. Bei einer Schatzsuche mit Taschenlampen in der dunklen Erwachsenenbibliothek wurden wieder viele Pakete mit Büchern drin gefunden. Dazu liehen sich die Kinder noch eine Menge anderer Bücher aus. Insgesamt

Mehrfach haben wir schon über unser Projekt Schüler kochen für Schüler berichtet. Im Zusammenhang mit dieser verantwortungsvollen Arbeit haben unsere Hartauer Schüler noch eine weitere wichtige Aufgabe übernommen. Zu dem großen Thema, gesundes und vitaminreiches Essen, beschäftigen sich die Kinder jeden Tag mit einer ausgewählten Frucht. Diese Frucht kann sowohl Obst, Gemüse oder auch eine Kräuterpflanze sein. Es ist alles gefragt, was zu einer abwechslungsreichen Ernährung und dem täglichen Kochen gehört. Seit Beginn des Kalenderjahres dürfen die einzelnen Klassen jeweils für eine Woche selbst die Früchte bestimmen, über die sie etwas herausfinden wollen. So begann das Recherchieren in diesem Jahr über Kokosnuss, Erdbeere, Melone, Papaya und Banane. Es werden alle herausgefundenen Informationen und Bilder zusammengetragen und anschaulich dargestellt. Unsere Schüler schreiben Texte, malen Bilder, suchen leckere Rezepte oder machen Vorschläge zu kleinen Experimenten. Sie nutzen dafür das Internet, verschiedene Bücher sowie gemeinsame Gespräche in den Lerngruppen. Alle Klassenstufen machen dabei mit, je nach den verschiedenen Möglichkeiten. Diese erarbeiteten Informationsblätter erhält das Rothenburger Unternehmen Marktfrisch, welches für 1 Jahr das Obst und Gemüse für die Hartauer Schüler und deren Küche unentgeltlich zur Verfügung stellt. Vielen Dank an dieser Stelle! Jede Klasse erhält als Anschauung und natürlich auch zum Kosten die Frucht des Tages. Es ist manchmal eine ganz schöne Herausforderung an die eigentliche Frucht zu gelangen. Mit Hammer und Bohrer waren beispielsweise unsere Kinder mit Begeisterung beim Knacken der Kokosnuss dabei. Besonderes Augenmerk wird auch auf die regionalen Anbauprodukte gelegt. Welches Obst oder welches Gemüse kann man in der jeweiligen Saison ernten und wo wird es angebaut? Zusammenfassend können wir sagen, dass dieses Projekt im Projekt eine interessante, sehr informative und wichtige Aufgabe darstellt. Die Schüler begreifen dadurch den umsichtigen Umgang mit den kostbaren Früchten unserer Natur. Birgit Kniesz


GRENZENLOS LERNEN

9

Schkolaner im Landtag

Chor der Schkola stellt sich in Cvikov vor

Im Rahmen ihres Gemeinschaftskundeunterrichtes unternahmen die Neuntklässler der Schkola Oberland eine Exkursion zum Landtag in Dresden. Eingeladen wurden sie von Heiderose Gläß, die für die Linke im Landtag sitzt und sich dort vor allem mit Gleichstellungspolitik und Bildungspolitik beschäftigt. Sie nahm sich Zeit, ihren jüngeren und älteren Gästen das Landtagsgebäude zu zeigen und ihre Fragen zu aktuellen Problemen zu beantworten. Die Schüler konnten am lebendigen Beispiel herausfinden, wie ein Landtagsabgeordneter arbeitet, erfuhr von Fraktionssitzungen, Arbeitskreisen und Plenarsitzungen, von Petitionen, Ausschüssen und Legislaturperioden. Auch die Debatte konnten sie von der Besuchertribüne aus verfolgen. Sie wunderten sich darüber, dass viele Redner ihre Reden ablasen und nicht alle Abgeordneten ganz aufmerksam zuhörten. Sie bekamen aber auch ein Gefühl dafür, wie hart eine solche Plenarsitzung ist, denn als die Schüler gegen sieben wieder an ihrer Schule ankamen, war die Debatte in Dresden längst noch nicht zu Ende. C.D.

Seit Beginn des Schuljahres gibt es wieder einen Chor für die größeren Schüler der Schkola Oberland. Zugegebenermaßen ist es mehr ein Gesangsensemble als ein Chor, aber die neun Sänger bewältigen bereits dreistimmige Sätze. Mit ihrer Leiterin Sophie Hassenrück haben die Schüler sowie eine sangesfreudige Kollegin begonnen, sich in einige Beispiele der Gospelliteratur einzuarbeiten. Zum Neujahrskonzert präsentiert der Chor einen afrikanischen Gospel „Syahamba“, das amerikanische Traditional „Amazing Grace“ und, damit die deutsche Sprache nicht zu kurz kommt, das beliebte Advents- und Neujahrslied „Stern über Betlehem“. C.D.

Offene Arbeit im Kinderhaus schafft Selbständigkeit und Eigenverantwortung bei den Kindern

Nach dem Mittagessen kommt der erholsame Schlaf in den liebevoll eingerichteten Räumen. Der eine wird gekuschelt, der andere bekommt das Händchen, der dritte blättert noch im Buch. Und so zwischendurch kommen die Kinder aus der Schule ins Haus, erledigen ihre schulischen Aufgaben und vertuen sich in den Räumen. Mit der Vesper und dem Spiel drin oder draußen wird der Tag beendet. Und so manche Mutti oder mancher Vati verbleibt gern noch ein bisschen im Zwergenhäusl. UW

Das Umgebindehaus in Lückendorf ist nicht nur ein schönes Umgebindehaus sondern auch ein Hort für Familie. Wenn es morgens noch dunkel ist, kommen die ersten Kinder in den Raum der Burg und Kinderküche. Dort spielen sie, bereiten das Frühstück in Ruhe vor und freuen sich auf die Kinder, die bis 9.00 Uhr nach und nach eintrudeln. Mit einem Morgenkreis wird begonnen, gesungen und gespielt. Dann geht es in die sogenannten Funktionsräume wie die Werkstatt, das Puppenzimmer, der Bastelraum, das Bällebad, der Turnraum. Was sie tun wollen, entscheiden die Kinder frei. Ein Bildchen an der Tür, zeigt, wo sie gerade stecken. Und dann geht es an die frische Luft, bei Wind und Wetter. Sowohl der Garten als auch das Gelände rundherum laden dazu ein. Und mehrmals im Jahr gehen die älteren Kinder auf ein Ständchen zu den älteren Lückendorfer und gratulieren zum Geburtstag.


INCLUSION UND INTEGRATION

10

Autismus, das geht alle an Alle verfolgten mit Spannung den Vortrag zum Thema Autismus. Denn unsere diagnostizierten Kinder haben es nicht nur mit unseren Lernbegleitern zu tun, sondern auch mit unseren Mitarbeitern im Servicebereich. Anschaulich mit Filmbeiträgen und Erklärungen konnte man nur einen kleinen Einblick in die Materie bekommen, da dies sehr facettenreich ist. Mit Tipps und Tricks im Umgang mit autistischen Kindern sind wir nun gewappnet. Als nächstes möchten wir dies auch für unsere Schüler und Eltern anbieten, damit Verständnis für Besonderheiten noch deutlicher gemacht werden kann. UW

Förderplan ist nicht gleich Förderplan

Immersionsmethode jetzt in der Schkola Lückendorf-Kita

Die Schkola versteht sich als Schule für alle, Leben und Lernen mit Vielfalt. Das bedarf hoher Kompetenzen im Umgang mit Vielfalt und Liebe zum Besonderen. In der Schkola haben wir 16 Schüler, die integriert werden. Denen aber auch unseren Begabten wollen wir mit Hilfe von Förderplänen gerecht werden und dies als nutzbares Instrumentarium verwenden. Eine Fortbildung zu dem Thema hat zunächst einen theoretischen Einblick gegeben, aber auch wer alles in einem Boot sitzen und an einem Strang ziehen muss. Ein Förderplan wird für das Kind erstellt und enthält vor allem die Stärken und die Schwächen, Mittel und Ziele, die kurzfristig und realistisch zu erreichen sind. Im Idealfall wird er von allen Parteien (Schule, Kind und Elternhaus sowie im gegebenen Fall Jugendamt, Förderschule) unterschrieben. Im Vordergrund steht das Kind. UW

Sprachelernen ganz nebenbei Unter Immersion versteht man in der Sprachwissenschaft und der Pädagogik eine Situation, in der Kinder, aber auch Erwachsene in ein fremdsprachiges Umfeld versetzt werden, in dem sie wie nebenbei eine fremde Sprache lernen. Anders als bei der Anwendung von Sprachlernmethoden folgt bei der Immersion der Erwerb der fremden Sprache ausschließlich den Prinzipien des Mutterspracherwerbs. Z. B. ist in den Niederländischen Antillen der Spracherwerb auf diese Weise eine alltägliche Selbstverständlichkeit. In Deutschland beträgt der Anteil der Kindertagesstätten, in denen Kinder eine Fremdsprache (außer Deutsch) durch Immersion erwerben können, noch weniger als 1%. (Quelle: Wikipedia) Seit dem 01.01.2012 ist Tereza als tschechische Pädagogin und Muttersprachler im Kinderhaus als Erzieherin tätig. Sie kennt das Kinderhaus bereits durch die Durchführung der Begegnungstage, ist somit nicht ganz neu. Gleichfalls sind einige tschechische Kinder aus den benachbarten Gemeinden Petrovice Gäste des Kinderhauses seit Januar. Die ersten Wochen zeigten bereits, dass voneinander und miteinander gelernt wird sowohl Deutsch als auch Tschechisch aber auch im Umgang und Einhalten von Regeln. Für den Kindergarten eine interessante und neue Herausforderungen, der sich das Team gern stellt und selbst täglich dazulernt. Eine Sprache ganz nebenbei lernen, andere Länder haben es uns schon vorgemacht und wir machen es nun auch. UW

Blick über den Tellerrand Am 23.3.12 werden die pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nutzen, um sich umzusehen, welche Wege andere Schulen gehen, um sich Anregungen und Eindrücke für die eigene tägliche Arbeit zu holen. Unter dem Titel „Blick über den Tellerrand“ besuchen wir drei interessante Einrichtungen. Die Laborschule in Dresden ist eine Schule in Freier Trägerschaft, eine Grundschule und Gymnasium mit einer Altersmischung ähnlich der in der Schkola Oberland. Sie lehnt sich an den Jena-Plan an und wird uns insbesondere Einblicke bieten in die Verbindung und den Übergang von Schule und Hort. Die Flämingschule in Berlin ist bekannt geworden durch den Film „Klassenleben“. Hier werden behinderte Kinder in den Unterrichtsalltag voll integriert, was Folgen hat für das Verhältnis der Beteiligten (Schüler, Lehrer, Eltern) untereinander. Das Futurum Vogtland in Mylau bei Reichenbach im Vogtland ist eine Schule in Freier Trägerschaft mit Grundschule und Gymnasium bei der die Themen angstfreies Lernen, altersübergreifender Unterricht, gemeinsames Lernen auch bei unterschiedlichsten Bildungsempfehlungen und selbständiges Lernen besonders im Fokus stehen. CZ Impressum Herausgeber: Schkola gGmbH Redaktionsanschrift: 02763 Zittau/OT Hartau, Untere Dorfstraße 6 Tel./Fax 03583 685031 · info@schkola.de · www.schkola.de Redaktionsleitung: Christian Zimmer Auflage: 2.000 Exemplare Gestaltung/Druck: Graphische Werkstätten Zittau GmbH · www.gwz.io Wir werden unterstützt von: Deutsche Bundesstiftung Umwelt, Software-AG-Stiftung, Euroregion Neisse/Nisa/Nysa, Land Sachsen, Landkreis Görlitz, Landkreis Bautzen, Europäischer Sozialfonds (ESF), Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), Bundesagentur für Arbeit, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), Aktion Mensch, Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe: 6.1.2012 Nächste Ausgabe: 10.2.2012


WIR STELLEN UNS VOR

11

Hallo, liebe Korax-Leser

Neue Mitarbeiter in der Schkola

Name: Nicole Binsch Alter: 23 Jahre Wohnort: Eichgraben Hobby: Volleyball

Kurz vor Redaktionsschluss löste ein Anruf aus dem Bundesverwaltungsamt in Bonn Freude aus. Der Schkola ist es gelungen, vier zusätzliche Stellen über das Programm Bürgerarbeit für die Arbeit mit den Kindern zu gewinnen. Das ist umso erfreulicher, als seit einem Jahr die Zuschüsse für begleitendes Personal über die Tauris-Stiftung und seit Januar auch über den Landkreis deutlich zurückgegangen sind. Die neuen Mitarbeiter werden an verschiedenen Standorten eingesetzt. In der Schkola Lückendorf soll jemand Projekte rund um den Bereich der gesunden Ernährung anbieten, mit den Kindern Gartenkräuter anbauen und Gerichte zubereiten. In Ostritz wird Zusätzliches rund um den Computer angeboten. Hier sollen die Schüler zukünftig mehr Möglichkeiten haben, sich mit neuen Medien auseinander zu setzen und sie sinnvoll einzusetzen. In Jonsdorf kommt eine Verstärkung für die Schülerbibliothek um diese wieder zu beleben. Und in der Schkola Oberland wird sich dem Thema Inclusion aus Sicht unserer Schüler angenommen. Ein für einen weiteren Antrag der Schkola, bei dem Aktionen rund um das Umgebindehaus in Ebersbach im Mittelpunkt stehen, ist der Ausgang noch offen. Zum Redaktionsschluss lagen die Bescheide noch nicht schriftlich vor, dennoch gehen wir davon aus, im nächsten Korax unter der Rubrik „Wir stellen uns vor“ mindestens vier neue Gesichter vorstellen können. CZ

Seit dem 06.02.2012 bin ich in der Schkola gGmbH tätig als Assistentin der Geschäftsleitung. Ich habe an der Hochschule Zittau Görlitz Betriebswirtschaftslehre mit der Vertiefung Marketing, Führung, Personal studiert. Beendet habe ich mein Studium im Januar diesen Jahres. Über die Chance, meinen Berufsstart in der Schkola gGmbH zu absolvieren, bin ich sehr glücklich. Anzusprechen werde ich hauptsächlich in Ebersbach sein. Seit nun ein paar Wochen habe ich die Schkola näher kennenlernen können. Unteranderem habe ich einen Unterrichtstag der Korax-Klasse miterlebt, das leckere und vor allem gesunde Essen der fleißigen Köche der Küche in Hartau probiert, die Schkola Ostritz durch zwei sehr angagierte Mädels entdeckt, die Ebersbacher Schkola durch viele nette Mitarbeiter erkundet und, und, und. Ich blicke auf sehr spannende und spaßige erste Wochen zurück und freue mich auf viele weitere.

Wir brennen jetzt selbst ... Die ersten Exponate sind fertig. Aus Ton entstehen viele Dinge. Ob im Unterricht oder am Nachmittag im Angebot, mit dem Material Ton zu gestalten, gefällt allen großen und kleinen Schkolanern. Gestalten, trocknen, brennen, glasieren, brennen, fertig. Danke der Allianz und dem Kinderhilfsfond – Manu und Kerstin

1. Skibörse im November 2011 Unsere 1. Skibörse verlief noch etwas verhalten. Dennoch wechselten einige Ski Ihre Besitzer und wir möchten uns bei allen bedanken, die uns bei unserem Vorhaben unterstützten. Wir freuen uns besonders darüber, dass wir aus dem Erlös 50 Euro dem Skilager überreichen konnten. Wie wir alle sehen können, freut sich auch Honza sehr darüber. Er wird dafür die Samstags-Tagesliftkarten für die fortgeschrittenen Ski- und Snowboarder kaufen. Jörg Schulz und Kerstin Hähnel vom Förderverein Oberland

Der Osterladen lädt wieder ein! Vom 26.-30.03.2012 Reichenberger Straße in Zittau Im Angebot: die „Sonnenkollektion“, Vasen, Schalen, Füllhörner in Leuchtorangegelb und Pflanzschilder mit Tierund Pflanzmotiven sowie Ostereier, Rutenbesen (Tradition aus Tschechien), gebackene Osterlämmer und VIELES mehr

2012 – und der Förderverein Schkola Oberland e.V. MÄRZ

Samstag, dem 31.03. ist Schkola-Frühjahrsputz, und wir vom Verein unterstützen praktisch, organisatorisch und finanziell die Aktion. Im Mittelpunkt soll der Aufbau des Garten-Spielgeräte-Hauses stehen.

APRIL

Das Vorschulcafé startet wieder für Eltern und Großeltern, die während der Vorschule auf unsere zukünftigen Erstklässler warten. Wir bieten Tee und Kaffee und Schkola-Eltern stellen Kuchen zur Verfügung.

MAI

Beim Karasekfest in Seifhennersdorf darf die Schkola nicht fehlen! Hier sind so viele Familien mit ihren Kindern zu Gast von beiden Seiten der Grenze.

JUNI/JULI Wir organisieren wieder das Abschluss-Zelten-Wochenende und haben schon besseres Wetter als letztes Jahr bestellt! Freun’ uns schon wieder auf die Silberteiche bei Nacht und die Gitarrenklänge am Feuer! AUGUST

Wir begleiten die Organisation der Schuleintrittsfeier, denn die Bewirtung von ca. 350 Schuleintrittsgästen ist keine leichte Aufgabe für die Eltern der jetzigen Erstklässler. Nach guten Erfahrungen im letzten Jahr, werden wir sicher wieder Zelt und Bänke ausleihen.

Regelmäßig sind natürlich innerschulische Anliegen Thema in den Vorstandstreffen. Wir sind fast alle Schkola-Eltern und sprechen z.B. über Lerninhalte und deren Umsetzung und Erfahrungen. Wir werten aus, was andere Eltern an uns herantragen. Ergebnisse werden an die Schulleitung weitergegeben. Wir verstehen uns als Elternvertreter und sind offen für eure Mitteilungen! Wir sind erreichbar unter Schulstraße 13 in 02730 Ebersbach, FV-SchkolaOberland@gmx.de oder unter 035877 88131. Und unser Konto ☺ unter: SPK Oberl./Niederschl., 850 501 00, 3000 085 512


PROJEKTE – AKTIONEN – UMWELT ERLEBEN Ein Umweltkleinprojekt – Energie erleben und verstehen Unsere Manni-Klasse der Schkola Ostritz durfte am Freitag, den 18.11.11 zum ersten Mal einen Blick in den Physikunterricht werfen. „Energie erleben und verstehen“ nannte sich das Kleinprojekt, welches Frau Traub von der Deutschen Umweltaktion e.V. moderierte, die eigens zu diesem Zweck in unserer Schule verweilte. Das Ziel dieses Projektes besteht darin, Kindern in Schulen den bewussten Umgang mit Energie näher zu bringen. Diese Aktionen werden unter anderem von Firmen wie Siemens finanziell unterstützt. Am Anfang ging es zunächst für unsere Schüler in einer „Aufwärmrunde“ darum, elektrische Geräte in Form von Pantomime vorzuspielen und zu erraten. Im Anschluss setzte Frau Traub das Modell einer Dampfmaschine ein, an dem sie uns die Arbeitsweise eines Kraftwerkes erklärte. Sie entzündete einen Brennstoff und erhitzte damit das Wasser im Kessel der Dampfmaschine. Als Frau Traub daraufhin das Ventil der Dampfmaschine öffnete, konnte der Wasserdampf entweichen. Der erzeugte Strom trieb ein Schwungrad an, und über die leuchtende Glühbirne konnten unsere Schüler sehen, wie hier Strom erzeugt wurde. Im weiteren Teil des Projektes erweiterten wir unser Wissen über die Funktionsweise von Solarzellen sowie die Auswirkungen von zuviel CO² auf die Atmosphäre. Es war schön zu beobachten, wie aktiv sich unsere Schüler aufgrund ihres bereits vorhandenen Vorwissens in diesem Kontext mit einbrachten. Zum Ende dieses interessanten Projektes füllten wir noch einen kleinen Lückentext über die Funktionsweise von Kraftwerken aus.

12

Wir erlebten einen spannenden und ereignisreichen Vormittag. Natürlich erfreute sich das Dampfmaschinenmodell besonderer Beliebtheit, an dem wir „hautnah“ die Erzeugung von Strom und Energie verfolgen konnten. Thomas Serwecinski, LB/Manni-Klasse

Krakonoš erwartet sie noch

Zusammenhalt durch Teilhabe

Kurz vor dem Redaktionsschluss fuhren 30 Kinder der Schkola Oberland und Ostritz ins Isergebirge, um am Ende vom Krakonoš die Schneetaufe zu bekommen. Die ersten Stunden waren für die Skilernenden und Fortgeschrittenen genauso erfolgreich wie für die Snowboarder. Dank perfekter Organisation und den geduldsamen Skilehrern Honza, Frank und Kristyna und Jörg, dem unermüdlichen Vati (für Transport und Motivation zuständig), verleben die Kinder körperlich anstrengende aber wunderschöne Tage auf den Pisten rund um Albrechtice. Schüler aus dem Skilager 2012

Am Dienstag, dem 17.01.12 war die Auftaktveranstaltung des Projektes „Zusammenhalt durch Teilhabe“ der Stadt Ebersbach-Neugersdorf. Ziel ist es, Politik an Jugendliche heranzubringen und sie mitgestalten zu lassen für ihren Ort. Möglichkeit der Umsetzung ist zunächst nach der Methode Planspiel (versch. Rollen vom Bürgermeister bis zum Rentner oder Unternehmer), dies spielerisch erlebbar zu machen, um dann auch evtl. ein Jugendparlament aufzubauen. Die Umsetzung soll schulübergreifend und freiwillig im Nachmittagsbereich stattfinden. Aber das ist noch offen, die Jugendlichen trafen sich am 08.02.12 um 16.30 Uhr in der Andert-Mittelschule ohne Schulleiter und Lehrer. Herr Noack und Stefanie Siemon von kib (Planspielmethode, …) sowie ein Leiter der Gruppe sollen den Jugendlichen Beiseite stehen. Gesucht wurden kommunalpolitische Themen und auch die Methode für das Projekt von den Jugendlichen. Das Projekt kann verschiedenartig ablaufen: 1 Tag, 1 Woche, wöchentlich 1 ganzes Jahr, Projekttage, … Auch das sollte von den Jugendlichen bestimmt werden. Ergebnis offen. UW

„Lesen gefährdet die Dummheit“ Schülerzeitung zu Besuch in der SZ-Stelle in Ebersbach

Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten. Aldous Huxley

Ein Platz für den Hund in der Ecke fiel als erstes den Schüler der GTA und Gilde Schülerzeitung auf, bevor sie hinter den Schreibtisch von Romy Kühr schauten und Fragen stellen konnten. Der Besuch ist Teil des Ganztagsangebotes der Schkola Oberland und führte in die journalistische Tätigkeit ein. Gleichfalls wurde der Termin genutzt, um ein Feedback von einem Profi zur eigenen Schülerzeitung zu bekommen. Romy Kühr ist freie Mitarbeiterin und für den Raum EbersbachNeugersdorf zuständig. Das Interview von ihr kann man im neuen Tintenklex, der Schülerzeitung der Schkola Oberland, lesen. UW

Liebe Eltern, in Hartau suchen wir ab sofort wieder Eltern, Omas und Opas, Tanten und Onkel, ... die Lust und Zeit haben mit einigen unserer Schüler an den Montagen und Freitagen in die Christian-Weise-Bibliothek zu fahren oder als Leseomas, -opas, -mamas, -papas in die Schule zu kommen, um unseren Schülern vorzulesen. Wenn Sie Interesse haben, melden sie sich doch bitte in unserem Schulbüro. Wir melden uns dann bei Ihnen zurück. Es danken schon jetzt die Schüler und Lernbegleiter der Schkola Hartau


PROJEKTE – AKTIONEN – UMWELT ERLEBEN

13

Chatroom in Ebersbach

Hartauer Kinder zum Ostritzer Waldtag

Voller Spannung erwarteten die Schüler ein Gastspiel der Theatergruppe Jonsdorf. Das Plakat verführte bereits zu Spekulationen: Stühle und dahinter ein überlebensgroßer Bildschirm (gemalt auf ein Laken) als einzige Requisiten. Würden die Schüler es schaffen, dieses karge Bühnenbild zum Leben zu erwecken? Die ca. 60 Schüler der Klasse 7-9 verfolgten das Geschehen auf der Bühne mit hoher Aufmerksamkeit. Die war auch nötig, denn wie in einem echten Chatroom verfolgte das Publikum die Unterhaltungen der Schüler, des selbstmordgefährdeten Jimmy und seiner wahren und falschen Freunde, die ihn aus Überdruss und Langeweile in den Tod treiben bzw. sein Leben retten wollen. Das Stück zeigte mir als Lehrer eindrücklich, wie schwer es sein kann, einen verzweifelten und verletzlichen Jugendlichen zu erreichen. Es überraschte mich die Fähigkeit sowohl der Schauspieler aber auch des Publikums, den Figuren zu folgen, sich einzufühlen, ohne dass es großer „Action“ auf der Bühne bedurft hätte. Jakob Höfig schrieb im Namen seiner Klasse einen Brief an die Schauspielgruppe: „Das Stück, das ihr bei uns in Ebersbach aufgeführt habt, wurde allseits gut aufgenommen und bewundert. Wir freuen uns, dass ihr hier gewesen seid und dieses Theaterstück vorgeführt habt. Besonders gut wurde die Darstellung der Charaktere, die spontane Art der Schauspieler und die Spielweise ohne Requisiten in den Diskussionen bezeichnet. Doch die Ehre gebührt nicht nur den Schauspielern sondern auch der guten Leitung des Theater-GTAs. Das Thema wurde sehr gelobt, rief aber auch einige Fragen wach: Wie geht es mit Jimmy weiter und wer überredet einen Fremden aus Langeweile zum Selbstmord? Die in den hinteren Reihen sitzenden Personen konnten der Handlung auch nicht immer folgen, da manchmal etwas zu leise gesprochen wurde. Das Ende, so die allgemeine Meinung, war im Gegensatz zum Rest des Stückes zu kurz!“ Conny Lehmann, die Leiterin der Theatergruppe erklärte in ihrer Antwort die Fragen der Ebersbacher Schüler: „Den Schluss haben wir gekürzt, es hätte sich noch ewig hingezogen, der Junge hätte Selbstmord begangen, aber den Schauspielern war wichtig, das Stück zwar mit Achtungszeichen, aber positiv mit Perspektive enden zu lassen.“ Sie freue sich, schrieb sie, dass es gelungen sei, auf das Thema aufmerksam zu machen, vor allem, weil sich die Schüler das Stück selbst ausgesucht und auch zur Problematik schneller einen Zugang gefungen hätten als die Leiterin. Sie erklärt das damit, dass es viele junge Leute gebe, die aus Langeweile, Nichtgeliebtwerden usw. im Internet rumhängen und andere mobben. C.D. Ebersbach

Birgit Deckwart und ich hatten in einem Gespräch die Idee eines gemeinsamen Waldtages und so wurde unsere Hartauer Umweltgruppe von der Schkola Ostritz zum Waldtag eingeladen. Am Freitag, dem 27.01.2012 war es dann so weit, 8 Uhr fuhren wir zu acht Richtung Ostritz, während dort bereits ein Morgenkreis stattfand. Angekommen, liefen wir nach einer herzlichen Begrüßung mit 37 Ostritzer Kindern gemeinsam los. Fast eine Stunde später hatten wir dann das vorbereitete Waldstück erreicht – die Ostritzer hatten dort bereits bei früheren Waldtagen Sitzgelegenheiten aus Ästen gebaut. Nun wurde erst einmal gefrühstückt und die Gruppen eingeteilt, wobei zwei bzw. drei Hartauer Kinder in je eine Ostritzer Gruppe aufgenommen wurden. Nach anfänglicher Schüchternheit und langsamen Kennenlernen funktionierte die Zusammenarbeit gut. Die Aufgabe war der Bau von Futterkrippen, auf und an denen mitgebrachte Nüsse, Äpfel, Möhren, Körner, Meisenknödel und -ringe verteilt werden sollten. Dabei entstanden viele verschiedene Futterstellen, die liebevoll mit allem befüllt wurden, was ein Waldtier fressen könnte. Die kalten Füße wurden auf dem Marsch zurück in die Schule und bei einem kurzen Spiel auf der Biberburg aufgewärmt. Hierbei gab es viel zu erzählen und ich denke, es wurden einige neue Freundschaften geschlossen. Hungrig von der Arbeit ging es dann mit dem Bus zurück nach Hartau zum Mittagessen. Vielen Dank an die Ostritzer für diesen schönen und erlebnisreichen Tag! S. Drechsel

Im Dunkeln ist gut Lesen

Sammeldrache Leere Druckerpatronen und alte Handys bitte in der Schkola Ostritz abgeben! Die Schkola Ostritz sammelt im Rahmen der Aktion „Meike – der Sammeldrache“ leere Druckerpatronen (Tinte und Toner) und alte Handys. Damit wird sowohl ein Beitrag für die Umwelt geleistet (fachgerechte Entsorgung, Ressourcenschonung durch Recycling) als auch die Schkola unterstützt. Denn für alle abgegebenen Patronen und Handys gibt es GUP´s (Grüne-Umwelt-Punkte), die man in tolle Produkte (Lehrmaterial, Bastelmaterial etc.) umwandeln kann. Die Aktion wird durch die Interseroh GmbH gemeinsam mit der Stiftung Lesen umgesetzt. Bitte geben Sie die Druckerpatronen (keine Tintentanks) oder alte Handys einfach in der Schkola (Hausmeister oder Büro) ab. Die Kinder, der Förderverein und die Schule dankt es Ihnen! Vielleicht arbeiten Sie ja in einem größeren Betrieb und könnten Druckerpatronen sammeln?! Dann wenden Sie sich bitte an die Schkola. Wir können Sammelboxen auch in anderen Betrieben aufstellen, die dann für Ostritz sammeln.

FridOLLIn der Olli-Klasse zum Lesen erweckt. In der Nacht vom 20. zum 21.01.2012 ist im Lernhaus Kretscham der Schkola Hartau FridOLLIn, der Lesewurm, entstanden. Zuvor hatte er nur einen Kopf mit Augen und Lesebrille, aber jeder Leser der Olli-Lerngruppe hat mit Wolle, Nadel und Geschick ein Teil des Körpers zur Lesenacht hergestellt. Ein Lesenest im Klassenraum der Olli-Klasse ist erst eine Woche zuvor neu entstanden, dort soll FridOLLIn einziehen. Eltern und Lernbegleiter haben diese Lesenacht organisiert. Von 19.00 Uhr bis in die Nacht lasen Eltern zusammen mit Kindern. In kleinen Gruppen haben sich die Jungen und Mädchen mit ihren Kindern aus der Förderschule Großhennersdorf für viele Lesestunden mit Isomatte und Taschenlampe ihren selbstgewählten Büchern gewidmet. Lesen bis zum Einschlafen. Eltern der Olli-Klasse


PROJEKTE – AKTIONEN – UMWELT ERLEBEN

14

Projekt Kinder kochen für Kinder Seit Juni führen wir in der Schkola Hartau das Projekt Kinder kochen für Kinder durch. Unterstützt wird dieses durch Marktfrisch Rothenburg, die uns für 1 Jahr kostenlos Obst und Gemüse zur Verfügung stellen. Im November konnten wir verzeichnen, dass alle Kinder mindestens einmal jedoch viele bereits zwei- bis dreimal an dem Projekt teilgenommen haben. Es sind täglich immer vier Schüler in der Küche tätig. Es ist zu bemerken, dass den Kindern die Abläufe in der Küche bekannt und vertraut sind. Erklärungen sind nur noch selten von Nöten. Auch der Umgang mit Küchengeräten wie der Spülmaschine und den Kochutensilien ist bereits geläufig. Eine Erklärung durch Frau Yvonne Kahlich benötigen nur noch einzelne Schüler. Die Motivation der meisten Kinder, in der Küche tätig zu sein, ist sehr hoch. Neben der Kochtätigkeit wurde in diesem Monat Marmelade aus verschiedenen Früchten, wie Erdbeeren, Brombeere, Himbeere, Ananas oder Johannisbeere gekocht. Auch die Vesper bereiten wir mit den Kindern vor, es sind immer frische Obst- oder Gemüsesorten und verschiedene Aufstriche dabei. Eltern haben auf mündliche Anfrage positiv zu dem Projekt und auch die Umsetzung positioniert. Schwierigkeiten sahen einzelne mit dem Unterrichtsstoff, der verloren gehen kann, wenn sie solange am Projekt arbeiten. Diese Bedenken konnten aufgelöst werden, da der Wissenserwerb als sehr hoch eingeschätzt wird. Täglich wird die Frucht des Tages präsentiert und als Frucht mit allen Sinnen wahrgenommen. Die Ergebnisse sind in einem Ordner verankert. Yvonne Kahlich, Projektverantwortliche

Musik lag in der Luft und begrüßte das Jahr 2012 Mit magischem Tanz begann das diesjährige Neujahrskonzert in Cvikov, im Hotel Sever und stimmte in einem bunten Mix von Gedichten und Theater, Instrumentalmusik und Tänzen, Rock und Pop und Classic das neue Jahr ein. Im dreistündigen Marathon blieb ein gutes Gefühl zurück. Eröffnet hat Frau Eva Bartoňová, stellvertretende Ministerin für Bildung das Event des Schkola-Schulverbundes. Die Spenden gehen an das Kinderheim in Krompach (wer noch spenden möchte, kann dies gern im Schulbüro hinterlassen, wir leiten es sofort weiter). UW


PROJEKTE – AKTIONEN – UMWELT ERLEBEN

15

So ein Theater Vor knapp 2 Jahren sprach mich meine tschechische Kollegin, Eva Kolmanova, an, ob wir gemeinsam mit tschechischen und deutschen Kindern ein Theaterstück einstudieren wollen. Über „Comenius“, eine Institution, die die deutsch-tschechische Zusammenarbeit vor allem im Kinderbereich fördert, hatten wir die Möglichkeit ein Projekt zu beantragen, um finanzielle Mittel zur Förderung zu erhalten. Die Idee war schnell geboren, die Arbeit danach schon weitaus aufwendiger. Ein Antrag musste ausgefüllt werden. Viele Treffen waren dazu nötig. Aber es lohnte sich – wir erhielten die Förderung. Nun begann der nächste Teil. Auf tschechischer und deutscher Seite wurden Theatergruppen gebildet, die sich zu kleinen und großen Proben trafen. Erster Höhepunkt war die Aufführung zur Schuleinführung 2011 in Hartau (siehe KORAX Ausgabe 11/2011). Es gab einen Auftritt auf der „Via Regia“ in Görlitz und vor allen tschechischen Eltern. Die Reaktionen des Publikums waren teilweise für uns sehr überraschend. Es gab viel Lob für die Arbeit der Kinder und die Umsetzung des Stückes. Das motivierte vor allem auch die kleinen Schauspieler. Immer noch gibt es Anfragen, ob wir das Stück spielen können. Wir werden in Großhennersdorf vor den Schülern und Mitarbeitern der Schule für geistig Behinderte auftreten und noch einen Auftritt in Hrádek oder sogar Liberec planen. Selbst von den Kindern kommt die Frage, ob wir das Stück weiter spielen. Sie lieben ihre Rollen und genießen es mit den tschechischen Kindern zu spielen. So ist das entstanden, was wir uns zu Beginn des Projektes gewünscht hatten – eine tiefere Verknüpfung unserer Kinder aus Tschechien und Deutschland. Am 5.01.2012 waren wir im Traumpalast eingeladen. Wir spielten vor allen Kindern der Mittelherwigsdorfer Grundschule. Vor solch einem Publikum hatten wir noch nie gespielt. Der Theaterdachboden im Traumpalast stellte für uns eine perfekte Atmosphäre und Raumgröße dar. Alles war fremd, Raum und Besucher. Nun sollte sich zeigen, wie fest alles saß, wie gelassen die kleinen Akteure mit ihrem Lampenfieber umgehen können. Am Tag zuvor hatten wir einen Vormittag lang Zeit, alle Abläufe, Texte, Lieder und Tänze mit den tschechischen Kindern „hoch zu holen“. Eine Stunde am Tag des Auftrittes musste ausreichen, um die Requisiten aufzustellen, die Kostüme zu verteilen und ein „Warmup“ auf der Bühne zu probieren. Dann ging es schon los! Die Schauspieler meisterten ihre Aufgabe perfekt. Das Publikum war toll. Zwischenapplaus gab allen immer mehr Mut sich noch zu steigern. Alle Übergänge klappten und die witzigen Stellen regten die Zuschauer zum Lachen an. Ein gelungener Auftritt, der Mut zur Weiterführung des Projektes macht. In diesem Schuljahr kommt Teil 2. So viel sei verraten. Wenn alles klappt, hat die Zahl Sieben eine besondere Bedeutung in unserem nächsten Stück! Annett Holz

Schkola Ebersbach auf Platz 2 beim Floorballturnier Am Montag, den 07.11.2011 war die Unihockeygruppe der Schkola Ebersbach zum Kreisfinale nach Löbau gefahren. Endlich konnten die vielen Stunden des Übens im Wettkampf umgesetzt werden. Alle Teilnehmer waren gespannt auf ihre sportlichen Mitstreiter im Kampf um Kreistitel und Plätze. Der Erstplatzierte dieser Runde konnte zur nächsten Runde nach Görlitz fahren. Aber die Mitbewerber waren erfahrene Schüler aus dem Sportgymnasium Löbau und Seifhennersdorf sowie aus der Zittauer Burgteichschule. Die Schkola Jonsdorf und die Mittelschule an der Weinau hatten leider kurzfristig abgesagt. Gespielt wurden 15 Minuten, die Schiedsrichter waren knallhart in ihren Entscheidungen und gerecht. Zum Ende der Turnierzeit stand fest: 1. Platz Löbau, aber der 2. Platz ging an die Schkola Ebersbach mit ihren Aktiven Schulz Max, Jakob Höfig, Johann Pohl und Jakob Pohl. Das wichtigste waren aber die Mädchen, jede Mannschaft musste während des Spiels mit mindestens 2 Mädchen auf dem Spielfeld sein. Dies machten Rica und Laura Maurer, Elisabeth Gocht und Laura Wunderlich ganz „professionell“, im ständigen Wechsel, mit viel spielerischen Verständnis brachten sie sich in das Spiel mit ein. Das Ergebnis war für alle eine Bestätigung ihres Trainingsfleißes, aber auch ihrer Disziplin.

Die Hartauer Musicalgruppe sucht einen kreativen Helfer(in), der Lust und Zeit hat, bei der Ausstattung der Schauspieler mit Kostümen mit zu wirken. Wir studieren ein Zirkusmusical ein und brauchen Ideen für eine praktische Umsetzung von Tierkostümen. Bitte bei Annett Holz oder Kristin Borostowski in der Hartauer Schkola melden! Tel. 03583 685031


PROJEKTE – AKTIONEN – UMWELT ERLEBEN

16

Die Weihnachtsparty der Manni-Klasse Die Kinder der Manni-Klasse der Schkola Ostritz hatten beschlossen, am Mittwoch, den 21.12.2011 ihre Weihnachtsfeier zu veranstalten und anschließend in der Schule zu schlafen. Da galt es, im Vorfeld einiges vorzubereiten. Also teilten sie sich in Gruppen ein, die für die verschiedenen organisatorischen Dinge verantwortlich waren. Die erste Gruppe kümmerte sich um das Klassenzimmer. Sie mussten Weihnachtsschmuck und Tischdecken für das Kaffeetrinken mit den Eltern besorgen und hatten weiterhin die Aufgabe, das Zimmer nach dem Abendbrot in einen gemütlichen Schlafraum für alle umzuwandeln. Die zweite Gruppe war damit beschäftigt, den Hortraum in eine Disco mit Bar umzuwandeln und entsprechende Besorgungen zu erledigen. Die dritte Gruppe war für unsere Küche verantwortlich, die für das Abendbrot, das Frühstück aber auch als Kino genutzt wurde. Also war auch hier eine gute Logistik erforderlich. Die anderen drei Gruppen kümmerten sich ums Pizzabacken, ums Einkaufen und um verschiedene Spielangebote. Als nun der Mittwoch kam war die Aufregung groß. Allerdings musste vor der Frühstückspause noch ein Mathetest geschrieben und anschlie-

Weihnachtsfeier der Max-Klasse

ßend eine Fragebogen zur Einschätzung des bisherigen Schuljahres ausgefüllt werden. Doch dann konnte die Mannis nichts mehr halten. Fleißig machten sich alle an die Arbeit. Die verschiedenen mitgebrachten Utensilien wurden angebracht, die Kaffeetafel, der DJ-Pult und die Bar aufgebaut, eingekauft und so weiter. Jeder erledigte seine selbstgewählte Aufgabe hervorragend. Als um zwei die ersten Eltern erschienen, staunten sie nicht schlecht. Das Klassenzimmer hatte sich zu einem weihnachtlichen Raum mit Kerzenlicht, Kaffee- und Räucherkegelduft verwandelt. An einem Tisch konnten die Eltern und Lernbegleiter Weihnachtssterne unter Anleitung der Kinder basteln. Zur großen Freude aller besuchten auch Christiane und Theodor das Kaffeetrinken. Ebenfalls brachte Thomas Benita und Konrad mit. Manche Eltern fühlten sich so wohl, dass sie gegen 18.00 Uhr von ihren Kindern nahezu „rausgeschmissen“ werden mussten. Um 17.00 Uhr begann bereits die erste Kinovorstellung in unserer Küche. Der Beamer zeigte „Nachts im Museum 2“. Nach dem Film eröffnete der Partyraum, den die Kinder zuvor schon für verschiedene Spiele nutzten. An der Bar wurden leckere Shakes mit dem Mixer aus frischem Obst und Milch zubereitet und die DJ’s spielten Musik, bei der für jeden etwas dabei war. Die Pizzabäcker mussten jetzt fleißig sein und backen und die Verantwortlichen für die Küche hatten die Aufgabe, das Kino wieder in einen Speiseraum umzuwandeln. Das alles, während in der Disco schon

Zum Nikolaustag war es bestellt – die Max-Klasse traf sich in der Sterne-Welt. Nach Herrnhut ging die Reise schnell, dort strahlten viele Sterne unglaublich hell. Die Geschichte vom Stern wurde uns erklärt, in Wort und Film – das war nicht verkehrt. 25 ist die magische Zahl, da bleibt keine andere Wahl. 17 große und 8 kleine Zacken, alle gefertigt ohne Macken. Der größte Stern, der je gebaut, hängt in Herrnhut und wird nie verstaut. Mit 2,20 m sendet er seine Strahlen ins Land und ist vielen Menschen bekannt. Auch wir bastelten uns dann Ecken, unser Stern ist schön – muss sich nicht verstecken. In unserer Klasse stimmt er uns nun ein, wie schön kann die Adventszeit sein.

fleißig gefeiert wurde. Gegen 19.30 Uhr gab es die leckere Pizza. Allerdings wurde festgestellt, dass die Einkaufsgruppe zu wenig gekauft hatte. Daher gingen zwei Kinder zur Dönerbude nebenan und holten noch Käse, der dann mit Salami und Brot in den Ofen geschoben wurde. Die überbackenen Schnitten schmeckten manchen Kindern fast noch besser als die Pizza. Nach dem Festmahl konnte die Party richtig losgehen. Es wurde getanzt und gefeiert, gequatscht und gelacht. Gegen 21.30 Uhr begann die zweite Filmvorführung. Dieses Mal lief der Streifen: „Die sieben Zwerge“. Im Anschluss daran machten sich alle bettfertig und richte-

Ein Dankeschön an die Mitarbeiter der Sterne-Manufaktur in Herrnhut, die sehr geduldig all unsere Fragen beantworteten. Zu einer richtigen Weihnachtsfeier gehört natürlich ein gemütliches Kaffeetrinken. Wir fuhren nach Großhennersdorf, wo wir eine kleine Turnhalle im Katharinenhof nutzen durften und einige Muttis schon alles liebevoll hergerichtet hatten. Nach den vielen Leckereien und dem Schmettern einiger Weihnachtslieder gab es auch noch Geschenke. Der Weihnachtsmann hatte für jeden ein passendes Buch herausgesucht. Wir freuen uns auf das Vorlesen im Unterricht. Antje, Cathrin und die „Mäxe“

ten ihre Schlafplätze ein. Das Gemurmel ließ schnell nach, ich las noch eine schöne Geschichte von Astrid Lindgren vor und alle schliefen gegen Mitternacht fried-

Umgebindehaus

lich und zufrieden ein. Vielen Dank an alle Eltern, die bei der Vorbereitung dieses wirklich schönen Festes mitgewirkt haben. Ein ganz besonderer Dank gilt Christine, die unermüdlich für einen reibungslosen Ablauf der Feier gesorgt hat und den Kindern mit Rat und Tat zur Seite stand.

Frank Schömann

Vermessen, zeichnen, Entwürfe am Computer zeichnen – seit Ende 2010 arbeitet die Baugilde der Schkola Oberland angeleitet von Ralf Fermmer am Umgebindehaus. Herausgekommen sind Zeichnungen und Entwürfe, vor allem aber Kenntnisse im Umgang mit historischer Bausubstanz, modernem Messwerkzeug und einem professionellen CDA-Programm.


ÜBER UNS BERICHTET

17

PROJEKTE – AKTIONEN – UMWELT ERLEBEN Herr Fuchs wollte nicht singen Zu Besuch im Märchenwald waren die Kinder zum Rodelfasching in Lückendorf. Ein buntes Treiben war auf dem Hang am Feuerlöschteich der Gemeinde Lückendorf. Und ein Krach, welcher Herrn Fuchs so gar nicht behagte. Dazu sollte auch noch gesungen werden, ließ Frau Elster verlauten. Schnell war das Gesangsbuch verschwunden. Herr Fuchs wusste von nichts. Aber die Kinder rund herum konnten es gerade biegen und fieberten dem Geschehen mit ... Zum wiederholten Male haben die Freiwillige Feuerwehr, die Laienspielgruppe und die Schkola-Kita Lückendorf zum bunten Faschingstreiben eingeladen. Die Vorbereitungen am Morgen hatten sich gelohnt, Würstchen und Glühwein, Tee und Kuchen oder Fettschnitten sorgten für leibliche Wohl umrandet mit entsprechender Musik. Viele Besucher aus Lückendorf und den umliegenden Gemeinden kamen zum Rodeln, Feiern und zum Auftritt der Laienspielgruppe… Herr Fuchs hat dann mit seinen Freunden doch noch zusammengesungen und alle anderen mit. Ende gut alles gut. Im nächsten Winter wieder. UW In Lückendorf ist Schnee gefallen Text: Friederike Pietschmann, Melodie von Skip to my Lou In Lückendorf ist Schnee gefallen Kommt mal her, wir sagen’s allen Wir woll’n zum Rodelfasching geh’n, Denn dort gibt es viel zu seh’n.

Ref.: Lückendorf! Schau Hellau! (3x)

Kommt, macht alle mit. Keiner hat heut Langeweile, den Berg geht es hinab mit Eile Sultan, Räuber, Känguruh, sag, mir mal: „Wer bist denn du?“ Das Hochwaldmännlein lädt euch ein, bei Spiel und Spaß dabei zu sein. Schlittenfaffel, Schanzenspringen Und dies Liedlein mitzusingen.

Das Schneemobil mit viel Geschnauf Zieht uns froh den Berg hinauf. Wenn wir wieder selber laufen, kommen wir dann auch in’s Schnaufen.

... wenn’s Rauchermannl nabelt ... und es hat wieder genebelt – im Weihnachtsladen in Zittau. Dieses Mal hatte die Schülerübungsfirma „made by fantasie“ bereits im Vorfeld begonnen, die Waren zu planen, zu erfassen und auszupreisen. Die Ausgestaltung lag in den Händen des Kreativteams, so dass pünktlich am 5. Dezember die Ladentür geöffnet werden konnte. Auf Facebook konnten die Waren bereits einen Monat zuvor bewundert werden, über die Highlights wurde währenddessen immer berichtet. Neben fünf Erwachsenen, welche sich aktiv in die Vorbereitung und Durchführung den Kindern und Jugendlichen zur Seite gestellt hatten, waren zahlreiche SchülerInnen mit Begleitern aus Ostritz und dem Oberland in Zittau zum Verkauf. Diese gute Zusammenarbeit, die Freude der Kinder an unserem Laden hat uns das bisher beste Ladenergebnis „beschert“. Herzlichen Dank allen „Zulieferen“, Helfern und Begleitern, auch für die Geduld, wenn manches immer noch verbesserungswürdig ist. Vielen Dank an das Ehepaar Grebasch für die Bereitstellung des Ladens und die tolle Betreuung. Der kommende Osterladen wirft seine „Schatten“ bereits voraus, es werden bereits wieder interessante Ideen ins Auge gefasst, neue Entwicklungen ausprobiert. Eines können wir aber jetzt schon verraten, es gibt einen Verkaufstag der „Keinohrhasen“ (Andreas Geisler, Thomas Tannert, Lars Albert). Ines Eßer

Eltern und ihre Kinder schauen in den Himmel Herzlich wurden alle Lerngruppen der Schkola Hartau in der Sternwarte von Frau und Herrn Kitta begrüßt. Unsere Kinder haben sich gerade mit dem Weltall vier Wochen lang beschäftigt und wussten schon viel von sich zu geben. Aber auch wir Eltern mussten eine Sternwarte malen, Modell für ein Auge stehen. Das sich Sternengucken auch beim bewölktem Himmel lohnt, verdanken wir einem abwechslungsreichen und lustigen Vortrag über Planeten, die Entfernung von der Erde zum Mond mit dem Fahrrad, Modellen von Raumschiffen und einen Blick hinter Linsen (die man nicht essen kann ☺). Dank Beamer konnten wir dann sehen, wie eine Linse funktioniert, wie das Bild im Auge bzw. im Hirn entsteht und auch wie der Himmel ohne Wolken ausgesehen hätte. Donnerstagabend ist immer geöffnet, wenn der Himmel es erlaubt. So werden wir Eltern mit unseren Kindern dies spontan nutzen. Eltern der Olli-Klasse


SCHKOLA IN INDIEN

18

Wenn einer eine Reise tut ... auf nach Deutschland hieß das Motto. Mittlerweile wurden unseren Kindern in der Gaiatreeschool schon so einige Gäste aus Deutschland vorgestellt: Mike, Anke, Sabine, Franziska und Cindy. Immer wieder hören sie von ihren Patenfamilien, bekommen kleine Geschenkchen und schauen sich natürlich immer den Korax an. Wie es sich wohl in diesem weit entfernten Land lebt? Um den Kindern eine bessere Vorstellung von unserer Heimat zu vermitteln, haben wir vom 17.10.-20.10.2011 an unserer Schule eine Projektwoche zum Thema Deutschland gestaltet. Der Montag begann, na klar, mit dem Packen eines großen Rucksackes um auf Entdeckungsreise zu gehen. Braucht man denn in Deutschland auch Sonnenbrillen und Sommerkleider oder ist es dafür zu kalt? Und wozu benutzt man eigentlich Toilettenpapier? Letzteres den Kindern zu erklären, ist uns Lehrerprofis dann doch recht schwer gefallen und wir sind schnell zum Moskitonetz übergegangen. Angekommen auf dem neuen Kontinent feierten wir mit den Kindern Feste, tanzten nach Diskoklängen auf der Veranda und hörten Weihnachtsmusik. Es wurden Ostereier, Drachen, Schneeflocken und Schneemänner geklebt, gefaltet, bemalt und gebastelt. Auch ein kleiner Sprachkurs durfte nicht fehlen, schließlich möchten sich die Kinder ja im Urlaubsland auch verständigen können. Mit viel Mühe lernten sie sich vorzustellen. „Isch“, „ik“, „ix heische“, „wonne“ oder „one“ ... alle möglichen Variationen waren da zu hören. Unsere Reise endete mit einem deftigen Gaumenschmaus: süße Eierkuchen mit Marmelade. Aber natürlich werden diese in Deutschland nicht, wie für Indien typisch, auf dem Fußboden und mit den Händen verzehrt. Ganz nach Knigge deckten wir einen Tisch, mit Tischdecke, Besteck und weiteren Leckereien. Wenn das nächste Mal deutsche Gäste die Kinder der Gaiatreeschool besuchen, werden sie vielleicht mit einem freundlichen „Guten Tag“ begrüßt. Cindy

Was Hans nicht lernt, kann Hänschen lernen Wir sind bei Nikki und Rita zu Hause und reden Klartext. Sensibilität ist angebracht vor dem Hintergrund, dass im Juni Ritas älterer Bruder bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückt ist. Rita unser Trainee, bringt Nikki jeden Tag mit dem Fahrrad in die Schule. Wenn sie wegbricht, hat auch die kleine Nikki keine Chance in die Schule zu kommen. Der Opa fährt früh morgens mit dem einzigen Motorrad auf Arbeit. Das aus diesem Grund Nikki nicht in die Schule kommt wollen wir nicht akzeptieren und versuchen unser Bestes. Zu häufig sind wir mit dem Problem konfrontiert, dass Kinder für längere Zeit einfach nicht zur Schule kommen und Ausreden gibt es dann zur Genüge. Der Regen, das kaputte Fahrrad, Krankheit der Mutti ... Aber auch real objektive Gründe erschweren die Situation. Zum Beispiel während der Haupterntezeit ist nicht selten die ganze Familie von frühmorgens bis spätabends auf den Feld tätig, die Väter sind oft weiter weg als Tagelöhner beschäftigt und die Frauen allein mit den kleinen Kindern. Aber den-

noch einige Eltern – auch in unserer Schule – haben für sich noch nicht die Notwendigkeit erkannt, dass der Schulbesuch ihrer Kinder der Grundstein für eine gute Zukunft ist. Viele unsere Eltern können selbst nicht lesen und schreiben und von unserer Seite ist in jedem Fall Einfühlungsvermögen und viel Geduld gefordert. Zu Schlussfolgern, wenn die Eltern ihre Kinder nicht schicken, dann schmeissen wir die Kinder eben raus funktioniert in diesem Teil Indiens nicht. Was Hans nicht lernt kann Hänschen besser! Wir dürfen die Hoffnung nicht aufgeben. Also gehen wir mit Engelsgeduld vor. Bei unserer Verabschiedung vor Nikkis Haus versichert uns Rita schließlich, dass sie ab sofort jeden Tag wieder zur Schule kommt. Wir sind zumindest für den Augenblick erlöst. Bis heute hat sie ihr Versprechen gehalten. Die kleine Tilotame zum Beispiel ist nach dem Durgafestival nicht gekommen. Nun holt Sadananta sie täglich auf seinem Weg in die Schule ab. Dann können wir sicher sein, dass sie auch regelmäßig in der Schule ist, wo sie fleißig lernt. Das geht aber nicht auf Dauer und in jedem Fall. So haben wir uns überlegt, einen Schulbus anzuschaffen, der dann die Kinder am Morgen einsammelt. Am Nachmittag müssen die Eltern wie gehabt ihre Kinder abholen. Die Kosten für die Anfangsinvestitionen zum Kauf eines neuen Marutti-Kleinbusses (entspricht ungefähr einem VW-Bus in Größe, aber nicht in Ausstattung und Qualität) würden rund 250.000 Rupie (4.500 Euro) betragen. Die laufenden Kosten einschließlich Petrol, Wartung/Instandsetzung und Fahrer liegen bei rund 3.000 Rupie im Monat (50 Euro). Einen Teil der laufenden Kosten können wir sicherlich über Taxifahrleistungen erwirtschaften. Eine Beteiligung unserer indischen Eltern an den laufenden Kosten läge zwar auf der Hand ist aber unrealistisch. Es ist schon problematisch Genug, eine Einigung zum Schulgeld zu erzielen. Wir möchten versuchen eine Lösung zu finden. Ananta bemüht sich vor Ort und in Bangalore Sponsoren zu finden und wir wollen alle unsere Freunde und deren Freunde bitten zu unterstützen. Auf unserer Internetseite besteht die Möglichkeit weitere Informationen zu bekommen und sich auch mit Fragen an uns zu wenden.


SCHKOLA IN INDIEN Kurznachrichten Personelles Im Lehrerteam gab es einige Änderungen. So unterrichtet seit November Twinkel, Anantas Frau, die Kinder in Englisch. Ananta ist für Projektarbeiten in Bangalore. Bablu hat formal die Leitung der Gaiatreeschool übernommen. Sadananta hat uns zum Jahresende verlassen. Anstatt seiner ist Rita nun für den Unterricht in Orya zuständig. Finanzielles Bis Ende Dezember (also 7 Schulmonate) haben wir knapp 90.000 Rupien (zirka 1.500 Euro) für laufende Kosten ausgegeben. Davon entfällt zirka die Hälfte auf Personalkosten, der Rest sind Sachkosten für Schulmaterialien, Bücher und kleine Reparaturen. 325.000 Rupien (zirka 5.300 Euro) sind in den Erweiterungsbau der Schule und den Bau der Solaranlage an Investitionen geflossen. Allgemeines Barsha hat unsere Schule wegen Umzug im Dezember verlassen. Für sie haben wir Jasmita aus Dhanamal aufgenommen. Für 18 von 20 Kindern konnten wir bisher Paten finden. Wer Interesse an einer Patenschaft hat, kann sich auf unserer Internetseite informieren. Freiwilligenprogramm Über das Freiwilligenprogramm WWOOF (Organic Farming) haben wir regelmäßig Besuch von Helfern aus der ganzen Welt. Die meist jungen Menschen helfen Mahadev bei der Farmarbeit.

19


IM NEUEN GLANZ – BAUVORHABEN DER SCHKOLA Bauvorhaben Ostritz Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen – so sagt man, wenn sich etwas länger zieht als erwartet. Und dennoch, wir kommen voran in der Kellerbaustelle der Schkola Ostritz. Das Mauerwerk in den durch die Flut stark beschädigten Kellerräumen ist inzwischen gegen aufsteigende Nässe abgedichtet, die Trockengeräte abgestellt, die Planung steht. Seit Anfang Februar sind die Handwerker im Haus, jetzt wird gemauert und verputzt. Wir sind optimistisch im nächsten Korax unter dieser Rubrik die fertigen Räume vorzustellen. CZ

20


AUS DER FEDER UNSERER SCHÜLER Aktuelles aus der Manni-Klasse Die Weihnachtsgeschichte. Am Donnerstag den 01.12.2011 sind wir von der Schule zum Bahnhof gelaufen und haben auf den Zug gewartet. Dann kam der Zug und wir sind eingestiegen und nach Zittau gefahren. In Zittau sind wir ausgestiegen, danach sind die Manni-, Max- und Maja-Klasse zum Theater gelaufen. In dem Theaterstück ging es um einen alten Mann, der Ebenezer Scrooge hieß. Er war ein Geizhals. Eines Abends traf er seinen alten toten Freund Marley. Der sagte zu ihm, dass in der Nacht 3 Geister kommen werden. Der erste Geist sollte um 01.00 Uhr, der zweite 02.00 Uhr und der dritte Geist um 03.00 Uhr kommen. Wie Marley es gesagt hatte, erschien der erste Geist um 01.00 Uhr. Er zeigte Scrooge seine frühere Weihnacht, dann kam der zweite Geist und zeigte die diesjährige Weihnacht und zum Schluss kam der letzte Geist der ihm die zukünftige Weihnacht vorstellte. In der Pause haben sich ein paar Kinder Süßigkeiten gekauft. Uns hat das Theaterstück sehr gut gefallen. Wir sind danach mit dem Zug wieder nach Ostritz gefahren. Johan und Niclas aus der Manni-Klasse Theaterbesuch. Wir waren am 01.12.2011 im Zittauer Theater. Wir haben eine Weinachtsgeschichte mit Ebenezer Scrooge angeguckt. An der Bar gab es Esspapier. Es gab 10-, 20-, 50-, 100-, 200-, und 500-Euro-Scheine. Wir sind mit der Odeg hin und zurück gefahren. We were on the 31.11.2011 in Zittau Theater. We have a Christmas Day story with Ebenezer Scrooge. At the bar there was “Esspapier” Therew were 10, 20, 50, 100, 200 and 500-Euro-seems. We are pleased with the Odeg back and forth. Max Urland und Will Goyette

21

Unser Wochenplanthema im November – Ein Schülerbericht In der Manni-Klasse der Schkola Ostritz behandeln wir seit dem 01.11.2011 den Menschen. Ich finde das Thema sehr interessant. In der ersten Woche verschafften wir uns einen Überblick über die Anatomie des Menschen. In der zweiten Woche sollten wir je ein Säulendiagramm über Körpergröße und Körpergewicht von 10 Kindern unserer Klasse anfertigen. Jeder Schüler fertigte einen Bericht über das Aussehen des Menschen vom Kopf bis zum Zeh an. Es war für viele Schüler sehr anstrengend. Jeder schrieb 5 interessante Fragen und 8-10 Fremdwörter auf. In der dritten Woche stellten wir unsere Fragen im Morgen- und Abschlusskreis vor und versuchten sie zu beantworten. Weiterhin haben wir eine Jungen- und Mädchenrunde (Jungen und Mädchen getrennt) durchgeführt, in denen wir uns über das Sexualverhalten des Menschen unterhielten. In den darauf folgenden zwei Wochen haben wir Präsentationen, Texte und Spiele vorbereitet und durchgeführt. Und in der letzten Woche haben wir alle für den Test geübt, den wir am Mittwoch, den 07.12.2011 geschrieben haben. Patrick Geissler Hering Ein Feedback von zwei Ostritzer Schkolanern zum Fotoprojekt der Stadt Ostritz: Das Fotoprojekt war sehr cool! Das Fotoprojekt hat am Mittwoch, den 23.11.2011 stattgefunden. An diesem Tag waren zwei Frauen da (wir haben leider die Namen vergessen). Die Frauen haben jedem von uns eine digitale Kamera gegeben (Toni, Richard, Marvin, Nicola, Leonie und Jannik). Als jeder eine Kamera hatte, sind wir durch Ostritz gegangen und haben verschiedene Fotos von Ostritz geschossen (gute und schlechte Fotos). Wieder zurück in der Schule haben wir die besten Bilder ausgedruckt und aufgeklebt. Jeder hat noch einen „guten und einen schlechten Text“ geschrieben und auf das Plakat geklebt. 8 Tage später haben wir unser Fotoprojekt fortgesetzt. Dieses Mal haben wir die Fotos größer ausgedruckt und auf ein größeres Plakat geklebt (natürlich auch mit Text). Dieses Mal war Jakob auch mit dabei. Einen Tag später haben wir es im Ratssaal aufgehängt. Am 03.12.2011, wieder einen Tag später, haben wir unser Plakat im Ratssaal vorgestellt und eine Frau hat mit uns ein Interview gemacht. Von 15.30-17.00 Uhr war viel los. Text von Jannik und Jakob

Via-Regia Babylon – IQ-Park Die Via Regia ist ein Name der ältesten und längsten Verbindungen zwischen Ostund Westeuropa. Sie existiert seit etwa 2000 Jahren und verbindet mit 4500 km Länge acht europäische Länder. Diese sind: Ukraine, Weißrussland, Litauen, Polen, Deutschland, Belgien, Frankreich und Spanien. Die Via Regia war eine Handelsstraße im 13. Jahrhundert. Die Menschen damals hatten keine Boote, womit sie über den Fluss fahren konnten und mussten zu Fuß über den Fluss und das an der schmalsten Stelle, die sich „FURT“ nannte. Das „FURT“ kommt in manchen deutschen Städten vor, z. B. Frankfurt oder Erfurt. Da sich nicht alle Menschen ein Pferd leisten konnten, sind sie gelaufen, und das konnte Stunden dauern. Damals hatten die Menschen noch nicht mal richtige Schuhe, da haben sie sich nur Leder um die Füße gebunden. Der Boden wurde nicht geteert oder irgendwie begehbar gemacht. Manche Menschen haben ihr Geld damit verdient, dass sie geschrieben haben, sie nannte man Schreiber. Früher gab es eine Pflanze namens Weid, die verwendete man, um Stoffe blau zu färben. In Görlitz gibt es noch so ein Weidhaus, was gegenüber der Peterskirche steht und jetzt ein Museum ist. Geschrieben nach dem Besuch der Via Regia von Rani und Kira

Als erstes sind wir mit dem Bus eine Stunde nach Tschechien gefahren. Wo wir dann da waren, sind wir ins Babylon gegangen. Da haben wir gegessen. Dann sind wir in den IQ-Park gegangen. Ich bin mit Max, Richard und Johan gegangen. Es gab 4 Stockwerke. Wir sind hoch gegangen ins 4. Stockwerk. Es war ein dunkler Raum. Es gab eine Wärmebildkamera, ein Nagelbett und andere tolle Dinge. Dann sind wir in den 3. Stock gegangen. Da gab es den größten Mann der Welt. Der Mann war 273 cm groß. Und es gab wieder tolle Sachen in den anderen 2 Stockwerken. Im 2. Stock waren 2 Fahrräder, bei denen man sehen konnte, wie schnell man gefahren ist. Unten gab es noch Seifenblasen, da konnte man sich reinstellen und man war von einer Seifenblase umkreist. Man konnte noch Rollstuhl fahren. Wir hatten noch 15 Minuten und da sind wir zu den Spielautomaten gegangen und dann sind wir noch in eine tschechische Schule gefahren da haben wir aus alten Flaschen Blumensträuße gebastelt. Dann haben wir gegessen. Es hat sehr lecker geschmeckt. Dann sind wir nach Hause gefahren und haben ein leckeres Sandwich gegessen, 16.00 Uhr waren wir wieder da. Toni und Richard


AUS DER FEDER UNSERER SCHÜLER

22

Weihnachtsfeier mit Christkindlein

Sternwarte 1

Am 22.12.11 machte sich die 10. Klasse auf, um ihre letzte gemeinsame Klassenweihnachtsfeier zu genießen. Gegen 8 Uhr spazierten wir los. Frau Hausmann und Herr Geißler vorneweg und wir, skeptisch gegenüber dem Schnee, hinterher. Der Weg führte uns unter anderem durch den Schulwald Richtung Buchberg, durch das verschneite Jonsdorf über den Nonnenfelsen in Richtung Haus „Waldesunruh“. Zwischendurch begegneten uns wunderbare Schneelandschaften, und sogar zwei Rehe kreuzten unseren Weg. Nach der Wanderung, die unsere Klasse spaltete – die einen total fertig, die anderen noch voller Power – kamen wir schließlich an und fühlten uns sogleich wohlig. Und es wartete gleich die erste Überraschung auf uns. Da stand unsere ehemalige Englischlehrerin Linda mit ihrem kleinen Baby in den Armen. Wir haben uns alle über sie und das Christkindlein gefreut. Als wir dann unsere mitgebrachten Plätzchen, Pfefferkuchen, Lebkuchen, Nussecken und andere weihnachtliche Süßigkeiten ausgepackt hatten, stieg unsere Stimmung noch mehr. Wir machten es uns quatschend und Tee oder Kakao schlürfend im Zimmer gemütlich. Nach einiger Zeit begannen auch unsere Füße langsam wieder aufzutauen – einige hatten das Winterwetter in Jonsdorf im Hinblick auf die Wahl ihres Schuhwerks wohl einfach nicht wahrgenommen. Bis – der Schreck steckt uns jetzt noch in den Knochen – es am Fenster klopfte und zwei Weihnachtsmänner hereinschauten. Nun begann eine lustige Partie. Einige Wochen vor der Weihnachtsfeier war in der Klasse gelost worden – Wichteln war der Plan. Doch die uns keineswegs bekannten Männer hatten nicht nur die Absicht, uns die Geschenke zu geben, sondern uns auch noch Aufgaben zu erteilen, die wir lösen, der Klasse beschreiben oder pantomimisch darstellen mussten. Nachdem alle Geschenke vergeben waren, auch die Weihnachtsmänner hatten etwas bekommen und wir einiges an Lachern und Plätzchen hinter uns hatten, fingen wir an auszupacken und ausgiebig zu schwatzen. Natürlich sangen wir aber auch miteinander Weihnachtslieder. All das führte bei Samuel, dem Christkindlein zu selig schlummernder Zufriedenheit Irgendwann kam dann aber auch die Zeit des Aufbruchs und es hieß bei den meisten bis zum nächsten Jahr voneinander Abschied zu nehmen. Nach dieser Zeremonie machten sich die Zittauer, die Ebersbacher, die Jonsdorfer und Oybiner auf den Weg, … auf in die wohlverdienten Ferien! Mika Weidner

Wie viele Tage benötigt man mit dem Fahrrad von der Erde bis zum Mond auf der vom Verkehrsminister Ramsauer gebauten Mondstraße, wenn man täglich 50 km fährt? Wenn sie das wissen möchten, dann fragen sie doch Schüler der Schkola Hartau, die im Rahmen des Wochenplanthemas „Reise durchs Weltall“ an einem Besuch der Zittauer Sternwarte teilnahmen. Diese und noch viele andere spannende Dinge aus der Welt der Astronomie erfuhren wir von Herrn und Frau Kitta, die uns eine kindgerechte und witzige Lehrstunde gaben. Leider war der Himmel bedeckt und so konnten wir uns das Teleskop nur ansehen, aber nicht hindurchsehen. Wer daran Interesse hat, kann jeden Donnerstag ab 20.00 Uhr bei klarer Sicht die Möglichkeit wahrnehmen in der Zittauer Sternwarte unter fachlicher Anleitung den Sternenhimmel zu erkunden. Gerade im Moment kann man in den Abendstunden die Venus und den Jupiter beobachten und im März den Mars. Ein großes Dankeschön an Frau und Herrn Kitta für diese tollen Stunden in „ihrer“ Sternwarte.

Sternwarte 2 Gestern Abend bin ich in der Sternwarte gewesen. Ich fand ein bisschen doof, dass es geregnet hat und dass wir den Mond nicht sehen konnten mit seinen Kratern. Liebe Korax-Leser: Hinzugehen lohnt sich! Hannah Gut, 3. Klasse Korax Gestern waren wir in der Sternwarte. Ein Mann erklärte uns, wie viel Jahre man mit dem Fahrrad zum Mond und wieder zurück braucht. Es sind genau 46 Jahre. Leider gab es Regen, deswegen konnten wir keine Sterne sehen. Liebe KoraxLeser: Ich rate euch bei schönem Wetter donnerstags ab 20 Uhr hinzugehen. Wilhelmine Melitzki, 3. Klasse Korax Es war sehr schön. Ein Mann hat uns viel erzählt, zum Beispiel wie viel Jahre brauchen der Mars, der Neptun oder der Saturn um sich einmal um die Sonne zu drehen. Oder wie weit ist der Mond von der Erde entfernt. Er hat uns viel Informationen gegeben. Das Teleskop war sehr groß. Der Mann hat gesagt, es wiegt eine Tonne. Über dem Teleskop war eine große Kuppel. Man konnte sie öffnen. Leider konnte man nicht durch das Teleskop gucken, denn es waren Wolken davor. Wie gesagt, es hat mir trotzdem Spaß gemacht. Philipp Wittig, 4. Klasse Korax

Ostritz: Unterricht in den Schafstall verlegt Am 14. Dezember 2011 fand der Unterricht der Max-Klasse im Schafstall von Thomas Loose in Dittersbach statt. Wir sollten nicht etwa alle Schafe zählen (es sind über 600), nein: drei Schafscherer waren da und wollten an einem Tag 470 Schafe scheren. Der Senior-Chef (also der Opa von Julia) beantwortete uns geduldig viele Fragen. Manches haben wir auch selbst heraus gefunden, so z.B. die Wolle von einem Schaf gewogen. Wusstest du: dass ein Schaf ca. 100 kg schwer ist? dass die Wolle von einem Schaf ca. 4 kg wiegt? dass ein Schafscherer zum Scheren eines Schafes ca. 3 min benötigt? Später zeigte uns die Oma von Julia, wie das Häkeln und Stricken geht. Und jeder von uns filzte noch ein lustiges Tier. Danke an die Familie Loose für diesen wunderschönen Tag. Die Max-Klasse


EISFASCHING 2012

23

Größter dreisprachiger Fasching Unter dem Motto „Stars on Ice“ öffneten sich am 09.02.2012 die Türen der Sparkassen-Arena zum Eisfasching der Schkola Jonsdorf. 361 Kinder folgten dem größten und dreisprachigen Fasching unserer Region. Beim bunten musikalischen Frühlingstreiben schlitterten die Schüler der Schkola aus Hartau, Ostritz, Oberland und Jonsdorf sowie unsere Partnerschulen aus Hrádek, Bogatynia und Cikov über das Eis. Im Rahmen des Praxisunterrichts hatten die Jonsdorfer Schüler der Klassen 8 bis 10 die Verantwortung über die Angebote auf und neben dem Eis. Hier konnten sich unsere Gäste beim Schminken, Dosenwerfen, Schach, Luftballonfiguren basteln, Klettern und Staffellauf auf dem Eis erfreuen. Alle noch nicht so sicheren Schlitterkünstler freuten sich über einen extra abgesperrten Bereich auf dem Eis und viel Unterstützung durch unsere Großen. Gegen den Hunger gab es Pfannkuchen und Würstchen und der Bonbon-Mann startete traditionell, um die Eisfläche zu versüßen. Unsere größten Stars konnten sich bei der Kostümbewertung über kleine Präsente erfreuen. Hat es Euch gefallen, so schaut doch einfach nächstes Jahr wieder vorbei. Danke an Euch Helfer. Lars Albert


EISFASCHING 2012

Anmeldungen jederzeit in der Schkola oder unter www.schkola.de Eine Schkola ganz in Ihrer Nähe! Anmeldungen und Informationen unter www.schkola.de oder an unseren Schulen: SCHKOLA gGmbH Untere Dorfstraße 6 | D-02763 Zittau/Hartau Tel. 0049 3583/68 50 31 | Fax 0049 3583/5 86 58 12 | info@schkola.de SCHKOLA HARTAU | Freie Grundschule Untere Dorfstraße 6 | D-02763 Zittau/Hartau Tel. 0049 3583 68 50 31 | Fax 0049 3583 58 65 812 | hartau@schkola.de SCHKOLA JONSDORF | Freie Mittelschule Am Hieronymus 5 | D-02796 Kurort Jonsdorf Tel. 0049 35844 7 00 84 | Fax 0049 35844 72 173 | jonsdorf@schkola.de SCHKOLA OBERLAND | Freie Schule an der Haine Schulstraße 13 | D-02730 Ebersbach Tel. 0049 3586 39 02 84 | Fax 0049 3586 39 02 85 | oberland@schkola.de SCHKOLA OSTRITZ | Freie Schule Edmund-Kretschmer-Straße 2 | D-02899 Ostritz Tel. 0049 35823 89 034 | Fax. 0049 35823 89 035 | ostritz@schkola.de SCHKOLA LÜCKENDORF | Kita Zwergenhäus’l Niederaue 24 | D-02797 Lückendorf Tel. 0049 35844 79 855 | Fax 0049 35844 79 856 | lueckendorf@schkola.de

24

Profile for SCHKOLA

Korax 2012 1  

Korax 2012 1  

Profile for schkola
Advertisement