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2011 w w w. s c h k o l a . d e

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g r e n z e n l o s

b i l d e n

das magazin der schkola gGmbH für: Bildung | Schüler | Eltern | Begleiter

Themenübersicht: Seite 3: Seite 4: Seite 6: Seite 9: Seite 10: Seite 13: Seite 16: Seite 17: Seite 19: Seite 22: Seite 24: Seite 25:

Wissenschaftliche Begleitung Normenkontrollklage Science on Tour Lausitz Deutsch-tschechische Lernwerkstatt Lustige Mülltonne Integrativ kochen Stärken vor Ort Manni-Klasse und der Wolf Tausend und eine Nacht am Hieronymus Gaiatree School Bauvorhaben Aus der Feder unserer Schüler Schkola verbündet Mit Freude überreiche ich Ihnen den neu gestalteten Korax. Das Konzept der Schkola ist reichhaltig und findet sich in den Einrichtungen wieder. Altersgemischter Unterricht, Lernen mit Entwicklungsplänen, Inclusion, Grenzenloses Lernen und Eltern- und Schülermitarbeit sind Säulen unserer Arbeit, werden verschieden durchgeführt. Vernetzung ist dabei das Mittel des Miteinanders und des Lernens voneinander. Der Korax ist in dieser Hinsicht auch vernetzend geworden. Die Aktionen der Schüler und Lernbegleiter der vier Standorte wurden Thematiken entsprechend zusammengefasst. Neben zukunftsweisenden Bauvorhaben und pädagogischen Entwicklungen werden Aktionen und Projekte vom Kindergarten bis zur Abschlussklasse verfolgt werden. Dem Bereich Nachbarschaft und Sprache wurde in Form des Schulverbundes Rechnung getragen. Aber auch Schüler, Eltern und Außenbetrachter kommen zu Wort. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen. Ute Wunderlich


ZUKUNFT SCHREIBEN Schkola Ostritz für Karl-Kübel-Preis 2011 nominiert Die Karl-Kübel-Stiftung für Familie und Kind mit Sitz in Bensheim engagiert sich getreu den Vorgaben ihres Stifters auf vielfältige Weise im gesamten Bundesgebiet sowie über die Grenzen Deutschlands hinaus. Seit einigen Jahren gibt es den Karl-Kübel-Preis, welchen der Stifter selbst ins Leben rief und womit jedes Jahr besonders heraus ragende Initiativen im Bereich Kinder- und Familienarbeit gewürdigt werden. Da das diesjährige Motto „Familien lernen Zukunft – Bildung für nachhaltige Entwicklung“ sich im Lebens- und Lernalltag der Schkola Ostritz widerspiegelt, waren wir so mutig, uns um den mit 50.000 Euro dotierten Preis zu bewerben. Groß war die Freude als wir erfuhren, dass wir unter ca. 150 Bewerbern in das nähere Auswahlverfahren gekommen sind. Zwei Mitarbeiterinnen der Stiftung kamen daraufhin einen ganzen Tag lang nach Ostritz, um sich den Unterricht anzuschauen und Gespräche mit Kindern, Mitarbeitern, Fördervereinsmitgliedern und Partnern der Schkola zu führen. Vieles wollten die beiden Frauen wissen. Zu dieser Zeit waren noch ca. 15 Projekte „im Rennen“. Einige Zeit später dann die nächste Stufe: Uns wurde mitgeteilt, dass wir zu den verbliebenen sechs Nominierten gehören. Das bedeutete, dass nunmehr ein Kameramann einen ganzen Tag lang vor Ort Filmaufnahmen machte, die dann zu einem 1,5 Minuten langen Film zusammen geschnitten wurden. Weiterhin erhielten wir eine Einladung zur Preisverleihung am 5. September in der Paulskirche in Frankfurt/M.. Und nun wuchs die Spannung, denn niemand seitens der Stiftung ließ sich im Vorfeld entlocken, wer der oder die Preisträger nun letztlich sein würden. Also reiste eine bunt gemischte Abordnung der Schkola Ostritz am 4. September in Frankfurt an und saß einen Tag später pünktlich um 11 Uhr in dem großen Saal der Paulskirche. Hohe Gäste u. a. aus der Politik und vom Stiftungvorstand waren anwesend und würdigten mit ihren Redebeiträgen das Engagement der Karl-Kübel-Stiftung sowie den hohen Wert des Preises. Mehrfach wurde betont, dass es der Jury sehr schwer gefallen sei, letztlich unter den verbliebenen sechs Nominierten den oder die Preisträger auszuwählen, da alle in hervorragendem Maße tätig seien. Dies betonte auch der Schirmherr der Veranstaltung, Bundesumweltminister Töpfer, in seinem Grußwort. Letztlich erhielt ein recht bemerkenswertes Eine-Welt-Projekt aus einem Ortsteil von Minden den Hauptpreis. Für uns hat es zwar nicht ganz gereicht, unter die insgesamt drei Preisträger zu kommen. Aber viele Menschen haben wieder einmal – und vielleicht das erste Mal – von der Schkola gehört und durch den Kurzfilm einen kleinen Einblick in das Miteinander aller Beteiligten und in den Alltag der Schkola bekommen. Auch dies ist in unseren Augen etwas, worauf wir stolz sein können. Als eine mitgereiste Schülerin im Anschluss gefragt wurde, ob sie denn jetzt traurig sei, meinte sie, es sei schon in Ordnung so, sonst wäre jetzt jemand anderes traurig. Wenn das mal keine starke Leistung ist, so „verlieren“ zu können! Immerhin: Wir waren unter den sechs Nominierten. Maria-Barbara Ebermann, Förderverein Schkola Ostritz Die Schkola wird sich im kommenden Jahr wieder für den Karl-Kübel-Preis bewerben. Das Motto wird Inclusion sein. UW

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Mitgliederversammlung des Schulträgers und des Beirates Am 10.10.2011 trafen sich die Mitglieder des Freien Schulträgerverein e.V. ‚Schkola’ und der Beirat der Schkola gGmbH zu ihrer halbjährlichen Versammlung in der Schkola Oberland. Zu Gast war Matthias Schulz, denn es ging unter anderem um die Bauvorhaben der Schkola in den kommenden drei Jahren. Die Sitzung begann mit einem Rundgang durch das Gebäude, in dessen Verlauf Ute Wunderlich und Matthias Schulz die realisierten und die geplanten Bauvorhaben vorstellten. Im Anschluss an die Diskussion erfolgte der Bericht der Geschäftsleitung über die Entwicklungen im pädagogischen, strukturellen und finanziellen Bereich und eine Diskussion dazu. Themen waren der Stand der Anerkennung für das Gymnasium Schkola Oberland, der Stand des Umzuges der Schkola Jonsdorf nach Ebersbach, die Entwicklung der Küche und SGS. Gleichfalls stellte Christian Zimmer die beiden Haushaltspläne jeweils für die Wirtschaftsjahre 2011/2012 und 2012/2013 vor. Der Beirat der Schkola gGmbH nahm den Haushalt 2011/2012 an. Die Mitgliederversammlung des Freien Schulträgerverein e.V. nahm gleichfalls den Haushalt 2011/2012 an. Die nächste Versammlung wurde terminlich auf Montag, den 19.03.2012 in der Schkola Ostritz festgelegt. UW

Bildungskongress im Oberland Geplant ist für das Frühjahr 2013 ein Bildungskongress in Kooperation mit weiteren Trägern und Institutionen für Eltern, Schüler und Lehrer der Region. Schwerpunkte sind dabei Lernen in einer Gemeinschaft von Klasse 1 bis 12, Nachbarschaft und Sprache, Inclusion, Hirnforschung, Methoden zum Erwerb von sozialen Kompetenzen, Leistung der Kinder und Leistung der Schule. Einladungen werden sachsenweit erfolgen. Es werden Schirmherren und Botschafter gesucht, gleichfalls auch namhafte Referenten. Anregungen und Hinweise sind sehr willkommen. Am 28. November 2011 wird sich ein Organisationsteam bilden. Wer Interesse an einer Mitarbeit hat, ist hiermit herzlich eingeladen. Kontakt unter info@schkola.de. UW

Software-AG-Stiftung unterstützt Schkola-Projekt Die Preisverleihung für den Karl-Kübel-Preis nutzte die Schkola gern, um die Stiftung zu besuchen, die uns seit vielen Jahren finanziell und ideell unterstützt. Die Software-AG-Stiftung in Darmstadt. Herr Dr. Randoll und Herr Hille hatten uns dazu eingeladen, da es von Frankfurt aus quasi nur noch ein „Katzensprung“ bis Darmstadt war. So konnten sich Vertreter dieser Stiftung und Schkolaner näher kennen lernen sowie bei Kaffee und Kuchen einen kurzen Erfahrungsaustausch halten. Wir konnten somit über unseren Stand der Schulen in Ostritz, deren Gründung sie tatkräftig unterstützt haben sowie die behindertengerechte Sanierung des Kretschams in Hartau berichten. Die Software-AG-Stiftung ist nun auch in der Prüfung unseres Bauvorhabens der Sanierung des Toilettentraktes in Ebersbach und dessen behindertengerechte Einrichtung und Schaffung von Rückzugsräumen. UW


ZUKUNFT SCHREIBEN

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Schkola öko?logisch! Unter diesem Titel begann im Januar ein Projekt des Schkola-Schulverbundes. Ziel ist es im Rahmen der Begegnungen zwischen den Nachbarländern den Umweltschutz hervorzuheben und jede Einrichtung als einen Umweltschwerpunkt zu etablieren. Im Herbst 2011 erfolgte nun die erste Auswertung der erfolgreichen Maßnahmen sowie das Gespräch über Schwierigkeiten der einzelnen Partnerschulen. In Cvikov konnten bauliche Maßnahmen zur Minimierung von Abwärme sorgen, gleichfalls wurden Präsentationswände angeschafft und Notebooks für Auswertungen von Daten. In der Pastelka wurde ein grünes Klassenzimmer eingerichtet, die Schule U Nemocnice hat bereits Mülltrennungseinrichtungen errichtet und verschiedene Materialien besorgt. Die Schule in Hrádek konnte nach anfänglichen Problemen nun auch starten. Auf der deutschen Seite wurden die ersten Materialien wie Wasserprobenmesser, Luftmesser und Mikroskope gekauft. Der Bauantrag für die Grüne Küche in Ebersbach ist gestellt und nach der Genehmigung beginnt der Bau. In diesem Schuljahr werden die Begegnungen dahingegend geplant und im kommenden zwischen den Schulen ausprobiert. Das letzte Jahr dient dann der Vernetzung der Schulen/Kindertagesstätten untereinander. Gefördert wird das Projekt durch ZIEL 3. UW

Schkola bietet Stellen als LernbegleiterIn/LehrerIn …für die Fächer Geografie, Mathematik, Geschichte, Gemeinschaftskunde, Informatik Stellenbeschreibung: ● Freude an Kindern und Arbeiten mit Kindern ● Lust auf reformpädagogisches Arbeiten mit Wochenplan, Projekten ● Lust am Lernen mit unseren Nachbarn in Tschechien und Polen Voraussetzungen: ● Lehramtsprüfung 1. Staatsexamen und/oder 2. Staatsexamen oder äquivalenten Abschluss im Ausland für die Sek. 1 und 2 ● stundenweise auf Anstellung oder Honorarbasis oder Vollzeit Reizt das Abenteuer, Idealismus, Freude an pädagogischen Freiheiten und Liebe zum Beruf; dann bewirb dich bei uns: unter www.schkola.de oder an info@schkola.de oder Schkola gGmbH, Untere Dorfstraße 6, 02763 Hartau.

Die Koffer packen…

Wissenschaftliche Begleitung Altersgemischte Lerngruppen erfordern eine neues Denken und eine Methodenvielfalt von jedem Lernbegleiter. Insbesondere treten immer wieder dabei Schwierigkeiten auf, wenn es um Sprachen geht. Angeschaut hat sich diese Form des altersgemischten Fremdsprachenunterrichts das Team in der Schweiz im Lernhaus und die Geschäftsleitung im Futurum im Vogtland. Festgestellt wurde dabei, dass wir unseren eigenen Weg gehen müssen und wollen. Frau Prof. Dr. Angelika Kubanek von der Uni Braunschweig wird das Fremdsprachenteam nun für zwei Jahre wissenschaftlich begleiten. Den Auftakt bildeten 1,5 Tage in der Oberlausitz mit Hospitationen, Gesprächen und Fortbildungen. Nun werden die festgelegten Methoden ausprobiert und nach drei Monaten evaluiert. UW

Unter diesem Motto bereiten sich bereits die Lernbegleiter der Schkola Jonsdorf darauf vor, ins Oberland zu ziehen. Dort sind sie herzlich willkommen. Denn die ersten Fünfklässler leben und lernen nun in der Klasse 5, die als Außenstelle der Schkola Jonsdorf dort von der Sächsischen Bildungsagentur genehmigt wurde. Erst nach dem Umzug aller Lerngruppen ist der Umzug dann auch auf Seiten der Sächsischen Bildungsagentur vollzogen. Die Schüler haben sich gut eingelebt und meistern ihren Schulweg mit der Bahn mit Bravur. Die Hürden der Schülerbeförderungen konnten zum Teil schon überwunden werden oder sind auf einem guten Weg. In den ersten Wochen haben sich auch die Lernbegleiter weiter angenähert durch Besuche im „fremden“ Reich. Aber auch der Einsatz von Kollegen in beiden Häusern wie auch in Ostritz schafft eine gute Grundlage für ein gemeinsames Lernen von Schülern der Mittelschule und des Gymnasium in einem Haus. Für dieses Schuljahr sind gemeinsame Aktionen der Schüler, die umziehen werden, geplant. Auch ein Elterncafé wird in der Weihnachtszeit und im Frühjahr etabliert. UW Impressum Herausgeber: Schkola gGmbH Redaktionsanschrift: 02763 Zittau/OT Hartau, Untere Dorfstraße 6 Tel./Fax 03583 685031 · info@schkola.de · www.schkola.de Redaktionsleitung: Ute Wunderlich Auflage: 2.000 Exemplare Gestaltung/Druck: Graphische Werkstätten Zittau GmbH · www.gwz.io Wir werden unterstützt von: Deutsche Bundesstiftung Umwelt, Software-AG-Stiftung, Euroregion Neisse/Nisa/Nysa, Land Sachsen, Landkreis Görlitz, Landkreis Bautzen, Europäischer Sozialfonds (ESF), Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), Bundesagentur für Arbeit, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), Aktion Mensch, Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe: 6.1.2012 Nächste Ausgabe: 10.2.2012


SCHKOLA-INFOS

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Schkola bildet Lehrer aus

Regionalgruppe

Zum ersten Mal hat die Schkola zwei Lehramtsanwärter für das Lehramt Grundschule. Kathleen Micke in Hartau wird mit ihren Mentoren Manja Wenzel und Ute Wunderlich sowie Christiane Bartlick mit ihren Mentoren Kerstin Maurer und Michael Keschke zwei Jahre zusammen arbeiten und lernen. Bereits die ersten Besuche vom Seminar in Dresden sind gemeistert worden. Wir wünschen beiden gute Erfolge und viel Freude. UW

Ende September traf sich die Regionalgruppe der Freien Schulen in Weißenberg. Die Regionalgruppe trifft sich dreimal jährlich zum Erfahrungsaustausch. Wir unterstützen uns gegenseitig bei der Suche nach geeigneten Lehrern, beim Umgang mit Förderrichtlinien oder bei rechtlichen Angelegenheiten. Der Regionalgruppe gehören die meisten Freien allgemeinbildenden Schulen im SBABezirk Bautzen an. CZ

Normenkontrollklage gegen Kürzungen bei Freien Schulen kommt Vor etwas mehr als einem jahr überraschte das Sächsische Kultusministerium die Schulen in Freier Trägerschaft mit einer Gesetzesvorlage zur Änderung der Zuschüsse für Freie Schulen. Die Kürzungsvorschläge konnten überwiegend verhindert werden. Auf der letzten Tagung der AG Freie Schulen in Bad Lausick informierte der Sprecher der AG, Dr. Schneider, dass inzwischen von den Oppositionsparteien im Landtag eine Normenkontrollklage gegen die Änderungen eingebracht wird. Ausgang: offen. Das neue Heft 03/2003 von „Recht und Bildung“ zum Thema „Zur Behandlung Freier Schulen in den neuen Bundesländern“ kann unter www.institut-ifbb.de/3.html heruntergeladen werden und informiert insbesondere auch über die Situation in Sachsen nach der Gesetzesentscheidung. CZ

Bürgerarbeit Treffen der AG Freie Schulen Im September kamen aus allen Teilen Sachsens Vertreter Freier Schulen in Bad Lausick zusammen. Einmal jährlich findet die Tagung statt, zu der die Arbeitsgemeinschaft der Freien Schulen einlädt. Dr. Schneider, der Sprecher der AG, informierte die Teilnehmer über rechtliche und politische Entwicklungen. Demnach wurde inzwischen im Kultusministerium eine Arbeitsgruppe eingerichtet, um die Inclusion an Sachsens Schulen voran zu bringen. Im März 2011 sollen erste Ergebnisse vorliegen. Gegen die geänderte Finanzierung Freier Schulen wird eine Normenkontrollklage vorbereitet (siehe Artikel). Und es scheint sich etwas bei der Ausbildung von Lehrern zu tun. Inzwischen ist klar, dass das Land den zu erwartenden Lehrermangel in den kommenden Jahren kaum über klassisch ausgebildete Lehrer aus Sachsen wird decken können, Regelungen für (qualifizierte!) Quereinsteiger werden notwendig. Die Zahl der Referendare wurde bereits in diesem Schuljahr deutlich angehoben. Nach eigenen Schätzungen vertritt die AG inzwischen ca. 50% der Freien Schulen in Sachsen. CZ

Beitragssatzung für den Hort der Schkola Oberland Die Stadt Ebersbach-Neugersdorf arbeitet derzeit an einer neuen Beitragssatzung für die Elternbeiträge an Kindertageseinrichtungen. Die neue Satzung wird nötig, weil auf dem Stadtgebiet der Oberlandstadt derzeit noch zwei Satzungen gelten, eine für Ebersbach und eine für Neugersdorf. Daran wird sich auch nichts ändern, bis der Stadtrat eine einheitliche Satzung beschlossen hat. Im jetzt vorliegenden Entwurf sollen die Beiträge leicht gesenkt werden. Allerdings wird speziell für Ebersbach die Zuzahlung der Stadt zu den abgesenkten Beiträgen (Geschwisterermäßigung) eingestellt. Die Stadt folgt damit den Vorgaben des Landkreises, die bisherige Zuzahlung (zwischen 2,80 und 5,28 Euro im Monat) wurde inzwischen von fast allen Kommunen eingestellt. Die neue Satzung ist, was die Höhe der Elternbeiträge angeht, auch für Freie Träger bindend. Sie muss zuerst durch den Stadtrat beschlossen werden, bevor sie in Kraft treten kann, was für den 1.1.2012 geplant ist. Wir werden die Eltern informieren, sobald uns die neue Satzung vorliegt. CZ

Die Schkola beteiligt sich am bundesweiten Programm „Bürgerarbeit“ und konnte dafür insgesamt sechs Stellen einrichten. Die neuen Mitarbeiterinnen unterstützen uns an allen Standorten. In Ostritz, Hartau und im Oberland werden mit den Kindern Projekte zur gesunden Ernährung angeschoben. In Hartau ist das tagtäglich konkret zu sehen im Projekt „Kinder kochen für Kinder“ zusammen mit der Firma Marktfrisch aus Rothenburg/SN. In Oberland wird mithilfe einer Mitarbeiterin die Schülerbibliothek aufgebaut. In Hartau und Lückendorf werden neue Umweltprojekte angeboten und in Jonsdorf können sich Schülerinnen und Schüler am Projekt „Kunst, Kultur und Praxis“ beteiligen. CZ

Schkola-Shirts online bestellen Unter www.schkola.de Schkola-Laden Immer wieder werden wir nach T-Shirts gefragt. Wir haben daher diese Form der Bestellung eingerichtet. Die Bestellungen werden gesammelt, wenn die T-Shirts nicht mehr auf Lager sind und dann umgehend gefertigt. Wir melden uns dann bei Ihnen. Für die Kinder sind es T-Shirts – Für die Erwachsenen Polo-T-Shirts. Muster finden Sie in Ihrem Schulbüro oder bald auch auf dieser Seite.

Pro-Kopf-Geld für Ganztagsangebote Später Anfang und frühes Ende eine Lösung. Die Zeiten, in denen Qualität im Rahmen der Ganztagsangebote dominierten, sind vorbei. Mussten wir in den letzten Jahren mit Kürzungen bei allen unseren Anträgen auf Finanzierung der GTAs rechnen, wurde nun eine Pro-Kopf-Pauschale von 100 Euro für jedes Kinder pro Schuljahr festgelegt. Damit muss sowohl der Anbieter als auch die Materialkosten finanziert werden. Die Ganztagskoordinatoren waren so vor eine neue Aufgabe gestellt und leider mussten gute Angebote weichen, da die die Honorarsätze stark gesunken sind. Auch sind der Beginn im Schuljahr später gelegt worden und das Ende früher. Wir sind weiter bemüht, ein anspruchsvolles und reichhaltiges Angebot den Schüler für ihre individuelle Förderung zu geben. Die Bedingungen dazu sind stark erschwert worden. Vorschläge und Ideen sind jederzeit willkommen. UW


SCHKOLA-INFOS

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Schkola goes Facebook

Termine Schkola Jonsdorf

Die Schkola hat seit März 2011 eine eigene Facebook-Seite, deren Nutzerzahl stetig wächst. Auf der Seite informieren wir über aktuelle Termine und Veranstaltungen, legen aber auch Links zu interessanten Artikeln in der Fachpresse oder zu politischen Themen. Inzwischen übersetzen und veröffentlichen wir einige Meldungen auch auf Polnisch und Tschechisch. Zu finden ist die Seite am schnellsten über den Link auf unserer Homepage.

November:

01.11.-04.11.2011 10.11.-11.11.2011 19.11.2011 29.11.-30.11.2011

Prima Klima, Klasse 10, Ostritz Projekt Klasse 8, Begegnung D-Pl Klasse 9 Tag der offenen Tür/Absolvententreffen Begegnungstage NF

Dezember:

05.12.-09.12.2011 13.12.-15.12.2011 21.12.-22.12.2011

Weihnachtsladen Geschichtswerkstatt Klasse 8/9 Freude für andere, Jahresabschluss

Januar:

10.01.-11.01.2012 21.01.2012 25.01.-26.01.2012

Projekt Klasse 8 Neujahrskonzert in Cvikov Begegnungstage Nonnenfelsen

Februar:

08.02.2012 09.02.2012 10.02.2012:

Geschichtswerkstatt Klasse 8/9 Eisfasching Zeugnisausgabe und Klassentag

CZ

Termine Schkola Hartau 07.-11. Schwimmwoche Kl. 3 12.11. Tag der offenen Tür 26.11. oder 10.12. 15.00 Uhr dt./tsch. Theatergruppe im Traumplast Mittelherwigsdorf 01.12. Besuch Weihnachtsmärchen Zittau 02.12. Unterrichtsfreier Tag 19.12. 9.30 Uhr Auftritt dt. Theatergruppe Förderschule Großhennersdorf Kegeln in der Begegnung 05.12. 09.12. 12.12. 16.12. 01.02. 10.02.

Lerngruppe Korax Lerngruppe Olli Lerngruppe Arthur Lerngruppe Emma Theaterbesuch in Liberec Halbjahresinformation

Termine Schkola Oberland Schüleraustausch und Projekte mit tschechischen Partnern Kl. 4-6: 02.11., 09.11., 30.11., 01.12., 12.01., 19.01. Kl. 1-3: 07.11., 14.11., 30.01., 06.02. – Ausflug: 12.12. Kl. 7-9:

19./20.12.

Schwimmen Kl. 2: 23.11., 30.11., 07.12., 14.12., 21.12., 04.01., 11.01., 18.01., 25.01. jeden 1. Donnerstag im Monat: Hort Altpapier sammeln Pubertätsprojekt des IB Kl. 5: 07.11., 14.11., Kl. 6:16.01., 23,01., 12.03. 09.11. 19.00 Uhr Elternabend „Hilfe, mein Kind pubertiert“ (Kl. 5,6) 12.11. Tag der offenen Tür 22.11. Elternsprechtag Kl. 7-9 23.11. Demokratietag Kl. 9 02.12. unterrichtsfrei 05.-09.12. Weihnachtsladen

15.12. Fahrt Landtag Kl. 9 21.01. Neujahrskonzert Cvikov 28.01.-04.02. Winterlager (Kl. 5 bis 9) 09.02. Eisfasching 10.02. Halbjahresinformation

Termine Schkola Ostritz 07.-11.11.2011 12.11.2011 21.11.2011 23.11.2011 25.11.2011 02.12.2011 03.12.2011 16.12.2011 23.12.-02.01.2012 21.01.2012 09.02.2012 10.02.2012 13.02.-25.02.2012

Schwimmwoche der 3. Klasse Tag der offenen Tür (10.00-14.00 Uhr) Oma-Opa-Tag (ab 15.00 Uhr) Elternabend – Schulanfänger 2012/13 (18.00 Uhr) Waldtag Manni-Klasse unterrichtsfreier Tag Weihnachtsmarkt Ostritz Waldtag Max-, Maja-, Manni-Klasse Ferien zum Jahreswechsel Neujahrskonzert Eisfasching Jonsdorf Halbjahresinformationen Winterferien

Termin Schkola – Kita Lückendorf 11./12.11.

Herbstputz im Kinderhaus (Bitte unterstützen Sie uns beim Fensterputzen und Laub harken, eine Liste wird ausgehangen.) 13.11.11 17.00 Uhr Familiengottesdienst zum Sankt-Martins-Fest in der Lückendorfer Kirche, 17.30 Uhr Lampionumzug ab Kirche, 18.00 Uhr Lagerfeuer am „Rüstzeitheim“ bis 15.11. Abgabe der Pakete „Weihnachten im Schuhkarton“ in Oybin 17.11.11 der Fotograf kommt ab 8.00 Uhr ins Kinderhaus, nachmittags können auch Geschwister- und Familienbilder gemacht werden. 25.11.11 Weihnachtsschmücken im Zwergenhäus`l ab 16.00 Uhr (Eltern und Erzieher verwandeln das Kinderhaus in ein Weihnachtshaus) 01.12.11 Besuch des Weihnachtsmärchens im Zittauer Theater mit unseren Fünf- und Sechsjährigen Kindergartenkindern 07.12.11 Weihnachtsbuchlesung mit Frau Scharf 13.12.11 Schnupperschultag für Alexandra und Ronja, Schkola Hartau 14.12.11 9.00 Uhr kommt der Weihnachtsmann 15.00 Uhr Oma-Opa-Weihnachtsfeier im Zwergenhäus`l 15.12.11. Deutsch-tschechisches Elterncafé im Kindergarten Jablonnè. Eltern und Kinder sind herzlich eingeladen, tschechische Weihnachtstraditionen zu erleben. Abfahrt: 15.30 Uhr mit dem Kleinbus, wir bitten um Anmeldung bis 07.12.11. 24.12. 2011 bis 01.01.2012 Schließzeit im Zwergenhäus`l 10.01.12 Schnupperschultag für Alexandra und Ronja, Schkola Hartau 21.01.12 Neujahrskonzert aller Schkolaeinrichtungen 22. oder 29.01.2012 Lückendorfer Kostümrodeln (Termin nach Wetterlage, siehe Aushang) 13.-24.02.12 Winterferien (Ferienplan erhalten Sie Ende Januar) 21.02.12 Faschingsparty im Zwergenhäus`l 28.02.12 Schnupperschultag für Alexandra und Ronja, Schkola Hartau

Schkola-Weihnachtsladen vom 05.12. bis 09.12.11 täglich von 10.00-12.00 Uhr und 14.00-18.00 Uhr Reichenberger Straße in Zittau Aus unserem diesjährigen Sortiment Baumschmuck: Service mit weihnachtlichen Motiven: Jumbo-Tasse mit weihnachtlichen Motiven: NEU: Porzellan-Schmuckdosen „Konfetti“; „Weihnacht“ und „Schwünge“: Keramiktassen mit versch. Weihnachtsdekor: Weihnachtsglocken: Fotos auf www.schkola.de Schkola Laden

2,50-7,50 Euro 12,00 Euro 6,95 Euro 7,95 Euro 5,65 Euro 3,95-5,95 Euro


LERNEN LERNEN Lehrer lernen Die Schuljahreseröffnung aller pädagogischer Mitarbeiter (72 in diesem Schuljahr) beginnt immer auch mit einem Lernen und Erforschen und Entdecken. In diesem Jahr führte sie der Weg nach Olbersdorf in die Kokosweberei. Die Maschine, deren Funktion und das Ergebnis wurde mit allen Sinnen aufgenommen. Alte Maschine sorgten für Lärm, Kokos anzufassen ein Erlebnis in seiner Rauheit und den Geruch von Maschinenöl samt der Faser eine interessante Mischung. Und zum Schmecken gab es zum Abschluss ein Getränk aus Kokos. Der andere Teil führte in die Sonderschule für Lernbehinderung. Mit einem Rundgang erfassten die Lernbegleiter die baulichen Veränderungen des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes. UW

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Science on Tour Lausitz in der Schkola Am 5.9.2011 trafen sich die Schüler der Klasse 8 und Interessierte aus der Klasse 7 am Morgen im Chemiekabinett zu einem Projekttag zum Thema Kohlenstoffdioxid. Die Hochschule aus Senftenberg kam mit dem Projekt Science on Tour Lausitz zu uns. Die Schkola Oberland war die erste Schule in Sachsen, die am Projekt Science on Tour Lausitz teilnahm, denn bislang hatte die Hochschule nur für Berlin und Brandenburg Fördermittel bekommen. Organisiert hatte die Zusammenarbeit unsere Biologie- und Chemielernbegleiterin Birgit Feldweg. Nun aber wieder zurück zum Projekt: Wir haben uns mit dem Nachweis des Stoffes Kohlenstoffdioxid (CO2) beschäftigt. Mit zwei Mitteln haben wir ihn nachgewiesen: Methylrot und Bariumhydroxid. Das Kohlenstoffdioxid haben wir dabei mit Brausetabletten erzeugt. Bei Methylrot hat sich die Farbe geändert, als wir Kohlenstoffdioxid hinzugefügt haben, das sah cool aus. Bei Bariumhydroxid wurde das Wasser, das vorher klar war, trüb und verklumpt. Und zuletzt probierten wir Spülmittel, wodurch Blasen in der Flüssigkeit entstanden sind, nachdem wir CO2 hinzugegeben hatten. Zum Schluss haben wir die gleichen Nachweise mit Trockeneis durchgeführt (gefrorenes Kohlenstoffdioxid), das ca. -79°C kalt ist. Sowas hat man ja nicht alle Tage im Chemieunterricht. Das komplette Projekt wurde von der Hochschule Senftenberg betreut. Das Projekt war ein sehr lehrreiches und hat allen viel Spaß bereitet. Niklas Merkelt und Max Haude, Klasse 8

Evaluation der Schkola

Eine Schule für jedermann Wenn Deutsch nicht die Muttersprache ist. Inclusion und Integration sind nicht nur ein Thema in Bezug auf Behinderungen. In der Schkola lernen seit Jahren auch immer wieder Schüler, deren Muttersprache nicht Deutsch ist. In diesem Schuljahr lernt neu in Ostritz ein amerikanisches Kind, in Hartau und in Jonsdorf ein tschechisches. Für die Lernbegleiter steht als erste Aufgabe die soziale Integration, um ein Wohlgefühl zu schaffen und damit die Voraussetzung der Kommunikation der Kinder untereinander. Gleichzeitig heißt es Förderung in der Sprache Deutsch. Dazu werden entsprechend der Didaktik für Schüler mit Fremdsprache Deutsch Übungen herausgesucht und der Sprache trainiert. Das Staunen der Mitschüler ist dann, wie schnell die Kinder Deutsch lernen und sich verständigen. Aber auch als Paten und Helfer fungieren diese im Englischunterricht oder Tschechischunterricht. Davon profitieren dann beide Seiten. Es ist eine große aber auch schöne Herausforderung, der sich die Lernbegleiter stellen. UW

Praxisunterricht Kaufen und Verkaufen Ab der Klasse 7 setzen sich die Schüler mit den Themen Kaufen und Verkaufen auseinander. Dazu gilt es, Fächer wie Mathematik, Deutsch, Informatik aber auch Kunst und Handwerk zu verknüpfen. Zur Tradition ist daher der Schkola-Laden geworden. Zu den Festen wie Ostern und Weihnachten öffnet dieser in Zittau in der Reichenberger Straße seine Türen. Dann verkaufen die Schüler der Schkola IHRE PRODUKTE. Zuvor wird eine Bestandsaufnahme getätigt, werden die Produkte ausgepreist und für Werbung gesorgt. Unterstützt werden sie dabei durch PU-Berater.

Seit dem Jahr 1999 begleitet Frau Gisela Süselbeck die Schkola. Als Mutter, Lehrer und Lehrerausbilderin schöpft sie aus einem Erfahrungsschatz zum schülerzentrierten Unterricht. Auch in diesem Schuljahr wurde Frau Süselbeck für eine interne Evaluation in die Schkola eingeladen. Schwerpunkt lag dabei vor allem in den Jahrgangsstufen 7 bis 9 im altersgemischten Unterricht der Schkola Oberland, die Einbettung der Coachs in das System und die Gilden. Sowohl „Zaubermomente“ – wie Frau Süselbeck gern sagt, hat sie zusammen mit den Teamleitern entdeckt, aber auch Stellen aufgedeckt, die es zu bearbeiten gibt. In Fortbildungen zu Themen wie Lern- und Arbeitstechniken, Rechtschreibung lernen ohne Diktate und Analyse von Arbeitsheften und Arbeitsblätter wurden für die Lernbegleiter angeboten. Der Elternstammtisch unter dem Motto „Drucklos“ zeigte auf, wie Eltern aber auch Lernbegleiter und Schüler sich unter Druck setzen und daher Selbstdisziplin und Gelassenheit zu lernen sind. Als Ergebnis wurden Schwerpunkte für unsere pädagogische Arbeit im schülerzentrierten Arbeiten mit Fachplänen und schülerzentrierte Aufgabenstellungen sowie Differenzierung gelegt. Damit wurde bereits zwei Tage nach ihrer Rückfahrt begonnen. „Das Schöne an der Schkola ist, dass es immer ein Prozess ist und nichts Statisches“, so eine Mutti beim Stammtisch. Wir sind und bleiben im Prozess. UW


LERNEN LERNEN

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Der Hort geht neue Wege

Schüler der 4. Klasse befinden sich im Lerntyptestteil „Lesen“.

Das neue Schuljahr hat begonnen und mit unserer gestiegenen Hortkinderzahl auch die Umsetzung unserer Pläne für die offene Nachmittagsgestaltung. Derzeit verbringen 76 Kinder auch ihren Nachmittag in der Schkola Hartau. Somit ist es notwendiger denn je, auch die neuen Räumlichkeiten im Lernhaus „Kretscham“ zu nutzen. Es entstehen thematisch eingerichtete Räume, in denen sich die Kinder nach Interessen und Bedürfnissen zusammenfinden können. Es werden Baumöglichkeiten, Möglichkeiten zum Entspannen, Verkleiden und Tanzen, Lesen und gemeinsamen Spielen geschaffen. Der Werkenraum und die Turnhalle werden den Kindern künftig öfter zur Verfügung stehen. Im Eingangsbereich des Kretscham wird eine Tafel hängen, an der die jeweils nutzbaren Räume, die Angebote und die verantwortlichen Lernbegleiterinnen angezeigt werden. Die Kinder entscheiden selbst, wozu sie Lust haben und melden sich in den entsprechenden Räumlichkeiten. Auch künftig wird es immer die Möglichkeit für die Kinder geben, sich im Garten auszutoben. Derzeit werden die Zimmer eingerichtet und wir stehen für Fragen und Anregungen gern zur Verfügung. Wir freuen uns auf unsere neuen Möglichkeiten und sehen gespannt in die Zukunft. Anke, Simone, Conny und Josi

Welcher Lerntyp bin ich? Haben Sie in Ihrer Schulzeit herausgefunden, welcher Lerntyp Sie sind? Wann und wie konnten Sie sich Themen am besten behalten und wieder abrufen? Wenn ich im Studium alles mitgeschrieben hatte, dann brauchte ich es nur noch einmal durchzulesen und wusste Bescheid. Ich hatte das Gefühl, in mir ein Bild zu haben. Ich wusste genau, wo etwas stand. Ein Teil der vierten Klasse begann mit dieser Suche die Arbeit im Fach „DeutschPräsentation“. Durch verschiedene Übungen sollte ermittelt werden, ob man eher durch das Lesen, Schreiben oder Hören Inhalte am sichersten abspeichern und wieder abrufen kann. Mit großem Ernst und Spaß waren die Kinder bei der Sache, begierig am Ende zu erfahren, wo sie stehen. Die Kinder sollten auch dafür sensibilisiert werden, über ihr Lernverhalten nachzudenken, nicht zu verzweifeln, wenn etwas einfach nicht im Kopf bleiben will. Was kann mir beim Lernen helfen? Eigene Wege finden! Einen eigenen Weg müssen die Schüler nun auch für die Entwicklung ihrer Präsentation finden. Die theoretischen Vorarbeiten wurden in der Gruppe besprochen, technische Hilfsmittel kennen gelernt und ausprobiert. Alle Beispiele und Vorführungen können aber doch nur Anregungen für das eigene Tun sein. Sie müssen sich nun ein Thema wählen, Inhalte festlegen, Material sichten, auswählen und alles aufbereiten. Am Ende stehen sie vor einem selbst gewählten Publikum, um ihre Arbeit vorzustellen. Ich möchte von meiner Schwester erzählen. Als erwachsene Frau hat sie keine Probleme, sich mit anderen zu unterhalten, etwas zu erzählen oder wichtige Dinge zu besprechen. Seit einem Jahr macht sie eine Umschulung und musste vor ihrer Gruppe, alles erwachsene Frauen, ihre Ergebnisse zu einem bestimmten Thema vorstellen. Sie hatte alles vorbereitet und war sich der Inhalte ihrer Arbeit sicher. Trotzdem übermannte sie die Angst, ganz allein da vorn stehen zu müssen. Sie hat es geschafft, auch wenn sie hinterher nicht mit allem zufrieden war. Es ist wichtig für unsere Kinder, diesen Schritt zu gehen. Zeige, was du geschafft hast! Annett Holz

Differenzierung durch Co-Lernbegleiter In der Klasse 9 der Schkola Jonsdorf erfolgt in diesem Jahr eine individuelle Differenzierung im Deutschunterricht. Dabei sind zwei Lernbegleiter in einer Lerngruppe im Einsatz und bereiten die Schüler entsprechend auf ihren Haupt- bzw. Realschulabschluss vor. Das Lernen mit- und voneinander erweist sich bereits als früchtetragend. Durch die Co-Lehrerschaft ist ein individuelles Arbeiten vor allem in den Schwerpunkten Texterstellung und -bearbeitung möglich. Defizite werden zielgerichtet und speziell auf den Schüler orientiert angegangen und behoben. UW

Lanterna Futuri Straffer Unterricht und volle Konzentration wurde den 30 Jugendlichen beim Projekt Lanterna Futuri abverlangt, volle fünf Tage. Dabei ging der Unterricht unter professioneller Leitung auch spät in den Nachmittag und Abend hinein. Aus Polen, Tschechien und Deutschland (Schkola Oberland) sind sie von dem Hillerschen Villa e.V. eingeladen worden, um sich zu begegnen und miteinander zu arbeiten und zu lernen. Das Ergebnis ließ sich sehen und versetzte die Eltern aus allen drei Ländern in Ehrfurcht. Ein dreisprachiges Theaterstück zeigte Wirkung, auch wenn man die Worte nicht verstand und die selbstgeschriebenen Songs blieben noch als Ohrwürmer im Kopf. „Ich habe den Musikunterricht für ein Jahr geschafft“, so ein Fazit einer Schülerin im Anschluss. UW

Prüfungsvorbereitung an „freien“ Tagen Am Feiertag oder samstags in die Schule. Freiwillig. Mikroskope stehen bereit, Modelle sind aufgebaut. Themen für die Prüfungen vorbereitet. Individuelle Prüfungsvorbereitung ist seit Jahren Normalität in der Schkola. Gezielte Fragen, Zeit zum echten Wiederholen und Nachfragen beginnen zeitig im Schuljahr. Das Angebot auch außerhalb der Schulzeit sich mit biologischen Themen zu beschäftigen nutzten nicht wenige Schüler der Schkola Jonsdorf. Zusammen mit Konstanze Zimmermann und Anke Wohne erfolgte ein intensives Eintauchen in die Pflanzen- und Tierwelt. Andere Prüfungsvorbereitungen erfolgen wöchentlich im Rahmen von GTA. UW


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„Flügelt ein kleiner blauer Falter ...“ so beginnt ein kleines Gedicht von Hermann Hesse. In den vergangenen Monaten arbeiteten zahlreiche Schüler aller Schkola-Schulen an einem Schmetterlingsprojekt, angeregt durch Herrn Helle, dem Organisator des Schmetterlingshauses in Jonsdorf. Ein Schüler der Mittelschule, Maik Lischke, hatte im Rahmen seines PAL-Praktikums zahlreiche große Schmetterlinge präpariert, so dass ca. 12 Tag- und Nachtfalter als Objekte zum Malen und Zeichnen zur Verfügung standen. Selbst Grundschüler aus Ostritz waren voller Begeisterung vertieft in die Schönheit dieser Exemplare, die Mittelschüler der Oberstufe setzten sich mit der Filigranität der Glieder sowie Zeichnung und Maserung der Tiere auseinander. Entstanden ist eine Ausstellung von Fotografien zum Verlauf des Projektes, welche nun im oberen Gang der Schkola Jonsdorf zu besichtigen ist. IE

Ohne Wasser – merkt euch das! Im Rahmen unseres diesjährigen „Wasserprojekts“ der Lerngruppe Dani der Schkola Oberland haben wir vielfältige Aktionen rund ums Wasser durchgeführt. Nachdem uns unser Wassertropfen Fridolin im Projekt „Wasserkreislauf“ erklärte, woher und wohin sich das Wasser bewegt, wurde allen klar, dass uns dieser kostbare Naturschatz nur in begrenztem Maße zur Verfügung steht, aber wir ihn täglich nutzen. So gingen wir als nächstes mit unserem Freund Fridolin auf die Wassertropfenreise zur Kläranlage Ebersbach-Neugersdorf. Herr Bursy zeigte uns in einer interessanten Führung, wie unser Abwasser wieder sauber in die Spree gelangt. Er beantwortete geduldig jede unserer Fragen, recht herzlichen Dank dafür. Im Anschluss daran versuchten wir, die Kläranlage in einem Experiment selbst nachzubauen. Die Kinder nutzten dabei viele verschiedene Materialien und kamen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Auch in der Freiarbeit arbeiteten die meisten Kinder zum Thema Wasser weiter. Umrahmt wurde das gesamte Projekt von vielen gemeinsam gesungenen Liedern rund um den Wassertropfen Fridolin. Karsten und Kerstin


GRENZENLOS LERNEN Deutsch-tschechische Lernwerkstatt der Vorschulkinder Im Rahmen der deutsch-tschechischen Zusammenarbeit der Kindereinrichtung Schkola Lückendorf und des Kindergartens „Studanka“ in Jablonnè v Podjěstědí trafen sich die Vorschulkinder vom 10. bis 12. Oktober zur Lernwerkstatt in Jablonnè. Jedes Schuljahr finden für die ältesten Vorschulkinder einmal wöchentlich von 9.00 bis 11.00 Uhr Spiel-, Lern- und Fremdsprachenangebote im Lückendorfer oder Jablonner Kindergarten statt. Um den Kindern gute Voraussetzungen zum gegenseitigen Kennenlernen zu schaffen, beginnen wir unsere Begegnungen traditionell mit einem dreitägigen gemeinsamen Aufenthalt. Unser Anliegen ist, gemeinsame Aktivitäten für die Kinder zu organisieren, um unkompliziert miteinander Kontakt aufzunehmen, Begegnungsängste schnell abzubauen, miteinander viel Spaß zu haben und dabei das Nachbarland und dessen Menschen zu erleben. Ausgangspunkt unserer Exkursionen war in diesem Jahr die Pension „Salvatore“ am Markt in Jablonnè, wo wir untergebracht waren und bestens verpflegt wurden. Trotz regnerischen Wetters spazierten wir am ersten Tag gemeinsam durch die Stadt, bewunderten das große Denkmal der Heiligenfiguren und Schutzpatronen vor unserer Haustür, das abends wunderbar angestrahlt wurde. Beeindruckend war die Besichtigung der Basilika, eine Kirche mit besonderer Kuppelarchitektur. Die Kinder interessierte besonders die Geschichte der heiligen Zdislava, die früher auf Schloss Lemberk lebte und deren Grab in der Basilika besichtigt werden kann. Am Nachmittag stiegen unsere Kinder 176 Stufen im Stadtturm hinauf, um die Aussicht zu genießen. Besonders interessant war für sie der Blick in ein Storchennest auf einem Fabrikschornstein. Natürlich waren die Störche längst abgeflogen. Fotos von der Aufzucht der Jungen konnten wir am Turmeingang bewundern. Unser Ausflug zu den Elefantensteinen fiel jedoch buchstäblich ins Wasser, doch wir nutzten die Zeit und schauten uns in der neu restaurierten Stadtbibliothek um. Wir machten es uns in der Kinderleseecke gemütlich und schauten gemeinsam viele Bilderbücher an. Ein lustiges Liederbuch nahmen wir sogar in die Pension mit. Am zweiten Tag besichtigten wir eine große Märchenburg in der Nähe von Mimon, wo uns Zwerge und viele Teufel erwarteten, was für die deutschen Kinder recht ungewöhnlich war. Ein Tempelritter führte uns durch die Werkstatt der Zwerge und die Kellergewölbe der Teufel, Riesen und Zauberdrachen. Tereza Kovářová, Sprachassistentin der Schkola Hartau begleitete uns und half uns bei der Übersetzung. An dich liebe Tereza, ein herzliches Dankeschön!! Nach dem Mittagessen besuchten wir in Mlada Boleslav das Skoda-Museum. Am besten gefiel unseren Kindern die originalgetreue Miniaturausführung eines Skodas, der voll funktionstüchtig war und sich einige Kinder von ihrer Mama zum Geburtstag wünschen. Bei so erlebnisreichen Tagen ist es für die Kinder schwierig, sich alles genau zu merken. Als wir sie am Abend fragten, wie die Autos im Museum hießen, rief eines der Mädchen freudestrahlend: „Trabi…“. Am dritten Tag wurden gleich nach dem Frühstück die Reisetaschen gepackt, denn wir hatten bis zu unserer Abreise um 14.30 Uhr viel vor. Am Vormittag spielten die Kinder, sangen gemeinsam deutsche und tschechische Lieder und lernten von den tschechischen Kindern, wie eine Masurka getanzt wird.

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Nach dem Mittagessen fuhren wir nach Straž ins Schwimmbad mit Sauna. Als wir unsere Heimfahrt antraten, sagten zwei Kinder. „Wir wollen noch da bleiben und alles noch einmal erleben.“ Unsere tschechischen Kollegen freuten sich sehr über diese spontane und herzliche Äußerung der Kinder. Im Namen aller Kinder und deren Eltern, die mir am nächsten Tag von den begeisterten Erzählungen ihrer Kinder berichteten, möchte ich mich bei meinen tschechischen Kollegen für die schönen gemeinsamen Tage recht herzlich bedanken. Unsere gemeinsamen Erlebnisse sind eine wichtige Grundlage für eine gute Zusammenarbeit der Kinder, Erzieher und Eltern in diesem Schuljahr. Wir möchten Sie, liebe Eltern und alle Interessierten schon jetzt ganz herzlich nach Jablonnè zum deutsch-tschechischen Elterncafé einladen. Unsere tschechischen Kollegen erwarten Sie und Ihre Kinder am 15.12.2011 um 16.00 Uhr im Kindergarten „Studanka“, um Ihnen unseren Partnerkindergarten und tschechische Weihnachtstraditionen vorzustellen. Gern organisieren wir Anfahrt nach Jablonnè. Um 15.40 Uhr würde ein Kleinbus ab der Schkola-Kindertagesstätte Lückendorf, Niederaue 24, nach Jablonnè fahren. Wir bitten um Voranmeldung bis 06.12.2011 unter der Tel.-Nr. 035844 79855. Ihre Gabriele Merkel, Leiterin der Kita.


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Grenzenlose Erntezeit Der Herbst ist Erntezeit. Dies für die Schkola seit 1999. Mit dem Apfelfest über die Grenzen hinweg treffen sich die Eltern und Kinder mit den Partnerschulen in Tschechien bzw. in Ostritz. Geschüttelt und gerüttelt werden viele Bäume auf beiden Seiten der Grenze und zum Abschluss ein gemeinsames Fest bei Feuer und Wurst und selbstgepresstem Apfelsaft gefeiert. Hartau/Hrádek hat in diesem Jahr 2.047 kg Äpfel und 346 kg Birnen vom Baum geholt. Erweitert wurde das Fest dieses Jahr in der Schkola Ostritz durch den Einsatz der Schülerfirma aus Jonsdorf. Verkauf und Vermarktung war deren Aufgabe. Auch der Platz hat sich geändert: auf dem Marktplatz hatten alle Einwohner die Möglichkeit ihren Saft pressen zu lassen. Für die Schkola Ostritz war eine „Ausbeute“ von 90 Kartons á 10 l, 50 Kartons á 5 l und 30 Kartons á 3 l zu verzeichnen. UW

Deutsch-tschechisches Projekt „Lustige Mülltonne“ Im Juni 2011 beteiligten sich einige Schüler der Schkola Hartau an dem deutsch-tschechischen Kunstprojekt „Lustige Mülltonne“, gefördert über „Ziel 3“. Die Kinder malten auf Blätter mit leeren Mülltonen ihre Gestaltungsvorschläge. Die Entwürfe wurden dann eingesandt und ins Internet gestellt. Es konnten Stimmen für die einzelnen Bilder abgegeben werden. Am Ende wurden zwei deutsche und zwei tschechische Gewinner ermittelt. Ihre Vorschläge werden bald in Tschechien und Deutschland Mülltonnen verzieren. Im Zuge dieses Projektes sollten sich die Kinder mit dem Thema „Müll und Umwelt“ beschäftigen. Am 7.10.2011 wurden alle Teilnehmer zu einer Abschlussveranstaltung in Liberec eingeladen. Das Besondere – Christopher aus der Arthur-Gruppe war zweiter deutscher Gewinner. Im Morgenkreis erzählte Paul von seinen Erlebnissen. In die Anlage kommen pro Jahr ca. 100.000 t Müll. 40 LKW’s kommen täglich nach Termizo. 40 t Müll werden täglich verbrannt. Daraus wird Strom und Wärme erzeugt. Eine besondere Filteranlage sorgt für die Reinigung der Abluft. Aber trotzdem gibt es immer noch giftige Rückstände, die später entsorgt werden müssen. Die Anlage galt bis vor Kurzem noch als die modernste in Europa. Lubos und Emil haben dazu etwas aufgeschrieben. Ausflug nach Tschechien von Lubos Suchy Wir sind am Freitag, den 7.10.2011, mit einem tschechischen Bus nach Liberec gefahren. Dort waren wir in der Müllverbrennungsanlage „Termizo“. In der Verbrennungsanlage sind wir als erstes in das Kontrollzentrum und von dort aus zum

Müllkran gegangen. Das war das Spannendste. Wir haben die Müllautos gesehen und wie sie den Müll ausgeladen haben. Dann sind wir mit dem Bus zu einem anderen Gebäude gefahren, wo das Projekt „Lustige Mülltonne“ stattfand. Dort haben wir gebastelt. Dann war eine Modenschau und da wurden die besten Mülltonnen gezeigt. Danach sind wir mit dem Bus zurück nach Zittau gefahren und wurden dort von unseren Eltern abgeholt. Unser Ausflug nach Liberec von Emil Leumann Wir sind am Freitag mit dem Bus nach Liberec gefahren. Wir saßen ganz hinten. In der Müllverbrennungsanlage haben wir einen Film gesehen. Der war ganz witzig. Am meisten hat mir gefallen, dass wir den Greifarm beobachten konnten, wie er den Müll hochhob. Ich habe ganz viele Fotos gemacht. Dann haben wir aus Müll gebastelt. Ich habe aus Müll eine Kette und Ohrringe für meine Mutti gemacht. Danach sind wir mit dem Bus wieder nach Zittau gefahren.


GRENZENLOS LERNEN Die Besten der Besten gingen an den Start

Die sportliche Betätigung wird in allen Schulen des Schkola-Schulverbundes groß geschrieben. Das sich die Besten im sportlichen Bereich messen ist schon seit Jahren eine Tradition. Dies soll nun auch auf andere Bereiche wie Naturwissenschaften oder Gesellschaftswissenschaften wie auch Sprache ausgeweitet werden. Begonnen wurde in diesem Schuljahr mit dem Sportfest der Besten. Dort wo in einem Jahr die Europameisterschaften stattfinden werden, haben die Schüler von der 1. bis zur 8. Klasse sich einem Vierkampf gestellt. Die Atmosphäre und das herrliche Wetter am 04.10.11 sorgten für gute Kämpfe, wenn gleich nicht jeder gewinnen kann. Neben Sportlehrern und Lehrern halfen an den Stationen wie auch bei der computergesteuerten Auswertung deutsche und tschechische SchülerInnen sowie auch Eltern. Es konnten 99 Urkunden verteilt werden. Herzlichen Glückwunsch! UW

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Mein Praktikum in der Schule Hartau English: When my holidays were finished. I did not go back to school, but I went to my practise for 4 weeks. I decided to do my experience work at primary school. So that, I can improve my German with the kids and learn something new as asistent to teacher. I was helping at the class Olli. My work was to help to the kids to do their homeworks. I have marked the work, they have done or helping to prepare some new subjects, that they are going to do. After the school has finished about 1:00 pm. I went in the garden and I was playing with the kids. I usually finished my pratice 2:30 pm. Čestina: Zrovna tento rok se přistěhoval nový kluk z České republiky, který začal chodit do této školy a do stejné třídy Olli.Začal se právě učit německy, tak jsem mu pomáhala ze základem jako jsou zvířata,barvy. Ráda jsem ho učila,jak se má představit. Pomáhala jsme mu s angličtinou a s matematikou. A potom už ho začala učit paní učitelka každý čtvrtek. Taky jsem začala pomáhat Kamilovi, který učí češtinu ve škole Hartau ve třídě 3 a 4. Deutsch: Mein Praktikum in der Schkola Hartau war sehr gut. Ich denke, dass ich ein bisschen besser Deutsch gelernt habe als in der Klasse 8. Und dass ich mit den Kindern spielen konnte. Leona, Klasse 9, Schkola Jonsdorf

Ferienabenteuer aus Hartau In den Sommerferien, genauer gesagt vom 24.-29. Juli, trafen wir uns mit Eva und Renata sowie 12 tschechischen und fünf deutschen Kindern zum Campen in der Schkola Hartau. Neun verschiedenfarbige Zelte wurden im Garten aufgebaut und von aufgeregten Mädchen und Jungen bezogen. Auch wir Erwachsenen waren gespannt, wie diese Woche, die wir gemeinsam seit März geplant und vorbereitet hatten, ablaufen würde. Wir gingen im Gebirge wandern, machten Ausflüge ins „Glückliche Land“ (Stastna zeme) und in den Görlitzer Tierpark. Das Wetter verwöhnte uns mit Sonne, so dass wir sogar noch in das Olbersdorfer Bad fahren konnten. An den Nachmittagen boten wir den Kindern kreative Ideen zum Thema „Indianer“ an. Es wurden Totems gebastelt, Schmuck gestaltet, T-Shirts bedruckt oder Stirnbänder bemalt. Am Mittwochabend haben wir mit Kamil am Lagerfeuer zweisprachig gesungen. Die Kinder fanden auch genügend Zeit zum Spielen oder Toben, denn Ferien sind auch zum Relaxen da. Für die tschechischen Kinder war es neu, in der Schule auch Tiere zu versorgen. Sie kümmerten sich gern um die Fütterung und die Streicheleinheiten für die Kaninchen. Wir genossen es, uns die Mahlzeiten nicht selbst zubereiten zu müssen. Zum Frühstück sowie Mittag verwöhnte uns Sebastian und am Abend kochte Eva für uns. Ganz lieben Dank noch mal dafür! Einen krönenden Lagerabschluss bildete der Besuch der Familie Pallas aus Hrádek, die als Indianer mit viel Gepäck zu uns kamen. Sie hatten Wohngegenstände der Indianer dabei, Kleidung, Spielzeug u.a.m. Wir lernten, wie Mokassins genäht wurden, welche Tiere gejagt wurden, womit Indianerkinder spielten, wie die Nahrung zubereitet wurde. Die Kinder durften Feuersteine benutzen und natürlich auch Jagdwaffen anfassen. Leider mussten wir uns dann beim Zeltabbau beeilen, da das Wetter meinte, es hätte mit fünf Tagen ohne Regen genug für uns getan und schickte Wasser von oben. Alles in Allem war es eine gelungene und erholsame Zeltlagerwoche. Geli und Simone

Ahoj Freunde der čechišn Špráche, ich möchte euch wieder zum Tschechischlernen einladen. Es gibt wieder einen Kurs für Einsteiger und einen für fortgeschrittene Lerner. Beide Kurse bestehen aus 10 Veranstaltungen (jeweils 90 Minuten) und kosten 50 Euro/ Teilnehmer. Das erste Treffen für alle ist am Dienstag, dem 15.11. um 18.30 Uhr im Kretscham Hartau. In Hrádek werden parallel zu unseren Kursen Deutschkurse laufen. Als Fortsetzung ist das Zusammenfließen aller Kurse und gemeinsame Veranstaltungen für deutsche und tschechische Lerner geplant. Dabei sollte viel miteinander und vorallem voneinander gelernt werden. Ab Januar 2012 werden 10 Treffen, abwechselnd in Deutschland und Tschechien, stattfinden. Dazu werden für das Jahr 2012 noch weitere Aktionen vorbereitet: - Sprachkonferenz in Hrádek - Deutsch-tschechisches Sprachwochenende für Pädagogen - Deutsch-tschechisches Sprachwochenende für Familien Wenn euch das eine oder andere Angebot angesprochen hat, meldet euch bitte zum Mitmachen oder Mitgestalten bei kamil.prisching@googlemail.com an. Besprechen können wir alles auch beim Tag der offenen Tür in Hartau. Kamil Prisching - Schkola - Nachbarschaft und Sprache


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Hurra, ich komme in die Schule! Es geht doch jedem Schulanfänger so. Der Tag ist lang ersehnt. Und dann ist es endlich so weit. Die große oder kleine Familie ist eingeladen. Alle Schulanfänger sitzen aufgeregt in der ersten Reihe, dahinter Eltern, Großeltern, Geschwister, Tanten, Onkel und viele mehr. Und jedes Jahr warten unsere Gäste schon auf das neue Programm. Aber dieses Jahr gab es das erste Mal kein Musical! Dafür überraschten wir alle mit einem ganz besonderen Stück. Deutsche und tschechische Schüler der Schkola Hartau/Jonsdorf und der Škola in Hrádek spielten das „Aschenputtel“. Das Besondere daran: Alle Texte wurden auf Deutsch gesprochen. Das war vor allem für die tschechischen Kinder eine Herausforderung. Ein Jahr lang hatte die gemischte Truppe probiert. Ein 10-tägiges Probenlager im April 2011 stellte dabei den Höhepunkt der Proben sowie der Zusammenarbeit der Kinder dar. Die tschechischen Kinder sprechen nicht erst seit diesem Jahr deutsch. Alle waren bereits in einer Partnerklasse in unserem deutsch-tschechischen Begegnungsprogramm. Seit der ersten Klasse hatten sie regelmäßigen Kontakt zu deutschen Kindern, lernten und spielten gemeinsam, feierten und verbrachten Exkursionstage mit ihnen. Möglich wurde diese Projekt durch die Unterstützung von „Comenius“, einer Institution, die die deutsch-tschechische Zusammenarbeit vor allem im Kinderbereich fördert. Wenn Tiere in der Waldschule Tschechisch lernen, die Stiefschwestern von Aschenputtel sich über das Internet um Klamotten streiten und die Stiefmutter

überall Müll herumwirft, dann ist Spaß für jeden dabei. Den Gästen jedenfalls hat es gefallen und ihr Dankeschön macht uns Mut, weiter in dieser intensiven Art mit unseren tschechischen Partnern zu arbeiten. AH

Drachenfest Über 70 Personen der Schkola Oberland und der Pastelka, Kinder, Eltern und Großeltern aus Deutschland und Tschechien kamen zu unserem Drachenfest auf den Schlechteberg. Entgegen aller Wetterprognosen blieb der Regen aus und es ging sogar ein leichter Wind, welcher die meisten Drachen in die Lüfte hob – darunter einige sehr schöne selbst gebastelte Exemplare. Nachdem die Schnüre wieder aufgerollt waren, trafen sich alle Verbliebenen am Grill, den Familie Hoffmann wieder zur Verfügung stellte (Danke!). Dieser wurde später zur Feuerstelle umfunktioniert. In gemütlicher Runde sangen wir noch einige Lieder (tschechische und deutsche), bis der kälter gewordene Wind das Gitarrespielen unmöglich machte. Es war ein wunderbarer Wochenausklang. David Krüger


INCLUSION UND INTEGRATION Integration – mehr als nur ein Wort Am 30. August 2011 lud die Förderschule Großhennersdorf Kinder der Schkola Hartau zum Integrationsfest im Zittauer Tierpark ein. Dort trafen sich viele Einrichtungen des Landkreises, die in ihren Lernalltag Menschen mit Behinderungen einbinden. Wie auch schon im letzten Jahr, durften acht Kinder der ersten Klasse mitfahren. Es wurde ein buntes und fröhliches Fest organisiert. Bei einem schönen Programm konnte jeder mitsingen und tanzen. Für ein gemütliches Zusammensein sorgten Kuchen und Getränke, die unseren Kindern sehr gut schmeckten. Auch die vielen Angebote, die durch die Großhennersdorfer Mitarbeiter organisiert wurden, wie das Ponyreiten, die Spiel- und Bastelstationen und die Luftballons wurden von allen Schülern mit Begeisterung angenommen. Die Kinder hatten eine Menge Spaß und die Zeit ging wie immer

Das Projekt im Projekt: Auch Elli-Kinder gehen in die Küche In den letzten Wochen sind nahezu alle Hartauer Schüler zu begeisterten Küchenhelfern in dem Projekt „Schüler kochen für Schüler“ geworden. So manch einer würde am liebsten täglich Stifte gegen Küchengeräte eintauschen wollen! Auch die Integrationskinder aus der Olli-Klasse interessieren sich sehr für die Küchenarbeit und zumindest Robert hatte schon einen Tag lang die Gelegenheit, seine Mitschüler zu bekochen und ihnen Essen auszugeben. Das Wunderbare an diesem Küchentag ist die ganz konkrete Aufgabe, die vor den Kindern steht: Heute müsst ihr helfen, dass das Essen fertig wird und dass alle bei der Verteilung zufrieden mit dem sind, was sie auf ihren Teller bekommen. Die Kinder erleben, dass diese Aufgabe auch Tücken hat: Da lassen sich Speisen manchmal schlecht portionieren oder man hat nicht verstanden, ob ein Kind „vegetarisch oder unvegetarisch“ essen will. Außerdem muss dann 11.45 Uhr alles ganz schnell gehen, weil viele Kinder gleichzeitig an der Essenausgabe stehen. Allen Küchenhelfer der vergangen Wochen war eines gemeinsam: Ihnen waren Freude und große Ernsthaftigkeit anzusehen, als sie dann auf der ande-

ZINT – Zertifikatskurs für Integration Bereits im dritten von sieben Modulen ist eine Mitarbeiterin der Schkola im vom Kultus angebotenen Zertifikatskurs Integration. Jeweils eine Woche in den Ferien beschäftigen sich Lehrer sachsensweit mit diesem Thema, welches nach und

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bei solchen Festen viel zu schnell vorbei. Durch das Integrationsfest hatten die Erstklässler die Möglichkeit, unsere Ellikinder und ihre Lernbegleiterin Susanne Herrmann von der Förderschule Großhennersdorf auch einmal außerhalb der Schkola Hartau zu erleben und sich auf eine andere Weise zu begegnen. Die Elli-Kinder kommen an drei Tagen in der Woche nach Hartau in die Schkola, um mit den Schülern aus der Olli-Klasse gemeinsam zu lernen und den Tag zu gestalten. Die Schüler werden somit gegenüber Menschen mit Behinderungen sensibilisiert. Die ElliKinder erwerben dabei Fertigkeiten durch die direkte Nachahmung und haben die Möglichkeit Lerninhalte aktiv durch Schüler und Lernbegleiter vermittelt zu bekommen. Es ist schön für unsere Kinder, dass sie sich auf diesem Weg begegnen und voneinander lernen können. Josephine Schunk ren Seite der Essenausgabe standen, um das „Finale“ ihres Küchentages zu meistern. Vor der Mittagessenszeit erledigen die Schüler die weniger „öffentlichkeitswirksamen“ Arbeiten wie Nachbereiten des Frühstücks, Abwaschen, Abtrocknen, Gemüse schälen und schneiden, Nachtisch portionieren. Unter Yvonnes fachkundiger Anleitung darf jeder jede Tätigkeit ausprobieren und soll dann auch eine bestimmte Zeit bei einer Arbeit verweilen. Manche Kinder kommen schon mit guten praktischen Vorkenntnissen in die Schulküche, andere sind der häuslichen Küche bisher wohl eher fern geblieben und machen neue Erfahrungen – auch die, dass es mühsam und anstrengend ist, beispielsweise ein Pfund Möhren zu schälen und zu schneiden. Auf jeden Fall wächst die Hochachtung vor unserem Küchenteam, denn die Kinder sehen die Mengen an Lebensmitteln, die täglich verarbeitet werden müssen. Und was war nun das Besondere mit dem behinderten Kind in der Küche? Nichts. Wie alle anderen Küchenhelfer stellte sich Robert seinen Aufgaben und strahlte glücklich, als er mittags den Mitschülern und Lernbegleitern das Essen auftun durfte. Und ich wünsche mir noch viele solche Tage wo mit unseren Elli-Kindern nichts Besonderes ist – gern auch wieder in der Küche. Susanne Herrmann nach auch gesellschaftsfähig zu werden scheint. Die Hochschule Zittau/Görlitz in Zusammenarbeit mit der Uni Leipzig gestalten ein Programm von rechtlichen Fragen zur Integration bis hin zur Umsetzung im gemeinsamen Unterricht, Erstellung von Förderplänen, Beratungsgespräche sowie einem kleinen Einblick in die verschiedenen Förderschwerpunkte. Ab dem Wintersemester wird nun für alle Regelschullehrer die Möglichkeit angeboten berufsbegleitend sich in einem sonderpädagogischen Bereich fortzubilden. Dazu wird es Ausschreibungen geben, so Susanne Römer (Professorin an der Hochschule in Görlitz). UW


WIR STELLEN UNS VOR Die Natur ruft die Kinder nach Lückendorf ins Schkola-Kinderhaus Idyllisch am Waldrand gelegen und familiär im alltäglichen Leben zeichnet die Schkola Lückendorf Kindertagesstätte Zwergenhäus’l aus. Dabei sich so oft wie möglich an der frischen Luft zu bewegen, im Ökogarten zu arbeiten und zu ernten, Tschechisch zu lernen und den Nachbarn wöchentlich zu erleben gehören zum Konzept. Wir erheben den Anspruch auf gesunde Ernährung mit Obstfrühstück und vollwertigem Mittagessen sowie Lernen mit allen Sinnen und Entdecken/Experimentieren bei offener und kindbestimmter Arbeit. Kinderküche und Spielburg für die „Kleinsten“, Naturlehrpfad und Fahrradstrecke für die „Großen“ werden so gern von deutschen und tschechischen Eltern, Kindern und Erzieherinnen im tagtäglichen Lernen und Zusammenleben genutzt. Zu finden ist das Kinderhaus in einem liebevoll hergerichteten Umgebindehaus in der Niederaue 24 in Lückendorf. Zurzeit sind noch Plätze frei! Melden Sie Ihr Kind gleich an unter www. schkola.de oder schauen Sie einfach einmal vorbei. UW

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WIR STELLEN UNS VOR

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Hallo, ich bin die „Neue“ in Hartau!

Hallo, ich bin Will!

Name: Birgit Kniesz – Geburtsort: Görlitz Alter: 41 Jahre – Familienstand: verheiratet Kinder: 2 (10 und 14 Jahre) – Wohnort: Spitzkunnersdorf Hobby: Faustball Ich bin seit August 2011 die neue Lernbegleiterin der Emmaklasse in Hartau und unterrichte Sport in den Klassenstufen 2 bis 4. Ich freue mich auf die Arbeit mit den Kindern und hoffe auf eine gute Zusammenarbeit.

Ich komme aus Amerika. Ich bin 12 Jahre alt und bin ein Jahr lang hier, weil mein kleiner Bruder Max, die hier geboren. Meine Hobbys sind das Spielen von Videospielen beyblade Computer stuff Basketball Trading Card Games beobachten T.v. listening to my ipod und hängen mit meinen Freunden. Ich bin von der Columbia Missouri in den USA My Top 15 Lieblings-TV-Shows (nicht in Reihenfolge) sind Sonic XPokemon Yugioh 5ds Regelmäßige anzeigen Mad Beyblade Shake it upKick Buttowski Phineas und Ferb Kickin ‘it The Simpsons Victorios Chaotic iCarly und der Total-Drama seires. Meine Top-10Videospiele Super Smash Bros Brawl Pokemon Black Mario und Sonic bei den Olympischen Winterspielen und Sonic 2006 Mario Kart The Legend of Zelda Phantom Hourglass Guitar Hero III Rockband 2 Sega Super Stars Tennis Super Mario Galaxy.

Hallo, ich bin die Neue in Hartau und Lückendorf! Ich heiße Susan Drechsel und bin 28 Jahre alt. Ursprünglich stamme ich aus dem Erzgebirge, aus dem kleinen Dorf Drebach. Ende 2002 habe ich in Zittau mit meinem Biotechnologie-Studium begonnen. Nach dem Studium zum Bachelor und zwischenzeitlicher Arbeit an der Hochschule habe ich im Juli 2010 meinen Master gemacht. In meiner Freizeit bin ich meistens mit meinen beiden Hunden unterwegs oder werkle irgendwo rum. Seit August diesen Jahres unterstütze ich nun das Team der Hartauer Schkola und des Lückendorfer Zwergen-häus’ls für 3 Jahre im Umweltbereich, bin unter anderem für die Umweltgruppe KoraxRanger (Hartau) verantwortlich, die wir vor kurzem erst gründeten. Ich habe bereits in beiden Einrichtungen das Team und die Kinder kennengelernt und bin gespannt auf die nächsten Jahre.


PROJEKTE – AKTIONEN – UMWELT ERLEBEN Ein Schuljahresstart der besonderen Art Wie bereits zwei Jahrgänge vor ihnen begann auch dieses Jahr unsere neunte Klasse mit dem PAL. Voller Anspannung waren bereits die letzten Schulwochen im Juni/Juli 2011. Es war die Zeit der Suche nach einem passenden Unternehmen. Immerhin hatte die Klasse im Mai bereits ihr schulnahes Praktikum absolviert und sich vorher im ZiBi bei den Praxiswochen ausprobiert. Man wusste also schon, was man wollte, in welche Richtung die Interessen und Fähigkeiten gehen. An den gewählten Unternehmen lässt sich der hohe Anspruch an sich selbst erkennen. Viele Schüler bewähren sich seitdem in sozialen Berufsfeldern, wie Kindergarten, Altenpflege und Schule. Daneben gibt es auch eine Reihe Praktikanten in handwerklichen und kaufmännischen Bereichen. Das Feedback nach vier Wochen war von beiden Seiten ein sehr positives. Die SchülerInnen waren vor allem davon begeistert, dass sie sehr oft richtig anpacken durften. Das Gefühl, nur der Handlanger zu sein, kam nicht auf. Nach dem Block von vier Wochen PAL fuhr die Klasse 9 dann zu den Tagen der Orientierung. Diese fanden im Rahmen eines Projektes der Jugendseelsorge des Bistums Meißen-Dresden in Schmiedeberg/Osterzgebirge statt. Ermöglicht wurden uns diese vier Tage Dank der Idee und der finanziellen Unterstützung unseres Fördervereines. Wie der Name schon sagt, es ging um Orientierungen, um die Fragen, was will ich als junger Mensch erreichen, wie will ich mein Leben gestal-

STÄRKEN vor Ort Vor etwas mehr als zwei Jahren begann die Beteiligung der Schkola am Programm STÄRKEN vor Ort. In dieser Zeit haben sich viele Schüler, Bürger, Ehrenamtliche am Projekt beteiligt. Wie in den Vorjahren ist auch 2011 der Kern des Projektes die Berufsorientierung der Schkola-Schüler am Objekt Alte Brennerei in der Mittelstraße 23 in Ebersbach. Die Schüler, die sich mit dem Objekt beschäftigen, werden dabei verschiedene Berufsfelder berühren um berufliche Orientierung zu erhalten. Die Baugilde arbeitet weiter an den Entwürfen und unternahm in einer Projektwoche eine Exkursion nach Cunnersdorf zu ausgesuchten Referenzobjekten. Bauhistorische Recherchen im Archiv der Stadt stehen noch an. Mehrere Schülerinnen produzieren seit diesem Jahr eine Schülerzeitung, den Tintenklex. Eine dritte Schülergruppe erarbeitet einen virtuellen Rundgang durch das Gebäude, wobei nicht ein Abbild der tatsächlichen Situation als Baustelle,

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ten, wie wichtig sind mir die Mitmenschen in der Klasse, zu Hause, im Freundeskreis ...? In der Form von Workshoparbeit fanden sich die Teilnehmer immer wieder am Thema, welches „Johnny Walker“ genannt wurde und sich mit der Verwendung jeglicher Arten von Drogen durch junge Menschen beschäftigte. Ein selbstständig gestalteter Abschlussabend zeigte uns, wie die Klasse 9 sich selbst sieht – wenn wir wollen, können wir an einem Strang ziehen und tolle Dinge auf die Beine stellen. KH

sondern eine mögliche Nutzung der Räume für Schulzwecke zugrunde gelegt wird. Derzeit laufen noch Vorbereitungen, am Objekt mit den Schülern gemeinsam ein so genanntes Kugelbild zu erstellen. Ende November wird eine Abschlusspräsentation der STÄRKEN vor Ort-Projekte im Landkreis in Görlitz stattfinden. Die Schkola ist dabei. CZ

Eine Woche widmeten sich Schüler der Klassen 7 bis 9 in der Baugilde dem Umgebindehaus Gilden sind Gruppen von Jugendlichen, die sich gemeinnütziger Tätigkeit für ihre Schkola widmen. Die Baugilde beschäftigt sich daher mit Bautätigkeiten der Schkola Oberland. Dazu tätigten sie Vermessungen im Haus, zeichneten an entsprechenden Tischen und setzten sich mit dem Umgebindehaus als solches auseinander. Ein Ausflug nach Obercunnersdorf schaffte tieferen Einblick. Durch das Programm Stärken vor Ort wird dieses Projekt gefördert. Ralf Femmer als Fachmann gibt den Schüler zur Berufsorientierung einen Einblick in die technische Zeichnung vom Papier bis hin zum Computer und lässt sie ausprobieren. In naher Zukunft entsteht auch ein virtueller Rundgang durch das Gebäude. Tatkräftig begleitet werden die Gilden von der Schülerzeitung, die Recherche betreiben und in der nächsten Ausgabe berichten werden.


PROJEKTE – AKTIONEN – UMWELT ERLEBEN Die Manni-Klasse

und der Wolf

Es ist noch gar nicht so lange her, dass sich diese Geschichte zugetragen hat. Eines Tages, als sich alle Schüler in der Wochenplanarbeit mit dem Thema Wald beschäftigten, kamen wir auf die Idee: „Wir machen ein Projekt zum Thema Wolf und fahren nach Rietschen in die Wolfsscheune.“ Im Vorfeld konnte ich mit einer Einführung und lustigen Comics aus einer Kampagne des Naturschutzbundes Vorurteile der Schüler gegenüber dem „bösen“ Wolf abbauen. Dann ging es los. Am 20.05.2011 begaben wir uns am frühen Morgen auf die Reise. Wir sind nicht vom rechten Weg abgekommen und erreichten Rietschen pünktlich 10 Uhr. Dort wurden wir bereits von Herrn Kaasche erwartet. In einer Power-Point-Präsentation konnten wir sehr viel über das Leben der Wölfe in der Lausitz erfahren. Die Schüler stellten sehr viele wichtige Fragen, die Herr Kaasche sehr umfassend beantworten konnte, da er selbst aktiv an der Erforschung der Wolfsrudel in unserer Region beteiligt ist. Alle waren erstaunt, wie schnell eine Stunde vorüber war. Vor der Wolfsscheune sah sich die Manni-Klasse dann unter anderem ein echtes Wolfsfell und den Schädel eines Wolfes an. Herr Kaasche hatte auch seinen Hund mitgebracht. An ihm zeigte er uns, wie die Pfoten und die Zähne eines Wolfes aussehen (natürlich sind die viiiiel größer). Dann ging es in den tiefen Wald. Wir hatten keinen Wein und Kuchen dabei, sondern zwei Ferngläser, einen Rucksack mit Unterlagen zur Wolfsforschung, einen Fotoapparat und den Hund. Ganz prima fanden wir, dass jeder den Hund einmal führen durfte. Im Wald suchten wir nach Spuren und Losungen (Kot) vom Wolf und anderen Tieren. Natürlich hatten alle gehofft, einen echten Wolf zu sehen, aber leider ist er viel zu scheu und meidet den Kontakt zu Menschen. Nach drei Stunden intensiver Forschungsarbeit hatten alle Schüler Hunger wie ein Wolf. Da wir aber kein Rotkäppchen dabei hatten, ließen wir uns im Scheunenkaffee Nudeln mit Tomatensoße schmecken. Nach diesem anstrengenden Tag fuhren wir zufrieden und mit viel neuem Wissen im Gepäck zurück in die Schkola. Marion Neumann

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Apfeltag in Ostritz auf den Kopf gestellt Am 23. September fand in diesem Jahr unser Apfeltag statt. Dazu gab es einige Besonderheiten. Schon am Vormittag wurde eine transportable Apfelpresse zwischen Kirche und Schule aufgebaut, die den Bewohnern von Ostritz und Umgebung die Möglichkeit gab, ihre Äpfel aus dem Garten pressen und den Saft in Vakuumverpackungen füllen zu lassen. Der Andrang war so stark, dass die Mitarbeiter der Firma „Oberlausitzer Saftquell“ kaum eine Pause hatten. Mit großem Interesse beobachteten die Kinder des Deutsch-Polnischen Kinderhauses St. Franziskus die verschiedenen mechanischen Vorgänge der Presse. Der fast trockene Rest, der nach dem Pressen übrig blieb und auf einem Hänger landete, lud zum Kneten ein. Um 15.30 Uhr startete das Fest in der Schule. Mit vielen schönen Liedern rund um den Apfel wurde es von den Kindern der Max- und Maja-Klasse eröffnet. Anschließend erfolgte die feierliche Übergabe des Bolzplatzes der Schule, der pünktlich zum Apfeltag von der Firma Franke fertiggestellt wurde, mit einer Ansprache unseres kaufmännischen Leiters Christian Zimmer. Eine Zeremonie mit Zerschneidung des Absperrbandes durch einen Schüler unserer Schule durfte hierbei nicht fehlen. Anschließend teilten wir Gruppen ein, die zu den verschiedenen Gärten und Alleen mit Äpfeln fuhren und fleißig ernteten. Natürlich wurden auch die Äpfelbäume auf dem Schulgelände abgeerntet. Christian Zimmer, Michael Ziemann (Vorstand Förderverein) und Peter Schneider (Hausmeister der Schkola Ostritz) und einige Väter unserer Kinder kletterten hoch in die Wipfel der Bäume und schüttelten so kräftig, dass es Äpfel regnete. Unten sammelten alle fleißig und brachten die Früchte zur Presse. Viel Unterstützung erhielten wir hierbei von den Lehrern, Eltern und Kindern unserer polnischen Partnerschule in Bogatynia. Die Ernte war so reichhaltig, dass die Apfelpresse gar nicht schnell genug arbeiten konnte. Als dann auch noch die Gruppen mit den Äpfeln aus den verschiedenen Gärten zurückkamen, war klar, dass drei Hängerladungen voll Äpfel erst zu einem späteren Zeitpunkt gepresst werden können. Gegen 18.00 Uhr begann der feierliche Teil des Apfeltages. Die fleißigen Helfer ließen es sich bei Büfett, Knüppelkuchen, Kürbissuppe, Bratwurst und natürlich frisch gepresstem Apfelsaft nach getaner Arbeit richtig gut gehen. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an unsere Eltern, den Förderverein, die Besitzer der Gärten, in denen wir ernten konnten und allen anderen, die dazu beigetragen haben, dass der Tag so schön geworden ist. Das Team der Schkola Ostritz

Apfeltag Bereits im vergangenen Schuljahr wurden wir von Familie Höfig eingeladen. Dies fiel wetterbedingt leider ins Wasser. Nun war es endlich so weit. Die Karo-Klasse kam zum Apfeltag. Anfangs sammelten wir Äpfel. Ein Teil der Äpfel wurde geschreddert, gepresst und zu Saft verarbeitet. Der Unterschied zu gekauftem Saft wurde jedem deutlich – einfach lecker! Aus einem weiteren Teil der Äpfel machten die Kinder einen Apfelkuchen. Alle halfen mit – Familie Höfig, die Karo-Kinder und Valerie aus Klasse 8, die uns freitags immer unterstützt. Zum Mittag gab es einen Gemüseeintopf – natürlich mit selbst angebautem Gemüse. Dann hatten die Karos Gelegenheit, auf dem Hof zu spielen. Zum Vesper gab es dann den leckeren Apfelkuchen. Der Tag war viel zu schnell vorbei. In Fahrgemeinschaften kamen wir zurück zur Schule. Im nächsten Jahr wollen wir wiederkommen – und – Kartoffeln setzen ... David Krüger


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Das Hochwaldmännlein erzählt Am 1. Juli bestieg eine lustig schnatternde Gruppe meinen Berg. Ich lugte zwischen den Bäumen hervor und erkannte einige Gesichter wieder. Die hatte ich schon beim Frühlingsspaziergang getroffen. Diesmal gab ich mich aber nicht zu erkennen, sondern lauschte gespannt. Sie sprachen über die Regeln im Wald und über MICH. Sie meinten, ich hieße Bernd (weiß nicht, wie sie darauf kommen). Ich fand dann heraus, dass es Drittklässler der Schkola Ostritz sind. Sie haben bis jetzt in Klasse 1-3 gelernt und nun steht ein Wechsel in Kl. 4-6 bevor. Da wollten sie einfach mit den Lernbegleitern einen lustigen Abend verbringen. Oben angekommen, sollten die Kinder erst mal einen Biber suchen. Zuerst war ich sehr erschrocken, denn Biber leben nun wirklich keine auf dem Hochwald. Der Biber war aber aus Plüsch und ein Teil der Schatzsuche. Dann mussten einige Fragen rund um die Natur beantwortet werden und die Hinweise waren manchmal echt knifflig. So hing zum Beispiel eine „Knopfraupe“ an einem Baum. Ich war echt gespannt, denn so ein Tier hatte ich vorher noch nie gesehen. Es war eine Raupe aus Knöpfen. Nachdem mein „Waldklo“ benutzt wurde, ging es nun endlich in Richtung Schatztruhe. Aber nicht einfach so, sondern an einem Wollfaden mit geschlossenen Augen durch den Wald. Da gab es einige leichte Stürze, die durch

Einige Eindrücke aus den Sommerferienspielen in Hartau In den Sommerferien war in unserem Ferienhort viel los. Die beliebten Ausflugsziele, wie der Saurierpark in Kleinwelka und die Kulturinsel Einsiedel in Zentendorf haben auch dieses Jahr nicht gefehlt und wurden von den Kindern mit Begeisterung angenommen. Auch das Wetter hat an diesen Tagen sein Bestes dazu beigetragen, so dass es für alle ein unvergessliches Erlebnis wurde und auch das Badevergnügen nicht zu kurz kam. Die Zeit geht bei diesen Ausflügen immer viel zu schnell vorüber, so dass sich alle immer wundern, wenn es wieder Zeit wird,0 nach Hause zu fahren. Aber auch unsere Angebote in Hartau, haben den Kindern viel Freude bereitet. Es wurden viele kreative Dinge von den Kindern hergestellt. Sie konnten sich an der Marmoriertechnik erproben, schöne Dinge aus Filzwolle herstellen und am eifrigsten waren die Kinder beim Duftsäckchen nähen, dies wurde von den Kindern den ganzen Tag betrieben. Ebenso viel Spaß hatten die Kinder, als es hieß, es kann gewerkelt werden. Sehr viele phantasievolle Holzarbeiten sind dabei entstanden. Zu unserem Bedauern konnten wir die Wanderung durch die Mühlsteinbrüche auf Grund von heftigen Regenschauern nicht durchführen, aber sie wird sicher noch einmal in unserem Ferienflyer auftauchen. Es wurde sich dennoch auch in der Natur bewegt. So lernten die Kinder den Weg zwischen Hartau und Olbersdorf kennen, um zum Freibad zu gelangen. Auch das Weißbachtal, ein Waldstück bei Hartau, welches keinem Schkola-Kind unbekannt sein dürfte, wurde von uns zum Stromern und Entdecken aufgesucht.

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schallendes Gelächter begleitet wurden. Die Aufteilung der „Schätze“ war dann gar nicht so einfach ... da musste gerechnet werden. Die Süßigkeiten und Sticker waren dann irgendwann doch gerecht zwischen den fünf Jungen und drei Mädchen verteilt und der echte Hunger stellte sich ein. Und nur für die 12 Gäste öffnete die kleine Imbissbude. Es lagen schon knusprige Bratwürste auf dem Grill. Dazu gab es rote und grüne Limo und später Knüppelkuchen. Denn ein Lagerfeuer knisterte schon, und fleißig suchten die Kinder nach trockenem Holz. Plötzlich schrie jemand: „He Alter!“ (ich dachte schon, dass mich die Kinder nun entdeckt hätten) Ein anderer sprach viel zu schnell, verhaspelte sich und sagte: „He, alte Sonne du!“ Endlich verstand ich: Beide meinten den wunderschönen Sonnenuntergang. Alle lachten über den lustigsten Spruch des Abends. Dann machten sich die Kinder noch auf den Weg zum Hochwald-Aussichtsturm. So konnte ich inzwischen schauen, ob beim Lagerfeuer alles in Ordnung war. Und eins fand ich auch noch lustig: Einige Kinder dachten wirklich, dass sie ihren Schlafsack neben dem Feuer ausrollen müssten und schleppten fleißig Holz heran. Das mussten die Lernbegleiter dann stoppen – war ja inzwischen auch ziemlich kühl geworden. Ich fand total schön, dass sich alle noch zum Abendkreis zusammenfanden. Sie erzählten von drei Jahren Schkola und es gab ein „Erzählholz“. Jemand erzählte, dass sie Jannik und Luise vermissten und das erste „Abschiednehmen“ war mit kleinen Tränen bei den Mädels verbunden. Aber bald wichen die Tränen wieder einem lustigen Gekicher. Die Sonne war verschwunden, das Feuer herunter gebrannt, nur einzelne Sterne leuchteten am Himmel und der Wind rauschte in den Bäumen (ich war inzwischen auch müde – nur die Kinder nicht). Nun war es Zeit endlich die Zimmer zu beziehen. Noch lange hörte ich lustiges Geplapper. Ich war froh als langsam überall die Lichter gelöscht wurden und nur ab und zu der Strahl einer Taschenlampe zu sehen war. Nach diesem aufregenden Tag begab ich mich nun endlich zur Ruhe ... doch plötzlich wurde in meinem Turm noch einmal Licht! Das kann doch wohl nicht sein ... da stieg doch des Nachts noch eine Lernbegleiterin auf den Turm und wollte die Aussicht bei Nacht genießen! Da bin ich natürlich leise die steile Wendeltreppe hinterher und hab ihr einen kleinen Schrecken eingejagt. Als sie gerade Richtung Jeschken schaute, warf ich die Tür zu. Sie hat echt gedacht, es war der Wind. Schmunzelnd eilte ich die Treppe hinab und begab mich nun wirklich zur Ruhe. Langweilig war mir an diesem Abend nicht und es war toll, so heimlich mit dabei zu sein. Ich wünsche euch Kindern viel Spaß und Erfolg in Klasse 4! Euer Hochwaldmännlein

Einen großen Beitrag zum Gelingen unseres Ferienprogramms leistete Kerstin mit ihrem Küchenteam. Sie versorgte uns die gesamten Ferien mit leckerem frisch gekochten Essen. Auch bereitete sie für uns das eine oder andere Picknick zu oder lieferte uns das Essen zu einem Badeausflug ins Olbersdorfer Bad. Anke, Simone, Conny und Josi


PROJEKTE – AKTIONEN – UMWELT ERLEBEN

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Kinder kochen für Kinder – aktuell

Der ganze Kühlschrank swingt

Mit dem Schulbeginn begann auch die zweite Runde des Projektes „Schüler kochen für Schüler“, initiiert und unterstützt durch Marktfrisch Rothenburg. Jeden Tag beschäftigen sich die 88 Schüler mit einer Frucht des Tages. Dazu recherchieren sie im Internet und in Büchern, gestalten Plakate und halten Schülervorträge. Die Frucht des Tages wird auch auf unserer Homepage angezeigt, so dass auch im Elternhaus darüber gesprochen oder geforscht werden kann. Gesammelt werden die entstandenen Informationsblätter der Schüler, um ein schulinternes Nachschlagewerk zu erstellen. Gleichzeitig sind immer vier Schüler bei der Herstellung des Mittagessens beteiligt (aus jeder Lerngruppe jeweils ein Schüler). Die Frucht des Tages wird dann frisch verarbeitet. In einer Elternbefragung nach den Wirkungen auch auf die häuslichen Koch- und Einkaufsverhalten der Schüler hat sich eine Steigerung seit Beginn des Projektes im Juni ergeben. Nachhaltig somit. Höhepunkt des Projektes war der Tag der offenen Küche. Neben dem Kochen wie gehabt wurde auch ein Schaukochen im Speiseraum veranstaltet sowie ein Sinnespfad mit Küchendüften aufgestellt. Der gesamte Schultag widmete sich diesem Thema. Manierentheater, Essenwünsche und Reflexionen zum Essen und zum Speiseraum waren das Ergebnis. Eingebettet war dieser Tag in die Woche der deutschen Schulverpflegung, direkt am 1. Tag der sächsischen Schulverpflegung. An dem Tag hat sich auch die Schkola Jonsdorf aktiv beteiligt und sich der Frühstücksversorgung insbesondere gewidmet. UW

Unter diesem Motto begrüßten die Schkola-Kinder mit einem Musical die 12 neuen Erstklässler an unserer Schkola in Ostritz. Kurz konnte man wohl an diesem Tag auch auf den Gedanken kommen, sich die Temperatur aus dem Kühlschrank zu wünschen. So öffnete sich für 45 Minuten die Kühlschranktür – es waren „heiße und spannende Minuten“. Wir belauschten Radieschen, Tina Tomate, Karl (den Salat), eine Leberwurst (die ständig beleidigt war), Käsedamen, eine Cola-Flasche und eine Sahnetorte. Ein großes Dankeschön an alle beteiligten „Schauspieler“, vor allem aber an Birgit Deckwart und Maria-Barbara Ebermann für die Vorbereitung und die vielen kleinen Dinge, die zum Gelingen beitrugen (z.B. die tollen, zu jeder Rolle passenden Shirts). Danke auch den vielen fleißigen Helfern, die den Tag für unsere neuen Schüler und Eltern zu einem unvergesslichen Tag machten. Danke an Nannette Ufer und Conny Lehnert für die Organisation – selbst an die Sonne hatten sie gedacht und unsere Schkola-Luftballons konnten in diesem Jahr endlich wieder steigen. Auf ein schönes Schuljahr mit unvergesslichen Erlebnissen freut sich das Team der Schkola Ostritz.

Tausend und eine Nacht am Hieronymus

mit Nena und Anna, Für immer Jung (K. Gott/Bushido) mit Etienne und Maximilian, Halt mich (Schandmaul) mit Maxi, Joan und Nadia sowie Nadia mit Mama Ahabak von Christina Stürmer noch einen musikalischen Höhepunkt. Zum Schluss möchten wir uns bei allen Schülern, Familien, Helfern und Lernbegleitern für ihren Einsatz bedanken. Lars Albert

So hieß das Motto für unser Schulfest. Vier Tage arbeiteten alle Schüler und Lernbegleiter der Schkola mit den Schülern der 4. Klasse aus der Grundschule in Projektgruppen, wie z. B. Orientalische Küche, Palastbau, Kalif Storch, Das Sklavenmädchen Hatifa, orientalische Verkleidung ... Am Freitag um 16.00 Uhr begann unser sonniges Schulfest. Eltern, Großeltern, Schüler und Lernbegleiter waren zum orientalischen Kaffee- und Abendbüfett geladen. Um 17 Uhr startete die Aufführung mit der Szene „Tausend und eine Nacht“. Mit buntem Gewimmel auf dem Basar ging es zum nächsten Stück „Kalif Storch“. Nadias Lied leitete zur Geschichte des Sklavenmädchens Hatifa über. Plötzlich stürmten wilde Räuber ins Publikum, dieses hatte ja die Aufgabe, versteckte Märchengestalten zu entdecken. Zum packenden Finale klatschten die Zuschauer begeistert mit, als die hübsche Suleika (Etienne) um ihren Sultansvater (Maik) tanzte und von dem kleinen Mustafa (Albert) mit Blicken bewundert wurde. In der Zwischenzeit hatten unsere PU-Schüler einige Angebote wie zum Beispiel: den Verkauf von Tüchern, Minipizzen zum Selbstbelegen, Schminken, Fingernägel bemalen, Staffelspiele und Schach vorbereitet. Natürlich konnte zu einem orientalischen Fest ein Kamel nicht fehlen. Wem die Höhe nichts ausmachte, der durfte über den Sportplatz reiten. Um 18.30 Uhr setzte unsere Schülerband u. a. mit den Liedern: Louise (Eisblume)


ĂœBER UNS BERICHTET

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Nun ist es vorbei,

Ein groĂ&#x;es DankeschĂśn fĂźr die schĂśne Schuleingangsfeier!

aber ich kann auf eine auĂ&#x;ergewĂśhnliche Zeit zurĂźckblicken. Ich erinnere mich gerne an die tollen Erlebnisse mit den Kindern im Unterricht und im Freizeitbereich, die Planungen und DurchfĂźhrungen verschiedener Projekte, Wald- und Begegnungstage und die lustigen Momente im BĂźro. Durch mein Freiwilliges Ă–kologisches Jahr an der Ostritzer Schkola konnte ich viele neue Erfahrungen mitnehmen und habe einen breiten Einblick in die Arbeit an der Schkola erhalten. Es hat mich beeindruckt zu sehen, wie die Kinder im Mittelpunkt stehen und ich erlebte sie als äuĂ&#x;erst selbstständige, frĂśhliche junge SchĂźler, die sich mit viel Lernfreude an die gestellten Aufgaben machten. Es bereitete mir viel Freude, diese SchĂźler in ihrer Lernzeit zu begleiten und ihnen neues Wissen zu vermitteln. Auch die zahlreichen AusflĂźge und Projekte weckten meine Begeisterung. Da waren zum einen die monatlichen Waldtage, wo ich mein neu erworbenes Wissen aus meinen Seminaren einbringen konnte oder die tollen Begegnungen mit der Partnerschule aus Bogatynia. Besonders in Erinnerung bleiben mir die Lesenächte in der Christian-Weise-Bibliothek Zittau, die Exkursionstage im Riesengebirge, die Abschlussfahrt zum Hochwald mit der Klassenstufe 3 und vor allem die Naturwoche mit Ăœberlebenstraining. Aber auch die kleinen Alltagserlebisse waren wunderbar, wie zum Beispiel die Geschichten der Kinder aus dem Morgen- und Abschlusskreis von ihren persĂśnlichen Erlebnissen. Ich mĂśchte mich hiermit bei den SchĂźlern, Lernbegleitern und Eltern fĂźr die tolle Zeit bedanken. Ich nehme aus diesem Jahr viele schĂśne Erlebnisse, Erfahrungen, EindrĂźcke und Begegnungen mit und fĂźhle mich fĂźr mein Studium bestens gewappnet. Danke fĂźr die tolle Zeit! Christopher Schiller

Schon Wochen vorher fieberten wohl die meisten Schulanfänger dem Schulbeginn entgegen. Unsere Tochter jedenfalls zählte schon seit Juni die Zeit bis zur Einschulung. Und auch wir Eltern waren nicht viel weniger aufgeregt. Zum einen blickte ich stolz, zum anderen aber auch sehr wehmĂźtig und angespannt diesem Tag entgegen. Unsere GroĂ&#x;e ist nun wirklich groĂ&#x;! Schule! Was fĂźr ein bedeutender Schritt im Leben unserer Tochter! Was erwartet sie/uns nun? So kamen wir dann auch mit recht gemischten GefĂźhlen nach Hartau zur Schuleingangsfeier. Unsere Tochter strahlte mit der Sonne um die Wette. Mir war noch nicht so recht nach Lachen zumute. Ich war eher angespannt. Und dann durften wir diese wunderschĂśne frĂśhliche Schuleingangsfeier erleben! Mit einem tollen Programm grĂźĂ&#x;te das Schkola-Team die Gäste. Tschechische und deutsche SchĂźler hatten gemeinsam ein modernes „AschenbrĂśdel“ einstudiert, das die anwesenden Gäste begeisterte! Es gab Geigenmusik und durch Kamil eine erste Tschechisch-Stunde fĂźr alle! Wie viel MĂźhe und FleiĂ&#x; in diesen Darbietungen steckte! Vielen Dank und ein groĂ&#x;es Lob an alle groĂ&#x;en und kleinen KĂźnstler fĂźr diese tolle Leistung! Nach den Worten von Annett Holz gingen die Schulanfänger mit ihren Lernbegleitern zu ihrer ersten Unterrichtsstunde in die Klassenzimmer. Bevor die Kinder dann endlich ihre ZuckertĂźten in Empfang nehmen konnten, starteten sie jeder einen Luftballon mit Adresse. Vielleicht gibt es ja mal eine Antwort. Stolz präsentierten sich die Kinder nun mit ihren ZuckertĂźten dem Fotografen. Dann wurde das Mittagsbuffet erĂśffnet. Ein ganz herzliches DankeschĂśn an dieser Stelle an die Eltern der Zweitklässler, die es vorbereitet haben! Es war super lecker! Da mĂźssen wir (MĂźtter?) uns nächstes Jahr ganz schĂśn anstrengen, um da ran zu kommen! FĂźr die Schulanfänger gab es vor dem Kaffeetrinken noch eine Kutschfahrt zum Birkenhof. Dass die Kinder dort nicht auf den Spielplatz konnten, war Ăźberhaupt nicht schlimm. Auf dem Schulhof der Schkola gibt es ja auch sehr schĂśne Spielund KlettermĂśglichkeiten. Es war ein rundum gelungener Tag, den sowohl die Kinder als auch wir Eltern und unsere Gäste sehr genossen haben. Besonders angenehm war fĂźr mich die lockere, humorvolle und frĂśhliche Atmosphäre, die diesen Tag prägte. Das war nicht nur fĂźr die Schulanfänger sondern auch fĂźr uns als Eltern (besonders fĂźr mich!) eine wunderbare Einstimmung auf die Schule. Wir fĂźhlten uns alle sehr wohl. Vielen, vielen Dank dafĂźr! Wir mĂśchten uns bei allen Eltern, Schkolamitarbeitern und SchĂźlern ganz herzlich bedanken, die diesen Tag ausgerichtet, organisiert und gestaltet haben. Es ist eine wunderschĂśne Tradition, dass sich die Schkolamitarbeiter und die Eltern der Zweitklässler um die Ausgestaltung der Schuleingansfeier kĂźmmern. So kĂśnnen sich an diesem Tag die Schulanfänger-Eltern wirklich ihrem Kind widmen. Gern werden wir diese Tradition im nächsten Jahr mit fortsetzen. Antje Jensen

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ÜBER UNS BERICHTET

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Elternstammtisch zum Leben erweckt Es gibt sie wieder, die Stammtische bei den Älteren. Die Lerngruppe Panthera traf sich in Eibau im Faktorenhof. Eingeladen hatte die Mutti von Moritz. Aber auch die beiden Leiter der Lerngruppe Birgit Feldweg und Katrin Zimmermann waren mit von der Partie. Themen wie Ruhe im Tschechisch- und Englischunterricht wurden von uns Eltern angesprochen und auch nach Lösungen gesucht. Wir wollen helfen und unterstützen. Ein Feedback vom Praktikum gab es sowie auch von der jetzigen Epoche Biologie mit den verschiedenen Aufgaben von Klasse 7 bis 9. Dann standen noch Jugendweihe, Benimm-Dich-Kurs und Tanzstunden zur Debatte. Aber auch ein bisschen planen durften wir, wenn unsere Kinder das noch wollen. Weihnachtsmarkt in Dresden verknüpft mit einem Besuch im Landtag und Lesenacht waren Ideen. Was die Lerngruppe darüber denkt, ist noch fraglich. Aber unser nächster Termin steht schon fest. Eltern der Panthera-Lerngruppe

Sportlicher Wettbewerb im Weinau-Stadion Zu einem sportlichen Vergleich der Schkolas kamen bei sommerlichen Temperaturen sportbegeisterte Mädchen und Jungen zusammen. Wir Ebersbacher trafen uns morgens an der Schule, um mit einem Reisebus gemeinsam nach Zittau zu fahren. Neben unseren Sportlern waren Mädchen und Jungen der 7. und 8. Klassen dabei, die als Helfer das Sportfest unterstützten. Den ganzen Vormittag herrschte geschäftiges Treiben. Es wurde gelaufen, gesprungen, geworfen, gewartet und natürlich auch gegessen und getrunken. Im Vierkampf errangen die Schüler der Schkola Oberland einige Erfolge: Ergebnisse im Vierkampf für die Schkola Oberland Klasse 8 Mädchen: Cornelia Müller 2. Platz Klasse 5 Jungen: Joseph Paul 1. Platz, Vincent Heidisch 2. Platz Klasse 5 Mädchen: Anna Pannach 1. Platz, Selma Israel 2. Platz Klasse 6 Mädchen: Leonie Hankel 1. Platz Klasse 4 Jungen: Philipp Preuß 1. Platz, Nick Zierfuß 2. Platz Klasse 3 Mädchen: Josephine Stephan 2. Platz Gefreut haben wir uns, als am Ende einige unserer Ebersbacher auf dem Siegerpodest standen. Als krönenden Abschluss ließen wir uns die zwei Kuchen schmecken, die unsere beiden 8x100-m-Staffeln gewannen. Katrin Zimmermann

Apfelfest für die ganze Familie! Am 16. September fand es wieder statt, das traditionelle Apfelfest in Hartau. Das Wetter war, wie in den vergangenen 3 Jahren, in denen unsere Familie am Apfelfest teilnahm, fantastisch. Wir, Eltern mit 4 Kindern + Opa + Onkel mit Cousine ernteten ganz in der Nähe der Schule Äpfel, ganz nach Vorliebe wurde geschüttelt oder gepflückt. Mehrere Säcke konnten vom Hausmeister mitgenommen werden und nach getaner Arbeit stärkten wir uns, wie die vielen anderen fleißigen Erntehelfer, mit in der Zwischenzeit frisch gepresstem Apfelsaft und leckerem, selber gebackenem Kuchen. Während Kürbisköpfe und Flenntippel geschnitzt und hohe Bäume erklommen werden konnten, wurden das Abendbrot und das Lagerfeuer vorbereitet. Es gab Stockbrot süß und herzhaft sowie Bratwurst mit diversen Beilagen. Unser Tipp: süßes Stockbrot! Es war ein sehr schönes und gemütliches Fest für die ganze Familie! Vielen Dank dafür allen fleißigen Helfern. Wir freuen uns auf nächstes Jahr! Familie Ullmann


SCHKOLA IN INDIEN

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Von Göttern und Dämonen Wer Indien besucht, wird mit großer Wahrscheinlichkeit eine Puja oder ein anderes religiöses Fest erleben. In dieser Zeit ruht zumeist das öffentliche Leben, Schulen und Ämter sind geschlossen. In diesem riesigen Land leben Hindus, Moslems, Buddhisten, Sikhs, Christen und andere Religionsgemeinschaften zumeist friedlich zusammen. Jede Gemeinschaft hat ihre eigenen Feste und besonderen Tage, die von allen gemeinsam gefeiert werden. Achtzig Prozent aller Inder sind Hindus. In Indien ist Feiern praktisch das Lebenselixier und für viele Inder die einzige Möglichkeit dem oft tristen Alltag ein wenig Abwechslung zu verschaffen. Dies gilt insbesondere auf dem Lande. Hier kommt zu den schon zahlreichen Gottheiten noch hinzu, dass häufig jedes Dorf oder Gemeinschaften lokale Götter verehren, die in speziellen Pujas (religiösen Festen) geehrt und gefeiert werden. In den Monaten September/Oktober sind traditionell die meisten Festivals. Als Schule müssen wir oft mit den Eltern über die freien Tage verhandeln. Nicht selten kommen Kinder für Tage nicht in die Schule, da sie an den Feierlichkeiten teilnehmen oder zu Pilgerreisen von ihren Eltern mitgenommen werden. Toleranz gegenüber jeder Gottheit oder Religion ist da geboten und wir müssen Wege finden, wie wir damit umgehen können. In unserem Jahresplan haben wir die großen Festlichkeiten berücksichtigt und bemühen uns in den Projekten und im Schulalltag darauf Bezug zu nehmen. Im zurückliegenden Monat haben wir zusammen Rakshya Bandhan, das berühmte Raki Fest, Nuakhai (eine Art Erntedankfest) und die Ganesh Puja zu Ehren des Elefantengottes mit den Kindern zelebriert. Im Oktober-Newsletter gab es dazu Berichte und Bilder. Zehn ereignisreiche Tage, mit dem die Hindus im Norden Indiens den siegreichen Kampf Durgas, der achtarmigen Göttin der Vollkommenheit über den Büffeldämon Mahisasura, zelebrieren, sind gerade vorüber. Heutzutage geht die Bedeutung der Durga Puja weit über den religiösen Aspekt hinaus und ist ein gesellschaftliches Ereignis im Jahreslauf der Inder. Überall auf den Straßen, in Einkaufszentren und Wohngebieten in den Städten und Dörfern wird das Treiben der Dämonen, die Ankunft der Götter und schließlich der überirdische Kampf Durgas, bei dem sie dem Mythos nach mit den Füßen die Erde und mit dem Kopf den Himmel berührte und mit ihren 1.000 Armen das Universum durchdrang, nachgespielt und getanzt. Brahmanen (hinduistische Priester) rezitieren allabendlich Mantras – in Versen gefasste Gebete – und sprechen heilige Formeln. Zu den speziell dafür hergerichteten Altären und Bühnen aus Stoff, Bambusstangen und Tüchern kommen überwiegend Frauen in neu gekleideten Saris. Es ist ihre Zeit! Durga – auch als Mahadevi – große Göttin oder Allmutter verehrt, hat als einzige Göttin im Hinduismus keine männliche Entsprechung. So verkörpert sie für viele Inderinnen auch den Traum nach Freiheit, mehr Selbstvertrauen und Entschlossenheit. Eigenschaften, wie sie heute nur selten in der von Männern dominierten

indischen Gesellschaft zu finden sind. Die Rolle der Frau – wie alles in diesem riesigen Land – ist regional sehr unterschiedlich. So ist in den großen Metropolen durch den westlichen Einfluss und höhere Bildung eine Gleichberechtigung der Geschlechter im Ansatz erkennbar. Junge Frauen kleiden sich selbstbewusst und modern und genießen sichtbar den öffentlichen Auftritt. Liebeshochzeiten sind keine Ausnahme und junge Paare gehen Arm in Arm auf dem Connaught Platz in

Delhi spazieren. Aber schon auf der Zugfahrt von Delhi nach Orissa hat der Reisende den Eindruck sich in einer frauenlosen Gesellschaft zu bewegen, wenn nicht an den zahlreichen Baustellen schmächtig – graziöse in farbenfrohen Saris gehüllte Körper Sand und andere schwere Baustoffe auf ihren Köpfen von A nach B balancieren würden. Auf den Märkten und Straßen in den Dörfern das gleiche Bild. Überall Männer als Schneider, Barbier, Verkäufer, Anwalt, Arzt oder Lehrer. Sie sind die Ernährer, bringen das Geld nach Hause und beherrschen das gesellschaftliche Leben in Indien. Mädchen gelten bis heute als minderwertig. Solange sie nicht verheiratet sind, werden sie als Last empfunden und müssen im Haushalt hart mit arbeiten. Die ehelichen Pflichten einer Frau sind erst dann vollends erfüllt, wenn sie einen Erben geboren hat. Während die Jungen von den Eltern hofiert werden, stehen die heranwachsenden Mädchen oft am Rand der Gesellschaft. Mit dem Tag der Hochzeit verlassen sie schließlich das vertraute Elternhaus und ziehen zur Familie des Mannes, wo sie sich den dortigen Gepflogenheiten unterzuordnen haben. In den lokalen Zeitungen finden sich nicht selten Todesanzeigen von jüngeren Frauen, die auf mysteriöse Weise umgekommen sind. In unserer Gaiatreeschool sind auch noch zwei Tage nach Beendigung der Puja Ferien, da es Tradition in ganz Orissa ist, dass die Ehefrauen während der


SCHKOLA IN INDIEN

Festtage mit ihren Kindern ihr Elternhaus besuchen. Eine willkommene Abwechslung im Alltag. Zusammen mit Cindy, unserer neuen Praktikantin aus Potsdam, begrüßen wir die Kinder nach den Ferien. Aufgeregt berichteten sie von ihren Puja-Erlebnissen. Im Blick haben wir schon das nächste große Fest Ende Oktober. Dann feiert ganz Indien mehrere Tage Dipawali zu Ehren ihres Gottes Rama.

Wenn einer eine Reise tut ... Aufgeregt kramen die Kinder in einer großen Kiste. Darin finden sich allerhand interessante und zum Teil ungewohnte Sachen und Gegenstände. Stiefel, Wecker, Schal, Badehose, Schirm, Mütze, Reisepass, Hemden, Jacke, Landkarte, Fotos, Bücher, Moskitonetzt ... Sie sollen heraussuchen, was sie alles brauchen, wenn wir nun bald nach Deutschland fahren. Mit gepackter Kraxe machen wir uns dann schließlich auf den Weg in eine für sie so fremde Welt. Auf dem Flug über die Kontinente hören wir deutsche Kinderlieder. Natürlich werden wir auch einen kleinen Sprachkurs absolvieren: ich heiße Krishna, ich heiße Bashanti oder Jishnu. Bei ihrem kurzen Besuch erfahren sie Interessantes über die Jahreszeiten und machen eine „Schneeballschlacht“, naja nicht so richtig, denn Schnee gibt’s hier in Orissa nicht. Aber die Baumwolle auf den Feldern steht kurz vor der Ernte und so können wir die flaumig weißen Baumwollfrüchte nutzen. Wir werden zusammen Ostereier bemalen, verstecken und essen und schließlich einen Drachen basteln. Als krönenden Abschluss gibt’s dann Eierkuchen mit Marmelade an einem nach deutschen Standards gedeckten Tisch. Vier Tage werden wir auf Reisen sein und danach verstehen unsere kleinen indischen Schulkinder ein wenig besser, woher die drei Weißen in ihrer Schule kommen und von ihren Paten, die sie so lieb unterstützten. Licht und Wasser von der Sonne Für uns ist ein Traum wahr geworden, sagt Ananta als das Licht in unserer Schule am Freitagabend angeht. Auch heute noch sind große Teile im Westen Orissas ohne Strom. Wenn gegen 18.00 Uhr die Sonne untergeht ist auch der Tag für die meisten Dorfbewohner vorüber. Noch viel gravierender aber wiegt die Tatsache, dass es in der Trockenzeit an Wasser mangelt. Die meisten Seen und Flüsse sind ausgetrocknet und das Grundwasser ist sehr tief. Die Menschen trinken dann schlechtes Wasser, Krankheiten sind die Folge. Zum Hochpumpen des Grundwassers benötigt man Strom. Unsere Solaranlage in der Schule kann nun bis zu 3.000 Liter je Stunde pumpen. Reichlich Trinkwasser für unsere Kinder, aber auch für die Nachbarn. Dazu haben wir entsprechend auch Wassertanks aufgestellt. Mit dem Grundwasser können wir nun auch das Schulgelände begrünen und einen Schulgarten anlegen.

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Die Solarpumpe konnten wir mit Hilfe der Software Stiftung und zahlreichen Spendern finanzieren. Die Stiftung unterstützte uns bei dem Projekt mit 5.000 Euro, das sind rund 300.000 Rupie. Davon konnten wir auch den Wasserturm bauen, einen Anbau an das bestehende Schulhaus finanzieren und die Toiletten fertig stellen. Die 480 Watt starken Solarpanels reichen zum Aufladen zweier Batterien, mit denen wir ausreichend Licht und Strom für Laptops haben. Die Firma Sunlite Future aus Auroville in Südindien hat mit Hilfe der Organisation HUWI – Human Wave Italia die Solarstromanlage finanziert. Insgesamt kostet die kom-plette Solaranlage 250.000 Rupie (zirka 4.000 Euro). Zusammen mit Rishi, von Sunlite Future, haben wir weitere Projekte besprochen. Unser Schulprojekt ist eine Art Modell für die gesamte Region. Wenn es uns gemeinsam gelingt weitere Solaranlagen in den umliegenden Dörfern zu finanzieren, hätten die Dorfbewohner, insbesondere die Frauen, die reale Chance in den Abendstunden zu arbeiten. Gemeinsam mit Ananta planen wir die Gründung von Kooperativen zur Herstellung von Räucherstäbchen. Dazu wollen wir in unserer Gaiatreeschool ein Trainingszentrum einrichten, wo wir die Frauen am Abend ausbilden. Sie sollen lernen wie sie die Räucherstäbchen rollen müssen. Mit dieser Arbeit könnten sie in Zukunft bis zu 150 Rupie (2,50 Euro) am Tag verdienen. Gleichfalls ist das auch für unsere Stiftung eine gute Möglichkeit, Geld für den laufenden Betrieb und die anstehenden Investitionen in der Gaiatreeschool zu verdienen.


IM NEUEN GLANZ – BAUVORHABEN DER SCHKOLA Raum für Handwerk durch neue Räumlichkeiten Die Umgestaltung und Sanierung des Gebäudes der Schkola Oberland ist in den letzten Septemberwochen wieder ein Stück voran gegangen. Ziel war es, die Räume in der dritten Etage vollständig der Lernwelt „Natur und Umwelt“ mit den Fächern Biologie, Chemie, Physik zu widmen. Dazu mussten für den Werkbereich neue Räumlichkeiten geschaffen werden. Diese sind nun im Kellergeschoss gegenüber dem Hauswirtschaftsbereich gefunden worden und hergerichtet. Doch aus einer kleinen Aktion wurde ein umfangreiches Unterfangen. Denn Wasser trat durch die Wände und eine Vertikalsperre musste eingeführt werden. Baggerarbeiten ließen den Parkbereich für Lehrer zeitweilig außer Kraft setzen. Genutzt wurden die größeren Arbeiten gleich, um den Außenbereich rund um den Werk-

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raum in ordentlichen und zweckmäßigen Zustand sowie rollstuhlgerechte Wege zu schaffen. Der Werkraum besteht nun aus zwei Räumen, dem „Handlungsraum“ für die werkelnden Kinder und Jugendlichen und dem Vorbereitungsraum für die Lernbegleiter. In diesem befindet sich nun auch ein Keramikofen. Gesponsert wurde dieser und auch die neuen Werkbänke von der Allianz. Die nächsten Wochen wird nun der dritte Raum – wie oben beschrieben – vorgerichtet.

Bauvorhaben der Schkola Oberland In den kommenden Jahren wird in der Schkola Oberland gebaut. Geplant sind die behindertengerechte Erneuerung des Toilettentraktes und die Erweiterung der Schkola durch das Entstehen von Mehrzweckräumen. Gleichfalls beginnt der Umbau der Küche. Die Bauarbeiten beginnen im Frühjahr 2012. Die Pläne sollen bereits einen kleinen Einblick geben.

Bauvorhaben Ostritz Die Wiederherstellung der Außenanlagen nach der Flut vom Oktober 2011 ist inzwischen abgeschlossen. Im Zuge der Erneuerung des Juteweges wurden die Parkplätze vor der Schkola angepasst, die Grundstücks-Entwässerung saniert und – für die Schüler am interessantesten – der Bolzplatz mit einem neuen Belag versehen. Pünktlich zum Apfeltag konnte der Platz an die Schüler übergeben werden. Die Sanierung der Außenanlagen wurde über das Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ finanziert und von der Stadt Ostritz sowohl finanziell als auch organisatorisch unterstützt. Die Sanierung der Kellerräume läuft eben an. Zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses war vorgesehen, dass noch in der zweiten Oktoberhälfte die Arbeiten an der Mauerwerkstrockenlegung beginnen. Im Laufe des Winters werden die Werkräumen und der Theaterraum wieder hergestellt und im zweiten Schulhalbjahr an Schule und Schüler übergeben. Das Vorhaben wird überwiegend vom Land Sachsen im Rahmen der Schulhausbauförderung finanziell getragen.


AUS DER FEDER UNSERER SCHÜLER

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Die Manni-Klasse der Schkola Ostritz hat vom 19.09.-20.09.2011 einen Ausflug zum Olbersdorfer See unternommen. Die Kinder und ihre Lernbegleiter schliefen in Bungalows. Ziel der Reise war es, dass sich die Schüler und Lernbegleiter besser kennen lernen. Hier nun einige Berichte der Kinder: Am Montag, dem 19.09.2011 war es endlich so weit. Es ging los! Wir fuhren an den Olbersdorfer See. Erst starteten wir mit dem Zug, dann mussten wir ganz schnell zum Bus. Der kam aber erst eine geschätzte Viertelstunde zu spät, aber das war dann auch egal! Also wie schon gesagt, fuhren wir dann vom Bahnhof bis zum Olbersdorfer See mit dem Bus. Angekommen am Olbersdorfer See brachten wir erst einmal unser Gepäck in den Bungalow. Als das Gepäck abgestellt war, konnten Tibby, Vanessa, Leonie und ich etwas essen. Nach einer geschätzten halben Stunde ging es auch schon wieder los auf eine Quiztour um den ganzen Olbersdorfer See, mit Fragen über den Braunkohleabbau früher und das an der Stelle, wo jetzt ein Erholungsort für Familien ist. Für dieses Quiz gab es 3 Gruppen, die Selbstständige, die Frankgruppe und die Thomasgruppe. Leider hat es bei dem ganzen Ausflug geregnet. Als die Thomasgruppe, zu der ich gehörte, mit der Runde um den Olbersdorfer See fertig war, setzten wir uns überdacht an den Strand und lösten die restlichen Aufgaben. Am Abend wurde gegrillt. Nachts wurde ein Feuer angezündet und Marshmallows im Feuer gegrillt. Dann wurde Zähne geputzt und geschlafen. Am nächsten Tag haben wir Sachen gepackt, unsere Zähne geputzt und Frühstück gegessen. Dann hatten wir noch ein bisschen Zeit zum Spielen. Dann ging es aber wieder zum Bus, zum Zug und nach Ostritz. (Luise, 4. Klasse) Am Montag sind wir mit dem Bus nach Olbersdorf gefahren. Dort sind wir in Bungalows gegangen. In den Bungalows waren ein Tisch und Stühle, zwei Etagenbetten, ein kleiner Tisch und zwei Fenster. Das Bungalow war aus Holz. Auf dem Dach waren Steine, Moos und kleine Kieselsteine. Insgesamt waren dort 13 Bungalows. Am Montag sind wir um den ganzen Olbersdorfer See gelaufen. Danach sind wir in den Wald gegangen, um Äste zu holen. Am Abend sind wir dann ans Lagerfeuer gegangen. Danach wollte ich was fragen gehen. Da war eine Schlammpfütze. Ich sah sie in der Dunkelheit nicht und latschte rein! Und das drei Mal! Da war mein Schuh bis zur Hälfte voller Schlamm. Am nächsten Tag haben wir eingepackt, gefrühstückt und sind nach Hause gefahren. (Julian, 4. Klasse) Am 19.09.2011 sind wir losgefahren zum Olbersdorfer See. Es war eine schöne Reise, denn manche mussten mit dem Zug fahren und dann mit dem Bus. Ich bin nur mit dem Auto zum Bahnhof gefahren und habe da mit Kira (meiner Schwester) und Noah (ein Kumpel) auf die Zugkinder gewartet. Dann sind wir alle mit dem Bus zum Olbersdorfer See gefahren. Dort angekommen sind ich, Kira, Sara und Noah

in einen Bungalow gegangen. Die ganze Klasse wurde in insgesamt 7 Bungalows eingeteilt. Nach der Frühstückspause wurden wir in drei Gruppen eingeteilt. Wir mussten Fragen lösen und um den See gehen. Das um den See gehen hat unsere Gruppe irgendwie vergessen. Dann wurden wir von unseren Lehrern angemozt, dass wir nicht um den See gelaufen sind. Dann mussten wir um den See laufen. Wir Mädchen haben uns verlaufen. Dann sind wir den Stimmen der Jungs gefolgt. Die wussten den Weg auch nicht, waren aber vor uns. Dann sind wir in ein Feld gekommen, das viele Pfützen hatte, wo wir auch reingetreten sind. Wir mussten über zwei Flüsse springen (ein Fetter und ein Dünner). Als wir tropfnass und stinkig wieder bei den Lehrern waren, sind wir sofort in unseren Bungalow gegangen. Wir mussten uns alle umziehen. Danach haben wir vier (Sara, Kira, Noah, ich) Rommeè gespielt. Am Abend war eigentlich ein Lagerfeuer. Wir waren nur kurz da, danach haben wir weiter gespielt. Am Abend hat die Sara uns massiert. Am Morgen haben wir zu lange geschlafen. Wir mussten von unseren Lehrern geweckt werden. Unser Zimmer mussten wir aufräumen, sonst hätten wir kein Essen bekommen. Als unser Zimmer sauber war, bekamen wir Frühstück und konnten wieder abreisen. (Rani, 5. Klasse)

Es war einmal ein Mann. Er heißt Otto. Der wollte ein Auto. Aber er konnte sich keins leisten. Er ging zu seinem Freund Uli. Der Uli war ein Autohändler. Otto hatte Uli ganz nett gefragt, ob er ein Auto für 100 Euro haben kann. Uli war lieb und gab ihm ein Auto. Dann ging er zu einem anderen Freund. Der heißt Bü und war Autofahrer. Uli hat Bü ganz nett gefragt, ob er für 10 Euro Unterricht haben kann. Er hat ja gesagt. Und da hat Otto ein Auto gekriegt und konnte fahren und war so glücklich. Lisa


AUS DER FEDER UNSERER SCHÜLER The Week of Music and Entertainment – Lanterna Futuri Die Musik-Theater-Woche fand vom 25.9.-1.10.2011 im Begegnungszentrum Großhennersdorf statt. Unseren ersten Treff der deutsch-polnisch-tschechischen Gemeinschaft hatten wir erst nach 15 Uhr. Danach in der Musikwerkstatt lernten wir unsere Begleiter kennen. Falk und Ivan. Sie stellten uns die Musikwerkstatt zum Thema „Wahrheit und Lüge“ vor, wozu wir dann in verschiedene Gruppen eingeteilt wurden. Es gab die Gruppen: Ghost-House, Schäfchenstall und Studio. Ich war in der Studiogruppe. Wir haben Sounds aufgenommen, gemischt und Beats geschrieben. Geschrieben, gearbeitet und geschnitten haben wir bis Freitagnachmittag. Am Freitagabend stellten wir dann vor, was wir in dieser Woche alles geschafft haben. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Die Theatergruppe stellte auch ein Stück zum Thema „Wahrheit und Lüge“ auf. So, wie es schien, hat es allen gefallen. Im Anschluss veranstalteten wir noch eine Party. Samstags schließlich verabschiedeten wir uns voneinander und bewerteten die Woche. Ab 15.00 Uhr war dann keiner mehr da. Mir hat diese Woche ganz gut gefallen und das Essen war auch sehr gut. Ich hoffe, dass ich zu Lanterna Futuri noch einmal hinfahren kann, denn ich fands ganz gut. Markus Miehrig, Natrix Boliviensis 8

Praktikumsbericht PAL CAR-Art KFZ-Meisterwerkstatt & Tuning Manufaktur Hamburger Straße 29 01067 Dresden

Max Röttig vom 23.08.-16.09.2011 Mein PAL-Praktikum absolvierte ich in der Zeit vom 23.08.-16.09.2011 bei dem KFZ-Meisterbetrieb CAR-Art in Dresden. Die Firma wurde vor sechs Jahren gegründet und arbeitet im Bereich KFZ-Reparatur und KFZ-Tuning. Seit ich denken kann, interessiere ich mich für Autos. Daher ist es mein Wunsch, einen Beruf in dieser Branche zu erlernen. Ich bin auf diese Firma bei einer AutoTuning-Messe aufmerksam geworden und habe mich vor den Sommerferien über den Internetauftritt per Mail beworben. Nach ein paar Tagen erhielt ich die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Dort habe ich mich kurz vorgestellt, die Werkstatt besichtigt und der Praktikumsvertrag wurde unterzeichnet. Ich habe mich sehr auf das Praktikum gefreut, weil ich gern sehen wollte, wie man mit Tuning ein Auto verändern kann. Am ersten Praktikumstag wurde ich von den beiden Geschäftsführern Herrn Tosten Koch und Herrn Rico Wengler begrüßt und mit den fünf Angestellten

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bekannt gemacht. Danach erfolgte die Besichtigung der Werkstatt und ich erhielt eine Arbeitsschutzbelehrung. In den ersten beiden Wochen war ich hauptsächlich mit dem Kennenlernen der Arbeitsmittel beschäftigt. Ich habe mich mit der Hebebühne vertraut gemacht und die verschiedenen Werkzeuge ausprobiert. Sehr interessant fand ich das Computerdiagnosegerät, mit dem viele elektronische Fehler gefunden werden können. In den beiden letzten Praktikumswochen konnte ich auch einzelne selbstständige Aufgaben übernehmen wie z. B. Räderwechsel oder eine komplette Fahrzeugpolitur. Es gehörten aber auch Reinigungsarbeiten zu meinen Aufgaben. Durch das Praktikum habe ich einen guten Einblick in den Ausbildungsberuf eines Mechatronikers bekommen. Es ist ein sehr abwechslungsreicher Beruf. Es gibt jeden Tag neue Aufgaben und Herausforderungen. Man muss oft unter Zeitdruck arbeiten, weil der Kunde sein Auto schnell wieder fahrbereit zurück haben möchte. Ich finde es auch sehr interessant, mit den Kunden über seine Vorstellungen und Wünsche zu sprechen und ihn zu beraten. Hier muss man sich stets über die neuesten Techniken informieren und mit Zulieferbetrieben sprechen. Ein Mechatroniker sollte nicht lärmempfindlich sein, da einige Maschinen eine hohe Lautstärke erreichen. Wichtig ist auch der vorsichtige Umgang mit Chemikalien wie Batteriesäure oder Bremsflüssigkeit, denn diese sind extrem ätzend. Da viele Arbeiten gebückt oder verkrümmt erledigt werden müssen, ist die Körperhaltung in dem Beruf nicht immer optimal. Daher ist es wichtig, körperlich fit zu sein. Viele Arbeiten werden selbstständig ausgeführt, aber zu einigen Arbeiten braucht man die Mitarbeit der Kollegen. Deshalb ist es notwendig, teamfähig zu sein. Ich war sehr zufrieden mit meinem Praktikumsbetrieb, weil ich sehr gut aufgenommen wurde und mir die Arbeit viel Spaß gemacht hat. Außerdem fand ich es schön, auch mal allein für mich verantwortlich zu sein. Ich kann mir gut vorstellen, den Beruf eines Mechatronikers zu erlernen und ich freue mich schon auf die Ferienarbeit im Sommer 2012 bei CAR-Art in Dresden. Am meisten gefallen haben mir die Probefahrten durch die Stadt oder ins Gelände.


BEWEGTE SCHULE – BEWEGTES SITZEN Fotos innerhalb von 10 Minuten in der Korax-Lerngruppe der Schkola Hartau.

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BEWEGTE SCHULE – BEWEGTES SITZEN

Anmeldungen jederzeit in der Schkola oder unter www.schkola.de Eine Schkola ganz in Ihrer Nähe! Anmeldungen und Informationen unter www.schkola.de oder an unseren Schulen: SCHKOLA gGmbH Untere Dorfstraße 6 | D-02763 Zittau/Hartau Tel. 0049 3583/68 50 31 | Fax 0049 3583/5 86 58 12 | info@schkola.de SCHKOLA HARTAU | Freie Grundschule Untere Dorfstraße 6 | D-02763 Zittau/Hartau Tel. 0049 3583 68 50 31 | Fax 0049 3583 58 65 812 | hartau@schkola.de SCHKOLA JONSDORF | Freie Mittelschule Am Hieronymus 5 | D-02796 Kurort Jonsdorf Tel. 0049 35844 7 00 84 | Fax 0049 35844 72 173 | jonsdorf@schkola.de SCHKOLA OBERLAND | Freie Schule an der Haine Schulstraße 13 | D-02730 Ebersbach Tel. 0049 3586 39 02 84 | Fax 0049 3586 39 02 85 | oberland@schkola.de SCHKOLA OSTRITZ | Freie Schule Edmund-Kretschmer-Straße 2 | D-02899 Ostritz Tel. 0049 35823 89 034 | Fax. 0049 35823 89 035 | ostritz@schkola.de SCHKOLA LÜCKENDORF | Kita Zwergenhäus’l Niederaue 24 | D-02797 Lückendorf Tel. 0049 35844 79 855 | Fax 0049 35844 79 856 | lueckendorf@schkola.de

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Korax 2011 3  
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