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APR 2016 TIPPS › TERMINE › INFOS

ERLEBNISQUARTIER WWW.SCHIFFBAUERGASSE.DE


Eine Hosentasche ist unergründlich, manchmal findet man dort sogar ein weißes Kaninchen. Und dann? Mit viel Humor und bezaubernden kleinen Theatertricks schafft das Künstlerduo „florschütz & döhnert” in „Ssst!” eine eigene Welt, in der das Winzige grandios, das Unbedeutende einzigartig und das Theater zu einem Kosmos wird, in dem alles passieren kann! | vom 24. bis 26. April im T-Werk |


Tango lernen, Tango tanzen, Tango leben – beim zweiten „Arrabal Tangofestival” in der fabrik vom 29. April bis 1. Mai lässt sich das unter der Anleitung von Martin Maldonado & Maurizio Ghella sehr gut umsetzen. Titelfoto: Fuentes & Fernandez

EDITORIAL

LET’S DANCE! Bewegung tut gut: Nach dem Osterspaziergang – „vom Eise befreit sind Strom und Bäche” – ist vor dem Tanz in den Mai. Dazwischen liegt in diesem Jahr: Der April. Bewegung auf die eine oder andere Art verspricht auch das April-Programm der Schiffbauergasse. Geht es beim „Arrabal Tangofestival” | vom 29. April bis 1. Mai in der fabrik | um die eigene körperliche Bewegung, so begeistert Max Prosa | am 23. April im Waschhaus | bei seinem Konzert vor allem mit seinen bewegenden Texten. Ständig in Bewegung befindet sich auch Peer Gynt, Hauptfigur des gleichnamigen Dramas von Henrik Ibsen | Premiere am 23. April im Hans Otto Theater |, der auf der Flucht vor sich selbst die ganze Welt zu seinem Feld macht. Dinge im Kopf in Bewegung setzen, möchte dagegen der Kabarettist Serdar Somuncu | am 6. April in der Waschhaus Arena | – dieses Mal zu Gast mit dem musikalischem Programm „Sexy Revolution”. Ganz am Ende des mit fast 150 Veranstaltungen prall gefüllten Aprils steht dann wie versprochen der Tanz in den Mai im Waschhaus – Classic Swing trifft auf Electro Swing. Das wird ein toller Frühling!

TIPPS DER REDAKTION › 5 ALLE TERMINE IM APRIL › 16 WEGWEISER UND KONTAKTE › 26 IMPRESSUM › 24

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· 7 Tramlinien, 22 Buslinien, 1 Fährlinie · 102 Fahrzeuge (47 Busse, 54 Straßenbahnen, 1 Fähre) · 627 Haltestellen · 311,5 km Linienlänge


ARRABAL TANGOFESTIVAL TANZ › 6

MAX PROSA MUSIK › 9 MILLIARDEN › 9

TAPITAS FLAMENCAS › 7 SSSSS.... › 8

SERDAR SOMUNCU KABARETT › 14 SCHWARZE GRÜTZE › 14

PEER GYNT THEATER › 10 DREI SCHWESTERN › 11 FRANKENSTEIN › 12 COVERING13 › 13 DIE WUNDERBARE RETTUNG DER DIRNE HELENE & DIE GESTIEFELTE KATZE › 13

LUDWIG RAUCH VERNISSAGE › 15


ARRABAL TANGOFESTIVAL Foto: Fuentes & Fernandez

Zum zweiten Mal laden „tanguito” und die fabrik Potsdam zum großen Arrabal Tangofestival in die Schiffbauergasse. In diesem Jahr prägen die argentini­ schen Künstler Martin Maldonado und Maurizio Ghella das dreitägige Festival. Die beiden Choreografen, Tänzer und ausgezeichneten Lehrer bieten in ver­ schiedenen Workshops für alle Niveaus jede Menge Gelegenheiten, den Tango neu zu entdecken, vorhandene Kennt­ nisse zu vertiefen, den Tanz zu verfei­ nern oder eigene Interpretationen und Gefühle auszudrücken. Gemeinsam mit dem Dúo Ranas schaf­ fen sie beim Eröffnungsball fantastische und auch humorvolle Momente, die ver­ zaubern und berühren. Das Dúo Ranas,

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Leandro Schnaider und Pablo Schiaffino, bringt den Flair ihrer Heimatstadt Bue­ nos Aires nach Potsdam. Ihr Tango be­ geistert durch eine gefühlsvolle, emoti­ onale Tiefe. Seit 13 Jahren spielen die Musiker zusammen und hatten Auftritte auf allen bedeutenden Tangobühnen in Buenos Aires – dem Café Tortoni, der Confiteria Ideal und auch dem legendären Café Homero Manzini. So wie der Tango im Arrabal von Buenos Aires entstanden ist, hatte auch das Tango-Orchester Abriendo Y Cerrando seinen Ursprung in der Vorstadt von Leipzig, auf dem legendären Spinnereigelände in Plagwitz. Beim großen Tan­ goball präsentiert das Orchester Tangos alter argentinischer Maestros im tra- }


TAPITAS FLAMENCAS ditionellen Stil, aber auch moderne For­ men bis zum Tango Nuevo. Gegründet wurde das Orchester im Jahr 2002 von Anja Bartsch und Valeri Funkner. Das umfangreiche Repertoire des Orches­ ters spannt den Bogen von den Anfängen des Tangos bis in die Gegenwart. Vier Workshops, zwei Bälle mit LiveMusik, Milongas, Tango Cafés und ein Tango-Brunch mit Tangueras und Tan­ gueros aus nah und fern machen die Schiffbauergasse auch in diesem Jahr wieder zum „Arrabal” - zum argentini­ schen Vorort von Buenos Aires. ¢ 29. April bis 1. Mai 2016 fabrik Potsdam & Studiohaus www.fabrikpotsdam.de

Die Sängerin und Tänzerin Joelle Guerrero präsentiert einmal im Jahr mit ihren Schülern und befreunde­ ten Künstlern ein großes Programm in der Waschhaus Arena. Im Rah­ men von „Tapitas Flamencas” wird nun in einem etwas intimeren Rah­ men getanzt und gefeiert. Im Klub des Waschhauses präsentieren Jo­ elle Guerrero, der Gitarrist Hartmut Stimpel und die Tanzgruppe Aficio­ nadas kleine aber feine „FlamencoHäppchen”. Der perfekte Ort um sich auszuprobieren, viel Spaß zu haben und sich auszutauschen. Nach dem Bühnenprogramm geht es weiter mit einer Sevillanas-Disco: Einfach mitmachen und sich wie in Andalusien in der Disco fühlen. ¢ Sa, 9. April 2016 20.00 Uhr, Waschhaus www.waschhaus.de

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PANGEA UNIQUE DANCE

In einem weißen Raum, umrahmt von Gartenstühlen, erscheinen Seelenbil­ der der besonderen Art. Kaum merk­ lich, langsam sich bildende Formen und kraftvolle Äußerungen von Weib­ lichkeit. Begleitet von einer Harfenistin, die zugleich Tänzerin ist, haben sich die neun Mitglieder von „Pangea” der Frage geöffnet: Was bedeutet mir es, eine Frau zu sein? Es folgte eine Expe­ dition in die Jugend, durch die Eitelkeit und andere Eigenschaften, Gefühle, Gegensätze, Höhen und Tiefen um die Leichtigkeit des Seins herum. In der Spiegelung mit öffentlichen Persönlichkeiten wie Hillary Clinton und un­ bekannten Bergarbeiterinnen bis hin

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zur wichtigsten Begegnung mit sich selbst, entstanden choreografische Formen, die von spannenden mensch­ lichen Entstehungen erzählen. „Sssss....” ist eine Hommage an die Vielschichtigkeit des Weiblichen, ein Bühnenstück, das vom Zuschauer fühlund hörbar, also sinnlich, verstanden werden kann. Dass die Tänzerinnen an Multipler Sklerose erkrankt sind, spielt darin fast keine Rolle. Seit 2009 gibt es „Pangea. unique dance”, benannt nach dem Urkontinent – einer Welt ohne Grenzen, Hindernisse, Einseitig­ keit und Geringschätzung. Nach „Die Fünf Elemente” und „133.000 + 7 Ge­ sichter” ist „ Sssss.…” ihre neueste Produktion, die unter Leitung der Cho­ reografin Lydia Müller entstand. ¢ Sa, 16. April 2016 20.00 Uhr, fabrik Potsdam www.fabrikpotsdam.de


Foto: Jim Rakete

MAX PROSA Max Prosa, Songwriter und Poet aus Berlin, geht auf eine ganz besondere Konzertreise: Er nimmt die Zuhörer mit auf seinen eigenen schöpferischen Prozess und lässt die Konzertbesucher daran teilhaben. Während seiner Shows wird Max Prosa Lieder und Lied­ skizzen mit seinen Fans teilen, die erst im Laufe der „Hallo Euphorie”-Tour entstehen und vielleicht auch nur ein einziges Mal – nur in diesem einen Moment – live zu hören sein werden. Jedes Konzert wird anders, jeder Abend einzigartig. Unabhängig davon sind Max Prosa-Konzerte ohnehin schon immer etwas Besonderes, denn auf der Bühne ist er mindestens genauso authentisch und poetisch, wie seine Texte es sowieso schon sind. ¢ Sa, 23. April 2016 20.00 Uhr, Waschhaus www.waschhaus.de

MILLIARDEN Milliarden, ein Begriff, der starke As­ soziationen weckt. Irgendwo zwischen Börsencrash und Megagehältern, zwi­ schen Insolvenz und neuen Chancen, zwischen Kommerz, Kultur und Kunst. Ganz klar, der Band geht es um Wider­ spruch – und der spiegelt sich in jedem ihrer Songs der Debüt-EP „Kokain & Himbeereis” wider. Kantige deutsche Lyrics prallen auf eingängige Harmo­ nien und einen rebellischen Punk-Spirit – roh, bittersüß, ungeschönt, leiden­ schaftlich und vor allem tief berührend. Die Berliner wollen sich nicht zwischen Deutschrock, Liedermachertum und Pop entscheiden, sondern singen statt­ dessen von Freiheit. Vom Ausbruch aus dem Käfig und von den schrecklich schönen Momenten. ¢ Fr, 29. April 2016 20.00 Uhr, Waschhaus www.waschhaus.de

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Am Rande in Armut geboren und va­ terlos aufgewachsen, wird Peer jung vom Träumen erfasst. Seine Heimat kann ihm nichts bieten, er will hinaus ins Weite, er hat Visionen, denen er folgen muss, fühlt sich zu Höherem geboren. Auch seiner leidgeprüften Mutter Aase wächst er davon - sie muss ihn ziehen lassen. Draußen im Dorf entführt Peer zunächst die reiche Braut Ingrid von ihrer Hochzeitsfeier weg, kann sich bei den Leuten nicht mehr blicken lassen. Doch Ingrid ist nicht seine Frau fürs Leben und so bricht er bald wieder auf, diesmal ins fantastische Reich der rüpelhaftschweinischen Trolle, das bei aller Ei­ genart seinem Dorf auf frappierende Weise zu gleichen scheint. Auch dort fällt er aus dem Rahmen und muss weiter fliehen – die ganze Welt wird sein Feld. Da Skrupel ihm immer fremd waren, erwirbt er als Kapitalist und }

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Foto: HL Böhme

PEER GYNT


Reeder, als Sklaven- und Waffenhändler, als Goldsucher und Prophet einen märchenhaften Reichtum, um dann doch alles wieder zu verlieren und im Irrenhaus zu landen. Am Ende kehrt Peer – alt und leer – in seine Heimat zurück. Es erwartet ihn bereits der Wiegemeister der Seelen, der Knopfgießer, der ihn zwingt, über sein Leben Rechenschaft abzulegen. Es erwartet ihn aber auch Solveig, die Frau, die ihn dereinst liebte ... In einem kühnen Stück beschrieb Hen­ rik Ibsen 1867 den Protoypen des mo­ dernen Menschen: rastlos, leer, getrie­ ben vom unstillbaren Verlangen nach Entgrenzung und Triumph, strebend nach Besitz und Befriedigung, doch ohne Kern und ohne Substanz. ¢ Premiere: Sa, 23. April 2016 19.30 Uhr, Hans Otto Theater www.hansottotheater.de

Sie sitzen in der Provinz und feiern Geburtstag: die drei Schwestern. Ein fröhlicher Tag ist das nicht, denn heute vor fünf Jahren starb ihr Vater, Chef der hiesigen Garnison. Moskau ist weit, die Jugend- und Kinderjahre in der golden leuchtenden Haupt­ stadt sind zu schimmernden Sche­ men verblasst. Geblieben ist der Traum vom Leben – einem Leben, das lohnt. Geblieben ist auch das Militär im Städtchen, mit seinen Typen, Karrieren und Ritualen – gleichsam eine verkleinerte Kopie des Lebens da draußen, geordneter und verlässlicher – eine Zuflucht, Quelle von Bewegung und Stillstand, Fix-Stern und Fessel zugleich. Zwi­ schen Gehen und Bleiben richten die Schwestern sich ein, mitsamt ihrem Bruder, dem alt gewordenen Wunderkind der Familie, das seine Glücksräusche längst im Rou- }

Foto: HL Böhme

DREI SCHWESTERN

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lettespiel findet. Sie improvisieren ihren Aufenthalt im Hier und Jetzt so gut es eben geht: in Ehe und Seitensprung, in Arbeit und Geselligkeit, in kleinen Aufbrüchen und großen Depressionen. Als ein Feuer das Viertel verheert, geht ein Ruck durch die Familie: Plötzlich hat jeder Handschlag einen Sinn, wird

FRANKENSTEIN Gerade mal einundzwanzig Jahre alt ist Mary Shelly, als am 1.Januar 1818 ihr Frankenstein-Roman erscheint. Er wird schnell zu einem der bekanntes­ ten Werke der fantastischen Literatur. Shelly erzählt die fiebrige Geschichte um Victor Frankenstein, der kraft der Naturwissenschaften wie Gott sein will. Und sie erzählt vom künstlich geschaf­ fenen und entsetzlich aussehenden Riesen, dessen Einsamkeit und Ent-

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das Dasein konkret. Beginnt so das Glück: Mit Schrecken? Tschechows „Drei Schwestern” ist ein wahres Fest für Schauspieler und Zuschauer. ¢ Premiere: Fr, 8. April 2016 19.30 Uhr, Hans Otto Theater www.hansottotheater.de

täuschung kein Ventil findet und in blutigen Hass gegen seinen Schöpfer umschlägt. Kein Zufall, dass sich der Stoff an den mythischen Prometheus anlehnt, der Leben aus Ton erschuf und sich für sein Menschengeschlecht mit den Göttern überwarf. Und kein Wunder, dass „Frankenstein” auch zweihundert Jahre nach seinem Ent­ stehen immer noch einen wunderbar gruseligen Lese-, Vorlese- und Inter­ pretationsstoff abgibt. ¢ Sa, 2. April 2016 19.30 Uhr, Theaterschiff www.theaterschiff-potsdam.de


Ich kann aus meinem Körper nicht heraus. Mein Leib, das bin ich. In ihm stecken meine Gedanken, er ist mein Instrument, mich mitzuteilen. Manchmal ist er schön, manchmal fremd. Manchmal scheitert er – in meinen Augen oder in denen der anderen. Was bedeutet es, einen Körper zu haben? Was bedeutet es, ein Körper zu sein? Unter der Leitung von Lara Jil Dreyer und Anna Brückner hat der Theater­ nachwuchs im Jugendclub HOT mit

„covering13” ein spannendes Stück über Körperlichkeit, Kommunikation und über das Dreizehnsein entwickelt. Eine Annäherung, sozusagen. ¢ Premiere: Do, 21. April 2016 19.30 Uhr, Reithalle www.hansottotheater.de

Foto: www.flickr.com/basheertome

COVERING13

Es waren einmal ein Mädchen, ein Wolf, eine Großmutter und ein Jäger. Die gestiefelte Katze weiß, wie man im Märchen Karriere macht. Dabei geht der Jäger der Frage nach, ob man überall wieder rauskommt, wo man einmal reingekommen ist. Und die Kat­ ze hat es tatsächlich geschafft. Verwir­ rend? Nein, einfach zwei Grimmsche Märchen mal anders erzählt – und zwar an einem Abend: Mit „Die wun­ derbare Rettung der Dirne Helene”

und „Die gestiefelte Katze” zeigt sich Daniel Wagner vom „Theater Zitadelle” einmal mehr als brillanter Komödiant, Puppenspieler und Erzähler. ¢

Foto: Klaus Zinnecker

DIE WUNDERBARE RETTUNG DER DIRNE HELENE & DIE GESTIEFELTE KATZE

Fr, 22. & Sa, 23. April 2016 20.00 Uhr, T-Werk www.t-werk.de

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SERDAR SOMUNCU: SEXY REVOLUTION Zusammen mit seiner Band präsentiert Serdar Somuncu „Sexy Revolution”, eine Mischung aus Comedy und Kon­ zert. „Sexy Revolution” ist geil, größenwahnsinnig, groovy und garantiert nicht jugendfrei. Denn Serdar erzählt die heißesten Geschichten, singt die

Foto: Thomas Bartilla

SCHWARZE GRÜTZE: DAS BESTESTE!

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Der Name „Schwarze Grütze” entstand irgendwann mal im letzten Jahrtau­ send aufgrund der Doppeldeutigkeit des Wortes Grütze: Scharfsinn und Blödsinn und das alles abgelöscht mit einem guten Schuss schwarzem Humor. In diesem Sinne sind sich Pur­

schärfsten Töne, verrät die fiesesten Geheimnisse und reißt die schmudde­ ligsten Zoten. Kein Blatt wird vor den Mund genommen, kein Tabu und kein Thema außer Acht gelassen, keine Konventionen eingehalten und keine Ansprüche befriedigt außer den eige­ nen. Dazu gibt es Musik, die so funky ist wie der Arsch, der dazu wackelt. ¢ Mi, 6. April 2016 20.00 Uhr, Waschhaus www.waschhaus.de

sche und Klucke bemerkenswert treu geblieben. Sie sind zu sperrig für die gängigen Schubläden, zu selten in den bekannten TV-Formaten vertreten und zu authentisch, um daran irgendetwas zu ändern. Es gibt so Einiges auf deut­ schen Bühnen, das man einfach Live erlebt haben sollte, die Schwarze Grütze gehört mit Sicherheit dazu. ¢ 14. bis 16. April 2016 19.30 Uhr, Theaterschiff www.theaterschiff-potsdam.de


LUDWIG RAUCH

Abb: Ludwig Rauch, Still positive, 2016, FineArt-Inkjet auf Hahnemühle, Leinwand, 140 x 180 cm

NOTHING TRUE AT ALL

Irgendetwas muss an dem Schaf ge­ wesen sein, oder vielleicht nur an der Art, wie es einen angesehen hat. Diese Frauen, die tanzen so fröhlich, aber ist das Rot ihrer Kleider Blut oder Liebe? Und wo sind ihre Köpfe? Dieser dunkle Blick, dieser Wald aus Glück, wandern­ de Pflanzen, die plötzlich Gesichter haben und damit eine Seele. An was werden wir einmal denken, wenn das hier vorbei ist, woran werden wir uns erinnern? Wovon werden wir träumen? Es sind fotografische Fragmente von Ländern, Gesichtern, Körpern, Struk­ turen, die Ludwig Rauch aus aller Welt mitgebracht und zu Bildern komponiert hat. Es sind Situationen, Räume, Atmosphären, die in ihre Einzelteile zer­

brechen und plötzlich ein Eigenleben führen, eine eigene Geschichte erzählen oder einfach nur die Wirklichkeit Lügen strafen. Wir kennen diese Bilder, aber wir erkennen sie nicht gleich. Doch nichts von alledem ist erfunden. „Nothing true at all” überschreitet Grenzen – die Grenzen des Mediums der Fotografie, die Grenzen der Logik, und die Grenzen des ewigen Kreislaufs von Ursache und Wirkung. Ludwig Rauchs Bilder sind Wunderwelten, schwerelos und mehrdimensional, beängstigend und fröhlich zugleich. ¢ Vernissage: Fr, 29. April 2016 19.00 Uhr, Kunstraum Potsdam www.kunstraumpotsdam.de

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DAS PROGRAMMHEFT DER SCHIFFBAUERGASSE POTSDAM WIRD UNTERSTÜTZT VON

Fr, 1.4.16 19.30 Uhr, Theater Katzelmacher von Rainer Werner Fassbinder, Regie: Andreas Rehschuh, Koproduktion mit der Filmuniversität „Konrad Wolf” Babelsberg Reithalle 19.30 Uhr, Theater Offene Zweierbeziehung Tragikomödie von Dario Fo und Franca Rame, Regie: Martina König Theaterschiff Potsdam

Sa, 2.4.16 19.30 Uhr, Theater Juckreiz in der Seele Liederabend, mus. Ltg: Reinmar Henschke Reithalle 19.30 Uhr, Theater Frankenstein Gastspiel mit Christian Klischat, Regie: Götz Brandt Theaterschiff Potsdam 21.00 Uhr, Konzert The Grand Journey Support: Adam13 Waschhaus 23.00 Uhr, Party Beat Boat The Crazy Hearts Theaterschiff Potsdam

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23.00 Uhr, Party Feierstarter Die Mega Party Waschhaus Arena

So, 3.4.16 11.00 Uhr, Special Sonntag um 11 Inszenierungsgespräche zu den neuen Stücken Hans Otto Theater 15.00 Uhr, Special Fluxus+ Teatime Am Klavier: Felix Dubiel museum FLUXUS+ 16.00 Uhr, Theater Das kleine Licht bin ich Lichtspiel-Tanztheater T-Werk 17.00 Uhr, Theater Der Besuch der alten Dame von Friedrich Dürrenmatt, Regie: Niklas Ritter Hans Otto Theater 18.00 Uhr, Theater Der Rest ist Geigen Ein Popstück, Regie: Barbara Bürk Reithalle 18.00 Uhr, Konzert Confesin the Blues in der Reihe: Blues On Sunday Schiffsrestaurant John Barnett

Mo, 4.4.16 10.00 Uhr, Theater Das kleine Licht bin ich Lichtspiel-Tanztheater T-Werk 20.00 Uhr, Workshop Ecstatic Dance mit Dörte Stanek Studiohaus

Di, 5.4.16 10.00 Uhr, Theater Das kleine Licht bin ich Lichtspiel-Tanztheater T-Werk 18.00 Uhr, Konzert Landratten Lese Lounge von und mit Michael Gerlinger Schiffsrestaurant John Barnett

Mi, 6.4.16 18.00 Uhr, Theater Asip und Jenny Premiere, von Angela Schneider, Regie: Robert Neumann Reithalle 20.00 Uhr, Special Serdar Somuncu & Band Sexy Revolution & The Politics Waschhaus Arena


19.30 Uhr, Theater Sturmvogel: Fremde Heimat! nach einer Idee von Martina König Theaterschiff Potsdam

19.30 Uhr, Theater Drei Schwestern Premiere, von Anton Tschechow, Regie: Tobias Wellemeyer Hans Otto Theater Foto: HL Böhme

20.30 Uhr, Special Drum Klub SchlaginstrumentMitmach-Spektakel mit N.U. Unruh und Lars Neugebauer Waschhaus

Do, 7.4.16 18.00 Uhr, Theater Asip und Jenny von Angela Schneider, Regie: Robert Neumann Reithalle 19.30 Uhr, Konzert Mama George Schiffsrestaurant John Barnett 20.00 Uhr, Theater Sie will, er darf und einer muss Liederabend, mus. Ltg: Jörg Daniel Heinzmann Reithalle 20.30 Uhr, Konzert Live in der Bar After Work Konzert in der Schiffskneipe Theaterschiff Potsdam

Fr, 8.4.16 9.00 Uhr, Theater Asip und Jenny von Angela Schneider, Regie: Robert Neumann Reithalle 16.00 Uhr, Special Museumsführung durch die Ausstellung museum FLUXUS+ 19.30 Uhr, Workshop Offene Wave – Die 5 Rhythmen mit Marika Heinemann Studiohaus

ASIP UND JENNY

MI, 6. APRIL 2016 · REITHALLE Ein Mädchen steht auf dem Brückengeländer. Sie will springen, doch ein fremder Junge reißt sie zu Boden. Sie beißt und beschimpft ihn – bis unter Weinen alles aus ihr herausbricht. Gerade ist ihr Stiefvater ausgezogen, ohne sich von ihr zu verab­ schieden, ihre Mutter interessiert sich nur für den Beruf und ihr Freund ist jetzt mit ihrer besten Freun­ din zusammen. Jenny fühlt sich allein, von allen verlassen. Doch wer ist der Junge, der sie gerettet hat? Asip heißt er und ist mit seiner Familie vor dem Krieg in Afghanistan geflüchtet. Ist sein Vater dort geblieben? Klar, Väter machen sich grundsätzlich davon, überall dasselbe. In ihrem Furor macht Jenny alles nieder. Asip diskutiert jedoch nicht, er hört zu. Das Schicksal führt zwei Jugendliche auf einer Brücke zusammen. Ein geradezu symbolischer Ort, der zwei Leben und zwei Erfahrungen miteinander verbindet, wie sie unterschiedlicher kaum sein können. Was die beiden eint, ist die Sehnsucht nach Menschen, zu denen man gehört und einem Ort in der Welt, den man Heimat nennen kann.

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20.00 Uhr, Theater Der Freischütz Lehmann und Wenzel, Objekttheater mit Livemusik T-Werk

20.00 Uhr, Theater Der Freischütz Lehmann und Wenzel, Objekttheater mit Livemusik T-Werk

21.00 Uhr, Konzert Futhark fabrik Club

20.00 Uhr, Special Tapitas Flamencas & Sevillanas Disco Waschhaus

22.00 Uhr, Party Erasmus Welcome Party Waschhaus

Sa, 9.4.16 10.00 Uhr, Workshop Tanz und BodyMind Centering® Atmung Entdecken mit Ulrike Dillo und Odile Seitz Studiohaus 10.00 Uhr, Workshop Parkour – Kunst der Fortbewegung mit Steven Koglin Studiohaus 19.30 Uhr, Theater Das schwarze Wasser von Roland Schimmelpfennig, Regie: Elias Perrig Hans Otto Theater 19.30 Uhr, Theater Bilder deiner großen Liebe von Wolfgang Herrndorf, Regie: Tobias Wellemeyer Reithalle 19.30 Uhr, Theater Sturmvogel: Fremde Heimat! von Michaela Bochus & Ensemble nach einer Idee von Martina König, Regie: Ann Dargies Theaterschiff Potsdam

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23.30 Uhr, Party Tanznacht im Kahn mit DJ Rengo Theaterschiff Potsdam

So, 10.4.16 10.00 Uhr, Workshop Parkour – Kunst der Fortbewegung mit Steven Koglin Studiohaus 11.00 Uhr, Lesung Märkische Leselust „Der Stechlin” von Theodor Fontane Hans Otto Theater 15.00 Uhr, Special Fluxus+ Teatime Live am Klavier: Felix Dubiel museum FLUXUS+ 15.00 Uhr, Workshop Tango Argentino: Dynamikenwechsel mit Antje Bauer und Max Thomas Studiohaus 18.00 Uhr, Special Tango Café mit Steven und Antje fabrik Café 18.00 Uhr, Theater Kruso von Lutz Seiler, Regie: Elias Perrig Hans Otto Theater

18.00 Uhr, Konzert No Sugar Added: Lutz Andres Live in der Reihe: Blues On Sunday Schiffsrestaurant John Barnett

Mo, 11.4.16 18.00 Uhr, Theater Asip und Jenny von Angela Schneider, Regie: Robert Neumann Reithalle

Di, 12.4.16 19.30 Uhr, Special Ökofilmtour 2016 Abschluss und Preisverleihung Reithalle

Mi, 13.4.16 14.00 Uhr, Theater Stark für einen Tag von Ole Lund Kirkegaard, Regie: Kerstin Kusch Reithalle

Do, 14.4.16 9.00 Uhr, Theater Stark für einen Tag von Ole Lund Kirkegaard, Regie: Kerstin Kusch Reithalle 11.00 Uhr, Theater Stark für einen Tag von Ole Lund Kirkegaard Reithalle 19.30 Uhr, Konzert Gernot von Kissner-Trio Schiffsrestaurant John Barnett


19.30 Uhr, Kabarett Schwarze Grütze Programm: Das Besteste! Theaterschiff Potsdam

10.00 Uhr, Workshop Thai Yoga Massage mit Alexandra Ahammer Studiohaus

19.30 Uhr, Kabarett Schwarze Grütze Programm "Das Besteste!" Theaterschiff Potsdam Foto: Thilo Neubacher

20.00 Uhr, Special Die Gorillas Improtheater Waschhaus

Fr, 15.4.16 9.00 Uhr, Theater Stark für einen Tag von Ole Lund Kirkegaard Reithalle 17.00 Uhr, Special KochGern Frauen-Kochgruppe primaDonna FrauenKulturZentrum 19.30 Uhr, Theater Kunst von Yasmina Reza, Regie: Tobias Wellemeyer Hans Otto Theater 19.30 Uhr, Theater 3000 Euro von Thomas Melle, Regie: Wojtek Klemm Reithalle 19.30 Uhr, Kabarett Schwarze Grütze Programm:Das Besteste! Theaterschiff Potsdam 22.00 Uhr, Konzert Jazz Lab mit Nicolas Schulze und Oliver Fröhlich fabrik Café

Sa, 16.4.16 6.00 Uhr, Workshop Sadhana-Morgenyoga mit Nina Pellegrino & Kerstin Ratermann fabrik Potsdam

DER FREISCHÜTZ

FR, 8. & SA, 9. APRIL 2016 · T-WERK

Im Jägerdorf am Jägerwald wohnt Wilhelm. Er träumt davon Jäger, einmal zu werden, damit er seine Liebste heiraten kann. Weil das Jägerwerden aber nicht so einfach ist, wird der Teufel zu Hilfe geholt. Mit Jagdglamour und Trash-Musik, Figuren, Objekten, E-Gitarren und Hochzeitskleidern geht es um die wirklich wichtigen Dinge des Lebens: um kleine Idyllen und große Alpträume, um die Jagd und die Liebe. Frei nach Apel, Burroughs, Kind und Weber geht es tief in den dunklen Wald hinein, wo die erbarmungslose Wildnis lauert und so mancher Schuss ins Schwarze trifft. Und wer nicht erschossen wird, der spielt, bis ihn der Teufel holt. Samira Lehmann und Stefan Wenzel studierten Fi­ gurentheater an der Hochschule für Musik und Dar­ stellende Kunst Stuttgart. Seit September 2012 sind beide freischaffend und gründeten die Figurenthea­ tergruppe Lehmann und Wenzel. Seither entstanden diverse preisgekrönte Inszenierungen, Kurzfilme und musikalische Abende. „Der Freischütz” erhielt u.a. den Leipziger Bewegungskunstpreis 2013.

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19.30 Uhr, Theater Drei Schwestern von Anton Tschechow, Regie: Tobias Wellemeyer Hans Otto Theater

16.00 Uhr, Tanz Sssss Pangea. Unique Dance, Tanz-Performance fabrik Potsdam

20.00 Uhr, Tanz Sssss Pangea. Unique Dance, Tanz-Performance fabrik Potsdam

16.00 Uhr, Theater Alice im Wunderland T-Werk & Theater NADI, Schauspiel mit Musik und Masken frei nach Texten von Lewis Carroll T-Werk

20.00 Uhr, Special Alice Munro: Liebes Leben Reithalle 21.00 Uhr, Konzert Mono Inc. Terlingua Tour 2016 Waschhaus 22.00 Uhr, Party Schwarze Nacht mit DJ Nik Page & DJ M'Urmel Waschhaus

So, 17.4.16 15.00 Uhr, Theater Drei Schwestern von Anton Tschechow, Regie: Tobias Wellemeyer Hans Otto Theater 15.00 Uhr, Special Fluxus+ Teatime Live am Klavier: Felix Dubiel museum FLUXUS+ 15.00 Uhr, Workshop Tanzparcours für Familien mit Live-Musik mit Kathi & Ludovic Fourest und Heiner Frauendorf Studiohaus 15.30 Uhr, Workshop Swing/Lindy Hop mit Talea und Holger Niesel Studiohaus

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18.00 Uhr, Special Swingtee mit Talea und Holger fabrik Café 18.00 Uhr, Konzert Sax-o-Boogie in der Reihe: Blues On Sunday Schiffsrestaurant John Barnett

Mo, 18.4.16

Di, 19.4.16 9.00 Uhr, Theater Stark für einen Tag von Ole Lund Kirkegaard, Regie: Kerstin Kusch Reithalle 10.00 Uhr, Theater Alice im Wunderland T-Werk & Theater NADI, Schauspiel mit Musik und Masken frei nach Texten von Lewis Carroll T-Werk 11.00 Uhr, Theater Stark für einen Tag von Ole Lund Kirkegaard, Regie: Kerstin Kusch Reithalle 18.00 Uhr, Konzert Erzählwerk Potsdam Schiffsrestaurant John Barnett

Mi, 20.4.16

9.00 Uhr, Theater Stark für einen Tag von Ole Lund Kirkegaard, Regie: Kerstin Kusch Reithalle

9.00 Uhr, Theater Stark für einen Tag von Ole Lund Kirkegaard, Regie: Kerstin Kusch Reithalle

10.00 Uhr, Theater Alice im Wunderland T-Werk & Theater NADI, Schauspiel mit Musik und Masken frei nach Texten von Lewis Carroll T-Werk

11.00 Uhr, Theater Stark für einen Tag von Ole Lund Kirkegaard Reithalle

11.00 Uhr, Theater Stark für einen Tag von Ole Lund Kirkegaard, Regie: Kerstin Kusch Reithalle 20.00 Uhr, Workshop Ecstatic Dance mit Dörte Stanek Studiohaus

20.00 Uhr, Special Havel Slam Der Poetry Slam Waschhaus

Do, 21.4.16 9.00 Uhr, Theater Stark für einen Tag von Ole Lund Kirkegaard, Regie: Kerstin Kusch Reithalle


15.00 Uhr, Theater Nacktbadestrand nach dem Roman von Elfriede Vavrik, Regie: Rosa von Praunheim Theaterschiff Potsdam

19.30 Uhr, Theater Katzelmacher von Rainer Werner Fassbinder, Regie: Andreas Rehschuh, Reithalle

19.30 Uhr, Theater Verrückte & Verliebte Theaterschiff-Spektakel zum 400. Todestag von William Shakespeare Theaterschiff Potsdam Foto: LUX:NM

11.00 Uhr, Theater Stark für einen Tag von Ole Lund Kirkegaard Reithalle

19.30 Uhr, Theater covering Premiere, Produktion des Theaterjugendclubs Reithalle 19.30 Uhr, Konzert Die Havelschipper spielen wieder Lieder von der Seefahrt, der Liebe und der Sehnsucht Schiffsrestaurant John Barnett 20.30 Uhr, Konzert Live in der Bar After Work Konzert Theaterschiff Potsdam

Fr, 22.4.16 9.00 Uhr, Theater Stark für einen Tag von Ole Lund Kirkegaard, Regie: Kerstin Kusch, zum letzten Mal Reithalle 16.30 Uhr, Workshop Zweites Rendezvous mit BMC® - Mit Bewegung Lernen, Lehren, Stärken Workshop 2: Bausteine unserer Entwicklung, mit Walburga Glatz Studiohaus 18.00 Uhr, Festival Intersonanzen 2016 Brandenburgisches Fest der Neuen Musik fabrik Potsdam

INTERSONANZEN 2016

22. BIS 24. APRIL 2016 · FABRIK POTSDAM

Wer ein Festival zeitgenössischer Musik besucht, möchte in der Regel etwas Neues entdecken, mit Lust seinen Horizont erweitern und mit Gleichge­ sinnten ins Gespräch kommen. In elf Konzerten und Performances kann das interessierte Publikum des „intersonanzen”-Festivals dem Unbekannten auf die Spur kommen, ganz unterschiedliche Facetten ak­ tueller musikalischer Kunst erleben und zudem originelle Blickwinkel und ungewohnte Perspektiven miteinander in Beziehung setzen. Renommierte und international arbeitende Ensembles und Solisten aus dem Land Brandenburg, aus Berlin und Leipzig sowie aus dem diesjährigen Gastland Italien gestalten das Programm des Festivals 2016, das unter dem Motto 'Brandenburg_Der moderne Klang' steht. Die Grenze zwischen Konzert, Performance und Musiktheater ist fließender geworden. Für solche Grenzüberschreitungen steht beispielhaft das Eröffnungskonzert, wenn das Berliner Ensemble „LUX:NM” unterschiedliche Kammermusikwerke in Szene setzt und zu einem Gesamtwerk verbindet.

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20.00 Uhr, Theater Die wunderbare Rettung der Dirne Helene & Die gestiefelte Katze Theater Zitadelle, Puppenspiel-Komödie Doppelabend T-Werk 20.00 Uhr, Special Science Slam Waschhaus

Sa, 23.4.16 10.00 Uhr, Workshop Zweites Rendezvous mit BMC® – Workshop 2 mit Walburga Glatz Studiohaus 16.00 Uhr, Festival Intersonanzen 2016 Brandenburgisches Fest der Neuen Musik fabrik Potsdam 17.30 Uhr, Festival Intersonanzen 2016 Brandenburgisches Fest der Neuen Musik fabrik Potsdam 19.30 Uhr, Theater Peer Gynt Premiere, von Henrik Ibsen, Regie: Alexander Nerlich Hans Otto Theater 19.30 Uhr, Theater Verrückte & Verliebte Theaterschiff-Spektakel zum 400. Todestag von William Shakespeare Theaterschiff Potsdam 20.00 Uhr, Theater Die wunderbare Rettung der Dirne Helene & Die gestiefelte Katze Theater Zitadelle, Puppenspiel-Komödie Doppelabend T-Werk

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20.00 Uhr, Konzert Max Prosa Hallo Euphorie-Tour Waschhaus 22.00 Uhr, Party PubSemesterEröffnungsparty Waschhaus

So, 24.4.16 10.00 Uhr, Workshop Zweites Rendezvous mit BMC® – Workshop 2 mit Walburga Glatz Studiohaus 11.00 Uhr, Lesung Na sowas? Kindergeschichten für Groß und Klein Florian Schmidtke liest aus „Das Dschungelbuch" von Rudyard Kipling Hans Otto Theater 14.00 Uhr, Special Museumsführung durch die Dauerausstellung museum FLUXUS+ 15.00 Uhr, Special Fluxus+ Teatime Live am Klavier: Felix Dubiel museum FLUXUS+ 16.00 Uhr, Theater Ssst! florschütz & döhnert, Objekttheater mit Livemusik T-Werk 18.00 Uhr, Special Aus Freude am Singen Mitsingparty mit Kammersängerin Christine Wolff am E-Piano Theaterschiff Potsdam

18.00 Uhr, Konzert Mitch Kashmar in der Reihe: Blues On Sunday Schiffsrestaurant John Barnett 18.00 Uhr, Special Refugees' Club Musik und Begegnungen Reithalle 19.30 Uhr, Theater Kunst von Yasmina Reza, Regie: Tobias Wellemeyer Hans Otto Theater

Mo, 25.4.16 10.00 Uhr, Theater Ssst! florschütz & döhnert, Objekttheater mit Livemusik T-Werk 18.00 Uhr, Theater Mensch Karnickel von Rudolf Herfurtner, Regie: Kerstin Kusch Reithalle

Di, 26.4.16 9.00 Uhr, Theater Mensch Karnickel von Rudolf Herfurtner, Regie: Kerstin Kusch Reithalle 10.00 Uhr, Theater Ssst! florschütz & döhnert, Objekttheater mit Livemusik T-Werk 11.00 Uhr, Theater Mensch Karnickel von Rudolf Herfurtner Reithalle


19.30 Uhr, Theater Kruso von Lutz Seiler, Regie: Elias Perrig Hans Otto Theater

19.30 Uhr, Konzert Iris Gleichen Band Bluegrass, Blues ,Folk Schiffsrestaurant John Barnett Foto: Stefan Gloede

19.30 Uhr, Theater Der Besuch der alten Dame von Friedrich Dürrenmatt, Regie: Niklas Ritter Hans Otto Theater 19.30 Uhr, Theater covering Produktion des Theaterjugendclubs Reithalle

Mi, 27.4.16 9.00 Uhr, Theater Mensch Karnickel von Rudolf Herfurtner, Regie: Kerstin Kusch Reithalle 11.00 Uhr, Theater Mensch Karnickel von Rudolf Herfurtner Reithalle 19.30 Uhr, Musical La Cage aux Folles von Jerry Herman und Harvey Fierstein, ML: Ferdinand von Seebach, Regie: Ulrich Wiggers Hans Otto Theater 19.30 Uhr, Theater covering Produktion des Theaterjugendclubs Reithalle

Do, 28.4.16 9.00 Uhr, Theater Mensch Karnickel von Rudolf Herfurtner, Regie: Kerstin Kusch Reithalle 11.00 Uhr, Theater Mensch Karnickel von Rudolf Herfurtner Reithalle

WIE EINST LILI MARLEEN

FR. 29. APRIL 2016 · THEATERSCHIFF POTSDAM

Das Lied „Lili Marleen” wurde 1941 erstmals aus einer Not heraus vom Soldatensender „Belgrad” aufgelegt. Wie ein Komet eroberte es die Herzen der Soldaten an allen Fronten und hat bis heute Nichts von seiner Magie verloren. Lale Andersen, die Sängerin dieses Liedes, ist, obwohl sie in der Liste der berühmtesten deutschen Persönlichkeiten der „Times” steht, schon fast in Vergessenheit geraten. Christel Leuner, humorvolle und im Herzen jung geblieben, beschäftigt sich schon lange mit dem Leben der ehemals weltberühmten Sängerin und entführt in „Wie einst Lili Marleen” auf großartige Weise mit Liedern von Lale Andersen selbst sowie von Bertolt Brecht, Hans Albers und Zarah Leander in die 20er bis 60er-Jahre. Am Klavier begleitet sie Christian Deichstetter. Wenn Schauspielerin Christel Leuner die Geschichte von Lale Andersen erzählt und deren Lieder singt, „... nimmt sie einen mit ihrer kräftigen, wandlungsfähigen und herzberührenden Stimme mit in dieses fremde, eigene Leben.” (PNN)

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IMPRESSUM Herausgeber: Landeshauptstadt Potsdam Der Oberbürgermeister FB Kultur und Museum Hegelallee 6-10 14467 Potsdam Telefon: 0331 289-1942 Telefax: 0331 289-3342 Redaktion & Layout: rwmd » Robert Witzsche www.rwmd.de Druck: Brandenburgische Universitätsdruckerei und Verlags­ gesellschaft Potsdam mbh www.bud-potsdam.de Termine und Redaktion: Für die Texte zeichnet der Herausgeber bzw. die betei­ ligten Institutionen verant­ wortlich. Eine Gewähr für die Richtigkeit von Terminen, Daten und Inhalten kann nicht übernommen werden. Änderungen und Druckfeh­ ler vorbehalten. Fotos: Die Fotos wurden freundlich von den beteilig­ ten Institutionen zur Verfügung gestellt. Alle nicht na­ mentlich gekennzeichneten Fotos sind uns vom Veran­ stalter als Pressebilder zur Verfügung gestellt worden. Das Logo „Schiffbauergasse Potsdam“ ist eine eingetra­ gene Text-Bild-Marke der Landeshauptstadt Potsdam. Redaktionsschluss war der 11. März 2016 Auflage: 16.000 Stück Vertrieb an über 450 Stellen in Potsdam und Berlin

20.30 Uhr, Konzert Live in der Bar After Work Konzert in der Schiffskneipe Theaterschiff Potsdam

Fr, 29.4.16 9.00 Uhr, Theater Mensch Karnickel von Rudolf Herfurtner, Regie: Kerstin Kusch Reithalle 19.00 Uhr, Ausstellung Ludwig Rauch: Nothing True At All Vernissage Kunstraum Potsdam 19.30 Uhr, Theater Peer Gynt von Henrik Ibsen, Regie: Alexander Nerlich Hans Otto Theater

20.00 Uhr, Konzert Milliarden Support: Raglans Waschhaus 21.00 Uhr, Special Arrabal Tangofestival Eröfffnungsball mit Dúo Ranas (Buenos Aires) fabrik Potsdam

Sa, 30.4.16 14.00 Uhr, Special Öffentliche Führung durch das Neue Theater Hans Otto Theater 19.30 Uhr, Theater Auferstehung von Leo Tolstoi, Regie: Tobias Wellemeyer Hans Otto Theater

19.30 Uhr, Theater Frau Müller muss weg von Lutz Hübner, Regie: Isabel Osthues Reithalle

21.00 Uhr, Special Arrabal Tangofestival Grosser Tangoball mit Abriendo Y Cerrando: TangoOrchester Leipzig fabrik Potsdam

19.30 Uhr, Theater Wie einst Lili Marleen Liederabend mit Christel Leuner, am Klavier: Christian Deichstätter Theaterschiff Potsdam

22.00 Uhr, Party Swing the Night: Swing in den Mai Electro Swing & Classic Swing Party Waschhaus

JETZT SCHON VORMERKEN: Sa, 21. Mai 2016, T-Werk 12. Lange Nacht der Freien Theater 25. Mai bis 5. Juni 2016, fabrik Potsdam Potsdamer Tanztage 2016 16. & 17. Juli 2016, Schiffbauergasse Stadt für eine Nacht 25. bis 29. Juli 2016, Schiffbauergasse WhatsArt Workshopwoche

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AUSSTELLUNGEN

Guns’n’Roses Chinese Contemporary Art 4. März bis 10. April 2016 Kunstraum Potsdam Mi bis So 13 bis 18 Uhr www.kunstraumpotsdam.de

Ludwig Rauch: Nothing true at all 30. April bis 12. Juni 2016 Kunstraum Potsdam Mi bis So 13 bis 18 Uhr www.kunstraumpotsdam.de

Mary Bauermeister point the way : with different material 28. Februar bis 1. Mai 2016 museum FLUXUS+ Mi bis So 13 bis 18 Uhr www.fluxus-plus.de

17. April 2016 Tanzparcours für Familien mit Live-Musik mit Kathi oder Ludovic Fourest & Heiner Frauendorf Studiohaus 17. April 2016 Swing/Lindy Hop mit Talea & Holger Studiohaus 22. - 24. April 2016 Zweites Rendezvous mit BMC® - Mit Bewegung Lernen, Lehren, Stärken Workshop 2: Bausteine unserer Entwicklung Studiohaus

Viele weitere Tanzund Bewegungskurse z.B. Ballett, Break-Dance, Street Dance, Flamenco, Kindertanz, Tanz am Trapez, Pilates, Swing, Morgenyoga u.v.m. im Studiohaus von fabrik Potsdam und dem Oxymoron Tanzstudio des Waschhaus Potsdam www.potsdam-tanzt.de

KURSE & WORKSHOPS 9. April 2016 Tanz und BodyMind Centering® – Atmung Entdecken mit Ulrike Dillo und Odile Seitz Studiohaus 9. - 10. April 2016 Parkour – Kunst der Fortbewegung mit Steven Koglin Studiohaus 10. April 2016 Tango Argentino: Dynamikenwechsel mit Antje Bauer und Max Thomas Studiohaus

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BEI FRAGEN EINFACH FRAGEN Foto: Nitya Ramchandran

KULTUR fabrik Potsdam ......... 10 Telefon: 0331 2800314 www.fabrikpotsdam.de Hans Otto Theater .....11 Telefon: 0331 9811-8 www.hansottotheater.de Kunstraum Potsdam .................... 4d Telefon: 0331 27156-30 www.kunstraumpotsdam.de museum FLUXUS+ ... 4f Telefon: 0331 601089-0 www.fluxus-plus.de primaDonna .............. 4h Telefon: 0331 9679329 www.primadonnapotsdam.de Reithalle / Hans Otto Theater .....16 Telefon: 0331 98118 www.hansottotheater.de Schinkelhalle ............ 4a www.schinkelhalle.de Studiohaus ................ 4g Telefon: 0331 6264676 www.potsdam-tanzt.de T-Werk ...................... 4e Telefon: 0331 719139 www.t-werk.de

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Theaterschiff ........... 9b Telefon: 0331 2800-100 www.theaterschiffpotsdam.de Waschhaus Arena ..... 5 www.waschhaus.de Waschhaus ................ 6 Telefon: 0331 27156-0 www.waschhaus.de

GASTRONOMIE BIO COMPANY .......... 4b Telefon: 0331 6200962 Mo-Sa 7.30-20 Uhr www.biocompany.de fabrik Café / ............. 10a á la maison Telefon: 0331 2370807 Mo-Fr 12-15 Uhr www.fabrikpotsdam.de Museumscafé & Museums-Shop FLUXUS+ .................. 4f Telefon: 0331 601089-0 Mi-So 13-18 Uhr www.fluxus-plus.de Restaurant Bootshaus .................. 8 Telefon: 0331 8170617 Mo-So 12-22 Uhr www.marina-amtiefen-see.de

Restaurantschiff John Barnett ............ 12a Telefon: 0331 2012099 bis 6.2.16 geschlossen www.john-barnett.de Ristorante Il Teatro ..................... 12 Telefon: 0331 20097291 Mo-So 11.30-24 Uhr www.ilteatro-potsdam.de Schiffskneipe ........... 9b auf dem Theaterschiff Do 19-23 Uhr und Fr & Sa 18-23 Uhr

FREIZEIT & WASSERSPORT Huckleberrys Floßstation ................ 9 Telefon: 0331 960010 www.flossstationpotsdam.de Marina am Tiefen See & just for fun Bootsund Yachtcharter ...... 8 Telefon: 0331 8170617 www.marina-amtiefen-see.de Segeltraining Berlin-Potsdam ........ 9 Telefon: 030 30612917 www.stberlin.de


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Parkplatz / Parkhaus

Restaurant

Fahrradverleih-Station

Café

Haltestelle / Schiffsanleger

Bootsanleger

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WEITERE ANLIEGER

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Bundesstiftung Baukultur ................. 3 www.bundesstiftungbaukultur.de

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Social Impact ........... 7 www.socialimpact.eu Verband der Musikund Kunstschulen Brandenburg e.V ..... 4b www.vdmkbrandenburg.de Oracle Deutschland ............ 14 www.oracle.com rwmd Mediendesign .......... 7 www.rwmd.de SBG Veranstaltungsservice ............ 4i www.schinkelhalle.de

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Trollwerk Production ............... 4i www.trollwerk.de Volkswagen Design Center .......... 17 www.volkswagen.de Waveboard Boardinghouse ........ 13 www.waveboardpotsdam.de

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