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SCHENK MAGAZIN

Jahr 5 | Nummer 10 | Dezember 2019

Unterwegs Auf 2020 freuen wir uns mit Zuversicht und Enthusiasmus

Angenehmes Arbeitsklima in neuer Werkstatt

Ultimo wird nun häufiger genutzt: Informationen von allen Fahrzeugen an einem Ort


DAS ERSTE WORD

06 Angenehmes Arbeitsklima in neuer Werkstatt 08 Ultimo wird nun häufiger genutzt: Informationen von allen Fahrzeugen an einem Ort 10 Mit der neuen Zentrale sind wir super zufrieden! 12 Standortfeste 2019 13 Plötzlich 12 Stunden mit einem Fremden’ 14 Petro-Center über Schenk 16 Wir wachsen weiter! 18 Gemeinsam gehen wir den nächsten Schritt!

INHALTSVERZEICHNIS

04 Kollege ergreift das Wort Burkhard Kirstein

Wir sind stolz auf die erzielten Ergebnisse

und den gelieferten Einsatz aller Beteiligten

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‘Auf 2020 freuen wir uns mit Zuversicht und Enthusiasmus’

Liebe Mitarbeiterinnen, Liebe Mitarbeiter, Am Sonntag, den 27. Oktober hat die Winterzeit wieder begonnen. Dies ist immer der Moment, in dem wir auf die vergangene Saison zurückblicken, mit einem kurzen Ausblick auf die beiden uns noch bevorstehenden Monate dieses Kalenderjahres. In der vorherigen Ausgabe von Unterwegs berichteten wir bereits, dass wir auf dem besten Wege sind, unsere Ende 2018 vorgestellten Pläne zu realisieren. Nachdem das Jahr 2019 nun fast vorbei ist, können wir feststellen, dass wir es geschafft haben, viele dieser Pläne in die Tat umzusetzen. Die Erneuerung der Zentrale in Papendrecht und die Realisierung einer neuen Werkstatt in Alblasserdam beweisen das am deutlichsten. Aber es ist noch mehr passiert! Die Reduzierung der Krankmeldungen ist sehr positiv: wir sind auf dem richtigen Weg und haben das vollste Vertrauen, unser Ziel im Jahr 2020 erreichen zu können. Wir arbeiten weiterhin verstärkt an Initiativen und Kommunikation, um Fehlzeiten einzudämmen. Mitunter durch diese Reduzierung der Fehlzeiten sowie eine Begrenzung der Fluktuation ist es uns gelungen, die Fahrzeuge entsprechend der Vereinbarungen mit unseren Kunden zu besetzen. Das bringt viel Ruhe und Stabilität in den Betrieb. Wir sind stolz auf die erzielten Ergebnisse und den gelieferten Einsatz aller Beteiligten. Neue Transportverträge in Deutschland Auch in Belgien, Luxemburg und Deutschland hat man 2019 mit nicht nachlassendem Eifer hart gearbeitet. Die Büros von Schenk Belgien und Tanktransport Thys wurden am Standort Schomhoeveweg in Antwerpen zusammengelegt und wir erwarten, dass die erste Phase des gemeinsamen Parkplatzes bis Ende des Jahres abgeschlossen sein wird. Derzeit wird an der Fertigstellung eines

neuen ADR-Parkplatzes gearbeitet, sowie an Parkmöglichkeiten für die beheizbaren Lebensmittelanhänger von Schenk und Thys. Auf diesem neuen Parkplatz wird 2020 auch eine neue Werkstatt mit Autowaschanlage entstehen. Außerdem können wir mitteilen, dass der heutige Parkplatz 2 in Antwerpen renoviert werden wird. Der Parkplatz wird komplett neu gestaltet und erhält eine Tankstelle. Aus Deutschland gibt es viele Neuigkeiten im Hinblick auf den Start neuer Verträge für den Transport kryogener Gase für Linde (Bremen (D)) und Air Liquide (Hamburg (D)). 1500. Volvo Schließlich hat sich im vergangenen Jahr auch viel bei der Erneuerung und Erweiterung des Fuhrparks getan. Im November 2010 lieferte Volvo Trucks uns den 750. Volvo. Der 1000. Volvo wurde im August 2014 ausgeliefert, und Ende 2019 ist inzwischen schon der 1500. Volvo im Anmarsch. Dies sagt, neben den gelieferten Zugmaschinen der anderen Marken, viel über die Modernisierung und Erweiterung des Fuhrparks der letzten Jahre aus. Zusammen mit dem strukturellen Zufluss neuer Auflieger und Container können wir behaupten, dass wir sicherlich nicht stillsitzen stehen bleiben, sondern uns erheblich weiterentwickeln. Auf 2020 freuen wir uns mit Zuversicht und Enthusiasmus. Wir halten Sie auf dem Laufenden. Aber nehmen Sie sich erst einmal Zeit zum Lesen dieser Ausgabe von Unterwegs, damit Sie über unser Unternehmen rundum informiert sind. Das Jahresende ist ein schöner Moment dafür! Mit persönlichem Gruß, Harry & Arjan Schenk

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KOLLEGE ERGREIFT DAS WORT

Burkhard Kirstein

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Unser Personalplaner, Burkhard Kirstein, im Interview mit unserer Personalreferentin, Julia Wallraf, in der Firmenzentrale in Gelsenkirchen. Burkhard verstärkt unser Team nun seit April 2019. Er ist als Personalplaner für unseren Auftraggeber Linde tätig. Nachdem wir bereits mit einer Kollegin aus der Fahrerbelegschaft ein Interview geführt haben, ist es für uns naheliegend gewesen, auch einem Kollegen aus unserem Büroteam einige Fragen zu stellen.

„Du bist nun seit April 2019 bei uns! Wie fühlst Du Dich?“ „Ich fühle mich gut! Die Arbeit bereitet mir viel Spaß, auch wenn sich diese doch hin und wieder stressiger zeigt als ich ursprünglich erwartet habe. Ich mag es die Schnittstelle zwischen unserem Auftraggeber und unseren Fahrerkollegen zu sein. Ansonsten bin ich hier angekommen und auch gut ins Team aufgenommen worden, wir helfen uns untereinander! “

„Wie bist Du auf uns aufmerksam geworden?“ „Ich komme aus der Personaldienstleistung, habe dort gute 15 Jahre Erfahrung sammeln können. Für mich war es nun an der Zeit in eine andere Branche zu kommen. Die Dispositions- und Planungsarbeit liegt mir, sodass ich mich nach ähnlichen Aufgaben umgeschaut habe. Und dann sah ich die Stellenausschreibung von Schenk im Internet. Ich habe mich sofort beworben und dann ging alles ganz schnell!

„Du hast als Quereinsteiger zu uns gefunden. Was war Deine größte Herausforderung?“ „Die Planung und Disposition kannte ich bereits ja. Die Fahrzeugtechnik der Zugmaschinen und Auflieger sowie der Bordcomputer, die verschiedenen Systeme und natürlich die gesetzlichen Besonderheiten wie Lenk- und Ruhezeiten waren neuen Themen. Hier habe ich mich aber schnell reingefunden! Meine Kollegen standen mir immer hilfsbereit zur Seite!“

„Wie empfandst Du die Einarbeitung? „Ich bin ein Typ, der am schnellsten durch „learning by doing“ lernt. Anfangs war es viel Theorie, aber auch die ist ja wichtig – wobei ich mir diesen Teil ein wenig knackiger gewünscht hätte. In der Praxis habe ich sicherlich das Meiste mitnehmen und lernen können! Vieles lerne ich durch ausprobieren. In der ersten Zeit habe ich mir Abends die Planung zuhause vorbereitet um zu üben. Das hat mir sehr geholfen.“

„Wie sieht ein normaler Arbeitstag aus?“ „Mittlerweile hat sich eine gewisse Routine eingespielt, zumindest bei fixierten und geplanten Themen. Ansonsten weiß man nie, was der Tag einem bringt. Es sind tägliche Herausforderungen die man zu lösen hat, das macht die Arbeit

mit Menschen aus. Ganz ehrlich, genau das finde ich aber gut, ich mag das Lebendige! Sonst wäre ich Beamter geworden!“

„Was sind Deiner Meinung nach die wichtigsten Eigenschaften/ Fähigkeiten für diese Position? „Ein gewisses Maß an Ruhe ist wichtig – nicht in Hektik verfallen. Eine gute Menschenkenntnis ist unabdingbar, jeden Menschen – sei es Kollege oder Kunde – mit seinen Besonderheiten einschätzen zu können. Das hilft enorm und nur so kann man eine Ausgewogenheit herstellen! Dienstleistungsorientierung ist auch wichtig. Immer ein offenes Ohr zu haben und auch über den Tellerrand hinausschauen. Natürlich ist Flexibilität auch wichtig und Hilfsbereitschaft und Unterstützung im Team. “

„Warum arbeitest Du gerne bei Schenk?“ „Wir sind ein super Team, auch abteilungsübergreifend. Die selbstverständliche Hilfsbereitschaft ist toll. Ich denke da an meine erste Bereitschaft zurück; Ohne die Hilfe meiner Kollegen hätte es nicht so reibungslos geklappt. Das ist nicht selbstverständlich! Ich habe in meinen Berufsjahren schon eine Menge kennengelernt – auch anders. Ich bin angekommen!“

„Können wir etwas verbessern?“ „Mittlerweile ist unser Team gut aufgestellt – das ist sehr gut. Zu Beginn, als wir diese Teamstärke noch nicht erreicht haben, war es schon ein strammes Programm. Ich wünsche mir für die Zukunft, dass ich auch den persönlichen Kontakt zu meinen Fahrerkollegen weiter ausbauen kann, am liebsten durch regelmäßige Standortbesuche! Ich glaube, dass die persönliche Bindung wichtig ist. Schön wäre es, wenn wir unsere EDV vereinfachen könnten; momentan arbeiten wir mit vielen verschiedenen Listen. Aber ich meine vernommen zu haben… daran wird ja bereits gearbeitet!“

„Was kannst Du abschliessend sagen?“ „Ich fühle mich sehr wohl! Mein Plan ist es, bis zur Rente hier im Team zu bleiben! Wenn wir alle weiterhin gemeinsam an einem Strang ziehen kommen wir auch weiter voran!“ Vielen Dank für deine ehrlichen und offenen Worte, Burkhard! Wir freuen uns auf viele erfolgreiche und bewegende Jahre mit Dir, davon haben wir ja - bis zu Deinem regulären Renteneintritt - zum Glück noch Einige gemeinsam vor uns.

‘Wir freuen uns drauf!’ UNTERWEGS 10 2019 | 5


Angenehmes Arbeitsklima

AKTUALITÄT

in neuer Werkstatt „Unser Fuhrpark wächst, genau wie die Zahl der externen Reparaturkunden, deshalb waren die zusätzlichen Quadratmeter willkommen”, so Edwin Breeman (Werkstattmanager Niederlande). Anfang Juni 2019 bezog die Fahrzeugwerkstatt ein neues Gebäude. Dieses neue Gebäude befindet sich im Gewerbegebiet Nieuwland Parc (P2) in Alblasserdam (NL), gegenüber dem Standort von Schenk Cryolution (P3). „Der Umzug ist besser verlaufen als erwartet, dank einer straffen Planung und einer fast militärischen Disziplin.“ Im Vorfeld hat Edwin gründlich über die Gestaltung des Arbeitsplatzes nachgedacht. „Wichtig war, die richtigen Entscheidungen zu treffen, da wir hier jahrelang arbeiten wollen.“ Verbesserte Zusammenarbeit P2 und P3 Nach einigen Monaten am neuen Arbeitsplatz ist sein Urteil positiv: „Mir gefällt es hier sehr gut! Das Lager ist eine große Erleichterung, es ist vier- bis fünfmal so groß wie das alte. Unsere Techniker haben es nach eigenem Ermessen eingeteilt, mit dem Ergebnis, dass das Lager eine übersichtliche Einheit wurde, in der unsere Monteure alles logisch sortiert finden können.“

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Auch die verbesserte Zusammenarbeit mit Schenk Cryolution sorgt für Zufriedenheit. „Wir haben die Umzäunung zwischen dem alten P2 und P4 durchbrochen und beide Gelände unter P2 zu einem schönen Gesamtstandort zusammengefügt. Der Austausch unserer Techniker geht dadurch leichter, wir bilden nun eher eine gemeinsame Abteilung.“ Am neuen Standort ist Schenk ab Januar 2020 auch für eine zusätzliche Aufgabe verantwortlich: die Prüfungen der Zulassungsbehörde RDW für unsere ADR-Fahrzeuge. „Dafür hatten wir in der alten Werkstatt keinen Platz.“

attraktiver Arbeitgeber“, erklärt Edwin. „Auf dem Gebiet der Tanktechnik haben wir viel Interessantes zu bieten! Die Tätigkeiten umfassen Hydraulik, Konstruktion, RDW-Prüfungen usw. Das ist ein weites Spektrum.“

Zusätzliche Techniker sind willkommen Auch Edwins Werkstattkollegen sind mit dem neuen Standort zufrieden, berichtet er: „Es ist wunderbar hell in der Werkstatt, und das Arbeitsklima ist gut. Unser Werkstattempfang und der Werkstattleiter freuen sich über ihren großzügigeren Arbeitsplatz. Und für die Fahrer gibt es einen schönen Wartebereich mit Kaffee und dergleichen.“

Neu: ‘Freitagnachmittags-Umtrunk’ Gleichzeitig hegt der Manager das Gemeinschaftsgefühl seines jetziges Teams. „Auf Initiative einer unserer Mitarbeiter frittieren wir jetzt jeden Freitagnachmittag Snacks und genießen ein Erfrischungsgetränk dazu. Eine gute Idee!“

Diese geräumigen, modernen Gegebenheiten bieten Platz für zwei, drei zusätzliche Techniker. „Schenk ist ein

Edwin Breeman

Seit November 2018 bei Schenk tätig. Davor arbeitete er bei Van Santen Truckservice, Volvo Truck Center und SternTrucks.


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AUTOMATISIERUNG

Ultimo wird nun häufiger genutzt:

‘ Informationen von allen Fahrzeugen an einem Ort‘ Menschen und Fahrzeuge bilden das schlagende Herz von Schenk. Allerdings ist es nicht einfach, die Daten von über 2300 Objekten Fahrzeugen (Zugmaschinen, Auflieger, Sattelschlepper und Anhänger) länderübergreifend zu verwalten und zu archivieren. Anno 2019 bieten Softwarepakete Unterstützung. Bei Schenk verwenden wir das Programm ‘Ultimo’. Drei Mitarbeiter, die das Programm bei Schenk Papendrecht täglich nutzen, berichten.

Der ‘Schenker’, der zweifellos die meisten Stunden mit Ultimo verbringt, ist Unternehmensberater Steven Petersen. Er beschäftigt sich mit dem Feintuning dieser Anwendung und erklärt, was Ultimo ist: „Ultimo hilft uns dabei, alle für unseren Fuhrpark relevanten Daten übersichtlich zu erfassen, von der Kraftstoffverwaltung bis zur Wartung, von der Bestandsverwaltung unserer Ersatzteile bis hin zu den gesamten Spezifikationen und Bildern unserer Zugmaschinen und Auflieger.“ Steven arbeitet eng mit den Werkstätten, den technischen Abteilungen und dem Fuhrparkmanagement zusammen. Er pflegt auch den Kontakt zum Lieferanten und kümmert sich mit ihm darum, dass Ultimo so eingerichtet wird, dass es die Arbeit der Kollegen dieser Abteilungen optimal unterstützt.“ Steven hat zwei Benutzer gebeten, über ihre Erfahrungen

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zu sprechen: Edwin Breeman (Werkstattmanager) und Marco Bruin (Fuhrparkverwalter). Herausforderung Edwin: „Ultimo warnt uns, wenn ein bestimmtes Fahrzeug zur Inspektion oder TÜV-Prüfung muss. Außerdem möchten wir natürlich wissen, wie hoch die Kosten pro Fahrzeug sind. Deshalb erfassen wir in Ultimo, wie lange wir daran arbeiten und welche Arbeiten ausgeführt wurden.“ Marco: „Ultimo musste auf die spezifischen Bedürfnisse von Schenk zugeschnitten werden, weshalb maßgeschneiderte Anpassungen erforderlich waren. Durch eine intensive Zusammenarbeit ist es uns zum Glück gelungen, das Design und die Anwendung des Softwarepakets auf ein höheres Niveau zu bringen.“

Schenk arbeitet seit 2016 mit Ultimo. Steven: „Die Implementierung von Ultimo war eine echte Herausforderung. Da dieses Paket in erster Linie nur von den Werkstätten genutzt wurde, war für andere Abteilungen nur wenig eingerichtet. Das erschwerte es den anderen Abteilungen und erforderte mehr Vorbereitung.“ Marco: „Wie fast jedes andere Softwarepaket musste auch Ultimo entsprechend eingerichtet werden, um es in unser Unternehmen eingliedern zu können. Steven arbeitet seitdem er bei uns ist kontinuierlich an der Optimierung von Ultimo. Auf diese Weise machen wir in jeder Phase gute Fortschritte.“ Im weiteren Verlauf des Interviews zeigt sich, dass sein Firmenzugang tatsächlich zur beabsichtigten Verbesserung geführt hat. Die Anwendung unterstützt nun den Arbeitsablauf.


Struktur hilft Organisation Marco: „Ultimo besteht aus Modulen, die das Fleet-Modul zur Grundlage haben. Die anderen Module wie beispielsweise die Wartungsplanung, Tankregistrierung und Schäden greifen auf diese Quelldaten zurück. Somit lassen sich diese Daten auf einfache Weise miteinander kombinieren.“ Edwin: „Das Programm bewirkt eine erzwungene Disziplin.“ Marco: „Unsere Werkstattleutemitarbeiter können nichts tun, wenn wir ein Fahrzeug nicht erfassen. Sie wissen allerdings genau, wer zuständig ist und können diese Person darauf ansprechen. Somit sind die Sachverhalte klarer.“ Steven: „Wobei es wichtig ist, dass jeder mit korrekten Daten arbeitet und die richtigen Informationen weitergibt. Wenn die Fahrer zum Beispiel bei einer digitalen Reparaturmeldung die Trailernummer nicht ordnungsgemäß kommunizieren, läuft in Ultimo eine Mitteilung beim falschen Trailer auf. Deshalb streben wir nach einfachen und übersichtlichen Arbeitsabläufen, ändern aber beispielsweise auch Dinge Prozesse im Bordcomputer. Ein sorgfältiges Befolgen dieser Prozesse bleibt bei solchen Anwendungen unabdingbar, um einen Fortschritt zu gewährleisten.“ Marco: „Am Anfang erfordern die Erfassung und das Erlernen der neuen Arbeitsweise Zeit, aber auf lange Sicht können wir davon profitieren. Da Daten länderübergreifend eindeutig erfasst werden, entsteht eine standardisierte Datenquelle. Darüber hinaus können wir weitere Module damit verknüpfen, z.B. das BI (Business Intelligence)-Tool, womit sich

zum Beispiel anhand der Schadens- oder Kraftstoffmoduldaten hochwertige Protokolle erstellen lassen.“ Steven: „Die Benutzer sehen zunehmend die Vorteile der Datenzentralisierung.“ Marco: „Die Quelldaten brauchen wir nur einmal zu erfassen, danach sind sie in Ultimo abgespeichert und jeder kann darauf zugreifen. Darüber hinaus können wir auch andere Module damit verknüpfen, wie etwa das BI (Business Intelligence)-Tool.“

‘Ausländische Kollegen verfügen über dieselben Daten’ Steven Petersen, Unternehmensberater Nicht nur die Kollegen im Büro, die mit Ultimo arbeiten, profitieren von dieser Anwendung. Auch den Fahrern bietet sie Vorteile. Marco: „Fehlermeldungen kommen besser durch. Früher musste das alles schriftlich zu Papier gebracht werden.“ Steven: „Wir haben dank der Fotos auch einen besseren Eindruck davon, wie die Fahrzeuge aussehen, welche Pumpen beispielsweise installiert sind. Das ist optimal für Planer und Techniker, die so die Ausrüstung eines Fahrzeugs schnell einschätzen können. Auch wenn dies nicht in der Nähe ist.“

Verbesserungspunkte Kurzgesagt arbeiten wir kontinuierlich und intensiv mit internen Benutzern zusammen, um sie immer besser unterstützen zu können. Edwin: „Die Planung eines Fahrzeugs, dessen Wartung in drei Wochen fällig ist, muss verbessert werden. Derzeit können die Planer nicht erkennen, dass ein solches Fahrzeug dann gesperrt ist. Sie planen es ganz normal ein, und wenn es sich um eine Tour nach Italien handelt, sind Fahrzeug und Fahrer locker zwei Wochen weg.“ Marco: „Auch das Tempo, in dem sich das Softwarepaket weiterentwickelt, ist noch verbesserungsfähig. Die Möglichkeiten sind begrenzt.“ Edwin: „Zum Glück kooperieren wir seit Kurzem mit ähnlichen Unternehmen, die ebenfalls auf Ultimo zurückgreifen. Einige Betriebe haben bereits so manches in Ultimo entwickelt, woraus wir lernen etwas können. Außerdem können wir uns mit diesen Speditionen gemeinsam an Ultimo wenden, um bestimmte Transportthemen als Standard in ihrer Software zu implementieren.“ Marco: „Das ist der Vorteil von Ultimo, das Paket eignet sich für maßgeschneiderte Anpassungen. So können wir bestimmte Fenster, indem wir Felder entfernen bzw. hinzufügen, komplett ändern, wodurch sie dann die relevanten Informationen enthalten.“ „Es geht nicht mehr ohne!“ Edwin: „Vor einigen Jahren mussten wir noch in Hängemappen nachsehen, um die Häufigkeit der Wartungsintervalle zu überprüfen. Heutzutage erkennen wir das innerhalb von zwei, drei Klicks in Ultimo. Unsere Zeit können wir jetzt besser nutzen.“ Steven, begeistert: „Das Tolle daran ist, dass unsere ausländischen Kollegen über dieselben Daten verfügen. Und wenn sie in Ultimo etwas ändern, dann sehen wir das auch.“ Edwin nickt zustimmend und gibt schließlich einen vielsagenden Schlussakkord: „Es geht einfach nicht mehr ohne!“

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INTERNATIONAL

‘ Mit der neuen Zentrale sind wir super zufrieden!‘ Für Schenk BeLux waren die vergangenen sechs Monate eine glänzende Zeit: die Inbetriebnahme einer neuen und größeren Zentrale, Vertragsverlängerung des Petro-Centers um drei Jahre, fünfzehn neue Ritter der Landstraße, und das ist noch lange nicht alles. Gebietsmanager BeLux Rudy Wille ist verständlicherweise ein zufriedener Mann. Während seines Besuches in der niederländischen Hauptgeschäftsstelle spricht er mit UNTERWEGS. „Mit der neuen Zentrale in Belgien sind wir super zufrieden! Am zweiten Septemberwochenende sind wir umgezogen.“ Alle Kollegen halfen beim Umzug in das gesamte Dachgeschoss des Gebäudes, in dem Schenk bereits saß. Die neue Basis misst 800 m2. Tanktransport Thys als Zimmergenosse Rudy und seine Schenk-Kollegen begrüßten hier ihre Kollegen von Tanktransport Thys, die sich physisch in das neue Büro integriert haben. „Im Vorfeld sind wir gemeinsam essen gegangen, damit wir uns besser kennenlernen konnten.“ Die Zusammenarbeit klappt gut. „Es ist mehr Leben in der Bude,

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denn wir sind jetzt ungefähr dreiundzwanzig Leute. Vorher haben wir uns unser Büro zu vierzehnt geteilt. Für die Thys-Mitarbeiter sind die Auswirkungen übrigens am größten: Sie arbeiten jetzt an einem anderen Standort.“ Zusätzliche Total-Wagen planmäßig Rudy hat weitere gute Nachrichten: „Der Start mit den drei zusätzlichen Total-Fahrzeugen verläuft planmäßig. Und, nach dieser erfolgreichen Total-Ausschreibung, verlängerte auch Petro-Center seinen Vertrag mit Schenk um weitere drei Jahre in Luxemburg.“ (Redaktion: mehr dazu an anderer Stelle im Unterwegs Magazin.) Leider haben in Luxemburg zwei begeisterte, teilzeitbeschäftigte Verwaltungsmitarbeiterinnen aufgehört (Veerle Kums und Arianne Debilde). Sie genießen nun ihren wohlverdienten Ruhestand. „Die


Silber Belgien Ritter in Silber Mohamed Barkani Amin Beni Touzin Artur Tretyakov Herman Van Soom

Luxemburg Romuald Claes Alain Crochet Patrick Dubois Claude Hatert Yves Massart Danny Mayon Francisco Nieto y Alba Antoine Van Den Berghe Jean-Michel Watrin Remi Paraiac

Gold Belgien Ritter in Gold Wim Carens Epaphrodite Dukundate

Luxemburg

Ludo Peeters Juan Dominguez David Lekeu Michel Popovic Gunther Teugels

neue Verwaltungsmitarbeiterin Semia Balk Zeddaghi ersetzt die beiden hervorragend.“ 15 Ritter der Landstraße Neben den bereits erwähnten positiven Entwicklungen gab es am Samstagabend, dem 19. Oktober, so richtig etwas zu feiern: Transportversicherer TVM Belgium ernannte fünfzehn schadenfrei gefahrene Schenk-Fahrer zu Rittern der Landstraße. In der Dockx Dome Event Hall in Brüssel überreichten Ehrengast Jean-Michel Saive (ein nationales Tischtennistalent) und Präsentatorin Virginie Claes (ehemalige Miss Belgien 2006) den anwesenden Rittern die Auszeichnungen. Im Anschluss an die Verleihung gab es ein Walking and Talking Dinner mit vielen Köstlichkeiten. Frank Van Nueten, Generaldirektor von TVM Belgium, sprach an

Bronze

Belgien Ritter in Bronze Marc Bruyninckx Jean-Bertin Kabayiza Andy Verzele Frédéric Wille Ion Gujuman Adil Laghinimi Patrick Onghena Leonid Sorokovskiy Bart Van Kets

Luxemburg Cédric Debroux Dimitri Depauw Marc Ketels

diesem Festabend zuvorkommende Worte: „Nur drei von tausend Fahrern schaffen es, zehn Jahre ununterbrochen unfallfrei zu fahren. Bei TVM Belgium möchten wir solche herausragenden Leistungen besonders gerne ins Rampenlicht stellen, weil wir wissen, wie schwierig es ist, zehn Jahre lang schadenfrei zu fahren.” Um dies gebührend zu würdigen, führte TVM die jährliche Verleihung der Trophäen in Diamant (20 Jahre), Gold (10 Jahre), Silber (5 Jahre) und Bronze (3 Jahre) für schadenfreies Fahren mit dem stolzen Titel: „Ritter der Landstraße“ ein. Auch in Luxemburg wurden diese prestigeträchtigen Auszeichnungen im Herbst erneut verliehen, als nicht weniger als achtzehn Schenk-Fahrer eine Trophäe erhielten.

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SITZUNGEN HAMBURG Auch in diesem Jahr wollen wir wieder unsere Zusammenarbeit verbessern und haben einige Standortfeste veranstaltet. Somit verbrachten wir im Juli einen gemeinsamen Tag in der wunderschönen Stadt Hamburg. Wir starteten mit einem kleinen Umtrunk und einer einzigartigen Stadtrundfahrt zu Land und zu Wasser, bevor es am Abend ein leckeres Essen auf dem Feuerschiff gab. Im Anschluss hatten wir bei einem gemütlichen Zusammensitzen noch ein paar nette Gespräche.

Standortfeste 2019 ‘Wir sagen Danke für die schönen Tage und gemeinsame Erinnerungen und freuen uns schon jetzt auf die Feste in 2020!’ LAICHINGEN Weiter ging es an unserem Standort in Laichingen wo wir uns bei sonnigem, aber doch recht kühlem Wetter zu ein paar Bierchen und leckerem Spanferkel trafen. Hier hatten wir genügend Möglichkeiten uns persönlich austauschen zu können. Gegen Abend verlagerten wir die Gespräche dann in die warme Hütte, wo wir den Abend gemütlich haben ausklingen lassen.

WESTFALEN Im September folgten dann gleich drei Veranstaltungen. Zusammen mit der Westfalen AG erlebten wir einen Tag zum Thema „Ruhrpott“. Hierzu gab es eine exklusive Führung durch die Zeche Zollverein, bei der wir in die Welt des Bergbaus eintauchen konnten. Im Anschluss durfte natürlich ein typisches Bergmannsbuffet nicht fehlen und auch ein paar leckere Getränke und viele nette Gespräche waren dabei.

HATTINGEN Zu guter Letzt fand „An der Kost“ das Hattinger Standortfest statt. Bei Speis und Trank waren genügend Möglichkeiten für ein paar nette Gespräche. Aber auch an weiteren Standorten fanden sogar von den Fahrern selbst organisierte Feste statt und einige stehen uns noch bevor.

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‘Plötzlich 12 Stunden mit einem Fremden’ Kristof Van Meel ist nicht nur Kraftstofffahrer, sondern auch Fahrermentor in Belgien. Letzteres ist kein Kinderspiel. „Wenn man plötzlich zwölf Stunden mit einem Fremden in einer Kabine sitzt, ist es manchmal unangenehm still.“ Dennoch äußern sich seine ‘Tramper‘ nach den zwei oder drei Versuchswochen nur lobend. „Uns hat es gefallen“, sagen sie dann und haben inzwischen das Fach gelernt. In diesen Wochen kümmert sich Kristof unter anderem darum, dass sich die angehenden Fahrer mit den Be- und Entladevorgängen vertraut machen. Natürlich lässt er sich gelegentlich auch fahren, damit er sich davon überzeugen kann, dass die SchenkTankwagenfahrer in Zukunft diese Disziplin beherrschen.

17 Jahre für Shell Kristof selbst saß vor siebzehn Jahren auf dem Lehrlings-Fahrersitz. „Nach meiner Probezeit gab es eine freie Stelle als Kraftstofffahrer für Shell-Tankstellen. Shell ist bis heute mein Kunde.“ Kristof findet das angenehm: „Da ich immer dieselben Tankstellen bediene, kenne ich die Leute dort gut, das ist praktisch.“ Und auch mit dem Kollegen, mit dem er sich seinen Lkw teilt, versteht er sich gut („wir haben beide den gleichen Sinn für Ordnung“).

Ohne Widerwillen um 3 Uhr aufstehen Tatsächlich genießt er seinen Beruf: „Die Unabhängigkeit gefällt mir. Es ertönt keine Pausenglocke, damit man sein Brötchen essen kann, und niemand schaut einem auf die Finger.“ In den kommenden Jahren steht der Fahrer aus Flandern deshalb ohne Widerwillen um 3 Uhr morgens auf. „Mir ist klar, dass es für meine Frau manchmal schwierig ist, abends alleine zu sein. Zum Glück steht sie hinter mir.“

KOLLEGE ERGREIFT DAS WORT Wer sind Sie? „Kristof Van Meel, 47 Jahre, verheiratet und Vater von vier Kindern. Ich wohne in Ekeren (B), einem fünf Kilometer von Schenk Belgien entfernten Dorf. Ich fahre dann auch mit dem Fahrrad zum LKW.“

Wie lange bei Schenk Belgien?

Wie gefällt es Ihnen?

„17 Jahre. Dazu angestiftet hat mich mein Ex-Schwiegervater, der für Schenk fuhr: ‚Kommst du zu uns?‘ Als Fahrer konnte ich mehr Stunden arbeiten als im Lager, in dem ich tätig war. Die Bezahlung war somit besser, und ich genoss den Mitfahrtag bei meinem Schwiegervater.“

„Gut. Ich wohne bequem in der Nähe von meiner Arbeit und habe nette Kollegen. Die Feiern, die Schenk immer wieder organisiert, sind für mich die Höhepunkte.“

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Petro-Center über Schenk

KUNDE ERGREIFT DAS WORT Wer sind Sie? „Steve Omes, Sales & Office Manager bei Petro-Center in Luxemburg.“

Was für ein Unternehmen ist Petro-Center? „Ein Unternehmen für Erdölprodukte: Wir verkaufen über die Industrie, den Groß- und Einzelhandel sowie Internet Produkte wie Schmiermittel, Gasflaschen und Tankkarten. Darüber hinaus verwalten wir 25 EssoTankstellen. Unser derzeitiger CEO Paul Kaiser gründete das Petro-Center im Jahr 2000.“

PETRO-CENTER IN ZAHLEN

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Seit wann gibt es die Kooperation mit Schenk? „Seit 2015, als wir das Einzelhandelsgeschäft von Esso übernommen haben.“

Wie würden Sie die Zusammenarbeit mit Schenk beschreiben? „Zuverlässig, qualitätsorientiert und durch eine hervorragende Kommunikation geprägt. Auch aus diesen Gründen haben wir kürzlich den Vertrag verlängert.“

• Im Jahr 2000 gegründet • 25 Tankstellen • Über 500 Mitarbeiter


In Luxemburg verlängerte Petro-Center im vergangenen Sommer seinen Vertrag mit Schenk. „Sehr schön! Dies bietet uns Beschäftigungssicherheit und Kontinuität“, so der erfreute Area Manager BeLux Rudy Wille. Der in Leudelange (Lux) ansässige Konzern bestätigte die Vertragsverlängerung von weiteren drei Jahren, mit einer Option auf zwei weitere Jahre.

„Mehrere Wettbewerber am Horizont“ Rudy erklärt diese Vertragsverlängerung in seiner ’Area’: „Die Sache war ziemlich spannend, denn es gab mehrere Wettbewerber am Horizont. Wir mussten verschiedene Runden durchlaufen, also hielt sich die Spannung eine ganze Weile.“ Bei solchen Verhandlungen spielt der Tarif eine wesentliche Rolle. „In vielen Meetings geht es dann auch um die Tarifgestaltung, die Arjan Schenk für uns aushandelt. Selbstverständlich berücksichtigt Petro-Center bei der Abwägung auch unsere Leistung.“

Direkte Antwort der Eigentümer

‘Zuverlässig, qualitätsorientiert und eine hervorragende Kommunikation’

Weiß Rudy, was das Luxemburger Unternehmen an der Leistung von Schenk besonders anspricht? „Wir stehen für diesen Kunden für Service, Qualität und sehr kurze Wege. Wenn gewünscht, erhält Petro-Center von unseren Eigentümern Arjan und Harry persönlich eine Antwort, und das ist eine deutliche Stärke!“ Auf jeden Fall ist die Verlängerung eine besondere Würdigung für Schenks Arbeit „und eine Belohnung für das Management und das Team vor Ort, die gemeinsam hart an dieser Ausschreibung gearbeitet haben. Ihnen gebührt alle Ehre!“.

Planung durch BLS Die Kooperation mit Petro-Center ist komplex, denn es sind drei Parteien involviert: Petro-Center selbst, Schenk für den operativen Teil und Bottom Line Scheduling (BLS) aus Vught (NLD), die sich um die Tourenplanung kümmert. „Es kommunizieren also drei Gruppen miteinander. Das läuft zum Glück zu jedermanns Zufriedenheit.“

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INTERNATIONAL

WIR WACHSEN WEITER! Bremen: unser neuer Standort ab 01.01.2020 Nachdem wir für Linde seit vielen Jahren an mehreren Standorten tätig sind werden wir nun ab 1.Januar 2020 in Bremen starten. Einen Großteil der Fahrerkollegen, die bereits seit vielen Jahren bei ihrem derzeitigen Spediteur im Auftrag für die Firma Linde AG fahren, konnten wir für uns gewinnen. Somit sind wir für den Start im Januar 2020 gut aufgestellt. Auch das Recruiting für die noch wenigen verbleibenden offenen Stellen geht sehr gut voran. In den nächsten Wochen und Monaten werden an unserem neuen Standort in Bremen noch weitere Termine stattfinden; unsere Implementierungsschulung sowie eine Volvo-Einführung sind in Planung und werden bereits koordiniert.

Starke Partner Bereits seit zehn Jahren beliefern wir erfolgreich und zuverlässig die Tankstellen der Westfalen AG mit Kraftstoff. Da ist es nicht verwunderlich, dass auf Grund der großen Zufriedenheit von Seiten der Tankstellen unsere Zusammenarbeit mit einem weiteren Fünf-Jahres-Vertrag verlängert wurde. Andre Strake (u.l.), Leiter SGE Tankstellen betont: „Besonders in schwierigen Versorgungssituationen zeigte sich die wahre Stärke der Partnerschaft von Schenk und Westfalen.“ Zu diesem Anlass trafen sich Harry Schenk, Jürgen Becker und Frank Weicht mit unseren Partnern der Westfalen AG zur offiziellen Vertragsunterzeichnung in der Westfalen Unternehmenszentrale.

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Vorne von links: Andre Stracke und Harry Schenk bei der Vertragsunterzeichnung in der Westfalen Unternehmenszentrale. Hinten von links: Udo Schmidt (WAG), JĂźrgen Becker (Schenk), Felix Zwingmann (WAG) und Frank Weicht (Schenk)

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QUALITÄT & SICHERHEIT

‘Gemeinsam gehen wir den nächsten Schritt!’ Auch für die eigene Abteilung setzt QHSSE ständig neue Qualitätsmaßstäbe. Dazu wurden 2019 zahlreiche Neuerungen eingeführt, darunter der Aufkleber ‘Sich sicher sein, erst dann entladen’. „Wir schaffen es zum Glück immer besser, die Fehlerlast einzudämmen, aber wir wollen einen noch größeren Schritt gehen“, erklärt QHSSEManager Ewout Mol. „Eine niedrigere Vorfallquote bringt Ruhe in unseren Betrieb und fördert das Selbstvertrauen unserer Leute.“

gefragt, ob die Fahrer diese richtig lesen. Das wollten wir ändern.“ Im September 2019 bestand der Flash aus einem 360-Grad-Rundgang um einen LKW. „Mithilfe von Symbolen stellen wir einen Kreis um den LKW dar und überprüfen dabei, ob alles angeschlossen ist, ob beim Abkuppeln etwas undicht war, ob alles ordentlich verstaut wurde und so weiter. Ich bin gespannt, was unsere Kollegen davon halten!“ Frank sieht das auf jeden Fall positiv. „An unseren Einführungstagen zeige ich Bilder. Die sind viel aussagekräftiger als lange Geschichten, und die Leute bleiben länger aufmerksam.“

„Haben Sie den Aufkleber schon?“

Lob für Vorfallmeldung

Im September 2019 wurde der oben angesprochene Aufkleber eingeführt, vor allem für Kraftstofftrucks. „Die Fahrer kleben den Sticker an eine gut sichtbare Stelle, damit sie daran erinnert werden, erst dann zu entladen, wenn sie sich ihrer Sache sicher sind. Der Aufkleber ist ein einfaches Hilfsmittel beim Versuch, die Kontaminationsquote zu verringern. Das kann Schenk viel Gewinn einbringen.“ Operational Supervisor (und ehemaliger Fahrer) Frank Keurntjes glaubt an den Aufkleber. „Jedes Hilfsmittel ist willkommen. Das sehen unsere Fahrer genauso, und sie unterhalten sich darüber: ‚Haben Sie den Aufkleber schon?‘“

In den neuen Schulungsräumen im Gewerbegebiet Nieuwland Parc (P2), direkt neben den neuen Werkstätten in Alblasserdam (NLD), ist auf jeden Fall alles vorhanden, um die Aufmerksamkeit der Kollegen mithilfe von Bildern zu fördern. Die modernen Räumlichkeiten sind mit Smartscreens und Tablets ausgestattet, über die sich die Theorie mit Filmen und Fotos attraktiv vermitteln lässt. Somit sind Themen wie der Umgang mit Müdigkeit, das Ausfüllen eines Vorfallformulars und die Gesetzgebung nicht länger sterbenslangweilig. Neu ist auch, dass Schenk seinen zweiten Einführungstag für neue Mitarbeiter nach Code 95 der Weiterbildungspflicht zertifizierte. Demzufolge erhalten neue Fahrer gleich am zweiten Arbeitstag 7 Stunden Code 95. Außerdem verfügt Schenk damit über einen inhaltlich guten Schulungstag zum Thema sicheres Arbeiten und Fahren. Auch andere Fahrer können wir in Zukunft daran teilnehmen lassen.

Mehr Bilder bei Safety Flashes Eine weitere Neuerung aus der Feder der Qualitätsabteilung ist die bildliche Darstellung in den monatlichen Safety Flashes. Ewout: „Wir haben zu ausführliche Texte verschickt. Fragt sich, Wir haben uns

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DRITTER SCHULUNGSTAG MBS Schenk hat 2019 während der Einführungstage einen dritten Schulungstag für Kraftstofffahrer hinzugefügt. Aufgrund dieses Erfolges führt die QHSSE-Abteilung dies derzeit auch für andere Schenk-Bereiche ein. Der ehemalige Fahrer Frank Keurntjes ist der Dozent dieses dritten Schulungstages. Er berichtet von seinen Erfahrungen.

In Bezug auf Vorfallmeldungen möchten Ewout und Frank noch etwas loswerden. Frank: „Bei den Vorfallmeldungen gibt es Verbesserungspotenzial. Ein Fahrer gerät oftmals in Panik, was sehr verständlich ist. Auch schämt er sich häufig und hält den Zwischenfall lieber so klein wie möglich. Er sollte aber wissen, dass er uns einfach anrufen kann.“ Ewout: „Wir haben Kontakte, um sofort eingreifen zu können, zum Beispiel durch den Einsatz eines ZOAB-Reinigers. Ja, das kostet Geld, aber wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass ein Produkt in die Umwelt gelandet ist, ist der Schaden viel größer.“ Frank: „Ihnen wird nicht der Kopf gewaschen, da sie Ihre Arbeit einfach gut gemacht haben, indem der Unfall gemeldet wurde.“ Letztendlich ordnet Ewout diese Meldungen in eine breitere Perspektive ein: „Als Kollegen ziehen wir alle an einem Strang. Diesen nächsten Schritt gehen wir gemeinsam!“ Sie lesen es, Ausbildung bleibt der rote Faden in unserem Unternehmen. Ewout ist fest davon überzeugt: „Es gibt noch so viel zu verbessern! Genau das motiviert mich.“

WAS HALTEN SIE VON DEN AKTUELLEN SAFETY FLASHES? Mailen Sie es Ewout: qhsse@schenk-tanktransport.eu

„Es ist ein rein praktischer Tag. Wir sprechen über Technik, zeigen Verschiedenes aus der Praxis und erklären, warum Fehler passieren. Ich lasse meine eigenen Erlebnisse einfließen. Darüber hinaus reagiere ich auf aktuelle Themen, wie etwa die Zunahme der Manövrierschäden Ende 2018. Natürlich zeige ich den neuen Fahrern auch, wie man verhindern kann, dass sich Produkte vermischen.“ Im Anschluss hört Frank oft: „Dieser Tag verging wie im Flug!“ Und wie erlebt Frank das Unterrichten? „Es macht mir viel Spaß!“

‘Eine niedrigere Vorfallquote bringt Ruhe’ Ewout Mol, QHSSE Manager

UNTERWEGS 10 2019 | 19


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