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HERITAGE AUSGABE 4/2016 · € 9 (D, A, I, LUX, NL) 14 SFR (CH)

MAGAZIN FÜR HISTORISCHE HÄUSER, KLASSISCHE ARCHITEKTUR, INTERIORS UND ANTIQUITÄTEN

ZEITLOSE SCHÖNHEIT

DIE KLASSISCHE ARCHITEKTUR VON JOHN SIMPSON

BODENSEE - DER GARTEN VON HERMANN HESSE INDIEN - DAS KULINARISCHE ERBE DER MAHARADSCHAS IMMOBILIEN - SCHLÖSSER, LAND- UND FORSTBETRIEBE


MIT GELD SPIELT MAN NICHT…! MARKENUHREN & SCHMUCK VON JUWELIER RALF HÄFFNER

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EDITORIAL

KOELN

BERGER AACHEN

© Portrait: Heritage Media / Carl Gros

HERITAGE – AUSGABE 4 / 2016 Liebe Leserinnen und Leser, von Winston Churchill ist folgendes Zitat überliefert: “We shape our buildings; thereafter they shape us”. Gebäude in denen wir leben und arbeiten prägen unsere Identität. Für den Londoner Architekten John Simpson könnte Churchills Zitat als Leitmotiv für seine Arbeit gelten. Er gehört zu den Vorreitern der Neoklassischen Architekturbewegung, die weltweit immer mehr Anhänger findet. Sein unglaublich vielfältiges Werk umfasst Erweiterungsbauten für königliche Paläste, Universitäten, Hotels und private Landhäuser. Eine kleine Auswahl seiner Werke finden Sie ab Seite 18. Vielleicht ist es für Sie eine Anregung sich bei Ihrem nächsten Bauvorhaben mit klassischer Architektur zu beschäftigen. Lange bevor die Begriffe Nachhaltigkeit und Regionalität wieder in Mode gekommen sind, hat der Dichter Herrmann Hesse sich am Bodensee ein kleines Gartenreich erschaffen, das nicht nur zu seiner Erquickung, sondern auch zur Selbstversorgung diente. Sein kleines Gartenreich lag in einem Dornröschenschlaf, bis es von Eva Eberwein wiederentdeckt und belebt wurde. Eine hortikulturelle wie literarische Bereicherung, die wir Ihnen in der aktuellen Ausgabe von HERITAGE nicht vorenthalten wollen. Das reichhaltige kulturelle Erbe eines Landes spiegelt sich nicht nur in seiner Architektur und Gartenkunst wieder, sondern auch in seiner Küche. Ein besonders beindruckendes Beispiel kulinarischer Hochkultur hat sich an den Fürstenhöfen Indiens bis heute erhalten. Auf Seite 28 können Sie die Pracht und Großzügikeit des alten Indiens erleben. Vielleicht eine Anregung für Sie, sich selber auf den Weg zu machen, um die Paläste des alten Indiens zu erleben. Wenn Sie auf der Suche nach neuen Inspirationen keine Fernreise nach Indien unternehmen wollen, lade ich Sie herzlich ins näher gelegene Wien zum Besuch der EUHEF 2016 ein. Die Publikumsfachmesse für Denkmalpflege, Architektur, Kunsthandwerk und Interiordesign findet vom 11. bis 13. November 2016 statt und bietet eine Fülle von Ideen für Bauherren, Eigentümer sowie Kunst- und Kulturliebhaber. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen. Ihr Christoph Schenck zu Schweinsberg Herausgeber und Chefredakteur

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KOELN

BERGER AACHEN

Gut Hausen • Hausener Gasse 29 52072 Aachen T +49 (0)241 - 13271 M +49 (0)172 24 - 13271 Wir bitten um telefonische Anmeldung


INHALT

HERITAGE AUSGABE 4/2016 · € 9 (D, A, I, LUX, NL) 14 SFR (CH)

MAGAZIN FÜR HISTORISCHE HÄUSER, KLASSISCHE ARCHITEKTUR, INTERIORS UND ANTIQUITÄTEN

ZEITLOSE SCHÖNHEIT

DIE KLASSISCHE ARCHITEKTUR VON JOHN SIMPSON

BODENSEE - DER GARTEN VON HERMANN HESSE INDIEN - DAS KULINARISCHE ERBE DER MAHARADSCHAS IMMOBILIEN - SCHLÖSSER, LAND- UND FORSTBETRIEBE

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EDITORIAL

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AMBIENTE

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AGENDA

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BÜCHER

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ZEITLOSE SCHÖNHEITEN Neoklassische Architektur von John Simpson

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18

24

EIN SCHRIFTSTELLER IM GARTEN Der Hermann Hesse Garten in Gaienhofen

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DIE KÜCHE DER MAHARADSCHAS Eine Geschichte feinster Kochkunst

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HERITAGE FINE ART

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KUNSTMESSE BRAFA 2017 Kulturelle Pflichtveranstaltung in Brüssel

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KUNSTMESSEN

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AUKTIONEN

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TERMINE

45

HERITAGE DIRECTORY

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HERITAGE REAL ESTATE

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BODENZIEGEL AUS LEHM UND TON

60

FORSTGUT FÜR NATURUND JAGDFREUNDE

36 Idyll in der Mecklenburgischen Schweiz

Ein Besuch bei Attenberger Bodenziegel 50

WUNDERMITTEL GEGEN WIND UND WETTER

66

Schlösser, Burgen, Herrenhäuser, Gutshöfe, Land- und Forstwirtschaftliche Anwesen in Europa

Wolfgang Koentopp berichtet über Holzoberflächen im Außenberich 56

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86

IMPRESSUM & HERITAGE GUIDE

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VORSCHAU

MODERNES ENERGIEKONZEPT Engie Deutschland

HERITAGE

HERITAGE IMMOBILIEN


Zeitloses Design

Paravent mit Dschungelmotiv, Aldo Tura, Mailand, um 1990

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Aldo Tura: Zeitloses Design aus Italien 24. November 2016, 18 Uhr

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Messe für

Denkmalpflege

Architektur

Kunsthandwerk &

Interiordesign

Hofburg Wien 11. – 13. November 2016 Öffnungszeiten: täglich von 10 - 18 Uhr


Ein historisches Haus, welches renoviert werden muss, eine antike Kommode, die eine Restaurierung benötigt oder eine Einrichtung, für die neue Stoffe und Farben gesucht werden - die EUHEF, European Heritage Fair, bietet den perfekten Rahmen für alle Themen der Denkmalpflege, Architektur und Restaurierung sowie für Antiquitäten, Kunsthandwerk und Interiordesign.

Mit unserer Messe möchten wir zeigen, wie wertvoll traditionelle Handwerkskunst ist und dass es sich lohnt langfristig in nachhaltige Produkte zu investieren. Wir präsentieren Manufakturen mit Tradition und Gespür für zeitgemäße Entwicklungen sowie Spezialisten für alle Fragen rund um den Erhalt und Ausbau von historischen und klassischen Immobilien.

Veranstalter: HMM Heritage Media & Marketing GmbH, Tel.: +49 40 2576744-10, Fax: +49 40 2576744-11, E-Mail: info@euhef.eu


AMBIENTE

Partie am Sonntagnachmittag Außergewöhnliches Schachspiel aus Horn und Messing von Carl Auböck, erhältlich bei Vintagerie über Boulesse

Treuer Begleiter Falls Sie bei Regenwetter doch einmal vor die Tür müssen: „Francesco Maglia“ Regenschirm von Conrad Hasselbach

Weich und leicht „Fischgrat“ Decken aus Kaschmir von der Weberei Hohenberger über Manufactum

MIT HERITAGE AM KAMIN...

... eine feine Auswahl für die kalte Jahreszeit.

Afternoon Tea Tee-Set-Klassiker „Wellenspiel Relief“ von Meissen Porzelan

Wärmespender Modell „Westbo Classic“, Design von 1890, von Swedish Classics

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HERITAGE

Gemütlich und dekorativ Rentierfell aus Finnisch Lappland von Finnhandel

Fotos: PR

Lieblingsplatz Chesterfield Sessel „Queen Anne“ von Rooms Classic Interior


AGENDA VON POUSSIN BIS DAVID Französische Zeichnungen stehen im Mittelpunkt der nächsten Ausstellung in der Albertina in Wien. Die französischen Welten des Barock beflügeln mehr denn je. Dazu gehören poetische Liebeserzählungen oder mythologische Epen, aber auch malerische Porträtstudien oder pittoreske Ruinen. 70 erlesene Zeichnungen aus dem reichen Bestand der Albertina mit Werken von Nicolas Poussin, Claude Lorrain oder François Boucher und Jean Honoré Fragonard werden Sie im vielschichtigen Kosmos französischer Kunst des Barock und Rokoko zum Träumen bringen. Albertina Wien. 25. Januar bis 23. April 2017; www.albertina.at

Erstmalig in der Schweiz erhalten Sie in der Ausstellung im Kunstmuseum Bern einen Einblick in die schönste und bedeutendste Privatsammlung der Welt. In einer groß angelegten Präsentation widmet sich das Museum der jahrhundertealten Sammlungspolitik der Fürsten von Liechtenstein. Die Sammlungen umfassen Meisterwerke europäischer Kunst aus fünf Jahrhunderten von höchster Qualität. Keine vergleichbare Sammlung ist in der Schweiz zu finden. Kunstmuseum Bern. 12. November 2016 bis 19. März 2017; www.kunstmuseum.ch

DURING THE NIGHT. EDMUND DE WALL TRIFFT ALBRECHT DÜRER Bereits 2012 lud das Kunsthistorische Museum Wien den international renommierten Künstler Ed Ruscha ein, für eine neue Ausstellungsreihe des Museums eine persönliche Auswahl von Objekten aus den Sammlungen des Hauses zusammenzustellen. Für die zweite Ausgabe der Reihe konnte jetzt Künstler und Autor Edmund de Waal als Kurator gewonnen werden. Seine in den letzten drei Jahren zusammengestellte Auswahl wird nun unter dem Titel „During the Night“ präsentiert. Kunsthistorisches Museum Wien. 11. Oktober 2016 bis 29. Januar 2017; www.khm.at

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HERITAGE

Fotos: Albertina Wien, LIECHTENSTEIN. The Princely Collections, Vaduz–Vienna, KHM-Museumsverband

LIECHTENSTEIN. DIE FÜRSTLICHEN SAMMLUNGEN


AGENDA

PAULA MODERSOHN-BECKER. DER WEG IN DIE MODERNE

Fotos: Museo e Gipsoteca Antonio Canova, Possagno (Treviso), Kunsthalle München, Bucerius Kunstforum

SPANIENS GOLDENE ZEIT Spanien war lange Zeit das mächtigste Land Europas. Ausgerechnet im 17. Jahrhundert, als es seine politische Vorherrschaft verlor, erreichte die spanische Kunst ihre größte Blüte. Spaniens Goldenes Zeitalter, das Siglo de Oro, zählt zu den faszinierendsten Kapiteln der abendländlichen Kunstgeschichte. Unter den Meistern der Zeit waren El Greco, Diego Vélazquez, Francisco de Zurbarán und Bartolomé Esteban Murillo. Kunsthalle München. 25. November 2016 bis 26. März 2017; www.kunsthalle-muc.de

In den kommenden zwei Jahren veranstaltet das Bucerius Kunstforum in Hamburg eine Trilogie der Moderne. Auftakt der neuen Reihe bildet die Ausstellung Paula Modersohn-Becker. Der Weg in die Moderne. Paula Modersohn-Becker gehörte der Generation zwischen den Spätimpressionisten und den Expressionisten an. Inspiriert von den Künstlern in Paris setze sich ihr malerisches Werk in einer Zeit durch, in der die Kunst in Deutschland im Hintergrund stand. Bucerius Kunstforum Hamburg. 04. Februar bis 01. Mai 2017; www.buceriuskunstforum.de

CANOVA UND DER TANZ Das Lieblingsthema des bedeutendsten Bildhauers des italienischen Neoklassizismus, Antonio Canova (1757-1822), war der Tanz. Das BodeMuseum nimmt diese Passion jetzt zum Anlass und widmet dem Künstler eine Ausstellung. Es präsentiert von Skizzen über Malereien bis hin zu fertigem Marmor und führt erstmals einige der Hauptwerke des Meisters zusammen. Als Höhepunkt seiner Beschäftigung mit dem Tanz können seine drei etwa lebensgroßen Tänzerinnen angesehen werden Bode-Museum Berlin. 21. Oktober 2016 bis 22. Januar 2017, www.smb.museum

HERITAGE

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AGENDA REMBRANDTS SCHATTEN. ENGLAND UND DIE SCHWARZE KUNST Für die Entwicklung der englischen Kunst im 18. Jahrhundert ist das Werk Rembrandts (1606-1669) von zentraler Bedeutung. Die aktuelle Ausstellung in der Staatsgalerie Stuttgart ermöglicht jetzt im Dialog mit teilweise noch nie gezeigten Radierungen Rembrandts eine echte Entdeckung englischer Künstler wie Richard Earlom oder Valentine Green. Staatsgalerie Stuttgart. 18. September 2016 bis 08. Januar 2017, www.staatsgalerie.de

In der Ausstellung im Museum Giersch wird die Wechselbeziehung zwischen Künstlern und ihrer temporären Wahlheimat thematisiert. Sie liefert Antworten auf die Fragen, mit welchen Erwartungen die Künstler kamen, was sie an künstlerischem Potential mitbrachten oder wie sie sich in der Kunstszene engagierten und weshalb sie wieder fortzogen. Es wird der Zeitraum von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis an das Ende des 20. Jahrhunderts in den Blick genommen, zu der Künstler wie Gustave Courbet und Bernhard Hoetger oder Karl Otto Götz und Per Kirkeby gehörten. Museum Giersch der Goethe-Universität. 25. September 2016 bis 22. Januar 2017

DER RHEIN. EINE EUROPÄISCHE FLUSSBIOGRAFIE Der Rhein ist nicht nur ein einfacher Fluss in Deutschland, sondern er ist eine der verkehrsreichsten Wasserstraßen der Welt sowie Grenze und verbindendes Element gleichermaßen. Bis heute prägt er die Menschen, die sich an seinen Ufern niedergelassen haben. Die Ausstellung der Bundeskunsthalle begleitet den Fluss nun von seinen Quellen bis zum RheinMaas-Schelde-Delta und schildert am Beispiel einzelner Orte und Regionen von folgenreichen und teils dramatischen Ereignissen aus über 2000 Jahren Kulturgeschichte. Bundeskunsthalle Bonn. 09. September 2016 bis 22. Januar 2017

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HERITAGE

Fotos: Bundeskunsthalle Bonn, Herbert Fischer, Frankfurt, Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung

KOMMEN UND GEHEN – VON COURBET BIS KIRKEBY


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BÜCHER LIVING IN THE COUNTRYSIDE Dieses Buch präsentiert auch eine Fülle von Gestaltungsideen für Ihr Zuhause. Ob frische Gartenblumen auf dem Küchentisch, weiße Laken auf dem Bett oder frischgebohnerte Böden - die Bilder strahlen Ruhe und Behaglichkeit aus. Die Sammlung der europäischen Landhäuser verdeutlichen alle ein einzigartig anheimelndes Gefühl und vermitteln die Tradition und Kultur ihres Landes. Taschen Verlag, 400 Seiten, ISBN 978-3-8365-3773-5

MEISTERWERKE. KUNSTMUSEUM BERN Das Kunstmuseum Bern beherbergt hochkarätige Werke Schweizer und internationaler Kunst und besitzt damit eine der bedeutendsten Kunstsammlungen der Schweiz. Seit der Gründung der Staatlichen Kunstsammlung 1809 und der Eröffnung des ersten Museumsbaus 1879 ist die Sammlung stets gewachsen und hat Weltruhm erlangt. Dieser Band vereint zum ersten Mal über 170 Meisterwerke aus 900 Jahren Kunstgeschichte. Hirmer Verlag, 460 Seiten, ISBN 978-3-7774-2628-0

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HERITAGE

Fotos: Living in the Countryside ,Taschen (2), Meisterwerke. Kunstmuseum Bern, Hirmer Verlag, Königlich und Köstlich, Callwey Verlag

KÖNIGLICH UND KÖSTLICH Sie wollten schon immer mal wie Prinz Charles und Lady Diana essen. Dann empfehlen wir Ihnen das Kochbuch „Königlich und Köstlich“ Caroly Robb war über viele Jahre persönliche Küchenchefin des britischen Thronfolgers und seiner Familie und stellt nun ihre 80 besten Rezepte aus dieser Zeit zusammen. Sortiert nach verschiedenen Themen finden Sie Köstlichkeiten für jeden Anlass. Callwey Verlag, 216 Seiten, ISBN 978-3-7667-2044-3


BÜCHER SAVOIR VIVRE Die herrliche Lebensphilosophie der Franzosen „Savoir Vivre – die Kunst das Leben zu genießen“ ist Thema dieses Buches. Es ermutigt Sie den Alltag gelassen hinzunehmen, im Hier und Jetzt zu leben und den schönen Dingen mehr Raum zu geben. Die Hektik in der heutigen Zeit beeinflusst unser Leben stark, umso wichtiger ist es, sich ab und zu mal eine Auszeit zu gönnen, aufzutanken und loszulassen. Busse Seewald, 160 Seiten, ISBN 978-3-7724-7425-5

Fotos: Reto Guntli, aus: Bücherwelten, Gerstenberg Verlag (2), Savoir Vivre Busse Seewald, Romantische Gartenreisen in England, Callwey Verlag (2)

ROMANTISCHE GARTENREISEN IN ENGLAND Die Staudengärtnerin, Buchautorin und Garten-Journalistin Anja Birne führte es bereits auf zahlreiche Gartenreisen durch England und zu den romantischen, unglaublich vielfältigen Gartenschätzen. In ihrem neuen Buch stellt sie jetzt sechs Tourenvorschläge vor uns verrät die besten Geheimtipps zu insgesamt 45 Gärten. Sie verdeutlicht einmal mehr, dass England in Sachen Gartengestaltung das Maß aller Dinge ist und mit seinen Ideen und Visionen die ganze Welt beeinflusst. Callwey Verlag, 208 Seiten, ISBN 978-3-7667-2202-7

BÜCHERWELTEN Bücher sind nicht nur aus den Leben von Schriftstellern, Verlegern, Literaturagenten, Kritikern, Designern oder Künstlern nicht weg zu denken, sondern sie spielen auch für Privatpersonen eine große Rolle. Lesen und Glücklichsein ist für viele Menschen eins. BücherWelten bietet jetzt spannende Einblicke in eindrucksvolle Büchertempel und große private Bibliotheken und kann nicht nur zum Träumen verleiten, sondern einen auch neidisch werden lassen. Gerstenberg Verlag, 256 Seiten, ISBN 978-3-8369-2651-5

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BÜCHER DIE PUPPENSAMMLERIN Die Kanadierin Ydessa Hendeles ist Kunsthistorikerin, Kuratorin, Künstlerin und vor allem Sammlerin. Zwei Jahrzehnte sammelte sie Gliederpuppen aus den Jahren 1520 bis 1930, katalogisierte sie und recherchierte ihre individuelle Geschichte. In mehr als 440 Aufnahmen hat sie jetzt rund 150 antike Gliederpuppen festgehalten und sie auf feinfühlige und liebevolle Art choreografiert und fotografiert. Ihre Begleittexte liefern alle Informationen zum (kunst-)historischen Hintergrund der bislang unbeachteten Figuren. Hatje Cantz Verlag, 488 Seiten, ISBN 978-3-7757-4103-3

Diese Monographie erfasst in ihrem Text und kritischen Katalog zum ersten Mal das umfangreiche und vielseitige Leidener Frühwerk von Jan Lievers, dem einstigen Jugendfreund von Rembrandt. Sie zeigt seine Gemälde, Zeichnungen und Radierungen aus den Jahren 1623 bis 1632 und verdeutlicht die unterschiedlichen Entwicklungen der beiden Künstler. Lievers, der bereits früher den Künstlerberuf ergriff als Rembrandt, wird heute wieder ähnlich hoch geschätzt wie zu seinen Lebzeiten von 1607 bis 1674. Michael Imhof Verlag, 488 Seiten, ISBN 978-3-7319-0081-8

VERGOLDEN. ARBEITEN MIT BLATTGOLD Dieses Standartwerk von Vergoldermeister Hans Kellner vermittelt viele Rezepturen und detaillierte Schritt-fürSchritt-Fotografien und zeigt wie das Arbeiten mit dem hauchdünnen Werkstoff Blattgold zu einem Erfolg wird. Es verdeutlicht, dass nicht das Auflegen des Blattgoldes der wesentlichste Arbeitsschritt ist, sondern vielmehr andere Faktoren eine entscheidende Rolle spielen. Hirmer Verlag, 232 Seiten, ISBN 978-3-943616-36-1

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Fotos: Robert Keziere, Ydessa Hendeles (2), Vergolden Hirmer Verlag, Jan Lievens, Michael Imhof Verlag

JAN LIEVENS


ZEITLOSE SCHÖNHEITEN John Simpson gehört zu den weltweit führenden Architekten Neoklassischer Architektur. Seine Werke zeichnen sich durch zeitlose Schönheit, Beständigkeit und Funktionalität aus und sind modern ohne modernistisch zu sein. Text: Christoph Schenck zu Schweinsberg 18

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Diese Doppelseite: Links: Ansicht vom Ashfold House, das John Simpson als Wohnhaus fßr seine Eltern errichtete. Oben: Der italienisch anmutende Charakter des Innenhofgartens mit zwei Wohnhäusern in Painters Yard im Londoner Stadtteil Chelsea.

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Fotos: (1,2,6) John Simpson Architects, (3) IPC Nedia Ltd./CountryLifeImages.co.uk, (4) Andreas Einsiedel, (5) Rick McEvoy Photography

Vorherige Doppelseite: Zum überaus vielfältigen Werk von John Simpson gehört auch der Entwurf von Möbeln und Bibliotheken. Hier der Blick in die Bibliothek von St. Margaret´s Place in Norfolk. Diese Doppelseite: Links: Die Jafar Gallery ist Teil eines neuen Gebäudekomplexes, den John Simpson für das Eton College entwarf. Oben: Blick auf das Stadtzentrum von Dickens Heath, für das John Simpson den Masterplan entwickelte.

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ls sich John Simpson 1980 als junger Architekt selbstständig machte, gab es nur noch wenige Baumeister, die Gebäude in der Formensprache klassischer Architektur entwerfen konnten. Heute, sechsunddreißig Jahre später, gehört John Simpson zu einem der weltweit führenden Vertreter der Neoklassizistischen Architektur, der maßgeblich daran beteiligt ist, dass diese über 2000 Jahre alte Architekturform eine Renaissance erlebt. Aus seinem kleinen Architekturbüro ist inzwischen längst eine international tätige Praxis geworden. Sein auffällig vielseitiges Werk, das Ergänzungsbauen zu königlichen Palästen, Wohnund Geschäftshäuser, Hotels, Universitäten, Villen und Landhäusern, sowie öffentliche Bauten umfasst, prägt heute mit einer unaufdringlichen Selbstverständlichkeit Straßen, Plätze und Städte. Gleich einem Universalgenie, wie Karl Friedrich Schinkel es war, entwirft Simpson zudem Möbel, Bibliotheken und Interieurs. Seine Tätigkeit wird durch eine hierzulande noch wenig praktizierte Entwicklung von Masterplänen für neue Stadtentwicklungsprojekte, abgerundet. Zu Simpsons herausragenden Fähigkeiten gehört sein Verständnis für den Genius Loci. Durch dieses besondere Verständnis für die einzigartigen Gegebenheiten eines Ortes fügt sich seine Architektur nahtlos in das bauliche Umfeld ein, so als ob seine

Gebäude schon immer dort gestanden hätten. Dabei greift er historisch gewachsene Zusammenhänge und Strukturen auf, so dass sich Architektur seinem Betrachter ohne Umschweife von selbst erklärt. Klassische Architekten wie Simpson verstehen Architektur als Kunst im öffentlichen Raum, die allen die mit oder in seinen Gebäuden leben und arbeiten, Behaglich- und Leichtigkeit vermitteln, sowie Identität stiften soll. Bei allen Vorhaben sind Schönheit und Beständigkeit die Grundlagen aller Überlegungen. Die schier unerschöpfliche Fülle der Formensprache klassischer Architektur, aus der Simpson sich so sicher und vielseitig bedient, ist in einem neuen Buch zu seinem architektonischen Werk bei Rizzoli in New York erschienen. Das Vorwort stammt von S.K.H. dem Fürsten von Wales, der zu dem weltweit bedeutenden Förderern klassischer und traditioneller Architektur gehört. ▪

The Architecture of John Simpson David Watkin $85.00 Rizzoli New York, Oktober 2016 www.rizzoliusa.com.de

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EIN SCHRIFTSTELLER IM GARTEN

Eva Eberwein entdeckte den einstigen Garten Hermann Hesses wieder und machte ihn zu einem Anziehungspunkt für Literaturfans und Gartenfreunde aus aller Welt Text: Ramona Möring-Sack, Fotos: Ferdinand Graf von Luckner


Vorherige Doppelseite: Die Sonne bringt die pink blühenden Dahlien und den violetten Ziest zum Leuchten. Der Künstler hatte eine Schwäche für die Farbenvielfalt seiner Blumen. Diese Doppelseite: Links: In der Gartenlaube ließ der Künstler oftmals seine Gedanken kreisen. Auch der Gedanke vom Abschied aus Gaienhofen formte sich hier. Oben: Heutiger Blick über den üppigen Südgarten auf das Hesse-Haus.

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ermann Hesse war ein deutschsprachiger Schriftsteller, Dichter und Maler, der mit seinen Prosawerken wie Siddhartha oder Der Steppenwolf und mit seinen Gedichten bekannt wurde. Er zählt zu den meistgelesenen deutschen Autoren weltweit und wurde 1946 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Hesse interesseierte sich jedoch nicht nur für Literatur, er hatte auch einen starken Bezug zur Natur und zum Garten. Für ihn war der Garten unerlässlich, eine Umgebung, aus der er Kraft und Ideen schöpfte. Sein Garten an seinem Haus in Gaienhofen am westlichen Bodensee war für ihn etwas ganz Besonderes. Es war der einzige Garten, den der damals noch junge Autor im Jahr 1907 nach eigenen Vorstellungen angelegt und gestaltet hatte. Das 9000m² große Gelände erstreckte sich in sanftem Gefälle in südlicher und östlicher Richtung vor dem Haus und verschmolz mit der Landschaft des Bodensees und der Halbinsel Höri. Vorlage für die Gestaltung war eine handschriftliche Skizze des Künstlers, nach der er Wege und Beete absteckte, Bäume und Sträucher pflanzte und Obst und Gemüse anbaute. Mit Hingabe pflegte er verschiedene Blumenrabatte, züchtete Dahlien und Kapuzinern in allen Tönen. Generell hatte Hesse eine Schwäche für Farben und Düfte. Nach einer Zeit in der eher parkähnlich mit immergrünen Gewächsen gepflanzt wurde, leuchtete Hesses Haus bunt durch Pflanzenalleen aus Sonnenblumen oder Schlingpflanzen am Haus. Hier lebte der Schriftsteller 5 Jahre zusammen mit seiner Frau Mia ganz nach dem Prinzip der Selbstversorgung. Der Kreislauf des Lebens sollte in seinem Garten wieder erlebbar werden. Er legte Komposte an und lehnte Kunstdünger und den Einsatz von Pestiziden ab. Nichts wurde weggeworfen, sondern

in einer anderen Form dem Garten wieder zugefügt. Lange vor dem aufkommenden Kult „Leben auf dem Lande“ wollte Hesse ein Zeichen setzen für eine gesellschaftspolitische Haltung gegen den allgemeinen Trend der Industrialisierung, Verstädterung, Entfremdung und Entmenschlichung. Als das Haus im Jahr 2003 abgerissen und das Gartengelände überbaut werden sollte, kaufte Diplom-Biologin Eva Eberwein kurzentschlossen das Grundstück und kehrte damit an einen Ort aus ihrer Kindheit zurück. Fortan widmete sie sich der Restaurierung und Wiederherstellung des Gartens. Dazu begab sich Eberwein in den literarischen Texten des Künstlers und in Literaturarchiven auf die Suche nach Hinweisen auf den Originalzustand. Viele fand sie aber auch im Garten selbst. Anhand des Jahresverlaufs beobachtete die Biologin den Garten geduldig und lernte ihn so immer besser kennen und verstehen. Heute ist Hermann Hesses Garten am Bodensee Anziehungspunkt für Literaturfans und Gartenfreunde aus alle Welt und nun auch Mittelpunkt eines neuen Buches, welches auf lebendige und einfühlsame Weise die Beweggründe des Künstlers übermittelt, warum er den Garten genau so angelegt hat wie er war. ▪ Der Garten von Hermann Hesse Von der Wiedererweckung einer verlorenen Welt Eva Eberwein, Ferdinand Graf von Luckner € 29,99 DVA Bildband www.randomhouse.de

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„DIE KÜCHE DER MAHARADSCHAS“ Feinste Kochkunst, kulinarische Kreationen von unverwechselbarem Geschmack, langjährige Traditionen und Nahrung für die Seele – das alles bestimmt die indische Küche, die in den Zeiten der Maharadschas ihren Anfang fand Text: Ramona Möring-Sack, Fotos: Ashima Narain


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aharadschas in Indien – mit ihnen verbindet man in erster Linie märchenhafte Paläste, wundervoll angelegte Parks, exotische Tiere, Juwelen und Gold. Bevor die Monarchie in Indien abgeschafft wurde lebten sie in einer Ära, in der weder Zeit noch Geld dem Streben nach Vollkommenheit im Wege standen. Nichts war für sie zu teuer, es war eine fantastische Welt von orientalischem Glanz. Nur sie verfügten über Tausende von Dienern, hatten Hunderte von Tigern in ihren Jagdrevieren, besaßen ein halbes Dutzend Paläste und ein Dutzend Jagdhütten oder Landhäuser oder gaben Dinner für 150 Gäste mit eigens für die Familie angefertigtem Porzellan. Doch diese Zeit mit all Ihrem Prunk brachte noch etwas weitaus Bedeutenderes mit sich – Kulinarik. Essen wurde in Indien zu jenem Kristallisationspunkt, um den sich indische Traditionen und Bräuche entwickelten. An den Dinnertafeln der herrschenden Familien wurde das Streben nach höchster Perfektion am deutlichsten. Die Palastküchen waren Laboratorien der Kochkunst, an denen Meister ihres Fachs unvergessliche Gerichte erschufen. Jedes Festmahl war ein Ereignis. Nicht nur die Gerichte selbst wurden nach höchstem Maß zubereitet, sondern sie wurden auch mit höchster Ästhetik präsentiert und auf den Tafeln arrangiert. Mit ihrem besonderen Geschmack und ihrer Gastfreundschaft haben diese Könige und Königinnen die indische Küche in hohem Maße bereichert. Beachtliche Budgets standen den Palastküchen zur Verfügung. Tausende Rupien wurden täglich für die Zutaten sowie die Köche und Gehilfen ausgegeben. Die königliche Küche von Patiala hatte beispielsweise einen jährlichen Etat von 1400000 Rupien, um die täglichen Tafeln zu ermöglichen, die nicht selten aus bis zu 40 unterschiedlichen Vorspeisen und Hauptgerichten bestanden. Als Koch zu dieser Zeit erhielt man die größte Anerkennung, sofern man begnadet war und die Wünsche eines Adligen erfüllen konnte. Sie konnten jeden Lohn fordern. Die meisten Küchenchefs konzentrierten sich darauf ein bestimmtes Gericht bis zur Vollkommenheit zu perfektionieren. Weder Kosten noch Mühen wurden gescheut. Hatte ein Koch seinen Herren mit einem köstlichen Mahl erfreut, so konnte seine Bezahlung von Goldmünzen bis zu einem Collier aus Edelsteinen reichen. Die wahrscheinlich höchste Bezahlung bezahlte wohl der Nawab Asif du Daula seinem khansama Hassan Raza Khan, indem er ihn zum Premierminister ernannte. Die Zutaten, die die Köche für die Gerichte verwendeten waren nicht nur heimische Erzeugnisse, sondern sie wurden aus der ganzen Welt importiert. Alle Spezialitäten wurden zusammen getragen und es sollte nur das Beste sein. Auch für die Präsentation des Essens war den Maharadschas nichts zu teuer. Schalen aus Edelmetall wie Gold und Silber oder chinesisches Porzellan wurden bestellt. Im späten 19. Jahrhundert kam zudem feinstes Tafelservice aus Europa hinzu. Nach der Weltwirtschaftskrise und dem

Vorherige Doppelseite: Der Rathore-Clan legte bereits vor 550 Jahren den Grundstein zu seiner Dynastie in Jodphur. Die Region ist vor allem für seine Marwari-Spezialitäten und die vielfältigen Wildgerichten berühmt. Bapji ist das Oberhaupt, der Clanangehörige oft zu einer traditionellen Mahlzeit einlädt. Diese Doppelseite: Links: Der Umaid Bhawan Palace ist eine vollkommene Verbindung von Marwari-Erbe und europäischem Stil. Mit seinen 347 Räumen ist er eine der größten privaten Residenzen der Welt. Rechts: Die Fürstenfamilie von Sailana hat sich der Herkulesaufgabe unterzogen, die Rezepte der Herrscherhäuser von überall in Indien aufzuzeichnen und zu bewahren. Auf dem Silbertablett sind verschiedene indische Speisen zu sehen, darunter Sailana Dal (zweite von oben), Makki Ki Phirni (dritte von oben) und Bajre Ki Roti (Hirsefladen, Mitte).

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Oben: Udaipur ist ein Land der Seen und das Machtzentrum der Ranas von Mewar. Die Elefanten befinden sich im halbmondförmigen Shiv Niwas Palace am Pichola-See.

Ersten Weltkrieg, als die westliche Welt finanziell am Boden lag, konnten viele Hersteller von Luxusgütern nur dank der Aufträge der Maharadschas überleben. Doch nicht nur die Köche und ihre Kochkunst selbst entwickelten die indischen Gerichte weiter. Indien hatte in seiner langen Geschichte viele Invasionen zu ertragen. Die Eroberer kamen mit Feuer und Schwert, doch sie brachten auch immer eine Fülle an Aromen, Rezepten und Küchentechniken sowie neue Früchte und Gemüsesorten mit. Zudem gelangten mit dem Vordringen fremder Reisender, Entdecker und Händler in Indien auch immer mehr neue Erzeugnisse in den Basar und schließlich auf die Teller. Die Herrscher waren verzückt von den neuen Geschmacksrichtungen und unterstützten deren Vervollkommnung in ihren Küchen sowie den Anbau der neuen Entdeckungen. Wenn es um das Thema Essen ging haben die Maharadschas an nichts gespart. Doch die prunkvollen Zeiten änderten sich mit Indiens Unabhängigkeit und vor allem mit der Aberkennung des Fürstentums durch eine Verfassungsänderung im Jahr 1971. Seit 1947 stand den Maharadschas ein Einkommen gemäß der Größe und des Werts ihrer einstigen Fürstenstaaten zur Verfügung. Der plötzliche Verlust dieser Privilegien und der verfügbaren Mittel traf die Maharadschas hart. Das glanzvolle Leben am Hof mit Festen und großen Feiern sollte vorbei sein. Doch die meisten von ihnen gaben nicht auf und versuchten daraufhin ihre Paläste und Traditionen neu zu beleben. Sie nah-

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men Gäste bei sich auf, die einen Blick in vergangene Lebensweisen werfen wollten. Und zu besonderen Anlässen ließen sie auch für sich selbst die Küchen zu neuem Leben erwachen. Freunde und Familienmitglieder gewannen einen nostalgischen Eindruck von Aromen und Düften, die für jeden einzelnen Staat typisch waren. Neha Prasada machte sich jetzt gemeinsam mit ihrer Fotografin Ashima Narain für das Buch „Dinner mit den Maharadschas“ auf den Weg durch 10 Staaten Indiens, um sich auf die Spuren feinster Kochkunst zu begeben und kulinarische Kreationen von unverwechselbarem Geschmack zu entdecken. Sie stellen nicht nur Originalrezepte, die seit Generationen in den Königshäusern Indiens entwickelt und weitergegeben wurden, vor, sondern präsentieren auch vielerlei Geschmacksrichtungen und Traditionen und vor allem die Philosophie, die hinter den Gerichten steht. Den alten Upanishaden zufolge besagt sie „Wir werden was wir essen.“ ▪

Dinner mit den Maharadschas Kochkunst an Indiens Fürstenhöfen Neha Prasada, Ashima Narain € 98,00 Gerstenberg Verlag, 2016 www.gerstenberg-verlag.de


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gegenüber Meidlingertor Eingang v. Schloß Schönbrunn, U 4 - Station Schönbrunn, Ausgang Grünbergstr.,

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oder nach tel. Vereinbarung (0664 35 75 036), auch Abendtermine Hochwertige neue und antike Teppiche, Möbel, Skulpturen Gotik – Barock – Jugendstil, moderne und Altmeister Gemälde, Schmuck, Glas, Porzellan. Persönliche Beratung durch KR. Peter Kössl und sein Team


Denkmal heute – Das Magazin für Denkmalfreunde Zweimal jährlich informiert das von der Österreichischen Gesellschaft der Denkmalfreunde herausgegebene Magazin über das kulturelle Erbe Österreichs. An eine breite, kulturinteressierte Öffentlichkeit gewandt und größtenteils von Mitarbeitern des Bundesdenkmalamtes verfasst, berichtet das Journal über aktuelle Entwicklungen im Denkmalschutz, laufende Restaurierungen und Revitalisierungen und bietet wissenswerte Information über das Leben mit oder in Denkmalen.

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www.denkmalfreunde.com Die Österreichische Gesellschaft der Denkmalfreunde Seit 1987 widmen sich die Denkmalfreunde dem Erhalt von Kunst- und Kulturdenkmalen in Österreich und setzen sich aktiv für den sensiblen Umgang mit dem kulturellen Erbe ein, wodurch in den vergangenen Jahren bedeutende Projekte realisiert werden konnten. Weiters lädt die Gesellschaft ihre Mitglieder zu Exkursionen, Vorträgen und Diskussionsabenden und fördert wissenschaftliche Arbeit und Publikationen rund um die Themen Denkmal und Denkmalschutz. Werden Sie Mitglied und tragen Sie durch Ihre Unterstützung dazu bei, das Kulturgut Österreichs zu bewahren. Weitere Informationen finden Sie auf der Website: www.denkmalfreunde.com


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HERITAGE FINE ART Novitäten, Wissenswertes und Aktuelles Beiträge zu Geschehnissen auf dem Kunstmarkt und empfehlenswerte Messen HERITAGE

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HERITAGE PR

KUNSTMESSE BRAFA 2017

132 Top-Händler aus 16 Ländern finden sich auf der Kunstmesse BRAFA zur kulturellen Pflichtveranstaltung des europäischen Kunstmarkts vom 21. bis 29. Januar 2017 in Brüssel zusammen.

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Von oben nach unten: Morning in the port of Treport in Normandy, Signed and dated 1851 (l.l.), DOUWES FINE ART BV; Still life by the window, circa 1928, HELENE BAILLY GALLERY; 'La Fede e la Luce' (Faith and Light), 1934, ROBERTAEBASTA

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016 schloss die letzte BRAFA mit einem erneuten Besucherrekord von mehr als 58.000 Gästen, Zeichen für ihr fachkundiges und anspruchsvolles Publikum. Die Aussteller zeigten sich ebenfalls hochzufrieden, ein klarer Beweis dafür, dass der Markt im Bereich hochwertiger Kunst stark bleibt. Die Veranstalter der BRAFA setzen deshalb auch zukünftig weniger auf neue Rekordzahlen als auf eine stetige Verbesserung der Qualität der Messe auf allen ihren Ebenen. Um diese Herausforderung zu meistern, wurden 132 Aussteller zur Teilnahme zugelassen, vergleichbar mit dem letzten Jahr. „Die Warteliste der BRAFA ist lang, jedoch können wir gegenwärtig leider keine weiteren Galerien aufnehmen, da wir weder Zugeständnisse beim Komfort noch bei der Standgröße machen wollen. Viele unserer Aussteller hätten im Gegenteil gern mehr Platz, aber wir sind eingeschränkt durch die Größe der Ausstellungshalle, die von der BRAFA bereits zu 100 % belegt wird“, sagt Harold t’Kint de Roodenbeke, Vorsitzender der BRAFA im fünften Jahr in Folge. „Wir sind stolz, wieder eine solche Bandbreite an international renommierten Experten aus den unterschiedlichsten Sparten präsentieren können. Ein Blick auf die Referenzen unserer Teilnehmer zeigt, dass sie bei den wichtigsten Kunstmessen der Welt dabei sind. Die BRAFA zählt mittlerweile dazu.“ ergänzt Harold t’ Kint. Es ist gute Tradition der BRAFA, jedes Jahr einen neuen Ehrengast zu präsentieren. 2017 wird dies in besonderer Form geschehen, nämlich als Hommage an den 1928 geborenen argentinischen Künstler Julio Le Parc. 1966 bei der 33. Biennale in Venedig mit dem Großen Preis für Malerei ausgezeichnet, gehört Le Parc zu den Pionieren der Kinetischen Kunst, einer Kunstbewegung, die als Inspiration für die Gestaltung des Interieurs der nächsten BRAFA unter der Federführung von Nicolas de Liedekerke und Daniel Culot von Volume Architecture gewählt wurde. ▪


21--29 JANUARY 2017

BRUSSELS

O N E O F T H E M O S T I N S P I R I N G FA I R S I N T H E W O R L D


KUNSTMESSEN AMBIENTE – FRANKFURT Einkäufer aus aller Welt treffen vom 10. bis 14. Februar 2017 wieder in Frankfurt zusammen, wenn die globale Konsumgüterplattform Ambiente ihre Tore öffnet. Das Frankfurter Messegeländer verwandelt sich dann für 5 Tage in eine Order- und Designplattform rund um die Themen Tisch, Küche, Hausrat und Genuss sowie Wohnen, Einrichten und Schenken. Unterteilt ist die Ambiente in die drei Kategorien Dining, Living und Giving. Neues Partnerland der Messe ist in diesem Jahr Großbritannien, wobei die Partnerland-Präsentation von der Designerin Janice Kirkpatrick inszeniert wird.

TEFAF – MAASTRICHT Die TEFAF gilt weithin als die weltweit führende Messe für Kunst, Antiquitäten und Design. Neben den traditionellen Bereichen mit Gemälden Alter Meister und klassischen Antiquitäten, die etwa die Hälfte der Messe abdecken, gibt es auch moderne und zeitgenössische Kunst, Fotografien, Schmuck, Design des 20. Jahrhunderts und Arbeiten auf Papier zu betrachten. Mit 275 renommierten Händlern aus rund 20 Ländern ist die TEFAF ein Schaufenster für die besten Kunstwerke auf dem Markt. Die kommende Ausgabe findet vom 10. bis 19. März 2017 statt.

Die BRAFA in Brüssel zählt seit Jahren zu einer kulturellen Pflichtveranstaltung des europäischen Kunstmarkts. Im kommenden Jahr treffen vom 21. bis 29. Januar 2017 auf dem Tour & Taxis-Gelände 132 führende Galeristen und Kunsthändler aus 16 Ländern aufeinander, um ihre Kunstwerke zu präsentieren. Archäologische Objekte, Schmuck, Gemälde, Skulpturen, Möbel, Design, Keramik, Porzellan, Pendeluhren, Kunstobjekte, Glaskunst, antike Rahmen, Original-Comics und zeitgenössische Arbeiten repräsentieren dabei mehr als vier Tausend Jahre Kunstgeschichte aus allen Kontinenten.

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Fotos: Ambiente, Tefaf, Brafa

BRAFA – BRÜSSEL


KUNSTMESSEN MAISON ET OBJET – PARIS Die Maison et Objet Paris startet vom 20. bis 24. Januar 2017 mit neuem Konzept in die nächste Saison. Ab 2017 bietet die Messe eine klarere Sicht auf die drei Hauptbereiche: MAISON steht für eine breite Palette an Inneneinrichtung; OBJET steht für den Concept-Store der Show und spricht insbesondere den Einzelhandel an. Der dritte Part INFLUENCES bietet ein neues Angebot, das die Kommunikation und Vorstellung von neuen Produkten erleichtern soll. Die Messe zählt als das wichtigste Ereignis für alle Fachleute aus dem Wohn- und Einrichtungsgeschäft.

COLOGNE FINE ART UND COFA CONTEMPORARY– KÖLN Vielfältig und epochenübergreifend ist die Kunst auf der diesjährigen Cologne Fine Art und der COFA Contemporary, die vom 17. bis 19. November 2016 stattfinden. 150 Galerien und Kunsthändler werden Werke aus mehreren Jahrhunderten der Kunst- und Designgeschichte zeigen. Das Angebot reicht zum einen von der Antike bis hin zur Klassischen Moderne und Nachkriegskunst und zum anderen werden eine Vielzahl an exzellenten Galerien und freien Kunsträumen der zeitgenössischen Kunst gezeigt.

Fotos: Cologne Fine Art, Art & Antique, wildbild

ART & ANTIQUE – SALZBURG Nicht nur Österreichs Kunstfreunde brennen auf das nächste Frühjahr, wenn vom 08. bis 17. April 2017 die Salzburger Residenz wieder ganz im Zeichen von Kunst, Antiquitäten und Design steht. Dann präsentieren rund 40 der besten österreichischen und ausgewählten internationalen Aussteller auf der ART & ANTIQUE ihre Kunstschätze aus allen Epochen, Genres und Stilen in den Prunkräumen der Salzburger Residenz. Es ist die 42. Ausgabe dieser traditionsreichen Messe, die gemeinsam mit den Osterfestspielen die Stadt Salzburg für eine Woche zum weltweit singulären Treffpunkt für Kunst- und Kulturinteressierte aus aller Welt macht.

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AUKTIONEN SELTENES KUNSTHANDWERK BEI NEUMEISTER In München hat das Auktionshaus Neumeister in seinen Winterauktionen eine beachtliche Auswahl zusammengestellt. Am 06. und 07. Dezember 2016 kommen in der Jubiläumsversteigerung zur Moderne Werke von Alexej von Jawlenski, Georg Helnwein und Gustav Klimt zum Aufruf. Die Auktion Alte Kunst offeriert seltenes Kunsthandwerk, wie etwa ein Skulpturenpaar der Heiligen Benno und Eligius, einen gotischen Klappkamm aus dem 15. Jahrhundert oder einen Prunkschlitten aus fürstlichem Besitz. Dieser herrliche Schlitten aus Österreich, um 1700, war eine Dauerleihgabe aus Privatbesitz an das Deutsche Jagd- und Fischereimuseum München und kommt jetzt mit einem Schätzpreis von € 15.000 bis 18.000 in die Auktion.

KETTERER KUNST BEEINDRUCKT MIT MODERNER KUNST Vom 08. bis 10. Dezember 2016 richtet sich die Aufmerksamkeit aller Liebhaber moderner Kunst auf die Auktionen von Ketterer in München. Neben weiteren bedeutenden Werken der Moderne kommen u.a Emil Noldes „Anemonen in grüner Vase, Orangen und eine Skulptur“ aus der Zeit um 1925/1930 und „Figur und Clematis“ von 1935 zum Aufruf. Auch die Abteilungen Contemporary Art und Kunst nach 1945 versprechen ein feines Angebot. Darunter Helen Frankenthalers „Marchioness“, ein Werk, welches über 30 Jahre lang unbeachtet in einem Kellerraum in Süddeutschland lag.

Lempertz bietet in den kommenden Herbstauktionen in jeder Abteilung eine Vielzahl bedeutender Kunstwerke. Die Kunstgewerbe Auktion am 17. und 18. November 2016 offeriert eine herausragende französisch höfische Louis XIV-Kommode. Der Schmuck glänzt mit einer Fülle beachtlicher Stücke des 19. Jahrhunderts, des Art Nouveau und des Art Déco. Die Auktion Gemälde des 15.–19. Jahrhunderts am 19. November 2016 bietet Bilder z.B. von Jan Brueghel d. Ä. und Jan van der Heyden. Darunter das Werk van der Heydens „Ansicht einer kleinen Stadt“, Öl auf Holz, welches bei einem Schätzpreis von € 180.000 – 200.000,- liegt.

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Fotos: Lempertz, Ketterer Kunst, Neumeister

LEMPERTZ PRÄSENTIERT ALTE MEISTER


AUKTIONEN VAN HAM LOCKT MIT EUROPÄISCHEM KUNSTGEWERBE Ein sehr hochwertiges Angebot verspricht der Herbstkatalog von VAN HAM in der Sparte Europäisches Kunstgewerbe. Nach der Rekord-Auktion im Frühjahr präsentiert das Kölner Auktionshaus nun Porzellan und Silber, Jugendstil und Belle Époque. Auch der Nachlass von Hans Deiter Ritterbex kommt zum Aufruf. Französische und deutsche Möbel aus dem 18. Jahrhundert finden sich unter den Auktionsstücken. Hierbei besticht vor allem der massive Barockschrank von 1730 aus Nussbaum mit feinen Elfenbeineinlagen. Die Sammlung wird zu Gunsten der Stiftung Deutscher Krebshilfe versteigert.

AUSGESUCHTE WERKE IN DER VILLA GRISEBACH Grisebach in Berlin bietet in der Auktion Kunst aus dem 19. Jahrhundert am 30. November 2016 eine Auswahl von Werken bekannter Künstler, wie z.B. Johan Christian Clausen Dahl, Adolph Menzel oder Max Liebermann. Am 01. Dezember 2016 findet die Auktion Ausgewählte Werke statt. Aufgerufen wird dabei u.a. das Bild „Gelbe Gasse“ (auch „Gasse I“, „Yellow Lane“) von dem deutsch-amerikanischern Maler und Grafiker Lyonel Feininger aus dem Jahr 1932. Der Schätzpreis liegt bei € 1.000.000-1.500.000. Feininger war Mitglied der Berliner Secession und gilt als äußerst bedeutender Maler der Klassischen Moderne.

Fotos: Auktionshaus Döbritz, Grisebach, VAN HAM

50 JAHRE DÖBRITZ AUKTION IN FRANKFURT Im Jahr 1966 wurde das Kunst- und Auktionshaus Döbritz von Wilhelm M. Döbritz gegründet. Seit 2002 wird das Haus nun mit viel persönlichem Engagement von seiner Tochter Anja Döbritz - Berti weitergeführt. Die diesjährige Novemberauktion am 19. November 2016 steht ganz im Zeichen des 50-jährigen Firmenjubiläums. Das Highlight der Auktion ist die „Purpurmelodie“ von Ernst Wilhelm Nay von 1951 (Taxe 350.000,- €). Die feine Arbeit auf Leinwand wird ergänzt durch weitere vier Werke des Künstlers auf Papier. Käufer dürfen sich auf weitere hochinteressante Angebote freuen.

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TERMINE MESSEN & VERANSTALTUNGEN Art & Antique Hofburg Vienna 05. bis 13. November 2016 / Wien

BRAFA 21. bis 29. Januar 2017 / Brüssel

EUHEF - European Heritage Fair 11. bis 13. November 2016 / Wien

Ambiente 10. bis 14. Februar 2017 / Frankfurt

Cologne Fine Art 11. bis 19. November 2016 / Köln

TEFAF 10. bis 19. März 2017 / Maastricht

Maison et Objet 20. bis 24. Januar 2017 / Paris

Art & Antique Salzburg 08. bis 17. April 2017 / Salzburg

AUKTIONEN November 11. November 2016, München Karl & Faber – Alte Meister, Kunst des 19. Jahrhunderts 14. November 2016, Paris Artcurial - Old Master & 19th Century Art 16. November 2016, Wien Dorotheum - Kunst, Antiquitäten und Möbel 18. & 19. November 2016, Köln VAN HAM - Gemälde Alter Meister, Gemälde 19. Jahrhundert, Europäisches Kunstgewerbe 19. November 2016, Frankfurt Döbritz - Jubiläumsauktion - 50 Jahre Döbritz 19. November 2016, Heilbronn Dr. Fischer Kunstauktionen –Siebenbürgische Kunst 19. November 2016, Frankfurt Auktionshaus Arnold - Kunst-Auktion 24. November 2016, Berlin/Online Auctionata - Dekorative Kunst & Design & Asiatische Kunst 24. bis 26. November 2016, Berlin Galerie Bassenge- Kunst des 15. - 19. Jh., Moderne Kunst 25. November 2016, Berlin Jeschke Van Vliet - Alte & Moderne Kunst, Antiquitäten 25. November 2016, München Ketterer Kunst - Kunst des 19. Jahrhunderts 26. November 2016, Bamberg Kunstauktionshaus Schlosser - 72. Auktion 26. November 2016, Hamburg Auktionshaus Stahl - Kunst und Antiquitäten

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26. November 2016 , Schwerin Auktionshaus Schwerin - Kunst- und Antiquitätenauktion 28. November 2016, Berlin/Online Auctionata- 19th Century Paintings & Old Masters 29. November 2016, London Sotheby’s - Manuskript von Gustav Mahlers Zweiter Sinfonie 29. November bis 05. Dezember 2016, London / Online Auctionata - 10 Livestream Auktionen von Paddle8 kuratiert 29. bis 30. November 2016, Wien Im Kinsky – Auktionstage: Jugendstil & Design, Klassische Moderne & Zeitgenössische Kunst 29. November bis 08. Dezember 2016, Online Christie´s - Ancient Jewelry: Wearable Art 30. November 2016, Berlin Villa Grisebach- Kunst des 19. Jahrhunderts, 30. November 2016, London Bonhams - Antique Arms and Armour

Dezember 01. Dezember 2016, Berlin Villa Grisebach - ORANGERIE Ausgewählte Objekte & Werke 02. Dezember 2016, Zürich Koller - Impressionismus, Kl. Moderne, Art Déco, Art Nouveau 02. & 03. Dezember 2016 , Heilbronn Dr. Fischer Kunstauktionen - Gemälde, Kunst & Antiquitäten 03. Dezember 2016, Konstanz Auktionshaus Karrenbauer - Kunst & Antiquitäten 03. Dezember 2016, Wiesbaden Rippon Boswell & Co. - Herbstauktion: Sammlerteppiche


AUKTIONSHAUS FRANKE

03. Dezember 2016, Nürnberg Auktionshaus Peter Bamberger - 104. Auktion 03. Dezember 2016, Heidelberg Auktionshaus Metz - Kunst und Porzellan 06. & 07. Dezember 2016, München Neumeister: Schmuck, Alte Kunst, Klassische Moderne, Post Besuchen Sie unsere vierteljährlichen Auktionen War & Contemporary Art 07. Dezember 2016, London Christie´s - Old Master Drawings and British Drawings 07. Dezember 2016, Berlin / Online Auctionata – Antiquitäten 07. Dezember 2016, London Thomas del Mar- Arm, Armour & Militaria 08. Dezember 2016, München Ruef Kunstauktionen - 551. Auktion 08. bis 10. Dezember 2016, München Ketterer Kunst - Klassische Moderne II & I 08. bis 10. Dezember 2016, Berlin Leo Spik KG- Kunstauktionen (ua. Gemälde, Porzellan , Glas, Schmuck, Möbel, Varia) Die nächste Auktion findet im Januar 2017 statt. 08. bis 10. Dezember 2016, Lindau Unseren komplett bebilderten Katalog finden Sie ab 23.12.2016 auf unserer Homepage unter: Auktionshaus Michael Zeller - 131. Internationale Bodenseewww.auktionshaus-franke.de Kunstauktion Tel. 09 11 - 52 73 720 09. Dezember 2016, Hamburg Kalchreutherstraße 125 • 90411 Nürnberg Auktionshaus City Nord - Kunst- und Antiquitätenauktion 9. Dezember 2016 Jeschke Van Vliet Auctions Berlin Wertvolle Bücher, Graphik, Historische Photographie Heritage_33_2016.indd 1 18.10.2016 09. - 10. Dezember 2016, Stuttgart Nagel Auktionen - Asiatische Kunst 10. Dezember 2016 , Düsseldorf Von Hand bemalte Bambi-Schale Hargesheimer Kunstauktionen - Schmuck und Uhren – H A N D M A D E I N B AVA R I A – 12. Dezember 2016, Wien Dorotheum - Historische Waffen, Uniformen, Militaria 12. Dezember 2016, Zürich Schuler Auktionen - Blaue Auktion 15. Dezember 2016, London Christie´s - Arms & Armour 19. Dezember 2016, Wien Dorotheum - Alte Meister

Januar 13. bis 26. Januar 2017, London Bonhams - Watches & Wristwatches, Collection of a European Nobleman 19. Januar 2017, London Christie´s - 19th Century European Art Januar 2017, Nürnberg Auktionshaus Franke - Kunstauktion www.sofinaporzellan.com SOFINA MANUFAKTURPORZELLAN Franz-Heinrich-Str. 8 – 95100 Selb/Germany

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Klassisch und edel wirken die robusten Ziegelplatten. Ihre Farbgebung wird durch die Zufuhr von Sauerstoff beim Brennen intensiviert. Die Manufaktur verarbeitet ausschließlich naturbelassenem Ton aus der Region nach historischem Vorbild.


BODENZIEGEL AUS LEHM UND TON

In vielen bayerischen Baudenkmälern, in Schlössern, Kirchen und Kapellen und umsichtig restaurierten Häusern liegen heute die nach historischem Vorbild produzierten Ziegel von Attenberger Bodenziegel. HERITAGE nimmt Sie mit zu einem Werkstattbesuch Text & Fotos: Cordula Flegel

U

nsere Bodenziegel unterliegen keiner Mode, sie sind nicht urig, sondern pur«, sagt Andreas Schönek und beklopft aufmerksam mit den Fingerknöcheln einen Ziegel. So kann er hören, wie fest der Ton gebrannt wurde. Schönek steht sommers wie winters in dem hellen, zugigen, zur Werkstatt umfunktionierten Kuhstall eines Hofes im oberbayrischen St. Wolfgang und schneidet den Ton mit einer Drahtharfe, formt ihn in der Presse, schichtet die Platten zum Trocknen in die Regale, fast die Kanten. Unterstützt von Maurermeister Franz Jenisch, seinem 71-jährigen Mitarbeiter. Alle Arbeitsbereiche der Produktion liegen beieinander, das Büro ist in der ehemaligen Milchkammer untergebracht, der Rohton lagert im Fahrsilo des Hofes. Als tonnenschwerer Quader wird er in den vorderen Teil der Werkstatt transportiert, mittels einer Tonharfe portioniert, und dann in einer vorindustriell anmutenden, aber eigens konstruierten Presse in Ziegelform gebracht und auf hohen Holzregalen getrocknet. Im hinteren Trakt der Halle steht der Brennofen, dessen Brennwagen, bestückt mit den getrockneten und aufrecht gestellten Bodenziegeln wie eine Lore auf Schienen in den Ofen gefahren wird. Um die organische Struktur und die Sedimentstrukturen des Tons zu erhalten, muss das Rohmaterial zeitintensiv vorbereitet, und das Brennen mit viel »Gspür«, wie man in Bayern sagt, gesteuert werden. Der Brennvorgang selbst, erklärt Andreas Schönek, ist dem der historischen Meileröfen nachempfunden, so erzielt man ein besonders lebendiges Farbspektrum. Führt der Keramiker beim Brennen Sauerstoff zu, regiert das enthaltene Eisen und färbt den Lehm rot, dieses Verfahren nennt man einen Oxidationsbrand. Beim Reduktionsbrand hingegen werden die Ziegel teils unter Sauerstoffausschluss gebrannt, dann reagieren die enthaltenen Mineralien schwächer, der Lehm färbt sich homogener, und – je nach Tonsorte – ocker bis rotbraun. In der Manufaktur wird auf eine maschinelle Aufbereitung des Rohtons, die ihm jede Luft entzieht und zu homogen vermengt, verzichtet. Der Rohton wird in riesigen Brocken mit einem Bagger hochgehoben und wieder

Spuren pflanzlichen Lebens aus der letzten Eiszeit lassen sich in dieser Tongrube bei St. Wolgang ausfindig machen. Die Sedimentstrukturen des Tons zu erhalten ist das oberste Gebot bei der Bodenziegelherstellung. Dafür verzichtet man auf die maschinelle Tonaufbereitung.

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ZU GAST BEI... fallengelassen, um Luft aus der Masse zu schlagen. Enthaltene Kalksteinschlüsse bleiben erhalten und lassen die gebrannten Ziegel geradezu lebendig wirken. Zudem können diese Bodenziegel in Räumen später noch gut Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben, was dem Raumklima dient. Damit die Struktur der im Lehm enthaltenen Tonminerale spürbar bleibt, werden sie nur leicht gebürstet, die poröse Oberfläche schafft eine beinahe warme Haptik. Durch die handwerkliche Verarbeitung gleicht kein Ziegel dem anderen, jede Platte ist auf eine andere Art leicht marmoriert und der Boden wirkt im Ganzen, erklärt Andreas Schönek, so natürlich und organisch wie zur »Hochzeit« der Bodenziegel im 18. Jahrhundert.  Gegründet wurde die Bodenziegelmanufaktur Anfang der 1980er Jahre von Joseph Attenberger. Der Keramiker war fasziniert von den gut erhaltenen Ziegelböden der Bauernhöfe und Klöster im Chiemgau. Als niemand ihm vermitteln konnte, wie sie hergestellt wurden, machte sich Attenberger selbst an die Arbeit. Drei Jahrzehnte lang beschäftigte ihn die Erforschung des historischen Herstellungsprozesses. Attenberger fand nicht nur heraus, wie der Ton am besten »gewintert«, das bedeutet bei der Lagerung einmal durchgefroren wird, gewässert und anschließend geformt und gebrannt werden muss, um lange zu halten. Er verstand es auch, geeignete Tonlagerstätten in der Region zu finden sowie Baubeauftragte in der Baudenkmalpflege und damit private Bauherren und Architekten für seine Mission zu gewinnen. »Man muss sich anpassen an den Lehm, wie er ist. Das Künstlerische übernimmt dann die Natur«, sagte Attenberger, der als Keramiker genau wusste, das Maschinen dem Ton jede Struktur nehmen, und eigens eine Presse für die mechanische Produktion entwickelte und die Farbgebung beim Brennvorgang erforschte.   Im Jahr 2012 stösst Andreas Schönek als Quereinsteiger zur Manufaktur. Attenberger unterrichtet ihn und übergibt den Betrieb zwei Jahre später. Von Beruf Programmierer, hatte Schönek vorher einige Jahre lang eine Bar in der Karibik geführt, später in der Luftfahrtbranche gearbeitet, und wagt, schon immer fasziniert von Archäologie und Bodendenkmalpflege, den Schritt in die Selbständigkeit. Gut für die kleine Manufaktur, denn auch für den Achtundvierzigjährigen »spätberufenen« Keramiker ist nicht Masse die maßgebliche Komponente, sondern die Qualität und die Origininalität der Ziegel. Schönek begeistert sich für die mineralogische Zusammensetzung von Seeton und Lösslehm. Sein geschichtliches Interesse, das Wissen um Baustile kommt ihm beim kreati-

Linke Seite: Impressionen aus dem Herstellungsprozess der Ziegel. Andreas Schönek (Drittes Bild, links) und Franz Jenisch (rechts) in der Werkstatt. Diese Seite: Seit dem Mittelalter wurden solche Ziegelböden für Klöster, Kirchen und Bürgerhäuser hergestellt, die erst in der Säkularisierung und bis zur Industrialisierung in den Bauernhöfen des Chiemgaus »zweitverwendet« wurden. Der Keramiker Joseph Attenberger hat das historische Herstellungsverfahren wiederentdeckt und auf die Bedingungen heute übertragen.

ven Teil der Arbeit zugute. Der gebürtige Regensburger kauft neben der Produktion auch historische Böden aus Abbruchhäusern auf, und ist stolz darauf, dass sich mit den eigenen Bodenziegeln historische Böden in Baudenkmälern erweitern und behutsam ergänzen lassen. »Die Tonstruktur erhalten, nichts zu schönen« sagt Andreas Schönek, ist sein Anliegen. Er hat inzwischen viel eigene Erfahrungen in Produktion und Baugeschichte, passt seine Arbeitsweise immer wieder an, probiert Neues aus. Und möchte mithelfen, die Ursprünglichkeit  des Verfahrens  zu bewahren und weiterzuentwickeln: »Denn das Handgemachte und die Kraft der Natur im Material spürt man. Diese Böden sind eine Besonderheit.« ▪

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Unter dem abblätternden Lack eines historischen Fensters kommt gesundes Material zum Vorschein


Tradition ell Handwe es rk

EIN WUNDERMITTEL GEGEN WIND UND WETTER

Teil 6

Wolfgang Koentopp, erfahrener Tischlermeister, gewährt Einblicke in die Welt des traditionellen Handwerks. Gemeinsam mit Johannes Mosler, Restaurator für historische Fenster, teilt er sein Expertenwissen, um Ihnen die nachhaltige Behandlung von Holzoberflächen im Außenbereich nahezubringen Text: Fabia Flora Milbradt

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esonders Fenster und Türen sind traditionell aus dem natürlichen Rohstoff Holz gefertigt worden. Aber auch Außenwandverkleidungen, Bodenbeläge und sogar Dachdeckungen aus Holz sind und waren auch historisch betrachtet keine Seltenheit. Diesen Holzoberflächen im Kontakt zur Außenwelt wollen wir uns in dieser Ausgabe widmen. Je nach Region wurden die Techniken der Verarbeitung und ihre Oberflächenbehandlung so weit perfektioniert, dass sie bis heute breite Anwendung finden. Denken Sie nur einmal an die unverwechselbaren rostroten Anstriche schwedischer Holzhäuser. Oder nehmen Sie die völlig unbehandelten silbrig-grau schimmernden Holzschindeln einer Dachdeckung in den höheren Lagen der Berge. Die Tatsache, dass sie noch existieren, ist Beweis genug dafür, dass “wirtschaftlichere“ Lösungen, wie die Behandlung des Materials mit synthetischen Substanzen oder die Verwendung ortsfremder Materialien, nicht in der Lage waren die traditionellen Methoden zu ersetzen. Ein Häppchen Philosophie Jedoch nicht nur der Aspekt der Wirtschaftlichkeit, sondern auch – und vor allem – der ethische Aspekt spricht für die Verwendung traditioneller Pflegestoffe für die Oberflächenbehandlung natürlicher Materialien. Die “Charta von Venedig“ regelt die ethischen Grundsätze für alle Akteure in der Denkmalpflege – dazu gehören auch Sie als Eigentümer einer historischen, möglicherweise sogar denkmalgeschützten, Immobilie. Der geltender Leitsatz der Charta “Konservieren – nicht Restaurieren“ ist ein Plädoyer für den maximalen Erhalt schützenswerter Substanz und gleichwohl eine Absage an den flächendeckenden Renovierungswahn der letzten Jahrzehnte. Authentizität gegen das historisierende „Anhübschen“ in einem beliebigen „Stil“.

Wolfgang Koentopp ist passionierter Handwerker und Designer. Für HERITAGE hat er diese Kolumne ins Leben gerufen. Mit Hilfe von Experten verschiedener Gebiete führt er uns Stück für Stück durch die Welt des traditionellen Handwerks. Koentopps Portfolio reicht von der Fassadengestaltung samt Fenstern und Außentüren über den kompletten Innenausbau bis zur Möblierung. Sein Wissen und seine Erfahrung im Bereich der tradierten handwerklichen Arbeitsweise und auf dem Gebiet der kunstgeschichtlichen Stilrichtungen fließen sowohl bei der Renovierung denkmalgeschützter Gebäude als auch bei anspruchsvollen Neubauprojekten nach klassischen Vorbildern ein. www.wolfgang-koentopp.de

Fenster prägen das Gesicht des Hauses Konservieren statt restaurieren: Die Fenster eines historischen Gebäudes gehören zu den Bauteilen, die bei Baumaßnahmen am schnellsten dem Totalverlust anheimfallen. Der Grund: Einerseits durch Wind und Wetter verursachte Schäden in Verbindung mit mangelnder Bauunterhaltung und andererseits ein fehlendes Bewusstsein der Unterhalter für die Bewahrung wertvoller Substanz. Schuld daran ist vor allem eine von der Wirtschaft forcierte Propaganda für immer höhere Standards in Sachen Wärme- und Schallschutz. So kommt es, dass noch völlig intakte und funktionstüchtige Holzfenster, bei denen lediglich ein wenig der Lack abblättert, völlig bedenkenlos gegen neue Standardfenster ausgetauscht werden, die jedoch die Anforderungen der Energiesparverordnung erfü

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ten das Wachstum im Vergleich zu heute, wo Nutzholz nach dem Prinzip „Masse statt Klasse“ möglichst schnell zu großen Stämmen heranwachsen muss. Langsames Wachstum bedeutet engere Jahrringe im Holz und damit eine unvergleichlich viel höhere Dichte und Belastbarkeit. Wussten Sie, dass alten Fenstern, die sachgemäß mit den entsprechenden traditionellen Imprägnierungen behandelt wurden, mühelos eine Lebensdauer von 250 Jahren und mehr attestiert werden konnte? Zum Vergleich: Anbieter für industriell gefertigte Standardfenster werben derzeit mit einem etwa 30-jährigen Überleben.

Ein gut erhaltenes Fenster (Wetterseite), jedoch mit stark verwitterten Außenflächen vor der Instandsetzung

len. Auf diese Weise ging der Bestand historischer Fenster in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts dramatisch zurück. In denkmalpflegerischer Hinsicht ein irreparabler Schaden. Gute Fenster können Jahrhunderte alt werden Dabei schätzen Fachleute den objektiven Wert historischer Fenster aus mehreren Gründen zumeist als wesentlich höher ein als den von industriell gefertigten neuen Standardfenstern. Einer ist der, dass das Holz, aus dem sie gefertigt sind, eine wesentliche höhere Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit aufweist. Schlechtere Wachstumsbedingungen verlangsam-

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Was für ein Wert! Scheint es nun plötzlich nicht geradezu töricht diesen Wert einfach ungenutzt zu lassen und stattdessen in eine Garnitur nagelneuer Industriefenster zu investieren? Wir haben im vergangenen Artikel bereits angesprochen, weshalb gerade im Hinblick auf den Erhalt historischer oder denkmalgeschützter Bauteile die Verwendung synthetischer Überzugsmittel nicht ratsam ist. Der grundlegende Unterschied zwischen der modernen und der traditionellen Methode ist der, dass im modernen Verfahren filmbildende Substanzen verwendet werden und nicht wie bei den traditionellen Methoden Öle, die aufgrund ihrer ähnlichen Molekularstruktur tief in das Holz eindringen können und sie gewissermaßen zu ihrem Schutz “durchtränken“. Diese filmbildenden Stoffe haben den Nachteil, dass sie einmal eingedrungene Feuchtigkeit (z.B. über Risse) sehr lange im Holz festhalten und damit den Grundstein legen für spätere Fäulnisschäden. Und das nach im Durchschnitt 30 Jahren... Um dem Geheimnis des hohen Alters auf die Spur zu kommen, untersuchte man hier und da die Schichten der Anstriche auf historischen Fenstern. Und stieß immer wieder auf einen gemeinsamen Nenner: das Leinöl. Was also ist dran, an dem Lebenselixir?


Die Geschichte der Leinölfarben Leinöl wird aus den Samen einer der ältesten Kulturpflanzen der Welt gewonnen – dem Lein (lat. linum usitatissimum). Die Leinsamen bringen ein Öl von leuchtender gold-gelber Farbe hervor, das sich in gekochtem Zustand hervorragend als Bindemittel für Farbanstriche eignet. Die Farben wurden den Anstrichen seit jeher zum Schutz des Holzes vor UV-Strahlen beigemischt. Man gewann die Pigmente zunächst aus rein natürlichen Mineralien und Pflanzen. Sie wurden zu einer feinen mehlartigen Konsistenz zerrieben und mit dem Leinöl mittels mechanischer Verfahren zu einer teigartigen Masse homogenisiert, die beliebig mit Leinöl gestreckt werden konnte. Bis heute gibt es Farbenhersteller - vor allem in Nord- und Osteuropa – die ihre Anstriche streng nach diesen alten Rezepturen herstellen. Aber auch ein Beimischen von synthetischen Pigmenten hat sich verbreitet.

Reines Leinöl leuchtet in sattem Goldgelb

Warum Fenster Weiß sind Bereits vor dem 19. Jahrhundert fand das sogenannte Bleiweiß breite Anwendung. Es trägt seinen Namen nach dem Hauptbestandteil, dem Bleioxid. Bleiweiß galt damals als das reinste Weiß, dass man erzielen konnte und brachte somit die besten Eigenschaften für den UV-Schutz des Holzes mit. Das ist übrigens auch der Grund, warum Fenster – paradoxerweise sogar unsere Kunststofffenster heute noch – in der Regel Weiß tragen. Je heller die Farbe eines Anstriches, desto geringer die Wärmeentwicklung am Holz unter Sonneneinstrahlung. Als die gesundheitsschädigende Wirkung des Bleioxids bekannt wurde, ersetzte man es durch Titanoxid und die Farbbezeichnung “Titanweiß“ war geboren. Mit dieser einzigartigen Verbindung aus Leinöl und Pigmenten lässt sich nahezu jedes beliebige Farbergebnis zwischen deckend und lasierend erzielen – je nach Dosierung und Art der Anwendung. Dabei kann auf Zusätze wie Lösemittel (z.B. Terpentin) und Trocknungsbeschleuniger (Sikkative) völlig verzichtet werden. Viele Fachleute verzichten sogar ganz bewusst auf deren Einsatz, um ein noch besseres Ergebnis zu erzielen, denn je länger die Trocknungszeit, desto dauerhafter das Resultat, zeigt die Erfahrung. So hat jeder Routinier dieser Technik mit den Jahren seine ganz persönlichen Vorlieben entwickelt. Die bewährte Technik In der Praxis hat es sich bewährt, das gesamte Fenster zunächst in reinem Leinöl zu tränken, bevor mit den einzelnen Anstrichen von Hand begonnen wird. Ähnliches leistet ein Voranstrich von Hand mit reinem kaltgepressten Leinöl. So wird ein bestmöglicher Tiefenschutz erreicht. Darauf folgen mindestens drei Farbaufträge mit dem Pinsel von Hand. Dabei

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ist es wichtig, dass die Farbe hauchdünn und längs zur Faser aufgetragen wird. Und auch hier gilt: Je länger die Trocknungszeiten und je dünner und zahlreicher die einzelnen Farbaufträge, desto besser das Ergebnis. Beim letzten Auftrag wird sogenanntes Standöl beigemischt. Als Standöl bezeichnet man durch Licht und Luft eingedicktes Leinöl. Es verlängert die Stand- und Glanzzeiten der Oberfläche. Ein stabiles System Ein in die Jahre gekommener Anstrich wird zunehmend an Glanz und dadurch auch an Strahlkraft verlieren. Wind und Wetter haben die pflegenden Öle ausgewaschen und hinterlassen einen feinen Staub aus reinen Pigmenten an der Oberfläche des Holzes. Man kann sie einfach mit dem Finger abstreifen. Das Wunderbare an der Leinöltechnik: Ein einziger auffrischender Anstrich mit reinem Leinöl reicht aus, um die Fenster in ihrem alten Glanz erstrahlen zu lassen. Der lose Puder aus Pigmenten verbindet sich auf ein Neues mit dem Leinöl zu seiner alten Form. Dieser Zyklus aus Altern und rechtzeitigem Verjüngen ist ein stabiles System, das dem Holz als Werkstoff zu seiner maximalen Dauerhaftigkeit verhilft.

Ein Schlossportal: der rechte Türflügel wurde bereits mit Leinöl aufgefrischt, der linke zeigt noch den Zustand nach einigen Jahren der Bewitterung

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Johannes Mosler ist ein führender Experte für historische Fenster, Türen und Holzkonstruktionen im Außenbereich. In seinen Werkstätten oder am Objekt bietet er Beratung und Seminare zur Instandsetzung und Pflege an, welche für den Bauherren sowie Schloss- und Burgpersonal konzipiert sind. www.johannes-mosler.de

© Alle Fotos: www.derleinölladen.de

© Ghonmri Wolf Khosrowi

Zögern Sie nicht. Jeder Fachmann, dem Sie die Fragen stellen, die dieser Artikel offen gelassen hat, wird sich über Sie als Bauherren freuen. Denn uns verbindet ein gemeinsames Ziel: Dieses wertvolle Wissen an Sie weiterzugeben und möglichst vielen Menschen ein Verständnis für die Umsetzung dieser wertvollen Technik zu übermitteln. Egal, ob es um die restaurierungsbedürftigen Fenster Ihrer denkmalgeschützten Immobilie oder die hochwertigen Holzfenster Ihres Neubaus geht: Eine schonendere, materialgerechtere und nachhaltigere Methode zur Oberflächenbehandlung von Holzfenstern gibt es nicht. Das hat uns die aktive Denkmalpflege mit Sicherheit gelehrt. ▪


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UNABHÄNGIGKEIT DANK MODERNEM ENERGIEKONZEPT

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Moderne Holzhackschnitzel-Anlagen sind eine attraktive Alternative zu fossilen Brennstoffen - dies zeigt das neue Energiekonzept von ENGIE Deutschland eindrucksvoll am Schloss Langenburg der Familie Hohenlohe 56

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Die Holzhackschnitzelanlage ersetzt die alte Heizzentrale, die teilweise mit dem Holz aus eigenem Bestand betrieben wird. Um den Kessel harmonisch in das Gesamtbild des Anwesens zu integrieren, wurde er in einer mit Holz verkleideten Fertiggarage untergebracht.

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nabhängigkeit von fossilen Brennstoffen und Senkung des CO2-Ausstoßes – das waren die Anforderungen, die Fürst Philipp zu Hohenlohe an die ENGIE Deutschland GmbH – damals noch Axima – stellte. Die Herausforderung war, ein neues Energiekonzept für das Schloss Langenburg zu konzipieren und gleichzeitig den Denkmalschutz zu wahren. ENGIE Deutschland entwickelte ein durchdachtes, auf das Schloss zugeschnittenes Energiekonzept: Das Kölner Unternehmen installierte eine neue Holzhackschnitzel-Anlage, die die alte Heizzentrale ersetzte. Sie kann teilweise mit dem Holz aus dem fürstlichen Forstbestand betrieben werden, den Rest stellt der örtliche Maschinenring bereit. Der Kessel wurde in einer Fertiggarage aus Beton untergebracht, die mit Holz verkleidet und wie eine Scheune gestaltet wurde und sich so harmonisch in das historische Schlossgelände einfügt. Um Spitzenlastzeiten abzudecken, sanierte ENGIE Deutschland die beiden alten Heizkessel mit einer Wärmeleistung von 745 Kilowatt (kW). Schloss Langenburg ist damit nicht nur weitgehend unabhängig von fossilen Brennstoffen, sondern konnte seinen CO2-Ausstoß auch um 90 Prozent senken. Weiterer Vorteil: Die Kosten für den Schlossherrn sind heute sehr viel planbarer als bei einer Heizanlage, die mit Öl betrieben wird. ENGIE Deutschland übernahm im Rahmen des Contracting-Vertrages nicht nur die Planung, Finanzierung und den Bau der neuen Heizanlage, sondern ist auch für Wartung und Betrieb verantwortlich. Zudem überwacht ENGIE Deutschland die Anlage über die firmeneigene Leitzentrale. „Innovative Energiekonzepte machen auch die Betreiber historischer Bauten unabhängig von fossilen Brennstoffen. Auflagen des Denkmalschutzes lassen sich bei guter Planung meist problemlos integrieren“, sagt Hans-Josef Laufenberg, Key Account Manager bei ENGIE Deutschland und verantwortlich für das Projekt. ▪ Kontakt: ENGIE Deutschland GmbH Geschäftsbereich Energy Services Theodor-Althoff-Str. 41 45133 Essen T.: +49 201 240588-0 E-Mail: info@de.engie.com www.engie-deutschland.de

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© Engel & Völkers / Tom Jasny

Falls nicht anders gekennzeichnet – Alle Fotos unter „Heritage Real Estate“: © Engel & Völkers


FORSTGUT IN DER MECKLENBURGISCHEN SCHWEIZ Eingebettet in die wald- und seenreich geprägte Landschaft befindet sich das großzügige Gutshaus mit abwechslungsreicher Eigenjagd, das Natur- und Jagdfreunde ins Schwärmen bringt.


Vorherige Doppelseite: Blick auf die Vorderseite des historischen Gutshauses mit umliegendem Garten. Diese Doppelseite: Links oben: Die große Küche im Erdgeschoss ist voll ausgestattet und bietet genügend Platz für die Familie. Links unten: Der liebevoll eingerichtete rote Wohnsalon mit historischem Kachelofen überzeugt mit ganz eigenem Charme. Rechts: Gleich neben der Eingangshalle befindet sich die in Holz eingebaute Bibliothek im Erdgeschoss.

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© Engel & Völkers / Tom Jasny

Diese Doppelseite: Links: Die Holztreppe verbindet alle Geschosse des Hauses miteinander. Die Wände sind mit Jagdtrophäen geschmückt. Oben: Über die lange Einfahrt gelangt man zu dem Gutsensemble aus Haupthaus und angrenzenden Wirtschaftsgebäuden.

D

ie Mecklenburgische Seenplatte und die Mecklenburgische Schweiz sind als typische Kulturlandschaften mit reicher Naturausstattung und vielen Schlössern, Gutshäusern und Parkanlagen bekannt. Zum Naturpark gehören auch der Malchiner, Kummerower und der Krakower See sowie großflächige Waldgebiete und eine vielfältige Tierwelt. Alle heimischen Adlerarten und Greifvögel, unzählige Gänse- und Entenarten sowie weitere geschützte Vogelarten lassen sich in dieser wald- und seenreichen Region beobachten und in den Wäldern fühlen sich nicht nur Rotund Damwild sondern auch Reh- und Schwarzwild zuhause. Inmitten dieser ländlichen Idylle liegt das historische Gutshaus. Das bereits im Jahre 1807 in Backstein erbaute Gutshaus wurde im Jahr 2002 aufwändig saniert und restauriert. Eine hochwertige Ausstattung und der ländliche Stil verleihen dem Haus einen ganz eigenen Charme. Betritt man den Portikus durch die Eingangstür, so empfängt einen gleich ein rustikaler Eingangsbereich mit hochwertigem Steinboden, Holzbalken an der Decke und breiter Holztreppe in das Obergeschoss. Beim Erkunden der Räumlichkeiten gelangt man nicht nur durch eine beeindruckende Bibliothek, sondern auch durch

einen großen Wohnsalon mit historischem Kachelofen sowie einer freundlichen Küche im Erdgeschoss. Auch die Schlafräume mit dazugehörigen Bädern im Obergeschoss vermitteln Komfort und bieten genügend Platz für die ganze Familie. Ein nach Südwesten ausgerichteter Wintergarten lädt zum Gäste empfangen und zum gemeinsamen Verweilen ein. Nach draußen blickt man auf den großflächigen Garten, der das historische Guthaus umfasst. Nicht nur der Naturfreund, sondern auch der passionierte Jäger kommt hier auf seine Kosten. So befinden sich eine Wildkammer, ein separater Zerlegeraum und eine Lagerhalle in den angrenzenden Wirtschaftsräumen. Eine eigene angrenzende Forstfläche mit ca. 160 ha bietet genügend Platz zur Jagd und zum Spazieren durch die Natur. ▪

Das Forstgut in der Mecklenburgischen Schweiz steht derzeit zum Verkauf. Weitere Auskünfte und Informationen über: Engel & Völkers Geschäftsbereich Land- und Forstimmobilien Tel. +49 (0) 40 411 257 0, www.engelvoelkers.com

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DIE ALTE SCHMIEDE IN ARCHSUM AUF SYLT Schleswig-Holstein – Deutschland Bereits im Jahr 1915 wurde das Gebäude als Dorf-Schmiede von Archsum auf Sylt errichtet. Im Jahr 2000 wurde der heutige "Margarethenhof" auf liebevolle Art und Weise kernsaniert und zu einem charmanten Einfamilienhaus umgebaut. Im Erdgeschoss befinden sich der großzügige Essbereich mit offener Küche sowie der verbundene, aber separate Wohnbereich mit Kamin und Blick auf das weitläufige Grundstück. Außerdem ein Gäste-WC sowie ein HWR. Fünf Doppelschlafzimmer sowie zwei Bäder bieten genügend Platz im Obergeschoss. Das rund 1,3 ha große Grundstück ist bewachsen mit Büschen und Bäumen. Ein kleiner Teich, Gartenhäuser, ein eigener Brunnen und Apfel- und Mirabellenbäume laden ein, um die Natur zu genießen und bieten Platz für Kinder oder für Ruhe und Entspannung.

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KAUFPREIS: 2,48 MIO WOHN- / NUTZFLÄCHE: CA. 180 M² GRUNDSTÜCKSFLÄCHE: CA. 13.650 M² KONTAKT:

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Land- und Forstimmobilien GmbH Große Bäckerstraße 4 20095 Hamburg Telefon +49 (0)40 411 257 257 E-Mail: landundforst@engelvoelkers.com


ELEGANTE VILLA MIT REITHALLE UND CA. 2,8 HA WEIDE

Schleswig-Holstein – Deutschland

KAUFPREIS: 1,79 MIO Die außergewöhnliche, private Reitanlage liegt im Dorfkern einer kleinen Gemein- WOHN- /NUTZFLÄCHE: CA. 700 M² de ca. 20km östlich der Hansestadt Hamburg. Das östliche Hügelland bestzt fruchtBETRIEBSSFLÄCHE: CA. 3,3 HA bare Böden mit sanfter Topographie, was die Bewirtschaftung des Standortes leicht KONTAKT: macht. Die große Reithalle mit hohem Dach und Maßen von ca. 40 x 20 Meter bietet beste Ganzjahresreitmöglichkeit. Die großzügigen Boxen sind genau wie der Rest Land- und Forstimmobilien GmbH der Anlage in außergewöhnlich gutem Zustand und können nach Absprache sofort Große Bäckerstraße 4 genutzt werden. Eine Sattelkammer mit angrenzender Werkstatt sorgt für die notwen20095 Hamburg dige Hofausrüstung. Die Mansarddachvilla verfügt über einen großzüggen WohnbeTelefon +49 (0)40 411 257 257 reich und bietet genügend Platz für die Familie. E-Mail: landundforst@engelvoelkers.com

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GUTSBETRIEB IN HOLSTEIN, ca. 110 ha Schleswig-Holstein - Deutschland KAUFPREIS: 8,35 MIO Der Gestütshof Gut Grabau befindet sich ca. 30 km nordöstlich von Hamburg. WOHNFLÄCHE: CA. 600 M² Bereits 1433 wurde das Gut erstmals urkundlich erwähnt. Es umfasst ein etwas abge- GRUNDSTÜCKSFLÄCHE: CA. 110 HA legenes weißes Herrenhaus mit ca. 600 m² Wohn- und Nutzfläche mit eigenem Wald KONTAKT: und Park mit Teich. Neben dem Haupthaus gehören zudem eine große Reithalle mit Tribünenplätzen sowie weitere Wirtschaftsgebäude, die der Bewirtschaftung des Gutes Land- und Forstimmobilien GmbH dienen, zum Anwesen. Die Lage im östlichen Hügelland und der Zuschnitt der FläGroße Bäckerstraße 4 chen kommen der konventionellen Bewirtschaftung sehr entgegen, so dass die meisten 20095 Hamburg Ackerflächen zur Getreide- und Rapsproduktion genutzt werden. Das Jagdrecht ist Telefon +49 (0)40 411 257 257 zurzeit verpachtet, eine Eigenjagd wäre aber möglich. E-Mail: landundforst@engelvoelkers.com

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EINMALIGER FORSTBETRIEB VOR DEN TOREN HAMBURGS, ca. 186 ha

Schleswig-Holstein – Deutschland

Die arrondierte Eigenjagd mit abwechslungsreichem Wildbestand und guter Bewirtschaftungsinfrastruktur befindet sich östlich von Hamburg. Zur Zeit ist der Forstbetrieb in zwei Jagdbezirke aufgeteilt und verpachtet. Bei Kauf besteht die Möglichkeit der Pachtauflösung. Die vorhandenen Reviereinrichtungen können nach Absprache übernommen werden. Der ca. 186 ha große Wirtschaftswald besteht aus 50-215j. Buchen-, 135j. Fichten-und 195-210j. Eichen- und Steineichen-Mischbestand sowie Lärchen, Birken, Kiefern, Douglasien, Roterlen, Roteichen, Erle und Alteiche. Eine komplette Forsteinrichtung liegt vor. Abschlussplan: Rehwild (15-20 Stk. p.a.), Schwarzwild (10-12 Stk p.a.) sowie Raubwild.

KAUFPREIS: 4,8 MIO GRUNDSTÜCKSFLÄCHE: CA. 186 HA KONTAKT:

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HOF MIT EIGENJAGD, ca. 120 ha Niedersachsen - Deutschland Das idyllische Hofanwesen befindet sich in Alleinlage zwischen Hamburg und Bremen. Es liegt inmitten von ca. 120 ha Forst-, Acker- und Grünlandflächen und ist vollarrondiert. Den Kern der Hofanlage bildet das Wohnhaus aus dem Jahr 1841, ein sog. Niederdeutsches Hallenhaus mit der typischen Konstruktionsweise des Ständerwerks als „Ständerkopfriegel-Konstruktion“. Hinzu kommen eine im gleichen Stil ausgeführte Fachwerkscheune sowie eine historische Remise. Für den forst- und landwirtschaftlichen Betrieb befinden stehen verschiedene Wirtschaftsgebäude zur Verfügung. Die landwirtschaftlichen Flächen von ca. 70 ha sind bis 2025 verpachtet. Mit der Bewirtschaftung des Forstbetriebes von rund 46 ha ist zurzeit eine Forstbetriebsgemeinschaft beauftragt.

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KAUFPREIS: 4,2 MIO WOHN- / NUTZFLÄCHE: CA. 480 M² / CA. 2.900 M² GRUNDSTÜCKSFLÄCHE: CA. 120 HA KONTAKT:

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Imagebild: © iStock / davidmartin

LANDWIRTSCHAFTSBETRIEB IN DER OSTSEEREGION, ca. 2050 ha

Mecklenburg-Vorpommern - Deutschland

Der landwirtschaftliche Großbetrieb wird mit einer Bewirtschaftungsfläche von ca. 2050 ha angeboten. Der Unternehmensverbund besteht aus vier Gesellschaften. Der Betrieb befindet sich im nördlichen Mecklenburg in der Ostseeregion. Die See beeinflusst das Standortklima. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge liegt bei ca. 620 l im Jahr. Insgesamt wird eine landwirtschaftliche Nutzfläche von ca. 2050 ha bewirtschaftet. Von der Gesamtfläche befinden sich ca. 1182 ha im Eigentum der Gesellschaften. Die Pachtverträge haben ene durchschnittliche Laufzeit von 10 Jahren. Die Bodenwertigkeit der Flächen liegt bei durchschnittlich ca. 44-45 Bodenpunkten. Die 17 ha Hof- und Gebäudeflächen gliedern sich in verschiedene Standorte auf.

KAUFPREIS: 38 MIO BEWIRTSCHAFTUNGSFLÄCHE: CA. 2050 HA KONTAKT:

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180 HA BETRIEB MIT EIGENJAGD UND REITANLAGE Mecklenburg-Vorpommern – Deutschland Der Hof befindet sich im Landkreis Rostock in einer schönen Endmoränen Landschaft. Malerisch gelegen empfängt Sie ein wunderschönes kernsaniertes Fachwerkhaus (BJ 1843). Zum Hof gehören eine von 1998 -2002 aufwendig erstellte moderne Reit- und Zuchtanlage. Die gesamte Eigentumsfläche beträgt ca. 180 ha, aufgeteilt in Acker-, Forst und Grünlandfläche inklusive Hoffläche und hauseigenen See. Die landwirtschaftlichen Flächen werden derzeit vom Eigentümer bewirtschaftet und stehen nach Aberntung zur freien Verfügung. BP 38. Die Reizvolle Eigenjagd ist arrondiert. Das Revier umfasst ca. 160 ha. Das gesamte Anwesen ist in einem tadellos gepflegten Zustand welches eine ländlich romantische Atmosphäre ausstrahlt.

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KAUFPREIS: 5,8 MIO WOHNFLÄCHE: CA. 579 M² GRUNDSTÜCKSFLÄCHE: 180 HA KONTAKT:

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© Tom Jasny

HISTORISCHES GUTSHAUS MIT FORSTFLÄCHEN, ca. 160 ha

Mecklenburg-Vorpommern - Deutschland

Eingebettet in die seen- und waldreich geprägte Landschaft liegt das ländlich stilisierte freistehende Gutshaus. Seine Geschichte reicht bis ins Jahr 1807 zurück, als das Haus ursprünglich erbaut wurde. Im Jahr 2002 wurde es aufwendig saniert. Dabei wurde nicht nur auf eine hohe Qualität, sondern auch auf eine hochwertige Ausstattung wert gelegt. Ausreichend Wohn- und Schlafräume bieten genügend Platz für die ganze Familie. Ein großer Garten sowie 160 ha Forstflächen bringen nicht nur Natur-, sondern auch Jagdfreunde ins Schwärmen. In den angrenzenden Wirtschaftsgebäuden befinden sich die integrierte Wildkammer, der separate Zerlegeraum und eine Lagerhalle. Zu den vorkommenden Wildarten zählen Rotwild, Damwild, Rehwild und Schwarzwild.

KAUFPREIS: 3,5 MIO WOHNFLÄCHE: CA. 1.000 M² FORSTFLÄCHE: CA. 160 HA KONTAKT:

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© Engel & Völkers / Carsten Brügmann

SCHLOSS BÄRENKLAU

Brandenburg - Deutschland

Der vermögende Gubener Tuchfabrikant Ernst C. Lehmann erwarb 1926 das ehemalige Rittergut Bärenklau und errichtete zwei Jahre später das Schloss Bärenklau. Das großzügige Anwesen wurde von dem renommierten Berliner Architektenbüro Breslauer und Salinger erbaut. Das unter Denkmalschutz stehende Ensemble, das in einem heutigen Landschaftsschutzgebiet liegt, wurde durch seinen heutigen Eigentümer liebevoll und aufwendig restauriert. Im Garten wurde ein großzügiger Swimming-Pool hinzugefügt. Ein eigenes Blockheizkraftwerk, ein Fahrstuhl, ein Kühlraum sowie eine Doppelgarage gehören zu den weiteren Ausstattungen des repräsentativen Hauses, welches ca. 1,5 Stunden von Berlin und ca. 10 Minuten vom Flughafen Cottbus-Drewitz entfernt ist.

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KAUFPREIS: EURO 3,9 MIO WOHNFLÄCHE: CA. 4.500 M2 GRUNDSTÜCKSFLÄCHE: CA. 48.792 M2 KONTAKT:

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Imagebild © Erich Keppler, pixelio.de

LANDWIRTSCHAFTSBETRIEB IN BRANDENBURG, ca. 2450 ha

Brandenburg - Deutschland

Das Unternehmen liegt in Brandenburg, in der Uckermark und ist durch die Nähe der Autobahn A11 und A20 verkehrsgünstig erreichbar. Die Region ist landwirtschaftlich geprägt. Die Höhenlage liegt bei 80 m ü. NN, der durchschnittliche Jahresniederschlag beträgt 578 mm. Es wird eine Betriebsfläche von 2.450 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche bewirtschaftet, wovon ca. 2417 ha Ackerland sind. Besonders hervorzuheben ist dabei der hohe Anteil von übergroß dimensionierten Schlageinheiten, die durch intensive Arrondierungsmaßnahmen entstanden sind. Die durchschnittliche Ackerzahl liegt bei 35-45.

KAUFPREIS: 26,9 MIO BEWIRTSCHAFTUNGSSFLÄCHE: CA. 2450 HA KONTAKT:

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SCHLOSS BEI KÖLN

Nordrhein-Westfalen – Deutschland

Das malerische Schloss befindet sich südöstlich von Köln inmitten eines idyllischen Parkareals. Zu Beginn des 14. Jahrhunderts wurde das Schloss als eines der ersten Großbauten erbaut. Durch regelmäßige Modernisierungen und Reparaturen blieb der Charme des Schlosses erhalten und wurde durch einen modernen komfortablen Standard stetig aufgewertet. Das Schloss kann von mehreren Parteien sowohl privat als auch gewerblich genutzt werden. Eine 30kW Photovoltaikanlage erwirtschaftet zusätzliche Einnahmen. Das sehr gepflegte Areal besticht durch einen vielfältigen Obstbaumbestand mit teilweise aussterbenden Sorten. Die umlaufenden Burggräben sowie die alte Burgruine der Immobilie unterstreichen den Charme des Schlosses und machen es zu einer absoluten Rarität.

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KAUFPREIS: 4,7 MIO WOHN- / NUTZFLÄCHE: CA. 1.664 M² KONTAKT:

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HISTORISCHES WASSERSCHLOSS Nordrhein-Westfalen - Deutschland Das Wasserschloss Thienhausen liegt eingebettet in einer grünen Gartenlandschaft im Kreis Höxter, nordöstlich von Paderborn. Das zweiflügelige Schlossgebäude wurde 1609 im typischen Stil der Weserrenaissance auf den Grundmauern einer mittelalterlichen Anlage errichtet. Um 1905 wurde das Schloss durch einen Brand erheblich beschädigt und in Teilen neu aufgeführt. In den 70iger Jahren erfolgten weitere Umbauten. Das Schloss ist stark sanierungs- und renovierungsbedürftig. Aufgrund verschiedener Feuchtigkeitsschäden besteht Pilzbefall (Hausschwamm) sowie ein Schädlingsbefall durch Insekten (Nagekäfer). Verschiedenste Nutzungskonzepte lassen sich in den Räumen des Schlosses realisieren.

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© Tom Jasny

SCHLOSS GARATH

Nordrhein-Westfalen – Deutschland

Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Schloss Garath in Düsseldorf bereits im 13. Jahrhundert. Trotz seiner tausendjährigen Geschichte ist das Gebäude-Ensemble der Schlossanlage in seiner heutigen Gestalt erst in den Jahren 1912 bis 1913 entstanden. Nach dem es im Jahr 1992 an den jetzigen Eigentümer überging, wurde das Schloss über zwei Jahre in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz grundlegend und aufwendig restauriert. Insgesamt verfügen die Gebäude über eine Fläche von ca. 2860 m², die sich in 1620 m² hochrepräsentative Büronutz-, Konferenzraum- und Festsaalflächen sowie in weitere 1240 m² Nebennutz- und Verkehrsflächen differenzieren. Der dazugehörige Park wurde im 18. Jahrhundert nach Plänen von Nicolas de Pigage angelegt.

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© Arnt Haug

FÜRSTLICH HANAUISCHES SCHLOSS WEISSENBERG

Sachsen - Deutschland

In der kleinsten Stadt im Landkreis Bautzen, an der östlichen Grenze Deutschlands, wurde bereits im 17. Jh. das fürstlich Hanauische Schloss Weißenberg errichtet. Nachdem die Besitzer 1946 enteignet wurden, ging es erst im Jahr 2007 wieder in privaten Besitz über und wurde von den neuen Eigentümern nach ursprünglichem Vorbild sowohl von innen als auch von außen liebevoll wiederhergestellt. Heute zeigt sich das Schloss in vorbildlichem Zustand. Insbesondere das Innere beeindruckt mit hellen Räumen, original erhaltenen Stuckornamenten und Verzierungen an der Decke, historischen Dielen, Parkettböden und Türen. Aber auch das Außengelände überzeugt durch einen wundervollen Park nach englischem Vorbild.

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FORSTGUT IM TAUNUS, ca. 255 ha Hessen - Deutschland Das Hofgut Mappen ist ein Ort mit einer jahrhundertealten Tradition. Ursprünglich „Hof zum Appen“ – wurde es 1173 erstmalig als Teil des Zisterzienserklosters Eberbach erwähnt. Wo einst Mönche innere Einkehr und Abgeschiedenheit suchten, bietet sich auch heute ein Ort der Ruhe und des Einklangs mit der Natur. Dank seiner ursprünglichen Architektur und seinem natürlichen Charme bietet das Anwesen beste Bedingungen für Veranstaltungen der besonderen Art, sowohl privat als auch geschäftlich. Seit 1998 hat sich das Hofgut Mappen außerdem als erfolgreiche Vollblutzucht einen Namen gemacht. Sowohl begeisterte Reiter als auch passionierte Jäger verbinden mit dem Hofgut unvergessliche Erlebnisse inmitten einer intakten Landschaft.

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VILLA IM PARK LOUISA Hessen - Deutschland Das 16.215 m² große Anwesen liegt im Park Louisa am Frankfurter Stadtwald. Außer dem Hauptgebäude – einem klassischem Stadtpalais mit zwei Querflügeln – gibt es auf dem Grundstück zwei zur Straße gelegene kleine Bürohäuser sowie im Park, in der Sichtachse des Hauptgebäudes, ein klassizistisches Gartenhaus mit Schwimmbad. Die beiden Bürogebäude wurden bereits im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts errichtet und Mitte der Neunziger Jahre saniert. Zur gleichen Zeit ist auch das Gartenhaus mit Pool erneuert worden. Das Hauptgebäude wurde 1992 nach Plänen des englischen Architekten Quinlan Terry im klassischen Stil fertiggestellt. Der Ausbaustandart des Gebäudes ist sowohl im Innen- als auch im Außenbereich durchgängig sehr hochwertig.

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HISTORISCHES ANWESEN IM STIL DER RENAISSANCE Bayern - Deutschland Es handelt sich hierbei um eine herausragende, einzigartige Immobilie und ein Juwel bayrischer Geschichte. Die Architektur im Stil der Renaissance, die überaus hochwertige Ausstattung und die herzliche Ausstrahlung des Anwesens sind schon beim Eintreten spürbar. Dieses Anwesen bietet alles, was mit herrschaftlichem Wohnen, Prestige und einem Höchstmaß an Privatsphäre und Sicherheit verbunden ist. Die ca. 1,5 Hektar Grund und zwei weitere Gebäude, die zum Schloss gehören, erlauben zusätzliche Entfaltungsmöglichkeiten, sodass Wohnen und Arbeiten perfekt kombiniert werden können. Zudem ist das Anwesen in einem absolut perfekt sanierten Zustand! Ein Ort der Ruhe und Geborgenheit, der keinen Wunsch unerfüllt lässt.

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REITERHOF IN MALERISCHER KULISSE BEI MÜNCHEN

Bayern - Deutschland

Der Reitbetrieb liegt eingebettet in wunderschöner Natur im Landkreis Erding, ca. 30 km nordöstlich im Isental. Die Gesamtgröße des Objektes umfasst ca. 7 ha. Ca. 13.950 m² entfallen auf den landwirtschaftlichen Hofstellenbereich mit Wirtschafts- und Wohngebäuden. Die baulichen Anlagen wurden in den Jahren von 2002 bis 2010 errichtet. Das Wohnhaus ist umgeben von einer liebevoll angelegten Gartananlage mit Natursteinmauern und einem ca. 350 m² großen Teich im Süden. Die Reitanlage verfügt u.a. über Pferdeställe, einen Fohlenstall, eine genehmigungsfreie Bergehalle, eine Reithalle mit einer Größe von ca. 1056 m², einen 900 m² großen Reitplatz, Außenboxen sowie ein Dunglager.

KAUFPREIS: 3 MIO WOHNFLÄCHE: CA. 1.480 M² GRUNDSTÜCKSFLÄCHE: CA. 7 HA KONTAKT:

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2866 Unternogg_Innen Stp_10 Tag_02.jpg 4.000×3.072 Pixel

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FORSTHAUS UNTERNOGG BEI OBERAMMERGAU

Bayern - Deutschland

Das idyllisch im Ebenwald gelegene Forsthaus Unternogg in Alleinlage befindet sich ca. 90 Kilometer südlich von München in den Ammergauer Vorbergen an der Schlucht der Halbammer auf 840 m Höhe. Das Forsthaus wird heute sowohl als bayerisches Restaurant für Ausflugsgäste und für private Zwecke genutzt. Eine Planung und eine Genehmigung zum Ausbau des bestehenden Anwesens im Außenbereich sind unter Berücksichtigung einer gewerblichen Nutzung vorhanden (siehe Bild 2 u. 3). Der Antrag auf Vorbescheid ist bereits genehmigt. Eine zukünftige Nutzung des Objekts kann sowohl als Gaststätte wie auch als Reiterhof durch die Zupachtung von weiteren Wiesenflächen erfolgen. Auch eine private Nutzung als Jagdhaus ist möglich.

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REPRÄSENTATIVES ANWESEN MIT GROSSEM FORST-UND LANDBESITZ

Steiermark - Österreich

Eingebettet im reizvollen oststeierischen Hügelland in Österreich liegt dieses adlige und einzigartige Anwesen, welches keine Wünsche offen lässt. Eine Eigenjagd mit 125 ha, vier wunderschön angelegte Teiche, 50 ha Ackerland mit biologischer Bewirtschaftung sowie eine Forstfläche mit 78 ha sind nur einige Beispiele, die das außergewöhnliche Gut ausmachen. Auch Pferdeliebhaber kommen durch sieben eigene Boxen, große Koppeln im Areal, ein Dressurviereck sowie Anschluss an das 40 km lange, gut ausgeschilderte Reitwegenetz auf ihre Kosten. Zur Gesamtfläche von 134 ha werden auf drei Gebäuden 1.480 m² herrschaftliche Wohnfläche geboten. Die repräsentative Bauweise liefert durch die perfekte Mischung aus Holz und anspruchsvollen Materialien eine einzigartige Atmosphäre.

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KAUFPREIS: 12,5 MIO WOHNFLÄCHE: CA. 1.480 M² GRUNDSTÜCKSFLÄCHE: CA. 134 HA KONTAKT:

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FORSTGUT PAJHEDE, ca. 467 ha Nordjütland – Dänemark Im Norden Jütlands in Dänemark, nördlich der Stadt Aalborg, liegt das vollarrondierte Forst- und Jagdgut Pajhede. Inmitten der ca. 467 ha großen Forst-, Grünland- und Ackerflächen befindet sich das 631 m² große elegante und mit Strohdach bedeckte Herrenhaus mit exklusiven Wohnräumen. Weitere Wohn- und Wirtschaftsgebäude ermöglichen die Bewirtschaftung. Neben den Häusern liegt die Besonderheit des Anwesens jedoch in seinem einzigartigen Jagdgatter. Es zählt zu den wohl Besten Dänemarks. Das Gatter ist mit 80 Futterhäusern und 30 Hochständen ausgestattet. Der feste und große Wildbestand mit Rot-, Dam- und Rehwild lässt keine Wünsche offen und wird ergänzt durch eine hervorragende Fasanen- und Wildentenjagd.

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