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Spielplan

2013

Febr uar


Aufhänger

Titelzitat aus

Ich war nie da von Lukas Linder, Premiere: 14. Februar 2013

Impressum

Verleger, Herausgeber: Schauspielhaus Wien GmbH Porzellan­gasse 19, 1090 Wien Tel: +43-1-317 01 01, Fax: +43-1-317 01 01 22 office@schauspielhaus.at, www.schauspielhaus.at Künstlerische Leitung / Geschäftsführung: Andreas Beck Kaufmännische Leitung / Geschäftsführung: Rita Kelemen Redaktion: Lena Arnold, Grafik Design: Perndl+Co Druck: REMAprint, Stand: 19. Dezember 2012


K artenvorverkauf / Abendkasse Tageskasse Mo bis Sa: 16:00 bis 18:00 Uhr

Abendkasse: ab 18:00 Uhr

Kartenreservierung unter: Telefon: +43-1-317 01 01-18 E-Mail: karten@schauspielhaus.at

Einzelk artenpreise

Schauspielhaus Die Normalpreis-Karte zum Preis von Für SeniorInnen Für StudentInnen

nachbarhaus Veranstaltungen im Nachbarhaus

19,– Euro 15,– Euro 10,– Euro 10,– Euro

Ermäßigungen für: Club Ö1, clubwien.at, Filmarchiv Austria-Mitglieder, Gartenbaukino-AbonnentInnen, Standard-AbonnentInnen Aktion Hunger auf Kunst und Kultur: Freier Eintritt für Kulturpass-InhaberInnen

Förderer

Medienpartner


Kino der orte www.filmarchiv.at Kino der orte 1 – otto-Wagner-SchützenhauS 6. & 7. Februar 2013 Otto Wagners Schützenhaus am Donaukanal als paradigmatischer Ort für Filme rund um das Thema Wasser. Filmdok.Wien Mi 6.2.2013, 20:00 Regulierung und Schifffahrt / Freizeit- und Erholungsraum cinemaSessions do 7.2.2013, 20:00 Element Wasser Finis terrae F 1929 KOI A 2010


ABONNEMENTS 2012/13 Haben Sie Erst/Sicht 3 Premieren zum Preis von Mit Erst/Sicht besuchen Sie drei Schauspielhaus-Premieren in der Saison 2012/13 mit anschließender Premierenfeier.

54,– EURO 45,– EURO für SeniorInnen

30,– EURO für StudentInnen

Zur schönen Aus/Sicht 3 Vorstellungen zum Preis von 2 Mit Aus/Sicht wollen wir Ihnen die Möglichkeit geben, das Schauspielhaus als einen Ort innovativen deutschsprachigen Autorentheaters kennenzulernen.

38,– EURO 30,– EURO für SeniorInnen

20,– EURO für StudentInnen

die lohnende weit/Sicht Bereits nach dem fünften Besuch im Schauspielhaus wird Ihre Weit/Sicht belohnt: Sie und eine Begleitperson se-hen bis Ende der Saison 2014/15 jede weitere Vorstellung zum ermäßigten Tarif!

10,– EURO 10,– EURO für SeniorInnen

7,– EURO für StudentInnen


Christoph NuSSbaumeder

Meine gottverlassene Aufdringlichkeit

Mit: regie: termine: zeit:

Katja Kolm Daniela Kranz 1., 7., 28. FEBRUAR 20:00 Uhr


Im Zentrum von Christoph Nußbaumeders Monolog steht eine typische Vertreterin des modernen akademischen Prekariats: Eine Frau mit abgeschlossenem Kunstgeschichtestudium, ohne fixen Job und ohne regelmäßiges Einkommen. Nachts sitzt sie am Computer und schreibt für ein Auktionshaus profane Katalogtexte über Gemälde. Doch die Gedanken schweifen ab, und sie zieht Bilanz über gescheiterte Beziehungen, zerbrochene Lebens- und Karrierepläne. Es hat mir nichts gebracht, alles eigentlich richtig gemacht zu haben, ist ihr ernüchterndes Resümee. Doch was ist eigentlich schiefgelaufen? Warum ist es nicht mehr möglich, etwas aufzubauen, was zählt? Völlige Haltlosigkeit ist ihr Dauerzustand; der Sozialstaat bietet kein Sicherheitsnetz mehr; die vielzitierte Chancengleichheit ist nichts als eine leere Worthülse, und aussichtslos ist auch der Versuch, Halt in der Liebe zu finden, wenn man von den Männern nur als Sekretärin benutzt wird. Das Einzige, was ihre Beziehung ihr eingebracht hat, ist eine Lücke in ihrem Lebenslauf, dank derer sie keine Festanstellung bekommt. Wie einfach war doch früher alles: Für jede Lebenslage gab es nicht nur einen passenden Spruch, auch Familie und Religion boten Halt. Könnte man nur dorthin zurückkehren, dann wäre man sie endlich los, diese (Gott-)Verlassenheit. Mangelndes Selbstwertgefühl, Scham, Liebesunfähigkeit – das hängt alles zusammen in unserer kapitaldominierten Welt, das eine bedingt das andere und hat erhebliche Auswirkungen auf die Psyche. (Christoph Nußbaumeder)


Die Kunst ist eine Vermittlerin des Unaussprechlichen. Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)

Hauptsponsor des Schauspielhaus Wien


Freitag

01 FEB

Christoph NuSSbaumeder 20:00

Meine gottverlassene Aufdringlichkeit


PAULUS HOCHGATTERer

Makulatur

Mit:

Franziska Hackl, Steffen Höld, Barbara Horvath, Katja Jung, Max Mayer, Johanna Elisabeth Rehm, Christoph Rothenbuchner

regie: Barbara-David Brüesch bühne: Damian Hitz kostüme: Corinne Rusch VIDEO: Jan Zischka musik: Gaudenz Badrutt, Christian Müller termine: 2. FEBRUAR, 20:00 Uhr 3. FEBRUAR, 19:00 Uhr


Steffen Höld spielt diesen angeblichen Chirurgen Jablonski, der wahrscheinlich nur ein Aufschneider ist. (…) Eine einarmige Trafikantin (Katja Jung) ist bestohlen worden und kommt so in Kontakt mit der Polizei (Christoph Rothenbuchner, Franziska Hackl). Die beiden Beamten ermitteln auch wegen Kerstin (Nikola Rudle), die von ihren Eltern als vermisst gemeldet wurde, einer Lehrerin (Barbara Horvath) und einem Architekten (Max Mayer). Alle sind ein wenig schräg und zumindest latent aggressiv. (…) Höld und Jung sind Charakterköpfe, Hackl und der Grazer Gast Rothenbuchner setzen ihre Pointen genau, Mayer und Horvath reüssieren im Ehekrieg, Rudle spielt die Tochter erfrischend ernst. (...) Operation gelungen. (Die Presse) Mit einer Dramaturgie der Verknappung und Andeutungen treibt Paulus Hochgatter seine Figuren zur Demaskierung ihrer persönlichen Defekte. (…) Damian Hitz stellte ein doppelstöckiges Podest mit fünf Monitoren auf die Bühne, auf der Regisseurin Barbara-David Brüesch ihr wunderbares Ensemble strikt antinaturalistisch agieren lässt. Am Ende dieser Premiere gab es lebhaften Zuspruch und heftigen Applaus, auch für den Autor, der (…) den Theatern sprachlich wie dramaturgisch spannende Herausforderungen zu stellen imstande ist. (Oberösterreichische Nachrichten) Barbara-David Brüesch hat den abgründigen, aberwitzigen Text perfekt inszeniert. Auszucker verschiedenen Ausmaßes, latente Gewalt, unausgelebt gebliebenes Begehren haben eben auch komische Seiten. Und die Neurosen blühen. Das Schauspielhaus-Ensemble brilliert in gewohnter Weise, hervorragend ergänzt durch seine Gäste. (Kurier)


Samstag

02 FEB

paulus hochgatterer

Makulatur

20:00


Sonntag

03 FEB

paulus hochgatterer

Makulatur

19:00


Anne Habermehl

Luft aus Stein

Mit:

Franziska Hackl, Katja Jung, Max Mayer, Gideon Maoz

regie: Anne Habermehl b端hne und kost端me: Christoph Rufer termine: 5., 6., 23. FEBRUAR zeit: 20:00 Uhr


Mit Luft aus Stein stellen wir erstmals die Autorin Anne Habermehl in Österreich vor. Sie inszeniert ihr Stück – ein Auftragswerk für das Schauspielhaus – selbst: Diese Konstellation des Autorenregisseurs findet sich im April auch bei Kevin Rittbergers Arbeit plebs coriolan. Im Zentrum von Luft aus Stein steht die Frage Wie lebe ich und wo gehöre ich hin? Anhand dreier Generationen einer Familie entfaltet Habermehl ein Panorama europäischer Geschichte, das sich vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart spannt. Die Figuren ihres Kammerspiels müssen feststellen, dass sich die eigene Biografie nicht von der Familienbiografie loskoppeln lässt, dass manche Traumata so tief gehen, dass sie sich – mangels unmöglicher oder unterlassener Aufarbeitung – auf die nachfolgenden Generationen vererben und neue entstehen lassen. Die Wunden der Vergangenheit – seien sie in den individuellen Lebensläufen oder in der tatsächlichen Geschichte begründet – können sich nicht schließen, weil das heilsame Sprechen über die Geschehnisse nicht stattfinden kann. So sind sie allesamt Verstummte, Versehrte, Verwundete, letztendlich Vertriebene aus Orten der Zärtlichkeit, aus der Heimat. Sich hier vorwärts bewegen, den Fuß aufsetzen, ist wie versehrtes Gebiet abtasten: die Zerstörung hat sich über die Zeit aus der Welt der Dinge, der Architektur, der Körper, ins Innere verlegt, ins Nicht-Sichtbare. Als hätten wir den äußeren Krieg gegen den inneren Krieg eingetauscht, als wären damit die Körper verschwunden oder als sinnliches Erlebnis nicht mehr zugelassen, und die Spuren sind jetzt nicht außerhalb von, sondern in uns. (Anne Habermehl)


Dienstag

05 FEB

19:30 St端ckeinf端 hrung im nachbarhau s Anne Habermehl

20:00

Luft aus Stein


Mittwoch

06 FEB

Anne Habermehl

20:00

Luft aus Stein


Die besten Literatur- und Filmtipps. Jede Woche.


Donnerstag

07 FEB

Christoph NuSSbaumeder 20:00

Meine gottverlassene Aufdringlichkeit


Träumt? In Kooperation mit Mit UnterstützunG der

von: regie: mit: termin: Zeit: eintritt:

March Höld Robert Matejka Maria Hofstätter, Sigi Zimmerschied u.a.

Für Club-Ö1-AbonenntInnen:

11. FEBRUAR 20:00 Uhr 5,– Euro 4,50 Euro


Das Schauspielhaus wird zum HÖRSPIELHAUS. Einmal im Monat lädt der Autor Andreas Jungwirth zum gemeinsamen Hören aktueller Hörspiele und zum Gespräch mit HörspielmacherInnen ein. Ob sie noch da sind, will er wissen, die Soldaten in der Stube unterm Teppich. „Du hast träumt, Vatter“, sagt die Tochter, „dea Krieg is vorbei. Scho lang.“ Aber wenn's finster ist, hilft ihm nicht mal Medizin. Da sind sie wieder unterm Teppich. Existieren sie nur im Wahn eines alten, einsamen Mannes? Oder auch in anderen Köpfen? „Was macht denn der Bub unterm Teppich? Ist er wieder auf Terroristenjagd oder was?“ Eine Viertelstunde TV-Nachrichten, das ist die tägliche Dosis Realität in allen Stuben. Das Unterbewusste ist das unbekannte Land. Die Autorin schickt ihre Figuren auf eine fiktionale Zeitreise durch Tagträume, Albträume und traumhafte Realitäten. March Höld, die 2013 am Schauspielhaus das Jugendprojekt Szene machen! leitet, und die u.a. aus den Ulrich-Seidl-Filmen bekannte Schauspielerin Maria Hofstätter sind anwesend und werden Auskunft über ihre Arbeit an Träumt? geben.

Träumt? ist eine DLR/ORF Produktion aus dem Jahr 2010.


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Montag

11 FEB March Höld

Träumt?

20:00


SPIELPLAN februar FR 01 20:00 Meine gottverlassene Aufdringlichkeit SA 02 20:00 Makulatur SO 03 19:00 Makulatur DI 05 19:30 Stückeinführung im Nachbarhaus 20:00 Luft aus Stein MI 06 20:00 Luft aus Stein DO 07 20:00 Meine gottverlassene Aufdringlichkeit MO 11 20:00 Hörspielhaus DO 14 20:00 Premiere Ich war nie da


FR 15 20:00 Ich war nie da SA 16 20:00 Der Geizige Ein Familiengemälde nach Molière SO 17 19:00 Der Geizige Ein Familiengemälde nach Molière DI 19 20:00 Ich war nie da MI 20 19:30 Stückeinführung im Nachbarhaus 20:00 Ich war nie da SA 23 20:00 Luft aus Stein DI 26 20:00 kolik.autoren.lounge DO 28 20:00 Meine gottverlassene Aufdringlichkeit


Lukas Linder

Ich war nie da Mit:

Gabriel von Berlepsch, Veronika Glatzner, Katja Jung, Gideon Maoz, Johanna Elisabeth Rehm, Sebastian Zeleny

Regie:  B端hne:  Kost端me: Musik: premiere: TerminE: zeit:

Lilja Rupprecht Korbinian Schmidt Christina Schmitt Simon Dietersdorfer 14. FEBRUAR 15., 19., 20. FEBRUAR 20:00 UHR


Der junge Schweizer Dramatiker Lukas Linder nahm in der Spielzeit 2009/10 am SchauspielhausAutorenförderprogramm stück/für/stück teil und gewann für Ich war nie da das von der LiterarMechana gestiftete Hans-Gratzer-Stipendium. Ich war nie da ist eine Komödie, die temporeich und mit viel Situationskomik den Leidensweg seiner Protagonistin skizziert: Fandra Fatale, die allen lediglich als Projektionsfläche dient – als „wäre sie nie da“ –, taumelt durch ihre persönliche Via dolorosa, von Freunden wie Familie eingeengt und domestiziert, einem Erwartungsdruck zwischen konformer Lebensführung und konventionellem Familienidyll ausgesetzt. Dabei bedient sich Linder des populären Motivs des Theaters-im-Theater, indem er eine Szene, die zum strukturierenden Element dieses Stücks wird, zahllose Male wiederholt und variiert: Die Protagonisten proben für einen Theaterabend, den sie schließlich zur Aufführung bringen. Doppelbödig beschreibt der Autor dabei auch die instabilen Verhältnisse am Theater und schlägt aus den traditionellen Fragen nach der Qualität von (Laien-)Schauspiel, nach Regiekarrieren, Autorenschaft und Genieverdacht und nach der Verwechslung des Bühnengeschehens mit dem richtigen Leben sowie der Flucht aus dem Alltag in die Realität der Theaterarbeit viel an Witz. Eine kauzige Komödie eines jungen Komödianten.


Donnerstag

14 FEB

Premiere Lukas Linder

20:00

Ich war nie da


Freitag

15 FEB Lukas Linder

20:00

Ich war nie da


peterlicht PeterLicht

Der Geizige

Ein Familiengemälde nach Molière

Mit:

Veronika Glatzner, Katja Jung, Gideon Maoz, Max Mayer, Johannes Zeiler

regie: Bastian Kraft bühnE/Video: Peter Baur kostüme: Dagmar Bald termine: 16. FEBRUAR, 20:00 Uhr 17. FEBRUAR, 19:00 Uhr


Molières Geiziger glaubt in PeterLichts Adaption an den Kapitalismus als „reine Idee“, ein sauberes Allheilversprechen ohne Unschärfen. (…) Bastian Krafts schlaue Inszenierung von PeterLichts Der Geizige – Ein Familiengemälde nach Molière verweigert die eindeutige Positionierung und öffnet geschickt das Spannungsfeld zwischen ideeller Eleganz und globaler Müllhalde, Recycling­ romantik und Konsumgesellschaft. (Nachtkritik) Zeiler ist der Mittelpunkt eines fantastischen Ensembles, das den irrlichternden Satzschrauben mit hinterrücks einfallenden Pointen mehr als gewachsen ist. (…) Die frisch-leichthändige Inszenierung von Bastian Kraft und das originelle Bühnenbild mit dem dankenswert unverkopften Einsatz von Projektionen tun das Ihre, dass dieser Geizige eine (...) leuchtende Version geworden ist. (Wiener Zeitung) Regisseur Bastian Kraft pfercht das grell geschminkte Ensemble im Schauspielhaus auf engstem Raum zusammen und drückt aufs Tempo. Ergebnis ist eine hysterische Hochgeschwindigkeitskomödie, deren Geist und Energie an die Dramen von René Pollesch erinnern, die sprachlich und witztechnisch aber eigene Wege geht. (Falter)


Samstag

16 FEB PeterLicht

Der Geizige

20:00

Ein Familiengemälde nach Molière


Sonntag

17 FEB PeterLicht

Der Geizige

19:00

Ein Familiengemälde nach Molière


Dienstag

19 FEB Lukas Linder

20:00

Ich war nie da


Mittwoch

20 FEB

inf端hrung 19:30 St端ckeba rhaus ch na im Lukas Linder

20:00

Ich war nie da


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Samstag

23 FEB

Anne Habermehl

20:00

Luft aus Stein


Dienstag

26 FEB

eintritt frei 20:00

Ferdinand Schmatz Johannes Epple Harald Darer Gustav ernst

kolik. autoren.lounge


kolik, die Zeitschrift für neue Literatur – mit Prosa, Lyrik, Stücken junger Autorinnen und Autoren im Heft, mit jungen kolik-Autorinnen und Autoren, die ihre Prosa, Lyrik, Stücke lesen, im Theater. Mit Gesprächen, kleinem geselligen Treiben. Bei Musik, Wasser und Wein. Diesmal mit: Ferdinand Schmatz (Prosaist, Essayist, Lyriker: quellen, Gedichte, Haymon Verlag; Professor am Institut für Sprachkunst, Univ. für angewandte Kunst), Johannes Epple (Gesternstadt, Roman, Labor Verlag), Harald Darer (Wer mit Hunden schläft, Roman, Picus Verlag). Und mit Gustav Ernst (kolik-Herausgeber). www.kolik.at


Feber 2013

Ab sofort:

SCHAUSPIELHAUS TICKETS

Ab sofort können Sie Ihre Schauspielhaus Tickets über Ihr Smart-Phone buchen. QR-Code einlesen, Vorstellung wählen, buchen. So easy ist das jetzt. Auch diese Saison wieder:

SCHAUSPIELHAUS WAHLABO ONLINE

6 Vorstellungen 60,- € statt 108,- € www.culturall.com


Donnerstag

28 FEB

Christoph NuSSbaumeder 20:00

Meine gottverlassene Aufdringlichkeit


Freitag

01 m채r Premiere Iwan Wyrypajew

Illusionen Sarah Kane

Gier

20:00


Iwan Wyrypajews Stück Illusionen wendet sich nach außen, ans Publikum, entführt es in ein Labyrinth von Geschichten und dekonstruiert mit einem Reigen romantischer, aber auch trügerischer Liebeserklärungen die Mythen der Liebe. Das theatrale Prosa-Gedicht Gier von Sarah Kane hingegen wendet sich ganz nach innen: Liebe ist hier Obsession und Utopie, bedingungslose Hingabe, Besitzanspruch und Verweigerung. Ein Diptychon zweier außerordentlicher Stücktexte, die sprachobsessiv um denselben Kern kreisen: die Liebe. Sarah Kanes Texte wurden am Schauspielhaus Wien unter Hans Gratzer erstmals in Österreich gezeigt. Mit Gier kehrt eines ihrer Stücke zurück und wird Iwan Wyrypajews Illusionen gegenübergestellt.

Illusionen VON: aus dem Russischen von: Regie:

Iwan Wyrypajew Stefan Schmidtke Felicitas Brucker

Gier VON: Sarah Kane aus dem Englischen von: Marius von Mayenburg Regie: Felicitas Brucker Mit:

Steffen Höld, Barbara Horvath, Nicola Kirsch, Thiemo Strutzenberger

bühne und kostüme: musik:

Nadja Fistarol Arvild Baud


Premiere FEBRUAR Lukas Linder

Ich war nie da Regie: Lilja Rupprecht

14. FEBRUAR

Premiere märz Iwan Wyrypajew

Illusionen SARAH KANE

Gier

Regie: Felicitas Brucker

1. MÄRZ

im repertoire

Der Geizige

Ein Familiengemälde nach Molière PeterLicht / Bastian Kraft

Luft aus Stein

Anne Habermehl / Anne Habermehl

Makulatur

PAULUS HOCHGATTERer / Barbara-David Brüesch

Meine gottverlassene Aufdringlichkeit Christoph NuSSbaumeder / Daniela Kranz


Schauspielhaus Februar 2013