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NEU IM JULI 10

YESTERDAY Großbritannien 2019

Nach einem Stromausfall sind die Beatles und ihre Musik aus dem kollektiven Gedächtnis der ganzen Welt verschwunden. Jetzt sieht ein erfolgloser Musiker seine große Chance. Zauberhafter und absolut sommerhit-verdächtiger Musikfilm in bester britischer Komödientradition. Jack Malik ist ein zwar begeisterter, aber leider vollkommen erfolgloser Musiker. Seine beste Freundin, die Lehrerin Ellie, kann an Jacks Misere nichts ändern, obwohl sie alles tut, um ihm zu helfen. Nach einem besonders deprimierenden Auftritt beschließt Jack, sich komplett von der Bühne zurückzuziehen. Auf dem Heimweg wird er infolge eines plötzlichen weltweiten Stromausfalls von einem Bus erfasst und durch die Luft geschleudert. Schwer verletzt erwacht er im Krankenhaus. Als er wieder halbwegs fit ist, greift Jack bei einem Treffen mit seiner alten Clique zur Gitarre und singt „Yesterday“. Dabei erfährt er, dass er offenbar der Einzige ist, der sich an die Beatles erinnert. Alle bewundern den Klassiker als neues Werk von Jack. Und tatsächlich ergeben Jacks Recherchen: Die Fab 4 sind nicht nur aus Google verschwunden, sondern aus dem kollektiven Gedächtnis der gesamten Welt. Jack erkennt seine Chance … Richard Curtis, dem so großartige Filme wie „4 Hochzeiten und ein Todesfall“, „Notting Hill“ und „Tatsächlich Liebe“ zu verdanken sind, hat ein hinreißendes Märchen geschrieben, eine gelungene Mischung aus Rom-Com und Musical. Dafür hat er tief in die AutorenTrickkiste gegriffen und viele coole Schlenker eingebaut – und natürlich jede Menge Beatles-Songs, die in manchmal überraschenden neuen Arrangements den gesamten Film begleiten. Curtis spielt souverän mit Versatzstücken aus seinen Filmen und zitiert sich manchmal selbst, was auch für die Liebesgeschichte zwischen Jack und Ellie gilt, die ein wenig an „Notting Hill“ erinnert. Doch im Vordergrund steht die wunderbar absurde Grundidee, dass die Beatles und ihre Musik plötzlich vergessen sind – wie übrigens auch einige andere kulturelle Errungenschaften. Das alles ist hübsch ausgedacht und bietet neben tollen Dialogen jede Menge Situationskomik. Der britische Regiestar Danny Boyle (u. a. „Slumdog Millionär“) inszeniert den opulent ausgestatteten Film mit viel Tempo und findet brillant komponierte Bilder und eine vor allem in den Songs oft extrem gelöste Stimmung, die stark an die Swinging Sixties erinnert.

AB 11. JULI IN DER SCHAUBURG REGIE Danny Boyle DREHBUCH Richard Curtis DARSTELLER Himesh Patel, Lily James, Kate

McKinnon, Ed Sheeran, Ana de Armas, Lamorne Morris, Sophia Di Martino, Joel Fry, Ellise Chappell, Harry Michell LAUFZEIT 117 Minuten FSK ohne Altersbeschränkung VERLEIH Universal

DER KÖNIG DER LÖWEN engl. OV USA 2019

Ein Löwenjunge muss sich seinen legitimen Platz als Thronfolger erkämpfen. Der Disney-Klassiker in neuem Gewand – nicht als Zeichentrickfilm, sondern als State-of-the-Art computeranimiertes Spektakel. In den unendlichen Weiten Afrikas wird ein künftiger König geboren: Simba, das lebhafte Löwenjunge, vergöttert seinen Vater, König Mufasa, und kann es kaum erwarten, selbst König zu werden. Doch sein Onkel Scar hegt eigene Pläne, den Thron zu besteigen, und zwingt Simba, das Königreich zu verlassen und ins Exil zu gehen. Mit Hilfe eines ausgelassenen Erdmännchens namens Timon und seines warmherzigen Freundes, des Warzenschweins Pumbaa, lernt Simba erwachsen zu werden, die Verantwortung anzunehmen und in das Land seines Vaters zurückzukehren, um seinen Platz auf dem Königsfelsen einzufordern. Regisseur Jon Favreau hat für die Stimmen der Originalfassung ein namhaftes Schauspieler-Ensemble verpflichtet: Donald Glover („Atlanta”, „Solo: A Star Wars Story”) spricht Simba, Superstar Beyoncé Knowles-Carter („Dreamgirls”) seine Freundin Nala, James Earl Jones („Feld der Träume”) den weisen Mufasa, dem er bereits im Animationsklassiker von 1994 seine Stimme lieh. Chiwetel Ejiofor („Doctor Strange”, „Twelve Years A Slave”) verkörpert Simbas bösartigen Onkel Scar, und das unvergessliche Duo Timon und Pumbaa wird von Seth Rogen („Sausage Party“, „Bad Neighbors“) und Billy Eichner („American Horror Story“) gesprochen. Auch hinter der Kamera hat sich eine Riege von preisgekrönten Künstlern versammelt: Das Drehbuch stammt von Jeff Nathanson („Catch Me If You Can“, „Pirates of the Caribbean: Salazars Rache“). Der Visual Effects Supervisor ist Rob Legato, der für seine Arbeit an „The Jungle Book“, „Hugo“ und „Titanic“ mit dem Oscar® ausgezeichnet wurde. Der fünf Mal für den Oscar® nominierte Caleb Deschanel („Jack Reacher“, „Der Patriot“, „Werk ohne Autor“) ist für die Bildgestaltung zuständig, das Szenenbild übernahm James Linlund („Marvels The Avengers“).

AB 17. JULI IN DER SCHAUBURG REGIE Jon Favreau DREHBUCH Jeff Nathanson DARSTELLER Donald Glover, Beyoncé Knowles-

Carter, James Earl Jones, Chiwetel Ejiofor, Alfre Woodard, John Oliver, John Kani, Seth Rogen LAUFZEIT 142 Minuten VERLEIH Walt Disney

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Schauburg Cinerama Karlsruhe - Programmheft Juli 2019  

Das Programmheft des Schauburg Cinerama Filmtheaters in Karlsruhe für den Monat Juli 2019

Schauburg Cinerama Karlsruhe - Programmheft Juli 2019  

Das Programmheft des Schauburg Cinerama Filmtheaters in Karlsruhe für den Monat Juli 2019