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Bildung &Karriere Zusatzausbildungen Fortbildung

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Gesundheitsberufe

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Wissensvermittlung Bildungseinrichtungen Online-Angebot

ÖKZ EXTRA: Bildung & Karriere 2019 P.b.b. GZ 02Z033434 M

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Verlagspostamt: A-8041 Graz, Kasernstraße 80/8/25

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www.schaffler-verlag.com

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ISSN 0472-5530


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mit Zuga n zu den O g n Archiven linevon ÖKZ und QUA LITAS mit m ehr als 4 .300 Fachbeit rägen


Was man können muss 04 Man kann Kommunikation nicht in

zwei Stunden lernen

Wo es Nachholbedarf gibt 08 Digitale Bildung: Nicht fit für den

digitalen Alltag

Wo Verbesserungen nötig sind 11 Die Praxis der Praktika:

Anleitungen fehlen

Was Praxis bringt 26 Patienten in ihrem Leben betreuen:

Summer School Allgemeinmedizin

14 Neues 16 Anbieterverzeichnis

Was Bildungseinrichtungen leisten 05 FH Joanneum: Smarte Technologien

für ein besseres Gesundheitssystem

© R. Schaffler

Inhalt

Wissensfrage „Wer nichts weiß, muss alles glauben“, mahnen Eltern gern, wenn der Nachwuchs lieber aufs GeschichteLernen verzichtet als auf den Whatsapp-Chat. Angesichts einer Erhebung des Zürcher Forschungsinstituts Öffentlichkeit und Gesellschaft bekommt das Marie von Ebner-Eschenbach zugeschriebene Zitat beunruhigende Aktualität. Dort hat man nämlich herausgefunden, dass 53 Prozent der 16- bis 29-Jährigen zu den News-Deprivierten zählen, die nur sporadisch Information zur Kenntnis nehmen und nur mehr Unterhaltung konsumieren. Will heißen: Mehr als die Hälfte der jungen Menschen nimmt kaum Notiz vom Weltgeschehen und ist damit potenzielles Opfer jedweder Verschwörungstheorien und sonstigen Unsinns, der durchs Netz schwirrt. Das ist umso verwunderlicher, als mehr Aus- und Weiterbildung angeboten wird denn je. Allein die Fachhochschulen haben in den 25 Jahren ihres Bestehens die Zahl der Studiengänge verachtundvierzigfacht. Viele davon finden Sie neben Beiträgen über Lehrgänge in Patientenkommunikation, die Praxis der Praxisanleitung und die digitale Kompetenz des Gesundheitspersonals in diesem Extra Bildung. Wie immer gibt das Verzeichnis der Bildungsangebote (online unter http://www.schaffler-verlag.com/ online-services/bildungsverzeichnis/) einen Überblick darüber, was es alles zu lernen und zu wissen gibt. Damit man nicht alles glauben muss.

06 Medizinische Universität Wien:

Gesundheit ist Zukunft…

10 Aesculap Akademie: Nähe zum Kunden

und Wissensaustausch

13 Donau-Universität Krems:

Komplementärmedizin zwischen Tradition und Moderne

Mag. Roland Schaffler roland@schaffler-verlag.com

Impressum nach § 24 MedienG: Medieninhaber: Schaffler Verlag GmbH, DVR 1031911, A-8041 Graz, Kasernstraße 80/8/25, T: +43(0) 316 820565-0, F: +43(0) 316 820565-20, E: office@ schaffler-verlag.com, Web: www.schaffler-verlag.com. Druck: Dorrong, Graz. Herausgeber: Mag. Roland Schaffler, roland@schaffler-verlag.com, am Standort Redaktion Graz: A-8041 Graz, Kasernstraße 80/8/25. Auf die Hinzufügung der jeweiligen weiblichen Formulierungen wird bei geschlechtsspezifischen Hinweisen im Sinne der flüssigen Lesbarkeit und einer angemessenen Sprachqualität zum Teil verzichtet. Alle personalen Begriffe sind sinngemäß geschlechtsneutral zu lesen. Weitere Informationen und Offenlegung nach § 25 MedienG: www.schaffler-verlag.com > ­ „Impressum“. Datenschutzerklärung: www.schaffler-verlag.com/datenschutzerklaerung

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ÖKZ EXTRA: Bildung & Karriere 3


Was man können muss

„Man kann Kommunikation nicht in zwei Stunden lernen“ Neue Weiterbildungsprogramme zielen darauf ab, das theoretische Wissen über Patientenkommunikation in die Praxis der Gesundheitsberufe hineinzutragen. Eine Alternative speziell für Ärzte ist die Selbstreflexion in Balintgruppen.

©rogerphoto - stock.adobe.com

Erika Pichler

ihnen gesagt wird“, sagt Marlene Sator von der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG). „Wir sehen, dass 22 Prozent der Befragten Schwierigkeiten haben, aufgrund der Informationen, die sie von Ärzten bekommen, Entscheidungen zu treffen. 23 Prozent haben Schwierigkeiten, zu beurteilen, wie weit die Informationen des Arztes auf sie persönlich zutreffen. Und 23 Prozent haben Schwierigkeiten, überhaupt zu verstehen, was ihr Arzt ihnen sagt.“ Dabei geht es ausdrücklich nicht um Sprachbarrieren. Nichtdeutsch-muttersprachliche Patienten sind in die Studie gar nicht einbezogen. „Das bedeutet, dass auch muttersprachlichen Patienten viele Informationen nicht so vermittelt werden, dass sie verstanden und erinnert und vor allem auch umgesetzt werden.“

Patienten kommen nicht zu Wort Erhebungen für den gesamten deutschsprachigen Raum zeigen zudem Kommunikationsprobleme auf, die zu den bekannten Problemen der Non-Adhärenz und Non-Compliance führen. „Die Anliegen von Patienten kommen häufig nicht zur Sprache, ihre Alltagsperspektive Die Anliegen von Patienten kommen im wird zu wenig berücksichtigt. Das führt dazu, Arztgespräch häufig nicht zur Sprache. dass sie häufig bei Therapien nicht mitmachen“, sagt Sator. Man wisse aus großen Stuoch gibt es keine statistischen Daten dazu, ob Patidien, dass Patienten nach ca. 22 Sekunden in ihrem Eröffnungsenten heute tatsächlich wesentlich häufiger Gewalt Statement unterbrochen werden, obwohl sie ohnedies nach ca. gegen Ärzte, Sanitäter und Spitalsmitarbeiter aus90 Sekunden von selbst ihr Statement beenden würden. „In üben als früher. Dass dies zumindest in der allgemeinen Wahrdiesen Studien ist auch geschaut worden, was sozusagen in der nehmung der Fall ist, mag auch am medialen Hochkochen von Restzeit nach den 22 Sekunden noch käme, wenn man sie weiterreden ließe. Und Ärzte haben festgestellt, dass das eigentlich Einzelfällen liegen, wie etwa im Juli dieses Jahres, als ein Flüchtling in der Herzambulanz des Sozialmedizinischen Zentrums noch klinisch wichtige Informationen wären.“ Süd in Wien einen Oberarzt lebensbedrohlich mit einem Messer verletzte. Inzwischen berichten etliche Krankenhäuser von Aus anderen Studien gehe hervor, dass Patienten häufig Hinweise auf Aspekte gäben, die ihnen wichtig seien, die jedoch von Problemen mit aggressiven Patienten und reagieren darauf vor Ärzten und Vertretern der Gesundheitsberufe nicht aufgegriffen allem mit vermehrten Sicherheitsmaßnahmen, wie Kameraüberwachung, Streifendienst und Deeskalationstrainings. würden – in der Meinung, dass dies das Gespräch verlängern könnte. „Sie denken sich unter dem Druck, unter dem sie stehen, ,Ich habe die Zeit dafür nicht‘. Dabei würde ein Eingehen Häufig übersehen wird dabei – heute wie auch früher schon –, auf diese Hinweise die Gesprächsdauer um zehn bis zwölf Prodass zur Sicherheit im Spitalsbereich und zur Deeskalation in zent reduzieren, da das Übergehen der Hinweise zu Gesprächsschwierigen Situationen entscheidend das Gelingen der Kommunikation mit Patienten beiträgt. Österreich hat in diesem schleifen führt. Denn bei den Patienten entsteht das Bedürfnis, Bereich durchaus Nachholbedarf. So zeigt der European Health immer wieder auf diese Themen zurückzukommen, um wahrgenommen zu werden.“ Literacy Survey 20121 auf, dass die Qualität der Gespräche zwischen Gesundheitsfachkräften und Patienten in Österreich dem EU-Durchschnitt hinterher hinkt. „Aus Österreich haben wir gute Anfang letzten Jahres hat Sator in der ÖKZ bereits gemeinsam Daten dazu, dass die Patienten schlicht oft nicht verstehen, was mit dem Leiter ihrer Abteilung Gesundheit und Gesellschaft

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4 ÖKZ EXTRA: Bildung & Karriere

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Was man können muss

gendste Programm dafür ist eine eineinhalbjährige zertifizierte Ausbildung von Kommunikationstrainern für Gesundheitsberufe. Mit finanziellen Mitteln der Bundesgesundheitsagentur sowie des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger wurden 2018/19 die ersten 19 Kommunikationstrainer nach dem evidenzbasierten Standard der International Association for Die Hauptaufgabe patientenzentrierter GeCommunication in Healthcare (EACH – Arsprächsführung ist unabhängig von der beitsgruppe für Trainings tEACH) und der Zielgruppe – ob Kinder, ältere Menschen, Österreichischen Plattform Gesundheitskompetenz (ÖPGK) ausgebildet. Der TrainerPatienten mit Migrationshintergrund, HöreinMarlene Sator, Gesundheit schränkung oder geringer Gesundheitskomlehrgang steht allen Gesundheitsfachkräften Österreich: Die Information auf die Person zuschneiden. petenz – laut Sator immer die gleiche: „Sich offen, die direkten Patientenkontakt haben darauf einzustellen und ein Bild davon zu maoder in der Aus- und Weiterbildung tätig sind, chen, wer diese Person ist, die mir gegenübersitzt; welche Inaber auch bereits erfahrenen Kommunikationstrainern im Geformationen hat sie bereits und welche braucht sie noch und in sundheitsbereich. Den ersten Lehrgang hätten sowohl Ärzte als welcher Form kann ich dieser Person Informationen geben.“ Die auch Pflegekräfte, Psychologen, Psychotherapeuten und Diätologen absolviert, aber auch Lehrende an den MedUnis und freiInformation sozusagen auf die konkrete Person zuzuschneiden, berufliche Kommunikationstrainer, sagt Sator. sei ein interaktiver Prozess, den man lernen könne. Der GoldStandard dafür sei das Training mit Schauspielpatienten. Der Lehrgang basiert auf dem vor allem im anglosächsischen Ausbildungsprogramme Raum, aber auch in etlichen westeuropäischen Staaten verbreiteten Calgary-Cambridge-Guide. Dieses evidenzbasierte KomIn neu designten Kommunikationsausbildungen, die Teil der von munikationsmodell setzt auf praktisches Üben, vorzugsweise der Zielsteuerungskommission beschlossenen Strategie sind, mit Schaulspielpatienten und unter Anleitung mit Feedback. wird dieser Gold-Standard umgesetzt. Das vielleicht grundleDer Guide kann den Bedarfen jeweiliger Zielgruppen spezifisch

Smarte Technologien für ein besseres Gesundheitssystem eHealth-Studierende beschäftigen sich mit der Entwicklung und managementgerechten Anwendung neuester Informations- und Kommunikationstechnologien im Sozial- und Gesundheitsbereich. Das Ziel ist es, die Lebensqualität für Menschen in allen Lebensabschnitten zu erhöhen. Der Bedarf an qualifizierten eHealth-Expertinnen und -Experten wird weiterhin steigen, die Berufsaussichten mit einem eHealth-Abschluss sind somit hervorragend.

© FH JOANNEUM

ÖPGK

Peter Nowak über ein Maßnahmenpaket zu patientenzentrierter Kommunikationskultur berichtet, das von den Partnern der bundesweiten Zielsteuerung Gesundheit beschlossen wurde, um in Österreich eine bessere Gesprächsqualität in der Krankenversorgung und dementsprechend bessere GesundheitsOutcomes zu erreichen.2

Dieses Bachelor-Studium (Vollzeit) bietet einen Mix aus den Fachgebieten Informatik, Wirtschaft, Management, Recht, Gesundheit, Prozess-, Projekt- und Qualitätsmanagement sowie Englisch. Die Studierenden werden darauf vorbereitet, Verbesserungen im Gesundheitssystem sowohl technologisch als auch organisatorisch voranzutreiben.

Based Medicine gelehrt. Die Studierenden vertiefen sich in SoftwareEngineering, Machine Learning oder IT-Management. Als eHealth-Experten sind unsere Absolventinnen und Absolventen bestens für die aktuellen Herausforderungen im Gesundheits- und Sozialwesen qualifiziert und können auch Führungsaufgaben übernehmen. ::

eHealth (Master)

FH JOANNEUM Graz, Institut eHealth

In diesem berufsermöglichenden Master-Studium werden weiterführende eHealth-Themen wie Health-Apps und Electronic Health Records in Verbindung mit Public Health, Health Technology Assessment oder Evidence

ehealth@fh-joanneum.at

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Tel.: +43(0)316/5453-6500

www.fh-joanneum.at/geb www.fh-joanneum.at/eht

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Entgeltliche Einschaltung

Gesundheitsinformatik / eHealth (Bachelor)


Was man können muss

angepasst werden und soll vor allem ermöglichen, ein Gespräch – über isolierte Gesprächstechniken hinaus – in seiner Gesamtheit zu erfassen. Interessenten haben im Vorfeld ein Propädeutikum zu absolvieren, für das einige Termine im Gesamtumfang von 24 Stunden einzuplanen sind. Das Propädeutikumsmodul ist nötig, um zum einen selbst die Erfahrung eines Kommunikationstrainings zu machen, zum anderen aber auch, um dort bereits das Didaktik-Modell des Trainer-Lehrgangs kennenzulernen, insbesondere die Arbeit mit Schauspielpatienten.

Training für Gesundheitsberufe Nach dem Multiplikatorenprinzip bieten ausgebildete Trainer wiederum ihrerseits für Mitarbeiter in Gesundheitsberufen Kommunikationstrainings nach ÖPGK-tEACH-Standards an. Das Ziel dieser Trainings, die immer in Kleingruppen von maximal acht Teilnehmern abgehalten werden, ist die nachhaltige Unterstützung von Gesundheitsfachkräften für herausfordernde Patientengespräche. Dafür werden verschiedene Pakete angeboten, etwa im Umfang von zwölf, 16 oder 20 Stunden. Die Kosten dafür basieren auf ÖPGK-Standardsätzen für Kommunikationstrainer in Gesundheitsberufen sowie auf den Honorarsätzen der Schauspielpatienten aus dem ÖPGK-Schaupielpatienten-Pool.

Impulsworkshops für Gesundheitsberufe Eine Art Schnupperkursangebot für Personen, die nur die Arbeitsweise in Kommunikationstrainings (nach ÖPGK-tEACH-

Standard) kennenlernen wollen, sind zweistündige Impulsworkshops zum herausfordernden Patientengespräch, auf Wunsch mit oder ohne Schauspielpatienten. Die Impulsworkshops werden entweder am Beispiel verärgerter Patienten gestaltet oder zu einem Thema nach Wahl der Kursteilnehmer. Wer allerdings hoffe, sich durch einen Impulsworkshop den Besuch eines wirklichen Kommunikationstrainings ersparen zu können, irre, sagt Sator. Ein Impulsworkshop könne für bestimmte Kommunikationsprobleme sensibilisieren. Etliche Teilnehmer zeigten sich dabei auch begeistert von der Möglichkeit, einmal mit Schauspielpatienten arbeiten zu können. Für ein wirklich effizientes Kommunikationstraining brauche man – auch laut internationalen Studien – jedoch mindestens acht Stunden und zudem Auffrischungen. „Man kann Kommunikation nicht in zwei Stunden lernen. Das Wichtigste am Kommunikationstraining ist ja, eine Änderung des Verhaltens zu erreichen.“

Balintgruppen Ein gänzlich unterschiedliches Angebot, das ebenso patientenzentrierte Kommunikation in den Vordergrund rückt, wenn auch auf ganz anderer Basis und speziell für Ärzte, ist die auf Selbstreflexion beruhende Arbeit in Balintgruppen, benannt nach dem ungarischen Psychoanalytiker Michael Balint. „Ziel ist es, das krankheitszentrierte Denken in der Medizin durch patienten- und beziehungszentriertes Denken zu ergänzen“, heißt es dazu auf der Homepage der Österreichischen Balintgesellschaft (ÖBG).

Entgeltliche Einschaltung

… Bildung ist Zukunft! – Ein Slogan, der insbesondere für den Universitätslehrgang „Master of Public Health“ zutrifft. Ziel des Lehrganges ist die Ausbildung qualifizierter Professionals für Prävention und Gesundheitsförderung, die adäquate wissenschaftlich gesicherte Konzepte entwickeln, übernehmen, umsetzen und evaluieren können.

ULG-MPH-Vienna

Gesundheit ist Zukunft… Als Lehrbeauftragte fungieren qualifizierte und Die Lehrgangsleitung v.l.n.r.: Univ.-Lekt. Dr. Mag. Hans-Christian Miko, VR Univ.-Prof. Dr. Anita Rieder, praxiserfahrene Spezialisten nationaler und Univ.-Prof. Dr. Norbert Bachl, Univ.-Lekt. Dr. Piero Lercher internationaler Universitäten sowie relevanter Organisationen und öffentlicher Einrichtungen. Sie tragen wesentlich zur gepersonen. Dadurch entsteht ein wertvolles Netzwerk für die Teilnehhohen Qualität der Wissensvermittlung zwischen evidenzbasierter Themer, welches optimale Startvoraussetzungen und nachhaltige Vorteile orie und umgesetzter Praxis bei. Das Teilnehmerfeld ist weit gestreut für die berufliche Karriere im Gesundheitsförderungssektor bietet. und reicht von Medizinern über Ernährungs- und Sportwissenschaftler bis hin zu hochqualifizierten Personen aus dem GesundheitsbetreuungsDer Lehrgang über 4 Semester umfasst 120 ECTS und ist berufsbegleibereich mit langjähriger Berufserfahrung. Ebenso sind Fachrichtungen tend und in modularer Form aufgebaut. :: wie beispielsweise Rechtswissenschaften, Philosophie, Sprachwissenschaften, BetriebsInfos und Anmeldung: Medizinische Universität Wien, Teaching Center wirtschaftslehre, aber auch Veterinärmedizin Unit für Postgraduelle Aus- und Weiterbildung, Tel.: +43(0)676 7359759, oder Pharmazie vertreten sowie Berufsgrupulg-mph@meduniwien.ac.at, www.mph-vienna.at pen wie Physiotherapeuten oder Krankenpfle-

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Was man können muss

ÖBG

Auch in dieser Fortbildung wird in Kleingruppen gearbeitet. Acht bis zwölf Ärzte treffen sich unter der Leitung eines klinisch erfahrenen und von der Österreichischen Balintgesellschaft anerkannten Gruppenleiters regelmäßig, um über Problemsituationen aus ihrer Praxis zu sprechen. Wichtigstes methodisches Element ist der freie Bericht über ein Fallbeispiel, das von der Gruppe im kollegialen Gespräch untersucht wird. Ziel ist, eine verbesserte Arzt-Patienten-Beziehung, ein verbessertes Verständnis und eine verbesserte Behandlung des Patienten zu erreichen.

200 Einheiten in den ÖÄK-Psy-Diplomen für Psychosoziale-Psychosomatische-Psychotherapeutische Medizin.

Gruppenleiter-Ausbildung

Auf die Frage, worin für ihn der hauptsächliche Profit aus der Balintarbeit für das ArztPatienten-Verhältnis bestehe, führt Edlhaimb unter anderem das Zentrieren auf Interaktionsszenen, das Verstehen der unbewussten Bedeutungen von Inszenierungen, das Erkennen eigener blinder Flecken und der „déforBalintgesellschaft-Präsident mation professionelle“ sowie die emotionale Hans-Peter Edlhaimb: Hoch wirksame Methode. Entlastung durch „Sharing“ an. Ärzte, die „Balintgruppenarbeit ist eine leicht zugängliche und niederschwellige, dennoch hoch selbst Balintgruppenleiter werden möchten, wirksame Möglichkeit der Supervision, Selbstreflexion, des brauchen eine zertifizierte Ausbildung, die in Kooperation mit Kommunikations- und Gesprächstrainings sowie der Burnoutder Schweizerischen und Deutschen Balintgesellschaft organisiert und von der ÖBG vermittelt wird. Mit beiden GesellschafProphylaxe in der medizinischen Ausbildung und im ärztlichen ten pflegt die ÖGB eine direkte Zusammenarbeit bei wechselseiAlltag, besonders in der Psychosomatischen Medizin“, sagt der tiger Anrechenbarkeit. :: Präsident der Österreichischen Balintgesellschaft Hans-Peter Edlhaimb, der selbst als Arzt für Allgemeinmedizin, Psychothe The international Consortium of the HLS-EU Project (2012): Comparative Report on Health rapie und fachspezifische Psychosomatische Medizin tätig ist. Literacy in Eight EU Member States. The European Health Literacy Survey. Balintgruppen sind als praxisnahe Fortbildung sei mehr als 15 Sator M, Nowak P (2018): Gute Gesprächsführung ist lehr- und lernbar. Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ 01-02. Jahren im Rahmen des Diplom-Fortbildungs-Programmes (DFP) der Österreichischen Ärztekammer anrechenbar. Auch in der Dr. Erika Pichler Ärzteausbildung sind Balintstunden vorgeschrieben, zum Beispiel 40 Einheiten in der Psychiatrieausbildung und insgesamt pichler@schaffler-verlag.com 1

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Gesundheits- und Krankenpflege

Ein toller Beruf im Kepler Universitätsklinikum

Pflegeassistenz Pflegefachassistenz Medizinische Assistenzberufe Kepler Universitätsklinikum Ausbildungszentrum am Neuromed Campus Niedernharterstraße 20 4020 Linz

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Wo es Nachholbedarf gibt

Digitale Bildung Dass Menschen, die mit dem Internet groß geworden sind, problemlos damit umgehen können, ist eine Wunschvorstellung. Vor allem Pflegekräfte sind oft unsicher. Christian F. Freisleben

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s heißt, dass Menschen, die zu einer Zeit aufgewachsen sind, in der digitale Endgeräte bereits fixer Teil des Alltags waren, als sogenannte Digital Natives den Umgang mit Handys, Tablets, Computern und allen dazugehörigen Softwareprogrammen quasi im Blut haben. Dass jemand Zugriff auf einen Laptop hat, bedeutet jedoch keineswegs automatisch, dass er oder sie über alle Funktionen und Einsatzmöglichkeiten Bescheid weiß oder sich dabei sogar eigener Kompetenzen sicher ist. Dazu ein Beispiel: Eine Weiterbildung, in der viele Pflegekräfte anwesend sind. Sie sollen in Gruppen eine kleine schriftliche Arbeit verfassen, was sich nur außerhalb der Präsenzzeiten um-

St. Pölten University of Applied Sciences

gesundheit

© Martin Lifka Photography

Gesundheit studieren! Bachelor n Diätologie n Gesundheits- und Krankenpflege PLUS* n Physiotherapie Master n Digital Healthcare Weiterbildung n Angewandte Ernährungstherapie n GAIT – Ganganalyse und -rehabilitation** n Gründungs-Know-how Ernährung** *ergänzender Lehrgang „Präklinische Versorgung und Pflege“ möglich **geplant für Februar 2020

In einer aktuellen Studie der Deutschen Angestellten-Akademie-Stiftung1 wird betont, dass es Pflegekräften angesichts fortschreitender Digitalisierung „in der Ausbildung, im Studium und in den Fort- und Weiterbildungsangeboten ermöglicht werden muss, sich eine profunde ‚Digital Health Literacy‘ anzueignen und diese zu vertiefen“. Dieser Fachbegriff wird in der Studie übersetzt mit der „Fähigkeit in Bezug auf den Umgang mit digitalen Anwendungen im Gesundheitswesen sowie das Verständnis und kritische Reflektieren gesellschaftlich relevanter Themen aus dem Technologiebereich“. Die damit (wieder-) gewonnene Selbstwirksamkeit würde dann ermöglichen, die Potenziale digitaler Kommunikationsmöglichkeiten und Anwendungen im Pflegealltag zu nutzen. Betont wird in der Studie, dass die Förderung solcher Kompetenzen schon spätestens seit der Jahrtausendwende als fixer Teil sowohl von schulischer Grundausbildung eingefordert wird als auch von fachspezifischen Qualifikationen etwa in Fachhochschulen, aber auch bei Weiterbildungen. Das bedeutet: Bevor darüber diskutiert wird, welche Rolle etwa Robotik in der Pflege spielen könnte oder ob Pflegekräfte Informationen mittels Augmented-Reality-Brillen eingeblendet bekommen, muss der Umgang mit digitalen Endgeräten klar sein.

Digital Health Literacy

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t/dge

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setzen lässt und Grundfertigkeiten im Gebrauch eines Rechners voraussetzt. „Was ist eine Cloud?“, fragt ein Teilnehmer. Nach der Erklärung breitet sich Ratlosigkeit aus. Denn viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben vielleicht eine E-Mail-Adresse, nutzen diese aber nur in Ausnahmefällen oder „schon seit mindestens drei Jahren nicht mehr“. Eine Aussage, die öfter fällt: „Ich fühle mich sehr unsicher im Umgang mit diesen digitalen Dingen, wenn ich etwas am PC auf der Station mache, brauche ich oft die Hilfe von wem anderen.“ Einige Teilnehmerinnen nehmen auch das Wort „Angst“ in den Mund, Angst, etwas falsch zu machen, Angst, dass Daten verloren gehen können, Angst vor Überwachung und noch größerem Druck am Arbeitsplatz …

Der Deutsche Bildungsrat für Pflegeberufe (DBR) forderte 2017 die Einbettung der konsequenten Förderung von Medienkompetenzen in der Ausbildung ein.2 Sowohl Lernende als auch Lehrende müssten sich intensiv „mit einem sinnvollen, effizienten und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien“

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Wo es Nachholbedarf gibt

Viele Pflegepersonen sind für den digitalen Alltag nicht fit.

auseinandersetzen, auch im Rahmen der Pflegepraxis. Dies würde ebenso einen Einsatz digitaler Medien im Unterricht und bei Prüfungen bedeuten, wobei immer auf eine didaktisch und methodisch reflektierte Weise Wert gelegt werden solle. Schon in der Ausbildung müssten umfassende Möglichkeiten geboten werden, u.a. mit digitalen Tools, Plattformen, Endgeräten, medizintechnischen Geräten usw. zu experimentiere sowie kollaborativ an Dateien – also auch Pflegedokumentation – zu arbeiten.

Reflektierte Nutzung Wichtig zu bedenken sei, dass digitale Kommunikationsmöglichkeiten auch im privaten Alltag von Pflegekräften eine Rolle spielen können und es daher nicht nur für die Zeit am Arbeitsplatz – egal ob intra- oder extramural – um die Unterstützung einer „selbstbestimmten und aktiven Teilhabe an digitalen Medien“ gehen müsse. Zudem würden sich Pflegekräfte auch als mögliche Produzenten von digitalen Inhalten wahrnehmen. Sie können also deutlich mehr als lesen, hören und ansehen, sie können Informationen teilen, kommentieren und – auch gemeinsam mit anderen – erstellen. Hier geht es also ebenso um einen möglichst breiten Ansatz, um Data Literacy zu fördern: etwa die Fähigkeit, Informationsquellen nicht nur zu finden, sondern auch auf ihre Verlässlichkeit analysieren zu können. Weiters geht es laut DBR um die Kompetenz, Studiendesigns hinterfragen und gefundene Informationen kategorisieren und für andere Personen verständlich aufbereiten zu können. Und

dann eben auch selbst Informationen beizusteuern, die genauso auf umfassender Recherche basieren wie auf der reflektierten Nutzung von Erfahrungen aus dem Berufsalltag. Teilhabe bedeute, heißt es in der DBR-Studie, eigene Werthaltungen bewusst wahrzunehmen, zu hinterfragen und in der Interaktion mit Kollegen und anderen Berufsgruppen kontinuierlich weiterzuentwickeln. Außerdem sollten Pflegekräfte dabei unterstützt werden, mögliche Auswirkungen des Einsatzes digitaler Kommunikationsmöglichkeiten auf gesellschaftlicher Ebene zu analysieren, dabei seien wichtige Aspekte etwa Persönlichkeitsund Urheberrechte, der Schutz hochsensibler Informationen und die Frage, wer darauf auf welche Weise Zugriff hat. Dazu müssen freilich die Aus- und Weiterbildungsstellen entsprechend ausgerüstet sein, gleichzeitig bräuchte es umfassende Unterstützung und laufende Weiterbildung für die Lehrenden.

Eigen- und Mitverantwortung auf allen Ebenen Diesen Forderungen schließt sich die deutsche Gesellschaft für Informatik an, die unter dem Titel Leitlinie Pflege 4.0 Handlungsempfehlungen mit Stakeholdern aus Pflegepraxis, Berufsverbänden und Wissenschaft entwickelt hat.3 Gefordert wird dort darüber hinaus ein Weiterentwickeln von Führungs- und Personalmanagementkonzepten. Denn ein wesentliches Element von Pflege 4.0 sei, Eigen- und Mitverantwortung auf allen Ebenen in einem Krankenhaus, aber auch im mobilen Bereich konsequent zu fördern. Dies müsse als Prozess des lebensbegleitenden Lernens angelegt sein, nicht nur als einmalige Maßnahme.

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Akademie

ÖKZ EXTRA: Bildung & Karriere 9


Wo es Nachholbedarf gibt

Arbeitsbedingungen und Bildungsangebote Die Gesellschaft für Informatik fordert zudem eine interdisziplinäre Erforschung zum Thema Erwerb und Weiterentwicklung von digitalen Kompetenzen im Bereich der Pflege ein sowie die Erforschung der Auswirkung der Implementierung verschiedener Endgeräte, Software, Leitlinien, Nutzung von OnlineRessourcen und -plattformen. Dies dürfe nicht einfach der Verantwortung einzelner Stakeholder wie etwa Fachhochschulen überlassen werden. All diese Maßnahmen müssten mit einer Erhöhung der Attraktivität der Arbeitsbedingungen für alle Pflegeberufe einhergehen. In Österreich gibt es inzwischen einige Bildungsangebote, die versuchen, die erwähnten Forderungen umzusetzen. An der Tiroler Privatuniversität UMIT etwa können Studierende des

Masterstudiengangs Pflegewissenschaften im vierten Semes­ ter Pflegeinformatik als Vertiefungsfach wählen. Weiters angeboten wird ein dreitägiger Zertifikatslehrgang Informationsmanagement und eHealth in der Pflege, der sich an Fach- und Führungskräfte in der Pflege richtet. An der FH St. Pölten bietet das Studium Digital Health Care in vielfacher Hinsicht Möglichkeiten, digitale Kompetenzen weiterzuentwickeln, wobei sich diese Ausbildung auf Masterniveau auch an MTD richtet. An der FH Campus Wien gibt es das Masterstudium Health Assisted Engineering, bei dem es darum geht, die Selbstständigkeit und Lebensqualität von Menschen mithilfe technischer Produkte, Applikationen und Dienstleistungen zu erhalten oder zu verbessern. An der FH Joanneum geht es im Bachelor-Studium Gesundheitsinformatik/E-Health um einen innovativen Mix aus Informatik, Wirtschaft, Recht, Gesundheit und Naturwissenschaften. Und an der Donau-Universität Krems richtet sich der Masterlehrgang Informationstechnologien im Gesundheitswesen an Fach- und Führungskräfte sowie an Entscheidungsträger in der Gesundheitspolitik. :: Literatur: 1 DAA-Stiftung Bildung und Beruf (2017): Digitalisierung und Technisierung der Pflege in Deutschland. Aktuelle Trends und ihre Folgewirkungen auf Arbeitsorganisation, Beschäftigung und Qualifizierung. 2 Deutscher Rat für Pflegeberufe (2017): Strategien zur Förderung digitaler Medienkompetenz in der Pflegebildung. 3 Gesellschaft für Informatik (2017): Leitlinien Pflege 4.0. Handlungsempfehlungen für die Entwicklung und den Erwerb digitaler Kompetenzen in Pflegeberufen.

Christian F. Freisleben, freisleben@schaffler-verlag.com

© B. Braun

Pflegekräfte müssten an den nötigen Veränderungsprozessen beteiligt werden, diese in einer diskursiven Form mitgestalten können. Auf der organisatorischen Ebene wichtig wäre daher ebenso die Einrichtung einer Servicestelle, „die in Bezug auf die Konzeption des Auf- bzw. Ausbaus zielorientierter IT-Infrastruktur und -Ausstattung berät, die Einbindung von Medienkonzepten unterstützt und für zwischenzeitlich auftretende Probleme zuständig ist“. Wobei diese Stelle auch für mehrere Krankenhäuser tätig sein könnte, ihre Leistungen auch für den niedergelassenen Bereich öffnen sollte bzw. mit Gemeinden und Bezirken zusammenarbeiten könnte.

Nähe zum Kunden und Wissensaustausch Am Puls der Zeit durch Austausch von Erfahrungen – Fast 61.000 Teilnehmer weltweit haben im letzten Jahr bei Veranstaltungen der Aesculap Akademie ihr Wissen erweitert.

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Entgeltliche Einschaltung

eit fast 25 Jahren gibt es sie, die Aesculap Akademie. Sie fühlt sich dem Wissenstransfer in der Medizin verpflichtet. 1995 wurde das Aesculapium in Tuttlingen, Deutschland, eröffnet und mittlerweile erstreckt sich das umfassende und qualitätsgeprüfte medizinische Fortund Weiterbildungsangebot auf über 40 Länder. 70 Koordinatoren in den einzelnen Ländern planen und organisieren nach Aesculap-AkademieRichtlinien. Und die Zahlen sprechen für sich: knapp 61.000 Teilnehmer bei 1.730 Events allein im Jahr 2018. Die Aesculap Akademie ist eines der führenden medizinischen Foren für alle, die sich leidenschaftlich und engagiert beruflich für die Gesundheit der Menschen einsetzen. Ihnen bieten wir Wissensaustausch auf höchstem Niveau nach weltweit anerkannten Qualitätskriterien durch innovative Methoden und Technologien. Mit unseren Kursteilnehmern und Partnern teilen wir den Anspruch auf Exzellenz in der medizinischen Versorgung. Wir bieten Lehre für diejenigen, die danach streben, das Leben und die Gesundheit bestmöglich zu schützen.

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Aesculapium in Tuttlingen ist die Wiege und Stammsitz der Aesculap Akademie

Die Aesculap Akademie wird auch zukünftig in ganz besonderer Weise die Nähe zum Kunden und den Wissens- und Erfahrungsaustausch leben: also Sharing Expertise. Wir bieten nicht nur intelligente Lösungen für alle Indikationen, sondern Fort- und Weiterbildungen für alle Akteure im Gesundheitswesen – egal ob Pflegepersonal, Mediziner oder das Klinikmanagement. :: Kontakt:

Aesculap Akademie Österreich

DGKP Mag. Birgit Knipper, MSc birgit.knipper@bbraun.com www.aesculap-akademie.at

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Wo Verbesserungen nötig sind

Die Praxis der Praktika Theoretisch spielen in der Ausbildung von Pflegekräften und MTDs Praktika eine große Rolle. Allerdings ist die Anleitung oft nicht standardisiert, sind Anleitende nicht freigespielt und es fehlen interne Leitlinien auf den Abteilungen. Christian F. Freisleben

„Es reicht ganz sicher nicht aus zu sagen: ‚Schau einfach einmal zu, dann wirst du es schon lernen‘“, hält Schlömmer fest. Damit bestehe nämlich die Gefahr, dass sich Auszubildende den aus ihrer Sicht einfachsten Weg aussuchen, Gesehenes kaum hinterfragen und nur situations- bzw. personenorientiert handeln. „Praxisanleiter müssen zur Verfügung stehen, um einem Auszubildenden beispielsweise bei einer Pflegehandlung zuzusehen, Feedback zu geben und Optimierungsvorschläge auszusprechen.“ Diese Anleitungssituation brauche ausreichend Zeit, „sonst resultiert aus dem Praktikum lediglich Anwesenheit und Mitarbeit, aber kein nachhaltiger Lernprozess“, meint Schlömmer.

Neue Perspektiven Von einer gut umgesetzten Praktikumsanleitung könnte auch die jeweilige Abteilung profitieren, meint Schlömmer, denn „so bringt jemand den aktuellsten Stand der Wissenschaft in das

©Bojan - stock.adobe.com

E

s braucht unbedingt eine Ansprechperson für jemand, der ein Praktikum ab­ solviert, und ebenso ein pädagogisches Grundkonzept, welches die gesamte Praktikumszeit abdeckt und klar strukturiert ist“, analysiert Doris Schlömmer, Lehrerin für Gesundheits- und Krankenpflege an der Pflegeschule am Salzkammergut Klinikum Bad Ischl. Im Idealfall müsste eine Person, die in ihrer Funktion als Praxisanleiter entsprechend geschult ist, für Auszubildende von Beginn des Praktikums an zumindest die ersten Arbeitstage verfügbar und für diese Aufgabe freigespielt sein. So kann eine gute Einführung erfolgen, indem grundlegende Arbeitsabläufe erklärt und Lern- bzw. Praktikumsziele definiert werden. Auch im weiteren Verlauf des Praktikums sollte es fixe Personen geben, an die sich der Auszubildende mit Fragen wenden kann und welche die oder den Lernenden in diversen Handlungen strukturiert anleitet und diese zeitnahe reflektiert.

Praktikumsanleitung: Nur zusehen bringt nichts.

Praxisfeld sowie neue Perspektiven und Ideen“. Im Laufe des Arbeitslebens würden sich im Spital zweifellos Routinen einstellen, wo es manchmal sehr hilfreich sei, wenn jemand eine Außenperspektive einbringt. Dazu sei es wichtig, in der Abteilung Bereitschaft zur Reflexion zu zeigen, „ein ‚Wir haben das immer schon so gemacht‘ ist dabei kontraproduktiv, mitunter sogar eine vergebene Chance zur Verbesserung“, so Schlömmer. In der Oberösterreichischen Gesundheitsholding wird darauf geachtet, dass es an jeder Station zumindest drei bis vier Personen mit einer Ausbildung zum Praxisanleiter gibt. Laut Schlömmer stehen dem aber oft Krankheitsfälle, Urlaube oder intensive Arbeitsabläufe im Wege, wo dann eine Begleitung

Studienbereich Gesundheit & Soziales

Zukunftsorientierte Ausbildung an der FH Kärnten www.fh-kaernten.at/gesundheit-soziales

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Wo Verbesserungen nötig sind

privat

Praxisanleitung widmen können. Unterstützt werden könnten Praxisanleiter durch Mentoren, erfahrene Pflegepersonen, die in der Praxis ergänzend zu ihren üblichen beruflichen Aufgaben gezielte und überprüfende Anleitungstätigkeiten übernehmen, wie es im Positionspapier heißt. Auch die Mentoren sollten Zugang zu entsprechenden Fortbildungen haben.

Drei Lernorte

Doris Schlömmer, Pflegeschule am Salzkammergut Klinikum Bad Ischl: Praktikumsanleiter müssen für diese Aufgabe freigespielt sein.

nur unzureichend möglich ist. „Das ist natürlich auch eine Kos­ tenfrage. Denn selbst wenn nur eine Viertelstunde pro Ausbildendem pro Tag berechnet wird, ergibt das bei der hohen Zahl der Auszubildenden sehr schnell große Kosten.“ Problematisch sieht Schlömmer dabei, dass in der aktuellen Ausbildungsverordnung der Pflegeberufe eine Praxisanleitung stundenmäßig nicht verpflichtend festgelegt ist. Personen vom gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankheitspflege sind zwar verpflichtet anzuleiten, allerdings fehlt es an konkreten zeitlichen und strukturellen Vorgaben. Auszubildende würden demnach oft einfach mitlaufen und die Begleitung orientiert sich an den Ressourcen der Ausbildungsstätten. „Eigentlich müsste gesetzlich verankert werden, wie viele Praxisanleitende pro Schüler zur Verfügung stehen sollen, und auch, wieviel Zeit diese zur Verfügung gestellt bekommen.“ Für manche Stationen würde das laut Schlömmer konsequenterweise bedeuten, einige Personen mehr anzustellen, damit diese auch wirklich für die Praxis­anleitung freigespielt sind.

Kein hoher Stellenwert In der Pflegeschule in Bad Ischl gibt es viermal im Jahr Treffen mit den Praxisanleitern, wo sowohl Erfahrungen im praktischen Handlungsfeld ausgetauscht, als auch die Ziele für die Praktikumsanleitung besprochen werden. „So ein kontinuierlicher Austausch müsste ebenso Standard sein.“ In Österreich wird im Bereich Pflege und MTD gerne von dualen Ausbildungen gesprochen, „aber die Realität sieht dann oft anders aus. Denn der Stellenwert der Praktikumsanleitungen ist oft sehr niedrig und diese eigentlich essenzielle Zeit wird zu wenig intensiv im Sinne eines befruchtenden Von- und Miteinander-Lernens genutzt. In der Schweiz werden die Praxisanleiter Berufsbildner genannt und haben einen viel größeren Stellenwert. Deren Einsatz ist auch in der Gesundheitspolitik und in den Leitlinien der Spitäler verankert. In einem aktuellen Positionspapier fordert der Österreichische Gesundheits- und Krankenpflegeverband (ÖGKV) eine Adaption und Weiterentwicklung der Ausbildung für Pflegeberufe. Hier wird deutlich zwischen Praxisbegleitung und Praxisanleitung unterschieden, wobei letztere nur durch speziell geschulte Pflegekräfte umgesetzt werden sollte; erforderlich seien zumindest 160 Stunden Weiterbildung. Die wird in Österreich an mehreren Stellen angeboten, allerdings bringt sie nicht viel, wenn die Weitergebildeten nach der Rückkehr in die Abteilung mit Alltagsaufgaben so überlastet sind, dass sie sich nur sehr bedingt der 1

12 ÖKZ EXTRA: Bildung & Karriere

Die Praxis ist einer der drei Lernorte in der Pflegeausbildung. Daneben gibt es noch den Lernort Schule und den sogenannten dritten Lernbereich „Training und Transfer (LTT)“. „Dort wird explizites Fachwissen aus dem Lernort Schule mit implizitem Kontextwissen aus dem Lernort Praxis verknüpft und in Verbindung gebracht“, erklärt Schlömmer, die an einem weiteren Positionspapier des ÖGKV zum Thema LTT mitgewirkt hat.2 Im LTT werden Fertigkeiten trainiert, Erfahrungen reflektiert und komplexe Pflegesituationen unter realistischen Arbeitsbedingungen nachgeahmt. Es werden dafür unterschiedliche didaktische Methoden, wie das CAS-Modell (Cognitive Apprenticeship), für das Üben und Trainieren angewendet. Ebenso finden im LTT das problemorientierte Lernen, die Fallarbeit, das simulationsbasierte Lernen und strukturierte Reflexionsmethoden ihren Einsatz. Die Inhalte, die im LTT trainiert und vertieft werden, ergeben sich aus dem Anforderungs- und Qualifikationsprofil des jeweiligen Berufsbildes. Es werden hierbei sowohl pflegerische, therapeutische als auch diagnostische Interventionen geübt. Der Lernbereich Training und Transfer ist zurzeit noch nicht in allen Ausbildungsstätten in dieser Form implementiert, da er einen hohen Personalaufwand und entsprechendes Expertenwissen über diese didaktische Methode voraussetzt. Aus einer aktuellen Studie3 wird deutlich, dass Anspruch und Realität auch im Bereich der MTD deutlich auseinandergehen. Bei einem Drittel der befragten Praxisanleiter im Feld Physiotherapie zeigt sich, dass es keinen standardisierten Betreuungsplan gibt – und ist dieser vorhanden, wird darüber nur am Rande intern kommuniziert. 85 Prozent der Befragten haben keine spezielle Ausbildung für diesen Arbeitsbereich. Wenig überraschend ist die Selbsteinschätzung der pädagogischen Fachund Methodenkompetenz bei dieser Gruppe niedriger als bei den anderen, auch wenn sich nach langjähriger Tätigkeit eine gewisse Routine und damit mehr Überzeugung von den eigenen Fähigkeiten einstellt. Die befragten Praxisanleiter beklagen sich über die Doppelbelastung, die sich aus ihrer Tätigkeit ergibt, für die sie im Normalfall nicht freigestellt oder zumindest zeitweise zeitlich entlastet werden. :: Literatur: 1 Österreichischer Gesundheits- und Krankenpflegeverband (2019): Theorie-Praxis-Transfer. Positionspapier. Zugang: https://www.oegkv.at/fileadmin/user_upload/Aktuell/TheoriePraxis-Transfer_finale_Version_korrigiert.pdf. Zugriff: 5.10.2019. 2 Bundesarbeitsgemeinschaft Pflegepädagogik im Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverband (2018): Positionspapier lernen, Training und Transfer. Vermittlung von Kompetenzen in der Pflegeausbildung. Zugang: https://www.oegkv.at/fileadmin/user_ upload/BAG_Pflegepaedagogik/Positionspapier_LTT_OEGKV_2018.pdf. Zugriff: 5.10.2019. 3 Lotter K et al (2018): Praxisanleitung in der Physiotherapie. Tagungsband des 12. Forschungsforums der österreichischen Fachhochschulen (FFH). Zugang: http://ffhoarep. fh-ooe.at/bitstream/123456789/1119/1/FFH2018-T3-03-01.pdf. Zugriff: 5.10.2019.

Christian F. Freisleben freisleben@schaffler-verlag.com

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Komplementärmedizin zwischen Tradition und Moderne

D

erzeit bietet dieses Zentrum fünf berufsbegleitende Lehrgänge an, die für Angehörige von Gesundheitsberufen zugänglich sind. Damit wird dem zunehmenden Interesse der Patienten Rechnung getragen, die immer öfter komplementärmedizinische Methoden als Ergänzung zur Schulmedizin einfordern. Die Absolventen dieser Weiterbildungen sind fit für die sich verändernden Anforderungen im Gesundheitswesen. Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) – 6 Semester, 120 ECTS TCM betrachtet Körper, Seele und Umwelt als individuelle Einheit und folglich wird auch Krankheit als Zusammenspiel aus objektiven Befunden und dem Beschwerdemuster gesehen. Der Master-Lehrgang ist NUR Ärzten zugänglich und bietet eine intensive fachliche Auseinandersetzung mit dem Gebiet der Traditionellen Chinesischen Medizin als optimale Ergänzung und interdisziplinäre Erweiterung zur schulmedizinischen Ausbildung. Seit 2018 erhalten Mediziner zusätzlich zum akademischen

Titel „Master of Science“ (MSc) die beiden ÖÄK-Diplome (Österr. Ärztekammer-Diplome) für Akupunktur sowie für Chinesische Diagnostik und Arzneimitteltherapie. Der nächste Lehrgang startet im Wintersemester 2020/21. Traditionelle Chinesische Gesundheitspflege (TCG) – 6 Semester, 140 ECTS Diese Ausbildung ist für ALLE Angehörigen von Gesundheitsberufen offen und vermittelt neben den Grundlagen der Chinesischen Medizin ein ergänzendes Angebot an präventiven und therapeutisch-unterstützenden Ansätzen. Dazu zählen die Grundlagen der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde), Diätetik mit Ernährung nach den 5 Elementen, Qi Gong, Meridianlehre und Tuina. Die Weiterbildung startet mit Wintersemester 2020/21 und bietet ebenso den Abschluss mit dem akademischen Titel „Master of Science“ (MSc). Dieser praxisnahe, beruflich gezielte Lehrgang bietet Absolventen eine hohe qualifizierte, fachliche und wissenschaftlich fundierte Zusatzausbildung für zukünftige Herausforderungen im Gesundheitsbereich.

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Natural Medicine – 6 Semester, 120 ECTS und Evidenzbasierte Phytotherapie für Ärzte – 2 Semester, 20 ECTS Diese Weiterbildungen bieten die Möglichkeit, tradiertes Wissen komplementärmedizinischer Methoden mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu kombinieren und zu vertiefen. Der Lehrgang Natural Medicine vermittelt die fächerübergreifende Anwendung verschiedenster naturheilkundlicher Methoden und ist Angehörigen von Gesundheitsberufen und Medizinern zugänglich. Das einjährige Certified Program zur Phytotherapie richtet sich exklusiv an Ärzte und Pharmazeuten. Die Fachgebiete Pharmakognosie und Rezepturenlehre stehen ebenso wie Zusammensetzung, Wirksamkeit und verschiedenste Darreichungsformen von Phytopharmaka im Fokus der Ausbildung. Der Lehrgang wurde von der ÖÄK akkreditiert und startet wieder im Sommersemester 2020. Weitere Lehrgänge in den Bereichen Gartentherapie und Osteopathie (Start Sommer­ semester 2020) runden das komplementärmedizinische Bildungsangebot für die verschiedensten Berufsgruppen ab. :: Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte

direkt an das Zentrum: Tel.: +43 2732 893-2691

tcm@donau-uni.ac.at

www.donau-uni.ac.at/ztcm

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Entgeltliche Einschaltung

Die Nachfrage nach traditioneller Heilkunst als Ergänzung zur Schulmedizin ist heute sehr groß, braucht aber auch die Verknüpfung mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Dieses Wissen zu vermitteln, ist das zentrale Anliegen des Zentrums für Traditionelle Chinesische Medizin und Komplementärmedizin an der Donau-Universität Krems.

©Donau-Universität Krems

Donau-Universität Krems


Ordensklinikum Linz

Neues

Nicht zu stemmen

693 Studierende waren es 1994, die in zehn Studiengängen an den damals neu geschaffenen Fachhochschulen ihre Ausbildung begonnen haben. 25 Jahre später sind es 53.400 Studierende in über 480 FH-Studiengängen. Waren es zu Anfang nur technische und wirtschaftswissenschaftliche Fachrichtungen, so reicht das Spektrum der Fachhochschulen heute auch in die Gesundheitsberufe, Sozialwissenschaften, Naturwissenschaften, Sicherheitswissenschaften und Gestaltung. Um den 25. Geburtstag der FH zu feiern, luden die Industriellenvereinigung, die Fachhochschul-Konferenz und das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung Anfang September in Wien zu einer gemeinsamen Festveranstaltung. Während Wissenschaftsministerin Iris Rauskala die Umsetzung des Bildungsauftrags lobte, warnte der Präsident der Fachhochschul-Konferenz Raimund Ribitsch davor, dass ohne Valorisierung der Bundesförderung, ohne nachhaltige Forschungsfinanzierung und Promotionsmöglichkeiten für die eigenen Mitarbeiter in Zukunft eine qualitätsvolle Ausbildung der Studierenden nicht mehr möglich sein werde. Der Fachhochschul-Sektor sei massiv unterfinanziert, und ein weiterer Ausbau ohne vorherige Erhöhung der Fördersätze sei speziell im teuren MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) nicht zu stemmen. ET

Neu: Upgrade in der Gesundheitsund Krankenpflege

Entgeltliche Einschaltung

Für diplomierte Gesundheits- und KrankenpflegerInnen gibt es nun im Burgenland die Möglichkeit, einen einjährigen akademischen Lehrgang zur Höherqualifikation zu absolvieren. Der Einstieg ins 6. Semester des Bachelorstudiums Gesundheits- und Krankenpflege an der FH Burgenland wird dadurch möglich. Bei Bedarf kann gleichzeitig die Matura nachgeholt werden. Der neue akademische Lehrgang umfasst 60 ECTS Punkte und ist kos­tenpflichtig, die Gebühr beträgt EUR 5.200,–. Interessierte melden sich bei lehrgang-guk@fh-burgenland.at Für die Zulassung zum Studium müssen Sie eines der folgenden Qualifikationsprofile erfüllen: :: Diplom der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege, Diplom der Kinder- und Jugendlichenpflege, Diplom der psychiatrischen Pflege :: Mindestens 2-jährige Berufserfahrung als diplomierte/r Gesundheitsund KrankenpflegerIn

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v.l.n.r.: Wolfgang Chmelir, Leiter der Journalistenakademie, Claus Hager, Leiter Kommunikation Ordensklinikum Linz, Lehrredakteurin Martina Winkler, Walter Kneidinger und Stefan Meusburger, Geschäftsführer Ordensklinikum Linz.

Journalistenschule im Ordensklinikum Seit diesem Semester ist das Ordensklinikum Linz als Kooperationspartner der Oberösterreichischen Journalistenakademie auch Ausbildungsstätte für Jungjournalisten. „Mit der Einbindung von Jungjournalisten leisten wir unseren Beitrag zur Steigerung der Gesundheitskompetenz“, so Ordensklinikum-Geschäftsführer Walter Kneidinger in einer Aussendung. Die angehenden Redakteure sollen durch Praktika im Service­ bereich Kommunikation des Ordensklinikums Linz Einblicke in die Arbeit eines Krankenhauses und ins Gesundheitswesen bekommen, die sie später an ihre Leserinnen und Leser weitergeben können. ET

PflegeInformationszentrum Wie im Bereich der Medizin ist auch bei der Pflege das Informationsangebot so stark angewachsen, dass es für Praktikerinnen oftmals schwierig ist, aus der Fülle an Studien gesichertes Wissen für die konkrete Anwendung zu finden. Seit 1. Oktober gibt es beim Cochrane Zentrum an der Donau Universität Krems das Informationszentrum für Pflegende. Pflegefachliche Fragen wie zum Beispiel „Was ist die beste Maßnahme?“, „Wie lässt sich die Patientensicherheit erhöhen?“ oder „Wie kann ich Wundliegen vermeiden?“ beschäftigen Pflegekräfte. Das Evidenzbasierte Informationszentrum für Pflege ermöglicht nun niederösterreichischen Gesundheits- und Krankenpflegepersonen, solche Fragen auf der Website www.ebninfo.at zu stellen. Ein Team von wissenschaftlichen Mitarbeitern vom Zentrum Cochrane Österreich gibt auf Basis wissenschaftlicher Studien evidenzbasierte Antworten. Die Zusammenfassung der Forschungsergebnisse wird auf der Website bereitgestellt. Die Fragen können anonym gestellt werden, die Beantwortung ist kostenlos. ET

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OÖG

Neues

Zusammenarbeit für Sozialberufe

Auszubildende Ärzte in Steyr: Rundum-Betreuung.

Bestnoten für Facharztausbildung Bei einer Befragung der Österreichischen Ärztekammer unter Assistenzärzten wurden das Institut für Anästhesiologie und Intensivmedizin des Klinikums Steyr sowie die psychiatrische Abteilung des SMZ Ost in Wien als einzige Abteilungen Österreichs mit 1,0 für die Facharztausbildung bewertet. Als oberste Prämisse kristallisierte sich bei der Befragung der Assistenzärztinnen und -ärzte heraus, dass sich das gesamte medizinische Personal zuständig fühlt und sich an der Ausbildung der angehenden Fachärzte beteiligt. Die Ausbildung am Klinikum Steyr umfasst laut Anästhesiologie-Primar Achim von Goedecke neben der persönlichen Betreuung auch schriftliche Anleitungen, Checklisten und Workshops zu Spezialthemen. Zudem finden im Laufe der Ausbildungszeit acht ganztägige medizinische Simulationstrainings statt. Seit Kurzem können an einem Kunststoff-Torso Spinal- und Periduralanästhesien sowie das Legen eines Zentralvenenkatheters mit Ultraschall oder nach der Landmark-Technik geübt werden. ET

Die Handelsschule im burgenländischen Oberwart und die Schule für soziale Betreuungsberufe (SOB) in Pinkafeld gehen ab dem nächsten Schuljahr eine Kooperation ein. So soll einerseits für Handelsschüler die Möglichkeit eröffnet werden, ihr 150-Stunden-Pflichtpraktikum in Sozialeinrichtungen zu absolvieren; andererseits wird in den wirtschaftlichen Fächern Bezug auf diese Einrichtungen genommen. Mit der Handelsschule Frauenkirchen existiert eine solche Zusammenarbeit bereits seit drei Jahren. Soziallandesrat Christian Illedits will damit vermehrt junge Menschen an den Pflegeberuf heranführen. ET

USA-Kooperation der Paracelsus-Universität Das Institut für Pflegewissenschaft und -praxis an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität konnte die Johns Hopkins University (JHU) und die Johns Hopkins School of Nursing in Baltimore/ USA für eine Kooperation gewinnen. Die Vereinbarung sieht den wissenschaftlichen Austausch in Form gemeinsamer Forschungsprojekte in Pflegewissenschaft und Public Health vor sowie den Austausch von Graduate Students der beiden Institutionen. Das Salzburger Institut verfolgt mit dieser Zusammenarbeit die weitere weltweite Vernetzung – so gibt es bereits eine jahrelange Zusammenarbeit mit der University of North Florida (USA), der Old Dominion University (USA) sowie der University of Adelaide (Australien) und seit Kurzem auch mit der Khon Kaen University (Thailand). ET

Studium. Master. Kompetenz.

sbildungen Universitäre Au sionals es of Pr h alt für He

Geblockte Lehrveranstaltungen und innovative Online- und Blended-Learning Elemente garantieren, dass die Master-Studien an der Tiroler Privatuniversität UMIT mit dem Beruf vereinbar abgewickelt werden. Die Master-Studien für Health Professionals: Public Health, Gesundheitswissenschaften, Health Information Management, Advanced Nursing Practice, Gesundheits- und Pflegemanagement, Gesundheits- und Pflegepädagogik Infos unter: www.umit.at/master, lehre@umit.at, Tel.: +43 (0)50 8648-3817

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Bildungsangebote

Pflege Advanced Nursing Practice Pflege- und Gesundheitsmanagement Pflege- und Gesundheitspädagogik

MHPE MA MScN

UMIT – The Health & Life Sciences University lehre@umit.at, www.umit.at Tel.: +43(0)50/8648-3817

Durch die Novelle des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes 2016 gewinnen pflegewissenschaftliche Hochschulausbildungen auf Master-Niveau zunehmend an Bedeutung. Diesem Umstand trägt das Institut für Pflege­wissenschaft der Tiroler Privatuniversität UMIT Rechnung. Die viersemestrigen Master-Studien „Advanced Nursing Practice“, „Pflege- und Gesundheitspädagogik“ und „Pflege- und Gesundheitsmanagement“ werden geblockt und damit mit dem Beruf vereinbar angeboten. Dauer: 4 Semester, geblockt, mit dem Beruf vereinbar. Kosten: € 2.900 (bis Ende Juni Frühbucherbonus möglich). Studienort: Hall in Tirol. Start: Herbst 2020 Aus- und Fortbildungen für Pflegepersonal

Diplom, Zeugnis

bfi-Kärnten Mag.a (FH) Doris Müller, doris.mueller@bfi-kaernten.at www.bfi-kaernten.at Tel.: +43(0)57878-2044

• Kommunikation & Persönlichkeit • Kompetenzerweiterung für Pflegeassistenz • Kinaesthetics, Aromapflege, Diabetisches Fußsyndrom • Interkulturelle Kompetenzen im Pflegealltag • Dipl. Demenzbegleiter/in • Fortbildungen Recht • Humor und Heiterkeit in der Pflege Gesundheits- und Krankenpflege

BSc MSc

Campus Rudolfinerhaus Wien office@campus-rudolfinerhaus.ac.at, www.campus-rudolfinerhaus.ac.at Tel.: +43(0)1/36036-6510

Der Campus Rudolfinerhaus verfügt über eine mehr als 130-jährige Erfahrung in der Ausbildung hochqualifizierter Pflegepersonen und ist bekannt für seine innovativen Konzepte. In Kooperation mit der Fachhochschule Wr. Neustadt werden nachfolgende Bildungsprogramme angeboten: Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege: 6 Semester, Vollzeit, Studienort: größtenteils Wien, 20% der theoretischen Lehrveranstaltungen in Wr. Neustadt, Start September 2020. Neu: Masterlehrgang Advanced Nursing Practice: 4 Semester, berufsbegleitend, Studienort: Wien, Start Oktober 2020 (vorbehaltlich der Genehmigung durch das Kollegium der Fachhochschule Wr. Neustadt). Gesundheits- und Krankenpflege

BSc

FH Burgenland, FH-Studienzentrum in Pinkafeld www.fh-burgenland.at BGUK@fh-burgenland.at Tel.: +43(0)5 7705-4114 Kontakt: Nadine Graf BSc, MSc, Studiengangsleiterin

Inhalte: Allgemeine und Spezielle Gesundheits- und Krankenpflege, Pflegediagnostik, Medizinische Grundlagen, Gesundheitswissenschaften. Wahlmodule: Pflege von Kindern und Jugendlichen, Psychiatrische Gesundheitsund Krankenpflege. Berufsfelder: Pflege von gesunden und kranken Menschen aller Altersstufen, welche an vorübergehenden oder dauerhaften physischen und psychischen Erkrankungen leiden. Organisation: Vollzeit, 6 Semester. Studiengebühr: keine Gesundheits- und Krankenpflege

BSc

IMC Fachhochschule Krems information@fh-krems.ac.at, www.fh-krems.ac.at Tel.: +43(0)2732/802-222

• Vertiefende Schwerpunkte aus den Bereichen: Onkologie, Demenz, Pädiatrie und Neurorehabilitation – Studierende können ab dem 5. Semester ihren gewünschten vertiefenden Themenbereich frei wählen, die Praktika werden entsprechend angepasst. • Studieren am Puls der Zeit: Durch das hauseigene und neue Health Lab werden Fertigkeiten mit neuesten Technologien verbessert und trainiert. Hierbei ist bei diversen Vorträgen „Virtuelle Realität“ eine neue didaktische Komponente. Weitere Infos: www.fh-krems.ac.at, Open house: 22. Februar 2020

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Bildungsangebote

Pflege Gesundheits- und Krankenpflege sowie akademische Weiterbildungslehrgänge

BSc, akad. Experte

FH Gesundheitsberufe OĂ– GmbH gesundheitskrankenpflege@fhgooe.ac.at, www.fh-gesundheitsberufe.at Tel.: +43(0)50/344-41000 bzw. 42000

Die FH Gesundheitsberufe OĂ– bietet regional in OberĂśsterreich Bachelor-Studiengänge fĂźr gehobene medizinisch-technische Berufe, Hebammen sowie die Gesundheits- und Krankenpflege, spezielle Master-Programme und Weiterbildungslehrgänge an. Die Gesundheits- und Krankenpflege umfasst die professionelle Pflege von Menschen aller Altersstufen, BevĂślkerungs- und gesellschaftlichen Gruppen. Im 6-semestrigen Bachelor-Studiengang Gesundheits- und Krankenpflege, der in Linz, Ried, Steyr, VĂścklabruck und Wels angeboten wird, werden Studierende optimal auf ihre Aufgaben in der grĂśĂ&#x;ten Berufsgruppe des Gesundheitswesens vorbereitet. Neu ab WS 2019/20: akademische Weiterbildungslehrgänge, z.B. Kinder- und Jugendlichen- sowie Psychiatrische Pflege. Gesundheits- und Krankenpflege: Bewerbung von 2.1. - 31.3. und 1.4. - 13.8., Start im Herbst 2020 Weiterbildungslehrgänge: Bewerbung von 2.1. - 31.8., Start im Oktober und im Jänner Infotag: 24.1.2020 Verschiedene Aus- und Weiterbildungen im Pflegebereich

BSc, Berufsberechtigung, Zeugnis

Fachhochschule Wiener Neustadt GmbH, Campus 1 Wiener Neustadt www.fhwn.ac.at Mag. Maria Schweighofer, Studiengangsleitung maria.schweighofer@fhwn.ac.at Tel.: +43(0)2622/89 084-582

• Allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege: Vollzeit, 6 Semester, 180 ECTS, Studienstart zweimal jährlich: September und Februar, Abschluss: BSc & Berufsberechtigung • Basales und mittleres Pflegemanagement (gem. § 64 GuKG): berufsbegleitend, 3 Semester mit 1 Wochenblock/Monat, 60 ECTS, Abschluss: akadem. gepr. Pflegemanager/in • Praxisanleitung (gem. § 64 GuKG): berufsbegleitend, 2 Semester mit 1 Wochenblock/Monat, 24 ECTS, Abschluss: Zeugnis Anzeige Masterstudiengänge IMC 2019 86x121 D 3.pdf

Workshops 2019/2020

IMC Master Program der Universität Duisburg-Essen C

04.12.2019

Kritische Bewertung medizinischer Studien (Krems)

29. – 30.04.2020

M

Y

CM

EinfĂźhrung in die Literaturrecherche bzw. Systematische Literaturrecherche (Krems)1

05. – 06.05.2020

1

CMY

10% ErmäĂ&#x;igung mit Schaffler VerlagVorteilskarte

Grundkurs und Aufbaukurs auch einzeln buchbar

Donau-Universität Krems +43 2732 893-2916 office@cochrane.at www.cochrane.at

60. Jg. (2019), Ă–KZ EXTRA: Bildung & Karriere | www.schaffler-verlag.com

Master of Science (M.Sc.) in:

                     

                   

                         

Implantology and Dental Surgery Periodontology

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Abschluss: Zertifikat Dauer: jeweils 1 bzw. 2 Tage, ca. 9.15 – 17.00 Uhr Kosten: ₏ 320 (eintägig) / ₏ 590 (zweitägig)

01.10.2019

International Medical College Universität Duisburg-Essen

Das Department fßr Evidenzbasierte Medizin und Evaluation der Donau-Universität Krems und Cochrane Österreich bieten Ihnen folgende Workshops an: Scheinstatistik – Tricks und häufige Fehler in Studien (Krems)

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Restorative and Aesthetic Dentistry Advanced General Dental Practice Specialized Orthodontics

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www.med-college.de Ă–KZ EXTRA: Bildung & Karriere 17


Bildungsangebote

Medizinisch-technischer Dienst Advanced Nursing Practice Angewandte Gesundheitswissenschaften Ergotherapie Hebammen Musiktherapie Physiotherapie

BSc, MSc

IMC Fachhochschule Krems information@fh-krems.ac.at, www.fh-krems.ac.at Tel.: +43(0)2732/802-222

Gemeinsames Ziel der Studiengänge im Bereich Gesundheitswissenschaften an der IMC FH Krems ist es, die qualitativ hochwertigen Ausbildungen in den einzelnen Gesundheitsberufen zu erhalten, Ansprechpartner für Interessierte im Gesundheitssektor zu sein, die Forschungsaktivitäten weiter auszubauen und die Studierenden optimal auf operative und strategische Aufgaben der modernen Gesundheitsversorgung vorzubereiten. Weitere Infos: www.fh-krems.ac.at, Open house: 22. Februar 2020

Biomedizinische Analytik Diätologie Ergotherapie Hebammen Logopädie Physiotherapie Radiologietechnologie

BSc

FH Gesundheitsberufe OÖ GmbH office@fhgooe.ac.at, www.fh-gesundheitsberufe.at Tel.: +43(0)50/344-20000

Die FH Gesundheitsberufe OÖ bietet regional in Oberösterreich Bachelor-Studiengänge für gehobene medizinisch-technische Berufe, Hebammen sowie die Gesundheits- und Krankenpflege und spezielle Master-Programme an. Die Verknüpfung von Theorie, Praxis, Wissenschaft und Forschung sowie die direkte Anbindung an die Gesundheitseinrichtungen der Träger gewährleisten ein fundiertes Studium im Gesundheitsbereich. International anerkannte Abschlüsse garantieren sehr gute Jobchancen und ein breites Tätigkeitsfeld in Diagnostik, Therapie und Forschung. Bewerbungszeit: 2.1. – 31.3., weitere s. www.fh-gesundheitsberufe.at, Start: Herbst 2020, Infotag: 24.1.2020

Physiotherapie

BSc und Berufs­ befähigung zum/r Physiotherapeuten/in

FH Burgenland, Studienzentrum Pinkafeld www.fh-burgenland.at BPHY@fh-burgenland.at Tel.: +43(0)5 7705-4211 Kontakt: Heike Bauer-Horvath, MA, Studiengangsleiterin

Inhalte: medizinisch-naturwissenschaftliche und physiotherapeutische Grundlagen, physiotherapeutischer Prozess, Physiotherapie im modernen Gesundheitswesen, wissenschaftliches Arbeiten, Kommunikation und Interaktion (interprofessionelle Lehrveranstaltungen). Wahlmodule: medizinische Trainingstherapie und Schmerz. Berufsfelder: Physiotherapie in Einrichtungen des Gesundheitswesens, Prävention, Lehre und Forschung. Organisation: Vollzeit, 6 Sem. Studiengebühr: keine Verschiedene Aus- und Weiterbildungen im medizinisch-technischen Bereich

BSc, Berufsberechtigung, MSc

Fachhochschule Wiener Neustadt GmbH, Campus 1 Wiener Neustadt office@fhwn.ac.at, www.fhwn.ac.at Tel.: +43(0)2622/89084-0

• Biomedizinische Analytik, Ergotherapie, Logopädie, Radiologietechnologie: Vollzeit, 6 Semester, 180 ECTS, Abschluss: BSc & Berufsberechtigung • Diagnostischer Ultraschall – Sonographie: berufsbegleitend, 4 Semester, 120 ECTS, Abschluss: MSc • Zytodiagnostik und angewandte Molekularpathologie: berufsbegleitend, 4 Semester, 120 ECTS, Abschluss: MSc

Technik Applied Technologies for Medical Diagnostics (Joint-Master FH Gesundheitsberufe OÖ und FH OÖ)

MSc

FH Gesundheitsberufe OÖ GmbH atmd@fhgooe.ac.at, www.fh-gesundheitsberufe.at Tel.: +43(0)50/344-27110

Applied Technologies for Medical Diagnostics ist ein Studiengang für technologisch qualifizierte Fachkräfte, die Medizinproduktkompetenzen und gesundheitswissenschaftliche Anwendungskompetenzen für analytischdiagnostische Medizinprodukte in der modernen Gesundheitsversorgung vereinen. Der Studiengang vermittelt fundiertes Technikwissen für medizinische Diagnostik und richtet sich an Absolventinnen und Absolventen der Biomedizinischen Analytik, Radiologietechnologie und Medizintechnik. Organisation: berufsbegleitend, 4 Sem., in Deutsch, 120 ECTS. Start: Herbst 2020. Infotag: 24.1.2020

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60. Jg. (2019), ÖKZ EXTRA: Bildung & Karriere | www.schaffler-verlag.com


Bildungsangebote

Technik Biomedical Engineering Human Factors and Sports Engineering Gesundheits- und Rehabilitationstechnik Medical Engineering & eHealth Sports Technology Tissue Engineering and Regenerative Medicine

BSc MSc

FH Technikum Wien studienberatung@technikum-wien.at, www.technikum-wien.at Tel.: +43(0)1/3334077-0

Die FH Technikum Wien bietet im Zukunftsfeld der Life Science Technologies sechs technische Studien­gänge an. Das Studienangebot vermittelt den Studierenden unterschiedliches Know-how und Fachwissen, wobei medizinische Ansprüche mit technischen Lösungen auf höchstem Niveau zusammengeführt werden. Dauer: 4 bis 6 Semester. Anmeldung: ab sofort.

Gesundheitsinformatik / eHealth

BSc MSc

FH JOANNEUM Graz ehealth@fh-joanneum.at www.fh-joanneum.at/geb, www.fh-joanneum.at/eht Tel.: +43(0)316/5453-6500

Bachelor – Inhalte: Informatik, Wirtschaft, Management, Recht, Gesundheit, Prozess-, Projekt- und Qualitätsmanagement. Organisation: Vollzeit, 6 Semester. Besonderheiten: keine Studiengebühren, Vertiefungsrichtungen im 4. Semester, Auslandssemester möglich. Master – Inhalte: Business Intelligence, Computational Intelligence, Decision Support Systems, Public Health, Health Technology Assessment, Unternehmensführung und Organisation, Praxisprojekte. Organisation: berufsermöglichend, 4 Semester. Besonderheiten: keine Studiengebühren, Auslandssemester möglich, Doktorat im Anschluss an das Studium an vielen Hochschulen möglich.

GESUNDHEIT STUDIEREN! Top-ExpertInnen für Ihre Ausbildung – jetzt über unsere Studien- & Weiterbildungslehrgänge informieren. Bachelor-Studiengänge – Vollzeit • Allgemeine Gesundheits- & Krankenpflege (Studienstart zweimal jährlich: September & Februar) • Biomedizinische Analytik • Ergotherapie • Gesundheits- & Krankenpflege (Koop. mit Campus Rudolfinerhaus) • Logopädie • Radiologietechnologie Weiterbildungslehrgänge – berufsbegleitend • • • • •

Master-Lehrgang Advanced Nursing Practice* (Koop. mit Campus Rudolfinerhaus) Master-Lehrgang Diagnostischer Ultraschall – Sonographie Master-Lehrgang Zytodiagnostik & angewandte Molekularpathologie Basales & mittleres Pflegemanagement Praxisanleitung *vorbehaltlich Genehmigung durch das FH-Kollegium

Perspektiven durch Praxis! fhwn.ac.at/gesundheit


Bildungsangebote

Angebote Gesundheit Angewandte Psychologie, Bachelor Soziale Arbeit, Bachelor

B. Sc., B. A.

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MSc

IMC® International Medical College® Münster / MIB GmbH www.med-college.de, imc@med-college.de Tel.: +49(0)251/28769990

Universitäre, postgraduale Studiengänge, berufsbegleitend und als Vollzeitprogramme, praktische Ausbildung in anatomisch-chirurgischen und klinischen Blockpraktika, Durchführung operativer Eingriffe unter Anleitung im klinischen Praktikum. Reduzierte Anwesenheit durch Blended-Learning Konzept, ergänzende virtuelle LiveSeminare und Vorlesungen, Beratung, Betreuung und OP-Assistenz auch nach Abschluss möglich, Abschlussfeier mit Verleihung der Urkunden. Studiendauer: 3 oder 4 Semester, 60, 90 oder 120 ECTS, akkreditiert nach den Bologna-Kriterien. Kosten: berufsbegleitend € 8.500/Sem., Vollzeit € 13.500/Sem. Beginn: April oder Oktober (in Deutsch und international in Englisch). NEU: Specialized Orthodontics auch in Deutsch! Die IMC-Master Programme werden als Studiengänge der Universität Duisburg-Essen durchgeführt, die damit die gradverleihende Universität gemeinsam mit dem IMC ist. Kontakt: Dr. Ute Wegmann.

Traditionelle Chinesische Medizin

MSc, Ärztekammerdiplome

Donau-Universität Krems, Zentrum für TCM und Komplementärmedizin www.donau-uni.ac.at/ztcm Tel.: +43(0)2732/893-2692 Kontakt: PhDr.Dr. Christine Schauhuber; christine.schauhuber@donau-uni.ac.at

Die Traditionelle Chinesische Medizin ist ein über Jahrtausende gewachsenes, in sich fundiertes präventives und therapeutisches Medizinsystem, das immer noch große Zustimmung findet. Die Donau-Universität bietet mit einem berufsbegleitenden Lehrgang Ärztinnen und Ärzten die Möglichkeit, ihre beruflichen Perspektiven mit TCM zu erweitern. Neu ist die zusätzliche Option zur Einreichung für die beiden Ärztekammerdiplome „Chinesische Diagnostik und Arzneitherapie“ sowie „Akupunktur“. Ausbildungen für Gesundheitsund Krankenpflege und medizinische Assistenzberufe

Ausbildungszentrum am Kepler Universitätsklinikum http://az.kepleruniklinikum.at schule.nmc@kepleruniklinikum.at Tel.: + 43 (0)5 7680 87 - 21841 • Pflegeassistenzberufe • Medizinische Assistenzberufe Ausbildungsgebühr: keine Bewerbung: Medizinische Assistenzberufe bis 8.11.2019 und 13.11.2020, Pflegeassistenzberufe bis 13.03.2020

Aus-, Fort- und Weiterbildungen im Gesundheitsbereich

Akademie der OÖ Gesundheitsholding www.ooeg.at/bildung/akademie Tel.: +43(0)5/055460-20365 Informationen und Anmeldung: Mag. Andreas Fankhauser, andreas.fankhauser@ooeg.at Die Akademie der OÖ Gesundheitsholding zählt seit Jahren zu den renommiertesten Bildungsanbietern auf dem oberösterreichischen Gesundheitsmarkt. Mit einem zukunftsorientierten Angebotsportfolio bietet sie Wissen in kompakter Form. Die Aus-, Fort- und Weiterbildungen beinhalten unterschiedliche Schwerpunkte und ermöglichen fachliche wie auch persönliche Weiterentwicklung. Besonders nachgefragte Lehrgänge werden auch 2019/2020 wieder angeboten: MentorInnen (18.11.2019), Sterilgutversorgung Fachkunde 2 (18.11.2019), KommunikationstrainerIn (10.03.2020), StationssekretärIn (22.09.2020), Sterilgutversorgung Fachkunde 1 (28.09.2020), Weiterbildung Basales und Mittleres Pflege­ management (05.10.2020), Palliativ Care (21.10.2020), Sterilgutversorgung Fachkunde 2 (16.11.2020)

20 ÖKZ EXTRA: Bildung & Karriere

60. Jg. (2019), ÖKZ EXTRA: Bildung & Karriere | www.schaffler-verlag.com


Bildungsangebote

Angebote Gesundheit Bachelor, Master und Weiterbildungsangebote im Bereich Gesundheitswissenschaften und Soziales

BSc, MSc, MA

FH Salzburg www.fh-salzburg.ac.at Tel.: +43(0)50/2211-1400

Die FH Salzburg bietet acht Bachelorstudiengänge (Biomedizinische Analytik, Ergotherapie, Gesundheits- und Krankenpflege, Hebammen, Orthoptik, Physiotherapie, Radiologietechnologie, Soziale Arbeit) und zwei Masterprogramme (Soziale Innovation, Salutophysiologie für Hebammen) sowie Weiterbildungslehrgänge im Bereich Gesundheitswissenschaften und Soziales. Als Absolvent/in verfügen Sie über eine fundierte wissenschaftliche Ausbildung mit einem hohen Praxisanteil, die Sie befähigt, in Ihrem Spezialgebiet oder im ständig wachsenden Segment des Gesundheitswesens tätig zu werden. Studienberatung und Informationsveranstaltungen: www.fh-salzburg.ac.at/studienberatung oder per Mail unter studienberatung@fh-salzburg.ac.at Bachelor, Master & Weiterbildung im Gesundheitsbereich

BSc, MSc Akad. Abschl.

Fachhochschule St. Pölten GmbH csc@fhstp.ac.at, www.fhstp.ac.at/dge Tel.: +43(0)2742/313228-333

Die Fachhochschule St. Pölten steht für praxisgeleitete Hochschulausbildung und wissenschaftliche Expertise. Im Department Gesundheit werden drei Bachelorstudiengänge und ein Masterstudiengang sowie drei Weiter­ bildungslehrgänge angeboten. Studierende erlangen neben praktischen Fertigkeiten auch fachlich-methodische und sozialkommunikative Kompetenzen, um bestmöglich auf die Anforderungen in den Berufsfeldern vorbereitet zu sein. Bachelor: Diätologie, Gesundheits- und Krankenpflege (ergänzender Lehrgang „Präklinische Versorgung und Pflege“ möglich), Physiotherapie. Master: Digital Healthcare. Weiterbildung: Angewandte Ernährungstherapie, GAIT – Ganganalyse und -rehabilitation*, Gründungs-Know-how Ernährung*. * geplant ab Februar 2020

Unser Aging Services Management Studium ist einzigartig in Österreich. FERNSTUDIUM Aging Services Management | Bachelor  Qualifiziert für Managementpositionen im Gesundheits-, Sozial- und Pflegebereich  Bereitet Absolvent_innen auf Herausforderungen einer alternden Gesellschaft vor Flexibel studieren an Österreichs einziger Fern-Fachhochschule.  € 363,36 pro Semester  Akkreditierte Fernstudiengänge  6 Präsenztage pro Semester

Informieren Sie sich jetzt!

www.fernfh.ac.at


Bildungsangebote

Angebote Gesundheit Seminare Lehrgänge Ausbildungen

Teilnahmebestätigung, Zertifikat

TÜV AUSTRIA AKADEMIE GMBH www.tuv-akademie.at Kontakt: Mag. Johann Gotthart, MBA johann.gotthart@tuv.at Tel.: +43(0)50454-8132

• Ausbildung zum/r zertifizierten Qualitätsmanager/in, -beauftragten im Gesundheitswesen • Ausbildung zum/r zertifizierten internen Qualitätsauditor/in • Ausbildung zum/r zertifizierten Risikomanager/in im Gesundheitswesen • Der/Die Technische Sicherheitsbeauftragte in Einrichtungen des Gesundheitswesens • Ausbildung zum/r zertifizierten Quality & Regulatory Affairs Manager/in für Medizinprodukte • Lehrgang zum/r zertifizierten Risikomanger/in für medizinische IT-Netzwerke • Lehrgang zum/ zertifizierten Medizinprodukteberater/in • Upgrade zum/r zertifizierten Qualitätsauditor/in für Medizinprodukte Verschiedene Weiterbildungen

Postgraduate School Medizinische Universität Graz postgraduate.school@medunigraz.at www.medunigraz.at/ps Tel.: +43(0)316/385-73673 Die Postgraduate School der Med Uni Graz bietet mit verschiedenen Abschlüssen (Master, Akad. Exp., Abschlusszeugnis) Universitätslehrgänge in folgenden Themenbereichen an: Diagnostik, Pflege & Therapie, Gesundheit & Prävention, Wissenschaft & Forschung, Management & Gesundheitspolitik, Medical Simulation

Management/Wirtschaft Aging Services Management

BA

Ferdinand Porsche FernFH studieninfo@fernfh.ac.at www.fernfh.ac.at Tel.: +43(0)2622/32600-600 Studiengangsleiterin: MMag.a Tanja Adamcik

Das berufsbegleitende Bachelorstudium Aging Services Management ist im Schnittbereich zwischen Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Gerontologie und Gesundheitswissenschaften angesiedelt. Es vermittelt Kompetenzen zur Implementierung innovativer Konzepte zur Förderung von Gesundheit und Lebensqualität im Alter. Berufsbild: Positionen im Management von sozialen und gesundheitsbezogenen Organisationen und Institutionen für ältere Menschen und ihre Angehörigen. Kosten: € 363,36 pro Semester. Betriebswirtschaft für das Gesundheitswesen Management von Gesundheitsunternehmen

BA/MA

IMC Fachhochschule Krems information@fh-krems.ac.at www.fh-krems.ac.at Tel.: +43(0)2732/802–222

Der sechssemestrige Bachelorstudiengang Betriebswirtschaft für das Gesundheitswesen wird an der IMC FH Krems wahlweise in den Organisationsformen Vollzeit oder berufsbegleitend angeboten (180 ECTS). Die vermittelten Kompetenzen stellen eine solide Basis für Ihre Karriere im Gesundheitswesen dar. Der viersemestrige Masterstudiengang Management von Gesundheitsunternehmen (120 ECTS, berufsbegleitend) stellt die Weichen, um leitende Managementaufgaben in Einrichtungen des Gesundheitswesens zu übernehmen. Die Absolventinnen und Absolventen arbeiten auf Basis eines fundierten Einblicks in das regionale, nationale und internationale Gesundheitswesen und kombinieren gesundheitsorientiertes Handeln mit wirtschaftlichem Denken und Innovationskraft. Weitere Infos: www.fh-krems.ac.at, Open house: 22. Februar 2020 Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung

BA

FH Burgenland, Studienzentrum Pinkafeld www.fh-burgenland.at BGMF@fh-burgenland.at Tel.: +43(0)5 7705-4212 Kontakt: Prof. (FH) Mag. Dr. Erwin Gollner, MPH, MBA, Studiengangsleiter

Inhalte: Gesundheitsförderung und Gesundheitsmanagement, Gesundheitswissenschaften, Wirtschaft und Recht, Wahlmodule: Pflegeheimmanagement mit EDE-Zertifizierung, Arbeitsschutz und Sicherheitsmanagement mit Zertifizierung für Betriebliches Gesundheitsmanagement und Sicherheitsvertrauensperson, Medizinische Dokumentation. Berufsfelder: Managementaufgaben in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens. Organisation: Vollzeit, 6 Sem. Studiengebühr: keine

22 ÖKZ EXTRA: Bildung & Karriere

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Bildungsangebote

Management/Wirtschaft Gesundheitsförderung und Personalmanagement

MSc

FH Burgenland, Studienzentrum Pinkafeld www.fh-burgenland.at MGFP@fh-burgenland.at Tel.: +43(0)5 7705-4211 Kontakt: Prof. (FH) Mag. Florian Schnabel, MPH, Studiengangsleiter

Inhalte: Gesundheitsökonomie, New Public Health, Projektmanagement, Sozial- und Führungskompetenz. Wahlmodule: Gesundheitsförderung oder Personalmanagement. Berufsfelder: Betriebliches Gesundheits­ management, Personal- und Organisationsentwicklung, Gesundheitsförderung, Health Consulting. Organisationsform: berufsbegleitend, 4 Sem. Studiengebühr: keine

Gesundheitsmanagement und Integrierte Versorgung

MA

FH Burgenland, Studienzentrum Pinkafeld www.fh-burgenland.at MGIV@fh-burgenland.at Tel.: +43(0)5 7705-4210 Kontakt: Prof. (FH) Ing. Mag. Peter J. Mayer, MAS, MSc, MBA, Studiengangsleiter

Inhalte: Leadership im Gesundheitswesen, Operational Excellence, Gesundheits- und Sozialpolitik, Health Care Management oder Integrierte Versorgung, Wirtschaft und Recht. Berufsfelder: Management- oder Leitungsfunktion in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens. Organisation: berufsbegleitend, 4 Semester.

# kremsgenial Gesundheit studieren Bachelor • Betriebswirtschaft für das Gesundheitswesen • Ergotherapie • Gesundheits- und Krankenpflege • Hebammen • Musiktherapie • Physiotherapie

Master • Advanced Nursing Practice • Angewandte Gesundheitswissenschaften • Management von Gesundheitsunternehmen • Musiktherapie

aKaDeMIscher lehrgang • Krankenhaushygiene

www.fh-krems.ac.at


Bildungsangebote

Management/Wirtschaft Gesundheitswissenschaften

Mag.

UMIT – The Health & Life Sciences University lehre@umit.at, www.umit.at Tel.: +43(0)50/8648-3839

Zielgruppe: Qualifizierte StudienanfängerInnen (mit BSc) mit und ohne Berufserfahrung, die eine fundierte Ausbildung mit sehr guten Zukunftsperspektiven anstreben. Organisation: berufsbegleitend, 4 Semester mit 11 Blockwochen. Kosten: € 2.900/Semester. Studienort: Hall in Tirol. Health Information Management (HIM) (Online-Studium)

Akad. Experte, MA

UMIT – The Health & Life Sciences University lehre@umit.at, www.umit.at Tel.: +43(0)50/8648-3817

Der Universitätslehrgang Health Information Management vermittelt als reines Online-Studium ohne Präsenzphasen berufsbegleitend fundierte Kompetenzen im Bereich der Digitalisierung und des Informationsmanagements im Gesundheitswesen. Er wird von der Gesundheitsuniversität UMIT in Kooperation mit der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck angeboten. Dauer: 3 Semester (60 ECTS) – mit Abschluss akademischer Experte in Health Information Management – bzw. 5 Semester (90 ECTS) mit Abschluss Master of Arts (MA). Kosten: € 2500 pro Semester. Studienort: reines Online-Studium ohne Präsenzphasen. Start: Herbst 2020 Hochschuldidaktik für Gesundheitsberufe

MHPE

FH Gesundheitsberufe OÖ GmbH hochschuldidaktik@fhgooe.ac.at www.fh-gesundheitsberufe.at Tel.: +43(0)50/344-29111

Personen, die mit Leidenschaft in der Lehre bzw. im Management von gesundheitsberuflichen Aus-, Fortoder Weiterbildungsangeboten tätig sind, werden befähigt, ihre Aufgaben auf der Basis neuen Wissens über Lehren und Lernen zu erfüllen. Sie entwickeln hochschuldidaktische und wissenschaftliche Kompetenz, Managementkompetenz, problemlösungsorientierte und kritische Fachkompetenz sowie für das lebenslange Lernen benötigte Schlüsselkompetenzen. Erkenntnisse aus dem Studium garantieren neue Ideen, Klärungen und Begründungen für das professionelle Bewältigen neuer Herausforderungen im Hochschulbereich. Organisation: berufsbegleitend, 4 Sem., in Deutsch, 120 ECTS. Kosten: € 2.750/Semester zzgl. ÖH-Beitrag. Start: Herbst 2021, Infotag: 24.1.2020 Management for Health Professionals – Schwerpunkt Krankenhausmanagement

MSc

FH Gesundheitsberufe OÖ GmbH ManagementHealthProfessionals@fhgooe.ac.at www.fh-gesundheitsberufe.at Tel.: +43(0)50/344-28111

Dieser Masterstudiengang vermittelt auf praxisnahe Weise und in interdisziplinärer Zusammensetzung alle Kompetenzen für leitende Positionen im Gesundheits- und Sozialbereich. Studierende erwerben Leadership-, Management-, Wissenschafts-, Sozial- und Selbstkompetenz sowie problemlösungsorientierte und kritische Fachkompetenzen für Führungsaufgaben im mittleren und höheren Management von Institutionen des Gesundheits- und Sozialbereichs. Organisation: berufsbegleitend, 4 Sem., 3 Blockwochen und regelmäßige Wochenenden, in Deutsch, 120 ECTS. Start: Herbst 2021, Infotag: 24.1.2020 Professional MBA / Universitätslehrgang Health Care Management (berufsbegleitend)

MBA / Akad. HCM

WU Executive Academy, Wirtschaftsuniversität Wien pmba-hcm@wu.ac.at www.executiveacademy.at/pmba-hcm Tel.: +43(0)1/31336-4960 Kontakt: Frau Else Nordberg

Seit über 30 Jahren sind der Professional MBA und Universitätslehrgang Health Care Management die erste Adresse bei der Ausbildung von aktiven und zukünftigen Führungskräften im Gesundheitsbereich. Die Ausbildung kombiniert betriebswirtschaftliches Know-how, soziale Kompetenz, rechtliche Kenntnisse und fundiertes Wissen über die Funktionsweisen nationaler und internationaler Gesundheitssysteme. Die Teilnehmer erwerben alle Schlüsselqualifikationen für ein leistungsstarkes und effizientes Management in der Spitalsleitung, der Personal­führung und im Bereich Public Health. Dauer: 24 (MBA) / 18 Monate, berufsbegleitend (geblockte Lehreinheiten). Start: Oktober 2020. Kosten: € 17.900 (MBA) / € 11.900.

24 ÖKZ EXTRA: Bildung & Karriere

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Bildungsangebote

Management/Wirtschaft Public Health

MPH

Medizinische Universität Graz public.health@medunigraz.at, http://public-health.medunigraz.at, Tel.: +43(0)316/385-71586 Kontakt: Mag.a Maria Sendlhofer, MPH www.facebook.com/PublicHealthSchoolGraz/

Ziel des modernen Universitätslehrgangs ist eine multidisziplinäre Ausbildung mit den Schwerpunkten Management in der Gesundheitsförderung und Management in der Krankenversorgung. Mit dem Abschluss Master of Public Health (MPH) qualifizieren Sie sich für eine Führungsposition in einem sich rasch wandelnden Gesundheitssystem, in dem Public Health eine zunehmend wichtigere Rolle spielt. Organisation: berufsbegleitend, 4 Semester Präsenzzeit (3 Tage/Monat), 2 Semester Masterarbeit. Starttermin: Oktober 2020. Kosten: € 12.900. Public Health

MPH

UMIT – The Health & Life Sciences University lehre@umit.at, www.umit.at Tel.: +43(0)50/8648-3839

Das Master-Studium „Public Health“ hat zum Ziel, wissenschaftlich ausgebildete Fachkräfte für hochqualifizierte bzw. leitende Tätigkeiten in gesundheitswissenschaftlichen Aufgabenbereichen auszubilden. Qualifikationsziel ist dabei, Fachkräfte für Planungs- und Entscheidungsprozesse im Gesundheitswesen und gesundheitsrelevanten Politikfeldern, für die Entwicklung, Durchführung und Evaluation präventiver und gesundheitsfördernder Pro­ gramme, für die Forschung und Lehre in Public Health und/oder Serviceaufgaben im öffentlichen Gesundheitswesen zu qualifizieren. Dauer: 4 Semester (120 ECTS). Kosten: € 490 pro Semester. Studienort: Hall in Tirol. Start: Herbst 2020 Weiterbildungen für Management-Aufgaben in verschiedenen Bereichen des Gesundheits- und Pharmawesens

CP, AE, MSc, MBA

Donau-Universität Krems, www.donau-uni.ac.at Zentrum für Gesundheits- und Krankenhausmanagement PhDr. Andrea Gruber, MSc MBA, andrea.gruber@donau-uni.ac.at, Tel.: +43(0)2732/893-2640 Zentrum für Management im Gesundheits- und Pharmawesen Mag. Michael Ogertschnig, michael.ogertschnig@donau-uni.ac.at, Tel.: +43(0)2732/893-2818

Die angebotenen Lehrgänge schließen die Lücken zwischen Ausbildung, Berufserfahrung und Qualifikationsprofilen, die von ArbeitgeberInnen verlangt werden. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, entwickeln wir die Curricula laufend weiter, um flexibel auf Veränderungen im Gesundheits- und Pharmawesen reagieren zu können. Die Kombination von Theorie, Best Practice, einem starken Praxisbezug und interaktive Lehrmethoden garantieren ein „Fit for Business“ der Studierenden und erhöhen die Aufstiegsmöglichkeiten.

Aus- und Weiterbildung: Die Übersicht für Ihre Karriere im österreichischen Gesundheitswesen!

mit über 700 Studiengängen, Lehrgängen, Kursen und Seminaren

www.schaffler-verlag.com/bildungsverzeichnis

Studienbereich Gesundheit & Soziales

Zukunftsorientierte Ausbildung an der FH Kärnten www.fh-kaernten.at/gesundheit-soziales

60. Jg. (2019), ÖKZ EXTRA: Bildung & Karriere | www.schaffler-verlag.com

ÖKZ EXTRA: Bildung & Karriere 25


Was Praxis bringt

Patienten in ihrem Leben betreuen

„über die Krankheit hinaus gingen“, also auch Hobbys und anderes angesprochen wurde, habe ihr gefallen.

Für Kim hat gerade das vierte Studienjahr begonnen. Schon bisher konnte sie im Zuge des Studiums Erfahrungen in verschiedenen OrdiWas können Jungmediziner von erfahrenen nationen – Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Hausärzten lernen? Eindrücke von der Salzburger Urologie, Dermatologie – sammeln. „Aber ich Summer School Allgemeinmedizin 2019. habe das Gefühl gehabt, dass mir die Bandbreite an verschiedenen Erkrankungen fehlt. In Erika Pichler Facharztordinationen hat man zwar den Vorteil, dass man gewisse Fälle antizipieren kann und pricht man mit Medizinstudierenden, die die Salzburger immer vertrauter wird mit dem spezifischen Fach, jedoch gehen Summer School Allgemeinmedizin absolviert haben, hat andere Erkrankungen aus anderen Disziplinen dadurch aus dem man für kurze Zeit das Gefühl, es könnte alles gut werBlickfeld“, sagt Kim. „Darüber hinaus kann ich mir vorstellen, den mit dem Hausärztewesen in Österreich. „Ich finde, es ist vielleicht bedingt durch mein vorangegangenes Psychologiewahnsinnig vielseitig. Man erlebt Patienten jeden Alters und Studium, dass ich das Bio-Psycho-Sozial-Modell in einer Allgemeinarztpraxis besser anwenden kann als in anderen Facharzt­ mit Krankheitsbildern aus allen Fächern“, sagt Ilia Valentin, richtungen.“ Besonders attraktiv finde sie auch die Vorstellung, Studentin im elften Semester an der Medizinischen Universität als Hausärztin „die Patienten in ihrem Leben mit ihren FamilienInnsbruck. Ursprünglich sei es nicht ihr Ziel gewesen, praktische mitgliedern zu betreuen, die mit diversen Problemen zu mir komÄrztin zu werden, so Valentin, die inzwischen das Klinisch-Praktische Jahr begonnen hat. Sie sei einfach auf der Suche nach men, und dabei junge bis ältere Patienten zu haben“. Auch aus einer Sommer-Fortbildung gewesen, um genedem theoretischen Unterricht habe sie sehr rell mehr Praxis zu bekommen. Angeregt durch viel mitnehmen können, zum Beispiel zu den die Summer School, denke sie inzwischen jeThemen Manuelle Therapie, Notfallmedizin doch darüber nach, sich der Allgemeinmedizin und Hypertonie-Einstellung. Beide Studentinnen würden sich auch innerhalb des Studiums zuzuwenden. Die Vorstellung, nach kurzer Zeit mehr derartige Möglichkeiten wünschen. eine Praxis zu eröffnen, sei attraktiv. Außerdem empfinde sie die Tätigkeit einer Hausärztin Noch mehr Praxis als familienfreundlich – im Unterschied zum eher vereinnahmenden Klinik­alltag mit vielen Ähnlich sieht dies Maria Flamm, Leiterin des Nachtdiensten. Dass derzeit gerade auch der Instituts für Allgemein-, Familien- und PrävenLandarztberuf mancherorts als 24/7-Tätigkeit Studentin Ilia Valentin: tivmedizin der PMU. Bei der Summer School empfunden wird, ist Valentin nicht entgangen, Krankheitsbilder aus allen gehe es sowohl um theoretische als auch bewirkt aber keinerlei Abschreckung. Möglich, Fächern. praktische Kenntnisse, die im Studium eher dass in dieser Generation bereits die Arbeit in zu kurz kämen. „Neben fachlichen Inhalten sind gerade die Gruppenpraxen oder auf geteilten Kassenstellen als realistisch frühzeitige und longitudinale Praxiserfahrung in der allgemeingilt. Möglich auch, dass der medizinische Nachwuchs bei der medizinischen Lehrordination (also während der Famulaturen Summer School durch den Einblick in die Ordinationen von Ärzten, die selbst von ihrem Fach begeistert sind, mit dem Virus der und Pflichtpraktika an der jeweiligen Universität, Anm.) wesentlich für das Fachverständnis und die Wissensvermittlung“, Allgemeinmedizin infiziert wurde. sagt Flamm. Die Universitätsprofessorin ist zusammen mit SeFreundschaftliche Beziehungen bastian Huter (Junge Allgemeinmedizin Österreich, Institut für Allgemeinmedizin der PMU), Christoph Dachs (Präsident der Die Summer School, die im September zum dritten Mal stattÖsterreichischen Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedifand, soll auch in Zukunft in einer Zusammenarbeit des Landes zin, Lehrarzt der PMU) und Magdalena Margreiter (Koordination Salzburg, der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität und Turnusärzte der SALK) für den Programminhalt der Salzburger anderer Partner organisiert werden. Medizinstudierende ab Summer School Allgemeinmedizin verantwortlich. An der PMU dem vierten Semester werden dabei für eine Woche kostenlos werde bereits im ersten Studienjahr mit Praktikumstagen begonnen, sagt Flamm. Im fünften Studienjahr absolvierten alle in einem Studentenheim untergebracht und bekommen die Studierenden ein vierwöchiges Pflichtpraktikum im Rahmen des Möglichkeit, Charakteristika der Allgemeinmedizin theoretisch Klinisch-Praktischen Jahres. Dennoch könne das Medizinstudiund praktisch aufzuarbeiten, spezifische Skills in Workshops um aber auch an der PMU noch mehr Praxis vertragen. „Praxis­ zu trainieren, erfahrene Hausärzte in der Ordinationsarbeit zu trainings und beispielsweise vertiefende Landarzttracks für inbeobachten und sich mit ihnen auszutauschen. „Sehr schön teressierte Studierende haben sich bereits bewährt.“ :: fand ich, den Unterschied zwischen einer städtischen Ordination und einer ländlichen wahrzunehmen: die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Arzt und Patient“, sagt die Wiener Dr. Erika Pichler Medizinstudentin Bora Kim. Auch dass die Gesprächsthemen pichler@schaffler-verlag.com privat

S

26 ÖKZ EXTRA: Bildung & Karriere

60. Jg. (2019), ÖKZ EXTRA: Bildung & Karriere | www.schaffler-verlag.com


HOCHWERTIGE WEITERBILDUNG AUF AKADEMISCHEM NIVEAU Die Med Uni Graz – Postgraduate School bietet ein breites Spektrum an Universitätslehrgängen für Health Professionals im weitesten Sinne. Das Angebot richtet sich an Ärztinnen und Ärzte, den gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege, den medizinisch-technischen Dienst, Führungskräfte, Pädagoginnen und Pädagogen, Psychologinnen und Psychologen sowie an Personen, die in weiteren Bereichen der Gesundheit und Prävention mitwirken wollen. Der Mix aus e-Learning und geblock-

ter Präsenzlehre schafft ideale Voraussetzungen für eine berufsbegleitende Teilnahme. Die Lehrgänge zeichnen sich durch innovative Zugänge sowie fachlich fundierte und praxisbezogene Inhalte aus. Namhafte Vortragende aus dem In- und Ausland geben ihre langjährige Expertise in den jeweiligen Spezialgebieten an die Studierenden weiter und unterstützen diese bei der Übertragung des Gelernten in das eigene berufliche Handlungsfeld.

DIAGNOSTIK, PFLEGE & THERAPIE

WISSENSCHAFT & FORSCHUNG

Master of Science Angewandte Ernährungsmedizin ► Master of Science Medizinische Genetik ► Interdisziplinäre Frühförderung und Familienbegleitung ► Sonderausbildungen: Anästhesiepflege, Kinderintensivpflege, Pflege bei Nierenersatztherapie, Pflege im Operationsbereich, Krankenhaushygiene, Intensivpflege ► Diabetes Care ► Trainerinnen und Trainer für Menschen mit AutismusSpektrum-Störung ► Demenz-Pflege/Versorgung älterer Menschen mit Fokus neurokognitive Störungen

GESUNDHEIT & PRÄVENTION

Master of Science Biobanking Klinische Prüfärztin / Klinischer Prüfarzt ► Clinical Trial Specialist ►

MANAGEMENT & GESUNDHEITSPOLITIK MBA Health Care and Hospital Management Führungskräfte im Gesundheitssystem ► Master of Public Health ► Mittleres Pflegemanagement ► ►

MEDICAL SIMULATION Medical Simulation

Master of Health Education

POSTGRADUATE SCHOOL

postgraduate.school@medunigraz.at

WEITERBILDUNG AN DER MED UNI GRAZ

www.facebook.com/postgraduateschool.medunigraz

www.medunigraz.at/ps


w w w . b e s t i n f o . a t

in Salzburg

21. bis 24. 11. 2019 • Messezentrum Salzburg

in Wien

5. bis 8. 3. 2020 • Wiener Stadthalle

in Klagenfurt

1. bis 3. 10. 2020 • Messe Klagenfurt

in Innsbruck

2. bis 4. 12. 2020 • Messe Innsbruck www.facebook.com/bestinfo.at www.twitter.com/bestinfo_at

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ÖKZ EXTRA Bildung 2019  

Schaffler Verlag GmbH

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