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NR. 5, April 2013

MENU 1 Essen &Trinken in Nidwalden

GUETS VO HIE

Einheimische Produkte sind Spitze

Neu entdeckt

Wie Gutes von hier auf den Teller kommt

Nidwalden, 9.30 Uhr Ins rechte Bild ger端ckt: Fuischtbrood


berggasthof.ch

Heimelige Atmosphäre, urchiger Genuss

SICHERN

VERSICHERN

Die Gastgeber Peter Furrer und Daniel Michel heissen Sie in der «neuen» Krone herzlich willkommen.

«Wir setzen auf einheimische Produkte und bringen unseren Gästen ein Stück Heimat auf den Teller.»

Öffnungszeiten Dienstag – Sonntag | Montag geschlossen Hotel 7 Tage geöffnet Gratisparkplätze

7.00 – 23.00 Uhr

Hotel Restaurant Krone

Unsere Öffnungszeiten 041 geöffnet, 367 80mit 9920 Zimmern. Das Hotel ist 7Telefon Tage die Woche Das Restaurant ist jeweils Montag geschlossen. www.krone-buochs.ch Tel. +41 41 367info@krone-buochs.ch 80 99 www.krone-buochs.ch

StEll dIR VoR, jEmaNd dRüCkt dEN alaRm uNd allE dRüCkEN SICH!

Informationen über die Nidwaldner Feuerwehren finden Sie unter:

www.sichere-sache.ch

NEUERöFFNUNG Hotel Restaurant Nidwaldnerhof, Beckenried

Nach 3-monatiger Umbauzeit eröffnen wir am

Mittwoch, 20. März 2013 •

Restaurant mit Panoramasicht auf den See

Innen- und Aussenlounge mit gemütlichem Kamin

begehbarer Weinschrank

alle Zimmer

NEU 3 Dachsuiten

Auf Ihren Besuch freut sich: Claudia & Rolf Stucki mit Team

7 tage offen | hotel nidwaldnerhof dorfstrasse 12 | 6375 beckenried telefon +41 41 620 52 52 | fax +41 41 620 52 64 hotel@nidwaldnerhof.ch www.nidwaldnerhof.ch


A LA CARTE

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Nr. 5, April 2013

Wir geben Ihnen mindestens 1000 neue Gründe, auswärts essen zu gehen: Mit der Aktion Guets vo hie, die mit dem Erscheinen dieser Ausgabe startet, präsentieren wir Wirte und Wirtinnen von Nidwalden bis Ende Jahr Gerichte, deren Zutaten ausschliesslich von Nidwaldner Produzenten stammen. Die Idee lag auf der Hand: Einerseits beziehen die Restaurants seit jeher verschiedensten Zutaten direkt von lokalen Produzenten. Anderseits ist deren Qualität in den letzten Jahren markant gestiegen. Viele Produzenten haben sich auf hochwertige Nahrungsmittel mit Bodenhaftung und Charakter spezialisiert. Sie finden damit bis weit über die Kantonsgrenzen hinaus Zuspruch und Auszeichnungen. Deshalb ist es an der Zeit, diese Köstlichkeiten in unseren Restaurants zur Geltung zu bringen. Mit der Aktion Guets vo hie laden wir Sie ein, mit uns zu geniessen – unserer Freude am Kochen sind keine Grenzen gesetzt. Entsprechend widmen wir uns mit der neuen Ausgabe von Menu1 ausschliesslich der Aktion Guets vo hie: Viel Vergnügen! Urs Emmenegger Präsident Gastro Nidwalden

IMPRESSUM Auflage 25'000 Ex. Erscheinungsweise April und Oktober

Herausgeber

NR. 5, April 2013

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Mit der Aktion Guets vo hie erhalten Nidwaldner Produkte die Aufmerksamkeit, die sie längst verdienen. Im Bild das WappenBrot von Christenbeck.

Grüezi

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EssEN &TRiNkEN in Nidwalden

Bild: Jesco Tscholitsch

GUETS VO HIE

Einheimische Produkte sind Spitze

NEU ENTdEckT

Wie Gutes von hier auf den Teller kommt

NIdwaldEN, 9.30 UHr Ins rechte Bild gerückt: Fuischtbrood

Amuse-Bouche. . .................................................. 4 Unsere Hotels auf Expansionskurs, Elvira und Saemi springen ein.

Stammtisch....................................................... 15 10 Jahre Nidair, 20 Jahre Kerstin und rare Kräuter im Garten.

GUETS VO HIE............................................... 6 Nidwaldner Bauern und Produzenten brillieren mit erstklassigen Lebensmitteln.

Gutes auf dem Teller............................. 16 Aktion Guets vo hie: Ein Panoptikum grossartiger Ess-Ideen

Was isch los?.................................................... 12 Der grosse Überblick über Events, Ereignisse und Spezialitätenwochen.

nidwalden, 9.30 Uhr......................................... 23 Fuischtbrood: Sechsmal bestellt, sechsmal verschieden.

Redaktionsadresse Bahnhofstrasse 1 6370 Stans christian-hug@bluewin.ch Chefredaktor Christian Hug Tel. 079 668 95 18 Mitarbeiter dieser Ausgabe Urs Emmenegger, Marlis Messerli, Markus Stöckli

Fotografie Jesco Tscholitsch www.tscholitsch.com

Druck Druckerei Odermatt AG www.dod.ch

Konzept und Gestaltung Berggasthof zum Glück – Agentur für Werbung www.berggasthof.ch

Inserate Verlag Nidwaldner Blitz AG Dorfplatz 2, 6383 Dallenwil Tel. 041 629 79 79 inserate@blitz-info.ch

Korrektorat Riccardo Caravina

MENU 1 können Sie auch unter www.gastronidwalden.ch lesen.


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Nr. 5, April 2013

Die Krone für alle! Aus dem geplanten Gourmet-Tempel im Sinfonia ist nichts geworden, und die Vereine haben es aufgegeben, sich in der Buchserstube zu treffen. Jetzt soll alles wieder werden wie früher: gut, nicht überteuert und bodenständig. Dafür sorgen Peter Furrer und Daniel Michel, die das Traditionshaus am Dorfplatz seit 1. Februar neu führen. «Wir möchten die Krone wieder zu einem Dorftreffpunkt machen: Ob unsere Gäste die Bratwurst im Sinfonia oder in der Buochserstube essen, ist uns einerlei», sagt Peter Furrer. Mit dem Neustart wollen Furrer und Michel auch das Hotel mit 20 Zimmern reaktivieren und haben einige davon auf Longstay-Gäste ausgerichtet. www.krone-buochs.ch

In grossen Dimensionen denken «Rund um uns herum entstehen grossartige Anlagen», sagt Rolf Stucki, zusammen mit Claudia Frutig Gastgeber im Hotel Nidwaldnerhof in Beckenried, und meint damit Anlagen wie das Feriendomizil in Andermatt, das renovierte Park Hotel Vitznau oder die Bürgenstock Hotels. «Davon können auch kleinere Hotels wie wir profitieren.» Deshalb hat Stucki den Nidwaldnerhof für 2 Millionen Franken ausgehöhlt, komplett renoviert und ausgebaut: Die 20 Zimmer sind neu, zusätzlich kommen drei Dachsuiten dazu. Auch das Restaurant wurde komplett neu gestaltet, unter anderem mit einem begehbaren Weinschrank mit vielen Schweizer Weinen. Selbstredend ist die Réception ebenfalls neu, und für Sofasurfer gibts jetzt auch eine Lounge. Das ist mutig. Und mindestens so grossartig wie Andermatt. Das wollen wir natürlich sehen. Am 20. März feiert der Nidwaldnerhof die offizielle Neueröffnung. www.nidwaldnerhof.ch

Ein Engel auf Erfolgskurs Machen die Krone zur Dorfbeiz: Daniel Michel (l.) und Peter Furrer.

Elvira und Saemi springen ein Was für eine schöne Geschichte: Saemi Christen und Stefan Zimmermann lernen sich kennen und finden heraus, dass sie beide Seemänner sind. Sie schliessen natürlich sofort Freundschaft. Stefan stellt Saemi seine Frau Elvira vor – worauf Elvira und Saemi beschliessen, vorübergehend das Restaurant St. Jakob zu übernehmen. Denn dort haben Luzia Käslin und Willi Achermann mit Wirten aufgehört, und es wäre ja schade, wenn die Sanktjakober keine eigene Beiz mehr hätten. Nun sorgen Saemi und Elvira bis Ende August für gute Laune im St. Jakob: Mit einem Menu am Nachmittag und einer kleinen Karte am Abend. Jeweils Ende Monat gibts eine ordentliche Stubete, an der Saemi Christen als die eine Hälfte des famosen Duos Saemi und Wiesi jeweils kräftig mittut. Jeden zweiten Monat findet ein Ländlerkonzert statt. «Für uns ist dieses halbe Jahr ein vergnügliches Abenteuer», sagt Elvira Zimmermann. Ende August sollte dann der neue Pächter übernehmen. Willi Achermann schwingt derweil im Café Süd in Stans die Kelle.

Seit Jacqueline Würsch ihr Hotel Engel in Emmetten an verschiedene Booking-Seiten im Internet angeschlossen hat, kommen die Gäste in Scharen und von weit her. Deshalb hat sie den Schritt gewagt und in einer fast fünfmonatigen Umbauzeit das Haus ausgebaut: Zehn neue Zimmer zu den bestehenden 24, neue Familienangebote, eine neue Réception plus einen Lift. Das nennen wir doch mal eine gute Nachricht: Man kann trotz der Krise Erfolg haben. Im April findet das Eröffnungsfest statt. Details unter www.engel-emmetten.ch

Auf Expansionskurs: Jacqueline Würsch ist digital vernetzt.


AMUSE-BOUCHE

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Nr. 5, April 2013

Der Schlüssel zum Erfolg

Im Verein für den Tourismus

Das freut das Herz des Reisenden: Die Internet-Seite www.tripadvisor.de hat per User-Abstimmung das BoutiqueHotel Schlüssel in Beckenried gleich zweimal mit dem Traveller’s Choice Award 2013 ausgezeichnet! Platz 1 in der Liste der 25 besten kleinen Hotels der Schweiz und Platz 5 in der Liste der 25 Schweizer Hotels mit dem besten Service. Wir gratulieren Gabrielle und Daniel Aschwanden zu dieser Ehrung. Für die Gäste dieses zauberhaften Hotels / Restaurants kommt diese Auszeichnung nicht überraschend ... www.schluesssel-beckenried.ch

Am 3. Dezember 2012 wurde der Verein Nidwalden Tourismus (NWT) gegründet und ein neunköpfiger Vorstand gewählt, der ehrenamtlich tätig ist. Das Ziel des Vereins ist die Überarbeitung des neuen Tourismusgesetzes. Die Vorstandsmitglieder führen zurzeit vor allem konstruktive Gespräche mit Transportunternehmen, Hotels, Gemeinden, Verkehrsvereinen und weiteren Partnern. Zudem steht NWT in enger Zusammenarbeit mit der Volkswirtschaftsdirektion und deren Regierungsrat Gerhard Odermatt. In einem weiteren Vereins-Team werden zurzeit die nationalen und internationalen Buchungssysteme geprüft. Gleichzeitig wird ein zeitgemässes Marketingkonzept für Nid­­ walden erstellt. Als Geschäftsführerin von NWT arbeitet Erna Blättler-Galliker in einem 60-Prozent-Pensum und organisiert zudem die Zusammenarbeit mit Schweiz Tourismus, Luzern Tourismus, Obwalden Tourismus, mit den Nidwaldner Leistungsträgern und weiteren Partnern. Inzwischen ist die Anzahl der NWT-Mitglieder auf über 150 angewachsen. Gastro Nidwalden unterstützt die Anstrengungen von NWT und fordert seine Mitglieder auf, ebenfalls Mitglied von NWT zu werden.

Schlüssel ins Internet: Traveller’s Choice auf www.tripadvisor.de

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WETTBEWERB Zu gewinnen sind

20 Gutscheine Essen & Trinken à 50 Franken im Gesamtwert von

1000 Franken einlösbar im jeweiligen Nidwaldner Restaurant. Beantworten Sie folgende Frage:

Welches Getränk wird im Hotel Villa Honegg zum Apéro serviert? ● Beckenrieder Orangenmost ● Halb-Halb Eigenbrand ● Barmettler Eier-Kirsch

Kreuzen Sie die richtige Antwort an und senden Sie den T ­ alon oder eine Postkarte mit Ihrer Adresse und der richtigen Antwort an: Gastro Nidwalden MENU 1-Wettbewerb Postfach 346 6371 Stans

Name

WIR GRATULIEREN!

Vorname

Die Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs der letzten Ausgabe sind:

Strasse

Gutschein à 50 Franken in einem Nidwaldner Restaurant Jo Näpflin, Büren Margrit Niederberger, Wiesenberg Peter Würsch, Emmetten Mary Reich, Hergiswil Josy Sacchet, Hergiswil Anita Christen, Wolfenschiessen Josef Lussy-Lang, Oberdorf Bettina Küffer, Wolfenschiessen Paula Liem, Hergiswil

PLZ/Wohnort

Urs Spörri, Buochs Ida Christen, Wolfenschiessen Irene Baumann, Buochs Nelly Tomasi-Lorenzo, Stansstad Annemarie Kugler, Hergiswil Kurt Blättler, Stans Martha Zumbühl, Wolfenschiessen Ursula Rayher, Stans Regula Zurfluh, Hergiswil Felicitas Casanova, Stans Ernst Odermatt, Buochs

Einsendeschluss: 1. August 2013. Viel Glück! Der Rechtsweg ist aus­geschlossen. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Mitglieder von Gastro Nidwalden und deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen.


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Nr. 5, April 2013

Guets vo hie Mit der Aktion Guets vo hie kochen die Chefs der Nidwaldner Restaurants bodenständige und innovative Gerichte mit Zutaten aus der Region. Ein prüfender Blick auf die hiesigen Produzenten zeigt: Die haben echt was drauf! Text: Christian Hug, Bilder: Jesco Tscholitsch

Letzten Februar flog die Sache auf: In der Tiefkühl-Lasagne des Lebensmittelherstellers Findus war nicht drin, was drauf stand. Statt Rindfleisch entdeckten

Labortester Pferdefleisch in der Bolognese-Sauce. Auf der Verpackung aber stand, das Fleisch stamme vom Rind. Ganz Europa war empört: Skandal!


KOLUMNENTITEL

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dann in die Verkaufsregale in England gekommen ist, ist eine weitere dunkle, verschlungene Geschichte. Das nennt sich globaler Handel. Wobei wir Konsumenten diesmal mit einem blauen Auge davongekommen sind: Pferdefleisch zu essen, ist okay, das ist weder ungesund noch unmoralisch. Es war bloss nicht auf der Lasagne-Packung als solches deklariert. Von ganz anderem, weil ernsthaft gesundheitsgefährdendem Kaliber war beispielsweise der Gammelfleisch-Skandal 2005, als bis zu drei Jahre altes Fleisch, quasi Kadaver, in Kebabs und Hamburgern verarbeitet wurde. Oder die Rinderwahnsinn-Seuche BSE, derentwegen in den neunziger Jahren in ganz Europa hunderttausende Nutztiere getötet werden mussten, genauso wie bei der Vogelgrippe- und der Schweinegrippe-Epidemie. Am liebsten möchten wir von all diesen Skandalen gar nichts mehr hören. Auch nicht von Hühnerfleisch aus China, das zwar nur 9 Franken das Kilo kostet, dafür mit Antibiotika und vielen anderen Chemikalien vollgestopft ist. Von der grausamen Batteriehaltung der armen Vögel ganz zu schweigen. Was wir wollen, sind gesunde, sichere Nahrungsmittel. Was wir wollen, ist Essen, das fein schmeckt und dem wir vertrauen können. Was wir brauchen, ist Übersicht. Und die ist mit globalen Produktionsweisen wie der Findus-Tiefkühl-Lasagne so gut wie nicht mehr möglich. Übersicht ist am besten möglich, wenn wir uns in unserer Nähe nach guten Nahrungsmitteln umschauen.

Ist gut anzusehen, schmeckt hervorragend und kommt aus Nidwalden: Hochwertige Nahrung.

Betrug! Schweinerei! Richtig. Doch der eigentliche Skandal am ganzen FindusFiasko ist die Art und Weise, wie das Pferdefleisch in die Lasagne gekommen ist. Und das ging so: Der englische Ableger der schwedischen Firma Findus bestellt bei der französischen Firma Comigel Fertiglasagne. Comigel lagert den Auftrag an die luxemburgische Firma Tavola aus. Tavola bestellt das Fleisch für die Fertiglasagne bei der französischen Firma Spanghero. Span-

ghero gibt diesen Auftrag an die ebenfalls französische Firma Poujol Viandes weiter. Poujol Viandes beauftragt einen Grosshändler in Zypern, im grossen Stil Fleisch einzukaufen. Der zypriotische Händler findet einen Grosshändler in Holland, der wiederum Fleisch in Rumänien einkauft – und dieses Fleisch aus Rumänien stammte von Pferden. Auf welchen Wegen und wie genau das Pferdefleisch von den Schlachthöfen in Rumänien zuerst in die Lasagne und

UMDENKEN ZUM BESSEREN Nicht, dass Nidwaldner Bauern früher schlecht produziert oder gar Lebensmittelskandale provoziert hätten – nein! Aber es brauchte ein Umdenken, um von der konventionellen Lebensmittelherstellung für Grossverteiler auf die Produktion von hochwertigen Nahrungsmitteln mit Identität und Charakter umzusatteln. So begann die Geschichte von gutem Essen aus Nidwalden vielleicht auf dem Hof Vorder-Grosshostatt in Ennetbürgen. Dort machte sich Hans Mathis, lesen Sie weiter auf Seite 9

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netzes und der radikale Wille zu qualitativ bestem Angus-Fleisch brachten den Durchbruch: Bald setzten GaultMillauKöche in der ganzen Schweiz das AngusFleisch aus Ennetbürgen auf ihre Karte. Holzen war zu einer vertrauenswürdigen Marke geworden. Heute führen Stefan Mathis und Beat Christen die Marke Holzen mit anhaltendem Erfolg. Vielleicht beginnt die Geschichte von gutem Essen aus Nidwalden sogar noch früher, beim Landwirt Toni Odermatt in der Meiers-Chälen ob Stans. Er legte sich ergänzend zur Viehwirtschaft zwar

Stefan Mathis, Holzen, Ennetbürgen: « Aus Respekt gegenüber dem Tier und der Natur war es immer mein Ziel, einheimisches Qualitätsfleisch für höchste Ansprüche in konstanter Qualität anzubieten.»

Toni Odermatt, MeiersChäle, Stans: «Geissen sind kommunikative und eigenwillige Tiere, das gefällt mir. Deshalb pflege ich den ganzen Kreislauf von der Geburt unserer Toggenburger Ziegen bis zum Vertrieb von deren Produkten. Und zwar auf höchstem Niveau.» konventioneller Milchbauer mit Braunveh und Simmentaler Kühen auf 10 Hektaren Südhang-Land, Anfang der neunziger Jahre Sorgen über die bevorstehende Öffnung der damaligen Europäischen Gemeinschaft zur Freihandelszone. Er befürchtete, dass kleine Bauern wie er im kommenden internationalen Preiskampf untergehen würden – und beschloss, das Fleisch seiner Kühe selber zu vermarkten. Das war 1996. Fünf Jahre später war aus dem Milchwirtschaftshof ein Mastbetrieb mit Angus-Rindern im Laufstall geworden. Viele konventionell produzierende Bauern im Kanton hatten für diesen Schritt kein Verständnis. Aber der Erfolg gab Hans Mathis recht: Der Zusammenschluss mit dem benachbarten Damhirsch-Betrieb Holzen, der Aufbau eines eigenen Verarbeitungs- und Vertriebs-

Dora und Walter Lussi, Biohof Wydacher, Oberdorf: «Wir fühlen uns der Natur tief verbunden. Deshalb produzieren wir nachhaltig, pflegen Marktnischen und geniessen den Kundenkontakt.» schon 1971 Ziegen zu. Aber weil die schweren Kühe jeden Sommer die steilen Wiesen zertrampelten, stellte Toni Odermatt 1990 notgedrungen komplett auf Geissen um. Ein wirtschaftliches Wagnis, das er nur überleben konnte, wenn die Ziegenprodukte von allererster Güte sind, wenn Meiers-Chäle sich als Qualitätsmarke durchsetzt.

Das Unternehmen gelang: Heute führt Toni Odermatt junior die Meiers-Chäle von der tiergerechten Aufzucht in grosszügigen Laufställen über das schonende Metzgen und Verarbeiten bis zum Selbstvertrieb der Produkte. Ein prima Geschäft!

ENGAGEMENT MIT AUSZEICHNUNG Hans Mathis und Toni Odermatt sind nur zwei Pioniere, die erfolgreich umgestellt haben. Der Käser Sepp Barmettler aus Stans zum Beispiel hat seinen Stanser Fladä der ganzen Welt schmackhaft gemacht. Oder Beppo Stutzer und Hugo Flüeler von der Metzgerei Stutzer & Flüeler in Stans und Kerns: Seit vielen Jahren verarbeiten die beiden Fleisch von Tieren aus der Region zu erstklassigem Fleisch und feinsten Spezialitäten wie der Nusswurst oder dem Traverli. lesen Sie weiter auf Seite 11

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Telefon 041 610 12 37 365 Tage geöffnet • 11.00 Uhr bis 23.00 Uhr warme Küche! Wir nehmen

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Das Gute liegt so nahe!

Unser Versprechen «Nur vom Feinsten» nehmen wir uns täglich neu zu Herzen. Deshalb ist es für uns als Nidwaldner Beck und Konditorei auch selbstverständlich, dass wir unsere Kreationen mit hochwertigen Zutaten möglichst aus der Region herstellen! WWW.CHRISTENBECK.CH


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VIELFALT AUS NIDWALDEN

Paul Barmettler, Käserei Alp Bleiki, Niederrickenbach: «Von Mai bis Oktober produziere ich Alpkäse auf der Alp. Hohe Qualität ist dabei mein oberstes Gebot.» Dabei verzichtet er sogar auf spezielle Deklaration wie Bio oder «Alpsäuli». «Mein Fleisch ist von hier und gut. Punkt», sagt Beppo Stutzer und gewinnt mit dieser Haltung das Vertrauen seiner vielen Kunden – und Medaillen von den Fachleuten. Die Entwicklung der letzten Jahre hat den Pionieren recht gegeben: Zunehmend reagieren die Konsumenten auf die Wirren der Globalisierung mit einer Rückbesinnung auf die eigene Herkunft: Swissness ist wieder angesagt. Zudem übernehmen Konsumenten mehr und mehr Verantwortung: Sie verlangen, dass die Tiere, die sie essen, anständig aufgezogen und geschlachtet werden. Und dass Früchte und Gemüse umwelt- und ressourcenschonend angebaut werden. Sie wollen hohe, verlässliche Qualität. Und sie wollen Nahrungsmittel mit Identität und Authentizität. Kurz: Sie wollen Guets vo hie.

Können sie haben: Inzwischen haben sich beachtlich viele Nidwaldner Produzenten und Landwirte auf Nischen spezialisiert, wo hohe Qualität und regionale Identität selbstverständlich sind. Man kann sich mittlerweile alleine vom Angebot solcher Nahrungsmittel lückenlos ernähren: Fische aus der Fischzucht Eimatt in Ennetmoos; Kirschen und Nüsse vom Biohof Hobiel in Kehrsiten; feiner Alpkäse von der Käserei Bleiki ob Niederrickenbach; Buirähof-Glace vom Hof Aeschi in Grafenort; edle Brände aus einheimischen Früchten von Getränke Lussi in Stans und Beckenried; Biogemüse vom Hof Wydacher in Oberdorf; Kräuter und Sirup vom Biohof Neufallenbach in Grafenort – die Liste kann fast beliebig weitergeführt werden. Längst haben sich Produzenten auch zu Vertriebsgemeinschaften zusammengeschlossen. Unter dem Markennamen Drachenried zum Beispiel vertreiben vier Produzenten ihre Angebote: Vom Eierkirsch über frische Beeren und Rossfleisch (hier wissen wir, wo das Pferd herkommt) bis zu Straussenfilets ist alles zu haben und kann selbstverständlich auch übers Internet bestellt werden. Oder die einheimischen Alpkäser: Sie veranstalten im Herbst in Beckenried und im Frühling in Stans gemeinsam einen Alpkäsemarkt. Umgekehrt bietet Thomas Christen von der Christenbeck als «Solist» in jeder seiner sechs Filialen ortsspezifische Spezialitäten an.

Migi Lussi, Getränkehandel Lussi, Stans und Beckenried: «Schon mein Vater hat einheimische Früchte veredelt. Ich mache heute dasselbe mit demselben Herzblut.» All diese Angebote sind Guets vo hie. Sie bereiten Freude. Sie sind einzigartig. Sie sind lecker. Kenner wissen das längst. Und wer all das Gute von hier noch nicht entdeckt hat, bekommt jetzt in unseren Restaurants die Gelegenheit dazu.

Thomas Christen, Christenbeck, sechs Filialen: «Mein Platz ist in Nidwalden. Ich mache ehrliches, gesundes und schmackhaftes Brot. Etwas anderes kommt für mich nicht in Frage.»


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Nr. 5, April 2013

WAS ISCH LOS ? März Im März Das Pilgerhaus, Niederrickenbach

FONDUE-FAHRT Gemütliches Bleiki-Fondue im Stübli inkl. Berg- und Talfahrt mit der Bahn. Reservation: info@daspilgerhaus.ch Montag Ruhetag 20. März Hotel Nidwaldnerhof, Beckenried

NEUERÖFFNUNG

2. bis 11. April Restaurant Rössli, Beckenried

20. Mai Alpwirtschaft Unterlauelen, Eigenthal

SPARGEL – LAMM – FISCH

PFINGSTSONNTAG-STUBETE

Der ganze Frühling auf dem Teller. Reservation: 041 624 45 11 Keine Ruhetage

Ab 12 Uhr «chasch ai dui cho muisige!» Reservation: 041 497 26 25

5. April Restaurant St. Jakob, St. Jakob

MUISIGPLAUSCH Konzert des Trios Gemütlichkeit. Reservation: 041 610 55 60

Nach dem Komplett-Umbau öffnet der Nidwaldnerhof wieder seine Tore. Reservation: 041 620 52 52

12./21. April Berggasthaus Niederbauen, Emmetten

27. März Alpwirtschaft Unterlauelen, Eigenthal

Saisoneröffnung mit guter Stimmung, Retourfahrt mit der Bahn für Fr. 10.—. Reservation: 041 620 23 63

SAISONSTART... ...zu Ostern mit Osterspezialitäten vom eigenen Hof. Reservation: 041 497 26 25 27. März Restaurant St. Jakob, St. Jakob

MUSIKANTENHOCK Stubete mit Saemi Christen, für alle offen. Reservation: 041 610 55 60 April Im April Das Pilgerhaus, Niederrickenbach

FONDUE-FAHRT Gemütliches Bleiki-Fondue im Stübli inkl. Berg- und Talfahrt mit der Bahn. Reservation: info@daspilgerhaus.ch Montag Ruhetag Im April Restaurant Hermann, Stansstad

CORDON-BLEU-FESTIVAL 7 versch. Cordon bleus zur Auswahl. Reservation: 041 610 12 68 Keine Ruhetage

ATRINKETE

Mai

24./25.Mai Brasserie Le Mirage, Stans

FILET SACRÉ CŒUR Rindsfilet der Extraklasse: Filet de bœuf «sacré cœur». Reservation: 041 611 08 30 Juni Jeden Freitag im Juni Alpwirtschaft Unterlauelen, Eigenthal

MAGRONÄ USEM CHESSI Jeweils am Abend Älplermagronen aus dem Chessi von der Feuergrube. Reservation: 041 497 26 25

Im Mai Restaurant Hermann, Stansstad

Im Juni Bergrestaurant Alpstubli, Klewenalp

FERNOST GANZ NAH

GESCHNETZELTES ZÜNFTIG GUT

Asiatische Spezialitäten. Reservation: 041 610 12 68 Keine Ruhetage

Alte Geschnetzeltes-Rezepte mit besonderer Finesse. Reservation: 041 620 31 44 Keine Ruhetage

16. Mai Restaurant Engel, Stans

WINE & DINE

1. Juni Berggasthaus Niederbauen, Emmetten

Weinproduzent Thomas Stamm aus Thayngen kommentiert die Weine zu einem 4-Gang-Sommermenü. Reservation nötig: 041 619 10 10

CANDLE-LIGHT-DINNER Guets vo hie bei Kerzenlicht unter dem Motto Kulinarisches Nidwalden. Reservation: 041 620 23 63

18. bis 31. Mai Bergrestaurant Alpstubli, Klewenalp

8. Juni Restaurant Nidair, Ennetbürgen

GESCHNETZELTES ZÜNFTIG GUT

10 JAHRE NIDAIR

Alte Geschnetzeltes-Rezepte mit besonderer Finesse. Reservation: 041 620 31 44 Keine Ruhetage

Grosse Feier zum 10-Jahre-Jubiläum mit Auftritten von Swiss Power Brass, Free Xone und Beggriedergruäss. Reservation: check-in@nidair.ch


SERVICE

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Nr. 5, April 2013

14. Juni Berggasthaus Niederbauen, Emmetten

27. Juni Hotel Engel, Emmetten

CANDLE-LIGHT-DINNER

«NATIONALFEIER»

Guets vo hie bei Kerzenlicht unter dem Motto Käse des Niederbauen. Reservation: 041 620 23 63

Im Festzelt auf dem Parkplatz mit Leckerem vom Grill und dem Duo Break Hearts. Reservation: 041 620 13 54

22. Juni Das Pilgerhaus, Niederrickenbach

ÄSSSPEKTAKEL MIT THAÏS ODERMATT Hausapéro und 3-Gang-Menu mit den Filmen «Kurt und der Sessellift» und «Nid hei cho» von Thaïs Odermatt. Reservation: info@daspilgerhaus.ch 25./26. Juni Brasserie Le Mirage, Stans

TATAR-TRILOGIE Tatar vom Rind, von Rauchlachs und Gemüse. Reservation: 041 611 08 30 28. Juni Alpwirtschaft Unterlauelen, Eigenthal

ALPEN-BRASS-BAND Konzert der Brass Band MG Schwarzenberg, ab 19.30 Uhr. Reservation: 041 497 26 25 Juli Im Juli Bergrestaurant Alpstubli, Klewenalp

GESCHNETZELTES ZÜNFTIG GUT Alte Geschnetzeltes-Rezepte. Reservation: 041 620 31 44 Keine Ruhetage 19. Juni Berggasthaus Niederbauen, Emmetten

CANDLE-LIGHT-DINNER Guets vo hie bei Kerzenlicht unter dem Motto Kräuter und Blüten des Niederbauen. Reservation: 041 620 23 63

August Im August Restaurant Hermann, Stansstad

ENNETMOOSER FORELLE Alles rund um die Forelle aus Ennetmooser Zucht. Reservation: 041 610 12 68 Keine Ruhetage 23. bis 25. August Alpwirtschaft Unterlauelen, Eigenthal

BÄRGCHILBI 23. August: zum 32. Mal Konzert der Ländlerkapelle Carlo Brunner, ab 20 Uhr. 24. August: zum 1. Mal Konzert von Quartett Waschächt, ab 20 Uhr. 25. August: Berggottesdienst mit dem Bärglerchörli Schwarzenberg, 11 Uhr. Danach Chilbi mit den Chäslisüüder. Reservation: 041 497 26 25 23. bis 31. August Restaurant Rössli, Beckenried

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31. August Seehotel Baumgarten, Kehrsiten

BEACHPARTY

Zum 1. Mal: Party im Hafen Baumgarten. Reservation: 041 610 77 88 September Im September Restaurant Hermann, Stansstad

RIB-EYE-STEAKS Spezialitäten vom Rinds-Hohrücken. Reservation: 041 610 12 68 Keine Ruhetage 1. bis 15. September Restaurant Rössli, Beckenried

GENUSS '13 Regionalprodukte kreativ und genussvoll inszeniert. Reservation: 041 624 45 11 Keine Ruhetage 1. bis 15. September Bergrestaurant Alpstubli, Klewenalp

GENUSS '13 Regionalprodukte kreativ und genussvoll inszeniert. Reservation: 041 620 31 44 Keine Ruhetage

GENUSS '13 Regionalprodukte kreativ und genussvoll inszeniert. Reservation: 041 624 45 11 Keine Ruhetage 23. bis 31. August Bergrestaurant Alpstubli, Klewenalp

GENUSS '13

Regionalprodukte kreativ und genussvoll inszeniert. Reservation: 041 620 31 44 Keine Ruhetage

Rund ums Jahr

KARFREITAG 31. März OSTERSONNTAG Im April WEISSER SONNTAG April/ Mai  SPARGELSAISON 13. Mai MUTTERTAG 27./28. Mai PFINGSTEN Juni bis August GRILLSAISON 29. März


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Ernst Bachmann, Vizepräsident von GastroSuisse, und Scott Armitage, Muggenbühl Gaststuben, Zürich

SWICA Regionaldirektion Luzern Peter Barmettler, Gastroberater Hirschmattstrasse 32, 6003 Luzern Telefon 041 227 86 96 peter.barmettler@swica.ch, swica.ch

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STAMMTISCH

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Nr. 5, April 2013

Klatsch mit Sosse Seit einem Jahr ist Vreni Sigrist nun die Wirtin vom Rössli – Die Beiz in Hergiswil, und das gefällt ihr so gut, dass sie ab sofort bis Ende April auch am Sonntag offen hat, von morgens zehn bis abends sechs Uhr. Zwar ohne warme Küche, aber hey: man darf bei Vreni noch rauchen.

Apropos Einjähriges: Metin Özer ist seit März 2012 glücklicher Geschäftsführer der Pizzeria Al Porto in Stansstad: Im stets wohlig-warmen Restaurant gibts nicht nur grossartige Pizzas, sondern hervorragenden Service – da kann sich manch andere Pizzeria einen Spickel abschneiden.

Die oben erwähnten Jubiläen beeindrucken Kerstin Essenburger wenig: Sie ist per 15. März seit sage und schreibe 20 Jahren treue Servicefachangestellte im Restaurant Linde in Stans. Wenn wir das nächste Mal bei ihr sind, wollen wir ihr persönlich zu soviel Freude und Durchhaltewillen gratulieren! Einfach nach Kerstin fragen.

Pro herba rara: Moritz Borowski vom Berggasthaus Niederbauen hat seinen Garten in Emmetten umgepflügt und pflanzt jetzt uralte einheimische Kräuter und Gemüse an: Den guten Heinrich, die Haferwurzel, Perilla, Myrte und rund 70 weitere Köstlichkeiten. Wir dürfen gespannt sein, wie sich das auf die Speisekarte auswirkt. Und noch ein Jubiläum: Edy Gabriel sorgt im Nidair in Ennetbürgen seit zehn Jahren für regen «Flugbetrieb», sein Haus ist damit das sprichwörtliche Highlight auf dem Flugfeld. Am 8. Juni steigt die grosse Sause, danach gönnt sich Edy zum Jubiläum eine neue Küche. Das Nidair bleibt deshalb von Mitte Juni bis Anfang September geschlossen. Sie haben «überraschend supergut angefangen», die Fasnacht war «superfriedlich»: Beat Wittwer und Ruth Gisler führen seit Anfang Februar das Bahnhof Chalet in Stans im neuen, grösseren Stil: Das Chalet-Säli ist neu und bietet Platz für 30 Personen, wochentags stehen im Restaurant jeweils zwei ArbeiterMittagmenüs für 20 Franken inklusive Getränk und Kaffee auf der Karte – letztere erfreuen sich ausgesprochen grosser Beliebtheit.

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MESSERSCHARF Frage an Marlis: Muss der Wirt oder die Wirtin eigentlich immer an den Tisch kommen und die Gäste persönlich begrüssen? Man möchte ja in Ruhe essen. Abgesehen davon, dass Stammkunden «zum Franzsepp» gehen statt ins Bistro 54 oder «bim Werni und de Heidi» sagen, wenn sie das Alpina meinen – abgesehen davon also, dass viele Gäste die Gastgeber sowieso sehen wollen: Ja, natürlich, unbedingt! Genau deshalb sind Wirte eben Wirte geworden: Weil sie gerne für ihre Gäste da sind und sich mit Herzblut um deren Wohlergehen kümmern. Da muss sie oder er sich doch persönlich davon überzeugen, dass alles in bester Ordnung ist. Und zwar mindestens einmal. Wenn der Wirt oder die Wirtin ein zweites Mal am Tisch vorbeischaut: Für mich kein Problem. Aber zweimal genügt dann auch. Mehr noch: In gehobenen und ganz besonders in GaultMillauRestaurants erwarte ich sogar, dass sich neben dem Gastgeber auch der Küchenchef an meinem Tisch zeigt. Schliesslich bin ich ja wegen seiner sprichwörtlich ausgezeichneten Kochkunst gekommen, und da möchte ich gerne auch ein bisschen über das Kochen philosophieren. Umgekehrt gehen wir unter anderem deshalb in Restaurants essen, weil wir uns so richtig umsorgen lassen möchten. Wenn Sie also «in Ruhe essen» möchten, dann tun Sie das am besten alleine in einem stillen Kämmerlein. Weil Restaurants Orte der Geselligkeit sind. Marlis Messerli

Sie suchen Antworten? Fragen Sie Marlis: Redaktion Menu 1 Bahnhofstrasse 1 6370 Stans


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Nr. 5, April 2013

Chemid zueche! Die Wirte sind bereit f端r die Aktion Guets vo hie. Sie zaubern die Nidwaldner Zutaten auf den Teller. Das Spektrum reicht von f端nf Sternen superior bis traditionell-rustikal. Text: Christian Hug, Bilder: Jesco Tscholitsch


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Nr. 5, April 2013

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Küchenchefin Nina Jankovic vom Arviblick pflanzt Kartoffeln im eigenen Garten. Ihr Vorschlag für Guets vo hie: Chrüüzbode-Chlapfhöchi-Röschti mit Zwiebeln, Reibkäse, Speckstreifen und Spiegelei.

Gastgeber mit Sinn für kulinarische Wurzeln: (v. l.) Lubi und Nina Jankovic, Peter Durrer, Franz Weibel.

Der Beckenrieder Orangenmost ist der Renner. Darauf kann sich Peter Durrer verlassen. Wenn seine Gäste im Hotel Villa Honegg hoch über Ennetbürgen Orangenmost statt O-Saft zum Apéro serviert bekommen und dann auch noch diese unglaubliche Aussicht über Nidwalden vor Augen haben, bricht zuverlässig das grosse Entzücken aus. Sowas Feines haben die Gäste noch nie zuvor gekostet – and really, this is eine einheimische Erfindung  ? «Orangenmost trin-

ken nur wir Nidwaldner», gibt Gastgeber Peter Durrer dann jeweils zur Antwort, «im Notfall exportieren wir den höchstens nach Obwalden.» Bei Tisch gehts im Fünf-Sterne-Superior-Hotel Honegg natürlich weiter mit kulinarischen Überraschungen aus der Gegend: hausgemachte Tagliatelle mit Unterwaldner Sommertrüffel, HoneggHackbraten von der Holzen, dazu einen Birgäbärger Riesling / Silvaner. Und zum Dessert natürlich den längst weltberühmten Stanser Fladä. «Das ist unser Grundkonzept», erzählt Peter Durrer, «auf unserer Karte stehen nur entweder Gerichte mit auserlesenen Zutaten aus Nidwalden oder internationale Klassiker wie das Clubsandwich und der Ceasar Salad.» Plus, weil viele Honegg-Gäste aus dem arabischen Raum kommen, libanesische Küche. Ein spannender Mix für die Gäste – und für Peter Durrer und seine Küchen-Crew eine stete Herausforderung. Denn das Gute von hier muss einerseits von her-

vorragender Qualität sein und anderseits in ausreichenden Mengen verfügbar. Gerade letzteres kann sich schon mal als schwierig herausstellen, zum Beispiel, wenn ein Landwirtschaftsbetrieb seine Bohnen- und Rüebli-Ernte anderswohin verkauft hat. «Oder beim Fisch», sagt Peter Durrer und führt aus: «Von den Fischen aus unserem See gibt es immer nur so viele, wie dem Fischer ins Netz gehen, und das sind mal mehr, mal weniger.» Zudem schwanke die Qualität des Fischfilets naturgemäss mit den Jahreszeiten. «Das macht es für uns manchmal schwierig, mit einheimischen Zutaten zu kochen, denn unsere Gäste sind konsumerfahren und können ein qualitativ gutes Eglifilet durchaus von einem nicht so guten unterscheiden.» Die Lösung? Ist ebenso pragmatisch wie das Bekenntnis zu einheimischen Produkten. «Dann gibts halt keine Eglifilets auf der Karte. Im Grosshandel einkaufen kann jeder. Wir tun das nicht.»


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Nr. 5, April 2013

Der Chef de Cuisine vom Postillon hat lange getüftelt, bis die Sauce perfekt war. Kurt Fischers Vorschlag für

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Lubi Jankovic Kompromisse eingehen und den Begriff «regional» ausdehnen: «Mein Gemüselieferant ist strengstens instruiert, dass er mir nur Gemüse liefert, das in einem Radius von 60 Kilometern produziert wurde.» Das macht ganz nebenbei auch ökologisch Sinn. Immerhin: Im eigenen Garten ziehen Lubi und Nina Jankovic selber Gemüse, Schnittsalat, Zwiebeln und Kartoffeln. Die sind dann definitiv «Guets vo hie» – und sie gewährleisten eine nach der Saison ausgerichtete Speisekarte. Denn «regional essen» bedeutet auch, sich saisonbewusst zu ernähren. «Das hat nichts mit Esoterik zu tun», führt Lubi Jankovic aus, «aber die Natur hat einen Rhythmus, und ich finde, wir Menschen sollten mit diesem Rhythmus gehen.» Was im Klartext nichts anderes bedeutet, als dass die Gäste im Arviblick im Dezember ganz bestimmt nie Erdbeeren serviert bekommen. «Ehrlich gesagt kann ich nicht verstehen, warum sogar GaultMillau-Köche, die ja ein vertieftes Wissen über den Rhythmus der Natur haben sollten, im Januar Spargeln servieren. Bei mir sieht ein Salatteller im Frühling ganz anders aus als im Herbst.» Und wenn Lubi seine Gäste fragt «isches rächt gsi?», lautet die einzig richtige Antwort: Ja, Sie haben Recht!

Guets vo hie: Kalbsschnitzel vom Engelbergertal mit Birnenmandli-Sauce, Bratkartoffeln und Gemüse.

Auch Lubi Jankovic würde sich eher einen Finger abbeissen, als im Grosshandelsmarkt importierte Nahrungsmittel einzukaufen, die er auch aus seiner nächsten Umgebung haben kann. Seit 2003 führt er zusammen mit seiner Frau Nina das gemütlich-rustikale Bergrestaurant Arviblick in Wirzweli und setzte von Anfang an radikal auf einheimische Zutaten.

DER ENTSCHLOSSENE MIT EIGENEM GARTEN Den Sbrinz zum Beispiel bezieht er vom Hof Ächerli gleich nebenan und den Bergkäse von der benachbarten Hinterhausmatt. «Wenn ich meinen Gästen ein Käseplättli serviere, zeige ich jeweils aus dem Fenster und sage: Dieser Käse kommt vom Hof dort drüben.» So muss das sein, so will das Lubi Jankovic. Die Hinterhausmatt liefert auch sämtliche Eier, das sind im Durchschnitt 150

pro Monat. Der Hinterhausmatt-Bauer hat deshalb extra zusätzlich Hühner angeschafft. «Ich will mit meiner Haltung ganz bewusst auch die einheimische Landwirtschaft unterstützen», sagt Lubi Jankovic. Als klassisches Ausflugs- und Bergrestaurant ist das im Arviblick einfacher möglich als im Hotel Villa Honegg. Bei den Jankovics verlangen die Gäste nach Währschaftem wie Rösti mit Ei und Älplermagronen, Cordon bleu und Chäsplättli mit Trockenfleisch. Diese Gerichte entsprechen auch den Nahrungsmitteln, die der Kanton Nidwalden als klassisches Berg- und Grasland hergibt und die seit jeher in unseren Küchen zubereitet werden. Selbstredend sind deshalb jetzt schon viele Gerichte auf der Arviblick-Karte, die die Kriterien der Aktion Guets vo hie erfüllen, nämlich dass sämtliche Zutaten aus Nidwalden stammen. Etwas schwieriger wirds beim Gemüse. Da muss sogar ein «Hardliner» wie

Wer hats erfunden? Das Postillon Wir wandern von den «heeche Bärge» runter ins Tal zum See, nach Buochs ins Restaurant Postillon zu Franz und Corina Weibel. Die beiden haben im vergangenen Jahr mit der fünfteiligen EventSerie «hiäsig und guet» ausschliesslich Menüs aus einheimischen Zutaten aufgetischt, Nidwaldner Musikbands spielten auf, und Gewerbler aus der Umgebung erzählten von ihrer Arbeit. Wenn man so will, war «hiäsig und guet» der Vorläufer von Guets vo hie. «Wir wollten zeigen, dass wir eine starke Region sind», erklärt Franz Weibel. Das ist ihm gelungen: Serviert wurden Kalbsschnitzel vom Engelbergertal mit Birnenmandli-Sauce, Bratkartoffeln und Gemüse. Oder gezupfter Blattsalat an Most-Dressing, Bruschette mit hausgeräuchertem Saiblingfilet und Tomaten. Oder (im Juni) Erdbeeren mit hauseigenem Löwenzahnhonig mariniert und


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Nr. 5, April 2013

Thomas Amstutz, Küchenchef im Hotel Villa Honegg, trimmt Deftiges auf Fünf-Sterne-Niveau. Sein Vorschlag für Guets vo hie: Honegg-Hackbraten von der Holzen mit Kartoffelstock, Bohnenvariation und Karotten.

Eierlikörparfait. Das Schöne daran: Einige dieser Menüs werden für Guets vo hie wieder auf der Postillon-Karte stehen, neben weiteren neuen Kreationen. Das sind auf alle Fälle gute Gründe, wieder mal auswärts essen zu gehen – zumal sich Franz Weibel bei der Entwicklung von Menus und Gerichten zu Guets vo hie ausführlich Gedanken macht über die traditionelle Nidwaldner Küche und wie heute eine moderne Nidwaldner Küche aussehen könnte. Weibel möchte mit seinen Kreationen seine Gäste auch zum Mitdenken anregen.

WAS GENAU MACHT DIE NIDWALDNER KÜCHE AUS? «Traditionellerweise ist die Nidwaldner Küche einfach und deftig», sinniert Franz Weibel: «Früher brauchten die Bauern viele Kalorien, um ihren Alltag zu bewältigen. Zudem war das Spektrum der Nahrungsmittel beschränkt.» Heute

ist alles anders: Es gibt mehr Bürolisten als Handwerker – wir ernähren uns heute mit mehr Wissen und neuen Absichten – wir können heute jederzeit Nahrungsmittel aus der ganzen Welt kaufen – Einwanderer bringen neue Ideen in unser Land. Wie soll also eine Küche aussehen, die gleichzeitig modern und typisch einheimisch ist? Ist zum Beispiel der eingangs erwähnte Orangenmost typisch nidwaldnerisch, weil es ihn schon seit rund 80 Jahren gibt – obwohl er zur Hälfte aus dem Saft einer Frucht besteht, die hier gar nicht wächst? «Das sind Fragen über Fragen», sagt Franz Weibel, «und ich finde es sehr spannend, darauf Antworten zu suchen.» Seine Menüs von der «hiäsig und guet»-Serie sind schon mal eine gute Diskussionsgrundlage. «Wir jedenfalls arbeiten heute schon daran, Gerichte zu kreieren, die die Voraussetzungen mitbringen, dereinst traditionell nidwaldnerisch zu sein.»

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Wie immer Weibels Ergebnisse ausfallen: Sie werden zeigen, dass Nidwalden eine starke Region ist, wo das Gute vor unseren Haustüren heranwächst. Genau das ist die Absicht der Aktion Guets vo hie: Nidwaldner Wirte und Köche kochen Feines aus Nidwaldner Zutaten. Der Rest ergibt sich von alleine. So einfach ist das im Grunde. Denn wie die einheimischen Schätze veredelt werden beziehungsweise was daraus gekocht wird, das kann jeder Koch und jede Köchin selber entscheiden. Hauptsache: Alle Zutaten stammen von Nidwalden. So lauten die Spielregeln. Deshalb bieten die Restaurants, die bei Guets vo hie mitmachen, insgesamt die ganze Palette an kulinarischen Genüssen an, von uralten Traditionsrezepten wie Ofetoori und Booneschtunggis bis zu neuen Ideen wie frittiertem Meiers-Chäle-Geisskäse und ApfelperleSchaumwein. Im Restaurant Boden in Emmetten zum Beispiel gibts eigens entwickelte Fleischspezialitäten und selber kreiertes Brot. Im Adler in Hergiswil wird das festliche Muttertagsmenü ausschliesslich aus Nidwaldner Zutaten bestehen. Ebenfalls in Hergiswil im Schlüssel steht die Käseschnitte auf der Karte mit BioEi aus Buochs, saurem Most aus Beckenried und Käse vom Niederbauen. Auf genau diesem Berg widmet das Restaurant Niederbauen seine Candle-Light-Dinners der Aktion Guet vo hie. Im Restaurant Unterlauelen im Eigenthal sagt man, dass dort schon vor der Aktion Guets vo hie Gutes von hier gekocht wurde. Und, und, und: Die Vielfalt ist riesig. Und Sie, liebe Gäste, sind herzlich eingeladen, diese Nidwaldner Vielfalt zu entdecken.

Guets vo hie finden Sie überall, wo Sie dieses Signet sehen:


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SUPPLEMENT

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nidwalden, 9.30 Uhr Heute nennt man das Snack. Ein Evergreen, das die Bezeichnung «für den kleinen Hunger zwischendurch» noch verdient, ist geblieben: Das Fuischtbrood. Bilder: Jesco Tscholitsch

Restaurant Sternen, Ennetbürgen.

Glasi Restaurant Adler, Hergiswil.

Hotel Winkelried, Stansstad.

Restaurant Bahnhöfli, Dallenwil.

Restaurant Hirschen, Buochs.

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