Menu1 / Nr.1 / April 2011

Page 1

AUsGABE nr.1, April 2011

MENU 1 EssEn &TrinkEn in Nidwalden

ZMittag

Die hohe Kunst des schnellen Essens

StroM Statt SchiNkEN Schweinesuppe-Verbot: Wohin mit Rüstabfällen?

NidwaldEN, 9.05 Uhr

Die Vielfalt des Kaffee Crème ins rechte Bild gerückt


Geniessen Sie einen Gratis-Apéro in der Linde oder im Nidair.

Wir bringen Sie an Ihren Apéro und zurück! Beim Vorweisen eines gültigen ÖV-Billettes erhalten Sie in den zwei Restaurants Linde und Nidair vor einem Mittag- oder Nachtessen einen Gratis-Apéro. Gültig bis Ende September 2011. Mindestkonsumation Fr. 50.– pro Person. Prost ! www.zentralbahn.ch

6373 Ennetbürgen Fon 041 620 05 05 check-in@nidair.ch www.nidair.ch

Hotel-Restaurant Linde 6370 Stans Fon 041 619 09 30, www.hotel-linde.ch Sonntag und Montag Ruhetag


INHALT

MENU 1

Nr. 1, April 2011

grüEZi Freude.herrscht!. Sie.halten.die.al­ lererste.Ausgabe. von.MENU.1.in. Ihren.Händen!. Mit.diesem.Ma­ gazin.möchten. wir.Wirtinnen. und.Wirte.von. Nidwalden.. Ihnen,.liebe.Leserin,.lieber.Leser,. unsere.Begeisterung.über.das.ge­ pflegte.Essen.und.Trinken.weiter­ geben..Sie.an.unserer.Freude.teil­ haben.lassen,.Ihr.Gastgeber,.Ihre. Gastgeberin.zu.sein. Zweimal.jährlich.wird.MENU.1.fort­ an.erscheinen.und.vertieft.spannen­ de.Themen.aus.der.Nidwaldner.Gas­ tronomie.beleuchten..In.dieser. Ausgabe.zum.Beispiel.die.für.uns. hektischste.Zeit.des.Tages,.den.Mit­ tagsservice..Und.ein.wohl.für.alle. eher.betrübliches.Thema:.das.Ver­ bot,.Gastroabfälle.an.Schweine.zu. verfüttern..Was.geschieht.fortan.mit. der.Härdepfuhiutsche?. Natürlich.fehlt.der.Veranstaltungs­ kalender.genauso.wenig.wie.ein. bisschen.Klatsch.und.Tratsch..Sie. wissen.ja:.Wir.Wirte.und.Wirtinnen. sind.gesellige.Leute.... Ich.wünsche.Ihnen.viel.Vergnügen und.Freude.beim.Lesen.von.MENU 1. Urs Emmenegger Präsident Gastro Nidwalden

iMPrESSUM Auflage 25'000 Ex. Erscheinungsweise April und Oktober

Herausgeber

3

AUsGABE nr.1, April 2011

Auch wenn es eilt und günstig sein muss: Das Menü 1 soll trotzdem köstlich schmecken und schön präsentiert sein.

MENU 1 EssEn &TrinkEn in Nidwalden

Bild: Jesco Tscholitsch

ZMittag

Die hohe Kunst des schnellen Essens

StroM Statt SchiNkEN Schweinesuppe-Verbot: Wohin mit Rüstabfällen?

NidwaldEN, 9.05 Uhr

Die Vielfalt des Kaffee Crème ins rechte Bild gerückt

AmUsE-BoUchE. .................................................. 4 News aus der Nidwaldner Gastroszene – und ein Wettbewerb.

sErVicE!....................................................... 6 Mittagszeit heisst Stosszeit: Die Kunst des Menü 1.

DAs sUPPEn-AUs.............................. 16 Gastro-Abfälle dürfen nicht mehr verfüttert werden. Was nun?

WAs isch los?.................................................... 12 Der Überblick über Ereignisse und Spezialitätenwochen.

JETzT kEnnEnlErnEn........................................... 21 Schnupperstifte machen sich ihr eigenes Bild von den Berufen im Gastgewerbe.

PEoPlE.. ............................................................ 15 Ralf und Corinna übernehmen, Luis und Isabel feiern, Adrian geht baden.

GlEich lAnGE sPiEssE. ......................................... 21 Eine Volksinitiative fordert gleich hohe Mehrwertsteuer für alle.

mEssErschArF. .................................................. 15 Marlis Messerli sinniert über die beste Art, auf sich aufmerksam zu machen .

niDWAlDEn, 9.05 Uhr......................................... 23 Kaffee Creme: Sechsmal bestellt, sechsmal verschieden.

Redaktionsadresse Bahnhofstrasse 1 6370 Stans menu1@gastronidwalden.ch Chefredaktor Christian Hug Tel. 079 668 95 18 Mitarbeiter dieser Ausgabe Urs Emmenegger, Marlis Messerli, Markus Stöckli

Fotografie Jesco Tscholitsch www.tscholitsch.com Konzept und Gestaltung Berggasthof zum Glück – Agentur für Werbung www.berggasthof.ch

Druck Druckerei Odermatt AG www.dod.ch Inserate Verlag Nidwaldner Blitz AG Dorfplatz 2, 6383 Dallenwil Tel. 041 629 79 79 inserate@blitz-info.ch

Korrektorat Riccardo Caravina

MENU 1 können Sie auch unter www.gastronidwalden.ch lesen.


4

MENU 1

Nr. 1, April 2011

käsEFrEUDEn AUF DEr AlP Einst. haben. die. Älpler. der. Gegend. in. diesem. Raum. noch. selber. gekäst.. Dann. war.die.«Chäs­Chuchi».mehr.als.30.Jah­ re. lang. der. Pausenraum. für. die. Ange­ stellten..Jetzt.haben.Jacqueline.und.An­ dreas.Hess,.das.Wirtepaar.im.Restaurant. Alpstübli. oberhalb. Engelberg,. die. Idee. vom. Käse. wieder. aufgegriffen. und. den. grossen.Raum.in.ein.schönes,.rustikales. Chäs­Stübli. verwandelt. –. und. zwar. ei­ genhändig.in.wochenlanger.Arbeit.. Seit. Mitte. Februar. bietet. das. Chäs­ Stübli. Platz. für. 28. bis. 36. Gäste,. die. die. Wahl.der.Käse.haben:.Verschiedene.Fon­ dues,.Käseschnitten,.Käseplättli.und.Kä­ serösti. mit. Speck. stehen. auf. der. Karte,. wobei.die.Käse.natürlich.alle.aus.der.Ge­ gend.stammen. «In. der. ersten. Saison. wollen. wir. vor. allem. für. Gruppen. auf. Voranmeldung. öffnen,. die. am. Mittag. unsere. Käsespe­ zialitäten.geniessen.und.am.Nachmittag. skifahren»,. sagt. Alpstübli­Gastgeberin. Jacqueline..Natürlich.kann.man.auch.am. Abend. im. Chäs­Stübli. einkehren. und. .anschliessend. mit. einer. Fackel. in. der. Hand.nach.Engelberg.hinunterskien..Ab. nächster.Saison.soll.das.Chäs­Stübli.im. Alpstübli.durchgehend.geöffnet.sein. www.truebsee.ch

schlAFEn Am sEE isT moDErn miT EinEm hAUch Von sPAniEn Der.Engel.in.Stans.hat.eine.lange.Tradi­ tion.. Deshalb. will. das. neue. Wirte­Ehe­ paar.Robert.und.Sandrina.Keller­Zanolla. die.Welt.nicht.neu.erfinden.und.überdies. das.Hotel.und.das.Restaurant.als.eine.Art. Familienbetrieb.führen:.Seit.1..April.sind. die.beiden.für.das.Hotel.und.Restaurant. Engel.verantwortlich,.er.als.Küchenchef,. sie.als.Chef.de.Service.. Roberts. Bruder. Daniel. kümmert. sich. um. Reservierungen. und. die. Buchhal­ tung.. Vater. Robert. senior. wird. mit. sei­ nen.40.Jahren.Erfahrung.in.der.Hotelle­ rie.das.Team.nach.Kräften.unterstützen.. «Wir. werden. die. Karte. in. der. Basis. nach. der. anspruchsvollen. gutbürgerli­ chen. Küche. ausrichten»,. sagt. der. neue. Chef,.«aber.ausschliesslich.mit.frischen. Zutaten,.welche.ja.vielfältig.in.der.Regi­ on.vorhanden.sind.».Die.Karte.soll.wö­ chentlich.wechseln..Degustationsmenüs. werden. neugierigen. Geniessern. Gau­ menfreuden.bereiten,.Bankette.und.Ca­ tering.sollen.das.Angebot.ergänzen.. Und.ganz.speziell:.«Alle.Kellers.waren. im.Verlauf.ihrer.Berufskarrieren.auch.in. Spanien.tätig»,.sagt.Robert.junior,.«des­ halb. werden. wir. im. Engel. sicher. auch. iberische.Spezialitäten.servieren.»

Nach. 35. Jahren. war. es. an. der. Zeit,. das. Seehotel. Baumgarten. wieder. auf. den. neusten.Stand.der.Dinge.zu.bringen:.Im. Januar. und. Februar. wurden. die. Hotel­ zimmer.nicht.nur.«nachgebessert»,.son­ dern. geradezu. ausgewechselt. –. «vom. Brünneli. bis. zum. Teppich»,. wie. Baum­ garten­Gastgeberin. Monika. Hoffmann. sagt.. Sie. führt. den. Betrieb. mit. ihrem. Mann.Wilfried.. Jetzt. sind. die. 12. hellen. Hotelzimmer. modern. eingerichtet. inklusive. Box­ spring­Betten. für. höchsten. Schlafkom­ fort..Unberührt.bleibt.das.rustikale.Res­ taurant.mit.seiner.auf.Fischspezialitäten. ausgerichteten.Karte.. Schönes. Detail. am. Rande:. «Unsere. Tochter. Nathalie. hat. letztes. Jahr. die. Ausbildung. zur. Restaurationsfachfrau,. die.Wirteschule.und.den.Rezeptionskurs. erfolgreich.abgeschlossen..Sie.wird.der­ einst.das.Baumgarten,.das.Wilfried.und. ich.seit.über.30.Jahren.führen,.überneh­ men»,. erzählt. Monika. Hoffmann.. «Da. weiss.man,.wofür.man.umgebaut.hat.» www.seehotel­baumgarten.com.

www.engelstans.ch

Das Chäs-Stübli im Alpstübli ist fertig: Jetzt gibt's hier Käsespezialitäten. Hell, modern und Sicht auf dem See: Die neuen Zimmer im Seehotel Baumgarten. Das neue Team im Engel Stans: (von links) Robert Keller senior, Daniel Keller und das Wirtepaar Sandrina und Robert Keller-Zanolla.


AMUSE-BOUCHE

MENU 1

Nr. 1, April 2011

5

zU hAUsE isT’s Doch Am schönsTEn Vier. Monate,. bevor. Christine. Ineichen. zur.Welt.kam,.kauften.ihre.Eltern.Lise­ lotte.und.Toni.das.Berggasthaus.Nieder­ bauen.hoch.über.Emmetten..Das.war.vor. 29.Jahren..Als.Kind.erlebte.sie,.wie.viel. Engagement.ein.Gasthaus.von.den.Wir­ ten. abverlangt. und. wie. kurz. entspre­ chend.die.Familie.kommt..Sie.beschloss,. niemals.ins.Gastgewerbe.einzusteigen.. Sie. absolvierte. eine. kaufmännische. Lehre.und.arbeitete.drei.Jahre.auf.ihrem. Beruf,. bevor. sie. sich. an. der. Fachhoch­ schule.für.Wirtschaft.in.Luzern.weiter­ bildete..Aber.ihre.Berufung.war.stärker:. «So.eine.grossartige.Atmosphäre.wie.auf. dem. Niederbauen. findet. man. nirgends. sonst.auf.der.Welt,.und.Gastfreundschaft. schenken. ist. eben. doch. etwas. Wunder­ bares»,.erzählt.Christine.Ineichen.. Im.Zermatterhof.in.Zermatt.offerierte. man. ihr,. die. dreijährige. Kochlehre. in. drei. Saisons. zu. absolvieren:. Hier. ver­ liebte.sie.sich.in.ihren.Ausbildner.Moritz. Borowski,.die.bei­ den. wurden. ein. Paar. und. gingen. für. die. dritte. Sai­ son. von. Christine. nach. Luzern.. Per. 1.. Januar. haben.

Christine.Ineichen.und.Moritz.Borowski. nun. das. Gasthaus. Nieder.bauen. von. Christines.Eltern.übernommen.und.sind. «total.glücklich».. Mit. einer. «raffiniert. gutbürgerlichen. Küche»,. wie. Christine. Ineichen. sagt,. will.das.junge.Wirtepaar.im.aufgepepp­ ten. Restaurant. neue. Standards. setzen. und. mit. zusätzlichen. Anlässen. das. An­ gebot.ergänzen..Dazu.gehören.gemütli­ che. Ländlerabende,. ein. reichhaltiger. Brunch.jeden.ersten.Sonntag.im.Monat. und. regelmässige. Candle­Light­Din­ ners,.die.jeweils.nach.einem.bestimmten. Thema.ausgerichtet.sind..Wir.wünschen. den.«Newcomern».viel.Erfolg. Die. nächsten. Candle­Light­Dinners:. 23..April.(Osterschlemmereien),.21..Mai. (Frühlingsgefühle),. 4.. Juni. (Deutsch­ land),. 9.. Juli. (Aromen. und. Gewürze),.. 13..August.(Das.Beste.aus.der.Schweiz). www.gastro­ineichen.ch.

Wir feiern die erste Ausgabe von MENU 1. Zu gewinnen sind

5 x 1 Gutschein à 100 Franken sowie

10 x 1 Gutschein à 50 Franken einlösbar.in.jedem.Restaurant.in. Nidwalden.. . Beantworten.Sie.folgende.Frage:.

Wie lange sind Werner und Heidi Odermatt schon Wirte im Hotel Restaurant Alpina, Wolfenschiessen? ● 20.Jahre..● 30.Jahre..● 40.Jahre

Kreuzen.Sie.die.richtige.Antwort.an. und.senden.Sie.den.ausgefüllten. .Talon.oder.eine.Postkarte.mit.Ihrer. Adresse.und.der.richtigen.Antwort. an:.Gastro Nidwalden, Wettbewerb, zhd. Urs Emmenegger, Postfach 346, 6371 Stans

Wollen das Gasthaus Niederbauen in der Zentralschweiz zur festen Grösse machen: Christine Ineichen und Moritz Borowski.

miT BUs UnD BAhn zUm cüPli Die. Idee. gab’s. schon. einmal,. sie. hiess. Ess­Bahn. und. wurde. von. den. SBB. ent­ lang.den.Zürcher.S­Bahn­Linien.durch­ geführt:.Wer.in.einem.bestimmten.Res­ taurant. eine. gültige. Fahrkarte. vorwies,. erhielt.ein.Cüpli.zum.Essen.gratis.. Nun.engagieren.sich.auch.die.Zentral­ bahn.und.die.Post.für.den.autofreien.Ess­. und.Trinkgenuss:.Vorerst.auf.die.Restau­ rants. Nidair. in. Ennetbürgen. und. Linde. in. Stans. beschränkt,. erhält. dort. jeder. Gast. gegen. Vorzeigen. eines. am. betref­

wEttBEwErB

fenden. Tag. gültigen. Fahrausweises. ein. Cüpli. als. Apéro. gratis.. Die. Aktion. soll,. wie.Zentralbahn­Sprecher.Peter.Bircher. sagt,.auf.weitere.Restaurants.ausgedehnt. werden.. Wir.finden:.eine.tolle.Idee!.Denn.wer. mit. öffentlichen. Verkehrsmitteln. aus­ wärts. essen. geht,. muss. sich. beim. Be­ trachten. der. Weinkarte. keine. Sorgen. machen.wegen.der.Heimfahrt. www.zentralbahn.ch

Name

Vorname

Strasse

PLZ/Wohnort

Einsendeschluss:.1..August.2011. Viel.Glück!.Der.Rechtsweg.ist.aus.geschlossen.. Die.Gewinner.werden.schriftlich.benachrich­ tigt..Mitglieder.von.Gastro.Nidwalden.sind. von.der.Teilnahme.ausgeschlossen..


6

.

MENU 1

Nr. 1, April 2011

sT

Wer auswärts zu Mittag isst, tut das nur selten zu seinem Vergnügen. Deshalb soll das Mittagsmenü schnell serviert, Hunger stillend und günstig sein. Köstlich schmecken soll es trotzdem. Betrachtungen zur Rush-Hour im Restaurant. Text: Christian Hug, Bilder: Jesco Tscholitsch

Draussen. schwingt. ein. Einweiser. die. Arme.in.der.Luft.und.zeigt.den.Fahrern. mit.grosser.Geste.in.Richtung.freie.Park­ plätze.. Diese. sind. rar. beim. Allmend­

huisli.in.Stans.während.der.Mittagszeit:. Lastwagen. mit. ausländischen. Num­ mernschildern. sind. halb. auf. der. Wiese. abgestellt,. einheimische. Autos. stehen.


KOLUMNENTITEL

MENU 1

Nr. 1, April 2011

TosszEiT

7

rahmsauce.mit.Nudeln.und.Gemüse.für. 17.Franken..Plus.natürlich.Suppe.und.Sa­ lat.. Täglich. stehen. zwei. Fleischmenüs,. ein. Vegi­. und. ein. Fischmenü. zur. Aus­ wahl..Teurer.als.Fr..18.50.wird’s.nie. Seine. Gastig. weiss. das. zu. schätzen:. Täglich.werden.im.Allmendhuisli.um.die. hundert.Mittagessen.serviert,.«wenn.im. Sommer.die.Terrasse.geöffnet.ist,.sind’s. schnell.mal.250»,.sagt.Brun..Und.das.in­ nerhalb. von. nur. rund. einer. Stunde.. Bleibt. da. noch. Zeit. für. Qualität?. Walti. Brun. bleibt. entspannt.. «Ja,. natürlich»,. sagt.er,.«in.der.Küche.stehen.vier.Köche,. und. die. kochen. grossmehrheitlich. mit. frischen. Zutaten.». Jeden. Morgen,. fährt. er.fort,.bringt.der.Gemüse­Grossvertei­ ler.Mundo.aus.Rothenburg.zehn.Kisten. frisches. Gemüse,. der. Metzger. liefert. Frischfleisch,.«und.gädrigs.Zügs.kann.er. gleich.wieder.mitnehmen».

gEhoBENES aMBiENtE – UNd trotZdEM güNStig

dicht.an.dicht..Diese.Beiz.ist.ganz.offen­ sichtlich. beliebt.. Was. Wunder,. ist. weit­ herum. bekannt:. Hier. gibt’s. Zmittag. –. und.zwar.viel.und.schnell.. Drinnen. ist. das. Restaurant. entspre­ chend. proppenvoll.. Handwerker. und. Chauffeure.teilen.sich.die.Tische,.Büro­ listen.blättern.im.«Blick»,.Bestecke.klir­ ren,. im. Fumoir. raucht. und. isst. einer. gleichzeitig,. Serviceangestellte. flitzen. mit.randvollen.Tellern.zwischen.den.Ti­ schen. herum,. alle. scheinen’s. ein. biss­

chen. eilig. zu. haben.. Tatsächlich:. Man. sitzt. noch. kaum. richtig. am. Tisch,. sind. Suppe. und. Salat. bereits. serviert,. erst. dann.kann.man.bestellen..«Meine.Gäste. haben.seit.sieben.in.der.Früh.gearbeitet. und. sind. hungrig»,. sagt. Allmendhuisli­ Besitzer.Walti.Brun,.«die.wollen.schnell,. viel.und.günstig.essen.». Genau. darauf. hat. Walti. Brun. den.. Mittagsservice. ausgerichtet.. Schweins­ piccata. mit. Tomatenspaghetti. für. 18. Franken.. Truthahnbraten. an. Orangen­

Szenenwechsel:. Brasserie. Le. Mirage. in. Stans,. 12. Uhr. mittags,. 13. GaultMillau­ Punkte..Handwerker.sind.rar.hier..Man. trägt.casual.oder.business.mit.und.ohne. Krawatte.. Auf. den. Tischen. liegen. edles. Besteck.und.Stoffservietten,.frische.Blu­ men. stehen. in. schönen. Vasen,. Atmo­ sphäre. und. Ambiente. werden. hier. ge­ pflegt.. Umso. erstaunlicher,. kostet. das. Menü.1.nur.Fr..20.50..Immer..Saisonsalat,. Zuppe. Mille. Fanti,. Engelberger. Rauch­ braten.an.Kräuterjus.mit.Kartoffelpüree. und.Blumenkohl.Mimosa..Wer.hier.zum. Essen.kommt,.wird.von.den.Servicemit­ arbeitenden. empfangen. und. an. den. Tisch.begleitet.. «Unsere.Gäste.haben.zum.Mittagessen. nicht.mehr.Zeit.als.anderswo»,.sagt.Le­ Mirage­Gastgeber. Walter. Blaser,. «des­ halb.sind.Suppe.und.Salat.auch.bei.uns. innerhalb. einer. Minute. auf. dem. Tisch.. Aber.sie.wollen.gut.und.in.gepflegter.At­ mosphäre.essen.».Frische.und.qualitativ. hochstehende. Zutaten. sind. deshalb. –. neben.dem.aufwendigen.Drumherum.–. selbstverständlich.. Wie. schafft. es. der. Küchenchef. bei. so. viel. Aufwand,. ein. Dreigang­Menü. für. Fr.. 20.50. anzubie­ ten?. «Eigentlich. gar. nicht»,. sagt. Blaser. mit. einem. ironischen. Lächeln,. «das.. Essen. gibt’s. mehr. oder. weniger. zum. Selbstkostenpreis.». lesen Sie weiter auf Seite 9

»


VERSICHERN

berggasthof.ch

SICHERN

«POTZ BLITZ»

Telefon 041 610 12 37 365 Tage geöffnet • 11.00 Uhr bis 23.00 Uhr warme Küche! Wir nehmen

WIR

• Grosser Kinderspielplatz

Entrecôte auf dem heissen Stein Filet-Tatar Riesen-Bratwurst Cordon bleu und viele andere Genüsslichkeiten

Nidwaldner Sachversicherung Riedenmatt 1 // Postfach // 6371 Stans Fon 041 618 50 50 // www.sichere-sache.ch

Ihr idealer Getränke-Partner rundum

Der Ploppstar aus der Innerschweiz.

Für Ihren Anlass ob klein oder gross, direkt auf den Festplatz tz gelief geliefert oder abgeholt im Getränkemarkt Lussi Bei uns sind Sie immer rich richtig.

Getränke Lussi AG Stansstaderstr.. 63, 6370 Stans Stansstaderstr info@getraenkelussi.ch Telefon T elefon 041 618 60 20 Geniessen Sie unser unsere e einheimischen Pr Produkte hergstellt her gstellt und abgefüllt bei uns in Nidw Nidwalden

11011_BGL_CMYK_96x137_esseninNW.indd 1

16.02.11 15:56


MENU 1

Nr. 1, April 2011

9

Aber.einerseits.gönne.man.sich.im.Le. Mirage.zum.Mittagessen.öfters.ein.Glas. Wein,.wo.die.Margen.einträglicher.sind.. «Und. anderseits. möchten. wir. unsere. Mittagsgäste. natürlich. dazu. verleiten,. auch. mal. abends. zum. gediegenen.. A­la­carte­Essen.zu.uns.zu.kommen.» Blasers.«Strategie».geht.auf..Über.die. Mittagszeit. sind. auch. hier. die. meisten. Stühle.besetzt,.und.abends.empfiehlt.es. sich,.einen.Tisch.zu.reservieren..Wir.se­ hen:. In. Nidwalden. gibt. es. erfreulicher­ weise. für. beide. Angebote. genügend. Nachfrage. –. schnell. und. viel. im. All­ mendhuisli,. gehoben. und. trotzdem. günstig.in.der.Brasserie.Le.Mirage.

Er MUSS Sich UM SEiNE gäStE BEMühEN Von.einer.so.konstant.hohen.Anzahl.Mit­ tagsgästen. kann. Werner. Odermatt. nur. träumen..Er.führt.mit.seiner.Frau.Heidi. das.Hotel.und.Restaurant.Alpina.in.Wol­ fenschiessen.–.weit.abgelegen.von.Auto­ bahnanschlüssen. und. Grossraumbüros.. «Wer. hier. wohnt. und. arbeitet,. geht. in. der. Regel. nach. Hause. zum. Mittages­ sen»,.sagt.Werner.Odermatt.in.seiner.ge­ mütlich.rustikalen.Beiz.. Zwar.kehren.immer.wieder,.aber.sehr. unregelmässig. Touristen. ein,. die. auf. dem.Weg.nach.Engelberg.sind.oder.von. dorther. kommen.. Und. natürlich. essen. viele.seiner.Hotelgäste.gleich.im.Restau­ rant.. Aber. das. reicht. bei. weitem. nicht.. Die.Odermatts.müssen.sich.um.ihre.Mit­ tagsgäste.bemühen. Mit. einigen. Firmen. von. umliegenden. Dörfern. hat. er. deshalb. Vereinbarungen. getroffen,.dass.deren.Angestellte.im.Al­ pina. zu. Mittag. essen. können.. Werner. Odermatt.stellt.diesen.Firmen.dann.eine. Monats­Sammelrechnung,. die. teilweise. mit. WIR­Geld. beglichen. wird. und. der. Firma. gleichzeitig. die. Spesenbuchhal­ tung.vereinfacht.. So. kann. Werner. Odermatt. pro. Wo­ chentag.für.15.bis.20.Menü 1.beziehungs­ weise. insgesamt. 30. bis. 40. Mittagessen. planen.und.einkaufen..Trotzdem.kann.er. sich. nicht. auf. eine. konstante. Anzahl. Gäste. verlassen.. Odermatt:. «Manchmal. erscheinen.nur.fünf.Leute.zum.Zmittag.. Wenn.aber.in.der.Gegend.grad.eine.grös­ sere. Baustelle. in. Betrieb. ist,. kommt. es. schon. mal. vor,. dass. plötzlich. sechzig. Gäste.erscheinen.»

So viel wie möglich vorbereiten: Auch im Alpina in Wolfenschiesssen muss der Mittagsservice schnell gehen.

Der. einfachste. Weg,. diese. Schwan­ kungen. auszugleichen,. wäre. Conve­ nience­Food:. 10­Kilo­Sack. Rüebli. auf­ schneiden,. 5. Kilo. auftauen,. den. Rest. wieder.ins.Gefrierfach..Aber.das.kommt. für. Odermatt. nicht. in. Frage,. denn. er. kocht. wie. das. Allmendhuisli. und. die. Brasserie. Le. Mirage. weitestgehend. mit. frischen.Zutaten.. Mehr.noch:.Odermatts.selbst.gemach­ te. Salat­. und. Dip­Saucen. sind. ein. Ver­ kaufsrenner.. Seine. Lösung:. Die. Menüs. sind.nicht.so.blumig.beschrieben.wie.an­ derswo.. Kohlrabicremesuppe,. Fleisch­ käse­Cordonbleu.mit.Pommes.frites.und. –.Gemüse..«Ich.habe.immer.mindestens. fünf. frische. Gemüse. in. der. Küche. auf. .Lager..Wenn.ich.die.nicht.detailliert.auf. der. Karte. ankündige,. kann. ich. besser. jonglieren.». Und.wenn.er.an.einem.Tag.zuviel.ein­ gekauft.hat,.macht.er.daraus.am.nächs­ ten. Tag. eine. Menü­Version,. die. auf. der. Tageskarte. zusätzlich. unter. «Heute. ak­ tuell». aufgelistet. ist.. Das. bedeutet. im. Klartext:. Was. auf. anderen. Tageskarten. der.Wochenhit,.ist.für.Werner.Odermatt. die. Möglichkeit,. Schwankungen. auszu­ gleichen..

Auffallend.übrigens:.In.allen.drei.bis­ her.besuchten.Restaurants.ist.das.vege­ tarische.Menü.auf.der.Tageskarte.längst. eine.Selbstverständlichkeit..

ESSEN, woraUf MaN gEradE lUSt hat Auch.im.Restaurant.Nidair.in.Ennetbür­ gen..Hierher.kommen.wochentags.über. Mittag.sowohl.Büezer.als.auch.Bürolis­ ten,.Lehrerinnen.und.Banker.–.die.Gas­ tig.von.Nidair­Wirt.Edy.Gabriel.ist.bunt. gemischt..Entsprechend.muss.er.die.Ta­ geskarte. seiner. Kundschaft. anpassen.. Sein.Menü.1.kostet.immer.Fr..19.50,.das. Menü. 2. um. 30. Franken.. Plus. ein. Vegi­ Menü. und. Cordon­bleu. im. Wochenhit.. Rund.drei.Viertel.aller.Gäste,.sagt.Gabri­ el,. «besuchen. uns. in. irgendeiner. Form. regelmässig».. Freundinnen. verabreden. sich.hier.zum.Mittagessen,.grosse.Indus­ triebetriebe.sind.nicht.weit.entfernt. Bemerkenswertes. Detail. am. Rande:. «Vor. ein. par. Jahren. hatten. es. nur. die. Handwerker.eilig.mit.Essen..Heute.sind. alle. so. gestresst. an. der. Arbeit,. dass. es. lesen Sie weiter auf Seite 11

»


Belebend frische Druckerzeugnisse Druckerei ODermatt aG Dorfplatz 2

6383 Dallenwil

Fon 041 629 79 00

www.dod.ch

info@dod.ch

Fax 041 629 79 01


MENU 1

Nr. 1, April 2011

11

SElBEr MachEN Kalbsvoressen Grossmutterart Mehr.Gäste.muss.nicht.mehr.Arbeit. bedeuten:.Ein.Schöpfgericht,.das. schnell.serviert.ist..Für.8.Personen. Vorgeschlagen.von.Bruno Gabriel,. Küchenchef.im.Nidair,.Restaurant. Flugfeld,.Ennetbürgen.

Die Serviererin wartet schon: Schöpfmenüs sparen Zeit, hier im Le Mirage in Stans.

auch. in. der. Mittagspause. pressiert»,. sagt.Edy.Gabriel. Die. Treue. seiner. Kundschaft. ist. das. Ergebnis.jahrelanger.Anstrengung..«Als. wir. vor. sieben. Jahren. im. Nidair. an­ fingen,.hatten.wir.bloss.zwanzig.Mittag­ essen. pro. Tag.». Mit. solider. Küche,.. gutem. Service,. frischen. Zutaten. und.. moderaten.Preisen.wurden.es.im.Laufe. der. Jahre. immer. mehr.. Heute. werden. hier. pro. Tag. rund. hundert. Mittagessen. serviert.

ViEl aUfwaNd, Noch MEhr hErZBlUt Das. macht. die. Menüplanung. jedoch. nicht. einfacher.. «Meine. Gäste. schauen. weniger.auf.den.Preis,.sondern.bestellen. das,.worauf.sie.Lust.haben»,.sagt.Edy.Ga­ briel..So.kann.es.schon.mal.vorkommen,. dass.an.einem.Tag.nur.20.Menü.1.serviert. werden,. aber. mehr. als. 50. Wochenhit­ Cordon­bleu.. Konstante. Anzahl. Gäste,. aber. grosse. Schwankungen.innerhalb.der.Tageskar­ te:.Wie.plant.er.da.den.Einkauf?.«Dafür. ist. mein. Bruder. Bruno. zuständig,. er. ist. der. Küchenchef.. Mit. den. heutigen. Kü­ chengeräten. ist. aber. viel. möglich,. auch. eine.längere.Haltbarkeit.der.Zutaten.»

Und. rentiert. das. Mittagsmenü?. Wäh­ rend. Walter. Brun. vom. Allmendhuisli. ohne. Umschweife. zugibt,. dass. er. am. Mittagsmenü. keinen. Rappen. verdient,. Walter. Blaser. den. Mittagsservice. auch. als.Werbeplattform.betrachtet.und.sich. Werner.Odermatt.im.Alpina.nur.dank.ei­ ner. Mischrechnung. über. Wasser. hält,. kommt. Edy. Gabriel. «grad. so. uise»,. wie. er.sagt..«Ab.80.Mittagessen.fängt.es.an. zu.rentieren,.aber.nicht.gross..Die.Mar­ gen.sind.halt.extrem.klein.und.der.Auf­ wand.für.Personal.und.Unkosten.extrem. hoch.». Obwohl.die.Gebrüder.Gabriel.mit.den. Mittagessen.rund.einen.Drittel.ihres.Ge­ samtumsatzes.generieren,.beträgt.deren. Anteil. am. Gesamtgewinn. nur. einen. Bruchteil.. Alle. vier. besuchten. Wirte. lassen. sich. deshalb.aber.die.Freude.an.ihrer.Arbeit. nicht.verderben..Sie.sind.Wirte.mit.Leib. und.Seele,.und.ihren.Gästen.eine.sprich­ wörtlich. köstliche. Mittagspause. zu. er­ möglichen,.bereitet.ihnen.Freude.. Oder.wie.der.Wolfenschiesser.Werner. Odermatt. es. ausdrückt:. «Ich. bin. seit. dreissig. Jahren. Wirt. im. Alpina.. Viele. meiner.Gäste.sind.längst.meine.Lebens­ begleiter.geworden..Diese.Freundschaf­ ten.würde.ich.um.nichts.in.der.Welt.ver­ missen.wollen.»

Kalbsschulter­Würfel.zu.40.g. 1,4.kg Gewürzsalzmischung.Fleisch. 10.g Weissmehl. 20.g Erdnussöl. 1.dl Knoblauch. 10.g Zwiebeln. 40.g Tomatenpüree. 40.g Weisser.Kochwein. 2.dl Brauner.Kalbsfond. 8.dl Demi­glace. 4.dl Stärkemehl. 10.g Für.die.Garnitur:.je.160.g.Perlzwie­ beln,.Butter.und.frische.Champi­ gnons,.140.g.geräucherter.Speck. Fleisch.würzen.und.leicht.mit.Mehl. bestäuben,.im.heissen.Öl.allseitig.. anbraten. Zwiebeln.und.Knoblauch.andüns­ ten,.Tomatenpüree.beigeben.und. kurz.mitrösten..Mit.Wein.ablöschen. und.einkochen.lassen. Mit.Kalbsfond.und.Demi­glace.auf­ füllen,.bis.das.Fleisch.knapp.bedeckt. ist.und.weich.schmoren.(ca..45.min). Fleisch.herausnehmen,.Sauce.pas­ sieren,.einkochen.und.mit.angerühr­ tem.Stärkemehl.nachbinden. Vor.dem.Servieren.Fleisch.in.die. Sauce.legen.und.kurz.erhitzen. Für.die.Garnitur:.Perlzwiebeln.gla­ sieren,.Speck.und.Champignons.in. der.Butter.sautieren. Dazu.passt.Kartoffelstock.mit.. Bohnen.und.Rüebli!


12

MENU 1

Nr. 1, April 2011

WAs isch los ? APRIL Im April Restaurant Cubasia, Stans

fEiNE NUdElSUPPEN Asiatische.Nudelsuppen.. Reservation: Tel. 041 619 71 71

22. April Gasthaus Schönegg, Hergiswil

karfrEitagS-chäSSUPPE Chässuppe.à.discrétion.mit.Gschwellti.. Reservation: Tel. 041 630 12 51 MAI

JunI Im Juni Brasserie Le Mirage, Stans

flaMMkUchEN Das.leichte.Znacht,.jeweils.am.Abend.. Reservation: Tel. 041 611 08 30

Im April Glasi Restaurant Adler, Hergiswil

Im Mai Restaurant Cubasia, Stans

Im Juni Restaurant Hermann, Stansstad

SPargEl- UNd laMMSPEZialitätEN

fEiNE NUdElSUPPEN

aSiatiSchE SPEZialitätEN

Feines.vom.Lamm.zu.Spargeln. Reservation: Tel. 041 630 11 45

Asiatische.Nudelsuppen.. Reservation: Tel. 041 619 71 71

Fernöstliche.Spezialitäten. Reservation: Tel. 041 610 12 68

Im April Steakhaus Bahnhöfli, Dallenwil

Im Mai Restaurant Hermann, Stansstad

Im Juni Hotel Winkelried, Stansstad

cordoN-BlEU-wochEN

cordoN-BlEU-wochEN

SiEdflEiSch-wochEN

Cordon­bleus.auf.10.verschiedene.Arten. Reservation: Tel. 041 628 18 43

Cordon­bleus.auf.10.verschiedene.Arten. Reservation: Tel. 041 610 12 68

Alles.rund.ums.Siedfleisch. Reservation: Tel. 041 618 23 23

1. bis 11. April Restaurant Alpina, Wolfenschiessen

5. bis 7. Mai Wirtschaft zur Rosenburg Hotel Engel Restaurant Wilhelm Tell Restaurant Sternen

1. Juni Restaurant Allmendhuisli, Stans

SPaghEtti-PaSta-fEStiVal 2011 Reichlich.Spaghetti.und.Pasta. Reservation: Tel. 041 6297272 1. bis 14. April Hotel Nidwaldnerhof, Beckenried

thaiwochEN Leckereien.aus.Thailand. Reservation: Tel. 041 620 52 52 4. April Nidair, Ennetbürgen

6. kUNStflUg ChriMaFrä.live.ab.19.Uhr.. inkl..4­Gang­Menü. Reservation: Tel. 041 620 05 05 16. April Restaurant Rondorama, Stanserhorn

ESSthEatEr Mit dEr thEatErgESEllSchaft dallENwil Infos.unter.www.theaterdallenwil.ch Reservation: Tel. 041 618 80 40

StaNSEr MUSiktagE BEiZENtoUr Info.unter.www.stansermusiktage.ch/ programm/beizentour.html 18. Mai bis 19. Juni Gasthaus Schönegg, Hergiswil

USa-wochEN Steaks,.Burger.and.more.... Reservation: Tel. 041 630 12 51 27. Mai Alpwirtschaft Unterlauelen, Eigenthal

laNdfraUENküchE Drei.Landfrauen.aus.der.TV­Serie. kochen.mit.ihren.eigenen.Rezepten. Reservation: Tel. 041 497 26 25

MiXEd-grill Musik.ab.20.Uhr.mit.den.Swinging.Boys. &.Girl.und.Old.Time.Jungle.Cats. 3./10./17./24. Juni Alpwirtschaft Unterlauelen, Eigenthal

äSSE USEM chESSi Jeden.Freitagabend.im.Juni.ab.19.30.Uhr:. Älplermagronä.usem.Chessi. Reservation: Tel. 041 497 26 25 13. Juni Alpwirtschaft Unterlauelen, Eigenthal

PfiNgStMoNtagSkoNZErt Mit.der.Landsberger.Blaskapelle. Malters,.ab.13.Uhr..Nur.bei.schönem. Wetter! Reservation: Tel. 041 497 26 25 16. bis 30. Juni Nidair, Ennetbürgen

fiESta MEXicaNa Mexikanische.Spezialitäten. Reservation: Tel. 041 620 05 05


SERVICE

MENU 1

Nr. 1, April 2011

13

26. Juni Gasthaus Schönegg, Hergiswil

24. Juli Glasi Restaurant Adler, Hergiswil

19. bis 21. August Alpwirtschaft Unterlauelen, Eigenthal

5. hogErZMorgE

SoNNtagSPlaUSch

BärgchilBi

Kaltes.und.warmes.Brunchbuffet... à.discrétion,.Reservation.erforderlich! Reservation: Tel. 041 630 12 51

Mit.den.Oldies.aus.dem.Hinterland.. ab.11.Uhr. Reservation: Tel. 041 630 11 45

19..August,.20.Uhr:.zum.30..Mal.mit.der. Ländlerkapelle.Carlo.Brunner. 20..August,.19.Uhr:.mit.Ländler­Jung­ formationen. 21..August,.11.Uhr:.Berggottesdienst.mit. dem.Jodelklub.Bärgfründe.Schwarzen­ berg,.anschliessend.Chilbi. Reservation: Tel. 041 497 26 25

JuLI Im Juli Brasserie Le Mirage, Stans

flaMMkUchEN Das.leichte.Znacht,.jeweils.am.Abend.. Reservation: Tel. 041 611 08 30

31. Juli Restaurant Allmendhuisli, Stans

1.-aUgUSt-fEiEr Mit MUSik Mit.den.Swinging.Boys.&.Girl. Reservation: Tel. 041 610 12 37 AuGuST

Im Juli Nidair, Ennetbürgen

Im August Restaurant Hermann, Stansstad

fiESta MEXicaNa

MEditErraN & PaSta

Mexikanische.Spezialitäten. Reservation: Tel. 041 620 05 05

Mediterranes.leichtes.Essvergnügen. Reservation: Tel. 041 610 12 68

2. Juli Hotel Seeblick, Emmetten

Im August Nidair, Ennetbürgen

SUNSEt BBQ Mit koNZErt

fiESta MEXicaNa

Grill.und.Salatbuffet. Reservation: Tel. 041 624 41 41

Mexikanische.Spezialitäten. Reservation: Tel. 041 620 05 05

9. Juli Glasi Restaurant Adler, Hergiswil

14. August Glasi Restaurant Adler, Hergiswil

koNZErt

SoNNtagSPlaUSch

Mit.Fortissimo.Band.ab.18.Uhr. Reservation: Tel. 041 630 11 45

Mit.Alt.Gnome,.Hergiswil.ab.11.Uhr. Reservation: Tel. 041 630 11 45

23. Juli Hotel Engel, Emmetten

15. August Restaurant Rondorama, Stanserhorn

dorffESt

SoNNENaUfgaNgSfahrt

19.Uhr,.Auftritt.der.Musikgesellschaft. Emmetten.im.Festzelt.auf.dem.Parkplatz. des.Hotel.Engel.. Reservation: Tel. 041 620 13 54

Bergfahrten.von.5.15­7.45.Uhr..Reich­ haltiges.Frühstücksbuffet.bis.8.30.Uhr. Reservation: Tel. 041 618 80 40

23. Juli Starsbar, Stansstad

PoolPartY Mit.Pools,.Drinks.und.heissem.DJ. 24. Juli Nidair, Ennetbürgen

8 JahrE Nidair Wir.feiern.unser.Jubiläum,.11–20.Uhr Reservation: Tel. 041 620 05 05

15. August Rest. Alpstübli Trübsee, Engelberg

MUiSig aM Bärg Jodlermesse.in.der.Trübseekapelle.um. 10.Uhr.mit.dem.Alpina­Cheerli..An­ schliessend.musikalische.Unterhaltung. mit.dem.Echo.vom.Schafband. Reservation: Tel. 041 637 15 44 19. August Restaurant Allmendhuisli, Stans

radio drS Direktsendung.aus.dem.Allmendhuisli. Reservation: Tel. 041 610 12 37

28. August Glasi Restaurant Adler, Hergiswil

SPEZiEllEr frühSchoPPEN Mit.Unterhaltung.auf.der.Seeterrasse. Reservation: Tel. 041 630 11 45 SEPTEMBER Im September Restaurant Hermann, Stansstad

friSchE fiSchE UNd MEErEStiErE ....in.verschiedensten.Zubereitungen. Reservation: Tel. 041 610 12 68 1. bis 16. September Nidair, Ennetbürgen

fiESta MEXicaNa Mexikanische.Spezialitäten. Reservation: Tel. 041 620 05 05 23. bis 25. September Berggasthaus Niederbauen, Emmetten

oktoBErfESt aUf dEM NiEdErBaUEN Ozapft.is! Reservation: Tel. 041 620 23 63

RunD uMS JAHR April/Juni 22. April 24. April 1. Mai 8. Mai 12./13. Juni Juni–August 1. August

SPargElSaiSoN karfrEitag oStErMoNtag wEiSSEr SoNNtag MUttErtag PfiNgStEN grillSaiSoN NatioNalfEiErtag


Menu 2

Hochgenuss!

Rezept – für gute Laune! Als Ausgangslage empfehlen wir Ihnen gutes Schuhwerk und bequeme Kleidung, sowie eine nette Begleitung. Je nach Geschmack wählen Sie zwischen: 1x fahrtüchtiges Velo 1x ein Ticket für den Zug 1x den Gleitschirm 1x lauffreudige Beine Die gewählten Zutaten gut mischen und je nach Zubereitungsort 20 min. bis 1 Stunde einwirken lassen. Kurz darauf zurücklehnen und geniessen.

berggasthof.ch berggasthof rggasthof rggasthof.ch

Wie Sie auch immer zu uns kommen, wir freuen uns auf Ihren Besuch! Severin Fuchs & Team

Stanserherndli

Chlewästeckli

Buochserherndli

Pilatusspitzli

Jochsteckli

Fünffacher Genuss mit Schokolade aus der edlen Criollo-Kakaobohne. Die Spitzenkollektion ist in allen Christen Beck Filialen erhältlich.

Gasthaus Grafenort | 6388 Grafenort | Tel 041 639 60 90 info@gasthaus-grafenort.ch | gasthaus-grafenort.ch

berggasthof.ch

WWW.CHRISTENBECK.CH

MOKA EFTII MOK KENNER GENIESSEN IHREN GOURMET-ESPRESSO DORT WO MAN GUT BERATEN UND NICHT AUF DIE SCHNELLE ABSERVIERT WIRD – IM 3SIXTY STANS ! WEITERE GOURMET-MARKEN: ABSERVIER K2 SNOWBOARDING | 08.09 LOGOS FILE NAME: K2 SNOWBOARDING LOGOS DESCRIPTION: K2 GREEN = PMS 356 C /

CMYK: C=95 M=0 Y=100 K=27

/

Carhartt marketing booklet RGB: R=0 G=133 B=63

// SeCtion 02 / pg 7

// Carhartt Logoguide options

// signature elements the signature is the single most important expression of the Carhartt brand. For our segment we communicate through three different signatures: _the american embroidery Logo _the script Logo _the Big-C-Logo the preferred presentation of the carhartt signatures is always single-color, either in black on a light / white background or in white on a dark / black background to provide sufficient contrast for good signature recognition.

american embroidery Logo

LIQUID FORCE WAKEBOARDS CORPORATE LOGOS

script Logo

HANDWRITTEN

Big C Logo

... FINAL ARTWORK FOR ELECTRA SCRIPT LOGO (CORPORATE)

STANS AM DORFPLATZ : MO–FR MO 9–12/13.30–18.30 : SA 9–16


STAMMTISCH

MENU 1

Nr. 1, April 2011

klATsch miT sossE Mike Thomas.hat. sich.auf.Anfang. dieses.Jahres.de­ finitiv.aus.dem. Gasthaus.Kreuz.in. Dallenwil.in.die. Pension.verab­ schiedet.und. überlässt.es.sei­ nem.Sohn.Ralf. und.dessen.Frau.Corinna,.weiterhin.für. die.Aufrechterhaltung.der.14.GautMil­ lau­Punkt.zu.sorgen..Die.beiden.geben.ja. bereits.seit.einiger.Zeit.den.Ton.in.Küche. und.Gaststube.an,.weshalb.wir.da.nichts. befürchten.müssen..Aber.wir.vermissen. die.fast.singende,.begeisternde.Art,.wie. Mike.Thomas.seinen.Gästen.jeweils.die. Speisekarte.präsentierte.. Luis und Isabel Martins.werden. im.Sommer.ihr. 10­Jahre­Wirteju­ biläum.im.Restau­ rant.Giessenhof.in. Dallenwil.feiern.. Gleichzeitig.wird. der.Giessenhof.als. Restaurant.bereits. 35.Jahre.alt..Im.Sommer.soll.es.deshalb. eine.kleine.Feier.geben,.aber.was.genau,. das.wollen.die.beiden.noch.nicht.verra­ ten..Wir.wünschen.ihnen.jetzt.schon.ein. frohes.Fest..Auf.dass.der.Chef.noch.viele. Jahre.an.den.Tischen.seiner.Gäste.italie­ nische.Spezialitäten.flambiere. Marco Amstad,. seit.2009.Wirt.im. Stansstader.Res­ taurant.Krone,. übernimmt.neu. als.Pächter.das. Restaurant.in.der. Stansstader.Badi.. Dessen.Geschäfts­ führer.wird.Mar­ cos.Bruder.Adrian,.fortan.Badiadi.ge­ nannt..Er.wird.uns.den.Badesommer.mit. frischen.und.leichten.Gerichten.berei­ chern..Saisoneröffnung.ist.der.30..April.. Wer.übrigens.nur.ins.Badirestaurant. will,.muss.keinen.Eintritt.bezahlen..

Ueli Infanger.is. back!.Und.zwar. im.Restaurant. Schlüssel.in. Stans,.wo.er.von. 1984.bis.1989. schon.einmal. Wirt.war..Die. letzten.zehn. Jahre.machte.er. selbständig.in.Versicherungen.und.war. dabei.ganz.glücklich..Deshalb.meinte.er. es.nicht.ganz.ernst,.als.er.letzten.Som­ mer.der.damaligen.Schlüssel­Wirtin.Rita. Hasler.sagte,.er.werde.das.Lokal.wieder. übernehmen,.wenn.sie.jemals.aufhören. würde..Im.Dezember.kam.tatsächlich. das.Angebot..Innerhalb.einer.Woche. entschied.sich.Ueli.und.übernahm.das. Restaurant..Jetzt.ist.die.Beiz.wieder.ab. neun.Uhr.geöffnet,.es.gibt.wieder.Mit­ tag­.und.Abendessen..Und.man.kann. rauchen..Welcome.home! Peter Durrer,.ehemaliger.Direktor.des. Luzerner.Hotels.Schiller,.ist.der.Gastge­ ber.des.neu.eröffneten.Hotels.Villa.Hon­ egg.in.Ennetbürgen..Thomas Amstutz,. vormals.Küchenchef.in.der.Stanser.Bras­ serie.Le.Mirage,.bestimmt.die.Küche.im. Hotel.Villa.Honegg..Und.Diana Bircher,. vorher.Chefin.des.Spa.im.Lenkerhof.in. Lenk,.leitet.die.Wellnessanlagen..Was. uns.an.diesen.dreien.besonders.freut:. Durrer.ist.Wolfenschiesser,.Amstutz.und. Bircher.sind.Ennetbürger.und.alle.drei. somit.Nidwaldner!.So.wird.das.renovier­ te.Hotel,.das.einer.Investmentgesell­ schaft.aus.Qatar.gehört,.von.Einheimi­ schen.geführt..Wir.freuen.uns..Das.Hotel. Villa.Honegg.wird.Mitte.April.eröffnet..

MESSErScharf Frage an MENU 1: Wie rufe ich der Bedienung im Restaurant, wenn ich bezahlen will? Antwort:.Eine.gute.Frage,.auf.die.es. keine.beziehungsweise.so.viele.Ant­ worten.wie.Servicefachangestellte. gibt..So.heissen.nämlich.hochoffi­ ziell.all.die.freundlichen.Leute,.die. uns.das.Bier,.den.Blick.oder.den.Tel­ ler.Bolognaise.bringen.und.für.unser. Wohl.im.Wirtshaus.sorgen..Die.kor­ rekte.Berufsbezeichnung.findet.man. ausschliesslich.in.Stelleninseraten,. in.gedruckter.Form..Gut.so,.denn. ausgesprochen.wirkt.der.Wortband­ wurm.schwurbelig. Scherzchen.wie.«Frau.Oberin». oder.«Frau.Oberst».sind.schlicht. peinlich,.«He».oder.«Pssst».ruft.man. nur.einen.Hund..«Bedienung».tönt. auch.irgendwie.un­nett..«Service». geht.schon.eher,.ebenso.Handzei­ chen..Nur:.Warum.geht.man.in.die. Beiz,.wenn.man.nicht.reden.will,. d’Schnorrä nid abänand bringt?. Was.sagen.denn.die.weiblichen. Servicefachangestellten./.«Froll­ eins».selber,.wie.sie.gerufen.werden. möchten?.Meine.Umfrage.hat.erge­ ben,.dass.kaum.eine.über.ein.«Froll­ ein,.zahlen!».sauer.wird,.vor.allem,. wenn.ein.«Bitte».dranhängt..«Ein. Gast.sollte.weder.mit.den.Nötli.in. der.Hand.winken.noch.durch.die. Beiz.rufen.müssen,.um.bestellen. oder.bezahlen.zu.können..Wir.lesen. ihm.doch.seine.Wünsche.von.den. Augen.ab»,.meinte.eine.der.befrag­ ten.Kellnerinnen..Recht.hat.sie!.Das. gilt.auch.für.männliche.Service­ fachangestellte. Marlis Messerli

Von links: Thomas Amstutz, Diana Bircher, Peter Durrer.

15


16

MENU 1

Nr. 1, April 2011

AUsGElöFFElT Ab Juli dürfen Bauern ihren Schweinen keine Gastro-Abfälle mehr verfüttern. Was bedeutet das für die Restaurants? Und welche Konsequenzen tragen Nidwaldner Schweinezüchter? Text: Christian Hug, Bilder: Jesco Tscholitsch

So. stellen. wir. uns. das. vor:. Was. der. Koch. vom. Rüebli. schält. und. der. Gast. nicht. ausisst,. wird. in. eine. Milchkanne. geschüttet.. Ist. diese. voll,. kommt. der. Bauer. von. nebenan. vorbei. und. holt. die. Kanne. ab,. um. das. «Gwäsch». seinen. Schweinen. zu. verfüttern.. Ende. Jahr,. wenn. gemetzget. wird,. kriegt. der. Koch. dann.vom.Bauern.als.Gegenleistung.ein. halbes.Schwein,.das.dann.wiederum.als.

Schnitzel. und. Voressen. auf. dem. Teller. des. Gastes. landet.. Und. was. der. Gast. nicht.ausisst.... Aber.so.idyllisch.ist.die.Sache.mit.dem. «Söichübel». schon. seit. zwanzig. Jahren. nicht.mehr,.und.das.hat.vor.allem.mit.der. Art.zu.tun,.wie.Schweine.und.Nutztiere. generell. gezüchtet. und. gemästet. wer­ den:.Die.Bauernbetriebe.wurden.immer. grösser. und. rationeller,. und. damit.


KOLUMNENTITEL

MENU 1

Nr. 1, April 2011

umgekehrt:. Heute. bezahlen. die. Wirte. den. Bauern. harte. Franken. dafür,. dass. letztere.die.«Gwäschchübel».abholen.

Bild: www.dreamstime.com

groSSMäStErEiEN iN BEdräNgNiS

wuchs. auch. die. Gefahr,. dass. der. Aus­ bruch. einer. Seuche. mehr. Tiere. betrifft. und. also. grösseren. Schaden. anrichtet.. Entsprechend. grösser. wurde. auch. die. Notwendigkeit,. peinlichst. genau. auf. .Hygiene.zu.achten.. Zuerst. erliess. der. Bund. deshalb. ein. Gesetz,.dass.Rüst­.und.Speiseabfälle.aus. Gastrobetrieben. vor. der. Verfütterung. abgekocht.werden.müssen,.um.eventuell. darin.enthaltene.Viren.und.Keime.abzu­ töten.. Dann. durften. nur. noch. vom. La­ boratorium. der. Urkantone. lizenzierte. Schweinemäster.das.im.Juristendeutsch. Schweinesuppe.genannte.«Gwäsch».ih­ ren.Schweinen.verfüttern.. In. Nidwalden. gibt. es. drei. Schweine­ mäster,. die. eine. solche. Lizenz. besitzen. und.also.Gastroabfälle.verfüttern.dürfen.. Weil.aber.der.Aufwand,.die.Kessel.zu.ho­ len.und.deren.Inhalt.in.einer.eigens.ins­ tallierten. Küche. abzukochen,. verhält­ nismässig. gross. ist. und. überdies. inzwischen.die.Abfallgebühr.eingeführt. wurde,. hat. sich. das. Tauschverhältnis.

Soweit. so. gut.. Doch. Nidwalden. bezie­ hungsweise. die. Schweiz. ist. keine. auto­ nome.Insel:.Die.Europäische.Union.ent­ wickelt.sich.in.Riesenschritten,.und.die. Schweiz. ist. gezwungen,. sich. der. EU. so. gut.als.möglich.anzupassen,.will.sie.wirt­ schaftlich.nicht.untergehen..Tragischer­ weise. sind. die. Zustände. der. Zuchttier­ Betriebe. in. der. EU. aber. meist. weniger. idyllisch.als.in.der.Schweiz.und.speziell. in. der. Urschweiz:. In. Deutschland. oder. Frankreich. halten. Schweinezüchter. bis. zu. Tausende. von. Tieren. in. einem. Stall,. nicht.nur.die.rosa.Vierbeiner.werden.in­ dustriell. hochgezüchtet.. Entsprechend. wäre.der.Schaden,.den.eine.Seuche.an­ richten. kann,. verheerend. für. die. Tiere. ebenso.wie.für.die.Menschen. Tatsächlich.brach.2001.in.Europa.die. Maul­.und.Klauenseuche.aus..Insgesamt. 4,3. Millionen. Schweine,. Kühe,. Schafe. und. Ziegen. wurden. «entsorgt»,. sprich. getötet. und. verbrannt.. Als. Ursache. des. Dramas. galt. die. Verfütterung. mangel­ haft. abgekochter. Speisereste.. Des.­. halb. verbot. die. EU. im. Rahmen. eines.. neuen.Tierseuchengesetzes.ab.2006.die. Schweine.suppe.ganz.. Und.weil.sich.die.Schweiz.mit.den.bi­ lateralen.Verhandlungen.gegenüber.der. EU.verpflichtet.hat,.ihre.eigene.Gesetz­ gebung. derjenigen. der. Europäischen. Union. anzupassen,. ist. ab. Juli. 2011. die. Schweinesuppe.auch.in.der.Schweiz.ver­ boten.–.immerhin.nach.einer.ausgehan­ delten. Übergangsfrist. von. fünf. Jahren.. Geschätzte.200’000.bis.300’000.Tonnen. Speisereste. (genaue. Zahlen. existieren. nicht). in. der. ganzen. Schweiz. müssen. nun.anderweitig.verwertet.werden..Eine. Studie. des. Amtes. für. Abfall,. Wasser,. Energie.und.Luft.(Awel).ergab,.dass.die. Vergärung. aus. ökologischen,. ökonomi­ schen.und.sozialen.Gesichtspunkten.die. optimale. Alternative. ist.. Mit. anderen. Worten:.Die.Speiseresten.sollen.in.Strom. umgewandelt.werden. Das.entspricht.dem.Trend,.Strom.an­ ders.als.mit.Atomspaltung.zu.produzie­ ren,.und.da.kommen.die.Tausenden.von. Tonnen.Speiseabfälle.aus.der.Gastrono­

17

mie.als.«Rohmaterial».gerade.recht..Ent­ sprechend.ist.denn.auch.der.Marktwert. der.Gastroabfälle.gestiegen,.und.Biogas­. und. Biostromproduzenten. rangeln. sich. um. sie.. Auch. die. Biogasanlage. Natura­ energie. im. obwaldnerischen. Kägiswil,. wo.seit.Oktober.2009.Grüngut,.also.Gar­ tenabfälle,.kompostiert.wird.. Im. Mai. dieses. Jahres. soll. zusätzlich. die. Biogasanlage. in. Betrieb. genommen. werden,. wo. organisches. Material. vom. Rasenschnitt.über.Gülle.bis.eben.Restau­ rantabfälle.vergoren.und.mit.den.entste­ henden. Gasen. Strom. produziert. wird.. Naturaenergie­Geschäftsleiter. Klaus. Seiler.rechnet.mit.jährlich.1500.Tonnen. Gastroabfällen.pro.Jahr.aus.den.Kanto­ nen.Ob­.und.Nidwalden.. Das. entspricht. rund. 10. Prozent. aller. Biomasse,. die. dort. jährlich. verstromt. wird..Ins.Geschäft.eingemischt.hat.sich. auch.die.Firma.Hogapartner.in.Luzern,. die. das. Abholen. von. Gastroabfällen. als. neue.Dienstleistung.anbietet.

dErSElBE SErVicE, aBEr tEUrEr Doch.was.bedeutet.das.Schweinesuppe­ Verbot. für. die. Wirte?. Wir. fragen. nach. bei. Werner. und. Susanne. Häcki,. dem. Wirtepaar. des. Hotel. und. Restaurants. Sternen.in.Buochs..«In.allererster.Linie. finde.ich.es.absolut.unverständlich,.dass. Nahrung. mit. so. hochwertigem. Eiweiss. nicht.mehr.als.Nahrung.weiterverwertet. werden.darf»,.sagt.Werner.Häcki.. Rund. 100. Liter. essbare. Abfälle. fallen. in. seinem. Restaurant. pro. Woche. an. –. «wovon.nur.fünf.bis.acht.Liter.von.Tel­ lern. stammt,. welche. die. Gäste. nicht.. ausgegessen. haben».. Der. Rest. seien. Rüst.abfälle.. Knochen. entsorgt. Häcki. in. der.Tierkadaver­Sammelstelle,.Ältöl.lie­ fert. er. ebenfalls. in. der. entsprechenden. Sammelstelle.ab..Einmal.die.Woche.kam. bisher.der.Stansstader.Schweinezüchter. Julius. Zemp. vorbei. und. holte. die. «Gwäschchübel». ab.. Dafür. bezahlte. .Häcki.pauschal.400.Franken.pro.Jahr.. Verändern. wird. sich. für. Häcki. nicht. viel,.zumindest.was.den.Ablauf.der.Ent­ sorgung.betrifft:.Seine.«Gwäschchübel». werden.auch.ab.Juli.von.Julius.Zemp.ab­ geholt,. der. sie. nun. nicht. mehr. seinen. Schweinen.verfüttert,.sondern.nach.Kä­ giswil. zur. Biogasanlage. Naturaenergie. lesen Sie weiter auf Seite 19

»


Genuss PuR

Der Kleinbetrieb • exklusive Qualitätsweine • persönliche Beratung • schnell und flexibel

Dienstag – Donnerstag

13.30 – 18.00 Uhr

Freitag

13.30 – 20.00 Uhr

Samstag

09.00 – 16.00 Uhr

Freitag und Samstag mit öffentlicher Degustation

BERGR E S TAU R A N T

Alpstubli

Sunnigrain 11 • Klewenalp info@alpStubli-Klewenalp.ch www.alpStubli-Klewenalp.ch Fon 041 620 31 44 Fax 041 620 28 44

HOTEL restaurant

qqqqq

rössli

DORFPLATZ 1 • 6375 BECKENRIED hotEl@RoEsslI-BECKENRIED.Ch www.RoEsslI-BECKENRIED.Ch FoN 041 624 45 11 Fax 041 624 45 12

Herzlich willkommen

Bedientes Bergrestaurant mit gutbürgerlicher Küche Sonnenterrasse – Kinderparadies Tagesausflüge – Festanlässe

Mitten im Zentrum – direkt am See Heimelig und rustikal – freundlich und aufgestellt Montag-Sonntag (364 Tage) – 07.00-24.00 Uhr

Montag-Sonntag (-–>Saison) für Gruppen auch am Abend

BISTRO CAFÉ–BAR

qqqqq

SCHWANEN

Mitten im Zentrum – direkt am Dorfplatz Hell, offen und ehrlich – der Treff• für Jung und Alt Montag-Sonntag (364 Tage) 08.30-24.00 / Fr&Sa -02.00 Uhr

SeeStraSSe 2 • 6375 Beckenried BiStro@Schwanen-Beckenried.ch www.Schwanen-Beckenried.ch Fon 041 624 45 10 Fax 041 624 45 12

Wir bieten unseren Gästen ein besonderes und unvergesslich schönes Erlebnis mit ● ● ● ●

saisonalen und marktfrischen, sorgfältig und kreativ zubereiteten Speisen reichhaltiger, trendiger, aussergewöhnlicher Auswahl an Weinen und Getränken hervorragender und zuvorkommender Bedienung und Gastfreundschaft heimeligen, gut ausgestatteten Zimmern mit Sicht auf den Vierwaldstättersee

JOSEF UND CHRISTINE LUSSI-WASER UND mITARbEITER


MENU 1

Nr. 1, April 2011

Werden ab Juli in Strom umgewandelt: Essbare Abfälle aus Restaurant-Küchen.

bringt. und. dafür. eine. Entschädigung. kriegt..Für.Häcki.wird.es.sogar.ein.biss­ chen.einfacher:.Musste.er.bisher.wie.alle. Wirte.Fritieröl,.Kaffeesatz.und.Knochen. gesondert.entsorgen,.kann.er.nun.ausser. Schlachtabfällen.alles.Organische.in.die­ selbe.Tonne.werfen.. Dafür. wird. er. aber. mehr. bezahlen. müssen. als. die. bisherigen. 400. Franken. pro. Jahr,. was,. im. Vergleich. zu. anderen. Abholern,. recht. günstig. ist.. Gemäss. ei­ ner. Medienmitteilung. der. Naturaener­ gie.vom.November.beträgt.die.«Verwer­ tungsgebühr. Gastroabfälle. 2011». pro. 60­Liter­Kübel. 17. Franken,. wenn. pro. Woche. zwei. Kübel. abzuholen. sind.. Bei. acht.Kübeln.pro.Woche.beträgt.der.Preis. pro.Kübel.noch.11.Franken.. Werner.Häcki.wird.also.mit.rund.1700. Franken.pro.Jahr.für.die.Entsorgung.sei­ ner. biologischen. Abfälle. rechnen. müs­ sen..Das.ist.viermal.mehr.als.bisher..«Wir. werden.diesen.Mehraufwand.irgendwie. kompensieren. müssen»,. sagt. Susanne. Häcki..«Wie.oder.wo.genau,.das.müssen. wir. noch. entscheiden.». Dass. dies. auch.

heissen.könnte,.dass.die.Menüs.ein.klei­ nes.bisschen.teurer.werden,.schliesst.sie. nicht.aus. Immerhin:. Die. Speiseabfälle. einfach. in.den.normalen.Güsel.zu.werfen,.ist.für. Susanne.Häcki.keine.Option,.«das.wäre. noch.blöder,.als.die.Nahrung.in.Strom.zu. verwandeln.. Zudem. würde. dann. auch. die. Abfallgebühr. entsprechend. höher,. und.aus.hygienischen.Gründen.wäre.das. unverantwortlich.»

dEr Markt MUSS Sich EiNSPiElEN Härter. als. die. Häckis. trifft. es. den. Schweinezüchter. Julius. Zemp:. Insge­ samt. 300. Mutter­. und. Mastschweine. hält. er. in. seinem. Betrieb. in. Stansstad.. Die. Schweinesuppe,. die. er. bisher. mit. verhältnismässig. grossem. zeitlichem. Aufwand.in.Gastrobetrieben.in.Ob­.und. Nidwalden.bis.nach.Kriens.abgeholt.hat­ te,. machte. rund. 30. Prozent. des. Futters. seiner.Schweine.aus..Auch.Zemp.schüt­

19

telt.ob.des.Fütterungsverbots.den.Kopf:. «EU.hin.oder.her,.das.ist.ein.Witz»,.sagt. er.. «Jetzt. muss. ich. diesen. Anteil. mit. Kraftfutter. ersetzen,. das. ich. teuer. ein­ kaufen. muss.». Ob. er. diesen. Mehrauf­ wand. wettmachen. kann,. indem. er. die. Restenkübel. zwar. weiterhin. gegen. Ge­ bühr.abholt,.aber.sie.nun.nach.Kägiswil. an.die.Naturaenergie.liefert,.kann.Zemp. nur.sehr.schwer.einschätzen.–.zumal.er. als.Zulieferer.der.Naturaenergie.die.Ent­ sorgungsgebühr.berappen.und.diese.so­ mit.in.seine.Gesamtrechnung.miteinbe­ ziehen.muss.. «Das. ist. ja. alles. noch. neu,. der. Markt. muss.sich.erst.einspielen»,.sagt.er..«Aber. es.wird.auf.jeden.Fall.sehr.schwierig.».So. schwierig,. dass. er. sich. sogar. überlegt,. seinen.Betrieb.aufzugeben,.falls.die.Kos­ ten. für. das. zusätzliche. Kraftfutter. den. Betrieb. unrentabel. machen.. «Dann. geh. ich. halt. in. Pension.». Zemp. ist. 67. Jahre. alt.. Bereits.aufgegeben.hat.Valentin.Keiser. aus.Hergiswil..Dreimal.die.Woche.mach­ te.er.die.Sammeltour.zu.fünf.Restaurants. in. Hergiswil,. um. mit. den. Speiseresten. seine. Schweine. zu. füttern,. er. nennt. 24. Mastplätze. sein. Eigen.. «Im. Sommer. machte. die. Schweinesuppe. bis. zu. 80. Prozent. des. ganzen. Futters. meiner. Mastferkel.aus»,.sagt.Keiser,.«die.gleiche. Menge.in.Kraftfutter.kann.ich.mir.nicht. leisten.». Kommt.dazu,.dass.er.wegen.des.Tier­ schutzgesetzes.seinen.Schweinestall.so­ wieso.ausbauen.müsste..Nun.hört.er.mit. der.Schweinemast.auf.und.baut.stattdes­ sen. seinen. Kuhstall. aus.. Entsprechend. buhlen.Naturaenergie.und.Hogapartner. bei.den.Hergiswiler.Gastrobetrieben.um. die.«frei.werdenden».Speiseabfälle. Vieles.rund.um.die.Schweinesuppe.ist. also. noch. unklar. und. muss. sich. in. den. Monaten. ab. dem. Verfütterungsverbot. erst.noch.einspielen..Für.Naturaenergie­ Geschäftsführer. Klaus. Seiler. jedenfalls. ist.jetzt.schon.klar,.dass.sich.zumindest. für. die. Wirte. in. Obwalden. so. gut. wie. nichts. ändern. wird,. auch. finanziell. nicht:. «Hier. mussten. die. Wirte. bisher. mehr.für.die.Resten­Abfuhr.bezahlen.als. in. Nidwalden.. Mit. dem. neuen. System. bleiben. die. Preise. für. die. Obwaldner. deshalb.in.etwa.dieselben.» Was. bleibt,. ist. das. allgemeine. Unver­ ständnis,. hochwertige. Nahrung. nicht. mehr. als. Futter. verwerten. zu. dürfen... EU.hin,.Seuchen.her..


berggasthof.ch

7. April Bis 23. OktOBEr 2011

Entdecke deine Berufung.


OFFICE

MENU 1

Nr. 1, April 2011

21

JETzT schnUPPErn Wer sich mit seiner Berufswahl befasst, sollte auch eine Lehre im Gastgewerbe in Betracht ziehen. Nidwaldner Restaurants und Hotels laden zum Schnuppern ein. Es.stimmt:.Die.Arbeitszeiten. im.Gastgewerbe.sind.an­ spruchsvoll.und.unregelmäs­ sig..Und.in.anderen.Berufen. kann.man.mehr.Geld.verdie­ nen.. Doch.man.vergisst.bei.Dis­ kussionen.über.die.Nachteile. der.Gastgewerbe­Berufe.all­ zu.oft,.was.die.Schönheit.und. die.Befriedigung.von.diesen. Berufen.ausmacht.–.nämlich. Gastgeber.zu.sein,.sich.für. das.Wohl.und.die.Zufrieden­ heit.eines.Gastes.einzuset­ zen,.ihm.ein.schönes.Erlebnis. zu.bieten..Das.ist.aber.noch.

lange.nicht.alles:.In.einem. Hotel.oder.Restaurant.arbei­ ten.alle.in.einem.Team.zu­ sammen,.wo.alle.aufeinander. angewiesen.sind.. Und.die.Berufe.sind.vielfäl­ tig:.Koch,.Küchenangestell­ ter,.Barman,.Servicefachan­ gestellte,.Hotelfachfrau,. Restaurationsange..stellte,. kaufmännische.Angestellte.–. Weiterbildungs­.und.Karrie­ remöglichkeiten.inklusive.. Die.Nidwaldner.Restaurants. und.Hotels.laden.deshalb.alle. Jugendlichen,.die.sich.zur­ zeit.mit.ihrer.Berufswahl.

Sehen, staunen, lernen: Eine Schnupperlehre im Gastgewerbe.

auseinandersetzen,.ein,.bei. uns.hereinzuschauen..Für.ein. paar.Tage.in.der.Küche,.im. Lokal.oder.hinter.den.Kulis­ sen.zu.schnuppern.und.das. Gastgewerbe.live.und.direkt. kennenzulernen..Am.besten. kommen.Sie.einfach.in.ein.

Restaurant.oder.Hotel.vorbei. und.fragen.nach.dem.Chef. oder.der.Chefin:.Wir.stellen. Ihnen.gerne.ein.unseren.Be­ ruf.und.unsere.Passion.vor..

Markus Stöckli

GlEichE sTEUEr Für AllE Nicht alle, die zubereitetes Essen anbieten, müssen gleich viel Mehrwertsteuer bezahlen. Eine Volksinitiative will gleiche Bedingungen für alle schaffen. Dass.mit.dem.neuen.Mehr­ wertsteuergesetz.seit.Anfang. des.Jahres.viele.Übervortei­ lungen.bereinigt.wurden,.ist. zwar.eine.gute.Sache..Aber. noch.sind.nicht.alle.Unge­ rechtigkeiten.behoben:.Isst. zum.Beispiel.jemand.eine. Bratwurst.im.Restaurant,. muss.der.Wirt.seinem.Gast.. 8.Prozent.Mehrwertsteuer. berechnen..Isst.derselbe.Gast. eine.Bratwurst.an.einem. Take­away­Stand,.werden. nur.2,5.Prozent.Mehrwert­ steuer.berechnet.. In.der.Paragastronomie,. also.einmaligen.Verpfle­ gungsständen.an.Festen,. wird.in.der.Regel.gar.keine.

Mehrwertsteuer.erhoben.. Dieses.Missverhältnis.ver­ zerrt.den.Wettbewerb..Des­ halb.initiierte.der.Schweize­ rische.Wirte­.und. Hotelierverband.Gastrosuis­ se.im.vergangenen.April.die. Volksinitiative.«Schluss.mit. der.Mehrwertsteuer­Diskri­ minierung.des.Gastgewer­ bes!»,.die.verlangt,.dass.auch. Take­away­Anbieter.und.De­ taillisten,.die.zubereitetes. Essen.anbieten,.mit.8.Prozent. Mehrwert.steuer.belastet. werden..Mit.grossem.Erfolg:. Bereits.Ende.2010.waren.mit. 127’974.Unterschriften.weit. mehr.als.die.dafür.nötigen. 100’000..gesammelt..

Klares Anliegen, freundlich «serviert»: Gerechte Mehrwertsteuer.

Trotzdem.setzte.das.Initia­ tiv­Komitee.die.Unterschrif­ ten­Sammelaktion.noch.bis. Ende.März.fort.. Wie.geplant.werden.am... 19..April.dieses.Jahres.die.. Unterschriften.und.somit.die. Initiative.in.Bundesbern.ein­ gereicht..

Der.grossartige.Erfolg.der. Unterschriftensammlung. zeigt.mehr.als.deutlich,.dass. die.Gäste.auf.der.Seite.der. Wirte.stehen.und.diese.Un­ gerechtigkeit.endlich.beho­ ben.werden.muss.. Markus Stöckli


Auf Glasi-Glas macht’s Spass.

Herzlich willkommen! Gourmetstube bis 24 Plätze Restaurant bis 70 Plätze Saal unterteilbar bis 200 Plätze Gartenterrasse bis 180 Plätze

Gut verwurzelt, gesund gewachsen. Glasi Restaurant Adler Seestrasse 7 6052 Hergiswil/NW Telefon 041 630 11 45

7 Tage offen Kantonales Elektrizitätswerk Nidwalden Wilgasse 3 Oberdorf 6371 Stans Tel. 041 618 02 02 Fax 041 618 02 99 www.ewn.ch

www.glasi-restaurant-adler.ch info@glasi-restaurant-adler.ch INS-Gut-verwurzelt.indd 1

28.01.10 15:12


SUPPLEMENT

MENU 1

Nr. 1, April 2011

23

niDWAlDEn, 9.05 Uhr Das Kaffee Crème zur Znünipause ist mehr als nur ein Getränk zwischendurch. Deshalb pflegt jedes Restaurant seine eigene Kaffee-Formel. Aber bitte mit Sahne! Fotos: Jesco Tscholitsch.com

Gasthof Schlüssel, Dallenwil

Café Süd, Stans

Restaurant St. Jakob, Ennetmoos

Alpenrestaurant Wirzweli

Hotel Kreuz, Ennetbürgen

Spitalrestaurant, Stans


Vinarium

Restaurant & Caffèbar Die Genussoase mit einem Hauch «italianita» in Stans im Länderpark, dem schönsten Shoppingcenter der Schweiz.

Maria Spindelböck und Ihr Team freuen sich auf Ihren Besuch.

• • • • • • • • • •

18 Weine für den glasweisen Genuss aus unserem Enomat Tägliches Antipasti-Buffet zum Aperitivo Exzellenter Prosciutto crudo di Parma und Calutello di Zibello «Slow Food» Handgemachte Teigwaren von «Pasta di Aldo» aus den Marken Biologisch angebaute und sonnenverwöhnte Antipasti aus Kalabrien Fleisch und Wurstwaren vom Holzen in Ennetbürgen Feinster Espresso von Tonino Lamborghini Frisch gepresste Fruchtsäfte Jeden Tag 2 Tagesmenüs aus unseren frischen Grundprodukten Und natürlich das exklusive Wein,- Spirituosen- und Raritätensortiment von Vinarium

Erlebnis-Degustation- und Einkauf im Vinarium. Lassen Sie sich bei uns beraten und verwöhnen.

Vinarium Restaurant Caffèbar im Länderpark Stans. Bitzistrasse 2, 6370 Stans, Telefon 041 612 00 41 Weitere Standorte in Emmenbrücke, Ruswil, Adligenswil und Sursee.

Ihr Portal zum Weingenuss vinarium_inserat_menue1_195x277.indd 1

09.03.11 16:42