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Ausgabe 1 | 2010/11 September 2010 | CHF 5.– | EURO 4.–

SPIRIT Das SCB-Magazin

Sven Leuenberger Was der Sportchef über die neuen Spieler sagt.  Seite 8

Roberto Triulzi Was die SCB-Legende heute mit Eis verbindet.  Seite 38

Roman Josi Was der Auswanderer dem Namensvetter erzählte.  Seite 40

Neue Saison – neues Glück? Grosses Interview mit dem neuen Verteidiger Justin Krueger – und alle Spieler im Kurzporträt


Siegesdurstig.


Editorial

Inhalt

8

Die Ansicht des Sportchefs

Mit «Wir vor ich» gelang der Titelgewinn. Sven Leuenberger erklärt, dass das Motto auch in dieser Saison gilt und warum der Schlendrian keine Chance haben soll.

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Stars von morgen

Der Nachwuchs hatte viel Spass am­ Bambini-Turnier – und am 16. Oktober startet die Athleticum Hockeyschule Bern. 5 Trotz Niederlage ein gelungener Kick-off 6 Gute Laune beim Fotoshooting 10 Trainer und Spieler im Portrait 20 Das grosse Interview: Justin Krueger 22 Regelkunde: Die Schiedsrichter-Zeichen 24 Das spezielle Mannschaftsposter 30 Merchandising 35 Blick hinter die Kulissen: David Hügli, Physio 36 Promi-Fan: Tom Lüthi 37 Küres Talk: Der ängelibeck befragt Ivo Rüthemann 38 Was macht eigentlich: Roberto Triulzi 40 Josi meets Josi: Roman und Roman im Gespräch 45 Globetrotter: Mit Shutouts Reisen gewinnen 46 SCB rund um die Uhr – mit der neuen iPhone App

spirit

«Jetzt erst recht» Die Saison 2009/10 hat sehr lange gedauert, nicht nur, weil sie noch von der Olympia-Pause unterbrochen wurde, sondern vor allem, weil der SCB bis zum letztmöglichen Spiel dabei war. Und diese letzte Partie war tatsächlich ein Spiel der Meisterklasse. Nun steht bereits die neue Saison vor der Tür und man fragt sich: Wie wird der SCB in der bevorstehenden Meisterschaft spielen und abschneiden? Wir werden es nicht aussprechen, aber in Bern erwartet man immer das Gleiche. Ein kurzer Rückblick sei gewährt. Es gibt durchaus Parallelen zum Meisterjahr 2004. Nach dem bravourös gemeisterten Viertelfinal-Final gegen Lugano war auf der einen Seite Selbstsicherheit zu erkennen, welche jener von 2004 stark glich. Andererseits war die Anspannung bei den ­Akteuren und auch im Staff spürbar grösser. Die Finalissima war bei beiden Meistertiteln ­wunderbar. In Lugano war es damals auf dem Eis unheimlich spannend und am 24. April ­gegen Servette war die Kulisse in der Post­ Finance-Arena überwältigend. Ein Traum für ­jeden Eishockey-Spieler. Als Nachwuchsverantwortlicher beim SCB bin ich sehr interessiert, «unsere» Spieler in die 1. Mannschaft zu bringen. Das ist uns in den letzten drei Jahren mit Josi, Berger, Froidevaux und Scherwey gut gelungen. Roman Josi ­verlässt uns in Richtung Nordamerika und die andern müssen «jetzt erst recht» beweisen, was sie können und noch härter an sich arbeiten, um die letzte Saison bestätigen zu können. In den Startlöchern warten schon zwei, drei neue, hungrige Junioren, welche auch einmal dieses Meistergefühl erleben möchten. Ein Dank ­richtet sich an dieser Stelle an die sportliche Führung des SCB, die den jungen Spielern Vertrauen schenkt. Die Trainercrew mit Larry Huras und Hans Kossmann sowie Sportchef Sven Leuenberger sind immer sehr daran interessiert, was im Nachwuchs läuft. Sie bringen den Spielern und auch allen Trainer und Betreuern im Nachwuchs die nötige Wertschätzung entgegen.

Marc Weber, Geschäftsführer SCB Future AG

«Jetzt erst recht» gilt nicht nur für die jungen, sondern auch für die gestandenen Spieler. Man weiss, dass die ganze Liga den SCB besiegen möchte und bereits geringes Nachlassen ­genügt, um bestraft zu werden – besonders jetzt, da alle Teams der Liga gegen den SCB als Meister noch motivierter antreten werden, als sie es sowieso schon immer tun. Den Titel zu verteidigen wird ein schwieriges Unterfangen, aber die «Alten» wissen, worum es geht, die «Neuen» wollen zeigen, was sie können, und die «Jungen» sind hungrig. Ich wünsche Ihnen, liebe spirit-Leserinnen und Leser, und der Mannschaft von Larry Huras ­einen erfreulichen Saisonstart! Herzlich

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SC O R ER

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Besser begleitet.


Xxxxxxxx Saisonerรถffnung Xxxxxxx

Stimmungsvoller Kick-off

Der SCB Kick-off vor dem Saisonstart hat Tradition: Jahrelang fand er jeweils auf dem Waisenhausplatz statt, 2009 dann im Rahmen der offiziellen Einweihung der PostFinance-Arena. Am 28. August fiel der Startschuss zur Saison 2010/11 erneut in der PostFinance-Arena: Dank der Teilnahme des SCB an der European Trophy kamen die Zuschauer bei Gratiseintritt in den Genuss eines Spiels. Die Partie gegen Red Bull Salzburg ging zwar 2:3 n. V. verloren. Die Stimmung unter den 3500 Zuschauern war trotzdem frรถhlich und im Hinblick auf die Saison zuversichtlich.

spirit

5


6

spirit

Augenblick

Hallo, wir sind hier! Vor den heissen Spielen auf dem kalten Eis kommt f체r die Cracks jede Saison das Posieren w채hrend der Fotowoche. Justin Krueger und Caryl Neuenschwander bereitet es sichtlich Spass, auch mal fern des Eises den Mann zu stehen und ins rechte Licht ger체ckt zu werden.


8

spirit

Sport

ÂŤDer Viertelfinal bleibt die


spirit

höchste Hürde» Vor Jahresfrist habe ich an dieser Stelle die ­Bedeutung des «Wir vor Ich» erläutert und ­behauptet, dass dies aufgrund der in den letzten Jahren gemachten Erfahrungen nicht der ein­ zige, aber wohl der wichtigste Schlüssel zum Erfolg sei. Es dürfe nicht sein, dass sich ein Spieler beispielsweise mit dem Gedanken ­beschäftigt, er würde lieber am rechten statt am linken Flügel spielen. Sich uneingeschränkt in den Dienst der Mannschaft stellen, war ­meine Forderung. Das Trainergespann Larry Huras und Hans Kossmann hat seine Arbeit – auch mit ­entsprechender Kommunikation – darauf ausgerichtet, und die Spieler haben die Botschaft verstanden. Die Mannschaft ist im Verlauf der Meisterschaft Schritt für Schritt zu einer Einheit gewachsen und mit dem 12. Meistertitel in der Klubgeschichte des SCB belohnt worden. In der Saison nach dem Titelgewinn braucht es nun neue Herausforderungen, neue Commitments und neue Ziele. Diese zu schaffen ist ­Aufgabe der Trainer. Das Leitmotiv «Wir vor Ich» soll dabei nicht tangiert, sondern im Gegenteil weiter gestärkt werden. Wir haben diesbe­züglich bereits in einer frühen Phase der Vorbe­reitung ein Zeichen gesetzt: 300 Meter Kletterwand in Kandersteg standen Ende Juni als Challenge für jeden Einzelnen, aber eben auch für die Gruppe. Es galt dabei für den Einzelnen, seine Grenzen auszuloten und in der Gruppe einander zu ­unterstützen. Man muss nicht ­miteinander in die Ferien, wie es übrigens die überwiegende ­Mehrheit der Spieler Ende Juli für einige Tage getan hat, aber man muss füreinander arbeiten, sich miteinander solidarisieren. In Kandersteg haben die Spieler dies getan. Im Hinblick auf die bevorstehende Saison gibt es im Team einige Umstellungen. Mit Ryan Gardner, Justin Krueger und Joel Kwiatkowski sind drei neue Spieler gekommen, für die wichtige Rollen vorgesehen sind. Gardner soll die Leadergruppe nochmals stärken und auf dem Eis seine besonderen Fähigkeiten im Spiel direkt vor dem Tor und in den Ecken des gegnerischen Drittels ausspielen. Von ihm erwarte ich Torproduktion und Leadership. Justin Krueger passt perfekt in ­unsere Garderobe. Als Spieler musste er sich alles erarbeiten. Krueger ist kein Christian Dubé, aber er ist ungemein solid und mobil und wird unsere Abwehr weiter stabilisieren. Dass wir mit Joel Kwiatkowski neben Travis Roche einen weiteren Ausländer in der Verteidigung engagiert haben, heisst keinesfalls, dass wir nun ­defensiver auftreten wollen. Im Gegenteil: Es geht darum, aus der Abwehr heraus noch mehr

Druck erzeugen zu können. Kwiatkowski ist nicht der Mann des grossen Spektakels, aber er ist läuferisch stark, verfügt über einen aus­ gezeichneten Schuss und wird mit seiner ­Erfahrung Führungsarbeit übernehmen. Mit Roman Josi, dem wir in Nordamerika nur das Beste wünschen, Alex Chatelain, Daniel und Trevor Meier sowie Thomas Ziegler haben wir einige Abgänge zu verzeichnen. Wir verlieren damit Routine und ersetzen die Tiefe des Kaders mit jugendlichem Elan. Ich hoffe, dass die ­jungen Spieler wie schon in der letzten Saison Druck ausüben und damit als Antreiber wirken. Das war auf dem Weg zum Meistertitel ein nicht zu unterschätzender Faktor. Leider müssen wir damit rechnen, dass mit ­Dominic Meier ein wichtiger Verteidiger für die ganze Saison ausfällt. Dafür konnten wir Andreas Hänni behalten, der ebenfalls sehr solid und intelligent spielt und für gute Stimmung in der Garderobe sorgt. Bei Titelverteidigern versucht sich regelmässig der Schlendrian einzuschleichen. Dieser Gefahr wurde jedoch bereits in der Vorbereitung ein

Riegel geschoben. Mit dem anspruchsvollen Programm in der European Trophy war die Mannschaft schon von den ersten Spielen an stark gefordert. Der Gewinn des Meistertitels hat uns nach den Enttäuschungen in den Jahren zuvor mit Freude, Erleichterung und Genugtuung erfüllt. Doch wir wollen gerade im jetzigen Erfolg bescheiden bleiben. Der Meistertitel nützt uns in der ­kommenden Saison nichts mehr. Im Gegenteil: Wir müssen damit rechnen, von der Konkurrenz mehr denn je gejagt zu werden – von der ersten Qualifikationsrunde an. Obwohl die Mannschaft in der vergangenen ­Saison ihre Qualitäten ausgespielt und nach zweimaligem Scheitern den Playoff-Viertelfinal souverän gewonnen hat, ändert sich auch als Meister nichts an der Ausgangslage: Der Viertelfinal bleibt die höchste Hürde. Er wird auch in der kommenden Saison die härteste Knacknuss sein. l Sven Leuenberger Sportchef

Neue, die beim SC Bern in der Saison 2010/11 eine wichtige Rolle spielen werden: Die Verteidiger Joel Kwiatkowski und Justin Krueger sowie Stürmer Ryan Gardner (von links).

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spirit

Die Mannschaft 2010/11

Larry Huras

Assistent

Headcoach

Hans Kossmann

Die Trainer

Geburtstag: Zivilstand: Hobbys: Letzte Stationen:

8. Juli 1955 Verheiratet Zwei Söhne und eine Tochter Wasserskifahren, Skifahren, Golf, Fischen, lesen VSV Villach Starvanger Oilers Ambrì-Piotta

Geburtstag:

14. März 1962

Zivilstand: Hobbys:

Verheiratet Fischen und Häuser umbauen

Letzte Stationen: Lausanne HC Genf-Servette

#35

Olivier Gigon

Marco Bührer

Die Goalies

#39

10

Position: Torhüter Geburtstag: 30. März 1979 Grösse / Gewicht: 193 cm / 95 kg Fanghand: rechts Beim SCB seit: 2009/10 Vertrag bis: 2010

Position: Torhüter Geburtstag: 9. Oktober 1979 Grösse / Gewicht: 179 cm / 82 kg Fanghand: links Beim SCB seit: 2001/02 Vertrag bis: 2011 Die letzten drei Saisons von Marco Bührer Saison Team Liga Sp T 2007/08 SC Bern NL A 56 0 2008/09 SC Bern NL A 51 0 2009/10 SC Bern NL A 58 0

A 0 2 2

Pt PIM SO GAA 0 29 9 1.70 2 6 5 2.63 2 6 7 2.3

Die letzten drei Saisons von Olivier Gigon Saison Team Liga Sp T 2007/08 EHC Basel NL A 30 0 2008/09 Fribourg NL A 13 0 2009/10 Bern NL A 6 0

A 0 0 0

Pt PIM SO GTD 0 0 0 4.40 0 0 1 3.20 0 0 2 2.10


#72

David Jobin

Die letzten drei Saisons von Philippe Furrer Saison Team Liga Sp T A Pt PIM P/Sp 2007/08 SC Bern NL A 45 6 16 22 54 0.49 2008/09 SC Bern NL A 42 4 13 17 32 0.40 2009/10 SC Bern NL A 45 5 9 14 79 0.31

Position: Verteidiger Geburtstag: 27. September 1981 Grösse / Gewicht: 176 cm / 78 kg Stock: rechts Beim SCB seit: 1998/99 Vertrag bis: 2012 Die letzten drei Saisons von David Jobin Saison Team Liga Sp T A 2007/08 SC Bern NL A 56 4 20 2008/09 SC Bern NL A 45 3 20 2009/10 SC Bern NL A 56 4 15

Pt PIM P/Sp 24 28 0.43 23 38 0.51 19 20 0.33

Die letzten drei Saisons von Beat Gerber Saison Team Liga Sp T A 2007/08 SC Bern NL A 56 3 10 2008/09 SC Bern NL A 42 1 5 2009/10 SC Bern NL A 63 3 4

Pt PIM P/Sp 13 58 0.23 6 20 0.14 7 62 0.11

Position: Verteidiger Geburtstag: 06. Oktober 1986 Grösse / Gewicht: 190 cm / 97 kg Stock: rechts Beim SCB seit: 2010/11 Vertrag bis: 2011 Die letzten drei Saisons von Justin Krueger Saison Team Liga Sp T A Pt PIM P/Sp 2007/08 Cornell Uni NCAA 35 4 5 9 33 0.25 2008/09 Cornell Uni NCAA 35 1 4 5 24 0.14 2009/10 Cornell Uni NCAA 34 1 11 12 22 0.35

Andreas Hänni

#49

Beat Gerber

#2

Position: Verteidiger Geburtstag: 16. Mai 1982 Grösse / Gewicht: 180 cm / 85 kg Stock: links Beim SCB seit: 2003/04 Vertrag bis: 2013

Justin Krueger

Position: Verteidiger Geburtstag: 16. Juni 1985 Grösse / Gewicht: 187 cm / 92 kg Stock: links Beim SCB seit: 2002/03 Vertrag bis: 2011

#5 CAN/SUI

#29

Philippe Furrer

Die Verteidiger

Position: Verteidiger Geburtstag: 4. Januar 1979 Grösse / Gewicht: 189 cm / 99 kg Stock: links Beim SCB seit: 2009/10 Vertrag bis: 2011 Die letzten drei Saisons von Andreas Hänni Saison Team Liga Sp T A Pt PIM P/Sp 2007/08 HC Lugano NL A 44 1 14 15 52 0.34 2008/09 HC Lugano NL A 49 0 4 4 52 0.08 2009/10 SC Bern NL A 56 1 16 17 40 0.30


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Travis Roche

#77 CAN

Die letzten drei Saisons von Justin Krueger Saison Team Liga Sp T A Pt PIM P/Sp 2007/08 Atlanta NHL 18 0 5 5 20 0.28 2008/09 Cherepvets KHL 52 13 12 25 64 0.48 2009/10 St. Petersburg KHL 50 7 12 19 147 0.38

Position: Verteidiger Geburtstag: 17. Juni 1978 Grösse / Gewicht: 185 cm / 91 kg Stock: rechts Beim SCB seit: 2008/09 Vertrag bis: 2012 Die letzten drei Saisons von Travis Roche Saison Team Liga Sp T A 2007/08 San Antonio AHL 71 6 35 2008/09 SC Bern NL A 53 16 35 2009/10 SC Bern NL A 62 10 30

Pt PIM P/Sp 41 65 0.57 51 119 0.96 40 78 0.64

#4

Dominic Meier

spirit

Position: Verteidiger Geburtstag: 26. Dezember 1976 Grösse / Gewicht: 179 cm / 86 kg Stock: rechts Beim SCB seit: 2009/10 Vertrag bis: 2013 Die letzten drei Saisons von Dominic Meier Saison Team Liga Sp T A Pt PIM P/Sp 2007/08 EV Zug NL A 55 3 21 24 66 0.44 2008/09 EV Zug NL A 41 1 6 7 40 0.17 2009/10 SC Bern NL A 43 2 11 13 40 0.30

Martin Stettler

Position: Verteidiger Geburtstag: 22. März 1977 Grösse / Gewicht: 184 cm / 92 kg Stock: links Beim SCB seit: 2010/11 Vertrag bis: 2012

#3

#8 CAN

Joel Kwiatkowski

Die Mannschaft 2010/11

Position: Verteidiger Geburtstag: 10. Januar 1984 Grösse / Gewicht: 183 cm / 85 kg Stock: rechts Beim SCB seit: 2009/10 Vertrag bis: 2011 Die letzten drei Saisons von Martin Stettler Saison Team Liga Sp T A Pt PIM P/Sp 2007/08 SCL Tigers NL A 57 5 13 18 50 0.32 2008/09 SCL Tigers NL A 55 5 9 14 48 0.25 2009/10 SC Bern NL A 49 1 1 2 26 0.04

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Die Mannschaft 2010/11

spirit

#9 CAN

Position: Stürmer Geburtstag: 3. Januar 1981 Grösse / Gewicht: 176 cm / 78 kg Stock: links Beim SCB seit: 2007/08 Vertrag bis: 2011 Die letzten drei Saisons von Simon Gamache Saison Team Liga Sp T A Pt PIM P/Sp 2007/08 SC Bern NL A 17 3 15 18 6 1.05 2008/09 SC Bern NL A 52 19 36 55 94 1.06 2009/10 SC Bern NL A 40 15 17 32 24 0.80

Etienne Froidevaux

#20

Christian Dubé

Die letzten drei Saisons von Christian Dubé Saison Team Liga Sp T A Pt PIM P/Sp 2007/08 SC Bern NL A 53 16 46 57 42 1.08 2008/09 SC Bern NL A 52 18 43 61 34 1.17 2009/10 SC Bern NL A 18 3 13 16 12 0.89

Position: Stürmer Geburtstag: 20. März 1989 Grösse / Gewicht: 181 cm / 83 kg Stock: links Beim SCB seit: 2007/08 Vertrag bis: 2012 Die letzten drei Saisons von Etienne Froidevaux Saison Team Liga Sp T A Pt PIM 2007/08 SC Bern NL A 27 1 7 8 2 2008/09 SC Bern NL A 52 5 8 13 26 2009/10 SC Bern NL A 51 7 16 23 22

P/Sp 0.30 0.25 0.45

Ryan Gardner

Pt PIM P/Sp 4 2 0.13 7 14 0.14 22 22 0.34

Simon Gamache

Die letzten drei Saisons von Pascal Berger Saison Team Liga Sp T A 2007/08 SC Bern NL A 29 1 3 2008/09 SC Bern NL A 49 4 3 2009/10 SC Bern NL A 64 11 11

Position: Stürmer Geburtstag: 25. April 1977 Grösse / Gewicht: 181 cm / 81 kg Stock: rechts Beim SCB seit: 2002/03 Vertrag bis: 2012

#51 CAN/SUI

Position: Stürmer Geburtstag: 24. März 1989 Grösse / Gewicht: 177 cm / 82 kg Stock: rechts Beim SCB seit: 2007/08 Vertrag bis: 2011

#96 CAN/SUI

#89

Pascal Berger

Die Stürmer

Position: Stürmer Geburtstag: 18. April 1978 Grösse / Gewicht: 198 cm / 103 kg Stock: rechts Beim SCB seit: 2010/11 Vertrag bis: 2014 Die letzten drei Saisons von Ryan Gardner Saison Team Liga Sp T A 2007/08 ZSC Lions NL A 52 25 23 2008/09 ZSC Lions NL A 54 26 28 2009/10 ZSC Lions NL A 56 17 27

Pt PIM P/Sp 48 22 0.92 54 30 1.00 44 26 0.78

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Position: Stürmer Geburtstag: 21. Mai 1984 Grösse / Gewicht: 183 cm / 92 kg Stock: rechts Beim SCB seit: 2009/10 Vertrag bis: 2011 Pt PIM P/Sp 6 6 0.24 17 81 0.35 4 4 0.23

#28

Martin Plüss

Die letzten drei Saisons von Roland Gerber Saison Team Liga Sp T A 2007/08 EHC Biel NL B 25 3 3 2008/09 SC Langenthal NL B 48 11 6 2009/10 SC Bern NL A 17 1 3

Position: Stürmer Geburtstag: 5. April 1977 Grösse / Gewicht: 174 cm / 85 kg Stock: links Beim SCB seit: 2008/09 Vertrag bis: 2011 Die letzten drei Saisons von Martin Plüss Saison Team Liga Sp T A 2007/08 Frölunda Elitse. 50 16 9 2008/09 SC Bern NL A 44 25 26 2009/10 SC Bern NL A 60 18 37

Pt PIM P/Sp 25 32 0.50 51 58 1.16 55 30 0.92

Position: Stürmer Geburtstag: 14. August 1978 Grösse / Gewicht: 177 cm / 84 kg Stock: links Beim SCB seit: 2009/10 Vertrag bis: 2011 Die letzten drei Saisons von Brett McLean Saison Team Liga Sp T A 2007/08 Florida NHL 67 14 23 2008/09 Florida NHL 80 7 12 2009/10 SC Bern NL A 49 18 27

Pt PIM P/Sp 37 34 0.55 19 29 0.24 45 32 0.92

spirit

Caryl Neuenschwander

#24

McLean Brett

#15 CAN

#88

Roland Gerber

Die Mannschaft 2010/11

Position: Stürmer Geburtstag: 16. Januar 1984 Grösse / Gewicht: 181 cm / 92 kg Stock: rechts Beim SCB seit: 2009/10 Vertrag bis: 2011 Die letzten drei Saisons von Caryl Neuenschwander Saison Team Liga Sp T A Pt PIM 2007/08 Fribourg NL A 60 9 16 25 18 2008/09 Fribourg NL A 59 11 13 24 20 2009/10 SC Bern NL A 65 11 19 30 58

P/Sp 0.42 0.41 0.46

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GIN TONIC

®

Official Fashion Partner SC Bern

GIN TONIC WÜNSCHT DEM SCB UND ALLEN FANS EINEN GUTEN SAISONSTART.


Position: Stürmer Geburtstag: 12. Dezember 1976 Grösse / Gewicht: 172 cm / 79 kg Stock: links Beim SCB seit: 1999/2000 Vertrag bis: 2011

Die letzten drei Saisons von Joël Vermin Saison Team Liga Sp T A 2007/08 – – – – – 2008/09 Bern Elite-Jun. Jun. 13 3 5 NL A 12 0 0 2009/10 SC Bern

Pt PIM P/Sp – – – 8 2 0.61 0 0 0

#11 CAN

Joël Vermin

#92

Tristan Scherwey

#10

Die letzten drei Saisons von Tristan Scherwey Saison Team Liga Sp T A Pt PIM P/Sp 2007/08 Bern Elite-Jun. Jun. 30 7 10 17 50 0.56 2008/09 Bern Elite-Jun. Jun. 44 12 23 38 99 0.86 2009/10 SC Bern NL A 50 5 4 9 43 0.18

Position: Stürmer Geburtstag: 5. Februar 1992 Grösse / Gewicht: 178 cm / 82 kg Stock: links Beim SCB seit: 2009/10 Vertrag bis: 2011

Jean-Pierre Vigier

Die letzten drei Saisons von Ivo Rüthemann Saison Team Liga Sp T A Pt PIM P/Sp 2007/08 SC Bern NL A 45 23 24 47 33 1.04 2008/09 SC Bern NL A 43 22 31 53 36 1.23 2009/10 SC Bern NL A 65 31 26 57 22 0.88

Pt PIM P/Sp 28 45 0.54 21 24 0.38 27 36 0.43

Position: Stürmer Geburtstag: 7. Mai 1991 Grösse / Gewicht: 176 cm / 80 kg Stock: links Beim SCB seit: Oktober 2001 Vertrag bis: 2013

spirit

#32

Marc Reichert

#26

Position: Stürmer Geburtstag: 22. März 1980 Grösse / Gewicht: 191 cm / 95 kg Stock: links Beim SCB seit: 2004/05 Vertrag bis: 2012 Die letzten drei Saisons von Marc Reichert Saison Team Liga Sp T A 2007/08 SC Bern NL A 52 13 15 2008/09 SC Bern NL A 56 11 10 2009/10 SC Bern NL A 63 11 16

Ivo Rüthemann

Die Mannschaft 2010/11

Position: Stürmer Geburtstag: 11. September 1976 Grösse / Gewicht: 182 cm / 86 kg Stock: rechts Beim SCB seit: 2009/10 Vertrag bis: 2011 Die letzten drei Saisons von Jean-Pierre Vigier Saison Team Liga Sp T A Pt PIM P/Sp 2007/08 GE Servette NL A 58 22 25 47 58 0.81 2008/09 GE Servette NL A 37 21 11 32 55 0.86 2009/10 SC Bern NL A 63 20 32 52 56 0.82

19


20 spirit

Justin Krueger

«Ich werde knüpp

Justin Krueger im Vordergrund, dahinter die Stadt Bern – spielt sich der Verteidiger beim SCB auch auf dem Eis ins Zentrum des Interesses?

Justin Krueger ist einer der drei Neuen im Team von Larry Huras. Sein Werdegang ist nicht alltäglich, aber geprägt von wohl überlegten Absichten. Diese hat der Sohn des ehemaligen Schweizer Nationaltrainers auch beim SCB.

Du hattest ein Vertragsangebot der Caro­ lina Hurricanes und hast Dich dennoch für den SC Bern entschieden. Weshalb? Mein langfristiges Ziel ist die NHL. Bern ist der beste Ort, um mich weiter entwickeln zu können. Warum? Der SC Bern ist ein Topklub in Europa mit einer perfekten Infrastruktur. Eine Atmosphäre wie in Bern findet man sonst nirgends. Es wird im ­täglichen Konkurrenzkampf ehrgeizig gear­ beitet, jetzt mit der grossen Herausforderung, den Titel zu verteidigen. Bern hat tolle Fans und ist eine sehr schöne Stadt. Hat Dir Dein Vater den SCB empfohlen? Mein Vater hat mir sehr geholfen. Wir haben viel diskutiert und waren uns einig, dass Bern die beste Adresse ist. Auch weil sich die Organi­ sation schon seit einiger Zeit für mich interessiert hat. Mit dieser Professionalität hat der SCB Vertrauen in mich gezeigt und damit auch mein

Vertrauen gewonnen. Vertrauen ist eine sehr wichtige Basis. Gab es für Dich eine Alternative in Europa? Es gab einige andere Interessenten, doch die meisten sind erst nach der WM auf mich ­zugekommen. Der Entscheid war zu jenem ­Zeitpunkt noch nicht gefallen, aber ich hatte Bern im Kopf, eben auch weil dieses Ver­ trauensverhältnis bereits da war. Was erwartest Du vom SCB? Dass wir jeden Tag mit viel Spass hart arbeiten und als Mannschaft alles dafür tun, um den Titel zu verteidigen. Was kann der SCB von Dir erwarten? Von mir kann man erwarten, dass ich das Haus verteidigen und dabei knüppelhart spielen ­werde. Ich werde mich auf die Defensive ­konzentrieren und bei Scheibenbesitz sofort und schnell nach vorne spielen und dann die Offensive unterstützen. Was ich zu tun habe,

hängt natürlich von den Absichten des Trainers ab. Da werde ich mich selbstverständlich ­anpassen. Was sind deine ersten Eindrücke vom Team? Ich bin sehr zufrieden und weiss schon jetzt, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Jeder im Team hat sehr viel Energie und

Justin Krueger Geboren: 6. Oktober 1986 Nationalität: deutsch-kanadischer Doppelbürger Klubs: Penticton Vees (2005/2006), Cornell University (ab 2006/2007), SC Bern (ab 2010) Länderspiele für Deutschland: 15 Grösste Erfolge: WM-Halbfinalist 2010, Aufstieg in die A-Gruppe U 20-WM und U 18-WM


spirit

pelhart spielen» der Staff ist äusserst hilfsbereit. Es ist einfach so, wie man es sich wünscht. Ist es speziell, sich einer Mannschaft ­anzuschliessen, die Meister geworden ist? Das ist natürlich schon eine besondere Herausforderung. Aber auch ich kenne das Gefühl, ­einen Titel zu gewinnen. Wir haben in der ­vergangenen Saison die College-Meisterschaft gewonnen. Wer dieses Gefühl erlebt hat, will es wieder erleben. Deshalb werden beim SCB alle sehr hungrig sein. Du hast nach den ersten offiziellen ­Trainings jeweils noch Torschüsse geübt und bist als Letzter vom Eis gegangen. Ist das­ immer so? Ich weiss nicht, ob es so sein wird, dass ich­ ­immer als Letzter vom Eis gehen werde. Aber ich arbeite jeden Tag hart und meistens länger als ich muss. Dein Vater geht von der Schweiz nach Nordamerika, Du machst es umgekehrt. Geht Ihr einander aus dem Weg? Es ist amüsant. Vor einem Jahr hätte keiner von uns gedacht, dass es so kommen würde. Wir haben ein tolles Verhältnis und gehen beide ­einen speziellen Weg. Es ist ein weiterer Schritt in unserer Karriere. Ich freue mich sehr für ­meinen Vater, dass er die Chance in der NHL erhält. Wir werden dann im kommenden Sommer wieder viel Zeit miteinander verbringen. Was machst du jeweils im Sommer? Ich bin viel auf dem Wasser. Allerdings bin ich kein so guter Wasserski-Fahrer wie mein Vater und schon gar nicht wie meine Schwester ­Geena, die 2009 an der Wasserski-WM in ­Mexiko bei den Juniorinnen unter die Top 10 gekommen ist. Ich spiele gerne Golf und bin fast bei jedem Sport dabei. Und vor allem trainiere ich im Sommer sehr viel. Im Stade de Suisse finden im Sommer ­jeweils einige grosse Konzerte statt. Wen würdest Du am liebsten hören? (überlegt einen Moment): Linkin Park würde mir sehr gefallen. Die habe ich schon einmal in ­Zürich gesehen. Sie haben sehr viel Energie. Sie wechseln oft ihr Tempo und geben einfach ­abwechslungsreiche Konzerte. Du hast an der Cornell University Gastronomie und Hotelerie studiert. Wäre es für dich

nicht in Frage gewesen, beispielsweise in der Schweiz zu studieren? Natürlich ist es möglich. Ivo Rüthemann beweist ja, dass es geht. Aber es ist schwieriger und das Studium zieht sich in die Länge. Am College ist alles darauf ausgerichtet, Sport und Studium miteinander zu verbinden. Und alle Studenten verfolgen das gleiche Ziel. Ich habe nun den Bachelor gemacht, in der normalen Zeit von vier Jahren.

Hast du im Hinterkopf, später die SCBSportgastro AG zu übernehmen? Nun, es ist noch nicht soweit, dass ich bereits konkrete Pläne für die Zeit nach dem Eishockey hätte. Aber ich würde wohl eher in der Hotelerie als im Gastrobereich einsteigen oder mich im Sport-Management engagieren. Es wäre auf jeden Fall schön, in irgendeiner Form mit dem Sport verbunden zu bleiben. (dk) l

21


Alles klar!?

Halten Dauer der Strafe: 2’ oder 2’ + 10’ oder 5’ + 10’. Interpretation: Griff in die Gesichtsmaske > 2’ + 10’ oder 5’ + 10’.

Stockhalten Dauer der Strafe: 2’. Interpretation: Einen gegnerischen Spieler daran hindern, sich fortzubewegen oder den Puck zu spielen.

Folgen: Bei 5’ nur + 10’ zusätzlich ohne Restausschluss.

Folgen: Keine.

Bandencheck Dauer der Strafe: 2’ oder 5’ + SPD.

Stockschlag Dauer der Strafe: 2’ oder 5’ + SPD.

Interpretation: Je nach Heftigkeit des Aufpralls an der Bande mit Verletzung. Folgen: Eine 5’ Strafe zieht automatisch eine Spieldauerdisziplinarstrafe nach sich.

Interpretation: Mit Verletzung oder hartem Schlag (2-Händer) auf Rumpf inkl. Arme/Hände. Folgen: Eine 5’ Strafe zieht automatisch eine Spieldauerdisziplinarstrafe nach sich.

Check von hinten Dauer der Strafe: 2’ + 10’ oder 5’ + SPD.

Übertriebene Härte Dauer der Strafe: 2’ oder 2’ + 2’ oder 5’ + SPD oder MS.

Interpretation: Auf offenem Feld > 2’+ 10’.

Interpretation: Grosser Spielraum, um dem SR eine Differenzierung zu ermöglichen.

Folgen: Eine 5’ Strafe zieht automatisch eine Spieldauerdisziplinarstrafe nach sich.

Stock-Endenstoss Dauer der Strafe: 2’ + 2’ + 10’ oder 5’ + SPD oder MS. Interpretation: Versuchter Stockendenstoss > 2’+ 2’ + 10’. Mit Berührung > 5’ + SPD. Verletzung > MS.

Folgen: Eine 5’ Strafe zieht automatisch eine Spieldauerdisziplinarstrafe nach sich.

Unerlaubter Körperangriff Dauer der Strafe: 2’ oder 5’ + SPD. Interpretation: Mit Anlauf in den Gegner hineinspringen. Folgen: Eine 5’ Strafe zieht automatisch eine Spieldauerdisziplinarstrafe nach sich.

Crosscheck Dauer der Strafe: 2’ oder 5’ + SPD.

Kniestich Dauer der Strafe: 2’ oder 5’ + SPD.

Interpretation: Je nach Heftigkeit des Aufpralls an der Bande oder mit Verletzung.

Interpretation: Mit Verletzung oder gegen den Kopf > 5’ SPD.

Folgen: Eine 5’ Strafe zieht automatisch eine Spieldauerdisziplinarstrafe nach sich.

Folgen: Eine 5’ Strafe zieht automatisch eine Spieldauerdisziplinarstrafe nach sich.

Folgen: Eine 5’ Strafe zieht automatisch eine Spieldauerdisziplinarstrafe nach sich. Zu viele Spieler Dauer der Strafe: 2’ Bankstrafe.

Beinstellen Dauer der Strafe: 2’ oder 5’ + SPD.

Interpretation: Der fliegend eingewechselte Spieler nimmt am Spiel teil, während sich der auswechselnde Spieler noch auf dem Eis befindet.

Interpretation: Mit Verletzung > 5’ + SPD.

Stockstich Dauer der Strafe: 2’ oder 2’ + 10’ oder 5’ + SPD oder MS. Interpretation: Versuchter Stockstich > 2’ + 2’ + 10’ mit Berührung > 5’ + SPD. Verletzung > MS. Folgen: Eine 5’ Strafe zieht automatisch eine Spieldauerdisziplinarstrafe nach sich.

Folgen: Eine 5’ Strafe zieht automatisch eine Spieldauerdisziplinarstrafe nach sich.

Folgen: Strafe gegen die Mannschaft kann von irgendeinem Spieler abgesessen werden.

Behinderung Dauer der Strafe: 2’.

Ellbogencheck Dauer der Strafe: 2’ oder 5’ + SPD.

Interpretation: Einen gegnerischen Spieler, der nicht in Puckbesitz ist, daran hindern, sich fortzubewegen oder ihn foulen.

Interpretation: Mit Verletzung oder gg. den Kopf > 5’ + SPD. Folgen: Eine 5’ Strafe zieht automatisch eine Spieldauerdisziplinarstrafe nach sich.

Clipping Dauer der Strafe: 2’ oder 5’ + SPD.

Folgen: Eine 5’ Strafe zieht automatisch eine Spieldauerdisziplinarstrafe nach sich.

Faustschläge Dauer der Strafe: 2’ oder 2’ + 2’ oder 5’ + SPD oder MS. Interpretation: Grosser Spielraum, um dem SR eine Differenzierung zu ermöglichen. Folgen: Eine 5’ Strafe zieht automatisch eine Spieldauerdisziplinarstrafe nach sich. Haken Dauer der Strafe: 2’ oder 5’.

Disziplinarstrafe Dauer der Strafe: 10’.

Hoher Stock Dauer der Strafe: 2’ oder 2’ + 2’ oder 5’ + SPD. Interpretation: Mit Verletzung > 5’ + SPD. Folgen: Eine 5’ Strafe zieht automatisch eine Spieldauerdisziplinarstrafe nach sich.

Strafschuss Dauer der Strafe: Keine. Interpretation: Wenn ein Spieler ausserhalb der Verteidigungszone von hinten gefoult wird, und dieser keinen gegnerischen Spieler zwischen sich und dem gegnerischen Torhüter mehr hat. Folgen: Wiederherstellung der Torchance.

Interpretation: Disziplinlosigkeiten aller Art oder als Zusatzstrafe. Folgen: Falls die zweite Disziplinarstrafe im selben Spiel > SPD.

Interpretation: Mit Verletzung > 5’. Folgen: Eine 5’ Strafe zieht keine Spieldauerdisziplinarstrafe nach sich.

Folgen: Keine.

Interpretation: Mit Verletzung > 5’ + SPD.

Unsportliches Verhalten Dauer der Strafe: 2’. Interpretation: Alle Unsportlichkeiten die nicht mit 10’ bestraft werden inkl. «Schwalbe». Folgen: Keine.

Bemerkung und Legenden zu den Schiedsrichterzeichen SPD = Spieldauer-Disziplinarstrafe MS = Matchstrafe (zieht automatisch eine Spielsperre nach sich) Liegt eine Verletzung vor, die der Spieler mit seiner Aktion bewusst in Kauf genommen hat, so kann der Schiedsrichter für jedes Vergehen eine Matchstrafe aussprechen.


8 Joel Kwiatkowski


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50 JAHRE FRISCO

FRISCO feiert dieses Jahr den 50. Geburtstag! Die erfolgreichste Schweizer Glace-Marke kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken und stolz sein auf ihre legendären GlaceEntwicklungen wie zum Beispiel die RAKETE oder das EXTRÊME Cornet.

FRISCO lancierte 1960 die erste in der ganzen Schweiz erhältliche Markenglace. Dem Glace­ pionier aus Rorschach gelang es von Anfang an, die Schweizer für seine Glaceprodukte zu be­ geistern: RAKETE, EXTRÊME Cornet, PRALINATO oder WINNETOU sind bis heute Dauerbrenner. Ihre Rezepturen sind 50 Jahre später fast ­unverändert und werden höchstens qualitativ verbessert. So zum Beispiel EXTRÊME, das neu den Zusatz «All Natural» trägt, weil ausschliess­ lich natürliche Zutaten und Schweizer Rahm darin enthalten sind. Am Anfang stand die Büchse Die Geschichte von FRISCO reicht aber viel ­weiter zurück. 1886 gründeten die Brüder ­Wallrad und Philipp Bernhard die «Schweizeri­ sche Conservenfabrik Bernhard & Co», die den

Grundstein für den ersten Lebensmittel-Konser­ vierungsbetrieb in Rorschach legte. 1916 über­ nahm der ehemalige Angestellte Etienne Perret die alten Fabrikanlagen unter dem Namen CORO (später ROCO). Der Durchbruch gelang Perret 1934 mit den ersten industriell hergestellten Konserven-Ravioli der Schweiz und 1942 mit der Produktion von Tiefkühlprodukten unter der Tochtermarke «Frisco Kühlobst & Gemüse AG». Glace-Boom in der Schweiz 1960 eroberte FRISCO den Glacemarkt. Bis 1980 verdreifachte sich der Glacekonsum der Schweiz von 2 auf 7 Liter pro Jahr. Um dieser Entwicklung standzuhalten, suchte ROCO die Zusammenarbeit mit einem starken Partner. Die Fusion mit Findus (1971) und die darauf­ folgende Übernahme durch Nestlé (1980)

s­ icherten den Erfolgskurs des innovativen ­Unternehmens. Heute ist FRISCO das führende Unternehmen in der Herstellung und für den Vertrieb von Glaceprodukten in der Schweiz. In Rorschach werden jährlich zahlreiche Glace­ sorten hergestellt. FRISCO freut sich auf weitere erfolgreiche 50 Jahre und ein tolles Jahr mit vielen ­Geburtstagsevents. Alles weitere zum Geburts­ tagskind gibt es auf www.frisco.ch.  l


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Blick hinter die Kulissen

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Noch professionellere Betreuung ders bei Schwellungen nach Operationen und bei Blutergüssen sehr wirksam sind. LaserTherapie und Dry Neeling sind weitere Behand­ lungsmöglichkeiten, für welche die Spieler bis­ her «fremd» gehen mussten. Zudem können nebenan im Hallenbad Hirschengraben auch Wassertherapien durchgeführt werden. «Wir können nun einfacher noch professioneller ­arbeiten», fasst Hügli zusammen. Auch SCBSportchef Sven Leuenberger ist über die neue Situation sehr erfreut. «Es ist eine klassische Win-Win-Situation. Es können tatsächlich alle Betroffenen profitieren», sagt er. (dk) l

David Hügli mit Geschäftsführerin Shahrzad Naderi.

Der SCB baut seine Möglichkeiten im Bereich der Physiotherapie aus. In Zusammenarbeit mit der Physioteam Naderi AG öffnen sich für die Behandlung der Spieler neue Türen.

Der 34-jährige David Hügli nimmt seine fünfte Saison als Physiotherapeut des SCB in Angriff. Bisher arbeitete Hügli als Angestellter von ­Physio Multengut Durtschi + Hunziker im ­Mandat für den SCB. Praktisch alle Therapien wurden in den Katakomben der PostFinanceArena ausgeführt. In der Physio Multengut gab es für Hügli aus Platzgründen keine Möglichkeit, Zusatztherapien durchzuführen. Neu arbeitet Hügli nun für Physioteam ­Naderi AG und wird seine Behandlungen grösstenteils in der Praxis an der Maulbeerstrasse durch­ führen. «Im August habe ich ausschliesslich für den SCB gearbeitet. Ab September werde ich jedoch an zwei Nachmittagen pro Woche

‹­normale› Patienten behandeln. Der SCB wird davon nicht tangiert», sagt Hügli. Vor allem wird der SCB von der neuen Situation profitieren. Geballte Erfahrung Hügli wird an den Trainingstagen in der Post­ Finance-Arena sein, bis die Spieler aufs Eis ­gehen. Danach wird er Behandlungen in der Praxis durchführen. «Das hat zahlreiche Vor­ teile. Wir können unter Kollegen Informationen austauschen, in kniffligen Fällen über ver­ schiedene Therapie-Varianten diskutieren und einfach den Erfahrungsschatz aller nützen», sagt Hügli. Die Praxis ist ausgerüstet, um Lymphdrainagen durchzuführen, welche beson­

Shahrzad Naderi, was bedeutet es ­Ihnen, mit dem SCB zu arbeiten? Es ist schön, mal für einen Profiklub tätig zu sein. In Bern ist das ja eigentlich nur mit dem SCB und YB möglich. Beim SCB merkt man ­sofort, dass er ein sehr gut ­organisiertes Unternehmen ist. Was ist speziell bei der Behandlung von Eishockey-Spielern? Man sieht sofort, dass es sich um Team­ sportler handelt. Ich habe bisher viel mit Ein­ zelsportlern wie Leichtahleten gearbeitet, und da merkt man den Unterschied. Jeder einzelne ist wohl wichtig, aber auch bei der Behandlung denkt man immer ans Team. Wieso ist Physioteam Naderi AG für die ­Arbeit mit dem SCB prädestiniert? Wir sind es gewöhnt, mit Athleten zu arbei­ ten und haben fast 20 Jahre Praxis. Bei uns sind fünf Sportphysios tätig, wir haben die nötige Infrastruktur. In dieser Beziehung sind wir auf dem Platz Bern einzigartig.


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Promi-Fan

Foto: Pius Koller

«Roman Josi hat mich sehr beeindruckt!»

Töff-Star Tom Lüthi ist ein waschechter Emmentaler. Doch wenn es um Eishockey geht, dann schlägt sein Herz nicht nur für die SCL Tigers, sondern auch für den SCB.

Tom Lüthi als Hardcore-Fan des SCB zu ­bezeichnen, wäre sicherlich vermessen. «Aber ein SCB-Sympathisant bin ich schon», sagt der 24-Jährige, der in dieser Saison in der Moto2Klasse um den WM-Titel kämpft. Doch es ist nur natürlich, dass der 125er-Weltmeister von 2005 auch mit den SCL Tigers mitfiebert. Und da ist es kein Wunder, dass Lüthi sagt: «Natürlich sind der SCB und die SCL Tigers Konkurrenten, aber ich persönlich finde die Berner Derbies einfach am schönsten.» Allzu oft findet der Pilot des «Interwetten Moriwaki Moto2»-Teams den Weg in die PostFinance-Arena aber nicht. Aus zeitlichen Grün­ den, wie er sagt. Doch jedes Mal wenn er ein SCB-Spiel ­besucht, ist er begeistert: «In der PostFinance-Arena herrscht einfach eine tolle Atmosphäre, das ist der Hammer!»

Um im Töff-Business an der Spitze mit dabei zu sein, braucht es sicher eine kompetitive und ­zuverlässige Maschine. Und über eine ganze Saison hinweg konstante Leistungen des Pilo­ ten, der sich nur wenige Fehler erlauben darf. Genau diese Dinge sieht Tom Lüthi als Stärke des SC Bern. Er sagt: «Der SCB zeichnet sich durch diese konstante Stärke aus. Dass dieser Klub über die ganzen Jahre hinweg immer mit um den Titel gespielt hat, ist eine grossartige Leistung.» Und auch das berühmte Tüpfelchen auf dem i – der Titelgewinn in der vergangenen Saison – wurde ja schliesslich nicht mit einem Effort in einem einzigen Spiel realisiert, sondern durch Konstanz in den Playoffs. Tom Lüthi tingelt während des ganzen Jahres um die Welt. Doch die Schweizer EishockeyMeisterschaft nimmt er trotzdem wahr. «Die Playoffs verfolge ich sicher intensiver als die Regular Season. Doch weil ich wirklich viel ­unterwegs bin, informiere ich mich halt eher aus den Medien als durch Besuche in den ­Stadien», sagt er. Persönlich kenne er weder einen Spieler vom SCB noch einen anderen Eishockey-Crack wirklich gut. «Das ganze Team der Berner ist sehr stark», sagt er. «Aber die Leistung von Roman Josi hat mich in der letzten Saison schon sehr beeindruckt. Doch einen speziellen Lieblingsspieler habe ich nicht.» Als Eishockeyspieler hat sich Tom Lüthi bisher selber noch nie versucht. Ob er jemals einen Plauschmatch bestreiten wird, lässt der Em­ mentaler noch offen, erklärt lediglich: «Das kann ich noch nicht sagen.» Sollte er es jemals ­wagen, muss dieses Debüt wohl bis nach seiner Karriere warten. Denn Lüthi hat noch viel vor, will seinem Palmarès weitere Titel hinzufügen. Und dafür nimmt er keine unnötigen Ver­ letzungsrisiken auf sich. Er fühlt sich halt bei Aquaplaning immer noch wohler als auf Glatteis... (am)  l

Foto: Pius Koller


Küre’s Talk

spirit

höllisch guet!

ängelibeck, der Bärner Bio-Beck. Kurt Sahli ist als «ängelibeck» in Bern ein bekanntes Gesicht und seit 40 Jahren eingefleischter SCB-Fan. Für «spirit» unterhielt sich der SCB-Partner mit Meister­ stürmer Ivo Rüthemann über sein Leben in Bern, die Meistersaison und die Erwartungen an die neue Saison, den Spengler Cup sowie seine Zukunftspläne.

Was 1995, als Kurt Sahli die Holzofen­ bäckerei Wohlen übernahm, konkret ange­ fangen hat, entwickelte sich stetig weiter. «ängelibeck» Sahli verkauft seine Brote und weitere Köstlichkeiten heute an den Stand­ orten in Gümligen, in der Markthalle Bern und am Ostring und beschäftigt 40 Mitar­ beiter. Er legt bei seinen Produkten ein gros­ ses Augenmerk auf biologische Zutaten, so lautet seine Devise «Vorwärts zur Natur». Mehr Infos: www.aengelibeck.ch

Ivo, wir reden ja nicht den gleichen Dialekt, aber Du bist schon seit elf Jahren in Bern. Hat das nur mit dem Klub etwas zu tun oder auch mit der Stadt? Beides gefällt mir sehr. Der Klub ist der Haupt­ grund, zudem studiere ich an der Uni Bern ­Betriebswirtschaft. Das waren die beiden ­Gründe, weshalb ich hierhin gekommen bin. Bern habe ich zuvor schon etwas ­gekannt, und ich finde es eine sehr schöne und angenehme Stadt. Du bist 33 Jahre alt, und es geht langsam aber sicher dem Ende Deiner Karriere entgegen. Gehst du mal zurück ins Rheintal? Es lohnt sich nicht, sich momentan darüber zu viele Gedanken zu machen. Aber es ist gut möglich, dass meine Frau und ich hier in der Region bleiben werden. Dein Vertrag läuft noch diese Saison. Ist ein Karrierenende ein Thema – oder verlängerst Du beim SCB? Ein Rücktritt ist definitiv noch kein Thema. Bern war in den letzten Jahren immer meine ­Nummer 1, und ich glaube nicht, dass sich jetzt etwas daran ändert. Der SCB ist ein Traditionsklub,

eine Marke, die auf einem guten Weg ist, und ich freue mich, hier spielen zu können. Welcher Mitspieler hat Dich in Deiner ­Karriere am meisten beeindruckt? Ich hatte das Glück, immer mit sehr guten ­Centern zusammen spielen zu dürfen. Das fing in Davos mit Reto von Arx an, ging über Christian Dubé bis zu Martin Plüss. Aber am meisten ­beeindruckt hat mich Martin Gélinas, obwohl ich ihn nur kurz erlebt habe. Er hat so viele ­Jahre in der NHL gespielt und ist alles sehr professionell, mit viel Herz und Leidenschaft angegangen. Hast Du nicht das Gefühl, dass in der ­letzten Saison auch ein Erfolgsschlüssel war, dass man die Jungen wie Scherwey hat spielen lassen? Ich gehe seit 40 Jahren an SCBSpiele und hatte oft das Gefühl, wir hätten sehr gute Junioren, aber sie kommen nicht zum Zug. In meinen Jahren beim SCB gab es auch Zeiten, in denen wir nicht so gute Junioren hatten. ­Qualitativ, aber auch von der Einstellung her. Die jetzigen sind qualitativ sehr gut und wollen auch vorwärts kommen. Pascal Berger und Etienne Froidevaux haben auch in der Saison zuvor

r­ egelmässig gespielt, aber sie sind noch recht jung, und vielleicht hat es einfach noch dieses Jahr gebraucht. Letzte Saison waren sie, wie auch Tristan und Roman, sehr wichtig. Bist Du traurig, dass Servette und nicht der SCB am Spengler Cup teilnimmt? Ehrlich gesagt bin ich froh, dass wir nicht dabei sind. Es sind drei, vier Tage, in denen wir mal frei ­haben. Das passiert sonst in der ganzen Saison nie. Es ist auch eine Zeit, in der man mal heim zu seiner Familie gehen kann. Aber der Spengler Cup ist ein sehr gutes Produkt, und als Spieler habe ich ihn auch sehr gerne ­be­stritten. Ich war fünfmal dabei, aber er hat mir nachher nie gefehlt, weil es eben auch eine ­zusätzliche Belastung ist. Mit welchen Erwartungen steigst Du in die neue Saison? Ich denke, es ist nie schlecht, wenn man relativ erwartungsfrei an etwas ran geht. Es ist eine neue Saison, die Mannschaft muss sich neu ­bilden, es kommen neue Strukturen rein. Wir müssen schauen, dass wir uns wieder gut ­entwickeln, damit wir nachher bereit sind, er­ neut gute und erfolgreiche Playoffs zu spielen.

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Was macht eigentlich?

«Roberto Triulzi, bitte uf ds Iis Er spielte ebenso nüchtern wie unerschrocken, er scheute keinen Zweikampf und war schnell. Der Stürmer mit der Nummer 19 gehörte von 1987 bis 1999 zum Spieler-Inventar des SCB. Später war er von 2002 bis 2006 auch dessen Sportchef. Auch heute noch hat der inzwischen 45-jährige Roberto Triulzi täglich mit Eis zu tun: Er ist Direktor der Bobbahn St. Moritz. Es gibt zahlreiche Schweizer Eishockeyspieler, die mehr Länderspiele auf ihrem Konto haben als Roberto Triulzi (109), aber es gibt nur ­einen, der auf nationaler Ebene noch erfolgreicher ­gewesen ist als der Engadiner: Jörg Eberle hat sieben Meistertitel gewonnen, Roberto Triulzi sechs – zwei mit HC Lugano und vier mit dem SCB. «Es ist klar, dass da Erinnerungen ­aufkommen und Bilder ablaufen. Der erste Meistertitel 1986 mit Lugano war natürlich ein Meilenstein, ebenso wie der letzte, 1997 mit dem SCB.» ­Damals war Triulzi Captain und ­befand sich nach dem 4:0-Sieg in Zug, der zum 3:1-Erfolg in der Best-of-five-Finalserie gegen den EVZ führte, in einer speziellen ­Situation. Wenige ­Minuten nach Spielschluss war das Eisfeld überfüllt. «Es war tatsächlich nicht sehr ge­mütlich, deshalb haben wir uns ziemlich rasch in die Kabine zurückgezogen, um den Erfolg ­unter uns feiern zu können.» Was noch fehlte, war das Symbol des damals zehnten Titelgewinns für den SCB, der Pokal. Liga-Präsident Franz A. Zölch stand unzu­

reichend abgeschirmt mit der Trophäe im Pulk mitten auf dem Eisfeld und rief über sein ­Mikrofon mindestens ein Dutzend Mal­ «Roberto Triulzi, bitte uf ds Iisch.» Irgendwann kam der SCB-Captain dann tatsächlich zurück aufs Eis, um den «blauen Schirmständer» in Empfang zu nehmen. «Daran erinnere ich mich noch gut. Er war kaputt, noch bevor ich ihn richtig in den Händen hielt. Jemand wollte Champagner in den Pokal giessen. Dabei ging das Glas in die Brüche und ich hatte nur noch den Ständer in den Händen.» Ein Jahr später wurde der Pokal dann aus Plastik ­angefertigt... Die Anerkennung gegenüber dem Club Blickt Triulzi auf seine Karriere zurück, würde er vieles wieder gleich machen. «Ich hatte diesen Elan, dieses Feuer und wollte von Anfang an Spieler in der NLA werden. Das war wohl die wichtigste Voraussetzung. Heute würde und müsste ich vermutlich noch stärker auf Professionalismus setzen. Doch mir kam es zugute,

dass ich während meiner Karriere noch einer Arbeit nachging.» Plötzlich ein Einzelkämpfer Nur zwei Jahre nach dem Ende seiner Aktivzeit, die er mit der Saison 1999/2000 in Biel ­abschloss, wurde Triulzi in Bern zum Sportchef berufen und war nun Vorgesetzter von zahl­ reichen Spielern, mit denen er noch zusammen in der Garderobe die Schlittschuhe geschnürt hatte. «Ich befand mich in einer völlig anderen ­Position, vor allem war ich nun nicht mehr Teamplayer, sondern Einzelkämpfer. Das ­Verhältnis zu den Spielern ändert sich damit ­natürlich. Aber man wird nicht vom Freund zum Feind. Es wird einem einfach nicht mehr jede Geschichte aus der Garderobe erzählt, und man geht nicht mehr zusammen in den Ausgang.» Auch wenn er sein Amt als SCB-Sportchef nach dem Ausscheiden im Playoff-Viertelfinal 2006 abgeben musste, fällt Triulzis Rückblick positiv aus: «Ich habe es sehr geschätzt, diese Erfahrung machen zu dürfen, und habe viel gelernt dabei. Es ist sehr einfach, Eishockeyaner zu sein, wenn in einem Klub wie dem SCB alles für die Spieler gemacht wird. Wieviel Arbeit da­ hinter steckt, merkt man erst, wenn man auf der anderen Seite steht. Da musste ich mich


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sch» ­ rière die Garderobe verlassen hat, gab er B ­Materialchef Fräne Kehrli die Hand.» Das ist ­Respekt.

rückblickend selbst an der Nase nehmen. Die Spieler bekommen grosse Anerkennung von den Fans, aber der Club erhält wenig Anerkennung von den Spielern.» Triulzi erinnert sich an Daniel Brière, einen der ganz Grossen, die für den SCB gespielt haben: «Jedes Mal, wenn

Einstieg wie Marc Lüthi Triulzi hat seine Karriere als Sportchef nicht fortgesetzt. Dafür gibt es mehrere Gründe: «Erstens hatte ich meinen Einstieg ja beim bestmöglichen Club. Wo sollte ich denn danach noch hin? Zweitens bin ich nicht der Zigeuner-Typ, sonst hätte ich nicht zwölf Jahre für den SCB gespielt.» Und drittens kam das Angebot von der Bobbahn St. Moritz schon wenige Wochen nach Triulzis Entlassung in Bern. Im Juni 2006 wurde Triulzi in seinem Heimatort Direktor der Bobbahn. «Mir ist es ähnlich ergangen wie Marc Lüthi, als er Geschäftsführer des SCB wurde. Er hatte damals auch kaum Bezug zum Eis­hockey.» Das sei aber gar nicht so wichtig, es gehe ja bei diesen Aufgaben um grundsätzliche Fähig­ keiten, meint Triulzi. «Ich organisiere den Rennkalender der ganzen Saison. Das gilt für Bob, Rodeln und Skeleton, dazu kommen ca. 3500 Gästefahrten. Und selbstverständlich habe ich mich um das Sponsoring, die Restauration und die Finanzen zu kümmern.» Nicht zuletzt geht es auch um repräsentative Pflichten. Worum es beim Bob fahren wirklich geht, hat Triulzi gelernt, als er bereits im Amt stand. Vier bis fünf Mal fährt er pro Saison mit, aber nicht als Pilot. «Beim ersten Mal war ich sehr nervös. Der Bob ist eine Büchse ohne jeglichen Komfort, und man fühlt sich sehr eingezwängt. Das ist nicht jedermanns Sache.» Leicht fallen Triulzi hingegen die Eiskanal-Fahrten auf Schlittschuhen: «Für Eishockeyspieler ist es kein Problem, mit 80 km/h den Bobrun hinunterzufahren.» Vom Eishockeysport selbst hat sich der ehe­ malige Nationalspieler unfreiwillig weitgehend

Roberto Triulzi Geboren: 3. Juni 1965 Nationalität: Schweiz Position: Stürmer Clubs: St. Moritz, Lugano, Bern, Biel Meister: 1986 und 1987 (Lugano) 1989, 1991, 1992 und 1997 (Bern) NL A-Spiele: 594 NL A-Skorerpunkte: 381(163 Tore/218 Assists) Länderspiele: 109 Beim SCB als Spieler: 1987 – 1999 Beim SCB als Sportchef: 2002 – 2006

g­ elöst. Zwei Jahre lang trainierte er die Novizen des EHC St. Moritz, aber die zeitliche Beanspruchung wurde zu gross. Und als Zuschauer hat er in der letzten Saison nur zwei Spiele gesehen: «Einmal war ich in Bern und einmal in Davos.» Für mehr wird es auch in der kommende Saison kaum reichen. Das Eis im Stadion war einmal, nun geht das Eis im Bobrun vor. (dk) l

Endlich wieder Eiszeit. Wer wettet, hat mehr von der neuen Eishockey-Saison. Denn ganz egal, wie die Meisterschaft verläuft – mit einer Wette von Sporttip bleibt sie Runde für Runde spannend. Jetzt wetten, mitfiebern und gewinnen. An jeder Lotto-Verkaufsstelle oder via Internet: www.sporttip.ch Dein Einsatz zählt!


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Josi meets Josi

«Vielleicht treffen wir uns in d «Wie heisst du schon wieder?», fragt Eishockeyspieler Roman Josi, schaut Koch Roman Josi an, lächelt süffisant und schreibt dann eine persönliche Widmung auf das Poster. Es ist das lustige Ende eines munteren Treffens der zwei Namensvetter an einem schönen Sommertag in der PostFinance-Arena, gut einen Monat vor der Abreise des Eishockeyspielers nach Übersee.

Der Name von Verteidiger Roman Josi war in der vergangenen Saison fast in aller Munde. Mit starken Leistungen war er einer der Eckpfeiler auf dem SCB-Weg zum Meistertitel. An der WM in Deutschland zeigte er sein Können erneut auf, war bei den Siegen gegen Kanada und den späteren Weltmeister Tschechien ebenfalls eine feste Grösse. Dass er jetzt, im Alter von 20 Jahren, den Weg Richtung Übersee geht, sein Glück in der NHL-Organisation der Nashville Predators versucht, ist nur logisch. Bei so viel Lob und Ruhm hat schon mancher junger Sportler den Boden unter den Füssen verloren. Nicht so Roman Josi. Der Anfrage von «spirit», sich mit seinem Namensvetter Roman Josi zu einem lockeren Gespräch zu treffen, stimmt er innert kürzester Zeit zu. Der «unbekannte» Roman Josi – nennen wir ihn der Einfachheit halber Roman II – ist zwei Jahre älter als Roman I, ist in Belp aufgewachsen, hat seine Kochlehre im Restaurant Maygut in Wabern gemacht, dann im Restaurant Waldheim in Bern seine Sporen abverdient und arbeitet zurzeit in einem Luxus-Ressort in Irland. Jetzt verbrachte er ein paar Ferientage daheim in der Schweiz – und ist vom Treffen mit Roman I, das von seinem Vater initiiert wurde, total überrascht. Aber schon bald ist das Eis zwischen den Romans gebrochen. Hier ein paar Auszüge aus dem lockeren Gespräch: Roman II: Ist dein Wechsel in die NHL jetzt eigentlich definitiv? Roman I: NHL wäre schön. Aber es kann auch sein, dass ich zuerst in die AHL muss. Ich muss jetzt einfach hart arbeiten, in den ­Trainingscamps alles geben – und dann lasse ich mich überraschen. Wo wohnst du in Irland? In Dublin? Roman II: Nein, im Süden. Man sagt, dass wir momentan den besten Sommer seit Jahren haben, und das bei Temperaturen von 15 bis 20 Grad. Die Landschaft ist ähnlich wie in der Schweiz, ich bin jetzt seit drei Monaten dort und fühle mich sehr wohl. Ich möchte noch zwei, drei Monate bleiben und dann weiter­ ziehen. Roman I: Wohin?

Roman II: Am liebsten in die USA. Mein Onkel vermittelt Stellen, aber es ist halt nicht so ­einfach, ein Visum zu bekommen. Roman I: Oh ja, das habe ich auch gebraucht. Ich war kürzlich auf der Botschaft und musste wirklich lange warten und Geduld aufbringen. Ich war schon zweimal in einem Trainingscamp in Nashville, habe aber von der Stadt noch nichts gesehen. Und zuletzt war ich in Miami in den Ferien, das war sehr schön. Was würde dich denn am meisten reizen? Roman II: Ich war schon in Las Vegas, aber auch Chicago soll cool sein. Roman I: Das habe ich auch gehört. Und wenn man sieht, was nach dem Stanley Cup-Sieg der Blackhawks abgegangen ist – zwei Millionen Menschen auf der Strasse, einfach unglaublich. Roman II: Aber eure Meisterfeier war ja auch sehr gut... Roman I: Vor allem, dass wir den Titel daheim gewonnen haben. Als wir am Dienstag unsere erste Chance verpassten, war die Enttäuschung


den USA» gross. Umso schöner war es dann, dass es am Samstag klappte. Der Umzug am Tag danach war dann beeindruckend, aber die ganzen ­Feierlichkeiten waren auch anstrengend... Roman II: Wenn ich in der Schweiz bin, gehe ich oft an SCB-Spiele. Den Gewinn der Meisterschaft habe ich in Irland nur aus der Ferne ­mitbekommen, aber gefreut hat es mich trotzdem riesig. War es ein Kindheitstraum von dir, mal in die NHL zu wechseln? Und bist du wegen der NHL jetzt schon nervös? Roman I: Momentan habe ich vor allem eine grosse Vorfreude, aber das komische Gefühl wird schon noch kommen. Als Kind war zuerst die NLA mein Ziel, da waren die SCB-Spieler, in erster Linie Martin Steinegger, meine Vorbilder. Heute sind es vor allem Mark Streit und Roger Federer. Und der Traum NHL ist eigentlich erst nach meinem Draft im Jahr 2008 richtig ­konkret geworden. Roman II: Begleitet dich deine Freundin in die USA? Roman I: Zuerst gehe ich alleine, um mich zu akklimatisieren. Ich denke, dass ich in einem Hotel wohnen werde bis klar ist, in ­welcher Mannschaft ich spielen werde. Ich freue mich riesig, weiss aber genau, dass alles ganz anders werden wird, als ich es mir ­momentan vorstelle.

Roman II: Ich kann mich auch noch gut an ­meine erste Zeit in Irland erinnern. Zu Beginn habe ich wirklich gelitten, doch dann habe ich mich schnell eingelebt. Das Treffen und der Smalltalk neigen sich ­langsam dem Ende zu. Roman I erzählt, dass er hofft, auch in Zukunft eine fixe Grösse im Schweizer Nationalteam zu sein. Dass er in ­diesem Sommer oft zusammen mit Mark Streit beim trainiert und von ihm Tipps für seinen Start bei Nashville eingeholt hat. Und dann kommt das ­Gespräch noch auf Verwechslungen und die ­familiären Wurzeln. Roman II: Ich bekomme pro Woche sieben bis acht Anfragen auf Facebook. Alles Verwechslungen, alles Leute, die meinen, ich sei der ­berühmte Roman Josi. Junioren aus der ganzen Welt, die mit dir Kontakt aufnehmen wollen. Roman I (lachend): Sorry! Roman II: Das ist überhaupt kein Problem. Wenn es Freundschaftsanfragen von hübschen Mädchen sind, nehme ich sie natürlich gerne an! Hast du eigentlich wie ich Adelboden als Heimatort? Roman I: Ja, auch wenn ich nie dort gewohnt habe. Aber diese Frage wird mir immer wieder gestellt. Es scheint so, als ob alle Josis aus Adelboden stammen. Vielleicht sind wir ja sogar miteinander verwandt. Roman II: Das könnte sein. Aber ich weiss es auch nicht, denn wir haben noch nie im Stammbaum danach geforscht. Roman I: Also dann, es war schön, dich ­kennengelernt zu haben, Roman. Vielleicht ­treffen wir uns nächstes Mal ja in den USA. Roman II: Schön wäre es, dann würde ich ganz sicher auch für dich kochen. Und bis dann ­werde ich deinen Weg in der NHL aus der Ferne ganz genau verfolgen. (am) l

Roman Josi will in seiner Karriere den nächsten Schritt machen und versucht sich ab dem 6. September bei den Nashville Predators in der NHL. Wie es ihm in Übersee geht, erzählt Roman Josi in dieser Saison in Kolumnen im «spirit» – erstmals in Ausgabe 2.

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SCB Future

Hockeyschule ab 16. Oktober

«Die Hockeyschule war ein toller Einstieg. Wer es mit Eishockey versuchen möchte, erhält hier die besten Startmöglichkeiten – egal, wohin der Weg dann führt. Ich kann die Athleticum ­Hockeyschule Bern nur wärmstens empfehlen», sagt Roman Josi. Der 20-jährige Verteidiger, der nun in die NHL-Organisation der Nashville ­Predators wechselt, ist das beste Beispiel einer Musterkarriere im Nachwuchsbereich. In der Hockeyschule hat er seine ersten Gehversuche auf Eis unternommen, danach hat er alle ­Nachwuchsstufen beim SCB durchlaufen, wo sein aussergewöhnliches Talent gereift ist und er die Voraussetzungen für höhere Aufgaben erarbeitet hat. Zuletzt hat er drei Jahre in der ersten Mannschaft des SCB gespielt, jetzt wagt er den Sprung über den Teich. Nicht jeder kann so gut sein wie Josi. Aber jeder kann Spass haben am Eishockey, was die Bilder des Bambini-Turniers vom 28. August eindrücklich zeigen. Dafür ist die Athleticum Hockeyschule Bern tatsächlich der ideale Einstieg. Unter dem Patronat des SC Bern und Athleticum Sport-

markets AG wird die «Athleticum Hockeyschule Bern» nicht nur vom SCB, sondern auch vom EHC Bern 96, HC Wisle, EHC Rot-Blau Bern-Bümpliz

und dem HC Münchenbuchsee-Moosseedorf a­ngeboten. Beim SCB fällt der Startschuss zur ­Hockeyschule am 16. Oktober. l


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Trainingszeiten PostFinance-Arena jeweils Donnerstag 18.00 – 19.00 Uhr Weyermannshaus jeweils Samstag 12.00 – 13.00 Uhr Kosten jeweils der ordentliche Eisbahneintritt Ausrüstung Eine Hockey-Ausrüstung (exkl. Stock und Schlittschuhe) kann für CHF 50.– gemietet werden. (Depot CHF 200.–) Alter Jahrgang 2006 bis 2001 Kontakt Roland Matti Tel. 079 292 77 58 und 031 849 02 04 matti-r-m@bluewin.ch Weitere Infos unter www.scbfuture.ch

Pokern Sie nicht, wenn es um Ihr Herz geht. Wenn es um Ihr Herz geht, ist das HerzZentrum Bern in der Klinik Beau-Site die erste Adresse. Ob Herznotfälle, umfassende Behandlung von Herz- und Gefässkrankheiten, vorsorgliche Untersuchungen oder Sportlerbetreuung – unsere ausgewiesenen Spezialisten sind rund um die Uhr für Sie da und haben nur ein Ziel: Ihnen in jeder Herzensangelegenheit weiterzuhelfen.

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Für die Eishockeysaison 2010/11 sucht der SCB im Bereich Ticketkontrolle beim Eingang, Verteilen der Matchprogramme, Verkauf der Fifty-Fifty-Game-Lose, Platzanweisung, Reinigung und Sicherheit freiwillige Funktionärinnen und Funktionäre. Wenn Sie sich angesprochen fühlen, teamfähig und zuverlässig sind und Freude an der Mitarbeit in unserem Club haben, melden Sie sich bitte bei folgender Adresse: SCB Eishockey AG Peter Bischoff Mingerstrasse 12 B 3014 Bern peter.bischoff@scb.ch oder Telefon 031 336 80 88 Als Entschädigung für Ihre Tätigkeit erhalten Sie einen persönlichen Ausweis, ein Gratis-Saisonabonnement sowie eine offizielle Jacke. Zudem können Sie bereichsspezifische Ausbildungen besuchen und werden jedes Jahr zu einem speziellen HelferEvent eingeladen. Der SCB bedankt sich schon jetzt bei allen Interessentinnen und Interessenten und freut sich auf eine positive und effiziente ­Zusammenarbeit!


Globetrotter

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Marco Bührer schickt dich nach Amerika! Globetrotter Shutout-Wettbewerb: So bist du dabei! Um die Chance auf den Gewinn zu haben, musst du zuerst ein SMS mit dem Text ­SHUTOUT plus deinem Namen und ­deiner Adresse an die Zielnummer 939 (0.20/SMS) senden. Dann heisst es: Marco Bührer die Daumen drücken. Denn bei ­jedem SCBShutout werden fünf Teilnehmer in den Jackpot verschoben. Vor Weihnachten ist erstmals Bescherung – einer der Teilnehmer im Jackpot gewinnt eine Städtereise im Wert von 1500 Franken. Nach Abschluss der Qualifikation wird dann der Hauptpreis ­verlost: eine USA-Reise im Wert von 4000 Franken. Also nichts wie los, SMS schicken, Daumen drücken – und g­ ewinnen!

Globetrotter Travel Service geht als Reise­partner des SCB in die zweite Saison – und gibt den Fans die Möglichkeit, Reisen in die Ferne zu ­gewinnen. Die wichtigste Voraussetzung dafür ist: SCB-Torhüter Marco Bührer muss so viele Shutouts wie möglich feiern können. Wie wärs mit einer Reise nach Amerika? SCB-­ Goalie Marco Bührer machte das nach der ­vergangenen Saison und dem Meistertitel. Er gönnte sich eine vierwöchige Rundreise von San Francisco nach Los Angeles, dann in ­Richtung Grand Canyon, bevor er via New York in die Schweiz zurückkehrte. Und der Torhüter, der seinen Trip von Globetrotter ­organisieren

liess, schwärmte: «Die Organisation hat mich überzeugt. Ich habe mir zuerst ­selber eine ­Route zurecht gelegt und gerechnet, was es kostet. Doch mit Globetrotter wurde es einiges güns­ tiger. Dazu kamen dann noch ­diverse gute Tipps.» In der Tat ist Globetrotter der Spezialist für massgeschneiderte Reisen weltweit. Die Mit­ arbeitenden in den Filialen kennen sich ­bestens aus: Sie sind selbst zwei bis drei ­Monate im Jahr unterwegs, um ihr Know-how auf dem neuesten Stand zu halten. Dabei wird ­besonders auf bewussten, respektvollen und verträglichen Tourismus geachtet.

Selbst wenn das Gute – der SC Bern – in der Nähe liegt, in die Ferne schweifen tut auch gut. ­SCB-Fans können das schon bald tun – dank Globetrotter und der Mithilfe von Marco Bührer. Denn im Dezember wird unter den­ ­Teilnehmern am Shutout-Wettbewerb eine Städtereise verlost. Und nach der Qualifikation gehts dann um den Hauptpreis: eine Reise nach Amerika!

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Splitter

Gardner ist beeindruckt Sein Transfer zum SCB stand schon früh in der letzten Saison fest. Und schon früh in dieser Saison hat Ryan Gardner bei seinem neuen Klub Zeichen gesetzt. In den anspruchsvollen ­Vorbereitungsspielen der European Trophy hat der Kanada­ schweizer von Beginn an gezeigt, wie wertvoll er ins­ besondere vor dem gegnerischen Tor sein kann. Sein Laufstil wirkt aufgrund seiner Grösse (198 cm) nicht immer elegant, dafür hat er im Kampf Mann gegen Mann physische Vorteile und kann dank seiner Reich­ weite den Gegnern das Leben schwer machen. Die Mannschaft hat von Gardners Qualitäten bereits profitiert. Das Gleiche gilt umgekehrt. «Ich fühle mich bereits sehr wohl in dieser Mannschaft. Die Spieler haben es mir einfach gemacht und mich sofort in ihrer Gruppe ­aufgenommen», sagt Gardner. Beeindruckt zeigt sich Gardner auch von der Einstellung der Mitspieler: «Dass beispielsweise im Kraftraum alle so hart arbeiten wie sie es tun, hätte ich nicht erwartet.»

Kwiatkowski will ­gefordert werden Der kanadische Verteidiger ist nun seit einigen Wochen in Bern, hat seine Wohnung unweit der PostFinance-Arena bezogen und Anfang September sind auch seine Frau Jennifer und die beiden Söhne (3 und 5 Jahre) in der Schweiz eingetroffen. Joel Kwiatkowski hat sich in Bern bestens ­ein­gelebt und sagt: «Ich war schon am Spengler Cup in Davos und während der WM in Bern wohnte ich in Spiez. Die Schweiz ist ein sehr schönes Land und Bern eine sehr schöne Stadt. Als ich hier ankam, war alles ­vorbereitet – das bin ich mir nicht von überall her ­gewohnt. Und wenn man zu einem Meisterteam kommt, ist es ­natürlich auch sehr speziell.» Der Wechsel zu einem Titelverteidiger bringt immer auch Druck mit sich.Einerseits, weil der erneute Triumph erhofft, insgeheim vielleicht erwartet wird. Andererseits, weil an neue Spieler, speziell Ausländer, hohe Erwartungen gestellt werden. Dessen ist sich auch der 33-jährige Kwiatkowski, der in seiner Karriere für Ottawa, Washington, Florida, Pittsburgh und Atlanta 288 NHL-Spiele absolvierte und die letzten zwei Jahre in der KHL spielte, bewusst: «Klar steht man unter Druck. Aber man will ja auch gefordert und gepusht werden. Wir wollen alle ­vorwärts kommen und haben ein gutes Team.»

SCB immer präsent – dank iPhone App Der SCB kann in der neuen Saison Ihr ständiger Begleiter sein – dank der neuen iPhone App, die von der IMS Sport, der offiziellen Media-Agentur des SCB, konzeptioniert und in Zusammen­arbeit mit der Firma at-point umgesetzt wurde. Da sind Sie laufend im Bild, was beim Schweizer Eishockeymeister läuft. Sie sind im Zug unterwegs, während der SCB spielt? Sie finden die aktuellen Resultate und den Live-Ticker auf ­Ihrem iPhone. Sie sind in der PostFinance-Arena und wollen wissen, wie es in den anderen ­Stadien steht? Sie finden die Resultate auf ­Ihrem iPhone. Sie wollen wissen, welche Auswirkungen der Sieg des SCB auf die Tabelle hat? Sie finden die Tabelle der NL A auf Ihrem iPhone. Sie wollen einen Termin abmachen, ihn aber mit den Einsätzen des SCB koordinieren? Sie finden den Spielplan auf Ihrem iPhone. Sie möchten sich über die Stars des SCB informieren? Sie finden die Kaderübersicht sowie die einzelnen Spielerporträts auf Ihrem iPhone. Dazu kommen die News-Übersicht sowie die Möglichkeit, alle Neuigkeiten innert kürzester Frist im Detail zu erfahren. Die neue iPhone App des SCB ist eine meisterliche Sache – und ermöglicht es Ihnen, ständig in Verbindung mit dem SCB zu sein. Weitere Informationen finden Sie ­unter: www.scb.ch/iphone

Impressum spirit Nr. 1, September 2010 Erscheint 4 x jährlich Herausgeber SCB Eishockey AG Mingerstrasse 12 B 3014 Bern Tel. 031 336 80 80 www.scb.ch

Verlag, Layout, Redaktion und Anzeigenakquisition: IMS SPORT AG Gartenstadtstrasse 17 3098 Köniz Tel. 031 978 20 20 www.ims-sport.ch Verlagsleiter: Martin Erpen Anzeigenakquisition: Sven Zbinden, Michael Dähler IMS SPORT AG

Produktionsleitung: Michel Bongard IMS SPORT AG

Layout/Litho: Ralf Küffer, Reto Fiechter, Kevin Ryser

Textmitarbeiter: Christian Dick (dk) Andy Maschek (am)

Fotos: Brigitte Batt & Clemens Huber, Pius Koller, Reto Fiechter, Giancarlo Cattaneo, Jürg Wymann

Verlags-/Inseratekoordination: Björn Siegenthaler IMS Sport AG

Druck: Stämpfli Publikationen AG Wölflistrasse 1, Postfach 8326 3001 Bern


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Spirit Nr. 1 2010/11  

Das Fanmagazin des SC Bern

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