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take it Nツー 1 April Avril Aprile 2012

SBPV durchbricht die Funkstille L窶連SEB rompt le silence radio L窶連SIB rompe il silenzio


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Inhalt Editorial: Die Sozialpläne sollten im Gesetz und in der VAB geregelt werden

4

SBPV durchbricht die Funkstille

5

Interview: Bankangestellte bleiben nicht von Restrukturierungsmassnahmen verschont

6

Prognosen für die Banken: Stürmische Zeiten in Sicht

7

Ihr gutes Recht: Überwachung von E-Mails

9

Beruf: Wo wachsen aktuell Jobs in der Bankenbranche?

10

Unterwegs: Die Wanderung zum Minarett

24

Regionen: Sabina Gasser, das neue Gesicht im Regionalsekretariat in Zürich

28

Regionen: Ostschweiz und Nordwestschweiz

30

Bücher

31

Dienstleistungen

32

Gewinnen

35

Prognosen Stürmische Zeiten in Sicht  S. 7

 Sommaire Editorial: les plans sociaux devraient être définis dans la loi et la CPB

4

Profession: elle existe, la croissance de l‘emploi dans le secteur bancaire

11

Interview: les employés de banque ne sont pas épargnés par les restructurations

12

Prévisions pour les banques: intempérie et gros vent

13

L‘ASEB rompt le silence radio

16

Votre bon droit: surveillance des e-mails

17

Navrant que le Conseil d‘Etat vaudois ne soutienne pas le partenariat social

18

En randonnée: la balade qui mène au minaret

25

Régions

30

ASEB

Prestations

32

L‘ASEB rompe le silence radio  P. 16

Gagner

35

 Sommario Editoriale: i piani sociali dovrebbero essere definiti nella legge e nella CIB

4

L‘ASIB rompe il silenzio

19

Intervista: anche gli impiegati di banca sono coinvolti dalle ristrutturazioni

20

Previsioni per le banche: tempi burrascosi in vista

21

È vostro pieno diritto: controllo delle e-mail

23

In giro: l‘escursione al minareto

26

Regioni

30

Prestazioni

32

Gioco a premi

35

Vostro pieno diritto Controllo delle e-mail  P. 23

3


Editorial / Editoriale

Die Sozialpläne sollten im Gesetz und in der VAB geregelt werden Die Bankbranche ist mit zahlreichen Restrukturierungen und daraus resultierenden Entlassungen konfrontiert. Sie handelt in der Regel Sozialpläne zwischen den Partnern aus. Allerdings sollten die Bestimmungen auf gesetzlicher Ebene wie auch in der Vereinbarung über die Anstellungsbedingungen der Bankangestellten (VAB) gestärkt werden. Im Fall einer Bankschliessung oder bei Entlassung von Mitarbeitern sieht die VAB vor, dass die Arbeitgeber mit den Angestellten und den Sozialpartnern die Folgen dieser Massnahmen für das Personal besprechen. Die Verhandlungen über einen Sozialplan müssen innerhalb der Bank mit der Personalkommission oder – bei Fehlen einer Personalvertretung – direkt mit den Sozialpartnern stattfinden. Dies gilt auch dann, wenn die Angestellten die Teilnahme der Sozialpartner verlangen. Für die Angestellten einer Bank, die die VAB nicht unterzeichnet hat, ist die Situation noch schwieriger. Im Fall einer Massenentlassung ist der Arbeitgeber gehalten, die Personalvertretung oder – bei Fehlen einer solchen – die Angestellten zu konsultieren. Diese können Vorschläge zur Vermeidung oder Reduzierung von Entlassungen sowie Massnahmen zur Minderung deren Folgen vorbringen. Aber auch hier besteht keine Pflicht für die Vereinbarung eines echten Sozialplans. Das betroffene Personal ist unorganisiert an die Gunst ihres Arbeitgebers gebunden. In Krisenzeiten wollen die Banken auch bei Restrukturierungen die Kosten reduzieren. Mehr als auf das Wohlwollen der Bank sollten die Angestellten sich auf sich selber verlassen und sich mit einem Beitritt beim SBPV organisieren. Zusammen ist es möglich, die Arbeitgeber zu überzeugen, einen Sozialplan zu unterzeichnen. Clément Dubois Regionalsekretär SBPV Westschweiz und Tessin

4

Les plans sociaux devraient être définis dans la loi et la CPB

I piani sociali dovrebbero essere definiti nella legge e nella CIB

Face aux importantes restructurations auxquelles il est confronté et aux licenciements économiques qui en découlent, le secteur bancaire met généralement en place des plans sociaux négociés entre les partenaires. Toutefois, les dispositions applicables devraient être renforcées aussi bien au niveau légal qu’au niveau de la Convention relative aux conditions de travail du personnel bancaire (CPB).

Di fronte alle importanti ristrutturazioni al quale deve confrontarsi e ai licenziamenti economici che ne scaturiscono, il settore bancario mette generalmente in atto dei piani sociali negoziati fra i partner. Tuttavia, le disposizioni applicabili sono alquanto insufficienti e dovrebbero essere rafforzate tanto a livello legale che a livello di Convenzione relativa alle condizioni di lavoro degli impiegati di banca (CIB).

En cas de fermeture d’une banque ou de licenciements d’employés, la CPB prévoit que les employeurs doivent s’entretenir des conséquences de telles mesures pour le personnel avec les employés et les partenaires sociaux. Des pourparlers au sujet du plan social doivent avoir lieu au sein de la banque avec la commission du personnel ou directement avec les partenaires sociaux quand il n’y a pas de représentations des employés. Il en va de même lorsque les employés demandent la participation des partenaires sociaux.

In caso di chiusura di una banca o di licenziamenti di dipendenti, la CPB prevede che i datori di lavoro debbano discutere delle conseguenze di tali misure per il personale con i dipendenti e le parti sociali. Delle trattative sul piano sociale in seno alla banca devono aver luogo con la commissione del personale o direttamente con le parti sociali, in caso non sussista una rappresentanza dei dipendenti. Ciò vale anche quando i dipendenti chiedono la partecipazione delle parti sociali.

Pour les employés des banques qui ne sont pas signataires de la CPB, la situation est encore plus précaire. En cas de licenciement collectif, l’employeur est tenu de consulter la représentation des travailleurs ou, à défaut, les travailleurs. Ceux-ci peuvent formuler des propositions sur les moyens d’éviter les congés ou d’en limiter le nombre, ainsi que d’en atténuer les conséquences. Mais, là encore, rien n’oblige de mettre en place un véritable plan social. Les personnes concernées, non organisées, sont tributaires de la ­bonne volonté de leur employeur. Or en ces temps de crise, les banques veulent réduire les coûts, aussi lors des restructurations. Plutôt que sur le bon vouloir des patrons, les employés de banque doivent compter sur eux-mêmes et s’organiser en adhérant à l’ASEB, car ensemble il est possible de «convaincre» l’employeur à signer un plan social.

Per gli impiegati di banche che non sono firmatari della CIB, la situazione è ancora più precaria. In caso di licenziamento collettivo, il datore di lavoro è tenuto a consultare i rappresentanti dei lavoratori o, in mancanza, i lavoratori. Questi ultimi possono presentare proposte sul come evitare licenziamenti o limitarne il loro numero alfine di attenuarne le conseguenze. Anche qui però non vi è obbligo alcuno di istituire un vero piano sociale. In questo caso, l’assenza di partenariato sociale ha ripercussioni pesanti per le persone coinvolte: non organizzati, sono tributari della buona volontà del loro datore di lavoro. In tempi di crisi, le banche vogliono ridurre i costi, anche in fase di ristrutturazioni. Invece che sul buon volere dei padroni, gli impiegati di banca devono contare su loro stessi e organizzarsi aderendo all’ASIB, perché insieme è possibile «convincere» il datore di lavoro a firmare un piano so­ ciale.

Clément Dubois Secrétaire romand de l’ASEB

Clément Dubois Segretario regionale dell’ASIB


SBPV durchbricht die Funkstille Der Bankpersonalverband kämpft für ein besseres Arbeitsklima und eine Korrektur der Salärsysteme. Eine Medienkonferenz zu diesem Thema stiess auf ein gutes Echo.

Seit mehr als drei Jahren sind die Schweizer Banken immer wieder in den Schlagzeilen: exorbitante Managerentschädigungen, Steuerstreit, Datenklau, der Rücktritt des Nationalbankchefs und der Untergang der Bank Wegelin sind einige Stichworte dazu. Das Bankpersonal, das wir als Verband vertreten, geht dabei meist vergessen. Jüngstes Beispiel ist die Datenlieferung an die USA, bei der (einstweilen codierte) Angaben zu einzelnen Bankangestellten weitergegeben wurden, ohne sie zu informieren oder den SBPV zu konsultieren. Das Beispiel zeigt, dass der Dialog der Sozialpartner in der Bankbranche bei Weitem nicht so intensiv geführt wird, wie dies in der gegenwärtigen Umbruchsituation nötig wäre. Meist herrscht Funkstille. Der SBPV hat sich dieses Jahr zum Ziel gesetzt, diese Funkstille zu durchbrechen und den Anliegen des Bankpersonals mehr Gehör zu verschaffen.

Übertriebene Leistungs­ komponenten Auftakt dazu war eine Medienkonferenz am 17. Januar in Zürich. Dabei skizzierte SBPV-Prä­sident Peter-René Wyder, wie zentral loyale und motivierte ­Arbeitnehmer für die langfristig gesunde Ent­wicklung des Finanzplatzes sind. SBPV-Zentralsekretärin Denise Chervet wies auf den Missstand hin, dass viele Banken, darunter die Mehrzahl der Kantonalbanken, beim Gesamtarbeitsvertrag (VAB) abseits stehen. Wyder und Chervet forderten ein besseres Arbeitsklima in der Branche und als Mittel zum Zweck eine Korrektur der Salärsysteme – weg von den übertriebenen individuellen Leistungskomponenten hin zu kollektiven Saläranpassungen. Sie widerlegten dabei auch den verbreiteten Stereotyp, dass die Bankangestellten die Topverdiener im Schweizer Arbeitsmarkt sind. Und sie forderten echte Lohnver-

handlungen, wie sie bisher nur in wenigen Banken stattfinden, obschon dieses Mitbestimmungsrecht ausdrücklich im Gesamtarbeitsvertrag verankert ist.

Munteres Medienecho Das sind wichtige, aber wenig sensationelle Botschaften. Dass sie von den Medien aufgenommen würden, war daher nicht selbstverständlich. Das Echo auf die Medienkonferenz war aber erstaunlich munter, und zwar besonders in den elektronischen Medien: Das «Rendez-vous am Mittag» von Radio DRS, Radio 24, das Deutschschweizer wie auch das Tessiner Fernsehen strahlten Interviews mit Denise Chervet aus. Die Nachrichtenagenturen SDA und Reuters nahmen das Thema auf, die Pendler fanden es in der Gratiszeitung «20  Minuten» wieder und sogar der «Blick» berichtete – um nur die wichtigsten Stimmen zu nennen. Kaum Echo fand das Anliegen in der Romandie, und die in der Finanzbranche tonan­gebenden Tages­ zeitungen «NZZ» und «Le Temps» liessen sich nicht dazu verführen, für einmal die Froschperspektive einzunehmen.

Einladung an abseitsstehende ­Banken Parallel zur Medienkonferenz sandte der SBPV einen Brief an 50 Banken mit der Bitte, eine Ratifikation der «Vereinbarung über die Anstellungsbedingungen der Bankangestellten» (Gesamtarbeitsvertrag VAB) zu prüfen. In dem Brief steht: «­Dieser Vertrag bildet den Rahmen für einen offenen und fairen Umgang von Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Über die Jahre hat sich ein Dialog eingespielt, der Vertrauen schafft – eine wichtige Basis für eine stabile langfristige Entwicklung des Schweizer Finanzplatzes». Caspar Heer, Journalist

Die Medienmappe, die unter anderem die Redetexte von Peter-René Wyder und Denise Chervet enthält, ist auf der SBPV-Homepage www.sbpv.ch unter «Medien & Publikationen» einzusehen.

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Interview Bankangestellte ­bleiben nicht von ­Restrukturierungsmassnahmen verschont Für die Angestellten auf dem Finanzplatz Zürich sieht die Zukunft eher düster aus. Restrukturierungen scheinen unvermeidlich. «take it» hat Herrn Sauter, Vorsteher des Amts für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich, gefragt, wie seine Einschätzungen betreffend Finanzplatz Zürich sind und welche Massnahmen der Kanton in Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern ergreifen könnte, um möglichst viele der rund 130 000 Arbeitsplätze im Finanzsektor erhalten zu können. Der Bericht «Finanzplatz Zürich 2011» sieht für die nächsten zwei Jahre in den Zürcher Banken eine Verringe­ rung der Arbeitsplätze von drei Pro­ zent vor. Sind diese Zahlen, ange­ sichts des Konflikts mit den Vereinig­ ten Staaten, der als erste Folge den Zusammenbruch der Bank Wegelin mit sich gebracht hat, nicht etwas zu optimistisch?

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Der Bericht «Finanzplatz Zürich 2011» sieht eine durchschnittliche Abnahme der Arbeitsplätze in den Banken der Region Zürich (Kantone Zürich, Zug und Schwyz) von 0,3 Prozent pro Jahr während der Jahre 2010–2020 vor, für 2012 eine Reduktion von 3,1 Prozent, für 2013 1,9 Prozent. Der Bericht hat den Rechtsstreit mit den USA in Betracht gezogen, der Fall der Bank Wegelin hat indes die Situation verschlimmert und den Druck erhöht. Wenn wir also die Analyse heute durchführen würden, sähen die Tendenzen gleich, die Prog­nose wahrscheinlich etwas pessimistischer aus.

wandt. Wir unterstützen diesen Weg und stehen den Betrieben zur Verfügung. Die Ankündigungen von Restruktu­ rierungen in den Banken häufen sich. Diese gehen nicht immer transparent vonstatten – etappenweise Entlas­ sungen, nachlässig geführte Konsul­ tationsverfahren, unter Druck ge­ setztes Personal oder sogar Umge­

Die Behörden des Kantons Zürich haben eine liberale Haltung gegenüber den Unternehmungen und mischen sich normalerweise nicht aktiv in die Verhandlungen mit Sozialpartnern ein.

Auf die Wichtigkeit der Banken für die Zürcher Wirtschaft muss nicht mehr hingewiesen werden. Um diesen Wirtschaftssektor zu be­ wahren, ruft die Wirtschaft die Politik und die Verbände um eine bessere Unterstützung auf. Doch die Sozialpartner­ schaft taucht nirgends in den Studien über den Züricher Fi­ nanzplatz auf. Wird eine enge­ re Zusammenarbeit mit den Personalverbänden zur Vertei­ digung von 130 000 Angestell­ ten des Finanzsektors ins Auge ge­ fasst?

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Die aktuelle Finanzkrise ist nicht nur strukturell, sondern teilweise auch konjunkturell – durch die Stärke des Schweizer Frankens – bedingt. Wäre in den Banken die Kurzarbeit in Be­ zug auf die Nachhaltigkeit nicht oft die bessere Lösung als Entlassungen?

hung des Gesetzes durch fragwür­ dige Verfahren: Die Angestellten werden aufgefordert, Austrittsver­ einbarungen zu unterzeichnen. Be­ sonders in den Banken ohne Perso­ nalkommission sind die Angestellten schlecht geschützt. Sollte Ihr Amt nicht überwachen, dass die Ange­ stellten ihre Rechte besser geltend machen können und ihre kollektiven Erwartungen in diesem Prozess, be­ sonders in Zusammenarbeit mit den externen Sozialpartnern, besser an­ erkannt werden?

Die Frage der Kurzarbeit stellt sich in mehreren Branchen und der Weg wurde vor allem in der Industrie gewählt. Im Kanton Zürich wurde die Kurzarbeit in wenigen Fällen auch in den Banken ange-

Das Konsultationsverfahren und die Meldepflicht sind im Obligationenrecht geregelt. Das Kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit mischt sich nicht aktiv in diesen Prozess ein. Wenn ein Betrieb dies

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wünscht, organisieren wir Informations­ treffen über die Rechte und Pflichten der Arbeitnehmer vor Ort. Eine Ausweitung des Rechts der Angestellten im Konsultationsverfahren ist aktuell in Diskussion. Die Gewerkschaften haben die Debatte lanciert.

Nein, die Bankangestellten sind in den Berufsverbänden gut organisiert. Bei einer Entlassung erhalten sie oft umfangreiche Unterstützung, bei einem «Outplacement» durch den Betrieb. Wir haben gute Erfahrungen mit den internen Diensten der Human-Resources-Abteilungen in den Banken gemacht. Das Beispiel Norvartis hat die Effi­ zienz der Zusammenarbeit zwischen Politik, Sozialpartnern und der Bevöl­ kerung zur Verteidigung von Arbeits­ plätzen gezeigt. Ist Ihre Abteilung be­ reit, die Arbeitsplätze mithilfe der Bevölkerung und der Gewerkschaf­ ten zu verteidigen?


Die Behörden des Kantons Zürich haben eine liberale Haltung gegenüber den Unternehmungen und mischen sich normalerweise nicht aktiv in die Verhandlungen mit Sozialpartnern ein. Es kann schweiz­ weit Ausnahmen geben, wie im Fall «Swissair», wo die politischen Verantwortlichen aktiv an der Rettung des Unternehmens teilgenommen haben.

Wie in anderen Branchen bleiben auch die Bankangestellten nicht von Restrukturierungsmassnahmen verschont. Es ist wichtig, dass die Angestellten flexibel bleiben, offen sind für Weiterbildung, um ihren professionellen Horizont zu erweitern, bereit sind, Konzessionen im Salärbereich einzugehen, damit sie sich wieder im Arbeitsmarkt integrieren können.

Welche Botschaft möchten Sie den Angestellten des Finanzsektors mit­ geben?

Herzlichen Dank für das Gespräch. Denise Chervet

Der 46-jährige Bruno Sauter, verheiratet und Vater von zwei Kindern, ist nach Stationen in Dienstleistungs- und Indu­ strieunternehmen seit November 2005 Leiter des Amts für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich. Er hat nach einer technischen Berufslehre die Berufsmittelschule und berufsbegleitend die Handelsschule besucht und sich bis zum Betriebsökonomen FH weitergebildet. Er verfügt über ein Execu­tive MBA in Leadership und Ethics und zudem über Kenntnisse in Wirtschaftsrecht. In seiner Freizeit betreibt er gerne Laufsport.

Kommentar Herr Sauter hat durch seine Position als Leiter des Amts für Wirtschaft und ­Arbeit des Kantons Zürich gros­ sen Einfluss im Kanton Zürich, aufgrund des ökonomischen Gewichts dieses Kantons auch in der ganzen Schweiz. Er nimmt in Bezug auf Arbeitsplatzfluktuationen eine liberale Haltung ein. Mit anderen Worten: Der Staat soll sich nicht in die Personalpolitik der Banken einmischen. Er unterstreicht indes, dass die ­Kurzarbeit für die Banken eine Möglichkeit darstelle und dass ­seine Abteilung diesem Weg offen gegenüberstehe. Es ist also sicherlich eine Möglichkeit, die die Personalkommissionen und der SBPV bei jeder Entlassung infolge ökonomischer Gründe überprüfen müssen. Das Interview zeigt auch, dass sich die Partner des SBPV zur ­Erhaltung der Arbeitsplätze auf politischer und Banken-Ebene bewegen ­müssen. Siehe dazu den nachfolgenden Artikel. Denise Chervet

Prognosen für die Banken: Stürmische Zeiten in Sicht Die Wochen vergehen mit wiederkehrendem Charakter: Seit einiger Zeit liefert jeder seinen Teil schlechter Nachrichten für den Finanzplatz Schweiz und seine Angestellten.

Der SBPV als Personalverband der Bankangestellten verteidigt die Interessen der Angestellten des Finanzplatzes und engagiert sich für die Sicherung von Arbeitsplätzen und deren Bedingungen. Nachfolgend eine kurze Präsentation der ­Themen, Hauptprobleme und Möglichkeiten:

1.  Der starke Franken Aufgrund des starken Frankens steigen die Gebühren der Banken, welche in

Schweizer Franken abrechnen. Derweil sinken die Umsätze, die in Dollar gerechnet werden.

2.  Abnahme der Finanzgeschäfte Die aktuelle Unsicherheit bremst den Elan der Investoren. Die Finanzgeschäfte stagnieren. Die Gebühreneinnahmen, die dadurch generiert werden, sinken. In gewissen Abteilungen sind die Angestellten unterbeschäftigt.

Lösungen für diese beiden Fälle Auf ein konjunkturelles Problem reagiert man mit einer Lösung konjunktureller Art: Für die von diesen Problemen betroffenen Abteilungen muss Kurzarbeit eingeführt werden. Dadurch kann das Personal für bessere Zeiten gehalten und können Nachfolgekosten für Rekrutierungen und Ausbildungen gespart werden. Auch das Arbeitsklima wird verbessert, denn jede Massenentlassung steigert das Gefühl von Unsicherheit unter den Mitarbeitern.

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Zudem setzt diese Massnahme ein Zeichen des Vertrauens: Der Aufschwung kommt bald und auch die Bank wird davon profitieren.

Probleme Die Banken sind zurückhaltend bei Kurzarbeit. Sie befürchten, dass diese Massnahme auf den Märkten schlecht aufgenommen wird, mehr als Kündigungen, die auf den Aktienmärkten oft mit steigenden Kursen belohnt werden. Auch werden einige durch die administrativen Pflichten abgeschreckt. Weiter betreiben die für die Gesuche um Kurzarbeit zuständigen kantonalen Behörden keine einheitliche oder vorausschaubare Politik:  2009 hat der Kanton Tessin ein Gesuch der UBS um Kurzarbeit genehmigt. Der Kanton Waadt hat indes das gleiche Gesuch abgelehnt.

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Lösung Ein frisches attraktives Bild des Finanzplatzes entwickeln dank beruflicher Weiterbildung wie auch Arbeitsbedingungen, die vorwiegend auf Qualität und nicht auf Quantität basieren. Die Qualität der angebotenen Produkte, die Transparenz der Transaktionsgebühren und ein gesteigertes Kompetenzniveau wären ergänzende Vorteile zum Bankgeheimnis, welches sich auf das Wesentliche fokussiert:

Jetzt müssen Lösungen angestrebt werden, die für die Banken, wie für die gesamte Wirtschaft, Arbeitsplätze garantieren.

Schutz der Privatsphäre durch das Verbot, strafbare Informationen über Kunden an andere Personen als solche, die von Gesetzes wegen ein Recht darauf haben, zu übermitteln.

Problem Es muss ein Kulturwechsel stattfinden, der auf höchster Bankenebene entschieden wird. Bankverantwortliche, Verwaltungsräte und Geschäftsführung müssen schnell Massnahmen ergreifen, die an die neuen Rahmenbedingungen des Finanzplatzes angepasst sind und auf dem Prinzip der Nachhaltigkeit basieren. Es geht darum, die Grundlagen der Salärpolitik und der Bewertungssysteme, welche hauptsächlich auf finanziellen Anreizen basieren, zu überprüfen.

MEMBER GETS MEMBER 8

Der SBPV mischt sich ein, weil es ihn betrifft. Der Schweizer Finanzplatz durchlebt momentan eine der grössten wirtschaftlichen und kulturellen Krisen seit den 30-er Jahren. In dieser Phase ist es kontraproduktiv, zu jammern oder die Verantwortlichen zu suchen. Jetzt müssen Lösungen angestrebt werden, die nicht nur dem Finanzplatz erlauben, seinen Platz schweizund weltweit zu erhalten, sondern solche, die für die Banken, wie für die gesamte Wirtschaft, Arbeitsplätze garantieren. Die Bankangestellten sind besonders von den Auswirkungen dieser Krise betroffen. Sie sollten deshalb aktiv in den Lösungsprozess eingebunden werden. Bis jetzt haben weder die Behörden noch die Banken die Angestelltenvertreter an ihren Unterredungen beteiligt. Darüber hinaus sind die Zuständigkeiten verstreut, die Interessen nicht klar und die Ziele nicht definiert worden. Der SBPV will an der Debatte teilnehmen, dort, wo sie stattfindet: in den Banken und auf politischer Ebene, sodass die Sicht und die Interessen der Bankangestellten nicht vergessen werden. Aus diesem Grund hat der SBPV Herrn Raaflaub, den Direktor der Finma, getroffen, Kontakte mit der Bankiervereinigung hergestellt und sich beim SECO und den zuständigen Bundes- und kantonalen Behörden zum einen oder anderen Bankendossier in ­Erinnerung gerufen. Die Sozialpartnerschaft dient auch dazu.

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3.  Weissgeldpolitik Doppelbesteuerungsabkommen, automatischer Informationsaustausch oder Selbstdeklaration der Kunden – Politik und Wirtschaft sind sich mehrheitlich über die Notwendigkeit einer Weissgeldpolitik in den Banken einig. Die Auswirkungen dieser Politik auf die verwalteten Gelder sind schwierig abzuschätzen. Die Vorteile des Schweizer Finanzplatzes – Sicherheit, wirtschaftliche und politische Stabilität, gut entwickelte Infrastruktur, gute Ausbildung und Tradition betreffend Dienstleistungen und Diskretion – beschränken sich nicht auf das Bank­ geheimnis für Steuerhinterzieher. Um ­bestehende angelegte Gelder zu behalten und neues Geld zu generieren, muss die Qualität der Dienstleistungen erhalten und gefördert werden. Diese hän-

Allgemeine Schlussfolgerung

gen vor ­allem vom Einsatz der Mit­arbei­ ter und d ­ eren Arbeitsbedingungen ab.

Denise Chervet

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Ihr gutes Recht Überwachung von E-Mails Die neuen technischen Hilfsmittel wie E-Mail bringen grosse kommunikative Erleichterungen im Geschäfts- wie im Privatalltag. Die Nutzung wirft aber auch rechtliche Fragen auf. Inwiefern darf der ­Arbeitgeber die E-Mails der Mitarbeiter über­wachen? Darf der ­Mitarbeiter auch private E-Mails verschicken?

Der Einzug neuer Technologien hat unseren Arbeitsalltag verändert, indem Informationen rascher beschafft, ausgetauscht und übermittelt werden können. Die Verwendung von E-Mail am Arbeitsplatz ist jedoch nicht unproblematisch. Namentlich können Daten- und Anwendungs­ sicherheit durch Viren, Würmer und ­Trojaner beeinträchtigt, das Netzwerk überlastet und der Ruf des Arbeitgebers, sowie Geschäftsgeheimnisse oder vertrauliche Kundeninformationen gefährdet sein. In der unerlaubten bzw. übermässigen privaten E-Mail-Nutzung am Arbeitsplatz ist zudem ein Verstoss gegen die Treuepflicht zu erblicken (Art. 321a OR). Der Arbeitgeber hat daher grundsätzlich ein berechtigtes Interesse, den privaten E-Mail-Verkehr am Arbeitsplatz einzuschränken. Er ist aufgrund seines Weisungsrechts (Art. 321d OR) befugt, entsprechende Regelungen zu erlassen und deren Einhaltung zu überprüfen. Von dieser Möglichkeit haben auch viele ­Banken Gebrauch gemacht.

Überwachungsmassnahmen lösen bei den Mitarbeitern erfahrungsgemäss ­negative Gefühle aus und verschlechtern das allgemeine Betriebsklima. Sie können das Wohlbefinden, die psychische Gesundheit und die Leistungs­ fähigkeit des Personals beeinträchtigen. Bei der Beurteilung, ob eine Überwachungsmassnahme im konkreten Fall zulässig ist, ist daher, das Kontrollinte­ resse des Arbeitgebers gegen das Inte­ resse der Mitarbeiter am Schutz ihrer Persönlichkeit abzuwägen. Entsprechende Leitlinien finden sich sowohl im Arbeitsvertragsrecht (Art.328 und 328b OR) als auch im öffentlichen Arbeitsrecht (Art. 26 ArGV 3) und der eidgenössischen Datenschutzgesetzgebung. Die gezielte Überwachung des Verhaltens der Mitarbeitenden durch stän­ dige, personenbezogene Auswertungen und Protokollierungen des E-MailVerkehrs ist unzulässig. Die Überwachungsmassnahmen müssen ver­hält­ nismässig sein und haben nach Treu und Glauben zu erfolgen. Zudem müssen die Mitarbeiter über die Möglichkeit personenspezifischer Kontrollen informiert werden. Im Einzelnen gilt Folgendes: •  Die Überwachung des E-Mail-Verkehrs zur Gewährleistung der Sicherheit und Funktionsfähigkeit des EDV-Systems ist zulässig. •  Permanente anonymisierte Auswertungen zur generellen Kontrolle der Einhaltung der Weisungen sind zulässig, soweit die betroffenen Mitarbeiter nicht identifiziert werden können. •  Stichprobenartige pseudonymisierte Aus­wertungen, welche die Identifika­ tion der betroffenen Mitarbeiter er-

möglichen, sind ebenfalls zulässig, um die Einhaltung der Weisungen zu kon­ trollieren. •  Eine personenbezogene Überwachung ist grundsätzlich zulässig, wenn ein Missbrauchsverdacht besteht und die Mitarbeiter vorgängig über die Möglichkeit der Überwachung informiert wurden. Den Mitarbeitern steht insoweit ein Auskunftsrecht zu (Art. 8 DSG). •  Als privat gekennzeichnete E-Mails dürfen vom Arbeitgeber nicht gesichtet werden. Sie können jedoch im Rahmen einer allfälligen Strafuntersuchung von den Strafverfolgungsbehörden eingesehen werden. •  Der Arbeitgeber ist berechtigt, geschäftliche E-Mails vollständig zu protokollieren und inhaltlich zu sichern. •  Sofern private E-Mails nicht als solche erkennbar sind, darf der Arbeitgeber grundsätzlich davon ausgehen, dass es sich um geschäftliche E-Mails handelt. •  Der Arbeitgeber ist nicht befugt, private webbasierte E-Mail-Accounts der Mitarbeiter einzusehen. Sofern die private E-Mail-Nutzung zulässig ist, empfiehlt es sich daher zum besseren Schutz privater E-Mails, private webbasierte E-Mail-Accounts zu verwenden. Dies hat zudem den Vorteil, dass private E-Mails bei allfälligen Abwesenheiten oder nach dem Austritt nicht an den Stellvertreter bzw. den Nachfolger weitergeleitet oder von der IT-Abteilung eingesehen werden. Brigitte Meyer, Rechtsanwältin

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Beruf Wo wachsen aktuell Jobs in der ­Bankenbranche? Der Stellenmarkt zeigt das Spiegelbild der aktuellen Situation im Bankenumfeld. Wo stehen wir – wo geht die Reise hin? Unsere Analyse auf Basis der online ausgeschriebenen Jobs aller Unternehmen der Finanzbranche gibt Aufschluss. Die letzten 12 Monate sind für die Banken eine sehr turbulente Zeit gewesen. Die Auswirkungen sind heute auch im Arbeitsmarkt für alle klar zu sehen. Im ersten Trimester von März bis Juni 2011 war die Welt noch in Ordnung: die Schuldenkrise noch nicht ausgebrochen, die Steuer-Deals mit Deutschland und Grossbritannien gut unterwegs und die aktuellen Probleme für gewisse Banken mit den amerikanischen Behörden kein Thema. Nie war die Anzahl offener Stellen in «Banking» und «Finance» seit dem Crash 2009 so hoch. In den Monaten März bis Juni 2011 wurden gemäss den Statistiken von JobDirectory.ch 2732 neue Jobs in diesen beiden Jobkategorien für erfahrene Mitarbeiter ausgeschrieben. Im zweiten Trimester von Juli bis Oktober 2011 wurde plötzlich alles ganz anders. Auslöser war die Schuldenkrise. Die Konjunkturprognosen wurden nach unten revidiert und wirtschaftliche Unsicherheit machte sich breit. Von Juli bis Oktober sank die Anzahl neu ausgeschriebener Jobs für erfahrene Mitarbeiter auf 1820, ein Minus von 33%. Im dritten Trimester, von November 2011 bis Februar 2012, ging es weiter nach unten: lediglich 1576 neu ausgeschriebene Jobs, ein Minus von 12%. Im Vergleich mit dem ersten Trimester ein Minus von über 40%.

Nicht nur Verlierer Der Vergleich zwischen dem 2. und dem 3. Trimester (November 2011 bis Februar 2012) ist aber sehr interessant. Der Rückgang der Anzahl ausgeschriebener Jobs von 12% war nicht nur kleiner, sondern wirkte diesmal eher überlegter als der Kahlschlag im letzten Sommer. Besonders betroffen waren die Wertschriften- und Operations-Spezialisten

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(– 29%) und nochmals die Sachbearbeiter Wertschriften (– 35%) – wahrscheinlich als Folge der geschrumpften Börsenaufträge. Überraschend war aber die Reduktion an Stellen für den internen Audit (– 53%). Die Abnahme an Stellen für Senior Private Bankers, die vor allem eine internationale Kundschaft beraten, ist die logische Folge der zunehmenden Unsicherheit innerhalb dieses Kundensegments. Weil weniger Anlagen getätigt werden, braucht man auch weniger Investment Manager (– 64%). Ein Plus an neuen Stellen verzeichnen die Jobkategorien «Filialleiter» (+5%), und «Kundenberater» (+9%). Die Grossbanken entdecken wieder die Schweizer Kundschaft! Es gibt auch mehr Jobs für Teamleiter (+5%), im Project Management und Business Analysis (+8%) und für Mitarbeiter im Product Management und Business Development (+51%). Interessant ist, dass die Anzahl neuer Stellen in diesen beiden letzteren Kategorien im 2. Trimester überdurchschnittlich reduziert wurden. Hier wird das Rad innerhalb einiger Monate zweimal umgedreht, was doch einige Fragezeichen zur Planung gewisser Banken aufwirft.

pensation» zunehmend umworben. Der Bedarf an guten Kundenberatern bleibt dadurch hoch. Da die Ertragslage der Banken zunehmend unter Druck gerät, werden, um die Effizienz zu steigern, neue Jobs für Mitarbeiter im Accounting und Reporting, Business Analysis und Project Management geschaffen. Zusammen mit dem SBPV verfolgen wir die Situation weiter. Bleiben Sie persönlich am Ball zu den für Sie relevanten Stellen – mit dem SBPV-Job-Agent geht es ganz einfach. www.sbpv.ch/Services/Beruf/Job-Börse. Chris Nokes, JobDirectory.ch, FENOM AG

5.3.2012 – 2. Version

Wo wachsen aktuell Jobs in der Bankenbranche?

Change in New Jobs Published for Banking Em from July - October 2011 to November 2 Product Manager/Business Developer Personal Banker Project Manager / Business Analyst

Und die ­Zukunft … Das Private Banking für die international vermögende Kundschaft von der Schweiz aus leidet unter dem noch ungelösten Rechtsstreit mit den USA und dem behutsamen Kurswechsel zur «Weiss­geld»Strategie. Bis diese Unsicher­heiten weggeräumt sind, bleibt der Ausblick für das Private Banking getrübt mit entsprechend negativen Auswirkungen auf den Bedarf an neuen Private Bankers und Mitarbeitern in der Assistenz, im Investment Management und in Operations. Der Schweizer Durchschnittsbürger wird als «Kom-

Manager / Team Leader Branch Manager 5 Additional Job Categories

12 Additional Job Categories Securities/Operations Specialist Securities Assistant Internal Audit Senior Private Banker Investment Management

-80%

-60%

-40%

-20%

0%

Source: all jobs published on employers' websites and analy


Profession Elle existe, la croissance de l’emploi dans le secteur bancaire Le marché de l’emploi est un reflet de la situation dans le domaine des activités bancaires. Quelle est la situation? A quels développements faut-il s’attendre? L‘analyse des postes proposés en ligne pour l’ensemble de la branche financière est instructive. Les 12 derniers mois ont représenté une période très agitée pour les banques. Pour la période allant de mars à juin 2011, tout était encore calme et personne ne parlait des problèmes de certaines banques ­suisses avec les autorités américaines que l’on connaît aujourd’hui. Le nombre des postes vacants dans le domaine de la ­banque et de la finance n’avait jamais plus été aussi élevé depuis le crash de 2009. Pour la période entre mars et juin 2011, les statistiques de JobDirectory.ch font état de 2732 emplois pour lesquels des professionnels expérimentés étaient recherchés pour des postes vacants ­bancaires. Les choses ont subitement changé au trimestre suivant (entre juillet et octobre 2011), lorsqu’est apparue la crise de la dette souveraine. La révision à la baisse des pronostics conjoncturels au cours de cette période a ébranlé toutes les certitudes économiques. Le nombre des nouvelles offres d’emplois pour des collaborateurs expéri-

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mployees with Experience 2011 - February 2012

Experienced Employees: Minus 12%

%

20%

yzed by JobDirectory.ch

40%

60%

mentés est alors redescendu à 1820, ce qui représente une diminution de 33%. Cette évolution s’est poursuivie au tri­ mestre suivant, entre novembre 2011 et février 2012: avec 1598 nouveaux ­emplois proposés seulement, il a été enregistré une nouvelle baisse, de 12% cette fois. Par rapport au premier trimestre, l’offre s’est donc réduite de plus de 40%.

rentabilité (+8%) ainsi que pour les collaborateurs de la gestion des produits et le ­«business development» (+51%). On notera que le nombre des postes offerts dans ces deux dernières catégories avait subi au cours du 2e trimestre une baisse au dessus de la moyenne. Deux fois un changement de direction en l’espace de quelques mois – il y a de quoi se poser des questions sur la planification de certaines banques!

Pas seulement des perdants La comparaison entre le deuxième trimestre et le troisième présente toutefois un grand intérêt. Avec 12%, le recul du nombre des postes offerts n’a pas seulement été inférieur aux chiffres précédents mais a aussi donné l’impression d‘être plus réfléchi que les grandes coupes de l’été. Ceux qui ont été touchés, ce sont surtout les spécialistes titres/opérations (–29%) et de nouveau les chargé(e)s de dossiers ­titres (–35%) – vraisemblablement une conséquence de la chute des ordres en Bourse. Plus surprenante a été la perte d’emplois dans le domaine de Réviseur des comptes interne (–53%). La diminution des postes de gérant de fortune senior responsables dans les services bancaires privés, chargés pour l’essentiel de conseiller une clientèle internationale, est parfaitement logique vu l’incertitude croissante dans ce segment de la clientèle. Etant donné que les placements sont de façon générale en recul, la demande de gestionnaires pour la banque d’affaires (Investment Manager), accuse le coup elle aussi (–64%). On peut constater une croissance des nouveaux emplois dans les catégories «responsable de filiale» (+5%), et «conseiller à la clientèle» (+9%). Manifestement, les grandes banques sont en train de redécouvrir la clientèle suisse. Offre en augmentation aussi pour les responsables d‘équipes (+5%), dans la gestion des projets et l’analyse de

Pour l‘avenir… Le secteur des services bancaires privés en Suisse pour une clientèle internationale fortunée est quelque peu plombé par le litige non résolu avec les Etats-Unis et le passage prudent à une stratégie de l’argent propre. Tant que ces incertitudes demeureront, les perspectives seront moroses pour la gestion de fortune, ce qui aura des effets négatifs aussi sur la création d’emplois dans ce secteur et dans la gestion en banque d’affaires ainsi que pour les activités d’assistance et d’exploitation. Un intérêt accru est porté sur la clientèle suisse, dans laquelle est vue une possibilité de compenser le recul enregistré dans d’autres domaines. Ainsi, le besoin en bons conseillers à la clientèle reste fort. Face à une profitabilité qui est de plus en plus sous pression, les banques cherchent à améliorer leur effectivité et créent dans ce but de nouveaux postes dans les domaines de la gestion de comptes et du reporting, dans l’analyse des rendements et la gestion de projets. En collaboration avec l’ASEB, nous continuerons à observer les tendances. Vous pourrez profiter du service «Bourse des emplois» de l’ASEB aussi à l’avenir. www.sbpv.ch/Services/Profession/Bourse des emplois Chris Nokes, JobDirectory.ch, FENOM SA

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Interview Les employés de banque ne sont pas épargnés par les restructurations Les prévisions sont plutôt sombres pour les employés de la place financière de Zurich. Des restructurations semblent inévitables. «take it» a demandé à M. Sauter, chef de l’Office de l’économie et du travail du canton de Zurich, quel pronostic il fait pour la place financière de Zurich et quelles ­mesures pourraient être prises en collaboration avec les partenaires sociaux afin de préserver les ­quelque 130 000 places de travail dans le secteur financier. Le rapport «Finanzplatz Zürich 2011» prévoit une réduction de l’emploi de trois pour cent dans les banques zuri­ choises pour les deux prochaines an­ nées. A la lumière du conflit avec les USA avec comme première consé­ quence la débâcle de la Banque Wegelin, ces chiffres ne sont-ils pas trop optimistes? Le rapport «Finanzplatz Zürich 2011» prévoit une réduction de l’emploi en moyenne de 0,3% par année pendant la période 2010-2020 dans les banques de la région zurichoise (les cantons de Zurich, Zoug et Schwyz). Pour 2012, le rapport prévoit une réduction de l’emploi de 3,1%, pour 2013 de 1,9%. Le rapport anticipe l’affaire avec les USA pourtant le cas de la Banque Wegelin a aggravé la situation et amplifié la pression. Donc, si on faisait l’analyse aujourd’hui, les tendances seraient les mêmes, mais la prévision serait probablement un peu plus pessimiste.

«

été utilisé dans très peu de cas dans les banques. Nous soutenons ce moyen et nous nous tenons à disposition des entreprises. Les annonces de restructurations dans les banques se multiplient. Elles n’ont pas toujours lieu de façon trans­ parente – licenciements par tranches, procédures de consultation bâclées,

Les autorités du canton de Zurich ont une attitude libérale envers les entreprises et ne se mêlent en général pas activement dans les négociations des partenaires sociaux.

La crise financière actuelle n’est pas seulement structurelle, elle est aussi en partie conjoncturelle – force du franc suisse. Encourager le chômage partiel dans les banques ne serait-il pas souvent une solution meilleure pour le long terme que des licencie­ ments?

personnel mis sous pression ou en­ core le contournement de la loi par des procédures discutables: les ­employés sont par exemple invités à signer des conventions de sortie. En particulier dans les banques sans com­ missions du personnel, les employés sont assez démunis. Votre service ne devrait-il pas veiller à ce que les ­employés puissent mieux faire ­valoir leurs droits et leurs attentes collec­ tives dans ces processus, en particu­ lier en travaillant avec les parte­naires sociaux externes reconnus?

La question du chômage partiel se pose dans plusieurs branches et le moyen a été utilisé surtout par l’industrie. Dans le canton de Zurich, le chômage partiel a aussi

Le processus de consultation et le devoir d’annonce est réglé dans le Code des obligations. L’Office cantonal de l’emploi et de l’économie ne se mêle pas active-

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ment dans ce processus. Si l’entreprise le souhaite, nous organisons des séances d’information sur les droits et devoirs des employés sur place. Un élargissement du droit des employés dans le processus de consultation est actuellement en discussion, les syndicats ont lancé le débat. L’importance des banques pour l’éco­ nomie zurichoise n’est plus à démon­ trer. Afin de préserver cette branche économique, les mi­ lieux économiques en appel­ lent à un meilleur soutien des milieux politiques et associa­ tifs. Or le partenariat social n’apparait nulle part dans l’étude sur la place financière zurichoise. Une collaboration plus étroite sur le terrain avec les associations du personnel pour la défense des 130 000 employés du secteur financier est-elle envisagée?

»

Non. Les employés de banques sont bien organisés dans les associations professionnelles. Lors d’un licenciement ils reçoivent souvent un soutien élargi lors d’un «outplacement» de leur entreprise. Nous avons fait de bonnes expériences avec les services internes des ressources humaines des banques. L’exemple de Novartis a démontré l’efficacité de la collaboration entre politique, partenaires sociaux et ­population pour la défense de l’em­ ploi. Votre département est-il prêt à défendre les emplois avec le soutien de la population et des syndicats?


Les autorités du canton de Zurich ont une attitude libérale envers les entreprises et ne se mêlent en général pas activement dans les négociations des partenaires sociaux. Il peut y avoir des exceptions d’envergure nationale, comme le cas de Swiss­air, ou les responsables politiques ont activement participé au sauvetage de l’entreprise.

ployés de banques ne sont pas épargnés par les mesures de restructurations. Il est important pour ces employés de rester flexibles, de rester ouverts à la formation continue afin d’élargir leur spectre professionnel et d’être prêts à faire des concessions par rapport au salaire, afin de se réintégrer dans le marché du travail.

Quel message voulez-vous donner aux employés du secteur financier?

Merci pour l’interview. Denise Chervet

Comme dans d’autres branches, les em-

Bruno Sauter, 46 ans, est marié et père de deux enfants. Après un parcours professionnel dans le secteur des ser­ vices puis de l’industrie, il fut nommé chef de l’office de l’économie et du travail du canton de Zurich. Après une formation technique, il a suivi en cours d’emploi l’école de commerce puis la Haute école d’économie avec un ­diplôme d’économiste d’entreprise à la clé. Il peut aussi se targuer d’un ­Executive MBA Leadership and Ethic. Durant ses loisirs, il court volontiers.

Commentaire Monsieur Sauter, responsable de ­l’Office de l’économie et du travail du canton de Zurich, est par sa position influent dans le canton de Zurich, mais aussi en Suisse à cause du poids économique de ce canton. Il a une ­attitude libérale quant aux fluctuations de l’emploi, en d’autres termes, l’Etat n’a selon lui pas à se mêler de la politique du personnel des banques. Il souligne cependant que le chômage partiel est possible pour les banques et que son département a une atti­tude ouverte dans ce domaine. C’est donc certainement une possibilité que les commissions du personnel et l’ASEB doivent examiner lors de ­chaque licenciement pour motifs économiques. L’interview démontre aussi que les partenaires de l’ASEB pour le maintien de l’emploi doivent se placer au niveau des responsables poli­tiques ou bancaires. Voir l’article suivant. Denise Chervet

Prévisions pour les banques: intempérie et gros vent Les semaines se suivent et se ressemblent: depuis quelque temps, chacune apporte son lot de mauvaises nouvelles pour la place financière suisse et pour ses employés.

L’ASEB, en tant qu’association des employés de banque, assume sa fonction de défense des intérêts des salariés de la place financière et s’engage pour la défense des emplois et des conditions de travail. Brève présentations des enjeux, des difficultés et des options.

2.  Réductions des activités ­financières

1.  Franc fort

Solutions pour ces deux cas de figure

A cause du franc fort, les charges des banques comptabilisées en francs suisses augmentent, alors que les rentrées facturées en dollars diminuent.

A un problème conjoncturel on répond par une solution de type conjoncturel: le chômage partiel doit être demandé pour les services touchés par ces problèmes.

L’insécurité actuelle freine l’ardeur des ­investisseurs. L’activité financière stagne et par conséquent les émoluments qu’elle génère se réduisent. Dans certains départements, les employés sont sous-occupés.

Cela permet de garder le personnel pour les temps meilleurs et d’économiser ainsi les frais ultérieurs de mise au concours et de formation. Cela améliore aussi le climat de travail, chaque licenciement collectif renforçant un sentiment d’insécurité chez les collaborateurs. C’est aussi un signe de confiance: la reprise, c’est pour bientôt et la banque en profitera aussi.

Problèmes Les banques n’aiment pas demander le chômage partiel. Elles craignent que cela

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soit mal perçu par les marchés, plus mal que des licenciements souvent gratifiés par des cours haussiers sur les marchés boursiers. Les contraintes administratives en rebutent aussi plus d’un. Les autorités cantonales responsables de la gestion des demandes de chômage partiel n’ont pas une politique identique ou prévisible – en 2009, le canton du Tessin a accepté une demande de chômage partiel d’UBS alors que le canton de Vaud a refusé la même demande.

3.  Politique d’argent propre Accord de double imposition, échange automatique d’informations ou autodéclaration des clients, le monde politique et économique est majoritairement d’accord sur la nécessité de développer une politique de l’argent propre dans les banques. L’impact de cette politique sur les masses en gestion est difficile à évaluer. Les avantages de la place financière ­suisse – sécurité, stabilité économique et politique, infrastructure développée, formation de qualité et tradition de service et discrétion – ne se résument pas à un secret bancaire pour les évadés du fisc. Pour garder et attirer de nouveaux placements, la qualité des services est l’atout à préserver et développer. Ceux-ci dépendent avant tout de l’engagement des employés et de leurs conditions de leur travail.

privée par l’interdiction de divulguer les informations détenues sur un client à d’autres personnes que celles qui y sont autorisées par la loi.

Problème C’est un changement culturel qui doit être décidé au niveau le plus élevé des banques. Les responsables des banques, comités d’administration et directions générales, doivent rapidement mettre en place les mesures adaptées aux nouvelles conditions cadres de la place financière dans une perspective basée sur le long terme. Il s’agit en particulier de réexaminer les fondements des politiques sala­ riales et des méthodes d’évaluation basées essentiellement sur des motivations pécuniaires.

Conclusion générale L’ASEB se mêle de ce qui la regarde. La place financière suisse vit actuellement une des plus grandes crises économiques et culturelles depuis les années 30. A ce stade, il est contreproductif de se lamenter ou de chercher des responsables. Il faut maintenant chercher des solutions qui ne permettent pas seulement à la place financière de garder sa place en

Suisse et dans le monde, mais qui garantissent les places de travail non seulement dans les banques, mais dans l’économie en général. Les employés de banque sont particulièrement concernés par les conséquences de cette crise, ils doivent par conséquent pouvoir participer activement à la recherche de solutions. A ce jour, ni les autorités, ni les banques n’ont associé les représentants des salariés à leurs travaux. En outre, les responsabilités sont éparpillées, les intérêts ne sont pas clairs, les objectifs ne sont pas définis. L’ASEB veut participer au débat, là où il a lieu: dans le milieu bancaire et au niveau politique, afin que les points de vues et intérêts des employés de banque ne soient pas oubliés. Pour cette raison, elle a rencontré Monsieur Raaflaub, le directeur de la Finma, elle a établi des contacts avec l’Association suisse des banquiers, elle se rappellera au bon souvenir du SECO et des autorités administratives fédérales et cantonales responsables à un titre ou un autre du dossier des banques. Le partenariat social sert aussi à cela. Denise Chervet

Solution La formation continue mais aussi des conditions de travail privilégiant la qualité plutôt que la quantité permettront de présenter une image attractive renouvelée de la place financière. La qualité des produits proposés, la transparence sur les frais de transaction et un niveau élevé de compétences seront des compléments avantageux d’un secret bancaire recentré sur l’essentiel: la préservation de la sphère

Impressum «take it» – 101. Ausgabe Herausgeber: Schweizerischer Bankpersonalverband SBPV, Monbijoustrasse 61, Postfach 8235, 3001 Bern, T 0848 000 885, info@sbpv.ch, www.sbpv.ch Redaktionsleitung: Denise Chervet, ­Zentralsekretärin

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Koordination: Doris Schmutz

Prepress: Schnittstelle-Prepress Buri&Ulrich, Bern

Redaktionelle M ­ itarbeit: Denise Chervet, Clément Dubois, Karin Frei Dostal, Caspar Heer, Brigitte Meyer, Chris Nokes, Doris Schmutz, Thomas Widmer

Druck: Bubenberg Druck- und Verlags-AG, Bern


VOLA Showroom Z端richbergstrasse 80 I CH-8044 Z端rich Tel.: 044/955 18 18 I sales@vola.ch I www.vola.ch


L’ASEB rompt le silence radio La défense professionnelle assumée par l’Association des employés de banque est axée sur l’amélioration du climat de travail et une correction des systèmes de rémunération. La conférence de presse qu’elle a donnée sur ces thèmes a rencontré un bon écho. Cela fait plus de trois ans que les banques viewée par les télévisions alémanique et de banques, parmi elles la majorité des suisses font régulièrement la une de tessinoise. Les thèmes soulevés ont été banques cantonales, n’aient jusqu’à ce l’actualité. On citera en vrac: les indemnirepris par les agences de presse ATS et jour pas signé la collection collective de tés exorbitantes versées aux managers, Reuters mais ont également fait l’actualité travail de la branche, la CPB. Afin les conflits en matière fiscale avec vols de dans le gratuit «20 Minuten» et le «Blick», d’améliorer le climat de travail dans le me données à la clef, la démission forcée du pour ne citer que ceux-ci. Par contre en secteur bancaire, M. Wyder et M Chervet ont plaidé pour une adaptation des patron de la Banque nationale et le saSuisse romande, l’intérêt a été quasiment systèmes salariaux, jugeant excessives les bordage de la banque Wegelin. Dans nul. Quant aux quotidiens de référence composantes individuelles de la rémunétoutes les affaires de ce genre, l’opinion pour le domaine des finances, «Le Temps» publique ne semble guère se et la «Neue Zürcher Zeitung», ils soucier des conséquences subies n’ont pas jugé nécessaire par les employés de banque, nos d’adopter un point de vue en Le président a d’abord mis affiliés. L’exemple le plus récent contre-plongée. l’accent sur l’importance que revêtent est celui de la remise de données Un appel aux banques aux Etats-Unis avec des indicala motivation et la loyauté non affiliées tions (faites pour l’instant sous des salariés pour un développement Parallèlement à la conférence de une forme codée) concernant équilibré dans le long terme presse, l’ASEB s’est adressée par des membres du personnel des lettre à une cinquantaine de banques concernées, pour lade la place financière. banques pour les inviter à examiquelle il n’y a eu ni information ner l’opportunité d’une ratifica­ aux intéressés ni consultation de ration et exigeant en conséquence des tion de la Convention relative aux condil’ASEB. adaptations générales de salaire. Cela tions de travail du personnel bancaire Cet exemple montre bien que dans le leur a permis de réfuter le cliché d’une (CPB), qui est la convention collective de secteur bancaire, le dialogue entre les caste d’employés de banque, qui seraient travail pour la branche. Dans sa lettre, partenaires sociaux n’est pas mené avec les salariés le mieux payés de l’économie l’ASEB parlait comme suit de la CPB: l’intensité qui serait nécessaire face à la en Suisse. Les responsables de l’ASEB «Cette convention fournit le cadre de disprofonde mutation que l’on vit actuellesouhaitent que de véritables négociations cussions franches et ouvertes entre les ment. Les médias sont en général plus salariales aient lieu dans toute la branche. employés et les employeurs. Il a ainsi pu que discrets sur cette question. Pour cette En effet, de telles négociations ne sont s’établir avec les années un dialogue année l’ASEB s’est fixé pour but de rom­ menées que dans quelques établisse­reposant sur la confiance réciproque, qui pre ce silence et de faire entendre le point ments, alors qu’il s’agit d’un droit de coreprésente une base importante pour un de vue du personnel des banques. gestion fixé expressément dans la condéveloppement dans le sens de la stabilité Une part excessive de salaire vention collective de travail. à long terme de la place financière au mérite ­suisse.» Cette activité a été initiée avec une conféBon écho dans les médias Les messages de ce genre sont importants rence de presse tenue le 17 janvier à Caspar Heer, journaliste mais ne font pas sensation. Il n’était donc ­Zurich, lors de laquelle Peter-René Wyder, pas évident qu’ils soient relayés par les président de l’ASEB, et Denise Chervet, médias. Toutefois, la conférence de ­presse secrétaire centrale, ont exposé leurs points Le dossier de presse, qui comporte a rencontré un vif écho en Suisse alémade vue. Le président a d’abord mis l’accent ­entre autres les discours de Peter-René nique ainsi qu’au Tessin, en particulier sur l’importance que revêtent la motiva­ Wyder et de Denise Chervet peut être dans les médias électroniques: l’infor­ tion et la loyauté des salariés pour un déconsulté sur le site Internet de l’ASEB, mation est passée à midi sur Radio DRS et veloppement équilibré dans le long terme www.sbpv.ch, sous la rubrique a été rapportée aussi par l’émetteur privé de la place financière. La secrétaire cen«médias et publications». Radio 24; Denise Chervet a été inter­ trale a ensuite déploré que bon nombre

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Votre bon droit Surveillance des e-mails Le courrier électronique est l’un des outils informatiques qui facilitent grandement la communication, aussi bien au travail que pour la vie privée. Son utilisation pose cependant quelques questions d’ordre juridique. Dans quelle mesure l’employeur peut-il surveiller les e-mails du personnel? Un employé a-t-il le droit d’envoyer des e-mails privés? Le recours aux nouvelles technologies a modifié notre vie professionnelle, du fait d’une circulation plus rapide des informations. L’utilisation de l’e-mail au travail ne va cependant pas sans poser certains problèmes. La sécurité des données et des applications peut être menacée par des virus, des vers ou autres chevaux de Troie; il peut également y avoir une surcharge du réseau et certains dangers pour la réputation de l’employeur, les secrets d’affaires ou les informations confidentielles des clients. L’utilisation privée de l’e-mail de manière non autorisée ou exagérée au travail peut constituer une atteinte au devoir de fidélité (art. 321a CO). L’employeur a donc en principe un intérêt légitime à restreindre le trafic d’e-mails privés au travail. Du fait de son droit de donner des instructions (art. 321d CO), il peut fixer certaines règles et vérifier qu’elles sont bien respectées. De nombreuses banques ont eu recours à cette possibi­ lité. L’expérience a montré que les mesures de surveillance provoquent des sentiments négatifs chez les employé(e)s et détériorent le climat de travail au sein de l’entreprise. Elles peuvent porter atteinte au bien-être, à la santé psychique et à l’aptitude au travail du personnel. Lorsqu’on se pose la question de savoir si une mesure de surveillance est admissible dans un cas concret, il s’agit pour répondre d’effectuer un arbitrage entre l’intérêt de contrôle de l’employeur et l’intérêt des employés à ce que leur personnalité soit protégée. Des dispositions à ce sujet existent dans le droit du contrat de travail (art. 328 et 328b CO), dans le droit public du travail (art. 26 OLtr 3) ainsi que dans la législation sur la protection des données. La surveillance ciblée du comportement des employés par des évaluations systématiques, personnalisées et la tenue d’un

journal du trafic e-mail est illicite. Les mesures de surveillance doivent être proportionnelles à l’objectif et doivent respecter le principe de la bonne foi. En outre, le personnel doit être informé de la possibilité de contrôles personnalisés. Les constats suivants peuvent en particulier être faits. •  La surveillance du trafic d’e-mails pour garantir la sécurité et le bon fonctionnement du système informatique est autorisée. •  Les évaluations permanentes anonymisées pour vérifier que les directives sont respectées sont licites, dans la mesure où les employés concernés ne peuvent pas être identifiés. •  Sont également licites les évaluations pseudonymisées faites par sondage qui permettent l’identification des employés concernés, cela afin de contrôler que les directives sont bien respectées. •  Une surveillance personnalisée est en principe licite lorsqu’il y a un soupçon d’abus et que les employés ont préalablement été informés de la possibilité d’une surveillance. Dans ce contexte, les employés ont un droit d’accès aux informations (art. 8 LPD).

•  L’employeur n’est pas autorisé à lire les e-mails marqués comme courrier privé. Ils peuvent cependant être consultés par les autorités de poursuite pénale dans le cadre d’une éventuelle enquête pénale. •  L’employeur a le droit de tenir un journal des e-mails professionnels et de sauvegarder leur contenu. •  S’il n’est pas possible de déterminer si un e-mail est privé ou non, l’employeur peut généralement partir du principe qu’il s’agit d’un e-mail professionnel. •  L’employeur n’a pas le droit de consulter les comptes privés (basés sur le web) des employés. Si l’utilisation privée de courrier électronique est autorisée, il est recommandé, pour une bonne protection des e-mails privés, d’utiliser un compte e-mail privé basé sur le web. L’avantage est que les ­e-mails privés ne seront pas déviés vers un suppléant (en cas d’absence) ou un successeur (fin des rapports de travail), et qu’ils ne pourront pas être lus par les services informatiques. Brigitte Meyer, avocate

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Navrant que le Conseil d’Etat vaudois ne soutienne pas le partenariat social L’an passé, le député vaudois Jean-Christophe Schwaab (aujourd’hui conseiller national) avait déposé une interpellation demandant au Conseil d’Etat de faire usage de ses droits d’actionnaire majoritaire pour que la Banque Cantonale Vaudoise (BCV) se soumette à la Convention relative aux conditions de travail du personnel bancaire (CPB).

En mai dernier, le Gouvernement lui avait alors répondu que l’adhésion à la CPB n’avait fait l’objet d’aucune revendication au sein de l’établissement. L’ASEB aurait souhaité que la direction de la banque demande au moins à son personnel ce qu’il pensait de cette question. Mais cette démarche n’a malheureusement pas été ­entreprise. Lors d’un court échange de points de vue au Parlement le 24 janvier, le député ­Nicolas Rochat a expliqué que l’Etat de Vaud aurait parfaitement été dans son rôle en encourageant le partenariat social et la signature d’une convention collective

de travail. Il s’est étonné également qu’un représentant de la BCV négocie cette convention dans les organes paritaires sans que la banque l’ait ratifiée. Mais, une fois de plus, il n’a pas été entendu par le Gouvernement, qui est resté sur sa position initiale malgré un basculement de sa majorité. Au nom du Conseil d’Etat, Philippe Leuba a répété que la démarche n’était pas soutenue par les collaborateurs de l’établissement et qu’il ne voyait donc aucune raison d’intervenir auprès de la direction de la BCV à ce sujet.

encouragé partout où cela est possible, comme alternative à une intervention directe de l’Etat dans la sphère économique. Naturellement, lorsque l’Etat est luimême actionnaire majoritaire d’une entreprise, son rôle d’actionnaire est alors d’encourager ce partenariat. Il est dommage que le Gouvernement vaudois ne l’ait pas compris et que les collaborateurs de l’établissement, malheureusement dépourvu de commission du personnel, n’aient pas eu l’occasion d’exprimer leur position à ce sujet.

Naturellement l’ASEB regrette cette position, car le partenariat social devrait être

Pour l’ASEB, la soumission des banques à la CPB est un dossier qui reste ouvert. Elle constate en particulier, que la CPB est une référence dans le milieu bancaire et que la plupart de ses règles ont été reprises dans les banques non soumises à la CPB. Elles adoptent des améliorations ponctuelles à partir de ce socle minimal, plutôt qu’à partir de la base légale moins favorable. Elles rejettent par contre le volet partenariat social, une institution dont les autorités politiques et économiques de notre pays sont particulièrement fières. Clément Dubois Secrétaire romand de l’ASEB

Grand Conseil vaudois

Source: Site Internet de l’Etat de Vaud

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L’ASIB rompe il silenzio L’Associazione svizzera degli impiegati di banca si batte per il miglioramento dei rapporti tra le parti sociali e per la correzione del sistema salariale. Una conferenza con i mezzi d’informazione su questo tema ha ricevuto un’eco positiva. Da più di tre anni le banche svizzere fanno regolarmente notizia: bonus esorbitanti per i dirigenti, controversie fiscali, furto di dati, le dimissioni del Presidente della Banca Nazionale e l’incriminazione della banca Wegelin, sono solo alcuni dei temi, non proprio lusinghieri, ultimamente al centro dell’attenzione. Nel turbinio mediatico il personale bancario che noi rappresentiamo viene generalmente dimenticato. L’esempio più recente riguarda la trasmissione di dati agli USA comprendenti informazioni (per ora criptate) relative a singoli dipendenti, senza che i diretti interessati ne fossero informati o che l’ASIB fosse stata consultata. L’esempio dimostra che il dialogo tra le parti sociali in seno al settore bancario è ben lontano dall’essere intenso e aperto quanto richiederebbe l’attuale situazione in piena fase di cambiamento. Per lo più regna il silenzio. Per quest’anno l’ASIB si prefigge di rompere il silenzio per dare voce e visibilità alle istanze del personale bancario.

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tale scopo, una correzione del sistema salariale che prenda le distanze dall’eccessiva enfasi sulla performance individuale, per orientarsi maggiormente ad adeguamenti salariali collettivi. In questo contesto i due relatori hanno contraddetto anche lo stereotipo, purtroppo assai diffuso, degli impiegati di banca come percettori dei più alti salari sul mercato del lavoro svizzero e hanno richiesto vere e proprie trattative salariali, come sinora si sono

Questo contratto fornisce le condizioni quadro per un rapporto aperto ed equo tra dipendenti e datori di lavoro.

v­ iste solo in poche banche, nonostante questo diritto di cogestione sia espressamente integrato nella Convenzione collettiva di lavoro.

più autorevoli del settore finanziario, la «NZZ» e «Le Temps», che non si sono ­lasciati tentare dall’idea di guardare la ­situazione dal punto di vista dei dipendenti.

Invito alle banche che non hanno ancora aderito alla CIB Parallelamente alla conferenza con i mezzi d’informazione, l’ASIB ha inviato una lettera a 50 banche con l’invito a prendere in considerazione la ratifica della «Convenzione relativa alle condizioni di lavoro degli impiegati di banca» (Convenzione collettiva di lavoro CIB). Nella lettera si dice: «Questo contratto fornisce le condizioni quadro per un rapporto aperto ed equo tra dipendenti e datori di lavoro. Nel corso degli anni si è instaurato un dialogo che crea fiducia – una base importante per lo sviluppo stabile e duraturo della piazza finanziaria svizzera.»

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Caspar Heer, giornalista

Vivace eco mediatica Eccessiva enfasi sulla performance L’occasione per dare il via al nuovo corso è stata fornita da una conferenza per i mezzi d’informazione tenutasi a Zurigo, il 17 gennaio. In tale occasione il presidente dell’ASIB, Peter-René Wyder, ha tratteggiato la centralità del ruolo di datori di lavoro leali e motivati per un sano sviluppo a lungo termine della piazza finan­ ziaria. La segretaria centrale dell’ASIB, Denise Chervet, ha rilevato l’incresciosa situazione che vede molte banche, tra cui la maggior parte delle banche cantonali, al di fuori della Convenzione relativa alle condizioni di lavoro degli impiegati di ­banca (CIB). Wyder e Chervet hanno ­auspicato un miglior clima di lavoro nel settore e, come strumento per raggiungere

Si tratta di messaggi importanti anche se poco sensazionali. Non era quindi per nulla scontato che venissero ripresi dai media con l’enfasi sperata. Invece l’eco prodotta dalla conferenza per i mezzi d’informazione è stata sorprendentemente vivace, specie sui media elettronici: «Rendez-vous am Mittag» di Radio DRS, Radio 24, la TV della Svizzera tedesca e del Ticino hanno trasmesso interviste con Denise Chervet. Le agenzie di notizie SDA e Reuters hanno ripreso il tema, i pendolari l’hanno ritrovato nel giornale gratuito «20 Minuten» e ne ha parlato addirittura il «Blick» – tanto per nominare i media più importanti. Molto più fredda è stata l’accoglienza riservata a queste istanze nella Svizzera romanda e sui quotidiani

La documentazione per i media, che contiene anche i testi delle relazioni di Peter-René Wyder e Denise Chervet, è visionabile alla homepage dell’ASIB, www.sbpv.ch nella rubrica «Stampa & Pubblicazioni».

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Intervista Anche gli impiegati di banca sono coinvolti dalle ristrutturazioni Le previsioni per gli impiegati della piazza finanziaria di Zurigo sono piuttosto cupe. Le ristrutturazioni sembrano inevitabili. «take it» ha chiesto al signor Sauter, direttore dell’Ufficio dell’economia e del ­lavoro del cantone di Zurigo, quali sono le sue previsioni per la piazza finanziaria di Zurigo e quali ­misure potrebbero essere prese in collaborazione con i partner sociali al fine di preservare il maggior numero possibile dei circa 130 000 posti di lavoro nel settore finanziario. Il rapporto «Finanzplatz Zürich 2011» prevede nei prossimi due anni una ­riduzione dei posti di lavoro del tre percento in seno alle banche zuri­ ghesi. Alla luce del conflitto con gli USA con il conseguente tracollo della banca Wegelin, queste cifre non sono forse troppo ottimiste? Nella regione di Zurigo (cantoni di Zurigo, Zugo e Svitto), il rapporto «Finanzplatz Zürich 2011» prevede nel settore bancario una riduzione dei posti di lavoro dello 0,3 percento in media all’anno nel periodo 2010-2020, rispettivamente del 3,1 percento per il 2012 e dell’1,9 percento per il 2013. Il rapporto ha preso in considerazione le divergenze con gli USA. Il crollo della banca Wegelin ha aggravato la situazione e aumentato la pressione. Pertanto, se l’analisi venisse eseguita adesso, le tendenze rimarrebbero invariate, ma le previsioni sarebbero probabilmente un po’ più pessimiste.

niamo questa soluzione e siamo a disposizione delle aziende. Si riscontrano in misura crescente ­annunci di ristrutturazioni nelle ­banche. E non sempre risultano tra­ sparenti. Licenziamenti a tappe, pro­ cedure di consultazione trascurate, personale messo sotto pressione o

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L’attuale crisi finanziaria non è sol­ tanto strutturale, bensì in parte an­ che congiunturale, per effetto del forte apprezzamento del franco sviz­ zero. La promozione del lavoro ridot­ to non potrebbe rappresentare per le banche una soluzione più lungimi­ rante rispetto ai licenziamenti? La questione del lavoro ridotto si pone in vari settori. Soprattutto l’industria ha ­optato per questa via. Nel cantone di ­Zurigo tale misura è stata applicata sporadicamente anche nelle banche. Noi soste-

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ferisce attivamente in tali processi. Se l’azienda lo desidera, organizziamo sul posto degli incontri informativi sui diritti e i doveri degli impiegati. È in via di ­discussione un ampliamento dei diritti degli impiegati nella procedura di consultazione. I sindacati hanno lanciato il dibattito.

Le autorità del cantone di Zurigo hanno un atteggiamento liberale nei confronti delle imprese e generalmente non si intromettono attivamente nelle trattative con i partner sociali.

L’importanza delle banche per l’economia zurighese è ormai un dato di fatto indiscusso. Per preservare tale settore, gli esponenti del mondo economi­ co sollecitano un maggior sup­ porto da parte della politica e delle associazioni. Ma il parte­ nariato sociale non è menzio­ nato in alcun punto degli studi concernenti la piazza finanzia­ ria zurighese. È prevista una più stretta collaborazione con le asso­ ciazioni del personale a tutela dei 130 000 impiegati del settore finan­ ziario?

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per­fino aggiramenti della legge tra­ mite iter discutibili, quali per esem­ pio l’invito ai collaboratori a firmare una convenzione di dimissioni. In particolare nelle banche senza com­ missione del personale, gli impiegati sono svantaggiati. L’Ufficio dell’eco­ nomia e del lavoro dovrebbe far sì che i diritti degli impiegati siano ­meglio tutelati e che le loro aspetta­ tive collettive nel processo in que­ stione vengano riconosciute, in par­ ticolare in collaborazione con i part­ ner sociali esterni. Qual è la Sua opi­ nione in merito? La procedura di consultazione e l’obbligo di notifica sono disciplinati dal Diritto ­delle obbligazioni. L’Ufficio cantonale dell’economia e del lavoro non inter­

No. Gli impiegati bancari sono ben organizzati nelle associazioni settoriali. In caso di licenziamento sono spesso ampiamente appoggiati dal reparto «outplacement» della loro ditta. Abbiamo fatto delle buone esperienze con i servizi interni di human resources delle banche. L’esempio Novartis ha dimostrato l’efficacia della collaborazione tra po­ litica, partner sociali e popolazione per la difesa dei posti di lavoro. Il Suo dipartimento è disposto a difendere i posti di lavoro con il sostegno della popolazione e dei sindacati?


Le autorità del cantone di Zurigo hanno un atteggiamento liberale nei confronti delle imprese e generalmente non si intromettono attivamente nelle trattative con i partner sociali. Possono essere fatte delle eccezioni per casi di portata nazionale, come quello di Swissair, quando i responsabili politici hanno contribuito a salvare l’impresa. Quale messaggio desidera trasmet­ tere agli impiegati nel settore finan­ ziario?

Come negli altri settori, nemmeno gli impiegati di banca rimangono risparmiati dalle misure di ristrutturazione. Per gli impiegati coinvolti è importante rimanere flessibili e aperti al perfezionamento professionale al fine di ampliare il loro knowhow. Inoltre è opportuno anche essere disposti a concessioni in fatto di salario, in modo da facilitare la reintegrazione nel mercato del lavoro. Grazie mille per l’intervista. Denise Chervet

Bruno Sauter, 46 anni, è sposato e ­padre di due bambini. Dopo un percorso professionale dapprima nel settore dei servizi e poi nell’industria, nel 2005 ha preso in mano le redini dell’Ufficio dell’economia e del lavoro del cantone di Zurigo. Concluso l’apprendistato in ambito tecnico, ha frequentato la scuola professionale secondaria e quindi, parallelamente all’attività professionale, l’istituto commerciale superiore, acquisendo infine il diploma di economista aziendale FH. Ha conseguito anche il diploma in Executive MBA Leadership and Ethic. Nel tempo libero ama dedicarsi allo sport della corsa.

Commento Il signor Sauter, grazie alla sua posizione di responsabile dell’Ufficio dell’economia e del lavoro del cantone di ­Zurigo, esercita un notevole influsso non solo nel cantone di Zurigo, bensì – considerata l’importanza economica di questo cantone – anche in Svizzera. Assume un atteggiamento liberale nei confronti delle fluttuazioni dei posti di lavoro. In altri termini, è dell’opinione che non sia compito dello Stato intromettersi nella politica del personale delle banche. Afferma che il lavoro ridotto è fattibile nelle banche e che il suo dipartimento è propenso a sostenere questa possibilità. Si tratta dunque di un’alternativa che le commissioni del personale e l’ASIB devono senz’altro valutare in occasione di ogni licenziamento imposto per motivi economici. L’intervista dimostra anche che per preservare i posti di lavoro i partner dell’ASIB devono muoversi sul palcoscenico politico e bancario. A tale proposito, rimandiamo al seguente arti­colo. Denise Chervet

Previsioni per le banche: tempi ­burrascosi in vista Le settimane si susseguono con andamento ripetitivo: da qualche tempo, ognuna porta immancabil­ mente con sé un sacco di notizie negative per la piazza finanziaria svizzera e per i suoi impiegati.

L’ASIB, in veste di associazione degli ­impiegati di banca, si assume il compito di tutelare gli interessi degli stipendiati del settore finanziario e s’impegna a ­favore dei diritti degli impiegati e dell’equità delle condizioni di lavoro. Qui di seguito un breve riepilogo delle premesse, delle difficoltà e delle possibili opzioni in merito.

1.  Forte apprezzamento del franco svizzero A causa del franco forte, gli oneri bancari contabilizzati in franchi svizzeri aumentano, mentre le entrate fatturate in dollari diminuiscono.

degli investitori. L’attività finanziaria è stagnante, con una conseguente riduzione delle remunerazioni da qui generate. In alcuni reparti, i dipendenti sono sottoccupati.

Soluzioni per i due casi in questione 2.  Riduzioni delle attività finanziarie L’insicurezza attuale inibisce l’entusiasmo

A un problema congiunturale si risponde con una soluzione di tipo congiunturale:

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deve essere promossa l’opzione del lavoro ridotto per i servizi coinvolti da tali problemi. Ciò permetterebbe di preservare i posti di lavoro per i tempi migliori e di economizzare ulteriori spese per la ricerca e la formazione di personale nuovo. Inoltre migliorerebbe il clima di lavoro, perché ogni licenziamento collettivo accresce l’insicurezza tra i collaboratori. Rappresen­ terebbe anche un segno di ottimismo nel senso di fiducia nelle prospettive di ripresa, e anche la banca ne approfitterebbe.

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Problemi

Le banche hanno una certa riluttanza nei confronti del lavoro ­ridotto. Temono che tale prospettiva sia mal accetta sulle piazze ­finanziarie, rispettivamente più malvista dei licenziamenti stessi, spesso gratificati da corsi al rialzo sul mercato borsistico. I vincoli amministrativi scoraggiano ulteriormente tale scelta. Le autorità cantonali responsabili della gestione delle richieste di lavoro ridotto non perseguono una politica unanime o quanto meno presagibile. Nel 2009, per esempio, il Canton Ticino ha accolto una richiesta di lavoro ridotto da parte dell’UBS, mentre la stessa richiesta è stata respinta dal cantone di Vaud.

3.  La politica del denaro pulito Convenzioni di doppia imposizione, scambio automatico di informazioni o autodichiarazione dei clienti: il mondo politico ed economico concorda in gran parte sulla necessità di sviluppare una strategia del denaro pulito in seno alle banche. Il conseguente impatto sulle masse patrimoniali in gestione è difficilmente valutabile. I vantaggi della piazza finanziaria svizzera – sicurezza, stabilità

economica e politica, infrastrutture evolute, formazione professionale di qualità e tradizione dei servizi nonché discrezione – non si riducono al segreto bancario imputabile di essere invitante per gli evasori fiscali. L’asso nella manica atto a consolidare gli investimenti e ad acquisirne dei nuovi è rappresentato dalla qualità dei servizi. E questa dipende prioritariamente dall’impegno degli impiegati e dalle loro condizioni di lavoro.

Ora bisogna i posti di lavoro non soltanto nelle banche, bensì nell’economia in generale.

Soluzione Il costante perfezionamento professionale, ma anche le condizioni di lavoro privilegianti piuttosto la qualità che non la quantità consentiranno di presentare una rinnovata, attraente immagine della piazza finanziaria. La qualità dei prodotti proposti, la trasparenza delle spese di transazione e un elevato livello di competenza saranno i vantaggiosi complementi di un segreto bancario reimpostato sull’essenziale: la tutela della sfera privata tramite il divieto di trasmettere informazioni sui clienti a terzi non autorizzati per legge.

Problema È un cambiamento culturale quello da decidere al più alto livello bancario. I responsabili delle banche, i comitati direttivi e le direzioni generali dovranno mettere rapidamente a punto misure adeguate alle nuove condizioni quadro della piazza finanziaria, prendendo in considerazione

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prospettive a lungo termine. Segnatamente, si tratta di riesaminare le basi delle politiche retributive e i metodi di valutazione incentrati essenzialmente su incentivi finanziari.

Conclusione generale L’ASIB interferisce in faccende che indubbiamente la riguardano. La piazza finanziaria svizzera sta vivendo attualmente una delle più grandi crisi economiche e culturali dopo gli anni 30. A questo punto è controproducente lamentarsi o dare la caccia ai presunti colpevoli. Ora bisogna trovare delle soluzioni che consentano alla ­piazza di preservare la propria posizione in Svizzera e nel mondo e ­garantiscano nel contempo i posti di lavoro non soltanto nelle ­banche, bensì nell’economia in generale. Gli impiegati bancari sono particolarmente colpiti dalle conseguenze della crisi e devono quindi poter partecipare attivamente alla ricerca delle soluzioni. Fino ad oggi, tanto le autorità quanto le banche hanno escluso dal dibattito le rappresentanze dei salariati. Inoltre le responsabilità sono disseminate, gli interessi non sono chiari e gli obiettivi non sono definiti. L’ASIB vuole partecipare alla discussione lì dove si svolge nell’ambito bancario e a livello politico, affinché i punti di vista e gli interessi degli impiegati bancari non vengano ignorati. Per tale motivo l’ASIB ha incontrato il signor Raaflaub, direttore della Finma, ha contattato l’Associazione svizzera dei banchieri, farà appello alla SECO e alle autorità amministrative federali e cantonali responsabili per un verso o per l’altro del dossier delle banche. Il partenariato sociale serve anche a questo.

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Denise Chervet

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È vostro pieno diritto Controllo delle e-mail I nuovi ausili tecnici, come per esempio la posta elettronica, facilitano enormemente la comunicazione tanto nel lavoro che nella vita privata. Il loro impiego pone tuttavia anche dei problemi di tipo legale. In che misura il datore di lavoro è autorizzato a controllare le e-mail dei collaboratori? Ai collaboratori è consentito inviare anche e-mail private? L’avvento di nuove tecnologie ha rivoluzionato la nostra realtà lavorativa quotidiana, consentendoci di ottenere, scambiare e inviare informazioni più velocemente. Tuttavia l’uso della posta elettronica sul posto di lavoro comporta dei problemi. Infatti virus, bachi e trojan mettono a repentaglio la sicurezza dei dati e del loro uso, sovraccaricano la rete e possono rovinare il buon nome del datore di lavoro, oltre a divulgare notizie commerciali segrete o informazioni riservate sui clienti. Inoltre nell’uso non autorizzato o eccessivo della posta elettronica per uso privato sul posto di lavoro si può ravvisare una violazione del dovere di fedeltà (art. 321a CO). In linea di principio il datore di lavoro ha quindi un legittimo interesse a limitare il traffico e-mail privato sul posto di lavoro. In virtù del suo diritto di impartire direttive (art. 321d CO), egli ha la facoltà di stabilire regole che disciplinino questa materia e di verificarne l’osservanza. Anche molte banche si sono già avvalse di questa facoltà. Per esperienza l’adozione di misure di controllo viene accolta negativamente da parte dei collaboratori e generalmente peggiora il clima aziendale in misura tale da compromettere il benessere, la salute psichica e le prestazioni del personale. Pertanto, nel valutare se una determinata misura di controllo nel caso concreto sia ammissibile o meno, bisogna soppesare l’interesse al controllo del datore di lavoro a fronte dell’interesse dei collaboratori a tutelare la propria personalità. Linee guida su questo tema si trovano sia nel diritto del contratto di lavoro (art.328 e 328b CO), che nella legge che regola i contratti di lavoro di diritto pubblico (art. 26 OLL 3) e nella legge federale sulla protezione dei dati e della trasparenza. Il controllo mirato del comportamento dei

collaboratori, tramite la valutazione e registrazione costante del traffico e-mail dei singoli dipendenti è illegittima. Le misure di controllo devono essere commisurate alla situazione e attuate in buona fede. Inoltre i collaboratori devono essere informati della possibilità che vengano condotti controlli personali. Più in particolare, vale quanto segue. •  È consentito il controllo del traffico email al fine di garantire la sicurezza e il buon funzionamento del sistema EDP. •  È consentito eseguire valutazioni permanenti e anonime al fine di un controllo generalizzato dell’adesione alle direttive, a patto però che non sia possibile identificare i collaboratori controllati. •  Anche le valutazioni a campione pseudonomizzate, che consentono l’identificazione dei collaboratori controllati, sono ammissibili al fine di verificare l’adesione alle direttive. •  Il controllo mirato delle persone è sostanzialmente ammesso se vi è il sospetto di un possibile abuso e se i collaboratori sono stati previamente informati della possibilità dell’effettuazione di controlli. In tal senso i collaboratori hanno il diritto d’accesso (art. 8 LPD). •  Al datore di lavoro non è concesso visionare le e-mail che recano l’indicazione «privato». Esse possono tuttavia essere visionate dalle autorità inqui­ renti nell’ambito di un’eventuale inchiesta giudiziaria. •  Il datore di lavoro ha il diritto di registrare tutte le e-mail di lavoro e di effettuarne il backup. •  Se le e-mail private non sono identificabili come tali, il datore di lavoro è autorizzato a supporre che si tratti di e-mail di lavoro.

•  Il datore di lavoro non ha facoltà di prendere visione degli account privati di posta elettronica sul web dei collaboratori. Se l’uso privato della posta elettronica è autorizzato, si consiglia, per una migliore protezione delle e-mail private, di utilizzare account privati di posta elettronica sul web. Inoltre, in caso di assenza dal lavoro o di dimissioni, questa soluzione offre il vantaggio di impedire che le e-mail private siano inoltrate ad un eventuale successore o che vengano visionate dal reparto IT. Brigitte Meyer, avvocato

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Unterwegs Die Wanderung zum Minarett Drei jurassische C-Hügel muss man als Wanderer einfach gemacht haben. Den Chasseral. Den Chasseron. Und den Chaumont, 1180 Meter hoch, Hausberg von Neuenburg und ein grosser Panoramaspender. Meine Chaumont-Route möchte ich hier empfehlen, weil sie leicht ist, familienfreundlich, abwechslungsreich.

Das Abenteuer beginnt in Neuenburg bei der Bushaltestelle «Pont des Parcs» der Linie 10 ab Bahnhof. Der Wegweiser weist zur Treppe in die Gorges du Seyon, eine wilde, durch einen schönen Pfad gebändigte Schlucht. Fast eine Stunde lang halten wir nun mal geradeaus, mal leicht aufwärts gen Valangin. Eine Augenfreude ist die imposante Kalkfluh zur Rechten, deren gerundete Höhlen Kinderfantasien nähren.

Hernach wird der Pfad steiler. Durch die Bäume ist der Neuenburgersee erahnbar. Schliesslich kommen Juraweiden in Sicht mit weidenden Pferden. Ein etwas sehr modernes, nein, pardon, ich will nicht beschönigen: ein potthässliches Golfhotel. Schliesslich das Restaurant des Petit Hôtel de Chaumont, wo man gut isst. Spezialität ist Fleisch auf dem heissen Stein. Vorsicht! Das spritzt so sehr, dass Brillenträger nachher ihre Gläser polieren müssen. Der Höhepunkt ist, bevor wir mit dem Standseilbähnchen nach Neuenburg niederfahren, ein Minarett. Respektive der orientalisch anmutende, an ein graziles Moscheetürmchen erinnernde Aus-

Unterwegs mit Thomas Widmer durch die Schweiz.

Thomas Widmer ist Islamwissenschaftler, Journalist und Wanderer. Er hat drei Wanderführer («Zu Fuss», Echtzeit ­Verlag) veröffentlicht und bereits über 280 Wanderkolumnen verfasst. www.thomaswidmer.ch

Vor Valangin biegen wir nach rechts ab. Nun beginnt der eigentliche Aufstieg. Doch halt! Eine Kurzvisite in Valangin würde sich lohnen, weil man sich dort mal kurz ins Mittelalter zurückbeamen kann. Das Städtchen mit dem aparten Schlosshügel hat sich sein historisches Ortsbild bewahrt. Ich staune, wie wenige Leute das Bijou kennen.

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Der erfahrene Wanderkolumnist lädt Sie in dieser und den nächsten drei Ausgaben des «take it» auf vier reizvolle Streifzüge in abwechselnden ­Gegenden der Schweiz ein. Folgen Sie seinen Spuren und entdecken Sie ­Historisches, Zaubervolles, Grandioses und Prachtvolles. Wir eröffnen mit der «Wanderung zum Minarett» die neue Rubrik ­«Unterwegs» und verabschieden uns von der Rubrik «Style». Wandern Sie mit auf den Spuren von Thomas Widmer und senden Sie uns Ihren Reisebericht mit Fotos an take-it@sbpv.ch. Jeder veröffentlichte Reisebericht wird mit einer Flasche Wein belohnt. Doris Schmutz

Gehzeit ohne Abstecher und Kurz­visite von Valangin (eine Stunde mehr): 2¾ Stunden. 650 Meter aufwärts. Einkehr: www.petithotel.ch Detaillierter Kartenausschnitt und weitere Bilder auf: www.sbpv.ch/Services/take it

sichtsturm nah beim Restaurant. Die Aussicht von ihm aus ist toll: der See, die Jura­erhebungen rundum, der Alpenkranz … Würdig endet so die Wanderung.


En randonnée La balade qui mène au ­minaret Les trois C, ce sont trois randonnées dans le Jura qu’il faut avoir faites: Chasseral, Chasseron, ­Chaumont. Situé à 1180 mètres d’altitude, Chaumont est un but de promenade apprécié des Neuchâtelois de la Ville pour son panorama. Pour y accéder, je propose un itinéraire à la fois facile et varié, qui se prête bien à la promenade en famille.

Point de départ, la station de bus «Pont des Parcs» à Neuchâtel (prendre le n° 10 à partir de la gare). En suivant le panneau indicateur, on gagne les Gorges du Seyon, dont on découvrira le magnifique paysage par un chemin plein de charme. Il faut compter environ une heure de marche plus ou moins en ligne droite, avec de ­légères montées vers Valangin. Une fa­ laise impressionnante s’offre sur la droite, Thomas Widmer est islamologue et journaliste, ce qui ne l‘empêche pas d’être un grand randonneur. Il est auteur de trois guides de randonnée sous le titre de «Zu Fuss», parus aux éditions Echtzeit Verlag) et a écrit plus de 280 contributions comme auteur invité dans différentes publications. www.thomaswidmer.ch

dans laquelle des grottes arrondies creusées par la nature dans le calcaire font rêver ou invitent à la méditation. Un peu avant Valangin, il faut tourner à droite. C’est là que le chemin commence à monter sérieusement. Je vous propose de faire ici un détour pour vous arrêter un moment et visiter la petite ville, qui a conservé son caractère historique. Avec la colline du Château, Valangin nous invite à faire un retour en arrière dans le temps pour retrouver le Moyen Age. Je suis toujours surpris de constater combien de personnes en Suisse ne connaissent pas ce joyau. La suite de l’itinéraire demandera encore quelque effort pour gagner de la hauteur. A travers les arbres, on devine le lac de Neuchâtel, puis arrivé sur le plateau, on admire les pâturages jurassiens et les chevaux qui pâturent. S’offre ensuite à nos yeux un hôtel de style moderne – en fait, pour être honnête, une bâtisse très laide faite pour un public de golfeurs. Et, enfin, on arrive au restaurant du Petit Hôtel de Chaumont, vivement recommandé aux gastronomes. Si vous voulez essayer la viande cuite sur l’ardoise, spécialité de la maison, faites attention: avec la chaleur, la graisse de la viande gicle, si bien qu’il n’est pas rare qu’on doive polir ses verres de lunettes suite à un tel repas!

Temps de marche pour une prome­ nade sans arrêt à Valangin (la visite ­demanderait une heure de plus): 2¾ h. 650 mètres de montée. Pour se restaurer: www.petithotel.ch Voir détails de la carte d’excursion et images supplémentaires sous: www.aseb.ch/Services/take it

Avant de prendre le funiculaire pour redescendre vers Neuchâtel, ne manquez pas de vous arrêter au «minaret» à proximité du restaurant. En fait de minaret, il s’agit d’une tour panoramique, construite dans un style orientalisant… Du haut de sa plate-forme, on a une vue extraordinaire sur le lac, la chaîne du Jura, et au loin même sur les sommets enneigés des Alpes, qui représentera vraiment le couronnement de votre randonnée. En randonnée à travers la Suisse avec Thomas Widmer. En connaisseur averti des chemins de randonnées, Thomas Widmer vous ­invite dans cette édition de «take it» et dans les trois suivantes à des virées pleines de charme dans différentes ­régions de Suisse. Découvrez ainsi des lieux historiques et des sites enchanteurs qu’offre notre pays. Le présent texte «La balade qui mène au minaret» ouvre une nouvelle série «En randonnée» qui remplace cette année la rubrique «Style». Suivez donc Thomas Widmer dans vos balades et faites-nous parvenir vos ­récits illustrés à l‘adresse take-it@sbpv. ch. Pour chaque récit d’une randonnée que nous pourrons publier, nous offrirons volontiers une bonne bouteille à l’auteur(e). Doris Schmutz

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In giro L’escursione al minareto Il massiccio del Giura ha in serbo tre valichi assurti a veri e propri «must» per gli appassionati di escursionismo. Si tratta dei famosi «tre C». Lo Chasseral, lo Chasseron e lo Chaumont, altezza 1180 m, «monte di casa» di Neuchâtel, panorama mozzafiato. In questa sede vorrei proporre il mio percorso Chaumont perché è facile, a misura di famiglia e variegato.

L’avventura inizia a Neuchâtel, alla fermata dell’autobus «Pont des Parcs» della linea 10, presso la stazione. Il segnavia indica la scalinata verso le gole del Seyon, suggestive e selvagge, ammansite da un ameno sentiero. Per quasi un’ora proseguiamo diritti, a tratti leggermente in salita in direzione Valangin. È immancabile la reazione di stupita ammirazione alla vista dell‘imponente parete rocciosa calcarea sulla destra, con le aperture rotondeggianti delle grotte che alimentano le fantasie dei bambini.

Thomas Widmer è studioso di cultura islamica, giornalista ed escursionista. Ha pubblicato tre guide escursionistiche («Zu Fuss», edizioni Echtzeit) e redatto come columnist più di 280 articoli sull’escursionismo. www.thomaswidmer.ch

Prima di Valangin giriamo a destra. Ora inizia la salita vera e propria. Varrebbe la pena di rendere omaggio a Valangin con una breve visita: qui ci si sente catapultati nel medioevo. La cittadina con la sua suggestiva roccaforte ha preservato la propria aura storica. Mi sorprende il fatto che pochissimi conoscano questo bijou. Dopodiché il sentiero diventa più ripido. Tra gli alberi s’intuisce il lago di Neuchâtel. Si avvistano i pascoli del Giura con gli immancabili cavalli. E un golf hotel piuttosto moderno... no, mi correggo, non voglio essere magnanimo: un bruttissimo golf hotel. E infine il ristorante del Petit Hôtel de Chaumont, dove si mangia bene. La specialità è la carne alla piastra. Atten­ zione: l’olio sprizza talmente da ­costringere chiunque porti gli occhiali a pulirli!

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L’apice della gita, prima di scendere a Neuchâtel con la funicolare, è rappresentato da un minareto presso il ristorante, in realtà una torre panoramica che con la sua sagoma slanciata di sapore orientale ricorda l’esile torre di una moschea. Da qui la vista è stupenda: lo sguardo spazia sul lago, sulle montagne del Giura, sulla catena delle Alpi... Un gran finale degno di questa inusitata escursione.

Tempo di percorso senza capatine extra e breve visita di Valangin (un’ora in più): 2¾ ore. 650 metri di salita. Sosta: www.petithotel.ch Vedi mappa dettagliata e foto ­supplementari sul link: www.aseb.ch/Services/Take it

In giro con Thomas Widmer attraverso la Svizzera. In questa e nelle prossime quattro ­edizioni di «take it», l’affermato ­columnist ed esperto escursionista vi propone quattro invitanti percorsi escursionistici in diverse regioni ­svizzere. Seguite le sue orme e scoprite sorprese storiche, incantevoli, ­grandiose e splendide. Con «Escursione al minareto» inau­ guriamo la nuova rubrica «In giro» e ci accomiatiamo dalla rubrica ­«Style». Mettetevi in cammino sulle orme di Thomas Widmer e inviateci i vostri commenti con foto, indirizzandoli a ­take-it@sbpv.ch. Ogni esperienza escursionistica pubblicata viene ­premiata con una bottiglia di vino. Doris Schmutz


sive Exklu f端r tte Raba glieder -Mit SBPV

Das Leben sollte wieder einfacher werden. Die B端rokratie kann einem wirklich manchmal 端ber den Kopf wachsen. Aber nicht bei Sympany: Als Partner des SBPV bieten wir Ihnen mit der Kranken-, Motorfahrzeug- und Haushaltversicherung umfassenden Schutz. Und das zu besonders attraktiven Kollektiv- und Kombinationsrabatten sowie vereinfachten Aufnahmebedingungen in die Krankenversicherung. Berechnen Sie jetzt Ihre Krankenversicherungspr辰mie unter www.sympany.ch/exclusiv


Regionen Sabina Gasser, das neue Gesicht im ­Regionalsekretariat in Zürich Anfang April hat Sabina Gasser ihre Stelle als Regionalsekretärin in Zürich angetreten. Ihre Aufgabe ist es, den Kontakt zu den Akteuren des Finanzplatzes zu pflegen, sich für die Interessen der Mitarbeitenden aus der Finanzbranche einzusetzen und mit den Banken als Sozialpartner zu verhandeln. «take it» hat mit Sabina Gasser gesprochen und sich eine erste Einschätzung zu Ihrer neuen Aufgabe verschafft.

Was reizt Sie an der Stelle als Regio­ nalsekretärin für den Bankpersonal­ verband Zürich? Mich aktiv an der Gestaltung einer fairen Gesellschaftsordnung zu beteiligen und etwas zu bewegen, reizt mich am meisten. Dabei interessieren mich die Pflege und die Stärkung des Netzwerks und der direkte Kontakt mit den Mitarbeitern. Die Banken bewegen sich zurzeit in ­einem äusserst schwierigen Umfeld und die Bewältigung der aktuellen Krise wird entscheidend für die Zukunft des Bankenplatzes sein. Gerade wegen dieser Aktualität und wegen der unbestrittenen

Zum einen kann die Wahrnehmung, als Einzelner ja doch nichts bewirken zu ­können, gerade in Anbetracht der Grösse und der Machtposition von Banken, ­lähmend wirken. Zum anderen wirkt aber sicherlich auch die allgemeine Verun­ sicherung, hervorgerufen durch die Krise und die eher pessimistischen Prognosen für die Zukunft, eher hemmend. Generell kann zudem davon ausgegangen werden, dass die gesellschaftliche Entwicklung (Individualisierung) sowie das riesige Freizeitangebot und die zunehmende Doppelbelastung (Familie und Beruf) zu einem grossen Teil dafür verantwortlich sind, dass es immer

Sabina Gasser hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Zürich studiert und war unter anderem bei der Bank Leu (Praktikum), der UBS (Zahlungsverkehr) und bei der Swiss Re (während des Stu­diums 5 Jahre im Bereich Knowledge and Information Management, danach Praktikum bei Omega ­Underwriting (Versicherungsbroker, London). tätig. Zuletzt war Sie Product­ managerin bei der Calida AG.

Wichtigkeit der Bankenindustrie für ­Zürich und die Schweiz freue ich mich sehr auf diese spannende und herausfordernde Tätigkeit. Sie waren selber in verschiedenen Banken tätig. Wie sehen Sie mit die­ sen Erfahrungen die Chancen und die Schwierigkeiten, die Bankangestell­ ten zum Beitritt und Mitmachen beim SBPV zu motivieren?

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ser Branche in Ihrem neuen Arbeits­ gebiet verwenden können? Da diese Branche eine der am frühesten globalisierten und somit kompetitivsten Branchen ist, gehören Krisen und deren Bewältigung hier zum Alltag. Entsprechend kann ich in meiner neuen Position auf die dabei gelernten Fähigkeiten wie Durchsetzungsvermögen, Kommunikations- und Verhandlungsstärke, aber auch vernetztes und flexibles Denken, zurückgreifen. Gerade auch Erfahrungen über den Horizont der Schweiz hinaus und das Einnehmen von anderen Perspektiven helfen beim Finden von adäquaten Problemlösungen enorm und fördern zudem die soziale und interkulturelle Kompetenz. Das Antizipieren von Trends (Mode als Ausdruck des gesellschaftlichen Befindens) gehört ebenfalls bei einer Tätigkeit in der Textilindustrie dazu, und ein Blick ist somit stets auf die Zukunft gerichtet. Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, welchen Wunsch erhoffen Sie sich für die Bankangestellten auf dem Platz Zürich oder generell?

schwieriger wird, die Menschen zum Mitmachen zu bewegen. Eine neue Chance bietet da sicherlich Social ­Media (Occupy-Bewegung etc.), obwohl der Impact auf konkrete Massnahmen und Veränderungen (noch) nicht gross genug ist. Sie waren auch in der Textilindustrie tätig. Wie, glauben Sie, werden Sie Ihre beruflichen Erfahrungen aus die­

Ich wünsche mir, dass die Arbeitnehmerseite als wichtigster Erfolgsfaktor eines Unternehmens erkannt und bei Unternehmensentscheiden entsprechend gewichtet wird. Die Banken sollten vermehrt ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen und dadurch möglicherweise sogar als Vorbild für andere Branchen auftreten. Im Speziellen wünsche ich mir Fortschritte bezüglich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf (Teilzeitmodelle), Gleichstellung und der Work-Life-Balance.


Und persönlich, welche Interessen haben Sie, wo treffen wir Sie in der Freizeit? Wenn ich gerade nicht in Zürich anzutreffen bin, verbringe ich meine Freizeit am liebsten mit Reisen (Asien, Afrika, Städte­ reisen). Neben meinem grossen Interesse an gesellschaftlichen und politischen Fragen gehören Lesen (Zeitungen und Zeitschriften, Sachbücher, Romane), Sport

(Pilates, Tanzen) sowie lebhaftes Diskutieren mit meinen Freunden und meinem Partner (bei einem Apéro oder einem guten Essen) zu meinen liebsten Beschäftigungen. Vielen Dank für das Gespräch. Wir wünschen Ihnen viel Freude an Ihrer Arbeit und gutes Gelingen in Ihren Vorhaben.

Sie benötigen eine Auskunft, Hilfestellung, Rechtsberatung? Melden Sie sich: Regionalsekretariat Zürich Schanzeneggstrasse 1 8002 Zürich T +41 44 201 24 21 E-Mail: sabina.gasser@sbpv.ch

Doris Schmutz

Zürich Einer geht und eine kommt

Die Stimmung ist festlich in den altehrwürdigen Räumen des Zunfthauses zur Waag und die kleinen Leckereien zum Wein sind köstlich. Über fünfzig Mitglieder sind der Einladung zum Neujahrsapéro vom 17. Januar 2012 gefolgt und networken an diesem gesellschaftlichen Anlass über die Altersgrenze ­hinweg. Für Jean-Pierre Leutwyler ist es der letzte Auftritt als Leiter der Regionalstelle ­Zürich. Er kehrt in die Finanzbranche zurück und nutzt die Gelegenheit, sich persönlich zu verabschieden. Wenn einer geht, kommt jemand anderes. Mit ­Sabina Gasser weht in Zukunft ein weiblicher Wind in der Regionalstelle Zürich. Die Betriebswirtschafterin plaudert über ­ihren beruflichen Background und zeigt offen ihre Freude über ihre zukünftige Arbeitsstelle. Für Ernüchterung sorgt die Analyse der Marketingleiterin Karin Frei Dostal über den Mitgliederbestand des SBPV. Der Ver-

band erodiert und hat in den letzten zwei Jahren 10% seiner Mitglieder verloren. Er zählt heute noch ein Drittel des Bestandes von 1975. Um diesen Trend aufzuhalten, wird der Verband vermehrt über sein ­Engagement für die Bankangestellten sprechen, Stellung zum aktuellen Geschehen auf dem Finanzplatz nehmen und sein Kommunikationsnetz ausbauen. Dazu gehören heute selbstverständlich auch die Social-Media-Kanäle Facebook, Twitter + Co. In diesem Jahr werden ­Aktionen in einzelnen Banken durchgeführt.

nicht auf. Der Präsident Andreas Pfammatter führt elegant wieder in den gesellschaftlichen Teil, der rege bis 23.00 Uhr dauert und dem abscheidenden Regionalsekretär Jean-Pierre Leutwyler am nächsten Tag Augenringe beschert. Karin Frei Dostal

Der SBPV dankt Jean-Pierre Leutwyler für seine geleistete Arbeit und wünscht ihm beruflich und persönlich gutes ­Gelingen in seinen Vorhaben.

Trübselige Stimmung kommt denn doch

Generalversammlung Der Bankpersonalverband Region Zürich lädt herzlich ein zur General­ versammlung mit anschliessendem Apéro riche. 10. April 2012, 18 Uhr Restaurant «Weisser Wind» Oberdorfstrasse 20, 8001 Zürich

Traktanden: 1. Begrüssung durch Präsident Andreas Pfammatter 2. Protokoll und Wahl der Stimmenzähler 3. Abnahme der Jahresberichte 3.1 des Präsidenten 3.2 der Unterstützungsinstitution 4. Jahresrechnungen 2011 4.1 des Hauptverbandes 4.2 der Unterstützungsinstitution

5. Bericht der Kontrollorgane über die Rechnung 5.1 des Hauptverbandes 5.2 der Unterstützungsinstitution 6. Décharge-Erteilung an Vorstand und Kommis­ sionen 7. Genehmigung des Budgets 2012 8. Anträge 9. Diverses

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Regionen / Régions / Regioni Ostschweiz Die Region Ostschweiz des SBPV lädt Sie auch dieses Jahr herzlich zur Hauptversammlung ein. 25. April 2012, 20.00 Uhr Restaurant «Netts Schützengarten», St. Jakob-Strasse 35, 9004 St. Gallen 20.45 Uhr: Präsentation über den j­apanischen Reiswein Sake von Etienne Kräuchi, Geschäftsführer Restaurant ­Adlisberg Zürich – Degustation mit I­mbiss

Traktanden: 1. Begrüssung 2. Protokoll der GV vom 28.3.2011 3. Jahresbericht des Präsidenten 2011 4. Jahresrechnung 2011, Revisorenbericht und ­Entlastung des Vorstandes 5. Anträge von Mitgliedern (Anträge bis 4. April 2012 bei werner.kraeuchi@credit-suisse.com einreichen) 6. Wahlen 7. Verschiedenes und allgemeine Umfrage

Anmeldung bis 11. April 2012: per E-Mail an werner.kraeuchi@credit-suisse.com oder per Post an Werner Kräuchi, Langhaldenweg 10d, 8280 Kreuzlingen.

Nordwestschweiz Besuch Schweizer Sportmuseum Erleben Sie in einem einstündig geführten Rundgang durch die «Schweizer Sportgeschichte» mit Schwerpunkt auf den Spezialsammlungen «Ball- und ­Kugelspiele», «Radsport» sowie «National-Volksspiele». Highlights der Sammlung sind ein Doping-­Gruselkabinett aus den 50ern (offizieller Athletenkoffer der Tour de France von 1954 samt «Medi­ kamentenbox»), der Nachlass von Godi Dienst (insbesondere die Pfeife, mit der er im Final der F­ ussball-WM 1966 das ­legendäre Wembley-Tor pfiff) sowie das beachtliche Fotoarchiv Wehrle. Nach dem Rundgang wird Ihnen ein ­üppiger Apéro offeriert: Ideal, um neue Leute kennen zu lernen und sich von neuen Sports­ideen beflügeln zu lassen.

Unkostenbeitrag: CHF 20.– Anmeldung per E-Mail an info.nws@sbpv.ch oder per Telefon +41 61 261 45 45

Bitte vormerken: Die Mitglieder­ versammlung findet statt am 19. April 2012, 17.45 Uhr.

Podiumsgespräch: Sind die ­Angestellten die Verlierer? Finanzkrisen, Aktiencrashs und Immo­ bilien-Katastrophen halten uns auf Trab. Die Anforderungen an die Angestellten steigen stetig und doch leben wir im reichsten Land der Welt und geniessen so viele Annehmlichkeiten wie noch nie. Ein ­Widerspruch?

Der SBPV lädt herzlich zum Podiums­ gespräch mit anschliessendem Apéro ein. Um 18.30 Uhr findet im BaZ City Forum die Gesprächsrunde unter der Leitung von Dominique Spirgi mit Prof. ­Annemarie Pieper, Ständerat Paul Rechsteiner, Nationalrat Prof. Daniel Jositsch und Dr. Franz Saladin, Direktor Handelskammer beider Basel, statt. Der Apéro folgt um 19.45 Uhr. Die Platzzahl ist beschränkt und der ­Bezug einer Gratis-Eintrittskarte für das Podium unumgänglich. Melden Sie sich bis 15. April 2012 an: per E-Mail (info@arb-basel.ch) oder per Post an ­Angestelltenvereinigung Region Basel/ Bankpersonalverband Nordwestschweiz, Gerbergasse 26, Postfach 644, 4001 Basel Infos und Anmeldetalon ebenfalls auf www.sbpv.ch/Agenda

Vormerken

Date à retenir

Da annotare

94. ordentliche Delegiertenversammlung des SBPV

94e assemblée des délégués de l’ASEB

94a assemblea dei delegati ordinaria dell’ASIB

Die ordentliche Delegiertenversammlung des SBPV findet dieses Jahr am 22. Juni 2012 in Bern statt. Bitte Datum vormerken. Die Einladung mit Traktanden folgt zu gegebenem Zeitpunkt.

L’assemblée des délégués ordinaire de l’ASEB se tiendra cette année le 22 juin à Berne. Réservez la date, s’il vous plaît. L’invitation avec l’ordre du jour suivront prochainement.

L’assemblea dei delegati ordinaria dell’ASIB si svolge quest’anno il 22 giugno 2012 a Berna. Si prega di riservare già sin d’ora la data. L’invito con l’ordine del giorno segue a tempo debito.

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Bücher Das Geheimnis des Chefs Der Chef ist ein unbekanntes Wesen. Versteht man, wie er tickt, hat man leichtes Spiel: Zwischenmenschliche Krisen gehören der ­Vergangenheit an, der eigenen Karriere steht nichts mehr im Weg. In diesem Buch plaudert Martin Wehrle, Deutschlands bekanntester Karrierecoach, über all das, was Vorgesetzte ihren Mit­ arbeitern nie verraten würden: wie man elegant zu einer Gehaltserhöhung kommt, den Chef für die eigenen Ziele einspannt, taktische Manöver erkennt und Fettnäpfchen vermeidet. Konkrete Ratschläge gehen mit taktischen und ­rhetorischen Kniffen einher. Der Leser lernt: Der Chef führt mich, aber ich führe ihn besser. Martin Wehrle Die Geheimnisse des Chefs So bekommen Sie Ihren Vorgesetzten in den Griff ISBN 978-3-280-05455-0 254 Seiten, broschiert I CHF 19.90 Orell Füssli Verlag, Zürich 2012

Die Wirtschaftsblase platzt. Sehr wahrscheinlich bereits 2012. Denn die Rezession ist im Anmarsch. Die Staaten hoch verschuldet. Und alle bisherigen Versuche, den Finanzsektor zu regulieren, scheiterten. Seit 2007 geht es Schlag auf Schlag: Immobilien-, ­Finanz-, Schuldenkrise. Die letzten vier Jahre waren jedoch nur der Anfang. ­Warum das Jahr 2012 das «verflixte Jahr» sein wird, welche Parallelen man zum Jahr 1929 ziehen kann und was heute anders ist, erklärt Walter Wittmann in markigen Worten. Das Gute am viel gepriesenen «Schwarzseher» Wittmann: Er sagt uns auch, wie sich jeder Einzelne schützen kann.

Dieses Repetitorium ­behandelt umfassend den Themenbereich Mehrwertsteuer und Zoll. Es ermöglicht systematischen Wissens­ aufbau und -kontrolle und bildet ein ideales Hilfsmittel für Studium, Repetition und Prüfungsvorbereitung. Dem (zukünftigen) Steuerverantwortlichen im Unternehmen verschafft die systematische Orientierung an der Einnahme- und Ausgabenseite mit gleichzeitiger Berücksichtigung der Gesetzessystematik einen raschen, praxisbezogenen Zugang zur Materie.

Walter Wittmann Superkrise Die Wirtschaftsblase platzt

ISBN 3-258-07392-9 154 Seiten, broché I CHF 36.– Stämpfli Verlag, Bern 2011

Bopp Mathias Zanner Martina Repetitorium zur MWST Schweizer MWSTG (2010) – EU-Richtlinie (2006/2010) – Internationales Recht

Sein neuster Thriller «Angst» ist ein beängstigend aktueller Thriller: Er handelt an einem einzigen Tag in Genf. Ein genialer Mathematiker entwickelt als Hedgefonds-Chef VIXAM-4 einen Computer-Algorithmus. Dieser verursacht am 6. Mai 2010 den «Flash-Crash», wobei der Dow-Jones innert Minuten fast 1000 Punkte verliert. Heutige Anleger wie Hedgefonds, Banken und ­andere handeln mit selbstständigen Computer-Programmen innert Sekunden riesige Summen, verstärkt durch Derivate. Die perfekt funktionierende Geldmaschine ist erfunden – und frisst ihre Kinder! Bis zum Schluss bleibt unklar, ob der Protagonist Opfer seiner Maschine ist oder nur ein bemitleidenswerter Psychopath. Überaus spannendes Buch mit Prädikat «empfehlenswert»! Hanspeter Hagnauer, Zentralkassier SBPV. Robert Harris Angst ISBN 978-3-453-26704-6 383 Seiten (gebunden) I CHF 28.50 Heyne Verlag

Der Mann, der nahezu 60 Jahre lang die Höhen und Tiefen der ­Finanzwelt miterlebt hat, blickt in der Biografie von Susanne ­Giger an sieben ausgewählten Schauplätzen auf sein über 90-jähriges, ereignisreiches Leben zurück. Die Wirtschaftsjournalistin Susanne Giger zeigt eine ganz persön­ liche Seite des bedeutenden Bankiers: ein Einblick in den reichen Erfahrungsschatz eines Mannes, der nahezu ein ganzes Jahrhundert überblickt. Susanne Giger Hans Vontobel Bankier Patron Zeitzeuge ISBN 978-3-905894-01-1 ca. 208 Seiten I CHF 38.– Römerhof Verlag, Zürich 2009

ISBN 978-3-280-05447-5 208 Seiten (gebunden) I CHF 26.90 Orell Füssli Verlag, Zürich 2012

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Dienstleistungen / Prestations / Prestazioni

Der Schweizerische Bankpersonal­ verband strafft seine individuellen Dienstleistungen für Mitglieder. Er ergänzt Angebote, wo ein Bedarf ­besteht, und streicht diejenigen, die wenig genutzt werden. Der Bereich Beruf und Weiterbildung hat bisher ­gefehlt. Der SBPV geht vermehrt ­Kooperationen in diesen Bereichen ein und hat bisher eine Jobbörse und das Jobbarometer realisiert. In dieser ­Rubrik stellen wir Ihnen neue oder auch bestehende Dienstleistungen vor.

L’Association suisse des employés sou­ haite étoffer ses prestations en ­tenant compte des besoins des membres. Celà implique toutefois une réduction de l’étendue des prestations individuelles là où une demande très faible a été constatée. L‘ASEB renforce donc ses coopérations sur les questions de la profession et de la formation permanente, domaines jusqu’ici absents de notre offre. Ainsi nous avons déjà créé une «bourse de l’emploi» et un «baromètre de l’emploi». Nous vous présenterons dans cette ­rubrique nos différents services, nouveaux ou déjà existants.

L’Associazione svizzera degli impiegati di banca snellisce i suoi prestazioni indi­viduali per i soci, ampliando dove ­necessario le offerte più richieste ed eliminando quelle poco utilizzate. Mancavano finora gli ambiti offerte di lavoro e perfezionamento professio­ nale. L’ASIB continua ad allargare qui i propri rapporti di cooperazione e ha creato finora una borsa del lavoro e un barometro dell’occupazione. In questa rubrica vi presentiamo servizi nuovi o anche già in atto.

Mehr dazu auf www.sbpv.ch/Services

Pour en savoir plus, voir sous www.aseb.ch/Services

Ulteriori informazioni su www.asib.ch/Servizi

Management-Weiterbildung

Das «ZfU Zentrum für Unternehmungsführung» versteht sich als ganzheitliche internationale Business School mit dem Ziel, dem mittleren und oberen Management eine umfassende, aktuelle «stateof-the art»-Weiterbildung zu bieten. Als führende internationale Schweizer Business School schafft das ZfU Führungs­ kräften und deren Unternehmen nachhaltigen Nutzen und damit persönliche und unternehmerische Wertschöpfung. 1978 wurde das ZfU gegründet und hat seinen Sitz in Thalwil. 64 Mitarbeiter ­arbeiten an 200 Themen für 600 praxisbezogene Management-Veranstaltungen. Jährlich nehmen über 10 000 Teilnehmer an öffentlichen Veranstaltungen teil. Dazu kommen 400 massgeschneiderte Firmenveranstaltungen.

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Das ZfU deckt sämtliche wichtigen Management-Themen ab. Zusätzlich stehen ein Executive MBA, verschiedene MasterProgramme, Swiss- und German Practice, Firmenbesuche und hochklassige VRWorkshops auf dem Programm. Als Unterscheidungsmerkmal zu anderen Anbietern bietet das ZfU zahlreiche Persönlichkeitsentwicklungs-Seminare an. SBPV-Mitglieder profitieren vom ZfU-Mitgliederpreis: •  Ermässigungen bei Seminaren, ­Trainings, Lehrgängen, Kongressen, Tagungen, Round-Tables und ­Break-out-Sessions •  Spezialpreis Karrierecoaching: CHF 650.– anstatt CHF 980.–, inklusive Toolbox •  1-tägige Weiterbildungsberatung: CHF 1500.– anstatt CHF 2500.– •  Unternehmen lernen von Unter­ nehmen: Ermässigung bei Swiss-Practice-Anlässen www.sbpv.ch/Services www.zfu.ch

Auswahl aus dem Programm: •  Die Essenz der Führung, Dr. Reinhard K. Sprenger •  Führen ohne Vorgesetztenfunktion, Dr. Alexander Wittwer •  Führen wie ein Samurai, André «Daiyû» Steiner


Fachveranstaltungen / Konferenzen Praxisbezogene Themen – Erstklassige Referenten – Neue Kontakte und Impulse Themen – Aktualität garantiert! Die Fachveranstaltungen richten sich an Führungskräfte der Finance-, Insuranceund Real-Estate-Branche. «Best Practice» und «Management Excellence» zeichnen die aktuellen Themen aus.

Networking – Spannende Gespräche! Die Teilnehmer lernen sich in einer ­angenehmen Atmosphäre kennen und ­können die Gelegenheit nutzen, sich mit den anderen Teilnehmern wie mit den Referenten auszutauschen.

Referenten – Aus der Praxis, für die Praxis! Die Referenten berichten vornehmlich aus der Praxis, um damit einen grösstmöglichen Mehrwert für die Teilnehmer zu schaffen. Weitere Referenten aus dem akademischen Kreis ergänzen die Praxisberichte.

Internetforum – Diskutieren Sie mit! In den Internetforen werden Informa­ tionen, Meinungen und Erfahrungen ausgetauscht. Damit sichern Sie sich eine Wissensvermittlung über die Fachkonferenzen hinaus.

Auswahl aus dem Programm 19.04.2012 Indirekte Immobilienanlagen 2012; Spezialisierung als Antwort auf volatile Märkte 12.09.2012 Retail Banking 2012 – Social Media, operatives und analytisches CRM 25.10.2012 Private Banking 2012

Konferenzpartner – Gemeinsam stark! Die Academy for Best Execution arbeitet eng mit Hochschulen und Branchenverbänden zusammen. Damit sichert sie sich einen intensiven fachlichen Austausch und die gegenseitige Unterstützung über die aktuellen Fachevents hinaus. Wir über uns – Langjährige ­Erfahrung! Wir sind als Veranstalter von Konferenzen und Seminaren sowie als Full Service Provider von Unternehmen und Verbänden für deren Kundenevents und ­Inhouse-Seminare tätig. Bisher haben wir rund 100 Konferenzen und über 200 Kundenevents konzipiert und realisiert.

www.sbpv.ch/Services www.academy-execution.ch

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Dienstleistungen / Prestations / Prestazioni Sprachkurse im Finanzbereich Boa Lingua Business Class organisiert Sprachtrainings im Ausland, welche auf die Anforderungen der modernen Geschäftswelt zugeschnitten sind. SBPVMitglieder erhalten einen Rabatt von 5 Prozent bei der Buchung eines Sprach­ trainings. Die 2- bis 3-wöchigen Kurse richten sich vor allem an Geschäftsleute, die sich in

einem internationalen Umfeld gewandt in einer Fremdsprache ausdrücken möchten. Kurse für einzelne Berufsgruppen, unter anderem auch für Bank- und ­Finanzfachleute, runden das Angebot ab. Neben Business-Sprachtrainings bietet Boa Lingua auch generelle Sprachaufenthalte, Sprachdiplomkurse, Work & StudyAngebote sowie 50Plus-Sprachreisen.

Cours de langue dans le domaine de la finance Boa Lingua Business Class organise des cours de langue à l’étranger conçus sur mesure pour répondre aux exigences du monde moderne des affaires. Les mem­ bres de l’ASEB reçoivent une remise de 5% lors de la réservation d’un cours de langue. Les cours de 2 à 3 semaines s’adressent avant tout aux hommes d’affaires évoluant sur un plancher international et

­ ésirant s’exprimer avec aisance dans une d langue étrangère. Des cours destinés à certains groupes professionnels, tels que les banquiers ou les spécialistes de la ­finance, viennent compléter cette offre. À côté des cours de langue des affaires, Boa Lingua propose également des séjours linguistiques, des cours de diplôme, des offres Work & Study ainsi que des voyages 50Plus.

Corsi di lingua in ambito finanziario Boa Lingua «Business Class» organizza corsi di ­lingua all’estero, disegnati per le esigenze del mondo professionale moderno. I soci della ASIB, grazie al ns. ­accordo di partenariato, riceveranno uno sconto del 5 per cento al momento della prenotazione di un corso di lingua. I corsi di 2 - 3 settimane sono rivolti ­principalmente a uomini di affari che ­desi­derino esprimersi bene in una lingua straniera, in contesti internazionali. Sono disponibili corsi per singoli gruppi professionali compresi bancari e esperti ­finanziari. Oltre alla formazione linguistica aziendale Boa Lingua propone corsi di lingua generali, corsi per diplomi, percorsi lavoro/­ studio, corsi di lingua «50plus».

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Spezielle Mitglieder-Angebote auf www.sbpv.ch/Services. Sprachreiseangebote von Boa Lingua auf www.businessclass.ch.

Vous trouverez sur le site www.sbpv.ch/Services des offres ­exclusives réservées aux membres de l’ASEB. Pour de plus amples informations, consultez le site www.businessclass.ch.

Nel sito www.sbpv.ch/Servizi troverete le offerte di corsi di lin­ gua esclusive per i soci della ASIB. Per ­ulteriori informazioni, visitate www.businessclass.ch.


Gewinnen / Gagner / Gioco a premi Sudoku Gewinnen Sie 1 von insgesamt 5 Hotelcards, das Halbtax-Abo für Hotels im Wert von je CHF 95.–, und übernachten Sie während eines Jahres in 330 Hotels in der Schweiz, in Österreich, Deutsch­ land und Italien zum halben Preis. Der Preis* wird von der Hotelcard AG ­offeriert. Unter allen richtigen Einsendungen werden 5 Gewinner/-innen gezogen. Füllen Sie das Sudoku aus und schicken Sie die Lösungszahlen der rot markierten Felder in der richtigen Reihenfolge und mit dem Betreff «Su­doku 1/12» an take-it@sbpv.ch oder per Postkarte an SBPV, Postfach 8235, 3001 Bern, unter Angabe Ihrer Adresse und Telefon­nummer zur Gewinnbenachrichtigung. Einsendeschluss ist der 30. April 2012. Viel Glück!

Vincete 1 su 5 Hotelcard, l’abonnamento a metà prezzo per camere di hotel di valore di CHF 95.–. Con la Hotelcard potete pernottare a metà prezzo in tutti gli hotel disponibili che aderiscono a Hotelcard in S ­ vizzera, Austria, Germania et Italia. Il premio* viene messo in palio dall’azienda Hotelcard AG. Tra tutti coloro che avranno inviato la soluzione corretta, ­verrà estratto a sorte 5 vincitori/vincitrici. Risolvete il Sudoku e inviate le cifre della soluzione inserite nelle caselle rosse, nell’ordine corretto e indicando nell’oggetto «Sudoku 1/12», a take-it@sbpv.ch, oppure con cartolina postale a SBPV, casella postale 8235, 3001 Berna, indicando indi­rizzo e numero telefonico per la comunicazione della vincita. Termine ultimo per l’invio è il 30 aprile 2012. Buona fortuna!

Gagner 1 des 5 Hotelcards, l’abon­ nement à moitié prix pour cham­ bres d’hôtel, d’une valeur de CHF 95.–. L’Hotelcard vous permet de séjourner à moitié prix dans 330 hôtels en S ­ uisse, Autriche, Allemagne et Italie. Le prix* est offert par la société Hotelcard SA. Cinq gagnants sont tirés au sort ­parmi les personnes ayant répondu correctement. Remplissez le Sudoku et envoyez les numéros figurant dans les champs marqués en rouge, dans l’ordre avec la mention «Sudoku 1/12» à take-it@sbpv.ch ou par carte postale à ASEB, case ­postale 8235, 3001 Berne, en mentionnant votre adresse et numéro de télé­phone.

* Der Preis kann nicht umgetauscht oder bar ausbezahlt werden. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz ­geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden persönlich b ­ enachrichtigt. * Le prix ne peut pas être échangé ou payé en argent ­comptant. Aucune correspondance ne sera échangée au sujet de ce concours et les voies judiciaires sont exclues. La personne gagnante est informée per­ sonnellement. * Il premio non può essere cambiato, né convertito in ­contanti. Non si tiene alcuna corrispondenza in merito al concorso. È escluso il ricorso alle vie legali. I vincitori ­saranno informati personalmente.

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Conceptis Puzzles

Délai d’envoi: 30 avril 2012. Bonne chance!

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Gewinner / Gagnant / Vincitore Sudoku 4/11: Anton Krummenacher, 6045 Meggen

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KOMFORT BIKE WOCHEN MIT FLYER IM ENGADIN ab CHF

846.–

Zwischen 17.06 und 6.09.12 4 Nächte & 4 Tage Im Sport-Doppelzimmer pro Person Im Sport-Einzelzimmer CHF 886.–

Weitere Informationen zu den Angeboten: Sporthotel T +41 (0)81 838 94 00 F +41 (0)81 838 94 01 www.sporthotel.ch

Fähndrich Sport T +41 (0)81 842 71 55 F +41 (0)81 842 69 52 www.faehndrich-sport.ch

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Zwischen 10.06 und 1.09.12 3 Nächte & 3 Tage Kurs / 6 Nächte & 6 Tage Kurs CHF 722.– pro Person im Sport-Doppelzimmer


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