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take it N° 1 März Mars Marzo 2010

Employability – die Fähigkeit, am Arbeitsmarkt zu bestehen La crise … mode d’emploi à l’intention des employés et de leur employeur Intervista: le banche – responsabili della crisi o capri espiatori


Schweizerischer Bankpersonalverband Association suisse des employés de banque Associazione svizzera degli impiegati di banca

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Inhalt Editorial: die Resignation und das Warten, Massnahmen gegen die Krise

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Ratgeber: die Krise … Anleitung für Angestellte und ihre Arbeitgeber

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Interview: Daniel Lampart, Chefökonom des SGB

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Arbeitsplatz: Employability – die Fähigkeit, am Arbeitsmarkt zu bestehen

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Mitgliederangebot: «Burn In Werkstatt»

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Region Zentralschweiz: Historisches Museum Luzern

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Region Bern/Solothurn: Informationsanlass zur Arbeitszeiterfassung

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Region Nordwestschweiz: Veranstaltungen

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Region Zürich: Einladung zur GV

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Office Food: Sprossen – Frischgemüse sorgt für Furore

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Bücher: neue Ratgeber und Nachschlagewerke

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Gut zu hören: News und Oldies

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Dressguide für sie und ihn

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Jobportal: Finanzbranche sucht wieder mehr Personal

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Ihr gutes Recht: Pflichtwidrigkeiten festgestellt …

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Gut zu wissen: Privathaftpflichtversicherung

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Mitglieder persönlich: Alain Saxer

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Gewinnen: Sudoku

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Gratulation

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Michael F. Gschwind spricht über das Vermögen, die Beschäftigungsfähigkeit am Arbeitsplatz zu erhalten. S. 8

Restructurations

Sommaire Editorial: la résignation et l’attentisme, les antiremèdes à la crise

Employability

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Office Food: les germes – des légumes de printemps qui font fureur

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Restructurations: l’ASEB intervient en faveur des employé(e)s

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Manuel: la crise... mode d’emploi à l’intention des employés et de leur employeur

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Interview: Daniel Lampart, chef économiste de l’USS

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Votre droit: suspension immédiate

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Bon à savoir: assurance responsabilité civile privée

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Région Suisse romande: assemblée générale

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L’ASEB intervient en faveur des employé(e)s. P. 14

Sommario Editoriale: la rassegnazione e l’attendismo, gli antirimedi alla crisi

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Office Food: i germogli – i legumi di primavera che fanno furore

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Vademecum: la crisi... istruzione per l’uso per gli impiegati e i loro datori di lavoro

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Un vostro pieno diritto: collaborazione pluridecennale

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Intervista: Daniel Lampart, capo economista dell’USS

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Interview Daniel Lampart: analisi sulle cause della crisi. Pag. 22

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Editorial / Editoriale

Die Resignation und das Warten, Massnahmen gegen die Krise

Die Krise … seit mehr als einem Jahr dominiert sie und ihre Nachwirkungen fühlen sich hart an. Sich zu trösten, indem wir uns mit den Nachbarn vergleichen, die noch schlechter dran sind, ist unnütz: Mit Selbstzufriedenheit kommt man nicht vorwärts. Verantwortliche anzuprangern ist ebenso kontraproduktiv. Wir benötigen mutige Vorschläge, das ehrliche Hinterfragen und keine Tabus. Wir warten immer noch! Die Bankangestellten sind täglich mit der Krise konfrontiert: Restrukturierungen, explodierende Chefboni, Scudo, das Bankgeheimnis, das wackelt … Wie reagieren? Auf das Wohl der politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen warten? Diese verteidigen das Bankgeheimnis mit veralteten Argumenten; die Banken stemmen sich gegen die Vorschläge der Regulierung ohne Rücksicht auf die Bankenrolle in der Gesellschaft und sind ohnmächtig gegenüber Konkurrenten. Die Zukunft der Arbeitsplätze gehört nicht zu ihren primären Sorgen! Wie reagieren als Bankangestellter? Sich an seinen Errungenschaften festklammern, sich bei seinen Aufgaben abrackern und die Probleme, die eigenen und die der anderen, ignorieren? Oder handeln? Es braucht wenig, um die Rollen zu tauschen: mit Kollegen diskutieren, sich informieren, mit dem SBPV Kontakt aufnehmen.

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La résignation et l’attentisme, les antiremèdes à la crise

La crise… cela fait maintenant plus d’une année qu’elle sévit et ses effets se font durement sentir. Se consoler en se comparant avec les voisins plus mal lotis est vain: l’autosatisfaction ne permet pas d’avancer. La dénonciation de responsables est tout aussi contreproductive. Ce sont de propositions courageuses dont nous avons besoin, et de remises en question sincères et sans tabou. On attend encore! Les employés de banque sont confrontés quotidiennement à la crise: restructurations, bonus des chefs qui explosent, scudo, le secret bancaire qui vacille… Comment réagir? Attendre le salut des responsables politiques et économiques? Ceux-ci défendent le secret bancaire avec des arguments périmés; les banques s’arqueboutent contre les propositions de régulation sans réflexion sur le rôle des banques dans la société et sont à l’affût des faiblesses des concurrents. L’avenir des places de travail n’est pas le premier de leurs soucis! Comment réagir en tant qu’employé de banque? S’agripper à ses acquis, s’échiner à la tâche et nier les problèmes – les siens et ceux des autres? Ou agir? Il suffit de peu pour changer de rôle: discuter avec les collègues, s’informer, prendre contact avec l’ASEB.

Der SBPV ist die Stimme der Bankangestellten, in den Banken und in der Gesellschaft. Die 100 000 Angestellten werden, isoliert, durch ihre Arbeitgeber und die Volksstimme hin und her gerissen – ignoriert von den Entscheidungsträgern. Organisiert in einem starken SBPV, können sie den öffentlichen Kampf betreiben und ihre Interessen wirksam verteidigen. Die Verstärkung des SBPV, das ist eine erste Massnahme gegen die Resignation.

L’ASEB, c’est la voix des employés de banques, dans les banques et dans la société. Isolés, les 100 000 employés de banque sont ballotés par leur employeur et la vox populi et ignorés par les décideurs. Organisés dans une ASEB forte, ils peuvent enrichir le débat public et défendre efficacement leurs intérêts. Renforcer l’ASEB, c’est le premier acte contre la résignation!

Denise Chervet

Denise Chervet

La rassegnazione e l’attendismo, gli antirimedi alla crisi

La crisi… è da più di un anno che imperversa e i suoi effetti si fanno sentire duramente. Consolarsi confrontandosi con i vicini che stanno peggio è vano: l’autosoddisfazione non permette di andare avanti. Denunciare i responsabili è altrettanto controproducente. Abbiamo bisogno di proposte coraggiose e prese di coscienza sincere e senza tabù. Stiamo ancora aspettando! Gli impiegati di banca sono confrontati quotidianamente alla crisi: ristrutturazioni, esplosione dei bonus dei capi, scudo, segreto bancario che vacilla… come reagire? Aspettare una mano dai responsabili politici ed economici? Questi difendono il segreto bancario con argomenti scadenti; le banche si scagliano contro le proposte di regolazione senza una riflessione sul ruolo delle banche nella società e sono a caccia delle debolezze dei concorrenti. Il futuro dei posti di lavoro non è il primo delle loro preoccupazioni! Come reagire come impiegato di banca? Aggrapparsi alle proprie esperienze, ammazzarsi di lavoro e negare i propri problemi e quelli degli altri? O agire? Basta poco per cambiare ruolo: discutere con i colleghi, informarsi, prendere contatto con l’ASIB. L’ASIB è la voce degli impiegati di banca, nelle banche e nella società. Isolati, i 100 000 impiegati di banca sono sballottati dai loro datori di lavoro e la vox populi è ignorata dai responsabili. Organizzati in un’ASIB forte, gli impiegati di banca possono arricchire i dibattiti pubblici e difendere efficacemente i loro interessi. Rafforzare l’ASIB, è il primo passo contro la rassegnazione!

Denise Chervet


Ratgeber Die Krise … Anleitung für Angestellte und ihre Arbeitgeber Die Krise: Wie ein Ungeheuer breitet sie sich aus und hinterlässt immer tiefere Spuren in immer mehr Sektoren und Ländern. Die Krise – sie ist noch nicht bewältigt. Im Gegenteil: Betriebsschliessungen, Übernahmen und Fusionen mehren sich, auch im Finanzsektor.

Die Unsicherheit in den Banken dominiert Die Mehrheit der Banken ist bis anhin gut davongekommen. Aber unter dem Deckmantel von beruhigenden offiziellen Mitteilungen brodelt es gewaltig: Die Krise ist günstig für eine Restrukturierung des Finanzplatzes. Verkäufe und Fusionen von Finanzinstituten mit Kündigungsfolgen häufen sich. Die Verminderung von Arbeitsplätzen in Gestalt von Arbeitslosigkeit – die Bedingungen führen zu Arbeitsplatzverschlechterungen. Bankangestellte, die einen Arbeitsplatz suchen, stellen fest, dass die Lohnbedingungen sich verschlechtert und die Anforderungen zugenommen haben. Diejenigen, die einen Arbeitsplatz haben, befürchten die Kündigung oder ihre Ankündigung und leisten Überstunden, um ihre Produktivität zu steigern. Es gilt die Regel: Jeder ist sich selbst der Nächste. Oder aber, und das ist in dieser Zeit besonders wichtig, man unterstützt sich gegenseitig, informiert sich und steht nicht alleine und isoliert da.

Nichts tun – die schlechteste Strategie Angestellte sind der Krise nicht total hilflos ausgesetzt. Vorausgesetzt, sie kennen die verfügbaren Schutzinstrumente und wissen, wie sie anzuwenden. Es gibt verschiedene Arten: – Gesetzliche: Übergang des Arbeitsverhältnisses im Fall einer Fusion oder einer Massenkündigung (OR Art. 333a). – Vertragliche: die Vereinbarung über die Anstellungsbedingungen der Bankangestellten VAB (Art. 39 bis 41).

– Politische: Die Banken müssen gegenüber ihren Angestellten ihr Ansehen bezüglich Loyalität und Vertrauen wahren, indem sie ernsthafte Konsultationsverhandlungen führen. Empfehlung von Minimalrichtlinien im Fall einer Reduzierung von Arbeitsplätzen oder Restrukturierung: – Der Betrieb informiert die Angestellten und den externen Sozialpartner, bevor die definitiven Entscheide gefällt werden. – Die externen und internen Personalvertreter erarbeiten Vorschläge in Zusammenarbeit mit den betroffenen Personen. – Ein Sozialplan wird durch die Sozialpartner verhandelt und unterzeichnet. Er muss klare Regeln und Kriterien festlegen. – Jeder Angestellte wird informiert.

Keine Konsultationsverhandlung ohne externe Sozialpartner Ob technisch, emotional oder politisch motiviert, die Einbeziehung eines externen Sozialpartners ist Voraussetzung für eine Konsultationsverhandlung, welche eine effektive Teilnahme von Angestellten erlaubt, so; wie es das Gesetz vorsieht. In der Tat ist das Prozedere kompliziert und die Personalkommissionsmitglieder sind direkt oder indirekt durch die Massnahmen betroffen, was ihre Aufgabe erschwert. Eine Konsultationsverhandlung gut eingebunden mit langfristig positiven Konsequenzen ist ebenso gut für das Bankklima wie für die entlassenen Personen. Die Art und Weise, wie die Angestellten behandelt und/oder gekündigt werden, leistet einen Beitrag an die Gestaltung des Images einer Bank. Denise Chervet

Betriebe, die umstrukturiert haben Banken, die fusioniert und mit dem SBPV einen Sozialplan ausgehandelt haben: AAM verkauft an die Basler Kantonalbank (Juli 2009) ING verkauft an Julius Baer (Oktober 2009) Banken, die sich zurzeit in einem Fusionsprozess oder einer Massenkündigung befinden: Vontobel infolge Übernahme der Commerzbank Schweiz (Juli 2009). LGT infolge Übernahme der Dresdner Bank (Juli 2009). Hinduja Bank infolge Übernahme der Banco commerciale Lugano (Februar 2009). Kündigungen? Sozialplan? ABN Amro hat sein Personal 2008/2009 massiv abgebaut, ohne einen Sozialplan zu verhandeln. Sol Oppeheim schliesst seine Filiale in Lugano (Dezember 2009). 7 Kündigungen, kein Sozialplan.

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Interview Die Banken – verantwortlich für die Krise oder Sündenbock? Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) ist die grösste Gewerkschaftsbewegung der Schweiz. Seit 2001 ist auch der SBPV assoziiertes Mitglied. Daniel Lampart, Chefökonom des SGB, schaltet sich regelmässig mit seinen Vorschlägen ein, um aus der Krise herauszukommen und die Auswirkungen auf die Bevölkerung zu verringern. Wir haben ihn gebeten, uns seine Einschätzungen für die Ursachen der Krise, die Verantwortung der Banken und die Wachstumsaussichten des Schweizer Finanzplatzes zu erläutern. Für weitere Informationen www.sgb.ch

Die Banken sind für die Krise verantwortlich. Ist diese Aussage nicht ein wenig zu einfach formuliert? Macht man die Banken nicht zum Sündenbock? Auslöser der Krise war das Platzen einer Immobilienblase in den USA und in anderen Ländern. Doch die gegenwärtige Krise geht tiefer. Sie ist die Krise der Vorstellung, dass es gut für alle ist, wenn die Aktionäre und Finanzmärkte in der Wirtschaft das Sagen haben. Um die Wünsche der Aktionäre zu bedienen und die Eigenkapitalrenditen auf die phantastischen Werte von 20 Prozent und mehr zu erhöhen, haben viele Banken in der Vergangenheit massiv Reserven abgebaut mit der Folge, dass sie die Verluste zu Beginn der Krise nicht mehr auffangen konnten. Dazu kam, dass die Deregulierung der Finanzmärkte in den späten 1990er-Jahren in den USA zu einer explosionsartigen Zunahme der Derivatevolumen geführt hat. Die Verflechtung zwischen den Finanzinstituten und mit ihr die Unübersichtlichkeit nahm stark zu. In der Krise reichte es dann, dass einzelne Banken Probleme hatten, um eine systemweite Vertrauenskrise auszulösen. Der SGB macht mehrere Vorschläge, wie die Krise bewältigt werden kann. Welche betreffen den Bankensektor? Unter den Schweizer Banken haben am Anfang viele von der Krise profitiert. So beispielsweise die Kantonal- und Raiffeisenbanken, die viele Neugelder erhalten haben. Neben der UBS waren es vor

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allem die Firmen der Maschinen-, Metallund Elektroindustrie, die unter die Räder kamen. Für sie ist der Wechselkurs sehr wichtig. Darum muss die Nationalbank dafür sorgen, dass der Franken-EuroKurs über 1.50 liegt. Doch das laufende Jahr wird für die ganze Wirtschaft schwierig werden. Weil zahlreiche Arbeitgeber bei der Lohnrunde voll auf der Bremse standen und die Krankenkassenprämien stark steigen, fehlt es an Kaufkraft. Das bereitet nicht nur dem Detailhandel und dem Bau Probleme, sondern auch den Banken, die im Inland tätig sind. Neben den erfolgten Zinssenkungen der Nationalbank braucht es deshalb Massnahmen zur Stärkung der Kaufkraft. Heute beschäftigt der Bankensektor mehr als 100 000 Personen in der Schweiz, steuert 7,6% des BIP bei und entrichtet jedes Jahr mit seinen Angestellten und Aktionären zwischen 14 und 18 Milliarden an direkten und indirekten Steuern. Ist der Bankensektor wirklich zu gross? Wenn ja, wie kann die derzeitige ökonomische Rolle der Banken in der Schweiz ersetzt werden? Das Wichtigste ist, dass der Finanzsektor stabil ist. Die Schweiz ist eine kleine, offene Volkswirtschaft. Wenn sie ein hohes Einkommensniveau haben will, wird sie auch grosse Unternehmen haben müssen, die international wettbewerbsfähig sind. Eine gewisse Grösse der Banken ist auch notwendig, damit die grossen Schweizer Exportfirmen Banken haben, die grosse Kredite bereitstellen können.

Zur Stabilisierung des Finanzsektors und der Grossbanken sind höhere Eigenmittelvorschriften zentral. Die gegenwärtigen Vorgaben sind noch zu tief. Für die Grossbanken ist zudem ein Fonds wie in Schweden zu prüfen, den die Grossbanken selber äufnen müssen. Aus diesem Fonds könnten Grossbanken in Schieflage gestützt werden. Dann müsste nicht der Staat dafür aufkommen. Daneben müssen alle Regulierungen überprüft werden. International braucht es eine Einschränkung der Derivatemärkte. Beispielsweise könnte die Regulierung in den USA vor 1999 wieder eingeführt werden. Gemäss dieser sind nur solche Derivatkontrakte rechtlich durchsetzbar, bei denen mindestens eine Partei einen realen Bedarf aus ihrer Geschäftstätigkeit am Derivat hat. Beispielsweise eine Fluggesellschaft, die sich gegen Treibstoffpreis-Schwankungen absichern muss. Das würde das globale Derivatvolumen erheblich verringern. Gewisse Kategorien würden wohl ganz vom Markt verschwinden. Wie viel das Bankgeheimnis zur Attraktivität der Schweizer Banken beiträgt, kann nur schwer beziffert werden und mit der Aufweichung des Bankgeheimnisses auch die damit verbundenen Konsequenzen. Welche Rolle spielt der SGB in diesem Bereich: Ist das Bankgeheimnis vorteilhaft oder hinderlich für die Wirtschaft? Das Bankgeheimnis war in der Schweiz bis vor Kurzem ein Tabuthema. Darum


haben wir kaum zuverlässige Informationen, die es erlauben würden, die wirtschaftliche Bedeutung abzuschätzen. Schätzungen gehen davon aus, dass der Anteil der unversteuerten ausländischen Vermögen auf Schweizer Banken ungefähr 500 Milliarden Franken beträgt. Geht man von Kommissionserträgen von 1 Prozent aus, so macht das rund 5 Milliarden Franken Einnahmen der Banken. Das sind ungefähr 1 Prozent des BIP. Unklar ist aber, wie sich die ausländischen Vermögensbesitzer bei einer Aufhebung des Bankgeheimnisses bzw. bei einer Weitergabe von Informationen auch bei Steuerhinterziehung an die Behörden des Herkunftslandes verhalten. Wahrscheinlich werden nicht alle Vermögen aus der Schweiz abgezogen, da neben dem Bankgeheimnis auch andere Gründe für ein Konto in der Schweiz sprechen können. Unklar ist auch, welche Banken am meisten vom Bankgeheimnis abhängig sind. Wahrscheinlich sind es die Privatbanken und die ausländischen Banken. Die in diesen Banken Beschäftigten könnten mit der Aufgabe des Bankgeheimnisses in eine schwierige Situation kommen. Welche Rolle spielen die Banken im idealen ökonomischen System? Die Banken müssen im Dienst der übrigen Wirtschaft Bankdienstleistungen erbringen. Sie müssen die Kundengelder der übrigen Wirtschaft weitergeben. Das klappt vor allem bei den Gross- und Investmentbanken viel zu wenig. Diese Banken erzielen extreme Margen. Und

das in einer Zeit, in der die Unternehmen und Haushalte, aber neuerdings auch Staaten wie Griechenland auf Kredite angewiesen sind. Wenn das so weitergeht, werden die Bankerträge über spezielle Steuern abgeschöpft und so dem Rest der Wirtschaft zur Verfügung gestellt werden müssen. Das kann über Boni-Steuern, über höhere Gewinnsteuern oder auch über eine Besteuerung des Fremdkapitals, wie von US-Präsident Obama vorgeschlagen, geschehen. Der SGB hat verlangt, dass Boni über 40 000 Franken zu 50 Prozent versteuert werden müssten. Ist dies nicht eine populistische Forderung? Hat es vonseiten der Banken Reaktionen gegeben? Eine solche Steuer wäre für die Konjunktur, aber auch für die Haushalte, die unter den steigenden Krankenkassenprämien leiden, ein Segen. Zahlen müssten die Abzocker mit ihren Abzocker-Salären,

Daniel Lampart, Geschäftsführender Sekretär und Chefökonom beim Schweizerischen Gewerkschaftsbund, Mitglied des Bankrats, Mitglied von verschiedenen eidgenössischen Kommissionen. Sein Blog http://www.sgb.ch/blogs.php#top1

die in keinem vernünftigen Verhältnis zu ihrer Leistung stehen. Und zwar nicht nur die Abzocker in den Grossbanken, sondern in allen Firmen. Das gäbe Einnahmen von rund 2 Milliarden Franken. Ausgeschüttet an Haushalte mit tiefen und mittleren Einkommen würde das für eine vierköpfige Familie rund 1000 Franken mehr Einkommen bedeuten. Davon würde auch das «normale» Bankpersonal profitieren. Besten Dank für das Gespräch. Denise Chervet

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Arbeitsplatz

Employability – die Fähigkeit, am Arbeitsmarkt zu bestehen Der Basler Psychologe Michael Gschwind spricht über Arbeitsmarktfähigkeit – das Vermögen des Einzelnen, seine Beschäftigungsfähigkeit zu erhalten.

fen und hierfür Kompetenzen und Fertigkeiten immer wieder den Anforderungen des Arbeitsmarktes anzupassen, sind kennzeichnend für hohe Arbeitsmarktfähigkeit. Der Arbeitnehmer verfolgt also eine aktive, selbstgesteuerte Strategie, um den Herausforderungen der modernen Arbeitswelt zu begegnen. Lebenslanges Lernen in Form von Weiterbildungsmassnahmen und der Erwerb spezieller, seltener und wertvoller Kompetenzen sind Massnahmen, welche die Position am Arbeitsmarkt stärken. Der Arbeitsmarkt gibt die Rahmenbedingungen vor und der einzelne Arbeitnehmer bestimmt die individuelle Employability durch seine Kompetenzen. Ein mannigfaltiges Kompetenz-Portfolio mit persönlicher Note schafft somit einen Wettbewerbsvorteil.

War in früheren Zeiten eine qualifizierte Berufsausbildung ein Garant für eine lebenszeitliche Anstellung – oftmals im gleichen Unternehmen – kann man heute eine zunehmende Flexibilisierung der Arbeitsmärkte und Beschäftigungsverhältnisse beobachten. Nicht zuletzt der demografische Wandel mit seinen Auswirkungen auf die Sozialsysteme und den Fachkräftemangel macht es notwendig, lange beschäftigungsfähig zu bleiben. Auch die strukturellen Veränderungen unserer Gesellschaft – weg von der Industrie-, hin zur Dienstleistungsund Wissensgesellschaft – verlangen nach eigenverantwortlicher Gestaltung der Erwerbsbiografie. Statt des eigenen

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Glücks Schmied ist der Arbeitnehmer von morgen des eigenen Glücks Klein-Unternehmer, der seine «individuelle Unternehmensstrategie» verfolgt un d unabhängiger vom Arbeitgeber agiert. In der Fachwelt spricht man im Zuge dieser Entwicklungen von der Notwendigkeit zur «Employability». Der Begriff Employability stammt aus dem angelsächsischen Sprach- und Kulturraum und bezeichnet die Beschäftigungsfähigkeit eines Individuums am Arbeitsmarkt, weshalb man auch von Arbeitsmarktfähigkeit spricht. Die Fähigkeit und Bereitschaft des Individuums, die Stadien eines Erwerbslebens erfolgreich zu durchlau-

Doch nicht nur der einzelne Arbeitnehmer muss sich anpassen und (re)agieren. Politik und Wirtschaft sind dazu aufgerufen, die notwendigen politischen und sozioökonomischen Rahmenbedingungen zu schaffen. Statt Arbeitsplatzsicherheit gewährt das Unternehmen von morgen seinen Beschäftigten Massnahmen zur Steigerung der persönlichen Employability. Je umfangreicher das Förderungsangebot (z.B. firmeninternes Qualifizierungsangebot) eines Unternehmens, desto qualitativer ist das Angebot an hochqualifizierten Arbeitskräften. Michael F. Gschwind, Psychologe FSP, unterstützt als Laufbahnberater und Coach Personen in beruflichen Veränderungsprozessen. mfgschwind.ch


Mitgliederangebot

«Burn In Werkstatt» Der Alltag nagt an Ihren Kräften. Die Krise saugt Energie, der Enthusiasmus schwindet. Fühlen Sie sich manchmal erschöpft und energielos und müssen mal wieder richtig auftanken? Der nachfolgend beschriebene Kurs bietet Ihnen eine solche Möglichkeit.

«Burn In Werkstatt» – Funktionieren Sie noch oder leben Sie schon? Der heutige Alltag wird für viele Menschen zu einer fortwährend ansteigenden Belastung. Der Druck, stets mehr tun zu müssen, nimmt zu. Die Situation wird zum Laufen im Hamsterrad oder zur Arbeit gegen Windmühlen. Der anfängliche Enthusiasmus für die Inhalte der Arbeit gleitet ins Abseits. Vielleicht machen Sie sich in der aktuellen Krise Ge-

danken über Ihren Arbeitsplatz oder Ihre berufliche Zukunft. Damit wird die Arbeit zum Stress und führt zu Überforderung. Sie wirkt beschwerlich und ermüdend. Der Spassfaktor sinkt, Ihre Ideen sprudeln nicht mehr. Frau lic.iur. Zita Küng bietet Menschen, welche die Begeisterung an ihrer Arbeit verloren haben, eine «Burn In Werkstatt» an, die dem entgegenwirken will. Das

3-tägige Atelier bietet den Teilnehmenden Raum für eine Standortbestimmung und die Möglichkeit, sich auf dieser Basis wieder mit den Leidenschaften und Visionen des beruflichen und privaten Lebens zu verbinden. Es bietet Platz für Innehalten, Entschleunigung und Loslassen und verschafft die Möglichkeit für Reflexionen, die Möglichkeit, Zukunfts(t)räume zu öffnen und aktiv zu gestalten. Oder es eignet sich auch als Teamentwicklungsinstrument, das den Dialog fördert und die Lust und Qualität der gemeinsamen Arbeit erhöht. Unterschiedliche Methoden wie der Theory U von Otto Scharmer (Massachussets Institute of Technology) und Elemente aus dem Zürcher Ressourcen-Modell von Maja Storch unterstützen die Teilnehmenden in ihrem Prozess.

Wollen auch Sie neue Energien gewinnen? Melden Sie Ihr Interesse an einem 3-tägigen Burn-in-Atelier bis am 30. Mai 2010 per Mail an take-it@sbpv.ch mit dem Vermerk «Burn In Werkstatt» oder telefonisch unter T 0848 000 885. Die Kosten für das Atelier belaufen sich je nach Teilnehmerzahl auf ca. Fr. 800.– bis Fr. 1000.– (exkl. Aufenthalt). Datum und Ort werden nach Eingang der Anmeldungen bestimmt. Der SBPV beteiligt sich mit 10 Prozent an den Kosten.

Weitere Informationen: EQuality-Agentur für Gender Mainstreaming Stauffacherstrasse 149 8004 Zürich Tel. +41 (0)43 317 97 01 equality@gendermainstreaming.com www.gendermainstreaming.com

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Regionen

Zentralschweiz

Wie die Zeit vergeht … Besuchen Sie das Historische Museum Luzern und stöbern Sie in vergangenen Zeiten. Der SBPV lädt alle Mitglieder in Begleitung der Familie oder einer Person nach Wahl zu einem vergnüglichen, lehrreichen, spannenden und abwechslungsreichen Erlebnis ein. Im Schaudepot des modern konzipierten Museums kann sich der Besucher mithilfe eines Scanners über Tausende von Objekten informieren. Aber auch die abwechslungsreichen und informativen Theatertouren bieten einen ganz besonderen und hautnahen Einblick in die Kulturgeschichte der Stadt und Region Luzern. Bis zum 12. September 2010 bietet die Sonderausstellung «Pilatus» Einblicke über einen Berg, den jeder kennt, und den Mann, der ihm den Namen gegeben hat. Das Angebot des SBPV gilt noch bis Ende April 2010. Nutzen Sie die Gelegenheit

und verbringen Sie vergnügliche Stunden zwischen Exponaten, die die Zeit überdauert und viele Geschichten zu erzählen haben. Viel Vergnügen!

Bern/Solothurn

Anlass der SBPV-Sektion Bern/Solothurn betreffend Arbeitszeiterfassung Am 3. März 2010 führte die Sektion Bern/Solothurn des SBPV einen Informationsanlass zum Thema Arbeitszeiterfassung in Banken durch. 14 interessierte Personen trafen sich nebst den Veranstaltern in den Räumlichkeiten der UBS Bern. Zuerst informierte unser Präsident, Peter Wyder, über die geltenden arbeitsgesetzlichen Vorgaben. Anschliessend erläuterte Denise

Chervet, Zentralsekretärin SBPV, den genauen Verlauf des Pilotprojektes zur Vertrauensarbeitszeit, welches in Zusammenarbeit mit dem SECO seit dem 1. Januar 2010 bei 7 Banken durchgeführt wird. Die anschliessende sehr angeregte Diskussion zeigte auf, wie sehr dieses Thema ein grosses Anliegen vieler Bankmitarbeitenden ist. Auf das Resultat dieses Pilotprojektes sind wir alle sehr gespannt. Die Reaktion aller teilnehmenden Personen zeigte auf, dass ein solcher Informationsanlass sehr willkommen ist. Michael Köhli, Vizepräsident Sektion Bern/Solothurn

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Empfehlen Sie den SBPV weiter! Für jedes neu geworbene Mitglied erhalten Sie einen Gutschein im Wert von CHF 30.– für unseren SBPV-Onlineshop. www.sbpv.ch


Nordwestschweiz

Veranstaltungen des Bankpersonalverbandes Nordwestschweiz 2010 Der Bankpersonalverband Nordwestschweiz organisiert jährlich zwei Businesslunches und sechs kulturelle Veranstaltungen. Für April, Mai und Juni dieses Jahres stehen nachfolgende Veranstaltungen auf dem Programm:

Business Lunch Thema Burn-out Mittwoch, 9. Juni 2010 | 12.30 – 13.30 Uhr | Safran Zunft, Basel Referent: lic. phil. Michael Gschwind, Psychologe und Laufbahncoach Ein gesellschaftliches Thema mit oberster Priorität ist nach wie vor Burn-out. Michael Gschwind, Arbeitspsychologe, kann aus erster Hand aus seinem Arbeitsumfeld und dem Umgang mit Burn-out erzählen und allgemein mit Ihnen diskutieren.

Mitgliederversammlung Donnerstag, 22. April 2010 | ab 18 Uhr | Führung durch das Basler Münster Anschliessend Mitgliederversammlung mit Abendessen im Restaurant Isaak, Basel

Führungen Botanischer Garten, Brüglingen Dienstag, 1. Juni 2010 | 18 – 19.30 Uhr Unkostenbeitrag: CHF 10.– Zur schönsten Frühjahrszeit besichtigen wir unter kundiger Anleitung die wunderschönen Gartenanlagen von Brüglingen. Nach dem Rundgang stärken wir uns mit einem Apéro vor dem Kutschenmuseum.

Anmeldungen per E-Mail an info.nws@sbpv.ch oder Tel. 061 261 45 45

Zürich / Schweiz

Einladung zur ordentlichen Generalversammlung des ZBPV und der Unterstützungsinstitution am Dienstag, 11. Mai 2010 / 18 Uhr im Restaurant «Weisser Wind» Oberdorfstrasse 20, Zürich Traktanden 1. Begrüssung durch unseren Präsidenten, Dr. C. Hutterli 2. Protokoll und Wahl der Stimmenzähler 3. Abnahme der Jahresberichte 3.1 des Präsidenten 3.2 der Unterstützungsinstitution 4. Jahresrechnungen 2009 4.1 des Hauptverbandes 4.2 der Unterstützungsinstitution 5. Bericht der Kontrollorgane über die Rechnung 5.1 des Hauptverbandes 5.2 der Unterstützungsinstitution

6. 7. 8. 8.1 8.2 9. 10.

Décharge-Erteilung an Vorstand und Kommissionen Genehmigung des Budgets 2010 Wahlen des Präsidenten / der Präsidentin des Vizepräsidenten / der Vizepräsidentin Anträge Diverses

Die Anträge sind bis zum 23. April 2010 z.H. des Vorstandes an unser Sekretariat zu senden. Abschliessend offeriert der Vorstand einen Apéro. Der Vorstand freut sich auf ein zahlreiches Erscheinen. Anmerkung Das Protokoll sowie die detaillierten Jahresrechnungen liegen an der Generalversammlung auf und können bei Bedarf auf dem Sekretariat eingesehen oder auf Verlangen zugestellt werden.

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Office Food Sprossen – Frischgemüse sorgt für Furore Schon seit 3000 Jahren werden Sprossen in China gezüchtet und gegessen. Mittlerweile sind die zarten Pflänzchen auch bei uns gross in Mode gekommen. Anstatt sie abgepackt im Lebensmittelgeschäft zu kaufen, lohnt es sich, im Büro eine eigene Sprossenzucht zu starten. Bereits nach 2/3 Tagen sind die meisten Keimlinge und Sprossen essbereit. Gute Samenqualität für eine Sprossenzucht im Büro gibt es z.B. in Bioläden oder in Reformhäusern. Für Einsteiger geeignet sind beispielsweise Alfalfa (zu Salat, Sandwiches, Quark, Frisch- oder Weichkäse), Linsen (zu Teigwaren, Spätzli oder gebratenen Pilzen) und Weizen (zu Fruchtsalat, Müesli oder Joghurt). Am besten gelingt die Zucht mithilfe eines weiten Einmachglases, dessen Öffnung mit einem Stück grobmaschigem Vorhangstoff und einem Gummiband verschlossen wird, oder man kauft sich Keimgläser im Reformhaus. Zuerst 1 bis 2 EL Samen kurz waschen und anschliessend im Einmachglas mit handwarmem Wasser bedeckt über Nacht quellen lassen. Am nächsten Morgen die gequollenen Samen in ein Sieb schütten und abspülen. Zurück ins Glas geben und mit Vorhangstoff und Gummiband verschliessen. Glas mit der Öffnung nach unten in Schräglage bringen, damit das über-

schüssige Wasser abfliessen kann. Den Spülvorgang jeden Morgen und Abend wiederholen. Um allfälliger Schimmelbildung vorzubeugen, mischt man Rettichoder Radieschensamen mit den Samen, die man zum Keimen bringen will. Direkte Sonneneinstrahlung mögen Sprossen und Keimling weniger gern, dafür aber

Patrick Zbinden ist Fachmann für Kulinarik. Als Ernährungstrainer verrät Zbinden seine Küchentipps jeweils freitags zwischen 11 und 12 Uhr auf Schweizer Radio DRS 3. Darüber hinaus leitet der Buchautor auch Genuss-Workshops zu verschiedenen Themen. www.patrickzbinden.ch

Temperaturen zwischen 18 und 22 Grad Celsius. Wann geerntet wird, ist Geschmackssache: Die einen mögen es milder und ernten früher, die anderen lassen ihren Keimlingen und Sprossen Zeit, intensiveres Aroma zu entwickeln. Sowohl gekaufte als auch selbst gezüchtete Sprossen gehören zum Aufbewahren in

I germogli – i legumi di primavera che fanno furore In Cina i germogli sono coltivati e mangiati da più di 3000 anni. Da allora queste piante tenere sono diventate trend anche da noi. In Cina i germogli sono coltivati e mangiati da più di 3000 anni. Da allora queste piante tenere sono diventate trend anche da noi. Piuttosto che comprarlo imballato in un negozio alimentare, vale la pena coltivare il proprio germoglio in

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ufficio. 2 o 3 giorni bastano per trasformare la maggior parte dei piccoli semi in germogli commestibili. I negozi bio e dietetici vendono semi di buona qualità che possono essere utilizzati per la semina in ufficio. I debuttanti

den Kühlschrank. Übrigens lassen sich die meisten Sprossen und Keimlinge problemlos als Kräuterersatz nutzen.

dovrebbero cominciare per esempio con la lucerna (per insalata, panini, ricotta, frutta e formaggi a pasta molle), le lenticchie (per pasta, spätzli o funghi trifolati) o il frumento (per macedonie, müsli o yogurt). Per la loro coltura è indicato porli in un vasetto di marmellata e coprire il vasetto con un pezzo di stoffa fissandola con un elastico oppure acquistare un apposito germogliatore in un negozio dietetico. Lavare innanzitutto rapidamente i semi, metterli poi in un bicchiere e coprirli con acqua tiepida. Lasciare germogliare


Les germes – des légumes de printemps qui font fureur Des germes sont cultivés et mangés depuis plus de 3000 ans en Chine. Depuis, ces tendres plantes sont aussi devenues à la mode chez nous. Plutôt que de les acheter emballées au magasin d’alimentation, il vaut la peine de cultiver son propre germoir au bureau. 2 à 3 jours suffisent pour transformer la plupart des petites graines en germes et pousses comestibles. Les magasins bio et diététiques vendent des graines de bonne qualité qui peuvent être utilisées pour la germination au bureau. Les débutants devraient commencer par exemple avec la luzerne (pour la salade, les sandwiches, le séré, les fruits et les fromages à pâte molle), les lentilles (pour les pâtes, les spätzlis ou des champignons rôtis) ou le froment (pour les salades de fruits, les mueslis ou les yogourts). Leur culture est aisée dans un verre à confiture dont l’ouverture est couverte avec un morceau de rideau tissé vaille et attaché par un élastique ou dans un germoir acheté dans un magasin diététique. Laver d’abord brièvement les graines, puis les mettre dans le verre, les couvrir d’eau tiède et laisser germer pendant la nuit. Le matin suivant rincer les graines germées dans une passoire. Les remettre ensuite dans le verre et recouvrir à l’aide du tissu et de l’élastique. Poser le verre incliné avec l’ouverture vers

Patrick Zbinden è esperto in culinaria. In veste di consulente nutrizionista, divulga i propri consigli gastronomici ogni venerdì, dalle ore 11 alle ore 12, nell’ambito della sua rubrica in onda su Radio Svizzera DRS 3. Zbinden, tra l’altro giornalista e scrittore, organizza e gestisce anche seminari e work-shop tematici sull’arte di godere il cibo. www.patrickzbinden.ch

durante la notte. Il mattino seguente sciacquare i semi germogliati in un colino. In seguito metterli in un bicchiere e ricoprire con stoffa ed elastico. Porre il bicchiere inclinato con l’apertura verso il basso alfine che il liquido eccedente possa scolare. Sciacquare ogni mattina e sera. Per evitare la muffa, aggiungere ai semi che si voglio far germogliare dei semi di rafano o di ravanello. La luce diretta del sole è nefasta ai germogli, loro apprezzano una temperatura fra i 18 e i

le bas, afin que le liquide excédentaire puisse s’écouler. Rincer chaque matin et soir. Afin d’éviter la moisissure, on ajoute des graines de raifort ou de radis aux graines que l’on veut faire germer. La lumière directe du soleil est néfaste aux pousses et aux germes, par contre elles apprécient une température entre 18 et 22° Celsius. On récolte en fonction de ses goûts: celles et ceux qui les préfèrent doux, les récoltent plus tôt, d’autres laissent leurs pousses et germes développer des arômes plus intenses. Les germes achetés et ceux cultivés chez soi doivent être conservés au réfrigérateur. En outre,

Patrick Zbinden est expert en art culinaire. Tous les vendredis, entre onze heures et midi, Patrick Zbinden, coach en nutrition et auteur, fournit des conseils à la radio dans son émission sur DRS 3. Il organise aussi des ateliers d’alimentation-plaisir. www.patrickzbinden.ch

la plupart des pousses et des germes peuvent être utilisés en tant que condiment.

22 gradi Celsius. La raccolta avviene a seconda dei gusti: coloro che li preferiscono dolci li raccolgono prima di altri che preferiscono aromi più intensi e lasciano dunque i loro germogli svilupparsi più a lungo. I germogli acquistati e coltivati «fai da te» devono essere conservati in frigo. Inoltre, la maggior parte dei germogli possono essere utilizzati come condimento.

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Restructurations Séance d’information à Genève Après le rachat d’ING Bank (Suisse) par Julius Baer L’ASEB intervient en faveur des employé(e)s

Après son rachat, ING Bank (Suisse) SA va être intégrée dans le groupe Julius Baer. Cette fusion provoque de nombreux licenciements particulièrement à Genève. L’ASEB en tant que partenaire social a été associée à la procédure de consultations. Dans ce contexte, l’ASEB a organisé une séance d’information le 11 février 2010 pour les collaborateurs et collaboratrices des deux banques. Lors de cette réunion, à laquelle ont participés 35 personnes, les questions abordées ont été nombreuses et ont touchés les conditions contractuelles, l’élaboration et l’application du plan social ainsi que les mesures prises pour réduire le nombre des licenciements. Les nombreuses réactions témoignent de l’intérêt et de l’inquiétude des employés présents. Les participants ont manifesté un grand esprit de solidarité en faveur de leurs collègues plus jeunes. Des propositions ont été faites afin qu’une augmentation des indemnités de départ pour les moins de 30 ans soit réalisée ainsi que d’autres suggestions pour améliorer la protection des collaborateurs. L’ASEB a été mandatée par les personnes concernée pour défendre leurs intérêts. Elle a pris en compte toutes leurs remarques et les a transmises aux responsables de Julius Baer. Un accord a été trouvé pour la plupart des revendications et ces dernières ont été intégrées dans le plan social. Il s’agit notamment: de l’indemnité de départ pour les collaborateurs/ collaboratrices de moins de 30 ans qui a été augmentée à 2 mois (1 mois précédemment), de la garantie du salaire jusqu’à un certain montant, de l’octroi des indemnités si un outsourcing se passerait mal dans l’année qui suit le transfert. L’ASEB a également demandé un suivi sur l’application du plan social, ce qui a été accepté.

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Le 22 février 2010, l’ASEB a organisé une nouvelle séance d’information qui c’est avérée très constructive. Cette initiative sera régulièrement renouvelée afin de maintenir un niveau d’informations élevé entre les parties. Prendre en compte les souhaits des employés, leur donner des précisions tout en sauvegardant leurs intérêts est une priorité pour l’ASEB. La mission de notre association est de donner du poids aux propositions des employés individuelles qui deviennent dès lors collectives. La procédure de consultation entamée par Julius Baer a ainsi répondu non seulement à la lettre de la loi et de notre convention collective, mais aussi leur esprit: assurer une intervention crédible des employés et de leurs représentants dans cette phase difficile. Nicole Bourquin


Manuel La crise ... mode d’emploi à l’intention des employés et de leur employeur Telle une pieuvre, elle s’étend, la crise, et laisse sa marque toujours plus profonde, dans toujours plus de secteurs et de pays. La crise, elle n’est pas encore jugulée, au contraire. Les fermetures, rachats et fusion d’entreprises se multiplient, dans le secteur financier aussi.

Dans les banques, l’insécurité prévaut La plupart des banques en tirent bien jusqu’à maintenant. Mais sous le glacis tranquille des communiqués officiels, on s’agite énormément: la crise est propice à une restructuration de la place financière. Les ventes et fusions d’instituts financiers avec à la clé des licenciements sont plus fréquents. Réduction d’emplois dans une configuration de chômage – les conditions sont réunies pour une détérioration des conditions de travail. Les employés de banque à la recherche d’une place de travail constatent que les conditions salariales sont plus mauvaises et les exigences plus élevées. Ceux et celles qui ont un emploi craignent la lettre de licenciement ou d’avertissement et enchaînent les heures supplémentaires dans le but d’augmenter leur productivité. C’est la règle du chacun pour soi. Or dans cette période,

il est particulièrement important de se serrer les coudes, de s’informer et ne pas rester isolé. Ne pas bouger – la plus mauvaise stratégie Les salariés ne sont pas totalement dépourvus face à la crise, à condition de connaître les instruments de protection existants et de les utiliser. Ils sont de plusieurs natures: – Législative: la procédure de consultation prévue en cas de fusion et de licenciement collectif (Codes des obligations Art. 333a). – Contractuelle: la Convention concernant les conditions de travail des employés de banque CPB (art. 39 à 41). – Politique: les banques doivent assumer aussi vis-à-vis de leurs employés leur réputation de loyauté et de confiance en menant sérieusement les procédures de consultation.

Entreprises qui ont restructuré Les banques qui ont fusionné avec un plan social négocié avec l’ASEB AAM vendu à Basler Kantonalbank (juillet) 2009 ING vendu à Julius Baer (octobre 2009) Les banques qui sont actuellement dans un processus de fusion et de licenciement collectif Vontobel suite au rachat de Commerzbank Schweiz (juillet 2009). LGT suite au rachat de Dresdner Bank (juillet 2009) Hindujah Bank suite au racchat de Banco commerciale di Lugano (février 2009). Licenciements? Plan social? ABN Amro a réduit massivement ses effectifs en 2008/2009 sans plan social négocié. Sol Oppenheim ferme sa succursale à Lugano (décembre 2009). 7 licenciements, pas de plan social.

Recommandation de règles minimales en cas de réduction des emplois ou de restructuration: – L’entreprise informe les salariés et le partenaire social externe avant que les décisions définitives soient prises. – Les représentants externes et internes du personnel élaborent des propositions en collaboration avec les personnes concernées. – Un plan social est négocié et signé par les partenaires sociaux. Il doit fixer des règles et des critères clairs. – Chaque salarié est informé. Pas de procédure de consultation sans partenaires sociaux externes Que ce soit pour des motifs techniques, émotionnels ou politiques, l’intervention d’un partenaire social externe est la condition pour une procédure de consultation qui permette une participation effective des salariés, telle que le prévoit la loi. En effet, cette procédure est compliquée et les membres des commissions du personnel sont concernés directement ou indirectement par les mesures, ce qui rend leur tâche très difficile. Une procédure de consultation bien bouclée a des conséquences positives à long terme aussi bien sur le climat dans la banque que sur les personnes licenciées. La façon dont les employés sont traités et/ou licenciés concourt à façonner l’image d’une banque! Denise Chervet

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Interview Les banques – responsables de la crise ou boucs émissaires? L’Union syndicale suisse (USS) est le plus grand mouvement syndical en Suisse. L’ASEB est membre associé de l’USS depuis 2001. En tant que chef économiste de l’USS, Daniel Lampart intervient régulièrement avec des propositions pour sortir de la crise et réduire ses effets sur la population. Nous lui avons demandé de nous présenter son analyse des causes de la crise et de la responsabilité des banques et ses prévisions pour la place financière suisse. Pour davantage d’informations www.uss.ch

Les banques sont responsables de la crise. N’est-ce pas un peu facile? Ne fait-on pas des banques un bouc émissaire? L’éclatement d’une bulle immobilière aux USA et dans d’autres pays a déclenché la crise. Mais la crise actuelle a des racines plus profondes. C’est la crise de la croyance que les actionnaires et les marchés financiers contrôlent l’économie et agissent ainsi dans l’intérêt de toute la société. Afin de répondre aux vœux des actionnaires en leur versant des rendements du capital atteignant des pics faramineux de 20% et davantage, les banques ont réduit massivement leurs réserves et n’ont donc plus été capables d’absorber les pertes au début de la crise. La dérégulation des marchés financiers opérée au début des années 90 aux USA a conduit à une augmentation exponentielle du volume des produits dérivés. L’interdépendance entre les instituts financiers a augmenté en rendant le marché plus opaque. Durant la crise, il a ensuite suffit que quelques banques aient des problèmes pour déclencher une crise de confiance de tout le système. L‘USS fait plusieurs propositions pour vaincre la crise – lesquelles concernent le secteur bancaire? Plusieurs banques suisses ont d’abord profité de la crise. Ainsi les banques cantonales et les Raiffeisen, qui ont vu affluer de nouveaux clients. L’UBS et les entreprises de machine, la métallurgie et l’industrie électrique ont surtout subi le contrecoup de la crise. Le cours du franc est central pour cette industrie d’expor-

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tation. La banque nationale doit par conséquent veiller à maintenir le cours du franc par rapport à l’euro au-dessus de 1.50. Cependant cette année sera difficile pour toute l’économie. Comme de nombreux employeurs ont freiné des quatre fers lors des négociations salariales et que parallèlement les primes des caisses maladie prennent l’ascenseur, le pouvoir d’achat s’est réduit. Cela se sent non seulement dans le marché de détail mais aussi dans le bâtiment et surtout dans les banques actives sur le marché intérieur. Outre la réduction du taux d’intérêt par la banque nationale, il est donc aussi important d’adopter des mesures pour renforcer le pouvoir d’achat. Aujourd’hui le secteur bancaire emploie plus de 100 000 personnes en Suisse, contribue pour 7,6% au PIB, verse chaque année, avec ses employés et actionnaires, entre 14 et 18 milliards de francs d’impôts directs et indirects. Est-ce que le secteur bancaire est vraiment trop grand? Dans ce cas, comment remplacer le rôle économique joué actuellement par les banques en Suisse? Le plus important est la stabilisation du secteur financier. La Suisse est une petite économie nationale ouverte sur le monde. Si elle veut avoir un revenu élevé, elle doit avoir de grandes entreprises compétitives au niveau international. Une certaine grandeur est aussi nécessaire pour les banques, afin qu’elles puissent mettre à dispositions des grandes entreprises d’exportation les crédits importants dont elles ont besoin. Pour sta-

biliser le secteur financier et les grandes banques, des réglementations plus sévères en matière de ressources propres sont nécessaires. Les exigences actuelles sont encore trop faibles. Il faut en outre envisager, comme en Suède, un fonds alimenté par les grandes banques elles-mêmes. Ce fonds permettrait de soutenir des grandes banques en difficulté, et l’Etat ne devrait pas intervenir. Toute la réglementation doit aussi être revue. Au niveau international, le marché des dérivés doit être limité. On pourrait ainsi réintroduire la régulation en vigueur avant 1999 au Etats-Unis. Les transactions de produits dérivés étaient alors seulement possibles, si au moins un des partis avait un besoin réel de ce produit dérivé pour son activité. Par exemple une compagnie d’aviation qui voulait s’assurer contre la fluctuation du prix des carburants. Une telle mesure réduirait considérablement le volume des produits dérivés. Certaines catégories d’entre eux disparaîtraient totalement du marché. L’importance du secret bancaire dans l’attractivité des banques suisses est difficile à évaluer et donc les conséquences de l’affaiblissement du secret bancaire aussi. Quelle est la position de l’USS dans ce domaine: le secret bancaire est-il favorable ou néfaste à l’économie? Le secret bancaire était un tabou en Suisse il y a encore peu de temps. Pour cette raison nous avons peu d’informations qui nous permettent d’évaluer son impact économique. Les fortunes étrangères non déclarées placées dans les


Elles doivent mettre à disposition de l’économie l’argent de ses clients. Cela ne fonctionne surtout pas très bien avec les grandes banques et les banques d’investissement. Elles veulent des marges trop élevées et cela à une période où les entreprises et les ménages, mais aussi depuis peu les Etats comme la Grèce, dépendent de crédits. Si rien ne change, les revenus des banques devront être redistribués au reste de l’économie par le biais d’impôts spéciaux. Ce pourraient être des impôts sur les bonus, sur les revenus élevés ou sur les capitaux étrangers, comme le propose le président des EtatsUnis Obama.

Daniel Lampart, adjoint du premier secrétaire et économiste en chef, membre du Conseil de banque et de plusieurs commissions fédérales. Son blog http://www.sgb.ch/f-blogs.php#top1

banques suisses sont évaluées à environ 500 milliards de francs. Sur la base de commissions de 1 %, cela rapporte autour de 5 milliards de revenus aux banques, ce qui équivaut à 1 % du PIB. On ne sait pas comment les propriétaires de ces fortunes réagiraient en cas de disparition du secret bancaire ou de transfert d’informations aux autorités du pays

concerné aussi en cas d’évasion fiscale. Tout l’argent ne serait probablement pas retiré de Suisse, car d’autres raisons que le secret bancaire plaident en faveur d’un compte en Suisse. On ne sait pas non plus quelles sont les banques qui dépendent le plus du secret bancaire. Probablement les banques privées et les banques étrangères. Les employés de ces banques pourraient alors se trouver dans une situation difficile en cas d’abolition du secret bancaire.

USS a demandé que les bonus de plus de 40 000 francs soient taxés à 50%. N’est-ce pas une demande populiste? Y-a-t-il eu des réactions de la part des banques? Un tel impôt serait une bénédiction pour la conjoncture mais aussi pour les ménages qui souffrent de l’augmentation des primes d’assurance maladie. Les profiteurs paieraient avec leurs salaires abusifs, qui sont sans relation rationnelle avec les prestations. Et cela dans toutes les entreprises concernées, pas seulement les grandes banques. On évalue des rentrées fiscales d’environ deux milliards qui seraient reversés aux ménages à faible et moyen revenu. Une famille de quatre personnes pourrait ainsi recevoir environ 1000 francs. Les employés de banques «normaux» pourraient aussi en profiter. Merci de l’interview. Denise Chervet

Quel est le rôle des banques dans le système économique idéal? Les banques doivent fournir des prestations bancaires au reste de l’économie.

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Marlies W. Fröse, Astrid Szebe-Habig (Hrsg.) Mixed Leadership Mit Frauen in die Führung

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Konjunktur ist die Auf- und Abwärtsbewegung der Wirtschaft eines Landes, welche durch verschiedene Indikatoren wie Bruttoinlandprodukt (BIP), Zinsniveau und Arbeitslosenquote gemessen werden kann. Die Beobachtung und Analyse der konjunkturellen Entwicklung einer Volkswirtschaft wirft zahlreiche methodische, empirische und theoretische Fragen auf. Die beiden Autoren fassen in diesem Band die unterschiedlichen Ansätze zur Erfassung der konjunkturellen Schwankungen zusammen und zeigen deren spezifische statistische Probleme auf. Illustriert wird die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in der Schweiz von der Hochkonjunktur der Sechzigerjahre des letzten Jahrhunderts bis 2006. Jochen Hartwig, Bern Schips Konjunktur- und Wachstumszyklen Illustriert an der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in der Schweiz ISBN 978-3-7253-0866-8 106 Seiten, Taschenbuch CHF 22.– Verlag Rüegger


Gut zu hören – News und Oldies Eine Compilation, die für Fans von Soulmusik ein Muss ist, und vier Neuerscheinungen, die allesamt von Frauen stammen.

More Dirty Laundry – The Sound of Black Country / Div. Interpreten Nach «Dirty Laundry» liegt hier die zweite Zusammenstellung vor, die sich mit der Mixtur von Soul und Country beschäftigt. Die Platte versammelt Countrysongs aus den letzten 50 Jahren, aufgenommen von schwarzen Interpreten. Die Scheibe ist schlicht und einfach der Hammer. Aus dieser Ansammlung von Perlen einzelne Songs herauszuheben, ist schwer. Trotzdem, Ruth Browns «Tennesse Waltz» ist genial. Den vom Rauchverbot Betroffenen kann ich zum Trost den Song «Smoke, Smoke, Smoke» von Sammy Davis Jr. anbieten. Das Highlight: Ike und Tina Turner. Energie pur, wie die beiden hier ihre junge heisslaufende Beziehung in diesem Song allen zugänglich machen. Ein informatives Booklet rundet dieses Album ab.

Rickie Lee Jones / Balm In Gilead «Noch in ihren dunkelsten Momenten wirken diese Songs wie reiner Balsam für die Seele», sagt Rickie Lee Jones. Einige der Songs auf dieser 14. Veröffentlichung von Frau Jones sind bis zu 20 Jahre alt. Dementsprechend auch sehr unterschiedlich. Die beiden Erstlingswerke sind bis heute unerreicht (diese seien übrigens allen wärmstens empfohlen), aber ab und zu blitzt auch auf diesem Album die alte Rickie Lee Jones auf, so etwa beim Walzer «Blue Ghazel». Das Spektrum reicht von Blues über Bluegrass bis hin zu weissem Soul, durchaus hörenswert ... manchmal aber auch sehr gewöhnungsbedürftig. Halt eben typisch für RLJ!

Rosanna Cash / The List Einst erhielt sie von ihrem Vater eine Liste mit Countrysongs, die sie lernen sollte. Jetzt, mit 54 Jahren, hat sie wohl fertig gelernt und arbeitet die «Liste» auf ihrem neuen Album ab. Dabei wurden viele Countryklassiker neu aufgenommen – mit im Studio auch einige Stargäste, zum Beispiel Bruce Sprinsteen und Elvis Costello. Eine schöne Erinnerung an Ihren Vater, leider für mich fast etwas zu brav geraten. Ein bisschen mehr Feuer wäre dem einen oder anderen Song gut angestanden. Alles in allem aber eine «schöne Liste», mit Schwächen.

Emily Loizeau / Pays Sauvage Als ein «Hippie-Album» bezeichnet die französische Newcomerin ihr zweites Album. Und wirklich, ein leises HippieFeeling kommt beim Hören auf. Dass auch sie die Musik nicht neu erfinden kann, ist klar, aber der vielschichtige Mix macht «Pays Sauvage» überaus hörenswert. Chorgesang, Vogelgezwitscher, Pfiffe, Blockflöten und Harfentöne, Afroklänge und dazu die reizende Stimme von Emily und fertig ist eine CD, die man auch als musikalische Wundertüte bezeichnen kann. Und genau so sollte man auch an das Hören herangehen: Man weiss nicht, was man erwarten kann. Einfach überraschen lassen. Und nicht zuletzt ist die Klangqualität 1A.

Sophie Zelmani / I Am The Rain Der Frühling kommt – die Sängerin und Songschreiberin Sophie Zelami erwärmt mit 11 neuen Songs die Herzen ihrer Fans. Nach der letzten – eher schwächeren – Veröffent– lichung 2008 wieder ein starkes Album der Schwedin. Zugegeben, ich bin ein Fan von ihr seit ihrem Debutalbum 1995 und wurde selten enttäuscht. Einzig, wie schon erwähnt, war das Jahr 2008 enttäuschend, auch der Liveauftritt damals war nicht ihr bester. Aber Sophie Zelmani hat auf dem neuen Album zu alten Stärken zurückgefunden: Feinste Musik aus Skandinavien – immer mit viel Gefühl und wunderschönen Melodien. Ihre Stimme ist zart und unverkennbar – ich bleibe ihr also als Fan treu ...

Eine ganz persönlich gefärbte Zusammenstellung von René Buri aus Bern. März 2010

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Vademecum La crisi... istruzione per l’uso per gli impiegati e i loro datori di lavoro La crisi si espande a macchia d’olio e lascia il suo segno sempre più profondo, in sempre più settori e paesi. La crisi non è ancora stata stroncata, al contrario. Le chiusure, le acquisizioni e le fusioni di imprese si moltiplicano, anche nel settore finanziario.

Nelle banche l’insicurezza prevale La maggior parte delle banche finora se l’è cavata bene. Ma sotto l’apparente tranquillità dei comunicati ufficiali, ci si agita alquanto: la crisi è propizia ad una ristrutturazione della piazza finanziaria. Le vendite e le fusioni di istituti finanziari, con alla chiave dei licenziamenti, sono più frequenti. Riduzione d’impieghi in una configurazione di disoccupazione – le condizioni per un deterioramento delle condizioni di lavoro ci sono tutte. Gli impiegati delle banche alla ricerca di un posto di lavoro constatano che le condizioni salariali sono precarie e le esigenze più elevate. Coloro che hanno un posto di lavoro temono di ricevere la lettera di licenziamento o un avvertimento ed accumulano ore supplementari allo scopo di aumentare la loro produttività. È la formula del «ciascuno per sé». Invece, in questo periodo, è particolarmente importante sentirsi uniti, informarsi e non isolarsi. Non agire – la peggior strategia I salariati non sono completamente sprovvisti di fronte alla crisi, sempre a condizione di conoscere gli strumenti di protezione esistenti e di utilizzarli. Sono di natura diversa: – Legislativa: la procedura di consultazione prevista in caso di fusione e di licenziamento collettivo (codice delle obbligazioni art. 333a). – Contrattuale: la Convenzione concernente le condizioni di lavoro degli impiegati di banca (art. 39 a 41). – Politica: le banche devono inoltre assumersi nei confronti dei loro impiegati la loro reputazione di lealtà e di fiducia svolgendo seriamente le procedure di consultazione.

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Raccomandazione di regole minimali in caso di riduzione degli impieghi o di ristrutturazione: – L’impresa informa i salariati e il partner sociale esterno prima di prendere delle decisioni definitive. – I rappresentanti esterni e interni del personale elaborano delle proposte in collaborazione con le persone coinvolte. – Viene negoziato un piano sociale, firmato dai partner sociali. Questo piano deve fissare regole e criteri chiari. – Ogni salariato deve essere informato.

commissioni del personale vengono coinvolti direttamente o indirettamente dalle misure, ciò che rende il loro compito molto difficile. Una procedura di consultazione ben gestita ha conseguenze positive a lungo termine sia sul clima nella banca che sulle persone licenziate. Il modo in cui gli impiegati vengono considerati e/o licenziati contribuisce a definire l’immagine di una banca! Denise Chervet

Nessuna procedura di consultazione senza partner sociali esterni Che sia per motivi tecnici, emotivi o politici, la condizione per una procedura di consultazione, che permetta una partecipazione effettiva dei salariati, è l’intervento di un partner sociale esterno, come stabilito dalla legge. In effetti, questa procedura è complicata e i membri delle

Imprese che sono state ristrutturate Fusione di banche con un piano sociale negoziato con l’ASIB: AAM venduto a Basler Kantonalbank (luglio 2009) ING venduto a Julius Baer (ottobre 2009) Banche che sono attualmente in processo di fusione e di licenziamento collettivo Vontobel dopo l’acquisizione di Commerzbank Schweiz (luglio 2009). LGT dopo l’acquisizione di Dresdner Bank (luglio 2009). Hindujah Bank dopo l’acquisizione di Banco commerciale di Lugano (febbraio 2009). Licenziamenti? piano sociale? ABN Amro ha ridotto massicciamente i suoi effettivi nel 2008/2009 senza piano sociale negoziato. Sol Oppenheim ha chiuso la sua succursale di Lugano (dicembre 2009). 7 licenziamenti, senza piano sociale.


Un vostro pieno diritto Collaborazione pluridecennale... Roland P. cadde letteralmente dalle nuvole quando il suo superiore gli comunicò senza tergiversare, dopo una collaborazione pluridecennale, di aver constatato delle trasgressioni degli obblighi che comportavano l’immediata sospensione dal lavoro e le relative sanzioni. P. non era consapevole di alcuna colpa, perché la prassi contestata era la stessa da anni, era nota a tutte le persone coinvolte e non era mai stata confutata.

Dopo alcune settimane d’incertezza paralizzante, P. venne convocato dalla banca e messo bruscamente a confronto con l’alternativa di accettare lo scioglimento del rapporto di lavoro su reciproco accordo dopo un ulteriore periodo di 3 mesi di dispensa dal lavoro, oppure di essere licenziato. L’incalzare degli eventi oberò P. a tal punto da farlo ammalare in poco tempo. Come giudicare una tale convenzione di dispensa dal lavoro? I dipendenti dovrebbero reagire con cautela. La clausola di divieto di concorrenza, per esempio, non è legittima nel caso in cui il licenziamento avvenga senza un motivo giustificato da parte del datore di lavoro – con una convenzione di sospensione si può incappare in determinati problemi. Senza licenziamento da parte del datore di lavoro non sussiste la protezione prevista per l’usuale periodo di disdetta: il periodo di disdetta sarà prolungato per la durata della sua malattia solo se Roland P. avrà rifiutato la proposta di risoluzione su reciproco accordo. Recentemente ha evidentemente abusato della possibilità di convenzione di sospensione dal lavoro perfino una banca che voleva servirsene per sottrarsi alle prescrizioni relative ai licenziamenti in massa. Il datore di lavoro può semplicemente licenziare l’impiegato se questi rifiuta la convenzione di dispensa dal lavoro? Sì, perché fondamentalmente in Svizzera vige il principio della libertà di licenziamento. Un licenziamento è ritenuto abusivo solo se è fondato su ragioni ritenute ingiustificate. Ma nemmeno i licenziamenti abusivi possono essere annullati: favori-

scono unicamente il diritto d’indennità fino al massimo di sei stipendi mensili. Il licenziamento basato su accuse ingiustificate è indebito? In base alla prassi giudiziaria, il datore di lavoro non è tenuto nemmeno ad ascoltare le ragioni del dipendente in vista di un licenziamento. Deve però rispettare il diritto della personalità di quest’ultimo. In caso di mobbing, per esempio, non può semplicemente essere licenziata una delle persone coinvolte al fine di ristabilire l’equilibrio, bensì si deve tentare di chiarire per quanto possibile la situazione e di trovare una soluzione adeguata. La pressione dei media su una banca non l’autorizza a licenziare una persona qualsiasi al fine di presentare un capro espiatorio. Il licenziamento basato su una valutazione sfavorevole, anche se erronea, non è considerato abusivo, a meno che non sia pregiudicato da intenzioni malevoli. E dopo un rapporto di lavoro pluridecennale? Un lungo rapporto di lavoro non limita la libertà di licenziamento del datore di lavoro, che non può però licenziare una persona per motivi estranei ai fatti poco prima del pensionamento se per la persona in questione ne conseguono inconvenienti rilevanti. È determinante il modo di procedere della banca? Sì, il datore di lavoro deve esercitare il suo diritto di licenziamento con il dovuto riguardo. Denigrazioni superflue davanti ai colleghi o ad altri terzi può rendere abusivo un licenziamento di per sé lecito. In generale, deve essere tralasciato

Kurt Gemperli

l’inutile inasprimento dello stress implicato dal licenziamento. Cosa accade in caso di malattia del dipendente licenziato? Un licenziamento effettuato nel periodo di malattia non è valido, se la notifica di licenziamento è avvenuta in precedenza, il termine di disdetta viene sospeso, rispettivamente prolungato (la durata massima dipende dagli anni di servizio). La maggior parte delle banche, in veste di buone datrici di lavoro, dispone di un’assicurazione collettiva d’indennità giornaliera per malattia che copre generalmente l’80% del salario per due anni. Alla conclusione del rapporto di lavoro le condizioni assicurative vigenti stabiliscono se il dipendente ammalato deve eventualmente passare all’assicurazione individuale per continuare a riscuotere l’indennità giornaliera. La conclusione? In Svizzera, la protezione contro i licenziamenti ingiustificati non è particolarmente estesa. Ciononostante, chi si sente trattato ingiustamente non deve esitare a usufruire della consulenza giuridica gratuita dell’associazione (www.asib.ch). È comunque assolutamente opportuno informarsi a fondo prima di firmare una convenzione di dispensa dal lavoro. Kurt Gemperli

L’ASIB le espone i suoi diritti e i suoi doveri. Quale tema le interessa? Ci scriva a info@asib.ch

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Intervista Le banche – responsabili della crisi o capri espiatori? L’Unione sindacale svizzera (USS) è il più grande movimento sindacale in Svizzera. L’ASIB è membro associato dell’USS dal 2001. Daniel Lampart, capo economista dell’USS, lancia regolarmente proposte per uscire dalla crisi e ridurre i suoi effetti sulla popolazione. Abbiamo chiesto a Daniel Lampart di presentarci la sua analisi sulle cause della crisi, della responsabilità delle banche nonché le sue previsioni per la piazza finanziaria svizzera. Per più informazioni www.uss.ch

Le banche sono responsabili della crisi. Non è un po’ troppo facile? Non facciamo delle banche il nostro capro espiatorio? Ciò che ha innescato la crisi è stato lo scoppio di una bolla immobiliare negli Stati Uniti e in altri Paesi. Ma la crisi attuale ha radici più profonde. È la crisi del credo che gli azionisti e i mercati finanziari controllano l’economia e agiscono nell’interesse di tutta la società. Per rispondere ai desideri degli azionisti versando loro rendimenti del capitale che raggiungono picchi astronomici del 20% e più, le banche hanno ridotto in maniera massiccia le loro riserve e dunque non sono più state capaci di assorbire le perdite all’inizio della crisi. La sregolatezza dei mercati finanziari operata all’inizio degli anni 90 negli Stati Uniti ha condotto ad un aumento esponenziale del volume dei prodotti derivati. L’interdipendenza tra gli istituti finanziari è aumentata rendendo il mercato meno trasparente. Durante la crisi poi i problemi di alcune banche sono stati sufficienti per innescare una crisi di fiducia di tutto il sistema. L‘USS fa diverse proposte per superare la crisi – quali riguardano il settore bancario? Molte banche svizzere hanno inizialmente approfittato della crisi. Così come le banche cantonali e le Raiffeisen che hanno visto affluire nuovi clienti. L’UBS e le case automobilistiche, la metallurgia e le industrie elettriche hanno soprattutto subìto il contraccolpo della crisi. Il corso del franco è capitale per quest’industria

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d’esportazione. La banca nazionale deve quindi vegliare a mantenere il corso del franco rispetto all’euro al di sopra di 1.50. Tuttavia quest’anno sarà un anno difficile per tutta l’economia. Poiché numerosi datori di lavoro in occasione dei negoziati salariali si sono contenuti e che parallelamente i premi delle casse malati sono aumentati, il potere d’acquisto si è ridotto. Ciò si sente non soltanto nel mercato al dettaglio ma anche nelle costruzioni e soprattutto nelle banche attive sul mercato interno. Oltre alla riduzione del tasso d’interesse della banca nazionale, è dunque anche importante adottare misure per rafforzare il potere d’acquisto. Oggi il settore bancario dà lavoro a più di 100 000 persone in Svizzera, contribuisce per il 7,6% al PIL, versa ogni anno, con i suoi dipendenti ed azionisti, tra 14 e 18 miliardi di imposte dirette e indirette. Il settore bancario è realmente troppo grande? In questo caso, come sostituire il ruolo economico svolto attualmente dalle banche in Svizzera? Più importante è stabilizzare il settore finanziario. La Svizzera è una piccola economia nazionale aperta sul mondo. Se vuole avere un reddito elevato, deve avere grandi imprese competitive a livello internazionale. Per le banche è necessaria una certa grandezza affinché possano mettere a disposizione delle grandi imprese d’esportazione i crediti importanti di cui abbisognano. Per stabilizzare sia il settore finanziario che le grandi banche, sono necessarie delle regolamentazioni

più severe in materia di risorse proprie. Le esigenze attuali sono ancora troppo deboli. Occorre inoltre prevedere, come in Svezia, un fondo alimentato dalle grandi banche stesse. Questo fondo permetterebbe di sostenere grandi banche in difficoltà e lo Stato non dovrebbe intervenire. Tutta la regolamentazione deve essere riesaminata. A livello internazionale, il mercato dei derivati deve essere limitato. Si potrebbe così reintrodurre la regolamentazione in vigore prima del 1999 negli Stati Uniti. Le transazioni di prodotti derivati erano allora solo possibili se almeno una delle parti aveva un bisogno reale di questo prodotto derivato per la sua attività. Ad esempio una compagnia d’aviazione che voleva assicurarsi contro la fluttuazione del prezzo del carburante. Tale misura ridurrebbe sensibilmente il volume dei prodotti derivati. Alcune categorie fra queste scomparirebbero totalmente dal mercato. L’importanza del segreto bancario nell’attrattività delle banche svizzere è difficile da valutare e dunque le conseguenze dell’indebolimento del segreto bancario anche. Qual è la posizione dell’USS in questo settore: il segreto bancario è favorevole o nocivo all’economia? Non tanto tempo fa il segreto bancario era un tabù in Svizzera. Per questa ragione abbiamo poche informazioni che ci permettono di valutare il suo impatto economico. Le fortune straniere non dichiarate investite nelle banche svizzere sono valutate a circa 500 miliardi di franchi. Sulla base delle commissioni dell’uno


no dai crediti. Se nulla cambia, i redditi delle banche dovranno essere ridistribuiti al resto dell’economia sotto forma di imposte speciali. Potrebbero essere imposte sui bonus, sui redditi elevati o sui capitali stranieri, come lo propone il presidente degli Stati Uniti Obama.

Daniel Lampart, segretario dirigente e capo economista presso l’Unione sindacale svizzera, membro del Consiglio di Banca e di diverse commissioni federali. Il suo blog http://www.sgb.ch/f-blogs.php#top1

neppure quali sono le banche che dipendono di più dal segreto bancario. Probabilmente le banche private e le banche straniere. I dipendenti di queste banche potrebbero allora trovarsi in una situazione difficile in caso d’abolizione del segreto bancario.

percento, ciò si aggira intorno ai 5 miliardi di redditi alle banche, che equivale all’1 percento del PIL. Non si sa come reagirebbero i proprietari di queste fortune in caso di abolizione del segreto bancario o del trasferimento d’informazioni alle autorità del paese interessato anche in caso di evasione fiscale. Probabilmente non tutto il denaro verrebbe detratto dalla Svizzera poiché altre ragioni, oltre al segreto bancario, rendono favorevole un conto in Svizzera. Non si sa

Qual’è il ruolo delle banche nel sistema economico ideale? Le banche devono fornire delle prestazioni bancarie al resto dell’economia. Devono mettere a disposizione dell’economia il denaro dei suoi clienti. Ciò non funziona particolarmente bene con le grandi banche e le banche d’investimento. Esse vogliono margini troppo elevati e questo in un periodo dove le imprese e le economie domestiche, recentemente anche gli Stati come la Grecia, dipendo-

MEMBER GETS MEMBER

L’USS ha chiesto che i bonus al di sopra dei 40’000 franchi vengano tassati al 50%. Non è una richiesta populista? Ci sono state reazioni da parte delle banche? Tale imposta sarebbe una benedizione per la congiuntura ma anche per le economie domestiche che soffrono degli aumenti dei premi delle casse malati. I profittatori pagherebbero con i loro salari abusivi non razionali con le prestazioni fornite. E ciò non riguarda solamente le grandi banche ma tutte le imprese. Si valutano delle entrate fiscali pari a due miliardi che verrebbero devoluti alle economie domestiche a debole e medio reddito. Una famiglia di quattro persone potrebbe così ricevere all’incirca 1000 franchi. Potrebbero anche approfittarne gli impiegati di banca «normali». Grazie per l’intervista. Denise Chervet

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Dressguide für sie und ihn Kleidung für sich sprechen lassen Idealerweise unterstützt Kleidung die Persönlichkeit und die Kompetenz einer Person. Schon kleine Details reichen aber und das Gegenteil passiert. Darum ist es wichtig, die Finessen der Kleidersprache zu verstehen und bewusst einzusetzen.

Anstatt aufmerksam Ihren kompetenten Erläuterungen zu lauschen, wandert der Blick einer Kundin während eines Beratungsgesprächs immer wieder zu Ihrer Krawatte. Verunsichert, fragen Sie sich, ob Ihre Krawatte beim Mittagessen wohl einen Fleck abbekommen hat. Diese Vorstellung irritiert Sie dermassen, dass Sie sich nicht mehr richtig konzentrieren können, was sich auf die Qualität Ihrer Beratung niederschlägt. Schade, Sie wären doch so gut vorbereitet gewesen. Nachdem Sie Ihre Kundin verabschiedet haben, stellen Sie erleichtert fest, dass Ihre Krawatte fleckenlos ist. Das unangenehme Gefühl aber, beim Beratungsgespräch nicht eben brilliert zu haben, bleibt. Und natürlich auch die Frage, was den Blick Ihrer Kundin derart magisch angezogen hatte?! Es war die Musterung Ihrer Krawatte. Die breiten weissen Balken Ihrer schwarzweiss gestreiften Krawatte wirkten derart dominant, dass sie Ihnen respektive Ihren Worten die Show gestohlen hatten. Oder anders ausgedrückt: Ihre Kra-

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watte hatte Ihre Persönlichkeit und Ihre Kompetenz unterwandert! (Es heisst nicht nur so «je kleiner die Musterung desto kompetenter die Wirkung»). Blicke bewusst lenken Bei der oben beschriebenen Situation handelt es sich um den typischen Fall eines ungeschickt eingesetzten Blicklenkers. Die Wortkombination gibt unmissverständlich zu verstehen, was Blicklenker tun: Sie lenken den Blick – den Blick des Gegenübers. Nun sind Blicklenker nicht etwa grundsätzlich negativ. Sie sollten lediglich so eingesetzt werden, dass sie der Person respektive deren Auftritt nicht schaden. So sollte die smarte Frau beispielsweise bei einer Präsentation bewusst auf zu auffälligen und zu «bewegungsfreudigen» Ohr- und/oder Halsschmuck verzichten, sofern sie die Aufmerksamkeit Ihres Publikums auf Ihren Worten und nicht auf Ihren Ohren oder Ihrem Busen wissen will. In diesem Fall hiessen die zu dosierenden Blicklenker «Schmuck und Glanz».

Weitere Blicklenker sind Helligkeit, knallige Farben, Frisur, nackte Haut, transparente Kleidung, und wie bereits in den beiden Beispielen erwähnt, Musterung, Schmuck und Glanz. Grundsätze der Kleidersprache Blicklenker sind ein wichtiger Bestandteil der Kleidersprache. Einer Sprache, die zwar nonverbal kommuniziert, oft aber lauter als uns lieb ist. Damit Ihr Outfit jeweils angemessen kommuniziert, sollten sie zumindest im Berufsalltag folgende Grundsätze der Kleidersprache beachten:

– Je dunkler die Grundfarbe des Outfits, desto «wichtiger» wirkt der Träger. – Dunkle Farben wirken ernster und distanzierter als helle. – Helle Farben in Gesichtsnähe lassen den Träger zugänglicher und offener scheinen. – Brauntöne wirken weniger offiziell und förmlich als dunkle Grau- und Blautöne, denn Braun assoziieren wir mit Natur und damit mit Freizeit. – Ein Anzug oder ein Hosenanzug/ Kostüm wirken formeller als eine Kombination aus Jackett und Hose/Rock. – Strukturierte Stoffe wirken sportlicher und freizeitlicher als glatte Stoffstrukturen. – Gemusterte Stoffe «sprechen» lauter als unifarbene Stoffe. – Zu viel Schmuck und Dekoration unterwandert Ihre Sachlichkeit und Kompetenz. – Nackte Haut spricht für Freizeit und Musse oder Festlichkeit, nicht aber für Geschäftsmässigkeit.


Auch der korrekte Sitz des Outfits und ein rundum gepflegtes Erscheinungsbild zählen

Checkliste für Damen

Checkliste für Herren

Von Kopf bis Fuss eine gepflegte Erscheinung

Von Kopf bis Fuss eine gepflegte Erscheinung

gepflegte Frisur

wuchernde Brauen entfernen

dezentes Make-up

wenig und dezenter Schmuck gute Mundhygiene

kein Lippenstift an Zähnen

gepflegte Frisur wuchernde Brauenhaare entfernen Haare aus Ohren weg gute Mundhygiene

keine wuchernden Nackenhaare

dezentes Parfüm

gut sitzende Schulterpartie harmonisches Zusammenspiel von Blusenkragen/ Ausschnitt Top und Jackenkragen

Hemdkragen 1 bis 1,5 cm über Jackettkragen hinaus dezentes Parfüm/Aftershave Krawattenknoten harmonisch zwischen Kragenwinkel

Haare aus Nase weg gepflegter Bart/Schnurrbart keine wuchernden Nackenhaare

Revers schmiegt sich sauber an

Revers schmiegt sich sauber an keine «aufspringenden» Blusenknöpfe

Einstecktuch nicht gleich wie Krawatte, aber assortiert

Jacke darf auch im geschlossenen Zustand nicht spannen stets Gürtel, wenn Gürtelschlaufen vorhanden sind und nicht vom Kleidungsstück verdeckt werden

Schliessknopf leicht oberhalb Bauchnabel

keine ausgebeulten Taschen wenn Manschetten vorhanden, dann gucken diese 1 bis 2 cm aus Jackenärmel raus

keine Querfalten am Rock (sonst zu eng)

stets Gürtel, wenn Gürtelschlaufen vorhanden Hemdmanschette guckt 1 bis 2 cm aus Jackettärmel raus

Krawatte berührt Gürtelschnalle

Jackettlänge mindestens Gesäss bedeckend

gepflegte Hände

Jackettärmel bis Handwurzelknochen

gepflegte Hände

keine aufklaffenden Hosentaschen Rock rutscht beim Sitzen nicht hoch (sonst zu eng)

Rocklänge ober- oder unterhalb stärkster Stelle (aus Gründen der vorteilhaften Proportionen)

Rocklänge höchstens eine Handbreite oberhalb Knie Schuhe, Gürtel und Strumpfhosen bilden idealerweise eine farbliche Einheit, ausser Sie wählen eine klassisch hautfarbene Strumpfhose

stets Strumpfhosen (keine nackten Beine)

zum feinen Schuh transparente Strumpfhosen (15 den) korrekte Hosenlänge: Hosensaum macht einen leichten Knick Schuhe stets geputzt und keine abgetretenen Absätze

Schuhe stets geputzt und keine abgetretenen Absätze

Schuhe, Gürtel und Strümpfe bilden eine farbliche Einheit

mittlere Absatzhöhe geschlossenes Schuhwerk (keine Sandaletten) © 2006 by GENTLE Imageberatung, Ueberstorf und One Imageberatung, Zürich

Grundsätze der Kleidersprache souverän anwenden Sollten Sie der Meinung sein, diese Grundsätze seien etwas gar einengend und würden Ihre Individualität zu stark einschränken, dann bin ich mit Ihnen bis zu einem gewissen Grad sogar einverstanden, mein Motto lautet nämlich: «Nur wer die Regeln kennt, kann sie gekonnt brechen». Ich fordere Sie also geradezu zum Regelnbrechen auf. Aber eben, zunächst müssen Sie das Spiel mit diesen Regeln souverän beherrschen, erst dann steht dem gekonnten Regelbruch respektive Ihrem professionellen und trotzdem individuellen Auftritt nichts mehr im Weg.

© 2006 by GENTLE Imageberatung, Ueberstorf und One Imageberatung, Zürich

Maria Schmutz-Wyder ist Inhaberin der GENTLE Imageberatung und Autorin des Buches «Dressguide für sie und ihn». Ein erster kleiner Regelbruch: Sollte mal ein nicht ganz so sachlicher und zurückhaltender Auftritt drin liegen, dann darf auch in der Bankenbranche etwas zarte Farbe zum Zug kommen. Weitere Anregungen in Sachen Auftritt finden Sie unter www.gentle.ch

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Mitgliederangebot

Spezialangebot für Mitglieder «Dressguide für sie und ihn – Anlassgerecht und trotzdem individuell». Leitfaden zur gekonnten Anwendung der Sprache der Kleidung.

Spezialpreis CHF 20.– (zzgl. Versandkosten CHF 5.–) statt CHF 32.– Maria Schmutz-Wyder, Corinne Staub. GENTLE Imageberatung, 2006. 100 Seiten, Paperback. Kostprobe unter www.dressguide.ch. Bestellen Sie bis zum 30.6.2010 zum Spezialpreis per Mail an take-it@sbpv.ch

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Summertime NAVYBOOT Damen- und Herrenkollektion Frühjahr/Sommer 2010

Diesen Frühling/Sommer zeigt sich die Navyboot-Herrenkollektion von der edlen Seite. Hochwertige Materialien wie Leinen und Seidenmischungen versprechen einen einmaligen Tragekomfort. Der maskuline, sportliche Style wird mit Bikerformen im Jackensortiment und klassischen Ellenbogen-Patchs bei Feinstrickpullovern betont. Akzente werden auf allen Ebenen mit feinen oder groben Musterungen gesetzt. Bei den Damen ist Weiblichkeit angesagt. Kleider in unter-

Volumenspiele und Taillenbetonung sind wichtig. Kurze Kleider werden modisch mit Basics wie Strickmänteln oder Grobstrickjacken kombiniert. Leichte, feine Maschenbilder in den neuen Pastellfarben und den neuen Blueshades sorgen für Weiblichkeit.

schiedlichen Variationen, feminine Tuniken in modischen Unis und fantasievollen Prints sowie feine Strickteile erfreuen die Trägerin. Der angesagte Boyfriendcut bei den Hosen mit Lederjacken setzt einen modischen Kontrastpunkt zur Femininität. Erhältlich ist die neue Linie ab sofort und exklusiv in allen Schild Modehäusern.

angesagten Boyfriend-Jeans. Die typische Boyfriend-Jeans ist geused und ein bisschen zu gross und wird locker auf den Hüften getragen. Allgemein werden die Hosen im kommenden Sommer gekrempelt getragen – denn Lässigkeit ist ein Must. FivePockets, Chino-Typen und Karottenformen gehören ebenfalls zum Modebild 2010.

Sommerliche Lässigkeit Diesen Sommer erobert das Kleid die Frauenherzen. Egal ob klassisches Hemdblusenkleid, feminines Jerseykleid oder sommerliches Druckkleid – sie überzeugen alle durch Alltagstauglichkeit. Die modische Länge ist klar über dem Knie,

Business-Men Schlanke Anzüge und verkürzte Oberteile aus feinem Mohair und Seidenmischungen sind uni, gestreift oder tonig gemustert. Das Einzelsakko ist soft verarbeitet und unterstützt mit den weichen Schultern die gewollt legere Optik. Far-

Boyfriend-Style Lederjacken und modische Tailleurs aus Sommerbouclé sind die Must-haves des kommenden Sommers und ergänzen die

bige Futter und dezente Details machen die Modelle besonders. Die Hosen sind schmal – ob Anzughose oder die gepflegte Chino in der hellen Farbpalette. Casual-Style Jeans, Chinos und Bermudas, teilweise gepflegt oder sportiv im «Used-Look» bilden die Basis und bieten eine breite Vielfalt von Möglichkeiten. Kombiniert werden diese in der kommenden Saison mit Nylon- oder Baumwoll-Blousons. Ka-

ros bilden weiterhin den Schwerpunkt. Im kommenden Sommer ist das Poloshirt weiterhin hoch im Kurs – aus feinster mercerisierter Baumwolle – ob klassisch uni in den angesagten Modefarben Grün, Koralle, Jeansblau und Gelb, oder als Blockstreifen in Two-Tone-Optik.

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Jobportal Finanzbranche sucht wieder mehr Personal Über 3400 offene Stellen werden derzeit auf den Websites von 1400 Arbeitgebern im Bank-, Versicherungs- und Treuhandgeschäft in der Schweiz und in Liechtenstein angeboten.

seit dem Tiefst verdoppelten. Zurückhaltender sind die Versicherer. Sie haben 10 Prozent weniger Stellen ausgeschrieben als Mitte 2009. Auch in absoluten Zahlen haben die Banken die Versicherer überholt. Im Sommer 2009 boten die Banken 700 Jobs an, die Versicherer 1100. Heute haben die Banken die Nase vorn mit 1400 Jobs, die Versicherer inklusive Krankenkassen suchen auf ihren Websites weniger als 1000, wie die für finews.ch erstellte Analyse von JobDirectory.ch ergibt. Grossbanken holen auf Die beiden Grossbanken CS und UBS stellen Leute ein wie vor der Krise. Die CS Group hat über 400 offene Stellen und UBS über 300. Mitte 2009 galt bei der UBS immer noch ein «Hiring Freeze». Offene Stellen waren rar. Der Nachholbedarf der UBS ist offensichtlich sehr gross, hält Nokes fest. Interessant ist die Aufteilung der offenen Stellen bei den Grossbanken: Lediglich 10 Prozent entfallen auf Mitarbeiter auf Stufe Sachbearbeiter und Assistenz, zwei Drittel jedoch auf Fach- und Führungskräfte, was den anhaltenden Trend Richtung Mitarbeiter mit hoher Qualifikation und reicher Erfahrung aufzeigt.

Die Anzahl offener Stellen in der Finanzbranche hat sich seit dem Tiefpunkt Mitte letzten Jahres markant erhöht. Waren es im Juni 2009 noch 2600 offene Stellen, sind es jetzt bereits 3450, wie das auf die Finanzbranche spezialisierte JobPortal «JobDirectory.ch» ermittelte.

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Der Aufschwung ist jedoch sehr selektiv: Nicht jede Firma spürt den Aufschwung gleich. Auch sind gewisse Berufe eindeutig mehr gefragt als andere, sagt Chris Nokes, Partner des «JobDirectory.ch»Betreibers Fenom. Das grösste Wachstum verzeichnen die Banken, die ihr Angebot

Ausländische Privatbanken geben Gas Trotz des Strukturwandels, der die Landschaft der ausländischen Bankinstitute in der Schweiz umpflügt, suchen ausländische Privatbanken qualifizierte Mitarbeiter im grossen Stil. Am aktivsten sind die angelsächsisch beherrschten Institute, wie HSBC, Barclays, RBS Coutts,


J.P. Morgan Private Bank und Citibank Switzerland. Sie suchen über 200 Prozent mehr Personal als Mitte letzten Jahres. Etwas erlahmt ist der Elan der Kantonalbanken, ihr Angebot hat sich stabilisiert. Die inländisch kontrollierten Privatbanken signalisieren aber auch Wachstumsziele: Sie haben 60 Prozent mehr Jobs ausgeschrieben. IT im Aufwind Die Banken und Treuhänder legen viel Wert auf Ausbildung. Bei den Banken sind 15 Prozent der Stellen für Lehrlinge, Praktikanten und Hochschulabsolventen. Bei den Treuhändern, wo die fünf grossen Firmen dominieren (PWC, E&Y, KPMG, Deloitte und BDO), ist der Anteil mit elf Prozent auch hoch. Zurückhaltender hingegen sind die Versicherer. Hier

entfallen weniger als 4 Prozent der Stellen auf diese Kategorie. Ungeachtet der Tendenz zum Outsourcing der IT-Aktivitäten steigt die Zahl der offenen Stellen im Segment IT rasant. «JobDirectory.ch» zählt mit 500 Stellen 60 Prozent mehr Jobs als Mitte 2009. IT-Jobs machen also fast 15 Prozent aller offenen Stellen der Finanzbranche aus. Vier Fünftel davon sind für Fach- und Führungskräfte. Arbeitsmarkt-Index für Finanzbranche geplant Der Regulierungsdruck zeitigt im Bereich Legal und Compliance Auswirkungen. Seit September hat sich die Anzahl offener Stellen verdreifacht! Bis September lag die Anzahl Jobs mit Fachqualifikation im Bereich 30 bis 40; nun gibt es fast

100 solcher offenen Stellen. Der Nachholbedarf spiegelt sich auch in der Tatsache wieder, dass die in Banking und Finance tätigen Personalberatungen sogar 150 Stellen in Legal und Compliance ausgeschrieben haben. Eine Gesamtübersicht aller Jobs in dieser Sparte findet man auf www.jobdirectory.ch/(risklegal-compliance). Im April wird finews.ch in Zusammenarbeit mit «JobDirectory.ch» einen Index publizieren, der die Entwicklung der Stellen in der Finanzbranche detailliert wiedergibt. finews.ch

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Ihr gutes Recht Pflichtwidrigkeiten festgestellt ... Roland P. fiel aus allen Wolken, als ihm ein Vorgesetzter nach jahrzehntelangem Arbeitsverhältnis ohne Umschweife oder Diskussion eröffnete, man habe Pflichtwidrigkeiten festgestellt, wegen denen er per sofort freigestellt sei und Sanktionen zu erwarten habe. P. war sich keiner Schuld bewusst, denn die beanstandete Praxis war jahrelang dieselbe, allen Beteiligten bekannt und nie beanstandet worden.

Nach einigen Wochen lähmender Ungewissheit wurde er in die Bank zitiert und barsch mit einer Vereinbarung konfrontiert, wonach das Arbeitsverhältnis nach einer weiteren Freistellungszeit von gut 3 Monaten in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst sei; bei Ablehnung werde gekündigt. Der Vorgang belastete P. derart, dass er nach kurzer Zeit erkrankte.

Kurt Gemperli

Spielt die Art und Weise eine Rolle, wie die Bank vorgeht? Ja, die Arbeitgeberin muss ihr Kündigungsrecht schonend ausüben. Unnötige Blossstellungen vor anderen Angestellten oder Dritten zum Beispiel können eine an sich zulässige Kündigung missbräuchlich machen. Generell sind die Belastungen, die eine Entlassung mit sich bringen kann, nicht unnötig zu steigern.

Wie ist ein solcher Aufhebungsvertrag zu beurteilen? Angestellte sollten vorsichtig sein. Zum Beispiel fällt ein Konkurrenzverbot dahin, wenn der Arbeitgeber ohne begründeten Anlass kündigt – mit einem Aufhebungsvertrag kann man sich Probleme einhandeln. Ohne Arbeitgeberkündigung gibt es sodann keinen zeitlichen Kündigungsschutz: Nur wenn Roland P. die angebotene einvernehmliche Lösung abgelehnt hat, wird die Kündigungsfrist für die Dauer seiner Krankheit verlängert. Offensichtlich missbräuchlich eingesetzt wurde die Möglichkeit des Aufhebungsvertrags schliesslich vor Kurzem von einer Bank, die sich dadurch den Vorschriften über Massentlassungen entziehen wollte.

Ist eine Kündigung wegen ungerechtfertigen Vorwürfen missbräuchlich? Die Arbeitgeberin ist nach der Gerichtspraxis nicht verpflichtet, Angestellte vor der Kündigung auch nur anzuhören. Sie muss aber die Persönlichkeitsrechte der Angestellten wahren. Bei Mobbing etwa darf nicht einfach einer der beteiligten Personen gekündigt werden, damit Ruhe einkehrt, sondern es muss der Sachverhalt nach Möglichkeit geklärt und eine sachgerechte Lösung gesucht werden. Eine in der Presse angegriffene Bank darf nicht einfach jemanden entlassen, um einen Sündenbock zu haben. Dass eine Angestellte ohne böse Absicht zu schlecht beurteilt worden ist, macht die deswegen erfolgte Kündigung aber nicht missbräuchlich.

Was gilt bei Krankheit des gekündigten Arbeitnehmers? Eine während Krankheit erklärte Kündigung wäre nichtig; bei vorher erfolgter Kündigung verlängert sich die Kündigungsfrist (die maximale Dauer der Sperrfrist hängt vom Dienstalter ab). Die meisten Banken haben als gute Arbeitgeber für ihr Personal eine kollektive Krankentaggeldversicherung abgeschlossen. Damit ist der Lohn zumindest zu 80 Prozent für in der Regel zwei Jahre gesichert. Ob man im Zeitpunkt der Beendigung des Arbeitsverhältnisses, um bei fortdauernder Krankheit weiterhin Taggeld zu bekommen, in die Einzelversicherung übertreten muss oder nicht, ergibt sich aus den anwendbaren Versicherungsbedingungen.

Kann die Arbeitgeberin einfach kündigen, wenn der Arbeitnehmer den Aufhebungsvertrag ablehnt? Ja, denn grundsätzlich herrscht in der Schweiz Kündigungsfreiheit. Missbräuchlich ist eine Kündigung nur, wenn sie aus bestimmten, unzulässigen Gründen erfolgt. Aber selbst missbräuchliche Kündigungen können nicht aufgehoben werden; sie verschaffen lediglich Anspruch auf eine Entschädigung von einem bis maximal sechs Monatslöhnen.

Und nach einem jahrzehntelangen Arbeitsverhältnis? Eine lange Anstellungsdauer schränkt die Kündigungsfreiheit des Arbeitsgebers nicht ein. Wer dann aber kurz vor der Pensionierung steht, darf nicht aus sachfremden Motiven entlassen werden, wenn ihm oder ihr dadurch erhebliche Nachteile entstehen.

Fazit? Der Kündigungsschutz ist hierzulande nicht sonderlich weit gediehen. Wer sich ungerecht behandelt fühlt, zögere aber nicht, die unentgeltliche Rechtsberatung des Verbands in Anspruch zu nehmen (www.sbpv.ch). Auf jeden Fall sollte man das tun, bevor man einen Aufhebungsvertrag unterschreibt.

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Kurt Gemperli Der SBPV klärt Sie über Ihre Rechte und Pflichten auf. Welches Thema interessiert Sie? Schreiben Sie an info@sbpv.ch


Gut zu wissen Wohnlust statt Wohnfrust – dank Privathaftpflichtversicherung Damit verursachte Mieterschäden nicht zu Wohnfrust führen, lohnt es sich, sich gut gegen solche Schäden zu versichern. Die Zurich Connect bietet Ihnen eine Privathaftpflichtversicherung inklusive Mieterschäden.

Endlich haben Sie eine neue Wohnung gefunden. Eine Traumwohnung. Sofort haben Sie sich in sie verliebt. Und ein Nachmieter für Ihre bisherige Wohnung hat auch bereits zugesagt. Die Glückseligkeit ist perfekt. Wirklich? Wenn da nur nicht diese unliebsamen Mieterschäden in Ihrer alten Wohnung wären. Natürlich, Sie haben mit Ihrer Familie acht Jahre dort gelebt, mit Betonung auf «gelebt». Zwar immer Sorge getragen. Aber einmal ist Ihnen das Parfumflacon ins Lavabo gefallen. Im Wohnzimmer ist die Kerbe im Parkett unübersehbar. Und Ihre Tochter, wirklich begabt im Malen, hat sich an der Wand im Kinderzimmer versucht. Sind Sie gegen diese Mieterschäden versichert? Oder müssen Sie selbst dafür aufkommen? Darf der Vermieter Ihnen allenfalls diese Schäden überhaupt in Rechnung stellen?

Grundsätzlich gilt: Sie als Mieter bezahlen mit der Miete den normalen Gebrauch der Wohnung. Abnützungserscheinungen, die durch diesen normalen Gebrauch entstehen, gehen nicht zu Ihren Lasten. Hingegen haften Sie für Schäden, die von unsachgemässem, übermässigem oder unsorgfältigem Ge-

Zurich Connect – die führende Online-Versicherung Zurich Connect bietet als führende Online-Versicherung der Schweiz umfassende Versicherungsleistungen mit einem exzellenten Schadenservice zu attraktiven Preisen. Mit dem Schweizerischen Bankpersonalverband (SBPV) verbindet Zurich Connect eine langjährige erfolgreiche Partnerschaft. Als Mitglied des SBPV profitieren Sie von Spezialkonditionen und damit von noch günstigeren Prämien. Im Internet finden Sie unter www.zurichconnect.ch/partnerfirmen alle Informationen zu den Angeboten von Zurich Connect. Hier können Sie Ihre individuelle Prämie berechnen und Ihre persönliche Offerte erstellen. Dafür benötigen Sie folgendes Login: Benutzername: sbpv Passwort: bank Oder Sie verlangen über die für SBPV-Mitglieder exklusive Telefonnummer 0848 807 801 eine unverbindliche Offerte. Das Kundencenter von Zurich Connect ist von Montag bis Freitag von 8 bis 17.30 Uhr durchgehend geöffnet.

brauch herrühren. Darunter fallen bemalte Wände im Kinderzimmer, ein Sprung im Lavabo oder eine tiefe Schramme im Parkettboden. In diesen Fällen können die Schäden dem Mieter in Rechnung gestellt werden. Und das kann Sie schnell ziemlich teuer zu stehen kommen. Prüfen Sie, ob Sie eine PrivathaftpflichtVersicherung abgeschlossen haben. Denn zum Beispiel für Wohnungsschäden, die Ihnen aus Unaufmerksamkeit oder Nachlässigkeit unterlaufen sind, haftet die Privathaftpflichtversicherung. Und zu solchen Schäden gehören eben die bemalte Wand, der Sprung im Lavabo und die Schramme im Parkett. Zurich Connect bietet Ihnen eine Privathaftpflicht-Grundversicherung mit Familiendeckung inklusive Mieterschäden bereits ab CHF 105.– an. Damit verursachte Mieterschäden Ihr neues Wohnungsglück nicht trüben.

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Mitglieder persönlich Tischhockey – ein rasantes Hobby Seit gut 25 Jahren besitzt der 35-jährige in Oberrohrdorf wohnhafte Leiter Finanz der Raiffeisenbank Rohrdorferberg-Fislibach, Alain Saxer, eine temporeiche Leidenschaft: das Tischhockey-Spiel. Nebst der Faszination für das schnelle Spiel braucht es beim Tischhockey vor allem taktisches Geschick, gute Reaktion und Koordination. Und der Spass dabei ist das Allerwichtigste.

Guten Tag Herr Saxer. Ist Ihr rechter Flügelstürmer heute in Form? Guten Tag Frau Schmutz. Nun ja, ich bin recht zufrieden. Meinen rechten Flügel kann man schon als Key-Player bezeichnen. Aber es ist doch so wie überall im Leben, einer allein kanns nicht richten. Daher bin ich auf alle meine Jungs angewiesen.

Hausaufgaben genutzt, das muss ich zugeben. So haben wir (drei Jungs aus der gleichen Klasse) mit TischhockeyNachmittagen angefangen. Diese waren intensiv, emotional und vor allem sehr lang. Wir haben ganze Hockeysaisons gespielt mit Tabellen, Skorerlisten etc. Wir hatten damals noch keine X-Box, noch keine Playstation.

Wie kommt man zu einer solch aussergewöhnlichen Freizeitbeschäftigung, oder müsste ich sagen Sport? Das geht in die Schulzeit zurück. Wir haben unsere Freizeit nicht immer für die

Für mich war Tischhockey immer eine Freizeitbeschäftigung, ein Hobby, ein Spiel! Die Faszination liegt für mich an der Geschwindigkeit, am Tempo. Man hat die Möglichkeit, ein Spiel zu gestal-

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ten, verschiedene Taktiken anzuwenden. Man kann sich freuen an tollen Toren und man kann sich aufregen ab faulen Eiern, welche man von Zeit zu Zeit kassiert! Emotionen pur! Ob es sich beim Tischhockey offiziell um eine Sportart handelt oder nicht, ist für mich nebensächlich. Stehen Sie mal acht Stunden an einem Tag an einem solchen Tisch. Dies allein sorgt bei mir für Muskelkater nach den Turnieren. Und schwitzen tut man auch. Also ist es doch Sport, oder?


Und was sind Ihre nächsten Ziele? Ich möchte an den Schweizer Meisterschaften 2010 endlich mal wieder einen Exploit landen. Weiter reizt mich auch die WM 2011 in Finnland, aber dafür müsste ich dann schon trainieren, und zwar intensiv!

Was braucht es, um ein guter Tischhockeyspieler zu sein und wie trainieren Sie das? Es braucht vor allem Spass, das ist mit Abstand das Wichtigste! Dazu ist es von Vorteile wenn man eine gute Reaktion hat. Auch Koordination ist sehr wichtig. Und ob Sie es glauben oder nicht: Es braucht sogar noch Kondition (vor allem auch, um alle Turniere zu überstehen) ... und Hornhaut an Daumen und Zeigefinger! Es gibt offizielle Trainings, welche organisiert werden. Oder man übt zu Hause gewisse Situationen. Ich bin eher trainingsfaul und vertraue auf die Routine! Wie viele von «Ihnen» gibt es? In der Schweiz gibt es rund 50 aktiv beim Schweizerischen Tischhockeyverband re-

gistrierte Spieler/innen, weltweit um die 4500. Der Anteil der Frauen ist sehr gering, schätzungsweise kaum 10 Prozent Die Turniere sind jeweils gemischt, jeder spielt gegen jeden. Die Männer und die Frauen spielen danach jedoch separate Finalspiele. Und obwohl Sie mich nicht gefragt haben, weiss ich, dass Sie es wissen wollen: Ja, ich habe auch schon gegen Frauen Spiele verloren. Als Frau hat man im Tischhockeyspiel aus meiner Sicht keine Nachteile gegenüber den Männern. Im Gegenteil: Tischhockey ist «Multitasking» pur! Es kann auch jeder und jede mitmachen. Man braucht keine Lizenz, man muss nicht mal Mitglied sein. Die Mitgliedschaft kostet CHF 30.–. Als Nichtmitglied beträgt das Startgeld pro Turnier jedoch CHF 10.–, Mitglieder zahlen nichts.

Beraten Sie Ihre Kunden ebenso schnell, wie sie Tischhockey spielen? Eher zielgerichtet. Beim Kundengespräch ist es wichtig, auf die Bedürfnisse des Kunden einzugehen und das Kundenziel zu erreichen. Aber ich spiele ja auch zielgerichtet Tischhockey. Jedoch treffe ich da das Ziel nicht immer. Herr Saxer, vielen Dank für den Einblick in ihr spezielles Hobby. Doris Schmutz

Weshalb sind Sie SBPV-Mitglied? Ich wollte schon lange Mitglied werden. Mithilfe Ihrer aktuellen Werbekampagne habe ichs nun endlich geschafft. Dabei interessieren mich vor allem aktuelle Informationen aus der Bankenwelt und interessanten Downloads. Zudem profitiert man von diversen Vergünstigungen und Dienstleistungen. Wer noch mehr über die Freizeitbeschäftigung von Alain Saxer erfahren möchte: www.sthv.ch und www.ithf.info

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… c’est votre droit! Suspension immédiate Roland P. en est tombé des nues: après plusieurs décennies d’activité, un supérieur lui a communiqué sans ménagement que son travail présentait des manquements pour lesquels il était immédiatement suspendu et devait s’attendre à des sanctions. Or, P. était loin d’imaginer une faute quelconque, car la pratique incriminée, connue de tous les intéressés, était la même depuis des années et n’avait jamais fait l’objet d’aucun reproche.

Après quelques semaines d’ignorance paralysante, il a été convoqué à la banque et brutalement confronté à l’alternative suivante: soit il signait une convention qui mettait fin d’un commun accord au contrat de travail après une nouvelle période de trois mois de suspension, soit le contrat serait résilié. Le procédé a bouleversé P. à tel point qu’il en est tombé malade peu après.

Kurt Gemperli

Comment juger une telle convention de résiliation? Attention, prudence! L’interdiction de concurrence s’éteint lorsque l’employeur résilie le contrat sans motif justifié, mais elle se maintient lors la signature d’une convention de résiliation. En outre, la protection contre le congé tombe s’il n’y a pas de résiliation de la part de l’employeur: la période de maladie de Roland P. prolonge le délai de congé seulement s’il refuse l’offre de solution conventionnelle. De toute évidence, une convention de résiliation est abusive si l’employeur entend se soustraire aux prescriptions sur les licenciements collectifs.

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L’employeuse peut-elle simplement résilier le contrat lorsque le travailleur refuse de signer la convention? Oui, car la Suisse connaît le principe de la liberté de licenciement. Une résiliation est abusive seulement si elle se fonde sur des raisons définies comme injustifiées. Or, il est impossible d’annuler une résiliation, même si elle est abusive; le travailleur lésé a seulement un droit à une indemnité d’au maximum six mois de salaire. Une résiliation pour reproches injustifiés est-elle abusive? Selon la jurisprudence, l’employeuse n’est même pas tenue d’entendre l’employé avant de résilier le contrat. Mais elle doit respecter les droits de la personnalité de ce dernier. En cas de mobbing, il n’est pas permis de licencier tout bonnement un des protagonistes pour retrouver le calme. La pression des médias n’autorise pas une banque à trouver un bouc émissaire et à le congédier sans plus. Il faut autant que possible clarifier les faits et chercher une solution appropriée. Or, il n’est pas abusif de licencier une employée sur la base d’une évaluation défavorable, même erronée, si celleci a été faite sans mauvaise intention. Et après un rapport de travail sur des dizaines d’années? La durée du contrat ne limite pas la liberté de licenciement de l’employeur. Mais il ne peut pas licencier une personne juste avant la retraite pour des

L’ASEB vous informe sur vos droits et devoirs. Quels thèmes vous intéressent? Dites-le nous sur info@aseb.ch

motifs sans rapport si elle subit des inconvénients importants. La manière d’agir de la banque joue-t-elle un rôle? Oui, l’employeuse doit exercer son droit de résiliation avec ménagement. Des dénigrements inutiles devant des tiers ou d’autres employés peuvent rendre abusive une résiliation en principe admissible. En général, il ne faut pas aggraver inutilement les désagréments que cause le congé. Que se passe-t-il en cas de maladie du travailleur licencié? Un licenciement notifié durant une période de maladie est nul; lorsqu’il a été notifié avant, le délai de congé se prolonge (la durée maximale de la protection dépend des années de service). La plupart des banques ont conclu une assurance collective perte de gain maladie, qui assure généralement le paiement du salaire à 80% durant deux ans. A la fin des rapports de travail, les conditions d’assurance déterminent si le travailleur malade continue de percevoir l’indemnité journalière ou s’il doit passer dans l’assurance individuelle. Conclusion: La protection contre le congé n’est pas particulièrement étendue en Suisse. Toute personne qui se sent injustement traitée ne doit pas hésiter à profiter des conseils juridiques gratuits de l’association (www.aseb.ch). Il faudrait absolument en faire usage avant de signer toute convention de résiliation. Kurt Gemperli


Bon à savoir Le plaisir du logement sans la frustration: l’assurance responsabilité civile privée vous donne la solution Afin que les dommages causés par les locataires n’empoisonnent pas votre vie, il vaut la peine de s’assurer contre de tels dommages. La Zurich Connect offre une assurance responsabilité civile privée qui comprend les dommages des locataires.

Vous avez enfin trouvé un nouveau logement. Un logement de rêve. C’est votre coup de cœur. Et un locataire a déjà accepté de vous succéder dans le logement que vous habitiez jusqu’alors. Le bonheur est parfait. En êtes-vous si sûr? Ce serait oublier ces fâcheux dommages de locataire commis dans votre ancien logement. Vous y avez bien sûr vécu avec votre famille pendant huit ans, «vécu» au sens propre. Oui, vous avez toujours été soigneux. Mais un jour, vous avez laissé tomber votre flacon de parfum dans le lavabo. Dans le séjour, les entailles dans le parquet ne passent pas inaperçues. Et votre fille, très douée en dessin et peinture, s’est essayée sur le mur de sa chambre d’enfant. Etes-vous assuré contre ces dommages de locataire? Ou en êtes-vous seul responsable? Le bailleur a-t-il le droit, le cas échéant, de vous facturer ces dommages?

Voici ce qui s’applique en principe: en tant que locataire, vous payez le loyer pour un usage normal du logement. Les phénomènes d’usure qui résultent de cet usage normal ne vous sont pas imputables. En revanche, vous répondez des dommages dus à un usage inapproprié, abusif ou peu soigneux. On peut citer, à titre d’exemple, les murs peints, crayonnés ou coloriés de la chambre des enfants, une fissure dans le lavabo ou une rayure profonde dans le parquet. Dans ces cas, les dommages peuvent être facturés au locataire.

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Première assemblée générale de la région

Lancement des premiers cercles consultants La première assemblée générale de la nouvelle région de Suisse Romande et du Tessin (RSRT) s’est déroulée le 21 janvier 2010, à Lausanne. Une cinquantaine de personnes venus de tous les cantons romands se sont retrouvées au Cinéma Pathé. La soirée se déroulait en trois phases bien différentes. En ouverture, l’assemblée a traité les affaires statutaires de la Région, puis les participants ont dégusté un apéro dinatoire délicieux, en dernier lieu, Laurent Nicolet, humoriste, a diverti l’assemblée.

Activités 2009 de la Région Le comité RSRT est composé de membres de tous les cantons romands et du Tessin. La région nouvellement constituée par la fusion des 6 associations cantonales romandes (sans le Tessin) regroupe sous une seule entité quelque 34 000 employé(e)s de banque, répartis dans 214 banques et 101 caisses Raiffeisen. Le Tessin pour sa part compte plus de 7619 collaboratrices et collaborateurs et quelque 77 banques. La répartition de ces personnes dans les différents cantons se faisait environ de la manière suivante en 2008: Fribourg 2483 Genève 20 127 Jura 500 Neuchâtel 1000 Valais 2500 Vaud 7000

Dans l’incertitude qui caractérise le climat actuel dans le secteur financier mondial. Les banques non parties à la convention n’ont pas l’obligation de respecter les dispositions et le catalogue de mesures applicables dans ces cas difficiles pour les personnes victimes de restructurations. Au cours de cette première année, le comité a procédé à une évaluation des problèmes qui caractérisent la situation romande et qui lui ont été signalés lors de l’action de marketing qu’il a lancée au printemps, en distribuant dans les principales agglomérations romandes des biscuits en forme d’oursons.

Sur ces 214 banques seule 7 d’entre elles sont signataires de la Convention relative aux conditions de travail du personnel bancaire (CPB). Il s’agit des deux banques universelles, UBS et Credit Suisse, des banques Julius Baer, Clariden Leu, Coop, des banques cantonales de Neuchâtel et du Jura. Pour la majorité des autres établissements, l’ASEB constate une certaine volonté à appliquer les principales dispositions de ladite convention, sans aller jusqu’à la signature dudit document.

Un programme chargé pour 2010-2012 Lors de la distribution des biscuits, l’occasion a été donnée d’avoir de nombreux échanges avec des employé(e)s de banque qui n’ont pas hésités à nous décrire certaines situations qu’ils et elles jugeaient inacceptables. C’est plus de 21 problèmes qui ont été ainsi recencés. Le Comité a dû faire un choix et a tenté de réunir les principaux problèmes sous 4 chapitres prioritaires à savoir: 1 Rémunérations et bonus 2 Emplois et chômage 3 Protection de la santé 4 Participation dans le secteur bancaire romand

La situation est inquiétante pour le Comité Romand, car l’une des principales dispositions de la CPB concerne les obligations de l’employeur en cas de restructurations, fusions ou rachats de banques.

Rémunérations et bonus De nombreuses plaintes ont eu pour cibles les rémunérations qui ne bougent plus et l’absence de transparence des bonus. Il ne s’agit évidemment pas de

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savoir ce que chacun reçoit ou ne reçoit pas, mais bien d’une certaine transparence sur leur fixation, leur répartition et les critères de leur attribution. Enfin, le nombre de personnes dont la rémunération est restée fixe, est en constante augmentation. Pour sa part, le Comité romand a constaté que la part variable du salaire constituait en moyenne le 30% des rémunérations. Ce taux, en constante évolution, a passé de 11,4% en 2000 à 28,2% en 2008. Le Comité romand prône l’inscription de la transparence des bonus dans la convention, avec celles des salaires qui s’y trouvent déjà. D’autre part, afin de sauvegarder l’évolution des avoirs du 2e pilier, le bonus devrai faire l’objet d’une certaine intégration au salaire réel après trois à cinq ans de versement régulier. Emplois et chômage La crise financière se fait lourdement sentir au niveau des statistiques du chômage. En décembre le nombre de chômeurs du secteur financier s’élevait à 4401 dont 2186 pour la Suisse romande, soit près de la moitié des personnes en recherche d’emploi. Des mesures en faveur d’une réinsertion facilitées des personnes mises en disponibilité sont primordiales dans notre région. Et la signature de la convention est un pas important dans cette voie.

Action de marketing 2009 Distributions de biscuits «oursons» en Suisse romande Banques visitées 72 Bénéficiaires 10 775 Villes concernées 28


de Suisse romande et du Tessin Protection de la santé Selon des prévisions de l’OMS, d’ici 2020 la dépression sera la principale cause d’incapacité du travail dans le monde des salariés. La dégradation des conditions de travail en sera l’un des principaux facteurs. Les nouvelles technologies, la politique de rémunération, les objectifs toujours plus ambitieux provoquent de graves atteintes à la santé du personnel. La mise en place de la participation dans les banques de Suisse romande permettrait la mise en place de «management de la santé» adapté à la taille de l’institut. La dégradation de la santé des tra-

tions et le climat de travail sont largement tributaires des innovations technologiques particulièrement importantes dans certaines branches dont au premier rang les transports et communications et l’industrie financière. Enfin, la participation est aussi un instrument prépondérant de la gestion des ressources humaines dans la satisfaction au travail. Les banques ne sont pas à la pointe dans ce domaine, elles arrivent derrière l’agriculture qui compte 86% d’employés satisfaits, suivies de l’administration publique 82%, de la santé 80%. La construction, l’énergie, les banques et les

l’heure d’Internet, le comité lance une initiative tendant à créer des cercles de consultations des membres qui lui permettront de recueillir les avis et les propositions éventuelles du plus grand nombre d’intéressés en provenance de toutes nos régions. Une information complète sur les cercles consultants sera jointe à l’envoi des cotisations 2010. Elections du Comité romand Le Comité romand a été élu à l’unanimité des participants pour un mandat de 3 ans. Ont été élus: Montserrat Atienza (Vaud) Claude Boni (Tessin) Sonia Borgognon (Vaud) Charles-Albert Claivaz (Valais) Alexandre Doleyres (Neuchâtel) Anne Fiore (Genève) Georges Froidevaux (Jura) Mary-France Goy (Genève) Jean-Pierre Terrettaz (Valais) Charles Weber (Fribourg) L’Assemblée a également élu à l’unanimité Mary-France Goy à la présidence de la région de Suisse romande et du Tessin.

vailleurs entraîne une croissance de coûts du personnel pour les entreprises, pour les assurances privées et pour les assurances publiques. C’est un véritable fléau qui doit être la priorité des priorités des partenaires sociaux. Participation 214 banques en Suisse romande et seulement 3 commissions du personnel concernant environ 1500 personnes sur 34 000. Les domaines dans lesquels la participation à un rôle important à jouer est, nous l’avons vu, la santé, mais également l’organisation du travail. Les condi-

assurances se situent entre 71 et 77% de satisfaits. C’est évidemment la restauration et l’hôtellerie qui ont les taux les plus faibles de 70%. Le développement de la participation dans les principaux établissements romands fera l’objet à la fois d’une information détaillée à l’intention de nos membres et également l’objet de démarches auprès des banques dans les prochains mois. Cercles consultants Le programme ambitieux et chargé du Comité romand exige une relation et une consultation régulière des membres. A

Finances Depuis la centralisation de la gestion des membres à Berne, les régions sont également dépendantes de la caisse centrale pour leur financement. De ce fait, l’assemblée n’a pas à se prononcer sur les finances de la région. Par contre, il y a une fortune dont la gestion a été confiée à Sonia Borgognon (Vaud) et à JeanPierre Terrettaz (Valais). Des réviseurs de comptes de la fortune sont nécessaires et l’Assemblée a élu Bernard Frésard (Jura) et Bernard Salesse-Laverne (Genève). Enfin de partie statutaire les participants sont invités à se rafraîchir et à prendre quelque force au buffet froid qui les attend avant le plaisir de suivre le spectacle de Laurent Nicolet. Le Comité

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Gewinnerin Sudoku 04/09: Nathalie Delaporte, 1188 Gimel

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Der SBPV im Netz Der SBPV ist neu auf www.xing.com und www.facebook.com. Treten Sie der Gruppe bei, damit Sie laufend über Neuerungen informiert werden und über Ihre Anliegen mit Gleichgesinnten diskutieren können.

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Impressum take it – 93. Jahrgang Herausgeber: Schweizerischer Bankpersonalverband SBPV Redaktionsleitung: Denise Chervet, Zentralsekretärin Koordination: Doris Schmutz Redaktionelle Mitarbeit: Nicole Bourquin, René Buri, Denise Chervet, finews.ch, Kurt Gemperli, Marie-France Goy, Michael Gschwind, lic.iur. Zita Küng, Beat Luginbühl, Doris Schmutz, Maria

Schmutz-Wyder, Patrick Zbinden, Zurich connect Druck: Bubenberg Druck- und Verlags-AG, Bern SBPV Monbijoustrasse 61, Postfach 8235, 3001 Bern, Tel. 0848 000 885, info@sbpv.ch, www.sbpv.ch


Gratulation Als Mitglied des SBPV sitzen Sie im richtigen Film! Davon konnte sich auch Katarina Veljkovic (rechts im Bild), SBPV-Mitglied seit Oktober 2009 und Assistentin im Private Banking bei der Credit Suisse in Bern, überzeugen. Stellvertretend für die an-

deren 99 Gewinner durfte sie von Andrea Kummer, SBPV, eine Ciné-Card im Wert von CHF 110.– entgegennehmen. Herzliche Gratulation!

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take it 01/2010  

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