baustoffPARTNER November 2018

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baustoffPARTNER 11/18

November 2018

BAU 2019

IM BLICKPUNKT

VOR ORT

Carlisle CM hat in Thüringen ein neues Diese Gesamtausgabe zeigt die Werkzeug-Spezialist Felo ersten Highlights zur BAU 2019 feiert 140-jähriges Jubiläum Werk für EPDM-Dachbahnen eröffnet

Saint-Gobain Rigips Moderne Trockenbau­lösungen auf der Zugspitze

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Inhalt Inhalt BAUSTOFFPARTNER / JAN RIEKEN

6  Editorial 8  Titelstory

MEA I Effiziente Systeme als Grundlage für hochwertige Bausubstanz und Schutz vor Wasser

10  Namen & Neuigkeiten

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Auf der GaLaBau war der baustoffPARTNER natürlich auch unterwegs. Was zum Beispiel Richard Brink (unser Bild zeigt Marketingleiter Sebastian Brink) und die anderen Aussteller an Neuheiten gezeigt haben, steht im Messe-Rückblick ab Seite 64.

14  Im Blickpunkt

FELO I 140 Jahre Profi-Werkzeuge: Werkzeugfabrik feiert Jubiläum

45  Mauerwerk & Beton

15  Werkzeuge

43 I LIAPOR I Leichtbeton-Elemente für Europas größte Lehmfassade 46 I SIKA I Virtuelle Stadt mit hauseigenen Innovationen 48 I SCHLAGMANN POROTON I Innendämmung im Denkmalschutz 52 I DOYMA I Neue Dichtungssysteme für bereits verlegte Leitungen

15 I BOSCH I Gute Aussichten für Arbeits- und Gesundheitsschutz 18 I KMR I Neuer 2-Gang-Akku-Streifenschrauber 22 I BÖCK I Staubschutzmasken mit Gebläse

24  Dach – Aufbau, Dämmung, Deckung

24 I NELSKAMP I Härtetest im Harz: Dachziegel seit 14 Wintern schadensfrei 29 I ESSMANN I Moderne Industriearchitektur mit innovativer Dachtechnik 32 I SKYLUX I Erweitertes Lichtband-Sortiment 36 I CARLISLE CM EUROPE I Neues Werk verdoppelt EPDM-Kapazität 38 I S OUDAL I Neues Vorwandmontagesystem zur BAU

58  Industrie- & Gewerbebau

58 I N OVOFERM I Versandzentrum mit gedämmten Verladestationen und baulichem Brandschutz 59 I K LB KÖTZTAL I Neuer Spachtel für ableitfähigen ESD-Fußboden zur BAU 67 I HEINRICH HAHNE I Neue Lösungen für Bodenund Bautenschutz zur BAU

39  Fassade – Systeme & Produkte

62  Außenanlagen – Gestaltung & Technik

39 I CAPAROL I Denkmalgerechter Anstrich für ein Düsseldorfer Wahrzeichen 40 I HAGEMEISTER I Klinker nach Kundenwunsch 43 I AUSTROTHERM I Effektive Fassadensanierung CARLISLE

62 I GRIFFON I Wasserfester Kleb- und Dichtstoff 63 I REMMERS I Mit optimierten Klassikern zur BAU 64 I RICHARD BRINK I Neue Polymer-Betonrinne 66 I NÜRNBERG MESSE I Rückblick GaLaBau 2018

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73  Arbeitsschutz

73 I G ÜNZBURGER STEIGTECHNIK I Lösungen aus Günzburg feiern Premiere auf der BAU 74 I HYMER-LEICHTETALLBAU I Immer genau die richtige Steighilfe 76 I KRAUSE-WERK I Eisfreigerüst für sicheren ­Fahrzeugzugang

77  Fenster – Aufbau & Verarbeitung 77 I WAREMA I Effiziente Sonnenlicht-Lösungen in neuen Dimensionen 73 I MULTIFILM I Rollo-Relaunch erhöht Komfort 80 I S CHLOTTERER I Neue Aufsatz- und Vorbau-Rollläden 82 I R ENSON I Solar-Profi-Screen zum Nachrüsten

Medienvertreter und Politiker hatten die Gelegenheit, beim »Preview« einen Blick in das neue Carlisle-Werk im thüringischen Waltershausen zu werfen. Der DachbahnenSpezialist verdoppelt damit seine EPDM-Kapazität. 4

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83  Türen – Design & Technik

83 I JELD-WEN I Innentüren: Moderne Architektur neu interpretiert 84 I WESTAG & GETALIT I Klare Linien für zeitloses Design


November 2018 88 I SYSTEM SCHRÖDERS I Sicherheitstüren in allen Widerstandsklassen 89 I BASYS I System-Türbänder für Glas und Objekt 92 I WISNIOWSKI I Optimierte Premium-Türpalette

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93  Bodenbeläge & Aufbau

93 I TER HÜRNE I Parkettkollektion bringt »Himmel und Erde« auf den Boden 94 I CLASSEN I Natur-Designböden mit Umwelt-Zertifikaten 98 I DÖLLKEN PROFILES I Effiziente System-Kompetenz

102  Innenausbau

102 I SIKKENS I Trendfarben voller Zuversicht 104 I BAUMIT I Finish für glatte Wandflächen I SAINT-GOBAIN RIGIPS I Moderne Trockenbau­ 105 lösungen auf der Zugspitze

106  Bad – Ausstattung & Technik

106 I ALFER ALUMINIUM I BAU: Serie für Handwerker und neue Profilquerschnitte 108 I D URAL I Leicht zu montierende Rinnenlösungen 109 I SCHLÜTER-SYSTEMS I Ablagen: Elegant und stabil

Der baustoffPARTNER zu Besuch beim Parkettspezialisten ter Hürne: Was es Neues aus Südlohn gibt, lesen Sie auf Seite 93.

110  Messen & Seminare 111  Aktuelles 112  Auf einen Blick 114  Impressum/Vorschau

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Editorial Editorial

Ganz gleich, ob man aus beruflichen Gründen oder als Tourist unterwegs ist: Wenn in einer Stadt Messe ist, werden Hotelzimmer, die man sonst im Internet auf den zahllosen Buchungs-Portalen für schmales Geld feilgeboten bekommt, tendenziell unbezahlbar. Ohne einen erkennbaren Mehrwert in Sachen Leistung, wohlgemerkt: Das Hotelbett ist ja keineswegs komfortabler, breiter oder weicher als sonst, und auch das Wasser in der Dusche ist nicht nasser als zu Normalpreis-Zeiten. Der auch außerhalb von Messe und Oktoberfest für Otto Normal-­Mieter immer unbezahlbarer werdende Großraum München liegt auch bei den Preisaufschlägen zu Messezeiten ganz weit vorne. Auch für ein Quartier zur kommenden BAU muss man deutlich mehr hinblättern als sonst. Das höchste Niveau erreichen die Zimmerpreise übrigens dann im April zur bauma, für die Aussteller und Besucher dann noch tiefer in die Tasche greifen müssen. Daran ändert auch die eigentlich gute Nachricht nichts, die Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München, anlässlich der Pressekonferenz zu den BAU-Informationsgesprächen verkündet hat: Laut seinen Worten sind in München in den vergangenen zwei Jahren zwar 39 neue Hotels entstanden, was die Kapazität der Hotelbetten immerhin um etwa 12 000 erhöht hat. Das Ende der nach oben offenen Preisspirale ist damit jedoch keineswegs in Sicht: »Dadurch werden die Hotelzimmer-Preise nicht niedriger, sondern die Auswahl wird größer!«

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PETRA REGER

Bezahlbarer Wohnraum in Zeiten der Messe

Diese marktwirtschaftliche Gesetzmäßigkeit findet auch für die Aussteller der BAU Anwendung: Zwar stehen auf dem Gelände der Messe München nach Fertigstellung der neuen Hallen C5 und C6 etwa 20 000 m² mehr Ausstellungsfläche zur Verfügung – ein Plus von 10 %. Aber damit, auch das wurde auf der Pressekonferenz mehr als deutlich, sinken keineswegs die Standgebühren für die Aussteller. Lediglich die Warteliste wurde minimal kürzer. Damit wird die BAU 2019 mit 200 000 m² Ausstellungs­fläche so groß wie nie zuvor. Um unsere Leser auf das wichtigste Messe-­Event der Branche vorzubereiten, erhöht auch der bau­ stoffPARTNER seine Kapazität: Mit mehr Umfang, mehr Auflage und einem nochmals vergrößerten Redaktionsteam bieten wir in dieser und der nächsten Ausgabe den vollen Überblick, was von 14. bis 19. Januar in München an Highlights zu sehen sein wird – inklusive der gezeigten Lösungen für bezahlbaren Wohnraum. Eine spannende, unterhaltsame und vor allem informative Lektüre wünscht, herzlichst,

Jan Rieken Chefredakteur


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Titelstory Titelstory Einfach, sicher, zuverlässig: Effiziente Systeme als Grundlage für hochwertige Bausubstanz und Schutz vor Wasser u  MEA  Auf

der BAU 2019 stellen die beiden Geschäftseinheiten MEA Bausysteme und MEA Water Management die einfache und sichere Montage von Lichtschächten, Fenster- und Entwässerungslösungen in den Mittelpunkt ihrer gemeinsamen Messepräsentation.

Als Basis für die Qualität der MEA-Produkte nennt der Hersteller ihren konstruktiven Aufbau und die Wertigkeit ihrer Werkstoffe. Das Resultat sind durchdachte und einfach zu handhabende Produkte, die dem Bauunternehmer helfen, Zeit und Geld zu sparen, weil der handwerkliche Aufwand sinkt und dem Bauherrn eine langfristige Betriebssicherheit seines Gebäudes bieten.

Keller mit undankbarer Rolle Das Kellergeschoss spielt in der Regel eine eher undankbare Rolle: Es trägt ein komplettes Gebäude, muss jede Menge Druck durch Erdreich und Wasser aushalten und wird meistens nicht besonders wahrgenommen. Das Abdichten und Dämmen gehören deshalb beim Bau eines Kellergeschosses zu den grundlegenden Aufgaben des Bauunternehmers.

Lichtschächte und Kellerfenster von MEA Bausysteme wollen mit ihren praxisnahen Abdichtungs- und Befestigungssystemen dazu beitragen. Auf der BAU 2019 präsentiert das Unternehmen zahlreiche neue Produkte zu diesen Themen.

Handliche Lichtschächte Dazu zählt der neue Lichtschacht »MEAMULTINORM 3-in-1«, eine Weiterentwicklung des bewährten GFK-Lichtschachtes »MEAMULTINORM«. Der neue Lichtschacht verbindet nach eigenen Angaben die Vorzüge des bekannten Universalprodukts mit denen der druckwasserdichten und wandverstärkten Ausführungen. So steigt die Druckbelastbarkeit in den besonders belasteten Bereichen um rund 20 %. Darüber hinaus vereinfacht dieses vielseitige Produkt Bestellvorgänge und Lagerhaltung deutlich. Die laut Hersteller enormen Vorteile der GFK-Lichtschächte »MEAMULTINORM 3-in-1« und »MEAMAX« bleiben unverändert: leichter als Betonprodukte, einfache Ein-Mann-Montage, kostengünstig in der Lieferung, hell, recyclebar, variabler Einsatz bei unterschiedlichen Anforderungen.

Verbindung mit System

MEA

Das »MEA Connect System«, das aus fünf Systemkompo-

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Die Entwässerungsrinne »MEARIN PG EVO« für Tiefgaragen und Parkhäuser ist nur 30 mm hoch und erlaubt durch ihre flache Bauweise dünnere Geschossdecken. nenten (Lichtschacht, Montagedämmplatte, Perimeterabdeckrahmen sowie Fensterzarge und -einsatz / Zargenfenstersystem) besteht, vereinfacht die Dämmung und Montage der Kellerschächte. Mit einer Summe durchdachter Details will MEA dazu beitragen, dass das Kellergeschoss mit geringem Planungs- und Montageaufwand einen langfristigen Wärme- und Druckwasserschutz erhält. So ist die Montagedämmplatte »MEAFIX« mit verschiedenen Fensteraussparungen für

Das »Connect«-System verspricht in Verbindung mit dem GFK-Lichtschacht »MEAMAX« zahlreiche Vorteile: leichter als Betonprodukte, einfache Ein-Mann-Montage, kostengünstig in der Lieferung, hell, recyclebar, variabler Einsatz bei unterschiedlichen Anforderungen.  11/18

die MEA Beton- und GFK-Lichtschächte lieferbar. Durch Bohrmarkierungen lässt sich der Kellerschacht ohne aufwendiges Vermessen exakt positionieren, und spezielle Befestigungssysteme sorgen für eine einfache und zugleich sichere Montage des Lichtschachts. Die einzelnen Komponenten lassen sich sicher und gezielt über den »MEA Connect«-Konfigurator online zusammenstellen, was die Bestellung vereinfacht.

Komfortable Kellerfenster Montagesysteme wie das »Click-In«-System des universell einsetzbaren Zargenfensters »MEALUXIT« vereinfachen und beschleunigen nach eigenen Angaben den Einbau auf


Das »MEA Connect«-System besteht aus fünf aufeinander abgestimmten Komponenten.

der Baustelle. In die Wechsel­ zarge lassen sich unterschiedliche Flügel werkzeuglos einsetzen – vom Metallfenster für den ungeheizten Nutzkeller bis zum hochwertigen Dreh-/Kipp-Fenster mit Zwei- oder Dreifachverglasung. Darüber hinaus hat MEA Bausysteme im Bereich druckwasserdichter Zargenfenster das »MEATHERMO AQUA« und »MEATHERMO AQUA PLUS« Mitte 2018 neu eingeführt. Beide Fenster sind laut MEA mindestens 1,3 m hochwasserdicht und erreichen einen UW-Wert von 0,86 W/m²K. Die Zarge verbindet sich so mit der Wand, dass Nacharbeiten in der Laibung entfallen.

Sichere Entwässerung Die Entwässerungslösungen von MEA Water Management sind universell einsetzbar: für den privaten Bereich, den Garten- und Landschaftsbau, Innenstädte, Infrastruktur- und Industrieobjekte wie Häfen oder Flughäfen. Auf der BAU 2019 präsentiert der Geschäftsbereich zahlreiche Lösungen für die Anwendung in Parkhäusern (»MEARIN PG EVO«), bei Terrassen / Fassaden (»MEATEC«), im Straßenbau (u.a. »MEAKERB«) und Hochleistungsbereich (»MEADRAIN EN-/ ENS-Serie). Das umfangreiche Sortiment umfasst Produkte aus Stahl, Polymerbeton und hochfestem GFK. Es ist auf unterschiedliche Entwässerungsleistungen sowie auf alle Belastungsklassen von A15 bis F900 ausgelegt.

MEA Bautechik zeigt auf der BAU Lösungen wie »MEAKERB«: Sie ist Entwässerungsrinne und Bordsteinkante in einem.

Neue Designvarianten der Abdeckroste und einfach zu handhabende Befestigungs­ mechanismen eröffnen vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten und vereinfachen den Einbau. Als weitere Neuheit präsentiert MEA Water Management Produktvarianten der GFK-Rinne »MEARIN« (z.B. mit besonders geringer Einbauhöhe) für zusätzliche Einsatzfelder sowie die »MEARIN PLUS 100 BLACK«, deren Rost und Rinnenkörper in trendigem Schwarz gehalten sind und bei der Entwässerung ästhetische Akzente setzen.

Seit September gibt es »MEATHERMO AQUA PLUS«, hochwasserdicht bis 1,3 m. Der Mauerquerschnitt zeigt den Dichtflansch (schwarz) und die von außen montierte Montagedämmplatte »MEAFIX« (gelb).

Rinne mit flacher Bauweise Neben diesen Produktlinien wird das Angebot für Parkhäuser und Tiefgaragen erweitert. Ein anschauliches Beispiel dafür, wie sich Gestaltung und Funktion mit reduziertem Aufwand verbinden lassen, präsentiert der Hersteller das System zur Parkhausentwässerung »MEARIN PG EVO«: Die nur 30 mm hohe Rinne ist als monolithisches Längsstabprofil gestaltet und erlaubt durch ihre flache Bauweise dünnere Geschossdecken. Bei der Verwendung von einoder zweilagigem Guss­asphalt mit einer Abdichtungsebene sowie von Estrichbeton mit zwei 11/18

Abdichtungsebenen lässt sich die »MEARIN PG EVO« direkt auf dem Rohbeton verbauen. Der Aufwand für zusätzliche Vertiefungen oder Aussparungen entfällt – die Stahlbewehrung der Betondecke bleibt weiterhin geschützt. Darüber hinaus reduziert eine Einbaulänge von 3 m den Bauaufwand und die Anzahl der Stoßfugen. Weil keine Roste oder andere bewegliche Teile verbaut sind, ist die speziell für Parkhäuser und Tiefgaragen entwickelte Rinne laut MEA eine ebenso geräuscharme wie dauerhafte Lösung. Ihr Verschmutzungsgrad lässt sich mit einem Blick überprüfen, für Reinigungsarbeiten ist sie leicht von oben zugänglich.

Weitere zeitsparende Lösungen Neben den Neuvorstellungen präsentiert die MEA Bautechnik GmbH auf der BAU 2019 eine Vielzahl weiterer effizienter und zuverlässiger Lösungen, die vor Wasser schützen, für eine hochwertige Bausubstanz sorgen und allen beteiligten Zielgruppen Vorteile bieten: Der Bauunternehmer spart Zeit, weil durch den einfachen Einbau der handwerkliche Aufwand sinkt, der Architekt erhält Planungssicherheit und der Bauherr ein zuverlässig geschütztes Kellergeschoss. J

Halle A1 Stand 109 & 209                                 9


Neuer Leiter Finanzen

 HECO-SCHRAUBEN Stefan Hettich, Geschäftsführer der Heco-Schrauben

 WEDI Der Emsdettener Systemanbieter Wedi hat die Position des Leiters Finanzen, IT und Administration neu besetzt: Seit März ist Stefan Halwax für die Bereiche Rechnungswesen, Controlling und IT verantwortlich. Schwerpunkt seiner Arbeit wird es sein, gemeinsam mit den Bereichen Vertrieb und Produktion die Prozesse und Abläufe der Gruppe zu optimieren. Stefan Halwax war nach seinem Abschluss als Master of Business Stefan Halwax ist neuer Administration/Diplomkaufmann in leitender Funktion in Leiter Finanzen, IT und internationalen Industrieunternehmen unterschiedAdministration im lichster Branchen tätig. »Wir sind davon überzeugt, dass ­Familienunternehmen Wedi. Stefan Halwax unser Führungsteam um wichtige Elemente ergänzt und wir gemeinsam die Internationalisierung und strategische Entwicklung des Unternehmens vorantreiben werden«, so Stephan Wedi, geschäftsführender Gesellschafter bei Wedi. J

HECO

GmbH & Co. KG mit Hauptsitz in Schramberg, ist nach 43 Jahren zum 1. Oktober aus der Geschäftsleitung ausgeschieden. Künftig wird er als Vertreter der Familiengesellschafter im Beirat die strategische Entwicklung des Unternehmens weiter mitgestalten. Mit dem Austritt von Stefan Hettich wurde sein Bruder Guido Hettich alleiniger Geschäftsführer. Die letzten zwölf Jahre haben die beiden das Unternehmen gemeinsam geführt. Stefan Hettich, gelernter Werkzeugmacher und Techniker für Betriebswissenschaft, hatte 1975 die Geschäftsführung im Alter von 22 Jahren übernommen. Er setzte auf die konsequente Entwicklung der Marke und optimierte die Fertigungs- und Logistikprozesse des Unternehmens. Unter seiner Leitung wurden zahlreiche Die Brüder Guido und Stefan Neuheiten und Patente auf den Weg gebracht. Hettich (v. l.) leiteten zwölf Guido Hettich war 2006 in die Geschäftsführung mit Jahre lang gemeinsam eingestiegen. Er brachte jahrelange Projekt­ das Unternehmen Hecomanagement-Erfahrung aus der Industrie mit. J Schrauben.

Neuer Mann in der Doppelspitze  EUROBAUSTOFF Die Herbsttagung der

Fachgruppe Trockenbau innerhalb der Eurobaustoff stand Ende September ganz im Zeichen eines Wechsels in der Spitze. Die 31 Fachgruppen-Mitglieder wählten in München Arnfried Bopp, Mitglied der Geschäftsleitung im Bauzentrum Rüppel, Gelnhausen, zum neuen Fachgruppensprecher. Er Arnfried Bopp wurde folgt auf Thomas Richter, der mehr als zehn Jahre zum neuen Sprecher der gemeinsam mit Katharina Metzger das Fachgruppe Trockenbau Sprecherteam der Fachgruppe bildete. Richter wird gewählt. sich zukünftig neuen beruflichen Herausforderungen innerhalb der Gesellschafterstruktur widmen. Zu den ersten Gratulanten Bopps zählten Katharina Metzger, die anwesenden Eurobaustoff-Geschäftsführer Dr. Eckard Kern und Hartmut Möller sowie Bereichsleiter Trockenbau und Stand A2 Halle 311 Dämmstoffe, Jürgen Engels. J

Creaton konzentriert sich aufs Kerngeschäft

CREATON

 CREATON Die Etex-Gruppe hat ihre Dach-und Faserzementaktivitäten neu geordnet. Ab Januar 2019 wird sich die Creaton GmbH als selbständige Unternehmens­einheit auf das Geschäft mit Tondachziegeln, Betondachsteinen und Steildachzubehör fokussieren und verstärkt in neue eigene Dachsystemkomponenten investieren. Gleichzeitig ist geplant, die Kernkompetenz im Faserzementbereich für Dach und Fassade zu stärken und den Vertrieb von Faserzementprodukten in der Eternit GmbH zusammenzuführen. Aufgrund der anstehenden strategischen und vertrieblichen Veränderungen hat sich Creaton entschieden, auf einen Messeauftritt bei der BAU 2019 zu verzichten. Laut Geschäftsführer Dr. Sebastian Dresse ist aber kein genereller Rückzug von Messeveranstaltungen geplant: »Wir werden weiterhin auf allen Messen aktiv sein, bei denen wir unsere Dr. Sebastian Dresse Kundengruppen effektiv und flächendeckend erreichen will Creaton als Marke können.« So ist Creaton auf der Dach & Holz 2020 in für Steildachlösungen weiterentwickeln. Stuttgart wieder mit einem Stand vertreten. J

DANOGIPS

 DANOGIPS Der Baustofflieferant Danogips GmbH & Co. KG hat seinen Vertrieb unter eine neue Leitung gestellt: Zum 15. November 2018 verantwortet Hubertus Kertelge die Vermarktung der Produktpalette. In dieser Position ist er Mitglied der Geschäftsleitung. Durch seine langjährige Erfahrung als Verkaufsleiter bei Knauf Insulation und als Vertriebsleiter bei Knauf Aquapanel ist er im Baustoffhandel umfassend vernetzt. Lars Klodwig, Geschäftsführer der Danogips, zu der Personalie: »Mit Hubertus Kertelge haben wir einen erfahrenen Vertriebsmanager gewinnen können. Er wird die Arbeit Hubertus Kertelge ist ab Mitte November Vertriebs- im Führungsteam professionell und persönlich bereichern.« J leiter bei Danogips.

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Übernahme des Geschäftspartners  DUO THERM Anfang September hat der Rollladenhersteller Duo Therm die Geschäftsanteile seines bisherigen Geschäftspartners Innoroll zu 100 % übernommen. »Damit können wir die Synergieeffekte unserer wechselseitigen Lieferanten-­KundenBeziehung weiter ausbauen und effizienter nutzen«, so André Barth, geschäftsführender Gesellschafter bei Duo Therm. Die Innoroll GmbH wurde 2003 von Stephan Thielmann, Andreas Neeb, Arno Pfeifer und Hansjörg Schneider gegründet und hat ihren Produktions- und Verwaltungssitz in Herborn. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Herstellung und den Vertrieb von Rollladen, Rollladenelementen sowie auf den kompletten Sonnenschutz zur Innenund Außenmontage. Der Produktschwerpunkt von Duo Therm liegt seit 20 Jahren auf den Warengruppen Rollladenelemente, Raffstore und Tuchverschattung zur Außenmontage. »Unsere gemeinsame Schnittmenge war schon immer groß. Da lag es nahe, sich André Barth, geschäftsfüh- zusammenzutun, um künftig Produktionsprozesse zu optimieren«, so Innoroll-­Geschäftsfüher Stephan render Gesellschafter bei Thielmann. J Duo Therm. DUO THERM

Neuer Vertriebsleiter

EUROBAUSTOFF

Stefan Hettich wechselt in den Beirat

WEDI

Namen & Neuigkeiten

[  Namen + Neuigkeiten  ]


Namen & Neuigkeiten

 BOSCH POWER TOOLS Henk Becker (51) wird zum 1. Januar 2019 Vorsitzender der Geschäftsführung

 ZIEGELWERK KLOSTERBEUREN Rund 1,2 Millionen Euro wurden in die Prozessoptimierung investiert, um sich fit für die Zukunft zu machen: Das Ziegelwerk Klosterbeuren hat die Anlage für Formgebung sowie die komplette Nass- und Trockenseite im Werk I modernisiert. Die neuen Produktionsanlagen sind mit aktueller Steuerungstechnik ausgestattet und ermöglichen es dem Unternehmen, schneller und flexibler auf individuelle Kundenwünsche zu reagieren. Dank der Neuinvestition sind neue Ziegelformen umsetzbar. »Mit Investitionen wie dieser optimieren wir die Prozesskette und sorgen für Verbesserungen bei der Produktionsqualität«, sagte Thomas Thater, Geschäftsführer des Ziegelwerks Klosterbeuren. Die neue Ziegelpresse schafft nicht nur eine Stundenleistung von 50 Tonnen, sondern macht es möglich, neue Produkte mit Lochgeometrien herzustellen. Der funktionale Setzroboter sorgt für das schonende Handling der Ziegel, verbessert den Ofenwagenbesatz und somit die Brennparameter im Ziegelbrennofen. J

der Robert Bosch Power Tools GmbH. Er folgt Henning von Boxberg (47) nach, der den Vorsitz der Geschäftsführung bei Bosch Service Solutions übernimmt. Henk Becker ist seit 2013 im Bereichsvorstand von Bosch Power Tools zuständig für Entwicklung, Fertigung und Qualität. Außerdem verantwortet er derzeit das Geschäft mit Profi-Werkzeugen in industrialisierten und aufstrebenden Märkten, mit Heimwerker- und Gartengeräten sowie Messtechnik. In seiner neuen Funktion verantwortet Becker unter anderem Technik, Strategie und Digitalisierung. Neu in die Geschäftsführung berufen werden zum 1. Januar 2019 Lennart de Vet (41) und Stephan Hölzl (50). De Vet übernimmt die Zuständigkeit für Verkauf und Marketing. Christof Ziegler (59) geht zum Jahreswechsel in den Ruhestand, sein Nachfolger wird Stephan Hölzl. In dieser Funktion wird Hölzl für kaufmännische Aufgaben zuständig sein. Zuletzt war er für das Inhouse Consulting der Bosch-Gruppe verantwortlich. J Henk Becker.

Neue Marketing-Chefin und Firmen-Übernahme

ROGER NELLSJÖ

 KÄHRS Der Parkett-Spezialist Kährs hat Charlotta Fellman zur neuen Marketing-Chefin und zum Mitglied der Konzernleitung ernannt. Wie das Unternehmen weiter mitteilt, wurde mit Ehrenborg & Co der führende Vertriebshändler in der schwedischen Bodenbelagsbranche übernommen. Als neue CMO soll Fellman ab Jahresbeginn die Marktposition der Kährs-Group mit Fokus auf Marken- und Produktentwicklung weiter ausbauen. »Wir freuen uns sehr, dass Charlotta sich für uns entschieden hat. Sie verfügt über die Marktkompetenz, die wir brauchen, um unser Angebot an verschiedene Kundensegmente im Sinne der Kährs-Strategie weiterzuentwickeln. Charlotte spielt als CMO eine wichtige Rolle, um Kährs Branchenposition zu stärken und markenbezogene Themen voranzutreiben«, so Christer Persson, Präsident und CEO der Kährs-Group. Fellman war zuvor bei der Perstorp-Group als Vice President Sales für die Märkte in Europa, dem Nahen Osten und Afrika zuständig sowie für Programme des Anbieters zur digitalen Transformation. Sie hat mehrjährige Erfahrung durch ihre Tätigkeit als Country Manager bei Unilever in Norwegen, wo sie im Bereich Markenaufbau arbeitete. Als nach eigenen Angaben führender Hersteller von Holzfußböden in Europa übernimmt Kährs zudem den Vertriebshändler Ehrenborg & Co. Dieser ist Marktführer in der schwedischen Bodenbelagsbranche für den öffentlichen Bereich und in weiteren nordischen Ländern sowie in verschiedenen Exportmärkten tätig, heißt es in einer Miteilung. Mit der Übernahme will die Kährs-Group demnach ihr Verkaufs- und Vertriebsnetz für gewerbliche Objekte ausbauen und ihr Produktportfolio erweitern. Die Unternehmen arbeiten schon länger zusammen: Ehrenborg war im skandinavischen Markt bereits für den Vertrieb von »Upofloor«, der Kährs-Marke für elastische Charlotta Fellman. Bodenbeläge, verantwortlich. Die Übernahme erfolgt mit sofortiger Wirkung. J

ZIEGELWERK KLOSTERBEUREN

Neue Produktionsanlagen

ROBERT BOSCH

Wechsel in der Geschäftsführung

Das Ziegelwerk Klosterbeuren hat die Anlage für Formgebung sowie die Nass- und Trockenseite im Werk I modernisiert.

 VELUX Der niederländische Finanzinvestor Egeria und die

Velux-Gruppe haben sich geeinigt: Die Jet-Gruppe, ein bekannter europäischer Anbieter von gewerblichen Tageslichtsystemen, wurde von Egeria an Velux verkauft. Dieser Erwerb ist nach der im April verkündeten Übernahme der Wasco-Gruppe, einem Hersteller von Dachfenstern aus den USA, die zweite Übernahme der Velux-Gruppe in diesem Jahr. Die Strategie von Velux besteht darin, eine starke Position in dem Geschäftsbereich Dachfenster durch organisches Wachstum und Übernahmen zu generieren. Das Velux VMS-Geschäft besitzt eine starke Präsenz im architektonischen Verglasungssegment, während Jet nach eigenen Angaben eine führende Marktposition im gewerblichen Flachdachsegment innehat. »Velux hat sich immer auf Tageslicht

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Stand A3 Halle 301 und Frischluft konzentriert, um bessere Lebens- und Arbeitsumgebungen bieten zu können. Die Übernahme von Jet hilft uns dabei, Skaleneffekte auszunutzen und unsere Geschäftstätigkeit in einem neuen Geschäftssegment zu erweitern«, sagt David Briggs, Vorstandsvorsitzender der Velux-Gruppe. Ralf Dahmer, Jet-Geschäftsführer, erwartet ebenfalls positive Effekte: »Wir sehen bereits jetzt viel Wachstumspotenzial, um unser europäisches Geschäft weiter zu stärken. Dies wird unseren Kunden und Mitarbeitern zugute kommen.« Vor Abschluss der Transaktion muss die Übernahme noch durch die Wettbewerbs­behörden in Deutschland und Österreich genehmigt werden. J

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VELUX

Velux übernimmt Jet-Gruppe

David Briggs möchte die Geschäftssegmente der Velux-Gruppe erweitern.

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Im Blickpunkt Im Blickpunkt 140 Jahre Profi-Werkzeuge: Werkzeugfabrik feiert Jubiläum u  FELO  Mit 140 Jahren Unternehmensgeschichte ist Felo nicht nur einer der ältesten Spezialisten in der Entwicklung und Herstellung von Schraubwerkzeugen, sondern auch einer der weltweit führenden. Die Tradition des Unternehmens, das als Hammermühle in Thüringen gegründet wurde, reicht bis in das Jahr 1878 zurück. Heutiger Unternehmenssitz ist Neustadt (Hessen), wo Schraubendreher und Bits in höchster Qualität gefertigt und in alle Welt verschickt werden. Beim Besuch vor Ort sprach der baustoffPARTNER mit Geschäftsführer Martin Holland-Letz, der das Familienunternehmen in fünfter Generation führt.

Von Jan Rieken Wäre Felo ein »Hidden Champion«, dann am ehesten wegen der versteckten Lage der unspektakulären Unternehmenszentrale: Am Ende einer verkehrsberuhigten Sackgasse, die mit gepflegten Reihenhäuschen gesäumt ist, findet sich ein langgezogenes Gebäude mit mehreren Eingängen, das ebensogut auch ein Wohnhaus sein könnte. An der Fassade prangt zwischen zwei Eingängen ein Firmenlogo, das dem Besucher verrät: Nein, das Navi hat sich nicht getäuscht – hier hat tatsächlich einer der traditions- und erfolgreichsten Hersteller für Schraubwerkzeuge seine Zentrale.

Das Unternehmen im nordhessischen Neustadt ist nämlich mitnichten ein »Hidden Champion«, sondern ein weltweit gefragter Spezialist für Schraubendreher und Bits. Ein Rundgang durch die Produktion und die Logistik, die auf einem weitläufigen Areal in der Nähe angesiedelt sind, macht deutlich: Das Familienunternehmen setzt nicht auf einen statusträchtigen Marmortempel als Firmenzentrale, sondern investiert Geld und Herzblut lieber in »Technik und Markt« (Holland-Letz), also in die Entwicklung und Fertigung moderner Werkzeuge, die in Sachen Ergonomie und Qualität Maßstäbe setzen wollen.

Von Thüringen nach Hessen: Neustart nach 70 Jahren Doch in Neustadt hat sich das Unternehmen erst 1950 angesiedelt: Als Nachfolger der ursprünglich thüringischen Werkzeugschmiede, die unter dem Markennamen »Hammermühle« in Steinbach/Hallenberg in Thüringen Zangen, »Schraubenzieher« und andere geschmiedete Werkzeuge herstellte. Den Grundstein für die heute 140-jährige Tradition legte im Jahr 1878 Ferdinand Holland-Letz. Mit der Firmengründung war er in guter Gesellschaft, »denn der Raum Schmal­kalden hat sich im Osten schnell einen Namen ge-

Felo-Geschäftsführer Martin Holland-Letz will mit dem Schraubendreher- und Werkzeug-Sortiment aus seinem Hause die Kunden begeistern. Er leitet das Unternehmen, das heute seinen Sitz im hessischen Neustadt hat, in der fünften Generation. 12

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macht als regionales Zentrum für Werkzeugschmiedekunst, ähnlich wie Solingen im Westen«, berichtet der Nachfahre des Gründers.

Startkapital: Schreibmaschine und Kartei mit Kundenadressen Das Wissen um die Firmenhistorie wird bei Felo in einem Raum gehütet, der gleichzeitig auch für Meetings und als Showroom dient. Dort sind zahlreiche Schriftstücke wie Patente in allen Sprachen, alte Werkzeuge und Bedienungsanleitungen zu sehen. Als »Geschichte zum Anfassen« geben sie Aufschluss über die bewegte und gleichermaßen stolze Unternehmengeschichte. Eine Frage bleibt dabei allerdings unbeantwortet: Die Entstehung des Firmennamens. »Wir vermuten, dass sich Felo aus den beiden Anfangsbuchstaben des Vornamens vom Gründer Ferdinand Holland-Letz und denen seiner Frau Loni zusammensetzt – aber mit letzter Sicherheit können wir das heute nicht mehr feststellen«, sagt Martin Holland-Letz. Viele Devotionalien von einst sind auch buchstäblich auf der Strecke geblieben, als das Unternehmen 1950 nach Hessen umzog. »Das Startkapital bestand einzig aus einer Schreibmaschine und der Kundenadresskartei, die über die Kriegswirren gerettet werden konnten«, berichtet Martin Holland-Letz aus dem Le-


Investition in schnellere Lieferzeiten: Nach erfolgreich bestandenem Testlauf kann das neue vollautomatische Lager eingeräumt werden und in Betrieb gehen. Nächstes Jahr wird dann die Fertigung um ein neues Gebäude erweitert.

Schon in den

Internationale Ausrichtung schon in den Anfängen Die Hammermühle setzte von Anfang an auf handwerkliche Sorgfalt, Erfindungsreichtum und Aufgeschlossenheit gegenüber modernen Fertigungsmethoden. Schon in den 1930er-Jahren hat Felo die ersten internationalen Patente angemeldet. Zudem wurde damals schon die Grundlage der internationalen Ausrichtung gelegt: »Bereits im Jahr 1920 waren Produkte auf Grund ihrer Qualität auch stark im Ausland nachgefragt, deshalb gab

es schon sehr früh mehrsprachige Kataloge«, berichtet Holland-Letz. »Heute sind wir als exportorientiertes Unternehmen auf allen Kontinenten vertreten, und das Marketingmaterial ist in 20 Sprachen verfügbar.« Schnell knüpfte man an die Erfolge der Hammermühle an und konzentrierte sich zunächst auf die Produktion von Schraubendrehern. Später kamen dann die Bits hinzu und gewannen, aufgrund der wachsenden Verbreitung von Akkuwerkzeugen und automatischen Schraubeinrichtungen, immer mehr an Bedeutung. Zielgruppe der Neustädter Werkzeugfabrik waren FELO

ben seiner Vorfahren. Was aber schon damals ein wichtiges Pfund war: »Das Knowhow von inzwischen mehr als 70 Jahren firmeneigener Geschichte.« So erfolgte der Neustart zumindest produktionstechnisch nicht bei Null. Holland-Letz merkt allerdings an: »Bei der Wahl der Firmenzentrale konnte man damals angesichts der Zerstörungen in den Ballungsgebieten keineswegs wählerisch sein – und noch heute residieren wir eben da, wo wir 1950 eingezogen sind« – auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne in einer nordhessischen Kleinstadt.

dabei stets professionelle Anwender und Handwerker, die Wert auf Werkzeug in bester Qualität legen.

1920er-Jahren hatte Felo mehrsprachiges Werbemtaerial. Heute liefert das Unternehmen in mehr als 50 Länder weltweit.

Mit neuen Materialien die Schrauben besser im Griff Bereits seit 1956 verwenden die Werkzeug-Experten bei der Fertigung von Schraubendreher Cellulose-Acetat. Zuvor waren Holzgriffe der Standard. Heute ist man bei Felo stolz darauf, damals wie heute durch die ständige Produktverbesserung und die Entwicklung die Vorteile neuer Materialien sehr früh zu erkennen und, getreu der Firmentradition, schnell in innovative Produkte umzusetzen. Abweichend von den bisher üblichen zylindrischen Griffen für Schraubendreher brachte das Unternehmen 1966 eine weitere, bahnbrechende Innovation auf den Markt: Schraubendrehergriffe in einer ergonomisch gestalteten Form. 1992 folgte dann eine weitere Weltneuheit: Der erste Griff aus 2-Komponenten (Hartkunststoff kombiniert mit Weichzonen). Dass die Galerie an Patent-Urkunden kein Relikt von

Ein Ausschnitt aus der Evolution der Felo Schraubendreher. 11/18

»

Der Erfolg von Felo beweist, dass ›Made in Germany‹ ein Qualitätssiegel von weltweit ungebrochenem Ansehen ist, und darauf sind wir stolz. Bestes Werkzeug mit innovativen Eigenschaften – dafür schätzen uns unsere Kunden in mehr als 50 Ländern der Welt!« Martin Holland-Letz, Felo-Geschäftsführer

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Die Produktion der ErgonicSchraubendreher am heutigen Standort in Neustadt Hessen.

damals ist, sondern sich auch heute stets weiter vergrößert, dokumentiert die entsprechende Patenturkunde auf das damals neuartige Fertigungsverfahren…

Die Wertschöpfungskette komplett in eigenen Händen

Fertigung wichtig. »So stellen wir sicher, dass entscheidende Qualitätsmerkmale unserer Produkte bis zu 100 % über den DIN-Werten liegen«, erklärt Holland-Letz. In der Fertigungs- und Messtechnik setzt Felo häufig auf Sonderkonstruktionen, die von der Entwicklung über die Fertigung – unter Umständen bis zur Software – im eigenen Haus entstehen.

Fertigungs- und Prüftechnik auf dem neuesten Stand Modernste Maschinen garantieren die Einhaltung der geforderten Qualitäts- und Wirtschaftlichkeitsstandards. Mit Prüfanlagen nach aktuellen internationalen Standards will Felo die Überlegenheit vieler Produkte sicherstellen und die stetige Qualitätsverbesserung dokumentieren. »Vor allem professionelle Anwender wissen die vielen durchdachten Details der Werkzeuge zu schätzen«, erläutert Holland-Letz. Jennifer Rampe, Leiter Marketing, ergänzt: »Unsere Schraubendreher und Bits sind so konzipiert, dass sie auch unter rauen Bedingungen täglich durch ihre BAUSTOFFPARTNER / JAN RIEKEN (5)

Dieser Griff kombinierte gleichermaßen eine höhere Kraftübertragung mit einem einzigartig ergonomischen Griffgefühl und wurde schnell von den Kunden angenommen. Bei allen Innovationen setzt Felo auf die Verbesserung der Produkteigenschaften und der Ergonomie. »Schon immer legen wir besonderen Wert auf höchste Qualität der Ausgangsmaterialien, deren sorgfältige Verarbeitung und den Einsatz modernster Produktionstechniken«, sagt Geschäftsführer Martin Holland-Letz. Dabei haben sich im Laufe der Jahrzehnte zahlreiche Kompetenzen herausgebildet, sowohl bei Verformungs- und Metalltechnik mit Pressen, Profilieren und Härten sowie beim Maschinenbau, entsprechenden Messverfahren und der Steuerung der ganzen Anlagen. Einzig zur Galvanisierung werden Teile aus der Hand gegeben. Die Felo-Entwicklungsabteilung arbeitet sowohl bei der Verbesserung bewährter Produktserien als auch bei der Verwirklichung neuer Produkt­ideen mit dem hauseigenen Werkzeugbau zusammen. Viele der dabei eingesetzten Maschinen sind speziell entwickelte Eigenkonstruktionen. Besonders bei Hochleistungs-Werkzeugen ist die Prozesssicherheit in der

Bei der Produktion von VDE-Schraubendrehern (Bild) sowie allen anderen Werkzeugen ist Fertigungs-Know-how beim Spritzguss ebenso gefragt wie in der Metallbearbeitung. Felo setzt auf eine hohe Fertigungstiefe und bietet seit 140 Jahren Werkzeug »made in Germany«. 14

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Zuverlässigkeit und Ergonomie überzeugen.« Heute entwickeln und produzieren ca. 220 Mitarbeiter auf mehr als 10 000 m² weit über eine Million Schraubendreher und genauso viele Bits pro Monat an zwei Standorten. Damit hebt sich das Unternehmen nach eigenen Angaben deutlich vom Wettbewerb ab, denn trotz eines Werks im ungarischen Eger mit ca. 60 Beschäftigten sind alle von Felo verkauften Profi-Werkzeuge ausschließlich in Deutschland hergestellt. Mit über 4 000 Artikeln und 260 historisch gewachsenen Schutzrechtsanmeldungen exportiert Felo in über 50 Länder und hat sich somit zu einem der führenden deutschen Hersteller von Schraubwerkzeugen etabliert.

Investition in Lagerhaltung und Produktionstechnik »Wer auf eine so lange Firmengeschichte verweisen kann, blickt mit Stolz zurück und mit Freude in die Zukunft«, sagt Holland-Letz mit Blick auf einige wichtige Weichenstellungen für die Zukunft, die das Unternehmen im Jubiläumsjahr 2018 vorgenommen hat: Vor kurzem hat ein neu gebautes, automatisches Lager- und Logistiksystem seinen Probebetrieb erfolgreich bestanden und wird nun befüllt, um den Servicegrad stetig zu steigern und die Kunden schneller und besser beliefern zu können. Weiterhin wird ein großer Erweiterungsbau für die Produktion in Neustadt umgesetzt und so die Weichen für eine positive Zukunft gestellt. In der Produktion selbst wird es neue robotergestützte Fertigungsanlagen geben, die – ganz im Geiste der Hammermühle – handwerkliche Sorgfalt den Erfindungsreichtum und Aufgeschlossenheit gegenüber moderner Fertigungsmethoden verbinden sollen. »Das hohe Know-how unserer Mitarbeiter tut ein übriges«, ergänzt Martin Holland-Letz. Nach dieser weiteren »Investition in Technik und Markt« freuen sich die gewerblichen Mitarbeiter auf moderne Gebäude mit mehr Platz. J

IN DEN VERTRIEB INVESTIERT

Felo hat seinen Vertrieb vom ursprünglichen Modell mit Handelsvertretern auf einen eigenen Außendienst umgestellt. »Eine Investition, die sich auszahlt«, sagt Felo-Geschäftsführer Martin Holland-Letz heute – insbesondere in einem komplizierten Markt, der stark von Einkaufsverbänden dominiert sei, ergänzt er. Mit Schraubendrehern und Bits der Marke Felo ist das Unternehmen aus Neustadt in Hessen ebenso am Markt präsent wie mit dem »Private Label«-Geschäft: Zulieferteile oder ganze Werkzeuge bzw. -sets, die vom Kunden mit dessen eigenem Label versehen und dann unter entsprechendem Namen ver-

trieben werden. Auch Individualisierungen für bestimte Werkstattketten oder Automarken gehören zu diesem Geschäftsbereich. Gleichzeitig hat Felo den Deutschland-Vertrieb für einige internationale Spezialisten übernommen, deren Produkte das eigene Sortiment ergänzen: Mit Bondhus findet sich der US-amerikanische Weltmarktführer von Winkelschlüsseln ebenso im Sortiment wie Cuttermesser des Weltmarktführers Olfa aus Japan und Lochsägen des holländischen Herstellers »ProFit«, der mit der Erfindung eines verschiebbaren Schnellverschlusses von sich Reden macht. (jr)


ROBERT BOSCH

Werkzeuge

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Die riesigen Trägerteile des Aussichtsturm werden vorab gefertigt und vor Ort millimetergenau zusammengefügt, damit der Kreis sich oben schließt.

Gute Aussichten für Arbeits- und Gesundheitsschutz u  BOSCH  Die

Erlebnis Akademie AG, Spezialist für naturschonende Baumwipfelpfad-Konzepte in Europa, schafft auf dem Grünberg nahe Traunstein ein Naturerlebnis mit neuer Perspektive: Den »Baumwipfelpfad Salzkammergut«, auf dem man 1 400 m durch Baumkronen wandelt, bis einen der Aussichtsturm über den Wald hinaus zu einem atemberaubenden Ausblick über die Landschaft führt. Den Bau des dazu gehörenden Aussichtsturms haben die Projekt-Profis von Wiehag übernommen – mit Akku-Elektrowerkzeugen von Bosch.

»

Wir arbeiten mit überdimensionalen Ratschen, setzen aber auch Akku-Werkzeuge ein. Die Sicherheit ist dabei entscheidend, weil wir bei der Arbeit in der Höhe nicht immer einen optimalen Stand haben. Auf den Hebebühnen sichert uns der Gurt vor einem Sturz. Schutz vor Rückschlag oder Vibration sollte das Akku-Werkzeug mitbringen.« Christian Ortner, Zimmerer und Bauleiter bei der Wiehag GmbH

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Der Blick zum Traunstein verrät nichts Gutes: Dunkle Wolken hängen über den Gipfeln der oberösterreichischen Voralpen und kündigen grollend ein Sommergewitter an. »Hier in den Bergen kann das Wetter schnell umschlagen. In dieser Bauphase muss das Tragwerk ordentlich abgesichert sein, damit der Turm stabil bleibt«, erklärt Christian Ortner, Zimmerer und Bauleiter bei der Wiehag GmbH. Für ihn ist der plötzliche Wetterumschwung eine von vielen Herausforderungen, die dieser Ort mit sich bringt. Seine Baustelle ist der Grünberg, der kleinere, mit Wald bewachsene Bruder des schrofferen Traunsteins, der sich in diesen Tagen für Gipfelstürmer bereit macht. Die Spezialisten von Wiehag übernommen kennen sich  11/18

mit außergewöhnlichen Holzbau-Projekten auf internationaler Ebene bestens aus. »Mit neun Aussichtstürmen sind wir Experten. Dabei ist keiner wie der andere. Für mich selbst ist es der dritte Turm, den ich errichten darf«, erzählt Ortner stolz.

Baustelle mit Gipfelgefühl Für den Bau des Turms, der zu 80 % aus witterungsbeständigem Holz wie Lärche und Douglasie besteht, 39 m hoch ist und jährlich bis zu 200 000 Besucher tragen soll, bleibt wenig Zeit. Vier Wochen liegen hinter ihnen, vier weitere gibt der Bauplan vor. Doch der Zimmerer bleibt schwindelfrei, beim Zeitplan ebenso wie beim Einsatz in der Höhe: »Wir sind ein eingespieltes Team, um solche Projekte zu stemmen«, sagt

er und gibt weitere Anweisungen. Ein Schwertransporter hat sich gerade den Berg hinauf gekämpft, das Material muss entla-den werden. »Die riesigen Trägerteile werden vorab gefertigt und vor Ort zusammengefügt. Wir arbeiten mit überdimensionalen Ratschen, setzen aber auch Akku-Werkzeuge ein. Die Sicherheit ist dabei entscheidend, weil wir bei der Arbeit in der Höhe nicht immer einen optimalen Stand haben. Auf den Hebebühnen sichert uns der Gurt vor einem Sturz. Schutz vor Rückschlag oder Vibration sollte das Akku-Werkzeug mitbringen.«

Arbeitsschutz mit Weitblick Schlagbohrschrauber, Winkelschleifer, Handkreissäge, Säbelsäge – das Zimmerer-Team


Für den Bau des Turms, der zum Baum­ wipfelpfad Salzkammergut gehört, setzt die ausführende Wiehag GmbH auf professionelle Akku-Elektrowerkzeuge von Bosch.

Bei Schraubund Bohrarbeiten an schwer zugänglichen Stellen ist er mit dem 18 V-Akku-­ Bohrschrauber zudem besonders flexibel: »Durch die ›FlexiClick‹-Aufsätze kann ich mit ihm um die Ecke und besonders randnah schrauben oder ihn als Bohrhammer einsetzen«, erklärt Ortner.

Gipfeltreffen bei der Sicherheit Das nahende Gewitter erhöht den Arbeitsdruck: Bevor Wind und Regen den Turm treffen, sollen noch einige Stahlverbindungen, die die Kräfte vom Tragwerk ableiten, angebracht werden. Zwischendrin muss Christian Ortner immer wieder messen. »Der Turm ist Millimeterarbeit. Sein Steg schraubt sich wie eine Spirale in die Höhe. Da muss alles passen. Nur dann schließt sich oben der Kreis«, sagt er, bevor ihn die

Hebebühne wieder nach unten bringt. Dort wechselt er das Werkzeug, greift zum Akku-­ Winkelschleifer »GWS 18V-10 SC Professional« und kürzt Armierungseisen, die aus dem Fundament ragen. »Durch die optimale Kon­ trolle wird auch hier der Schutz erhöht«, sagt der Bauleiter und spricht dabei von der Bremsfunktion, die ihm der Akku-Winkelschleifer bietet: »Wenn ein Werkzeug lange ausrollt, ist die Verletzungsgefahr höher. Mit der Bremsfunktion steht die Trennscheibe innerhalb von Sekunden still«, erklärt er und demonstriert diese Schutzfunktion auch ROBERT BOSCH

von Christian Ortner setzt unterschiedlichste Akku-Werkzeuge für die Holzbearbeitung ein. Mit Profi-Elektrowerkzeugen von Bosch greifen sie dabei auf ein umfassendes System zurück, um effizient und gesundheitsschonend zu arbeiten. Das Spektrum reicht von Lösungen, die das Verletzungsrisiko unmittelbar minimieren, bis hin zum Schutz vor langfristigen Gesundheitsrisiken. Sofortschutz bietet laut Herstellerangaben zum Beispiel die sensorbasierte Funktion »KickBack Control«, über die der Akku-Bohrschrauber »GSR 18V-60 FC Professional« verfügt: Verkantet sich der Bohrer, erkennt der integrierte Sensor das plötzliche Blockieren und der Motor schaltet innerhalb eines Sekundenbruchteils ab. »Wenn du da oben in 40 Meter Höhe stehst, darf es keine Situation geben, bei der du die Kontrolle verlierst. Der Rückschlagschutz gibt Sicherheit«, sagt der Bauleiter.

bei der Akku-­Handkreissäge »GKS 18V-57 G Professional«. Die Zimmerer setzen sie ein, um Handläufe und Bodendielen anzupassen oder längere Werkstücke mit einer Führungsschiene präzise zuzuschneiden. Für dickere Balken setzt das Team auf die Akku-Säbelsäge »GSA 18V-32 Professional«, weil sie mit einer aktiven Vibrationsdämpfung Langzeitschutz verspricht: Ein Ausgleichsgewicht wirkt ihren Massekräften permanent entgegen und reduziert Schwingungen. »So werden fast keine Vibrationen an den Körper weitergegeben«, erklärt Christian Ortner und wirft einen kritischen Blick gen Himmel. Noch einmal geht es mit der Hebebühne nach oben, um die gerade angebrachten Verbindungsteile zu prüfen und die Träger erneut einzumessen – bevor prasselnder Regen für heute den Vorhang zuzieht. Morgen ist das Team von Christian Ortner auch in Sachen Sicherheit wieder ganz weit oben. J

Halle A3 Stand 301

Die Akku-Handkreissäge »GKS 18V-57 G Professional« setzen die Zimmerer ein, um Handläufe anzupassen oder längere Werkstücke mit einer Führungsschiene präzise zuzuschneiden. 11/18

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Neuer 2-Gang-Akku-Streifenschrauber: Schnell und vielseitig u  KMR / JOH.

FRIEDRICH BEHRENS  Schnell, vielseitig und kabellos – diese Attribute nannt der Hersteller für den neuen KMR 2-Gang-Akku-Streifenschrauber »3371«. Seine Zwei-Gang-Technik erlaubt ein Einschrauben mit idealer Einschraubgeschwindigkeit in Holzwerkstoff-, Gipskarton- und Gipsfaserplatten auf Unterkonstruktionen aus Holz und Metall eingedreht. Ohne den abnehmbaren Schraubaufsatz kann das Gerät als Akku-Schrauber genutzt werden.

Mit dem neuen Gerät erweitert KMR, eine Marke der Joh. Friedrich Behrens AG und Systemanbieter für magazinierte Schraubtechnik, sein Sortiment von kabelgebundenen und kabellosen Rund- und Streifenschraubern für den Trockenbau. Im Trockenbau, wo Effizienz und Präzision gefragt sind, lassen sich laut Herstellerangaben mit einem Streifenschrauber in vergleichbarer Zeit bis zu sechs Mal mehr Schrauben als mit einem herkömmlichen Trockenbauschrauber setzen. Die magazinierten Schrauben lassen sich seriell schnell und präzise eindrehen.

Geschwindigkeit und Präszision

KMR

Bei einer Unterkonstruktion aus Holz ist eine geringere Eindrehgeschwindigkeit zu empfehlen, bei Metallunterkonstruktionen eine deutlich höhere. Deshalb bietet KMR nun einen Akku-Streifenschrauber mit zwei Gängen an, mit dem nach eigenen Angaben ohne Gerätewechsel effizient gearbeitet werden kann. Auch die Präzision der Verschraubung ist sehr wichtig, da die Nacharbeit bei nicht bündig gesetzten Schrauben sehr zeit- und kostenaufwendig ist. Beim neuen 2-Gang-Akku-Streifenschrauber kann laut Herstel-

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ler die Einschraubtiefe und die Schraubenlänge exakt und werkzeuglos justiert werden. Einen weitere Besonderheit ist die Schraubnase aus weichem Kunststoff: Sie vermeidet beim Aufsetzen des Streifenschraubers ein unbeabsichtigtes Abrutschen und Beschädigen der Oberfläche. Die gegurteten Schrauben werden zudem im Zusatzhandgriff geführt. Dies vermeidet unbeabsichtigte Beschädigungen durch den Schraubengurt und garantiert eine sichere Zuführung der Schrauben. Sollte eine Schraube nicht eingedreht worden sein, kann über einen Druckkopf die Gurtführung entriegelt und der Gurt manuell zurückgezogen werden. Der Schraubaufsatz des KMR 2-Gang-Akku-Streifenschraubers lässt sich mit dem Schnellverschluss sehr einfach auf- und absetzen. Damit bietet das Gerät die gewohnte Flexibilität eines Akku-Schraubers.

Geringes Gewicht Das geringe Gewicht ( laut Herstellerangaben 2,3 kg mit Akku) und die ergonomische Griffanordnung des Gerätes erleichtern das serielle Schrauben – auch bei Überkopfarbeiten. Der Schraubvorsatz aus Aluminium ist nicht nur robust, sondern ermöglicht wegen des geringen Gewichtes vor allem eine kraftschonende Gewichtsbalance. Die konstruktionsbedingte Kopflastigkeit von Streifenschraubern ist stark minimiert. Der 2-Gang-Akku-Streifenschrauber »3371« wird von einem 18-V-Lithium-Ionen-Akku mit 4 Ah Kapazität versorgt. Mit

Schnell, vielseitig und kabellos. Auf diese Attribute setzt KMR beim neuen 2-Gang-­AkkuStreifenschrauber »3371«. einer Akkuladung können damit nach eigenen Angaben mit einem maximalen Drehmoment von 14 Nm bis zu 600 Schrauben Holz in Holz und mit einem maximalen Drehmoment von 10 Nm bis zu 1 000 Schrauben Gipskarton in Metall eingedreht werden. Die Akkukapazität wird mit einer LED-Anzeige dargestellt. Mit dem mitgelieferten Akku-Schnellladegerät ist der Akku binnen 60 min aufgeladen. KMR bietet den 2-Gang-Akku-Streifenschrauber 3371 als Komplettset im Transportkoffer mt zwei Akkupacks, Schnell­ ladegerät, Schnellspann-Bithalter und einen praktischen Gürtelclip an.

Systemsicherheit Mit dem neuen Akku-Streifenschrauber »3371« können magazinierte Schrauben mit Durchmessern von 3,9 mm und einer Länge von 25 bis 55 mm verarbeitet werden. KMR bietet dazu exakt für den Schraubvorsatz abgestimmte kunststoffgegurtete Schnellbauschrauben mit

Mit dem Streifenschrauber lassen sich in vergleichbarer Zeit bis zu sechs Mal mehr Schrauben als mit einem herkömmlichen Trocken­ bauschrauber setzen.  11/18

Feingewinde für Metall- und mit Grobgewinde für Holzunterkonstruktionen sowie spezielle Schrauben für Gipsfaserplatten an. J

i

Halle A6 Stand 530

INFO

Die Marke KMR steht nach eigenen Angaben für Spitzenprodukte der Befestigungstechnik und ist mit ihren Geräten, Kombilösungen und dem vielseitigen Programm (Klammern, Nägel, Schrauben) fest beim Handwerk und Handel etabliert und genießt seit Jahrzehnten großes Vertrauen. Die Joh. Friedrich Behrens AG ist mit den Marken BeA und KMR einer der europaweit marktführenden Hersteller von Befestigungstechnik für Holz und holzähnliche Werkstoffe. Die seit mehr als 100 Jahren bestehende Behrens-Gruppe vertreibt weltweit in Deutschland entwickelte und produzierte Werkzeugmaschinen (druckluft- und gasbetriebene Nagel- und Klammergeräte) sowie entsprechende Befestigungsmittel (magazinierte Nägel, Klammern und Schrauben).


Schneller schrauben mit dem neuen Akku-Schlagschrauber u  METABO  An die Schrauben, fertig, los: Wer zum neuen Akku-Schlagschrauber »SSW 18 LTX 300 BL« greift, erledigt laut Metabo Schraubarbeiten in Beton, Metall oder Holz jetzt so schnell wie nie zuvor. Der Hersteller aus Nürtingen stattet das Gerät mit einem bürstenlosen Motor aus und und verspricht ein Kraftpaket mit einem maximalen Drehmoment von 300 Newtonmetern.

»Damit ist der Schlagschrauber für vielfältige Schraubarbeiten in Metall, Beton oder Holz bestens geeignet und dabei noch besonders schnell und effizient«, sagt Produktmanager Felix Kaiser. Und dabei ist der »SSW 18 LTX 300 BL« trotz Leistungssteigerung mit einer Baulänge von 148 mm genauso kompakt wie der »SSW 18 LTX 200«.

Leichte Bauweise, kein Rückschlag

Effiziente Akku-Technologie – herstellerübergreifend Der »SSW 18 LTX 300 BL« kann mit allen 18-V-Akkupacks von Metabo betrieben werden, die auch mit Maschinen anderer Hersteller kompatibel sind. Denn Metabo ist Teil des »Cordless Alliance System« (CAS). Innerhalb CAS sind mehr als 110 Maschinen unterschiedlicher Hersteller mit einem Akkupack zu 100 % kompatibel und beliebig kombinierbar. Wegen der Kompaktheit empfiehlt der Hersteller beim »SSW 18 LTX 300 BL« die Verwendung des Flatpacks mit 4 Ah Kapazität. Mit dem 4.0-Ah-LiHD-Akkupack schafft der Schlagschrauber bei einer 6 x 100 Schraube in eine mitteldichte Holzfaserplatte 184 Schrauben pro Akku-Ladung und ist damit nach eigenen Angaben deutlich effizienter als sein Vorgänger. J

Halle C6 Stand 301

METABO

Der »SSW 18 LTX 300 BL« erleichtert laut Hersteller die Arbeit – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: Mit einem Gewicht von rund 1,7 kg mit Akkupack kann er auch mit nur einer Hand bedient werden, ohne dass der Arm schwer wird – beispielsweise bei Arbeiten auf dem Gerüst oder über Kopf. »Im Vergleich zu einem Bohrschrauber haben Schlagschrauber kein Rückdrehmoment. Das reduziert spürbar die Belastung auf Hand und Handgelenk bei wiederholten Anwendungen oder bei größeren Schrauben«, erklärt Kaiser. Von Holzschrauben über Metallschrauben bis hin zu Beton-Verschraubungen ist der Schlagschrauber vielseitig einsetzbar, bei Holzverschraubungen bis zu einer maximalen Schraubengröße von 8 x 300 mm. Über ein Stellrad kann unter zwölf Stufen

die richtige Geschwindigkeit für die jeweilige Schraubengröße ausgewählt werden. Wird der APS-Modus eingestellt, verhindert die automatische Kraftumschaltung APS, dass bei selbstbohrenden Metallschrauben die Schraube überdreht.

Dank seiner Kompaktheit und einem Gewicht von rund 1,7 kg mit Akkupack kann der »SSW 18 LTX 300 BL« auch mit nur einer Hand bedient werden, ohne dass der Arm schwer wird – beispielsweise bei Arbeiten über Kopf. 11/18

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BAU: Neue Generation innovativer Geräte UNIMERCO FASTENING  Die BAU 2019 bietet für die Kyocera Unimerco Fastening GmbH beste Vorausetzungen, die neue Gerätegeneration im Bereich der Befestigungstechnik unter dem bekannten Markennamen »Tjep« vorzustellen: Das neue Drahtbindegerät für Betonstahlarmierungen »TJEP Ultra Grip 40« und den neuen Gas-Streifennagler »TJEP GRF 34/100 Excellent Gas«.

»Insbesondere das vierte Quartal 2018 und das erste Quartal 2019 stehen bei Kyocera Unimerco Fastening im Fokus für Präsentation und Markteinführung einer neuen innovativen Gerätegeneration und damit wichtiger ›Key Products‹ in Deutschland und Europa«, erläutert Andreas Fiebig, Tjep-Vertriebsleiter Deutschland.

Neues Akku-Drahtbindegerät Nochmalige Performancesteigerung durch 18 V-4Ah-Lithium-Ionen-Akkupower sowie eine neuartige, verbesserte bürstenlose Motorentechnologie mit geringerem Energieverbrauch verspricht der Hersteller als wesentliche Merkmale für das neue Bindegerät, das ab Dezember erhältlich sein soll. Eine optimierte und ergonomische Haptik mit gummierter Griffzone für die professionelle Anwendung sowie ein anwenderfreundliches Handling mit einem »Slide In«-Akkusystem sind werden in der Mitteilung als wichtige Eigenschaften und Bestandteile genannt. Die hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit bietet nach eigenen Angaben gegenüber manuellen Bindungen eine erhebliche Zeitersparnis beim Binden auf der Baustelle oder bei industriellen Werksanwendungen. Die Bindungen können wahlweise 2- oder 3-fach ausgeführt werden. Die neue »Tjep Ultra Grip 40«-Bindemaschine hat laut Hersteller ein modernes, schlankes und überarbeitetes Design mit integrierter LED als Akkuladestandanzeige sowie zahlreiche Verbesserungen und Bauteiloptimierungen, z.B. eine überarbeitete Schnabelkonstruktion. Ziel ist es auch, eine schnelle, servicefreundliche Wartung und Reparatur zu gewährleisten. 20

Um den Anwender die Nutzung des Gerätes möglichst einfach zu gestalten, verarbeitet das Gerät neben dem »TJEP XP«-Draht mit 0,8 mm Durchmesser in verzinkter Ausführung auch den neuen »TJEP Ultra Grip«-Draht in verzinkt. Die verbesserte Akkulaufzeit für ca. 4 500 – 5 000 Bindungen je Akkuladung und der im Lieferumfang enthaltene Zusatz-Akku ermöglicht ein nahezu unbegrenztes zeitliches Arbeiten auf der Baustelle. Der Anwendungsbereich ist bis 40 mm Stärke zweier Werkstücke. Zwei weitere Geräte­ typen »Ultra Grip 25« bis 25 mm und »Ultra Grip 58« bis 58 mm Werkstückstärke sollen demnächst folgen.

Gas-Streifennagler ab Januar »Mit 120 Joule Eintreibenergie setzt der kurz vor der Markteinführung stehende Streifennagler ›TJEP Excellent Gas‹ neue Maßstäbe in der Oberklasse der ›Gasnology‹-Nagelgeräte und ist damit ideal für alle relevanten Holzanwendungen am Bau«, so Fiebig. Selbst bei den heute üblichen Anwendungen im »High

KYOCERA

u  KYOCERA

Die neue »Tjep Ultra Grip 40«-Bindemaschine kommt im Dezember auf den Markt. Neben überarbeitetem Design wurden auch die »inneren Werte« optimiert. End«-Bereich wie getrocknetem Konstruktionsvollholz (KVH nach DIN 4074) mit der Nagellänge von 63 mm bis 100 mm mit 3,1 mm Durchmesser, gerillt und 12 µ hochver­zinkt, wird jeder Nagel ohne Einschränkung und Kompromisse zu 100 % eingetrieben. Gegenüber den in dieser Klasse am Markt befindlichen gasbetriebenen Streifennaglern hat der neue »Excellent«-Gasnagler laut Tjep nahezu 15 % mehr Eintreibenergie und bietet damit ein extrem großes Leistungsspektrum. Der Hersteller verspricht außerdem optimale Balance, ein perfektes ergonomi-

Der neue Gasnagler »TJEP GRF 34/100 Excellent Gas« ist ab Januar zu haben und verspricht laut Hersteller bis zu 15 % mehr Eintreib­ energie als herkömmliche Geräte.    11/18

sches Handling und einen geringen Rückschlag als weitere wichtige Eigenschaften für die professionelle Anwendung auf der Baustelle. Der neue Gasnagler verarbeitet handelsübliche 34°-Streifennägel, papiercolliert bis maximal 100 mm Länge und 2,8– 3,1 mm Durchmesser. Es können sowohl D-Kopf als auch Vollkopfnägel zur Verwendung kommen. Die dazugehörige Gaskartusche ist für ca. 1 000 Schuss ausgelegt. Eine integrierte LED-Lade­ standanzeige informert über den Ladezustand des Akkus. Grundsätzlich befinden sich jeweils 2 Stück 2,5 Ah-Lithium-­ Ionen-Schnellladeakkus in moderner Seitenschiebeversion sowie ein Ladegerät im Lieferumfang. Verfügbar ist der neue »TJEP GRF 34/100 Excellent Gas« ab Januar 2019. J

Halle C6 Stand 212


Mit wenig Vibration gesünder Arbeiten u  NORTON

CLIPPER  Wer am Bau oft und über Stunden hinweg mit vibrierenden Werkzeugen oder Maschinen arbeitet, ist ernsthaften gesundheitlichen Risiken ausgesetzt. Norton Clipper verspricht Abhilfe: Vibrationsabsorbierende Maschinen sollen dem »Hand-Arm-Vibrations-Syndrom« vorbeugen.

Die Symptome des so genannten »Vibrationsbedingten vesospastischen Syndroms« – auch »Hand-Arm-Vibrations-Syndrom« genannt – machen sich erst sehr spät bemerkbar: Erst spürt man jahrelang nichts, dann beginnen – meist nachts – die Hände zu kribbeln, werden taub oder schmerzen. Spätestens bei diesen Symptomen, auch bekannt unter »Raynaud-Syndrom« oder »Weißfingerkrankheit«, wird es höchste Zeit, zu reagieren, denn es besteht die Gefahr, ernsthaft zu erkranken.

Vibrationsarme Schneideund Schleifwerkzeuge Die nach eigenen Angaben führende Marke für alle Trenn-, Schrupp-, Bohr- und Schleifaufgaben am Bau, Norton Clipper aus dem Hause des Schleifmittelherstellers Saint-Gobain Abrasives, verspricht mit seinen vibrationsabsorbierenden Maschinen und Werkzeugen innovative und wirksame Lösungen: Der Fugenschneider »CS 451« sowie die Topfschleifscheibe »Extreme CG Comfort« sind so konstruiert, dass Vibrationen um bis zu 40 % reduziert werden. Beim »Hand-Arm-Vibrations-­ Syndrom« kommt es zu einem Erblassen der Finger aufgrund einer krampfartigen Verengung der Blutgefäße durch die starken Schwingungen bei der Arbeit. Große Schmerzen, Gefühlslosigkeit und Bewegungseinschränkungen sind die Folgen. Darüber hinaus können auch die Gefäßwände und Nerven dauerhaft stark beschädigt werden. Nach Expertenschätzung sind über alle Branchen hinweg bis zu zwei Millionen Beschäftigte potenziell gefährdet. Die Latenzzeit liegt laut Experten-Erfahrungen bei einigen Jahren.

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Die neuen Anti-Vibrationsprodukte – der Fugenschneider »CS 451« sowie die Diamanttopfschleifscheibe »Extreme CG Comfort« – sollen durch ihre Konstruktion die übertragenen Vibrationen deutlich reduzieren und und zudem für eine Optimierung des Bedienerkomforts sorgen.

Schwingungen minimiert und Arbeiten erleichtert »Extreme CG Comfort« verspricht neueste Topfschleifer-Technologie und eine hohe Abtragsleistung bei geringer Vibration. Die besonders flache 125 mm-Ausführung ist laut Hersteller für Schleifgeräte mit Absaugung geeignet. Die Einsatzgebiete liegen in der Oberflächenbearbeitung von Beton, Baumaterialien mittlerer Härte und abrasiven Materialien. Marko Waldschmidt: »Dank neuartigem Aufbau und spezieller Segmentformen kann der Anwender im Vergleich zu herkömmlichen, marktverfügbaren Topfschleifscheiben viermal länger und dank deutlich reduzierter Schwingungen auch deutlich gesünder arbeiten. Das neue Design der Topfschleifscheibe sorgt für geringere Vibrationen und ist auch besonders anwendungsfreundlich. Durch die speziellen ›i-HD‹-Segmente ist nicht

Beste Ergebnisse für die Topfschleifscheibe »Extreme CG Comfort« sowie geringe Vibrationen und eine konstante Arbeits­ geschwindigkeit verspricht Norton Clipper in Kombination mit der handgeführten ­Schleifmaschine »CG 125«.

nur hoher Materialabtrag möglich, sondern sind Segmentverluste nahezu ausgeschlossen.« Beim Fugenschneider »CS 451« setzt der Hersteller auf ein robustes, langlebiges und kompaktes Schneidgerät mit minimierten Vibrationen für Hände und Arme. Erreicht wird dies

nach eigenen Angaben durch den schnitt­tiefenunabhängigen Handgriff, der sich an die Größe des Anwenders anpassen lässt. Ebenso sollen die eingebauten Vibrationsabsorber sowie die Schwerpunktverteilung von Motor und Tank hierzu einen wesentlichen Beitrag leisten. Diese spezielle Kombination reduziert laut Norton Clipper die Vibrationen im Vergleich zu herkömmlichen Maschinen um bis zu 40 %. Drei Schnittverlaufsanzeiger und einstellbare Schnitttiefe versprechen schnell gute und saubere Schnittergebnisse. Den Fugenschneider gibt es in einer Benzin-, Diesel- oder in zwei Elektrovarianten. Marko Waldschmidt: »Die Vibrationsbelastung am Arbeitsplatz wird als Tages-Vibrations-Wert auf acht Stunden bezogen. Die Auslösewerte für eine potenzielle Erkrankung werden bei der Nutzung der vibrationsarmen Norton Clipper-Produkte klar unterschritten!« J

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Neues Gerät hebt Elemente für Dach und Wand u  AERO-LIFT  Zimmerern

und Dachdeckern verspricht Hersteller Aero-Lift mit dem »Clad-Boy 2.0« ein völlig neues Arbeiten. Das Baustellen-Profi-Gerät soll die Arbeit mit Dach- und ­Wandelementen revolutionieren. tion nach getaner Arbeit noch eine tragende Rolle.

Tragkraft bis 400 Kilogramm Zimmerer und Dachdecker werden ein Gerät erleben, das Trapezbleche und Sandwichpaneele bis 400 kg und 18 m (Dach) und 14 m (Wand) Länge auf dem Dach und an der Wand schnell und sicher bewegt. Lange Umrüstzeiten, die viel Zeit, Geld und Kraft gekostet haben, gehören der Vergangenheit an. Die komplett neu entwickelten länglichen Saugplatten versprechen höchste Sicherheit bei nahezu allen Formaten und Oberflächen – selbst dann, wenn sich das Trapezblech biegt oder windet. Der Aufbau des »Clad-Boy 2.0« ist modular. Die Montage gelingt laut Hersteller

AERO-LIFT

Im »Clad-Boy 2.0« steckt nach eigenen Angaben ein Vierteljahrhundert Erfahrung in zukunftsorientierter Dach- und Fassadenverkleidung. Der Entwickler und Hersteller: Der Maschinenbau-Spezialist Aero-Lift in Binsdorf, Baden-Württemberg. Anders als alle Vorgänger ist das neue Gerät laut Hersteller multifunktional einsetzbar für nahezu alle Anwendungen und Situationen auf der Baustelle. Aero-Lift setzt auf einen unvergleichbaren Aufbau und verspricht ein Saugplatten-Konzept mit mehr Arbeitseffizienz. Dazu gehört auch ein völlig neues Design. Besonders pfiffiges Detail: Der »Clad-Boy 2.0« kann mit eigenen Werbebannern versehen werden und erfüllt damit auch in Ruheposi-

Mit dem »Clad-Boy 2.0« lassen sich Trapezbleche und Sandwichpaneele bis 400 kg und 18 m (Dach) und 14 m (Wand) Länge auf dem Dach und an der Wand schnell und sicher bewegen. schnell. Das Gerät lässt sich per Funkfernsteuerung einfach bedienen. Der Batteriebetrieb ermöglicht einen 12bis 14-Stunden-Einsatz auf der Baustelle. Ein optional erhältliches Lager- und Transportgestell schützt vor Abnutzung und vorzeitigem Verschleiß. Weltweit zählt der Vakuumspezialist aus Binsdorf

nach eigenen Angaben zu den wenigen Herstellern, die sämtliche Qualitätsansprüche an Material, Lösungskompetenz, Prozess-Sicherheit, Ergonomie und Effizienz erfüllen. Auch bei ungewöhnlichen Transportgütern bietet das Unternehmen für den Kunden eine individuelle Hebe-Lösung. J

Staubschutzmasken mit Gebläse für besseren Schutz u  BÖCK  Wer regelmäßig in staubiger Umgebung beschäftigt ist, sollte seine Atemwege schützen, denn feine Staub-Partikel können tief in die Lunge eindringen. Stammen sie von toxischen Substanzen, können sie beispielsweise die Lungenbläschen angreifen und die Gesundheit wird dauerhaft geschädigt – Erkrankungen wie Asthma oder Lungenkrebs sind die Folge. Schutz bieten laut der Böck Staubschutzsysteme KG nicht etwa Papiermodelle, sondern das gebläseunterstützte Atemschutzsystem »Clean Space«.

Das neue modulare, leichtgewichtige (500 g) gebläseunterstützte »CleanSpace«-Atemschutzsystem ist laut Böck mit einem P3/TM3-Filter ausgestattet, der eine Filterleistung von 99,97 % für Partikel ab 0,3 Mikrometer gewährleistet. Die Gebläseeinheiten sind außerdem mit Kombinationsfiltern ausgestattet, die gegen Gase, Dämpfe, Schwefeldioxid, Bakterien, Sporen sowie Lösungsmittel schützen.

Der § 9 des Arbeitsschutzgesetzes sieht vor, dass Arbeitnehmer ausreichende Sicherheitsausrüstung bei Tätigkeiten in gefährlichen Umgebungen erhalten. Dazu zählen Atemschutzmasken, die in vielen industriellen Bereichen genutzt werden, in denen gesundheitsschädliche Gase oder Späne vorkommen. Speziell für letztere gilt: Je kleiner die Partikel, desto gefährlicher der Staub. Die winzigen Partikel schweben

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länger in der Luft und werden leicht tief in die Lungen eingeatmet. Sehr feine Partikel können im ganzen Körper verteilt werden und gelangen so auch in andere Gewebe als das der Lunge. Dringen sie bis in die Lungenbläschen vor, ist ein Ausatmen oder Aushusten nicht mehr möglich. Um langwierige berufsbedingte Beeinträchtigungen zu ver-

»CleanSpace« soll den Schutz eines Überdruckatemgerätes (PAPR) mit dem leichten und einfachen Gebrauch einer Unterdruckmaske kombiniert. meiden, bieten »CleanSpace«-­ Überdruckatemmasken Schutz und frische Luft für den Träger. So ist ein effizientes Arbeiten in


Innovative Steigtechnik

Einsatzgebieten mit belasteter Luft möglich.

Seit 25 Jahren gibt es keine Innovationen bei Atemschutzgeräten, während die Anforderungen an Schutzleistung und Benutzerkomfort aber gestiegen sind, heißt es in einer Mitteilung von Böck. »CleanSpace« ist demnach die neueste Technologie, die den Schutz eines Überdruckatemgerätes (PAPR) mit dem leichten und einfachen Gebrauch einer Unterdruckmaske kombiniert. Für verschiedene Einsatzgebiete und die jeweiligen Anforderungen bietet »CleanSpace« ein modulares System aus Komponenten für Gebläse, Maskentyp und Filter, das problemlos auch für Brillenträger geeignet ist. Die Sicherheit des Trägers ist entscheidend für die Auswahl der richtigen Schutzausrüstung. Deshalb hat Böck, nach eigenen Angaben Experte für Arbeitssicherheit, eine Partnerschaft mit »CleanSpace« geschlossen, um Anwender bei der Auswahl der richtigen Gerätekombination zu unterstützen. »Handelt es sich um Metall- und Roststaub, ist ein P3-Schutz notwendig. Aluminiumoxide oder organische Dämpfe erfordern einen Kom-

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Der Vorteil von Überdruckmasken ist, dass der Schutz im Gegensatz zu Einwegmasken nicht auf der Abdichtung der Masken zum Gesicht beruht.« Stefanie Böck, Vertriebsleiterin Böck Staubschutzsysteme KG

CLEANSPACE

Tragbar in einer Vielzahl von Anwendungen

Die Atemschutzgeräte sind mit einem Alarm für niedrigen Batteriestand und verstopften Filter (sowohl akustisch als auch optisch) ausgestattet sowie mit einem P3 / TM3-Filter, der eine Filterleistung von 99,97 % für Partikel ab 0,3 Mikrometer gewährleistet. binationsfilter für organische und anorganische Partikel sowie Säure, Gas und Dampf«, erläutert Böck. Funktionalität und Design von »CleanSpace« sollen dafür sorgen, dass sie sehr leicht sind und ohne separate Schläuche oder Riemen betrieben werden können.

Lange Betriebsdauer bei hohem Tragekomfort Die Atemschutzgeräte sind mit einem akustischen sowie optischen Alarm für niedrigen Batteriestand und bei verstopftem Filter ausgestattet und warnen den Träger während des Gebrauchs. »›CleanSpace‹-Atemschutzmasken liefern frische, saubere Luft an die Maske und spülen Hitze, Feuchtigkeit und wieder eingeatmete Luft aus«, erläutert Böck »Dies verbessert den Komfort der Maske erheblich.« Zudem kommen die Systeme ohne Schläuche, Kabel oder Akku-Gürtel aus. Die Halbmasken aus weichem Silikonpolster, Nylonclips und Polycarbonat lassen sich einfach mit der Gebläseeinheit verbinden. Durch das geringe Gewicht und das kompakte Design sind sie für lange Tragezeiten geeignet. Auch die Vollmasken behindern den Träger nicht, weder in seiner Sicht noch in den Arbeitsabläufen: Das breite Panoramavisier verfügt nach eigenen Angaben über eine robuste, kratz- und lösemittelfeste Beschichtung und durch die Silikondichtung sitzt das Glas op-

timal am Gesicht. Kommt es im Zuge anstrengenderer Tätigkeiten zu einer schnellen Atmung, verhindert eine Mund-Nasen-Innenmaske zudem das Beschlagen. Eine Sprechmembran aus Mylar sorgt für klare Kommunikation während der Arbeit. Die Lithium-Polymer-Batterie (neueste Batterietechnologie für Verbraucher) sorgt für lange Betriebszeiten von bis zu acht Stunden, mit der Option des Schnellaufladens, sodass ein kompletter Schichtbetrieb auch bei starker Belastung vollendet werden kann. Nach der Verwendung lassen sich ­»CleanSpace«-Ausrüstungen in einer industriellen Reinigungsanlage säubern oder abwischen und für den nächsten Einsatz vorbereiten. J

INFO

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Die Böck Staubschutzsysteme KG mit Sitz im oberbayerischen Trostberg ist seit mehr als 40 Jahren auf Staub- sowie Schmutzschutzlösungen für Bau, Handwerk, Renovierung und Sanierung spezialisiert. Das Familienunternehmen entwickelt, produziert und vertreibt Produkte, die eine saubere Umgebung gewährleisten und dadurch ein effizienteres Arbeiten ermöglichen sollen. Zum Produktportfolio zählen unter anderem Staubschutztüren, -wände und -schleusen, Luftreiniger, Abdecknetze und Planschutzhüllen sowie diverses Zubehör, wie Schmutzklebematten oder Überziehschuhe.

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Der »Nibra-DS 5« ist seit 14 Jahren härtestem Harz-Wetter ausgesetzt und leuchtet nach einem sommerlichen Regenguss 2018 in frischem Rot.

Härtetest im Harz: Dachziegel seit 14 Wintern schadensfrei u  NELSKAMP  Im

Harz herrschen extreme Wetterverhältnisse: Winterliche Regen- und Schneewolken prallen von der Nordsee über die Norddeutsche Tiefebene hinweg ungebremst auf. In Altenau, Hochharz, hat Dachdeckermeister Matthias Fricke 2004 das Dach der Kräutergalerie errichtet und mit dem »Nibra-Großflächenziegel DS 5« von Nelskamp eingedeckt, einem Tondachziegel in Keramischer Qualität aus Westerwälder Ton.

Dachdeckermeister Fricke hat im Sommer 2018 nachgesehen, wie es deinem Dach heute geht. Er fasst zusammen: »Das Dach gefällt mir auch nach 14 Jahren, nach denen ich jetzt wieder hier oben stehe, sehr

gut. Es hat keine Schäden, trotz der harten Wetterbedingungen in 14 Wintern. Die Qualität hat sich bezahlt gemacht.« Der weltgrößte Kräuterpark gehört der Stadt Altenau (»Urlaub machen wo der Pfeffer wächst!«) und bietet auf über drei ha Parklandschaft, in idyllischer hügeliger Harzlandschaft, Kräuter für Küche und Ge-

Der Großflächenziegel »DS 5 naturrot« hat die Maße 59,9 x 37,8 cm und wiegt 6,1 kg. 24

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sundheit, die früher und heute eine wichtige Rolle in Ernährung und Volksmedizin darstellten. Mehr als 1 500 Gewürzmi-

schungen werden zudem in der Gewürzgalerie, dem damals errichteten Hauptgebäude, inmitten des Parks angeboten.

AUF DIE GRÖSSE KOMMT ES AN Gebrannter Ton dient dem Menschen seit Jahrtausenden als Baustoff. Bis vor etwa 15 Jahren gab es dafür eine maximale Größe, da der gebrannte Ziegel ab einer gewissen Grenze schnell brach. Durch den Einsatz besonders hochwertiger Tone mit extremer Biegebruchfestigkeit und einem kontrollierten Produktionsprozess ist es nach eigenen Angaben bei »Nibra« zum ersten Mal in Deutschland gelungen, auch extrem große Ziegel zu produzieren. Diesen Erfolg ermöglichte demnach ein sehr homogener

Rohstoff, Westerwälder Ton, der auch für feinkeramische Produkte eingesetzt und dessen Brand bei etwa 1 160° C erfolgt. Hohe Bruchfestigkeit und geringe Wasseraufnahme unter 3 % – Keramische Qualität für ein langes und schadenfreies Dachleben nicht nur im Harz, sondern überall dort, wo es auf Witterungsbeständigkeit und wirtschaftliche Verlegung ankommt. Inzwischen gibt es »Nibra«-Dachziegel im Klein- (mehr als 15 Stück/m2), Mittel- (10 bis 15 Stück/m2) und Großformat (bis zu 6 Stück/m2)..


Der Kräuterpark liegt ca. 500 m hoch und ist winterlichem Wetterunbill voll ausgesetzt. Auf dem Dach gibt es zur Luvseite oft Schneeverwehungen von bis zu 1,5 m Höhe. Um den Publikumsverkehr unter den Dachrändern im Winter zu schützen, wurden auf dem Dach massive Schneefänge gesetzt, die Verwehungen zum Teil natürlich noch erhöhen. Der Wechsel von Tauwetter und Regen, gefolgt von Frost und weiterem Schnee, führt zu Schneebergen auf dem Dach, die verdichtetem Gletschereis gleichen – mit entsprechend hohem Gewicht. Daher ist die Stabilität der Ziegel und deren Frostsicherheit durch geringe Wasseraufnahme von besonderer Bedeutung. Deshalb entschieden sich Dachdeckermeister Fricke und der Bauherr, die Stadt Altenau, für die »Nibra«-Qualität des »DS 5«. Denn »Nibra«-Ziegel zeichnen sich laut Nelskamp durch eine sehr hohe Qualität aus, die nur mit dem besten Rohmaterial, Westerwälder Ton, erreichbar ist. Bei einer Wasseraufnahme von unter 3 % sind »Nibra«-Dachziegel besonders frost-tauwechsel-beständig. Diese Vollkeramische Qualität ist für die Haltbarkeit und Witterungsbeständigkeit der Ziegel in den Mittelgebirgen, oder auch anderen schneereichen Regionen, enorm wichtig. Mit solch hoher Qualität werden laut Nelskamp Dacheindeckungen in sämtlichen Gebirgsregionen Deutschlands möglich, ohne Folgeschäden befürchten zu müssen. Die Vorteile der Großflächenziegel liegen laut Hersteller auf der Hand: Die Dachfläche lässt sich schneller und mit weniger Ausgleichsziegeln eindecken, der Bedarf an Dachlatten sinkt – das spart Material und Arbeitszeit. Die »Großen« haben sich so in den vergangenen Jahren als haltbare wirtschaftliche Alternative im Dachdeckerhandwerk etabliert. J

Ganzheitlicher Auftritt: neues Messekonzept zur BAU u  WIENERBERGER  Als

Systemanbieter für die gesamte Gebäudehülle präsentiert sich Wienerberger auf BAU. Neu ist die Bündelung aller Produktkompetenzen in einem ganzheitlichen Angebot von Tonbaustoffen in einem neu konzipierten Messestand. Die Fachbesucher erwartet ein Quartier aus Originalmaterialien, das neben Produkten auch die Digitalisierungsstrategie des Unternehmens in den Fokus rückt.

Der Messeauftritt steht laut Wienerberger ganz im Zeichen der neuen Vertriebsausrichtung des Unternehmens: Künftig werden Bauträger, Verarbeiter, Architekten, Planer, Investoren und Baustoff-Fachhändler nicht mehr nur zu einzelnen Produktbereichen beraten, sondern über das gesamte Sortiment hinweg. Die Produktpalette reicht dabei von Hintermauer- und Vormauerziegeln über Fassadensysteme und Dachziegel bis hin zu Pflasterklinkern.

Ein Quartier für alle Produkte Um den Zusammenhang zwischen den verschiedenen Produktbereichen zu verdeutlichen, zeigt Wienerberger auf seinem Stand ein eigenständiges Quartier in Form einer Allee mit Gebäuden, Plätzen und Anlagen. Alle Bestandteile des neuen Ensembles sind auf die jeweilige Zielgruppe ausgerichtet – und präsentieren die komplette

Produktpalette des Tonbaustoffherstellers. Die vier aus Original­material massiv gebauten Kuben erreichen eine Bauhöhe von bis zu 7,5 m, vermitteln ein authentisches Raumgefühl und einen realen Eindruck der verwendeten Materialien. Jedes Produkt kann gefühlt und in einem realen Umfeld erlebt werden.

Digitalisierung im Fokus Dieses echte Erleben wird durch digitale Information und Inspiration sowie »Virtual Reality« (VR) ergänzt: Eine »Röntgeninstallation« deckt das unterschiedliche Innenleben einer Ziegelwand auf, ein Texturen-Generator visualisiert die vielfältigen Möglichkeit von »Terca« und »Penter« und mehr als zwei Dutzend Monitore zeigen Referenzen und Anwendungsbeispiele aus der Praxis. Als weitere digitale Highlights verspricht der Hersteller unWIENERBERGER

Gletschereis auf dem Dach

ter anderem die »House Planning«-App der Wienerberger AG, die aus 2D-Grundrissen virtuell begehbare 3D-Raumansichten erstellt, sowie das »NRd-Pro«-Tool und das Poroton-Planungstool. Den Weg in die Digitalisierung will Wienerberger auch mit einer erweiterten Onlinepräsenz gegleiten und bietet allen Planern nun auch auf Instagram Anregungen zum Bauen mit Ton. Und natürlich ist Wienerberger auch auf Facebook zu finden. J

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Halle A3 Stand 100/101

INFO

Die deutsche Wienerberger GmbH zählt nach eigenen Angaben zu den führenden Ziegelherstellern in Deutschland. Sie ist hundertprozentige Tochter der österreichischen Wienerberger AG und seit 1986 auf dem deutschen Markt präsent. Am Hauptsitz Hannover und in den deutschlandweit 19 Ziegelwerken sind rund 1 500 Mitarbeiter beschäftigt. Das Sortiment umfasst Baustofflösungen für den Bau vom Keller über die Wand und das Dach bis hin zur Frei­fläche. Der Hersteller setzt außerdem auf eine große Bandbreite an Services, von der Baustelleneinweisung über technische Hotline bis hin zu verschiedenen digitalen Tools.

Einen Überblick über die Produktbereiche gibt Wienerberger mit einem Messestand, der als eigenständiges Quartier in Form einer Allee mit Gebäuden, Plätzen und Anlagen konzipiert ist. Auch die Fertigbauteilwand ist Teil des neuen Konzepts.

Halle A3 Stand 111

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Bester Schutz

Erstmals gemeinsamer Stand auf der BAU

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stellt sich Lamilux auf der BAU auf einem gemeinsamen Messestand als Unternehmensgruppe vor. Gemeinsam mit dem Tageslichtspezialisten sind auch der Stahl- und Glasspezialist Mirotec sowie der Licht- und Lüftungshersteller Roda vertreten. Auf der Weltleitmesse stellt die Lamilux den Besuchern gleich mehrere Produktneuheiten vor.

Als Meilenstein in der Produktentwicklung der Lamilux Flachdach Fenster kündigt das Unternehmen aus Rehau die Neuentwicklung des bestehenden »CI-System Glaselement FE« an. Das homogene Erscheinungsbild des Oberlichts entsteht vor allem auch durch die Möglichkeit, sämtliche Komponenten wie Antriebe oder Netzteile im Rahmen zu integrieren. Zudem gehören sichtbare Verbindungsmittel wie Schrauben oder Schweißnähte der Vergangenheit an. Das Element ist zudem mit individueller Farbbeschichtung erhältlich und verfügt über passgenaue Sonderformen, eine breite Verglasungs- und Größenvielfalt bis zu 2,5 m sowie einen vierseitigen planebenen Wasser­ablauf zur Vermeidung von Verschmutzungen auf dem Glas. Nach eigenen Angaben nahezu unsichtbar schmiegt sich der neue Lamilux Lüftungsflügel in die Glasdachfläche ein. In die Glasdachkonstruktion »Lamilux CI-System PR60« ist er ebenso integrierbar wie in sämtliche andere am Markt erhältliche Pfosten-Riegel-Systeme für den Flachdachbereich. Als Highlight der Neuentwicklung nennt der Hersteller die Wärmetechnik des Flügels: Er ist jetzt auch in einer Passivhaus zertifizierten Variante erhältlich.

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Besuchen Sie uns auf der Messe BAU 2019, Halle B6, Stand 200 14. - 19.01.2019 in München

… und die Dämmung ist perfekt

24.01.18 12:01

Die erste Produktkooperation zwischen Lamilux und Roda: Das bewährte Lamilux »CI-System Lichtband B« wird mit der Roda Lüftungs- und RWA-Klappe »Megaphönix« kombiniert. Dabei entsteht ein thermisch getrenntes Lichtband mit regensicherer Lüftungsfunktion. Das Lichtband wird durch seine Möglichkeiten maßgeschneidert für die jeweilige Gebäu-

LAMILUX

u  LAMILUX  Erstmalig

Am LAMILUX Messestand in Halle C2 Stand 321 wird erstmalig die Unternehmensgruppe geschlossen auftreten und die Firmenphilosophie darstellen: Bei LAMILUX, Mirotec und roda heißt es »alles aus einer Hand«. denutzung: durch passgenaue Verglasungsvarianten, die individuellen Abmaße sowie zahlreiche Ausstattungsvarianten, etwa zur erhöhten chemischen Beständigkeit über Produktionen mit Kühlschmiermitteln. Optional können auch Durchsturz-, Insekten- und Blendschutzgitter installiert werden.

Klassifizierter Brandschutz In belebten Gebäuden müssen gerade im Brandfall Mensch und Gut geschützt werden. Für die selbstentwickelte Glasdachkonstruktion hat Lamilux nun die europäische Klassifizierung zum Feuerwiderstand REI30 erhalten. Die Konstruktion »Lamilux CI-System Glasarchitektur Fire Resistance F30/REI30« verhindert für über 30 Minuten, dass Feuer und Rauch das Element durchdringen und dadurch auf weitere Gebäudekomplexe übergreifen können. Entsprechende Tests hat das Glasdach als freitragende Konstruktion bestanden, ohne dass spezielle Stützmaßnahmen nötig wurden.

Neuentwickeltes RWA-System Zur BAU bringt Roda eine neue Doppelklappe auf den Markt: Der »VenturiSmoke VS2« ist ein RWA-System mit Lüftungsfunk-

tion. Das Besondere: eine geometrische Öffnungsfläche von bis zu 10 m2 und eine damit verbundene aerodynamisch wirksame Öffnungsfläche von bis J zu 6,7 m2.

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Halle C2 Stand 321

INFO

Die Lamilux Heinrich Strunz-Gruppe zählt nach eigenen Angaben weltweit zu den größten Produzenten von High-Tech-Composites aus carbonund glasfaserverstärkten Kunststoffen und ist in Deutschland und Europa einer der führenden Hersteller von Tageslichtsystemen, Glasdachkonstruktionen, Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) sowie komplexen Gebäudesteuerungen. Das international tätige Familienunternehmen beschäftigt derzeit rund 1 150 Mitarbeiter und hat 2017 einen Umsatz von rund 263 Millionen Euro erzielt. Zur Gruppe gehören neben dem Tageslichtspezialisten Lamilux Heinrich Strunz und dem Kunststoffexperten Lamilux Composites, beide mit Sitz in Rehau, noch weitere Unternehmen: Der Stahl-Glas-Experte Mirotec aus Wettringen sowie die RWA- und Lüftungssystemspezialisten Roda/E.M.B. aus Langenau, Isernhagen und Emmerich.


Sichere Gefälledämmung für Flachdächer der »Linitherm«-Gefälledämmung verspricht Linzmeier ein sicheres Produkt für Flachdächer. Ein entsprechender Dachreiter ergänzt das System, das der Riedlinger Hersteller auf der BAU vorstellt.

Die »Linitherm«-Gefälledämmung und der »Linitherm«- Dachreiter leiten nach eigenen Angaben Wasser von Flachdächern zielgerichtet ab und können so verhindern, dass Feuchtigkeitsschäden entstehen. Sie zeichnen sich zudem durch ihren laut Hersteller hervorragenden Dämmwert aus, mit dem die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) spielend erfüllt werden.

Sicherheit mit hoher Dämmwirkung Dachreiter lassen sich beispielsweise an problematischen Stellen wie der Attika oder an Dachöffnungen einsetzen und können auch nachträglich verlegt werden. Der »Linitherm DR«-Dachreiter leitet Wasser punktgenau in die dafür vorgesehenen Abläufe und optimiert so die Entwässerung von Flachdächern. Er ist in sechs Längen von 1,2 m bis zu 7,2 m erhältlich. Sein resultierendes Gefälle beträgt 3,3 %, die Lambda-Werte von λ D 0,027 W/mK, Bemessungswert λ B 0,028 W/ mK zeugen von seiner Dämmwirkung. Mit der »Linitherm«-Gefälledämmung können Flachdächer laut Hersteller bis zu einer Länge von 9,6 m einlagig gedämmt werden. Bei längeren Dächern oder wenn eine stärkere Dämmung gewünscht ist, werden »Linitherm PAL«-Dämmplatten als Stufenplatten verlegt. Das Gefälle wird dadurch erreicht, dass die einzelnen Dämmelemente bei der Produktion eine um zwei Prozent angeschrägte Oberfläche erhalten. Die Dicken der anschließenden Elemente sind aufeinander abgestimmt. Durch die sichere Gefälledämmung werden die bauphysikalischen Probleme mit stehendem Wasser entsprechend der Flachdach-Richtlinie entschärft. Für die »Linitherm«-Gefälledämmung stehen zwei Produkte zur Wahl: das hochwärmedämmende, mit Alufolie kaschierte, »Linitherm PAL«-Gefälle (λ-Werten von λ D 0,022 W/mK, Bemessungswert λ B 0,023 W/mK) und das hitzebeständige, mit Mineralvlies kaschierte, »Linitherm PGV«-Gefälle. Beide Produkte sind nach eigenen Angaben einfach zu verarbeiten. Die Kanten sind mit den jeweiligen Dicken beschriftet. So können die Elemente leichter sortiert und zugeordnet werden. Das verhindert Fehler und spart zudem Zeit und Kosten. Mit zum Sortiment gehören spezielle hochwärmedämmende Grat- und Kehlplatten, die das Wasser punktgenau in die

LINZMEIER

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Kehle einlagig, Dachaufbau mehrlagig: »Linitherm«-­ Gefälledämmung mit Kehlplatten mit Gratplatten von 230 bis 30 mm einlagig bis 9,6 Meter und für Gullyentwässerung verlegt. Abläufe einleiten. Als Ergänzung für eine schnelle und sichere Ausbildung des Dachrands bietet Linzmeier zur Gefälledämmung passende, zweiteilige Attika-Elemente aus dem »Litec«-Bausystem. Dank ihrer hohen Druckfestigkeit sind die PU-Elemente der »Linitherm«-Gefälledämmung begehbar und für die Aufnahme von Flächenlasten geeignet. Außerdem sind sie temperaturbeständig, verrottungsfest und widerstandsfähig gegen Mikroorganismen und Schimmel. Da sie nur geringe Mengen an Wasser aufnehmen, verschlechtern temporäre Schäden an der Dachhaut weder die Dämmwirkung noch führen sie zu großflächigen Schäden.

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Umwelt-Qualitätszeichen

Beratung: Know-how aus erster Hand.

Die Produktlinie »Linitherm« ist mit dem Umwelt-Qualitätszeichen »pure life« für Dämmstoffe aus Polyurethan-Hartschaum (PU) ausgezeichnet und auch für Allergiker geeignet. Eine Umweltproduktdeklaration stellt der Hersteller gern zur Verfügung. J

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Halle A1 Stand 518

INFO

Die Linzmeier Bauelemente GmbH mit Sitz in Riedlingen ist als inhabergeführtes Familienunternehmen mit rund 300 Mitarbeitern und zwei deutschen Produktionsstandorten einer der führenden Hersteller der deutschen PU-Dämmstoffindustrie. Als Systempartner des Handwerks unterstützt der Hersteller seit mehr als 50 Jahren Planer, Architekten, Bauträger und Verarbeiter. Produziert wird nachhaltig mit energieeffizienten Produktionsanlagen.

Beratung von Fachmann zu Fachmann: bei Produkten, Einbausituationen, Vorschriften Vor-Ort-Service und Unterstützung bei schwierigen oder speziellen Objekten Informieren Sie sich leicht und sicher online: mit Fachwissen und allen wichtigen Downloads. Oder rufen Sie uns direkt an:

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Dichtungslösungen für mehr Freiraum u  SOPREMA  Der

Abdichtungsspezialist wird auf der BAU-Messe Produkte und Systeme für Dächer und Gebäudehüllen vorstellen. Im Fokus stehen Lösungen, die durch vielseitige Einsatzmöglichkeiten für mehr Freiraum in der Planung, Logistik und Umsetzung sorgen. Unter anderem werden die ökologischen Pavatex HolzfaserDämmplatten und das Abdichtungssystem »Vapro« präsentiert.

LAMILUX CI-System Glaselement F100: Das erste allgemein bauaufsichtlich zugelassene Flachdachfenster in „Structural Glazing“-Bauweise Structural Glazing • Glasflächen ohne sichtbare Befestigungen mit dem Tragsystem verbunden • besonders beständig gegen Windlasten Attraktives Multitalent • stufenloser, planebener Wasserablauf zur Vermeidung von Schmutzkanten • wärmebrückenfreier Aufsatzkranz für höchste Energieeffizienz und Wärmedämmung • optional in lüftbarer Ausführung LICHTKUPPELN | FLACHDACH FENSTER | LICHTBÄNDER GLASDACHKONSTRUKTIONEN | RWA | GEBÄUDEAUTOMATION

LAMILUX HEINRICH STRUNZ GMBH Postfach 15 40 | 95105 Rehau Tel.: 0 92 83/5 95-0 | information@lamilux.de 28                                    11/18 www.lamilux.de

Bitumenabdichtung Das »Vapro«-System, bestehend aus der Dampfsperre »Vapro vap«, der Zwischenlage »Pro stixx« und der Oberlage »Vapro plus«, bietet eine Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten in der Flachdach-Abdichtung. Es kann auf diversen Untergründen aufgebracht und auf verschiedenste Weise befestigt werden. Zudem ist es für Gründächer, zur freien Bewitterung mit Luftreinigungseffekt sowie zur Verlegung unter einer Kiesschicht geeignet.

Das diffusionsfähige »Pavaflash« ist für die hinterlaufsichere Abdichtung von Details und Anschlüssen im Holzbau geeignet.

Bei der wurzelfesten Oberlage »Vapro plus« verspricht Soprema technische Höchstwerte, unter anderem bei der Wärmestandfestigkeit (+ 150° C), Kaltbiegeverhalten (– 40° C), Zugkraft (Zugverhalten längs 1 800 N/50 mm2) und Dehnung (42 %). Für die hohe mechanische Belastbarkeit der Bahn sorgt ein neu entwickelter, reißfester und dehn­barer Kombinationsträger-Polyester (330 g/m2). Auf der Oberfläche ist die »Vapro plus« mit einer Beschieferung inklusive photokatalytischer Anti-NOx-Beschichtung ausgestattet. Dadurch kann die Stick­ oxidbelastung der Luft reduziert werden. Aufgrund der Vielseitigkeit des Systems können Planer und Verarbeiter flexibel arbeiten und beispielsweise geplante Aufbauten nachträglich anpassen. Auch für die Lagerhaltung und Logistik ergeben sich Vorteile. Weil das System unterschiedliche Abdichtungsanforderungen erfüllt, sind weniger Bahnenmodelle nötig.

Weitere Messe-Themen Gezeigt wird auch das lösungsmittel­freie, diffusionsfähige Abdichtungsharz »Pava­ flash« sowie »Alsan Floor Stone«, ein wasserdurchlässiges Beschichtungssystem mit ästhetischer Optik. J

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Besuchen Sie uns auf der MESSE BAU 2019 Halle C2 | Stand 321

Halle B5 Stand 331

SOPREM

ARE YOU ALREADY DAYLIGHTED? DISCOVER LIGHT, AIR AND DIMENSIONS

Flexibilität in der Verarbeitung, Logistik und Lagerhaltung bieten laut Hersteller die Holz­faser-Dämmplatten »Isolair« und »Diffutherm« mit ihrem erweiterten Anwendungsspektrum. Beide Platten sind nun in drei Bereichen einsetzbar: als Putzträgerplatte für WärmedämmVerbundsysteme, im Dach als Unterdeckplatte und im Wandbereich als wasserableitende Schicht bei vorgehängten hinterlüfteten Fassaden. »Isolair« und »Diffutherm« stehen für nachhaltiges Bauen und sind mit dem »Natureplus«-Qualitätszeichen ausgezeichnet. Auch hinsichtlich des Herstellverfahrens haben Kunden die Wahl: »Diffutherm« ist eine im Nassverfahren hergestellte Holzfaser-Dämmplatte mit einer Rohdichte von 190 kg/m³ und einer WLS von 045. Seit vielen Jahren im Bereich WDVS bekannt, ist sie nun in der Stärke von 60 mm auch als Unterdeckung im Bereich Dach einsetzbar. »Isolair« wird im Trockenverfahren produziert; für die Stärken 40, 52 und 60 mm (Format 2 500 x 770 mm) sowie 40, 60, 80 mm (Format 1 800 x 580 mm) beträgt die Rohdichte 200 kg/m³, die WLS 046. Die Platte kann gemäß ZVDH-Fachregelwerk als Unterdeckplatte der Klasse UDP-A eingesetzt werden. Neu ist die zusätzliche Einsatzmöglichkeit als Putzträgerplatte. Die Stärken 40 bis 80 mm sind in der WDVS-Zulassung »Pavacasa« verankert.


Moderne Industriearchitektur mit innovativer Dachtechnik

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u  ESSMANN

für die Kanalisationsnetze in unseren Städten!

GEBÄUDETECHNIK  Die SICON-Unternehmensgruppe ist Spezialist auf dem Gebiet des schlüsselfertigen Bauens. Beim Neubau des Firmensitzes in Gescher setzte das Unternehmen auf Tageslichtlösungen von Essmann. Die Spezialisten aus Bad Salzuflen haben neben einer ansprechenden Optik auch alle geltenden behördlichen Auflagen, fachliche Vorgaben sowie die erforderlichen gebäudetechnischen Ausstattungen hinsichtlich Entwässerung, Lüftung, RWA und Instandhaltung berücksichtigt.

SICON setzt bei der deutschlandweiten schlüsselfertigen Erstellung von Industriehallen, Gewerbe- und Bürogebäuden sowie Wohnhäusern auf Effektivität und Wirtschaftlichkeit sowie hohe Ausführungsgüte. Beispielhaft steht hierfür der eigene neu errichtete Gebäudekomplex am neuen Firmensitz in Gescher/Münsterland.

Dachtechnik mit Systematik Dächer von Gewerbe- und Objektimmobilien sind komplexe technische Ingenieurbauwerke, die mittlerweile aufwendig ausgestattet werden. Dabei bedarf eine dauerhafte und hochwertige Flachdachabdichtung, inkl. aller erforderlichen technischen Aufbauten der professionellen Vorplanung. Bei SICON bestand die Bauaufgabe in einer gleichmäßig und gut ausgeleuchteten, blendfreien Lichtsituation für die gesamte Werkshalle. Die Tageslichtexperten von Kingspan Light + Air | Essmann aus Bad Salzuflen begleiteten das Bauvorhaben und unterstützten den Planer hinsichtlich der Tageslichtausstattung für das neue Werkshallendach. Das sorgte für Planungssicherheit durch alle Projektphasen und wirtschaftliche und nachhaltig konzipierte Lösungen mit überzeugendem Mehrfachnutzen bei optimaler Ausnutzung des Tageslichts. Neben professioneller Beratung und Berechnung lieferte der Hersteller aus Bad Saltzuflen das ca. 4 400 m2 große Flachdach und stattete es mit allen vorschriftenkonformen Komponenten für eine

Ästhetik und Funktion in besonders gelungener Art und Weise vereint: Tagsüber dringt viel natürliches Tageslicht ins Innere der Werkshalle. individuell zugeschnittene abund durchsturzsichere Lichtbandkonstruktion aus. Mit der Dachausführung ging auch die Planung, Auswahl und Ausstattung projektbezogener Tageslichtelemente und technischen Aufbauten für Rauch- und Wärmeabzug und Lüftung einher. Zum Einsatz kam das aus drei Baugruppen bestehende bewährte Essmann-Lichtband (Gesamtmaß ca. 60 x 4,5 m) mit integrierter Be- und Entlüftungsfunktion sowie Rauchund Wärmeabzugsklappen (1,5 x 2 m), einschließlich aller Steuerungen, Antriebe und Auslöser. Die Montage erfolgte auf einer freitragenden, modular aufgebauten Zargenkonstruk-

3 Halle A

19 Stand 1

Wasserrückhalt via Retentions-Gründach als wirkungsvolle Maßnahme gegen die Folgen zunehmender Starkregenereignisse mit bis zu 100 l/qm Zwischenspeicher auf dem Dach zur Entlastung der Kanalisationsnetze. Mit diesem Systemaufbau bieten wir Ihnen ein wirkungsvolles Instrument, das Wasser in den Griff zu bekommen. www.zinco.de/gründachsysteme

Hier geht es zum Download der Planungshilfe Dachbegrünung 4.0

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Die Be- und Entlüftung übernehmen die eingebauten Lichtbandklappenflügel. Die geometrische Öffnungsfläche des Lichtbands kann von Seiten des Brandschutzes für den reinen Wärmeabzug eingesetzt werden. Für den geforderten zuverlässigen schnellen Rauchabzug im Brandfall sorgen die integrierten Rauch- und Wärmeabzugsklappen. Das natürliche Rauch- und Wärmeabzugsgerät

Zum Einsatz kam das bewährte Essmann-Lichtband mit integrierter Be- und Entlüftungsfunktion sowie Rauch- und Wärmeabzugsklappen, einschließlich aller Steuerungen, Antriebe und Auslöser. (NRWG) wird pneumatisch angesteuert. In den verwindungssteifen und thermisch getrennten RWA-Klappen ist es nach DIN EN 1211-2 geprüft. Die max. aerodynamische Rauchabzugsfläche (Aa-Wert) beträgt 2,07 m², mit Ab- und Durchsturzsicherung 2,03 m². Auf diese Weise wird das vorhandene Tageslichtelement optimal ausgenutzt.

Permanentes Auffangsystem verhindert Durchstürze Insbesondere bei Gewerbehallen mit Lichtbändern, Aufbauten, Photovoltaik-Anlagen etc. ist der Durchsatz in der Fläche und Präzision im Detail gefordert. Entscheidend dabei sind örtliche Gegebenheiten wie Dachneigung und Form, zulässige Belastung sowie die Gebäudehöhe und Windstärke. Dazu gehört auch die Planung

für die Ab- und Durchsturzsicherungen zur Verstärkung bruchgefährdeter Oberflächen von Tageslichtelementen, um Personen vor dem Durchsturz zu schützen. Den besten Schutz bietet laut Essmann eine Ab- und Durchsturzsicherung, die nach den Grundsätzen der GSBAU-18 geprüft und im Sinne der technischen Regeln (ASR A2.1 und TRBS 2121) montiert wurde. Damit sind Maßnahmen gemeint, die unterhalb der Verglasung von Lichtkuppel oder Lichtbandkonstruktion ihre Schutzwirkung entfalten. Sogenannte Auffangeinrichtungen bieten dauerhafte und kollektive Sicherheit jederzeit und für jedermann. Als großen Vorteil der Aufsetzkränze und Zargen nennt Essmann das konstruktiv verankerte Sicherheitsniveau, das auch beim Einsatz

PE-Anschlussrohr für mehr Sicherheit u  SITA  Im Gegensatz zu normalen Muffenrohren, die einfach aufgesteckt werden, soll das neue »More PE«Anschlussrohr laut Hersteller für mehr Sicherheit sorgen – unter ­anderem durch eine integrierte Schlauchschelle aus Edelstahl.

Das neue »More PE«-Anschlussrohr von Sita soll eine Alternative zu Edelstahlrohren darstellen. Dank der ankonfektionierten Edelstahl-Schlauchschelle, die rutschsicher in einem vorprofilierten Schellenbett positioniert ist, lässt sich das neue Bauteil zug­ sicher anschließen. Für Rückstau­sicherheit sorgt eine mehr­ lippige E ­ PDM-Dichtung. 30

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Diese vermeidet, dass bei überlasteten ­Kanalnetzen ­Regenwasser in die Konstruktionsebene zurückfließen kann und dort die Wärmedämmung durchnässt. Das »More PE«-Anschlussrohr ist leicht montierbar, und dies nicht nur wegen des im Vergleich zu Edelstahl geringeren Materialgewichtes. Hauptanwendungsbereich ist die ­Attika. Dehnungsfugen erleichtern das Einschieben des Gully­stutzens in das Rohr. Sobald die Schlauchschelle fest ange­zogen ist, können Gully und Rohr – selbst durch kräftiges ­Ruckeln durch Handwerker, die auf der anderen Seite der Attika tätig werden – nicht g ­ etrennt werden. Auch thermisch ­bedingten Bauwerks­bewegungen hält die Kons­truktion stand.

von RWA-Aggregaten oder Lüftungsklappen – selbst in komplett geöffnetem Zustand – bestehen bleibt. Das gilt sowohl für die Bauphase als auch für die spätere Nutzung, Wartung und Instandhaltung. Bei SICON wurde das Abund Durchsturzrisiko durch die Montage einer Kombination aus kollektiven Sicherheitsmaßnahmen minimiert. Gleich zwei bewährte, permanent funktionierende Essmann-Sicherheitssysteme sorgen nach eigenen Angaben für die geforderte Abund Durchsturzsicherheit: Zum einen das nach GS-BAU-18 geprüfte Durchsturzsicherungssystem »ID 1200 plus«. Hierbei handelt es sich nach eigenen Angaben um bandbeschichtete Stahlgurte mit einer dauerhaften Durchsturzsicherheit bis zu einer Aufprallhöhe von 2,40 m (1200 J). Dieses System bietet umlaufend einen dauerhaften Durchsturzschutz für die Lichtbandöffnung von der Dachfläche aus. Zum anderen kam die »Essmann-­ Ab- und Durchsturzsicherung« (EAD) zum Einsatz: Eine permanente Absturzsicherung, die auf der Tragkonstruktion im Klappenbereich des gewölbten Lichtbands eingebaut wird. Der Wartungsmonteur fällt somit nicht unter die Höhe der Absturzkante, sondern wird zuvor abgefangen. J

SITA

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tion aus Sendzimir-verzinktem und in RAL 9002 beschichtetem Stahlblech, einschließlich aller erforderlichen Eck- und Stossverbinder sowie Zug- und Distanzriegeln mit entsprechender statischer Berechnung für die Prüfstatik. Bei dem Lichtband handelt es sich um eine thermisch getrennte, flach gewölbte Aluminiumprofilkonstruktion aus Strangpressprofilen gemäß den statischen Anforderungen, in die nach eigenen Angaben ausschließlich hochwertige transluzente Verglasungen aus Polycarbonat-Hohlkammerplatten eingesetzt werden. Das Lichtbandsystem ist demnach bauaufsichtlich zugelassen und garantiert neben Wärmeschutz (1,8 W/m2K) auch eine absolute Dichtigkeit gegen Wasser und Wind.

Die umlaufende Schlauchschelle aus Edelstahl sichert die Verbindung von Gully und PE-Rohr. Kompatibel ist das PE-Rohr beispielsweise mit ­ »Easy«- oder »Easy Go«-­ Polyurethangullys von Sita. Zwei Nennweiten sind verfügbar, DN 70 und DN 100. Die schlagzähen PE-Rohre sind nach Hersteller­ angaben thermisch und chemisch belastbar sowie UV- und witterungs­beständig. J


Lösungen zur Wohnraumverdichtung auf der BAU bereits bebaute Flächen für zusätzlichen Wohnraum zu nutzen, denken in zahlreichen deutschen Städten Architekten und Planer verstärkt an Lösungen auf höheren Niveaus: an den Ausbau von Dachgeschossen. Auf der BAU zeigt die Amelingmeyer Metallbau mit »LiDEKO« Lösungen, die ehemalige Dachkammern in wertvollen Wohnraum verwandeln. Geschäftsführer Hendrik Amelingmeyer erklärt: »Unter vielen deutschen Dächern schlummern noch erhebliche Potenziale, um der Knappheit an Wohnraum zu begegnen. Dabei können Hausbesitzer mit einer geschickten Öffnung des Daches den Wert ihrer Immobilie langfristig deutlich erhöhen und begehrte Mietflächen schaffen. Unsere Dachschiebefenster sind hierfür hervorragend geeignet: Sie sorgen für viel natürliches Licht, eine sehr gute Klimatisierung und für reizvolle Ausblicke.« Der Hersteller bietet zwei Grundvarianten für Dachschie-

befenster: Die einflügelige »Classic«-Variante, bei der ein Fensterelement während des Öffnens zur Seite gleitet, oder als »Premium«-Version, bei der gleich zwei Elemente parallel zur Dachfläche verschoben werden und einen besonders großzügigen Blick freigeben. Ein Kernstück der nach eigenen Angaben höchst bequemen Anwendung ist das ausgeklügelte Schienensystem, das ein besonders leichtgängiges und sicheres Öffnen und Schließen gewährleisten soll. Alternativ zur manuellen Bedienung können auch Elektromotoren eingesetzt werden. Sie

LIDEKO

u  LIDEKO  Um

»LiDEKO« zeigt auf der BAU Lösungen, die in Sachen Wohnraumverdichtung viele neue Möglichkeiten eröffnen. Neben Dachschiebefenstern gehören dazu auch Balkonausstiegsfenster. lassen sich optional mit Wettersteuerungen verbinden. Das »Premium«-Modell verfügt über die Maximalmaße von 3,06 x 2,56 m. Es ist wahlweise mit einer Zweifach- oder Dreifachverglasung versehen und entspricht den hohen Ansprüchen an die Energieeffizienz.

Je nach baulicher Situation lassen sich auch mehrere Classic oder Premium Dachschiebefenster über eine Pfosten-Riegelkonstruktion als Lichtband miteinander verbinden. J Halle A3 Stand 528

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Erweitertes Lichtband-Sortiment auf der BAU belgische Unternehmen Skylux hat sein Sortiment an Lichtbändern erweitert. Neu im Programm ist die Variante »Cintralux Alu 25 mm« für den Einsatz bei der Renovierung und Sanierung. Das Lichtband verfügt über 25 mm starke Stegplatten, elektrische Lüftung sowie ein Rauch- und Wärmeabzug-System (RWA) für die Sanierung.

Das Aluminium-Lichtband mit seiner stabilen Kunststoffverglasung aus 25 mm Polycarbonat-Stegplatten und transparenten Abschlüssen verfügt über sehr gute Wärmedämmwerte (Ug Wert 1,5) und eine hohe Tragkraft (z.B. Schneelasten). Zudem kann es mit einer elektrischen Lüftungsausführung und mit einem automatischen pneumatischen Rauch- und Wärmeabzug-System (RWA) ausgestattet werden.

ben der Lichtdurchlässigkeit von 53%, eine gute Lichtsteuerung, gute Isolationswerte und die Möglichkeit, auch große Spannweite von bis zu 6,3 m zu realisieren. Die Modellausführung bei flachen und schrägen Aufsatzkränzen kann schnell und effektiv durch eine neue Montagetechnik montiert werden. Das Lichtband hat außerdem nach eigenen Angaben eine gute Beständigkeit gegen chemische Einwirkungen und Witterung.

Große Spannweite und hohe Tragkraft

Tägliche Lüftung und Brandschutz

Die durchgängigen Kunststoffplatten werden zwischen den Oberbogen und den tragenden Unterbogen eingespannt und nur an den horizontal verlaufenden Längsprofilen befestigt. So werden mechanische Spannungen durch Ausdehnung der Kunststoffplatten vermieden und eine schnelle Montage ermöglicht. Die 1 050 mm breiten Polycarbonat-Platten werden auf der Oberseite mit einem UV-Schutz ausgestattet – so wird Lichtdurchlässigkeit langfristig gesichert. Zu den technischen Vorzügen gehören laut Hersteller ne-

Das Lichtband bietet mit der neuen Ausstattungsoption »Monoflap«-System zusätzlichen Komfort und Sicherheit. Das »Monoflap«-System steht in drei Varianten zur Auswahl: mit elektrischer Öffnungsfunktion bis 50 cm Höhe durch einen Spindelmotor, ein pneumatisches Rauch- und WärmeabzugsSystem (RWA) als Teil des Brandschutzes und eine Kombination beider Varianten mit manueller elektrischer Öffnungsmöglichkeit und automatischer pneumatischer Öffnung im Brandfall. Bei der Integration des Rauch- und Wärmeab-

SKYLUX

u  SKYLUX  Das

»Cintralux Alu« eignet sich auch für den nachträglichen Einbau im Zuge einer Renovierung. Auch große Spannweiten von bis zu 6,3 m lassen sich realisieren. zug-Systems bieten die neuen »Monoflap«-Ausführungen immer einen 180°-Öffnungswinkel und eine großzügig dimensionierte RWA-Fläche von 4 m² pro Element

»Angebot speziell für das Segment Renovierung« »Mit dem neuen Lichtband Cintralux Alu 25 mm und der optionalen Lüftungsfunktion sowie dem Rauch- und Wärmeabzug haben wir unsere Modellreihe gezielt ausgebaut. Mit den neuen 25 mm starken Stegplatten runden wir unser Angebot ab und erweitern die Einsatzmöglichkeiten gerade im Segment Renovierung. Das Lichtband ist budgetfreundlich, technisch innovativ, schnell zu

montieren und ermöglicht große Spannbreiten mit guten Wärmedämmwerten. Zudem bieten die ›Monoflap‹-Varianten mehr Ausstattungs- und Anpassungsmöglichkeiten, um auf individuelle Anforderungen und Wünsche unserer Kunden einzugehen«, sagt Dieter Pillen, Exportleiter bei Skylux, über das neue Lichtband aus der Serie »Cintralux«. Das Lichtband wird standardmäßig in der Farbe Aluminium Natur geliefert. Weitere RAL-Farben sind gegen Aufpreis lieferbar (s. Kasten). J

Halle C2 Stand 438

PRODUKTINFO »CINTRALUX«

Beim neuen Lichtband »Cintralux Alu 25 mm« werden die durchgängigen Kunststoffplatten zwischen den Oberbogen und den tragenden Unterbogen eingespannt und nur an den horizontal verlaufenden Längsprofilen befestigt. 32

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Mit der Serie »Cintralux« bietet Skylux eine umfassende Produktpalette von Lichtbändern für unterschiedliche Einsatzbereiche. Das Lichtband besteht aus extrudierten Aluminiumprofilen und je nach Ausführung mit einer Kunststoffverglasung aus stabilen Polycarbonat-Stegplatten

in den Stärken 10 mm, 16 mm, 25 mm, zwei mal 10 mm oder zwei mal 16 mm. Für die Lüftung oder zum Rauchabzug können öffnende Elemente integriert werden. Die Lichtbänder mit CE-Prüfzeichen sorgen für eine gleichmäßige Lichtstreuung und können schnell montiert werden.


Ich lese den baustoffPARTNER ...

September 2018

Oktober 2018

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baustoffPARTNER 09/18

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»…weil er mir auf fast 100 Seiten einen konzentrierten Blick auf den Markt eröffnet. So sehen wir unsere Produktwelt und die gesamte Baulandschaft auch einmal aus Perspektive der Fachredakteure. Als innovativ orientierter Entwässerungsspezialist sind wir immer offen für neue Trends und Entwicklungen und bekommen so zusätzliche Erkenntnisse, welche Einflüsse unsere Zielgruppen und Kunden aktuell beschäftigen. «

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Flachdachfenster und smarte Lösungen u  FAKRO  Die

Fakro Dachfenster GmbH hat ihr Sortiment kontinuierlich um neue Produktsparten erweitert und möchte den Fokus während der BAU neben den aktuellen Neuheiten auf einzelne Produktgruppen legen und die damit verbundenen Vorteile dem Handel, Anwendern und Nutzern im Detail vorstellen. Das Unternehmen zeigt ein nach eigenen jekte bei uns finden«, erklärt Gunnar Pischer, Vertriebsingenieur und Bauberater bei FakAngaben intelligentes Produkt, das dem Nutzer Aufgaben abnimmt und ihm das Lero. Außerdem zeigt das Unternehmen ihr ben leichter macht: »Fakro smartHome«, begehbares Flachdach-Fenster und neue mit dem Module vom elektrischen Rollladen Rauchabzugsfenster, die mit Konstruktion, bis zum Elektrofenster aus dem Sortiment technischen Werten und Preis-Leistungsverhältnis die Planer im Objekt- und Verwalim »Z-Wave«-Protokoll als programmiertungsbau begeistern sollen. Auch die »LWF tes Einzelprodukt funktionieren oder sich Passivhouse« (LWT PH), eine Bodentreppe im Rahmen einer smarten Hausautomation herstellerübergreifend bedienen lassen. mit Passivhaus-Zertifikat, werde auf dem Eine gute Resonanz auf dem deutschen Messestand präsentiert, so Fakro. Markt erlebt der Hersteller laut eigener AusDas Produktset bestehe aus der besage derzeit mit einem breiten Sortiment währten »LWT«-Bodentreppe mit einer gean Flachdachfenstern. Innerhalb von fünf dämmten Luke von 80 mm Stärke, einem Jahren hat Fakro sein Flachdachfenster-Prodreifachen Dichtungssystem für die Luftgramm entwickelt und am dichtheitsklasse IV und dem Markt etabliert. MittlerweiDämm- und Anschluss-Paket Halle A3 Stand 131 le ist die Flachdachfens»LXD«. J terfamilie mit den drei MoNeben guten Gesprächen erhofft sich Fakro dellgruppen C, F und G komplett und soll auf der BAU auch viel Interesse seitens des Architekten und Anwender mit ihrem DeFachpublikums an den neuen Flachdachaussign und der Funktionalität überzeugen.

führungen, die entwickelt wurden.

Bewährte Produktreihe »Unsere Flachdachfenster werden seit der Markteinführung stark nachgefragt und es freut uns sehr, dass viele Architekten die passenden Lösungen für klassische und spezielle Flachdachpro-

Einfacher, schneller und sicherer!

HALLE B6 · STAND 211

FAKRO

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Mit Design und Funktionalität möchte der Dachfenster-Spezialist überzeugen und bietet eine große Bandbreite an Produkten an – sowohl für klassische als auch spezielle Flachdachprojekte. 34

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MOLL

Neu auf der BAU: Primer zum Sprühen

»Tescon Sprimer« lässt sich exakt da aufsprühen, wo man die sichere Klebeverbindung herstellen will.

u  MOLL

PRO CLIMA  Wo Haftgrundierung verarbeitet wird, gibt es auch Staub. Da können Primerflüssigkeit und Pinsel leicht verschmutzen. Abhilfe verspricht jetzt Moll mit »Tescon Sprimer«: Weil die neuartige Grundierung direkt aus der Sprühdose kommt, bleibt sie nicht nur sauber – man muss sich auch keine Sorgen mehr um versehentlich umgestoßene oder eintrocknende Gebinde machen.

Der Sprüh-Primer ist laut Hersteller im Handumdrehen einsatzbereit, lässt sich mithilfe seiner einstellbaren Düse sehr exakt aufbringen und verfügt laut Pro Clima über die bei Haftgrundierungen bekannten Verarbeitungseigenschaften.

Auch bei Minustemperaturen Ein paarmal kräftig schütteln genügt und schon kann man mit »Tescon Sprimer« loslegen, sogar bei Frost. Die Haftgrundierung dringt tief ein und verfestigt staubige oder nicht tragfähige Untergründe. Holz­ faserunterdeckplatten und ähnlich saugfähige Untergründe dürfen beim Aufsprühen des Primers noch etwas feucht sein. Auf ihnen kann man nach eigenen Angaben auch direkt weiterarbeiten und zum Beispiel das Allround Klebeband »Tescon Vana« oder die Putz­ anschlussbänder der »Contega«-Familie ohne Wartezeit verkleben. Bis er seine Endfes-

tigkeit erreicht, muss »Tescon Sprimer« aber in jedem Fall vollständig durchtrocknen.

Gesundheit im Vordergrund Schon öfter hatten Handwerker beim Luft- und Winddichtungsspezialisten aus Schwetzingen nach einem Primer aus der Sprühdose gefragt, berichtet Anwendungstechniker Michael Förster: »Ihren Wunsch zu erfüllen, hat etwas Zeit gebraucht, denn wir wollten, dass unser neuer Primer in Sachen Umwelt- und Gesundheitsschutz deutlich besser dasteht als Sprühprimer, die schon auf dem Markt sind.« Zimmerermeister und Bau­ ingenieur Alexander Erny aus Mannheim ergänzt: »Der Vorteil vom Sprühprimer ist, dass es wesentlich leichter zu verarbeiten ist als das Pendant aus der Spenderflasche. Ich brauche keinen Pinsel, ich kann alles genau dorthin sprühen, wo ich es brauche. Es verklumpt auch nichts. Ich freue mich sehr, dass pro clima jetzt den ›Tescon Sprimer‹ anbietet – denn hier weiß ich, dass auf Nachhaltigkeit geach-

tet wird und dass das Treibmittel für mich und meine Kollegen nicht gesundheitsschädigend ist.« Ferner überzeugt ihn der »Tescon Sprimer« auch durch seine Handlichkeit. Die Sprühdose kann er bequem bei sich

tragen und hat sie im Bedarfsfall stets griffbereit. J

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Carlisle verdoppelt mit neuem Werk EPDM-Kapazität u  CARLISLE

CM EUROPE  Mit einer Preview für die Fachpresse hat Carlisle Construction Materials (CCM) Europe seinen neuen Fertigungsstandort in Thüringen vorgestellt. Das Werk in Waltershausen im Landkreis Gotha knüpft an die stolze Vergangenheit der Kleinstadt in der Gummi-Produktion an und verdoppelt zugleich die EPDM-Produktions-Kapazitäten des Dachbahnen-Spezialisten. Bei der Feier vor Ort konnte sich der baustoffPARTNER ein Bild davon machen, welche Wachstumsziele Carlisle mit der Kapazitätsverdopplung verfolgt.

Von Jan Rieken porated verkauft hatte, habe es viele richtige Entscheidungen gegeben, berichtete er. »Eine davon war, mit unserem Sortiment die Dachdecker in den Fokus zu nehmen und nicht Konzerne wie Airbus, Bayer oder VW«, bilanzierte er. »Goldrichtig war auch die Entscheidung, beim Neubau auf die Firma Goldbeck als Generalunternehmer zu setzen – die reine Bauzeit von knapp eineinhalb Jahren bestätigt das.« Lob gab es auch für den amerikanischen Mutterkonzern, der

BAUSTOFFPARTNER / JAN RIEKEN

Mit seiner Glasfassade setzt das neue Gebäude architektonisch ein ähnliches Zeichen wie Geschäftsführer Gregor Ellegast in seiner Rede: Es geht um Transparenz, »vor allem bei Entscheidungen wie solch großen«, so Ellegast vor zahlreichen Festgästen aus Politik und Medien. Nachdem Ellegast das heutige Unternehmen im Jahr 2008 per Management-Buyout aus der Conti-Gruppe »herausgekauft« und 2011 an den US-Konzern Carlisle Companies Incor-

Medienvertreter und Politiker beim Rundgang über das Gelände des neuen Werks Waltershausen: Im Hintergrund ein Wasserpuffer für die Sprinkleranlage, der von innen mit »Hertalan« abgedichtet wurde.

für das gesamte Vorhaben eine Investitionssumme von 42 Millionen Euro bereitstellt. Für die Erschließungskosten gab es zudem einen Zuschuss von rund 1,35 Millionen Euro vom Freistaat. Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee überbrachte zudem persönlich lobende Grußworte.

Alles unter einem Dach Bisher ist mit einem Investitionsvolumen von 25 Millionen Euro auf einem 50 000 m² großen Grundstück unweit vom bestehenden Firmensitz ein hochmodernes neues Werk entstanden, das auf 11 600 m² Innenfläche neben einer großen Produktionshalle für »Resitrix«-EPDM-Dichtungsbahnen und einer Logistikhalle mit einem Anbau für die Verwaltung auch ein Schulungszentrum der »Carlisle Academy« unter einem Dach vereint. »Mit dem Ausbau des Schulungszentrums in der geographischen Mitte Deutschlands möchten wir verdeutlichen, dass wir weiter in die Ausund Weiterbildung der Dachde-

»

Wenn man in die EPDM-Produktion investiert, muss man bereit sein, einiges Geld in die Hand zu nehmen. Für den Neubau und den weiteren Ausbau in den nächsten Jahren haben wir eine Gesamtsumme von 42 Millionen Euro budgetiert. Auf diese Weise verdoppeln wir unsere Produktionskapazitäten und wollen damit unsere Nummer Eins-Position im EPDM-Markt weiter stärken.« Gregor Ellegast, CEO der CCM Europa Gruppe cker investieren wollen«, betont Akademie-Leiter Rudolf Bürdek. Auch die Ausbildung des eigenen Fachkräfte-Nachwuchses ist gesichert: Am Standort Waltershausen werden Verfahrensmechaniker für Kautschuktechnologie und Fachkräfte für Lagerlogistik ausgebildet.

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Wachstum über Durchschnitt Wenn es darum geht, dass Dachdecker in weniger Zeit mehr Projekte realisieren können, führt an EPDM-­Produkten wie »Resitrix« kein Weg vorbei – finden jedenfalls CEO Gregor Ellegast und Oliver Brandt, Vertriebsleiter Deutschland bei CCM Europe. Im Gespräch mit dem baustoffPARTNER erläutern sie das Produkt, das im neuen Werk in Waltershausen hergestellt wird, und seine Eigenschaften. »Die EPDM-Bahn wird im Werk mit modifiziertem Polymer-Bitumen beschichtet, ist vollflächig verschweißbar und hat dadurch weniger Verschnitt«, sagt Ellegast. Und Brandt ergänzt: »Unsere Schulungsteilnehmer sind immer wieder begeistert, wie leicht und sauber ein schnelles Verlegen der Bahnen gelingt. Das hohe Tempo bringt den Anwendern mehr Ergebnis mit weniger Aufwand.« Und für Ellegast ist das in der heutigen Zeit – neben dem Komfort für den Verarbeiter – die richtige Antwort auf das allgegenwärtige Dauer-Problem »Fachkräftemangel«: »Das ist der Flaschenhals, der limitierende Faktor! Mit entsprechender Zeitersparnis lässt sich das Problem zumindest ein wenig lindern«, ist er überzeugt. Dabei hat CCM durchaus auch Lösungen für weitere Anwendungsbereiche im Blick. Dass Hochleistungs-Abdichtungen aus EPDM längst nicht nur auf dem Dach schnelle und sichere Lösungen versprechen, erfuhren auch die Gäste beim Rundgang durch das neue Werk: Gezeigt wurde ein Puffer-Wassertank für die Sprinkleranlage, innen abgedichtet mit »Hertalan«-Planen des Unternehmens. Welche Lösungen sich mit EPDM neben der Abdichtung von Flachdächern erzielen lassen, ist Titelthema der nächsten Ausgabe des baustoffPARTNER.

Dank von Politikern Neben Minister Tiefensee überbrachten von politischer Seite auch Landrat Onno Eckert und Michael Brychcy in seiner Funktion als Bürgermeister von Wal-

tershausen ihre Glückwünsche an Geschäftsführer Gregor Ellegast und den Projektverantwortlichen Bruno Bauer. Die Zusammenarbeit im Vorfeld habe auf allen Ebenen bestens geklappt,

wie alle einhellig lobten. Für den Bürgermeister, der sich über das neue Werk und die damit verbundenen Arbeitsplätze freut, schließt sich damit ein Kreis: Vor der Wende im Jahr 1989 war der

heutige Bürgermeister selbst in der Gummi-Produktion tätig. J

Halle A3 Stand 309

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SOUDAL

Neues Vorwandmontagesystem wird vorgestellt u  SOUDAL  Auf

der BAU 2019 präsentiert der Kleb- und Dichtstoffspezialist Soudal eine Reihe von Neuheiten aus den Bereichen Fenster, Dach, Fliese und Innenausbau. Highlight am Messestand soll das neue Vorwandmontagesystem »SoudaFrame SWI« sein. Das auf der Fensterbau/Frontale im März erstmals als Pilot vorgestellte System hat die ift-Prüfungen für den Baukörperanschluss von Fenstern bestanden und soll Anfang des Jahres im Baustoff-Fachhandel eingeführt werden.

Neben einer tragfähigen und sicheren Befestigung sowie einer energieffizienten Abdichtung zeichnet sich die Neuentwicklung »SoudaFrame SWI« aus Sicht von Soudal gegenüber vergleichbaren Vorwandsystemen vor allem durch eine einfache und schnelle Montage aus. Das Unternehmen möchte die BAU nutzen, um das System einem breitgefächerten Fachpublikum präsentieren zu können. Darüber hinaus zeigt Soudal mit »Silirub Plus« ein neu entwickeltes Premium-Silikon, das speziell für die hohen Anforderungen von Profiverarbeitern entwickelt wurde. Nach Angaben des Herstellers punktet es mit sehr guten Verarbeitungseigenschaften wie einem idealen Fadenzug, einer her-

vorragenden Haftung auf fast jedem Untergrund sowie der hohen mechanischen Festigkeit und Witterungsbeständigkeit. Auf diese Weise sollen alle Arbeitsabläufe schnell und effizient erledigt werden können. Die Produkte verfügen nach eigenen Angaben über eine ausgezeichnete fungizide Wirkung, sind isocyanat- und lösemittelfrei und können sehr emissionsarm (EC1 plus), farb­ echt und ohne die Gefahr einer Randzonenverfärbung ausgeführt werden. Neben einem optimierten Acetat-Silikon für den Sanitärbereich besteht das »Silirub«-Plus-Sortiment aus zwei neutral vernetzenden Bau- und Sanitär-Silikonen und einem neu konzipierten Natursteinsilikon.

Allrounder und Spezialisten Obwohl sich die aufgrund von Rohstoffengpässen branchenweit eingeschränkte Lieferfähigkeit von Silikonen im Verlauf des Jahres wieder etwas stabilisiert hat, bewegt sich Silikon weiterhin auf einem hohen Preisniveau. Der Wechsel auf höherwertige Technologie wie Hybrid Polymere kann laut Soudal daher in Einzelfällen eine sinnvolle Alternative darstellen. Hier bietet der Hersteller neben den bewährten »Fix-All«-Allroundern mit einem breiten Anwendungsspektrum jetzt auch Spezial-Hybride, die auf besondere Anwendungsgebiete optimal eingestellt sein sollen. So biete »Zink-fix« zum Beispiel optimale Eigenschaften zur Verklebung und Ab-

Highlight am Soudal-Messestand soll das neu entwickelte Vorwandmontagesystem »SoudaFrame SWI« sein, auf das die Besucher einen genauen Blick während der BAU werfen dürfen. dichtung von Zinkanschlüssen im Dachbereich, »Green-Fix« empfehle sich wiederum bei Kunstrasen und »Pool-Fix« sei bei Anwendungen rund ums Schwimmbad bewährt. Komplettiert wird die neue Produktpalette von Speziallösungen für Spiegel und Holz. J

Halle B6 Stand 211

Außenliegende Kaskadenentwässerung LOROWERK zeigt auf der BAU eine Lösung zur Kaskadenentwässerung. »Loro X Duostream« verfügt über Mehrgeschossabläufe für die Haupt- und Notentwässerung von Kaskaden und Staffelgeschossen sowie eine Sammelleitung über mehrere Geschosse.

LOROWERK

u  LOROWERK  Hersteller

Drückende Freispiegelströmung drückt das Wasser über das Staffelgeschoss. 38

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Bei der außenliegenden Entwässerung von Kaskaden und Staffelgeschossen erhöht sich üblicherweise mit jedem Geschoss die Anzahl der Fallleitungen für die Haupt- und Not­entwässerung. Da gemäß Normvorgabe nicht auf darunter liegende Geschosse entwässert werden darf, muss jede Fallleitung über alle darunterliegenden Geschosse bis zum Auslauf geführt werden. Mit der neuen »Loro X Duostream«-Kaskaden­ entwässerung wird die Anzahl der Fallleitungen reduziert, da das Wasser durch die neuen Mehrgeschossabläufe von jedem Geschoss rückstausicher in die durchgehende Sammelleitung zufließen kann. Dabei übernimmt die erste Sammelleitung (Stream 1) die Hauptentwässerung ohne Anstauelemente in die Grundleitung und die zweite Sammelleitung (Stream 2) die Notentwässerung mit Anstauelementen auf

eine schadlos frei überflutbare Fläche. Das von den darüber liegenden Geschossen gesammelte Wasser wird mit platzsparenden DN 50 Rohren über das aktuelle Geschoss gedrückt. Dabei greift das Prinzip der drückenden Freispiegelströmung: Das in den Ablauf fließende Wasser baut dabei eine drückende Wassersäule in dem folgenden Fallrohr auf, mit deren Überdruck der Strömungswiderstand des darunter liegenden waagerechten Rohres überwunden wird. Die »Loro X Duostream«-­Mehrgeschoss­ abläufe nutzen das Rohr-in-Rohr Prinzip von LORO. In dem äußeren Rohr des Mehrgeschossablaufes (DN 100) erfolgt die Entwässerung des aktuellen Geschosses mit klassischer Freispiegelströmung. Für die Bemessung der Kaskadenentwässerung bietet der Hersteller eine Vorlage, die dann als Basis für die Stückliste dient. J

Halle B2 Stand 310


Fassade

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u  CAPAROL  Er

prägt das Bild der Düsseldorfer Altstadt: der 700 Jahre alte Schlossturm am Burgplatz. Die beschädigte Fassade dieses Wahrzeichens am Rhein wurde mit dem ­»Histolith«-System von ­Caparol renoviert.

Das Wahrzeichen der Stadt beherbergt das Schifffahrtsmuseum und ein Café. »Für die Düsseldorfer ist der Schlossturm ein besonderes Bauwerk«, sagt Marianne Schirge, Leiterin des städtischen Kulturamts. Durch seine exponierte Lage am Rhein ist der rund 700 Jahre alte Turm allerdings stark der Witterung ausgesetzt und muss regelmäßig saniert werden. Auch diesmal wurde es wieder höchste Zeit: »Die Altbeschichtung war teilweise stark beschädigt«, berichtet Caparol-Verkaufsberater Jens Erdmann. »Mit den Produkten der Baudenkmalpflege-Reihe ›Histolith‹ bekam der historische Turm wieder ein angemessenes Erscheinungsbild.« »Caparol ist Innovationsführer von hoch funktionalen Bau­ farben und Lacken. Was vor

über 100 Jahren innovativ war, ist heute traditionell. Neben allen modernen Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte hat Caparol stets auch traditionelle Werkstoffe im Programm. Seit 2005 werden unsere Produkte unter dem Markennamen ›Histolith‹ angeboten. Die Materialien und Werkstoffe selbst wurden und werden zum Teil bereits viel länger im Unternehmen geführt – mit Erfolg und bewährt seit über 100 Jahren«, so Hans Metzger, Verkaufsleitung und Produktmanagement »Histolith« und Leiter der Caparol-Baudenkmalpflege. Aktuell kommen die neuen Produkte »Histolith PremiumSilikat« und »Histolith Lithosil« auf den Markt.

Herausforderungen auch mit Systemprodukten gemeistert Die Arbeiten führte der Düsseldorfer Malerbetrieb Wenkemann aus. Der Auftrag bot durchaus Herausforderungen – nicht nur, weil die Handwerker für die Arbeit an dem 33 m hohen Gebäude schwindel­frei sein mussten: »Rund 20 Prozent der Putzfläche mussten vom Grundmauerwerk aus wieder-

Fester Bestandteil der Düsseldorfer Skyline und ein Wahrzeichen der Stadt: der Schlossturm.Durch seine exponierte Lage am Rhein ist er stark der Witterung ausgesetzt.

aufgebaut werden«, erklärt Betriebsleiter Sven Melzer. Stark verwitterte Flächen mussten mit dem »Histolith Renovierspachtel« komplett überspachtelt und neu abgefilzt werden. »Histolith Fixativ« sorgte dafür, dass der Untergrund weniger saugfähig wurde, mit »Histolith Mineralin« wurden Putzstrukturunterschiede egalisiert. Schließlich bekam der Turm einen neuen Anstrich mit der mineralischen Fassadenfarbe »Histolith Sol-Silikat«. »Das Produkt ist auch kompatibel mit Altbeschichtungen, die nicht mineralisch sind«, betont Caparol-Verkaufsleiter Dietmar Ziepser. Auch besonders brillante Farbtöne sind laut Angaben von Caparol möglich – sie können direkt beim Händler abgemischt werden. J

Absprache im Team: Caparol-Außendienstmitarbeiter Jens Erdmann (v. li. n. re.), Sven Melzer, Betriebsleiter der Firma Wenkemann, Caparol-Außendienstmitarbeiter Alexander Fassbender, »Histolith«-Produktmanager Hans Metzger und Caparol-Verkaufsleiter Dietmar Ziepser. 11/18

CAPAROL/ANDREAS WIESE

Denkmalgerechter Anstrich für ein Düsseldorfer Wahrzeichen

»

Was vor über 100 Jahren innovativ war, ist heute traditionell. Neben allen modernen Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte hat Caparol stets auch traditionelle Werkstoffe im Programm. Seit 2005 werden unsere Produkte unter dem Markennamen ›Histolith‹ angeboten. Die Materialien und Werkstoffe selbst wurden und werden zum Teil bereits viel länger im Unternehmen geführt – mit Erfolg und bewährt seit über 100 Jahren.« Hans Metzger, Leiter der Caparol-Baudenkmalpflege

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Klinker nach Kundenwunsch u  HAGEMEISTER  Mit

seiner »Customized Production« richtet sich der Klinker-Experte an die Wünsche seiner Kunden aus. Zahlreiche Formate, Farben und Strukturen bieten hier Raum für eigene Gestaltungsideen, die jeder Kunde in den Entwurfsund Produktionsprozess einfließen lassen kann. Das Thema Produktindividualisierung wird auf der BAU-Messe aus ­verschiedenen Blickwinkeln präsentiert.

Klinker haptisch erlebbar: Mit großflächigen Mustertafeln wird die Anwendung der Fassaden- und Pflasterklinker auf dem BAU-Messestand von Hagemeister plastisch dargestellt und praktisch erfahrbar. In verschiedenen Bereichen des Standes werden die unterschiedlichen Blickrichtungen auf das Thema Produktindividualisierung präsentiert.

Sortierungen nach Maß

Kreative Freiheit Eine eigene Textur mixen: Das können Architekten und Interessierte mit dem Onlinetool »Texture Designer«. Mit einer Auswahl aus über 70 Sortierungen, 13 Mauerwerksverbän-

HAGEMEISTER

Mischsortierungen und Klinker in neuen Farben, Formen und Oberflächenstrukturen transportieren den Charakter traditioneller Klinkerkultur in die zeitgenössische Architektur. Im Nottulner Klinkerwerk können individuelle Sortenmischungen für den eigenen Stil angefertigt werden. Kräftige kontrastreiche Mixsortierungen geben Gebäuden eine individuelle Optik. So ergibt sich beispielsweise bei der Objektsortierung »Revier-

straße« mit einem individuell für das Gebäude komponierten Mix aus grau-beigefarbenen, dunkelroten und braunen Tönen mit anthrazitblauen Kohle­ akzenten ein kontrastreiches Farbspiel. Die Objektsortierung »Puuur«­ basiert auf zwei bestehenden Hagemeister-Sortierungen mit Oberflächenstrukturen, die an klassische Handstrich-Klinker erinnern. Mit der Vorder- und Rückseite verarbeitet, entsteht ein vierfarbiger Mix: Beige, Grau, Gelb und Weiß – jeweils changierend durch die Farbnuancen der individuellen Klinker, aber eher mit fließenden Übergängen.

Maßgeschneiderte Vorsortierung: ein Mischroboter im Nottulner Klinkerwerk stellt individuelle Sortierungsmixe exakt zusammen. 40

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Ein Sonderformziegel schafft bei einer Fassadensanierung Brut- und Nistmöglichkeiten für verschiedene Vögel- und Federmausarten.

den und 14 Fugenfarben kann der Nutzer sich nicht nur seine persönliche Sammlung zusammenstellen, sondern auch für die ausgewählten Sortierungen ein individuelles Mischverhältnis bestimmen. Als zusätzliches Feature besteht für den User die Option, die Lager- und Stoßfugenbreite selbst zu definieren. So kann etwa durch das Weglassen der Stoßfuge die Horizontalität einer Fassade betont werden. Eine weitere Besonderheit des Visualisierungstools ist die Möglichkeit, die eigens gemixte Textur mit einem Schatten abzubilden. Der entstandene 3-D-Effekt verleiht der Fläche eine einzigartige Plastizität. Danach ist es nur noch ein kleiner Schritt über die Mischstraße zur real verarbeitbaren Sortierung.

Mauerwerk vom Roboter Was jedem Standbesucher auffallen wird, ist eine gemauerte Säule. Das Besondere: Sie wurde nicht von Menschenhand gefertigt, sondern von einem Roboter. Dieser kann eine individuelle Form, basierend auf einem CAD-Entwurf, umsetzen und das millimetergenau entsprechend einem exakt berechneten Verlegemuster. Durch die Verwendung architektonischer Gestaltungssoftware in Verbindung mit einem roboterbasierten Verarbeitungsprozess entstehen so hoch spezifische reliefierte Wand- und Fassadenelemente. Ausgehend von klassischen Wandelementen aus Klinkersteinen werden durch das gegenseitige Versetzen und Verdrehen der einzelnen Bausteine neue räumliche Wandstrukturen erzeugt

– ohne statische Wertigkeit zu verlieren.

Nachhaltiger Artenschutz Mit der Kreierung eines Sonderformziegels, der als Ersatzhabitat für verschiedene Vogel- und Fledermausarten dient, liefert Hagemeister einen Beitrag zum Natur- und Umweltschutz. Mit dem innovativen Ökoklinker können Brut- und Nistmöglichkeiten zum Beispiel bei einer Sanierung erhalten beziehungsweise neue geschaffen werden. Der Sonderformziegel kann optisch jeder Hausfassade angepasst werden und fügt sich nahtlos ein.

Neue Konstruktionsart Eine neue Konstruktionsweise bietet der in Zusammenarbeit mit der Hochschule Trier kreierte Klinker-Pavillon für den Eingang des Nottulner Klinkerwerks. Dafür wurde eine tragfähige dünne Schale aus Ziegel und Textilbeton entwickelt, die nur etwa 7 cm Dicke misst. Von außen als reine Ziegelschale wahrgenommen, bleiben ein Carbontextil sowie Betonmörtel im Inneren verdeckt. Um den Schein einer »einfachen« Ziegelschicht zu bewahren, wurden Spaltklinker von rund 3 cm Materialstärke verwendet, deren Rippenstruktur im Inneren sich als Oberflächenvergrößerung anbietet, um sie möglichst fest mit der Mörtelschicht der Konstruktion zu verbinden. Die Spaltklinker wurden zwecks statischen Berechnungen mit einer Kreuzfuge sowie einem komplexeren Fischgrätmuster verlegt. J

Halle A3 Stand 312


Lösungen für die Fassade und den Innenausbau der BAUMesse werden sich Fermacell und Aestuver erstmals als Teil der James Hardie Gruppe präsentieren. Besucher können sich somit nicht nur über Lösungen mit GipsfaserPlatten für den Innenausbau oder über Brandschutzlösungen informieren, sondern auch über die Vorteile von »Hardie Plank«-Fassadenbekleidungen aus Faserzement. CHRISTOPHE THOMAS

u  FERMACELL  Auf

Seit April gehört Fermacell offiziell zur James Hardie Gruppe. Hardie ist ein weltweit agierender Faserzementhersteller, der eine breite Palette an Lösungen für Anwendungen sowohl in Innenräumen als auch für Außenwandbekleidungen herstellt sowie Paneele für Außenwandbekleidungen und Trägerplatten. Gemeinsam mit Fermacell, Herstellervon Gipsfaser- und zementgebundenen Platten, will der 1880 in Australien gegründete Baustoff-Konzern jetzt Synergien nutzen und sein Europa-Geschäft für Innenanwendungen und Fassaden weiter ausbauen. Schwerpunkt am Messestand bei der BAU 2019 werden Faserzementlösungen für die Fassade sein. Im Mittelpunkt stehen dabei die »Hardie Plank«- und »Hardie Panel«-Fassadenbekleidungen, Alternativen zu herkömmlichen Außenwandbekleidungen. Die »Hardie Plank«-Fassadenbekleidung schützt laut Hersteller vor Feuer, Feuchtigkeit, Schimmel und Schädlingen und soll auch extreme Umwelteinflüsse und Witterungsbedingun-

gen aushalten. Eine moderne Farbpalette mit fünf Farbthemen sowie zwei verschiedene Oberflächendesigns eröffnen Planern und Architekten zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Verarbeiter schätzen Eigenschaften wie hohe Festigkeit und ein geringes Gewicht, die eine schnelle und komplikationsfreie Montage ermöglichen.

Wandkonstruktionen im Fokus Moderne Lösungen für den Trocken- und Holzbau mit Fermacell Gipsfaser-Platten runden das Portfolio ab. Im Fokus stehen dabei einlagige Wandkonstruktionen für den Trockenbau, die einfach sowie wirtschaftlich zu realisieren sind und Vorteile bieten. So schneiden laut Hersteller bereits einlagige Fermacell-Konstruktionen in den Disziplinen Schallschutz, Wohngesundheit, Feuerwiderstand und Statik mindestens gleichwertig, in den meisten Fällen sogar besser ab als Konstruktionen mit zweilagiger Beplankung aus Gipskarton. Darüber hinaus bietet sich Holzbauern sowie Architekten und Holzbauplanern mit Gipsfaser-Plat-

Messebesucher können sich während der BAU am Stand von James Hardie über Fassadenbekleidungen aus Faserzement informieren.

Halle A2 Stand 310

ten die Chance zur Profilierung bei der Planung und Erstellung von Hybridbauten und Aufstockungen für den urbanen Holzbau. Ein weiterer Schwerpunkt sind Brandschutzlösungen für internationale Infrastrukturobjekte mit Aestuver.

Digitale Lösungen Vervollständigt wird der Messeauftritt durch die Präsentation neuer digitaler Lösungen, welche die Planung und Verarbeitung vereinfachen sollen. So wird derzeit ein digitaler Fassadenplaner entwickelt, der zur Messe vorgestellt wird. Hinzu kommen Videos, die sich mit den spezifischen Vorteilen von Hardie Plank-Fassadenbekleidungen aus Faserzement Fermacell Gipsfaser-Platten sowie Trocken­estrichen auseinandersetzen. Insgesamt erhalten die Besucher am Messestand einen umfassenden Überblick über das vielfältige Angebot an digitalen Service-Tools, die zur Unterstützung der täglichen Arbeit auf der Baustelle entwickelt wurden. J

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RENOLIT SE

Der denkmalgeschützte Elbspeicher im Hamburger Stadtteil Altona ist ein Sinnbild historischer Hafenarchitektur. Im Rahmen einer umfangreichen Sanierung wurden rund 750 Metallpaneele der Fassadenverkleidung neu beschichtet.

Erste maschinelle Folierung am Hamburger Elbspeicher u  RENOLIT  Wenn

man aus Richtung Helgoland kommend in den Hamburger Hafen einfährt, ist der denkmalgeschützte Hamburger Elbspeicher eines der ersten typisch hanseatischen Klinkergebäude, das auf die lange Tradition der Hansestadt hindeutet. Das 1897 erbaute Speicherhaus direkt neben der Fischauktionshalle wurde mit maschinell folierten Paneelen von Renolit Reface saniert.

Die Außenfassade des am Elbspeicher angebauten Treppenhauses und Aufzugturmes ist mit Metallpaneelen verkleidet. Im Zuge einer Sanierung des Gebäudes mussten in Zusammenarbeit mit der Firma Quehl, einem langjährigen und erfahrenen Verarbeiter, diese ca. 750 rechteckigen Paneele frontseitig, an den Kanten und auch teilweise rückseitig foliert werden. »Mit der Revitalisierung des Gebäudes konnte die DIC Asset AG eine Vollvermietung erreichen. Vor den umfangreichen Sanierungsarbeiten waren lediglich 40 Prozent Fläche vermietet. Unter anderem wird die Gold-Inn-Gruppe das 4-Sterne-Hotel ›GINN Hamburg‹ dort eröffnen«, so Helmut Schmitt, Projektleiter von Renolit Reface.

Maschinelles Verfahren spart Zeit und Kosten

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Die Paneele wurden laut Renolit für dieses besondere Projekt erstmals mit einem Laminator maschinell foliert. Der Spezialbetrieb Quehl aus Worms plottete die benötigten Folienformate, und nach einem Umbau des vorhandenen Laminators konnte erstmalig Folie maschinell auf die Träger aufgebracht werden. Die Paneele wurden auf die Folie aufgelegt und durch den Laminator transportiert. Zwei Kunststoffrollen (unterhalb der Folie und oberhalb des Paneels), die während der Laminierung immer gleichbleibenden Druck über die gesamte Folienbreite ausübten, führten zu einer perfekt homogenen Oberfläche. Dieses Ver-

fahren brachte sowohl eine Zeitals auch eine Kostenersparnis.

Hochleistungsfolie auch im Innenraum des Treppenhauses Auch im Innenraum des Treppenhauses kam die Hochleistungsfolie zum Einsatz: Hier wurden in allen Stockwerken sowohl die Innenseiten der Pfosten-/Riegel-Konstruktion als auch die Fensterrahmen und im Bereich der Aufzugstüren angebrachte Paneele foliert. »Sowohl innen als auch außen überzeugt Renolit Reface mit einer modernen Optik. Wir freuen uns, dass wir mit unserer Hochleistungsfolie einem Hamburger Wahrzeichen zu neuem Glanz verhelfen konnten«, so die Bilanz des Folierungsexperten Schmitt. J

Ein gedecktes Grau verleiht den renovierten Fassadenpaneelen ein monolithisches Aussehen. Die Hochleistungsfolie RENOLIT REFACE wurde bei diesem Projekt erstmals maschinell appliziert.


Effektive Fassadensanierung u  AUSTROTHERM  An

einem historischen Gebäude in der Wiener Graf Starhemberg Gasse wurden Fassadenprofile und Dämmplatten eingesetzt, welche die Anforderungen an die Dämmleistung erfüllen und gleichzeitig von der Wandstärke her für den Erhalt des Stadtbildes sorgen. Die ruhige Gasse im 4. Wiener Gemeindebezirk, benannt nach dem ehemaligen Bürgermeister Ernst Rüdiger Graf Starhemberg, ist gesäumt von unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Im Zuge der Renovierung eines Gründerzeithauses, bei der auch das Dachgeschoss ausgebaut werden sollte, stellte sich die Frage, wie die Fassade effektiv und gemäß den geforderten Energiewerten gedämmt, gleichzeitig aber auch das historische Erscheinungsbild erhalten werden kann.

Rekonstruierung der ursprünglichen Fassade Um dem Bau nach der Sanierung die ursprüngliche Optik zurückzugeben, entschied sich der Bauherr für Fassadenprofile des Dämmstoffherstellers

Austrotherm. Dessen Fassadenprofile sind mit einer elastischen Beschichtungsmasse versehene Fertigelemente auf Basis eines leichten, hochwertigen EPS, die entweder direkt im Werk nach Originalmaß gefertigt oder je nach Querschnitt und Größe auch auf der Baustelle zu Radien gebogen werden können. Laut Hersteller sind sie robust und leicht zu verarbeiten. Dank der witterungsbeständigen Beschichtung müssen Austrotherm Fassadenprofile abschließend nur mit Fassadenfarbe gestrichen werden. Die Umsetzung in der Graf Starhemberg Gasse kann sich sehen lassen: Originalgetreue Reproduktionen der historischen Fensterrahmungen, Gesimse, Zier- und Bossenelemente schmücken nun fast die gesamte Fassadenfläche und tragen so zum Erhalt des Stadtbildes bei.

Das Ergebnis der umfangreichen Sanierung: Eine liebevoll renovierte und effizient gedämmte Fassade mit klassischem Profil. fe. Auf die Gegebenheiten in der Graf Starhemberg Gasse übertragen bedeutete dies: Eine Stärke von 5 cm reichte aus, um mit der Austrotherm Resolution eine ebenso wirkungsvolle Dämmung zu erzielen wie mit einer 10 cm starken EPS-Platte. Der Dämmstoff löste das Pro-

blem der maximal zulässigen Wandstärke und brachte die gewünschte Dämmleistung bei nur 70 Prozent Volumen. J

Halle A2 Stand 420

AUSTROTHERM

Dämmung bei engen Platzverhältnissen

Detail der neuen, mit Austrotherm Fassadenprofilen rekonstruierten Fassade. Zu sehen sind Gurtprofil, Bossenfassade, Gewändeecke, Zierelement, Eingangsportal, Abschlussstein, Konsole, Ornamenttafel sowie Fensterfasche.

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Die zweite Herausforderung bei der Sanierung lag in der geforderten Dämmung der Fassade in Kombination mit einer baurechtlich vorgegebenen Stärke der Dämmplatte, die aus städtebaulichen Gründen gering angesetzt wurde. Es durfte nur in geringem Maße von der Bau­linie abgewichen werden. Die Lösung brachte die aus Resol-Hartschaum bestehende Dämmplatte »Resolution«. Mit einer dünnen Materialstärke und einem niedrigen Lambdawert von nur 0,022 W/(mK) dämmt sie nach Hersteller­angabe um über 40 Prozent besser als herkömmliche Dämmstof-

Minimalistisch. Zeitlos. Edel. Verdeckte Montage einfach gemacht! Die unsichtbare Befestigung des PURE Fassadensystems ist ideal zur zeitlosen und eleganten Fassadengestaltung.

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FRANKEN MAXIT

Altbewährtes trifft auf Innovation u  MAXIT  Der Mörtelpad-Hersteller Maxit will auf der BAU 2019 mit Entwicklungen aus dem eigenen Forschungslabor auf sich aufmerksam machen. Im Mittelpunkt soll das neuartige Dämmsystem »Ecosphere« stehen. Dabei handelt es sich um Vakuum-Hohlglaskugeln, die sich mit fortschrittlicher Mörteltechnologie vereinen und so eine spritzbare Innensowie Außenwanddämmung bieten sollen.

Um den Trend ökologischer Dämmstoffe weiter aufzugreifen, stellt Maxit auf der Messe in München erstmals auch Strohdämmplatten für WDV-Systeme vor. Die Platten kommen laut Hersteller ohne PU-Kleber oder sonstige chemische Zusätze aus und sind damit vollständig biologisch. Neben Neuigkeiten möchte das Unternehmen aber auch bewährte Produkte wie den Klebe- und Armierungsmörtel »maxit multi 292 EIS« oder den »Mörtelpad« präsentieren. Mit der mineralischen Spritzdämmung »Ecosphere« für In-

nen- und Außenwände läutet das fränkische Unternehmen nach eigener Aussage außerdem ein neues Zeitalter in Sachen Wärmedämmung ein. »Ressourcenschonung, Gewichtsreduktion, Langzeitstabilität sowie die einfache Verarbeitung ohne Kleben oder Dübeln heben unser Produkt vom Wettbewerb ab«, erklärt Reinhard Tyrok, Marketingleiter bei Maxit. »Ecosphere« ist das Ergebnis eines langjährigen Forschungsprojektes, gefördert aus Bundesmitteln. »Wir sprechen von der Hochzeit zwischen Glas und Mörtel. Herausgekom-

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Auf der BAU 2019 möchte Maxit unter anderem Strohdämmplatten für WDV-Systeme zeigen, welche zu 100 Prozent biologisch sind. men ist dabei eine ganz neue Baustoff-Generation«, so Tyrok.

Konventionell unkonventionell – WDVS aus Strohplatten Jene, die es etwas konventioneller mögen und den ökologischen Faktor dabei trotzdem im Blick haben, stellen auch die neuen Strohdämmplatten für WDV-Systeme eine interessante Option dar. Stroh ist als Nebenprodukt der Landwirtschaft beinahe unbegrenzt verfügbar und wird aufgrund seiner guten Dämmeigenschaften bereits seit Jahrhunderten im Baubereich genutzt. Nach einiger Entwicklungszeit hat Maxit nach eigener Aussage nun einen Weg gefunden, um daraus eine ebenso nachhaltige wie sichere Dämmlösung für modernes Bauen zu fertigen: Bei der Verarbeitung wird der Grundstoff in Plattenform gepresst, wobei als Bindemittel ein vollständig biologisch abbaubarer Protein-Klebstoff dient. »Bisher existiert nur eine Pilotanlage. Um die industrielle Fertigung zu planen, nutzen wir die BAU 2019 bewusst als Gradmesser«, so Tyrok.

Wintermörtel für den Einsatz an frostigen Tagen

Stand 119 119 HalleHalle B5B5/-Stand

Auch schon während des Bauvorganges spielen Temperaturen eine gewichtige Rolle, die Bauunternehmen häufig vor Herausforderungen stellen: Tagsüber noch sonnig, können es im Frühjahr oder Herbst nachts auch schnell unter null Grad werden. 44

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Dieser nächtliche Frost kann sich dabei negativ auf die Material­eigenschaften mancher Baustoffe auswirken, weshalb diese nicht mehr verarbeitet werden dürfen. Laut Maxit ist der Klebe- und Armierungsmörtel »multi 292 EIS« eine sinnvolle Alternative, da dieser selbst bei Temperaturen bis zu minus acht Grad Celsius nichts von seinem Aushärtungs- und Abbindeverhalten einbüße »Wir haben dies erfolgreich unter Realbedingungen geprüft und sogar einen prominenten Fürsprecher für unser Produkt, der wohl ebenfalls an unserem Messestand vorbeischauen wird«, freut sich Tyrok.

Das Mörtelpad als Dauerbrenner im Portfolio Auch vier Jahre nach seiner Weltpremiere auf der BAU 2015 darf das Mörtelpad nach Ansicht von Maxit nicht fehlen. Die Vorteile der vorgefertigten Mörtelplatten seien mittlerweile international bekannt: Neben der sicheren und sauberen Bauausführung überzeuge das Mörtelpad mit einer schnellen und unkomplizierten Verarbeitung. Live und vor Ort möchte Maxit am Messestand dafür wieder den Beweis antreten. »Unser Rad der Innovationen dreht sich stetig weiter. Wir freuen uns daher auf den fruchtbaren Austausch mit den Fachbesuchern auf der BAU«, so Tyrok. J

Halle A1 Stand 240


Mauerwerk & Beton

neue Alnatura-Zentrale in Darmstadt weist nicht weniger als die größte Lehmfassade an einem Bürogebäude in Europa auf. Für die statische Sicherheit sorgen dabei Sockel und Ring­ anker aus Liapor-Leichbeton, die gleichzeitig auch Wärmebrücken unterbinden. Darüber hinaus passt Liapor als naturnaher Baustoff zum ökologischen Gesamtkonzept der neuen Firmenzentrale.

Die Lehmsegmente sind jeweils 12 m hoch, 3,5 m breit und 69 cm stark und stellen eines der Highlights des neuen Firmensitzes der Alnatura Produktions- und Handels GmbH in Darmstadt dar. Sie erstrecken sich über die beiden 94 m langen Längsseiten des dreigeschossigen Baus und stellen damit die größte Lehmfassade an einem Bürogebäude in ganz Europa dar, schreibt Liapor in einer Mitteilung. Konzipiert und umgesetzt wurden die Stampflehm-Fertigteile von der Lehm Ton Erde Baukunst GmbH im österreichischen Schlins. Der Clou: Während die Innenwände noch mit einem natürlichen Bindemittel imprägniert werden, verbleibt die Außenseite gänzlich unbehandelt. Die Lehmoberfläche wird anfangs zwar durch Regen etwas abgewaschen, konserviert sich aber durch austretende Salze mit der Zeit von selbst und ist dadurch imprägniert.

nen, asymmetrischen Dachfirst erlaubt gleichzeitig eine optimale, natürliche Tageslichtnutzung in allen Gebäudestockwerken. Konzipiert wurde die neue Firmenzentrale mit rund 13 000 m2 Bruttogeschossfläche vom Architekturbüro Haas, Cook und Zemmrich in Stuttgart.

Klimaneutrale Gesamtbilanz

ALNATURA GMBH/MARC DORADZILLO

u  LIAPOR  Die

Die Lehmelemente passen in ihrer Materialität perfekt zum Neubau, der den Unternehmensgrundsätzen folgend auch selbst ganz auf Ökologie, Natürlichkeit und Nachhaltigkeit ausgerichtet ist. So ist das Gebäude dank der Verwendung natürlicher, wiederverwertbarer Baustoffe ein in der Gesamtbilanz nahezu klimaneutrales Bauwerk. Eine Photovoltaik- und eine Geothermieanlage liefern die nötige Energie, und ein Erdkanal sorgt für Frischluft. Die Gebäudegeometrie mit dem offe-

Sichere Verbindung Die einzigartigen Fassadenteile aus Lehm stellten aber auch eine Herausforderung für die Objektplanung dar: Konkret ging es darum, eine stabile Basis für die Lehmelemente zu finden und sie auch dauerhaft und sicher mit dem Stahlbetonskelett des Gebäudes zu verbinden. Die Lösung boten Sockel und Ring­ anker aus Liapor-Leichtbeton. Die Sockel bilden den unteren Abschluss jedes Fassadensegments. Sie bestehen aus quaderförmigen, rund 50 cm hohen Fertigteilen eines »LC12/13« mit Leichtsand, die mit einem Gesamtvolumen von rund 90 m3 von der Schneider Betonfertig-

LIAPOR

Leichtbeton-Elemente für Europas größte Lehmfassade

Jedes Lehmsegment steht auf einem Liapor-Leichtbetonsockel, der auch Wärmebrücken verhindert. teilewerk GmbH in Philippsburg erstellt wurden. Die 14 cm starken Ringanker aus Liapor-Leichtbeton vom Typ »LC12/13 1,4« befinden sich – von außen unsichtbar – in den Lehmelementen, und zwar immer jeweils auf Höhe der Geschossdecken. Sie wurden vor Ort eingegossen und mittels Armierung und Stahlwinkeln mit dem Gebäudeskelett verbunden. Hergestellt und geliefert wurden die insgesamt rund 24 m3 Leichtbeton vom Betonwerk Richard Wagner GmbH & Co KG in Mörlenbach.

Multifunktionale Natürlichkeit Die Sockel und Ringanker aus Liapor-Leichtbeton geben der Lehmfassade aber nicht nur die nötige statische Sicherheit. Vielmehr verhindert laut Liapor ihr hohes Wärmedämmvermö-

gen auch die Bildung von Wärmebrücken. Nicht zuletzt ist Liapor-Blähton wie die Lehmelemente ähnlich diffusionsoffen. Dies gilt auch für die zusätzlichen, rund 8 cm starken Leichtbetonelemente, die als vorgehängte Verblendungselemente auf Höhe der Zwischendecken montiert sind. Sie bestehen aus rund 30 m3 eines »LC20/22« mit Leichtsand und wurden ebenfalls vom Schneider Betonfertigteilewerk hergestellt.

Fertigstellung Anfang 2019 Nach gut zweijähriger Bauzeit soll die neue Alnatura-Zentrale Anfang 2019 in Betrieb gehen. Als besonders ökologisches Bauwerk passt das Objekt perfekt zum Unternehmen und zeigt, wie sich selbst außergewöhnliche Bauweisen mit Liapor-Leichtbeton zu einer wegweisenden Lösung verbinden lassen, die keine Abstriche an Sicherheit und Alltagstauglichkeit macht. J

Halle A2 Stand 329

Die Lehmfassade ist über integrierte Ringanker aus Liapor-Leichtbeton mit dem Gebäudeskelett verbunden. 11/18

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Virtuelle Stadt mit hauseigenen Innovationen u  SIKA  Das

Fachpublikum kann auf dem Sika-Messestand bei der BAU-Messe das gesamte Programm des Bauchemie-­ Herstellers erleben: Die Messebesucher können in Gebäude und Infrastrukturen einer virtuellen Stadt eintauchen. Die Anwendungsbereiche der Produkt- und Systemlösungen für sämtliche Gewerke sind dort digital erlebbar. Vorab ein Überblick.

Exponat Dachaufbau mit Kontrollsystem Auf dem Sika-Messestand ist ein kompletter Dachaufbau ausgestellt, auf dem das »Solar Mount-1-System« montiert ist. Das Exponat zeigt auch ein in­ stalliertes »Roof-Control-System«, mit dem die Dichtheit von Flachdächern dauerhaft überwacht werden kann. Unbemerkte Beschädigungen der Abdichtung – etwa bei der Montage einer Auflast – werden mit Hilfe von Strom punktgenau geortet. Neu ist, dass »Roof Control RCS aktiv« und »Roof Control RCS aktiv+« Leckagen in der Abdichtung automatisch melden. Eine Durchführung der bisher nötigen und aufwendigen Messungen ist damit hinfällig.

Neuentwicklung für Bauwerksabdichtungen

Stahlbrandschutz der neuen Generation Laut Hersteller zeitsparend bei der Beschichtung, widerstandsfähig und zusätzlich vor Korrosion schützend: das vereint die »Platinum«-Technologie beim Brandschutz von Stahlbauteilen, welche Sika auf der BAU präsentiert. Die neuartigen millimeterdünnen »2-K-Epoxy«-Dämmschichtbildner reagieren unter der thermischen Energie von Feuer zu einer zentimeter­ dicken, mikroporösen Schaumschicht, die den Stahl gegen Hitze isoliert. »Unitherm Platinum« kann je

Besucher der BAU können sich auf dem Sika-Messestand über das Leckortungssystem für Flachdächer »Roof Control« informieren. 46

Das neu entwickelte Abdichtungssystem für Bauwerke »Top-126 Seal« deckt drei Anwendungsbereiche gleichzeitig ab. nach Funktion und Profil des Stahlbauteils in der Schicht­dicke angepasst werden, sodass die Feuerwiderstandsklassen R30 bis R120 erreicht werden. Ohne Grund- und Deckbeschichtung sind die Brandschutzbeschichtungen gemäß DIN EN ISO 12 944 auf die Korrosivitätskategorie C3 geprüft, im Systemaufbau sogar nach Kategorie C5. Weitere wesentliche Eigenschaften der »Platinum«-Technologie sind die mechanische Belastbarkeit sowie die Transport- und Montage­ fähigkeit nach nur 24 Stunden. »Unitherm Platinum« wird unter anderem bei der brandschutztechnischen Ausrüstung von Versammlungsstätten wie Sport- und Messehallen eingesetzt.

Brandschutzbeschichtung für Beton

SIKA

Ab sofort ist ein neues Produkt im Marktsegment der mineralischen Abdichtungssysteme verfügbar. »Top-126 Seal« deckt drei Anwendungsbereiche gleichzeitig ab: Das Produkt lässt sich nicht nur zur Abdichtung der Kelleraußenwände von Gebäuden und Fundamenten zum

Beispiel von Tiefgaragen einsetzen, sondern erfüllt auch gleichzeitig die Anforderungen an ein OS-5b-Oberflächenschutzsystem für nicht begeh- und befahrbare Flächen. Der Vorteil für den Verarbeiter ist, dass damit ein Wechsel zwischen mehreren Produkten beim Einsatz für diese zwei Anwendungsbereiche entfällt. »Top-126 Seal« ist mit dem allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnis (abP) ausgezeichnet und erfüllt alle erforderlichen Normen.

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Zur BAU bringt Sika eine neu entwickelte Brandschutzbeschichtung für Betonflächen auf den Markt. Der Brandschutz bildet unter Hitzeeinwirkung eine wärmeisolierende Dämmschicht. Dadurch wird die Feuerwiderstandsdauer von Beton und Bewehrung im Innenbereich von Gebäuden erhöht. Zudem verzögert die Beschichtung im Brandfall die Wärmeübertragung durch Wände. »Unitherm Concrete W« lässt sich direkt auf den Beton applizieren. Dank ei-

nes neuen Verfahrens kann die Trockenschichtdicke unmittelbar auf der Betonfläche ermittelt werden.

Neuentwicklungen bei Klebstoffen Mit »Bond-126 MaximumTack« präsentiert Sika auf der BAU einen neuen Montageklebstoff mit maximaler Anfangshaftung. Eine zusätzliche Anfangsfixierung wird damit überflüssig. Das neue Produkt kommt im Innen- und Außenbereich zum Einsatz und ist styroporverträglich. »Bond-115 Strong Fix« ist ein einfacher Montageklebstoff für Innenräume auf Basis einer Acryldispersion. Er ist speziell für poröse und saugende Untergründe und für die Montage von Styroporelementen entwickelt worden. Mit »Sikaflex-113 Rapid Cure« kommt ein neuer schnellhärtender Klebstoff für den Metallbau auf den Markt. Verklebte Elemente können so schnell weiterverarbeitet werden. Der transparente Kleb- und Dichtstoff »Sikaflex-112 Crystal Clear« eignet sich für dekorative Anwendungen. Er kann auf unterschiedlichste Materialien und Bauteilen im Innen- und Außenbereich eingesetzt werden. J

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erfüllte die Vorgaben von Bauherren wie Planern.

Alles Machbare erhalten Das Baudenkmal – umgeben von einem rund 3 000 m2 großen Garten – liegt an der verkehrsreichen Ecke Innsbrucker Ring / Aribonenstraße. Das einstmals prächtige Haus wurde um 1880 von August und Maria Seebauer für sich und ihre drei Kinder erbaut. Später erhielt deren Tochter Ottilie, verheiratete Straub, das Haus, weshalb es von da an »Straub-Haus« genannt wurde. Bis in die 1980erJahre war es in Familienbesitz, danach verwahrloste das Gebäude. Erst als 2008 die Städtische Wohnungsgesellschaft München die Liegenschaft erwarb und 2011 die Sanierung beschloss, ging es aufwärts. Die MSG entwickelte zusammen mit dem Büro Architekten am Pündterplatz (München) ein machbares Sanierungskonzept. Hand in Hand mit dem Denkmalschutz erarbeitete Architekt Jörg Homeier die Maßnahmen. Gegenüber der Süddeutschen Zeitung erklärte er: »Die Auflage war, denkmalpflegerisch alles zu erhalten, was zu erhalten ist.«

Robuste Oberfläche Am äußeren Erscheinungsbild sollte nichts verändert, jedoch Wärme- und Schallschutz auf den aktuellen Stand der Technik gebracht werden. Eine außen angebrachte Dämmung wurde ausgeschlossen, so prüfte das Planungsteam verschiedene Lösungen einer Innendämmung und entschied sich für die »Poroton-WDF« in einer Stärke von 12 cm. Hier gefiel vor allem die robuste Stein-Oberfläche des Dämmmaterials, das die Verantwortlichen auch in Sachen Wirtschaftlichkeit überzeugte.  11/18

Eine Dämmung von außen war aufgrund der denkmalgeschützten Fassade nicht möglich. Viele der historischen Bauteile waren im Original vorhanden und konnten restauriert wieder eingebaut werden. Viele der historischen Bauteile, wie Haustüre, Balkon, Brüstung und Geländer, waren im Original vorhanden und konnten sorgfältig restauriert wieder eingebaut werden.

Stärken und Schwächen Die rund hundert Jahre alte Bausubstanz zeigte unterschiedliche Stärken und Schwächen. Während die Wände in den unteren Etagen mit einem 47 cm starken Ziegelmauerwerk eine solide Basis bildeten, war das Mauerwerk im Dachgeschoss mit 30 cm Wandstärke nicht ausreichend. Mit der Anbringung der innenseitigen Dämmung konnten die Une­ benheiten im Bestandsmauerwerk ausgeglichen werden. Im Gegensatz zu anderen Systemen wird »Poroton-WDF« nicht an die bestehende Wand geklebt, sondern freistehend davor aufgemauert. So werden unter anderem von vornherein Probleme, wie sie beispielsweise durch lose Putzstellen entstehen können, vermieden. Unebenheiten der Wand stellen

kein Problem dar, denn intakter Bestandsputz muss im Regelfall nicht entfernt werden. Nicht zuletzt erfordert dieses System keine Gewebeeinlage, die Planziegelverarbeitung ist unproblematisch durchführbar.

Mit Winkeln gesichert Lediglich die Übergänge zwischen den Etagen erforderten hier eine Speziallösung, weil die massive WDF in diesem

SCHLAGMANN POROTON

Im Zuge des Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramms »Städtebaulicher Denkmalschutz«, bei der die ensemble­ geschützte Ortsmitte rund um die Wallfahrtskirche Maria Ramersdorf seit 2011 gefördert wird, wurde auch das denkmalgeschützte »Straub-Haus« energetisch saniert. Das dreigeschossige Wohnhaus im Stil der Neurenaissance um 1900 erbaut verwahrloste über die Jahre hinweg. Die Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung (MGS), entschloss sich 2015 zur umfassenden Kernsanierung des historischen Gebäudes. Beinahe drei Jahre lang erstreckten sich die aufwendigen Maßnahmen, bis im Frühjahr 2018 die neuen Mieter einziehen konnten. Aus Denkmalschutzgründen entschloss man sich für eine Innendämmung, die sich auf über 700 Quadratmeter Wandfläche erstreckte. Nach gründlicher Prüfung verschiedener Systeme entschied man sich für das keramische Wärmedämmsystem »Poroton-WDF 120«. Der Baustoff von Schlagmann Poroton

Die Wärmedämmfassade ­»Poroton-WDF« ist eine massive Ziegelwand, gefüllt mit dem natürlichen Dämmstoff Perlit.


Robuste Konstruktion Die »Poroton-WDF« ist in den Stärken 180, 120 und 80 mm lieferbar. Die WDF zeichnet sich laut Hersteller durch eine robuste, langlebige Konstruktion sowie niedrige Instandhaltungskosten aus. »Poroton-WDF« ist faktisch betrachtet eine massive Ziegelwand, gefüllt mit dem natürlichen Dämmstoff Perlit. Sie ist nach Herstellerangaben sicher in der Verarbeitung und bietet einen hohen Brandschutz. »Poroton-WDF« ist ein diffusionsoffenes, kapillaraktives Innendämmsystem. Die porige Struktur des mineralischen Baustoffs ermöglicht die Feuchtepufferung im Innenraum und schafft auf diese Weise ein angenehmes Wohnklima.

PUREN

Fall nicht ohne Unterstützung auf die alten Holzbalkendecken aufgelagert werden sollte. Deshalb wurden die Balken, die parallel zur Außenwand verlaufen, mit Winkeln gesichert, sodass ein Durchbiegen ausgeschlossen werden konnte. Im nächsten Schritt wurde der Bodenaufbau geöffnet, damit die WDF über alle Geschosse hinweg hochgezogen werden konnten. Ausbau und Dämmung des Dachgeschosses ermöglichten außerdem, dass zu den bestehenden sechs Wohneinheiten zwei weitere Wohnungen mit rund 150 m2 zusätzlichem Wohnraum hinzugewonnen werden konnten.

Die neue Deckendämmung von Puren im Einbau als verlorene Schalung.

Effiziente Tiefgaragendämmung u  PUREN  Der Überlinger PU-Pionier hat eine neue schwerentflammbare Deckendämmung für Tiefgaragen entwickelt. Laut Hersteller lassen sich die effizienten, feuchte- und schimmel­ resistenten PU-Elemente passgenau verarbeiten und benötigen nur geringe Dicken, um die Forderungen der EnEV zu erfüllen.

Mit »Puren TG« präsentiert das Unternehmen eine neue schwerentflammbare Deckendämmung für Tiefgaragen. Die feuchte- und schimmelresistenten PU-Elemente (WLS 026/027) benötigen nur geringe Dicken, um die EnEV-Anforderungen zu erfüllen. Das spart Aushub- und Bauvolumen und reduziert Baukosten. Die 1200 x 600 mm oder 2400 x 600 mm großen Platten mit umlaufendem Stufenfalz sind obersei-

Fazit Die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes im Münchener Süden unter Erhaltung ihrer ursprünglichen Fassade und prägender Bauteile aus dem Ursprungsjahr ist ein Beleg dafür, dass die Auflagen seitens des Denkmalschutzes mit den Forderungen der EnEV in Einklang zu bringen sind. Mit einer Innendämmung mit »Poroton-WDF« konnte die ursprüngliche Bausubstanz erhalten bleiben. Im Mai 2018 konnten die Mieter die Wohnungen beziehen. J

Halle A3 Stand 411

tig mit einem diffusionsoffenen Spezialvlies und unterseitig mit einer flammenhemmenden Decksicht versehen.

Sauber und präzise Vor dem Betonieren in die Schalung eingelegt, haften die Platten am Beton und benötigen als zusätzliche mechanische Sicherung nur einen Kunststoffdübel pro Platte. Auch im Fall eines nachträglichen Einbaus von unten sind nur wenige Befestiger nötig. Unterzüge und Deckenvorsprünge lassen sich sauber und präzise bekleiden.

Die körnige, raue Oberfläche der flammhemmenden Deckschicht sichert eine ästhetische Untersicht. Anschnitte, Kanten oder Beschädigungen können mit der pastösen Masse »Puren TG Fix« per Walze oder Pinsel an die vorhandene Oberflächenstruktur angeglichen werden. Abschließend empfiehlt sich ein farbiger Anstrich mit einer Silikat-Dispersionsfarbe nach Wunsch. J

Halle A1 Stand 121

DIE REVOLUTION AUF DER BAUSTELLE DER ALLES-BESSER-KÖNNER

»Puren TG« benötigt nur geringe Dämmdicken und spart somit Bauvolumen und Baukosten.

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Schwerlastdorne minimieren Flächenverbrauch BAUTEILE  Lange Zeit fristete das Innenstadtgelände an der Stresemannstraße in Hamburg Altona ein trauriges Dasein – bis sich die International Campus AG entschied, auf dem rund 7 500 m2 großen Grundstück Wohnraum für junge Menschen in Ausbildung, Studium und Beruf zu schaffen, das sogenannte »The Fizz Hamburg Altona«. Um die vorhandene Fläche effizienter zu nutzen, kamen dabei auch Schwerlastdorne aus dem Hause Schöck Bauteile zum Einsatz.

Bei Projekten dieser Größenordnung spielen Kosten und Flächenverbrauch eine entscheidende Rolle. Um die Fläche hier effizient zu nutzen, wurden überwiegend auf Stützen und Konsolen verzichtet und stattdessen Schwerlastdorne in verschiedenen Traglaststufen eingesetzt. Die Baumaßnahmen begannen im Februar 2017. Zum Sommersemester 2019 sollen sieben Stockwerke mit insgesamt 36 000 m2 Bruttogeschossfläche entstanden sein. Durch die Unterschiedlichkeit der Appartements gab es in dem Gebäude verschiedene Größenraster und Achsabstände, die berücksichtigt werden mussten. Die Zimmer variieren nicht in der Tiefe, sondern in erster Linie über die Breite der Einheit. Erst, nachdem klar war, wie das Raumkonzept realisiert wird, entwickelte sich das Äußere, die Materialität des Gebäudes.

Fassade: Kontrast & Rhythmus Die 37 000 m2 große Fassadenfläche fügt sich in das bestehende Stadtbild. Die drohende Mo-

notonie, die eine Fassade dieser Größe mit einem gleichmäßigen Fensterraster birgt, umging Architekt Kaminarz, indem er den Dachbereich mit unterschiedlichen Faltungen strukturierte. Das gleichbleibende Fensterraster, das sich durch die Nutzung bedingt, bildet einen harten Kontrast, einen starken Rhythmus.

Minimierter Flächenverbrauch Bei der Größe und Länge dieses Gebäudes sind in den jeweiligen Bauabschnitten Dehnfugen erforderlich, um Zwangskräfte durch auftretende Bauteilverformungen zu vermeiden. Es gibt somit Bauwerksfugen, die das gesamte Gebäude durch­ trennen und in mehrere Bauabschnitte teilen. Häufig wird in solch einem Fall eine Doppelwand oder eine doppelte Stütze eingesetzt, um die Trennung der Bauteile zu realisieren. In diesem Fall entschied sich der Architekt, die Bauteiltrennung durch den Einsatz von Schöck Schwerlastdornen auszuführen. Das Fundament, die Decken-Wandanschlüsse und

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SCHÖCK

u  SCHÖCK

Das Fundament, die Decken-Wandanschlüsse und die Deckenunter­ zuganschlüsse wurden mit dem Schöck Schwerlastdorn vom Typ »SLD-Q« in verschiedenen Traglaststufen jeweils mit Brandschutz­ manschette ausgeführt. die Deckenunterzuganschlüsse wurden mit dem Schöck Schwerlastdorn vom Typ »SLD-Q« in verschiedenen Traglaststufen mit jeweiliger Brandschutzmanschette ausgeführt. Die maximale Tragfähigkeit von über 300 kN wird mit dem »SLD-Q 150« erreicht – das sind laut Hersteller mehr als 30 Tonnen pro Dorn. Der Schöck-Dorn »SLD-Q« besteht aus einem Hülsen- und einem Dornteil, die jeweils an der Fuge in die angrenzenden Gebäudeteile einbetoniert werden. Der Dorn überträgt die Lasten in die Hülse und somit in das andere Bauteil. Die angeschweißten Bügel und die Frontplatte gewährleisten dabei nach eigenen Angaben eine optimale Lasteinleitung in den Beton. Der Schwerlastdorn überträgt die hohen Querkräfte in den Gebäudefugen und ermöglicht dabei eine Verschiebbarkeit in Längs- und Querrichtung zur Dornachse. Die Hülse ist rechteckig und ermöglicht dadurch eine Verschiebung von ± 12 mm in Querrichtung. Durch den steifen Verankerungskörper ist er laut Schöck besonders geeignet für den Anschluss von dünnen Bauteilen. »Durch den Einsatz der Dorne konnte auf zusätzliche Doppelwände und Konsolen ver-

zichten werden, die sonst als Deckenauflager dienen. Dies hat nicht nur ästhetische Vorteile, sondern reduziert auch den Aufwand für Schalung und Bewehrung. Hinzu kommt ein nicht unerheblicher Flächengewinn: Schon eine Wand von nur 4 x 0,25 m hat einen Flächenverbrauch von einem Quadratmeter – der Verzicht auf eine stützende Wand sorgt so für einen Flächengewinn, der sich natürlich auch auf den Verkaufswert auswirkt«, erklärt Michael Kämmerer, Produktmanager beim badischen Hersteller Schöck.

Komplexe Projekte gut planen Schon in der Entwurfsplanung größerer Architekturprojekte empfiehlt es sich laut Schöck, genau darauf zu achten, wieviel Fläche verbraucht werden kann. »Auch der Bauherr achtet heute sehr auf die Effizienz und Wirtschaftlichkeit der Projekte, und da spielt der Flächenverbrauch natürlich eine große Rolle. Die Schwerlastdorne sind nicht unbedingt entscheidend für das architektonische Bild, aber sehr wichtig, um die vorhandene Fläche optimal zu nutzen«, ergänzt Kämmerer. J

Halle A1 Stand 119


Fliesenmörtel für alle Fälle u  KIESEL  Mit

»Servoflex 4 royal« präsentiert das Esslinger ­Familienunternehmen einen universell einsetzbaren Dünn- und Mittelbettmörtel. Laut Kiesel Bauchemie soll das Produkt ergiebig sein und über eine hohe Frühfestigkeit verfügen. Zudem ist der Flexmörtel nach EN 12004 mit C2 FTE-S1 zertifiziert. eignet ist. Das Material kann am Boden und an der Wand zum Einsatz kommen. Insbesondere für das Verlegen von KIESEL

»Servoflex 4 royal« ist ein flexibler, kunststoffvergüteter Klebemörtel auf Zementbasis, der für Auftragsstärken bis 20 mm ge-

Insbesondere bei der Verlegung von großformatigen Fliesen an Wand und Boden kann der neue Klebemörtel »Servoflex 4 royal« seine Vorteile ausspielen.

großformatigen keramischen Belägen, Feinsteinzeug und entsprechenden Naturwerksteinbelägen ist das Produkt aus dem Hause Kiesel entwickelt worden. Die Arbeit auf Heiz­ estrichen, zement- und calciumsulfatgebundenen Estrichen, Gussasphalt­estrichen, Ortbeton und anderen bedingt verformbaren Untergründen ist laut Hersteller mit dem Klebemörtel problemlos möglich. Ulrich Lauser von der Kiesel Anwendungstechnik betont, dass »Servoflex 4 royal« variabel eingesetzt werden kann: »Wenn der Fliesenleger die Wasserzugabe auf 6,4 l pro 20 kg erhöht, erhält der Mörtel eine geschmeidige Konsistenz, die einen Spezial-Bettungs­effekt erzeugt, sodass hohlraumfreies Verlegen im Floating-Verfahren möglich ist. Bei anderen Konstellationen, wie etwa beim Verlegen von großformatigen Fliesen oder bei der Arbeit im Unterwasserbereich, ist das Buttering-Floating-Verfahren anzuwenden.«

Fliesen-Experte Lauser schätzt die Eigenschaften: So ist die Verarbeitungszeit mit bis zu 90 Minuten deutlich verlängert, das Material ist aber gleichzeitig früh belastbar und nach fünf bis sechs Stunden verfugbar. Insbesondere bei der Verlegung von großformatigen Fliesen im Innenbereich sowie beim Einsatz im Außenbereich, in Schwimm­bädern, auf Balkonen oder Terrassen kommt zum Tragen, dass »Servoflex 4 royal« aufgrund seiner Rezeptur ausblühungsfrei bleibt. Jürgen Schwarz, Vertriebsleiter Fliesentechnik Deutschland bei Kiesel, geht auf den Kundennutzen ein: »Der Trend geht klar zu universell einsetzbaren Materialien, die schnell und einfach anzuwenden sind. Unser Produkt spricht auf diese Weise sowohl den erfahrenen Fliesen-Profi als auch den Ein-Mann-Generalisten an.« J

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u  DOYMA  Hersteller

Doyma bringt die neue Generation der »Curaflex Nova«-Dichtungssysteme auf den Markt. Die Produkte lassen sich einfach, schnell und komfortabel installieren, sind garantiert dicht und sicher in allen Lastfällen. Aufgrund der großen Nachfrage wurde die Produktlinie nun um zwei klappbare Varianten für bereits verlegte Leitungen erweitert: »Uno/M/T« und »Uno/breit/T«. Bei der »Curaflex Nova«-Serie verbaut Doyma nach eigenen Angaben patentierte Spitzentechnologie »Made in Germany«. Konzipiert für den Einsatz gegen drückendes und nichtdrückendes Wasser, dichten die »Curaflex Nova«-Dichtungen Durchdringungen sicher ab. Darauf gibt Doyma 25 Jahre Garantie – weit über die gesetzliche Regelung hinaus.

Neu: klappbare Einsätze Ganz neu im Sortiment sind zwei klappbare Dichtungseinsätze für bereits verlegte Leitungen. Beim »Curaflex No-

va Uno M/T« handelt sich um einen Dichtungseinsatz mit austauschbarem Wechseleinsatz für mehrere Medienleitungen. Der ebenfalls neue »Uno/ breit/T« eignet sich nach eigenen Angaben insbesondere für den Einsatz in Doppel-/Elementwänden. Seine breite Gummidichtung überdeckt Fertigbetonschale sowie Kernbeton gleichermaßen und sorgt so für eine zuverlässige Abdichtung. Beide Produkte erweitern das Sortiment der »Curaflex Nova«-Reihe, die für viele Einsatzbereiche Lösungen verspricht, zum Beispiel als effiziente Stan-

DOYMA

Neue Dichtungssysteme für bereits verlegte Leitungen

Abdichtung einer Wanddurchdringung mit dem Dichtungseinsatz »Curaflex Nova Uno«. dard-Lösung für gängige Medienleitungen (»Curaflex Nova Uno«). Ebenfalls erhältlich: eine flexible Abdichtung für unterschiedliche Medienleitungen (»Curaflex Nova Multi«) und einen Spezialisten für oberflächenstrukturierte, empfindliche Rohre (»Curaflex Nova Senso«).

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Starke Features

Wir holen aus dem Besten noch mehr raus! Das neue MB 2K – das 3 × 3 der Bauwerksabdichtung Auf der Messe BAU 2019 in München präsentiert Remmers erstmalig die neue multifunktionale Bauwerksabdichtung Remmers MB 2K + mit verbesserter Rezeptur. Überzeugen Sie sich selbst und besuchen Sie uns in Halle B6 auf Stand 538.

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»Einfach, schnell, sicher« – diese Eigenschaften verspricht der Hersteller für die »Curaflex Nova«-­Produktserie. So braucht es zur Montage keinen Drehmomentschlüssel: Es liegt automatisch das richtige Drehmoment an, was eine Montage mit Akkuschrauber ermöglicht. Speziell entwickelte ITL-Muttern (»Integrated Torque Limiter«) trennen sich bei einem definierten Drehmoment zuverlässig ab. Das »Freidrehen« ist an schwer zugänglichen Stellen ein eindeutiges Signal: Denn der Verspannungszustand muss nicht interpretiert bzw. kontrolliert werden. Für den Ausführenden ist das die entscheidende Information (akustisch und haptisch). Damit wird sichergestellt, dass der Dichtungseinsatz optimal verspannt ist. Darüber hinaus bestehen die Gestellringe der Dichtungseinsätze laut Hersteller aus speziellem Hochleistungskunststoff, der optimal gegen elektrochemische Korrosion gewappnet ist und dadurch hervorragend für besondere Belastungen geeignet ist.

Sortiment erweitert Aus dem Basis-Dichtungseinsatz »Curaflex Nova Uno« wurden weitere Typen entwickelt. Zum einen ein geteiltes Modell »Uno/T« zum Abdichten schon bestehender Medienleitungen sowie das Modell »Uno/breit«, das für den Einsatz in Doppel-/ Elementwänden vorgesehen und dafür nach eigenen Angaben bestens geeignet ist. Ferner gibt es den »Curaflex Nova Uno/0« als dauerhaften Blindverschluss zum Einsatz in einem bauseitigen Futterrohr oder einer WU-Betonkernbohrung. Das Modell »Curaflex Nova Uno/MS« zum Abdichten flexibler Kabelschutzrohre (KSS) kombiniert mit zusätzlicher Schrumpftechnik komplettiert das Sortiment. J

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Halle A1 Stand 400

INFO

Die Doyma GmbH & Co mit Sitz in Oyten setzt mit mehr als 30 Jahren Erfahrung auf Service und marktgerechte Produkte. Der Hersteller konstruiert und fertigt Dichtungssysteme zur Abdichtung von Ver- und Entsorgungsleitungen, die durch Wände und Decken geführt werden, sowie Abschottungen für Rohre und Kabel für den vorbeugenden baulichen Brandschutz. Doyma beschäftigt ca. 200 Mitarbeiter und ist DIN EN ISO 9001 zertifiziert.


20 Jahre Energiespar-Schornstein u  SCHIEDEL  Der

Spezialist für Schornsteintechnik, die Schiedel GmbH & Co. KG, nimmt die BAU im nächsten Jahr zum Anlass, um den universellen Energiesparschornstein »Schiedel Absolut« zu feiern. Dieser wurde nämlich 1999 das erste Mal auf der Weltleitmesse in München präsentiert.

Vor 20 Jahren wurde der universelle Energiesparschornstein »Schiedel Absolut« im Rahmen der BAU im Jahr 1999 erstmals dem Fachpublikum vorgestellt. Somit feiert das Produkt 2019 einen runden Geburtstag. Für den Hersteller, die Schiedel ­GmbH & Co. KG, ist das ein großer Moment, denn das Unternehmen hat mit der Entwicklung dieses Schornsteins einen Dauer­brenner geschaffen. Der Name war laut Schiedel damals schon Programm. Mit »Absolut« hatte das Unternehmen einen Schornstein auf den Markt gebracht, der nach eigenen Angaben universell einsetzbar, schnell montiert und einfach in der Handhabung war. Nach eigener Aussage waren die Handelspartner zur Einführung so überzeugt, dass es zu temporären Lieferschwierigkeiten kam. »Bis heute schafft der Compound-Mantelstein mit werkseitig integrierter Schaumbeton-Wärmedämmung beste Voraussetzungen für einen energie- und kostensparenden Betrieb der Heizungsanlage«, heißt es bei Schiedel. Zur sicheren Betriebsweise von Kamin- oder Kachelofen benötigt die Feuerstätte bereits in der Anheizphase ausreichend Verbrennungsluft. Durch den im Mantelstein separat vorhandenen Thermo-­ Luftzug wird die Luft von außen direkt zum Ofen geführt und vermeidet laut Schiedel damit eine Kaltader im Haus.

gänzt, einem fix und fertig kommissionierter Schornstein auf einer Palette.

Langlebig und zuverlässig muss das System sein

SCHIEDEL

Neben der Qualität standen und stehen die Themen Sicherheit, Service, Energieeffizienz und Produktdesign im Fokus. Zum Beispiel sollen die aufeinander abgestimmten »Absolut«-Thermo-Elemente eine Blower-Door-sichere Ausführung des Schornsteinsystems sicherstellen Da aus Sicht des Herstellers Langlebigkeit und Zuverlässigkeit wichtige Anforderungen an ein modernes Schornsteinsystem sind, bietet Schiedel nach eigenen Angaben für das W3G-geprüfte und passivhaustaugliche Schornsteinsystem eine Funktionsgarantie von 30 Jahren. Im Frühjahr 2017 wurde das »Absolut«-Lieferprogramm überdies um den Design-Fertigfuß ergänzt – die nach Aussage des Herstellers erste Schornsteinfußlösung für Wohnräume. Später erhielt der Design-Fertigfuß den »Plus X Award«, der für Innovation, hohe Qualität sowie Design und Funktionalität stehen soll. Im gleichen Jahr wurde auch der »Absolut«-Thermo-Trennstein optimiert und ermöglicht laut Schiedel seitdem eine flexiblere vertikale thermische Entkoppelung im Dachsparrenbereich bei geringerem Gewicht und einfacherem Handling. Eines hat sich nach Aussage des Unternehmens in den letzten 20 JahVor 20 Jahren eingeführt und konsequent Bewährte Technologie ren aber nicht weiterentwickelt: Der Schornstein verändert: Mit beständig weiterentwickelt »Absolut« von Schiedel, hier auf der Im Verlauf der letzten zwei damaligen Titelseite der Preisliste, die 1999 Schornstein Jahrzehnte wurde der Schorn- zur Markteinführung veröffentlicht wurde. bauen, das stein regelmäßig weiterentwiheißt mit Weitckelt, etwa durch die Erweiterung um große sicht bauen. Denn nach wie vor biete der EinDurchmesser wie 30 und 40 cm oder die Einbau eines Schornsteins die Voraussetzung führung der ultraleichten Edelstahl-Abeckfür mehr Gemütlichkeit und Wohnkomfort platte, die laut Schiedel als formschöner durch einen Kamin- oder Kachel­ofen. J Abschluss dienen sollte. Um das Handling und die Einlagerung beim Baustoffhandel zu erleichtern, wurde außerdem das Produktprogramm um den »Absolut Komplett« erHalle A3 Stand 319

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Reparaturmörtel: Fix und Flexibel bei komplexen Aufgaben u  KORODUR  Kostbare

Zeit sparen und bei extrem einfacher Verarbeitung hoch belastbare Lösungen schaffen: Das verspricht das »Rapid Set«-Reparaturmörtel-System von Korodur für die Sanierung und Renovierung. Ob innen oder außen, ob für Wand, Boden oder Decke – die Rezeptur meistert laut Hersteller eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten im privaten und gewerblichen sowie industriellen oder landwirtschaftlichen Bereich.

KORODUR

Einfachste Anwendung für verschiedene Aufgaben

Hohes Niveau in Verarbeitung und Haltbarkeit verspricht »Rapid Set« auch beim Sanieren von Treppen. Je nach den Anforderungen wird die gewünschte Konsistenz – von fest über pastös bis fließfähig – vor Ort durch die einfache Zugabe von drei bis fast fünf Litern Wasser pro 25 kg-Sack erzielt. Mit der flexiblen Bandbreite der Wasserzugabe lässt sich »Rapid Set« für Reparaturen ebenso wie für industrielle Belastungen oder bei Ausbesserungen im Straßenverkehr nach eigenen Angaben leicht, schnell und vielseitig verarbeiten. Aufbaustärken von 0 bis 60 cm sind gleich im ersten Arbeitsgang problemlos herzustellen.

Schnell belast- und belegbar sowie schwundneutral In weniger als einer Stunde nach dem Abbinden ist die Masse direkt hoch belastbar – im Falle von Straßensanierungen selbst durch schwere Fahrzeuge. Die volle Beleg­ reife für dichte Beschichtungen besteht bereits nach 16 Stunden; bei atmungsaktiven Oberflächen sind es sogar nur zwei Stunden. Dadurch lassen sich Anschlussmaßnahmen für den Verarbeiter nochmals deutlich effizienter planen. Die mit »Rapid Set« bearbeiteten Flächen sind laut Herstellerangaben schwund­ neutral sowie frost- und tausalzbeständig. Zudem weisen sie eine deutlich höhere Beständigkeit gegenüber aggressiven Wässern auf. Die Lebensdauer ist bei normaler 54

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Beanspruchung demnach dreimal so hoch wie bei herkömmlichem Portland-Zement.

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Durch die schnelle Abbindezeit von ›Rapid Set‹ können die anwendenden Handwerksbetriebe ihre Arbeitsleistung deutlich erhöhen und ihren Kunden in kürzester Zeit solide Ergebnisse präsentieren. Das rechnet sich auch für die Auftraggeber, denn sie können die bearbeiteten Objekte im Nu wieder nutzen und so Ausfälle minimieren, weil Stillstandzeiten entfallen.«

Dabei ist die Anwendung von »Rapid Set« laut Hersteller äußerst simpel: Der Untergrund wird zunächst von Ölen, Fetten und losem Material befreit und sollte ein wenig aufgeraut werden, um das Verkrallen des Baustoffs mit dem Untergrund zu verbessern. Ausreichendes Vornässen der Fläche verstärkt die Bindung. Nach Zugabe von Wasser und dem Mischen durch einen Wellen- oder Doppelwellenquirl ist der Mörtel nach zwei bis drei Minuten bereit für die Verarbeitung. Die Abbindezeit beträgt in der Regel nur 15 Minuten. Ein leichtes Nässen im Zuge der Nachbehandlung unterstützt das schwundfreie Abbinden – bis keine Feuchtigkeit mehr aufgenommen wird. Das »Rapid Set«-System ist für verschiedene Anforderungen an das Bauen und Sanieren mit Beton in drei Grundvarianten erhältlich: »Cement All« als multifunktionaler Reparaturmörtel eignet sich für Betonreparaturen bei Rissen und Abplatzungen bis hin zu Verankerungen. »Mortar Mix« wurde als hochfester Reparaturmörtel für Putz- oder Stuckreparaturen konzipiert, die vertikal, über Kopf und horizontal ausgeführt werden. Klassische Anwendungsgebiete von »Concrete Mix« sind Stufen und Rampen ebenso wie Pflaster und Gehwege oder das Vergießen von Pfosten und Fundamenten.

Zusatzmittel für Anpassung an den individuellen Bedarf Um die Eigenschaften eines »Rapid Set«-Produkts dem jeweiligen Bedarf anzupassen, bietet der Hersteller verschiedene Zusatzmittel: Mit »Set Control« lässt sich die Mischung je eingesetztem Beutel 15 bis 20 Minuten länger verarbeiten, ohne dass die Eigenschaften wie z.B. die Festigkeit der Masse beeinflusst werden. »Flow Control« erhöht die Fließfähigkeit der Mischung. »Fast« beschleunigt die Abbindezeit. J

Pascal Rütters, Verkaufsleiter und Produktmanager »Rapid Set« Halle A1 Stand 533


Saubere Sache: So gelingt Kleben auf Porenbeton

Gegenüber den bisher üblichen Auftragskellen, mit denen der Kleber händisch auf den Stein gestrichen wird, ist der Handwerker mit der Mörtelrolle »MRPB« laut Hersteller schneller im Auftrag des Klebers. Mit einer Kleberfüllung kann er in einem Zug mehrere Meter benetzen. Das Ergebnis ist ein sauberes und gleichmäßiges Kleberbild. Die neue Mörtelrolle besteht aus verzinktem Stahl und verfügt über einen Vorratsbehälter für den Klebemörtel, der durch das Rollen über die Steinreihe in gleichmäßigen Streifen auf die Oberfläche aufgetragen wird. Mit dem Setzen der nächsten Steinreihe verteilt sich der Kleber in homogener Weise und erzeugt eine stabile Verbindung der Porenbetonblöcke. Das trägt nach Herstellerangaben zu einer höheren Dichtigkeit mit besseren Wärme- und Schallschutzwerten bei. So wie alle Collomix Mörtelrollen, kann auch die Version für Porenbeton für drei unterschied-

liche Wandstärken eingesetzt werden. Die volle Auftragsbreite beträgt 425 mm. Ein mitgeliefertes Adapterblech, das wechselseitig eingesetzt werden kann, ermöglicht die Reduzierung der Auftragsbreite auf 400 mm oder 365 mm. Ein einstellbarer Seitenanschlag sorgt für eine exakte Führung. Damit die Auftragsrolle zuverlässig angetrieben wird, ist die »MR-PB« mit gezackten Antriebsrädern aus Metall ausgerüstet, die rutschsicher auf

der Steinoberfläche greifen. Sie sorgen für eine reibungslose Kraftübertragung und einen gleichmäßigen Auftrag der Mörtelstreifen. Die Rolle kann mit einem Handrad auch manuell gedreht werden. Damit kann der Kleber bereits von Beginn der Steinreihe an auf die Oberfläche aufgetragen werden. Das Ergebnis sind komplett durchgehende Mörtelstreifen. Die Rolle besteht vollständig aus Stahl­blech und ist somit widerstandsfähig und leicht zu reinigen.

Als sinnvolles Ergänzungsprodukt bietet das Unternehmen eine sogenannte »Anlegehilfe« für das Ausnivellieren der untersten Steinlage an. Ihr Einsatz erleichtert dem Handwerker das niveaugleiche Setzen der Mauersteine in der ersten Reihe und erlaubt laut Hersteller einen schnelleren Arbeitsfortschritt. J

Halle A1 Stand 131

COLLOMIX

u  COLLOMIX  Der Spezialist für Mischtechnik im Bauwesen aus Gaimersheim bietet eine neue Mörtelauftragsrolle für das Verkleben von Porenbetonblöcken an.

Der Mörtelauftrag mittels Rolle für ein optisch sauberes Mauerwerk.

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Druckfeste Mauersteine mit niedriger Wärmeleitfähigkeit Duisburger Baustoffhersteller hat als Anbieter von tragenden, massiven und normengeregelten Mauersteinen jetzt »Ytong«-Plansteine mit einem Lambdawert von λ = 0,07 W/ (mK) und der Steinfestigkeitklasse 2 im Portfolio. Somit kombiniert der Baustoffhersteller eine niedrige Wärmeleitfähigkeit mit hoher Druckfestigkeit. Der Stein ist für den Bau von einschaligen, massiven Außenwandkonstruktionen geeignet, die ohne zusätzliche Dämmschicht die Standards eines Passivhauses oder eines KfW-Effizienzhaus 40 erfüllen. Eine höhere Rohdichte bringt zudem besseren Schallschutz. Bereits vor zwei Jahren hat Xella einen Planblock PP 1,60,25 mit einem Lambda-Wert von 0,07 W/(mK) präsentiert. Der jetzt zur BAU 2019 vorgestellte »Ytong Therm Ultra PP 2-0,30« mit einem Lambda-Wert von 0,07 ist die konsequente Weiterentwicklung und wird diesen ersetzen. Er zeichnet sich vor allem durch ei-

ne verbesserte Druckfestigkeit und höhere Rohdichte (0,30 kg/ dm³) aus. Der »Ytong Therm Ultra PP 2-0,30« ist besonders geeignet zur Erstellung von einschaligem Mauerwerk für hochwärmedämmende Gebäudehüllen beim Bau von Einfamilien-, Doppel-, und Reihenhäusern.

Einschalige Bauweise In Kombination mit dem »Therm Strong« kann der neue »Therm Ultra PP 2-0,30« auch für den massiven, monolithischen mehrgeschossigen Wohnungsbau eingesetzt werden. Der »Therm Strong PP 4-0,50« verbindet laut Xella hohe Steinfestigkeit und Rohdichte mit guter Wärmeleit-

fähigkeit (λ =0,10 W/(mK). Dank seiner hohen Druckfestigkeit kann er mit tragender Funktion für die Konstruktion von fünfgeschossigen Gebäuden – auch in allen Erdbebenzonen – eingesetzt werden. Er kommt vor allem bei Außenwänden wegen der statischen Lasten in den unteren Geschossen und in Bereichen mit erhöhten Belastungen, wie zum Beispiel Pfeilern, zum Einsatz, der neue »Therm Ultra PP 2-0,30« dagegen in den darüber liegenden Geschossen. Die einschalige Bauweise lässt sich einfach planen und schnell ausführen. Ohne Zusatzmaßnahmen entstehen Wände, die Statik und Tragfähigkeit mit modernem Wärme- und

Verknüpfung von digitalem und stationärem Handel u  BAYWA  Auf der BAU möchte der Baustoffbereich der BayWa innovative Ansätze für den Bau­ stoffhandel präsentieren. Der Fokus soll hierbei auf Themen wie Building Information Modeling (BIM), Verknüpfung von digitalem und stationärem Handel, gesundes Bauen und Modernisieren sowie Marketingdienstleistungen liegen.

Die BayWa bietet mit der jetzt abgeschlossenen Verknüpfung des stationären Handels mit ihrem digitalen Baustoffe Online-Portal ein Multichannel-Angebot für das Vertriebs-

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gebiet von BayWa Baustoffe. Den gewohnten Betrieb auswählen, das gewünschte Sortiment suchen, in Echtzeit Lagerbestände und Preis checken und anschließend online kaufen

BAYWA

In Borna bei Leipzig entsteht ab Frühjahr Deutschlands erste vollständig mit BIM realisierte Siedlung im Einfamilienhausbau. Die BayWa ist Projektpartner dieses Projekts, das vom Vertrieb über die Planung bis hin zur Umsetzung komplett digital abläuft. Die Voraussetzungen dafür schafft laut Unternehmen der Wohnhaus-Konfigurator »Mr+Mrs Homes«. Die digitale Plattform hebt das ganze Bauvorhaben von Anfang bis Ende auf eine digitale Ebene. Das bringe Planungssicherheit, volle Kostentransparenz, schlanke Prozesse und nicht zuletzt ein zuverlässigeres Baustellen-Timing, so seitens BayWa.

Digitales Planen mit dem Wohnhaus-Konfigurator soll zu mehr Planungssicherheit führen, da bereits im Vorfeld alle Möglichkeiten realitätsnah mit einem 3D-Modell und integrierter Fixpreisermittlung durchgespielt werden können.

XELLA

u  XELLA  Der

Der »Ytong Therm Ultra PP 2-0,30« ist besonders zur Erstellung von einschaligem Mauerwerk für hochwärmedämmende Gebäudehüllen geeignet. Witterungsschutz in massiver, monolithischer Bauweise verbinden. Die Klassifizierung als nichtbrennbarer Baustoff der Klasse A1 (DIN 4102/DIN EN 13 501) bietet den Bewohnern Sicherheit. J

Halle A2 Stand 103

und vor Ort abholen: Dazu sind BayWa Betriebe nach eigenen Angaben als digitale Standorte in das Online-Portal eingebunden und können über das Scannen der Warenverfügbarkeit als Abholstandorte selektiert werden. Selbst die mit einem Verkäufer vor Ort vereinbarten Preise und Angebote werden vom System berücksichtigt. Der Multi­ channel-Ansatz findet sich somit durchgängig wieder, auch in der Preisgestaltung.

Partner für gesundes Bauen Pünktlich zur BAU haben die ersten BauGesund-Partner ihren Vertrag mit der BayWa unterzeichnet. Das Partnerprogramm für Gewerbekunden umfasst neben Schulung und Beratung zum Thema »Gesundes Bauen und Modernisieren« auch Unterstützung in den Bereichen Marketing und Vertrieb. J

Halle A1 Stand 418


u  BG BAU  »Du hast nur 1 Leben. Pass drauf auf.« So lautet das Motto einer Kampagne der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU), die am 1. Oktober gestartet ist.

Ziel ist die Sensibilisierung der Beschäftigten, aber auch der Unternehmen in der Bauwirtschaft für das Thema Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz. Dazu berichten Betroffene von eigenen Erlebnissen und den Folgen. Die breit angelegte Kampagne wird unter anderem mit Motiven an Bauzäunen und mit Postercars auf das Thema aufmerksam machen. Zum Hintergrund: Noch immer geschehen jedes Jahr über 100 000 meldepflichtige Arbeitsunfälle, viele davon mit tödlichen Folgen. »Deshalb starten wir ergänzend zu unseren Präventions-Aktivitäten diese Kampagne mit so genannten

Testimonials – also echten Beschäftigten vom Bau –, die über ihre Erfahrungen berichten und sich für ein sicheres Verhalten bei der Arbeit aussprechen«, sagte Bernhard Arenz, Leiter Prävention der BG BAU zum Kampagnenstart in Berlin. Die neue Kampagne erfolgt unter dem Dach des Präventionsprogramms »Bau auf Sicherheit. Bau auf Dich«, mit dem die BG BAU neben Maßnahmen des technischen und organisatorischen Arbeitsschutzes auch das menschliche Verhalten als Unfallursache in den Mittelpunkt stellt. »Unser Ziel ist es, Sicherheit und Gesundheit in der Bauwirtschaft zur Selbstverständ-

lichkeit zu machen«, so Arenz. Mit der Kampagne möchte die BG BAU die Beschäftigten der Bauwirtschaft für mehr Arbeitsschutz sensibilisieren und so die Zahl der Arbeitsunfälle senken. Die sieben Testimonials »echte Menschen« aus den Gewerbezweigen Tiefbau, Dacharbeiten, Gerüstbau, Zimmererarbeiten, Schornsteinreinigung, Malerarbeiten und dem Gebäudereiniger-Handwerk –

erzählen aus ihrem Arbeitsleben, über Arbeitsunfälle und Beinahe-Unfälle. »Dabei wird deutlich: Ein Unfall passiert von einer Minute zur nächsten, mit gravierenden Folgen. Bessere Botschafter hätten wir uns für unsere Ziele nicht wünschen können«, so Arenz. J

Halle C6 Stand 528 BG BAU

Sicherheit am Bau: BG startet deutschlandweite Kampagne

Mit Plakatmotiven auf Bauzäunen macht die BG BAU auf ihre neue Kampagne aufmerksam.

Gestatten: PohlCon.

Besuchen Sie uns auf der BAU 2019

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Industrie- & Gewerbebau Versandzentrum mit gedämmten Verladestationen und baulichem Brandschutz ausgestattet u  NOVOFERM  Großprojekt

im mainfränkischen Burgbernheim: Die Firma »symbiolog« hat ein witterungsunabhängiges Versandzentrum mit einer Grundfläche von über 11 000 m² errichtet, das unter anderem auch für Langware benötigt wird. Die Besonderheit: An die fußbodenbeheizte Versandhalle ist ein Hochregallager angeschlossen. Außerdem wurden gedämmte Verladestationen sowie baulicher Brandschutz von Novoferm eingesetzt.

Die Firma »symbiolog« ist eine Ausgründung der Müpro GmbH, einem Produzenten von Befestigungs- und Brandschutztechnik. Die Anfänge des Projektes gehen bis in das Jahr 2014 zurück, als die Müpro GmbH an dieser Stelle ein Versandzentrum für sich vorsah. Es kam jedoch anders: Die Logistiksparte wurde ausgegliedert und mit der heutigen Firma entstand ein unabhängiger Logistikdienstleister. Verpackt und versendet werden nicht mehr allein typische Müpro-Produkte wie Rohrschellen, Dichtungsbänder und Brandschutzartikel, sondern auch bis zu 6 000 mm messende Langware. Letztere kann nicht über eine klassische Verladestation vom Heck aus im Transportfahrzeug platziert werden, die Ware muss

seitlich mit einem Stapler auf Planen-Aufliegern eingehoben werden. Zudem sollte die Beladung witterungsunabhängig erfolgen können.

Neue Torsysteme und effektiver Brandschutz Es gibt zwei gegenüberliegende Zufahrten, die von ihren lichten Höhen und Breiten für Sattelzüge ausgelegt sind. Geschlossen werden diese mit Industrie-Sektionaltoren von Novoferm, einem Systemanbieter von Türen, Toren, Antrieben sowie Verladesystemen. Die Tore stammen aus der 40 mm Profilserie. Die Torglieder sind teiltransparent ausgeführt und weisen seitliche Nebentüren auf, die eine schnelle und sichere fußläufige Passage ermöglichen. Eine Brandwand trennt thermisch die unbeheizte Kalt-

halle von dem warmen Lagerund Logistikbereich. Neben einer Witterungsunabhängigkeit galt es auch, die Innenbereiche, insbesondere brandschutztechnisch, zuverlässig zu trennen. Das Verpackungslager ist durch eine überbreite, zweiflügelige Stahltür der Serie »NovaPorta Premio« in der Feuerwiderstandsklasse T90 gesichert. Im Erdgeschoss verbinden drei »Premio«-Stahlblechtüren gleicher Bauart und ebenfalls ausgeführt in einer T90-Version die Versandhalle mit dem anschließenden Verwaltungsbereich. Es führt eine Gitterrosttreppe ins Obergeschoss. Hier ermöglicht eine Novoferm »T90«-Rohrrahmentür aus Aluminium einen direkten Zugang zu den angrenzenden Büroräumen. Durch weitere »Novo­Fire«Rohrrahmentüren ist auch das als Fluchtweg eingestufte Treppenhaus mit optimalem Brandschutz ausgestattet. Dies beginnt unmittelbar am Haupt­ eingang. Linker Hand schließt sich daran der Empfang an. Eine Verglasung mit integrierter Rohrrahmentür der Feuerwiderstandsklasse T90 trennt die beiden Bereiche.

NOVOFERM

Die Kälte soll draußen bleiben

Das neue Versandzentrum in Burgbernheim muss speziellen Anforderungen gerecht werden: Im Bereich des Warenein- und Warenausgangs wurden wärmegedämmte Verladestationen mit Überladebrücken verbaut. 58

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Der Hallenkomplex wird nicht durch Radiatoren oder gar Heizstrahler erwärmt, sondern durch eine im Niedertemperaturbereich betriebene Fußbodenheizung. Bislang war so eine Lösung in der Logistikbranche

Das Sektionaltor »Thermo 40« ist mit einer großflächigen »NovoLux«-Verglasung ausgestattet und schließt die gegenüberliegenden Zufahrten für Sattelzüge. unüblich, da sowohl die Heizleitungen wie auch der Estrich schnell durch das Gewicht umherfahrender Stapler Schaden nahmen. Der Generalplaner Ulrich Baumann umging das Problem, indem er die gesamte Bodenplatte von unten dämmen und die Heizschleifen direkt in die Bodenplatte einbetonieren ließ. Um eine thermische Abtrennung und Brandschutzvoraussetzungen zu gewährleisten, wurden wärmegedämmte Verladestationen und Brandschutztüren von Novoferm verbaut. Der Typ »NovoDock L530i «ist laut Hersteller so konzipiert, dass mögliche Kältebrücken bei der Lkw-Beladung reduziert werden. Neben dämmenden Torabdichtungen sind diese auch mit Anfahrpuffern und mechanischen Einparkhilfen für ein sicheres Rücksetzen in die korrekte Beladeposition ausgestattet. J

Halle B3 Stand 339


Neuer Spachtel für ableitfähigen ESD-Fußboden zur BAU u  KLB

KÖTZTAL  Mit dem neuen »System Epoxid EP 77 SpachtelLeitschicht« verspricht die KLB Kötztal Lacke + Beschichtungen GmbH eine schnelle, sichere und wirtschaftliche Lösung für ableitfähige ESD-Fußböden.

KLB

Die Anwendung entspricht nach Herstellerangaben der neuesten Leittechnologie und verspricht eine Zeiteinsparung bis zu zwei Tagen durch schnelle Härtung und einer Schicht weiniger sowie Kostenersparnis durch den reduzierten Arbeits- bzw. verringerten Materialeinsatz. Das Produkt ist eine nach eigenen Angaben außerordentliche elektrisch hochableitfähige, verarbeitungsfertige 2-K-Epoxidharz-Grundschicht, die in einem Arbeitsgang als porenschließende Kratzspachtelung und Leitschicht in einem dient. Durch die speziell eingestellte Leittechnologie wird demnach der schwarze Leitlack samt den

verlängerten Trocknungszeiten überflüssig.

Rutschfeste oder farbige Ausführung ist möglich Die hellgraue, ableit- und querleitfähige Zwischenschicht wird auf eine gehärtete Grundierung, nach dem Aufkleben der Kupferbänder aufgebracht. Diese wird sofort nach dem Mischen mit einer Traufel oder einer Kauppspachtel auf die abgestreute Grundierung wie eine Kratzspachtelung aufgetragen. Das Produkt kann unter der ableitfähigen Beschichtung »KLB-System Epoxid EP 202 EL+« für ableitfähige Beläge (RE < 106) sowie in Kombination mit den ESD-ableitfähigen Beschichtungen (z.B. mit den KLB-Beschichtungen »KLB-System Epoxid EP 211 ESD« / »EP 212 ESD« / »EP 236 ESD«) eingesetzt werden. Darüber hinaus sind mit »EP 77« auch rutschhemmende, ESD-ableitfähige Abstreubeläge sowie abgestreute Colorsand-Beläge in verschiedenen Rutschhemmstufen herstellbar.

Das Einsatzgebiet, hier ein ESD-Bereich einer Produktionshalle, lässt sich durch rutschhemmende und farbige Zusätze erweitern.

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»EP 77 Spachtel-Leitschicht« verspricht eine Zeiteinsparung bis zu zwei Tagen durch schnelle Härtung und einer Schicht weiniger sowie Kosten­ersparnis durch den reduzierten Arbeits- bzw. verringerten Materialeinsatz. »EP 77« wird hier als ableitfähige Trägerschicht eingesetzt, die mit ableitfähigen KLB-Colorsanden voll abgesandet wird. Die Kopfversiegelung und mattierende Endversiegelung erfolgt mit den beiden ebenso neuen Systemprodukten »KLB-System Epoxid EP 175 Spezial EL+« und »KLB-System Epoxid EP 865 EL+« eingesetzt. Geeignete Einsatzgebiete von »EP 77« sind die üblichen gewerblich und industriell genutzten Flächen mit leichter bis mittlerer mechanischer Beanspruchung, Bereiche der Elektro- und Elektronikindustrie, ESD-Flächen in allen technischen Bereichen, sowie in Kombinationen mit »EP 202 EL+« bei Anforderungen an den Ex-

plosionsschutz und bei sämtlichen Anwendungen, bei denen statische Aufladungen vermieden werden müssen. »KLB-System Epoxid EP 77 Spachtel-Leitschicht« ist emissionsarm und lösungsmittel­ frei. Die helle Farbe ermöglicht, das Produkt mit verschiedenen Deckschichten in unterschiedlichen Farben zu kombinieren. Besonders im System mit der schnellhärtenden Grundierung »Epoxid EP 51 RAPID S« kann »EP 77« laut KLB ein elektrisch-ableitfähiger Bodenbelag innerhalb von nur 48 Stunden verlegt und wieder genutzt werden. J Halle B6 Stand 214

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Schnelllauf-Falttore für die Zugwerkstatt der Zugwerkstatt in München-Pasing werden in Zukunft täglich 25 Nahverkehrszüge gewartet. Die Züge können dann zeitsparend Strom getrieben in die Halle einfahren. Möglich ist das, weil die Deckenstromschiene durch einen Fahrdrahtausschnitt ins Innere des Gebäudes weitergeführt werden kann – ein Vorteil der Schnellauf-Falttore EFA-SFT von Efaflex. Der Aufgabenkatalog der Deutschen Bahn Regio für die Werkstatttore in München-Pasing beinhaltete noch weitere Anforderungen, erklärt Projektleiter Stéphan Belly. Ein Fahrdrahtausschnitt sei wichtig, mit zirka 60 x 60 cm Größe lasse er jedoch zu viel kalte Luft in die Halle. Aus diesem Grund sind die quadratischen Aussparungen der Tore jeweils mit einer geprüften Isolierplatte gefüllt. Sie verschließen den Ausschnitt und verhindern gleichzeitig elektrischen Überschlag auf das Tor. In Abstimmung mit dem Auftraggeber sind die Schnell­ lauf-Falttore sowie die vier Schnelllauf-Spiraltore den DB Richtlinien konform geerdet. Damit wird vermieden, dass das Tor im Fall einer Beschädigung unter Strom steht.

Hohe Laufgeschwindigkeit »Im Inneren der Zugwerkstatt müssen wir eine Arbeitstemperatur von zirka 18 Grad Celsius halten und haben hohe Lärmschutzauf­lagen zu erfüllen. Das bedeutet, dass die Halle nach jeder Ein- und Ausfahrt schnellstmöglich wieder geschlossen werden muss. Da kommt uns die hohe Lauf­ geschwindigkeit der Tore sehr entgegen«, erklärt der Projektleiter. Sogar ein mehrere Meter breites und h ­ ohes EFA-SFT erreicht Öffnungsgeschwindigkeiten von bis zu 2,5 m/s. Wichtig sei auch die Zuverlässigkeit. »Können wir ein Tor nicht öffnen, kommt es zu Verspätungen in der Wartung und das führt zu Verzögerungen im Bahnbetrieb«, so Stéphan Belly.

EFAFLEX

u  EFAFLEX  In

In die 220 x 56 m große Zugwerkstatt in München-Pasing können täglich 25 nahverkehrszüge Züge Strom getrieben einfahren und müssen nicht per Diesellok rangiert werden.

Höhere Stabilität Weil die Falttore mit 4 700 mm und 5 000 mm Breite x 7 000 mm Höhe enorm groß sind, wurden sie mittig am ­Boden mit einer speziellen Einlauf­kulisse versehen. Die im Boden verankerte Metallplatte nimmt die unteren Tor­ecken auf und fi ­ xiert sie. Dadurch erhalten die Tore eine höhere Stabilität g ­ egen Windbelastung und sind gegen Einbruch geschützt. Ein spezielles Lichtgitter ersetzt die Lichtschranke und stellt sicher, dass keines der Tore schließt, wenn zum Beispiel beim Halt eines Zuges ­genau der Waggonzwischenraum in der Schließebene parkt. Die Abdeckung des Öffnerkastens ist wartungsfreundlich konzipiert und kann schnell abgenommen werden.

Halle fahren, kann er das entsprechende Tor über einen der Drucktaster öffnen, die an ­jedem Gleis in verschiedenen Höhen erreichbar montiert sind.

Kürzere Werkstattzeiten Fünf Gleise stehen jetzt für die Arbeiten an den Zügen zur Verfügung. Das fünfte Gleis wird eine Hebeanlage bekommen, die einen ganzen Zug stemmen kann, um ­Arbeiten an Drehgestellen und Rädern zu ermöglichen. 4  m ­hohe Dach­arbeitsbühnen ermöglichen die gleichzeitige Wartung auf mehreren Ebenen. Die Züge sind dadurch kürzere Zeit in der Werkstatt. Ein teilautomatisiertes Verschieberegal­ lager ermöglicht die Bevorratung von G ­ erät und Ware auf kleinstem Raum. J

Langlebige Nutzungszyklen

Die in der Zugwerkstatt eingesetzten EFA-SFT bestehen in der Grundkonstruktion aus Stahl. 60

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Die in der Zugwerkstatt eingesetzten EFA-SFT bestehen in der Grundkonstruktion aus Stahl. Die Torblätter aus eloxiertem, korrosionsfreiem Aluminium sind mit zweischaligen Isolierverglasungen versehen und dämmen somit Wärme. Die kundenspezifische Sprossen­ anordnung lässt Tageslicht ins Gebäude und ist an die Fassade angepasst. Der Elektro­antrieb sorgt laut Hersteller für schnelle und langlebige Nutzungszyklen. Die insgesamt zehn Falt­ tore sowie die vier Schnell­laufSpiraltore sind in die Sicherheitsanlage integriert. Möchte ein Triebfahrzeugführer in die

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Halle B3 Stand 502

INFO

Efaflex ist seit Januar 2018 im Weltmarktführer-Index eingetragen und gehört damit zu den 461 Spitzenunternehmen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Der Hersteller im bayerischen Bruckberg b­eschäftigt 1200 Mitarbeiter und ist spezialisiert auf Schnell­lauftorefür Industrie, Handwerk, ­Lebensmittelherstellung sowie für die Chemie- und Pharma­branche. Die Mitarbeiter der Niederlassungen sorgen deutschlandweit für die ­Nähe zu den Kunden.


Zur BAU neue Lösungen für Boden- und Bautenschutz u  HEINRICH

HAHNE  Lösungen für den Bautenschutz präsentiert Heinrich Hahne auf der BAU. Der Hersteller und Anbieter bauchemischer Produkte baut sein Programm an Bodenbeschichtungssystemen weiter aus und will damit seine Marktposition in diesem Bereich verstärken. Unter anderem werden farbige Verlaufsbeschichtungen für den gewerblichen und industriellen Einsatz sowie ein neues Bindemittel zur Herstellung belastbarer Polyurethan-Estriche vorgestellt.

HEINRICH HAHNE

Das Epoxidharz »Hadalan GVS 12E« sorgt dafür, dass häufig befahrene Flächen – wie etwa in Tiefgaragen und Parkhäusern – geschützt sind.

Zukünftig ergänzen neue Systeme und Beschichtungslösungen das Bodenschutz-Produktportfolio von Hahne. Strategisch will sich das Unternehmen aus Datteln auf diese Weise verstärkt als Partner für den professionellen Bodenbeschichter positionieren. Dazu werden auf der Messe gleich mehrere Produktneuheiten für diese Sparte vorgestellt.

Farbverlauf für unterschiedliche Untergründe Mit »Hadalan Pur Floor« in den Varianten »H« (hart) und »E« (elastisch) ist eine farbige Verlaufsschicht für den gewerblichen und industriellen Einsatz verfügbar. Damit können laut Hersteller unterschiedliche Untergründe – vom Betonboden bis zum Guss­asphalt – abgedeckt werden. Ergänzt um die passenden Zusatzmittel lassen sich auf einfache Weise unter anderem rutschhemmende Beläge oder Strukturbeschichtungen herstellen.

Mit »Hadalan Pur Screed+H 13P« ist zukünftig ein neues Bindemittel zur Herstellung hochbestastbarer Polyurethan-­ Estriche erhältlich. Kombiniert wird es mit Füllstoffgemischen und Dekorquarzen. Die so entstandene Fläche ist nach eigenen Angaben resistent gegen mechanische und chemische Einflüsse und deutlich temperaturstabiler als Epoxidharzestrich+Systeme. »Hadalan Pur Screed+H 13P« kommt daher beispielsweise in Groß-

küchen zum Einsatz. Hier hält der Bodenaufbau Belastungen durch schweres Gerät oder dem Einfluss von heißem Wasser stand und gewährleistet zudem Rutschhemmung. Ein bewährtes Produkt aus dem Bodenschutz-Segment von Hahne ist jetzt geprüft als OS 8: Das Epoxidharz »Hadalan GVS 12E« hält demnach als Oberflächenschutzsystem starken Beanspruchungen stand. Es sorgt dafür, dass häufig befahrene Flächen – wie etwa in Tiefgaragen und Parkhäusern – geschützt sind. »Hadalan GVS 12E« fungiert dabei einerseits als eine rationelle Epoxidharzgrundierung sowie andererseits als Verlaufs- und Schutzbeschichtung, die sich vor allem für Beton und Estrich eignet. Da somit nur ein Harz-Produkt auf der Baustelle benötigt wird, ist der Einsatz besonders effizient. Das Bodenschutz-Segment von Hahne umfasst damit Po-

lymerbeschichtungen, Epoxidharzdispersionen, reine Epoxidharze zur Herstellung elastischer und starrer Bodenbeläge, Polyurethan-Estriche sowie -Beschichtungen – letztere ebenfalls sowohl für elastische als auch für starre Bodenbeläge. J

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Halle B6 Stand 336

INFO

Die Heinrich Hahne GmbH & Co. KG, ein Unternehmen der Sievert Bau­ stoffgruppe, erwirtschaftet mit rund 60 Mitarbeitern an deutschlandweit zwei Standorten einen Umsatz von rund 25 Millionen Euro. Hahne zählt damit nach eigenen Angaben zu den führenden Unternehmen der deutschen Bauchemie. Das Sortiment umfasst Produkte für Grundmauerschutz, Mauerwerkssanierung, Boden- und Balkon- sowie Dachschutz.


Außenanlagen

Gestaltung & Technik

Wasserfester Kleb- und Dichtstoff Griffon stellt auf der BAU den Kleb- & Dichtstoff »Aqua Max« vor. Durch Einsatz silanmodifizierter Polymere (»MS-Polymere«) verfügt das Produkt über eine besondere Wasserbeständigkeit, ist auch in übermäßig feuchter Umgebung einsetzbar und härtet sogar unter Wasser vollständig aus.

Die Marke Griffon ist seit der Entwicklung der neuen Dichtstofftechnologie der silanmodifizierten Polymere (»MS-Polymere«) nach eigenen Angaben einer der führenden europäischen Hersteller und bietet ein breites Sortiment hochwertiger MS-Polymere für den professionellen Anwender. Neben den »Polymax«-Produkten bietet Griffon auch das Produkt »Aqua Max«, einen lösungsmittelfreien 1K Kleb- & Dichtstoff, der sich durch seine besondere Wasserbeständigkeit auszeichnet und daher auch in übermäßig feuchter Umgebung einsetzbar ist – und sogar vollständig unter Wasser aushärtet.

Hohe Klebkraft und Resistenz löst vielfältige Aufgaben Immer mehr Anwender aus Industrie und Handwerk nutzen die modernen »Hybrid«- oder »MS«-Polymere für vielfältige Kleb- und Dichtaufgaben und schätzen laut Hersteller die ausgezeichnete Resistenz gegen Umwelteinflüsse dieser Produkte, in Kombination mit einer hervorragenden Klebkraft. Auch für klassische Silikonanwendungen gibt es heute moderne MSP-Formulierungen, die aufgrund ihrer Eigenschaften während und nach der Aushärtung diverse Vorteile mit sich bringen.

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GRIFFON

u  GRIFFON  Klebstoff-Spezialist

»Griffon Aqua Max« z.B. als Sichtfuge in chlor- und meerwasserberührten Bereichen einsetzen und kann im Extremfall das Produkt sogar vollständig unter Wasser getaucht eingesetzt werden. So lässt sich »Griffon Aqua Max« z.B. als Sichtfuge in chlor- und meerwasserberührten Bereichen einsetzen, aber auch überlackieren und somit farblich in die Umgebung integrieren. Als weitere besondere Eigenschaft nennt der Hersteller, dass eine Applikation auch auf feuchten Untergründen kein Problem darstellt und im Extremfall das Produkt sogar vollständig unter Wasser getaucht eingesetzt werden kann. Das erlaubt eine Wartung bei laufendem Betrieb und ein undichter Überlauf oder Abfluss bedeutet nicht mehr, dass mit erheblichem Aufwand Wasser abgepumpt werden muss und der Betrieb zum erliegen kommt.

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Breites Haftungsspektrum ohne Primer-Vorbehandlung Das breite Haftungsspektrum ermöglicht nach eigenen Angaben eine primerlose Haftung auf vielen Untergründen (Keramik, Holz, Beton, Metall, ABS, GFK, PVC…), ohne, dass Lösungsmittel enthalten sind oder die Oberfläche irreversibel angelöst wird. Ausgehärtet besitzt »Griffon Aqua Max« eine Bruchdehnung von ca. 240 % und ist somit ein elastischer Dichtstoff. Dennoch erlaubt laut Hersteller die (z.B.im Vergleich zu einem Silikon) deutlich höhere mechanische Festigkeit eine Anwendung auch als Konstruktionsklebstoff. Dadurch ist »Aqua Max« laut Griffon nicht nur ideal geeignet, um z.B. im Schwimmbadbau Drainagen oder Anschlüsse einzukleben und abzudichten, sondern auch, um dekorative Verkleidungselemente an Wänden sicher und wasserfest zu befestigen. Ebenso zum Bau und der Wartung von landwirtschaftlichen Bewässerungs-

anlagen, Teichanlagen, Saunen und Pools ist das Produkt demnach ein hilfreiches Werkzeug und ein universeller Problemlöser. Der Hersteller garantiert ausgezeichnete Wasserbeständigkeit sowie gute UV- und Temperaturresistenz, was einen Einsatz auch im Außenbereich ermöglichen und dem Produkt einen noch universelleren Charakter verleihen soll. Griffon verspricht dem Anwender mit »Aqua Max« einen Allround-Kleb-&-Dichtstoff für fast alle gängigen Montageund Abdichtarbeiten in und um Haus und Garten und ein Produkt, das speziell dann zum Einsatz kommen kann, wenn es um besonders feuchteresistente Verklebungen oder Abdichtungen geht. Weitere Infos im Internet unter www.Griffonprofi.­de. J

Halle B6 Stand 223


Bekannt, bewährt und optimiert u  REMMERS  Mit

neuen Themen, Produktinnovationen und ­ Live-Vorführungen kommt die Remmers GmbH im Januar zur BAU nach München. Mit dabei: die multifunktionale Bauwerksabdichtung »MB 2K« und die Injektionscreme »Kiesol C plus« − zwei bereits bekannte, aber optimierte »Klassiker« des Löninger Familienunternehmens.

Beim Remmers-Messestand treffen die Besucher auf einen alten Bekannten in neuem Gewand: die multifunktionale Bauwerksabdichtung »MB 2K«. Der Abdichtungsallrounder ist ein gutes Beispiel dafür, wie bekannte Produkte neuen Ansprüchen angepasst und optimiert werden können. Das Produkt kommt mit neuer verbesserter Rezeptur daher, die dem Nutzer Mehrwert bieten soll. Eine spezielle Einsatzmöglichkeit von »MB 2K« wird direkt am Messestand gezeigt: der Übergang im Sockelbereich beim Anschluss bodentiefer Fenster. Aufgrund der Klebkraft auf nahezu allen Untergründen lassen sich laut Hersteller komplizierte Materialwechsel schnell und dauerhaft abdichten.

Creme mit neuer Rezeptur Mit »Kiesol C plus« stellt Remmers ein weiteres verbessertes Produkt vor. Aufgrund ihrer neuen Rezeptur wirkt die Injektionscreme nach Herstellerangaben schneller als herkömmliche Produkte. Sie entfaltet ihre volle Leistungskraft gegen aufsteigende Mauerfeuchtigkeit, weil sie aufgrund ihrer Konsistenz nicht wegfließt. »Kiesol C plus« erreicht die WTA-zertifizierte Wirkungsklasse B (90 bis 120 Tage). Durch die schneller einsetzende Reaktion reduziert die Creme die Aufnahme von schädlichen Fremdstoffen. J

HÖHENVERSTELLBARE STELZLAGER FÜR ALLE ARTEN VON TERRASSEN

Halle B6 Stand 538

Einfache und schnelle Montage Neigungsausgleich bis 5 % Rasches Ablaufen von Wasser

REMMERS

Keine Beschädigung der Abdichtung

Beim Messestand von Remmers werden die Besucher auf ein bekanntes Produkt in neuem Gewand treffen: die Bauwerksabdichtung »MB 2K«.

www.buzon.eu 11/18

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Neu zur GaLaBau: Leichte, belastbare Polymer-Betonrinne BRINK  Geringes Gewicht bei gleichzeitig hoher Belastbarkeit – das sind die Merkmale der Produktneuheit »Poly-Fortis«. Die neue Polymer-Betonrinne ist nur eines von vielen Produkten, mit denen die Richard Brink GmbH auf der GaLaBau in Nürnberg vertreten war. Der baustoffPARTNER hat sich am Messestand umgesehen.

Von Jan Rieken »Die Rinnen und Sinkkästen aus Polymer-Beton knüpfen an die vor zwei Jahren von uns auf den Markt gebrachte ›Fortis‹-Serie an«, erläutert Diplom-Designer Sebastian Brink, als Mitglied der Geschäftsleitung für Marketing und Corporate Design zuständig. »›Poly‹ bedeutet, dass wir die mineralischen Bestandteile mit Kunststoff ummantelt haben«, ergänzt er. Mit dem neuen Polymer-Sortiment sieht der Hersteller aus Schloß Holte-Stukenbrock seine Fähigkeit zur konstanten Weiterentwicklung bestätigt. So wol-

WIMAG TURBOLEVATOR. GRIFFBEREITE LEISTUNG. Der starke Vakuumheber für den manuellen Einsatz. Ideal zum Transport von porösem Material.

www.wimag.de

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len die neuen Rinnen aus Polymer-Beton mit einer Reihe von Vorteilen überzeugen, die auch langfristig eine zuverlässige und robuste Entwässerungslösung darstellen.

Rundum abgedichtet Die neue Rezeptur des verwendeten Polymer-Betons gewährleistet eine sehr hohe Wasserdichtigkeit. Dank hochwertiger Harze, die dem Quarzsand beigemischt werden, weisen die Rinnen keine nennenswerte Wasseraufnahme auf. Auch beim Übergang zwischen den einzelnen Elementen sorgen Gummidichtungen an den Rinnenstößen für eine wasserundurchlässige Ableitung des anfallenden Niederschlags. Im Vergleich zu den Standardausführungen aus Beton bringt die »Poly-Fortis« ein deutlich geringeres Gewicht auf die Waage. Negative Auswirkungen auf die Beständigkeit des Materials brauchen Kunden und Verarbeiter laut Sebastian Brink jedoch nicht zu fürchten. Ganz im Gegenteil: Die Rinnen verfügen trotz ihres Leichtbaus über eine hohe Belastbarkeit bis einschließlich der Klasse D 400. Der Materialmix macht zudem Eigenschaften wie die großen Querschnitte für maximalen Durchfluss oder die geringen Wandstärken der Rinnen erst möglich. Auch gegen Chemikalien erweisen sie sich als überaus widerstandsfähig. Dafür sorgt vor allem der enthaltene Kunststoffanteil, der die mineralischen Hauptbestandteile der Rinnen ummantelt und effektiv schützt. Selbst aggressive chemische Flüssigkeiten, die in Entwässerungssysteme einlaufen,  11/18

BAUSTOFFPARTNER / JAN RIEKEN

u  RICHARD

Sebastian Brink, Mitglied der Geschäftsleitung bei Richard Brink und zuständig für Marketing, erläutert im Gespräch mit dem baustoffPARTNER die Vorzüge der neuen »Poly-Fortis« Betonrinne aus Polymer-Beton. können die Oberflächen der Innenseiten nicht angreifen und ihre glatte Struktur bleibt auch langfristig erhalten.

Neue Design-Abdeckungen Doch der Hersteller hat nicht nur das Sortiment aus Rinnen und Sinkkästen erweitert: Neben den bewährten Längsstabund Maschenrosten für den Schwerlastbereich bietet der Metallwarenhersteller nun zum ersten Mal hochwertige Gussroste in unterschiedlichen Designs an. Die Ausführungen des Typs »Zippa« und »Prisma« halten hohen Beanspruchungen von über 40 t Gewicht problemlos stand, der Rost »Zippa« erfüllt sogar die Voraussetzungen für die Belastungsklasse E 600, erläutert Brink. »Ausschlaggebend für die hohe Widerstandsfähigkeit der Roste ist neben der hochwertigen Gusslegierung auch die durchdachte Formgebung, die gleichermaßen den ästhetischen Anspruch dieser Produkte belegt«, ergänzt er. Abgerundet wird die Optik darüber hinaus durch eine qualitätsvolle KTL-Beschichtung.

Hochbeete in der Sonderschau Mit seinen Hochbeet-Lösungen war Richard Brink zudem im Sonderbereich »Garten(t)räume« vertreten: Auf einem Areal in Halle 3A hat der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL) das vielfältige Leistungsspektrum

der GaLaBau-Branche präsentiert, unterteilt in die drei Aufgabenfelder »Urban«, »Privat« und »Ländlich«. Die Produktpalette des 1976 gegründeten Familienunternehmens reicht von Entwässerungs- und Dränagesystemen, Kiesfangleisten, Beeteinfassungen sowie Rasenkanten über Kantprofile und Mauerabdeckungen bis zu Pflanzkästen, Solarunterkonstruktionen, Schornsteinabdeckungen und Wetterfahnen. Dass das auf den Messeund Ausstellungsbetrieb spezialisierte Schwesterunternehmen Brink Systembau GmbH bei der Standgestaltung beteilgt war, ließ sich unschwer erkennen. Die Schwesterfirma vertreibt flexible Modulbausysteme, die von der Richard Brink GmbH & Co. KG produziert werden und beispielsweise als Messewände zum Einsatz kommen.

Doppelte Standfläche zur BAU Zu sehen ist das Leistungsspektrum beider Unternehmen auch auf der BAU 2019. »Für den Auftritt auf der Weltleitmesse in München haben wir unsere Standfläche verdoppelt«, erläutert Brink. Was zu sehen sein wird, berichtet der baustoffPARTNER in der Dezember-Ausgabe. J

Halle B2 Stand 109


Spannende Neuheiten für Handwerker – verteilt auf zwei Etagen u  OSMO  Seien es Fassadensysteme, Neuheiten aus Massiv- und Gartenholz oder Holz­ anstriche – die Osmo Holz und Color GmbH & Co. KG will für die anstehende BAU in München eine große Bandbreite an bewährten Produkten und Neuheiten präsentieren. Als Plattform dient ein Stand mit zwei Etagen: Im unteren Bereich wird das Sortiment vorgestellt, während oberhalb Raum für Gespräche und Diskussionen zur Verfügung steht.

Als Spezialist für Holz und Farbe möchte Osmo die BAU nutzen, um Profi-Handwerker und Heimwerker gleichermaßen auf ihre Neuheiten aufmerksam zu machen. Nach eigener Aussage soll München unter anderem als Plattform für spannende Neuheiten aus dem Bereich Gartenholz dienen. Erstmalig steht der komplette untere Bereich für die Sortimentsvorstellung zur Verfügung. Dort soll mittels Live-Vorführungen die Möglichkeit geboten werden, Osmo Produkte in der Praxisanwendung kennenzulernen. Die obere Etage wiederum ist der Kommunikation gewidmet und bietet Raum für Gespräche und den Austausch mit der Fachwelt.

Kreativen Spielraum schaffen Holzfassaden sind nach wie vor fester Bestandteil der aktuellen Trendentwicklung und gleichzeitig ein wichtiger Sektor für Osmo: Das Unternehmen hat mit seinen jüngsten Fassadensystemen Produkte entwickelt, die beim Fachpublikum gut ankommen. Die »Verto«-Fassadenprofile zum Beispiel werden senkrecht angebracht und können in ihren Breiten, Tiefen und Farbtönen variieren. Dadurch eröffnet sich für Planer, Architekten und Bauherren viel kreativer Spielraum. »Pure« wiederum ermöglicht die unsichtbare Befestigung von Rautenleisten, die Klammer wird auf der Rückseite der Fassadenprofile verschraubt. Für beide Produktausführungen gilt laut Osmo immer noch das Motto: »Holz trifft Farbe«, da sie mit Holzanstrichen aus dem eigenen Haus endbehandelt und somit direkt verarbeitet werden können.

wurde etwa mit »Rhombus« eine neue Serie für den Bereich Sichtblenden entwickelt. Und die soll laut Hersteller vor allem durch Modernität, schlichtem Design und Geradlinigkeit auffallen: Die Aluminiumprofile in Weiß oder Anthrazit sind sowohl in der Höhe als auch der Breite anpassbar, die Abstände zwischen den Profilen sind ebenfalls flexibel. Dadurch kann jeder Gartenbesitzer selbst entscheiden, wie viel Einblick er in sein Gartenreich gewährt. Auch die Erweiterung der »Multi-Fence«-Serie greift laut Osmo den Trend zum Minimalismus auf: Der neue Sichtschutz »Elegance B« soll dabei für zurückhaltende Eleganz stehen. Als dritte Neuheit hat Osmo eine weitere Variante des »Multi-Deck« für die BAU geplant. Die Terrassendielen aus BPC sind nun auch als Vollprofil mit Vintage-Oberfläche auf dem Markt.

Individuelle Farben Das Thema kreative Gestaltung ist nach Ansicht des Herstellers für das gesamte Sortiment von Bedeutung und soll deshalb für das Fachpublikum am gesamten Messestand spürbar werden. Die Individualisierung im Bereich Struktur und Farbe der Oberfläche wird laut Osmo zunehmend stärker nachgefragt. Eben dieser Entwicklung möchte das Unternehmen in allen Bereichen Rechnung tragen. J

Optimale Fassadenentwässerung Insbesondere im sensiblen Tür- und Fassadenbereich von Terrassen, Dachgärten und Balkonen muss sichergestellt sein, dass keine Feuchtigkeit in das Gebäude eindringen kann. ACO Fassadenrinnen gewährleisten dies und leiten auch große Regenmengen sicher und schnell ab. Sowohl in Edelstahl als auch in der Ausführung Stahl verzinkt passen sich ACO Fassadenrinnen allen architektonisch anspruchsvollen Bauvorhaben perfekt an. Damit entspricht ACO nicht nur der zukunftsweisenden Forderung nach barrierefreiem Bauen, sondern auch den Qualitätansprüchen von Architekten und Planern. www.fassadenrinne.de

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Grüne Oasen gestalten Außerdem möchte Osmo mit dem Ausbau seines Gartenholz-Sortiments auffallen. So

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Auf der BAU möchte Osmo mit dem erweiterten Gartenholz-Segment auffallen.

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ACO. creating the future of                                65 drainage


Nürnberg, Germany 12. – 15. September 2018

Messe GaLaBau: »Grünes Familientreffen« erreicht 2018 einen Besucherrekord

u  NÜRNBERG MESSE  Die GaLaBau in Nürnberg hat bei ihrer 23. Auflage einen Besucherrekord zu verzeichnen: Erstmals waren 72 051 Fachbesucher – das sind 12,3 % mehr als 2016 (64 138) – vor Ort, um sich über die neuesten Produkte und Trends für das Planen, Bauen und Pflegen mit Grün zu informieren. Auf der GaLaBau 2018 stellten 1 253 Unternehmen aus 37 Ländern in erstmals 14 Messehallen aus.

NÜRNBERG MESSE

galabau-messe.com

Auf Ausstellerseite kam dabei jedes vierte Unternehmen aus dem Ausland, wobei die internationale Ausstellungsfläche im Vergleich zur Vorveranstaltung um satte 12 % gewachsen ist. Aus Deutschland sicherten sich die Unternehmen 3 % mehr Fläche.

schafts- und Sportplatzbau zu informieren und sich von der Leistungsfähigkeit der Branche zu überzeugen«, so BGL-Präsident Lutze von Wurmb. Die Aussteller seien sehr zufrieden gewesen, fügte er an.

bunte Rahmenprogramm der GaLaBau 2018 kam gut an. Fast 90 % der Besucher fanden, das Angebot bereichere die umfassende Produktschau.

Veranstalter, ideller Träger und Aussteller sind zufrieden

Besucherbefragung: Qualität des Fachpublikums hoch

Bei den Fachbesuchern reisten diesmal über 9% aus dem Ausland ins spätsommerliche Nürnberg. Stefan Dittrich, Veranstaltungsleiter GaLaBau, ist mehr als zufrieden: »Vier inspirierende Messetage mit durchgehend vollen Hallen, wertvollen Geschäftsgesprächen und zahllosen Highlights im Rahmenprogramm liegen hinter uns. Die Stimmung war einfach gigantisch. Für mich eine rundum gelungene GaLaBau 2018!« Als ideeller Träger der GaLa­ Bau zieht auch der Bundesverband Garten-, Landschaftsund Sportplatzbau e. V. (BGL), Bad Honnef, ein positives Resümee. »Es zeigt sich einmal mehr, dass Nürnberg der Treffpunkt der grünen Branche ist. Nur auf der GaLaBau hat die Branche die Möglichkeit, sich vollumfänglich und komprimiert auf vier Tage über die neuesten Entwicklungen und Innovationen im Garten-, Land-

Das Besucherwachstum auf der GaLaBau 2018 kam laut Veranstalter sowohl aus dem Inland (+ 13,3 %) als auch aus dem Ausland (+ 3,4 %). Die Ergebnisse der Besucherbefragung, die ein unabhängiges Marktforschungsinstitut erhob, bestätigen auch diesmal wieder die hohe Qualität des Publikums: Die Messegäste kamen zum größten Teil aus Fachbetrieben des Grünund Freiflächenbaus. Auch zog es erneut viele Landschaftsarchitekten sowie Motorgeräte-Fachhändler nach Nürnberg. Mehr als die Hälfte der Besucher hat in ihrem Unternehmen dabei eine leitende Funktion, der Anteil der Entscheider lag bei 81%. Dreiviertel aller befragten Besucher spüren die positive Entwicklung im Garten- und Landschaftsbau und sind sich sicher: Die Branche wird auch zukünftig weiterwachsen, heißt es im Abschlussbericht der Nürnberg Messe GmbH. Auch das

Den Kernbereich der Fachmesse bildete einmal mehr das Maschinensegment, zu dem rund die Hälfte der Aussteller zählt. Etwa 35 % der Aussteller wa-

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Maschinensegment bildet Kernbereich der Fachmesse

ren den Segmenten Baustoffe, Natursteine, Pflastersteine, Terrassenbeläge, Bäume, Pflanzen, Saatgut und Ähnliches zuzuordnen. Und etwa 15 % der Aussteller deckten Spezialangebote wie Spielplatzgeräte, Stadtmöblierung oder das Segment Golfplatzbau und -pflege ab. Die nächste GaLaBau findet vom 16. bis 19. September 2020 im Messezentrum Nürnberg statt. J

▲ Angelika Thaler-Jung, Inhaberin von Chaps & More, hat auf der GaLaBau unter anderem Ihren Profi-Gel-Knieschoner »Select & More« vorgestellt.


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Die Besucherzahl auf der GaLaBau in Nürnberg hat erstmals die 72 000 überschritten.

▲ Sonja Alex, Marketingleiterin bei Optigrün, setzte den Fokus bei der ­diesjährigen GaLaBau auf das Thema Regenwassermanagement.

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◄ Birkenmeier-Geschäftsführer Jürgen Herr hat auf der GaLaBau das Öko-Pflastersteinsystem »Sorrento« vorgestellt, das über eine Verschiebesicherung verfügt und optisch durch moderne, changierende Oberflächen und Farben überzeugen will.

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► Am Stand von Hagemeister zeigt Verkaufsleiter Klaus Bußmann die Vielfalt an Formen und Farben von Pflasterklinkern und erläutert die Möglichkeiten, die sich daraus ergeben.

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▲ Michael Ultsch (links), Geschäftsführer Ultsch Fassadenfachhandel, ist Generalimporteur von Trex-Produkten – hier im Bild mit Tobias Brenker, European Market Manager bei der Trex Company Inc. Das Unternehmen aus den USA hat nach eigenen Angaben die WPC-Diele erfunden.

▲ Andreas Weiß, Fachberater bei Moeller-Chemie, zeigte den Besuchern auf der GaLaBau die neuesten Produkte rund um das Thema Steinpflege. 11/18

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▲ Unter dem Motto »Wir können Feinsteinzeug« präsentiert Schmieder-Geschäftsführer Roger Losch Maschinen und Werkzeuge für Natur­steinverarbeiter, Fliesenleger und den Garten- und Landschaftsbau.

▲ In diesem Jahr stellte Kevin Ortmann, International Key Account Manager bei NMC, auf der GaLaBau die neue Terrassendeckfarbe »Brasil« vor, ein modernes und starkes Quarzgrau (RAL 7039) mit leichter Maserung. Der belgische Hersteller Nomawood hat aber nicht nur Terrassenprofile, sondern auch moderne und lösungsorientierte Fassadenprofile im Sortiment.

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▲ Gruß aus dem Norden: Die Diephaus-Betonwerk GmbH aus Vechta grüßt die Fachbesucher in der Frankenmetropole standesgemäß mit »Moin Nürnberg«.

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▲ Marketing-Managerin Kristin Kaiser hat auf der GaLaBau die neuesten Produkte aus dem Hause EHL vorgestellt, unter anderem die farbigen Radienstützwinkel in Anthrazit.

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Vielfältige Terassendielen und -platten sowie deren innovative Unterkonstruktion hat Achim Stiehler, Geschäftsführer bei Terrassen-Spezialist Karle & Rubner, dem Fachpublikum näher gebracht.  11/18


▲ Matthias Stantke, Petr Kafonek und Pieter Wesselink (v. li.) informieren am Stand des Ausstellers Nophadrain: Seit mehr als 20 Jahren entwickelt und fertigt das holländische Unternehmen nach dem Motto »Nutze den freien Raum« intelligente Systeme für die Errichtung nutzbarer Dachflächen.

► »Funktion und Design mit technischen Spitzenleistungen zu kombinieren ist der Leitsatz von Kronimus«, erläutert Marketingleiter Martin Ehrentraut. Ein auf der GaLaBau gezeigtes Highlight ist das »Arriscado«-Antikpflaster – ein kleinteiliges Multiformat aus Beton mit Strukturoberfläche.

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IT kann auch grün: Eine Komplettlösung für die digitale Auftragsbearbeitung im Handwerk verspricht die Firma Sander & Doll. Nicole Hombrecher-Michel (Leitung Promotion) und Dennis Deutschmann (Senior Systemberater) stellen auf der GaLaBau die unterschiedlichen Möglichkeiten vor. ▼

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▲ Joachim Stroh (Marketing- und Werbeleiter) zeigt sich von der GalaBau begeistert und präsentiert den Zinco-Stand an gewohnter Stelle. Dass der Dachbegrünungs-Spezialist wieder vertreten war, wurde schon am Eingang sichtbar: Dort hatte bereits der eine oder andere Besucher einen der knallgrünen Hüte auf, die am Stand verteilt wurden.

◄ Frank Speichert, Geschäftsführender Gesellschafter bei Romex, und Stephan Frey, Leitung Sales Management, haben die Fachbesucher auf der GaLaBau über die Themen Pflasterfugenmörtel, Systemlösungen und Bodenbeschichtungen informiert. 11/18

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Geschützt und befahrbar u  ZINCO  Die Elbphilharmonie hat sich als neues Wahrzeichen der Hansestadt Hamburg etabliert. Innerhalb des Backsteingebäudes befindet sich auch ein Parkhaus, welches im Untergrund über die Fassadengrenzen hinausreicht. Daher sind ebenerdig am Platz der Deutschen Einheit rund 4 300 m² Plattenbelag mit dem Zinco-Systemaufbau »Fahrbelag mit Elastodrain« ausgeführt. Zufahrt frei!.

der Große und der Kleine Konzertsaal mittels Stahlfederpaketen vom übrigen Gebäude akustisch vollständig entkoppelt. Die lastverteilende Bodenplatte für das 200 000 t Gesamtbauwerk gründet auf über 1700 Pfählen, die tief in den Elbboden gerammt wurden.

seitige Zuwegung erstreckt, bedarf diese Fläche nicht nur hoher Trag­fähigkeit, sondern auch besonderen Schutzes. Genau dies bietet der Zinco-Systemaufbau »Fahrbelag mit Elastodrain« auf insgesamt 4 300 m², der von der Hamburger Firma »Zum Felde GmbH« ausgeführt wurde.

Ganz bodenständig

Mechanischer Schutz

Die Elbphilharmonie ist an drei Seiten von Wasser umgeben und nur von der Ostseite für Fahrzeuge zugänglich. Zufahrt, Zugang und auch der Fähranleger Elbphilharmonie liegen alle in dieser Richtung. Über eine großzügige und offen gestaltete Treppe gelangen Besucher, die per Schiff kommen, vom Anleger auf den Platz der Deutschen Einheit, der sich vom Vorplatz des Gebäudes über seine Südseite bis in die westliche Spitze erstreckt. Dieser ganze Bereich steht nicht nur Fußgängern offen, sondern auch Lieferfahrzeugen. Da sich die Tiefgarage bis unter die süd-

Grundlage war die um 2 % geneigte Stahlbeton-Tiefgaragendecke mit unterlaufsicherer bituminöser Verbundabdichtung. Hierauf wurde von Oktober 2011 bis Juni 2012 der Systemaufbau »Fahrbelag mit Elastodrain« aufgebracht, beginnend mit einer zweilagigen Trenn- und Gleitlage. Trennlage ist das 1000 g/ m² schwere objektspezifische Vlies, das zusätzlich mechanischen Schutz bietet, da es etwaige Steinchen oder Schmutzteile zu absorbieren vermag. So können diese nicht nach unten in die Abdichtung gedrückt werden. Die Gleitfunktion bewirkt die Folie »TGF 20« als zweite Lage. ZINCO

Die Elbphilharmonie befindet sich auf der westlichen Landspitze der Elbinsel Grasbrook in der Hafen City. Das monumentale Gebäude der Elbphilharmonie ragt an der Westspitze bis zu 110 Meter hoch und umfasst dort 29 Geschosse. Vom Erdgeschoss bis zur Plaza im achten Obergeschoss wird es von der denkmalgeschützten Backsteinfassade des ehemaligen Kaispeichers A umschlossen. Dieser zwischen 1963 und 1966 erbaute Kakao-, Tee- und Tabakspeicher wurde vollständig entkernt und erhielt einen modernen Glasüberbau. Das Schweizer Architekturbüro Herzog & de Meuron sieht darin einen »riesigen Kristall, der den Himmel, das Wasser und die Stadt immer wieder anders reflektiert«. Dafür verantwortlich sind 1100 teilweise individuell gekrümmte Glaselemente mit aufgedruckten Rasterfolien für den Licht- und Wärmeschutz im Gebäude. Aus Gründen des Schallschutzes sind

Die Dachabdichtung war bereits in der Bauphase für Radlader und Kleinbagger befahrbar. 70

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Nun schloss sich die Dränage- und Bautenschutzmatte »Elastodrain EL 202« an. Diese ist aus vollvulkanisiertem Kau­t­ schuk und dank hoher Noppenzahl und ihrer Steifigkeit (Shorehärte: 75 Shore A) geeignet als Unterbau für solch hohe Belastungen. Der ringsumlaufende Stufenfalz und spezielle Verbinder ermöglichen die passgenaue Verlegung der 1 x 1 m großen Platten. Im Anschluss folgte das mechanisch ebenfalls hoch belastbare Systemfiltervlies »PV«, ein verfestigtes, extra steifes Filtervlies aus 100 % Poly­propylen. Dieses dient der Abgrenzung der Dränageschicht gegenüber folgenden Schicht aus Schotter und Splitt. Rad­lader verteilten die rund 600 kg Schotter pro m², denn dank der verlegten »Elastodrain EL 202«-Elemente war die Dachabdichtung der Tiefgarage geschützt und das Befahren mit schwerem Baugerät möglich.

Provisorische Baustraße Für den weiteren Verlauf der Bautätigkeit war ein provisorischer Belag vorgesehen. Das dafür verlegte Betonverbundpflaster in 10 cm Stärke erstreckte sich zunächst bis zur Hälfte Richtung Kaikante, direkt entlang der Südfassade. Abgestützt durch eine Randeinfassung und Holzverbau war diese Baustraße sofort nutzbar. Nachdem die zweite Hälfte bis zur Kaikante fertiggestellt war, konnte der ganze Bereich genutzt werden für Zufahrt und Lagerung von Baumaterial, für Baugeräte, Baumaschinen und Container. Während der provisorische Pflasterbelag Spuren der starken Beanspruchung über die Folgejahre der Bautätigkeit davon trug, liegt die Abdichtung geschützt unterhalb der »Elastodrain El 202«-Elemente.


Kreation aus Kupferschlacke Von März bis September 2016 fand der Wechsel von provisorischem Belag zum finalen Pflasterbelag statt. Bei der Wahl der Pflasterbeläge wollten die Architekten der Elbphilharmonie die Tradition des Hafens sichtbar machen. Daher ließen sie eigens eine neue Steinkreation aus Kupferschlacke entwickeln. Denn bis ins vorige Jahrhundert hinein waren im Hafengebiet Kupferschlackesteine verwendet worden. Die Sichtflächen der 12 cm starken neuen Steine wurden wassergestrahlt oder geschliffen. So entstanden durch leicht unterschiedli-

Stück für Stück wurde der Systemaufbau »Fahrbelag mit Elastodrain« auf der bituminösen Dachabdichtung verlegt.

che Oberflächen und Formate mit der Kantenlänge von jeweils 20 cm auf 18/20/22 cm homogene Reihenverbände, die im Bereich der Südfassade in Form eines langen »Zebrastreifens« verlegt wurden. Nicht nur die Steindicke, sondern auch die Verlegeart im Reihenverband stellt sicher, dass die Pflasterung in ihrer Form erhalten bleibt – auch bei horizontalen Lasten, die durch Bremsen, Lenken und Beschleunigen der Fahrzeuge entstehen. J

Halle A3 Stand 119

GaLaBau: Das Beste aus zwei Welten u  VANDERSANDEN  Die

aus der Fusion von AKA Klinker mit der holländischen VandersandenGroup entstandene Vandersanden Deutschland (der baustoffPARTNER hat berichtet: Ausgabe 09/2018, S. 51) hat sich auf der GaLaBau mit einem völlig neuen Messekonzept präsentiert. Unter dem Motto »Gemeinsam schaffen wir das Beste« bekamen die Fachbesucher die nahezu unbegrenzten Möglichkeiten präsentiert, die sich aus der Zusammenarbeit ergeben. Der baustoffPARTNER war vor Ort und hat sich den Messestand und einige Neuheiten genauer angesehen.

Von Jan Rieken Europas größter Ziegelhersteller einen Überblick gegeben über die Möglichkeiten, die sich Planern und Anwendern durch BAUSTOFFPARTNER / JAN RIEKEN

Ob es um Garten oder Landschaft geht, ob um Strangpress oder Formback: Am neuen Messestand hat Vandersanden als

Helge Behrens, Geschäftsführer Vandersanden Deutschland, kam mit einem neu aufgelegten Sortiment an Broschüren auf die GaLaBau. Darin informiert Vandersanden unter anderem über Themen wie Nachhaltigkeit oder gesunde Baustoffe.

Einsatz von Pflasterklinkern, Fassadensteinen, Riegeln und isolierenden Fassadenlösungen eröffnen.

Viele Neuheiten vorgestellt Als Neuheiten hat Vandersanden auf der GaLaBau auch anhand von Themen-Kacheln unter anderem neue Formate (Format-Mix und Langformate) sowie neue Farben und wasserdurchlässige Pflasterklinker gezeigt. Ebenfalls im Gepäck: Riegel und ein »360°-Backstein-Erlebnis« sowie ein Gewinnspiel, bei dem es um die nachhaltige Produktion ging bzw. um den Verzicht auf jegliche Zusatzstoffe. Wer die Fragen richtig beantworten konnte, hatte täglich die Chance auf einen Pflasterklinker-­ WertGutschein im Wert von 1 000 Euro oder ein gleichwertiges »iPad Pro«. »Unser Motto ›gemeinsam schaffen wir das Beste‹ wird 11/18

sehr deutlich sichtbar«, erläutert Helge Behrens, Geschäftsführer der Vandersanden Deutschland GmbH. Und obwohl allein der Boden des Messestands auf jedem Quadratmeter ein anderes Material zeigt, ist das nur die Spitze des Eisbergs: »Wir können die unbegrenzten Möglichkeiten, die einerseits die Pflasterklinker und andererseits die Zusammenarbeit mit Vandersanden bieten, hier nur zur Hälfte darstellen«, sagt Behrens.

Reale und virtuelle Vielfalt Um das Lebensumfeld noch schöner und nachhaltiger zu gestalten, verspricht Vandersanden das umfassendste Angebot Europas an gebrannten Pflasterklinkern. »Die Farben und Formate, die sich ergebenden Möglichkeiten zum Designverbund – auch in der Kombination von Vormauer- und Pflaster                                71


GaLaBau: Neue und schöne Lösungen für Lichtschacht und Entwässerung u  ACO

HOCHBAU  Dass Bauteile für Drainage und Flächenentwässerung sowie Rinnen und Roste ihren Zweck erfüllen müssen, weiß jeder. ACO ist auf der GaLaBau angetreten, um den Beweis zu liefern, dass es Entwässerungs-Lösungen nicht nur »in schön« gibt, sondern jetzt auch individualisierbar.

Vandersanden-Marketingleiterin Nathali Donatz erläutert das Gewinnspiel, das bei den Fachbesuchern auf der GaLaBau gut ankam. klinkern – auch nur annähernd in vollem Umfang zu zeigen, würde den Rahmen sprengen«, ergänzt Nathali Donatz, Marketingleiterin bei Vandersanden. »Deshalb haben wir Computerterminals mit unserem aktuellen Konfigigurations-Programm aufgestellt.« Doch nicht nur die virtuelle Welt fand sich am Messestand wieder: Auch das direkte Verlegen der Produkte konnten die Fachbesucher an Ort und Stelle ausprobieren. J

Ein absoluter Hingucker auf dem Messestand war die Lichtschachtabdeckung »ACO Vario Design« (der baustoffPARTNER hat berichtet: Augabe 09/2018, S. 8). Stets umringt und Mittelpunkt zahlreicher Beratungsgespräche, hatte die stylische Komplettlösung im Baukastensystem eine gelungene Premiere, berichtet Sinje Dalhoff, Referentin für Kommunikation und Marketing. Den reinen Zweck um ästhetische Ansprüche ergänzt hat der Hersteller aus Rendsburg auch bei den Design-Rosten im »Self«-Baukasten: »Was beim Lichtschacht funktioniert, klappt auch bei der Flächenentwässerung – es ist dasselbe Prinzip, lässt sich aber trotz der Verwendung von Standardmaßen jetzt individualisieren«, erläutert Dalhoff.

BAUSTOFFPARTNER / JAN RIEKEN

Von Jan Rieken

Die Lichtschachtabdeckung »ACO Vario Design« hatte auf der GaLaBau eine gelungene Premiere.

Prototyp zur BAU marktreif Auf großes Interesse stieß auch »Profiline X«: Als Prototyp und Weiterentwicklung zu »ACO Profiline«-Fassadenentwässerung, bislang in Edelstahl oder verzinktem Stahl erhältlich, wurde das Profil »Profiline X« aus glasfaserverstärktem Kunststoff präsentiert. »Die neue Lösung ist mit allen Rosten und

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Halle A3 Stand 136

INFO

Vandersanden ist der größte Ziegel herstellende Familienbetrieb in Europa. Das Sortiment umfasst Pflasterklinker, Fassadensteine, Riegel und isolierende Fassadenlösungen. Respekt und Zusammenarbeit sind im Unternehmen Schlüsselbegriffe: Das Motto »Gemeinsam schaffen wir das Beste« bezieht sich nicht nur auf Projekte, sondern auch auf das Bestreben, die Auswirkungen auf die Umwelt jeden Tag weiter zu reduzieren. Dabei setzt das Unternehmen auf Initiativen, von denen sowohl der Mensch als auch die Umwelt profitieren.

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Sinje Dalhoff, Referentin für Kommunikation und Marketing bei ACO Hochbau, erläutert auf der GaLaBau die Merkmale der neuen DesignRoste.  11/18

allen Materialien kombinerbar«, erklärt Dalhoff und ergänzt: »Bis zur BAU hat das Produkt seine Marktreife und wird in München dann seine offizielle Premiere feiern.« Als professionelle Lösung für eine sichere Fassadenentwässerung im sensiblen Tür- und Fassadenbereich von Terrassen, Dachgärten und Balkonen soll »Profiline« zu jeder Zeit sicherstellen, dass keine Feuchtigkeit von außen in das Gebäude eindringen kann. »Unsere Fassadenrinnen gewährleisten dies und leiten auch große Regenmengen sicher und schnell ab«, erläutert Dalhoff. Das Produkt verfügt zudem über zahlreiche durchdachte Details: Von der nachrüstbaren Höhenverstellung über eine Rost-Zentrierung haben die Elemente ein geringes Gewicht und sind stapelbar. Zudem sind sie mit einem Spielraum ausgestattet, der Wärmeausdehnung abpuffert, und lassen sich mit einem Stutzen für Direktablauf ausstatten. J

Halle A1 Stand 511


Arbeitsschutz

u  GÜNZBURGER

STEIGTECHNIK  Als starker Partner der Baubranche verspricht die Günzburger Steigtechnik ein Höchstmaß an Arbeitssicherheit für die Bauhandwerker und setzt dabei auf umfassende Unterstützung für Planer und Architekten sowie einen Top-Service für die Baustoffhändler. Erstmals stellt der Steigtechnik-Spezialist seine Lösungen nun auch auf der BAU in München vor, darunter eine eigens für den Bau entwickelte Leiter und rutschsichere Lösungen für Anlegeleitern.

Neben Steigleitern, Arbeitspodesten und -dielen, Tritten sowie Rollgerüsten präsentiert das Unternehmen auch die eigens für die Baubranche entwickelte »ML Bauleiter« sowie zwei Neuheiten: Die zweiteilige »Stufen-Anlegeleiter R13« und die »Stufen-Glasreinigerleiter R13«. »Viele Produktgruppen aus unserem breiten Steigtechnik-Sortiment eignen sich ideal für den Einsatz in der Baubranche, denn hier kommt es auf Profiqualität ohne Kompromisse an. Das gilt für unsere Steigleitern für den Objekt- und Industriebau genauso wie für die Produkte für das Bauhand-

werk wie zum Beispiel die beliebte ›ML Bauleiter‹, das neue flexible Arbeitsdielen-System ›FlexxWork‹ oder auch unser Baukastensystem für Rollgerüste, mit dem sich viele Einsatzzwecke am Bau abdecken lassen«, sagt Ferdinand Munk, Geschäftsführer der Günzburger Steigtechnik GmbH. »Da ist es nur konsequent für uns, nun auch mit einem eigenen Messestand auf der BAU 2019 vertreten zu sein. Es freut mich sehr, dass wir uns auf dem Branchentreffpunkt schlechthin erstmals als starker Partner für die Profis rund um den Bau präsentieren können«, ergänzt er. Ob im Roh- oder Innenausbau, ob Zimmerer, Maurer, Stuckateur, Maler, Trockenbauprofi oder Fliesenleger: Mit Leitern, Arbeitspodesten, Rollgerüsten oder etwa dem flexiblen Arbeitsdielen-System »FlexxWork« der Günzburger Steigtechnik können sich nach eigenen Angaben Bauhandwerker aller Gewerke auf ein Höchstmaß an Arbeitssicherheit verlassen.

Entwickelt mit der BG BAU

Die »ML Bauleiter« der Günzburger Steigtechnik bietet Profis auf der Baustelle einen sicheren Stand beim Arbeiten in der Höhe.

Ein sicherer Stand beim Arbeiten in der Höhe zeichnet demnach auch die »ML Bauleiter« aus, die in Zusammenarbeit mit der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) entwickelt wurde und deren Kauf gefördert wird. »Mit der ›ML Bauleiter‹ haben wir einen echten Volltreffer gelandet, das zeigt die große Menge an Förderanträgen,

GÜNZBRUGER STEIGTECHNIK

Lösungen aus Günzburg erstmals auf der BAU zu sehen

Die Trittauflage »clip-step R13« erfüllt sogar die strengen Vorgaben der höchsten Bewertungsgruppe für Rutschhemmung R13 und sorgt somit auch in nassen, ölverschmierten und staubigen Arbeitsbereichen für einen sicheren Tritt auf der Leiter. die bei der BG Bau bislang eingegangen sind«, betont Munk. Auch die neue »Stufen-­ Anlegeleiter R13« und die Stufen-­Glasreinigerleiter R13« wurden in Zusammenarbeit mit der BG Bau entwickelt. Mit den beiden Neuheiten im Produktprogramm präsentiert die Günzburger Steigtechnik gleich zu Jahresbeginn Leitern, die den verschärften Anforderungen der Technischen Regeln für die Betriebssicherheit TRBS 2121 Teil 2 gerecht werden (gültig ab Anfang 2019). Werden Leitern demnach als Arbeitsplatz genutzt, dürfen neben den Standplattformen nur noch Stufen anstatt Sprossen als Standflächen genutzt werden.

mung verspricht demnach auch die dreiteilige »Stufen-Glasreinigerleiter R13«, die eigens für die hohen Anforderungen in diesem Arbeitsbereich entwickelt wurde. Beide Neuheiten sind darüber hinaus mit der neuen »Nivello«-Traverse versehen, die am unteren Holmende verschraubt wird und für ein Plus an Stabilität sorgen soll. »Wir sehen uns als Innovations- und Technologieführer für Steigtechnik-Lösungen. Dazu gehört auch, dass wir rasch auf Änderungen der Regelwerke reagieren und den Anwendern schnellstmöglich Lösungen bieten, die den aktuellen Vorschriften gerecht werden«, so Ferdinand Munk.

R13-Standard bringt Sicherheit

Vertrieb über Baustoffhandel

Die neue zweiteilige Stufen-Anlegeleiter R13 ist ausschiebbar und darf aufgrund ihrer verlängerten Holme übertreten werden. Für das Plus an Arbeitssicherheit ist sie laut Hersteller außerdem mit der rutschhemmenden Trittauflage »clip-step R13« ausgestattet. Diese erfüllt sogar die strengen Vorgaben der höchsten Bewertungsgruppe für Rutschhemmung R13 und sorgt somit auch in nassen, ölverschmierten und staubigen Arbeitsbereichen für einen sicheren Tritt und einen komfortablen Stand auf der Leiter. Bestmögliche Rutschhem-

Den Vertrieb organisiert der Hersteller nach eigenen Angaben nur über den Fachhandel und setzt dabei auf Service und umfassende Unterstützung. Planer, Bauingenieure und Architekten unterstützt der Hersteller mit online verfügbaren Planungshilfen und Ausschreibungstexten. Damit lassen sich die Steigleitern für den Objekt- und Industriebau mit wenigen Klicks in Projektplanungen einbauen. J

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Halle C6 Stand 424


Immer genau die richtige Steighilfe u  HYMER-LEICHTMETALLBAU  Kenntnisse

über Leitertypen und ihre Merkmale helfen, um Sicherheit, Ergonomie und Effizienz im Arbeitsalltag zu steigern. Der Hersteller Hymer Leichtmetallbau bietet eine große Bandbreite an Leitern, Gerüsten und Tritten, damit je nach Arbeitssituation und -ort die passende Steighilfe verwendet werden kann.

Teleskopanlegeleitern wie der »Zoom Master« zeichnen sich durch ihren geringen Platzbedarf bei Lagerung und Transport aus.

Im Innenausbau wie auch bei Arbeiten an der Fassade kommen täglich Steighilfen zum Einsatz. Doch welche Leiter wählen für welchen Zweck? Der Hersteller Hymer-Leichtmetallbau bietet für verschiedene Einsatz­situationen Lösungen an.

halter mit integrierter Werkzeugtasche für ­eine komfortable Arbeitshaltung«, erklärt Michaela Weber. Der »Zoom Master« ist ebenfalls eloxiert und beispielsweise für kleinere Ausbesserungsarbeiten in der Höhe geeignet.

Beliebter Klassiker – die Sprossenstehleiter

Plattform, Arbeitsbühne und Fahrgerüst

Sprossenstehleitern werden in den unterschiedlichsten Gewerken häufig genutzt. Bei dauerhaftem Stehen auf den schmalen Sprossen besteht jedoch die Gefahr, dass der Anwender ermüdet und abrutscht. Eine sinnvolle Alternative bei häufiger Nutzung sind daher Stehleitern mit Stufen, die mehr Auflagefläche für den Fuß bieten. »Bei den beidseitig begehbaren Stufenstehleitern »6024« und unserer einseitig begehbaren Stufenstehleiter »6026« sind die Holme in spezieller D-Form konzipiert. Das sorgt für ein ­höheres ­Sicherheitsempfinden« ­erklärt Michaela Weber, Marketing­referintin bei Hymer Leicht­metallbau.

Für länger währende Tätigkeiten in der Höhe sollten generell Steighilfen mit breiter Trittfläche gewählt werden, die es dem Anwender ermöglichen, bequem und sicher zu stehen. Das Risiko durch Ermüdung abzurutschen, kann so reduziert werden. Standfläche für die g ­ esamte Fußsohle bieten Plattformen oder Arbeitsbühnen sowie mobile ­Kleingerüste mit G ­ eländer. »Mit einer Bühnenlänge von 1,50 m ist das Fahrgerüst ›Safe-T Solution70994‹ mit seinem

Kommt bei Tätigkeiten in der Höhe eine Leiter zum Einsatz, sollte sie unbedingt lotrecht stehen, um die nötige Standsicherheit für den Anwender zu gewährleisten. Abhilfe schaffen verstellbare Traversen, mit denen sich Unebenheiten und Höhenunterschiede ausgleichen lassen. Praktisch: Bei der Allzweckleiter mit patentierter verstellbarer ­Traverse »Smart-­Base« der Marke »Alu-Pro« von Hymer ist eine Wasserwaage integriert, die beim lotrechten Ausrichten der Leiter hilft.

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Wer nicht gleich ein Gerüst nutzen und flexibel sein möchte, kann die Vielzweckleiter »4043« verwenden. Dank der sechs Gelenke kann dieser Leitertyp nicht nur als Anlege- oder Stehleiter sondern auch als Arbeitsbühne verwendet werden – und das selbst auf Treppen. Zusammengeklappt nimmt eine Vielzweckleiter bei Transport und Lagerung wenig Platz ein.

Teleskop-, Mehrzweckoder Treppenstehleitern

Der Multifunktionstritt – universell einsetzbare Helfer

HYMER

Kompakte Begleiter – Teleskopanlegeleitern

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Praktische Alternative – wandelbare Vielzweckleitern

Waghalsige Konstruktionen auf Treppen sind gefährlich. Höhenverstellbare Gelenkleitern, auch Teleskopleitern genannt, und dreiteilige Mehrzweckleitern machen ei­ ne sichere Treppenstellung möglich. Handwerker, die häufig im Treppenhaus arbeiten, können die spezell für diesen Zweck konstruierte Treppenstehleiter »4123« mit vier stufenlos verstellbaren Fußverlängerungen nutzen.

Lotrechter Stand durch verstellbare Traversen

Für kürzer währende Tätigkeiten an häufig wechselnden oder e ­ ngen Einsatzorten bieten sich Tele­skopanlageleitern an. Diese haben durch ihre kompakten Maße einen geringen Platz­bedarf bei Lagerung und Transport. »Die Teleskopan­legeleiter ›Zoom Master‹, bietet unter anderem ein Dämpfungssystem sowie ­einen Wandabstands-

klappbaren Grundmodul schnell verkleinert und passt so durch jede Tür«, sagt Michaela Weber.

Gleicht Bodenunebenheiten und Höhenunterschiede bis zu 12 cm aus – die verstellbare Traverse »Smart-Base« der »Alu-Pro«-Allzweckleitern.

Dass manche Steighilfen noch mehr können, als nur Zugang zu höhergelegenen Arbeitsplätzen zu gewähren, beweisen sogenannte Multifunktionstritte. »Der ›Multi-­Worker‹ kombiniert Profi-Tritt, Stufenleiter, Werkbank und Arbeitsbock in einem einzigen Arbeitsgerät«, erläutert Michaela Weber. Mit rutschfesten Füßen und großer Auftrittsfläche bietet er als ­Steighilfe ­sicheres Arbeiten in bis zu 2,50 m Höhe. Dank ­eines ausklappbaren Bügels sowie Sägeauf­lagen dient der »Multi-Worker« beispielsweise beim Anzeichnen und Zusägen von Gipsplatten oder Stuckleisten als stabile Unterlage. J


IBU stellt auf der BAU erweiterte Dienstleistungen vor u  IBU  Auf den Erfolg der letzten Jahre aufbauend, wird das Institut Bauen und Umwelt e.V. (IBU) seinen Dienstleistungsbereich 2019 erweitern. Neben dem etablierten und international erfolgreichen EPD-System für baubezogene Produkte zeigt das IBU auf der BAU, wie zukünftig produktbezogene Nachhaltigkeitsinformationen entsprechend den Anforderungen nationaler wie internationaler Gebäudebewertungssysteme vorbereitet werden.

Mit EPD-Online stellt das IBU bisher detaillierte Umwelt- und Gesundheitsinformationen von Bauprodukten und Bauelementen sowie Grundstoffen und Vorprodukten in Form von Umwelt-Produktdeklarationen (Environmental Product Declarations = EPD) zur Verfügung. Diese Deklarationen bilden die Grundlage für die »ökologische Säule« der Nachhaltigkeitsbewertung von Gebäuden. Eine detaillierte Auswertung der Angaben oder gar eine Bewertung bzw. Zertifizierung der Pro-

dukte nach Nachhaltigkeitsgesichtspunkten findet im EPDOnline-Tool nicht statt. Mit dem neuen Produktinformationssystem sollen Angaben zu Produkten erfasst werden, die anschließend von Systemen zur Nachhaltigkeitsbewertung im Rahmen einer Prüfung nach deren Kriterienkatalog hin untersucht werden können. Die Daten der Bauprodukte-Hersteller dienen der Erfassung, Auswertung und Zertifizierung die von den verschiedenen Bewertungs-

bzw. Zertifizierungssystemen für nachhaltiges Bauen wie z.B. DGNB, BNB oder LEED vorgegeben werden. Damit wird das IBU zukünftig über die ökobilanziellen Informationen hinaus produktbezogene Daten für Planer und Auditoren zur Verfügung stellen können.

Messestand vergrößert Der bisherige Erfolg des IBU und die Erweiterung seines Dienstleistungsbereichs spiegeln sich auch in der Messepräsenz auf der BAU wieder.

So wird der IBU-Messestand 25,5 %mehr Fläche haben als in den Jahren zuvor. Auf seinem erweiterten Messestand wird das IBU seine Mitgliedsunternehmen, -verbände und Interessierte zu Vorträgen, EPD-Übergaben und individuellen Fachgesprächen einladen und willkommen heißen. J

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Eisfreigerüst: In jeder Jahreszeit sicheren Fahrzeug-Zugang u  KRAUSE-WERK  Trotz

des rekordverdächtigen Sommers müssen sich Fahrzeugführer schon bald auf frostige Temperaturen einstellen. Dann werden alle wieder mit einer bekannten Situation konfrontiert: Fahrzeuge, die hinter Lkws fahren, werden durch herunterfallende Eis- und Schneereste getroffen. Mit dem Eisfreigerüst bietet der Alsfeler Hersteller Krause für das ordnungsgemäße Reinigen von Lkw-Dachflächen eine schnelle und sichere Lösung. liche Bodensituationen angepasst werden. Durch die optional nutzbare zweite Ebene wird das Eisfreigerüst-System noch funktioneller und universeller. Es bietet bei jedem Wetter die Möglichkeit, große Fahrzeuge schnell und sicher für Reparaturen sowie Reinigungs- oder Wartungsarbeiten zu erreichen.

KRAUSE-WERK

Umfangreiche Zubehörpakete

Wenn es darum geht, Dachflächen von Lkws, Aufliegern und Anhängern von Schnee und Eis zu befreien, bietet Krause mit dem Eisfreigerüst eine sichere Lösung, die sich im Sommer auch für Reinigungs- und Wartungsarbeiten nutzen lässt.

Die herunterfallenden Eis- und Schneereste verursachen zwar in den meisten Fällen, außer dem Schreck, keinen weiteren Schaden. Kommt es jedoch in der Folge zu einem Unfall oder zu Schäden am Fahrzeug, ist der Fahrzeugführer des Lkw dafür verantwortlich und haftbar. Das wissen, trotz eindeutiger Gesetzeslage, immer noch nicht alle Betroffenen, schreibt der Hersteller in einer Mitteilung (s. Kasten). Besonders bei großen Fahrzeugen ist das ordnungsgemäße Reinigen der Dachflächen jedoch häufig ein schwieriges und zeitraubendes Unterfangen, besonders bei den widrigen Wetterbedingungen im Herbst 76

und Winter. Mit dem Eisfreigerüst bietet Krause Fahrern und Unternehmern die Möglichkeit, diesen Unfällen und den verbundenen Haftungsrisiken vorzubeugen. Darüber hinaus ermöglicht es eine schnelle und sichere Reinigung der Dachflächen und der seitlichen Bordwände oder Planen.

Sicherheit und Effizienz Sicherheit für den Anwender verspricht das ca. drei Meter hohe stationäre und TÜV-geprüfte Eisfreigerüst laut Hersteller durch rutschsichere Gitterroststufen, Stahllochblech-Belagbühnen und ein stabiles Geländer. Vielfältig konfigurierbar, kann jeder Interessent schnell    11/18

und einfach sein gewünschtes Gerüst zusammenstellen. Durch die flexible Konfiguration kann das Eisfreigerüst individuell in drei Meter-Schritten in der Länge aufgebaut und durch Spindelfüße an unterschied-

Zubehörpakete des Herstellers sollen die Funktionalität des Eisfreigerüst-Systems nochmals erheblich erweitern: So enthält das »Geländer-Erweiterungsset« alle notwendigen Teile, um über die enthaltene Anlegeleiter die untere Ebene zu erreichen und zu nutzen. Besonders praktisch ist nach eigenen Angaben auch der optional erhältliche Eisräumer: Mit einer Alu- und einer Gummikante ist er universell beidseitig einsetzbar. Durch das Schranken-Set kann das Gerüst gegen unbefugtes Betreten gesichert werden. Das laut Hersteller robuste und wartungsfreie Eisfreigerüst-System kann auch in den Sommermonaten aufgebaut bleiben und bietet die Möglichkeit, Reinigungs- und Wartungsarbeiten am Lkw durchzuführen und wird von zahlreichen Verbänden und Organisationen empfohlen. J

DAS FORDERT DIE STVO: Das Beseitigen von Eis und Schnee ist für jeden Fahrzeugführer Pflicht, darauf wird in der Straßenverkehrsordnung § 1 Abs. 2 beziehungsweise § 23 und 49 hin-

gewiesen. Jeder Unternehmer, ganz gleich für welche Art von Fuhrpark er verantwortlich zeichnet, ist verpflichtet, seine Fahrer entsprechend zu unterweisen.


Fenster

Aufbau & Verarbeitung

Effiziente Sonnenlicht-Lösungen in neuen Dimensionen zum Messemotto »Die Zukunft des Bauens« präsentiert der Sonnenschutz­experte Warema auf der BAU moderne Systeme, die heute schon die Trends von morgen aufgreifen. Die vielfältigen Sonnenschutzlösungen sind auf das Wohnen und Arbeiten der Zukunft ausgerichtet und wollen intelligenter, smarter, flexibler und grüner sein als je zuvor. Warema, nach eigenen Angaben europäischer Marktführer für technische Sonnenschutzprodukte, zeigt den Fachbesuchern sein Produktportfolio aus den Kernbereichen »Home Comfort«, »Outdoor Living« sowie »Smart Building« sowie Services und Tools zum Kennenlernen und Testen.

Mit Licht gestalten Drinnen und Draußen verschmelzen zu lassen, ist für Warema das Ziel des »Home Comfort«-Sortiments. Die Sonne einlassen, den Blick nach draußen genießen und dennoch seine Privatsphäre wahren, all das ermöglichen die Produkte des Sonnenschutzexperten. Zur BAU stellt Warema ein neues breites Fenster-Markisen-Programm inklusive der »easyZIP«-Führung vor. Der laut Hersteller modulare, logische Aufbau lässt sich auf alle Varianten sowohl für kleine

Sonnenschutzprodukte mit »Secu­Kit« sind mit einer zusätzlichen Gurtbedienung für den Notfall ausgestattet.

als auch große Fensterfronten übertragen. Warema setzt auf Einfachheit von der Planung bis zur Montage in Verbindung mit einem ästhetischen Design, das Planern, Architekten und Endkunden komplette Gestaltungsfreiheit lässt. Ein weiteres besonderes Produkt, das die perfekte Wohlfühlatmosphäre zuhause schafft, ist der Raffstore »ProVisio«. Dank der speziellen Neigung seiner Lamellen verbindet er verbesserten Sichtschutz mit gleichzeitig optimaler Durchsicht von innen nach außen. Die Lamellenstellung orientiert sich über die komplette Raffstorehöhe am menschlichen Blickwinkel, sodass einerseits etwa 80 % der Sicht nach draußen unverstellt sind und auf der anderen Seite der Blick von außen nach innen erschwert wird.

Neuer Lebensraum im Freien Für Terrasse, Balkon und Garten lässt sich bei Sonne, Regen oder nach Einbruch der Dunkelheit ein Outdoor-Bereich schaffen, der jeden Tag Wohnlichkeit und Komfort vermittelt. Als Highlight neben dem Markisenprogramm nennt der Hersteller »Lamaxa«-Lamellendächer: Sie eröffnen neue Freiräume, da sie sich an einem beliebigen Ort im Garten oder am Gebäude installieren lassen und so neue Lieblingsplätze schaffen. Ihr Design mit großer Farb­ vielfalt lässt sich an die Umgebung anpassen. Flexible Funktionen wie die gezielte Sonnenlichtsteuerung dank be-

WAREMA

u  WAREMA  Passend

Der Raffstore »ProVisio« verbindet durch spezielle Neigung seiner Lamellen verbesserten Sichtschutz mit optimaler Durchsicht von innen nach außen. weglicher Lamellen, der Schutz vor Regen in geschlossenem Zustand oder die optionalen Heizstrahler und LED-Beleuchtung machen »Lamaxa« über das ganze nutzbar.

Vernetzte Automation Warema ist Spezialist für intelligente Steuerungen, die heute in jedem modernen Smart Building zu finden sind. Die vielfältigen Lösungen von Funk- bis zu Bussystemen erlauben eine energieeffiziente, automatisierte und vernetzte Steuerung der unterschiedlichen Sonnenschutzprodukte. Per Fingertipp oder auch vollautomatisch werden Licht und Wärme so geregelt, dass ein angenehmes Wohlfühlklima entsteht. Dabei ist nach eigenen Angaben die Automatik feinfühliger und reagiert schneller als der Mensch selbst, wodurch die Sonnenenergie effizient, nachhaltig und bedarfsgerecht genutzt wird. Auch digitale Tools wie der Maßassistent oder die Software »WMS studio pro«, die Planer und Fachpartner im Tagesgeschäft unterstützen sollen, gehören zu den smarten Innovationen von Warema und werden auf der BAU präsentiert. 11/18

Vorausschauende Sicherheit Sicherheit ist für Warema in allen drei Kernbereichen ein wichtiger Aspekt des Sortiments. Vor allem öffentliche Gebäude und Bürohochhäuser stellen hohe Anforderungen an den Brandschutz, die das Unternehmen mit Stoffen wie dem »SecuTex«-Gewebe »A2« leicht erfüllt. Der Behang ist nach DIN 4102-1 als nicht brennbar zertifiziert und kann für Rollos und Fenster-Markisen eingesetzt werden. Eine breite Farbpalette ermöglicht viele Gestaltungsvarianten. Ebenfalls auf dem Messestand zu sehen sind zudem Sonnenschutzprodukte mit »Secu­ Kit«, die mit einer zusätzlichen Gurtbedienung für den Notfall ausgestattet sind, und die integrierte Absturzsicherung »Visio­ Neo«, die freie Sicht bei bodentiefen Fenstern ungehindert zulässt. Diese Produkte kommen verstärkt in privaten Einfamilienhäusern zum Einsatz, wo sie den Bewohnern ein gutes Gefühl hinsichtlich ihrer Sicherheit vermitteln. J

Halle C2 Stand 338

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Rollo-Relaunch: Mehr Komfort für Nutzer und Verarbeiter BAU präsentiert Multifilm seine komplett überarbeitete Standard-Produktlinie »Classic-Line«. Das neue kompakte Design in Verbindung mit technischen Optimierungen soll nicht nur den Nutzerkomfort erhöhen, sondern auch eine schnellere Montage und einen universellen Einsatz der Systeme ermöglichen.

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Im regelmäßigen Erfahrungsaustausch zwischen Vertrieb und Produktion werden unsere Sonnen- und Blendschutzrollos entsprechend der aktuellen Marktanforderungen stetig weiterentwickelt. Oft liefern Produktadaptionen aus konkreten Projekten dabei die besten Ideen.

nachträgliche vertikale und horizontale Justierung der Rollos zum Ausgleich bauseitiger Toleranzen ist wie bei allen Multifilm-Systemen möglich. Zusätzlich können die Rollos in den Führungsschienen fixiert werden, sodass jegliches Risiko infolge Fehlbedienung ausgeschlossen werden kann.

Schraublose Montage Durch die schraublose Montage der »Classic-Line«-Rollos kann zukünftig bis zu 50 % Montageaufwand gespart werden. Enge Zeitfenster lassen sich so einhalten, auch bei Nachrüstungen in genutzten Gebäuden. Natürlich ist laut Hersteller eine Montage der Systeme auch mittels Schrauben auf jedem Untergrund möglich. Zusätzlich steht eine breite Variantenvielfalt an verschiedensten Befestigungselementen für nahezu

MULTIFILM

u  MULTIFILM  Zur

Ab sofort in einer Design-Familie – kompakte Blenden nun für alle Rollogrößen. alle Anwendungsfälle zur Verfügung. Die seitlichen Lagerschilder sind wie beim kleinen Bruder »Compact-Line« ab sofort ebenfalls kompakt ausgeführt. So fügen sich die Blenden nun innerhalb eines Projektes mit unterschiedlichen Fenstergrößen in eine Designfamilie ein und sorgen für optische Homogenität. Multifilm setzt bei den Profilen auf robustes Aluminium und das hauseigene typische Design. Die breite Palette der Seitenführungsprofile ist ab sofort für alle Produkt-Linien universell einsetzbar und bietet für

Oliver Lämmerzahl, Produktkonstrukteur

Eingebaute Bürsten Um Reflexion und Hitzeschutz­ wirkung der Folien zu erhalten, sind auch in den neuen Systemen weiche Bürsten eingearbeitet, die den Behang bei jeder Auf- und Abbewegung des Rollos säubern. Zudem minimieren die Bürsten die Laufgeräusche der Rollos und runden damit den hochwertigen Gesamteindruck ab. J

Wirtschaftliche Plug-in Montage ohne Bohren.    11/18

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Halle C3 Stand 438

INFO

Nach dem Vorbild der Produktlinie »Compact-Line« hat der sächsische Hersteller Multifilm seine Produkttypen aus der »Classic-Line« überarbeitet. Nach eigenen Angaben können nun auch Rollos bis 2,2 m Breite ohne Schrauben schnell, einfach und damit wirtschaftlicher montiert werden. Zur Montage werden die Seitenführungsschienen auf oder in den Rahmen geklebt und das Rollo mit Lagerzapfen in die Schienen eingehängt. Bohrungen entfallen und der Fensterrahmen bleibt unversehrt. Die Rollos lassen sich bei Bedarf rückstandslos entfernen. Eine 78

alle Rollogrößen und Montagevarianten passende Lösungen.

Seit mehr als 25 Jahren fertigt die Multifilm Sonnen- und Blendschutz GmbH hocheffiziente Folienrollos, Fassadensysteme und Lamellenvorhänge aus transparenter Reflektorfolie. Das mittelständische Unternehmen mit Sitz in Limbach-Oberfrohna entwickelt und produziert Hitze- und Blendschutzlösungen für einen ständig wachsenden internationalen Kundenstamm und hat sich nach eigenen Angaben zu einem der führenden Hersteller auf dem Folienrollomarkt entwickelt. Nach mehr als 25 Jahren als Geschäftsführer hat jetzt Horst H. Goldner den Staffelstab an Andreas C. Ehrler als neuen geschäftsführenden Gesellschafter übergeben. Goldner hatte das Unternehmen mit Sitz im sächsischen Limbach-Oberfrohna von der Gründung bis heute geleitet. Mehr dazu in im Online-Portal unter www.baustoffPARTNER.de


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SCHLOTTERER

Neue Aufsatz- und Vorbau-Rollläden zur BAU Die Vorbau-Rollläden »Voro« sind mit thermisch getrennter Führungsschiene, Sturzisolierung oder als WDVS-Ausführung verfügbar.

der BAU zeigt Schlotterer mit dem Modell »Voro« neue Aufsatz- und Vorbau-Rollläden. Für Gebäude mit zweitem Rettungsweg zeigt der Spezialist aus Österreich eine Akku-Lösung, die es auch zum Nachrüsten gibt.

»Das neue Baukastensystem für Vorbau-Rollläden haben wir in unserem Haus entwickelt. Ob stranggepresste oder rollgeformte Blenden, beide verfügen über exakt gleiche Abmessungen und Optik und können daher bei Bedarf gemeinsam bei einem Bauvorhaben eingesetzt werden«, erklärt Peter Gubisch, Geschäftsführer des österreichischen Sonnenschutzherstellers. Zudem kann der Kunde wählen, ob das Insektenschutzrollo bereits integriert im Rollladenkasten eingebaut oder als kombiniertes, servicefreundliches Insektenschutzrollo eingesetzt wird. Die Vorbau-Rollläden sind mit thermisch getrennter Führungsschiene, Sturzisolie-

rer seit kurzem akkugepufferte 12V-Gleichstrom-Motoren für Rollläden und Raffstoren mit einem sogenannten Rettungswegmodul. Das heißt, diese Motoren lassen sich auch unkompliziert an Brand- bzw. Rauchmelder anschließen. Der Akkutausch ist einfach möglich, da er nicht wie üblich im Sonnenschutzelement, sondern in der Unterputzdose verbaut ist. Erstmals gibt es den »Voro Raff« neben der »80R«-Lamelle auch mit der »RETROLux-Tageslichtlamelle 80D«. Dadurch kann den unterschiedlichen Wünschen der Nutzer, wie z.B. Rollladen im Schlafzimmer und Raffstoren im Wohnbereich, bei gleicher Optik der Kästen, Rechnung getragen werden.

rung oder als WDVS-Ausführung verfügbar. Mit dem neuen Vorbau-Rollladen wurde auch eine freitragende, einfach abnehmbare Führungsschiene für Kombinationen entwickelt, bei der sich ein Insektenschutz-Schieberahmen einfach hinter der mittleren Führungsschiene durchschieben lässt.

Nachrüsten mit Solarantrieb Für die Nachrüstung von Sonnenschutz auf eine elektrische Bedienung ohne Stromversorgung bietet Schlotterer 12V-Gleichstrom-Motoren mit Solarpanel mit integriertem Akku für Rollläden und Raffstoren an. Wird in Gebäuden ein sogenannter zweiter Rettungsweg gefordert, hat Schlotte-

u  SCHLOTTERER  Auf

Neuer Aufsatzkasten Ebenfalls neu ist der »Miro K«-­ Aufsatzkasten – ein kompakter Kunststoffkasten, bei dem laut Hersteller eine Revision von außen und von innen möglich ist. Durch spezielle Clipsprofile am Kastenboden ist zudem eine einfache und schnelle Montage auf unterschiedlichste Fensterprofil-Systeme möglich. Der Aufsatzkasten wird in drei Größen und mit Aluminium oder Kunststoffführungsschienen angeboten. Als Antriebsvarianten stehen Gurt, Schnur, Getriebe oder Motorantrieb wie auch Smart Home-kompatible Motoren zur Auswahl. J Halle C3 Stand 319

Neues rund um Abdichtungen von Fensteranschlussfugen Spezialist für Fugenabdichtung und Schall-­ dämmung präsentiert Hersteller Hanno-Werk zur BAU neben seinem bekannten Abdichtungsportfolio auch neue Varianten seines »Hannoband«-Klassikers – das »Hannoband BG-R« sowie das neue Fugenband »Hannoband Therm«. Das »Hannoband BG-R« ist für den luftdichten inneren Anschluss hergestellt und das neue Fugenband »Hannoband Therm« ist laut eigener Aussage eine leistungsfähige und leicht zu verarbeitende Alternative zu PU-Montageschaum. Zudem hat der Abdichtungsund Schalldämmungsexperte das Multifunktions-Fugendichtband »Hannoband-3E Passiv BG1« im Gepäck, das mit innovativer Membrantechnik ausgestattet sein soll. Dies wurde nach Herstellerangaben speziell als Allin-One-Abdichtung entwickelt. 80

Es erfülle alle DIN, EnEV- und RAL-Anforderungen und ermögliche zuverlässige Bauteilabdichtung – auch im Passivhaus. Für alle Komponenten des Hanno-3E-Systems rund um die Abdichtung von Fensteranschlussfugen liegen zudem aktuelle Qualitätsnachweise und Prüfzeugnisse vor. So kann das Unternehmen nach eigenen Angaben beispielsweise Zertifikate sowie neutral geprüfte Schalldämm-Maße des ift Rosenheim vorweisen. Mit einer projektbezogenen Funktionsgewährleistung über 15 Jahre will Hanno außerdem seinen ho   11/18

HANNO

u  HANNO  Als

Volle Bandbreite: Hanno präsentiert auf der BAU sein bewährtes Portfolio sowie die neuesten Entwicklungen. hen Qualitätsanspruch an die Systemprodukte für den Fensteranschluss unterstreichen. Seit mehr als 120 Jahren entwickelt das Laatzener Unternehmen Bauprodukte, insbesondere für dichte Fugen sowie schall- und wärmegedämmte Bauteilanschlüsse und Fenster­ abdichtung. »Zur Serviceorientierung gehört für uns insbesondere der direkte Dialog mit Handel, Verarbeitern und Planern. Daher ist die BAU für uns schon lange ein Pflichttermin und wieder ein Highlight für

2019«, erklärt Prokurist und Vertriebsleiter Markus Fehrmann. Neben Hanno Deutschland stellen am Messestand auch die Schwesterunternehmen Hanno Österreich (Hirnberg) und VITO-Irmen (Remagen) ihr Profi-Portfolio von der Fugenabdichtung über den technischen Schallschutz bis hin zu einem umfassenden Sortiment aus der Selbstklebetechnik vor. J

Halle B6 Stand 324


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Solargetriebener Profi-Screen zum Nachrüsten u  RENSON  Renson

stellt auf der BAU einen neuen solargetriebenen Fixscreen vor. Dafür rüstet der Hersteller seinen »Fixscreen 100 Evo« mit Solartechnik aus und bietet erstmals Profiscreen-Qualität für eine kabellose Nachrüstung an.

Der neue »Fixscreen 100 EVO Solar« ist nach Herstellerangaben sturmfest und in vielen Tuchqualitäten und -farben bis zur maximalen Größe von 10,8 m² lieferbar. Das autarke System in einem modernen Design ist mit einer Solarzelle ausgestattet und wird per Fernsteuerung bedient. Auch die Wartung ist professionell gelöst. Neben der Antriebseinheit ist auch der Akku leicht zugänglich und bei Bedarf auswechselbar.

Robust und vielseitig Die aus massivem Aluminium-Strangpressprofilen und

Aluminiumgussteilen gefertigte Senkrechtmarkise mit Fixscreen-Technologie ist lieferbar in allen RAL-Farben bis zu einer maximalen Breite von vier und maximalen Höhe von 3,5 m. Der Screen im Square-Design, auf dem die Solarzelle links oder rechts montiert werden kann, soll anspruchsvolle Architekten und moderne Bauherren ansprechen. Hohe Ansprüche werden laut Hersteller auch bei den Tüchern erfüllt: Glasfaser- und Polyestertücher, PVC-freie Tücher oder verdunkelnde Tücher

Der neue »Fixscreen 100 EVO Solar« kann maximal bis zu 10,8 m² groß sein. Die Solarzelle kann links oder rechts montiert werden.

in vielen Strukturen und Farben sind ebenso lieferbar wie Tücher, die speziell vor Sonne und Überhitzung schützen.

Mit dem außenliegenden Textil­sonnenschutz werden Sonnenstrahlen abgehalten, bevor sie die Verglasung erreichen, was eine angenehme Klimatisierung der Räume bewirkt. Auch die dekorative Bedeutung der Tücher, deren Farbe und die Auswirkung der Farbe auf die Lichtfarbe im Raum lässt sich professionell einstellen. Darüber hinaus schützen Senkrechtmarkisen im geschlossenen Zustand auch vor Insekten. Vorbaumarkisen ohne elektrische Verkabelung sind eine gerne genutzte Variante für die Renovierung. Mit den Profi-­Screens von Renson werden jetzt auch anspruchsvolle Kunden die passende Lösung finden. Die 100 x 130 mm große Kassette kann in die Fensterlaibung eingebaut werden, ohne die Glasfläche zu beeinträchtigen. J Verdunklung effizient und einfach:

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Halle B1 Stand 101

RENSON

Kühl, komfortabel, farbig

In robusten Aluminiumprofilen werden die Fixscreens seitlich geführt.

INFO

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Das Familienunternehmen Renson aus Waregem in Belgien, gegründet im Jahr 1909, ist ein Trendsetter im Bereich der Lüftung, des Sonnenschutzes und der Terrassenüberdachungen. Renson entwickelt energiesparende Systeme und Konzepte, für eine gesunde und komfortable Wohn- und Arbeitsumgebung. Das Unternehmen beschäftigt 680 Mitarbeiter. Über 70 eigene Außendienstmitarbeiter und ein starkes Verteilernetz in ganz Europa, aber auch in Amerika, Asien und im Mittleren Osten unterstützen und informieren die lokalen Partner und Kunden.


Türen

Design & Technik

Innentüren: Moderne Architektur neu interpretiert u  JELD-WEN  »Modern

Classic – made for use« – unter diesem Motto fokussiert Jeld-Wen Central Europe auf der BAU die Grundgedanken moderner Architektur und interpretiert diese für das Thema Innentüren neu. Zentrales Thema ist dabei die Wertschätzung, die Modernisten des frühen 20. Jahrhunderts der Innentür zuteil werden ließen.

Jeppe Visby, Produktmanager Design & Oberfläche bei Jeld-Wen

»Eine Linie ist ein Punkt, der spazieren geht.« In Anlehnung an dieses Zitat von Paul Klee aus dem Jahre 1934 skizziert JeldWen auf der BAU die zu Türmodellen gewordenen Grundprinzipien moderner Architektur. Dass eine Tür mehr kann, als nur das sprichwörtliche »Loch in der Wand zu schließen«, zeigt die kontinuierliche Evolution der Innentür in den letzten Jahren. »Gute Innentüren prägen im Kontext der Architektur nicht nur den Raum«, so Ralf Hoffmann, Bereichsleiter Marketing & Produktmanagement bei Jeld-Wen, »sondern sie unterstreichen gekonnt die Gestaltungsidee.« Jeld-Wen beschäftigt sich im Rahmen der Weiterentwicklung seiner Produkte nicht nur mit

Kombination aus Ästhetik und Alltagstauglichkeit Die Produktentwickler von JeldWen haben die Wesensmerkmale moderner Architektur als Basis genommen und sich hiervon bei der Entwicklung neuer Modelle inspirieren lassen. Mit dem Versprechen »... made for use« wollen die Designer die Alltagstauglichkeit der Produkte versinnbildlichen, die die Fachbesucher auf der BAU 2019 zu sehen bekommen. Für Jeppe Visby, Produktmanager Design & Oberfläche bei JeldWen, ist die Kombination aus Ästhetik, handwerklichem Können

und Alltagstauglichkeit ein entscheidender Faktor, um bei Handwerkern und Fachhändlern sowie privaten Bauherren und Architekten Anklang zu finden. Wer nach München kommt, wird beim Innentürspezialisten moderne Klassiker erleben, neu interpretiert im Stil der aktuellen Zeit – vergleichbar mit dem Remake eines Autoklassikers wie Fiat 500 oder VW Käfer. »Es ist wie eine spannende Zeitreise in Sachen Architektur. Das gab es unserer Ansicht nach bei Innentüren oder sogar bei Bauelementen insgesamt noch nie«, so Visby.

Türlösungen mit neuen Oberflächen und Formen In München werden auch spezielle Türlösungen der Jeld-WenMarken »Dana«, »Kilsgaard« und »Kellpax« gezeigt. Sie setzen auf Komfort und Funktion u. a. für die Hotellerie, Health & Care oder gewerbliche Objekte. Für den Wohnsektor kommen neue Oberflächen und Formen zum Einsatz, die sich in den Fachhandelsortimenten

niederschlagen werden. Auch für den Eingangsbereich von Wohnungen und Häuser wird Jeld-Wen seine aktuellsten Produktentwicklungen und Trends in München zeigen. J

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Halle B4 Stand 502/303

INFO

Jeld-Wen ist einer der weltweit größten Hersteller von Türen und Fenstern und betreibt mehr als 120 Produktionsstätten in 20 Ländern, vor allem in Nordamerika, Europa und Australien. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt ein umfangreiches Sortiment an Innen- und Außentüren, Fenstern sowie verwandten Produkten für den Neubau und die Renovierung von Wohn- und Nichtwohngebäuden. In der Region Zentraleuropa mit den Ländern Deutschland, Österreich, Schweiz und Ungarn sind Türlösungen unter den Marken »Jeld-Wen«, »Dana«, »Kilsgaard« und »Kellpax« bekannt.

JELD-WEN

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Die neue Interpretation ist wie eine spannende Zeitreise in Sachen Architektur. Das gab es unserer Ansicht nach bei Innentüren oder sogar bei Bauelementen insgesamt noch nie.«

aktuellen Trends, mit Materialität, Formensprache sowie den heutigen Fertigungsmöglichkeiten. Für den nach eigenen Angaben führenden Hersteller von Innentüren bedeutet Zukunft auch immer Herkunft. Und genau darum geht’s auf der BAU 2019 bei Jeld-Wen: um die Wertschätzung der Modernisten des frühen 20. Jahrhunderts in Bezug auf das Thema Innentüren.

»Gute Innentüren prägen im Kontext der Architektur nicht nur den Raum«, sagt Ralf Hoffmann, Bereichsleiter Marketing & Produktmanagement von Jeld-Wen Deutschland. 11/18

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WESTAG & GETALIT

Insgesamt werden sechs Lackierungen angeboten. Sie reichen vom klassischen »klassik weiß« (RAL9010) über das kühle »arctic weiß« (RAL9016) bis hin zu vier Trendlackierungen in modernen Grau- und Brauntönen.

Verschiedene Ausführungen

Klare Linien für zeitloses Wohnraumdesign u  WESTAG

& GETALIT  Dem Trend zur schlichten Eleganz bei der Wohnraumgestaltung folgend, bietet die Westag & Getalit AG ihre »Westaline«-Türen mit Rillenfräsung. Auf der BAU zeigt der Hersteller sein um neue Varianten erweitertes Angebot sowie ein neues Programm, das die Lieferzeiten speziell für Modelle im Geschosswohnungsbau optimieren soll (s. Kasten).

Die filigranen V-Fugen setzen dabei dezente Akzente innerhalb der lackierten Oberfläche.Reduziert und dennoch ausdrucksstark setzen die Fräsungen in der Oberflächen dabei Akzente, die mit Licht und Schatten spielen und zugleich zeitlos elegant wirken.

In Verbindung mit der laut Hersteller hochwertigen Lackoberfläche lassen sich die Türen aus der »Westaline«-­Serie in nahezu jedes Wohnumfeld integrieren. Dies macht nicht zuletzt die umfangreiche Auswahl innerhalb der Lack- Kollektion möglich.

Zuletzt wurde das Angebot an »Westaline«-Türen um neue Fräsvarianten erweitert, die den Türen damit eine völlig neue Optik verleihen. So wurde zuletzt eine Variante mit 14 eng beieinanderliegenden Fräsungen auf Drückerhöhe ergänzt. Ebenso aber auch eine Variante, die den puristischen Gedanken nochmals verstärkt und lediglich mit einer Fräsung auf Drückerhöhe versehen ist. Verfügbar sind sie dabei sowohl als gefälzte und als stumpf ein-­ schlagende Tür. Letztere lassen die Türen mit ihren zurückhaltenden V-Fugen zum wahren Designerstück werden und wirken besonders edel und hochwertig. Insgesamt umfasst das »Westaline«-­ Sortiment 19 Ausführungen, sowohl mit Lichtband und auch mit eingesetztem Lichtausschnitt. In Verbindungen mit dem umfangreichen Angebot unterschiedlicher Verglasungen eröffnen sich damit viel­ zählige Möglichkeiten für den Einsatz im Wohnraum. J

Halle B4 Stand 109

Gläserne Raumaufteilung MARTE  Modernes Wohnen verlangt große, offene Räume, die mehrere Bereiche des täglichen Lebens vereinen. Schiebetüren aus Glas schaffen bei Bedarf Rückzugsmöglichkeiten – dezent genug, um das Gesamtkonzept nicht zu stören. Glas Marte will diesem Anspruch mit oben hängenden Schiebetürystemen aus der Familie »GM Toproll« nachkommen. Die »GM Toproll«-Schiebetürsysteme fügen sich laut Herstellerangabe unauffällig in alle Wohnsituationen ein. Die Hängeschieber bieten eine Vielzahl an Variationsmöglichkeiten, was Größe, Ausführung und ­Gestaltung betrifft: Ob ein- oder mehrbahnig, ob Decken- oder Wandbefestigung, Taschenmontage oder deckenbündiger Einbau der Lauf-

schiene – die Möglichkeiten sind vielfältig. Die Nutzung der Schiebetürsysteme wird durch ­einen ­geräuscharmen Lauf sowie die optionale Dämpfung durch eine Softstop-Funktion erleichtert. Wird die örtliche Führung im Randbereich gesetzt, ist auch ein barrierefreier Durchgang umsetzbar. Um ­unerwünschte Einblicke zu

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GLAS MARTE

u  GLAS

Die »GM Toproll«-Schiebetürsysteme verhindern unerwünschte Einblicke und setzen optische Akzente.

verhindern oder auf optische Akzente zu setzen, lässt sich die Glasoberfläche ­beliebig bearbeiten. J

Halle C3 Stand 129


SCHNELLE LIEFERUNG FÜR DEN GESCHOSSWOHNUNGSBAU Um den ebenso vielfältigen und individuellen Anforderungen des Geschosswohnungsbaus zu entsprechen, hat Westag & Getalit ein abgestimmtes Sortiment für genau diesen Bedarf: Verschiedene Design- und Stiltypen, einbruchhemmende Wohnungsabschlusstüren sowie optische und technische Individualisierbarkeit. Doch nicht nur die richtige Auswahl ist entscheidend, sondern immer stärker auch die schnelle Verfügbarkeit der Modelle, weiß Gerd Habrich, Vertriebsleiter der Sparte Türen/Zargen. »Dazu haben wir mit ›Avanti+ XS‹ ein neues Lagersortiment kreiert, das darauf abzielt, unter anderem Projekte im Geschosswohnungsbau in kürzester Zeit mit einer umfassenden Auswahl an Türen und Zargen zu versorgen, ohne auf relevante Ausstattungen verzichten zu müssen.« Die am meisten nachgefragten Türen- und Zargenvarianten, sowohl Standard-Wohnraum- als auch Funktionstüren, sind nun in einem zielführenden Umfang zusammengefasst worden. »So wird die Auftragsabwicklung für den Fachhandel deutlich effizienter gestaltet, da alle Lieferzeiten vereinheitlicht sind«, sagt Habrich. Die Lieferzeiten reichen grundsätzlich von »XS« für besonders kurz bis hin zu »L« für sehr ausgefallene Varianten, die mehr Zeit in Anspruch nehmen. »Mit dem ›XS‹-Programm haben wir uns – wie der Titel des Programms schon verrät – einheitlich auf extrem kurze Lieferzeiten von grundsätzlich maximal 3 – 4 Tagen beschränkt«, ergänzt er. Produkte, die regulär mit einer längeren Lieferzeit versehen sind, werden bei den anspruchs-

Besonders.

Für Sie.

volleren Funktionstüren aus diesem Sortiment ebenfalls gering gehalten. Das Sortiment des »Avanti+ XS«-Programms ist auf die Bedürfnisse des Geschosswohnungsbaus abgestimmt: Wohnungsabschlusstüren mit unterschiedlichen Funktionen wie Schallschutz, Einbruchhemmung oder als Klima­klassetüren. »So ist unter anderem eine RC2-geprüfte einbruchhemmende Wohnungsabschlusstür mit einem Schalldämm-Prüfwert von 42 db mit einer Klimaklasse III verfügbar«, erklärt Habrich. Aber auch die am stärksten nachgefragten Wohnraumtüren mit robuster CPL-Beschichtung – mit und ohne Lichtausschnitt – bis hin zu lackierten Türen und Zargen, die in verschiedenen Designserien angeboten werden sind erfasst – die modernen »Westaline«-Türen mit Rillenfräsung ebenso wie die eher klassischen »Provence«-Stiltüren. Den steigenden Bedarf nach größeren Türen hat der Hersteller ebenfalls berücksichtigt: Alle Türen- und Zargenvarianten innerhalb des Sortiments sind in den Höhen von 1 985 und 2 110 mm verfügbar. Bei den Dekoren wird der Farbverbund zwischen den lackierten und den kunststoffbeschichteten CPL-Türen abgebildet: Die Oberflächen »PortaLit« und »WestaLack« lassen sich farbgleich in Kombination einsetzen. So lassen sich zum Beispiel die Wohnungsabschlusstüren einheitlich als widerstandsfähige »PortaLit«-Tür und die Wohnungsinnentüren als hochwertige lackierte Tür realisieren, ohne dass es zu farblichen Abweichungen kommt.

BAU 2019 Halle B4 Stand 312

Entdecken Sie auf der BAU 2019 die vielen neuen Produkte und Services von dextüra. Damit alle Türenwünsche mit

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dextüra besonders gut zu erfüllen sind. Kommen Sie vorbei auf

Wir haben mit ›Avanti+ XS‹ ein neues Lagersortiment kreiert, das darauf abzielt, unter anderem Projekte im Geschosswohnungsbau in kürzester Zeit mit einer umfassenden Auswahl an Türen und Zargen zu versorgen, ohne auf relevante Ausstattungen verzichten zu müssen.«

der BAU 2019.

www.dextuera.de

Gerd Habrich, Vertriebsleiter der Sparte Türen/Zargen

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WINGBURG

BAU: Messestand-Entwurf von renommierter Architektin u  WINGBURG  Paola Bagna gestaltet den Wingburg-Stand auf

der BAU 2019. Die Architektin aus Spanien hat sich in Berlin mit dem Entwurf von Microapartments einen Namen gemacht (der ­baustoffPARTNER hat berichtet: Ausgabe 06/2018, S. 15 bis 17).

Paola Bagna schafft es auf besondere Weise, Raumökonomie und Ästhetik zu verbinden. Die aus Empuriabrava stammende Architektin hat in Berlin aktuell zwei Microapartments konzipiert: In einer Wohnung leben zwei Personen stilvoll auf 28 m2. Bei ihrem zweiten Projekt gestaltete sie einen 54 m2 große Wohnung so, dass zwei Erwachsene und zwei Kinder hier in einem modernen, hellen Umfeld leben können. Darüber hat nicht nur der baustoffPARTNER ausfühlich erichtet: Die ambitionierten Projekte waren über die Fachpresse hinaus auch der »Frankfurter

Allgmeinen Zeitung« FAZ einen Beitrag wert.

Schiebetüren begeistern mit guter Raumökomomie Beim zweiten Projekt, der 54 m2 -Wohnung für vier Personen, spielten die Schiebetürlösungen von Wingburg eine wichtige Rolle bei der Umsetzung ihrer Ideen. Für sie ermöglichen die Wingburg Elemente eine »sophisticated architecture«. Die Architektin ist begeistert von den Vorteilen, die in der Wand ruhender Schiebetüren für die Raumökonomie bieten. Gleichzeitig überzeugte Bagna die detailreduzierte Optik.

In einzelnen Phasen der kreativen Planung für den Messestand waren auch die Wingburg-Mitarbeiter beteiligt – und sind gespannt auf das endgültige Ergebnis ...

BAU: Messemotto als Statement gegenüber Fachkunden dem neuen Slogan »Besonders. Für Sie.« will Dextüra auf der BAU die Ausrichtung auf Fachkunden unterstreichen und ihre Besonderheiten hervorheben. Alles, was an Dextüra »besonders« ist, soll erlebbar gemacht werden – und beweisbar. DEXTÜRA

u  DEXTÜRA  Mit

Weißlackspezialist Dextüra setzt auf der BAU mit dem Konzept »Black on White« einen Kontrast. Gezeigt wird unter anderem Türserie »Frame«, die allein mit schwarzen Glasrahmen und in verschiedenen Mustern erhältlich ist. 86

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Der Hersteller für Innentüren aus Bocholt ist nach eigenen Angaben seit Jahrzehnten ein Weißlackspezialist im deutschen Türenmarkt. Den Fachkunden aus Handel und Handwerk werden zahlreiche Neuheiten präsentiert.

lich ist. Mit den schwarzen Schiebetürsystemen »Move 4« und »Move 5« lassen sich nach eigenen Angaben alle Türmodelle von Dextüra kombinieren, auch mit schwarzen Schiebetürgarnituren für die Kontrastwirkung.

Mehr Kontrast, mehr Auswahl

Auf die Nachfrage nach breiteren Türen antwortet der Hersteller mit der neuen Türserie »Cameo«, die dem Trend mit extrabreiten und scharfkantigen Profillinien folgt, ist in acht Modellvarianten mit und ohne Glasrahmen erhältlich. Die Fräslinien gibt es zudem in zwei Varianten: beidseitig unique und gestuft, jeweils in Extraweiß und Rein-

Schwarze Glasrahmen, schwarze Drückergarnituren, schwarze Schiebetürsysteme auf der Wand: Dextüra setzt mit dem neuen Konzept »Black on White« einen Kontrast zum Weißlack. Im Mittelpunkt steht hier die Türserie »Frame«, die allein mit schwarzen Glasrahmen und in verschiedenen Mustern erhält-

Türserie mit mehr Breite


Die Ihr Wissen um ästhetische und raumökonomische Gestaltung von Räumen bringt Paola Bagna jetzt in die Gestaltung des Wingburg Messestandes auf der BAU 2019 in München ein. Auch ein Messestand kann ja nie groß genug sein und jeder Quadratmeter ist kostbar. Und wie bei einer Wohnung gibt es auch eine Reihe von Dingen – Blickachsen, Verkehrswege, Ruhebereiche – die bedacht werden

INFO

müssen. Bei Wingburg ist man gespannt, welche Lösungen Paola Bagna dazu entwickeln wird. J

neue Generation

der stumpfen CPL-Weißlacktür

Halle C4 Stand 307

i

Raumgestaltung maximal flexibel und komfortabel machen – dieses Motto hat sich die 2016 gegründete Wingburg GmbH auf die Fahnen geschrieben. Es versteht sich aber auch als Aufforderung an Architekten, Bauherren und Handwerker, die Möglichkeiten moderner Wingburg-Schiebetüren voll auszuschöpfen. Das Wingburg-Team stellt dabei hohe Ansprüche an seine Produkte und seinen Service als Begleiter bei der Entwicklung und Umsetzung von Raumkonzepten der Zukunft. Sitz und Produktion des Unternehmens ist Hövelhof bei Paderborn, wo derzeit ein neues Verwaltungsgebäude gebaut wird. Der Vertrieb, derzeit noch in Ober-Ramstadt bei Darmstadt angesiedelt, soll nach Fertigstellung dann auch dort einziehen.

Die spanische Architektin Paola Bagna ist begeistert von der Raumökonomie, die in der Wand ruhende Schiebetüren ermöglichen. Für den Schiebetüren-­Spezialsiten Wingburg gestaltet sie den Messestand auf der BAU.

Vorteile: þ Keine sichtbare Fuge im Kantenbereich

þ CPL stumpf auch im Preiseinstieg möglich þ hohe Strapazierfähigkeit

weiß. Das ergibt 32 Varianten, wovon einige auf der BAU zu sehen sind.

Minimalistische Zarge Bisher kannte man die Größen M, L und XL bei den Zargen von Dextüra. Nach dem Motto »Weniger ist mehr« zeigt der Hersteller auf der BAU jetzt eine Größe, die auch kleinere Ansprüche an Wand umfassenden Verkleidungen bedienen soll. Der Fachhandel bietet seinen Kunden damit mehr Auswahl, um auch besondere Ansprüche an Minimalismus zu bedienen. Aber es bleibt alles im Rahmen des Bewährten bei Dextüra: Auch das »XS«-Format ist in den Farbtönen Reinweiß und Extraweiß erhältlich. Die neue minimalistische XS-Zarge präsentiert sich natürlich unübersehbar auf dem Messestand von dextüra bei der BAU 2019.

Zeitsparendes Montage-Tool

þ hohe Stoßfestigkeit

Die Zukunft der Zargenmontage ist laut Dextüra-Angaben smart, klein und ungeheuer zeitsparend: Das neu entwickelte Montagetool »DexFix« soll genau die Anforderungen erfüllen, die Verarbeiter vor Ort bei der Montage haben. Leichtes Handling und Verkürzung der Montagezeit. »DexFix« kann nach eigenen Angaben vormontiert an der Zarge geliefert werden und vereinfacht die Fixierung der Zarge im Ausschnitt von Mauern oder Trockenbauwänden. Handhabung und Vorzüge des Montagetools stellt Dextüra auf dem Messestand in einer Montagesituation dar. J

þ kurze Lieferzeit

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WIR MACHEN TÜREN zuverlässig kompetent nachhaltig

Sicherheitstüren in allen Widerstandsklassen u  SYSTEM SCHRÖDERS  Einbruchhemmende Türen sind zur Sicherung von Wohl und Eigentum von großer Bedeutung. Dabei ist Tür jedoch nicht gleich Tür. So wird eine normale Wohnung wahrscheinlich nicht denselben Einbruchschutz benötigen wie eine Bank. System Schröders bietet für jede »Risikosituation« die passende Tür – in den Widerstandsklassen RC 1 bis RC 6.

System Schröders stattet Einbruchschutztüren mit einem patentierten ESP-Sicherheitsprofil aus, das den als Schwachstelle geltenden Türfalz schützt.

In verschiedenen Ausführungen erhältlich Alle Einbruchschutztüren von System Schröders sind bei dessen Lizenznehmern sowohl in einflügeliger (System Schröders ESN-1) als auch zweiflügeliger (System Schröders ESN-2) Ausführung ab Werk verfügbar und laut eigenen Angaben nach DIN EN 1627 geprüft. Somit versprechen sie einen nachgewiesenen Einbruchschutz. Zudem ist jede Tür ab der Klasse RC 3 zusätzlich mit einem patentierten ESP-Sicherheitsprofil ausgestattet. Dieses schützt den Türfalz, der bei Türen als größte Schwachstelle gilt.

gut einsehbaren Bereichen, in denen Täter kaum Zeit haben, ungestört zu arbeiten. Einen wirksamen Einbruchschutz hingegen bieten Türen ab der Widerstandsklasse RC 3, bei welcher selbst Hebelwerkzeuge (wie ein Kuhfuß) wirkungslos bleiben. Ab Klasse RC 4 halten die Türen zudem Schlagwerkzeugen und Akkubohrmaschinen stand, während selbst zusätzliche Standard-Elektrowerkzeuge (RC 5) sowie Hochleistungswerkzeuge (RC 6) die nächsthöheren Widerstandsklassen nicht überwinden können.

Kühl, klar und gradlinig – Türen und Zargen mit neuem alpin weiß – A 221

Die unterschiedlichen Widerstandsklassen der Türen zeigen, welchen Einwirkungen diese standhalten und für welche Situation sie sich dementsprechend eignen. So halten die Widerstandsklassen RC 1 und RC 2 hauptsächlich Gelegenheitstäter davon ab, mittels körperlicher Gewalt (wie Tritte oder Sprünge) sowie einfachen Werkzeugen (wie Schraubenzieher oder Zangen) eine der Klasse entsprechende Tür zu überwinden. Diese Türen bieten somit einen geringen Einbruchschutz und eignen sich vor allem für den Einsatz in

THEO SCHRÖDERS

Die Widerstandsklassen und ihre Bedeutung

Die einbruchhemmende Stahltür »ESN-1 Zerberus« hat System Schröders speziell für den Schutz kritischer Infrastrukturen entwickelt.

Die Einbruchschutztüren von System Schröders können mit weiteren Schutzoptionen kombiniert werden, die die Standardausstattung der jeweiligen Widerstandsklasse (wie ESP-­ Sicherheitsprofil oder weitere Verstärkerprofile im Türinneren) ergänzen. So sind unter anderem ein optionaler Rauch- und Brandschutz nach DIN 4102 bzw. DIN 18095 ebenso möglich wie ein erhöhter Schallschutz oder eine erhöhte Resistenz gegen Druck-Sog-Belastung. Darüber hinaus ist es möglich, zusätzliche Sicherheitstechniken wie E-Öffner, Magnet- und Riegelkontakte, Blockschlösser, Überwachungskontakte oder Fluchttüröffner zu integrieren. Für besonders kritische Infrastrukturen hat System Schröders zudem die einflügelige High-End-­Sicherheitstür »ESN 1 Zerberus« entwickelt: Sie entspricht der höchsten Wider-standsklasse RC 6 und ist nach eigenen Angaben mit einem exklusiven mechatronischen Schließsystem sowie einer Gebäudeverankerung und dem Verschlüsselungs­system »MIFARE Classic« oder »MIFRE DESFire« ausgestattet, um höchste ­Sicherheitsansprüche zu erfüllen. J


System-Türbänder für Glas und Objekt

Halle B3 - Stand 339

u  BASYS  Bandtechnik-Spezialist

Bartels Systembeschläge zeigt auf der BAU aus der »BaSys«-Produktreihe »Stabilo«-Schließblechsysteme mit durchgängiger Justierbarkeit und »Objecta«-Rollenbandsysteme für Objekttüren.

Mit Bändern und Schließblechen, denen ein Systemgedanke zugrunde liegt, will »BaSys« dafür sorgen, dass Türen funktional flexibel bleiben. Mit wenigen Handgriffen lassen sich nach eigenen Angaben die Bauteile gegeneinander austauschen, sei es aus ästhetischen oder funktionalen Gründen, für die Einbruchsicherheit oder zum Justieren. Seine leichten und massiven Schließbleche sowohl für gefälzte als auch für stumpf einschlagende Türen bietet der Hersteller inzwischen durchgängig mit der Justierfunktion an.

Gerüstet für hohe Türgewichte

Reibungsarme Lagertechnik »BaSys« setzt mit der Produktfamilie »Objecta« auf ein ebenso funktionales wie ästhetisches Türenbandsystem, das sich auf eine hohe Frequenz an Öffnungs- und Schließvorgängen einstellt und dabei über seine gesamte Einsatzdauer wartungsfrei funktioniert. Dafür sorgt die hochwertige Lagertechnik, bei der Bundbuchsen mit vergrößerten Laufflächen reibungsarm in einen Spezialkunststoff eingebettet sind. »Objecta«-Türbänder sind nach DIN EN 1935 geprüft und zertifiziert und entsprechen den CE-Bandklassen 11 respektive 14. J

Halle B4 Stand 430

Das Bandsystem »Objecta 2239/160/56-4 S« mit »STV 135/56 3-D« für den Objekttürenbereich hat die Tests für 350 kg schwere Türen erfolgreich bestanden.

BARTELS

Das Prinzip funktioniert sowohl bei den leichten, aus 1,5 mm starkem Werkstoff gefertigten, als auch bei den massiven Schließblechen aus 8 mm starkem Stahl respektive Edelstahl: Die Materialstärke rüstet das Schließblech für seinen Einsatz bei hohen Türgewichten und hohen Öffnungs-/Schließfrequenzen aus und eignet sich darüber hinaus als Basiskomponente beim Einbruch- und Brandschutz. Innerhalb der auf kundenindividuelle Zargengeometrien ausgerichteten Systemgruppen bleiben die Schließbleche von »BaSys« fräskompatibel und können bei ästhetischen Umgestaltungen oder höheren Anforderungen an eine Tür problemlos zum Einsatz kommen. Demonstrative Stärke beweist laut Hersteller das Bandsystem »Objecta 2239/160/56-4 S« mit »STV 135/56 3-D« für den Objekttürenbereich. Das Rollen-

band hat die Tests für 350 kg schwere Türen erfolgreich bestanden. Die Aufmerksamkeit bei der Entwicklung galt nach eigenen Angaben aber nicht nur dem Band selbst, sondern vor allem der Bandaufnahme. Das Modell verfolgt mit seinem Konstruktionsprinzip – mit Stiftsicherung sowie hochwertigen Lagermaterialien – den von den »Objecta«-Türbändern bekannten Systemansatz.

SmartHome: Steuern Sie Ihr Garagentor per App! Bedienen Sie Ihr Garagen-Sektionaltor von Novoferm einfach und bequem mit einer App auf dem Smartphone oder Tablet. Bei entsprechendem Zubehör genügt eine Fingerbewegung, um es zu öffnen oder zu schließen, die AntriebsBeleuchtung ein- oder auszuschalten sowie den Torstatus abzufragen. Smarte Garagentor-Antriebe von Novoferm lassen sich mit gängigen SmartHomeSystemen nutzen.

»Stabilo«-Schließbleche sind fräskompatibel und können bei ästhetischen Umgestaltungen oder höheren Anforderungen an eine Tür problemlos zum Einsatz kommen.


FRANCKSEN NACHF.  Nach einer Sortimentstraffung und etlichen Neuentwicklungen, die Hermann Francksen Nachf. für seine Marke »Tiger« vorgenommen hat, zeigt der TraditionsHersteller auf der BAU 2019 in München weitere Neuheiten.

HERMANN FRANCKSEN

Neuer »Retro«-Beschlag und weitere Premieren u  HERMANN

So wird der erst vor einem Jahr entwickelt und vorgestellte »Retro«-Beschlag ab dem nächsten Jahr in einer weiterentwickelten Variante auf den Markt gebracht, in die Kundenwünsche und technische Verbesserungen eingeflossen sind. Damit gibt es in Zukunft die Möglichkeit, die Einbauhöhe im Rahmen der Montage optimal zu justieren. Auch beim Dämpfungssystem hat der Hersteller noch einmal nachgearbeitet: Durch den Einsatz eines weiteren Auslösers werden die Fahrwege der Schiebetüren individuell einstellbar. Ebenfalls neu ist die Erweiterung des einstellbaren Wandabstandes auf nunmehr bis zu 21,5 mm. So können nach eigenen Angaben alle

Standard-Türzargen ohne zusätzlichen Aufwand mit dem »Retro«-System kombiniert werden. Wobei immer ein möglichst geringer Wandabstand und damit größtmögliche Dichtigkeit erzielt wird. Neben neuen Systemlängen von bis zu drei Meter Laufschienenlänge wird es zusätzlich auch einen Ergänzungs-Satz für zweiflügelige Türanlagen geben.

Neue Farben und Funktionen Sozusagen als ein Kontrapunkt zum »klassischen« Design des »Retro« präsentiert »Tiger« auf der BAU erstmalig den modernen Designbeschlag »Evolution III« in der »Black Edition«. Schwarz eloxiertes Aluminium fügt sich harmonisch in moderne Raumkonzepte ein und soll

Den »Retro«-Beschlag gibt es zur BAU in einer weiterentwickelten Variante. In Zukunft lässt sich die Einbauhöhe im Zuge der Montage optimal justieren. perfekten Nutzen in der Anwendung bieten. Mit einer komplett neuen Konstruktion kommt unter dem Produktnamen »T-Close« der Nachfolger des automatischen Türschließers »Linear Rücklauf«. Er eignet sich laut Hersteller für den Einsatz im gewerblichen wie im privaten Bereich, wenn Durchgänge möglichst immer wieder »automatisch«, aber eben nicht elektrisch unterstützt, geschlossen werden sollen. Er verfügt nach eigenen Angaben über verbesserte Möglichkeiten wie einer Offenhaltefunktion, integrierte Einzugsdämpfung verbunden mit einer drastisch verkürzten Montagezeit und Verschleißfreiheit. Auch den bewährten »Softmaster« konnte der Hersteller

Holzgroßhändler mit neuer Türen-Kollektion Becher ergänzt seine bestehenden TürenKollektionen »belmono Top­Art« und »belmono Licht« um eine neue Design­ linie mit Weißlacktüren.

Mit der Eigenmarke »belmono« setzt der Holzgroßhändler Becher auf Weißlacktüren im Liniendesign in verschiedenen Varianten. »Die Wirkung eines Raumes beginnt schon am Eingang. Aus diesem Grund legen wir großen Wert darauf, unserem Kunden die passenden Innentüren für den jeweiligen Zweck anzubieten. Dabei kommt uns unsere Erfahrung zugute. Schließlich galt für Becher schon 1936: Türen für 100 Wohnungen – Tag für Tag«, sagt Geschäftsführer Michael Köngeter. Die Türenkollektion »TopArt« steht nach eigenen Angaben für ein schlichtes Design, das in seinen Varianten vielfältig kombiniert werden kann. Der Kunde kann wählen zwischen vollflächig lackierten Türen, Türen mit 90

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Lichtausschnitten, 1- und 2-flügigen Drehtüren sowie Schiebetüren. Höchste Designansprüche will Becher auch mit Weißlacktüren in stumpfer Ausführung erfüllen. Für die nachhaltige VerarBECHER

u  BECHER  Holzgroßhändler

Holzgroßhändler Becher ergänzt seine Türenkollektionen »belmono« um Weißlacktüren in verschiedenenen Varianten.

nach egenen Angaben noch weiter verbessern. Mit dem neuen Namen »T-Master« bekommt die Öffnungshilfe für bündig in Wandtaschen eingefahrene Schiebetüren ein verbessertes und verstärktes Gehäuse aus eloxiertem Aluminium. Verbunden mit einer Einzugsdämpfung in Schließrichtung ergibt sich zeitgemäßer Laufkomfort bei Nutzung der vollen Durchgangsbreite. Darüber hinaus präsentiert »Tiger« die bekannten Lösungen für Schiebetüren aller Art. Sei es einflügelig oder mehrflügelig, als Synchron- oder Teleskopvariante, manuell oder elektrisch angetrieben. J

Halle B4 Stand 331

beitung werden ausschließlich auf Wasser basierte Lacksysteme verwendet. Diese sind nach eigenen Angaben geruchsarm, UV-beständig und vergilbungsfrei und versprechen eine Haptik, die durch mehrmaliges Schleifen und Lackieren der Oberfläche entsteht. »belmono«-Glastüren der Kollektion »Licht« sorgen laut Hersteller für ein helles und freundliches Ambiente und lassen die Räume größer erscheinen. Eleganz schafft das Zusammenspiel von Klarglas und satinierter Oberfläche als Dreh- oder Schiebetür. Abwechslung bringen Motive, die direkt auf das Glas gedruckt und anschließend eingebrannt werden. Das Einscheibensicherheitsglas macht die Innentüren bruchsicher sowie stoß- und schlagfest. Zerbricht das Glas dennoch, zerfällt es in viele kleine Teile, wodurch sich die Verletzungsgefahr extrem verringert. »Somit bieten wir unseren Kunden nicht nur optisch ansprechendes Design und das passende Zubehör, sondern gewährleisten auch einen höchst möglichen Sicherheitskomfort«, sagt Köngeter. J


u  BRÜCHERT

+ KÄRNER  Heutige, richtungsweisende, moderne Außenarchitektur verlangt, dass der Stil von außen sich innen fortsetzt. Und das gilt auch für die Türen. Bei einem Architektenhaus fiel die Wahl der Türen deshalb auf die »duo«-Serie von Brüchert + Kärner. So spielt sich im Erdgeschoss das offizielle, gesellschaftliche Leben ab. Freunde und Bekannte versammeln sich zum Essen und Smalltalk in der Küche, während die Bibliothek zum Entspannen einlädt oder der überdemensionale Pokertisch für intensiven Gesprächsaustausch sorgt. In diesem exklusiven Ambiente lässt es sich wunderbar leben.

Im repräsentativen Erdgeschoss wurde die doppelflügelige Schiebetür »duo LA.3« (mit Zarge »duo 70«, Griffmuschel »GM.3«) flächenbündig eingebaut. Beim Architektenhaus der gehobenen Klasse mit repräsentativen, lichtdurchfluteten Räumen im Erdgeschoss standen imponierendes Aussehen, Persönlichkeit und Ausstrahlung der Türen im Vordergrund. Für die Türen bedeutete dies, den verschiedenen Lebensbereichen eine gewisse Trennng zu verleihen, aber trotzdem die gelebte Großzügigkeit der Hausherren widerzuspiegeln. Die Wahl fiel auf Türen der Modellserie »duo«. Fernab von Standardmaßen verlangten diese Räumlichkeiten eine Planung in größeren Dimensionen, zum

Beispiel bei der Verbindung vom Eingangsbereich mit einer Deckenhöhe bis zu 8 m zur gemütlichen Küche. Die doppelflüglige Schiebetür mit 2,5 m Höhe und 3,50 m Breite waren gerade angemessen. Das Modell »duo Tür LA3« wurde verglast mit Einscheibensicherheitsglas. Holzstabilisatoren sorgen für den enstprechenden Stand. Flächenbündig eingelassene Griffmuscheln oder Drückerrosetten, für die der Hersteller nach eigenen Angaben Spezialist ist, und verdeckte »Tectus«-Bänder unterstreichen das schlichte Aussehen der Türen.

Sicherheit und Wohlbefinden für das Obergeschoss Das obere Stockwerk bietet Rückzugsorte und Privatsphäre. Hier will man ruhige Nächte, ein entspanntes Bad oder die Ruhe bei der Kleiderwahl genießen. Auch der entspannte Abend vor dem Fernseher gehört dazu und dafür braucht man keine lichtdurchfluteten Räume oder die Durchsichtigkeit von Türen mit großzügigen Glasauschnitten. Hier fiel die Wahl auf das glatte weiße »duo-Element«, ebenfalls mit flächenbündig eingelassenen Drückerrosetten und verdeckt liegenden »Tectus«-Bändern. Für das besondere Gefühl der Sicherheit wurden Schlaf-

BRÜCHERT + KÄRNER

Architektenhaus mit repräsentativen Räumen

Zur sicheren Abtrennung des Privatbereichs im Obergeschoss wurden RC3-geprüfte Türelemente »duo Tür 1« (Zarge »duo 70« und Blockrahmen) stumpf mit »Tectus«-Bändern verbaut. und Wohntrakt mit glatten Wohnungseingangstüren getrennt. 2,2 m hohe Türen mit einer Stärke von 8 cm und 5-Punktverriegelung trennen die Galerie vom ganz Privaten ab. Zusätzlich ist das Türelement geprüft nach Schallschutzklasse SK3 und einbruchhemmend nach RC3. Soweit man den gestiegenen Sicherheitsansprüchen gerecht werden kann, ist der Hersteller nach eigenen Angaben in der Lage, die neueste Technik im Bild der Türen zu »verstecken« ohne, dass die Optik leidet – ein Versprechen, das Brüchert + Kärner für sein gesamtes »Schönen Türen«-Sortiment gibt … J

Halle B4 Stand 314


Wisniowski schleift an seiner Premium-Produktpalette großen und kleinen Innovationen bei Toren, Fenstern, Türen und Zaunsystemen präsentiert sich Wisniowski auf der BAU. Im Fokus stehen mehr Sicherheit, mehr Komfort und noch besserer Wärmeschutz. Zugleich hebt der polnische Hersteller mit der Produktserie »Home Inclusive 2.0« seine wachsende Design-Kompetenz bei Bauelementen für den Privatsektor hervor und zeigt neben der neuen Türenserie »Creo« aus Aluminium auch PVC-Fenster.

WISNIOWSKI

u  WISNIOWSKI  Mit

Die »Creo«-Tür gibt es in den neuen Farben von »Home Inclusive 2.0«, das für unterschiedlichste Bauelemente einen farblichen Designverbund ermöglicht – unabhängig vom Material.

Die »Home Inklusiv-Serie 2.0« aus designgleichen Toren, Fenstern, Türen und Zaunsystemen wurde auf 16 sorgfältig abgestimmte Farben ausgebaut und um Fensterelemente aus Kunststoff ergänzt. Mit den neuen PVC-Fenstern, die die bisherige Aluminiumfenster-Produktion ergänzen, ist die Serie der hochwertigen und designgleichen Bauelemente komplett. Darüber hinaus wurde die Bauelemente-Familie um Accessoires erweitert. Dazu gehören u. a. Flächen in Edelstahl, Karbonoptik oder anodisiertem Aluminium. Die Gestaltungsvielfalt ist in der neuen »Home Inclusive 2.0«-Serie stark ausgebaut. Bauherren und Architekten können aus dem Vollen schöpfen, schreibt der Hersteller in einer Mitteilung.

Türenserie: Vielfalt und Detail

Eine »Creo«-Neuheit zur BAU ist die thermisch erweiterte warme Türschwelle »Stropex«. 92

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Die exklusive Türenserie »Creo« besteht komplett aus Aluminium, erreicht U-Werte bis 0,8 W/m²K, ist einbruchhemmend bis RC3 und erfüllt laut Herstellerangaben trotz vollflächiger Aluminiumaufsatzfüllung die Forderungen der sehr anspruchsvollen Klimaklasse 3. Neu ist die warme Türschwelle mit der Thermoerweiterung

»Stropex«, die 16 edlen Farben der »Home Inclusive 2.0«-Serie und die Möglichkeit, Haustüren außen und innen in unterschiedlichen Farben zu lackieren (bicolor).

Garagentore verfeinert Beim exklusiven Garagentor »Prime« präsentiert Wisniowski eine erweiterte Sensorik mit einem kompletten Lichtschrankenvorhang. Dieser stellt sicher, dass ausnahmslos jedes Hindernis erkannt wird, auch Kleintiere. Neue, noch wirkungsvollere Dichtungen verfeinern den Wärmeschutz.

Intelligenz gesteigert Alle Bauelemente der »Home Inclusive 2.0«-Serie sind für Smart Home Anwendungen konzipiert. In enger Zusammenarbeit mit Somfy wurde die Funktechnologie »io-homecontrol« implementiert. Damit können über eine App per Internet nicht nur Steuerungsbefehle an Bauelemente gesendet, sondern auch deren Ausführungen überprüft werden. J

Halle B3 Stand 220


Bodenbeläge & Aufbau  Parkettkollektion bringt »Himmel und Erde« auf den Boden HÜRNE  Parkett- und Bodenspezialist ter Hürne setzt auch auf der BAU 2019 auf das zentrale Thema der Unternehmensphilosphie: Gesundes Wohnen. Beim Besuch am Firmensitz in Südlohn hat der baustoffPARTNER Einblick bekommen, welche hohen Maßstäbe das Unternehmen an die eigenen Produkte stellt und welche Maßnahmen nötig sind, um sie zu erreichen. Im Mittelpunkt des Gesprächs mit dem Geschäftsführenden Gesellschafter Bernhard ter Hürne und Kommunikationsmanager Carlos Pauly standen neben der dritten Generation des erfolgreichen Avatara Bodens die neuen Parkettkollektionen »Heaven & Earth«.

Von Jan Rieken Der Hersteller ter Hürne verfügt am Standort Südlohn im Münsterland über eines der modernsten Parkettwerke in Europa und fertigt auf 100 000 m2 unter anderem auch die neue Kollektion »Heaven & Earth«. Das Familienunternehmen setzt dabei auf ein ganz besonderes Markenversprechen: Wohngesundheit.

Wohngesunder Vinylboden ohne chemische Weichmacher Das Thema »Wohngesundheit« steht auch bei der dritten Generation des »Avatara«-Design­ bodens im Mittelpunkt. Das Produkt ist noch so neu, dass es bislang nur einen internen Arbeitstitel gibt: »Avatara 3.0«. Mit unserem neuen Avatara Programm bieten wir ein zusätzliches substanzielles Sortiment oberhalb unseres LVT Segments, welches das neue Marken-Flagship im unserem Designbodenangebot wird. Führend in Ästhetik und in Wohngesundheit.“ so Bernhard ter Hürne. Ein weiterer Baustein im ter Hürne Sortimente ist LVT. Der Hersteller befasst sich seit 2008 mit dem Thema Vinyl – eingeführt wurde die Produktlinie im Jahr 2014. Der Vinylboden kommt aufgrund eines im eigenen Hause entwickelten Herstellungsverfahrens auf Sojaöl-Basis ohne chemische Weichmacher aus. Bei Digitaldruck wird er in 30 bis 50 verschiedenen Dielen bzw. im »Hotmelt«-Verfahren in maximal vier unterschiedlichen Dielen angeboten. Allen Varianten vereint

die komfortable und sichere Verlegung – ein entscheidender Vorteil in Puncto Zeitersparnis u. a. auch für den Verleger. Mehr dazu berichtet der baustoffPARTNER in der Dezember-Ausgabe.

BAUSTOFFPARTNER / MARKUS MAIER

u  TER

Moderne Produktion setzt auf Qualität und Nachhaltigkeit Auch moderne Fertigungstechniken, die für ein Höchstmaß an Qualität sorgen sollen, sind bei ter Hürne ein großes Thema. Das zeigt sich beim gemeinsamen Rundgang durch die Fertigung: ter Hürne war bei Inbetriebnahme des Parkettwerks im Jahr 2000 der erste Hersteller mit einer vollautomatischen Sortieranlage. Bis zu 350 m laufendes Material wird dort von hochauflösenden Kameras auf Maße und Merkmale geprüft. Ein weiteres Highlight in der Produktion ist die Oberflächenmaschine, die auf zwei mal 160 m unter anderem Schiffsboden- und Landhausdielen bearbeitet. Mit bis zu 50 m pro Minute fährt die Maschine insgesamt bis zu 19 Stationen an, an denen die unterschiedlichsten Bearbeitungsschritte erfolgen können – zum Beispiel Auftragen und Härten UV-basierter Lacke, die für besondere Haltbarkeit und Langlebigkeit sorgen. Schonenden Umgang mit den Ressourcen pflegt ter Hürne auch im Lager- und Logistikbereich: Die Stapler legen bis zu 60 % weniger Strecke zurück, seit sie mit speziellen Navigationsgeräten

Bernhard ter Hürne (rechts), Geschäftsführender Gesellschafter, und Kommunikationsmanager Carlos Pauly zeigen eine der beiden Messe-Neuheiten zur BAU: Die Parkettkollektion »Earth«, die ebenso wie ihr Gegenstück »Heaven« in München Premiere feiert. ausgerüstet wurden. »Die Optimierung besteht darin, dass die Stapler immer wissen, was und vor allem wo es gelagert wird«, erläutert Bernhard ter Hürne.

Neues Parkett mit ruhigen und lebendigen Oberflächen Bei den beiden neuen Kollektionen »Heaven & Earth« setzt der Hersteller einerseits auf eine harmonische »himmlische« und auf der anderen Seite auf eine authentische, »erdige« Oberfläche. »Zudem bietet eine Vielfalt verschiedener Formate eine Vielzahl an Verlegemöglichkeiten«, erläutert Carlos Pauly, Kommunikationsmanager bei ter Hürne. Die »Heaven Collection« ist dabei harmonisch, ruhig und vielfältig. »Die Kollektion greift den Einrichtungstrend nach ruhigeren Oberflächen auf«, sagt ter Hürne. »›Heaven‹ kombiniert dafür ein geeignetes Sortierungsbild mit trendgerechten Farbgebungen und einer extra11/18

matten und weichgebürsteten Oberfläche.« Marketingmann Pauly ergänzt: »Die Farbgebung erlaubt dabei die bewusste Öffnung des Sortierungsfensters, um eine attraktive Preispositionierung zu erreichen.« Lebendig und wohngesund authentisch präsentiert sich die »Earth Collection«. »Mit dieser Kollektion ist es uns erstmals gelungen, die Effektwirkungen von Räucher- und Reaktivbehandlungen und den Anspruch des Eco-Instituts für ein wohngesundes Umfeld zu verbinden«, erläutert Bernhard ter Hürne. So sind zeitgerecht lebendige Farbausprägungen der Eiche entstanden, die die besonderen Merkmale dieser Holzart (Spiegel, Markstrahlen, Farbnuancen des Säuregehalts im Holz) wohngesund erlebbar machen. J Halle A6 Stand 516

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Natur-Designböden mit Umwelt-Zertifikaten Classen-­Gruppe aus dem rheinland-pfälzischen Kaisersesch erweitert ihr Designboden-Programm um »Evo«, einen hochwertigen, leisen Bodenbelag auf Holzbasis mit Naturkork-Dämmung. Als zweites Novum startet die Classen-Gruppe das Rollout für den ersten Vinylboden mit dem »Blauen Engel«: »Classen Greenvinyl«. Mit 8,5 mm Gesamtstärke liegen die »Evo«-Bodenelemente satt auf dem Untergrund. »Evo Silent Flooring« ist nach eigenen Angaben ein wirklicher »Leiseboden« – das spürt man gleich, wenn man das erste Element in die Hand nimmt. Evo ist laut Hersteller rund 20 % leiser als andere Hartbodenbeläge.

Fünf Holz- und drei Steinfliesendekore Digitale Drucktechnik und eine elegant-matte Softtouch-Oberfläche geben dem Designbodenbelag seine authentisch-natürliche Anmutung. Fünf Holz- und drei Steinfliesendekore bilden

die aktuelle Kollektion. Dekornamen wie »Sen-Eiche« oder »Monastero« implizieren, dass es sich bei »Evo« um einen echten Leiseboden handelt. Hölzer aus zertifiziert nachhaltiger Forstwirtschaft, reiner Naturkork und umweltgerechte, emissionsgeprüfte Lacke bilden die Basis für den Natur-Designboden »Evo«, der das Siegel »Blauer Engel« trägt. Hochwertig und wohngesund, angenehm leise, emissionsarm und umweltgerecht. Mit »Evo Silent Flooring« will die Classen-Gruppe dem Handel einmal mehr einen Bodenbelag ganz im Sinne der Zeit bieten, heißt es in einer Mitteilung.

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CLASSEN

u  CLASSEN  Die

Hölzer aus zertifiziert nachhaltiger Forstwirtschaft, reiner Naturkork und umweltgerechte, emissionsgeprüfte Lacke bilden die Basis für den Natur-Designboden »Evo« (im Bild das Dekor »Ahorn warmweiß«), der das Siegel »Blauer Engel« trägt.

Emissionsarme Produkte aus nachhaltigen Rohstoffen Ob im Bereich der Laminatböden oder der neuen Generation PVC-freier Bodenbeläge: Schon immer setzt die Classen-Gruppe auf emissionsarme Produkte aus nachhaltiger Herstellung unter Verwendung nachhaltig gewonnener Rohstoffe. Selbstverpflichtungserklärungen und etliche Zertifizierungen bestätigen nach eigenen Angaben den hohen Anspruch des Herstellers an eine umweltverträgliche Produktion und die entsprechenden Produkte: PEFC- und FSC-Zertifizierungen für Rohstoffe aus nachhaltiger Waldwirtschaft sowie Auszeichnungen mit dem »Blauen Engel« und dem Siegel des Eco-Instituts für emissionsarme bzw. emissionsfreie Produkte.

Ökologische Produktpalette für Boden und Wände Mit dem natürlichen Designboden »NEO 2.0«, der alternativen Wand- und Bodenfliese »NEO Vario« und dem Natur-Design­ boden »Evo« präsentiert die Classen-Gruppe eine ökologische Produktfamilie mit Belägen für Böden und Wände, ergänzend zum umfassenden Laminatbodenprogramm. Neu im Sortiment ist auch »Classen Greenvinyl«, ein umweltgerechter Vinylboden. Der Hersteller will damit den Beweis antreten, dass es durchaus möglich ist, einen emissionsfreien Bodenbelag zu produzieren, der

sich in Optik, Haptik und Elastizität in keiner Weise von einem herkömmlichen Vinylboden aus PVC unterscheidet. Dabei sieht Classem in einem »PVC-freien Vinyl« keinen Widerspruch: »Vinylboden« ist, nach heutiger Verbraucherwahrnehmung, eine Produktkategorie wie Parkett oder Laminat.

Erster Vinylboden mit Umweltzeichen »Blauer Engel« Acht Holzdekore werden aktuell unter »Classen Greenvinyl« angeboten. Zwei davon in 3,8 mm Stärke und mit 10 Jahren Herstellergarantie. Sechs Dekore sind 4 mm stark und mit höherer Beanspruchungsklasse sowie 12 Jahren Garantie ausgestattet. »Greenvinyl« ist frei von PVC und dessen umweltschädigenden Nebenwirkungen. Ganz ohne Weichmacher und sonstige Schadstoffe ist »Classen Greenvinyl« nach eigenen Angaben der erste Vinylboden mit dem »Blauen Engel«. »Mit unserem Produktportfolio werden wir den gestiegenen Anforderungen von Handel und Endverbraucher an Produkt und Umwelt gerecht«, sagt Heinz-Dieter Gras, Marketingleiter bei Classen. Dementsprechend sieht sich die Classen-Gruppe als Innovationsführer bei den Bodenbelägen. J

Halle A6 Stand 103


Durchgängige Software-Lösungen für Baustelle und Büro dem Motto »Software für Vordenker« präsentiert Nevaris auf der BAU durchgängige kaufmännisch-bautechnische Lösungen für Abläufe in Baufirmen und Architekturbüros nahezu jeder Größe.

123ERFASST

u  NEVARIS  Unter

Einfache Eingabe von Arbeitszeiten und Baustellendaten vor Ort. Ein wesentliches Thema für Nevaris auf der BAU ist die Digitalisierung der Baustelle: Der Einsatz mobiler Endgeräte vor

Ort sowie die schnelle Übergabe wichtiger Daten an Buchhaltung oder Bauleitung mithilfe von Nevaris-Lösungen sollen für geregelte Abläufe und rasche Prozesse im Unternehmen sorgen. Einen besonderen Fokus legt Nevaris dabei auf mobile Zeiterfassung und Projektdokumentation mit der Software »123 erfasst«, die erstmals im neuen Design vorgestellt wird. Die Daten lassen sich per Smartphone, Tablet oder Notebook eingeben und in die kaufmännischen Lösungen »Nevaris Finance und Bau« für Windows übertragen, wo sie weiterbearbeitet und in Finanzbuchhaltung, Lohnbuchhaltung oder Geräteabrechnung genutzt werden

können. Informationen wie Arbeitszeiten oder detaillierte Einträge über laufende Projekte ergeben laut Hersteller nach und nach ein umfassendes Bautagebuch, eine vollständige Dokumentation des Bauprojektes. Zudem zeigt Nevaris seine Lösungen für die Abbildung kompletter Prozesse von der Planung mit CAD-Programmen über grafische Mengenermittlung mit BIM (Building Information Modeling) bis zur Kalkulation und Bauabrechnung. Die neueste Version der Nevaris-Produkte »BIM«, »Build« und »Finance« verspricht eine Vielzahl anwenderfreundlicher Neuerungen, die auf der Messe eingesehen werden können.

Neu:

Dazu zählen in der Bautechniksoftware »Nevaris Build« eine Gesamtübersicht über lohnund gehaltsgebundene Kosten/ Stunden, Zuschläge, Geräteund LV-Kosten sowie Arbeitserleichterungen in der Kalkulation (Rückgriffe). Eine Verbesserung für Planer und Architekten verspricht auch die neue flexible Erstellung von Leistungsverzeichnissen – Gesamt-LVs oder LVs aus mehreren Gewerken – aus Kostenelementpositionen. Beim »Building Information Modeling« ermöglicht ein Modul das Zurückschreiben von Attributen in Nevaris bearbeiteter 3D-Bauteile in das CAD-Modell. Weiterhin enthält die Lösung zusätzliche Content-Elemente sowie flexiblere TGA-Positionen. J

Halle C5 Stand 123

Da Capo Reclaimed Collection, Eiche Anziano

Vintage-Parkett neu in Form Reclaimed bedeutet Wiedergewonnen. Mit unserer Reclaimed Collection kombinieren wir die Optik wiederverwendeter Holzlamellen mit modernster Parketttechnik. Die Anordnung der Lamellen in unterschiedlichen Breiten garantiert eine innovative Verlegestruktur im Used-Look für noch mehr kreative Möglichkeiten im Bereich Bodengestaltung.

Besuchen Sie uns auf der

www.kahrs.com Halle A5 - Stand 318


Internationale Erweiterung im Blick der Messe BAU 2019 in München werden die Pflegeprofis von Finalit einen Überblick über ihr Produktsortiment für die Reinigung, Imprägnierung und Pflege von Kunstund Natursteinen sowie keramische Fliesen geben. Gleichzeitig ist die Messe der Startschuss für die internationale Erweiterung des bestehenden Partner- und Franchiseprojektes.

FINALIT

u  FINALIT  Auf

Auf der BAU-Messe in München werden die Pflegeprofis von Finalit einen Überblick über ihr Produktsortiment geben.

»Bisher haben wir unser Franchise-Angebot, Dienstleistungspartner der Finalit Stone Care GmbH zu werden, auf die Länder Deutschland und die Schweiz konzentriert. Aber nach positiven Erfahrungswerten und dem Interesse aus anderen Ländern haben wir uns entschlossen, das Franchiseprojekt jetzt auszuweiten und auch international anzubieten«, sagt Iordanidis Evangelos, Geschäftsführer des Reinigungs- und Pflegespezialisten.Das Netzwerk soll kontinuierlich erweitert werden. Viele Gespräche mit Interessenten werden auch auf der Messe BAU geführt. Ein Grund für die verstärkte Nachfrage waren auch die zahlreichen Referenzobjek-

te von Finalit wie die Arbeiten an der Dresdener Frauenkirche, dem Petersdom im Vatikan oder der Elbphilharmonie in Hamburg. Neben der Produktpräsentation ist der persönliche Erfahrungsaustausch mit den Fachbesuchern für die Steinpfleger ein wesentlicher Beweggrund für die erneute Messebeteiligung. Die Produkte und Dienstleistungen für die Reinigung, Pflege und Imprägnierung von Belagsmaterialien für private und gewerbliche Kunden werden exklusiv von Finalit mit Partnern vertrieben. J

Halle A4 Stand 101

DAW-Technologiezentrum mit­ robuster Bodengestaltung u  DISBON  Sie

soll attraktiv sein und funktional zugleich; außerdem steckt sie ganz schön was weg: Die Bodenbeschichtung, die die DAW SE unlängst in ihr neues Technologie-Zentrum in Gerstungen einbringen ließ, entspricht diesen Anforderungen auf ganzer Fläche. In Prüf-, Labor-, Büro- und Aufenthaltsräumen wurden die Böden mit professionellen Bautenschutzprodukten von Disbon, einer Marke der DAW, veredelt und geschützt – insgesamt 2 200 m2.

Bei der feierlichen Eröffnung des Neubaus fand – über die fachgerechte Ausführung hinaus – besondere Anerkennung, dass das ansprechende Bodendesign unter strikter Einhaltung des Bauzeiten- und Kostenrahmens verwirklicht wurde. »Das brillante Bodendesign erinnert an Vorstandsetagen«, lobt Igor Kroschwald, Technischer Leiter bei Disbon, die Leistungen der auf Bautenschutz spezialisierten Richter GmbH aus Taucha. Der erfahrene Fachbetrieb für Bodenbeschichtun96

11/18

gen hatte bei der Ausführung unterschiedliche Anforderungen zu erfüllen. Die Erwartungen des Bauherrn an die künftige Bodenbeschaffenheit variierten je nach Betriebsbereich und den jeweiligen Erfordernissen.

Untergründe einheitlich Die zu beschichtende Bodenfläche bestand im gesamten Neubau aus Beton und Zement­ estrich; dementsprechend erfolgte die Vorbereitung mittels Kugelstrahlen. Anschließend


DAW SE/DISBON)

Ein Hauch von Edelholz: In den Aufenthalts- und Besprechungsräumen wurde größter Wert auf exklusives Bodendesign gelegt. Die Beschichtung erfolgte mit Produkten des DAW-Vertriebsbereichs Disbon. wurde auf den gereinigten Untergründen eine Kratzspachtelung aus lösemittelfreiem Epoxidharz und feuergetrocknetem Quarzsand (Körnung 0,10,4 mm) aufgebracht. Dies diente sowohl zur Grundierung als auch zum Ausgleich von Rautiefen. Besondere Anforderungen galten für die Prüfbereiche des Neubaus sowie in den Laboren: Dort waren auf Wunsch des Sicherheitskoordinators ableitfähige Beschichtungen vorzusehen, was das Anbringen von Kupferbändern auf dem Untergrund erforderlich machte, bevor »DisboXID 471« als Leitschicht appliziert werden konnte.

Spezialbeschichtung im Labor In den Prüfräumen und Laboren des modernen Neubaus kam on top »DisboXID 472« zum Einsatz. Dabei handelt es sich nach Herstellerangaben um eine selbstverlaufende, lösemittelfrei rezeptierte, ableitfähige 2K-Beschichtung auf Epoxidharzbasis, die speziell auf stark frequentierte Böden ausgelegt ist. So robust die Bodenbeschichtung in den betrieblichen Funktionsräumen ausfallen musste, so ansprechend und frisch sollte das Design in den Büros, Fluren und Aufenthaltsbereichen wirken. Der Auftraggeber wünschte, dass die Deckschicht dort in verschiedenen Farbtönen ausgeführt und

»

Das Ergebnis der professionell ausgeführten Bodenbe­ schichtungsarbeiten ist einerseits die optisch sehr ansprechend gestaltete Oberfläche in allen Gebäudebereichen. Hinzu kommt ein wohltuend erhöhter Gehkomfort. Beides zusammen bewirkt, dass sich die Mitarbeiter an ihrem Arbeitsplatz wohlfühlen.« Igor Kroschwald, Technischer Leiter bei Disbon

in Teilbereichen außerdem mit gold- und silberfarbenen Dekor-Chips abgestreut wird.

Schöne Beschichtung im Büro Kroschwald empfahl für die Umsetzung eine besonders

hochwertige und zugleich sehr dekorative Beschichtung auf Polyurethanbasis: »DisboPUR 385«, die sich laut Hersteller unter anderem durch außergewöhnliche Farbbrillanz und langanhaltende Farbton­stabilität auszeichnet. Selbst unter dauerhafter UV-Licht-Einwirkung vergilbt das Material nicht. »DisboPUR 385« wurde in zwei Varianten appliziert: erstens einfarbig, abgestreut mit Dekor-Chips; zweitens in zweimal zwei miteinander kombinierten Farbtönen – Schwarz/ Braun und Hell-/Dunkelgrau –, um eine marmorierte Oberflächenoptik zu erzeugen. »Das Ergebnis der professionell ausgeführten Bodenbeschichtungsarbeiten ist einerseits die optisch sehr ansprechend gestaltete Oberfläche in allen Gebäudebereichen. Hinzu kommt ein wohltuend erhöhter Gehkomfort. Beides zusammen bewirkt, dass sich die Mitarbeiter an ihrem Arbeitsplatz wohlfühlen«, sagt Igor Kroschwald mit Hinweis auf einen besonderen Effekt, der laut Hersteller die in Gerstungen applizierten Disbon-Beschichtungen auszeichnet. J

Individueller Designboden den modularen Vinylboden-Kollektionen »iD Supernature« und »iD Tattoo« stellt Tarkett Innovationen im Bereich der Designböden vor. Die vom Hersteller neu entwickelte Fertigungstechnik ermöglicht authentische und gleichzeitig personalisierte Bodenflächen. Als einer der weltweit agierenden Hersteller von Holzund elastischen Böden treibt Tarkett das natürliche Erscheinungsbild von LVT-Böden aktiv voran. Die Kollektionen »iD Supernature« und »iD Tattoo« sind das Ergebnis dieser Expertise. »iD Supernature« kommt als modularer Vinylboden einem echten Holzboden sehr nahe. Das Alleinstellungsmerkmal der Kollektion: Mit »iD Super-

nature« können große Bodenflächen ohne auffällige Wiederholungen des Dekors gestaltet werden. Wo andere LVT-Böden technisch bedingt bereits nach wenigen Quadratmetern sichtbare Dopplungen aufweisen, hebt sich der Vinylboden ab. Durch ein von Tarkett entwickeltes, aufwendiges Digitaldruckverfahren erreicht »iD Supernature« die Fläche von 12 m2 ohne Dekorwiederholung.

TARKETT

u  TARKETT  Mit

Hingucker: »iD Supernature«-Dekor »Patina Concrete Ashen« mit »iD Tattoo Propeller« als Fries in der Farbe Jade.

Mehrere hundert originale Holzdielen aus dem Tarkett Sortiment wurden aufwendig digitalisiert, um »iD Supernature« seinen Ausdruck zu verleihen. Thorsten Beinke, Senior Design-Manager bei Tarkett, sieht in diesem Prozess den Schlüssel zum Gesamtergebnis: »Um die ›iD Supernatu-

re‹-Böden möglichst natürlich zu gestalten, war es für uns wichtig, den gesamten Prozess von der Auswahl des Rohmaterials bin hin zur Druckdatei zu kon­trollieren. So haben wir das Holz in unseren eigenen Parkettwerken selektiert und das gesamte Layout inhouse entwickelt.«

11/18

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Sicherheit bei Raumplanung Inspiriert von organischen Materialien, bietet »iD Supernature« eine Auswahl an Texturen auf Basis natürlicher Elemente (wie Holz, Stein und Beton)

ren. »Bei der Entwicklung der Tattoo-Strukturen war uns das Zusammenspiel zwischen Untergrund und dem Muster wichtig. Für die Ton-in-Ton-Variante spielt der Untergrund eine große Rolle und ist eher subtil, bei den farbigen Mustern gibt die Struktur den Ton an. So schafft jedes Design und jede Farbe ein ganz anderes Ambiente«, so Beinke.

Schutz vor Abrieb »iD Tattoo« wird der Digitaldruckschicht des Bodens hinzugefügt — vor der Auftragung der Nutzschicht. Das Muster ist durch dieses spezielle Verfahren vor Abrieb und Schäden durch Möbel oder Ähnlichem geschützt. Somit bleibt »iD Tattoo« auch von der Reinigung unberührt. Im Gegensatz zur üblichen Digitaldruck-

Subtil: »iD Supernature«Dekor »Park Oak Ginger« mit »iD Tattoo Mini Grid«. technik arbeitet Tarkett mit einer einzelnen, hochauflösenden Datei. Deshalb fällt das Design laut Hersteller schärfer, subtiler und kontrastreicher aus, als es bisher mit üblichen Produktionsverfahren möglich war. J

Halle A6 Stand 303

DÖLLKEN

TARKETT TARKETT

Als Ergänzung zu »iD Supernature« ermöglicht »iD Tattoo« das Aufbringen von zusätzlichen Mustern auf dem Designboden.

in 16 Farbtönen an. »Dank der Gestaltung um 4 x 4-Farbgruppen können die Dekore untereinander kombiniert werden. Das gibt Sicherheit bei der Raumplanung«, beschreibt Beinke die Gestaltungsfreiheit. Mit zwölf möglichen Formaten — einschließlich Planken und Sechsecke — haben Architekten und Designer Spielraum zum Mischen, Abstimmen und Anpassen. Als Ergänzung zu »iD Supernature« ermöglicht »iD Tattoo« das Aufbringen von zusätzlichen Mustern auf dem Designboden. So können bestimmte Bereiche eines Raumes optisch gekennzeichnet oder voneinander abgehoben werden. Insgesamt zehn Motive sind frei wählbar und mit jedem »iD Supernature«-Designboden zu kombinie-

Effiziente System-Kompetenz u  DÖLLKEN

PROFILES  Um in Zeiten voller Auftragsbücher und fehlender Fachkräfte die Effizienz der handwerklichen Arbeit auf der Baustelle in den Mittelpunkt zu rücken, legt Döllken Profiles auf der BAU den Fokus auf das Thema Anwendungstechnik sowie die Veranschaulichung der systemischen Kompetenz. Außerdem stellt der Leistenspezialist »Les Couleurs Le Corbusier« vor. Kernsockelleisten zusammen mit parallel entwickelten Verlegelösungen, die das Arbeiten zum Kinderspiel werden lassen.

Analoge Tat und digitaler Rat

Döllken Profiles setzt auf die richtige Kombination von Werkstoff und Werkzeug. René Adlung, Leiter der Anwendungstechnik, führt auf der BAU die systemischen Lösungen live vor und steht für Fragen zur Verfügung. Der Hersteller aus Weimar will Kunden und Messebesucher nicht mit den Produkten alleine lassen, sondern für alle Leisten die passenden Werkzeuglösungen aus einer Hand gleich mitliefern, zum Beispiel Weich- und 98

Ob Döllken-Kerbstanze, das neue inhouse entwickelte automatische Heißklebesystem, ob der neue breitenverstellbare Streifenschneider für LVT-Beläge oder die Sockelleistenschere: Der Verbund aus Werkzeugen und Kernsockelleisten von Döllken Profiles verspricht die Verlegung auch unter Zeitdruck in hervorragender Qualität. Mehr als 75 000 Stanzen sind weltweit im Einsatz. Die Fachbesucher können am Messestand nicht nur auf die Anwendungstechnik live erleben, sondern auch alle Döllken-Werkzeuge eigenhändig testen. Neben analogen Hilfestellungen setzt Döllken seit mehreren Jahren auch auf ein digi   11/18

Puristisches Design gepaart mit verlegetechnischen Raffinessen: die »Cubu flex life« von Döllken. tales Service-Tool: Die Döllken Profiles-App. Mehr als die Hälfte der aktiven Profikunden nutzt die App zur primären Auswahl der passenden Dekorleiste zum verlegten Boden (Dekorfinder) oder gar zum Chatten mit dem Anwendungsservice. Die App bietet nach eigenen Angaben mittlerweile auch Zusatzfunktionen wie Instant Messenger mit weiteren neuen Funktionen wie Verleih, Veranstaltungs- sowie Reparaturservices.

63 »Les Couleurs«-Farben Weltweit exklusiv präsentiert Döllken Profiles auf der BAU Kernsockelleisten der Serie »Cubu« zunächst in 18 von 63 originalen »Les Couleurs Le Corbusier«-Farben. Das Besondere an dem Farbsystem: Jede der 63 Farben ist mit einer beliebigen anderen des Systems kombinierbar. Das Unternehmen registriert nach eigenen Angaben in den vergangenen Jahren eine kontinuierlich steigende Bedeutung

der eigenen Profile auf dem Gebiet der modernen Architektur sowie großes Interesse vieler Planer und Innenarchitekten an der »Cubus«-Serie. Nun hat man sich dazu entschlossen, diese Farbkollektion mit der »Cubu«-Familie zu verheiraten. Gerade die Leiste, die den Boden in seiner Inszenierung unterstützen soll, musste schlicht, funktional und vor allem kubisch sein. Die »Cubu flex life« soll dieses Verständnis für Form auf den Punkt bringen. Sein 11 mm starker Kern ist in vier Höhen – 40, 60, 80 und 100 mm – erhältlich und wie gewohnt ummantelt mit dem chlorfreien Polyblend auf Basis PP/TPE. Lediglich die funktional bedeutsame Weichlippe wurde auf eine minimale Größe reduziert, um die gesamte Wirkung der Leiste zu maximieren. J

Halle A5 Stand 502


u  SEELBACH

INTERNATIONAL  Mit dem »Futurium«, dem Zentrum für Zukunftsgestaltung in Berlin, entsteht im Regierungsviertel ein Veranstaltungsort für Dialoge über die Zukunft und deren Erforschung. Der Terrazzo-Boden des Gebäudes wurde mit der Versiegelung von Seelbach International widerstandsfähig und für alle künftigen Herausforderungen gewappnet.

Im Frühjahr 2019 wird das futuristische Veranstaltungsgebäude seine Tore öffnen. Angeboten werden dann unter anderem Ausstellungen und Mitmachlabore zum Ausprobieren. Das Gebäude erstreckt sich auf mehr als 5 000 m2 über drei Etagen und verkörpert dabei ein visionäres Raumkonzept bis hin zum zeitlosen Fußboden. Als Zukunftsmuseum, -labor, und -forum sowie als Ort der Begegnung für Politik, Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft soll es viele Interessierte anlocken. Bei den geplant hohen Besucherzahlen ist ein langlebiger, pflegeleichter und dabei ansprechender Boden Pflicht. Die verantwortlichen Bauleiter des »Futuriums« entschieden sich deswegen für einen zeitlosen Terrazzo: Der fugenlose Estrichboden erhält sein charakteristisches Aussehen durch Zuschläge wie Mamor, Kalkstein, oder Dolomit. Mit der Seelbach International GmbH aus Rennerod, die spezialsiert ist auf Oberflächenvergütung fanden sie dafür den richtigen Ansprechpartner. Der Boden des Hauses der Zukunft wurde mit dem Oberflächenschutzmittel »TK6 NanoCoat« laut Hersteller zu einem strapazierfähigen und wertbeständigen Fußboden gemacht.

Gelungene Versiegelung Bevor derTerrazzoboden mit dem »TK6 NanoCoat« behandelt werden kann, müssen Unebenheiten entfernt werden. Insgesamt fünf Mal wurde die Fläche von 2 200 m² mit un-

SEELBACH

Terrazzo-Boden ist »fit für die Zukunft«

Auf einer Fläche von insgesamt 2 200 m² wurde der neue Terrazzo-­Boden des »Futuriums« mit dem »TK6 NanoCoat« von Seelbach International versiegelt und ist nun besonders gut gegen Schmutz, Wasser und Abrieb geschützt.

terschiedlichen Körnungen geschliffen. Dabei glätten die Schleif- und Poliermaschinen mit metallgebundenen Diamantwerkzeugen nicht nur den Boden, sondern verleihen ihm auch einen ansprechenden Glanz. Nach dem letzten Schliff ist der Boden optimal für die weitere Behandlung mit dem Versiegelungsmittel vorbereitet. Thomas Wolf über die Vorteile: »Bei diesem Oberflächenvergütungsmittel handelt es sich um eine lösemittelfreie, umweltverträgliche Einkomponentenbeschichtung auf Wasserbasis. Sie lässt sich leicht anwenden und verleiht vielen Bodenbelägen einen effektiven Langzeitschutz in wahlweise matter oder glänzender Optik. Das Mittel wird entweder mit Rollen, beispielsweise kurzflorigen Lammfellrollen, einem Pumpsprüher oder einem Airlessgerät zweimal auf die gereinigte, staub- und fettfreie Oberfläche aufgetragen.« Die Verantwortlichen des »Futuriums« entscheiden sich für die matte Ausführung von »TK6 NanoCoat«. Gleichmäßig auf dem Boden aufgetragen, legt es sich wie eine Schutzschicht auf die Oberfläche und sickert mit Nanomolekülen in die Poren des Bodens. Dies verdichtet und verfestigt die Oberfläche und schützt den Terrazzo vor Abrieb. Zudem ist die Versoegelung schmutzund wasserabweisend sowie hoch beständig gegen Ausblühungen und Alkali-Silikat-Reaktionen. Nach zwölf Stunden ist der Boden trocken und kann nach 48 Stunden dann wieder vollständig genutzt werden. Der Terrazzo-Boden mit mattem Finish verleiht den schicken und futuristischen Räumlichkeiten des Veranstaltungsgebäudes »Futurium« nun ein besonderes Flair, das ideal zum Gesamtbild passt und allen kommenden Herausforderungen gewachsen ist. J

Für echte

Profiblsick

mit Durch

Erleben Sie uns live auf de r

Stand A4.4 32

»

Für die Bodenbeschichtung und -versiegelung ist für das visionäre Gebäude unsere Einkomponenten-beschichtung ›TK6 NanoCoat‹ wie geschaffen. Sie verfügt über ein ausgezeichnetes Eindringvermögen in die Oberfläche und optimale Beständigkeit. Die Böden bleiben abriebsfest, die Wasseraufnahme wird deutlich reduziert, und sie halten einer hohen Belastung stand. Das sind hervorragende Voraussetzungen für dieses Gebäude.«

Mehr Infos erhalten Sie auf unserem YouTube Kanal!

Thomas Wolf, Geschäftsführer von Seelbach International 11/18                                    99 www.proline-systems.com


Proline stellt auf der BAU neue 2-Marken-Strategie vor u  PROLINE

SYSTEMS  Proline will seine Kontur schärfen: Der Anbieter für Fliesen und Bodenprofile sowie Systeme zur Bodensanierung, Entwässerung und Terrassenbau präsentiert auf der BAU seine neue 2-Marken-Strategie. Zur Ausrichtung in Richtung Handel und Handwerk kommt die direkte Ansprache von Planern und Architekten.

Martin Bartolovic, Geschäftsführer Proline

Der Auftritt auf der BAU 2019 wird nach Aussage von Proline-Geschäftsführer Martin Bartolovic ein wichtiger Meilenstein für die Neupositionierung des Unternehmens. Die bisherige Handels und HandwerkerAusrichtung wird ab dem kommenden Jahr um den Bereich Architektur ergänzt.

Neue Produkte, Dialog und Live-Vorführungen Neben neuen Medien für die Architekturkommunikation wird auf dem 150 m2 großen Proline-­ Stand ein semitransparenter Kubus mit speziellen architekturrelevanten Themen in Aussicht gestellt. »Proline bildet in vielen Bereichen Schnittstellen aus, die von Architekten gerne durch ein bewährtes Sortiment mit Systemcharakter belegt werden«, so der Verkaufsleiter national Hilmar Kusmierz. Die Themen entkoppelte Outdoor-Flächen, systemische 100

Aber auch für Objekteure und Architekten präsentiert Proline ein neues Farbsystem, mit dem es möglich sein wird, projektabhängige Sonderfarben individuell zu beziehen. Denn, so die Ansicht von Proline, in der Architektur ist die Farbgestaltung ebenso wichtig wie der Grundriss, die Form oder das Design.

Neue Terrassen-Stelzlager und Sanierungs-Bodenlösungen Die nach eigenen Angaben sehr einfach zu verlegenden Stelzlagersysteme von Proline, genannt »Prostilt«, bekommen Zuwachs: Auf der BAU stellt Proline sein weiterentwickeltes Stelzlagersystem »Prostilt advance« vor. Neben stark frequentierten Bereichen erlaubt das neue System die kombinierte Verlegung von Outdoor-Keramik, Terrassenholz sowie WPC. Der Sanierungsmarkt in Deutschland birgt aus Sicht von Proline viel Potenzial für belastbare Systemlösungen im Bereich der Bodensanierung sowie der energetischen Ver-

sorgung (Heiz/Kühlsysteme). In diesem Zusammenhang werden die Produkte Armierungsund Entkopplungsmatte »Prosecure fibretec 2.0« sowie das Flächenheiz- & Kühlsystem »Energy« vorgestellt. »Provario«, das patentierte Bodenprofilsystem mit Drehgelenktechnik, wird auf der BAU erstmals in Serienreife mit massiver Edelstahlummantelung zu sehen sein. Mittels eines speziellen Fertigungsverfahrens sowie einer neuen Profilgeometrie ist es Proline gelungen, das Deckprofil der Übergangs-, Anpassungs- und Abschlussprofile aus Edelstahl zu fertigen. Das Profil ist besonders für hochwertige Interieurs, bei denen es auch Materialhomogenität ankommt, gedacht und stellt nach eigenen Angaben ein absolutes Alleinstellungsmerkmal dar. J

Halle A5 Stand 502

Zum Leben braucht der Mensch Farbe Das Thema Farbe wird auf der BAU 2019 bei Proline eine besondere Rolle einnehmen: Zum einen wird das neue Konzept »Gestalten mit Fliesenprofilen« vorgestellt, bei dem vier ausgesuchte Trendfarben Freiraum für Kreativität und / oder Konformität bieten. Ob akzentuierte, bewusste Betonung von Linie oder gekonnte Ton-in-Ton-Installation, der Kunde kann frei über seine Flächengestaltung bestimmen und der Profi-Handwerker ist in der Lage, hierbei beratend zu unterstützen und seine Kompetenz nach außen zu tragen.    11/18

PROLINE

»

Viele unserer Produkte werden mittlerweile von Architekten ausgeschrieben und dank ihrer Hochwertigkeit und ihres systemischen Charakters bevorzugt von Planern proaktiv nachgefragt.«

Badgestaltungen inklusive des Sonderthemas Farbe sowie das weite Feld der nachhaltigen Sanierung von Böden bilden die Schwerpunkte im Objektgeschäft und werden daher in München die Haupthemen darstellen. Auch Handwerker und Handelskunden sollen auf BAU ein völlig neues Gesicht von Proline erleben und nach Angaben des Unternehmens voll auf ihre Kosten kommen. Neben einer Fülle neuer Produkte warten auf die Fachbesucher Dialog sowie das Live-Erlebnis auf der Proline-»Showbühne«. Hier werden die aus dem »YouTube«-Kanal von Proline bekannten Montageprofis Johannes Dommermuth (Leiter Produkttechnik & Produktmanagement) und Fliesenlegermeister Eric Pfund (Teamleiter Vertriebstechnik) mit regelmäßigen Vorführungen die Themen Stelzlager, Badnischen & -ablagen sowie Fliesen- und Bodenprofile veranschaulichen und für Fragen und Diskussionen zur Verfügung stehen.

Das Stelzlager »Prostilt advance« kann für kombinierte Holz-/ Keramik-Terrassen eingesetzt werden und wird auf der BAU 2019 in München Premiere feiern.


Neue Fliesenkleber samt Broschüre zur BAU u  SCHOMBURG  Die Familie der »Monoflex«-Fliesenkleber von

Schomburg bekommt Zuwachs: Zur BAU präsentiert der Hersteller den flexiblen S1-Fliesenkleber »Monoflex« und die weiße Variante »Monoflex-white«. Neu ist auch eine begleitende Broschüre.

Ob im Alltag, für Großformate oder bei anspruchsvollen und zeitbedrängten Herausforderungen – »Monoflex«-Fliesenkleber von Schomburg wollen Sicherheit bieten für alle Anforderungen und eine zuverlässige Verlegung. Die »S-Klasse unter den Fliesenklebern« ist laut eigenen Angaben der solide Allrounder für die alltäglichen Verlegeanforderungen und verspricht eine gute Performance sowie eine hohe Durchbiegung nach C2TE S1. Gute Verarbeitungseigenschaften wie hoher Widerstand gegen das vertikale Verrutschen von Fliesen im Wandbereich sowie lange Einlegezeiten ermöglichen laut Hersteller eine wirtschaftliche Anwendung. Der Hersteller garantiert enorme Festigkeiten und und verspricht die Sicherheit in der Anwendung durch hohes Verformungspotenzial. »Monoflex-white«, der neue weiße und flexible S1-Fliesenklebemörtel, will mit guten Verarbeitungseigenschaften überzeugen. Das weiße, helle Erscheinungsbild unterstreicht laut Hersteller die Exklusivität und die Verarbeitungseigenschaften. »Monoflex-white« garantiert nach eigenen Angaben mit seinen enormen Festigkeiten und einem hohen Verformungspotenzial die Sicherheit in der Anwendung, speziell durch die Vergütung mit »Uniflex-F« im Dauernass- und Unterwasserbereich.

Aufgrund ihrer Verformbarkeit sind beide Fliesenkleber geeignet für das Verlegen von Großformaten sowie zur sicheren Verlegung auf allen Untergründen gemäß DIN 18157, Teil 1. Beide Produkte sind Systembestandteil auf Schomburg-Verbundabdichtungen und erfüllen die Anforderungen des AgBB-Schemas. »Monoflex« und »Monoflex-white« sind geprüft gemäß DIN EN 12004, C2TE S1. Zur »Monoflex«-Produktreihe bietet Schomburg eine neue, 8-seitige Broschüre an: Vorteile und Eigenschaften der Produkte »Monoflex«, »Monoflex-XL«, dem Fliesenklebemörtel S1, »Monoflex-FB«, dem flexiblen Fließbett-»Fliesenklebemörtel S1« sowie »Monoflex-white« werden darin dargestellt. Ein schematischer Detailaufbau zum Verlegen von großformatigen Fliesen und Platten mit »Monoflex«-Fliesenklebern rundet die Broschüre ab. Die Broschüre steht auf der Firmen-Homepage zum Download zur Verfügung oder kann unter info@schomburg.de angefordert werden. J

Bei der Verarbeitung von »Monoflex« garantiert der Hersteller enorme Festigkeiten und und verspricht die Sicherheit in der Anwendung durch hohes Verformungspotenzial.

SCHOMBURG

Thorsten Beinke Senior Design Manager

Beide Produkte sind Teil der System-Verbundabdichtung

Wir stehen für einzigartiges Design auf dem Boden „Perfektion im Design ist das oberste Ziel für uns im Tarkett Designteam. Bei iD Supernature sorgen realistische Holz- und Steindekore für einen authentischen Look, bei dem es bis zu 12 m² keine Dekorwiederholung gibt. Aus meiner Sicht absolut einzigartig und dank iD Tattoo vielfältig individualisierbar!“

Halle B6 Stand 221

Besuchen Sie uns auf unserem Messestand: Halle A6 - Stand 303

Besuchen Sie uns unter www.tarkett.de


Innenausbau Trendfarben voller Lebensfreude und Zuversicht u  SIKKENS  Unter

dem Motto »Let the light in« stellt Sikkens, eine Marke der Akzo Nobel Deco GmbH, die »ColourFutures 2019« vor: Trendfarben voller Lebensfreude und Zuversicht.

Wir arbeiten jedes Jahr mit mehreren Fotografen und Stylisten. Dadurch werden die verschiedenen Trends wirkungsvoll und vielfältig in Szene gesetzt.« Annette Rauber, Marketing Managerin Sikkens Deutschland und Österreich Farbvorlieben spiegeln den Zeitgeist wider. Die »ColourFutures 2019« sind softe und behagliche sowie intensive und leuchtende Farbtöne, die Räumen genau die frische und optimistische Ausstrahlung verleihen, die dem vorherrschenden Lebensgefühl entspricht.

Farbe des Jahres gekürt »ColourFutures« umfasst vier Trendpaletten (»Dream«, »Think«, »Love« und »Act«), deren Herz der Farbton »Spiced Honey« bildet: Die warme und vielseitige Farbe des Jahres 2019 soll die Aufbruchsstimmung, die im kommenden Jahr tonangebend sein wird, in jedes Zuhause übertragen. Jedes Jahr kürt Sikkens die Farbe des Jahres und kreiert die dazugehörigen Trendfarben, die nach Erkenntnis der Farbex102

her-Bilder, wie sich die Wirkung eines Raums je nach Farbpalette verändert. Mit dem »CF19«-Trendbuch können laut Hersteller Maler, Inneneinrichter und Architekten die Trends und Farben von morgen intensiv erleben und werden zu einer kreativen und modernen Farbgestaltung ermutigt, mit der sie bei ihren Auftragsgebern überzeugend punkten können. Darüber hinaus hat Sikkens die Lifestyles und Trendfarben 2019 in einer speziellen Endverbraucher-Broschüre zusammengefasst, die Maler und

Farbenfachhändler ihren Kunden zur Inspiration überreichen können. Trendbuch und Broschüre machen nicht nur Lust auf Farbe und Veränderung, sondern enthalten genaue Angaben zu den Farbwerten aller Farbtöne der vier Trendpaletten, damit die Wunschfarbtöne exakt über das »Color-Mix«-System getönt werden können. Zudem werden in der Broschüre die praktischen Sikkens-Farbtools beschrieben, die die Farbgestaltung erleichtern und den Auftraggebern Sicherheit bei der Farbauswahl geben. J

SIKKENS

»

perten des AkzoNobel Global Aesthetic Centers am besten zum Ausdruck bringen, wie wir im kommenden Jahr wohnen, arbeiten, zusammenleben und einkaufen werden. »Die Menschen sind energiegeladen und bereit, etwas zu tun, etwas zu verändern«, beschreibt Christine Gottwald, Leiterin Atelier der Farbe von AkzoNobel, den neuen Optimismus. »Sie möchten sich eine Umgebung schaffen, die diese Aufbruchsstimmung widerspiegelt und unserer neuen Lebensfreude gerecht wird.« Die Farbe des Jahres und die ColourFutures werden nicht zufällig bestimmt, sondern auf Basis ausführlicher Recherche und intensiver Diskussionen. So werden jedes Jahr internationale Trend- und Designautoritäten und Experten aus Architektur über Kultur bis zu Technologie und Innovation ins Global Aesthetic Center nach Amsterdam eingeladen, um mit dem AkzoNobel-Team die weltweiten Design- und Lifestyletrends für die nächsten zwölf Monate zu ermitteln.

Kompetente Farbberatung Die »ColourFutures« sind mehr als eine Farbtonkollektion – sie übersetzen Lifestyletrends in Trendfarben und Farbpaletten, die im Trendbuch »CF19« ausführlich dargestellt werden. »Wir arbeiten jedes Jahr mit mehreren Fotografen und Stylisten«, betont Annette Rauber, Marketing Managerin Sikkens Deutschland und Österreich. »Dadurch werden die verschiedenen Trends wirkungsvoll und vielfältig in Szene gesetzt.« Zudem zeigen viele Vorher-Nach   11/18

Sowohl das Trendbuch »CF19« als auch die Endkunden-Broschüre »Let the light in – Farbtrends 2019« können unter www.sikkens-shop.de bestellt werden.


Innendämmung mit gesundem Raumklima

Innendämmung hat laut Herstellerangaben viele Vorteile: Sie senkt Wärmeverluste um bis zu 85 % und hilft damit, Heizkosten einzusparen, ohne die Immobilie im Wert zu mindern. Zudem ist sie schnell und sehr flexibel umzusetzen: Mit ihr können Wohnungen in Mehrfamilienhäusern oder sogar einzelne Zimmer energetisch saniert werden. Dennoch stand Dämmung von innen lange Zeit unter dem Verdacht, Feuchtigkeit und damit Schimmelpilz ins Haus zu holen. Nicht ohne Grund, denn

genau das kann laut Redstone passieren, wenn das falsche Material verwendet oder fehlerhaft gearbeitet wird. Der Bremer Entwickler und Vertreiber von Bauhandwerksprodukten empfiehlt Materialien aus natürlichen Rohstoffen, die umweltschonend sowie emissionsarm sind. Prüfsiegel geben Auskunft über ihre Herstellung und Verarbeitung, ihre Nachhaltigkeit und Wiederverwertbarkeit. Der Trend zeigt: zu einem gesunden Raumklima gehören schadstoffarme Produkte.

Handwerker schätzen »Pura«-Mineraldämmplatten wegen ihrer einfachen Verarbeitung.

REDSTONE

u  REDSTONE  Material, Anwendung, Verarbeitung – für eine gelungene Innendämmung ist einiges zu beachten. Hersteller Redstone erläutert am Beispiel der Innendämmung »Pura«, welche Anforderungen ein System erfüllen sollte.

Handwerker schätzen »Pura«-Mineraldämmplatten wegen ihrer einfachen Verarbeitung.

Mineralische Materialien Demnach kommt es insbesondere auf die Materialbeschaffenheit an: Ein Gebäude von innen zu dämmen heißt, seinen Wärme- und Feuchtehaushalt zu regulieren. Gute Materialien sind daher diffusionsoffen, also dampfdurchlässig, und kapillaraktiv, nämlich feuchteableitend. Das schaffen laut Hersteller zum Beispiel mineralische Stoffe aus Sand, Kalk oder Kombinationen daraus, die feuchteregulierende Eigenschaften haben. Wichtig ist außerdem, auf nicht brennbare Stoffe zu setzen, die der Baustoffklasse A1 nach DIN 4102 entsprechen. Auch hier, so die Redstone-Experten, ist man mit mineralischen Materialien natürlich gut beraten. Auf Nummer sicher gehe man bei Innendämmsystemen, die nicht erst kurz auf dem Markt sind, sondern sich

bereits viele Jahre in der Praxis bewährt haben.

Einfach zu verarbeiten Ein Produkt, das all diese Anforderungen erfüllt, ist nach eigenen Angaben die Mineraldämmplatte »Pura«. Sie ist in Stärken von 25 bis 120 mm erhältlich und hat keinerlei Faserund Kunststoffanteile oder Aluminiumschäume. Sie bestehen aus natürlichem Kalk und Sand, über die eine Wärmeleitfähigkeit von 0,042 W/mK erreicht wird. »Pura« erhöht laut Hersteller die Oberflächentemperatur einer Innenwand erheblich und verhindert so neben Wärmeverlusten auch die Schimmelpilzbildung. Redstone verweist zudem auf das geringe Gewicht der Platten, ihr handliches Format und die leichte Zuschneidbarkeit. »Pura« ist nach eigenen Angaben einfach und dennoch höchst effektiv zu verarbeiten. J

Isolierfarbe: Renovieren im Schnellverfahren

Die Rezeptur der wasserbasierten Farbe ermöglicht laut Hersteller eine schnelle trocknungszeit: Bereits vier Stunden nach dem ersten Anstrich ist es möglich, die Fläche zu überarbeiten. Bei guter Arbeitsplanung am Einsatzort kann sich der Maler eine zweite Anfahrt sparen.

»Aqua-Reno rapid« verspricht außerdem nach eigenen Angaben über eine gute Isolierwirkung und Untergrundhaftung. Die Isolierfarbe ist frei von Lösungsmitteln und Weichmachern sowie geruchsneutral und vergilbungsfrei. Die gebrauchsfertig eingestellte Isolierfarbe für innen eignet sich zur Überarbeitung von Wand- und Deckenflächen. Sie isoliert Flecken, die durch Nikotin, Ruß, Fett oder Wasser entstanden sind. Auch zur Isolierung von Holzinhaltsstoffen auf OSB-, MDF-, Span- oder

anderen Holzbauplatten sowie durchschlagenden Verfärbungen auf Gipskartonplatten ist sie geeignet. Die Farbe kann sowohl als Grund- wie auch als Deckbeschichtung angewandt werden – auf allen mineralischen Untergründen, tragfähigen Altanstrichen, Tapeten, Holz- und Gipskartonplatten. Auch die Renovierung von Akustikdecken ist damit möglich. Sie lässt sich im Roll-, Streich- und Spritzverfahren verarbeiten. Je nach Unter11/18

grundbeschaffenheit sind 120 bis 160 ml ausreichend für die Bearbeitung von einem Quadratmeter. J

PUFAS

u  PUFAS  Hersteller Pufas hat die Rezeptur für die Isolierfarbe »Aqua-Reno rapid« überarbeitet und verspricht eine Trocknungszeit von vier Stunden.

Trocknet extrem schnell: die neue lösungsmittelfreie Isolierfarbe »Aqua-Reno rapid AR4« von Pufas.                                 103


BÜRO- UND KOMMUNIKATIONSVideo ansehen FARBEN

Finish für glatte Wandflächen u  BAUMIT  Der Trend im Innenbereich geht hin zu individuellen Lösungen mit glatten und feinen Wandflächen. Der Baustoffhersteller aus Bad Hindelang hat ein passendes Produkt parat: Baumit »Klima Finish«.

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BAUMIT

2K-Aqua Whiteboardfarbe 390

Bei »Klima Finish« handelt es sich um eine pastöse, naturweiße Kalkspachtelmasse für den Innenbereich zur Herstellung hochwertiger, glatter Oberflächen auf einer Vielzahl von Untergründen, zum Beispiel auf kalkund zementhaltigen Putzgründen, Beton, Porenbeton und Gipskartonplatten. Er eignet sich sowohl für die händische als auch für die maschinelle Verarbeitung. Ansprechende und individuelle Oberflächen können in rund 150 pastelligen Baumit »Life«-Farbtönen gestaltet werden.

Aqua Projektionsfarbe 391

Die leicht zu verarbeitende Spachtelmasse auf Kalkbasis ist schadstoffgeprüft und unbedenklich im Wohnraum einsetzbar.

Die effiziente Verarbeitung ist ein Vorteil für den Fach-Handwerker. Die leicht zu verarbeitende Spachtelmasse auf Kalkbasis wurde vom eco-Institut in Köln schadstoffgeprüft und ist unbedenklich im Wohnraum einsetzbar.Die Klimaprodukte werden auf der Vorführfläche des BAU-Messestandes in der Praxis verarbeitet. J

Halle A1 Stand 321

Aqua Magnetfarbe 393 Feine Wandflächen lassen sich mit der pastösen, naturweißen Kalk­spachtelmasse »Klima Finish« erreichen.

Aqua Schultafellack 394

Spezialitäten die die begeistern begeistern Paul Jaeger GmbH & Co. KG Siemensstraße 6 | D-71696 Möglingen Tel.: +49 (0) 7141/24 44-0 Fax: +49 (0) 7141/24 44-44 www.jaegerlacke.de

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Moderne Trockenbaulösungen auf der Zugspitze u  SAINT-GOBAIN

RIGIPS  Um die Bergstation der 2 962 m hohen Zugspitze für eine modernisierte Seilbahn und die erwarteten Besucherströme fit zu machen, waren umfassende Umbauund Erweiterungsarbeiten nötig. Für den robusten Innenausbau wurden leistungsfähige Trockenbaulösungen von Rigips eingesetzt, die den hohen Anforderungen auf dieser außergewöhnlichen Baustelle gerecht wurden. Was unter dem Gipfelkreuz der Zugspitze in den vergangenen Monaten und Jahren baulich realisiert wurde, ist wahrlich eine ingenieurtechnische Meisterleistung (der baustoffPARTNER hat berichtet: Ausgabe 10/2018, S. 44 bis 46). Neue Stahltragwerke wurden tief in den Fels getrieben, das bestehende Gipfelgebäude umfassend erweitert, zusätzliche Aufenthalts- und Sanitär­ räume für die Besucher geschaffen. Das alles in schwindelnden Höhen. »Unsere Mitarbeiter haben schon ein, zwei Wochen benötigt, um mit der dünnen Luft hier oben zurechtzukommen. Bei anstrengenden Tätigkeiten mussten sie am Anfang hin und wieder kurz pausieren, um wieder zu Atem zu kommen«, berichtet Sergey Gartman, Oberbauleiter der mit dem Innenausbau der Bergstation beauftragten Akustik-, Stuck- und Trockenbau Sommer GmbH.

Neues Ausbausystem für Feuchträume Sämtliche Sanitär- und WC-Räume wurden mit der neuen Rigips »Glasroc X« ausgebaut, einer vliesarmierten Gipsplatte, die laut Hersteller über eine hohe Feuchtigkeits- und Schimmelresistenz verfügt. Die

Vliesarmierung besteht aus einem UV-lichtbeständigen Glasvlies, das eine geringe Wasseraufnahme gewährleistet. »Trotz Vliesarmierung lässt sich die ›Glasroc X‹ sehr exakt zuschneiden und leicht verarbeiten. Die Platten können einfach mit einem Cuttermesser eingeritzt und dann sauber an der Schnittstelle gebrochen werden. Eine Nachbearbeitung der Kanten ist nicht notwendig«, erklärt Gartman. Die Wände der Sanitärräume bestehen aus einer Unterkonstruktion aus »Rigi­ Profil MultiTec CW 75«-Profilen und einer 60 mm starken Mineralwolledämmung. Die Beplankung mit der 12,5 mm starken Platte erfolgte zweilagig. Für maximale Sicherheit sorgten dabei die zum System gehörenden Komponenten wie die korrosionsgeschützten »Rigips Gold«Schnellbauschrauben und der hydrophobierte Fugenspachtel »Vario H«. Sämtliche Oberflächen wurden anschließend in mehreren Arbeitsgängen auf Q 3 gebracht.

Schutz vor Feuchte und »Remplern« Mechanische Nehmerqualitäten unter Extrembedingungen waren in den neuen Ankunftsbereichen der großen Seilbahnkabinen gefragt. »Diese Flächen liegen in einem trockenen Frostbereich, das heißt, sie befinden sich zwar im Gebäudeinneren, aber sobald sich die automatischen Türen der Station und der Kabinen öffnen, strömt eisige Luft ins Innere. Gleichzeitig muss natürlich damit gerechnet werden, dass die Besucher noch Schneereste an ihren Schuhen haben und sich so Feuchtigkeit auf dem Boden sammelt«, so Gartman. Eine Situation, auf die das Ausbauteam mit einer besonderen Konstruktion reagierte. Die Basis für die Wandkonstruktionen bilden »F 30«-Sandwichpaneele. Vor die

Die Sanitärräume sind mit der 12,5 mm starken »Glasroc X« zweilagig beplankt. Paneele wurden dann bis zu 4 m hohe Vorsatzschalen gesetzt und verankert. Beplankt wurden diese mit der massiven Trockenbauplatte »Rigips Habito imprägniert«. Die Vorteile liegen für Sergey Gartman auf der Hand: »Die imprägnierten Platten bieten einen entsprechenden Feuchteschutz. Zusätzlich erhielten die Wände im Sockelbereich eine Abdichtung, um das Eindringen von auf dem Boden stehenden Schmelz­ wasser zu verhindern. Wichtig war auch das Thema Anprallschutz: Wenn in Hochzeiten pro Stunde an die 500 Besucher in diesen Bereichen ankommen, bleiben unsanfte Berührungen der Wände mit Schneestiefeln, Rucksäcken oder Wanderstöcken nicht aus. ›Rigips Habito‹ besitzt eine Druckfestigkeit von rund 15 N/mm2 und ist robust gegen mechanische Beanspruchungen, garantiert also auch in diesen strapazierten Wandbereichen dauerhaft unbeschädigte Flächen.«

Stabilität und Leichtigkeit an Wänden und Decken

SAINT-GOBAIN RIGIPS

In den hinteren Bereichen, wo sich die Besucherströme etwas besser verteilen, wird die »Habito«-Platte laut Gartman von ­»Rigips Die Harte« abgelöst. »Die zu erwartenden Beanspruchungen in diesen Räumen sind nicht ganz so extrem, so dass hier eine reguläre Hartgipsplatte Schutz bietet«, ergänzt er. Die an Wand und Decke eingesetzten Trockenbausysteme bringen laut Hersteller nur wenig Gewicht mit sich und sind damit in der Statik der neuen Bergstation quasi vernachlässigbar. J

Halle A1 Stand 502

Robuste Konstruktionen waren in den Ankunftsbereichen der neuen Seilbahn gefragt.

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Bad

Ausstattung & Technik

u  ALFER

ALUMINIUM  Alferpro, die Profimarke von Alfer Aluminium für Fliesen-Profile und Abdichtungssysteme, stellt dem Fachpublikum auf der BAU seine Neuheiten und Produkterweiterungen vor. Neben Licht hat Alferpro auch neue Farben, Formen und Ordnungssysteme im Gepäck.

Nach erfolgreicher Einführung von »alferlight« auf der Cersaie 2017 wurde die Produktlinie seitdem umfassend weiterentwickelt und ausgebaut. Es werden vier neue Profilquerschnitte für die direkte und indirekte Beleuchtung präsentiert: Ein LED-Wandinneneck, jeweils ein LED-Abschluss-Profil zur Decke und zum Boden leuchtend sowie ein LED-Listelli mit zweifach indirekter Beleuchtung runden das bisherige Sortiment ab. Alle Profilquerschnitte verfügen nach eigenen Angaben über neueste LED-Technik und sind in den drei Oberflächen-Varianten »chrom eloxiert gebürstet«, »silber eloxiert« und »titan eloxiert hochglänzend gebürstet« erhältlich.

Ausbau der Profil-Sortimente Die Serie »alferline« wurde ebenfalls erweitert und komplettiert. Gefällekeile und

Dusch­wandblenden ergänzen das bisherige Sortiment. Der Gefällekeil sorgt für eine Verbindung zwischen dem ebenen Belag und dem zweiprozentigen Gefälle der Linienentwässerung. Der Keil aus gebürstetem Edelstahl ist in den Höhen 8 mm, 10 mm und 12,5 mm und in den Längen 100 cm, 150 cm und 200 cm erhältlich. Die neue Duschwandblende in den Höhen 25 mm und 35 mm ist mit den Gefällekeilen kompatibel, ebenfalls aus gebürstetem Edelstahl und sorgt für einen formschönen Abschluss der tiefer liegenden Gefälleböden. Die Balkonprofile der bewährten Serie »alferbal« zum wirkungsvollen Witterungsschutz sowohl im Neubau als auch bei der Sanierung wurden durch die drei neuen Farben »beige«, »silber metallic« und »graphit metallic« ergänzt.

ALFERPRO

BAU: Serie für Handwerker und neue Profilquerschnitte

Vier neue Profilquerschnitte runden die Produktlinie von »alferlight« ab.

Arbeitserleichterung im Alltag

100 cm Schiene bis maximal Der patentierte »x-star«-­ 50 kg. Gerätehalter aus der neuen Ebenso zur Produktlinie gehört Handwerker-Serie »alfertool« ein zweiteiliges Nivelliersystem. verspricht Ordnung in der WerkDieses besteht aus Drehkopf statt. Werkzeuge können in tragund Schraube, wahlweise linefähigen Gerätehaltern aus Stahl ar, kreuz- oder t-förmig, mit dem mit integrierten Rückholfedern ebene Wand- und Bodenflächen verstaut werden. Diese sind stuerzielt werden können. J fenlos verstellbar und garantieren optimalen Halt. Die 50 cm lange Schiene kann bis maxiHalle C1 Stand 529 mal 40 kg belastet werden, die

INFO

Die Serie »alfertool« erleichtert Profis am Bau den Arbeitsalltag. 106

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Unter dem Namen »alferpro« hat der europaweite Marktführer für Profilsysteme Alfer Aluminium ein neues Profi-Sortiment entwickelt, das sich mit einem klaren Profil deutlich vom Wettbewerb unterscheiden will. Mit seinem Sortiment aus 16 Produktserien setzt »alferpro« seit Juni 2016 auf technisch hochwertige, aber preislich attraktive Premium-Produkte und ist mittlerweile eine feste Größe im Fliesenzubehörmarkt. Die Produkte werden in Deutschland entwickelt, produziert und ausschließlich über den Baustoff- und Fliesenfachhandel vertrieben.


Klassiker mit filigranem Wannenrand

BETTE

u  BETTE  Eine ovale Wannenform, eingebettet in ein Rechteck, dazu alltagstaugliches Material – mit diesen einfachen Zutaten wurde die »Bette Starlet« in den vergangenen 20 Jahren im Geschäftsfeld Badplanung bekannt. Ihr Design wurde jetzt behutsam mit einem feinen Wannenrand modernisiert. Die neue Einbau-Variante nennt sich »Spirit«.

Harmonisches Ensemble: Der designverwandte Einbau-Waschtisch »Comodo« wird ebenfalls aus glasiertem Titan-Stahl gefertigt. Um die Badewanne fit für die aktuellen Trends im Bad zu machen, hat Bette die Aufbauhöhe des Wannenrands der »Starlet« von 30 auf 8 mm verschlankt und die Eckradien von R20 auf R5 verringert. Damit ist die »Starlet Spirit« genannte neue Einbau-Variante eine Option für moderne Inszenierungen im Bad, die Leichtigkeit durch symmetrische Formgebung, filigrane Kanten und enge Eckradien erzielen möchten. Da die Starlet Spirit selbst über nahezu rechtwinklige Ecken verfügt, eignet sie sich auch für den flächenbündigen Einbau in ein Fliesenraster oder eine Konsole. Spitze Ecken mit nur 5 mm Radius sind laut Hersteller ein beachtlicher Wert für die Materialkombination glasierter Titan-Stahl.

Hoher Gebrauchswert Neben der neuen Optik bietet die Starlet Spirit auch funktionellen Nutzen wie ihre älteren Geschwister. Die Liegefläche in der 1700 × 750 oder 1800 × 800 mm messenden Badewanne ist großzügig ausgelegt und dank mittigem Ablauf auch für das Bad zu zweit geeignet. Wer die Badewanne zum Duschen nutzen möchte, findet genug sichere Standfläche, die auf Wunsch rutschhemmend gestaltet werden kann. Der breite Wannenrand dient als bequeme Ablage für die Unterarme und bietet reichlich Stellfläche für Shampoos, Seifen, Schwämme und sonstige Accessoires. Selbst Gläser und Flaschen und sogar brennende Kerzen verzeiht der schlag- und kratzfeste so-

wie hitzebeständige glasierte Titan-Stahl. Das reinigungsfreundliche Material speichert Wärme und fühlt sich laut Hersteller angenehm an, was für zusätzlichen Komfort beim Baden sorgen soll.

Harmonisches Ensemble Ein passender Partner zur »Starlet Spirit« ist der designverwandte Einbau-Waschtisch »Comodo«, der ebenfalls aus glasiertem Titan-Stahl gefertigt wird. Mit seiner rechteckigen Grundfläche, dem ovalen

Becken, und einem genauso dünnen, gefalzten Rand bildet er mit der Badewanne ein harmonisches Ensemble im Bad. Erhältlich ist die »Starlet Spirit« in glänzendem Weiß sowie in allen gängigen Sanitärfarben. Das ursprüngliche Starlet-Sortiment bleibt daneben bestehen, dadurch erhöht sich die Zahl der Optionen für die Badplanung auf insgesamt 14 Varianten. J

Halle A4 Stand 420

Mit ihrem 8 mm schlanken Wannenrand und Eckradien von 5 mm eignet sich die »Starlet Spirit« für den flächenbündigen Einbau.

Neuer Bodenablauf mit minimierter Einbauhöhe Entwässerungsspezialist Kessel hat sein Bodenablauf-Sortiment für Duschen erweitert und zeigt auf der BAU die neuen Modelle »Der Ultraflache 54«, der nach eigenen Angaben die niedrigste Bauhöhe am Markt besitzt, und »Der Ultraflache 79«.

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u  KESSEL  Der

Die neuen Badabläufe verfügen über einen seitlichen Auslauf, einen herausnehmbaren Geruchsverschluss im Aufsatzstück sowie modell­abhängig über eine Dichtmanschette oder einen Klipsflansch mit integrierter Dichtmanschette.

Die Zahl im Namen steht laut Hersteller für die Höhe des Ablaufkörpers ohne Aufsatzstück. Die neuen Bodenabläufe sind für den Einsatz in Neubauten und Sanierungsprojekten konzipiert. Dank der kompakten Bauweise eignen sie sich insbesondere für barrierefreie Bäder.

Sie verfügen über einen seitlichen Auslauf, einen herausnehmbaren Geruchsverschluss im Aufsatzstück sowie modellabhängig über eine beiliegende beziehungsweise bereits werkseitig angebrachte Dichtmanschette oder einen Klipsflansch mit integrierter Dichtmanschette. Damit lassen sich die Abdich11/18

tungen im Verbund gemäß der Norm DIN 18534-1, Wassereinwirkungsklasse W3-I zur Abdichtung von Innenräumen sicher und einfach einbinden.

Unkomplizierter Einbau dank passendem Zubehör Große Auswahlmöglichkeiten für unterschiedlichste Einbausi                                 107


den Bauhöhen 63 – 121 mm (»Der Ultraflache 54«), 88 – 145 mm sowie 129 – 184 mm (»Der Ultraflache 79«) erhältlich. Des Weiteren bietet der Hersteller zu den neuen Bad­abläufen passen»Der Ultraflache 54« ist laut Hersteller Kessel des Zubehör wie den der Ablauf mit der niedrigsten Bauhöhe auf mechanischen, laut dem Markt. eigenen Angaben leicht zu reinigenden Geruchstuationen liefert Kessel mit dem verschluss mit Wasservorlage, breit aufgestellten Sortiment, »Megastop«, an. Dieser schützt denn die Badabläufe sind in demnach vor Geruchsbelästi-

gung und bietet in Verbindung mit den verriegelbaren Aufsatzstücken »Lock&Lift« eine Rückstausicherung bis 0,1 bar. Außerdem gibt es für die Installateure eine neue Montagehilfe. Mit ihr lässt sich der Grundkörper positionsgenaue fixieren und sie gewährleistet so einen exakten Einbau. J

Halle A2 Stand 331

INFO

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Die Kessel AG ist nach eigenen Angaben deutschlandweiter Marktführer in der Entwässerungstechnik und hat den Werkstoff Kunststoff in der Entwässerungstechnik etabliert. Heute ist das 1963 gegründete Unternehmen ein international agierender Premiumanbieter mit rund 600 Mitarbeitern. Vom Ableiten des Abwassers über dessen Reinigung bis zum Schutz vor Rückstau eines Gebäudes umfasst das Produktspektrum ganzheitliche Systemlösungen für die Entwässerungstechnik.

Designorientiert und leicht zu montieren u  DURAL  Ein erweitertes Produktprogramm an Rinnenlösungen

für bodengleiche Duschen stellt jetzt der Profilhersteller aus dem Westerwald vor. Dural bietet damit neue Systeme zur leichten Montage sowie eine spezielle Abflussvariante in der Wand, um einen durchgängig gefliesten Duschboden zu erzielen. sie lässt sich mit wenigen Handgriffen auch für Beläge von 6 bis 21 mm einstellen. Dank der sieben verfügbaren Längen – von 60 bis 1200 mm – ist sie so praktisch in jeder Dusche einsetzbar.

Optimierte Abläufe Ebenfalls vormontiert für ein leichtes Handling ist die neue »Xflat-Line«. Sie eignet sich für niedrige Aufbauhöhen und ersetzt als ultraflache Rinne die Produktlinie »Basic-Line«. Mit einer zweiten Entwässerungsebene optimiert sie den Ablauf in der Dusche – und das bei einer Einbauhöhe von 55 mm. Erhältlich ist das Produkt in sieben Längen von 60 bis 1200 mm.

Für einen Duschboden, der ohne Unterbrechung gefliest werden soll, muss der Abfluss in die Wand gelegt werden. Dies ermöglicht die neue »Wall-Line« von Dural.

Für einen Duschboden, der ohne Unterbrechung gefliest werden soll, muss der Abfluss in die Wand gelegt werden. Dies ermöglicht die neue »Wall-Line«. Das System vereinfacht den Fußbodenaufbau, da unter anderem die Abdichtung unterbrechungsfrei ausgeführt werden

kann. Die sichtbare Abdeckung kann beim Einbau stufenlos gekürzt werden und lässt sich somit individuell dem jeweiligen Projekt anpassen. J

Halle B6 Stand 532

DURAL

Bodengleiche Duschen liegen als designorientierte und barrierearme Gestaltungsmöglichkeit im Trend. Neben der funktionalen Eigenschaft des effektiven Ablaufs müssen Rinnensysteme leicht zu montieren sein und sich den jeweiligen optischen Anforderungen anpassen. Mit ihrem EPS-Kern ist zum Beispiel die neue »Vario-Line Plus« von Dural wie schon der Vorgänger »Vario-Line EPS« leicht zu montieren und noch während der Fliesenverlegung in der Höhe verstellbar – falls der Estrich doch mal etwas höher geworden ist. In der werksseitig vormontierten Variante sind Beläge von 8 bis 10,5 mm eingestellt,

Die neue »Xflat-Line« eignet sich als ultraflache Rinne für niedrige Aufbauhöhen. 108

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Mit ihrem EPS-Kern ist »Vario-Line Plus« leicht zu montieren.


SCHLÜTER

FLIESEN-PROFILE MIT SYSTEM

»Schlüter-Shelf« schafft überall dort eine praktische und elegante Ablage, wo Fliesen verlegt werden oder bereits vorhanden sind.

Ablagen: Elegant, stabil und schnell montiert u  SCHLÜTER-SYSTEMS  Unter

dem Hashtag #schlueterbau2019# zeigt der Hersteller aus Iserlohn auf der BAU neue Lösungen für Ablagen in Duschen mit gefliesten Wänden.

»Schlüter-Shelf« will laut Hersteller als praktische Ablage an gefliesten Wänden immer eine gute Figur machen. In den eleganten Designs »Curve« und »Floral« kann sie überall dort zum Einsatz kommen, wo Fliesen verlegt werden oder bereits vorhanden sind. Fünf Formate bieten dabei zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Die Balage ist aus gebürstetem Edelstahl oder aus Aluminium mit hochwertiger Pulverbeschichtung in drei »Trendline«-Farben erhältlich: »Elfenbein«, »Steingrau« und »Dunkelanthrazit«. Damit passt die Ablage laut Hersteller zu aktuellen Keramiktrends und kann ohne aufwendiges Befliesen mit dem Fliesenbelag oder nachträglich eingebracht werden.

Drei Varianten für Wandecken In drei Varianten bildet »Schlüter-Shelf-E« Ablagen für den Einbau in Wandecken. Diese können entweder im Zuge der Fliesenverlegung ins Fliesenbild integriert oder dank der nur 2 mm dicken Auflageflügel nachträglich in die Fugen gefliester Wände eingesetzt werden. »Shelf-E« findet sowohl im Duschbereich als auch in Fliesenspiegeln von Küchen als praktische Ablage Anwendung. Für flächige Wandbereiche steht »Schlüter-Shelf-W« zur Verfügung. Die rechteckige Ablage wird mithilfe ihrer Befestigungsschenkel während der Fliesenverlegung in Bädern oder Fliesenspiegeln von Küchen eingebaut. Und auch für die vorgefertigten Nischenelemente Schlüter-»Kerdi-Board-N« bietet Schlüter-Systems nun eine maßgeschneiderte Ablage: »Shelf-N« wird während der Fliesenverlegung passgenau in die Nischen integriert und schafft somit einen ebenso praktischen wie eleganten zusätzlichen Regalboden.

: Sie uns n n e h c Besu ünche M , 9 01 BAU 2 19. Januar 1 14. – and 52 t S / 4 Halle A

Optische Kombination Beim Einsatz von »Schlüter-Shelf« in Badezimmern bietet sich laut Hersteller die Möglichkeit, die Ablage optisch mit der bodengleichen Dusche zu kombinieren: Die Designs »Curve« und »Floral« stammen ursprünglich aus dem Schlüter-Programm »Kerdi-Line-Style«, das elegante Abdeckungen für die Ablaufrinnen von barrierefreien Duschen umfasst. J

alferlight – LED-Profile für ein stimmungsvolles Ambiente

Halle A6 Stand 139

Für den Einbau in vorgefertigten Wandelementen steht mit »Shelf-N« eine passende Lösung zur Verfügung.

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www.alferpro.de                                 109


Messen & Seminare Über sicheres Entwässern von Flachdächern

 RIGIPS Wachsende Kundenansprüche, neue Materialien und Techniken sowie

 SITA Wissensdurstige können jetzt unter acht Seminaren aus dem Sita Campus wählen, die jeweils ein genau definiertes Ziel haben. Das Intensivseminar Flachdachent­ wässerung I »Das Wasser muss vom Dach« vermittelt Entscheidungs­ Experten führen durch die Fachseminare, hier kriterien, wann ein Freispiegel- und Rainer Pieper, der technische Leiter der Sita. wann ein Druckströmungssystem erforderlich ist. Es informiert über Regelwerke und die verschiedenen Notentwässerungssysteme. Die XXL-Variante dieses Seminars, Flachdachent­wässerung II, geht weiter in die Tiefe und über zwei Tage. Für die Attika-, Druckströmungs-, Balkon- und Terrassenentwässerung gibt es spezielle Schwerpunkt-Seminare –ebenso für das immer wichtiger werdende Thema Brandschutz und die »wasserdichte« Sanierung von Bestandsanlagen. Ein weiteres Seminar geht auf die Informationsbedürfnisse von Gutachtern und Sachverständigen ein. Wissen, Praxis, Austausch − jedes der Seminare basiert auf diesen drei Komponenten. Zu Beginn jedes Kurses werden die Erwartungen der Teilnehmer abgefragt und dann auch in das Programm eingebaut. Nach der Basisinformation durch Entwässerungs­ experten splitten sich die Seminare in die speziellen Themenmodule. »Learning by doing« − dieser Erkenntnis folgt der Praxisteil. »Wir wollen uns zusammen auch die Hände schmutzig machen«, so Ute Weiß, Projektleiterin Flachdachentwässerung. Der praktische Teil, beispielsweise beim Produktionsrundgang, am Gully-Versuchsbecken oder im Showroom, lädt dazu ein, Entwässerungstechnik im wahrsten Sinne des Wortes zu »erfassen«. Die Seminare finden in der neuen Seminarwelt des Sita Campus statt. Nähere Informationen und Anmeldeformulare gibt es im Netz unter https://sitaseminare.sita-bauelemente.de. J

SAINT-GOBAIN

neue gesetzliche Regelungen machen die persönliche Weiterbildung im Aus- und Trockenbau wichtiger denn je. Die Fachseminare und Workshops des »Fit im Ausbau«-Trainingsprogramms von Rigips sind praxisnah gestaltet. Sie richten sich an Bauprofis, die ihr Trockenbau-Know-how erweitern möchten. Neu in den Seminar­ kalender 2018/2019 wurden die zwei zusätzlichen Schulungsorte Schwerte (NRW) und Leipzig aufgenommen. Vom Basisseminar Trockenbau bis zum Thema Brandschutz und einem Spezialseminar Holzbau bietet das »Fit im Ausbau«-Trainingsprogramm Grundlagen- und Profiwissen. Neben der Möglichkeit, individuelle Schulungstermine zum Beispiel im eigenen Fachbetrieb zu vereinbaren, bietet Rigips offene Seminare an vier Schulungsstandorten an. Außer in Brieselang bei Berlin und Frankfurt am Main werden die Schulungen seit Kurzem auch in Schwerte sowie in Leipzig angeboten. Die Gebühren für die meist eintägigen Seminare betragen 99 Euro pro Person. Sie schließen Bewirtung und Schulungs­unterlagen ein. Informationen und Anmeldung online unter www.rigips.de/fia. J

Das Trainingsprogramm »Fit im Ausbau«richtet sich an Bauprofis, die ihr Trockenbau-Know-how erweitern und festigen möchten.

SITA

Profi-Training für Aus- und Trockenbauer

Anmeldephase für Schulungen gestartet Flachdachsystemherstellers sind in der Dachbranche positiv aufgenommen worden. Deshalb setzt Alwitra das Schulungskonzept fort, in dem Handwerker für Herausforderungen auf dem Flachdach gerüstet werden sollen. Das neue Schulungsprogramm für 2019 liegt jetzt vor und die Anmeldephase hat begonnen. Unter Berücksichtigung der aktuellen Normen und Richtlinien wird im theoretischen Teil Fachwissen zu flachen und flach geneigten Dächern vermittelt. Unter Anleitung erfahrener Anwendungs­techniker wird die fachgerechte Montage der hauseigenen Flachdach-­Produkte trainiert. Auf den jeweligen Erfahrungs- und Kenntnisstand der Teilnehmer abgestimmt, bauen die vier Module aufeinander auf: Modul 1, der »Grundkurs«, ist der Einstieg für das Arbeiten mit den Dachbahnen. Im Modul 2, dem »Aufbaukurs«, geht es um die Vertiefung der praktischen Kenntnisse und die regelkonforme Anwendung sowie den Einbau von System-Produkten. Im Fokus des »Intensivkurses Aluminiumprofile« als Modul 3 stehen die Einsatzmöglichkeiten der Profile für Dachrandabschlüsse, Mauerabdeckungen und Wand­anschlüsse. Viertes und letztes Modul ist der »Expertenkurs «. Er richtet sich an Firmeninhaber, Meister und Vorarbeiter, die sich überwiegend mit der Ausschreibung, Angebots­erstellung und Ausführung von Flachdächern befassen. Im Rahmen des zweitägigen Theoriekurses, der ausschließlich in Trier stattfindet, werden die relevanten Normen und Richtlinien und deren Umsetzung in der Praxis vorgestellt, darüber hinaus geht es um Schnittstellen und Details komplexer Abdichtungsaufgaben. Die Module 1-3 können als Einzelkurse zwischen Januar und April 2019 in Trier, Lübeck, Berlin, Wesel, Bad Schlema, Weilburg, Nürnberg und Ulm gebucht werden. Online-Anmeldung unter www.alwitra.de. J

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»Campus«-Reihe startet im Januar  BECK + HEUN Vom 9. Januar bis

zum 20. Februar 2019 findet wieder die Schulungsreihe »Campus« von Beck + Heun statt. Das neue Programm beinhaltet drei Schulungen, die auf die Anforderungen der Bereiche Fensterbau, Rohbau und Planung zugeschnitten sind. Sie werden an den Standorten Mengerskirchen sowie Altenmünster angeboten. Auf Wunsch und Die »Campus«-Broschüre mit dem bei ausreichender Teilnehmerzahl kommt der »Campus« auch in den eigenen Betrieb. neuen Schulungsprogramm 2019. Individuell zugeschnittene Schulungen sind möglich. Anmeldungen werden bis zum 17. Dezember 2018 entgegengenommen. Wer bis Ende November 2018 bucht, erhält einen Rabatt in Höhe von zehn Prozent. Für Gruppen ab vier Teilnehmern gibt es zusätzlich 20 Prozent Ermäßigung. In dem neuen »Campus«-Semester 2019 steht der Wandel des Rollladenkastens zum multifunktionalen Bauelement im Fokus. Die sich daraus ergebenden Möglichkeiten sowie Besonderheiten bei der Montage behandeln die Schulungen »Fensterbau: Schnittstellen sauber gelöst« sowie »Rohbau: Alles im Kasten«. Komplettiert wird das neue Programm von der Schulung »Architektur: Kompass Detailplanung«. Diese vermittelt planerische und rechtliche Sicherheit in den Bereichen Wärme-, Feuchte- und Schallschutz. Die Veranstaltung ist von den Architekten- und Ingenieurskammern anerkannt. Das neue Programm steht auf www.beck-heun.de/ Halle A3 Stand 300 campus zum Download bereit. J

BECK+HEUN

 ALWITRA Die in diesem Jahr eingeführten vier Modulkurse des Trierer

[  Messen & Seminare  ]


Aktuelles

WISNIOWSKI

 WISNIOWSKI Mit der Schlüsselübernahme für ein Verwaltungs- und Ausstellungsgebäude in einem Industriegebiet in Hagen startet die Wisniowski Deutschland GmbH ihre Aktivitäten. Am 1. Oktober bezogen Michael Drag, Geschäftsführer der Deutschland GmbH, und Nicolas Asbeck, Prokurist, das neue Domizil. Ab 2019 wird das Team von Hagen aus aktiv werden. In den nächsten Wochen wird das Gebäude komplett neu eingerichtet und umgebaut. Michael Drag (links) und Bis zum Frühjahr 2019 sollen alle Verwaltungs-, Nicolas Asbeck führen Ausstellungs- und Schulungsräume voll gemeinsam die neu funktionstüchtig sein. Ebenfalls bis Frühjahr gegründete Wisniowski 2019 soll die 2000 m² große Außenausstellung Deutschland GmbH in Hagen, Westfalen. (Zaunsysteme, Pforten, Toranlagen) stehen. Zurzeit stellt Wisniowski noch Personal ein. Auch das Marketing für Deutschland soll in Zukunft von Hagen aus arbeiten. Leiter des Standortes Hagen ist Prokurist Nicolas Asbeck. Der Kaufmann blickt auf über 10 Jahre Erfahrung in der Zaun- und Torbranche zurück. Er kennt und schätzt Wisniowski als Produzenten von innovativen Premiumprodukten. Design, Qualität und Vielfalt, so Asbecks Überzeugung, sind die Schlüssel zum Erfolg des Unternehmens. Wisniowski beschäftigt heute rund 1 800 Mitarbeiter und ist mit etwa 100 Zaunmustern nach eigenen Angaben einer der größten Zaunhersteller Europas. Das polnische Unternehmen mit Sitz in der Nähe von Krakau setzt auf hochwertige Türen und Tore und bietet demnach als erstes der Branche designgleiche Elemente für das gesamte Anwesen. J

Vertriebspartner in den Niederlanden  GLASSLINE Zum 1. November hat die

Glassline GmbH aus Adelsheim eine Vertriebskooperation mit der Agentor B. V. in Oud Gastel in den Niederlanden vereinbart. Agentor ist seit über 40 Jahren ein technischer Großhändler für die Bauindustrie. Die Spezialisierung liegt in Thomas Utsch, Geschäftsführer der Systemprofilen, Türen und Beschlägen und Glassline GmbH. Abdichtungsprodukten. Das Produktportfolio besteht aus einer Vielzahl von Glassline-Geschäftsführer Thomas Utsch Komponenten für Profilsysteme für Türen, Fenster und Fassaden. Die Ganzglasgeländerserie »Balardo« und die Vordachserie »Canopy« von Glassline finden sich jetzt auch im Produktsortiment von Agentor. Geschäftsführer Thomas Utsch von der Glassline GmbH verspricht sich mit dieser Kooperation ein Umsatzwachstum in den Niederlanden und einen größeren Bekanntheitsgrad. »Es ist eine Win-win-­Situation, da wir das Portfolio von Agentor ideal ergänzen.« In naher Zukunft wird Agentor das gesamte Produktportfolio von Glassline aufnehmen, inklusive Glasbefestigungen Halle C3 Stand 303 und Trennwandsysteme. J GLASSLINE

Wisniowski gründet deutsche Vertriebsniederlassung

App macht Türenvielfalt überall sichtbar

Neue Funktionen für die Software  HECO Der Schraubenhersteller Heco hat seine Bemessungssoftware HCS 4.0

HECO

aktualisiert und eröffnet damit neue Möglichkeiten zur Bemessung von Verbindungen und Verstärkungen mit Teil- und Vollgewindeschrauben – insbesondere im Bereich Ingenieurholzbau. Mit der Implementierung neuer Vollgewindeschrauben wie der »Heco-Topix« mit Abmessungen bis 10 x 380 mm und der Heco-WR mit Abmessungen bis 13 x 1000 mm ermöglicht das Programm Berechnungen von mittleren und Heco hat seine Bemessungssoftware besonders großen Dimensionen, wie HCS 4.0 aktualisiert und um neue sie etwa bei Brettschichtholzträgern im Holzbauschrauben erweitert. Hallenbau vorkommen. Bei Anwendungen, die einen hohen Anpressdruck erfordern, erhält der Nutzer künftig die Möglichkeit, die »Heco-Topix Tellerkopf XL« auszuwählen. Des Weiteren wurde die Software um die Holzbauschraube »Heco-Topix« mit Kombisechskantkopf erweitert. Ebenfalls neu ist die Einbindung von Schnee- und Windlastzonen in Österreich. Nach Eingabe der Höhenlage und Ortsangabe des Bauvorhabens berechnet das Programm automatisch, welche und wie viele Schrauben unter Berücksichtigung entsprechender Normen verwendet Halle C6 Stand 235 werden können. J

[  Aktuelles  ]

moderne Innentüren in mein Zuhause ein? Wie unterstreichen sie meinen Einrichtungsstil? Wie harmonieren Furnier und Farbtöne mit denen in Wohn-, Schlaf- oder Esszimmer? In Zeiten großer Türenvielfalt sind diese Fragen sind zentral in Beratungs­ gesprächen von Handel und Verarbeitern mit dem Endverbraucher. Die Lösung verspricht Hersteller Schwering mit der digitalen Beratungs- und Planungshilfe »ringo-App«: Sie verlagert in Beratungs- und Planungs­ gesprächen immer häufiger die Produkt­ Mithilfe von »Context-Card« präsentation aus Showroom oder und Scan-Funktion bildet die neue App »ringo«-Türen per Printprospekt auf den Handybildschirm oder das Tablet. Seit neuestem lassen sich mehr als Augmented Reality ab. Zusätzlich enthält die App Aufbau- und 20 Türen unterschiedlichster Oberflächen Montageanleitungen. mithilfe von Augmented Reality live in private Wohnräume einbauen. In nur vier Schritten wird dabei nach eigenen Angaben die Wunschtür auf dem Smartphone oder Tablet sichtbar: Die kostenlose App herunterladen, dann die »Context-Card« auf die Vorderseite der zu Hause vorhandenen Tür hängen und die Vorderseite abscannen. Dann heißt es warten, bis eine »ringo«-Tür sichtbar wird. Die neu ausgewählte Tür legt sich im Display über die vorhandene Tür. Die Raumanimation ist komplett. Im Online-Modus ist der Zugriff auf alle Montageanleitungen der ringo-Webseite möglich. So ist laut Anbieter die App auch ein zusätzliches, per Smartphone überall verfügbares Service-Instrument für den Halle B5 Stand 303 Verarbeiter. J

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SCHWERING

 SCHWERING RINGO Wie fügen sich

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Aktuelles Mocopinus bietet Private Labeling für Fachhandel  MOCOPINUS Ein unverkennbarer Markenauftritt hat

MOCOPINUS

einen hohen Imagefaktor, mit dem sich zudem ein Wettbewerbsvorsprung sichern lässt. Dazu bietet Mocopinus jetzt seinen Kunden die Möglichkeit, alle Farben und Lasuren in der bewährten Herstellerqualität auf Wunsch mit eigenem Markennamen herzustellen. Alle drei Gebindegrößen, ob 0,75, 2,5 oder 25 Liter, können in einem individuellen Corporate Design mit den gesetzlich vorgeschriebenen Hinweistexten etikettiert werden. Für die nachhaltige Veredelung von Holzoberflächen ist eine optimale Symbiose mit perfekt passenden Materialsystemen entscheidend. Um die Natürlichkeit und Funktionalität der

Mehrere Tausend ausrezeptierte Farbtöne stehen neben Standardfarben nach RAL und NCS ab einer Bestellmenge von 2,5 Liter zur Wahl. Auf Wunsch werden ab 25 Liter auch neue Farbvarianten individuell gefertigt.

verschiedenen Holzarten langlebig zu bewahren, spielt bei der Entwicklung von Farben und Lasuren die Erfahrung in der Holzbearbeitung eine maßgebende Rolle. »Mocopinus hat daher durch die Verbindung seiner Kernkompetenzen in der Produktion von Vollholzprofilen mit der Farben- und Lasurenherstellung die Voraussetzungen für optimale Anwendungslösungen geschaffen«, so Geschäftsführer Eric Erdmann. Im eigenen, darauf spezialisierten Lacklabor entwickelt der Hersteller aus Ulm, nach eigenen Angaben Innovationsführer im Hobelwarenbereich, umweltfreundliche Beschichtungsrezepturen. Durch seine langjährige Erfahrung entstehen hier designorientierte Veredelungen für einen umfassenden und dauerhaften Schutz. Jetzt ist jede Variante aus dem hochwertigen Applikationsprogramm von Mocopinus auch als eigene Handelsmarke erhältlich. Damit eröffnen sich dem Fachhandel neue Marktchancen. Von farblos über transparent bis hin zu deckenden Farbtönen – den Gestaltungsideen sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Für jeden Einsatzbereich bietet die Produktpalette von MOCOPINUS eine geeignete Anwendungslösung. Die Materialkonzepte der Applikationen hat der Hersteller speziell für die unterschiedlichen Holzarten entwickelt. In Außenbereichen bewahren die Holzfarben, -lasuren und -öle die natürliche Optik des Holzes und schützen Fassaden, Balkone, Gartenhäuser, Zäune, Terrassen und Gartenmöbel dauerhaft gegen Wind und Wetter. Für Profilhölzer in Innenbereichen an Wand und Decke sowie Holzmöbel, Regale, Leisten, Kinderspielzeug

Etikettiert als Handelsmarke: Private Labeling für Farben, Lasuren und Öle in bewährter Herstellerqualität. und vieles andere mehr bieten die Veredelungen ein variantenreiches Oberflächendesign. Die elastischen und offenporigen Anstriche auf Wasserbasis leisten laut Hersteller einen Beitrag zum Umweltschutz und sind mit dem »Blauen Engel« ausgezeichnet. Sie enthalten keine schädlichen Lösungsmittel oder bedenkliche Trockenstoffe wie Blei oder Kobalt. Zudem sorgen die Anstriche dafür, dass das Holz nachhaltig atmungsaktiv bleibt und seine feuchtigkeitsregulierende Eigenschaft behält. Die Farben und Lasuren sind vielseitig einsetzbar und eignen sich nach entsprechender Vorbehandlung auch für dauerhafte Anstriche auf Untergründen aus Stein, Beton, Putz und Metall. Durch die wasserbasierende Herstellung lassen sich diese einfach auftragen. Dank perfektionierter Technologien können exakte Applikationen mit wenig Zeitaufwand hergestellt werden. Für einen deckenden Anstrich ist sogar aufgrund des hohen Feststoffanteils ein Farbauftrag ausreichend und eine VorgrunHalle B5 Stand 527 dierung nicht erforderlich. J

Auf einen Blick

Redaktionsverzeichnis

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SEITE

ACO Hochbau Vertrieb GmbH Aero-Lift Vakuumtechnik GmbH Sikkens / Eine Marke der Akzo Nobel Deco GmbH Alferpro - eine Marke der alfer aluminium Gesellsellschaft mbH Alwitra GmbH & Co. Austrotherm Dämmstoffe GmbH Bartels Systembeschläge GmbH Baumit GmbH BayWa AG Becher GmbH & Co. KG Beck+Heun GmbH Bette GmbH & Co. KG BG BAU - Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft Birkenmeier KG GmbH & Co. Böck Staubschutzsysteme KG Brüchert + Kärner GmbH Carlisle Construction Materials GmbH Chaps & More e.K. Classen Holz Kontor GmbH Collomix GmbH Rühr- & Mischgeräte GmbH Creaton GmbH Danogips GmbH & Co. KG DAW SE Geschäftsbereich Caparol DAW SE Geschäftsbereich Disbon GmbH Dextüra Innentürsysteme GmbH Diephaus Betonwerk GmbH Döllken Profiles GmbH Doyma GmbH & Co. DuoTherm Rolladen GmbH Dural GmbH Efaflex Tor- und Sicherheitssysteme GmbH & Co. KG EHL AG

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72 22 102 106 110 43 89 104 56 90 110 107 57 67 22 91 36 66 94 55 10 10 39 94 86 68 98 52 10 108 60 68

ORT Büdelsdorf Geislingen-Binsdorf Köln Wutöschingen Trier Waldegg/Wopfing Kalletal Bad Hindelang München Wiesbaden Mengerskirchen Delbrück Frankfurt Breisach am Rhein Trostberg Hamburg Hamburg Enger Kaisersesch Gaimersheim Wertingen Neuss Ober-Ramstadt Ober-Ramstadt Bocholt Vechta Nohra Oyten Nettersheim Ruppach-Goldhausen Bruckberg Kruft

@

WWW

info@aco.com info@aero-lift.de info.deutsch@akzonobel.com info@alfer.com info@alwitra.de info@austrotherm.at info@basys.biz info@baumit.de info@baywa.de info@becher.de info@beck-heun.de info@bette.de info@bgbau.de info@birkenmeier.com info@boeck-kg.de info@schoene-tueren.com info@ccm-europe.com verkauf@chaps-and-more.de info@classen.de info@collomix.de info@creaton.de info@danogips.de info@caparol.de info@disbon.de info@dextuera.de info@diephaus.de info@doellken-weimar.de info@doyma.de info@duotherm-rolladen.de info@dural.de info@efaflex.com info@ehl-net.de

aco-hochbau.de aero-lift.de sikkens.de alferpro.de alwitra.de austrotherm.at basys.biz baumit.de baywa.de becher.de beck-heun.de bette.de bgbau.de birkenmeier.com boeck-kg.de schoene-tueren.com ccm-europe.com chaps-and-more.de classen.de collomix.de creaton.de danogips.de caparol.de disbon.de dextuera.de diephaus.de doellken-weimar.de doyma.de duotherm-rolladen.de dural.de efaflex.com ehl.de

[  Aktuelles  ]


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Essmann Gebäudetechnik GmbH Eurobaustoff Handelsges. mbH & Co. KG Fakro Dachfenster GmbH Felo-Werkzeugfabrik Holland-Letz GmbH Fermacell GmbH Finalit Deutschland GmbH Finalit StoneCare GmbH Hermann Francksen Nachf. GmbH & Co.KG Franken Maxit GmbH & Co. Friedrich Amelingmeyer Metallbau GmbH Georg Schmieder GmbH & Co Glas Marte GmbH Glassline GmbH Griffon Günzburger Steigtechnik GmbH Hagemeister GmbH & Co. KG Hanno-Werk GmbH & Co. KG HECO-Schrauben GmbH & Co. KG Heinrich Hahne GmbH & Co. KG Hymer-Leichtmetallbau GmbH + Co. KG IBU e.V. Institut Bauen und Umwelt e.V. JELD-WEN Deutschland GmbH & Co.KG Joh. Friedrich Behrens AG Kährs Parkett Deutschland GmbH & Co. KG Karle & Rubner GmbH Kessel AG Kiesel Bauchemie GmbH & Co. KG KLB Kötztal Lacke & Beschichtungen GmbH Korodur Westphal Hartbeton GmbH & Co. KG Krause - Werk GmbH & Co. KG Kronimus AG Kyocera Unimerco Fastening GmbH Lamilux Heinrich Strunz GmbH Liapor GmbH & Co.KG Linzmeier Bauelemente GmbH Lorowerk K.H. Vahlbrauk GmbH & Co.KG MEA Bautechnik GmbH Metabowerke GmbH Mocopinus GmbH & Co.KG Moeller Stone Care Moll bauökologische Produkte GmbH Multifilm Sonnen- und Blendschutz GmbH Nelskamp Dachziegelwerke GmbH Nevaris Bausoftware GmbH NMC sa Nophadrain BV Novoferm GmbH Nürnberg Messe Optigrün international AG OSMO Holz und Color GmbH & Co. KG Proline Systems GmbH Pufas Werk KG Puren GmbH Redstone GmbH Remmers GmbH Renolit SE Renson Richard Brink GmbH & Co. KG Robert Bosch GmbH Romex AG Saint-Gobain Abrasives GmbH Saint-Gobain Rigips GmbH Sander & Doll AG Schiedel GmbH & Co. KG Schlagmann Poroton Vertriebs GmbH Schlotterer Sonnenschutz Systeme GmbH Schlüter-Systems KG Schöck Bauteile GmbH Schomburg GmbH Schwering Türenwerk GmbH Seelbach International GmbH Sika Deutschland GmbH Sita Bauelemente GmbH Skylux NV Soprema GmbH Soudal N.V. System Schröders Entwicklung und Beratung GmbH Tarkett Holding GmbH ter Hürne GmbH & Co. KG Ultsch Fassadenfachhandel GmbH Vandersanden Deutschland GmbH Velux GmbH Warema Renkhoff SE Wedi GmbH Westag & Getalit AG Wienerberger GmbH Wingburg GmbH Wisniowski Sp. z o.o. S.K.A. Xella Deutschland GmbH Ziegelwerk Klosterbeuren Ludwig Leinsing GmbH & Co. KG ZinCo GmbH

29 10 34 12 41 96 92 44 31 68 84 111 62 73 40, 67 80 10, 111 61 74 75 83 18 11 68 107 51 59 54 76 69 20 26 45 27 38 8 19 112 67 35 78 24 95 68 69 58 66 67 65 100 103 49 103 63 42 82 64 11, 16 69 21 105, 110 69 53 48 80 109 50 101 111 99 46 30, 110 32 28 38 88 97 93 67 71 11 77 10 84 25 86 92, 111 56 11 69, 70

Bad Salzuflen Bad Nauheim Hannover Neustadt Duisburg München Bremen Kasendorf Osnabrück Stuttgart Bregenz Adelsheim Bühl (Baden) Günzburg Nottuln Laatzen Schramberg Datteln Wangen Berlin Oettingen i.Bay. Ahrensburg Tübingen Dietzhölztal Lenting Esslingen Ichenhausen Amberg Alsfeld Industriegebiet Altenburg Iffezheim Esslingen Rehau Hallerndorf-Pautzfeld Riedlingen Bad Gandersheim Aichach Nürtingen Ulm Ihrlerstein Schwetzingen Limbach-Oberfrohna Schermbeck Wals-Siezenheim Eynatten ER Kerkrade Isselburg Nürnberg Krauchenwies Warendorf Boppard Hann. Münden Überlingen Bremen Löningen Worms Waregem (Belgien) Schloß Holte-Stukenbrock Leinfelden-Echterdingen Meckenheim Wesseling Düsseldorf Remscheid München Zeilarn Adnet Iserlohn Baden-Baden Detmold Reken Rennerod Stuttgart Rheda-Wiedenbrück Stasegem Mannheim Leverkusen Erkelenz Frankenthal (Pfalz) Südlohn Weidhausen Peine Hamburg Marktheidenfeld Emsdetten Rheda-Wiedenbrück Hannover Hövelhof Wieloglowy Duisburg Babenhausen Nürtingen

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Verlag SBM Verlag GmbH Hermann-von-Barth-Straße 2 87435 Kempten Telefon (08 31) 5 22 04-0 Telefax (08 31) 5 22 04-50 E-Mail: info@sbm-verlag.de

Dezember/Januar 2019

MESSE MÜNCHEN

Hauptausgabe zur

Themengesamtausgabe

› alle Themen

Erscheinungstermin: 22. Dezember 2018

Die BAU in München ist die Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme – und rund 40 % der Besucher sind aus dem Bauund Ausbauhandwerk. Was es von 14. bis 19. Januar 2019 auf der BAU für alle Gewerke an Neuigkeiten, Lösungen und Trends gibt, zeigt der baustoffPARTNER in der MesseGesamtausgabe.

Herausgeber Markus Holl Joachim Plath Verlagsleitung Tobias Haslach (-39) Chefredakteur Jan Rieken (-25) Redaktion Dan Windhorst (-19) Damir Mioc (-15) Objektleitung Stephan Berchtold (-42) Anzeigendisposition Christian Geiger (-27) Markus Maier (-37) Elmar Romanesen (-16) Layout Alexandra Kastl (-23) Jessica Joos (-21)

Redaktionsassistenz/ Anzeigenlayout Simone Frank (-38) Alexandra Kastl (-23) Jessica Joos (-21)

Februar

Top-Thema

MESSE MÜNCHEN

Der große Rückblick zur BAU 2019

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EIN NEUES ZEITALTER IST ANGEBROCHEN

Wie kam das neue Messe-Konzept an? Was waren die wichtigsten Neuheiten der Hersteller auf der BAU? Welches Fazit ziehen Macher, Aussteller und Besucher? Das und noch vieles mehr gibt es in der Februar-Ausgabe des baustoffPARTNER im großen Nachbericht zum Branchen-Highlight.

www.iko.de

Erscheinungstermin: 23. Februar 2019

Diese Ausgabe enthält eine Beilage von Griffon

Leser- und Abonnenten-Service Claudia Maguire (-29) Susanne Traub (-30) Anzeigen Gültige Anzeigenpreisliste Nr. 17 vom 1. Januar 2018 Bezugspreis Einzelheft 5,– € baustoffPARTNER im Einzelabonnement bei 11 Ausgaben (1 Doppelnummer): Inland: 55,– € inkl. Versand Ausland: 69,– € inkl. Versand Druckvorstufe und Druck Ernst Kaufmann GmbH & Co. KG, Lahr www.druckhaus-kaufmann.de Bankverbindung HypoVereinsbank Kempten Konto-Nr. 66 90 41 98 72 BLZ 733 200 73 DE75 73320073 6690419872 BIC HYVEOEMM428 IVW angeschlossen ISSN 1439-5606 Alle Rechte vorbehalten. © SBM Verlag. Nachdruck – auch auszugsweise – nur mit Genehmigung des Verlages. Jahresabonnements können nur bei Einhaltung der Frist (drei Monate vor Ablauf des Bezugszeit­raumes) schriftlich beim Verlag gekündigt werden. Für unverlangt eingesandte ­Manus­kripte wird keine Haftung übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge kennzeichnen nicht die ­Ansicht der ­Redaktion.


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