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Aktuelles Schöck und Fiberline starten Joint Venture

H+H   In Deutschland wurden 2016 insgesamt 24 550 neue Sozialwohnungen gebaut, rund 10 000 mehr als im Vorjahr. Das geht aus einem Bericht des Ausschusses für Stadtentwicklung, Bau- und Wohnungswesen von Bund und Ländern hervor. Um der weiterhin starken Nachfrage gerecht zu werden, will H+H Deutschland die Information zu rationellem Bauen mit »H+H Multielementen«. »Mit Systemen wie diesem bauen die Profis schnell, bezahlbar und trotzdem hochwertig«, erklärt heute Heinz-Jakob Holland, Vorsitzender der Geschäftsführung H+H Deutschland GmbH, in Wittenborn. Zum rationellen Bauen mit großformatigen »H+H Multielementen« die eigene Website www.multielement. de sowie Referenzbroschüren, in denen Architekten, Bauunternehmer und Investoren über ihre Zum rationellem Bauen mit großformatigen Entscheidung pro Porenbeton »H+H Multielementen« gibt es eine eigene und monolithisches Website: www.multielement.de. Mauerwerk berichten.  

 SCHÖCK   Die Branchenspezialisten Schöck AG (Baden-Baden) und Fiberline Composites A/S (Middelfart, Dänemark) starten ein Joint Venture. Zweck des Unternehmens ist die Weiterentwicklung und Herstellung von Glasfaserbewehrung für verschiedene Produkte von Schöck. Beide Partner wollen damit den Einsatz von Glasfasertechnologie am Bau voranbringen. Die Unternehmen arbeiten bereits seit 15 Jahren gemeinsam an der Weiterentwicklung von Glasfaserbewehrung. Schöck ist zu 75 % und Fiberline zu 25 % am Joint Venture beteiligt. Geschäftsführer der neuen Gesellschaft ist Thomas Stürzl. Innerhalb der strategischen Allianz liefert Fiberline das Fertigungs- und Prozesswissen und ist verantwortlich für den Einkauf sowie die Prozesstechnik. Schöck konzentriert sich auf Produktion, Weiterverarbeitung und Vermarktung. Der Sitz des neuen Unternehmens ist in Halle/ Saale, wo Schöck bisher Produkte und Produktbestandteile aus Beton und Kunststoff fertigt. Dort soll die Produktion der Glasfaserbewehrung im Jahr 2019 starten, Ziehen mit dem Joint Venture zukünftig noch heißt es in einer Mitteilung. Bis mehr an einem Strang: Dr. Harald Braasch dahin erfolgt die Herstellung weiter (links), Peter Thorning (mitte) und Thomas Stürzl (rechts). über Fiberline in Dänemark.  

H+H



Aestuver-Platten international einsetzbar 

FEMACELL   »Aestuver Tx«-Brandschutzplatten haben vom DIBT (Deutsches Institut

FERMACELL AESTUVER

für Bautechnik) die Europäisch Technische Bewertung (ETA-17/0170) erhalten. Entsprechend können die Platten zukünftig mit der CE-Kennzeichnung versehen werden. Die ETA bestätigt, dass »Aestuver Tx«-Brandschutzplatten, die speziell für den Einsatz bei Infrastrukturprojekten in unterirdischen Verkehrsanlagen konzipiert wurden, den hohen europäischen Qualitätsanforderungen entsprechen und nationale wie internationale Anforderungen erfüllen. Sie können damit laut Hersteller in Europa entsprechend den jeweiligen nationalen Anforderungen als Brandschutzbekleidung von Bauteilen und Elementen oder als Bestandteil von feuerwiderstandsfähigen Bauteilen verwendet werden. »Aestuver Tx« ist eine spezielle zementgebundene, glasfaserbewehrte Leichtbetonplatte, die mehrschichtig aus einem Gemisch aus Zement, mineralischen Leichtzuschlägen und Wasser hergestellt wird. Die nichtbrennbaren, rein mineralischen Brandschutzplatten entsprechen der Baustoffklasse A1 nach EN 13501-1. Sie sind universell anwendbar, werden jedoch vorwiegend dort eingesetzt, wo es hohe Anforderungen an das Schutzziel Brandschutz gibt, insbesondere in unterirdischen Verkehrsanlagen (Tunneln). Sie decken die Nutzungskategorien Typ Z 1, Typ Z 2, Typ Y sowie Typ X ab. Im Tunnelbau ermöglichen sie sehr schlanke Systemaufbauten gemäß der internationalen Zeit-Temperatur-Kurven RWS180, RWS120,HCM120, HCM 180 N1/ N2/N3 und ISO240. 

»Aestuver Tx«-Brandschutzplatten, speziell für den Einsatz bei Infrastrukturprojekten in unterirdischen Verkehrsanlagen konzipiert, entsprechen den europäischen Qualitätsanforderungen und erfüllen nationale wie internationale Anforderungen. 86

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SCHÖCK

Erweiterte Informationen zu rationellem Bauen

Erlus schüttet einen Euro Dividende pro Aktie aus ERLUS  Die Erlus AG, Hersteller von Dach- und Kaminbaustoffen, schüttet für das abgelaufene Geschäftsjahr 2016 – wie schon im Vorjahr – eine Dividende von 1 Euro je Aktie aus. Dies beschloss die Hauptversammlung des Unternehmens am Stammsitz des Unternehmens in Neufahrn in Niederbayern, heißt es in einer Mitteilung. Das Unternehmen erzielte demnach 2016 einen Umsatz von rund 106,3 Mio. Euro (2015: 110,1 Mio. Euro). Mit 523 Beschäftigten an den Unternehmensstandorten Neufahrn und Ergoldsbach in Niederbayern sowie im thüringischen Teistungen blieb die Mitarbeiterzahl im fünften Jahr in Folge weitgehend konstant.  



Kreuzfahrt gewinnen bei Fassaden-Wettbewerb  SÜDWEST   Mit der Fassadenfarbe »Drytec« sind Fassaden laut Hersteller jetzt blitzschnell trocken – und wer damit besonders schnell ist, kann etwas gewinnen: Zum Verkaufsstart der innovativen Farbe hat Südwest den »Drytec«-FassadenWettbewerb initiiert. Bewerben kann sich jeder Betrieb, der ein Objekt mit Drytec realisiert (Mindestfläche: 150 m2). Eine Jury wählt die schönste Fassade, der Sieger geht auf Kreuzfahrt über die Ostsee mit der AIDA (Zwei Personen, Wert ca. 2 000 Euro). Zudem wird Tempo belohnt: Die ersten 50 Einsender erhalten einen Laser-Entfernungsmesser von Bosch. Einsendeschluss ist der 30. September 2017. »Drytec« ist laut Hersteller eine bionische Fassadenfarbe, an deren hydrophobhydrophiler Oberfläche Feuchtigkeit sofort abfließt. Dadurch bleiben Außenwände trocken, was wiederum der Algen- bzw. Pilzbildung vorbeugt. Die Farbe widersteht zudem UV-Strahlung und hohen mechanischen Belastungen. Informationen zu Produkt und Gewinnspiel im Internet unter www.suedwest.de/de/produktwelt/innovationen/drytec. Südwest entwickelt und produziert seit mehr als 90 Jahren Lacke und Farben für die unterschiedlichsten Anwendungen, ein malerfreundliches Wärmedämmverbundsystem und Putze.   

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baustoffPARTNER September 2017  
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