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baustoffPARTNER 09/17

September 2017

FASSADE

IM BLICKPUNKT

EU-LEITERNORM

Natürliche Dämmung mit Holzfaser, Hanf und Kork

Creaton auf dem Weg zu Europas führender Dachmarke

Geänderte Prüfvorgaben für mehr Sicherheit

CARLISLE Kellerabdichtung mit EPDM-Dichtungsplanen

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Transporter

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Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers, zzgl. lokaler Überführungskosten.

3 

Anbieter: Daimler AG, Mercedesstraße 137, 70327 Stuttgart


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 Inhalt

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Editorial

8 Titelstory

ATLAS I Gesünder arbeiten mit dem richtigen Schuhwerk

10 Im Blickpunkt

CREATON I Auf dem Weg zur führenden Dachmarke

RICHARD BRINK

12 Namen & Neuigkeiten

Zum neu errichteten Münchner IT-Rathaus hat die Richard Brink GmbH Entwässerungslösungen nach Maß beigesteuert.

HAGEMEISTER

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Bei der Fassadengestaltung des neuen Küchenhauses der LWL-Klinik in Dortmund kamen anthrazitfarbene Klinker der Sortierung »Dallas FS« aus dem Nottulner Klinkerwerk Hagemeister zum Einsatz.

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15 Top-Thema

Fassade – Systeme & Produkte 15 I INTHERMO I Natürliche Fassaden- und Gefachdämmung mit Holzfaser, Hanf und Kork 18 I KRAUTOL I Fassadenschutz mit System 22 I ACO I Neue Rinnensysteme setzen Richtlinie um 23 I AUSTROTHERM I Fertigelement zur Gestaltung von Feinputzfassaden 24 I SCHÜCO I Firmenzentrale baut Brücke in die Zukunft 27 I MOEDING I Holz trifft auf »gebrannte Erde« 28 I DEPPE I Klinker schaffen würdevolle Atmosphäre 29 I SAINT-GOBAIN DEUTSCHE GLAS I »Eins«: Neuer Schwung am alten Hafen 30 I HECO I Verschraubung für hinterlüftete Fassaden 32 I WILHELM FLENDER I Fassadenkonstruktion im Paket 33 I EJOT I Befestigungswinkel für schwere Anbauteile 36 I FLEXALUM I Sonnenschutz mit Lichtleittechnik

37 Mauerwerk & Beton

37 I SCHLAGMANN POROTON I Barrierefreier Neubau mit perlitgefüllten Ziegeln 39 I CARLISLE I Kellerabdichtung mit EPDM-Dichtungsplanen 46 I STEKO X I Tiefgarage vor Grundwasser geschützt

47 Dach – Aufbau, Dämmung, Deckung

47 I PUREN I PU-Dämmsysteme mit Unterdachfunktion 48 I LAMILUX I Runde Elemente setzen Licht-Akzente 52 I BORNIT I Neuer Elastomer-Bitumenvoranstrich 56 I VELUX I Neue Dachgeschoss-Belichtung

SCHÖCK

59 Werkzeuge & Arbeitsschutz

Der Landkreis Karlsruhe hat in Rekordzeit ein Flüchtlingswohnheim aus Betonfertigteil-Modulen errichtet. Zum Einsatz kamen unter anderem »Thermoanker« von Schöck Bauteile. 4

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59 I SAINT-GOBAIN ABRASIVES I Komplettes System für Beton, Stahlbeton und Mauerwerk 60 I METABO I Handliches Kraftpaket trennt nahezu alles 64 I HYMER-LEICHTMETALLBAU I Leiternorm: Geänderte Prüfvorgaben für mehr Sicherheit 66 I BAAK I Ultraleicht »Einfach besser laufen« 67 I ELTEN I Sicherheit auch für Problemfüße 70 I FRISTADS KANSAS I Drei Lagen für Warnschutz und gegen Kälte, Wind und Regen


71 Außenanlagen – Gestaltung & Technik

71 I ADOLF BLATT I Büropark Neckarsulm mit multifunktionalem Pflasterbelag 74 I NATURINFORM I Hightech-Material für Klinik-Besucherterrasse 75 I KANN I Beton und Keramik in einer Verbundplatte 76 I FINALIT I Natursteine effektiv reinigen

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77 Industrie- & Gewerbebau

84 Messen & Seminare 85 Aktuelles 89 Auf einen Blick 90 Impressum/Vorschau

NATURINFORM

77 I EFAFLEX I 20 Schnelllauftore für australischen Metallverarbeiter 78 I DAW I Zentrale setzt malerisches Können in Szene 80 I MEA I Neues Entwässerungsrinne als Gestaltungselement 83 I GFS I Controller gegen Missbrauch von Paniktüren

Das Besucher-Café im »Klinikum am Bruderwald« in Bamberg hat eine neue Terrasse erhalten. Verlegt wurde dort das Material »Die Rationelle select«, ein moderner und trittsicherer Holzverbundwerkstoff aus dem Hause Naturinform, der laut TÜV Rheinland die höchste Stufe der Rutschhemmung erreicht.

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T r: A N r a to P L n f ig u n e c t G E Ko c on H nec t c om/ A C A C o n o u p. N F ME a-gr EI it dem w.me

DAS MEA CONNECT SYSTEM: IN WENIGER ZEIT MEHR LEISTEN

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 Editorial

Faktenchecks und Positionspapiere, Appelle und Forderungskataloge – die Bundestagswahl hat sich nicht nur beim abendlichen Fernsehprogramm, sondern auch in reger Tätigkeit diverser Verbände und Organisationen bemerkbar gemacht: Da fordern die einen dieses, die anderen reklamieren jenes, während auf Kandidaten-Seite, zumindest dem Gefühl nach, nahezu alles und jedes versprochen wird. Eine Wahlempfehlung ist indes in keiner der mehr oder minder platt-plakativ formulierten Mitteilungen zu finden. Zu komplex sind die Frage- und Problemstellungen, die Mittelstand, Handwerk, Umwelt- und Energiepolitik und überhaupt alle am Bau Beteiligten umtreiben. So viele Vorschriften wie nie, aber auch so volle Auftragsbücher wie lange nicht schaffen eine ausgeglichene Patt-Situation. Wer jetzt etwas zu meckern hat, klagt auf hohem Niveau, sollte man meinen... Diese Blöße gibt sich keiner, und so nimmt man verwundert davon Notiz, dass aus einem groß angekündigten, heißen TV-Duell dann ein doch eher lauwarmes TV-Duett wird.

PETRA REGER

Wer die Wahl hat...

dings von verschiedensten Instanzen und innerhalb sehr unterschiedlicher Zeiträume. Eine alte Weisheit sagt: Der Erfolg hat viele Väter. Den Boom in der Baubranche reklamieren folglich Vertreter aller Parteien gerne als eigenen Verdienst, wenn es um Erfolge und Erreichtes geht. Die Wahrheit liegt da wohl eher in einem alten Sprichwort: Man soll dem Ochsen, der da drischt, nicht das Maul verbinden. Fast bescheiden möchte man sich wünschen, dass diejenige Partei gewinnen möge, die nicht unnötig neue Probleme schafft... Welche das sein könnte? Auch vom baustoffPARTNER gibt es keine konkrete Wahlempfehlung – zumindest raten wir Ihnen nicht zur Wahl einer bestimmten Partei. Sehr wohl geben wir die Empfehlung, überhaupt wählen zu gehen! Denn: Wer nicht seine Stimme abgibt, darf sich hinterher nicht beschweren.

In diesem Sinne herzliche Grüße Doch die vermeintliche Zufriedenheit täuscht, und wenn dieser Tage ein neuer Bundestag gewählt wird, sollte zumindest gewährleistet sein, dass er die Weichen für die Branche in Zukunft richtig stellen wird. Von Wiedereinführung der Meisterpflicht bis hin zur Senkung der Mehrwertsteuer für den Sozialen Wohnungsbau, der Stärkung des Mittelstands durch steuerliche Gleichstellung staatlicher oder kommunaler Betriebe bis zur Entsorgungspolitik bei HBCD-haltigen Dämmstoffen: Viele unserer momentanen Probleme scheinen hausgemacht, aller-

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Jan Rieken


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Der neu entwickelte POROTON®-S9® ist der stabilste perlitgefüllte Objektziegel mit herausragender Tragfähigkeit. Der massive Ziegelkörper gibt statische Sicherheit und meistert höchste Belastungen im mehrgeschossigen Wohnungsbau. Perlitgestein ist vulkanischen Ursprungs und eine revolutionäre, mineralische Dämmstofffüllung. Das reine Naturprodukt hat ein geringes Gewicht und hervorragende wärme- und schalldämmende Eigenschaften. Perlit ist nicht brennbar, es verrottet und schrumpft nicht und wird nicht von Ungeziefer zerstört. Sicherer Brandschutz, hervorragender Wärme- und guter Schallschutz sind in einem natürlichen Baustoff für die einschalige Außenwand vereint. Von Natur aus brandsicher und wärmedämmend. Mehr Informationen unter: www.schlagmann.de

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0,23 W/(m2K)

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Druckfestigkeit fk

5,3 MN/m2

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≥ 48 dB

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Brandschutzklasse

F90-AB

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Perlitgefüllte Ziegel: Nachhaltige Rohstoffauswahl, niedrige Emissionen und sauber in der Herstellung.

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ATLAS SCHUHFABRIK

ATLAS SCHUHFABRIK

 Titelstory

Mit den Sicherheitsschuhen der »SPORTLINE«-Serie will Hersteller Atlas Sicherheit und die Energie der Leichtigkeit vereinen.

Gewappnet für die Herausforderungen der Arbeitswelt – Gesünder arbeiten mit dem richtigen Schuhwerk ATLAS Arbeitsunfälle durch Stolpern, Rutschen und Stürzen sind in der Baubranche keine Seltenheit. Unebene Böden, unbeständige Wetterbedingungen und Untergründe mit unterschiedlicher Beschaffenheit, gehören zu den alltäglichen Risiken, denen ein Bauarbeiter ausgesetzt ist. Ohne das richtige Schuhwerk ist die Gefahr von Rutsch- und Sturzunfällen enorm hoch. Fehltritte können allerdings vermieden werden: Mit einer erhöhten Griffigkeit der Sohle und einem besseren Halt im Schuh wird das Umknick-Risiko deutlich minimiert. Denn gerade wer viele Kilometer am Tag zurück legt oder viel steht, setzt seinen Körper hohen Belastungen aus. Sicherheitsschuh-Hersteller wie Atlas haben deshalb mithilfe der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse innovative Laufsohlen- und Dämpfungssysteme entwickelt. u

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Wer täglich bei Wind und Wetter auf Baustellen arbeitet oder auf unebenen Böden läuft, braucht besondere Sicherheitsschuhe. Neben einer rutschfesten Laufsohle und einer guten Passform steht natürlich auch der Tragekomfort im Fokus.

Atmungsaktivität fördert Tragekomfort Ein Sicherheitsschuh wird täglich bis zu 14 Stunden getragen und muss nicht nur strapazierfähig, sondern auch angenehm zu tragen sein. Hierbei ist es besonders wichtig, dass der Schuh atmungsaktiv ist und trotzdem allen Wetterbedingungen Stand hält. Mit dem knöchelhohen Modell »SL 525« verspricht Sicherheitsschuh-Hersteller Atlas hierfür die besten Voraussetzungen: Die Kombination aus wasserbeständigem »Waterproof«-Glattleder, aktiver Klimaregulierung sowie gedämpften und rutsch-

festen Laufsohlen machen den »SL 525« laut Hersteller zu einem Allround-Talent für Handwerk und Industrie. Durch den ergonomisch geformten Schaft und die extra-hohe Schnürung bietet er bestmöglichen Halt: der Knöchel wird aktiv unterstützt und stabilisiert. So stellt auch das Laufen auf unebenen Baustellen kein Problem mehr dar.

Unfälle vermeiden durch rutschsichere Laufsohlen Gerade jetzt wo es auf den Herbst zugeht, kommt es auf die richtige Laufsohle an. Mitarbeiter der Baubranche sollten auf Sicherheitsschuhe mit Grobstollenprofil und der höchsten Rutschsicherheitsklasse SRC achten. Wer zusätzlich auf Leitern oder Gerüstbauten steigen muss, ist auf eine stabile Sohle angewiesen. Für einen optimalen Halt setzt Atlas auf spezielle Laufsohlenkonzepte.


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INFO

Atlas gehört nach eigenen Angaben zu den führenden Herstellern von Sicherheitsschuhen in Europa. An dem modernen Produktionsstandort in Dortmund werden jährlich über 2,2 Millionen Paare Sicherheitsschuhe gefertigt. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 1 450 Mitarbeiter. Für verschiedene Arbeitswelten und die verschiedensten Anforderungen bietet der Hersteller passende Lösungen an und setzt dabei auf Sicherheitsschuhe, die der Arbeitswelt entsprechen sowie den Einsatz innovativer Technologien, klares Design und hochwertige Verarbeitung ausgewählter Materialien.

Atlas fertigt innovative Sicherheitsschuhe am modernen Produktionsstandort in Dortmund.

Mit modernster Technologie werden im Direktanschäumverfahren unterschiedliche Profile und Härtegrade kombiniert. Die ergonomische Profilgestaltung der Sohlen sorgt zudem für mehr Grip und unterstützt den natürlichen Bewegungsablauf. Typische Ursachen für sogenannte »SRS«-Unfälle (Stolpern, Rutschen, Stürzen) sind neben unebenem Gelände auch besonders glatte Böden. Der »SL 525« ist daher mit der speziellen Atlas Outdoor-Sohlentechnologie ausgestattet. Sie bietet mit der höchsten Rutschhemmungsklasse SRC auch auf rutschigen Flächen zuverlässigen Halt.

Einen Schritt weiter gedacht Im Schnitt ereignen sich pro Tag 100 »Beinahe-Unfälle«. Diese können oftmals gefährlicher sein als gedacht, denn auch sie können zu schweren Verletzun-

Mit dem »SL525 XP BLUE S3 ESD« verspricht Hersteller Atlas ein Allround-Talent für Handwerk und Industrie.

gen an Fuß und Unterschenkel führen. Wie die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin berichtet, liegen die Kosten für Versicherungsleistungen wegen »SRS«-Unfällen jährlich bei 330 Millionen Euro – die Produktionsausfälle machen sogar rund acht Milliarden Euro aus. Es zahlt sich daher aus, in das richtige Schuhwerk seiner Mitarbeiter zu investieren. Nicht nur der finanzielle Aspekt wird hierdurch begünstigt: Auch die Gesundheit der Mitarbeiter wird durch einen optimalen Sicherheitsschuh unterstützt und gefördert.

Dreifachdämpfung für Sicherheitsschuhe In vielen Arbeitsbereichen werden mehrere Kilometer am Tag auf hartem Untergrund zurückgelegt. Jeder Schritt leitet dann einen intensiven Aufprallschock an den Bewegungsapparat weiter. Wird dieser nicht ausrei-

chend gedämpft, können die Gelenke Schaden nehmen. Es kommt zu Schmerzen, Fehlstellungen und im schlimmsten Falle zur Arbeitsunfähigkeit. Das Gleiche gilt für die Arbeit mit schweren Geräten und für langes Stehen. Auch hier werden die Gelenke stärker belastet und benötigen eine spezielle Unterstützung des Laufsohlenkomplexes. Rund jeder vierte Arbeitsunfähigkeitstag wird durch Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems ausgelöst. Dem kann allerdings durch eine optimierte Dämpfung der Schuhe entgegengewirkt werden. Dabei kommt es laut Hersteller auf das Zusammenspiel mehrerer Faktoren an: Wie beim »SL 525« ist die Laufsohle möglichst robust, rutschhemmend und abriebfest. Im Gegenzug ist die Zwischensohle vor allem für die weichbettende Dämpfung zuständig. Zusätzlich setzen Hersteller von Sicherheitsschuhen auf die Einlegesohle: durch das anatomisch geform-

te Fußbett wird der Druck auf den Fuß optimal verteilt. Dieses neuartige System aus druckentlastender Einlegesohle, dämpfender Zwischensohle und dynamischer Laufsohle von Atlas nennt sich »3D-Dämpfung« und zielt vor allem auf Prävention durch ein schonendes und ermüdungsfreies Laufen. Eine gute Dämpfung ist laut Hersteller gerade in Kombination mit einem stabilen Halt im Schuh und einer auftrittssicheren Laufsohle ein sehr effektiver Weg, um die Gesundheit aller Beschäftigten zu erhalten – und damit Arbeits- und Produktionsausfällen langfristig vorzubeugen. Dieses und weitere Highlights zeigt der Hersteller auf der Weltleitmesse für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit A+A in Düsseldorf am Stand E06 in Halle 3. 

Atlas Schuhfabrik Halle 3, Stand E06

Unser Titelbild: Der perfekte Auftritt mit dem »SL 525« von Atlas: Der Allrounder mit seinem Knöchelpolster, dem Grobstollenprofil und der rutschsicheren Laufsohle wurde für das Arbeiten auf unebenen Böden, wie beispielsweise auf Baustellen, konzipiert.

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Rutschhemmung vermeidet »SRS«-Unfälle

FASSADE

IM BLICKPUNKT

EU-LEITERNORM

Natürliche Dämmung mit Holzfaser, Hanf und Kork

Creaton auf dem Weg zu Europas führender Dachmarke

Geänderte Prüfvorgaben für mehr Sicherheit

CARLISLE Kellerabdichtung mit EPDM-Dichtungsplanen

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 Im Blickpunkt

CREATON AG

Ob Tondachziegel, Betondachsteine, Dach- und Fassadenplatten oder Wellplatten aus Faserzement: Durch die Erweiterung des Produktportfolios im Zuge der Neuausrichtung kann Creaton alle Marktsegmente am Steildach aus einer Hand bedienen.

Mit Ton, Beton, Faserzement und Zubehör auf dem Weg zu Europas führender Dachmarke CREATON Anfang 2016 hat sich die belgische Etex-Gruppe neu aufgestellt und ihre Geschäftsfelder in die Bereiche »Dach«, »Fassade« und »Ausbau« gegliedert. Damit wurden auch die Kompetenzen der deutschen Etex-Unternehmen Creaton und Eternit neu ausgerichtet und die Dachprodukte von Eternit in das Creaton-Sortiment integriert. Creaton will damit seine Position als eine der führenden europäischen Marken rund ums Steildach festigen. u

Nach dem ersten Jahr der Neuausrichtung zieht Stephan Führling, Vorstand der Creaton AG, eine Zwischenbilanz: »Unsere Kunden äußern sich zustimmend zum erweiterten Sortiment, das Creaton zu einer der führenden europäischen Marken und Komplettanbieter rund um das Steildach macht. Auch vom Baustofffachhandel bekommen wir positive Rückmeldungen.«

Erweiterung des Produktsortiments Im Zuge der Neuausrichtung wurde das Produktsortiment von Creaton erweitert. So wurde beispielsweise im vergangenen Jahr die veredelte Produktlinie »planar« für die Betondachsteine erfolgreich eingeführt. Sie wird für die Modelle 10

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»Heidelberg«, »Göteborg« und »Verona« angeboten. Die feinere Sandkörnung des optimierten Betondachstein-Körpers führt laut Hersteller zu einer sichtbar und spürbar verbesserten Oberfläche in Feinstsandqualität. Um einen Bezug zur vorherigen Marke herzustellen, kommt bei den Betondachsteinen sowie den Faserzement-Produkten Wellplatte sowie Dach- und Fassadenplatte der Claim »powered by Eternit« zum Einsatz. Das erweiterte Produktportfolio bietet die Möglichkeit, nicht in einzelnen Produkten, sondern in ganzen Dachlösungen zu denken und alle Produkte aus einem Hause anzubieten. Die Verbindung von Tondachziegeln mit Kaminbekleidungen aus Dachplatten oder mit Dachuntersichten aus Faserze-

ment ist nur ein Beispiel. »Mit Tondachziegeln, Betondachsteinen, Dach- und Fassadenplatten oder Wellplatten aus Faserzement sind wir nun in der Lage, unseren Kunden praktisch alle Produkte für die unterschiedlichsten Steildach-Lösungen anbieten zu können und uns so im Markt zu differenzieren«, erläutert Führling. Systemlösungen und das umfassende Systemzubehör wie Dachunterbahnen oder Dachuntersichten und Dachabschlüsse hat der Hersteller nach eigenen Angaben technisch optimiert auf das Steildachsortiment abgestimmt.

Kommunikation für einheitlichen Markenauftritt Geschäftsausstattung, Broschüren, Preislisten und digitale Tools sind bereits vollstän-

»

Mit Tondachziegeln, Betondachsteinen, Dachund Fassadenplatten oder Wellplatten aus Faserzement sind wir nun in der Lage, unseren Kunden praktisch alle Produkte für die unterschiedlichsten Steildach-Lösungen anbieten zu können und uns so im Markt zu differenzieren.«

Stephan Führling, Vorstand der Creaton AG

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dig auf den einheitlichen Markt angepasst worden. Eine neue Anzeigenkampagne bewirbt die breitere Produktauswahl bei den relevanten Zielgruppen. Stephan Führling: »Solche Veränderungen erfordern immer eine transparente und nachhaltige Kommunikationsarbeit, weshalb unsere Kunden frühzeitig und begleitend über die Neuausrichtung informiert wurden. Auch über die Fachpresse wurden die Entwicklungen verbreitet. Unsere Aufgabe ist es jetzt, die Botschaften bei unseren Kunden weiter zu verankern.«

Vertriebsorganisationen zusammengeführt Zum Jahresbeginn wurden auch die Vertriebsorganisationen von Creaton und Eternit zusammengeführt. Seitdem wird das neue Komplettangebot für das Steildach, zu dem auch Dachsysteme und Zubehör gehören, über eine gemeinsame, schlagkräftige Mannschaft in der Fläche vertrieben. Unter der Gesamtverantwortung von Vertriebsdirektor Dirk Hartmann sind bundesweit mehr als 80 Fachberater in sechs Verkaufsregionen aktiv. Hinzu kommt ein neu aufgebautes Key Account Management für die Segmente »Neubau« sowie »Landwirtschaft/Gewerbe«.

Somit fokussieren sich 75 Mitarbeiter im Außen- und 50 im Innendienst mit speziellen Angeboten auf das stark wachsende Segment Wohnungsneubau. Vom zehnköpfigen Key-Account-Team »Landwirtschaft/ Gewerbe« werden definierte Händler- und Hallenbaukunden und Projekte über 500 m² für das Produkt Wellplatte betreut. »Besonders positiv ist das Feedback auf die erweiterte Vertriebsstruktur bei Bauträgern, Systemhausherstellern und der Wohnungswirtschaft. Im Neubau-Segment sowie im Bereich Betondachsteine konnten wir durch die Sortimentserweiterung bereits neue Projekte und Kunden gewinnen«, berichtet Stephan Führling. Ein neu strukturiertes und verstärktes Marketingteam unterstützt den Vertrieb dabei mit einem besonderen Schwerpunkt auf die Bereiche Digitales Marketing und Social Media.

Gut aufgestellt für die Zukunft Creaton-Vorstand Führling sieht die Creaton AG nach der Integration der Eternit-Dachsparte für die Zukunft strategisch gut aufgestellt. »Wichtig ist es für uns als Unternehmen, mit neuen Produkten und Ak-

Seit der Integration der Dachprodukte von Eternit hat Creaton auch Betondachsteine im Sortiment. Bei diesem Objekt kam das Modell »Kapstadt« zum Einsatz. tionen ständig neue Impulse zu schaffen.« So passiert im Bereich der Produktentwicklung derzeit einiges: Aufgrund des andauernden Trends zu dunklen Dächern wurde das Ziegelsortiment im dunklen Farbspektrum weiter ausgebaut und optimiert. Die Tondachziegelmodelle »Magnum«, »Premion« und »Cantus« sind seit kurzem in einem

neuen »Nuance schwarz matt« erhältlich, »Premion« gibt es außerdem in »Nuance schieferton engobiert«. Noch im Herbst wird es eine neue Betondachstein-Linie »duratop pro« für das Modell »Kapstadt« geben. Mit neuen Modellen wie beispielsweise dem Tondachziegel »Etrusko«, wird darüber hinaus das Sortiment noch weiter ausgebaut. 

INFO

Am Unternehmenssitz in Wertingen bei Augsburg fertigt Creaton seit mehr als 130 Jahren hochwertige Produkte für das Steildach.

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Creaton ist nach eigenen Angaben eine der führenden Dachmarken Europas. Nach der Integration der Dachsparte von Eternit zum Jahresbeginn verfügt die zur belgischen Etex-Gruppe gehörende Creaton AG über ein Komplettsortiment für das Steildach. Mit 15 Werksstandorten und mehr als 2 000 Mitarbeitern produziert und vertreibt die Unternehmensgruppe in ganz Zentral- und Osteuropa Tondachziegel, Betondachsteine, Wellplatten und kleinformatige Dach- und Fassadenplatten aus Faserzement. Das Unternehmen kann auf eine lange, erfolgreiche Firmengeschichte zurückblicken. In Wertingen bei Augsburg, dem Gründungsstandort des Traditionsunternehmens, werden bereits seit über 130 Jahren hochwertige Produkte für das Steildach hergestellt.

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Namen & Neuigkeiten Axel Schindler neuer Vertriebsleiter Deutschland

Ulrich Wolf übergibt Vorsitz an Dr. Eckard Kern

BIRCO  Axel Schindler verstärkt seit Juli als Vertriebsleiter Deutschland das Unternehmen Birco mit Sitz in Baden-Baden. Schindler ist bei dem Unternehmen, das auf den Umgang mit Niederschlagswasser spezialisiert ist, verantwortlich für die Weiterentwicklung des Flächenvertriebs, der Technischen Berater, der Key-Account-Manager und des Verkaufsinnendienstes. Er greift auf eine langjährige Berufserfahrung in der Bauwirtschaft sowie den Bereichen Vertrieb und Marketing zurück. 



BIRCO

EUROBAUSTOFF

EUROBAUSTOFF   Exakt 120 Tage nach Eintritt in die Geschäftsführung der Eurobaustoff-Handelsgesellschaft mbH & Co. KG, Bad Nauheim, hat Dr. Eckard Kern (49) zum 1. August nun auch den Vorsitz der obersten Führungsebene. Er löst damit Ulrich Wolf ab, der nach zwölf Jahren seine Position räumt und zum Ende dieses Jahres aus Altersgründen auch aus dem Unternehmen ausscheidet. Jörg Hoffmann und Hartmut Möller bilden zukünftig mit Dr. Kern die Reibungsloser Wechsel in der Eurobaustoff-Geschäftsführung: Geschäftsführung. Ulrich Wolf (rechts) gibt den Vorsitz an Dr. Eckard Kern. Seit dem 3. April ist Kern als Geschäftsführer und designierter Nachfolger Wolfs im Unternehmen tätig. Bis Ende April 2015 war er Geschäftsführer der Villeroy & Boch Fliesen GmbH und anschließend als Unternehmensberater tätig. Als Herausforderungen seiner neuen Position nennt er die Digitalisierung der Geschäftsprozesse und die logistischen Herausforderungen. Zudem will er nach neuen, weiteren Wachstumspotenzialen Ausschau halten. Eine Gefahr macht er auf der Lieferantenseite aus: »Wir rechnen damit, dass auch zukünftig der eine oder andere Lieferant versuchen wird, den bewährten 3-stufigen Vertriebsweg aufzuweichen. Da müssen wir sehr wachsam sein. Je mehr Solidarität und Verbindlichkeit wir innerhalb unserer Eurobaustoff-Gemeinschaft haben, desto besser wird uns dies gelingen«, sagte Kern.    

Axel Schindler

Werkzeughersteller unter neuer Leitung ROTHENBERGER   Ali Dalgic hat die Geschäftsführung der RUKO-Gruppe, einem Entwickler und Hersteller von Präzisionswerkzeugen mit Hauptsitz in Holzgerlingen, übernommen. Er will das zur Rothenberger AG gehörende Unternehmen national und international weiterentwickeln. Nach dem Studium des Maschinenbaus an der RWTH Aachen war Dalgic für unterschiedliche Unternehmen in der Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie sowie der metallzerspanenden Industrie in Führungspositionen tätig, unter anderem als Geschäftsführer im internationalen Umfeld. Zuletzt hatte der Diplom-Ingenieur als Chief Executive Officer (CEO) die gesamtunternehmerische Verantwortung für die Schweizer Tochter eines international führenden Werkzeugmaschinenherstellers inne.  



Stefan Zahm hat die operative Leitung der Gesellschaft übernommen und führt seitdem zusammen mit dem gesamten Verkaufs- und Serviceteam die Geschäfte.

 SAINT-GOBAIN ISOVER G+H   Der Aufsichtsrat der Saint-Gobain Isover G+H AG hat Dr. Hubert Mattersdorfer (51) zum Vorstand Vertrieb und Marketing bestellt. Er hat im September die Nachfolge von Michael Wiessner angetreten, der im Januar aus dem Unternehmen ausgeschieden war, wie das Unternehmen mitteilt. Mattersdorfer war bisher bei w&p Baustoffe – Baumit, Wietersdorfer Gruppe in Klagenfurt, Sprecher der GeschäftsDr. Hubert Mattersdorfer führung.  

ROTHENBERGER

Neuer Vertriebs- und Marketingvorstand

SAINT-GOBAIN BUILDING

 KESSEL  Stefan Zahm hat seine Arbeit als neuer Geschäftsführer der Kessel Schweiz AG aufgenommen. Die Schweizer Niederlassung des deutschen Entwässerungsspezialisten ist bereits seit 2014 als eigene Aktiengesellschaft im Nachbarland aktiv. Zahm übernimmt die operative Leitung der Gesellschaft und führt zusammen mit dem gesamten Verkaufs- und Serviceteam die Geschäfte. Der eidg. Dipl. Verkaufsleiter ist seit mehr als 25 Jahren in der Heizungs-, Lüftungs-, Klima- und Sanitärbranche tätig und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung als Verkaufs- und Kundendienstleiter in den Bereichen Gebäudeautomation, Wärmeerzeugung und SHK. »Die hochwertigen Produkte, das damit verbundene riesige Marktpotenzial, der tolle Teamspirit sowie die familiäre Firmenkultur bei Kessel haben mich vollends überzeugt. Ich freue mich auf die kommenden spannenden Aufgaben als Geschäftsführer der Kessel Schweiz AG«, sagt Zahm über seine neue berufliche Herausforderung. 

KESSEL

Neuer Geschäftsführer für Schweizer Niederlassung

Ali Dalgic 12

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[ Namen + Neuigkeiten ]


Namen & Neuigkeiten Xella verkauft Kalkprodukte-Hersteller Fels

Xella übernimmt Dämmstoffhersteller URSA

 XELLA I  Die Xella International S.A. hat vereinbart, die Geschäftseinheit »Fels« an einen industriellen Käufer mit Sitz in Europa zu verkaufen. Der Kaufvertrag steht noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die zuständigen Wettbewerbsbehörden. Über die Transaktionsdetails wurde Stillschweigen vereinbart. Fels ist nach Unternehmensangaben einer der führenden europäischen Anbieter für gebrannte und ungebrannte Kalkprodukte und verfügt demnach über eine gute Marktposition sowie weitreichende Rohstoffreserven. Mit Hauptsitz in Goslar beschäftigt Fels rund 1 000 Mitarbeiter und betreibt 13 Werke in Deutschland, der Tschechischen Republik und Russland. Im Geschäftsjahr 2016 erwirtschaftete Fels Umsatzerlöse in Höhe von 265 Millionen Euro. »Im Rahmen unserer Portfoliostrategie wird sich Xella auf wertsteigernde Bauproduktlösungen mit stark profitablem Wachstum in Europa und auf Nachhaltigkeit konzentrieren«, so Dr. Jochen Fabritius, CEO der Xella-Gruppe. In diesem Zusammenhang hat Xella zudem die Übernahme von URSA verkündet (siehe Meldung rechts), einem führenden europäischen Dämmstoffhersteller.  

 XELLA II   Die Xella International GmbH hat mit der Investmentgesellschaft KKR und anderen Aktionären einen Vertrag zur Übernahme des Dämmstoffherstellers URSA geschlossen. Die Wettbewerbsbehörden müssen noch zustimmen, womit bis Jahresende gerechnet wird, heißt es in einer Mitteilung. Nach Abschluss des Kaufs wird URSA seinen Wachstumskurs unter dem Dach der Xella-Gruppe als eigenständige Business Unit fortsetzen. »Gezielte M&A-Aktivitäten sind ein wichtiger Baustein unserer Wachstumsstrategie. URSA hat sich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt und verfügt über hervorragende weitere Wachstumsaussichten, was die Xella-Gruppe insgesamt voranbringen wird. Wir werden in URSA investieren und das Unternehmen mit den notwendigen Ressourcen auf dem Weg zu weiterem profitablen Wachstum unterstützen«, sagte Dr. Jochen Fabritius, CEO der Xella-Gruppe. Mit der neuen Geschäftseinheit will Xella seine Position in der Baustoffindustrie stärken und die Lösungskompetenz als Anbieter hoch effizienter, nachhaltiger Gebäudekonstruktionen aus nicht brennbaren mineralischen Baustoffen erweitern.  



WIENERBERGER   Die Wienerberger GmbH übernimmt zum 1. September von der

WIENERBERGER

Röben Klinkerwerke GmbH das Hintermauerziegelwerk im brandenburgischen Reetz. Das Ziegelwerk etwa 100 km südwestlich von Berlin beschäftigt etwa 45 Mitarbeiter und produziert Hintermauerziegelprodukte in einer Gesamtkapazität von circa 190 Mio. NF (NF = Standardformat für Ziegeleinheiten). Das Sortiment besteht aus hochwertigen Mineralwolle verfüllten, aber auch unverfüllten Plan- sowie Blockziegeln. Absatzmärkte des Werkes sind vor allem die Regionen im Osten Deutschlands sowie im Westen von Polen. »Für uns ist die Erhöhung unserer Lorenz Bieringer, Geschäftsführer der Produktionskapazitäten für höherwertige Wienerberger GmbH Business Unit Wand Mineralwolle verfüllte Hintermauerziegel sowie Sprecher der Geschäftsführung. ein wichtiger Schritt, um den Markt optimal bedienen zu können«, so Lorenz Bieringer, Geschäftsführer Wienerberger der Business Unit Wand und Sprecher der Geschäftsführung. Durch die Übernahme verspricht sich das Unternehmen eine stärkere Gewichtung auf höherwertige Produkte, heißt es in einer Mitteilung. Wienerberger will den Werkstandort Reetz ebenfalls nutzen, um eine bessere Marktpräsenz des Baustoffs Ziegel sowie Synergien in Sachen Know-how, Produkttion und Vertrieb zu erreichen. Aktuell produziert Wienerberger deutschlandweit an insgesamt neun Standorten Hintermauerziegel; in zwei Werken davon werden Verfüllprodukte hergestellt. 

Erlus schüttet einen Euro Dividende pro Aktie aus ERLUS  Die Erlus AG, Hersteller von Dach- und Kaminbaustoffen, schüttet für das abgelaufene Geschäftsjahr 2016 – wie schon im Vorjahr – eine Dividende von 1 Euro je Aktie aus. Dies beschloss die Hauptversammlung des Unternehmens am Stammsitz in Neufahrn in Niederbayern, heißt es in einer Mitteilung. Das Unternehmen erzielte demnach 2016 einen Umsatz von rund 106,3 Mio. Euro (2015: 110,1 Mio. Euro). Mit 523 Beschäftigten an den Unternehmensstandorten Neufahrn und Ergoldsbach in Niederbayern sowie im thüringischen Teistungen blieb die Mitarbeiterzahl im fünften Jahr in Folge weitgehend konstant.  



[ Namen + Neuigkeiten ]

Saint-Gobain übernimmt Armierungshersteller SAINT-GOBAIN   Saint-Gobain hat einen Kaufvertrag über 100 % der Geschäftsanteile von Kirson unterzeichnet, einem führenden Hersteller auf dem europäischen Markt für Gittergelege. Das 1963 gegründete Unternehmen mit Sitz in Bayern, produziert Gelege zur Armierung und Produkte, die Gelege und Vliesstoffe kombinieren. Anwendung finden die Produktlösungen überwiegend auf dem Markt für Dachabdichtungen, Bodenbelägen und Bauplatten. 2016 erreichte Kirson einen Umsatz von 27 Millionen Euro. Die Integration von Kirson in die Aktivität von Saint-Gobain vervollständigt laut Unternehmensangaben das Angebot von Adfors im Bereich der wasserdichten Membranen und soll dabei helfen, den Verkauf der Produkte weltweit auszubauen. Der Kauf erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung der deutschen Kartellbehörden.  



Weitere Investition in nordamerikanischen Markt  HÖRMANN    Der persönlich haftende Gesellschafter der Hörmann Gruppe, Christoph Hörmann, hat den Kaufvertrag zur Übernahme der TNR Industrial Doors Inc. unterzeichnet. Das Unternehmen mit Sitz in in Barrie (nahe Toronto), Bundesstaat Ontario/Kanada, wurde 2003 gegründet und hat mit 65 Mitarbeitern zuletzt einen Umsatz von ca. 15 Millionen Euro erzielt. TNR Industrial Doors produziert und vertreibt Schnelllauf- und Rolltore sowie als einer von weltweit nur wenigen Herstellern Spezialtore aus Vollgummi, wie sie auch in der Bergbauindustrie zum Einsatz kommen. »Die Spezialtore ergänzen unser Produktprogramm auf dem amerikanischen Markt. Mit unserem Unternehmen Hörmann Flexon LLC, das Industrietore herstellt und vertreibt, können wir Synergien im Bereich der Produktentwicklung und des Vertriebs nutzen. Die Hörmann Flexon Händler können zukünftig alle gängigen Industrietore aus einer Hand bekommen«, sagt Christoph Hörmann.

In den vergangenen Tagen unterzeichnete Christoph Hörmann, persönlich haftender Gesellschafter der Hörmann Gruppe (rechts), den Kaufvertrag zur Übernahme der TNR Industrial Doors Inc.. Cathy Buckingham (Mitte) verbleibt in ihrer Position als Geschäftsführerin. Mit auf dem Foto: Dr. Mark Haley, Geschäftsführer Hörmann Flexon LLC.

HÖRMANN

Wienerberger übernimmt Werk von Röben

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Namen & Neuigkeiten

 VDD    Die Mitglieder des Industrieverband Bitumen Dach- und Dichtungsbahnen e.V. (vdd) haben im Rahmen ihrer jährlichen Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Als Nachfolger von Paul-Hermann Bauder, der nach 18 Jahren als Vorstandsvorsitzender nicht mehr antrat, wurde Michael Binné von der Binné & Sohn GmbH & Co. KG gewählt, der dem Verband nun für die kommenden zwei Jahre vorsteht. Komplettiert wird der neue Vorstand durch den Stellvertreter Björn Böving (Mogat-Werke, Adolf Böving GmbH) sowie durch Tim Bauder (Paul Bauder GmbH & Co. KG) und Ulrich Siepe (Vedag GmbH). Nach einem Dank an seinen Vorgänger bekräftigte Binné, seine Arbeit erfolgreich weiterzuführen. Die guten Zahlen aus dem vergangenen Jahr und die positiven Prognosen für 2017 seien dafür eine gute Basis. »Wir wollen die Position der Bitumenbahnen als Abdichtungsmaterial Nummer eins in Deutschland durch überzeugende Kommunikation und Beratung weiter festigen. Dabei können wir auf die enorme fachliche Kompetenz des vdd in allen Fachfragen zu Bitumenbahnen bauen«, sagte er. Wie gefragt die Expertise des Verbandes bei Planern und Ausführenden ist, zeige sich nicht zuletzt in der hohen Zahl der Vorbestellungen, die der vdd bereits jetzt für die in wenigen Wochen erscheinende sechste Auflage der »Technischen Regeln – abc der Bitumenbahnen« verzeichnet. Die komplett aktualisierte Neufassung des Regelwerks ist an die neuen Abdichtungsnormen angepasst und wird deren Handhabung in der Praxis vereinfachen. Mehr zum Regelwerk hier www.derdichtebau.de/technische-regeln-bitumenbahnen.4898.htm  

 DÖRKEN  Ende September feiert die Ewald Dörken AG, Herdecke, ihr 125-jähriges Firmenjubiläum. Unter dem Motto »Keep Moving« blickt das Unternehmen im Jubiläumsjahr zurück und programmatisch nach vorne. Seit 1892 hat sich das damalige »Start-up« nach eigenen Angaben von einer kleinen Lackfabrik zu einer Unternehmensgruppe mit vier Geschäftsbereichen und rund 1 000 Beschäftigten und einem jährlichen Umsatz Thorsten Koch von knapp 290 Millionen Euro entwickelt. Im Jubiläumsjahr stellt eine Aktion die Menschen des Unternehmens in den Mittelpunkt: 125 Mitarbeiter wurden von dem Fotografen Marc Theis mit 125 Porträts im Riesenformat 125 x 125 cm in Szene gesetzt. »Diese 125 Gesichter zeigen, wofür Dörken eigentlich steht. Es ist nicht ein Bild darunter, das nicht unfassbar viel Stolz ausdrückt«, sagt Thorsten Koch, Vorstand der Ewald Dörken AG, bei der Präsentation der Porträts. Nach dem offiziellen Programmteil für die Kunden und Partner des Unternehmens am 29. September und einer großen Abendveranstaltung steht der 30. September mit einem Familientag ganz im Zeichen des Dankes an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, für die am Abend Jan Delay mit einem Auftritt die Party eröffnet.   DÖRKEN

Dörken feiert 125-jähriges Firmenjubiläum

Umsatz steigt im 1. Halbjahr stärker als erwartet  BAYWA   Die BayWa AG, München, hat das 1. Halbjahr 2017 mit Umsatz- und EBIT-Steigerungen erfolgreich abgeschlossen: Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahresergebnis deutlich auf 72,8 Mio. Euro (Vorjahr: 55,3 Mio. Euro), wie das Unternehmen mitteilt. Demnach stieg der Umsatz auf rund 8 Mrd. Euro (Vorjahr: rund 7,5 Mrd. Euro). Für das 2. Halbjahr 2017 rechnet die BayWa aufgrund der erwarteten Belebung des Agrarhandels, der gestiegenen Investitionsbereitschaft der Landwirte Klaus Josef Lutz und allgemein guter Konjunkturdaten mit einem weiteren Ausbau von Umsatz und EBIT im Vergleich zum Vorjahr. »Wesentlicher Ergebnistreiber im 1. Halbjahr war das Geschäftsfeld Regenerative Energien. Auch Technik und Bau haben sich sehr erfreulich entwickelt«, erläuterte der Vorstandsvorsitzende der BayWa AG, Klaus Josef Lutz. Die Technik konnte sich beim EBIT von einem Minusergebnis im 1. Halbjahr 2016 auf ein positives EBIT von über 9 Mio. Euro im laufenden Geschäftsjahr steigern. »Eine sehr positive Entwicklung, die zeigt, wie gut die BayWa hier aufgestellt ist und so die wieder gestiegene Investitionsneigung der Landwirte nutzen kann«, sagte Lutz. Auch das Bausegment profitierte von einer guten Konjunktursituation und steigerte das EBIT auf fast 7 Mio. Euro. Im Segment Bau wird innerhalb des Konzerns im Wesentlichen der Handel mit Baustoffen in Deutschland und Österreich zusammengefasst. Das 1. Halbjahr 2017 konnte das Segment bei Umsatz und EBIT jeweils über dem Vorjahr abschließen. Der Grund dafür liegt zum einen in der guten Baukonjunktur, die zu steigender Nachfrage zum Beispiel nach Baustahl, Beton und vorgefertigten Bauelementen führte. Auch wurde der Vertrieb für Sortimente im Tief- und Straßenbau durch ansteigende Investitionen der öffentlichen Hand angekurbelt. Zum anderen trugen die Optimierung des Standortnetzes sowie die Erweiterung des Eigenmarkensortiments zu der positiven Entwicklung im 1. Halbjahr 2017 bei.   BAYWA

VDD

Michael Binné neuer Vorstandsvorsitzender

Der neue vdd-Vorstand (von links): Tim Bauder, Michael Binné, Ulrich Siepe und Björn Böving.

Ansgar van Halteren seit 25 Jahren Geschäftsführer INDUSTRIEVERBAND KLEBSTOFFE    Jubiläum beim Industrieverband Klebstoffe (IVK): Seit einem Vierteljahrhundert ist Ansgar van Halteren Geschäftsführer. Nach einem erfolgreich absolvierten Studium der Betriebswirtschaftslehre startete van Halteren 1983 als Assistent des Hauptgeschäftsführers. Seit 1992 zeichnet der heute 60-Jährige selbst für die Geschäfte des IVK verantwortlich; 2002 wurde van Halteren in den Vorstand des Verbandes berufen. Während seiner Amtszeit trieb er Ansgar van Halteren den systematischen Auf- und Ausbau des Verbandes zu einer interdisziplinären 360-Grad-Kommunikationsplattform der Klebtechnik sowie die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Industrie voran. Die Anzahl der Verbandsmitglieder wuchs in seiner Amtszeit auf 133 (vorher 96). Der Industrieverband Klebstoffe e. V. mit Sitz in Düsseldorf vertritt die technischen und wirtschaftspolitischen Interessen der deutschen Klebstoffindustrie und ist nach eigenen Angaben auch aktiv, wenn es um Produktnormen, Qualitäts- und Umweltstandards oder auch Arbeitssicherheitsrichtlinien geht.  

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IV_KLEBSTOFFE



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TOP-THEMA

INTHERMO

Fassade − Systeme & Produkte

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Natürliche Fassaden- und Gefachdämmung mit Holzfaser, Hanf und Kork u INTHERMO Wärmedämmverbundsysteme sind viel mehr als nur Dämmplatten mit Putzbekleidung. Der ökologisch orientierte Bauzulieferer Inthermo weiß aus gut 40 000-facher Erfahrung, dass anspruchsvolle Kunden sowohl vom Material und dessen Applikation als auch vom auftragsbegleitenden Service Premium-Qualität von A bis Z erwarten.

Auftraggeber verlangen Perfektion, wenn sie sich für ein natürliches Fassadendämmsystem entscheiden. Beim ökologisch orientierten WDVS-Anbieter Inthermo beginnt der Service daher bereits in der Planungsphase -- und damit lange vor Beginn der eigentlichen Dämmarbeiten auf der Baustelle:

Von Standard… »Architekten können Detailzeichnungen für etliche Standardanwendungen unentgeltlich aus der Inthermo-Datenbank beziehen und in ihre objektbezogene Planung übernehmen«, sagt Inthermo-Geschäftsführer Dipl.-Ing. Stefan Berbner. Damit alle Daten, die der WDVS-Entwickler zur Verfügung stellt, stets topaktuell sind, wird der umfangreiche Detailkatalog regelmäßig überprüft und aktualisiert. Die Online-Recherche nach validen WDVS-Details gestaltet sich auf der Firmen-Website laut Hersteller somit zeitsparend und ergebnissicher.

…bis Unikat Darüber hinaus bietet Inthermo Unterstützung durch erfahrene Techniker und Bauingenieure bei der Planung individueller Anschlusslösungen. Denn die Dämm-Experten aus Ober-Ramstadt wissen, dass jeder Neubau ebenso wie jedes Bestandsgebäude Besonderheiten aufweist, die es bei der Planung einer diffusionsoffenen Fassadendämmung spezifisch zu berücksichtigen gilt. »Wir stellen unser Wissen auf den konkreten Anwendungsfall bezogen gerne zur Verfügung, um zur optimalen Gestaltung der Fassade im Ganzen wie im Detail beizutragen«, fährt Stefan Berbner fort.

für den Einsatz im Holzrahmen-, Holzfertigund Massivholzbau oder zur Anwendung im Mauerwerksbau vorgesehen. Auch ein Innendämmsystem und eine vorgehängte hinterlüftete Fassade gehören zum Portfolio. Gemeinsam ist allen WDVS-Varianten, dass sie auf einer Holzfaserdämmplatte basieren, zu deren Beschichtung zahlreiche Putzsysteme angeboten werden. Ferner stehen mindestens 500 lichtbeständige Farbtöne zur Wahl, die auf Wunsch sogar in extrem dunkler Tönung bis hin zu Hellbezugswert 12 zu haben sind. Hinzu kommen Gestaltungsaccessoires wie Lisenen, Friese und andere Zierprofile sowie viele funktionale Zubehörteile wie etwa WDVS-gerechte Außensteckdoseneinsätze, spezielle Montagezylinder zur Aufnahme schwerer Lasten oder auch handgeformte Flachverblender. Alle Einzelkomponenten sind bei Inthermo aufeinander abgestimmt und ergeben gemeinsam ein modulares Komplettsystem, auf dessen Praxistauglichkeit sich Planer, Verarbeiter und Kunden laut Hersteller voll und ganz verlassen können. In welcher Konfiguration das WDVS zum Einsatz kommt, entscheidet sich stets am Einzelfall, am nach bauphysi-

kalischen Kriterien rechnerisch ermittelten objektspezifischen Bedarf und der kundenindividuellen Ausführung der Gestaltung.

Holzfaser und mehr »Den Kern jedes WDVS bildet natürlich die Dämmplatte – bei Inthermo heißt sie ›HFD-Exterior Compact‹, besteht aus Holzfasern und wird ab Werk in vielen praxisgerechten Formaten angeboten«, erläutert Marketing-Managerin Kerstin Kufleitner. Das handliche Kleinformat (1 300 mm x 590 mm bei 40 bis 120 mm Plattendicke bzw. 800 mm x 590 mm bei 140 bis 200 mm dicken Platten) kommt handwerklich ausgerichteten Holzrahmenbau- und Zimmereibetrieben entgegen, da es sich problemlos transportieren und aufs Gerüst mitnehmen lässt. Das Großformat hingegen (z.B. 2 600 mm x 1250 mm) ist vorwiegend für die maschi-

Modulares Komplettsystem Für jeden Einsatzzweck, für jedes Gebäude sieht die WDVS-Welt von Inthermo eine spezifisch auf den Bedarf abgestimmte Systemkonfiguration vor. »Es gibt fast keine Situation im Ein- und Zweifamilienhausbau, die mit unserem bauaufsichtlich zugelassenen Holzfaser-WDVS nicht optimal gelöst werden könnte«, betont Cheftechniker Jürgen Waßermann. Fünf unterschiedliche Dämmsysteme hat der innovationsbegeisterte Bauzulieferer aus Südhessen im Programm. Sie sind 16

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Nach dem Vorbild der Natur: Das Inthermo Holzfaser-WDVS wird von namhaften Architekturbüros zum Dämmen von Fassaden empfohlen; als Objektbeispiel hier im Bild eine Unternehmervilla in Köln.


neter Materialien kommt es dabei ebenso an wie auf das Wissen über die geltenden Normen und qualifizierten Vorgehensweisen, um dem Stand der Technik heute und in Zukunft zu entsprechen. Inthermo hat sich mit der Ausbildung des Gebäudesockels eingehend befasst und mehrere praxisnahe Details entwickelt, die Bauhandwerkern ebenso wie Architekten in der Praxis nützen. Es gilt, Sicherheit im spritzwassergefährdeten Bereich zu schaffen.

Belastungen widerstehen

Korkplatte am Gebäudesockel Vorbildliche Komponenten verspricht Inthermo auch für den Feuchteschutz: Grundsätzlich sind Fassadendämmsysteme gegen Hinterwanderung durch Spritzwasser, aus dem Erdreich aufsteigende Feuchte und andere in Bodennähe auftretende Belastungen zu schützen. Die richtige Ausbildung des Gebäudesockels entscheidet darüber, ob die Wärmedämmung an der Fassade auf Dauer funktioniert. Auf die Wahl geeig-

Optimaler Feuchteschutz: Um einen bestmöglichen Schutz des Fassadendämmmaterials vor aufsteigender Feuchte zu gewährleisten, empfiehlt Inthermo, in die fassadenseitig zu montierende Sockelschiene einen mindestens 3 cm hohen Sockeldämmstreifen aus Backkork oder XPS einzulegen und die Holzfaserdämmplatten on top zu platzieren. Die Verbindung wird mit »Inthermo HFD-Fugendicht« kraftschlüssig hergestellt.

CHRISTINA SCHWARZBACH FÜR INTHERMO

nenunterstützte Verarbeitung bestimmt. »Damit lässt sich in kürzester Zeit richtig viel Fläche machen«, bringt Kerstin Kufleitner den Nutzen auf den Punkt. Je nach objektspezifischer Erfordernis variiert die Dicke der »Compact«-Dämmplatten zwischen 40 und 200 mm. Sie sorgen im Sommer für exzellenten Hitzeschutz und im Winter für eine Brennstoffe sparende Wärmedämmung. Hinzu kommt der Schallschutz, der aus der Masse der verbauten Holzfaserdämmplatte resultiert: Das Gewicht pro Kubikmeter beträgt 180 kg (bei bis zu 60 mm dicken Platten) bzw. 140 kg (bei Plattendicken ab 80 mm), was nach dem Grundsatz »Masse schluckt Schall« in jedem Fall eine hohe Schallabsorption und unter normalen Umständen ruhiges Wohnen garantiert. Erhöhte Schallschutzanforderungen nach DIN 4109 lassen sich mit der »Inthermo HFD-Exterior Compact« ebenfalls erfüllen.

Fassaden sind vor allem im erdnahen Sockelbereich ständigen Belastungen ausgesetzt: Schlagregen, Spritzwasser, Schneewehen sowie aufsteigende Feuchte aus dem Baugrund gilt es hier abzuwehren. Hinzu kommen mechanische Beanspruchungen aus Bauwerksbewegungen, durch das Ausdehnen verschiedener Materialien bei wechselnden Temperaturen sowie durch das Anlehnen oder auch den Anprall von Gegenständen. Auch Verschmutzungen wie Autoabgase, durch Spritzwasser aufgeworfener Schmutz, herablaufende Fassadenverunreinigungen, Tausalz und selbst Reviermarkierungen von Katzen und Hunden machen sich im Sockelbereich des Hauses bemerkbar. Um einen bestmöglichen Schutz des Fassadendämmmaterials vor aufsteigender Feuchte zu gewährleisten, empfiehlt Inthermo, in die fassadenseitig zu montierende Sockelschiene einen mindestens 3 cm hohen Sockeldämmstreifen aus Backkork oder XPS einzulegen und die Holzfaserdämmplatten on top zu platzieren. Für Bauvorhaben mit geringen Abständen zur Geländeoberkante oder für den Fall, dass sich die Geländehöhen ändern, hat Inthermo eine ca. 25 cm hohe Sockeldämmplatte aus Kork entwickelt und ins Lieferprogramm aufgenommen. Sie ist 60 mm dick und verfügt über den gleichen U-Wert wie die »HFD-Exterior Compact«, sodass

ACHIM ZIELKE FÜR INTHERMO (3)

Natürlich von Inthermo: Klima-Hanf-Dämmmatten sind ideal zum Auskleiden von Wand-, Decken- und Dachgefachen im Holzrahmen- und Holzfertigbau. Material, das beim Zuschneiden übrigbleibt, lässt sich als Stopfgut verwenden.

Persönlich vor Ort: Der Inthermo Fachberater ist erster Ansprechpartner für Verarbeiter von Wärmedämmverbundsystemen, wenn es um die Einweisung in die WDVS-Applikation auf der Baustelle und um Fragen der systemkonformen Detailausbildung geht – beispielsweise wie hier im Bild um die korrekte Montage von Kork-Dämmplatten an Mehrgeschossgebäuden in München.

die Fassade vom Sockel bis zum Giebel mit dem Inthermo-WDVS durchgehend gedämmt werden kann.

Ökologisch bis ins Gefach In der Baubranche hat es sich herumgesprochen, dass Hanf eine Jahrtausende alte Kulturpflanze ist, aus der sich ein exzellenter Dämmstoff machen lässt. Aus seinen reißfesten, extrem robusten Fasern macht Inthermo flexible, diffusionsoffene Klima-Hanf-Dämmmatten, die eine überlegene Klemmwirkung versprechen. Sie können im Dachbereich zur Zwischensparrendämmung, im Holzrahmenbau zur Dämmung der Gefache von Innen- und Außenwänden sowie Geschossdecken, in Unterkonstruktionen von vorgehängten hinterlüfteten Fassaden, zur Innendämmung der Installationsebene sowie (mit Polsterhölzern) in Fußbodenaufbauten eingesetzt werden. Fachgerecht verbaut, schützt das Naturprodukt den Raum zuverlässig vor Kälte, Schall und sommerlicher Hitze.

Freundlich zu Haut und Klima Beim Einbringen ins Gefach kommt dem Verarbeiter zugute, dass das Hantieren mit Nutzhanf nicht zu Hautirritationen führt. Der Hersteller verweist auf die überzeugende Umweltbilanz der Klima-Hanf-Dämmmatten: Die Fasern der Kulturpflanze speichern erheblich mehr Kohlendioxid, als bei Anbau, Ernte, Herstellung, Verarbeitung und Transport freigesetzt wird. Dadurch tragen sie per se zur Minderung der CO2-Belastung der Atmosphäre bei, reduzieren außerdem den Energiebedarf des Hauses und verbessern somit nachhaltig das Klima. (az)  09/17

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Wie sich Fassaden ohne Biozide schützen lassen

Kriterien, die das Algenwachstum begünstigen, sind sehr vielfältig und werden u. a. von Umwelteinflüssen, der Gebäudekonstruktion oder von Folgen des Klimawandels bestimmt. Aber auch gesetzlich vorgeschriebene Energieeinsparmaßnahmen mit Wärmedämmungen verursachen laut Hersteller kalte Fassadenoberflächen, die zur vermehrten Feuchtigkeitsaufnahme führen und somit das Wachstum von Algen und Pilzen fördern. Mit der Fassadenfarbe »Relinova Bio Clean« verspricht der Hersteller aus Memmingen eine effektive Lösung für Neuanstriche und Sanierungen, die auf einem komplett neuen Wirkprinzip basiert: mineralischen Film-

schutz mit Langzeitwirkung ohne den Einsatz herkömmlicher Biozide. Herkömmliche biozide Filmschutzmittel waschen sich laut Hersteller über einen gewissen Zeitraum aus und bauen sich ab, so dass die Wirkung Stück für Stück verloren geht und Ansiedlung von Algen nicht unterbunden wird. Die neue Fassadenfarbe entfaltet ihre Wirkung durch eine spezielle mineralische Pigment- und Füllstoffmatrix. Unter Einwirkung von Tageslicht erfolgt eine foto-oxidative Reaktion, bei der sich der mineralische Filmschutz permanent erneuert. Somit bleibt die Wirkung bei intakter Anstrichoberfläche laut Hersteller langfristig erhalten

»RELIUS Relinova Bio Clean« auf Reinacrylatbasis ist laut Hersteller diffusionsfähig, wasserabweisend, wetterbeständig und lässt sich gut verarbeiten.

RELIUS

u RELIUS Algen und Pilze sind Mikroorganismen, die nicht nur in der freien Natur vorkommen, sondern auch gerne Fassaden besiedeln. Auch wenn die Funktion der Beschichtung durch den Befall von Mikroorganismen meist nicht beeinträchtigt wird, so leidet die Optik der Fassade doch sehr unter ihrem unansehnlichen Schleier. Einen Schutzschirm ohne Biozide verspricht Hersteller Relius mit der Fassadenfarbe »Relinova Bio Clean«.

und wird nicht abgebaut. Die Fassade bleibt langfristig schön und frei von Algen und Pilzen. Dabei ist es den Entwicklern gelungen, einen zielgerichteten, effektiven und langfristig wirksamen Filmschutz zu formulieren, ohne die Umwelt unnötig zu belasten.

Für Neubau und Sanierung Sowohl für Neubau als auch Sanierungen geeignet, kann die diffusionsfähige »RELIUS Relinova Bio Clean« insbesondere auch als Anstrich für wärmegedämmte Fassaden eingesetzt werden. Gerade sie weisen wegen ihrer kalten Oberflächen ein

erhöhtes Risiko für Algen- und Pilzbefall auf. Für Sanierungsfälle hat der Hersteller zusätzlich eine Grundierung entwickelt: »Relinova Saniergrund«. Die hoch haftfeste Grundierfarbe basiert nach Herstelleragaben auf HydrosolSilan Technologie, verspricht bestmögliches Penetrationsvermögen, erstklassige Untergrundverfestigung und ist saugfähigkeitsregulierend. Damit ist der Untergrund optimal für den nachfolgenden Anstrich vorbereitet. Die Fassadenfarbe lässt sich im anorganischen Farbspektrum in vielen Farbtönen abtönen. Erhältlich ist sie in den Gebindegrößen 0,75 l, 3 l und 12,5 l. 

Fassadenschutz mit System u KRAUTOL Schönheit gilt gemeinhin als vergänglich; bei Gebäuden ist das nicht viel anders als beim Menschen. Algen und Pilze, die sich auf der Fassade tummeln, trüben das optische Erscheinungsbild des Hauses. Dem Verfall machtlos ausgeliefert sind Hauseigentümer und Liegenschaftsverwalter dennoch nicht: Professionelle Verarbeiter, die im Fassadenschutz zuhause sind, können das Blatt mit dem KRAUTOL Fassadenschutz-System dauerhaft zum Besseren wenden.

Staub und Schmutzpartikel, die wie Kletten an herkömmlichen Putzen haften bleiben, wirken alles andere als attraktiv. Ruß, der die Oberfläche überzieht und in einen grauen Schleier hüllt, ist gleichfalls keine Seltenheit. Ohne in den Werterhalt zu investie-

ren, ist es um das Ansehen so mancher Immobilie schneller als man denkt geschehen. Schlimmer noch: Häufig dienen mikroskopisch feine Haarrisse, die mit der Zeit zu regelrechten Furchen werden können, als Einfallstor für Feuchte, Regen oder Frost. Wo sich diese Schadensbringer einnisten, ist es früher oder später um die Funktionalität der Putzschale geschehen. Wird nicht rechtzeitig eingegriffen, kann die Fassade insgesamt betroffen sein und zum Sanierungsfall werden.

Stets das Richtige zur Hand

Der neue Farbtonfächer »KRAUTOL COLOR« lässt bei der farblichen Gestaltung von Fassaden keine Wünsche offen. 700 hoch lichtbeständige Farbtöne stehen zur Wahl. 18

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Der Farbenspezialist KRAUTOL, eine Marke der DAW, hat sein Produktsortiment auf Fassadenschutz und Innenwandbeschichtungen ausgerichtet. Je-


KRAUTOL

kneer-suedfenster.de

Fassaden brauchen Schutz: Die Fassadenbeschichtungen und Putze von KRAUTOL sollen laut Hersteller Witterungs- und Umwelteinflüsse länger als herkömmliche Produkte fernhalten. de Komponente ist dabei in ihrer Zusammensetzung, ihren Verarbeitungseigenschaften und den Applikationsmöglichkeiten auf alle anderen KRAUTOL Produkte abgestimmt. Als Ergebnis verspricht der hersteller eine Qualität, die im Baustoffhandel ihresgleichen sucht. Die Leistungsfähigkeit einer Fassadenfarbe wird permanent durch klimatische Einflüsse wie Sonne, Regen, Frost und Wind bzw. Sturm geprüft. Um einen bestmöglichen Fassadenschutz zu erzielen, gilt es, Feuchtigkeit und Regenwasser von der Fassade fernzuhalten und dabei gleichzeitig eine hohe Diffusionsfähigkeit für Luft und Wasserdampf zu gewährleisten. Mit seinem Sortiment bietet KRAUTOL nach eigenen Angaben ein modular aufgebautes Produktsystem an, das Grundierungen und Zwischenbeschichtungen ebenso umfasst wie pastöse Putze und hochwertige Fassadenfarben zur Endbeschichtung.

durch die Dämmebene von der Trägerwand thermisch getrennt ist, kann sich der Putz bei Sonnenbestrahlung sehr schnell aufheizen und nachts ebenso schnell wieder abkühlen. Temperaturschwankungen von mehr als 40° C sind keine Seltenheit. Herkömmliche Fassadenfarben neigen unter solchen Extrembedingungen aufgrund ihres thermoplastischen Bindemittels zum Weichwerden und Anquellen. Die Folge: Sie verschmutzen schneller, da Fremdpartikel, Feinstaub und Sporen leichter an einer aufgeweichten Oberfläche festkleben. Der saubere Eindruck der Fassade wird dadurch deutlich beeinträchtigt. Die Premium-Siliconharz-Fassadenfarbe »ULTRA1« von KRAUTOL reduziert laut Hersteller diesen Effekt entscheidend: Durch die A1-Bindemittelqualität (gemäß BFS-Merkblatt Nr. 26) wird die Verschmutzungsneigung auf ein Minimum reduziert.

Projektspezifische Lösungen

Der Hersteller hat auch Putze im Sortiment, die zuverlässigen Schutz und Schönheit der Fassade zugleich versprechen. Allen voran der »KRAUTOL DROPAN PLUS« Siliconharz-Leichtputz. Er ist lau Hersteller ein Leichtgewicht in der Verarbeitung und ein Schwergewicht im Schutz, ausgestattet »Longlife-Faktor« 20, hoher Elastizität und Wasserdampfdurchlässigkeit. Verarbeiter schätzen laut Hersteller die extrem leichtgängige Verarbeitung und die unerreichte Reichweite. 

Der hersteller bietet für praktisch jedes gängige Projekt an der Fassade eine Lösung und stellt Informationen rund um die Entstehung von Problemfeldern an der Fassade bereit sowie ebenso Empfehlungen zur Vorbeugung und praxisorientierte Verarbeitungshinweise, die zu den jeweiligen Systemprodukten exakt passen. Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) stellen Fassadenfarben auf eine besonders harte Probe: Da die äußere Putzschicht

Aluminium-Kunststoff-Fenster • Highend-Produkt • Die gute Wärmedämmung des Kunststoff-Fensters wird mit einer hochwertigen Aluminium-Vorsatzschale kombiniert. • Die hohe Güte der Aluminium-Pulver-beschichtung garantiert Langlebigkeit und Farbechtheit. • Außen alle RAL-Farben möglich • Zeitloses Design • Sonderkonstruktionen wie Parallel-Schiebe-Kipp-Türen, Hebe-SchiebeTüren sind machbar.

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Sichere Entwässerung am Münchner IT-Rathaus RICHARD BRINK Um den Großteil der städtischen Informations- und Telekommunikationstechnik an einem Ort zu bündeln, haben die Stadtwerke München (SWM) als Bauherr ein IT-Rathaus errichten lassen. Da die Hauptzugänge häufig befahren werden, sollten Bauteile zum Einsatz kommen, die den Belastungen durch Lieferverkehr langfristig standhalten. Diese Anforderung erfüllt die Kombination aus Rinnen und Rosten der Richard Brink GmbH & Co. KG. Der Metallwarenhersteller hat sowohl die Entwässerungsrinnen des Typs Stabile Magna und entsprechende Längsstabroste in Schwerlastausführung als auch Schlitzrinnen geliefert. Damit sich das System optimal an die Fassadenelemente anpasst, wurden die Produkte auf Maß gefertigt.

Genauso zukunftsorientiert wie die IT-Struktur der Landeshauptstadt München sollte auch das Areal gestaltet werden: Für die Fassaden, die Zufahrten sowie die Treppenauf- und -abgänge war ein beständiges Entwässerungssystem gefragt, das Regenwasser zuverlässig aufnimmt und ableitet. Der Gebäudekomplex befindet sich auf dem Gelände des Technologieparks M-Campus der SWM und umfasst vier verschiedene Entwicklungsfelder, die in den vergangenen Jahren realisiert wurden. Die Gebäude sind an der mittig gelegenen, grünen Campus-Achse ausgerichtet. Diese öffnet den Blick zum Olympiagelände und vernetzt die bestehenden Biotope in Ost-West-Ausrichtung. Über den Freiraum hinweg stellen Plattenbänder den Bezug zwischen den Randbebauungen her. Extensive Wiesenflächen entfalten mit Magerrasen und solitären, mehrstämmigen Kieferpflanzungen einen rauen Charakter.

BRINK

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Die Entwässerungsrinnen vom Typ »Stabile Magna« und die Längsstabroste aus Edelstahl bzw. feuerverzinktem Stahl nehmen anfallendes Niederschlagswasser auf. Sie leiten es zuverlässig in den Untergrund ab. Punkteinläufe ergänzen das System.

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Für die Linienentwässerung vor den Eingängen wurden Schlitzrinnen des Typs »Lamina« verbaut. Revisions- und Spülkästen dienen als Säuberungsmöglichkeit für die Rinnen.

In Verbindung gesetzt Die Gebäudestruktur setzt sich mit dem Neubau des IT-Rathauses fort. In direkter Nachbarschaft zu den SWM ist ein Komplex entstanden, in dem der Eigenbetrieb it@M als zentraler IT-Dienstleister der Stadt seinen Sitz hat. Auf einer Fläche von etwa 38 000 m² wurde das IT-Rathaus München realisiert. Dieses bildet den östlichen Abschluss des M-Campus. Da das IT-Rathaus direkt an einen vorhandenen Naturraum grenzt, hat das Büro Glück Landschaftsarchitektur BDLA aus Stuttgart als Entwurfsverfasser die Pflanzenauswahl darauf abgestimmt. Motiv für die Gestaltung der Gebäudeanschlüsse ist die »Münchner Schotterebene«: In den Übergängen ist eine Kieslandschaft entstanden, die ein Band mit Gräserpflanzung impliziert. Der Bandcharakter prägt auch diverse Innenhöfe. Buxbaum und Hartriegel formen das immergrüne Grundgerüst mit Stauden und Gräsern. An den Eingängen setzen Pflanzboxen Akzente. Vertikal installierte, graue und farbige Metall-Lamellen prägen die Fassadengestaltung der Gebäude. Sie stellen einen Strichcode dar und transportieren so die Tätigkeiten des IT-Dienstleisters symbolisch

nach außen. Darüber hinaus definieren klare, geometrische Formen das Erscheinungsbild der Häuser.

Höchste Stabilität gefordert Um anfallendes Niederschlagswasser im Fassadenbereich des IT- Rathauses sicher abzuleiten, planten die Landschaftsarchitekten der RSP Freiraum GmbH, Dresden, ein umfangreiches Entwässerungssystem ein. Unter anderem sollten Rinnen vor den bodentiefen Fenstern, den Türen und an den Treppen Regenwasser zuverlässig aufnehmen und sich optisch an deren Materialien anpassen. Eine hohe Stabilität der Produkte war gefragt: Die Entwässerungselemente an der Küchenzufahrt sind dem Lieferverkehr ausgesetzt, an den Haupteingängen werden sie häufig mit Hubwagen befahren. Bei der Lösung dieser Herausforderungen setzten die Planer auf Entwässerungssystemen aus Edelstahl und feuerverzinktem Stahl von Richard Brink. Die Wahl fiel auf Entwässerungsrinnen des Typs »Stabile Magna«. Diese sind speziell für den Schwerlastbereich konzipiert. Ebenfalls in Schwerlastausführung kamen Längsstabroste mit einer Stabstärke von


20 x 3 mm als Abdeckung der Rinnen zum Einsatz. An den Eingängen entsprechen die Entwässerungslösungen der Belastungsklasse C 250, an den Küchenzufahrten erfüllen sie sogar die Klasse D  400. Die Rinnen haben eine Einlaufbreite von 153 mm mit der Nennweite DN 100 bzw. 203 mm und DN 150. Der Metallwarenhersteller hat die Länge der Rinnen und Roste in Sondermaßen angefertigt, damit sie sich harmonisch in die Türlaibungen einfügen. Die Verarbeiter der Firma Gzimi Gartenund Landschaftsbau mussten diese Bauteile auf der Baustelle nicht mehr zuschneiden und sparten so Zeit beim Einbau. Damit das Fassadenwasser direkt versickert, sind die Rinnenkörper an der Unterseite und an der dem Gebäude abgewandten Seite perforiert. Drainbeton nimmt die Feuchtigkeit unmittelbar auf. Zusätzlich führen Kunststoffstutzen an den Rinnen nach unten in die Tragschichten. Die Rinnen und Roste werden durch Punkteinläufe aus Edelstahl ergänzt. Zum Teil sind sie mit Schmutzfangkörben versehen. Gully- Längsstabroste aus feuerverzinktem Stahl decken die Einläufe ab. Vor den Eingängen stellen zudem laut Hersteller parallel verlaufende Schlitzrinnen des Typs »Lamina« eine ausreichende Entwässerung sicher. Insgesamt wurden 107 lfm dieser Rinnen verlegt. Sie haben eine Gesamthöhe von 260 mm und eine Halshöhe von 160 mm. Angeschlossene Revisions- und Spülkästen dienen der optimalen Säuberung der Rinnen. Da sie mit dem umgebenden Plattenmaterial ausgelegt sind, ergibt sich ein einheitliches Erscheinungsbild. Durch ihr dezentes Design lassen sich die Entwässerungslösungen laut Hersteller mit den verschiedenen Bodenbelägen am IT-Rathaus kombinieren. Während an den Eingängen Granitpflaster verlegt wurde, kamen in den Höfen Betonplatten zum Einsatz. Grobe Kiesschüttungen umranden die Fassaden. Sichtbetonplatten auf dem zentralen Grünstreifen mit wasser-

gebundener Decke verbinden die einzelnen Gebäude.

Umfassendes Gesamtsystem Darüber hinaus dient das grüne Campusband zwischen den

Häusern der Versickerung: Am IT-Rathaus wurde ein Rigolsystem angelegt. Wasser von den befestigten Flächen sowie von den Dachabläufen wird hier aufgenommen und versickert.

Zusammen mit den Entwässerungsrinnen des Herstellers Richard Brink ergibt sich ein ausgedehntes System, das den M-Campus dauerhaft vor Feuchtigkeitsschäden schützt. 

Minimales Design für maximale

Transparenz

Eine höchsten Ansprüchen genügende transparente Architektur braucht mehr als nur großzügige Glasflächen. Erst in Kombination mit zurückhaltend puristischen Profilsystemen erhält sie ihren makellosen Charakter. Diese Lücke zwischen ästhetischen und filigranen Anforderungen schließt Schüco mit der Panorama-Design-Fassade Schüco FWS 35 PD. Die Aluminium-Fassade bietet eine reduzierte Ansichtsbreite von 35 mm – und erfüllt dabei Wärmedämmwerte auf Passivhaus-Niveau. www.schueco.de/fws-erleben

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ACO Durch das Inkrafttreten der Flachdachrichtlinie (FDRL) haben sich unter anderem Änderungen bei Anschlüssen an Türen ergeben, auf die ACO Hochbau mit neuen Rinnensystemen reagiert hat. u

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Neue Rinnensysteme setzen Richtlinie um

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W O Q U A L I T Ä T Z U H A U S E I S T.

Mit der neuen FDRL wurde nicht nur der Geltungsbereich erweitert, auch bisherige Regeln wurden überarbeitet. So entfällt beispielsweise die Unterscheidung zwischen genutzten und ungenutzten Dachflächen, wodurch ein Balkon oder eine Terrasse auch der Flachdachrichtlinie unterliegt. Insbesondere im sensiblen Tür- und Fassadenbereich von Terrassen, Dachgärten und Balkonen muss zu jeder Zeit sichergestellt sein, dass keine Feuchtigkeit von außen in das Gebäude eindringen kann. Unter 4.4. (1) der FDRL »Anschlüsse an Türen« heißt es: Die Anschlusshöhe soll mindestens 0,15 m über der Oberfläche des Belags, der Kiesschüttung oder der Begrünung betragen. Bei Abdichtungen ohne Beläge, Kiesschüttung oder Begrünung bezieht sich die Anschlusshöhe auf die Abdichtungsoberfläche. Explizit wird neben dem Türbereich in der neuen FDRL nun auch der Fensterelementbereich aufgeführt. So ist eine Verringerung der Anschlusshöhe nach FDRL 4.4. (2) jedoch dann möglich, »wenn bedingt durch die örtlichen Verhältnisse zu jeder Zeit ein einwandfreier Wasserablauf im Tür-/Fensterelementbereich sichergestellt ist und die Spritzwasserbelastung minimiert wird«, also wenn dort z.B. ein rinnenförmiger Entwässerungsrost oder eine vergleichbare Konstruktion jeweils mit unmittelbarem Anschluss an die Entwässerung oder ein rinnenförmiger Entwässerungsrost bei Belägen auf Stelzen eingebaut wird. In solchen Fällen soll die Anschlusshöhe jedoch mindestens 0,05 m betragen. Die in der Flachdachrichtlinie, aber auch in der DIN 18195, Teil 5 und der DIN

18531 geforderte Anschlusshöhe für Bauwerksabdichtungen von 15 cm kann laut Hersteller durch den Einsatz der Linienentwässerungssysteme »ACO Profiline« und »ACO Roofline« im Tür- und Fensterelementbereich auf die geforderten 5 cm reduziert werden. Denn die Rinnensysteme arbeiten laut Angaben von ACO auf zwei Ebenen: Sie entwässern an der Oberfläche, gleichzeitig führen sie das Wasser auf der darunter liegenden Dränageschicht ab. Damit ist ein einwandfreier Wasserablauf im Tür-/Fensterelementbereich sichergestellt. Um auch der Forderung der FDRL in Bezug auf Spritzwasserbelastung nachzukommen (»Wenn die Spritzwasserbelastung nicht durch eine Überdachung minimiert wird, sollten Gitteroste mit einer Breite von mindestens 150 mm verwendet werden«), stehen inerhalb des Linienentwässerungssystems auch Rinnen mit einer Baubreite von 155 mm zur Verfügung. Die neuen, regelkonformen Rinnensysteme sind laut Hersteller, wie auch die weiteren Ausführungen (Baubreiten von 100 mm bis 250 mm) der Produktfamilien, zur Umsetzung von barrierefreien Türkonstruktionen geeignet. Alle Ausführungen des Typs »ACO Profiline« sind in Edelstahl und Stahl verzinkt erhältlich, begehbar bzw. rollstuhlbefahrbar und werden durch ein Rostprogramm ergänzt. Durch variable Höheneinstellung ist eine millimetergenaue Anpassung an die örtlichen Bodenverhältnisse möglich. Damit will ACO nicht nur der zukunftsweisenden Forderung nach barrierefreiem Bauen entsprechen, sondern auch den Qualitätsansprüchen von Architekten und Planern.


Fertigelement zur Gestaltung von Feinputzfassaden AUSTROTHERM Die perfekte Gebäudehülle muss nicht nur technisch ausgereift und langlebig sein, sie sollte auch die jeweilige Stilrichtung des Hauses widerspiegeln. Ein breites Angebot an Lösungen für jede Anforderung hält der Hersteller Austrotherm bereit, darunter zum Beispiel auch ein flexibel einsetzbares Designelement für eine moderne WDVS-Fassadengestaltung. u

Die Elemente ermöglichen laut Hersteller eine qualitativ hochwertige Ausführung, die Umsetzung unterschiedlicher Designansprüche sowie eine einfache und schnelle Montage. Die nach Verarbeitung witterungsbeständigen Fassadenprofile sind in Wärmedämmverbundsysteme integrierbare Elemente.

Keine Wärmebrücken Die Funktionalität eines WDVS hängt insbesondere von der konstruktiven Einbindung angrenzender Bauteile sowie Gestaltungselemente ab. Austrotherm verspricht hier eine einfache und AUSTROTHERM

Die mit einer elastischen Beschichtungsmasse versehenen Fertigelemente geben Gebäuden eine klare geometrische Struktur, bieten gleichzeitig aber auch zahlreiche individuelle Gestaltungsmöglichkeiten: Durch vielfältige Formen und Formate sowie einer freien Farbwahl und Anordnung an der Fassade. Mit seinen Designelementen, die sowohl im Neubau als auch in der Sanierung zum Einsatz kommen, will Austrotherm modernen Objekten außergewöhnliche Akzente verleihen.

Formschöne Ecklösungen sind laut Hersteller mit dem Austrotherm Designelement problemlos herstellbar: Einfach zwei Elemente nahtlos aneinanderfügen und mit dem Austrotherm PU-Stoßfugenkleber verkleben.

dennoch höchst wirksame Lösung: Die Designelemente werden direkt auf das WDVS geklebt und verhindern damit eine mögliche Unterbrechung des Dämmsystems sowie daraus resultierende Wärmebrücken. Die Elemente bestehen aus einem leichten Hartschaum, dessen Oberfläche werkseitig endbeschichtet und damit witterungsbeständig ist. Da kein Putz aufgebracht werden muss, bieten sie dem Verarbeiter eine glatte, ebene Fläche, die in jedem Farbton ge- bzw. überstrichen werden kann. Kleinere Beschädigungen sind schnell mit einem Spachtel behoben und werden ebenfalls mit Fassadenfarbe überstrichen.

Vielfältige Möglichkeiten Austrotherm Designelemente können in jeder beliebigen Form sowie in einer maximalen Größe von 1 x 2,5 m produziert werden. Für größere Flächen an einem Stück fügt der Fassadenbauer einfach zwei Elemente nahtlos aneinander.

Selbst Ecklösungen ohne Fugen sind auf diese Weise laut Hersteller umsetzbar. Sonderfertigungen in Form von individuellen Zuschnitten, wie zum Beispiel abgerundete Elemente oder solche, die bereits mit individuellem Schriftzug versehen sind, eröffnen zusätzliche Freiheiten. Die Mindeststärke liegt bei 2 cm, größere Dicken sind jederzeit umsetzbar. Das Anbringen der Elemente verläuft laut Hersteller einfach und wird von nur einem Gewerk ausgeführt: Elemente mit Fassadenkleber im Buttering-Floating-Verfahren auf das WDVS kleben, herausquellenden Kleber zu einer Hohlkehle formen. Die Fugen sollten mindestens 5 mm und max. 20 mm breit sein. Anschließend können die Fugen gestrichen oder bei Bedarf zunächst mit Dichtschlämme abgedichtet werden. Zuletzt im Rollverfahren die Silikonharzfarbe auf den trockenen Austrotherm Designelementen aufbringen. Die Elemente werden auf Maß produziert, so dass kein Verschnitt anfällt. Verlegepläne mit entsprechenden Positionsnummern für die einzelnen Elemente vereinfachen die Verarbeitung und ermöglichten eine Fertigstellung im Zeitplan. 

Diesen Ziegelstein gibt es nur einmal auf der Welt.

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Erweiterung der Firmenzentrale baut Brücke in die Zukunft

SCHÜCO

u SCHÜCO Schüco erweitert seine Unternehmenszentrale in Bielefeld: Der vom renommierten Kopenhagener Architekturbüro »3XN« geplante Neubau sieht ein offenes Raumkonzept mit kommunikativer Arbeitslandschaft vor. Zusammen mit eigenen Schüco Systemlösungen entsteht ein architektonisch anspruchsvoller Neubau, der Werte wie Innovation, Exzellenz, Partnerschaft und Verantwortung visualisieren und erlebbar machen soll. Fünf Stockwerke bilden eine Brücke über die Schücostraße und schaffen die direkte Verbindung zur bisherigen Unternehmenszentrale, deren vorderer Teil im Anschluss der Neubauphase kernsaniert wird.

Der mit einer eleganten Fassade vorgesehene Schüco-Neubau ist über fünf Stockwerke mit der bestehenden Unternehmenszentrale verbunden. Es entsteht eine gläserne Brücke über die im Zuge des Neubaus verlängerte Schücostraße. Seit mehr als 60 Jahren prägt die Schüco Unternehmenszentrale das Stadtbild in Bielefeld an der Karolinenstraße. Im Laufe der Jahrzehnte ist der Standort sukzessive zu einem großflächigen Campus mit Bauten aus unterschiedlichen Stilperioden erweitert worden. An seinem nordwestlichen Rand wird das Areal jetzt durch den von »3XN« geplanten Neubau ergänzt: Auf sieben Ebenen mit einer Geschossfläche von 7 200 m2 wird eine moderne Bürolandschaft entstehen. Der Baubeginn ist für das erste Quartal 2018 geplant.

wärtig angrenzenden Schüco Campus«, erklärt »3XN«-Partnerarchitekt Jan Amundsen das Konzept.

Atrium als Mittelpunkt Die Entwürfe verbinden skandinavische Klarheit und Funktionalität mit expressi-

ven Formen und präzise gesetzten Details. Dem gleichen Anspruch folgt auch die Innenraumgestaltung des Schüco-Neubaus. Wie ein Rückgrat steigt über sämtliche Ebenen ein über eine gläserne Kuppel belichtetes Atrium auf mit dynamisch übereinander geschichteten, dabei leicht vor- und

Dynamik der Fassade Die Planer des renommierten Kopenhagener Architekturbüros »3XN« haben einen Baukörper mit einer eleganten Fassade vorgesehen, der mit seiner Kubatur die Höhen und Fluchtlinien der umgebenden Gebäude aufgreift und einen markanten architektonischen Akzent in Richtung der vielbefahrenen Herforder Straße schafft. Mit einem verbindenden Anschluss an die bestehende Unternehmenszentrale wird gleichzeitig eine gläserne Brücke über die im Zuge des Neubaus verlängerte Schücostraße entstehen: »Im Zusammenspiel der beiden Gebäude schaffen wir ein einladendes Eingangstor zum rück24

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Das dynamische, über sämtliche Ebenen gestaltete Atrium ist architektonisches Highlight und zentraler Sammelpunkt des Gebäudes. Das Raumkonzept des Neubaus sieht eine offene kommunikationsfördernde Arbeitslandschaft vor, um den Dialog und Wissensaustausch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern.


»

 Mit dem Neubau schaffen wir eine moderne Arbeitsatmosphäre, die den Dialog, die Zusammenarbeit und den Wissensaustausch fördert. Damit legen wir den Grundstein für weiteres Wachstum und eine erfolgreiche Zukunft.«

«

Andreas Engelhardt, geschäftsführender und persönlich haftender Gesellschafter bei Schüco

zurückspringenden Geschossebenen und überraschenden Sichtachsen durch das gesamte Gebäude. Im frei zugänglichen Erdgeschoss sind neben einem offenen Empfang mehrere flexible Konferenzräume. Ein wichtiges Element ist außerdem die breite Treppe zum ersten Obergeschoss, die gleichzeitig auch als Ort der Begegnung gestaltet ist und die bei Bedarf auch als Tribüne für Festivitäten oder Ausstellungen nutzbar sein wird. Hier wie in sämtlichen anderen Bereichen des Gebäudes verfolgen die Architekten den Anspruch einer modernen kommunikationsfördernden Büroorganisation, die Raum für unterschiedliche Arbeitsformen und Möglichkeiten der spontanen Begegnungen bietet.

Ganzheitliche Gestaltung »Wir gehen davon aus, dass Architektur einen großen Einfluss auf unser Verhalten hat«, formuliert Amundsen eine grundlegende Auffassung seines Büros. »Deshalb legen wir generell großen Wert auf ganzheitlich gestaltete Räume mit hoher Aufenthaltsqualität, in denen sich die Menschen als Teil eines größeren Ganzen wahrnehmen.« Ganz bewusst besitzt der Neubau deshalb auch keine Korridore, sondern ist als offene Arbeitslandschaft konzipiert. Die Mitarbeiter bewegen sich dabei in einer Schleife um das zentrale Atrium, so dass ein kontinuierlicher Flow ohne Sackgassen entsteht. Die enge Verbindung der unterschiedlichen hier verorteten Bereiche soll dabei einen lebendigen Wissensaustausch er-

möglichen und so nachhaltig den Arbeitsalltag sämtlicher Schüco Mitarbeiter bereichern. Für konzentriertes Arbeiten werden Möglichkeiten entlang der Außenfassade geschaffen.

Nachhaltiges Betriebskonzept Für einen nachhaltigen und energiesparenden Betrieb wird der Neubau mit einer modernen und wartungsfreundlichen Haustechnik geplant. Als Hauptheizquelle ist Fernwärme vorgesehen. Zusätzlich steht eine Erdwärmepumpe als Hauptquelle für Kaltwasser und als Backup für Heißwasser zur Verfügung. Die Lüftung erfolgt über ein Quelllüftungssystem und integriert eine effiziente Wärmerückgewinnung. Darüber hinaus soll das Gebäude mit öffenbaren Fensterelementen natürlich belüftet werden können. Ein weiterer wichtiger Baustein zur Senkung der Kühllast ist eine passive/aktive Nachtkühlung. Durch ein effizientes Zusammenspiel der verschiedenen Maßnahmen und Schüco-Systemtechnik wird der Neubau die drei Zertifizierungen LEED, BREEAM und DGNB erhalten – als Beleg beispielsweise für weitsichtige Planung, hochwertige Ästhetik, energiesparenden Betrieb und ein ganzheitliches, modernes Arbeitsumfeld. 

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Mit seinem weltweiten Netzwerk – bestehend aus Metallbau-, Kunststoff- und Elektropartnern sowie Architekten, Planern und Investoren – realisiert Schüco nachhaltige Gebäudehüllen, die im Einklang mit Natur und Technik den Menschen mit seinen Bedürfnissen in den Vordergrund stellen. Fenster-, Türen- und Fassadenlösungen aus Metall und Kunststoff von Schüco sollen nach eigenen Angaben höchste Ansprüche an Design, Komfort und Sicherheit erfüllen. Gleichzeitig werden durch Energieeffizienz CO2-Emissionen reduziert und so die natürlichen Ressourcen geschont. Das Unternehmen liefert Produkte für Neubau und Modernisierung, die den Anforderungen der Nutzer in allen Klimazonen gerecht werden, und unterstützt alle Beteiligten mit einem Serviceangebot. Schüco ist mit 4 630 Mitarbeitern und 12 000 Partnerunternehmen in mehr als 80 Ländern aktiv und hat in 2015 einen Jahresumsatz von 1,430 Milliarden Euro erwirtschaftet.

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u HAGEMEISTER Für die Fassadengestaltung des neuen Küchenhauses der LWL-Klinik im Dortmunder Stadtteil Aplerbeck wählten die Planer anthrazitfarbenen Klinker der Sortierung »Dallas FS« aus dem Nottulner Klinkerwerk Hagemeister. Der Ziegel soll eine Brücke zu den Altbauten auf dem Klinikgelände schlagen und nimmt gleichzeitig mit seinem metallisch schimmernden Glanz Bezug auf die Fassaden des neuen Bettenhauses.

In respektvollem Umgang mit Bestand, Geschichte und Umgebung hat das Aachener Büro »kadawittfeldarchitektur« in Kooperation mit dem Atelier Thomas Pucher aus Graz in unmittelbarer Nähe zum zentralen, geplanten Krankenhausbau das neue Küchenhaus der LWL-Klinik

HAGEMEISTER

Moderner Küchenbau aus Klinker: Das Auge isst mit...

Der Klinker changiert von Grautönen über Anthrazit bis fast Schwarz und zeigt je nach Sonnenstand einen dezenten, silbrigen Glanz. Dortmund entworfen. Als eigenständiger, monolithischer Baukörper mit klarer Formen- und Materialsprache fügt sich der zweigeschossige Bau in den bestehenden, baulichen Kontext ein. Die elegante, dunkle Farbigkeit des Klinkers unterstreicht den eigenständigen, modernen Charakter des Neubaus.

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Die Planer legten zunächst die Kubatur des Bettenhauses fest und platzierten diese in der Kontur eines vierblättrigen Kleeblattes zentral auf dem Klinikgelände. So entstand ein Mittelbaukörper mit vier angrenzenden Einzelbauten. Aus dieser Struktur leiteten die Architekten die Grundform für das neue Küchenhaus ab.

Küche als Treffpunkt Im Neubau werden täglich mehr als 1 100 Mahlzeiten für Patienten und Mitarbeiter der LWL-Klinik hergestellt. Im Erdgeschoss befindet sich die Küche mit Kühllager, Spülküche, Speisenausfuhr und Warenanlieferung. Im Obergeschoss wurde eine Caféteria mit Essensausgabe angelegt, die Raum für rund 200 Personen bietet. Ein zentraler, begrünter Patio belichtet die angrenzenden Speisesäle, die individuell und flexibel nutzbar sind. Im Untergeschoss sind die Technikräume untergebracht. Ein unterirdischer Gang, der das Klinikgebäude mit dem »Restaurant-Forum« verbindet, ermöglicht eine wettergeschützte Erschließung.

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Nach außen präsentiert sich das Gebäude mit einem monolithischen Ausdruck und einer klar definierten Kanten- und Linienführung. Im Bereich des Eingangs, der Anlieferung und den Panoramafenstern ist die Gebäudehülle tief eingeschnit-

ten und durch auskragende Einfassungen in eloxiertem Aluminium betont. »Die Fassade aus Klinkermauerwerk ist eine Reminiszenz an die bestehenden Klinikgebäude aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert«, erklärt Projektleiter Minh Nguyen vom Büro »kadawittfeldarchitektur« die Entwurfsidee. »Um dabei ein zeitgemäßes und eigenständiges Erscheinungsbild zu erzeugen, haben wir uns für einen moderneren, dunklen Ziegel entschieden.«

Klinker schimmert metallisch Der Hagemeister Klinker der Sortierung »Dallas FS« changiert laut Hersteller von Grautönen über Anthrazit bis fast Schwarz und zeigt durch seine fein geriffelte Oberfläche je nach Sonnenstand einen dezenten, silbrigen Glanz. »Der metallische Schimmer des ausgewählten Klinkers nimmt Bezug auf die Aluminium-Fassade des benachbarten Klinik- Neubaus. Wir sehen das Küchenhaus als Vermittler zwischen dem neuen Hauptgebäude und der Bestandsbebauung. Dabei kommt dem Material Klinker eine entscheidende Bedeutung zu«, beschreibt Minh Nguyen. Das neue Küchenhaus der LWL-Klinik Dortmund fügt sich dank seiner Materialität harmonisch in das Ensemble bestehender Gebäude auf dem Gelände ein. Insgesamt nimmt sich der Bau elegant zurück und wirkt gleichzeitig selbstbewusst und strahlend. 

INFO

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Seit mehr als 100 Jahren produziert das Nottulner Klinkerwerk Hagemeister Fassadenklinker und Pflasterklinker. Das Sortiment umfasst mehr als 300 Farben, Formate und Strukturen zur Gestaltung mit Fassadenklinker sowie ein Sortiment an Pflasterklinker. Etwa 100 Millionen Klinkereinheiten pro Jahr liefert das Unternehmen mit 140 Mitarbeitern zu Bauwerken in allen Ländern der Erde.


MOEDING

Holz trifft auf »gebrannte Erde« u

MOEDING H7, das Bürohaus von Andreas Heupel Architekten im alten Stadthafen von Münster, will mit dem Verbund von Holz und Stahlbeton Maßstäbe bei Ökologie und Wirtschaftlichkeit setzen. Bei der Fassadengestaltung fiel die Wahl auf grün glasierte keramische Fassadenplatten mit einer feinen horizontalen Reliefstruktur von Moeding.

im Inneren sichtbar: Statt die Balken aus Brandschutzgründen zu kapseln, wurden die Querschnitte um 6,3 cm, der Abbrandrate von Holz in 90 Minuten, vergrößert. Über die zweigeschossige Eingangshalle mit Bistro öffnet sich das Gebäude und macht die Möglichkeiten von Holz hier bereits zum ersten Mal sichtbar. Im Vergleich zu einem herkömmlichen Stahlbetonbau konnten 262 t CO2 eingespart werden.

Seit dem Frühjahr 2017 bieten die Terrassen des ca. 26 m hohen Büro- und Verwaltungsgebäudes H7 neue Ausblicke auf den Hafen. Als Hauptinvestor und Ankermieter für die 4 500 m2 Nutzfläche war es einer regionalen Bio-Einzelhandelskette ein besonderes Anliegen, mit dem Neubau ihrer Verwaltung die Qualitäten natürlicher Rohstoffe aufzuzeigen. Als höchster Holz-Hybridbau in Nordrhein-Westfalen wurde das Projekt jüngst mit einer Anerkennung beim Deutschen Holzbaupreis 2017 ausgezeichnet. Während die Stützen und Geschossdecken von außen mit Aluminiumprofilen bekleidet sind, wird die Holzkonstruktion

Grün durch und durch Dass der Holzbau von außen nicht wie ein Holzbau aussehen muss und trotzdem seinem ökologischen Anspruch gerecht wird, beweisen die Architekten mit einer Fassadengestaltung aus grün glasierten Keramikplatten der Firma Moeding. In Assoziation an einen Laubmantel wurden drei unterschiedliche Helligkeitsstufen des gleichen Grüntons definiert und nach einem genauen Verlegeplan auf den Längsseiten des Gebäudes angeordnet. Dank der exakten Planung liegen nie zwei Felder mit dem gleichen Farbton aneinander und es entsteht ein lebendiges Fassadenbild.

Für die Keramikfassade entwickelten die Architekten das Bild eines Laubmantels und definierten drei Grüntöne – die semitransparent lasiert wurden und die keramischen Grundscherben teilweise erkennbar lassen – sowie eine individuelle Oberflächenstruktur mit einer feinen Profilierung aus horizontalen Rillen.

Bei der Wahl ging es auch darum, möglichst natürliche Baustoffe und ein recyclebares Fassadensystem zu verwenden. Mit der Wahl der Moeding-Produkte aus Ton und Lehm, die zudem aus unmittelbarer Werksnähe stammen, sowie der Montage als vorgehängtes hinterlüftetes System, das sortenrein demontierbar ist, konnte laut Hersteller beides erfüllt werden. Dazu sind alle Glasuren bei Moeding bleifrei. Die Plattengröße von 50 cm Höhe, 135 cm Breite und 4 cm Dicke ergibt sich aus dem Gebäuderaster von 1,35 m. Mit einer feinen Profilierung aus horizontalen Rillen in Abständen von 2,5, 5 und 10 cm, in einem unregelmäßigen Raster, lassen sich die Fugen zwischen den Fassadenplatten überspielen und die Gebäudelänge von immerhin fast 50 m mit einer feinen Struktur brechen. Als Basis für die Keramikplatten dient das »Alphaton Rapid«-System der Moeding Keramikfassaden GmbH, das keine Montagereihenfolge vorgibt – ein großer Vorteil bei vielen verschiedenen Plattentypen aus Rillungen und Glasurfarben. 

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MARTIN DUCKEK

Der Neubau kommt auch ohne Fenster aus: Lochmauerwerk und Zierverband sorgen für ein abwechslungsreiches Fassadenbild.

Klinker schaffen würdevolle Atmosphäre DEPPE Krematorien empfangen Besucher oft in einem Zustand emotionaler Anspannung, weshalb der Architektur dieser Gebäude eine schwierige Aufgabe zuteil wird. So sollte sie Sicherheit und Schutz vermitteln und dazu beitragen, dass sich die Hinterbliebenen gut aufgehoben fühlen. In der Schweiz ist es dem St. Galler Architekten Andy Senn mit dem Neubau des Krematoriums im Friedhof »Feldli« gelungen, diesen Anforderungen gerecht zu werden. u

Neben zeitgemäßen und modernen Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter wurde eine würdevolle Atmosphäre geschaffen, in der Angehörige von den Verstorbenen Abschied nehmen können. Zu dieser Atmosphäre tragen sicherlich auch die dunkelbraunen, in ihrer Farbigkeit variierenden Klinker bei, die sowohl das Gebäude als auch das Flachdach und den in die Höhe ragenden Kamin vollständig bekleiden. Entwickelt und produziert wurde der Wasserstrich-Klinker eigens für den Neubau von Deppe Backstein aus Uelsen.

Klinker als prägender Baustein Das Mauerwerk ist charakterisiert durch den flämischen Verband, bei dem jeweils ein Läuferziegel und ein Binderziegel miteinander abwechseln. Durch die zusätzliche wechselseitige Verarbeitung des Klinkers, die auch die Fußseiten der Steine sichtbar werden lässt, entsteht ein harmonisches, gleich-

Der Stein heißt 3540 St. Gallen NF Farbe Schokolade. 28

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zeitig aber auch sehr belebtes Fassadenbild. Im oberen Bereich des Gebäudes wird der flämische Verband durch einen Zierverband aufgelöst, sodass einzelne Klinker stark hervortreten und eine zusätzliche Struktur erzeugen. Mit dem partiell ausgebildeten Lochmauerwerk entsteht schließlich eine Kombination von Perforation, Ornament und Textur, die eine Ziegeloberfläche mit interessanten Licht- und Schattenspielen hervorruft. Der Neubau, der in großen Teilen auf Fenster verzichtet, kommt auf diese Weise keineswegs monoton oder einförmig daher.

Dialog zwischen Transparenz und Geschlossenheit Über einen offenen Kolonnadengang werden Besucher geschützt zum Eingang des Krematoriums geleitet. Zwischen den

aus Mauersteinen errichteten Säulen öffnet sich dieser Raum jeweils zur Landschaft und bietet die Möglichkeit, den Blick nochmals schweifen zu lassen und in Ruhe anzukommen. Schließlich lenkt eine Wandscheibe aus Lochmauerwerk den Blick und die Bewegung vollends Richtung Eingang. Trotz der klaren Begrenzung des hellen Empfangsraumes kann die Natur des begrünten Innenhofes durch die dünne Trennlinie der raumhohen Fenster präsent nachwirken und eine positive Atmosphäre gewährleisten. In den öffentlich zugänglichen Räumen herrscht Sichtmauerwerk vor. Während sich dieses im Andachts- und Kultraum noch partiell durch das vorgelagerte Lochmauerwerk auflöst und im Innenraum so die erforderliche ruhige Stimmung entsteht, präsentieren sich die Aufbahrungsräume rundum geschlossen. Die umgrenzenden Mauern bilden hier einen einheitlichen, monolithischen Raum mit einer fassbaren und ablesbaren Oberfläche. Materialien wie Terrazzo, Holz und Lehm ergänzen das Sichtmauerwerk in einer unaufdringlichen und zeitlosen Ausgestaltung. 


»Eins«: Neuer Schwung am alten Hafen u SAINT-GOBAIN DEUTSCHE GLAS Mit dem neuen Büro- und Geschäftshaus »Eins« besitzt das Bremer »Weser Quartier« ein weiteres, nachhaltig geplantes und zertifiziertes Bauwerk. Zur Erfüllung höchst unterschiedlicher Anforderungen an die Fassade fiel die Wahl auf Lösungen von Saint-Gobain Glassolutions.

Seit 2003 entsteht im ehemaligen Hafengebiet Bremens der Stadtteil Überseestadt. Die Nähe zum Wasser und das Nebeneinander von denkmalgeschützter Industriearchitektur und moderner Gebäudegestaltung machen den besonderen Reiz des Areals aus. Am Eingang dieses Stadtteils wurde das »Weser Quartier« entwickelt mit dem weithin sichtbaren Weser-Tower als Wahrzeichen. Mit Fertigstellung des neuen Gebäudes »Eins« ist das Viertel nun nahezu vollendet. Der elegant geschwungene Bau nach einem Entwurf des Düsseldorfer Architekturbüros »StructureLab« reiht sich ein in die Reihe der Projekte der renommierten Büros Helmut Jahn (Weser Tower) und Hadi Teherani (WQ1).

Geschwungene Fassade unterstreicht die Dynamik

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Das »Eins« erstreckt sich als zweiteiliger Baukörper mit einer Bruttogeschossfläche von gut 26 000 m² entlang der Eduard-Schopf-Allee, verlässt die gerade Baulinie entlang der Straße und öffnet sich mit elegantem Schwung hin zum Grüngürtel. Eine weitere Spannung erzeugt der Anstieg der Dachlinie, die ihren Höhepunkt in dem weitauskragenden Stahldach findet. Die Gebäudedynamik wird unterstützt durch die Fassadengestaltung der Straßen-

ansicht: Hohe durchgehende Fensterbänder und dazwischen schmale Brüstungsbänder, die die Gebäudeform nachzeichnen und die Rundung unterstreichen. Auf der Hofseite sind die Fensterbänder dagegen schmaler und immer wieder unterbrochen durch opake Flächen. Im Inneren des sechs- bis siebengeschossigen Gebäudes befinden sich Büroflächen. Das Erdgeschoss ist für Einzelhandel und Gastronomie vorgesehen.

Einheitliche Optik bei allen Anforderungen Von Beginn an stand fest, dass das Projekt nach den Kriterien eines Silber-Zertifikats der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen, DGNB, umgesetzt wird. Die Architekten wandten sich frühzeitig an die Fassadenberatung von Saint-Gobain Glassolutions. Dieses Netzwerk ist auf innovative Glaslösungen spezialisiert und bietet europaweit seinen Service an, der von der ersten Beratung über die Unterstützung bei den Berechnungen bis hin zur Betreuung auf der Baustelle geht. Darüber hinaus steht das Unternehmen nach eigenen Angaben für eine einheitliche Qualität und Optik. Beim »Eins« lag kamen laut Hersteller viele sehr unterschiedliche Gläser zum Einsatz: Im Erdgeschoss war eine Dreifachisolierverglasung mit Sonnenschutzbeschichtung »SGG Cool-Lite SKN 154« mit einem niedrigen g-Wert notwendig. In den darüber liegenden Geschossen war eine hohe Lichttransmission gefordert, um den dahinterliegenden Räumen möglichst viel Tageslicht zur Verfügung zu stellen. Die Wahl fil auf die Sonnenschutzbeschichtung »SGG Cool-Lite SKN 176«. Auf der Straßenseite forderten die niedrigen Brüstungshöhen in den oberen Geschossen eine absturzsichernde Verglasung sowie Prallscheiben vor den Öffnungsflügeln. Ebenso galt es, den Schallschutz zu berücksichtigen. Beim »Eins« konnte Glassolutions nach eigenen Angaben sowohl einheitliche Optik sämtlicher Scheiben als auch Transparenz für die Benutzer umsetzen: Mit Dreifach-Isoliergläsern der Familien »SGG Cool-Lite SKN« und »SGG Planitherm«.

Mit dem neuen Büro- und Geschäftshaus »Eins« besitzt das Bremer Weser-Quartier ein weiteres nachhaltig geplantes und zertifiziertes Bauwerk.

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u HECO Vorgehängte hinterlüftete Fassaden (VHF) ermöglichen große gestalterische Freiheiten. Zudem bieten sie bauliche Vorteile bei Maßnahmen zum Brand- und Schallschutz und vor allem bei der Wärmedämmung. Eine überlegte Schraubenauswahl ermöglicht die Realisierung solcher Konstruktionen mit deutlich weniger Befestigungspunkten und folglich Einsparungen bei Material und Arbeitszeit. Darauf weist Hersteller HECO aus Schramberg hin.

HECO-SCHRAUBEN

Hinterlüftete Fassaden mit sicherer Verschraubung zwischen dem tragenden Untergrund und der Fassadenbekleidung. Die Konterlattung, an der später die Außenhülle montiert wird, muss zunächst durch die Dämmschicht hindurch am Holzständerwerk verschraubt werden. Für diese Aufgabe bietet der Schraubenhersteller HECO nach eigenen Anagben zulassungskonforme, einfach zu verarbeitende und wirtschaftliche Lösungen an. Dabei könBei VHF-Systemen wird die Bekleidung nen mit unterschiedlichen auf eine Unterkonstruktion montiert. ZwiSchraubenlängen und -tyschen der Wandfläche bzw. der Dämmpen alle gängigen Dämmstoffe und Dämmstoffschicht und der Wetterhaut entsteht – bedicken befestigt und so dingt durch die Stärke der Konterlattung die Vorgaben der Energie– ein etwa 4 cm großer Hohlraum, in dem einsparverordnung eingeLuft zirkulieren und so den Feuchtehaushalten werden. halt im Baukörper regulieren kann. ErgebDas geringe Einschraubnis: Ein besserer Wärmedämmwert und drehmoment und die hohe Eine Einschraubhilfe erleichtert das Einhalten des exakten die Vermeidung von Schäden, etwa durch Gewindesteigung der »To- 60-Grad-Winkels für die Schubschraube. Schimmel. Der Aufbau mit klarer Trennung pix«-Teilgewindeschraube zwischen Dämmung und Bekleidung kann verpsrechen laut Hersteller einen schnelstoffe wie Mineralwolle verwendet weran den unterschiedlichsten Gebäuden relen Arbeitsfortschritt. Die bauaufsichtlich den, empfiehlt sich die Holzbauschraube alisiert werden – an Büro- und Geschäfts›TTopix-Therm‹ als Alternative, die ebenfalls zugelassenen Schrauben können sowohl häusern ebenso wie an Ein- und Mehrfaals Sog- und Schubschraube verarbeitet als Sog- als auch Schubschraube gesetzt milienhäusern. werden kann«, erklärt Winter. werden. So ist die Montage der KonterlatVerschraubung der Unterkonstruktion Die Schraube besitzt ein zusätzliches tung auf der Dämmung durchgängig mit Häufig kommen VHF-Systeme bei HolzUnterkopfgewinde. Die Konterlatte wird nur einer Schraubenart möglich. Die Ausführung der Schraube mit Senkkopf erlaubt ständerbauwerken zum Einsatz, die eine mittels Distanzverschraubung mit einem ein bündiges Eindrehen. definierten Abstand zum VerankerungsVerschalung erhalten. Von besonderer BeAls Sogschraube wird die »Topix« im Wingrund befestigt. Sämtliche Kräfte werden deutung ist dabei der sichere Aufbau der kel von 90 Grad zur Oberfläche eingedreht. Unterkonstruktion als statisches Bindeglied über das Gewinde in der Konterlatte aufEine zusätzliche, so genanngenommen und abgeleitet, ohne dass die te Schubschraube wird in eiDämmung eingedrückt wird. nem Winkel von 60 Grad von unten nach oben gesetzt. Sie Schrauben für die Fassadenbekleidung verhindert, dass die KonterAn einer so aufgebauten Unterkonstruktilattung durch das Eigengeon können die unterschiedlichsten Fassawicht der Bekleidung abrutdenelemente »vorgehängt« werden. »In Abhängigkeit von der Dimensionierung der schen kann. Befestigung sind Lasten von bis zu 80 kg/m² Distanzverschraubung für kein Problem«, sagt Winter. Für Verkleidungen mit Holz oder Holzbaustoffen empfiehlt druckweiche Dämmstoffe Dämmstoffe mit einer er den Einsatz der »Unix-top«-FassadenDruckfestigkeit von weschraube in Edelstahl. Sie hat ein Gewinniger als 0,05 N/mm² verde mit veränderlicher Steigung, das Holzbauteile automatisch zusammenzieht, ohne langen andere Schrauben: dass vorgespannt werden muss. Zugleich Der Andruck des Schraubenkopfes in der Konterist laut Hersteller die Aufnahme deutlich hölattung würde dazu führen, herer Kräfte bei weniger Montagepunkten dass der Dämmstoff nachmöglich. Das führt bei den Befestigungsargibt und eingedrückt wird. beiten der Bekleidungselemente zu signiZwischen Wandfläche bzw. Dämmschicht und der Fassaden»Wenn bei einem VHF-Sysfikanten Einsparungen an Schrauben und bekleidung entsteht konstruktionsbedingt ein »hinterlüfteter« tem druckweiche Dämmsomit Arbeitszeit.  Bereich. 30

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Individuelle Fassadenkonstruktion im Paket

Das Paket beinhaltet eine einfache statische Grundbemessung von Windlast und Thermodynamik, einen Beispielaufbau für die Schalungskonstruktion und auf das Bauprojekt abgestimmte berechnete Stückzahlen von Fassadenhalterungen und Verbindungselementen sowie eine Montageanleitung mit Rastermaß für die Giebelmontage und vorkonfektionierte Verpackungseinheiten in transportfreundlichen Paketen. Die Fassadenbefestigungssysteme sind aufgebaut auf »ConArc«, dem patentierten Wandhalter von Flender-Flux, und den dazugehörigen System- und Verbindungselementen. Die Vorteile des Wandhalters sind laut Hersteller, dass

das Baukastensystem präzise, rationell, robust, flexibel, extrem tragfähig und beweglich ist. In Verbindung mit dem »ConArc«-Befestigungssystem lassen sich extrem lange Spannweiten durch zwei Festpunkte realisieren, wodurch sich die Anzahl der benötigten Fassadenhalter gegenüber herkömmlichen erheblich reduziert, heißt es in einer Mitteilung. Im Fassadenbereich wird die Standfestigkeit der Unterkonstruktion und somit der gesamten Vorhangfassade von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Für die Verkleidungs-und Verbindungselemente gibt es zum Teil System-Statiken, die einen auf die Fassadenplatten abgestimmten sicheren Ein-

FLENDER

u WILHELM FLENDER Mit einer Paketlösung hat Flender-Flux speziell für Handwerk und Handel eine Lösung entwickelt, die die Berechnung und Bestellung von Fassadenunterkonstruktionen bzw. Fassadenbefestigungen einzelner Bauprojekte im Sanierungsbereich erleichtern soll.

»ConArc« ist der patentierte Wandhalter von Flender-Flux.

bau ermöglichen. Hier hat Flender-Flux einen Systemaufbau für die Unterkonstruktion entwickelt, der speziell für den Sanierungsbereich und die hinterlüftete Fassade bestimmt ist. Mit einem eigens für die Fassadenbefestigung entwickelten Berechnungsprogramm werden, basierend auf Holzunterkonstruktionen, für verschiedene Untergründe oder Wandbeschaffenheiten

ETAG-gerechte Befestigungssysteme für die zu erwartenden Windlastzonen generiert. Dafür steht auf www.flender-flux. de ein Datenblatt zum Download bereit, das Inhouse-Konstruktionsbüro wertet die dort gemachten Angaben aus und berechnet die benötigten Produktkomponenten, stellt die Pakete zusammen und liefert nach Absprache direkt an die Baustelle. 

Mehr Flexibilität mit neuer Steinwolle-Putzträgerplatte

Gleichzeitig verspricht der Hersteller mit »FKD MAX« einen deutlich geringeren Dübelverbrauch pro Quadratmeter als bei vergleichbaren Produkten. Aufwand und Kosten reduzieren sich dadurch erheblich. Die Putzträgerplatte ist mit einseitiger Haftbeschichtung (»FKD-MAX C1«) und beidseitiger (»FKD-MAX C2«) erhältlich. Beide eignen sich zum Aufbau von geklebt und gedübelten WDVS. Die Putzträgerplatten sind für Windlasten bis zu -2,20 kN ausgelegt. Bereits bei mittleren Windlasten reduziert sich die Anzahl der nötigen Dübel deutlich. Dabei können nahezu alle Ver32

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dübelungsarten angewendet werden. Für eine oberflächenbündige Verdübelung können mit einem Durchmesser von 60 bis 90 mm alle handelsüblichen Dübel verwendet werden. Auch für eine versenkte Verdübelung im Dickenbereich von 100 bis 200 mm bieten sich zahlreiche Dübel-Hersteller an. Ob Einfamilienhaus oder Hochhaus, Sanierung oder Neubau – die »FKD-MAX«-Produkte eigenen sich laut Hersteller für alle Gebäudearten. Die Platten sind von Natur aus nicht brennbar und daher für den vorbeugenden Brandschutz bei der Fassadendämmung geeignet. Mit einer verbesserten Wärmeleitfähigkeit versprechen sie zudem optimalen Wärme- und Schallschutz. Die »FKD-MAX«-Putzträgerplatten unterliegen der freiwilligen Fremd- und Eigenüberwachung und

sind mit dem »Keymark«-Siegel gekennzeichnet. Das unabhängige Siegel ist laut Hersteller Garant für Produkte höchster Qualität. Mit einem schlanken Portfolio aus hocheffizienten Produkten will Knauf Insulation die Produkt-Wahl auch für den Bereich WDVS erleichtern. Die Platten sind in den Standard-Dicken von 60 bis 200 mm lieferbar, ab 2018 auch bis 300 mm. Die Verpackung wurde optimiert, die Gebindegrößen bleiben unverändert im Format von 1 200 x 400 mm.  KNAUF INSULATION

u KNAUF INSULATION Der DämmstoffSpezialist Knauf Insulation bietet mit »FKD-MAX« ab sofort eine SteinwollePutzträgerplatte für Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) an. Mit nur einem Produkt können damit laut Hersteller sämtliche Fassadenbereiche jeglicher Höhe und in allen Windzonen gedämmt werden.

Mit der neuen Steinwolle-Putzträgerplatte »FKD-MAX« verspricht Knauf Insulation ein AllroundTalent für WDVS mit besten Brand-, Wärme- und Schallschutzeigenschaften.


Befestigungswinkel für schwere Anbauteile EJOT Die »Iso«-Produktfamilie zur Verankerung von Anbauteilen an Wärmedämm-Verbundsystemen hat Zuwachs bekommen: Mit »Iso-Corner« bietet Hersteller Ejot ein bauaufsichtlich zugelassenes Befestigungselement für schwere Anbauteile. u

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INFO

Zwei Montageflächen des »Iso-Corner« erlauben variable Befestigungspunkte. steller speziell auf die einzelnen Untergründe abgestimmt und garantieren eine sichere Befestigung in jedem Baustoff. Der »Iso-Corner« ist in drei Längen erhältlich und kann nach der Montage des WDV-Systems passgenau auf die entsprechende Dämmstoffdicke gekürzt werden. Der Vorteil gegenüber herkömmlichen Montageelementen besteht laut Hersteller darin, dass ein zeitaufwendiges Nacharbeiten wie Abschleifen oder Überspachteln des Winkels nicht notwendig ist. Darüber hinaus schont der »Iso-Corner« die Umwelt, denn er kann bereits vor dem Aufbringen des WDV-Systems montiert werden. Es entsteht also kein zusätzlicher Aufwand

EJOT

Nach der »Iso-Spirale« und dem »Iso-Dart« für die nachträgliche Befestigung von leichten bis mittelschweren Anbauteilen folgt nun die Lösung für schwere Anbauteile: Der »Iso-Corner« ist ein Montagewinkel aus PU-Hartschaum zur Reduzierung von Wärmebrücken durch thermische Entkopplung. Er verspricht laut Hersteller die perfekte Befestigungslösung für die geplante Montage von mittelschweren bis schweren Anbauteilen wie beispielsweise Geländern, Absturzsicherungen, Klapp- und Schiebeläden sowie Konsolen für Klimageräte. Der »Iso-Corner« verfügt über zwei Montageflächen, die laut Hersteller eine variable Einschraubposition mit bis zu zwei Befestigungspunkten ermöglichen. Für eine zulassungsrelevante Anwendung wird die Spezialschraube »EJOT Delta-PT« zur Befestigung des Anbauteils verwendet. Sie wird bereits in der Automobilindustrie eingesetzt und hat sich im Bereich der hochbelastbaren Direktverschraubung in Kunststoffen millionenfach bewährt. Die Anbauteile können mit der »Delta-PT« direkt an den Montagewinkel geschraubt werden, zusätzliche Hilfsmittel oder Arbeitsschritte sind nicht notwendig. Drei zur Auswahl stehende Befestigungs-Kits wurden vom Her-

durch nachträglich in die Dämmung geschnittene Montagelöcher. 

Zur Ejot-Gruppe mit Sitz im westfälischen Bad Berleburg gehören mittelständische Unternehmen im Bereich der Verbindungstechnik, darunter die Ejot Baubefestigungen GmbH mit Sitz in Bad Laasphe. 1922 als Schraubenfabrik gegründet, ist die Gruppe heute in mehr als 30 Ländern vertreten. Schwerpunktmäßig ist die EJOT Gruppe mit der »Industrial Division« in den Branchen Automobil, Elektro/Elektronik tätig. Die »Construction Division« entwickelt und vertreibt Befestigungslösungen für das Bauwesen. Hergestellt werden die Produkte in denselben Werken, die laut Unternehmensangaben nach den höchsten Qualitätsstandards der internationalen Automobilindustrie zertifiziert sind.

NEU

FASSADENPROFIL VERTO Ein Spiel mit Breiten und Tiefen!

Mittels senkrecht verlegten Verto-Profilen in verschiedenen Breiten und Stärken lässt sich Ihre Fassade abwechslungsreich gestalten.

Mit dem »Iso-Corner« vervollständigt Hersteller Ejot die Produktfamilie zur Verankerung von Fassadenteilen.

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Holzfassaden verbinden Design mit nachhaltigem Schutz OSMO Holz wirkt als natürlicher Baustoff regulierend auf das Klima eines Hauses und gewährt dabei Schutz vor den Einflüssen der Witterung. Daher eignet es sich optimal zum Einsatz an der Fassade. Als Gesicht des Hauses kommt dieser besondere Aufmerksamkeit zu: Ob klassisch, skandinavisch oder puristisch modern – die individuelle Ausstrahlung einer Fassade überzeugt über Jahrzehnte. Osmo bietet eine große Bandbreite unterschiedlicher Holzprofile und hat sein Sortiment jetzt um zwei Systeme erweitert. u

Die senkrecht ausgerichteten Profile des neuen »Verto« Fassadensystems ermöglichen das Spiel mit unterschiedlichen Tiefen und Breiten. Sie verleihen der Hausfassade Charakter und bieten individuelle Ausdrucksmöglichkeiten. Die Rautenleisten besitzen bei acht und 15 mm vorgefräste Profilabstände, die eine leichte und unkomplizierte Montage ermöglichen. Im Zubehör-Paket des »Pure«-Fassadensystems sind alle Schrauben sowie der passende Bit enthalten. »Pure« soll laut Hersteller besonders Liebhaber moderner und linearer Architektur überzeugen, da der ursprüngliche Charakter der Rautenleisten bestehen bleibt und weder sichtbare Verschraubungen noch Befestigungsstellen die klare, einheitliche Optik unterbrechen.

Eine Fassade, zahlreiche Verlegemöglichkeiten Eine dauerhaft pflegeleichte und beständige Fassade trägt maßgeblich zum Werterhalt einer Immobilie bei. Für den Planer und Verarbeiter ist ihre Zuverlässigkeit daher ebenso wichtig wie eine einfache, rasche Handhabung der Materialien. Auch wenn die Wahl der Holzsorte großen Einfluss auf die Gebäudeoptik hat – noch wichtiger ist die Art und Weise der Verlegung. Während beispielsweise hohe und schmale Häuser durch horizontale Profilierung großzügiger wirken können, lassen sich breite und eher weitläufige Häuser durch eine vertikale Ausrichtung der Fassadenbeplankung optisch vorteilhaft strecken. Ebenfalls erheblichen Einfluss auf das Erscheinungsbild hat die Ausbildung der Fugen. Ob mit Nut und Feder verlegt oder mit Rautenleisten und einem deutlich wahrnehmbarem Abstand montiert – je nach Verlegetechnik ergeben sich unterschiedliche Strukturen und damit eine große Bandbreite architektonischer Möglichkeiten.

Die senkrecht ausgerichteten Profile des neuen »Verto«-Fassadensystems sind in vier verschiedenen Dimensionen erhältlich und erlauben unterschiedliche Kombinationsmöglichkeiten – besonders ausdrucksstark ist zum Beispiel der Wechsel von Profilen unterschiedlicher Stärke. 34

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OSMO

Mit »Verto« präsentiert Osmo die erste Neuheit im Programm: Seine senkrecht ausgerichteten Profile verleihen der Hausfassade nicht nur einen aufstrebenden Charakter, sondern bieten auch weitere individuelle Ausdrucksmöglichkeiten. In vier verschiedenen Dimensionen erhältlich, ergeben sich facettenreiche Kombinationsmöglichkeiten, die je nach Zusammenstellung dreidimensionale Effekte erzeugen. Besonders ausdrucksstark ist zudem der Wechsel von Profilen unterschiedlicher Stärke. Damit das Anbringen der individuellen Kombinationen leicht von der Hand geht, besitzen alle Profile des »Verto«-Fassadensystems eine Nut-Feder-Verbindung. Mithilfe von Edelstahlschrauben erfolgt die Befestigung der einzelnen Elemente auf der Unterkonstruktion, wobei die Schraube vom nächsten Profil verdeckt wird und unsichtbar bleibt. Bei der zweiten Neuheit »Pure« handelt es sich um ein Fassadensystem mit unsichtbarer Befestigung: Eine rostgeschützte, schwarz eingefärbte Metallklammer wird von hinten an das Holzprofil geschraubt und ist somit von außen nicht sichtbar. Da auch die Unterkonstruktion der Rautenleisten schwarz eingefärbt ist, verschwindet die Metallklammer sozusagen im Untergrund.

Hölzerne Fassadenverkleidungen müssen aber keineswegs immer vollflächig montiert werden, sie eignen sich ebenso für akzentuierte partielle Deckungen oder zur Kombination mit anderen Materialien. Dem Planer ergeben sich damit nahezu unbegrenzt viele Möglichkeiten, das Haus optisch zu strukturieren, Gebäudeelemente hervorzuheben oder die Proportionen des Baukörpers unterschiedlich zu betonen.

Fassadengestaltung: Alles aus einer Hand Damit Holzfassaden auf lange Sicht Bestand haben, bedürfen sie einer fachgerechten Behandlung – insbesondere in Zeiten zunehmend extremer Witterungseinflüsse. Als Spezialist für Holz und Farbe verspricht Osmo neben einer großen Auswahl unterschiedlicher Fassadenprofile samt Zubehör und Montagematerial auch Lösungen für die Veredelung und den dauerhaften Schutz der hölzernen Gebäudehülle. Sämtliche Holz-Anstrichsysteme wurden im eigenen Werk entwickelt und basieren auf natürlichen pflanzlichen Ölen in Profi-Qualität. Die Öle und Lasuren erzeugen eine offenporige und atmungsaktive Oberfläche, die weder reißt noch blättert und jahrzehntelang elastisch bleibt. Ab Bestellungen von einem Quadratmeter bietet Osmo farbig endbehandelte Fassadenhölzer in vielen Standardfarbtönen sowie über 186 RAL- und rund 2 000 NCS-Farben an. Besonders kreative und individuelle Ergebnisse lassen sich durch die Kombination unterschiedlicher Farbtöne erzielen. Im Trend liegen kühle Farben, zum Beispiel nordische Grautöne. 


Die neue Generation Fassadengestaltung.

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Sonnenschutz mit Lichtleittechnik steigert Wohnkomfort u FLEXALUM Wenn die Sonne blendet, spielen Sonnenschutzsysteme ihre Vorteile aus, reduzieren lästige Reflexionen und steigern den Wohnkomfort. Eine besondere Variante des Sonnenschutzes sind Raffstores. Dank ihrer Lichtleittechnik reduzieren sie Blendungen und gewährleisten gleichzeitig eine optimale Lichtsteuerung. Somit gelangt weiterhin Tageslicht in das Gebäudeinnere.

Lamellenstellungen für optimale Lichtverhältnisse Ermöglicht wird dies laut Hersteller durch die Unterteilung der Lamellen in zwei Bereiche. Während sich die unteren Lamellen bis zu einer bestimmten Höhe kom-

plett schließen, bleiben die übrigen Lamellen in einem 40-Grad-Winkel geöffnet. Das Tageslicht wird somit an die Decke des Raumes geleitet, über die es sich gleichmäßig Neben der Reduzierung von Blendungen und der damit verteilen kann. Bei ungünstigen einhergehenden Verbesserung des Wohnambientes Lichtverhältnissen lassen sich helfen Raffstores Energie und somit Kosten zu sparen. die Lamellen des Raffstores Raffstores außerdem, Energie und somit zudem individuell einstellen. Somit ist laut Kosten zu sparen. Dank des SonnenschutzHersteller zu jeder Zeit eine optimale Ausleuchtung von Räumen mit Tageslicht gesystems wird einer zu starken Erwärmung des Gebäudeinneren vorgebeugt, was den währleistet. Einsatz von Klimaanlagen reduziert. Da Hoher Wohnkomfort, die Lichtleittechnik zudem eine gleichzeireduzierte Energiekosten tige Nutzung des Tageslichts gewährleisNeben der Reduzierung von Blenduntet, kann zusätzlich auf den Gebrauch von gen und der damit einhergehenden VerKunstlicht verzichtet werden, was weitebesserung des Wohnambientes helfen re Einsparpotenziale birgt.  FLEXALUM

Ob beim Fernsehen, der Arbeit am Notebook oder durch Reflexionen in den eigenen vier Wänden: Streulicht kann sehr störend sein und den Wohnkomfort negativ beeinflussen. Mit Raffstores verspricht Flexalum Abhilfe: Sie minimieren Blendungen, sperren das Tageslicht dabei aber nicht komplett aus. Dank der Lichtleittechnik ist es somit möglich, auch bei starker Sonneneinstrahlung blendfrei zu bleiben ohne gleichzeitig auf Kunstlicht ausweichen zu müssen.

Keramikfassade mit mobilem Sonnenschutz

Das »Zorghotel« ist ein komfortables Pflege- und Reha-Zentrum. Neben dem achtgeschossigen Hochbau des Pflegehotels nimmt ein integrierter und daran anschließender Flachbau – teilweise über zwei Etagen mit unterschiedlichen Geschosshöhen – die Funktionsräume auf. Das Objekt wurde konzipiert und realisiert von Aken Architekten, Eindhoven. Es bezieht seine moderne, unverwechselbare Prä36

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gung neben dem augenfälligen Kontrast von Hoch- zu Flachbau aus der innovativen hinterlüfteten Fassadengestaltung mit teils beweglichen Keramikelementen »Terrart« von NBK Keramik. Das patentierte und hinterlüftete Fassadensystem verleiht dem Bauwerk einen ganz NBK KERAMIK

u NBK KERAMIK Eine Keramikfassade trägt im »Zorghotel« im niederländischen Roermond zum Wohlfühlen bei. Die Keramikfassade von NBK mit teils beweglichen »Terrart«-Sonnenschutz-Elementen sorgt im Pflege- und Reha-Zentrum für Transparenz.

eigenen Reiz, der sowohl von den unterschiedlichen Formaten der Keramikelemente und ihrer teils transparenten Anbringung, als auch von den Farben einer »Wohlfühlskala« natürlicher Farbtöne der naturbelassenen Keramik ausgeht. Am Flachbau finden sich großformatige Elemente in erdigen Farben von Grautönen über Sand bis Braun. In unregelmäßigem Wechsel angebracht, kontrastieren sie mit weißen Betonbändern, die Sockel- und Geschosssowie Dachflächen markieren. Mit dieser Architektur werden die Funktionselemente des Dachs abgeschirmt, gleichzeitig die rechten Winkel des Hoch-

Die Kombination von Keramikgroßformaten und teils beweglicher Keramikbaguettes bietet auch Schutz vor Sonneneinstrahlung.

baus betont. Das Besondere der Hochbaufassade sind schmale Keramikbaguettes, die pro Etage auf Lücke gesetzt laut Hersteller eine »transparente Farbsinfonie« entfalten. Die Leichtigkeit des Aufbaus ist gewollt, befinden sich doch dahinter die Balkone der Hotelzimmer. Zum einen wird durch die Anordnung von Baguette, Öffnung, Baguette und so weiter in Folge der Einblick begrenzt, zum anderen bleibt der Ausblick möglich. Dieser lässt sich noch durch ein Verschieben ganzer Baguetteflächen nach dem »Schiebetürenprinzip« steigern. Hierdurch wirkt die innovative Fassade als Sonnenschutz und Schattenspender. Als Naturmaterial verspricht die Keramikfassade Temperatur-, Witterungsund Korrosionsbeständigkeit 


Mauerwerk & Beton

u SCHLAGMANN POROTON Eines der ersten Gebäude der vor 70 Jahren gegründeten »Wohnbauwerk im Berchtesgadener Land GmbH«, ein Wohnhaus in Bayerisch Gmain, musste aus wirtschaftlichen Gründen durch eine energieeffiziente und vollständig barrierefreie Wohnanlage mit Tiefgarage ersetzt werden. Bauherr und Architekt entschieden sich für die hoch wärmedämmenden und perlitgefüllten Ziegel »Poroton-S10« als Außenwandkonstruktion.

Der homogene Mörtelauftrag verspricht ein kompaktes Mauerwerk mit kraftschlüssiger Lagerfugenverbindung.

Wohnraum zu versorgen. Die Mietpreise liegen – häufig unter dem Durchschnitt – je nach Ausstattung und Lage zwischen drei und sieben Euro.

Barrierefreie Erschließung durch Brücken Mit dem Spatenstich begann der Neubau der Wohnanlage an der Schillerallee, die 20 barrierefreie davon 4 behindertengerechte Mietwohnungen nach KfW-Effizienzhaus55-Standard umfasst. Den Wettberwerb gewann Entwurf von Schulze Dinter Architekten aus Berchtesgaden, der mit zwei Baukörpern auf dem topografisch schwierigen Gelände und einem steilen Anstieg zur Straße hin umgesetzt wurde. Die Erschließung von der Straße aus und zwischen den Baukörpern erfolgt durch zwei Brücken, die fortgesetzt durch Laubengänge zusammen mit Aufzügen eine vollständige Bar-

SCHLAGMANN POROTON

Akuter Wohnraummangel ist kein aktuelles Problem, das zeigt die Gründung des Wohnungsunternehmens »Wohnbauwerk im Berchtesgadener Land GmbH« vor beinahe 70 Jahren. Damals wie heute versuchte man, eine eklatante Wohnungsnot zu beheben. Erfolgreich, denn 1 300 Wohnungen später ist die kommunale Wohnbaugesellschaft immer noch die erste Anlaufstelle für Wohnungssuchende im Großraum Berchtesgaden-Land. Das knapp 3 000 m2 große Grundstück liegt in zentraler Lage in Bayerisch Gmain, einem Grenzort zu Österreich. Einmalig ist das grandiose Bergpanorama des Lattengebirges, attraktiv die Nähe zu den Kuranlagen Bad Reichenhalls – beides macht die Gegend bei Urlaubern beliebt, treibt jedoch die Mietpreise für Einheimische nach oben. Das »Wohnbauwerk« jedoch, zu dessen Gesellschaftern der Landkreis Berchtesgadener Land und zehn Gemeinden gehören, fühlt sich damals wie heute den Werten der sozial orientierten Wohnungswirtschaft verpflichtet und sieht es als Aufgabe, die Region mit nachhaltig gutem und bezahlbarem

DINTER ARCHITEKTEN

Barrierefreier Neubau mit perlitgefüllten Ziegeln

Der Rohbau erfolgte zügig und in bewährter massiver, einschaliger Ziegelbauweise. Auf eine zusätzliche Dämmung der Außenmauern konnte aufgrund der hohen wärmedämmenden Eigenschaften des verwendeten »Poroton-S10« verzichtet werden. rierefreiheit bis in alle Wohnungen und in das Kellergeschoss sowie zu den 26 Tiefgaragenstellplätzen ermöglichen. Die zum Teil mit Holzlamellen verschatteten Laubengänge ersetzen zu beheizende Treppenhäuser, die dadurch zusätzlich zu den Bau-, auch anfallende Energiekosten einsparen.

Planung und Dämmung nach »Effizienzhaus55«-Standard Die Minimierung des zu beheizenden Volumens durch zwei kompakte Baukörper, eine zentrale Beheizung mit einer Holzpelletanlage und eine dezentraler Belüftung der Wohnungen sowie eine ausgefeilte Wärmebrücken-Detailplanung ermöglichen die Erreichung des geplanten »KfW-Effizienzhaus55«-Standards zu 100 %. Dabei war für Bauherr und Architekten von vornherein klar, dass die Gebäude in monolithischer und nachhaltiger Bauweise ohne Wärmedämmverbundsystem ausgeführt werden. Die Wahl fiel auf hochwärmedämmende Außenwände aus »Poroton-S10«-Planziegeln in 36,5 cm Wanddicke von Schlagmann Poroton, die entscheidend dazu beitragen, den energieeffizienten Gebäudestandard einzuhalten. Der Planziegel mit einem U-Wert der Wand von 0,25 W/(m²K) hält laut Hersteller mit einer innenliegenden Dämmung aus natürlichem Vulkangestein (Per-

lit) die Wohnräume im Winter warm und im Sommer kühl. Dafür sorgen seine klimaregulierenden Eigenschaften ebenso wie für ein gesundes, ausgeglichenes Raumklima ohne Feuchte und Schimmel. Der Ziegel eignet sich laut Herstellerangaben zudem besonders für mehrgeschossige Wohnungs- und Objektbauten, denn er hält aufgrund seines massiven Ziegelgerüsts und der hohen Druckfestigkeiten höchsten Belastungen stand. Die massiven Ziegelaußenstege von 16 mm gewährleisten bei einer gleichzeitig hohen Druckfestigkeit eine hohe statische Sicherheit. Der charakteristische Wert der Mauerwerksdruckfestigkeit fk in der Festigkeitsklasse 10 beträgt 3,6 MN/m2, das bedeutet eine mögliche Belastung von 120 t je Quadratmeter Lagerfläche. Damit werden laut Hersteller neben Wärmeschutz und Statik weder Schall- noch Brandschutz vernachlässigt. Die Verarbeitung des Ziegels garantiert demnach außerdem ein sicheres und wirtschaftliches Mauerwerk, das über eine lange Lebensdauer mit geringem Unterhalt verfügt. Ziegel und Perlitfüllung kommen zu hundert Prozent aus der Natur. Sie sind nahezu frei von Schadstoffen und Ausgasungen sowie resistent gegen Ungezieferbefall oder Fäulnis.  09/17

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Die gewünschte schlichte Klarheit des Wohnhauses setzte der Architekt mit Liapor-Leichtbeton in Sichtbetonoptik um.

Schlicht & elegant: Architektenhaus aus Leichtbeton LIAPOR Beim Bau des eigenen Hauses legte Thomas Bechtle besonderen Wert auf klare Ästhetik, individuelle Funktionalität und ausgezeichneten Wohnkomfort. Deswegen entschied sich der Heilbronner Architekt für die monolithische Bauweise mit LiaporLeichtbeton – zumal sich damit alle Vorgaben auch am wirtschaftlichsten erfüllen ließen. u

Multifunktionalität Dass sich Architekt Bechtle beim eigenen Haus für LiaporLeichtbeton entschied, hat viele Gründe: »Leichtbeton ist für mich ein schöner und ehrlicher Baustoff, der sich perfekt für das monolithische, einschalige Bauen eignet«, sagt er. »Damit 38

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ließ sich auch die erforderliche Wärmedämmung und Energieeffizienz des Hauses gemäß EnEV 2009 ohne zusätzliche Wärmedämmung optimal umsetzen. Dazu kommen die hohe Wärmespeicherungsfähigkeit des Leichtbetons und ein ausgezeichneter Schallschutz im ganzen Haus – und nicht zuletzt auch ein sehr angenehmes, ausgeglichenes Wohnraumklima.« Diese besonderen Eigenschaften basieren laut Hersteller auf den im Baustoff enthaltenen Liapor-Blähtonkugeln, die im Inneren eine gleichmäßige, feine Porenstruktur und eine mäßig raue, geschlossene Oberfläche besitzen.

Gebäudehülle in 50 cm Stärke Beim monolithischen Bauen in Sichtbetonqualität sei der Planungsaufwand im Vorfeld höher, besonders bei Haustechnik und Elektrik, erläutert Bechtle. »Später geht jedoch der Hausbau umso schneller voran und mit Abschluss des Rohbaus steht das Haus bereits zu gut 70 %.« Nach rund sechsmonatiger Bauzeit war im März 2016 der Rohbau fertiggestellt. Die gesamte Gebäudehülle wurde aus einem Liapor-Leichtbeton »LC 20/22 D1.4« mit F4,5 und K 0-2 in 50 cm Stärke errichtet. Auch Teile der Geschoss-

decken zwischen erstem und zweitem Stock bestehen aus Liapor-Leichtbeton – ebenso wie die markante Auskragung über dem Erdgeschoss, die damit auch die erforderliche Wärmedämmung des darüberliegenden Raums gewährleistet. Die restlichen Deckenflächen wurden aus Normbeton gefertigt. Die Rezeptur für den Leichtbeton entwickelte Liapor in enger Zusammenarbeit mit dem Bauherrn und der TBH Transportbetonwerke Heilbronn GmbH & Co. KG in Heilbronn, die auch den Beton lieferte. Die Bauausführung übernahm die Heilbronner Niederlassung der Züblin AG.

betonflächen sehr ruhig und gleichmäßig«, so Thomas Bechtle. »Im Detail sind jedoch unterschiedliche Schüttungslagen und Porositäten zu sehen, die allen Flächen eine besonders reizvolle Struktur und Lebendigkeit verleihen.« Auch die Stoßfugen der Rahmenschalung stören diesen Gesamteindruck nicht. Die Außenflächen wurden abschließend noch hydrophobiert. Die Innenwände und Decken erscheinen so, wie sie nach dem Ausschalen sichtbar wurden.

Hohe Wirtschaftlichkeit

Seit einem Jahr wohnt nun die Bauherrenfamilie im neuen Heim, das sich bestens bewährt Reizvolle Oberflächenästhetik hat – unter wohn- und nutzungsSämtliche Außen- und Innentechnischen, aber auch unter finanziellen Gesichtspunkten: flächen wurden in Sichtbeton»In Kombination mit der schlichoptik ausgeführt. Zum Einsatz ten Gebäudegeometrie und kam dabei eine herkömmliche Standardrahmenschalung. »Aus der verwendeten Standardder Entfernung wirken die Sichtschalung war das Bauen mit Liapor-Leichtbeton die wirtschaftlichste Art und Weise, das Objekt wie gewünscht als monolithischen Baukörper in Sichtbeton mit seiner Vielzahl an zusätzlichen bauphysikalischen Vorteilen umzusetzen«, Schüttungslagen und Porositäten verleihen so das Fazit des Arden Sichtbetonwänden zusätzliche Struktur chitekten.  und Lebendigkeit. LIAPOR / UDO SCHÖNEWALD

Seit 1970 entwickelt und errichtet die Heilbronner Optimal-Wohnbau GmbH & Co. KG unter der Leitung von Fritz und Thomas Bechtle ebenso moderne wie hochwertige Wohnbauten, die wie das patentierte »Pick-up«-Haus anspruchsvolles Wohnen auch auf engem Raum ermöglichen. Auch beim Bau des eigenen Wohngebäudes nördlich von Heilbronn stand ein Höchstmaß an Qualität, Funktionalität und Ästhetik im Vordergrund. »Das Gebäude sollte sich durch besondere Klarheit, Einfachheit und ein individuell passendes Raumkonzept auszeichnen, sich aber auch in die gegebene Hanglage perfekt einpassen«, erklärt Thomas Bechtle. Das Ergebnis: Ein L-förmiger Baukörper, der zur Straße hin eingeschossig und geschlossen erscheint. Im rückwärtigen, zweigeschossigen Teil dagegen öffnen sich die verschiedenen Wohn- und Lebensbereiche zum Garten und zum Neckartal hin.


Kellerabdichtung mit EPDM-Dichtungsplanen CARLISLE Um den Kellerboden, die Kellerwände und die Sockelbereiche oberhalb des Geländes abzudichten, hat der Bauherr eines Einfamilienhauses in Langenneufnach neue Wege beschritten. Besonderheit des Objekts: Die tragenden sowie umhüllenden Konstruktionselemente bestehen dabei, abweichend von der üblichen Bauweise, nicht aus Beton bzw. Mauerwerk, sondern sämtlich aus Holz bzw. Holzwerkstoffen. Die Lösung kam von Carlisle Construction Materials Europe: Der Hersteller hat zur Abdichtung »Hertalan«-Planen aus EPDM geliefert. u

Die innerhalb einer Kellerwand befindlichen runden Durchführungen für die Haustechnikversorgung wurden mit aufschweißbaren Stülpmanschetten abgedichtet. Am Fußpunkt der Kellerkonstruktion wurde umlaufend zusätzlich eine Dränageleitung in Rollkiesbett angeordnet.

dickem XPS sowie zusätzlich eine Noppenbahn angeordnet. Auf Vorschlag des Bauunternehmers fiel die Wahl auf die flächige Planenvariante des Herstellers Carlisle Construction Materials (CM) Europe mit der Bezeichnung »Hertalan Easy Cover«, bestehend aus dem Synthesekautschuk EPDM. Dieses Material gehört zur Werkstoffgruppe der Kunststoffund Elastomerbahnen und ist nach der Anwendungsnorm, DIN SPEC 20200-202, als Abdichtungsstoff für die Herstellung von Bauwerksabdichtungen geeignet. Das Material kann einlagig entweder lose verlegt oder verklebt werden.

Große Planen statt kleiner Bahnen Die geforderte Mindestbahnendicke beträgt 1,1 mm. Tatsächlich wurde eine Planendicke von 1,5 mm gewählt, um die Funktionssicherheit der Gesamtkonstruktion zu erhöhen. Der Werkstoff EPDM ist dauerhaft hochelastisch und bietet laut Hersteller einen weiteren Vorteil: Statt üblicherweise in Bahnen wurde in Planenform verlegt. Während einzelne Dichtungsbahnen auf der Bau-

CARLISLE

Bei der Planung musste sichergestellt werden, dass der spätere Erddruck nach der Verfüllung von der Holzkellerkonstruktion ohne schädliche Verformung aufgenommen wird. Bei geschlossenen Baugruben muss ein Aufschwemmen des Baukörpers ausgeschlossen sein. Die Ausführung des Rohbaus und der dazugehörenden Abdichtung erfolgte durch die Zimmereifirma Staudenschreiner aus Schwabmünchen. Obwohl nur durch Bodenfeuchte belastet, musste bei dieser Wassereinwirkung im Gegensatz zu einer konventionellen Bodenplatte aus Beton die Abdichtung im Bodenbereich unterhalb der Holzkonstruktion angeordnet werden, um dieses Holzbauteil dauerhaft vor schädigender Feuchteeinwirkung zu schützen. Auf einer Sauberkeitsschicht aus einem Lehm-Sandgemisch wurde zunächst eine Wärmedämmschicht aus 160 mm dicken extrudierten Polystyrol-Hartschaumplatten verlegt, die gleichzeitig als Schutzschicht dient. Zwischen dieser Schicht und dem hölzernen Bodenaufbau befindet sich die Abdichtung. Diese Abdichtung wurde ohne Unterbrechung über die vertikalen, ebenfalls aus Holz bestehenden Kellerwände und die auskragende Fußbodenkonstruktion bis auf den Sockelbereich geführt. Auch an den Kellerwänden wurde wie im Bodenbereich vor der Abdichtung eine Wärmedämm- und Schutzschicht aus 160 mm

Die EPDM-Plane zur Abdichtung von Kellerboden, Kellerwänden und Sockelbereichen hat Hersteller Carlisle als ein rechteckiges Stück geliefert. Das erleichtert das Verlegen, spart Zeit und erhöht Dichtigkeit sowie Haltbarkeit der Konstruktion.

stelle in großer Anzahl miteinander wasserdicht verbunden werden müssen, konnte so die Anzahl der notwendigen Fügenähte auf ein Minimum beschränkt werden. So konnte die komplette Abdichtung aus einer einzigen Plane hergestellt werden. Die Verlegefirma, bestens mit dem Planenmaterial vertraut, hatte aufgrund des viereckigen Grundrisses des Wohnhauses die Planengeometrie so gewählt, dass die Vertikalbereiche für die Wandabdichtung zusammen mit der Rechteckform der Bodenabdichtung in einem Stück durch den Hersteller Carlisle gefertigt wurden. Nach loser Verlegung im Bodenbereich wurden anschließend der Kellerboden sowie die Kellerwände errichtet. Die Abdichtung der senkrechten Kellerwände stellte eine große Herausforderung für die Baufirma dar. Mithilfe des Baustellenkranes wurde jeder einzelne Planenabschnitt straff nach oben gezogen, der jeweilige Wandbereich sowie die Plane streifenweise mit Kontaktkleber eingestrichen und danach schrittweise nach oben, d.h. zunächst bis zur Unterkante des auskragenden Fußbodenelementes, geklebt. Die restliche Verklebung um die Auskragung herum bis auf den Sockelbereich, bestehend aus einer Holzfaserplatte, war dann für den erfahrenen Planenverleger eine vergleichsweise einfache Aufgabe. Die Abdichtung von Bodenfläche, Kellerwänden und Sockelbereichen aus Holz im erdberührten Bereich stellt besonders hohe Ansprüche an die Planung. Sie wurde aus einem hochelastischen, dauerhaft beständigen EPDM-Material ausgeführt. Die Gesamtkonstruktion wurde wannenförmig mit einer einzigen großflächigen Plane umschlossen. Lediglich die Gebäudekanten und einzelne Detailpunkte mussten mit aufschweißbaren Nahtbändern bzw. Formteilen abgedichtet werden. 

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Bodenplatte: »Von Grund auf gut gedämmt«

Eine Bodenplattendämmung verhindert Wärmeverluste und sollte zur Neubauplanung in jedem Fall dazu gehören.

u JACKON Wer heutzutage neu baut, der weiß: Am Thema Energieeffizienz und somit an einer hochwertigen Wärmedämmung führt kein Weg vorbei. Während das Vermeiden der Energieverluste über Fassade und Dach selbstverständlich geworden ist, wird hingegen häufig noch auf einen Wärmeschutz unter der Bodenplatte des Neubaus verzichtet – ein Versäumnis, das nachträglich nicht mehr zu beheben ist. Hersteller Jackon erklärt anhand der Bodenplatte »Jackodur Atlas«, warum die Bodenplattendämmung so wichtig ist und welche Vorteile sie für das Raumklima bietet.

Hersteller. Er empfiehlt, eine Bodenplattendämmung stets in die Bauplanung einzubeziehen: Sie sorgt buchstäblich für warme Füße im Neubau. Die Dämmung »von unten« erfüllt demnach gleich mehrere Zwecke: Sie verhindert Wärmeverluste, spart somit nachhaltig Energie und bares Geld und schützt obendrein die Bausubstanz. Mit »Jackodur Atlas« erfolgen laut Hersteller Dämmung und Schalung der Bodenplatte des Hauses dabei in JACKON

Eine hochwertige Wärmedämmung ist wichtig – alleine schon, um die gesetzlichen Anforderungen an die Energieeffizienz zu erfüllen. Doch häufig wird noch auf eine Wärmedämmung unter der Bodenplatte verzichtet, heißt es einer Mitteilung von Jackon. Ein Versäumnis, das sich später nicht mehr beheben lässt, denn eine nachträgliche Dämmung ist hier nicht möglich. Ohne Wärmeschutz zum Erdreich kann jedoch viel Wärme verloren gehen, warnt der

Das einfache Stecksystem ermöglicht ein schnelles und fehlerfreies Arbeiten. 40

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einem Schritt. Die exakt vorgefertigten Elemente aus extrudiertem Polystyrolschaum (XPS) werden auf der Baustelle einfach gemäß Verlegeplan ineinandergesteckt. Das einfach zu handhabende System vermeidet somit zuverlässig Fehler bei der Verarbeitung.

Stecksystem für zeitsparendes Arbeiten Mit dem Stecksystem entsteht zunächst in kurzer Zeit ein Rahmen, der die Form der Bodenplatte vorgibt. In diesen Rahmen werden dann die Dämmplatten in der Fläche eingelegt. Die seitlich eingesteckten Schalungselemente, die der Höhe der Betonplatte entsprechen, sorgen für den notwendigen seitlichen Halt und dienen gleichzeitig als Schalung. Mit »Jackodur Atlas« verspricht der Hersteller auf diese Weise eine sichere, wärmebrückenfreie Bodenplattendämmung für alle Gebäudetypen. Durch die Wahl der Dämmstoffdicke sind Dämmwerte gemäß Energieeinsparverordnung (EnEV) bis hin zum Passivhausstandard möglich – für zukunftsfähige Gebäude vom Wohnhaus über Büroräume bis hin zu öffentlichen Einrichtungen wie Kindergärten und Schulen.

Auf das richtige Material kommt es an Längst nicht jedes Dämmmaterial ist für jeden Zweck geeignet. XPS zählt zu den gängigen Baustoffen für eine wirksame Dämmung ohne Wärmebrücken unter der Bodenplatte: Das Material ist unempfindlich gegen Feuchtigkeit, druckstabil und verrottungsfrei – die passende Wahl für die Verlegung unter dem Fundament. Mit dem Dämm- und Schalungssystem »Jackodur Atlas« ist laut Hersteller zudem die besonders einfache und zeitsparende Verlegung sichergestellt. 

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Die Jackon Insulation GmbH ist seit rund 30 Jahren als Hersteller von Dämmstoffen und Bauplatten aus extrudiertem Polystyrol-Hartschaum (XPS) national und international tätig. Mit heute mehr als 300 Mitarbeitern führt das Unternehmen neben zwei Standorten in Deutschland weitere Tochtergesellschaften in Belgien, Frankreich und in der Schweiz. Das Unternehmen mit Sitz in Steinhagen stellt »Jackodur«-Dämmstoffe und »Jackoboard«-Bauplatten her und zählt sich zu den innovativsten Unternehmen der Branche.


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ERSCHEINUNGEN 2017 10. Juni 5. August 7. Oktober

(Hauptausgabe A+A)

9. Dezember

MASCOT

(Rückblick A+A)

DAS NEUE MAGAZIN FÜR MEHR SICHERHEIT AM BAU SBM Verlag GmbH · Telefon (08 31) 52 20 4-0 · info@bausicherheit-magazin.de · www.bausicherheit-magazin.de 09/17

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u SCHÖCK Die Gemeinde Oberhausen-Rheinhausen im Landkreis Karlsruhe stand nach dem Jahr 2015 vor der gleichen Aufgabe wie viele andere Gemeinden in Deutschland: Wie kann schnellstmöglich den Flüchtlingen bedarfsgerechter Wohnraum zur Verfügung gestellt werden? Der Landkreis Karlsruhe entschied sich für die Bebauung des Grundstücks eines ehemaligen Fensterherstellers. Das neue Gebäude aus Betonfertigteilen ist modular aufgebaut und kann so später auch für Sozialwohnungen genutzt werden. Zum Einsatz kamen unter anderem »Thermoanker« von Schöck Bauteile aus dem benachbarten Baden-Baden.

Der Generalunternehmer Hermann Laier GmbH & Co. KG aus Forst erwarb das Grundstück und baute die darauf stehende Halle als kurzfristige Behelfsunterkunft für Flüchtlinge aus. Im Anschluss daran begannen bereits die Produktion der Betonfertigteilelemente und der Bau des modularen Wohngebäudes, das über 140 Personen auf 2 000 m2 Wohnraum bietet.

SCHÖCK

Betonfertigteile: Modulare Bauweise lässt Flüchtlingsunterkünfte schnell fertig werden

Die Fassade wurde als kerngedämmte Elementwand realisiert. Der »Schöck Thermoanker« sorgt für eine wärmebrückenfreie Verbindung zwischen Vorsatz- und Tragschale. »Für uns war es erste Priorität, die Flüchtlinge so schnell wie möglich von der Notunterkunft in dem Bestandsgebäude in komfortablere Wohngebäude zu bringen«, so Christoph Laier, Architekt und zugleich Bauherr. »Zudem kam der Aspekt der Nachhaltigkeit und der flexiblen Umnutzung − da waren wir dann sehr schnell im Gespräch mit dem Betonfertigteilhersteller.«

Gebäude mit Format Architekt Laier bedachte schon im Vorfeld die Besonderheiten, die es bei einer Planung mit Betonfertigteilen zu berücksichtigen gilt. Zum einen wird die Größe eines Fertigteilelements durch das Gewicht limitiert, das auf der Baustelle mit dem Kran noch gehoben werden kann. Zum anderen war es

wichtig, das Fugenbild zu beachten: Die Dehnungsfuge in der Fassade ist zwingend erforderlich und dient dem Ausgleich von Temperaturschwankungen. Laier plante die Elemente mit 2,87 m Höhe von Rohfußboden bis Rohfußboden des darüber liegenden Geschosses jedoch in vier unterschiedlichen Breiten. Durch die Kombination der 6 m, 4,59 m, 3,38 m und 1,68 m breiten Fassadenelemente erzielte Laier das gewünschte Fugenbild: Die Fugen verlaufen über die 3 Geschosse nicht vertikal in einer Linie, sondern können so versetzt angeordnet werden. Dadurch wird der regelmäßigen Fensteranordnung ein gestalterischer Gegenpol gesetzt. Insgesamt wurden 946 m2 Fassadenelemente verbaut.

Wände ohne Wärmebrücken »Wir haben die Fassade als kerngedämmte Elementwand realisiert«, beschreibt Laurent Heintz vom Betonfertigteilhersteller Fehr seine Aufgabe. »Die Lösung mit den bereits gedämmten Außenwänden verkürzte die Bauzeit extrem, da wir uns mehrere Arbeitsschritte auf der Baustelle sparen. Wir mussten nicht mehr aufwendig dämmen und auch nicht weiter verputzen.«, erläutert Heintz weiter, der auch für die Montage der Module vor Ort verantwortlich war. Die Innenwände des Gebäudes sind ebenfalls als Doppelwand ausgeführt. Als Decke kommt eine Elementdecke zum Einsatz, die nach der Montage mit Aufbeton ergänzt wurde. Auch hier zeigt sich − neben der schnellen Bauzeit – ein

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weiterer Vorteil der Betonfertigteilbauweise: Durch das horizontale Betonieren auf den Schaltischen im Werk erhalten die Decken- und Wandelemente eine schöne, dichte Sichtbetonoberfläche in gleichbleibender Qualität, da der Tisch den Beton durch einen Rüttelmechanismus gleichmäßig verdichtet. »Wichtig beim Aufbau der kerngedämmten Elementwand ist eine wärmebrückenfreie Verbindung der Vorsatzschale und der Tragschale«, ergänzt Alexander Hettler vom Hersteller Schöck Bauteile GmbH. Hier kam der »Schöck Thermoanker« zum Einsatz. Er verbindet die äußere Schale mit der inneren Betonschale der Elementwand mit der geringstmöglichen Wärmebrücke. Diese kann bei der Berechnung des U- Wertes sogar vernachlässigt werden. Die Installation im Fertigteilwerk ist laut Schöck aufgrund seiner Geometrie sehr einfach, denn der Thermoanker ist ein runder Stab aus Glasfaserverbundwerkstoff, der einfach durch die vorgebohrte Dämmung hindurch bis auf den Schalboden gesteckt wird. Durch seine abgeschrägten Enden steht der »Schöck Thermoanker« mit der kleinsten Fläche auf dem Schalboden auf und ist somit an der Außenseite nicht sichtbar. Laut Heintz wurden die »Thermoanker« nach Wanddi-

cke bestellt, in diesem Fall waren es 36 cm. Dann wurde anhand der statischen Bemessung und der zu produzierenden Quadratmeter die benötigte Stückzahl ermittelt. In der Produktion werden die vorgebohrten Wärmedämmplatten auf den Frischbeton der Vorsatzschale aufgelegt. Durch die Bohrung in der Dämmplatte wird der Anker bis auf den Schalboden in den Beton gesteckt. Nach Erhärtung in der Wärmekammer wird die Vorsatzschale gewendet und der Anker taucht in den Frischbeton der Tragschale ein. Der »Schöck Thermoanker« ist also laut Hersteller Verbindungsmittel und Abstandhalter in Einem.

Fenster ab Werk integriert »Spannend wurde es, als Christoph Laier den Wunsch äußerte, die Fenster gleich im Werk in die Wandelemente zu integrieren. Dies war für uns eine neue Situation und wir haben zusammen mit einem Fensterhersteller eine Lösung für Wände mit Dämmung gefunden«, erklärt Heintz. Denn das Fensterelement musste – genauso wie die Wand – aus zwei Teilen bestehen. »Ein Fensterelement wurde in die Vorsatzschale betoniert, das dazu passende Gegenstück in die Tragschale. Erst beim Einwenden der beiden Fertigteilelemente bilden die

Die Fenster wurden bereits im Fertigteilwerk in die Wandelemente integriert. zwei Fensterelemente eine Einheit«, ergänzt Heintz.

der beiden Platten, der dann mit Ortbeton verfüllt wurde.

Just in time

Nachhaltiges Konzept

»Wir haben im Oktober 2016 mit der Produktion der Elemente begonnen und hatten die Vorgabe, bis Weihnachten 2016 den Rohbau fertig zu stellen«, erinnert sich Heintz an den engen Terminplan. Die Herstellung eines Wandelements habe etwa 1,5 Tage benötigt. »Natürlich haben wir an mehreren Tischen gleichzeitig betoniert. So konnten wir die Elemente just in time an die Baustelle liefern.« Ein spezielles Befestigungssystem, das im Werk Fehr erfunden und schon seit Jahren genutzt wird, erleichterte die Montage der Fassadenteile: »Wir betonierten in das Betonelement ein Stahlseil, das ohne Leiter oder Klettern am Kran befestigt werden konnte.« Das Seil verschwand im Hohlraum

Hauptziel dieses Projektes war es, durch schnelles Handeln Menschen aus der Notunterkunft in eine wohnlichere Umgebung unterzubringen. Durch die Vorteile der Fertigteilbauweise konnte dieses Vorhaben laut Schöck in kürzester Zeit realisiert werden. Sobald die Flüchtlinge aus der Notunterkunft in der alten Halle in die neuen Wohnungen einziehen, wird diese abgerissen und eine weitere Wohnungseinheit auf dem Grundstück errichtet. Im fertigen Zustand sind es dann zwei identische Gebäude, die in L-Form gespiegelt zueinander stehen. Das Gebäude ist modular geplant, so dass die Gebäude auch für Sozialwohnungen umgebaut werden können. 

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„ Unser Herz schlägt für Beton “

Wir bringen Beton in Form! 09/17

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Im niederländischen Tiel dichtete die StekoX Abdichtungstechnik zusammen mit ihrem Partner InnofiX die viergeschossige Tiefgarage eines neuen Kulturzentrums ab.

Abdichtung für Tiefgarage gegen Grundwasser STEKO X Nicht nur die Nordsee, auch das vielarmige Flussdelta des Rheins schiebt permanent Wasser in große Teile des niederländischen Bodens. Professionelle Gebäudeabdichtung ist hier nicht nur Standard, sondern ein absolutes Muss – mit teilweise besonderen Herausforderungen. Beim Bau eines Kulturzentrums im holländischen Tiel setzte Abdichtungsspezialist StekoX aus Magstadt seine jahrzehntelange Erfahrung auf internationalen Großbaustellen ein: Direkt neben dem Fluss Waal hält das Abdichtungsvlies »Polyfleece SX 1000« eine viergeschossige Neubau-Tiefgarage sicher trocken.

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Auf einem alten Industriegelände am Nordufer der Waal realisiert die niederländische Stadt Tiel seit 2015 auf 17 000 m2 das Kulturviertel Westluidense Poort, das Fluss und alte Innenstadt miteinander verbindet. Zentrum des Quartiers ist ein 5 500 m2 großes Gebäude, unter dessen Dach sich Kunst, Kultur, Information und Bildung konzentrieren. Das Wort »Poort« – Pforte – steht als Zugang zu vielfältigen öffentlichen Kultur- und Bildungsangeboten: Neben Bibliothek, Kino, Veranstaltungssaal und Touristeninformation sind unter anderem Musik- und Tanzschule, Ausstellungsräume für bildende Kunst und eine Filmund Theaterschule geplant. Die viergeschossige Tiefgarage unter dem Neubau ist mit 580 Auto- und 110 Fahrradstellplätzen großzügig dimensioniert. Damit werden die bisherigen hochwassergefährdeten Parkplätze des Stadtviertels am Flussufer nicht mehr be44

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nötigt. Acht Stadtwohnungen und 16 Appartements ergänzen die Anlage.

11 m tiefe Baugrube direkt am Fluss Die Kubatur des Gebäudes ist dreigeteilt. Zwei in der Fassade kontrastierende Gebäudeflügel werden durch eine gläserne Halle miteinander verknüpft. Das Erscheinungsbild des zum Fluss liegenden größeren Flügels wird schon von weitem durch eine stufig ansteigende Dachlinie und eine golden glänzende Fassade geprägt. Sie steht im Gegensatz zu einer rustikalen streng aufgeteilten Natursteinfassade im gegenüberliegenden Gebäudeteil, der hauptsächlich die Bibliothek beinhaltet. Die Glasfassade der dazwischen liegenden großen Halle gibt den Blick auf eine mächtige Holztreppe im Inneren frei. Mit dem Entwurf setzt das Architekturbüro De Zwarte Hond, Rotterdam, einen prominenten Akzent im Stadtbild, der als ex-

pressives Entrée des gesamten Wohnviertels dient. In Sichtweite des entstehenden Neubaus fährt ein Schiff nach dem anderen vorbei – die Waal ist ein Hauptarm des Rheindeltas und dient als Zubringerstrecke zum internationalen Großhafen Rotterdam. Weniger als 100 m Abstand liegen zwischen der 11 m tiefen, über 4 000 m2 großen Baugrube und dem Fluss. Der Grundwasserstand reicht bis zur Gelände-Oberkante. Auf dem Grund der Grube herrscht mit 11 m Wassersäule ein Wasserdruck von 1,1 bar. Für den Abdichtungsspezialisten StekoX kein Thema: Das Unternehmen entwickelte nach eigenen Angaben nicht nur die passenden Produkte, sondern besitzt auch das Know-how, solch eine Herausforderung zu stemmen. In Zusammenarbeit mit der niederländischen Firma Van Hattum en Blankevoort sorgte der niederländische Partner »InnofiX« – die

Bauleistungs-Abteilung von Hakron – für die Abdichtung des Bauwerks.

Absolut dicht bei 1,1 bar Wasserdruck Um die Grube für die viergeschossige Tiefgarage in dem sandigen nassen Boden herstellen zu können, wurden zunächst trapezförmige Spundwände aus Stahl in die Erde gerammt. Anschließend konnte das Erdreich ausgebaggert werden. Der immense Wasserdruck von 1,1 bar am Boden des Erdlochs machte ein einfaches Abpumpen unmöglich. Daher mussten Taucher zuerst innerhalb der Spundwände eine Sohlplatte mit Unterwasserbeton betonieren. Mithilfe dieser ersten Abdichtungslage konnte anschließend abgepumpt werden. Zwischen betonierter Sohle und Spundwänden beseitigten Pumpen während des gesamten Abdichtungsbaus das nachdrückende Wasser.


Abdichtungsvlies hält selbst bei Hochwasser stand

An den Rändern der endgültigen 0,6 m dicken Bodenplatte wird das Abdichtungsvlies nach oben gezogen – hier die Bewehrung der Platte.

tung des Quellvlieses abdichtet. Die hohe mechanische Verbundwirkung des Vlieses mit dem ausgehärteten Beton verhindert eine Hinterwanderung von Feuchtigkeit zwischen Abdichtungsmembran und Beton. STEKOX

Im nächsten Schritt wurde auf der Sohle eine Ausgleichsschicht betoniert. Auf dieser Ausgleichsschicht verlegten in der Regel jeweils zwei Spezialisten von StekoX gemeinsam mit zwei ihrer niederländischen Kollegen von InnofiX im Winter 2016 in nur drei Wochen mehr als 4 400 m2 »Polyfleece SX 1000 Wand«. Das quellfähige Abdichtungsvlies verfügt auf einer Seite über eine aus modifizierten Polymeren bestehende Beschichtung, die laut Hersteller durch ihre hohe Quellrate von 150 % eine besonders wirkungsvolle Abdichtung ermöglicht. Zusätzlich liegt auf der Beschichtung eine LDPE-Folie auf. Die Kunststoffschicht erhöht noch einmal die Sicherheit, denn sie ist wasserdicht und zugleich beständig gegen Chemikalien. Durch die Reaktivität der Frischbetonverbundmembran baut sich in Verbindung mit Feuchtigkeit ein Quelldruck auf, der auch effektiv eventuell auftretende Risse in der Beschich-

Da über 600 Gewi-Anker die Bodenplatte am Grund halten, wurde jede Durchdringung des Vlieses mit einem zugeschnittenen Pflaster akribisch abgedichtet.

In der schattigen Grube musste vor dem Ausrollen des Vlieses das Eis, das sich teilweise auf der Bodenplatte gebildet hatte, mit Abflammgeräten entfernt werden. Besonders anspruchsvoll zeigten sich aber die zahlreichen Durchdringungen des Vlieses: Um aufgrund des hohen Wasserdrucks ein Aufschwimmen der gesamten Bodenplatte zu verhindern, durchdringen über 600 Gewi-Anker das Abdichtungsvlies. Sie halten den Aufbau am Boden. An jeder dieser Befestigungen schnitten die Abdichtungsprofis das »Polyfleece SX 1000« ein und fertigten anschließend ein kleineres Abdichtungsvlies-Pflaster an, das um den Anker gelegt und mit der Polymer-Quellpaste »SX 100« vollständig abgedichtet wurde. Nach der Abdichtung konnte die Bewehrung aufgebracht und die endgültige 0,6 m dicke Bodenplatte mit wasserundurchlässigem Beton betoniert werden. Damit ist der Bodenaufbau jetzt selbst bei Hochwasser standsicher. Die Wände der Grube wurden mit Doppelwand-Elementen erstellt. Mobilkräne hoben die Fertigteile an ihren Platz. Jede Elementwand besitzt eine innere und äußere Schale aus wasserundurchlässigem Beton. Der Hohlraum dazwischen ist

mit einer Bewehrung ausgestattet und wird nach dem Aufstellen mit Ortbeton ausgefüllt. Die Anschlussfugen zwischen den einzelnen Elementen und zur Bodenplatte dichtete die InnofiX mit »FlexproofX 1« von StekoX ab. Aufgrund seiner Rezeptur lässt das Abdichtungsmaterial laut Hersteller praktisch keine Wasseraufnahme zu und hält daher dauerhaft auch drückendem Wasser stand.

Wasserundurchlässigkeit gewährleistet Mark Weichert, Leiter Export und Entwicklung bei StekoX, erklärt: »Für uns war das eine Muster-Baustelle, trotz vorheriger Bauzeitenverzögerungen auf Grund von widrigen Witterungsbedingungen zum Jahreswechsel. Die Zusammenarbeit mit InnofiX und dem Hakron-Vertriebsleiter Pascal van Herk lief ausgezeichnet.« StekoX übernimmt über einen Zeitraum von zehn Jahren gemeinsam mit InnofiX die Gewährleistung für die Wasserundurchlässigkeit der Bodenplatte. Weichert tut das mit einem gutem Gefühl: »Meiner Meinung nach hätte der Einbau des ›Polyfleece SX 1000‹ nicht besser ausgeführt werden können. Auch die Abdichtung an den über 600 Ankern sieht optimal aus.«  09/17

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Frische Luft durch zentralen Lüftungsschacht

Der Generalunternehmer, die Fallert & Schmidt GmbH & Co. KG aus Nürnberg, hat sich eine platzsparende und nachhaltige Luftverteillösung gewünscht, die kompatibel mit der bereits ausgewählten Lüftungsanlage sein und den Wohlfühl-Charakter der Häuser unterstreichen soll. Bei einem gemeinsamen Termin an einem vergleichbaren, bereits realisierten Objekt von Fallert & Schmidt hatte Schiedel die Möglichkeit, ein schon eingebautes Luftverteilsystem in den unterschiedlichen Bauphasen in Augenschein zu nehmen und festzustellen, worauf der Kunde verstärkt Wert legte, um den zukünftigen Hauseigen-

tümern ein noch größeres Optimum an Lüftungs- und Wohnkomfort garantieren zu können.

Die Schachtlösung macht den Unterschied Schiedel, nach eigenen Angaben Marktführer von Schornsteinen und jahrelanger Hersteller von Lüftungssystemen, reklamiert für sich eine einzigartige Schachtkompetenz. Zusammen mit der Expertise rund ums Effizienzhaus wurde so eine optimale Lösung für die Wohnraumlüftung entwickelt: Das »Aera«-Luftverteilungssystem (LVS), laut Hersteller »Rückgrat für ein gesundes Wohnklima«. Das »Aera LVS« kann bereits bei der Planung durch den Architekten oder Planer berücksichtigt und während der Rohbauphase passgenau integriert werden. So steht auch einer späteren Entscheidung für ein Wohnraumlüftungssystem nichts im Wege. Durch die Integration ins Gebäude erspart das »Aera LVS« laut Hersteller später unnötige Wand- und Deckenverkleidungen, Stemmarbeiten oder sogar Wanddurchbrüche. Neben dem effektiven Schallschutz durch die mas-

Meisterhaft bis in die letzte Faser. Schöck Isokorb® trifft Combar®.

siven Leichtbeton-Lüftersteine und die sternförmige Indecken-Luftverteilung kann der Bauherr darüber hinaus jederzeit entscheiden, wann und welches Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung er für sich und seine Familie einbauen möchte. An das kompatible Luftverteilungssystem »Aera LVS« sind neben den Schiedel »Ae-

ra«-Lüftungssystemen »Flex« und »Comfort« auch alle aktuell gängigen Lüftungsgeräte mit einer Luftverteilung von Ø 160 mm anschließbar. Mit dem kompatiblen Luftverteilsystem »Aera LVS« konnte Schiedel eine passende Systemlösung für die Wohlfühlhäuser in Adelsdorf anbieten, die den Ansprüchen des hochwertigen Projekts »Seeside« gerecht wird. 

SCHIEDEL

u SCHIEDEL In der mittelfränkischen Gemeinde Adelsdorf entsteht seit Mitte 2015 das »SEESIDE Adelsdorf« mit mehr als 500 familienfreundlichen Einfamilien-Häusern. Der Großprojektant setzt bei dabei auf den kompakten Luftverteilungsschacht »Aera LVS«, mit dem der Hersteller Schiedel das optimale Vorsorge-Paket für (fast) jede Wohnraumlüftung verspricht.

»Aera LVS« verspricht effektiven Schallschutz durch massive Leichtbeton-Lüftersteine für die vertikale Luftführung und die sternförmige Indecken-Luftverteilung in den Geschossen.

Der neue Schöck Isokorb® XT-Combar verbindet innovative Glasfasertechnologie mit dem bewährten tragenden Wärmedämmelement. Bei gleichem Wärmeabfluss können somit deutlich größere Balkone realisiert werden. Für mehr architektonischen Gestaltungsfreiraum ohne zusätzliche Dämmmaßnahmen.

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Dach

Aufbau, Dämmung, Deckung

PU-Dämmsysteme mit Unterdachfunktion PUREN Geneigte Dächer, die zu Wohnzwecken genutzt werden, müssen unter ihrer Dachdeckung stets eine zweite wasserführende Ebene besitzen. Diese Ebenen werden zunehmend mithilfe von Aufsparrendämmungen erstellt, die mit robusten Unterdeckbahnen beschichtet sind. Der PU-Hersteller Puren aus Überlingen bietet verschiedene Lösungen für bauübliche Anforderungen bis zur Klasse 3 oder höchste Anforderungen bis zur Klasse 1 an. u

Klassen-Lösungen Die Anforderungen an ein Unterdach sind in den Fachregeln des Dachdeckerhandwerks festgelegt. Sie beschreiben sechs Klassen von Zusatzmaßnahmen zur Regensicherheit einer Dachdeckung. Das einfachste Unterdach besteht aus einer Unterspannbahn, die frei hängend über die Sparren gelegt wird (Zusatzmaßnahme Klasse 6). Diese einfache Unterspannung eignet sich für Scheunen oder Carports. Unterdächer für bewohnte Dachgeschosse bestehen aus leistungsfähigen Unterdeckbahnen, die an Längsund Querstößen verklebt werden können (Zusatzmaßnahme Klasse 4, mit Nageldichtmaterialien unter der Konterlattung Klasse 3). Sehr flach geneigte Dächer, die unterhalb der Regeldachneigung der Dachdeckung liegen, fordern zuweilen sogar ein regensicheres oder

wasserdicht verschweißtes Unterdach der Klasse 2 oder 1. Auch dafür bietet Puren mit dem Aufsparrendämmsystem »PUR Unterdach« eine wasserdichte und schweißbare Variante an.

Wasserführung auf Dämmschalung Um ein wasserführendes Unterdach zu erstellen, sind die Unterdeckbahnen in ihren Überlappungsbereichen zu verkleben. Bei Puren geschieht dies mit werkseitig aufgetragenen hochwertigen Kleber-in-Kleber-Systemen. Die so gesicherte Unterdeckung wird an Gauben, Dachfenstern, Antennendurchbrüchen, Dunstrohren, Kehlen, Graten oder Firsten unterhalb der eigentlichen Dachdeckung nochmals mit speziellen, auf das Material der Unterdeckung abgestimmten Klebebändern angeschlossen. So ist laut Hersteller sichergestellt, dass bei Schneeverwehungen oder verwehtem Starkregen das hinter die Dachdeckung gelangte Wasser scha-

densfrei zur Regenrinne abläuft. Die robusten Unterdeckbahnen des »ökonomic«-Dämmsystems von Puren erfüllen zu diesem Zweck beispielsweise die Prüfkriterien der höchsten Klasse UDB-A und sind gemäß den Fachregeln des ZVDH mit entsprechendem Systemzubehör auch als Behelfsdeckung einsetzbar.

Sogar wasserdicht Ist für Wohndächer ein regensicheres oder wasserdichtes Unterdach als Zusatzmaßnahme der Klasse 2 oder 1 gefordert, kommen spezielle, hoch leistungsfähige Unterdeckbahnen zum Einsatz. Der Überlinger PU-Hersteller hat für so hohe Anforderungen seiner Kunden aus Süddeutschland und den angrenzenden Alpenländern das Aufsparrendämmsystem »PUR Unterdach« entwickelt. Die für diese Anforderungen eingesetzten Bahnen lassen sich nach eigenen Angaben einerseits wie üblich verkleben, aber auch per Heißluft oder Quellschweißmit-

Eine effiziente Wärmedämmung und dazu eine robuste Unterdeckung verspricht das Aufsparrendämmsystem »ökonomic« von Puren. tel wasserdicht verschweißen. Mit speziellen Schleppstreifen sind auch Konterlatten, Kehlen und Anschlüsse aller Art in ein solches wasserdichtes Unterdach integrierbar. Da die Bahnen diffusionsoffen sind, erfolgt die Einbindung der Konterlattung ohne Gefahr für den Holzquerschnitt. Für klassisch ausgebaute Wohndächer mit Gauben oder Dachfenstern empfiehlt der Hersteller heute eine Dämmschalung also nicht nur wegen des sehr guten Wärmeschutzes, sondern auch wegen der grundsoliden Ausbildung der zweiten wasserführenden Ebene, die das Bauwerk schützt.  PUREN

Das Handwerk nennt sie gerne Dämmschalungen, weil mit den dünnen Dämmlagen, wie bei Schalungen, vollflächige feste Ebenen über den Sparren geschaffen werden. Dabei spielt der Wärmeschutz des Dämmstoffes eine entscheidende Rolle, denn der zurzeit für förderwürdige Dächer geforderte U-Wert von 0,14 W/m²K (KfW Neubau Effizienzhaus 55 mit vereinfachtem Nachweis und Sanierung als Einzelmaßnahme) ist bei einer üblichen 160 mm dicken MW-Zwischensparrendämmung, bei voller Funktionalität der Unterdeckung, bereits mit einer nur 80 mm dicken PU-Dämmschalung erreichbar.

Während der Bauphase werden die Unterdeckungen stark belastet. 09/17

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Runde Elemente setzen Licht-Akzente LAMILUX Die runde Form ist in der Architektur ein echter Hingucker und sie bringt viele weitere Vorteile mit sich. Die neuen runden Tageslichtelemente von Lamilux versprechen nicht nur angenehmen Lichteinfall, sondern auch Komfort, Wärmeschutz und Energieeffizienz. Die Lamilux Lichtkuppel »F100« mit gebogenem PVC-Profil eignet sich für Industriegebäude. Im privaten Wohnungsbau ebenso wie in anspruchsvollen öffentlichen Gebäuden setzt das Glaselement F100 besondere Akzente. u

niersystem soll das Lamilux CI-System Glaselement »F100« attraktiv machen für Planer, Behörden und Bauherren mit einer

LAMILUX

Arbeitgeber müssen umfangreiche gesundheitliche Bestimmungen und gesetzliche Vorschriften zur Lichtversorgung am Arbeitsplatz beachten. Unter anderem spielen dabei die Beleuchtungsstärke und die Gleichmäßigkeit des Lichts eine Rolle. Die Lichtkuppel »F100« mit neuartig gebogenem PVC-Profil ermöglicht laut Hersteller einen konzentrierten Lichteinfall und eignet sich besonders gut für Flachdächer, zum Beispiel von Industriegebäuden. Mit einer Aufsatzkranzhöhe von 30 bis 70 cm und einem Durchmesser zwischen 60 und 180 cm ist sie flexibel einsetzbar und auch zur Ausleuchtung von großen Innenräumen geeignet. Der Aufsatzkranz ist aus faserverstärktem Kunststoff gefertigt, einem speziell von Lamilux entwickelten GFK-Material.

Die Lichtkuppel »F100« hat ein neuartig gebogenes PVC-Profil, das laut Hersteller einen konzentrierten Lichteinfall ermöglicht. Es eignet sich besonders gut für Der neuartige, gebogene Kunst- Flachdächer von Industriegebäuden, aber auch von stoff-Einfassrahmen und das Schar- Wohnhäusern.

Glaselement vereint Technologie und Effizienz

FAKTEN

Lichtkuppel F100

• Uw-Wert 1,2 – 2,1 W/(m2K) (bezieht sich auf ein Referenzelement der Größe Ø 120 cm) • Isolierverglasung mit Ug-Werten von 1,3 bis 2,6 W/(m2K) • Wärmegedämmter, fugenloser GFK-Aufsatzkranz mit U-Wert von 0,55W/m2K bis 0,68 W/(m2K) • Komplett wärmebrückenfreier Einfassrahmen • Energiedurchlass ca. 70% (2-fach Isolierverglasung) ca. 59% (3-fach Isolierverglasung) • Schalldämmung ca. 24 dB • Lichtdurchlässigkeit ca. 70% (2-fach Isolierverglasung) ca. 59% (3-fach Isolierverglasung)

Glaselement F100

• Uw-Wert 1,3 – 1,0 W/(m2K) (bezieht sich auf ein Referenzelement der Größe Ø 120 cm) • Isolierverglasung mit Ug-Werten von 1,1 und 0,6 W/(m2K) • Wärmegedämmter, fugenloser GFK-Aufsatzkranz mit U-Wert von ≥ 0,68 W/(m2K) • Komplett wärmebrückenfreier Einfassrahmen mit Schlagregendichtheit-Klassifizierung nach EN 12208 E 1950 • Energiedurchlass ca. 61 % (2-fach Isolierverglasung) ca. 51 % (3-fach Isolierverglasung) • Schalldämmung ca. 38 dB (2-fach Isolierverglasung) ca. 39 dB (3-fach Isolierverglasung) • Lichtdurchlässigkeit ca. 79 % (2-fach Isolierverglasung) ca. 72 % (3-fach Isolierverglasung) • Komplett wärmebrückenfreier Einfassrahmen • Energiedurchlass ca. 70 % (2-fach Isolierverglasung) ca. 59 % (3-fach Isolierverglasung) • Schalldämmung ca. 24 dB • Lichtdurchlässigkeit ca. 70 % (2-fach Isolierverglasung) ca. 59 % (3-fach Isolierverglasung)

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Vorliebe für das Besondere. Ergänzt wird die Technologie durch eine geprüfte Luftdichtheit dank neuer Ballondoppeldichtungen. Zudem verspricht das Produkt rundum optimalen Wärmeschutz in einem kompakten wärmebrückenfreien Gesamtsystem. Schmutzkanten gehören laut Hersteller der Vergangenheit an: Das neu designte Rahmenprofil bietet einen glatten Übergang zur Verglasung und damit einen ungehinderten Ablauf des Regenwassers. Besonders einfach und bequem ist das Öffnen und Schließen dank der Lüftungsfunktion. Ein optimierter Schallschutz durch Spezialverglasung minimiert Regengeräusche, die weiße, seidenmatte Optik an der Innenseite macht zusätzliche Trockenbauarbeiten unnötig. 

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Seit knapp 60 Jahren produziert Lamilux mit Sitz in Rehau Tageslichtsysteme aus Kunststoff, Glas und Aluminium für Industrie-, Verwaltungs- und Hallenkomplexe sowie für den privaten Wohnungsbau. Mit steuerbaren Klappensystemen ausgestattet dienen sie auch als Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) und energieeffiziente Einrichtung für die natürliche Be- und Entlüftung von Gebäuden. Die Bandbreite der Lamilux CI-Systeme reicht von Lichtkuppeln über Lichtbänder bis hin zu ästhetisch formgebenden Glasdachkonstruktionen. Mit 850 Beschäftigten hat Lamilux in seinen beiden Unternehmensbereichen – Tageslichtsysteme und Composites – 2016 einen Umsatz von 225 Millionen Euro erwirtschaftet.

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Aufstock-Element für Dachgully u SITA Die Standarddämmstärke bei vielen weitläufigen Flachdächern beträgt 60 mm. Für die Montage der Dachgully-Aufstockelemente bietet Sita eine höhenreduzierte Einbauhilfe mit einem smarten vorprofilierten Dämmkörper aus PUR.

Der aktuelle Zuwachs in der Sita-Dämmkörperfamilie weist lediglich eine Bauteilhöhe von 60 mm auf. Damit passt er laut Hersteller perfekt zu der bei Groß- und Industriebauten oft verbauten reduzierten Dämmstoffstärke. Exakt vorprofiliert erspart er Ein-und Anpassarbeit bei der Montage des Aufstockelementes und damit bis zu ½ Stunde Arbeitszeit. Der quadratische Dämmkörper misst 500 x 500 mm und ist schnell verlegt, was gerade bei Großbaustellen spürbare Zeitvorteile verspricht. Die exakte Profilierung des druckfesten PUR-Dämmkör-

pers sorgt laut Hersteller dafür, dass das Aufstockelement des Gullys auf Anhieb fest und passgenau sitzt. So fest, dass es nicht mehr geschraubt, sondern nur noch mit Montageschaum verklebt werden muss. Aufnahmebereit ist der Profilkranz für die Aufstockelemente des »SitaDSS Profi«. Er passt aber auch für »SitaTrendy«und »SitaStandard«-Aufstockelemente. Trotz smarter Bauweise verfügt das PUR-Bauteil nach Herstellerangaben über eine Wärmeleitfähigkeit von 0.025 W/mK und eine Druckfestigkeit von 200 kPa. 

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Die Vorprofilierung der Aufstockelemente des Sita Dämmkörpers versprechen einen schnellen, fehlerfreien Einbau. 09/17

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ZINCO

Dieses »Biodiversitäts-Gründach« ist Teil der IGA und für Besucher als Referenzobjekt zugänglich. Auch über die Gartenschau hinaus hinaus soll es für Artenvielfalt sprechen.

Biotope bringen immense Artenvielfalt aufs Dach ZINCO Die Erhaltung der »Biodiversität«, also der »biologischen Vielfalt« in der Umwelt, gilt als wichtige Grundlage für das menschliche Wohlergehen. Auch Dachbegrünungen vermögen hier ihren Beitrag zu leisten: Wo die Natur durch Baumaßnahmen zerstört wurde, können sie verloren gegangene Grünflächen zum Teil kompensieren und Ersatzlebensräume für Flora und Fauna schaffen. Zur vielseitigen Ausgestaltung des Gründaches als Biotop bietet Hersteller ZinCo verschiedene Biodiversitäts-Module. u

Vor allem pflegearme, das heißt weitgehend ungestörte Begrünungen, sind wichtige Rückzugsräume für Tier- und Pflanzenarten. Käfer, Wildbienen und Schmetterlinge finden hier Nahrung und Unterschlupf. Dabei hängt die Entwicklung der Artenvielfalt sehr stark davon ab, wie die Lebensräume aufgebaut sind, die den Pflanzen und Tieren auf dem Dach angeboten werden. Voraussetzung ist, dass sich die Dachbegrünung auch auf Dauer etabliert und stetig gedeiht. Dies erfordert objektge-

»Totholz« sollte treffender »Biotop-Holz« heißen, da dieses von Moosen, Flechten, Käfern und anderen Insekten als Lebensraum genutzt wird. 50

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rechte Planung und den funktionssicheren Systemaufbau, wie Hersteller ZinCo ihn anbietet. Zur vielseitigen Ausgestaltung des Gründaches als Biotop können laut Hersteller verschiedene Biodiversitäts-Module eingesetzt werden. Die Kombination mehrerer Maßnahmen gleichzeitig fördert und steigert die Biotop-Funktion des Gründachs.

Biodiversitäts-Module Das Artenspektrum der Bepflanzung kann beispielsweise dadurch erweitert werden, dass die Substrathöhe variiert wird. Während für niedrigwüchsige, anspruchslose Sedumarten und andere Sukkulenten meist schon 6 cm Substrathöhe der Systemerde »Sedumteppich« ausreichend sind, lässt sich der Wurzelraum für eine artenreiche Kräuter- und Gräservegetation durch einzelne Anhügelungen auf 12 bis 15 cm erhöhen. Förderlich ist dafür laut Hersteller auch ein humus- und nährstoffreicheres Substrat, zum Beispiel die Verwendung der ZinCo-Systemerde »Lavendelheide«. Bei der Pflanzenauswahl kann insbesondere auf deren Bedeutung als Futterpflanze für

Insekten und Vögel geachtet werden. So sind zum Beispiel Wiesen-Salbei, Natternkopf, Lavendel und der wilde Majoran ein Leckerbissen für Bienen und Schmetterlinge. Abgestorbene Äste und Stämme lassen sich als wertvolles Strukturelement auf das Dach bringen. Diese werden von Moosen, Flechten, Pilzen, Käfern und anderen Insekten als Lebensraum genutzt und führen als »Biotop-Holz« den üblichen Begriff »Totholz« ad absurdum.

Flächen für Insekten Wichtige Bereicherungen stellen auch vegetationsfreie Flächen in Form von Sandlinsen und Grobkiesbeeten dar, denn diese werden von Insekten und anderen Dachbewohnern als Versteck, Brut- und Sonnenplätze benutzt. Eine Reihe von weiteren Nisthilfen dient der dauerhaften Insektenansiedlung. Neben Insektenhotels für Wildbienen und Schlupfwespen sind dies Hummelnistkästen. Schließlich können sogar temporäre Wasserflächen angelegt werden, um das Wasserangebot für Insekten und Vögel zu verbessern. An einzelnen Stellen der Dachfläche wer-

den dazu Folien eingearbeitet und mit Sand abgedeckt, um Regenwasser über einen längeren Zeitraum auf dem Dach zu halten. Mit der Zeit entsteht so ein besonders artenreicher und ökologisch wertvoller Lebensraum.

Referenzobjekt in Berlin Was alles möglich ist, zeigt das »Biodiversitäts-Gründach« noch bis zum 13. Oktober auf der Internationalen Gartenausstellung IGA Berlin auf einer Fläche von annähernd 2 000 m². Das Dach-Biotop kann über eine Plattform neben dem Gebäude besichtigt werden. Der Gestaltungsplan des »Biodiversitäts-Gründachs« basiert auf dem ZinCo-Systemaufbau »Sedumteppich«, bereichert durch das ganze Spektrum an möglichen Biodiversitäts-Modulen. Mehr als 70 verschiedene Pflanzenarten wurden ausgebracht und haben sich inzwischen prächtig entwickelt, und auch die Vielfalt an tierischen Bewohnern auf dem Dach ist enorm.

Upgrade möglich Bestehende Begrünungen lassen sich laut Hersteller jederzeit »upgraden«, um den Artenreichtum zu vergrößern. Um artenreiche Dachbegrünungen zu planen und zu gestalten, brauchen Planer, Dachgärtner und Bauherren Grundwissen über die ökologischen Zusammenhänge natürlicher Lebensräume. 


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Dachlösungen Feuer und Flamme fürs Bauen mit Ton. Neubau oder Sanierung, Sattel- oder Kegeldach? Die Herausforderungen beim Bau von Dächern sind vielseitig. Das finden wir auch gut so! Denn genau hier beweisen die Systemdächer unserer Qualitätsmarke Koramic ihre Stärken: Größte Individualität, beste Verlegeeigenschaften und – dank Sturmfix 2.0 – höchste Sicherheit. Zusammen mit unseren kostenfreien Berechnungstools bieten sie Komplettlösungen, mit denen Sie jedem Objekt die Krone aufsetzen. Erfahren Sie mehr über Koramic auf www.wienerberger.de 09/17

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Bei größeren Flächen wird der Primer direkt aus der 1 000l- Tankpalette »Bornit-BituBox« aufgetragen.

Neuer Elastomer-Bitumenvoranstrich trocknet schnell und ist lösemittelfrei BORNIT Die Bornit-Werk Aschenborn GmbH aus Zwickau verspricht mit dem »Bornit-Speedbit-Primer« einen schnelltrocknenden Bitumenvoranstrich, der einfach in der Anwendung und freundlich zur Umwelt ist. u

Mit dieser Entwicklung ist es dem Hersteller nach eigenen Angaben gelungen, gleichzeitig eine schnelle Trocknung und Lösungsmittelfreiheit zu erreichen. Der »Bornit-Speedbit-Primer« kann demnach gestrichen, gerollt und gespritzt werden. Er eignet sich sowohl für die Verarbeitung im Innen- als auch im Außenbereich.

Mit Voranstrich die Haftung verbessern

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Die Aufgabe eines Voranstrichs sollte nicht unterschätzt werden, warnt der Hersteller: Die Vorbehandlung dient dazu, die Haftungseigenschaft zu verbessern, indem lose Bestandteile wie Staub etc. fest gebunden werden, unterschiedliches Saugverhalten wird ausgeglichen. Nur auf einem tragfähigen Untergrund kann die nachfolgende Beschichtung dauerhaft einen Verbund mit

»Bornit-Speedbit-Primer« lässt sich mit der Walze, Drucksprühgerät oder Quast auftragen.

ihm eingehen. Das ist die Basis für langlebige und widerstandsfähige Folgeabdichtungen. Eine schnelle Trocknung des Voranstriches ermöglicht das Aufbringen der nachfolgenden Abdichtung ohne zeitliche Aus-

fälle und ist daher sehr wichtig für den Baufortschritt.

Auf allen Untergründen im Neubau und bei der Sanierung Der »Bornit-Speedbit-Primer« dringt tief in den Untergrund


ein und verspricht dabei eine sehr schnelle Trocknung. Er haftet gut auf vielen bauüblichen Untergründen wie Beton, Putz, Holz, Ziegel, Stein, Metallen und Bitumenbahnen. Er wird bei Neubau und Sanierungsarbeiten gleichermaßen eingesetzt wie auch im Bereich der Dach- und Bauwerksabdichtung gemäß den Flachdachrichtlinien des Zentralverbandes des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH). Der Primer ist der System-Voranstrich für die Bitumen-Schutz-Anstriche »Bornit-Flexbit«, »Bornit-Dachbit« und »Bornit-Unibit« aus der hauseigenen, ökologischen »Greenline«-Serie. Als Voranstrich unter Schweißbahnen verspricht er eine sehr schnelle Trocknung. Vor dem Anstrich muss der Untergrund gereinigt und gegebenenfalls entfettet, Risse und Löcher müssen ausgebessert werden. Bis auf Metalluntergründe können alle Untergründe leicht feucht sein. Der »Bornit-Speedbit-Primer« wird nach dem Öffnen kurz aufgerührt und dann direkt aus dem Gebinde kalt verarbeitet. Dazu eignen sich laut Hersteller Drucksprühgeräte, Quast und Roller. Bei größeren Flächen setzt der Hersteller auf die Pumpentechnik der Fa. Graco, wobei direkt aus der 1 000-lTankpalette »Bornit-BituBox« verarbeitet wird.

Unter optimalen Bedingungen in 10 Minuten trocken Aufgrund des Wasseranteils ist das Produkt frostempfindlich. Außen- und Objekttemperatur müssen daher während der Verarbeitung und Trocknungszeit zwischen +5 und +30 Grad Celsius liegen. Auch bei zu hoher Luftfeuchtigkeit wie zum Beispiel bei Nebel oder Regen darf das Produkt nicht aufgetragen werden. Die Trocknungszeit hängt von verschiedenen Faktoren wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftzirkulation ab. Bei 20 Grad Celsius und 50 % relativer Luftfeuchte auf saugenden Untergründen beträgt sie 10 Minuten. Nach Gebrauch sind die Arbeitsgeräte schnell und ein-

fach im frischen Zustand mit Wasser zu reinigen. Als Vorteile des neuen »Speedbit-Primers« nennt der Hersteller sparsame Verwendung und dadurch eine hohe

Ergiebigkeit sowie eine kurze Trocknungszeit, die außergewöhnlichen Haftungseigenschaften, die einfache Verarbeitung sowie die leichte Reinigung der Arbeitsgeräte. Dabei ist das Pro-

dukt umweltfreundlich, weil es keine Lösemittel enthält. Geliefert werden 10-l-Eimer mit 44 Gebinden pro Palette und 25 Liter Hobbocks mit 18 Gebinden pro Palette. 

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Da die Elemente von »DS Nordic Klickfalz« in einer Länge von acht Metern geliefert werden, sind schnell viele Quadratmeter verlegt.

muss dann ein zugelassenes Unterdach zwischen der Vollschalung und den Dachplatten eingebaut werden.

Stahlblech-Elemente: Schnell verlegt mit Klick-System u DS STAHL Montagefreundlichkeit bei der Dach- und Fassadengestaltung ist ein Top-Kriterium für Planer und Handwerker. Passend dazu verspricht DS Stahl jetzt eine ebenso zeitsparende wie elegante Lösung für Neubauvorhaben und Sanierungen: Leichte, aber stabile Elemente aus Stahlblech in traditioneller Stehfalzoptik beschleunigen die Verlegeleistung durch ein spezielles Klicksystem. So lassen sich auch große Flächen schnell abdecken.

grund steigt die Nachfrage nach Metalldach-Eindeckungen. Denn mit den industriell vorgefertigten Elementen in klassischer Stehfalz-Optik entfällt die aufwendige und damit

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teure Handarbeit. Eine noch einfachere Montage ermöglicht nun »DS Nordic Klickfalz« des dänischen Herstellers DS Stålprofil. Die Profile sind laut Hersteller aus hochwertig beschichtetem Stahlblech und lassen sich ohne den Einsatz von Spezialwerkzeug im Längsüberlappungsbereich einfach zusammenklicken. Da die Elemente zudem in einer Länge von bis zu acht Metern geliefert werZeitloses Design für alle Haustypen: den, sind schnell viele Die widerstandsfähige OberflächenbeQuadratmeter verlegt. schichtung von DS Nordic Klickfalz schützt Für eine besonders vor Ausbleichen und Rost. hochwertige Flächenwirkung sind die Schrauben zur keit oft eine nachträgliche VerBefestigung auf der Unterkonsstärkung oder gar Erneuerung truktion vom Klickfalz verdeckt der Tragkonstruktion. Der Rohstoff Stahl verspricht und somit im Vergleich zu herkömmlichen Metallprofil-EinStabilität und Langlebigkeit. deckungen nicht sichtbar. Dach Hierzu trägt laut Hersteller vor und Fassade wirken so modern allem das moderne Bandbeund ausdrucksstark. Dazu traschichtungsverfahren bei. Es bietet Korrosionsschutz in vergen auch die Längssicken bei, die breite Flächen elegant strukschiedenen Farbnuancen. Arturieren. chitekten und Bauherren haben Gedeckt wird »DS Nordic so zahlreiche GestaltungsmögKlickfalz« als vollflächige Verlichkeiten im Objekt. Und am schalung auf Holzbrettern. Der Ende der langen Nutzungszeit Hersteller empfiehlt Holzwerkkann das Stahldach bzw. die stoffplatten mit Nut und FeStahlfassade leicht demontiert der. Die Unterlage kann aber und zu 100 % recycelt werden. auch aus wasserfesten SperrQualitätsverluste gibt es dabei holzplatten bestehen. Hierbei nicht. 

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Die geringe Dicke der beschichteten Stahlprofile von lediglich 0,6 mm schafft einen weiteren entscheidenden Vorteil vor allem beim Bauen im Bestand: Sie sind mit rund sieben Kilogramm pro Quadratmeter wesentlich leichter als Beton- oder Tondachpfannen, die laut Hersteller auf gleicher Fläche gut das Zehnfache wiegen. Dadurch erübrigt sich bei älteren Dachstühlen mit eingeschränkter Tragfähig-

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Immer mehr Auftraggeber legen für die architektonische Gestaltung im Industrie-, Gewerbe- und Geschossbau Wert auf eine wirtschaftliche Gebäudelösung. Vor diesem Hinter-

Leicht, langlebig, recycelbar


Mehr Licht und Raum durch Dachflächenfenster u FAKRO Gemütlich und hell mit einem tollen Panoramablick auf die alte Kirche und den schönen Garten. So präsentiert sich das Wohnzimmer im Dachgeschoss eines Ferienhauses in Friedrichstadt bei Husum, in das drei FAKRO-Balkonfenster nebeneinander eingebaut wurden.

Regenwasserbremse für die Kanalisationsnetze in unseren Städten!

Drei imposante Balkonfenster nebeneinander – nach außen ergibt sich der Panoramablick auf Kirche und Garten. Innen wird der begehbare Bereich unter der Dachschräge vergrößert.

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Zum Öffnen wird der obere Fensterbereich mit dem Fenstergriff einfach nach oben geklappt. Danach entriegelt man den unteren Fensterflügel und schiebt auch diesen Flügel nach außen. Dabei entfaltet sich das seitliche Geländer. Das Ergebnis ist ein praktischer Dachbalkon, der einen herrlichen Rundumblick garantiert. Auf der Innenseite wird die begehbare Fläche unter der Dachschräge durch das großformatige Dachflächenfenster vergrößert und die Fläche hinter dem Fenster lässt sich wahlweise als Balkon oder als gemütlicher Wohnraum nutzen. Die seitlichen Schutzgeländer der Balkonfenster sind laut

Hersteller im unteren Fensterflügel integriert und werden mit Öffnung des Elements ausgeklappt. Beim geschlossenen Balkonfenster bleiben die seitlichen Schutzgeländer unter den Abdeckprofilen des Fensters verwahrt und stehen nicht störend aus der Dachkonstruktion hervor. Die Konstruktion bleibt somit vor Verschmutzungen geschützt und das Fenster ist optimal in das Dachbild integriert. Beide Fensterflügel sind aus vakuumimprägniertem und zweimal mit einem Acryl-Lack versehenem Kiefernholz gefertigt und mit einer VSG-Isolierverglasung P2 ausgestattet. Die Balkonfenster sind zudem serienmäßig mit einem erhöhten Einbruchschutz durch das patentierte »topSafe«-System ausgestattet. 

Die geöffneten Balkonfenster sind eine Alternative zum klassischen Balkon, weil der Wohnbereich flexibel als Balkonfläche genutzt werden kann. Ein Vorteil gegenüber dem traditionellen Balkon, der oft so schmal oder klein gehalten ist, dass er als Außenbereich nicht sinnvoll genutzt werden kann.

Wasserrückhalt via Retentions-Gründach als wirkungsvolle Maßnahme gegen die Folgen zunehmender Starkregenereignisse. Der natürliche Wasserkreislauf ist empfindlich gestört, keine Frage! Mit diesem Systemaufbau bieten wir Ihnen ein wirkungsvolles Instrument, das Wasser trotzdem in den Griff zu bekommen. www.zinco.de/systeme/retentions-gruendach

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Im Komplett-Paket sind neben Dachfenstern, Aufkeilelementen, Querbalken und Querträger auch Eindeckrahmen, Dämm- und Anschlussprodukte enthalten. Die Montage der Velux-Lichtlösung »Panorama« ist dadurch schnell und sicher ausgeführt.

Neue Dimensionen bei der Belichtung des Dachgeschosses u VELUX Mit der neuen Dachfenster-Kombination »Panorama« kann bei der Belichtung von Dachgeschossen künftig in neuen Dimensionen gedacht werden. Hersteller Velux verspricht mit der neuen gaubenähnlichen Lösung nicht nur die Möglichkeit, mehr Wohnfläche mit voller Stehhöhe zu gewinnen, sondern zugleich Lichteinfall und Ausblickkomfort deutlich zu erhöhen.

um eine neue Variante großflächiger Dachfensterkombinationen erweitert: die Lichtlösung »Panorama«.

Vorteile von Gauben und Dachfenstern kombiniert Die neue Lichtlösung verbindet laut Hersteller die Vorteile von Gauben und Dachfenstern in innovativer Weise: Da im oberen Bereich Dachfenster in eiVELUX

Großflächige Dachfensterkombinationen von Velux wie »Lichtband«, »Quartett« oder »Cabrio« verwandeln Räume unter dem Schrägdach in helle, attraktive Wohn- und Aufenthaltsbereiche und tragen so zum Wohlbefinden der Bewohner bei. Alle bisher als Systemlösungen bekannten Fensterkombinationen heißen seit diesem Jahr »Lichtlösungen« und werden zugleich

ner sonst geschlossenen Dachfläche eingesetzt werden, ist der Tageslichteinfall besonders groß und der Ausblick lässt die Grenzen zwischen innen und außen verschwimmen. Sorgen vor zu großer Sonneneinstrahlung im Sommer angesichts der großflächigen Verglasung sind unbegründet. Die Dachfenster können sowohl mit außenliegenden Hitzeschutz-Markisen als auch mit innenliegenden Sonnenschutz-Produkten ausgerüstet werden. Mehr Kopffreiheit und Ausblick bietet auch die Lichtlö-

sung »Raum«. Sie besteht aus zwei Klapp-Schwing-Fenstern sowie dem bekannten Kombi-Aufkeilrahmen und ist – genauso wie »Lichtband«, »Quartett« oder »Cabrio« – im Komplett-Paket inklusive aller benötigten Bauteile für eine leichte Montage und optimale Anschlusssicherheit mit 10 % Preisvorteil erhältlich. Wer Stehhöhe im Wohnraum gewinnen und gleichzeitig den großen Tageslichteinfall von Dachfenstern nutzen will, hat damit eine Alternative für die Belichtung des Dachge-

PRODUKTINFO

Auch von außen ein Blickfang – die neue Velux Lichtlösung »Panorama«. 56

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Die neue Lichtlösung ist als 4er- oder 6er-Kombination im Komplett-Paket mit Schwingfenstern im oberen und Klapp-SchwingFenstern im unteren Bereich sowie mit allen benötigten Bauteilen für eine leichte Montage und optimale Anschlusssicherheit mit Preisvorteil erhältlich. Kunden können die Dachfenster-Kombination aber auch individuell mit anderen Produkten kombinieren. Die Lichtlösung »Panorama« eignet sich für Dachneigungen von 35 bis 55 Grad.


Viel Tageslicht und ein einmaliger Ausblick: Die Grenzen zwischen innen und außen verschwimmen mit der Velux Lichtlösung »Panorama«. schosses – zumal durch die schrägen Dachfenster doppelt so viel Licht in die Räume gelangt, wie durch die senkrechten Fenster in Giebelwänden oder normalen Gauben.

Komplett-Paket für einfachen und sicheren Einbau Die Lichtlösung »Panorama« ist als 2 x 3-Kombination mit sechs

Dachfenstern jeweils in der Größe 78 x 118 cm oder 2 x 2-Kombination mit vier Dachfenstern verfügbar. Bei letzterer Variante kann der Planer zwischen den Größen 78 x 118 cm, 94 x 118 cm und 114 x 118 cm wählen. Serienmäßig werden die Dachfenster mit Thermo-Verglasung angeboten. Bei der Ausführung kann zwischen Kunststoff, Kie-

fer natur oder weiß lackiert gewählt werden. Dabei ist die Montage dank des Lieferumfangs im Komplett-Paket mit Schwingfenstern im oberen und Klapp-SchwingFenstern im unteren Bereich sowie mit allen benötigten Bauteilen laut Hersteller denkbar einfach: Mit vorgefertigtem unteren Querbalken und Querträger jeweils aus laminiertem Holz sowie den zwei seitlichen Aufkeilelementen mit 12,5 cm Polyurethan-Dämmung stellen Handwerker die Unter-Konstruktion her. Anschlusssicherheit gewährleisten laut Velux die bekannten Eindeckrahmen – Dämm- und Anschlussprodukte, die speziell auf die Lichtlösung »Panorama« angepasst wurden. Wer bei Verglasung oder Fenstertypen variieren will, kann die Lichtlösung auch individuell zusammenstellen und beispielsweise unten ein Schwingfenster statt eines Klapp-Schwing-Fensters einsetzen. 

INFO

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Die Velux Deutschland GmbH mit Sitz in Hamburg ist ein Unternehmen der internationalen Velux-Gruppe. Der nach eigenen Angaben weltweit größte Hersteller von Dachfenstern ist mit mehr als 10 000 Mitarbeitern in rund 40 Ländern vertreten. In Deutschland beschäftigt die Velux Gruppe in Produktion und Vertrieb nahezu 1 000 Mitarbeiter. Neben Dachfenstern und anspruchsvollen Dachfensterlösungen für geneigte und flache Dächer umfasst die Produktpalette unter anderem Sonnenschutzprodukte, Rollläden und Zubehörprodukte für den Fenstereinbau sowie automatisierte Lösungen, intelligente Sensorsysteme sowie solarbetriebene Produkte. Sie reduzieren den Energieverbrauch und leisten einen Beitrag zum nachhaltigen Bauen und Wohnen. Mit dem »Modularen Oberlicht-System« bietet der Hersteller zudem eine Lösung speziell für öffentliche und gewerbliche Gebäude an.


Montagekleber jetzt auch transparent u WOLFIN Er verspricht pure Klebekraft: der Montagekleber »Wolfinator«, laut Hersteller das Multitalent für sichere Verklebungen auf dem Dach. Und weil er bei Dachdecker-, Klempner- und Spenglerarbeiten universell einsetzbar ist, gehört er seit vielen Jahren zum Standardwerkzeug der Dachprofis. Bislang war der Kleber nur in Grau erhältlich, jetzt gibt es ihn auch in transparent als Lösung für optisch sensible Klebebereiche.

LAMILUX CI-SYSTEM GLASELEMENT F100 RUND ENERGIEEFFIZIENZ • hoher Tageslichteinfall • 3-fach-Isolierverglasungen • wärmebrückenfreier Einfassrahmen • wärmegedämmter GFK-Aufsatzkranz KOMFORT • einfaches Öffnen für natürliche Be- und Entlüftung • Bedienung mit komfortablen Funksteuerungen • optimierter Schallschutz • ungehinderter Regenwasserablauf VERARBEITUNG • Glaselement ab Werk auf Aufsatzkranz vormontiert • keine Trockenbauarbeiten nötig durch seidenmatte Innenansicht LICHTKUPPELN | FLACHDACHFENSTER | LICHTBÄNDER GLASDACHKONSTRUKTIONEN | RWA | GEBÄUDEAUTOMATION

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nes Spezialpolymers für den Einsatz ohne Primer. Durch Erhöhung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit kann die Vernetzung und Hautbildung beschleunigt werden. Der Kleber wird in einer Düsenkartusche mit 300 ml angeboten. 

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INFO

Wolfin Bautechnik ist spezialisiert auf Systemlösungen in der Flachdach- und Bauwerksabdichtung z.B. in Küchen, nach WHG sowie für Spezialabdichtungen. Die Kunststoff-Dach- und -Dichtungsbahnen des Herstellers werden seit mehr als 50 Jahren weltweit in allen Klimazonen eingesetzt. Der Hauptsitz ist in Wächtersbach (Main/Kinzig-Kreis), zudem hat der Hersteller weitere Produktionsstätten in Europa. Das Unternehmen gehört zur BMI Group mit Hauptsitz in London. Die BMI Group, ein Zusammenschluss aus Braas Monier und Icopal, ist nach eigenen Angaben der größte Hersteller von Flachdach- und Steildachsystemen sowie Abdichtungslösungen in ganz Europa.

PRODUKTINFO Produkteigenschaften: • hohe Anfangshaftung auf vielen Untergründen • sehr hohe Endfestigkeit • kein Primer erforderlich • ohne Lösungsmittel • für Innen- und Außenanwendungen • im Dachbereich auch als Dichtstoff verwendbar • grau und transparent lieferbar • gute Spaltüberbrückung • witterungs- und alterungsbeständig • überstreich- und überschleifbar.

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Der kraftvolle Montagekleber ist laut Hersteller im Bau universell einsetzbar: auf saugenden und nicht saugenden Untergründen (auch ohne Primer) ebenso wie auf Holz, Metall, Keramik, Stein, Beton, Glas, Styropor und lackierten Oberflächen, auch auf gering feuchten Oberflächen im Innenwie im Außenbereich. Damit qualifiziert sich der Kleber für viele Anwendungen am Dach: zum Beispiel zum einfachen Herstellen verdeckter Befestigungen, zur Montage von Kappleisten, zur Klebung von Mauerwerks- und Attikaabdeckungen, von Wolfin-Verbundblechen im Bereich von Trauf-, Wand- oder Lichtkuppelanschlüssen, auch von Verbundblechen (metallseitig) untereinander, zur oberseitigen Versiegelung von An- und Abschlussprofilen oder als Montagehilfe im Steildach. Und weil er einer für fast alle Anwendungen ist, sind auch alle für den einen Klebstoff: »Wolfinator« wird laut Hersteller verwendet von Dachdeckern, Zimmerern, Klempnern, Spenglern und anderen Dachprofis. Trotz der Vielseitigkeit lässt sich der Kleber laut Hersteller dennoch ganz schnell und einfach verarbeiten: mit einer Handpistole – präzise und sauber. Der »Wolfinator«-Montagekleber ist ein spritzbarer, durch Luftfeuchtigkeit härtender 1-Komponenten-Klebstoff, auf Basis ei-


Werkzeuge & Arbeitsschutz Komplettes System für Beton, Stahlbeton und Mauerwerk SAINT-GOBAIN ABRASIVES Mit den Kernbohrmotoren »CDM 253« und »CDM 353« erweitert »Norton Clipper« aus dem Hause Saint-Gobain Abrasives die Auswahl an Maschinen zum Einsatz auf Bohrständern. In Kombination mit »Norton«-Bohrkronen erhält der Profi am Bau ein Komplettsystem abgestimmter Komponenten zum Bohren in Beton, Stahlbeton und Mauerwerk. u

SAINT-GOBAIN ABRASIVES

INFO

Die »Norton Clipper« Bohrmotoren-Typen »CDM 253« beziehungsweise »CDM 353« (Foto) sind wartungsarm und haben viele konstruktive Besonderheiten. Ausgelegt für sehr gute Bohrleistungen sowie komfortables und sicheres Arbeiten sind die neuen »Norton Clipper« Ständer-Bohrmotoren »CDM 253« (2,5 kW, 230 V, Ø 25 – 250 mm) beziehungsweise »CDM 353« (3,3 kW, 230 V, Ø 30 – 350 mm). Die Geräte mit integrierter Wechselplatte verfügen laut Hersteller über durchzugsstarke Motoren und ermöglichen schnelles und effizientes Bohren in Mauerwerk und Beton. Das robuste Vollaluminiumgehäuse leitet entstehende Wärme ab und ist für härteste Baustelleneinsätze konzipiert. Durch die integrierte Sanftanlaufelektronik erreicht der 3-Gang-Bohrmotor mit 1 1/4” Spindel seine maximale Drehzahl erst zwei Sekunden nach dem Einschalten. Das erleichtert dem Anwender die Anbohrphase und erhöht die Sicherheit. Die drei Getriebestufen des Ölbadgetriebes ermöglichen die Drehzahlabstimmung genau auf

den jeweiligen Kernbohrdurchmesser. Eine LED-Anzeige zeigt die jeweils aktuelle Vorschubgeschwindigkeit an. Die elektronische und mechanische Überlastrutschkupplung bietet maximalen Schutz für Anwender und Maschine. Die Bohrmotoren sind dank lebenslanger Schmierung sehr wartungsarm und -freundlich. So sind etwa die Kohlebürsten leicht zugänglich und schnell zu wechseln. Marko Waldschmidt, Verkaufsleiter Deutschland bei Saint-Gobain Abrasives: »Um die Performance der Maschinen auszureizen, bietet ›Norton Clipper‹ eine sehr große Auswahl an Nassbohrkronen für verschiedene Anwendungen und in unterschiedlichen Leistungsklassen an. Die Bohrmotoren sind geeignet für die meisten handelsüblichen Kernbohrständer. Beste und wirtschaftliche Arbeitsergebnisse erreicht der Anwender mit dem Kernbohrkomplettsystem be-

stehend aus »Clipper«-Bohrständern, -Bohrmotoren und -Bohrkronen.« 

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Mitte des 19. Jahrhunderts gründete eine Gruppe Keramiker und Unternehmer in Worcester, Massachusetts/USA, das Unternehmen NORTON mit dem Ziel, die steigende Nachfrage der Industrie in den USA nach Schleifscheiben zur Produktion und Wartung von Maschinen zu erfüllen. Heute gehört NORTON zum französischen Konzern Saint-Gobain, nach eigenen Angaben Weltmarktführer in der Lebensraumgestaltungs- & Bauindustrie, und bietet Trenn-, Schleif-, Finish- und Polierlösungen für alle Märkte, Materialien sowie Anwendungen an. Mit rund 11 000 Mitarbeitern in über 79 Ländern ist das Unternehmen an 61 Produktionsstandorten, mehreren Kompetenz-, Schleiftechnologie- und Forschungszentren rund weltweit vertreten.

Beste und wirtschaftliche Arbeitsergebnisse verspricht der Hersteller mit dem »Norton Clipper«-Kernbohrkomplettsystem, bestehend aus »Clipper«-Bohrständern, -Bohrmotoren und -Bohrkronen. 09/17

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Handliches Kraftpaket trennt nahezu alles

Trennen leichtgemacht – mit weniger als 3 kg präsentiert Metabo mit dem neuen »WE 19-180 Quick RT« den nach eigenen Angaben leichtesten 180-mm-Rat-Tail-Winkelschleifer am Markt. Demnach ist das neue Gerät nur halb so schwer wie ein großer 230-mm- Winkelschleifer, bietet aber die gleiche Schnitttiefe von 60 mm. Vor allem Dachdecker, Zimmerer und Landschaftsbauer arbeiten mit dem leichten Rat-Tail-Winkelschleifer in ergonomischem Design belastungsarm, rückenschonend und präzise. Dank des schlanken Griffbereichs und des Getriebekopfs, der in 90-Grad-Schrit-

ten gedreht werden kann, liegt der Winkelschleifer bei allen Trennschnitten sicher in der Hand.

Sicherheitskupplung schützt Der neue leistungsstarke 1 900-W-Motor trennt dabei laut Hersteller kraftvoll Dachpfannen, Terrassen- oder Rabattenplatten. Darüber hinaus

Laufen länger. Schaffen mehr.

Kabellose Alternative: Der Akku-Winkelschleifer »WB 18 LTX BL 180« von Metabo ist ein optimaler Begleiter für Zimmerer und Dachdecker, die volle Leistung fernab der Steckdose benötigen. Der 2,6 kg leichte Winkelschleifer bietet eine Trenntiefe von ebenfalls 60 mm.

verdoppelt das verbesserte Kohlebürstensystem des Motors die Lebensdauer. Die Metabo »S-automatic«-Sicherheitskupplung entkoppelt den Motor automatisch, wenn die Scheibe blockiert und schützt den Anwender so vor Rückschlag. Mit dem Metabo Quick-System wechseln Anwender ihr Zubehör schnell und werkzeuglos. Für Sanierungsarbeiten oder den nachträglichen Einbau von Dachfenstern verspricht Metabo mit dem Akku-Winkelschleifer »WB 18 LTX BL 180« die kabellose Alternative für das Ziegeltrennen an. Der 2,6 kg leichte Winkelschleifer mit einer Trenntiefe von ebenfalls 60 mm ermöglicht Zimmerern und Dachdeckern Flexibilität fernab der Steckdose.

Umfangreiches Zubehör Für Dachdecker, die Dachpfannen und glasierte Ziegel präzise zuschneiden wollen, empfiehlt Metabo die Diamanttrennscheiben »UP-T« mit geschlossenem Schneiderand für feinere Schnitte ohne GlasurAbplatzen. Für Landschaftsbauer, die Terrassenplatten und Rabatten zuschneiden, hat der Hersteller die segmentierte Diamanttrennscheibe »UP« im Sortiment, und für präzises Trennen von Stahl und Edelstahl die dünne Hochleistungstrennscheibe »Flexirapid Super Inox HydroResist«. Eine halbgeschlossene Trennschleif-Schutzhaube schützt den Anwender vor Funkenflug und beim Bersten einer abrasiven Schleifscheibe.  METABO

u METABO Mit dem »WE 19-180 Quick RT« will Metabo die Baustelle revolutionieren: Der neue Winkelschleifer bietet mit 60 mm die gleiche Trenntiefe wie ein großer 230-mm-Winkelschleifer bei 1 900 W Leistung und halbem Gewicht.

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Mit dem »WE 19-180 Quick RT« trennen Profis in Handwerk und Landschaftsbau mit einem Schnitt 60 mm starke Terrassen- und Rabattenplatten sowie Dachziegel. Damit hat das Gerät die gleiche Schnitttiefe wie ein großer 230-mm-Winkelschleifer, ist jedoch nur halb so schwer.


Kompakter Kompressor mit großer Leistung  PREBENA Mit dem Kompressor »WARRIOR 460« bringt Prebena Wilfried Bornemann GmbH & Co. KG einen kompakten Baustellen-Kompressor auf den Markt. Mit seiner Robustheit, der großen Leistung und den anwenderfreundlichen Ausstattungsmerkmalen soll der Kompressor den Arbeitsalltag erleichtern. Das Volumen der beiden Kessel ist laut Hersteller optimal auf das leistungsstarke Aggregat abgestimmt. Ein optimiertes Anlaufverhalten und die umfangreiche Ausstattung erfüllt alle Anforderungen an das Handwerk. Ein 5 m-Anschlusskabel und die Halterung für 2 Prebena Druckluft-Schlauchtrom-

PREBENA

meln verhindern ein ständiges Umplatzieren des Kompressors. Das geschickt angebrachte Bedientableau ermöglicht ein bequemes und genaues Ablesen der Manometer und schützt die empfindlichen Teile. Luftbereifte Räder, ein klappbarer Bügelgriff sowie zwei Transportgriffe versprechen einen komfortablen Transport. Durch den stabilen Rohrrahmen und die beiden Transportgriffe ist der Kompressor auch problemlos für Kranfahrten geeignet. Zwei Druckluftanschlüsse mit Filterdruckreglern, Kesselentwässerung über Kugelhähne, Motorschutzschalter und Qualitäts-Druckschalter versprechen laut Hersteller einen hohen Bedienkomfort. Mit dem keilriemengetriebenen Kompressor »Warrior 460« und seinem 2-Zylinder Verdichter garantiert Prebena höchste Leistung und eine optimale DruckluftDie Halterung des »Warrior 460« bietet Platz für versorung auch für den Einsatz von bis zu zwei Prebena Druckluft-Schlauchtrommeln Coilnagern bis 90 mm.  »Z180.00«.

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u WÜRTH Die neue Netzschleifscheibe »Net Perfect« von Würth verfügt über eine Unterlage, die komplett aus einem luft- und partikeldurchlässigen Gewirke besteht. Sie erlaubt so eine effiziente, gründliche, ganzflächige und nahezu vollständige Absaugung der entstehenden Stäube.

»Net Perfect« basiert auf Edelkorund-Schleifkörnern, die von einer Vollkunstharzbindung gehalten werden.

eine hohe Einreißfestigkeit. Dies erlaubt in der Praxis die flexible Bearbeitung verschiedenster Materialien wie Gips, Hart- und Weichholz, Lack, Füller, Spachtel, Kunststoffe und Nichteisen-Metalle. Somit eignet sich »Net Perfect« unter anderem zum Anschleifen von Farben, Lacken, Spachtel, Füller und Kunststoffen, zur Poliervorbereitung für Hochglanzoberflächen, zum Anschleifen von Grundierungen sowie zum Feinschleifen von Massivholz, Furnieren, Mineralwerkstoffen, Grundierfolien und Gips- bzw. Gipsfaserplatten. Zusätzliche Flexibilität bieten Körnungen von P80 bis P240 sowie P320 und P400. Erhältlich ist das Produkt in den Durchmessern 150 und 225 mm.  ADOLF WÜRTH

Schleifteller und die Anzahl bzw. Anordnung von Absauglöchern spielen keine Rolle mehr. Das Produkt passt auf jeden Schleifteller. Weitere, entscheidende Produktmerkmale laut Hersteller sind – im Vergleich zu gelochten Schleifscheiben – der deutlich höhere Materialabtrag sowie die hohe Standzeit. »Net Perfect« von Würth basiert auf Edelkorund-Schleifkörnern, die von einer Vollkunstharzbindung gehalten werden. Auf dieser Basis verspricht Würth für das Produkt eine hohe Abtragsleistung sowie

www.nortonabrasives.com 61

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Trennscheiben-Sortiment für Akku-Betrieb u NOZAR Mit der neuen Produktlinie »Accu Line« ergänzt Nozar Diamantwerkzeuge sein Sortiment. Die fünf unterschiedlichen Trennscheiben wurden ganz auf die speziellen Anforderungen von Akku-Winkelschleifern abgestimmt und sollen durch optimierte Standzeit, Akku-Laufzeit und Schnittgeschwindigkeit überzeugen.

NOZAR

»Power Cut Spezial Accu« eignet sich laut Hersteller mit einem Scheibendurchmesser von 75 mm für kleine Akku-Winkelschleifer. Vakuumgelötete Segmente und universelle Bindung

qualifizieren sie für einen breitgefächerten Anwendungsbereich. Sie schneidet unter anderem dünne Natursteine, Fliesen, Feinsteinzeug, Betonprodukte, Metallprofile, glasfaserverstärkten Kunststoff und PVC und erweist sich so als universelle Lösung für fast alle Materialien. Bei »Fliese Titan Accu« (Scheibendurchmesser 115 und 125 mm) ist laut Hersteller der Name Programm: Diese vibrationsarme Scheibe ist geeignet für Feinsteinzeug, Cotto, Keramik, Marmor, Kunststeinflie-

sen, dünne Granite und vieles mehr. Der verstärkte Flansch verspricht hohe Stabilität, während der extra dünne, geschlossene Schneidrand eine extrem hohe Schnittqualität ermöglicht. »Turbo Accu« (Scheibendurchmesser 115 und 125 mm) zeigt sich schnittfreudig und verspricht gleichzeitig präzises Schnittbild und saubere Schnittkanten. Vibrationsarm und mit verstärktem Flansch, ist diese Trennscheibe für Anwendungen in Natur- und Kunststein, Beton, Waschbeton, Dachpfannen und anderen Baumaterialien ausgelegt.

»Allround Accu« (Scheibendurchmesser 115 und 125 mm) wurde für Anwender entwickelt, denen es auf Flexibilität ankommt. Sie schneidet mit 24 bzw. 32 vakuumgelöteten Segmenten laut Hersteller Natursteine, Fliesen, Feinsteinzeug, Beton, Eisen, Stahl, glasfaserverstärkten Kunststoff und PVC. Als Trennscheibe für eine Vielzahl von Holzarbeiten gerade im Innenausbau empfiehlt Nozar die »Woodcut Accu« (Scheibendurchmesser 115 und 125 mm). Mit ihren hartmetallbestückten Segmenten erlaubt sie besonders dünne Schnitte in Laminat, Holz, Vinyl, Kunststoffe, Doppelstegplatten und Sperrholz. Anwendungsvideos zu verschiedenen Produkten bietet der Hersteller im Internet auf auf www.bautechnik.tv 

Ganz auf die speziellen Anforderungen von Akku-Winkelschleifern ausgelegt sind die Diamant-Trennscheiben der neuen »Accu Line« von Nozar. Sie sind in verschiedenen Ausführungen, passend zur jeweiligen Anwendung, erhältlich.

Neue Systemkoffer für Ordnung und Sicherheit

Ab sofort gibt es bei Berner die neue »Bera Clic+«-Werkzeugbox. Sie ist laut Hersteller äußerst robust und ist wie eine klassische Werkzeugkiste aufgebaut. Die Inletts, bestehend aus zwei kleinen, zwei mittelgroßen und einem großen Fach, sind herausnehmbar und können je nach Bedarf individuell bestückt werden. Den perfekten Stauraum für Hand- oder Elektrowerkzeuge und Verbrauchsmaterialien verspricht der »BERA Clic+2 Kombi«, einer Box der Größe 2 mit Schublade. In dieser finden Schrauben, Sägeblätter und viele weitere Verbrauchsmaterialien ihren Platz. Durch die beiden Trennstege kann der Inhalt der Box individuell und übersichtlich angeordnet werden. Koffer und Schublade lassen sich außerdem mit nur einer Hand öffnen, ohne dass man verbundene Koffer lösen muss. 62

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Speziell für Kleinteile und Verbrauchsmaterialien empfiehlt der Hersteller »BERA CLIC+« mit Schubladen. Jeweils zwei Trennstege in jeder Schublade sorgen für Ordnung bei Schrauben, Dübeln und Sägeblättern. Auch hier lassen sich die Schubladen mit nur einem Handgriff einfach öffnen, ohne dabei verbundene Koffer lösen zu müssen. Neu ist auch die »Toolbox« der Größe 2 für Handwerkzeuge wie Hammer oder Schraubendreher. Zwei geräumige offene Fächer mit tiefem Mittelsteg bieten Platz für Arbeitsmaterial und Zubehör.

Kompatibel zu Vorgängern Wie alle Systemkoffer aus dem Berner-Sortiment kann die neue Generation problemlos mit den Vorgängermodellen gestapelt

Als Stauraum für Handoder Elektrowerkzeuge und Verbrauchsmaterialien gibt es neu »BERA Clic+2 Kombi«, eine Box der Größe 2 mit Schublade. ALBERT BERNER

u BERNER Ob Kleinteile, Handwerkzeuge oder Elektrogeräte – die »BERA Clic«-Systemkoffer von Berner versprechen Ordnung auf der Baustelle oder in der Werkstatt sowie eine sichere Transportmöglichkeit in Fahrzeugen. Jetzt hat das Handelsunternehmen sein Sortiment um vier zusätzliche Modellvarianten erweitert.

werden. Die Boxen lassen sich jederzeit schnell miteinander verbinden. Dadurch können sie laut Hersteller sicher transportiert werden, ob mit dem »Berner Transport Caddy«, dem »Berner Rollbrett« oder natürlich auch im Fahrzeug. Zusätzlich können die Systemkoffer mit zahlreichen Einsätzen aus dem Zubehörprogramm ergänzt und so auf die individuellen Bedürfnisse angepasst werden. Alle Produkte verfügen über einen ergonomischen Handgriff, sind formstabil, stoßfest sowie staub- und spritzwassergeschützt. 


KRAUSE

Sicherer Zugang zu Maschinen und Lagerflächen

Krause-Leitern bieten sicheren und komfortablen Zugang zu Maschinen, Lagerflächen, Förderanlagen und anderen Produktionsbereichen.

Wenn es um die Themen persönlicher Schutz, betriebliche Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit geht, ist die A+A die führende internationale Messe. In Düsseldorf präsentiert das Unternehmen Krause Produktinnovationen und aktuelle Sicherheits-News. In diesem Jahr sollte es einen wichtigen Grund geben, um am Stand der hessischen Steigtechnik-Spezialisten vorbei zu schauen: Die Änderungen der Norm DIN EN 131 und ihre Folgen für gewerbliche Anwender.

Sicherer Zugang zu Maschinen Krause bietet mit Blick auf die Änderungen der Norm für Leitern verschiedene Lösungen und zeigt deren Anwendung am Stand. So zum Beispiel eine Variante, bei der alle bisherigen Anwendungen einer dreiteiligen Vielzweckleiter auch weiterhin normkonform genutzt

u KRAUSE Im Fokus des diesjährigen Messeauftritts in Düsseldorf präsentiert Krause Antworten auf die Änderungen der Norm DIN EN 131 und deren Folgen für gewerbliche Anwender.

werden können. Die hauseigene Entwicklung, die »Krause-Trigon-Traverse«, kann vor Ort besichtigt werden und ist auch als Nachrüst-Set für ältere Krause-Leitern erhältlich. Die praktischen Krause-Lösungen rund um die neue Norm DIN EN 131 wollen einmal mehr beweisen: Alle Produkte von Krause werden für Profis konzipiert und halten auch härtesten Industrie-Anforderungen Stand. Sie stehen damit sprichwörtlich für einen sicheren und komfortablen Zugang zu Maschinen, Lagerflächen, Förderanlagen und anderen Produktionsbereichen.

Sonderlösungen für Podeste Darüber hinaus zeigt der Alsfelder Hersteller für Steig- und Gerüsttechnik sichere individuelle Aluminium-Konstruktionen als Sonderlösungen sowie Bedienund Maschinenpodeste. Diese sorgen für den sicheren Zugang zu Maschinen in jedem Umfeld. Mit den individuellen Krause-Lösungen sind auch Zugänge an schwer erreichbare Arbeitsbereiche, zum Beispiel an runden oder sehr verschachtelten Maschinen möglich. Ergänzend können Produkt-Highlights aus dem Leiternprogramm in Augenschein genommen werden. Einen weiteren Präsentations-Schwerpunkt stellen die umfangreichen Seminare und Dienstleistungen dar, die Krause unter dem Namen »Safety Services« anbietet.  Krause-Werk Halle 6, Stand A27

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Leiternorm: Geänderte Prüfvorgaben für mehr Sicherheit u HYMER-LEICHTMETALLBAU Generell gibt es für jedes Steigtechnikprodukt eine vorgeschriebene Norm, nach der sich die Hersteller bei der Entwicklung und Produktion richten müssen. Für tragbare Leitern ist dies die europäische Norm EN 131, die derzeit in drei Teilen überarbeitet wird. Die geänderten Prüfvorgaben für Hersteller wie Hymer Leichtmetallbau erhöhen die Sicherheit der Anwender und liefern neue Beratungsargumente für den Verkauf.

Die Änderungen in der Leiternorm EN 131 führen dazu, dass sich Hersteller bei der Entwicklung und Produktion von tragbaren Leitern derzeit auf neue rechtliche Vorgaben einstellen müssen.

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Die Änderungen für den Teil 1, der konstruktive und maßliche Vorgaben für die Herstellung von Leitern betrifft, sind für Neuprodukte bereits seit Januar 2016 gültig, für Bestandsprodukte gilt eine Übergangsfrist bis zum 31. Dezember 2017. Diese Frist gilt auch für die geänderten Vorgaben in Teil 2 der Norm »Prüfvorschriften« für die Hersteller. Die Überarbeitung von Teil 3 »Herstellerangaben, Sicherheitshinweise und Gebrauchsanweisungen« ist hingegen bislang noch nicht abgeschlossen. Hier wird die Veröffentlichung der neuen Fassung in Kürze erwartet. Thomas Casper, Vertriebsleiter bei Steigtechnikhersteller Hymer-Leichtmetallbau, weiß, auf welche grundlegenden Änderungen sich Hersteller und Händler ab 1. Januar 2018 einstellen müssen.

weise Anlegeleitern oder Mehrzweckleitern müssen bis zum 31. Dezember dieses Jahres an die neuen Vorgaben der Norm angepasst werden. »Neu ist, dass alle Anlegeleitern, also auch Schiebe- und Seilzugleitern, ab einer Länge von 3 m künftig grundsätzlich eine Standverbreiterung vorweisen müssen. Deren Breite, etwa in Form einer Traverse, ist abhängig von der Länge der jeweiligen Anlegeleiter«, erläutert Casper. »Bei Mehrzweckleitern, die ja ebenfalls in Anlegeposition verwendet werden können, greift zukünftig die neue Regel, dass auch hier die Breite der Standverbreiterung abhängig von der Länge der Leiter als komplett ausgefahrene Anlegeleiter ermittelt wird. Bisher lag der Berechnung die Länge in Stehleiterposition zu Grunde. Die erforderlichen Standbreiten von Mehrzweckleitern werden also tendenziell größer werden.«

Neue Norm steigert Qualität für Profis und Heimwerker Der zweite Teil der Norm EN 131 bezieht sich auf die Prüfungen, denen eine Leiter vor Markteinführung durch den Hersteller zu unterziehen ist. Mit Ablauf der Übergangsfrist Ende des Jahres wird zum Beispiel die Festigkeit einer Leiter in Zukunft nicht mehr wie bisher in liegender Position, sondern in Gebrauchsstellung geprüft. Außerdem wird es ganz neue Prüfungen geben wie die Dauerhaltbarkeitsprüfung für

Stehleitern, bei der die Leiter über einen Zeitraum von mehreren Tagen in Gebrauchsstellung wiederholt einer Prüflast von 150 kg ausgesetzt wird. Neu sind auch die Prüfung der Rutschfestigkeit am Boden oder der Torsionstest, bei dem die Verwindungssteifigkeit der Leiter geprüft wird. »Wir befürworten die Normänderungen ganz klar, denn die Änderungen im zweiten Teil tragen dazu bei, die Sicherheit der Leitern und somit die der Anwender nochmals zu erhöhen. Sie sind unserer Meinung nach eine sinnvolle Erweiterung der bisherigen Prüfvorgaben und helfen, den Markt um unsichere Produkte zu bereinigen«, betont Thomas Casper. »Die vorgeschriebenen Prüflasten erhöhen sich, erstmals übrigens in Abhängigkeit davon, ob es sich um eine Leiter für den privaten Gebrauch oder eine Leiter für den beruflichen Gebrauch handelt. Hierdurch wird künftig klar zwischen Leitern für professionelle Anwender und Leitern für den Heimwerkerbedarf, die in der Regel weniger intensiv beansprucht werden, unterschieden – unserer Ansicht nach eine deutliche Erleichterung für den Handel bei der Verkaufsberatung und -argumentation.«

»Alte« Leitern dürfen weiter verkauft und benutzt werden Die Änderungen, die den dritten Teil der Norm betreffen, sind bisher noch nicht final ver-

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Der erste Teil der Leiternorm EN 131 (»Konstruktive und maßliche Vorgaben«) betrifft die Hersteller von Steigtechnikprodukten. Bestandsprodukte wie beispiels-

HYMER

Neu: Standverbreiterung für Anlege- und Schiebeleitern

Kunden und Anwendern verspricht Hymer-Leichtmetallbau stets normkonforme Steigtechnik für ein sicheres, flexibles und komfortables Arbeiten.


Mit einem sicheren Gefühl auf Leiter und Gerüst GÜNZBURGER STEIGTECHNIK Ob Reinigung der Dachrinne oder Arbeiten an der Hausfassade: Bei derlei Tätigkeiten sollten Bau-Profis und Heimwerker gleichermaßen auf Werkzeug und Geräte in Profiqualität »Made in Germany« setzen. Passende Lösungen von der Anlegeleiter bis zum mobilen Kleingerüst bietet der Hersteller Günzburger Steigtechnik. u

Der Experte Ferdinand Munk aus Günzburg rät: »Nur Qualitätsprodukte garantieren die nötige Arbeitssicherheit und minimieren das Unfallrisiko.« Der Geschäftsführer von Günzburger Steigtechnik ergänzt: »Auch kompakte Kleingerüste werden immer beliebter. Gerade bei großflächigen Arbeiten und wenn schweres Werkzeug zum Einsatz kommt, sind Kleingerüste eine echte Alternative zur Leiter, denn sie bieten neben dem sicheren Stand auch ein zusätzliches Plus an Bewegungsfreiheit«, erklärt Munk und mahnt: »Egal, ob Leiter oder Gerüst: Bei der eigenen Sicherheit darf man keine Kompromisse ein-

gehen.« Sein Tipp: Anwender sollten auf Qualitätsleitern und -gerüste aus Deutschland set-

zen, denn diese sind hochwertig verarbeitet und besonders stabil gebaut.

GÜNZBURGER STEIGTECHNIK

abschiedet. Für Thomas Casper liegen mögliche Veränderungen, auf die sich der Handel einstellen kann, in Art und Umfang der an der Leiter anzubringenden Sicherheitshinweise. Er ergänzt: »Eine weitere Vorgabe wird sehr wahrscheinlich sein, dass die den Leitern schriftlich beizulegenden Benutzerinformationen künftig dem internationalem ISO-Standard entsprechen und in der Sprache des Landes verfasst sein müssen, in dem die Leiter verkauft wird.« Bei der Frage, was Händler zum Stichtag 31. Dezember mit einem dann nicht mehr normgerechten Leiterbestand anfangen, beschwichtigt Casper: »Die EN 131 richtet sich an die Hersteller. So dürfen ab dem 1. Januar 2018 keine Leitern mehr nach den Vorgaben der ›alten‹ Norm produziert werden. Der vorhandene Bestand darf aber noch verkauft und auch weiterhin von den Anwendern genutzt werden.« 

Klappgerüste wie das neue »ML«-Gerüst der Günzburger Steigtechnik werden immer beliebter. Das leichte, kompakte und stabile Klappgerüst lässt sich ruckzuck auf- und wieder abbauen und platzsparend aufbewahren.

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Gerade bei großflächigen Arbeiten und wenn schweres Werkzeug zum Einsatz kommt, sind Kleingerüste eine echte Alternative zur Leiter, denn sie bieten neben dem sicheren Stand auch ein zusätzliches Plus an Bewegungsfreiheit«

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Ferdinand Munk, Geschäftsführer Günzburger Steigtechnik

Besonders flexibel einsetzbar für Arbeiten an Dach oder Fassade sind die Mehrzweckleitern der Günzburger Steigtechnik.

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BAAK Extrem leichte Sicherheitsschuhe gehören zu den Neuheiten, die Hersteller Baak auf der diesjährigen A+A präsentiert. Die Modelle der Serie »Baak Ultralight« wiegen teilweise weniger als 400 g, reduzieren den Kraftaufwand beim Gehen und somit auch die Ermüdung der Füße. Ebenfalls im Messe-Gepäck sind neue Damen- und Mehrweiten-Modelle, allesamt mit dem Fußfunktionskonzept »go & relax« ausgestattet. u

Das Modell »Conner« aus der Sicherheitsschuhserie »Baak Ultralight« wiegt weniger als 400 g.

Unter der Überschrift »Einfach besser laufen« stellt Baak auf der A+A neue Sicherheitsschuhe vor, die durch das »go & relax«-System den Tragekomfort erhöhen und den Bewegungsapparat entlasten sollen. Dazu gehören die insgesamt sechs Modelle der Serie »Baak Ultralight«, die mit einem sehr geringen Gewicht auskommen.

Zehen vor Verletzungen geschützt

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Erste Adresse für den Einkauf sei dabei immer der Fachhandel, der Privatanwender bei der Wahl des richtigen Arbeitsmittels berät. Leitern und Gerüste aus dem Fachhandel sind zudem hochwertig verarbeitet, verfügen über eine Qualitätsgarantie von bis zu 15 Jahren und entsprechen den gültigen Normen sowie Vorschriften. Darüber hinaus punkten sie mit zusätzlichen Sicherheits- und Ausstattungsmerkmalen, die sich deutlich von Billigprodukten aus dem Baumarkt abheben. Eine stabile Bauweise, bei der die Stufen dauerhaft mit den Holmen verbunden sind, geriffelte Aluminium-Stufen sowie eine großzügige Standplattform sind ebenso ein wichtiges Qua-

Ultraleicht »Einfach besser laufen«

BA AK

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litätsmerkmal wie rutschsichere geriffelte Kunststoff-Leiterfüße, die eine vollflächige Auflage der Leiter bzw. des Gerüsts auf dem Boden garantieren. Eine solche Profiqualität verspricht der Qualitätshersteller Günzburger Steigtechnik mit seinen Leitern und Gerüsten der »ML«-Serie. Die Stufenstehleiter »ML« ist laut Hersteller besonders schlank, aber sehr stabil gebaut und hochwertig verarbeitet. Auch das Fahrgerüst »ML« ist kompakt und leicht, verspricht aber dennoch höchsten Komfort und Sicherheit. Als Leiterngerüst konzipiert, ist das »ML«-Gerüst laut Hersteller nicht nur wirtschaftlich in der Anschaffung, sondern auch schnell zur Hand und in Rekordzeit einsatzbereit: Klapprahmen aufklappen, Standplattform einhängen und schon kann es losgehen. 

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Die Modelle »Conner« und »Clark« in der Schutzklasse S1 sind komplett metallfrei, mit einer leichten Nano-Fiberglas-Flexkappe zum Schutz der Zehen vor Verletzungen ausgestattet – und sind daher weniger als 400 g leicht. Zwei weitere Modelle in S1P- und S3-Klassifizierung wiegen rund 440 g. Das gilt als eine spürbare Entlastung für jene Beschäftigte, die ihren Sicherheitsschuh jeden Tag über einen längeren Zeitraum tragen müssen. Denn bei Fußschutz mit geringem Gewicht muss der Träger beim Laufen weniger Energie aufbringen. Zudem wird die Unfallgefahr minimiert: Wer körperlich weniger stark belastet wird, arbeitet konzentrierter – und ist sicherer auf den Beinen. Das Risiko, sich am Arbeitsplatz durch Stolpern oder Stürzen zu verletzen, verringert sich auf diese Weise. Ein Steilfrontabsatz verhindert das Durchrutschen beispielsweise beim Steigen auf Leitern.

»Captain Jogi« und »Captain John« heißen die Modelle der Serie »Baak Ultralight«, die über ein weiteres Komfortmerkmal verfügen: Diese Sicherheitsschuhe sind mit dem »Boa«-Verschlusssystem ausgestattet, das sich im Freizeitbereich etwa für Inlineskates oder Snowboard-Stiefel bewährt hat. Es ersetzt die Senkel und kann mit nur einer Hand bedient werden. Die Modelle der Serie »Baak Ultralight« sind in den Schutzklassen S1 und S1P für den Indoor-Bereich etwa in der Industrie oder Logistik sowie in der Schutzklasse S3 auch für Außenarbeitsplätze erhältlich.

Mehrweitensystem passend für jeden Fuß Mit den neuen Modellen »Herby« und »Harry« in der Schutzklasse S1 erweitert Baak zudem sein Portfolio bei Sicherheitsschuhen mit Mehrweitenkonzept. Alle Modelle des Baak-Mehrweitenkonzepts sind neben der normalen Weite in der extrabreiten Variante »XW« mit einer um 8 mm breiteren Zehenschutzkappe und einer ebenfalls verbreiterten Laufsohle erhältlich. Mit dem Modell »Sue 2« hat Baak in Düsseldorf darüber hinaus auch einen Sicherheitsschuh mit einer Damenpassform im Gepäck, der erstmals mit dem »go & relax«-System ausgestattet ist.  BAAK Halle 9, Stand D26


Sicherheit auch für Problemfüße ELTEN Der Sicherheitsschuhhersteller Elten präsentiert auf der A+A mit der Serie »Biomex 4.0« die neue Generation der Umknickschutz-Technologie »Biomex Protection« vor, die Serie »Ergo-Active 2.0« als Allround-Fußschutzlösung für unterschiedliche Fußtypen sowie den »Dialution« für Problemfüße.

ELTEN

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FÜR PROFIS EINFACH DAS HÖCHSTE.

Mit dem neuen »Dialution« zeigt Elten auf der A+A einen Sicherheitsschuh, der extra für Beschäftigte mit gravierenden Fußbeschwerden wie etwa Diabetesfolgeproblemen konzipiert wurde. Der »Biomex Protection« basiert auf einer Kunststoffmanschette, die Ferse und Fußgelenk umschließt und dadurch das Sprunggelenk stabilisiert. Sie wurde dabei mit ihrem asymmetrischen Aufbau so konzipiert, dass sie sich den natürlichen Bewegungen des Menschen flexibel anpasst und über zwei Drehpunkte so mit bewegt, dass der Anwender nicht gegen die Manschette arbeiten muss. Mit dem »Dialution« präsentiert Elten einen Sicherheitsschuh für Beschäftigte mit besonderen Fußproblemen wie etwa dem diabetischen Fußsyndrom. Betroffene nehmen hierbei aufgrund von Nervenschädigungen (PNP) neue Verletzungen oft nicht wahr, Entzündungen und Geschwüre drohen. Der Schuh punktet laut Hersteller mit einem besonders weiten Schafteinstieg, einer eigenständig entwickelten, hohen und weiten Zehenschutzkappe, größeren Zugaben im Vorfußbereich, einer verstärkten Ferse, viel Volumen und fehlenden Nähten, um Druckund Scheuerstellen am Fuß zu vermeiden. Mit dem Konzept eines herausnehmbaren Innenschuhs und einer druckverteilenden 10-mm-Einlage soll der »Dialution« diabetesbedingten Verletzungen zusätzlich vorbeugen und den Heilungsprozess fördern, wenn bereits erste Schädigungen des Fußes einge-

treten sind. Innenschuh und Einlage sind weich gepolstert und atmungsaktiv. Der Innenschuh verfügt über eine Membran, die Sekrete aufnimmt und diese nicht an den Schuh weitergibt. Die Einlage verteilt das Körpergewicht gleichmäßig auf die Fußsohle und verhindert Druckspitzen. Beide sind waschbar. Als weiteres Messe-Highlight kündigt Elten die neue »ErgoActive 2.0«-Serie an, bei der die Füße erstmals in der Bewegung vermessen wurden. Forscher der Universität Tübingen fanden so heraus: Die Füße verändern sich während der Bewegung im Hinblick auf bestimmte Breitenabmessungen, die Fußlänge oder den Umfang des Fußrückens. Mit diesen Erkenntnissen wurden die Passformtypen der ersten Generation als Grundlage genutzt und aktualisierte Passformen entwickelt für Modelle mit drei verschiedenen Sohlen: als Gummi-Variante mit gröberem Profil für den Outdoor-Bereich, als PU/ PU-Variante, die eine geeignete Zwischenlösung für wechselnde Arbeitsplätze bietet, sowie als TPU-Variante für Indoor-Arbeitsplätze mit harten und rutschigen Böden, auf denen gute Dämpfung und auch zusätzliche Merkmale wie rutschhemmende Laufsohlen gefragt sind.  Elten Halle 9, Stand A04 – A05

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ISM Zur A+A 2017 präsentiert ISM mit seinen Marken »Albatros« und »Puma Safety« neue Trends aus dem Bereich Sicherheitsschuhe, Work- & Outdoorfashion. u

Pünktlich zur Leitmesse will das Lippstädter Unternehmen mit seiner neuen Linie »XTS Trail« von »Albatros« und dem Relaunch der Serie »Puma Safety Motion« einmal mehr Maßstäbe im High-Performance-Sicherheitsschuhbereich setzen. Unter dem Begriff Trail-Lauf (engl. Trail Running) lassen sich alle Ausprägungen des Laufens abseits von Straßen zusammenfassen, vom Jogging im Park auf ebenen Flächen bis hin zu Ultraläufen in mehreren Etappen über die Alpen. Eine pasISM Halle 3, Stand D82

sende Inspiration für die neue Offroad-Sicherheitsschuhlinie von »Albatros XTS Trail«.

Auch für raue Arbeitsbedingungen Basis der »XTS Trail« ist eine Weiterentwicklung der »XTS«-Sohle (Cros-Terrain-Sohle), bekannt aus der Linie »Sport XTS«. Neu ist die Kombination mit einer Zwischensohle aus dämpfendem und energierückgebendem »Impulse-Foam«, den »Albatros« seit Anfang des Jahres mit der »Dual-Impulse«-Linie am Markt eingeführt hat. Im Vergleich zur »Dual-Impulse«, die ihren Einsatzschwerpunkt im Lager/Logistikbereich hat und ebenfalls Zuwachs in Form von drei neuen Farbvarianten des Bestsellers »Energy Low« bekommt, werden die »XTS Trail« als ideale Sicherheitsschuhe für draußen angekündigt. Sie schützten gerade unter rauen Arbeitsbedingun-

ISM

Neue Konzepte und neue Designs

Bei der Sicherheitsschuhlinie »Dual Impulse« setzt ISM auf eine angespitzte Mittelsohle, die aus zwei Lagen unterschiedlicher Dichte »Impulse Foam« besteht. Das Sohlenkonzept verspricht ein hohes Maß an Dämpfung mit Energierückgewinnung und Stabilität. gen, wie z. B. im Rohbau, Abriss oder Steinbruch.

Die Bedürfnisse der Träger im Blick Alle Modelle mit Sicherheitsklasse S3 oder S1P sind ausgestattet mit Fiberglaskappe und flexiblem, metallfreien FAP-Durchtrittschutz für optimale Sicherheit und Komfort. Bei der Auswahl der Artikel wurde darauf geachtet, den Bedürfnissen möglichst vieler Träger gerecht zu werden. So gibt es metallfreie Modelle, wie auch welche mit Membran. Den Arbeitsbereich Industrie berücksichtigend – mit speziellen An-

forderungen an den Schutz vor elektrostatischen Entladungen – entsprechen die »XTS Trail« den ESD-Anforderungen und haben eine abriebfeste Gummilaufsohle, rutschfest nach Kategorie SRC. Für das Plus an Komfort im Sicherheitsschuh sorgt das atmungsaktive »Albatros Comfit Air«-Fußbett mit schockabsorbierenden Erhöhungen im Fersen- und Ballenbereich sowie Längsgewölbeunterstützung. Ebenfalls neu mit »ImpulseFoam« kommt die neue Generation der »Puma Safety Motion« im kommenden Frühjahr auf den Markt. 

Rundum reflektierend bei schwachen Lichtverhältnissen u WILLIAMSON DICKIE Mit dem Modell »Wakefield« bietet Dickies eine neuartige Softshell-Jacke für Wind- und Wetterschutz sowie Sicherheit bei schwachen Lichtverhältnissen.

WILLIAMSON-DICKIE

Mit dem Modell »Wakefield« hat Dickies (Williamson-Dickie) eine neuartige Softshell-Jacke im Programm, die, neben optimalem Schutz vor Wind und Wetter, auch mit einer 360°-Rund-

um-Sichtbarkeit bei schwachen Lichtverhältnissen aufwartet – und damit mit einem großen Plus an Sicherheit. »In unserem Sortiment an Softshell-Jacken ist dieses Modell ein absolutes Novum«, so Marcel Hlawatsch, Director Sales bei Dickies. »Neueste Innovationen im Bereich reflektierender Softshell-Gewebe haben es uns ermöglicht, diese hochtechnische Jacke im typischen Dickies-Design zu entwickeln.«

Lichtreize werden reflektiert Bei Tageslicht erscheint »Wakefield« wie eine gewöhnli-

che Softshell-Jacke in Grau und Schwarz. Doch bei Dämmerung oder in der Nacht nimmt das graue Gewebe bereits geringste Lichtreize auf und reflektiert sie. So wird der Träger schon aus großer Entfernung gesehen. Zusätzliche, in Armund Hüftbereich eingearbeitete Reflexpaspeln verstärken diesen positiven Effekt.

Atmungsaktiv und regenresistent Das Softshell-Gewebe besteht aus 94 % Polyester, 6 % Elasthan sowie einer angenehm weichen Microfleece-Innenseite. Es ist atmungsaktiv und hält

Schick mit hohem Sicherheitsfaktor: Softshelljacke »Wakefield« mit 360 Grad Rundum-Sichtbarkeit von Dickies. 68

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Regen bis zu einer Wassersäule von 8 000 mm stand. Praktische Reißverschlusstaschen, darunter zwei seitliche und eine im Brustbereich, bieten Stauraum für kleinere Gegenstände wie Schlüssel oder Mobiltelefon. Weitere nützliche Ausstattungsmerkmale, wie die verstellbare Kapuze, der durchgehende Frontzipper mit Kinnschutz, die leicht verlängerte Rückenpartie oder die verstellbaren Ärmelbündchen, machen die Jacke zu einem nützlichen Begleiter bei Arbeit und Freizeit. Die Softshell-Jacke »Wakefield« wird in den Größen S bis 4XL zum gleichen Preis angeboten.  Williamson-Dickie Halle 4, Stand E23


Sie verstehen Ihr Handwerk? Wir auch. Wir von Fristads Kansas Deutschland sind der Meinung, dass Funktionalität und Design Hand in Hand gehen müssen. Daher kombinieren wir bei der Produktentwicklung innovative Stoffe und Designs mit bewährten ergonomischen Schnitten – für maximale Bewegungsfreiheit, höchsten Tragekomfort und zuverlässigen Schutz bei jeder Witterung. Und zwar so lange, bis selbst unsere härtesten Kritiker überzeugt sind: Echte Profis, die da draußen tagtäglich ihr Bestes geben. www.fristadskansas.de

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Drei Lagen für Warnschutz und gegen Kälte, Wind und Regen u FRISTADS KANSAS Ausgereifte Konzepte präsentiert das skandinavische Unternehmen Fristads Kansas auf der diesjährigen A+A unter dem Leitmotiv »Concepts & Solutions«.

Das Warnschutzsortiment gibt es in einer großen Auswahl auch für Damen.

fort durch Flexibilität genannt. Die meisten Kleidungsstücke mit Störlichtbogenschutz erfüllen zusätzlich weitere Normen wie z. B. Warn- oder Wetterschutz.

Ganzheitliche Konzepte Auch bei allem anderen, was Fristads Kansas entwickelt, wird lösungsorientiert und in ganzheitlichen Konzepten gedacht. Alle Produkte werden so entwickelt, dass sie in Kombination miteinander und in verschiedenen Kleidungskonzepten optimal aufeinander abgestimmt funktionieren – auch im Bereich Flammschutz. So präsentiert Fristads Kansas als Messeneuheit beispielsweise auch die nach eigenen Angaben leichteste am Markt erhältliche Schutzkleidung mit integriertem Schweißerschutz: Durch den Einsatz von Fristads-Kansas-Textiltechnik in Kombination mit dem »GXE«-Material von Goretex bleibt sie dauerhaft wasserdicht, atmungsaktiv und schützt vor thermischen und elektrischen Gefahren.

Warnschutzklasse »3« und ermöglicht Flexibilität bei wechselnden Temperaturen. Der Schwerpunkt »Corporate & Casual Wear« rundet den Messeauftritt ab. Fristads Kansas will durch Vielfalt an Farbwegen im Industrie-Segment aufzeigen, dass für jede Corporate Indentity die passende Lösung dabei ist. 

FRISTADS KANSAS

Das Fristads-Kansas-Mehrlagen-System mit Schutz vor Störlichtbögen (die bauSICHERHEIT berichtete bereits in Heft 6/17, Seite 14) ist in diesem Jahr die Galionsfigur des Messe-Leitmotivs »Concepts & Solutions« auf der A+A. Als nach eigenen Angaben Marktführer in diesem Segment bietet Fristads Kansas durch ein einzigartiges Zertifizierungsverfahren erstmals exakte Schutzwerte für Kleidungskombinationen und nicht nur für Einzelteile. Als Vorteile für den Träger werden mehr Sicherheit und ein Plus an Kom-

Große Auswahl auch für Damen Auch das große Warnschutz-Sortiment – mit einer breiten Auswahl auch für Damen – baut Fristads Kansas weiter aus: Als Messeneuheit präsentiert die skandinavische Workwear-Marke eine leichte Softshell-Jacke aus robustem Stretch-Material mit Wind- und Regenschutz und einer bequemen Passform. Ob beißende Kälte, heftiger Regen oder eisige Winde, das intelligente 3-Lagen-Konzept passt sich jeder Wetterbedingung an. Neu an Bord im Segment Wetterschutz ist der Warnschutz-Winterparka mit herausnehmbarem Futter und Goretex-Membran. Dieser Alleskönner erfüllt die höchste 70

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Neu im Bereich Warnschutz ist eine Softshell-Jacke aus robustem Stretch-Material mit Wind- und Regenschutz.

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Fristads Kansas Halle 9, Stand F41

INFO

Die auf Workwear und Promotionwear spezialisierte Fristads Kansas Group verfügt über Niederlassungen in 18 Ländern und ist in insgesamt 24 Ländern präsent. Mit ca. 1 900 Mitarbeitern generiert die Fristads Kansas Group einen Jahresumsatz von 500 Mio. Euro.


Außenanlagen

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Gestaltung & Technik

Durch die ca. 1,5 cm breiten Fugen des Steinsystems UNI-Priora Aqua gelangt ein Großteil des anfallenden Niederschlagswassers in das Grundwasser und sorgt damit für die gewünschte ortsnahe Versickerung.

Büropark in Neckarsulm mit multifunktionalem Pflasterbelag u ADOLF BLATT In Neckarsulm, das zusammen mit der Großstadt Heilbronn ein durchgehend bebautes Gebiet bildet und mit rund 29 500 Arbeitsplätzen größte und wirtschaftlich wichtigste Stadt des Landkreises ist, braucht die boomende Wirtschaft Büroflächen. Als Beitrag zur Schließung dieser Lücke errichtete die Projecta-WIVV GmbH & Co KG aus Heilbronn den »Office Trendpark Süd« (OTS). Eine der Besonderheiten ist die gepflasterte Außenanlage, erstellt mit einem Pflastersystem der Adolf Blatt GmbH aus Kirchheim.

Das Besondere am OTS-Komplex ist neben seiner außergewöhnlichen Architektur auch die Befestigung seiner etwa 3 000 m2 umfassenden Außenanlagen. Hierbei setzten die Planer auf einen multifunktionalen Betonpflasterbelag, der neben technischen und optischen Aspekten auch ökologische Belange miteinander vereint. Mit einer Bruttogeschossfläche von 4 300 m2 und einer Traufhöhe von knapp 12 m hinterlässt der ellipsenförmige Baukörper unter dem quadratischen Flachdach einen besonderen Eindruck, ebenso die zwei innenliegenden überdachten und mit Bäumen bepflanzten Lichthöfe und die üppigen Dachterrassen. Neben der hellen Außenfassade, dem knallig roten Eingangsbereich und der eleganten Stahlträger-Konstruktion, fallen

vor allem die Außenflächen ins Auge, die rund um das Gebäude neu befestigt wurden. Dipl.-Ing. Dieter Steinwand und Dipl.-Ing. Marco Reusch vom gleichnamigen Baubüro schilderten die Anforderungen, die es bei der Flächenbefestigung zu berücksichtigen galt: »Rund um das Gelände galt es, auf unterschiedlichen Ebenen einige PKW-Stellplätze zu befestigen. Hier spielten optische Aspekte für den Bauherrn eine bedeutende Rolle. Gesucht war ein Pflasterbelag, der mit den rechtwinkligen Fassaden- und Fensterelementen des Hochbaus harmoniert«, so Steinwand.

Gesucht: stabiles Pflaster mit Sickerfuge Besonderer Wert wurde auch auf ökologische Aspekte gelegt. Marco Reusch erläutert: »Sämtliche anfallenden Nieder-

schläge sollen ortsnah über Entwässerungsmulden oder über die Fläche versickern – dies ist ökologisch sinnvoll und spart zudem Gebühren für die Abführung von Niederschlagswasser in die Kanalisation.« Gleichzeitig stellte der Bauherr aber auch hohe Ansprüche an die Belastbarkeit der gepflasterten Außenflächen. Steinwand erklärt: „Der Parkplatz wird regelmäßig von größeren Lieferfahrzeugen befahren, die beim Rangieren mit Schub- und Scherkräften auf die Flächen einwirken. Deshalb war hier ein Pflaster gefragt, das diesen Belastungen auch dauerhaft standhält.«

Gefunden: Pflastersystem mit hohem Zusatznutzen Die Entscheidung fiel auf das multifunktionale Pflastersystem »UNI-Priora« in der Version »Aqua« vom Betonsteinwerk Adolf Blatt aus Kirchheim am Neckar. Marco Reusch nennt die Gründe: »Ausschlaggebend waren erstens die Belastbarkeit und zweitens die geradlinige Form des Pflastersystems im Format 30 x 20 cm.« Charakteristisch für dieses Steinsystem sind spezielle sinusförmige »Verbundnocken«. Diese sorgen innerhalb der Flä-

che für eine Verzahnung und leiten statische und dynamische Belastungen in nennenswertem Umfang in die Fläche ab. »Dank dieser Eigenschaft gehe ich davon aus, dass es auf der neuen Fläche zu keinerlei Verschiebungen im Belag kommen wird«, so Reusch. »Außerdem gelingt es uns mit diesem Pflastersystem, die moderne und funktionale Architektur des Büroparks in einen ruhigen Rahmen zu setzen und damit auch optisch die Anforderungen an die Außenanlagen zu erfüllen.« Die neue Fläche verfügt aber auch noch über eine weitere Eigenschaft: Durch die ca. 1,5 cm breiten Fugen des Steinsystems gelangt laut Hersteller ein Großteil des anfallenden Niederschlagswassers in das Grundwasser und sorgt damit für die gewünschte ortsnahe Versickerung. Dieter Steinwand: »Da die Grundtemperierung des Gebäudes mittels Betonkernaktivierung erfolgt, passt diese Eigenschaft sehr gut in das ökologische Baukonzept. Darüber hinaus leisten die Ersparnisse bei der Abwassergebühr vielleicht einen kleinen Beitrag dazu, die Nebenkosten für dieses Bürogebäude nicht allzu schmerzhaft ausfallen zu lassen.«  09/17

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Schön und haltbar: Pflastersteine mit Holzoptik

Mit dem Holzstrukturpflaster will der Hersteller Terrassenund Gartenliebhaber begeistern, die bisher durch die aufwendige Pflege und begrenzte Haltbarkeit von Echtholzboden im Freien abgeschreckt wurden. Denn in Sachen Beständigkeit

DIEPHAUS

u DIEPHAUS Das »Natura«-Pflaster aus dem Hause Diephaus ist optisch kaum von einem Holzdielenboden zu unterscheiden. Eine spezielle Herstellungstechnik verleiht der Oberfläche des Pflasters eine eingeprägte Maserung und die verblüffend echt wirkende Holzoptik.

Sieht aus wie Holz, ist aber Beton: Das »Natura«-Pflaster von Diephaus verspricht Holzterrassen-Look bei längerer Haltbarkeit. und Pflegeleichtigkeit ist das Werksteinprodukt nach eigenen Angaben klarer Punktsieger. »Natura«-Pflaster ist laut Hersteller witterungsbestän-

dig, frostsicher und dank seiner lösemittelfreien Beschichtung, die dem Pflaster einen guten Basisschutz verleiht, absolut pflegeleicht. Der speziel-

le Diephaus-Oberflächenschutz »Pearl Effekt« verspricht obendrein eine hohe Farbbeständigkeit: Die Holzoptik der Pflastersteine ist schön – und bleibt schön! »Natura«-Holzstrukturpflaster ist in den Farben »Quarzit« und »Terra« erhältlich. Die Farbgebung ist weich verlaufend sowie leicht changierend. In dem Format 40 x 20 x 6 cm bieten das Pflaster reichlich Spielraum für Gestaltungsideen – nicht nur bei der Verlegung auf der heimischen Terrasse. Aufgrund seiner Stärke ist das »Natura«-Pflaster sogar für PKW befahrbar und damit geeignet für Industrieflächen, Parkplätze, Wege, Zufahrten, Plätze im öffentlichen Raum und Hofflächen. 

Pflasterklinker in neuen Formaten AKA KLINKER Pflasterklinker haben sich zur Gestaltung des Außenbereichs längst bewährt. Seit Generationen setzen Bauherren bei Terrassen, Gartenwege oder Hauszugänge auf das langlebige Naturprodukt. Dank frischer Nuancen und Formate erfinden sich die Klinker dabei immer wieder neu. So auch der »Milano O.«-Format-Mix von AKA, der eine Vielzahl an Möglichkeiten bei der Verlegung bietet. u

Wer im Außenbereich nicht nur auf verschiedene Werkstoffe, sondern auch auf unterschiedliche Formate setzt, kann nicht nur seiner Kreativität freien Lauf lassen, sondern erzeugt auch Bewegung. »Milano O.« aus

dem Hause AKA ist in sechs Formaten verfügbar, aus denen sich zwei Verlegekombinationen ergeben, innerhalb derer nach Belieben kombiniert werden kann: 160/80/52, 160/160/52, 240/160/52 mm und 200/100/52, 200/150/52, 300/100/52 mm. Der schwarz nuancierte Pflasterklinker verspricht darüber hinaus durch einen modernen Farbton, der Eleganz einziehen lässt. Da das Naturprodukt zu 100 % recyclebar ist, können die Klinker jederzeit wiederverwertet und neu angeordnet werden, sollte der Wunsch nach einem neuen Look entstehen. Ein besonderes Highlight ist laut Hersteller die 300er-Variante des »Milano O.«-FormatMix. »Das Format 300/100/52 mm bietet noch mehr Möglichkeiten als nur flach auf dem Boden zu liegen – ob als kleine

AKA KLINKER

Individualität aus Ton

Der »Milano O.«-Format-Mix lässt Design und Bewegung in den Außenbereich einziehen. 72

Palisade, als Umrandung von Hauseingängen oder zum ›Grenadier‹ aufrecht stehend verarbeitet. Zwar wurde bei einzelnen Bauvorhaben bereits eine ähnlich große Pflasterklinkerplatte von AKA produziert und geliefert, diese war aber nur einseitig zu verlegen. Der großformatige Klinker ist nun beidseitig verlegbar«, so Geschäftsführer Helge Behrens. Der keramische Bodenbelag eignet sich damit laut Hersteller für Architekten, die nach größer formatigen Klinkern fragen. »Wir gehen bei diesem FormatMix auf die Bedürfnisse unserer Kunden ein. Denn in den letzten Jahren wurde häufig nach kleinen und größeren Maßen gefragt, die sich miteinander mischen und gleichzeitig verlegen lassen«, fügt Behrens hinzu.

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Pflasterklinker eignen sich aufgrund ihrer rustikalen Herstellung für Bodenbeläge im Außenbereich. AKA Pflasterklinker werden im traditionellen Herstellungsmethode ausschließlich ohne künstliche Farbzusätze und Engoben hergestellt. Neben den ästhetischen Aspekten verspricht der Hersteller dabei Langlebigkeit und einen geringen Pflegeaufwand. Das Naturprodukt UV- sowie säure- und witterungsbeständig und pflegeleicht: er reinigt sich selbstständig durch Regen und Sonne. 


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Hightech-Material für Klinik-Besucherterrasse u NATURINFORM Das »Klinikum am Bruderwald« ist einer von drei Standorten der Sozialstiftung Bamberg in Bamberg. Im vergangenen Sommer erhielt das Besucher-Café eine neue Terrasse. Verlegt wurde dort das Material »Die Rationelle select«, ein moderner und trittsicherer Holzverbundwerkstoff aus dem Hause Naturinform, der laut TÜV Rheinland die höchste Stufe der Rutschhemmung erreicht.

Die Sozialstiftung investiert Jahr für Jahr erhebliche Summen, um die Klinken stets auf dem neuesten Stand zu halten. Großen Wert legt man dabei auch auf die Gestaltung der Außenanlagen, um den Patienten einen möglichst angenehmen Aufenthalt zu bieten. Der Träger verknüpft akute Gesundheitsversorgung, Prävention, ambulante und stationäre Rehabilitation sowie Wohnen und Leben im Alter sinnvoll miteinander. Von den Fenstern und Terrassen aus eröffnet sich das herrliche Panorama der historischen Stadt bis ins Regnitztal und den fränkischen Jura. Umgeben von Parkanlagen bietet das »Klinikum am Bruderwald« beste Voraussetzungen, um gesund zu werden. Die Kliniken sind Teile eines wachsenden Unternehmens, deren Flächen sich von Jahr zu Jahr vergrößern. Parallel zu den beachtlichen Investitionen im Bereich der medizinischen Versorgung legen die Betreiber größten Wert auf die Gestaltung und Pflege der die das Klinikum umgebenden parkähnlichen Anlagen.

gangenen zwei Jahren waren unsere Teams mit den unterschiedlichsten Arbeiten rund um das Klinikum viele Monate vor Ort«, so Stephan Reuthner, der als Bauleiter bei Fösel tätig ist. Einer der zahlreichen Aufträge, die das Unternehmen von der Sozialstiftung in jüngster Zeit erhielt, bestand in der Fertigstellung einer Terrasse, die sich direkt an das im Klinikum befindliche Café anschließt. Die Firma Fösel Garten- und Landschaftsbau GmbH beschäftigt etwa 40 Mitarbeiter, unter ihnen sechs Auszubildende, und verfügt über einen Maschinenpark, der sich auf dem neuesten Stand der Technik befindet. »Wir führen Projekte im Umkreis von bis zu 100 km um un-

Dort war der in Eltmann-Limbach ansässige Gartenbaubetrieb Fösel in letzter Zeit immer wieder aktiv. »Allein in den ver74

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NATURINFORM

Neue Besucherterrasse auf 100 Quadratmetern

seren Standort aus«, erläutert Reuthner. Dabei liegt der Aufgabenschwerpunkt in der Ausführung öffentlicher Aufträge sowie in der Gestaltung von Privatanlagen und dem Bereich Grünpflege und Service.

Massive Terrassendiele aus Holzverbundwerkstoff Für die neue Terrasse fiel die Wahl der Auftraggeber auf »Die Rationelle select« in der Farbe »Titangrau« aus dem Sortiment des Herstellers Naturinform. Insgesamt verlegte das Fösel-Team dort 100 m2 der massiven Terrassendiele aus Holzverbundwerkstoff. Nach Aussage von Reuthner habe man sehr gute Erfahrungen mit diesem Material gemacht, außerdem profitiere man von der Nähe zum Hersteller, dessen Standort im oberfränkischen Redwitz a. d. Rodach ist. Die Dielenbreite von ca. 24,4 cm kann der Hersteller nach eigenen Angaben bei Bedarf in einer Länge von bis zu 13 m produzieren. »Wir haben dort tatsächlich auch Dielen bis zu einer Länge von zwölf Metern verlegt«, so Reuthner weiter. »Damit lassen sich moderne Terrassen und Dachgärten

In einem Halbkreis begrenzt die Brüstung die Terrasse. Hier war präzises Arbeiten gefordert.

Auf der Besucherterrasse kamen Dielen bis zu einer Länge von zwölf Metern zum Einsatz.

schnell und effektiv realisieren«, sagt er unter Hinweis auf einen weiteren Vorteil des Materials. »Die Rationelle select« ist in vier Farbvarianten und mit zwei Oberflächen erhältlich. Hier fiel die Wahl auf die gewellte Seite, die einer natürlichen Holzoberfläche laut Hersteler täuschend echt nachempfunden ist. Lieferbar als Massivdiele und beidseitig einsetzbar, eignet sie sich im besonderen Maße auch für Großflächen.

Hohe Trittsicherheit Auf der Besucherterrasse einer Klinik sind nicht nur gesunde Besucher unterwegs, sondern immer auch Patienten, die teils gehbehindert, mit Krücken oder auch einfach nur geschwächt oftmals keinen sicher Tritt haben. Hier ist ein Belag mit höchster Rutschhemmung Voraussetzung. »Die Rationelle select« ist hier laut Hersteller besonders prädestiniert: In einem Test von TÜV Rheinland/ LGA haben 2012 beide Oberfläche der Diele die höchste Rutschhemmungsstufe erreicht – R13 nach DIN 51130 und Klasse C nach DIN 51097. Und das hat sie einmal mehr auch auf der neuen Besucher-Terrasse im Klinikum am Bruderwald bewiesen. Bereits während des gesamten vergangenen Sommers war die Terrasse ein beliebter Treffpunkt für Patienten und Besucher des Klinikums, die sich dort zu einem Schwätzchen bei Kaffee und Kuchen einfanden – oder von dort aus einfach nur den Blick in die Natur genießen konnten. 


Beton und Keramik in einer Verbundplatte KANN Die Vorteile von Platten aus Beton und solchen aus Keramik vereint KANN in einer neuen »Betonplus«-Verbundplatte. u

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Die Terrassenanlage mit der neuen Gestaltungsplatte »Nanos-Betonplus« hat ein lebendiges Körnungsspiel sowie einen interessanten Farbverlauf der Grautöne.

Zur Erstellung von Terrassen bietet die Baustoffindustrie die unterschiedlichsten Produkte an. Häufige Verwendung finden Platten aus Beton und aus Keramik. Beide Materialien haben ihre speziellen Eigenschaften: So zeichnet sich Keramik durch eine unempfindliche Oberfläche aus, während Betonplatten durch ihre guten Verlegeeigenschaften punkten. »Betonplus«-Platten bestehen laut Hersteller aus einem 3 cm starken Betonkern, der durch eine Kontaktschicht dauerhaft kraftschlüssig mit einer Granitkeramik-Oberfläche in 2 cm Dicke verbunden ist. Der Betonkerns sorgt für ein hohes Eigengewicht. Die Platten lassen sich daher gut im Splittbett verlegen. Angeformte Abstandhalter helfen dabei, den korrekten Fugenabstand einzuhalten. So sind die Platten einfach, schnell und kostengünstig zu verarbeiten. Die Granitkeramik-Oberfläche verspricht alle Vorteile einer Keramikplatte. Sie ist laut Hersteller leicht zu reinigen und resistent gegen Moos, Flechten sowie Grünbelag. Die hohe Kratz- und Reibfestigkeit sorgt dafür, dass die Platten dauerhaft schön bleiben. Die geringe Wasseraufnahme von

0,5 % bewirkt zudem eine hohe Frost- und Tausalzbeständigkeit. »Betonplus«-Platten sind bislang in drei Oberflächenvarianten erhältlich: Als elegante »Xenox-Betonplus« mit feine Struktur in anthrazit-meliert und grau-meliert, in moderner »Used-Optik« präsentiert sich die Variante »Xeton-Betonplus« mit wolkig-strukturiertem Farbverlauf in hellem, changierenden Zementgrau. Neu im Sortiment ist die Oberfläche »Nanos-Betonplus«, die sich laut Hersteller durch ihr lebendiges Körnungsspiel und damit durch ihre Natürlichkeit auszeichnet. Sämtliche Platten werden im Format 60 x 60 cm in 5 cm Dicke gefertigt. Die KANN Gruppe zählt zu den führenden Herstellern von Betonprodukten in Deutschland. Ihre Angebotspalette erstreckt sich von Rohstoffen über Transportbeton, Logistik-Dienstleistungen und die Produktion von Fertigteilen für den Industrie- und Gewerbebau bis hin zu Produkten für den Straßen-, Garten- und Landschaftsbau. Bundesweit betreibt die KANN Gruppe mit ihren Tochtergesellschaften heute mehr als 60 Produktionsstandorte, an denen 1 200 Mitarbeiter beschäftigt sind. 

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Natursteine im Außenbereich effektiv reinigen

Natursteine und Fliesen für Außenbereiche sind sehr beliebt da sie attraktiv aussehen aber leider sind sie gerade unter freiem Himmel auch hohen Belastungen durch Witterungseinflüsse und organische Stoffe ausgesetzt. Häufig sehen sie daher bereits nach wenigen Jahren farblos, matt und stumpf und machen einen ungepflegten Eindruck. Sie brauchen re-

Die »Heiß-Imprägnierung« verspricht langfristigen, farblosen Schutz gegen zukünftige Verschmutzungen.

gelmäßige Pflege, um die Optik und das Erscheinungsbild über Jahrzehnte zu erhalten Für die Vielzahl von verschiedenen Belagsmaterialien hat Finalit die passenden Reinigungs-, Schutz- und Pflegeprodukte entwickelt und diese bereits jahrelang in der Praxis erprobt. »Wir bieten bundesweit mit unseren geschulten Dienstleistungspartnern die professionelle Steinreinigung in Innen- und Außenbereichen mit unseren Profi-Produkten an. Alle Produkte sind seit Jahrzehnten erfolgreich erprobt und mit unserem Materialienkenntnissen bieten wir die perfekte Lösung für die Reinigung und den Schutz von Belagsmaterialien an«, erklärt Evangelos Iordanidis, Geschäftsführer Finalit Deutschland GmbH. Die vorbeugende Pflege beginnt im besten Fall schon vor der Verlegung von Natursteinen in Außenbereichen. Eine fachgerechte Vorbehandlung der Steine mit »Finalit Nr. 21S Porenfüller« sorgt laut Hersteller

Der »Gelbe Flecken-Entferner« lässt Rückstände von Blättern, Blüten, Gras und Laub verschwinden.

FINALIT

u FINALIT Das richtige Know-how, gutes Werkzeug und Profi-Produkte sind häufig der Schlüssel für eine erfolgreiche Arbeit. Das gilt auch für Reinigung und Pflege von Natursteinen in allen Außenbereichen. Hierfür bieten die Steinpflege Profis von Finalit ihre professionellen Produkte für eine fachgerechte Reinigung, Schutz und Pflege von Belagsmaterialien jeder Art an.

Vor der Reinigung ist die Terrasse durch Witterungseinflüsse völlig verschmutzt. für einen langfristigen Schutz von Natursteinen und verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit und Schmutz und somit auch die Fleckenbildung. Für die Vielzahl von Problemen versprechen die Steinpflegeprofis die richtigen Lösungen: Der »Finalit Nr. 4 Gelbe Flecken-Entferner« beseitigt die Spuren von Holz, Blättern, Blüten, Gras und Fruchtsäure. Kalk sowie Kalk-, Salz- und Gips-Ausblühungen bekämpft der »Nr. 6 Kalklöser«. Rost und Verfärbungen durch Saharasand kann mit »Finalit Nr. 8 Rostlöser« beseitigt werden. Der Feind von Algen, Moos,

Wirkt wie

Ein überzeugendes Reinigungsergebnis nach der Behandlung durch die Steinpflege-Profis. Grünspan und Schimmelpilz ist der Reiniger »Nr. 10 Algenund Moostilger«. Er entfernt die Bakterien und Sporen und verhindert so langfristig ein Wiederaufkeimen. Nach der Reinigung der Flächen empfiehlt der Hersteller eine Behandlung mit »Nr. 21S Porenfüller«. Die »Finalit Nr. 20 Heiß-Imprägnierung« sorgt für einen langfristigen, farblosen Schutz gegen Schmutz, Flecken und Verunreinigung. Die umweltfreundliche Imprägnierung ist laut Hersteler UV- und streusalzbeständig, atmungsaktiv und enthält weder Wachs noch Silikon oder Acrylat. 

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Industrie- & Gewerbebau 20 Schnelllauftore für australischen Metallverarbeiter EFAFLEX »Premier Door Systems« hat in Australien 20 Efaflex-Schnelllauftore für den Metallverarbeiter Abcor montiert, eines der saubersten metallverarbeitenden Unternehmen Australiens. Das Management legt nicht nur größten Wert auf Umweltfreundlichkeit, sondern auch auf eine bestmögliche Betriebsausrüstung und optimale Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter. u

duktionsstätte anbieten zu können, bedeutet kontinuierliches Wachstum ungeachtet des lokalen Wettbewerbs. Funktion, Leistungsfähigkeit und das qualitativ hochwertige Erscheinungsbild der Tore von Efaflex sind davon fester Bestandteil.«

Viel Tageslicht und hohe Sicherheit Das wind- und wetterfeste Torblatt des »EFA-STT« besteht aus kristallklaren sowie PVC-freien Lamellen aus Acrylglas. Die Teilung erfolgt im Rastermaß von 225 mm. Über 70 % der Torfläche ist dadurch durchsichtig. Das bringt zum einen viel Tageslicht in die Halle und die freie Sicht durch das Tor hilft, Unfälle zu vermeiden sowie reibungslose Transportabläufe zu gewährleisten.

Verschleißfreie Aufnahme sorgt für lange Haltbarkeit Das geöffnete Torblatt wird laut Hersteller in der Efaflex-Spirale platzsparend, berührungslos und somit verschleißfrei aufgenommen, weil die einzelnen »Lagen« während der hohen Bewegungsgeschwindigkeiten von bis zu 2,5 m/s kontinuierlich auf Abstand gehalten werden. Mit diesem

EFAFLEX

»Premier Door Systems« in Campbellfield, Australien, ist langjähriger Partner des deutschen Spezialisten für schnelllaufende Industrietore Efaflex. Jetzt hat das Unternehmen den Metallverarbeiter Abcor mit Schnelllauftoren von Efaflex ausgerüstet und trägt so dem Automobilzulieferer, seine hohen Standards zu bewahren. Insgesamt hat »Premier Door Systems« bisher 20 hochmoderne Schnelllauftore von Efaflex auf dem Werksgelände von Abcor montiert. Erst kürzlich wurden 6 »EFA-STT-L« im belasteten Umfeld der Arbeitsplätze für Polierarbeiten eingebaut, wo Qualität und Technik auf höchstem Niveau oberstes Gebot sind. »Zweifelsfrei trägt die Investition in technisch anspruchsvolle und moderne Ausrüstung zu unserem Erfolg bei«, erklärt John Kaias, Direktor von Abcor. »In den Toren von Efaflex sind spezifisches, auf den Kunden zugeschnittenes Design und die Erfüllung jeglicher Produktionsanforderungen, auch internationaler Unternehmen, vereint«, lobt er. Andrew Bykersma, General Manager von »Premier Door Systems«, sagt ergänzend dazu: »Seinen Kunden eine Weltklasse-Pro-

Das Torblatt des »EFA-STT« aus AcrylglasLamellen ist zu 70 % durchsichtig. Das bringt viel Tageslicht in die Halle und die freie Sicht durch das Tor hilft, Unfälle zu vermeiden. Funktionsprinzip will der Hersteller leisen Torlauf mit Langlebigkeit und höchster Verfügungsbereitschaft verbinden und verspricht auch nach vielen Jahren im härtesten Einsatz der schnelllaufenden »EFA-STT«-Tore absolute Wirtschaftlichkeit und eine makellose Optik. Darüber hinaus ermöglichen laut Hersteller die Produkteigenschaften eine architektonisch universelle Verwendung für Baugrößen bis 8 000 mm x 7 800 mm. Für verschiedenste Anwendungsbereiche sind auf Wunsch auch beliebige Kombinationen mit (z.B. grau) eingefärbten und/oder transluzenten Lamellen realisierbar.

Komfortables und sicheres Arbeitsumfeld

Die insgesamt 20 neue Efaflex-Tore sind Teil eines ganzen Maßnahmen-Pakets, mit dem der australische Nutzfahrzeug-Zulieferer Abcor das Arbeiten komfortabler und sicherer machen will.

Die Tore sind beim Nutzfahrzeug-Zulieferer Abcor ein Baustein verschiedener Maßnahmen, die ein komfortables und sicheres Arbeitsumfeld für die Mitarbeiter in diesen Bereichen schaffen sollen. Die Reduzierung von Lärm, mehr Lichteinfall sowie die Sicherheitseinrichtungen an den Toren selbst haben die Auftraggeber von den Produkten »Made in Germany« überzeugt. Die Abcor Pty Ltd., eingetragen als Preston General Engineering (PGE), ist seit langen Jahren Zulieferer für Kenworth Trucks und produziert dafür Halteklammern für Luftbehälter und stählerne Frontschutzbügel. Jährlich werden außerdem 12 000 Frontschutzbügel für die neue Generation des Toyota Hilux hergestellt.  09/17

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Firmenzentrale setzt malerisches Können in Szene u DAW Die neue Firmenzentrale am DAW-Stammsitz in Ober-Ramstadt ist repräsentativ, ohne zu prahlen. In dem Z-förmigen Gebäude finden Tradition und Zukunft zueinander. Der Neubau soll kein selbstverliebtes Prestigeobjekt sein, sondern den Gebäudebestand vervollständigen und die Werte des Familienunternehmens widerspiegeln.

Anfang März haben die Mitarbeiter die neue Firmenzentrale bezogen, nun wurde sie auch offiziell eingeweiht. »Es entspricht unserem Verständnis, dass Erneuerung stets einen Bezug zur Tradition hat«, erklärt Dr. Ralf Murjahn, CEO der DAW SE. »Wir wollten keinen Solitär hier nach Ober-Ramstadt stellen, sondern mit dem Neubau zeigen, dass wir unsere erfolgreiche Geschichte weiterschreiben. Deshalb haben wir uns am Bestandsgebäude orientiert, dessen architektonischen Grundentwurf weitergeführt und variiert.« Der Erweiterungsbau verbindet unaufgeregt Altes mit Neuem. Unter seinem Dach werden mehrere Abteilungen in zentraler Lage zusammengeführt. Die 7 300 m2 Nutzfläche verteilen sich auf Büro- und Konferenzräume und bieten 140 Mitarbeitern Platz. Das Z-förmige Gebäude dockt nahtlos an den viergeschossigen Bestandsbau an und knickt dann um 90 Grad nach hinten weg, ehe es abermals rechtwinklig abdreht. Diese Grundrissform integriert den großzügigen Vorplatz. Zugleich differenziert sich der Neubau da-

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rüber in den sechsgeschossigen Mittelteil und die viergeschossigen Gebäudeflügel.

60er-Jahre-Charakter erhalten Gesamtverantwortlich für die Planung des Baus waren die Würzburger Architekten Brückner & Brückner. »Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden: Es ist ein Ensemble entstanden, das sich als ein Ganzes versteht«, sagt Murjahn. Der gestalterische Charakter des Bestandsbaus aus den 1960er-Jahren ist erhalten geblieben. Mit seiner vorgehängten hinterlüfteten Fassade, die sich zurückhaltend in Grau und Beige zeigt, wirkt das Gebäude unaufdringlich, aber repräsentativ. Die helle Natursteinverkleidung mit den hellgrau lasierten Fichtenholz-Füllungen und die Beschichtungsmaterialien stammen aus eigener Fertigung – ebenso wie die im Inneren verwendeten Farben. Der Neubau ist somit Vorzeigeobjekt für die von der DAW hergestellten Produkte. Wer vom Vorplatz in die neue Firmenzentrale eintritt, steht im lichtdurchfluteten, über drei Etagen reichenden Foyer. Durch dessen Verglasung sind die dahinter liegenden Produktionsgebäude zu sehen. Der Blickfang im besten Wortsinn ist ein rotes Möbelband: Den Empfangstresen integrierend, führt es über 50 m durch den gesamten Eingangsbereich – und über die Kerne der Treppenhäuser von der Horizontalen in die Vertikale. »Das ist wie ein roter Empfangsteppich. Es ist der großzügige Pinselstrich, der als Symbol für Farbe und Handwerk steht und damit auch die Kernkompetenz des Unternehmens darstellt«, sagt Margit Vollmert. Die Leiterin des »FarbDesignStudios« war mitverantwortlich

Die neue Firmenzentrale präsentiert sich mit einem vorgehängten hinterlüfteten Fassadensystem mit Naturwerksteinplatten auf Leichtbetonträgern, kombiniert mit Holzbrüstungen aus massiver Fichte. Die für die Lasur ausgewählten noblen Grautöne vermitteln von Anfang an den Eindruck einer natürlich und gleichmäßig vergrauten Holzoberfläche. für das Farb- und Materialkonzept des Neubaus. Eine eigens entwickelte Beschichtungstechnik erzeugt das leuchtende Rot des Möbelbandes. Indem es sich durch Foyer, Treppen, Seminarebene und die Caféteria zieht, begleitet es Besucher durch die öffentlichen Bereiche. »Uns war es ganz wichtig, Architektur mit Handwerk zu verbinden«, erklärt CEO Murjahn die Intention. »Das rote Band inszeniert das ganze Können des deutschen Malerhandwerks.«

Digitalisierte Arbeitswelt In seiner Aufteilung und Infrastruktur folgt der Neubau den Anforderungen der digitalisierten Arbeitswelt. Die offen gehaltenen Etagen bieten moderne Gemeinschaftsbüros, aber auch temporäre Rückzugsräume. Sitzecken, hohe Tische mit Bistrostühlen, die Coffices und die Cafeteria in Etage vier sind Angebote an Mitarbeiter und Kunden zum gemeinsamen Arbeiten und kreativen Austausch. Die Mitarbeiter sollen sich zum Arbeiten im gesamten Gebäude

bewegen. Aber auch davor und darauf: auf dem Vorplatz ebenso wie auf der von der Caféteria aus zugänglichen Dachterrasse. Das oberste Geschoss beherbergt sieben Besprechungszimmer mit Blick auf die sanften Hügel des Vorderen Odenwalds. Das Farb- und Materialkonzept des Erweiterungsbaus hat das »FarbDesignStudio« mit Brückner & Brückner entwickelt. Naturstein, Holz, Glas und Metall bestimmen die äußere Erscheinung des Gebäudes und fügen es harmonisch in die Landschaft ein.

Individuelles Farbkonzept Die offene Bauweise bietet im Inneren relativ wenige Flächen, die Farbe tragen können. Dennoch entfaltet sich hier jene Farbvielfalt, für die DAW nach eigenen Angaben steht. Die Decken, die daran befestigten Akustiklamellen und die Wangen der Stützen verleihen jeder Etage ihren spezifischen Farbton. »Die Farbe zieht sich nahtlos von den Decken bis runter in die tragenden Stützen. Somit wurde tatsächlich mit Farbe ge-


baut. Das setzt sich bis in die Auswahl der Möbel fort«, erläutert Margit Vollmert. Lediglich die Räume des »FarbDesignStudios« seien ganz bewusst neutral in Weiß gehalten, um farbige Reflexionen auf den Materialmustern auszuschließen. Die verschiedenfarbigen Gebäudetrakte stellen Assoziationen zu den Funktionen der Abteilungen her, erklärt Margit Vollmert: »Die Zuordnung der Farbigkeiten erfolgte über ihre Wirkkraft, ihre Erscheinung und Symbolik. So ist beispielsweise das Purpur der DAW-Geschäftsleitung zugeordnet worden, weil in der Farbhistorie Purpur immer die Farbe der Entscheider war.« Charakteristikum des technisch geprägten Produktmanagements ist ein Mittelblau, das Marketing ist am aktivierenden Orange, der Vertrieb am strahlend-kommunikativen Gelb zu erkennen. Die Kombination mit Einbaumöbeln und Wandflächen aus hellem Eichenfurnier schafft eine edle Anmutung. Die ist auch dem barrierefreien, 400 m2 großen Saal im Parterre zu eigen, der 300 Sitzplätze bietet.

durchweg raumklimatisch unbedenkliche Materialien, zumeist aus dem DAW-Portfolio. Das Gebäude kommt ohne aktive Klimatisierung aus. Sämtliche dreifachverglaste Fenster mit Sonnenschutzbedampfung lassen sich von Hand öffnen; über Wärmepumpen wird Erdwärme genutzt. Der Primärenergiebedarf liegt rund 20 % unter dem, was die Energieeinsparverordnung fordert.

Das qualifiziert den Bau für die Gold-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB). Am DAW-Firmensitz ist eine moderne und repräsentative Verwaltungszentrale entstanden, die – frei von Effekthascherei – Kompetenz und Kernwerte des Unternehmens transportiert. »Das ist ein Schritt hin zu einem transparentoffenen, professionellen Unter-

nehmen, das sehr qualitätsorientiert ist und nach wie vor einen starken Familiengedanken weiterverfolgt«, bringt es Dr. Ralf Murjahn auf den Punkt. Und DAW führt die bauliche Verschränkung von Alt und Neu, Tradition und Zukunft, weiter fort. Bis 2020 wird das angrenzende Bestandsgebäude umfassend saniert, seine Fassade energetisch und optisch dem Neubau angeglichen. 

Höchste Ansprüche an Energieeffizienz und Ökologie erfüllen die technischen Gebäudestandards. Verwendet wurden

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Niedriger Energiebedarf Das Highlight im großzügigen, über drei Etagen reichenden Foyer ist ein leuchtend rotes, sich über 50 Meter erstreckendes Möbelband.

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Neue Entwässerungsrinne als Gestaltungselement MEA Auf der diesjährigen Fachmesse Parken hat die MEA Water Management GmbH eine neue Produktgeneration zur Parkhausentwässerung präsentiert. Die patentierte Parkhausrinne »PG EVO« besteht aus glasfaserverstärktem Kunststoff und erfüllt bereits heute die Voraussetzungen für die künftige DIN EN 18532. u

MEA

Bei Bedarf lässt sich »PG EVO« als farbliche Bodenmarkierung für Wegleitsysteme einsetzen. Die OS-Beschichtung schließt nahtlos an die Parkhausrinne an und dichtet formschlüssig ab.

Wie die Polymerbetonrinne »Meadrain PG«, mit der MEA nach eigenen Angaben vor Jahren die Parkhausentwässerung neu definiert hat, ist »PG EVO« als monolithisches Längsstabprofil gestaltet. Die nur 30 mm hohe Rinne wird standardmäßig in 3 m langen Abschnitten geliefert. Die im Vergleich größere Einbaulänge reduziert laut Hersteller den Bauaufwand und die Anzahl der Stoßfugen. Die flache Bauweise erlaubt dünnere Geschossdecken sowie – z.B. bei

Renovierungen – die Kombination mit vorhandenen Installationen. Beide Eigenschaften generieren ebenfalls erhebliche Kostenvorteile.

Glasfaser-Verbundwerkstoff ist dicht und belastbar Weil auch bei »PG EVO« keine Roste oder andere beweglichen Teile verbaut sind, verspricht die neue Parkhausrinne eine geräuscharme wie dauerhafte Lösung. Ihr Verschmutzungsgrad lässt sich mit einem Blick überprüfen, für Reinigungsarbeiten ist die Rinne leicht von oben zugänglich. Der GlasfaserVerbundwerkstoff ist resistent gegenüber Streusalz und Chemikalien und erfüllt zudem die Bedingungen der Belastungsklasse F 900. Dichtheit und Formschlüssigkeit standen ganz oben im Lastenheft der Neuentwicklung. Ihr

Mit nur 30 mm Bauhöhe ermöglicht die Parkhausrinne »PG EVO« dünnere Geschossdecken und Kombinationen mit vorhandenen Instal-lationen. 80

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Design ist sowohl auf den Einbau von OS-Beschichtungen als auch von Gussasphalt ausgelegt. Bei ein- oder zweilagigem Gussasphaltverbau mit einer Abdichtungsebene sowie bei einem Bodenaufbau mit Estrichbeton und zwei Abdichtungsebenen lässt sich »PG EVO« direkt auf dem Rohbeton verbauen. Der Aufwand für zusätzliche Vertiefungen oder Aussparungen entfällt, die Stahlbewehrung der Betondecke bleibt geschützt. Ein Dichtflansch ermöglicht eine formschlüssige Anbindung des Belags an die Rinne, die Dichtungsfugen sind auch nach dem Einbau frei zugänglich und einfach von oben zu bearbeiten. Eine mit Stahlbeton vergleichbare Längenausdehnung des Glasfaser-Verbundwerkstoffs hält zudem laut Hersteller die Dehnungsbelastung der Abdichtungen in Grenzen.

Farbige Rinne als Bodenmarkierung Neben seiner Belastbarkeit brigt dieser moderne Werkstoff laut

Herstelkler noch eine weitere Stärke mit: Neben der Standardfarbe Grau ist »PG EVO« ab einer Bestellmenge von 1 000 m in jeder beliebigen Farbe erhältlich und lässt sich zugleich als farbliche Bodenmarkierung für Wegleitsysteme einsetzen. Die neue Entwässerungsrinne ist ab Oktober lieferbar, ebenso das umfangreiche Zubehörprogramm mit Abflussund Kreuzungselementen aus Edelstahl, Einbaustutzen, Stirnplatten und Verbindungselementen. 

INFO

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Die weltweit agierende MEA AG mit Sitz in Aichach bei Augsburg zählt nach eigenen Angaben zu den führenden Herstellern und Zulieferern für den Bau- und Industriebereich. Zur Gruppe gehören die selbstständigen Geschäftseinheiten MEA Bausysteme, MEA Water Management und MEA Metal Applications. Das Unternehmen beschäftigt rund 700 Mitarbeiter und erzielt jährlich einen Umsatz von ca. 120 Millionen Euro.


Öffnungsbegrenzer bremst schwere Tür bei Wind

Sie sind inzwischen ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil der Kölner Silhouette: die Kranhäuser im Kölner Rheinauhafen. Die drei Häuser sind den Hafenkränen in der ehemaligen Kölner Hafenanlage nachempfunden. Das »Kranhaus Nord« wurde 2010 als letztes der 3 Kranhäuser fertig gestellt. Im Gegensatz zu den anderen beiden Komplexen, in denen Büros untergebracht sind, entstanden hier luxuriöse Eigentumswohnungen. Im Erdgeschoss wurden exklusive Ladengeschäfte angesiedelt.

Türöffnungsbegrenzer legt dem Wind das Handwerk Die große Glas-Eingangstür (ca. 1,45 x 2,4 m, Gewicht ca.

Der Türöffnungsbegrenzer reduziert die Instandhaltungskosten und sorgt für Sicherheit.

DICTATOR TECHNIK

u DICTATOR Wind machte die große Glas-Eingangstür im Kölner »Kranhaus Nord« zu einem gefährlichen Geschoss – für Passanten, Gebäudefassade und die Tür selbst. Abhilfe schafft ein Türöffnungsbegrenzer, den Hersteller Dictator Technik aus Neusäß exakt für dieses Objekt berechnet hat.

Die große Ladentür am »Kranhaus Nord« bietet dem Wind eine ideale Angriffsfläche. 140 kg) zu einem dieser Verkaufslokale wurde immer wieder durch den Wind unkontrolliert aufgeschlagen. Die Folgen: Tür beschädigt, Türschließer beschädigt, Fassade beschädigt. Und es war nur eine Frage der Zeit, bis die Tür möglicherweise einen Passanten verletzt hätte. Die Lösung dieses Problems war ganz einfach: Die Firma Nagel Metallbau aus Wesseling rüstete an der Tür einen Dictator- Türöffnungsbegrenzer nach. Die Montageposition wurde vom Hersteller exakt für diesen Fall errechnet, um eine optimale Wirkung zu erzielen – unter Berücksichtigung des bereits montierten Obentürschließers. Sobald die Tür zu schnell wird, wenn beispielsweise

der Wind sie erfasst, greift der Türöffnungsbegrenzer ein und sorgt für eine gedämpfte Öffnungsbewegung der Tür. Das unkontrollierte Aufschlagen gehört somit endgültig der Vergangenheit an. Dictator hat nach eigenen Angaben neben dem Türöffnungsbegrenzer, in diesem Fall war er aus Edelstahl, auch das erforderliche Befestigungszubehör für eine einfache und problemlose Montage geliefert.

Individuelle Kundenwünsche und Sonderlösungen Beim Familienunternehmen Dictator stehen nach eigenen Angaben die Kundenbedürfnisse im Vordergrund: Höchsten Stellen-

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Dictator ist ein international tätiges, mittelständisches Familienunternehmen mit Hauptsitz in Neusäß bei Augsburg. Seit der Gründung im Jahr 1932 hat das Unternehmen nach eigenen Angaben sein Sortiment stetig erweitert und stellt heute Produkte für die Anwendungsbereiche Aufzugs-, Türschließ-, Sicherheits-, Tür- und Torantriebstechnik sowie Brandschutz-, Brandschutz-Antriebs-, Dämpfungssowie Gasfederntechnik her.

wert hat die individuelle Beratung und die Erarbeitung von Lösungen – von der exakten Auslegung der passenden Gasfeder mit Einbauvorschlag bis zur komplexen Sonderlösung im Antriebssektor. Die Produkte werden – vielfach kundenbezogen und »maßgeschneidert« – in eigenen Fertigungsstätten in Deutschland sowie Europa hergestellt.  103 mm

GfS Sicherheit an Türen GfS DEXCON (DoorEXitCONtroller) – Türüberwachung mit großer Funktionsvielfalt

PRODUKTEIGENSCHAFTEN – Kontrollierte Dämpfung des Öffnungsvorgangs bei zu hoher Geschwindigkeit – Begrenzung des Öffnungswinkels (mechanischer Endanschlag) – Mit fest eingestellter oder regulierbarer Dämpfkraft erhältlich – Optionale Feststellung in geöffneter Position – In Kombination mit Obentürschließer einsetzbar – Einfache nachträgliche Montage – Unterschiedlichstes Befestigungszubehör lieferbar – Oberflächen: Stahl verzinkt, V2A, V4A, RAL-Farben

INFO

an Stangengriffen

an Druckstangen

Vielfältige Funktionen bereits ab Werk • Batterie- oder Netzbetrieb • Batterieüberwachung • Automatische Alarmabschaltung nach 3 min • Hotelmodus einstellbar: Alarmdauer 30 sek • 2 Lautstärken zur Wahl • Alarmverzögerung einstellbar • 15 Sekunden Offenhaltezeit • Fremdeinspeisungsklemme und potenzialfreier Kontakt für Alarmweiterleitung • Daueroffenfunktion (nicht bei Stangengriffen) • „Tür zu lange offen“-Alarm • Stiller Alarm einstellbar • Externer Taster für Freigaben anschließbar (Fernsteuerung)

GfS – Gesellschaft für Sicherheitstechnik mbH 09/17 81 Fon 040-79 01 95-0 ∙ info@gfs-online.com ∙ www.gfs-online.com


SYSTEM SCHRÖDERS

sowie im Brandfall über Rauchmelder automatisch schließen. Die Fluchttüren mussten in ihrer Bauweise den »Technischen Lieferbedingungen und Technischen Prüfvorschriften für Türen und Tore in Straßentunneln«, kurz TL/TP TTT, entsprechen. Diese verlangen unter anderem, dass diese Brandschutzelemente beständig gegen aggressive Gase, Staub, Sicker-Schmelz und Reinigungswasser sowie einer permanenten Druck- und Sogbeanspruchung von mindestens 0,5 kN/m3 sind, wie sie in Tunneln vorkommen können. Zudem müssen sich die Türen mit einer maximalen Öffnungskraft von 60 Newton öffnen lassen können.

Für den Kö-Bogen-Tunnel lieferte die Firma »Fritz Tür + Tor« Rauch- und Brandschutztore sowie -türen, die im Notfall die angeschlossene Tiefgarage vom restlichen Tunnel abschotten.

Um alle Anforderungen zu erfüllen, setzte die ausführende Firma auf vier einflügelige feuerbeständige Drehflügeltore in den Sondermaßen 4,50 x 2,40 m sowie 5 einflügelige Türen aus Edelstahl des Typs »TSN11« von System Schröders, die jeweils der Feuerwiderstandsklasse T 90-1 RS entsprechen. Die Tore wurden zudem an die schrägen Zu und Abfahrten angepasst und mit Antrieben, Steuerungselementen sowie einer unterbrechungsfreien Stromversorgung Spezielle Vorgaben ausgestattet, um im Notfall sowohl durch für den Brandschutz den Befehl einer Feststellanlage als auch Für den Bau dieser Brandschutzelemendurch den einer zentralen Betriebsstelle zuverlässig schließen zu können. te wurde die Firma »Fritz Tür + Tor« beauftragt, die auf die Anfertigung von Desweiteren wurden die Türen, die sich Sonderlösungen spezialisiert ist. Für die neben den Toren im Verlauf der Flucht und Rettungswege befinden, mit wartungsfreiFeuerschutz-Zufahrtstore mussten nicht en Polymer-Verbundgleitlagern ausgestatnur bauliche Herausforderungen wie zum tet. Diese sorgen laut Hersteller für eine Beispiel die großen Maße von 4,50 x wesentliche Verringerung der benötigten 2,40 m oder die Steigung von Zu- und Abfahrten der Tiefgarage berücksichtigt werKraft, die zum Öffnen und Schließen der den. Zusätzlich mussten Vorgaben eingeTüren benötigt wird. halten werden, nach denen die Tore über Harald Grassmann, verantwortlich für einen Antrieb geöffnet und von der LeitTunnelprojekte bei »Fritz Tür + Tor«, war bewarte aus geschlossen werden können geistert von der Zusammenarbeit – auch, weil System Schröders unter anderem die Beantragung von erforderlichen Gutachten und Zustimmungen im Einzelfall übernommen hat. Grassmann: »Als Grundlage für das Nachweisverfahren TL/TP TTT benötigten wir ein Gutachten der Materialprüfanstalt für das Bauwesen in Braunschweig. Dieses wurde durch unseren Lizenzgeber beantragt und abgewickelt, sodass wir den Auftrag Für die Feuerschutz-Zufahrtstore mussten unter anderem bauliche reibungslos erfüllen Herausforderungen wie die großen Maße von 4,50 x 2,40 m berückkonnten.«  sichtigt werden.

Brandschutz-Sonderlösungen für den Düsseldorfer Kö-Bogen-Tunnel SYSTEM SCHRÖDERS Mit dem Bau des Düsseldorfer Kö-Bogens setzte die Landeshauptstadt einen neuen Akzent im Stadtbild. Die Kombination aus architektonisch eindrucksvollen Gebäuden, Einkaufs- sowie Entspannungsmöglichkeiten lockt tagtäglich eine Vielzahl von Besuchern an. Um die Anfahrt und das Parken zu vereinfachen, entstand mit dem Kö-Bogen der gleichnamige KöBogen-Tunnel mit angeschlossener Tiefgarage. Am Bau dieses Komplexes war die Firma »Fritz Tür + Tor« aus Augsburg beteiligt. Sie lieferte spezielle Rauch- und Brandschutztore sowie -türen, die im Notfall die Tiefgarage und die Fluchtwege vom restlichen Tunnel abschotten. u

Der Bau von Tunneln unterliegt diversen Brandschutzbestimmungen, um im Brandfall Menschen vor Feuer und Rauchgasen zu schützen. Um in einem solchen Notfall die mit dem Tunnel verbundene Tiefgarage zu schützen und einen sicheren Zugang zu den Fluchtwegen zu ermöglichen, mussten im Bereich der Zufahrt sowie entlang des Tunnels spezielle Tore und Türen verbaut werden, die die Parkzone und die Fluchtwege vom Tunnel abkoppeln. 82

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Maßanfertigungen für maximale Sicherheit


Stangengriff-Controller gegen Missbrauch von Paniktüren GFS Mit dem Doorexitcontroller »DEXCON« für Stangengriffe bietet die GfS, Gesellschaft für Sicherheitstechnik, eine Lösung, die den Missbrauch von Paniktüren reduzieren soll. u

In der DIN EN 1125 wird festgelegt, dass Paniktüren mit Stangengriffen oder Druckstangen ausgestattet werden müssen. Dadurch soll erreicht werden, dass Menschen, die in einer Paniksituation gegen den Notausgang gedrückt werden, automatisch nach außen kommen. Diese Art von Stangengriffen ist in den USA und England bereits seit vielen Jahren weit verbreitet. In Deutschland wird sie nun auch immer gebräuchlicher. Da diese unverschlossenen Türen oft unbefugt genutzt werden, empfiehlt die GfS, sie mit einem signalgebundenen Sicherungssystem auszustatten.

des Stangengriffes montiert und sichert diesen. Gleichzeitig baut er in seinem roten robusten Kunststoffgehäuse, das mit einem »STOP«-Piktogramm versehen ist, eine deutlich sichtbare und wirkungsvolle Hemmschwelle gegen unbefugtes Öffnen der Tür auf. Aufgrund des Batteriebetriebs ist keine Kabellegung erforderlich und daher laut Hersteller eine schnelle und einfache Montage gewährleistet. Die Befestigung auf dem Türblatt erfolgt mithilfe von Schrauben oder eines Spezialklebestreifens. Der Auslösewinkel wird mit einem roten

Befestigungsclip am Gehäuse angebracht und so weit auseinandergezogen, dass er unterhalb des Stangengriffes sitzt. Bei Betätigung bricht der rote Befestigungsclip, wobei ein Signal (85 dB) aktiviert wird, das von einer berechtigten Person mit dem Geräteschlüssel gelöscht werden kann. Der an einem Sicherungsband befestigte Auslösewinkel muss nun lediglich mit einem neuen Befestigungsclip wieder fixiert werden und schon ist der »GfS DEXCON« für den Stangengriff reaktiviert. Ein integrierter Voralarm, der bereits bei leichter Bedienung

des Stangengriffes ertönt, baut eine zusätzliche Hemmschwelle auf und soll einem möglichen Missbrauch effektiv entgegenwirken.

System auch für Druckstangen erhältlich Der »GfS DEXCON« verfügt über eine Vielzahl von Funktionen, die über den integrierten Schlüsselschalter programmiert werden können und dem Nutzer ein breites Anwendungsspektrum eröffnen. Mit wenig abgewandeltem Zubehör ist der »GfS DEXCON« für Stangengriffe auch für Druckstangen erhältlich. 

Einfache Montage ohne Kabelverlegen

GFS

Eine preisgünstige und wirkungsvolle Lösung verspricht der Hersteller aus Hamburg mit der neuen Produktentwicklung »GfS DEXCON« (DoorEXitCONtroller) für Stangengriffe. Dieser wird mit seinem horizontal, individuell verstellbaren Auslösewinkel oberhalb

Der Doorexitcontroller »DEXCON« von GfS verhindert den Missbrauch von Paniktüren mit Stangengriff.

base+ und pro +

DIE NEUEN GARAGENTORANTRIEBE MIT ZUSATZ-FEATURES FÜR VIELFÄLTIGE VERKAUFSMÖGLICHKEITEN

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SICHERE EINHEIT AUS TOR UND ANTRIEB GEMÄSS TORNORMEN Eine Übersicht über unsere 2000 zertifizierte Tor-Antriebskombinationen finden Sie unter: http://www.sommer.eu/de/zertifizierungen-garagentorantriebe.html

Bidirektionales Funksystem

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Messen & Seminare R+T: Experten-Know-how rund um Türen und Tore LANDESMESSE STUTTGART   Bei der Ausrichtung der R+T in Stuttgart, die vom 27. Februar bis zum 3. März 2018 stattfindet, erhält die Messe Stuttgart maßgebliche Unterstützung der ideellen und fachlichen Träger sowie von zahlreichen Organisationen und Verbänden. Als Resultat dieser erfolgreichen Kooperationen versprechen die Organisatoren der Weltleitmesse für Rollladen, Tore und Sonnenschutz einen klaren inhaltlichen Mehrwert durch das qualitativ hochwertige Rahmenprogramm. Insbesondere der Bereich der Tore zeigt immer wieder eine hohe Nachfrage nach Expertise. Dem kommen die Veranstalter der R+T in Stuttgart nach eigenen Angaben gerne nach und initiieren gemeinsam mit starken Partnern ein auf die aktuellen Fragen der Branche zugeschnittenes Rahmenprogramm.



MESSE STUTTGART

Das Torforum Ein fester Bestandteil des Messegeschehens ist das Torforum, das 2018 in der neuen Halle 10 beheimatet sein wird. In Kurzvorträgen und Diskussionsrunden setzen sich hier Experten des BVT – Verband Tore, des BAS.T (Bundesverband »Antriebs- und Steuerungstechnik.Tore«) und des »ift« Rosenheim mit aktuellen Herausforderungen und Entwicklungen der Branche auseinander. Kurzvorträge sowie Diskussionsrunden drehen sich beispielsweise um die Herausforderungen, denen die Torhersteller durch die überarbeiteten Normen gegenüber stehen. Thematisiert werden zudem die wichtigsten Punkte bei der CE-Kennzeichnung von Toren sowie der sichere Betrieb von Schranken. Ebenfalls auf der Agenda steht die Frage, was die Industrie 4.0 der Torbranche bringt.

Insbesondere im Torbereich erwartet die Besucher der R+T in Stuttgart ein umfassendes Rahmenprogramm.

Zum ersten Mal ist auch der FTA (Fachverband Türautomation) auf der R+T mit dabei und wird sich in Form eines kompakten Vortragsprogramms im Rahmen des Torforums präsentieren. Aufgezeigt werden zum Beispiel Möglichkeiten der Vernetzung

automatischer Türsysteme und der Komfortgewinn durch barrierefreie Durchgänge. Zudem wird sich der FTA im Zuge einer Podiumsdiskussion der Frage widmen, welche Anforderungen bei der Planung von Gebäuden an automatische Türsysteme durch das Building Information Modeling (BIM) zukünftig gestellt werden. »ift« mit Sonderschau Der sichere Betrieb von Schranken wird ebenfalls thematisiert. Die Nachfrage nach automatisch angetriebenen Bauelementen wächst aus gutem Grund kontinuierlich: Schließlich wird durch sie der Komfort sowie die Sicherheit verbessert und zudem die Bedienung erleichtert. Deshalb wird das Hauptthema der Sonderschau des »ift« Rosenheim auf der R+T 2018 »Komfort + Sicherheit automatisch betätigter Türen und Tore« sein. Dieser Bereich beschäftigt die Branche, da mit diesen Bauelementen hohe Anforderungen an die funktionale und elektrische Sicherheit verbunden sind, die in Verbindung mit dem Anwendungszweck und dem Nutzerkreis bestimmt werden muss. Dementsprechend wird auf der Sonderschau die Präsentation von Sicherheit und Qualitätsmerkmalen automatischer Türen und Tore im Fokus stehen. Die Fachbesucher erhalten Aufschluss darüber, was Türen und Tore sowie ihre Komponenten heute leisten müssen und können, wie die Anforderungen überprüfbar sind und auf welchem Wege die Qualität gesichert werden kann. Über die R+T Bei der letzten Veranstaltung im Jahr 2015 haben sich 888 Aussteller (2012: 816) aus allen Teilen der Welt präsentiert. Neben den großen Ausstellernationen wie Italien, Frankreich und Niederlande gab es den größten Zuwachs aus Ländern wie Irland, Lettland, Malaysia, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Rumänien. Auch die 59 057 Besucher kamen aus allen Teilen der Welt: Sie reisten aus 131 Ländern an und blieben durchschnittlich zwei Tage. Insgesamt kamen 54 % der Besucher aus dem Ausland, davon wiederum 79 % aus Europa.  

»DämmVision« zum Thema Wohlfühlklima

Branchentreff für Industrie- und Gewerbebau

MESSE ESSEN

 MESSE ESSEN   Mit der »Industrial Buiding« vom 10. bis 12. Januar 2018 will die Messe Essen erstmals eine »bautechnische Lücke« in Messedeutschland schließen. Das neue Messeformat soll Informationen für Generalunternehmer, Architekten, Bauträger, Fachplaner, Investoren und Bauherren vereinen – also für all die Baufachleute, die sich mit der Planung, Errichtung und dem Betrieb von Gewerbeimmobilien bis hin zu ganzen Industriestandorten beschäftigen. Die Veranstaltung bündelt industriebaurelevante Produkte und Lösungen in einer Veranstaltung mit dem Mehrwert von drei weiteren Baufachmessen und ergänzenden Architektur- und Ingenieurkongressen. Schwerpunkt bilden hier unter anderem innovative Lösungen der energieeffizienten Gebäudehülle von Nichtwohngebäuden sowie ganzheitliche Systemlösungen zur Wärme- und Energieversorgung: Die ebenfalls neue »CONSTRUCT IT«, eine Messe für die Digitalisierung im Bauwesen, die bereits etablierten Messen InfraTech (Straßen- und Tiefbau) und acqua alta (Hochwasserschutz) sowie viele Vortragsveranstaltungen bilden einen Messe-Vierklang für Bauexperten. Weitere Informationen im Internet unter Besucher informieren sich im Kompetenzzentrum Industriebau. www.industrial-building.de.   

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KNAUF AQUAPANEL   Auch wenn es ähnlich klingen mag – »Wohnraumklima« steht nicht automatisch für »Wohlfühlklima«. Tatsächlich hat sich die Innenraumluftqualität infolge der EnEV und ihrer Dämmmaßnahmen sogar eher verschlechtert. Vor allem Feuchtigkeit, die aufgrund zu dichter Fenster und Türen nicht mehr aus den Gebäuden entweichen kann, verursacht erhebliche Probleme bis hin zur Schimmelbildung. Die »Knauf DämmVision 2017« widmet sich den zahlreichen Facetten dieses Problems und gibt Hintergrundinformationen, Fallbeispiele sowie praxisbezogene Tipps, von der Schadensbeseitigung bis hin zu einer wirkungsvollen Prophylaxe. Die Termine: 10. Oktober Hattingen, LWL-Landesmuseum Henrichshütte; 12. Oktober Neumarkt i. d. Oberpfalz, Museum für historische Maybach-Fahrzeuge und 18. Oktober Braunschweig, Steigenberger Park Hotel. Programm und Anmeldung im Internet unter www.daemmvision.de.   



[ Messen & Seminare ]


Aktuelles

Messen & Seminare

XPS-Produktion nur noch in Ludwigshafen

FVHF   Wie lassen sich Bauprozesse von vorgefertigten, modularen Wand- und

TILL BUDDE

Fassadenkonstruktionen effizienter gestalten? Wie können innovative, serielle Bauweisen partnerschaftlich umgesetzt werden? Diese und weitere Fragen diskutiert der Fachverband für vorgehängte hinterlüftete Fassaden (FVHF) beim 17. Deutschen Fassadentag. Die Veranstaltung unter dem Titel »Serielles und modulares Bauen – Was kann die Fassade leisten?« findet am 17. Oktober in Stuttgart statt. Bereits auf der BAU 2017 in München wurde im Rahmen der Podiumsdiskussion »Bezahlbarer Wohnungsbau - Wie schaffen wir das?« die verbesserte Zusammenarbeit innerhalb der Prozesskette Bauherr, Bauunternehmer und Industrie diskutiert. Darauf aufbauend richtete der FVHF im Mai den Workshop »Wohnungsbau – wirtschaftlich und innovativ« mit dem Schwerpunkt »Serielles Bauen« aus. Hier wurden die Potenziale des seriellen Bauens, neue Formen der Kooperation sowie gemeinsame Ziele und Anforderungen in Bezug auf Vorgehängte Hinterlüftete Fassaden (VHF) ausgelotet und beleuchtet. Die eintägige Veranstaltung will verschiedene Lösungsansätze von der Wohnungswirtschaft, von Generalunternehmern, Planern und Ingenieuren sowie aus der Material- und Technologieforschung aufzeigen und erläutern. Das detaillierte Programm und die Anmeldung gibt es unter www.FVHF.de.  

Wichtiger Branchentreff und Pflichttermin für Fassaden-Profis: Der Deutsche Fassadentag.

Verband lädt zum Fließestrich-Forum

Sanierungsforum zu Denkmal- und Naturschutz  QUICK-MIX-GRUPPE  Das 14. »tubag«-Sanierungsforum findet am 29. September im »Maritim«-Hotel in Fulda statt. Die Veranstaltungsreihe vermittelt Kenntnisse und Vorgehensweisen für eine fachgerechte Instandsetzung historischer Bausubstanz. Ein solches Vorhaben stellt häufig ganz eigene Anforderungen, bei denen es auf bestandsgerechte Baustoffe und Verarbeitungstechniken ankommt. Im jährlichen Rhythmus berichten Referenten über bewährte Methoden und neueste Forschungsergebnisse. Die Veranstaltungsreihe richtet sich an Denkmalschützer, Fachhandwerker und Baustoffhändler sowie Planer und Architekten. Das Sanierungsforum steht in diesem Jahr unter dem Motto »Denkmal, Handwerk, Flora« und beleuchtet aktuelle Fragestellungen zur Verbindung von Denkmal- und Naturschutz. Darüber werden neue Bindemittel- und Mörtelkonzepte vorgestellt mit Berichten, wie sich Struktur, Oberfläche und Farbe dem historischen Vorbild entsprechend abbilden lassen. Schließlich werden sich einige Vorträge wieder mit ganz konkreten Sanierungsprojekten beschäftigen und zum Gedankenaustausch anregen. »tubag«, eine Marke der Quick-Mix Gruppe, kann auf eine jahrzehntelange Erfahrung bei der Entwicklung von Baustoffen für die Denkmalsanierung blicken. Dieses umfangreiche Wissen aus der Praxis fließt in die Konzeption der Seminarreihe ein und kommt damit auch den Teilnehmern zu gute. Anmeldung und weitere Informationen über Referenten, Themen und den genauen Tagesablauf gibt es direkt bei »tubag« unter der Telefonnummer +49 2652 / 81 40 1 oder per E-Mail unter info@tubag.de.  

VDPM

 VPDM   Das Fließestrich-Forum am 24. Oktober bietet Handwerkern, Sachverständigen und Vertretern aus der Industrie Fachvorträge und Austauschmöglichkeiten rund um das Material Fließestrich. Die gemeinsame Veranstaltung des Verbandes für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM), des Instituts für Baustoffprüfung und Fußbodenforschung (IBF) und des Bundesverbands Estrich und Belag e.V. (BEB) wird diesmal im »Landhotel Rössle« in Stimpfach-Rechenberg im Landkreis Schwäbisch Hall stattfinden. Themen sind die Analyse der aktuellen Bauentwicklung, ein Ausblick für 2018, Trittschall sowie Innenraumqualität und die damit verbundenen Anforderungen an Estriche. Auch die Entsorgung von EPS-Baustellenabfällen, die Haftzugfestigkeit bei Fließestrichen und ein Systemvergleich von Calciumsulfat-Schnellestrichen werden eine Rolle spielen. Im Anschluss wird der Frage nachgegangen, wie sich Parkettbeläge auf Fließestrich realisieren lassen. Das detaillierte Programm und Anmeldeformulare gibt es im Internet unter www.iwm.de oder Am 24. Oktober trifft sich die Estrichbranche zum Austausch. www.ibf-troisdorf.de.  

BASF   Die Produktion von XPS-Platten (extrudiertes Polystyrol) wird BASF bis Ende 2017 auf den Verbundstandort Ludwigshafen konzentrieren. Der Hersteller will damit die direkte Rohstoffversorgung, eine optimierte Logistik und den unmittelbaren Zugang zu Forschung und Entwicklung gewährleisten. Wie das Unternehmen mitteilt, soll wegen Überkapazitäten und niedriger Margen die Produktion von XPS am Standort Schwarzheide im vierten Quartal dieses Jahres eingestellt werden, ohne dass es zu betriebsbedingten Kündigungen kommt. »Mit dieser Maßnahme stellen wir sicher, dass wir in den Märkten wettbewerbsfähig bleiben, in denen wir langfristig Mehrwert für unsere Kunden und die BASF schaffen können«, sagt Klaus Ries, Leiter des globalen Business Managements Styrenic Foams der BASF. »Das komplette XPS-Produktsortiment wird nun von einem Standort aus zur Verfügung gestellt, was den Kundenservice deutlich verbessert. In Ludwigshafen stehen dank modernster Anlagen ausreichend Produktionskapazitäten bereit, um profitables Wachstum zu gewährleisten.«   Klaus Ries 

BASF



QUICK-MIX

FVHF lädt zum 17. Deutschen Fassadentag

[ Messen & Seminare ] [ Aktuelles ]

Das Sanierungsforum beleuchtet in seiner 14. Auflage Fragen zu Denkmal- und Naturschutz. 09/17

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Aktuelles Schöck und Fiberline starten Joint Venture

H+H   In Deutschland wurden 2016 insgesamt 24 550 neue Sozialwohnungen gebaut, rund 10 000 mehr als im Vorjahr. Das geht aus einem Bericht des Ausschusses für Stadtentwicklung, Bau- und Wohnungswesen von Bund und Ländern hervor. Um der weiterhin starken Nachfrage gerecht zu werden, will H+H Deutschland die Information zu rationellem Bauen mit »H+H Multielementen«. »Mit Systemen wie diesem bauen die Profis schnell, bezahlbar und trotzdem hochwertig«, erklärt heute Heinz-Jakob Holland, Vorsitzender der Geschäftsführung H+H Deutschland GmbH, in Wittenborn. Zum rationellen Bauen mit großformatigen »H+H Multielementen« die eigene Website www.multielement. de sowie Referenzbroschüren, in denen Architekten, Bauunternehmer und Investoren über ihre Zum rationellem Bauen mit großformatigen Entscheidung pro Porenbeton »H+H Multielementen« gibt es eine eigene und monolithisches Website: www.multielement.de. Mauerwerk berichten.  

 SCHÖCK   Die Branchenspezialisten Schöck AG (Baden-Baden) und Fiberline Composites A/S (Middelfart, Dänemark) starten ein Joint Venture. Zweck des Unternehmens ist die Weiterentwicklung und Herstellung von Glasfaserbewehrung für verschiedene Produkte von Schöck. Beide Partner wollen damit den Einsatz von Glasfasertechnologie am Bau voranbringen. Die Unternehmen arbeiten bereits seit 15 Jahren gemeinsam an der Weiterentwicklung von Glasfaserbewehrung. Schöck ist zu 75 % und Fiberline zu 25 % am Joint Venture beteiligt. Geschäftsführer der neuen Gesellschaft ist Thomas Stürzl. Innerhalb der strategischen Allianz liefert Fiberline das Fertigungs- und Prozesswissen und ist verantwortlich für den Einkauf sowie die Prozesstechnik. Schöck konzentriert sich auf Produktion, Weiterverarbeitung und Vermarktung. Der Sitz des neuen Unternehmens ist in Halle/ Saale, wo Schöck bisher Produkte und Produktbestandteile aus Beton und Kunststoff fertigt. Dort soll die Produktion der Glasfaserbewehrung im Jahr 2019 starten, Ziehen mit dem Joint Venture zukünftig noch heißt es in einer Mitteilung. Bis mehr an einem Strang: Dr. Harald Braasch dahin erfolgt die Herstellung weiter (links), Peter Thorning (mitte) und Thomas Stürzl (rechts). über Fiberline in Dänemark.  

H+H



Aestuver-Platten international einsetzbar 

FEMACELL   »Aestuver Tx«-Brandschutzplatten haben vom DIBT (Deutsches Institut

FERMACELL AESTUVER

für Bautechnik) die Europäisch Technische Bewertung (ETA-17/0170) erhalten. Entsprechend können die Platten zukünftig mit der CE-Kennzeichnung versehen werden. Die ETA bestätigt, dass »Aestuver Tx«-Brandschutzplatten, die speziell für den Einsatz bei Infrastrukturprojekten in unterirdischen Verkehrsanlagen konzipiert wurden, den hohen europäischen Qualitätsanforderungen entsprechen und nationale wie internationale Anforderungen erfüllen. Sie können damit laut Hersteller in Europa entsprechend den jeweiligen nationalen Anforderungen als Brandschutzbekleidung von Bauteilen und Elementen oder als Bestandteil von feuerwiderstandsfähigen Bauteilen verwendet werden. »Aestuver Tx« ist eine spezielle zementgebundene, glasfaserbewehrte Leichtbetonplatte, die mehrschichtig aus einem Gemisch aus Zement, mineralischen Leichtzuschlägen und Wasser hergestellt wird. Die nichtbrennbaren, rein mineralischen Brandschutzplatten entsprechen der Baustoffklasse A1 nach EN 13501-1. Sie sind universell anwendbar, werden jedoch vorwiegend dort eingesetzt, wo es hohe Anforderungen an das Schutzziel Brandschutz gibt, insbesondere in unterirdischen Verkehrsanlagen (Tunneln). Sie decken die Nutzungskategorien Typ Z 1, Typ Z 2, Typ Y sowie Typ X ab. Im Tunnelbau ermöglichen sie sehr schlanke Systemaufbauten gemäß der internationalen Zeit-Temperatur-Kurven RWS180, RWS120,HCM120, HCM 180 N1/ N2/N3 und ISO240. 

»Aestuver Tx«-Brandschutzplatten, speziell für den Einsatz bei Infrastrukturprojekten in unterirdischen Verkehrsanlagen konzipiert, entsprechen den europäischen Qualitätsanforderungen und erfüllen nationale wie internationale Anforderungen. 86

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SCHÖCK

Erweiterte Informationen zu rationellem Bauen

Erlus schüttet einen Euro Dividende pro Aktie aus ERLUS  Die Erlus AG, Hersteller von Dach- und Kaminbaustoffen, schüttet für das abgelaufene Geschäftsjahr 2016 – wie schon im Vorjahr – eine Dividende von 1 Euro je Aktie aus. Dies beschloss die Hauptversammlung des Unternehmens am Stammsitz des Unternehmens in Neufahrn in Niederbayern, heißt es in einer Mitteilung. Das Unternehmen erzielte demnach 2016 einen Umsatz von rund 106,3 Mio. Euro (2015: 110,1 Mio. Euro). Mit 523 Beschäftigten an den Unternehmensstandorten Neufahrn und Ergoldsbach in Niederbayern sowie im thüringischen Teistungen blieb die Mitarbeiterzahl im fünften Jahr in Folge weitgehend konstant.  



Kreuzfahrt gewinnen bei Fassaden-Wettbewerb  SÜDWEST   Mit der Fassadenfarbe »Drytec« sind Fassaden laut Hersteller jetzt blitzschnell trocken – und wer damit besonders schnell ist, kann etwas gewinnen: Zum Verkaufsstart der innovativen Farbe hat Südwest den »Drytec«-FassadenWettbewerb initiiert. Bewerben kann sich jeder Betrieb, der ein Objekt mit Drytec realisiert (Mindestfläche: 150 m2). Eine Jury wählt die schönste Fassade, der Sieger geht auf Kreuzfahrt über die Ostsee mit der AIDA (Zwei Personen, Wert ca. 2 000 Euro). Zudem wird Tempo belohnt: Die ersten 50 Einsender erhalten einen Laser-Entfernungsmesser von Bosch. Einsendeschluss ist der 30. September 2017. »Drytec« ist laut Hersteller eine bionische Fassadenfarbe, an deren hydrophobhydrophiler Oberfläche Feuchtigkeit sofort abfließt. Dadurch bleiben Außenwände trocken, was wiederum der Algen- bzw. Pilzbildung vorbeugt. Die Farbe widersteht zudem UV-Strahlung und hohen mechanischen Belastungen. Informationen zu Produkt und Gewinnspiel im Internet unter www.suedwest.de/de/produktwelt/innovationen/drytec. Südwest entwickelt und produziert seit mehr als 90 Jahren Lacke und Farben für die unterschiedlichsten Anwendungen, ein malerfreundliches Wärmedämmverbundsystem und Putze.   

[ Aktuelles ]


Aktuelles »Beste Logistik Marke 2017« bei Toren und Rampen

NOVOFERM

 NOVOFERM   Bei der Wahl zur besten Logistik Marke des Jahres 2017 wurde Novoferm in der Kategorie »Tore und Rampen« mit dem 2. Preis ausgezeichnet. Die Tor- und Verladetechnik von Novoferm, so das Urteil der Juroren, bietet perfekte Lösungen für die Schnittstelle zwischen Produktion, Lager und Transport. Vergeben wurde die Auszeichnung von der Fachzeitschrift »Logistik Heute« und der Bundesvereinigung Logistik (BVL) e. V., teilt das Unternehmen mit. Logistikexperten und LH-Leser waren aufgerufen, unter 260 Marken in insgesamt 11 Kategorien ihre Lieblingsmarken auszuwählen. Die Kategorie »Tore und Verladetechnik« wurde 2017 in den Wettbewerb aufgenommen, weil die Schnittstelle »Verladesituation« unter den Gesichtspunkten Schnelligkeit, Effizienz und Sicherheit immer mehr an Bedeutung gewinnt. Für die Logistik-Experten garantiere Novoferm als einer der führenden Systemanbieter von Toren, Türen, Zargen, Antrieben und Verladetechnik in Europa den reibungslosen Materialfluss und schaffe Möglichkeiten zur weiteren Optimierung von Lieferketten, heißt es weiter in der Mitteilung.  

Michael Menzel (Mitte), Geschäftsführer Docking Solution bei Novoferm, mit der Auszeichnung zur besten Logistik Marke mit (v.l.n.r.) Michael Heinrichs, Key Account Manager Novoferm Verladetechnik, Thilo Jörgl, Chefredakteur »Logistik Heute«, Norbert Dyx, Geschäftsführer Novoferm Vertriebs GmbH und Prof. Dr. Thomas Wimmer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bundesvereinigung Logistik.

Neue Perlitverfülllinie in Betrieb genommen SCHLAGMANN POROTON   Im Rahmen des jährlichen Sommerfestes hat Schlagmann Poroton die mittlerweile vierte Perlitverfülllinie für hochwärmedämmende Poroton-Ziegel am Firmensitz in Zeilarn (Bayern) eingeweiht. Für die neue Anlage wurden rund 4,5 Millionen Euro investiert. Die wärmedämmenden Hochleistungsziegel werden für den Bau energieeffizienter Gebäude eingesetzt. Europa-Abgeordneter Manfred Weber, der zusammen mit Geschäftsführer Johannes Edmüller und weiteren politischen Ehrengästen den offiziellen ersten Knopfdruck tätigte, zeigte sich beeindruckt von dem vollautomatischen, nahezu ausschließlich durch Roboterstationen betriebenen Produktionsabschnitt. 240 Paletten, das sind Ziegel für drei Einfamilienhäuser, laufen pro Tag durch die energieoptimierte Anlage, die im Vergleich zur 2006 errichteten Linie 3 nur die Hälfte an Energie im Bereich der Trocknung von perlitgefüllten Ziegeln benötigt. Mittel- und langfristig soll Zeilarn, nach Unternehmensangaben Europas größter und umweltfreundlichster Mauerziegelstandort, klimaneutral produzieren. Derzeit feile man noch an den Plänen, um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, verriet Edmüller in einem Gespräch mit Weber.  



Zertifiziertes Qualitäts- und Umweltmanagement AUSTROTHERM   Die Qualitäts- und Umweltmanagementsysteme von Austrotherm sind erfolgreich zertifiziert. Gemäß ISO 9001 für Qualität und ISO 14001 für Umwelt unterliegen somit sämtliche Strukturen, Prozesse und Abläufe einer ständigen Kontrolle und damit einer kontinuierlichen Verbesserung, teilt das Unternehmen mit. Bereits 2015 wurde ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 eingeführt. Lars Peter, Geschäftsführer Produktion, IT und Rechnungswesen, erklärt: »Mit unseren hochentwickelten Dämmstoffen unterstützen wir unsere Kunden, Energie zu sparen und somit einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Selbstverständlich ist es deshalb für uns, dass auch wir in der eigenen Produktion auf Nachhaltigkeit und Qualität in allen Bereichen setzen. Ich freue mich, dass wir durch die Zertifizierung dies nun auch in Deutschland nach außen dokumentieren können.« Die Zertifizierung erfolgte bei Austrotherm Dämmstoffe GmbH mit Sitz in Wittenberge als »Integriertes Managementsystem« (IMS). Es soll die einzelnen Managementsysteme zu einem Ganzen Das Team rund um die erfolgreiche Zertifizierung der Qualitäts- und Umweltverbinden, Überschneidungen managementsysteme von Austrotherm (von links): Claudia Reinke (IMS-Bevermeiden und die Effektivität auftragte), Lars Peter (Geschäftsführer Produktion, IT, Rechnungswesen) sowie steigern.   Doreen Licht (Leiterin Qualitätssicherung).

AUSTROTHERM

[ Aktuelles ]

SCHLAGMANN POROTON



Auf Knopfdruck ging die 4. Perlitverfülllinie von Schlagmann Poroton am Firmensitz in Zeilarn offiziell in Betrieb. Johannes Edmüller (Geschäftsführender Gesellschafter Schlagmann Poroton) erhielt dabei tatkräftige Unterstützung von Manfred Weber (MdEP), Reserl Sem (MdL), Heinz Girgner (Standortleiter Zeilarn), Michael Fahmüller (Landrat Rottal-Inn) und Werner Lechl (Bürgermeister Gemeinde Zeilarn) (v.l.n.r).

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Aktuelles Massive Gebäude in der Versicherung günstiger MASSIV MEIN HAUS/HAUS+HEIM GMBH - KUTTER+BAUER

 DGFM   Eine Vergleichsstudie belegt: Die Versicherungsprämie fällt bei massiv errichteten Gebäuden deutlich geringer aus. Das teilt die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnugsbau e. V. (DGfM) mit. Für Hausbesitzer ist eine Absicherung in Form einer Wohngebäudeversicherung unumgänglich, bei einem kreditfinanzierten Objekt sogar obligatorisch. Welche unterschiedlichen Kosten auf den Bauherren zukommen, je nach dem, in welcher Bauart er sein Eigenheim errichtet hat, zeigt jetzt eine neue Kurz-Studie des Pestel-Instituts aus Hannover. Die Studie belegt: Die Bauweise des zu versichernden Gebäudes ist ausschlaggebend für die Höhe der jährlichen Kosten. Das Pestel-Institut hat 15 Angebote gefunden, die im Rahmen eines Tarifes zwei Gebäudearten mit identischer Risikoabdeckung versichern. Dabei handelt es sich um massive, mit Mauerwerk gebaute Häuser und solche in Holzbauweise. Manche Anbieter indes versichern grundsätzlich keine Fachwerk- und Holzhäuser oder tun dies mit separaten Tarifen und unterschiedlichen Leistungen. Bei den 15 untersuchten Anbietern unterschied man zur Einstufung Für die Wohngebäudeversicherungs-Studie wurden an vier Standorten preisgleiche, neue Wohngebäude in unterschiedlicher Bauart ermittelt. des Risikos nur zwischen »massiv« und »nicht massiv«. Regionale Besonderheiten wurden durch die Wahl der Standorte Lübeck, Cottbus, Asperg und Münster abgebildet. So liegt in Lübeck die Jahresprämie für massiv gebaute Eigenheime im Durchschnitt 44 % unter dem Beitrag für nicht-massive Einfamilienhäuser. Der Mittelwert für massive Bauten liegt bei 284,90 Euro und der für nicht-massive bei 409,50 Euro. Asperg in Baden-Württemberg verzeichnet mit 267,70 Euro den geringsten Mittelwert für Massivbauten, während die Beiträge in Münster mit 341,50 Euro in der Untersuchung am höchsten liegen. Das Fazit der Kurz-Studie zeigt deutlich: Alle Versicherer, die für den Vergleich herangezogen wurden, verlangen einen um 40 bis 50 % niedrigeren Jahresbeitrag für Massivbauten im Vergleich zu den Prämien bei Holzhäusern. Weitere Informationen sowie die ausführliche Studie, in der übrigens auch Mehrfamilienhäuser berücksichtigt wurden, gibt es unter www.massiv-mein-haus.de  

Kompaktes Fachwissen für Profis auf einer DVD

GRÖMO    Grömo hat einen neuen Standort in Boizenburg bei Hamburg. Mit der Verlagerung will das Unternehmen die bisherigen Standorte Hagen und Gnoien bündeln und zentralisieren, teilt das Unternehmen mit. Marktoberdorf bleibt weiterhin der Hauptsitz des Unternehmens. Auch die knapp gewordenen Lagerkapazitäten spielten eine Rolle: Am neuen Standort hat das Unternehmen mehr Platz für eine umfangreichere Produktion und Lagerhaltung. Dadurch ergeben sich kürzere Lieferzeiten aller Grömo-Produkte. Vertriebs und Verwaltung werden gleichzeitig am Standort Marktoberdorf gebündelt. Jeder Kunde hat nun für jedes Grömo-Produkt einen Ansprechpartner im Außen- und Innendienst zur Verfügung.

 BRAAS   Die Braas Dachtechnik-DVD wurde auf den aktuellsten Stand gebracht und ist ab sofort kostenlos erhältlich. Von fachtechnischen Unterlagen über praktische Braas Berechnungstools bis hin zu Verlegevideos – kompakt gebündelt erhalten Verarbeiter und Planer mit der DVD alle Informationen rund um das Steildach, die sie für ihre tägliche Arbeit brauchen. Die aktuelle Version ist komplett auf das Produktprogramm 2017 abgestimmt und bietet Dachhandwerkern sowie Architekten alle wichtigen Informationen praktisch aufbereitet. Im Zuge der Aktualisierung wurden unter anderem alle Berechnungstools, CAD-Zeichnungen und Produktdatenblätter sowie Verlegeanleitungen mit den aktuellen Produkten bestückt. Ebenso auf der DVD enthalten ist das Braas Handbuch »Geneigte Dächer«, ein Nachschlagewerk für alle wichtigen Kompaktes Fachwissen Steildachfragen. Ergänzt wird die DVD durch für Dachprofis: die Braas Referenzobjekte, Verlegevideos und Fachartikel.   Dachtechnik-DVD 2017.



GRÖMO

Über Grömo Seit 1888 ist Grömo ein Familienunternehmen mit dem Hauptsitz Marktoberdorf und beschäftigt aktuell über 125 Mitarbeiter. Der europaweite Pionier und Marktführer im Bereich Dachentwässerung produziert und vertreibt jährlich mehrere Millionen Bögen, Stutzen, Rinnenwinkel und Regenrinnen sowie Standrohre. Markenzeichen ist der Grömo-Stern, er steht für hochwertige, montagefreundliche und zeitgemäße Produkte. Zahlreiche Auszeichnungen belegen die Innovationsfreude von Grömo, darunter etwa der German Brand Award und der German Design Award.  

Am neuen Standort hat Grömo mehr Platz für eine umfangreichere Produktion und Lagerhaltung. 88

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BRAAS

Mehr Platz: Grömo eröffnet Standort bei Hamburg

Neue Kalksandstein-Wissensplattform ist online  KS-ORIGINAL   Die neue KS-Internetseite »digitale-originale.de« fasst die Bautechnik für den Mauerwerksbildner Kalksandstein zusammen und bietet Berechnungstools sowie aktuelle Inhalte und eine umfangreiche Wissensplattform für Bau-Profis, die mit Kalksandstein planen und arbeiten, heißt es in einer Mitteilung. Das Angebot umfasst Fachliteratur (Grundlagen- und Spezialbroschüren) ebenso wie umfangreiche Planungsunterlagen, Nachweisprogramme und Berechnungstools mit Informationen zu Wärmeschutz, Statik und Schallschutz (u. a. zur EnEV, zum Eurocode 6 oder der KS-Schallschutzrechner). Ausschreibungstexte können direkt übernommen werden.  

[ Aktuelles ]


Auf einen Blick FIRMA A

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ACO Hochbau Vertrieb GmbH AKA Klinker GmbH Atlas Schuhfabrik GmbH & Co. KG Austrotherm Dämmstoffe GmbH BAAK GmbH & Co. KG BASF SE BayWa AG Albert Berner Deutschland GmbH Birco GmbH Adolf Blatt GmbH + Co. KG Bornit-Werk Aschenborn GmbH Braas GmbH Richard Brink GmbH & Co. KG DAW SE, GB Caparol Carlisle Construction Materials GmbH Creaton AG Deppe Backstein-Keramik GmbH Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau e.V. Dictator Technik GmbH Diephaus Betonwerk GmbH Dörken GmbH & Co. KG DS Stahl GmbH Efaflex Tor- und Sicherheitssysteme GmbH & Co. KG Ejot Baubefestigungen GmbH Elten GmbH Erlus AG Eurobaustoff Handelsges. mbH & Co. KG Fachverband Baustoffe und Bauteile für vorgehängte hinterlüftete Fassaden e.V. Fakro Dachfenster GmbH Fermacell GmbH Finalit Deutschland GmbH Finalit StoneCare GmbH Wilhelm Flender GmbH & Co. KG Flexalum Sonnenschutzsysteme Fristads Kansas Deutschland GmbH GFS Gesellschaft für Sicherheitstechnik mbH Grömo GmbH & Co.KG Günzburger Steigtechnik GmbH H+H Deutschland GMBH Hagemeister GmbH & Co. KG Heco-Schrauben GmbH & Co. KG Hörmann KG Verkaufsgesellschaft Hymer Leichtmetallbau GmbH + Co. KG Industrieverband Bitumen- Dach- und Dichtungsbahnen e.V. Industrieverband Klebstoffe e.V. DAW SE, GB Inthermo ISM Heinrich Krämer GmbH & Co. KG Jackon Insulation GmbH Kann GmbH Kessel AG Knauf Aquapanel GmbH Knauf Insulation GmbH Krause-Werk GmbH & Co. KG DAW SE, GB Krautol KS-Original GmbH Lamilux Heinrich Strunz GmbH Landesmesse Stuttgart GmbH Liapor GmbH & Co.KG MEA Water Managment GmbH Messe Essen GmbH Metabowerke GmbH Moeding Keramikfassaden GmbH NATURinFORM GmbH NBK Keramik GmbH Novoferm GmbH Nozar GmbH & Co. KG Osmo Holz und Color GmbH & Co. KG Prebena W. Bornemann GmbH & Co.KG Puren GmbH quick-mix Gruppe GmbH & Co. KG Relius Farbenwerke GmbH Rothenberger Werkzeuge GmbH Saint Gobain Abrasives GmbH Saint-Gobain Building Distribution Deutschland GmbH Saint-Gobain Deutsche Glas GmbH Saint-Gobain Isover G+H AG Schiedel GmbH & Co. KG Schlagmann Poroton GmbH & Co. KG Schöck Bauteile GmbH Schüco International KG Sita Bauelemente GmbH StekoX® GmbH Südwest Farben und Lacke GmbH & Co. KG System Schröders Velux GmbH Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. Wienerberger GmbH Williamson-Dickie Europe Ltd Wolfin Bautechnik GmbH Adolf Würth GmbH & Co. KG Xella Deutschland GmbH ZinCo GmbH

Redaktionsverzeichnis SEITE 22 72 8 23, 87 66 85 14 62 12 71 52 88 20 78 39 10 28 88 81 72 14 54 77 33 67 13, 86 12 85 55 86 76 32 36 70 83 88 65 86 26 30 13 64 14 14 16 68 40 75 12 84 32 63 18 88 48 84 38 80 84 60 27 74 36 87 62 34 61 47 85 18 12 59 13 29 12 46 37, 87 42, 86 24 49 44 86 82 56 85 13 68 58 61 13 50

@

ORT Büdelsdorf Peine Dortmund Wittenberge Straelen Ludwigshafen München Künzelsau Baden-Baden Kirchheim/Neckar Zwickau Oberursel (Taunus) Schloß Holte-Stukenbrock Ober-Ramstadt Hamburg Wertingen Uelsen-Lemke Berlin Neusäß Vechta Herdecke Sittensen OT Lengenbostel Bruckberg Bad Laasphe Uedem Neufahrn i.NB Bad Nauheim Berlin Hannover Duisburg München Netphen Düsseldorf (Garath) Norderstedt Hamburg Marktoberdorf Günzburg Wittenborn Nottuln Schramberg Steinhagen Wangen/Allgäu Frankfurt am Main Düsseldorf Ober-Ramstadt Lippstadt Steinhagen Bendorf Lenting Dortmund Simbach Alsfeld Industriegebiet Altenburg Ober-Ramstadt Hannover Rehau Stuttgart Hallerndorf-Pautzfeld Aichach Essen Nürtingen Marklkofen Redwitz a.d.Rodach Emmerich am Rhein Isselburg Ascheberg Warendorf Schotten Überlingen Osnabrück Memmingen Kelkheim Wesseling Offenbach am Main Aachen Ladenburg München Zeilarn Baden-Baden Bielefeld Rheda-Wiedenbrück Magstadt Böhl-Iggelheim Erkelenz Hamburg Duisburg Hannover Norderstedt Wächtersbach Künzelsau Duisburg Nürtingen

info@aco.com info@akaklinker.de office@atlasschuhe.de info@austrotherm.de kontakt@baak.de info@basf.com info@baywa.de info@berner.de info@birco.de info@blatt-beton.de info@bornit.de info@braas.de info@richard-brink.de info@daw.de info@ccm-europe.com info@creaton.de info@deppe-backstein.de mail@dgfm.de info@dictator.de info@diephaus.de info@doerken.de info@ds-stahl.de info@efaflex.com info@ejot.de service@elten.com info@erlus.com info@eurobaustoff.de info@fvhf.de fakro@fakro.de info@xella.com office@finalit.de info@flender-flux.de vertrieb@flexalum.de info.de@fristadskansas.com info@gfs-online.com info@groemo.de info@steigtechnik.de info@hplush.de info@hagemeister.de info@heco-schrauben.de info@hoermann.de info@hymer-alu.de info@derdichtebau.de info@klebstoffe.com info@inthermo.de info@ism-europa.de info@jackodur.com info@kann.de info@kessel.de info@knauf-aquapanel.com info@knaufinsulation.com webinfo@krause-systems.de info@krautol.de info@ks-original.de information@lamilux.de info@messe-stuttgart.de info@liapor.com info.drainage@mea.de info@messe-essen.de metabo@metabo.de info@moeding.de info@naturinform.com info@nbk.de info@novoferm.com info@nozar.de info@osmo.de info@prebena.de info@puren.com info@quick-mix.de info@relius.de info@rothenberger.de info@saint-gobain.com info@saint-gobain.com info@glassolutions.de info@saint-gobain.com info@schiedel.de info@schlagmann.de info@schoeck.de info@schueco.com info@sita-bauelemente.de info@stekox.de info@suedwest.de info@system-schroeders.de info@velux.com info@vdpm.info info@wienerberger.de germany@dickies.com info@wolfin.com info@wuerth.com info@xella.com info@zinco.de

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WWW aco-hochbau.de akaklinker.de atlasschuhe.de austrotherm.de baak.de styrodur.de baywa.de berner.de birco.de blatt-beton.de bornit.de braas.de richard-brink.de caparol.de ccm-europe.com creaton.de deppe-backstein.de dgfm.de dictator.de diephaus.de doerken.de ds-staalprofil.de efaflex.com ejot.de elten.com erlus.com eurobaustoff.de fvhf.de fakro.de fermacell.de finalit.de flender-flux.de flexalum.de fristadskansas.de gfs-online.com groemo.de steigtechnik.de hplush.de hagemeister.de heco-schrauben.de hoermann.de hymer-alu.de derdichtebau.de klebstoffe.com inthermo.de ism-europa.de jackon-insulation.com kann.de kessel.de knauf-aquapanel.com knaufinsulation.com krause-systems.de krautol.de ks-original.de lamilux.de messe-stuttgart.de liapor.com mea-group.com messe-essen.de metabo.de moeding.de naturinform.com nbk.de novoferm.de nozar.de osmo.de prebena.de puren.com quick-mix.de relius.de rothenberger.de norton-diamond.com saint-gobain.com glassolutions.de isover.de schiedel.de schlagmann.de schoeck.de schueco.de sita-bauelemente.de stekox.de suedwest.de system-schroeders.de velux.de vdpm.info wienerberger.de dickiesworkwear.de wolfin.com wuerth.de xella.de zinco.de

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Vorschau Oktober

NOVOFERM



Top-Thema

Die Tür – Design & Technik

Themen:

Innenausbau Bodenbeläge & Aufbau Fenster – Aufbau & Verarbeitung Werkzeuge & Arbeitsschutz Bad, Sanitär & Fliesen

Verlagsleiter Tobias Haslach (-39) Chefredakteur Jan Rieken (-25)

In idyllischer Lage im Berchtesgadener Land wurde der »Klosterhof« in Rekordzeit erweitert. Warum die Wahl auf Funktionstüren von Novoferm fiel, lesen Sie in der Oktober-Ausgabe ebenso wie viele weitere Beiträge zum Top-Thema »Tür«.

Top-Thema Themen:

Fassade – Systeme & Produkte Mauerwerk & Beton Außenanlagen – Gestaltung & Technik Industrie- & Gewerbebau Werkzeuge & Arbeitsschutz

Layout Meike Gottmann (-24) Alexandra Kastl (-23)

Anzeigen Gültige Anzeigenpreisliste Nr. 16 vom 1. Januar 2017 Bezugspreis Einzelheft 5,– € baustoffPARTNER im Einzelabonnement bei 11 Ausgaben (1 Doppelnummer): Inland: 55,– € inkl. Versand Ausland: 69,– € inkl. Versand

Erscheinungstermin: 25. November 2017

| BEILAGE |

Zum Top-Thema »Dach« berichten wir unter anderem mit einem Job-Report aus Hamburg, wo unter anspruchsvollen Bedingungen ein »LiDEKO«-Dachfenster in einer Loggia eingebaut wurde. Außerdem waren wir für Sie auf der A+A in Düsseldorf – den Nachbericht gibt's ebenfalls in dieser Ausgabe.

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Kundenberatung/Redaktion Elmar Romanesen (-16) Stephan Schöpf (-22)

Leser- und Abonnenten-Service Claudia Maguire (-29) Susanne Traub (-30)

Das Dach – Aufbau, Dämmung, Deckung

90

Objektleiter Stephan Berchtold (-42)

Redaktionsassistenz/ Anzeigenlayout Simone Frank (-38) Meike Gottmann (-24) Alexandra Kastl (-23)

LIDEKO

November

Verlag SBM Verlag GmbH Hermann-von-Barth-Straße 2 87435 Kempten Telefon (08 31) 5 22 04-0 Telefax (08 31) 5 22 04-50 E-Mail: info@sbm-verlag.de Herausgeber Markus Holl Joachim Plath

Erscheinungstermin: 21. Oktober 2017



| IMPRESSUM |

Diese Ausgabe enthält eine Beilage der Nilfisk GmbH.

Bankverbindung HypoVereinsbank Kempten Konto-Nr. 66 90 41 98 72 BLZ 733 200 73 DE75 73320073 6690419872 BIC HYVEOEMM428 IVW angeschlossen ISSN 1439-5606 Alle Rechte vorbehalten. © SBM Verlag. Nachdruck – auch auszugsweise – nur mit Genehmigung des Verlages. Jahresabonnements können nur bei Einhaltung der Frist (drei Monate vor Ablauf des Bezugszeitraumes) schriftlich beim Verlag gekündigt werden. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge kennzeichnen nicht die Ansicht der Redaktion.


PFEILER DES BAUPROJEKTS WERDEN SIE ZU EINEM WICHTIGEN

UNSERE VERANSTALTUNGEN ZUM THEMA BAUWESEN

Umweltbaubegleitung

Sachkunde für Tätigkeiten mit Asbest

Zweitägiger Praxis-Workshop zum Arbeitsfeld an der Schnittstelle zwischen Ökologie und Baugeschehen Offenbach: 13.-14.11.17 | 05.-06.03.18 Hamburg: 04.-05.06.18 | 17.-18.09.18 03.-04.12.18 Potsdam: Stuttgart: 04.-05.12.17 München:

02.-03.11.17 | 07.-08.05.18 19.-20.11.18 19.-20.02.18 | 27.-28.08.18 25.-26.10.17

VOB/B - Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen Eintägiger Praxis-Workshop / Zertifikatslehrgang zu den allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Bauleistungen Offenbach: 20.11.2017 | 16.04.2018 06.08.2018 | 19.11.2018 Potsdam: 21.02.2018 | 12.09.2018

München: Hamburg:

16.10.2017 | 15.05.2018 15.10.2018 14.12.2017 | 25.06.2018 10.12.2018

VOB/C - Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen Eintägiger Praxis-Workshop / Zertifikatslehrgang zu den allgemeinen Technischen Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV) Offenbach: 21.11.2017 | 17.04.2018 07.08.2018 | 20.11.2018 Potsdam: 22.02.2018 | 13.09.2018

München: Hamburg:

16.05.2018 | 16.10.2018 15.12.2017 | 26.06.2018 11.12.2018

Sicherheits- und GesundheitsschutzKoordinator (SiGe-Koordinator) nach der Baustellenverordnung Dreitägiger Zertifikatslehrgang zum Erwerb der Koordinatorenkenntnisse nach den Ausbildungsanforderungen der RAB 30, Anlage C Offenbach: 11.-13.12.17 | 26.-28.03.18 09.-11.07.18 | 24.-26.09.18 10.-12.12.18

Potsdam:

27.-29.11.17

Asbest - Abbruch- und Instandhaltungsarbeiten nach TRGS 519, Anlage 4c Staatlich anerkannter zweitägiger Sachkundelehrgang (Asbestschein) gem. TRGS 519 Anlage 4c für den Umgang mit Asbest, Abbruch- und Instandhaltungsarbeiten an Asbestzementprodukten bzw. ASI-Arbeiten geringen Umfangs Offenbach: 19.-20.10.17 | 27.-28.11.17 22.-23.01.18 | 12.-13.02.18 05.-06.03.18 | 09.-10.04.18 24.-25.05.18 | 02.-03.07.18 13.-14.08.18 | 10.-11.09.18 22.-23.10.18 | 26.-27.11.18 17.-18.12.18

Potsdam: Köln: Hamburg: München:

23.-24.04.18 | 12.-13.11.18 12.-13.10.17 | 05.-06.02.18 26.-27.03.18 | 08.-09.10.18 27.-28.11.17 | 14.-15.05.18 03.-04.12.18 19.-20.12.17 | 26.-27.02.18 09.-10.07.18

Entsorgung von Baustellenabfällen Bodenmanagement | Bauleiterschulung Gesetze, Querverbindungen, Wechselbeziehungen, Entsorgungsstrategien und Alternativen Offenbach: 27.11.2017 | 23.04.2018 | 27.08.2018 | 03.12.2018 München: 11.12.2017 | 17.07.2018 | 18.12.2018 Potsdam: 23.10.2017 | 11.06.2018 | 15.10.2018

Abriss- und Rückbaukonzepte Zweitägiger Praxis-Workshop für Bodenmanagement Offenbach: 28.-29.11.17 | 24.-25.04.18 | 28.-29.08.18 | 04.-05.12.18 München: 12.-13.12.17 | 18.-19.07.18 | 19.-10.12.18 Potsdam: 24.-25.10.17 | 12.-13.06.18 | 16.-17.10.18

Bodenschutzrecht und Altlastensanierung in der Praxis Eintägiger Zertifikatslehrgang Offenbach: 22.11.2017

AKADEMIE FÜR ARBEITSSICHERHEIT UND BETRIEBLICHEN UMWELTSCHUTZ www.umweltinstitut.de

Umweltinstitut Offenbach GmbH Frankfurter Str. 48 63065 Offenbach a. M. Tel: 069 - 810679 mail@umweltinstitut.de


Für nachhaltiges Bauen. Bauprodukte mit Umwelt-Produktdeklaration (EPD)

Werden auch Sie Teil einer starken Gemeinschaft:

Bundesverband Leichtbeton e.V.

Q U A L I TÄT S V E R B A N D

KUNSTSTOFFERZEUGNISSE E.V. FÜR LANGLEBIGE KUNSTSTOFFPRODUKTE

Das Naturbausystem

EPD THIRD-PARTY VERIFIED

ISO 14025 and EN 15804

Umweltverträglichkeit und nachhaltige Ressourcennutzung stehen bei Bauprodukten hoch im Kurs. Umwelt-Produktdeklarationen (EPDs) vom Institut Bauen und Umwelt e.V. stellen Umweltwirkungen dar: objektiv – unabhängig – transparent. Damit nachhaltiges Bauen gelingt. In Deutschland. In Europa und weltweit.

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Panoramastr. 1 | 10178 Berlin | info@ibu-epd.com

baustoffPARTNER September 2017