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baustoffPARTNER 08/18

August 2018

WERKZEUGE

BODEN

IM BLICKPUNKT

Neue Produkte und Lösungen für Bodenbeläge und Aufbau

Neuer Festool-Vorabscheider Holz und Farbe aus einer Hand – OSMO wird 140 Jahre bewältigt auch große Staubmengen

Nora Systems Boden-Bestseller zeigt sich neu und modern

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Inhalt Inhalt 6  Editorial

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8  Titelstory

ARDEX I Neue füllende Grundierung und Kampagnenstart mit neuer Verpackung und neuem Markenauftritt

10  Namen & Neuigkeiten 14  Im Blickpunkt

OSMO I 140 Jahre OSMO: Der Warendorfer Spezialist für Holz und Farbe geht gut gerüstet in die Zukunft

15  Top-Thema

Die österreichische Jeld-Wen-Tochtermarke »Dana« macht Premium-­ Qualität zum Standard. Die neue Türenstärke »Plus« mit einer Stärke von 42 mm verspricht mehr Stabilität und Langlebigkeit.

Bodenbeläge & Aufbau 15 I CARL PRINZ I Funktion trifft Gestaltung trifft Funktion... 18 I ORAC I »Fundamentale« Auswahl an Sockelleisten 19 I PROLINE SYSTEMS I »Provario« jetzt auch in Edelstahl 20 I NEUHOFER HOLZ I Clip zum Schrauben und Nageln 20 I ZIRO I Neuartiger Steinboden zum Klicken 21 I DESIGNFLOORING I Moderne Dryback-Designbeläge 22 I AGROB BUCHTAL I Mit »DryTile« keramische Bodenfliesen trocken verlegen 24 I KLB KÖTZTAL I Epoxidharz: Saubere Fußbodenlösung 25 I NORA SYSTEMS I Ein Bestseller zeigt sich neu und modern 26 I MEISTERWERKE I Vinylboden ohne Vinyl 27 I OBJECTFLOR I Faszination Farbe erlebbar machen 28 I SEELBACH INTERNATIONAL I Bodenbehandlung: Langzeitschutz und optische Finesse 30 I ENTRADA I Aluprofilmatten mit starken Profilwänden 30 I TILO I Natürliche Oberfläche und hoher Nutzen 32 I USFLOORS I Auf leisen Sohlen durchs Modegeschäft 33 I KAINDL I Holzböden wie von der Natur gelegt 34 I HAIN I Echtholz-Fußböden mit rustikaler Optik

39  Türen – Design & Technik

39 I BASYS I Kinder sorgen für Dauerbelastungstest 40 I ATHMER I Universell anwendbarer Tür-Fingerschutz 42 I JELD-WEN I Fräsungen für ausdrucksstarke Note 46 I OKNOPLAST I Günstig und hochwertig: Haustüren aus Alu

47  Fenster – Aufbau & Verarbeitung

47 I KNEER I Massivholzhaus: Ökologie und modernes Design 48 I GUGELFUSS I Kunststoff-Fenster verbindet Effizienz und Individualität 48 I INTERNORM I 4-fach Schutz in einem schlanken Fenster 51 I SIEGENIA-AUBI I Beschläge für 700 Fensterelemente 52 I REFLEXA I Erholsamer Schlaf mit der »V-Lamelle«

SIEGENIA-AUBI

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AGROB BUCHTAL

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34 I MC-BAUCHEMIE I Neuer Schnellestrich schnell belegreif 36 I MAFI I Extravagantes Eichenparket: lebhaft wie ein Tiger 37 I GRIP SAFETY COATINGS I Beschichtung macht Duschwanne rutschfest und sicher

Mit »DryTile« von Agrob Buchtal lassen sich Keramikfliesen trocken verlegen. Ein Boden ist so nicht nur schnell verlegt, sondern lässt sich rückstandslos zurückbauen. Für Ladenlokale und gastromomisch genutzte Gewerbeflächen ergeben sich daraus völlig neue Möglichkeiten, aber auch für Supermärkte, wie unser Job-Report zeigt.

Das spektakuläre Gebäude »De Pontsteiger« an der Spitze des Amsterdamer Piers ist einer der beeindruckendsten Penthousekomplexe der Niederlande. Für die rund 700 Fenster und Fenstertüren hat Siegenia die Beschlagtechnik geliefert und dafür ein eigenes Logistik-Konzept umgesetzt.

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53  Innenausbau

53 I NORBORD I Industrielook im Trendshop 54 I CAPAROL I Neue Schalke-Loge in »Königsblau« 55 I B11 I Raumakustik – »Made in Oberbayern« 56 I COLUMBUS TREPPEN I Luftdichte Bodentreppe dank Techniken aus dem Fensterbau 59 I GRUMBACH I Vier neue niedrige Sanitärbausteine

TILE OF SPAIN

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61  Werkzeuge / Arbeitssicherheit & Arbeitsschutz 61 I BOSCH I Neue Heißluftgebläse: Mehr Leistung, bessere Ergomomie 62 I FESTOOL I Vorabscheider für große Staubmengen 63 I MILWAUKEE I Neue Wasserwaagen im Sortiment 64 I STABILA I Wasserwaagen für jede Messaufgabe 65 I ISM I Neue Schuhlinie auch für schwieriges Gelände

66  Messen & Seminare / Aktuelles 69  Auf einen Blick 70  Impressum / Vorschau

Was bei unseren europäischen Nachbarn schon lange üblich ist, findet auch bei uns immer mehr Liebhaber: keramische Wandverkleidungen. Laut dem spanischen Hersteller »Tile of Spain« sind neben opulenten Mustern momentan Pastelltöne absolut angesagt.

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Editorial Editorial

»Wir sind in der Fashion-Industrie – mit Fußböden!« Diesen Satz hat Bernhard ter Hürne, der als geschäftsführender Gesellschafter gemeinsam mit seinem Bruder Erwin ter Hürne das gleichnamige Unternehmen leitet, in einem Interview mit der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung« (F.A.Z.) gesagt. Immer schneller wechseln die Trends, womit auch der Parkett-Spezialist vom Niederrhein zu kämpfen hatte. Und mit den neuesten Kreationen der Boden-Couturiers will nicht nur das Auge verwöhnt und das »Grüne Gewissen« beruhigt werden: Immer wichtiger für die Kunden sind auch individuell gestaltbare Oberflächen und die damit verbundene Haptik. Heute sind Produkte mit veredelter Oberfläche durchaus etabliert. Auch Hersteller OSMO, in dieser Ausgabe mit einem »Blickpunkt« zum 140-jährigen Bestehen vertreten (ab Seite 12), bietet mit »Creativ-Dielen« nicht nur das volle Farbspektrum, sondern setzt sein Holzverarbeiter-Know-how für individuell wählbare Oberflächenbehandlungen ein, die von geschliffen und gebürstet über gealtert und sägerau bis zur geschroppten Haptik reichen – und das auf Wunsch sogar in Kombination untereinander. So weit so gut: Die Auswahlmöglichkeiten sind also schier unermesslich. Wer aber will heute als Bauherr oder Planer wissen, ob die heute getroffene Entscheidung für einen extravaganten Boden auch morgen und übermorgen noch ihre Gültigkeit hat? Nicht nur die Trends, auch die Geschmäcker ändern sich (und in der heutigen Zeit ja auch nicht selten die Konstellation derjenigen, die auf und mit dem jeweiligen Boden leben). Auch darauf hat die Branche jetzt eine Antwort: Hersteller Agrob Buchtal bietet ein neues System für trocken aufzubringende Feinsteinzeug-Keramikfliesen, die nicht nur schnell verlegt, sondern ebenso schnell wieder rückgebaut sind. Vor allem im Handel sowie im Objekt- und Gastro-Bereich, wo der Bodenbelag größeren Belastungen ausgesetzt 6                                

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PETRA REGER

Die Moden für den Boden oder: Jede, wie es ihr gefällt...

ist und öfter mal erneuert oder dem neuen Corporate-Design eines Shopbetreibers angepasst werden muss, bietet diese Lösung spannende Möglichkeiten – wie’s geht und was möglich ist, lesen Sie ebenfalls in dieser Ausgabe ab Seite 22. Also muss, weil sich die Bodenhersteller immer wieder neu erfinden, auch die Wahl des Fußbodens heute keine Entscheidung mehr für die nächsten Jahrzehnte sein. Hersteller ter Hürne hat übrigens herausgefunden, dass beim Boden die Kaufentscheidung zu 90 % von Frauen getroffen wird. Die Kollegen von der F.A.Z. zitieren dazu Uwe Seeler: In seiner Ehe entscheide er die großen und seine Frau die kleinen Dinge. Welche Dinge groß und welche klein seien, entscheide wiederum seine Frau... In diesem Sinne wünsche ich allen Leserinnen und Lesern, dass die Lektüre dieser Ausgabe mit dem Top-Thema »Boden« alle wichtigen Grundlagen parat hält und vor allem erhellend sein möge für bodenmäßige Entscheidungen – egal, ob sie nun groß oder klein sind.

Herzlichst

Jan Rieken


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Titelstory Titelstory Neue füllende Grundierung und Kampagnenstart mit neuer Verpackung und neuem Markenauftritt u  ARDEX  Füllen

und Grundieren in nur einem Arbeitsgang ermöglicht Ardex mit seiner neuesten Entwicklung. Die füllende Grundierung »ARDEX P 21« soll den Boden perfekt für Bodenspachtelmassen oder Fliesenkleber vorbereiten. Die Masse besteht aus zwei Komponenten, und bei der Flüssigkomponente kommt erstmals ein neues Verpackungskonzept zum Einsatz. Aber nicht nur die inneren Werte sind neu, sondern auch das Äußere: Der Baustoff-Spezialist aus Witten hat gleichzeitig einen neuen Markenauftritt im Bereich Bodenbelagsklebstoffe. Mit dieser neuen Verpackung, die im Vergleich mit den bisher üblichen Kanistern bis zu 75 % Kunststoffmüll einspart, will Ardex nicht nur die Umwelt schonen und die Entsorgung auf der Baustelle vereinfachen. Mit den Massen an Kanistern auf Baustellen will der Hersteller im wahrsten Sinne des Wortes aufräumen: »Verarbeiter beklagten oft, dass gerade durch die Kanister sehr viel Müll anfällt, und deshalb haben wir intensiv nach einer Alternative gesucht. Mit dem ›ReduxPack‹ haben wir eine perfekte Lösung gefunden«, sagt Lars Grote, Produktmanager bei Ardex. »Der Beutel mit oberen Grifflöchern spart nicht nur viel Müll, sondern ist auch leicht zu handhaben. Und nach dem Entleeren lässt er sich auf ein Minimum seiner ursprünglichen Größe reduzieren«, erläutert er. Auf den Testbaustellen kam diese Verpackung gut an. »Die Verarbeiter fanden das Prinzip gut und haben die Vorteile für sich und die Umwelt direkt erkannt.«

Anrührfertige Grundierung auch für kritische Untergründe Aber die Ardex-Entwickler haben sich nach eigenen Angaben nicht nur mit der Verpackung befasst, sondern auch das Produkt gut durchdacht. »ARDEX P 21« ist als fertiges Set in einem Anrühreimer gepackt.

Auf der Baustelle werden einfach beide Komponenten im Eimer angerührt – im Mischungsverhältnis 2:1. Die fertige Grundierung kann auf allen typischen Untergründen eingesetzt werden, etwa auf alten Fliesen- und Plattenbelägen, Holzdielen, Zement- und Calciumsulfat­ estrichen. In der Fläche kann das Produkt bis zu 5 mm dick aufgetragen werden, Löcher können bis zu einer Tiefe von 20 mm gefüllt werden. Zudem lässt sich die Masse bis zu 30 Minuten verarbeiten – ist aber bereits nach 60 Minuten überarbeitbar. »Natürlich ist das Produkt passend zur umweltfreundlichen Verpackung auch sehr emissionsarm und mit dem Emicode EC1 Plus R-Siegel ausgezeichnet«, so Lars Grote.

Neues Verpackungsdesign: praxisgerecht und übersichtlich Gleichzeitig setzt Ardex auf einen neuen Markenauftritt, der alles andere als »bodenständig« sein soll: »Nachdem wir über drei Jahre hinweg die Produktpalette überarbeitet und ein übersichtliches Vollsortiment entwickelt hatten, wollten wir bewusst auch in Marketing und Vertrieb ein Ausrufezeichen setzen«, sagt Dr. Markus Stolper, Vertriebsund Marketingleiter bei dem Wittener Familienunternehmen. Das Ergebnis ist ein aufmerksamkeitsstarker Auftritt, der auf die Signalfarbe Rot und auf eine frische Ansprache setzt. Bei den Bodenbelagsklebstoffen beginnen die Neuerungen schon beim Verpackungsdesign: Auf den Klebstoffeimern zeigt ein Verarbeitungsbild sofort den jeweiligen Hauptanwendungsbereich. Eine kla-

re Farbcodierung und die mehrsprachige Produktbenennung erleichtern die Handhabung zusätzlich. »Wir haben uns intensiv mit unseren Handelspartnern und mit dem Handwerk ausgetauscht, um das Sortiment so praxisgerecht wie möglich aufzubauen und zu gestalten«, so Dr. Stolper.

»

Wir haben den Bodenbereich als ausbaufähig identifiziert und sehen hier großes Potenzial. Deshalb haben wir alles überprüft und drehen jetzt an allen ›Stellschrauben‹, die es gibt, also Marktauftritt, Verpackung, Produkte, Sortiment und Vertrieb. Wir freuen uns, dass wir jetzt für jeden Anwendungsbereich Top-Produkte zu marktgerechten Preisen anbieten können – vom Universalklebstoff über Individual-Produkte bis hin zu Spezialanwendungen.« Dr. Ulrich Dahlhoff, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb bei Ardex

Neues Verpackungsdesign: Auf den Klebstoffeimern zeigt ein Verarbeitungsbild sofort den jeweiligen Hauptanwendungs­ bereich. Eine klare Farbcodierung und die mehrsprachige Produktbenennung erleichtern die Handhabung zusätzlich. 8                                

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ARDEX

Die füllende Grundierung »ARDEX P 21« besteht aus zwei Komponenten, die sich einfach im vorgegebenen Mischungsverhältnis anrühren lassen. Bei der Flüssigkomponente kommt erstmals ein neues Verpackungskonzept zum Einsatz, das 75 % Verpackungsvolumen einspart.

zu Parkettlegern und Generalisten ebenso wie zu Bodenlegern und Malermeistern.

Marketingkampagne mit »echten Teufelskerlen«

Bodenbelagsklebstoffe sind bei Ardex bereits seit Ende der 1990er-Jahre im Programm. Und im Jahr 2018 hat Ardex eine Offensive in diesem Bereich gestartet – die größte in der Firmengeschichte (siehe Zitatekasten Dr. Ulrich Dahlhoff, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb bei Ardex). Im Vorfeld hat Ardex alles optimiert – von der Rezeptur über die Verpackung bis hin zur Vermarktung. Dabei hat der Hersteller ein interdisziplinäres Team gebildet, das auch die Wünsche der Handwerker ­berücksichtigt hat. »Vor allem die schnellere Haftung war ein Anliegen der Praktiker«, sagt Martin Kupka, Leiter Anwendungstechnik für den Bereich Boden/ Wand/Decke bei Ardex. Eine Selbstverständlichkeit bei der Entwicklung der Produkte war laut Hersteller, dass sie möglichst emissionsarm sein sollten. »Bis auf ein SpezialUnser Titelbild: »ARDEX P 21« kann auf allen produkt sind alle Produkte mit dem typischen Untergründen Emicode-Siegel EC1 Plus gekenneingesetzt werden. Die Masse zeichnet und damit besonders emislässt sich bis zu 30 Minuten verarbeiten – ist aber bereits sionsarm«, sagt Kupka.

Die Kernaussage der Kampagne lautet ­»Deine Meisterleistung am Boden«. Dr. Stolper: »Damit drücken wir unsere Wertschätzung für das Handwerk aus«. Neben dem Hauptmotiv gibt es spezielle Motive für Parkett, Teppich und elastische Beläge. Teil der auf Dauer angelegten Marketing­ unterstützung sind Produktinformationen, Navigatoren als Drehscheibe und Verarbeitungsfilme. Im Zuge des neuen Sortiments hat Ardex auch den Bodennavigator der Ardex-App angepasst. Mit dem neuen Navigator finden Verarbeiter mit wenigen Klicks vom gegebenen Untergrund und Oberbelag das passende Produkt, von der Estrichverlegung über die Untergrundvorbereitung und Bodenausgleich bis zur Verlegung des Oberbelages. Zudem hat Ardex das Vertriebsteam in Deutschland deutlich aufgestockt und im Jahr 2017 speziell für den Bodenbereich 13 neue Mitarbeiter eingestellt: Neun Kundenberater, zwei Anwendungstechniker, ein Vertriebsleiter und ein Produktmanager sollen eine intensivere Betreuung auf Baustellen und im Fachhandel gewährleisten. »Das zeigt, wie sehr uns dieses wichtige Marktsegment am Herzen liegt«, so Dr. Stolper. Mit insgesamt 40 Gebietsleitern zielt Ardex auf maximale Kundennähe:

Gesamtes Sortiment komplett überarbeitet

Gelungene Premiere auf der Weltleitmesse Die Kampagne erstreckt sich über das gesamte Jahr 2018 und darüber hinaus. Was sich im Sortiment für Holz, Teppich und elastische Beläge

ändert, hat das Familien­unternehmen auf der Weltleitmesse Domotex präsentiert, an der das Familienunternehmen erstmals seit 2004 wieder mit einem Stand vertreten war. Dort präsentierte Ardex als Auftakt der großen »Offensive Boden« die neuen Produkte, die neue Optik und den neuen Auftritt. Die neu gestalteten roten Eimer waren gleich zur Premiere bereits Blickfang auf der Domotex. Mit zahlreichen Live-Vorführungen hat der Hersteller den Fachbesuchern zudem das neue Sortiment nähergebracht. Es besteht aus 18 Belagsklebstoffen und ersetzt zum Großteil alte Produkte. Zudem standen weitere Systemlösungen von Ardex im Fokus. Der Sachverständige Thorsten Grotjohann vom Institut für Fußbodenbau stand den Anwendern als Gesprächspartner zur Verfügung und hat in kurzen Vorträgen das Neueste aus dem Bodenbereich zu relevanten Themen präsentiert.  J

nach 60 Minuten überarbeitbar. In der Fläche kann das Produkt bis zu 5 mm dick aufgetragen werden, Löcher können bis zu einer Tiefe von 20 mm gefüllt werden.

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Dazu gehört auch die Aufteilung in Basisund Spezialprodukte mit dem Ziel, für jeden Anwendungsfall die passende Produktlösung anzubieten.

WERKZEUGE

BODEN

IM BLICKPUNKT

Neue Produkte und Lösungen für Bodenbeläge und Aufbau

Neuer Festool-Vorabscheider Holz und Farbe aus einer Hand – OSMO wird 140 Jahre bewältigt auch große Staubmengen

Nora Systems Boden-Bestseller zeigt sich neu und modern

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Namen & Neuigkeiten Sopro: Stefan Großmann leitet Produkttechnologie

 OBJECTFLOR   Mit neuen Kollektionen und einem eigenen Vertriebsteam will Objectflor seinen Auftritt in der Sparte »Polyflor Vinyl Flooring« stärken und hat dafür ein eigenes Vertriebsteam für diese Sparte eingerichtet, teilt das Unternehmen mit. Die Verkaufsleitung und die Zuständigkeit für Norddeutschland hat Jörn Castrup übernommen, der von der DLW Flooring im April zu Objectflor gewechselt ist. Unterstützt wird er durch Günther Völkel in der Region Ost sowie Jürgen Gottschalk, der für Westdeutschland zuständig ist. Das Kölner Unternehmen will mit dem Ausbau des Vertriebs das Segment »Polyflor Vinyl Flooring« stärken. Mit der farbenfrohen Kollektion »Palettone Pur«, einer umfassenden Kollektion von verschiedenen Homogenbelägen und einer Kollektion von Sicherheitsbodenbelägen ist diese Sparte mehr denn je auf Architekten ausgerichtet, die das neue Team in Abstimmung mit Bezirksleitern oder Objektberatern Jörn Castrup. besser beraten will.   J

 SOPRO BAUCHEMIE   Einen Wechsel an der Spitze

OBJECTFLOR

Eigenes Vertriebsteam für Vinyl-Kollektionen

SOPRO

des Bereichs Produkttechnologie vermeldet die Sopro Bauchemie: Zum 1. Juli wurde Helmut Schäfer, langjähriger Leiter dieser Abteilung, in den Ruhestand verabschiedet. Seine Nachfolge tritt Stefan Großmann an. Andreas Kruse wird künftig unter seiner Leitung das Management der externen Prüfungen und Überwachungen verantworten. Großmann studierte Chemie an der Technischen Hochschule Darmstadt und erwarb dort im Jahr 1995 den akademischen Grad »Diplom-Ingenieur«. Nach seinem Stefan Großmann. Studium arbeitete er in verantwortlichen Positionen in Forschungslaboratorien bei Unternehmen der deutschen Bauchemie. Er soll gemeinsam mit dem erfahrenen und weiter ausgebauten Team der Sopro Produkttechnologie den erfolgreichen Weg fortführen und gleichzeitig auch neue Akzente setzen. Mit Andreas Kruse präsentiert Sopro einen weiteren neuen Mitarbeiter für die Abteilung Produkttechnologie. Er soll vornehmlich das Management der externen Prüfungen und Überwachungen verantworten. Kruse war vorher leitender Mitarbeiter eines zertifizierten Baustoff-Prüfinstitutes und bringt daher laut Sopro die notwendige Erfahrung auf diesem Gebiet mit.  J

 H+H DEUTSCHLAND   Im Juni hat Dipl.-Kfm. M.B.A. Joachim Kartaun für die

 GERFLOR   Bereits seit 1. Juli ist Frank

H+H Deutschland GmbH auch das Key Account Management für die nationalen Großkunden im Baustoff-Fachhandel übernommen. Als Leiter Strategisches Marketing und Mitglied der Geschäftsleitung verantwortet er ebenso Produktmanagement, Anwendungstechnik, Schulungen und Seminare sowie die Marketing-Kommunikation, teilt das Unternehmen mit. Im Sommer 2017 wurde Kartaun Prokura verliehen. »Ich freue mich darüber, dass Joachim Kartaun zukünftig auch eine wichtige Verantwortung im Vertrieb übernehmen wird«, erklärt Heinz-Jakob Holland, Geschäftsführer der H+H Deutschland GmbH. »Wir haben in den zurückliegenden zwei Jahren die Zusammenarbeit mit den Kooperationen im Baustoff-Fachhandel spürbar verbessert und möchten hier durch guten Service die solide Vertrauensbasis weiter ausbauen. Die langjährige Branchenerfahrung von Joachim Kartaun und seine breite Qualifikation werden sich im Dienst des Baustoff-Fachhandels ideal verbinden.« Kartaun flankiert in seiner neuen Funktion bei H+H die Arbeit der Regionalvertriebsleiter Thomas Manthe und Holger Oest. H+H Deutschland gehört zur H+H International A/S, einem an der dänischen Börse notierten Unternehmen mit Hauptsitz in Kopenhagen und nach eigenen Angaben einer der führenden Produzenten von Wandbaustoffen in Europa. Im Jahr 2018 wurden acht Werke übernommen, in denen Kalksandsteine hergestellt werden. H+H betreibt damit 21 Werke, davon zehn in Deutschland. Mit der Herstellung von Porenbeton und Kalksandstein haben diese mit etwa Seit Juni verantwortet Prokurist Joachim 400 Mitarbeitern einen jährlichen Kartaun für die H+H Deutschland Gesamtumsatz von rund 100 Mio. Euro GmbH auch das Key Account erwirtschaftet. Weltweit beschäftigt die Management für die nationalen GroßGruppe etwa 1 200 Mitarbeiter.   J kunden im Baustoff-Fachhandel.

Selbeck neuer Marketingleiter bei der Gerflor Mipolam GmbH in Troisdorf, wie das Unternehmen jetzt mitteilte. Er ist für die gesamte Kommunikation im Vertriebsbereich »Objekt« des Tochterunternehmens der französischen Gerflor Group verantwortlich. Mit 17 Produktionsstandorten und fünf Forschungs- und Entwicklungszentren ist Gerflor nach eigenen Angaben einer der weltweit führenden Anbieter für elastische Bodenbeläge. Frank Selbeck leitet seit 1. Juli Zusätzlich ist der gelernte PR- und Werbedas Marketing bei Gerflor in Troisdorf. fachmann für die Marketingaktivitäten von Gerflor DLW-Linoleum zuständig. Vor seinem Wechsel zu Gerflor leitete Selbeck einige Jahre das Marketing des LVT-Spezialisten Objectflor aus Köln.  J

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PCI

Gerflor: Frank Selbeck neuer Marketingleiter

Neuer Project Sales Manager im Südwesten  DORNBRACHT   Christoph Kowollik (44) ist neuer Project Sales Manager für die Region Baden-Württemberg. Der erfahrene Projektexperte soll innerhalb der Dornbracht-Group Ansprechpartner für die Marken Alape und Dornbracht sein, heißt es in einer Mitteilung. Kowollik ist seit mehr 20 Jahren in der SHK-Branche und war demnach bei Vola und Hansgrohe tätig. Er übernimmt den Posten von Simon Kremer, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen hat.   J Christoph Kowollik. DORNBRACHT

H+H DEUTSCHLAND

Kartaun übernimmt Key Account Management

[  Namen + Neuigkeiten  ]


Namen & Neuigkeiten

 GEZE  Brigitte Vöster-Alber, Geschäftsführende Gesellschafterin der GEZE GmbH, hat im Juli ihr 50. Betriebsjubiläum

GEZE

gefeiert. Seit 1968 steht sie an der Spitze des Unternehmens, das mit fast 3 000 Mitarbeitern weltweit nach eigenen Angaben zu den führenden Anbietern von Tür-, Fenster- und Sicherheitstechnik sowie Automatischer Türsysteme und Gebäudeautomation zählt. Dabei hatte sie die Zukunft stets im Blick und scheute sich nie davor, für das Unternehmen schwierige, aber notwendige und erfolgsbringende Entscheidungen zu treffen, heißt es in einer Mitteilung. Mit nur 24 Jahren übernahm Brigitte Vöster-Alber im Jahr 1968 nach dem Tod ihres Großvaters Reinhold Vöster die Führung von GEZE. Seitdem hat sie die Unternehmensstrategie, das Produktportfolio sowie das Auslandsgeschäft immer weiter vorangetrieben und ausgebaut, ebenso den Bereich Forschung und Entwicklung. 2017 investierte die Firma 13 Millionen Euro in den Bau eines Entwicklungszentrums am Stammsitz Leonberg, in den vergangenen Jahren waren es insgesamt 28,8 Mio. Euro: Ein klares Bekenntnis der Unternehmerin zum Standort und zum Qualitätsanspruch »made in Germany«. Zugleich investiert die Firma kontinuierlich in die ausländischen Tochtergesellschaften und setzt auf höchstmögliche Qualitätsstandards. GEZE ist damit nach eigenen Angaben ein Global Player und dennoch ein traditionsreiches Unternehmen, das zu 100 % in Familienbesitz ist und konsequent aus eigner Kraft wächst. Die ausführliche Version zum Lebensweg von Brigitte Vöslauer-Alber und den Meilensteinen im Unternehmen veröffentlicht der baustoffPARTNER online.   J Brigitte Vöster-Alber ist seit 1968 mehr dazu in der die Geschäftsführende Gesellschafausführlichen Online-Version terin der GEZE GmbH.

Hymer erweitert Produktionsfläche

HYMER-LEICHTMETALLBAU

 HYMER-LEICHTMETALLBAU   Bei Steigtechnik- und Automotivehersteller Hymer-Leichtmetallbau stehen die Zeichen weiter auf Wachstum. Das Unternehmen investiert in den Standort Wangen und erweitert die Produktionsfläche um rund 5 000 m2 auf insgesamt 27 000 m2. Spatenstich war Anfang Juli. Anhaltendes Wachstum sorgte nach eigenen Angaben für einen Mangel an Produktions- und Lagerfläche. Mit der Erweiterung werde dem Rechnung getragen, sagte Hymer-Geschäftsführer Gerald Schock. Das neue Gebäude soll ausschließlich als Produktionsfläche der Unternehmenssparte Hymer Project genutzt werden, die dort Steigtechnik-Sonderkonstruktionen wie Arbeits- und Wartungsbühnen fertigt. Sie weisen teils beachtliche Höhen auf und benötigen beim Aufbau dementsprechend auch nach oben hin ausreichend Platz. Der Neubau ist daher mit elf Metern Deckenhöhe vorgesehen. Der Bezug des neuen Gebäudes ist im Sommer 2019 geplant. Nicht nur die Fläche, sondern auch die Zahl der Mitarbeiter wächst kontinuierlich: Derzeit sind rund 300 Mitarbeiter am Hauptsitz in Wangen beschäftigt. Auch für 2018 sind weitere neue Stellen geplant.  J

Dem kontinuierlichen Unternehmenswachstum trägt Steigtechnikhersteller Hymer-Leichtmetallbau jetzt mit einer Erweiterung der Produktionsfläche um rund 5 000 m2 Rechnung.

[  Namen + Neuigkeiten  ]

Verband bestätigt Jan Kurth als Geschäftsführer  BIEF   Die Mitgliederversammlung des

Bundesverbandes Innenausbau, Element- und Fertigbau (BIEF) in Weissach im Tal bei Waiblingen hat Jan Kurth, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Holzindustrie (HDH), nun auch offiziell als Geschäftsführer des BIEF bestätigt, schreibt der Verband in einer Pressemitteilung. In begleitenden Vorträgen zeigten die Rechtsanwälte Michael Peter und Peter Haas den anwesenden Unternehmern Möglichkeiten auf, wie sie Fixkosten im laufenden Betrieb einsparen können. Außerdem referierte Paul Indinger vom Unternehmen »Building Radar« über seine gleichnamige Plattform. Diese identifiziert aktuelle Bauausschreibungen und bereitet sie so auf, dass sich Unternehmen aus Handwerk und Industrie einfach und gezielt darauf bewerben können. Eine Weinprobe mit Kellerei-Besichtigung bei den Fellbacher Weingärtnern mit anschließendem Abendessen rundete die diesjährige Versammlung ab.  J BIEF

Vöster-Alber: Seit 50 Jahren an der Spitze von GEZE

Jan Kurth ist neuer Geschäftsführer des BIEF.

Eigentümerwechsel bei Parador  PARADOR  Der führende indische Baustoff-Pro-

duzent HIL Limited, eine Tochtergesellschaft der CK Birla Group, wird Parador vom bisherigen Haupteigentümer, der NORDHolding Unternehmensbeteiligungsgesellschaft mbH, erwerben. HIL Limited ist der führende Produzent von Baustoffen und Bauelementen auf dem indischen Subkontinent. Nun möchte die Unternehmensgruppe ihre Internationalisierung vorantreiben. »Wir freuen uns, mit HIL Limited einen strategischen Investor an unserer Seite zu haben, der langfristig mit uns den eingeschlagenen Wachstumskurs und das erfolgreiche Geschäftsmodell weiter fortsetzen will«, erläutert Lubert Winnecken, Vorsitzender der Geschäftsführung von Parador. Seit ihrer Gründung im Jahr 1977 hat sich das Unternehmen auf hochwertige Produkte zur Boden- und Wandgestaltung spezialisiert. Das Sortiment umfasst Parkett-, Laminat- und elastische Böden sowie Wandund Deckenpaneele, die am deutschen Stammsitz in Coesfeld und am österreichischen Produktionsstandort Güssing gefertigt werden.  J 08/18   

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Im Blickpunkt Im Blickpunkt 140 Jahre OSMO: Der Warendorfer Spezialist für Holz und Farbe geht gut gerüstet in die Zukunft u  OSMO  Etwa

100 Jahre dauert es, bis ein Baum zu voller Qualität herangewachsen ist. Die Erfahrung, die der Holz-Spezialist OSMO in der Verarbeitung des Naturwerkstoffs hat, umfasst weit mehr als diese Zeitspanne: Die Anfänge des Unternehmens reichen bis ins Jahr 1878 zurück. Heute, mit 140 Jahren Expertise im Bereich Holz, ist das Unternehmen auch Pionier bei der Entwicklung von Holzanstrichsystemen auf Basis natürlicher Öle und Wachse. Beide Bereiche machen OSMO zum einzigen Hersteller, der selbst bearbeitetes Holz mit Anstrichen aus der eigenen Entwicklung und Produktion veredeln kann. Vom Holzhandel mit Hobelwerk hat sich das Unternehmen zu einem weltweit agierenden Hersteller moderner Holzfertigprodukte entwickelt, das seine Produkte heute in mehr als 60 Länder der Erde liefert. Auch für die Zukunft ist OSMO gut gerüstet, wie der baustoffPARTNER beim Geburtstagsbesuch am Firmensitz in Warendorf erfahren hat.

Von Jan Rieken Der Holz- und Farbensspezialist OSMO setzt auf Investitionen und hat für den Standort – und damit auch das Thema Holz – viel Geld in die Hand genommen. Anschaffungen in der vergangenen Jahren wie eine neue Hobelanlage und eine neue Carving-Maschine zählen ebenso dazu wie das »Geburtstagsgeschenk« zum 140. Jubiläum: Die Schaffung neuer Produktions- und Lagerkapazität mit einer neuen Farbbehandlungsanlage. Für knapp 10 Millionen Euro sind drei neue, aneinander grenzende Hallen entstanden, die auf 12 000 m2 die Kapazität für Lager und Produktion deutlich erhöhen (der baustoffPARTNER hat berichtet: Ausgabe Dezember 2017, S.36).

Geschäftsleitung Vertrieb bei OSMO. Die neu eingebaute Lackieranlage für Fassaden-Profilbretter war ursprünglich ausgelegt auf eine Kapazität von 70 lfm Profile pro Minute und hat ihre Startphase bereits hinter sich. Momentan ist »Feintuning« angesagt, erläutert Mehlin beim Rundgang. Als Verantwortlicher für den Vertrieb kann er aufatmen, wenn die Anlage im Regelbetrieb läuft: Als kleines Wunderwerk deutscher In-

genieurskunst, gepaart mit dem über lange Zeit erworbenen handwerklichen Know-how des Holzverarbeiters, hat die Anlage im Regelbetrieb dann sogar eine Kapazität von bis zu 130 lfm/min.

Holz und Farbe sowohl für innen als auch für außen Verbunden mit der gleichzeitig erhöhten Lagerkapazität ergibt sich daraus eine verkürzte Lieferzeit in den drei Produktbereichen Inneholz, Fassaden-

holz und Gartenholz – und das, obwohl eine alte Lackieranlage abgerissen wird. »Wir schaffen Platz für die nächsten Zukunfts-Projekte«, erläutert Mehlin. Und die Zukunft, das hat OSMO schon früh erkannt, liegt in der Individualisierung. »Dafür schaffen wir Kapazitäten – nicht nur für Fassadenhölzer, die es schon jetzt in mehr als 2 000 Farben gibt, sondern in allen Bereichen«, erklärt Mehlin. Dass bei OSMO das selbst bearbeitete Holz und die am

Wunderwerk der Ingenieure trifft Holzbearbeiter-Know-how Mit der konsequenten Weiterentwicklung und dem Ausbau des Unternehmens macht sich der Hersteller fit für die Zukunft: Ein stark wachsender Trend ist der Wunsch nach der Individualsierung von Produkten. »Wir bieten Fußboden- und Fassadenholz schon ab einem Quadrat­meter im Wunschfarbton an – damit sind wir einzigartig«, sagt Thorsten Mehlin,

Thorsten Mehlin, Geschäftsleitung Vertrieb bei OSMO, präsentiert einen Klassiker im Sortiment: Hartwachs-Öl. Im Showroom am Firmensitz in Warendorf zeigt der Hersteller Händlern und Verarbeitern die Möglichkeiten, die sich bieten, wenn Holz und Farbe aus einer Hand kommen.

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BAUSTOFFPARTNER / JAN RIEKEN

Ob Bodendielen oder Fassadenhölzer: Die neue Lackieranlage, untergebracht in einer neuen Halle, vereint Holzbearbeitungs-Know-how und modernste Maschinentechnik. OSMO ist damit für den zunehmenden Trend der Individualisierung gerüstet. Standort Münster entwickelten Holzanstrich- und Farbsysteme aus einer Hand kommen, ist ebenfalls ein Alleinstellungsmerkmal. Mit dem Ziel, das beste für Holz zu entwickeln, entstehen Produkte für innen und außen, die vom Handwerker und Verarbeiter ebeso eigesetzt werden wie in der Industrie oder im DIY-Bereich.

Einst Stallabtrennungen, heute Vollsortimenter Der Name OSMO setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der früheren Firmeninaber Ostermann & Scheiwe sowie den ersten beiden Buchstaben der lateinischen Bezeichnung für Münster zusammen: Monasterium. In Münster hatte die einstige Holz- und Baustoffhandlung, die nach ihrer Gründung 1878 zunächst im sauerländischen Neheim angesiedelt war, seit 1900 auch ihren Hauptsitz. Ein dort 1923 neu erbautes und damals hochmodernes Hobelwerk wurde 1940 nach einem Bombenangriff völlig zerstört, aber wieder komplett aufgebaut. In Münster ist bis heute Produktion und Entwicklung für den Bereich »Farbe« angesiedelt. Dort werden Holzanstriche für innen und außen entwickelt und produziert. Am Standort in Warendorf, wo OSMO nach der Übernahme durch die Cordes-Holding im Jahr 2002 (s. Unternehmens­ info-Kasten) seinen Firmensitz bezogen hat, wird das komplette Sortiment der Sparte »Holz« hergestellt: Es umfasst alle Pro-

dukte wie Leisten, Fassaden, Profile und Bodendielen. Daran angegliedert ist der Bereich »Garten« mit Terrassendielen und dem Sortiment für Zäune und Sichtschutz sowie Paletten-Möbeln. Vom Hartboden-Sortiment hat OSMO sich in der Konsolidierungsphase nach der Übernahme im Jahr 2002 verabschiedet. Der Produktvielfalt hat das keinen Abbruch getan: »Heute produzieren wir mehr als 10 000 verschiedene Produkte«, erklärt Vertriebs-Chef M ­ ehlin. Mit dem Sortiment von damals hat das freilich eher wenig zu tun: Zum Portfolio gehörten in der Anfangsphase eher grobe Produkte wie Abtrennungen für Ställe und Innen-Profilbretter, später Produkte wie Roll­ ladenstäbe aus Holz.

Atmungsaktive Farben wirken wie Naturkosmetik für Holz Die Epoche, in der das Unternehmen begann, sich aus dem Kreis der überwiegend regional agierenden Hobel- und Sägewerke herauszuheben, wurde mit der Gründung der Sparte »Color« im Jahr 1964 eingeläutet: Seit mehr als 50 Jahren forscht und fertigt das Unternehmen in Sachen Farb- und Pflegeprodukte. Von Anfang an hat der Hersteller auf atmungsaktive Holzanstriche auf der Basis natürlicher Öle und Wachse gesetzt und damit nicht nur Pionierarbeit geleistet, sondern auch ein Sortiment geschaffen, das überregional vertrieben wurde. Heute sind die Holzan-

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INFO

Teil der hohen Fertigungstiefe bei OSMO ist auch das Entwickeln und Warten eigener Werkzeuge. Hier schärft ein Mitarbeiter an einer halbautomatischen Maschine die Zähne einer Bandsäge. striche nahezu überall auf der Welt erhältlich. Als erstes streichbares Wachs hat OSMO im Jahr 1978 Klarwachs auf den Markt gebracht – ein Klassiker, der sich auch heute noch im Sortiment findet. Zwei Jahre später kam mit den Dekorwachsen die erste Generation wachs- und ölbasierter Anstriche. Im Jahr 1983 kam die ölbasierte Holzschutz-Lasur als Langzeitschutz für außen hinzu. Die Basis der Holzanstrich-­ Produkte von OSMO bilden Rohstoffe aus der Natur, die aufwendigen Reinigungs- und Veredelungsprozessen unterworfen werden. Der getrocknete Anstrich erfüllt die Anforderungen der DIN EN 71.3 (geeignet für Kinderspielzeug) und der DIN 53160 (speichelund schweißecht) und ist somit unbedenklich für Mensch, Tier und Pflanze. Bei der Herstellung werden natürliche pflanzliche Öle (Sonnenblumen-, Soja-, Lein-, Distel­öl) und Hartwachse (Carnauba- und Candelilla­ wachs) verarbeitet, die besonders ressourcenschonend gewonnen werden.

Immer weniger Lösemittel für mehr Wohngesundheit

nannte »High Solid«-Produkt mit einem hohen Festkörper­ anteil und nur geringen Lösemittel-Mengen entwickelt. Seit Jahren wird in den hauseigenen Labors am Standort Münster verstärkt daran gearbeitet, komplett ohne Lösemittel und die damit verbundenen flüchtigen organischen Verbindungen (volatile organic compounds, kurz: VOC) auszukommen. Einige Produkte, die so genannten »Full Solid«-Produkte, sind bereits jetzt lösemittelfrei. Ziel ist es, diese lösemittelfreie Technologie weiter zu entwickeln. Auch in den Bereich Farbe will OSMO in den kommenden Jahren kräftig investieren. Die nächsten Pläne für das Werk in Münster liegen schon in der Schublade: Eine neue Tinting-Maschine zum reproduzierbaren Mischen von Farben samt entsprechender Infrastruktur soll ab Herbst entstehen und die Kapazitäten an den Trend der Individualisierung anpassen. Auch hierfür nimmt der Hersteller laut Thorsten Mehlin wieder einen »stark sechsstelligen Euro-Betrag« in die Hand.

Individualisierung auch im Bereich Boden und Fassade

Die anorganischen Pigmente der Osmo-Farben bestehen aus natürlichen Erzen, die vor der Verwendung besonders gereinigt werden, damit sie als physiologisch unbedenkliches, reines Mineralpigment zur Verfügung stehen. Mit der Einmal-Lasur hat ­OSMO 1985 das erste so ge-

Auch im Bereich Boden bietet OSMO Holz und Farbe aus einer Hand: Mit im eigenen Haus gefertigten Bodendielen und den dazugehörigen Farben und Ölen aus eigener Produktion stehen dem Hersteller besonders viele Möglichkeiten offen, wenn es darum geht, verschiedene Holzarten mit farbigen und modifizierten Oberflächen

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zu kombinieren. Das »Creativ-­ Dielen«-Sortiment bietet alle Möglichkeiten hinsichtlich Holzart, Oberflächenbeschaffenheit, Farbton und Glanzgrad. »Hier hat der Kunde wirklich freie hand«, sagt Mehlin. Die »Creativ-Dielen« gibt es in Eiche, Esche, Fichte, Kiefer und Lärche. Jede Holzart lässt sich durch eine Oberflächenbehandlung weiter individualisieren: geschliffen, gebürstet, gealtert, sägerau oder geschroppt – ähnlich wie handgehobelt. Auch eine Kombination der einzelnen Oberflächenbearbeitungen ist möglich. Mehr als 30 Farbtöne, von »Koralle« über »Farngrün« bis hin zu »Seidengrau«, machen die Individualisierung des ganz eigenen Holzfußbodens zudem perfekt. Die farbgleichen Fußleisten gibt‘s bei Bedarf gleich dazu. Auch bei den Fassaden bietet OSMO Lösungen aus einer Hand: Holzbearbeitung, farbliche Gestaltung, Schutz und Pflege sind so aufeinander abgestimmt, dass sich Bauherren und »Holzwerker«, wie die Profi-­ Anwender genannt werden, auf das geballte Knowhow aus zwei Welten verlassen können. Der Hersteller wird seinem Slogan »in Form und Farbe« auch hier gerecht und unternimmt alles, um nach Möglichkeit jeden individuellen Wunsch zu erfüllen – auch bei der Entwicklung neuer Produkte wie den Fassadensystemen »Verto« und »Pure«. Letzteres wurde jüngst von der HolzLand-Kooperation mit dem »In-

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Die Anfänge der heutigen OSMO Holz und Color GmbH reichen ins Jahr 1878 zurück: In Neheim als Holz- und Bau­ stoffhandlung gegründet, zog das Unternehmen wegen der besseren Transportmöglichkeiten nach Münster. Das Firmengelände am Stadthafen wurde im Zweiten Weltkrieg bei einem Bombenangriff zerstört und wieder augebaut. Im Jahr 1964 wurde die Sparte »Color« gegründet, die bis heute in Münster ihren Sitz hat. Abteilungen wie die 1976 ebenfalls in Münster gegründete Produktion für Gartenholz haben heute ihren Sitz in Warendorf, wo das Unternehmen seit der Übernahme durch die Cordes-Gruppe im Jahr 2002 ihren Sitz hat. Seit ­Juni­ 2012 ist mit Christian Cordes einer der beiden Söhne des Inhabers als Geschäftsführer im Unternehmen, das an den Standorten Warendorf und Münster insgesamt etwa 300 Mitarbeiter beschäftigt. Holz Cordes mit Sitz in Bremerhaven wurde 1980 von Bernhard Cordes gegründet und hat sich in den folgenden Jahrzehnten schnell vom traditionellen Importhobelwerk zu einem der größten Holz- und Hobelwarenanbieter Deutschlands entwickelt. Dazu kommt die Produktion von Hobelwaren und Leimholzplatten. In Bremerhaven wird heute auf acht Hobellinien Hobelware für Handwerk, Industrie, Handel und Baumarkt produziert; in mittlerweile 14 Werken beschäftigt die Cordes-Gruppe insgesamt etwa 950 Mitarbeiter.

novations-Award« ausgezeichnet (siehe Bericht auf Seite 67).

Mehr Fachberater für mehr individuelle Betreuung Ein derartig differenziertes Sortiment mit all den Möglichkeiten, die sich daraus ergeben – sowohl bei Standardprodukten wie auch bei Individuallösungen – braucht eine gute Beratung. Das sei einer der Gründe, warum OSMO nicht direkt an Endverbraucher liefere, erklärt Vertriebs-Chef Thorsten Mehlin. Im Vordergrund steht, die persönliche Beratungsleistung zu erhöhen. »Insbesondere für das Handwerk wollen wir mehr tun. Damit wir mehr individuell beraten können, planen wir, unser Fachberater-Team von 9 auf 18 zu verdoppeln«, sagt Mehlin.J


TOP-THEMA CARL PRINZ

Bodenbeläge & Aufbau

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Für Tribünen wie hier im Bild bzw. auf der Aufmacherseite bietet Carl Prinz Lösungen wie das Treppenkanten­profil »Nr. 289« mit Einschub auf beiden Seiten, das sich auch für den Einsatz auf Designbelägen eignet.

Funktion trifft Gestaltung trifft Funktion… u  CARL

PRINZ  Technik und Design harmonieren heute im Innenausbau besser denn je – bei Neubauten genauso wie bei Modernisierungen. Bauteile, die früher als reine Funktionselemente betrachtet wurden und bei Auftraggebern und Architekten einen eher untergeordneten Stellenwert hatten, sind mittlerweile oft wesentliche GestaltungsKomponenten ganzheitlicher Einrichtungskonzepte. Die Carl Prinz GmbH aus Goch am Niederrhein präsentiert eine große Bandbreite unterschiedlicher System-Lösungen für sehr vielfältige Anwendungen.

Die Anforderungen im Bereich Profile und Sockelleisten sind deutlich gestiegen: Beim Material ebenso wie bei Normen und Regulierungen.

Der Markt ist von Kunden- und Planerseite beispielsweise im Bereich Profile und Sockelleisten deutlich anspruchsvoller geworden, vor allem im Hinblick auf die Optik, Einsatzvielfalt und Montagefreundlichkeit der Produkte. Die Carl Prinz ­GmbH hat sich schon sehr früh auf diese Entwicklung eingestellt und kann eine große Bandbreite unterschiedlicher System-Lösungen für sehr vielfältige Anwendungen präsentieren. Und das nach eigenen Angaben auf hohem technischen Niveau, um den ebenfalls gestiegenen Anforderungen beim Material, in Normen und Regulierungen zu entsprechen. Beispiele für die kreative Kombination von Form

Tribüne mit Treppenkantenprofilen und Designbelag 16                                

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und Funktion sind Treppenkantenprofile, Profile für keramische Flächen und montagefreundliche Sockelleisten des Spezialisten aus Goch am Niederrhein.

Treppenkantenprofile setzen Akzente Die Gestaltung und Renovierung von Treppen und Podesten ist im Objektbereich allgegenwärtig. Mit Treppenkantenprofilen lassen sich hierbei auch im privaten Bereich ausdrucksstarke Akzente setzen. Speziell für Designbeläge bietet Prinz ein breites Programm an Treppenkantenprofilen mit und ohne Einschub, mit und ohne Nase an der Setzstufe, in eckigem oder gerundetem Design und mit einer breiten Farbpalette. Im Ladenbau stehen Themen wie »reversible, aber hoch belastbare Flächen« ständig im Mittelpunkt. Gerade für diese Sonderflächen, die regelmäßig zurück- oder umgebaut werden müssen, bieten sich Profile mit Einschub an. Die versenkten Schraublöcher werden anschließend vom eingeschobenen Bodenbelag verdeckt, sichtbar bleibt nur die dezente Profilkante Diesen Produktbereich ergänzt der Hersteller durch eine Vielzahl an belastbaren Rampenprofilen, die auch ein Befahren der Flächen mit Transportwagen ermöglichen. Für Bodenbeläge mit einer Stärke von 5 mm eignet sich beispielsweise das massive »Rampenprofil 269«: Es schützt laut Hersteller die Belagskanten und schafft stolperfreie Übergänge. Durch seine hohe mechanische Belastbarkeit eignet es sich besonders für den Einsatz auf Verkehrsflächen mit Gabelstaplern, Hub- und Einkaufswagen.


Ein Profil, drei Möglichkeiten: Das Sockelprofil »Nr. 380« ist verwendbar als Sockelleiste oder an Treppenstufen sowie liegend als Wandanschluss.

Keramische Flächen – stilvoll und sicher

Sockelleiste problemlos montiert Prinz hat den Schwerpunkt bei der Entwicklung von »Cultus45« auf das innovative Befestigungssystem gelegt: Die Alu-Sockelleiste wird in einem 45° Winkel auf den Clip aufgeschoben. Erst in ihrer Endposition hat die Leiste Kontakt zu Wand und Boden. Der Befestigungsclip verfügt über ein Reservoir für die verdeckte Verlegung von Kabeln. Die flexiblen Stege ermöglichen ein leichtes Einlegen und verhindern gleichzeitig, dass Kabel zurückschnellen oder bei der Montage stören. Die Leiste lässt sich leicht und beschädigungsfrei lösen. So sind Kabel jederzeit schnell zugänglich und Renovierungs- und Malerarbeiten kein Problem. Das System umfasst Innen- und Außenecken sowie Verbindungs- und Endstücke in massivem Aluminium eloxiert. J

CARL PRINZ

Fliesenböden – das bedeutet heute: moderne Material- und Farbkombinationen, Mosaike, holzähnliche Oberflächen und großformatige Platten sowie Paneele. Solche Gestaltungsvarianten finden sich z.B. im Objektbereich, aber auch im privaten Wohnungsbau. Spezial-­Profile und Unterlagen versprechen hier dauerhafte Stabilität und ansprechende Optik. Eine Herausforderung für den Fliesenleger besteht u.a. darin, an vertikalen Ecken eine saubere Kante herzustellen, zumal, wenn diese Ecken nicht exakt 90° angeputzt sind. Viele Fliesenhersteller bieten dafür extra gefertigte Formstücke an. Je nach Modell und Ausführung bleibt beim Abschluss der Verlegung mitunter die nicht beschichtete Unterseite der Fliese sichtbar und muss durch den Maler oder Innenausbauer optisch neutralisiert werden. Ebenso schwierig gestaltet sich später in der Nutzungsphase die Reinigung solcher Kanten: Der Wischlappen hängt an der rauen Fliesenfläche fest und es bleiben filzige Reste auf der Kante zurück. Diese Probleme löst Hersteller Prinz mittels Vierkant- oder Viertelkreisprofi-

len aus Aluminium, Edelstahl oder Kunststoff, zu denen es auch passende Eck- und Endstücke gibt. Die Profile werden einfach in den Klebemörtel mit eingelegt, die Fliesen an die Profile angearbeitet. Es entsteht laut Hersteller ein sauberer Abschluss ohne scharfe Kanten oder überzahnten Fliesen. Zu jeder Verlegung von Fliesen und Platten gehört eine gründliche Untergrundvorbereitung, um die korrekten Maßnahmen für eine fachgerechte Verlegung zu treffen. Risse müssen je nach Breite verharzt und der Untergrund ggf. überspachtelt werden. Mit einer Entkopplungsmatte wie der »Decoupling Pro« verspricht Prinz dem Verleger eine enorme Zeit­ersparnis. Diese Unterlage aus Polyurethan besteht aus mineralischen Füllstoffen mit PU-Bindemittel aus 90% natürlichen Zutaten, wie Raps- und Rizinus­öl. Sie erlaubt die Verlegung keramischer Oberbeläge auch auf rissigen Untergründen und sorgt für eine feste Tragschicht.

Vierkant-Profil mit Eckstücken – eleganter Kantenschutz für Außenecken und an Abkastungen 08/18   

Saubere Kanten an vertikalen Ecken sind eine Herausforderung – für den Fliesenleger ebenso wie später beim Putzen... Mit Vierkant- oder Viertelkreisprofilen löst Carl Prinz derlei Probleme.

INFO

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Im Jahr 1890 gründete der Kaufmann Carl Prinz in Werdohl (Märkisches Sauerland) eine Großhandlung für Innendekorationsartikel und Messingwaren, im Jahr 1924 begann das Unternehmen mit der Eigenfertigung von Messingprofilen und Gardinenstangen. 1954 verlagerte das Unternehmen aus Platzmangel den Firmensitz nach Goch an den Niederrhein. Joachim W. Prinz – Enkel des Firmengründers – übernahm 1965 die Geschäftsführung und richtete die Strategie des Familienunternehmens neu aus und konzentrierte alle Aktivitäten auf die Entwicklung und Herstellung hochwertiger Profile für Boden, Wand und Decke. Auch für neue Bodenbelagsarten wie Fertigparkett und Laminatböden wurden Profilsysteme konstruiert und zum Patent angemeldet: Nacheinander entstanden das »Prinz D.O.S.«-System (Dübelfest ohne Schrauben), das »Profi-Tec«-Clipsprofilsystem mit Kugelgelenktechnik und das »PS 400«-Schraubprofilsystem, das erstmalig mit Selbstbohrschrauben verbunden wurde und daher über einen optimalen, dauerhaften Kraftschluss verfügt. Das 1997 in Betrieb genommene Logistikzentrum mit angeschlossener Produktionshalle für Verpackung und Konfektionierung wurde 2010 erweitert. Seit 2009 gehört die auf Trittschalldämmungen und Parkettunterlagen spezialisierte ProtectFloor GmbH zum Unternehmen. Der Kauf der Nachbar-Immobilie an der von-Monschaw-Straße in Goch im Jahr 2017 und die Verlegung von Verwaltung und Produktion ins Industriegebiet sind ein weiterer Meilenstein in der 127-jährigen Firmengeschichte. Auf nunmehr rund 36 000 m² Fläche hat Prinz Verwaltung, Produktion, Lager und Logistik konzentriert. Für Prinz ging im Jahr 2017 außerdem eine Ära zu Ende. Joachim W. Prinz hat das Amt des Geschäftsführers, welches er in den letzten 15 Jahren zusammen mit seiner Tochter Katharina Prinz inne hatte, niedergelegt und ist aus dem Unternehmen ausgeschieden. 58 Jahre war er im Unternehmen tätig.

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»Fundamentale« Auswahl an Sockelleisten ge Linien. Dieser Stil geht zurück zum Wesentlichen und bietet strenge Linien für eine strenge Architektur. Die »Cascade«-Modelle (»Wasserfall«) hingegen laufen von der Wand her wie ein Wasserfall und bringen mit gerundeten Ecken mehr Eleganz in das Interieur. Hinter »Contour« (»Umriss, Profil«) verbirgt sich die laut Hersteller in Deutschland so beliebte klassische Berliner oder Hamburger Leiste. »Contour« sorgt mit feinen Details für ein besonderes Ambiente.

Unbegrenzte Möglichkeiten Das belgische Unternehmen will mit »Orac Decor Fundamentals« ein ideales Programm für Verarbeiter, Maler und Raum­ ausstatter anbieten und die Orientierung im großen Angebot an Leisten erleichtern. Das Sortiment gliedert sich in drei Stil-Familien: »Square«, »Cascade« und »Contour«. Hierdurch entsteht erstmals eine komplette Produktgruppe von Zierleisten aus »Duropolymer« für den Boden für jeden Stil, jede Abmessung, jede Anwendung und jedes Budget. Es ist für die Verarbeiter einfach und übersichtlich aufgebaut. »Square« (»Winkel«) steht hierbei für moderne rechtwinkli-

Die Sockelleisten können sowohl als dekoratives Detail für ein klassisches Interieur oder strenge Linien für moderne Architektur eingesetzt werden. Sogar dort, wo man es am wenigsten erwartet: Die Profile lassen sich auch als Türumrandungen, Wandpaneele oder Eckleisten verwenden, selbst in Bädern und Küchen. Hinter den Profilen lassen sich Regale, Türen und vieles mehr verbergen. »Im Alltag ist es für alle Verarbeiter wichtig, auf Produkte und Sortimente zurückgreifen zu können, die sich neben ihrer qualitativen Güte auch durch Installationskomfort auszeichnen«, erläutert Yves Tailli-

Alle Sockelleisten von »Orac Decor« sind grundiert und lassen sich leicht überstreichen.

eu, CEO und Inhaber von Orac. Die Idee hinter »Orac Decor Fundamentals«: Für jedwedes Budget die passenden Produkte bereitzustellen. Im neuen Katalog »Free your personality« wird beispielsweise eine Küche gezeigt, bei der die Wandvertäfelungen statt im Sockel- im oberen Bereich angebracht sind. Wo immer die Wanddekoration angebracht wird, die Zierleisten fühlen sich auf jedem Untergrund zu Hause. Ein und dasselbe Profil kann für verschiedene Anwendungen benutzt werden. Und farbig angelegt wirken sie wieder ganz anders und setzen Räume perfekt in Szene. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Die Sockelleisten sind jeweils in den Größenvarianten Small, Medium & Big sowie als Modell »Cover« zur Verkleidung von vorhandenen Leisten erhältlich. Die Höhe der Leisten geht von sehr subtil (4 cm) bis auffällig stattlich (13,8 cm) und sorgt ebenfals für ein breites Spektrum an Möglichkeiten.

ORAC

u  ORAC  Auf das Wesentliche reduziert und damit so wandelbar: Mit drei Stil-Familien liefert Orac Decor eine komplette Produktgruppe an Sockelleisten für jeden Stil, jede Abmessung und jedes Budget. Die Idee dahinter heißt »Orac Decor Fundamentals«und verspricht laut Hersteller ein gut strukturiertes pragmatisches Sortiment an Sockelleisten für jeden Bedarf.

Abdecksockelleiste spart Zeit Besonders beliebt sind laut Hersteller die Abdecksockelleisten »SX185« und »SX186« aus Duropolymer, einer extrudierten Polystyrol-Mischung mit hoher Dichte. Sie eignen sich für Renovierungsarbeiten, da sie problemlos über eine bereits vorhandene Leiste (max. 8,8 x 1,4 cm) angebracht werden können. Ideal, wenn sich die alte Leiste nicht mehr entfernen lässt oder wenn Stromkabel dahinter zu verbergen sind. Das erspart den Ausbau alter Leisten. Alle Sockelleisten von »Orac Decor« sind grundiert und leicht überstreichbar, wasserfest und geeignet auch für Räume, die öfter feucht gewischt werden müssen. Die Abmessungen der »SX185« und »SX186« betragen jeweils 12 x 2,2 cm und 13,8 x J 2,2 cm.

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»Provario« jetzt auch in Edelstahl u  PROLINE

SYSTEMS  Proline, der Spezialist für Bodenprofile und Unterlagsbahnen, stellt mit dem dritten Quartal 2018 sein patentiertes Erfolgsmodell »Provario« mit neuer Edelstahloberfläche vor. Mittels einer neuen Profilgeometrie sowie eines speziellen Fertigungsverfahrens ist es dem Hersteller gelungen, das Deckprofil der Übergangs-, Anpassungs- und Abschlussprofile mit einer Edelstahloberfläche zu versehen. Gleichzeitig richtet das Unternehmen den Vertrieb neu aus und strukturiert Sortimentsbereiche marktkonformer. Gebürsteter Edelstahl ist seit geraumer Zeit in vielen Anwendungsbereichen des Innenausbaus das Maß aller Dinge bei Oberflächen. Ob Tür- und Fensterbeschläge sowie deren Griffe, ob Handläufe, Badaccessoires oder Lampen – gebürsteter Edelstahl ist das Gesicht der modernen Materialität, auch bei Bodenbelagsübergängen.

Höhe und Neigungswinkel stufenlos wählbar

PROLINE

Das verschraubte Profil »Proline Provario« kann ebenso wie die unverschraubte Variante »Provario Clip« als Übergang zwischen angrenzenden unterschiedlichen Belägen, z. B. zwischen Fliesen / Naturstein und Parkett, Betonwerkstein, LVT, Laminat, usw. verwendet werden. In diesem Fall haben die angrenzenden Beläge annähernd die gleiche Höhe. Das »Provario« ist um 7 bis 18 mm in der Höhe stufenlos verstellbar und verfügt laut Hersteller über ein patentiertes Drehgelenk im Basisprofil, das einen frei justierbaren Neigungswinkel ermöglicht. Darüber hinaus ist das Modell auch als Anpassungsund Abschlussprofil erhältlich.

Das Anpassungsprofil der Serie »Provario« von Proline ist jetzt auch mit Edelstahloberfläche erhältlich.

Alle »Provario«-Anpassungsprofile sind in der Höhe stufenlos verstellbar und verfügen über ein patentiertes Drehgelenk, das einen frei justierbaren Neigungswinkel ermöglicht.

Insgesamt fünf Optiken stehen jetzt zur Verfügung Das Deckprofil dieser Serie gibt es neben den Eloxal-Farben Silber, Champagner, Gold und Bronze nun auch in Edelstahl gebürstet. Damit stehen dem Verarbeiter fünf edle Optiken zur Verfügung. Alle Schraubenköpfe (nur bei »Provario«) verschwinden flächenbündig im Deckprofil, was nicht nur optisch überzeugt, sondern alle freut, die zu Hause gerne barfuß laufen. Die Profile sind in den Längen 100 und 270 cm erhältlich. Wer es noch flächenbündiger mag und Schraubköpfe als störend empfindet, dem empfiehlt Proline die Verwendung von »Provario Clip«: Es besteht aus den gleichen Elementen und verfügt ebenfalls über die patentierte Drehgelenktechnik, jedoch wird bei den Übergangs- und Anpassungsprofilen das Deckprofil (je nach Stärke der zu verbindenden Bodenbeläge) unterschiedlich tief in das Kunststoffgelenk des Basisprofils eingerastet. Dadurch werden die Schwingungen, die bei schwimmend verlegten Parkett- und Laminatböden mit Trittschalldämmung entstehen, aufgefangen. Dabei verspricht der Hersteller Vorteile für die Bodenbelags- und Interieur-Branche: Zum einen kann der beliebte Werkstoff Edelstahl nun auch im »Oberflächenverbund« auf dem Boden eingesetzt werden. Zum anderen ist die neue geschaffene Oberfläche nach eigenen Angaben auch wesentlich robuster als ein Deckprofil aus reinem Aluminium. Die Kombination mit der patentierten Drehgelenktechnik soll »Provario« mit Edelstahloberfläche zur ersten Wahl machen für Bodenleger mit Sinn für wertstabile und durchdachte Ausführungen.  J

Verarbeiterfreundliche Alternative!

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Clip zum Schrauben und Nageln

Zur Montage wird der Clip wie eine Schraube in die Wand gedreht. Je nach Mauerwerk kann zusätzlich der beigepackte Dübel eingesetzt werden. Der Schraubenkopf weist einen T20-Torxkopf auf und ist als Senkkopf ausgeführt, sodass er aus der Wand nicht herausragt. Nach außen stehen dann nunmehr zwei feine Nägel, auf die die Leiste aufgesteckt oder mit einem Hammer aufgeklopft wird (Schlagholz zum Schutz der Leiste empfohlen). Die Montagehöhe des Clips ist an keine Nuten in der Leiste gebunden und kann frei innerhalb der Leistenhöhe gewählt werden.

Wasserfeste Sockelleisten

NEUHOFER

Mit steigender Beliebtheit der LVT-Böden und Vinylbeläge rückt bei FN Neuhofer auch das Thema Feuchtigkeitsschutz der Leiste immer mehr in den Fokus. Daher hat der österreichische Hersteller Leisten für Anwendungen entwickelt, die besondere Feuchtigkeitsresistenz benötigen. Sie sollen die Vorteile des wasserfesten Kunststoffträgers mit den Vorteilen der dekorgleichen Anpassung an Böden verbinden. Dekorpapiere, digital oder im Tiefdruckverfahren bedruckt, werden mit wasserfestem PUR-Kleber mit dem Träger verklebt. Somit erhält man ein universelles Produkt, das

für jeden Einsatzzweck optimal gerüstet ist. Im vergangenen Jahr hat FN Neuhofer eine Digitaldruckanlage in Betrieb genommen, die eine Druckbreite bis zu 330 mm sowie eine Druckauflösung bis zu 1260 dpi (High Definition-Druck) ermöglicht. Erstmals können auch Steindekore sowie Unidekore nach Pantone-Farben gedruckt werden. Verschiedene Materialien von Papier über zahlreihe Folientypen und Echtholz-Furniere sind bedruckbar. Beim Finish kann der Kunde zwischen matt und hochglanz wählen. Mit dem selben Druck kann über verschiedene Oberflächenbeschichtungen Dekorpapier für die unterschiedlichsten Anwendungen hergestellt werden, beispielsweise Sockelleisten, Bodenprofile, Eckenstäbchen, Türrahmenleisten – und das dekorgleich zum Boden. Auf die steigende Nachfrage nach immer pflegeleichteren Bodenprodukten reagiert FN Neuhofer mit einer funktionalen Lösung: Eine Befestigungsschiene für Sockelleisten mit angebauter Dichtlippe. Hier kann jede beliebige FN-Leiste aufgesteckt werden und die Dichtlippe stellt sicher, dass einerseits keine Feuchtigkeit in die Dehnfuge eindringen kann und andererseits, dass die MDF-Leiste an der Unterkante geschützt ist. J

Zur Montage wird der Clip wie eine Schraube in die Wand gedreht. Nach außen stehen dann nur mehr zwei feine Nägel, auf die die Leiste aufgesteckt oder mit einem Hammer aufgeklopft wird. 20                                

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ZIRO

u  NEUHOFER HOLZ  Die Schraube kommt in die Wand und auf den Nagel wird die Leiste gesteckt. So einfach funktioniert der »FN Clipholder CH28« laut Hersteller mit nahezu allen Materialien: Weichholz, Hartholz, MDF und Kunststoff.

»Ceralan« ist ein mineralischer, wasserfester Boden in Holz- und Steindesigns von ZIRO zum Klicken und Verkleben (hier im Dekor »Buche Detroit«), auch in Feuchträumen.

Neuartiger Steinboden zum Klicken u  ZIRO  Der süddeutsche Bodenbelagsanbieter ZIRO hat einen neuen, feuchtraumgeeigneten Boden im Sortiment: »Ceralan«, ein mineralischer Boden, der einfach mittels Klick-Technik schwimmend verlegt wird.

Im Vergleich zu den klassischen Fliesenböden fällt das aufwendige Verkleben und Ausfugen weg. Dennoch können laut eigenen Angaben große Flächen bis ca. 1 000 m² ohne jegliche Dehnfugen verlegt werden. Starke Temperaturschwankungen können dem Boden nichts anhaben, denn er ist von Grund auf form- und dimensionsstabil. Daher ist »Ceralan« laut Anbieter gerade für Räume mit starker Sonneneinstrahlung wie Wintergärten oder großflächige Süd-Fenster geeignet. Das hohe, massive Flächengewicht von etwa 12 000 g/m² verspricht eine gute Raumakustik und ein angenehmes Geh-Gefühl. Als weiteres Plus nennt ZIRO die Wasserfestigkeit. Damit eignet sich Ceralan auch für Feuchträume wie Bad und WC, wo er allerdings verklebt werden sollte. Aufgrund der besonders hohen Wärmeleit- und Wärme-

speicherfähigkeit ist er nach eigenen Angaben ein bevorzugter Boden über Fußbodenheizungen. Der innovative 6 mm starke Boden ist zudem feuerfest, antistatisch, rutschfest sowie stoß- und bruchfest. »Ceralan« ist zudem mit dem »Blauen Engel« ausgezeichnet. »Ceralan« ist in fünf Holzund fünf Steindesigns erhältlich. Die »HotCoating«-Beschichtung verspricht eine hohe Abriebfestigkeit und ermöglicht eine Einstufung in die Beanspruchungsklasse 33. Laut Anbieter eignet sich »Ceralan« für den Einsatz im privaten Wohnbereich vom Keller bis ins Dachgeschoss, Bad und WC, aber auch für Büros, Alters- und Pflegeheime, Arztpraxen, Ladenbau, Kantinen, Lebensmittelgeschäfte, Einkaufscenter, Gastronomie und Hotels, Wellness- und Spa­ bereiche sowie Konferenzräume. J


Neue stilvolle und moderne Dryback-Designbeläge u  DESIGNFLOORING  Der

europäische Spezialist für Luxusvinylböden (LVT), Designflooring, ­erweitert seine Kollektion zum Verkleben mit Designs »Skandinavische Pinie«, hellen neutralen und grauen Eichentönen, gemischten Materialien und Kalkstein-Effekten. Dies ist Teil der neuesten Aktualisierung der modernen »Rubens«- und »Opus«-Serien.

»Rubens« bietet 17 neue stilvolle Dekore, darunter zehn Holz-Dekore, drei Stein-Dekore und vier exklusive kleinere Planken-Dekore. Neben der Erweiterung des Angebots an modernen Eichen-Dekoren mit beliebten hellen, neutralen Tönen, Grautönen und Statement-­Schieferplatten ist es das erste Mal, dass die Kollektion mit den Dekoren »Spotted Gum« und »Skandinavische Pinie« aufwartet. Mit einer R10-Rutschfestigkeit, einer Gesamtdicke von 2 mm und einer Nutzschichtdicke von 0,3 mm eignen sich die neuen Dekore laut Hersteller für den vielfältigen Einsatz im Objektbau, darunter Hotelzimmer, Wohnungen, kleine Büros und Konferenzräume, um nur einige Beispiele zu nennen. »Rubens« bietet auch »Washed Scandi Pine«, »Grey Limed Oak«, »Lime Washed Oak« und »Rose Washed Oak« in einem neuen 457,2 mm x 76,2 mm kleineren Planken-Muster. Die neue Plankengröße kann nach eigenen Angaben perfekt zusammen mit der langen Plankengröße 914,4 mm x 152,4 mm installiert und im Fischgrätenoder Block- Design verlegt werden, um einen Richtungssinn zu erzeugen oder einzelne Bereiche in offenen Räumen optisch abzutrennen.

stilvolle Auswahl an Grautönen und extragroßen Planken (1219,2 mm x 228,6 mm) und Fliesen (457,2 mm x 609,6 mm), die bevorzugte 2,5 mm Gesamtdicke, 0,55 mm Nutzschichtdicke und seine verbesserte R10-Rutschfestigkeit. Neben der Erweiterung um ein gekalktes Holz-Dekor präsentiert die Kollektion erstmals auch Muster mit gemischten Materialien und Kalkstein-Dekoren. »Fabrica«, »Stratis« und »Rubesco« wollen mit einer Kombination der natürlichen Charakteristiken europäischer Eiche mit einem einzigartigen Betonlook sowie mit dezenten klassischen Astknoten und den besonderen Sägemustern provozieren. Die zeitgenössischen weißen Farbtöne sind ideal für eine moderne und minimalistische Einrichtung.

Kalkstein: Die Natur stand Pate Neben den bereits bekannten Designs mit dem Effekt grauen, gegossenen Betons setzt »Opus« mit den Dekoren »Fumo«, »Argento« und »Lutum« das neue Kalkstein-Angebot in Szene. Dafür hat das hauseigene Design-Team das ursprüngliche Stück Kalkstein während Trekking-Touren in lokalen Steinbrüchen in ganz England beschafft und erfolgreich drei individuelle Designs kreiert. »Das neueste Update der Kollektion zum Verkleben bietet Architekten, Innenarchitekten und Bauunternehmern die Möglichkeit, Designflooring als eine brandneue Kollektion mit modernen und charaktervollen Holzund Stein-Dekoren zu präsentieren, die alle von natürlichen Materialien inspiriert sind«, erklärt Scott Cochrane, General Manager von Design­flooring. J

Die »Opus«-Kollektion im neuen Look umfasst elf moderne Dekore, darunter acht Holz- und drei Stein-Dekore. »Opus« wurde für eine Vielzahl von kommerziellen Projekten entwickelt. Der Hersteller setzt auf eine

DESIGNFLOORING

Dekore mit Material-Mix

»Opus« von Designflooring, hier in der Ausführung »Columba WP422«

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Mit »DryTile« keramische Bodenfliesen trocken verlegen u  AGROB

BUCHTAL  Mit »DryTile« will Agrob Buchtal, eine Marke der Deutsche Steinzeug AG, die Verlegung keramischer Bodenfliesen revolutionieren (der baustoffPARTNER hat berichtet: Ausgabe Juni 2018, »Blickpunkt« S. 12 – 14). Als Ergänzung zur herkömmlichen Verlegung ermöglicht das System, Keramikfliesen trocken zu verlegen und vereint dabei das Beste aus zwei Welten: Die Haltbarkeit von Feinsteinzeug und die schnelle Verarbeitung. Außerdem lässt sich ein so verlegter Boden rückstandslos zurückbauen, was das System insbesondere für Laden- und gastromomisch genutzte Gewerbeflächen interessant macht. Diese Produktmerkmale haben Inhaber und Planer eines Supermarkts in Meckenheim bei Bonn überzeugt.

Potenziale für aufgeschlossene Fachhandwerker und Händler eröffnen.

Schnell verlegbare Böden für besondere Ansprüche Das System ist prädestiniert dafür, wenn es schnell gehen muss und so wie z.B. im Einzelhandel lange Verdienst-Ausfallzeiten vermieden werden müssen. »DryTile« bietet sich laut Hersteller aber auch an für andere Bereiche, die in relativ kurzen Zyklen aktualisiert oder umgewidmet werden, auf Trittsicherheit angewiesen sind oder Lasten aushalten müssen. Beispiele sind Shoppingcenter bzw. der Ladenbau, Auto­häuser, Food- und Nonfoodhandel, Gastronomie, Hotellerie, Verwaltungs- und Bürogebäude, Lagerflächen, Flure und vieles mehr.

Praxisbeispiel: Frische als Erfolgsgrundlage Ein aktuelles Projekt, bei dem die Vorzüge dieses Systems voll zum Tragen kamen, wurde kürzlich in Meckenheim (Nordrhein-Westfalen) realisiert: Dort betreibt das Ehepaar Ralf und Petra Breil seit 2013 den gleichnamigen Edeka-Frische-Markt. Gemäß des bekannten Slogans »Wir lieben Lebensmittel« legen die Betreiber großen Wert auf absolute Frische und ansprechendes Ambiente – Aspekte, die besonders in der Abteilung für Obst und Gemüse relevant sind. Erkennbar ist dieser hohe Anspruch auch daran, dass dies der erste Bereich ist, den Kunden nach dem Betreten des Marktes durchlaufen. Die Inhaber waren jedoch nicht wirklich glücklich über den dortigen

DEUTSCHE STEINZEUG

Zeit ist eine sehr wertvolle Ressource – auch und gerade im Bauwesen. Daher gibt es regelmäßig Überlegungen, wie man die positiven Eigenschaften von Keramikfliesen mit weiteren Vorzügen wie Zeitersparnis oder einfachem Rückbau verbinden kann. Eine Innovation dieser Art ist »DryTile« von Agrob Buchtal: Wie der Name schon sagt, erfolgt die Verlegung »trocken«, also ohne Fliesenkleber. Das System ermöglicht eine bis zu 8x schnellere Verlegung. Mit »DryTile« will der Hersteller nach eigenen Angaben die herkömmliche Verlegung nicht ersetzen, sondern ergänzen und Projekte erschließen, bei denen Keramikfliesen bis dato nicht unbedingt »auf dem Schirm« der Entscheider sind. Dies soll neue

Die Ebenflächigkeit des ursprünglichen Bodens lag innerhalb der erforderlichen Toleranzen. Die »DryTile«-Fliesen im großzügigen Format 60 x 60 cm und in »Überstärke« konnten daher direkt darauf verlegt werden. 22                                

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bisherigen Bodenbelag, der wegen der damaligen Erst-Eröffnung ziemlich hektisch ausgesucht werden musste: Die Optik war zwar hell, wirkte aber formatbedingt ziemlich kleinteilig und unruhig. Erschwerend kam hinzu, dass sich die Reinigung nach Aussage des Inhaber-Ehepaars vergleichsweise aufwendig gestaltete und der Boden schwer sauber zu halten war. Daher suchte man nach einer probaten Alternative, die aber den Ablauf nicht stören oder gar eine zeitweise Schließung verursachen sollte – ein schwieriges Unterfangen, das mit »DryTile« aber im Wortsinn über Nacht gelöst werden konnte.

Neuer Boden ohne Verdienstausfall An einem Samstag im 2. Quartal 2018 wurde der Obst- und Gemüsebereich unmittelbar nach Geschäftsschluss ab 21 Uhr mit eigenem Personal ausgeräumt, sprich Waren, Regale und mobile Kühlgeräte entfernt. Nur 30 Minuten später traf der mit der Verlegung beauftragte Meisterbetrieb Diekmann-Klein aus Springe in Meckenheim ein, um dann ab 22 Uhr fachmännisch loszulegen – und zwar mit »DryTile«-Fliesen von Agrob Buchtal im repräsentativen Format 60 x 60 cm in einem eleganten Creme-Beige (projektspezifische Sonderfertigung) und Rutschhemmung R10. Nur wenige Stunden später, um ca. 7 Uhr des folgenden Sonntags, waren Verlegung und Verfugung der rund 120 m2 großen Fläche inklusive Randzuschnitte und anderer Anpassungen abgeschlossen. Gemäß den Vorgaben (»nach


DER VINYLBODEN OHNE VINYL

Verlegung und Verfugung der rund 120 m2 großen Fläche konnten innerhalb weniger Stunden über Nacht erledigt werden, da dies mit »DryTile«-Fliesen bis zu 8x schneller möglich ist als mit herkömmlicher Methode. rund 12 Stunden begehbar«) wurde dann am Sonntag gegen 19 Uhr damit begonnen, alles wieder einzuräumen, um weitere 12 Stunden später (»nach 24 Stunden voll belastbar«) am Montag um 7  Uhr den Markt wieder zu öffnen. Und das ohne Verdienstausfall und ganz normal, außer dem Effekt, dass sich Stammkunden verdutzt die Augen rieben angesichts des neuen Bodenbelags, der plötzlich diese wichtige Visitenkarte des Marktes sichtbar aufwertet.

Sorgfalt auch im Detail: Kaum spürbarer Übergang In der Obst- und Gemüseabteilung werden regelmäßig rollende Lasten per Paletten-Hubwagen bewegt, um rund um die Uhr ein frisches und umfassendes Warenangebot zu gewährleisten. Daher kamen Fliesen mit einer »Überstärke« von 15 mm zum Einsatz. Zusammen mit dem dauerhaft aufgesinterten 2,5 mm dünnen Korkrücken ergibt sich demnach eine Gesamtstärke beziehungsweise Bauhöhe von 17,5 mm. Da die Ebenflächigkeit des ursprünglichen Bodenbelags innerhalb der erforderlichen engen Toleranzen lag, konnten die »DryTile«-Fliesen direkt darauf plat-

ziert werden. Für die Überbrückung des Höhenunterschieds von 17,5 mm zum angrenzenden dunklen Belag des Marktes wählte man eine ebenso einfache wie geniale Methode: An den beiden Zugangsseiten wurde ein Streifen von 60 cm ausgestemmt, um hier eine Fliesenreihe in gleicher Optik wie »DryTile«, aber ohne Korkrücken konventionell im Dünnbett zu verkleben und leicht schräg anzustellen. Diese kleine schiefe Ebene ist optisch und beim Begehen oder Befahren so gut wie nicht wahrnehmbar. Einerseits wird somit eine Stolperkante für Kunden beziehungsweise Holperkante für Einkaufswägen vermieden, andererseits wird die Belagsfläche sicher und sauber eingefasst.

EIN MEISTER Es reicht, wenn einer in der Wohnung auf Vinyl verzichtet.

Ergebnis beeindruckt Kunden und Betreiber Das Resultat überzeugt Kunden und Betreiber gleichermaßen, wie Petra Breil bestätigt: »Wir mussten zwar eine Nacht unseren Schlaf opfern, aber das Ganze hat sich definitiv gelohnt. Wir würden es jederzeit wieder so machen, denn das Ergebnis hat unsere hohen Erwartungen sogar übertroffen« – ein Fazit, dem nichts mehr hinzu zu fügen ist.  J

MeisterDesign: Der08/18    Designboden mit allen                                23 Vorteilen von Vinyl. Ohne seine Nachteile. www.meister.com


EP-Beschichtungen: eine saubere Fußbodenlösung u  KLB

KÖTZTAL  Wo Sauberkeit oberste Pflicht ist, haben die Produkte der Gruppe »KLB-System Epoxid EP 202« ihren Auftritt: Lösungsmittelfreie und emissionsarme 2-K-Epoxidharz-Beschichtungen, die zur Herstellung für harte Bodenbeläge sowie auch für rutschhemmende Abstreubeläge eingesetzt werden. Die Beschichtungen sind laut Herseller nach »Indoor Air Comfort Gold« zertifiziert. Dadurch wird die Einhaltung der Anforderungen an AgBB, sowie auch die Regelungen für Frankreich, Österreich, Belgien u.a.m. bestätigt. Die Bodenbelagssysteme verfügen nach eigenen Angaben über eine hervorragende Reinigungsfähigkeit und werden bevorzugt in Bereichen mit hohen Anforderungen an saubere und hygienische Oberflächen verlegt, wie z.B. im Gesundheitswesen. Die Produkte sind geprüft und können mit gasförmigem Wasserstoffperoxid dekontaminiert werden. Die KLB Kötztal Lacke + Beschichtungen GmbH liefert verschiedene Produktvarianten dieser Beschichtungsgruppe und stellt sich so auf die jeweiligen Anforderungen ein.

Oberfläche präventiv vor Bakterienbefall geschützt. Dies wurde entsprechend ISO 22196:201108 und JIS 2801:2000 geprüft und bestätigt. Weiterhin wird die Anzahl der Bakterien auf der Oberfläche reduziert. Die antibakterielle Prüfung der KLB-Produkte wurde vom unabhängigen Prüfinstitut Hohenstein Laboratories GmbH & Co. KG getätigt, wobei eine hohe antibakterielle Wirksamkeit bestätigt wurde. Bakterien können durch den Einsatz der »Clean«-­ Beschichtungssysteme um mehr als 99,9 % auf der Oberfläche reduziert werden.

Elektrische Ableitfähigkeit In der pharmazeutischen und biochemischen Industrie sowie in Krankenhäusern wird neben Reinigungsfähigkeit und Dekontaminierbarkeit von Oberflächen auch ein ableitfähiger Bodenbelag gefordert. Diese ableitfähige Variante ist auch in der hygienischen Einstellung »KLB-System Epoxid EP 202 Clean EL+« erhältlich. Durch die vielseitigen Produktvarianten kann laut Hersteller ein großes Einsatzgebiet der Produkte abgedeckt werden: Bereiche mit hohen Ansprüchen an Sauberkeit, Hy-

Für Bereiche, in denen ein kontinuierlicher Schutz der Beschichtung vor Bakterienbefall gewünscht wird, empfielhlt der Hersteller die Produktvariante »KLB-System Epoxid EP 202 Clean« als Bodenbelag. Durch die werkseitige Behandlung des Beschichtungsmaterials wird die

KLB / FOTOLIA

Dauerhafter Schutz

Die selbstreinigenden Bodenbelagssysteme der Gruppe »KLB-System Epoxid EP 202« werden bevorzugt in Bereichen mit hohen Anforderungen an saubere und hygienische Oberflächen verlegt, wie z.B. im Gesundheitswesen oder Labors.

giene, Reinigungsfähigkeit und Dekontaminierbarkeit, wie z.B. Aufenthaltsräume, Pharmazeutische Industrie und deren Zulieferer sowie Biotechnologie und Biochemie, Gesundheitswesen (Krankenhäuser, Arztpraxen etc.), Labore, Reinräume sowie Sauberräume. Der Boden ist fugenlos, leicht zu reinigen und lässt sich mit dekorativen oder mechanisch hochbelastbaren Oberflächen herstellen. Die hygienische Oberfläche ist dekontaminationsfähig durch Wasserstoffperoxidbegasung, auch ein präventiver Schutz vor Bakterienbefall ist möglich. Die Oberfläche ist je nach Anforderung als lebensmittelgeeigneter Belag, mit ableitfähiger Einstellung oder rutschhemmend verfügbar. Der Belag ist abriebfest und schwer entflammbar nach Bfl-s1. Dem Hersteller liegen für die dargestellten Produkte diverse, externe Prüfzeugnisse vor, die bei Bedarf angefordert werden können. KLB weist darauf hin, dass Anwender vorsichtig Biozidprodukte umgehen sollen und vor Gebrauch Etikett und Produktinformation lesen müssen. J

Macht einen Unterschied Für alle, die nicht nur für die Arbeit leben wollen.

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Ein Bestseller zeigt sich neu und modern u  NORA

SYSTEMS  Vor knapp 30 Jahren hat nora systems den Kautschuk-Belag »norament grano« auf den Markt gebracht. Seither ist er mit seinem charakteristischen Granulatdesign nicht mehr aus der »norament«-Reihe wegzudenken. Aber auch ein Boden-Klassiker geht mit der Zeit und so wurden im Laufe der Jahre immer wieder kleinere Sortimentsanpassungen vorgenommen.

Ab sofort präsentiert sich der Kautschukboden sowohl mit einer runderneuerten und modernen Farbpalette als auch mit farblich angepassten Granulaten, die laut Hersteller harmonischer und weniger kontrastierend erscheinen. Insgesamt umfasst das Standardsortiment nun 32 Farben mit einer Balance zwischen Grund- und farblich akzentuierten Granulatfarben.

Widerstandsfähige Oberfläche

Neue Farbpalette: Sowohl der Boden als auch die verwendeten Granulate wurden runderneuert. Im Standardsortiment stehen nun 32 Farben zur Auswahl.

gen sind Staub und Schmutz kaum erkennbar, sodass der Boden auch bei starker Belastung oder hohem Publikumsverkehr stets gepflegt aussieht.

Frische Farben Auch ein Bestseller wie der »norament grano« kommt beim Hersteller nach eigenen Angaben immer wieder auf den Prüfstand, um ihn den aktuellen Marktanforderungen anzupassen. »Wir haben gemerkt, dass einige Farben nicht mehr den gegenwärtigen Kundenwünschen entsprechen und dass es Optimierungspotenzial bei der Abstimmung des Granulatdesigns gibt«, sagt Rau. Ausgehend von dieser Erkenntnis wur-

GERRY O‘LEARY

Besonders beliebt ist »norament grano« nach eigenen Angaben wegen seiner über viele Jahre hinweg andauernden Widerstandsfähigkeit, die der Boden seiner extrem dichten und geschlossenen Oberfläche verdankt. Daher ist dieser Belag oft in Industriebetrieben weltweit zu finden – aber auch in öffentlichen Gebäuden, in Bildungseinrichtungen sowie im Gesundheitswesen setzen Planer, Bauherren und Gebäudenutzer auf seine Strapazierfäh­ igkeit.

»›Norament grano‹ wird besonders gern in Bereichen mit hoher Belastung eingesetzt – sei es durch Personen oder Maschinen – und ist bereits seit mehreren Jahren der meistverkaufte Belag aus unserer ›norament‹-Reihe«, sagt Produktmanager Simon Rau. Doch der Verkaufsschlager sei weit mehr als nur ein widerstandsfähiges Einzel-Produkt: »Hinter ›norament grano‹ steckt ein komplettes Produktportfolio, das es ermöglicht, mit nur einem Design unterschiedliche Funktions- und Anwendungsbereiche abzudecken«, erklärt Rau. So ist »norament grano« mit seiner klassischen Hammerschlagoberfläche beispielsweise in elektrostatisch ableitfähiger Ausführung erhältlich oder aber mit Carré-Struktur als rutschhemmende Variante. Ergänzt wird das Sortiment durch Formtreppen, passende Sockelleisten und Treppenwinkel. In jedem Fall aber gilt: Durch die Granulateinstreuun-

Seine Widerstandfähigkeit macht den »norament grano« zum beliebten Boden für Industriebetriebe gleichermaßen wie für öffentliche Gebäude, Bildungseinrichtungen oder im Gesundheitswesen.

de die Farbpalette mit rund 40 Designern und Architekten aus Europa und Nordamerika grundlegend überarbeitet. Das Farbspektrum reicht jetzt von kühlen, beruhigend neutralen bis hin zu kräftigen, lebendigen Tönen, die sich laut Hersteller ideal kombinieren lassen. »Der Geschmack der Kunden hat sich in all den Jahren nicht verändert. Seit der Einführung von ›norament 926 grano‹ waren schon immer die Grau­töne der Renner und dies werden sie aller Voraussicht nach auch bleiben«, berichtet Rau. Nach Erwartung des Produktmanagers werden jedoch auch die neuen Blautöne künftig zu den Absatzstärksten gehören. Wie alle Boden-Beläge des Herstellers ist auch »norament grano« besonders emissionsarm und verspricht damit eine gesunde Raumluft. Die geschlossene Struktur ermöglicht eine einfache Reinigung und bietet dadurch eine hygienisch einwandfreie Oberfläche. Nora Systems setzt zudem auf fortschrittliche schalldämmende Eigenschaften, ­optimalen Stehund Gehkomfort sowie Rutschsicherheit.J

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u  MEISTERWERKE  18

Dekore, vier Produktaufbauten: Das ergibt einen Boden für jeden Einsatzzweck. Mit dem neuen Designboden-Plattform­ konzept »MeisterDesign« erweitert der Hersteller sein Sortiment wohngesunder, pflegeleichter und moderner Design­böden um gleich vier weitere Produkte.

Der Designboden »MeisterDesign« ist nach Herstellerangaben der neue »Vinylboden ohne Vinyl« und damit die wohngesunde Antwort auf herkömmliche Vinylböden. Er verfügt demnach über alle Vorteile eines Vinylbodens (Strapazierfähigkeit, Pflegeleichtigkeit und Elastizität), kommt aber ohne die vor allem ökologischen und technischen Nachteile aus. So ist »MeisterDesign« – im Gegensatz zu vielen Vinylböden – geruchsneutral, weichmacherfrei und wärmebeständig. Er ist ausgezeichnet mit dem »Blauen Engel« und zu 100 % »Made in Germany«.

Vier Aufbauten für verschiedene Ansprüche »MeisterDesign« steht in vier Produktaufbauten zur Verfügung, jeweils als Kurzdiele (ca. 1,30 m Länge) und (bis auf die Linie » pro«) als modernes

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MEISTER

Neue Designboden-Plattform: Vinylboden ohne Vinyl

Die 18 »MeisterDesign«-Dekore umfassen klassische Eiche-Nachbildungen ebenso wie trendige Vintage-Oberflächen (hier: »Cabin Board 6991«, Holznachbildung). Großfliesenformat. »MeisterDesign.comfort« als komfortabler Wohlfühlboden mit der Extra-Schicht Kork, die Linie »flex« als schlanker Designboden mit geringer Aufbau­höhe, »life« als unkomplizierter ­Allrounder zum Klicken (wasserfest) sowie »MeisterDesign.pro« als extradünner Profi-­Boden für die vollflächige Verklebung (wasserfest), der ab September lieferbar ist. »Jeder Kunde hat verschiedene Ansprüche an seinen Boden«, erklärt Volker Kettler, der beim Hersteller aus Rüthen die Produktentwicklung leitet. »Für manche soll er besonders dünn sein, sich aber wegen einer Renovierung gut über Fliesen verlegen lassen, ohne dass sich diese abzeichnen. Für sie ist ›MeisterDesign.flex‹ die richtige Wahl. Andere suchen einen besonders gelenkschonenden Boden für das Schlaf- oder Kinderzimmer. Hier kommt dann ›MeisterDesign.comfort‹ zum Einsatz.« Mit den beiden Varianten »MeisterDesign.life« und »pro«, die bis hin zur Trägerplatte aus PVC-freiem Kunststoff bestehen, hat der Hersteller erstmals komplett wasserfeste Böden im Programm. Sie eignen sich zudem für die Verlegung in Wintergärten, denn sie dehnen sich unter Wärmeeinwirkung nicht aus. Ergänzt werden »life« und »pro« durch

Zubehör wie eine neue wasserfeste, PVC-freie Fußleiste (»Profil 20 PK Aqua«).

Umfassende Beratung: Neuartiges POS-Konzept Aktuelle Studien zeigen, dass die Beratung im Handel für viele Kunden immer noch die wichtigste Informationsquelle ist. Um den Beratern im Fachhandel so viel Unterstützung wie möglich zu geben, hat der Hersteller zum neuen Designboden »MeisterDesign« ein neuartiges POS-System entwickelt: Das »Designboden-Beratungscenter« integriert alle für Beratung und Verkauf wichtigen Informationen an einem Ort wie Originalproduktmuster, technische Detailinformationen, Produktvorteile, Anwendungsempfehlungen, Zubehörlösungen sowie einen Katalog mit integriertem Lookbook. »Wir sind uns sicher, mit diesem neuen POS-Konzept unseren Partnern im Fachhandel optimale Bedingungen für eine umfassende Kundenberatung zu geben«, erklärt Ludger Schindler, als Geschäftsführer verantwortlich für die Bereiche Marketing und Vertrieb. Das »Designboden-Beratungscenter« ist in drei Größen und Umfängen erhältlich und eignet sich somit laut Hersteller für den Einsatz an Fachhandelsstandorten unterschiedlicher Größe. J


Faszination Farbe erlebbar machen u  OBJECTFLOR  Mit

dem neuen homogenen Vinylboden »Polyflor Palettone Pur« will Objectflor Farbe neu erlebbar machen: durch eine elegant wirkende matte Oberfläche und 50 moderne Farben, von denen jeder Ton mit jedem kombinierbar ist.

Farben bestimmen das Leben, beeinflussen Wahrnehmung und Wohlbefinden. Sie schaffen Identität und geben Orientierung. Die neue Vinyl-Kollektion »Polyflor Palettone Pur«ist laut Hersteller auf das Erlebnis Farbe ausgerichtet. Sie basiert auf einem durchdachten Farbkreis-System, das die Farben einzeln und im Zusammenspiel wirken lässt.

Kollektionsbuch und Farbrad

OBJECTFLOR

Die 50 Farbtöne sind nach eigenen Angaben gekonnt definiert und durch das NCS-Farbsystem harmonisiert: neutral und gedämpft oder dynamisch. Innerhalb der Kollektion sind die Farben durch sieben Naturszenarien strukturiert: von facettenreichen Steintönen bis hin zu intensiven Laubfarben. Mit der Auswahl soll »Palettone« das Bedürfnis aufgreifen, in einer natürlichen Atmosphäre zu leben. Neben einem Kollektionsbuch steht Architekten und Bodenlegern für die richtige Auswahl ein »Palettone«-Farbrad als Planungsinstrument zur Verfügung, mit dem sie Ideen direkt visualisieren können. Die neue Kollektion ist in Bahnen und in Fliesenform erhältlich.

B O N A I N S PI R AT I O N

Neue Designs für geliebte Böden

Robuster Monoschichtaufbau Die matte Oberfläche der Vinylböden lässt die Farben besonders natürlich wirken. »Palettone« bietet laut Hersteller einen homogenen PVC-Monoschichtaufbau, der durch eine aufwendige Produktion seine glatte und dichte Struktur erhält. Das macht den flexiblen Vinylboden mit einer Gesamtdicke von 2 mm besonders robust gegen Abnutzung. Die innovative PUR«-Oberflächenvergütung schützt den Boden zusätzlich dauerhaft gegen Verschmutzung und macht ihn extrem pflegeleicht. Die Homogenböden sind zudem chemikalienbeständig und dekontaminierbar. Für Bereiche mit hohen Sicherheitsanforderungen an elektrostatische Ableitfähigkeit gibt es »Polyflor Palettone SD« in sechs Farben. Die Einsatzmöglichkeiten der Kollektion sind vielfältig und reichen von Bildungseinrichtungen über Industriebauten bis hin zum Gesundheitswesen. Besonders positiv ist die Wirkung von »Palettone« eigenen Angaben zufolge auf Menschen mit Demenz: Die matt wirkende Oberfläche und die lichten Farben vermitteln das Gefühl von Sicherheit bei jedem Schritt und nehmen Ängste.

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Für Umwelt und Gesundheit Gesunde Raumluft und Umweltfreundlichkeit haben bei Objectflor höchste Bedeutung. »Polyflor« erfüllt nach Herstellerangaben ebenso wie alle anderen Kollektionen strengste Anforderungen. Wohngesunde Inhaltsstoffe sorgen für eine optimale Raumluftqualität. Das belegen Zertifikate wie »Indoor Air Comfort Gold« und verschiedene andere Umwelt- und Nachhaltigkeitssiegel. Unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit verweist der Hersteller auf die außerordentlich lange Nutzungsdauer der Kollektion als wichtiges Argument. Außerdem setzt sich der Hersteller für eine ressourcenschonende Produktion ein: Die zu 100 % recyclebare Kollektion besteht zu einem Viertel aus Recyclingmaterial.  J­

Touch of Grace New Modern

Gute Nachrichten für´s Renovierungsgeschäft! 2018 ist das Jahr, in dem innovative Designtrends Ihr Renovierungsgeschäft in eine neue Liga bringen. Bleiben Sie auf dem Laufenden mit Bona Inspiration und den kommenden KreativSeminaren und folgen Sie unseren aktuellen

»Palettone« ist durch seinen Monoschicht­ aufbau besonders robust und langlebig. (Art. Nr. 8617 »Sunshine Meadow« und 8655 »Hay Grain«).

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Bodenbehandlung: Langzeitschutz und optische Finesse u  SEELBACH

INTERNATIONAL  In Gebäuden, wie beispielsweise Schulen, wird mittlerweile viel Wert auf den »Wohlfühlfaktor« gelegt, um sowohl Schülern als auch Lehrern eine einladende Atmosphäre zu bieten. In einer Berufsschule nahe Hamburg wurde der neue Boden mit Produkten von Seelbach International behandelt, um ihn strapazierfähiger zu machen, einen dauerhaften Schutz zu gewährleisten und ein neues Flair zu schaffen.

Oberflächen werden durch die Behandlung nicht nur widerstandsfähiger gegen Wasser und Abrieb, sondern weisen auch eine geringere Staubbildung auf.

Fußböden können die Atmosphäre in einem Raum weit mehr beeinflussen, als manche denken. Viele alte Schulgebäude wirken oftmals aufgrund des Betons trist und kalt. Schüler und Lehrer sollten sich dennoch in diesem Umfeld wohlfühlen. Mit den richtigen Bodenbelägen lassen sich Räume enorm aufwerten: Statt mattem, grauem Beton sind helle, glänzend polierte oder gar bunte Fußböden gefragt, die das Licht reflektieren und die Räume heller und freundlicher machen. Für die Fußböden in einer Berufsschule in Elmshorn bei Hamburg nutzte die dazu beauftragte Firma Molt Bodenbeläge Werkzeuge und Versiegelungs- bzw. Schutzmittel von Seelbach International. Die 4 000 m2 große Bodenfläche wurde zunächst mit einer Scheuersaugmaschine mit einem Anpressdruck von 115 kg angeschliffen. Zum Einsatz kamen dabei »Crush LongLife«-Pads, Korn 120. Generell können die Metall-Kunststoffgebundenen Diamantteller laut Hersteller nass und trocken verwendet werden – zur Auswahl stehen sie in den Größen 75 mm und 100 mm von Korn 30 bis 400. »Der Vorteil an den Schleifwerkzeugen ist, dass sie diese feinen Oberflächen überaus wirtschaftlich erzeugen«, so Thomas Wolf, Geschäftsführer Seelbach International.

Mit einer Scheuersaugmaschine mit einem Anpressdruck von 115 kg und den »Crush LongLife«-­ Pads wurde die 4 000 m2 große Bodenfläche angeschliffen. 28                                

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Versiegeln, härten, verdichten Anschließend wurde auf der gesäuberten, trockenen Oberfläche das Mittel »C2 Hard« von Seelbach International zur Versiegelung appliziert. Das patentierte Lithiumsilikatmittel kann nach eigenen Angaben problemlos mit einem Sprühgerät gleichmäßig aufgetragen werden. Die enthaltenen Silikate dringen demnach tief in die Mikroporen ein, wo sie mit dem Beton reagieren und dort unlösliches Kalziumsilikathydrat bilden – diese Reaktion versiegelt, härtet und verdichtet Betonoberflächen und sorgt nach Herstellerangaben für dauerhaften Schutz vor Beschädigungen. Behandelte Oberflächen werden dadurch widerstandsfähiger gegen Wasser und Abrieb und weisen eine geringere Staubbildung auf. Gerade diese Punkte spielen in einer Berufsschule eine große Rolle, da allenthalben Stühle und Tische gerückt werden und der Boden auf viele andere Weisen beansprucht wird. »C2 Hard« ist zudem ökologisch abbaubar.

Mehrere Schutzschichten Nach der Versiegelung haben die Boden-Profis zweimal mit »C2 Seal« eine dünne Schutz- und Glanzschicht auf den trockenen Boden aufgebracht. Auch dieses »C2«-Mittel ist laut Herstel-


SEELBACH

Nach dem Auftragen der »C2«-Schutz- und Versiegelungsmittel konnte die trockene Oberfläche ganz nach Bedarf poliert werden. Die glänzenden Oberflächen reflektieren das Licht, die Räume der Berufsschule wirken viel heller und damit einladender.

ler auf Lithiumsilikatbasis hergestellt, wodurch es ebenfalls gleichmäßig in die Poren des Betons sickert und diesen wirkungsvoll härtet. Durch die patentierte Copolymer-Zubereitung wird die Oberfläche glänzend versiegelt. Dank dieser Langzeit-Imprägnierung lässt sich der Beton dauerhaft leicht reinigen und instandhalten. Abschließend kam die laut Seelbach äußerst haltbare, chemikalienbeständige Hochglanzschutzversiegelung »C2 Ultra Seal« zum Einsatz. »Schmutzabweisend, UV-stabil, ungiftig – dies sind nur wenige der vielen positiven Eigenschaften, mit denen das Oberflächen-Schutzmit-

tel den Boden aufwertet und ihm ein längeres Leben schenkt«, so Thomas Wolf. Denn insbesondere für den Boden in der Berufsschule überzeugte die Schutzversiegelung auch aus anderen Gründen: Laut Seelbach International macht »C2 Ultra Seal« dekorative Betonböden durch eine finale Versiegelung unempfindlich für Verschmutzungen wie herabfallendes Essen oder Getränke. Zudem ist das Mittel auf Wasserbasis und damit nicht gesundheitsgefährdend.

Rutschfest trotz Hochglanz Weiterhin bleiben die behandelten Böden stets rutschfest, obwohl sie für einen schönen, lang anhaltenden Glanz poliert werden können – »C2 Ultra Seal« vergilbt und verfärbt sich nicht und blättert nicht von der Oberfläche ab. Thomas Wolf: »Da das Licht aufgrund der glänzenden Oberflächen reflektiert wird, wirken die Räumlichkeiten der Berufsschule viel heller und damit einladender! Die neuen Böden sind nun dauerhaft geschützt und lassen sich leicht reinigen.« J

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Sauberlaufspezialist Entrada aus Braunschweig bietet mit der Aluprofilmatte »Klassik« ein Allround-Eingangsmattensystem, das mit verstärkten Profilwänden eine hohe Stabilität und Langlebigkeit verspricht. Die maßgefertigte Matte eignet sich zur Aufnahme von Feinschmutz und Feuchtigkeit in Innen- und überdachten Eingangsbereichen.

Objekte mit hoher Lauffrequentierung benötigen ein robustes Eingangsmattensystem, das Schmutz und Nässe zuverlässig auffängt und Unfälle durch Ausrutschen verhindert. In Innen- und überdachten Außenbereichen eignen sich hierfür am besten Aluprofilmatten mit Ripseinlagen, die entsprechend der örtlichen Gegebenheiten nach Maß gefertigt und in eine Bodenvertiefung eingelassen werden. Generell gilt dabei: Je stärker die Profilwand, desto stabiler die Aluprofilmatte. Die meisten Aluprofilmatten, die am Markt erhältlich sind, besitzen eine Profilwandstärke von lediglich 1,2 mm. Entrada hingegen fertigt seine Eingangs-

matten nach eigenen Angaben mit einer Wandstärke von 1,5 mm. Dies ist vor allem dann von Vorteil, wenn die Aluprofilmatte dynamischen Lasten ausgesetzt wird. Der Hersteller setzt bei der Aluprofilmatte »Klassik Rips« auf ein Obermaterial aus UV-beständigem Polypropylen mit einer sehr guten Aufnahmekapazität von Wasser, Grobund Feinschmutz. Es erfüllt den Rutschsicherheitswert R11 gemäß DIN 51130 und ist bei Bedarf auch mit speziellen Brandschutzanforderungen nach DIN EN 13501-1 verfügbar. Die Aluprofilmatte »Klassik« ist auf 250 bis 2 500 Begeh­ ungen pro Tag ausgelegt. Die üblichen Einsatzbereiche er-

ENTRADA

Aluprofilmatten mit extra starken Profilwänden

Die Aluprofilmatte »Klassik Rips« von Entrada verspricht eine hohe ­Feinschmutz- und Feuchtigkeitsabnahme in Eingangsbereichen. strecken sich vom industriellen Umfeld über Büro- und Wohngebäude bis hin zu Hotels, Gastronomiebetrieben und den Einzelhandel.

Eingangsmattensysteme online konfigurierbar Insgesamt umfasst das Sortiment des Herstellers mehr als 50 Sauberlaufprodukte, die unterschiedlichste Anfor-

derungen erfüllen. Bei der Auswahl der geeigneten Eingangsmatte hilft ab sofort der Online-Mattenberater, zu finden auf der Unternehmens-Homepage. Durch Abfrage unterschiedlichster Kriterien ermittelt der Konfigurator bedarfsgerechte Lösungsvorschläge, die sich als hochwertig und dennoch preislich attraktiv erweisen.J

TILO

Natürliche Oberfläche und hoher Gebrauchsnutzen

»Geölte Parkettoberflächen mit dem Gebrauchsnutzen von Mattlack liegen voll im Trend«, sagt Dipl.-Ing. Herbert Kendler, Geschäftsführer der Tilo GmbH. Im oberösterreichischen Lohnsburg. Der Hersteller will mit der »Innovo Natur Öl«-Oberfläche eine geölte Optik mit dem unschlagbaren Gebrauchsnutzen eines Mattlacks vereinen. 30                                

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u  TILO  Mit

seiner »Innovo Natur Öl«-Oberfläche ist der österreichische Parketthersteller Tilo nach eigenen Angaben derzeit der einzige Hersteller am Markt, der eine matte, natürlich wirkende Oberfläche mit höchstem Gebrauchsnutzen garantiert. Damit will das Unternehmen Standards bei Optik und Pflege setzen. Der Trend bei Parkettböden geht derzeit stark zu natürlichen, geölten Oberflächen, bei denen der Werkstoff Holz richtiggehend fühlbar wird. Zugleich wollen immer mehr Menschen auf die Widerstandsfähigkeit und die guten Pflegeeigenschaften eines mit Lack behandelten Bodens nicht mehr verzichten. Nach der »Vital Natur Öl«-Oberfläche, die industriell verarbeitet und werksseitig aufgetragen werden konnte, hat der Hersteller nach eigenen Angaben bereits vor rund 20 Jahren einen Meilenstein in der Branche gesetzt. Der Siegeszug der verlegefertig geölten Parkettböden habe so seinen Anfang gefunden, heißt es in einer Mitteilung.

Mit dem »Innovo Natur Öl«, das aus natürlichen Inhaltsstoffen besteht und laut Ö Norm C 2380 das Prädikat »Natürlich« trägt, will der Hersteller nun den Kreis schließen: Kunden sollen von Parkettböden mit dem spürbaren Gefühl von geölten Oberflächen profitieren, die laut Hersteller zugleich gutes Schmutzverhalten und Beständigkeit sowie hohe Kratzfestigkeit bei geringem Pflegeaufwand bieten. Bei normaler Beanspruchung lässt sich der Boden trocken reinigen, bei stärkerer Verschmutzung empfiehlt der Hersteller eine Feuchtreinigung mit einem Flachwischer in Kombination mit Produkten aus dem hauseigenen Reinigungs- und Pflegeprogramm.  J


Ich lese den baustoffPARTNER ...

Juni 2018

Juli 2018

Thomas Biebusch, Geschäftsführer

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»…weil ich dort stets kompetent informiert werde. Und dies nicht nur aus der Bodenbelagsbranche, sondern in allen weiteren relevanten Baustoffgewerken. Der baustoffPARTNER schafft mir damit eine gute und aktuelle Übersicht über die Branche.«

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USFLOORS

Der wasserfeste, mehrschichtige und kratzbeständige »COREtec«-­Boden wurde abschnittsweise ohne vorherige Unterbodensanierung und ohne zusätzliche Unterlage direkt und schwimmend auf den bestehenden, verklebten Vinylboden installiert.

Auf leisen Sohlen durchs Modegeschäft u  USFLOORS  Der

Hersteller USFloors durfte Anfang des Jahres das AdlerModegeschäft in Oldenburg renovieren. Bei laufendem Betrieb wurden insgesamt 2 400 m2 vom Dekor »Nantucket Oak« aus der »Wood«-Kollektion verlegt.

Der wasserfeste, mehrschichtige und kratzbeständige »COREtec«-­Boden wurde abschnittsweise ohne vorherige Unterbodensanierung und ohne zusätzliche Unterlage direkt und schwimmend auf den bestehenden, verklebten Vinylboden installiert. Das Ergebnis kann sich laut Hersteller sehen lassen, da große Flächen von jeweils circa 400 m2 ohne Dehnungsfuge verlegt werden konnten. Zudem sind Mitarbeiter und Kunden begeistert vom gelenkschonenenden Gehkomfort und der hohen Schalldämmung durch die »SoundCore«-­Technologie. Dabei ist laut Hersteller der »COREtec«-Boden pflegeleicht und in hohem Maße kratzresistent, was ihn für stark frequentierte Orte qualifiziert. Der Hersteller verspricht aufgrund der einmaligen Zusammenstellung der Planken eine Offenbarung in der Kategorie der Hartböden. »COREtec«-Böden können im Nassbereich installiert werden. Sie werden laut Hersteller auch im fechten Milieu nie anschwellen und sind mit einer lebenslangen Garantie auf Wasserfestigkeit ausgestattet. Innovative, naturgetreue Holz- oder Steinoptiken in verschiedenen Abmessungen und Ober-

flächen bieten Designer und Bauherren zahllose Möglichkeiten und finden gefallen in jedem Wohnraum. Das leimlos integrierte Klickprofil garantiert eine einfache schwimmende Verlegung. Als Trittschalldämmung fungiert eine Korkschicht, die eine zusätzliche Unterlage überflüssig macht und zusätzlich Unebenheiten im Unterboden ausgleicht. Eine Akklimatisierung vor der Verlegung ist ebenfalls nicht erforderlich. Somit kann ein »COREtec«-Boden laut Hersteller sofort auf alle bestehende Hartböden verlegt werden.

Der Boden als »Leisetreter« Das Top-Produkt im Sortiment setzt USFloors – wie der Name vermuten lässt – auf Akustik, Komfort, Wärme und Gediegenheit. Kleine Luftblasen im Kernmaterial machen nach eigenen Angaben den »SOUNDcore« zum leisen Boden mit hoher Schaldämmung. Aufgrund von Flexibilität und Rigidität ist »COREtec« geeignet für die Installation auf bestehenden Böden, also optimal in der Renovation. Es bedarf keiner zusätzlichen Unterlage, da der Boden, auf den »COREtec« verlegt wird, sich nicht durch das Material abzeichnet. Diese Technologie ist erhältlich in den Stärken 8 bis 8,5 mm. J

Der »COREtec«-Boden ist pflegeleicht und in hohem Maße kratzresistent, was ihn für stark frequentierte Bereiche qualifiziert. Mitarbeiter und Kunden sind begeistert vom gelenkschonenenden Gehkomfort und der hohen Schalldämmung durch die »SoundCore«-­ Technologie. 32                                

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Holzböden wie von der Natur gelegt »Veneer Parquet« aus der neuen »FLOORING collection« präsentiert Kaindl 18 edle Holzböden aus der »Life«-Themenwelt.

Interior-Design und Holz – das ist laut Kaindl die magische Formel für Wohnqualität auf höchstem Niveau: Holz im Wohnbereich strahlt Wärme und Lebendigkeit aus, in Kombination mit anderen Materialien eröffnet sich eine kreative Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten. Die neuen Holzböden wirken laut Hersteller edel, zeitlos und elegant, jeder von ihnen ist ein Unikat. Die Optik und Haptik der natürlichen Holzstruktur strahlt Harmonie aus, die sich unmittelbar und unaufgeregt auf

den Betrachter überträgt. Zeitgemäßes Interior-Design findet in ihnen seine kongeniale Ergänzung.

Ökologisch wertvoll und gleichzeitig robust Das nach eigenen Angaben intelligente »Veneer«-Konzept benötigt wesentlich weniger Rohstoff, was wiederum die natürlichen Ressourcen nachhaltig schont. Die starke Trägerplatte ist demnach unempfindlich gegen Druckstellen, die lackierte Oberfläche gegen Kratzer. Die Verlegung erfolgt im bewährten »Kaindl-LOC«-System komfortabel und leimfrei, die Böden sind pflegeleicht und einfach zu reinigen. Ein klares Bekenntnis zur Umwelt: Damit entspricht »Kaindl Veneer Parquet« den Anforderungen des Umweltzeichens »Blauer Engel«.

Die Eiche als Symbol für die Ewigkeit nimmt laut Messebeobachtern 2018 eine unangefochtene Trendstellung ein. Dem trägt Kaindl mit elf Eichendekoren in der Kategorie Holzboden Rechnung und hebt »Eiche Heritage«, »Jungle« und »Eiche Naverina« besonders hervor. Sie sind im Premium-Dielenformat 1 383 x 159 mm, in 8,5 mm Stärke mit passendem Zubehör ab Lager erhältlich und versprechen laut Hersteller ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis.  J

KAINDL

u  KAINDL  Mit

»Eiche Jungle« mit matt lackierter Oberfläche ist eine von insgesamt 18 neuen Premiumdielen aus der »Life«-Themenwelt.

UZIN CAMPUS

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Echtholz-Fußböden mit rustikaler Optik sind gefragt u  HAIN  Nachhaltigkeit

und Wertbeständigkeit rücken bei der Ausstattung der eigenen vier Wände oder im Objektbereich verstärkt in den Fokus. Der individuelle Wohncharakter wird neben der Möblierung entscheidend von der Wahl des Bodenbelags unterstrichen. Im Trend liegen ­derzeit besonders rustikale, charakterstarke Oberflächen, schreibt die Parkettmanufaktur Hain in einer Mitteilung. Demnach sind besonders breite Dielen und rustikale Optik gefragt.

der praktischen Länge bis zu 2 400 mm erhältlich.

HAIN

Rustikale Oberflächen mit Ausstrahlung

Rustikale Oberflächen zeigen eine besondere Ausstrahlung, wie die Variante »Räuchereiche gebürstet Rohoptik geölt« von Hain. Die Parkettmanufaktur Hain setzt auf hochwertige Naturholzdielen und will sich bewusst von der industriellen Massenfertigung abheben. Derzeit steigt die Nachfrage nach breiten Dielen. Nach eigenen Angaben fin-

den auch Kunden, die gerne XL-Dielen verlegen, aber keine Langdielen wünschen, beim Hersteller aus Rott am Inn die passende Antwort. Die »XL Ambiente«-Dielen haben eine Breite von 245 mm und sind in

Immer mehr Mut zeigen die Kunden bei der Farb- und Oberflächenwahl und entscheiden sich für Sortierungen wie »Lava« mit natürlicher Altholz-­ Optik, die in zwei Spachtelfarben für die natürlichen Risse erhältlich ist: Wer das Besondere liebt und bewusst Akzente setzen möchte, greift zur schwarzen Spachtelfarbe. Die braune Variante unterstreicht den natürlich-urwüchsigen Charakter des Echt­ holzbodens. »Besonders stark im Kommen ist die Version ›Räuchereiche gebürstet roh­ optik geölt‹«, sagt Geschäftsführerin Susanne Hain. »Hier

haben sich die Verkaufszahlen in den letzten Monaten fast verdoppelt.« Diese extrabreiten Eiche-Landhausdielen machen mittlerweile einen großen Anteil der Nachfrage aus – mehr als 20 %, mit stark steigender Tendenz.

Natürliche Wärme und Behaglichkeit Hain fertigt nach eigenen Angaben die hochwertigen, aus nachhaltiger Holzwirtschaft stammenden Dielen hauptsächlich auftragsbezogen und kann daher flexibel auf individuelle Spezialbestellungen eingehen. Die Kunden wählen bei der Suche nach ihren »Traum-Dielen« aus über 100 Oberflächenvarianten aus oder lassen eigene Ideen und Wünsche bei der Gestaltung einfließen.  J

Neuer Schnellestrich sorgt für schnelle Belegereife u  MC-BAUCHEMIE  Mit

»Powerscreed RS« hat MC-Bauchemie einen neuen Schnellestrich entwickelt, der eine lange Verarbeitungszeit mit einer sehr schnellen Festigkeitsentwicklung kombiniert.

MC BAUCHEMIE

Der neue Schnellestrich der MC ist gebrauchsfertig, nur mit Wasser anzumischen, und kann mit handelsüblichen Estrichmischern bzw. Misch- und Förderpumpen ver-

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arbeitet werden. »Powerscreed RS« wird erdfeucht eingebaut und bietet laut Hersteller eine lange Verarbeitungszeit von zwei bis drei Stunden. Der schwindarme Estrich ist eigenen Angaben zufolge bereits nach vier bis sechs Stunden begehbar und weist nach 24 Stunden eine Druckfestigkeit von > 20 N/mm² sowie eine Restfeuchte von < 2 % auf, so dass hier bereits Fliesen verlegt werden können. Nach weiteren 24 Stunden liegen weniger als 1,8 % Restfeuchte vor, so dass auch Parkettböden verlegt werden können (bei einer Lufttemperatur von 23 °C und ei-

ne relativen Luftfeuchtigkeit von 50 %). Mit CT-C35-F5 nach DIN EN 13813 verfügt der Estrich laut Hersteller zudem über eine höhere Druck- und Biegezugfestigkeit als Standardestriche. »Powerscreed RS« eignet sich zur Herstellung von schnell belegbaren Estrichen und zur Reparatur von kleineren Flächen. Er kann als Estrich auf einer Trennschicht, im Verbund oder auf einer Dämmschicht eingesetzt werden und ist zudem sowohl für Heizestriche und Feuchträume als auch für den Innen- und Außenbereich geeignet.  J

»Powerscreed RS«, der neue Schnellestrich der MC-Bauchemie, kombiniert eine lange Verarbeitungs­zeit von zwei bis drei Stunden mit einer sehr schnellen Festigkeitsentwicklung. Er ist bereits nach vier bis sechs Stunden begehbar und je nach Oberbelag nach 24 bzw. 48 Stunden belegereif.


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So lebhaft wie ein Tiger: extravagantes Eichenparket u  MAFI  Mit der Kollektion »Tiger Eiche« will der österreichische Hersteller mafi die Schönheit des Urwüchsigen auf die Spitze der Fußbodengestaltung treiben. Der Naturholzboden mit der namensgebenden Streifenoptik entsteht durch das Zusammenspiel der gewachsenen Holzeigenschaften mit dem kreativen Handwerk und technischen Know-how.

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DAS ORIGINAL

Mineraldesign Boden • Trittschalldämmung: ausgezeichnete 19 dB • Gehschalldämmung: von 35% • Zur Verlegung in Feuchträumen • Absolut dimensionsstabil: bis 1000 m² ohne Dehnungs- und Trennfugen verlegen • Geeignet zur Verlegung: in Wintergärten & Räumen mit bodentiefen Fenster

Das Ergebnis ist ein extravagantes, strapazierfähiges Design-Parkett mit einem hochwertigen Dreischichtaufbau, das laut Hersteller z. B. auch für Bäder mit Fußbodenheizung geeignet ist. Eiche ist als moderner Klassiker stark gefragt: Ihr hartes Holz überzeugt durch natürliche Widerstandsfähigkeit und die edle Anmutung. Charakteristische Merkmale wie Äste und Risse sind dabei durchaus erwünscht – und hier kommt »mafi Tiger Eiche« mit gebürsteter und naturgeölter Oberfläche ins Spiel: Die feinen und stärkeren Risse sowie das intensive Farbenspiel von warmen Brauntönen entstehen erst im kunstvollen Veredelungsprozess jeder einzelnen Diele.

Herstellung mit großer Hitze Die sorgfältig ausgewählten Lamellen, die auch kleinere Äste enthalten, werden dazu vom Hersteller ganz ohne chemische Zusätze nur mit Wärme, Luft und Wasser behandelt. Das von mafi entwickelte »Vulcano«-Verfahren sorgt für den gewünschten dunklen Farbton und erhöht die Widerstandsfähigkeit des harten Holzes noch. Speziell für die »Tiger Eiche« nutzt man aber auch kurzzeitig große Hitze, um die zahlreichen Risse kontrolliert hervorzurufen.

Farbvarianten wählbar Die Risse werden anschließend von Hand verkittet und bilden nach dem Bürsten und Ölen die einzigartig lebhafte, in Maserung und Schattierung betonte Oberfläche. Ein besonders harmonisches Gesamtbild bietet dabei laut Hersteller die Variante mit schwarzem Holzkitt, der sich nahtlos in die warme Farbumgebung einfügt und zu verschiedenen Einrichtungsstilen passt. Jedoch kann die Rissfarbe frei gewählt werden, abgestimmt auf das individuelle Ambiente eines Wohnraums oder auf die Markenidentität eines Unternehmens. Als wohngesunder Naturholzboden zeichnet sich »Tiger Eiche schwarz« laut Hersteller durch die auf Leinölbasis offenporig veredelte Oberfläche aus: Das Öl durchdringt das Holz tief, erhält seine natürliche Schönheit und lässt es seine wohltuende Wirkung auf das Raumklima voll entfalten. Dabei ist der Aufwand für Reinigung und Pflege gering, selbst Flecken und Gebrauchsspuren lassen sich leicht entfernen, ohne den gesamten Boden überarbeiten zu müssen.J MAFI

12 neue Dekore EXCLUSIV

Dabei setzt mafi auf Erfahrung, Fingerspitzengefühl und modernste Technik, denn nur materialgerechte Behandlung führt zur langlebigen Qualität des Parketts.

www.kwg-bodendesign.de »Tiger Eiche« ist ein extravagantes, strapazierfähiges Design-Parkett mit einem hochwertigen Dreischichtaufbau, das laut Hersteller z. B. auch für Bäder mit Fußbodenheizung geeignet ist. 36                                

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Beschichtung macht Duschwanne rutschfest und sicher u  GRIP

SAFETY COATINGS  Sabine Schiller aus Donaueschingen leidet an Multipler Sklerose, dann kommt auch noch ein Bruch der Hüfte dazu. Um sich im privaten Sanitärbereich sicher und wohl zu fühlen, entschied sie sich für eine Oberflächenbeschichtung der Duschwanne und Fliesen. Zum Einsatz kam »GriP AntiRutsch«, eine körnige, wasserbasierte Zwei-Komponenten Beschichtung.

Krankheit und Alter sorgen dafür, dass sich viele Menschen im heimischen Bad unsicher fühlen.

Sabine Schiller (Jahrgang 1966) ist an Multipler Sklerose erkrankt. Die Krankheit sorgt dafür, dass sie sich oft unsicher fühlt, gerade auch, wenn der Schwindel kommt. In ein Hallenbad traut sie sich schon seit Jahrzehnten nicht mehr. Und auch daheim hat sie die Befürchtung, im Badezimmer auszurutschen. Mit Rutschmatten und Aufklebern auf Fliesen und Sanitäreinrichtung war sie mehr als unzufrieden, fand diese Lösung auch unhygienisch. Also baut sie sich eine spezielle Oberflächenbeschichtung ein, um sich sicher und wohl zu fühlen. Als dann auch noch ein Bruch ihrer Hüfte dazu kommt, ist sie über diese Umbaumaßnahmen heilfroh. Denn nur durch die Rutsch- und Sturzsicherheit kann ihr Mann sie daheim gut betreuen und optimal pflegen. Seit mehr als zwanzig Jahren ist die Frau aus Donaueschingen im Schwarzwald an Multipler S ­ klerose erkrankt. Schwindel und Unwohlsein gehören zum Krankheitsbild. »Ich bin zwar noch beweglich, aber

nicht sehr gut auf den Füßen unterwegs.« Vor allem im Sanitärbereich fühlte sich Schiller daher immerzu unsicher: »Ich bin wie auf Eierschalen gelaufen, wenn ich ins Bad musste. Meine Angst war groß, auf den nassen Fliesen auszurutschen.«

Sanitärbereiche sicher und komfortabel machen Mit Hilfe der Firma Roland Ketterer G ­ mbH (Donaueschingen-Pfohren) wurde daher das private Bad renoviert: Die Dusche wurde bodeneben umgebaut und auf insgesamt 1,6 m2 Fläche vergrößert. Raufaser und alte Keramik wurden entfernt, eine weiße Dusch­ wanne sowie beige Fliesen angebracht. Hinzu kam warmes LED-Licht und die optimale Ausleuchtung der Sanitärbereiche. Anschließend kümmerte sich ein Mitarbeiter von der GriP Safety Coatings AG um die Anbringung des Antirutsch-Materials: »GriP AntiRutsch« ist eine körnige, wasserbasierte Zwei-Komponenten Beschichtung. Sie ist transparent und verändert daher laut Hersteller die Optik einer Fläche nicht. Das Produkt ist nach eigenen Angaben umweltfreundlich, erfüllt alle gängigen Hygienestan-

Speziell für Hygienebereiche. Das überzeugt: • geprüfte Qualität • antibakterielle Oberfläche • Schutz vor Bakterienvermehrung • dekorative, oder mechanisch hoch belastbare Oberfläche • emissionsarme Qualität möglich • lebensmittelgeeigneter Belag verfügbar • Rutschhemmstufen einstellbar • DIBt®-Zulassung vorhanden • Brandverhalten geprüft * Die antibakterielle Wirkung der KLBProdukte wurde vom unabhängigen Prüfinstitut Hohenstein Laboratories GmbH & Co. KG bestätigt. Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformation lesen.

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www.project-floors.com dards und ist unempfindlich gegenüber Desinfektionsmitteln. Die Oberfläche kann mit üblichen Reinigungsmitteln mühelos gereinigt werden.

Auf allen Flächen einsetzbar und rückstandslos zu entfernen Ob Fläche aus Keramik, Naturstein oder Holz, ob aus Metall, Glas oder Stein, ob für Badewannen und Duschflächen, Bodenfliesen oder Außentreppen: Die Anti-Rutsch-Beschichtung ist überall einsetzbar – und das bei unkomplizierter Montage und einfacher Wartung. Bei Bedarf kann die Beschichtung sogar wieder leicht und rückstandslos entfernt werden. Im Bad von Sabine Schiller wurde »GriP Antirutsch« auf dem gesamten Boden der Duschen angebracht sowie entlang der Außenfläche auf einer Fläche von insgesamt 2 m2. Von der neuen Oberflächenbeschichtung ist Schiller überzeugt: »Ich schaue in mein Bad und sehe keine optische Veränderung des Designs. Ich bin hellauf begeistert.« Inzwischen fühlt sich die Dame aus Donaueschingen so si-

cher bei der täglichen Körperhygiene, dass sie sogar manchmal die Haltestange loslässt. »Der Boden ist absolut rutschfest – selbst dann, wenn sich Reste vom Duschgel oder der Seife verteilen.« Gerade für Menschen mit Handicap oder die ältere Generation sei die Antirutschbeschichtung ideal, so Schiller. Das merkte sie auch nach dem heftigen Unfall mit der Hüfte. Denn als sie nach der Reha zurück nach Hause kam, konnte ihr Ehemann die Tagespflege übernehmen. »Durch die neue Sicherheit im Bad war das problemlos machbar.«

Schnell aufzubringen und nach 12 Stunden begehbar »GriP AntiRutsch« erfüllt laut Herstellerangaben alle gängigen Hygienestandards und ist in unterschiedlichen Rutschsicherheitsklassen (von GB2/C für den privaten Verwender bis zu R11-13 für den kommerziellen Einsatz) erhältlich. Die Oberflächenbeschichtung ist leicht in 30 Minuten aufzubringen, nach bereits zwölf Stunden ist die Fläche wieder benutzungsbereit.  J

LVT-Designbodenbeläge vom Kompetenzführer

Die Beschichtung ermöglicht unterschiedliche Rutschsicherheitsklassen für den privaten oder gewerblichen Bereich. 38                                

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Türen 

Design & Technik

Kinder sorgen für Dauerbelastungstest u  BASYS  Direkt

hinter der »Allerheiligen«kirche in Frankfurt befindet sich ein lichtdurchflutetes Gebäude, das jede Woche von Montag bis Freitag von etwa 80 Kindern besucht wird. Entsprechend oft öffnen sich die Türen der Kindertagesstätte – und das mit Bändern von Basys - Bartels Systembeschläge aus Kalletal.

»Unser Credo: Qualität ohne Kompromisse« Krebbers arbeitet nach allen gültigen Normen und Richtlinien, insbesondere nach den RAL-­Güteund Prüfbestimmungen. Als Partner in Sachen Beschlagsysteme reihen sich die Basys-Produkte laut Hersteller nahtlos in diese Qualitätsanforderungen ein. Dipl.-Ing. Jan Krebbers: »Wir sind auch bei Details unserem Credo treu: Qualität ohne Kompromisse. Mit Basys-Beschlägen arbeiten wir seit Jahren. Uns überzeugt die verlässliche Qualität, das Design und die optimale Justierbarkeit.« In der Kita »Allerheiligen« kamen die Objekttürbänder »Objecta 2541/160/56-4« für ein Türgewicht bis 160 kg pro Paar und die Bandaufnahmen »Objecta STV113/56 3-D« für ein Türgewicht bis 200 kg pro Paar zum Einsatz, bei der sich die Tasche aufgrund patentierter Fixierung durch die hohl ausgeführten Justierspindeln zusätzlich befestigen lässt. 3D-Bandaufnahmen adaptieren die Zargenkonstruktion und erlauben das Justieren der Tür in Höhe, Tiefe und Seitenspiel ganz ohne Demontage. Für zusätzliche Stabilität sorgen Sicherheitsstifte oder Tragzapfen.

Reibungsarm und damit wartungsfrei Mit der Produktfamilie »Objecta« verspricht Basys ein ebenso funktionales und auch ästhetisches Türenbandsystem , das sich auf eine hohe Frequenz an Öffnungs- und Schließvorgängen einstellt und dabei laut Hersteller über seine gesamte Einsatzdauer wartungsfrei funktioniert. Dafür soll die hochwertige Lagertechnik sorgen, bei der Bundbuchsen mit vergrößerten Laufflächen reibungsarm in einen Spezialkunststoff eingebettet sind. Die Türbänder sind nach DIN EN 1935 geprüft und zertifiziert und entsprechen den CE-Bandklassen 11 respektive 14. Eine Stiftsicherung, die allen »Objecta«-Türbändern eigen ist, unterscheidet das Produkt vom sonst üblichen Standard. Die als Fixierstifte fungierenden Madenschrauben erfüllen den Zusatznutzen der Einbruchhemmung, weil sie bei geschlossener Tür verhindern, dass sich der Tragbolzen löst und die Achse ohne Weiteres heraustreiben lässt. Aber auch Anforderungen an den Rauch-, Brand- und Schallschutz sowie die Fluchtsicherheit lassen sich mit den Objektbändern abbilden. Angenehmer Nebeneffekt: Die Bänder lassen sich für links und rechts öffnende Türen gleichermaßen verwenden, so dass aufwendige Umbauten entfallen. Sie sind vormontiert in allen gängigen Oberflächen, Ausführungen, Maßen und Sondermaßen erhältlich. J

INFO

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BaSys steht für Bartels Systembeschläge. Das von Albert und Jürgen Bartels geführte Familienunternehmen entwickelt, produziert und vertreibt seit 1995 ein komplettes Baubeschlagprogramm. Dabei sieht sich BaSys mit seinen Band- und Schließblechsystemen als Problemlöser für Türen- und Zargenhersteller in ganz Europa sowie für nationale und internationale Kunden aus Handel und Handwerk. Am Firmensitz im ostwestfälischen Kalletal beschäftigt BaSys rund 90 Mitarbeiter.

DANIEL VIESER ARCHITEKTURFOTOGRAFIE

Hinter dem Motto »Der Tag soll Dir gehören!« steht das Ziel, Kinder unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft zu befähigen, ihre Lebenswelt zu verstehen, und ihnen Handlungskompetenz zu vermitteln als umfassende Fähigkeit, sich sicher, neugierig und selbstbewusst in der Welt zu bewegen. Dazu soll auch die Architektur des Gebäudes anregen: Türen lassen sich auch von Kinderhand leicht bewegen, Erwachsene, die Kinder auf dem Arm tragen oder mit einem Kinderwagen hinein möchten, lernen Ergonomie im Türenbau zu schätzen. Die Krebbers GmbH & Co. KG, Krefeld, Spezialist für Fenster- und Fassadentechnologie, realisierte an insgesamt fünf Standorten in Frankfurt ein Baukastensystem für filigrane Ansichten mehrerer preisgekrönter Kita-Neubauten. Die Herausforderung bestand auch bei der Kita »Allerheiligen« darin, für die Passivhausbauweise Pfosten-Riegel-Konstruktionen aus Metall und Holz mit Kippfenster-Sonderelementen zu schaffen. Die besondere Materialauswahl sowie die großen Fenster- und Türenelemente erforderten eine hohe Kompetenz bei der speziellen Fertigung und Montage.

In der Kindertagesstätte »»Allerheiligen«« in Frankfurt kamen Objektbänder von Basys zum Einsatz. Die Krebbers GmbH & Co. KG, Krefeld , verwendete die »Objecta«-­Bänder »2541/160/56-4« und die Bandaufnahmen »STV 113/56 3-D« für ein T­ ürgewicht bis 160 kg (pro Paar). 08/18   

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Universell anwendbarer Fingerschutz bei Türen u  ATHMER  Im

Rahmen der Inklusion und dem zunehmenden Komfort werden immer mehr Türen barrierefrei mit einem automatischen Antrieb nachgerüstet. Oft wird dabei die Absicherung der Nebenschließkanten vernachlässigt oder schlicht vergessen. Das ist zu kurz gedacht, findet Hersteller Athmer aus Arnsberg: Denn in barrierefreien Umgebungen müssen nach DIN 18040-1 Türen deutlich zu erkennen, sicher zu ­passieren, leicht zu öffnen und einfach zu schließen sein. Nach DIN EN 16005 (Nutzungssicherheit) stellen barrierefreie automatisierte, also kraftbetätigte Türen für schutzbedürftige Personen in allen öffentlich zugänglichen Bereichen eine Gefahr dar. Unzureichend abgesicherte Türen können etwa bei Kindern, älteren oder behinderten Menschen zu schweren Verletzungen führen. Ob sich eine Tür sicher öffnen und schließen lässt, ist Gegenstand einer obligatorischen Risikobeurteilung, die der Hersteller der Türanlage bei der Planung vornimmt bzw. Facilityfirmen, die nach Übertragung der Gebäudesicherheit im Rahmen von Wartungsverträgen dafür zuständig sind.

Günstige Universallösung

Risiko beurteilen lassen Fehlen Schutzeinrichtungen oder entsprechen nicht dem aktuellen Stand der Technik, muss der Betreiber auch ältere, bereits im Bestand befindliche kraftbetätigte Türen nach-

rüsten. Wird dies versäumt, trägt der Betreiber das Unfallrisiko. Das Argument des Bestandsschutzes, um eine Nachrüstung zu vermeiden, greift laut Athmer nicht, denn die kraftbetätigte Tür ist nach dem Stand der Technik, hier der EN 16005 in Verbindung mit der ASR A1.7, abzusichern. Deshalb müssen alle zu treffenden Maßnahmen ganz klar darauf abzielen, die Risiken beim Betrieb einer kraftbetätigten Türanlage während ihrer Lebensdauer zu beseitigen und dauerhaft zu vermeiden. Im Zweifelsfall sollte der Gebäudebetreiber eine Risiko­ beurteilung an kraftbetätigten Türen von Servicefachkräften vornehmen lassen, um zu gewährleisten, dass seine Tür sicher ist und im Sinne der Verkehrssicherungspflicht dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Athmer empfiehlt auf Basis einer eingehenden Risikoanalyse, automatische Türen – soweit möglich – immer über die gesamte Höhe abzusichern.

ATHMER

Gemäß DIN EN 16005 – 4.6.1 b) müssen Gefahrenstellen zwischen Flügel und Rahmen, die eine Gefährdung durch Einklemmen der Finger darstellen, bis zu einer Höhe von 2 m geschützt werden und gemäß EN 16005 – 4.6.3.4 sind Gefahrenstellen

an Nebenschließkanten zwischen Flügel und Rahmen mit beispielsweise Fingerschutzrollos abzudecken. Die alleinige Absicherung der Nebenschließkante durch Sensoren sollte überdacht werden, rät Athmer, denn diese Systeme haben Schwachstellen und bieten nicht zu 100 % Sicherheit. Der Hersteller verspricht bei seinen Fingerschutz-Lösungen viele Vorzüge: Demnach ist der Athmer »Fingerschutz« immer aktiv und soll eine verbesserte Türspaltabdeckung bieten. Als kostengünstige Lösung sei das System zudem störungs- und wartungsfrei und universell anwendbar für alle Türen und extreme Umgebungsbedingungen wie Staub, Schmutz, Kälte und Wärme.

Das neue»NR-32 UniSafe«-System ist für alle Türarten zur Nachrüstung geeignet und kann farblich sowie in der Länge individuell bestellt werden. 40                                

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Gerade in öffentlichen Gebäuden, wie hier im Einkaufscenter sollten automatische Türen mit einem Fingerschutz abgesichert werden.

Schutzrollo für Automatiktür Für die Absicherung von automatischen Drehflügeltüren ist zum Beispiel das neue ­Fingerschutzrollo »NR-32 UniSafe«­gedacht. Dieses wurde mit seinem robusten Gehäuse extra für den Einsatz an Automatiktüren konzipiert. Das intelligente Klicksystem soll nach Angaben des Herstellers eine schnelle und sichere Montage bieten. Gleichzeitig sollen auch mehr Sicherheit und Flexibilität für den Verarbeiter vor Ort ermöglicht werden. So kann das System flexibel an bestehende Panikbeschläge angepasst und durch ein Rammschutzelement, zum Beispiel. im Kranken- und Pflegebereich, vor Beschädigungen geschützt werden. Der »NR-32 UniSafe«kann an allen Türarten zum Einsatz kommen und ist in weiteren Standardfarben verfügbar. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, große Objekt­türen im öffentlichen Bereich bis 3 000 mm Höhe abzusichern, um eine architektonisch ansprechende Lösung zu bieten. J


REVERSO DIE ANDERE TÜRÖFFNUNG. Wer sagt eigentlich, dass Türen immer nach vorn aufgehen müssen? DANA denkt um – und bringt Reverso. Gerade bei engeren Räumen oder Fluren eröffnet diese Innovation neue Möglichkeiten: Reverso erspart das platzraubende Öffnen in den Gang hinein und bringt Ruhe ins Raumbild. DANA – eine Marke von JELD-WEN

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Die Trendtür »Lombardo« ermöglicht die die Kombination verschiedener Farbakzente – hier das Modell »2800-6« mit Fräsungen und Zarge in »Flint Grey«.

Puristisches Design und Fräsungen für ausdrucksstarke Note u  JELD-WEN  Die

Nachfrage nach weißen, zeitlosen Innentüren ist ungebrochen. Gleichzeitig steigt das Bedürfnis des Konsumenten nach einem individualisierten Produkt in seinem Zuhause. Als Antwort bietet JELD-WEN die Modellreihe »Lombardo«: Sie zeichnet sich durch horizontale und vertikale Oberflächenfräsungen aus, die auf Kundenwunsch in den Farben »Rubinrot«, »Flint Grey«, »Tiefschwarz« oder »Orca« lackiert werden können. So wird das in schlichtem weiß lackierte Modell »Lombardo« laut Hersteller zu einem echten optischen Hingucker und ergänzt stilsicher das Gesamtkonzept einer professionellen Interieur Planung.

Präsent im Design und doch zurückhaltend Die klare Linienführung der Fräsungen verleiht der Tür eine besondere Eleganz. Mit gerade mal 2 mm Nuttiefe sorgen die Fräsungen für ein lebendiges Erscheinungsbild, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Die Basisfarbe des Türblatts ist ein stilsicheres Weiß, wahlweise erhältlich in WL 10 (nach RAL 9010) oder in Brillantweiß WL16 (nach RAL 9016). Der Kreativität sind bei der Gestaltung kaum Grenzen gesetzt. Die Wahlmöglichkeit, Zargen farblich abzusetzen, 42                                

ist eine weitere Option, um die Trendtür zu betonen und gleichzeitig das Farbkonzept des Wohnraums aufzugreifen. Als Designverbund konzipiert, können die Modelle je nach Raumnutzung miteinander kombiniert werden. Die »Lombardo«-Ganzglas­ tür soll dabei die Planung bei Bedarf nach natürlichem Lichteinfall ergänzen. Die Ganzglas­ türen sind jetzt auch mit vollflächig satinierter Schließseite erhältlich, ebenso in den Ausführungen stumpf einschlagen oder gefälzt.

Nachhaltig produziert für wohngesundes Bauen JELD-WEN bezieht seinen Rohstoff Holz aus nachhaltiger, zertifizierter Waldbewirtschaftung und arbeitet ausschließlich mit Lieferanten zusammen, die seine Einstellung zur    08/18

Nachhaltigkeit teilen und die entsprechenden Zertifizierungen nachweisen. Seine Verantwortung für die Umwelt übernimmt das Unternehmen auch in der Produktion: Die Modellreihe »Lombardo« erfüllt alle Kriterien einer PEFC-Zertifizie-

rung. Die VOC-Emissionen der ­JELD-WEN Innentür-Elemente liegen weit unter dem gesetzlich zulässigen Grenzwert. Denn wohngesund Bauen bedeutet, so wenig emittierende Stoffe wie möglich bereits in der Bausubstanz zu verarbeiten. Bereits seit 2009 ist JELDWEN Produktpartner des Sentinel-Haus Institut SHI und wird nach eigenen Angaben bei Bauvorhaben als einziger Türenhersteller in Europa empfohlen und eingesetzt. J

DAS LIEFERSYSTEM »5PLUS« Hersteller JELD-WEN hat sich die Frage gestellt, welcher Faktor aus Kundensicht die höchste Priorität neben der Qualität hat. Hierbei stellte sich schnell heraus, dass die Lieferzeit von immer größerer Bedeutung ist. Also hat sich das Unternehmen zur Aufgabe gesetzt, diese signifikant zu reduzieren, bei gleichzeitiger extrem hoher Varianz. Denn bei einer durchschnittlichen Losgröße von unter zwei

gleicht kaum eine Innentür der anderen. Entstanden ist so nach eigenen Angaben das »Hochleistungs-Liefersystem 5plus«. Bereits circa 85 % der bestellten Innentüren werden demnach innerhalb von fünf, zehn oder 15 Tagen produziert. Handwerker und Händler sollen so von der überdurchschnittlich hohen Lieferzuverlässigkeit sowie der industriellen Expertise des Herstellers profitieren.


Langlebiger und umweltfreundlicher Lack für Türen u  DEXTÜRA  In der Welt der weißen Türen wirkt oberflächlich betrachtet vieles lackiert, was eigentlich CPL-foliert ist. Und damit ließe sich getrost sagen, dass nicht alles Weißlack ist, was glänzt. Als Hersteller für Weißlacktüren setzt die Dextüra Innentürsysteme GmbH seit über 45 Jahren auf sein eigens entwickeltes und patentiertes Lacksystem »Superlak«.

Alle glatten Türen, wie auch alle Design- und Linientüren bieten bei Dextüra ein vollflächig lackiertes Türblatt in »Superlak«, der in einem mehrschichtigen Verfahren aufgebracht wird. Das Besondere an diesem weißen Lack ist laut Hersteller, dass er umweltfreundlich und dennoch robust und lichtecht ist. Durch seine besondere Beschaffenheit bietet das Produkt eine robuste Oberfläche, die stoßfest, kratzfest, farbecht, reinigungsfähig und auch bei starker Sonneneinstrahlung lang­ anhaltend UV-beständig ist. Außerdem ist der Lack nach Herstellerangaben frei von Lösemitteln und dadurch mit 0% Emissionen bei der Produktion eine gute Sache für Mensch und Umwelt. Die Langlebigkeit wirkt sich zusätzlich auf die Nachhaltigkeit aus: Was länge hält, verbraucht keine Ressourcen für die Neuproduktion.

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wählen: Reinweiß und Extraweiß. Bei über 240 Varianten von Design- und Linientüren ist das der Multiplikator, der rein rechnerisch zu einer Vielfalt von über 480 Variationen von Weißlacktüren führt. Auch das ist besonders.« Winkelhorst sieht den »Superlak« als eine der besonderen Stärken von Dextüra und entdeckt nach eigener Aussage im Markt noch viel Bedarf, die Vorzüge dieses Lackes zu kommunizieren. »Neben der Vielfalt ist besonders die Langlebigkeit unserer Türen etwas, das uns von vielen anderen Anbietern unterscheidet. Weiß ist ja nicht gleich Weiß und Lack nicht gleich Lack. Mit unserem ›Superlak‹ machen wir oft den Unterschied.« J

Vielfalt bei über 240 Varianten »Wir beweisen, dass Weißlacktüren auf keinen Fall langweilig sind«, sagt Geschäftsführerin Sandra­Winkelhorst von Dextüra und fügt an: »Die Kunden können zwischen zwei Farbtönen

Sieht gut aus und kann gleichzeitig mit robuster Oberfläche punkten: das patentierte Lacksystem »Superlak« von Dextüra.

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Kühl, klar und gradlinig – Türen und Zargen mit neuem alpin weiß – A 221


JELD-WEN

»Dana«-Türen verspricht hochwertige Produkte »Made in Austria«.

Mehr Stabilität und Langlebigkeit durch stärkere Türen u  DANA  Der

österreichische Hersteller »Dana«, eine Marke von Jeld-Wen, setzt auf intelligente Türenlösungen für höchste qualitative Ansprüche. Mit seiner neuen Aktion macht »Dana« PremiumQualität zum Standard und stellt die neue Türenstärke »Plus« vor. Mit einer Stärke von 42 mm versprechen die neuen Modelle mehr Stabilität und Langlebigkeit. Die Stärke einer Tür ist ein entscheidendes Kriterium für das Werteempfinden dieses Bauelementes. Jeder Millimeter zählt in der objektiven Wahrnehmung, aber auch in der damit verbundenen subjektiven Qualität- und Funktionssteigerung. »Dana« bringt mit der neuen Türenstärke »Plus« serienmäßig einen neuen, verbesserten Qualitätsstandard auf den Markt. Die Türblattstärke wurde von 39 auf 42 mm verstärkt. Da-

mit werden die Türen noch robuster und sind laut Hersteller sogar fast 10 % stärker als handelsüblich. Die neuen Türen wollen durch eine erhöhte Biegefestigkeit sowie Widerstandsfähigkeit gegen vertikale Belastung überzeugen. Besonders vorteilhaft, insbesondere bei raumhohen Türen, ist nach eigenen Angaben der durchgängige Massivholzrahmen, der die Steifigkeit des Türblatts deutlich verbessert. Bei gefälzten

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Türen verspricht der um 3 mm stärkere Überschlag eine stabilere Kante. Die Türenstärke »Plus« macht »Dana«-Türen damit langlebiger und ermöglicht dem versierten Verkäufer, die Tür mit Mehrwert zu verkaufen. Auch ein erhöhter Schließkomfort zeichnet das neue Sortiment aus – die Türen fallen satt und kompakt ins Schloss. Die neue Türenstärke »Plus« bietet mehr Qualität zum gleichen Preis.

Verarbeiter und Fachhandel profitieren gleichermaßen Jeld-Wen ist auch bei der Marke »Dana« die Bindung zu seinen Profikunden ein großes Anliegen. »Wir bieten unseren Fachhändlern sowie den vielen Schreinern am Markt einen mit dem neuen Qualitätsstandard exklusiven und leicht argumentierbaren Mehrwert, der sich am Markt bezahlt macht«, erklärt Daniel Egger, Brandmanager »Dana« und Mitglied der Geschäftsführung. Für Schreiner und Tischler lohne sich die neue Türenstärke »Plus« besonders, da

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die noch robusteren und beständigeren Produkte­mehr Kundenzufriedenheit und damit weniger Aufwand in  der Nachbetreuung bedeuten. J

INFO

i

Jeld-Wen ist einer der weltweit größten Hersteller von Türen und Fenstern und betreibt nach eigenen Angaben über 120 Produktionsstätten in 19 Ländern, vor allem in Nordamerika, Europa und Australien. Der Hersteller entwickelt, produziert und vertreibt ein umfangreiches Sortiment an Innen- und Außentüren, Fenstern sowie verwandten Produkten für den Neubau und die Renovierung von Wohnund Nichtwohngebäuden. In der Region Zentraleuropa mit den Ländern Deutschland, Österreich, Schweiz und Ungarn sind Türlösungen unter den Marken »Jeld-Wen«, »Dana«, »Kilsgaard« und »Kellpax« bekannt. Die Marke »Dana« produziert am Firmensitz im oberösterreichischen Spital am Pyhrn und dem Produktionsstandort Pöckstein jährlich fast 500 000 Türen. Jeld-Wen ist der größte Arbeitgeber der Region.


PRÜM

Das neu auf den Markt gebrachte ­ eißlack-Türmodell »Royal 400« nimmt W auch den aktuellen Weißlack-Trend »9016« für hochweiße Nuancen auf.

u  PRÜM  Die

Neue Weißlacktür mit Postforming-Rundkante Der erste Eindruck beim Betreten eines Raumes entsteht durch die Tür. Häufig verwendet werden dabei Weißlacktüren und das vor allem deshalb, weil sie zeitlos gestaltet sind und dem Raum dennoch einen eleganten Charakter verleihen können. Der Hersteller Prüm hat mit seiner neuen Kollektion einen weiteren Vertreter dieser Weißlacktüren auf den Markt gebracht, die »Royal 400«. Charakteristisch bei der Tür ist eine Postforming-Rundkante in Verbindung mit einer

filigran gefrästen 3 mm V-Fuge, die 20 mm vom Rand ausgesetzt ist und rund ausläuft. Diese Linienführung wird mit Präzision herausgefräst und betont ihre Existenz auf der Oberfläche mit Nachdruck. Die neue Türenserie soll nach Herstellerangaben die Vorzüge einer hochwertigen Weißlack-Oberfläche mit einer attraktiven Optik verknüpfen. Zudem erhält der Verbraucher die Möglichkeit zu wählen, zwischen der Lackoberfläche »Weißlack Exklusiv 9010« und »9016«.

zweite Generation der »Royal Weißlack Exklusiv«-Kollektion ist mit »Royal 400« in den Markt gestartet – eine schöne Alternative zum »Royal 200« Programm von Prüm. Kunden können laut Hersteller nun individuell zwischen zwei »Royal«-Stilrichtungen wählen. Alle »Royal«-Türen von Prüm greifen dieselben optischen Designelemente auf und in Kombination mit Lichtausschnittvarianten erzielen sie nach eigener Aussage harmonisch aufeinander abgestimmte Akzente. Insgesamt ist auch hier Individualität ein positiver Faktor. Ü ­ brigens: Wie alle anderen Produkte aus dem Hause Prüm tragen auch die ­neuen Royal-Türen das Siegel »schadstoffgeprüft« und sind zudem PEFC zertifiziert. J

»Kita-Kante« schützt den Nachwuchs vor Verletzungen Sicherheit des Nachwuchses steht bei Einrichtungen wie Kindergärten und -krippen ganz oben auf der Liste. Die DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) fordert für Kindertagesstätten generell eine Ausstattung, bei der Verletzungsgefahren vermieden werden. Scharfe Kanten, raue Oberflächen sowie vorstehende Teile können in sozialen Einrichtungen wie Kindergärten oder Krippen schnell zur großen Gefahr werden. Deshalb beinhalten die gesetzlichen Vorschriften gezielt Gestaltungskriterien wie beispielsweise einen Abrundungsradius von mindestens 2 mm sowie gebrochene und gefaste Kanten (entsprechend dem Abrundungsradius von mindestens 2 mm).

Um Verletzungsgefahren zu vermeiden und den optimalen Schutz der Kleinen zu gewährleisten, bietet die Garant Türen und Zargen GmbH zum Beispiel die sogenannte »Kita-Kante« an. Dabei sind alle Längskanten von überfälzten und stumpfen Türen mit einem 2 mm Radius versehen. Die Kante gibt es mit HPL- und CPL-Oberflächen bis zu einer Türstärke von 48 mm (Einfachfalz) und wird mit einer klar-

GARNT

u  GARANT  Die

Sicherheit für die Kleinsten: Türen mit der »Kita-Kante« von Garant sollen das Risiko von Verletzungen beim Nachwuchs mindern. lackierten Einleimer-Variante kombiniert. Vorteilhaft ist der mögliche Einsatz der Kita-Kante laut Hersteller bei allen Funktionselementen: Das können Normund Schallschutzelemente oder auch Rauch- und Brandschutzelemente sein. Bei letzteren

ist zu gewährleisten, dass diese mit Magnethalterungen offen gehalten und mit einer Selbstschließfunktion ausgestattet sind. Für eine zusätzliche Sicherheit an der Nebenschließkante sorgt der Fingerklemmschutz, der bauseits angebracht werden kann. J

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OKNOPLAST

Schick und sicher soll die »Elite-Comfort«-Türserie von Aluhaus sein. Zusätzlich bieten sich Smart-Home-integrierte Türen, um das Eigenheim auf den neusten Stand der technischen Möglichkeiten zu bringen.

Kostengünstig und hochwertig: Neue Aluminium-Türserie u  OKNOPLAST  Die

Nachfrage unter Haus- und Wohnungsbesitzern nach hochwertigen Aluminium-Eingangstüren, die dennoch preislich attraktiv sind, steigt. Mit der neuen Tür »Elite Comfort 75« versucht der Hersteller Aluhaus, diesem Bedarf zu entsprechen. Die Tür mit einer reduzierten Bautiefe von 75 mm ist im Standard außen flügelüber­ deckend und verspricht laut Aluhaus-Qualität zu einem attraktiven Preis.

Haus- und Eingangstüren aus Aluminium besitzen eine ganz eigene Ausstrahlung. Entsprechend zeigen immer mehr Bauherren Interesse an solchen Lösungen. Kostengünstig und dennoch hochwertig ist laut Aluhaus die neue »Elite Comfort 75«. Der Hersteller führt die Tür mit einer Bautiefe von 75 mm und mit außen oder beidseitig flügelüberdeckender Füllung neu ein. Zur Wahl stehen verschiedene Füllungsmodelle. Auch für Monteure bieten sich handfeste Vorteile: Das Gewicht ist aufgrund der reduzierten Bautiefe geringer, wodurch sich Einbau und Handling vor Ort deutlich einfacher gestalten. Die »Elite Comfort 75« ist in der Standardausstattung in verschiedenen Farben erhältlich und verfügt über eine Mehrfachverriegelung mit drei Verriegelungspunkten. Hergestellt aus hochwertigem Aluminium kann der Aluminiumrahmen später zu 100 % als Sekundärrohstoff ohne Qualitätsverluste recycelt werden. Dadurch ist das Produkt nach Herstellerangaben nachhaltig und gleichzeitig unempfindlich gegen UV-Strahlung, Feuchtigkeit und andere Witterungseinflüsse. Der Wärmedurchgangskoeffizient erreicht bis zu 0,85 W/ m²K. Die Tür erfüllt hinsichtlich der Luftdurchlässigkeit die Klasse 4 nach EN 12207, für Schlagregendichtheit die Klasse 7A nach EN 12208.

Einbruchschutz durch Ringrosette Zur Standardausrüstung zählen eine außen flügelüberdeckende Füllung, Aufsatzbänder, ein Türdrücker innen sowie ein außenliegender vertika46                                

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ler Stoßgriff mit einer Länge von 400 mm. Eine Ringrosette sichert das Schloss vor Einbruch. »Mit der neuen ›Elite Comfort 75‹ versetzen wir unsere Händler in die Lage, hochwertige, sichere und anspruchsvolle Aluminium-Türen zu einem attraktiven Preis zu verkaufen. Zudem gibt das Produkt Endverwendern den Anreiz, von Kunststoff- auf Aluminiumtüren zu wechseln«, sagt Jens Eberhard, Marktdirektor von Oknoplast Deutschland.  J

INFO

i

Oknoplast ist Hersteller von Kunststofffenstern und Haustüren. Seit der Gründung im Jahr 1994 steht das Familienunternehmen mit Hauptsitz bei Krakau in Polen für Premium-Qualität, Innovationskraft und setzt auf ein edles Design. Rund 3 000 Handelspartner sind in 13 europäischen Ländern tätig. Die Marke Oknoplast gehört zusammen mit den Marken Aluhaus (Aluminium-Haustüren) und WnD (Kunststofffenster und -haustüren) zur internationalen Oknoplast-Gruppe. Mit mehr als 1 800 Mitarbeitern und einer Produktionskapazität von 2 Mio. Fenster- und Türeneinheiten jährlich erwirtschaftete die Oknoplast-Gruppe 2016 einen Jahresumsatz von 155 Mio. Euro.


Fenster 

Aufbau & Verarbeitung

Massivholzhaus vereint Bauökologie und modernes Design u  KNEER  Beim

Neubau eines Massivholzhauses in Oberbayern standen Naturverbundenheit, ein angenehmes Wohnklima und modernes Wohnen ganz oben auf der Wunschliste der Bauherren. Der Neubau in der dörflichen Idylle eines nur 250 Einwohner zählenden Ortes fügt sich gut in die ländliche Umgebung. Um zusätzlich zum angenehmen Raumklima Sonne und viel Tageslicht im Haus zu haben, haben sich Bauherren und Planer für große Fenster und Terrassentüren von Kneer-Südfenster entschieden. Einen Baupartner, der auf nachhaltiges Bauen in MassivholzBauweise spezialisiert ist, fanden die Bauherren in der Firma Baierl Holzhausbau im benachbarten Ehekirchen. In gemeinsamer Planung zusammen mit einer Architektin ist ein moderner Holzbau entstanden, der seine Qualitäten für die vierköpfige Familie jeden Tag neu entfaltet. »Es wohnt sich anders im Massivholzhaus«, davon sind die Bauherren überzeugt. Schon beim Betreten des Hauses, das sich in zwei Vollgeschosse gliedert, riecht es angenehm nach Holz und es herrscht ein ausgeglichenes Raumklima. Große Fenster und Terrassentüren von Kneer-Südfenster holen die Sonne und viel Tageslicht ins Haus.

Aluminium-Kunststoff-Fenster: Edle Optik, hoher Wärmeschutz Baierl Holzbau empfahl den Bauherren Fenster in der Materialkombination Aluminium-Kunst-

stoff, da sie hochwertiger sind als reine Kunststoff-Fenster. Die Wahl fiel auf das Aluminium-Kunststoff-System »AKF 724 S« von Kneer-Südfenster, ausgestattet mit anthrazitfarbenen Raffstoren. Dabei sorgt laut Hersteller die Aluminium-Außenschale mit Pulverbeschichtung im gleichen Farbton für Langlebigkeit und ein modernes Design. Das Kunststoff-Profil erzielt eine hohe Wärmedämmung und einen guten Schallschutz. So erreicht das Aluminium-­ Kunststoff-Fenster mit Dreifachverglasung einen UW-Wert von bis zu 0,78 W/m²K. Es bietet nach eigenen Angaben Formstabilität und erfordert einen geringen Pflege- und Wartungsaufwand. Auch die beiden Zugänge zur Terrasse – als Hebe-Schiebe-Tür und als Flügeltüren ausgeführt – konnten im selben System angefertigt werden. Barrierefreie Schwellen verbinden den Wohn-

Hebe-Schiebe-Türen und Flügeltüren von Kneer-Südfenster bieten barriere­freie Zugänge auf die Südterrasse und in den Garten. Sie sind wie die Fenster auch mit Raffstoren ausgestattet, die tagsüber die Sonne ins Haus lassen und abends für ungestörte Privatsphäre sorgen.

Die Familie mit zwei Kindern hat sich für die klassische Aufteilung »unten Wohnen, oben Schlafen« entschieden. Als ein einziger großer Raum sind die Bereiche Wohnen-Essen-Kochen im Erdgeschoss angelegt. Dieser Raum lebt von seiner Offenheit und von den vielfältigen Blickbeziehungen in den Garten. Eine Galerie im Obergeschoss dient als zusätzliche Lichtquelle für das Erdgeschoss und eröffnet weitere interessante Sichtachsen.

In der oberen Etage befinden sich neben der Galerie drei Kinderzimmer und der Elternbereich mit Schlafzimmer, Ankleide und separatem Bad. Dabei sind der Eltern- und Kindbereich klar getrennt. Der Raum über der versetzt angeordneten Doppelgarage (7,5 m x 8 m) wurde ausgebaut, etwas abgeschottet und doch mit unmittelbarer Anbindung an die Kinderzimmer. Dadurch vergrößert sich die Wohnfläche des Hauses auf insgesamt 255 m² – es wirkt fast schon wie ein Doppelhaus. Mit ihrem durchweg lichtdurchfluteten Haus und der qualitativ hochwertigen Verarbeitung bis ins Detail sind die Bauherren vollauf zufrieden. Innerhalb kürzester Bauzeit stand der Rohbau, und der hohe Vorfertigungsgrad ermöglichte einen frühen Einzugstermin. Mit geringem Energieverbrauch als KfW-Effizienzhaus 70 gebaut, wird es umweltfreundlich über eine Luftwärmepumpe beheizt. Ein dreiseitig verglaster Kamin verbreitet eine heimelige Atmosphäre. Konstruktion und Design bilden auch beim Innenausbau eine Einheit. So betonen Holzböden und Deckenuntersichten im Dachgeschoss die Liebe zu diesem Naturbaustoff.  J

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                                47

und den Außenbereich und tragen so zum hohen Komfort bei. Mit einbruchhemmenden Beschlägen und mit Pilzzapfenverriegelungen ausgestattet sind die Aluminium-Kunststoff-­ Fenster eine lohnende Investition und eine echte Alternative zu Aluminium-Holz-Fenstern. Eine clevere Besonderheit bietet das als Komfortzone ausgestattete Bad: Hier sorgt eine Ganzglasecke dafür, dass sich von der Badewanne aus der unverbaute Ausblick genießen lässt. Eine Idee des Hausbauunternehmens, die die Fachleute von Kneer-Südfenster gerne aufgegriffen und begeistert umgesetzt haben.

KNEER

Offenes Wohnen mit vielfältigen Blickbeziehungen

Eingebaut wurden Aluminium-Kunststoff-Fenster von Kneer-Südfenster »AKF 724 S«, da sie hochwertiger als reine Kunststoff-Fenster sind und dazu eine echte Alternative zu Aluminium-Holz-Fenstern bieten.


Kunststoff-Fenster verbindet Effizienz und Individualität u  GUGELFUSS  Wenn

es um den modernen und energieeffizienten Neubau geht, verspricht Gugelfuss eine Lösung: Mit dem neuen Kunststoff-Fenster-System »Therm 76 AD«, das den aktuellen Herausforderungen am Bau gerecht wird.

Das Beste aus zwei Systemen Anton Gugelfuss, Geschäftsführer der Gugelfuss GmbH, erklärt: »Das System ›Therm 76 AD‹ ist unsere Antwort auf die Forderung nach ökonomischen und energieeffizienten Fenster-Systemen am Markt. Bei unserer Neuheit verknüpfen wir die Vorteile unserer ›Comfort‹-­ Baureihe, die sich

durch hervorragende Wärmedämmung auszeichnet, mit den wirtschaftlichen Vorteilen unseres ›Perfect‹-­Systems mit geringer Bautiefe. So können wir unseren Kunden ein ökonomisches und gleichzeitig energieeffizientes Fenster-System bieten.« Eine moderne Dreifach-Verglasung bis zu einer Stärke von 48 mm verspricht laut Hersteller hervorragende Schall- und Wärmedämmwerte (bis zu 0,84 W/ m2K) bei schlanker 76 mm-Bautiefe. Der 28 mm tiefe Glasfalz reduziert die Bildung von Wärmebrücken und wirkt so Kondenswasserbildung, Zugluft, Kälteschleiern und kühlen Oberflächen entgegen. Der effiziente Wärmeschutz soll nicht nur Energie, sondern auch Heizkosten sparen und dem Hausbesitzer langfristige Investitionssicherheit bieten. Mit einer Schalldämmung bis zu RwK 44 dB hält »Therm 76 AD« zudem Umgebungslärm ab.

Einbruchschutz bis Klasse RC 2 Seit jeher setzt Gugelfuss auf einbruchsichere Fenster- und Tür-Systeme. So können sich Hausbesitzer nach eigenen Angaben auch beim neuen »Therm 76 AD« auf optimalen Einbruchschutz mit einer Einbruchshemmung bis zu RC 2 verlassen. Je nach Bedarf können die Fenster der neuen Baureihe mit einbruchshemmenden Beschlägen, abschließbaren Griffen und Sicherheitsgläsern ausgestattet werden. Auch das neue »Therm 76 AD« hat der Hersteller standardmäßig in Profiqualität der Profil-Klasse A nach DIN EN 12608 ausgeführt. Die dickeren Wandstärken sorgen für Stabilität und Verwindungssteifigkeit, was einem Ausbeulen an den Flügelprofilen und einem Verziehen der Fenster entgegenwirkt. Mit schlankem Design will die Neuheit auch optisch auf ganzer Linie überzeugen. Mit eleganten Formen und leicht

abgerundeten Kanten fügt sich »Therm 76 AD« harmonisch in jeden Architekturstil ein. Schmale Ansichtsbreiten (zwischen 71 bis 185 mm) ermöglichen eine großzügige Verglasung für maximalen Lichteinfall.  J

GUGELFUSS

Bei einer schlanken Bautiefe von 76 mm verfügt die Neuheit laut Hersteller über hervorragende Schall- und Wärmedämmwerte. Mit einem Dämmwert von bis zu 0,84 W/m2K ist »Therm 76 AD« im Passivhaus-Bereich einsetzbar und wird sogar von der KfW gefördert. Das neue Kunststoff-Fenster-System mit seinen jeweils fünf Kammern im Flügel und im Blendrahmen ist in den unterschiedlichsten Farbtönen erhältlich – der individuellen Gestaltungsfreiheit sind nahezu keine Grenzen gesetzt.

Das neue Kunststoff-­FensterSystem »Therm 76 AD« von Gugelfuss.

4-fach Schutz in einem schlanken Fenster Kunststoff/Aluminium-Verbundfenster »KV 350« hat Hersteller ­Internorm den Sonnen- und Sichtschutz zwischen den Fensterscheiben integriert und verspricht mit Wärme- und Schalldämmung einen perfekten 4-fach-Schutz in nur einem Fenster.

INTERN

ORM

u  INTERNORM  Im

Mit 4-fach-Verglasung und innenliegendem Sonnenschutz eignet sich das »KV 350« von Internorm bestens für die Sanierung. 48                                

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Das neue Fenstersystem »KV 350« ist daher laut Hersteller die perfekte Lösung für die Sanierung: Denn wer aufgrund baulicher Vorschriften keinen Sonnenschutz an der Fassade anbringen darf oder sich aus optischen Gründen gegen einen Rollladenkasten entscheidet, findet im »KV 350« mit integriertem Sonnen- und Sichtschutz eine Alternative. Vor Wind und Wetter geschützt, liegt der Sonnen- und Sichtschutz zwischen den Scheiben – mühevolles Reinigen der Lamellen entfällt, ebenso lästiges Klappern der Jalousien im Wind. Des Weiteren müs-

sen keine baulichen Vorkehrungen getroffen werden. Zur Wahl stehen Jalousie, Faltstore und »Duette«. Die Jalousie eignet sich nicht nur im geschlossenen Zustand als Sonnenschutz: Durch die Neigung der Lamellen lässt sch der Lichteinfall exakt dosieren. Entscheidet man sich für eine »Duette«, erhält man aufgrund der Aluminiumbeschichtung dieses Doppelfaltstores eine perfekte Verdunkelung, die nahezu kein Licht durchlässt. Nichtsdestotrotz ist ein Zugriff auf den Sonnenschutz jederzeit möglich, denn die Außenscheibe kann problemlos geöffnet werden. Durch die 4-fach-Verglasung bietet das Kunststoff-/Alu-Verbundfenster »KV 350« eine hohe Wärmedämmung (Uw-Wert bis zu 0,79 W/m²K) und einen guten Schallschutz (bis zu 44 dB). J


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Barrierefreie Bodenschwellen für moderne Architektur offenen Blick ins Freie wünschen sich viele Bauherren. Großzügige Balkonund Terrassentüren erweitern Wohnräume nach draußen und werden daher immer beliebter. Das gilt besonders für Fenstertüren mit barrierefreier Schwelle. Deswegen bietet Winkhaus ein breites Sortiment komfortabler Bodenschwellenlösungen, die sogar Einbruchschutz bis RC2 ­bieten können. Neu im Programm sind die trendigen Beschlagteile für bodengleiche Schwellen.

Beinahe null Millimeter beträgt nach eigenen Angaben die Höhe von Bodenschwellen, für die Winkhaus ein neues Klappenverschlusssystem entwickelte. Es ist geeignet für Dreh-Kipp-Fenstertüren, die auch als Stulp-Elemente ausgeführt sein können. Der leichtgängige Schwenkklappenverschluss in der Mitte des Rahmenteils sorgt für einen besonders hohen Dichtschluss. Auch der Standflügel ist laut Winkhaus dank der bedienungsfreundlichen Stulpflügelbeschlagstechnik mit wenigen Handgriffen komfortabel geöffnet und wieder verriegelt. In der Fertigung spart das durchdachte System laut Hersteller Zeit: So sind beispielsweise keine Fräsungen am Flügelprofil erforderlich, was den Anschlag rationalisiert. Auch die Bevorratung der Bauteile ist mit wenig Aufwand verbunden, weil sie mit den Übrigen aus dem Standardbeschlag »activPilot« kombiniert werden.

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Beinahe null Millimeter beträgt die Höhe von Bodenschwellen, für die Winkhaus ein neues Klappenverschlusssystem anbietet.

Neuer Bodenschwellenauflauf lässt große Türen schweben Parallel zur neuen »Null-Millimeter«-Lösung hat Winkhaus sein Beschlagprogramm für barrierefreie Bodenschwellen mit 20 mm Höhe erweitert: Ein neuer Bodenschwellenauflauf, der passgenau in die Bodenschwelle eingebaut wird, erlaubt jetzt den Einsatz des beliebten Winkhaus Flügelhebers »FH«, der sich das Funktionsprinzip einer Wippe zunutze macht. Mit ihm schweben nach eigenen Angaben selbst große und schwere Flügel federleicht ein. Sie müssen nicht mehr manuell angehoben werden und setzen beim Schließen genau zum passenden Zeitpunkt auf. Die Bedienung unterscheidet sich damit überhaupt nicht mehr von der eines Fensters, das mit dem Beschlagsystem »activ­ Pilot Concept« ausgestattet ist. Das Bauteilprogramm »activ Pilot Concept« basiert im Wesentlichen auf dem modularen Standardartikelprogramm und spart so Produktions- und Logistikkapazität. Anschlagfreundliche    08/18

Elemente erleichtern die Montage. Die Bodenschwellen müssen dafür nicht extra bearbeitet werden, weil die Schließbleche bereits den Profilen angepasst sind. Alle Rahmenteile sind für die gängigen Bodenschwellenausführungen verfügbar.

Barrierefreiheit und Einbruchschutz Diese praxisorientierte Fenstertürlösung kann nach Herstellerangaben für das »VEKA«-System auch mit der verdeckt liegenden Bandseite aus dem Beschlagprogramm Winkhaus »activPilot Select« eingesetzt werden. Das von außen unsichtbare Ecklager passt sich demnach dank spezieller Profil­ adaptierungen sauber an die barrierefreie Bodenschwelle an. Auf Wunsch ist damit auch eine einbruchhemmende Ausrüstung der Fenstertür bis RC2 möglich. Höhenverstellbare Schließbolzen für die Bodenschwellen gleichen etwaige Falzlufttoleranzen spielend leicht aus.

Komplettlösung für Stulpfensterelemente Als Zusatzbauteil für mehrflügelige Fenster und Fenstertüren hat sich laut Hersteller die Stulpeckumlenkung bewährt, um Einbrecher auszutricksen. Sie verhindert, dass der Standflügelbeschlag von außen manipuliert werden kann und sorgt damit für mehr Komfort und Sicherheit der Nutzer. Die Eckumlenkung wird im Standflügel des Elementes verbaut und ist auch für barrierefreie Lösungen geeignet. Sollte im Fall eines Einbruchversuchs die Mittelpartie des Fensterelementes freigelegt werden, blockiert die Eckumlenkung den Bedienungshebel des Stulpflügelbeschlages, so dass dieser sich nicht einfach umklappen lässt. Die Montage der Eckumlenkung erfordert keinen Mehraufwand in der Fensterproduktion. Sie ist auf das Baukastensystem von »activPilot« abgestimmt und kann daher anstelle einer Standardeckumlenkung eingesetzt werden. J


Zwei Experten-Generationen, ein Ziel: PE-Schäume Eigenschaftswerte von Schäumen – das ist der Anspruch, den Vater Vincenzo Gargiulo und sein Sohn Fabio an ihr Tun stellen: Mit Polyethylen-­ Produkten, die die Isolationswerte verbessern, halogenfrei sind oder mit geringster Wärmeleitfähigkeit ausgestattet, und manche bestehen sogar aus nachwachsenden Rohstoffen.

Gargiulo stellt geschlossenzellige PE-Schaumprofile her. Der PE-Schaum besteht aus mehreren Additiven. Erst die richtige Menge an Gas und die passende Temperatur führen zu einem erfolgreichen Ergebnis. Als Spezialisten und Perfektionisten realisieren Vater und Sohn mit ihrem patentierten Verfahren und der hauseigenen Werkzeugtechnik manche Sonderlösung im Bereich der Fenster- und Fassadentechnik. Um sich dem Thema zu nähern, konnte Vincenzo Gargiulo nichts von der Stange kaufen, musste also Maschinen bauen, mit eigenen Werkzeugen ausstatten, die Details ma-

nuell zusammenstellen. Über Monate hinweg näherte sich Gargiulo dem Ergebnis. Zwei Jahre voller Überstunden und Wochenenden dauerte es, bis er die passende Rezeptur zusammen hatte. Diese wird bis heute als strenges Familiengeheimnis gut gehütet. Auf die neuen PE-Schaumprofile reagierte die Industrie zunächst mit ungläubigem Staunen und Verwunderung. Keiner hat geglaubt, dass Gargiulo es schaffte, PE-Schäume auf Kontur zu bringen. Wenn es um die Formgebung geht, versucht sich Gargiulo immer wieder daran, über die Grenzen zu gehen und Neues zu wagen.

GARGIULO

u  GARGIULO  Besondere

Polyethylen-Produkte aus der Fertigung von Gargiulo verbessern die Isolationswerte von Aluminium- und Kunststofffenster-Systemen. Die Profile sind im Glasfalz aller Fenster- und Fassadensysteme einsetzbar. Ob mit Zacken, Rillen oder Näschen: Kunden weltweit schätzen die Produkte, die mit hauseigener Werkzeugtechnik gefertigt werden. »Wir sind stolz auf die hochwertigen Rezepturen, unsere gleichbleibende Qualität und auf die besonderen Eigenschaftswerte unserer Schäume«, sagt Fabio Gargiulo. So wie sein Vater geht auch er mit großer Leidenschaft ans

Werk, um innovative Sondertypen zu entwickeln und den Fenstersystemgebern neue Produkte zu präsentieren. Ein ganzes Jahr hat er in seinen Bio-Schaum investiert und diesen völlig neu entwickelt. Die Kundenanforderung, »grüner« zu werden, nahm er ernst: »Die Vorgabe lag bei 20 %, unser Schaum ist jetzt bis zu > 91 % biobasiert.«  J

Spektakulärer Blickfang: Beschläge für 700 Fensterelemente

Im Erdgeschoss entstehen Ladenlokale in attraktiver Pavillonform, in den oberen Etagen knapp 250 exklusive Apartments sowie 66 Luxus-Pent­ houses. Seine beiden Türme werden durch eine Stahlbrückenstruktur miteinander verbunden. Die stuhlartige Form ist charakteristisch für das De-

sign von »arons & gelauff architecten«; als Bauunternehmer zeichnet Dura Vermeer Real Estate & M. J. de Nijs & Zonen für das Projekt verantwortlich. Die Gebäudehülle stammt von der Rollecate-Gruppe, einem der größten niederländischen Hersteller hochwertiger Aluminiumlösungen. Seit gut zwei Jahren ist Rollecate Partner von Siegenia – so auch bei diesem Prestigeobjekt: Für die Fenster und Fenstertüren setzt das Unternehmen auf Profilsysteme von Kawneer mit Beschlagtechnik von Siegenia. Sowohl der Dreh-Kipp-Beschlag »ALU 5200« als auch die Parallel-Schiebe-Kipp-Beschläge werden dabei als iP-Lösung geliefert und sichern so effiziente Abläufe in der Fertigung. Ergänzt werden sie durch diverse maßgeschneiderte Son-

derlösungen für die drei Meter hohen, 170 kg schweren Großflächenelemente.

einen PSK-Beschlag, aber für die baulichen Voraussetzungen eine ideale Lösung.  J

Eine starke Partnerschaft Mit der Zusammenarbeit ist John Mulder, Projektleiter bei Rollecate, rundum zufrieden. »Bei der Realisierung des Projekts ›De Pontsteiger‹ stand uns Siegenia mit Rat und Tat zur Seite. Bereitwillig durchgeführt wurden z. B. Vorab-Tests, die sicherstellten, dass wir die geforderte Wind- und Wasserdichte von 650 Pascal garantieren können.« Für die Fertigung der Fenster regte der Hersteller aus Wilnsdorf zudem den Einsatz von Parallel-SchiebeKipp-­ Lösungen anstelle von klassischen Dreh-Kipp-Beschlägen an, um wertvollen Raum auf der Innenseite des Gebäudes zu sparen – eine ungewöhnliche Anwendung für

Für die knapp 250 Apartments sowie 66 Luxus-Penthouses setzte die niederländische Rollecate-­ Gruppe auch auf den Dreh-KippBeschlag »ALU 5200« von Siegenia, der mit seinen geringen Abmessungen großzügige Glasflächen mit hohem Lichteinfall ermöglicht.

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SIEGENIA-AUBI

u  SIEGENIA-AUBI  Das spektakuläre Gebäude »De Pontsteiger« an der Spitze des Amsterdamer Piers ist 90 m hoch und einer der beeindruckendsten Penthousekomplexe der Niederlande. Die rund 700 Fenster und Fenstertüren sind mit hochwertiger Beschlagtechnik von Siegenia ausgestattet.


Erholsamer Schlaf mit der »V-Lamelle« für Raffstores

Jeder kennt es und hat es schon mal erlebt: Man zählt die noch zum Schlafen zur Verfügung stehenden Stunden rückwärts mit. Die Verschattung lässt am Fenster Licht durchscheinen oder vor dem Fenster steht eine strahlende Straßenlaterne. Einfach jede Lichtquelle wirkt störend und kann einem den Schlaf rauben. Gerade in der Sommerzeit kann das zu Schlafstörungen führen. Auch tagsüber wird der für Kleinkinder, Babies und Schichtarbeiter wichtige, gesunde Schlaf gestört und insgesamt verkürzt sich die Schlafenszeit. An diesem Punkt setzt Reflexa mit der neuen »V-Lamelle« für Raffstores an.

te zusätzlich minimiert. Optisch und funktional ist die »EL 82N« die neue Generation abdunkelnder Raffstores. Auch hier setzt der Hersteller auf die nach eigenen Angaben bewährte Oberflächenbehandlung der Zweischichteinbrenn­lackierung: sie macht die Lamelle kratz- und stoßfest.

Energiekosten sparen

Das neuartige Design der »V-Lamelle« mit einer Breite von 82 mm sorgt laut Hersteller für noch besser abgedunkelte Räume. In Verbindung mit der Führung ermöglicht diese Lamellenart außerdem eine nahezu komplette Verdunklung im geschlossenen Zustand. Die seitliche Nippelführung vermindert den Lichteinfall zusätzlich. Der in den Randbördelungen eingesetzte Gummikeder sorgt für sanftes und leises Schließen der Lamellen. Zum Schutz der Aufzugsbänder sind sämtliche Aufzugsbandstanzungen tiefgezogen und ergeben somit ein homogenes und harmonisches Gesamtbild. Funktional werden dabei die Lichtdurchlasspunk-

Dabei bietet eine neue Lamellenform für Raffstores nicht nur Schutz vor ungewollten Blicken, sondern auch vor störenden Blendungen der Sonne. Moderne Gebäude, wie etwa Bürokomplexe, die schon von weitem mit ihren großen, glänzenden Glasflächen auffallen, sollten laut Reflexa gerade im Sommer gut verschattet sein, um vor zu starkem Aufheizen des Innenraumes zu schützen. Der Raffstore »EL 82N« mit V-profilierter Lamelle reduziert laut Hersteller die Energiekosten, indem er ein Aufheizen des Raumes im Sommer verhindert. Über automatische Steuerungen lassen sich auch im Winter solare Energiezugewinne nutzen, damit ein zu schnelles Auskühlen verhindert bzw. ein energiekostenneutrales Aufheizen ermöglicht wird. Durch ausgeklügelte Wind- und Sonnensensorik lässt sich der Raffstore geschickt steuern, so dass selbst bei Abwesenheit Energie eingespart wird. Im geschlossenen Zustand bleibt das Design einer gebördelten 80 mm-Lamelle erhalten. Die V-förmige Profilierung im Oberteil der gebördelten La-

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Neuartiges Lamellendesign

REFLEXA

u  REFLEXA  Schlafforscher sind sich einig, dass erholsamer Schlaf nur in einem richtig abgedunkelten Raum möglich ist. Durch den sogenannten »Licht-Smog«, also zuviel helles und künstliches Licht, verschiebt sich die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin und damit der Zeitpunkt von qualitativ gutem Schlaf nach hinten und die Einschlafphase verzögert sich. Abhilfe verspricht die neue »V-Lamelle« für Raffstores von Reflexa.

Das neuartige Design der »V-Lamelle« mit einer Breite von 82 mm sorgt für noch besser abgedunkelte Räume. In Verbindung mit der Führung ermöglicht diese Lamellenart außerdem eine nahezu komplette Verdunklung im geschlossenen Zustand. melle sorgt dabei zusätzlich für eine hohe Stabilität.

Farbliche Abstimmung Für eine individuelle Fassadengestaltung sind aus dem Lamellen-Farbsortiment modellabhängig bis zu 24 Farbtöne verfügbar. Auch Blenden, Führungsschienen, Abstandshalter bzw. Spannwinkel und Unterschienen sind in allen RAL-Farbtönen erhältlich. So ist von der farblichen Integration in eine Gebäudefassade bis hin zum kontrastreichen Absetzen von der Fassade jede Gestaltungsweise denkbar.

Verschiedene Lamellenprofile Neben der neuen »V«-Lamelle versprechen laut Hersteller auch die profilierten »S« und »Z«-Lamellen eine umfassende Verdunklungseigenschaft. Die geschwungene »S«-Lamelle mit 93 mm Breite verschattet dabei große Flächen in einem außergewöhnlichen Design. Die 88 mm »Z«-Lamelle ist eher für Liebhaber des geradlinigen Designs. Durch eine gewalzte Gummilippe (Gummikeder) schließen die Behänge mit profilierten Lamellen zudem noch geräuscharm. Die weiteren Lamellenformen aus dem Reflexa Produkt­ sortiment wie die locker und leicht wirkenden, 50 mm oder 80 mm breiten Flachlamellen oder die gebördelten Lamellen mit einer besonders hohen Ma-

terialsteife und einer Breite von 60 mm oder 80 mm sind ebenfalls auf bauliche Gegebenheiten, Einsatzzwecke und Design­ wünsche zugeschnitten. Die große Auswahl verspricht für jede Einbausituation und jede zu verschattende Glasfläche die passende Lamellenform. Die Kombination unterschiedlicher Verschattungsarten im Fensterbereich ist mit ­Reflexa-Produkten auch möglich. Sind Rollladen und Jalousie zusammen in einer Gebäudefassade verbaut, so kann das Paket einer Außenjalousie auch in einen Rollladenkasten integriert werden und ein einheitliches Fassadenbild wird geschaffen. Durch aufsteckbare Führungsschienen können Außenjalousien im Rollladenkasten auch mit Insektenschutzrollos kombiniert werden.

Mehr als nur Schatten Damit ist nicht nur ein ruhiger Schlaf ohne Licht-Smog möglich, sondern auch eine Störung des Schlafes durch umherschwirrende Fliegen und andere Insekten wird vermieden. Im stressigen Alltag will Reflexa mit seinen Produkten nicht nur ein »Wohnfühl«-Ambiente schaffen, sondern auch die wichtigen Schlaferholungspasen wirkungsvoll verlängern und vertiefen. Sonnenschutz ist eben wesentlich mehr als nur Schatten. J


Innenausbau  Trendshop: Industrielook durch unbehandelte Platten u  NORBORD  SterlingOSB-Platten

von Norbord werden oft mit Arbeiten rund um Bauprojekte in Verbindung gebracht oder damit, Fenster und Ladenfronten mit ihnen zu schützen. Daran hat sich nichts geändert, aber: Die vielseitigen Platten werden schon längst auch in ganz anderen Bereichen eingesetzt, an die man nicht sofort denkt. Laut Hersteller Norbord erfreuen sie sich zum Beispiel als Designelement in trendigen Shops zunehmender Beliebtheit.

Ein Beispiel dafür ist »Urban Outfitters«, eine in mehreren europäischen Ländern ansässige Kette mit Hipsterflair, die bekannt ist für ausgefallene Mode, Accessoires und Einrichtungsartikel. Für ihre Läden in umsatzstarken Haupteinkaufsstraßen hat sie sich für SterlingOSB entschieden, um einen unverwechselbaren industriellen Look mit rauem Charme zu kreieren: Die Platten wurden im Rohzustand als innovatives, umweltfreundliches Material für Regale, Rückwände und die Gestaltung von Schaufenstern verwendet.

Vielseitiges und umweltschonendes Produkt David Connacher, Brand and Communications Manager von Norbord, meint dazu: »Es ist großartig zu sehen, wie SterlingOSB inzwischen in den verschiedensten Bereichen und für ganz unterschiedliche Anwendungen eingesetzt wird. Und das aus gutem Grund, denn es handelt sich um ein wirklich vielseitiges Produkt, für das man sich auch unter Umweltgesichtspunkten guten Gewissens entscheiden kann.«

Mit dem umweltfreundlichen Material kreieren die Innen­ architekten und Ladenbauer einen unverwechselbaren industriellen Look mit rauem Charme, in dem die Kette in mehreren Ländern Europas ausgefallene Mode, Accessoires und Einrichtungsartikel verkauft.

Das Rohmaterial für alle­baurechtlich zugelassenen OSB-Platten von Norbord stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern; auf Anfrage sind Platten auch mit PEFC-/ FSC-Zertifizierung erhältlich.

NORBORD

Nachhaltig, klimafreundlich und ohne Formaldehyd

Als Designelement nutzt »Urban Outfitters« SterlingOSB-Platten von Norbord für die Inneneinrichtung und Schaufenstergestaltung ihrer Trendshops.

Norbord OSB-Platten kommen traditionell in Trennwänden, in Flach- und Schrägdächern sowie als Konstruktionselemente in Industrie- und Wohnbauten zum Einsatz, aber auch als Verkleidungsplatte, Sichtschutz und Bauzaun. Die Platten sind laut Hersteller robuster und widerstandsfähiger als das sogenannte Import- oder Bau-Sperrholz, astfrei und ohne Innenlagenfehler sowie je nach Produktreihe wasserfest verleimt (HWK 100). Das Sortiment umfasst die nach eigenen Angaben weltweit erste klimaneutrale OSB-Platte sowie die Produkt­ reihe SterlingOSB-­»Zero«, die in einem speziellen Verleim-Verfahren ganz ohne Zugabe von Form­aldehyd hergestellt wird.

Klimaneutrale Alternative auch im preisgünstigen Segment Aus europäischer Produktion stammt mit SterlingOSB-»Spe08/18   

zial« eine Platte, die laut Hersteller dank einer speziellen Rezeptur für den Einsatz als preisgünstigere Alternative zum Importsperrholz (aus Übersee) geeignet und obendrein noch klimaneutral ist. SterlingOSB-­ »Conti« ist für die Verpackungsindustrie ausgelegt, wird genau wie alle anderen SterlingOSB aus Durchforstungsholz hergestellt und ist recyclingfähig.J

INFO

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Norbord ist nach eigenen Angaben einer der weltweit führenden Hersteller von Holzwerkstoffen und der größte Hersteller von Oriented Strand Boards (SterlingOSB) weltweit. Die Produkte werden meist im Holzhausbau, in der Renovierung und Sanierung, im DIY sowie in der Verpackungsindustrie eingesetzt. Hauptsitz in Europa ist Cowie / Schottland, die Zentrale von Norbord Incorporated ist in Toronto, Kanada. Weltweit beschäftigt Norbord rund 2 600 Mitarbeiter, davon etwa 700 in Europa. Das Unternehmen ist seit mehr als 40 Jahren in Europa vertreten, wo es rund 1,5 Mio. m3 Holzwerkstoffplatten jährlich produziert und rund 350 Mio. Pfund (ca. 422 Mio. EUR) umsetzt.

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CAPAROL/ANDREAS WIESE

Die Wand ist gestaltet mit dem Vlies-Wandbelag »Capaver Fantastic Fleece« sowie Metallocryl »Perle« im Farbton »Königsblau« – und begeistert die Logen-Besucher.

Schalke: Neugestaltete Loge erstrahlt in »Königsblau« u  CAPAROL  Ein

neues Gewand lässt die in die Jahre gekommene Loge in der Gelsenkirchener »Veltins-Arena« erstrahlen und verbindet Geschäftliches mit der Leiden­ schaft für Fußball und das Ruhrgebiet. Zum Einsatz kamen Produkte aus dem Hause DAW: Caparol sorgt für ­Glanz- und sonstige Effekte an den neu gestalteten Wänden. Geselliges Beisammensein, Bekanntschaften und Geschäftsbeziehungen pflegen – und ganz nebenbei hautnah Fußball erleben. In privater Atmosphäre bieten Logen in der Gelsenkirchener »Veltins-Arena« Raum, um gemeinsam fachsimpeln zu können. Damit dies auch in der Zukunft so bleibt, bekam die in die Jahre gekommenen Loge jetzt ein neues, einladendes Gewand.

Sonderfarbton »Königsblau« Zu den Highlights zählt laut Caparol die mit Metallocryl »Perle« im Sonderfarbton »Königsblau« kreierte Schalke-Wand. Die lebendige Wandoberfläche mit ungleichmäßiger Nesterbildung verlangte eine filigrane Verarbeitung. Gespachtelt aufgetragen, ziert die metallisch glänzende Oberfläche das Vereinswappen des FC Schalke 04 sowie ein Auszug aus dem Vereinslied.

Die quarzgefüllte Strukturbeschichtung »Capadecor Multistruktur Schiefer« schafft Assoziationen zu Kohle und Bergbau in der Region.

An der sich anschließenden Wand ließ sich mit »Calcino Romantico« in der Ausführung »Authentico« eine puristische Oberfläche in Betonoptik herstellen, die das Stadion widerspiegeln soll. Weitere Assoziationen, nämlich die zum Bergbau in der Region, schafft laut Hersteller »Capadecor Multistruktur Schiefer«: Die organische, quarzgefüllte Strukturbeschichtung kommt der Oberfläche natürlichen Schiefers sehr nahe. Einzigartigkeit in Optik und Haptik verspricht laut Hersteller auch der gestreifte »Fantastic Fleece«-­ Wandbelag im Eingangsbereich, der mit raffinierter Tiefenwirkung bestechen soll, sowie das lichte Perl­weiß aus der Farbkollektion »Caparol ICONS«, das den Barbereich mit Farbbrillanz und Farbtiefe ziert.

Boden in Holzoptik Abgerundet wird die Gestaltung durch eine harmonische Lichtgestaltung und einen Boden in Holzoptik, auf dem im Sitzbereich ein satt grüner Rasenteppich einen Blickfang bildet. So ist in der renovierten Loge ein zeitgemäßes Ambiente gelungen, das mit unterschiedlichen Oberflächenstrukturen, neuer Farbgebung und einigen Highlights aufwartet. J 54                                

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Raumakustik – »Made in Oberbayern« u  B11  Das

Unternehmen B11 ist spezialisiert auf besondere Konzepte im Bereich Raumakustik. Nun haben die Spezialisten auch die Geschäftsräume des renommierten Beratungsunternehmen ISR Information Products AG raumakustisch ausgestattet. »In der Ruhe liegt die Kraft«, heißt es in Bayern. Wer weiß das besser zu schätzen als Dirk Huber, der Inhaber von B11. Der Unternehmer gründete im Jahr 2011 die Firma B11, die sich ganz auf das Thema Raum­ akustik fokussiert. Ein Thema, das besonders in Großraumbüros immer aktueller wird. Hier setzt B11 nach eigenen Angaben auf ausgeklügelte Lösungen, um den Schall zu absorbieren: Ob als Sitzhocker, als Decken-Quader, Trennwand oder Wandbehang – die Produkte von B11 sollen nicht nur optisch etwas hermachen, sondern für konzentriertes Arbeiten in schalloptimierten Räumen sorgen. »Wir arbeiten unbürokratisch, sind immer erreichbar, reagieren fix und kommen aus der Praxis«, verrät Huber. Schon lange war Huber auf der Suche nach guten Produkten im Bereich Raumakustik. Nachdem er sich eingehend mit dem Thema beschäftigt hatte, aber kein Produkt fand, das seinen Expertenwünschen entsprach, beschloss er kurzerhand, selbst Hersteller zu werden und entwickelte eine Reihe von flexiblen Akustikelementen.

In der Jury saßen neben dem Initiator, Toni Meggle, der Staatsminister Joachim Hermann sowie Wolfgang Inninger, Leiter des Projektzentrums Prien, des Fraunhofer Instituts für Materialfluss und Logistik. Ziel des Gründerpreises ist es, herausragende Gründer zu fördern, denn »selbstverantwortliche und selbständige Unternehmer sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Gesellschaft«, so Meggle. Mittlerweile beschäftigt Huber sechs Mitarbeiter und freut sich über einen ständig wachsenden Kundenstamm. Dazu gehört seit Anfang des Jahres das renommierte inhabergeführte Beratungsunternehmen ISR Information Products AG.

BÜRO- UND KOMMUNIKATIONSMehr erfahren FARBEN

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Referenz: Ton, Farbe, Wohlfühlcharakter

B11

»Bei dem Kunden ISR ging es insbesondere darum, vernünftige akustische Lösungen zu schaffen, die mit einem ansprechenden Farbkonzept für eine Wohlfühlatmosphäre in dem Systemhaus sorgen«, erklärt der B11-Inhaber. Das Systemhaus unterstützt seine Kunden in Fragen der digitalen Transformation, zum Beispiel bei Big Data & Data Management. Ziel ist es dabei, mit innoBeim Gründerpreis mit auf dem Treppchen vativen Technologien, Daten wirtschaftlich Für das Unternehmen war es wenig überzu nutzen. Mittlerweile hat ISR namhafte raschend, für das Projekt des Gründers im Kunden aus ganz Europa und Standorte in Jahr 2016 den zweiten Preis des begehrBraunschweig, Münster, Hamburg, Köln ten Meggle-Gründerpreises entgegennehund München. men zu können. Hier war die Jury besonNach dem Umzug der münsteraner Geders von der hohen Innovationskraft des schäftsstelle im Februar 2018 galt es, in den Räumlichkeiten einige raum­akustische jungen Unternehmens begeistert. Maßnahmen zu ergreifen. Schnell kam ISR bei der Suche nach einem Spezialunternehmen für Raumakustik auf das oberbayerische Unternehmen B11. »Uns kam es besonders darauf an, Funktionalität mit Design zu kombinieren«, erklärt der ISR-Vorstand Manfred Merßmann. Genau hier konnte das Team von B11 mit seinen Vorschlägen punkten. »Die von B11 installierten Schallschutzmaßnahmen sind nicht nur qualitativ hochwertig verarbeitet und sorgen für optimale Raumakustik, sonHersteller B11 bietet alle möglichen Lösungen, um den Schall dern rufen durch ihr besondezu absorbieren: Ob als Decken-Quader, Trennwand oder res Design immer wieder eine Wandbehang – die Produkte sollen nicht nur optisch etwas hermachen, sondern für konzentriertes Arbeiten in schallop- sehr positive Resonanz hervor«, freut sich Merßmann.  J timierten Räumen sorgen.

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Luftdichte Bodentreppe dank Techniken aus dem Fensterbau u  COLUMBUS

TREPPEN  Um den Anforderungen an klimaneutrale Gebäude besser gerecht zu werden, hat die Columbus Treppen GmbH gemeinsam mit den Schwesterunternehmen Roto Frank AG und Deventer Profile GmbH eine Weltneuheit entwickelt: Die Passivhaus-zertifizierte Bodentreppe »Designo«, deren Luftdichtheit dank der Verwendung von Fensterbeschlägen und -dichtungen mit Klasse 4 die höchste Stufe erreicht.

Eine wichtige Rolle bei Dämmung nach Passivhaus-Standard spielen Bauwerksabschluss­ elemente wie Außentüren, Fenster und – durch den Trend hin zur Geschossdeckendämmung an Bedeutung gewinnend – Bodentreppen. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen und eine besonders luftdichte Bodentreppe zu kreieren, suchte sich Hersteller Columbus Treppen innerhalb der Roto-­Gruppe mit der Roto Frank AG und Deventer Profile GmbH zwei erfahrene Partner für Dichtigkeit an Gebäuden.

Effizient auch bei der Montage Das Ergebnis: »Designo«, die weltweit erste Passivhaus-zertifizierte Bodentreppe, deren Luftdichtheit dank der Verwendung von Fensterbeschlägen und -dichtungen mit Klasse 4 die höchste Stufe erreicht. Durch den umlaufenden Wärmedämmblock wird laut Hersteller die Energieeffizienz gesteigert – und die Montage erleichtert, denn weitere Abdichtungsarbeiten entfallen. Bis zu 20 % der Heizenergie können über das Dach verloren gehen. Um den Energie- und Wärmeverlust einzuschränken

Die Bodentreppe ist in der »Doppeldeckel«-Version erhältlich: Die DD-Version verfügt über eine zweite Klappe, die verhindert, dass bei geöffneter Bodentreppe die warme und feuchte Luft in den Dachraum strömt. und die Vorgaben für Niedrigst­ energie- und Passivhäuser zu erfüllen, kann zwischen zwei Möglichkeiten unterschieden werden: Mit der Dämmung des gesamten Steildachs werden in der Regel die Wohnräume sowie der Dachboden vor der Kälte geschützt. Besonders wenn der Raum unter dem Dach bewohnt wird, bietet sich diese Variante an. Ist dies allerdings nicht der Fall, ist eine Geschossdeckendämmung eine vorteilhafte Alternative, schreibt der Treppen-Spezialist in einer Mitteilung. Aufgrund der geringeren Fläche als bei einer Dachdämmung können durch sie Arbeitszeit und Kosten gespart werden. Doch damit werden Bodentreppen zu einem Bauwerksabschlusselement und müssen die entsprechenden Anforderungen an Dämm- und Dichtleistung erfüllen.

So dicht wie ein Fenster Laut Kundenbefragung ist für die Kunden von Columbus Treppen Energieeffizienz ein kauf-

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entscheidendes Kriterium. »Wir haben uns 2015 deshalb dazu entschieden, eine besonders dichte Bodentreppe zu entwickeln«, bestätigt Eugen Heim, Technischer Leiter Columbus Treppen. Aus diesem Grund holte sich das Unternehmen dafür zwei auf diesem Gebiet bereits erfahrene Partner aus der Roto Frank-Gruppe mit ins Boot: die Roto Frank GmbH und die Deventer Profile GmbH – eigentlich zwei Spezialisten für Fenster und Türen. Mit der umlaufenden Fensterdichtung mit geschlossenen Ecken aus dem Hause Deventer und den Beschlägen von Roto erreicht sie nun einen U-Wert von 0,60 W/m²K und eine Luftdichtheit der Klasse 4, die durch das ift Rosenheim bei einem Prüfdruck von 600 Pa nach DIN 12207 und 12114 bestätigt wurde. Die Geometrie der Dichtung ermöglicht einen hohen Anpressdruck bei einem dennoch sehr geringen Schließdruck: »Die Schließstücke der 6-Punkt-Fensterverriegelung sind mit einer Auflaufschräge versehen; damit erreichen wir, dass nur sehr geringe Betätigungskräfte nötig sind, in der Endlage des Bolzens aber hohe Haltekräfte wirken. Dies sorgt für eine vergleichbar gute Dichtigkeit«, führt Heim aus. Bei der Dichtung kommt dabei ein thermoplastisches Elastomer zum Einsatz. Die Fensterbeschläge lassen zudem eine nachträgliche Justierung zu, sofern es durch Bauwerksbewegungen notwendig ist.

Vormontage vereinfacht Einbau Auch die Dämmung wurde laut Hersteller optimiert: »Bereits ab Werk wird am Korpus der Bodentreppe der sogenannte WDL – ein serienmäßiger Wärmedämmblock – angebracht, sodass die Bodentreppe luftdicht an das Bauwerk angeschlossen werden kann. Dadurch entfällt das Kleben oder Schäumen an der Baustelle durch den Handwerker«, erklärt Heim. Der patentierte WDL besteht aus zwei Komponenten, einer Folie mit variablen sd-Werten und einem Kompriband. Über die Folie, die außen am Luken­ kasten angebracht ist, wird die in der Baufuge vorhandene Feuchtigkeit abtransportiert, ohne dass neue Feuchtigkeit in die Fuge eindringen kann. Durch das Kompriband wird der notwendige Druck zwischen Bodentreppe und Bauwerk aufgebaut. »Der Vorteil gegenüber dem bisher eingesetzten PUSchaum ist die Dauerelastizität des Bands. Damit können Bauwerksbewegungen sehr gut kompensiert werden, während die Dichtigkeit erhalten bleibt«, so Heim weiter. Auch Wärmebrücken werden vermieden. Der Sandwichdeckel mit geschäumtem PU-Dämmmaterial sorgt für zusätzliche Energieeffizienz bei vergleichsweise geringem Gewicht.


bau mit einem Verschluss ohne Zughaken sorgt für ein ruhiges Raumbild. Die Treppe ist in vier Standard- sowie Sondermaßen erhältlich. Das Trittmaß beträgt 8 x 33 cm bei einer TÜV-geprüften Belastbarkeit pro Stufe von 180 kg. Öffnungslänge und -breite sowie Kasten- und Raumhöhe lassen sich je nach Anforderung variieren. Columbus gewährt 10 Jahre Funktionsgarantie. J

COLUMBUS

Zwei weitere Faktoren zeichnen außerdem das sogenannte »Trio«-Montage-System aus: Die montagefreundlichen Montagelöcher und -schrauben. Die Löcher werden bereits in der Produktion vorgebohrt, damit die optimale Lastabtragung des Bauelements stets garantiert ist. Somit entfallen Messarbeiten und das Positionieren der Befestigungsschrauben. Montageschrauben und ein passendes Bit sind im Liefer­umfang enthalten. »Wir verwenden für den Korpus eine hochwertige Tischlerplatte mit weißer Melaminharzbeschichtung, wodurch wir eine hohe Kratz- und Abriebbeständigkeit erreichen«, sagt Heim. Ein flächenbündiger Ein-

COLUMBUS

Anwenderfreundliches System

»Designo«, das Produkt der Zusammenarbeit zwischen Columbus, Roto und Deventer, profitiert vom Wissen zweier Branchen: Es ist die erste Bodentreppe mit Dichtelementen aus dem Fensterbau. Seit April 2017 ist zudem eine PassivhausVariante erhältlich.

Dachbodendämmung für das ganze Jahr u  HOMANIT  Ein Dachgeschossausbau hat gleich mehrere Vorteile: Zusätzlich zum Raumgewinn wirkt sich der fachmännische Ausbau auch entscheidend auf die Energieeffizienz des Gesamt­ gebäudes aus. Denn: Die Dämmung der obersten Geschossdecke ist laut Hersteller Homanit die einfachste und wirksamste Methode, um kurzfristig und schnell den Dämmstandard eines Gebäudes zu verbessern. Das Sortiment der Marke »Homatherm« verspricht für jede Decke die passende Dämmlösung.

Geschossdeckendämmung: Schnell, effizient und günstig Mit dem Dachbodendämmelement »DBD« präsentiert Homatherm nach eigenen Angaben ein hochbelastbares, sofort begehbares Dämmsystem, bestehend aus der Holzfaserdämmplatte »HDP protect« und einer Holzwerkstoffplatte (OSB-Platte). Die Holzfaserdämmplatte bietet eine hohe Druckfestigkeit bei geringem Eigengewicht. Einlagig verlegt schützt sie zudem bis zu zehn Stunden vor einer Überhitzung des Raumes. In Kombination mit einer OSB-Platte ist der Boden nach dem Verlegen sofort belast- und begehbar. Die »Homatherm«-Dachbodendämmung verspricht laut Hersteller außerdem einen

guten Schall- und Brandschutz, ist durchgehend hydrophobiert und kann anfallende Feuchte in hohem Maße zwischenspeichern. Mit einem λ von 0,039 W/m2K und einer Schichtdicke von 108 mm lassen sich demnach mit »HDP protect« bei einlagiger Verlegung optimale und zeitgemäße Dämmstandards erreichen. Die Holzfaserdämmplatten »HDP protect« werden zu 100 % aus ökologisch nachhaltigen Materialien hergestellt und bieten nach eigenen Angaben einen optiHOMANIT

Bei der Sanierung und Modernisierung des Eigenheims steht die Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität an erster Stelle. Die Ansprüche der Menschen sind dabei sehr vielfältig: Die meisten wünschen sich nicht nur, schöner, geschützter und sicherer zu wohnen, sondern auch im besten Fall geräumiger, gesünder und energie­ effizienter.

malen sommerlichen Hitzeschutz sowie einen sehr guten Schall- und Brandschutz. Zudem sind die wohngesunden Dämmstoffe kapillarleitfähig und damit ideale Feuchte­ puffer. Aufgenommene Feuchtigkeit fällt nicht als Tauwasser aus, sondern wird geregelt an die Raumluft abgegeben.

Baubiologisch unbedenklich und schnell zu verarbeiten Das »natureplus«-Zertifikat bescheinigt allen »Homatherm«-Dämmstoffen ihre baubiologische Unbedenklichkeit. Alle Dämmmaßnahmen lassen sich laut Hersteller kurzfristig, effizient und kostengünstig ausführen. Zudem eignen sie sich für unterschiedliche Gebäudetypen: ob Gründerzeit oder Nachkriegsmoderne, Satteldach oder Walmdach: die »DBD«-Dachbodendämmung mit »Homatherm« passt. J

In Kombination mit einer OSB-Platte ist der Boden nach dem Verlegen sofort belast- und begehbar. 08/18   

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Kompakte Platte kann »Multitasking« der einen Seite glänzend mit Magnetund Boardmarkerfunktion, auf der anderen Seite matt und darüber hinaus in Projektionsqualität – das sind die Merkmale der neuen, 2 mm starken Kompaktplatte »Magnet« von Homapal. Mit dem Produkt setzt das Unternehmen nach eigenen Angaben den Wunsch vieler Kunden um, beide Seiten einer Platte gleichermaßen in multifunktionaler A-Qualität auszustatten. Magnethaftplatten von Homapal bewähren sich in Tagungsräumen, Design- und Architekturbüros, Bildungseinrichtungen, im Ladenbau oder der Küche. Dank einer in das Laminat ein-

REDPIXEL

u  HOMAPAL  Auf

Ein Produkt, beidseitig verwendbar und jeweils bis zu drei Funktionen: Die Kompaktplatte »Magnet« von Homapal. gebetteten Eisenfolie lassen sich auch schwere Utensilien daran befestigen. Sie verfügen laut Hersteller über starke Magnethaftung und sind außerdem mit handelsüblichen Boardmarkern beschreibbar; mit einem trocke-

nen Baumwoll- oder Mikrofasertuch lässt sich alles rückstandslos sauber wischen. In Weiß mit matter Oberfläche und damit geringerer Lichtreflexion eignet sich die Oberfläche »8207« zusätzlich für Projektionen.

Kostenersparnis und schnelle Befestigung Dass nun beide Seiten einer mit 2 mm kaum auftragenden Kompaktplatte mit derartigen Funktionen ausgestattet sind, bringt für den Kunden laut Homapal mehrere Vorteile mit sich: Zum einen lässt sich das Produkt unmittelbar verwenden; ein Trägermaterial wird nicht benötigt, Gegenzugkosten entfallen. Zum anderen lässt sich die Platte ohne Aufwand und zusätzliche Arbeitsschritte anbringen: mit Kleber direkt auf die Wand oder mit nur einer Befestigungsschiene. Die Kompaktplatte »Magnet« ist im Format 2 440 x 1 220 mm palettenweise zu je 20 Stück erhältlich. J

Spanische Wandfliesen zeigen Charakter u  TILE

OF SPAIN  Was bei unseren europäischen Nachbarn schon lange üblich ist, findet auch bei uns immer mehr Liebhaber: keramische Wandverkleidungen. Laut »Tile of Spain«, dem Verband der spanischen Fliesenhersteller, liegt vor allem an der außerordentlichen Vielseitigkeit von Feinsteinzeug für die dekorative Raumausstattung.

Die Art, wie wir die Wände in unseren Räumen gestalten, zeigt sowohl unsere eigene Persönlichkeit als auch die unseres Zuhauses. Die Wand ist sozusagen ein Schlüsselelement für die ästhetische Identität von Haus und Bewohner. Aktuell tendieren die Einrichtungsideen sowohl zum klaren und aufgeräumten Minimalismus mit auffällig reduzierter Möblierung als auch zu üppigen Dekorationen im Stil des Art déco – so fällt den Wänden eine besondere visuelle Bedeutung zu.

bei vor allem von ihrer sanften Seite und bringt viel Helligkeit mit sich. Das Spiel mit Konfrontationen und Kompositionen in Sachen Oberflächenbeschichtung ist dabei ein Hauptmerkmal, beispielsweise im Mix von unterschiedlichen 3-D-Mustern, Inkrustierungen oder dekorativen Streifendessins. Keramische Fliesen in satten Farben finden sich vor allem dort, wo die Bewohner es modern und zugleich opulent lieben und gestalterisch absolut kein Risiko scheuen.

Auffallend opulent

Hell in Pastell

In den Kollektionen versprechen die spanischen Fliesenhersteller einzigartige Ideen für die Wandgestaltung. Aktuell werden wir Zeuge einer Wiederbelebung von Farbe: Die Palette zeigt sich da-

Im Gegensatz dazu kommt einem weiteren Farbtrend in den Katalogen der Spanier eine große Bedeutung zu: Pastell! In allen Variationen, von hellem Grün über Blassblau und Rosa bis zu Vanillegelb zeigen sich die sanften Töne auf Feinsteinzeug. Ziel ist es, ein Gefühl von Natürlichkeit zu transportieren. Darüber hinaus neutralisieren Pastelle den Raum und heben damit andere dekorative Elemente hervor. Helle Farben auf glatten Oberflächen sind echte Alleskönner im Wohnraum, denn sie verstärken das einfallende Licht, transportieren damit Wärme und üben sich gleichzeitig in dezenter Zurückhaltung. Weitere Ideen und Informationen gibt es unter www.tileofspain.de J

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TILE OF SPAIN

Keramische Fliesen in satten Farben finden sich vor allem dort, wo die Bewohner es modern und zugleich opulent lieben und gestalterisch absolut kein Risiko scheuen.    08/18


Extrem niedrig: Vier neue Sanitärbausteine u  GRUMBACH  Mit

der Entwicklung neuer, extrem niedriger Eck-WC-Steine von nur 74 cm und 78 cm Höhe und WC-Steinen von nur 78 cm und 83 cm Höhe will Hersteller Grumbach seine ­Kompetenz für neue Lösungsansätze im Bad unterstreichen. Selbst bei schwierigen baulichen Voraussetzungen lassen sich nach eigenen Angaben mit den kompakten Vorwandinstallationen zeitgemäße Einrichtungsideen realisieren: Für so manchen bisher unerfüllten Sanierungswunsch schaffen die »Kleinsten« ganz neue Chancen. nach in jedem Fall geräusch­arm und wärmegedämmt und lassen sich direkt befliesen.

Eck-WC-Stein mit einer Höhe von weniger als 80 cm Der neue 78 cm hohe Eck-WCStein verfügt über eine Vorrichtung für die Betätigung des Spülkastens nur von vorne und ist passend eingerichtet auf die modernen Betätigungstasten »Omega« (Ω) von Geberit.

Der neue Eck-WC-Stein mit nur 74 cm Bauhöhe ist komplett mit einer Druckknopf–Betätigung von oben ausgerüstet. Die neuen WC-Steine mit Höhen von 83 cm beziehungsweise 78 cm besitzen die Vorrichtung für eine Betätigung des Spülkastens von oben oder von vorne und sind passend eingerichtet auf die Betätigungstasten »Omega« (Ω) von Geberit.

Vorbereitet zum Einmauern oder zum Vorschrauben Die WC-Steine haben eine Tiefe von 15 cm und eine Breite von 50 cm und sind sowohl auf ein Vorschrauben als auch auf ein Einmauern vorbereitet. ­Alle Modelle sind laut Hersteller mit den erforderlichen Befestigungen und ­Anschlüssen sowie mit dem entsprechenden Zubehör für ihren Einsatz ausgestattet.  J GRUMBACH

Auf der Messe SHK in Essen und auch auf der Messe IFH/ Intherm in Nürnberg hat der Hersteller seine neuen Sanitärbausteine mit niedrigsten Bauhöhen dem Fachpublikum präsentiert. Jedes der vier neuen Modelle hat laut Hersteller eine vierfache Justiereinrichtung, ein Schallschutzset und höhenverstellbare Füße für den passgenauen Einbau. Die Elemente aus FCKW-freiem PUR sind dem-

Die neuen Eck-WC-Steine mit 74 und 78 cm Höhe und die neuen WC-Steine mit 78 und 83 cm Höhe von Grumbach (v.l.n.r.) eröffnen neue Chancen für Bad-Sanierungen unter schwierigen Voraussetzungen, beispielsweise an Fensternischen oder Sockeln.

Wo im Gebäude steckt eigentlich die Nachhaltigkeit? u  IBU  Auf

dem EUREF-Campus in Berlin haben sich die Mitglieder des Instituts Bauen und Umwelt e.V. (IBU) zu ihrem diesjährigen Mitgliedertag getroffen. Sie machen sich für nachhaltiges Bauen stark. Im Mittelpunkt stand, das Gebäudezertifizierungssystem »LEED« praxisnah am Beispiel zertifizierter Gebäude auf dem 55 000 m2 großen Gelände zu erleben und sich fachlich auszutauschen. Für alle im Gebäude verbauten Produkte sollten Umwelt-Produktdeklarationen vorliegen. So wünscht es sich der Präsident der German Green Building Association (GGBA), Kay Killmann. Denn: »Sie fördern den Bau nachhaltiger Gebäude und sind gefragt«, betonte er in seinem Vortrag.

Referenzstandort für nachhaltige Energielösungen Mit dem EUREF-Campus entsteht seit 2008 aus einem Industriedenkmal ein CO2-neutrales Stadtquartier und ein Referenzstandort für nachhaltige Energielösungen. Der

Büro- und Wissenschaftscampus zeigt, dass die Energiewende machbar und finanzierbar ist. Hier wurden die Klimaziele der Bundesregierung von 2050 bereits im Januar 2014 erreicht. Die IBU-Mitglieder zeigten sich beeindruckt von dem mehrfach ausgezeichneten Gesamtkonzept, wo Forschung und Ausbildung sowie über 100 nachhaltig agierende Unternehmen energieeffiziente Räume in modernen Gebäuden angemietet haben. Alle bisher erstellten Neubauten haben »LEED«-Zertifikate in Gold oder Platin erhalten. Denn sie sind als energieeffiziente

Greenbuildings konzipiert und in das intelligente Energienetz integriert. Für die Mieter bedeutet das: weniger Energieverbräuche und geringere Betriebskosten.

Fundierte Informationen für nachhaltiges Bauen Wie wichtig das Vorhandensein von fundierten Produktinformationen beim nachthaltigen Bauen ist, darüber waren sich Vertreter aus Industrie, Bau und Gebäudezertifizierung einig, schreibt das IBU in einer Mitteilung. Auf Grundlage von Ökobilanzen, also wissenschaftlich fundiert, transparent und 08/18   

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Das Institut Bauen und Umwelt (IBU) ist mit mehr als 200 Mitgliedern der größte branchenübergreifende Verband für Nachhaltigkeitsinformationen im deutschen Bauprodukte- und Baustoffbereich.

normenkonform, liefern Umwelt-Produktdeklarationen (Environmental product declarations, kurz: EPDs) Basisinformationen für die Beurteilung der ökologischen Gebäudequalität. »Die Mitgliedsunternehmen und -verbände des IBU leisten mit ihren EPDs einen wichtigen Beitrag zum nachhaltigen Bauen«, so Kay Killmann, der die gute Zusammenarbeit mit der Baustoffindustrie und die Qualität der IBU-EPDs lobte.

Für BIM und Zertifizierungssyseme: Daten für digitale Weitererarbeitung geeignet

stellen und als fact sheet bedarfsgerecht übermitteln. Für IBU-Mitglieder, die eine EPD für ihr Produkt erstellt haben, erfolgt eine entsprechende Verifizierung durch das IBU. Aber auch Nichtmitglieder sollen das IBU-Informationssystem nutzen können.

Kommunikation und integrale Planung nötig Das Generalunternehmen Wolff & Müller hat sich mit seiner Unternehmenspolitik ebenfalls dem Nachhaltigkeitsanspruch verschrieben und wurde mit der Umsetzung fast aller Gebäude auf dem EUREF-Campus beauftragt. Wolff & Müller hat verschiedene Handlungsfelder ausgemacht, um anhand von konkreten Nachhaltigkeitsindikatoren Erfolge im eigenen Unternehmen messund sichtbar zu machen. Geschäftsführer Hubert Nopper und Projektleiter Michael Schladebach stellten die Aktivitäten des CO2-neutral arbeitenden Unternehmens, das im September 2016 selbst Büroräume auf dem EUREF-Cam-

IBU

Um Anwendern, also Architekten, Planern und Auditoren, die Arbeit zunehmend zu erleichtern und nachhaltiges Bauen weiter zu fördern, stellt das IBU die EPDs auf seiner Plattform IBU.data digital zur Verfügung, um sie für die Weiterverarbeitung nutzbar zu machen – wie zum Beispiel für die Building Information Modeling-Methodik (BIM). Zudem entwickelt das IBU ein spezielles Produkt-Informationssystem, damit die Hersteller den unterschiedlichen Informationsansprüchen der Gebäudezertifizierungssysteme gerecht werden können. Unabhängig vom Vorhandensein einer EPD lassen sich so zukünftig alle zertifizierungsrelevanten Informationen über das jeweilige Produkt matrixgeführt zusammen-

Die zeeMobase auf dem EUREF Campus ist ein Showroom für Micro Smart Grid Lösungen.

Wie funktioniert eine Leed-Zertifizierung? Kay Killmann, Präsident der German Green Building Association (GGBA), erläutert den Weg zur Nachhaltigkeitszertifizierung für Gebäude. 60                                

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pus bezogen hat, vor. »Wir kennen uns mit den Besonderheiten einer LEED-Baustelle aus, begleiten und beraten Bauherren und alle am Bau Beteiligten«, so Schladebach. »Nachhaltiges Bauen bedeutet, die Anforderungen frühzeitig in den Planungsprozess zu integrieren.« Aktuelle Datenblätter mit nachhaltigkeitsrelevanten Informationen über einzelne Bauprodukte seien äußerst hilfreich. Für die Zuhörer aus der Baustoff­ industrie Bestätigung und Appell zugleich.

Möglichkeiten der Informationsund Automatisierungstechniken Ebenso wichtig sei die Erreichbarkeit der richtigen Ansprechpartner, zum Beispiel, »wenn wir Fragen zu Material- und Umweltanforderungen haben.« Schließlich sei bei der Abwicklung der Baustelle vieles zu bedenken, von korrekter Müllentsorgung über die Dokumentation bis hin zur Kooperation mit den Nachunternehmen. Abschließend kam mit Axel Hördt, dem Head of Application Center Building bei Schneider Electric, ein solcher Nachunternehmer und ebenfalls Gebäudenutzer zu Wort. Er stellte das intelligente Energiemanagement auf dem EUREF-Campus vor – von Energieerzeugung über -speicherung bis hin zum Verbrauch. »Nur wenn jemand einen Raum betritt, wird auch Energie verbraucht. Lichtsensoren zeigen auf, welche Räume belegt sind.« Mit diesem Beispiel verdeutlichte er, wie die weitestgehend CO2-neutral erzeugte Energie effektiv genutzt werden kann. Intelligente dezentrale Stromnetze, so­genannte »Micro Smart Grids«, sorgen für ein optimales Management der Netzund Energielasten. Er demonstrierte, wie moderne Informations- und Automatisierungstechniken stetige Kontrolle und flexible Anpassungen ermöglichen, um die ständigen Schwankungen zwischen Energieangebot und -nachfrage ausgleichen zu können.  J


Werkzeuge / Arbeitssicherheit & Arbeitsschutz  Neue Heißluftgebläse: Mehr Leistung, bessere Ergomomie u  BOSCH  Längere

Lebensdauer und bessere Ergonomie für vielseitige Anwendungen – das verspricht Bosch für die neue Heißluftgebläse-­ Generation: »GHG 20-63 Professional« und »GHG 23-66 Professional« in Pistolenform sowie »GHG 20-60 Professional« in Stabform.

Universell einsetzbares Heißluftgebläse Das »GHG 20-63 Professional« arbeitet mit 2 000 W und einer Arbeitstemperatur von maximal 630 °C. Für unterschiedliche Einsätze in der Werkstatt und auf der Baustelle bietet das Heißluftgebläse eine bequeme Luftund Temperatur-Kontrolle: Die Luftmenge kann in drei Stufen von 150 bis 500 Liter pro Minute angepasst werden, die digitale Temperatureinstellung in Schritten von jeweils 10 °C. Ablesen lassen sich die Werte ganz einfach über das 1,4 ZollLCD-Display. Ist das Heiz­ element des »GHG 23-63 Professional« über-

hitzt, schaltet es sich automatisch ab und wird durch das weiterlaufende Gebläse zusätzlich gekühlt. Das erhöht die Lebensdauer des Geräts.

Mehr Power für anspruchs­ volle Anwendungen Noch leistungsstärker ist das »GHG 23-66 Professional«: Es arbeitet mit 2 300 W und einer Arbeitstemperatur von maximal 650 °C. Es bietet sowohl die digitale Temperatureinstellung als auch die variable Luftstromkontrolle von 150 bis 500 Liter pro Minute in Zehnerschritten. Das Gerät eignet sich damit laut Hersteller gut für anspruchsvolle Anwendungen, beispielsweise das Verschweißen von Werkstücken aus Kunststoff wie LKW-Planen, Teichfolien oder Dachbahnen. Die Kon­ trolle von Temperatur und Luft-

Längere Lebensdauer und bessere Ergonomie verspricht die neue Heißluftgebläse-Generation von Bosch: »GHG 20-63 Professional« und »GHG 23-66 Professional«, beide in Pistolenform, sowie »GHG 20-60 Professional« in Stabform. Alle drei Modelle sind mit leistungsstarken Motoren ausgestattet.

strom, die sich auch bei diesem Gerät über das 1,4 Zoll-LCD-Display ablesen lässt, verspricht maximale Präzision: Temperaturkritische Werkstücke können geschmolzen werden, ohne zu verbrennen. Für zusätzlichen Bedienkomfort sorgen vier Programme, bei ROBERT BOSCH

Alle drei Modelle hat der Hersteller nach eigenen Angaben mit leistungsstarken Motoren ausgestattet. Diese versprechen dank verbesserter Luftführung eine 30 % längere Lebensdauer als die Vorgängermodelle. Die Heißluftgebläse sind durch ihr geringes Gewicht und ihr neues Design mit Softgrip darüber hinaus wesentlich ergonomischer. Tischler, Installateure, Elektriker, Dachdecker, Bodenleger oder Auto-Mechaniker können so bequem, ermüdungsarm und kontrolliert arbeiten – egal ob sie Lacke, Farben oder Fensterkitt lösen, Rohre formen, Schläuche schrumpfen, Kupferrohre löten oder Kunststoffe verschweißen. Die Geräte lassen sich durch Zubehör noch vielseitiger machen: Erhältlich sind eine Glasschutz-, Flächen-, Reduzier- und Reflektordüse, ein Schnellschweißschuh sowie unterschiedliche Schrumpfschläuche.

denen Luftstrom und Temperatur für die Hauptanwendungen sofort zur Verfügung stehen. Auch beim »GHG 23-66 Professional« schaltet sich das Heizelement automatisch ab, wenn es überhitzt, und wird durch das weiterlaufende Gebläse gekühlt.

Stabform für Arbeit an schwer zugänglichen Stellen

Besonders saubere und präzise Ergebnisse erzielen Profis mit dem »GHG 20-60 Professional«: Seine Stabform macht es möglich, besonders flach und nah am Werkstoff zu arbeiten, beispielsweise um PVC- oder Linoleumböden zu verschweißen.

Besonders saubere und präzise Ergebnisse erzielen Profis laut Hersteller mit dem »GHG 20-60 Professional«: Seine Stabform macht es möglich, besonders flach und nah am Werkstoff zu arbeiten, beispielsweise um PVC- oder Li­noleumböden zu verschweißen. Auch schwer zugängliche Stellen können mühelos und bequem erreicht werden. Das »GHG 20-60 Professional« arbeitet mit 2 000 W und einer Arbeitstemperatur von maximal 630 °C. Es bietet zwei Luftstrom- sowie neun Temperaturstufen, die über ein Stellrad eingestellt werden. Alle drei neuen Heißluftgebläse sind ab sofort erhältlich.  J

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FESTOOL

Neuer Vorabscheider bewältigt auch große Staubmengen u  FESTOOL  Große

Staubmengen und Späne – wie sie beispielsweise beim Schleifen von Trockenbau-Spachtel oder beim Arbeiten mit der Oberfräse entstehen – setzen den Hauptfilter des Absaugmobils zu und verringern die Saugkraft. Als Lösung bietet Festool den neuen »CT Vorabscheider«: Er trennt und sammelt bis zu 95 % des Staubs, bevor er das Absaugmobil erreicht. Das entlastet den Hauptfilter und garantiert konstant hohe Saugkraft für eine längere Standzeit des Absaugmobils.

Insbesondere beim Verarbeiten von mineralischen Feinstäuben entstehen große Staubmengen – wie sie beispielsweise beim Arbeiten mit dem Diamantschleifer »Renofix RG 130«. Der neue »CT Vorabscheider« trennt und sammelt bis zu 95 % des Staubs, bevor er das Absaugmobil erreicht.

Dank der Zyklon-Technologie trennt und sammelt der neue »CT Vorabscheider« laut Hersteler einen Großteil der groben und feinen Stäube, bevor sie überhaupt ins Absaugmobil gelangen. Festool setzt auf eine besondere Zyklon-Technologie, die eine möglichst kompakte Bauform mit einem hohen Abscheidegrad vereint, erklärt Gerhard Grebing, Leiter Versuch und Qualitätsmanagement: »Die eingesaugte, staubdurchsetzte Luft wird im Zyklon in eine Spiralbewegung versetzt. Dadurch prallen die Staubpartikel gegen die Wand des Zyklons und fallen aufgrund der Schwerkraft in den Auffangbehälter des ›CT Vorabscheiders‹.« Damit lassen sich bis zu 80 % der mineralischen Stäube und bis zu 95 % grober Stäube wie Sägespäne abscheiden und im Auffangbehälter sammeln – noch bevor sie überhaupt in das Absaugmobil gelangen. So wird laut Hersteller der Hauptfilter des Saugers deutlich entlastet und sorgt für konstant hohe Absaugleistung. Der »CT Vorabscheider« ist für die Staubklassen L und M geeignet.

Gemacht für den täglichen Einsatz »Neben der starken Leistung zählt insbesondere auch der komfortable Einsatz bei der alltäglichen Arbeit«, so Grebing. »Aus diesem Grund haben wir bei der Entwicklung des neuen Vorabscheiders darauf geachtet, dass er nicht nur robust genug für den anspruchsvollen Baustellen-Alltag ist, sondern dass man mit ihm auch bequem 62                                

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und sicher arbeiten kann.« So lassen sich die Auffangbehälter mit kompakten Abmessungen nicht nur einfach stapeln, sondern sorgen nach eigenen Angaben durch gute Griffmöglichkeiten für eine einfache und saubere Entsorgung großer Staubmengen. »Durch die modulare Bauweise müssen nicht zu große und damit zu schwere Behälter getragen werden, sondern sie lassen sich einfach und bequem tragen, transportieren und reinigen«, erläutert Grebing. Damit sich der Füllstand bequem einsehen lässt, bietet Festool dazu transparente Auffangbehälter und Entsorgungssäcke an. Dies ermöglicht eine besonders einfache und staubarme Entsorgung – stets mit dem Überblick über die aktuelle Füllmenge.

»HK 85«, den Schwert- und Dämmstoffsägen »IS 330«, »SSU 200« und der neuen Akku-Dämmstoffsäge »ISC 240« fallen grobe und große Mengen von Fräs- und Sägespänen an. Eine Zusatzsteckdose ermöglicht den Anschluss des plug-it Saugschlauchs oder eines Elektrowerkzeuges. Der neue »CT Vorabscheider VA« ist ab September im Fachhandel erhältlich.  J

Kompatibel mit Handkreissäge, ­Langhalsschleifer und Fräse Alle Absaugmobile »CT 26/36/48« von Festool lassen sich mit dem neuen »CT Vorabscheider« nachrüsten und über das »SYS Dock«-System miteinander verbinden. Je nach Anwendung lässt sich der Vorabscheider flexibel einsetzen: »Wir empfehlen den Vorabscheider insbesondere beim Verarbeiten von mineralischen Feinstäuben«, sagt Grebing. Diese fallen beispielsweise beim Arbeiten mit dem Langhalsschleifer »Planex« und »Planex easy«, dem Diamantschleifer »Renofix RG 130« sowie mit den Renovierungsfräsen »Renofix RG 80« und »RG 150« an. Auch beim Arbeiten mit der Oberfräse »OF 2200«, der Handkreissäge

»

Durch die Verwendung einer besonderen Zyklon-Technologie ist es uns gelungen, eine möglichst kompakte Bauform mit einem hohen Abscheidegrad zu vereinen.« Gerhard Grebing, Leiter Versuch und ­Qualitätsmanagement bei Festool


Neu: Wasserwaagen ergänzen Produktprogramm u  MILWAUKEE  Mit einem Sortiment an Wasserwaagen für professionelle Anwender in Handwerk und Industrie erweitert Milwaukee, eine Marke der Techtronic Industries, seine Produktpalette. Um Robustheit, höchste Präzision und eine lange Lebensdauer auch unter rauen Baustellenbedingungen zu erreichen, setzt der Hersteller auf stabile Rahmen aus Aluminium-Profilen.

Libellen gibt auf glatten Flächen sicheren Halt. Die Beton-Wasserwaagen verfügen laut Hersteller über eine deutlich breitere Magnesiumbasis und jeweils eine abgerundete und eine rechtwinklige Kante zum Abziehen und Glätten von Estrich oder Beton. Für die bei solchen Arbeiten geforderte Stabilität sorgt ein besonderer Profil-Querschnitt in Form eines Schlüssellochs. Das kantige Profil ermöglicht zugleich auch einen sicheren Griff und eine präzise Führung – auch mit verschmutzen Händen oder Handschuhen.

ne drehbare 360 Grad-Libelle, die mit einem Stellrad arretierbar ist. Damit können sehr leicht beliebige Winkel gemessen und übertragen werden. Bei der zweiten Ausführung ist für die feste Neigungsermittlung die dritte Libelle im Winkel von 45 Grad eingebaut. Beide »Torpedo«-Wasserwaagen haben gefräste Messflächen sowie abgeschrägte Kanten zum leichten Verstauen. Die V-Nut an der Unterkante ermöglicht ein sicheres Anlegen auch auf Rundmaterial. Hochwertige Seltenerd-Mag-

nete sorgen auf metallischen Oberflächen für absolut sicheren Halt. Die Wasserwaagen der »Slim«-Serie sind laut Hersteller mit ihrem schlanken Profil besonders leicht und handlich. Es gibt sie in Längen von 40 bis 200 cm in nichtmagnetischer Ausführung. Auch sie haben eine V-Nut an der Profil-Unterkante für ein einfaches Anlegen an Rohren. Rutschstopper bieten an glatten Wandflächen sicheren Halt. Die zwei robusten, stoßsicher eingebauten Acryl-­Libellen sind UV-beständig. J

Verschiedene Längen erhältlich Kontrastreiche Libellen erleichtern auch hier das präzise Ablesen. Das Material der Wasserwaage und vor allem die Libellen sind so beschaffen, dass alles leicht zu reinigen ist. Die Beton-Wasserwaagen gibt es in drei Längen mit 60, 120 und 180 cm. Die »Torpedo«-Wasserwaagen hat Milwaukee in zwei Ausführungen im Programm: Eine Version hat neben der horizontalen und vertikalen Libelle ei-

“MIT WEBFLEET ISTUNSEREARBEIT EINFACHERGEWORDEN UNDWIRERLEDIGEN MEHRAUFTRÄGE”

TECHTRONIC INDUSTRIES

Die Messgenauigkeit in Normalposition beträgt 0,029 Grad (0,5 mm/m). Der Hersteller garantiert die Genauigkeit der Libelle über die gesamte Lebensdauer. Das Sortiment umfasst verschiedene Bauformen, um den Anforderungen der unterschiedlichen Gewerke sowie den individuellen Ansprüchen der Anwender bestmöglich gerecht zu werden. Die »Redstick«-Premium-­ Wasserwaagen versprechen einen stabilen Allrounder für den täglichen Einsatz und sind in Längen von 40 bis 240 cm erhältlich, jeweils nicht-magnetisch oder magnetisch. Das Magnetfeld der von Milwaukee verwendeten Seltenerd-Magneten besitzt besonders hohe Haltekräfte. Eine innovative Libellentechnologie soll die Ablesbarkeit deutlich verbessern: Die zylindrisch geformten Libellen haben größere Blasen und eine schwarze Einfassung, die den Kontrast verstärkt. Für größtmögliche Stabilität und lange Lebensdauer sind die schlagfesten Libellen in einem Metallblock eingelassen. Die Gummieinfassung der

Die »Redstick«-Beton-Wasserwaagen sind leicht zu reinigen und haben eine deutlich breitere Magnesiumbasis zum Abziehen und Glätten von Estrich oder Beton.

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Schlank, stabil, griffig: Wasserwaagen für jede Messaufgabe u  STABILA  Allen,

die eine präzise und verlässliche Wasserwaage mit einem schlanken Profil suchen, will Stabila mit der Serie »80 AS« die Wahl erleichtern. Das verstärkte Alu-Rechteckprofil und die Einbautechnologie garantieren laut Hersteller Präzision und eine lange Lebensdauer.

Mehrere Typen und Längen Für jede Anwendung gibt es bei der Serie »80 AS« die passende Wasserwaagen-Type: Das »80 AS«-Standard-Modell verfügt über eine Horizontal- und eine Vertikal-Libelle und ist verfügbar in den Längen 30 cm bis 120 cm. Type »80 AS-2« mit zusätzlicher zweiter Vertikal-Libelle ist verfügbar in den Längen 60 cm bis 200 cm. Type »80 ASM« ist mit einer Horizontal- und einer Vertikal-Libelle ausgesstattet sowie Seltenerd-Magnetsystem für extrastarke Haftung an metallischen Bauelementen. Erhält-

Das schlanke, stabile und griffige Profil der Wasserwaagen Serie »80 AS« eignet sich für jede Messaufgabe. Typ »80 AS-2« verfügt über zwei ­Vertikal-Libellen, die schnelles Ablesen in jeder Position ermöglichen. 64                                

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lich ist das Modell in den Längen 40 cm bis 200 cm. Der Hersteller empfiehlt die Typen »80 AS« und »80 AS-2« für den Einsatz in den Bereichen Garten- und Landschafts-

bau, Stahlbetonbau, Zimmererarbeiten sowie Schreiner- und Fliesenarbeiten. Die Type »80 ASM« eignet sich in erster Linie für Messaufgaben im Metall- und Trockenbau. J

Neue Schnellbauschraube für Trockenbau-Platte u  SAINT-GOBAIN

RIGIPS  Für die Montage der massiven Spezialplatte »Rigips Habito« hat Trockenbauhersteller Rigips eine neu entwickelte Schnellbauschraube im Sortiment, die ab sofort die bisherigen zum System gehörenden Schrauben ersetzt. SAINT-GOBAIN

se geschliffenen Innenkonturen und sind gefüllt mit einer fluoreszierenden Libellenflüssigkeit. Die Serie »80 AS« hat zwei Messflächen, so dass in allen Positionen präzise gemessen werden kann, auch in Umschlagposition. Die Messgenauigkeit beträgt in Normalposition ± 0,5 mm/m, in Umschlagposition ± 0,75 mm/m. Zur Schonung empfindlicher Oberflächen sind beide Messflächen beschichtet. Dank der elektrostatischen Pulverbeschichtung lässt sich die Wasserwaage einfach reinigen.

STABILA

Die Serie »80 AS« löst die bisherige Serie »80 A« ab und zeichnet sich nach eigenen Angaben durch eine erweiterte und optimierte Funktionalität aus. Das Aluminium-Rechteckprofil ist mit Verstärkungsrippen ausgestattet, die eine hohe Stabilität und einen sicheren Griff beim Arbeiten gewährleisten. Neu sind die Rutschstopper, die in die schlagfesten Kunststoff-Endkappen integriert sind. Sie sorgen beim Anzeichnen für einen festen Sitz und verhindern, dass die Wasserwaage verrutscht. Wie bei allen seinen Wasserwaagen hat der Hersteller auch bei der Serie »80 AS« die Libellen und Messflächen fest miteinander verbunden, nachdem sie im Produktionsprozess exakt zueinander ausgerichtet wurden. Dieses nach eigenen Angaben einzigartige Einbausystem garantiert, dass die Wasserwaage auch nach vielen Jahren absolut präzise misst. Die Qualitätslibellen sorgen laut Stabila für eine optimale Ablesbarkeit: Sie sind aus hochtransparentem, widerstandsfähigem Acrylglas gefertigt mit präzi-

Die neue »Habito Schnellbauschraube« hat eine Länge von 41 mm und wurde speziell für die Verschraubung in der massiven Spezialplatte »Rigips Habito« entwickelt. Die neue Schnellbauschraube hat laut Herstellerangaben eine Länge von 41 mm (bislang 38 mm) und wurde speziell für die Verschraubung in der Spezialplatte entwickelt. »Die neue Schnellbauschraube verfügt über eine einzigartige, als eine Art Bohrkopf ausgeformte Spitze. Sie weist seitliche Ausfräsungen auf, die das beim Einschrauben anfallende Bohrmehl zuverlässig abtransportieren«, erklärt der verantwortliche Produktmanager Kai Fricke die Vorteile. »Darüber hinaus sorgt ein griffiges Ge-

winde für einen äußerst festen Halt in den Profilen. Eine besondere Ausprägung des Schraubenkopfes gewährleistet zudem den perfekten Sitz der Schraube ohne jegliche Kartonaufwölbung oder Ausfransungen der ›Habito‹-­ Platte.« Die neuen Schnellbauschrauben eignen sich für die Montage der ersten und zweiten Beplankungslage mit »Rigips Habito«. Ergänzt wird das Sortiment um gegurtete Schrauben, die für den Großteil aller gängigen Gurtschrauber geeignet sind. J


Neue Schuhlinie ist auch schwierigem Gelände gewachsen

ISM

u  ISM  Nicht immer ist der Arbeitsplatz sauber geteert oder besteht aus einem glatten Industrieboden. Wer schon einmal auf einer Baustelle oder auf freiem Feld gearbeitet hat, weiß nur allzu gut, dass diese anspruchsvollen Umgebungen und Untergründe spezielle Anforderungen an die Ausrüstung und besonders an das Sicherheitsschuhwerk stellen. Mit »XTS Trail« bringt »Albatros« eine Sicherheitsschuhlinie auf den Markt, die sich laut Hersteller ISM auch den schwierigsten Herausforderungen und Terrains stellt.

Die Muskulatur wird durch unebene und teilweise weiche Untergründe deutlich mehr gefordert als beim Lauf auf glatten Böden oder Asphalt, schreibt Hersteller ISM Heinrich Krämer. Der Körper muss sich demnach den wechselnden Bedingungen, was Schrittlänge und Auftritt betrifft, immer wieder neu anpassen: Die Unterschenkel- und Fußmuskulatur muss sich ständig stabilisieren und ausbalancieren. Bei jedem Schritt müssen sich die Füße neu auf das Terrain einstellen und auf Unebenheiten reagieren.

Wissen aus dem Laufsport Im Laufbereich kennt man diese Beanspruchung aus dem Trail Running. Diese Erkenntnisse überträgt »Albatros« mit den »XTS Trail«-Modellen in eine Sicherheitsschuhlinie. Das verspricht ein Vorwärtskommen mit exzellenter Dämpfung und einem Grip, der sich an unterschiedlichste Bedingungen von Untergründen wie Schmutz, Schlamm, Geröll, Regen, Schnee, etc. anpasst. Der Hersteller aus Lippstadt setzt auf eine innovative »Impulse.Foam«-Zwischensohle, die mit »Anti-Fatigue«-Technologie auf jeden Schritt mit einem Energie-Impuls reagiert. Somit steht nach eigenen Angaben »XTS Trail« für reaktive Dämpfung und

Die »XTS Trail«-Serie gibt es in sechs Modellen: 2 Knöchelstiefel und 4 Halbschuhe, teilweise ab Größe 36. Das neue Passformkonzept mit zwei unterschiedlichen Leisten sorgt dafür, dass sich diese Linie erstmalig an Frauen und Männer gleichzeitig richtet.

verspricht hervorragenden Halt ohne Kompromisse an Tragekomfort und Flexibilität, gerade wenn man sie am meisten braucht. Die bis zu 300°C hitzebeständige Gummisohle des Sohlenprofils hat speziell angeordnete Stollen, die für Traktion auf weichen oder harten Untergründen sorgen – egal ob nass oder trocken. Darüber hinaus verhindern die Stollen, dass sich Steine oder Dreck in den Kerben der Sohle festsetzen. Die laut Hersteller komfortable Zehenbox ist zusätzlich durch eine Kappe aus Gummi vor Abrieb geschützt. Wie die Trail-Running-Laufschuhe weisen die »XTS Trail«-­Sicherheitsschuhe einen niedrigeren Schwerpunkt auf, der einen direkteren Bodenkontakt gewährleisten soll. Die etwas breitere Sohlenkonstruktion unter der Ferse hilft zusätzlich, die Gefahr des Umknickens zu vermindern.

Komfortables Innenleben Für die Sicherheit gemäß der Schutzklassen S3 und S1P sorgt die laut Hersteller hoch beanspruchbare, asymmetrische und geräumige Schutzkappe aus Fiberglas mit guter elektrischer und thermischer Isolationswirkung und der flexible, metall­freie »FAP«-Durchtrittschutz. Das neu entwickelte, atmungsaktive »Albatros comfit AIR«-Fußbett verspricht ein Plus an Komfort und verfügt über schockabsorbierende Erhöhungen im Fersen- und Ballenbereich sowie eine Längsgewölbeunterstützung. Damit wird die natürliche Haltung des Fußes im Schuh unterstützt und die Muskulatur beim Gehen stimuliert. Die rutschfeste Textil­oberfläche ist geruchsresistent, feuchtigkeitsaufnehmend und waschbar bei 30°C. Die »UtraTrail«-Modelle haben einen Schaft aus Glattleder und sind als Sicherheitsstiefel und -halbschuh erhältlich. J 08/18   

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Aktuelles

Messen & Seminare

Stufentester erleichtert Kaufentscheidung am POS

 TECKENTRUP   Im zweiten Halbjahr 2018 und Frühjahr 2019 bietet Teckentrup wieder zahlreiche praxisnahe Seminare für Vertriebsmitarbeiter und Monteure an. Ob umfassende Produktdetails, effiziente Montagetechniken oder überzeugende Verkaufsargumente – alle Schulungsthemen sollen relevantes Fachwissen für die effiziente Montage und den erfolgreichen Verkauf vermitteln, teilt der Hersteller mit. Neu im Programm sind unter anderem Spezialseminare zu Industrietor-Steuerungen, zum Antrieb »CarTeck DRIVE«, zur Die neue Seminarübersicht Bedienung der Steuerungseinrichtung »SOMlink« von Teckentrup steht zum sowie das Sachkundeseminar zur Abnahme von Download im Tecken­trupProfi-Portal. ECO-Schulte Feststellanlagen. Das Seminar-Programm 2018/19 sowie das Anmeldeformular steht Fachpartnern ab sofort im Teckentrup Profi-Portal zur Verfügung.   J

 KRAUSE-WERK   Die Entscheidung für die richtige Steiglösung, also einen Tritt oder eine Leiter, ist nicht leicht. Die Produkte stehen meist eingepackt in den Regalen der Händler und viele Produktmerkmale sind lediglich beschrieben. Da fällt die richtige Entscheidung schwer, zumal das Produkt ja viele Jahre genutzt werden soll. Steigtechnik-Profi Krause bietet hier eine Lösung: Bei der Kundenenstcheidung direkt beim Kauf am »Point of Sale« (POS) hilft der Krause-Stufentester, die richtige Entscheidung zu treffen, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. Denn oft machen vermeintlich kleine Details der Produkte enorme Unterschiede in der Anwendung aus, zum Beispiel die Tiefe der Stufen. Bei besonders tiefen Komfortstufen kann man laut Hersteller die Sicherheit förmlich spüren und steht, egal wie lange die Tätigkeit dauert, immer sicher und entspannt. Der Stufentester ist ein 3-stufiges Leiternteil und vereint verschiedene Stufen­ ausführungen in einem Gerät. Die sichere Befestigung des Stufentesters an herkömmlichen Regalen ist schnell und einfach möglich. Wird er nicht benötigt oder der Raum gebraucht, kann er hochgeklappt werden. Er wird unterstützt durch eine aussagekräftige Tafel, die direkt über dem Tester angebracht ist.  J

TECKENTRUP

Teckentrup: Neues Programm für Fachpartner

ISO-Chemie: Neue Features im »ift-Montagetool«

ISO-CHEMIE

66                                

   08/18

Der Stufentester ermöglicht den Kunden, die Unterschiede verschiedener Stufen zu erleben, denn es sind Stufen von 80 mm und 125 mm Tiefe verbaut. Häufig entscheiden sich Kunden daraufhin für die tieferen Komfortstufen.

Netzwerk Boden: Arbeitskreis regt Innovation an  NETZWERK BODEN   Der Arbeitskreis Technische Innovationen von Netzwerk

Boden hat maßgeblich zur Entwicklung eines neuen Wasserdosiergeräts beigetragen, die der Werkzeugspezialist Wolff aus Ilsfeld umgesetzt hat. Das Ergebnis: Ein Gerät zur einfachen, sicheren und schnellen Dosierung der benötigten Wassermenge direkt am Wasserschlauch beim Anrühren von Estrich/Spachtelmassen (der baustoffPARTNER hat berichtet: Ausgabe März 2018, S. 15 - 17). Nachdem die Objekteure im Netzwerk die neue Arbeitshilfe auf der Baustelle eingesetzt und einem Praxistest unterzogen hatten, ist das elektronische Wasserdosiergerät nun serienmäßig lieferbar. Geleitet wird der Arbeitskreis Technische Innovationen des Netzwerks Boden von Ernst Wohlleb, Leiter Anwendungstechnik Uzin. »Unser Ziel ist es, gemeinsam die besten Lösungen zum Thema Boden zu entwickeln. Das betrifft die Beratung ebenso wie neue Produkte und Arbeitshilfen, die die Ausführung der Bodenverlegearbeiten auf der Baustelle optimieren und erleichtern können. Anregungen zu neuen Produkten oder Arbeitshilfen, die Zeit sparen und Qualität sichern, sind dabei immer willkommen«, so Wohlleb. Das Gerät ermöglicht ein exaktes und schnelles Dosieren einer definierten Wassermenge beim Netzwerk Boden stößt Entwicklung des Wolff-Wasserdosiergeräts an: Es Anrühren von Estrich/Spachtelmassen. Das ermöglicht ein einfaches und schnelles Gerät wird direkt an den Wasserschlauch Dosieren einer vorher definierten angeschlossen, die benötigte Wassermenge Wassermenge beim Anrühren von wird über das Display eingegeben. J Estrich/Spachtelmassen. WOLFF

Nachweise für die fachgerechte Ausführung von Bauanschlüssen. Auf diesen Bedarf reagiert ISO-Chemie auf seinem Online-Portal mit dem »ift-Montagetool«. Anwender können mit wenigen Klicks einen zertifizierten »ift-Montagepass« erstellen. Nun wurde das Tool um zahlreiche Features ergänzt, teilt das Unternehmen mit. Hinzugekommen sind veranschaulichende Icons, die nach Eingabe des Wandsystems die Auswahl des passenden Wandbaustoffs erleichtern; bei der Auswahl des Fenstersystems kann ab sofort auch der Hersteller direkt ausgewählt werden. Zudem können über zusätzliche Menüpunkte die individuelle Fenster-Elementgröße, der Fenstertyp, die Fensterteilung sowie der Öffnungstyp festgelegt werden. Zudem lassen sich Bauvorhaben lokalisieren: Befestigungsrelevante Daten zur Bemessungswindlast, Nutzlast sowie weitere notwendige Eingaben werden abgefragt. Als wesentliche Neuerung nennt der Anbieter, dass der Montagepass von nun an in einem neuen Design als PDF-Dokument zum Ausdruck bereitsteht. Das PDF beinhaltet den Pass selbst, die individuelle Isothermen-Berechnung mit Angabe des Temperaturfaktors fRSI, die kompletten technischen Produktunterlagen sowie jetzt neu ergänzende Informationen zur Befestigung und den genauen Schraubenlasten sowie deren Position und Anzahl. Das Montagetool kann sowohl als Planungshilfe für eine objektbezogene Montageausführung als auch als Nachweis einer fachgerechten und bauphysikalisch korrekten Planung der Anschlussausbildung genutzt werden. Nach Eingabe der realen Baustellen-Kenndaten kann ein vom ift Rosenheim zertifizierter Montagepass mit individueller Zertifizierungsnummer generiert werden. Damit hält der Handwerker eine offiziell gültige ift-Dokumentation in den Händen. Das Tool steht im ISO-Portal unter portal. iso-chemie.eu online zur Verfügung und kann über PC als oder mobile Endgeräte genutzt werden. »In seiner aktualisierten Version bietet es mehr denn je eine einfache und verlässliche Möglichkeit, Baukörperanschlüsse nach dem »RAL-Leitfaden zur Montage« zu planen und umzusetzen. Dadurch gewährleistet das Tool eine ausreichende Sicherheit in Bezug auf Tauwasserrisiko und Schimmelpilzfreiheit nach DIN 4108-2«, sagt Andreas Lange, Leiter Technik Der »ift-Montagepass« im neuen & Training bei ISO-Chemie.  J Layout (Muster).

KRAUSE

 ISO-CHEMIE   Architekten, Planer und Bauherren benötigen umfassende

[  Messen & Seminare  ] [  Aktuelles  ]


Aktuelles Erste Holzmechaniker-Lehrlinge losgesprochen

»Deutschland tritt bei Wohnungsbau auf der Stelle«  DGFM    Auf die jüngst vom Statistischen Bundesamt vorgelegten Zahlen der Baugenehmigungen (von Januar bis Mai 1,8 % mehr genehmigte Wohnungen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres) hat die Baubranche mit Enttäuschung reagiert. Wie die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM) mitteilt, kommt deutliche Kritik vom Dachverband der deutschen Baustein-Industrie: »Von der Wohnraum-­Offensive, die die GroKo sich in ihrem Koalitionsvertrag vorgenommen hat, keine Spur. Im Gegenteil: Der Wohnungsbau wirkt, als hätte er Blei an den Füßen. Und zwar politisches Blei«, sagt DGfM-Geschäftsführer Dr. Ronald Rast, der zudem Koordinator der Aktion »Impulse für den Wohnungsbau« ist. In ihr haben sich rund 30 Organisationen und Verbände der Architekten und Planer, der Bau- und Immobilienwirtschaft sowie der Deutsche Mieterbund (DMB) und die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) zusammengeschlossen. Rast warnt: Wenn in diesem Jahr tatsächlich nur 1,8 % mehr Wohnungen neu gebaut werden sollten als in 2017, dann würde am Jahresende nicht einmal die 300 000er-Marke erreicht werden. Dabei habe die Große Koalition ihr Ziel klar formuliert: 1,5 Millionen Neubauwohnungen sollen bis 2021 entstehen. Das bedeutet, dass 375 000 neue Wohnungen gebaut werden müssten – pro Jahr. »Bislang hat die GroKo keine Fakten geschaffen, die dem Wohnungsbau die Impulse geben, die er dringend braucht: keine verbesserte Förderung, keine zusätzliche Abschreibung«, so Rast. Nach der Sommerpause stehe der geplante Wohn-Gipfel an. »Spätestens dort müssen Nägel mit Köpfen gemacht werden. Die Wohnungsbauför- Dr. Ronald Rast. derung braucht klare Eckpunkte. Ansonsten wird es nicht mehr gelingen, in dieser Legislaturperiode noch eine Entspannung auf dem Wohnungsmarkt – gerade mit Blick auf bezahlbare Wohnungen und Sozialwohnungen – hinzubekommen«, sagt Ronald Rast und fordert, dass für den Bundeshaushalt für 2019 mindestens 4 Milliarden Euro für den Wohnungsbau eingeplant werden müssten – »allerdings pro Jahr und nicht für die gesamte Legislaturperiode«, so Rast.   J

 BIEF   Die vor drei Jahren neu initiierte

DGFM

Berufsausbildung zum Holzmechaniker mit der Fachrichtung »Montieren von Innenausbauten und Bauelementen« hat ihre ersten Absolventen: Die Gesellen erhielten jetzt ihre Zeugnisse und wurden feierlich losgesprochen. Maßgeblich hatte sich der Bundesverband Innenausbau, Element- und Fertigbau (BIEF) mit dem damaligen Vorsitzenden Burkhard Okel dafür eingesetzt, die Fachrichtung für Innenausbaubetriebe ins Leben zu rufen. »Wir freuen uns, dass das Engagement nun die ersten Früchte trägt und sehen weiter großes Potenzial für diesen Ausbildungsberuf«, sagt Verbands-Geschäftsführer Jan Kurth. Neben den klassischen Tätigkeiten eines Holzmechanikers wie dem Umgang mit Holz und Metall errichten die neuen Absolventen auch vorgefertigte Einbauelemente wie Schrank- und Regalsysteme oder Theken beispielsweise in Läden, Restaurants und Hotels. Darüber hinaus gehören das Anschließen von Elektro-Geräten und das Verlegen von Wasser-­und Abwasserleitungen zum Ausbildungsumfang. »Wir werden weiterhin eng mit den Berufsschulen und Unternehmen zusammenarbeiten, um der noch jungen Fachrichtung den letzten Feinschliff zu geben. Dann sind die Schülerinnen und Schüler optimal für ihre Berufslaufbahn sowie als Fachkräfte für die Innenausbaubranche gerüstet«, so Kurth. J

Ehrung für die Besten der Branche

Der 25-jährige Tim Gocke (rechts) gehört zu den ersten Absolventen des Holzmechanikers mit Fachrichtung Innenausbau. Zum Abschluss seiner Ausbildung beim BIEF-Mitgliedsunternehmen Okel im nordhessischen Diemelstadt gratuliert ihm Inhaber Burkhard Okel.

Neu im Amorim-Außendienst  AMORIM    Alexander Jäger hat seine Tätigkeit als Außendienstmitarbeiter von Amorim Deutschland aufgenommen. Wie der Delmenhorster Hersteller mitteilt, vertritt Jäger die Premium-Marke »Wicanders«. Er betreut die Kunden aus Bodenbelags-, Holz- und Einzelhandel in Nordbayern. Bei seiner neuen Tätigkeit kann Alexander Jäger auf seine Erfahrung im Außendienst sowie der Baubranche zurückgreifen.  J Alexander Jäger. AMORIM

HOLZLAND

Andreas Ridder gemeinsam die Besten der Branche geehrt. Der Award in der Kategorie »Händler des Jahres 2017/2018« ging an HolzLand Friederichs für die neue, durchdachte und kundenorientierte Ausstellung. Nominiert waren unter anderem HolzLand Waterkamp und Franken Holz. Zu den Nominierten der Kategorie Top-Lieferanten gehörten Meister, Prüm & Garant sowie Binderholz. Die HolzLand-Händler hatten mittels Voting-Formular Gelegenheit, den für sie herausragenden »Lieferanten des Jahres 2017/2018« zu wählen. Gewinner der Kategorie wurde die MeisterWerke Schulte GmbH: Gut designte und funktionale Qualität sowie 100 % »Made in Germany« haben die Händler überzeugt. Den Innovations-Award hat HolzLand gemeinsam mit einer Jury aus Fachjournalisten vergeben: An das Fassadensystem »Pure« der Osmo Holz und Color GmbH (siehe Seite 13). Weitere nominierte Produkte waren unter anderem »Compact Style«, die Kante für Designvielfalt der Döllken-Kunststoffverarbeitung GmbH, sowie der Glasschlosskasten »Puristo S« mit innovativer Schließtechnik der Griffwerk GmbH. Die Fachjury habe sich für ein Produkt entschieden, »das mit viel Leidenschaft, Innovationsgeist und Qualitätsanspruch entwickelt wurde«, so Ridder. Thorsten Mehlin, Osmo-Geschäftsleitung Vertrieb, nahm den Preis unter großem Applaus auf der Bühne entgegen.  J

BIEF/OKEL

 HOLZLAND   Im Rahmen der »HolzLand-Expo« haben Formel-1-Experte Florian König und HolzLand-Geschäftsführer

Alle Gewinnertypen auf einen Blick: Die Nominierten und Preisträger des HolzLand-Awards 2017/2018 zusammen mit dem Formel-1-Experten und Moderator Florian König und HolzLand-Geschäftsführer Andreas Ridder. [  Aktuelles  ]

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Aktuelles Erfolg braucht Platz: Wingburg baut neu

Wagner mit Wachstum und Investitionen

Schiebetüren-Spezialist Wingburg plant ein neues Gebäude, das Verwaltung und Produktion an einem Standort und unter einem Dach vereint.  WINGBURG   Die Wingburg GmbH, die mit ihren Einbauelementen für Schiebe- und Drehtüren erst 2016 auf dem Markt gestartet ist, bereitet sich auf den nächsten großen Schritt in der Unternehmensgeschichte vor: Um der stetig steigenden Nachfrage gerecht zu werden, wird im nächsten Jahr ein eigenes Verwaltungs- und Produktionsgebäude errichtet. In Hövelhof, zwischen Paderborn und Bielefeld gelegen, wird – beginnend ab dem nächsten Jahr – durch die Wingburg GmbH ein neues Verwaltungs- und Produktionsgebäude errichtet, teilt das Unternehmen mit. Der Gebäudekomplex soll die nötigen Potenziale bieten, die das Unternehmen durch die stetig steigende Nachfrage nach seinen Innenraumlösungen in allen Bereichen der Verwaltung und Produktion für die Zukunft benötigt. Aktuell produziert Wingburg in einer angemieteten Halle. Der Vertrieb, die Auftrags- und Angebotsbearbeitung, als das Bindeglied zwischen Kunden und Produktion, wird im Zuge der Neustrukturierung an den Standort Hövelhof angegliedert. Aktuell befindet sich sein Sitz noch in Ober-Ramstadt bei Darmstadt. Wingburg setzt auf effektivere Abläufe und eine noch höhere Kundenzufriedenheit durch Verkürzung der kommunikativen Wege in allen Bereichen. Die Planungen und Genehmigungsverfahren für den neuen Unternehmenssitz laufen bereits auf vollen Touren. David Duarte, Geschäftsführer der Wingburg GmbH, freut sich auf die Möglichkeiten, die das neue Werk bieten wird: »Wir wollen auch zukünftig und bei steigenden Umsätzen, dass unsere Partner uns als starkes Team und die erste Adresse für intelligente Raumlösungen wahrnehmen. Deshalb investieren wir in die Zukunft, mit neuem Standort und personeller Verstärkung.«  J

mitteilung ein sehr gutes, profitables Wachstum erwirtschaftet und ist ganz auf Innovationen ausgerichtet. Gleiches gilt für die Wagner International AG, Altstätten (Schweiz), die die Holding-Gesellschaft aller Unternehmen der Wagner-Group ist. Die Gruppe ist nach eigenen Angaben einer der weltweit führenden Hersteller von Geräten und Anlagen für die Beschichtung von Oberflächen. »Wir investieren in großem Umfang, um unsere Vision zu realisieren und das innovativste Unternehmen für Nass- und Pulverapplikationen zu sein – in allem was wir tun«, erläutert Dr. Bruno Niemeyer, CEO der Wagner-Group und Vorsitzender der Geschäftsführung der J. Wagner GmbH. Die Investitionen haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/18 und im aktuellen Geschäftsjahr im Vergleich zum durchschnittlichen jährlichen Investitionsvolumen verdreifacht. Das Unternehmen setzt auf Förderung von Innovationen und innovativen Ideen und hat am Gründerzentrum »Pioneer Port« der Zeppelin Universität Friedrichshafen einen Incubator namens »freiraum« gegründet. Erste neue Geschäftsidee: »IonIQ«, ein von einem interdisziplinären Team mittels Technologietransfer entwickeltes Produkt. Als intelligentes Hautpflegesprühsystem im Taschenformat soll »IonIQ« die Hautpflege ab 2019 neu definieren. Auch in den bisherigen Segmenten der Oberflächenbeschichtung investiert Wagner in neue Produkte und Lösungen, zum Beispiel in in die neue »High Efficiency Airless«-Düsentechnologie »HEA« im Bereich »Decorative Finishing«. Sie soll dem Maler und Handwerker »signifikanten Mehrwert bezüglich Kontrolle und Auftragsergebnis« bieten, sagt Guido Bergman, Mitglied der Geschäftsleitung und CEO Division Decorative Finishing. In Kombination mit den Wagner-Spritzgeräten verspricht die Technologie beste Farbauftragsqualität bei niedrigem Druck und geringem Overspray. Als weiteres Beispiel nennt Wagner die neuen Straßenmarkier-Geräte der Marke »Titan«, die von den Kunden ebenfalls sehr gut angenommen werden. Weiterhin investiert das Unternehmen in neue, attraktive Schulungsräumlichkeiten der »Wagner-Academy«.  J

J.WAGNER

WINGBURG

 WAGNER   Die J. Wagner GmbH mit Sitz in Markdorf hat laut einer Unternehmens-

v.l.n.r. Guido Bergman, CEO Decorative Finishing; Dr. Bruno Niemeyer, CEO Wagner-Group; Michael Müller, CEO Industrial Solutions

Michael Kirmes betreut Fachhändler und Fliesenleger in der Region Nordbayern. 68                                

 BLANKE   Der Fliesenzubehörspezialist Blanke hat seine Präsenz in der Region Nordbayern verstärkt: Im Fachberater-Team betreut seit Juni Michael Kirmes (Groß- und Außenhandelskaufmann) die Region von Bamberg über Coburg bis Bayreuth. In der Region Sachsen sowie in Teilen von Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen verstärkt Enrico Holler das Team: Der gelernte Kaufmann wechselte schon bald nach Abschluss seiner Ausbildung in die Baustoffbranche und will mit seiner Marktkenntnis

   08/18

bei Fachhändlern und Fliesenlegern für überzeugenden Mehrwert sorgen. Das Unternehmen aus Iserlohn setzt nach eigenen Angaben auf den kontinuierlichen Ausbau des Fachberater-Teams inklusive persönlicher Vor-Ort-Betreuung und will so die Marke Blanke deutschlandweit stärker etablieren. Zugleich trägt der weitere Ausbau des Vertriebsteams der gestiegenen Nachfrage nach Blanke-Systemlösungen Rechnung, heißt es in einer Mitteilung.  J

BLANKE

Blanke baut Vertrieb weiter aus

Enrico Holler ist in der Region Sachsen sowie in Teilen von Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen für Blanke unterwegs. [  Aktuelles  ]


Auf einen Blick FIRMA A

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Amorim Deutschland GmbH

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SEITE 67

ORT Delmenhorst

Ardex GmbH

8

Athmer oHG

40

Arnsberg

B11

55

Edling

BaSys Bartels Systembeschläge GmbH

39

Kalletal

Blanke & Co. KG

68

Iserlohn

61

Leinfelden-Echterdingen

11, 67

@

WWW

amorim@amorim.com

wicanders.de

Witten

Robert Bosch GmbH Bundesverband Innenausbau, Element- und Fertigbau e.V. (BIEF)

C

Redaktionsverzeichnis

Bad Honnef

info@ardex.de

ardex.de

info@athmer.de

athmer.de

dirk.huber@b11.com

b11.com

info@basys.biz

basys.biz

info@blanke-co.de

blanke-co.de

info@bosch.com

bosch.com

info@innenausbau.org

innenausbau.org

DAW SE CAPAROL

54

Ober-Ramstadt

Columbus Treppen GmbH

56

Neusäß

info@daw.de

caparol.de

info@columbus-treppen.de

columbus-treppen.de

Designflooring GmbH c/o BDO AG

21

1GP Evesham

Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau e.V. (DGfM)

67

Berlin

info@designflooring.com

designflooring.com

Deutsche Steinzeug Agrob Buchtal GmbH

22

Schwarzenfeld

Dextüra Innentürsysteme GmbH

43

Bocholt

info@dextuera.de

dextuera.de

Dornbracht Aloys F. Dornbracht GmbH & Co.KG

10

Iserlohn

info@dornbracht.de

dornbracht.com

Entrada Fußmatten GmbH

30

Braunschweig

info@entrada-matten.de

entrada-matten.de

Festool Deutschland GmbH

62

Wendlingen

info@festool.com

festool.com

Garant Türen und Zargen GmbH

45

Amt Wachsenburg

Gargiulo GmbH

51

Gerflor Mipolam GmbH GEZE GmbH

mail@dgfm.de

dgfm.de

info@deutsche-steinzeug.de

agrob-buchtal.de

info@garant.de

garant.de

Nehren

info@gargiulo.de

gargiulo.de

10

Troisdorf

info@gerflor.com

gerflor.de

11

Leonberg

info@geze.com

geze.de

GriP Safety Coatings AG

37

Rotkreuz

info@grip-antislip.com

grip-antislip.com

Grumbach Karl GmbH & Co.KG

59

Wetzlar-Münchholzhausen

grumbach@grumbach.net

grumbach.net

Gugelfuss GmbH

48

Elchingen

info@gugelfuss.de

gugelfuss.de

H+H Deutschland GMBH

10

Wittenborn

info@hplush.de

hplush.de

Hain Industrieprodukte Vertriebs GmbH

34

Rott a. Inn

info@hain.de

hain.de

HolzLand GmbH

67

Dortmund

info.hlz@holzland.de

holzland.com

info@homatherm.com

homatherm.de

Homanit Building Materials GmbH & Co. KG

57

Berga

Homapal GmbH

58

Herzberg am Harz

Hymer-Leichtmetallbau GmbH + Co. KG

11

Wangen

info@homapal.de

homapal.de

info@hymer-alu.de

hymer-alu.de

IBU e.V. Institut Bauen und Umwelt e.V.

59

Berlin

info@bau-umwelt.com

bau-umwelt.com

Internorm Fenster GmbH

48

Regensburg

info@internorm.com

internorm.com

ISM Heinrich Krämer GmbH & Co. KG

65

Lippstadt

info@ism-europa.de

ism-europa.de

ISO-Chemie GmbH

66

Aalen

info@iso-chemie.de

iso-chemie.de

info@jeld-wen.de

jeld-wen.de

JELD-WEN Deutschland GmbH & Co.KG

42, 44

Oettingen i.Bay.

M. Kaindl KG Kaindl Flooring GmbH

33

Wals

KLB Kötztal Lacke & Beschichtungen GmbH

24

Ichenhausen

Kneer GmbH

47

Westerheim

Krause - Werk GmbH & Co. KG G

66

Alsfeld Industriegebiet Altenburg

Mafi Naturholzboden GmbH

36

Schneegattern

office@mafi.com

mafi.com

MC-Bauchemie Müller GmbH & Co. KG

34

Bottrop

info@mc-bauchemie.de

mc-bauchemie.de

info@meisterwerke.com

meisterwerke.com

office@fnprofile.com

fnprofile.com

MeisterWerke Schulte GmbH

26

Rüthen

Neuhofer Holz GmbH

20

Zell am Moos

Nora Systems GmbH

25

Weinheim

Norbord N.V.

53

Stuhr

Objectflor Art und Design Belags GmbH

10, 27

office@kaindl.com

kaindl.com

info@klb-koetztal.de

klb-koetztal.de

info@kneer.de

kneer.de

webinfo@krause-systems.de

krause-systems.de

presse@nora.com

nora.com

info@norbord.de

norbord.de

Köln

info@objectflor.de

objectflor.de

Ibbenbüren

info@oknoplast.de

oknoplast.de

deutschland@oracdecor.com

oracdecor.com

Oknoplast Deutschland GmbH

46

ORAC Deutschland

18

Oostende

Osmo Holz und Color GmbH & Co. KG

12

Warendorf

Carl Prinz GmbH & Co. KG

15

Goch

Proline Systems GmbH

19

Boppard

Prüm Türenwerk GmbH

45

Weinsheim

kontakt@tuer.de

tuer.de

Reflexa-Werke Albrecht GmbH

52

Rettenbach

info@reflexa.de

reflexa.de

info@rigips.de

rigips.de

Saint-Gobain Rigips GmbH

64

Düsseldorf

Seelbach International GmbH

28

Rennerod

Siegenia-Aubi KG

51

Wilnsdorf

Sopro Bauchemie GmbH

10

Wiesbaden

Stabila Messgeräte Gustav Ullrich GmbH

64

Annweiler am Trifels

Techtronic Industries Central Europe GmbH

63

Hilden

Teckentrup GmbH & Co. KG

66

Verl

Tile of Spain

58

Tilo GmbH

info@osmo.de

osmo.de

service@carlprinz.de

carlprinz.de

info@proline-systems.com

proline-systems.com

info@seelbach-international.com seelbach-international.com info@siegenia.com

siegenia.com

info@sopro.com

sopro.de

info@stabila.de

stabila.de

info.etg@tti-emea.com

milwaukeetool.de

info@teckentrup.biz

teckentrup.biz

Düsseldorf

info@faupel-communication.de

tileofspain.de

30

Lohnsburg

info@tilo.com

tilo.com

USFLOORS Europe

32

Waregem

info@usfloors.be

usfloors.be

J. Wagner GmbH

68

Markdorf

info@wagner-group.com

wagner-group.com

Wingburg GmbH

68

Hövelhof

info@wingburg.de

wingburg.de

Winkhaus Aug. GmbH & Co. KG

50

Telgte

info@winkhaus.de

winkhaus.de

info@wolff-tools.de

wolff-tools.de

info@ziro.de

ziro.de

Wolff GmbH & Co. KG

66

Ilsfeld

Ziro – Die Welt der Böden

20

Kenzingen

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Vorschau 

IMPRESSUM

September

Verlag SBM Verlag GmbH Hermann-von-Barth-Straße 2 87435 Kempten Telefon (08 31) 5 22 04-0 Telefax (08 31) 5 22 04-50 E-Mail: info@sbm-verlag.de

Top-Thema

Außenanlagen – Gestaltung & Technik

Themen:

Herausgeber Markus Holl Joachim Plath

Sonderthema Nutzfahrzeuge für Handwerker Hauptausgabe zur GaLaBau Erscheinungstermin: 8. September 2018

NÜRNBERGMESSE

Fassade – Systeme & Produkte Dach – Aufbau, Dämmung, Deckung Industrie- & Gewerbebau Werkzeuge Mauerwerk & Beton

Passend zur GaLaBau steht der baustoffPARTNER im September ganz im Zeichen des Top-Themas »Außenanlagen« und erscheint als Hauptausgabe zur Weltleitmesse in Nürnberg. Dabei werfen wir einen Blick voraus auf einige Messe-Highlights – und auch auf die »IAA Nfz«, der wir das Sonderthema »Nutzfahrzeuge für Handwerker« widmen.

Verlagsleitung Tobias Haslach (-39) Chefredakteur Jan Rieken (-25) Objektleitung Stephan Berchtold (-42) Anzeigendisposition Christian Geiger (-27) Markus Maier (-37) Elmar Romanesen (-16) Layout Alexandra Kastl (-23) Redaktionsassistenz/ Anzeigenlayout Simone Frank (-38) Alexandra Kastl (-23)

Oktober

SYSTEM SCHRÖDERS

Top-Thema

Die Tür – Design & Technik

Themen:

Druckvorstufe und Druck Ernst Kaufmann GmbH & Co. KG, Lahr www.druckhaus-kaufmann.de

Sonderthema Einbruchschutz

70                                

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Anzeigen Gültige Anzeigenpreisliste Nr. 17 vom 1. Januar 2018 Bezugspreis Einzelheft 5,– € baustoffPARTNER im Einzelabonnement bei 11 Ausgaben (1 Doppelnummer): Inland: 55,– € inkl. Versand Ausland: 69,– € inkl. Versand

Das Bad – Austattung & Technik Das Fenster – Aufbau & Verarbeitung Innenausbau Bodenbeläge & Aufbau Werkzeuge

Erscheinungstermin: 13. Oktober 2018

Leser- und Abonnenten-Service Claudia Maguire (-29) Susanne Traub (-30)

Passend zum Beginn der dunklen Jahreszeit befasst sich die Oktober-Ausgabe neben dem Top-Thema »Tür« auch mit dem Einbruchschutz. In diesem Sonderthema geht es unter anderem um verschiedene RC-Widerstandsklassen für Türen und Fenster sowie um die Frage, wie diese verschiedenen Widerstandsklassen getestet werden.

Bankverbindung HypoVereinsbank Kempten Konto-Nr. 66 90 41 98 72 BLZ 733 200 73 DE75 73320073 6690419872 BIC HYVEOEMM428 IVW angeschlossen ISSN 1439-5606 Alle Rechte vorbehalten. © SBM Verlag. Nachdruck – auch auszugsweise – nur mit Genehmigung des Verlages. Jahresabonnements können nur bei Einhaltung der Frist (drei Monate vor Ablauf des Bezugszeit­raumes) schriftlich beim Verlag gekündigt werden. Für unverlangt eingesandte ­Manus­kripte wird keine Haftung übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge kennzeichnen nicht die ­Ansicht der ­Redaktion.


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DEM PARKETT DIE ZÄHNE ZEIGEN WOLFF PARKETTSÄGE PS 230 Die stufenlose Einstellung der Schnitttiefe macht die PS 230 zum Allrounder – bis zu 60 mm tief schneiden ohne Wechsel des Sägeblattes, das ist Einzigartig!

230V • 2.600 W • 6.500 U / min

www.wolff-tools.de

du bist stärker als du glaubst

baustoffPARTNER August 2018  
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