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baustoffPARTNER 08/17

August 2017

BODEN

IM BLICKPUNKT

WASSERSPORT-KATHEDRALE

Trends, Produkte und aktuelle Objektberichte

Besuch bei Proline Systems in Boppard

Agrob Buchtal stattet in Budapest Becken für Schwimm-WM aus

HARO Systemkompetenz für mehr Erfolg beim Bodenverkauf

Seite 25


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Inhalt

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6 Editorial 8 Titelstory

MAPEI I LVT-Bodenbeläge: Vorsprung durch Komplett-Verlegesystem

10 Im Blickpunkt

PROLINE I Innovationskraft und Faktor Mensch Basis des Erfolgs

12 Namen & Neuigkeiten 15 Top-Thema

Bodenbeläge & Aufbau

MAPEI

15 I NORA SYSTEMS I Neue Kautschukböden: Design und Natürlichkeit in Balance 18 I EUGEN LÄGLER I Alter Holzboden in neuem Glanz 20 I AMORIM I Ruhige Hotel-Atmosphäre durch Kork 21 I WINDMÖLLER FLOORING I Desigboden »wineo 800« 22 I KÄHRS I 2-Schicht-Diele in Handhobel-Optik 24 I KNAUF INSULATION I Glaswolle-Trittschalldämmung 24 I EWIFOAM I Unterlage für Drybacks 25 I HARO I Systemkompetenz für mehr Erfolg beim Bodenverkauf 26 I OSMO I Hartwachs-Öl im Kinderparadies 27 I STO I Neues Bindemittelsystem für perfekte Estriche 28 I UZIN UTZ I Schnell-Spezialzement im Estrichsortiment 29 I KIESEL BAUCHEMIE I Fugenmasse länger haltbar 30 I BONA I Vorsprung durch schnelle Grundierung 31 I CARL PRINZ I Alu-Sockelleiste mit Clips-Befestigung 32 I INVISTA I Teppich und Architektur mit derselben Formensprache 34 I SOPRO I Renovieren auf der Überholspur 36 I RAPID FLOOR I Neuer wohngesunder Schnellzement

Mapei bietet ein komplettes Programm an Systemen zur Verlegung von Designbelägen und verspricht Lösungen, die alle Ansprüche an zuverlässige, langlebige Verlegesysteme erfüllen.

OSMO

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Die Naturholzböden eines neuen Indoor-Kinder-Paradieses sind nach einer Behandlung mit Hartwachs-Ölen von Osmo optimal geschützt.

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Türen & Fenster 37 I BARTELS I Innentüren Teil historischer Industriekultur 38 I SIMONSWERK I Bandtechnik für freundliche Schule 39 I KNEER-SÜDFENSTER I Holz-Haustüren als Verbindung zur Natur 44 I JELD-WEN I Hotel-Konzept öffnet Türen zum Lifestyle 46 I DRUTEX I Zukunfts-Fenster statt Fernseher und Tablet 48 I BAYERWALD I Neues Fenster beim Entwicklertag

JELD-WEN

49 Innenausbau

Im »Beach Motel« in St- Peter-Ording untermalen Hotelzimmertüren von Jeld-Wen den Strandcharakter. 4

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49 I KEIMFARBEN I Holz-Architektur macht Schule 52 I CAPAROL I Hanf für gute Akustik und schicke Optik 54 I EMOTON I Wohngesunden Bauplatte aus Heilerde 55 I SÜDWEST I Matte Silikatfarbe für gutes Raumklima 56 I AURO I Naturfarbe mit neuer Rezeptur


57 Bad, Sanitär & Fliesen

57 I CERESIT I Wellnessbereich in historischer Hamburger Villa saniert 58 I DEUTSCHE STEINZEUG I Neue WassersportKathedrale für die Besten der Welt 60 I RICHARD BRINK I Bodengleiche Duschrinnen 62 I PAUL JAEGER I Fliesen- und Wannen-Beschichtung 64 I JACKON I Barrierefreie Bäder auch im Sanierungsfall

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65 I BOSCH I Neue 18 V-Sauger für Profis 66 I FESTOOL I Schleifsystem mit maximaler Absaugung 67 I METABO I Neuer Bürstenlose Exzenterschleifer 68 I STABILA I Neuer Kreuz-Lot-Laser

70 Messen & Seminare / Aktuelles 73 Auf einen Blick 74 Impressum/Vorschau

DEUTSCHE STEINZEUG

65 Werkzeuge & Arbeitsschutz

Für die Schwimm-Weltmeisterschaft in der ungarischen Hauptstadt Budapest wurde die Haupt-Wettkampfstätte mit Keramikfliesen »Made in Germany« der Marke Agrob Buchtal ausgestattet.

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Editorial

Meinungsaustausch in Sachen Meisterpflicht Konkurrenz belebt das Geschäft – dieser Gedanke mag eine Rolle gespielt haben, als vor 13 Jahren für 53 von 94 Gewerken die Meisterpflicht abgeschafft wurde. Neben Kosmetikern und Bierbrauern hat es besonders die bodennahen Gewerke wie Fliesen-, Estrich- und Parkettleger getroffen, aber auch Rollladen- und Jalousiebauer sowie Raumausstatter. Tatsächlich hat es in der Folge der Abschaffung einen deutlichen Anstieg an Unternehmens-Neugründungen in den genannten Gewerken gegeben. Wer aber nur an einen liberalisierten Markt denkt, der allen immer einen vollen Zugang gewähren soll, lässt einen wichtigen Aspekt außer Acht: Speziell im Bodenbereich werden nicht nur die Anforderungen, sondern auch die entsprechenden Lösungen immer komplexer. Aus den heute verfügbaren Produkten für die jeweilige Anwendung das richtige auszuwählen und dann auch noch korrekt zu verbauen, verlangt nach einem Mindestmaß an Qualifikation. Wenn dann die Qualität der geleisteten Arbeit nicht den technischen Standards entspricht, kann das Fehlen solider Grundkenntnisse eine mögliche Ursache sein. Die Hersteller wissen davon ein Lied zu singen und setzen viel daran, ihre Produkte noch »narrensicherer« zu machen und investieren in Schulungen und Praxis-Workshops. Doch auch die Politik beginnt zu erkennen, dass der sprichwörtlich »Goldene Boden« des Handwerks ein hohes Gut ist, das man nicht für Liberalisierung und Gleichmacherei aufs Spiel setzen sollte. Denn zur Vermutung, dass nicht nur die Qualität der Arbeit stetig sinkt (bei gleichzeitigem Anstieg von Schwarzarbeit und Scheinselbstständigkeit) gesellt sich die statistisch belegbare Erkenntnis, dass die Zahl der Abschlüsse dramatisch gesunken ist. Bei einem Meinungsaustausch zur Meisterpflicht mit Vertretern des hessischen Fliesenlegerhandwerks gab es für SPD-Mann Thorsten Schäfer-Gümbel (»TSG«), Chef der hessischen Landesund stellvertretender Vorsitzender der Bundes-SPD, harte Worte und harte Zahlen: Die Zahl der beendeten Ausbildungen ist seit 6

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PETRA REGER



2004 von 3029 auf 2209 gesunken, bei den Meistern gab es im gleichen Zeitraum einen dramatischen Rückgang um 73 % von 423 auf 114 bestandene Prüfungen. Die Abschaffung der Meisterpflicht sei unter anderem deshalb »ein fataler Fehler«, erklärten Günter Marksteiner (Landesfachgruppenleiter für das Fliesenlegerhandwerk im Verband baugewerblicher Unternehmer Hessen) und Jürgen Kullmann (Stellv. Bundesvorsitzender des Fachverbandes Fliesen und Naturstein im Zentralverband Deutsches Baugewerbe - ZDB). »Auf deutschen Baustellen tummeln sich zuhauf einzelne Fliesenleger ohne Qualifikation«, so ihr Vorwurf. Den erwarteten Wachstumsschub habe das nicht gebracht, stattdessen aber jede Menge »Pfusch am Bau«, und die Leidtragenden seien oft Bauherren und Verbraucher. Ob der »Meinungsaustausch« nun zu einem Austausch der Meinung geführt hat, bleibt erst einmal offen – aber die SPD will nun in Brüssel prüfen lassen, ob »europarechtlich« eine Wiedereinführung der Meisterpflicht möglich ist. Wünschenswert wäre, dass alle Parteien (immerhin ist im September Bundestagswahl) nicht nur in Sonntags- und Bierzeltreden irgendwelche Forderungen stellen, sondern schlüssig darlegen, wie sie die Qualität in Ausführung und Ausbildung langfristig wiederherstellen wollen.

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Jan Rieken


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Titelstory

LVT-Bodenbeläge: Vorsprung durch Komplett-Verlegesystem

Mit dem 4 LVT-System können Designbeläge auch in stark frequentierten Bereichen sicher verlegt werden. Die Produkte sind speziell an die Anforderungen und Eigenschaften der Beläge angepasst.

MAPEI Der Markt für Designbeläge (engl. »Luxury Vinyl Tiles«, LVT) zeigt in Deutschland eine außergewöhnliche Dynamik. Die Entwicklung der hochwertigen Vinylbeläge zeigt im zweistelligen Bereich weiter steil nach oben. Mapei bietet nach eigenen Angaben als einziger Hersteller ein komplettes Programm an Systemen zur Verlegung von Designbelägen und will damit eine Vorreiterrolle übernehmen. Der Hersteller bietet Lösungen, die alle Ansprüche an zuverlässige, langlebige Verlegesysteme erfüllen. Inklusive dem ökologischen Nachhaltigkeitsaspekt und der Beachtung der internationalen Umwelt- und Gesundheitsschutzprogramme. r

Auf dem Fußboden sind sie die Trendsetter: Designbeläge. In Optik und Design sind moderne LVT-Beläge so vielfältig wie kein anderer Belag. Sie verbinden die Vorteile elastischer Beläge mit der Schönheit natürlicher Materialien und darüber hinaus haben sie hervorragende Eigenschaften. Die neue Generation der LVT-Beläge bietet täuschend echte Holz- und Steinoberflächen in Fliesen- und Plankenformaten – und das in einer überwältigenden Auswahl. Ein weiterer Vorteil: LVT sind mehrschichtig aufgebaut, so können die Oberflächen vielfältiger gestaltet werden, teils sogar mit fühlbaren Strukturen.

Für Wohn- und Objektbereich Damit sind Böden in unendlichen Gestaltungsvarianten realisierbar, die sowohl ansprechend und hochwertig als auch funktionell und langlebig sind. Das macht LVT-Beläge für Wohn- und Objektbereiche gleichermaßen interessant: Designbeläge eig8

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nen sich ideal für private WohnLVT-Bereich will der Herstelräume – selbst in Küche und Baler mit einem kompletten Prodezimmer. Ebenso überzeugen gramm an Systemen für die sie in gewerblichen und industVerlegung einmal mehr die Vorreiterrolle übernehmen. Es sind riellen Objekten wie beispielsLösungen, die allen Ansprüchen weise Schulen, Gesundheitsan zuverlässieinrichtungen ge, langlebige oder Verkaufs  Designbelägen räumen. Also gehört die Zukunft. Wer Verlegesysüberall dort, teme entsich darauf einstellt, hat wo ein langlesprechen soleinen Vorteil gegenüber biger, robuslen, inklusive ter Boden in at- seinen Mitbewerbern.« dem ökologitraktiver Optik schen NachMaik Evers, gefragt ist, biehaltigkeitsasAnwendungstechniker bei Mapei ten die techpekt und der nisch vielseitiBeachtung ingen Designbeläge verschiedene ternationaler Umwelt- und GeBodenlösungen. sundheitsschutzprogramme. Auch für ihre Verlegung gibt Das »MAPEI 4 LVT-System« es unterschiedliche Möglichkeibesteht aus optimierten Systen: Verklebung, Klick-Verbintemprodukten, die den Anfordung, lose oder selbstklebende derungen von Designbelägen Verlegung. So finden Anwender angepasst sind und sich speund Planer auch dabei immer die ziell für ihre Verlegung eignen. passende Lösung für die jeweiDadurch wird laut Hersteller lige Anforderung. die Verlegung für Bodenprofis noch einfacher und sicherer. Vom Untergrund bis zur Fuge Gleichzeitig wird damit der KomMapei hat neue Designtrends fort- und Nutzwert des Bodens erhöht. Das Produktportfolio schon immer eng begleitet. Im

»

«

reicht von der Untergrundvorbereitung, einschließlich Trittschalldämmung, über die Verlegung der Beläge selbst bis hin zur Gestaltung der Fugen.

Designbeläge im Bad Mit »ULTRABOND ECO MS 4 LVT« gehört ein einkomponentiger Polymerklebstoff dazu, der zur diesjährigen Domotex in Hannover mit einem »Innovations@Domotex 2017«-Award ausgezeichnet wurde. Dank seiner Scher- und Schälfestigkeitswerte wird die Dimensionsstabilität der verlegten Beläge verbessert. Der feuchtigkeitsund temperaturbeständige Kleber eignet sich sogar für Verlegungen in Bereichen mit direkter Sonneneinstrahlung, starker mechanischer Beanspruchung sowie in Feuchtbreichen mit intensiver Wasserbeaufschlagung wie etwa in Eingangsbereichen von Einkaufszentren oder auch in Duschen. Mit dem Polymerklebstoff hat die Verlegung von LVT eine


Das Maßänderungsverhalten von Designbelägen ist ausschlaggebend für die Auswahl des optimalen Klebstoffes. Da es eine Vielzahl an Designbelägen mit verschiedenen Rohstoffen und Aufbauten gibt, ist eine pauschale Empfehlung kaum möglich. Sicherheit schafft hier nur eines: Die Prüfung der Dimensionsstabilität jeder einzelnen Belagsart in Verbindung mit dem Klebstoff. Dazu werden Belag und Klebstoff auf einen definierten Untergrund aufgetragen und der Systemaufbau geprüft. Wichtig sind hierbei vor allem die Bewegungen unter Hitzeeinwirkung und nach Abschluss des Prüfungsdurchlaufs. Mapei arbeitet mit Designbelagsherstellern zusammen, um die richtige Klebstoffempfehlung für jeden Belag geben zu können. Der »ULTRABOND ECO 4 LVT« ist ein hoch scherfester Nassbett-Dispersionsklebstoff mit harter Klebstofffuge, eignet sich speziell für Designbeläge und minimiert das Risiko von Dimensionsschwankungen. Durch die Zugabe von Fasern ist der Klebstoff laut Hersteller prädestiniert für gewerbliche und industrielle Bereiche mit star-

Akzentstreifen war gestern. Mit »Flexcolor 4 LVT« lassen sich Designbeläge in verschiedenen Farben verfugen und bieten somit ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten. Das Produkt basiert auf einer neuen Polymer-Technologie und ist deshalb sehr leicht von der Oberfläche der Beläge zu reinigen. ker Frequentierung. Dabei lassen sich die speziell entwickelten Mikrofasern auch bei einer »TKB A1«-Zahnung nicht auskämmen. Der Klebstoff ist besonders streichzart und bietet eine ausreichend lange offene Zeit, um auch bei schwierigen Belägen eine gute Rückseitenbenetzung zu erzielen. Das Produkt ist mit dem »EMICODE EC1 Plus« und dem »Blauen Engel« ausgezeichnet.

Gebrauchsfertige Polymerfuge Als weitere Innovation im Bereich LVT-Beläge präsentiert Mapei die gebrauchsfertige Polymerfuge »FLEXCOLOR 4 LVT«. Sie verleiht jedem Designbelag eine persönliche Note: Zum Beispiel lässt sich mit ihr bei Holzdekoren der optische Eindruck eines Schiffsdecks erzeugen. Genauso ist sie für die individuelle Fugengestaltung bei Belägen in Fliesen-Optik einsetzbar. Die Designbeläge können direkt nach ihrer Verlegung mit dem gebrauchsfertigen Material verfugt werden. Das Produkt ist in sechs Farben erhältlich. Die Gestaltungsmöglichkeiten kennen somit keine Grenzen mehr. Die Fuge ist nach Aushärtung wasserabweisend und verhindert die Bildung von Mikroorganismen. »FLEXCOLOR 4 LVT« hat eine gute Flankenhaftung und lässt sich gleichzeitig sehr leicht von der Oberfläche der Beläge reinigen.

Trittschalldämmung für LVT Mit dem hochdruckfesten Dämmsystem »MAPESONIC 4 LVT« hat der Hersteller eine weitere Produktneuheit im Sortiment, die 2017 eben-

falls einen »Innovations@Domotex Award« gewonnen hat. Das Besondere an dieser Dämmunterlage ist laut Hersteller die Materialzusammensetzung aus Calciumcarbonat mit Latex gebunden, die es ermöglicht, LVT-Beläge mit einem Dispersionsklebstoff direkt auf die Dämmunterlage kleben zu können. Mit nur 1,5 mm Materialdicke verspricht »MAPESONIC 4 LVT« in Verbindung mit Designbelägen eine Trittschallverbesserung von bis zu 16 dB. Die Dämmunterlage mit fest eingebundenem Glasfasernetz wird in zwei Ausführungen angeboten: Als Glue-down Variante (»MAPESONIC GD 4 LVT«) zur vollflächigen Verklebung, beispielsweise auf Estrichen oder Spachtelmassen. Und als selbstklebende Variante (»MAPESONIC SA 4 LVT«) zur selbstklebenden Verlegung, auch auf vorhandenen Bodenbelägen. Aufgrund der geringen Aufbauhöhe ist die Matte zur Verbesserung der Trittschalldämmung unter LVT-Belägen insbesondere auch in bestehenden Gebäuden sowie bei Renovierungen einsetzbar – ohne Rückbau von Böden und Estrichen.

Zusätzlich gehören zum neuen LVT-Sortiment auch Produkte, die speziell für selbstliegende oder lose liegende Designbeläge konzipiert sind, zum Beispiel die gebrauchsfertige Dispersionsspachtelmasse »PLANIPREP 4 LVT« zum Ebnen bestehender keramischer Untergründe mit Fugen. Die extrem feine Spachtelmasse ist schnell trocknend und lässt sich gut schleifen. Dadurch wird eine aufwendige Untergrundvorbereitung deutlich abgekürzt. Die Spachtelmasse funktioniert laut Hersteller bestens im System mit »ULTRABOND ECO TACK 4 LVT«, einer Rutschbremse speziell für selbstliegende Designbeläge. Nach dem Trocknen bleibt der Film der Spezial-Fixierungen stets klebrig, sodass selbstliegende Beläge sicher am Untergrund arretiert werden und anschließend leicht wiederaufgenommen oder ersetzt werden können. Die Rutschbremse vermindert nachweislich die Entstehung von offenen Fugen, was sie prädestiniert für die Verlegung von selbstliegenden Designbelägen.

Know-how für Profis Innovationen und Leistungsbereitschaft sind die Schlüssel zum Erfolg. »Designbelägen gehört die Zukunft. Wer sich darauf einstellt, hat einen Vorteil gegenüber seinen Mitbewerbern«, sagt Maik Evers, Anwendungstechniker bei Mapei. »Mit unseren systematisch aufeinander abgestimmten Produkten und einem gelebten Wissenstransfer bieten wir sowohl Handel und Handwerk als auch Planern und Bauherren einen echten Mehrwert.« 

Unser Titelbild: Verarbeiter können dank der starken Anfangshaftung mit »Ultrabond Eco 4 LVT« aus dem Hause Mapei Designbeläge sehr komfortabel verlegen. Ein »Schwimmen« der Beläge und somit Klebstoff auf der Oberfläche werden verhindert.

August 2017

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Besser als die Norm

Produkte für alle LVT-Arten

MAPEI

neue Breite an Einsatzmöglichkeiten gewonnen, z. B. in Krankenhäusern, Einkaufszentren, Flughäfen oder Nassbereichen. Außerdem eignet sich die Produktneuheit zur Verlegung aller anderen elastischen und auch textilen Belägen wie z. B. Polyolefin- oder Linoleumbeläge. Da der Klebstoff auch auf nicht saugenden Flächen aushärtet, beispielsweise auf Metalluntergründen und da sogar ohne Grundierung, bietet er eine Alternative zum 2K PU-Klebstoff – bei deutlich besserer Verarbeitung, wie der Hersteller verspricht. Seine enorme Anfangshaftung und die schnelle Festigkeitsentwicklung sichern Bodenprofis einen echten Verarbeitungsvorteil. Darüber hinaus ist mit der standfesten Version »ULTRABOND ECO MS 4 LVT WALL« eine sichere Verklebung in Wandbereichen möglich.

BODEN

IM BLICKPUNKT

WASSERSPORT-KATHEDRALE

Trends, Produkte und aktuelle Objektberichte

Besuch bei Proline Systems in Boppard

Agrob Buchtal stattet in Budapest Becken für Schwimm-WM aus

HARO Systemkompetenz für mehr Erfolg beim Bodenverkauf

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Im Blickpunkt

Große Lagerkapazität für kurze Lieferzeiten: Das Proline-Sortiment umfasst mittlerweile mehr als 3 000 Produkte, vom Logistikzentrum in Boppard wird der gesamte europäische Markt zeitnah beliefert.

Bald ist Stabwechsel in der Chefetage bei Proline: Innovationskraft und Faktor Mensch bleiben Basis des Erfolgs r PROLINE Am 1. Oktober ist es genau 23 Jahre her, dass Karl-Heinz Fiedler in Koblenz die Firma »Proline Profil System« gründete. Heute hat das Unternehmen seinen Sitz in Boppard, heißt Proline Systems und ist mit seinen Profilen sowie Flächenheiz- und -kühlystemen in etwa 50 Ländern weltweit vertreten. Den Exportanteil von derzeit rund 30 % will Proline in den nächsten Jahren auf 50 % steigern. Das ist eine der Herausforderungen für Geschäftsführer Martin Bartolovic, der an der Seite von Fiedler das Unternehmen seit knapp einem Jahr leitet. Anfang des kommenden Jahres will sich Firmengründer Fiedler aus dem operativen Geschäft zurückziehen, derzeit läuft der Übergabeprozess. Im Gespräch mit dem baustoffPARTNER am Firmensitz blicken beide zurück und nach vorn.

Von Jan Rieken Für Karl-Heinz Fiedler, der eigentlich aus einer holzverarbeitenden Familie stammt, ist alles gut gelaufen: Schon damals, als er das Unternehmen mit fünf Mitarbeitern gegründet hat, war er begeistert von »seiner« Materie – hochwertigen Metall-Profilen für Fliese und Boden sowie Balkon und Terrasse. Inzwischen umfasst das Proline-Sortiment ungefähr 3 000 Produkte, immer mehr ergänzende Systeme wurden ins Portfolio aufgenommen. Heute bietet das Unternehmen Profile und Systeme für Wand- und Bodenbeläge in Wohn- und Nassräumen sowie für Terrasse und Balkon. Als das Unternehmen im Jahr 2000 seinen Sitz ins Industriegebiet Hellerwald ober10

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halb von Boppard verlagert hat, war die Zahl der Mitarbeiter bereits auf 20 angewachsen. Zu der für Firmengründer typischen Umtriebigkeit kam die Kundennähe, ebenfalls typisch für kleinere und mittelständische Unternehmen. Sie sorgte dafür, dass Fiedler und seine Entwickler schnell mitbekamen, wenn am Markt für die eine oder andere Herausforderung die passende Lösung fehlte. Dazu kamen Tüftlergeist, Mut und Erfindungsreichtum – und die Weichen für den Erfolg waren gestellt.

Innovationen und Patente Ein Meilenstein für das Unternehmen war die Entwicklung des Bodenprofilsystems »Provario« und »Provarioclip« im Jahre 2005. Das System

verfügt über eine Drehgelenktechnik samt Neigungsverstellung, auf die Proline gemeinsam mit den Fischerwerken das Patent hat. Das Profil ermöglicht perfekte Übergänge bei Parkett- und Laminatbelägen sowie den nahtlosen Übergang zu textilen oder keramischen Belägen. Zahlreiche Varianten für nahezu jede Herausforderung sind ebenso hinzugekommen wie zahlreiche weitere Patente, die Proline auf seine Systeme hält. »Und weil die Entwicklung weitergeht, kommen ständig neue dazu«, sagt Martin Bartolovic auch mit Blick auf die anstehende Cersaie. Dort wird das Unternhemen auch wieder vertreten sein und die neuesten Entwicklungen und Patente vorstellen – Details will er aber noch nicht verraten.

Innovationskraft als Motor Der Erfolg von Fleiß und stetig wachsendem Know-how war in mehrerlei Hinsicht deutlich sichtbar: Die Zahl der Mitarbeiter stieg weiter, die Zahl der Produkte ebenfalls, und als Folge des gestiegenen Platzbedarfs entstand im Jahr 2007 auf dem Firmengelände als Erweiterungsbau eine zweite Industriehalle. Gleichzeitig begann Proline, im Bereich Entwässerung aktiv zu werden und brachte auch hier neue Lösungen für bekannte Probleme: Die Entwässerungsrinne »Prochannel« kam 2008 auf den Markt. Damals wie heute gilt bei Proline die Innovationskraft als Motor des unternehmerischen Handelns. Während die einen Unternehmen ihre Sortimente straffen und das Angebot ver-


Standbein in den USA Seine Auslandsaktivitäten will Proline künftig deutlich verstärken. Im Jahr 2015 wurde »Proline Americas« in Irvine nahe Los Angeles gegründet, und bereits jetzt vertrauen Partner in mehr als 50 überwiegend europäischen Ländern auf die Systeme aus Boppard. »Unsere Zielmärkte unterliegen großen regionalen Unterschieden und wir profitieren davon, dass wir schon in unserem Heimatmarkt gelernt haben, genau zu beobachten, was passiert«, sagt Geschäftsführer Fiedler. Mit diesen Erfahrungen und neuen Produkten für die inter-

nationalen Märkte will Proline in den kommenden drei bis fünf Jahren seinen Exportanteil von derzeit 30 % auf 50 % steigern. Und auch für den »neuen« Geschäftsführer Martin Bartolovic, der übrigens zuvor Objektleiter des baustoffPARTNER beim SBM-Verlag in Kempten war, ist Innovation der Schlüssel zum Erfolg. »Wir sind überzeugt, dass das der wichtigste Entwicklungsfaktor ist«, sagt der designierte Nachfolger des Firmengründers. Er führt seit Oktober vergangenen Jahres die Geschäfte an der Seite von Karl-Heinz Fiedler, der sich mit Jahresende aus dem operativen Geschäft zurückziehen möchte.

PROLINE

schlanken, hatten Karl-Heinz Fiedler und seine Mitarbeiter die gesamte Bandbreite der Herausforderungen im Blick, denen sich ihre Kunden in iher täglichen Arbeit stellen müssen und für die effiziente Lösungen gefragt sind. Ein Ergebnis dieser Philosophie dokumentiert das System »Proline Energy«: Eine Flächenheizung bzw. Flächenkühlung, die das Unernehmen seit 2013 im Sortiment hat. Sowohl bei Neubauten als auch bei Sanierungen eignet es sich für die Verlegung an Boden, Wand und Decke in Trockenbauweise. Auf die Flächenheiz- und Kühlsysteme können durch individuelle Aufbaulösungen alle Oberbeläge wie Fliese und Naturstein, Parkett, Laminat, Vinyl sowie textile und elastische Beläge umgesetzt werden und die Aufbauhöhe erreicht maximal 32 mm (siehe baustoffPARTNER 6/2017, S. 68).

Firmengründer Karl-Heinz Fiedler (links) übergibt zum Jahresende an seinen Nachfolger Martin Bartolovic.

Schulungszentrum geplant In Bartolovics »Amtszeit« fällt die Einführung des Stelzlagers »Prostilt« (s. baustoffPARTNER 3/2017, S. 21), einer Lösung zum schnellen und effizienten Verlegen von Terrassenplatten aus Feinsteinzeug, Natur- oder Betonwerkstein sowie Keramik ab einer Stärke von 20 mm. Und auch unter dem neuen Mann auf der Steuerbrücke stehen die Zeichen auf Wachstum: Gerade hat das Unternehmen ein 8 000 m2 großes Grundstück gekauft, um das Firmengelände nochmals erweitern zu können. Zu den bisher vorhandenen Gebäuden mit Verwaltung, Produktion, Lager und Logistikabteilung, von der aus alle europäischen Märkte zentral beliefert werden, soll dann noch ein Schulungszentrum kommen. »Die Herausforderungen und unsere darauf abgestimten Sys-

tempakete werden einerseits immer komplexer, andererseits stellt uns der Wegfall der Meisterpflicht auch vor einen gewissen Handlungsbedarf«, erläutert Bartolovic. Schon jetzt setzt Proline auf dezentrale Schulungen für das qualifizierte Handwerk, die bei Baustoff-Fachhändlern stattfinden. »Es geht darum, den Anwendern den Unterschied zu zeigen zwischen dem Verbauen eines Profils und dem Verbauen eines Systems«, sagt er. An dieser Stelle mache aber der Bauboom, von dem das Unternehmen natürlich profitiert, einen Strich durch die Rechnung: »Sind die Auftragsbücher voll, haben die Bau-Profis oft keine Zeit für Workshops und Seminare«, bedauert Bartolovic. Den Verarbeitern will Proline vermitteln, dass in den Produk-

Den Firmensitz in Boppard hat Proline im Jahr 2000 bezogen. Die Mitarbeiterzahl ist von damals 20 auf mittlerweile über 70 gestiegen.

ten aus Boppard für sie ein Kompetenzzuwachs steckt. »Kundenservice verstehen wir als Service am Kunden und das bedeutet für uns mehr als nur eine pünktliche Lieferung«, erklärt Bartolovic. Vielmehr gehe es darum, nicht nur zwei Schritte weiter zu denken, sondern sie dann auch zu gehen. »Die Verarbeiter müssen sich gut aufgehoben fühlen«, sagt er und definiert die Zielmarke: »Service bis zum Handwerker beziehungsweise Endkunden muss am Ende des Tages Skills für mehr Effizienz bieten.«

Erfolgsfaktor Mensch Als weitere Erfolgsfaktoren nennt Bartolovic, ganz in der Tradition des Firmengründers Fiedler, den Menschen: »Wir sind fit für alles, was vor uns liegt – und wesentlichen Anteil daran haben die Menschen. Zum einen die, die bei uns im Unternehmen gemeinsam intensiv an neuen Entwicklungen arbeiten, und zum anderen die Kunden, die wir mit unseren Lösungen begeistern wollen.« Genau darin liegt das »Vermächtnis« von Karl-Heinz Fiedler: Den Unternehmenserfolg mit einem menschichen Faktor zu kombinieren. Dieser war für ihn immer die Basis einer intensiven Zusammenarbeit mit Händlern und Verarbeitern – und das wird auch unter seinem Nachfolger Martin Bartolovic so bleiben…  08/17

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Namen & Neuigkeiten

Fassbender Tenten übernimmt Haendel-Baustoffe

Neue Partnerprogramm-Managerin

FASSBENDER TENTEN   Die Fassbender Tenten GmbH & Co. KG mit Sitz in Alfter bei Bonn übernimmt die Gesellschafteranteile der Haendel Baustoffe GmbH mit Sitz in Düsseldorf. Geschäftsführer und Gesellschafter Andreas Schmickler wird weiterhin für die Geschäfte in Düsseldorf verantwortlich sein. Das Unternehmen ist bereits an 10 Standorten im Rheinland vertreten, unter anderem auch in Düsseldorf. Umso größer sei die Freude bei Fassbender Tenten, mit der Übernahme des renommierten Trockenbau- und Putz-Spezialisten Haendel das Portfolio in Düsseldorf abzurunden, heißt es in einer Mitteilung. Ein weiterer Standort ist in Düsseldorf-Lierenfeld bereits im Bau befindlich, sodass Fassbender Tenten in Zukunft mit drei Standorten für die Düsseldorfer Kundschaft schnell erreichbar ist.   



FASSBENDER TENTEN

v.l.n.r. Andreas Schmickler, Thomas Faßbender, Thomas Richter, Christian Faßbender, Peter Sappert



SOUDAL  Seit Juli verstärkt Larissa Otten (36) das

REMMERS  Die Remmers-Gruppe aus dem nordwestdeutschen Löningen verstärkt ihr Engagement in der Schweiz. Nachdem mit der in Tuggen (Schweiz) ansässigen »Remmers AG« im April 2017 eine eigene Tochtergesellschaft gegründet worden war, hat das Unternehmen zum 1. Juli 2017 die Holzindustrie-Sparte der Colores Handels AG in die Tochtergesellschaft integriert. Dabei wurden alle Mitarbeiter des bisherigen Remmers-Generalimporteurs übernommen, teilt das Unternehmen mit. Innerhalb der schweizerischen Remmers AG wurde Dr. Daniel Römer zum Vertriebsleiter Induline ernannt. Geschäftsführer der Remmers AG ist Münir Toprak. »Als europaweit führendes Unternehmen im Holz- und Bautenschutz reagiert die Remmers-Gruppe damit auf die steigende Nachfrage nach Produkten für die Holzfensterund die Holzoberflächenbeschichtung im Schweizer Markt«, sagte er. Weitere Entwicklungspotenziale bieten die Segmente Bautenschutz, Bodenschutz und Holzinnenlacke.    

SOUDAL

Marketing von Soudal Deutschland N.V. in Leverkusen. Im Team von Marketingleiter Alexander von Vulté kümmert sich die Kommunikations-Expertin um Verkaufsaktionen, POS-Materialien und vertriebsunterstützende Kommunikationsmaßnahmen, teilt das Unternehmen mit. Otten ist gelernte Industriekauffrau, hat Technik-Journalismus studiert und danach einige Jahre auf verschiedenen Positionen in Unternehmen und Agenturen gearbeitet, zuletzt als Marketing-Managerin bei einer Düsseldorfer Kommunikationsagentur. Soudal Deutschland N.V. wächst seit Jahren kontinuierlich, baut Marktanteile, Kompetenzfelder und parallel dazu auch das Mitarbeiterteam weiter aus. Einem Umsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich für das Geschäftsjahr 2016 folgt im ersten Halbjahr 2017 ein zweistelliges Plus. In diesem Jahr Larissa Otten verstärkt das Marketing-Team des Kleb- und feiert das Unternehmen Dichtstoffherstellers Soudal in »20 Jahre Soudal in Deutschland«.   Leverkusen.

Remmers verstärkt Präsenz in der Schweiz

REMMERS

Larissa Otten verstärkt Marketing bei Soudal

RADEMACHER  Katja Dammeier ist neue Partnerprogramm-Managerin bei Rademacher. Die studierte Betriebswirtin ergänzt seit Mai 2017 beim Smart-Home-Spezialisten aus Rhede als Managerin das Team des »HomePilot Partner«-Programm. »Natürlich gibt es auch Frauen, die an dem Partner-Programm teilnehmen, allerdings sind sie noch deutlich in der Minderheit«, erklärt Dammeier. »Aber egal ob Mann oder Frau: Ich habe Katja Dammeier für alle Teilnehmer ein offenes Ohr, gehe auf ihre Wünsche und Belange ein und bin bei Fragen zum Programm oder auch zu Kundenprojekten behilflich.« Um seine Vertriebspartner gezielt beim Geschäft mit dem Smart Home zu unterstützen und sie sowohl produktseitig als auch in Verkaufsrhetorik fit zu machen, hat Rademacher vor zwei Jahren das Ausbildungs- und Partnerprogramm ins Leben gerufen. Bis heute hat sich nach eigenen Angaben die Zahl der qualifizierten »HomePilot«-Fachmänner verdreifacht, derzeit gibt es 250 autorisierte Fachbetriebe. »Deshalb war es uns so wichtig, einen zentralen Ansprechpartner für alle Fragen rund um das Programm zu haben«, beschreibt Gesamtvertriebsleiter Andreas Dölker die Beweggründe für die neu geschaffene Position.  

RADEMACHER



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Das Team der Remmers AG in der Schweiz startete Anfang Juli durch. V.l.n.r. Jeremy Cornuz, Frank Thiel, Andrea Willi, Helmut Weber, Münir Toprak und Dr. Daniel Römer. [ Namen + Neuigkeiten ]


Namen & Neuigkeiten

ODENWALD

Matthias Meyer leitet Marketing  OWA  Matthias Meyer (44) hat die Leitung des Marketing bei der Odenwald Faserplattenwerk GmbH (OWA) übernommen. Der Diplom-Kaufmann verfügt über langjährige Branchenerfahrung aus verschiedenen führenden Positionen im Marketing international tätiger Unternehmen, unter anderem Velux.  

Matthias Meyer

Verstärkung für die Führungsspitze

ALFER ALUMINIUM

 ALFER ALUMINIUM   Der Hersteller von Profil-Systemen alfer aluminium erweitert seine Geschäftsführung und hat Jürgen Hlawatschek und Martin Blatter zu weiteren Geschäftsführern bestellt. Hlawatschek ist seit September 2015 CFO bei alfer und war davor bereits mehrere Jahre als Geschäftsführer in einem mittelständischen Unternehmen tätig. Blatter, bislang Leiter Produktion und Einkauf, begleitet das Unternehmen bereits seit Die Geschäftsführung von alfer aluminium wurde 19 Jahren und hat in dieser Zeit in verschiedenen erweitert: Martin Blatter, Geschäftsführer, Thomas Funktionen die Entwicklung des Profil-Herstellers Wilbs, geschäftsführender Gesellschafter und Jürgen entscheidend mitgeprägt. Hlawatschek, Geschäftsführer (v.l.n.r.). Für Thomas Wilbs, geschäftsführender Gesellschafter und Gründer, ist dieser Schritt die logische Folge aus der erfolgreichen Geschäftsentwicklung der vergangenen Jahre: »Mit den umfangreichen unternehmerischen Kenntnissen und Erfahrungen von Hlawatschek und Blatter bauen wir die dynamische Entwicklung in der Führungsspitze konsequent aus. Die Kontinuität in unseren Grundwerten – führende Produktqualität, Innovationsstärke, schnelle Lieferfähigkeit und faire Preisgestaltung – werden wir weiter fortsetzen.«  

[ Namen + Neuigkeiten ]

Deutscher Vertriebsinnendienst macht dicht  RAK CERAMICS  RAK Ceramics hat den deutschen Vertriebsinnendienst und damit auch die Bereiche Marketing, IT und Personal in Deutschland zum 31. Juli geschlossen. Bestehen bleibt in Frankfurt am Main lediglich der Showroom und das Projektmanagement. Der Vertriebsinnendienst wird künftig von der italienischen Organisation aus gesteuert. Hilmar Kusmierz, zuletzt Sales Director Deutschland bei dem Unternehmen mit Hauptsitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten, hat das Unternehmen bereits verlassen. Seine Europa-Zentrale hatte das Unternehmen erst Ende Juni vergangenen Jahres an der Hanauer Landstraße in Frankfurt am Main eröffnet. Seitdem wurden die Vertriebsaktivitäten für Deutschland und Europa von hier aus gesteuert. Ende März 2017 hatte dann Rene Maan, bis dahin Geschäftsführer Deutschland und Vice President Europe bei RAK Ceramics, das Unternehmen verlassen. Sein Nachfolger wurde Alvin Biggs aus der Niederlassung in England, der nun auch Managing Director England, Deutschland und Italien ist. Ende 2015 hatte sich das Unternehmen schon einmal neu aufgestellt: Das Lager in Gernsheim wurde geschlossen, darüber hinaus trennte sich das Unternehmen in gegenseitigem Einvernehmen vom damaligen Deutschland-Geschäftsführer Markus Brixius. Brixius hatte daraufhin mit Oceram ein eigenes Unternehmen gegründet. Mit diesem übernimmt er nun als Handelsvertretung in Deutschland den Vertrieb der Produkte des Herstellers. Er berichtet, zusammen mit Handelsvertretungen in den Niederlanden, Österreich und Skandinavien, an Biggs.  

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Namen & Neuigkeiten Fränze Kühn leitet Marketing bei Pallmann

REHAU

 REHAU   Carsten Heuer hat die Leitung der Division Window Solutions beim weltweit tätigen Polymerspezialisten Rehau am Firmensitz in Erlangen übernommen. Als neu berufenes Mitglied der erweiterten Gruppengeschäftsleitung wird Heuer international Verantwortung tragen und im Unternehmen Wachstum sowie Weiterentwicklung des Fenster-Bereichs weltweit weiter vorantreiben. Der gelernte Groß- und Außenhandelskaufmann bringt langjährige Erfahrungen in Geschäftsentwicklung, Vertrieb und Marketing von Systemen für die Fensterindustrie mit. Wichtige Stationen seiner Laufbahn durchlief der Branchenexperte bei der Schüco-Gruppe, wo er als Geschäftsleitungsmitglied spartenübergreifend das Europageschäft und den Bereich Neue Energie weltweit führte, sowie bei der Schollglas Holding als Geschäftsführer für die Ressorts Vertrieb, Einkauf, Marketing und Personalentwicklung. Stellvertretender Divisionsleiter Window Solutions ist Martin Hitchin. Der gebürtige Brite ist Marktgebietsleiter Window Solutions für Großbritannien und Carsten Heuer ist neuer Südafrika. Nach dem Ausscheiden des bisherigen Divisionsleiters Marcus Leiter der Division Window Wittmann Mitte 2016 leitete Hitchin ad interim die Fenstersparte.   Solutions bei Rehau.

Führungskräftewechsel: Stefan Weyer übernimmt

TREMCO

 TREMCO ILLBRUCK   Stefan Weyer ist neuer Business Unit Director Central Europe bei der Tremco Illbruck GmbH & Co KG. Er folgt auf Matthias Wagner, der sich künftig als Director Strategic Partnerships dem Ausbau von Geschäftsbeziehungen widmet. In dieser Funktion ist Weyer im Vertrieb verantwortlich für die strategische Ausrichtung der Business Unit Central Europe, speziell in der Weiterentwicklung der Geschäfte bei den Produktgruppen Tapes & Membranes, Kleben & Dichten sowie die Markteinführung der Marke »Nullifire«. Bevor er ins Unternehmen kam, war er Mitglied der Geschäftsführung bei Sika Deutschland. Seine berufliche Karriere startete er dort 1996 als Anwendungstechniker, Matthias Wagner übergibt sammelte Erfahrungen als Verkaufsberater und hatte an Stefan Weyer und ist verschiedene Managementpositionen bei Sika inne. jetzt Director Strategic Weyers Vorgänger Matthias Wagner ist seit mehr als Partnerships. 25 Jahren im Unternehmen, davon die letzten elf Jahre als Business Unit Director Central Europe. Er wird sich als Director Strategic Partnerships verstärkt auf den Ausbau und die strategische Weiterentwicklung der international operierenden Kunden konzentrieren. Er wird in dieser neu geschaffenen Position an der Stefan Weyer ist neuer Weiterführung der Wachstumsstrategie von Tremco Illbruck mitwirken sowie bei Business Unit Director Branchenverbänden und Fachorganisationen (u.a. RAL und Deutsche Bauchemie) das Central Europe bei Tremco Illbruck. Unternehmen vertreten.  

 KNAUF AMF   Marcus Kaufmann-Bertsche (48) ist neuer Verkaufsleiter der Knauf AMF GmbH & Co. KG in Deutschland. Der Diplom-Ingenieur (FH) Fachrichtung Architektur ist bereits seit vielen Jahren für Knauf AMF tätig und leitete zuletzt das Objekt- und Key-Account-Management in Deutschland. Als Verkaufsleiter übernimmt er die Koordination, Steuerung und Überwachung sämtlicher Vertriebsaktivitäten der Verkaufsorganisation von Knauf AMF in Deutschland und wird den ganzheitlichen Systemlösungsansatz »Modulare Decke und mehr« strategisch weiterentwickeln.  

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KNAUFAMF

Marcus Kaufmann-Bertsche neuer Verkaufsleiter

Marcus Kaufmann-Bertsche ist neuer Verkaufsleiter Deutschland von Knauf AMF.

 PALLMANN   Fränze Kühn (31) verantwortet ab sofort die Marketingaktivitäten der Pallmann GmbH. Mit der neu geschaffenen Position möchte das Unternehmen die nationale und internationale Marken- und Produktkommunikation stärken und weiter ausbauen. Kühn obliegt die strategische Weiterentwicklung und Koordination der markenübergreifenden Marketingaktivitäten der Pallmann GmbH. Nach Stationen im Bereich Presse/Public Relations war sie zuletzt in der Uzin Utz Gruppe als Marketing-Managerin für die Marke RZ Reinigungs- und Pflegesysteme tätig. Durch zahlreiche Auslandsaufenthalte verfügt sie über umfangreiche Fremdsprachenkompetenzen und wird auch Fränze Kühn, Markedie internationale tingleitung Pallmann Kommunikation weiter GmbH ausbauen.

PALLMANN

Carsten Heuer neuer Leiter der Fenster-Sparte

Julia Marx übernimmt Marketing für die Marke RZ  RZ   Julia Marx (25) ist ab sofort für das Marketing rund um die Reinigungs- und Pflegesysteme der Marke RZ verantwortlich und folgt damit auf Fränze Kühn. Ihr obliegt die strategische Weiterentwicklung der Markenkommunikation sowie die entsprechende operative Umsetzung der Marketingmaßnahmen. Ebenso wird sie die Projektleitung für die Marketing-Offensive »Parkettprofi« der Pallmann GmbH in Deutschland übernehmen und die Maßnahmen gemeinsam mit dem Parkettprofi-Team und mit dem Vertriebsteam weiter entwickeln. Marx hat an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt studiert und einen Master im Bereich Marken- und Medienmanagement. Fränze Kühn wechselte bereits im Frühjahr zum Parkettspezialisten Pallmann und wird dort künftig das Julia Marx, Marketing-Managerin RZ Marketing leiten.   

[ Namen + Neuigkeiten ]


TOP-THEMA NORA SYSTEMS

Bodenbeläge & Aufbau

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SNVV-FOTOLIA

Ein Boden, der zeitgemäße Architekturkonzepte unterstützt: Mit seinen zwölf Grautönen schafft norament arago eine moderne und gleichzeit natürliche Optik.

Neue Kautschukböden: Design und Natürlichkeit in Balance r NORA SYSTEMS Seit Anfang des Jahres will nora systems mit gleich zwei neuen Kautschuk-Belägen Marktakzente setzen: »norament arago« unterstützt moderne Architekturkonzepte – stilvoll, ästhetisch, puristisch. Für »noraplan lona«, das jüngste Kind der Produktfamilie »noraplan«, hat das Weinheimer Unternehmen eine Herstellungstechnologie erfunden, die nach eigenen Angaben schier unerschöpfliche Gestaltungsmöglichkeiten bietet.

»norament arago ist die Antwort auf den Wunsch der internationalen Märkte nach einem architektonischen Bodenbelag zur Unterstützung zeitgemäßer Raumkonzepte«, so Dirk Oswald, Produktmanager bei nora systems. Durch sein dezentes, geschmackvolles Farbspektrum und das marmorierte Design wurde »norament arago«

konzipiert für den Einsatz in repräsentativen Bereichen: Überall dort, wo es auf extreme Widerstandsfähigkeit und zugleich auf ein exklusives Ambiente ankommt, wie zum Beispiel in Eingangshallen, Fluren, Museen oder anderen öffentlichen Gebäuden, zeigt der Kautschukboden seine Stärken. Er strahlt Ruhe aus und wird laut Hersteller durch seine natürlich anmutende Reliefstruktur gleichzeitig zum attraktiven Gestaltungselement. Die Kunden haben die Wahl zwischen Fliesen mit oder ohne angefaster Kante in einer Dicke von 3,5 mm, das Fliesenmaß beträgt 1004 x 502 mm.

Höchste Verschleißfestigkeit Unterschiedliche grafische Designs für Akzente am Boden: noraplan lona ist im Standardsortiment in 24 unterschiedlichen Grundfarben erhältlich. 16

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Wie alle »norament«-Beläge besteht auch »norament arago« durch und durch aus Kautschuk und verspricht höchste Verschleißfestigkeit. So bleibt laut Hersteller


die tadellose Optik der Kautschukfliesen auch in hoch frequentierten Bereichen über Jahrzehnte erhalten. Darüber hinaus verfügen die dauerelastischen Böden laut Hersteller über gute ergonomische und akustische Eigenschaften – ein großer Vorteil in Gebäuden mit viel Publikumsverkehr. »Bei der Farbgebung von ›norament arago‹ haben wir uns bewusst für zwölf elegante Grautöne entschieden«, führt Produktmanager Oswald weiter aus. »Bei Bodenbelägen ist die Farbe Grau in allen Schattierungen nach wie vor äußerst beliebt.« Workshops mit Architekten und Designern hätten gezeigt, dass die puristische Farbrange nach wie vor hoch im Kurs steht, um Räumen eine moderne und gleichzeitig natürliche Optik zu verleihen.

Kreativität am Boden Bei der neuen Bahnenware »noraplan lona« ermöglichte modernste Technologie neue Wege voller Kreativität in der Raumgestaltung. Die scheinbar zufälligen Spritzund Tropfstrukturen bilden Muster, die an abstrakte Maltechniken erinnern. Möglich wird dies durch ein spezielles Herstellungsverfahren: Das gewünschte Design wird

NORA SYSTEMS (3)

»noraplan lona« enthält keine Weichmacher (Phthalate) und sorgt so für eine gesunde Innenraumluft – wie hier in einem hessischen Kindergarten, wo der Boden direkt nach der Markteinführung verlegt wurde.

während der Vulkanisation mit hoher Temperatur und unter großem Druck in den Belag eingebracht – der Hersteller verspricht eine dauerhaft attraktive Optik auch noch in Jahrzehnten, was besonders in viel frequentierten Gebäuden für einen dauerhaften Werterhalt der Immobilie sorgt.

Gesunde Innenraumluft Neben den vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten verspricht auch »noraplan lona«, wie alle elastischen Bodenbeläge aus dem Hause nora, wirtschaftliche Vorteile. Dass die Böden robust und leicht zu reinigen sind, hat auch die Verantwortlichen des katholischen Kindergartens St. Marien ebenso überzeugt wie die Gesundheitsverträglichkeit der Kautschuk-Beläge. Im hessischen Schönmattenwag wurden die Räume gleich nach der Markteinführung von »noraplan lo-

na« mit dem neuen Kautschukboden ausgestattet. Er enthält keine Weichmacher (Phthalate) und sorgt so für eine gesunde Innenraumluft.

Fußwarm und elastisch Durch sein außergewöhnliches Design und seinen hohen ergonomischen Komfort schafft der fußwarme und elastische Kautschuk-Belag laut Hersteller darüber hinaus ein Wohlfühlambiente. »Seit wir ›noraplan lona‹ in unseren Gruppenräumen verlegt haben, spielen die Kinder viel häufiger auf dem Boden«, berichtet Kindergartenleiterin Elfriede Schwöbel. »noraplan lona« gibt es im Standardsortiment in 24 Grundfarben. Die zwölf neutralen Grau-, Braun- und Beigetöne werden ergänzt durch zwölf Akzentfarben, die satt, gleichzeitig aber gedeckt wirken. 

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INFO

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 ›norament arago‹ ist die Antwort auf den Wunsch der internationalen Märkte nach einem architektonischen Bodenbelag zur Unterstützung zeitgemäßer Raumkonzepte.«

Dirk Oswald, Produktmanager nora systems

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Die Nora Systems GmbH entwickelt, produziert und vermarktet hochwertige elastische Bodenbeläge und Formtreppen sowie Schuhkomponenten unter der Marke »nora«. Das Unternehmen mit Sitz in Weinheim entstand 2007 aus der Freudenberg Bausysteme KG. 2016 erwirtschaftete das Unternehmen mit mehr als 1 000 Mitarbeitern einen Umsatz in Höhe von 221,1 Millionen Euro. Mit einem Marktanteil von über 80 % in Deutschland und mehr als 50 % weltweit ist Nora Systems nach eigenen Angaben heute Weltmarktführer für Kautschuk-Bodenbeläge. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt auf den Marktsegmenten Gesundheits- und Bildungswesen, Industrie, Transportwesen und Öffentlicher Bau. Die Bodenbeläge entstehen aus Natur- und Industriekautschuk, der mit Mineralien aus natürlichen Vorkommen und weiteren Komponenten wie umweltverträglichen Farbpigmenten gemischt wird. Nachhaltigkeit, Um-

weltschutz und Wohngesundheit sind schon seit langem Kernbestandteile der Unternehmensausrichtung. Schon 1996 wurde das Unternehmen für sein Umweltmanagementsystem gemäß ISO 14001 zertifiziert, seit 2006 tragen die Bodenbeläge den »Blauen Engel«. Nora Systems ist Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB). Anfang 2011 veröffentlicht das Unternehmen nach eigenen Angaben als erster Hersteller elastischer Bodenbeläge die Umwelt-Produktdeklarationen (Environmental Product Declarations, Kurz:EPD) für seine Produkte nach der DIN EN ISO 14025. Die EPDs werden zur Bewertung der Nachhaltigkeit von Produkten verwendet. Um Effizienz und Qualität dauerhaft zu verbessern, investiert Nora Systems fortlaufend in seinen Produktionsstandort. So ermöglicht beispielsweise eine neue Fräsmaschine im Intarsiencenter, dass individuelle Motive nahtlos in den Boden integriert werden können.

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Alter Holzfußboden erstrahlt in neuem Glanz r EUGEN LÄGLER Bei der Renovierung von Holzfußböden werden Handwerker immer wieder mit besonderen Situationen konfrontiert. Speziell bei älteren Böden sind in der Regel größere Abnutzungen und Beschädigungen sichtbar. Auf einer Kundenbaustelle konnte die Eugen Lägler GmbH unter Beweis stellen, dass es auch für schwierige Anforderungen die passende Lösung gibt.

Die Eugen Lägler GmbH ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer in der Entwicklung und Produktion von Parkettschleifmaschinen zur Renovierung von Holzfußböden. Produktionstests zur Entwicklung und Optimierung von Maschinen und Schleiftechniken, wie z.B. der »Premium-Schleif-Technik« (PST), finden stets auf realen (Kunden-)Baustellen statt, um auch realistische Verhältnisse nachempfinden und dem Anwender letztlich Abhilfen anbieten zu können.

55 Jahre altes Stabparkett

gen, wurde erst mit der Körnung 40 und dann mit Körnung 60 geschliffen. Auch die tieferen Kratzer ließen sich so beseitigen. Nach dem Flächenschliff wurden die Ränder mit der Rand- und Eckenschleifmaschine »Flip« von Lägler bearbeitet und in den Körnungen 60, 80, 100 und 120 geschliffen. Für die Ecken kam der spezielle Eckenvorsatz (Körnung 80) zum Einsatz.

Vorbereitung für das Finishing Um die Fußbodenoberfläche für das Finishing zu verfeinern, kam anschließend die »Trio« zum Einsatz. Orientiert an der »Premium-Schleif- Technik« (PST) von Lägler schliffen die Mitarbeiter

Im letzten Schritt wurde mit einem Spachtel ein hochwertiges Öl aufgetragen und mit der Einscheibenschleifmaschine »Single« eingearbeitet. mit den Körnungen 60, 80, 100 und final mit 120. Mit dem letzten Schleifgang (Körnung 120) erzielten sie ein sehr schönes Ergebnis der Parkettoberfläche. Im letzten Schritt wurde mit einem Spachtel ein hochwertiges Öl aufgetragen und mit der Einscheibenschleifmaschine »Single« eingearbeitet. Für die Einarbeitung des Öls verwendeten die Mitarbeiter erst ein beiges Pad und danach ein weißes zum Polieren der Oberfläche. 

EUGEN LÄGLER

Auf einer Kundenbaustelle fanden die Mitarbeiter von Lägler ein 55 Jahre altes Stabparkett

aus Eiche vor, das stark abgenutzt war. Teilweise fehlten auch einzelne Parkettstäbe, die bei der Renovierung neu eingesetzt werden mussten. Im ersten Schritt der Renovierung wurden die fehlenden Parkettstäbe am Durchgang zum Esszimmer neu eingesetzt. Vor der Renovierung stand hier ein alter Einbauschrank den man ausgebaut hatte. Dabei bemerkten die Mitarbeiter, dass das Parkett nicht bis zum Rand verlegt wurde. Im Anschluss entfernten die Mitarbeiter die groben Verschmutzungen auf dem Holzfußboden. Hierbei kam die »Hummel« zum Einsatz. Um alle Gebrauchsspuren zu beseiti-

Um die Fußbodenoberfläche für das Finishing zu verfeinern, kam die Schleifmaschine »Trio« zum Einsatz. 18

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Botament® K 572 - Rollkleber

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Eine ruhige Hotel-Atmosphäre durch Kork AMORIM Die Mitte Deutschlands ist die ideale Lage für ein Tagungshotel. Das kosmopolitische Vier Sterne Hotel »Esperanto« in Fulda bietet Möglichkeiten für Zusammenkünfte sowie Entspannung und Wellness. Neben exklusiven Suiten gibt es verschiedene Restaurants mit exquisiten Speisen. Für eine ruhige Atmosphäre im stark frequentierten Grill-Restaurant »Toro Negro« sorgt seit neustem ein spezieller Korkfußboden, der zudem ein angenehmes Geh- und Stehgefühl vermitteln soll.

Im Grillrestaurant »Toro Negro« des »Esperanto«Hotels in Fulda hat durch die geräuschdämpfenden Eigenschaften des Bodenbelages »Wicanders hydrocork« die Atmosphäre an Komfort gewonnen.

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Korkboden als Problemlöser Walter Burkard, technischer Direktor der »Esperanto«-Hotels, suchte daher nach einem Boden, der den hohen Ansprüchen des stilvollen Hotels entsprach. Der Bodenbelag musste nicht nur optisch, sondern auch technisch punkten: Er sollte den Stil des Grill-Restaurants unterstützen, eine außerordentliche Trittschalldämmung bieten und zudem schnell, sauber und möglichst geräuscharm zu verlegen sein, damit der 20

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Hotelbetrieb während der Renovierungsarbeiten ungestört weiterlaufen konnte. Die Wahl fiel auf »Wicanders hydrocork« in der Optik »Century Morocco Pine«. Denn laut Hersteller haben Tests gezeigt, dass er durch seine Korkschicht merklichen Komfort durch mehr Ruhe, mehr Wärme sowie mehr Geh- und Stehkomfort bringt als beispielsweise herkömmliche LVT- oder Design-Böden. Auf der 220 m² großen Fläche des Restaurants unterstreicht der neue Bodenbelag

AMORIM/WICANDERS

Das Kongress- und Kulturzentrum »Hotel Esperanto« in Fulda liegt nur wenige Gehminuten entfernt von der Innenstadt und der Fußgängerzone mit Kultur und Architektur, Shopping und Erlebnis. Im sechsten Stock des Spitzenhotels erleben Besucher nicht nur einen atemberaubenden Blick über die Dächer der Barockstadt, sondern können auch die Köstlichkeiten der brasilianischen Küche des Grill-Restaurants »Toro Negro« genießen. Allerdings wurde von Gästen immer wieder der Geräuschpegel in dem Restaurant bemängelt. Es zeigte sich, dass vor allem der bisherige Bodenbelag des Grill-Restaurants im 2005 erbauten Hotelkomplex durch seinen hohen Trittschall für die Störung verantwortlich war. Auch Hotelgäste, die ihre Zimmer auf diesem Stockwerk hatten – allesamt Premium-Suiten – fühlten sich gestört.

Nur zwei Tage benötigten die Facharbeiter, um die 220 m2 Bodenbelag mit der neuen »Folddown«-Verlegetechnologie schwimmend zu verlegen; kein Staub, kein Lärm, keine unangenehmen Gerüche störten den Hotelbetrieb. Das Restaurant konnte nach der Verlegung des Bodens direkt wieder geöffnet werden.

das edle Ambiente und reduziert gleichzeitig aufgrund der natürlichen Eigenschaften des Hauptbestandteils Kork den Raumschall. Die synchrongeprägte Design-Vinyloberfläche mit einer 0,55 mm starken Nutzschicht sorgt für die erforderliche Strapazierfähigkeit. Mit 1225 x 145 mm ist das Dielenmaß auf die Anforderungen des Bauens im Bestand abgestimmt. Zudem ist »hydrocork« durch seinen speziellen Korkkern laut Hersteller wasserfest – auch bei Restaurants eine interessante Eigenschaft.

Einbau im laufenden Betrieb Weiterer wichtiger Aspekt laut Hersteller: Der schwimmend zu verlegende Belag hat nur 6 mm Aufbauhöhe und ist durch sein Folddown-Verlegesystem »PressFit«, das die natürliche Elastizität von Kork nutzt, besonders schnell zu verarbeiten – und ebenso leicht wieder zurückzubauen. »Wicanders hydrocork« lässt sich uneingeschränkt auf beinahe allen Untergründen verlegen. So benötigte die Fachfirma Biels nur zwei Tage, um den Boden zu verlegen. Da keine Endbehandlung erforderlich ist, konnte der Raum nach der Verlegung sofort wieder genutzt werden und der Hotelbetrieb wurde kaum gestört. Das neue Erscheinungsbild des Restaurants nach den zweitägigen Verlegearbeiten, vor allem aber die positive Rückmeldung der Gäste, haben Walter Burkhard so überzeugt, dass eine weitere Zusammenarbeit von Amorim Deutschland und den »Esperanto«-Hotels geplant ist. 


Designfußboden für Handel und Objekt r WINDMÖLLER FLOORING Inspiriert durch aktuelle, internationale Trends entwickelte »wineo« die Designbodenkollektion »wineo 800«, die durch Funktionalität und Design auf höchstem Niveau überzeugen soll. »Stilsicher« – unter diesem Motto wurde die Kollektion unter anderem auf der Euroshop 2017 präsentiert und konnte sich bereits in den ersten Monaten erfolgreich im Handel und bei Planern und Architekten positionieren.

WINDMÖLLER/WINEO

»Beeindruckend schön, überraschend im Format und unendlich in der Designvielfalt – eben stilsicher! Diese Kollektion wird hervorragend von unseren Vertriebspartnern gelistet und bewertet. Das ist das schönste Feedback und Motivation zugleich nach intensiver, monatelanger Vorarbeit«, zieht Marketingleiterin Bettina Höner Bilanz über den Markterfolg von »wineo 800«. Weitere maßgebliche Faktoren für die hohe Nachfrage bei Handel, Planern und Verlegern seien

die zur Markteinführung initiierten, den Handel und Planer unterstützenden Marketingmaßnahmen und Verkaufstools.

Außergewöhnliche Designs Der elastische Premium-Designboden mit 0,55 mm Nutzschicht ist laut Hersteller in 42 Designs zum Klicken (5 mm) und Kleben (2,5 mm) in 8 Formaten erhältlich. Mit der Palette exklusiver Designs in den Stilrichtungen »wood«, »tile«, »stone« und »craft« lassen sich vor allem die Dekore und Formate der »mosaic-« und »slim planks« zum Kleben kreativ untereinander kombinieren. So verspricht der Hersteller außergewöhnliche und einzigartige Bodengestaltungen – für anspruchsvolle gewerblich genutzte Objekte ebenso wie für gehobenes Wohnen im Privatbereich.

Vielfalt in Form und Verlegung Erfolgreich vermarkten: Für Handel, Planer und Objektausstatter bietet »wineo« ein POS-Paket mit Anregungen für den Endkunden: Displaywagen, Musterkarten, Musterkoffer, Dekorfächer und Beratungskarten für die Endkunden.

In der Stilrichtung »craft« z. B. finden sich edle Holzoptiken, Ornamentik und moderne Mosaikfliesen wieder, mit denen sich Bodendesigns in individuelle Unikate verwandeln oder klassische Fischgrät-Parkettoptiken realisieren lassen – und das mit geringem Verlegeaufwand. Als

weiteres Kollektions-Highlight nennt der Hersteller eine Selektion von Uni-Farben in 3 Abmessungen von bis zu 914,4 x 914,4 mm, die in Farbe und Format beliebig miteinander kombiniert werden können. Neben klassischen Schieferoder Marmor-Designs gehören zur Kollektion auch industriell anmutende Betonoptiken in Großformaten und eine große Bandbreite von »wood«-Designs in zwei Formaten: Von skandinavisch-hellen Hölzern über natürlich-warme bis hin zu charaktervoll-dunklen und mediterran anmutenden Optiken bietet sie, teilweise mit dekorsynchroner Oberflächenausstattung und realer Holzoptik, ein Maximum an Authentizität.

Strapazierfähige Oberflächen Die Oberflächen der »wineo 800« sind laut Hersteller hoch strapazierfähig (NK 23/33/42), für die Verlegung im Feuchtraum oder auf Warmwasser-Fußbodenheizungen geeignet und gewährleisten durch eine PU-Oberflächenvergütung ein komfortables Reinigen und Pflegen. Für die schnelle und leimlose Verlegung gibt es die »Klick«-Variante mit der paten-

Kompetent beraten: Der exklusive Musterkoffer enthält die ganze Vielfalt der »wineo 800«-Kollektion im handlichen Format. Er liefert Informationen, spannende Design- und Formatkombinationen und inspiriert zu individueller Kreativität. tierten »Windmöller Connect«Technologie. Dadurch können die Böden besonders leicht, geräuschlos und mit enormem Tempo bei minimalem Aufwand verlegt werden. Die »wineo 800« entspricht den Qualitätsrichtlinien des TFI-TÜV Profizert und hat das A+ Zertifikat.

Erfolgreich präsentieren Hochwertig, flexibel und aufmerksamkeitsstark – auch im Präsentations-Design für den POS soll sich die Einzigartigkeit der »wineo 800« widerspiegeln. Für die erfolgreiche Vermarktung setzt der Hersteller auf Musterständer bzw. platzsparende Displaywagen mit hoher Marken-Wiedererkennung. Für die Beratung liefert das POS-Paket Musterkarten, Dekorfächer, Beratungskarten, Musterbücher, einen Designboden-Prospekt und weitere Tools, die inspirieren und »Lust auf neue Böden« machen. 

Macht einen Unterschied Für alle, die nicht nur für die Arbeit leben wollen. Feierabend!

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Neue 2-Schicht-Diele in Handhobel-Optik r KÄHRS Bislang gab es lebhafte Sortimente eher im 3-Schicht-Bereich. Der schwedische Parketthersteller Kährs präsentiert eine neue 2-Schicht-Diele in Handhobel-Optik und schließt damit diese Lücke.

Formaten – »Piazza«, »Atelier« und »Studio Collection«. Auf der BAU in München feierte eine echte Innovation Premiere, jetzt ist sie lieferbar: die »Atrio Collection« mit naturgeölten Dielen, die laut Hersteller einzigartig auf dem Markt sind. Die Kollektion verfügt über eine rustikale Optik und verspricht bemerkenswerte Formate. Farbige, gebürstete und geräucherte Dielen in HandhobelOptik – die verschiedenen Oberflächenbehandlungen verleihen den Dielen einen individuellen Charakter und heben die einzigartigen Merkmale der Dielen mit Ästen und Rissen hervor.

MASSIVHOLZDIELE – EICHE NATURAL Natürlicher Look und optimaler Schutz? Die Massivholzdiele Eiche verlangt keine Kompromisse! Denn das Osmo Hartwachs-Öl Natural schützt die Holzoberfläche fast unsichtbar und betont die natürliche Maserung des Holzes. Weiße Pigmente verhindern den „Dauernasseffekt“, sodass der Farbton des Holzes nicht verstärkt wird und absolut authentisch aussieht. Und das bei bleibender Qualität: Die Oberfläche ist offenporig, reißt nicht, blättert nicht und schuppt nicht ab.

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Auch die rustikale, cremeweiße 2-Schicht-Landhausdiele »Atrio Creme« hat durch modernste Robotertechnik eine Handhobel-Optik. Sie ist ab sofort lieferbar. Die »Atrio Collection« enthält fünf Produkte von hell bis dunkel mit den Maßen 1 800 x 180 x 11 mm und einer Nutzschicht von bis zu 3,5 mm. Mit der 2-Schicht-Kollektion will Kährs den Wunsch nach rustikalen Sortierungen im 2-Schicht-Bereich erfüllen und somit zahlreiche neue Möglichkeiten für Architekten, Inneneinrichter und Objekteure eröffnen. »Durch die kompetente und internationale Erfahrung, technisches Know-how und Gespür für außergewöhnliche Parkettdesigns hat das Unternehmen mit den 2-Schicht-Sortimenten ein Produkt höchster Qualität im Portfolio«, erklärt Robert Bieger, Geschäftsführer von Kährs Parkett Zentraleuropa. Kährs Parkett, gegründet 1857, ist nach eigenen Angaben einer der ältesten und einer der führenden europäischen Hersteller von Bodenbelägen aus Holz. Der »Erfinder des Fertigparketts« feiert in diesem Jahr sein 160-jähriges Bestehen. Das Unternehmen setzt neben Parkettdesigns aus Schweden auf hochwertige Holzfuß-

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böden, moderne Oberflächen und innovative Technik, z. B. das patentierte Verriegelungssystem »Woodloc5S«, sowie ökologisch-nachhaltiges Umweltbewusstsein.  KÄHRS

Der Boden gewinnt neben seiner Funktionserfüllung im Objektbereich als Gestaltungselement immer mehr an Bedeutung. Durch die Entwicklung hin zum Boden als zentrales Element eines Interieurs wird Einzigartigkeit großgeschrieben. Rustikale Böden die eine charaktervolle Ausstrahlung gewinnen immer mehr an Beliebtheit. Doch einen solchen Boden hat man bisher im Zweischichtbereich vergeblich gesucht, schreibt Kährs in einer Mitteilung. Bisher umfasste das 2-Schicht-Sortiment »Kährs Master« drei Kollektionen mit

Die neue »Atrio Collection« bietet 2-Schicht-Dielen in HandhobelOptik, hier »Eiche CD«.


MUREXIN

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Hier klebt alles – vom Belag bis zum Etikett MUREXIN Am Firmengelände der Schreiner Group im Bayerischen Oberschleißheim entstand ein neues Verwaltungsgebäude, das als »Green Building« konzipiert wurde. Auf einer Gesamtfläche von 4 630 m² wurden von Kaufmann-Fußbodentechnik unterschiedliche Bodenbelagsarten mit Murexin Produkten verlegt.

In den Fluren wurde ein strapazierfähiger und verschleißfester Kugelgarn-Belag der Firma Fabromont verlegt, in den Büroräumen ein robuster Kugelvlies-Belag ebenso wie ein Polyflor Vinyl-Designbelag von Objectflor und Linoleumbeläge von Forbo. Mario Blank, Deutschland-Verkaufsleiter für Parkett- und Klebetechnik bei Murexin, erklärt, worauf es bei der fachgerechten Verklebung ankommt: »Das Zusammenspiel von hochwertigen Belägen und dem passenden Klebstoff in Kombination mit der korrekt durchgeführten Verlegung durch Profis ist die Voraussetzung und gleichzeitig ein Garant für einen langlebigen Boden.«

Insgesamt 4 230 m² Kugelgarn bzw. Kugelvlies wurden mit dem Spezial Linol- und Teppichklebstoff »DK 74« verlegt. Mit »Linotex Profi D 494« wurden rund 200 m² Linoleumbeläge vollflächig verklebt und 200 m² Vinyl-Designbelag mit dem Designbelagsklebstoff »D 495«. Zusätzlich wurden etwa 3000 lfm Sockelleisten der Firma Hoco mit dem Spezialklebstoff »X-Bond MS-K88 Express« montiert. Der Designbelagsklebstoff »D 495« ist faserarmiert und kann als Nass- wie auch als Haftklebstoff eingesetzt werden - laut Hersteller perfekte Voraussetzungen für den Einsatz unter Design-Vinyl und polyolefine Belägen.

Perfekt aufeinander abgestimmte Produkte

MUREXIN

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Im Zuge der Vorbereitungsarbeiten wurde zunächst der vorhandene Untergrund mit »Tiefengrund D7« grundiert und mit der Nivelliermasse »Maximo M 61« ausgeglichen. Die Masse ist laut Hersteller aufgrund ihrer hohen Saugfähigkeit besonders für die anschließende Verlegung textiler Beläge und Designbeläge geeignet. »Außerdem spart sie Zeit und Geld, denn aufgrund ihrer hohen Ergiebigkeit braucht der Verarbeiter auf 100 m² mit einer Schichtdicke von 3 mm rund 124 kg weniger Material als von einer herkömmlichen Ausgleichsmasse«, so Blank weiter. »Zusätzlich können mit der ›M 61‹ gleich zwei Säcke anstatt einem angerührt werden – das spart eine Stunde Arbeitszeit pro 100 m².«

Lieferant und Kunde haben »klebende Gemeinsamkeiten« Die Schreiner Group ist seit ihrer Gründung vor mehr als 65 Jahren von einem kleinen Garagenbetrieb zu einem internationalen Hightech-Produzenten von Spezialetiketten und selbstklebenden Funktionsteilen gewachsen. Die einstige Etikettendruckerei stellt heute alles her, was klebt, zum Beispiel die österreichische Autobahnvignette. Für Klebstoffhersteller aus dem Alpenland eine ge(k)lebte Gemeinsamkeit... 

Nach dem Grundieren wurde der Boden mit der Nivelliermasse »Maximo M 61« ausgeglichen. Wegen ihrer hohen Saugfähigkeit eignet sie sich besonders für die Verlegung von Design- und Textilbelägen. 08/17

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Trittschalldämmung mit neuen Glaswolle-Produkten r KNAUF INSULATION Zur Lösung anspruchsvoller, schalltechnischer Anforderungen im Hochbau hat Knauf Insulation auf der Fachmesse EPF in Feuchtwangen mit »TPT 01« und »TPT 03« zwei innovative Trittschall-Dämmplatten aus Glaswolle gezeigt.

Beide Produkte sorgen laut Hersteller mit einem verbesserten Schallschutz und einer gleichzeitig verringerten Dämmstoffdicke für eine optimale Dämmung und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Unternehmen liefert somit Trittschalldämm-Produkte aus Glas-, Stein- und Holzwolle aus einer Hand und verspricht kompetente Beratung und Betreuung. Erstmals bietet der Hersteller mit der »TPT 03« nun eine

Trittschall-Dämmung aus Glaswolle mit Nutzlasten bis zu 5 kPa (kN/m²). Die hochverdichtete Dämmplatte ist für eine hohe Belastbarkeit ausgelegt und hat eine Trittschall-Minderung bis 37 dB nach DIN 4109-34. Ergänzend kann die hochelastische Glaswolle-Trittschalldämmplatte »TPT 01« für Nutzlasten bis zu 3 kPa (kN/ m²) eingesetzt werden. Beide Dämmplatten versprechen mit einer Wärmeleitfähigkeit von 0,032 (W/mK) gute Dämmeigenschaften und bieten sich laut Hersteller als Lösung für schwimmende Estriche mit hohen Schallschutzanforderungen und geringen Konstruktionshöhen an. Das Material ist von Natur aus nicht brennbar und besitzt eine hohe Form- und Alterungsbeständigkeit. Zusammen mit den Steinwolle-Trittschalldämm-

Erstmals bietet Knauf Insulation eine Trittschall-Dämmung aus Glaswolle mit Nutzlasten bis zu 5 kPa (kN/m2).

platten »TPE« und »TP-GP« sowie der druckbelastbaren Wärmedämmplatte »TPD« komplettiert Knauf Insulation damit seine Produktpalette für den Anwendungsbereich Boden unter der neuen Schallschutznorm. Wie das gesamte Glaswolle-Sortiment von Knauf Insulation werden auch die beiden neuen Produkte mit der »ECOSE«-Technology hergestellt, einem formaldehydfreien Bindemittel auf Basis vorwiegend natürlich-organischer Rohstoffe. Dadurch sind die Produkte laut Hersteller geruchsneutral und bei minimaler Staubent-

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wicklung angenehm in der Verarbeitung. Die Dämmplatten sind mit dem »eurofins GOLD«-Zertifikat ausgezeichnet und tragen aufgrund der besonders niedrigen Emissionen zu einem nachhaltigen und wohngesunden Umfeld bei. Zudem sichert das »Keymark«-Siegel den hohen Qualitätsstandard. Die Paletten werden in Paketen mit 9 bis 12 Stück in Folie verpackt geliefert. 

Unterlage für Drybacks soll Zeit und Geld sparen r EWIFOAM Eine wichtige Voraussetzung für die dauerhafte Haltbarkeit von Böden ist die Verlegung mit geeigneten Unterlagen. Für Laminatböden bietet Ewifoam ein Verkaufskonzept mit Unterlagen, die genau an die Kundenerwartungen angepasst sind. Als Unterlage für Drybacks empfiehlt der Hersteller »Vinlay Rapid« – eine Unterlage, die sich trocken verkleben lässt und so Zeit und Geld sparen soll.

ideal an die aktuell populärsten LVT-Designbeläge angepasstes Zubehör. Das Ewifoam-Zubehör soll die Vorteile von LVT aufnehmen und verstärken: Es ist dauerhaft, trittschallgedämmt und EWIFOAM

Ewifoam-Produkte werden fachkundig in 4 Wahlkategorien eingeteilt, was das breite Angebot verständlich und kundenfreundlich machen soll. Für Vinylböden bietet der Hersteller nach eigenen Angaben ein

und fußwarm. Alle Unterlagen des Herstellers aus Kronach verfügen über eine Click-Verbindung und haben die höchste Druckspannung von 400 kPa. Zum Einsatz in Kombination mit Fußbodenheizungen bietet der Hersteller ein Produkt aus Polyurethan sowie XPS-Produkte, die durch Faltplatten-Form schnell verlegt werden. Darüber hinaus bietet das Ewifoam-Portfolio alle Arten von Unterlagen

»Vinlay Rapid«: Die stabile, rückstandslos wiederaufnehmbare Polyurethan-Dämmmunterlage ermöglicht eine schwimmende Verlegung von LVT-Planken auch auf bestehenden Untergründen. 24

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für alle Anforderungen, auch für Objektbereiche mit Bfl-s1 Brandschutzklasse. Außerdem berät der Hersteller Händler und Anwender, wenn es um die Wahl der richtigen Unterlagen zu bestimmten Bodenbelägen geht. Als Besonderheit im Sortiment nennt der Hersteller »Vinlay Rapid« – eine Unterlage für Drybacks. Es ist eine wiederaufnehmbare und schwimmend liegende Unterlage zur vollflächigen Verklebung. Sie ermöglicht laut Hersteller eine Verlegung auf bestehenden Untergründen. Ewifoam verspricht eine einzigartige Klebeschicht, die eine Trockenverklebung ermöglicht und somit zusätzliche Klebstoffkosten sparen soll. 


Das System »Boden an der Wand« basiert auf einem eigens entwickelten Schienensystem, das perfekt auf das hauseigene Sortiment abgestimmt ist: Die Trägerschienen ermöglichen eine Verlegung von HARO-Bodenbelägen an der Wand.

Systemkompetenz für mehr Erfolg beim Bodenverkauf HARO Mehr Sicherheit beim Bodenverkauf – das geprüfte HARO-Systemzubehör, das auf die Parkett-, Laminat- oder Designböden aus dem Hause Hamberger Flooring abgestimmt ist, verspricht HARO-Kunden aus Handel und Handwerk ein ideales Ergänzungssortiment für mehr Marge und Verkaufssicherheit. r

Garantie und lange Haltbarkeit Durch die HARO-Systemkompetenz (Boden plus Zubehör) sind Handwerk und Handel stets auf der sicheren Seite, insbesondere wenn es um Kunden-Reklamationen geht. Ein nicht zu unterschätzendes Argument besonders in Hinblick auf die herstellerseitig gegebene Garantieerklärung für das Produkt. So stimmt HARO z. B. die Kleber optimal auf die Böden des eigenen Sortiments ab. Im Zusammenspiel von Kleber und Boden ergibt sich dadurch ein geprüftes System für die perfekte Verklebung. Mit 10 Monaten Lagerfähigkeit besitzt der Elastikkleber zudem eine lange Haltbarkeit. Gleiches gilt für die Auswahl der geeigneten Dämmunterlagen bzw. Trittschallschutzsyste-

men. Diese erhöhen nicht nur die Elastizität ihres Bodens, sondern reduzieren auch noch den Trittschall. HARO stellt drei Linien vom Premium-Segment bis hin zur Öko-Line zur Verfügung und verspricht viele Vorteile. Beispielsweise die Dämmunterlage »Silent Eco«/»Silent Eco DS«: Sie besteht zu ca. 90 % aus natürlichen Rohstoffen und ist so ideal für ein wohngesundes Zuhause. Außerdem bietet HARO Speziallösungen für Fußbodenheizungen oder für HAMBERGER FLOORING

Vom HARO-Zubehör profitieren Handel und Handwerk doppelt: Einerseits sind laut Hersteller durch den Systemverkauf beide auf der sicheren Seite, gleichzeitig bieten sie dem Kunden die Sicherheit eines geprüften Systems.

Alles aus einer Hand – HAROSystemzubehör verspricht im Zusammenspiel von Kleber und Boden ein geprüftes System für die perfekte Verklebung.

besondere Wärmedämmsysteme.

Individuelle Sockelleisten Den gekonnten Abschluss bilden individuell auf den Boden abgestimmte Sockelleisten von HARO: Ob speziell abgestimmt für geölte Parkettböden mit matt-Effekt bis hin zu trendigen weiß folierten Leisten – für jeden Bodentyp steht die passende Sockelleiste zur Verfügung. Neu im Sortiment sind wasserresistente Leisten für den wohngesunden Designboden »DISANO by HARO« mit Feuchtraum-Eignung. Um verschiedene Höhen zwischen zwei Bodenbelägen auszugleichen und Übergänge zu gestalten, findet sich bei HARO ein großes Angebotsspektrum an Bodenprofilen wieder. So wird der Raumabschluss oder der Übergang zwischen Räumen zum Kinderspiel.

Reinigungs- und Pflegesystem Für den Werterhalt des Bodens steht ebenfalls ein geprüftes Reinigungs- und Pflegesystem zur Verfügung. Mit dem

»4-für-alle«-Prinzip verspricht HARO mit seiner »clean&green«-Pflegeserie die passende Lösung: Mit dem Intensivreiniger »active«, dem Parkettreiniger »natural« sowie den beiden Pflegesystemen »aqua shield« und »aqua oil« für die Intensivpflege von Parkettböden ist es laut Hersteller ein Leichtes, Hartböden richtig zu reinigen und zu pflegen. Und schließlich braucht es noch die richtigen Werkzeuge, die unabdingbar für eine qualitätsorientierte Verlegung sind. Auch dafür bietet HARO ein komplettes Angebot für Handel und Profihandwerker. In Summe will das HARO-Systemzubehör die optimale Sicherheit und die perfekte Abstimmung für die Verlegung mit HARO Böden bieten. Und schließlich greift der Systemgedanke auch beim Thema Einkauf, Buchhaltung und Kommissionierung: Mit HARO braucht es nur einen Lieferanten für das Komplettsystem Boden. 

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In der gesamten Halle wurden Osmo Hartwachs-Öle verwendet, um langlebige Holzböden zu erschaffen, die der Belastung spielender Kinder mühelos standhalten.

Hartwachs-Öl schützt Böden in neuem Kinderparadies OSMO Im Zentrum des Naturparks Hohe Mark in Haltern am See liegt mit dem »Ketteler Hof« ein wahres Kinderparadies. Der Erlebnispark begrüßt täglich Hunderte von Besuchern, die sich auf den großzügigen Spielanlagen austoben. Dementsprechend gefordert sind die Beläge der verschiedenen Attraktionen. Um die Naturholzböden der neuen Indoor-Halle optimal zu schützen, entschied man sich für eine Behandlung mit Hartwachs-Ölen von Osmo. r

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Die Vorteile • Trittschalldämmung: ausgezeichnete 19 dB • Gehschalldämmung: von 35% • 100 % wasserfest: uneingeschränkte Verlegung in Feuchträumen • Absolut dimensionsstabil: bis 1000 m² ohne Dehnungs- und Trennfugen verlegbar • Geeignet zur Verlegung: in Wintergärten & Räumen n Wintergärten & Räumen mit bodentiefen Fenstern mit bodentiefen Fenstern

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Der »Ketteler Hof« ist ein begehrtes Ausflugsziel und weit über die Region bekannt. Seit dem Saisonstart 2017 kann er mit einer weiteren Attraktion aufwarten: Die neue Indoor-Halle umfasst eine Fläche von 2 000 m2, die sich in sieben kindgerechte Themenwelten aufteilt. Zwei Restaurants mit Blick in die Natur laden darüber hinaus zu Verschnaufpausen ein. Ein Teil der Halle ist mit Holzböden augestattet.

Herausforderung Naturholzboden Naturholzböden sind zeitlose Klassiker, die sich seit Jahrhunderten großer Beliebtheit erfreuen. Fußwarm sowie trittelastisch schaffen sie eine angenehme Atmosphäre und sind dabei im Alltag absolut pflegeleicht. Damit das nachhaltige, atmungsaktive Material nicht abnutzt, ist ein zuverlässiger Schutz jedoch unabdingbar. Hersteller Osmo empfiehlt für die hochwertige Oberflächenbehandlung sein Sortiment an gesundheitlich unbedenklichen Hartwachs-Ölen, die den Boden widerstandsfähig machen und in Verbindung mit der richtigen Unterhaltspflege eine lange Lebensdauer garantieren. Die Osmo-Hartwachs-Öle bewahren und verstärken laut Hersteller den lebendigen Charakter von Holz, sie sind diffusionsoffen, lassen das Holz also atmen. Der Effekt: Die natürlichen Eigenschaften des organischen Werkstoffes Holz bleiben erhalten. Kinder können somit problemlos auf dem Boden spielen

und alle sieben Fantasiewelten ohne Bedenken der Eltern erkunden.

Für jede Anforderung das passende Öl Speziell auf die Bedürfnisse von Holzböden im Innenbereich abgestimmt verspricht der Hersteller mit Hartwachs-Öl »Original« – basierend auf natürlichen Ölen und Wachsen – wohngesunde Oberflächen. Das farblose Öl verstärkt die Farbintensität des Untergrundes und eignet sich für jegliche Art von Holzfußböden. Es ist trittfest, wasser- sowie schmutzabweisend und widerstandsfähig. Auch das Auftragen erfolgt denkbar einfach, so reichen in der Regel zwei Anstriche auf die vorbereitete Oberfläche – ganz ohne Zwischenschleifen. Ein Liter reicht für etwa 24 m2 bei einem Anstrich. Um die verschiedenen Holzarten der neuen Indoor-Halle zu akzentuieren, wurden einzelne Bereiche zudem mit »Osmo Hartwachs-Öl Farbig« behandelt. Das Öl erzeugt eine transparente Färbung der Holzoberflächen und bringt diese laut Hersteller optimal zur Geltung. Um einen Holzfußboden zu färben, wird auf dem sorgfältig geschliffenen Boden zunächst Hartwachs-Öl »Farbig« aufgetragen. Der zweite Anstrich erfolgt mit einem farblosen Hartwachs-Öl, um die Pigmente vor Abrieb zu schützen. Die Verarbeitung ist einfach: Das Hartwachs-Öl Farbig wird mit einer Fußbodenstreichbürste oder einer Mikrofaser-Rolle aufgetragen. 


Neues Bindemittelsystem für perfekte Estriche

Für gelungene Estriche, guten Schallschutz und – vor allem in Holzbauten – thermisches Wohlbefinden spielt der Unterbau von Fußböden eine wichtige Rolle. In der Regel besteht dieser aus einer gebundenen Schüttung, in der auch die Installationsleitungen liegen. Diese sorgt bei unebenen Böden für den erforderlichen Niveauausgleich und verhindert dabei Setzungen oder Risse im darauffolgenden Estrich. Auf Massivholz- und Holzbalkendecken, aber auch auf Stahlbeton-, Gewölbe- und Stahltrapezdecken sorgt die Masse laut Hersteller für einen verbesserten Schall- und Brandschutz sowie ein optimiertes Wärmespeichervermögen – bei Neubauten wie in der Sanierung. Ideal ist hierfür eine Schüttung aus Splitt (z. B. Basalt oder Granit) mit einer Sieblinie von 2 – 5 mm (ebenfalls möglich: 5 – 8 mm), die mit dem Bindemittelsystem »StoPrefa Coll SB« hydraulisch gebunden wird. Diese gebundene Ausgleichsschüttung verringert deutlich die Trittschallübertragung, wie eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik (IBP) (Bericht B-BA 3/2016) belegt. Darüber hinaus sorgt die nicht brennbare (A1) Schüttung für Speichermasse, die sich insbesondere beim

20 Min.

Vorbereitete Fläche

1. Spachtel-Auftrag

sommerlichen Wärmeschutz positiv bemerkbar macht. »StoPrefa Coll SB« ist ein gerucharmes polymervergütetes Bindemittelsystem, das frei von flüchtigen organischen Substanzen (VOC) ist. Schüttungen, die mit dem neuen Produkt verklebt werden, eignen sich für alle Innenräume in Wohngebäuden und öffentlichen Gebäuden wie Ämtern oder Schulen – besonders dann, wenn der Schallschutz besondere Aufmerksamkeit genießt. Sie sind hoch druckfest und können unter Kalk-, Zement-, Anhydrit- und Gussasphaltestrichen genutzt werden. Schütthöhen zwischen 10 und 300 mm sind möglich. Die auf fast allen Deckenarten einsetzbare ungeziefer- und nagetiersichere Schüttung härtet schrumpffrei aus und bindet dank ihrer hydraulischen Eigenschaften die Restfeuchte im Schüttgut, was besonders Holzkonstruktionen vor Schäden schützt.

Nach 24 Stunden begehbar und nach fünf Tagen belegreif Die Masse ist laut Hersteller einfach und schnell zu verarbeiten. Splitt, Bindemittel und Wasser werden gemischt und mit einer Estrichpumpe gefördert. Dabei kommt es weder zur Pfützen- noch zur Nebelbil-

60 Min.

2. Spachtel-Auftrag

MARTIN BAITINGER, BÖBLINGEN / STO SE & CO. KGAA

r STO Das neue polymerbasierte Bindemittelsystem »StoPrefa Coll SB« dient zur sehr schnellen Verklebung von Splitt-Ausgleichsschüttungen unter Estrichaufbauten – nicht nur im Holzbau. Das hydraulisch abbindende Bindemittel enthält keine flüchtigen organischen Substanzen (VOC) und sorgt für rasche Baustellenabläufe – bei Schütthöhen von 10 bis 300 mm.

Mit dem neuen Bindemittelsystem »StoPrefa Coll SB« lassen sich Splittschüttungen unter Estrichaufbauten rasch und sicher realisieren.

dung. Die Schüttung ist nach 24 Stunden begehbar – danach ist keine Abdeckung der Laufwege mehr nötig – und kann nach fünf Tagen belegt werden. Der Abbindevorgang erfordert keine Bautrockengeräte und erlaubt einen raschen Fortgang der Innenausbauarbeiten ohne lange Wartezeit. 

12 Std.

Voll nutzbarer Holzfußboden

Lackieren

Bona Non Stop Die schnellste Grundierung aller Zeiten

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• Nur eine Baustellenanfahrt • 100 % Festkörper

• Kein Lackzwischenschliff • Schnelle Trocknung

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Schneller Spezialzement ergänzt Estrichsortiment

Abhängig vom Mischungsverhältnis und von der Qualität des bauseits zugemischten Estrichsandes können Nutzestriche der Festigkeitsklasse CT-C40-F6 bis CT-C50-F7 nach DIN EN 13813 hergestellt werden. Uzin reagiert mit der Produkteinführung auf die zunehmenden Ansprüche an erhöhte Festigkeiten für Nutzestriche in Bereichen mit hoher Beanspruchung im Gewerbe- und Industriebereich, z. B. in Industriehallen. Trotz der hohen Festigkeit ist das Produkt laut Hersteller einfach zu verarbeiten und hat eine extrem lange Verarbeitungszeit. Bei dem neuen Produkt handelt es sich um einen ter-

nären Schnellzement, Klasse SZ-T nach TKB-Merkblatt 14 zur Herstellung schwindarmer Nutzestriche, die weitgehend spannungsfrei, formstabil, ohne Aufschüsselungen sowie ohne Randabsenkungen selbst bei größeren Flächen sind. Sollbruchstellen sind dadurch häufig nicht notwendig, da die Rissanfälligkeit äußerst gering ist. Estriche mit »Uzin SC 989« sind misch- und pumpfähig mit allen gängigen Estrichtechniken. 

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r UZIN UTZ Auf der Fachmesse EPF in Feuchtwangen hat Uzin mit »Uzin SC 989« einen schwindarmen Nutzestrich-Schnellzement vorgestellt. Der beschleunigte Spezialzement eignet sich zur Herstellung schwindarmer und gleichzeitig formstabiler Nutzestriche im Innen- und Außenbereich.

»Uzin SC 989« ist ein schwindarmer NutzestrichSchnellzement. Trotz der hohen Festigkeit ist er lange zu verarbeiten.

CHEVRON COLLECTION Die moderne Interpretation eines Klassikers. Die neue Chevron Collection ist eine moderne Interpretation eines klassischen, ungarischen Fischgratmusters. Der Clou dabei ist, dass 19 einzelne Elemente auf einer Diele vormontiert sind. Diese geniale Konstruktion der „Fertig“-Dielen gewährleistet eine einfache und schnelle Montage. Das Design kombiniert das klassische Muster mit natürlichen Farbvariationen, um zusammen mit der gebürsteten Oberfläche einen eindrucksvollen Look zu erzeugen.

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Grünes Licht für längere Produkt-Haltbarkeit r KIESEL BAUCHEMIE Kiesel Bauchemie hat die Lagerbeständigkeit der Premium-Fuge »Servoperl royal schnell« erhöht. Das Produkt ist nun bis zu zwölf Monate nach Herstellung ohne Qualitätseinbußen einsetzbar.

Unterstützt werden laut Hersteller die positiven Eigenschaften des Mörtels durch das Verpackungsmaterial: Der mehrlagige Aufbau des Beutels führt zu einer erheblichen Reduktion der Auswirkungen von Luftfeuchtigkeit und anderen Umwelteinflüssen auf das Pulver. Die Lagerung erfolgt deshalb sicher und schonend. »Servoperl royal schnell« erreicht laut Hersteller durch ihr dichtes Mörtelgefüge hohe Kennwerte in puncto Belastbarkeit und Abriebfestigkeit. Das pulverförmige Produkt ist im Innen-, Außen- und Unterwasserbereich einsetzbar und eignet sich zur Verfugung aller keramischen Beläge sowie polierter Naturwerksteinbeläge bei einer Fugenbreite von 1 bis 10 mm. Die Fuge ist wasser- und schmutzabweisend. Durch die Verwendung ausgewählter Rohstoffe werden Ausblühungen vermieden. Auch ökologisch ist das Produkt auf dem neuesten Stand der Technik: Das Gütesiegel »EMICODE EC1 plus« weist es als sehr emissionsarm aus.  KIESEL

Die schnell erhärtende, hochfeste Fugenmasse basiert auf speziellen Zementen, die laut Hersteller äußerst lagerstabil sind. Die Verarbeitungseigenschaften von »Servoperl royal schnell« bleiben nach mehrmonatiger Lagerung ebenso erhalten wie die guten Werte in den Bereichen Chemikalienbeständigkeit und Raumlufthygiene. »Das Produkt erfüllt alle Anforderungen an eine moderne Fugenmasse. Gegenüber herkömmlichen Portlandzement basierenden Fugenmörteln überzeugt ›Servoperl royal schnell‹ mit einer erhöhten Beständigkeit gegenüber Säuren und Laugen«, erklärt Ulrich Lauser. Weitere Vorteile: »Selbst in Bereichen, die einer hohen Belastung durch Kalkreiniger ausgesetzt sind, ist das Material gut einsetzbar. Diese Qualitäten kombiniert die Fuge mit einem hohen Besiedlungsschutz gegen Mikroorganismen und anderen hervorragenden Eigenschaften in Sachen Raumhygiene«, ergänzt der Leiter der Anwendungstechnik des Esslinger Familienunternehmens.

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Räume voller Leben.


Einen Schritt voraus mit schneller Grundierung

Mit »Bona Non Stop« verspricht der Hersteller eine schnell trocknende High Solid Spachtelgrundierung auf Silanbasis.

r BONA Immer einen Schritt voraus und auf der Suche nach neuen, umweltschonenden Innovationen will die Abteilung »Forschung und Entwicklung« bei Bona sein. Mit »Bona Non Stop« präsentiert der Hersteller eine schnell trocknende, High Solid Spachtelgrundierung auf Silanbasis.

In diesem Jahr präsentiert das Unternhmen nach eigenen Angaben damit schon die zweite Produktneuheit: Nach dem Klebstoff »Bona Titan« soll das neue »Non Stop«-System Wünsche wahr werden lassen. Der Hersteller verspricht gar »eine

revolutionäre, schnell trocknende, High Solid Spachtelgrundierung auf Silanbasis«. Durch 100 % Festkörperanteil sättigt die Grundierung das Holz laut Hersteller ohne Holzaufrauung. Ein Lackzwischenschliff ist nicht erforderlich.

den ist der Boden laut Hersteller wieder voll nutzbar.

Das System in Kombination mit »Bona Traffic HD« verspricht laut Hersteller dem Verleger mehrere Möglichkeiten zur Zeit- und Geldersparnis: – Nur eine Anfahrt zur Baustelle – 100% Festkörper – Schnelle Trocknung – Kein Lackzwischenschliff erforderlich – Keine Holzaufrauung – Kein Quelldruck – Starke Anfeuerung – Sehr einfache Verarbeitung

Bei Bedarf werden die Kunden auch im Bezug auf »Bona Non Stop« umfassend beraten. Die Firma garantiert weiterhin den bekannten »Lifetime Support« und unterstützt ihre Kunden mit technischen Trainings sowie durch erfahrene Techniker und Mitarbeiter.  BONA

Mehr Effizienz am Arbeitsplatz

Der Hersteller aus Limburg empfiehlt »Non Stop« für Projekte mit problematischen Holzarten und engen Zeitvorgaben. Denn: In Kombination mit »Bona Traffic HD«, der Grundierung mit schneller Trocknung, können bauseitige Versiegelungen im »Non Stop«-Verfahren erfolgen: Eine Baustellenanfahrt genügt und führt zur fertigen, voll nutzbaren Fläche. Geeignet ist diese Vorgehensweise laut Hersteller für Versiegelungen für normale bis extrem starker Strapazierung. Nach dem ersten Spachtelauftrag von »Bona Non Stop« kann bereits nach 20 bis 30 Minuten der zweite Spachtelauftrag erfolgen. Nach nur 60 bis 90 weiteren Minuten kann dann bereits »Bona Traffic HD« aufgetragen werden. Bei mittlerer Strapazierung genügt ein einfacher Auftrag, bei extrem starker Strapazierung des Bodens sind es zwei. Nach nur 12 Stun-

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Hervorragender Verlauf von Traffic HD und die Fläche ist bereits nach 12 Stunden Trocknung voll belastbar...


CARL PRINZ Bisher werden Sockelleisten mit Clips-Befestigung entweder horizontal auf einen Clip aufgeklemmt oder von oben (vertikal) auf diesen aufgeschoben. Mit der neuen Aluminium Sockelleiste »Cultus45« bietet die Carl Prinz GmbH eine Lösung, die im 45°-Winkel montiert wird. r

Nicht horizontal, nicht vertikal, sondern im 45°-Winkel: So lautet die Befestigungsformel für die neue Aluminium Sockelleiste »Cultus45« der Carl Prinz GmbH & Co.KG (Goch). Der Ärger über Beschädigungen an Wand und Boden bei der Sockelleisten-Montage gehört damit der Vergangenheit an, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. Bei den bisherigen Verfahren besteht laut Hersteller der

Nachteil, dass die Leiste entweder über den Boden oder an der Wand entlang schiebt, was zu Beschädigungen führen kann – sowohl bei der Befestigung der Leiste als auch beim Lösen. Der Schwerpunkt bei der Entwicklung von »Cultus45« lag für Prinz daher auf dem innovativen Befestigungssystem: Die Aluminium-Sockelleiste wird dem Namen entsprechend in einem 45°-Winkel auf den Clip aufgeschoben. Die Stege der Sockelleiste und die Aufnahmenuten des Clips sind entsprechend in einem 45°-Winkel ausgeführt. Erst in ihrer Endposition hat die Leiste Kontakt zu Wand und Boden. Wird zusätzlich eine Dichtlippe im Wand- und Bodenbereich verwendet, schiebt sich die Sockelleiste um die Aufbauhöhe der Dichtlippe von der Wand weg, ohne dass ein anderer Clip verwendet werden

CARL PRINZ

Alu-Sockelleiste mit neuer Clips-Befestigung

Die Sockelleiste »Cultus45« wird im 45°-Winkel montiert und bietet Platz für die verdeckte Verlegung von Kabeln. muss. Die Leiste schließt immer dicht an beiden Seiten ab. Der Cultus45-Befestigungsclip verfügt laut Hersteller über ein großes Reservoir für die verdeckte Verlegung von Kabeln. Die flexiblen Sicherungsstege ermöglichen ein leichtes Einlegen und verhindern gleichzeitig, dass Kabel zurückschnellen oder bei der Montage stören. Problemloses und kratzfreies Ablösen der Sockelleiste war den Entwicklern nach eigenen Angaben genauso wichtig wie die einfache Befestigung. Die »Cultus45«-Stege sind daher

ohne spezielle Verzahnung in den beiden Klemmbacken des Clips arretiert und lassen sich leicht und beschädigungsfrei lösen. So sind Kabel jederzeit schnell zugänglich, Renovierungs- und Malerarbeiten kein Problem. »Cultus45« steht in Längen von 500 cm und 250 cm zur Verfügung, bei den Oberflächen sind die Varianten eloxiert silber und Edelstahl gebürstet erhältlich. Das System umfasst auch Innen- und Außenecken, Verbindungs- und Endstücke in massivem Aluminium eloxiert. 

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Mit Fliesen im Format 50 x 50 cm lässt sich der Teppichboden hervorragend an die geschwungenen Gebäudeformen anpassen.

Teppich und Architektur mit derselben Formensprache r INVISTA Das neue Technologiezentrum der Mann+Hummel GmbH, ein Traditionsunternehmen der Internationalen Automobil- und Maschinenbauindustrie, präsentiert sich am Stammsitz in Ludwigsburg als markantes Eckgebäude mit geschwungener Fassade und viel Glas. Ausgestattet wurden die modern gestalteten Bürobereiche mit rund 10 000 m² selbsthaftenden Teppichfliesen der Qualität »Pearl« von »Girloon«.

Diese Teppichqualität aus »Antron Polyamid 6.6«-Teppichfasern von Invista ist laut Her-

steller extrem strapazierfähig und aufgrund ihrer schmutzabweisenden Eigenschaften für

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das hochfrequentierte Bürogebäude bestens geeignet. Der besondere Komfortrücken mit hohen trittschalldämmenden und schallabsorbierenden Eigenschaften (ca. 31 dB) verbessert außerdem die Raumakustik. Um die Charakteristik des architektonischen Gesamtkonzeptes zu unterstreichen, wurde der hochflorige »1/10 Frisé Velours« in einem speziellen Anthrazitton gewählt. Der Wunsch nach einem Velours-Teppichboden für ihr neues Technologiezentrum kam vom Unternehmens-Management selbst. Bauherr und KBK Architekten, Stuttgart, hatten genaue Vorstellungen: Er sollte als Bahnen- und Fliesenware von hervorragender Materialqualität sein und positive Auswirkungen haben auf Akustik, Raumklima und Gehkomfort. Neben diesen Qualitäten sollte der Teppichboden außerdem hochwertige Gestaltung und Corporate Design in das Gebäude bringen. Die edle Optik, der prägnante Charakter, das Qualitätsimage der »Antron«Markenfasern sowie die innovative Rückensonderkonstruktion »liftBAC CR 95« haben sie letztendlich von der »Girloon«-Teppichware »Pearl« überzeugt.

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 Das handliche Format hat nicht nur den Transport erleichtert, sondern wir hatten im Vergleich zu einer Bahnenware einen deutlich geringeren Verschnitt.« Marc Friedl, a + s Heimtextilien GmbH

«

Rückenkonstruktion gibt Bodenhaftung und Flexibilität Der fünfgeschossige Eckbau mit einer Gesamtfläche von rund 24 000 m² prägt mit seiner markant geschwungenen Fassade und den grünen Paneelen an der Außenwand das Erscheinungsbild des Unternehmens. Der Neubau setzt sichtbare Akzente. Mit der Innenausstattung vollendeten Bauherr und KBK Architekten die Vision des Technologiezentrums, auch in Zukunft flexibel bei der Konfiguration der Arbeitsplätze zu bleiben.


Um die Charakteristik des architektonischen Gesamtkonzeptes zu unterstreichen, wählten sie 50 x  50 cm große Veloursfliesen und setzten die gewünschte Raumwirkung und Flexibilität praktisch um: Mit dem innovativen, selbsthaftenden Schallschutzrücken »liftBAC CR 95« ausgestattet sind sie laut Hersteller akustisch und ergonomisch wirksam und schaffen so eine gute Raumakustik und angenehme Arbeitsatmosphäre. Und da die Teppichelemente selbsthaftend verlegt sind, können sie jederzeit problemlos wiederaufgenommen oder als Einzelmodule ausgetauscht werden, was die Flexibilität der Arbeitsplätze erhöht.

Architektur drückt Selbstverständnis aus Großen Wert hat Mann + Hummel bei seinem Neubau auf solide Materialqualität der Produkte gelegt. »Bei der Auswahl des Teppichbodens wurde dem Material und seinen Eigenschaften große Beachtung geschenkt«, berichtet Architekt Johannes Jung von KBK Architekten, Stuttgart. Gehobene und anspruchsvolle Objektbereiche wie das neue Technologiezentrum erfordern nach seinen Erfahrungen eine Bodengestaltung, die im wahrsten Sinn des Wortes »zum Unternehmensauftritt passt«, eine angenehme Arbeitsumgebung schafft und diese funktionell unterstützt.

Büroräume benötigen zudem einen widerstandfähigen Boden. Bei der Qualität »Pearl« sorgt laut Invista die stabile Nutzschicht aus »Antron Polyamid 6.6« für hohe Festigkeit und Stabilität des Teppichbodens. Durch die dichte und feste Struktur dieser Teppichfasern behalten die Teppiche laut Hersteller auch bei hoher Beanspruchung ihr Erscheinungsbild und halten den täglichen Belastungen im Büro-Alltag zuverlässig Stand.

Verlegt mit wenig Verschnitt Der Boden konnte zeit- und kräftesparend im handlichen Format 50 x 50 cm transportiert und verlegt werden. Zusätzliche Vorteile lagen in der wirtschaftlichen Anpassung der Bodenfläche an die zum Teil geschwungenen Formen, die von der Fassade im Gebäudeinneren aufgegriffen werden. »Dadurch hatten wir vergleichsweise zu einer Bahnenware einen deutlich geringeren Verschnitt«, erklärt Marc Friedl, a + s Heimtextilien GmbH, Winterbach, die mit der Verlegung beauftragt war. Mit dem Ergebnis ist der Bauherr mehr als zufrieden, denn die moderne und transparente Architektur entspricht dem Selbstverständnis des traditionsreichen Familienunternehmens, bei dem Innovationsstärke, Zukunftsfähigkeit und gelebte Nachhaltigkeit im Mittelpunkt stehen. 

Zusätzliche Trittschalldämmung durch die neue Unterlage für lose liegende LVT-Designbodenbeläge.

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Der Komfortrücken »liftBAC CR 45« ist ergonomisch und akustisch wirksam und sorgt für eine angenehme Arbeitsatmosphäre. 08/17

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Renovieren und Sanieren auf der Überholspur r SOPRO Die Sopro Bauchemie hat auf der Fachmesse »EPF Estrich Parkett Fliese« in Feuchtwangen zeitgemäße Problemlösungen für das Fachhandwerk präsentiert – darunter moderne Schnellestriche, mit denen Planer und Verarbeiter auch enge Terminbaustellen sicher in den Griff bekommen sollen.

Vor allem im Bereich der Renovierung und Sanierung herrscht oftmals Termindruck, der Verarbeiter hat oft nur noch sehr wenig zeitlichen Spielraum für die Ausführung seiner Arbeiten. Speziell bei Terminbaustellen müssen die Ausfallzeiten so kurz wie möglich sein. Bauphysikalisch bedingte Wartezeiten passen da nicht ins Konzept, gefragt sind »schnelle« Produkte – vom Estrich über den Fliesenkleber bis hin zum Fugenmörtel. Speziell bei Estricharbeiten verspricht der Hersteller Abhilfe mit speziellen SchnellestrichSystemen. Sie binden das Wasser um Wochen schneller und härten dadurch schon nach 12 bis 24 Stunden zur Belegereife.

Von den binären zu den ternären Systemen

Anders als bei herkömmlichen Estrichen muss laut Sopro das Anmachwasser nicht physikalisch verdunsten, sondern ist fest in die Estrichmatrix eingebunden. Ungünstige Bedingungen wie z. B. niedrige Temperaturen, hohe relative Luftfeuchtigkeit, geringe Luftwechselraten und hohe Estrichquerschnitte beeinflussen die Trocknung und das Schwindverhalten daher kaum.

Hoher Schutz gegen Rückdurchfeuchtung Zu diesen modernen Schnellbauprodukten zählt laut Hersteller das sehr schnell erhärtende ternäre Bindemittel »Sopro Rapidur B1 turbo«. Das pumpfähige Produkt ist extra schwindarm und bietet einen hohen Schutz gegen Rückdurchfeuchtung. Die Beläge sind bereits nach 2 bis 3 Stunden begehbar und nach ca. 6 bis 12 Stunden mit Fliesen belegbar. Bereits nach 24 Stunden kann mit dem Funktionsheizen begonnen werden.

SOPRO

Als Schnellzementestrich gelten laut TKB-Merkblatt 14 nur Estriche, die ein ternäres Bindemittelsystem (SZ-T) oder ein binäres Bindemittelsystem (SZ-B) verwenden. Das Merkblatt emp-

fiehlt weiter, ternäre Schnellzemente vor allem dann einzusetzen, wenn eine schwindarme Trocknung und frühe Belastbarkeit sowie Belegereife gefordert wird. Binäre Schnellzemente hingegen können eingesetzt werden, wenn ausschließlich eine frühe mechanische Belastbarkeit erreicht werden soll. Ein ternäres Bindemittelsystem ist ein komplexes Dreistoffgemisch aus Portland-/ Normalzement, Aluminatzement (Tonerdeschmelzzement), Calciumsulfat und weiteren Additiven. Mithilfe dieser Zusammensetzung wird eine kontrollierte chemische Reaktion der Bindemittelbestandteile und dem Anmachwasser erzielt, die dazu führt, dass der überwiegende Teil des Anmachwassers chemisch und kristallin gebunden wird. Das Resultat: eine sehr schnelle Trocknung, eine äußerst geringe Schwindung und ein hohes Maß an Verarbeitungssicherheit sowie Beständigkeit gegen ungünstige Umgebungsbedingungen.

Die Produkte aus dem »Rapidur«-Sortiment von Sopro sind meist dann gefragt, wenn es um schnelle Trocknung geht. So lassen sich sowohl bei Neubauten wie auch bei Sanierungen enge Zeitfenster realisieren. 34

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Mit »Rapidur B3« bietet Sopro ein weiteres schnell erhärtendes, ternäres Bindemittel an. Die Beläge sind dabei nach 3 bis 4 Stunden begehbar und nach ca. 24 bis 48 Stunden mit Fliesen belegbar. Mit dem Funktionsheizen kann hier bereits nach 3 Tagen begonnen werden. Bei »Sopro Rapidur FE FließEstrich« handelt es sich laut Hersteller um eine verarbeitungsfertige Trockenfertigmischung zur Herstellung schnell erhärtender und bereits nach einem Tag mit Fliesen belegbaren Zementestrich in Schichtdicken von 20 bis 70 mm. Da er absolut schwindfrei erhärtet, ist er als Verbundestrich, als Estrich auf Trennlage und auch schwimmend auf Dämmung einsetzbar. Bei Estrich auf Dämmung erlaubt die besondere Rezeptur eine Reduzierung der Mindestschichtdicke von in der Norm geforderten 40 mm auf nur noch 35 mm. Dies verspricht laut Sopro gerade im Renovierungsfall – wo es auf jeden Millimeter Höhe ankommt – eine Verbesserung gegenüber herkömmlichen (Schnell-) Estrichen. Der »Sopro Rapidur FE FließEstrich« verfügt laut Hersteller über gute Verarbeitungseigenschaften, ist mit ca. 60 bis 90 Minuten lang verarbeitbar, pumpfähig und auch auf Großbaustellen einsetzbar. Er ist selbstnivellierend, so dass eine stehende Verarbeitung möglich ist und kein Abziehen der Fläche notwendig wird. Die dadurch erreichte planebene Oberfläche eignet sich für die nachfolgende Verlegung von Großformaten. 


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Neuer wohngesunder Schnellzement RAPID-FLOOR Ein Fundament aus Beton oder Zement-Bauteil verlangt nach Auffrischung? Ein hitzebeständiger, schwundarmer Estrich für die Fußbodenheizung wird gebraucht? Rapid-Floor Estrichtechnologie verspricht mit seinem neuen »Exospeed 2000« einen sowohl schnellen als auch nachweislich wohngesunden Schnellzement. r

Anwender steuern damit völlig ohne Zusatz jeglicher Beigaben rein durch unterschiedliche Dosierung die Belegereife und passen das Produkt flexibel ihren Bedürfnissen an. Auch wenn hohe Temperaturen herrschen, bleibt »Exospeed 2000« laut Hersteller geschmeidig und lange verarbeitbar. Im Innenbereich lässt er sich bereits

»Exospeed 2000« gibt es in 20-kg-Säcken im Baustoff-Fachhandel.

nach einem bis drei Tagen belegen und erlaubt schon drei Tage nach Verlegung das Aufheizen – das spart Zeit und Geld. Dabei bleibt er zuverlässig rückfeuchtungsfrei und spannungsarm, Temperaturen bis 65 °C macht der wärmeunempfindliche Baustoff spielend mit. Darüber hinaus empfiehlt der Hersteller das Produkt für Montage- und Installationsarbeiten, die nicht nur in puncto Tempo und Belastbarkeit hohe Ansprüche stellen, sondern auch auf Dauer Verformungen und Schwund ausschließen müssen. »Geschwind verarbeitet und belegereif, zeigt sich ›Exospeed 2000‹ in der Nutzung sehr beständig und macht im Innen- und Außenbereich auf lange Sicht Freude«, heißt es dazu in einer Mitteilung. Wohngesundheit liegt Rapid-Floor am Herzen. Regelmäßig unterzieht der Her-

steller seine Compounds daher einer strengen Prüfung auf gesundheitlich bedenkliche Emissionen und Inhaltstoffe durch das eco-Institut Köln. Auch beim Schnellzement »Exospeed 2000« zertifiziert das Kölner Institut einwandfreie Qualität. 

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INFO

Die 2005 gegründete Rapid-Floor Estrichtechnologie GmbH mit Sitz in Recklinghausen entwickelt und produziert nach eigenen Angaben wohngesunde Estrichbaustoffe und richtet sich mit ihrem Angebot an den Baustofffachhandel. Ihr Kernprodukt ist der auf natürlichen Rohstoffen basierende Estrich-Trocknungsbeschleuniger »BZ12« in Pulverform für schnellere Belegereife. Insgesamt bietet das Unternehmen 30 Estrichbaustoffe und Zusatzmittel an.

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Design & Technik    |    Aufbau & Verarbeitung

Türen & Fenster

BASYS

Das »Objecta 2049/160/56 FD« mit »STV 74/56 3-D«, hier in der Oberfläche Niro gebürstet (Edelstahl matt), eignet sich für überfälzte Türen mit Flügeldichtung.

»Alte Ölmühle«: Innentüren als Teil historischer Industriekultur BARTELS In Wittenberge, gelegen auf halbem Weg zwischen Berlin und Hamburg, steht ihrem Namensvetter, leitete 1823 der Kaufmann Salomon Herz mit dem Bau einer Ölmühle, die als die »vorzüglichste und größte in ganz Europa« galt, das Industriezeitalter ein. Heute beherbergt das historische Gemäuer ein Erlebnishotel, deren markante Innentüren mit Bändern von »BaSys« ausgestattet sind. r

Bis heute lebt der Charme der alten Industriekultur fort: In einem denkmalgeschützten Erlebnishotel, dessen monumentale Architektur mit ihrem Rundbogenmotiv das Stadtbild prägt. Bundeskanzlerin Angela Merkel war hier ebenso zu Gast wie Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und bekannte Sportler und Musiker. Das Hotel »Alte Ölmühle« bietet ein abwechslungsreiches Programm aus Erlebnisgastronomie und Hotellerie, Sport und Wellness, Kultur und Unterhaltung. Den historischen Charme der Arbeits- und Alltagskultur aus dem Zeitalter der Industrialisierung für Gäste erlebbar zu machen, war laut Bauleiter Rico Schädler das Ziel, das er mit den für Industriebauten

charakteristischen handwerklichen Details im Inneren umsetzte. So finden sich auf den Zimmern rostig angehauchte Tischplatten aus Naturstein, naturbelassene Holzbalken, Schiffsleuchten mit Schutzgitter, an den Tischfernsprecher »W 48« angelehnte Telefonapparate und an den Wänden Steckdosen und Drehschalter aus schwarzem Bakelit. Auch bei der Auswahl der repräsentativen Türen forderte Schädler zunächst verschiedene Muster an; aber nur ein Produkt wirkte im Ensemble des Hotels authentisch.

Design und Funktion bis ins Detail »Satin Walnut« – dieses Türendesign dominiert das Innere der

alten Speicher und sorgt für ein angenehmes Hotelambiente. Keine Tür sieht aus wie die andere – jede ein Unikat. Türenhersteller Herholz aus Ahaus hat die Hoteltüren als Komplettlösung aus Türblatt, Zarge, Band, Befestigung, integriertem Türschließer und elektronischem Hotelterminal geliefert – als geprüfte Einheit im Hinblick auf Brand-, Rauch- und Schallschutz. In diesem Türenorchester spielen Objektbänder und Schließbleche von »BaSys« als kleine, aber funktional höchst wirksame Details mit. Sie empfehlen sich laut Hersteller in der historischen Industriearchitektur des Hotels, weil es hier auf Design, viele Öffnungs- und Schließfrequenzen, hohe Türgewichte und die erwähnten Sicherheits-

und Komfortanforderungen gleichermaßen ankommt.

Wartungsfreie Lagertechnik mit vergrößerten Laufflächen Für die wartungsfreie Dauerfunktion des »Objecta« genannten Systems sorgt die hochwertige Lagertechnik, bei der Bundbuchsen mit vergrößerten Laufflächen reibungsarm in einen Spezialkunststoff eingebettet sind. Eine Stiftsicherung, die allen »Objecta«-Türbändern eigen ist, unterscheidet das Produkt vom sonst üblichen Standard. Die Verwendung der aufmerksamkeitsstarken sichtbaren Rollenbänder in der Oberfläche Edelstahl gebürstet in der »Alten Ölmühle« ist gewollt. Sie verleihen der Tür erst ihren 08/17

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Konzipiert für hohe Tragfähigkeiten: Die »Objecta 2539/160/48-4« mit »STV 70/48 3-D«-Bandaufnahme sorgt dafür, dass die sehr breiten und schweren Türen reibungslos funktionieren. Gut sichtbar ist hier die Stiftsicherung, über die alle »Objecta«-Türbänder verfügen.

technischen Touch. Auch am Rollenschaft werden »Objecta«-Türenbänder zum Hingucker mit zusätzlichem Sicherheitsaspekt: Das Produkt kommt ohne die sonst üblichen Kopfschrauben aus – das sorgt laut Hersteller für mehr Sicherheit und eine schönere Optik. Die in Wittenberge am häufigsten verwendeten Bandlängen von 160 mm für Tragfähigkeiten von bis zu 200 kg, in verstärkter Ausführung (4 mm Materialstärke, 22 mm Rollendurchmesser) sogar von bis zu 350 kg pro Paar, sorgen dafür, dass die sehr breiten, ausladenden Türen, die die monumentale Industriearchitektur des Speichergebäudes im Inne-

ren fortführen, mit einer ihrem Gewicht angemessenen Technik funktionieren. Alle in dem Hotel verwendeten Türbänder kommen zusammen mit den entsprechend abgestimmten 3D-Bandaufnahmen zum Einsatz. Diese adaptieren die Zargenkonstruktion; mit ihnen lassen sich die Türen ohne Demontage in Höhe, Tiefe und Seitenspiel bedienungsfreundlich justieren. 126 Betten in Einzel- und Doppelzimmern sowie Appartements und einer Suite verbergen sich hinter den Zimmertüren, die dank der in die Türbandsysteme von »BaSys« integrierten Flügeldichtungen schalldicht sind und für ungestörten Schlaf sorgen.

Wie alle anderen verwendeten Objektbänder unterstützen sie dabei, das Brandschutzkonzept im Hotel sicherheitswirksam umzusetzen.

Mehrere Systeme geliefert »BaSys« entwickelt alle seine Band- und Schließblechprodukte als Systeme, sodass Verarbeiter dank der Fräskompatibilität flexibel bleiben, wenn sich Anforderungen ändern. Als Komplettanbieter von Band- und Schließblechsystemen durfte »BaSys« auch Lösungen der Produktfamilien »Stabilo« (Schließblechsysteme) sowie »Combica« (Bandsysteme für Innentüren) in das Objekt liefern. 

Transparente Architektur und bewährte Bandtechnik sorgen für freundliche Atmosphäre in der Schule SIMONSWERK Innerhalb von nur drei Jahren entstand der Neubau der Erich-Kästner Schule in Oelde. Die raumhohen Doppelflügeltüren mit großzügigen Glaselementen und die transparente Architektur des Gebäudes sorgen für eine helle und freundliche Atmosphäre. Bei der Wahl der Türbänder für die stark beanspruchten Türen entschieden sich die Planer für das Bandsystem »Variant VX 7729/160« von Simonswerk.

Die Schule des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe besuchen über 170 Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf. Die Idee der Architekten für den Neubau war es, das Leitbild »Schule als Lebensraum – Leben in der Gemeinschaft« auch in der Architektur umzusetzen. Die Funktions- und Klassenräume wurden in einem zweigeschossigen barrierefreien Gebäude – das aus zwei Baukörpern besteht – aufgeteilt. Sie bieten eine offene Halle als gemeinschaftliches Zentrum sowie differenzierte Räume zum Lernen, für die Pflege und zum Verweilen. Alle Klassenräume haben eine optimale natürliche Belichtung, bodentiefe Glaselemente schaffen eine 38

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großzügige Verbindung von Innen nach Außen. Schmale rechteckige Öffnungsflügel und in die Fassade integrierte Lüftungsflügel ermöglichen eine natürliche Belüftung der Räume. Die helle Fassade des Schulgebäudes wurde mit sandfarbenen Klinker und Sichtbetonelementen sowie mit großflächigen Holzfensterelementen in witterungsresistenter Holz-Alu-Konstruktion Ausführung mit außenliegenden Aluminiumdeckschalen versehen. Die Farbigkeit der Fassade findet ihre Fortführung im Gebäudeinnern: Helle Wandflächen und farbig gefasste Einbauten, Wandbekleidungen und Türen aus Lärchenholz verlei-

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Raumhohe Doppelflügeltüren mit großzügigen Glaselementen in den Fluren und extrabreite Innentüren sorgen für einen problemlosen Zugang und schaffen gleichzeitig eine lichte Atmosphäre zum Lernen.

hen der Schule eine lichte Atmosphäre.

Bewährte Bandtechnik und handwerkliche Leistung Bei den Innentüren zu den Klassen- und Funktionsräumen sowie bei den Brand- und Rauchschutztüren in allen Bereichen im Schulgebäude entschieden sich die Planer für die Bandtechnik »Variant VX 7729/160« in Edelstahl-Ausführung. Das Bandsystem der laut Herstel-

ler bewährten Serie bildet eine kompakte Einheit aus Band und Aufnahmeelement, verfügt über hohe Belastungswerte bis zu 200 kg und ist für den Einsatz an ungefälzten Objekttüren geeignet. Eine komfortable Verstelltechnik ermöglicht eine Justierung von jeweils ±3 mm zur Seite und Höhe sowie die Veränderung des Andruckes von ±1,5 mm. Die Bänder sind wartungsfrei, versprechen


Die bewährte »Variant VX 7729/160« in Edelstahl-Ausführung bildet eine kompakte Einheit aus Band und Aufnahmeelement und hat einen Belastungswert bis 200 kg.

laut Hersteller hervorragende Laufeigenschaften und eine verdeckt liegende Gleitlagetechnik. Den Auftrag für Montage und Einbau der Türen hat die Tischlerei Rudolf Müller aus Hövelhofen erhalten. »Die eingesetzte Bandtechnik von Simonswerk ist montage- und anwenderfreundlich. Mit der Verstelltechnik war die Montage der großen Türen auf der Baustelle schnell und gut zu bewerkstelligen. Gerade für die täglichen Beanspruchungen in der Schule sind die stabilen Bänder bestens geeignet«, berichtet Firmeninhaber Rudolf Meier.

WIR MACHEN TÜREN

Zargen ermöglichen Durchfahrt mit Rollstuhl Bei den 255 cm hohen und 113 cm breiten Holztüren ohne Glaselemente, die zu den Klassen- und Nebenräumen führen, kamen jeweils drei Türbänder pro Türflügel zum Einsatz. Das lichte Zargenmaß sorgt laut Hersteller für eine problemlose Durchfahrt von Rollstühlen und ermöglicht einen guten Zugang in die Räume. Das Bandsystem der Marke »Variant VX« wurde wie alle Produkte der Bandspezialisten aus Rheda-Wiedenbrück mit einer Umweltproduktdeklaration ausgezeichnet. 

zuverlässig kompetent nachhaltig

Design, Komfort und Sicherheit: Haustüren aus Holz als Verbindung zur Natur r KNEER-SÜDFENSTER Für Bauherren, die es besonders edel und hochwertig wollen, hat Kneer-Südfenster Haustüren aus Holz und in der Kombination Aluminium-Holz, die einen natürlichen Auftritt mit modernem Design verbinden und dazu Komfort und einen hohen Sicherheitsstandard bieten.

Eingebaute Sicherheit Bei Holz- und Aluminium-HolzHaustüren kommt bandseitig der konstruktiv eingearbeitete Keilfalz zum Einsatz, der die Tür gegen Aushebelung sichert.

Bei Holz-Haustüren bietet Kneer-Südfenster eine neue Oberfläche aus gebürsteter Eiche an, beispielsweise bei der Aktionshaustür »HT A 17-329« mit 3-fach-Isolierverglasung, Automatikschloss und Keilfalz als Aushebelungssicherung.

Mit einem Schutzbeschlag inklusive Zylinderabdeckung und Kernziehschutz sind die Modelle mit Sicherheitstechnik gemäß RC 2 ausgestattet. Ein Automatikschloss löst beim Zuziehen der Tür die Mehrfachverriegelung aus – die Tür ist also garantiert immer abgeschlossen. Darüber hinaus gibt es Fallenfeststeller für Tagesentriegelung, einen mechanischen

Öffner und eine durchgehende Schließleiste. Weitere Ausstattungsmerkmale sind neben dem E-Öffner auch eine motorische Öffnung und der Zugang über Fingerprint – bis hin zur Vernetzung im Smart Home. Mit Aktionshaustüren in allen Materialien unterstützt Kneer-Südfenster den Einbau komfortabler Technik und verspricht attraktive Preise. 

KNEER-SÜDFENSTER

Haustüren von Kneer-Südfenster werden individuell nach Kundenwünschen und nach Maß gefertigt – passend zur Architektur und zur Fassade. Der Hersteller garantiert eine sehr gute Wärmedämmung (Ud-Wert bis 0,79 W/m²K), Robustheit sowie Stabilität und bietet maßgeschneiderte Sicherheits-Pakete an.

Kühl, klar und gradlinig – Türen und Zargen mit neuem alpin weiß – A 221

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DEXTÜRA

Gewollte Vielfalt: »Frame« gibt es in einer Vielzahl an Modellen: Unterschiedlichste Linienfräsungen oder variantenreiche Glasausführungen stehen zur Wahl. Ein neues Online-Tool soll die Auswahl erleichtern.

Das Update der weißen Vielfalt DEXTÜRA Hersteller Dextüra hat sein Sortiment um die neuen Türserien »Cottage« und »Frame« erweitert. Neue digitale Tools sollen gleichzeitig Vielfalt und Services einfacher und leichter erlebbar machen. r

Die bei Dextüra etablierte Türserie »Cottage« hat der Hersteller einer kleinen, aber effektiven optischen Erfrischungskur unterzogen: Trendige schwarze Details des Glasrahmens versprechen neue Akzente – an der Tür selbst und bei den Gestaltungsmöglichkeiten. Denn

das Schwarz lässt sich im Interieur leicht mit Möbeln oder Wohnaccessoires aufgreifen. Dieser Gestaltungsidee folgt auch die neue Schiebetürserie »Move 4«. Ihre schwarzen Beschläge sprechen dieselbe Detailsprache und sorgen mit »Cottage«-Türen für einen fei-

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62. NordBau Neumünster Nordeuropas Kompaktmesse des Bauens

Online-Portal soll Beratung und Auswahl erleichtern

13.-17. September 2017 Mittwoch bis Sonntag 9-18 Uhr Neumünster Messegelände Holstenhallen (direkt an A7)

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www.nordbau.de

nen Ton. Der Hersteller will mit dieser Neuheit zeigen, dass Türen nicht nur Räume verbinden, sondern ein wichtiger Teil der Inneneinrichtung sind. Mit »Frame« verspricht der Hersteller eine Türserie mit einer Vielzahl an Modellen: Unterschiedlichste Linienfräsungen oder variantenreiche Glasausführungen stehen zur Wahl. Linienfäsungen und Glasrahmenstrukturen können laut Hersteller perfekt kombiniert werden. Diese Menge an Modellen verspricht viel Auswahl für individuelle Wünsche. Bei diesem Konzept setzt der Hersteller auf eine 3D-Technologie im Design und HighEnd-Techniken in der Fertigung. Die fein abgestimmten Prozesse sorgen dabei für kurze Lieferzeiten.

Hier redet man

miteinander...

Der Hersteller orientiert sich nach eigenen Angaben nicht

nur mit seiner Vielfalt bei den Türmodellen an den Bedürfnissen im Markt. Während andere Hersteller Sortimente straffen, werden sie bei Dextüra erweitert. Damit wird dem Handel ein wichtiger Benefit bei der Beratung an die Hand gegeben. Dextüra begleitet diese Beratung durch seine ständige Digitalisierung beim Service. Neuestes Beispiel: Die neue Homepage, die allen Zielgruppen wie Handel, Verarbeitern, Architekten und Endkunden mehr Information, mehr Inspiration und mehr Möglichkeiten zur Interaktion bieten soll. Unter dem Slogan »frame your life« soll jeder Kunde das passende »Frame«-Türmodell einfacher entdecken können. Das neue webbasierte Sales-Portal erlaubt, Beratungen und Bestellungen an jedem Ort und zu jeder Zeit als Service bieten zu können. 


PLANAR. Klare Formen und gerade Linien.

Der besondere Türfalz überdeckt die Zargenbekleidung.

Bandsystem in Edelstahl oder passend zum Falz lackiert.

Drücker Frame, Inlay in Falzoptik.

PLANAR. Ausdrucksstarke Eleganz. Geradlinig und selbstbewusst, das ist die neue Designtür Planar. Ob Holz- oder Stahlzarge, das puristische Design ist wie aus einem Guss durch ideal abgestimmte Beschläge. Mit nahezu unbegrenzter Farbkombinationen von Zarge und Falz entsteht ein ganz individuelles Raumdesign. 08/17

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Neue Türen-Kollektion speziell für Objektbau

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FENSTER IN GROSSER FARBAUSWAHL! Äußerst stabil, wetterbeständig, pflegeleicht und farbenfroh – die AluminiumVorsatzschale bietet viele hervorragende Eigenschaften. Mehr Infos bei Ihrem Internorm-Partner und unter www.internorm.com * Aktion gültig von 17.08-17.11.2017. Aktion gültig für die Fenstersysteme KF 410 und KF 500. Nur für Bestellungen im Aktionszeitraum und nur für private Endverbraucher.

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Um in Zukunft Kunden aus der Türenindustrie schnell und unkompliziert mit Qualität versorgen zu können, hält der Schichtstoffhersteller 40 Dekore (25 Unifarben und 15 Hölzer) in den vier gängigen Türformaten auf Lager: 2 150 x 915 mm, 2 150 x 1 020 mm, 2 150 x 1 300 mm und 2 350 x 1 300 mm. Die Formica-Hochdruckschichtstoffe entstehen, indem mehrere mit Harzen imprägnierte Papiere zu einem homogenen Werkstoff

40 Dekore, vier gängige Türformate und ein spezieller Lieferservice. Das sind die Eckdaten der neuen Türenexpress-Kollektion von Formica. Homapal liefert die hochwertigen Hochdruckschichtstoffe an Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Die Homapal GmbH produziert und vertreibt mit circa. 90 Mitarbeitern am Unternehmensstandort in Herzberg am Harz Laminate mit besonderen Oberflächen aus Metall, Echtholz-Schichtfurnieren und Magnethaftplatten. Eine Leder-Kollektion, Schichtstoffe mit Kunstlederoberflächen in schwer entflammbarer Ausführung nach IMO, ergänzt das Sortiment, das Messe-, Ladenund besondere Möbelbauer ansprechen soll. Ihren Einsatz finden Homapal-Produkte in Shops, Hotels und Arztpraxen, auf Kreuzfahrtschiffen, in Bars, Restaurants und Clubs – überall dort, wo vertikale Flächen veredelt werden sollen. Homapal gehört zur Formica Unternehmensgruppe, Cincinnati/USA, und besitzt die Exklusivrechte für den Vertrieb der Formica-Produkte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. 

Glas-Schiebetüren: Komfort für jeden Raum r GARANT Die Garant Türen und Zargen GmbH aus Ichtershausen bietet ein breites Spektrum von Schiebetüren an. Dafür sind Türblätter und Zargen aus dem gesamten Sortiment wählbar: geschlossen, mit Lichtausschnitt und interessanten Gläsern oder als Ganzglastür.

Platzsparende Türlösung in kleinen Zimmern, gleichzeitig zentraler Blickfang in großen Räumen, barrierefrei und einfach in der Handhabung – Schiebetüren sind wahre Multitalente. Mit schlanker Bauweise sowie klaren Formen liegen sie voll im Trend und treffen vor allem als Ganzglasvariante den Geschmack der Zeit. Türblätter und Zargen sind aus dem gesamten Garant-Sortiment wählbar: geschlossen, mit Lichtausschnitt und interessanten Gläsern oder als Ganzglastür. Die besondere Note erhalten Schiebetüren durch hochwertige Beschläge aus Edelstahl. So schafft dieser stilvolle Klassiker eine stimmige

Kombination aus Design und Funktion. Schiebetüren sind prägende Elemente der Raumgestaltung. In ein- oder zweiflügeliger Ausführung trennen sie Räume oder verbinden diese zu einer Einheit. Die Verwendung von Glas erzielt dabei eine einzigartige Wirkung. Ganzglastüren geben den Räumen eine natürliche Leichtigkeit. Sie sind optische Highlights und gewähren beeindruckende Lichtmomente. »Ligno«, »Panno«, »Panno-Glossy« und »Petali« heißen die neuen Gläser von Garant. Mit Bedacht gewählt, ermöglichen sie laut Hersteller gewollte Einblicke und eine private Atmosphäre zugleich. 

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unter Druck und Hitze miteinander verpresst werden. Die so erzeugte Oberfläche ist laut Hersteller widerstandsfähig, langlebig und hygienisch.

HOMAPAL

r HOMAPAL Homapal, Teil der Formica-Unternehmensgruppe mit exklusiven Vertriebsrechten in Deutschland, Österreich und der Schweiz, hat auf der Interzum die »Türenexpress«Kollektion von Formica vorgestellt. Sie bietet 40 Dekore, vier gängige Türformate und einen Lieferservice.

Mit Schiebetüren lassen sich eindrucksvolle Akzente setzen, wie hier mit dem Modell »Petali«.


Fingerschutz-Rollo als Paket: schnell und sicher montiert

ATHMER

r ATHMER »Fingerschutz«-Systeme von Athmer haben sich seit Jahren in den verschiedensten Anwendungen wie z. B. Kindergärten, Schulen oder öffentlichen Einrichtungen mit automatischen Türen, bewährt. Um dem Monteur des Fingerschutzrollos »NR-30« eine noch einfachere Montage zu ermöglichen, bietet Athmer die neue Toolbox an. Sie besteht aus einer Montagehilfe für alle »NR-30«-Fingerschutzrollos und einem Multiconstruction-Bohrer.

Die Montagehilfe dient zur normkonformen Ausrichtung der Befestigungshalter des »NR-30« im richtigen Abstand auf Türblatt und Zarge ohne zusätzliches Messen. Durch Einlegen der Befestigungshalter in die Montagehilfe sind diese vorpositioniert und müssen laut Hersteller nur noch verschraubt werden. Die Montagehilfe kann durch Umstecken sowohl an flächenbündigen als auch an gefälzten Türen eingesetzt werden. Zudem enthält die Toolbox einen Multiconstruction-Bohrer, der speziell für hintermörtelte Stahlzargen genutzt werden kann. Ein zusätzlicher Bohrerwechsel entfällt und spart dem Monteur Zeit.

Verschraubung an Holz- oder Metalltüren Die Befestigungshalter des »NR-30«-Fingerschutzrollos wurden außerdem laut Hersteller modifiziert und verstärkt. So wird dem Sachkundigen eine unkomplizierte und sichere Demontage des Systems zu Wartungs- und Reinigungszwecken an der Tür ermöglicht. Des Weiteren beinhaltet nun das Standardzubehör des »NR-30« die Befestigungs-

Für die Fingerschutzrollos »NR-30« ermöglicht Athmer mit der neuen Toolbox eine noch einfachere, zeitsparende Montage.

mittel für eine Verschraubung an Holz- oder Metalltüren. Damit hat der Monteur immer das passende Befestigungsmittel zur Hand. Mit der neuen »NR-30«-Toolbox und den Verbesserungen des »NR-30«-Paketes verspricht der Hersteller dem Verarbeiter eine Ersparnis an Zeit und Kosten sowie normkonforme Sicherheit für deren Kunden. 

INFO

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Die Firma Athmer mit Sitz in Arnsberg-Müschede ist nach eigenen Angaben international führend in der Herstellung von Dichtungssystemen für Türen und Tore. Das Unternehmen verfügt über eine mehr als 60-jährige Erfahrung im Bereich der automatischen Türdichtung und gehört zum Unternehmensverbund Julius Cronenberg Sophienhammer ( JCS). Neben den automatischen Türdichtungen für Schall-, Rauch- und Feuerschutztüren gehören dazu auch Dichtungen für Strahlenschutztüren, Ganzglastüren sowie für Türen mit extrem hohem Bodenspalt von bis zu 50 mm. Ebenfalls seit vielen Jahren beschäftigt sich Athmer mit speziellen Fingerschutzsystemen zur Sicherung der Nebenschließkante von Türen.


Jeld-Wen verspricht umfassende Türen- und Lieferkompetenz für den Hotelbau und hat auch Funktionstüren für Schall- und Brandschutz.

Neues Hotel-Konzept öffnet Türen zum Lifestyle r JELD-WEN In St. Peter-Ording, direkt an der Auffahrt zum Ordinger Strand und mit direktem Blick über den Deich, steht das erste Lifestyle-Motel an der Nordsee. Das »Beach Motel« am größten und belebtesten Strandabschnitt mit traumhaftem Dünenpanorama und den typischen Pfahlbauten will Gäste dort abholen, wo sie sich am liebsten aufhalten – am Strand. Im Inneren untermalen Hotelzimmertüren von Jeld-Wen den Strandcharakter.

Türenkonzept passend zum »Look & Feel« des Motels Bei einem Projekt dieser Größenordnung (Investitionsvolumen € 11 Mio.) waren viele Unternehmen für die Umsetzung verantwortlich. Der Entwurf des Motels stammt von Thomas Ladehoff, Inhaber der gleichnamigen »Architekturwerkstatt« aus Hardebek. Seine Vision: Eine möglichst natürlich wirkende, 44

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dem Motel-Konzept und der Umgebung Rechnung tragende Oberfläche bei den Stil prägenden Hotelzimmertüren zum Einsatz zu bringen. Gleichzeitig sollten die Innentüren mühelos dem meist etwas rauen Hotelalltag standhalten können. Die beteiligten Generalunternehmen wurden auf ihrer Suche nach einem passenden Türenmodell schnell beim Jeld-Wen-Fachhandelspartner fündig. So legte man sich auf die Schallschutztür »Typ 48/SK3« für die Hotelzimmertüren fest und beauftragte den Hersteller damit, Vorschläge für eine passende Oberfläche zu erarbeiten.

Individuallösungen für den Objektbereich Trotz des großen Umfangs der »HPL Urban«-Collection kann der Türenhersteller nicht jeden Kundenwunsch durch das hauseigene Schichtstoff-Sortiment abdecken. In solchen Fällen hilft der hauseigene Objektservice, wenn es darum geht, aus der schier endlosen Oberflächen-Vielfalt genau die Optiken heraus zu suchen, die dem Kundenwunsch entsprechen. JeldWen verfügt nach egenen Angaben über viel Erfahrung im Bereich Hotelbau und konnte so mit Kompetenz sowie der nötigen Sortimentskenntnis der Dekor- und Schichtstoffhersteller dafür orgen, dass aus Wünschen Wirklichkeit wurde. Der Hersteller empfahl den Einsatz einer matten Holzstrei-

fenstruktur mit leichtem Glanz sowie starkem 3-D-Effekt. Die HPL Oberfläche »White Acacia« von Resopal stammt aus der »Wooden Spirit«-Kollektion und überzeugte Türenhersteller, Kunden und Objektbeteiligte. »Die Oberfläche haben wir mit voller Überzeugung ausgewählt, da sie den Eindruck einer massiven Holzinnentür mit einer haptischen Oberfläche vermittelt«, so Architekt Ladehoff. Die optische Natürlichkeit wird hierbei durch eine leichte Unregelmäßigkeit in der Holzoptik sowie die Tiefenwirkung gekonnt unterstrichen.

Ergebnis überzeugt Betreiber und Gäste gleichermaßen Das gestalterische Raumkonzept sah vor, dass die Türen sich harmonisch in die Interieurs sowie JELD-WEN

Die beiden Inhaber des »Beach Motel«, Jens U. Sroka und Sönke Kähler, haben ein Konzept entwickelt, das die Gäste dort abholt, wo sie sich am liebsten aufhalten – am Strand. Den Strandcharakter untermalen auch die Hotelzimmertüren von Jeld-Wen mit ihrer hellen, wie von Wind und Wetter gebleichten, leicht unregelmäßigen Holzoptik, die zum Ambiente des »Beach Motel« passt. Die Namen und die Architektur der drei Gebäude – »Hamptons«, »Cape Cod« und »Key West« – erinnern an die Strandhäuser der US-Ostküste. Sie bieten unterschiedliche Zimmerkategorien und individuell eingerichtete Themen-Suiten für aktive Wassersportler ebenso wie für Familien und trendbewusste Städter. 103 Zimmer zwischen 20 und 45 m2 stehen zur Verfügung, davon 74 Doppelzimmer, 15 Loftzimmer, sechs »Family & Friends«-Zimmer mit einer Kapazität für bis zu fünf Personen, vier Junior- sowie fünf Suiten.

Die Innentüren von Jeld-Wen wirken natürlich, tragen StilKonzept und Umgebung Rechnung und sind dem oftmals rauen Hotelalltag gewachsen.

die Landschaft direkt hinter dem Deich einfügen und zum »Spirit« sowie den Themen der Hotelzimmer passen. All dies vermag laut Hersteller das ausgewählte Türmodell, indem es sich dezent im Hintergrund hält und durch die markante Optik das Interieur voll zur Geltung kommen lässt. Die natürliche Optik der »White Acacia« erinnert ein wenig an den Sand eines Nordseestrands. In der Farbe passen die Hotelzimmereingangstüren zum Thema des »Beach Motel« und verleihen den coolen Hotelzimmern ein schönes Entree.

Schnelle Lieferung mit extrem hoher Vielfalt Die Innentüren in allen anderen Bereichen des Motels kamen ebenso von Jeld-Wen: Insgesamt 310 Türen, darunter auch die für Hotels wichtigen Brandschutztüren. In Anlehnung an den typischen »Hampton«-Style waren diese natürlich mit Glasausschnitten sowie Sprossenrahmen versehen. Dass bei solchen Projekten am Ende oft der Zeit-Schuh drückt, ist selbstredend. Obwohl sich hier und da in letzter Minute Maße verändern oder andere technisch bedingte Neuerungen ergeben haben, konnte der Hersteller von seinem Liefersystem »5plus« profitieren und kurze Lieferzeiten realisieren. Auch dadurch will Jeld-Wen gerade im Hotelbau seine Marktstellung kontinuierlich ausbauen. 


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Hersteller blickt in die Zukunft: Interaktives Fenster soll schon bald Fernseher und Tablet ersetzen r DRUTEX Der Hersteller Drutex hat das interaktive Fenster vogestellt. »SmartWindow« ermöglicht eine Präsentation von Multimediainhalten und stellt laut Drutex eine Revolution auf dem internationalen Markt für Fenster- und Türprodukte dar. Das »erste intelligente Fenster« bietet neben seinen Standardfunktionen die Möglichkeit, Fernsehen zu schauen, das Internet zu nutzen und über eine drahtlose Schnittstelle zu arbeiten.

Mit seiner innovativen Lösung reiht sich Drutex in den weltweiten Trend von IoT-Lösungen (IoT = Internet of Things) ein. Der Hersteller nennt das neueste Produkt eine der wichtigsten Innovationen in der Geschichte des Unternehmens, das die Wahrnehmung von Fenstern maßgeblich verändern wird. Dabei fungiert das Fenster nicht mehr nur als Baumaterial oder dekoratives Element, sondern dient als Arbeitswerkzeug oder persönlicher Assistent.

LCD-Bildschirm in Doppelglas

schnittstellen für die Kontrolle und Interaktion mit dem Nutzer verantwortlich ist. Der LCD-Bildschirm selbst ist in einer Doppelverglasung eingeschlossen, die das Display vor äußeren Einflüssen schützt. Das Fenster wurde mit einem energieeffizienten Prozessor in ARM-Architektur ausgestattet und besitzt ebenfalls Schnittstellen zur drahtlosen Kommunikation, die auf den neuesten Standards wie Wi-Fi (802.11n), Bluetooth (4.1) sowie Bluetooth Low Energy basieren. An das Fenster kann ein USBStick oder eine externe Festplatte mit Multimediadateien, eine Tastatur sowie eine Maus angeschlossen werden. Ebenso besteht die Option, das häusliche Computernetz zu nutzen, um das Fenster mit dem Internet zu verbinden, wodurch völlig neue funktionelle Gebrauchsmöglichkeiten des Fensters entstehen. Ob Streamen von Filmen, Betrachten von Fotogalerien, Surfen auf Internetseiten während täglicher Tätigkeiten im Haus, Checken von E-Mails oder das Ansehen beliebter Programme und Serien auf dem Fenster –

dem »SmartWindow« – werden damit Wirklichkeit. Drutex hat mit dem SmartWindow nach eigenen Angaben ein Fenster entwickelt, das die Funktionen von Fernseher, Tablet und Office-Gerät in sich vereint. Es bietet ebenso die Möglichkeit von virtuellen Jalousien oder Markisen, die vor Licht schützen und die Räumlichkeiten für einen noch größeren Nutzungskomfort verdunkeln. Das interaktive Fenster knüpft an die Idee des intelligenten Wohnens an und ist kompatibel zu anderen Systemen und IoT-Steuerungen im Haus. Drutex bietet seinen Kunden auch eigene Smart Home Systeme, die eine Fernsteuerung von Fenstern, Türen und Rollläden ermöglichen. Das neue Produkt lässt sich in die bisher von der Firma angebotenen intelligenten Wohnelementen »Tahoma« und »Maco« integrieren.

DRUTEX

Das Multimediaprodukt besteht aus einem interaktiven Fenster sowie einer Steuereinheit, die über eine Reihe von Benutzer-

Auch Präsentationen und Mails können mit dem »SmartWindow« gezeigt werden. Langfristig soll das interaktive Fenster Tablet, Computer und Smartphone ablösen.

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»›SmartWindow by Drutex‹ ist, kurz gesagt, eine Revolution von weltweitem Ausmaß. Unsere Ingenieure, die Forschungs- und Entwicklungsabteilung sowie unsere Technologen haben ein System entwickelt, von dem wir vor Kurzem nur zu träumen wagten«, sagt Leszek Gierszewski, Vorstandsvorsitzender der Drutex S.A., und ergänzt: »Unsere neueste Lösung reiht sich in weltweite Trends ein, erweitert aber gleichzeitig das Angebot an intelligenten Lösungen, die den Kunden bisher geboten wurden. Und das ist erst der Anfang dessen, was wir für unsere Kunden vorbereitet haben. Die nächsten innovativen Systeme stellen wir bereits in Kürze vor.« Das »SmartWindow« ist in allen Materialien erhältlich: Kunststoff, Aluminium und Holz sowie Holz-Aluminium. Die Funktionen und Spezifikationen der bereits verfügbaren Produkte bleiben dadurch unverändert. Derzeit liegt das interaktive Fenster als Konzeptversion vor und soll laut Hersteller bereits in naher Zukunft im Serienverkauf erhältlich sein. 

Das »SmartWindow« ist auf den ersten Blick ein ganz normales Fenster.


Neuer Farbton: Außenfolie erstmals in »Tiefschwarz«

Bieten Sie Sicherheit !

r RENOLIT Es wurde oft versucht, und Renolit ist es jetzt gelungen: eine Außenfolie für Türen und Fensterprofile in reinem Tiefschwarz. Der Hersteller aus Worms bringt seine Hochleistungsfolie »Renolit Exofol PX« erstmals in diesem Farbton.

Die Herausforderung war bislang, bei reinem Schwarz die Aufheizung von Folie und Kunststoffprofil in Grenzen zu halten. »Die Fortschritte in der Pigmententwicklung haben es möglich gemacht, auf die Beimischung von Pigmenten anderer Couleur zu verzichten. Dadurch erhalten wir die gewünschte Farbtiefe und bekommen zugleich die Temperaturen in den Griff«, sagt Geschäftsbereichsleiter Stefan Friedrich. Der neue Farbton »Black« wurde laut Hersteller auf Basis der bewährten »Solar Shield Technology« (SST) entwickelt, die die Wärmeaufnahme reduziert und so die Farbstabilität erhöht. »Black« ist in Verbindung mit einer klassischen Holzpore sowie mit der ebenfalls neuen Prägung Ulti-Matt erhältlich.

ten vielfach geäußerten Wunsch nach einer Hochleistungsfolie mit betont stylischer Oberfläche. Ein Glanzgrad zwischen 1,0 und 3,5 verleiht »Renolit Exofol PX« ein nahezu samtiges Aussehen. »Damit werden PVC-Profile eine Alternative zu Pulverlack beschichtetem Material«, beschreibt Marketingleiterin Sibylle Kahl den Fortschritt in der Designvielfalt. Neben dem neuen Farbton »Black« ist UltiMatt auch in den Farben Weiß, Cremeweiß und Anthrazitgrau lieferbar. Auch für die neuen Produkte gibt der Hersteller eine Gewährleistung von bis zu 15 Jahren in den nord- und mitteleuropäischen Ländern sowie von zehn Jahren in den südeuropäischen Ländern und in den Anrainerstaaten des Mittelmeeres. 

Stylische Oberfläche und Alternative zu Pulverlack

RENOLIT

Mit dieser Prägung erfüllt das Unternehmen den von Architek-

Finger

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Der Farbfächer der Außenfolie »Renolit Exofol PX« ist jetzt um eine Farbe reicher: Der Hersteller hat ab sofort »Black« im Sortiment, erhältlich in Verbindung mit einer klassischen Holzpore sowie mit der ebenfalls neuen Prägung Ulti-Matt.

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Entwicklertag: Gewerkeübergreifende Lösungen BAYERWALD Beim iWDVS-Entwicklertag (s. Infokasten) hat Bayerwald erstmals ein neues Systemfenster in schlagregen- und winddichter Ausführung vorgestellt, in das Fensterbänke jeder Art eingesetzt werden können. Gezeigt wurden verschiedene gewerkübergreifende iWDVS-Systemlösungen, die Fehlerquellen minimieren und ein hohes Maß an Planungs- und Ausführungssicherheit garantieren sollen. Am Unternehmensstandort Neukirchen vorm Wald ging es um Anschlusslösungen für alle Gewerke – Fenstersetzer, Sonnenschutz, Fassadenbauer, Spengler oder Steinmetze.Die Mitglieder dieses Netzwerks haben sich ausgetauscht über wiederkehrende Probleme zum Thema Fenster und die kritische Realisierung optimaler Anschlüsse im iWDVS, Holzbau und hochdämmendem Massivbauwerk.

Vereinfachte Arbeitsprozesse Fenster und deren Anschlüsse sind wichtiger Fassadenbestandteil und übernehmen eine zentrale Rolle bei der Dichtigkeit des gesamten Dämm- und Putzsystems. Da oftmals bis zu vier Gewerke – Fenstersetzer, Sonnenschutz, Fassadenbauer, Speng-

ler oder Steinmetze – daran arbeiten, ist es laut Bayerwald sehr problemanfällig. Wo Konflikte vorprogrammiert scheinen, verspricht der Hersteller mit seinem Systemfenster eine einfache und wirkungsvolle Lösung für Architekten, Bauherren, Planer und Handwerker: Durch die speziellen iWDVS-Anschlusslösungen verbinden die Fenster für Dämmfassaden und Innenputzsysteme alle Gewerke in einem geschlossenen Element. Zu den Systemkomponenten zählen Bayerwald-Systemfenster sowie iWDVS-kompatible Fensteranschlussprofil-, Laibungsplatten-, Fensterbankkeilplatten- sowie Rollladen- und Jalousiensysteme. Dies führt zu einem Synergieeffekt, der eine Zeit- und Kostenersparnis sowie eine gesteigerte Ausführungsqualität ermöglicht.

DAS IWDVS-NETZWERK

Das Innovations-Netzwerk iWDVS, dessen Mitglieder den verschiedensten Gewerken angehören, hat es sich zur Aufgabe gemacht, gewerkübergreifende Systemlösungen für Fassaden- und Innendämmsysteme zu entwickeln. Die dabei entstehenden detailliert ausgearbeiteten Produktinnovationen mit aufeinander abgestimmten Anschlussdetails sollen dabei helfen, Bauschäden effektiv zu verhindern.

Beim Entwicklertag werden im offenen Austausch von beteiligten Industrieunternehmen neue Lösungen diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht. Ziel ist ein hohes Maß an Planungs- und Ausführungssicherheit. Auch in Zukunft wird das iWDVS-Netzwerk gemeinsam an neuartigen, prozesssicheren, geprüften Systemlösungen arbeiten, die einwandfrei funktionieren.

BAYERWALD

r

Spezielle iWDVS-Rahmenverbreiterungen mit integriertem Fensteranschlussprofil ermöglichen einen exakten und schnellen Einbau einzelner Laibungssysteme.

Gewerke Hand in Hand Wo sich die Gewerke immer konkurrierend gegenüber standen, arbeiten sie jetzt interdisziplinär mit gesammeltem Wissen Hand in Hand. Einfachheit und Sicherheit stehen im Fokus: Spezielle Rahmenverbreiterungen mit vom ift Rosenheim geprüften und zum Patent angemeldeten iWDVS-Fensteranschlussprofil ermöglichen das exakte und schnelle Einbauen der verschiedenen Laibungsplatten für Fensterlaibungen und Fensterbankdämmung (iWDVS-Keilplatte). Diese Anschlüsse sorgen für eine schlagregen- und winddichte Ausführung. Das hat zur Folge, dass Fensterbänke jeder Art eingebaut werden können, da sie keinerlei dämmende Wirkung mehr übernehmen müssen. 

Alle iWDVS-Produkte versprechen ganzheitlich funktionierende Systemlösungen und wurden im eingebauten Zustand vom ift-Rosenheim geprüft. 48

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Innenausbau

Holz-Architektur: Nachhaltigkeit macht Schule

Weiß lasierte Holzwände und -decken schaffen ein natürliches, angenehmes Raumklima und bilden die ruhige, unaufgeregte Kulisse für das schulische Leben. Farbe und Bewegung bringen die Schüler hinein ...

r KEIMFARBEN Das Schmuttertal-Gymnasium im 8 km westlich von Augsburg gelegenen Diedorf ist eine Schule mit Modellcharakter, ein bundesweit einmaliges Leuchtturmprojekt. Rund 1 000 Schüler lernen hier nach innovativen Konzepten in einem gesunden, sinnfälligen Umfeld. In dem DGNBprämierten Bau kamen gesundheitlich unbedenkliche Produkte vom Keimfarben zum Einsatz.

In nur zweijähriger Bauzeit entstand im Rahmen eines Forschungsvorhabens der Deutschen Bundesstiftung Umwelt ein Plusenergie Holz-Schulbau, der baulich und pädagogisch neue Wege geht und in vielerlei Hinsicht vorbildlich ist: Offene Lernlandschaften mit vielfältig nutzbaren Räumen ermöglichen individuelles Lernen und Lehren, und dank modularer Holzbauweise kann die Schule auch in Zukunft flexibel auf pädagogische Entwicklungen reagieren.

ten, teilweise überdachten Höfen, grünen Klassenzimmern und ökologischen Lehrgärten überträgt die innovative pädagogische Architektur des Innenraums in den Außenraum.

Nachhaltig und nachwachsend Ab Oberkante Keller bzw. Bodenplatte wurde das Gebäude komplett als elementierter Holzbau realisiert. Auch die Fassade und ein Großteil des Innenausbaus sind aus dem nachwachsen-

den Rohstoff Holz, insgesamt wurden knapp 5 000 m2 unterschiedliche Holz- und Holzwerkstoffe wie Konstruktionsvollholz, Brettschicht- und Brettsperrholz verbaut. Die Geschossdecken wurden in Holz-Beton-Verbundbauweise ausgeführt, was für optimalen Schallschutz in allen Nutzungsbereichen und eine ausreichende Wärmekapazität sorgt. Zusätzliches Öko-Plus ist die hocheffizient gedämmte Ge-

bäudehülle mit hinterlüfteter Fassadenverkleidung aus lasierten, sägerauen Brettern. Sie entspricht ebenso den Kriterien des Passivstandards wie die entsprechend qualifizierten dreifach verglasten Fensterelemente, die im Zuge der Vorfertigung schon in die Wandbauteile integriert waren. Die Fassadenverkleidung kragt über jeder Etage etwas nach vorn vor – das ist konstruktiver Witterungsschutz im Holzbau.

Das von der Schulfamilie mitentwickelte pädagogische Konzept sieht alternative Unterrichtsformen, Teamwork und selbstverantwortliche Methoden des Lernens vor. In den belichteten Bereichen der Erdgeschosse sind die Fachräume für Naturwissenschaften, Kunst und Musik untergebracht. Auch hier gibt es gemeinsame »Marktplätze«, die fächerübergreifend genutzt werden können. Eine integrative Freiraumplanung mit differenziert gestalte-

KEIMFARBEN

Landschaften des Lernens

Transparenz statt Abschottung: Verglaste Wandelemente ermöglichen Blickkontakt. 08/17

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Weil offene Lernlandschaften bislang weder in den Bauordnungen der Länder noch in den Schulbaurichtlinien geregelt sind und daher einen Sonderfall darstellen, mussten im Bereich Brandschutz und Akustik neue Ansätze entwickelt werden. Für die erhöhten Anforderungen im Bereich Akustik wurden entsprechende schallabsorbierende Verkleidungen an Wänden und Decken entwickelt. Eng gestaffelte, mit HolzwolleLeichtbauplatten ausgefachte Dach- und Deckenträger und abschirmende, schallabsorbierende Stellwände steigern die akustische Behaglichkeit.

Gesunde Lernumgebung Schon in der Planungsphase wurde jedes Material, das zur Verwendung kommen sollte,

auf seine ökologische Tauglichkeit hin überprüft. Dieser Prozess wurde dann auf der Baustelle mit der stetigen Kontrolle aller Materialien fortgesetzt. Besonders durch den umfassend verwendeten Werkstoff Holz entsteht ein Lernund Raumklima, das Maßstäbe setzt. »Holz in seiner Anmutung wird als positiv empfunden, gerade von Kindern. Der Baustoff lässt sich gut formen, er riecht gut, ergibt eine erlebbar und spürbar gute Atmosphäre. Klima und Komfort sind als außerordentlich gut zu bewerten«, so Frank Schwindling, Kreisbaumeister und Leiter der Fachgruppe Bauen im Landratsamt Augsburg. »So gut, dass Eltern teilweise mit dem Argument, ihre Kinder seien Asth-

matiker, um einen Schulplatz nachsuchen.« Natürlich ist Holzschutz ein Thema, das konstruktiv, aber auch durch Beschichtung gelöst werden muss. Die Holzfassade des Schmuttertal-Gymnasiums wurde außen hellgrau mit der silikatischen Vergrauungslasur »Keim Lignosil-Verano« und im Innenbereich mit »Keim Lignosil-Inco weiß lasierend« beschichtet. Ausschlaggebend für diese Wahl war laut Hersteller einerseits die generelle gesundheitliche Unbedenklichkeit des absolut emissionsfreien Farbauftrags, die auch strengsten baubiologischen Anforderungen standhält, auf der anderen Seite aber auch die mineralisch-matte, farbtonstabile Optik und nicht zuletzt die überzeugen-

de Wirtschaftlichkeit. Ein weiterer Vorteil für die Umwelt: Die ökologischen Mineralfarben werden in der Nachbarschaft produziert, im Diedorfer Unternehmen Keimfarben – das heißt regionale Produktion und kürzeste Transportwege.

Preis für Nachhaltigkeit Als erster und bisher einziger deutscher Schulbau in modularer Holzbauweise und Plusenergiestandard wurde das Schmuttertal-Gymnasium 2016 mit dem ersten Platz beim DGNB Preis »Nachhaltiges Bauen« ausgezeichnet. Architekten, Studierende, Stadt- und Gemeinderäte pilgern nach Diedorf, um das vorbildhafte Objekt zu besichtigen und sich Anregungen zu holen über ein Projekt, das hoffentlich »Schule macht«... 

REMMERS Der schnelle Schutz gegen Feuchtigkeit ist zentrales Thema des Messeauftritts von Remmers auf der NordBau. r

Die meisten der gezeigten Produkte erfüllen laut Hersteller nicht nur ihren jeweiligen Instandsetzungszweck, sondern lassen sich darüber hinaus einfach und zeitsparend verarbeiten. Damit will Remmers die wirtschaftliche Komponente der Produkte stärker in den Fokus rücken.

Schnell und vielseitig Als Highlight nennt das Unternehmen seinen prämierten Abdichtungs-Allrounder »MB 2K«. Er kann vielfältig eingesetzt und verarbeitet werden, so dass der Hersteller Jahr für Jahr neue Einsatzmöglichkeiten bei der Altbausanierung oder in Neubauten eröffnet. Das lösemittelfreie Produkt trocknet in-

nerhalb kurzer Zeit und kann danach weiterbearbeitet werden. Eine Neuheit ist das »Quick-Protect«-System für die rasche Balkonsanierung. Eine neue Hybridtechnologie beschleunigt laut Hersteller die Verarbeitung und reduziert Wartezeiten. Das System schützt Balkone vor mechanischen Belastungen und Witterungseinflüssen. Zugleich lassen sich vielfältige optische Gestaltungsmöglichkeiten nutzen. Für die Schimmelsanierung bei gleichzeitiger Innendämmung hat Remmers seine atmungsaktive PUR-Hartschaumplatte »iQ-Therm 30« entwickelt. Wenn keine Außendämmung gewünscht oder möglich ist, lässt sich damit den-

Das Highlight auf dem Remmers Messestand während der NordBau 2017 ist der mit dem BAKA Award ausgezeichnete Abdichtungs-Allrounder MB 2K. 50

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REMMERS

»Alter Bekannter« mit neuen Impulsen auf der NordBau


noch Wärmeenergie sparen. Das Produkt verhindert gleichzeitig die Schimmelpilzbildung, die bisher bei der Innendämmung immer ein großes Problem darstellte.

Betonsanierung mit System Aus dem Sortiment für die Betonsanierung hat der Hersteller verschiedene »Betofix«-Produkte im Gepäck. Mit den vielseitig

einsetzbaren Schnellreparaturmörteln »RM« und »R2« lassen sich innerhalb kurzer Zeit kosmetische Reparaturen an Beton-, Stahl- und Leichtbetonflächen ausführen. Für standsicherheitsrelevante Instandsetzungen steht dagegen der kunststoffmodifizierte Zementmörtel »Betofix R4« zur Verfügung, ein Werktrockenmörtel für die Anwendungsbereiche

PCC I und II sowie für die Beanspruchbarkeitsklasse M3. Die Variante R4 SR ist auf besondere chemische Belastungen ausgelegt und kann z.B. in Klärbecken oder bei Bauteilen zur Trinkwasserversorgung eingesetzt werden.

Beschichtungen für Objektbau Für die Bodenbeschichtung in öffentlichen Räumen und Ge-

werbebetrieben zeigt Remmers Kunstharzprodukte der Epoxy-Produktlinie»BS 2000«, die sich mit der Versiegelung »BS 3000« zum perfekten Duo für die anforderungsgenaue Gestaltung von Böden ergänzen soll. Die NordBau findet von 13. bis 17. September in Neumünster statt, Remmers ist in Halle 1 am Stand Nr. 1235. 

SCHLÜTER SYSTEMS Energiesparende Bodenund Wandheizungen sowie kreative Lösungen zur Raumgestaltung stehen im Fokus des Messeauftritts der Schlüter-Systems KG auf der Nordbau in Neumünster. r

Ihre Nordbau-Premiere feiern die neuen »RGB+W« LED-Module der »LichtProfilTechnik Schlüter-LIPROTEC«. Sie bieten laut Hersteller erstmals farbiges und weißes Licht in einem LED-Streifen und lassen sich an andere Beleuchtungssysteme und ihre Umgebung anpassen. Die Steuerung erfolgt über die App »Schlüter-LED-Color-Control« oder eine Funkfernbedienung. Elegante Designmöglichkeiten versprechen auch die Schlüter-Abschlussprofile »Quadec«, »Rondec« und »Jolly«. Sie sind ebenfalls auf der NordBau zu sehen und in mehreren Farben erhältlich, zum Beispiel in »Graphitschwarz matt« oder »Brillantweiß matt«. Ebenfalls gezeigt wird das Einbauelement »Schlüter-Kerdi-Board-N« zum Bau von Nischen und Ablagen mit Keramik

SCHLÜTER-SYSTEMS

NordBau: Neue Lichttechnik und effiziente Heizsysteme

Die »LichtProfilTechnik« verspricht einzigartige Akzente mit Licht und Keramik – die neuen LED-Streifen können dabei sowohl farbiges als auch weißes Licht darstellen. oder Naturstein. Sie sind aus der Konstruktionsplatte »Kerdi-Board« gefertigt und stehen in verschiedenen Abmessungen zur Verfügung. Eine vorgefertigte Dichtmanschette ermöglicht laut Hersteller die sichere Abdichtung der Übergänge zur Wandfläche. Die Elemente können ganz nach Wunsch mit Fliesen oder Platten gestaltet sowie mit eleganten Abschlussprofilen oder der »LichtProfilTechnik« kombiniert werden.

Der Keramik-Klimaboden Bekotec-Therm« von Schlüter. Das Fußbodenheizsystem verspricht eine kurze Einbauzeit, geringe Aufbauhöhe sowie hohe Energieeffizienz. Die milde Strahlungswärme kommt schnell und gleichmäßig an der Oberfläche an und sorgt für ein angenehmes Raumklima – und das bei geringen Vorlauftemperaturen. Die elektrische Fußbodenund Wandheizung »Schlüter-Ditra-Heat-E« eignet sich durch

ihre niedrige Aufbauhöhe laut Hersteller für Renovierungen und Sanierungen. Die Entkopplungsmatte »Ditra-Heat-Duo« verspricht mit einem zusätzlichen thermischen Barrierevlies dabei ein deutlich schnelleres Aufheizverhalten von Fliesenund Natursteinbelägen. Die Vlieskomponente sorgt gleichzeitig für eine geprüfte Verminderung der Trittschallübertragung von bis zu 13 dB. Schlüter Systems ist an Stand Nr. 4212 in Halle 4.  08/17

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CAPAROL FARBEN LACKE BAUTENSCHUTZ/MARTIN DUCKEK (2)

Auch wenn eine Band spielt und der Saal voll besetzt ist, stimmt die Akustik: Die Hanf-Akustikplatten »CapaCoustic Nature« nehmen den Schall in ihren Naturfasern und Poren auf.

Den Schall in allen Fasern aufnehmen: Hanf vereint gute Akustik mit ansprechender Optik r CAPAROL Schallabsorberplatten aus Hanf, das ist heute die Lösung gegen schlechte Akustik bei Musikveranstaltungen und anderen Events in der Siegwarth Gartenmanufaktur in Singen am Hohentwiel. Das Naturmaterial, aus dem die neue Generation an Schallabsorbern »CapaCoustic Nature« von Caparol besteht, passt für Gartengestalter und Eventmanager Manfred J. Siegwarth zu seinem Umweltanspruch und dem grünen Ambiente. Die Platte ist nachhaltig und erfüllt laut Hersteller die akustischen Ansprüche genauso wie Absorberplatten aus synthetischen Materialien oder Mineralfaserplatten.

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Tolle Optik, aber problematische Akustik Die Decke ist schön anzusehen, doch im Zusammenwirken mit anderen schallharten Oberflächen wie raumhohen Fenstern, dem Glasdach und einem Laminatboden gab es akustische Probleme. Das zeigte sich bei Musikveranstaltungen und anderen Events, die hier regelmäßig stattfinden. Veranstalter, Künstler und Besucher wünschten eine bessere Akustik. Geht es um die Verbesserung der Akustik, wird üblicherweise die Decke als erstes in Betracht gezogen. Die kam in der Gartenmanufaktur aus ästhetischen Gründen nicht in Frage – das »toskanische Dach« sollte frei von Akustikmaßnahmen aller Art bleiben, auch von abgehängten Elementen wie »CapaCoustic Melapor-Baffle« oder Deckensegel: Also blieben nur die Wände. Geschäftsführer Thilo Simeoni vom RKS-Malerteam,

CAPAROL/BERND SCHAMBERGER (2)

Warmtonig und weich wirken die Wände im Veranstaltungsraum der Gartenmanufaktur in Singen-Bohlingen. Sie wurden in drei Farbtönen mit »Sylitol Bio«-Innenfarbe so gespritzt, dass sie wie gewischt aussehen, genauso wie die angrenzenden Wände aus Mauerwerk und Putz. Bei näherer Betrachtung zeigen die schallgedämmten Wände lebendige organische Strukturen. Streicht man mit der Hand drüber, fühlt sich die Oberfläche warm an. Die gepressten Naturfasern sind zu spüren. Die Beschichtungstechnik erinnert an verwaschene, verwitternde Fassaden, wie sie häufig in mediterranen Ländern zu sehen sind. Dazu passt die Flachdachdecke mit naturbelassenen, dicken, dunkelbraunen Rundholztragbalken und Holzsparren, die mit warmtonigen Terracottaplatten bedeckt sind, so wie es in toskanischen Landhäusern üblich ist.

Mit dem Bügeleisen werden die Schnittflächen der Hanfplatten durch Überbügeln nachgeglättet. Die Platten lassen sich mit der Stichsäge mit einem Dämmstoffsägeblatt schneiden, die Fase wird mit einem Handwinkelschleifer herausgearbeitet.


beauftragt mit der Lösung des Problems, beriet sich mit Caparol-Fachberater Bernd Schamberger. Für ihn waren die Hanf-Absorberplatten »CapaCoustic Nature« wegen der Natürlichkeit und Nachhaltigkeit sowie ihrer individuellen und lebendig wirkenden Farbausprägung und Oberfllächenstruktur für dieses Objekt geradezu prädestiniert. Zudem seien die offenporösen Hanfplatten vor allem im unteren Wandbereich robuster und schlagfester als beispielsweise die Absorberplatten aus Melaminharzschaum. Hanf hat die Baustoffklasse 2 und ist als Baumaterial schon vielfach im Einsatz. Neu ist die Verwendung von Hanfplatten als Schallabsorber zur Regulierung der Nachhallzeiten im Innenraum. Bei der Herstellung werden die Hanffasern mit Hilfe von Druck und Wärme zu einer festen, vliesartigen Platte gepresst.

Leicht zu verarbeiten und mit gutem Gefühl Simeoni testete die Verarbeitung. »Ich war sehr neugierig auf das Naturmaterial und freute mich dann, dass es sich nicht nur einfach verarbeiten lässt, sondern auch gut riecht, wie Heu. Es war ein gutes Gefühl, damit zu arbeiten«, berichtet der Maler, der im Laufe seiner 30-jährigen Berufserfahrung schon viel Dämmmaterial verarbeitet hat. Mit handwerklichem Geschick brachte er zusammen mit einem Malerkollegen und dem Caparol-Anwendungstechniker Artur Fedoruk die 625 x 625 mm großen und 45 mm dicken Platten an. Knifflig waren die Anschlüsse an die raumhohen Fenster und am Glasdach. Mittels Stichsäge und einem Dämmstoffsägeblatt konnten die Platten einfach zugeschnitten werden. Wie aber lässt sich die Fase am Zuschnitt herstellen? Thilo Simeoni tüftelte gemeinsam mit dem Caparol-Team die beste Lösung aus, indem sie die Kanten der Hanfplatte mit einem Handwinkelschleifer, bestückt mit einem Schleifteller bzw. einer Schleifscheibe, herausarbei-

teten. Grobe Fransen wurden mit der Schere entfernt, ansonsten ließen sich die Schnittflächen durch überbügeln mit einem Bügeleisen nachglätten. »CapaCoustic Nature«-Platten werden vollflächig mit dem mineralischen »CapaCoustic Kleber 037/12« direkt auf Decke oder Wandflächen verklebt. Maßtoleranzen konnten mit dem Kleber und Hanffaserresten einfach ausgeglichen werden, wie der Verarbeiter berichtet.

Prima Akustikbilanz mit 50 % Grundflächenbelegung

Die warmtonigen in drei Farbtönen gespritzten Hanf-Akustikplatten von Caparol haben eine angenehme Haptik, die für ein gemütliches Ambiente im mediterranen Stil sorgt.

Insgesamt wurden 75 m2 Hanf-Absorberplatten in kurzer Zeit an den Wänden verklebt und fertig beschichtet. Eine Wand blieb vorerst noch frei. Die Hanfabsorberfläche entspricht ca. 50 % der Grundfläche des Veranstaltungsraums. Ein Wert, der laut Hersteller ausreicht und wirkt, denn die offenen Poren und die raue Oberfläche des fasrigen Materials können sehr viel Schall aufnehmen – Schall, der im Raum entsteht und an schallharten, dichten und glatten Oberflächen reflektiert wird und als Nachhall im Raum bleibt. »Vor der Sanierung mit ›CapaCoustic Nature‹ waren Musiker und Besucher oft unglücklich über die Akustik hier im Eventraum. Eine ruhige Unterhaltung war auch bei Veranstaltungen ohne Musik kaum möglich. Durch die Hanf-Akustik-

platten ist das um Klassen besser geworden. Das bestätigen uns die Künstler einhellig und auch viele Besucher«, schwärmt Eventmanager Siegwarth. Die Absorberplatte erreicht laut Hersteller einen Absorptionsgrad von aw = 0,75. »Das sind Werte, die man sonst nur von synthetischen Materialien oder Mineralfasern kennt, die mit hohem Energieaufwand hergestellt werden«, weiß Caparol-Experte Schamberger. Ohne Verlust der Schallabsorptionsleistung können die offenporigen »CapaCoustic Nature«-Platten mit der silikatischen Bio-Innenfarbe nach »CaparolColor« oder »3D System plus« im Spritzverfahren beschichtet werden. Die Platten werden naturbelassen geliefert oder werkseitig beschich-

Um die »CapaCoustic Nature«-Platten an der Innenwand anzubringen, wird »Caparol Klebe- und Spachtelmasse 190« vollflächig aufgetragen.

tet. Hier im Farbton »3D System Plus Savanne 15«.

Hanf erzielt eine positive Ökobilanz Das Hanfmaterial erzielt laut Hersteller eine positive Ökobilanz: Die Pflanze wird in ökologischer, regionaler Landwirtschaft ohne Dünger und Pestizide in Österreich angebaut. So entsteht bereits während der Rohstoffgewinnung eine positive Kohlendioxidbilanz. Außerdem bedeutet das kurze Transportwege mit wenig Energiebedarf für die Lieferung. Der Verwertungsgrad der Hanfpflanze liegt bei 97 %, was diese zu einem der effizientesten Agrarrohstoffe macht. Mit »CapaCoustic Nature« verspricht der Hersteller ein nachhaltiges und auch optisch ansprechendes Material: Mit seiner unregelmäßigen Faserstruktur, die auch unter der gespritzten Mineralfarbe oder einer werksseitig angebrachten Vorbeschichtung  hervortritt, ist der Pflanzenfaser-Schallschutz ein Hingucker. Die Platten muten weich an, sind aber hart im Nehmen und stecken manchen Stoß weg. Kurzum: Funktion, Umweltrelevanz und Optik stimmen, mit diesen Vorzügen gibt es immer Kunden, die auch bereit sind, dafür etwas mehr zu investieren.  08/17

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EMOTON

Schritt 1:  Die Montage mit herkömmlichen Trockenbauschrauben. Emoton bietet für alle anderen Bauteilanschlüsse (unser Bild) die passende Lösung an. Schritt 2:  Verfüllung der Fugen mit Emoton-Fugenkleber. Schritt 3:  Die Endbeschichtung mit Emoton-Tonspachtel.

Bauplatte aus Heilerde für wohngesunden Trockenbau r EMOTON Eine innovative Tonbauplatte verspricht laut Hersteller neue Akzente im wohngesunden, ökologischen Trockenbau: Die Platte ist schadstoffabsorbierend, feuchtigkeitsregulierend und wirtschaftlicher als vergleichbare Ökobauplatten, wie beispielsweise die Lehmbauplatte. Sie verspricht ein hervorragendes Raumklima, Brand- und Schallschutz inklusive.

Die neue Tonbauplatte besteht aus reinem Ton und feinen Zellulosefasern. Mit dieser Kombination potenziert der Hersteller die bautechnischen und raumklimatischen Eigenschaften. Die Platte enthält viel mehr Ton als Lehmputz und nimmt ein Vielfaches an Schadstoffen (VOC) und Emissionen aus der Raumluft auf. Das funktioniert so effektiv, dass schon ein Quadratmeter Tonplatte in 24 Stunden die 1 000-fache Menge des Schadstoffgrenzwertes aus einem Kubikmeter Luft nahezu restlos entfernt. Und das gilt, gemessen von der Holzforschung Austria, für die fünf wichtigsten Raumluft-Schadstoffgruppen. Ein

Keilkopfschraube M10

Die Abhängungsbefestigung in Holoribdecken

sehr hoher Feuchtigkeitsausgleich sorgt für optimale Luftfeuchtigkeit im Wohnraum. Die Raumluft wird dadurch sogar ionisiert. Aufgrund der Speichermasse hat die Tonbauplatte einen vielfach höheren Hitzeschutz als herkömmliche Gipskarton-Wände und der Schall wird deutlich besser gedämmt. Da reiner Ton nicht brennt, sondern bei extremer Hitze bekanntlich zu Keramik wird, ist auch das Brandschutzverhalten außergewöhnlich gut (Kategorie: nicht brennbar A2).

Im Gegensatz zu Lehmputz oder Lehmbauplatten lassen sich diese bautechnischen und raumklimatischen Vorteile außerdem zu weit geringeren Kosten realisieren. Die Verarbeitung ist zudem einfach und spart viel Zeit. Die Oberflächen der Tonbauplatte lassen sich direkt mit Emoton-Tonspachtel gestalten. Diese konsequent ökologische Bauplatte gibt es in den Formaten: 625 x 625 x 15 mm, 1250 x 625 x 15 mm und 1250 x 1250 x 15 mm.

Die Nachhaltigkeit der Tonbauplatte ist laut Emoton ebenfalls kaum zu übertreffen. Platte, Armierung, Fugenund Oberflächenspachtel sind aus Ton und Zellulose. Am Ende der Nutzung kann das Material zerkleinert und erneut zu Platten gepresst werden. Sogar eine Kompostierung ist möglich, denn Ton verbunden mit organischen Fasern ist das Lieblingsfutter des Regenwurms, der das CO2 aus der Zellulose zu fruchtbarer Erde verwandelt. 

Neue mineralische Glätte für feinglatte Oberflächen r KNAUF AQUAPANEL Hersteller Knauf Aquapanel hat sein Innendämmungs-System »TecTem Insulation Board Indoor« erweitert: Die zum System zählende »TecTem Glätte« verspricht eine besonders feine Oberflächenoptik und wohngesunde Dämmung.

Zur Abhängung von

Installationsleitungen Kabelkanälen abgehängten Decken sonstigen Lasten mit CE Kennzeichnung

Profilverkauf Gehrmann GmbH St.-Johann-Straße 23 57074 Siegen Tel.: 0271/88090-10 Fax: 0271/88090-20+21 www.proge.de

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Die Innendämmung »TecTem Insulation Board Indoor« schafft laut Hersteller wohlige Wärme und puffert gleichzeitig die Feuchtigkeit im Raum. Die zum System zählende »TecTem Glätte« verfügt über eine neue Rezeptur, die nun noch mehr Reichweite bieten soll. Der Hersteller setzt dabei den mineralischen Leichtzuschlag »Volite« ein.

Knauf Aquatec verspricht ein leicht und schnell zu verarbeitendes Produkt, das ein Oberflächenfinish für »TecTem«-Innenputz bieten soll, das auch hohen Ansprüchen an die Oberflächengüte genügt. Es ermöglicht beispielsweise den einfachen Ausgleich von Unebenheiten wie Gewebeabzeichnungen ohne umfangreiche Vorarbeiten.

Der in der Glätte enthaltene mineralische Leichtzuschlag »Volite« verfeinert die Qualität der Glätte, optimiert die Verarbeitbarkeit und liefert homogene Oberflächen.

45 Minuten verarbeitbar »TecTem Glätte« wird im 15 kgSack geliefert. Das Anmischen erfolgt mit 8,4 l Wasser, die Glätte ist dann für 45 Minu-


Matte Silikatfarbe für gutes Raumklima

KNAUF AQUAPENEL

Auch mit Blick auf das Raumklima soll diese Farbe höchste Ansprüche erfüllen: Sie ist laut Hersteller emissionsarm, lösemittel- und weichmacherfrei. Dies bestätigt das Öko- Zertifikat »natureplus«. Südwest empfiehlt »SilikatTopIn« für sensible Räume, zum Beispiel für Kindergärten, Schlafzimmer oder von Allergikern bewohnte Räume. Zudem ist die Farbe hoch dampfdiffusionsoffen sowie beständig gegen Flächendesinfektionsmittel, also auch für feuchte Räume wie Bad, Küche oder Keller geeignet. Sie lässt sich auf Putz, Glasfaservlies, Raufasertapete und tragfähigen Altanstrichen verarbeiten. Da mineralische Farben grundsätzlich alkalisch sind, bieten sie einen natürlichen Schutz vor Schimmel und Pilzen. So trägt die Silikatfarbe laut Hersteller zu einem rundum gesunden Wohlfühlklima bei. Durch das »All-Color«-MixSystem ist sie zudem in einer

ten verarbeitbar. Im ersten Arbeitsgang wird die Glätte mit Zahnglätte – Zahnung mindestens 6 mm – in gleichmäßiger Dicke mindestens 1 mm volldeckend aufgetragen. Auch erhöhte Anforderungen wie Q3/Q4 lassen sich realisieren, indem am Folgetag die Fläche geschliffen und mit einer weiteren Schicht zum Porenverschluss nochmals

STOCKPHOTO

r SÜDWEST Für einen rein mineralischen Wandaufbau mit ebenmäßig glatten Wänden verspricht Südwest mit der »SilikatTopIn« eine hochwertige und extrem matte Silikatfarbe mit hoher Streiflichtunempfindlichkeit.

Matt und homogen selbst im Streiflicht: Die mineralische Innenfarbe »SilikatTopIn« von Südwest verspricht perfekte Flächen.

Remmers_Anz_MB 2K_102x146_2017.qxp_Layout 1 21.07.17 10:55 Seite 1

großen Farbton-Vielfalt verfügbar und erlaubt so eine individuelle und attraktive Innengestaltung. 

Es kann nur einen geben

Wohlige Wärme und feinglatte Wände: Zum »TecTem«-Innendämmsystem zählt »TecTem Glätte«, der mineralische Flächenspachtel mit dem Leichtzuschlag »Volite« für besonders feine Oberflächen.

scharf abgezogen wird. Abschließend kann laut Hersteller ein Anstrich mit einer diffusionsoffenen Silikat-, Kreide- oder Kalkfarbe erfolgen oder eine diffusionsoffene Vlies- oder Papiertapete aufgebracht werden. Der  Verbrauch der Glätte beträgt laut Hersteller etwa 0,52 kg/m² pro mm Schichtdicke. 

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Sieger 2017 BAKA Innovationspreis BAKA: Bundesverband Altbausanierung e. V.

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Naturfarbe mit neuer Rezeptur

AURO

Die cremigere Konsistenz der ökologischen Farbe verspricht laut Hersteller eine noch einfachere Verarbeitbarkeit, insbesondere beim »nass in nass«-Anstrich.

r AURO Für alle, die sich um Wohngesundheit in den eigenen vier Wänden keine Sorgen machen möchten, bringt Hersteller AURO die Wandfarbe »Plantodecor« mit verbesserter Rezeptur und optimierten Anstricheigenschaften.

Durch die cremigere Konsistenz lässt sich laut Hersteller die ökologische Farbe noch einfacher verarbeiten, insbesondere beim »nass in nass«-Anstrich.

Die pflanzlichen und mineralischen Rohstoffe verursachen keine Schadstoffbelastung, und auch das biogene Bindemittel »Replebin« garantiert laut Hersteller Profi-Produkteigenschaften: Hochergiebige Anstriche mit Deckkraftklasse 1 nach DIN EN 13 300 und Naßabriebklasse 1 nach DIN EN 13 300. Die Farbe lässt sich tropf- und spritzarm verarbeiten, ist auf Emissionsfreiheit geprüft nach Kriterien des AgBB und besonders für den Wohnraum empfohlen. Laut Hersteller haben sich aufgrund der ideal abgestimmten Rohstoffe Deckkraft und Nassabrieb nochmals ver-

bessert. Zahlreiche Prüfungen und Zertifikate wie TÜV Rheinland oder Bremer Umweltinstitut bestätigen die positiven Produkteigenschaften. Für kleine Flächen gibt es jetzt die neue Mini-Größe mit nur 1 l Inhalt und einer Reichweite bis zu 9 m2. Mit acht Vollton- und Abtönfarben lassen sich unkompliziert zahlreiche Töne anmischen. Durch das eigens entwickelte biogene Bindemittel »Replebin«, das aus Pflanzenalkoholestern, die aus Zuckern und Säuren gewonnen werden, besteht, erreicht das Produkt laut Hersteller erst die beste Qualitätsstufe. Emissionen und Geruch werden dabei sehr gering gehalten. Auch bleibt die Farbe, neben den besseren Anstricheigenschaften, Deckkraft und Konsistenz dauerhaft weiß. »Plantodecor« ist für alle Innenflächen geeignet, auf mi-

neralischen und organischen Untergründen, Tapeten, Putz, Lehm, Beton, Kalksandstein, Gipskartonplatten u. ä. Zur farbigen Gestaltung der AURO-Naturfarbe können beliebig Vollton- und Abtönfarben hinzugemischt werden. Die verbesserte Qualität der Wandfarbe ist seit Juni im Fachhandel erhältlich. 

INFO

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AURO wurde 1983 als GmbH in Braunschweig gegründet und 1998 in die AURO Pflanzenchemie AG umgewandelt. Das Unternehmen stellt aus Naturstoffen Farben, Lacke, Lasuren, Öle, Wachse sowie Reinigungs- und Pflegemittel her. Durch die Verbindung von Qualität und ökologischer Ausrichtung sieht sich AURO als Vorreiter im Bereich ökologischer Naturfarben, Holzpflege und Reinigungsprodukten. Produziert wird am Standort Deutschland.

Spricht für sich.

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CERESIT

Bad, Sanitär & Fliesen

Hier zu sehen: Komplett neu eingebaute Gegenstromanlage mit Epoxidmörtel Plombe und flächige Beckenabdichtung mit »CL 69«.

Wellnessbereich in historischer Hamburger Villa saniert r CERESIT Um den Altbaucharme im Wellnessbereich seiner Hamburger Villa beizubehalten, entschied sich der Bauherr für eine Sanierung seines 50 m² Schwimmbades. Während bei der Verklebung der Fliesen klassische zementäre Klebstoffe verwendet wurden, setzte der Planer für die Abdichtung des Beckens und der Überlaufrinne auf ein modernes Bahnensystem im Verbund mit Fliesen. Zum Einsatz kam hier der hochflexible multifunktionale Fliesenklebstoff »CM 77« von Ceresit, der sich besonders für kritische Untergründe eignet und selbst wasserdicht ist.

Während bei der Verklebung der Fliesen klassische zementäre Klebstoffe verwendet wurden, setzte der Planer für die Abdichtung des Beckens und der Überlaufrinne auf ein modernes Bahnensystem im Verbund mit Fliesen.Um eine optimale Haftung bei leichter Verarbeitung zu erreichen, fiel die Wahl auf den hochflexiblen multifunktionalen Fliesenklebstoff »CM 77« von Ceresit, der sich laut Hersteller besonders für kritische Untergründe eignet und selbst wasserdicht ist. Dieser ist in der Lage, die innovativen Abdichtungsbahnen inklusive aller Überlappungsbereiche zu verkleben und kann direkt aus dem Eimer verwendet werden. Dass er durch Reaktion mit Feuchtigkeit aushärtet, prädestiniert ihn laut Ceresit für den Einsatz im Schwimmbadbau.

Spezielle Abdichtbahn bedient alle Beanspruchungsklassen Statt der sonst üblichen flüssig zu verarbeitenden Abdich-

tungen wurde die Abdichtbahn »CL 69« verwendet. Der Vorteil gegenüber flüssig aufzutragenden Stoffen liegt laut Hersteller darin, dass Fehler wie Schichtdickenunterschreitungen, Lunker, Blasen oder auch Mischfehler bei den Harzen gar nicht erst entstehen können. Vielmehr versprechen rissüberbrückende dreischichtige Abdichtungsbahnen stets gleiche Schichtdicke und eine hundertprozentige Dichtigkeit. Außerdem ist laut Hersteller eine sichere Anbindung an Einbauteile wie Beleuchtung, Skimmer, Düsen und Abläufe sichergestellt und Trocknungszeiten durch mehrmaliges Auftragen entfallen.

Schwimmbad eine individuelle Überlaufrinne aus Stahlbeton geplant und berechnet sowie neue Einbauteile und eine neue Gegenstromanlage eingesetzt. Selbst in der Rinne, die durch ihre vielen Abläufe und ihre Geometrie eine besondere Heraus-

forderung für die Verarbeitung durch den Fliesenleger darstellte, zeigte sich die Sicherheit des Systems. Innen- und Außenecken sowie Anschlüsse an Abläufe ließen durch die Kombination der flexiblen Bahn »CL 69« und dem Kleber »CM 77«

Besonderheit: Abdichtung sensibler Bereiche Das besondere Augenmerk des Planers lag auf der Abdichtung der selbstgefertigten Überlaufrinne. Aufgrund der Höhenvorgaben des Bestandgebäudes konnte kein Modell »von der Stange« eingebaut werden. So wurde für dieses

In der Hamburger Villa setzten die Profis anstatt auf die übliche flüssige Abdichtung auf »CL 69« – eine multifunktionale Dichtbahn für einen sicheren und schnellen Arbeitsfortschritt. 08/17

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mit hoher Frischanhaftung problemlos meistern. Die komplett neu eingebaute Gegenstromanlage im vorhandenen Beckenbestand wurde nicht klassisch mineralisch eingesetzt, sondern durch ein Epoxydharz-Gemisch aus »CK 740« und feuergetrocknetem Quarzsand im Mengenverhältnis 1:3 und abgestimmter Sieblinie. Der Vorteil dieser Befestigung liegt laut Ceresit vor allem in der sehr kurzen Trocknungszeit, der Anhaftung am Bestandbeton, der Rissfreiheit und der nicht vorhandenen Kapillaraktivität. Zur Beckeninnenseite kam als obere Abdichtung wie überall die Dichtbahn zum Einsatz.

Vorgaben: Überlaufrinne und Gegenstromanlage Die Höhe des Wasserspiegels in einem Schwimmbecken wird durch die planerischen Vorgaben bestimmt und als Überlaufrinne oder ein anderes gezieltes Ablaufsystem konzipiert. Bei der Verwendung solcher Anlagen werden speziell ausgerichtete Düsen in die Beckenwand eingebaut, die unter Druck Wasser und Luft in den Pool pumpen. In der Hamburger Villa wurde aufgrund der Größe des Objekts eine Einbaugegenstromanlage (Turbinenanlage) geplant. Nachdem der Einbaurahmen und die Montagehalterungen fixiert sowie eingeschalt wa-

ren, wurden sie mit einer Mischung aus »CK 740 BAU-HARZ 2K« und dem feuergetrockneten Quarzsand »QS 10« mit abgestimmter Sieblinie fließfähig eingestellt und vergossen. Auf diese Weise war sichergestellt, dass sich alle Einbauteile hohlraumfrei, schwindfrei und bereits wasserdicht einsetzen ließen. Das Bauharz ist laut Hersteller problemlos auf feuchten Untergründen einsetzbar und sowohl hochverschleißfest als auch chemikalienbeständig und sehr leicht zu verarbeiten. Das bestätigt auch der zuständige Fliesenleger Stefan Blößl von Fliesen Weber aus Zeven: »Auf-

grund der guten Haftungseigenschaften auch bei nicht-saugenden Untergründen – in unserem Fall Einbauteile aus Kunststoff oder Metall – hat sich ›CK 740‹ zusätzlich als Grundierung und Haftbrücke in diesem Objekt bewährt.« Die Verklebung der vorgefertigten Stahlbeton Rinnstein-Elemente ist mit dem Epoxydharz Fliesenkleber »CM 74« fest und dauerhaft erfolgt. Da der Klebstoff problemlos aggressive Einwirkungen meistert, trinkwassergeeignet ist und eine hohe Verbundhaftung aufweist, eignet er sich optimal für den Einsatz in diesen Bereichen. 

Neue Wassersport-Kathedrale für die Besten der Welt r DEUTSCHE STEINZEUG Sportliche Großereignisse wie Olympiaden oder Weltmeisterschaften ziehen Menschen rund um den Erdball regelmäßig in den Bann. Dies gilt auch für die 17. Schwimm-Weltmeisterschaft (WM), die in der zweiten Juli-Hälfte 2017 in der ungarischen Hauptstadt Budapest stattgefunden hat. Die Duna Aréna (dt. »Donau Arena«) als Haupt-Wettkampfstätte besticht durch besondere Lage, markante Architektur und Schwimmbecken der Extraklasse. Keramikfliesen »Made in Germany« der Marke Agrob Buchtal spielen dabei eine zentrale Rolle.

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gestattet, ebenso das Schwimmzentrum »Császár-Komjádi« direkt gegenüber am anderen Ufer der Donau. Dort können die Athleten ebenfalls unter erstklassigen Bedingungen trainieren.

Zeitliche Punktlandung Eigentlich war Budapest erst für die Schwimm-WM 2019 als Austragungsort vorgesehen. Allerdings hatte Guadalajara (zweitgrößte Stadt in Mexiko) als ursprüngAGROB BUCHTAL GMBH / PÉTER MOLNÀR

Budapest ist insofern prädestiniert, weil Ungarn bekannt und berühmt ist für erstklassige Thermen und hohe Badekultur. Die ausgeprägte Verbindung zum Ur-Element Wasser zeigt sich auch darin, dass dieses Land regelmäßig mit Spitzenleistungen im Schwimmen aufwartet und mit Alfréd Hajós den ersten Olympiasieger der Neuzeit stellte. Entsprechend groß ist der Stellenwert der diesjährigen Schwimm-WM. Ebenso groß ist die Vielfalt an Talenten, mit denen Hajós in Erscheinung trat: Am selben Tag wie die erste Goldmedaille gewann er auch noch das Rennen über 1 200 Meter Freistil. 1898 wurde er zudem mehrfacher ungarischer Leichtathletik-Meister und spielte in der damaligen Fußballauswahl seines Landes. Inzwischen als Architekt tätig, erhielt er 1924 eine Auszeichnung für seinen Entwurf des damaligen Budapester Schwimmstadions. Damals wie heute sind die Becken gewissermaßen die Sportgeräte der besten Schwimmer der Welt. Für die Pools in und an der neuen Duna Aréna wählte man Qualitätskeramik der Marke Agrob Buchtal. Zahlreiche Wettkampf- und Aufwärmbecken im Innen- wie im Außenbereich wurden mit Keramikfliesen von Agrob Buchtal aus-

Diese Aufnahme aus der Bauphase macht die Dimensionen dieser neuen Kathedrale des Wassersports sichtbar. Die Farbgebung ist bewusst klar und ruhig in klassischem weiß-blau gehalten, um unnötige Ablenkungen zu vermeiden und professionelle Bedingungen zu bieten.


Die Pools der Duna Aréna sind mit dem modernen Beckenrandsystem »Finnland« von Agrob Buchtal ausgestattet. Die strandähnliche Schräge unterbindet Wasserrückschlag und erlaubt gleichmäßigen Überlauf.

licher Gastgeber für 2017 im Februar 2015 die Ausrichtung widerrufen. Daraufhin wurden die Planungen für Budapest überarbeitet und vorgezogen: Im März 2015 erteilte die in Lausanne ansässige Fédération Internationale de Natation (FINA) den Zuschlag an Ungarn, bereits im Mai 2015 erfolgte der Spatenstich und im Frühjahr 2017 waren die wesentlichsten WM-relevanten Einrichtungen der Duna Aréna in Rekordzeit fertiggestellt. Danach folgten die Becken im Außenbereich, sodass trotz der relativ kurzfristigen Nominierung alle Anlagen in Budapest pünktlich errichtet werden konnten.

Qualität und Funktionalität Für die Beckenränder der Pools wählte man jeweils das zeitgemäße System »Finnland« von Agrob Buchtal: Der schräge, strandähnlichen Auslauf unterbindet Wasserrückschlag und beugt so einer Benachteiligung der Schwimmer auf den Außenbahnen vor. In Verbindung mit der durchgängigen Wassertiefe des Wettkampfbeckens von 3 m statt der üblichen 2,20 m werden so ideale Wettkampfbedingungen geschaffen. Auch die anderen Aspekte der Keramikbecken erfüllen die Vorgaben der FINA, deren Einhaltung Voraussetzung für die Anerkennung offizieller Rekorde ist. Die Fliesen der Serie »ChromaPlural« in den Pools sind laut Hersteller bewusst unprätentiös in klassischem weiß-blau gehalten, um die Akteure nicht unnötig abzulenken. Gleiches gilt für die Beckenumgänge: Der Farbton »Alabasterweiß« der Serie »Quantum« ist frisch und neutral, vermittelt aber dennoch optische Wärme und vermeidet störende Reflexe dank samtartiger Oberfläche. Zudem betonen die Betreiber, dass das Rasterprofil nicht nur trittsicher, sondern auch ausgesprochen reinigungsfreundlich ist.

Durchdachte Nutzung Die Duna Aréna liegt relativ zentrumsnah ca. 4 km entfernt vom Stadtkern am östlichen Ufer der Donau und bietet Platz für rund 6 000 Zuschauer, temporäre Einrichtungen speziell für die Schwimm-WM bieten im »Meisterschaftsmodus« weitere 6 000 bis 7 000 Sitze. Nach der WM soll ein Bereich für die Öffentlichkeit zugänglich sein, der andere Teil der Einrichtungen wird weiterhin professionell für den Leistungssport bzw. für die Nachwuchsförderung genutzt, um auch zukünftig das hohe Niveau des ungarischen Schwimmsports zu gewährleisten. Angesichts des Ergebnisses zeigte sich FINA Executive Direktor Cornel Marculescu bei der Besichtigung des Bauwerks im Frühjahr 2017 beeindruckt. Er äußerte sinngemäß, dass die Duna Aréna weltweit sicherlich zu den besten Einrichtungen dieser Art zählt, die Organisatoren die aufrichtige Anerkennung und Wertschätzung der FINA verdienen und die besten Schwimm- bzw. Wassersportler des Planeten hier exzellente Bedingungen vorfinden, um sich im Wettkampf zu messen.

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Bewährter Zusatznutzen Agrob-Buchtal-Fliesen versprechen Tag für Tag nützliche Sondervorzüge dank der Veredelung »HT« (Hydrophilic Tiles). Diese innovative Lösung wird bereits im Werk dauerhaft in die Glasur eingebrannt und ist so robust, dass sogar Bodenfliesen damit ausrüstbar sind. Die Wirkung wird durch natürliches oder künstliches Licht aktiviert. Fliesen mit »HT« sind laut Hersteller besonders reinigungsfreundlich, wirken antibakteriell ohne Chemie und bauen störende Gerüche wie Chlor oder Luftschadstoffe ab, um so für gesundes Raumklima zu sorgen. 

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Zeitlos und zukunftsträchtig: Bodengleiche Duschrinnen RICHARD BRINK Zeitlos – aber auch für die Zukunft gedacht: So sollten die beiden Bäder in einem 150 m2 großen Einfamilienhaus in Schloß HolteStukenbrock werden. Die Bauherren wünschten sich vom Architekten bodengleiche Duschnischen in einem modernen Look, der gleichzeitig praktische Wasserabläufe ohne eine optisch aufwendige Konstruktion bietet. Die Firma Richard Brink löste diese Aufgabe mit Duschrinnen des Typs »Elix« aus Edelstahl, die passgenau gefertigt wurden. Sie ermöglichen uneingeschränkte Bewegungsfreiheit sowie eine einheitliche Optik.

Ländlich und ruhig liegt der Ort Schloß Holte-Stukenbrock im östlichen Zipfel des Kreises Gütersloh. Heidelandschaften prägen das Bild, hier und da erinnern alte Fachwerkhäuser an vergangene Zeiten. Die Bebauung ist meist niedrig gehalten und fügt sich sanft in das idyllische Bild des kleinen Ortes ein. Diese Umgebung wählten Bauherren für ihr zweigeschossiges Einfamilienhaus, das nach einjähriger Bauzeit bezugsfertig war. Gesteigerten Wert haben sie dabei auf die Barrierefreiheit gelegt. Das spiegelt sich besonders in den beiden Badezimmern wider.

Zeitlose Fliesen und Edelstahl ergänzen sich Puristisch präsentieren sich das große Badezimmer im Obergeschoss und das Gästebad mit Dusche im Erdgeschoss. Das Hauptbadezimmer im Obergeschoss ist hell gehalten, großformatige Fliesen mit Natursteinoptik vermitteln Zeitlosigkeit. Um den verfügbaren Platz perfekt zu nutzen, wurde die Dusche direkt neben die Badewanne geplant. Die verbaute Duschrinne »Elix« von Richard Brink mit einer Länge von 1 680 mm folgt dem Wandabschnitt hin zur Verkleidung der Badewanne, wo das Wasser endgültig abgeleitet wird. Ein Duschrost mit geschliffener Oberfläche bildet den optischen Abschluss und erzeugt einen Gegensatz zu den weißen und anthrazitfarbenen Fliesen.

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senschale die Abdeckung. Auf diese Weise wirkt der Duschbereich homogen und »wie aus einem Guss«, die Natürlichkeit des Farbenspiels der verwendeten Fliesen bleibt erhalten. Die 1 000 mm lange Duschrinne liegt leicht versetzt von der Stirnseite der Dusche, direkt zwischen der Wand und der Glasscheibenabtrennung an, sodass das Wasser an beiden Seiten durch ein leichtes Gefälle in Richtung der Rinne abfließen kann. Dadurch entsteht ein moderner Look. Die Einlaufbreite der Rinnen beträgt in beiden Badezimmern 70 mm. In den Bädern ist durch die Duschrinnen der Firma Richard Brink die Barrierefreiheit gewährleistet. Die Bauherren haben explizit den Blick in die Zukunft geworfen und hatten nicht nur den Anspruch an ein junges Wohnen mit modernem Interieur, sondern auch an eine lebenslange Nutzbarkeit.

Die passgenaue Fertigung der Rinne ermöglicht einen bündigen Einbau in die barrierefreie Duschnische.

Die Besonderheit bei den Duschrinnen ist laut Hersteller das passgenaue Profil, durch das sie sich in beiden Bädern bündig in die Nischen einfügen. So bleibt auch das Fliesenraster erhalten, die einzelnen Fliesen müssen nicht kleinteilig zerstückelt werden – das harmonische Bild, das die großformatigen Fliesen in beiden Bädern bieten, bleibt bestehen.

Maßgenaue Lösungen – in kürzester Zeit Das Architekturbüro, die Volker Weege Planungs- und Bauleitungsbüro GmbH in Schloß Holte-Stukenbrock, hat bereits im Vorfeld mehrfach Produkte der Firma Richard Brink eingesetzt. Vor allem die Möglichkeit, maßgefertigte Produkte sowohl für Neu- als auch Bestandsbauten innerhalb kürzester Zeit zu bekommen, hat den Architekten und die Bauherren überzeugt. Die Bewohner profitieren laut Hersteller nun von Badezimmern, die durch ihre Optik und Funktionalität gleichermaßen hervorstechen. 

Duschbereich – alles aus einem Guss Im Gästebadezimmer im Erdgeschoss sorgen sanfte Sand- und Erdtöne für eine ruhige und harmonische Atmosphäre. Auf einen Duschrost aus Edelstahl wurde hier verzichtet – stattdessen bildet eine Flie60

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Standardmäßig hat die Duschrinne »Elix« eine Einlaufbreite von 70 mm. Ihre Länge hat Hersteller Richard Brink individuell für das Hauptbad angepasst.


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ERSCHEINUNGEN 2017 10. Juni 5. August 7. Oktober

(Hauptausgabe A+A)

9. Dezember

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(Rückblick A+A)

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Bad-Renovierung: Fliesen und Wanne sicher beschichten Schon vor mehr als 35 Jahren hat Jaegerlacke aus dem schwäbischen Möglingen nach eigenen Angaben mit dem ersten Badewannenlack das Thema Badre-

PAUL JAEGER

r PAUL JAEGER Fliesenlack-Spezialist Jaeger ergänzt sein Sortiment um ein weiteres Produkt: Für die wichtige Reinigung der Flächen vor der eigentlichen Beschichtung gibt es ab sofort den hoch wirksamen »Fliesen-Grundreiniger«. Er ist lösemittelfrei und kann daher problemlos im Innenbereich eingesetzt werden.

novierung für Maler sozusagen erfunden. War die Renovierung alter, unansehnlicher Bäder lange eine Domäne von Fliesenlegern und Installateuren, wurden durch die innovative Anstrich-Renovierung von Fliesen und Sanitärobjekten neue, reizvolle und lukrative Umsatzflächen für Maler erschlossen. Klassiker im Sortiment ist der laut Hersteller hoch widerstandsfähige, zweikomponentige Badewannen- und Fliesenlack, der auch im Set angeboten wird.

Im vergangenen Jahr wurde als Alternative der wasserbasierte »Aqua Fliesenlack« vorgestellt, der als 3-in-1-Produkt besonders rationelle Verarbeitbarkeit, ausgezeichnete Haftung und auch ohne Grundierung gutes Deckvermögen verspricht. Die Zeitersparnis ist enorm, denn es entfällt neben dem Arbeitsgang Grundierung auch die beim zweikomponentigen Produkt übliche Topfzeit. Jetzt wird das Sortiment mit einem weiteren Produkt ergänzt: Für die wichtige Rei-

Vom Fliesenlack-Spezialisten Jaeger gibt es jetzt einen »Fliesen Grundreiniger«. Das Produkt ist biologisch abaubar und unter anderem auch im Badewannenlack-Komplettset enthalten.

»Wer mitreden will, darf auf ALFERPRO Wenn Ende September in Bologna die Cersaie als weltweite Leitmesse für Fliesen und Keramik ihre Pforten öffnet, wird »Newcomer« Alferpro zum zweiten Mal mit dabei sein. Dazu hat der baustoffPARTNER drei Fragen an Christian Grünendahl, Verkausfsleiter der Profi-Marke aus dem Hause Alfer Aluminium. r

von Jan Rieken

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baustoffPARTNER: Herr Grünendahl, ist die Cersaie ein Muss für jeden, der im Fliesenmarkt aktiv ist? Grünendahl: Ja, die Cersaie ist nun einmal die internationale Leitmesse für die Keramik- und Zubehörbranche. Wer nicht nur mitreden, sondern den Markt auch mitgestalten will, darf in Bologna nicht fehlen. Dort werden die aktuellen Trends präsentiert, die kommenden Trends geboren, dort trifft man sich und tauscht sich aus. Daher war für uns von Anfang an klar, da dürfen wir mit Alferpro als junge ambitionierte Marke nicht fehlen. baustoffPARTNER: Und hat sich die Investition gelohnt? Wie ist die

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neue Marke Alferpro vom CersaiePublikum aufgenommen worden? Grünendahl: Zwei Monate nach dem Markteintritt direkt auf die Cersaie zu gehen, ist natürlich ein Sprung ins kalte Wasser. Rückblickend kann ich aber sagen, es war genau die richtige Entscheidung. Selbstverständlich hatten wir Lampenfieber und waren gespannt, wie der Markt auf uns als neuen Anbieter reagiert. Wir haben mit einer eher zurückhaltenden Resonanz gerechnet, stattdessen sind wir mit offenen Armen aufgenommen und schon direkt auf der Messe mit Bestellungen überrannt worden. baustoffPARTNER: In ein paar Tagen ist es schon wieder soweit. Ende September öffnet die


nigung der Flächen vor der eigentlichen Beschichtung gibt es ab sofort den »Fliesen-Grundreiniger«. Er ist laut Hersteller lösemittelfrei und kann daher problemlos im Innenbereich eingesetzt werden. Seifenrückstände, Shampoo oder Haarspray, aber auch schwer lösliche Verschmutzungen wie ölige und fettige Rückstände werden angesprüht und können schon nach kurzer Einwirkzeit einfach mit Wasser abgespült werden. Auch die Umwelt wird geschont: »Fliesen Grundreiniger« ist biologisch abbaubar. Spezielle Reparatur-Sets für Lack und Oberflächen ergänzen das Sortiment und sorgen dafür, dass auch kleinere Beschädigungen der Fliesen vor der Beschichtung behoben werden können. 

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In modernen Bädern werden übrigens Flächen, die nicht direkt im Spritzwasserbereich liegen, oft gar nicht mehr gefliest. Diese Bereiche kann man zum Beispiel mit den »Villa Venezia«-Spachteltechniken von Jaeger optisch anspruchsvoll und edel gestalten. Die gereinigten Fliesenflächen werden dazu grundiert, gespachtelt und anschließend mit einer der vielen Techniken aus dem Programm gestaltet. Eine abschließende Versiegelung mit »Antikseife« schützt die Oberfläche vor Schmutz und Feuchtigkeit.

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der Cersaie nicht fehlen« Bologna erstmals dem Fachpublikum vorstellen werden. Zum Beispiel unsere neuen Farben und Oberflächen – Erd- und Steintöne, trendige Metallicfarben, Profile mit glitzernden, strukturierten oder rauen Oberflächen. Und nicht zu vergessen: unsere neue Produktlinie »alferlight« – im wahrsten Sinn des Wortes ein ganz besonderes MesseHighlight. 

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Cersaie 2017 ihre Tore, wieder mit alferpro als Aussteller. Was machen Sie in diesem Jahr anders als im letzten Jahr? Grünendahl: Natürlich sind wir auch in diesem Jahr wieder mit dabei. Wieder an der gleichen Stelle, Halle 44, Stand 31. Diesmal aber mit einem komplett neuen, aufmerksamkeitsstarken Messestand-Design. Und natürlich haben wir auch zahlreiche Neuheiten, die wir in

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Barrierefreie Bäder auch für den Sanierungsfall r JACKON Mit dem Duschelement »Jackoboard Aqua Reno« verspricht der Hersteller Jackon Insulation einen cleveren Problemlöser für den Sanierungsfall im Bad. Das verfliesbare Duschelement ist mit einer Gesamtaufbauhöhe von nur 65 mm superflach und laut Hersteller wegen seines durchdachten Aufbaus mühelos einzubauen.

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ten ist wie der Design-Rost aus massivem gebürstetem Edelstahl. Alle Komponenten sind systemgeprüft und garantieren höchste Sicherheit. »Jackoboard Aqua Reno« gibt es in den Größen 90 x 90 cm, 140 x 90 cm und 180 x 90 cm. Darüber hinaus sind Sondermaße auf Anfrage möglich. Für mehr Gestaltungsfreiheit lässt sich das Duschelement mit sämtlichen Fliesenarten und -größen direkt verfliesen. So wie alle »Jackoboard Aqua«-Duschelemente hat auch »Aqua Reno« ein eingearbeitetes Gefälle, ist druckfest, rollstuhlbefahrbar und verspricht durch den wasserabweisenden XPS-Kern sehr gute Wärmedämmeigenschaften. Durch die beidseitige Spezialbeschichtung kann es direkt verfliest werden. Bei der zeitgemäßen Modernisierung sanierungsbedürftiger alter Bäder ist laut Hersteller mit »Jackoboard Aqua Reno« eine bodengleiche Dusche auch in den Fällen möglich, wo die baulichen Gegebenheiten dies früher ausschlossen. Mit dem Duschelement will der Hersteller nicht nur diese Lücke schließen, sondern durch einen mühelosen Einbau Planern, Verarbeitern und Bauherrn die Sanierungsarbeiten im Altbau erleichtern. 

Möglich wird diese laut Hersteller äußerst geringe Aufbauhöhe durch einen speziell entwickelten Bodenablauf, der schon fertig im Duschelement vorintegriert ist. Das vereinfacht auch den Einbau des Duschelements: Der Bodenablauf muss nicht mehr auf der Baustelle separat eingebaut werden. Als weiteren Vorteil nennt der Hersteller, dass für »Jackoboard Aqua Reno« kein Ausgleichsestrich notwendig ist. Somit entstehen keine Wartezeiten durch das Austrocknen des Estrichs, sodass das Duschelement ohne Verzögerung Zug um Zug eingebaut werden kann. »Aqua Reno« wird in zwei Teilen geliefert: Einem Duschelement und einer Rohrabdeckung. Beide Teile fügen sich mit einer passgenauen Stufenfalzverbindung zusammen. Das Abflussrohr, das an unterschiedlichen Positionen liegen kann, lässt sich auf diese Weise mühelos an das Duschelement anschließen. Die offene Stelle wird anschließend einfach mit der Rohrabdeckung verschlossen und mit dem Kleb- und Dichtstoff »Board-Fix« sowie einem speziellen DichtDer Modernisierung sanierungsbedürftiger alter Bäder steht mit band abgedichtet, das im »Jackoboard Aqua Reno« nichts mehr im Wege. Der mühelose Lieferumfang des Kom- Einbau des Duschelements ermöglicht im Handumdrehen die plettsets ebenso enthal- Gestaltung barrierefreier Duschräume.

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Altbauten haben oft eine sehr geringe Bodenaufbauhöhe von ca. 60 – 80 mm. Der Grund dafür sind dünne Dämmschichtdicken bzw. komplett fehlende Dämmschichten unter dem Estrich. In solchen Fällen ist der Einbau einer bodengleichen Dusche äußerst schwierig – und oftmals gar nicht möglich. Genau für dieses Problem bietet Jackon Insulation mit »Jackoboard Aqua Reno« eine Lösung: Mit einer Gesamtaufbauhöhe von nur 65 mm kann das neue Duschelement ohne Probleme bodengleich und damit barrierefrei integriert werden.


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Handwerker können mit dem »GAS 18V-10 L Professional« und einem vollgeladenen 6-Ah-Akku bis zu 24 Minuten saugen – das reicht einem Küchenbauer in der Regel für bis zu drei Montagen.

Viel Wind für wenig Staub: 18 V-Sauger für Profis r BOSCH Kleine Wirbelwinde für den mobilen Einsatz – Bosch erweitert das 18-V-System für Profis um zwei kompakte und leistungsstarke Akku-Sauger: den Nass-/Trockensauger »GAS 18V-10 L Professional« und den Trockensauger »GAS 18V-1 Professional«. Beide sorgen mit ungewöhnlichem Luftstrom für effiziente Absaugung: Durch die besondere Geometrie der Sauger wird im Inneren ein Wirbel erzeugt, sodass sich der Staub langsamer am Filter absetzt.

Der Filter wird geschont und die Saugleistung bleibt länger hoch. Der »GAS 18V-10 L Professional« ist laut Hersteller der einzige Akku-Sauger im Elektrowerkzeug-Markt, der diesen Rotationsluftstrom und gleichzeitig ein Netto-Volumen von 6 l bietet. Der Trockensauger »GAS 18V-1 Professional« erzeugt gleich zwei Wirbel und saugt den Staub zweistufig ab: Die erste Stufe filtert groben Staub und sammelt diesen in einem separaten Behälter, die zweite Stufe filtert den Feinstaub. Das Ergebnis: ein sauberes Arbeitsumfeld in kürzerer Zeit.

Nass-/Trockensauger für nahezu jede Anwendung Handwerker können laut Hersteller mit dem »GAS 18V-10 L Professional« und einem vollgeladenen 6 Ah-Akku bis zu 24 Minuten saugen – das reicht einem Küchenbauer in der Regel für bis zu drei Montagen. Der Nass-/Trockensauger verspricht darüber hinaus eine hohe Luftstrom-Leistung von 24 Litern pro Sekunde. Die integrierte Schlauch- und Zubehöraufnahme sowie das Gewicht von 4,6 kg erleichtern den Transport und den Einsatz auf der Baustelle. Handwerker können den »GAS 18V-10 L Pro-

Der Trockensauger »GAS 18V-1 Professional« eignet sich besonders gut für kurze Anwendungen, bei denen nicht so viel Staub entfernt werden muss − zum Beispiel, um Werkstück und Gerät von Spänen zu befreien. fessional« als Nass- und Trockensauger einsetzen und haben alle Zubehöre schnell zur Hand: von der Fugen- und Bodendüse bis hin zu drei Verlängerungsrohren ist immer alles mit dabei.

Trockensauger für die schnelle Endreinigung Mobil, kraftvoll und vielseitig – der »GAS 18V-1 Professional« eignet sich laut Hersteller beson-

ders gut für die schnelle Endreinigung und für kurze Anwendungen, bei denen nicht so viel Staub entfernt werden muss − zum Beispiel, um Werkstück und Gerät von Spänen oder Bohrlöcher von Bohrmehl zu befreien. Durch sein Zubehör verspricht das kompakte, leichte Gerät vielseitige Einsatzmöglickeiten: Mittels Verlängerungsrohr kann der Sauger als Bodenstaubsauger eingesetzt werden.  08/17

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FESTOOL

Mit 48 Absauglöchern hat Festool den neuen »Multi-Jetstream 2« ausgestatte. Das erhöht die Langlebigkeit des Materials und sorgt für staubfreies Arbeiten.

»Initiative staubfrei«: Abtrag mit maximaler Absaugung FESTOOL Festool entwickelt sein Schleifsystem im Rahmen seiner »Initiative staubfrei« ständig weiter. Mit dem neuen, patentierten Schleifsystem »Multi-Jetstream 2« garantiert der Premiumanbieter durch das einzigartige Funktions-Prinzip hochwertige Schleifergebnisse. »Multi-Jetstream 2« definiert sich dabei über das einzigartige Zusammenspiel von Zu- und Abluft – mit optimaler Stauberfassung bis in den Randbereich. Das Ergebnis: Nahezu 100 % Absaugung für gleichbleibend hohen Schleifabtrag, höchste Oberflächengüte und gesundes Arbeiten. r

Mit dem neuen »Multi-Jetstream 2« hat Festool nach eigenen Angaben das Zu- und Abluftsystem beim Schleifteller weiter entwickelt. Wie beim Durchlüften eines Raumes mit offenen Fenstern und Türen, entsteht auch beim Schleifteller im Zusammenspiel aus Zuund Abluft eine Strömung. »Während wir bislang beim herkömmlichen ›Multi-Jetstream‹ noch auf 17 Löcher im Schleifteller setzten, transportieren beim neuen »Multi-Jetstream 2« insgesamt 48 Absauglöcher den Staub aktiv weiter. Mit dem ausgeklügelten System lässt sich der Staub auf dem gesamten Teller absau-

gen – selbst bis in die Randbereiche«, erläutert Christine Klein, Produktmanagerin bei Festool für Schleifmittel. Durch die patentierte Kanalstruktur mit aktivem Staubtransport bleibt das Schleifmittel länger staubfrei, setzt sich weniger zu und sorgt für eine hohe Schleifleistung und eine längere Standzeit des Schleifmittels. »Damit lässt es sich nicht nur effektiver und wirtschaftlicher arbeiten, sondern auch sauberer und gesünder«, so Klein.

Hochtemperaturbeständige Klette für mehr Langlebigkeit Festool hat die Klette mit einem hochtemperaturbeständigen Material ausgestattet. Das macht den Schleifteller laut Hersteller besonders langlebig. Spezielle Mikro-Haken

versprechen eine optimale Haftung des Schleifmittels, die Rezeptur des Schaumkörpers eine hohe Kantenfestigkeit und lange Lebensdauer. Neben dem neuen Schleifsystem »Multi-Jetstream 2« führt Festool im September auch seine neuen Netzschleifmittel »Granat Net« für die professionelle Bearbeitung von Oberflächen ein. Der Hersteller setzt auf eine widerstandsfähige Netzstruktur und Kantenstabilität und verspricht optimale Ergebnisse bis ins Detail – ohne Kratzer und ohne Nacharbeit. In Kombination sorgen die beiden Neuheiten für einen starken Abtrag bei maximaler Absaugung. Die neuen Schleifteller »Multi-Jetstream 2« sind mit »FastFix«- oder »M8«-Aufnahme – jeweils in drei Härtegraden (Superweich SW, Weich W und Hart H) ab September für alle Geräte mit Durchmesser 150 mm im Fachhandel erhältlich. 

Das ideale Duo: das neue Schleifsystem »Multi-Jetstream 2« mit den neuen Netzschleifmittel »Granat Net«. 66

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 Seine Stärke spielt das neue Schleifsystem ›Multi-Jetstream 2‹ beim Grob- Zwischen- und Feinschliff von Holz- und Lackoberflächen aus – insbesondere beim Schleifen von Spachtelmassen, da dort extrem viel Schleifstaub entsteht.«

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Christine Klein, Produktmanagerin bei Festool für Schleifmittel


Passt schon oder genau machen?

Neu: Bürstenlose Exzenterschleifer mit weniger Vibration METABO Mit zwei neuen Exzenterschleifern ergänzt Metabo sein Sortiment. Mit dem »SXE 150-2.5 BL« und »SXE 150-5.0 BL« verspricht der Hersteller zwei besonders hochwertige Exzenterschleifer für die produktive und vibrationsarme Oberflächenbearbeitung.

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Der »SXE 150-2.5 BL« ist mit einem Schwingkreis von 2,5 mm laut Hersteller ein Spezialist für die Vorbereitung von glänzenden und hochglänzenden Oberflächen und bestens geeignet, wenn es um eine eine sehr hohe Oberflächenqualität geht. Bei Schleifarbeiten, die in erster Linie einen hohen Materialabtrag erfordern, etwa beim Abschleifen von Treppen und Türen, empfiehlt Metabo den »SXE 150-5.0 BL« mit einem Schwingkreis von 5 mm.

Flache Bauform

GREENBEAM-TECHNOLOGIE

· Optimale Sichtbarkeit – bis 30 m messen.

· Gestochen scharfe Laserlinien.

Tellerbremse schont Werkstück Bei beiden neuen Geräten verhindert eine Tellerbremse, dass der rotierende Schleifteller hochwertige Oberflächen beim Aufsetzen der Maschine beschädigt. Ein programmierbarer Totmannschalter dient wahlweise als An- und Ausschalter oder als Gasgebeschalter. Im Gasgebe-Modus erhöht sich die Drehzahl umso mehr, je stärker der Schalter gedrückt wird. Unabhängig davon kann der Anwender vor Arbeitsbeginn die DrehMETABO

Mit einem Gewicht von nur 1 kg sind die beiden neuen Exzenterschleifer extrem leicht und handlich. Durch die flache und symmetrische Bauform können sie sowohl Rechts- als auch Linkshänder bequem bedienen. Die neuen Maschinen sind laut Hersteller besonders vibrationsarm und optimiert für den anspruchsvollen Dauereinsatz. Der leistungsstarke bürstenlose Motor verspricht konstante Drehzahlen auch bei starker Belastung. Der Motor arbeitet ohne Kohlebürsten und stellt somit einen nahezu verschleißfreien Antrieb dar. Beim »SXE 150-2.5 BL« und »SXE 1505.0 BL« setzt der Hersteller zudem auf eine optimierte Absaugleistung. Diese erzielen Profis laut Hersteller im System, also in der Kombination aus Exzenterschleifer mit »multi-hole«-Schleiftellern und -mitteln sowie professionellen Saugern. So erreichen Anwender laut Hersteller rund 20 % mehr

Absaugleistung im Vergleich mit herkömmlichen Schleifmitteln. Durch die optimale Absaugung werden Staubrückstände auf dem Werkstück auf ein Minimum reduziert. Der Hersteller verspricht optimale Oberflächenergebnisse, die kaum Nachbearbeitung erfordern – Mehraufwand und Zusatzkosten bleiben entsprechend gering. Darüber hinaus reduziert der Schleifteller mit Multilochung die Staubbelastung und schützt die Gesundheit des Anwenders. Die geringe Wärmeentwicklung verlängert zusätzlich die Lebensdauer des Schleifmittels. Insbesondere für die Bearbeitung von Holz, Metall, Farben und Lacken bringt Metabo neue »multi-hole«-Schleifmittel mit 15 Löchern für eine besonders effektive Absaugung auf den Markt. Der integrierte Absauganschluss ermöglicht, beide neuen Exzenterschleifer mit den Allessaugern »ASR 35 M ACP« und »ASR 35 L ACP« zu kombinieren.

LAX 300 G

mehr Informationen: www.stabila.com

Mit den Exzenterschleifern »SXE 150-2.5 BL« und »SXE 150-5.0 BL« präsentiert Metabo zwei neue Modelle für die produktive und vibrationsarme Oberflächenbearbeitung. 08/17

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zahl je nach Anwendung und Material elektronisch vorwählen. Sechs Drehzahlstufen stehen zur Auswahl. Auf diese Weise vermeiden Profis etwa zu viel Abtrag beim Schleifen von Furnieren oder zu starke Erwärmung beim Bearbeiten von thermoplastischen Lacken. Für den Wechsel des Schleifmittels können Anwender über einen zusätzlichen An- und Ausschaltknopf den Paddleschalter deaktivieren. Darüber hinaus verhin-

dert der elektronische Sanftanlauf die Beschädigung der Oberfläche beim Starten des Geräts.

Umfangreiches Zubehör Zur Bearbeitung konvexer und konkaver Oberflächen wie Stuhllehnen, Treppengeländer oder anderer Formteile bietet Metabo ein »Interface Pad«, das sich an die jeweilige Oberflächenkrümmung des Werkstücks anpasst.

Beide neuen Exzenterschleifer sind auch im robusten »Metaloc«-Koffer verfügbar. Für den sicheren und geordneten Transport des Zubehörs bietet der Hersteller zusätzlich zwei »Metaloc«-Schleifmittel-Sets mit einer Tiefzieheinlage für bis zu 300 Haftschleifblätter. Die Sets sind im Lieferumfang jeweils mit 150 »multi-hole«-Schleifmitteln unterschiedlicher Körnung ausgestattet: ein Set zur Bearbeitung von Holz und Metall sowie ein weiteres für Farben und Lacke. 

Grüne Laserlinien für optimale Sichtbarkeit r STABILA Hersteller Stabila stattet den neuen Kreuzlinien-Lot-Laser »LAX 300 G« mit der hauseigenen »GreenBEAM«-Technologie aus, die schnelles Arbeiten direkt auf den feinen Laserlinien in bis zu 30 m Entfernung ermöglichen soll. Die bessere Sichtbarkeit schafft die Voraussetzungen für Handwerker, ihre Arbeitsproduktivität zu steigern und Markierfehler zu vermeiden.

auch für einen größeren Arbeitsbereich geeignet. Die Laserfunktionen des »LAX 300 G« umfassen eine Horizontal-Linie, eine Vertikal-Linie sowie Lotpunkte nach oben und unten. Die Vertikal-Linie deckt fast den ganzen Raum

STABILA

Grüne Laser haben laut Hersteller im Vergleich zu herkömmlichen roten Lasern drei entscheidende Vorteile: Die Laserlinien sind um ein Vierfaches sichtbarer als rote Laser, sie sind gestochen scharf, und dank ihrer Helligkeit und Klarheit sind sie

Für Anwendungen wie im Trockenbau vereint der Stabila-KreuzlinienLot-Laser »LAX 300 G« mehrere Funktionen: Decken abhängen, Zwischen- und Trennwände positionieren, U-Profile montieren und Layout vom Boden an die Decke übertragen. 68

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ab. Lot- und Nivellierarbeiten können so gleichzeitig an Boden, Wand und Decke vorgenommen werden.

Umfangreiche Ausstattung Der Hersteller stattet das Gerät mit Merkmalen aus, die ein effizientes Allround-Talent für den Innenausbau versprechen: Stromsparende Laserdioden der neuesten Generation sorgen für eine Betriebsdauer von bis zu 15 Stunden. Über die Einknopfbedienung ist ein schneller Funktionswechsel möglich. Die baustellengerechte Pendel-Technologie sorgt für eine schnelle Selbstnivellierung des Lasers. Über einen ausziehbaren Fuß ist das kompakte Lasergehäuse in der Höhe verstellbar. Dies ist vor allem im Trockenbau von Vorteil, wenn direkt an U-Profilen gearbeitet werden soll. Außerdem kann der Lotpunkt nach unten bei ausgezogenem Fuß sauber eingesehen werden. Der »LAX 300 G« ist so konstruiert und mit Zubehör ausgestattet, dass ein variabler Einsatz je nach Baustellensituation möglich ist: nicht nur auf dem Boden oder über ein 1/4-Zollgewinde auf einem Stativ, sondern dank Seltenerd-Magneten und V-Nut auch an metallischen Gegenständen oder an der im Set enthaltenen Stabila-Wandhalterung, mit der der Laser auf die

gewünschte Arbeitshöhe gebracht werden kann. Die Befestigung des Lasers an nichtmetallischen Oberflächen ist über die integrierten Metallösen mithilfe eines Gurtes möglich. Die Zielplatte mit Magnethalterung und Fadenkreuz kommt zum Einsatz, wenn der Laser horizontal oder vertikal auf einen Zielpunkt ausgerichtet werden soll – bei abgehängten Decken zum Beispiel kann sie mit der Magnethalterung an Metallschienen einfach befestigt werden. Um ein hohes Maß an Baustellentauglichkeit sicherzustellen, setzt der Hersteller auf eine kompakte und robuste Gerätekonstruktion. Er ist mit dem »Stabila-Softgrip«-Mantel ausgestattet zur Absorption von Stößen, zum Beispiel beim Herunterfallen des Gerätes. Zum Schutz der Laseroptik vor Staub und Kratzern kann das um 360° schwenkbare Gehäuse in Parkstellung gebracht werden. Der »LAX 300 G« erfüllt die Anforderungen der Schutzart IP 54 und ist damit gegen Staubablagerungen im Inneren sowie gegen Spritzwasser aus allen Richtungen geschützt. Der Kreuzlinien-Lot-Laser »LAX 300 G« ist als 4-teiliges Set erhältlich: Es besteht neben dem Laser aus Zielplatte, Wandhalterung, Gürteltasche und drei AA 1,5 V Batterien. 


Quietschfreie Unterböden schnell installiert RAIMUND BECK Mit »SubLoc Pro Scrail« verspricht die Beck Fastener Group eine magazinierte Nagelschraube für hohe Anforderungen an Holz-Unterböden. r

BECK

Im Bereich von Blind- und Unterböden ermöglicht »SubLoc Pro Scrail« eine schnelle Installation und verspricht dank Spezialgewinde auch nach Jahren noch belastbare Unterböden ohne Knarren und Quietschen. Die Nagelschraube unterscheidet sich laut Hersteller von herkömmlichen Nagelschrauben: Ihr zweigeteiltes Gewinde wurde speziell für den Bau von Unterböden konstruiert. Über zwei Drittel des Schaftes sind als doppelgängiges Feingewinde ausgearbeitet, was für erhöhte Auszugswerte gegenüber Nägeln sorgen soll. Im oberen Schaftbereich geht es nahtlos in ein scharf ausgeprägtes, eingängiges Gewinde über. Es verankert sich laut Hersteller bei der Verarbeitung in die Deckplatte des Bodenaufbaues und hält diese auf der Unterkonstruktion fest. Nach der Penetration der Deckplatte durch die Nagel-

schraube erzeugt das verdrängte Holz eine Klemmkraft auf den »Scrail«-Schaft. Bei der »SubLoc Pro Scrail« liegt diese Rückstellkraft als Linienlast auf dem Schaft. Mikrobewegungen der Deckplatte führen aufgrund der Linienlast zu einem Geräusch, das vielen Menschen als Quietschen bekannt ist. Die gleiche Rückstellkraft wird bei der »SubLoc Pro Scrail« aber laut Hersteller durch die Gewindeflanken abgefangen. Die Verarbeitung der »SubLoc Pro Scrail« erfolgt mit dem »SubLoc PRO«-Druckluftgerät. Sie wird wie ein Nagel mit ca. 80 % der Haltekraft einer Schraube eingeschossen – und ebenso schnell wieder ausgedreht. 

UV-Strahlung geht unter die Haut Stokoderm® Sun Protect 50 PURE schützt

Die »SubLoc Pro Scrail« hat ein zweigeteiltes Gewinde, das speziell für den Bau von Unterböden konstruiert wurde. C

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Leise Reinigungs-Maschine mit Akku-Option

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WOLFF Auf der Messe EPF in Feuchtwangen hat Wolff als Highlight die neue Akku-Scheuersaugmaschine »Cleanfox« präsentiert, die sich für die Grund-, Zwischen- und Endreinigung von Bodenbelägen eignet. r

Die neue Reinigungsmaschine »Cleanfox« eignet sich für kleinere bis mittlere Parkett-, Linoleum- und Fliesenflächen und besticht dabei laut Hersteller durch die geringe Geräuschentwicklung. Die Reinigungsmaschine ist leicht, kompakt und sowohl im Akkuals auch Strombetrieb einsetzbar. Mit dem »Cleanfox« ist eine Reinigung und Absaugung bis zum Rand problemlos möglich, sowohl in der Vorwärts- als auch in der Rückwärtsbewegung. Es bleibt nur wenig Restwasser auf der Fläche. Bei Bedarf kann die Absaugung aber auch im Betrieb ab-

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geschaltet werden, um die Reinigungsflüssigkeit bei besonders starken Verschmutzungen einwirken zu lassen. Damit auch schwer zugängliche Stellen – wie Böden unterhalb von Tischen – gut gereinigt werden können, ist die Führungsstange stufenlos neigbar. Die Reinigungsmaschine ist mit einem 7,5-l-Schmutzwassertank ausgestattet und wahlweise mit 10 Ah- oder 20 Ah-Akku erhältlich.

Facelift »Neo 400« & »BS 180« Präsentiert wurden zudem Upgrade und Facelift der Schleifmaschinen »Neo 400« (neue Absaughaube) und »BS 180« (neu mit aufklappbarer Haube). 

hoher Lichtschutzfaktor 50 (UV-B) Schutz gegen UV-A und UV-C Wasserfest & schweißresistent Ultrasensitiv Parfüm-, farbstoff- und silikonfrei Feuchtigkeitsspendend

Schutz & Sicherheit an allen UV-Arbeitsplätzen

WOLFF

www.debgroup.com Die Reinigungsmaschine »Cleanfox« lässt sich wahlweise mit Akku oder Netzstrom betreiben und eignet sich für kleinere bis mittlere Flächen in Verkaufsläden, Garagen, Ausstellungsräumen, Büro- & Verwaltungsbetrieben, Restaurants, Tankstellen-Shops oder auch Schulanlagen.

Jede Hand zählt 08/17 bei der Arbeit.

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Aktuelles

Messen & Seminare

Spanische Fliesen in Deutschland gefragt

 HOLSTENHALLEN  Die NordBau öffnet von 13. bis 17. September 2017 in den Holstenhallen Neumünster ihre Pforten. Die Messe zeigt in diesem Jahr in einer großen Sonderschau den Nutzen der digitalisierten Bauplanung und -ausführung: Vom 3-D basierten Building Information Modelling (BIM) über Möglichkeiten der Zeit- und Kosteneinsparungen, arbeitsrechtliche Aspekte, die digitale Vernetzung bei Baumaschinen und Baustelle sowie BIM. Die Messe will auch den Überblick über die digitale Transformation bei Baumaschine und Baustelle geben. Für alle Handwerker werden die digitalen Möglichkeiten im praktischen Baualltag gezeigt. Geräte können auf der NordBau getestet werden. Eine Sonderschau präsentiert unter dem Motto »Grün in die Stadt« die Vorteile und Möglichkeiten der Begrünung. Die nachhaltige Planung und Bewirtschaftung öffentlicher und privater Grünanlagen gewinnt eine immer größere Bedeutung in den Städten. Beteiligt sind die Fachverbände Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau von Schleswig-Holstein und Hamburg (Galabau), der Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen, Haus & Grund Schleswig-Holstein, der Schleswig-Holsteinische Gemeindetag sowie der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten Schleswig-Holstein. Das besondere: Auftrageber und Auftragnehmer von städtischen Grünlagen haben die NordBau-Sonderschau gemeinsam gestaltet. Ziel ist, ist die Potenziale für Wertsteigerungen bei Immobilien und die Mehrwerte für Städte und Gemeinden aufzuzeigen. Auf rund 69 000 m² im Freigelände und mehr als 20 000 m² Hallenfläche bietet die nach eigenen Angaben größte Kompaktmesse Nordeuropas für das Bauen jedes Jahr rund 850 Ausstellern Platz, um die komplette Bandbreite des Baugeschehens mit modernen Baustoffen und Bauelementen, leistungsstarken Baumaschinen, Kommunalgeräten und Nutzfahrzeugen für Bau und Handwerk sowie der neuesten Energietechnik zu präsentieren. Die NordBau ist seit 1955 in Neumünster zuhause und kooperiert seit über 40 Jahren mit dem Partnerland Dänemark. Jedes Jahr besuchen mehr als 60 000 Menschen die Messe.   

 TILE OF SPAIN   Die spanische Fliesenindustrie hat im ersten Quartal ihre Absatzzahlen im Ausland gesteigert und ist auch erfolgreich ins zweite Quartal gestartet. Die spanischen Fliesenexporte nach Deutschland erreichten von Januar bis März 2017 einen Wert von 25 Millionen Euro und verzeichneten damit ein Plus von 8,3 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Allein im März 2017 wurden spanische Fliesen im Wert von 10,5 Mio Euro verkauft, ein Zuwachs von 29,6 % im Vergleich zum Vorjahr. Deutschland bleibt damit siebtgrößtes Zielland und weiterhin ein wichtiger Markt für die spanischen Fliesenproduzenten, heißt es in einer Mitteilung. Weitere Informationen rund um das Thema Fliesen aus Spanien unter: www.tileofspain.de   

 BIG TROCKENBAU   Am 28. und 29. September 2017 findet in Berlin »Das Forum 2017 – Zukunft Trockenbau Ausbau« statt. An zwei Tagen dreht sich alles um das Thema Trockenbau und Ausbau. Die Veranstaltung richtet sich an Trockenbaufachunternehmer, Geschäftsführer, Inhaber, Projekt- oder Bauleiter, Obermonteure oder Vorarbeiter und alle, die auf anderen Gebieten mit der Branche zu tun haben. Die Vorträge können aus drei parallel laufenden Foren »Forum Zukunft – Forum Praxis – Forum Direkt« gewählt werden und behandeln die Themen Fassade, Klimadecken, BIM, Hilfe bei gestörten Bauabläufen, Brandschutz, Schallschutz, Digitalisierung und viele weitere. Die neuesten und innovativsten Produkte werden in Kurzvorträgen in der »Werkstatt Trockenbau« vorgestellt. Begleitet wird das Forum von einer Ausstellung des Fachhandels und der Baustoffindustrie. Veranstalter ist der Bundesverband in den Gewerken Trockenbau und Ausbau e. V. Weitere Informationen und Anmeldung im Internet unter www.zukunft-trockenbau.de/ anmeldung-forum-2017.   

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Mit Produkten wie diesen trendstarken farbigen Fliesen für Diele und Flur steigerte der spanische Fliesensektor seine Exportzahlen.

Unternehmenserfolg mit Mitarbeitern gefeiert 

HYMER-LEICHTMETALLBAU   Mit einem Sommerfest hat sich Hymer-

Leichtmetallbau in Wangen bei seinen Mitarbeitern für deren Engagement bedankt. Der Automotive- und Steigtechnikspezialist konnte sich in den vergangenen Jahren über ein kräftiges Wachstum freuen (s. »Blickpunkt« im baustoffPARTNER 3/2017). Mehr als 600 Gäste aus aktueller Belegschaft, Pensionären und ihren Familien feierten die erfolgreiche Unternehmensentwicklung mit einem bunten Unterhaltungsprogramm und kulinarischen Köstlichkeiten. In allen Unternehmenssparten (Automotive, Hymer Project/Steigtechnik Sonderkonstruktionen und Steigtechnik Serie) hat das Unternehmen mit einer erneuten Umsatzsteigerung von rund 25 % einen historischen Höchstwert erreicht, teilt das Unternehmen mit. Ein Erfolg, den das Unternehmen nicht zuletzt dem unermüdlichen Einsatz der ebenfalls stetig wachsenden Belegschaft verdankt, betonte Geschäftsführer Gerald Schock: »An unseren Firmenstandorten in Wangen, in Neustadt und im slowakischen Michalovce engagieren sich insgesamt rund 345 Mitarbeiter täglich dafür, den hohen Qualitätsstandard zu gewährleisten, für den Hymer-Leichtmetallbau steht. Das Ergebnis sind hochwertige Markenprodukte und ein überragender Service. Beides wissen unsere Kunden und vor allem unser gesamtes Unternehmen sehr zu schätzen.«  

HYMER

Forum »Zukunft Trockenbau Ausbau« in Berlin

TILE OF SPAIN

NordBau: Schwerpunkt ist die Digitalisierung

Gastredner beim Hymer-Sommerfest: Der Wangener Oberbürgermeister Michael Lang (rechts) gratulierte Hymer-Leichtmetallbau – hier vertreten durch Geschäftsführer Gerald Schock (links) – zur erfolgreichen Geschäftsentwicklung der letzten Jahre. [ Messen & Seminare | Aktuelles ]


Aktuelles DGNB feiert zehnjähriges Jubiläum

DRUTEX   Mit dem Titel »Goldene Baumarke des Jahres 2017« wurde Drutex, eine der führenden Baumarken Europas, ausgezeichnet. Der Hersteller erhielt die Auszeichnung in der Kategorie »Fassadenfenster«, heißt es in einer Mitteilung. Der Titel »Baumarke des Jahres« wird im Rahmen einer vom Zentrum für Marktforschung und -analysen (ASM) durchgeführten Kundenumfrage auf der Grundlage von unabhängigen Umfragen unter Bauunternehmen aus ganz Polen vergeben. In die Bewertung fließt ein, wie häufig Produkte verwendet werden sowie deren Qualität und das Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Auszeichnung wurde zum 13. Mal verliehen und ist das einzige Forschungsprojekt in Polen, das unabhängig ist und eine derart große Reichweite besitzt. Zugleich basiert der Titel auf marktgestützten Ergebnissen. »Es freut uns, dass Drutex zum wiederholten Male eine solch prestigeträchtige Auszeichnung erhalten hat, die das große Vertrauen zu unseren Produkten und die damit einhergehende Zufriedenheit bezeugt«, sagte Marketingdirektor Adam Leik.  



DRUTEX

DGNB

 DGNB  Vor zehn Jahren fand die Gründungsveranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB e.V.) statt. In nur einem Jahrzehnt ist es der Non-Profit-Organisation mit Sitz in Stuttgart nach eigenen Angaben gelungen, sich zu Europas größtem Netzwerk für nachhaltiges Bauen zu entwickeln. Zur Jubiläumsfeier in Berlin zählten Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks und Tai Lee Siang, der Präsident des World Green Building Council. In den letzten zehn Jahren hat sich das nachhaltige Bauen sowohl in Deutschland als auch international von einer Randnotiz zu einem zentralen Thema der Bau- und Immobilienwirtschaft gewandelt. Dem DGNB kommt bei dieser Entwicklung eine tragende Rolle zu, unter anderem durch das 2008 erstmals veröffentlichte Zertifizierungssystem für nachhaltige Gebäude und Quartiere, das es heute in über 20 Nutzungsprofilen gibt und das nach eigenen Angaben weltweit als das fortschrittlichste gilt. Heute ist die DGNB mit rund 1 200 Mitgliedsorganisationen Europas größtes Netzwerk für nachhaltiges Bauen. Ziel des Vereins ist es, Nachhaltigkeit in der Bau- und Immobilienwirtschaft zu fördern und im Bewusstsein der breiten Festakt zum 10-jährigen Bestehen: v.l.n.r. Prof. Alexander Öffentlichkeit zu verankern. Über die Fort- und Rudolphi (DGNB Präsident), Dr. Christine Lemaitre Weiterbildungsplattform »DGNB Akademie« (Geschäftsführender Vorstand DGNB e.V.), Dr. Barbara wurden zudem bereits mehr als 3 000 Personen in Hendricks (Bundesumweltministerin), Tai Lee Siang über 30 Ländern zu Experten für nachhaltiges (Präsident World Green Building Council), Marcus Herget (Geschäftsführender Vorstand DGNB e.V.) Bauen qualifiziert.  

Drutex erhält renommierten Preis in Polen

Neuer Markenauftritt nach Zusammenführung BOTAMENT   Die Botament GmbH & Co. KG integriert die Produktreihe »Botafloor«-Bodenverlegesysteme in ihre Dachmarke Botament. Damit wolle das Bottroper Unternehmen seinen Markenauftritt stärken, die Vertriebsund Marketingaktivitäten unter einer Flagge bündeln und das Profil schärfen, heißt es in einer Mitteilung. Botament-Geschäftsführer Roland Schepers zeigt sich daher zufrieden: »Unter dem gemeinsamen Namen können wir die Konzentration von Know-how, Entwicklungskompetenz und Innovationskraft der unterschiedlichen Produktsparten bei uns im Haus jetzt noch besser nach außen tragen.« Der Name Botament steht seit 1988 für Systembaustoffe in Profiqualität und hat sich zu einer festen Größe in der Baubranche entwickelt. Das Unternehmen produziert aktuell an sechs Standorten in Europa. Die Botament vertreibt europaweit bauchemische Produktsysteme und nutzt als Schwesterunternehmen der MC-Bauchemie das ganze Entwicklungs-Know-how der MC-Gruppe, in der gut 180 Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung arbeiten.   

Marketingdirektor Adam Leik nimmt den Preis entgegen.

 REFLEXA   Die Reflexa-Werke Albrecht GmbH haben den »German Brand«-Award gewonnen. Verliehen wird er vom Rat für Formgebung, einer international agierenden und unabhängigen Institution, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Unternehmen darin zu unterstützen, ihre Designkompetenz effizienter zu kommunizieren und gleichzeitig das Designverständnis der breiten Öffentlichkeit zu stärken. Die Marke Reflexa hat in diesem Jahr den Preis in der Kategorie »Industry Excellence in Branding« gewonnen, teilt das Unternehmen mit. Die Jury würdigt mit dem Award, dass die Marke Reflexa über Jahre hinweg entwickelt und ausgebaut wurde. »Der Weg zu einer herausragenden Marke ist dabei noch lange nicht beendet und wird es wohl auch nie sein«, meint Ingo Legnini, stellv. Geschäftsführer bei Reflexa. »Die dauerhafte, nachhaltige, umfassende und weitsichtige Schärfung des Markenprofils, sowie die Vermittlung von Werten, für die das Unternehmen steht, sind uns ein großes Anliegen.« Hinter Reflexa, Experte in Sachen technischer Sonnenschutz, steht ein erfolgreiches Familienunternehmen mit einer über 55-jährigen Tradition. Als Vollsortimenter fertigt Reflexa mit mehr als 300 Mitarbeitern am Unternehmenssitz im bayerischen Rettenbach und im Zweigwerk Oederan (Sachsen) Rollläden, Raffstores, Markisen, Innenverschattungssysteme und auch Insektenschutzlösungen.  

[ Aktuelles ]

REFLEXA

Reflexa gewinnt »German Brand«-Award 2017

(v.l.n.r) Teamleiter Marketing Andreas Buschner, stellv. Geschäftsführer Ingo Legnini und Ronald Anich, Leiter für den Bereich Forschung und Entwicklung bei der German Brand Award Preisverleihung.

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Aktuelles

 SPAX  Für viele ist SPAX der Inbegriff der Universalschraube schlechthin. Seit 1967 kommt sie aus dem westfälischen Ennepetal und sichert ungezählten Anwendern beste Verbindungen. SPAX wurde laut Unternehmensangaben seinerzeit als erste Schraube mit eigenem Markennamen und entsprechendem Logo eingeführt und revolutionierte als Universalschraube den Markt der Verbindungstechnik. Von Anfang an wurden die Produkte ausschließlich unter der Marke SPAX in der charakteristischen grünen Verpackung angeboten. Ein entscheidendes Qualitätsmerkmal war und ist das »Made in Germany«, heißt es in einer Unterehmensmitteilung: Bis heute wird SPAX getreu der Unternehmensphilosophie ausschließlich am heimischen Standort in Deutschland produziert und von dort in alle Welt exportiert. Der Herkunftsnachweis wurde übrigens auch offiziell vom TÜV NORD nach einem aufwendigen Prüfverfahren zertifiziert. Bis zu 50 Millionen SPAX-Schrauben in unterschiedlichen Größen und Ausführungen verlassen pro Tag die Produktionshallen – speziell abgestimmt auf die Bedürfnisse der verschiedenen Kundengruppen in Industrie, Handwerk und DIY-Bereich. Beliefert werden unter anderem der Eisenwaren-Fachhandel, das holzverarbeitende Handwerk, die Bau-, Möbel- und Kunststoffindustrie sowie Baumärkte.  

SPAX

Universalschraube feiert 50 Jahre

50 Jahre SPAX: Die Verpackung hat sich nur wenig verändert, der Inhalt hingegen schon.

herotec-Systemdämmung jetzt mit BVF-Siegel

Neue Anlage in Betrieb genommen

HEROTEC   Die Systemdämmung für Fußbodenheizungen »tempusROCK« des westfälischen Herstellers herotec wurde mit dem Siegel des Bundesverbands Flächenheizungen und Flächenkühlungen (BVF e.V.) ausgezeichnet. Die Dämmung besteht laut Hersteller aus einem mineralischen und daher nicht brennbaren Verbundwerkstoff sowie einer hochstabilen Deckschicht. Die Dämmschicht von »tempusROCK« ist trotz Verzichts auf Flammschutzadditive nicht brennbar und daher »sehr viel sicherer als Dämmprodukte aus EPS«, heißt es in einer Mitteilung des Herstellers. Sie lässt sich demnach bis 20 kN/m2 belasten und minimiert Trittschall um bis zu 30 dB. Damit eignet sich das System für die konventionelle Befestigung von Fußbodenheizungsrohren, auch in sensiblen oder stärker beanspruchten Bereichen. Darüber hinaus weist sie aufgrund der verwendeten Materialien eine besonders hohe Rohdichte auf. In der Montage verspricht herotec eine Zeitersparnis von über 50 % gegenüber der konventionellen Verlegung auf Mineralwolle (zzgl. Gittermatte mit Rohrbefestigung und Dämmstoffabdeckung). Die Komponenten von »tempusROCK« sind größtenteils biolöslich und daher laut Hersteller für den menschlichen Organismus ungefährlich, außerdem ist das Produkt recycelbar und entspricht den Normen DIN 18560-2 und DIN Die Systemdämmung »tempusROCK« trägt jetzt das BVF-Siegel. EN 1264. 



HEROTEC

WERU   Bereits im Oktober wurde die Weru Fenster und Türen GmbH in Triptis 25 Jahre alt. Das wurde Ende Juni gefeiert mit einem Tag der offenen Tür. Rund 1 400 Besucher strömten auf das Werksgelände, viele schlossen sich einer Werksführung an oder erkundeten auf eigene Faust die Feierliche Eröffnung: Die Geschäftsführung Jörg Fensterproduktion Triptis. Holzgrefe, Jürgen Wössner, Dr. Frank Fleissner, Jörg Holzgrefe (Vors. Geschäftsführer) und der Werksleiter Triptis, Jens Reimann, startete gemeinsam mit den starten die neue Isolierglasfertigung. Geschäftsführern Jürgen Wössner und Dr. Frank Fleissner die neue Isolierglasfertigung. Rund 4,6 Millionen Euro wurden in die neue Anlage investiert, die Bauzeit betrug sechs Monate. Der Zuschnitt der Glasplatten auf Maß erfolgt über zwei neue Zuschnittsanlagen. Hierbei werden die Einzelscheiben aus unterschiedlichen Einzelaufträgen verschnittoptimiert zusammengestellt. Dadurch wird der Glasverbrauch reduziert. Die passende Einsteuerung von Kunststofffenster und Isolierglas verkürzt zudem die Produktionszeit. Statt bisher 30 Scheiben/Stunde können nun 60 Scheiben/Stunde produziert werden. Weiterer Vorteil für die Mitarbeiter ist das Entfallen schwerer Hebearbeiten. Gleichzeitig nutzte der Hersteller die Veranstaltung, um die regionalen Fachhandelspartner zu den Produktneuheiten zu schulen. Bernd Giesel (Leiter Produktentwicklung & Produktmanagement) stellte die neue gemeinsame Hebeschiebetür »CEANO-HS« bzw. »IsoPlus-HS« sowie den mehrfach patentierten Rollladenkasten »FE 10« vor. In der aktualisierten Ausstellung im Verwaltungsgebäude konnten die Händler bereits einen ersten Prototyp der neuen Hebeschiebetür in Augenschein nehmen.  WERU



LINDNER

BVF-Siegel für Fußbodenheizung

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 LINDNER GFT   Die »Norit-Fußbodenheizung aus dem Hause Lindner GFT, die Trockenestrich und Fußbodenheizung in einem ist, wurde mit dem Qualitätssiegel des Bundesverbandes Flächenheizungen und Flächenkühlungen (BVF) ausgezeichnet. Das System kombiniert laut Hersteller die Eigenschaften einer lastverteilenden Schicht mit der Möglichkeit, Heizrohre in nur einem Element zu verlegen. Die »Norit«-Fußbodenheizung verspricht eine schnelle und kostengünstige Verarbeitung in Verbindung mit einem optimierten Heizsystem. Das BVF-Siegel soll die Orientierung am Markt erleichtern. Hersteller von Produkten, die das Siegel tragen dürfen, garantieren ein Höchstmaß an System- und Produktqualität, Service, Kompetenz, Sicherheit und Zuverlässigkeit. Sie erfüllen allesamt vom BVF entwickelte Standards in Sachen Innovation, Zertifizierung, Verwendungsempfehlung sowie Einhaltung sozialer und ökologischer Standards.  

[ Aktuelles ]


Auf einen Blick A

B

Redaktionsverzeichnis

FIRMA

SEITE

ORT

alfer aluminium Gesellschaft mbH

13, 62

Wutöschingen

Amorim Deutschland GmbH

20

Delmenhorst

Athmer oHG

43

Arnsberg

Auro Pflanzenchemie AG

56

Braunschweig

Bartels Systembeschläge GmbH

37

Kalletal

Bayerwald Fenster und Türen Altenbuchinger GmbH & Co KG

48

Neukirchen vorm Wald

Bona Vertriebsgesellschaft mbH

30

Limburg

Botament Systembaustoffe GmbH & Co. KG

71

Bottrop

@

WWW

info@alfer.com

alferpro.de

amorim@amorim.com

wicanders.de

info@athmer.de

athmer.de

info@auro.de

auro.de

info@basys.biz

basys.biz

info@bayerwald-online.com

bayerwald-online.com

info@bona.com

bona.de

info@botament.de

botament.de

Bundesverband in den Gewerken Trockenbau und Ausbau e.V.

70

Berlin

info@zukunft-trockenbau.de

zukunft-trockenbau.de

C

Carl Prinz GmbH & Co. KG

31

Goch

service@carlprinz.de

carlprinz.de

D

DAW SE Geschäftsbereich Caparol

52

Ober-Ramstadt

info@caparol.de

caparol.de

Deutsche Steinzeug Cremer & Breuer AG

58

Schwarzenfeld

info@deutsche-steinzeug.de

agrob-buchtal.de

dextüra Innentürsysteme GmbH

40

Bocholt

info@dextuera.de

dextuera.de

DGNB e.V.

71

Stuttgart

Drutex S.A. E

46, 71

Bytów

Emoton GmbH

54

Linz

Eugen Lägler GmbH

18

Güglingen-Frauenzimmern

Ewifoam E. Wicklein GmbH

24

Kronach

Faßbender Tenten GmbH & Co. KG

12

Alfter

Festool Deutschland GmbH

66

Wendlingen

G

Garant Türen und Zargen GmbH

42

Amt Wachsenburg

H

Hamberger Flooring GmbH & Co. KG

25

Stephanskirchen

F

herotec GmbH

72

Ahlen

Holstenhallen Neumünster GmbH

70

Neumünster

Homapal GmbH

42

Herzberg am Harz

Hymer Leichtmetallbau GmbH + Co. KG

70

Wangen/Allgäu

I

Invista Deutschland GmbH

32

Hattersheim am Main

J

Jackon Insulation GmbH

64

Steinhagen

Jeld-Wen Deutschland GmbH & Co.KG

44

Oettingen i.Bay.

Kährs Parkett Deutschland GmbH & Co. KG

22

Tübingen

Keimfarben GmbH

49

Diedorf

K

info@dgnb.de

dgnb.de

drutex@drutex.com.pl

drutex.eu

office@emoton.at

emoton.at

info@laegler.de

laegler.de

info@ewifoam.de

ewifoam.de

info@fassbender-tenten.de

fassbender-tenten.de

info@festool.com

festool.com

info@garant.de

garant.de

info@hamberger.de

presse.haro.de

info@herotec.de

herotec.de

messeleitung@nordbau.de

nordbau.de

info@homapal.de

homapal.de

info@hymer-alu.de

hymer-alu.de

info@invista.com

antron.eu

info@jackodur.com

jackon-insulation.com

info@jeld-wen.de

jeld-wen.de

info@kahrs.com

kaehrs.de

info@keimfarben.de

keimfarben.de

Kiesel Bauchemie GmbH & Co. KG

29

Esslingen

kiesel@kiesel.de

kiesel.com

Knauf AMF GmbH & Co.KG

14

Grafenau

info@amf-grafenau.de

amf-grafenau.de

Knauf Aquapanel GmbH

54

Dortmund

info@knauf-aquapanel.com

knauf-aquapanel.com

Knauf Insulation GmbH

24

Simbach

info@knaufinsulation.com

knaufinsulation.com

Kneer GmbH

39

Westerheim

L

Lindner Group KG

72

Arnstorf

M

Mapei GmbH

K

8

Großostheim

Metabowerke GmbH

67

Nürtingen

info@kneer.de

kneer.de

info@lindner-group.com

lindner-group.com

info@mapei.de

mapei.de

metabo@metabo.de

metabo.de

Murexin GmbH

23

Wiener Neustadt

info@murexin.com

murexin.com

N

nora systems GmbH

16

Weinheim

presse@nora.com

nora.com

O

Odenwald Faserplattenwerk GmbH

13

Amorbach

info@owa.de

owa.de

Osmo Holz und Color GmbH & Co. KG

26

Warendorf

info@osmo.de

osmo.de

P

R

Pallmann GmbH

14

Würzburg

info@pallmann.net

pallmann.net

Paul Jaeger GmbH & Co. KG

62

Möglingen

info@jaegerlacke.de

jaegerlacke.de

ceresit.bautechnik@henkel.com

ceresit-bautechnik.de

info@proline-systems.com

proline-systems.com

PCI GmbH Ceresit Bautechnik

57

Düsseldorf

proline Systems GmbH

10

Boppard

Rademacher Geräte-Elektronik GmbH

12

Rhede / Westfalen

Raimund Beck KG

69

rademacher.de

Mauerkirchen

office@beck-austria.com

beck-austria.com

contact@rakceramics.de

rakceramics.de

info@rapid-floor.de

rapid-floor.de

RAK Ceramics

13

Frankfurt/Main

Rapid-Floor Estrichtechnologie GmbH

36

Recklinghausen

Reflexa-Werke Albrecht GmbH

71

Rettenbach

Rehau AG+Co

14

Erlangen

12, 50

Löningen

Remmers GmbH

S

info@rademacher.de

info@reflexa.de

reflexa.de

info@rehau.com

rehau.com

info@remmers.de

remmers.de

Renolit SE

47

Worms

exterior@renolit.com

renolit.com

Richard Brink GmbH & Co. KG

60

Schloß Holte-Stukenbrock

info@richard-brink.de

richard-brink.de

Robert Bosch GmbH

65

Leinfelden-Echterdingen

Schlüter-Systems KG

51

Iserlohn

Simonswerk GmbH

38

Rheda-Wiedenbrück

Sopro Bauchemie GmbH

34

Wiesbaden

info@sopro.com

sopro.de

Soudal N.V.

12

Leverkusen

info@soudal.com

soudal.com

info@bosch.com

bosch.com

info@schlueter.de

schlueter.de

info@simonswerk.de

simonswerk.de

SPAX International GmbH & Co. KG

72

Ennepetal

info@spax.com

spax.com

Sstabila Messgeräte Gustav Ullrich GmbH

68

Annweiler am Trifels

info@stabila.de

stabila.de

Sto AG

27

Stühlingen

Südwest Farben und Lacke GmbH & Co. KG

55

Böhl-Iggelheim

Tile of Spain

70

Düsseldorf

Tremco Illbruck GmbH & Co. KG

14

Köln

info@tremco-illbruck.com

illbruck.com

U

Uzin Utz AG

28

Ulm

info@uzin-utz.com

uzin-utz.com

W

Weru GmbH

72

Rudersberg

presse@weru.de

weru.de

Windmöller Flooring Products GmbH

21

Augustdorf

info@windmoeller.de

windmoeller.de

Wolff GmbH & Co. KG

69

Ilsfeld

info@wolff-tools.de

wolff-tools.de

T

info@sto.com

sto.de

info@suedwest.de

suedwest.de

info@faupel-communication.de

tileofspain.de

08/17

73


Vorschau September

Top-Thema

| IMPRESSUM |

RICHARD BRINK



Verlag SBM Verlag GmbH Hermann-von-Barth-Straße 2 87435 Kempten Telefon (08 31) 5 22 04-0 Telefax (08 31) 5 22 04-50 E-Mail: info@sbm-verlag.de

Fassade – Systeme & Produkte

Themen:

Dach – Aufbau, Dämmung, Deckung Mauerwerk & Beton Außenanlagen – Gestaltung & Technik Industrie- & Gewerbebau Werkzeuge & Arbeitsschutz

Herausgeber Markus Holl Joachim Plath Verlagsleiter Tobias Haslach (-39)

Erscheinungstermin: 23. September 2017 Die Stadtwerke München (SWM) haben ein IT-Rathaus gebaut. Wie Hersteller Richard Brink das Design des Entwässerungssystems harmonisch mit verschiedenen Fassadenmaterialien kombiniert hat, lesen Sie im baustoffPARTNER in der September-Ausgabe unter dem Top-Thema »Fassade«. Ein weiteres Thema wird die Vorschau auf die Arbeitsschutz-Fachmesse »A+A« in Düsseldorf sein.

Oktober

Top-Thema Themen:

Innenausbau Bodenbeläge & Aufbau Fenster – Aufbau & Verarbeitung Werkzeuge & Arbeitsschutz Bad, Sanitär & Fliesen

Layout Meike Gottmann (-24) Alexandra Kastl (-23)

Anzeigen Gültige Anzeigenpreisliste Nr. 16 vom 1. Januar 2017 Bezugspreis Einzelheft 5,– € baustoffPARTNER im Einzelabonnement bei 11 Ausgaben (1 Doppelnummer): Inland: 55,– € inkl. Versand Ausland: 69,– € inkl. Versand

Erscheinungstermin: 21. Oktober 2017

| BEILAGE |

Wie sich Stil und Sicherheit unter einen Hut bringen lassen, zeigt der baustoffPARTNER in der Oktober-Ausgabe im Top-Thema »Türen«: Im Design Hotel »DECK 8« in Soest hat Hersteller Prüm hochwertige Türelemente mit und ohne Zusatzfunktionen geliefert. Erfahren Sie außerdem, was es auf der NordBau Neumünster und auf der Cersaie in Bologna Neues zu sehen gab.

08/17

Kundenberatung/Redaktion Elmar Romanesen (-16) Stephan Schöpf (-22)

Leser- und Abonnenten-Service Claudia Maguire (-29) Susanne Traub (-30)

Die Tür – Design & Technik

74

Objektleiter Stephan Berchtold (-42)

Redaktionsassistenz/ Anzeigenlayout Simone Frank (-38) Meike Gottmann (-24) Alexandra Kastl (-23)

PRÜM



Chefredakteur Jan Rieken (-25)

Diese Ausgabe enthält eine Beilage der Alfer Aluminium GmbH.

Bankverbindung HypoVereinsbank Kempten Konto-Nr. 66 90 41 98 72 BLZ 733 200 73 DE75 73320073 6690419872 BIC HYVEOEMM428 IVW angeschlossen ISSN 1439-5606 Alle Rechte vorbehalten. © SBM Verlag. Nachdruck – auch auszugsweise – nur mit Genehmigung des Verlages. Jahresabonnements können nur bei Einhaltung der Frist (drei Monate vor Ablauf des Bezugszeitraumes) schriftlich beim Verlag gekündigt werden. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge kennzeichnen nicht die Ansicht der Redaktion.


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baustoffPARTNER August 2017  
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