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baustoffPARTNER 07/18

Juli 2018

DACH

IM BLICKPUNKT

VOR ORT

Neue Lösungen für Dämmung, Aufbau und Tageslicht

Dämmstoff-Pionier Puren feiert 50-jähriges Jubiläum

SPAX lud zum Backstagebrunch mit Auswanderer-Ikone Konny Reimann

BOSCH System vereint Gesundheitsschutz und Produktivität

Seite 75


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 Inhalt

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Editorial

8  Titelstory

BRAAS I Innovative Dachsteine und Dachsysteme

10  Namen & Neuigkeiten 12  Messen & Seminare CARLISLE

13 Im Blickpunkt Beim Neubau eines Flachdach-Bungalows wurden großzügige Oberlichter in die Dachfläche integriert, die ein Stück Himmel direkt ins Haus holen. Zur sicheren Dämmung des L-förmigen Bungalows in Holzrahmenbauweise kamen EPDM-Dachbahnen von Carlisle Construction Materials (CM) Europe zum Einsatz.

13 I PUREN I Dämmstoff-Pionier feiert 50-Jähriges 16 I CAS I 9 Hersteller – ein gemeinsames Akku-System

19  Top-Thema

Dach – Aufbau, Dämmung, Deckung

SCHÖCK BAUTEILE

53

Auf dem Gelände des ehemaligen Zollkriminalamts in Köln ist Wohnraum mit der Abgeschlossenheit eines kleinen Stadtquartiers entstanden – mit »Frame«-Balkonlösungen, die mit »Isokorb« von Schöck realisiert wurden.

70

19 I SKYLUX I Lichtbänder für mehr Tageslicht 22 I LINDAB I Wochenendhaus mit Klick-Dach 23 I NELSKAMP I Ziegel-Rundverlegung nach Maß 24 I PREFA I Aus Gestüt wird moderne Eventlocation 25 I ISOBOUW I Neues Dämmelement für Steildächer 26 I CARLISLE CM I Tageslichtöffnungen bringen Bungalow dem Himmel nah 28 I ISOVER I Neue Einblasdämmung aus Mineralwolle 29 I Z  INCO I Das Dach als Wasserspeicher 31 I SITA I Historisches Gebäude, moderne Entwässerung 33 I ZAMBELLI I Dachentwässerung im Detail 34 I JACKON I Begrüntes Umkehrdach für ländlichurbanes Wohnquartier 35 I ESSERTEC I Schiffbauhalle erstrahlt im (Tages-)Licht 36 I ESSMANN I Neues Flachdachfenster mit Echtglas 37 I SOPREMA I Universelle Bitumenabdichtung im System 38 I RICHARD BRINK I Schornsteinabdeckung mit ­CE-Zeichen 38 I BORNIT I Ökologische Bitumengrundierung 40 I GRIFFON I »HBS-200 Liquid Rubber« aus der Kartusche 42 I VELUX I Insektenschutz-Rollo für Dachfenster 42 I WILHELM FLENDER I Nachrüstbare Schneefang­ stützen für Großflächenziegel

BAUSTOFPARTNER / JAN RIEKEN

43  Fassade – Systeme & Produkte

Verbindungstechnik-Sezialist SPAX International hat unter dem Motto »10 Jahre Freundschaft SPAX und Konny Reimann« in die Firmen­zentrale nach Ennepetal geladen. Gleichzeitig bot der Hersteller beim Fachpresse-­ Rundgang einen der seltenen Einblicke in die moderne Fertigung. Im Ausbildungszentrum (unser Bild) konnten die Medien-Vertreter selbst Hand anlegen – natürlich war der baustoffPARTNER dabei. 4    

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43 I CAPAROL I Saniertes Wohnquartier setzt Farb-Akzente 44 I WIENERBERGER I »Gate 2«: Zeitlose Eleganz 46 I HAGEMEISTER I Bürogebäude mit dunkler Fassade und hellen Bändern 47 I OSMO I Nachhaltiger Pavillon für Landesgartenschau

51  Mauerwerk & Beton

51 I S CHLAGMANN POROTON I Schneller bauen durch den Einsatz von Ziegelfertigteilen 53 I SCHÖCK BAUTEILE I Ideale »Rahmenbedingungen« für Wohnprojekt in Köln 54 I BISOTHERM I Hochwertige Niedrigenergie-Häuser 56 I SIKA I Sanierte Fassade hat jetzt Grafittischutz


62  Außenanlagen – Gestaltung & Technik

62 I NATURINFORM I Neue Grautöne für Terrassendiele 63 I PAUL JAEGER I Markierfarben mit großer Wirkung 66 I ADOLF BLATT I »Erlebnisraum Neckar« setzt auf »Stuttgarter Sickerstein«

67  Industrie- & Gewerbebau

67 I NILFISK I Neue Industrie-Kombinationsmaschine 68 I EFAFLEX I »Dauerläufer« für Getränke-­Logistik

2. Auflage DIE

Sonderteil geht nicht –

DIE

70  Werkzeuge & Arbeitsschutz

70 I SPAX INTERNATIONAL I Marken-Botschafter lädt in seine »Schatzkammer« 71 I HECO-SCHRAUBEN I Studenten stellen Rohbau in drei Tagen fertig 75 I BOSCH I System vereint Gesundheitsschutz und Produktivität 76 I METABO I Ölfreier Kompressor bewährt sich auf Baustelle

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77  Aktuelles 81  Auf einen Blick 82  Impressum/Vorschau

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 Editorial

PETRA REGER

Zusammen mehr erreichen Die Zahl der Extremwetterlagen steigt und steigt: Immer öfter führen heftige Starkregen, Hagelschlag, Sturmböen oder gar Windhosen zu großen Schäden. Häufig ist es die Kombination aus mehreren Faktoren, die einzelne Landstriche erst in unerwarteten Fluten und dann im Chaos versinken lässt. Bei aller unterschiedlicher Ausprägung haben derlei Schadensereignisse eines gemeinsam: Sie treten sehr punktuell und regional auf, lassen sich also nur sehr schwer vorhersagen.

ser Ausgabe anhand einiger gelungener Projekte und Beispiele. Zum anderen laufen überall die Vorbereitungen für die GaLaBau in Nürnberg, der weltweit wichtigsten Plattform für »Urbanes Grün und Freiräume«. Dort wird sich unter anderem der neu gegründete »Bundesverband GebäudeGrün« (BuGG e. V.) präsentieren, der im Mai aus der Fusion von »Fachvereinigung Bauwerksbegrünung« (FBB e. V.) und dem »Deutschen Dachgärtner Verband« (FBB e. V.) hervorgegangen ist.

Entsprechend schwer fällt es, geeignete Schutzmaßnahmen zu treffen, um die enormen Schäden zu vermeiden und gewappnet zu sein, wenn der Dorfbach plötzlich zum reißenden Strom wird oder der angrenzende Berghang ins Tal rutscht. Doch die Erfahrungen zeigen: Hochwasserschutz ist mehr, als sich nur mit Sandsäcken und Wasserpumpen auszustatten. Es gilt – trotz anhaltenden Bau-Booms –, weniger Fläche zu versiegeln, damit Wasser versickern kann und sich nicht sammelt, bis daraus eine unkontrollierbare Flutwelle wird. Auch die vielerorts praktizierte Renaturierung von Fluss-Auen trägt dazu bei, dass bei Starkregen-­Ereignissen die Wassermassen dort gepuffert werden können und somit woanders keinen Schaden mehr anrichten.

Der neue Branchenverband mit insgesamt 315 Mitgliedsbetrieben hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Begrünung von Fassaden, Dächern und auch von Innenräumen erfolgreich voranzubringen. Auf der GaLaBau zeigt der BuGG auf einem 24 Meter langen Stand alles, was das Spektrum an Dach-, Fassaden- und Innenraumbegrünung für Planer, Anwender und Bauherren zu bieten hat. Aspekte wie Absturzsicherung stehen dabei ebenso auf der Agenda wie Leckortung, Dämmung, Abdichtung und – natürlich (im Wortsinn) – Dachbegrünung.

Doch überall dort, wo sich die Bodenversiegelung nicht vermeiden lässt, sind clevere Konzepte gefragt: In den Innenstädten, die wachsen und größer werden und immer weniger freie Fläche bieten, auf denen der natürliche Wasserkreislauf ungehindert funktionieren könnte. Hier gilt es, im Einklang mit der Natur klug zu handeln – zum Beispiel mit Dachbegrünung, die für ein gutes Mikroklima sorgt, bedrohten Insektenarten einen Lebensraum bietet und vor allem Regenwasser verzögert abfließen lässt. Das Zauberwort heißt Retention. Derartige Lösungen, die durch Begrünung ein Dach oder eine Fassade intelligenter machen, sind gefragt wie nie. Welche Möglichkeiten es gibt, zeigt zum einen der baustoffPARTNER in die6    

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Was sich darüber hinaus auf den Dächern dieser Welt abspielt, bringt Ihnen diese Ausgabe unter dem Top-Thema Dach mit Lösungen, Produkten und Projekten näher. Gemeinsam mit dem gesamten baustoffPARTNER-Team wünsche ich Ihnen in diesem Sinne eine anregende und aufschlussreiche Lektüre.

Herzlichst,

Chefredakteur Jan Rieken


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 Titelstory Dachsteine und Dachsysteme: Mit Innovationen die Erfolgsgeschichte für den Baustoff-Fachhandel fortschreiben u  BRAAS  Dachsteine

sind seit über 170 Jahren bei uns verbreitet. Doch streng genommen sind sie keine Steine, sondern ein moderner Werkstoff. Dennoch versprechen Braas Dachsteine alle guten Eigenschaften von Steinen – denn sie sind ebenso fest und quasi unverwüstlich. Im Laufe der Jahre härten sie sogar immer weiter aus. Innovationen wie die »Protegon«-Dachsteine verfügen nicht nur über umweltaktive Zusatzfunktionen, sondern werden – wie alle anderen Braas Dachsteine auch – im Alter sogar besser.

Pigmente auf der Oberfläche reflektieren Infrarotstrahlen Neben diesen bewährten Qualitätsmerkmalen zeichnen sich die neuen »Protegon«-Dachsteine nach eigenen Angaben durch umwelt­aktive Zusatzfunktionen aus: Neben einer deutlich glatteren Oberfläche und Schnittkante sorgen spezielle, in die Oberfläche integrierte Pigmente dafür, dass die Dachsteine bis zu 300 % mehr Infra­rotstrahlen reflektieren als herkömmliche Dach­pfannen. Je nach Dachaufbau heizen sich die Räume unter dem Dach so weniger auf. Auf der Unterseite der »Protegon«-Dachsteine kann ein Temperaturunterschied von bis zu 10° Celsius erreicht werden, was zu einer Verbesserung des Wohnraumklimas führen kann. Im Sommer verringert sich dadurch auch der Energieverbrauch für die Klimatisierung. Damit sparen Bauherren nicht nur Geld, sondern schonen auch die Umwelt. Zudem bieten Dachsteine mit »Protegon«-­

Technologie hohen Witterungsschutz und sind weitestgehend vor Vergrünung geschützt.

Klassisch oder Modern: Vielfalt in Design und Farbe Auch in Design und Farbe sind »Protegon«-Dachsteine vielseitig: Ob klassisch oder modern, matt oder seidenmatt, tiefschwarz oder klassisch-rot, mit den Modellen »Tegalit« und »Frankfurter Pfanne« verspricht Braas für jede Hausoptik und jeden Geschmack den passenden Dachstein in »Protegon«-­ Qualität. Dachsteine sind seit über 170 Jahren bei uns verbreitet. Zuerst von Hand gefertigt, haben sich die besonderen Materialqualitäten wie Frostbeständigkeit, Härte, Lagesicherheit, Maßhaltigkeit und hohe Bruchfestigkeit vor allem in der maschinellen Produktion herausge-

Dachsteine in »Star«-Qualität (rechts): eine porenverschließende Mikromörtelschicht glättet die Oberfläche und verhindert so­ Algen- und Moosbildung. Das Dach bleibt länger schön. 8    

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stellt. So hat der nach eigenen Angaben führende Hersteller Braas seit mehr als 60 Jahren Erfahrung mit Dachsteinen und gewährt von Beginn an auf seine Dachsteine eine praxisgerechte 30-jährige Material-Garantie sowie eine Zusatz-Garantie auf Frostbeständigkeit gemäß Urkunde. Und dies aus gutem Grund, denn es hat sich gezeigt, dass viele Dächer, die mit Dachsteinen aus der ersten Generation der Nachkriegszeit in den unterschiedlichsten Klimaregionen gedeckt sind, auch heute noch ihre volle Schutzfunktion unter Beweis stellen und weiter stellen werden.

Festigkeit von Dachsteinen nimmt im Laufe der Zeit zu Dachsteine haben sich bewährt und werden mit der Zeit noch besser, denn ihre Festigkeit

BRAAS

Belastungstests z. B. im unternehmenseigenen Windkanal ergaben, dass Braas Dachsteine im Durchschnitt um 25 % fester sind, als es DINplus vorschreibt. Eine rundum sichere Sache: Denn auf das Material sowie die Frostbeständigkeit gewährt der Hersteller 30 Jahre Garantie.

nimmt werkstoffbedingt mit der Zeit zu. Darüber hinaus achtet Braas bereits seit 2009 verstärkt darauf, dass die Bruchfestigkeit um 25 % höher ist, als die DINplus-Anforderungen, die bereits über den Mindestanforderungen der DIN liegen. Und nicht nur in Deutschland, sondern weltweit ist der Dachstein aus Beton erfolgreich etabliert. Und so ist es heute möglich, aus einer Vielzahl unterschiedlicher Formen, Farben und Oberflächen nahezu jeden Kundenwunsch zu erfüllen.

Vorteile bei Sicherheit, Ökologie und Schalldämmung Untersuchungen an alten Dachsteinen zeigen, dass die Bruchfestigkeit mit zunehmendem Alter immer höher wird. Dachsteine sind die ideale Wahl für Bauherren, die besonderen Wert auf Sicherheit legen.


Im unternehmenseigenen Windkanal werden alle Dachsysteme auf Herz und Nieren geprüft.

ßerst robust, stabil und durch ihre Wirtschaftlichkeit als zuverlässige, langlebige Lösung, die die Kosten für ein Dach im Rahmen halten.

Passende Dachlösungen vom Neubau bis zum Denkmal Eine Vielzahl von Profilierungen und Farben ermöglichen vom einfachen Einfamilienhaus über das denkmalgeschützte Gebäude bis hin zur modernen Villa oder der designorientierten modernen Architektur gelungene Dachlösungen. Als bekanntester Vertreter prägt z. B. seit über einem halben Jahrhundert das klassische Profil der Frank­ furter Pfanne die deutsche Dachlandschaft. Für den Einsatz in der modernen Architektur ist vor allem der mit dem »Red-Dot-­DesignPreis« ausgestatte, ebene Dachstein »Tegalit« eine gute Wahl. Für wirtschaftlich zu deckende, große Dachflächen wird als großformatiger Dachstein die Harzer Pfanne 7 mit einem Bedarf von nur ca. 7 Stück pro m2 eingesetzt. Als Bestandteil eines neuen intelligenten Dachsystems kann die »Harzer Pfanne F+« mit Regensperre sogar für Dachneigungen von 7 bis 12 Grad eingesetzt werden. Für alle Modelle hat der Hersteller in Form und Farbe passende Dachsystemteile im Sortiment, zum Beispiel Schneefang oder Dachdurchgänge.

Starker Schutz und vielerlei Zusatzfunktionen

der Dachstein-Körper mit einer besonders glatten Mikromörtelschicht veredelt. Das verschließt Poren und glättet die Oberfläche. So bleiben Algen, Moose und Schmutz weniger haften und das Dach viel länger schön. Die »Star«-Qualität ist für die Modelle »Harzer Pfanne 7« und »Harzer Pfanne«, »Doppel-S« sowie für die »Taunus Pfanne« verfügbar. Stand in der Vergangenheit allein die Schutzfunktion des Daches im Vordergrund, so rückt heute das komplette Dachsystem in das Bewusstsein der Bauherren. Durch Zusatzfunktionen erfüllt das Dach nicht nur eine Schutzfunktion, sondern wird zum Nutzdach. Dachgeschossausbau und Energiegewinnung sind neue Funktionen, die auch neue Anforderungen stellen. Das Bedürfnis nach Sicherheit bleibt. So bieten abgestimmte Dachsysteme langfristige bauphysikalische Vorteile für Neubau und energetische Modernisierung. Von der passenden Dampfbremse, der Aufdach-Dämmung bis zum dach­ integrierten Photovoltaik- und Solarthermie-System sind komplette Dachsysteme nicht nur funktionssicher, sondern vor

Neben der innovativen Technologie wie »Protegon« verspricht Braas mit der »Star«-Qualität eine weitere hochwertige Oberfläche für verschiedene Dachstein-Modelle. Hierbei wird

Die neuen »Protegon«-Dachsteine haben eine deutlich glattere Oberfläche und Schnittkante sowie in die Oberfläche integrierte Pigmente, die bis zu 300 % mehr Infra­ rotstrahlen reflektieren als herkömmliche Dachpfannen.

allem auch ästhetisch ansprechende Lösungen für das Dach.

Entwicklung hat Verarbeiter und Baustoffhandel im Blick Braas betreibt nach eigenen Angaben bei der Entwicklung der Dachsysteme einen großer Aufwand, damit die Produkte neben den technischen Anforderungen auch Vorteile für die Handwerker aufweisen. Als führender Hersteller der Branche unterhält Braas ein unternehmenseigenes Forschungs- und Entwicklungszentrum mit einem Windkanal. Markenbaustoffe lassen sich mit ihrem guten Bekanntheitsgrad leichter verkaufen. Die schnelle Verfügbarkeit der Produkte ist durch eine flächendeckende Präsenz in Deutschland mit Werken und Lägern gegeben. Das größte Sortiment mit unterschiedlichen Oberflächenqualitäten und einer großen Farbvielfalt wird zusammen mit dem Bau­stoff-Fachhandel über ein breites Vertriebs- und Servicenetz vertrieben. Zahlreiche Services wie Windlastund Schneefangberechnung sowie Visualisierungsprogramme sollen diese Betreuung unterstützen und Nachfrage für den Dachstein beim Fachhandel erzeugen.  J

Unser Titelbild:

Unter dem Motto »Alles gut bedacht« liefert Braas ein Dachstein-Sortiment, das Verlegefreundlichkeit und Haltbarkeit miteinander vereint. Unser Titelbild zeigt den »Doppel-S«, der – ebenso wie drei weitere Modelle – in »Star«-Qualität erhältlich ist: Dabei werden die Poren mit einer besonders glatten Mikromörtelschicht versiegelt und geglättet. Durch die glatte Oberfläche bleibt das Dach länger schön.

Juli 2018

baustoffPARTNER 07/18

Nicht ohne Grund kann der Bauherr von einer Material-Garantie von 30 Jahren sowie einer entsprechend langen Zusatz-Garantie auf Frostbeständigkeit profitieren. So war die »Frankfurter Pfanne« der erste Markenbaustoff nach dem Krieg, der diese lange Garantie auch unter extremsten Witterungsbedingungen mit Schnee, Hagel, Regen und Eis unter Beweis stellen konnte. Nachgewiesen wurde laut Braas aber auch der bessere Schallschutz von Dachsteinen: Umfangreiche Prüfungen am renommierten »ift«-Schallschutzinstitut ergaben deutliche Vorteile von Dachsteinen gegenüber Dachziegeln von ca. 3 Dezibel und in den Spitzen sogar bis zu 7 Dezibel, was einer Halbierung des Schalldrucks entspricht. Als Baustoff mit besonderer Nachhaltigkeit haben Dachsteine zudem eine gute Ökobilanz. Ihre besondere Härte erhalten sie nicht durch einen energieintensiven Brennvorgang, sondern nur durch Trocknung bei rund 60 °C. So hat das Öko-Institut Freiburg in einem ökobilanziellen Vergleich festgestellt, dass Dachsteine aus Beton gegenüber Dachziegeln aus Ton bei fast allen Wirkungskategorien deutlich besser abschneiden. Dachsteine gelten als äu-

DACH

IM BLICKPUNKT

VOR ORT

Neue Lösungen für Dämmung, Aufbau und Tageslicht

Dämmstoff-Pionier Puren feiert 50-jähriges Jubiläum

SPAX lud zum Backstagebrunch mit Auswanderer-Ikone Konny Reimann

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BOSCH System vereint Gesundheitsschutz und Produktivität

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Namen & Neuigkeiten Wachstum mit polnischer Produktionsstätte

 ISOVER   Kristin Wilhelmi hat die Leitung der neu geschaffenen Abteilung

 SALAMANDER   Mit Eröffnung der neuen Produktionshalle in Włocławek/

Operatives Marketing bei Isover übernommen. In ihrer Funktion wird sie zukünftig die Maßnahmen der Markenkommunikation und die Online-Aktivitäten des Dämmstoffspezialisten koordinieren. Sie berichtet direkt an Dr. Hubert Mattersdorfer, Vorstand Vertrieb & Marketing bei Saint-Gobain Isover. Der berufliche Werdegang von Kristin Wilhelmi bei Isover begann 2002 mit einem dualen Studium der Internationalen Betriebswirtschaftslehre in Ludwigshafen. Bis 2010 war sie für die Abteilung Einkauf des Dämmstoffherstellers tätig, danach übernahm sie die Leitung des Innendienstes bei »Superglass Dämmstoffe« in Darmstadt. Seit 2015 war sie für die Assistenz des Isover-Vorstands Vertrieb und Marketing verantwortlich. »Ich freue mich sehr, die Leitung der neuen Abteilung Operatives Marketing an Frau Wilhelmi und damit an eine äußerst erfahrene Mitarbeiterin unseres Hauses übertragen zu können. Mit ihrer Berufung ebenso wie durch die Zusammenführung der Isover-Akademie mit der Anwendungstechnik unter Leitung von Alexander Geißels und der Übertragung der Leitung des Produktmanagements Seit Juni leitet Kristin Wilhelmi die neu geschaffene an Ina Bruer haben wir die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt«, erklärt Dr. Hubert Abteilung Operatives Marketing bei Isover. Mattersdorfer.  J

Polen verfolgt Salamander eine konsequente Wachstumsstrategie. Die Eröffnung der neuen Produktionshalle stelle einen weiteren bedeutenden Schritt für die Salamander Industrie-Produkte GmbH (www.sip-windows.com) dar. Das Unternehmen, nach eigenen Angaben einer der führenden europäischen Systemgeber und Hersteller von hochenergiesparenden Qualitätsfenstersystemen aus Kunststoff, will so der wachsenden Nachfrage nach Salamander-Kunststoffprofilen für Fenster und Türen gerecht werden. Die Extrusionsanlagen wurden auf der über 3 000 m² großen Fertigungsfläche bereits erfolgreich Marek Warcholiński, Sprecher des Vorstands in Betrieb genommen. SWDS S.A., freut sich über die Investition »Wir blicken äußerst optimistisch in in neue Extrusionsflächen am Standort in die Zukunft«, so Marek Warcholiński, Włocławek/Polen. Sprecher des Vorstands SWDS S.A. »Die Investition in die moderne Extrusionshalle hat eine hohe strategische Bedeutung für die gesamte Unternehmensgruppe und wird die Erfolgsgeschichte von Salamander fortschreiben.« Götz Schmiedeknecht, CEO der Salamander-Gruppe, bestätigt: »Der kontinuierliche Ausbau unserer Produktionsflächen ist aufgrund der hohen Nachfrage nach Salamander-Profilen sowie der permanenten globalen Marktentwicklung unserer Unternehmensgruppe unerlässlich und ein weiterer zielführender Schritt in eine starke Zukunft.« Die Salamander Industrie-Produkte GmbH (www.sip-windows.com) ist ein Unternehmen mehrheitlich in Familienbesitz und hat seinem Stammsitz in Türkheim/ Unterallgäu. Das Sortiment umfasst mit den Systemen »Salamander«, »Brügmann ­bluEvolution« und »evolutionDrive« Profile für Sanierung, Neubau sowie Wohnungsund Objektbau. Weltweit beschäftigt Salamander insgesamt rund 1 400 Mitarbeiter und vertreibt seine Profilsysteme in über 70 Ländern der Welt.  J

AGPU hat neuen Vorstandsvorsitzenden

AGPU

 AGPU   Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft PVC und Umwelt e.V. (AGPU) haben in Bonn turnusmäßig einen neuen AGPU-Vorstand gewählt. Der bisherige Vorstandsvorsitzende Dr. Axel Bruder (Renolit SE) sowie Joachim Eckstein (PolyComply Hoechst GmbH) schieden nach zehn bzw. 30 Jahren im AGPU-Vorstand aus, heißt es in einer Mitteilung. In der konstituierenden ersten Sitzung des neuen Vorstandes wurde Dr. Oliver Mieden (Vinnolit GmbH & Co. KG) zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt. Neu in das Gremium gewählt wurden Mailin Bode (Renolit SE) und Andreas Kopf (Debolon Dessauer Bodenbeläge GmbH & Co. KG). Damit setzt sich der AGPU-Vorstand in der Wahlperiode 2018 bis 2021 wie folgt zusammen: Vorsitzender des Vorstands Dr. Oliver Mieden (Vinnolit GmbH & Co. KG), Stellvertreter Joachim Tremmel (BASF SE) und Stefan Valerius (Dekura GmbH) sowie Schatzmeister Uwe Dietsch (Inovyn Deutschland GmbH). Beisitzer sind Dr. Rüdiger Baunemann (PlasticsEurope Deutschland e.V.), Mailin Bode (Renolit SE), Rainer Grasmück (Baerlocher GmbH), Roland Jahn (Gealan Fenster-Systeme GmbH), Andreas Kopf (Debolon Dessauer Bodenbeläge GmbH & Co. KG) und Dr. Dieter Polte (Vestolit GmbH). Als Stimme der PVC-Branche in Deutschland schafft die AGPU mit ihren rund 60 Mitgliedsunternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette seit 30 Jahren Transparenz in der Öffentlichkeit. Seit 2017 ist die AGPU assoziiertes Mitglied von »VinylPlus«, dem Nachhaltigkeitsprogramm der europäischen PVC-Branche, und trägt so noch mehr dazu bei, die Inhalte und Ziele der freiwilligen Selbstverpflichtung in Deutschland bekannter zu machen. Im Rahmen der weiter intensivierten Zusammenarbeit werden wichtige Erfahrungen ausgetauscht und Ressourcen besser AGPU-Vorstandsvorsitzender Dr. Oliver Mieden. genutzt.  J 10    

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PCI-Gruppe: Benjamin Sterzik verstärkt Marketing  PCI   Seit Mai verstärkt Benjamin Sterzik das

Marketing der PCI-Gruppe am Standort Augsburg. Wie das Unternehmen jetzt mitteilt, kümmert er sich in seiner Funktion als Marketing Manager Fußbodentechnik primär um die strategische Weiterentwicklung und den Ausbau der Marke Thomsit. Sterzik berichtet direkt an Alexander Magg, Bereichsleiter Marketing PCI-Gruppe. Nach einer kaufmännischen Ausbildung und einem Studium zum Wirtschaftsingenieur begann Sterzik vor rund 10 Jahren seine berufliche Karriere bei der Benjamin Sterzik verstärkt PCI. Am Standort Augsburg war er in unterschied- das Marketing der PCI-Gruppe am Standort lichen Funktion als Marketing Manager und Produkt Manager tätig. Die letzten knapp drei Jahre Augsburg. arbeitete Sterzik bei der Uzin Utz AG als Marketing Manager im internationalen Bereich, bevor er jetzt an alter Wirkungsstätte zurückgekehrt ist, um seine Expertise bei der Positionierung und Stärkung der Marke Thomsit einzubringen.  J

PCI

SAINT-GOBAIN ISOVER

SALAMANDER

Isover: Kristin Wilhelmi leitet Operatives Marketing

[  Namen + Neuigkeiten  ]


Namen & Neuigkeiten

 CREATON   Creaton het einen neuen Geschäftsführer: Stephan Führling, seit 2010 Alleinvorstand bei Creaton, hat sein Amt als Vorstand niedergelegt. Seit Juli führt Dr. Sebastian Dresse die Geschäfte des Unternehmens, teilt das Unternehmen mit. Dresse führte acht Jahre lang die Velux Deutschland GmbH und übernimmt jetzt als General Manager Central & Eastern Europe auch die unternehmerische Verantwortung für das Dachgeschäft der Etex-Group in Deutschland, Polen und Südosteuropa. Er folgt auf Wim Messiaen, der sich um die strategische Konsolidierung des Etex-Dachziegelgeschäftes in Europa kümmern wird. Gleichzeitig hat das Unternehmen die Rechtsform gewechselt: Aus der Aktiengesellschaft wurde eine GmbH. Seit 2005 ist die belgische Etex-Gruppe als Mehrheitsaktionär an Creaton beteiligt und hat 2016 alle noch im Streubesitz befindlichen Stammaktien übernommen.  J

 VELUX  Jacob Madsen (51) hat die Geschäftsführung der Velux Deutschland GmbH übernommen. Er tritt die Nachfolge von Felix Egger an, der diese Position kommissarisch ausgeübt hatte und sich wieder als Geschäftsführer um die Velux Schweiz AG kümmern wird, teilt das Unternehmen mit. Nachdem der gebürtige Däne in den vergangenen 13 Jahren für Danfoss in verschiedenen Führungspositionen tätig war, zuletzt als Senior Vice President Heizung und Wärmetauscher, kehrt er nun in die Velux-Gruppe zurück. Madsen war unter anderem als Geschäftsführer für Velux Hrvatska und später als internationaler Vertriebsleiter für »Rooflite« tätig. Madsen freut sich auf die Rückkehr: »Auch wenn ich 13 Jahre lang nicht Teil des Unternehmens Jacob Madsen (links) wird war, fühlt es sich an wie neuer Geschäftsführer von nach Hause Velux Deutschland. Er folgt kommen.«  J auf Felix Egger (rechts).

AKA Klinker wird zu Vandersanden Deutschland  VANDERSANDEN   Die AKA Klinker GmbH mit Sitz in Peine wurde bereits im vergangenen Jahr von

VANDERSANDEN

Vandersanden übernommen und geht nun endgültig an das Unternehmen über. Wie das belgische Familienunternehmen, nach eigenen Angaben größter Ziegelproduzent Europas, mitteilt, soll auf diese Weise die Marke gestärkt und das Produktportfolio in die Segmente »Wand« und »Boden« aufgeteilt werden. Unter neuem Namen und mit einem neuen Logo deckt Vandersanden Deutschland zukünftig das Segment »Pflasterklinker« ab. Vandersanden trennt die beiden Produktbereiche Pflaster- und Fassadenklinker, um sich noch weiter auf die Segmente spezialisieren zu können. Auch nach der Umfirmierung gilt: Henk van de Graaf übernimmt in der Vertriebsspitze den Sektor »Wand« (Fassade, Vormauer, Riemchen). Helge Behrens verantwortet als Geschäftsführer der neu gegründeten Vandersanden Deutschland GmbH den Bereich »Boden« (Pflaster). Vandersanden zählt nach eigenen Angaben weltweit zu den innovativsten und größten Backsteinherstellern. Das Familienunternehmen aus Belgien stellt seit mehr als 90 Jahren Ziegelsteine, Backsteinstreifen, Pflasterklinker und isolierende Fassadensysteme her. An neun Fertigungsstandorten werden gut 550 Millionen Backsteine pro Jahr für den europäischen Markt und weit darüber hinaus gefertigt. Das Unternehmen beschäftigt rund 650 Mitarbeiter in Belgien (Firmensitz), den Niederlanden, Frankreich, Deutschland Die AKA Klinker GmbH ist zur Vandersanden Deutschland GmbH geworden. Die bisherigen Ansprechpartner bleiben jedoch unverändert. und England.  J

MUREXIN

Murexin GmbH – neu im Vertrieb Fliesenverlegetechnik

Christian Martin-Marteles.

[  Namen + Neuigkeiten  ]

 MUREXIN   Mit Christian Martin-Marteles verstärkt die Murexin GmbH das Vertriebsteam für Fliesenverlegetechnik in Deutschland. Seit Juni betreut er als Gebietsverkaufsleiter die Regionen der Postleitzahlen 6 sowie 35 und 36, heißt es in einer Mitteilung. Martin-Marteles war in den vergangenen 15 Jahren als Verkaufsmitarbeiter für Bauchemie bei einem großen Baustoffhändler tätig. Murexin-Kunden und Partner sollen von Martin-Marteles umfangreichem Wissen über Produkte und deren vielfältigen Einsatz- sowie Anwendungsmöglichkeiten profitieren.  J

MACO übernimmt Hautau  MACO   Die Mayer & Co Beschläge Unternehmensgruppe (kurz »MACO«) mit Sitz in Salzburg erweitert durch die Übernahme der Mehrheit der Gesellschaftsanteile von Hautau ihr Leistungsspektrum im Bereich großflächiger Schiebeelemente und -beschläge. Bei Hautau, einem Spezialisten für Schiebelösungen, bleiben Managementverantwortung und die Ansprechpartner für die Kunden unverändert, die bisherige Hautau-­ Geschäftsleitung wird das Unternehmen auch künftig führen; der selbständige Marktauftritt bleibe ebanfalls bestehen, heißt es in einer Mitteilung. Demnach soll die neue Partnerschaft für Kunden beider Unternehmen das nach eigenen Angaben umfassendste Branchen-­ Sortiment sowie eine Verstärkung der Industriepartner-Kompetenz bewirken. Hautau mit Sitz in Helpsen, Niedersachsen, versteht sich als Kompetenz- und Marktführer für Systemlösungen im Bereich hochwertiger Schiebeelemente für alle Werkstoffe sowie als Spezialist für Fensterautomation. Die Programme beider Hersteller sollen sich nun ergänzen und dazu beitragen, gemeinsam die Marktstellung auszubauen. J MACO

Sebastian Dresse (links) übernimmt die Unternehmensleitung bei Creaton von Stephan Führling.

VELUX

Velux hat neuen Geschäftsführer

CREATON

Creaton: Neue Unternehmensleitung und neue Rechtsform

V.l.n.r.: Klaus-D. Vehling, Petra Hautau, Ernst Mayer und Guido Felix. 07/18   

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Messen GaLaBau: »Leitmesse für Urbanes Grün und Freiräume« erstmals in 14 Messehallen September stehen im Messezentrum Nürnberg wieder alle Zeichen auf Grün. Dann findet die 23. Ausgabe der GaLaBau, Internationale Leitmesse für Urbanes Grün und Freiräume, statt. Etwa 1 400 Aussteller sowie 65  000 Fachbesucher werden erwartet. In erstmals 14 Messehallen zeigen internationale Unternehmen vier Tage lang das komplette Angebot für das Planen, Bauen und Pflegen von Gärten, Parks und Grünanlagen. Ideeller Träger und Gründungsvater der GaLaBau ist der Bundesverband für Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL), der mit »Garten[T] Räume« auf dem Messeareal die unterschiedliche Trends im Garten- und Landschaftsbau ganzheitlich abbildet. Als Rahmenprogramm warten Sonderflächen, das Vortragsforum »GaLaBau Landscape Talks«, Fachtagungen, Preisverleihungen und Wettbewerben. Stefan Dittrich, Veranstaltungsleiter GaLaBau, ist mit den Messevorbereitungen sehr zufrieden: »Die GaLaBau 2018 wird wieder wachsen. Aufgrund einer enormen Nachfrage, vor allem aus dem Segment der Pflegemaschinen, öffnen wir 2018 erneut

eine zusätzliche Halle, und zwar die Halle 11 sowie den Eingang NCC West. Aber auch der Bereich Spielplatz und Urbane Gestaltung wird größer ausfallen.« Besonders erfreulich sei die internationale Entwicklung auf Ausstellerseite. Grün boomt weiterhin und steht für Lebensqualität. Anlaufpunkt für Entscheider aus der Branche sind auch auf der GaLaBau 2018 die »Garten[T]Räume« in der Halle 3A. Auf der gleichzeitig als Messeareal des BGL fungierenden Fläche werden unterschiedliche Trends im Garten- und Landschaftsbau ganzheitlich abgebildet. Besucher erwarten auf etwa 1 600 m2 aufmerksamkeitsstarke und inspirierende Präsentationen von Dienstleistungen und Produkten. So zeigt beispielsweise ein urbaner Bereich mit Hochhauskulisse, Innenhöfen, Regenwassermanagement, Fassaden- und Dachbegrünung die Leistungsfähigkeit der GaLaBau-Branche. Zudem gibt es einen privaten Bereich mit Piazza, die zum Verweilen und Genießen der neuesten Trends im Privatgarten einlädt. Ein zentrales Areal der Fläche ist überdies dem ländlichen Bereich gewidmet, insbesondere den Themenfeldern Renaturierung und Nutzgarten. Das »GaLaBau-Exper-

ten-Forum« bietet verschiedene Fachvorträge. Die GaLaBau will nicht nur eine umfassende Produktschau in 14 Messehallen sein, sondern auch mit einem Rahmenprogramm im Außenbereich punkten. Organisiert durch das Ausbildungsförderwerk Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (AuGaLa) ist der beliebte Landschaftsgärtner-Cup ein fester Bestandteil des Messeereignisses GaLaBau. Beim deutschlandweiten Berufswettbewerb treten die besten Landschaftsgärtner-Auszubildenden aller deutschen

Bundesländer an. Live gemäht, gebaggert und gehäckselt wird auch im Außenbereich. Einige Aussteller nutzen neben ihrem Messestand die GaLaBau-Aktionsfläche angrenzend an die Messehalle 12 und am Silbersee im Volkspark Dutzendteich, um dort ihren Kunden Pflegemaschinen und Bodenbearbeitungsmaschinen auf echtem Rasen und Boden in Aktion vorzuführen. Das komplette Programm bietet sowohl eine eigene GaLaBau-App sowie die Veranstaltungs-Homepage der Nürnbergmesse unter www.galabau-messe.com.  J

NÜRNBERGMESSE

 NÜRNBERGMESSE   Vom 12. bis 15.

Vom 12. bis 15. September findet im Messezentrum Nürnberg zum 23. Mal die GaLaBau, Internationale Leitmesse für Urbanes Grün und Freiräume, statt.

»NordBau« öffnet zum 63. Mal ihre Pforten  HOLSTENHALLEN

NEUMÜNSTER     Die Themen »digitale Baustelle von morgen« und »safe@home – Sicherheit und Komfort im Zuhause« stehen im Mittelpunkt der 63. »NordBau«, die vom 5. bis 9. September in der Mitte Schleswig-Holsteins, auf dem Messegelände Holstenhallen Neumünster, stattfindet. Sie will Treffpunkt und Austauschplattform für die Bauwirtschaft und alle Bauverantwortlichen im nördlichen Europa sein und bietet Sonderschauen für Architekten, Bauingenieure und verschiedene Gewerke. Zur Eröffnung am Mittwoch, 5. September, wird neben viel Prominenz auch der neue Hauptgeschäftsführer des Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, Dieter Babiel, erwartet. Er nimmt Stellung zum Thema »Faszination Bauen in der digitalen Arbeitswelt der Bauwirtschaft«. Udo Berner, Vorsitzender »Deutschland baut«, geht in einer Diskussionsrunde der Frage nach, wie junge Nachwuchskräfte heute in der digitalen Arbeitswelt Bau arbeiten wollen. Die »NordBau« setzt den Fokus in diesem Jahr auf die »digitale Baustelle«: Die Digitalisierung in der Bauwirtschaft schreitet schnell voran, bietet großes Effizienzpotential, stellt zugleich aber alle Baubeteiligten vor zukunftsweisende Herausforderungen. Der Kenntnisstand über digitale Bauplanung und -ausführung ist unterschiedlich, der Umgang mit den neuen Technologien und Software noch nicht vertraut. Das Sonderthema soll Inhabern bauaus12    

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führender Firmen eine Gelegenheit bieten, Mitarbeiter nicht nur über schlanke und effiziente Arbeitsabläufe zu informieren, sondern auch dafür zu begeistern. In Halle 5, dem Informationsstand des Baugewerbeverbands, steht eine Fläche für die Vorführung und das Ausprobieren eines 3D-Scanners für Handwerker und Planer zur Verfügung. Beim Thema Building Information Modelling (BIM) geht es auf der Messe auch darum, Bauherren, Ingenieuren, Architekten, Handwerkern und Gebäudemanagern zu zeigen, welche Vorteile BIM bietet und wie man sich den technischen Anforderungen am besten stellen kann. Am Eingang Süd werden die aktuellen Modelle der Nutzfahrzeuge sowie der Fahrzeugausrüstung und -einrichtung gezeigt. Ladungssicherung, Werkstattfahrzeug-Einrichtungen und Anbaukräne sind nur einige Schwerpunkte dieser Präsentation. Eine Sonderschau in der Halle 8 widmet sich dem Trend »safe@home & SmartHome« und den Möglichkeiten, Energie zu sparen oder Einbruch vorzubeugen. In Halle 2 dreht sich alles um das Gestalten von Wänden und Böden mit hochwertigen Fliesen, unter anderem eine Neuheit mit keramischen Fliesen für den Außenbereich in unbegrenzten Design-Varianten, die

sich nicht nur für Zufahrten und Terrassen, sondern besonders auch für Dachterrassen eignen. Mal- und ­Wandtechniken, innovativer Ofenbau und intelligente Elektrotechnik werden ebenso gezeigt wie das »Projekt Stadtgrün« des Garten- und Landschaftsbaus oder sparsame und umweltfreundliche Lösungen beim Hausbau: In Halle 7 dreht sich alles um intelligente und umweltfreundliche Möglichkeiten beim Sanieren oder Dämmen sowie moderne Heiztechniken. Wann welcher Energieträger am Sinnvollsten eingesetzt wird, wird in der kompletten Halle 7 für Energietechnik gezeigt. Im vergangenen Jahr hatte die »NordBau« auf rund 69 000 m2 Freigelände und über 20 000 m2 Hallenfläche 849 Aussteller aus 15 Ländern. Rund 66 000 Besucher haben sich über die neuen Trends in der Bauindustrie informiert. Darüberhinaus ist die Messe nach eigenen Angaben Deutschlands größe Plattform für Ziegel und Klinker. Die Messe gibt es seit 1956; erreicht werden sowohl Fachbesucher als auch interessierte Endkunden (öffentliche wie private Bauherren). Partnerland ist seit mehr als 40 Jahren Dänemark, das die Fachmesse als Basis für den deutschen und europäischen Markt sieht.  J

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Im Blickpunkt Mittelständischer Unternehmergeist am Bodensee: Dämmstoff-Pionier Puren feiert 50-jähriges Jubiläum u  PUREN  Mittelständische

Famlienunternehmen werden gerne als das Rückgrat der deutschen Wirtschaft bezeichnet. Den Beweis dafür liefern Unternehmen wie Puren: Vor 50 Jahren gegründet von Hans Bommer, dem Spross einer erfolgreichen Überlinger Erfinder- und Unternehmerfamilie – und zwar auf Anraten seines Vaters Franz, der in einem TraditionsWirtshaus am Stammtisch von einem neuen Material aus den USA mit hervorragenden Dämmeigenschaften erzählt bekam. Die Rede war von »Urethan« oder so ähnlich. Sein Interesse war geweckt, und erste Recherchen führten schnell zum Polyurethan und der Gründung der »Puren Schaumstoff GmbH«. Der baustoffPARTNER hat das Unternehmen in Überlingen besucht und mit Dr. Andreas Huther, seit 2012 alleiniger Geschäftsführer, einen Blick auf die erfolgreiche Vergangenheit und eine spannende Zukunft geworfen.

Von Jan Rieken Eine Mischnung aus Zuversicht, Rastlosigkeit und Ehrgeiz dürfte im Spiel gewesen sein, als Franz Bommer begann, sich über diesen Wunder-Werkstoff schlau zu machen. Am Stammtisch im Überlinger Gasthaus »Ochsen« hatte der USA-Reisende berichtet, dass eine zwei Zentimeter dünne Schicht des Materials auf einer Eisschicht ausreiche, um beim Sitzen den Eindruck zu verschaffen, man sitze auf einem Ofen.. Franz Bommer nahm Kontakt zu einem Maschinenbauer auf, der von der Verwendung flüssiger Komponenten wusste und ihm eine Protoypen-Anlage konstruierte. Gleichzeitig beauftragte er seinen Sohn Hans, der als Diplom-Kaufmann gerade in den Anfängen seiner Dissertation steckte, mit weiteren Recherchen über das Material und seine Anwendungsmöglichkeiten.

Startup-Atmosphäre im leergeräumten Lagerraum Die leidenschaftliche Begeisterung von Vater und Sohn für den Werkstoff PU führte schließlich zur Unternehensgründung, die der Vater aus Altersgründen nicht mehr schultern wollte und stattdessen seinen Sohn Hans dafür gewinnen konnte.

Die Dissertation ließ dieser – natürlich nach Absprache mit der Universität – ruhen, um sich einer Unternehmung zu widmen, aus der in den folgenden 44 Jahren unter seiner Führung eine international tätige Unternehmensgruppe mit mehr als 300 Beschäftigten werden sollte. Die Anfänge in einerr leergeräumten Werkstatt des elterlichen Brennstoffhandels standen ganz im Zeichen unzähliger Experimente. Zunächst ging es nämlich darum, dem Poly­ urethan die Kompliziertheit zu nehmen und effiziente Produktionsverfahren zu entwickeln. Hierfür haben Hans Bommer und seine beiden Mitstreiter Kenntnisse aus der Fertigung von PU-Weichschaum, wie er zur Herstellung von Kissen und Matratzen verwendet wird, für die Produktion von PU-Hartschaum mit geringer Rohdichte und entsprechend hohem Dämmwert nutzbar gemacht, anfangs im Austausch mit Spezialsiten des heutgen Chemie-Konzerns Bayer. Die Dämmplatten wurden einzeln (im so genannten diskontinuierlichen Verfahren) in Platten gegossen – ein aufwendiger und langwieriger Prozess.

Beim Redaktionsgespräch im Werk Obermarchtal erläutern (v.l.) Vertriebsleiter Theodor Mayer, Geschäftsführer Dr. Andreas Huther und Sybille Frank, zuständig für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, wie im geschlossenen Werkstoffkreislauf der Werkstoff »Purenit« entsteht. Rechts im Bild Chefredakteur Jan Rieken.

Viel Erfindergeist und großes Durchhaltevermögen Bis das Blockschaumverfahren in die heute praktizierte Herstellung von PU-Hartschaum im (inzwischen kontinuierlichen, also endlosen) Verfahren Einzug halten konnte, war viel Hirnschmalz und Herzblut gefragt – »Tugenden, über die ein mittelständischer Familienbetrieb eher verfügt als große Konzerne, die oft nur von Quartal zu Quartal denken und handeln«, sagt Andreas Huther, der seit 10 Jahren im Unterneh-

men ist und im Jahr 2012 vom Gründer den Staffelstab der Unternehmensleitung übernommen hat. Ehrgeiz und Ausdauer von Hans Bommer, der heute im Beirat des Unternehmens sitzt, wurden belohnt: Als »Nebenprodukt« allen Forschens und Experimentierens wurde 1970 eher durch Zufall »Öl-Ex« erfunden – ein PU-Granulat, das noch heute zur Bekämpfung von Ölverschmutzungen eingesetzt wird, sowohl auf Böden als auch im Wasser. 07/18   

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Mit Leichtigkeit abladen: Die Puren-Dämmplatten mit niedriger Rohdichte sind federleicht. Das sorgt für gute Dämmeigenschaften und erleichtert das Abladen: Dieser Lkw wird an seinem Zielort in der Schweiz mit nur zwei Kranhüben entladen.

Einen Meilenstein haben die PU-Pioniere im Jahr 1972 zu feiern, als es erstmals gelingt, den Produktionsprozess zu beschleunigen. »Während zuvor die Herstellung eines PU-Blocks zwei Stunden dauerte, ist es erstmals gelungen, dieses Zeitfenster auf zehn Minuten zu reduzieren«, berichtet Huther. Der Grundstein für eine schnellere Serienproduktion war gelegt: 1976 beginnt auf der ersten Doppelbandanlage die kontinuierliche Fertigung von Plattenware vor allem für Dachdämmungen. Im Jahr 1980 nimmt Puren als einer der ersten Hersteller eine kontinuierlich laufende Produktionsstraße für PU-Blöcke in Betrieb. »Die Reaktionszeit bei Hartschaum konnte mit diesem Schritt auf 1,5 bis zwei Minuten reduziert werden«, berichtet Huther. In dieser Phase übernimmt Puren Standorte in Abtsgmünd bei Aalen (1988), Wiesloch bei heidelberg (1989), Neuenhagen bei Berlin (1990) und Ober­ marchtal bei Riedlingen (1990), wo heute die Fertigung des Werkstoffs »Purenit« im geschlossenen Wertstoffkreislauf angesiedelt ist (s. Infokasten).

len als Dach-, Decken-, Perimeter- oder Fassadendämmungen. Ihre Dämmeigenschaften erlauben schlanke Konstruktionen und erfüllen mühelos alle heutigen und zukünftigen Forderungen bis hin zum Passivhaus. Einer der Hauptgründe für die guten Dämmeigenschaften liegt dabei in der geringen Rohdichte des Materials. Inzwischen hat sich PU-Hartschaum aber längst auch als Konstruktionsmaterial etabliert, berichtet Hüther, »dann allerdings mit einer höheren Dichte, die Dämmung, Leichtigkeit und Stabilität miteinander vereint.« Das Innenleben einer Außentür beim neuen ICE 4 besteht

Recycelbar und mit Umweltsiegel ausgezeichnet Auch der Umweltaspekt spielt eine Rolle, denn der Werkstoff lässt sich komplett recyceln. »Über die Recycling-Quote lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt leider nichts sagen, denn die Fahrzeuge sind ja zum allergrößten Teil noch im Einsatz«, erläutert Hüther. Diese Aussage gilt auch für das Recycling von Dachund Gebäudedämmungen, die

ELMAR ROMANESEN / BAUSTOFFPARTNER

Beschleunigte Prozesse ebnen Weg zur Großserien-Fertigung

ebenso aus Puren-­ Produkten wie der Aufbau eines Klassikers der Verteilerlogistik: Die Paketzustell-Fahrzeuge von DHL/ deutsche Post, seit 1985 auf deutschen Straßen unterwegs und im Erstauftrag 8 710 mal gebaut, haben einen Aufbau aus PU-Kunstruktionsdämmstoff »made in Überlingen«. Die Ausschreibung haben Puren und Fahrzeugbauer Kögel damals dank der Gewichtsersparnis gewonnen, die laut Huther den Dieselverbrauch um 0,5 bis 0,8 l pro 100 km senkt. »Inzwischen sind 22 000 dieser Fahrzege im Einsatz – da kommt dann schon was zusammen«, rechnet er vor. Leichtgewichtige, wärmebrückenfreie Konstruktionen mit PU kommen auch bei den Aufbauten von Kühlfahrzeugen zum Einsatz.

Dämmende Konstruktionen mit PU-Hartschaum Heute ist Puren mit verschiedensten Rezepturen für verschiedenste Anforderungen technologisch breit aufgestellt und steht für Hochleistungs-PU-Dämmstoffe, die höchste Anforderungen erfüllen und Maßstäbe setzen sol14    

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Blöcke aus PU-Hartschaum mit unterschiedlicher Rohdichte lagern auf dem Werksgelände der Produktion in Überlingen. Im Silo (Hintergrund) werden Produktionsreststoffe für die Produktion von »Purenit« gesammelt.

ebenfalls in denmmietsen Fällen – von einigen Rückbauten abgesehen – noch ihren Dienst versehen. Fest steht: Puren legt allergrößten Wert auf den umweltverträglichen Umgang mit Rohstoffen und Ressourcen. Doch PU punktet nicht nur als Leichtgewicht: Da die verwendeten Rohstoffe im Polyurethan eine neue Verbindung eingehen, ist das Material inert, also nahezu frei von Reaktionen mit der Umgebung. Huther verweist auf regelmäßige Tests durch das Fraunhofer-Institut und ist stolz auf das »Pure Life«-Umweltsiegel, das Polyurathan als unbedenklich in Sachen Wohngesundheit ausweist. Ins Leben gerufen wurde dieses Siegel übrigens vom Industrieverband Hartschaum (IVPU), an dessen Gründung im Jahre 1973 Unternehmensgründer Hans Bommer mitwirkte und in dessen Vorstand er mehr als 30 Jahre aktiv war, davon 14 Jahre als Vorsitzender. Die Stimme im Vorstand hat wie die Unternehmensleitung Dr. Andreas Huther vom Firmengründer übernommen. Teil der guten Umweltverträglichkeit ist auch, dass PU keinerlei Allergien auslöst – »ein Grund dafür, dass sich Allergiker meist für Matratzen aus Polyurethan entscheiden«, sagt Huether. Außerdem, das zeichne auch die »Öl-Ex«-Produkte aus, sei PU trinkwassergeeignet und nicht toxisch auf Fische. Für Andres Huther geht es auch in Zukunft darum, »diesen Dreiklang aus Produkteigenschaften in Bezug auf Wasser, Allergiefreundlichkeit und zertifizierter Umweltverträglichkeit durch das ›PureLife‹-Siegel nicht zu zerstören«. Die Kombination von Dämmung und Stabilität bietet Puren auch für genutzte Flachdächer mit Photovoltaik- oder Grünanlagen sowie das Innenleben von Haustüren an, und auch für Fenster versprechen PU-Elemente mit der passenden Rohdichte stabile Konstruktionen ohne Wärmebrücken.

Effiziente Dämmung soll Wohnraum bezahlbar machen Beim Neubau einer Halle auf dem Überlinger Werksgelän-


de hat Puren eine Kombination von PU-Ausgangsmaterial mit Betonfertigteilen selbst eingesetzt und ausprobiert: Der Bau erreicht dank seiner effizienten Dämmung und ausgefeiltem Energiekonzept laut Andreas Huther »KfW 70«-Standard. Zum Einsatz kam eine PU-Kern-

Die PU-Hartschaumplatten, die ebenfalls in Überlingen produziert werden, haben sich bei der Steildach-Dämmung zu einer festen Größe entwickelt.

Abdichtungsvielfalt von der Rolle

dämmung in Betonfertigteilprodukten sowie eine schlank gedämmte Wandkonstruktion, die auch einen wichtigen Beitrag für den energiesparenden und bezahlbaren Mietwohnungsbau leisten soll – ein Bereich, in dem sich Puren-Geschäftsführer Huther stark engagiert. Bei diesem Engagement Setzt er auf »LowTech«: Nicht immer noch mehr Steuerung sorgt einer Auffassung nach für ein erfolgreiches Energiekonzept, sondern eine effiziente Dämmung mit PU. »Durch die dünnere Gebäudehülle sparen wir bei einem Wohnprojekt im raum Überlingen etwa 200 m2 Wohnfläche«, erläutert er. »Das bringt uns unserem Ziel näher, auch ohne finanzielle Unterstützung aus öffentlichen Geldern mit der Miete 10 % unter dem ortsüblichen Level zu bleiben.« Aber auch Bauteile aus »Purenit« (s. Infokasten) können einen großen Anteil zur Energieeffizienz erbringen. Das Attikaelement aus dem wiederverwerteten Material zum Beispiel

Verlegung auf nahezu allen Untergründen

wurde vom Passivhausinstitut zertifiziert. Entstanden ist das Bauteil übrigens beim Fachsimpeln auf einer Kundenveranstaltung: »Für erste Entwürfe musste ein Bierdeckel herhalten«, erinnert sich Huther. Womit klar sein dürfte: Tüftlertum

und gesellige Umgebung wie einst im Überlinger Gasthaus »Ochsen« haben nicht nur für die Gründerfamilie eine Rolle gespielt, sondern wirken auch auf die Akteure im heutigen Unternehmen durchaus inspirierend. J

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INFO

Anfang Juni hat die Puren in Überlingen ihr 50. Firmenjubiläum gefeiert. Tragendes Thema der Feierlichkeiten war der positive Gründergeist und die gebündelte Konzentration des Gründers Hans Bommer auf den vor 50 Jahren noch völlig neuen Dämmstoff Polyurethan. Bommer gelang, woran seinerzeit einige Großkonzerne scheiterten: Die zuverlässige und schnelle Produktion eines neuen bis dato nicht bekannten Hochleistungsdämmstoffes im qualitativ besonders hochwertigen und anspruchsvollen Blockschaumverfahren. Heute produziert das familiengeführte Unternehmen ein breites Portfolio an Dämmstoffen für das Steildach (Aufsparrendämmung), Flachdach, Fassade (WDVS, hinterlüftete Fassade und zweischaliges Mauerwerk) und viele Dämm- und Konstruktionswerkstoffe für die industrielle Weiterverarbeitung (Fenster- und Türenproduktion, Fahrzeug-, Waggon- und Schiffsbau, Anlagen- und Modellbau usw.). Zum Unternehmen gehören auch die Bereiche »purSonic«-Soundsysteme sowie »bomat«-Heiztechnik. Zum Stammsitz in Überlingen kamen neben verschiedenen deutschen Standorten in den 1990er-Jahren nach ersten Kontakten in China zunächst 1996 ein erstes Joint-Venture, das 2007 durch die Gründung der Firma Shanghai Huafon Puren Polyurethane Ltd. ergänzt wurde. Puren erzielt einen jährlichen Umsatz von rund 100 Mio. Euro.  jr

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 Im Blickpunkt

Am 19. Juni haben die Geschäftsführer der Unternehmen Metabo, Rothenberger, Mafell, Eisenblätter, Collomix, Haaga, Starmix, Eibenstock und Steinel bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Rottweil ein herstellerübergreifendes Akku-System vorgestellt – das »Cordless Alliance System« (CAS). Von links: Klaus Dietz, Bereichsleiter Technik bei Electrostar (Starmix); Ingo Steinel, Geschäftsführer Steinel; Matthias Krauss, Geschäftsführer Mafell; Dr. Christian Heine, Geschäftsführer Rothenberger; Horst W. Garbrecht, Geschäftsführer Metabo; Stefan Sander, Geschäftsführer Haaga; Hendrik Kreutel, Geschäftsführer Eibenstock; Alexander Essing, Geschäftsführer Collomix und Gerd Eisenblätter, Geschäftsführer Eisenblätter.

Einer für alles: Neun Elektrowerkzeug-Hersteller setzen auf ein gemeinsames Akku-System u  CAS / METABO  Wenn neun führende Elektrowerkzeug-Hersteller zur gemeinsamen Pressekonferenz einladen, darf man schon gespannt sein, was den Fachmedien präsentiert werden soll. Zur Neuigkeit, die Metabo-Geschäftsführer Horst W. Garbrecht verkündete, war der Veranstaltungsort passend gewählt: Der ThyssenKrupp-Testturm in Rottweil, Deutschlands höchster Aussichtspunkt. In 246 m Höhe und im Beisein von acht Geschäftsführer-Kollegen der Unternehmen Rothenberger, Mafell, ­Eisenblätter, Collomix, Haaga, Starmix, Eibenstock und Steinel gab Garbrecht bekannt: Alle neun ­Unternehmen setzen künftig auf ein gemeinsames Akku-System und sind dafür dem »Cordless Alliance System« (CAS) beigetreten. Innerhalb des CAS lassen sich die Akkus für Maschinen aller teilnehmenden Hersteller austauschen und sind untereinander kompatibel. Mit weiteren Herstellern wird bereits über eine Teilnahme an CAS verhandelt, wie der baustoffPARTNER vor Ort erfahren hat.

Von Jan Rieken In seiner Präsentation bezeichnete Garbrecht das Kabel als absolute Schwachstelle, wenn es um den Einsatz von Elektrowerkzeugen und -maschinen gehe. Mobile Systeme mit Akku seien deshalb massiv auf dem Vormarsch. »Keiner braucht das Kabel«, sagte Garbrecht und verwies auf mögliche Unfallgefahren durch Stolpern, Beschädigungen an der Leitung und die 16    

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Abhängigkeit von einer nahen Steckdose. Für den einzigen Schwachpunkt der Akkutechnologie, nämlich das »Sammelsurium an Akku-Systemen« (Garbrecht) mit jeweils unterschiedlichen Ladekabeln und -stationen, haben die neun Unternehmen auf einer gemeinsamen Pressekonferenz nun eine Lösung präsentiert, das in der Branche bisher einmalig

ist: ein hersteller­übergreifendes Akku-System.

Metabo ist Systemgeber Die Basis des »Cordless Alliance System« (CAS) ist die Akku-Technologie von Metabo (der baustoffPARTNER hat berichtet in der Titelstory der Juni-Augabe, S. 8). Die Nürtinger sehen sich in diesem Bereich nach einer ganzen Reihe von

Innovationen in den vergangenen Jahren als Technologieführer. Die neueste Generation der Metabo LiHD-Akkupacks liefert in der 18-V-Ausführung mit zehn Akku-Zellen bis zu 1 600 W Leistung bei einer Kapazität von 8 Ah. »Mit LiHD haben wir selbst für die energieintensivsten Anwendungen genügend Leistung. Deshalb können wir heute jedes handgeführte Elek-


trowerkzeug als Akku-Maschine bauen – und zwar so, dass sie den Anforderungen professioneller Anwender an Leistung und Ausdauer genügt«, sagt Garbrecht.

System mit Anwendernutzen

Akkus passen in 110 Maschinen Metabo hat nach den Ausführungen Garbrechts eine gewisse Sonderstellung in der Branche, weil die Nürtinger Generalist und Spezialist in einem sind. Die Marke habe allein mit 85 Geräten im 18 V-System alle Klassiker im Programm, aber für ihre beiden Kernzielgruppen Metallhandwerk und -industrie sowie Bauhandwerk und Renovierung darüber hinaus auch eine ganze Fülle von Speziallösungen und Kompetenzprodukten. Garbrecht: »Aber es gibt eben außer den beiden genannten viele weitere Anwendungen, für die wir selbst keine Speziallösungen haben. Die CAS-Partner schon. Deshalb ist es aus unserer Sicht auch kein Problem, dass einige Kooperationspartner auf den ersten Blick Wettbewerber von uns sind. Zum einen sind die Überschneidungsbereiche sehr klein, und zum anderen vertreiben die Partner ihre Produkte teilweise über ganz andere Handelskanäle als wir. Unsere Vision ist, dass CAS die führende Schnittstelle für die Hersteller der Branche wird, die ihren Zielgruppen

exakt auf deren Anforderungen zugeschnittene Speziallösungen und Kompetenzprodukte bietet. Für die großen Anbieter der Branche sind solche Produkte meist wenig interessant, weil sie nicht die Stückzahlen erreichen, die große Generalisten brauchen, um möglichst wirtschaftlich produzieren zu können. Schon jetzt umfasst das Angebot aller CAS-Partner rund 110 Maschinen, und diese Zahl wird sehr schnell weiter wachsen.«

Partnerschaft auf Augenhöhe »Wir denken im System«, sagt auch Dr. Christian Heine, Geschäftsführer von Rothenberger. »Für die Profis in der SHK-Branche haben wir heute bereits ein umfassendes System an Rohrwerkzeugen. Aber mit CAS können wir ihnen darüber hinaus ein breites Portfolio an weiteren Akku-Maschinen bieten.« Bei der Wahl des Technologie-Partners habe sich Rothenberger gleich aus mehreren Gründen für Metabo entschieden, sagt Heine: »Metabo hat sich durch die Entwicklungen der vergangenen Jahre die Technologieführerschaft erobert und bietet das aktuell leistungsfähigste System der Branche, das nicht zuletzt in puncto Kompatibilität sehr durchdacht ist. Zudem hat Metabo die ideale Größe, um CAS weiter voranzutreiben: Groß genug, um den nötigen Entwicklungsaufwand leisten zu können – aber mittelständisch geprägt und dadurch schnell und flexibel.« Auch der partnerschaftliche Gedanke war für Heine entscheidend: »Die Kooperation mit Metabo

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 Bei vielen Anwendern steht ein Wunsch ganz oben: Die Flexibilität, mit nur einem Akku-System und den Maschinen verschiedener Hersteller arbeiten zu können. Bei kabelgebundenen Maschinen ist das ja auch kein Problem, da ist die Steckdose die UniversalSchnittstelle aller Hersteller.« Horst W. Garbrecht, Geschäftsführer Metabo

Mit Akkus der kompatiblen Plattform CAS sollen nur hochwertige Profi-Werkzeuge betrieben werden, also keine Geräte aus dem DIY-Bereich.

METABO

Die professionellen Anwender habe man auch im Sinn gehabt, als die Idee für CAS entstand. »Wir sprechen intensiv mit den Anwendern über ihre Anforderungen und Wünsche. Und in vielen dieser Gespräche steht ein Wunsch ganz oben: Die Flexibilität, mit nur einem Akku-System und den Maschinen verschiedener Hersteller arbeiten zu können. Bei kabelgebundenen Maschinen ist das ja auch kein Problem, da ist die Steckdose die Universal-Schnittstelle aller Hersteller«, erklärt Garbrecht. »Aber die Akku-Systeme der einzelnen Hersteller sind bislang nicht untereinander kompatibel. Das wollen wir zumindest für die Maschinen der CAS-Partner ändern. So haben die Anwender die doppelte Freiheit: Die des kabellosen Arbeitens – und die, Maschinen unterschiedlicher Hersteller wie bei Kabelmaschinen kombinieren zu können«, fasst er den Grundgedanken von CAS zusammen. »Dabei wäre aus technischer Sicht keine eigene Marke für die Kooperation notwendig. Die Kompatibilität von Akkupacks, Ladegeräten und Maschinen wäre auch gegeben, wenn alle Hersteller die entsprechenden Komponenten unter ihren angestammten Marken vertreiben würden. Aber na-

türlich ist die Kooperations-Marke für die Information der Anwender enorm wichtig. Ohne CAS könnten diese ja nicht ohne Weiteres erkennen, welche Hersteller mit demselben Akku-System arbeiten und daher untereinander hundertprozentig kompatibel sind.«

Ein Akku, der auf alle Maschinen passt: Künftig werden alle der teilnehmenden Unternehmen einen CAS-Akku auf den Markt bringen. 07/18   

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Akkus der CAS-Plattform passen auf mehr als 110 Geräte von derzeit neun Herstellern.

Leistungsfähige Technologie Für viele Kooperationspartner haben Leistung und Kapazität der Akku-Technologie eine entscheidende Bedeutung. »Unsere Putzbearbeitungsmaschinen beispielsweise sind für den harten Baustelleneinsatz gemacht. Dafür war die Akku-Technologie in der Vergangenheit noch nicht leistungsfähig genug«, sagt Hendrik Kreutel, Geschäftsführer des Elektrowerkzeug-Herstellers Eibenstock aus der gleichnamigen Bergstadt in Sachsen. Nicht nur die Putzbearbeitung, »auch heiße Luft zu produzieren, braucht enorm viel Energie«, weiß Steinel-Chef Ingo Steinel. »CAS liefert die passende Akku-Technologie zu den schon von Haus aus sehr technologisch ausgefeilten Steinel-Produkten«, sagte er.

Gemeinsam Stärke zeigen Leistung und Qualität waren auch für den Oberndorfer Holzhandwerk-Spezialisten Mafell entscheidende Kriterien. »Wir stehen bei unseren Zielgruppen im Ruf, ein Hersteller mit qualitativ erstklassigen Produkten zu sein«, sagte Geschäfts-

führer Matthias Krauss. »Das müssen wir uns immer wieder hart erarbeiten, und natürlich darf auch ein Akku-Werkzeug von Mafell unsere Kunden und Anwender nicht enttäuschen. Deshalb kommt für uns nur ein Top-System in Frage, und selbst entwickeln können wir das bei unserer Spezialisierung und Unternehmensgröße nicht ohne Weiteres. Aber natürlich wissen wir genau, dass die Anwender unserer Maschinen gerade im Akku-Bereich ein komplettes Programm erwarten, weil sie nicht mit unterschiedlichen Akkupacks und Ladegeräten arbeiten wollen. Als Partner von CAS bieten wir ihnen zusammen mit den Maschinen der anderen Hersteller und auch mit dem breiten Programm von Metabo ein solches System. Nur gemeinsam können wir am hart umkämpften Akku-Markt bestehen«, so Krauss.

Die Zukunft liegt im Akku Die Akku-Handkehrmaschinen von Haaga liefen auch bisher schon mit Akku, allerdings mit der heute überholten Blei-Gel-Technologie. »Die Akku-Allianz bringt uns einen großen technologischen Fortschritt«, sagte Stefan Sander, Geschäftsführer von Haaga. Auf der anderen Seite erweitern die Kehrmaschinen aus Kirchheim unter Teck das Portfolio der anderen Hersteller um ein Kompetenzprodukt. JAN RIEKEN / BAUSTOFFPARTNER

ist stets auf Augenhöhe. Diese Augenhöhe gestaltet sich dagegen eher schwierig, wenn die Größenunterschiede zwischen den Partnern zu massiv sind.« Rothenberger ist nicht der einzige CAS-Partner, der punktgenau auf die Anforderungen ganz bestimmter Zielgruppen eingeht. Durch die verschiedenen Kompetenzbereiche der Unternehmen verspricht das CAS ein breites Angebot sowie einzigartige Speziallösungen für viele Gewerke. Ob die Kappschienen- und Tauchsägen

von Mafell, das Akku-Rührwerk von Collomix oder die Heißluftgeräte von Steinel – alle diese Maschinen sind für echte Spezialisten gemacht, und alle Akkupacks und Ladegeräte sind innerhalb des CAS zu 100 Prozent kompatibel.

Horst W. Garbrecht, Geschäftsführer von Metabo, hatte die Idee zur gemeinsamen Akku-Plattform bereits im Jahr 2015. Jetzt hat er gemeinsam mit acht weiteren Werkzeug- und Maschinenherstellern das System CAS präsentiert. Anwendern haben einen Kostenvorteil durch Vielfachnutzung, Händler profitieren von der Erweiterung des Sortiments. 18    

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Im Gegensatz zu Haaga ist der Weg ins Akku-Segment für andere der CAS-Kooperationspartner noch neu. »Wir wollen den Akku-Bereich sukzessive ausbauen«, sagte etwa Gerd Eisenblätter, Chef des gleichnamigen Familienunternehmens aus Geretsried in Bayern. Eisenblätter konzentriert sich auf metallbearbeitende Branchen und geht mit einem Akku-Winkelschleifer und einem Akku-Satinierer an den Start. Auch für den Gaimersheimer Rührwerk-Spezialisten Collomix ist das Handrührwerk das erste Akku-Produkt. »Collomix arbeitet im Motoren-Bereich schon seit vielen Jahren erfolgreich mit Metabo zusammen. Da war es für uns klar, dass wir auch im Akku-Bereich mit Metabo kooperieren wollen«, sagte Collomix-Chef Alexander Essing.

Beide Seiten profitieren So versammelt CAS die unterschiedlichsten Unternehmen mit ganz unterschiedlichen Kompetenzbereichen. Das erleichtert nicht nur Profis die Arbeit – auch die Unternehmen selbst profitieren von der Akku-Gemeinschaft. Mit den Saugern von Electrostar etwa, die unter dem Markennamen »Starmix« vertrieben werden, arbeiten Handwerker aus den unterschiedlichsten Branchen. »Wenn diese Handwerker mit unseren Akkupacks auch noch eine ganze Fülle von Elektrowerkzeugen betreiben können, ist das für uns ein klarer Wettbewerbsvorteil«, sagte Klaus Dietz, Bereichsleiter Technik bei »Starmix«.

Weitere Partner für CAS Mit den bisherigen neun Unternehmen solle CAS, so Garb­ recht, auch in den nächsten Jahren weiter wachsen und immer mehr kleine und größere Unternehmen im Namen der Akku-Technologie unter einem Dach versammeln. Wie der Turm in Rottweil, in dem sie sich an diesem Tag versammelt haben, setzen die Unternehmen der CAS mit ihrer Akku-Schnittstellenpartnerschaft auf Weitblick und gute Aussichten.  J


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Offene Struktur und alles unter einem Dach Ein Beispiel für den Einsatz von Skylux-Lichtbändern ist der viergeschossige Neubau des Headquaters eines international tätigen IT-Unternehmens in der Nähe von Kortrijk in Belgien. Das Gebäude im Industriepark Evolis liegt verkehrsgünstig direkt an der Autobahn zwischen Kortrijk und Gent. Das Unternehmen »Trustteam« beschäftigt über 150 Mitarbeiter und bietet seinen Kunden einem 24 Stunden-Rund-um-Service. Der Neubau mit seiner markanten schwarzen Fassade auf dem 9 000 m² großen Grundstück bietet ausreichend Platz für Büroarbeitsplätze, das Datenzentrum, eine Montagehalle sowie ein Lager unter an einem Dach. Das viergeschossige Gebäude mit einem L-förmigen Grundriss hat 20    

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eine attraktive Struktur mit unterschiedlich großen Ebenen und einer teilweise offene Fassadenstruktur. Für die Beleuchtung mit Tageslicht und die Belüftung der fensterlosen Halle entschieden sich die Architekten für den Einsatz eines Lichtbandes mit Rauch-Wärme-Abzug (RWA). Zum Einsatz kam ein Lichtband (»Skylux Cintralux EP 10/10 Alu Lichtband«) mit Öffnungssystemen für den Rauch-Wärme-­Abzug (»Cintramax CE«-Öffnungssystem) mit elektrischen Steuerungssystemen.

Verschiedene Systeme für RWA integrierbar Das Lichtband aus extrudierten Aluminium Profilen wird mit einer festen Kunststoffverglasung hergestellt. Die Verglasung aus jeweils zwei Polycarbonat Stegplatten (10 mm Stärke / Plattenbreite 1050 mm) haben einen nach eigenen Angaben sehr niedrigen Ug Wert 1,2 (EN ISO 6946), ist demnach schnell zu montieren und verfügt über eine gute Lichtdurchlässigkeit. Ein weiterer Vorzug dieser Modellausführung ist laut Hersteller die Möglichkeit der Integration von Öffnungssystemen (pneumatisch oder elektrisch) für Rauch-Wärme-Abzug (RWA) sowie die bedarfsorientierte Lüftungsmöglichkeit. Die Planer entschieden sich für eine elektrische Ausführung der RWA mit einer zentralen Hauptsteuerung (»Skycom

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Für die Montage von Lichtbändern muss ein stabiler Aufsatzkranz aus Holz oder Metall montiert werden. Das Lichtband wird von uns in der Produktion exakt auf das ermittelte Maß gefertigt, daher sind die bestellten Maße auf jeden Fall einzuhalten. Der Aufsatzkranz darf nicht verformbar sein und muss eine Mindesthöhe von 15 cm haben. Wichtig bei den Dichtungsarbeiten ist zu beachten, dass die Dachabdeckung komplett bis oben an den Aufsatzkranz angebracht wird und dass der Kranz bis an das Tageslichtmaß verkleidet wird.« Davy Debels Skylux-Chefmonteur


SKYLUX

Master CE Zentrale«) und einer Erweiterungssteuerung an jedem Öffnungselement (»Skycom CE Slave«). Mit dieser Kombination werden die europäischen Normen voll umfänglich erfüllt und der Brandschutz sichergestellt.

Öffnungselement für RWA und Temperatursteuerung In das »Cintralux«-Lichtband wurden Öffnungselemente für die tägliche Lüftung und als Rauch-Wärme-Abzug für einen möglichen Brandfall eingebaut. So können Rauch, Gase und Hitze nach außen strömen, die Raumtemperatur sinkt, die Baukonstruktion hält länger stand und eine Evakuierung des gebäudes ist möglich. Die Brandkuppeln mit Scherensystem werden als fertigmontiertes Bauteil geliefert und an der Innenseite des Aufsatzkranzes montiert. Jedes RWA-Element hat eine Länge von 2 m und wird von zwei 24 V-Motoren gesteuert. Im Gebäude wurden drei »Cintramax CE«-Öffnungssysteme mit einer »Skycom Master«-Hauptsteuerung als Zentrale sowie drei Erweiterungssteuerungen »Skycom CE Slave« an den Öffnungselementen eingebaut. Für den Betrieb der drei Öffnungselemente ist nur eine zentrale Steuereinheit, die direkt im Eingangsbereich des Gebäudes angebracht wird, erforderlich und pro Rauchabzugskuppel wird eine »Slave«-Zentrale direkt unter dem Lichtband am Aufsatzkranz montiert. Über die »Master«-Zentrale ist auch eine manuelle Öffnung der RWA-Elemente für die Entlüftung möglich. Im Brandfall oder bei einem Temperaturanstieg von über 75 Grad Celsius öffnen sich die Elemente selbsttätig oder können durch die Feuerwehr über die Steuerungseinheit bedient werden. Auch bei einem Stromaus-

fall ist die Funktion für 72 Stunden durch zusätzlich eingebaute Batterien gesichert.

Montage von Lichtbändern in drei Arbeitsschritten Mit der Bauausführung des »Trustteam«-Gebäudes wurde das Unternehmen Myldes aus Kortrijk beauftragt. Das Bauunternehmen hat auch den Aufsatzkranz für das Lichtband auf dem Dach der Halle eingebaut, auf dem das Skylux-Montageteam anschließend das Lichtband und die »Cintramax«-Öffnungselemente montiert hat. Das Skylux-Montageteam um Chefmonteur Davy Debels baut seit über 20 Jahren in Belgien Lichtbänder und Lichtkuppeln des Tageslichtspezialisten Skylux ein. Dabei gehen die Profis stets nach denselben Arbeitsschritten vor: Zuerst erfolgt die technische und optische Kontrolle des Aufsatzkranzes. Dazu gehören die Prüfung der Außenmaße, Dachdichtung, Parallelität und Winkel. Im ersten Arbeitsgang werden die Endabschlussprofile auf dem Aufsatzkranz mit den mitgelieferten Schrauben und Neopren-Dichtungen montiert. Dann folgt die Befestigung der Längsprofile auf dem Aufsatzkranz sowie die Ab-

Die Montage der Öffnungssysteme für den Rauch-Wärme-Abzug (RWA) mit elektrischer Steuerung erfolgt direkt in das bereits eingebaute Lichtband. dichtung der Nähte. Anschließend können die U-Profile für die Montage der Innenschale am Endabschluss und die Seitenpaneele eingebaut werden. Beim Zuschnitt und der Endmontage der Platten sowie beim Abdichten an den Enden mit Klebeband ist der seitenrichtige Einsatz zu beachten. Danach können die Zwischen- und Unterbögen sowie die Stegplatten montiert werden.

Einbaumethode je nach Spannbreite des Lichtbandes Bei Lichtbändern mit kleinen Spannbreiten werden die Unterbögen nur eingeklemmt. Bei größeren Abständen oder Spannbreiten müssen die Unterbögen zusätzlich mit Edelstahlbolzen durch die vorgebohrte Öffnung am Längsprofil befestigt werden. Die Bolzen dürfen bei der Montage noch nicht vollständig angezogen sein, da im nächsten Schritt die Stegplatten in das Längsprofil geschoben, anschließend vorschichtig zur gegenüberliegenden Seite gebogen und dort genauso befestigt werden. Anschließend erfolgt die Montage der Zwischen- und Oberbögen. Das ist auch schon alles. J

Das Lichtband der Serie »Cintralux« mit den Rauch-Wärme-Abzug Systemen erfüllt alle ­europäischen Brandschutz-Normen und ­ermöglicht auch eine bedarfsorientierte Lüftung. 07/18   

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Wochenendhaus: Neuanfang mit Klick-Dach u  LINDAB  Als

sich die Sanierung seines Wochenendhauses im schleswig-holsteinischen Brodersby als nicht wirtschaftlich erwies, entschied sich Eigentümer und Architekt Lorenz Riethmüller für einen Abriss und anschließenden Neubau. Dieser sollte erneut als Nurdachhaus erfolgen. Für die Gestaltung des Daches entschied Riethmüller sich für das System »Klick-Dach« von Lindab aus vorgefalzten Stahlprofilen im Farbton Dunkelgrau. müller war dem Charme des Örtchens an der Schlei erlegen, als er dort 2003 ein Wochenendhaus erwarb.

Neubau statt Sanierung Das Anfang der 1970er-Jahre errichtete Gebäude sackte jedoch mit den Jahren immer mehr ab, so dass schließlich dringender Sanierungsbedarf bestand. Zusammen mit weiteren anfallenden Arbeiten, wie einer Erneuerung des Dachs und der Fenster gemäß aktueller energetischer Anforderungen, ergaben sich Kosten, die eine Sanierung im Bestand

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Diese verleihen dem Gebäude nicht nur eine elegante Optik, sie sind außerdem umweltfreundlich, leicht montierbar und wartungsarm. Die beschauliche Gemeinde Brodersby im Kreis Schleswig-Flensburg zählt gerade einmal 526 Einwohner, im Sommerhalbjahr strömen jedoch mehr als 3 000 Touristen dann zum beliebten Yachthafen oder zu den idyllisch gelegenen Badestränden. Die meisten Besucher wohnen in dieser Zeit in einem der über 200 Ferienhäuser. Auch der Hamburger Architekt Lorenz Rieth-

Für den Neubau wählte Lorenz Riethmüller das System Klick-Dach von Lindab. Die Verarbeiter der Zimmerei Witt, Süderbrarup, übernahmen die Montage. Sie schufen zunächst eine Unterkonstruktion in Form einer vollen Verschalung auf der Tragkonstruktion des Kehlbalkendachs mit entsprechender Strukturbahn. als nicht wirtschaftlich auswiesen. Riethmüller entschied sich deswegen für einen Abriss mit Neubau, im Zuge dessen auch eine Erweiterung der Grundfläche des Hauses von 50 auf 75 m2 erfolgen sollte. Der gültige Bebauungsplan legte ein Nurdachhaus mit 60 Grad Dachneigung fest. Vorgeschrieben war außerdem eine dunkle Bedachung aus gewelltem Asbest-Zement. Da dieser heutzutage nicht mehr zulässig ist, war alternativ eine Stehfalzbedachung vorgesehen. »Ich habe die geforderten Festsetzungen des Bebauungsplans auf eine moderne Art und Weise interpretiert«, erläutert Riethmüller. »Ich wollte, dass die eigentliche Dachfläche als elegante Fassade wirkt.« Aus diesem Grund suchte er nach einem Material, das ein geringes Gewicht aufweist und trotzdem widerstandsfähig gegenüber den in der Region häufig auftretenden starken Stürmen ist. Bei Lindab wurde er fündig: Der Architekt entschied sich für das System »Klick-Dach« aus vorgefalzten Stahlprofilen in dunkelgrauer Ausführung und mit Verstärkungsrillen. Dieses überzeugte neben der Optik und Robustheit auch aufgrund seiner ökologischen »GreenCoat«-­ Beschichtung.

Einfache und schnelle Montage Die Verarbeiter der Zimmerei Witt aus dem naheliegenden Süderbrarup übernahmen die Dachmontage. Dazu schufen sie zunächst eine Unterkon­ struktion in Form einer vollen Verschalung auf der Tragkonstruktion des Kehlbalkendachs mit entsprechender Strukturbahn. Als nächstes brachten sie die Scharen mit Dachfenstern, Lüftungshaube und Schornsteineinfassung mittels Plantafeln auf. Dann verarbeiteten sie die Firste und Ortgänge. »Die Verarbeitung des Systems ist so einfach und erfolgt so schnell«, schwärmt der erfahrene Architekt, der zum ersten Mal mit der Produktserie von Lindab gearbeitet hat. »Dadurch gibt es nur geringe handwerkliche Fehlermöglichkeiten und damit kaum eine Chance für künftige Mängel.«

Projekt mit Vorbildcharakter Der Abriss erfolgte im April 2017, der Neubau wurde im Oktober desselben Jahres fertiggestellt. Lorenz Riethmüller ist sichtlich zufrieden mit dem Ergebnis, und die neue Dachgestaltung kommt nicht nur beim Bauherren gut an: Ein Nachbar hat sich ebenfalls dazu entschieden, das Dach seines Wochenendhauses mit »Lindab Klick-Dach« zu sanieren. J


Ziegel-Rundverlegung: Messen, Schneiden, Kleben, Lackieren

Dabei gibt es Maßdifferenzen, die ausgeglichen werden müssen. Denn die unteren Trauf-Reihen der Außen-Kreisbögen sind länger und der Firstradius kürzer. Im Innenkreisbogen ist es genau umgekehrt. Für diese Kegelausschnitte müssen folglich Dachziegel konisch zugeschnitten werden, um ein störungsfreies und vollkommen unterbrechungsloses Deckbild sowie die harmonische Kegelform des Daches zu erzeugen.

Geschnittene Ziegel Eine architektonische Besonderheit des neuen Nordhorner »CityBogen« ist ein großer Viertelkreisbogen. Für Dachhandwerker eine besondere – und relativ seltene – Herausforderung: Denn bei der Rundverlegung reicht das normale Seitenspiel der Tondachziegel untereinander nicht aus. Statt zum Ausgleich die Dachfläche mit Graten und Kehlen zu unterbrechen, haben sich der Bauherr, die G. Büter Bauunternehmung unter Beratung von Nelskamp und Dach­ deckermeister Michael Ortwerth (Orthwerth Bedachungs GmbH, Nordhorn) für das Schneiden der Ziegel entschieden. Diese Maßarbeit wurde durch den Nelskamp-Dienstleistungspart-

ner Rhedach GmbH, Bocholt, ausgeführt. Bei Rundverlegungen müssen laut Hersteller immer Spezialziegel hergestellt werden, die für die perfekte und unterbrechungsfreie Rundung sorgen: Für den Nordhorner »City­Bogen« wurde dafür der »Nibra-Flachdachziegel F 8 ½« eingesetzt. Es handelt sich um einen mittelformatigen Großflächenziegel, aus dessen großer hauptwasserführender Ebene leicht etwas ausgeschnitten und dann wieder zusammengeklebt werden kann. Die Firma Rhedach, ein eigentümergeführtes Spezialunternehmen mit 25 Mitarbeitern an drei Standorten in Deutschland, schnitt für die 140 m2 Kegeloberfläche ca. 1 400 Stück des »F 8 ½«-er, klebte und behandelte sie anschließend farblich nach.

Trend Rundverlegungen Zur Häufigkeit von Rundverlegungen und der damit verbundenen Dachdecker-Handwerkskunst sagt Oliver Kortendieck, Leiter Anwendungstechnik, Nelskamp: »Im Vergleich zum Gesamtmarkt sind Rundverlegungen recht selten. Aber diese architektonische Rafinesse

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u  NELSKAMP  Gebogene Dachformen erfordern die Rundverlegung von Dachziegeln. In Nordhorn, beim Neubauvorhaben des Wohn- und Geschäftshauses »CityBogen«, ließ Nelskamp »Nibra Flachdachziegel F 8 ½« nach genauer Berechnung und Computersimulation zuerst einzeln ­schneiden und anschließend mit dem richtigen Maß wieder zusammenkleben.

Schneiden des Dachziegels mit 3 500 bar Wasserstrahl. wird punktuell gerne mal gesetzt und kommt gerade etwas in Mode. Der Trend geht eindeutig in Richtung Zuwachs dieser Sonderdachform.« Dennoch sind solche Dachformen nach wie vor Exoten. Wunschverlegungen oder Kegeleindeckungen kommen im historischen Gebäudebestand häufiger vor. Dafür und für Neubauten mit Kegelformen wie am Nordhorner »CityBogen«, hat Nelskamp die richtige Antwort. Der »Nibra-Großflächenziegel F 8 ½« ist laut Hersteller mit dem geringen Stückgewicht von nur ca. 4,6 kg und einem Bedarf ab ca. 8,5 Ziegeln pro m2 schnell und verarbeiterfreundlich zu verlegen. Durch die optimale Verfalzung und die keramische Qualität

ist er demnach auch besonders regen-, sturm- und frostsicher. Der »Achteinhalbers« soll Wirtschaftlichkeit, Gefälligkeit und Verarbeiterfreundlichkeit verbinden. Das handliche Format sorgt zudem für einen schnellen Baustellenfortschritt, zudem ist dadurch weniger Traglattung erforderlich.

Verschiedene Farben Durch die »Nibra«-Qualität mit Westerwälder Ton ist der Großziegel laut Hersteller besonders langlebig und hat nur eine geringe Wasser­aufnahme von unter drei Prozent.Die Farbauswahl des »Achteinhalber« umfasst rot engobiert, altschwarz engobiert, mattschwarz engobiert, anthrazitgrau engobiert sowie schwarz edelengobiert. J

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Traditionsreiches Gestüt wird zur modernen Eventlocation

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u  PREFA  Wo einst die Elite der Herrenreiter auf den schönsten Pferden einer legendären Voll­ blutzucht in Mecklenburg- Vorpommern ihre PS-Leidenschaft huldigte, soll in Zukunft bei Events und Veranstaltungen kulturell Gas gegeben werden. Der denkmalgeschützte Marstall und die ehemalige Reithalle der berühmten Vollblutzucht der »Basedower Renner«, die hier beheimatet waren, wurden von PREFA historisch kompatibel für viele zukünftige Generationen eingedeckt.

sitz der legendär erfolgreichen »Basedower Renner«.

Neue Nutzung für alte Mauern Den 1835 fertiggestellten, edlen Rahmen für die BasedowVoll­ blüter gestaltete Friedrich August Stüler, preußischer Baumeister und einer der maßgebenden Berliner Architekten seiner Zeit, in monumentalen Ausmaßen und klassizistischem Stil. Die über 5 000 m2 große Anlage hat zwei Seitenflügel und eine riesige Halle, überdacht von einer der größten freitragenden Deckenkonstruktionen Stülers, der jetzt hauchdünne und federleichte PREFA-Aluminiumschindeln neuen Glanz und historische Optik verleihen. Heute befindet sich der Besitz nach einer wechselvollen Geschichte im Eigentum des Familienunternehmens Rothe. Die Landwirte, Landesproduk-

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Die Liegenschaft Basedow wurde 1247 erstmals urkundlich erwähnt, bis 1945 prägten Generationen die riesigen Ländereien mit bis zu 31 000 Hektar sowie das Leben und die Kultur des Ortes. Sie hinterließen zahlreiche architektonische Zeugnisse unterschiedlicher Baustile: Mitte des 16. Jahrhunderts entstand ein Schloss im Renaissancestil. Im 19. Jahrhundert wurden sowohl das Herrschafts- und die Wirtschaftsgebäude umgestaltet, als auch zahlreiche Gebäude im Dorf neu errichtet. Die anglophil orientierten Gutsherren statteten die Bausubstanz mit gotischen, barocken und Neorenaissance-Elementen aus . Mit Herzblut widmeten sich die Gutsherren schon in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts der Vollblut-Zucht. Die PS-Leidenschaft der Besitzer machte das Gut bis 1920 zum Stamm-

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tenhändler und Lagerhalter sind seit über 30 Jahren in Ost- und Norddeutschland aktiv und haben es sich, neben der Landwirtschaft und Viehzucht, zur Aufgabe gemacht, für denkmalgeschützte, attraktive Gebäude unrentabler Wirtschaften neue Nutzungsmöglichkeiten durch Gastronomie, Hotels oder Kultureinrichtungen zu erschließen.

Statisches Leichtgewicht Treibende Kraft ist dabei Sabine Rothe, die die Tradition fortsetzt, die noch verbliebenen mehr als 2 000 m2 des insgesamt rund 4 000 m2 umfassenden riesigen Marstall-Daches mit PREFA-Dachschindeln einzudecken – nicht nur aus optischen Gründen: »Mein Vater hat bei Sanierungsbeginn vor Jahren entschieden, PREFA einzusetzen. Bei diesen großen Flächen war es auch ein Kostenfaktor, da Aluminium weit günstiger ist als Naturschiefer oder die Biberschwanz-Schindeln, die sonst bei den Gebäuden im Ort zum Einsatz kommen.« Dass die PREFA-Dachschindeln mit ihrer High-Tech-Beschichtung und 40 Jahren Materialgarantie extrem langlebig und widerstandsfähig sind, beweist laut Hersteller die Tatsache, dass die vor Jahren mit

Bei diesen großen Flächen war es auch ein Kostenfaktor, da Aluminium weit günstiger ist als Naturschiefer oder die Biberschwanz-Schindeln, die sonst bei den Gebäuden im Ort zum Einsatz kommen.

PREFA-Schindeln eingedeckte Dachfläche sich an die neue perfekt und auch nach Jahren ohne Unterschied angleicht. Ein Faktor war auch das geringe Gewicht der Aluminiumschindeln. Denn mit nur 0,7 mm Dicke und einem Gewicht von 2,5 kg/m2 verspricht der Hersteller mit der Aluminiumschindel das ideale Material für historische, statisch sensible Substanzen.

Kulisse für Kunst und Kultur Verlegt wurde das elegante, anthrazitfarbene Schindeldach auf dem alten Dachstuhl, der mit einer neuen Vollschalung fit gemacht wurde. Die ortsnahe Firma Flashaar, die PREFA-Erfahrung hat, brachte die 420 x 240 mm Schindeln in »P.10 anthrazit«, die rund 5 Tonnen Material erforderten, in rund acht Wochen aufs Dach. Die Zukunft der Anlage sieht Rothe als moderne, attraktive Eventlocation. »Der Marstall soll mit Leben gefüllt werden und als Kulturstätte dienen. Für Besucher und die Ortsansässigen. Was mit Kultur, Sport oder Kunst zu tun hat, wird und kann hier Platz und Kulisse finden«, plant Rothe, die den Marstall bereits mit Ausstellungen, Konzerten etc. bespielt. Auch ein Hotel ensteht bereits.  J


Die Aufsparrendämmung »IsoBouw Klima DIFF« ist besonders praxisgerecht zu verarbeiten.

Die Lösung für flach geneigte Dächer

Neues Dachdämmelement für Steildächer u  ISOBOUW  Auf

der Dach+Holz hat IsoBouw das Aufsparrendämmelement »IsoBouw Klima DIFF graphit EPS 032 DAD IR« für die Aufdachdämmung von Steildächern gezeigt. Die Dämm­ elemente werden speziell für Ein- und Mehrfamilienhäuser mit hohen Anforderungen an den Wärmeschutz bei geringer Dachaufbauhöhe eingesetzt. schiert. Die Unterdeckbahn hat einen sd-Wert ≤ 0,02 m entspricht der Klasse UDB-A gemäß dem Regelwerk des ZVDH. Das Schnittraster sowie die werkseitigen Überlappungen mit Selbstklebestreifen erlauben nach eigenen Angaben eine besonders wirtschaftliche Verlegung. Die Dämmelemente haben für die wärmebrückenfreie Verlegung eine Stufenfalzausbildung. Das verlegefreundliche Format beträgt 2 000 mm x 1 000 mm; die Aufsparrendämm­elemente werden in den Gesamtdicken von 80 mm bis 220 mm geliefert. Damit sind laut IsoBouw alle Anforderungen der EnEV sowohl im Neubau als auch im  Sanierungsbaubereich abzudecken. J ISOBOUW

Die Wärmedämmelemente gibt es in den Ausführungen »DAD dm« mit mittlerer Druckbelastung (≥ 100 kPa) und »DAD dh« mit hoher Druckbelastung (≥150 kPa). Sie sind geeignet zur vollflächigen Dämmung oberhalb des Sparrens und werden aus EPS mit Strahlungsabsorbern gefertigt. Damit ergibt sich laut Hersteller ein besonders günstiger Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit mit 0,032 W/mK. Die Variante »Klima DIFF graphit EPS 032 DAD dh 150« ist demnach für die Verlegung auch direkt auf die Sparren geeignet. Die Dämm­elemente sind für die effektive Verlegung auf der Baustelle mit einer diffusionsoffenen Unterdeckbahn ka-

Die Dämmelemente haben für die wärmebrückenfreie Verlegung Kanten mit Stufenfalzausprägung.

Der neue Dachziegel Ergoldsbacher E58 RS® verbindet moderne Architektur mit den Vorzügen eines Steildaches.

Viele Bauherren wünschen sich ein Haus mit einer zeitgemäßen, klaren Form. Auf die Sicherheit, die das Steildach bietet, wollen sie trotzdem nicht verzichten. Aus gutem Grund: Ein Steildach mit Tondachziegeln hält sehr lange und ist einfach zu verarbeiten. Weil das Wasser schnell ablaufen kann, ist das Dach regensicher und muss kaum gewartet werden. Der neue Ergoldsbacher E58 RS® vereint alle Vorteile. Dank seiner besonderen technischen Formgebung passt er auf flach geneigte Dächer ab 10° Dachneigung. Das erlaubt eine moderne Bauweise, ohne kostenund wartungsintensive Abdichtarbeiten. www.erlus.com 07/18   

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CARLISLE

Die Plane wird auf dem Dach ausgerichtet.

Tageslichtöffnungen bringen Bungalow dem Himmel nah u  CARLISLE CM  Beim Neubau eines Flachdachbungalows im Süden von Hamburg setzten Architekt und Bauherrin auf Sicherheit mit dem richtigen Durchblick. Hierfür wurden großzügige Oberlichter in die Dachfläche integriert, die ein Stück Himmel direkt ins Haus holen. Zur sicheren Dämmung des L-förmigen Bungalows in Holzrahmenbauweise kamen EPDM-Dachbahnen von Carlisle Construction Materials (CM) Europe zum Einsatz.

Komfortables Wohnen und Leben auf einer Ebene mit großzügigen Bewegungsflächen und viel Licht in den Räumen war der Wunsch der Bauherrin. Daher plante sie einen modernen Winkelbungalow im Bauhaus-Stil mit einem Flachdach. Um sowohl eine kurze Bauzeit als auch ein optimales Wohnklima zu realisieren, fiel die Wahl auf einen Holzrahmenbau.

Bauphase im Oktober terminiert war. Bei aller Funktionalität sollten die verwendeten Komponenten sich auch durch ein ansprechendes, modernes Design auszeichnen. Der Bungalow wurde ab Oberkante Erdgeschoss-Betonplatte vollständig in Holzrahmenbauweise aus güte-

Nachhaltige Sicherheit Es galt nun, die Planung des Hauses abzuschließen und die passenden Baustoffe auszuwählen. Ein zentrales Kriterium hierbei war Sicherheit durch eine möglichst hohe Qualität und somit lange Lebensdauer der Materialien, sodass im Laufe der Jahre möglichst wenig Instandhaltungs- und Sanierungsarbeiten anfallen würden. Außerdem legte die Bauherrin Wert auf eine möglichst energieeffiziente Bauweise sowie eine schnelle und einfache Verarbeitung bzw. Montage, da die 26    

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Zur Verschweißung der Planenunterseite mit den Haltetellern wurde das Induktionsgerät genau über den einzelnen Tellern positioniert.

überwachtem KVH im »KfW 55«-Standard erstellt. Bei der Flachdachabdichtung hatte sich die Bauherrin gemeinsam mit dem Architekten für eine äußerst langlebige EPDM-Abdichtung des Herstellers Carlisle Construction Materials (CM) Europe entschieden.

Flachdach mit Durchblick Im Hinblick auf ihren Wunsch nach viel Licht in den Räumen wurde der Bauherrin im Verlauf der Planung schnell klar, dass sie die Belichtung des Bungalows nicht allein über die Fassadenfenster realisieren, sondern zusätzliche Tageslichtöffnungen in der Dachfläche einplanen wollte. Dabei sollte im Küchenbereich eine großflächige Belichtungslösung zum Einsatz kommen, während im Flur eine eher punktuelle Belichtung geplant wurde. Beim Dachfensterhersteller Velux wurde sie fündig: Die Wahl fiel auf industriell vorgefertigte »Modular Skylights« für

eine großflächige Belichtung im Küchenbereich und das Flachdach-Fenster »Konvex-Glas« für den punktuellen Tageslichteinsatz im Flur. Infolge des hohen Vorfertigungsgrades konnte das Haus innerhalb von nur einem Tag gerichtet werden. Gleich im Anschluss wurde der Dachstuhl errichtet. Dieser besteht aus einer Balkenlage, die von unten mit Gipskartonbauplatten auf einer Holzschalung verkleidet und mit im Mittel 290 mm Zellulose gedämmt wurde. Die unterseitige Verkleidung wurde mit einer feuchtevariablen Dampfbremse ausgeführt, Stöße und Wandanschlüsse abgeklebt. Den oberseitigen Abschluss bildet eine 24 mm Rauspundschalung mit Gefällekeilen, um das Flachdachgefälle von im Mittel 2 % zu erzielen.

Mit Sicherheit gut abgedichtet Bei der geplanten Dachkonstruktion handelt es sich um ein unbelüftetes Flachdach in Holzbau-


»SIEBEN GOLDENE REGELN« weise mit Vollsparrendämmung. Aufgrund der konstruktiven und situativen Gegebenheiten bei diesem Bauvorhaben konnten die »Sieben goldenen Regeln« (s. Infokasten) für ein nachweisfreies Flachdach, die inzwischen auch in der Holzschutznorm DIN 68 800 enthalten sind, erfüllt und somit eine gleichermaßen wirtschaftliche und robuste Lösung realisiert werden. Die Flachdachabdichtung wurde mit der »Hertalan Easy Cover«-EPDM-Plane in 1,5 mm Dicke und brandlastreduzierter FR-Qualität im Induktionsschweißverfahren mit den »RhinoBond«-System ausgeführt. Basierend auf der Dachgeometrie und den geplanten Oberlichtern wurden drei Planen zur Abdichtung der Gesamtfläche gefertigt, ansonsten können auch Planengrößen von bis zu 1 000 m² in einem Stück hergestellt werden. Die einzelnen Planen wurden mit Hilfe von »Hertalan ­Easy Weld«-Nahtband per Heißluftverschweißung miteinander verbunden.

1.  Es hat ein Gefälle ≥ 3 % vor bzw. ≥ 2 % nach Verformung und es 2.  ist dunkel (Strahlungsabsorption a ≥ 80 %, unverschattet) und es hat 3.  keine Deckschichten (Bekiesung, Gründach, Terrassenbeläge), aber 4.  eine feuchtevariable Dampf­bremse und 5.  keine unkontrollierbaren Hohlräume auf der kalten Seite der Dämmschicht und 6.  eine geprüfte Luftdichtheit und es 7.  wurden vor dem Schließen des Aufbaus die Holzfeuchten von Tragwerk und Schalung (u ≤ 15 ± 3 M-%) bzw. Holzwerkstoffbeplankung (u ≤ 12 ± 3 M-%) dokumentiert.

fläche auf dem Rohglasvlies und verschraubten sie mit für das System zugelassenen Schrauben mit der Rauspundschalung. Anschließend wurden die Planen mit Hilfe eines Baukrans auf das Dach gebracht, dort entsprechend des mitgelieferten Verlegeplanes positioniert,

Die »Sieben Goldenen Regeln für Dächer in Holzbauweise mit Vollsparrendämmung« wurden 2011 beim Kongress »Holzschutz und Bauphysik« vorgestellt. Sie gelten bei normalem Wohnklima nach DIN EN 15026 bzw. WTA Merkblatt 6-2.

Unterzeichnet von Richard Adriaans, Herford (D); Robert Borsch-Laarks, Aachen (D); Claudia Fülle, Leipzig (D); Daniel Kehl, Biel/Bienne (CH); Hartwig Künzel und Daniel Zirkelbach, Holzkirchen (D); Martin Mohrmann, Eutin (D); Oskar Pankratz, Haidershofen (D); Ulrich Ruisinger, Dresden (D); Daniel Schmidt, Lauterbach (D); Hans Schmidt, Bützfleth (D); Kurt Schwaner, Biberach (D); Martin Treibinger, Wien (A); Stefan Winter, München (D); Markus Zumoberhaus, Meggen (CH).

ausgerollt und durch das Unterwedeln von Luft ausgerichtet. Bereits nach dem Ausrollen der Plane war das Dach regensicher abgedichtet. Anschließend erfolgte die mechanische Befestigung der Plane mittels Induktionsverschweißung. Hierzu wird das Induktionsgerät genau

Positives Fazit der Bauherrin

Zusätzliche Brandschutzlage Als zusätzliche Brandschutzlage wurde zunächst ein Rohglasvlies 120 g/m² vollflächig auf der Rauspundschalung ausgelegt. Gemäß der Windsogberechnung verteilten die Dachdecker die speziell beschichteten »RhinoBond«-Halteteller über die gesamte Dach-

über den einzelnen Haltetellern positioniert und auf ca. 280 °C erhitzt. Innerhalb von nur fünf Sekunden verbindet sich die Planenunterseite mit den Tellern. Unmittelbar danach werden magnetische Kühlstangen auf den verschweißten Tellern platziert. Durch Abkühlung und Druck verfestigt sich die Verbindung dauerhaft.

Die »RhinoBond«-Halteteller wurden entsprechend dem aus der Windlastberechnung und den Herstellervorschriften festgelegten Verlegemuster auf dem Dach befestigt.

Das Fazit der Bauherrin zu ihrem Projekt lautet: »Ich hatte mir ein Rundum-Sorglos-Paket für den Bau meines Bungalows gewünscht. Dank vorausschauender Planung, der Auswahl der passenden Materialien und der guten Zusammenarbeit aller am Bau Beteiligten hat sich dieser Wunsch erfüllt. Und nicht zuletzt dank des perfekten Zusammenspiels mit den in die Flachdachabdichtung integrierten Oberlichtern ist es ein echtes Traumhaus geworden.« J

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Neue Einblasdämmung aus Mineralwolle

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u  ISOVER  Der Dämmstoffspezialist ISOVER hat auf der Dach+Holz sein erweitertes Portfolio für die sichere und effiziente Wärmedämmung von Steildach, Holzrahmenbau und oberster Geschossdecke vorgestellt: Die neue Einblas-Mineralwolle »Topdec« und »Integra« verspricht zusammen mit der neuen Klimamembran »Vario KM Triplex« ein Plus an Sicherheit, Effizienz und Wirtschaftlichkeit bei der Verarbeitung.

Für Decken und Dächer ohne Neigung hat ISOVER die neue »Topdec«-Einblaswolle im Sortiment, hier verwendet für die Dämmung des Dachbodens.

Für Xtreme Dachneigungen ≥ 9,5° (!) / ≤ 90°

Die Einblas-Mineralwolle bietet guten Wärme- und Schallschutz, ist von Natur aus nichtbrennbar (Euroklasse A1), schimmelresistent und setzungssicher in Dach und Wand. Sie lässt sich mit allen gängigen Einblasmaschinen im Neubau oder bei der Sanierung schnell verarbeiten. Die neue Einblas-Mineralwolle ist als Ausführung »Integra« für das Steildach und den Holzrahmenbau sowie als »Topdec« für die oberste Geschossdecke erhältlich. Darauf abgestimmt bietet ISOVER zahlreiche passende Zubehörprodukten an – allen voran die neue, extrem reißfeste Klimamembran »Vario KM Triplex« mit faserverstärktem Gitternetz. Das Gesamtsystem stellt laut Hersteller eine leistungsstarke Alternative für die wirtschaftliche Dämmung von Dachböden, Steildächern und Hohlräumen in Wänden dar.

Geringe Staubentwicklung

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Die »Topdec«-Einblaswolle mit einer Wärmeleitfähigkeit von LambdaD 0,037 W/mK wurde für die Dämmung von Decken und Dächern ohne Neigung entwickelt. Sie kann freiliegend auf-

geblasen auf dem Dachboden oder raumausfüllend in Deckenund Dachkonstruktionen eingebracht werden. Dabei punktet sie laut Hersteller mit besonders geringer Staubentwicklung und einer niedrigen Schüttdichte ab 21 kg/m³. »Integra«-Einblaswolle für das Steildach und den Holzrahmenbau bietet einen Dämmwert von LambdaD 0,034 W/mK bei einem geringen Materialverbrauch mit einer Schüttdichte von 30 - 40 kg/m³. Sie passt sich selbst kleinsten Ecken sowie Winkeln an, verhindert somit zuverlässig Wärmebrücken und reduziert darüber hinaus den Materialabfall bzw. -verschnitt. Prüfungen nach deutscher Zulassung belegen: »Integra«-Einblaswolle ist setzungssicher und rieselt nicht nach. Als nichtbrennbarer Mineralwolle-Dämmstoff der Euroklasse A1 können beide in Brandschutzkonstruktionen eingesetzt werden.

Hochreißfeste Klimamembran Die Klimamembran »Vario KM Triplex« mit einem integrierten faserverstärkten Gitternetz ist das jüngste Mitglied des

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ISOVER ist nach eigenen Angaben seit nahezu 140 Jahren Markt- und Innovationsführer im Bereich energieeffizienter Dämmstoffe und der Dämmspezialist mit der größten Materialvielfalt. Das Unternehmen bietet ganzheitliche Systemlösungen für die Isolierung gegen Kälte oder Hitze, Schallund Brandschutz sowie Wohnkomfort. Neben Dämmstoffen aus Glaswolle und Steinwolle sowie der patentierten Hochleistungs-Mineralwolle ULTIMATE umfasst die Produktpalette hochdruckfeste PIR-Hartschaumund Styrodur-Hartschaum-Dämmstoffe, Dämmstoffe aus EPS-Hartschaum/ Styropor sowie andere Schaumstoffe und Holzweichfaserplatten. ISOVER ist Teil der Haupt­sparte Bauprodukte der weltweit tätigen französischen Saint-Gobain-Gruppe. Am Verwaltungsstandort Ludwigshafen, an den vier Vertriebsstandorten und den vier Werken in Deutschland beschäftigt das Unternehmen heute rund 1 000 Mitarbeiter aus über 20 Nationen. Der Jahresumsatz in Deutschland betrug 2016 rund 359 Mio Euro. Mit der Dämmstoff-Marke »ISOVER« ist die Saint-Gobain Gruppe weltweit in 40 Ländern vertreten.


Das Dach als Wasserspeicher

In Zeiten des Klimawandels und zunehmender Flächenversiegelung verschärft sich diese Problematik zusehends. Also warum nicht das Dach als Retentions-Speicher verwenden? Die aktuelle Situation sieht so aus, dass gemäß einschlägiger Normen (DIN 18531 vom Juli 2017) und Richtlinien (Flachdachrichtlinie vom Dezember 2016) Flachdächer im Regelfall mit einem Gefälle von mindestens 2 % ausgebildet werden. Gemäß DIN EN 12056 bzw. DIN 1986 (Entwässerungsnormen) werden Dachgullys so bemessen, dass es bei Freispiegelentwässerung bis zum Falle des Bemessungsregens nicht zu einem Rückstau auf der Dachfläche kommt. Ausbildung von Gefälle und rückstaufreie Entwässerung sollen dazu beitragen, dass im Falle einer Undichtigkeit der Schaden möglichst gering gehalten wird und dass

es nicht zur statischen Überlastung eines Daches kommt. Laut ZinCo ist allerdings ein großer Nachteil dieser Bauweise, dass das Niederschlagswasser, das bewusst schnell von den Dächern abgeführt wird, genauso schnell in der Kanalisation bzw. im Vorfluter landet. Dort aber reichen die Kapazitäten oftmals nicht mehr aus und es kommt zu Überflutungen. Diese Problematik wiederum macht teure Rückhaltebauwerke notwendig.

Rückhalt direkt auf dem Dach Sinnvoll wäre es also, das Rückhaltevolumen möglichst gleich am Ort des Auftreffens des Niederschlages – also z.B. auf Flachdächern – zur Verfügung zu stellen, schreibt der Hersteller in einer Mitteilung. Flachdächer müssen in vielen Bereichen ohnehin gebaut werden (Schulen, Büro, Gewerbe, In-

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u  ZINCO  Retention – also Wasserrückhalt – auf Dächern setzt ein Umdenken bei Architekten, Flachdach-Abdichtern und Entwässerungsplanern voraus. Bislang war und ist es immer noch gängig, Flachdächer so auszubilden, dass die bei Niederschlag auftreffende Wassermenge möglichst schnell vom Dach abgeführt wird. Genauso schnell ist dann aber auch bei Starkregen die Kanalisation überlastet und Überflutung vorprogrammiert. ZinCo bietet mit dem »Retentions-Gründach« eine Lösung.

Das »ZinCo-Retentions-Gründach«, wie auf diesem Tiefgaragendach in Ratingen, speichert Regenwasser gezielt auf dem Dach und lässt es zeitverzögert abfließen. dustrie,…) und eine zusätzliche Last von 50, 60 oder 80 kg/ m² stellt, solange sich ein Dach in der Planungsphase befindet, überhaupt kein Problem dar. Auch die zusätzlichen 5, 6 oder 8 cm, die die Dachabdichtung höher hinauf gezogen werden muss (bzw. die Wanne auf dem Dach tiefer werden muss) sind laut Hersteller architektonisch und bautechnisch keinerlei Hinderungsgrund. Dabei ist es sinnvoll, ein Dach, das als Retentionsraum genutzt wird, gefällelos auszubilden, damit das Volumen des dort zu speichernden Wassers

möglichst groß wird und es zu einer gleichmäßigen Belastung der Deckenkonstruktion kommt. Grundsätzlich lassen sowohl die Dachabdichtungsnorm DIN 18531 als auch die Flachdachrichtlinie auch Bauweisen mit weniger als 2 % Gefälle zu. Als sinnvolles Beispiel werden in den Richtlinien intensive Dachbegrünungen mit Anstaubewässerung genannt. Und exakt so werden Intensivbegrünungen seit Jahrzehnten funktionssicher gebaut. Mehr als vierzig Jahre Erfahrung zeigen, dass eine Angst vor Wasseranstau auf

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dem Dach gänzlich unbegründet ist. Und zudem schützen Dachbegrünungen die Dachabdichtung weitaus besser als z.B. ein Kiesbelag, da die Begrünung zuverlässig starke Temperaturschwankungen verhindert.

Technik für die Retention Eine gewöhnliche Extensivbegrünung speichert zwischen 20 und 40 l/m² Wasser, eine Intensivbegrünung dank gezieltem Wasseranstau und höherer Substratschicht bereits zwischen 50 und 100 l/m², in Einzelfällen sogar darüber. Nicht jeder möch-

te jedoch solch einen (schweren) Dachgarten, den er später hegen und pflegen muss. Auch (pflege-)leichte Extensivbegrünungen lassen sich mit Retention kombinieren. Der »Retentions-Spacer RS 60« im »ZinCo-Retentions-Gründach« ermöglicht allein eine zusätzliche Speicherung von annähernd 60 l/m² Wasser auf dem Dach. Vollflächig verlegt, gewährleisten diese Spacer-Elemente einen definierten Abstand zwischen Höchststand Anstauwasser und Begrünungsaufbau. Wie hoch

Das Drosselelement liegt geschützt unterhalb des Kontrollschachtes und reguliert den langsamen Wasserabfluss. Es fungiert gleichzeitig als Überlauf.

dieser Hohlraum sein muss, hängt z.B. von der örtlichen Regenspende oder von Einleitungsbeschränkungen ab und ist vom Entwässerungsplaner vorzugeben. In Sachen Transport, Lagerung und Verarbeitung auf der Baustelle ist der »Retentions-Spacer RS 60« laut Hersteller im Gegensatz zu anderen Spacer-Elementen im deutlichen Vorteil, da die leichten Kunststoffelemente ineinander stapelbar und dadurch enorm platzsparend sind.

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Das präzise einstellbare Drosselelement reguliert zuverlässig Wasser­ anstau und -abfluss innerhalb des »Retentions-Gründachs«. Auch die Überlaufhöhe wird gezielt eingestellt.

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Abgesehen vom eigentlichen Speichervolumen sind weitere Bestandteile des Systemaufbaus »Retentions-Gründach« ausschlaggebend. So muss der Volumenstrom an Niederschlagswasser, der durch die Dachgullys in die Fallleitungen gelangt, natürlich entsprechend gedrosselt werden. Hierfür hat der Hersteller aus Nürtingen ein präzise regulierbares Drossel­­el­ement entwickelt, das einfach auf Gullys mit angeschäumten Abdichtungskragen aufgesetzt werden kann, und zwar unabhängig vom Gully-Hersteller. Der vorausberechnete Volumenstrom lässt sich hier auf einfache Art und Weise voreinstellen und fixieren. Dazu dienen gegeneinander verschiebbare Ringe. Dabei fungiert das Drossel­ element per se auch als Überlauf. Dieser ist mit einem Gewinde gezielt auf eine bestimmte Überlaufhöhe einstellbar und stellt sicher, dass Überschusswasser in die Fallleitungen abfließt, sofern es mehr regnet, als auf dem Dach angestaut werden kann. Damit all dies auch dauerhaft einwandfrei funktioniert, liegen laut Hersteller Gully samt Drosselel­ement geschützt unterhalb des Kontrollschachts, dessen Feinschlitzung das Einschwemmen von Fremdstoffen verhindert.

Volumen nach oben offen Oberhalb des beschriebenen Retentionsvolumens befindet sich nun der eigentliche Begrünungsaufbau. Dieser stellt alle für das Funktionieren der Dachbegrünung wichtigen Aspekte sicher, wie Luft-Wasser-Haushalt im Wurzelraum, Dränage und Wasserspeicherung für die Pflanzen. Dank dieser Zweiteilung werden Vegetationsumbildung oder gar Staunässe und Wurzelfäulnis sicher vermieden. Und es sind alle denkbaren Dachbegrünungs- und Nutzungsvarianten möglich, auch Geh- und Fahrbeläge. Für höhere Lasten, wie sie bei einem Fahrbelag auftreten, hat der Hersteller die »Spacer-Elemente RSX 65« im Programm. So sind alle Möglichkeiten nach oben offen – hinsichtlich Gestaltung und auch hinsichtlich Steigerung des Retentionsvolumens. Letzteres lässt sich nämlich durch die Modifikation des »RSX-Spacers« verdoppeln bzw. vervielfachen. Das geht problemlos, sofern auch die Statik des Daches darauf ausgelegt wird.

Beratung und Information Um die Technik mit den Bestandteilen von »Retentions-Spacer« und Drossel-Set (Drossel­ element und Kontrollschacht) perfekt aufeinander abzustimmen, beraten die Ingenieure der ZinCo-Anwendungstechnik unter Berücksichtigung der Parameter wie Dachgröße, örtlicher Regenmenge (nach Kostra-Atlas), gewünschtem Anstauvolumen, Abflussmenge und Zeit. Das Unternehmen setzt darauf, durch Information das Thema »Wasseranstau auf dem Dach« voranzubringen. So lassen sich Niederschlagsspitzen ausgleichen und die Hochwassergefahr reduzieren.  J


Historisches Museum: »Kunst« der Entwässerung u  SITA  Ein denkmalgeschütztes Museumsgebäude auf der einen, rechtlich vorgeschriebene Entwässerungsvorgaben, Flachdachrichtlinien und DIN-Normen auf der anderen Seite: Mit einem kreativen Entwässerungskonzept realisierten die am Bau Beteiligten Konsens auf dem sanierten Flachdach des Historischen Museums in Hannover. Einen wichtigen Baustein bildeten das Know-how und die Lösungen der Sita Bauelemente GmbH.

Das Historische Museum ist auch im Baukörper historisch: Als der namhafte Architekt Professor Dieter Oesterlen den 1966 eröffneten Museumsbau plante, integrierte er den Beginenturm und einen Abschnitt der alten Stadtmauer. Sie wurden Teil des polygonal angelegten, dreistöckigen Gebäudes, das sich um einen fünfeckigen Innenhof gruppiert. »Als beispielgebender international bekannter Museumsbau und stadtbildprägendes Gebäude steht das Historische Museum unter Denkmalschutz«, erläutert Architekt Willi Reichert, der auch die Erben Oesterlens berät.

Schwieriges Erbe

Bestandsgullys als »Altlast« Bei dem Versuch, die Bestandsgullys aus der Betondecke zu stemmen, stießen die Dachdecker schon nach 3 cm auf die tragende Bewehrung der Decke. Und obwohl die gesamte Decke nur 6 cm dick ist, wurde dort noch ein Teil der Gebäudeheizung untergebracht. Das besondere Problem war, dass die alten Abläufe in den Grundsäulen des Gebäudes einbetoniert waren. Das heißt: Sie konnten nicht einfach entnommen und gegen neue, rückstausichere ausgetauscht werden. Es galt also, mit dem alten BeSITA

Das dreigeschossige Gebäude hat ein durchgängiges rund 2 620 m2 großes Flachdach mit vier abgestaffelten Sheddächern. Im Laufe der Jahrzehnte wurde dieses Dach immer wieder repariert, aber nie vollständig saniert. »Es wies erhebliche Mängel bezüglich Dichtigkeit, Wasserableitung, Wärmeschutz, Oberflächenschutz, Absturzsicherung und Blitzschutz auf. Diese Mängel sollten mit der Dachsanierung unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes dauerhaft behoben werden. Der Denkmalschutz hatte absolute Priorität«, fasst Architekt Willi Reichert die Herausforderung zusammen, ein denkmalgeschütztes Bauwerk zeitgemäß zu sanieren.

Das alte Flachdach, das undicht und mit einer lediglich 4 cm hohen Wärmedämmung versehen war, musste komplett erneuert werden. Das Gefälle war weder ausreichend angelegt noch technisch einwandfrei gebaut. Bei Regen bekamen einige Gullys viel Wasser, sodass sie es nicht abführen konnten, und andere so gut wie gar keins. In vielen Bereichen gab es quasi kein Gefälle. Es war eher ein klassisches Flachdach, auf dem sich das Wasser anstaute. Dies wurde nun ersetzt durch eine Gefällewärmedämmung, die das Wasser gezielt zu den Abläufen führt – mit zwei Prozent Gefälle und einer linearen Entwässerung mit einer sogenannten linearen Tiefpunktkehle. Die Position der Altgullys aber blieb erhalten.

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»Opferplatte« für worst case Die letzte Wärmedämmplatte, die den jeweiligen Gully umgibt, wurde zur »Opferplatte« erklärt. Diese Ein-Quadratmeter-Platte, die dort verbaut ist, wurde zu allen Seiten wasserdicht abgeschottet und erst dann in die Dachabdichtung eingebunden. Sollte jemals Wasser bis nach oben durchdrücken, dann würde es um den Gully herum diese eine Platte treffen und mehr nicht. Die »Opferplatte« hat den Effekt, dass, selbst wenn das Wasser in den Fallleitungen ansteigt, schlimmstenfalls diese Platte durchnässt werden kann, aber nicht die gesamte Wärmedämmung des neu gebauten Flachdachs. Vorgabe ist, dass sich z. B. bei starken und ergiebigen Niederschlägen das Wasser schadensfrei in der senkrechten Fallleitung anstauen kann, dass das Gebäude Schaden nimmt. Das ist bei einem Trennsystem, bei dem man auf der einen Seite Regenfallleitungen hat und auf der anderen Seite Schmutzwasserleitungen, eher möglich, als bei einem Mischsystem, bei dem das Wasser aus irgendeinem Waschbecken und der Toilette hoch kommt. Diese ist heute eigentlich nicht mehr erlaubt, beim Museum aber wegen des Bestandsschutzes weiterhin zugelassen. Zur Entspannung bei stärkeren Regen­ ereignissen trägt heute der Retentionseffekt, also die Wasserrückhaltungseigenschaften, einer extensiven Dachbegrünung bei. Um die Berechnungsregenspende abzuleiten, wurde ein Gründach mit Faktor 0,5 realisiert. Das bedeutet eine 50-prozentige Regenwasserrückhaltung.

Gestaffelte Attika

Leichtes Gewicht

Der Berechnungsregen r(5,5) am Standort ist nach »KOSTRA DWD-2000« mit 327,80 l/ (s x ha) angegeben. Diese im Landesdurchschnitt leicht erhöhte Regenspende wird heute über die Hauptentwässerung mit 21 Freispiegelgullys zu 99,9 % abgeführt. Das eher seltene Ereignis des Jahrhundertregens fängt eine Notentwässerung auf, die

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stand, halbrund, aus gegossenem Eisen, irgendwie zurecht zu kommen. Die gesamte Hauptentwässerung läuft über Fallrohre, die »unsichtbar« in der Mitte der runden Stützen der Innenräume platziert sind. Bis auf einen neuen Gully mussten die alten Abläufe genutzt werden. Sie wurden sorgfältig gereinigt, mit einem neuen Dichtring und dem »SitaSani«-Topfsanierer ausgestattet, der den Leitungsquerschnitt der Abläufe nicht verringert. Dieser Aufbau wurde dann nach außen verklebt. Eine absolut fachgerechte Sanierung der Altgullys war indes unmöglich, da sie nach unten halb rund zulaufen. Um einen halbrunden Gully rückstausicher anzubinden, entwickelte ­Sita die Idee mit der »Opferplatte«.

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Auf Wunsch des Denkmalschutzes: Zurück gesetzte Attika, die von unten unsichtbar bleibt und die ursprüngliche Optik wahrt. ebenfalls eine kreative Lösung verlangte. Bisher lief der Regen, den die Gullys nicht schlucken konnten, einfach über die 3 cm hohe Dachkante. Fallrohre an der Fassade erlaubte auch bei der Sanierung der Denkmalschutz nicht. Also wurde eine Speier­lösung erwogen, für die allerdings eine Attika erforderlich wurde. Der neue, wesentlich höhere Wärmedämm­ aufbau und der Wunsch der Stadt Hannover nach einem Gründach kamen dieser Planung entgegen. Architekt Reichert: »Damit die neue Aufkantung von unten nicht sichtbar ist, wurde in Abstimmung mit dem Denkmalschutz eine gestaffelte Attika geplant. Von unten, also auf 20 - 25 m, sieht man nur die denkmalgeschützte 3 cm-Dachkante. Je weiter man zurückgeht, umso mehr sieht man von der neuen Aufkantung«, erläutert er. »Mit der Attika-Platzierung, 70 cm von der Dachkante entfernt, wurde es dann ein Kompromiss zwischen Denkmalpflege und Praxisanforderungen. Wir haben jetzt eine mit vorbewittertem Zinkblech verkleidete Dachkante, über die das Wasser bei Jahrhundertregen abläuft.«

Turbolösung Angeschlossen an ein 125 DN-Fallrohr erbringen »SitaTurbo«-­Attikagullys mit rechteckigem Einlauftopf nach eigenen Angaben die sehr hohe Ablaufleistung von bis zu 22 l/s. Da bei der Sanierung des Museums keine Fallrohre eingesetzt werden durften, musste mit der reduzierten Speierleistung gerechnet werden. Um den Jahrhundertregen r(5,100) von 651,90 l/(s x ha) sicher abzuführen, wurden 40 »SitaTurbo« berechnet. Als Basis für den Einbau der Notentwässerer dienen Überhöhungen aus Dämmstoff. Die »SitaAttika«-­Turbos, die gemäß den Flachdachrichtlinien ca. 500 mm von der Gesimsaufkantung eingebaut wurden, speien jetzt frei auf die Zinkabdeckung und dann in die Tiefe auf die Straße.  J


Dachentwässerungssysteme: Die Details entscheiden u  ZAMBELLI  Bei

Dachentwässerungssystemen setzt Hersteller Zambelli auf einzelne Zubehörartikel von durchweg hoher Qualität und Details, die ständig weiterentwickelt und optimiert werden.

Moderner Wasserfangkasten und neue 3-Punkt-Verbindung Puristische, hochwertige Formensprache und reduziertes Produktdesign verspricht der neue Wasserfangkasten im Bauhausstil: Seiner sorgfältige Verarbeitung passt laut Zambelli stilsicher zu den Hochbauten der gradlinigen modernen Architektur. Das Ablaufrohr kann aufgrund der Geometrie des neuen Wasserfangkastens direkt angeschlossen werden, das heißt: Bogen oder Sockelknie als zusätzliche Komponenten entfallen an dieser Stelle. Was teilweise für Bogen und Stutzen der »Zambelli Meister-Serie« schon lange gilt, kommt jetzt auch den Wasserfangkästen zugute: die werkzeuglose Montage ohne Verdrahten oder Vernieten. Mit der praktischen 3-Punkt-Verbindung (sowohl in »Tecu«-Kupfer als auch in »VM-Zinc«) werden die Werkstücke lediglich zusammengesteckt, rasten an drei Punkten ein und sind danach ohne Kraftaufwand in jede gewünschte Position drehbar. Das bedeutet einen erheblichen Zeitgewinn im Vergleich zu herkömmlichen Montage-Methoden. Die einzelnen Komponenten bleiben bis zur endgültigen Arretierung schwenkbar und können bei Bedarf wieder leicht demontiert werden. Eine hundertprozentige Pass- und Maßgenauigkeit garantiert das eigene Zambelli-­

Der neue Wasserfangkasten »modern« hat eine klare Form und einen rückseitigen Ablauf, der bei der Montage einen direkten Anschluss an das Ablaufrohr ermöglicht.

Herstellverfahren. Außerdem sind die Produkte »Meister-Bogen« 60°, 72° und neu 40°, 85° sowie das »Meister-Sockelknie« mit einer Sicke ausgestattet worden, die diese passgenaue werkzeuglose Verbindung ebenfalls ermöglicht.

Unser Produktsortiment für Ihr

Grün

Dach

Re-Design »Meister-Stutzen« und neues Schweißverfahren Eine optische und qualitative Verbesserung verspricht Zambelli auch beim »Meister-Stutzen«, der ab sofort im WIG-Schweißverfahren mit einer Schweißnaht im rückwärtigen Stutzenbereich gefertigt wird. Dieses Verfahren eignet sich besonders dort, wo die Qualität des Werkstücks im Vordergrund steht. Im Ergebnis bedeutet dies höhere Schweißnahtgüten und gefälligere Optiken. Darüber hinaus entstehen beim Schweißprozess praktisch keine Spritzer, die die Materialoberfläche beeinträchtigen könnten.

Lösungen aus dem Hause Richard Brink

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Technischer Support rund um die Uhr Die Montagetipps vom Hersteller für den Handwerker gibt es auch im Internet als Demonstrationsvideo mit dem Titel »Bogenmontage mit 3-Punkt-Verbindung« unter www.zambelli.de/dachentwaesserung/ technikmontage/montagevideos. Fachmännisch befestigt und lotrecht ausgerichtet, sind die nach den geltenden Vorschriften der EN 612 bzw. der DIN 18461 montierten Dachentwässerungssysteme laut Hersteller nicht nur dauerhaft funktionssicher, sondern darüber hinaus auch noch echte Hingucker. J

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Der Hersteller verspricht für den Außen­ einsatz und härteste Bedingungen ausgewählte Vormaterial und garantiert durch eigene Fertigungsverfahren die besondere Widerstandsfähigkeit der einzelnen Systemkomponenten. Diese Qualität umfasst nach eigenen Angaben zahlreiche Details, die ständig weiterentwickelt und optimiert werden – oft nur unscheinbare, für den Betrachter auf den ersten Blick nicht erkennbare, kleine Veränderungen, die bei näherer Betrachtung den Wert und die Optik eines Bauteils ausmachen.

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Begrüntes Umkehrdach für ländlich-urbanes Wohnquartier den »Magnoliengärten Lohbrügge« ist vor den Toren Hamburgs ein Wohnbauprojekt entstanden, das familienfreundliches Wohnen mitten im Grünen mit hoher Energieeffizienz und gesundem Mikroklima verbindet. Möglich wurde dies unter anderem durch begrünte Umkehr-Flachdächer, für deren Dämmung Produkte von Jackon zum Einsatz kamen. JACKON

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Der Aufbau des Umkehrdachs erfolgt in mehreren Schichten. Das wasserableitende »Jackodur«-­ Dachvlies ist speziell für Umkehrdächer mit »Jackodur«-Wärmedämmung entwickelt worden. Der Projektentwickler Bonava setzt darüberhinaus auf den natürlichen Charme, den das neue Quartier mit rund 100 Eigentums- und weiteren 150 Mietwohnungen ausstrahlt: Viel Grün prägt das Gesamtbild, bis hin zu den extensiv begrünten Flachdächern. Für die Umkehrdächer kamen Hochleistungsdämm­ materialien von Jackon zum Einsatz, die laut Hersteller zahlreiche Vorteile in sich vereinen: einen besonders schlanken Aufbau, Langlebigkeit und dazu eine hohe Energieeffizienz, die Maßstäbe setzen will.

Umkehrdach erfüllt Anforderungen an Energieeffizienz Schon in der ersten Ideenphase war den Planern klar, dass ein Umkehrdach mit Begrünung in diesem Fall die ideale Lösung darstellt, um verschiedene Pro-

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jekt-Anforderungen zu erfüllen: Zum einen soll eine zeitgemäß gute Energieeffizienz mit exzellentem U-Werten erzielt werden, ohne dabei jedoch Wohnfläche zu verlieren, bei einer gleichzeitig schlanken Fassadengestaltung. Zum anderen trägt die extensive Dachbegrünung zu einem gesunden Mikroklima bei. Während die Fassadendämmung häufig ihre praktikablen Grenzen erreicht, was die Stärke der Dämmschicht betrifft, hält das Dach hier laut Jackon im wahrsten Sinn noch Spielräume bereit. Erst mit dem Umkehrdach ließen sich auch beim Projekt »Magnoliengärten« die Bauanforderungen gemäß EnEV 2014 und »KfW 55«-Standard erfüllen. Weitere Argumente wie die Optimierung der Bauzeiten sprachen ebenfalls für das Umkehrdach. Bereits Ende 2015 wandte sich der Wohnbau-Projektentwickler mit diesen Anforderungen an Jackon und fand mit »Jackodur Plus« eine überzeugende Lösung zur Anwendung im Umkehrdach. Die laut Hersteller exzellenten Dämmeigenschaften mit λD = 0,027 W/ mK sollen eine nachhaltige und energieeffiziente Gebäudeplanung ermöglichen. »Die Wärmedämmplatten aus extrudier-

tem Polystyrolschaum (XPS) sind durch ihre geschlossenzellige Struktur unempfindlich gegen Feuchtigkeit und auch bei hohen Belastungen druckbeständig und formstabil«, erläutert Mani Pentschew, Dipl.-Ing. Bauingenieurwesen (FH) und Leiterin des Planer- und Objektservices bei Jackon. Die »Jackodur Plus«-Platten ermöglichen somit geringe Aufbauhöhen bei hoher Leistung, sind aufgrund der einlagigen Verlegung zeitsparend und schnell zu verlegen und sparen zusätzlich noch wertvolle Ressourcen ein.

Zeitsparende Bauweise und dauerhafter Schutz Die Bauweise in Form eines Umkehrdachs hat sich laut Jackon als besonders zeitsparend und langlebig bewährt. Hierbei handelt es sich um ein nicht belüftetes Flachdach, bei dem die Wärmedämmung – anders als bei konventionellen Bauweisen – auf der Dachabdichtung liegt und somit der Witterung ausgesetzt ist. Der große Vorteil liegt laut Hersteller darin, dass die Dämmschicht die Abdichtung effektiv und langfristig vor mechanischen Beschädigungen, UV-Versprödung oder extremen Temperaturwechseln schützt. Alternativ zu den klassischen Dachabdichtungsbahnen finden

auch WU-Betonkonstruktionen Anwendung. Diese Variante ist hier zum Einsatz gekommen. Gründächer filtern zudem Schadstoffe aus der Luft und mildern die Abstrahlungswärme, was die die klimatische Gesamtsituation verbessert. Gleichzeitig wirken sie ausgleichend auf den Wasserhaushalt, indem sie für eine Rückhaltung, Speicherung und verzögerte Ableitung von Niederschlagswasser sorgen. Und schließlich tragen sie noch zu einer Verbesserung des Schallschutzes bei. Der Dämmstoff »Jackodur Plus« mit einer Dämmstoffdicke von 320 mm in Verbindung mit dem »Jackodur WA«-Vlies leistet laut Hersteller in den »Magnoliengärten« ganze Arbeit. Der Lamb­dawert des Materials ermöglicht eine hohe Dämmleistung und den geforderten J U-Wert von 0,1 W/m2K. 

INFO

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Die JACKON Insulation GmbH mit Sitz in Steinhagen stellt seit rund 30 Jahren Dämmstoffe und Bauplatten aus extrudiertem Polystyrol-Hartschaum (XPS) her. Mit heute über 300 Mitarbeitern führt das Unternehmen neben den zwei Standorten in Deutschland weitere Tochtergesellschaften in Belgien, Frankreich und in der Schweiz.


Schiffbauhalle erstrahlt im (Tages-)Licht bald 150 Jahre alte Flensburger Schiffbau-Gesellschaft hat ihre Produktions­ stätten technisch aufgerüstet und an die Bedürfnisse und Anforderungen der Zeit angepasst. Die Schiffbauhalle der Werft hat dabei auch ein 138 m Lichtband von Essertec bekommen.

Mit dem Bau von Offshore-­ Schiffen, RoRo-Schiffen und RoPax-Fähren sind die Auftragsbücher der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft für die nächsten Jahre gut gefüllt. Die z. T. über 200 m langen Schiffe fassen neben 300 Fahrzeugen insgesamt bis zu 1 900 Passagiere und kommen auf der Ost- und Nordsee, im Ärmelkanal sowie im Mittelmeerraum zum Einsatz.

Maximale Tageslichtausbeute Ein sechs Meter breites und 138 Meter langes »Esserlux«-Lichtband belichtet die kleinere der beiden großen Montagehallen mit einem Maximum an natürlichem Tageslicht. In dieser über 100 Jahre alten Halle werden

ganze Teile der Schiffe vorgefertigt. Die Sanierung mit dem individuell gefertigten Lichtband des Neusser Herstellers Essertec wurde nötig, da Wind und Wetter dem bauseitigen Oberlicht vermehrt zugesetzt haben und einzelne Elemente in immer kürzeren Intervallen ausgetauscht werden mussten.

Enges Verglasungs-Raster Um der anspruchsvollen Witterung direkt an der Flensburger Förde auf Dauer standzuhalten – ein Giebel der Halle steht meist offen, so kann durch starken Wind Sog entstehen – wurde das neue gewölbte »Esserlux«-Lichtband mit einer Verglasung aus Polycarbonat-Stegplatten (16 mm) in

einem Raster von nur 53 cm ausgeführt. Die opalen Stegplatten sind laut Hersteller UV-resistent. Die umlaufend integrierten EPDM-Dichtungen der Profile sorgen nach eigenen Angaben für eine dauerhaft hohe Luftdichtigkeit. Zehn in das Lichtband eingepasste Einzelklappen mit Elektroöffner (230 V) dienen laut Hersteller zur Be- und Entlüftung der Halle.  J

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Ein durchgehendes, fast 140 m langes gewölbtes Lichtband von Essertec holt viel Tageslicht in die Montagehalle der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft.

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Einführung der Europäischen Normen (EN), insbesondere DIN EN 12464-1, gehören auch Aspekte wie Tageslichtnutzung und energieeffiziente Licht­ erzeugung zum Begriff der Beleuchtungsqualität. Hersteller Essmann hat sich auf Tageslichtlösungen spezialisiert und hat jetzt ein Flachdachfenster mit Echtverglasung im Sortiment, das für Neubau und Modernisierung gleichermaßen geeignet ist.

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DAS NEUE FLAVENT® PRO Entwässerung und Lüftung von Flachdächern

Licht ist Leben: Es spendet Energie, gibt Sicherheit, fördert unser Wohlbefinden und die Gesundheit. Das weiß man auch bei Essmann: Der Hersteller von Produkten und Systemlösungen zur natürlichen Belichtung sowie Be- und Entlüftung hat jetzt ein Flachdachfenster mit Echtverglasung in seine Produktlinie integriert, das für unterschiedlichste Bauaufgaben sowohl im Neubau als auch in der Modernisierung konzipiert wurde. Mit modular wählbaren Funktionen und Ausstattungen lässt es sich laut Hersteller beinahe in alle Flachdachumgebungen integrieren, die einen Mehrwert an Ästhetik, Funktion und Komfort erfordern, wie z.B. im Industrie- und Verwaltungshochbau, im öffentlichen Hochbau ebenso wie im Geschosswohnungsbau und privaten Einfamilienhausbau.

Mehrwert Ästhetik und Design

Mehrwert an Tageslicht und gutem Raumklima Auch bauphysikalisch hat das Essmann-Flachdachfenster durchweg gute Noten bekommen: Die wärmebrückenoptimierte Gesamtkonstruktion basiert auf einem thermisch getrennten Profilsystem, das mit einer hochwertigen Überkopfverglasung (Ug-Wert bis 0,7 W/m2K) kombiniert wurde. Das Flachdachfenster kann wahlweise als starre oder als lüftbare Ausführung mit einem integrierten Linear- oder Kettenantrieb ausgestattet werden. Optional lässt sich das Fenster auch bequem per Funk öffnen und schließen. Das Flachdachfenster ist durchsturzsicher nach GS-BAU-18 konzipiert. Es ist kompatibel mit dem Lichtkuppelsystem inklusive Teilen des Zubehörprogramms des Herstellers und lässt sich darüber hinaus auch mit Fremdfabrikat- Aufsetzkränzen oder -Unterkonstruktionen in die Dachfläche integrieren. Für den Einsatz in Dachflächen mit keiner oder sehr geringer Dachneigung hat Essmann einen GFK-Adapterrahmen für 6° Dachneigung im Programm. J ESSMANN

Der Hersteller verspricht eine gefällige Optik, die einen Einsatz des Flachdachfensters in einsehbare Flachdächer von unterschiedlich genutzten Hochbauten in repräsentativen Umgebungen ermöglicht. Generell lässt es sich in Dachflächen mit einer Dachneigung von maximal 20 ° integrieren. Bei der Optik setzt Essmann innen auf einen harmonisch umlaufenden Blendrahmen, optional mit elegant integriertem Blendschutz- bzw. Dachausstieg. Die hoch-

transparente, flächenbündige Zwei-, bzw. Dreifachverglasung ist nach eigenen Angaben Garant für ein Plus an natürlichem Tageslicht und zuverlässigen Schallschutz (Schalldämmmaß R= ≥ 39 dB).

Klöber GmbH Scharpenberger Straße 72 -90 58256 Ennepetal Tel.: +49 - 2333 - 98 - 7 70 Fax: +49 - 2333 98 - 77 - 1 99 www.kloeber.de E-Mail: info@kloeber.de

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Das Flachdachfenster mit Echtglas von Essmann kann wahlweise mit Kettenantrieb oder mit Linearantrieb wie hier im Bild betrieben werden.    07/18


Bitumenabdichtung: Vorteile für Verarbeiter und Handel u  SOPREMA  Mit

dem universell einsetzbaren Premium-Bitumenabdichtungssystem »Vapro« von Soprema lassen sich die verschiedensten Abdichtungsanforderungen sicher meistern. Das System besteht aus drei hochleistungsfähigen Bitumenbahnen – je eine für die jeweilige Funktionsschicht im Dachaufbau. Verarbeitung, schreibt der Hersteller in einer Mitteilung. Darüber hinaus sichert ein neu entwickelter, hoch reißfester und dehnbarer Kombinationsträger-Polyester (330 g/ m2) die Maßhaltigkeit der Bahn. Mit dem »Vapro«-System wird die fachgerechte Verarbeitung noch einfacher. So

sind auf der Oberfläche der Dampfsperre »Vapro Vap« und der Zwischenlage »Vapro stixx«-Schnittraster, Anlegehilfen und Symbole aufgedruckt, die die korrekte mechanische Befestigung bzw. Kaltverklebung unterstützen und saubere, exakte Zuschnitte ermöglichen.  J

SOPREMA

Alle Lagen sind aufeinander abgestimmt und versprechen laut Herstellerangaben Anwenderfreundlichkeit. Einen besonderen Mehrwert bietet die Systemoberlagsbahn »Vapro plus«: Sie erfüllt höchste technische Werte und ist mit einer photokatalytischen Anti-NOx-Beschichtung zur Reduktion von Stickoxiden ausgestattet. Das »Vapro«-System von Soprema ist auf unterschiedlichen Untergründen wie Holz, Beton, Trapezblech und diversen Wärmedämmstoffen einsetzbar und lässt sich verkleben, mechanisch befestigen oder lose mit Auflast verlegen. Als Oberlage kommt die »Vapro plus« zum Einsatz. Die Bahn punktet laut Hersteller mit Höchstwerten, unter anderem im Bereich Wärmestandfestigkeit (+150° C) und Kaltbiegeverhalten (-40° C). Soprema verspricht eine hervorragende Zugkraft (Zugverhalten längs 1 800 N/50 mm2) bei gleichzeitig sehr guter Dehnung (42 %) – ein großes Plus bei der

Drei hochleistungsfähige Lagen – ein unschlagbares System: Mit dem »Soprema Vapro« können die unterschiedlichsten Abdichtungsanforderungen erfüllt werden. Die photokatalytische Beschichtung der hochleistungsfähigen Oberlage »Vapro plus« trägt aktiv zur Reduzierung von Stickoxiden in der Luft bei.

IHR DACH – UNSERE LEIDENSCHAFT Mit den Sika Dachabdichtungssystemen sind Sie auf alle Herausforderungen am Flachdach optimal vorbereitet. Unser Serviceteam berät und unterstützt Sie dabei von Beginn an: von der Planung durch unsere Fachberater bis hin zur Ausführung durch die Sika-Roofing Anwendungstechniker. Ihr Dach – unsere Leidenschaft ist bei uns kein Slogan. Es ist unsere Überzeugung!

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Schornsteinabdeckungen erhalten CE-Kennzeichnung u  RICHARD

BRINK  Ob in Edelstahl oder auf Wunsch in Kupfer – mit ihren maßgefertigten Schornsteinabdeckungen verspricht die Richard Brink GmbH dauerhaften Schutz für den Kamin. Das Ergebnis eines umfangreichen Prüfverfahrens bestätigt nun ihre Belastbarkeit gegen Einflüsse von Wind und Wetter sowie thermische Beanspruchungen. Gelangt über einen längeren Zeitraum Niederschlagswasser in den Schornstein, kann es zur Versottung kommen. Die Durchdringung der Mantelsteine des Kamins mit Wasser, Teer und Säuren macht eine Sanierung erforderlich. Besonders in niederschlagsreichen und stürmischen Regionen empfiehlt sich daher die Abdeckung durch Hauben. Einen nach eigenen Angaben einfach zu handhabenden und effektiven Schutz bietet die Richard Brink G ­ mbH & Co. KG mit maßgefertigten Schornsteinabdeckungen. Ohne den Kamin zu beschädigen, kann der Schornsteinkopf mit einer Abdeckung des Typs »RB-SA 1« inklusive Schalungsrahmen eingefasst werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, das System mit Verkleidungsaufhängungen zu kombinieren. Dadurch ist laut Hersteller eine ebenso schnel-

le wie stabile Verkleidung des Schornsteins gegeben: Abdeckung und Verkleidung wie aus einem Guss. Arbeiten wie das Ein- und Ausschalen der Beton­ abdeckplatte und die aufwendige Montage einer herkömmlichen Ausführung entfallen. Eine weitere Variante mit Untergestell, das Bauelement »RB-SA 2«, eignet sich darüber hinaus zum Aufschrauben bei bereits vorhandenen Schornsteinköpfen mit Betonplatten sowie für Systemschornsteine. Schnell und unkompliziert angebracht trotzen beide Abdeckungen dauerhaft jeglichen Belastungen und werten das Dach auch optisch auf.

Bedenkenlos einsetzbar Der Hersteller hat sich einem umfassenden Prüfverfahren unterzogen, das nun die Widerstandsfähigkeit der Schornstein­ abdeckungen belegt: Gemäß der

Norm DIN EN 16475-7 erfüllen sie alle Anforderungen, um bedenkenlos bei Abgasanlagen mit fossilen Brennstoffen eingesetzt zu werden. Ein unabhängiges Prüflabor hat die Bauteile des Metallwarenherstellers auf die Kriterien thermische Beanspruchung, Rußbrandbeständigkeit, Korrosionswiderstand, Druckfestigkeit, Windlast, Eindringen von Regenwasser, Strömungswiderstand, Frost-Tau-Wechsel sowie Eisbildung getestet und erfolgreich zertifiziert. Befürchtungen, wonach Schornsteinabdeckungen die austretenden Abgase blockieren und die Rußbrandgefahr erhöhen, konnten somit ausgeräumt werden. Durch die CE-Kenn-

Ohne den Kamin zu beschädigen, kann der Schornsteinkopf mit einer Schornsteinabdeckung des Typs »RB- SA 1« mit Schalungsrahmen eingefasst werden. zeichnung sieht die Richard Brink GmbH die hohen Ansprüche an die Qualität und Sicherheit ihrer Produkte belegt. J

INFO

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Die Produktpalette des 1976 gegründeten Familienunternehmens reicht von Entwässerungs- und Dränagesystemen, Kiesfangleisten, Beeteinfassungen sowie Rasenkanten über Kantprofile und Mauerabdeckungen bis zu Pflanzkästen, Solarunterkonstruktionen, Schornsteinabdeckungen und Wetterfahnen.

Bitumengrundierung: Ökologisch und schnell trocknend u  BORNIT  Ein Bitumen-Voranstrich ist die Basis einer funktionierenden Gebäude­ abdichtung. Allerdings sind die Anforderungen an die Produkte vor allem in den Bereichen Trocknungszeit – zur Vermeidung von Bauverzögerungen – und Umweltfreundlichkeit hoch. Die Experten von Bornit haben nun eine lösemittelfreie und extrem schnell trocknende Bitumen-Grundierung entwickelt.

Verlässlicher Schutz der Bausubstanz vor eindringendem Wasser und Feuchtigkeit dient nicht nur dem Erhalt des Wohnwertes, sondern ist auch vom Gesetzgeber in der Bauordnung der Bundesländer vorgeschrieben. Egal ob Neubau oder Sanierung: Die Abdichtung von Böden und Flächen ist unerlässlich. Ein Bitumen-Voranstrich ist hierfür das Mittel der Wahl, denn er sorgt dafür, dass lose Partikel wie etwa Staub gebunden und un38    

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terschiedliche Haft- und Saugeigenschaften ausgeglichen werden. Nur so können nachfolgende Beschichtungen einen dauerhaften Verbund mit den Trägermaterialien eingehen. Mit dem neuen »Speedbit-Primer« von Bornit erhalten Verarbeiter laut Hersteller einen Elastomer-Bitumen-Voranstrich, der besonders schnell trocknet. Das Produkt verzichtet zudem auf Lösungsmittel, sodass ein umwelt- und gesundheitsfreundliches Bauprodukt verarbeitet wird.

Viele Möglichkeiten für den Einsatz rund ums Abdichten Der »Speedbit-Primer« erlaubt das Aufbringen der nachfolgenden Abdichtung ohne zeitliche Ausfälle und ist daher unerlässlich für den Baufortschritt, schreibt der Hersteller in einer Mitteilung, und verspricht ausgezeichnete Haftung auf vielen bauüblichen Untergründen wie Beton, Putz, Holz, Ziegel, Stein, Metallen und Bitumenbahnen. Diese ermöglicht den sorgenfreien Einsatz


Vor dem Verlegen von Schweißbahnen ist sicherzustellen, dass der Primer vollständig durchgetrocknet ist. Die Trocknungszeit ist abhängig von Witterung, Umgebungsund Untergrundtemperatur sowie Saugvermögen des Untergrundes. Sie beträgt circa zehn Minuten (bei 20°C/ 50% rel. Luftfeuchte auf saugenden Untergründen). Auf Metall­ untergründen kann sich die Trockenzeit je nach Witterung verlängern.

bei Neubauten wie bei Sanierungen, sowohl im Innen- wie auch im Außenbereich. Als System-Voranstrich für die Bitumen-Schutz-Anstriche »Bornit-Flexbit«, »Bornit-Dachbit« und »Bornit-Unibit« aus der hauseigenen, ökologischen »Greenline«-Serie ist der »Speedbit-Primer« von der Boden- bis zur Dachabdichtung flexibel einzusetzen und punktet als Voranstrich unter Schweißbahnen durch seine schnelle Trocknung.

Einfache und vielseitige Verarbeitung Das ökologische Produkt lässt sich laut Hersteller einfach und effizient verarbeiten, da er nach dem Öffnen nur kurz aufgerührt und dann direkt aus dem Gebinde kalt aufgebracht wird. Für kleine Flächen eignen sich sowohl Drucksprüh- und Spritzgeräte als

auch Quast und Roller. Bei größeren Flächen empfiehlt der Hersteller die bewährte Pumpentechnik der Fa. Graco, bei der direkt aus der 1 000 Liter-Tankpalette »Bornit-BituBox« verarbeitet wird. Während der Verarbeitung sollten Umgebungstemperaturen zwischen plus fünf und plus dreißig Grad Celsius aufrechterhalten werden, bis eine vollständige Durchtrocknung der Masse erreicht ist. Regen, Frost und übermäßige Hitze sind in dieser Zeit zu vermeiden. Die kurze Trocknungszeit von nur wenigen Minuten auf saugenden Untergründen garantiert dabei einen schnellen Baufortschritt. Arbeitsgeräte lassen sich unmittelbar nach dem Aufbringen einfach mit Wasser reinigen. Dank der Lieferung in Großgebinden und des sparsamen Verbrauchs von nur circa 200 ml/m2 stellt der »Speed­ bit-Primer« eine kostengünstige und dabei sichere Vorbereitung zur weiteren Gebäudeabdichtung dar.  J

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TDX/BORNIT

Beratung: Know-how aus erster Hand.

Als Voranstrich unter Schweißbahnen besticht der »Bornit-Speedbit-Primer« durch seine sehr schnelle Trocknung. Er wird nach dem Öffnen kurz aufgerührt und dann direkt aus dem Gebinde kalt verarbeitet. Dazu eignen sich Drucksprühgeräte, Quast oder Roller oder bei größeren Flächen die Pumpentechnik der Fa. Graco.

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GRIFFON

Jetzt auch in der Euro-Kartusche: »HBS-200 Liquid Rubber« von Griffon haftet gut auf vielen Oberflächen wie Beton, Ziegel, Holz, PVC, Zink, Bitumen, EPDM und Metall.

Wasser- und luftdichtes Abdichten auch aus der Kartusche u  GRIFFON  Griffon

erweitert sein »HBS-200 Liquid Rubber«-Sortiment um eine 310-g-Euro-Kartusche. Zusätzlich zu den Eimern (1 l, 5 l und 16 l) und »HBS-200 Tape« hat der Klebstoff-Profi jetzt auch eine Kartusche auf den Markt gebracht, die das wasser- und luftdichte Abdichten von Nähten, Spalten, Rissen und Öffnungen noch einfacher macht. Die speziell hochviskos eingestellte Variante von »HBS-200« ist laut Hersteller ideal für die wasser- und luftdichte Abdichtung von Boden-Wand-Verbindungen, Rahmenverbindungen, Dachöffnungen, Dehnungsfugen und vielem mehr geeignet. »HBS-200 Liquid Rubber« ist ein universeller Dichtstoff, der nahezu alle Materialien und Oberflächen dauerhaft dichtet und schützt und elastisch und langlebig ist. Das 100 % wasserund luftdichte Produkt ist einfach und schnell anzuwenden. Darüber hinaus ist es unabhängig getestet und zertifiziert und besitzt eine Mindestlebensdauer von 20 Jahren (geprüft nach EN 1297).

flüchtigen organischen Stoffen (VOC), nicht toxisch und wasserbasiert.

Getestet und zertifiziert Das Produkt besitzt eine sehr hohe Dauerelastizität – bis zu 900 % –, ist UV- und salzwasserbeständig und widersteht auch großen Temperaturschwankungen (-40°C bis + 160°C). »HBS200 Liquid Rubber« haftet gut auf vielen Oberflächen, wie Beton, Ziegel, Holz, PVC, Zink,

Bitumen, EPDM und Metall. »HBS-200 Liquid Rubber« in Kartuschen ist CE-zertifiziert auch für die Abdichtung und den Schutz von erdberührten Bauteilen, Fundamenten und Kelleraußenwänden (gemäß EN 15814). Die 100%-ige Wasser- und Luftdichtheit dieses universellen Dichtstoffes wurde auf Basis der europäischen Normen EN 1026, EN 1027 und EN 12114 geprüft

Undurchlässiger Schutz »Griffon HBS-200 Liquid Rubber« verspricht die perfekte Versiegelung, bietet dauerhaften Schutz und eignet sich laut Hersteller auch ideal zu Reparaturzwecken im Innen- und Außenbereich. Es ist undurchlässig für Wasser, Feuchtigkeit und andere Chemikalien, frei von Lösungsmitteln und anderen 40    

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Mit »HBS-200 Liquid Rubber« in der 310-g-euro-Kartusche macht Griffon das wasser- und luftdichte Abdichten von Nähten, Spalten, Rissen und Öffnungen noch einfacher. Erhältlich ist der Kleber auch in größeren Gebinden in Eimern mit 1 l, 5 l und 16 l Inhalt.

und bestätigt. Die Alterungsbeständigkeit von »HBS-200 Liquid Rubber« bei Dachanwendungen wurde nach EN 1297 geprüft.J

INFO

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»Griffon« ist die Profi-Marke von Bolton Adhesives und repräsentiert zusammen mit zwei anderen bekannten Marken, »UHU« und »Bison«, die Klebstoffsparte der Bolton Group. Diese Marken bieten klebtechnische Lösungen für die verschiedensten Zielgruppen und Anwender. Die Marke »Griffon« kommt bereits in ganz Europa zum Einsatz bzw. wird nun auch seit 2018 in Deutschland im professionellen sowie technischen Handel als Fachmarke vertrieben. Die Marke bietet ein breites Sortiment für den Baustoff- & Sanitärfachhandel und die perfekte Lösung bei Klebstoffanwendungen für den Schreiner, Dachdecker, Maler und vielen weiteren professionellen Anwendern. Bolton Adhesives beschäftigt rund 700 Mitarbeiter und ist Teil der Bolton Group, die neben Klebstoffen, Qualitätsprodukte aus verschiedensten Bereichen anbietet. Mehr Informationen zu den »Griffon«-Produkten im Internet unter www.griffon-profi.de


Ich lese den baustoffPARTNER ...

Mai 2018

Juni 2018

Ulrich Nelskamp, Geschäftsführer

baustoffPARTN

ER 06/18

baustoffPARTNER 05/18

Dachziegelwerke Nelskamp GmbH

ROHBAU Produkte und Lösungen vom Keller bis zum Dach

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Alle Seiten

IM BLICKPUNKT HASIT macht sich bereit für die digitale Zukunft

INDUSTRIE- & GEWERBETORE Im Sonderthema: Wie sich Objekte sicher und effizient schützen lassen

BOSCH »Track my Tools« beendet die

Werkzeug-Suche INNENAUSBAU IM BLIC

KPUNKT Seite 83 Stylische Schieb DIE »branche etüren nSPEZIALISTEN Agrob Buchta sorgen für Raumw l bringt trocke « under verleg n Wer bietet bare Keramikflies welche Lösung 08.05.18 11:09 e im BaustoffBereich? Unser Sonderteil gibt Auskunft! U1_Metabo_06_18.i

ndd Alle Seiten

Saint-Gobain Rigips Gesundheitszent rum mit farbigem Foyer als Visitenkarte

Seite 21 12.06.18 15:05

SBM Verlag GmbH Hermann-von-Barth-Straße 2 87435 Kempten Tel. +49 (0) 8 31/5 22 04-0 Fax +49 (0) 8 31/5 22 04-50 E-Mail: info@sbm-verlag.de www.sbm-verlag.de

»…weil ich in ihm auch unterhalb des Daches Informationen über Gewerke und deren Materialien finde. Denn erst alle zusammen machen ganzheitlich-solide Handwerks- und Baukunst aus. Den krönenden Abschluss bilden natürlich unsere Dacheindeckungen.«

www.baustoff-partner.de 07/18   

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Insektenschutz-Rollo schützt vor Stichen und Bissen

VELUX

u  VELUX  Neben den schönen Seiten des Sommers ruft das gute Wetter wieder einige fliegende Plagegeister auf den Plan. Mücken und Co. stören uns dann nicht nur draußen, sondern durch Lüften auch in der Wohnung. Im Dachgeschoss versprechen spezielle Insektenschutzlösungen für Velux-Dachfenster Abhilfe.

Insekten sind die Grundlage unseres Ökosystems. Um sich ihrer nicht mit Fliegenklatsche oder Insektenspray wehren zu müssen, sollten die ungebetenen Gäste daher am besten gar nicht erst ins Zimmer gelangen. Auf das abendliche Lüften zu verzichten, ist aus gesundheitlichen Gründen allerdings keine gute Lösung. Eine sinnvolle Alternative ist ein zuverlässiger Insektenschutz. Der lässt Mücken, Fliegen & Co. trotz geöffneter Dachfenster gar nicht erst in die Wohnung.

Qualität zahlt sich aus Insektenschutzlösungen sind vielfältig und reichen vom Moskitonetz bis zur günstigen Klebelösung aus dem Bau-

markt. Nicht alle überzeugen in Hinsicht auf Langlebigkeit, leichte Anwendung und Effizienz, schreibt Velux: Mit Klebeund Klettstreifen montierte Lösungen etwa erweisen sich oft als wenig nachhaltig oder strapazierfähig. Zudem müssen sie für jedes Öffnen und Schließen des Dachfensters umständlich abgenommen und dann wieder angebracht werden. Dachfenster-Hersteller Velux setzt deshalb beim Insektenschutz auf das Rollo-Prinzip: Das Glasfasernetz hält lästige Insekten zuverlässig fern, Tageslicht und Luft hingegen lässt es ungehindert nach drinnen. Dabei kann das Fenster unkompliziert und schnell geöffnet werden: Das Rollo wird dafür einfach

Sommertage unter dem Dach ohne lästige Tierchen genießen: Das Insektenschutz-Rollo lässt sich dank seitlicher Führungsschienen rasch in Position bringen. So haben Insekten auch bei geöffnetem Fenster keine Chance. in den Rollokasten aus robustem Aluminium aufgerollt und anschließend wieder abgerollt. Auch der Blick aus dem Fenster ist weiterhin möglich. Dank seitlicher Führungsschienen lässt sich das Rollo laut Hersteller besonders einfach bedienen und schließt zudem an den Seiten bündig ab. So finden die lästigen Quälgeister auch an dieser typischen Schwachstelle keinen Einlass. Das zahlt sich vor allem abends aus, wenn Dachgeschossbewohner die kühle Nachtluft einlassen wollen und

das Kunstlicht die Insekten magisch anzieht.

Einfache Pflege und Montage Velux setzt beim Rollo auf hochwertige Materialien und ein durchdachtes Funktionsprinzip, weshalb es nach eigenen Angaben strapazierfähig und langlebig ist und sich einfach montieren lässt: In wenigen Schritten ist es am Innenfutter des Fensters oder an der Wand befestigt. Die Reinigung erfolgt mit einem Tuch. Beim Fensterputz und im Winter kann es im Rollokasten verstaut werden. J

Schneefangstützen – jetzt nachrüstbar für Großflächenziegel Für die Montage von Laufrost- und Schneefangstützen oder Solarhaltern bietet die neue Falzklemme »FAKLE« von »Flender Flux« eine günstige Option. Die Klemme nutzt den mobilen Falzanschlagpunkt, das spart Aufwand bei der Montage.

FLENDER  Durch ein neu konzepiertes Adapterteil, das als Verlängerung an verschiedene Schneefangstützen nachrüstbar ist, bietet »Flender-Flux« nun die Möglichkeit, diese Stützen auch bei Großflächenziegel einzusetzen. Ein einfaches Nachrüsten ohne Werkzeuge und kostengünstige Lagerhaltung verspricht hier große Vorteile. WILHELM FLENDER

u  WILHELM

Außerdem wurde laut Hersteller durch dieses Bauteil die Schneeklassenoptimierung von Klasse 2 in Klasse 3 erhöht. Mit der neuen Falzklemme »FAKLE« werden vielseitige Anwendungsmöglichkeiten zur Befestigung an Falzdächern realisiert. Mit ihrer Hilfe können Laufrost42    

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stützen sowie Schneefangstützen oder Solarhalter auf verschiedenste Falzdächer angebracht werden. Als besonderes Merkmal nennt der Hersteller den mobilen Anschlagpunkt für Falzdächer, der den Anforderungen der DIN EN 795 genügt und nennt die Vorteile: vereinfachte Montage von Systemkomponenten für Dach- und Fassadenzubehör sowie Einsparung von Montagekosten durch Gelenkbefestigung und reduzierte Lagerhaltungskosten aufgrund der Variantenreduzierung.J


Fassade 

Systeme & Produkte

Saniertes Wohnquartier setzt farbenfrohe Akzente Wohnort zum Wohlfühlen – dies ist bei der ­ anierung des in die Jahre gekommenen Wohnquartiers im S ­Duisburger Stadtteil Neumühl gelungen. Im Zuge einer grund­ legenden Sanierung ist Nüchternheit einer modernen Wohnanlage mit freundlicher Fassade gewichen. Zum Einsatz auf der 16 000 m² großen Fassade kamen »Dalmatinerplatten« von Caparol. Neumühl mit rund 16 700 Einwohnern ist ein lebendiger und grüner Stadtteil im Duisburger Norden mit einer Mischung aus historischen Backsteinund modernen Wohnbauten. So auch im Quartier um die Lehrerstraße, Usedom-, Wollin und Albert-Einstein-Straße. Gebaut in den 1970er-Jahren war die Wohnanlage mit ihren 180 Wohneinheiten etwas in die Jahre gekommen: Neben ihrem unattraktiven äußeren Erscheinungsbild wiesen die drei Gebäudeabschnitte Betonschäden, Schäden im Sturzbereich sowie undichte Glasbausteine im Treppenhaus auf. Bedacht auf Wohnkomfort und eine zukunftsorientierte Ausstattung entschied sich die Wohnungsgenossenschaft Duis­burg Hamborn eG deshalb für eine komplette energetische und optische Sanierung.

Ein Wohnort zum Wohlfühlen »Neumühl erlebt eine nachhaltig stabile Nachfrage nach Wohnraum. Um die Lebensqualität der Mieter zu steigern und den Wohnwert weiter zu verbessern, war eine weitreichende Sanierung unausweichlich«, so Axel Kocar, technischer Vorstand der Wohnungsgenossenschaft Duisburg Hamborn eG. In zwei Bauabschnitten und in komplett bewohntem Zustand erfolgten 2015 und 2016 die Sanierung der Balkone, eine Erneuerung des Flachdaches, der Fenster und der Aufzüge sowie die Herstellung barrierefreier Zugänge. Zudem wurden 16  000 m2 Fassadenfläche mit einem Wär-

medämmverbundsystem von Caparol gedämmt. »Zwischen Caparol und der Wohnungsgenossenschaft Duisburg Hamborn eG besteht bereits seit einigen Jahren eine enge Zusammenarbeit – umso mehr haben wir uns gefreut, auch bei diesem Projekt wieder zur Seite stehen zu dürfen«, sagt Caparol-Außendienstmitarbeiter Markus Gerdesmann und ergänzt: »Durch die Applikation der 160 mm dicken ›Dal­ matinerplatten‹ konnte der Energiebedarf des Wohnquartiers deutlich gesenkt werden.«

Farbverlauf ziert Fassaden Doch nicht nur energetische Probleme sollten behoben werden, auch optisch wollte die Wohnungsgenossenschaft den Gebäudekomplex aufwerten. Zu diesem Zweck erhielt Dipl.-­ Ing. Architektin Kirstin Bachmann vom »Caparol FarbDesignStudio« den Auftrag, ein stimmiges, farbenfrohes Konzept zu erarbeiten. »Der Gebäudekomplex sollte sich in die bestehende Landschaft einfügen und dennoch Individualität vermitteln«, so Bachmann. Der Konzepterstellung ging eine Baustrukturanalyse voraus, die Antworten lieferte auf Fragen wie beispielsweise welche Farbigkeit passt zur Architektur, zu den vorhandenen sozialen Strukturen sowie der Umgebung an sich? Zudem wurden die Gebäudegröße und -höhe beachtet sowie die Baumaterialien, die im Umfeld bereits Verwendung fanden. So wurde das Quartier gemäß der Anordnung der Gebäu-

Das äußere unattraktive Erscheinungsbild machte es nötig, nicht nur energetisch, sondern auch optisch eine Runderneuerung in Angriff zu nehmen. CAPAROL

u  CAPAROL  Ein

Lebenswertes Wohnen – energetisch und optisch komplett saniert strahlt der Wohnkomplex heute Komfort und Modernität aus. de auch farblich in drei Bereiche geteilt. Ein effektvoller Farbverlauf in verhüllten Rot-, Grün- und Blau-Violetttönen setzt die Fassade nun gekonnt in Szene. Die ebenfalls in verschiedenen Tönen gestrichenen Sockel der drei Gebäudeabschnitte unterstreichen den neuen Charakter des Wohnquartiers. Die Balkone und Fensterzwischenräume in grau-weißer Farbe erweisen sich als verbindendes Element, das zusätzlich Akzente setzt und das freundliche abwechslungsreiche Äußere unterstützt.

Nano-Technik gegen Schmutz Damit die Fassade langfristig sauber bleibt, arbeitete der Malerbetrieb Grope mit »Caparol ThermoSan«. Die spezielle siliconharzbasierte Farbe hat laut Hersteller dank ihrer  »Nano-Quarz-Gitter«-Technologie einen eingebauten Verschmutzungsschutz, so dass Schmutzpartikel nicht haftenbleiben und eine dauerhafte Farbbrillanz erzielt wird. »›Thermo-

San‹ eignet sich besonders für Beschichtungen auf WDVS«, so Frank Klein, Inhaber des Malerbetriebes Grope. »Fünfzehn Monate waren durchschnittlich zehn Mann mit Malerarbeiten beschäftigt. Dabei haben sich insbesondere die weiten Laufwege und unterschiedlichen Höhen als sehr zeitaufwendig erwiesen.« »Mit dem neuen, harmonischen Erscheinungsbild des Wohnquartiers Neumühl ist ein hoher Wiedererkennungswert entstanden. Wenn man das Quartier umfährt, erkennt man den weichen Farbverlauf von hell nach dunkel«, bestätigt Architekt Hans Ludwig Stell, der das Projekt unter anderem energetisch betreut und überwacht hat und bei der Fassadenmodernisierung gestalterisch beratend zur Verfügung stand. Moderne Wohnungen und eine Fassade, die sich als echter Blickfang erweist, werten das Wohnquartier Duisburg-Neumühl nun auf. J 07/18   

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Bürogebäude »Gate 2« überzeugt mit zeitloser Eleganz u  WIENERBERGER  Für

das aufstrebende Wiener Stadtentwicklungsgebiet Erdberg ist es ein wichtiges Objekt, das einen Impuls für den ganzen Stadtteil setzt: das Bürogebäude »Gate 2« der kommunalen Hausverwaltung »Stadt Wien – Wiener Wohnen«. Mit seiner Verkleidung aus keramischen »Argeton«-Platten von Wienerberger nimmt es Bezug auf die Fassaden der historischen Nachbarschaft mit den verklinkerten Gasometern und übersetzt diese in eine moderne Formensprache. Die keramischen »Terzo«-Fassadenplatten in der Scherbenfarbe Lachs-/Pastellrot wurden auf die vertikal aufgebrachte ­Aluminium-Tragkonstruktion montiert. Achse. Das vollverglaste Erdgeschoss mit großzügigen und barrierefreien Zugängen lädt zum Eintreten ein. Die lichtdurchfluteten Arbeitszimmer für die Beschäftigten wurden in den Fassadenbereichen angeordnet, Sekundärräume und Erschließung liegen in den Mittelzonen.

Keramische Fassadenplatten für zeitlose Gebäudehülle In seiner Außenwirkung sollte das Gebäude zeitlos und elegant erscheinen und zur historischen Umgebung passen. Die Wahl des Fassadenbau­ stoffs fiel deshalb auf keramische »Argeton«-Fassadenplatten von Wienerberger. Zum Einsatz kam das Modell »Terzo« in der Farbe Lachs-/Pastellrot. Damit wird das Baumaterial Ton der historischen Gasometer, die unmittelbar gegenüber und damit in direkter Blickachse liegen, fortgesetzt und zeitgemäß interpretiert. Über 14 500 Fassadenplatten umhüllen das Bürogebäude. Das entspricht ei-

WIENERBERGER/ ALFRED SCHMID

Das »Gate 2« will auch im Hinblick auf Nachhaltigkeit und hohe Ausbauqualität Zeichen setzen: Die Österreichische Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI), die bei ihrer Zertifizierung das Bewertungssystem der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) anwendet, verlieh dem Gebäude das DGNB-­Zertifikat in Platin. Das Bürogebäude mit knapp 34 000 m2 Bruttogeschossfläche und Platz für mehr als 1 000 Beschäftigte beherbergt unterschiedliche städtische Dienststellen rund ums Wohnen und ist zentrale Anlaufstelle für den geförderten Wohnungsbau in ­Wien. Das »Gate 2« befindet sich direkt gegenüber der U-Bahn-Station »Gasometer« und ist so bestens an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden. Damit liegt es für ein Amtsgebäude mit hoher Kundenfrequenz ideal. Eine zweigeschossige Tiefgarage unter dem Gebäude bietet zudem Platz für knapp 400 Pkw. Die beiden Gebäudeteile des »Gate 2« formen ein Karree mit innenliegendem Platz und verschiedenen Eingangsbereichen. Die Fußgängerverbindung zur U-Bahnstation durchquert das Gebäude und bildet seine

Die einfache Verarbeitung der »Argeton«-Fassadenplatten zeigt sich auch darin, dass sie mit der Säge vor Ort auf die gewünschte Länge zugeschnittenen werden können. Das spart Zeit, Kosten und ermöglicht ein exaktes Fugenbild. 44    

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ner Fläche von 4 500 m2. Für die abgerundete Gebäudeecke zur Straßenseite hin wurden speziell für das »Gate 2« ebenfalls gerundete Fassadenplatten gefertigt und mit entsprechender Unterkonstruktion verwendet.

Einfache Montage auf Alu-Unterkonstruktion Der frische Farbton und die Scheinfugen an der Oberfläche sorgen laut Hersteller für eine lebendige, natürliche Fassaden­ ästhetik und greifen die vertikale Gliederung der Fassade auf. Diese entstehen dank des Wechsels von Fensterzonen mit 3-Scheiben-Isolierverglasung und den keramischen Fassadenplatten im Brüstungs- und Sturzbereich. Auf einer vertikal aufgebrachten Alu-Unterkonstruktion sitzt die hinterlüftete Fassade mit der Dämmung aus 20 cm. Mineralwolle und den keramischen »Terzo«-Fassadenplatten. Sie sind laut Wienerberger einfach zu montieren und können direkt vor Ort passgenau auf die gewünschte Länge zugeschnitten werden. Neben der Ästhetik spielten bei der Entscheidung für die keramischen Fassadenplatten auch die damit verbundenen wirtschaftlichen Vorteile eine wichtige Rolle. Dazu gehören eine einfache Wartung und Instandhaltung des Bürogebäudes, schreibt Wienerberge in einer Mitteilung. J


Symbol der Reinheit: Die weiße Fassade

CSABA MESTER / KS-ORGINAL

u  KS-ORIGINAL  Reinweiß präsentiert sich die Wäscherei und Textilreinigung Marcus in Lohne (bei Oldenburg) mit ihrem Neubau. Dabei strahlt die Fassade mit ihrem bossierten Kalksandstein-Sichtmauerwerk Solidität und Tiefe aus. Der zweischalige Aufbau in KalksandsteinBauweise verspricht laut Hersteller zudem exzellenten Schallschutz. An den zweistöckigen, rund 1 570 m2 großen Verwaltungsbau schließt sich die Werkhalle an.

Die helle Ausstrahlung des weißen Kalksandsteins fungiert als Imageträger der Wäscherei. Städtebaulich orientiert sich das Gebäude an der stark befahrenen Kreuzung im Nordwesten des Grundstückes, wo es elegant geschwungen und zugleich dynamisch den Kurvenverlauf mit einem Radius von 13 m aufnimmt. Architekt Benjamin Petter vom ortsansässigen Architekturbüro Staats & Petter hat das zweiteilige Ensemble durch unterschiedliche Fassaden und Farben in ihre Funktionseinheiten gegliedert. Sie sollen dem Gebäude mit geometrischer Klarheit Struktur und soliden Charakter verleihen. Der Verwaltungstrakt wirkt als Hauptgebäude mit seiner ausgeprägten architektonischen Präsenz als Imageträger. Er entfaltet seine repräsentative Wirkung besonders durch das weiße, bossierte Kalksandstein-Sichtmauerwerk von KS, das der Fassade Dreidimensionalität und Tiefe verleiht. Diese lebhafte Mauerwerks-Charakteristik trägt nach egenen Angaben maßgeblich zur kundenorientierten Außenwirkung und nachhaltigen Inszenierung der Leistungsfähigkeit bei. Die helle Ausstrahlung des reinen, weißen Kalksandsteins und deren

handwerklich einwandfreie Ausführung unterstreichen dabei den hohen Qualitätsanspruch, den die Firma an sich selbst stellt, heißt es dazu in einer Mitteilung des Herstellers. Als architektonischen wie auch farblich intensiven Gegenpol zum hellen Kalksandstein-Trakt hat Architekt Petter für die eingeschossige Halle anthrazitfarbene, horizontal ausgerichtete Sandwich-Isopaneel-Elemente gewählt. So ist der Übergang von Halle zu Verwaltung eindeutig definiert. Anthrazitfarbene Fenster- und Eingangsrücksprünge in der Fassade der Bürotrakte verbinden diesen optisch mit dem Hallenbau. Sie integrieren sich präzise in die weiße Kalksandstein-Fassade und akzentuieren die dynamische Gradlinigkeit der geometrischen Gebäudestruktur.

gewölbt ist und die 3-D-Wirkung entsteht. Verstärkt wird der solide Charakter des Gebäudes durch das Mauern mit Dickbettmörtel – dies betont optisch die klassische Mauerwerkskonstruktion »Stein auf Stein«. Der zweischalige Aufbau der Kalksandstein-Außenwand besteht neben dem 11,5 cm KS-Sichtmauerwerk im Normalformat weiter aus 24 cm tragenden, innen hell verputzten 6 und 8 DF-Kalksandsteinen, Rohdichteklasse 1,8 und einer 14 cm Kerndämmung. So liefert laut Hersteller die Kalk­ sandsteinBauweise auch optimale bauphysikalische Werte: Der Wärmeschutz liegt mit dem U-Wert

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KS, die Marke für massiven Mauerwerksbau, ist ein Markenverbund mittelständischer Kalksandsteinhersteller, die den natürlichen, qualitativ anspruchsvollen Wandbaustoff Kalksandstein in höchster Präzision fertigen. Individuelle Anforderungen an das Mauerwerk lassen sich nach eigenen Anaben mit den herstellerspezifisch und regional gefertigten Produktfamilien »KS-Original«, »KSPlus« und »KS-Quadro« flexibel planen und ausführen.

0,218 W/m²K rund ein Viertel unter der EnEV-Anforderung, der bei KS-Mauerwerk hohe Schallschutz zahlt sich vor allem aufgrund der Nähe zur Straße aus. Hinzu kommt der ökonomische Vorteil einer wartungsarmen Konstruktion mit hoher Lebensdauer und Wertbeständigkeit. J

Sichtbar schön, hörbar gut Die reizvolle Fassade erhält ihren unverwechselbaren, lebendigen Charakter durch die bossierten Kalksandsteine. Für diese Optik wird der Steinrohling werkseitig mechanisch gebrochen und beschlagen, wodurch die Sichtfläche stärker 07/18    Inthermo_alle-90x130.indd 1

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Bürogebäude mit dunkler Fassade und hellen Bändern u  HAGEMEISTER  Direkt

an der Grenze zu den Niederlanden liegt die kleine Stadt Ahaus. Die Innenstadt ist urig und besticht durch kleine Gassen – Highlight ist das Schloss Ahaus, das direkt an die Innenstadt grenzt und ein Ausflugsziel für Touristen und Einheimische zugleich ist. Nicht weit vom Schloss hat eine Steuerberater-­ Gemeinschaft ihren neuen Firmensitz errichtet. Die Fassade des langgezogenen Gebäudes ziert Hagemeister-Klinker in den Sortierungen »Liverpool« und »Weimar«.

Bereits um 1030 wurde der Adelssitz »Haus an der Ah« erwähnt. Über die Jahrhunderte mauserte er sich zu einer kleinen Gemeinde, deren Edelleute schließlich eine Burg errichteten. 1688 war diese jedoch aus der Mode gekommen und wurde abgerissen – an ihre Stelle trat ein Barockschloss, das nach seiner Zerstörung im 2. Weltkrieg wieder aufgebaut wurde. Heute ist dort unter anderem ein Schulmuseum untergebracht, das die Lern- und Lehrmethoden der letzten 100 Jahre zeigt. In der angrenzenden Innenstadt reihen sich kleine, meist 2- bis 3- geschossige Häuser aneinander, deren Fassaden zumeist aus rotem Klinker bestehen und ihr so einen gemütlichen Charakter verleihen.

Baukörper soll sich in Umgebung einfügen Rund um die Innenstadt sind Wohnviertel angesiedelt, die den dörflichen Charakter der Innenstadt aufgreifen. Die Schorlemerstraße ist eine typische Ausfallstraße: Am Beginn beherrscht Wohnbebauung das Bild, weiter stadtauswärts haben sich verschiedene Gewerbe angesiedelt. Direkt in diesem Übergang von Wohnen zu Handel hat eine Steuerberater-Gemeinschaft auf einem langgezogenen Grund-

stück ihr neues Bürogebäude errichtet. Die Ausrichtung des Grundstücks sei auch die besonders anspruchsvolle Aufgabe gewesen, die es bei der achitektonischen Planung zu lösen galt, sagt Architekt Tobias Mauritz, Geschäftsführer bei Weitkamp + Partner: »Die Herausforderung war, einen gelungenen Baukörper auf dem eher langgestreckten Grundstück zu schaffen, der sich perfekt in die nähere Umgebung einfügt.«

Dachterrasse für die Sommermonate Diese Einfügung gelang, indem die Architekten das Gebäude zwar ebenfalls langgezogen realisierten, dabei jedoch zwei Gebäudeschiffe entwarfen, die in ihrer Höhe unterschiedlich waren. Der vordere Teil verfügt über zwei Geschosse, der hintere steht leicht versetzt und beherbergt drei Geschosse. So entsteht auf dem vorderen Teil eine großzügige und leicht zugängliche Dach­ terrasse, auf der die Mitarbeiter im Sommer auch ihre Pausen verbringen können.

Massiver und standfester Charakter Das Bürogebäude will laut Hagemeister durch seine zeitlose wie auch moderne Materialwahl bestechen. Der Eingangsbereich

Die helle Fassadenbänderung setzt sich auch an den Gebäudeecken fort. Das Zusammenspiel aus dem hellen und dunklen Klinker unterstützt das moderne Erscheinungsbild. ist mit hochwertigen, hellen Holz-Kunststoff-Wandpaneelen gearbeitet und wirkt dadurch einladend und offen. Die Fassade stellt eine Schnittstelle zwischen traditioneller Bauweise und der neuen Bebauung auf der Schorlemerstraße dar, zudem greift der Einsatz von Klinker die vorhandenen Ziegelfassaden auf, die Ahaus prägen. Die in satten Brauntönen chan­gierende Sortierung »Liverpool« mit anthrazit-farbenen Kohlebrand-Aufschmauchungen gibt dem Neubau einen massiven und standfesten Charakter. Fassadenbänder, die mit der hellen, cremefarbenen Sortierung »Weimar HS« gearbeitet worden sind, strecken das Gebäude optisch und verleihen ihm eine klare horizontale Gliederung, die das moderne Erscheinungsbild unterstützt.

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Sonderformat verstärkt die streckende Wirkung

Der braun-grau changierende Klinker der Hagemeister-Sortierung »Liverpool GT« wird durch helle Fassadenbänder der Sortierung »Weimar HS« unterbrochen und gibt dem Gebäude eine Horizontalität. Das mit 365 mm besonders lange Klinkerformat streckt den Baukörper zusätzlich. 46    

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Verstärkt wird diese streckende Wirkung durch das Sonderformat des Steins der »Liverpool«-Sortierung mit einer Länge von 365 mm. Vorlage dafür war der ebenfalls vom Klinkerwerk Hagemeister gelieferte Stein des nahe gelegenen Kulturquadrats Ahaus, der ebenfalls die gleiche Länge besitzt. »Wichtig war es, dem Bau eine zeitlose, aber moderne Formensprache zu geben, sodass die Materialauswahl auf einen wertigen, aber zurückhaltenden Klinker fiel«, erklärt Tobias Mauritz. Mit den beiden Klinkersortierungen »Liverpool« und »Weimar« ist ein spannendes und zugleich harmonisches Wechselspiel geschaffen worden, das die Fassade leben lässt und sich gleichzeitig perfekt dem Grundstück und der näheren Umgebung anpasst, heißt es in einer Miteilung. J


Nachhaltiger Pavillon fasziniert auf den ersten Blick werden oft als Visitenkarte eines Gebäudes bezeichnet und sind für den ersten Eindruck, den eine Immobilie hinterlässt, von besonderer Bedeutung. Als elementarer Bestandteil der architektonischen Aussage spielen sie eine wichtige Rolle, die zunehmend nicht nur eine Frage des Designs, sondern auch der Bauweise ist. Ein Beispiel für die gelungene Kombination von Optik, Verarbeitung und Nachhaltigkeit ist der »TERRA.vita«-Pavillon in Bad Iburg. Er wurde mit dem innovativen Holzfassadensystem »Verto« der Osmo Holz und Color GmbH & Co. KG verkleidet. Für die niedersächsische Landesgartenschau in Bad Iburg errichtet, dient das beeindruckende Gebäude seit April 2018 als Informationszentrum: Es klärt Besucher über das bedeutende geologische Erbe der Region auf und stellt schon in seiner Außenanlage einen deutlichen Bezug zur dortigen Natur- und Kulturlandschaft her.

Die Holzfassade als Teil des Gesamtkonzepts Der Warendorfer Spezialist für Holz und Farbe hat den Architekten für die Realisierung des »TERRA.­vita«-Pavillons, dem Beitrag des gleichnamigen Natur- und Geoparks zur LaGa, als Sponsor sein innovatives Holzfassadensystem »Verto« zur Verfügung gestellt. Der organisch geformte Pavillon aus heimischen Materialien fungiert zudem als Entree des Baumwipfelpfades und symbolisiert den Lebenslauf der Erde sowie die Entstehung des Lebens. Im Fokus der Konstruktion stehen umwelt- und klimaschonende Aspekte – damit passt nach Angaben des Herstellers der Einsatz des Holzfassadensystems von Osmo bestens ins Konzept. Ausschlaggebend für das große Engagement des Holzspezialisten waren demnach sowohl die besonde-

Der »TERRA.vita«-Pavillon ist eines der Highlights der diesjährigen Landesgartenschau Bad Iburg. Er ist mit dem innovativen Fassadensystem »Verto« von Osmo gestaltet. re Form des Bauwerks und dessen gelungene Integration in die Umgebung als auch der lokale Bezug, Bad Iburg liegt kaum 30 Kilometer von Warendorf entfernt. Das Fassadensystem »Verto« wurde speziell für die vertikale Montage entwickelt und erlaubt große Freiheiten im Bereich der individuellen Ausdrucksmöglichkeiten. Die Profile werden senkrecht angebracht und variieren in ihren Breiten, Tiefen und Farbtönen. Sie sind in vier Dimensionen verfügbar, sodass sich aus den Profilen zahlreiche Kombinationen ergeben. Je nach Zusammenstellung werden beispielsweise dreidimensionale Effekte erzeugt – besonders ausdrucksstark ist der Wechsel von Profilen unterschiedlicher Stärke.

Holzschutz-Öl-Lasur sorgt für besondere Optik In Bad Iburg wurden riffelgesägte »Verto«-Profile aus sibirischer Lärche verwendet, die nach der Behandlung mit der »Osmo Holzschutz Öl-Lasur Effekt Achatsilber«

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in besonderer Optik erstrahlen. Die Lasur wirkt laut Hersteller wasserabweisend, ist äußerst wetter- sowie UV-beständig und verspricht für Jahrzehnte wirkungsvollen Schutz. Außerdem ist die offenporige und atmungsaktive Oberfläche gegen Schimmel-, Algen- und Pilzbefall gefeit. Die klaren Linien und die moderne Optik von »Verto« kommen am »TERRA.vita«-Pavillon sehr gut zur Geltung und runden das bemerkenswerte Bauwerk perfekt ab. Das Thema Nachhaltigkeit setzt sich – ganz im Einklang mit der Osmo Unternehmensphilosophie – auch nach der LaGa fort, denn der Pavillon soll im Anschluss der Gartenschau als Kassen- und Eingangsbereich des Baumwipfelpfades weiter genutzt werden.  J

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Für moderne, kantige Häuser eignen sich kräftige, satte Farben, wohingegen an älteren, verspielten Gebäuden gedeckte Töne ansprechender wirken, wie hier im Bild das Einfamilienhaus mediterran.

Neue Kollektion verleiht Gebäuden ein neues Gesicht u  KRAUTOL  Die Fassade ist das Schutzschild eines Gebäudes und damit die anspruchsvollste Wandfläche, die es an einem Haus gibt. Damit sie viele Jahre gepflegt aussieht, muss der Anstrich seine schützenden Eigenschaften dauerhaft aufrechterhalten. Krautol bietet hierfür mit der neuen Kollektion »Krautol FarbstudioPRO Fassade« auf einen Blick 210 Farbtöne für die moderne Fassadengestaltung.

Getreu dem Motto »Profi-Farben – Einfach im System« untertsützt Krautol jedes Fassadenprojekt und setzt dabei auf vollste Kundenzufriedenheit auf höchstem Qualitätsniveau. »Wir bieten dem Baustofffachhandel ein schlankes, aber schlagkräftiges Sortiment, mit dem wir Gebäude vor Verschmutzung, Witterung, Feuchtigkeit sowie Algen- und Pilzbefall zuverlässig schützen können«, erklärt Holger Feigk, Geschäftsführer von Krautol.

Schutz und Ästhetik sind die Hauptaufgaben an der Fassade Doch neben der reinen Funktionalität spielt auch die Gestaltung von Fassaden eine große Rolle. Architektur und Auswahl der Fassadenfarbtöne sind untrennbar miteinander verbunden. Sei es Neubau oder Renovierung: Farbe kann die Wirkung eines Gebäudes komplett verändern. Deshalb ist die Wahl des richtigen Farbtons entscheidend. Ob traditionell, modern, warm und freundlich oder kühl und funktionell: Farbe kann als Gestaltungselement ganz gezielt eingesetzt werden, um Gebäuden Wertigkeit, Charakter und Ausstrahlung zu geben – oder sogar ein Gesicht, 48    

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wie der Hersteller in einer Mitteilung schreibt. Über die Gestaltung kann man verschiedene Bauwerke einerseits in ihr Umfeld integrieren und optisch miteinander verbinden, andererseits kann ein bestimmter Farbton Individualität ausdrücken und vermag herausragende Einzigartigkeit zu schaffen. »Egal ob Mehrfamilienhaus oder Jugendstilvilla, Lagerhalle oder Bürokomplex – die Fassade ist die Visitenkarte eines Gebäudes«, sagt Anja Schröpfer, Marketing-Managerin von Krautol. Das Farbkonzept vollendet den baulichen Gedanken und verleiht dem Gebäude den berühmten ersten Eindruck, »für den es bekanntermaßen keine zweite Chance gibt«, so Schröpfer weiter.

Gestaltung mit modernen und individuellen Farbtönen Mit dem neuen Fassadenfächer »FarbstudioPRO Fassade« bietet Krautol nun für den Baustofffachhandel, für Verarbeiter und für Auftraggeber eine Auswahl von 210 Farbtönen, die speziell für die Fassadengestaltung im hauseigenen »DAW FarbDesignStudio« am Unternehmenssitz in Ober-Ramstadt ausgewählt wurden. Der Fächer repräsentiert zeitgemäße

Farbtöne, die laut Hersteller eine moderne und individuelle Gestaltung einfach machen sollen. Neben intensiven Tönen für farbliche Akzente bietet die Kollektion auch feine Pastellnuancen im Grau- und Braunbereich. Letztere werden gern genutzt, weiß Anja Schröpfer. »Wenn man sich heutige Fassadenprojekte anschaut, entscheiden sich Kunden häufig für zarte und natürlich wirkende Farben.« Vor allem erdige und steinige Töne liegen im Trend. »Das sehen wir nicht nur draußen an der Fläche, sondern auch in unseren Farbtonstatistiken.«

Farbtonauswahl entscheidet über Wirkung eines Gebäudes Für moderne, kantige Häuser eignen sich kräftige, satte Farben, wohingegen an älteren, verspielten Gebäuden gedeckte Töne ansprechender wirken. Generell gilt es, intensive Farben eher punktuell einzusetzen, um aufmerksamkeitsstarke Akzente an der Fassade zu schaffen. Damit Gebäude leichter wirken, sollten dunkle Farbtöne zudem nur auf kleinen Flächen zum Einsatz kommen. »Intensiv dunkle Farbtöne eignen sich vor allem im Sockelbereich, um dem Gebäude nicht nur Schutz vor Verschmutzung, sondern

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 Mit unserem Fächer ›FarbstudioPRO Fassade‹ bieten wir ein ideales Beratungselement und schaffen schnelle Orientierung. Unseren Kunden gibt das die Sicherheit, sich für den richtigen Farbton und für das richtige Produkt entschieden zu haben.« Holger Feigk, Geschäftsführer von Krautol

auch einen optischen Anker zu geben«, so Schröpfer. Welche Ausstrahlung die Farbe der Fassade letztlich verleiht, hängt von vielen Faktoren ab. Dazu gehören unter anderem die Umgebung, Lichteinwirkungen und die Größe der zu streichenden Fläche. »Ein Farbton, den man auf einer kleinen Farbtonkarte gesehen hat, wirkt auf einer großen Fläche mitunter anders«, erklärt Anja Schröpfer. Auch Putzstrukturen mit unterschiedlichen Korngrößen wirken sich durch die Verschattung auf die Wahrnehmung des Farbtons aus. Bei der Auswahl des richtigen Farbtons ist man daher gut beraten, sich Tipps vom Profi oder direkt im Baustofffachhandel zu holen.«, so Holger Feigk abschließend. J


Potenziale erkennen und Ladungsverkehr erleichtern u  TOMTOM

TELEMATICS  Der Fuhrbetrieb und Baustoffhandel Dieter Jüttner e.K. setzt mit ­»Webfleet« von TomTom Telematics auf verlässliche Navigation, optimierte Fuhrparknutzung und – mit dem ­» Transport Security Device« (TSD) – auf zukunftsweisenden Diebstahlschutz.

Keine Chancen für Langfinger Ein zusätzlicher Diebstahlschutz – insbesondere gegen Ladungsverlust – stand ebenfalls auf der Wunschliste. Besorgt zeigt sich Jüttner insbesondere über die zunehmende Professionalisierung von Banden, die immer häufiger gezielt Lkw, aber auch Fahrer angreifen. »Planenschlitzer haben auch wir regelmäßig. Das sind ärgerliche Sachen. Das wollen wir natürlich vermeiden

Fuhrbetrieb und Baustoffhandel Dieter Jüttner e.K.

– und auch Diebstähle, die ja passieren können.« Seit Ende 2011 nutzt der Fuhrbetrieb und Baustoffhandel Dieter Jüttner die Truck-Navigation von TomTom Telematics. In allen Lkw sind die TomTom »PRO 7250«- und »8275«-Driver Terminals jeweils kombiniert mit einem Fahrzeugortungsgerät vom Typ »TomTom LINK 510« verbaut. Über »Webfleet« laufen alle Daten zusammen.

Fahrzeuge gezielt einbinden Der Fahrer erhält alle Auftragsdaten, die früher auf dem Lieferschein vermerkt waren, direkt auf sein Terminal. Er kann damit direkt zum Kunden fahren und Aufträge abarbeiten. Die Truck-Navigation führt ihn direkt zu seinem Ziel und berücksichtigt dabei Verkehrslage, Wetterbedingungen, Durchfahrtshöhen, zulässiges Gesamtgewicht oder mögliche Beschränkungen für den Transport von gefährlichen Gütern. Hinweise zu Wartungen und vorgeschriebenen Untersuchungen, Kraftstoffverbrauch oder ein elektronisches Fahrtenbuch sind weitere Features, die die alltägliche Arbeit erleichtern. »Zudem hat sich ohne das ständige Telefonieren die Kommunikation mit dem Fahrer für uns wesentlich vereinfacht und entspannt. Wir können unseren Kunden ganz schnell Feed­ back geben und sehr konkret die Ankunftszeit bestimmen«, fasst Jüttner einige Vorteile von »Webfleet« zusammen. Für ihn ist es essenziell, dass er seine Fahrzeuge gezielt in die Logistikkette einbinden kann. Einfach in den Lkw

TOMTOM

Zum Jüttner-Kerngeschäft zählen Teil- und Komplettladungsverkehre, Linien- und Systemverkehre sowie Lagerung und logistische Dienstleistungen. Der Kundenkreis reicht von Automotive über Druckerzeugnisse bis zu Roh- und Brennstoffen. Das Unternehmen beschäftigt 20 Mitarbeiter am Standort in Espenhain bei Leipzig. Der Fuhrpark umfasst 16 Lkw und einen Transporter. Alle Fahrzeuge sind mit Technologie von TomTom Telematics ausgestattet. »Als wir im Dezember 2011 die Zusammenarbeit mit TomTom Telematics begannen, standen wir vor der großen Herausforderung, unseren Fuhrpark zu optimieren«, erinnert sich Karsten Jüttner, Fuhrparkleiter im Unternehmen. Auch die Mitarbeiter sollten entlastet werden. »Selbstverständlich sollte das im zweiten Schritt auch einen Mehrwert für unsere Kunden bieten«, so Jüttner. Eine Telematiklösung versprach die Möglichkeit, sowohl im Unternehmen schlummernde Potenziale zu erkennen als auch auf alltägliche Situationen im Ladungsverkehr fundiert zu reagieren – etwa bei Verkehrsunfällen, Glatteiswarnungen, veränderten Streckenführungen oder einzuhaltenden Lenk- und Ruhezeiten.

Einfach in den Lkw steigen und losfahren gibt es nicht mehr: Karsten Jüttner (li., Fuhrparkleizter im Unternehmen) und Matthias-Kalafut, (Systemtechniker bei Rainer Koch Kommunikation) haben für den Fuhrbetrieb-und Baustoffhandel Dieter Juttner die Truck-Navigation von TomTom Telematics inklusive Diebstahlschutz TSD aus dem Hause Koch installiert. steigen und losfahren gibt es nicht mehr. Das Supply-Chain-Management und der optimierte Einsatz von Ressourcen innerhalb der Lieferkette sind heute zentrale Stichwörter. »›Webfleet‹ von TomTom Telematics bedeutet für uns in diesem Fall, dass wir auf die Ist-Situation auf der Straße schneller reagieren können. Wir leiten in unserer Disposition dementsprechend erste Maßnahmen ein, informieren den Kunden, buchen um, planen Touren anders und sehen, was funktioniert und was nicht. Wir müssen in dieser Logistikkette funktionieren.« Übermittlungsfehler, die früher häufiger zu Frust bei Fahrern und Disponenten führten, gehören mit »Webfleet« der Vergangenheit an. Für die Übermittlung der Aufträge braucht Jüttner statt drei Stunden jetzt nur noch eine.

Diebstahlsicherung mit TSD Die gewünschte Ladungsüberwachung hat die Rainer Koch-Kommunikation geliefert: Das »Transport Security Device« – TSD – wurde in einer Pilotphase mit verbaut, getestet und gemeinsam mit dem Logistikunternehmen zum fertigen Produkt entwickelt. Insbesondere ging es darum, die Trailer-Überwachung per Plugand-play zu integrieren. »Über die ›Webfleet‹-Oberfläche konnten wir das System leicht konfigurieren und die ›TomTom LINK 510‹-Ortungsgeräte mit unserem TSD verbinden«, sagt Matthias Kalafut, Systemtechniker bei Koch-Kommunikation. Das TSD-System besteht aus dem Basisgerät und Infrarotsensoren. Diese kommunizieren per Kurzstreckenfunk mit dem Basisgerät des »TomTom LINK 510«. Das Gerät ist über einen Kabelsatz per Plug-andplay angeschlossen. Das TSD blendet Fehlalarme aus. Die »Webfleet«-Oberfläche stellt alle Funktionen zur Verfügung, inklusive optionalem Lkw-Monitoring aktivieren. Die Meldungen gehen per E-Mail oder SMS an den ausgewählten Personenkreis, auch an die Fahrer. tü 07/18   

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Das Strahlenschutzgesetz kommt – Sanierungswelle droht! Moderne Produkte wie Geficon und Gefitas RS schützen vor Radon

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nde 2018 tritt das neue Strahlenschutzgesetz in Kraft. Die Folge: Arbeitsplätze, die im Erdgeschoss oder Keller liegen, müssen auf Radonkonzentrationen untersucht werden, um gegebenenfalls Gegenmaßnahmen zu treffen. Auch auf Baugrundstücken muss künftig die Radonkonzentration in der Bodenluft untersucht werden. Übersteigt die Konzentration 20 Kilobecquerel pro Kubikmeter, müssen weitergehende Maßnahmen wie der Einbau von Radonschutzfolien oder Radondrainagen in Betracht gezogen werden.

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Der Austausch der Fensterbeschläge erfolgt zuhause direkt vor Ort – ohne Bauschmutz. Hierfür demontiert der Fensterfachmann die alten Beschläge komplett und ersetzt sie durch die neuen einbruchhemmenden Winkhaus Beschläge. Diese sind nach der DIN 18104 Teil 2 für einbruchhemmende Nachrüstprodukte für Fenster und Fenstertüren zertifiziert. Alle Teile mit einbruchhemmender Wirkung sind aus massivem Stahl gefertigt. Dazu zählen am Fenster die als Pilzkopf ausgeführten Achtkantverschlussbolzen ebenso wie die Sicherheitsschließbleche im Rahmen. Die Umrüstung wird staatlich gefördert. Informationen unter: www.kfw.de (Programm 455).

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GEWINNER.MADE IN GERMANY Die Stripper Produktfamilie von WOLFF Seit über 60 Jahren stellt WOLFF qualitativ hochwertige Maschinen und Werkzeuge für das bodenlegende Fachhandwerk her, die Kernkompetenz liegt hier bei den Strippern. Je nach Größe der zu bearbeitenden Fläche bietet das WOLFF Sortiment die richtige Lösung: von der Basisversion DuroStripper bis hin zum ferngesteuerten ROBO-Stripper. Unternehmensgründer Hans Wolff reichte 1972 das erste Patent für Stripper-Maschinen ein, das Ergebnis war der Vorläufer des Turbo Strippers Klassiker und Allrounder zugleich. Der heutige Turbo entfernt mit seinem starken Motor zuverlässig alle verklebten Bodenbeläge. Seit 2017 sorgt das Kraftpaket ROBO-Stripper für eine komfortable, vibrationslose Bearbeitung von großen Flächen, wie Industriehallen und Kaufhäuser. Für einen leichten Transport lässt sich der ROBO einfach und schnell zerlegen. Am Produktionsstandort in Ilsfeld werden die Maschinen mit modernsten Fertigungsmethoden hergestellt. Was diese besonders macht, ist die hauseigene Entwicklung und Konstruktion, sowie die enge Zusammenarbeit mit dem Handwerk. So können höchste Qualitätsstandards erreicht werden. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist das erstklassige Service-Netz, das neben technischer und beratender Unterstützung auch einen Ersatzteil- und Reparaturservice vor Ort umfasst. Alle OriginalErsatzteile sind ab Ilsfeld verfügbar und kurzfristig beim Kunden.

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Die ZAPP-ZIMMERMANN GmbH bietet seit über 25 Jahren innovative Brandschutzsysteme, spezialisiert auf die Bereiche Kabel-, Rohr- und Kombiabschottungen sowie Brandschutzfugendichtungen an. Neben unserem bewährten Sortiment an intumeszierenden Formteilen aus PU-Brandschutzschaum führen wir auch andere Baustoffe wie z. B. Silikon und Acryl für den Hochbau, Tunnelbau, Schiffbau und Schienenfahrzeuge. Unsere breite Palette von Brandschutzsystemen enthält das richtige Produkt für jede Anwendung, praxisgerecht bei Einbau und Nachbelegung. Durch die schnelle, einfache Verarbeitung ohne Spezialwerkzeuge und die Wiederverwendbarkeit der Formteile eignen

sich unsere Systeme für jede Lebensphase des Gebäudes, egal ob im temporären oder permanenten Einsatz. Absolute Staub- und Faserfreiheit machen den Einsatz in jedem Gebäudebereich möglich. Unsere Kunden aus Industrie, Verwaltung, Telekommunikation und Verkehr haben sich deshalb für Brandschutz von ZAPP-ZIMMERMANN entschieden. Für Beratung und Schulung stehen Ihnen unsere kompetenten Mitarbeiter (Ingenieure, Brandschutzfachplaner sowie Fachbauleiter Brandschutz) mit ihrem Fachwissen zur Seite. Guter Service gehört genauso zur Firmenphilosophie wie die ausgezeichnete Qualität und Sicherheit unserer Produkte. Profitieren auch Sie von unserer langjährigen Erfahrung und unserem Know-how im baulichen Brandschutz.

Die Brandschutzsteine des Systems „Kombischott ZZ-Steine 170 BDSN“ von ZAPP-ZIMMERMANN wurden in diesem Jahr vom renommierten FeuerTRUTZ Network beim Wettbewerb „Brandschutz des Jahres“ in der Kategorie „Baulicher Brandschutz“ in die Shortlist der besten drei Produkte gewählt. Mit der Allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung (AbZ) Z-19.15-2158 können die zum System gehörenden „ZZBrandschutzsteine 170 BDS-N“ in Massivwänden und -decken sowie in leichten Trennwänden nicht nur längs sondern auch quer eingebaut werden. So sind S90 Kombiabschottungen sowohl bei Längseinbau mit einer Schottdicke von 170 mm als auch bei Quereinbau von 120 mm mit denselben Steinen erstellbar. Werden die Brandschutzsteine quer eingebaut, so kann mit derselben Anzahl von Steinen eine bis zu 42 % größere Öffnungsfläche sicher verschlossen werden.

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Den jeweiligen Umfang der zugelassenen Einbausituationen finden Sie in der Allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung (AbZ) Kombischott ZZ-Steine 170 BDS-N Z-19.15-2158 unter www.z-z.de.

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Mauerwerk & Beton  Schneller bauen durch den Einsatz von Ziegelfertigteilen u  SCHLAGMANN

POROTON  In Deutschland fehlen rund eine Million Wohnungen. Um trotz voller Auftragsbücher und des Mangels an Fachkräften schneller bauen und die ehrgeizigen Ziele der Bundesregierung umsetzen zu können, bringt Schlagmann Poroton einen Klassiker wieder neu ins Spiel: »Redbloc«, ein patentiertes Verfahren zur Herstellung von Ziegelfertigteilen.

Um die von der GroKo geplante »Wohnraum­ offensive« (bis 2021 1,5 Millionen neu erbaute Wohneinheiten) umzusetzen, müssten ab sofort 375 000 Neubauwohnungen pro Jahr fertiggestellt werden, das bedeutet 75 000 mehr als im letzten Jahr. Der Ruf nach neuen Konzepten und Anreizen ist in allen Medien, Gremien und Verbänden verständlicherweise laut. Doch für die Bauunternehmen stellt sich die Frage, wie angesichts der momentanen Rahmenbedingungen ein weiterer Anstieg der Bautätigkeit überhaupt gemeistert werden kann.

»Redbloc«-Ziegelfertigteile können als Außen- und Innenwände in allen gängigen Wandstärken erstellt werden. Fensterund Türauslässe mit Sturz, Dachschrägen oder individuelle Zuschnitte jeglicher Form werden werksseitig mitgefertigt.

Als eine Möglichkeit nennt Schlagmann Poroton die serielle Bauweise, bei der mit vorgefertigten Bauelementen unter einem geringeren Einsatz von geschultem Personal verkürzte Bauzeiten realisierbar sind: Mit »Redbloc«-Ziegelfertigteilen sind massive Ziegelrohbauten demnach in nur wenigen Tagen errichtet. Sie verbinden alle Vorteile eines herkömmlichen Ziegelmassivhauses mit der Effizienz der Fertigteilbauweise. Ziegelfertigteile sind keine neue Erfindung: Bereits in den 1920er-Jahren gab es erste Ansätze. Seitdem wurde die Vorfertigung von Wandelementen aus Ziegeln regelmäßig neu entdeckt und weiterentwickelt. Doch erst durch das »Redbloc«-Verfahren wurde eine vollautomatisierte Herstellung von Ziegelelementen im patentierten Trocken­klebeverfahren erreicht, die laut Hersteller die Produktion von individuellen, massiven Ziegelrohbauten in konstant hoher Qualität und zugleich kurzen Lieferzeiten möglich macht.

Hohe Qualität, individuelle Anfertigung Seit 2014 werden »Redbloc«-­Systemwände als Mauertafeln nach DIN 1053-4 in Verbindung mit Eurocode 6 im Werk der Red­bloc GmbH in Plattling (Niederbayern) produziert. In einem laut Hersteller deutschlandweit einmaligen innovativen Produktionsverfahren werden Poroton-Planziegel von Schlagmann Poroton in allen Mauerstärken – von 11,5 bis 49 cm – nach Plan

SCHLAGMANN POROTON

Fertigbauteile keine neue Erfindung

zu maßgenauen Außen- und Innenwänden verarbeitet. Auch Wände aus gefüllten hochwärmedämmenden »Perlit«-Ziegeln sind laut Hersteller problemlos möglich. Kompromisse bei Wärme- und Schallschutz müssen somit keine eingegangen werden, eine nachträgliche Dämmung des erstellten Gebäudes entfällt komplett und verkürzt die Bauzeit zusätzlich. Generell können Wohngebäude vom klassischen Einfamilien- bis zum mehrgeschossigen Mehrfamilienhaus (Gebäudehöhe ≤ 20 m), Gewerbebauten natürlich ebenso wie Lager- und Produktionshallen mit »Redbloc«-Ziegelfertigteilen errichtet werden. Auch für Umbau, Anbau, Dachgeschoss-Ausbau oder -Aufstockung sind sie geeignet. Alle Zuschnitte wie Dachschrägen, Fenster- und Türauslässe (inklusive Sturz) werden exakt und maßgenau bereits werkseitig vorgenommen, was zusätzlichen den Aufwand auf der Baustelle minimiert.

Schnelle, einfache und saubere Montage »Redbloc«-Systemwände versprechen eine schnelle, saubere und sichere Montage

bei gleichzeitig hoher Ausführungsqualität. Mit den werksseitig erstellten Wandelementen können ein Facharbeiter und zwei Hilfskräfte ein Stockwerk pro Tag errichten. Sich wiederholende Abläufe im Team minimieren die Aufbauzeit zudem. Bei ersten Einsätzen von »Redbloc« stehen Anwendungstechniker noch unerfahrenen BauTeams assistierend zur Seite und garantieren einen schnellen und sicheren Aufbau. Die Auslässe für Fenster und Türen sind maschinengefertigt und dadurch besonders exakt. Nicht zuletzt deshalb fällt beim Bauen mit »Redbloc«-Wänden deutlich weniger Bauschutt an. Die exakt geklebten Wände werden sauber auf die Baustelle geliefert und weisen geringe wie keine Unebenheiten auf, damit minimieren sich die Vorarbeitszeiten beim Putzauftrag. Auch Austrocknungszeiten vor der Weiterverarbeitung fallen weg. Der Einsatz vorgefertigter Wandelemente punktet laut Hersteller gerade auf Baustellen inmitten dichter Besiedlung oder neben sensibler Gebäudenutzung wie Schulen oder Krankenhäuser: Sie profitieren von kurzen Bauzeiten, weniger Baulärm und weniger Staub. J 07/18   

    51


Im Doppel für ökologisches Bauen und gesundes Wohnen

Dank seiner Isolationswirkung erreicht beispielsweise der neue »W07 Silvacor« von Hörl & Hartmann, der am Standort Dachau hergestellt wird, nach eigenen Angaben einen herausragenden Wärmeleitwert von 0,07 W/mK. Damit ist er laut Hersteller genauso für den Bau von Passiv- und KfW-Effizienzhäusern geeignet wie der in Klosterbeuren produzierte »MZ70«. Nach der Übernahme des Ziegelwerks Klosterbeuren durch Hörl & Hartmann im Frühjahr 2017 unter einem Dach vereint, setzen beide Hersteller gerade auch im Geschosswohnungsund im Objektbau gemeinsam auf einige Neuheiten – zum Beispiel den »ThermoPlan MZ90GMS«, der eine Druck­spannung von 1,6 MN/m2 und einen charakteristischen Wert der Druckfestigkeit von 4,5 MN/m2 er-

reicht. »Damit schafft unsere hochtragfähige Ziegelreihe perfekt den Spagat zwischen Stabilität und den steigenden Anforderungen an den Wärme-, Schall- und Brandschutz«, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Matthias Hörl. Mit einem Schalldämm-Maß von ca. 50 dB bei einer Wanddicke von 36,5 cm garantiert der »MZ90GMS« auch Schallschutz für gehobene Ansprüche.

Schall- und Brandschutz Einen für den Geschosswohnungs- und Objektbau herausragenden Wärmeleitwert von 0,08 W/mK versprechen zwei neue Ziegel aus Klosterbeuren: der »WS08 Silvacor« und der weiterentwickelte »ThermoPlan MZ80-GS« sind ab Herbst verfügbar. Mit beiden Neuheiten lassen sich laut Hersteller alle Anforde-

ZIEGELWERK KLOSTERBEUREN

u  ZIEGELWERK KLOSTERBEUREN  Als starkes Doppel für ökologisches Bauen und gesundes Wohnen treten das Ziegelwerk Klosterbeuren und die Hörl & Hartmann Ziegeltechnik GmbH & Co. KG (Dachau) an. Neben den Energiesparziegeln der »MZ«-­Generation – den mit Steinwolle gefüllten »ThermoPlan«Modellen »MZ70«, »MZ80-GS« und »MZ90-GMS« – sind das auch die »Silvacor«-Planziegel, mit Nadelholzfasern gefüllte Energie­sparziegel, die das Beste aus Ziegel und Holz vereinen sollen.

Durch die guten Klemmwirkung der Steinwolle-Elemente zwischen den Ziegelstegen ist die Verabeitung auf der Baustelle unproblematisch. Die Ziegel können beliebig in Höhe, Länge und Form mit sauberen Schnitten gesägt werden. rungen der EnEV 2016 und der aktuellen KfW-Förderrichtlinien umsetzen. Beide neuen Modelle verheißen besonders wirtschaftliche Lösungen für den anspruchsvollen Wohnungsbau, denn sie werden nach eigenen Angaben auch den aktuellen Brandschutzanforderungen gerecht und entsprechen der Feuerschutzklasse REI 90. Im Brandfall bleiben somit die Tragfähigkeit und die raumabschließende Funktion sicher erhalten – das ist die Voraussetzung für das erfolgreiche Vorgehen der Feuerwehr. Auch beim Schallschutz punkten die Neuheiten: Bei einer Wanddicke von 36,5 cm weist auch der »MZ80-GS« Schalldämm-Maße von rund 50 dB auf.

Schalungs- und Füllziegel

Der neue Plan-Schalungsziegel »USZ« wird zum Erstellen von Hausund Wohnungstrennwänden eingesetzt. Mit ihm werden Wände geschosshoch aufgemauert und dann mit Beton verfüllt. Durch die seitlichen Öffnungen ergeben sich Hohlräume in der Wand, durch die der Beton gleichmäßig in alle Kammern verfließt. Bei Bedarf kann nach statischen Erfordernissen eine zusätzliche Bewehrung eingebracht werden. 52    

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Ebenfalls im Geschossbau wird der neue Plan-Schalungsziegel »USZ« zum Erstellen von Haus- und Wohnungstrennwänden eingesetzt. Mit ihm werden Wände geschosshoch aufgemauert und dann mit Beton verfüllt. Der Ziegel gilt dabei als verlorene Schalung und erspart laut Hersteller das zeitaufwendige Auf- und Abbauen sowie Reinigen einer zusätzlichen Schalung. Durch eine neue Produktionsanlage kann der seit Jahren bewährte Planfüllziegel »PFZ« um seitliche Aussparungen ergänzt

werden, durch die der Beton gleichmäßig in alle Kammern verfließt und – bei Bedarf – auch vertikale Bewehrung zur weiteren Erhöhung der Wandfestigkeit eingelegt werden kann. Die statische Bemessung der fertigen Wand erfolgt als Stahlbetonwand, dadurch resultiert eine hohe Tragfähigkeit. J

INFO

i

Nach der Übernahme des Ziegelwerks Klosterbeuren durch die Hörl & Hartmann Ziegeltechnik GmbH & Co. KG (Dachau) bildet die Gruppe nach eigenen Angaben mit mehr als 200 Mitarbeitern den größten familiengeführten Ziegelhersteller im süddeutschen Raum. Im Ziegelwerk Klosterbeuren mit Stammsitz im schwäbischen Markt Babenhausen werden seit mehr als 210 Jahren Mauerziegel hergestellt. Mit 90 Mitarbeitern in zwei Werken fertigt das Traditionsunternehmen insbesondere hochwärmedämmende, gefüllte Mauerziegel sowie Zubehör. Das Familienunternehmen Hörl & Hartmann setzt nach eigenen Angaben seit 1896 auf moderne und qualitativ hochwertige Ziegelprodukte. In vierter Generation werden heute an den Standorten Dachau und Gersthofen (Landkreis Augsburg) 300 verschiedene Ziegelprodukte gefertigt. Mit 110 Mitarbeitern und drei Ziegelwerken zählt sich Hörl & Hartmann zu den größten Familienunternehmen im süddeutschen Raum.


Ideale »Rahmenbedingungen« für Wohnprojekt in Köln u  SCHÖCK

BAUTEILE  Lange Zeit bestimmten triste Zweckbauten aus den 1960er- und 1970er-Jahren das Kölner Stadtbild zwischen Tel-Aviv-Straße, Perlengraben und Blaubach. Nun ist auf dem Gelände des ehemaligen Zollkriminalamts hochwertiger Wohnraum mit der Abgeschlossenheit eines kleinen Stadtquartiers entstanden – mit »Isokorb«-Lösungen von Schöck. Oliver Soinis »S.I.E. Immobilienentwicklung GmbH« hat für das Gelände des ehemaligen Zollkriminalamts einen Architektenwettbewerb ausgelobt, den Boris Enning Architekt BDA Stadtplaner aus Köln gewann. Es entstand eine hohe stadträumliche Qualität inmitten der Kölner City, ein hochwertiger Wohnraum mit der Abgeschlossenheit eines kleinen Stadtquartiers. Die spannungsvoll gegliederte Fassade wird akzentuiert durch gerahmte Balkone, sogenannte »Frames« aus Sichtbeton – die durch Wandscheiben mit Hilfe des Schöck »Isokorb Typ WXT« gehalten werden. Die Idee zur Bebauung der keilförmigen Grundstücksfläche entstammt einem Konzept des Frankfurter Architekturbüros Albert Speer + Partner. Mit der Bebauung konnte 2015 begonnen werden, nachdem Archäologen das Areal untersucht hatten. Vor 130 Jahren befand sich dort das Hauptdepot der Kölner Pferdebahn, aber auch Spuren der Römer wurden entdeckt. 2 000 Jahre später werten die beiden Gebäude mit dem klangvollen Namen »55 Frames« das Quartier mit urbaner und inspirierender Architektur auf. Der innovative und nachhaltige Charakter des Projekts zeigte sich auch schon vor Baubeginn, denn Recyclingmaterial des Abrissgebäudes wurde unter anderem zur Verbesserung der Bodentragfähigkeit genutzt.

Individuelles Raumangebot Das Architekturbüro Boris Enning hat auf dem 4  162 m2 großen Eckgrundstück zwei kompakte, aber trotzdem durchlässige Wohnriegel mit ruhigen Innenhöfen geplant. »Die Baukörper sind mit zahlreichen Wegen verbunden, die eine halb­ öffentliche Fläche entstehen lassen. Auf die Verkehrs- und

Lärmsituation haben wir mit einer Erschließung über helle Laubengänge als Lichtflure und dem geschützten grünen Innenhof reagiert«, erklärt Enning. Der Architekt realisierte 81 Eigentumswohnungen vom 49 m2 großen Apartment bis zur 160 m2 großen Loftwohnung mit Sauna. Der Neubau verfügt über eine Tiefgarage mit 73 Stellplätzen sowie über eine Unterkellerung mit Abstell-, Neben und Technikräumen auf einer Nettogrundfläche von 12 922 m2. Insgesamt wurden sechs Vollgeschosse plus Staffelgeschoss errichtet. Neben der außergewöhnlichen Architektur und dem individuellen Raumangebot gehört auch das Konzept eines intelligent geplanten Umfelds mit zeitgemäßer Mobilität wie eBike-Ladestationen, ein Carsharing-Projekt, Housekeeping und modernem Energiehaushalt dazu. Boris Enning erhielt für die »hohe stadträumliche Qualität des Baukörpers, der inmitten der City hochwertigen Wohnraum schafft und sich dem umgebenden Raum als neues Bindeglied mit hoher Aufenthaltsqualität anbietet«, von der Jury einstimmig den ersten Platz.

eine ausreichende Anzahl an Wänden, um das Gebäude auszusteifen. Aus gestalterischen Gründen und aus architektonischer Sicht sind natürlich so wenig Wände wie möglich gewünscht. Die Aussteifung haben wir dann hauptsächlich über die Wände in den Treppenhäusern und Aufzugsschächten erreicht, die über alle Geschosse durchlaufen. Um den Lasten gerecht zu werden, haben wir die Fassaden statisch als wandartige Träger mit großen Löchern berechnet. Obwohl wir das Gebäude im unteren Bereich komplett mit Stahlbeton konzipiert haben, war die Berechnung nicht ganz trivial«, ergänzt Astrid Knipp.

»

 Die Stärke der Wandscheibe war mit 20 cm relativ gering, daher haben wir mit der geringsten Dicke des ›WXT‹ gearbeitet. Trotz der kleineren Dimensionierung konnten wir die wirkenden Lasten wie gefordert ableiten.« Christoph Meul, Leiter Produktingenieure bei Schöck

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Rohbau und Statik Als Generalunternehmer wurde die Peter Gross Bau GmbH, St. Ingbert, mit der Errichtung des 50 915 m3 großen Schlüsselfertigbaus beauftragt. Die Rohbauarbeiten sind weitgehend in Stahlbeton ausgeführt. Wo es möglich war, kam Mauerwerk zum Einsatz. »Für uns war die Gesamt­ stabilität des Gebäudes ein großes Thema«, erklärt Astrid Knipp vom »bau|werk«-Ingenieurbüro Köln, das für die gesamte Statik verantwortlich ist. »Bei dieser Größenordnung benötigt man

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Lebhaftes Fassadenbild Die Tel-Aviv-Straße ist bereits gesäumt von Bürogebäuden und strukturierten Fassaden. »Deswegen war es unsere Absicht, deutlich herausstellen, dass es sich hier nicht um ein weiteres Verwaltungsgebäude handelt, sondern um individuelles Wohnen«, erläutert Architekt Enning. Diese Individualität sollte auch in der bunt aufgelockerten Fassade mit den Frames zum Ausdruck kommen. »So konnten wir natürlich auch sehr unterschiedliche Wohnungstypen anordnen. Denn jede Wohnung hat an der richtigen Stelle ihre Fenster und dadurch, dass die Wohnungen übereinanderliegend nicht gleich sind, ergibt sich dieses bunte Fassadenbild«, ergänzt Enning. Ein weiteres, besonderes Merkmal der Fassade sind die vor Ort aus Beton hergestellten Balkone mit grün eingefärbter Glasbrüstung, die wie Rahmen auf die Fassade gesetzt sind. Die vierseitigen Rahmen sind bis zu 2,5 m tief. Sie bilden für die darüberliegende Etage den Boden und für die darunterliegende Etage die Decke eines Balkons. Teilweise sind die Rahmen zwei- oder dreifach gestapelt.

Konstruktion der Frames

SCHÖCK BAUTEILE

»Aufgrund des großen Gewichts und der Auskragung von bis zu 2,5 m der Frames konnten wir hier nicht mit dem »Isokorb« für

auskragende Deckenplatten arbeiten, den wir normalerweise für die Balkonbefestigung nutzen. Wir haben daher die seitlichen Wände für die statische Befestigung der Frames genutzt«, erläutert Statikerin Knipp die Problematik. Hierzu wurde eine Wandscheibe jeweils mit einem »Isokorb Typ WXT« und der innenliegenden Wand verbunden, die andere Wandscheibe ist mit einem in die Stütze abgebogenen »Typ WXT« in der Außenwand verankert, da hier keine innenliegende Wand für die Rückverankerung vorhanden war. Die oberen und unteren Deckenplatten sind lediglich mit dem »Isokorb Ergänzungstyp HP-XT« befestigt und liegen bzw. hängen somit auf bzw. an den Wandscheiben. Der »Schöck Isokorb Ergänzungstyp HP-XT« überträgt Kräfte sowohl parallel als auch senkrecht zur Dämm­ ebene. Christoph Meul, Leiter Produktingenieure bei Schöck, ergänzt: »Die Stärke der Wandscheibe war mit 20 cm relativ gering, daher haben wir mit der geringsten Dicke des ›WXT‹ gearbeitet. Trotz der kleineren Dimensionierung konnten wir die wirkenden Lasten wie gefordert ableiten.« So konnte mit Hilfe des »Schöck Isokorb Typ WXT« die erforderliche Tragfähigkeit der auskragenden Wandscheiben und somit der »Frames« problemlos erreicht werden. J

Die Befestigung der Betonrahmen konnte problemlos mit Hilfe des »Schöck Isokorb Typ WXT« realisiert werden. 54    

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Niedrigenergie-Häuser mit Bisotherm-Produkten u  BISOTHERM  Zwei

massive »KfW 55«-Mehrfamilienhäuser mit acht luxuriösen und barrierefreien Eigentumswohnungen und insgesamt 830 m² Wohnfläche sind in hochwertiger Mauerwerksmassivbauweise entstanden. Erstellt wurde das Objekt mit Bisotherm-Produkten.

Zum Einsatz kamen »Bisomark«, »Bisomark Kimmsteine«, »Biso-Deckenrandelemente«, »BisoBims«-Vollsteine, »Normaplan«-Vollblöcke, »Bisotherm«-Kimmsteine und Dünnbettmörtel (DBM). Als Terrassen- und Balkonbeläge wurden»Bisoart«-Keramikfliesen­aus Westerwälder Ton in verschiedenen Designs verlegt. Ohne zusätzliche Dämmmaßnahmen wurden die beiden Mehrfamilienhäuser gemäß des detaillierten Wärmebrückennachweises mit aufeinander abgestimmten Mauerwerkssystemen ausgeführt.

Durchgehendes Basisgeschoss und große Tiefgarage Gegründet wurden die Mehrfamilienhäuser auf dem durchgehenden Basisgeschoss mit integrierter 350 m2-Tiefgarage und zwei Aufzugsanlagen. »Alle Mauerwerkskonstruktionen – außen wie innen – wurden ausschließlich mit Produkten von Bisotherm ausgeführt, um ­einen homogenen und monolithischen Rohbau mit all seinen Vorzügen für die Käufer, die Maurer und auch für die Folgegewerke zu gewährleisten«, so Jens Kühl von der ausführenden Titanum-Bau GmbH. Bereits im Basisgeschoss mit der Tiefgarage, den Technik-­ und Abstellräumen, die zu jeder Wohneinheit dazugehören, wurden die Trennwände als Mauerwerkskonstruktionen mit »BisoBims«-Vollsteinen in der Wanddicke 11,5 cm ausgeführt. Ab dem Erdgeschoss kamen zahlreiche weitere Bisotherm-Produkte zum Einsatz: Beginnend bei dem Außenmauerwerk aus dem hochwärmedämmenden Stein »Bisomark«

mit einer Wärmeleitfähigkeit von 0,08 W/mK. Damit reichte die Wanddicke von 30 cm aus, um bei den Gebäuden den »KfW 55«-Standard zu erfüllen. Alle Wohnungen sind somit laut Hersteller umfassend vor Umwelteinflüssen wie Lärm, Wind und Wetter, Hitze und Winterkälte geschützt, sodass die Bewohner ganzjährig in einem Wohlfühlklima leben. Der beim Obhekt in Stad­ ecken-Elsheim eingesetzte »Bisomark« erzielt laut Hersteller mit dem üblichen Putzaufbau (nach DIN 4108-4:2017-03: innen 1,5 cm Gipsputz = 0,51 W/ mK, außen 2,0 cm Leichtputz = 0,25 W/mK) einen U-Wert von 0,25 W/m²K ohne zusätzliche Dämmung. Damit die Außenwände thermisch optimal ausgeführt sind und ein durchgängiger, einheitlicher Putzgrund entsteht, wurden in den Deckenbereichen die »Biso«-Deckenrandelemente zur Wärmebrückenreduktion eingesetzt.

Guter Schallschutz auch im Treppenhaus Der Bauherr, die Platinum ­Real Estate GmbH, legte großen Wert auf Schallschutz. Deshalb wurden sowohl die Treppenhauswände wie auch die Wohnungstrennwände mit »Normaplan«-Vollblöcken (8DF/24, Festigkeitsklasse 12, Steinrohdichte 2,0 kg/dm³) in der Wanddicke 24 cm ausgeführt. Bei einem Putzgewicht von 20 kg/m² wird das Direktschalldämmmaß Rw2 (2 nach DIN 4109-32:201607), mit 2 x 1,0 cm Gips-/Kalkgipsputz (Putzgewicht 20 kg/m²) von 62,5 dB erzielt. Die so ausgeführten Trennwände erfüllen somit gleichermaßen die beiden wichtigs-


POROTON®-S9®

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Neun Etagen mit Ziegel bauen.

Zweimal solide Basis für die aufgehenden Mauerwerkskonstruktionen: Das Foto zeigt die Kimmsteinschicht im Außenwandbereich und das untere Foto eine Kimmsteinschicht einer Innenwand. ten Anforderungen: Eine hohe Lastabtragung und eine wirksame Luftschalldämmung, zum Wohle der Bewohner.

Wirksame Systemund Detaillösungen Zur wärmetechnischen Trennung und Optimierung wurde die erste Steinschicht des Außenmauerwerks auf der Stahlbetondecke über dem Kellergeschoss mit »Bisotherm-Kimmsteinen« in 10 DF ausgeführt. Für die thermische Optimierung der Innenwände kamen die speziellen, druckfesten Kimmsteine für Innenwände zum Einsatz und sorgen für die bauphysikalische und baukonstruktiv korrekte Fußpunktausbildung. Besonders bei den Innenwänden müssen diese Kimmsteine hoch druckfest sein und gleichzeitig eine niedrige Wärmeleitfähigkeit aufweisen. Bautechnisch zwei gegensätzliche Anforderungen, weshalb Bisotherm spezielle monolithische Kimmsteine in der Druckfestigkeitsklasse 12 entwickelt hat. Aufgrund ihrer Zusammensetzung und Struktur weisen diese Kimmsteine nur einen geringen Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit von 0,31 W/ mK nach DIN V 4108.4:2017-03 auf. Da diese Steine homogen aufgebaut sind, ist diese Wärmeleitfähigkeit laut Hersteller in allen drei Raumrichtungen gleich. Der Wärmestrom wird sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung effektiv unterbrochen.

Als umfassender System­ anbieter will Bisotherm somit ganzheitlich den »Wärmeströmen« Rechnung tragen und die Baukonstruktion optimieren.

Das geht.

Wandbausysteme auf Naturbimsbasis Bisotherm hat für seine Wandbaustoffprogramme auch einen speziellen wärmedämmenden Kimmmörtel im Programm, um die gesamte Gebäudeenergetik wie auch den Bauablauf zu optimieren. Zum exakten Anlegen der ersten Steinschicht auf der Betondecke kommt ein hochfester »Normalmörtel M10« zum Einsatz. Zum Ausgleichen von Toleranzen ist diese Mörtelschicht bis zu 3 cm dick und somit unter energetischen Gesichtspunkten nicht vernachlässigbar. Um Wärmebrücken in diesem Bereich zu minimieren, wurde der thermisch optimierte Kimm-Mörtel »M10« (LM 21) für die beiden Häuser eingesetzt. Er ist aufgrund seiner hohen Belastbarkeit auch unter Vollblöcken der Steinfestigkeitsklasse 12 und 20 einsetzbar. Maßgenauigkeit in der Steinproduktion, angepasste Rezepturen in der Mörteltechnologie sowie geänderte Materialhandhabungen und Verarbeitungsabläufe auf den Baustellen reduzieren in der Summe die Verarbeitungszeiten wie auch den Materialbedarf. Bestandteil der Mauerwerkssysteme von Bisotherm ist immer ein speziell abgestimmter Dünnbettmörtel.  J

Wenn man einen Ziegel hat, der das aushält. Beispielsweise den POROTON®-S9®:

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Der freigelegte, entrostete Bewehrungsstahl wird durch einen Anstrich mit »Sika MonoTop-601 NEU« vor Korrosion geschützt.

Sanierte Sichtbeton-Fassade hat jetzt Grafittischutz u  SIKA  Nach

dreimonatiger Bauzeit konnte Ende 2017 die Sanierung der Sichtbeton-Fassade des Kirchengebäudes und des Glockenturms der Steigkirche in Stuttgart-Bad Cannstatt abgeschlossen werden. Dabei wurde das Gotteshaus auch mit einem temporären Graffitischutz ausgestattet.

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einen Anstrich mit »Sika MonoTop-601 NEU«. Die Verarbeiter haben das Produkt einfach mit Wasser angemischt und die Armierung in zwei Arbeitsgängen mit mindestens 1 mm Trockenschichtdicke versehen.

PCC-Kunststoff im Mörtel erhöht Elastizität Anschließend wurde die Haftbrücke »Sika MonoTop-602 Neu« in die mattfeuchten Ausbruchsstellen unter Druck eingebürstet. In das noch frische Material brachten die Verarbeiter den Grobmörtel »Sika MonoTop-603 NEU« ein – wo erforderlich, mehrlagig und in Kombination mit dem Haftmörtel. Beide Produkte enthalten PCC-Kunststoffzusätze – im Grobmörtel als Faserarmierung, um die Zug- und Druckfestigkeit zu erhöhen. Mit dem Feinspachtel »Sika MonoTop-723 DE« konnten danach die Übergänge zur Altfassade so ausgeführt werden, dass die Brettschalstruktur in ihrer ursprünglichen Optik wiederhergestellt war. Zum Schutz der Sichtbeton-Fassade brachten die Verarbeiter »Sikagard-706 Thixo«

auf. Markus Daiker, leitender Mitarbeiter der Firma Heinrich Schmid, war von der Tiefenhydrophobierung begeistert: »Aufgrund ihrer Cremeform ist die Imprägnierung standfest, dringt sehr gut ein und lässt sich daher extrem gut verarbeiten.«

Hydrophobierung vermindert Algen- und Moosbewuchs Bei der Betonsanierung der beiden angegliederten Pfarrgebäude im Jahr 2012 waren vergleichende Voruntersuchungen mit Produkten verschiedener Hersteller durchgeführt worden. Diese waren jetzt im Zuge der aktuellen Sanierungsmaßnahmen von einem Experten begutachtet und auf die Alkalisierung des Betons überprüft worden. »Wir waren erstaunt, wie gut sich die Sika-Produkte auf die Regenerierung des Betons ausgewirkt haben«, so der bauleitende Architekt Markus Fuchs. Durch die hydrophobierende Wirkung von »Sikagard-706 Thixo« auf »Silan«-Basis nimmt der Beton laut Hersteller weniger Wasser auf. Dadurch wird nicht nur die Aufnahme von gelösten Schadstoffen wie

etwa Chloriden reduziert, sondern auch der Algen- und Moosbewuchs vermindert. »Neben der Sanierung der Sichtbeton-Fassade sollte diese auf Wunsch der Kirchengemeinde auch eine hellere Anmutung bekommen«, so Markus Daiker. Diesem Wunsch konnte mit der »Sikagard-674 La-

FLORIAN GERLACH/VOR-ORT-FOTO.DE

Die 1966 erbaute Steigkirche besitzt eine Sichtbeton-Fassade mit Brettschalstruktur, die für Kirchengebäude eher ungewöhnlich ist. Aufgrund der vielen zwischenzeitlich entstandenen Korrosionsschäden am Bewehrungsstahl musste die 1 500 m² große Fassadenfläche saniert werden. Die besondere Herausforderung an die ausführende Bau-Kunststoff Heinrich Schmid GmbH & Co. KG war dabei die Reprofilierung der Schadstellen, ohne dabei sichtbare Übergänge zu hinterlassen. Zur Schadensbehebung entfernten die Verarbeiter zunächst den schadhaften Beton und entrosteten den Bewehrungsstahl. Zum Schutz vor Korrosion erhielt der Stahl anschließend

Die PCC-Faserarmierung im Grobmörtel »Sika MonoTop-603 NEU« erhöht seine Zug- und Druckfestigkeit.


Lange Haltbarkeit der Anstriche nachgewiesen Abschließend brachten die Mitarbeiter von Heinrich Schmid auf den unteren drei Metern der Fassade noch einen temporären Graffitischutz mit »Sikagard-180 TAGS« auf. Die wasserdampfdurchlässige Opferschicht auf Mikrowachsbasis wird im Bedarfsfall zusammen mit dem Graffiti mit Hilfe eines Heißwasser-HD-Reinigers entfernt. Im Rahmen der Fassadensanierung der Steigkirche zeigt sich laut Hersteller die lange Haltbarkeit der Versiegelung mit Sika-Produkten. Markus Fuchs bestätigt: »Die Anstriche anderer Hersteller aus den Voruntersuchungen haben sich durch Hochdruckreiniger gelöst – die von Sika blieben haften.« J

Neu: Flüssige Dampfbremse zum Aufsprühen u  MOLL  Mit »Aerosana ­ iscon« bietet Moll pro clima V jetzt eine flüssige Dampfbremsund Luftdichtungs­ebene, die man direkt auf die zu dichtenden Flächen aufsprüht.

Beim Trocknen verwandelt sich die Acryldispersion laut Hersteller in eine strapazierfähige, nahtlose und elastische Schutzschicht. Als Untergründe kommen alle bauüblichen Oberflächen wie unverputztes Mauerwerk, poröse Plattenwerkstoffe oder auch Bahnen infrage. Dank ihres feuchtevariablen sd-Werts eignet sich »Aerosana Viscon«sowohl für die Luftdichtung innen als auch für den geschützten Außenbereich. Die Sprühfolie ist wasserbasiert und hat nach eigenen Angaben im Emissionstest beste Werte erzielt. Das Verarbeiten von »Aerosana Viscon« mit sogenannten Airlessgeräten mag für manchen Handwerker zunächst ungewohnt sein. »Die meisten wollen aber gar nicht mehr aufhören, wenn sie es einmal probiert haben«, berichtet Jens-Lüder Herms. Er arbeitet in der

Meisterhaft bis in die letzte Faser. Schöck Isokorb® trifft Combar®.

Forschung und Entwicklung beim Luft- und Winddichtungsspezialisten Moll pro clima, der die innovative Sprühfolie entwickelt hat. Das neue Produkt will zusätzlich bei den Verarbeitern vor allem durch seine vielseitige Verwendbarkeit punkten. »Aerosana Viscon« eignet sich nicht nur zum Abdichten in der Fläche: Auch sichere Bauteilanschlüsse lassen sich problemlos herstellen. Sogar der Einsatz als Haftgrundierung auf rauen oder staubigen Untergründen ist laut Hersteller möglich. Und wer gerade kein Spritzge-

rät zur Hand hat, trägt die pastöse Masse ganz einfach mit dem Pinsel auf. Die gebrauchsfertige Acryldispersion ist ab sofort in Gebinden mit 10 Litern Inhalt im Handel erhältlich. Diese reichen abhängig von Untergrund und Auftragsdicke für eine Fläche von 10 bis 15 m2. Beim Trocknen schlägt die Farbigkeit der Masse übrigens von blau nach schwarz um. Dann kann die Folienschicht auch überstrichen, überputzt oder mit »pro clima«-Klebebändern überklebt werden.  J

OBS/MOLL

sur W« unter Beimischung von »Sika­gard-675 W ElastoColor« entsprochen werden. Die Versiegelung lässt sich in nahezu jedem Farbton realisieren. Daiker: »Nach mehrfacher Bemusterung der farbgebenden Lasur hatten wir die passende Optik gefunden.« Die Schutzbeschichtung wurde auf dem zur Straßenseite zugewandten Teil der Fassade gerollt, um eine Abdrift in die Umgebung zu vermeiden. Die restlichen Flächen konnten die Verarbeiter airless spritzen.

Sprühen statt kleben: Mit »Aerosana Viscon« entstehen Dampfbremse und Luftdichtung auf ganz neue Art.

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Wohnhaus erhält kristalline Ästhetik durch Leichtbeton

Wie ein überdimensionaler Kristall erhebt sich das Wohnhaus »E20« in Pliezhausen bei Reutlingen aus seinem sechseckigen Grundriss. Für diesen Eindruck sorgt vor allem die klare, kompakte Gebäudeform mit spitz zulaufenden Schmal­seiten, parallel geführten Längsseiten und Satteldach. »Das konventionelle Satteldach und das sanft ansteigende Grundstück unterstützen die kantig-skulpturale Wirkung des Wohnhauses«, erklärt Thomas Steimle vom Architekturbüro Steimle Architekten BDA in Stuttgart, das das markante Objekt konzipierte und umsetzte. »Alle Räume des Wohnhauses korrespondieren mit seiner kristallinen Form und bieten vielfältige neue Raumbezüge mit besonderer Prägung.«

perfekt zur Form des Gebäudes und betont einmal mehr dessen gestalterische Ausformung«, so Steimle. Verwendet wurde ein Liapor-Leichtbeton vom Typ »LC12/13« der Rohdichteklasse 1.2. Er besteht laut Hersteller unter anderem aus einer Liapor-Blähtonkörnung F3,5, Liapor-Sand K 0-4mm, Zement CEM III/B, Flugasche und Fließmittel. Den Rohbau übernahm das Thomas Müller Bauunternehmen in Riederich. Die Betonrezeptur wurde in Abstimmung mit Liapor wie beim nahe gelegenen Gebäude der Neuapostolischen Kirche von der Wenzelburger Kieswerke GmbH & Co. KG in Neckartalfingen erstellt, die den Leichtbeton auch lieferte.

Monolithische Außenschale

Im Zuge der Leichtbetonerstellung wurden auch jede Menge Probewürfel und Musterwände gefertigt, um sowohl für die Fassadenfläche als auch für die Innenwände die jeweils beste Ausprägung zu treffen. Die Sichtbetonflächen der 50 cm starken Außenwände wurden mittels einer horizontalen, sägerauen Brettholzscha-

Komplettiert wird der äußere architektonische Ausdruck des Hauses durch seine besondere Fassade. Sie wurde, wie auch die Decke des Untergeschosses, monolithisch aus rund 120 m3 Liapor-Leichtbeton in Sichtbetonqualität errichtet. »Die monolithische, einschalige Außenfassade passt

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BRIGIDA GONZALEZ

u  LIAPOR  Der kompakte, kristalline Charakter des Wohnhauses »E20« in Pliezhausen ließ sich dank der monolithischen Bauweise mit Liapor-Leichtbeton perfekt umsetzen. Außen betont die horizontale Brettschalung die skulpturale Wirkung des preisgekrönten Bauwerks, während glatte Sichtbetonflächen zur kontrastreichen Innenatmosphäre beitragen.

Die Brettschalung der Fassade passt perfekt zur kompakten, skulpturalen Form des Leichtbetonbaus. lung realisiert. Die entsprechenden Sichtbetonflächen passen mit dem sich deutlich abzeichnenden Schalbild perfekt zum stark materialbetonten, archaischen Charakter des Hauses. Sie unterstreichen die Geschlossenheit des Wohnhauses zur Straße hin und setzen die tief in den Gebäudekorpus eingeschnittene Eingangsöffnung einmal mehr gekonnt in Szene.

gen und Einbaumöbeln aus hellem Eichenholz ergibt sich ein stimmiges Gesamtambiente zum Wohnen und Wohlfühlen. Dank des trapezförmigen Grundrisses finden sich dabei im ganzen Haus Bereiche ganz unterschiedlicher Volumina. Enge und Weite, Offenheit und Umschlossenheit treten so immer wieder aufs Neue in ein individuelles Wechselspiel.

Stimmiges Ambiente

Mehrfach ausgezeichnet

Im Inneren des Hauses erscheinen die Sichtbetonflächen dagegen dank glatter, quaderförmiger Schaltafeln eben und homogen. Sichtbar sind noch Stöße und Spannlöcher, und im Detail lassen sich auch die typischen Lunker in Form kleiner Lufteinschlüsse ausmachen. »Die so strukturierten Oberflächen gefielen der Bauherrschaft und wurden nicht verspachtelt, zumal die Einschlüsse auch nicht besonders groß sind«, erläutert Architekt Steimle. Im reizvollen Kontrast dazu stehen die übrigen gemauerten Innenwände, die weiß verputzt wurden. Zusammen mit den Dielenböden, Wandverkleidun-

Seit seiner Fertigstellung im Jahr 2016 stößt das Wohnhaus »E20« allseits auf große Begeisterung. So wurde es unter anderem mit dem »Architekturpreis Beton«, der »Hugo-Häring«-Auszeichnung, dem »Best Architects Award« in Gold oder dem Sonderpreis beim Wettbewerb »Das goldene Haus« ausgezeichnet. »Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis, zu dem auch die gute, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Beteiligten maßgeblich beitrug«, so das Fazit des Bauherrn. Positiv habe sich ausgewirkt, dass nur sehr wenig Gewerke involviert waren und es wenig Überschneidungen gab.J


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Leicht und licht: Einfamilienhaus mit Infraleichtbeton u  HEIDELBERG

CEMENT  Architektonische Einfachheit und Finesse im Detail zeigt das Wohnhaus »f2« in Freising. Schlicht, aber ausgefeilt gestaltete Architekt Fiedler seinen Wohnbau. Für die massiven einschaligen Wände bot Infraleichtbeton als moderner Hochleistungsbaustoff gute Dämmwerte, Nachhaltigkeit und die gewünschte Sichtbetonoptik.

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Eine Wand – ein Material

Schlicht, aber ausgefeilt verbindet das Wohnhaus »f2« in Freising architektonische Einfachheit und Finesse im Detail. Mit den 50 cm dicken Wänden lässt sich auch ohne zusätzliche Dämmung im Inneren konstant eine wohlige Wärme erreichen. Bauwerke aus Leichtbeton rücken immer mehr in den Fokus, schreibt Heidelberg Cement in einer Miteilung. Setzt sich das Interesse fort, dürften künftig immer mehr Architekten Bauten planen mit leichtem Beton, der durch die Beimischung poröser Gesteinskörnungen wie Bimsstein, Blähschiefer, Blähton oder dem Recyclingstoff Blähglas eine geringe Trockenrohdichte bei sehr guten wärmedämmtechnischen Eigenschaften hat. Durch seine Authentizität und die Möglichkeit, damit monolithisch zu bauen, entspricht

Leichtbeton zudem den gestalterischen Vorstellungen vieler Architekten. Auch das Architekturbüro Fiedler + Partner in Freising hat nun ein Wohnhaus aus Infraleichtbeton ohne zusätzliche Dämmschicht mit einem aufgesetzten Ziegelbau realisiert: Das Projekt »f2«. Reinhard Fiedler konzipierte das zweigeschossige Einfamilienhaus, das zusammen mit der Garage und einem verbindenden schmalen Riegel einen einladenden Vorbereich rahmt, als Bauherr und Planer in Personalunion.

50 cm dicke Wände aus Infra­ leichtbeton umfassen das Erdgeschoss. Während sich außen der Abdruck einer individuell gefertigten Holzschalung zeigt, entschied sich Architekt Fiedler innen für eine glatte Schalung, bei der sich die charakteristische Lebendigkeit des Betons abzeichnet. Eine Dämmung ist nicht erforderlich. Von außen lassen unterschiedliche Fensterformate die innere Nutzung ablesen, große Verglasungen mit Eichenholzrahmen deuten auf die Wohnräume, ein schmales, liegendes Fensterband lässt den Küchenbereich erahnen. Fiedlers Detailplanung sah auch integrierte Jalousiekästen vor. »Man kann bei einem Sichtbetonbau, etwa beim Einbau von Fenstern in die Laibungen, nichts mehr nachträglich kaschieren, da muss alles auf Anhieb passen.« Wie bei jedem Sichtbetonbau erfordern auch Projekte mit Infraleichtbeton Baubeteiligte, die sich der besonderen Sorgfalt, die bei der Ausführung nötig ist, bewusst sind. Die Ausführung erfolgte durch Profis des Bauunternehmens Adldinger aus Kranzberg, die sich im Betonbau und insbesondere im Bauen mit Infra­

leichtbeton bereits auskannten. Zum Einsatz kam eine gutachterlich geprüfte Rezeptur, die der Hersteller nach eigenen Angaben in mehreren Versuchen und unter Mitwirkung von Experten der Universität der Bundeswehr München (UniBW) bereits entwickelt hatte. Die Betonfacharbeiter von Adldinger bauten das Wohnhaus mit einem hochwärmedämmenden Infraleichtbeton, der mit 700 kg/m³ bei einer Druckfestigkeit größer 8 N/mm² über eine noch geringere Rohdichte als Leichtbeton verfügt und dem Verdichtungsmaß der Klasse C4 entspricht. Um eine niedrige Wärmeleitfähigkeit von Lambda kleiner 0,185 W/mK zu erzielen, wurden dem Beton ein Blähglasgemisch (Liaver) und Blähton (Liapor) zugeführt sowie Zusatzmittel und -stoffe von Sika und ein spezielles Zementund Bindemittelgemisch. Damit war die Rezeptur auf die zu erwartende Hydratationswärmeentwicklung in den 50 cm starken Wänden abgestimmt. Die Begeisterung ist Architekt Fiedler anzumerken. Die Raffinesse zeigt sich vor allem in der Fokussierung auf die wesentlichen Elemente Holz, Beton und Glas.  J

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erweitert sein Produktsegment und bietet mit »Austrotherm XPS TOP Drain« einen Problemlöser zur Perimeterdämmung inklusive Drainung an. Der Hersteller ­verspricht einen Problemlöser für Gebiete mit aufsteigendem Sicker- oder Oberflächenwasser. Wasser, leitet es in die eingefrästen Längsrillen der druckfesten Platte, von wo aus es weg von der Kelleraußenwand hin zur Drainage unterhalb der Sohle gelangt. Mit einem Wasserdurchlaufwert von bis zu 2,19 l/ms verspricht Austrotherm mit »XPS TOP Drain« den idealen Dämmstoff, um Keller vor eindringender Nässe zu schützen. Darüber hinaus ist sie für den geförderten Wohnbau geeignet und bietet sich da-

mit auch bei Sanierungen als Problemlöser an. Die Platte ist geprüft nach DIN EN ISO 12958:2010-08. »Austrotherm XPS TOP Drain« wird auf die Abdich-

tung aufgeklebt und ist für die leichte Verarbeitung mit einer Stufenfalz sowie einer glatten Innenseite ausgestattet. Sie ist in Dicken von 50 bis 140 mm erhältlich. J AUSTROTHERM

Dank Längsrillen und einem Filtervlies führt die druckfeste Wärmedämmplatte aus Extruderschaum Oberflächen- sowie Sickerwasser entlang der Kelleraußenwand sicher zur Drainage unterhalb der Sohle. Die neue Perimeterdämmplatte auf Basis der bewährten »Austrotherm XPS TOP 30« ist laut Hersteller zum einen für die Außendämmung innerhalb des Erdreichs konzipiert. Ein aufkaschiertes Vlies filtert darüber hinaus das ankommende

»Austrotherm XPS TOP Drain«: Längsrillen sowie ein aufkaschiertes Vlies machen den Unterschied und schützen Keller sicher vor eindringender Feuchtigkeit. Austrotherm verspricht zuverlässige Perimeterdämmung sowie Drainung in einem Produkt.

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Außenanlagen

Gestaltung & Technik

Um eine optimal schmal verlegte Fuge zu gewährleisten, werden der Lieferung Verlegehilfen (Bild) beigelegt. Der Montageclip wird unsichtbar befestigt.

Drei neue Grautöne für Balkon- und Terrassendiele u  NATURINFORM  Hersteller

NATURinFORM bringt seine Diele »Die Exklusive« in drei neuen Grautönen »Basalt-«, »Lava-« und »Dolomitgrau« auf den Markt. zusammen mit einer neuartigen Verlegehilfe ermöglicht eine Spaltbreite von lediglich 5 mm. Die schmale Fugenbreite verleiht dem Dielenbelag laut Hersteller ein elegantes Aussehen. Die Diele, die einseitig verlegbar ist, hat eine Breite von ca. 162 mm. Demnach werNATURINFORM

Puristisch und clean in der Anmutung und mit ihrer Oberflächenprägung dem Naturstein sehr ähnlich, soll die Diele aus wetterfestem, strapazierfähigem Holzverbundwerkstoff für exklusive Wohnobjekte Bauherren und Architekten gleichermaßen begeistern. Ein innovativer Dielenquerschnitt

»Die Exklusive« mit ihren neuen Grautönen – hier in der Farbe »Basaltgrau« – und der geprägten, matten Oberfläche kommt in den Standardlängen von 3, 4, 5 und 6 m in den Handel. 62    

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den für einen Quadratmeter nur 6 Lfm an Material benötigt, das macht ein Gewicht von etwa 22,8 kg/m². »Die Exklusive« kommt mit einer geprägten, matten Oberfläche und in den Standardlängen von 3, 4, 5 und 6 m in den Handel. Für besondere Projekte stellt ­NATURinFORM auf Anfrage auch Sonderlängen zwischen 2 und 13 m zur Verfügung. Beim Aufbau des Terrassenoder Balkonbelags werden die Edelstahlklammern verwendet. Um eine optimal schmal verlegte 5-mm-Fuge zu gewährleisten, legt der Hersteller Verlegehilfen bei – und weist darauf hin, dass der Montageclip für das Systemprofil hierbei nicht verwendet werden kann, wohl aber alle Unterkonstruktionen aus dem Sortiment des Herstellers. Für alle Terrassendielen und Fassadenprofile von NATURinFORM liegen die nach internationalen Normen erstellten Umwelt-Produktdeklarationen (EPDs) vor. Jedes Produkt un-

terliegt Qualitätskontrollen und Belastungstests. Durch die Verwendung nachhaltiger Rohstoffe sind alle Produkte außerdem komplett recyclebar und können nach ihrem Einsatz an den Hersteller zurückgegeben werden, wo sie wieder dem Verarbeitungsprozess zugeführt werden. J

INFO

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Die NATURinFORM GmbH gilt nach eigenen Angaben mit ihren 20 Jahren Produktionserfahrung als der Spezialist für Holzverbundsysteme »Made in Germany«. Am Firmensitz in Redwitz a. d. Rodach (Bayern) werden Profilsysteme hauptsächlich für den Außenbereich entwickelt und produziert. Das Sortiment umfasst Terrassendielen, Bootsstege, Schwimmbad-Umrandungen sowie Sichtschutzzäune, Schallschutzwände und Fassadenverkleidungen sowie zahlreiches Zubehör. Der Hersteller setzt auf 100 % PEFC- zertifiziertes, heimisches Holz zusammen mit einem umweltfreundlichen Polymer.


Markierfarben: Kleine Flächen mit großer Wirkung

Auch wenn es sich rein rechnerisch nur um Kleinflächen handelt: Markierungen sind überall, sie sind wichtig und in vielen Bereichen sogar gesetzlich vorgeschrieben. Daher empfiehlt der Hersteller, sich mit dieser Marktnische einmal intensiver zu beschäftigen. Die Vielzahl der Einsatzbereiche macht klar, dass es auch unterschiedliche Qualitäten für die jeweiligen Anforderungen geben muss: Markierungsfarben für den Außenbereich zeichnen sich dabei durch eine hohe Witterungsbeständigkeit aus, bei den Industriemarkierungen in Lager- und Produktionshallen sind Abriebfestigkeit und Beständigkeit gegen Weichmacher für die lange Lebensdauer der Beschichtung wichtig. Bei leichter bis mittlerer ­Beanspruchung empfiehlt Jaeger »Aqualine«-Markierungsfarbe auf Wasserbasis. Sie ist nach eigenen Angaben schadstoffund geruchsarm und trocknet schnell. Wenn erforderlich, kann sie auch großflächig eingesetzt werden. Für mittlere Beanspruchung empfiehlt der Hersteller »Krona­ lux«-Markierungsfarbe, auch erhältlich als Markierungsspray. Parkplatzmarkierungen, Sperrflächen und Grenzlinien lassen sich damit schnell und einfach

PAUL JAEGER

u  PAUL JAEGER  Markierungen finden sich auf Straßen und Wegen, auf Parkplätzen, in Parkhäusern und Tiefgaragen, aber zum Beispiel auch in Produktions- und Lagerhallen, auf Schulhöfen und nicht zuletzt auf Flugplätzen. Der Möglinger Spezialitätenhersteller Jaeger Lacke verspricht ein breites Sortiment abgestimmter Produkte sowie Zubehör für die perfekte Verarbeitung.

»Kronalux«-Markierungsfarbe eignet sich für Parkplatzmarkierungen, Sperrflächen und Grenzlinien und ist auch als Markierungsspray erhältlich. herstellen. Das Spray kann entweder mit dem Handmarkierer oder bei größeren Aufträgen mit den Markierwagen aufgebracht werden. Speziell für Industriemarkierungen mit höchster Beanspruchung wurde »Kronalux 2K-PU-Industriemarkierung« entwickelt. Die schmutzunempfindliche Oberfläche ist weichmacherbeständig und daher auch für Garagen und Parkhäuser geeignet. Auch bei hoher Belastung mit Staplerverkehr erfolgt laut Hersteller kein Verbrennen des trockenen Anstriches. Durch die rasche Trocknung innerhalb 24 Stunden sind Untergründe zudem schnell wieder belastbar. Auch dieses Produkt ist als Sprayvariante erhältlich. Spezialprodukte für die Markierung von Wegen im öffentlichen Raum, für Straßen und besonders für Flughäfen runden das Sortiment ab. Dazu zählen signalfarbene, reflektierende und lang nachleuchtende Markierungen. Für das exakte Aufbringen von Numme-

»Aqualine«-Markierungsfarbe auf Wasserbasis ist schadstoff- und geruchsarm und trocknet schnell. Wenn erforderlich, kann sie auch großflächig eingesetzt werden.

rierungen, Symbolen und Zeichen gibt es bei Jaeger zudem stabile und wiederverwendbare Schablonen. Noch ein Tipp des Herstellers: Ein ordentlicher, sauber

markierter Parkplatz ist der erste Eindruck, den ein potenzieller Kunde vom Unternehmen erhält. Vielleicht lässt sich so der ein oder andere Zusatzauftrag generieren.  J

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Terrassenplatte für mehr Eleganz auf der Terrasse Sonnenstrahlen und ein blauer Himmel locken zum Sonnenbad auf die Terrasse. Bewegen sich dann auch noch die Temperaturen oberhalb der 20-GradMarke, stellt sich schnell ein Urlaubsfeeling ein. Das gelingt besonders gut, wenn Terrasse und Garten ansprechend gestaltet sind. Für ein eher elegant gehaltenes Ambiente bietet Hersteller Kann eine Terrassenbefestigung aus den neuen »Farini«-­ Platten mit dem Oberflächenschutz »CleanKeeper plus« an. KANN

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»Farini« soll laut Hersteller durch eine fein strukturierte Oberfläche mit sanfter Farbnuancierung überzeugen. Die Platten werden von Kann in den drei eleganten Farbstellungen grau-meliert, anthrazit-meliert sowie beige-meliert angeboten. Das Zusammenspiel mit der ansprechenden Oberflächenstruktur verspricht so eine hochwertige Anmutung. Die vier zur Verfügung stehenden Formate 40 x 40 cm, 60 x 40 cm, 60 x 60 cm und 80 x 40 cm in 3,8 cm Dicke erlauben die Umsetzung diverser Verlegemuster. Als Einsatzgebiete für »Farini« eignen sich großzügige Terrassen und auch kleinere Ruhebereiche mit einem modernen, natürlich architektonischen Umfeld. Die Oberfläche erfüllt die Rutschhemmungsklasse R9 nach DIN 51130 bzw. BGR 181.

INFO

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Die Kann-Gruppe zählt nach eigenen Angaben zu den führenden Herstellern von Betonprodukten in Deutschland. Ihre Angebotspalette erstreckt sich von Rohstoffen über Transportbeton, Logistikdienstleistungen und die Produktion von Fertigteilen für den Industrie- und Gewerbebau bis hin zu Produkten für den Straßen-, Garten- und Landschaftsbau. Bundesweit betreibt die Gruppe mit ihren Tochtergesellschaften heute mehr als 60 Produktionsstandorte, an denen 1 200 Mitarbeiter beschäftigt sind.

Um die Attraktivität von »Farini« möglichst lange zu erhalten, sind die Platten mit dem Oberflächenschutz »CleanKeeper plus«, einer werksseitigen Versiegelung mit 20 Jahren Garantie bei sachgemäßer Pflege im nicht gewerblichen Bereich, versehen. Damit lassen sie sich nicht nur leichter putzen, auch die Bildung von Moosen und Algenbelag wird bei regelmäßiger Reinigung vermieden. Zudem bleibt laut Hersteller die Farbwirkung und damit die Schönheit des Terrassenbelags lange erhalten. J

»Farini« eignet sich gut für Außenanlagen mit modernem architektonischem Umfeld. Der Farbton anthrazit-meliert unterstützt die elegante Anmutung.

Natürliche Farbwelten mit »greige« ist mehr als eine Farbmischung aus Grau und Beige – es ist als Farbkonzept aus der Architektur und dem Innenraumdesign nicht mehr wegzudenken. ­Braun-Steine trägt den sanften, sandigen Ton mit »Velvet Concrete«-Pflastersteinen und­ -Terrassenplatten nun in den Außenraum.

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Die Kombination aus kaltem Grau und warmem Beige ist gekonnter Vermittler zwischen Naturtönen und bringt klare Farben zum Leuchten. Ideale Farb­partner sind beispielsweise Weiß und Grün. Die laut Hersteller samtige Textur und puristische Formensprache von »Velvet Concrete« in Verbindung mit dem zurückhaltenden Farbton eröffnen vielfältige Möglichkeiten in der Freiflächengestaltung. Komplettiert wird das »Greige-Design«-Konzept mit den erdigen Farben Schlamm und Graun (Grau und Braun) in der »Spirell«-Oberfläche.  J

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Entwässerung und Sicherheit in großen Nennweiten u  BIRCO  Hersteller Birco hat das System »BIRCOsir« in großen Nennweiten von 300 bis 500 weiter verbessert. Die besondere Bauweise soll die horizontal und vertikal auftretenden Kräfte optimal auf das Bauteil verteilen und so Stabilität und Festigkeit erhöhen. Damit verspricht der Hersteller ein Allround-System für die Oberflächenentwässerung und eine ideale Kombination aus starker Entwässerungsleistung und hohen Sicherheitsstandards.

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Zudem trägt die Rinne das firmeneigene Gütesiegel »Birco Xtra« und gehört damit zu den Produkten, mit denen der Hersteller Planern, Architekten, Betreibern und Bauunternehmen eine besonders hochwertige Qualität verspricht.

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Dauerbelastung stellt eine große Herausforderung für Material und Konstruktion dar. Für die gestiegenen Anforderungen hat der Entwässerungsspezialist sein Rinnensystem für den Schwerlastbereich optimiert. Birco ist es damit nach eigenen Angaben gelungen, robuste Wandstärke und ein großes Entwässerungsvolumen für die AufMit »BIRCOsir« verspricht der Hersteller ein Allroundnahme von Niederschlagswasser System für die Oberflächenentwässerung von Flächen, zu kombinieren. das eine ideale Kombination aus starker EntwässeOb bei hohem Verkehrsauf- rungsleistung und hohen Sicherheitsstandards bietet. kommen oder schweren Lasten: verschraubten Wirbelböcken sowie eine Mit den großen Nennweiten von 300 fachmännische Verfugung. bis 500 erhalten Kunden einen halben oder einen Meter lange Bauteile, die auch eine hohe Verkehrsdichte meisHohe Verkehrssicherheit tern. Dies führt zu mehr Fassungsvodurch Verschraubungen lumen bei gleicher Nennweite und verIm Stadtverkehr werden die Abdeckungen bessert die Selbstreinigung der Rinne. und Flanken der Bauteile durch Drehungen und Anfahren schwerer Fahrzeuge sehr be»Die ›Bircohyperbel‹-Bauform mit stabilen Flanken haben wir mit unserer Erfahlastet. Die integrierte Verschiebesicherung rung aus der Umsetzung zahlreicher Pround die Verschraubung fixieren die Abdejekte und individueller Lösungen speziell ckungen dauerhaft 8-fach pro Meter und auf die Anforderungen im Schwerlastbegewährleisten so langfristig die Verkehrsreich angepasst«, erklärt Eva-Maria Herrsicherheit. Außerdem rasten die Guss­ mann, Produktmanagerin bei Birco. Der rippen der Abdeckungen präzise in die Stahlzarge ein. stabile Baukörper ist demnach so konzipiert, dass das typische DehnungsverhalDie verzinkte 4-mm-Massivstahlzarge ten von Flächen bei extremen Temperaist tief im Beton verankert und sorgt für turen kein Problem darstellt. Langzeitschutz. Die durchgehende AufDer Betonrinnenkörper ermöglicht geschwemmsicherung verankert die Rinne jederzeit fest mit dem Unterbau und schützt mäß DIN EN 1433 den Einbau als Typ I Rinvor seitlichem Versatz. ne bis zur Belastungsklasse D 400. Auf der Der Hersteller verspricht herausragende Baustelle kann so auf lastabtragende Fundamente und/oder Beton-Ummantelungen Materialeigenschaften, eine hohe Stabilität verzichtet werden. Die neue Nut- und Feund – bedingt durch das große Speicherderausformung erlaubt eine direkte Verlevolumen – auch bei Starkregen zuverlässigung von oben mittels auf den Stehbolzen ge Entwässerung.  J

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u  ADOLF BLATT  Wer sich auf Stuttgarter Gemarkung entlang des Neckars bewegt, durchschreitet in kurzen Abständen Orte unterschiedlichsten Charakters. So wechseln sich landschaftlich geprägte Nischen am Wasser, schroffe Uferbereiche aus Beton, dörflich geprägte Siedlungsbereiche, Verkehrsinfrastrukturen, gründerzeitliche Wohnquartiere und großmaßstäbliche industrielle Anlagen ab. Jetzt soll das Projekt »Erlebnisraum Neckar« Stuttgarts wichtigsten Fluss in Teilen für die Freizeit nutzbar machen. Dabei setzen die Planer auf eine Uferbefestigung aus »Stuttgarter Sickerstein«.

In der schwäbischen Metropole Stuttgart prägt seit der Vereinigung mit Cannstatt im Jahre 1905 der Neckar die Landschaft – kulturell und räumlich. Weil in vielen Bereichen das Neckar­ufer öffentlich nicht zugänglich ist, haben die Menschen in Stuttgart dem Fluss lange Zeit nur wenig Interesse entgegengebracht. Mit dem Masterplan »Erlebnisraum Neckar« versuchen die Verantwortlichen der Stadt, nun Stuttgart wieder als Stadt am Fluss erlebbar zu machen.

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Zentrales Projekt hierbei ist die Umgestaltung des Wasen­ ufers. Einige Vorhaben wie z.B. Anlegestellen für Flusskreuzfahrtschiffe und eine Wasenquerung sollen bis zum Jahre 2022 abgeschlossen sein. Eine kleinere bereits realisierte Maßnahme ist die Umgestaltung einer Grünfläche neben dem Parkhaus »Mühlgrün«. Hier setzten die Planer bei der Flächenbefestigung auf den »Stuttgarter Sickerstein«.

Wenig attraktive Anlage fällt bei den Bürgern durch Zu dunkel, zu schmutzig und nicht optimal gelegen – so beurteilten Cannstatter Bürger das unmittelbar am Neckar gelegene Parkhaus aus dem Jahre 1988. Einen weiteren Grund vermuteten Cannstatter Bezirksbeiräte schon lange im wenig ansprechenden Umfeld des Parkhauses. Axel Mundsinger von den Landschaftsarchitekten Mundsinger + Hans aus Ostfildern schildert die Situation: »Der Bereich machte seit langem einen tristen Eindruck. Trampelpfade, schütteres Gras und fehlende Aufenthaltsqualität erzeugten keinen einladenden Eindruck. Außerdem fehlten Sitzmöglichkeiten und eine Öffnung des Platzes zum Neckar.« Deshalb entschieden sich die Verantwortlichen, aus der Fläche erneut einen Platz mit Aufenthaltscharakter zu machen und den Platz mit Geld aus der Stadtentwicklungspauschale neu zu strukturieren. Mundsinger: »Mithilfe eines geeigneten Pflasterbelages sollte die Fläche so umgestaltet werden,

ADOLF BLATT

»Erlebnisraum Neckar« setzt auf »Stuttgarter Sickerstein«

Trotz seiner Wasserdurchlässigkeit verfügt der »Stuttgarter Sickerstein« laut Hersteller über eine sehr feinkörnige Oberflächenstruktur sowie attraktive Farb- und Formvarianten und soll damit zugleich auch allen ästhetischen Ansprüchen genügen. dass die vorhandenen Platanen in einem Platz sitzen und die Wurzelbereiche so gering wie möglich versiegelt werden.« Auch Sitzmöglichkeiten, die sich über eine zentrale Treppenanlage bis auf den Neckardamm ziehen, sowie ein neuer barrierefreier Zugang zum Parkhaus waren Teil der Planung.

Wasserdurchlässigkeit muss gewährleistet sein Für die Pflasterung dieses etwa 600 m2 großen Platzes fiel die Wahl auf den »Stuttgarter Sickerstein« aus dem Betonwerk Adolf Blatt in Kirchheim am Neckar. Hierzu Axel Mundsinger: »Wie der Name schon vermuten lässt, hat dieses Steinsystem seine Heimat in der Stadt Stuttgart. Da wir es bereits bei einigen anderen Projekten in der Umgebung mit Erfolg eingesetzt haben, war es auch für diese Maßnahme die erste Wahl.« Als Vorteil dieses Systems nennt er die Kombination aus zwei besonderen Eigenschaften: »Erstens wird der Stein aus haufwerksporigem Beton gefertigt und erfüllt damit spielend die geforderten Werte der Stadt Stuttgart für die Wasserdurchlässigkeit derartiger Flächen«, erläutert Mundsinger. Den Nachweis hierfür erbrachte der Hersteller mit einem Infiltrometerversuch. Die Messungen einer Fläche von »Stuttgarter Sickersteinen« im neu verlegten Zustand ergaben, dass bei der Verwendung von Splitt 1/3 mm für die Fugenverfüllung Regenspenden

von 7 100 l/(s x ha) versickert werden können. Damit werden die geforderten Versickerungswerte für eine versickerungsfähig befestigte Fläche in Anlehnung an das DWA-Arbeitsblatt A 138 (2002) und an das zuständige FGSV-Merkblatt von mindestens 270 l/(s x ha) im Neuzustand bei weitem überschritten, was bedeutet, dass es auch bei einem stärkeren Regenereignis zu keinem Oberflächenabfluss kommen wird. Mundsinger: »Im Gegenteil, das Wasser versickert in die darunter liegende Tragschicht, die dann wie ein Regenrückhaltebecken wirkt und dafür sorgt, dass das Wasser erst zeitverzögert weiter in den anstehenden Untergrund versickert und dort von den Baumwurzeln aufgenommen werden kann.« Als zweiten Vorteil dieses Steinsystems nennt er die optischen Eigenschaften. Trotz der Wasserdurchlässigkeit verfügt der »Stuttgarter Sickerstein« über eine sehr feinkörnige Oberflächenstruktur sowie attraktive Farb- und Formvarianten und genügt damit zugleich auch allen ästhetischen Ansprüchen. »Um die Fläche des Platzes freundlicher zu machen und die Platanen optisch zu integrieren, haben wir uns für eine farblich changierende Steinoberfläche in den Tönen anthrazit, gelb und grau entschieden. Dieses leicht wechselnde Farbenspiel erzeugt eine gewisse Wärme und wirkt nicht so kalt wie ein rein graues Material«, so Axel Mundsinger. J


Industrie- & Gewerbebau Neue Industrie-Kombinationsmaschine Fortschritt und gelebte Nachhaltigkeit – so bringt Nilfisk die Neuerungen der Industrie-Kombinationsmaschine »CS7010« auf den Punkt. Bei der neuesten Maschinengeneration setzt der Hersteller auf neue Benutzeroberflächen für eine intuitivere Bedienung, erweiterte Speed-Control-Systeme für noch mehr Arbeitssicherheit bei der Innenund Außenreinigung sowie eine verbesserte Steuerungsarchitektur.

NILFISK

u  NILFISK  Technologischer

Das »SmartFlow«-System steuert abhängig von der Arbeitsgeschwindigkeit die Wasser- und Reinigungsmitteldosierung vollständig automatisch. So garantiert die Maschine auch beim Umfahren von Gegenständen, beim Wenden oder dem Reinigen von Ecken gleichmäßige Sauberkeit und optimalen Wassereinsatz. Schon ihre Vorgängerin gehörte nach eigenen Angaben mit den leistungsstarken Innovationskonzepten rund um LPG- und Diesel-Hybrid, ePower-Batterie und Brennstoffzellen-Antrieb zu den Flaggschiffen der Industriereinigung. Mit dem Maschinenupdate will der Bellenberger Reinigungsspezialist nun noch einige Schritte weitergehen. Neben dem verbrauchsoptimierenden, automatischen Reinigungsmitteldosiersystem »Ecoflex« verfügt die Maschine ab sofort über die patentierte »SmartFlow«-Technologie, mit deren Hilfe sich laut Hersteller die Reinigungsproduktivität stark erhöht. Gleichgeblieben sind hingegen die Leistungsdaten der Maschine, die nach herstellerangaben in einem Durchgang Kehren und Scheuern kann: Ausgestattet mit 284 l fassenden Schmutz- und Frischwasser-

tanks sowie einem 113 l großen Kehrgutbehälter inklusive Hochentleerung sieht der Hersteller die »CS7010« für intensive Einsätze gewappnet. Selbst Steigungen von knapp 18 % bewältigt die Kombinationsmaschine demnach spielend, die mit doppelseitigem Bürstsystem in 154 cm breiten Bahnen kehrt. Die Schrubbbreite beträgt 125 cm bei einem Druck von maximal 182 kg.

Wirtschaftlich und nachhaltig Die »CS7010« verfügt über ein integriertes »SmartFlow«-System. Das Prinzip: Proportional abhängig von der Arbeitsgeschwindigkeit steuert »SmartFlow« die Wasser- und Reinigungsmitteldosierung vollständig automatisch. So garantiert die Maschine auch beim Umfahren von Gegenständen, beim Wenden oder dem Rei-

nigen von Ecken gleichmäßige Sauberkeit und optimalen Wassereinsatz. Auf diese Weise verringern sich Chemikalienund Wasserverbrauch, während die Reinigungsproduktivität pro Tankfüllung ansteigt.

Bedienkomfort und Sicherheit Das vom Hersteller weiterentwickelte »Steer-by-Wire«-System bietet nach eigenen Angaben in Kombination mit einem SoftTouch-Lenkrad eine deutlich höhere Präzision in der Navigation bzw. Steuerung der »CS7010«. Neben der adaptierten, elektronischen Lenkung konzentrierten sich die Nilfisk-Ingenieure zudem auf neue Bedienoberflächen, die sich durch großzügige OLED-Displays und die grafische Anzeige der Betriebsart auszeichnen. Die einfache Einstellung sämtlicher Bedienparameter soll somit ebenso leicht

INFO

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Die Nilfisk GmbH in Bellenberg gehört zur Nilfisk A/S. Nilfisk blickt auf eine 113-jährige Tradition zurück und zählt nach eigenen Angaben zu den weltweit größten Anbietern professioneller Reinigungstechnik. Rund 5 600 Mitarbeiter haben mit im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 1,082 Millionen Euro erwirtschaftet. Das Sortiment umfasst professionelle Hochdruckreiniger, Scheuersaugmaschinen, Kehrmaschinen, Kombinationsmaschinen (Kehren, Scheuern, Saugen), Einscheiben- und Poliermaschinen, Nass-/Trockensauger, Gewerbesauger und Sicherheitssauger. Es bestehen Produktionsstätten in Dänemark, Deutschland, Ungarn, Singapur, China, Italien, Mexiko und den USA. Über eigene Vertriebs­ niederlassungen und ein flächendeckendes Händlernetz ist das Unternehmen in über 100 Ländern der Welt und auf allen fünf Kontinenten vertreten.

vonstatten gehen wie das Aktivieren der ergänzten Sicherheitsfunktionen. Besonders die automatische Geschwindigkeitsverringerung in Kurvenfahrten sowie ein Tempo-Limit-Regler für sichere Reinigungsabläufe hebt der Hersteller hier hervor. Außerdem verfügt die »CS7010« serienmäßig über »Donaldson PowerCore-Hochleistungs-Filtertechnologie« zur effektiven Staubentfernung sowie das Staubbindesystem »DustGuard«. Durch konstanten Wassernebel werden Staubaufwirbelungen im Kehrbetrieb effektiv verhindert. Komfort verspricht zudem Zubehör wie Heißwasserzufuhr, Hochdruckanschluss (bis zu 150 bar) sowie »No-Tool«-Servicekonzept. Auch sämtliche Hydraulikelemente wurden durch elektronisch gesteuerte Elektroantriebe der Schutzklasse IP55 ersetzt. J 07/18   

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»Dauerläufer« sorgen für reibungslose Getränke-Logistik

Alles soll störungsfrei funktionieren, denn seit Anfang 2018 ist ein lange geplantes Vorhaben Realität: Die Lisa Mai Getränke ­GmbH & Co.KG hat in Bayreuth ihren Betrieb aufgenommen. Die Getränke-Fachgroßhändler Lippert aus Hof, Sagasser, ansässig in Coburg, und die Brauerei Gebrüder Maisel in Bayreuth haben sich zu diesem neuen Getränke-Fachgroßhandel zusammengeschlossen.

EFAFLEX

u  EFAFLEX  Zwischen 150 und 200 Mal pro Tag öffnen und schließen die insgesamt neun Schnelllauf-Spiraltore »EFA-SST-L Premium« in den Hallen der Lisa Mai Getränke GmbH in Bayreuth. Das sind mindestens 50 000 Öffnungszyklen pro Jahr. »Eine echte Dauerbelastung«, erklärt Alexander Porsch, Betriebsleiter des neuen Logistikzentrums. »Deshalb haben wir uns gemeinsam mit den Planern für genau diese Tore des Torspezialisten Efaflex entschieden.«

Neubau für 4,7 Millionen Euro Ein lange und sorgfältig geplantes Projekt, das die Unternehmen der drei freundschaftlich verbundenen Partner in dem neuen, verkehrsgünstig gelegenen sowie hochmodernen Betriebsgelände im Logistikpark Bayreuth vereint. 4,7 Mio. Euro haben die Geschäftspartner in den Neubau investiert. In einem Betrieb, der minuziös Kunden mit Getränken und einem gastronomischen Sortiment beliefert, müssen die logistischen Abläufe perfekt durchgeplant sein.

Schnell, wärmegedämmt und sicher: Beim Getränkefachhändler Lisa Mai GmbH in Bayreuth sorgen Efaflex-Schnelllauftore für eine reibungslose Getränkelogistik. Neuralgischer Punkt sind hierbei vor allem die Ein- und Ausfahrten aus den Hallen und dem Betriebsgelände, die jederzeit zuverlässig befahrbar sein müssen. Auch in der Brauerei Gebr. Maisel verrichten zwei Schnelllauf-Falttore seit über 20 Jahren beständig und verlässlich ihren Dienst, berichtet Porsch.

Angenehme Temperaturen

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Stillstand können wir hier bei ständigem Warenverkehr nicht gebrauchen, wir könnten dann nicht pünktlich ausliefern. Deshalb haben wir uns für die robusten und zuverlässigen Tore von Efaflex entschieden. Uns waren die Tore bereits durch den Einsatz in anderen Betrieben bekannt. Wir wissen um die hohe Funktionalität der Produkte und um die Zufriedenheit der jeweiligen Betreiber.« Alexander Porsch, Betriebsleiter des Logistik-Zentrums bei der Lisa Mai Getränke GmbH & Co.KG

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Tore zu entwickeln, die lange Zeit zuverlässig arbeiten, stellt für die Efaflex-Ingenieure jedoch nur einen Aspekt der Umweltverträglichkeit ihrer Produkte dar. Aus diesem Grund haben sie nach eigenen Angaben schnelllaufende Spiraltore für den Hallenabschluss vollkommen neu konzipiert. Das beinhaltet eine Verbesserung der physikalischen Eigenschaften sowie eine Optimierung der Funktionalität. Das neue Torblatt für die Efaflex-Industrietore ist laut Hersteller außergewöhnlich robust, langlebig sowie wärme- und schalldämmend. Efaflex bietet serienmäßig thermisch getrennte »EFA-THERM«-Isolierlamellen für das »EFA-SST«. Aufgrund der Torgröße und Anzahl der ISO-Sichtlamellen beträgt der U-Wert der Tore bei der Lisa Mai Getränke GmbH & Co.KG 2,3 W/m² K. Diese Eigenschaft soll für die frostfreie Lagerung von Getränken und eine angenehme Arbeitstemperatur für die Mitarbeiter sorgen. Je nach gewünschtem Lichteinfall und dem Einsatzort des Tores

können Kunden für ihr »EFA-SST« die Anzahl der gewünschten »EFA-CLEAR«-Klarsichtlamellen selbst bestimmen. Neben der Standardbeschichtung nach RAL 9002 weißaluminium können die Lamellen sowie die Stahlteile des Tores auf Wunsch in fast jeder Farbe aus dem RAL-System lackiert werden. So lassen sich die Tore farblich an jede Fassade anpassen. Sie werden in Standard-Baugrößen bis 10 000 mm Breite und 8 000 mm Höhe ausgeliefert. Die Mikroprozessor-Steuerung wird zusammen mit dem integrierten Frequenz­ umformer in einem separaten Kunststoff-Schaltschrank, Schutzart IP 65, eingebaut. Der Anschluss an das Stromnetz ist für 230 V/50 – 60 Hz (bei großen Toranlagen auch für 400 V) möglich. Zum Lieferumfang gehört ein TÜV-geprüftes Torlinien-Lichtgitter (»EFA-TLG«), das genau in der Torschließebene wirkt. Das Sicherheits-System ist geschützt in den Seitenzargen integriert und erzeugt bis zu einer Höhe von 2,5 m ein dichtes Lichtgitter aus Infrarot-Strahlen. Hindernisse werden berührungslos erkannt, die automatische Schließbewegung wird sofort gestoppt. Durch die variabel kombinierbaren Eigenschaften des »EFA-SST« verspricht Efaflex mit diesem Tor die Lösung für nahezu alle Aufgabenstellungen der Logistikbranche. Produktvideos gibt es auf der Firmen-Webseite unter der Rubrik »Videos«. J


Technische Lösungen, um Mitarbeiter vor Lärm zu schützen u  SONATECH  Hämmern, Stanzen, Klopfen – in Industriehallen ist es meistens recht laut. Dies kann die Mitarbeiter gesundheitlich beeinträchtigen. Deshalb ist der Arbeitgeber verpflichtet, Maßnahmen einzuleiten, die den Arbeitnehmer schützen. Sonatech unterstützt ihn dabei.

ne persönliche Schutzausrüstung zu tragen. Bei der Lärmbelastung spielt auch die Umgebung der Maschine eine wichtige Rolle. Bestehen Wände, Boden und Decken aus einem schallharten Material reflektieren sie die Schwingungen wesentlich mehr, als wenn sie schallabsorbierend sind. Und auch der Abstand von der MaSONATECH

Die Arbeitsstättenverordnung schreibt vor, dass der Schalldruckpegel in Arbeitsstätten so niedrig zu halten ist, wie dies nach Art des Betriebes möglich ist – zunächst mithilfe technischer Lösungen. Bleibt das erwünschte Ergebnis aus, sind organisatorische Maßnahmen vorgesehen. Erst dann ist der Mitarbeiter verpflichtet, ei-

Entsprechend den jeweiligen Anforderungen werden die Schallschutz­ elemente an die Decke geklebt oder von ihr abgehängt. So können optimale akustische und arbeitstechnische Ergebnisse erzielt werden.

schine zu den Umgebungsflächen, anderen Maschinen und dem Arbeitnehmer beeinflusst die akustische Wirkung. Um sicher zu beurteilen, welche Gefährdung tatsächlich vorliegt, sollte eine fachkundige Person die Lärmexposition ermitteln. Die Firma Sonatech aus Ungerhausen hat sich auf das Thema Schallschutz spezialisiert und macht mithilfe eines Akustik-Checks ausfindig, wo die Schallprobleme herrühren und schlägt geeignete Maßnahmen vor. Hierfür findet sie heraus, in welchen Frequenzbereichen der Lärm auftritt und welches die lautesten Maschinen sind. Außerdem ermittelt sie mithilfe einer Nachhallmessung die äquivalente Absorptionsfläche der Produktionsstätte. Damit kann herausgefunden werden, ob die Halle dem aktuellen Stand der Technik (Absorptionsgrad > 0,3) entspricht oder ob zusätzliches schallabsorbierendes Material angebracht werden muss.

Für ein wirksames Schallschutzkonzept werden in der Regel schallabsorbierende Materialien an Decke und/oder Wand angebracht. Verdoppelt man die schallabsorbierende Fläche, vermindert sich der Lärm in einer Halle um 3 dB(A), was der Halbierung der Schall­ energie entspricht. Um hier die richtigen Schallschutzmaterialien, den optimalen Abstand zur Lärmquelle und das passende Montagesystem zu finden, erarbeitet Sonatech auf Wunsch ein Schallschutzkonzept, das die Mitarbeiter so weit wie möglich vor der akustischen Belastung schützen soll. Auf Wunsch montiert Sonatech akustisch wirksame Bauelemente – nach eigenen Angaben auch am Wochenende – in der Produktionshalle. Der Arbeitgeber bekommt somit Schallmessung, Schallschutz und die Montage aus einer Hand und ist somit auch rechtlich auf der sicheren Seite.  J

Tortechnik für vorbeugenden Brandschutz u  B2K TORTECHNIK  Brennt es im Unternehmen, kann das Leben von Menschen von der Funktionsfähigkeit der Feuerschutzabschlüsse abhängen. B2K bietet einen Rundum-Service zu Schutzeinrichtungen mit regelmäßigen Wartungen sowie Beratung zu Modernisierungsmaßnahmen zu Brandschutztoren und Türen

Gebäudeteile voneinander und verhindern, dass sich Feuer und Rauch ungehindert ausbreiten. Das bestätigt auch Ralf Käckermann, Spezialist für Brandschutz und Sanierungsberatung bei B2K Tortechnik GmbH. Er plädiert für Lösungen, wie sie die Firma Montaplast gewählt hat: Ein dauerhaft beauftragter B2K-Monteur betreut die zwei Unternehmensstandorte in Sachen Sanierung, Instandhaltung und Überwachung der Brandschutztore und Türen.

Wenn es im Unternehmen brennt, kommt es auf die Zuverlässigkeit und Funktionsfähigkeit von Brandschutzabschlusstüren an.

Die Vorteile für den Betreiber: Er kann sich auf den störungsfreien Betrieb der Brandschutzabschlüsse verlassen und kommt allen gesetzlichen Pflichten nach.J

B2K

Brandschutz ist auch eine Investition in die Sicherung der Unternehmensexistenz und die Wahrung des Versicherungsschutzes, schreibt B2K in einer Mitteilung. Viele von einem Großbrand betroffene Unternehmen überleben nicht. Dennoch meinen viele Betreiber von Immobilien, dass es mit dem schlichten Einbau von Türen und Toren getan sei. Die Anlagen müssen jedoch gewartet werden: Der Gesetzgeber sieht eine jährliche Prüfung als verpflichtend vor. Brandschutzabschlüsse mit Feststellanlagen stellen wichtige vorbeugende Brandschutzmaßnahmen dar. Sie trennen einzelne

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Werkzeuge Marken-Botschafter lädt in seine »Schatzkammer« u  SPAX

INTERNATIONAL  Verbindungstechnik-Spezialist SPAX International hat zum Backstage-­ Brunch geladen: Das zwanglose Fachpresse-Event stand unter dem Motto »10 Jahre Freundschaft SPAX und Konny Reimann«. Gleichzeitig blickt der Hersteller auf mehr als ein halbes Jahrhundert SPAX-Qualität »Made in Germany«. Der baustoffPARTNER war vor Ort am Firmensitz in Ennepetal dabei und hat beim Rundgang einen der seltenen Einblicke in die moderne Fertigung bekommen, wo unter anderem die Produktion der neuen Dämmstoffschraube »SPAX-Iso« auf Hochtouren läuft.

Von Jan Rieken

Wie alles begann – mit dem Auswanderer auf Zeitreise Nach einem kurzen Überblick über das Unternehmen, seine internationalen Tochter- und Vertriebsgesellschaften sowie das breite SPAX-Produktportfolio stellte sich Konny Reimann bestens gelaunt den Fragen der versammelten Fachpresse. Dabei ging er mit den Journalisten auf Zeitreise, um im besten Hamburger Slang darüber zu berichten, wie es vor mehr als zehn Jahren zur bis heute währenden Verbindung zwischen dem Selfmade-Auswanderer und dem Befestigungs-Spezialisten kam: Die ersten Werbebotschaften für »die besten Schrauben der Welt« brachte Konny damals aus völlig freien Stücken über den Bildschirm, wie die Medienvertreter per »Video-Beweis« erfuhren: In einer Folge 70    

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der bewährten Auswanderer-Serie begleitete ein Kamerateam Konny Reimann auf »Heimatbesuch«, wo er direkt auf dem Weg vom Flughafen ins Hotel einen Zwischenstopp im Baustoff-Markt einlegte. Vor laufender Kamera präsentierte er seine Beute: Mehrere blaue Latzhosen (»Die gibt es in Amrika nicht«) und dann eine klassisch grüne Packung SPAX-Schrauben, von denen er inzwischen nach eigenen groben Schätzungen wohl rund eine Million Stück eingeschraubt haben dürfte. Erst später wurde daraus eine Kooperation, die den Star unter den Auswanderern zum Werbebotschafter und Hauptakteur in Anwendervideos von SPAX machte. Eine durchaus

authentische Wahl, da waren sich die Medienleute einig...

Produktion zertifiziert »Made in Germany« Im Anschluss gewährte der Hersteller den Gästen einen der seltenen Einblicke in die Produktion – »Konnys Schatzkammer«, wie sie von SPAXlern liebevoll genannt wird. In der Produktion machten sich die Gäste unter kundiger Führung von Produktmanager Micha Hochstrate mit Headsets und Warnwesten ausgestattet auf den abenteuerlichen Weg in die Fertigung. Entlang der Wertschöpfungskette ging es von der Ahnentafel mit Zeitstrahl über den Waren­eingang, Qualitätssicherung und das Drahtlager an ge-

waltigen Pressen vorbei bis zur fertigen Schraube. Die Gäste konnten dabei hautnah miterleben, wie aus Draht, der überwiegend aus einem Umkreis von 100 km angeliefert wird, Spezialschrauben und -befestigungen werden, die später ihre Reise rund um die Welt anreten – nicht zuletzt nach Hawaii, dem neuen Domizil von Auswanderer Reimann. Die Produktion bei SPAX wird in allen Phasen der Wertschöpfungskette in eigenen Labors überwacht und ist TÜV-zertifiziert für »Made in Germany«. Die Herstellung erfolgt dabei zu 95 % auf eigenen Werkzeugen. »Das macht uns flexibel, wenn es um Sonderlösungen geht«, erklärte Hochstrate. Neben dem umfangreichen Stan-

SPAX INTERNATIONAL (2)

Elsken Herchenröder, Marketingleiterin (CMO) bei SPAX International, hatte in der Unternehmenszentrale in Ennepetal neben zahlreichen Pressevertretern einen ganz besonderen Freund und Vertreter der Marke SPAX zu Gast: Konny Reimann, Deutschlands berühmtester und erfolgreichster Auswanderer. Tags zuvor hatte der prominente Selfmade-Spezialist noch für SPAX als Sponsor des »Ocean Jumps« im Rahmen der Kieler Woche den Eröffnungssprung in die Kieler Förde gewagt.

Auswanderer-Ikone Konny Reimann, seit 10 Jahren Markenbotschafter bei SPAX, hat im Interview mit ­Marketingleiterin Elsken Herchenröder aus seinem Leben erzählt und Fragen beantwortet.


Hand anlegen beim Praxistest im Ausbildungszentrum Es auch einmal selber auszuprobieren galt es schließlich bei einem der von Reality-Star Reimann begleiteten Programmpunkte: Im SPAX-Ausbildungszentrum, dem »ABC Trainingscenter«, hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, unter fachkundiger Anleitung von Produktmanagern an vier Stationen selbst Hand anzulegen und sich von der einfachen und praxisgerechten Anwendung der SPAX-Produkte zu überzeugen: Vom Terrassen- und Dachaufbau über Fassadenanwendungen zum exklusiven Shooting samt Interview mit Konny Reimann. Welche Bedeutung Befestigungsschrauben für aufgelegte Dachbalken haben können, wurde an einer großen Hydraulikpresse demonstriert, die mas-

Die »SPAX-ISO« ist geeignet für die Verarbeitung von druckweichen Dämmstoffen bei der Aufsparrendämmung. Druckbelastungen können von druckweichen Dämmstoffen nicht aufgenommen werden. Das Fixiergewinde hält die Konterlatte fest und über-

sive Holzbalken krachen ließ. Einige Schrauben später hatten die staunenden Gäste die Erkenntnis, dass die sichere Verbindung von Holz und Schraube unter dem krachenden Bruch weiterhin bestehen blieb.

trägt somit die Druckkräfte. Der Dämmstoff bleibt so in Form. Mit der »SPAX Design Software« kann ein Projekt berechnet und ein passendes SPAX-Produkt auswählt werden.

ken-Botschafter – und auch die Gäste dürfen nach diesem Tag davon ausgehen, dass diese Verbindung ähnlich lange halten

dürfte wie alles, was Konny Reimann mit Befestigungsmaterial aus Ennepetal zusammengeschraubt hat. J

In jeder Hinsicht eine »feste Beziehung« Marketingchefin Herchenröder zieht nach einem gelungenen Tag Bilanz und ist begeistert: Reimann und SPAX haben vor zehn Jahren zueinander gefunden, nachdem der damals schon überzeugte SPAX-Fan seine Begeisterung für die Qualität »Made in Germany« frei im Fernsehen bekundete. Seitdem ist er aktiver und authentischer Mar-

BAUSTOFPARTNER / JAN RIEKEN

dardsortiment stellt SPAX auch individuelle Befestigungen für Sonderlösungen her, wobei die Kosten »eine Frage der Stückzahl« seien, wie die Gäste erfuhren.

Wie sich Terrassendielen fachgerecht befestigen lassen und wie die Konstruktion mit »SPAX Tape« dicht wird, demonstrierte Produkt­ manager Christoph Hessel im Ausbildungszentrum.

In nur drei Tagen den Rohbau fertiggestellt: Entscheidend sind die richtigen Befestigungsmittel u  HECO-SCHRAUBEN  Gut

geplant ist halb gebaut: Heco-Schrauben haben bei einem Studentenprojekt für kurze Bauzeiten gesorgt. Als Referenzobjekt in Brettsperrholzbauweise wurde ein Neubau in Rosenheim von angehenden Holzbauingenieuren der nahegelegenen Fachhochschule begleitet. Innerhalb von drei Tagen stand der Rohbau eines neuen Hauses. Das Ingenieurbüro hat zusammen mit Studenten der FH Rosenheim einen Bedarf von rund 10 000 Schrauben errechnet, die der Schramberger Schraubenspezialist HECO beisteuerte. Für die Studenten, eingeschrieben für den Studiengang »Holzbau und Ausbau«, schließt sich an das Praxissemester das Projektseminar »Holzbau« an. Darin nehmen die Studenten die Fachplanung für ihre erstellten Häuser vor und übergeben zur Überprüfung ihre Unterlagen der nächsten Gruppe. Die-

se erstellt die Ausschreibungsunterlagen dazu. »Bis hierhin ist alles nur reine Theorie«, erklärt Professor Ulrich Grimminger, Mitglied der Fakultät für Holztechnik und Bau. »Deshalb gehen wir noch einen Schritt weiter und begleiten auch eines der im Seminar bearbeiteten Häuser in der Bauphase. Anhand dieses Referenz­ objektes sollen die Studenten auswerten, ob ihre Planung einen reibungslosen Bauablauf ermöglicht.« Das zeigt sich beispielsweise am gelungenen Zusammenspiel unterschiedlichster Gewerke oder wenn Bauteildiffe-

renzen berücksichtigt werden. Die Studenten des Sommersemesters 2017 wägten also ab, welche der vorliegenden Konstruktionen sich für eine praktische Umsetzung eignet. Die Wahl fiel schließlich auf ein besonders schnell zu errichtendes Bauwerk. Das Planungsteam entschied sich dazu, ein Referenzobjekt in Brettsperrholzbauweise zu errichten.

Befestigungsmittel sollte richtig ausgewählt werden Auf die Bodenplatte montierte es die Montageschwellen und auf diese wiederum die Außen- und Innenwände des

zweigeschossigen Gebäudes. Sowohl bei den erstellten Plänen als auch den eingesetzten Baustoffen waren die Zimmerer darauf angewiesen, dass sie sich auf die ausgearbeiteten beziehungsweise bestellten Materialien der Studenten und des betreuenden Ingenieurbüros verlassen konnten. Besonders begrüßte Markus Edhofer die Wahl der Befestigungsmittel durch das Planungsbüro Konbau GmbH, in dem auch Hochschuldozent Professor Grimminger als Ingenieur tätig ist: »Hätten wir uns selbst aussuchen können, mit welchen Schrauben wir arbeiten wollen 07/18   

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Ideale Befestigung für das Brettsperrholz Einzigartig ist bei der Brettsperrholzbauweise die Befestigung der einzelnen Dachelemente: An den stumpfen Querverbindungen gilt es, feste Verbindungen zu schaffen, die hohe Lasten ableiten. Die »Heco-­ Topix-CombiConnect« in der Abmessung 8,5 x 150 mm erwies sich hier als besonders vorteilhaft. Über ihr Doppelgewinde nimmt sie hohe Zug- und Druckkräfte auf. Mit ihren unterschiedlichen Gewindesteigungen zieht sie zudem die Bauteile fest zusammen und sorgt insbesondere bei kreuzweiser Verschraubung für eine sichere, formschlüssige Verbindung. Auch bei der Verbindung der Deckenelemente kam die Holzbau-schraube zum Einsatz. Die Verarbeiter profitierten hier insbesondere von dem kleinen Zylinderkopf, der sich leicht versenken lässt und damit eine verdeckte Montage möglich macht. Flexibel einsetzbar für unterschiedlichste Anwendungen zeigte sich die »Heco-To-

pix«-Tellerkopfschraube in einer Teilgewindeausführung. In der Abmessung 8,0 x 240 mm befestigten die Zimmerer damit die Dach- und Deckenelemente in den Wänden und mit der Abmessung 8,0 x 220 mm die einzelnen Wandelemente untereinander. Mit ihren Eigenschaften bietet die Holzbauschraube optisch saubere und statisch sichere Verbindungen. Die Spitze mit Fräsrippen verringert die Spaltwirkung beim Ansetzen der Schraube. Die hohe Gewindesteigung sorgt dann für ein schnelles Einschrauben, während die Reibung am Schraubenschaft durch einen Schaftfräser erheblich reduziert wird. Über die große Klemmfläche des Tellerkopfes erfolgt eine hohe Lastübertragung und das bei einfachster Verarbeitung. Das Anbringen der Unterkonstruktion für die Fassade wiederum erfolgte mit der Senkkopfvariante der »Heco-Topix«. Neben den Holzbauschrau-

ZIMMEREI EDHOFER

– wir hätten ebenfalls Heco genommen«, so Edhofer. Er weiß um die Qualität der Schramberger Schrauben und die Zuverlässigkeit über das gesamte Sortiment hinweg. Als Ergänzung zur Fügungstechnik und zur Sicherung des Hauses gegen windbedingte Druck- und Sog­ kräfte waren die rund 10 000 Heco-Schrauben optimal: Sie ließen sich zeitsparend, einfach und sicher verarbeiten.

Die »Heco-Topix-CC« wird entlang der vorgezeichneten Montagelinie zeitsparend montiert. ben sorgten auch Betonschrauben für sicheren Halt: Mit den Schraubankern »MMS-S« und »MMS-TC« wurden die Montageschwellen auf dem Betonfundament befestigt, um die Lasten der Außenwände in das Fundament abzuleiten. So boten die Schrauben den Zimmerern vom Fundament bis unters

Im bayerischen Rosenheim wurde der Rohbau innerhalb von nur drei Tagen realisiert. Wichtig war hier vor allem der Einsatz der richtigen Befestigungsmittel: Über ihren Kopf zieht die Tellerkopfschraube die Bauteile fugenbündig zusammen.

Dach eine hohe Verarbeitungssicherheit.

Nachhaltigkeit auf dem Prüfstand Verkleidet mit einem Mix aus moderner horizontaler Rhombusund vertikaler Boden-Deckelschalung zeigt das Haus schon von weitem, was drin steckt: viel Holz. Wie sich die Eigenschaften dieses Baustoffes langfristig auswirken, werden die Studenten in den nächsten Jahren überprüfen: Sei es zur Kontrolle des Wärme-, Feuchte- und Schallschutzes oder zur Analyse der Energieeffizienz – die Hausbewohner werden also hin und wieder Besuch von den Rosenheimer Studenten bekommen. Diese haben mit der Abwicklung des Projektes von der Vorfertigung der Wandelemente bis zum Hausaufbau tiefes Praxiswissen erlangt, mit dem sie nach ihrem Bachelorabschluss in den Berufsalltag starten können. J

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Diamantwerkzeug-Technologie: produktiver und sicherer u  SAINT-GOBAIN ABRASIVES  Ob

bewehrter Beton, Betonrohre, Bordsteine, Poroton, Stradalit, ­Granit oder Asphalt – auf der Baustelle soll die Norton Clipper-Diamanttrennscheibe »Extreme« in ihren unterschiedlichen Ausführungen Synonym für Leistungsfähigkeit und Vielseitigkeit sein.

Die Norton Clipper-»Extreme-­ Beton« kann auf Winkelschleifern, Benzin- und Trennschleifern sowie Fugenschneidern bis zu 90 PS eingesetzt werden.

ximierte Sicherheit bei geringerer Herstellungsenergie und größerer Auswahl an Segmentformen.«

Schnell, sicher und präzise Die Clipper-»Extreme«-Typen mit Namen »Beton«, »Granite« und »Asphalt« kommen in unterschiedlichen Spezifikationen zum Einsatz und sind dabei auf verschiedenen Maschinentypen ausgelegt. Die Werkzeuge vereinen laut Hersteller viele Vorteile, die dem Anwender das Leben auf der Baustelle leichter und sicherer machen sollen. Dazu gehören der Schnitttiefenanzeiger, Spezialstahlkerne und -wasser­ wege zur optimalen Kühlung und Dämpfung. Trapezförmige 15 mm hohe Segmente nach dem DUO-Konzept, die entgegen der Laufrichtung der Diamantscheibe angeordnet sind, tragen zum besseren Abtrans-

Neuer Betonschleifer mit hoher Motorkraft

port der Schneidpartikel bei und erlauben höchste Schnittgeschwindigkeiten. Insbesondere die sogenannten »i-HD«-Segmente machen die »Extreme«-Diamantscheiben nach eigenen Angaben noch leistungsfähiger und sicherer. Die Diamanten sind ein integrierter Teil der Segmentstruktur, denn während des patentierten Prozesses imprägniert eine spezielle Bindung die Kernstruktur und bindet dadurch die Diamanten in das Segment. Das sorgt für eine maximale Auslastung der Diamanten, was wiederum die Standzeit des Werkzeugs erhöht. Auch haben die »i-HD«-Segmente gegenüber herkömmlichen Segmenten eine sehr viel höhere Biegefestigkeit. Ein Segmentverlust ist laut Norton Clipper nahezu ausgeschlossen. J

COLLOMIX

patentierten Schweißprozess für Diamanttrennscheiben. Das bietet dem Anwender bisher unerreichte Leistung und maSAINT GOBAIN ABRASIVES

Abgestimmt auf die jeweilige Trennaufgabe können die laut Saint-Gobain Abrasives schnellsten Diamantscheiben der Welt ihre konstruktiven Vorteile ausspielen. Dazu gehören beispielsweise die speziellen Diamantsegmente, die mit einer Infiltrationstechnologie namens »i-HD« hergestellt werden. Das von Norton entwickelte Laserschweißverfahren, mit dem Segmente auf einen Stahlkern befestigt werden, ermöglicht den Einsatz von Diamantscheiben ohne Wasserzufuhr in einem breiten Spektrum an Beton- und Baumaterialien. Marko Waldschmidt, Vertriebsleiter Deutschland und Österreich bei Saint-Gobain Abrasives: »Mit der ›i-HD‹-Technik haben wir den nächsten zukunftsweisenden Prozess eingeführt: Infiltrationstechnologie mit hoher Dichte in Kombination mit dem

u  COLLOMIX  Bei

der Bausanierung müssen vor der Verarbeitung von neuen Materialien alte Beschichtungen oder mineralische Beläge entfernt werden. Collomix erweitert dafür sein Betonschleiferprogramm um ein Gerät mit 180 mm Schleiftopf. Auch das neue Modell verfügt über einen kraftvollen, modernen 2 600 W-Motor, der für konstanten und starken Abtrag der Bearbeitungsoberfläche sorgen soll und auch bei umfangreichen Schleifarbeiten über genügend Kraftreserven verfügt. Neue konstruktive Lösungen schützen den Motor zuverlässig vor schädlichen Einwirkungen des Schleifstaubs, schreibt Collomix in einer Mitteilung.

Vibrationen auf ein Minimum reduziert Bei der Handhabung setzt Collomix beim »CMG 2600« auf zwei Handgriffe, mit denen sich die Maschine effektiv, sicher und angenehm führen lässt. Ein Schwingungselement im Handgriff soll zudem Vibratio-

nen absorbieren und reduzieren. Die robuste Staubschutzhaube aus Metall ist widerstandsfähig und schützt den Bediener vor herumfliegenden Schleifpartikeln. Zusammen mit dem Gummilamellenring wird Staubaustritt auf ein Minimum reduziert. Für die Staubabsaugung ist das Gerät mit einem Schlauch-Anschlussstutzen mit 35 mm Durchmesser ausgestattet. Für Einsätze mit gesundheitsgefährdenden Stäuben bietet Collomix einen Entstauber mit Feinstaubfilter der Filterklasse »M« an.

Saubere Ergebnisse dank Diamantsegment Der neue Schleifer ist standardmäßig mit einem 180 mm-Schleiftopf ausgestattet. Diamantsegmente versprechen einen kon-

Der neue Betonschleifer »CMG 2600« von Collomix im harten Schleifeinsatz: Vorteilhaft ist die leichte Handhabung mittels zweier Griffstücke. stanten, effektiven Abtrag bei gleichzeitiger langer Nutzungsdauer des Diamanttopfs. Der Motor des »CMG 2600« mit Vollwellenelektronik sorgt für kontrolliertes Nachregeln der bis zu 6 600 Umdrehungen während des Schleifens. Eine optische Überlastanzeige informiert über zu hohen Anpressdruck. Ein elektronischer Sanftanlauf, Überlast- und Wiederanlaufschutz sorgen für optimale Sicherheit des Anwenders und seiner Maschine. J 07/18   

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Doppelgewinde für spaltfreies Befestigen u  BERNER  Diese

Schraube hat den Dreh raus: Die neue Berner »EASYfast Press«-Holzschraube mit Doppelgewinde lässt sich schnell und spaltfrei verschrauben. Das Unterkopfgewinde presst die Bauteile dabei dauerhaft zusammen – ohne locker zu lassen. Sie eignet sich damit für den Möbel- und Innenausbau sowie Unterkonstruktionen.

BERNER

Die Besonderheit der »EASYfast Press«-Holzschraube ist laut Berner das Doppelgewinde mit unterschiedlichen Durchmessern und Steigungen. Die Schrauben lassen sich dadurch nach eigenen Angaben schneller

und leichter eindrehen, erzeugen eine dauerhafte Vorspannung (Klemmkraft) und daraus resultierend eine höhere Traglastfähigkeit im Vergleich zu herkömmlichen Teilgewindeschrauben. Das Unterkopfgewinde mit größerem Durchmesser und geringerer Steigung soll dabei für den speziellen »Press­ effekt« sorgen. Beide Bauteile werden dadurch unmittelbar und spaltfrei zusammengezo-

gen, sobald das Gewinde im Anbauteil greift, heißt es in einer Mitteilung. Eine vorherige Fixierung mit Schraubzwingen ist demnach nicht erforderlich. Durch den speziellen Senkkopf mit Frästaschen versinkt die neue Berner-Schraube sauber im Holz, ohne dass die Oberfläche des Werkstoffs beschädigt wird. Die Schraubenspritze reduziert zudem die Spaltwirkung und ermöglicht punkt-

Der »Zusammenpresseffekt« der Berner »EASYfast Press«: Das Unterkopfgewinde zieht beide Bauteile unmittelbar und spaltfrei zusammen, sobald es im Anbauteil greift.

genaues Verschrauben, verspricht der Hersteller. Darüber hinaus verringert die Gleitbeschichtung das Einschraubmoment und schont gleichzeitig die Werkzeuge. Die »EASYfast Press« eignet sich daher zum Verschrauben von beschichteten Holzmaterialien und Plattenwerkstoffen sowie Unterkonstruktionen im Fertig- oder Holzrahmenbau. Die Europäisch Technische Zulassung ETA-12/0197 garantiert für die »EASYfast Press« als Holzverbindungsmittel ein höchstes Maß an Sicherheit. J

Neues Verdichtungssortiment auf dem Markt u  HUSQVARNA  Mit

Lösungen für die leichte Verdichtung und Betontechnik führt Husqvarna ein neues Produktsegment ein. Die Tinte auf dem Geschäftsabschluss mit Atlas Copco war kaum ­trocken, da hat Husqvarna bereits sein neues Sortiment vorgestellt.

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Leichtbaumarkt zu bedienen ist Teil von Husqvarnas DNA. Mit den branchenbesten Innovationsfähigkeiten, einem globalen Vertriebsnetzwerk und einem globalen Netz an Vertragshändlern erleichtern wir die Verwendung und den Betrieb von leichten Verdichtungsgeräten und Betontechnik.«

End-to-End-Lösungen für Betonoberflächen und-böden Ein weiterer wichtiger Erfolgsfaktor ist, dass Husqvarna laut eigener Aussage bereits eins der marktführenden Produkt­ sortimente für Betonschneiden, Bohren, Schleifen und Polieren sowie Staub- und Schlammabsaugung bietet.

HUSQVARNA

Husqvarnas neue Stampfer, Vorlaufrüttelplatten für Boden und Asphalt, Doppelwalzen und Grabenverdichter, Betonverdichter, und Rüttelpatschen und Glättmaschinen werden in Kürze bei Händlern und Vermietungsstellen auf der ganzen Welt erhältlich sein. Die Produkte werden bereits unter Atlas Copco vermarktet, sind aber bald unter der Marke Husqvarna erhältlich. Durch den Eintritt in dieses neue Marktsegment muss sich Husqvarna mit verschiedenen starken Konkurrenten auseinandersetzen. »Husqvarna ist bekannt für seine Innovation bei der Erstellung integrierter Systeme, mit denen die Produktivität erhöht und die Betriebskosten gesenkt werden«, so Sebastian Poccard, Vize Präsident für Betonoberflächen und -böden bei Husqvarna. »Den

Mit neuen Produkten aus dem Bereich der leichten Verdichtung und Betontechnik möchte der Hersteller Husqvarna seine Vielfältigkeit unter Beweis stellen.

Durch Erweiterung des Produktsortiments auf vorangehende Prozessschritte will der Hersteller nun eine komplette Lösung für den gesamten Prozess, von der Bodenverdichtung bis hin zu einem polierten Betonboden aufbieten. So profitieren Vertriebspartner und Endbenutzer laut Herstellerangaben auf der ganzen Welt. »Dies ist etwas Einzigartiges, das nur Husqvarna bieten kann«, ergänzt Sebastian Poccard. Das neue Verdichtungssortiment soll Stampfer, reversible Rüttelplatten, Vorlaufrüttelplatten für Boden und Asphalt und Doppelwalzen enthalten. Die neuen Betoneinbringungsmaschinen umfassen interne Verdichter, Rüttelpatschen und Glättmaschinen. Fugenschneider für Frischbeton sind bereits Teil von Husqvarnas Gesamtangebot. J


ROBERT BOSCH

Der »GWS 18V-125 SC Professional« vereint »KickBack Control« und »Drop Control« für maximalen Anwenderschutz in einem Gerät.

System vereint Gesundheitsschutz und Produktivität u  BOSCH  Mehrwert durch hohen Anwender- und Gesundheitsschutz – Bosch bietet Handwerkern ein umfassendes System für effizientes und gesundheitsschonendes Arbeiten. Das Spektrum reicht von Lösungen, die das Verletzungsrisiko für den Verwender unmittelbar minimieren, bis hin zum Schutz vor langfristigen Gesundheitsrisiken.

Sofortschutz bieten zum Beispiel sensorbasierte Funktionen wie »KickBack Con­ trol«: Erkennt der integrierte Sensor während des Arbeitsvorgangs ein plötzliches Blockieren – etwa bei Verkanten eines Bohrers oder einer Trennscheibe – schaltet der Motor innerhalb eines Sekundenbruchteils ab und minimiert so das Verletzungsrisiko durch Rückschlag. Bosch ist nach eigenen Angaben ein führender Hersteller von Sensoren und nutzt Synergien innerhalb der Bosch-Gruppe, um Handwerkern mit sensorbasierter Technologie Mehrwert zu bieten. »KickBack Control« ist inzwischen in 25 Bosch Profi-Elektrowerkzeugen integriert, zum Beispiel im Bohrhammer »GBH 18V-26 (F) Professional«, im Winkelschleifer »GWS 18V-125 SC Professional« und im neuen »FlexiClickBohrschrau-ber GSR 18V-60 FC Professional«. Bosch verspricht das breiteste Portfolio sensorbasierter Schutzfunktionen im Markt. Weltweit wurden bereits mehr als vier Millionen Profi-Elektrowerkzeuge mit »KickBack Control« verkauft.

Weniger Verletzungsgefahr im Arbeitsalltag Als weiteres Beispiel für den Einsatz von Sensoren nennt der Hersteller »Drop Con­ trol«: Diese Funktion schaltet ein Gerät sofort ab, sobald es nach einem Fall auf dem Boden auftrifft. Weltweit erstes Elektrowerkzeug mit dieser Funktion ist demnach der »GWS 18V-125 SC Professional«: Er vereint »KickBack«- und »Drop Control« für maximalen Anwenderschutz in einem Gerät. Auch mechanische und elektronische Funktionen sollen Handwerker zuverlässig schützen: So sorgt der Wiederanlaufschutz

Bei der Säbelsäge »GSA 18V-32 Professional« wirkt ein Ausgleichsgewicht den Massekräften permanent entgegen. Dadurch verspricht die Säbelsäge die geringste Vibration ihrer Klasse. Dieses Prinzip zur Vibrationsdämpfung kommt auch bei Hämmern zum Einsatz. dafür, dass ein Gerät nach Stromunterbrechung nicht weiterläuft. Das »Intelligent Brake«-System bringt die Scheibe eines Winkelschleifers innerhalb von nur zwei Sekunden zum Stehen. Ist er mit »Protection Switch« ausgestattet, läuft der Winkelschleifer nur, solange der Schalter gedrückt wird. Dadurch haben Anwender immer volle Kontrolle über ihr Gerät.

Langzeitschutz beugt Gesundheitsrisiken vor Genauso wichtig ist es, den Anwender langfristig vor Vibrationen und Staub zu schützen. Bosch bietet deshalb Geräte mit »Vibration Control« oder vibrationsgedämpften Handgriffen an. Beim Bohrhammer »GBH 18V-26 (F) Professional« entkoppelt beispielsweise ein Dämpfungselement den Haupthandgriff vom Hammer-Antrieb und verringert so aktiv Vibrationen. Bei der Säbelsäge »GSA 18V-32 Professional« wirkt ein Ausgleichsgewicht den Massekräften permanent entgegen. Dadurch bietet die Säbelsäge laut Bosch die geringste Vibration ihrer Klasse. Dieses Prinzip zur Vibrationsdämpfung kommt auch bei Hämmern zum Einsatz. Bosch bietet darüber hinaus ein umfassendes Programm für die Staubabsaugung: Das »Click & Clean«-System umfasst Werkzeuge, Nass-/Trockensauger, Sauger-Zubehöre und »L-Boxxen«, die aufeinander abgestimmt

sind und in Kombination gesundheits- und werkzeugschonenderes, schnelleres, effizienteres und präziseres Arbeiten unterstützen sollen. Dazu gehören zum Beispiel die M-zertifizierten Nass-/Trockensauger »GAS 35 M AFC Professional« und »GAS 55 M AFC Professional«. Beide Sauger verfügen über eine automatische Filterreinigung, die eine dauerhaft hohe Saugkraft und damit einen kontinuierlichen Arbeitsfortschritt verspricht. Für den mobilen Einsatz gibt es kompakte und leistungsstarke Akku-Sauger wie den »GAS 18V-10 L Professional«. Das »Click & Clean«-System ist kompatibel mit unterschiedlichen Staubabsaugungs-Systemen, zum Beispiel für Werkzeuge zum Bohren und Meißeln oder mit Absaughauben für Winkelschleifer. Sie saugen den Staub direkt ab, wo er entsteht. Das Ergebnis ist gesund-heitsschonenderes, ermüdungsärmeres und gleichzeitig präziseres Arbeiten. Bei den Bohrhämmern »GBH 18V-26 Professional« und »GBH 18V-26 F Professional« geht Bosch noch einen Schritt weiter: Sie sind die ersten 18 V-Boschhämmer mit aktiver, integrierter Staubabsaugung. Bosch verspricht Handwerkern damit passende Lösungen für unterschiedliche Anforderungen. J

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Ölfreier Kompressor bewährt sich auf Baustelle

Kirchheim unter Teck, ein klarer Herbstmorgen und Minusgrade im zweistelligen Bereich: nichts Ungewöhnliches am Rande der Schwäbischen Alb. Trotzdem hat es Zimmerermeister und Unternehmer Felix Breckel buchstäblich kalt erwischt, als er morgens auf der Baustelle seinen Kompressor anwerfen wollte und plötzlich nichts passierte. Das ölgeschmierte Gerät verweigerte den Dienst. Kurzerhand griff Felix Breckel zum Handy und rief beim benachbarten Elektrowerkzeughersteller Metabo an. Die Nürtinger hatten ihm schon einige Male Testmaschinen zum Ausprobieren zur Verfügung ge-

stellt. Und kurze Zeit später stand der Prototyp eines neuen, ölfreien Kompressors auf der Baustelle. Im Gegensatz zu ölgeschmierten Geräten laufen sie laut Hersteller bei kalten Temperaturen problemlos an.

Ölfreie Kompressoren: Sie sind besser als ihr Ruf Felix Breckel war skeptisch, schließlich haben ölfreie Kompressoren den Ruf, nicht so leistungsfähig zu sein wie ihre ölgeschmierten Kollegen. Der Zimmerer betreibt ein kleines Holzbauunternehmen, das unter anderem auf den Dachbau spezialisiert ist. Für diese Arbeit hat er sich sogar einen eigenen

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METABO

u  METABO  Beim Einlatten arbeitet Zimmerermeister Felix Breckel mit einer Spezialmaschine, die besonders viel DruckluftPower braucht. Der ölfreie Kompressor »Power 400-20 W OF« von Metabo, der sich auf Einsätzen unter Beweis stellen musste und dabei überzeugende Ergebnisse abliefern konnte.

Der ölfreie Kompressor »Power 400-20 W OF« von Metabo ist für den Einsatz auf der Baustelle konzipiert. Besonders nützlich: Mit integrierten Kranösen lässt sich das kompakte und robuste Gerät einfach aufs Dach heben. Kran und einen sogenannten »Einlatt-Blitz« angeschafft. Innerhalb von eineinhalb Stunden kann er damit ein rund 160 m2 großes Dach einlatten, doch das Gerät benötigt eine ordentliche Portion Druckluft-Power. »Nach ein paar Minuten auf dem Dach war klar, dass der Kompressor nicht nur bei kalten Temperaturen sofort startet, sondern auch genug Leistung bringt. Außerdem habe ich gleich gemerkt, dass das Gerät im Dauerbetrieb stark ist. Andere Kompressoren brauchen zwischendurch eine Pause, der Metabo-Kompressor läuft durch«, erzählt Breckel von seinen Erfahrungen mit dem Gerät. Ein Blick auf die technischen Daten bestätigte Breckels ersten Eindruck. Der Kompressor ist mit einem 20-l-Kessel und einer Füllleistung von 200 l/min für eine Vielzahl von Anwendungen geeignet. Durch einen Druckminderer mit Manometer lässt sich der Arbeitsdruck laut Metabo von bis zu zehn Bar anwendungsgerecht einstellen und hat einen integrierten Überlastschutz zum Schutz vor vor Überhitzung.

Baustellentauglicher Kompressor im Arbeitsalltag Mittlerweile ist aus dem Prototypen ein Seriengerät geworden. Der »Power 400-20 W OF« ist seit einigen Monaten ein fester Begleiter im Arbeitsalltag

von Breckel. Nicht selten läuft der Kompressor mehrere Stunden am Stück und sorgt für produktives Arbeiten – sowohl mit dem »Einlatt-Blitz« als auch bei der Nutzung von kleinen und großen Klammergeräten im Innenausbau. Der »Power-Kompressor« ist dabei für den harten Arbeitsalltag auf der Baustelle konzipiert. Das kompakte Gerät ist laut Hersteller besonders robust, Armaturen und Bedienelemente sind durch einen Rohrrahmen geschützt und trotzdem gut sichtbar und bedienbar. Weil das keramikbeschichtete Aggregat komplett ölfrei ist und nicht geschmiert werden muss, kann der Kompressor in allen Positionen transportiert werden. Ölleckagen gehören der Vergangenheit an. Mit gummierten, stabilen Rädern und einer Trolleyfunktion lässt sich er sich einfach zur Baustelle rollen, gummierte Standfüße sorgen für einen sicheren Stand. »Bei meinen früheren Kompressoren ist auf der Baustelle immer mal wieder was abgebrochen oder kaputtgegangen. Dieser Kompressor hier ist ziemlich robust«, sagt Felix Breckel. »Besonders praktisch sind für mich die Kranösen. Damit kann ich den Kompressor einfach mit dem Kran auf das Dach hieven und muss ihn nicht mehr Gerüste oder Treppen hochschleppen.« J


Aktuelles

 BUNDESVERBAND ZIEGELINDUSTRIE   In guter

Stimmung und mit großer Geschlossenheit erlebten die deutschen Ziegelhersteller Anfang Juni ihre Jahrestagung. Knapp 100 Unternehmer waren der Einladung des Bundesverbands der Deutschen Ziegelindustrie nach Heidelberg gefolgt. Zehn Mitgliederversammlungen des Bundesverbands, der Landesverbände sowie der Arbeitsgemeinschaften mussten innerhalb von drei Tagen absolviert werden. »Die Ziegelindustrie kann auf Jahre des Wachstums zurückblicken und darf mit Zuversicht nach vorne schauen«, fasste Stefan Jungk, Präsident des Bundesverbands, die gute Stimmung zusammen. So erwirtschaftete die Gesamtbranche im letzten Jahr ein sattes Umsatzplus von 3,2 %. Den größten Anteil daran hatte der Mauerziegel, der einen Produktionszuwachs von 5,9 % erzielte. Selbst der von ungünstigen Rahmenbedingungen betroffene Dachziegel steuerte einen Produktionszuwachs von 0,4 % bei. Jungk: »Alle Marktdaten deuten darauf hin, dass wir auch 2018 und 2019 mit einer guten Baukonjunktur rechnen dürfen.«

Niedersächsischer Umweltminister besucht Röben  RÖBEN    Über die aktuelle Situation der Ziegelindustrie informierten sich Olaf Lies, Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz und Siemtje Möller, MdB für den Kreis Friesland, in der Zentrale der Röben-Gruppe im friesischen Zetel. Empfangen wurden sie von den Geschäftsführern Wilhelm-Renke Röben und Ralf Borrmann sowie Dr. Matthias Frederichs, HauptgeHoher Besuch (v.l.n.r.): Matthias Frederichs, Hauptschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen geschäftsführer des Bundesverbandes der DeutZiegelindustrie. schen Ziegelindustrie, Niedersachsens Umweltminister Wilhelm-Renke Röben informierte die Gäste über die Olaf Lies und Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller Aktivitäten der Röben-Gruppe, die Klinker, Dachziegel wurden im Röben-Werk von den Geschäftsführern und Bodenkeramik in sechs Werken in Deutschland, drei Wilhelm-Renke Röben und Ralf Borrmann begrüßt. Werken in Polen und fünf Werken in den USA produziert. Weltweit beschäftigt die Gruppe rund 1 200 Mitarbeiter. »Alle deutschen Produktionsstätten verfügen über ein zertifiziertes Energiemanagement«, erläuterte Technik-Chef Ralf Borrmann. Passend dazu standen auch Themen wie Branchen-Energiekosten für den nachhaltigen Baustoff Ziegel sowie die energetische Gebäudesanierung auf der Tagesordnung. Der Besuch endete mit einem Rundgang durch das Bodenkeramik-Werk am Stammsitz des Unternehmens in Zetel-Schweinebrück, wo hoch belastbares Feinsteinzeug für Industrie und Handel in ganz Europa und weltweit hergestellt wird.  J RÖBEN

Ziegelindustrie blickt optimistisch in die Zukunft

»Smarter Baustellenhelfer« für Dachprofis

Präsidium und Geschäftsführung des Bundesverbands der Deutschen Ziegelindustrie blickten auf der Jahrestagung optimistisch in die Zukunft (v. l.): Dr. Matthias Frederichs, Hauptgeschäftsführer, Stefan Jungk, Präsident, Anton Hörl und Hans Helmut Jacobi, stellvertretende Präsidenten. Nach dem Umzug der Geschäftsstelle nach Berlin gehe es nun darum, bei den großen politischen Themen wie dem EU-Emissionshandel, der Umsetzung des Klimaschutzplanes 2050 oder dem neuen Gebäude­ energiegesetz möglichst viele der verbandseigenen Positionen in die politischen Abstimmungsprozesse in Berlin und Brüssel einzubringen, so Jungk. Er kündigte außerdem an, dass der Verband Themen wie Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz künftig stärker in den Fokus rücken will. Die Erarbeitung einer neuen Website sowie der Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit für alle Ziegelsparten stehen ebenfalls auf der Agenda. Der Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie e. V. vertritt nach egenen Angaben gemeinsam mit seinen Mitgliedern knapp 100 Hersteller von Pflasterklinkern, Vormauer-, Hintermauer- und Dachziegeln in Deutschland. Etwa 8 400 Beschäftigte erwirtschafteten 2017 einen Umsatz von 1,5 Mrd. Euro. J [  Aktuelles  ]

mobile Produktkatalog beinhaltet sämtliche technische Daten, Services und Zubehör für die »Koramic«-Dach­ lösungen. Planungs- und Beratungsmodule unterstützen die Wahl der optimalen Dachlösung mit Smartphone oder Tablet auch unterwegs und auf der Baustelle. Der smarte Helfer beinhaltet das gesamte »Koramic«-Ziegelsortiment in alphabetischer Reihenfolge. Nachdem das gewünschte Modell gewählt ist, erhält der Nutzer eine detaillierte Übersicht mit verfügbaren Farben, eine Produktbeschreibung und technischen Daten, wie Decklänge, Gewicht und Stückzahl pro Palette. Die App liefert auch vermaßte Detailzeichnungen für Ortgang, First, Traufe und Pultdächer mit Angaben wie dem First-Latten-Abstand (FLA), dem Latten-Abstand-First (LAF) und dem Latten-Abstand-Pult (LAP). Abschluss der Produktseite bildet das zum gewählten Ziegel passende Zubehör. Von der Einhängeklammer über das Schraubsystem und das Schneefanggitter bis zum Steigtrittsystem ist alles dabei. Zusätzlich bietet die App drei Tools, die es bersits auf der Wienerberger-Website gibt: Für die Berechnung der Schneelast für Pult- und Satteldächer sowie die Dimensionierung für das Schneeschutzsystem. Das Windsog-Berechnungsprogramm zeigt, die für eine sichere Dacheindeckung nötigen Maßnahmen auf. Der »Koramic«-Unterdachplaner ermöglicht es Dachhandwerkern, schnell und einfach die fachregel-konforme Lösung für sein Steildach zu ermitteln. Der Sprung von der virtuellen Welt zum persönlichen Ansprechpartner ist aufgrund der integrierten Kontaktfunktion einfach: Die Nutzer können eine E-Mail senden, einen Fachberater in der Nähe suchen oder sich telefonisch an das Wienerberger-Team wenden. Einen Überblick über die App und ihre Funktionen gibt es auf Youtube unter http://youtu.be/KrHOtzYJFUI sowie auf der Wienerberger-Homepage. Wer die App bis 31. August instaliert, Die App unterstützt Dach-Profis bei kann an einem Gewinnspiel teilnehmen. Infos dazu gibt es ebenfalls Materialauswahl und Berechnungen auf der Firmen-Homepage. J zur Dach-Statik. WIENERBERGER

BUNDESVERBAND ZIEGEL

 WIENERBERGER   Mit der neuen »Koramic«-App erweitert Wienerberger seine digitalen Services. Der

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Aktuelles Traditionsunternehmen feiert Jubiläum

 CREATON   Die Creaton AG hat ihr aktuelles Dachbahnen-Portfolio überarbeitet. Dabei konnten nach eigenen Angaben bei einzelnen Modellen deutliche Verbesserungen hinsichtlich der Festigkeit und Widerstandsfähigkeit erzielt werden. Außerdem wurden einige Sortimentsbezeichnungen geändert: Aussagekräftige Namenszusätze sollen künftig die Orientierung bei der Produktauswahl erleichtern. Auch die Farbgebung wurde bei allen Modellen geringfügig angepasst. Erfolge erzielte Creaton insbesondere hinsichtlich der Produktqualität der Dachbahnen, heißt es in einer Mitteilung. Hier konnten sowohl die Reißfestigkeit als auch die Dehnungsfähigkeit verbessert werden. Auch die Widerstandsfähigkeit gegen eindringendes Wasser wurde bei einzelnen Modellen deutlich erhöht. Neue Sortimentsbezeichnungen sollen Anwendern in Zukunft die Auswahl des richtigen Produkts erleichtern. Entsprechend ihrer Materialeigenschaften werden die Namen der Creaton-Dachbahnen »Uno«, »Duo«, »Trio« und »Quattro« mit entsprechenden Zusätzen versehen: Dachbahnen ohne Doppel-Klebestreifen tragen den Namen »classic«, solche mit Doppel-Klebestreifen werden als »extra« bezeichnet. Den Zusatz »longlife« erhalten alle Dachbahnen aus PU oder Acryl. Die bisherigen Namenszusätze »comfort pro« und »comfort extend« (in Deutschland) entfallen. Das Modell »Duo plus« in Österreich wird durch Durch die neuen Namenszusätze lassen sich die Creaton-Dachbahnen künftig besser einem die optimierte Dachbahn »Duo« ersetzt.   J Anwendungsgebiet zuordnen.

 SGBDD   Das Traditionsunternehmen »Saxonia Baustoffe«, das Dresden und

CREATON

Creaton optimiert Dachbahnen-Sortiment

SGBDD

Umgebung inzwischen mit Baumaterialien für Profi- und Privatkunden für Projekte aller Art beliefert, blickt auf ein erfolgreiches Jahrhundert zurück. Mit rund 100 Mitarbeitern und durchschnittlich zehn Auszubildenden in vier Niederlassungen verdankt das Unternehmen der guten Baukonjunktur seit vielen Jahren schon ein kontinuierliches Wachstum. Seit dem Jahr 2000 gehört »Saxonia« zur Saint-Gobain Building Distribution Deutschland GmbH (SGBDD). Alles begann am 10. Juli 1918 mit der Gründung durch Richard Klinkert und anfänglich nur sieben Angestellten. Dem zweiten Weltkrieg und Mauerfall zum Trotz konnte sich das Unternehmen behaupten, stetig wachsen und 1990 schließlich den Ausbau zum modernen Baustofffachhandel vollziehen. »Seit nun 100 Jahren beliefern wir die Baumeister unserer Stadt und konnten durch die kooperative Zusammenarbeit das Dresdner Stadtbild formen und mitgestalten«, freut sich Tilo Pietzsch, Die Ehrengäste am Jubiläumtag waren WeltGeschäftsführer der Saxonia Baustoffe meister Andreas Brehme (l.) und Dynamo-­ GmbH. Zur großen Jubiläumsfeier auf Legende »Dixie« Dörner (r.). dem Niederlassungsgelände in Dresden-Pieschen kamen rund 500 geladene Gästen: Kunden, Industriepartner sowie langjährige Freunde und Wegbegleiter. »Das Jubiläums-Fest zeigt erneut, dass auch nach 100 Jahren bei der ›Saxonia‹ die Kunden und deren Bedürfnisse im Fokus stehen«, sagt Timo Kirstein, Geschäftsführer Vertrieb der SGBDD. »Der Markt entwickelt sich schnell. Gerade mit unseren lokalen Vertriebsmarken wie der Saxonia können wir besonders flexibel auf die Veränderungen im Markt eingehen und unsere Kunden im Arbeitsalltag optimal unterstützen.« Während des Jubiläums-Jahres will »Saxonia« seine Kunden mit zahlreichen Angeboten und Aktionen überraschen. J

Eurobaustoff will »den Wandel gestalten«  EUROBAUSTOFF   Bei der Gesellschafterversammlung der Eurobaustoff in Rottach-Egern am Tegernsee hat der Vorsitzende der Geschäftsführung, Dr. Eckard Kern, nach elf

EUROBAUSTOFF

Monaten im Amt den Gesellschaftern die Strategie der Kooperation für die nächsten Jahre vorgestellt. Dabei hat er den mehr als 420 Teilnehmern Lösungen präsentiert, mit denen er die Herausforderungen jetzt und in nächster Zukunft meistern will. Der Aufsichtsratsvorsitzende und auch die Geschäftsführer Jörg Hoffmann und Hartmut Möller gingen auf die Branchensituation beziehungsweise der Situation innerhalb der Kooperation ein. Hoffmann führte das nach seinen Worten sehr erfolgreiche Geschäftsjahr der Kooperation an ausgewählten Kennzahlen vor Augen und konnte nur Positives berichten. Mit einem Umsatz gesamt von 6, 1 Mrd Euro lag die Eurobaustoff mit 4,3 % über dem Vorjahr. Die Gesellschaft wird dieses Jahr noch einmal 500 000 Euro mehr investieren als 2017. Von den insgesamt 4,9 Mio Euro werden in diesem Jahr 4,2 Mio Euro für die Digitalisierung in die Hand genommen. In seiner ersten Rede vor der Generalversammlung als Vorsitzender des Führungskreises fasste Kern die Situation so zusammen: »Eurobaustoff hat in den letzten Jahren eine sehr gute Geschäftsentwicklung genommen. Warum? Nun, ich konnte in meinem ersten Amtsjahr feststellen, dass Sie in einer aktiven Kooperation leben, die Ihnen hohen Mehrwert liefert.« In seiner Rede zum Thema »Den Wandel gestalten« ging er hauptsächlich auf die Herausforderungen ein, die der massive wirtschaftliche Strukturwandel dem Baufachhandel beschert. Für den Vorsitzenden der Geschäftsführung sind dies sechs Themenfelder: Digitalisierung des Baufachhandels, Amazon & Co., Direktvertrieb, BIM, Logistik/ Fachkräftemangel, Modulares Bauen. Er zeigte auf Gefahrenquellen für den Baufachhandel und seinem dreistufigen Vertriebsweg ebenso auf wie Lösungen, an denen teilweise schon gearbeitet wird: Digitale Transformation, »AusstellungDigital«, B2X-Master-Klon, Marketing-Cockpit und eine neu geschaffene Projektgruppe Logistik, wohlwissend, dass der derzeitig massive Strukturwandel ein langfristiger Prozess ohne heute absehbare Grenzen ist. Die Kooperation werde Lösungen für alle Gesellschafterhäuser erarbeiten. »Wichtig ist, dass auch die Gesellschafter ihren Teil dazu beitragen und mitmachen«, so die Die Gesellschafterversammlung der Eurobaustoff 2018 in der Bachmair Weissach Arena. Botschaft von Kern in Zeiten des Wandels.  J 78    

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Die UHU GmbH & Co. gehört heute zur weltweit tätigen Bolton Group, die qualitativ hochwertige Produkte in den Geschäftsbereichen Food, Haushalt, Körperpflege, Kosmetika und Klebstoffe anbietet. Im Geschäftsbereich Bolton Klebstoffe (Bolton Adhesives) befinden sich die Klebstoffmarken UHU, Bison und Griffon, die für die Zielgruppen Konsumer, DIY und Industrie/Fachhandel stehen. Mit der Profi-Marke Griffon (www.griffon-profi.de) bauen wir auch in Deutschland den Fachhandel (Profianwender) in der Zielgruppe Baustoffhandel und Sanitär-Fachhandel weiter aus. Für den Bereich Baustoffhandel/ Sanitär-Fachhandel suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine(n):

Technischen Gebietsleiter (m/w) Ihr Aufgabengebiet: 

Akquise von Neukunden im Baustofffachhandel

Durchführung von Produktvorführungen beim Händler und Vorstellung aktueller Verkaufsaktionen

Regelmäßige, persönliche Kundenbetreuung bei Kundenbesuchen und Kundenveranstaltungen

Selbstständige und ergebnisorientierte Weiterentwicklung des Verkaufsgebiets

Durchführung von Demo-Days beim Händler

Abstimmung von Regalplatzierungen sowie Produktmodulen beim Fachhändler

Regelmäßige Teilnahme an Messen

Ihre Qualifikationen: 

Abgeschlossene technische Ausbildung, bevorzugt in der Baustoffbranche oder vergleichbaren Bereichen

2-3 Jahre Berufserfahrung, bevorzugt im Baustoff- oder Einzelhandel

Erste Berufserfahrung im technischen Vertrieb von Vorteil

Verhandlungsgeschick, Überzeugungsstärke sowie Hands-on-Mentalität

Gewinnendes Auftreten und Freude am Umgang mit Kunden

Hohes Verantwortungsbewusstsein, Belastbarkeit sowie effizientes Selbstmanagement

Strukturierte, zuverlässige und selbständige Arbeitsweise

Reisebereitschaft, auch mehrtägig

Einsatzgebiet: Ostdeutschland (Schwerpunktregion Berlin/Dresden)

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre vollständige Bewerbung mit Angabe Ihres frühestmöglichen Eintrittstermins und Ihrer Gehaltsvorstellung an: bewerbung@uhu.boltongroup.de UHU GmbH & Co.KG – z.Hd. Anne-Luise Westermann - Herrmannstraße 7 – 77815 Bühl


Aktuelles Icopal zeigt Flagge für den Klimaschutz  ICOPAL  Die Icopal GmbH, heute Teil der BMI-Group, hat von der Landesarbeitsgemeinschaft der Agenda 21

ICOPAL

NRW e.V. eine Auszeichnung bekommen: Vor dem Icopal-Werk Werne weht seit April die Klimaschutzflagge und macht die erfolgreichen Anstrengungen für vorbildlichen Klimaschutz sichtbar, teilt das Unternehmen mit. Aktuell produziert der 1969 in Werne angesiedelte Betrieb 2,5 Millionen m2 Dachbahnen auf Bitumenbasis für seine 54 Produkte in diesem Segment. Dazu muss an 365 Tagen im Jahr nonstop das Bitumengemisch bei Temperaturen von 180 bis 190 °C in Fluss gehalten werden. Das erfordert naturgemäß viel Energie. Mit einem zertifizierten Management (ISO 50001) sorgt der Betrieb seit 2015 dafür, dass dies möglichst sparsam geschieht. Dafür hat Icopal Werne unter anderem 3,5 Mio. Euro in die Hand genommen und über eineinhalb Jahre einen neuen Bitumenmischer aufgebaut, der seit Dezember 2016 den Einsatz neuartiger Rohstoffe wie Glas statt Kalksteinmehl ermöglicht, was die natürlichen Ressourcen schont. Der Energieeinsatz sank von 2,5 auf 2,19 kWh/m2 Dachbahn, was pro Jahr 800 000 kWh/m2 einspart – genug, um 40 Einfamilienhäuser ein Jahr lang zu versorgen. Zudem werden jährlich 230 t klimaschädliches CO2 eingespart. Die Klimaschutzflagge wird seit 2009 als »WanderAusgezeichnet: Übergabe der Klimaschutzflagge an pokal« durch den Kreis Unna gereicht. Während sie das Werk Werne der Icopal GmbH. V.l.n.r.. Thomas nach ein paar Monaten weitergereicht wird, will das Korytkowski, Icopal GmbH; Gudrun Holtrup,Vize-­ Unternehmen die nächsten Projekte umsetzen: der Bürgermeisterin; Ludwig Holzbeck, Kreis Unna; Job P. van Loenen, BMI Group; ein Mitarbeiter des ADFC e. V., energetische Umbau der Dachbahnenantriebstechnik, eine neue Maschinensteuerung und die Entwicklung Werne; Willi Jasperneite, CDU Werne; Thomas Timpte, neuer Bitumenmischungen.  J Icopal GmbH.

Hultafors übernimmt Johnson Level & Tool  HULTAFORS-GROUP   Die Hultafors Group, ein Unternehmen von Investment AB Latour, hat eine Vereinbarung unterzeichnet zur Übernahme des in Wisconsin USA ansässigen Unternehmens Johnson Level & Tool Mfg. Co., Inc., (»Johnson«). Die Akquisition ist Teil der Business-Strategie der Hultafors-Group und verfolgt das Ziel, die Präsenz in Nordamerika zu stärken, teilt das Unternehmen mit. Johnson, ein etablierter Anbieter in Nordamerika für Messwerkzeuge, ist demnach Marktführer in den verschiedensten Vertriebskanälen. Das ursprünglich familiengeführte Unternehmen wurde 1947 gegründet, hat eine starke Position in den USA und verfügt über ein gut ausgebautes Distributionsnetz in verschiedenen Vertriebskanälen, bestehend aus 17 000 Verkaufsstellen. Durch die Akquisition soll das Unternehmen Teil eines großen Vertriebs-Netzwerks mit relevanten Verkaufskanälen in den USA werden. Ebenso will Hultafors das Produktportfolio mit Messwerkzeugen sinnvoll komplettieren.  J

FVHF-Netzwerk trifft sich bei Renolit in Worms  RENOLIT   Informations- und Meinungsaustausch sind Grundgedanke der Verbandsarbeit. Was liegt also näher, als ein Veranstaltungsformat zum gegenseitigen

RENOLIT SE

Kennenlernen ins Leben zu rufen? So geschehen im Frühjahr auf der Jahreshauptversammlung des Fachverbandes Baustoffe und Bauteile für vorgehängte hinterlüftete Fassaden (FVHF e.V.). Die Idee wurde umgehend in die Tat umgesetzt: Am 4. Juni fand bereits das erste FVHF-»NETworking-Treffen« bei Renolit in Worms statt. »Die spontane Idee ist auf fruchtbaren Boden gefallen: Gleich zur ersten Veranstaltung haben mehr als 20 Personen zugesagt«, freut sich FVHF-Geschäftsführer Ronald Winterfeld, der gemeinsam mit Tanja Baier das Konzept ausgearbeitet hat. Neben dem persönlichen Meinungs- und Erfahrungsaustausch der Teilnehmer erhalten auch andere Mitgliedsunternehmen die Möglichkeit, ihre Aktivitäten zu präsentieren. Zwei weitere Unternehmen haben sich bereits dazu bereit erklärt, die Folgeveranstaltungen zu übernehmen: Der nächste Termin ist noch für den Herbst 2018 anberaumt. Getagt wird an wechselnden Standorten, jedes Mal an dem Firmensitz eines anderen Mitglieds. Der Gastgeber kann Unternehmen und Portfolio mit einer Präsentation, einer Werks- oder auch einer Baustellenbesichtigung detailliert vorstellen. Die Anregung zu dieser Initiative kam von einem Neuling im Verbandskreis, dem Vertriebsleiter Fassade bei Renolit, Rainer Langner. Nach Intensivierung seiner Entwicklungsaktivitäten auf diesem Sektor ist das Unternehmen dem FVHF im Frühjahr 2017 beigetreten und hatte bereits auf der diesjährigen Fensterbau Frontale ein Beschichtungssystem für Fassadenbekleidungen aus Aluminium präsentiert, mit dem die vorgehängte hinterlüftete Fassade auch für kleinere Hochbauprojekte wie Ein- oder Gegenseitiges Kennenlernen im Sinne der gemeinsamen Sache: der Teilnehmerkreis des ersten FVHF-»NETworking-Treffen« bei Renolit in Worms. Zweifamilienhäuser interessant werden soll. »Es lassen sich damit auch kleinere Farb- und Dekorlosgrößen von weniger als 500 m2 wirtschaftlich umsetzen, und zugleich gewährt das System größtmögliche Gestaltungsvielfalt, beispielsweise durch Akzentuierungen«, skizziert Projektleiter Langner die Stärken. Die Renolit-Gruppe ist ein international tätiger Spezialist für hochwertige Folien, Platten und weitere Produkte aus Kunststoff. Mit mehr als 30 Niederlassungen in über 20 Ländern und einem Umsatz von 1 Mrd. Euro im Jahr 2017 zählt das Unternehmen nach eigenen Angaben zu den global führenden Kunststoff-Verarbeitern. Über 4 700 Mitarbeiter entwickeln das Know-how aus über 70 Jahren Unternehmensgeschichte beständig weiter.  J

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10 61 69 74 66 65 54 38 75 8 64 38 77 43 26 16, 73 11, 78 68 16 16 16 35 36 78 42 40 16 46 71 60 12 80 74 80 25 34 63 64 48 45 58 22 11 16 16, 76 57 11 62 23 67 12 47 10 24 13 80 77 16 73 78 10, 28 10 51 53 56 31 20 69 37 70 16 49 11 11, 42 44, 77 33 52 29

Bonn Waldegg/Wopfing Nister Künzelsau Kirchheim/Neckar Baden-Baden Mülheim-Kärlich Zwickau Leinfelden-Echterdingen Oberursel (Taunus) Amstetten Schloß Holte-Stukenbrock Bonn Ober-Ramstadt Hamburg Gaimersheim Wertingen Bruckberg Geretsried Reichenbach an der Fils Eibenstock Neuss Bad Salzuflen Bad Nauheim Netphen Bühl (Baden) Kirchheim Nottuln Schramberg Heidelberg Neumünster Vlotho Niederstotzingen Werne Abstatt Steinhagen Möglingen Bendorf Ober-Ramstadt Hannover Hallerndorf-Pautzfeld Rødding Salzburg Oberndorf am Neckar Nürtingen Schwetzingen Wiener Neustadt Redwitz a.d.Rodach Schermbeck Bellenberg Nürnberg Warendorf Augsburg Wasungen Überlingen Worms Zetel Kelkheim Wesseling Offenbach am Main Ladenburg Türkheim Zeilarn Baden-Baden Stuttgart Rheda-Wiedenbrück Stasegem Ungerhausen Mannheim Ennepetal Herzebrock-Clarholz Leipzig ZG Tolkamer Hamburg Hannover Grafenau Babenhausen Nürtingen

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IMPRESSUM

August

Verlag SBM Verlag GmbH Hermann-von-Barth-Straße 2 87435 Kempten Telefon (08 31) 5 22 04-0 Telefax (08 31) 5 22 04-50 E-Mail: info@sbm-verlag.de

Top-Thema

Bodenbeläge & Aufbau

Sonderthema Nutzfahrzeuge für Handwerker

Herausgeber Markus Holl Joachim Plath

Themen:

Erscheinungstermin: 11. August 2018

KLB KÖTZTAL

Türen – Design & Technik Fenster – Aufbau & Verarbeitung Werkzeuge & Arbeitsschutz Bad, Sanitär & Fliesen

In der August-Ausgabe dreht sich im baustoffPARTNER alles um das Top-Thema »Bodenbeläge & Aufbau«, unter anderem mit Produkten wie der Serie »EP 202« von KLB Kötztal (unser Bild): Lösungsmittelfreie und emissionsarme Epoxidharzbeschichtungen für Hygienebereiche, die auch rutschhemmend ausgeführt werden können. Dazu passend geht es im Sonderthema um Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit.

Verlagsleitung Tobias Haslach (-39) Chefredakteur Jan Rieken (-25) Objektleitung Stephan Berchtold (-42) Anzeigendisposition Christian Geiger (-27) Markus Maier (-37) Elmar Romanesen (-16) Layout Alexandra Kastl (-23) Redaktionsassistenz/ Anzeigenlayout Simone Frank (-38) Alexandra Kastl (-23)

September

Leser- und Abonnenten-Service Claudia Maguire (-29) Susanne Traub (-30)

Top-Thema

Anzeigen Gültige Anzeigenpreisliste Nr. 17 vom 1. Januar 2018

Außenanlagen – Gestaltung & Technik

Sonderthema Arbeitsschutz/Arbeitssicherheit Erscheinungstermin: 8. September 2018

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NÜRNBERGMESSE

Themen:

Fassade – Systeme & Produkte Dach – Aufbau, Dämmung, Deckung Industrie- & Gewerbebau Werkzeuge Mauerwerk & Beton

Passend zur GaLaBau steht der baustoffPARTNER im September ganz im Zeichen des Top-Themas »Außenanlagen« und erscheint als Hauptausgabe zur Weltleitmesse in Nürnberg. Dabei werfen wir einen Blick voraus auf einige Messe-Highlights – und auch auf die »IAA Nfz«, der wir das Sonderthema »Nutzfahrzeuge für Handwerker« widmen.

Bezugspreis Einzelheft 5,– € baustoffPARTNER im Einzelabonnement bei 11 Ausgaben (1 Doppelnummer): Inland: 55,– € inkl. Versand Ausland: 69,– € inkl. Versand Druckvorstufe und Druck Ernst Kaufmann GmbH & Co. KG, Lahr www.druckhaus-kaufmann.de Bankverbindung HypoVereinsbank Kempten Konto-Nr. 66 90 41 98 72 BLZ 733 200 73 DE75 73320073 6690419872 BIC HYVEOEMM428 IVW angeschlossen ISSN 1439-5606 Alle Rechte vorbehalten. © SBM Verlag. Nachdruck – auch auszugsweise – nur mit Genehmigung des Verlages. Jahresabonnements können nur bei Einhaltung der Frist (drei Monate vor Ablauf des Bezugszeit­raumes) schriftlich beim Verlag gekündigt werden. Für unverlangt eingesandte ­Manus­kripte wird keine Haftung übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge kennzeichnen nicht die ­Ansicht der ­Redaktion.


PFEILER DE S BAUPROJEKTS WERDEN SIE ZU EINEM WICHTIGEN

UNSERE SEMINARE ZUM THEMA BAUWESEN Umweltbaubegleitung Zweitägiger Praxis-Workshop zum Arbeitsfeld an der Schnittstelle zwischen Ökologie und Baugeschehen Offenbach: 17.-18.09.18 | 03.-04.12.18 18.-19.02.19 | 24.-25.04.19 03.-04.06.19 | 19.-20.08.19 28.-20.10.19 | 09.-10.12.19 Hamburg: 19.-20.11.18 | 22.-23.05.19 12.-13.11.19

Potsdam: 27.-28.08.18 | 28.-29.01.19 17.-18.06.19 | 16.-17.09.19 München: 24.-25.10.18 | 25.-26.03.19 14.-15.10.19 Stuttgart: 17.-18.12.18 | 08.-09.04.19 15.-16.07.19

VOB/B - Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen Eintägiger Praxis-Workshop / Zertifikatslehrgang zu den allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Bauleistungen Offenbach: 19.11.2018 Potsdam: 12.09.2018

München: Hamburg:

15.10.2018 10.12.2018

VOB/C - Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen Eintägiger Praxis-Workshop / Zertifikatslehrgang zu den allgemeinen Technischen Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV) Offenbach: 20.11.2018 Potsdam: 13.09.2018

München: Hamburg:

16.10.2018 11.12.2018

Aufrechterhaltung der Asbest-Sachkunde Eintägiger Fortbildungslehrgang nach Anlage 5 der neuen TRGS 519 Offenbach: 12.09.2018 | 19.10.2018 14.12.2018 | 23.01.2019 07.03.2019 | 29.05.2019 10.07.2019 München: 28.11.2018 | 20.02.2019 03.07.2019 | 13.11.2019

Hamburg: 05.12.2018 | 08.05.2019 04.12.2019 Potsdam: 03.11.2018 | 03.04.2019 20.11.2019 Köln: 10.10.2018 | 22.05.2019 16.10.2019

Asbest - Abbruch- Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten (ASI-Arbeiten) nach TRGS 519, Anlage 4C. Zweitägiger Sachkundelehrgang für Arbeiten an Asbestzementprodukten. Integrierter ASI-Lehrgang gem. TRGS 519, Anlage 4 A und B. Offenbach: München:

10.-11.09.18 | 22.-23.10.18 26.-27.11.18 | 17.-18.12.18 21.-22.01.19 | 05.-06.03.19 24.-25.04.19 | 27.-28.05.19 08.-09.07.19 | 26.-27.08.19 26.-27.11.18 | 18.-19.02.19 01.-02.07.19 | 11.-12.11.19

Hamburg: 03.-04.12.18 | 06.-07.05.19 02.-03.12.19 Potsdam: 12.-13.11.18 | 01.-02.04.19 18.-19.11.19 Köln: 08.-09.10.18 | 20.-21.05.19 14.-15.10.19 Nürnberg: 24.-25.09.18

Umweltfachliche Bauüberwachung Aufsatzmodul zum „Umweltbaubegleitung“-Grundmodul. Eintägiges Seminar zur Vorbereitung auf die Eignungsprüfung (Qualifikationsnachweis) für die „Umweltfachlichen Bauüberwachung“ durch die Deutsche Bahn AG. Offenbach: 19.09.2018 | 05.12.2018 | 20.02.2019 | 26.04.2019 05.06.2019 | 21.08.2019 | 30.10.2019 | 11.12.2019

Sachverständiger für Altlasten Viertägiges Seminar zur Erlangung der Voraussetzungen für die Zulassung als Sachverständiger für Bodenschutz und Altlasten Offenbach: 03.-06.12.18 | 03.-06.06.19 | 18.-21.11.19 München: 22.-25.10.18 | 06.-09.05.19 | 18.-21.11.19

Sicherheits- und GesundheitsschutzKoordinator (SiGe-Koordinator) nach der Baustellenverordnung Dreitägiger Zertifikatslehrgang zum Erwerb der Koordinatorenkenntnisse nach den Ausbildungsanforderungen der RAB 30, Anlage C Offenbach: 24.-26.09.18 | 10.-12.12.18 | 19.-21.03.19 | 08.-10.07.19 30.09.-02.10.19 | 09.-11.12.19

Arbeitsschutzfachliche Kenntnisse für SiGe-Koordinatoren Viertägiger Lehrgang zum Erwerb der arbeitsschutzfachlichen Kenntnisse nach den Ausbildungsanforderungen der RAB 30, Anlage B Offenbach: 06.-09.11.18 | 13.-16.05.19 | 11.-14.11.19

Entsorgung von Baustellenabfällen Bodenmanagement | Bauleiterschulung Gesetze, Querverbindungen, Wechselbeziehungen, Entsorgungsstrategien und Alternativen Offenbach: 27.08.2018 | 03.12.2018 | 15.04.2019 | 19.08.2019 | 02.12.2019 München: 05.02.2019 | 24.06.2019 | 16.12.2019 Potsdam: 15.10.2018 | 27.05.2019 | 15.10.2019

Abriss- und Rückbaukonzepte Zweitägiger Praxis-Workshop für Bodenmanagement Offenbach: München: Potsdam:

28.-29.08.18 | 04.-05.12.18 | 16.-17.04.19 | 25.-26.06.19 20.-21.08.19 | 03.-04.12.19 06.-07.02.19 | 17.-18.12.19 16.-17.10.18 | 28.-29.05.19 | 16.-17.10.19

AKADEMIE FÜR ARBEITSSICHERHEIT UND BETRIEBLICHEN UMWELTSCHUTZ www.umweltinstitut.de

Umweltinstitut Offenbach GmbH Frankfurter Str. 48 63065 Offenbach a. M. Tel: 069 - 810679 mail@umweltinstitut.de


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baustoffPARTNER Juli 2018  
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