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baustoffPARTNER 06/17

Juni 2017

TOP-THEMA

LESER-AKTION

VOR ORT

Der Innenausbau im Fokus

Profi-Produkte von Alferpro zum Testen

Sopro präsentiert gute Unternehmenszahlen

SELVE Rollladen-Bauteile schützen vor Einbruch und sparen Energie

Seite 35


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Inhalt

22 8

Titelstory METABO I FÜNF MYTHEN RUND UMS AKKUWERKZEUG

10 Im Blickpunkt DEUTSCHE ROCKWOOL

FESTOOL I Mit traditionellen Werten und innovativen Ideen für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet

Mit der Kombination zweier Produkte will ROCKWOOL ein einzigartiges Dämmsystem für die brandschutztechnische und wärmedämmende Ertüchtigung von Kellerdecken schaffen. Die »Conlit Steelprotect Boards« versprechen dabei maximalen Brandschutz, die hoch wärmedämmenden »Planarock Top« behagliche Temperaturen in den Räumen des Erdgeschosses.

KNEER-SÜDFENSTER

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12 Namen & Neuigkeiten 15 Top-Thema

INNENAUSBAU

15 I WINGBURG I »Die Erfolgsgeschichte hat gerade erst begonnen« 18 I WESTAG & GETALIT I Vielfalt beim Innenausbau mit HPL-Platten 19 I ERFURT & SOHN I Mehr Wärme im Kirchenraum 20 I JACKON I Mit Innendämmsystem wird der Keller zum Wohnraum 22 I DEUTSCHE ROCKWOOL I Steinwollesystem für geprüften Brand- und Wärmeschutz 23 I ORAC I Moderne Konzepte für indirekte Beleuchtung 24 I SAINT-GOBAIN RIGIPS I Aufstockung eines Bürogebäudes 28 I CAPAROL I Sanierung »Blauer Saal« in Kassel 30 I KNAUF AMF I Transparenz für Lehren und Lernen

31 Fenster – Aufbau & Verarbeitung

Ein rustikales Naturstammhaus für modernes Wohnen wurde mit Liebe zum Detail realisiert. Der natürliche Charme der massiven Holzstämme entfaltet sich in einem offenen Grundriss und hellen, lichtdurchfluteten Räumen mit großen Fenstern. Zum Einsatz kamen Fenstersasteme von Kneer-Südfenster.

BOS

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31 I KNEER-SÜDFENSTER I Modernes Wohnen im Landhaus aus Naturstämmen 32 I HAUTAU I Soft-Einzug für Schiebeelemente 34 I SCHÜCO I Absturzsicherungen für Kunststoff-Fenster 35 I SELVE I Rollladen-Bauteile schützen vor Einbruch und sparen Energie

37 Türen – Design & Technik

37 I JELD-WEN I Schwebende Tür vor der Wand 38 I MOSEL TÜREN I Hochweiße Türen ab Juli 40 I GARANT I Edle Akzente und ein Stück Natur 41 I PRÜM I Moderne trifft auf klassische Schönheit 44 I KÜFFNER I Brauerei-Charme inspiriert kreative Köpfe

47 Bodenbeläge & Aufbau

47 I PALLMANN I Fischgrätparkett neu in Szene gesetzt 48 I BOTAMENT I Rollkleber besteht Kraftprobe in 50 Fitnessstudios 54 I KWG I Neuer mineralischer Designbelag 59 I MOSO I Südwestmetall steht auf Bambus-Boden

»Duplex«-Zargen von BOS – Best Of Steel bieten den »richtigen Rahmen« im Hotel »Westin Hamburg« in der Elbphilharmonie, dem neuen Wahrzeichen der Elbmetropole. Mit der Zarge können drei Räume mit nur einem Türelement bedient werden, denn das Türblatt lässt sich in zwei Richtungen schließen. 4 ____ baustoff-partner.de ____06/17


61 I SOPRO BAUCHEMIE I »Besser entwickelt als der Markt« 62 I ALFER ALUMINIUM I Leser-Aktion & Profi-Boards 65 I TECE I Badsanierung: zügiger Bauablauf durch Fertigwände 68 I PROLINE I Flächenheizung: Hotel-Sanierung im laufenden Betrieb

61 RIEKEN

61 Bad, Sanitär & Fliesen

71 Werkzeuge & Arbeitsschutz

71 I SCHNEIDER I Neue robuste Baustellenkompressoren 72 I WOLFCRAFT I Neue Tools vereinfachen Trockenbau 73 I SCHEPPACH I Neuer Wand- und Deckenschleifer 74 I HUSQVARNA I Oszillier-Funktion steigert Produktivität 77 I WILLIAMSON DICKIE I Workwear in elf Farbvarianten

78 Messen & Seminare 79 Aktuelles 81 Auf einen Blick 82 Marktplatz/Impressum/Vorschau

Die Jahrespressekonferenz der Sopro Bauchemie hat annähernd eine ähnliche Tradition wie das Verkünden positiver Unternehmenszahlen. Dieses Mal führte die Reise nach München, wo Geschäftsführer Andreas Wilbrand und sein Team spannende Referenzobjekte und positive Ergebnisse präsentierten.

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Editorial PETRA REGER



Werkstattlose Gesellen Widersprüchlicher könnten die Informationen nicht sein: Die brummende Konjunktur am Bau hat dazu geführt, dass die Zahl der Beschäftigten erstmals die magische Schallmauer von 800 000 durchbrochen hat. Gleichzeitig droht der dramatische Nachwuchsmangel, den Boom am Bau abzuwürgen – mit diesen Worten berichtet die »Welt« über den »Tag der Deutschen Bauindustrie«. Beim jährlichen Stelldichein mit Branchengrößen und allerlei Polit-Prominenz in Berlin wurde erstmals der Versuch unternommen, mit dem Nachwuchs in Kontakt zu treten und ihn für eine berufliche Zukunft in der Baubranche zu begeistern. Vielleicht ist das der richtige Weg, um offene Lehrstellen oder freie Plätze für Duale Studenten mit geeigneten Kandidaten zu besetzen. Bei der Besetzung freier Ausbildungs- oder offener Arbeitsplätze sieht indessen die Realität für Kleinere und Mittlere Unternehmen (KMU) anders aus: Sie müssen sich auf herkömmliche Wege verlassen, wenn es um geeigneten Nachwuchs auf dem Bau geht. Zwar klagt die Branche mit »nur« 30 % unbesetzten Lehrstellen auf hohem Niveau, wie das Handelsblatt in einer Statistik darstellt: In der Gastronomie bleiben 61 % der Lehrstellen unbesetzt, bei Logistik und Handel sind es 33 %. Vorgestellt hat diese Zahlen ein Kenner der Branche: Sopro-Chef Andreas Wilbrand. Auf dem Fachpressetag (s. Bericht auf Seite 61) hat er die Situation der Fliesenleger-Branche skizziert und darauf hingewiesen, dass sich die Branche zunehmend aufsplittet. Während die Zahl der Betriebe mittlerweile bei knapp 70 000 liegt (2004: etwa 25 000), sinkt gleichzeitig die Zahl der Gesellen- und Meisterprüfungen. Die Zahl der »werkstattlosen Handwerker«, also die berühmten »White-Van-Men«, liegt derzeit bei 120 000 Betrieben – Tendenz steigend. Diese Klein- und Kleinstbetriebe bilden selten aus, aber selbst wenn sie es denn täten oder tun wollten, würden sie wohl kaum qualifizierte Bewerbungen bekommen. 6 ____ baustoff-partner.de ____06/17

Angesichts teilweise fragwürdiger Qualifikationen bei diesen »Mobilen Generalisten« (und oft auch entsprechender Arbeitsergebnisse, wie Wilbrand kritisch anmerkt) muss man wohl zur Kenntnis nehmen, dass sie in keinem ihrer zahlreich bearbeiteten Gewerke den Nachwuchs fördern. Am Markt sind sie jedoch ein bedeutender Faktor: Sowohl Hersteller als auch Händler suchen händeringend nach Möglichkeiten, diese Klientel zumindest als Käuferschicht zu erreichen. Nicht einfach, denn oft schicken sie ihren Auftraggeber mit einer Einkaufsliste oder einem ausgerissenen Etikett zum Material holen. Vor den diversen Schulungszentren hat man die mobilen Lager-Werkstatt-Liefer-Montagewagen mit Handynummer auf der Seitenwand indes schon vorfahren sehen – bei den Innungen hingegen eher nicht: Denn von den knapp 70 000 Betrieben in der Fliesenlegerbranche sind nur noch rund 3 000 überhaupt in Innungen & Co. organisiert. Da wird es in Zukunft schwierig, wenn man qualifizierte Lösungen für eine gesamte Branche finden will. Kein Wunder, dass immer mehr Fliesenleger fordern, die Meisterpflicht wieder einzuführen. Bis es soweit ist, sind zunehmend die Hersteller gefordert, wenn sie sicherstellen wollen, dass Know-how und Innovationskraft ihrer Produkte auch am Ende als Ergebnis auf der Baustelle sichtbar sein sollen.

Herzlichst

Jan Rieken


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Titelstory Fünf Mythen rund ums Akkuwerkzeug  METABO Viele professionelle Anwender sind sich nicht sicher, was sie von Elektrowerkzeugen mit moderner Akkutechnologie erwarten können – und setzen daher vorsichtshalber auf kabelgebundene Maschinen. Metabo klärt fünf Mythen rund ums Akkuwerkzeug auf.

MYTHOS 1 Akkuwerkzeuge sind nicht so leistungsstark Mit der LiHD-Technologie hat Metabo die Leistungsgrenzen von akkubetriebenen Elektrowerkzeugen so weit nach oben verschoben, dass auch Aufgaben mit extrem hohem Leistungsbedarf problemlos mit Akku-Gräten gelöst werden können. »Ob großer Winkelschleifer, Bohrhämmer oder andere Maschinen mit einem Leistungsbedarf jenseits der 2 000-Watt-Grenze – wir können sie jetzt so abbilden, dass der professionelle Einsatz ohne Kabel, aber auch ohne Einbußen bei der Produktivität möglich ist«, sagt Thomas Zeller, Produktmanager für den Bereich Akkutechnologie bei Metabo. Ein Beispiel hierfür nennt er den großen »36-Volt-Akku-Winkelschleifer«, der seinen Angaben nach die Kraft einer Netzmaschine mit 2 400 Watt hat. Weitere Maschinen wie akkubetriebene Tischkreissägen, schwere Bohrhämmer oder kabellose Staubsauger werden folgen. Bereits heute bietet Metabo mit mehr als 80 Maschinen im 18-Volt-Bereich

nahezu alle Anwendungen kabellos an.

MYTHOS 2 Akkuwerkzeuge haben nicht genug Ausdauer Auch bei der Ausdauer kann moderne Akku-Technologie einen Großteil der Anwendungen auf der Baustelle, in der Werkstatt oder im Industriebetrieb meistern. Die gesteigerte Laufzeit von LiHD macht sich vor allem bei Hochstromanwendungen bemerkbar. »Selbst schwere Schleifarbeiten oder Bohrlöcher in hoher Anzahl bei der Endmontage auf Baustellen sind daher kein Grund, auf die kabellose Freiheit zu verzichten«, betont Zeller. Mit dem Akku-Kombihammer »KHA 36 LTX« und einem »36-Volt-LiHD-Akkupack« mit 6,2 Amperestunden können Anwender beispielsweise bis zu 84 Löcher mit 10 mm Durchmesser und einer Tiefe von 110 mm setzen. Bei einem Durchmesser von 16 mm und einer Tiefe von 115 mm sind es bis zu 45 Löcher.

Die Akku-Tischkreissäge von Metabo, die im Herbst dieses Jahres auf den Markt kommt, sägt mit dem gleichen Akkupack mehr als 100 Laufmeter in 22 mm dicke OSB-Platten und bis zu 40 Meter in 40 mm dickem Weichholz. Vor Kurzem hat Metabo die Kapazität seiner leistungsstarken LiHD-Akkupacks sogar noch erhöht – von maximal 6,2 auf 7,0 Amperestunden. Der Anwender kann so mit einer Akkuladung mehr als doppelt so lange arbeiten wie mit herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkus. Auch die Lebensdauer von LiHD-Akkus verdoppelt sich laut Metabo im Vergleich zu herkömmlichen Akkus, weil sie sich bei gleicher Belastung weniger erwärmen als Akkus mit herkömmlicher Zellentechnologie.

MYTHOS 3 Akkuwerkzeuge sind teurer als Werkzeuge mit Kabel Wenn man nur die Anschaffungskosten

Mit dem Bohrhammer »KHA 36-18 LTX 32« meißeln oder bohren Anwender mit zwei 18-Volt-Akkus ausdauernd und kabellos in Beton und erreichen die Leistungsund Spannungswerte eines 36-Volt-Geräts. 8 ____ baustoff-partner.de ____06/17

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Ob großer Winkelschleifer, Bohrhämmer oder andere Maschinen mit einem Leistungsbedarf jenseits der 2 000-Watt-Grenze – wir können sie jetzt so abbilden, dass der professionelle Einsatz ohne Kabel, aber auch ohne Einbußen bei der Produktivität möglich ist.« Thomas Zeller, Produktmanager für den Bereich Akkutechnologie bei Metabo

METABO




Mit dem Metabo 36-Volt-Akku-Winkelschleifer für Scheiben mit 230 mm Durchmesser arbeiten Anwender auf dem Leistungsniveau einer 2 400-Watt-Netzmaschine. Mit dem »WPB 36 LTX BL 230« sind bis zu 77 mm tiefe Trennschnitte fernab der Stromversorgung möglich.

Innerhalb des Akku-Systems sind die Komponenten bei Metabo zu 100 % kompatibel. So passen die ältesten LithiumIonen-Akkupacks aus dem Jahr 2009 noch auf jedes aktuelle Werkzeug-Modell und jedes Ladegerät.

MYTHOS 4 Akkuwerkzeuge sind schwerer Bis vor ein paar Jahren hat man mit akkubetriebenen Elektrowerkzeugen tatsächlich ein höheres Gewicht und ein weniger ergonomisches Handling in Verbindung gebracht. Doch die Entwicklung schreitet nicht nur bei Leistungsfähigkeit und Ausdauer der Akkupacks schnell voran, sondern auch bei Gewicht und Ergonomie.

Die Metabo 18-Volt-Familie umfasst mehr als 80 Akku-Maschinen und wächst kontinuierlich weiter – bei 100-prozentiger Kompatibilität innerhalb des Akku-Systems. So passen bei Metabo die ältesten LithiumIonen-Akkupacks aus dem Jahr 2009 noch auf jedes aktuelle Werkzeug-Modell und jedes Ladegerät.

So hat Metabo im Mai beispielsweise den ersten Akku-Winkelschleifer mit 180-mm-Scheibe und einem Gewicht von nur 2,6 kg auf den Markt gebracht. Das geringe Gewicht und die optimale Ergonomie des Werkzeugs erleichtern anspruchsvolle Aufgaben in großer Höhe oder Arbeiten über Kopf. Was die Ergonomie angeht, so sind Akkumaschinen sogar oft deutlich besser ausbalanciert und liegen dadurch sicherer und komfortabler in der Hand. Als Beispiel nennt Metabo den 36-Volt-Akku-Winkelschleifer: Hier greift der Anwender den Winkelschleifer zwischen Akkupack und Motor. Bei Netzmaschinen befindet sich der Griffbereich hinter Getriebe und Motor, dadurch sind die kabelgebundenen Maschinen deutlich kopflastiger. Auch die Akkupacks selbst werden immer leichter. Beispielsweise bietet Metabo eine Kompakt-Version mit 3,5 Amperestunden an. Die einreihigen LiHD-Akkupacks sind knapp ein Viertel leichter als vergleichbare zweireihige LiIon-Akkus mit 4,0 Amperestunden – aber fast genau so ausdauernd.

MYTHOS 5 Akkuwerkzeuge bringen keinen wirklichen Vorteil, sobald eine Steckdose in der Nähe ist Die uneingeschränkte Unabhängigkeit von der Steckdose ist grundsätzlich ein Riesenvorteil. Zum einen profitieren die Anwender von der optimierten Ergonomie sowie dem einfachen Handling der Akkuwerkzeuge. Zum anderen müssen auch mit einer Steckdose in der Nähe häufig meterlange Verlängerungskabel gelegt werden, um den Strom an den eigentlichen Anwendungsort zu bringen – auch wenn dort nur für wenige Minuten gearbeitet wird. Das kostet nicht nur sehr viel Zeit, sondern ist auch ein Sicherheitsrisiko, weil jedes verlegte Kabel eine potenzielle Stolperfalle ist. »Produktivität, Sicherheit und Komfort sind auch mit Steckdosen in der Nähe schlagkräftige Argumente für Akkuwerkzeuge«, fasst Zeller zusammen. Praktisch alle Anwendungen auf der Baustelle können mit Akku-Maschinen technisch sinnvoll und wirtschaftlich erledigt werden – die kabellose Baustelle ist mittlerweile Realität. 

Unser Titelbild: Mehr Freiheit und Produktivität: Mit mehr als 80 Akku-Werkzeugen im 18-Volt-Bereich bietet Metabo nahezu alle Anwendungen kabellos an. Davon profitieren auch die Profis im Innenausbau – zum Beispiel mit der kompakten und kraftvollen AkkuKappsäge KGS 18 LTX 216 für Montagearbeiten mit hoher Schnittleistung.

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des einzelnen Werkzeugs berücksichtigt, dann sind akkubetriebene Elektrowerkzeuge vor allem aufgrund der Akkupacks und der Ladegeräte oft teurer. Doch professionelle Anwender haben immer die Gesamtkosten im Blick. Akkumaschinen spielen diese Mehrkosten über enorme Produktivitätsvorteile sehr schnell wieder herein. Darüber hinaus liegen die Geräte ohne Akkupacks und Lader – die sogenannten Karkassen – im Preis fast gleich wie vergleichbare kabelgebundene Maschinen. »Wer sich also für das System eines Herstellers entscheidet und so Akkupacks und Lader für all seine Akku-Maschinen nutzen kann, hat beim Kauf weiterer Geräte praktisch keine Kostennachteile, sondern spart von Anfang an Geld durch die bessere Produktivität«, erklärt Zeller.

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VOR ORT

Der Innenausbau im Fokus

Profi-Produkte von Alferpro zum Testen

Sopro präsentiert gute Unternehmenszahlen

SELVE Rollladen-Bauteile schützen vor Einbruch und sparen Energie

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Im Blickpunkt Mit traditionellen Werten und innovativen Ideen für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet  FESTOOL Das Familienunternehmen Festool steht für den Anspruch, Tradition und Moderne miteinander zu verbinden. Der deutsche Hersteller will mit Systemprodukten regelmäßig höchste Standards in den Bereichen Holz, Maler- und Lackierhandwerk sowie Renovieren und Sanieren erreichen. Schon die Unternehmensgründung unter dem Namen Fezer & Stoll im Jahr 1925 war mit einer technischen Innovation verbunden: der ersten transportablen Kettensäge. Von Jan Rieken 1933 wurde erstmals die Marke Festo (zusammengesetzt aus den Namen Fezer und Stoll) eingeführt, die ab 1951 zur Marke des Fachhandels wurde. Bereits 1964 machte Festool präzise Schnitte möglich – mit der ersten Kombination aus Handkreissäge und Führungsschiene. Im Jahr 1982 gelang es mit der Entwicklung des Getriebe-Exzenterschleifers »Rotex« weltweit erstmals, drei Funktionen in einem Gerät zu kombinieren. Und im Jahr 1993 erfolgte die erste Auszeichnung für den »Systainer«, der für mehr Ordnung bei Handwerk und Transport sorgt.

Aus Festo wird Festool Im Jahr 2000 schließlich wurde der Markenname aufgrund der gesellschaftsrechtlichen Ausgliederung aus dem Festo-Konzern in Festool geändert. Seither hat der Hersteller neben zahlreichen Produktinnovationen allein die »Rotex«-Familie erweitert. Heute setzt das Unternehmen mit weltweit 2 500 Mitarbeitern über 472 Mio. Euro (2014) um und ist nach eigenen Angaben mit Exzenterschleifern, Tauchsägen und Oberfräsen für professionelle Anwender Weltmarktführer. Forschungsund Entwicklungsstandort ist die Unternehmenszentrale in Wendlingen bei Stuttgart. Um die Produkteigenschaften exakt auf die konkreten Anforderungen zuzuschneiden, pflegen die Teams von Festool, oft selbst erfahrene Profi-Handwer10 ____ baustoff-partner.de ____06/17

ker, eine enge Kooperation mit professionellen Kollegen und erfragen immer wieder, worauf es ihnen in der täglichen Arbeit wirklich ankommt – angefangen bei Schreiner, Tischler und Holzbauern über Maler und Lackierer bis hin zu Handwerkern in industriellen Spezialbetrieben wie beispielsweise Wohnmobil- und Yachtherstellern.

Kompatibilität und Investitionssicherheit Die Qualitätswerkzeuge von Festool stehen für beste Funktionalität und bieten Handwerkern und Betrieben ein hohes Maß an Investitionssicherheit. Als weiteres entscheidendes Plus des Sortiments nennt Festool die Kompatibilität der Maschinen und Komponenten. Diese gilt immer auch für Neuentwicklungen, etwa das aktuelle Akku-Werkzeug-Programm »unplugged«. Investitionssicherheit bietet auch der »SERVICE all-inclusive« von Festool: mit 36 Monaten Schutz vor Reparaturkosten, Diebstahlschutz, 10 Jahren Ersatzteilverfügbarkeit und einer Zufrieden-oder-Geld-zurück-Garantie. Festool produziert seit 90 Jahren in Deutschland, die meisten Produkte kommen aus dem süddeutschen Neidlingen. Dabei definiert der Anspruch »Made in Germany« über den gesamten Herstellungsprozess das Qualitätsniveau – auch in den Werken im schwäbischen Illertissen und im tschechischen Ceska Lipa.

Jedes Werkzeug durchläuft vor der Markteinführung umfangreiche Qualitäts- und Belastungstests, die weit über die üblichen betrieblichen Belastungen hinausgehen. Erst wenn Robustheit, Zuverlässigkeit und Lebensdauer eindeutig nachgewiesen wurden, gelangen die Produkte tatsächlich in den Handel. Darüber hinaus bedeutet Qualität bei Festool auch, ein gesundes und sicheres Arbeiten zu unterstützen: mit ergonomischen, kraftsparenden Werkzeugen, die neben einer umfassenden Sicherheitsausstattung auch über Vorrichtungen zur sofortigen Reinigung des Arbeitsplatzes verfügen. Und sollte nach dem harten Einsatz auf der Baustelle doch mal ein Gerät den Geist aufgeben: Die hauseigene Reparaturabteilung macht die Maschine wieder flott, und zwar meist innerhalb von 24 Stunden.

Prämiertes Produktdesign Da Festool auch im Produktdesign in enger Abstimmung mit den Kunden arbeitet, sind Elektrowerkzeuge aus dem Hause Festool im Hinblick auf die Haptik der verwendeten Materialien, die Griffstärken, das Gewicht und dessen Verteilung sowie die Bedienung der Funktionsschalter vollständig auf die Anwender abgestimmt. Zahlreiche Produkt- und Designpreise belegen immer wieder die besondere Qualität der Entwicklungen. 

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RIEKEN



Gerade in Zeiten der Digitalisierung ist es wichtig, dass wir im direkten Kontakt zum Endkunden unsere Produkte erlebbar machen.« René Kruk, Geschäftsführer für die Märkte Deutschland, Österreich und Schweiz bei Festool


Messepräsenz Nummer zwei auf der LIGNA war der Holzbau-Truck, der ab sofort wieder mit der Festool-Roadshow unterwegs ist.

Neuer Messestand feiert auf der LIGNA Premiere Erstmals seit sechs Jahren hat sich Festool wieder auf der LIGNA präsentiert – und das gleich doppelt: Mit einem neuen Messestand sowie im Freigelände mit dem Truck, der ab sofort wieder mit der Roadshow unterwegs ist. Welche Ziele der Werkzeughersteller verfolgt und welche Neuigkeiten gezeigt wurden, darüber hat der baustoffPARTNER mit DACHGeschäftsführer Renè Kruk am Festool-Stand auf der LIGNA gesprochen. Von Jan Rieken Nachdem der Markenwechsel des früheren Protool-Sortiments, das sich bislang an Zimmermänner gerichtet hatte, in das Festool-Sortiment abgeschlossen ist, legt der Hersteller mit seiner Marke Festool den Fokus auf eine erweiterte Zielgruppe, die folglich sämtliche Holz-Gewerke umfasst. »Die DACH + HOLZ ist für uns eine der wichtigsten Messen, folglich präsentieren wir uns auch auf der LIGNA mit einem klaren Statement an den Zimmermann«, sagt René Kruk, Geschäftsführer bei Festool und zuständig für die DACH-Region. Auf der LIGNA hat Festool sich mit einem neuen Messestand auf einer Fläche von 210 m2 präsentiert. Auf einer Showbüh-

ROADSHOW

Die Festool-Roadshow tourt noch bis 30. Juni durch Deutschland und zeigt Produktneuheiten für das Schreiner-/Tischler-, Maler-, Holzhandwerk sowie Renovierung: Neben dem 18 Volt-System sind dies Systemlösungen wie die »Kapex KS 60«, Langhalsschleifer »Planex easy«, der Kantenanleimer »CONTURO KA 65« sowie das »DOMINO«-Verbindungssystem.

ne wurden Neuheiten wie beispielsweise die neue, handliche und mobile Kapp-Zugsäge »Kapex KS 60« gezeigt, für die Festool mit dem »iF Design Award Gold 2017« ausgezeichnet wurde. Ebenso im Fokus steht das aktuelle 18 Volt-System. Die Messebesucher konnten sich außerdem über spezielle Systemlösungen für Anwendungsfelder wie beispielsweise das Kantenanleimsytem »CONTURO« sowie das komplette Holzverbindungssystem »DOMINO« informieren. Gezeigt wurde auch das gesamte Fräs- und Sägesystem sowie die »Initiative staubfrei« für gesundheitsund umweltbewusste Handwerksbetriebe. Mit seinem Holzbau-Truck in Freigelände hat Festool alles für den Zimmerer gezeigt: Das

auf den Holzbau abgestimmte 18 Volt-System, Oberfräsen, verschiedene Sägen wie die »HKC 55«, »HK«-Sägen, aber auch die großen Zimmereisägen wie die »HK 132«, die Dämmstoffsägen »UNIVERS« oder den Kettenstemmer. Beim neuen flexiblen Kappschienen-System handelt es sich um die neue, leistungsstarke Generation an Pendelhaubensägen: egal ob als Netzvarianten mit den Handkreissägen »HK 55« und »HK 85« oder als Akku- Variante »HKC 55«. Sie stellen ihre Vielseitigkeit im Holzbau durch die Einsatzmöglichkeiten mit dem Kappschienen- wie auch Führungsschienen-System unter Beweis. Mit durchzugsstarken Motoren für maximale Sägeleistung und schnellen Arbeitsfortschritt sind die Geräte für den universellen Einsatz in der Werkstatt, auf der Baustelle und für die Montage geeignet. 

Premiere auf der LIGNA: Der neue Festool-Messestand hat auf 210 m2 alles gezeigt, was die Herzen von Holzverarbeitern höher schlagen lässt.

Besucher können Anwendungslösungen live erleben, Produkte selbst testen und Tipps und Tricks aus erster Hand erfahren. Festool informiert auch über das kostenlose Rundum-Sorglos-Paket »SERVICE all-inclusive« mit 36 Monaten Reparatur – inklusive Verschleißteilen, 36 Monaten Diebstahlschutz, 15 Tagen Testen ohne Risiko und einer 10 Jahre Ersatzteil-Garantie. Das Roadshow-Team

informiert über das gesamte Service-Paket – sowie über den bequemen Online-Reparaturauftrag und die neue Verschrottungsprämie. Während der Tour können Besucher an einem Gewinnspiel teilnehmen. Zudem erhalten Besucher gegen Vorlage ihrer Einladungskarte ein Willkommensgeschenk. Weitere Informationen und Termine zu der »WOOD«-Tour gibt es auf www.festool.de/roadshow.

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Namen & Neuigkeiten Lutz Reitemeier 25 Jahre bei der Sopro Bauchemie SOPRO BAUCHEMIE   Am 1. April hat Lutz Reitemeier, Marketingleiter der Sopro Bauchemie GmbH, seine 25-jährige Unternehmenszugehörigkeit gefeiert. Lutz Reitemeier trat nach seinem Studium der Betriebswirtschaft an der Justus-Liebig-Universität in Gießen im April 1992 in das damalige Unternehmen Dyckerhoff Sopro als »Führungsnachwuchs im Bereich Marketing/Verkauf« ein. 1996 wurde er zum ersten Produktmanager der Sopro bestellt. Am 1. Januar 1999 erhielt er Handlungsvollmacht für das Marketing und im März 2001 Gesamtprokura für das Unternehmen. Reitemeier ist heute Gesamtleiter des Marketings der Sopro Bauchemie GmbH mit 20 Mitarbeitern und Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung. Er steht beratend der gesamten europäischen Sopro-Gruppe als »Senior Marketing Consultant« zur Verfügung. Sopro-Geschäftsführer Andreas Wilbrand würdigte in einer kleinen Feierstunde die Verdienste von Lutz Reitemeier und betonte, dass Lutz Reitemeier in seiner typischen freundlichen, den Menschen zugewandten, talentierten und in der Sache immer nachdrücklich um den richtigen Weg kämpfenden Art, die Sopro entscheidend geprägt und dazu ganz wesentlich beigetragen habe, sie zu dem modernen und erfolgreichen Unternehmen zu machen, was sie heute ist. »Das gesamte Marketing mit allen sich darum befindlichen Facetten ist heute ein Treiber unseres Erfolges. Das Netzwerk zu allen Sopro-Fachabteilungen machen Lutz Reitemeier zu einem geschätzten Ansprechpartner und Ratgeber, auf den man hört und dessen Meinung wichtig ist und Berücksichtigung findet. Gleiches dürfen wir über viele Kundenkontakte und zu hervorragenden Kontakten zur Fachpresse sagen«, so Andreas Wilbrand. In seiner Freizeit ist der dreifache Familienvater viel mit dem Rennrad unterwegs, nicht nur im Flachland, sondern gerne auch im Hochgebirge. Bekannt ist auch seine Liebe zum Baseball, einer in Deutschland eher ungewöhnlichen Sportart, die er in Mainz kennenlernte und die seine Kinder mittlerweile mit viel Talent fast professionell ausüben.  

MUREXIN   Mit dem

MUREXIN

neuen Gebietsverkaufsleiter für Ostdeutschland Dirk Linckus (42), und dem Servicetechniker Michael Lubetz (47) will der österreichische Klebstoffspezialist seine Fachkompetenz und technische Hilfestellung Dirk Linckus im Bereich Parkett- und Klebetechnik verstärken. Mario Blank (Vertriebsleitung Deutschland, Murexin GmbH) setzt auf ein starkes Team: »Uns ist wichtig, dass wir zuverlässig für unsere Kunden da sind, und das stellen wir mit technisch versierten und fachlich kompetenten Mitarbeitern sicher. Beide neuen Teammitglieder haben langjährige praktische Erfahrung als Parkettleger und fundiertes Produktwissen. Wir freuen uns, unseren Partnern zwei Profis zur Seite stellen zu können.« Auf fachliche Qualifikation setzt Murexin auch in Österreich: Hintergrundwissen zu den Produkten in Verbindung mit technischem Know-how sind nach eigenen Angaben die Stärken des Vertriebsteams, das seit Mitte 2016 aus noch mehr Bodenlegermeistern als bisher Michael Lubetz besteht.    12 ____ baustoff-partner.de ____ 06/17

Zwei neue Gebietsleiter im Vertriebsgebiet Nord SOPRO BAUCHEMIE   Die Sopro Bauchemie GmbH, Wiesbaden, hat ihre Außendienstmannschaft im Verkaufsgebiet Nord weiter verstärkt. Neuer Gebietsleiter für die Stadt Aachen sowie die Landkreise Aachen, Düren, Euskirchen, Erftkreis und Heinsberg ist Damian Tabor. Der 34-jährige, staatlich geprüfte Betriebswirt und gelernte Groß- und Außenhandelskaufmann arbeitete zuletzt als Fachberater Fliese und Baustoffe sowie im Bereich Einkauf und Vertrieb bei einem großen deutschen Baustoff-Fachhändler. Als Gebietsleiter ist er seit Oktober vergangenen Jahres für den Verkauf von Sopro-Produkten in seinem Vertriebsgebiet, aber auch für die Vorbereitung und Durchführung von Schulungen, die Gewinnung neuer Kunden und Damian Tabor Märkte sowie die Reklamationsbearbeitung zuständig. Ebenfalls neu im Verkaufsgebiet Nord ist Stephan Huber. Nach Abitur und Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann war der 49-Jährige zuletzt in einem führenden Unternehmen im bauchemischen Bereich als Fachberater Fliese tätig. Als Gebietsleiter für den Großraum Hamburg ist auch er seit Oktober vergangenen Jahres neben dem Verkauf von Sopro-Produkten für die Vorbereitung und Durchführung von Schulungen, die Gewinnung neuer Kunden und Märkte sowie die Reklamationsbearbeitung in seinem Vertriebsgebiet zuständig.   Stephan Huber 

SOPRO BAUCHEMIE



Mit einer Urkunde und der goldenen Ehrennadel würdigte Sopro Geschäftsführer Andreas Wilbrand (links) das 25-jährige Betriebsjubiläum von Lutz Reitemeier, Marketingleiter bei Sopro.

Andreas Dölker neuer Gesamtvertriebsleiter RADEMACHER   Die Rademacher Geräte-Elektronik GmbH hat einen neuen Gesamtvertriebsleiter: Andreas Dölker hat bei dem Hausautomationsspezialisten die Position des Chief Sales Officer (CSO) übernommen. In dieser Funktion ist er im Vertrieb verantwortlich für die strategische Ausrichtung des Unternehmens, insbesondere für die Vermarktung des Smart-Home-Systems »HomePilot«. Zuvor war Rademacher Geschäftsführer der Zyxel Deutschland GmbH, sammelte Erfahrungen als Senior Sales Manager bei Western Digital und hatte verschiedene Managementpositionen bei Netgear und Logitech inne.  



RADEMACHER

Zwei Neuzugänge für das Murexin Team

SOPRO BAUCHEMIE



Andreas Dölker


Namen & Neuigkeiten Markus Schwarz neuer Vertriebsleiter

 OKNOPLAST   Die polnische Oknoplast Gruppe hat für ihre deutsche Tochter mit Sitz im westfälischen Ibbenbüren Jens Eberhard als Marktdirektor an Bord geholt. In der neu geschaffenen Position verantwortet der 39-Jährige die Marktentwicklung in Deutschland. Dominik Mryczko, Geschäftsführer der Oknoplast Deutschland, wird sich zukünftig verstärkt auf den Aufbau und die strategische Entwicklung von neuen Märkten auf der ganzen Welt kümmern. Eberhard war zuletzt als stellvertretender Bereichsleiter Export bei der Weru Gruppe in Rudersberg tätig. »Oknoplast hat ein enormes Potenzial zum führenden Global Player. Dieses gilt es nun, sukzessive auszuschöpfen, wozu die deutsche Niederlassung einen großen Teil beitragen soll. Hierzulande wollen wir mittelfristig zu den Top-3-Playern zählen«, erläutert er. Der Kunststofffenster- und Türenhersteller will auch die Dreimarken-Strategie mit Produkten von Oknoplast, Aluhaus und WnD unter dem Dach der Gruppe weiter Der neue Marktdirektor für Oknoplast Deutschland: Jens Eberhard. verfolgen. 

HECK   Markus Schwarz (44) hat zum 1. Juni die Vertriebsleitung des Spezialbaustoffherstellers Heck Wall Systems GmbH im oberfränkischen Marktredwitz übernommen. In seiner neuen Funktion verantwortet der gebürtige Böblinger alle Vertriebsaktivitäten im Hauptmarkt Deutschland und führt ein 40-köpfiges Vertriebsteam. Zuletzt war Schwarz in unterschiedlichen Führungspositionen innerhalb der Baustoffindustrie tätig, unter anderem für Schott Solar AG und Roto Dach und Solartechnik. Unter seiner Vertriebsführung soll Heck Wall Systems mit den beiden Marken »HECK« und »Rajasil« weiter profitabel wachsen. »Mein Ziel ist es, nicht nur neue Kunden zu gewinnen, sondern diese auch zu Fans zu machen«, sagt Schwarz. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt mit seiner Familie in der Nähe von Markus Schwarz Stuttgart.  

HECK WALL SYSTEMS

OKNOPLAST

Eberhard als neuer Marktdirektor mit an Bord

 FISCHERWERKE   Dem Wachstum im Bereich Befestigungssysteme auf dem tschechischen Markt trägt die tschechische Landesgesellschaft des deutschen Befestigungsspezialisten Fischer Rechnung. Nun wurde im Beisein des tschechischen Ministerpräsidenten Bohuslav Sobotka eine neue, moderne Produktionshalle am Standort Ivanovice na Hané eingeweiht. An der Eröffnung haben Firmeninhaber Prof. Klaus Fischer sowie mehr als 300 Gäste teilgenommen. Eine besondere Ehre wurde dem Unternehmen durch den Besuch des tschechischen Ministerpräsidenten Bohuslav Sobotka und des stellvertretenden Vorsitzenden des Senats, Ivo Bárek, zuteil, heißt es in einer Mitteilung. Beide betonten die enorme Bedeutung des modernen

Neubaus. »Diese neue Produktionshalle ist ein beeindruckendes Symbol für den Fortschritt in der Region«, schwärmte Ministerpräsident Sobotka. Senator Bárek, der entscheidend bei der Genehmigung des Neubaus unterstützte, fügte hinzu: »Dass Prof. Fischer sich entschieden hat, mit dieser Produktionshalle den Standort in Tschechien weiterzuentwickeln, ist ein wunderbares Zeichen.« Im Anschluss durchschnitten die beiden Ehrengäste gemeinsam mit Prof. Fischer und im Beisein aller Mitarbeiter des Standortes ein Rotes Band zur offiziellen Eröffnung. Nach Neubau und Sanierung hat der Standort eine Nutzfläche von 7 200 m2. Aktuell beschäftigt fischer Tschechien rund 750 Mitarbeiter. 

FISCHERWERKE

Neue Produktionshalle in Tschechien eröffnet

Firmeninhaber Prof. Klaus Fischer, Ministerpräsident Bohuslav Sobotka und Ivo Bárek, stellvertretender Vorsitzender des Senats, (v.l.) zerschneiden das Rote Band.

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Namen & Neuigkeiten Paul Schuler folgt Jan Jenisch als CEO ab 1. Juli

Neuer Verkaufsleiter und Zuwachs im Vertriebsteam

SIKA   Paul Schuler arbeitet seit 29 Jahren für Sika, seit 2007 gehört er der

SAINT-GOBAIN RIGIPS   Seit 1. Mai 2017 ist Dietmar May Verkaufsleiter Nord bei der Saint-Gobain Rigips GmbH. Der Vertriebsprofi war zuvor viele Jahre als Rigips-Fachberater im Außendienst für das Gebiet Schleswig-Holstein/ Hamburg tätig, teilt das Unternehmenm mit. Er berichtet zukünftig direkt an Michael Schäfer, Vertriebsleiter Nord. Parallel beginnt Ingo Henze seine Tätigkeit als Fachberater bei Rigips und verstärkt das Vertriebsteam in der Region Hamburg. Dietmar May ist neuer Mit der Neueinstellung von Ingo Henze sowie der Berufung Dietmar Mays zum Verkaufsleiter für das Verkaufsleiter Nord bei Rigips. Er war zuvor viele Gebiet Nord wolle Rigips weitere Schritte im Jahre als Rigips-Fachberater Rahmen seiner zum Jahresbeginn umgesetzten im Außendienst für das Gebietsreform vollziehen, erläutert Peter Kamps, Gebiet Schleswig-Holstein/ Direktor Vertrieb und Marketing: »Im Rahmen einer Hamburg tätig. Gebietsanalyse haben wir eine neue Vertriebsgebietsstruktur entwickelt, mit der wir flächendeckend das von uns angestrebte, hohe Betreuungsniveau dauerhaft erreichen. Deshalb haben wir unter anderem ein neues Verkaufsleitungsgebiet geschaffen, um die Kunden in den Ballungsgebieten Hannover, Bremen, Hamburg und den nördlich angrenzenden Regionen noch intensiver betreuen zu können.« Dietmar May Ingo Henze betreut als verfüge über eine langjährige Erfahrung und sei mit Rigips-Fachberater im der Region und den Kunden bestens vertraut. Außendienst das Gebiet Hamburg Nord. Er berichtet Auch Ingo Henze bringe ein hohes Maß an Branchen-Know-how mit. Beiden wünschte Kamps in seiner neuen Position direkt an Dietmar May. viel Erfolg.  



SIKA

Konzernleitung an. Von 2007 bis 2012 war er Regionalleiter für Nordamerika, seit 2013 war er als Regionalleiter EMEA tätig. Paul Schuler hat wesentlich an der Entwicklung und Umsetzung der erfolgreichen Wachstumsstrategie von Sika mitgewirkt. Hohe Wachstumsraten, umfangreiche Effizienz und Profitabilitätssteigerungen unter seiner Führung sowie die Integration von mehreren größeren Akquisitionen zählen zu seinen Erfolgsausweisen bei Sika. Paul Hälg, Präsident des Verwaltungsrats: »Es freut mich sehr, dass der Verwaltungsrat Paul Schuler zu unserem neuen CEO ernannt hat. Seit über 10 Jahren gehört er unserer Konzernleitung an. Zwei von vier Sika-Regionen hat er erfolgreich geführt. Sein kompetenter und dynamischer Führungsstil ist Garantie für die erfolgreiche Weiterführung von Sikas Wachstumsmodell. Es freut mich sehr, mit ihm die strategischen Ziele 2020 umsetzen zu können.« Paul Schuler: »Ich freue mich auf meine neue Herausforderung und auf die Zusammenarbeit mit dem globalen Führungsteam von Sika. Ich werde mich voll und ganz für die Weiterführung unserer Wachstumsstrategie, die Erreichung unserer Ziele 2020 und den Ausbau unserer weltweiten Geschäftstätigkeit einsetzen.« Jan Jenisch gehörte Sika über 20 Jahre lang an; in den letzten fünfeinhalb Jahren als CEO des Konzerns. Unter seiner Führung hat Sika Wachstum und Gewinn substanziell gesteigert und den Aufbau der neuen Märkte mit Investitionen in neue Ländergesellschaften und Fabriken vorangetrieben. Paul Hälg: »Für seine ausgezeichnete Führung und seine Leistungen in den letzten 20 Jahren möchte ich Jan Jenisch herzlich danken. Als CEO hat er Sikas Wachstumsstrategie umgesetzt und das Unternehmen in eine neue Leistungsklasse geführt. Ich bedaure seinen Austritt und wünsche ihm für seinen weiteren Weg alles Gute.« Sika bestätigt den Ausblick für 2017 mit einem erwarteten Umsatzwachstum von 6 bis 8 %. Erstmals dürfte ein Umsatz von über CHF 6 Mrd. erreicht werden. Der EBIT und der Gewinn sollen weiterhin leicht überproportional gesteigert werden. Die Wachstumsstrategie wird mit der Eröffnung von acht neuen Fabriken und der Gründung von drei weiteren Ländergesellschaften fortgesetzt.

SAINT-GOBAIN RIGIPS



VBH: Trenev löst Schill als Geschäftsführer ab

SIKA Firmenprofil Sika ist ein Unternehmen der Spezialitätenchemie, führend in der Entwicklung und Produktion von Systemen und Produkten zum Kleben, Dichten, Dämpfen, Verstärken und Schützen für die Bau- und Fahrzeugindustrie. Sika ist weltweit präsent mit Tochtergesellschaften in 98 Ländern und produziert in über 190 Fabriken. Ihre mehr als 17 000 Mitarbeitenden haben 2016 einen Jahresumsatz von CHF 5.75 Milliarden erwirtschaftet. In Deutschland ist Sika mit der Sika Deutschland GmbH und 1500 Mitarbeitern vertreten. Die Sika Deutschland GmbH hat es sich zudem zur Aufgabe gemacht, Wege und Lösungen aufzuzeigen, die nachhaltiges Bauen ermöglichen – im Hinblick auf Wassermanagement, Energieeinsparung und Klimaschutz. Seit 2010 ist die Sika Deutschland GmbH Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB).  

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VBH

Paul Schuler ist ab 1. Juli 2017 neuer Vorsitzender der Sika-Konzernleitung (CEO).

 VBH   Seit 1. April 2017 ist Victor Trenev in die Geschäftsführung der VBH Holding GmbH eingetreten. Er folgt auf Christoph Schill, der sich künftig wieder vollumfänglich der Geschäftsführung der esco Metallbausysteme GmbH widmet. Trenev ist langjähriger VBH-Aktionär und seit 2015 zugleich Mehrheitseigentümer der VBH. Als Inhaber der Moskauer Baubeschlaghandelsfirma T.B.M. verfügt er zudem über eine jahrzehntelange Branchenkenntnis. Bei VBH verantwortet er künftig die Bereiche Strategie, KVP, strategischer Einkauf, VBH Deutschland GmbH, esco Metallbausysteme GmbH sowie die Weiterentwicklung der Führungskräfte. Victor Trenev folgt auf Christoph Schill, der nach zwei Jahren wie geplant die Doppelfunktion der Geschäftsführung der VBH Holding und der esco Metallbausysteme GmbH verlässt, um sich wieder vollumfänglich der esco zu widmen. Schill ist bereits seit 2002 Geschäftsführer der esco – Victor Trenev ist Mehrheitsdem derzeit erfolgreichsten Tochterunternehmen eigentümer und neues Mitglied der VBH. Als Mitglied der Gründerfamilie trat er der Geschäftsführung der VBH bereits 1985 in die VBH ein.   Holding GmbH.


TOP-THEMA Innenausbau

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»Die Erfolgsgeschichte hat gerade erst begonnen« Das Interesse an modernen Schiebetür-Lösungen wächst stetig.

 WINGBURG Die Erfolgsgeschichte von Wingburg beginnt mit dem Markteintritt im August 2016. Aber eigentlich beginnt sie schon viel früher, denn das Team aus Schiebetürspezialisten kennt sich schon jahrelang. Vom Start weg stattet Wingburg die Einbauelemente für Schiebetüren mit einer Vielzahl von Innovationen aus, die am Markt gut ankommen. Der Kern der Wingburg-Mannschaft hatte sich einem anderen Hersteller für Einbauelemente gefunden und

beschlossen, das Thema Schiebetüren noch einmal radikal neu zu denken und noch besser an den Wünschen des Marktes auszurichten.

Langes Pflichtenheft für durchdachtes Produkt Sofort nach der Gründung des Unternehmens  Anfang 2016 begannen  die Entwicklungsarbeiten für die neuen Einbauelemente. Das Pflichtenheft war lang: Das Komfortzubehör sollte schon ab Werk in der Laufschiene eingebaut sein, um die Gewerketrennung auf der Baustelle zu verbessern und eine gleichbleibend ho-

he Qualität bei der Ausführung der Schiebetüren zu sichern. Was im Automobilbau üblich ist, war für Einbauelemente etwas ganz Neues. Kunden können zwischen den Ausstattungslinien »Basis«, »Avantgarde«, »Exklusiv« und »Innovation« wählen. Natürlich können aber auch weiterhin jederzeit unabhängig von den gewählten Ausführungen Komfortzubehöre in die Laufschiene integriert werden.

Unterscheidung zwischen Holz- und Glastüren Zweiter wichtiger Punkt war die Unterscheidung zwischen Einbauelementen für Holztüren und Glastüren. Wingburg stattet nach eigenen Angaben als einziger Hersteller die Elemente ab Werk zur Aufnahme von Holztüren oder Glastüren aus. Der aufwendige Umbau auf der Baustelle entfällt. Alles passt vom ersten Moment an. Zum Sebstverständnis gehörte auch von Anfang an:

Wingburg-Einbauelemente für Schiebetüren gibt es in einer wandbündigen, zargenlosen Variante mit belastbarer Spachtelkante unter dem Namen »Belport« und in einer Variante zur Kombination mit einer Zarge unter dem Namen »Cavis«. Alle Einbauelemente sind exakt auf ein Standard-Türblattmaß abgestimmt. Eine Anpassung des selbsttragenden Elementes auf der Baustelle ist laut Wingburg weder notwendig noch gewünscht. Es ist so konstruiert, dass ein Ein-/Ausbau des Türblattes jeder Zeit möglich ist und die Nachjustierung bei »Belport«-Elementen im eingebauten Zustand ausgeführt werden kann. Um Bastellösungen vorzubeugen, bei denen versucht wird, neben der geparkten Tür noch Kabel in der Wandtasche zu verlegen, sind die Einbauelemente wahlweise ab Werk mit einem vormontierten Kabelkanal ausgestattet. Er ermöglicht neben der Aufnahme von elektrischen Leitungen auch die Montage von flachen Hohlraumdosen.

In kurzer Zeit ist das Element montiert und bereit zum Einbau in die Wand. Es ist jeweils exakt an ein Standard-Türblattmaß angepasst. 16 ____ baustoff-partner.de ____06/17


Hinter den Menschen, die die Wingburg GmbH am Markt repräsentieren, steht ein starkes Team von Spezialisten in Entwicklung und Produktion und Logistik. Die Einbauelemente werden nach Auftragseingang in Deutschland in 1 bis 3 Werktagen gefertigt. Sonderlösungen sind nach erfolgter Freigabe innerhalb von 5 Tagen bereit zum Versand. Wingburg sieht sich dabei als Partner des Handels. Die Produkte sind bei allen Kooperationen gelistet und die Zahl der lagerführenden Händler wächst stetig. In der Wand laufende Schiebetüren werden zunehmend beliebter. Wingburg will Architekten kreative Freiheit kombiniert mit Planungssicherheit bieten. Handwerker schätzen die einfache Montage und Bauherren den außer-

WINGBURG

Kurze Lieferzeiten und wachsendes Händlernetz

Schalter, wo man sie erwartet, dank Ausstattungsvarianten mit integriertem Kabelkanal. gewöhnlichen Komfort. Die Wingburg GmbH entwickelt sich Tag für Tag weiter. Die Erfolgsgeschichte hat gerade erst begonnen. 

Wingburg bietet durchdachte Lösungen. Das Komfortzubehör ist ab Werk in der Laufschiene integriert.

Wingburg wird im Markt repräsentiert von: – WOLFGANG HALTE – Außendienst Süd-West (1. v.l.) schöpft aus einer Jahrzehnte langen Erfahrung im Vertrieb von Bauprodukten. Beim Vertrieb von Einbauelementen von Schiebetüren gehört er zu den Pionieren in Deutschland. Sein Wort hat Gewicht. – FELIX HEDDERICH – Innendienst (2. v.l.) arbeitete im Logistikbereich, bevor er in den Bausektor wechselte. Er kam von einem anderen Hersteller für Einbauelemente zur Wingburg. Die Auftragsabwicklung ist bei diesem stressresistenten Schiebetürexperten in den besten Händen. – CHRISTIAN SEITZ – Außendienst Süd-Ost (3. v.l.) verantwortete über viele Jahrzehnte hinweg den Vertrieb für einen der größten Türenhersteller Deutschlands in Baden-Württemberg, bevor er seine Begeisterung für Schiebetüren entdeckte und diese heute an seine Kunden überträgt. – MICHAEL DÜRHOLD – Außendienst Mitte & Ost (3. v.r.) startete im Bausektor bei einem anderen Hersteller von Einbauelementen. Er liebt die Herausforderung und wird für seine Beratungskompetenz bei Handwerkern, Architekten und Handel gleichermaßen geschätzt. – MARTEN MATSCHISKE – Außendienst Nord (2. v.r.) ist der Allrounder im Bereich Bauelemente und Trockenbau. Er startete im Bauelemente-Großhandel und wechselte von dort zu einem großen Verarbeiter, wo er unter anderem als Baulei-

ter für Bauelemente tätig war. Sein umfassendes Wissen bringt er jetzt zum Nutzen seiner Kunden in die Wingburg ein. – DAVID DUARTE – Geschäftsführer (1. v.r.) startete seine berufliche Karriere im Handwerk, wechselte von dort in den Innendienst eines Herstellers für Innendecken. Er ging in den Vertrieb und wurde schließlich Vertriebsleiter bei einem Hersteller von Einbauelementen von Schiebetüren. Heute leitet er mit Leidenschaft die Wingburg GmbH.

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Vielfalt beim Innenausbau mit HPL-Platten  WESTAG & GETALIT HPL-Kompaktplatten bieten für den modernen Innenausbau einen großen Gestaltungsspielraum. Obim Möbelbau oder bei der Innenraumgestaltung im privaten oder gewerblichen Bereich, die Materialeigenschaften eröffnen Planern und Verarbeitern zahlreiche Möglichkeiten. Die Westag & Getalit AG hat auf der vergangenen Interzum das umfangreiche Angebot ihrer »Compact-Platten« in den Vordergrund gestellt. Neben den Standard-Ausführungen mit schwarzem Kern zeigt der Hersteller auch die durchgefärbten Varianten »UniColor Compact« (UCC) und spezielle Arbeitsplattenlösungen wie der Aluminiumbeschichtung in Edelstahloptik.

Anders als bei Verbundelementen, bei denen ein Trägermaterial mit der Beschichtung vereint wird, entfällt laut Hersteller bei der durchgefärbten Kompaktplatten-Variante das Anfahren einer dekorgleichen Kante, da sie nach dem Zuschnitt problemlos gefast und poliert werden können. In Verbindung mit hochwertigen Dekoren und Oberflächenstrukturen eröffnen sich somit vielseitige Einsatzmöglichkeiten im Innenausbau. So bietet der Hersteller gleich vier Oberflächenausführungen der »UniColor Compactplatten«-Linie an. Neben der fingerprintunempfindlichen Mattoberfläche »SetaForte« stehen dabei vor allem moderne Steinoberflächen im Vordergrund, die in Kombination mit einer Vielzahl neuer Dekore besonders authentisch und hochwertig wirken. Dazu zählen die drei neu vorgestellten Oberflächenausführungen »Magma M«, »Cera M« und »Piatta M«. Durch den durchgefärbten Kern verfügen die »UniColor Compactplatten« (UCC) über eine massive Optik und eigenen sich damit für den Einsatz im Möbelbau und vielen anderen Innenausbaubereichen. Die laut Hersteller hohe Standfestigkeit der 2 – 20 mm dicken Kompaktplatten macht sowohl den Einsatz als Solitärelement oder auch im Materialmix möglich. Durch Ihre homogene Farbgestaltung an den sichtbaren Kanten sind sie auch als Arbeitsplatte geeignet. Gerade im modernen Küchenmöbelbau spielen dünne und nahezu schwebend wirkende Arbeitsplatten eine besondere Rolle, die sich mit den »UniColor Compactplatten« realisieren lassen. Wie alle HPL Oberflächen aus dem Angebot verfügen auch die neuen Kompaktplatten-Varianten über eine antibakterielle

WESTAG & GETALIT

Dispersionsfarbe in der Spraydose

Die HPL-Kompaktplatten der Westag & Getalit AG bieten für den modernen Innenausbau einen enormen Gestaltungsspielraum. Ob im Möbelbau, der Innenraumgestaltung im privaten und gewerblichen Bereich, - die Materialeigenschaften eröffnen Planern und Verarbeitern zahlreiche Möglichkeiten.

Wirkung. So werden alle Produkte standardmäßig als »Bacteria resistant« angeboten. Auf Wunsch ist zudem auch eine nach JIS Z 2801 zertifizierte Qualität verfügbar. Damit sind die neuen Compactplatten auch für den Einsatz in hygienesensiblen Bereichen wie Arztpraxen, Laboren oder öffentlichen Einrichtungen einsetzbar.

Compactplatten im Innenausbau Die Sparte Oberflächen/Elemente bietet darüber hinaus moderne Kompaktplatten mit einem schwarzen Kern und und in einer Auswahl von Dekoren und Oberflächen an. Auf der Messe zeigte der Hersteller zudem auch seine Kompaktplattenlösungen, die mit einer Aluminium Beschichtung in Edelstahloptik besonders edel wirken sollen. Entwickelt wurden die Platten vorwiegend für den Einsatz in der hochwertigen Küchenindustrie, eignen sich laut Hersteller aber auch für die unterschiedlichsten Anwendungen wie Ladenbau oder die Ausstattung von öffentlichen Einrichtungen. 


Mehr Wärme im sanierten Kirchenraum

Mit ihrem Gemeindehaus steht die Heckinghauser Gemeinde vor der Herausforderung, die immer nur kurzzeitig genutzten Räume schnell auf eine angenehme und ausreichend warme Wohlfühltemperatur zu bringen. In Anbetracht des relativ geringen Energieaufwands der letzten Jahre war jedoch auch klar, dass sich eine Außendämmung von Fassade und Dach rein wirtschaftlich als nicht rentabel erweisen würde. Um vor diesem Hintergrund die richtigen Sanierungsmaßnahmen in die Wege zu leiten, entschied man sich für eine Zusammenarbeit mit dem Wuppertaler Unternehmen Erfurt & Sohn. Die Spezialisten berieten und unterstützten in allen planerischen und bautechnischen Fragen. »Wir haben die Renovierung ohne den Beisitz eines Architekten durchgeführt«, erläutert Helmut Balke, Baukirchmeister der Vereinigten Evangelischen Kirchengemeinde in Heckinghausen. »Hier war es Gold wert,

dass wir uns in Sachen Wärmedämmung und Materialauswahl sowie bei einhergehenden Fragen zu Kondenswasserbildung und Taupunkt voll und ganz auf die Experten von Erfurt verlassen konnten.« Nach diversen Messungen stand fest: Ein Einbau der dünnen »KlimaTec« Innen-Dämmund Klimaplatten stellt die ideale Lösung dar. Weiterhin leisten die eingesetzten Klimaplatten laut Hersteller einen erheblichen Beitrag zur Reduzierung des Schimmelrisikos – ein sehr willkommener Nebeneffekt.

faser 739« an der Wand sowie mit der »Erfurt-Vliesfaser 726« an der Decke. Das geprägte Vlies sorgt laut Hersteller für eine abwechslungsreiche, natürliche Optik und unterstützt als diffusionsoffener, feuchtigkeitsregulierender Wandbelag zudem bestmöglich die thermische Wirksamkeit der »Erfurt-KlimaTec«-Komponenten. Aufgrund der hohen Druckfestigkeit der KP-Platten konnten die Wandschienen zur Montage der Heizkörper problemlos installiert werden.

Fachgerechter Einbau

Das Schimmelrisiko, das in temporär geheizten Räumen häufig erhöht ist, wurde minimiert. Und auch in Sachen Akustik lässt sich nur Positives vermelden. So verrät Friedemann Köhn, Bühnentechniker der Gemeinde: »Vor der Sanierung mussten wir dem Hall im Kirchenraum mit schallschluckenden Platten in der Decke entgegenwirken. Die ›Erfurt-KlimaTec‹-Produkte brachten dann eine sehr gute Schallabsorption mit sich, deren Wirksamkeit sich durch die finalen Arbeiten des Verspachtelns und Tapezierens auf ein perfektes Maß optimieren ließ.« 

Bei der praktischen Umsetzung der Sanierung wurde die Gemeinde vom regionalen Malerbetrieb Achim Klenner unterstützt. Dieser verbaute insgesamt etwa 150 m2 der Innen-Dämmplatte »KlimaTec IP 3500+« an der Decke sowie 80 m2 der »KlimaTec«-Klimaplatte »KP 2500+« an der Wand, die zum Schutz vor Kondenswasserbildung an der Fensterlaibung zudem eine Auskleidung mit den »KlimaTec«-Laibungsplatten »LP 1000+« erhielt. Die aufeinander abgestimmten Systemkomponenten ermöglichten den Malerprofis dabei eine reibungslose Anbringung. Aufgrund der äußerst dünnen Stärke der Platten (3,5 cm bei der Innen-Dämmplatte und 2,5 cm bei der Klimaplatte) ist auch nach dem Einbau kein nennenswerter Verlust von Nutzraum zu verbuchen. »Dadurch ergaben sich für uns weitere Vorteile«, erläutert Balke weiter: »Zum einen wurde der optische Eindruck des Saals in seiner Gesamtwirkung und -größe nicht beeinflusst. Zum anderen ließen sich die Platten problemlos übertapezieren.« Die Veredelung der verkleideten Wandund Deckenflächen erfolgte mit »Erfurt-Vlies-

Gerigeres Schimmelrisiko

ERFURT & SOHN

 ERFURT & SOHN Die Sanierung eines Wuppertaler Gemeindehauses mithilfe des »Erfurt-KlimaTec«-Systems sorgt für kürzere Aufheizphasen und eine verbesserte thermische Behaglichkeit. Kalt abstrahlende Wände und eine zu lange Erwärmungsphase des Saals gehören der Vergangenheit an, nachdem die Vereinigte Evangelische Kirchengemeinde in Wuppertal-Heckinghausen den Kirchenraum ihres Gemeindehauses sanieren ließ. Planung und Durchführung fanden dabei in regem Ausstauch mit den Modernisierungsexperten von Erfurt & Sohn statt, die zum Einsatz der Klimaund Innen-Dämmplatten aus dem »Erfurt-KlimaTec«-System rieten. Fachgerecht an Wänden und Decke verbaut, haben sich die Qualitätsprodukte als wirtschaftlich wie funktional optimale Lösung herausgestellt.

An der Decke wurden insgesamt etwa 150 m2 der Innen-Dämmplatte »KlimaTec IP 3500+« verbaut.

An der Wand wurden 80 m2 der Klimaplatte »KlimaTec KP 2500+« angebracht. Zum Schutz vor Kondenswasserbildung erhielt die Fensterlaibung zudem eine Auskleidung mit den Laibungsplatten»KlimaTec LP 1000+«. 06/17 ____ baustoff-partner.de ____ 19


Mit Innendämmsystem wird der Keller zum Wohnraum

Die Basis für ein gutes und behagliches Raumklima in zusätzlich geschaffenen Wohnräumen ist eine effiziente Wärmedämmung. Bei erdberührten Bereichen eines Gebäudes wie dem Keller ist eine Dämmung im Nachhinein von außen jedoch mit immensem Aufwand verbunden, da viel Erdreich bewegt werden muss, um die Wände zu erreichen. Die Lösung: die Dämmung der Außenwände von innen. Das »JACKOCARE«-Innendämmsystem vereint laut Hersteller alle Eigenschaften in sich, die auch eine Anwendung im Kellerbereich, in Küchen oder Bädern ermöglichen. Sorgen um Feuchtigkeit oder Schimmelbildung gehören mit den »JACKOCARE Inside Premium«-Dämmplatten bei korrekter Verarbeitung der Vergangenheit an. Das Herzstück des Systems bildet die Grundplatte aus extrudiertem Polystyrol-Hartschaum (XPS). Sie verfügt laut Hersteller über hohe Formstabilität und Widerstandsfähigkeit sowie eine herausragende Dämmleistung mit einem Lambda-Wert von nur λD=0,027 W/(m·K). So reichen auch geringe Materialdicken, um einen enormen Effekt zu erzie-

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len, wobei die Raumfläche nur minimal verringert wird. Leicht zu transportieren, ohne Spezialwerkzeug und staubfrei auf jedes gewünschte Maß zuschneidbar, gelingt die Montage auf nahezu jedem Untergrund schnell und einfach. Durch die integrierte Spachtelkante in Kombination mit einem handelsüblichen Stoßfugenband ist ein vollflächiges Verspachteln nicht mehr notwendig. So erhält man schnell und mühelos nahezu unsichtbare Übergänge und ebene Oberflächen. Doppelte Vorteile versprcht der Hersteller durch die beidseitige Vlies-Beschichtung der »JACKOCARE«-Platten: Zum einen übernehmen Dämmplatte und Vlies im Verbund die Funktion einer im Innenbereich notwen-

JACKON

 JACKON Wohnraum ist knapp und vielerorts steigen die Preise – vor allem in Städten. Wer mehr Platz braucht, steht schnell vor teuren Optionen: Umziehen, anbauen oder gar neu bauen? Dabei kann schon ein genauer Blick auf die vorhandenen vier Wände die Lösung bringen. Denn gerade ein Bereich des Hauses, dem bisher vielleicht nur wenig Beachtung geschenkt wurde, birgt viel Potenzial für mehr Raum und Wohnlichkeit: Der Keller, vorher kaum genutzt oder nur als Abstellraum, lässt sich mit nur wenig Aufwand in zusätzliche Wohnfläche umwandeln. Ob Hobbyraum, Fitnesskeller, Wellness-Oase oder einfach zusätzliche Wohn- und Schlafzimmer – die Hochleistungsdämmstoffe von Jackon Insulation machen all das möglich: Das Innendämmsystem »JACKOCARE« versricht eine schnelle und kostengünstig energetische Sanierung des Kellerbereichs sowie ein dauerhaft angenehmes Raumklima.

Dank der Spachtelkante lassen sich die Plattenübergänge einfach kaschieren, so dass die Stoßkanten auch durch feinste Seidentapeten nicht zu sehen sind. digen Dampfbremse. Diese verhindert, dass sich Feuchtigkeit hinter dem Dämmmaterial niederschlägt. Gleichzeitig ist die helle Vlies-Kaschierung idealer Untergrund für die weitere Wand- und Oberflächengestaltung mit Fliesen, Putz, Farben oder Tapeten. Ein Gebäude kann viel Wärme über seine Hülle verlieren, wenn die Wände nicht ausreichend gedämmt sind. In beheizten Räumen setzt sich schnell Feuchtigkeit auf kalten Oberflächen ab – ein potenzieller Nährboden für Schimmelbildung. Um auch bei kritischen,

schimmelgefährdeten Stellen wie zum Beispiel Deckenübergängen und einbindenden Innenwänden für ein optimales Ergebnis zu sorgen, bietet das System an diese Anforderungen angepasste Produkte: »JACKOCARE Liner« und »Seamless« sind spezielle Begleitdämmelemente, die für die Übergänge von Wand zur Decke entwickelt wurden, um Wärmebrücken zu vermeiden. Die Universaldämmplatte für die Innendämmung von Außenwänden schafft laut Hersteller auch in ehemals kalten und feuchten Räumen ein gesundes und behagliches Raumklima und ermöglicht es, das gesamte Potenzial eines Gebäudes zu nutzen. So lässt sich in jedem Zuhause mehr Platz zum Wohnen und Leben schaffen. 

Lückenlos warme Wände, auch in den Kellerräumen: »JACKOCARE«-Platten verbinden hohe Dämmeigenschaft und geringe Dämmstoffdicke. Handelsübliche Fugendeckstreifen und »BOARDFIX« dichten Anschlüsse ab; für die Übergänge zu Decken und Innenwänden sind spezielle Dämmkeile und -ecken erhältlich.


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Eine einzelne »Planarock Top« Dämmplatte ist 1 000 x 625 mm groß und kann wie die Brandschutzplatte auch von einer Person allein über Kopf verarbeitet werden.

Steinwollesystem für geprüften Brand- und Wärmeschutz  DEUTSCHE ROCKWOOL Mit der Kombination von zwei »Leistungsträgern« aus seinem Portfolio will ROCKWOOL ein einzigartiges Dämmsystem für die sowohl brandschutztechnische als auch wärmedämmende Ertüchtigung von Kellerdecken schaffen. Die im Stahl- und Stahlbetonbau bewährten »Conlit Steelprotect Boards« versprechen dabei maximalen Brandschutz, die hoch wärmedämmenden »Planarock Top« behagliche Temperaturen in den Räumen des Erdgeschosses. Beide Platten sind leicht über Kopf zu montieren und können mit einfachem Werkzeug bearbeitet werden. In der Kombination spielen beide Platten laut Hersteller ihre jeweiligen Stärken aus: Mit den leistungsfähigen »Conlit Steelprotect Boards« können Stahlbetondecken bis zu einer Feuerwiderstandsklasse von F 120 ertüchtigt werden. Dank der hohen Rohdichte dieser Platten genügen hierzu bereits äußerst geringe Dämmdicken. Die »Planarock Top« Platten sind ebenfalls nichtbrennbar (Baustoffklasse A1), und wärmedämmend, was sie als zweite Dämmlage unter der Kellerdecke empfiehlt. 22 ____ baustoff-partner.de ____06/17

Einfache Verarbeitung In einer Dicke von 25 mm verfügen die druckfesten »Conlit Steelprotect Boards« über ein Flächengewicht von nur circa 4 kg/m2. Sie sind damit laut Hersteller sehr leicht, was das Handling auf der Baustelle und ihre Verarbeitung über Kopf erleichtert. Gleichzeitig ermölicht das geringe Flächengewicht auch die brandschutztechnische Ertüchtigung von Bestandsbauten mit relativ geringen statischen Reserven. Die Befestigung der Brandschutzplatten erfolgt mit M6-Schrauben und zugehörigen Stahldübeln oder mit 6-mm-Schlagdübeln mit Ø-32mm-Scheiben. Pro Quadratmeter sind je sechs Befestiger zu setzen. Zur Verklebung der Plattenstöße bietet ROCKWOOL den nichtbrennbaren »Conlit Fix«-Kleber an. Die Brandschutzplatten werden in Dicken von 25 bis 30 mm verarbeitet, je nach erforderlicher Feuerwiderstandsklasse.

Effizienter Wärmeschutz Unter der so brandschutztechnisch ertüchtigten Kellerdecke werden in einem zweiten Schritt die hoch wärmedämmenden »Planarock Top« Wärmeschutzplatten (λ = 0,035 W/(m·K)) verlegt. Da die »Conlit Steelprotect Board«-Platten ebenfalls eine wärmedämmende Wirkung entfalten, sind schon vergleichsweise geringe Dämmdicken der

»Planarock Top« ausreichend, um die gewünschte Behaglichkeit in den über dem Keller liegenden Räumen zu erreichen. Aufgrund ihrer speziellen Zweischichtcharakteristik sind laut Hersteller die »Planarock Top«-Wärmeschutzplatten besonders druckbelastbar und sicher zu montieren. Ihre Befestigung erfolgt mit mindestens zwei Metalldübeln (z. B. »EJOT DDS-Z«) pro Platte. Eine ein-

zelne Dämmplatte ist 1 000 x 625 mm groß und kann wie die Brandschutzplatte auch von einer Person allein über Kopf verarbeitet werden. Die Verarbeitung und insbesondere der Zuschnitt kann für beide Platten mit einfachem Werkzeug wie einem Dämmstoffmesser erfolgen. Notwendige Durchdringungen und Aussparungen können damit leicht und exakt ausgeführt werden.

Je nach erforderlicher Feuerwiderstandsklasse werden »Conlit Steelprotect Board«-Brandschutzplatten in Dicken von 25 bis 30 mm verarbeitet. Zur Verklebung der Plattenstöße bietet ROCKWOOL den nichtbrennbaren »Conlit Fix«-Kleber an.


 ORAC Indirekte Beleuchtung spielt eine große Rolle, um Räume perfekt in Szene zu setzen und gleichzeitig eine gute Ausleuchtung bei besonderer Atmosphäre zu schaffen. Orac Decor, der belgische Hersteller von Profilen und 3-D-Elementen, hat ein neues Konzept zur Integration von LED-Leuchten entwickelt – das »L3«-Konzept. Die 3 magischen Ls stehen für »Linear LED Lighting«. In der neuen Kollektion interpretiert Orac die Moderne in eckigen und scharfen Linien und will so Architektur und Dekoration verbinden.

Der italienische Architekt und Designer Orio Tonini hatte die Vision, »Wände mit Licht zu streichen«. Mit seinem »L3«-Konzept ist ihm das laut Hesteller gelungen: Die Profile verbinden in ihrer Klarheit Funktion und Design. Jedes der vier modernistischen Profile (»C380«, »C381«, »C382«, »C383«) kann eigenständig verwendet oder mit anderen kombiniert werden – ob horizontal, vertikal oder diagonal, an Wänden und sogar an Decken. Es gibt dadurch endlose Möglichkeiten, Räume durch indirekte Beleuchtung in Szene zu setzen und gleichzeitig die Wirkung des Interieurs und der Architektur zu stärken. »Mit der Kollektion haben wir gleichzeitig eine Art Werkzeugkoffer für kreative Handwerker sowie Architekten und Planer geschaffen, der es ermöglicht, eine reduzierte, aber trotzdem

Ein angenehm beleuchteter Flur oder Korridor wirkt einladend. Durch die Integration indirekter Beleuchtung in dunklen Fluren werden die Gäste willkommen geheißen. Darüber hinaus wirkt der Flur durch die Beleuchtung von Wand oder Decke optisch größer.

ORAC

Moderne Konzepte für indirekte Beleuchtung

Knauf AMF Deckensysteme im Erzbischöflichen Berufskolleg Köln www.knaufamf.com

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raumbildende Optik zu verwirklichen«, so Orio Tonini. Der gebürtige Triester, dessen Weg von Italien über die Schweiz nach Amsterdam führte, ist für »Orac Decor«-Kunden längst kein Unbekannter mehr. Sein neues Konzept »Modern« zur dekorativen Wandgestaltung mit Profilen und Licht hat bereits auf der Biennale Interieur in Kortrijk für Aufsehen gesorgt. Die vier Profile mit ihren eckigen und klaren Linien sind Bausteine für ein Beleuchtungskonzept, das für warmes und wohnliches Licht sorgt. Sie eignen sich für Wohnbereiche und Büro, aber auch im gewerblichen Bereich können Interieurs schön in Szene gesetzt werden. Mit einer guten indirekten Beleuchtung erhalten Räume – ob zum Wohnen, als Büro,

Gastronomie, Hotel oder Laden – ihren eigenen Charme und werden zu einem Erlebnis. Die stylischen Profile verleihen jedem Raum einen besonderen Charakter und spenden den hier lebenden und agierenden Menschen Energie.

Für jede Oberfläche den passenden Kleber Bei den »L3«-Profilen setzt der Hersteller nicht nur auf Design, sondern auch auf Qualität: Sie sind aus »Purotouch« gefertigt, einem Polyurethan mit hoher Dichte. Alle Profile lassen sich mit den »ORAC DecoFix«-Kleber installieren. Dabei gibt es für unterschiedliche Untergründe das jeweils passende Produkt: »DecoFix Pro« für poröse und saugfähige Oberflächen, »DecoFix Hydro« für nicht saugfä-

hige Oberflächen und Feuchträume. »DecoFix Extra« wird zum Verkleben zwischen zwei Profilen verwendet.

Praktische Umsetzung bei der Gestaltung eines Flures Ein angenehm beleuchteter Flur oder Korridor wirkt einladend. Durch die Integration indirekter Beleuchtung in dunklen Fluren werden die Gäste willkommen geheißen. Darüber hinaus wirkt der Flur durch die Beleuchtung von Wand oder Decke optisch größer. Ein sanfter Lichtschimmer, den eine indirekte Beleuchtung gleichmäßig an Wand, Decke oder auf dem Fußboden verbreitet, sorgt für eine warme und entspannende Atmosphäre und untermalt laut Hersteller den Stil der Wohnräume. 

INFO Orac Decor setzt nach eigenen Angaben weltweit Maßstäbe, wenn es um das Design und die Produktion von qualitativ hochwertigen 3D-Ornamenten geht. Seit mehr als 40 Jahren hat das belgische Familienunternehmen eine Leidenschaft für die Herstellung hochwertiger und inspirierender Kollektionen. Orac investiert ud kontinuierlich in Innovation aus den Bereichen Technologie, Materialien sowie Design und kreiert neue Kollektionen in Zusammenarbeit mit führenden Designern wie Ulf Moritz. Das Sortiment von Orac Decor umfasst Sockelleisten, Lichtprofile, multifunktionale Profile und charakteristische Eckleisten. Die Produkte werden in mehr als 80 Ländern in der ganzen Welt verkauft.

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10. »Rigips Trophy«: Sieg für Aufstockung eines Bürogebäudes  SAINT-GOBAIN RIGIPS Überzeugend in eigener Sache: Das Trockenbaufachunternehmen Okel GmbH zeigt sein komplettes Leistungsportfolio im Rahmen der Erweiterung des eigenen Unternehmenssitzes. Beim Ausbau des Obergeschosses begeisterten Idee, Ausführung und Innovationspotenzial gleichermaßen die Jury der 10. »Rigips Trophy«, die die Okel GmbH mit der Trophäe in der Wettbewerbskategorie Innovation & Nachhaltigkeit auszeichnete.

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die rund 185 m2 im Erdgeschoss – dort finden sich neben einem loungeähnlichen Aufenthaltsbereich mit Empfang ein Konferenzzimmer, Sozial- und Sanitärräume sowie Arbeitsplätze für zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens. »Allerdings ist das Team über die Jahre kontinuierlich gewachsen und in den Monaten vor unserem Entschluss, die Büroflächen zu erweitern, hat man deutlich gemerkt, dass es eng wird. Die individuell nutzbaren Flächen wurden knapper, der Geräuschpegel stieg an, eine gewisse Hektik schlich sich in die Arbeitsabläufe ein«, berichtet Burkhard Okel.

Arbeitsfläche mehr als verdoppelt Durch den Ausbau des Obergeschosses stehen jetzt etwas

SAINT-GOBAIN RIGIPS

Burkhard Okel aus dem hessischen Diemelstadt hat viel Herzblut in die Schaffung und Gestaltung neuer Arbeits-, Besprechungs- und Aufenthaltsräume investiert. Das Ergebnis weiß nicht nur optisch und qualitativ zu überzeugen: Im Zuge der Arbeiten nutzte das Unternehmen sein komplettes handwerkliches Leistungsportfolio und zeigte damit, was der moderne Innenausbau – und der Trockenbau im Besonderen – zu leisten vermag. Der heutige Firmensitz wurde 2006 begründet und bestand seither aus einer langen Werkstatt- und Fertigungshalle mit rechteckigem Grundriss und etwa 1 240 m2 Nutzfläche sowie einem davor gesetzten zweistöckigen Anbau, in dem sich Büro- und Verwaltungsräume befanden. Für administrative Arbeiten genutzt wurden davon bislang jedoch nur

Im Obergeschoss entstanden unter anderem ein weiterer Empfang, drei miteinander verbundene Mitarbeiterbüros mit je drei Arbeitsplätzen sowie das Chefbüro mit Konferenzbereich.


Ich lese den baustoffPARTNER ...

April 2017

baustoffPARTNE R 04/17

Mai 2017

VOR ORT Fast schon Schwe iz: Besuch bei Alferpro in Wutöschingen

MESSE-RÜCKBL

ICK ISH

Die Neuheiten der Weltleitmess e für die SHK-Branche in Frankfurt

GRUMBACH Neue WC-Stein e mit minimierten Dimensionen

Seite 67

TOP-THEMA Der Rohbau – vom Keller bis zum Dach

U1_MEA_Anz_05/17.indd Alle Seiten

IM BLICKPUNKT Schlagmann Poroton eweitert Perlitziegel-Produktion

Schreinermeister Autor, Redner, Coach im Handwerk »... weil ich so schnell von neuen Produkten und innovativen Techniken erfahre, mit denen wir unsere Raumkonzepte verwirklichen können. Durch diese monatlichen Impulse vom baustoffPARTNER schaffen wir es, unsere Kunden zu begeistern.«

baustoffPARTNER 05/17

TOP-THEMA Das Fenster − Aufbau & Verarb eitung

Udo Herrmann

VOR ORT Einbau eines Hieber-Fahrstuhlschach ts aus Betonfertigteilen

BOSCH Feuerkörbe aus Propangasflaschen: »Built with Bosch«

Seite 83 02.05.17 11:36

SBM Verlag GmbH Hermann-von-Barth-Straße 2 87435 Kempten Tel. +49 (0) 8 31/5 22 04-0 Fax +49 (0) 8 31/5 22 04-50 E-Mail: info@sbm-verlag.de www.sbm-verlag.de

www.baustoff-partner.de 06/17 ____ baustoff-partner.de ____ 25


wirklich aus dem vollen Schöpfen«, so Burkhard Okel.

Bester Brandschutz, zeitgemäßer Wärmeschutz Am Anfang waren vor allem die Brand- und Wärmeschützer gefragt: Die Bestandskonstruktionen im Obergeschoss der Stahlbau-Halle erforderten teils aufwändige Bekleidungen, Durchdringungen und Abschottungen. So wurden sämtliche Stahlstützen und Unterzüge – insgesamt rund 135 m2 – mit Rigips-Brandschutzplatten »Glasroc F« bekleidet und somit auf F 90-Qualität ertüchtigt. Hinzu kam die Errichtung von circa 250 m2 Montagewänden, viele davon ebenfalls in F 90-Qualität und teilweise mit tragender Funktion. Parallel zu den Brandschutzmaßnahmen erfolgte die Dämmung der Außenwände mit einer 60 mm starken Innendämmung aus Mineralwolle. »Weil es sich um unser eigenes Bauvorhaben, unsere zukünftige Arbeitsstätte handelte, wollten wir hier auch unter ökologischen Gesichtspunkten Zukunftsweisendes schaffen.« Davon zeugt auch das selbst entwickelte, energieeffiziente Heiz- und Kühlsystem in den Deckenflächen: In die CD-Profile für die abgehängten Decken wurden Kühlleitungsrohre und Aluminium-Wärmeleitprofile so integriert, dass sie nach der Beplankung unter Vorspannung standen und eine geschlossene, oberflächenbündige Einheit ergaben. »Das Heiz- und Kühlsystem wurde von uns mit frei verlegten Rohren entwickelt,

Die circa 45 m2 Nutzfläche umfassende Dachaufstockung wurde komplett in Holzrahmenbebauweise erstellt. mit denen wir die Deckenfelder vollflächig und optimal nutzen können«, erläutert Burkhard Okel. Durch die ebenso offene wie raumakustisch wirksame Beplankung mit »Rigitone Activ’Air«-Lochplatten sei ein schneller Luft- und Temperaturaustausch sichergestellt. »Darüber hinaus war es uns durch das selbst entwickelte Klimadeckensystem möglich, alle Deckenfelder individuell auszugestalten. Damit konnten wir vor allem die geplanten Abtreppungen der ›Rigitone‹-Felder optisch anspruchsvoll in Szene setzen, ohne Energieverluste oder eine schlechtere Kühlleistung hinnehmen zu müssen.«

Aufstockung in Holzständerbauweise Die Wände für die Aufstockung entstanden ebenfalls komplett in der betriebseigenen Fertigung. Die dafür zum Einsatz kommende Holzständerbauweise brachte sowohl klimatische Vorteile als auch eine gute Energieeffizienz mit sich. Darüber hinaus zeichnet sich diese SAINT-GOBAIN RIGIPS

mehr als 193 m2 an zusätzlicher Fläche zur Verfügung. Gleichzeitig wollte der Geschäftsführer die Baumaßnahmen nutzen, um das Gebäude mit einer statisch tragenden Ständerbau-Holzkonstruktion aufzustocken und so zusätzlich 45 m2 Nutzfläche zu erschließen. Gemeinsam mit Architekt Henry Koch entwickelte Burkhard Okel die Aufteilung der neuen Räumlichkeiten und deren Ausbau. »Die Erschließung der Büroerweiterung im Obergeschoss und der Aufstockung erfolgt über eine offene Treppendurchdringung aller drei Geschosse. Im Obergeschoss befinden sich ein weiterer Empfang mit Flurbereich als Verkehrsfläche, drei miteinander verbundene Mitarbeiterbüros mit je drei Arbeitsplätzen sowie eines mit einem gesonderten Besprechungsbereich und das Chefbüro mit Konferenzbereich, Teeküche, WC-, Technik-, Server- und Abstellräume«, erläutert Okel. Die neu hinzugekommene Fläche im aufgestockten Geschoss beherbergt eine repräsentative Lounge sowie einen separaten Rückzugsbereich mit WC, Dusche und Umkleide. Trenn- und Türelemente aus Ganzglas und bodentiefe Fenster bringen so viel natürliches Licht in das Gebäudeinnere wie möglich. Der Geschäftsführer strebte dabei nach Perfektion: »In unseren Reihen finden sich Maler, Stuckateure, Trockenbauprofis, Akustikund Brandschutzspezialisten, Lichtplaner sowie Möbelbauer. Wir konnten beim Ausbau also

Holzständerkonstruktion durch ihr geringes Gewicht aus. Die Statik des Bestandsgebäudes wurde so nicht überlastet. Die Diemelstädter Unternehmenszentrale zeigt, wozu die Spezialisten des Unternehmens fähig sind. Keine der mit Q 4-Oberflächenqualität erstellten Konstruktionen muss indirektes oder direktes Licht fürchten. Auch die Möbel – ebenfalls selbst entworfen und in der betriebseigenen Schreinerei gefertigt – unterstreichen die Raumarchitektur der Büros und Besprechungsräume in Form und Funktion. »Natürlich muss das ästhetische Erscheinungsbild rund um die Arbeitsplätze stimmen«, so Burkhard Okel, »aber im Vordergrund stehen ein entspanntes Arbeitsklima und die Gesundheit der Mitarbeiter. Neben optimalen Lichtverhältnissen gehören dazu eben auch ergonomisch geformte, höhenverstellbare Arbeitstische.« Durch die Zusammenführung von Energie- und Haustechnik, Lichttechnik, Möbelbau, Akustik- und Trockenbau entstanden einzigartige Räume, die zugleich eine eindrucksvolle Visitenkarte der Okel GmbH & Co. KG darstellen. 

Um Raum für das größer gewordene Mitarbeiter-Team zu schaffen, wurde das Obergeschoss des Verwaltungsgebäudes – ehemals als Lager genutzt – komplett ausgebaut. Für den zuverlässigen Brandschutz sorgen unter anderem »Glasroc F«-Brandschutzplatten, mit denen sämtliche Stahlstützen und Unterzüge auf F 90 ertüchtigt wurden. 26 ____ baustoff-partner.de ____06/17


Sportzentrum: Mehr Komfort nach Sanierung

Die Sanierung erfolgte in zwei Bauabschnitten. Zunächst wurden die beiden Sporthallen sowie die Schwimmhalle mit allen Nebenräumen und der Technik saniert und bereits ein Teil der Außenanlagen neu gestaltet. Im zweiten Schritt sah das Konzept die Umstrukturierung und komplette Sanierung des Saunabereichs mit Ausblicksauna und Saunagarten vor. Neue Einrichtungen und gestalterische Elemente bieten nun mehr Komfort und größere Attraktivität. Dafür sorgen auch die neugestalteten Umkleide- und Sanitärräume. Dem Schwimmund Saunabereich vorgelagert stehen den Gästen großzügige und farbig gestaltete Umkleidezonen und Schrankbereiche zur Verfügung. Das 100 % wasserfeste HPL-Material der SANA Garderobenschränke und Umkleidekabinen ist für den Einsatz in feuchtwarmen Zonen wie Bad- und Saunabereich konzipiert, der Hersteller garantiert Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit der Anlagen. Den unterschiedlichen Anforderungen des Einsatzberei-

ches und Ansprüchen der Badegäste entsprechend wurden Schrank- und Umkleideanlagen unterschiedlicher Bauart und Größe geplant. Insgesamt stehen den Gästen rund 300 Garderobenschränke in den Einzel-, Familien-, Sammel- und den behindertengerechten Umkleidekabinen zur Verfügung. Die Umkleidekabinen wurden mit dem Typ »S36« realisiert. Die Grundkonstruktion ruht auf einem zentralen Mittelfuß, der es ermöglicht, die Umkleiden ohne herkömmliche Trennwandfüße zu gestalten. Neben der schwebenden Optik hat dies auch den Vorteil, dass die Reinigung der Umkleiden wesentlich erleichtert wird. Die Schränke sind als Ganzoder Halbschränke unterschiedlich groß und mit Aluminiumkleiderstangen sowie verschiebbaren Doppelkleiderhaken ausgestattet. In den einzelnen Zonen wurden zusätzlich Schränke für Reinigungsmaterialien berücksichtigt. Der Korpus des Garderobenschrankes Typ »GH« besteht aus weißen HPL-Kompaktplatten. Für die Front- und Sichtseiten wurden unterschiedliche Farbtöne wie gelbgrün und graphitgrau gewählt, die mit dem Farbton der Deckenbekleidung korrespondieren. Die Sichtschutzwände erstrahlen in einem frischen Gelbton. Bei den Farben für die SANA Garderobenschränke sind der Phantasie und den Gestaltungsmöglichkeiten kaum Grenzen gesetzt. So stehen neben einer Palette von Unifarbtönen auch Holzdekore bis hin zu Hochglanzdekoren zu Verfügung. Damit kann der Herstel-

ler nach eigenen Angaben für jedes Bauprojekt mit seiner individuellen Zielsetzung auch die entsprechende Farbgebung zur Verfügung stellen: Das reicht von der Spaoptik mit Holztönen bis zur frisch fröhlichen Farbe in »Aqua« oder Rottönen.

Glaselemente als Fluchttüren Die Be- und Entlüftung der Garderobenschränke erfolgt durch Öffnungen in Schrankböden und Deckenplatten. Die Schranktüren sind mit Sicherungsbolzen gegen gewaltsames Öffnen ausgestattet. Als zusätzliche Ausstattung bietet eine Vielzahl der Garderobenschränke vorgebaute, komfortable Sitzbänke. Für die Abgrenzung des Umkleidebereiches zum Stiefelgang und die Abtrennung der Wechselkabinen lieferte die SANA Trennwandbau Glaselemente. Diese erfüllen auch die Funktion von Fluchttüren. Die Elemente sind aus ESG-H SANA

 SANA Nach 14-monatigen Bauarbeiten konnte das Sportzentrum im badenwürttembergischen Leonberg seine Türen wieder öffnen. Die in den 70er-Jahren errichtete Anlage, bestehend aus zwei Sporthallen und einem Schwimmbad, wurde einer Grundsanierung unterzogen. Für mehr Komfort und größere Attraktivität sorgen unter anderem SANA Trennwand- und Schranksysteme.

Im Foyer des Schwimmbades wurde eine Wertfachschrankanlage mit 68 Fächern von SANA Trennwandbau installiert. Die Fächer verfügen über eine Oberfläche mit Erlendekor und sind komplett in der Wand integriert. Die Größe der Wertfächer reicht vom Kleingefachschrank mit einem Innenmaß von 25 x 25 cm bis zur halbtürigen Variante zur Taschenaufbewahrung.

Klarglas gefertigt, die an Edelstahlstützen befestigt sind. Für die Verriegelung wurden Panikschlösser und Rosettengarnituren aus Edelstahl verwendet. Die Öffnung ist nur vom Bereich der Umkleiden möglich, auf der Stiefelgangseite verhindert ein feststehender Knopf unbefugtes Öffnen. Die in Leonberg eingesetzten Trennwandanlagen des Typs »S36 FLY« bestehen aus HPL-Verbundelementen mit B1-Hartschaumkern und einer Stärke von 36 mm. Die beidseitig mit 3 mm HPL-Schichtstoffplatten belegten Trennwände erhalten Stabilität und Formhaltigkeit durch eine Aluminiumeinlage. In den Falz der wandbündigen 36 mm starken Türen sind Gummidämpfer zur Anschlagdämpfung eingefräst. Bei dem hier eingesetzten Trennwandtyp sind die statisch notwendigen Füße in der Zwischenwand um 15 cm zurückversetzt. Dadurch entsteht beim Betrachten der schwebende Eindruck. Das zur Stabilisierung notwendige Kopfprofil in Edelstahl oder Alu ist um 10 cm zur Vorderfront nach hinten versetzt und somit in der Frontansicht nicht erkennbar. Die Wand- und Trennwandanschlüsse werden als Schattenfuge ausgebildet. Der Anschluss an die Vorderwand erfolgt unsichtbar ohne Profile durch einen Bettladeneinhängerverschluss. 

Den Besuchern stehen Schränke unterschiedlicher Größe zur Verfügung.


Diplom-Restaurator Piotr Slupczynski nimmt die prachtvollen Wandverzierungen im Blauen Saal genauer unter die Lupe.

Wo sattes Blau auf leuchtendes Gold trifft: Glänzende Aussichten im »Blauen Saal« in Kassel  CAPAROL Der »Blaue Saal« in Kassel blickt auf eine bewegte Geschichte zurück: Eingeweiht im Jahr 1914, überstand er zwei Weltkriege nahezu unbeschädigt. Mit seinen royalblauen Wänden und strahlend goldenen Zierelementen bietet er seit mehr als einem Jahrhundert eine imposante Kulisse für Festivitäten und feierliche Anlässe. Vollkommen spurlos allerdings ist die Zeit an dem 450 m² großen Herzstück der Kasseler Stadthalle doch nicht vorbeigegangen. Und so stand im Sommer 2016 die umfassendste Sanierung des Saals seit seiner Eröffnung vor mehr als hundert Jahren an. Mit den Renovierungsarbeiten beauftragt waren die Schalles Malerwerkstätten GmbH und das Maler- und Putzgeschäft Gebrüder Christ GmbH. Beide Unternehmen arbeiteten zusammen in dem beeindruckenden

Saal, der immerhin 660 Personen fasst. Schalles übernahm dabei die fachliche Leitung, Christ die kaufmännische. »Die Komplexität und der vorgegebene, enge Zeitrahmen von nur sechs Wochen machten dieses

Nachdem der ursprüngliche Farbton herauspräpariert war, erweckte Caparol das satte Blau mit »Indeko Plus« zu neuem Leben.

Projekt zu einer Herausforderung für uns«, erklärt Piotr Slupczynski, Diplom-Restaurator bei Schalles. »Wegen dieser Rahmenbedingungen musste unsere Planung so detailgenau wie möglich sein. Vor Beginn der Arbeiten – und damit im laufenden Betrieb – haben wir deshalb eine Fülle von Beprobungen vorgenommen und so festgestellt, was wir an Materialien und Technik brauchen. Während der gesamten Umsetzungszeit waren wir dann immer mit zehn bis zwölf Mann im Einsatz.«

Streifenfrei und nachhaltig Zu den Kernaufgaben im Rahmen der Renovierung gehörte es nicht nur, 3 500 m Leisten und obendrein eine 28 ____ baustoff-partner.de ____06/17

Fülle von Rosetten und weiteren Verzierungen neu zu vergolden: Auch rund 4 000 m2 Wand- und Deckenflächen im originalgetreuen Blauton galt es, in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Hierfür kam das Caparol-Produkt »Indeko-plus« zum Einsatz. Die widerstandsfähige Dispersionsfarbe lässt sich auch auf großen Flächen streifenfrei aufbringen und verspricht laut Hersteller so homogene Oberflächen und ein harmonisches Gesamtbild. Außerdem ist sie lösemittelfrei, hat eine sehr hohe Haltbarkeit und ist so besonders nachhaltig.

Musterachse vom Boden bis zur Decke Bevor die Malerarbeiten losgehen konnten, musste Res-


in einer zwei Meter breiten Musterachse, die vom Boden bis zur Decke reichte und den heutigen Endzustand des Saals vorwegnahm.

taurator Slupczynski allerdings erst einmal den ursprünglichen, intensiven Blauton identifizieren – ebenfalls eine Anforderung der Denkmalpflege. »Dabei hatten wir es mit einem stark überarbeiteten Untergrund zu tun«, erklärt er. »Über die Jahre hinweg waren immer wieder neue Schichten blauer Farbe aufgebracht worden. Durch diese habe ich mich hindurchgearbeitet, um schließlich den Originalton herauszupräparieren.« Sämtliche Farbigkeiten und Produkte testeten die Projektbeteiligten

Das satte Blau erweckte Caparol schließlich mit »Indeko-plus« zu neuem Leben. »Der besondere Farbton ist mit unserem Produkt nun exakt reproduzierbar. Das ist natürlich wichtig für einen Saal, in dem viele Feierlichkeiten stattfinden, um ab und an kleine Ausbesserungen vornehmen zu können«, erklärt Peter Schmidt, Planer und Objektberater von DAW. »Außerdem ist die Dispersionsfarbe maximal abriebfest und höchst scheuerbeständig.« Eine Kassettentür sowie Brüstungen von Loggien wurden mit »Capalac«-Seidenmatt-Buntlack überarbeitet, der laut Hersteller nicht nur ausgesprochen farbstabil, sondern auch schlag- und stoßfest ist. »Wir arbeiten regelmäßig mit Caparol zusammen«, sagt der Restaurator abschließend. »In der Denkmalpflege ist die Firma ein fester Bestandteil des Marktes. Unserer Erfahrung nach arbeitet das Unternehmen sehr kundenorientiert, schnell und fachkompetent.« 

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»Fester Bestandteil der Denkmalpflege«

Das Werk ist vollbracht: Wilhelm Schalles (links) und Piotr Slupczynski im Blauen Saal.

INFO Das Stammhaus von Caparol ist die DAW SE mit Sitz in OberRamstadt im Odenwald (Hessen). Die 1895 gegründeten Deutschen Amphibolin-Werke von Robert Murjahn nehmen heute zentrale Funktionen wie Einkauf, Produktion und Finanzen wahr und sind auch heute noch ein unabhängiges Familienunternehmen. Die DAW-Firmengruppe ist nach eigenen Angaben in Deutschland, Österreich, der Türkei und in Weißrussland Marktführer auf dem Gebiet der Bautenanstrichmittel und mit rund 5 600 Mitarbeitern im In- und Ausland (ohne Beteiligungen) und einem Um¬satz von jährlich rund 1,3 Mrd. Euro Europas größter Baufarben-Hersteller in privater Hand.

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Mit Transparenz nach oben: Lebendiges Lehren und Lernen  KNAUF AMF Das Erzbischöfliche Berufskolleg in Köln gehört zu den eindrucksvollsten Schulneubauten NordrheinWestfalens in der jüngeren Vergangenheit. Lehr- und Lernkonzept sind dabei ebenso interessant wie die spezielle Innenarchitektur und die Dimensionen des Komplexes. Knauf AMF lieferte für dieses Bauvorhaben fast 8 000 m2 Deckenplatten der Marke »HERADESIGN superfine A2«. Das Erzbischöfliche Berufskolleg bildet etwa 1 100 junge Menschen für verschiedene Berufe im Bereich des Sozial- und Gesundheitswesens in Verbindung mit unterschiedlichen Schulabschlüssen aus. Aus ursprünglich vier verschiedenen Schulen entstand seit dem Ende der 90er-Jahre nach und nach ein gemeinsames Berufskolleg in der Trägerschaft des Erzbistums Köln. Vor knapp einem Jahr wurde im Stadtteil Sülz nun auch ein gemeinsames Gebäude bezogen, das »speziell für uns neu erbaut wurde und in allen Bereichen auf dem modernsten Stand ist«, wie Schulleiterin Andrea Born-Mordenti sagt.

Raum für lebendiges Lehren und Lernen Mit der Architektur und Innenarchitektur des Gebäudes haben die Büros »3pass« (Köln) sowie Keggenhoff & Partner (Arnsberg) einen pädagogischen Raum geschaffen, der für einen lebendigen Prozess des Lehrens und Lernens steht. Die Umsetzung erschließt sich am besten beim Eintreten in das

große offene Atrium der Schule. Es wird dominiert von einer breiten Freitreppe, geschwungenen Geschossen und einem transparenten Foliendach, das viel Tageslicht hereinlässt und für eine luftige Atmosphäre sorgt. Judith Kusch, eine der Inhaberinnen des Büros »3pass«, beschreibt Architektur und Lichtkonzept als die Idee einer Lichtführung, »die auch das künstliche Licht als selbst unsichtbare Quelle des sichtbaren Raumes erscheinen lässt.« Diese Räumlichkeit zu erzielen sei gemeinsamer Konzeptansatz gewesen. Entsprechend habe man auch Material und Farben ausgewählt: »Homogen und unaufdringlich wirken die weiß- bis beigefarben behandelten Hölzer und Verkleidungen. Sichtbetonwände und die weißen Deckenverkleidungen tragen dazu bei, dass der räumliche Charakter des Atriums fast immateriell erscheint«, sagt Kusch. Frank Plogstert, der als Verkaufsleiter Deutschland bei Knauf AMF die Planung und die erste Phase der Ausführung begleitet hat, erinnert sich: »Die Struktur und die organischen

»HERADESIGN superfine A2«-Deckenplatten sorgen für eine angenehme Geräuschkulisse im Gebäude. Formen aus Sichtbeton mit anschließender Schattenfuge des Baukörpers im Innenraum waren sehr komplex. Man benötigte für die Decken hochabsorbierende nicht brennbare Produkte, welche sich vor Ort an diese Formen anpassen lassen.« Reversibilität und Flexibilität waren weitere zentrale Wünsche der Architekten an das Deckenmaterial. Um die optischen Eindrücke der Gestaltung für den Bauherren möglichst authentisch wirken zu lassen, wurde vor den endgültigen Materialentscheidungen ein Musterraum eingerichtet. Nach umfangreichen Beratungen fiel bei den Decken die Wahl letztlich auf »HERADESIGN superfine A2« von Knauf AMF, denn damit ließen sich die Anforderungen hohe Schallabsorption und gute Bearbeitbarkeit vor Ort am besten abdecken. Insgesamt 7 780 m2 dieser Platten in den Abmessungen 2 000 x 600 x 25 mm wurden im gesamten Schulgebäude verbaut. »HERADESIGN superfine

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A2« ist laut Hersteller eine 1-lagige, nichtbrennbare magnesitgebundene Holzwolle-Akustikplatte (Faserbreite 1 mm) mit edler Oberflächenstruktur. Die Platte trägt den »Blauen Engel«, was dem ökologischen Ansatz der Architekten ebenfalls entsprach. Die natürlich charakteristische Textur der Holzwolle tritt trotz des zurückhaltenden Farbtons Weiß in Erscheinung und lässt die Optik der großen Deckenflächen nicht statisch erscheinen.

Lichteinpassung und Zuschnitt vor Ort Stephan Küsters, Knauf AMFGebietsverkaufsleiter der Region Düsseldorf/Dortmund, hat das Bauvorhaben bis zur Fertigstellung betreut. Er hebt die exakte Aufnahme der geschwungenen Flurlinien im Randbereich der Platten hervor sowie die LED Lichtbänder. Die Licht-Experten haben sich intensiv mit den Platten und der Deckenkonstruktion beschäftigt, um die Lampen bzw. Lichtbänder bestmöglich zu integrieren. Dabei half der Umstand, dass die Endbearbeitung und das Einpassen vor Ort stattfanden. Die »HERADESIGN superfine A2«-Platten waren zunächst im definierten Maß bei Knauf AMF im österreichischen Ferndorf produziert worden, die weiteren Zuschnitte wurden dann handwerklich durch den Fachunternehmer Fa. Waldorf GmbH (Hillesheim) ausgeführt. Schulleiterin Born-Mordenti charakterisiert das neue Berufskolleg zusammenfassend als »ein lichtdurchflutetes Gebäude mit einer ganz besonderen Atmosphäre.« 


Fenster − Aufbau & Verarbeitung Bei der Verbindung von Fenster und Stammholz ging es vor allem um einen schlagregendichten Anschluss und Winddichtigkeit.

Modernes Wohnen im Landhaus aus Naturstämmen  KNEER-SÜDFENSTER Ein rustikales Naturstammhaus für modernes Wohnen – was zunächst wie ein unvereinbarer Gegensatz klingt, haben die Bauherren Jehle im Landkreis Göppingen am Rande der Schwäbischen Alb mit Liebe zum Detail realisiert. Der natürliche Charme der massiven Holzstämme entfaltet sich in einem offenen Grundriss und hellen, lichtdurchfluteten Räumen mit großen Fenstern. Dabei stehen die moderne Ausstattung und Einrichtung durchaus im Einklang mit dem behaglichen Wohngefühl im Naturstammhaus.

Holz bietet zudem sehr gute schweifen, die großen Glasflädie eine Mindestdachneigung chen bringen viel Tageslicht ins Dämmwerte und verleiht dem vorschreiben, andererseits bieHaus. Nahtlos gehen der zentHaus ein angenehmes und getet sie den Bauherren ähnlich sundes Wohn- und Raumklima. rale Wohnbereich mit Rundbowie ein Bungalow Wohnen auf Das Gebäude wurde individugen, offener Essecke und Küeiner Ebene – ein Vorteil auch che in eine gartenseitige Loggia ell auf die Wünsche und Anforim Hinblick auf das Wohnen derungen der Bauherren zuüber, die über eine Hebe-Schieim Alter. geschnitten. Dabei ließen sich be-Tür vom Wohnbereich zudie Vorstellungen von ihrem gänglich ist. Daneben befinWeißaluminium im Kontrast Traumhaus bis ins Detail verden sich im Erdgeschoss auch mit lackiertem Holz das Schlafzimmer, eine AnkleiAuf hochwertige Fenster, wirklichen. Entstanden ist ein modernes de, das Bad sowie ein Vorratsräumliche Abgrenzungen Blockhaus, das optisch perfekt durch Hebe-Schiebe-Türen soraum und ein Gäste-WC. Das zur ländlichen Umgebung passt. wie auf eine Falt-Schiebe-TüDachgeschoss mit seiner offeEs strahlt Behaglichkeit und Nanen Galerie wird als Arbeitszimren-Anlage legten die Bauturverbundenheit aus und prämer und als komfortabler Gäsherren besonderen Wert. Sie sentiert sich gleichzeitig im Intebereich genutzt. entschieden sich für dabei für Mit dieser Lösung wurde eiAluminium-Holz-Fenster »AHF neren modern, hell und offen. 95 Classic« in Holzart Kiefer nerseits den örtlichen BauvorGroße Fenster, zwei Dachlogvon Kneer-Südfenster. Die Aluschriften Rechnung getragen, gien und der komplett verglaste Südgiebel sorgen im Haus für HelligDie gartenseitige Loggia lässt sich nach Bedarf über eine Hebe-Schiebe-Tür keit und lichte Räume.

vom übrigen Wohnbereich abgrenzen.

Zentrale Wohnbereiche auf einer Ebene Das Haus mit Naturstämmen aus Weißtanne bietet rund 150 m2 Wohnfläche und viele Lieblingsplätze. Ein offen konzipierter Wohnbereich lässt den Blick vom Erdgeschoss ungestört bis zum offenen Dachraum

KNEER-SÜDFENSTER

Bei der Suche nach einem geeigneten Partner stießen die Bauherren auf Bruce Ofield, Experte im Naturstammbau nach kanadischem Vorbild. Sie waren von den handwerklich gefertigten Blockhäusern auf hohem technischen Niveau sofort begeistert. Konstruktion und Wände bestehen aus ganzen Stämmen. Der nachwachsende Rohstoff

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An jede Dachschräge grenzt ein riesiges Glaselement, das von Kneer-Südfenster an einem Stück gefertigt und montiert wurde.

minium-Außenschale der Fenster ist in der Farbe Trendgrau pulverbeschichtet, das Holz auf der Innenseite in Weißaluminium ist als Kontrast zu den geschliffenen Naturstämmen lackiert. Die Dreifach-Verglasung sorgt für einen hohen Wärmeschutz mit einem Uw-Wert von 0,92 W/m2K. Zur Montage der Fenster in den Naturstammwänden wurden die Stämme ausgefräst und in die Öffnung ein schwimmender Rahmen eingesetzt. Anschließend wurden die Hohlräume ökologisch mit Holzwolle gedämmt. Zwischen den Fensterrahmen und Gleitrahmen stellt ein Quellband, das über die gesamte Fenster-Einbautiefe eingelegt wurde, einen raumseitig luftdichten und im Außenbereich schlagregensicheren Anschluss her. Mit angepassten Deckleisten ist die Bauanschlussfuge vor Witterungseinflüssen geschützt und unsichtbar abgedeckt. Die Fachleute von Kneer-Südfenster standen dabei den Monteuren auf der Baustelle beratend zur Seite.

Dreiecksverglasung an der Giebelseite Auch der Einbau der Dreiecksverglasung an der Giebelseite erforderte vereinte Kräfte. An jeder Seite der Dachschräge wurde ein riesiges Glaselement an einem Stück angesetzt, wobei Gewichte von bis zu 230 kg zu stemmen waren. Die Aluminium-Holz-Haustür (Ud = 1,0 W/ m2K) stammt ebenfalls von Kneer-Südfenster. Sie ist farblich auf die Fenster abgestimmt. Satiniertes Glas und helle Streifen setzen moderne Akzente, ganz besonders, wenn die integrierten LED-Lichtbänder die Glasstruktur zum Leuchten bringen. Die Haustechnik ist in einem Anbau in Holzrahmenkonstruktion untergebracht, der wie der Carport gleitend an das Blockhaus angeschlossen ist. Auf dem Flachdach sind Solarkollektoren installiert, die zur Deckung des Heizungs- und Warmwasserbedarfs des Hauses und des Gartenschwimmbads beitragen. Eine weitere Energiequelle ist ein gemütlicher Grundofen, der die Wärme über eine Fußbodenheizung im ganzen Haus verteilt. 

Komfortbeschlag: Soft-Einzug für Schiebeelemente

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Der »HAUTAU ATRIUM SP komfort« sorgt dafür, dass schwere Fensterelemente komfortabel, ohne großen Kraftaufwand öffnen und schließen. Fehlbedienungen sind selbst für Personen ohne Elementeinweisung kaum mehr möglich. Die integrierte RundumSpaltlüftung ermöglicht eine gleichmäßige und natürliche Grundlüftung und trägt laut HAUTAU

 HAUTAU Mit »ATRIUM SP komfort« verspricht Hersteller Hautau intuitive Bedienung und ein besonders komfortables Öffnen und Schließen des Fensterflügels. Mit nur einer Griffdrehung wird der Flügel entriegelt oder geöffnet sowie bequem bewegt. Zusätzlich wird die dabei aufgewandte Energie gespeichert. Diese sorgt nach dem manuellen Zuschieben für ein automatisches Anziehen des Flügels in die Rahmenöffnung – ähnlich wie bei einer Küchenschublade. Der Komfort-Soft-Einzug sorgt für ein leises und sanftes Schließen.

Hersteller damit zum gesunden Raumklima mit optimaler Luftfeuchtigkeit bei. Durch eine 180°-Drehung des Griffes wird der Flügel ca. 6 mm parallel vom Rahmen abgestellt. In dieser Position bleibt das Fenster durch das Verschlusssystem in der Widerstandsklasse RC2 grundgesichert. Zudem ist diese Flügelstellung von außen nicht sichtbar. So lassen sich

Räume sogar bei Abwesenheit bequem lüften. Der Komfort-Beschlag bietet passende Laufwerke und ein fein abgestimmtes Scherensystem für hoch wärmegedämmte Fenstersysteme. Langlebige Bauteile und Leichtgängigkeit zeichnen das System aus. Der Komfortbeschlag ist für alle Fensterwerkstoffe und für Flügelgewichte bis zu 200 kg universell einsetzbar.

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Aufgrund ihrer praktischen Anbringung und ihres eigenen Charakters ersetzen Textil-Rollläden immer häufiger traditionelle Gardinen oder Vorhänge. »Unsere neuen Textil-Rollladensysteme zeichnen sich durch Schlichtheit und Eleganz aus, die Konstruktion sowie die sorgfältig ausgearbeiteten Details sorgen für ein modernes Design«, sagt Božena Ryszka, Marketing & PR Managerin von ALUPROF. »Dank der sorgfältig ausgewählten Textilien bilden sie einen effektiven Schutz des Innenraumes vor Sonneneinstrahlung und fremden Blicken, bilden zugleich aber auch ein stilvolles Dekorationselement, das dem Innenraum einen einzigartigen Charakter verleiht.« Das Textil-Rollladensystem »SRT SPACE« wird aus stranggepresstem Aluminium hergestellt und ist mit einem Klips-Anpassungsprofil ausgestattet, das laut Hersteller eine invasionsfreie Montage und Demontage erlaubt. Zusätzlich können die Kasten-Seitenteile direkt an die Fensterfläche mit Schaftschrauben montiert werden.

Die Aluminium-Führungsschienen in C-Form, die auf der Rahmenoberfläche angebracht werden, sind das charakteristische Element des Systems. Eine schmale, stromlinienförmige Kassette aus stranggepresstem Aluminium zeichnet das Textil- Rollladensystem »SRT FLAT« aus. Diese Form ermöglicht ein weiteres Öffnen der Fenster mit dem auf dem Rahmen montierten Rollladen. Die Kassette kann geklebt oder direkt auf den Fensterrahmen montiert werden. Die flachen Aluminium-Führungsschienen, die auf die Fensterleisten geklebt werden, passen sich an die Fensterkonstruktion an und lassen die Rollladenkonstruktion nahezu unsichtbar wirken. Das einfachste System unter den neuen Rollläden verspricht der Hersteller mit dem System »SRT FREE« ohne Kasten. Es ermöglicht eine Montage direkt auf dem Fensterflügel. Das System verwendet eine Fadenführung, die anders als bei anderen Produkten dieser Art unter dem Stoff zu finden ist. Diese sorgt für Absicherung des Fadens vor dem Aufhängen beim Fensteröffnen und gleichzeitig vor möglicher Beschädigung. Die Lösung für die Fadenspannung ist mit einem selbstbremsenden Mechanismus ausgestattet. Der spezielle Spannmechanismus verringert das Risiko von gefährlichen Schlingen, welche eventuell eine Gefährdung für Kinder darstellen könnten. Ein selbstbremsender Mechanismus mit Kettensystem gestattet das Anhalten des Rollladens auf gewünschter Höhe.

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 ALUPROF Das Unternehmen ALUPROF SA hat sein Produktangebot durch neue Textil-Rollladensysteme um drei unterschiedliche Systeme erweitert: Die Textil-Rollladensysteme »SRT SPACE«, »SRT FLAT« und »SRT FREE« versprechen Funktionalität und Ästhetik und lassen sich schnell, zuverlässig und nicht-invasiv installieren.

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Der Rollladen »SRT SPACE« ist mit einem selbstbremsenden Mechanismus mit Kettensystem ausgestattet

Gaubenähnliche Lösung für mehr Raum bei voller Stehhöhe Einfache Bestellung durch Komplett-Paket inklusive Anschlussprodukte Gewohnt leichter und schneller Einbau

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INFO

Absturzsicherungen für Kunststoff-Fenster Die Schüco Absturzsicherungen werden am Fensterprofil montiert – eine perfekte Verbindung von Ästhetik und Sicherheit.

Durch vorgefertigte Systemkomponenten und eine reduzierte Teilevielfalt ist laut Schüco eine effiziente Fertigung der Schüco Absturzsicherung möglich: Diese wird in der Werkstatt mit dem Fensterprofil verbunden und auf der Baustelle als Komplettlösung eingesetzt. Das führt zu einer deutlichen Zeitersparnis bei der Montage. Die Absturzsicherung ist mit den Kunststoff-Fenstersystemen »Schüco LivIng«, »Schüco Alu Inside«, »Schüco Corona SI 82« sowie »Schüco Corona CT 70 kompatibel. Je nach System stehen mit der Schüco Falzleiste, dem Profil- oder dem Klebedübel verschiedene verdeckt liegende Befestigungsvarianten zur Verfügung. Alle gesetzlichen Sicherheitsvorgaben sind erfüllt, mit Prüfnachweisen und Allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfungszeugnissen (AbP), u. a. gemäß DIN 18008-4 sowie der ETB-Richtlinie. Die Schüco Absturzsicherung ist für Neubauten und Modernisierungen geeignet – insbesondere auch in öffentlichen Bereichen, z. B. an Schulen oder Kitas.

Design und Gestaltungsfreiheit Die transparente und dadurch unauffällige Absturzsicherung aus Glas ermöglicht den frei34 ____ baustoff-partner.de ____06/17

en Blick nach außen, während gleichzeitig die harmonische Fassadenaußenansicht nicht beeinträchtigt wird. Für individuelle Akzente in der Fassade ist die Stangenabsturzsicherung die richtige Wahl. Durch die flexibel wählbaren Stangenabstände sowie die Möglichkeit, Rundrohre und -stäbe mit verschiedenen Durchmessern einzusetzen und zu kombinieren, bieten sich vielfältige Designmöglichkeiten. Aber auch die Kombination zwischen Glasund Stangenabsturzsicherung schafft individuelle Fassadenakzente. 

SCHÜCO

 SCHÜCO Raumhohe, bodentiefe Fensterelemente ermöglichen es Bauherren, helle, lichtdurchflutete Räume mit einem hohen Designanspruch zu gestalten. Eine Sicherung dieser Fensterelemente ist durch Normen und Verordnungen vorgeschrieben. Schüco stellt seine neuen Absturzsicherungen vor, die als komplette Einheiten mit den Schüco Kunststoff-Fenstern geprüft sind. Zur Verfügung stehen mit einer Glas- und einer Stangenabsturzsicherung zwei Varianten, die dem Verarbeiter entscheidende Effizienzvorteile in der Fertigung und Montage bieten und ab sofort lieferbar sind.

Mit seinem weltweiten Netzwerk – bestehend aus Metallbau-, Kunststoff- und Elektropartnern sowie Architekten, Planern und Investoren – realisiert Schüco nachhaltige Gebäudehüllen, die im Einklang mit Natur und Technik den Menschen mit seinen Bedürfnissen in den Vordergrund stellen. Fenster-, Türen- und Fassadenlösungen aus Metall und Kunststoff von Schüco werden energieeffizient und ressourcenschonend produziert. Das Unternehmen liefert nach eigenen Angaben zielgruppengerechte Produkte für Neubau und Modernisierung in allen Klimazonen. Schüco ist mit 4 630 Mitarbeitern und 12 000 Partnerunternehmen in mehr als 80 Ländern aktiv und hat im Jahr 2015 einen Jahresumsatz von 1,43 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Schüco Absturzsicherungen: Befestigungssystem mit der Falzleiste.

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SELVE

Rollladen-Bauteile schützen vor Einbruch und sparen Energie

Einfache Montage mit einem Handgriff : Die Hochschiebesicherung verrastet in den Rechtecklöchern der Achtkantwelle und ist auch problemlos demontierbar.

 SELVE Eine der erfolgreichsten Neuentwicklungen von Selve in den letzten Jahren ist die Hochschiebesicherung »SecuBlock«. Sie stellt eine stabile Verbindung zwischen Rollladenwelle und Rollladenpanzer her und verstärkt den Einbruchschutz. Eine neue Rollladengurtführung mit zweiteiligem Aufbau wurde speziell für gedämmte Rollladenkästen der neuesten Generation entwickelt – sie verspricht erhebliche Montagevorteile und hilft beim Energiesparen. Im Schutz gegen Einbrecher kann mit vermeintlich kleinen Mitteln eine große Wirkung erzielt werden: Die Hochschiebesicherung »SecuBlock« von Selve sorgt in Kombination mit einem Rollladenantrieb oder Kurbelgetriebe für fest schließende Rollläden, die sich nicht mehr hochschieben oder anheben lassen. Als zusätzliches Plus nennt der Hersteller die einfache Montage, denn ein Handgriff genügt: Ohne besonderes Werkzeug, nur mit einer Münze oder einem Schraubendreher, lässt sich der Verschluss schließen und öffnen. Die eigene Ma-

terialkombination von glasfaserverstärktem Hochleistungskunststoff in Kombination mit Metall macht das Produkt besonders robust, eine Rückstellfeder aus Edelstahl gewährleistet die dauerhafte, stabile Verbindung zwischen Rollladenwelle und -panzer.

Verschiedene Varianten im Sortiment Die Hochschiebesicherung ist in vielen Varianten erhältlich. Dazu zählen »SecuBlock für Achtkantwellen SW 40/50/60« (Belastung 4 Nm pro Stück) sowie »SecuBlock XL für SW 60/70« (Belastung 6 Nm pro Stück), die als stabilere Version auch für Tore geeignet ist. Hinzu kommen verschiedenste Längen für unterschiedliche Kastentiefen. Die Hochschiebesicherung ist sowohl für den Renovierungsbereich als auch für den Neubau geeignet. Aktuell erfolgt die Markteinführung des starren Wellenverbinders »SecuFix«. Die Light-Variante einer Hochschiebesicherung sorgt laut Hersteller für die schnelle Einstellung und sichere Funktion von (Selve-)Rollladenantrieben, die auf Drehmoment abschalten und eine feste Verbindung des Rollladenpanzers zur Welle benötigen.

Das Produkt wurde optimiert auf die Achtkantwelle SW 60. Der Rollladenpanzer wird besonders eng gewickelt und ermöglicht dadurch einen minimalen Ballendurchmesser, weshalb mehr Rollladen in den Kasten passt. Das Programm wird abgerundet von »SecuClick«, einem Wellenverbinder speziell für Achtkantwellen SW 40.

Neue Führung für den Rollladengurt Bei der Entwicklung der neuen Rollladengurtführung hat Selve seine Nähe zum Markt genutzt: Gemeinsam mit Kunden wurde die neue Gurtführung für alle Neubau-Fertigkastensysteme sowie Neubau-Aufsatzelemente entwickelt, die für erhebliche Montagevorteile sorgt. Diese Produktoptimierung des Lüdenscheider Unternehmens, nach eigenen Angaben Weltmarktführer für Rollladenbauteile, erfüllt zudem die EnEV-Anforderungen der Klasse 2 bezüglich Luftdurchlässigkeit und unterstützt beim Energiesparen. Der große Montagevorteil der Produktneuheit liegt laut Selve im zweiteiligen Kon-

zept: Die Neubaugurtführung (für Standardgurte bis 23 mm) besteht aus einem Grundkörper und einem zusätzlichen Raststück. Bei der Selve-Lösung wird zunächst vom Verarbeiter der Grundkörper inklusive Dämmung und Putzkappe in die Wandung des Fertigkastens geklebt. Nach dem Einbau des Kastens und dem Auftragen des Putzes wird dann vor Ort nur noch das Raststück in den Grundkörper gedrückt – und ist somit fertig montiert. Durch die Putzkappe kann kein Putz in die Gurtführung gelangen, was für eine saubere und effiziente Verarbeitung sorgt – auch weil beim Innenausbau nicht um die Gurtführung herumgeputzt werden muss. Zudem können mit der Selve-Neubaugurtführung Putzstärken bis zu 25 mm ausgeglichen werden. 

Zwei Einzelteile, viele Vorteile: Die optimierte Neubaugurtführung von Selve erleichtert die Montage, bietet Vorteile beim Verputzen und erfüllt zudem die EnEV-Anforderungen Klasse 2.

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VELUX

Nahezu alle innenliegenden Sonnenschutz-Produkte sind elektrisch und solar betrieben erhältlich. Das Design ist dabei sowohl bei Flachdach-Fenstern als auch bei Schrägdach-Fenstern einheitlich und klar.

Zuwachs beim automatischen Sonnenschutz  VELUX Die elektrischen und solarbetriebenen Sonnenschutz-Produkte von Velux bekommen Zuwachs. Beide automatischen Bedienvarianten sind ab sofort auch für das Wabenplissee und die solarbetriebene erstmals für das Plissee erhältlich.

Damit sind bis auf die Jalousie alle innenliegenden Sonnenschutz-Lösungen für das Schrägdach zukünftig manuell, elektrisch und solarbetrieben verfügbar. Darüber hinaus wurde das Design überarbeitet. Dies zeigt sich in den für alle Produkte vereinheitlichten schmalen Seitenschienen.

Beim kompletten »Velux Integra« Sonnenschutz-Sortiment, zu dem alle automatischen Produkte gehören, findet sich der Motor jetzt in der unteren Bedienschiene. Er verspricht geräuschärmeren Betrieb sowie sanftes Öffnen und Schließen. Alle Anpassungen des Designs wurden auch bei den Son-

INFO Die Velux Deutschland GmbH mit Sitz in Hamburg ist ein Unternehmen der internationalen Velux Gruppe. Der nach eigenen Angaben weltweit größte Hersteller von Dachfenstern ist mit mehr als 10 000 Mitarbeitern in rund 40 Ländern vertreten. In Deutschland beschäftigt die Velux Gruppe in Produktion und Vertrieb nahezu 1 000 Mitarbeiter. Neben Dachfenstern und Dachfensterlösungen für geneigte und flache Dächer umfasst die Produktpalette unter anderem Sonnenschutzprodukte, Rollläden und Zubehörprodukte für den Fenstereinbau.

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nenschutz-Produkten für Flachdach-Fenster übernommen, so dass die Optik nun bei allen Varianten einheitlich ist. Wer Räume unter dem Flachdach abdunkeln will, kann zudem ab sofort auch erstmals auf das neue elektrisch betriebene Wabenplissee zurückgreifen, teilt der Hersteller mit. 

Mit Sicherheit und Design gegen Abstürze

ST EXTRUDED

 ST EXTRUDED PRODUCTS Hohe Qualität gepaart mit elegantem Design verspricht BUG Aluminium-Systeme für das Aluminium-Profilsystem »BUG FrontProtect«. Der Französische Balkon aus Glas soll Sicherheit, Funktionalität und Ästhetik vereinen.

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Bereits bei der Entwicklung von »BUG FrontProtect« hat das Entwicklerteam laut Unternehmensangaben ein besonderes Augenmerk auf Sicherheit und Verarbeitung sowie Wertigkeit gelegt. Einfache, rationelle Verarbeitung und eine klare Formensprache wurden bei diesem »BUG«-System vereint. Mittels schneller und einfacher Montage der Systembauteile in das »BUG«-Fensterrahmenprofil kann die Absturzhemmung laut Hersteller ohne Beschädigung von Fensterrahmen und Fassaden erfolgen.

Das System hat eine absturzsichere, rahmenintegrierte Glasbrüstung und sichert daher die maximale Transparenz beim Fenster ohne störende Stäbe oder Lochbleche. Der Hersteller verspricht freie Sicht nach außen, einen ungetrübten Panoramablick und lichtdurchflutete Räume – besonders bei bodentiefen Fenstern. In umgekehrter Blickrichtung soll das sicherheitsrelevante und ästhetisch elegante Fensterelement die Hausfassade aufwerten. Durch die rahmenintegrierte, flächenbündige Bauwei-

se soll eine perfekte Optik ermöglichen. Dazu trägt eine unsichtbare Befestigung ebenso bei wie der gleichzeitige Verzicht auf zusätzliche sicherheitsrelevante Konstruktionen. Die Absturzhemmung ermöglicht laut Hersteller eine einfache, raumseitige Reinigung und Zeitersparnis bei der Pflege. Tragprofile und Kantenschutz sind in verschiedenen Farbbeschichtungen lieferbar. Es entstehen keine Beschädigungen durch nachträgliches Anbohren der Fensterrahmen oder Fassaden. 

Das Aluminium-Profilsystem »BUG FrontProtect« bietet eine absturzsichere, rahmenintegrierte Glasbrüstung.


Türen − Design & Technik

Geradlinig und selbstbewusst, das ist die neue Designtür »Planar« von JELD-WEN (hier Modell 6830, Brillantweiß WL16, Holzzarge VZ-6 mit 45 mm Bekleidungsleiste).

Wie schwerelos schwebt die Tür vor der Wand Auf der Öffnungsseite entsteht so der imposante Eindruck, die neue Designtür würde ohne sichtbare Befestigung vor der Wand schweben. Durch ihr integratives Design ist lediglich der Drücker als einzig sichtbarer Beschlag erkennbar – Bänder und Zarge scheinen nicht zu existieren. In geöffnetem Zustand offenbart sich dann ein neues Bild auf der Schließseite, denn der Falz sowie die neu konzipierte Holzzarge mit lediglich 45 mm Bekleidung können in vielseitigen Farbkombinationen vom Planer zusammengestellt werden, sodass ein ganz individuelles Raumdesign entsteht. Die Oberfläche des Türblatts ist wahlweise in Brillantweiß WL16 (nach RAL 9016) oder in den Oberflächen der »HPL Urban-Collection« erhältlich, wodurch eine Vielfalt von 25 Farben realisiert werden konnte. Der markante Türfalz kann wahlweise in Brillantweiß WL16 (nach RAL 9016), dem neuen Farbton »Orca« oder auf Anfrage in RAL-Tönen individualisiert werden. Um den Look der einzelnen Bauteile

Vorhandene Stahlzarge und neue Designtür »Planar« von JELD-WEN (Modell 5630, farblicher Türfalz in Farbton »Orca«).

perfekt aufeinander abzustimmen, sind die adäquaten Bandsysteme wahlweise im Edelstahl-Look oder passend zum Türfalz lackiert erhältlich.

Neue Designtür in vorhandene Stahlzarge In den 70er- und 80er-Jahren wurden Innentüren fast ausnahmslos in Stahlzargen verbaut. Bei Objekten in der Sanierung ist die Modernisierung der Türen daher immer mit erhöhtem Aufwand verbunden, da entweder die einzementierte Stahlzarge aus der Wand herausgelöst werden muss oder überdeckende Renovierungszargen zum Einsatz kommen müssen. »Planar« versricht bei solchen Bestandsbauten

JELD-WEN

 JELD-WEN Mit weniger mehr zu bewirken und die Tür neu zu denken – das war das Ziel bei der Entwicklung der vor zwei Jahren auf der BAU vorgestellten »Q45«. Den eingeschlagenen Weg der Gestaltung und Entwicklung innovativer Türenkonzepte hat JELD-WEN in den vergangenen zwei Jahren fortgesetzt und dabei jedes Detail einer Innentür immer wieder hinterfragt und neu überdacht. Entstanden ist die »Planar« – ein Türelement mit extra breitem Türfalz, der die Zargenbekleidung vollständig überdeckt. »Planar« ist wahlweise in Kombination mit einer neuen Holzzarge in der Bekleidungsbreite von 45 mm oder für den Einsatz in Kombination mit vorhandenen oder neuen Stahlzargen erhältlich.


Mosel Türen liefert hochweiße Türen ab Juli

»Planar« mit passendem Drücker »Frame« mit Inlay in Farbe des Türfalzes. laut Hersteller eine einfache Lösung, denn es ist möglich, dieses architektonisch hochwertige Türelement mit der bestehenden Stahlzarge zu verbauen. Die Spezialbänder der »Planar« sind kompatibel mit der weitverbreiteten Bandaufnahme »V8600«. Jedes Entfernen der Stahlzarge entfällt, lediglich die farbliche Überarbeitung in Abstimmung mit der Farbe des Türfalzes bleibt als Aufgabe bestehen.

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Türen für den hochwertigen Wohnungsbau im Bestand »Planar« liefert eine ästhetisch und technisch einfache Lösung für anspruchsvolle Kunden mit Renovierungsabsichten: Die Entfernung der Zargen aus der Wand entfällt, ebenso die zu berfürchtende Schmutzentwicklung. Stattdessen verspricht der Hersteller puristisches Design und ein Endergebnis, das in keiner Weise auf eine Modernisierung hindeutet. Den eigenen Anspruch, Türen gerade im Premium-Wohnungsbau so zu bauen, dass sie zum besonderen Merkmal einer Immobilie werden, sieht JELD-WEN durch die »Planar« auch für den Sanierungsbereich verwirklicht. »Das Thema Bauen im Bestand ist für unsere Kunden und damit auch für uns ein extrem wichtiges. Schließlich entfallen mehr als 70 % aller Bautätigkeiten auf den Sanierungs- und Modernisierungsbereich«, so JELD-WEN-Marketingleiter Ralf Hoffmann. »Ferner stellen wir fest, dass die Ausgaben bei der Sanierung mit dem Alter des Objektes steigen. Mit anderen Worten: In Häusern aus den 70er- und 80er-Jahren werden aktuell respektable Budgets auch abseits energetischer Maßnahmen in die Optik investiert.« Als marktführender Innentürenhersteller wolle JELDWEN hier stattfinden, ergänzt Hoffmann. »Wir bieten mit der ›Planar‹ eine perfekte Lösung an, die es Fachhändlern, Verarbeitern und Planern bei aktiver Beratung ermöglicht, sich im regionalen Wettbewerb abzugrenzen.« 

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 MOSEL TÜREN Strahlende Aussichten für den Fachhandel verspricht Mosel Türen, wenn ab Juli der Verkauf der neuen »Weißlack 03«-Türen startet. »Nicht nur einer der weißesten, sondern auch der ideal auf die Wand abgestimmte Weißton – diese zwei Aussagen machen die Beratung für Händler und Kunde besonders einfach«, beschreibt Margret Borne-Müllerklein, Geschäftsführerin der Mosel Türen Vertriebs GmbH, das zentrale Verkaufsargument. Kurz nach der BAU 2017 orderten einige Großhändler bereits die ersten Chargen für ihr Lager und nutzen so laut Hersteller die Chance auf neue, attraktivere Margen in diesem Produktsegment.

Weißton harmoniert mit den meistverkauften Wandfarben Weiße Türen sind ein Margenmacher im Fachhandel: Mehr als die Hälfte der verkauften Türen sind Weißlack- oder weiße CPL-Türen, schreibt der Hersteller in einer Mitteilung. Branchenprofis diskutieren schon lange über den richtigen Weiß-

ton, der den Trend zu hochweißen Interieurs bedienen soll. Der Weißton RAL 9016 ist für viele das Weiß der Wahl. Das Mosel Türen DesignLabor hat nach eigener Aussage jedoch eine stimmigere Lösung gefunden: Rund um die zwei Quadratmeter Tür sind mindestens acht Quadratmeter Wand, und die Wandfarbe ist in aller Regel weißer als RAL 9016. Aktuelle Innenraumfarben entsprechen ungefähr RAL 9003. Mosel Türen hat die Farbwerte zahlreicher Wandfarben ermittelt und den neuen »Weißlack 03« darauf abgestimmt.

Endlich Türen weiß wie die Wand – die »Mala 10« ist eine von fünf Türen im neuen, hochweißen Weißlack 03. Der exklusive Farbton ist nicht nur einer der weißesten Farbtöne im Markt, sondern wurde auch speziell auf die meistverkauften Wandfarben abgestimmt.


MOSEL TÜREN

WIR MACHEN TÜREN zuverlässig kompetent nachhaltig

Mosel Türen präsentiert fünf ausgesuchte Schnelldreher im neuen, hochweißen Weißlack 03. Die beliebte glatte Tür »Alba«, die modernen geprägten Linientüren »Mala 10« und »Mala 11« sowie die geprägten Stiltüren »Cala 01« und »Cala 03«.

Die passenden Töne – für eine einfache Auswahl »In unserer Sortimentsgestaltung legen wir großen Wert auf einfache Lösungen für schnelle Abschlüsse«, betont Jörg Follmann, Vertriebsleiter von Mosel Türen. Das Unternehmen beschränkt die Auswahl daher bewusst auf zwei Weißtöne: zum einen auf den etablierten und mit 80 % Marktanteil nach wie vor gängigsten Weißlack-Ton nahe RAL 9010 für klassische oder farbenfrohe Interieurs, Möbelfronten und abgetönte Wandfarben. Zum anderen der neue »Weißlack

die ›Messe-Euphorie‹ etwas abziehen – dennoch bestätigen schon allein die umfangreichen Bestellungen unserer Großhändler die Zugkraft von Produkt und Verkaufsargumentation«, bewertet Follmann die positive Resonanz.

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Pakete und Verkaufshilfen für mehr Marge und Frequenz

Es gibt viele weiße Türen am Markt. Für Händler und Endkunde zählt aber eine einfache Verkaufsargumentation, und die liefern wir.« Jörg Follmann, Vertriebsleiter Mosel Türen

Strahlend weiß und fein geprägt – die neue »Mala 11« ist im neuen Weißlack 03 weiß wie die Wand und mit einer feineren Linienprägung von drei Millimetern Breite noch raffinierter ausgearbeitet.

03« nahe RAL 9003, der speziell auf die meistverkauften Innenraumfarben abgestimmt ist und den Trend zu hochweißen Räumen bedient. »Unser neuer ›Weißlack 03‹ ist weißer als RAL 9016 und damit deutlicher von RAL 9010 zu unterscheiden. Ein wichtiger Faktor, der das Verkaufsgespräch unterstützen wird«, erläutert Leo Bischoff, Gesamtvertriebsleiter. »Alles richtig gemacht« lautet das Fazit des Herstellers nach der BAU. So attestierten zahlreiche Messebesucher und Marktbegleiter dem Unternehmen, es habe erneut einen Trend mit den richtigen Botschaften gesetzt. »Die vielen positiven Rückmeldungen freuen uns. Natürlich muss man da

»Neben der bewährten Qualität unserer Weißlack-Türen haben wir auch den Verkaufsprozess genau durchdacht. In der zweiten Jahreshälfte bieten wir unseren Fachhandelspartnern daher schlüsselfertige Verkaufshilfen an, die der Endkunde sofort versteht und dem Händler schnelle Abschlüsse bescheren«, berichtet Follmann und ergänzt: »Viele Händler bestätigen unsere Vermutung: Der Kunde erwartet keine philosophische Stilberatung. Es zählen klare Argumente, und die liefern wir.« Auch das Produktsortiment ist auf den einfachen Verkauf getrimmt: Ab Juli 2017 werden fünf ausgesuchte Schnelldreher im neuen »Weißlack 03« erhältlich sein: die glatte Tür »Alba«, die geprägten Stiltüren »Cala 01« und »Cala 03« sowie zwei neue Modelle »Mala 10« und »Mala 11«, die erstmals eine feinere Linienprägung von nur 3 mm Breite haben. »Wir setzen erneut bewusst auf eine schlanke Auswahl an etablierten Schnelldrehern und reduzieren damit die Komplexität in der Beratung und Lagerhaltung«, erläutert Follmann die Sortimentsgestaltung. 

Kühl, klar und gradlinig – Türen und Zargen mit neuem alpin weiß – A 221


Furniertüren: Edle Akzente und ein Stück Natur Mit der neuen Furnierkollektion verspricht Garant edle Akzente.

Weißer als Weiß Endlich Türen weiß wie die Wand

Mosel Türen präsentiert einen der weißesten Weißtöne am Markt: Der neue Weißlack 03 ist speziell auf die meistverkauften Innenfarben abgestimmt und für ausgewählte Schnelldreher verfügbar. Strahlende Aussichten für schnelle Abschlüsse und mehr Marge im Fachhandel.

Das neue Furniertüren-Programm von Garant will dabei eindrucksvolle und edle Akzente setzen. Neben den bewährten Furnieren hat der Hersteller aus Ichtershausen zwei neue, top-aktuelle Eiche-Oberflächen in sein Sortiment aufgenommen: »Eiche geplankt« und »Eiche astig«. Beide Neuheiten gibt es in der Ausführung aufrecht- und querverlaufend, so dass für jedes Stilempfinden die passende Tür gewählt werden kann. Die Roheffekt-Optik verspricht eine natürliche Wahr-

nehmung und unterstreicht die Wertigkeit der Türen für ein angenehmes Wohnen.

Eiche auch als Stil-, Designund Funktionstüre erhältlich Neben der Standardausführung rundet die neue Stil- und Designtürenserie das Furnier-Programm ab: »Intro«, »Dento« und »Santos«, wahlweise in Eiche, Buche oder Ahorn erhältlich, versprechen laut Hersteller einzigartigen Charme. Dabei muss bei allen Furniertüren auf die Erfüllung von notwendigen Anforderungen nicht verzichtet werden: Es gibt sie auch als Funktionstüren, die für Ruhe und Sicherheit in Haus oder Wohnung sorgen. Selbst als platzsparende bzw. barrierefreie Variante ist die gesamte Furniertürenkollektion als Schiebetür erhältlich. In ein- oder zweiflügeliger Ausführung schaffen sie interessante Kombinationsmöglichkeiten. Mit den pas-

senden Beschlägen, z.B. dem elektronischen Schiebetürenbeschlag »Limatic«, verspricht der Hersteller zudem höchsten Komfort sowie eine Vielzahl unterschiedlicher Einstellmöglichkeiten für verschiedene Anwendungsbereiche. Letztendlich komplettieren moderne Edelstahl-Griffstangen das Erscheinungsbild des Elementes. Der Werkstoff Holz verfügt über ein kreatives Potenzial und schafft damit eine gewisse Exklusivität, für jeden Anspruch. In Verbindung mit den neuen Gläsern und Beschlägen von Garant entsteht eine Harmonie mit der Natur. Die Entscheidung für Garant-Produkte ist auch immer eine Entscheidung für den verantwortlichen Umgang mit der Umwelt: Der Hersteller handelt nachhaltig, ökologisch und zukunftsorientiert – zertifiziert nach strengsten Vorgaben und Richtlinien. 

GARANT

 GARANT Hochwertige Furniertüren sind wieder im Kommen. Ob klassisch oder modern, kombiniert mit facettenreichen Gläsern oder feinstem Edelstahl – Innentüren mit einer Holzoberfläche sind wegen ihres natürlichen Aussehens gefragt. Jede Tür ist ein Unikat, die jedem Raum einen individuellen Charakter verleiht. Warme Töne strahlen Behaglichkeit aus und machen den Lebensmittelpunkt zu einer wahren Wohlfühloase.

Erfahren Sie mehr unter: bau2017.mosel-tueren.de

Verfügbar ab Juli 2017

Garant-Türen und Zargen in »Eiche-astig« liegen voll im Trend. 40 ____ baustoff-partner.de ____06/17


Moderne trifft auf klassische Schönheit

Neu!

 PRÜM Historisches erhalten und Neues einfügen – das war der Anspruch bei der umfangreichen Sanierung der »Residenz Itterbach« im romantischen Strycktal. Ein prachtvolles Hotel vereint elegantes, zeitgemäßes Wohnen mit dem Charme einer vergangenen Epoche. Unterstrichen wird der luxuriöse Anspruch der Residenz mit Qualitätstüren aus dem Hause Prüm.

Die neue

PRÜM

dextüra Vielfalt

Cottage

So fügt sich das elegante Türdesign der Modellreihe »Profila« in hochwertiger Weißlack-Ausführung harmonisch im gesamten Wohnkonzept ein.

Imposant und eindrucksvoll präsentiert sich die große, schmucke Villa und erzählt von den Zeiten, in denen das Gebäude in seiner ursprünglichen Form als Forstamt mit seinen Amtsstuben genutzt wurde. Errichtet in den 1920er Jahren wurde der unter Denkmalschutz gestellte Bau durch umfangreiche Umbau- und Renovierungsmaßnahmen seiner neuen Bestimmung zugeführt und erstrahlt heute als Urlaubsdomizil in neuem Glanz. Großzügige Suiten laden zum Verweilen ein und bieten viel Freiraum zum Entspannen und Wohlfühlen. Jede einzelne von ihnen überzeugt durch eine gehobene Ausstattung, die mit Stil-Türen von Prüm zusätzlich unterstrichen wird. So fügt sich laut Hersteller das elegante Türdesign der Modellreihe »Profila« in hochwertiger Weißlack-Ausführung harmonisch im gesamten Wohnkonzept ein.

Türen als verbindendes und stilvolles Element Diverse Funktionstüren, Schiebetüren, individuelle Sonderlösungen und maßgefertigte »Profila«-Schrägelemente hat der Türenspezialist aus Weinsheim geliefert. Die einflügligen Schiebetüren sind mit »Soft-Stop« und einem »Move«-Schiebetürsystem ausgestattet. Eine weitere Besonderheit in der Ausführung wurde in den Bädern der luxuriösen Villa verwirklicht: Glasschiebetüren in Sonderanfertigung sollen mit einem satinierten ESG-Ornamentglas für eine optimale Privatsphäre sorgen und mit zweifacher Ausrichtungsmöglichkeit in puncto Ästhetik und Funktion Maßstäbe setzen.

Das schlanke »Slim«-Schiebetürsystem in Edelstahl-Design unterstreicht die Exklusivität und Eleganz der Bäder. Dass Optik und Funktionalität Hand in Hand gehen können, beweisen auch die »Profila«-Feuerschutztüren FS30. Ausgestattet mit Rauch- und Klimaschutz der Klasse 3 gewährleisten die Funktionstüren im Falle eines Feuers laut Hersteller ein Höchstmaß an Sicherheit und behalten selbst bei größten Temperaturunterschieden ihre Form. Die zusätzliche Schallschutzklasse 3 hält störende Flurgeräusche von den Gästen fern und sorgt somit für eine Wohlfühl-Atmosphäre. Integrierte Obertürschließer, die komplett im Türblatt verschwinden und somit optisch unauffällig sind, sorgen dafür, dass die Türen zuverlässig ins Schloss gezogen werden. Mit den Stil-Türen aus dem »Elegance«-Programm wurden Suiten geschaffen, deren einzigartige Gestaltung mit Liebe zum Detail begeistert.

Move 4

Frame

Stimmiges Konzept zwischen Historie und Design Einer denkmalgeschützten Villa wurde neues Leben eingehaucht und damit ein Stück deutsche Baugeschichte bewahrt. Zudem ist das Objekt ein Beleg dafür, wie die Symbiose zwischen historischem Bauwerk und unverwechselbarem Design elegant ineinanderfließen können. Die Sanierung hat aus dem ehemaligen Forsthaus ein echtes Schmuckstück gemacht. Zusammen mit dem »Gutshof Itterbach« bildet die Residenz das »Resort Itterbach« – ein stimmiges Designkonzept im Herzen des Hochsauerlandes. 

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LINDNER

Sicher wohnen unter Freunden  LINDNER Speziell für das Wohnbauprojekt »Friends« am Münchner Hirschgarten hat Lindner einbruchsichere Holztüren der Widerstandsklasse RC3 bei einer Höhe von 2,50 m und bis zu einer Breite von 1,45 m entwickelt, erfolgreich geprüft nach DIN EN 1627.

Trotz der Höhe der Türen von 2,50 m werden diese sowohl den optischen als auch den funktionalen und sicherheitstechnischen Ansprüchen der Münchner Architekten gerecht.

Schon von weitem beeindruckt die Fassade mit bodentiefen Panoramafenstern und auskragenden Erkern. Die extravagante Gebäudehülle geht im Inneren über zu einem klaren, ästhetischen Raumkonzept. Eine hochwertige Einrichtung und großzügige Raumhöhen von 2,80 m bis

zu 4,20 m steigern den Wohnkomfort zusätzlich. Passend zur Raumhöhe hat Lindner Eingangstüren mit einer Höhe von 2,50 m entwickelt, bündig eingefasst in einer Holzumfassungszarge mit einer edlen, weißen Oberfläche ausgeführt. Besonderheit war hier, dass trotz der Türhöhe die Türbänder verdeckt liegen und sich so gekonnt in das zurückhaltende Designkonzept einfügen. Eine integrierte Mehrfachverriegelung entspricht der geforderten Einbruchsicherheit und wurde erfolgreich nach DIN EN 1627 in einer Breite von 1,45 m geprüft und klassifiziert. Zusätzlich weist die Eingangstür Rauchschutzeigen-

schaften sowie Brandschutz gemäß T30 auf und erreicht bei einer Blattdicke von 68 mm einen Schallschutz von 44 dB Rw (Laborwert). Mit jahrzehntelanger Erfahrung im Objekt- und Sondertürenbereich setzt Lindner Vorgaben an Sicherheit, Funktion und Design um und ergänzt diese mit einer breiten Palette an zertifizierten Systemprodukten. Mit innovativen Lösungen aus eigener Fertigung verspricht der Hersteller sowohl beständige Qualität als auch kurze Lieferzeiten. Eine eigene Forschungsund Entwicklungsabteilung ermöglicht nach eigenen Angaben eine schnelle und präzise Umsetzung auch bei außergewöhnlichen Bauvorhaben. 

Verdeckt liegendes Band für Glastüren

Mit dem »Pivota DX Glass« adaptiert der ostwestfälische Hersteller die Technik seiner verdeckt liegenden Bänder auf die Anwendung an Glasdrehtüren. Das Rahmenteil verschwindet wie üblich in der Zarge, das Flügelteil in einem auf der Glastür geklemmten Kasten. Unterschiedliche Tragfähigkeiten lassen sich dank der Materialhybride mit fräsgleichen Scharnierdimensionen abdecken. Basys baut ausschließlich auf Stahl, Edelstahl und Aluminium und setzt diese Werkstoffe je nach Anforderung an die Trag42 ____ baustoff-partner.de ____06/17

Herzstück der »PIVOTA«-Bandserie von Basys ist das patentierte Konstruktionsprinzip. Ein symmetrisches Vier-Arm-Gelenk leitet die Kräfte des Türflügels gleichmäßig in die Zarge. Das Prinzip verbindet leichtgängige Mechanik mit hoher Stabilität.

BASYS

 BARTELS Wie konzipiert man auch für Glastüren ein verdeckt liegendes Band, sodass sich – bevorzugt in größeren Objekten mit Türen aus unterschiedlichen Materialien – ein einheitlicher Architekturansatz verfolgen lässt? Zur BAU 2017 stellte BaSys – Bartels Systembeschläge eine direkt umsetzbare Lösung vor, die Potenziale vor allem aus gestalterischer Sicht bieten soll.

fähigkeit ausgewogen im Rahmen der Hybridtechnologie ein: Je höher das Gewicht der Tür, umso mehr Stahlkomponenten kommen zum Einsatz. Der Koffer, der das Flügelteil des Bandes umgibt, geht auf die Zargengröße ein. Er ist aus massivem Aluminium gefertigt und bietet darum vielfältige Oberflächengestaltungsmöglichkeiten, mit denen sich das Design an den bei Glastüren erforderlichen Zierbeschlag anpassen lässt. Auf der Rückseite sorgen magnetische Abdeckplatten für eine schraubenfreie Optik.

BaSys entwickelte mit der »Pivota DX«-Produktfamilie ein Komplettprogramm aus verdeckt liegenden Bändern. Mit Tragfähigkeiten von 40 bis zu 350 kg pro Paar deckt es das gesamte Türenspektrum von der einfachen Wohnungstür bis hin zur hochkomplexen Objekttür ab. Diese lassen sich mit dem Band bis 180 Grad öffnen, sind wartungsfrei gelagert und dreidimensional justierbar. Mit dem »Pivota DX Glass« darf die verborgene Beschlagtechnik nun auch bei Glastüren ihre Vorteile ausspielen –

und das auf internationalem Niveau. Herzstück der Bandserie ist laut Hersteller das patentierte Konstruktionsprinzip. Ein symmetrisches Vier-Arm-Gelenk leitet die Kräfte des Türflügels gleichmäßig in die Zarge. Es ist durch Kolben, die das Gelenk transversal lagern, mit den Bandkörpern verbunden. Sie lenken die auftretenden Kräfte beim Öffnen und Schließen kreisförmig in alle Richtungen. Dieses Prinzip verleiht den Türen eine leichtgängige Mechanik. Es nimmt die Flügelgewichte laut Hersteller zuverlässig auf und sorgt in Verbindung mit dem verwendeten massiven Material – selbst bei extremen Gewichten und häufiger Nutzung – für eine hohe Stabilität. 


REVERSO DIE ANDERE TÜRÖFFNUNG. Wer sagt eigentlich, dass Türen immer nach vorn aufgehen müssen? DANA denkt um – und bringt Reverso. Gerade bei engeren Räumen oder Fluren eröffnet diese Innovation neue Möglichkeiten: Reverso erspart das platzraubende Öffnen in den Gang hinein und bringt Ruhe ins Raumbild. DANA – eine Marke von JELD-WEN

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PATRICK HAMACHER, PH.OTOGRAPHIE.DE

Charme einer alten Brauerei inspiriert kreative Köpfe

Wo früher Holzfässer gepicht wurden, ist heute auf über 500 m2 der »KreativRaum« mit kompakten Büroeinheiten und Freiraum für die Kommunikation. Das architektonische Konzept basiert auf übereinander gestapelten Holzboxen, die durch Glasfronten eine maximale Belichtung erhalten.

 KÜFFNER Als eines der letzten Architekturbeispiele der Gründerzeit in Würzburg dokumentiert das Bürgerbräu einen Teil der Geschichte von Stadt und Region. Nach über 150 Jahren Brauereibetrieb und 20-jährigem Leerstand wurde das Areal nun seit 2012 als Kultur- und Kreativzentrum revitalisiert. Heute ist dort ein neuer, urbaner und weltoffener Raum für Arbeit, Handwerk, Kultur, Gastronomie und Freizeit zu finden. Das alte Bürgerbräu-Areal konnte behutsam und in Abstimmung zwischen dem Architekturbüro »archicult« und dem Denkmalschutz in Stand gesetzt werden. Der einzigartige Industriecharme blieb dabei erhalten. Daraus ist eine besonders kreative Atmosphäre entstanden, die das Areal für innovative Unternehmer als auch für die Öffentlichkeit attraktiv macht.

Transparente Büroeinheiten: Holzboxen mit Ausblick In der ehemaligen Picherei, in der früher die Fässer für die Brauerei abgedichtet wurden, entstand auf rund 500 m2 der »KreativRaum« – 13 kleine Büroeinheiten mit je 11 bis 50 m2 sowie einer Gemeinschaftsflä-

che für Besprechungen, Kommunikation und Gedankenaustausch. Die Architekten stapelten hierzu Holzboxen unterschiedlicher Größen auf zwei Ebenen in die alte Halle. Über offene Stahltreppen, Brücken und Gitterroste sind die einzelnen Arbeitsräume der kleinen Unternehmen erreichbar. Eine Herausforderung bei der Anordnung der Boxen war die Belichtung. Die Boxen wurden hierzu in der Industriehalle so angeordnet, dass die offenen Seiten zur Fensterfront und zum großzügigen Hauptraum orientiert sind. Jeder Bürocontainer hat damit eine großzügige Glasfront erhalten, die eine maximale Belichtung sowie einen umfassenden Ausblick ermöglicht.

Durch den Einsatz der schlanken, minimalistisch anmutenden Küffner-Aluzargen in Kombination mit Ganzglastüren konnte eine höchstmögliche Transparenz der Glasflächen sowie eine optimale Belichtung der Räume erzielt werden. 44 ____ baustoff-partner.de ____06/17

Schlanke Aluzargen als architektonisches Element Der Zugang zu den Büroeinheiten erfolgt über die Glasfront und den darin eingebauten Glastüren. Um das architektonisch transparente Konzept nicht zu zerstören, kamen schlanke Aluminiumzargen zum Einsatz, die quasi schwebend in die Verglasungen integriert wurden. Diese erfüllen zudem die Anforderungen an den Schallschutz und die Nutzungssicherheit. Dreiseitig im Glas eingebunden, umrahmen die hochwertig eloxierten, samtglänzenden

Aluminiumzargen die Ganzglastüren in einer minimalistischen Linienform. Jede Zarge stellt laut Hersteller die tragende Verbindung zwischen Festverglasung und Türblatt dar. Sie schützt den Durchgang, fixiert den Dreh- und Angelpunkt der Tür und nimmt die Dichtungsebene für den erforderlichen Schallschutz auf. Darüber hinaus sind die Oberflächen der eloxierten Aluminiumzargen trotz der edlen Anmutung härter als Edelstahl und halten einer äußersten Beanspruchung stand. 


Elbphilharmonie: Offenes Raumkonzept mit Türrahmen aus Stahl  BOS »Duplex«-Zargen von BOS – Best Of Steel bieten den »richtigen Rahmen« im Hotel »Westin Hamburg« in der Elbphilharmonie.

BOS

Die am 1. November 2016 nach Entwürfen des Schweizer Architektenbüros Herzog & de Meuron fertig gestellte Elbphilharmonie in Hamburg besteht aus dem backsteinernen Kaispeicher A aus dem Jahre 1966 und einem neuen, gläsern verkleideten Aufbau mit markant geschwungener Dachform, auch »gläserne Welle« genannt. Dazwischen liegt die Plaza, ein frei zugänglicher Platz in 37 Metern Höhe. In dem spektakulären Gebäude befindet sich neben drei Konzertsälen und 45 Wohnungen auch das Hotel »Westin Hamburg«. Es liegt im östlichen Teil der Elbphilharmonie und erstreckt sich über insgesamt 23 Etagen: 21 im ehemaligen Kaispeicher und zwei im neuen Glasbau. Dank seiner deckenhohen Fenster bietet das »Westin Hamburg« seinen Gästen atemberaubende Ausblicke auf die Stadt und auf die Elbe. Die Plaza ist der zentrale Treffpunkt in der Elbphilharmonie; die Besucher gelangen von hier aus sowohl in die Hotellobby als auch in die Konzertsäle. Die Berliner Innenarchitekten der Bost Group entwarfen in Zusammenarbeit mit Westins Global Design Team das Innendesign des Hotels und bezogen dabei die einzigartige Lage am Wasser ebenso mit ein wie einen harmonischen Mix aus mo-

dernen, stilvollen Design-Elementen. Den Gästen stehen 205 luxuriöse Zimmer und 39 großzügige Suiten zur Verfügung.

Drei Räume – eine Zarge – ein Türblatt Im »Westin Hamburg« unterstützt zum Beispiel eine ausgefeilte, wirtschaftliche und innovative Lösung in den Zimmern die beachtenswerte Innenarchitektur: Mit der »BOS Duplex«-Zarge können drei Räume mit nur einem Türelement bedient werden, denn das Türblatt lässt sich in zwei Richtungen schließen. So wird in den Hotelzimmern der WC-Bereich vom Bad und Schlafzimmer einfach abgetrennt. Das erspart ein Türblatt, ermöglicht ein offenes Raumkonzept und erhöht die Wirtschaftlichkeit, denn auch der Platzbedarf für den Schwenkbereich zum Öffnen einer weiteren Drehflügeltür entfällt. »BOS Duplex«-Zargen bestehen aus verzinktem Stahlblech, das entweder grundiert oder pulverbeschichtet werden kann. Im Hotel »Westin Hamburg« kam die grundierte Ausführung zum Einsatz. In den Suiten wurden außerdem zweischalige Zargen – ebenfalls von BOS Best Of Steel – montiert. Mit ein- oder beidseitiger Schattennut sorgen sie für einen flächenbündigen Übergang von der Zarge zur Wand. 

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Haustüren mit Vielfalt an Funktion und Design  BAYWA Die Haustür spiegelt wie kein anderes Bauteil die Individualität eines Hauses – und seiner Bewohner – wider. Als aktiv genutzte Schnittstelle zwischen Öffentlichkeit und Privatsphäre muss sie sowohl architektonischen als auch hohen funktionalen Ansprüchen genügen. »casafino«-Haustüren, die exklusiv von BayWa angeboten werden, kombinieren beides: Die Produktserien »Magnos«, »Fermo«, »Portis« und »Nimbos« versprechen ein umfangreiches Portfolio zur individuellen Gestaltung des Eingangsbereichs. Standardmäßig verfügen die Haustüren zudem über eine Automatikverriegelung, die dafür sorgt, dass die Tür auch dann versicherungstechnisch als verschlossen gilt, wenn sie nur ins Schloss gefallen ist. Das jeweilige Material und die Farbwahl beeinflussen die Optik eines Bauteils – so auch der Haustür – maßgeblich. Daher ist »casafino« in verschiedenen Materialausführungen und Farbvariationen erhältlich. Im Bereich der Aluminiumtüren umfasst das Portfolio – je nach Modell – bis zu 19 Trendfarben der RAL-Palette. Ausgewählte Aluminium-Effektfarben in sieben Farbtönen ergänzen das Angebot. Eine Symbiose der natürlichen Ästhetik von Holz und der Vorzüge des Materials Aluminium bieten darüber hinaus insgesamt neun Varianten in exklusiven Echtholzoptiken. Die »casafino«-Haustürserie umfasst auch eine Auswahl von Holztüren aus Fichte, Eiche und Lärche, auf Wunsch veredelt durch Räucherungen, Bürstungen und Ölungen. Ergänzt mit Designverglasung vereint die Tür laut BayWa traditionelles Material mit moderner Erscheinung.

onal wählbar beziehungsweise bei einigen Modellen ebenfalls Standard. Sie bietet gleich mehrere Vorteile: So entsteht durch das durchgehende Türblatt ohne sichtbare Dichtungskanten – beziehungsweise Fugen – eine harmonische und hochwertige Optik. Zudem verfügt das Türblatt über bessere Wärmedämmwerte, da es aus einem Guss gefertigt ist. Thermisch getrennte Bodenschwellen optimieren die Energieeffizienz – und bieten zudem Regendichtheit und Schutz vor Tauwasser. Die höhere Bautiefe sorgt außerdem nicht nur für bessere Werte beim Schallschutz, sondern auch für mehr Einbruchschutz. So sind ausgewählte Türen wie das Modell »Portis P570« standard-

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Gestalterische Vielfalt durch Designgläser Für die Türenmodelle »Magnos«, »Fermo«, »Portis« und »Nimbos« sind Designgläser als zusätzliche Detaillösung erhältlich. Sie ergänzen das Sortiment an obligatorisch verwendeten hochwertigen Standardgläsern. Optional ist für fast alle Türmodelle auch Verbund-Sicherheitsglas (VSG) lieferbar. Der Hersteller verspricht hochwertige Beschläge in klassischer oder moderner Ausführung, die eine ebenso zeitlose wie stilvolle Gestaltung ermöglichen. Je nach Wunsch ergänzen Oberlichter oder Seitenteile den Hauseingang. Eine besondere individuelle Note verleihen außerdem zahlreiche Applikationen aus hochwertigem Edelstahl und Sockelbleche in einer Vielzahl von Designs und Farben.

Durchdachte Zugangskontrolle Entscheidend für die Sicherheit einer Tür sind intelligen-

Der eigene, unverwechselbare Fingerabdruck ist eine ebenso komfortable wie bedienerfreundliche Art der Zugangskontrolle – und bietet zudem einen hohen Grad der Fälschungssicherheit.

BAYWA

Funktionale Vorteile bei flügelüberdeckender Bauart Die Außenseite der Haustür ist das Aushängeschild für den jeweiligen Wohnstil; die Innenseite hingegen ein unübersehbarer Bestandteil der Einrichtung. Einen großen Einfluss auf die Innen- und Außenwirkung der Haustür hat daher die Entscheidung, ob das Türblatt flügelüberdeckend sein soll. Diese Bauart ist bei »casafino« auf der Außenseite standardmäßig verfügbar und auf der Innenseite opti-

mäßig mit geprüfter Sicherheit nach Klasse RC3 ausgestattet. Die beidseitig flügelüberdeckende Tür verfügt zudem über eine Wärmedämmung mit einem U-Wert von U=0,89 W / (m2·K).

te Öffnungs- und Schließmöglichkeiten. Ersteres erfolgt bei den »casafino«-Haustüren auf drei unterschiedlichen Wegen. So ist der eigene Fingerabdruck eine ebenso komfortable wie bedienerfreundliche Art der Zugangskontrolle – und bietet zudem einen hohen Grad der Fälschungssicherheit. Ein weiterer Pluspunkt: Es kann kein wichtiger Schlüssel vergessen werden oder verloren gehen. Ähnliche Vorteile bietet die Eingabe eines persönlichen Zahlencodes, über den die Tür geöffnet werden kann. Eine kontrollierte Weitergabe der Zugangsberechtigung ist problemlos, da sich das Schloss bis zu 20 individuelle Codes merken kann. Die traditionelle Option stellt die aktuellste Weiterentwicklung des Zylinderschlosses dar. Diese Lösung erfordert zwar das Mitführen eines Schlüssels, ist jedoch unabhängig vom Stromkreis. Die Schließzylinder sind auch dann noch aufschließbar, wenn von innen ein Schlüssel steckt. Und die Haustür muss nicht jedes Mal abgeschlossen werden, um sich sicher zu fühlen: Der Mechanismus aktiviert sich auch dann, wenn die Tür einfach ins Schloss fällt. Neben einem Plus an Einbruchschutz hat dies auch versicherungsrechtliche Vorteile.

Ganzheitlicher Servicegedanke Ganz gleich, ob es sich um einen Neubau oder eine Renovierung handelt: Für die jeweilige »casafino«-Haustür erstellt geschultes Fachpersonal vor Ort ein professionelles Aufmaß und im Anschluss das passende Angebot auf Grundlage individueller Vorstellungen und Bedürfnisse. Damit wird sichergestellt, dass beim Einbau alles perfekt passt. Zudem steht casafino Kunden das gesamte Service-Angebot von BayWa zur Verfügung. Auf Wunsch wird die neue Tür auch fachgerecht eingebaut. 


Bodenbeläge & Aufbau Fischgrätparkett neu in Szene gesetzt

»Im Falle des Stockholmer Appartements würde nach einer Versiegelung gesucht, die größtmöglichen Schutz bietet, ohne dass der Kunde auf eine natürliche Optik verzichten muss«, weiß Peter Roberg, Pallmann Sales Manager in Schweden. Die zweikomponentige Parkettversiegelung »Pall-X Pure« mit ihrer spezialmatten Oberfläche zeichne sich zudem durch eine sehr hohe Beständigkeit gegenüber extremer mechanischer und chemischer Beanspruchung aus. Die Sanierungsarbeiten auf 200 m2 wurden von der Firma Golv Finish AB aus Uppsala durchgeführt.

Vorbereitung: Schleifen, Kitten und Reinigen Zur Vorbereitung wurde die komplette Fläche mit der Parkettschleifmaschine »Pallmann Cobra« (Korn 36 und 60) im Grobschliff abgefahren. Die Fugen wurden mit »Pall-X Kitt« gekittet und anschließend nochmals mit Korn 80 geschliffen. Der finale Feinschliff wurde mit der »Pallmann Uno« (Multilochpad, Korn: 129) durchgeführt. Die vorbereitete Fläche wurde nun von Staub und Verunreinigungen befreit und war anschließend bereit für die Versiegelung mit »Pall-X Pure«. Die beiden Komponenten der Versiegelung wurden von den Verarbeitern in einem sauberen Versiegelungseimer mit einem Rührgerät gründlich gemischt. Die Topfzeit betrug ca. 45 Minuten. Durch die Reaktion der beiden Komponenten wird laut Hersteller eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber mechanischer und chemischer Beanspruchung erreicht. 2-komponentige Parkettversiegelungen machen so den Boden extrem strapazierfähig und sorgen für eine lange Lebensdauer der versiegelten Fläche. Vom Rand beginnend erfolgte nun der Auftrag des Lacks mit der Wasserlackrolle. Die Verarbeiter lobten das gute Füllvermögen, das die Verarbeitung erleichterte. Wie vom Hersteller empfohlen, trugen die Spezialisten den Lack in zwei Schichten auf. Nach Auftrag der ersten Schicht und einer Trocknungszeit von ca. 4 Stunden konnte die Fläche mit dem Multilochpad, Korn 120, nochmals zwischengeschliffen werden, bevor der zweite Lackauftrag erfolgte. Nach ca. 7 Tagen war der Lack vollständig ausgehärtet und vollständig belastbar.

Das Ergebnis war eine natürliche, nicht anfeuernde Optik der Parkettoberfläche. Der erzielte Rohholzeffekt verlieh den Räumen des großzügig geschnittenen Stockholmer Appartements einen edlen und zugleich natürlichen Charme, der laut Pallmann optimal mit dem

stilvollen Ambiente harmonierte. Der Schutz vor chemischer und mechanischer Einwirkung beugt unschönen Verkratzungen vor, wodurch sich laut Hersteller auf Dauer Unterhaltskosten senken und die Freude der Besitzer an dem so versiegelten Boden steigern lassen. 

PALLMANN

 PALLMANN Das schwedische Östermalm hat sich in den letzten Jahren einen Namen als exklusivster und teuerster Stadtbezirk von Stockholm gemacht. Wer hier wohnt, zählt zu den Schönen und Reichen des Landes. Eine an das Vorbild von Paris angelehnte Architektur und Landschaftsgestaltung mit breiten Boulevards verleiht dem zentral gelegenen Stadtteil auch optisch ihren Glamour. Natürlich wird auch bei der Innengestaltung der hier liegenden Wohnräume mit viel Sorgfalt, besten Materialien und hochwertigen Produkten gearbeitet. So auch bei der Sanierung des Eichen-Fischgrät-Parketts in einem hier gelegenen Luxus-Appartement. Dessen natürliche Schönheit wurde unterstrichen durch die Parkettversiegelung »Pall-X Pure« von Pallmann.

Für das bestehende Eichen-Fischgrät-Parkett wurde eine natürlich-matte Optik, ohne Anfeuerung des Holzes, gewünscht. 06/17 ____ baustoff-partner.de ____ 47


Rollkleber besteht Kraftprobe in 50 Fitnessstudios  BOTAMENT »Geht nicht, gibt’s nicht« für Jörg Hüppmeier, Regionalleiter Essen-Süd bei der Unternehmensgruppe Heinrich Schmid (HS). Spezialisiert auf Ladenbau für Kettenbetriebe unterschiedlichster Branchen, ist ihm das Beste für seine Kunden und Mitarbeiter gerade gut genug. Mit Maler-, Trockenbau- und Bodenbelagsarbeiten aus einer Hand gestaltet er Wohlfühlräume und vertraut drei Bausteinen: Identifikation mit dem Kunden, gute, motivierte Mitarbeiter und hochwertige Markenprodukte bei der Verarbeitung. Bei der großflächigen Verlegung von PVC-Designböden setzt er auf »BOTAFLOOR Rollkleber K 572«, beispielsweise in allen bislang über »50 FitX«-Fitness-Studios, wo der PVC-Designboden – und damit auch der Kleber – rund um die Uhr seine Stärke unter Beweis stellen muss.

Der europaweit führende Malerbetrieb Heinrich Schmid ist mit seinen rund 4 800 Beschäftigten und 142 Niederlassungen

48 ____ baustoff-partner.de ____06/17

Aufgrund seiner Schäl- und Scherfestigkeit bietet der »BOTAFLOOR Rollkleber K 572« Gewähr, dass die PVC-Designbeläge der Dauerbelastung durch die schweren Fitnessgeräte standhalten. ein Komplettanbieter aller Gewerke für die Bereiche Fassade, Innenausbau und Bauwerksanierung. Dabei agieren die einzelnen Standorte und Regionen wie selbstständige Unternehmen. So auch Jörg Hüppmeier mit seinen 50 fest angestellten Mitarbeitern am Standort Essen-Süd. Für Kettenbetriebe wie »Ernsting’s familiy«, »Europcar«, »FitX«, »Vodafone« oder »Zero« gestaltet er deutschlandweit die Läden. Sein Versprechen: Mit TopQualität, maximalem Service und absoluter Termintreue will sein Unternehmen den Architekten und Planern aus deren Bauabteilungen die Gewähr geben, dass sein eingespieltes Team ihre hohen Erwartungen bei jedem Objekt gleich gut erfüllt. Deshalb setzt auch die Fitnesskette »FitX« bei allen ihrer Studios auf Hüppmeier und sein Expertenteam. Der drittgrößte Fitnessstudiobetreiber in Deutschland expandiert seit seiner Gründung im Jahr 2009 unaufhaltsam. Alle paar Wochen eröffnet irgendwo in Deutschland an 1A-Standorten ein neues Studio seine Pforten – jüngst das 50. Studio am Limbecker Platz in Essen, das 51. folgte auf dem Fuße.

Unmögliches wird möglich Nur acht bis zehn Wochen haben in der Regel alle Gewerke Zeit für die bei »FitX« stets sehr aufwendigen Umbauarbeiten. Termindruck, Unwägbarkeiten auf der Baustelle und die Forderung nach gleichbleibend hoher Qualität kennzeichnen dabei den Alltag des HS-Teams. Hüppmeier setzt deshalb auch bei »FitX« zur Bearbeitung der rund 2 500 m2 großen Bodenflächen fast ausschließlich Produkte von Botafloor ein. »Die ticken genau wie wir«, lobt er den Bottroper Anbieter von Verlegewerkstoffen. »Da stimmen Material und Preis und die bieten einen guten Service.« Voll des Lobes ist er auch für den zuständigen Vertriebsmitarbeiter, mit dem er schon eine Reihe an kundenspezifischen Lösungen wie extreme Gebindegrößen oder eine spritzbare Grundierung für den Einsatz in den »FitX«-Studios realisieren konnte. 15 bis 80 Tonnen Spachtelmasse pro Fitnessstudio sind bei den Umbauten Standard, ebenso wie Großmengen »Rissharz R 820« – »dem einzigen ohne Verklammerung«, so Jörg Hüppmeier, – oder »Beschleuniger S 920«. Durch neue Gebindeformen oder auch Formulierungen meistert er gemeinsam mit Botafloor diese Herausforderungen. So

können seine Mitarbeiter beispielsweise die Grundierung spritzen. Das senkt maßgeblich ihre körperliche Belastung, spart Zeit und verbessert sogar noch die Homogenität des Auftrags.

Beim Kleben auf Nummer sicher Seit etwas mehr als drei Jahren setzt das HS-Team für die Verlegung der 1 500 m2 PVC-Designplanken bei »FitX« den »BOTAFLOOR Rollkleber K 572« ein und verlegt trotz anfänglicher Skepsis die mit Abstand größte Bodenfläche mit PVCDesignplanken. Gemeinsame Haftprüfungen im Bottroper Labor überzeugten ihn von der hohen Leistungsfähigkeit des Rollklebers. »Das Klebeverhalten ist genauso gut wie bei dem zuvor eingesetzten Nasskleber von Botafloor. Und dabei ist der Rollkleber auch noch viel einfacher und schneller zu verarbeiten«, sagt Hüppmeier. Laut Hersteller erfüllt der »K 572« als einziger Rollkleber am Markt die Vorgaben der Klebstoffnorm DIN EN 14259 zu Schäl- und Scherfestigkeit. So bietet er die Gewähr, dass die hochwertigen PVC-Designbeläge der anschließenden Dauerbelastung durch die schweren Fitnessgeräte standhalten – ohne Maßänderungen, Stippungen oder Fugenbildung. Mit


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Bei inzwischen mit dem »BOTAFOOR Rollkleber K 572« verlegten 80 000 m2 PVC-Designbelägen sind nicht nur die Kunden bei »FitX«, sondern auch die Böden gut in Form. einer Einlegezeit von drei Stunden kann der Verleger zudem laut Hersteller große Flächen mit dem »BOTAFLOOR Rollkleber K 572« aufrollen und die PVC-Planken verlegen, was die Verlegeleistung optimiert. Nicht zuletzt schont der Auftrag im Stehen Knie und Rücken der Mitarbeiter. Der »BOTAFLOOR Rollkleber K 572« ist lösemittelfrei und sehr emissionsarm

BOTAMENT

ULTRALITE S1

gemäß EMICODE EC1, hat die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung abZ und das Siegel »Blauer Engel«. Inzwischen wurden bei »FitX« 80 000 m2 PVC-Designbeläge mit dem Rollkleber verlegt. Das HS-Team ist mit dem Produkt zufrieden: Denn so sind bei »FitX« nicht nur die Kunden, sondern auch die Bodenflächen immer gut in Form. 

• lange klebeoffene Zeit • hohe Standfestigkeit • besonders leichte Verarbeitung an Wand und Boden • extrem staubarm durch Low Dust-Technologie Perfekt abgestimmt, leicht zu verarbeiten, höchste Qualität. Konsequent nachhaltig für besten Schutz von Mensch und Umwelt: Das ist Innovation von MAPEI. Wir investieren in Forschung und Entwicklung und bieten einzigartige Vielfalt für ganzheitliche Komplettlösungen – von einem der weltweit führenden Hersteller in der Bauchemie. * im Vergleich zu herkömmlichen zementären MAPEI-Klebemörteln

Universaltalent: Okatmos star 100 Plus lässt sich leicht verarbeiten und garantiert eine gesunde Raumluft.

Verlegewerkstoffe mit Nachhaltigkeitseffekt  KIESEL Kiesel Bauchemie kommt mit umweltfreundlichen und leicht zu verarbeitenden Boden- und Parkett-Verlegewerkstoffen auf die EPF nach Feuchtwangen. An seinem Stand (H 8) zeigt der Bauchemiespezialist die gut verlaufende und schnell trocknende Spachtelmasse »Servoplan Ki 1« sowie Neuheiten wie den für nahezu alle aktuellen Belagsarten geeigneten Universal-Klebstoff »Okatmos star 100 Plus«. »Okatmos star 100 Plus« ist sowohl für Nassbett- und Hartverklebung als auch im Kontaktverfahren einsetzbar. Die »Bakit«-Familie, die gerade ihr 30-jähriges Produktjubiläum feiert, ist in erster Linie durch das auf natürlichen Rohstoffen basierende Holzbodenöl »Bakit HO Plus« vertreten.

Mit allen drei Produkten will Kiesel deutlich machen, dass bei den Rezepturen von Bauwerkstoffen Kriterien wie Nachhaltigkeit und menschliche Gesundheit eine wesentliche Rolle spielen. »Die EPF in Feuchtwangen gehört zu den Messen mit klarer Orientierung am Verar-

MAPEI GmbH | IHP Nord · Bürogebäude 1 Babenhäuser Str. 50 | 63762 Großostheim Telefon 0 60 26 / 50 197 - 0 | E-Mail: info@mapei.de www.mapei.de


KIESEL

beiter und Fachhandwerker. In einem solchen Umfeld lassen sich unsere Produktneuheiten optimal der Fachwelt präsentieren«, sagt Marcus Lippert. Der Branchenverantwortliche und Verkaufsleiter Süd/West für den Bereich Fußboden/Parkett von Kiesel ist in Feuchtwangen als Standleiter wichtigster Ansprechpartner für die Besucher.

Erstpflege mit Nachhaltigkeitseffekt: Bakit HO Plus veredelt den Holzboden.

Für ihn liegen die Stärken der in Feuchtwangen ausgestellten Neuheiten »Okatmos star 100 Pus« und »Servoplan Ki 1« darin, dass sie hohe Effizienz, vielseitige Anwendungszwecke, leichte Verarbeitbarkeit, Raumlufthygiene und Nachhaltigkeit optimal miteinander verknüpfen. »Themen wie eine gesunde Raumluft für den Nutzer und der Gesundheitsschutz des Verarbeiters rangieren mittlerweile ganz oben, wenn Kunden nach einem Produkt fragen. Insofern eignen sich solche Themen perfekt für den Gesprächseinstieg in Feuchtwagen«, so Lippert weiter. Der laut Hersteller universell für Nassbett- und Haftverklebung sowie im Kontaktverfahren (Double-Drop) einsetzbare Bauwerkstoff »Okatmos star 100 Plus« vereint kurze Ablüfteund lange Einlegezeit. Laut Kiesel eignet er sich für die unterschiedlichsten Belagstypen und Belagsmaterialien von PVC, CV und Vinyl über Gummi und Linoleum bis zu textilen Bodenbelägen. Darüber hinaus eignet

sich der Kleber für Fußbodenheizungen. Die Spachtelmasse »Servoplan Ki 1«, mit der sich glatt verlaufende homogene Oberflächen erzielen lassen, empfiehlt Kiesel für Bodenflächen mit geringer Schichtdicke.

Bestnoten in Sachen EMICODE Sowohl »Okatmos star 100 Plus« als auch »Servoplan Ki 1« erhalten laut Hersteller Bestnoten in Sachen EMICODE. Sie erfüllen damit alle Voraussetzungen für den Gesundheitsschutz des Verarbeiters und für einen gesunden Wohnraum, in dem sich der Bauherr und seine Angehörigen unbesorgt wohlfühlen dürfen. Das lösemittelfreie, auf nachwachsenden Rohstoffen basierende Hozbodenöl »Bakit HO Plus« bietet dem Verarbeiter neue Möglichkeiten bei der Erstpflege von Parkettböden und kann auch mit dem »Bakit Ölhärter« zum Einsatz kommen. Öl und Dispersion hat der Hersteller aufeinander abgestimmt

und verspricht so eine schöne und saubere Parkettoberfläche, mit der jeder einschlägige Fachhandwerker seinen Kunden eine besondere Freude bereiten kann. Angesichts solcher Neuheiten freut sich Lippert schon jetzt sehr auf den Kontakt und Austausch mit neuen Anwendern. Seine Erwartung an die EPF: »Feuchtwangen gilt als Treffpunkt des bodenlegenden Handwerks aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Kiesel sieht dies als Chance, die Vorteile eines mittelständischen Unternehmens zu vermitteln und sich auf das Wesentliche, nämlich Systemlösungen und Serviceleistungen, zu konzentrieren. Wir werden die Messe dazu nutzen, um Kundenkontakte zu vertiefen und neue Kunden für das Kiesel-Team zu begeistern.« 

FACHMESSE FUSSBODENBAU

Stand H8

Öl-Systeme ohne Lösemittel und ohne Risiko

Das langjährige Engagement von LOBA in Sachen Gesundheitsschutz und Qualitätssicherung zahlt sich aus: Wie das Unternehmen mitteilt, wurde Anfang 2017 die neu gefasste Technische Regel für Gefahrstoffe Nr. 617 (TRGS 617) »Ersatzstoffe für stark löse50 ____ baustoff-partner.de ____06/17

mittelhaltige Oberflächenbehandlungsmittel für Parkett und andere Holzfußböden« veröffentlicht. Sie regelt eindeutig die Ausweichmöglichkeiten für bestimmte Anwendungsbereiche. Im Gegensatz zu anderen Anbietern setzt LOBA seit mehr als 13 Jahren auf lösemittelfreie »High-Solid«-Ölsysteme. Dazu zählt »LOBASOL HS AkzentOil 100« auf Basis pflanzlicher Inhaltsstoffe, das sich zur imprägnierenden Erstbehandlung von Holzfußböden eignet.

Wellnessbereichen, hat sich laut Hersteller das 2-Komponenten-Öl »LOBASOL HS 2K ImpactOil« bewährt. Es wirkt rutschhemmend nach BGR 181 und DIN 51130 Bewertungsgruppe R10. Außerdem erfüllt es die Anforderungen der DIN EN 71-3 »Migration bestimmter Elemente«. Dabei sind neben einer transparenten Einstellung weitere 18 Standardfarbtöne verfügbar.

Imprägnierend und feuchtigkeitsresistent

Mehr als 25 Experten arbeiten bei LOBA in der Lack-, Ölund Pflegemittelentwicklung, im Prüflabor und in der Anwendungstechnik. So sieht sich das Unternehmen heute in einer führenden Position bei der Erfor-

Nicht nur für die imprägnierende Erstbehandlung von Holzfußböden, sondern auch in Räumen mit erhöhter Feuchtigkeit wie beispielsweise Bädern und

schung und Entwicklung neuer Technologien für die Parkettveredelung. Das jüngste Produkt – das Natur Hartwachsöl »EcoPlus« – verzichtet sowohl auf Kobalt als auch auf Butanonoxim und ist damit kennzeichnungsfrei. Beide Stoffe stehen im Verdacht, Allergien und sogar Krebs auszulösen. 

Neueste Generation von Hartwachsölen

Das Natur Hartwachsöl »EcoPlus« verzichtet auf Kobalt und auf Butanonoxim. Es ist damit kennzeichnungsfrei.

LOBA

 LOBA Wofür LOBA bereits seit 2003 konsequent eintritt, wird nun vom Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS) in der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) bestätigt: Stark lösemittelhaltige Oberflächenbehandlungsmittel für Holzböden sind nach Stand der Technik nicht mehr erforderlich. Dies stärkt den gesundheitlichen Schutz von Verarbeitern deutlich.


FUSION spielt mit dem partiellen Cut-Loop-Effekt.

 TOUCAN-T Auf die Herausforderungen der Arbeitswelt 4.0 und die damit verbundene neu gedachte Officekultur mit identitätsstiftenden Einrichtungsdetails antwortet Toucan-T mit Produktwelten, die bei textilen Bodenbelägen Grenzen und Hierarchien überwinden. Die Fliesenkollektion »mæsh by TOUCAN-T« bietet mit fadengenau einstellbarer 3D-Struktur und feiner Teilung laut Hersteller eine bislang nicht mögliche Mustervielfalt und Flächenhomogenität. Die erste Edition trägt den Titel »walk classy« und wurde mit dem »ICONIC AWARD 2017 Interior Innovation« in der Kategorie »Wall, floor, ceiling« ausgezeichnet.

Schlüsselfaktoren für Arbeitgeberattraktivität sind Arbeitsbedingungen mit an unterschiedliche Bedürfnisse anpassbaren Räumlichkeiten. Stadtähnliche Strukturen mit funktionalen Orten und Verkehrsadern entzerren Kommunikations- und Ruhezonen räumlich und bilden zugleich den Rahmen für spontane, direkte oder informelle Kommunikation. Smarte Raumaufteilungen machen Arbeitsprozesse flexibel, intelligent und kollaborativ – und damit ebenso attraktiv wie effizient. Ganz nach ihrem Bedürfnis können die Mitarbeiter allein oder zusammen arbeiten, Fokusarbeitsplätze für konzentriertes Arbeiten wählen oder Rückzugsinseln zur Entspannung nutzen. Eine entscheidende Rolle für räumliche Identität und ein Gefühl von zu Hause spielt dabei das Interior Design. Funktionale Details und wohnliche Atmosphäre wirken als Impulsgeber und schaffen Wohlfühlambiente. Organische Formen, ungestörte Sichtachsen, Materialien mit warmer Ausstrahlung wie Holz und Textilien sowie sorgsam abgestimmte Farbkonzepte betonen dabei die Ungezwungenheit des Ambiente. Neben solch inspirierendem Design trägt in offenen Bürolandschaften die Raumakustik maßgeblich zu Kreativität und Konzentration bei.

Feine Teilung durch 60 % mehr Stiche

HASH setzt mit Rauten und Linien grafische Hashtags.

Mit visionärer Designkompetenz und neuesten Technologien will Toucan-T grenzenlose Gestaltungsmöglichkeiten für hochflexible Arbeitswelten erschließen. Ala jüngstes Beispiel nennt der Hersteller die Fliesenkollektion »mæsh by TOUCAN-T«, die jetzt in Köln den »ICONIC AWARD 2017: Interior Innovation« in der Kategorie »Wall, floor, ceiling« erhielt. Ihre Gestaltungskraft paart sie mit einem optisch nahtlosen Gesamteindruck durch ihren 3D-Effekt. Er entsteht durch die fadengenau variierbare HochTief-Struktur.

PRÄZISE ZIELSTREBIG

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Teppichfliesen ohne optische Grenzen

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TOUCAN-T

In dem feinen Muster von »close« zeigt sich die Liebe zum stilvollen Detail. Der Hersteller setzt auf modernste Tuftingtechnologie, die mit 16 Nadeln je Zoll (2,54 cm) arbeitet, während konventionelle Maschinen nur zehn Nadeln auf gleicher Fläche verwenden. Jeder Faden kann durch 1 400 elektronisch gesteuerte Servomotoren und Garnspeisewalzen einzeln angesteuert werden. Dadurch lässt sich jede einzelne Polnoppe in ihrer Höhe definieren und jedes Dessin realisieren. Partielles Abscheren setzt dabei zusätzliche Akzente in der Struktur.

Die feinere Teilung und ein dünneres Polgarn als sonst üblich macht laut Hersteller die Muster zudem besonders brillant. Denn wenn man jeden Stich einem Bildpunkt (Pixel) gleichsetzt, wird die Bildauflösung durch den um ein Drittel kleineren Pixelabstand wesentlich detailreicher. Diese Bildqualität würde sogar die Wiedergabe von Fotos erlauben. Aber nicht nur in der grafischen Auflösung, sondern auch an den Nähten bietet die feine Teilung Vorteile. Im Zusammen-

spiel mit dem 3D-Effekt der raffinierten Hoch-Tief-Strukturen erhält die Fliese eine mit Bahnenware vergleichbare Flächenhomogenität.

Vier Optiken mit unendlichem Potenzial Mit vier Optiken tritt die erste Edition von »mæsh by TOUCAN-T walk classy« an. Während bei »shade« organische Formen verschmelzen und weiche Schatten bilden, setzt »hash« mit Rauten und Linien grafische Hashtags für

einen dynamischen Raumeindruck. In dem feinen Muster von »close« zeigt sich die Liebe zum stilvollen Detail, »fusion« hingegen spielt mit dem partiellen Cut-Loop-Effekt zusätzliche Trümpfe in der dreidimensionalen Flächenwirkung aus. Jede dieser Optiken in erdigen Tönen ist außerdem in einer farbstarken Variante erhältlich. Diese vier Optiken verleihen laut Hersteller bei der Verlegung jedem Raum ein unverwechselbares Gesicht, denn auch die »mæsh«-Edition wird zwar auf Bahnenbreite gemacht, aber für die Raumwirkung als Fliese gedacht. Die neuen Fliesen der Kollektion sind mit Strapazierwert 33 extrem belastbar und gefertigt aus »ECONYL«, einem Polyamid-Garn von Aquafil, das ohne Qualitätsverlust aus wiederaufbereiteten Wertstoffen hergestellt wurde. Für akustisch sensible Bereiche können die Fliesen mit dem Schallschutzrücken »T-SONIC« ausgestattet werden. 

Der »grüne« LVT: mehr Natur, mehr Kork, mehr Komfort

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sen sich die Dielen laut Hersteller nicht nur problemlos und sauber, sondern auch sicher und zeitsparend verlegen. Die Steinoptiken sind im Dielenformat 900 x 295 mm dargestellt. Die Holzdekore sind im Format 1220 x 185 mm erhältlich. 

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schützt die Dekore viele Jahre zuverlässig. Die Kollektion umfasst 18 exklusive Holzdekore von hell bis dunkel, von Eiche bis Pinie, mit tiefer Oberflächenprägung sowie 10 Steindekore mit modernen Oberflächen. Mit dem patentierten leimlosen »CORKLOC«-System las-

ORIM

Die »grüne« LVT Bodenbelagslösung kommt laut Hersteller mit weniger Komponenten und einer wesentlich dünneren Vinylschicht aus. Das Plus an Komfort verspricht eine kompakte Korkschicht. »Wir schlagen mit diesem Boden nicht nur zwei, sondern gleich drei Fliegen mit einer Klappe: Noch mehr Nutzkomfort und eine noch effektivere Dämmung durch mehr Kork, gleichzeitig ist er wesentlich ökolo-

gischer durch deutlich weniger Vinyl«, fasst Tomas Cordes, Geschäftsführer Amorim Deutschland, zusammen. 0,55 mm dünne, transparente – natürlich phthalatfreie – Spezial-Folie macht den Bodenbelag laut Hersteller strapazierfähig (Abriebklasse 33) und

AM

 AMORIM Wie muss ein moderner zeitgemäßer ObjektBodenbelag beschaffen sein? Reicht es, wenn er vor allem strapazierfähig ist und ein attraktives Dessin hat? Wicanders sagt: »Nein!« »AUTHENTICA by WICANDERS« soll nicht nur diese beiden Grundvoraussetzungen erfüllen, sondern zudem ebenso nachhaltig wie komfortabel sein.

Die Serie »AUTHENTICA by WICANDERS« ist der »grüne« Designboden von Amorim. Er kommt mit einer wesentlich dünneren Vinylschicht aus. Gleichzeitig verspricht der Hersteller ein merkliches Plus an Komfort: Denn durch die Verringerung der Vinylschicht, den Verzicht auf einen PVC-Träger und eine nur 0,55 mm dünne, transparente Folie – natürlich phthalatfrei – ist die mittlere Korkschicht deutlich stärker geworden. Sie dämpft die Schritte ab und sorgt so für Geh- und Stehkomfort, außerdem dämmt sie auch den Raumschall.


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ERSCHEINUNGEN 2017 10. Juni 5. August 7. Oktober

(Hauptausgabe A+A)

9. Dezember

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(Rückblick A+A)

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 KWG Hersteller KWG hat die Bühne bereitet für ein neues Produkt: Von der Broschüre über eine komplette Musterpräsentation bis zum Kollektionsbuch ist alles fertig für »JAVA«, den mineralischen Designbelag.

Die Einsatzmöglichkeiten von Java sind nahezu unbegrenzt. Ganze Etagen ohne Dehnfugen oder Übergangsschienen zu verlegen ist der Wunsch aller ästhetisch denkender Menschen, wenn es um einen Bodenbelag geht. Mit »JAVA« will der Hersteller diesen Wunsch erfüllen, da die Dimensionsstabilität dieses schwimmend zu verlegenden mineralischen Designbodens eigenen Angaben zufolge aktuell unerreicht ist. Flächen bis zu 1 000 m² können demnach risikolos ohne vollflächige Verklebung verlegt werden.

Ob ein Wintergarten, bodentiefe Fenster mit Südausrichtung oder Feuchträume – laut Hersteller alles kein Problem für »JAVA«. Mit einem Flächengewicht von ca. 12,5 kg/m² liegt er satt auf dem Untergrund. Durch die Unterstützung von »GREEN-Silent« als Trittschalldämmung wird nicht nur ein Trittschallverbesserungsmaß von 19 dB erreicht, sondern auch eine Raumschallverbesserung von 35 %. Da die Dickenquellung des Trägers 0 % ausweist, eignet sich »JAVA« auch für den Feuchtraum. Ein Bad ohne die aufwendige Entfernung von alten keramischen Fliesen zu renovieren, ist selbst ohne Spachtelung der vorhandenen Fugen möglich. Dem Claim »Floors unlimited« will »JAVA« durch einen unbegrenzten Einsatz gerecht werden. Die Steindekore und ein Teil der Holzdekore wurden von namhaften Fliesendesignern aus Italien für KWG exklusiv entwickelt. Diese Hand-

schrift soll die Modernität von »JAVA« unterstreichen. Der Hersteller versprcht eine hochwertige »HotCoating«-Beschichtung, die Dekorbilder vor dem harten Einsatz im Alltag schützt. Mit einer Beanspruchungsklasse 33 und einem Abriebverhalten AC5 ist »JAVA« auch höchsten Belastungen gewachsen.

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Bei der Entwicklung haben auch ökolgische Aspekte eine Rolle gespielt. Ergebnis: Die Schadstoffemissionen sind laut Hersteller so gering, dass man sie fast nicht mehr messen kann. Deshalb könne man »JAVA« mit gutem Gewissen einen ökologischen Bodenbelag nennen, teilt KWG mit. 

KWG

Neuer mineralischer Designbelag

Der mineralische Designboden »JAVA«, hier das Dekor »ARTbeton scuro«, ist dimensionsstabil und wasserfest, daher ist eine Verlegung in Feuchträume, Wintergärten und Räume mit bodentiefen Fenstern und Südausrichtung kein Problem.

Im Objektbereich lassen sich Flächen bis zu 1 000 m2 ohne Dehnungs- und Trennfugen risikolos ohne vollflächige Verklebung am Stück verlegen, wie hier das Dekor »Beton geschliffen«.


Moderne Farbgebung für klassische Eiche-Bodendielen  BONA Im Modegeschäft »Fifty-6« gehört gutes Aussehen zum täglichen Geschäft. Deswegen sollte auch der Dielenboden im Ladenlokal in der Saarbrückener Fröschengasse wieder auf Vordermann gebracht werden. Die alten Eichendielen mussten mehrfach geschliffen werden, bevor die 200 m2 neu behandelt und versiegelt werden konnten. Die Priorität des Auftraggebers lag dabei auf einer langen Nutzungsdauer.

Lange offene Zeit und einfache Anwendung garantieren laut Hersteller eine gleichmäßige Färbung und natürlichen Charakter ohne Überlappungen. Als Grundlack verwendeten die Bodenprofis »Bona Intense«, einen wasserbasierten Einkomponenten-Grundlack auf Basis einer 100-prozentigen Polyurethandispersion. Mit »Bona Intense« (ersetzt »Bona Prime Intense«) können alle gebräuchlichen Parketthölzer

BONA

Lediglich drei Tage Zeit hatte die Firma Bickelmann für die Arbeiten und eine verschleißresistente Versiegelung der Fläche. Zunächst musste der Boden mehrfach geschliffen und gewässert werden. Neben der geringen Ausführungszeit war eine weitere Herausforderung, dass eine große Fläche grau eingefärbt werden musste – ohne Wolkenbildung. Die Experten von Bickelmann entschieden sich für »Bona Create«.

Der gleichmäßige graue Farbton wurde mit »Bona Create« in den Dielenboden kreiert. Die Farben sind eigentlich für den modernen Wohnbereich abgestimmt, lassen sich aber auch für gewerblich genutzte Flächeneinsetzen.

Zahlreiche Kollektionen und die größte modische Schuh-Auswahl im Südwesten locken zahlreiche Kunden an. Der renovierte Dielenboden repräsentiert nun wieder den modischen Anspruch des hochwertigen Modegeschäfts.

grundiert werden, die mit Bona-Wasserlacken versiegelt werden sollen. Der Lack ist laut Hersteller leicht zu verarbeiten, verleiht dem Holz eine gut gefüllte Oberfläche und intensiviert die Holzfarbe (mittlere Anfeuerung). Der Bona-Grundlack hat hervorragende Abriebeigenschaften, eine reduzierte Seitenverleimung und ist für Heizestriche geeignet. Den widerstandsfähigen Abschluss bildet die Hochleistungsversiegelung »Bona Traffic HD«, die besonders in beanspruchten Bereichen Schutz in weniger Zeit verspricht und Maßstäbe in Bezug auf Schnelligkeit und Dauerhaftigkeit setzen will. Das Produkt versiegelt Holzböden z. B. in Hotels, Messehallen und Ladengeschäften. Durch die schnelle Verarbeitbarkeit reduzieren sich die Ausfallzeiten: Die kurze Aushärtezeit macht den Boden in nur 12 Stunden nach dem Lackauftrag wieder voll belastbar, was im gewerblichen Bereich ein starkes Argument für das Produkt ist. »Der Kunde war äußerst zufrieden mit der tollen Oberfläche und der schnellen Ausführung«, erklärt Rolf Bickelmann, Geschäftsführer der ausführenden Heinrich Bickelmann GmbH. 

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Klein-Gebinde schont Rücken und spart Zeit Für eine 100 m2 Fläche mit durchschnittlich 3 mm Schichtdicke braucht man laut Hersteller Murexin rund 450 kg von einer herkömmlichen Nivelliermasse. Bei der »MAXIMO M 61« sind es Unternehmensangaben zufolge 124 kg weniger – Material das nicht gekauft und zur Baustelle gebracht wird. Bei der Verarbeitung ist demnach ein weiterer Zeitgewinn möglich: Gleich zwei Säcke anstatt einem im Murexin Anmacheimer anrühren und mit dem Material ganze 27 % mehr in kürzerer Zeit machen. Der Hersteller verspricht eine Stunde Arbeitszeitersparnis für 100 m2 Fläche. Das geringe Gewicht der modernen Säcke mit praktischen Tragegriffen schont zudem die Wirbelsäulen der Verarbeiter: Der Weg zur Baustelle wird

mit geradem Rücken bezwungen. Und: Die staubreduzierte Rezeptur sorgt nicht nur für eine saubere Arbeitsumgebung, was den Bauherren freuen wird, sondern auch für eine gesündere Luft bei der Verarbeitung. 

Gerader Rücken dank praktischer Tragegriffe – das freut die Wirbelsäule!

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 MUREXIN Bei der Nivelliermasse »MAXIMO M 61« setzt der Hersteller auf weniger Material, höhere Ergiebigkeit, leichtes Gewicht, reduzierten Staub sowie Emissionsarmut nach EC 1 Plus.

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 PROJECT FLOORS In Haren, südlich der holländischen Provinzhauptstadt Groningen, befindet sich das Restaurant »De Rietschans«. Es liegt unmittelbar am Paterswoldsemeer, einem durch Torfabbau entstandenen See. Bereits seit den 1960er-Jahren für seine gute Küche bekannt, wurde das Restaurant nach einem verheerenden Brand durch einen Blitzschlag jetzt komplett wieder aufgebaut. Mit einer großen Terrasse direkt am Wasser, einem A-la-carte-Restaurant mit offener Küche, einem Verkostungsraum für Bier und Wein, drei Bars und fünf Tagungsräumen bietet das »De Rietschans« heute wieder für alle Anlässe den entsprechenden Rahmen.

PROJECT FLOORS

Auf ca. 800 m2 gestalten LVT-Designbodenbeläge aus der »floors@work«-Kollektion von PROJECT FLOORS die großzügigen Räume: das Dekor »PW 3055 HB« im Format 457 x 76 x 2,5 mm mit seinem warmen Holzton als Fischgrätverlegung und die »TR 690/55« im Format 457 x 457 x 2,5 mm in Teppichfliesenoptik. Die

rundum gefasten Elemente der Designbodenbeläge mit einer Nutzschicht von 0,55 mm sorgen laut Hersteller für Abwechslung am Boden und kreieren mit ihren unterschiedlichen Strukturen und Farben Bereiche auf der großen Fläche. So ungewöhnlich die Kombination der beiden Designs auf den ersten Blick erscheint, so gut funktioniert sie, und die Wirkung ist grandios: Beide Dekore unterstützen das maritime Ambiente. Dicke Taue dienen hier als Deko, an den Wänden kühle, blaue Akzente und Schilfgrasmotive; das alles erinnert an Meer und Strand und schafft eine frische Behaglichkeit. Da bildet die Kleinstabplanke der »PW 3055 HB« einen Kontrast und dient als optisches Gegengewicht. Elemente aus dem »Industrial Style« (wie die Metallregale und -lampen) gepaart mit schweren Samtbezügen auf einigen Sitzelementen schaffen Gegensätze bei der Inneneinrichtung des »De Rietschans«. Die Teppichbodenoptik der »TR 690/55« nimmt sich zurück und bildet eine geeignete Basis für eine wohnliche Atmosphäre. Im Wechselspiel mit der Fischgrätplanke entwickelt sie aber ihre volle optische Wirkung. Die einzigartige Lage, die aufwendige Gestaltung des Bodens und die detailverliebte Dekoration der Gasträume zusammen mit der guten Küche machen das »De Rietschans« zu einem attraktiven Ziel für Urlauber und Anwohner. 

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Maritimes Ambiente mit Kontrasten

Dekor: ARTbeton chiaro

Mineraldesign Boden

Die Vorteile • Trittschalldämmung: ausgezeichnete 19 dB • Gehschalldämmung: von 35% • 100 % wasserfest: uneingeschränkte Verlegung in Feuchträumen • Absolut dimensionsstabil: bis 1000 m² ohne Dehnungs- und Trennfugen verlegbar • Geeignet zur Verlegung: in Wintergärten & Räumen n Wintergärten & Räumen mit bodentiefen Fenstern mit bodentiefen Fenstern

www.kwg-bodendesign.de LVT-Designbodenbelag in Holzoptik, dicke Taue und blaue Akzente schaffen eine frische, maritime Behaglichkeit.

Die »TR 690« in Teppichfliesenoptik unterstreicht die Wohlfühlatmosphäre.


INVISTA

Die Büroetagen des Forschungsgebäudes markiert der Teppichboden »Eco Syn« von Carpet Concept in hellem Grau.

Innovativer Boden für das Fraunhofer Forschungszentrum  INVISTA Das neue Fraunhofer Zentrum für Hochtemperatur-Leichtbau in Bayreuth wurde mit dem Teppich »ECO SYN« von Carpet Concept ausgestattet – einem Boden, dessen Charme laut Hersteller in plastischen Effekten durch gewebte Garne entsteht. »Antron Polyamid 6.6«-Markenfasern von Invista sorgen für Festigkeit und Stabilität des Teppichbodens. Ihr spezieller Faserquerschnitt und die Hohlfasertechnologie erhöhen die Widerstandsfähigkeit gegen Schmutz und machen ihn gleichzeitig weniger sichtbar. Aufgrund dieser Eigenschaften eignet sich ein »Eco Syn«-Teppichboden für stark frequentierte Objektbereiche wie Büros, Konferenzräume oder Lobbys.

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Das Zusammenspiel von Funktionalität und Ausdrucksstärke ist ein wichtiger Aspekt der Architektur des neuen Forschungsgebäudes des Fraunhofer-Zentrums für Hochtemperatur-Leichtbau HTL am Standort Bayreuth-Wolfsbach, realisiert durch das Kölner Architekturbüro »kister scheithauer gross« (ksg). Allein die prägnante Fassade ist eine Innovation: Sie präsentiert sich in einem ungewöhnlichen Material, in Keramik mit Craquelé-Effekt. Die Architekten wollten so die Forschungsschwerpunkte des Instituts – dazu gehören die Keramik-Faserentwicklung für Hochtemperatur-Isolationen – nach außen sichtbar machen. Die Idee der klaren visuellen Ordnung ist bis ins Interieur durchkonzipiert und wird im Innenraum fortgesetzt. Während in den Labors und Werkstätten funktional sinnvolle Materialien und Farben eingesetzt wurden, zeigen Foyer, Besprechungsräume und Büros einen anderen Look: Hier dominieren warme Materialien und frische Farben. »Die gesamte Innenarchitektur sollte auf das Institut zugeschneidert werden. Das ist außergewöhnlich. Den Bauherren des Fraunhofer-Instituts war klar, dass ihr Haus eine Botschaft ist, eine Visitenkarte von außen und

Die prägnante Fassade präsentiert sich in einem ungewöhnlichen Material, in Keramik mit Craquelé-Effekt.

von innen«, erklärt der Architekt Johannes Kister von ksg. Für die Büroetagen suchte man einen leistungsfähigen Bodenbelag, der zugleich »Botschafter für atmosphärische Qualitäten« ist. Mit dem Carpet Concept Teppichboden »Eco Syn« in einem hellen Grau haben die Räumlichkeiten einen behaglichen Charakter bekommen. Die plastischen Effekte der gewebten »Antron«-Garne erzeugen dynamische Oberflächen. Dadurch schließt der Boden direkt an den Entwurfsgedanken der Außenfassade an.

Boden für zukunftsgerichtete Forschungsideen Die mehrfach mit Designpreisen ausgezeichnete »Eco Kollektion Syn« hat laut Hersteller eine besonders sensible


Oberflächengestaltung. Der von »two design« entwickelte »Carpet Concept«-Teppichboden ist in 13 Farben verfügbar. Dazu werden die weißen »Antron«-Garne entsprechend eingefärbt. Bei »Eco Syn« besteht die Möglichkeit, mit Strukturen, einer großen Farbpalette und einer dreidimensionalen Wirkung zu arbeiten. Der Webprozess macht das Gewebe sichtbar und verleiht dem Boden einen handwerklichen Charakter. Dadurch liefern »Eco Syn«-Teppichböden ein optisches und

haptisches Erlebnis. Sie verbinden Hightech und Handarbeit, überleben Trends und begleiten Architektur. Mit den hochwertigen »Antron Polyamid 6.6 Garnen« verspricht Invista besonders hohe Festigkeit und Stabilität der Webware. Durch den speziellen Faserquerschnitt und die Hohlfasertechnologie wird die extreme Strapazierfähigkeit optimiert: Die spezielle Form und das hohle Faserinnere erhöhen die Widerstandsfähigkeit gegen Schmutz und streuen das Licht, sodass Schmutz und Flecken

weniger sichtbar sind, heißt es in einer Mitteilung. Bei der Herstellung von »Antron Polyamid 6.6«-Garnen sind Hightech und langjähriges Know-how wichtig. Die Garne eignen sich aufgrund ihrer Leistungseigenschaften als Polmaterial für gewebte Qualitätsteppichböden, die in modernen Architekturobjekten mit besonderen Beanspruchungen zum Einsatz kommen. Die Garne versprechen laut Hersteller eine gute Optik, die den Bodenflächen über eine lange Zeit erhalten bleibt. 

Südwestmetall steht auf Bambus-Boden  MOSO Räume mit Bambus-Böden wirken immer ausgesprochen elegant und sehr wertig, doch gleichzeitig auch natürlich. Durch ihre sehr hohe Brinellhärte halten sie mehr aus als jeder klassische Parkettboden und sind zudem Sinnbild für nachhaltiges Denken und Handeln. Durch eine unaufdringliche Linienzeichnung verspricht Bambus-Spezialist MOSO mit der Variante »Density gestreift« der »Bamboo Elite«-Kollektion ausdrucksstarke Gestaltungsmöglichkeiten. Aus diesen Gründen hat das Architekten-Team »fritzen 28« in der neuen Hauptgeschäftsstelle von Südwestmetall für alle repräsentativen, hochfrequentierten Bereiche diesen Bodenbelag gewählt. Weite und Größe. Insgesamt haben die Bodenleger von Parkett Neubert 2 000 m2 der massiven Landhausdiele vollflächig verklebt. Doch die Dielen aus der Serie Bamboo Elite erfüllen nicht nur den Wunsch nach exklusiver, natürlicher Ausstrahlung. Der Bodenbelag steht laut MOSO auch für zertifizierte Nachhaltigkeit: Er ist über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg CO2-neutral und langlebig: Der Hersteller gewährt eine Garantie über 30 Jahre. Da der Bodenbelag die Anforderungen der Brandschutzklasse Cfl-s1

nach EN 13501-1 erfüllt, ist er uneingeschränkt objekttauglich. Sein Muster erhält der Bodenbelag durch dunkle Streifen, die in unregelmäßigen Abständen integriert werden. Die Serie »Bamboo Elite« ist Teil der »Grand«-Kollektion: Die Dielen dieser Kollektion haben mit 1 830 x 128 x 13 mm besonders lange sowie breite Abmessungen und versprechen schon allein dadurch für eine besondere Optik. Zudem sind die Dielen extrem hart und stabil. Die »Density«-Variante hat laut Hersteller einen Härtegrad von ca. 9 Brinell und ist somit unempfindlich gegen die tägliche Beanspruchung im Objekt. Ihre Oberfläche ist mit »WOCA Öl« endbehandelt und unterstreicht mit ihrer matten Optik die Natürlichkeit des Bodens.

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In der neuen Hauptgeschäftsstelle von Südwestmetall im schwäbischen Esslingen sorgt das warme Hellbraun des Bambus-Bodenbelags im offenen Treppenhaus und in den Fluren für eine angenehme Gefälligkeit. Gerade auch in Verbindung mit der weißen und schwarzen Raumgestaltung und Möblierung erhält die Optik des Bodens eine noch größere Gewichtung. Die feine Linienzeichnung der Variante »Density gestreift« akzentuiert dabei laut Hersteller die Längen der massiven Dielen und gibt so den Räumen

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CLASSEN

Neuer Werkstoff macht das Renovieren leicht  CLASSEN Mit »Ceramin Vario« – einer neuen Wandund Bodenfliese – verspricht die Classen Gruppe jetzt eine echte Alternative zu Naturstein und keramischer Fliese. »Ceramin Vario« verfügt laut Hersteller über zahlreiche Vorteile, insbesondere bei der Verlegung trendiger Großformate von über 100 cm Länge. Denn eine Fliesenplatte aus Ceramin ist bedeutend leichter als ihr Steinzeug-Pendant. »Ceramin Vario«-

Elemente lassen sich einfach und sauber verarbeiten und müssen nicht nachträglich verfugt werden. Ein wasserbeständiges Profilsystem zeigt abschließend eine elegante Mikrofuge auf der fertig verlegten Fläche. Die aktuellen Formatkollektionen 30/60, 40/80 und 40/120 cm ermöglichen laut Classen außergewöhnliche Verlegebilder an Wand und Boden. Bestehende Fliesenflächen werden beim Renovieren nicht mit viel Kraft, Aufwand, Lärm und Schmutz entfernt – sie wer-

den ganz einfach überklebt. »So einfach geht‘s mit ›Ceramin Vario‹«, lautet daher das Versprechen, das sowohl auf die einfache Handhabung als auch das leichte Verlegen der Fliesenelemente zielt. Zusätzlich wird dies in einem Erklärvideo veranschaulicht, das in aller Kürze die Verlegung erläutert. Leichtgewichtig, aber dennoch robust sowie wasserfest und hochbelastbar – mit diesen Produkteigenschaften empfiehlt der Hersteller »Ceramin Vario« dem Endkunden, mit al-

»Ceramin Vario«-Elemente wie hier »Kalkmarmorputz weiß« lassen sich einfach verarbeiten und müssen nicht nachträglich verfugt werden.

len Eigenschaften einer Keramikfliese und mehr. Dabei ist die Fliese emissionsarm: von der Herstellung – der Verbindung der Bestandteile bei niedrigen Temperaturen – über die staub- und lärmfreie Verarbeitung bis hin zur fertig verlegten Fläche, die frei von emittierenden Schadstoffen ist. Für diese positiven ökologischen Eigenschaften wurde »Ceramin Vario« das Umweltsiegel »Blauer Engel – umweltfreundlich, weil emissionsarm« verliehen. 

Schnell härtender und rutschhemmender Polyurethan-Harz

»KLB-SYSTEM POLYURETHAN PU 5000 RX« ist ein schnellhärtendes, lichtbeständiges 2-K-Polyurethanharz, das in Kombination mit einer Spezialabstreuung für rutschhemmende, strukturierte Bodenbeschichtungen im gewerblichen und industriellen Bereich, auf Parkflächen und Garagen sowie im Innen- und Außenbereich eingesetzt wird. Durch die schnelle Wiedernutzbarkeit verspricht diese Abstreubeschichtung Vorteile im Sanierungsbereich, bei Tages- und Wochenendbaustellen sowie auf Kleinflächen. Das 2-komponentige Reaktionsharz wird auf den vorbereiteten Untergrund aufgetragen und mit einer reaktiven Ab60 ____ baustoff-partner.de ____06/17

streukomponente abgesandet. Nach Erhärtung der Grundschicht, die bereits nach 20 bis 40 Minuten eintritt, kann die Kopfversiegelung aufgetragen werden. Der Vorteil liegt laut Hersteller darin, dass die Flächen bereits nach 2 bis 6 Stunden, je nach Umgebungstemperatur, wieder genutzt werden können. »KLB-SYSTEM-POLYURETHAN PU 5000 RX« erzeugt eine funktionelle Bodenbeschichtung in Bereichen mit geringer bis mittlerer mechanischer und chemischer Beanspruchung. Die Beschichtung ist gegen verschiedene Chemikalien beständig, insbesondere auch Salzlösungen, verdünnte Säuren und Laugen, Benzin sowie Glykol. Die rutschhemmmende Ausführung kann in R10, R11/V4 oder R12/V10 nach BGR 181 erfolgen und ist somit auch für Bereiche mit Nässe oder gelegentlicher Nässe, innen

und außen geeignet. Bestätigt sind diese Eigenschaften durch ein entsprechendes Prüfzeugnis der Amtlichen Materialprüfstelle Höhr-Grenzhausen. Bei UV-Belastung tritt laut Hersteller keine Vergilbung der Beschichtung auf. Die Beschichtung im Außenbereich ist zudem sehr geruchsarm und brandgeprüft nach Bfl-s1 und sowohl für Sanierungen als auch für kleinflächige Baustellen geeignet. 

KLB

 KLB Die allgemeine Zeitnot des heutigen Baustellenalltags besser in den Griff bekommen – das verspricht die KLB Kötztal Lacke + Beschichtungen GmbH mit der neuen, schnellhärtenden Polyurethanharz-Abstreubeschichtung »KLB-SYSTEM POLYURETHAN PU 5000 RX«. mit rutschhemmender Eigenschaft. Die Nutzung der fertigen Bodenfläche ist laut Hersteller bereits nach 2 bis 6 Stunden, je nach Umgebungstemperatur, möglich.

Durch Absanden mit einer reaktiven Abstreukomponente lassen sich verschiedene Rutschhemmungsklassen erreichen. Nach Erhärtung der Grundschicht, die bereits nach 20 – 40 Minuten eintritt, kann die Kopfversiegelung aufgetragen werden.


Bad, Sanitär & Fliesen Sopro Bauchemie: »Haben uns besser entwickelt als der Markt«  SOPRO BAUCHEMIE Die Jahrespressekonferenz der Sopro Bauchemie hat annähernd eine ähnliche Tradition wie das Verkünden positiver Unternehmenszahlen. Dieses Mal führte die Reise nach München, wo Geschäftsführer Andreas Wilbrand und sein Team spannende Referenzobjekte und positive Ergebnisse präsentierten.

RIEKEN

deutschen Fliesenmarkt. Neben dem hohen Anteil professionell arbeitender Fachhandwerker entwickle sich derzeit eine neue Zielgruppe für hochwertige Bauchemie: Den meist »werkstattlosen, mobilen Generalisten, dessen Kaufverhalten und Anbindung an die Distributionsstrukturen des Fachhandels noch genauer zu analysieren sein wird«, sagte Wilbrand. Bei aller »kritischen Zurückhaltung« der klassischen, professionellen Fliesenverlegebetriebe gegenüber Kleinsthandwerkern ohVon Jan Rieken ne Meisterbrief machte Wilbrand deutlich, dass diese »auf dem deutschen Markt derzeit eine wichtige Rolle einnehmen – speziell Das Geschäftsjahr 2016 sei für die Sopro vor dem Hintergrund des eklatanten FachBauchemie erneut sehr erfolgreich verlauSopro-Geschäftsführer Andreas Wilbrand handwerkermangels, der unsere Branche fen: Das Plus von 7 % war über dem erwarpräsentierte aktuelle Unternehmenszahlen deutlich negativ beeinflusst teten Potenzial. Der Umund diskutierte mit der Fachpresse aktuelle und im Wachstum limitiert«. Branchen-Entwicklungen. satz ist 2016 auf mehr als Nach Schätzung von Exper136 Millionen Euro gestieDie Herausforderung ten sind die werkstattlosen gen, mit allen Auslandsakliegt darin, der wachtivitäten waren es sogar ge Anwendungen schnell, fachgerecht und Kleinsthandwerker mit eisenden Zahl schlecht 190 Millionen – »damit ohne Reklamationen und Beanstandungen nem Verlegepotenzial von qualifizierter Generahat sich der Bereich Flieauch gewerkeübergreifend erfüllen zu könca. 25 bis 27 Mio. m2 an listen mit mehr hochnen. Dazu greift Sopro auf mittlerweile 114 der keramischen Gesamtsentechnik besser entwiqualifizierten SpeziaSystempartnerschaften zurück. absatzmenge in Deutschckelt als der Markt«, sagland beteiligt, was etwa »Wir verknüpfen dies in vielen Seminarte Wilbrand. listen zu begegnen.« einem Fünftel entspricht. Seit mittlerweile 15 modulen mit den Weiterbildungsinitiativen Andreas Wilbrand, Laut Wilbrand »eine bedeuJahren gehört die aus der des Fachverbandes Fliese + Naturstein FFN Geschäftsführer tende Handwerkergruppe, Dyckerhoff-Sparte »Son(ZERT Fliese) sowie mit denen des VerbanSopro Bauchemie derprodukte« hervorgedes deutscher Fliesenfachhändler VDF«, erdie nicht ignoriert werden gangene Sopro Baucheläuterte Wilbrand. Vor drei Jahren sei das darf«, obwohl sie die Preimie zur italienischen Mapei-Gruppe. »Wenn erste Webinar abgehalten worden und Sose deutlich unter Druck setzt und »durch verschiedentlich handwerklich unzureichenwir die Umsätze unserer Schwestergesellpro ist zuversichtlich, dass diese neuartige de Qualität auch manche ›Schlechtleistung‹ schaften aus dem Mapei-Konzernkreis lanForm der Präsentation sich weiter durcherbringt«. desbezogen jeweils dazu addieren, wird setzen wird, zumal »die ersten Kopien undeutlich, dass wir im Gruppenumsatz in serer Initiative schon auf dem Markt sind«. Neues Schulungszentrum Im abgelaufenen Jahr haben mehr als unserem bauchemischen Kerngeschäft in 23 000 Teilnehmer bei nahezu 700 Sound erweitertes Seminarangebot vielen europäischen Ländern SpitzenposiAuch das ein Grund, dass Sopro pro-Schulungen am Stammtionen eingenommen haben und zu den sein Seminarprogramm ausweiMarktführern gehören«, erläuterte Wilsitz in Wiesbaden oder vor tet und ein neues Schulungszenbrand. Seinen Angaben zufolge sind Sopro Ort in diversen überregionalen ProfiAkademie trum plant. Unter dem Titel »Sound Mapei im bauchemischen Kerngeschäft Schulungsstätten teilgenom2. Halbjahr 2017 pro ProfiAkademie« bietet der zusammen Marktführer in Deutschland, Somen. Das »Wiesbadener PlaWiesbadener Hersteller dem pro allein betrachtet belegt hinter der PCI ner- und SachverständigenseHandwerk, dem Fliesen- und den zweiten Platz. minar« und den mittlerweile Baustoff-Fachhandel sowie Arfünften »Sopro ProfiTag«, für chitekten, Planern und SachFachhandel bleibt dessen Neuauflage 2017 schon verständigen mit einer Vielzahl jetzt zahlreiche Anmeldungen wichtigster Vertriebskanal von unterschiedlichsten WeiterDie Marktanteile im Segment »Fachhanvorliegen, bezeichnete er als bildungsprogrammen die Mögdelsmarkt«, der nach Wilbrands EinschätSchwerpunkte des AkademieDas Schulungs- und programms. »Das veranlasst zung etwa 60 % des Gesamtmarktes reprälichkeit, technisch auf dem akSeminarprogramm für sentiert, beziffert er im Sortimentsbereich tuellen Stand zu bleiben, das uns dazu, zwei Veranstaltundas 2. Halbjahr bietet Netzwerk untereinander und der »Fliesentechnik« auf etwa 25 %. Der zahlreiche Veranstal- gen gleicher Art direkt hinterzur Sopro Bauberatung zu verFachhandel bleibe somit der dominierentungen für Händler, einander anzubieten«, schloss tiefen und somit auch schwieride Distributionskanal für Bauchemie im  Verarbeiter und Planer. Wilbrand. Für Handwerker, die es wissen wollen.

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Im Rahmen unserer Leseraktion können auch die alferpanel-Duschboardsysteme getestet werden (siehe Kasten).

Alferpro: Drei Profi-Boards für bodengleiche Duschen Die wasserdichte Unterkonstruktion aus EPS-Hartschaum mit vorgefertigtem Gefälle sorgt laut Hersteller für einen optimalen Wasserabfluss und ist einfach und schnell verlegbar. Durch die geringe Aufbauhöhe eignen sich die »alferpanel«Duschboards besonders für die Badsanierung. Beim Modell »slim« mit integrierter Abdichtung und Punktablauf ist eine Gesamteinbauhöhe von nur 18 mm bei

senkrechtem Ablauf und 66 mm bei einem waagerechten Ablauf möglich. Ein besonderer Hingucker ist das Modell »line«, bei dem die Entwässerung über eine schmale Rinne am Kopfende erfolgt. Zum »alferpanel«-System gehören neben verschiedenen Wasserabläufen und Designrosten auch Gefällekeile und Glasleisten aus gebürstetem Edelstahl in Höhen vom 8 bis  12,5 mm.

ALFER ALUMINIUM

 ALFER ALUMINIUM Bodengleiche Duschen sind im Trend, sehen elegant aus und ermöglichen einen barrierefreien Zugang zur Duschkabine. Alferpro, die neue Profimarke für den Fliesenverlegprofi, hat mit den »alferpanel«-Modellen »standard«, »line« und »slim« gleich drei verschiedene Duschboard-Systeme für bodengleiche Duschen im Angebot.

Mit der Glasleiste (links) werden Glastrennwände sicher am Boden fixiert. Der Gefällekeil (rechts) verbindet den ebenen Belag mit dem zweiprozentigen Gefälle von Linienentwässerungen. 62 ____ baustoff-partner.de ____06/17

LESER-AKTION Wer sich von der Qualität der Alferpro-Produkte überzeugen und sie in der Anwendung testen möchte, kann sich bei uns als Produkttester bewerben. Wir verlosen unter den Lesern des baustoffPARTNER 5 Produktpakete aus dem Alferpro-Sortiment für eine Fliesenverlegefläche von bis zu 50 m2 mit einem Gesamtwarenwert von bis zu 2 500 €. Sie bekommen alle für Ihr Projekt notwendigen Profile, Ecken, Entkopplungsund Abdichtungssysteme in den erforderlichen Maßen und den gewünschten Materialien kostenlos gestellt. Anschließend würden wir natürlich gerne Ihre Meinung zu den Produkten und ihrer Verarbeitung erfahren und in diesem Magazin veröffentlichen. Um eines der fünf Produkttester-Pakete zu gewinnen, müssen Sie nichts weiter tun, als uns eine Mail an baustoffpartner@ sbm-verlag.de mit Ihren Kontaktdaten und einer kurzen Beschreibung Ihres Projektes zu schicken.


PISAPHOTOGRAPHY/SHUTTERSTOCK.COM

Mit bewährtem Design, neuen Trendfarben und edlen Oberflächen ist die neue Profillinie »New York Edition« von Blanke mit den aktuellen Fliesentrends kombinierbar.

Abdichtungs- & Entwässerungssysteme

Eine Profillinie wie eine Weltstadt

für Bad, WC und Nassräume.

 BLANKE Dem Trend der Zeit folgt die neue Profillinie »New York Edition« des Iserlohner Fliesenzubehörspezialisten Blanke. Der Hersteller verspricht eine sorgfältig zusammengestellte Edition mit neuen Oberflächen und Farben für abwechslungsreiche Gestaltungsmöglichkeiten.

PROFOLIO Abdichtungssystem mit geprüften und aufeinander abgestimmten Komponenten

Mit bewährtem Design, mutigen neuen Trendfarben und edlen Oberflächen ist die neue Profillinie »New York Edition« laut Blanke ideal mit den aktuellen Fliesentrends kombinierbar. Die neue Linie erweitert die bekannten Oberflächen- und Farbvarianten für das Fliesen-Abschlussschienenprogramm und die Profilinie »Blanke Cubeline«. Die hochwertige Profillinie soll den bewährten Kantenschutz mit einem überraschend sinnlichen Erlebnis von außergewöhnlichen Farben und einzigartigen Oberflächenstrukturen verbinden. Zur Edition zählen die matt geschliffenen Varianten Schwarz, Champagner, Gold, Silber sowie Titan. Für die designorientierte Profillinie »Blanke Cubeline« sind zusätzlich noch die Farben »Sand Tropez«, »Stone Gray«, »Graphit« und »Oxid« verfügbar. Mit dieser Zusammenstellung verspricht der Hersteller ästhetische Oberflächen und trendige Farben und mit der neuen Profillinie »New York Edition« die richtige Wahl für designorientierte Gestaltungswünsche, egal ob klassisch, modern oder avantgardistisch. 

INFO KE

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PROCHANNEL Entwässerungssysteme für bodengleiche Duschen PROCHANNEL Zubehör für ein perfekt abgestimmtes System

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Die Blanke GmbH & Co. KG mit Sitz in Iserlohn ist ein international tätiger Hersteller und Anbieter von Fliesenzubehör und Drahtbiegeteilen. Das Unternehmen ist in mehr als 80 Ländern aktiv und setzt auf Kundennähe sowie optimierte Vertriebsstrukturen und Logistik.

Zur handverlesenen »NEW YORK EDITION« zählen die Farb- und Oberflächenkombinationen Schwarz matt geschliffen, Champagner matt geschliffen, Gold matt geschliffen, Silber matt geschliffen sowie Titan matt geschliffen.

www.proline-systems.com www.proline-systems.com


Einbau-Ablaufpumpe ersetzt fehlendes Freigefälle  GRUMBACH Auch bei fehlendem Freigefälle lässt sich eine moderne, bodengleiche Dusche einrichten. Hersteller Grumbach bietet dafür zuverlässige Lösungen an: Fertige Duschbodenelemente aus hoch verdichtetem PUR mit eingebauter Bodenablaufpumpe.

RAKO

det dabei über einen Schwimmer statt. 25 mm Höhe messen die neuen Duschbodenelemente,

GRUMBACH

Die Neuentwicklung ist in den Maßen 90 x 90 cm oder 120 x 120 cm erhältlich und laut Hersteller äußerst stabil sowie absolut wasserdicht. Die Elemente können direkt befliest werden. Die integrierte »Jung Plancofix«-Ablaufpumpe sorgt dafür, dass das anfallende Abwasser restlos und leise abgeleitet wird. Sie benötigt zusammen mit dem Duschbodenelement nur 8 cm (»Jung Plancofix Plus«) beziehungsweise 10,5 cm (»Jung Plancofix«) Einbautiefe und ist laut Hersteller dank ihrer problemlos abnehmbaren Abdeckung leicht zu reinigen beziehungsweise auch im Servicefall leicht erreichbar. Die Niveausteuerung fin-

ihre hohe Punktbelastbarkeit ermöglicht laut Grumbach selbst das Befahren mit dem Rollstuhl. Die Fertiglösungen aus FCKW-freiem PolyurethanIntegral-Hartschaum haben ein vierseitiges Gefälle und sind wärme- und schwitzwassergedämmt. Die aufgeschäumte Abdichtungsfolie hat einen Über-

Neue Duschbodenelemente mit eingebauter Bodenablaufpumpe bietet Hersteller Grumbach für Sanierungsmaßnahmen an, bei denen das Freigefälle nicht ausreicht.

Neue Fliesen-Generation: alles in Bewegung  LASSELSBERGER Bewegung tut gut. Das gilt bei Hersteller Rako auch für Wandfliesen und deren Oberflächen: Sie zeigen sich derzeit von herausragender Dynamik. Wellen, Lamellen, Webstrukturen – das alles verleiht der Keramik ein spannendes Eigenleben, ist haptisch wie optisch ein Erlebnis und ist laut Hersteller ausgesprochen angesagt. Weitere Trends für künftige Badgestaltungen zeigt Rako mit seinen »News 2017«.

Fit für die Zukunft: Wandfliesen beeindrucken durch Bewegung. Dynamisch und glänzend aufgelegt zeigt sich hier das Dekor »Penta« aus der Serie »Concept«. 64 ____ baustoff-partner.de ____06/17

Ob glanzvoll reflektierend oder mit mattem Schimmer, ob großformatig imponierend oder als strukturiertes Mosaik – die junge Generation der Wandfliesen greift mit Vorliebe auf die dritte Dimension zurück. Einen anregend reichhaltigen Gestaltungsspielraum verspricht der Hersteller, denn vieles lässt sich über komplette Wandflächen verlegen, ohne übermächtig zu wirken. So manches lässt sich als feiner Akzent verwenden, ohne übersehen zu wer-

den. Und fast alles verleitet zum Anfassen, weil man auch gerne spüren mag, was da an »Bewegtem« und »Bewegendem« zu sehen ist. Als typisches Beispiel für die schwungvolle Eigendynamik der neuen Fliesengeneration sieht Rako das Dekor »Penta«, mit dem der Hersteller seine Serie »Concept« ergänzt: Großformatiges Relief aus unregelmäßigen Fünf- und Sechsecken sorgt mit hochglänzend weißer Oberfläche für lebhafte Reflexe. 

stand von 5 cm und damit eine sichere Abdichtung für die Übergänge zur Wand oder auch zur anschließenden Bodenfläche.

INFO

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Das Familienunternehmen Grumbach aus Wetzlar entwickelt und produziert Duschbodensysteme und Sanitärbausteine aus FCKW-freiem PUR. Das Produktangebot bietet Lösungen für einfache, praxisgerechte Vorwandinstallationen auch bei schwierigen Raumsituationen. Grumbach-WC-Steine gibt es als Ecklösung und als rechteckiges Element für die Vorwandinstallation von WCs, Urinalen, Bidets oder Waschbecken. Alle Sanitärbausteine sind nach eigenen Angaben geräuscharm und wärmegedämmt, sie isolieren gegen Schwitzwasser und lassen sich direkt befliesen.

Unregelmäßige Fünf- und Sechsecke sorgen mit hochglänzender Oberfläche für lebhafte Reflexe.


 TECE Die Nachfrage nach Wohnraum in Berlin ist enorm – und der Platz begrenzt. In Hohenschönhausen entsteht ein Neubau mit 172 Wohneinheiten unterschiedlicher Größe. Variierende Wohnungsund Badezimmergrundrisse machen solche Baustellen komplex. Für einen zügigen Bauablauf wurden in den Bädern aller Wohnungen individuell geplante und industriell vorgefertigte Register und Sanitärwände eingesetzt. Die Installationszeiten der Sanitär-, Heizungs-, und Lüftungsleitungen verringern sich damit deutlich; das Objekt kann fristgerecht vermietet werden.

Auf dem 8 100 m2 großen Grundstück im Berliner Stadtteil Hohenschönhausen entsteht seit Mai 2015 ein Wohnkomplex mit insgesamt sieben Blöcken und rund 11 500 m2 Wohnfläche. Die unterschiedlichen Wohnungstypen, von der Eineinhalbbis zur Vierzimmerwohnung, bieten Raum für unterschiedliche Lebensentwürfe und Budgets. Zudem sind die im Erdgeschoss liegenden Wohnungen barrierefrei erreichbar. Der Termin für die Fertigstellung drängt: Eine der effektivsten Maßnahmen zur Optimierung des Bauablaufs war für das zuständige Generalunternehmen Ten Brinke, einem Spezialisten für die Erstellung von schlüsselfertigen Wohn-, Industrie- und Gewerbebauten, der Einsatz von industriell vorgefertigten Vorwandregistern.

Planungssicherheit durch Vorfertigung Die industrielle Vorfertigung garantiert nicht nur einen hohen

TECE

Badsanierung: zügiger Bauablauf durch Fertigwände

Michael Armeloh (links) vom TECE Objektservice steht Julian Rüsen von Ten Brinke beratend zur Seite. Sie koordinieren das Haustechnik-Gewerk vor Ort. Qualitätsstandard. Vor allem stehen die Kosten von Anfang an fest und sind transparent – für den Handwerksunternehmer und den Bauherren. Julian Rüsen, der zuständige Projektleiter von Ten Brinke, ist zufrieden: »Das ist nicht das erste Projekt, bei dem wir ›TECEsystem‹-Register einsetzen. Verglichen mit konventionell aufgebauten Vorwänden sparen wir dank der Vorfertigung gut 50 %

Installationszeit.« Die Register wurden individuell für die vier unterschiedlichen Badgrundrisse geplant, im TECE-Werk gefertigt und in 14 Teillieferungen anschlussfertig auf die Baustelle geliefert. Pro Just-in-time-Lieferung kommen die Register für jeweils einen halben Block an. Das ist genau getaktet: Das Servicepaket um »TECEsystem« beinhaltet auch je ein Musterregister

Bühne frei für den Fliesenleger: Nach der Beplankung werden die Register befliest. Links zu sehen: Die »TECEdrainline«-Duschrinne mit dem roten Seal System Abdichtband.

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Nach der Befestigung am Baukörper prüft Bernd Oesterling, bauleitender Monteur der TGS GmbH, die Anschlüsse. Die Register werden dann mit Gipskartonplatten beplankt.

für die unterschiedlichen Badezimmertypen. Diese Muster werden probeweise montiert, um sicherzugehen, dass auch alles passt. Der große Vorteil für die Sanitärinstallateure der beauftragten TGS GmbH: Durch die Musterinstallationen ließen sich die Montagezeit und die benötigte Arbeitskapazität für den Rest des Bauvorhabens genau planen. So nahm die Montage am Baukörper und dem Verbinden der Steige- und Fallleitungen etwa 1,5 Wochen in Anspruch. Die Wände aus stabilem Tragwerk enthalten die komplette Sanitärtechnik sowie alle Rohrleitungen für Trink- und Abwasser, Heizung und Lüftung. Anstatt einzelner Produkte wird auf der Baustelle eine fertige Einheit verbaut. Laut Hersteller erfüllt »TECE system« auch die Anforderungen an Brand-, Schall- und Wärmeschutz. Alle Komponenten sind aufeinander abgestimmt und normgerecht montiert. Die Register enthalten bereits Waschtisch- und WC-Module mit dem »TECE Universalspülkasten«. Zuständig für den reibungslosen Ablauf vor Ort war neben Ralf Thorwesten auch Michael Armeloh vom technischen Innendienst von TECE. Neben der Beratung im Vorfeld koor66 ____ baustoff-partner.de ____06/17

dinierte er die Abstimmungsabläufe und ermittelte den Bedarf der Produkte: »Bei einem Objekt dieser Größe stellt jede Verzögerung des Bauablaufs ein finanzielles Risiko für den Bauherren dar. Dank der schnellen Durchlaufzeit der industriellen Vorfertigung und der anschließenden Just-in-time-Lieferung minimieren wir dieses Risiko.« Hier verlief der Bau der Sanitäranlagen zuverlässig nach Plan. Die Installateure montierten die Register meist direkt nach der Anlieferung. Wenn

der Bauablauf oder die Kapazität die unmittelbare Montage nicht zuließ, wurden die Register diebstahlsicher in einem mit der ersten Lieferung bereitgestellten TECE-Container gelagert.

Stressfreie Montage und hohe Qualitätsstandards Die Wohnungen im Erdgeschoss sind alle barrierefrei erreichbar. Um auch den Duschbereich barrierefrei zu gestalten, kam hier die »TECEdrainline«-Duschrinne zum Ein-

satz. Rinne und durchgefliester Boden ermöglichten einen Verzicht auf Trennwände, was laut Hersteller für ein großzügiges Raumgefühl sorgt. In den Vierzimmer-Wohnungen werden die Mieter gleich mit zwei Badezimmern verwöhnt: das eine mit Badewanne, das andere mit Dusche. Weil beide Bäder direkt aneinandergrenzen, dient das Sanitärregister hier auch als Trennwand. Nach dem Beplanken und Befliesen der Vorwände folgte die Feinmontage. Die in den Registern enthaltenen Universalspülkästen wurden werkseitig mit Füllventilen und Wasseranschlüssen vormontiert. Die Revisionsöffnungen sind mit Siegeln versehen, die erst jetzt gebrochen werden. Diese Vorgehensweise entspricht der Trinkwasserverordnung und garantiert Sauberkeit sowie Funktionstüchtigkeit des Spülkastens. Bei den Betätigungsplatten hatte der Käufer und Vermieter des Objektes, die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH, die Wahl zwischen mehreren Varianten. Die Wahl fiel dabei auf »TECEnow«. Alle TECE-Betätigungen sind laut Hersteller untereinander kompatibel. Dadurch kann bei zukünftigen Renovierungen oder Umnutzungen problemlos eine andere eingesetzt werden.

Fertig ist das Badezimmer: Der Duschbereich ist barriefrei begehbar und der Raum wirkt dadurch weitläufiger. Dank »TECEdrainline« ist keine mühevoll zu säubernde Duschabtrennung nötig.


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Bäder in den SI Suites anno 1997 (links) sowie 2017 (rechts).

Flächenheizung: Hotel-Sanierung im laufenden Betrieb  PROLINE Das SI-Centrum, am südlichen Rande von Stuttgart, beherbergt die legendären Musical-Theater »Stage Apollo« und »Stage Palladium«, die jedes Jahr von ca. zwei Millionen Gästen besucht werden. Wer hier nach dem Besuch der »Mary Poppins« oder »Tanz der Vampire« erst am nächsten Tag die Heimreise antreten will, der übernachtet vornehmlich in dem 1997 erbauten »Si-Suites«. Das Hotelobjekt mit 192 Zimmern und Appartements wurde seit Oktober 2015 sukzessive saniert – im laufenden Betrieb.

Der Gebäudekomplex besteht aus vier Flügeln bzw. Blöcken, dem Haupthaus und der Hotel-Infrastruktur im Block A sowie die Blöcke B, C und D als reine Hotelzimmer-Gebäude. Die Innenausstattung sowie die Themen-Appartements waren nach 18 Jahren nicht mehr zeitgemäß. Hotelzimmer und Bäder wurden und werden jetzt entkernt und mit einem Zimmerkonzept neu gestaltet. Bei der Umsetzung der Badsanierung wurden das Flächenheizsystem »Proline ENERGY« ausgeführt, da es sich als ideal für die unkomplizierte Umrüstung von Heizkörper auf Fußbodenheizung erwiesen hat.

PROLINE

WIRTSCHAFTLICHE FAKTOREN FÜR DEN HOTELIER – Höhere Energieeinsparung durch Regelbarkeit in der Nacht und bei Abwesenheit des Gastes – Geringstmöglicher Nutzungsausfall des Hotelzimmers (durch den Wegfall des Einsatzes von Estrich, bzw. dessen Trocknungszeit) – Planungssicherheit durch kalkulierbare Zeiten der einzelnen Gewerke – In Summe: Extrem kurze Bauzeit und maximale Energieeinsparung im Betrieb

Installationsprozess der »Proline ENERGY«-Flächenheizung in den SI-Suites, Stuttgart. 68 ____ baustoff-partner.de ____ 06/17

Die Herausforderung Bei den ersten Besprechungen mit Betreiber, der Architektin Susanne Sulzbach und den beteiligten Gewerken wie Fliesenleger und Heizungsbauer stellte sich schnell heraus, dass für dieses Projekt neue Wege beschritten werden müssen, um die gewünschte Sanierung im laufenden Hotelbetrieb im Block A umsetzen zu können. Die Herausforderung bestand darin, den Wechsel von Heizkörper auf Fußbodenheizung so zu gestalten, dass beide Gewerke unabhängig voneinander agieren können. Der Einsatz eines in diesem Fall üblichen Rücklauf-Temperatur-Begrenzventils setzt voraus, dass das Heizrohr zum Zeitpunkt des Wechsels bereits verlegt ist, um im Boden durch eine Presskupplung mit dem RTB-Ventil verbunden zu werden. Eine Kupplung im Rohrstrang der Fußbodenheizung ist außerdem eine später nicht mehr kontrollierbare Schwachstelle, die es bei Neuinstallationen zu vermeiden gilt.


Die Lösung Die Lösung bildete laut Proline eine neu konzipierte Einzelraum-Verteilerstation, ausgerüstet mit zwei Verteilerbalken für den Vorund Rücklauf mit Stellantrieb sowie einem Festwertregler. Jeder Verteilerbalken verfügt über einen Absperrhahn, so dass Vorund Rücklauf des ehemaligen Heizkörpers dort direkt angeschlossen werden können. Bei geschlossenen Absperrhähnen können die Steigstränge der Heizung des Gebäudes ganz regulär und ungestört mit Druck beaufschlagt werden. Die Fußbodenheizung in Trockenbauweise ist hier laut Hersteller die einzig sinnvolle Lösung, um alle wirtschaftlichen Anforderungen des Betreibers zu erfüllen (s. Kasten). Das Fliesenleger-Gewerk kann nun völlig unabhängig den Boden mit der »Proline ENERGY BasicLine«-Fußbodenheizung im Trockenbau einbauen und das Heizrohr mit dem Eurokonus an der Verteilerstation anschließen. Die Fußbodenheizung in Trockenbauweise ist hier auch die einzig sinnvolle Lösung, um alle wirtschaftlichen Anforderungen des Betreibers zu erfüllen: Die Energieversorgung des gesamten SI-Centrums erfolgt durch ein Blockheizkraftwerk, das warmes Brauchwasser, Heizung und elektrischen Strom bereitstellt. Der mittlerweile fertiggestellte Block A kann nun mit einer geringeren, gemeinsamen Vorlauftemperatur für Heizkörper in den Zimmern und der Trocken-Fußbodenheizung in den Bädern versorgt werden. Bereits diese Maßnahme ist ein entscheidender Faktor zur nennenswerten Energieeinsparung, die nach einem Jahr Betrieb dann seriös quantifiziert werden kann.

Die Umsetzung Die Fliesen Bubeck GmbH aus Aichtal und der SHK-Betrieb Andreas Lutz sanierten nach der erfolgreichen Umsetzung im Block A fortan auch den Block D, der fristgerecht im Spätsommer 2016, mit insgesamt 192 Zimmer und Suiten, abgeschlossen wurde. Der Bodenaufbau ist in allen Bädern mit ca. 4 m2 Grundfläche in der Regel immer gleich (s. Kasten). Der Work-flow der beiden Handwerker-Teams wurde schnell zur Routine. Auch

ihnen kam die Planungssicherheit im Bodenaufbau entgegen, sodass die Umsetzung der Sanierungsarbeiten, durch sich stetig wiederholende Arbeitsabläufe, klar definiert war und somit eine extrem hohe Qualität sichergestellt werden konnte.

Smart vernetzt per App Durch smarte Vernetzung zwischen Rezeption, Haustechnik und Zimmerpersonal wird in den »SI-Suites« mithilfe einer »Housekeeping-App«, die auf den Smartphones der Mitarbeiter installiert ist, die Haus-Kommunikation wesentlich verbessert. Das Personal kann sich jederzeit über den aktuellen Status der Zimmer und deren Belegung informieren und somit die Abfolge der Reinigungs- und Wartungsvorgänge optimieren. Die gewonnene Zeit wird nutzbringend für individuellen Service eingesetzt. Für den effizienten Einsatz der Fußbodenheizung bedeutet dies, dass z. B. mit dem längeren Verlassen des Zimmers durch den Gast oder beim Auschecken die Heizung ebenfalls gedrosselt wird. Die Geschäftsführung will künftig beim Einchecken bereits eine App anbieten, mit der der Gast nicht nur Fernseher, Internet, Licht und Gardinen steuern kann, sondern auch die Heizung. Damit setzt sich der Event-Charakter des SI-Centrums bis in die Details des Hotelaufenthalts fort.

Potenziale für Fliesenleger Die Sanierungsmaßnahme der »SI-Suites««macht deutlich, dass die Grundlage der erfolgreichen Sanierung im laufenden Betrieb in einer gewerkübergreifenden Abwicklung liegt. Hieraus ergeben sich Potenziale und Chancen für das Fliesenleger-Gewerk der Zukunft. »Proline ENERGY« verspricht ein lohnendes Zusatzgeschäft, das laut Unternehmensangaben die Wirtschaftlichkeit jedes Handwerksbetriebes nachhaltig steigern kann. Das hier involvierte Fliesenfachgeschäft Bubeck GmbH hat sich übrigens durch die Teilnahme an einem zweitägigen Systemhandwerker-Workshop der Proline Systems GmbH zum Thema Trockenflächenheizung weitergebildet und auf die Bedürfnisse des Marktes eingestellt. 

BODENAUFBAU – Bestehender Fliesenbelag und Estrich werden von der Rohdecke entfernt. – Auf den gespachtelten Untergrund werden die EPS-Rohrtägerplatten mit Dünnbettkleber C2 verlegt. – Das Mehrschichtverbundrohr im Format 16 x 2 mm wird eingelegt und an der Verteilerstation angeschlossen. – Über die gesamte Bodenfläche wird eine Glasfaser-Entkopplungsund Armierungsmatte mit einer speziellen Dispersionsfixierung geklebt. – Zur Erhöhung der Belastbarkeit wird eine 5 mm dünne Lastverteilplatte aus Polyesterfaser mit einem Dünnbettkleber C2 verlegt. – Darauf können Abdichtung und keramischer Belag konventionell aufgebracht werden.

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Tiles for the next generations

serie concept plus 06/17 ____ baustoff-partner.de ____ 69 www.rako.eu


 GRIP SAFETY Die GriP Safety Coatings AG hat für ihr Produkt »GriP AntiRutsch« den »Produkt Award« erhalten, der jährlich vom Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) auf der ISH verliehen wird. Die Jury würdigte damit, dass die Antirutsch-Beschichtung auch bei nachträglichem Einbau das Bad sicherer macht und somit dem Handwerk völlig neue Möglichkeiten der Optimierung bietet.

»Mit diesem Produkt ist es im Bestand besonders einfach möglich, das Bad rutschfest und damit sicherer zu machen. Für das Handwerk ein spannender Ansatz für Badgestaltung und nachträgliche Optimierung«, lautet die Begründung der Jury. Tatsächlich gehört das Ausrutschen auf nassen Oberflächen zu den häufigsten Unfallursachen im Haus. Die Lösung verspricht »GriP AntiRutsch«: Die körnige, wasserbasierte Zwei-Komponenten-Beschichtung ist transparent, umweltfreundlich und hygienisch. Ob Fläche aus Keramik, Naturstein oder Holz, ob aus Metall, Glas oder Stein, ob für Duschwannen, Bodenfliesen oder Außentreppen, ob im privaten Bereich, der Hotellerie oder öffentlichen Gebäuden: Die Beschichtung ist laut Hersteller überall einsetzbar, sorgt für dauerhafte Rutsch- und Sturzsicherheit und kann bei Bedarf sogar

GRIP SAFETY

Ein Produkt, das Leben rettet

»Grip AntiRutsch« lässt sich nachträglich autragen und macht Nassbereiche wie Duschwannen, aber auch Wellnessbereiche in öffentlichen Bädern und Hotels rutschsicher. wieder leicht und rückstandslos entfernt werden. Das Produkt ist nach Herstellerangaben die einzige weltweit zertifizierte Anti-Rutsch-Beschichtung. »Mit auf dem Siegertreppchen zu stehen und diesen wichtigen Award zu erhalten, zeigt, dass wir mit unserem Produkt die tatsächlichen Wünsche und Bedürfnisse der Menschen kennen und den Bedarf der Zeit treffen«, sagt Geschäftsführer Thilo Bräuninger. Die GriP Safety Coatings AG mit Sitz in der

Neue einkomponentige Dichtungsschlämme

»Aquafin-1K-Premium« lässt sich geschmeidig und leicht verarbeiten.

SCHOMBURG

 SCHOMBURG Schomburg hat für die Marke »Aquafin«, seit über 50 Jahren im Abdichtungsbereich mit mineralischen Dichtungsschlämmen vertreten, ein neues Produkt entwickelt: »Aquafin-1K-Premium« ist eine mineralische, einkomponentige und flexible Dichtungsschlämme für den Einsatz als Abdichtung im Verbund mit Fliesen- und Plattenbelägen.

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Schweiz verspricht eine unkomplizierter Montage und einfache Wartung. »GriP AntiRutsch« erfüllt laut Hersteller alle gängigen Hygienestandards und ist in unterschiedlichen Rutschsicherheitsklassen (von GB2/C für den privaten Bereich bis zu R11-13 für den kommerziellen Einsatz) erhältlich. Die Oberflächenbeschichtung ist leicht in 30 Minuten aufzubringen, nach bereits zwölf Stunden ist die Fläche wieder benutzungsbereit. 

Der Hersteller verspricht eine Vielzahl herausragender Verarbeitungseigenschaften bei der Neuentwicklung des Produkts aus Ostwestfalen: geschmeidige und leichte Verarbeitung sowie die hohe Verarbeitungszeit von bis zu 60 Minuten. Das Material ist spachtel-, streich- und rollfähig und bereits nach vier Stunden belegbar. Darüber hinaus ist es rissüberbrückend, frost- und alterungsbeständig.

Eine speziell für diese Art der Abdichtung entwickelte Rezeptur garantiert laut Schomburg beste Applikationseigenschaften im Wand- und Bodenbereich, sowohl innen als auch außen. »Aquafin-1K-Premium« ist in den Beanspruchungsklassen A, A0 und B0 gemäß ZDB-Merkblatt »Verbundabdichtungen« einsetzbar und kompatibel mit allen Systembestandteilen wie z. B. »Aso«-Dichtbändern und Formteilen, die sicher verklebt und eingearbeitet werden können. »Aquafin-1K-Premium« ist im 15 kg-Foliensack erhältlich. Weitere Informationen und Videos im Internet unter www.schomburg.de. 


Werkzeuge & Arbeitsschutz Neue robuste Baustellenkompressoren  SCHNEIDER Schneider airsystems erweitert seine Produktreihe der mobilen Kompressoren um zwei leistungsstarke Baustellenkompressoren. Die beiden Typen »CPM L 310-10-20 WX« und »330-10-20 WX« lassen sich gut transportieren und verfügen über Systemkompatibilität. Beide Baustellenkompressoren verfügen über eine Motorleistung von 1,8 kW.

Baustellentauglich und leicht zu transportieren Die beiden Neuentwicklungen sind laut Hersteller bestens ausgerüstet für den harten Baustelleneinsatz: Ein umlaufender Stahlrahmen schützt sämtliche Bauteile des Kompressors. Eindeutige Griffpositionen für eine oder zwei Personen sowie Anschlagpunkte für Zurrgurte und Hebezeug sorgen für optimale Transportbedingungen. Der niedrige Schwerpunkt des kompakten Gerätes gewährleistet die Stand- und Kippsicherheit des Kompressors und beugt so Transportschäden vor. Pannensichere Räder aus PU-Vollma-

terial mit einem Durchmesser von 200 mm bieten zudem große Bodenfreiheit und Mobilität. Auch bei niedrigen Temperaturen liefern die Baustellenkompressoren vollen Einsatz, denn durch die Anlaufentlastung verspricht Schneider gute Kaltanlaufeigenschaften. Optional verfügbar ist die Adapterplatte »SYS-AP-CPM L«. Damit können Systainer schnell und einfach auf den »CPM L«-Modellen befestigt werden. Durch die Kopplung der Systainer auf den Kompressoren sind Werkzeug und Zubehör auf der Baustelle schnell griffbereit und sicher verstaut. Beide Ausführungen des Baustellenkompressors sind mit einer Extraausstattung versehen. Die Bedienkonsole ist übersichtlich gestaltet und verfügt über einen Behälter- und Arbeitsdruckmanometer sowie zwei Luftabgänge. Ein eingebauter Filter-Wasserabschnei-

Der Neue auf der Baustelle: Der leistungsstarke, laufruhige und leise »CPM L 330-10-20 WX«. der sorgt für die notwendige Luftqualität. Das 4 m lange Kabel ist gummiummantelt und wird mithilfe der Kabelhaken am Stahlrahmen sicher verstaut und ist schnell erreichbar.

Optionale Verlängerung der Garantie durch Regsitrierung Die gesetzliche Garantie von einem Jahr bei beruflich-ge-

werblicher Nutzung kann durch die »1+2 Garantie« auf insgesamt drei Jahre verlängert werden, wenn das Gerät angemeldet wird. Die Registrierung erfolgt über ein Formular auf der Website von Schneider airsystems. Zusätzlich gilt auf den Druckluftbehälter eine zehnjährige Garantie gegen Durchrostung. 

SCHNEIDER DRUCKLUFT

Der »CPM L 310-10-20 WX« weist laut Hersteller ein leistungsstarkes, direktgekoppeltes 1-Zylinder Kolbenaggregat auf mit einer Drehzahl von 2 850 min–1 und bietet eine Ansaugleistung von 285 l/min und eine Füllleistung von 195 l/min. Der Typ »CPM L 330-1020 WX« ist ein Langsamläufer mit leistungsstarkem 2-Zylinder V-Aggregat. Seine Ansaugleistung beträgt 300 l/min und die Füllleistung 210 l/min. Durch die niedrige Drehzahl von 1 450 min–1 bleibt der »CPM L 330« trotz seiner hohen Leistung laufruhig und leise.

Sicherer Transport und bequemes Verstauen von Werkzeug, Druckluftschläuchen und Befestigungsmittel ermöglicht die Adapterplatte »SYS-AP-CPM L«. 06/17 ____ baustoff-partner.de ____ 71


Neue Tools vereinfachen den Trockenbau  WOLFCRAFT Ob Trennwände, Vorsatzschalen oder Abhangdecken – der Trend zur »Platte« ist nicht mehr aufzuhalten. Neun Werkzeuginnovationen und Arbeitshilfen von Wolfcraft machen die einzelnen Arbeitsschritte im Trockenbau komfortabel und gelingsicher.

HECO-UNIX-top Glasleistenschraube – Die einzigartige Glasleistenschraube mit dem Zusammenzieheffekt Multifunktioneller Einsatz in der Glasleiste sowie im Dielenbelag Der Zusammenzieheffekt der Schraube bewirkt einen hohen Anpressdruck der Leiste auf den Rahmen Randnahes Arbeiten ist möglich Sehr kleiner und ästhetischer Schraubenkopf Kein Vorbohren notwendig

HECO-Schrauben GmbH & Co.KG Dr.-Kurt-Steim-Straße 28, D-78713 Schramberg Tel.: +49 (0)74 22 / 9 89-0, Fax: +49 (0) 74 22 / 9 89-200 E-Mail: info@heco-schrauben.de, Internet: www.heco-schrauben.de

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ritzten Gipskarton brechen. Um die Kartonage der Rückseite zu schneiden, muss die Position der Platte nun nicht mehr verändert werden. Einfach den Schlitten in die Gegenrichtung schieben, und die integrierte Hakenklinge sorgt auf dem Rückweg für einen sauberen Schnitt der unteren Kartonschicht. Das saubere Kantenbild erleichtert das spätere Verfugen. Auch mit der neuen beweglichen T-Schiene mit Winkelfunktion verspricht Wolfcraft präzise Schnitte ohne Gradabweichungen. Entlang der leicht lesbaren cm-Skala können Markierungen und Schnitte exakt ausgeführt werden. Der mitgelieferte Parallel- und Streifenschneider mit Trapezklinge kann einfach auf dem Schneidschlitten arretiert werden und sorgt für geführtes Schneiden in Serie. Zur effizienten Nachbearbeitung von Flächen und Kanten hat Wolfcraft den Einhandhobel mit ergonomischer Griffführung mit 150 x 57 mm großer Raspelfläche entwickelt.

Gipskartonplatten befestigen, verspachteln und schleifen Beim Anschrauben von Gipskartonplatten sollten die Schraubköpfe leicht versenkt werden, sodass sie sich später gut überspachteln lassen. Das soll der Automatik Gipskarton-Schraubvorsatz für alle gängigen Akkuschrauber gewährleisten: Er versenkt alle üblichen Gipskarton-Schrauben mit der korrekten Eintauchtiefe in Metall- und Holzständerwerke. Die neuen Leerkartuschen von Wolfcraft mit 310 ml sowie ein neuer Flächenspachtel mit flexibler Klinge aus hochglanzpoliertem, rostfreiem Stahl erleichtern das professionelle Verspachteln und Glätten. Der Edelstahlglätter 300 x 130 mm ist das zweite Neupro-

WOLFCRAFT

Der neue Gipskartonschneider mit Schiene spart das mehrfache Verschieben, Hochkantstellen und Umdrehen der unhandlichen Ein-Mann-Platten und garantiert präzise Schnittkanten.

Mit seinen Innovationen will Wolfcraft die einzelnen Arbeitsschritte im Trockenbau vereinfachen, beginnend beim Zuschneiden von Gipskartonplatten. Hierfür gibt es vier neue Produkte im Sortiment. Der neue Gipskartonschneider mit Schiene spart das mehrfache Verschieben, Hochkantstellen und Umdrehen der unhandlichen Ein-Mann-Platten und garantiert präzise Schnittkanten. In zweieinhalb Arbeitsschritten ist die Platte laut Hersteller perfekt geschnitten: Einfach die 100 cm lange Schiene auf die Platte legen, den Schlitten mit der Schneidklinge über den Karton ziehen und den ge-

dukt für makellose Übergänge. Das große, rostunempfindliche Edelstahlblatt gewährleistet einen breiteren Materialauftrag und erhält durch den langen Steg eine gute Stabilität. Der ergonomische Zweikomponentengriff sorgt laut Hersteller für kontrollierte und komfortable Führung und ist leicht zu reinigen. Mit dem 225 mm Rundschleifer inklusive Deckenhalter verspricht Wolfcraft ein Gerät, dessen runder Schleifteller beim Einsatz an der Wand nicht zum Umklappen neigt und so einen kontinuierlich stabilen Schleifprozess bietet. An der Klettverbindung können alle handelsüblichen Gitterleinen und Schleifmittel mit einem Durchmesser von 225 mm angebracht werden. Der Rundschleifteller kann sowohl mit der Hand als auch mit dem Teleskopstiel eingesetzt werden. So lässt sich an der Decke ergonomisch über Kopf arbeiten und an der Wand eine gesunde Distanz zum Staub einhalten.

Der Rundschleifteller kann sowohl mit der Hand als auch mit dem Teleskopstiel eingesetzt werden. So lässt sich an der Decke ergonomisch über Kopf arbeiten und an der Wand eine gesunde Distanz zum Staub einhalten.


Neuer Wand- und Deckenschleifer  SCHEPPACH Ein Wand- und Deckenschleifer, auch Trockenbauschleifer genannt, ist genau das richtige Werkzeug, wenn bei Umbau- oder Renovierungsarbeiten große Wand- und Deckenflächen geglättet werden müssen. Neu im Sortiment hat Scheppach jetzt eine breite Auswahl an Wand- und Deckenschleifern für die verschiedensten Anforderungen, darunter den neuen »DS930« mit Teleskopstange und einem um 90 Grad neigbaren Wechselkopfsystem.

SCHEPPACH SCHEPPACH

Mit den Wand- und Deckenschleifern lassen sich Fugen sowie Spachtel- und Verputzflächen auf Trockenbauwänden ebenso wie unsaubere Flächen an Altbauwänden mühelos und sauber abschließen. Das schafft einen sauberen und gut haftenden Untergrund für Tapete, Putz oder Wandfarbe. Der runde Schleifkopf mit einen Durchmesser von 215 mm bietet laut Hersteller eine große Flächenabdeckung und kann für die saubere Bearbeitung von Ecken und Kanten schnell gegen den Dreieckskopf ausgewechselt werden. Beide Schleifköpfe sind mit Klettverschlüssen für einen einfachen Schleifscheibenwechsel ausgestattet. Eine variable Drehzahlregulierung des

Der »DS930« hat eine variable Drehzahlregulierung sowie einen runden Schleifkopf mit einen Durchmesser von 215 mm, der sich für die saubere Bearbeitung von Ecken und Kanten schnell gegen den Dreieckskopf auswechseln lässt.

710 Watt Motors verspricht laut Hersteller perfekte Ergebnisse auf den unterschiedlichsten Oberflächen in einem Arbeitsgang. Durch seine ergonomischen Bauweise und das auf eine Maximallänge von 1,65 m ausziehbare Teleskoprohr lassen sich auch große Flächen und Decken in hohen Altbauten mit schwer zugänglichen Bereichen komfortabel und ermüdungsfrei bearbeiten. Die Staubabsaugung mit 4 m langem Schlauch und Adaptersystem bietet eine größtmögliche Sauberkeit bei hoher Flexibilität. Nützlich ist auch die integrierte LED-Arbeitsleuchte und die Transporttasche, in der sich das zusammenklappbare Arbeitsgerät, sowie die im Lieferumfang enthaltenen Schleifscheiben, 12 runde und 12 dreieckige, einfach verstauen und transportieren lassen. Der »scheppach DS930« ist ab sofort im Fachhandel erhältlich. 

Der 1,65 m lange Teleskopstiel ermöglicht das Arbeiten an Wand und Decke. 06/17 ____ baustoff-partner.de ____ 73


HUSQVARNA

Mit der »PG 680 RC« und der »DC 6000«-Absauganlage lassen sich effektiv Böden veredeln.

Oszillierende Schwenkfunktion steigert Produktivität  HUSQVARNA Husqvarna stellt die neue ferngesteuerte Bodenschleifmaschine »PG 680 RC« vor. Die Schwenkfunktion (oszillierende Bewegung) der Maschine soll den Bediener entlasten und die Tagesproduktivität auf der Baustelle erhöhen. Die Arbeitsbreite von 680 mm ermöglicht das Durchqueren von Türen. »Ab sofort wird jede ferngesteuerte Bodenschleifmaschi-

ne von Husqvarna mit der oszillierenden Schwenkfunktion

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ausgestattet sein. Durch das variable Einstellen der Schwingungsbreite und der Vorschubgeschwindigkeit lassen sich erstklassige und sehr flache Böden produzieren. Die sogenannte Rippenbildung auf Böden wird dadurch auch vermieden«, sagt Joakim Leff-Hallstein Global Product Manager für Bodenschleiftechnik. Die Vorschubgeschwindigkeit und die Schwingungsbreite lassen sich bei der »PG 680 RC« laut Hersteller für die unterschiedlichsten Bodenarten anpassen. Auch das Durchfahren von Türen mit genormten Breiten stellt kein Problem dar. Die »PG 680 RC« stattet Husqvarna mit der patentierten »Dual Drive«-Technologie aus. Sie ermöglicht eine spezifische Einstellung der Maschine auf die unterschiedlichsten Bodenanforderungen. Der Hersteller verspricht eine der produktivsten Maschinen dieser Klasse auf dem Markt. Der Bodenschleifer repariert oder ver-

edelt (poliert) Böden und eignet sich auch zum Produzieren von »Husqvarna Hiperfloor«-Böden. Der Hersteller verspricht mit einer höheren Produktivität mehr Polierstunden pro Tag. Der Anwender kann parallel zum Schleifen zusätzliche Vorbereitungen treffen und wird zudem geringer belastet. Die Maschine ermöglicht laut Hersteller ein gleichmäßiges Schleifergebnis, verfügt über eine benutzerfreundliche und intuitive Fernbedienung und lässt sich mühelos transportieren und verladen. Ihre Batterie lässt sich mit einer oder drei Phasen aufladen. 

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Die Husqvarna »PG 680 RC« lässt sich per moderner Fernbedienung präzise und bequem steuern. 74 ____ baustoff-partner.de ____06/17 Inserat_90x131-TPC-Baumetall.indd 1

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Sie verstehen Ihr Handwerk? Wir auch. Wir von Fristads Kansas Deutschland sind der Meinung, dass Funktionalität und Design Hand in Hand gehen müssen. Daher kombinieren wir bei der Produktentwicklung innovative Stoffe und Designs mit bewährten ergonomischen Schnitten – für maximale Bewegungsfreiheit, höchsten Tragekomfort und zuverlässigen Schutz bei jeder Witterung. Und zwar so lange, bis selbst unsere härtesten Kritiker überzeugt sind: Echte Profis, die da draußen tagtäglich ihr Bestes geben. www.fristadskansas.de

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Neues Kombisystem erleichtert Wechsel  OSMO Ein deutlich erweitertes Zubehörprogramm für Holzanstriche hat Osmo erstmals auf der BAU 2017 präsentiert. Die Arbeitsgeräte sind aufeinander abgestimmt und miteinander kombinierbar. lässt sich nun unkompliziert verschiedenes Zubehör anbringen. Neu im Programm sind Terrassen-Reinigungsbürste, ein Fußboden-Rei-

nigungsset sowie ein Padhalter mit Gelenk. Letzterer sorgt dafür, dass das gleichmäßige Auftragen der Osmo Produkte auch in Ecken und Kanten mühelos ge-

lingt. Weiterer Vorteil laut Osmo: Das neue Kombisystem ist extrem platzsparend, da insgesamt nur ein Stiel benötigt wird und die Aufsätze je nach Bedarf einfach angesetzt werden. 

OSMO

Wer Holzanstriche verarbeitet, benötigt verschiedene Arbeitsgeräte, die oft nacheinander zur Anwendung kommen. Um Profis sowohl die Arbeit als auch die Lagerung der Geräte zu erleichtern, hat Osmo ein praktisches Kombisystem entwickelt, das vielseitig nutzbar ist. An den bewährten System-Teleskopstiel

Neu im umfangreichen Zubehörprogramm ist die Terrassen-Reinigungsbürste, die sich dank des ergonomischen Handgriffs besonders zur manuellen Reinigung von glatten und profilierten Terrassendielen eignet. Erhältlich ist die Bürste in einer Breite von 150 mm inklusive Adapter für die einfache Aufnahme am System-Teleskopstiel.

Dank des neuen Padhalters mit Gelenk gelingt das manuelle Auftragen von farbgrundierenden Osmo Holzanstrichen sowie das intensive Reinigen von Ecken und Kanten im Handumdrehen. Mit dem Adapter lässt sich der Padhalter leicht am Osmo-System-Teleskopstiel anbringen.

 KYOCERA UNIMERCO FASTENING Im Rahmen der ersten Außendiensttagung im Jahre 2017 und auf Initiative der Kyocera Unimerco Fastening GmbH, in Deutschland bekannt unter dem Markennamen TJEP, besuchte im April die gesamte Vertriebsmannschaft das Informations-Zentrum der Fermacell GmbH in Bad Grund. Fabian Pfister, Anwendungsingenieur und organisatorischer Leiter der technischen Schulung, begrüßte alle TJEP-Vertriebsmitarbeiter im Hause Fermacell. Im Vordergrund stand die technische Schulung durch die TJEP-Außendienstmitarbeiter über die Befestigung von Gipsfaser- und Powerpanel-Platten im Holzbau: Grundlagen über Plattenwerkstoffe mit allen technischen Eigenschaften sowie die Befestigungmittel Klammern, Nägel und Schrauben zum Befestigen der unterschiedlichen Fermacell-Produkte und deren jeweilige Anwendungsgebiete. Hier standen vor allem die konstruktiven Anfor76 ____ baustoff-partner.de ____06/17

derungen an Klammern und Nägel mit allen existierenden Bedingungen wie technischen Normen, Bauzulassungen, Konformitäten und internen Verarbeitungsrichtlinien sowie die technischen Voraussetzungen im Zusammenhang mit der regelkonformen Befestigung im Vordergrund. Ergebnis: Die technischen Anforderungen zur Befestigung von Fermacell-Platten, sowohl in der konstruktiven/statischen als auch in der nichtstatischen Anwendung, werden heute bereits mit TJEP zugelassenen Bauklammern voll erfüllt. Im zweiten, dem praktischen Teil der Schulung ging es auch um die üblichen Befestigungs-

anwendungen zum »Abklammern« von Gipsfaser-Platten im Holzbau. Getestet wurden u.a. die Anwendungen von TJEP-Spreizklammern mit Fermacell-Estrich-Elementen. Im Fokus stand außerdem die Befestigung der 2. Lage Fermacell-Gipsfaser-Platten mit bauzugelassenen TJEP-Klammern an der Wand sowie die Verarbeitung und Befestigung von Aestuver-Brandschutzplatten mit Klammern. Das Highlight zum Schluss war die Präsentation von Fermacell-Gipsfaser-Platten im Stahlmodulbau. Es wurde gezeigt, wie ohne Schrauben und nur mit einem herkömmlichen TJEP-Druckluftnagler Fermacell-Platten auf Stahlunterkonstruktionen bis 3,0 mm Stärke mit einem TJEP-Nagel geschossen werden können. Im praktischen Teil konnten die Teilnehmer Klammergeräte von TJEP und anderen Anbietern testen.

KYOCERA INIMERCO FASTENING

Außendienst in Befestigungstechnik geschult

Maik Köberle vom TJEP-Außendienst demonstriert, wie sich Fermacell-Gipsfaserplatten mit bauzugelassenen Klammern auf eine Holzunterkonstruktion klammern lassen. Andreas Fiebig, Vertriebsleiter Deutschland der Marke TJEP, bedankte sich bei Schulungsleiter Fabian Pfister für die Möglichkeit der technischen Schulung, die sehr gute Organisation und die tatkräftige Unterstützung bei der Planung. Beide Unternehmen und Marken wollen Synergien im Markt besser nutzen und dies künftig durch verstärkte gemeinsame Aktivitäten unterstreichen. 


Drehmoment-Adapter für kontrolliertes Schrauben Das Wiha-Drehmomentprogramm wächst parallel zur »slimVario«-Family. Mit den neuen »easyTorque«-Drehmoment-Adaptern lassen sich laut Hersteller sämtliche »slimVario«-Handgriff-Lösungen, wie z. B. der Magazinbithalter »LiftUp electric«, »Stubby electric« oder »slimVario«-SchraubendreherBithalter, per einfachem Aufstecken in fest eingestellte Drehmomenthandwerkzeuge »aufrüsten«. Kompatibel sind dazu alle »Wiha slimBits« (75 mm). Das flexibel einsetzbare »slimVario«-Produktprogramm gewinnt so laut Hersteller eine zusätzliche, für das Elektriker-Segment immer wichtigere Funktionsebene des »Kontrol-

lierten Schraubens« hinzu. Das richtige Drehmoment beugt Materialbeschädigungen vor, vermeidet Nacharbeit und schützt vor Gewährleistungsansprüchen. Die »easyTorque«-Adapter sind einzeln bei 10 000 V AC geprüft, bis zu 1 000 V AC zugelassen und einzeln oder als Set er-

hältlich: Es besteht aus einem »SoftFinish«-Bithaltergriff, zwei »slimBits« und dem »easyTorque«-Adapter. Ein Fünfer-Set aus allen Adaptervarianten mit den Fixwerten 0,8, 2,0, 2,5, 2,8 und 4,0 wird ebenfalls angeboten. Für den Einsatz bei Powertools sind die Adapter nicht geeignet.  WIHA

 WIHA Anwendern verspricht Wiha mit den neuen »easyTorque«-Adaptern eine nutzer- und kostenfreundliche Erweiterung des Wiha-Drehmomentprogramms. Sie sind zu 100 % kompatibel mit dem gesamten »slimVario«-Programm, vollständig schutzisoliert und ermöglichen Anwendern kontrolliertes und sicheres Schrauben.

Die neuen Wiha »easyTorque«-Adapter mit fest eingestellten Drehmomentwerten zwischen 0,8 – 4,0 Nm sorgen für sicheres Schrauben in mehrfacher Hinsicht. Ein Adapter verwandelt bestehende »slimVario«Produkte in Drehmomentwerkzeuge.

Workwear-Sortiment in elf Farbvarianten

Mehr als 100 Artikel umfasst Dickies´ »Everyday«-Sortiment im zweifarbigen Design: Bundhosen und -jacken, Shorts, Softshellund Kapuzen-Jacken, T-Shirts, Hoodies, Fleecepullover, Westen sowie Polo-Shirts. Eine Aus-

wahl farblich abgestimmter Sicherheitsschuh-Modelle rundet das Sortiment ab. »Mit ›Everyday 24/7‹ bieten wir Dickies-Markenqualität zum Einstiegspreis«, so Marcel Hlawatsch, Director Sales bei Dickies.

Auch in Sachen Funktion mache der Hersteller dabei keine Kompromisse. So bietet etwa die Bundhose Cargo- und Gesäßtaschen mit Patte sowie Handy-, Zollstock- und Kniepolstertaschen. Sie wird in über dreißig Hosengrößen, auch in schlanken und untersetzten Größen, ohne Größenzuschlag angeboten. Der Hersteller setzt nach eigenen Anagben auf robustes Mischgewebe mit einem Gewicht von 240 g/m2 aus 65 % Polyester und 35 % BaumWILLIAMSON-DICKIE

 WILLIAMSON-DICKIE Wer auf der Suche nach einem kompletten Workwear-Outfit in der Firmen-, Branchen- oder Lieblingsfarbe ist, könnte jetzt bei Dickies (Williamson-Dickie) fündig werden: Mit »Everyday 24/7« bringt der Hersteller ein breites und funktionelles Produktsortiment in elf beliebten Farbkombinationen und verspricht einen günstigen Preis.

wolle. Es ist pflegeleicht, bei bis zu 40 Grad waschbar und trocknergeeignet. Darüber hinaus sind alle Reißverschlüsse und Knöpfe an Bundhosen, -jacken und Westen verdeckt. Das bietet Schutz vor Kratzern bei sensitiven Arbeiten. Damit man beim Fachhändler das passende Outfit rasch findet, hat Dickies das Produktposter »What´s your colour?« entworfen. Es zeigt alle erhältlichen Artikel, Farben und Größen auf einen Blick. Das »Everyday«-Sortiment lässt sich darüber hinaus mit der zweifarbigen Kollektion »Industry 260« kombinieren. 

Bringt Farbe in den Berufsalltag: »Everyday 24/7« von Dickies setzt markante Akzente und lässt in Sachen Funktion keine Wünsche offen.


Messen & Seminare EPF 2017: Branchentreff für Bodenleger-Handwerk  BAYERISCHE BAUAKADEMIE   Vom 29. Juni bis 1. Juli 2017 findet zum elften Mal die Messe »Estrich Parkett Fliese« (EPF) an der Bayerischen BauAkademie Feuchtwangen statt. Die Handwerkermesse für den Mittelstand bietet auch 2017 wieder Herstellern, Dienstleistern und Händlern eine Plattform für den direkten Kontakt zu den Entscheidern: den Anwendern, Planenden und den Ausführenden. Der baustoffPARTNER wird vor Ort sein, ein ausführlicher Nachbericht ist für die August-Ausgabe zum Top-Thema »Bodenbeläge & Aufbau« geplant. Dieses Jahr wird die EPF zunehmend internationaler. Auf einer Ausstellungsfläche von rund 16 200 m2 präsentieren sich neben 160 Ausstellern aus Deutschland auch 27 aus dem europäischen Ausland: Sie kommen aus Belgien, Bulgarien, Dänemark, Frankreich, Italien, den Niederlanden,

Befestigungs-Wissen für Handel und Handwerk

Hierfür die richtige Auswahl zu treffen, erfordert Fachwissen. »Deshalb spielen Schulungen für Anwender in Handwerk und Industrie ebenso wie für unsere Händler eine wichtige Rolle«, erklärt Hettich. Die Anzahl der Schulungen zu Befestigungstechnik wie auch die Zahl der Seminarteilnehmer hat im vergangenen Jahr um rund ein Viertel zugenommen. Das aktuelle Schulungskonzept unterscheidet Angebote für den Handel und für Anwender aus der Praxis. Teilnehmer aus dem Handel können sich zum HECO-Fachberater ausbilden lassen. Einem zweitägigen Grundlagenseminar schließt sich dabei ein Aufbauseminar mit einer Dauer von ebenfalls zwei Tagen an, das – je nach Ausrichtung des Händlers – Themen im Bereich Holzbau, Möbel- und Innenausbau oder in der Dübeltechnik behandelt. Das Angebot an die Verarbeiter ist stärker praxisorientiert, berücksichtigt gewerkespezifische Schwerpunkte. Das Wissen hilft Handwerkern, die Eigenschaften der verschiedenen Produkte gezielt zu nutzen, um Befestigungsprobleme schneller, sicherer und auch komfortabler als bisher lösen zu können. Die Seminare umfassen neben einem intensiven Theorieteil auch zahlreiche praktische Übungen. Ausführliche Informationen und freie Seminartermine sind auf der neu gestalteten Website des Unternehmens abrufbar. Eine Anmeldung ist möglich direkt über den Fachhandel oder online unter www.heco-schrauben.de/akademie. Die HECO-Akademie am Standort Schramberg wurde 2006 als Schulungszentrum des Schraubenherstellers HECO gegründet. In praxisorientierten und kompakten Seminaren vermitteln erfahrene Referenten Händlern, Planern, Zimmerern, Schreinern und Bauhandwerkern fundiertes Wissen rund um das vielschichtige Thema Befestigungstechnik.  

HECO

 HECO   Welche Schraubenart eignet sich für welche Verbindung? Welche Vorteile bieten Schrauben mit variabler Gewindesteigung? Und wie funktionieren Schraubanker in Beton? Fragen wie diese beantwortet Schraubenhersteller HECO mit Schulungen, die an der firmeneigenen Akademie am Unternehmenssitz in Schramberg, bei Händlern oder in Ausbildungs- und Schulungszentren stattfinden. »Die Befestigungstechnik wird immer ausgereifter und sicherer, das Sortiment aber zugleich auch immer komplexer«, sagt Andreas Hettich, Leiter Produktmanagement und Marketing bei HECO. Die Wahl des richtigen Produktes für einen Befestigungsfall kann Materialkosten und Arbeitszeit sparen. Schließlich geht es oft um hunderte oder gar tausende Schrauben, die bei einem Projekt verarbeitet werden müssen.

Österreich, Schweden, der Schweiz, Spanien und Tschechien. Wie auch auf den Vorveranstaltungen ist der Bereich Estrich mit 56% der Aussteller am stärksten repräsentiert, gefolgt von Parkett mit 19 % und Fliese mit 15 % sowie sonstigen Dienstleistungen mit 10 %. Die EPF 2017 verspricht eine Mischung aus Praxis und Theorie: Maschinen und Geräte werden live präsentiert und stehen für Tests bereit, und ein Rahmenprogramm aus praxisnahen Fachvorträgen von Spezialisten bietet die Möglichkeit, sich weiter zu bilden. Einen Austausch unter Kollegen, aber auch zwischen Fachbesuchern und den Ausstellern bietet der Biergartenabend in zünftiger Atmosphäre. Abgerundet wird das Rahmenprogramm durch den Galaabend am Freitag mit dem DJ Hakan Turan – bekannt aus vielen Sendungen des Bayerischen Rundfunks. Ideelle Träger der EPF 2017 sind die Bundesfachgruppe Estrich und Belag im ZDB, die Landesfachgruppe Estrich und Belag im Landesverband Bayerischer Bauinnungen, der Bundesverband Estrich und Belag e.V., die Bundesfachschule Estrich und Belag e.V., der Zentralverband Parkett- und Fußbodentechnik, der Fachverband Fliesen und Naturstein im ZDB sowie die Landesfachgruppe Fliesen und Naturstein im Landesverband Bayerischer Bauinnungen. Die Messeorganisation und Durchführung der Veranstaltung liegt bei der Bayerischen BauAkademie in Feuchtwangen. Weitere Infos im Internet unter www.epf-messe.de  

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Die Anzahl der Schulungen und die Teilnehmerzahlen steigen bei HECO kontinuierlich an.


Aktuelles



SIMONSWERK   Der Relauch der neuen

RENOLIT   Die RENOLIT Gruppe ändert ihren Außenauftritt. In einer gerade veröffentlichten Imagekampagne stellt der international tätige Kunststoffverarbeiter vor allem die Zusammenarbeit mit seinen Geschäftspartnern in den Vordergrund. Die Kampagne beinhaltet unter anderem Anzeigen sowie einen neuen Imagefilm und wird schon bald auf Messen zu sehen sein. »Die Ausrichtung unserer neuen Imagekampagne hat sich vor allem aus einer Kundenbefragung ergeben«, so Sandra Gerber, Leiterin der Abteilung Corporate Communications bei der RENOLIT SE. »Dabei kam heraus, dass es noch vor unseren innovativen und hochwertigen Produkten der partnerschaftliche Service ist, der uns von unseren Konkurrenten unterscheidet und der an uns geschätzt wird.« Auch die anderen Werte des Unternehmens – zuverlässig, weltoffen, innovativ und hochwertig – wurden in der Befragung bestätigt, berichtet Kathrin Johannsen von Corporate Communications, die die Kampagne federführend betreut hat. Im Rahmen der Imagekampagne werden unter anderem auch die Unternehmensbroschüre und der Imagetext erneuert. Dazu kommt noch ein neuer Imagefilm, der bereits im April fertiggestellt wurde. Marianne Terry von Corporate Communications hat die Dreharbeiten von Anfang an mit begleitet: »Wir wollten hier ganz klar verdeutlichen, welch hohen Stellenwert die enge Zusammenarbeit mit Kunden und Geschäftspartnern für uns hat.« Einen ersten Eindruck über den aktualisierten Außenauftritt der RENOLIT Gruppe bietet eine eigene Webseite unter image. Im Foyer des RENOLIT Hauptsitzes in Worms wird die neue Imagekampagne bereits gezeigt. renolit.com.  



Neue Profi-Kampagne startet mit Gewinnspiel DOYMA   Unter dem Motto »… überlasse nichts dem Zufall« startet DOYMA die Kampagne »Profis für Profis«. Ziel ist es, echte Profis zu Wort kommen zu lassen, die über Ihre Erfahrungen mit den Dichtungssystemen des Herstellers aus Oyten bei Bremen berichten und damit andere Profis bei der Produkt-Auswahl unterstützen. Die Kampagne will entscheidende Hinweise geben, die Ausführende für optimale Lösungen brauchen, beispielsweise zu »Curaflex Nova«-Dichtungssystemen oder der Frage, wie mit dem Bauherrenpaket »Quadro-Secura« Versorgungsleitungen kompakt und sicher ins Gebäude eingeführt werden können. Die Praxis-Profis geben ihre Erfahrungswerte in Interviews wieder, die auf der Doyma-Homepage abrufbar sind oder in einer Broschüre, die sich ebenfalls dort anfordern lässt. Wer seine Profi-Erfahrungen mit anderen teilt und ein entsprechendes Foto hochlädt, kann an einem Gewinnspiel teilnehmen und Preise gewinnen wie ein Makita-Profi-Paket (bestehend aus Akkubohrschrauber, Baustellenradio und Kaffeemaschine). Teilnahmebedingungen unter www.doyma.de/profis.  



Die neue Internetseite lässt sich auf allen Endgeräten darstellen.

DOYMA

SIMONSWERK

Internetpräsenz von SIMONSWERK erfolgte weltweit in 12 Ländern mit der Zielsetzung, den Kundenservice zu stärken, einen noch schnelleren Zugriff auf alle Informationen sicherzustellen, die Nutzerfreundlichkeit weiter zu verbessern und eine optimale Darstellung auf allen Endgeräten zu ermöglichen. Über einen Produktselektor als integralen Bestandteil der Website haben Besucher über verschiedene Selektionsmöglichkeiten Zugriff auf 700 Modellvarianten und können in kürzester Zeit das passende Bandsystem ermitteln, teilt das Unternehmen mit. Das responsive Webdesign der Internetseite ermöglicht die korrekte Darstellung auf allen Endgeräten. Das großzügige und emotionale Design der Seite mit großen Bildelementen soll für ein attraktives Erscheinungsbild sorgen und Einblicke über den Einsatz der Bandtechnik mit Referenzbeispielen aus der ganzen Welt bieten. Das Mediacenter bietet alle schriftlichen Informationen rund um die Bandsysteme von SIMONSWERK: Referenz-, Produkt- und Themenbroschüren, Leistungserklärungen sowie Zertifikate können als PDF-Datei heruntergeladen oder als gedruckte Version angefordert werden. Ebenfalls gehören Montagevideos sowie Produktfilme zum Angebot im Mediacenter. Für eine schnelle und konkrete Produktauswahl steht jetzt ein optimierter Produktselektor als Bestandteil der Webseite zur Verfügung. Er bietet die Möglichkeit, über eine Suchfunktion von Einsatzbereichen und eine schrittweise Ergänzung von Informationen das passende Bandsystem für die jeweilige Anforderung zu suchen. Über die intuitive Führung und mit Eingabefunktionen wie Einsatz- und Funktionsbereich, Produkt-, Flügel-, Falz-, Rahmenausführung oder Türgewicht kann jede Suche strukturiert werden. Alle relevanten Bandinformationen und Produktbeschreibungen stehen sofort zur Verfügung, inklusive der Downloadmöglichkeit wie Produktdatenblätter, Ausschreibungstexte und vieles mehr. 

Neuer Außenauftritt zeigt Partnerschaftlichkeit

RENOLIT

Neue Internetpräsenz mit Produktselektor online

Das Kampagnen-Motiv »Profis für Profis … überlasse nichts dem Zufall!«.

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Aktuelles Jahrestreffen ganz im Zeichen der Digitalisierung

Nach 40 Jahren »Hauptstadt der Kunststofffenster«  INTERNORM   Der österreichische Fensterhersteller Internorm feierte das 40-Jahr-Jubiläum des Standortes Sarleinsbach. Das Werk nahm am 18. April 1977 die Produktion auf und entwickelte sich von diesem Zeitpunkt an zu Europas »Kunststofffenster-Hauptstadt«, heißt es in einer Mitteilung. Seit der Gründung investierte das oberösterreichische Familienunternehmen rund 120 Millionen Euro in den Standort Sarleinsbach. Aktuell sind fast 700 Menschen im Werk beschäftigt. Bei Werksgründung haben rund 40 Mitarbeiter in einer schon damals 3 000 m2 großen Halle einfache Normserien mit 30 000 Einheiten pro Jahr hergestellt. Schon ein Jahr später begann der Bau der Extrusion-Anlage, die 1979 schließlich in Betrieb ging. Die Entscheidung, eigene Profile zu produzieren, stellte die Weichen auf eine erfolgreiche Zukunft. Bis heute wurden laut Internorm mehr als 15 Millionen Fenstereinheiten produziert. »Als wir 100 Fenster am Tag produzierten, habe ich bereits von 1 000 Fenstern am Tag geträumt. Damals haben mich alle für verrückt erklärt, aber nur wenn man ein bisschen verrückt ist, kann man große Dinge bewegen«, erinnert sich Helmut Klinger, Geschäftsführer der 2. Generation, zurück. Schon im Februar gab es im Werk in Sarleinsbach Grund zum Feiern: Die 15-millionste Fenstereinheit wurde produziert. In Sarleinsbach und am Produktionsstandort Traun werden zudem jährlich mehr als 13 000 Hauseingangstüren hergestellt.   

INTERNORM

SAKRET

Verleihung des Lieferantenpreises der Globus Baumärkte in der Kategorie »Technologie und Prozesse« im Geschäftsfeld Baumarkt in Deutschland stieß auf ein positives Echo.  SAKRET   Anfang Mai hat die SAKRET-Gruppe ihre europäischen Lizenznehmer zur Bei der Digitalisierung mit Web-Angeboten und den dazugehörigen Backends will die jährlichen Versammlung in die Europazentrale nach Berlin eingeladen. Neben dem SAKRET-Gruppe den Weg in Richtung einer kundenzentrierten Digitalstrategie fortsetzen: sehr guten Geschäftsverlauf im abgelaufenen Geschäftsjahr und den entsprechend Auf der Agenda für 2017 steht unter anderem ein umfassendes europaweites optimistischen Aussichten für 2017 Produktinformationsmanagement und ein dominierten die Themen Digitalisierung Ausbau des digitalen Customer Relationship und Innovationsnetzwerk die Konferenz, Managements (CSR). »Neben dem Ausbau schreibt das Unternehmen in einer unserer digitalen Präsenz werden wir durch Mitteilung. strategische Kooperationen das Die Bilanz des letzten Jahres sei für die Leistungsvermögen der Gruppe weiter SAKRET-Gruppe ebenso erfreulich wie ausbauen«, sagt Peter Aping, Geschäftsdie Zahl der erfolgreich am Markt platzierten führer der SAKRET Trockenbaustoffe Europa. Produktinnovationen in den Schwerpunkten Die europäischen Lizenznehmer betreiben Putze, GaLaBau, Technische Mörtel, Fassade Die europäischen Lizenznehmer bei der SAKRET-Jahresversammlung. derzeit mehr als 25 Werke in Europa, Israel Auch dabei: die Lizenznehmer Israel, amerik. SAKRET Lizenzgeber. und Betoninstandsetzung. Auch die und auf Zypern.  

Internorm-Mitarbeiter in der Produktion im Werk Sarleinsbach.

»Plus X Award«: Auszeichnung in drei Kategorien

Hersteller Puvab AB übernommen

DRUTEX   Drutex, nach eigenen Angaben einer der führenden Hersteller von Fenstersystemen in Europa, wurde für das Fenstersystem »IGLO Light« mit dem »Plus X Award 2017« ausgezeichnet. Mit mehr als 600 teilnehmenden internationalen Marken gilt er als einer der führenden Innovationspreise, heißt es in einer Mitteilung. Eine Jury aus Fachjournalisten und Experten aus 25 Branchen zeichnete »IGLO Light« in drei Kategorien aus: High-Quality, Design und Funktionalität. Die »Plus X Award«-Gütesiegel werden in sieben Kategorien verliehen und genießen laut Drutex ein hohes Ansehen als Qualitätssiegel. Das »IGLO Light«-Fenstersystem wurde erstmals 2016 vorgestellt. Das patentierte 5-Kammer-System aus Kunststoff wurde vom Unternehmen selbst entwickelt und hat ein schlankes Äußeres, das eine größere Verglasung zur Steigerung des Lichteinfalls ermöglicht. Das System zeichnet sich laut Hersteller durch gute Statik und Stabilität aus und lässt sich über Smart Home-Technologie mittels Tablet, Smartphone oder Fernbedienung steuern.   

 HULTAFORS   Die Hultafors Group, ein Geschäftsbereich der Investment AB Latour, hat die Puvab AB von der Vestitus Holding AB erworben. Die Akquisition ist Teil der Wachstumsstrategie und soll den Bereich Arbeitsbekleidung weiter stärken, teilt das Unternehmen mit. Puvab ist ein schwedisches Unternehmen im Bereich der Schutzkleidung und spezialisiert auf Schutzkleidung für das Energie- und Versorgungsgeschäft, aber auch auf schwer entflammbare Kleidung für andere Branchen mit anspruchsvollen Bedingungen. »Die Erweiterung der Sicherheitskleidung zu Multinorm war eine der strategischen Initiativen der Hultafors Gruppe. Zusammen mit unserer Marke Snickers Workwear können wir jetzt unseren Kunden ein breiteres Sortiment innerhalb der Arbeitsschutzkleidung anbieten und verfolgen konsequent den Weg zu einer führenden Position am Markt«, sagt Camilla Monefeldt Kirstein, Director BU Workwear bei der Hultafors Group. »Wir freuen uns sehr, jetzt zu Snickers Workwear und zur Hultafors Group zu gehören und wir sind überzeugt, dass unser Wachstumspotenzial dadurch deutlich gesteigert wird«, ergänzt Per Wågnas, MD der Puvab AG.   

DRUTEX



Das Fenstersystem »IGLO Light« wurde in drei Kategorien mit dem »Plus X Award 2017« ausgezeichnet. 80 ____ baustoff-partner.de ____ 06/17


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Redaktionsverzeichnis

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alfer aluminium Gesellschaft mbH ALUPROF S.A. Amorim Deutschland GmbH Bartels Systembeschläge GmbH BayWa AG Berufsförderungswerk des Bay. Baugewerbes e.V. Blanke & Co. KG Bona Vertriebsgesellschaft mbH BOS GmbH Botament® Systembaustoffe GmbH & Co. KG Classen Holz Kontor GmbH DAW SE Geschäftsbereich Caparol Deutsche Rockwool Mineralwoll GmbH & Co. OHG Doyma GmbH & Co. DRUTEX S.A. Erfurt & Sohn KG Festool Deutschland GmbH Fischerwerke GmbH & Co. Garant Türen- und Zargen GmbH GriP Safety Coatings AG Grumbach Karl GmbH & Co.KG Hautau GmbH Heck Wall Systems GmbH HECO-Schrauben GmbH & Co. KG Hultafors Group Germany GmbH Husqvarna Deutschland GmbH Internorm International GmbH Invista Deutschland GmbH Jackon Insulation GmbH Jeld-Wen Deutschland GmbH & Co.KG Kiesel Bauchemie GmbH & Co. KG KLB Kötztal Lacke & Beschichtungen GmbH Knauf AMF GmbH & Co.KG Kneer GmbH Küffner Aluzargen GmbH & Co. OHG KWG Wolfgang Gärnter GmbH Kyocera Unimerco Fastening GmbH Lasselsberger, a.s. Rako Wohnkeramik Lindner Group KG Loba GmbH & Co. KG Metabowerke GmbH Mosel Türen Vertriebs GmbH Moso International BV Murexin GmbH Orac Deutschland Oknoplast Deutschland GmbH Osmo Holz und Color GmbH & Co. KG Pallmann GmbH Project Floors GmbH proline Systems GmbH Prüm Türenwerk GmbH Rademacher Geräte-Elektronik GmbH Renolit SE Saint-Gobain Rigips GmbH Sakret Trockenbaustoffe Europa GmbH & Co. KG SANA Trennwandbau GmbH Scheppach GmbH Schneider Druckluft GmbH Schomburg GmbH Schüco International KG Selve GmbH & Co KG Sika Deutschland GmbH Simonswerk GmbH Sopro Bauchemie GmbH ST Extruded Products Germany GmbH TECE GmbH Toucan-T Carpet Manufacture GmbH VBH Holding AG Velux GmbH Westag & Getalit AG Wiha Werkzeuge GmbH Williamson-Dickie Europe Ltd Wingburg GmbH Wolfcraft GmbH

62 33 52 42 46 78 63 55 45 48 60 28 22 79 80 19 10 13 40 70 64 32 13 78 80 74 80 58 20 37 49 60 30 31 44 54 76 64 42 50 8 38 59 12, 56 23 13 76 47 57 68 41 12 79 14, 24 80 27 73 71 70 34 35 14 79 12, 61 36 65 51 14 36 18 77 77 16 72

Wutöschingen Bielsko-Biata Delmenhorst Kalletal München Feuchtwangen Iserlohn Limburg Emsdetten Bottrop Kaisersesch Ober-Ramstadt Gladbeck Oyten Bytów Wuppertal Wendlingen Waldachtal Amt Wachsenburg Rotkreuz Wetzlar-Münchholzhausen Helpsen Marktredwitz Schramberg Vlotho Niederstotzingen Traun Hattersheim am Main Steinhagen Oettingen i.Bay. Esslingen Ichenhausen Grafenau Westerheim Rheinstetten Schönau Sulingen Pilsen Arnstorf Ditzingen Nürtingen Trierweiler ZW Zwaag Wiener Neustadt Oostende Ibbenbüren Warendorf Würzburg Hürth Boppard Weinsheim Rhede/Westfalen Worms Düsseldorf Berlin Luhe-Wildenau Ichenhausen Reutlingen Detmold Bielefeld Lüdenscheid Stuttgart Rheda-Wiedenbrück Wiesbaden Vogt Emsdetten Krefeld Korntal-Münchingen Hamburg Rheda-Wiedenbrück Schonach im Schwarzwald Norderstedt Hövelhof Kempenich

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| IMPRESSUM |

Juli

Top-Thema

Werkzeuge & Arbeitsschutz Industrie- & Gewerbebau Dach – Aufbau, Dämmung, Deckung Fassade – Systeme & Produkte Mauerwerk & Beton Außenanlagen – Gestaltung & Technik

Erscheinungstermin: 15. Juli 2017

In der Juli-Ausgabe hat der bustoffPARTNER das Top-Thema »Werkzeuge und Maschinen«. Unter anderem zeigt Hersteller Festool, was eine Säge wie die Akku-Handkreissäge »HKC 55« mit Kappschiene »FSK« auf dem Dach heute alles leisten kann.

August

BAYERISCHE BAUAKADEMIE



FESTOOL

Themen:

Top-Thema

Bodenbeläge & Aufbau

Themen:

Innenausbau Türen – Design & Technik Fenster – Aufbau & Verarbeitung Werkzeuge & Arbeitsschutz Bad, Sanitär & Fliesen

Erscheinungstermin: 12. August 2017

Zum Top-Thema »Bodenbeläge & Aufbau« bringt der baustoffPARTNER in der August-Ausgabe unter anderem einen Nachbericht zur Messe »Estrich-Parkett-Fliese« (EPF) 2017 in Feuchtwangen, dem Branchentreff für das bodenlegende Handwerk.

| BEILAGE |

Diese Ausgabe enthält eine Beilageder HOPPE Holding AG.

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Herausgeber Markus Holl Joachim Plath Chefredakteur Jan Rieken (-25) Objektleiter Stephan Berchtold (-42) Kundenberatung/Redaktion Elmar Romanesen (-16) Stephan Schöpf (-22) Layout Alexandra Kastl (-23) Redaktionsassistenz/ Anzeigenlayout Simone Frank (-38) Meike Gottmann (-24) Alexandra Kastl (-23) Leser- und Abonnenten-Service Claudia Maguire (-29) Susanne Traub (-30) Anzeigen Gültige Anzeigenpreisliste Nr. 14 vom 1. Januar 2015 Bezugspreis Einzelheft 5,– € bauSTOFF PARTNER im Einzelabonnement bei 11 Ausgaben (1 Doppelnummer): Inland: 55,– € inkl. Versand Ausland: 69,– € inkl. Versand

| MARKTPLATZ |

Profilverkauf Gehrmann GmbH

Verlag SBM Verlag GmbH Postfach 25 40, 87415 Kempten Hermann-von-Barth-Straße 2 87435 Kempten Telefon (08 31) 5 22 04-0 Telefax (08 31) 5 22 04-50 E-Mail: info@sbm-verlag.de

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Bankverbindung HypoVereinsbank Kempten Konto-Nr. 66 90 41 98 72 BLZ 733 200 73 DE75 73320073 6690419872 BIC HYVEOEMM428 IVW angeschlossen ISSN 1439-5606 Alle Rechte vorbehalten. © SBM Verlag. Nachdruck – auch auszugsweise – nur mit Genehmigung des Verlages. Jahresabonnements können nur bei Einhaltung der Frist (drei Monate vor Ablauf des Bezugszeitraumes) schriftlich beim Verlag gekündigt werden. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge kennzeichnen nicht die Ansicht der Redaktion.


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