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baustoffPARTNER 05/18

Mai 2018

ROHBAU

IM BLICKPUNKT

INDUSTRIE- & GEWERBETORE

Produkte und Lösungen vom Keller bis zum Dach

HASIT macht sich bereit für die digitale Zukunft

Im Sonderthema: Wie sich Objekte sicher und effizient schützen lassen

BOSCH »Track my Tools« beendet die Werkzeug-Suche

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 Inhalt

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Editorial

8  Titelstory

HOLGER JACOBY/VOR-ORT-FOTO.DE

HIEBER I Innovative Lichtschächte gegen Eindringen von Grundwasser

10  Namen & Neuigkeiten 13  Im Blickpunkt

HASIT I Mit Denkvorsprung auf dem Weg in die digitale Welt

17  Top-Thema

Rohbau – vom Keller bis zum Dach

Wie das »Sikafloor«-Beschichtungssystem das Eindringen von Wasser und Salzen in den Beton verhindert, hat der Bauchemie-Spezialist an den Tribünen des BVB demonstriert.

SIMONE SCHWAB-GIGER

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»Lübeck« meets Schweiz: In der Kleinstadt Riehen bei Basel erstrahlt eine neue Fassade in der Klinker-Sortierung »Lübeck« von Hagemeister.

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18 I CEMEX I Baustofflösungen für Sportanlagen und dichte Keller 20 I JASTO I Wärmedämmendes Mauerwerk für Mehrgeschoss-Bauten 21 I KS-ORIGINAL I Nachhaltiges Bauen mit Kalksandstein 22 I SILKA I Funktionswand mit günstigen Eigenschaften 24 I SCHÖCK I Wohnen mit Schlossblick und guten energetischen Aussichten 26 I MEVA I Neues Bürogebäude für Bauunternehmen 27 I LEIPFINGER-BADER I Öko-Haus aus Lehm und Holz 29 I AUSTROTHERM I Sichere Dämmung im zweischaligen Mauerwerk 30 I S CHLAGMANN I Neubau mit Poroton-WDF-Dämmung 32 I STOCRETEC I Universalmörtel für schnelle Reparatur 33 I SIKA I BVB mit frisch beschichteter Tribüne 34 I SAINT-GOBAIN RIGIPS I Außendecken für jede Beanspruchung 36 I DETSCHE ROCKWOOL I Einblasdämmung für MFH 38 I UNIPOR I Verblendung für schlankes Mauerwerk 40 I KORODUR I TÜV prüft Licht auf sicherem Fudament

41  Fassade – Systeme & Produkte

41 I DAW I Systeme aus einer Hand für Villen-Sanierung 42 I NOVELIS I Farb-Alu-Fassade für repräsentative Büros 44 I HAGEMEISTER I Polygonale Klinkerfassade 46 I K  NEER-SÜDFENSTER I Heller wohnen mit Glasfassade

URSA SCHWAB-GIGER

47  Dach – Aufbau, Dämmung, Deckung

Nachverdichtung im Ballungsraum: Bei einem Projekt in Leipzig kam die Mineralwolle-Aufsparrendämmung »Ursa ASP 32 Plus« zum Einsatz. Die Konterlatten werden mit den »Ursa Seco«-Systemschrauben »ASP Fix« befestigt. 4    

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47 I BORNIT I Sächsiches Unternehmen hat auch nach 150 Jahren Bestehen die Bautrends im Blick 50 I URSA I Nachverdichtung durch Aufsparrendämmung 52 I VELUX I Dachfenster-Auswahl für jede Anforderung 54 I ZINCO I Begrüntes Dach sorgt für eine »Grüne Welle« 58 I KLÖBER I Flachdach-Durchgang für Ablauf und Lüftung 60 I NELSKAMP I Solarziegel erzeugt Strom auf dem Dach

61  Sonderthema Industrie- & Gewerbetore 61 I WISNIOWSKI I Schnelles Tor ist schnell installiert 62 I EFAFLEX I Sechs schnelle Tore für Feuerwehr Bonn


63 I BUTZBACH I Schnelles Tor mit Kranbahn-Durchführung 64 I JANSEN I Design mit beplankten Sektionaltoren 66 I BERLEMANN I Neue Steuerung für Schiebetor 68 I HÖRMANN I Torabdichtung für Transporter-Rampe

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69  Außenanlagen – Gestaltung & Technik

69 I PROLINE I Terrasse mit System saniert 72 I KANN I Neugestaltung: Mediterranes Flair für Freibad 75 I RICHARD BRINK I Neue Entwässerungsrinne 76 I KLB KÖTZTAL I Mit Mörtel gegen Unkraut

79  Werkzeuge & Arbeitsschutz

79 I HECO I Bohrschrauben: Viele Vorteile mit Flügel 81 I FISCHERWERKE I Stahlanker zur brandsicheren Befestigung in Porenbeton 83 I BOSCH I »Track my Tool« beendet Werkzeug-Suche

86  Messen & Termine ASOLF BLATT

87  Aktuelles 89  Auf einen Blick

Der Campus der Albert-Schweitzer-Verbundschule in Denkendorf wurde von Grund auf saniert. Wichtige Rolle dabei spielte auch der verwendete Pflasterbelag des Herstellers Adolf Blatt.

90  Impressum/Vorschau

e g i t i e ls e i v r ht De c a h c s t h c i l Beton R E B E I von H Betonlichtschacht ®

Uniproof Thermo®

Wärmegedämmt und druckwasserdicht dicht gem. DIN 18195-6 ■ druckwasserdichter Betonlichtschacht Lastfall 6 (DIN 18195-6) ■ Betonlichtschacht aus WU-Beton nach DIN 1045 und EN 206-1 ■ mit stirnseitiger, bereits werkseitig aufgebrachter Dämmung für den Anschluss der Kellerwandaußenisolierung

Fix und fertig!

Keine weiteren Abdichtungsarbeiten bauseits nötig!

■ Isolierstärken von 80 bis 140 mm ■ wärmebrückenfreie Verbindung zwischen Lichtschacht und Kellerwand ■ werksseitige Abdichtung 05/18        5 www.hieber-beton.de


 Editorial

Der weiße Rauch über Berlin ist aufgestiegen: Nachdem unendliche Verhandlungen nun doch noch zu einer Koalition geführt haben, lichtet sich nach und nach auch der Nebel, der bislang die Wahlversprechen der jeweiligen Koalitionspartner umhüllte. Schlagworte wie das jetzt angekündigte Baukindergeld, aber auch Sozialer Wohnungsbau und die Bereitstellung bezahlbarer Grundstücke (als Voraussetzung für die Schaffung bezahlbaren Wohnraums) haben ja bereits im Vorfeld die eine oder andere Kontur erahnen lassen. Mit den Zielen in den kommenden Jahren sowie deren möglicher Umsetzung hat sich nicht nur der medienwirksame »Gipfel auf dem Gipfel« befasst. Mit weit weniger medialem Aufgebot als auf der Zugspitze, aber wohl mit mehr Leuten am Tisch hat dieser Tage ein Spitzengespräch im Berliner Superministerium stattgefunden: Horst Seehofer, der sich als neuer Heimat- und Bauminister bislang hauptsächlich für das Innenressort und die damit einhergehende Flüchtlingsthematik verantwortlich gefühlt hat, hatte Spitzenvertreter aus der Immobilien- und Bauwirtschaft zu Gast. Gemeinsam mit Vertretern aus Ländern und Kommunen haben sie die Fortsetzung des »Bündnisses für bezahlbares Wohnen und Bauen« auf den Weg gebracht. Im Koalitionsvertrag ist festgelegt, dass im Rahmen dieses Bündnisses 1,5 Millionen neue Wohnungen gebaut werden sollen. Das ist sportlich: In den vergangenen vier Jahren hat das deutsche Baugewerbe, das für rund 90 Prozent des Wohnungsbaus steht, immerhin eine Million neue Wohnungen gebaut. Die überwiegend mittelständisch geprägte Branche sei in der Lage, diese hohe Schlagzahl auch weiterhin beizubehalten – wenn die Bedingungen stimmen, wie der Hauptgeschäftsführer des Zentralver-

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PETRA REGER

Große Symbole und kleine Zeichen

bands des Deutsches Baugewerbes (ZDB), Felix Pakleppa, anmahnt: Er begrüßt die Fortführung, fordert aber einen verlässlichen Rahmen für alle Beteiligten, schreibt der Verband in einer Mitteilung. Dazu gehöre, die Reform der seit 1926 geltenden VOB/A mindestens zu vertagen. Andernfalls könnten die Wohnungsbaugesellschaften nicht wie geplant 80 000 Sozialwohnungen pro Jahr projektieren und realisieren. Für Investoren und Verbraucher forderte Pakleppa zudem eine unbürokratische und rechtssichere Neuregelung für den Nachweis über die Eigenschaften von Bauprodukten. Für das vom EuGH als europarechtswidrig abgeschaffte »Ü-Zeichen« müsse die neue Bundesregierung eine Nachfolgeregelung auf den Weg bringen. »Die Bauwirtschaft steht hierzu als Partner gerne zur Verfügung«, sagte Pakleppa. Auch der baustoffPARTNER wird dieses Thema weiter im Auge behalten und berichten, wenn sich etwas tut. Über Ihre Meinung dazu freuen wir uns ebenso wie über Lob, Kritik oder Anregungen – gerne per Mail an baustoffpartner@sbm-verlag.de Ich wünsche Ihnen eine informative und angenehme Lektüre mit dieser Ausgabe! Herzlichst

Jan Rieken Chefredakteur


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 Titelstory 1

Innovative Lichtschächte gegen Eindringen von Grundwasser u  HIEBER  Hieber,

der Spezialist für Betonfertigteile, bietet dem Markt innovative Betonfertigteilprodukte mit seinen Lichtschächten »Uniproof Thermo« und »GFB-Lichtschacht Optimus«. Vorgefertigte System-Lösungen von Hieber blockieren dauerhaft das Eindringen von ansteigendem Grundwasser in den Lichtschacht.

Wärmegedämmt und druckwasserdicht Der wasserdichte Betonlichtschacht »Uniproof Thermo« bietet zusätzlich einen wärmegedämmten und druckwasserdichten Anschluss zur Vermeidung von Wärmebrücken.

»

Durch die auf Wunsch werksseitige Montage der thermischen Trennung werden Wärmebrücken vermieden. Der ›GFBLichtschacht Optimus‹ eignet sich damit besonders für Bauprojekte mit Passivoder Plusenergiestandard, Wärmebrücken werden von vornherein ausgeschlossen.« Alexander Hieber, Geschäftsführender Gesellschafter

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Der Betonlichtschacht aus WU-Beton nach DIN 1045 und EN 206-1 in der Beton-Druckfestigkeitsklasse C30/37 verfügt über eine stirnseitig, bereits werkseitig aufgebrachte Dämmung für den Anschluss der Kellerwandaußenisolierung. Seine Abdichtung übertrifft DIN 18195-6 mit bereits montierten, verlängerten Befestigungswinkeln (verzinkt). Isolierstärken von 80 bis 140 mm sorgen für eine wärmebrückenfreie Verbindung zwischen Lichtschacht und Kellerwand. Hieber liefert auf Anfrage weitere Isolierstärken. Werkseitig vormontiert ist ein spezielles Dichtband, das zwischen der Stirnseite des Lichtschachtes und der Betonhauswand zur Abdichtung eingelegt wird. Das stirnseitige Dichtband übernimmt kleinere eventuelle Ungleichheiten an der Betonwand. Die Abdichtung ist ein Produkt aus dem Hause Hieber, das nach eigenen Angaben erfolgreich als Dichtband eingesetzt wird, zum Abdichten zwischen Betonfertigteillichtschächten und Betonwand.

Gewährleistung von 5 Jahren bei Abnahme-Zertifikat Eine 5 Jahre-Gewährleistung auf Material und Anbringung kann dem Bauherren bzw. Bauunternehmer angeboten werden. Hier hat der Bauherr bzw. der Bauunternehmer die Möglichkeit, dass vom Hieber gestelltes Fachpersonal vor Ort Bilder vom Lichtschacht aufnimmt und diese bei einem

Abnahmeprotokoll festgehalten werden. Ein Zertifikat, das zum Abschluss ausgehändigt wird, schließt die Gewährleistung ab. Dies ist mit geringen Kosten verbunden.

HIEBER

Mit steigendem Grundwasserspiegel ausgelöst durch Starkregen, Überflutung oder Hochwasser ums Haus wird das Untergeschoss gefährdet.

Der Anschlag des »Uniproof Thermo«-Lichtschachtes erfolgt per Kran.

Reduziertes Gewicht bei höherer Stabilität Beim »GFB-Lichtschacht Optimus« kommt es auf die Materialkombination an: Weil die GFB-Lichtschächte von Hieber aus glasfaserverstärktem Beton und Weißzement produziert werden, sind sie deutlich

leichter und damit montagefreundlicher als herkömmliche Betonlichtschächte. Ebenso sind die GFB-Lichtschächte ressourcenschonend und ökologisch. Gegenüber Lichtschächten aus Kunststoff versprechen die GFB-Alternativen laut Hieber eine weitaus höhere Stabilität im Hinblick auf die geringe Bauteildicke. Wie beim »GFB-Lichtschacht Primus« setzt Hieber auch beim »GFB-Lichtschacht Optimus« auf seine strahlend weiße Optik, die viel Licht in Kellerräume fallen lässt und den Keller besonders wohnlich machen soll. Gerade für den Bau von Passiv- oder Plusenergiehäusern eignet sich laut Hersteller die eckige Variante des GFB-Lichtschachtes besonders gut, denn auf Wunsch


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»

Bild 1: Keine Wärmebrücke: Den »GFB-Lichtschacht Optimus« stattet Hieber auf Wunsch schon im Werk mit einer thermischen Trennung aus. Bild 2: Mit dem Kran wird der Lichtschacht »Uniproof Thermo« versetzt und in die richtige Position gebracht. Bild 3: Der Lichtschacht wird von den Profis befestigt und der nötige Anpressdruck mit einer Kompression von ca. 80 % erstellt.

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Angenehmes Handling für Verarbeiter Verarbeitern ermöglichen die GFB-Lichtschächte ein besonders einfaches Handling. Die umlaufende Zarge ist zur Schachtaußenkante bündig mit dem Gitterrost, das lässt eine optimale Anpassung an die Putzstärke und das Gehwegpflaster zu. Der »GFB-Lichtschacht Optimus« ist in verschiedenen Größen erhältlich, die lichte Breite variiert zwischen 80 cm, 100 cm

und 125 cm, die Höhe zwischen 100 und 200 cm. Bei den Gitterrosten bietet Hieber feuerverzinkte begehbare Varianten in den Maschenweiten 30/30 oder 30/10 an. Die Roste verfügen über eine ebenfalls feuerverzinkte umlaufende Zarge, die bündig zur Schacht­außenkante abschließt und wandseitig verstärkt ist.

Verschiebbare Zarge für unterschiedliche Putzstärken Der saubere Anschluss von Gartenplatten und Pflasterungen verspricht laut Hieber eine perfekte Optik. Weil sich die Zarge verschieben lässt, können unterschiedliche Putzstärken berücksichtigt werden. Auf Wunsch bietet der Hersteller auch Pkw-befahrbare Gitterroste an.

Seine GFB-Lichtschächte liefert Hieber wahlweise mit oder ohne Boden, in dem eine Doppelmuffe (SVE-Verbinder mit 50 mm Durchmesser) passend ist, sodass weiterführende Rohre mit handelsüblichen Kupplungen angeschlossen werden können. J

Unser Titelbild: Unser Titelbild zeigt den wasserdichten Betonlichtschacht »Uniproof Thermo« von Hieber. Dieser bietet zusätzlich einen wärmegedämmten Anschluss zur Vermeidung von Wärmebrücken und übertrifft die Anforderungen der DIN 18195-6.

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ist diese mit thermischer Trennung lieferbar: Die Dämmung wird werksseitig gleich vorinstalliert. »So werden Wärmebrücken beim Anschluss an die Betonwand von vornherein ausgeschlossen«, erklärt Alexander Hieber.

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Produkte und Lösungen vom Keller bis zum Dach

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Im Sonderthema: Wie sich Objekte sicher und effizient schützen lassen

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Sika: Georg Lind übernimmt Bereichsleitung

 KESSEL  Der Lentinger Entwässerungsspezialist Kessel will Kunden noch weiter in den Mittelpunkt des unternehmerischen Handelns rücken. Dafür hat das Unternehmen die Vertriebsstruktur neu organisiert und die Position des Leiters Kundenentwicklung geschaffen. Im Januar hat Andreas Molitor diese Aufgabe übernommen und verantwortet den Betrieb und die Vermarktung der sechs deutschen Kundenforen. »Künftig werde ich an der Optimierung unserer Seminarkonzepte arbeiten. Zudem werde ich neue, digitale Vertriebskonzepte entwickeln und mich um die Einbindung von sozialen Netzwerken in Vertrieb und Kundenservice kümmern. Eine Hauptaufgabe ist zudem die Unterstützung der Zusammenarbeit von Entwicklung und Produktmanagement, um uns in allen Bereichen konsequent am Kundenbedürfnis zu orientieren«, beschreibt Molitor seine neue Position. Molitor ist bereits seit mehr als 20 Jahren für die Kessel AG tätig. Bevor er Leiter der Kundenentwicklung wurde, war er zehn Jahre für die Betreuung der Key Gemeinsam mit Annika Klink (Mitte), zuständig für Accounts und das Veranstaltungsmanagement, und Schulungsleiter Stephan Schreck (rechts) kümmert sich Andreas Außendienstmitarbeiter Molitor (links) seit Januar um die Kundenentwicklung. zuständig.  J

 SIKA   Zum 1. Mai hat Georg Lind die

Siniat und Promat verschmelzen und werden eins  SINIAT/PROMAT   Am 1. April sind die Siniat GmbH und die Promat GmbH zur neuen gemeinsamen Etex Building Performance GmbH verschmolzen. Beide Marken bleiben dabei erhalten, bündeln jedoch ihre jeweiligen Kompetenzen unter einem Dach, heißt es in einer Mitteilung. Kunden sollen demnach durch die ganzheitliche Beratung im gesamten Bauprozess einen klaren Mehrwert erhalten. Innerhalb der Etex Building Performance GmbH bestehen Siniat und Promat als eigenständige Marken fort mit eigenständigen Leistungsangeboten, Produkten, Konstruktionen und Services. Siniat hat die Rolle als technischer Experte im Trockenbau mit Fachwissen in allen Bereichen des trockenen Innenausbaus. Promat bietet als Brandschutzexperte Lösungen im bautechnischen Brandschutz. Durch die Vereinigung sollen sich Angebote und Leistungen optimal ergänzen. Ziel ist, dadurch für unterschiedliche Fragestellungen rund um den Trockenbau und den bautechnischen Brandschutz gleichermaßen individuelle und optimale Lösungen zu bieten. Geschäftsführer der neuen Gesellschaft ist Bernhard Lüdecke, der zuvor bereits Geschäftsführer sowohl der Siniat GmbH als auch der Promat GmbH war. Er bleibt gleichzeitig Geschäftsführer der Etex Building Performance GmbH in Österreich, die mit den Marken Siniat und Promat bereits seit Anfang des Jahres eigenständig ist. Auch die Ansprechpartner in den Bereichen Vertrieb, Anwendungstechnik und Kundenservice bleiben für beide Marken erhalten und können weiterhin unter den bekannten Kontaktnummern erreicht werden. Durch den Zusammenschluss ändert sich für Siniat der Hauptsitz des Unternehmens. Die Etex Building Performance GmbH hat ihren Hauptsitz in Ratingen. Daneben gibt es den Zweitsitz in Oberursel. Die Produktionsstandorte Peitz, Lippendorf und Hartershofen bleiben unter der neuen Firmierung als Produktionsstandorte erhalten, ebenso die drei Vertriebsbüros in Berlin, Oberursel und Stuttgart.   J

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Geschäftsbereichsleitung für die Bereiche Concrete (Beton- und Gipszusatzmittel) und Waterproofing (Bauwerksabdichtung) bei der Sika Deutschland GmbH übernommen. Nach dreijähriger Tätigkeit als Geschäftsführer der Sarnafil GmbH übernahm Lind 2006 für neun Jahre die Leitung des Geschäftsbereichs Roofing (Flachdach) bei der Sika Deutschland GmbH. Im Anschluss daran war er für drei Jahre als General Manager nach Norwegen Georg Lind. entsandt und wechselt nun zurück nach Deutschland. Lind übernimmt die Leitung für die Bereiche Concrete und Waterproofing und folgt auf Thorsten Hahn, der das Unternehmen Anfang 2018 verlassen hat.  J

Beck+Heun stellt Geschäftsführung neu auf  BECK+HEUN   Beim Rollladenkastenhersteller Beck+Heun wurde Geschäftsführer Stefan Orth in den Ruhestand verabschiedet. Seine Aufgaben hat Philipp Beck übernommen. Orth hatte an der Seite des Geschäftsführers Bernhard Beck 26 Jahre lang die Geschicke des Unternehmens geleitet, zum Jahreswechsel wurde er in Mengerskirchen-Waldernbach in den Ruhestand verabschiedet, wie das Unternehmen jetzt mitteilte. Orth hat umfangreiche Aufgabenfelder hinterlassen, deren Neuvergabe nun abgeschlossen ist. An Orths Stelle ist Philipp Beck gerückt. Er bildet zusammen mit Bernhard Beck die neue Doppel-Führungsspitze. Geschäftsführer Philipp Beck ist vor sechs Jahren in das Familienunternehmen eingetreten und hat nach und nach die Vertriebs- und Marketingaufgaben von Orth übernommen. Fortan zeichnet Beck zusätzlich für die Bereiche Personal und Export verantwortlich. Er wird von zwei Neuzugängen im Management unterstützt: Matthias Gangeler in der Position des Vertriebsleiters Deutschland sowie Personalleiter Michael Langhorst. Geschäftsführer Bernhard Beck wird sich weiterhin auf die technischen Bereiche Forschung und Entwicklung, Produktmanagement und Produktion konzentrieren. Gangeler hat im Oktober 2017 die Vertriebsleitung Deutschland bei Beck+Heun übernommen. Er verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Baustoffbranche. Gangeler war bereits bei FDT Flachdach Technologie und den Kingspan-Tochterunternehmen Unidek und Gefinex in verantwortlicher Vertriebs- und Marketingposition tätig. Die Personalabteilung von Beck+Heun wird einem halben Jahr von Michael Langhorst angeführt. Der Personalbetriebswirt bringt über 20 Jahre Berufserfahrung im Personalwesen mit, die er unter anderem in der chemischen Industrie sowie Automobilzulieferindustrie gesammelt hat. Die letzten rund zehn Jahre verbrachte Langhorst bei der Siegenia-Gruppe. Dort hat er in unterschiedlichen Personalmanagementfunktionen, zuletzt als Standortpersonalleiter, die Personalarbeit Bernhard Beck (links) und Philipp Beck bilden die neue Doppel-Führungsspitze. gestaltet. J BECK+HEUN

KESSEL

Andreas Molitor neuer Leiter Kundenentwicklung

SIKA

Namen & Neuigkeiten

[  Namen + Neuigkeiten  ]


Namen & Neuigkeiten Schwartz zweiter Geschäftsführer für Zentraleuropa

 JACOBI   Der langjährige geschäftsführende Gesellschafter,

JABOBI

Klaus Jacobi (66), geht nach mehr als 35-jähriger erfolgreicher Tätigkeit für das Familienunternehmen Jacobi Walther Dachziegel in den Ruhestand. Neuer Geschäftsführer für den Bereich Vertrieb, Marketing und Produkte wird Herr Günther Reese (52). Klaus Jacobi war im Jahr 1982 in das elterliche Ziegelwerk in Bilshausen eingestiegen und hat das Unternehmen seitdem stetig vergrößert und modernisiert. Nun gibt er die Verantwortung ab und erläutert: »Günther Reese als mein Nachfolger ist meine favorisierte Wahl, und ich bin stolz und froh, ihn für diese Aufgabe gewonnen zu haben.« Reese hat einst im Baustoffhandel gelernt und gearbeitet, danach war er in unterschiedlichen Positionen für die Firma Braas tätig. Zuletzt war er Geschäftsführer bei der Wolfin Bautechnik GmbH und VEDAG. Er kennt den deutschen Bedachungsmarkt aus fast Mit Übergabe eines Jacobi-Dachziegels über30-jähriger Tätigkeit. Mit Günther Reese ist die Geschäftsführung trägt Klaus Jacobi die Geschäftsführung nun vollständig, nachdem Max Jacobi (32), ältester Sohn von Klaus symbolisch an Günther Reese. Jacobi, bereits Ende 2017 die Geschäftsführung für den finanzwirtschaftlichen Bereich übernommen hat. Hans Helmuth Jacobi (68) bleibt unverändert Geschäftsführer des Familienunternehmens und verantwortet schwerpunktmäßig den Produktionsbereich. Lucas Jacobi (30), der zweite Sohn von Klaus Jacobi, leitet weiterhin das Marketing und wird gemeinsam mit Reese weitere Aufgaben übernehmen, die die Partnerschaft zur Kundschaft weiter festigen werden.  J

 KNAUF INSULATION   Peter-Christian Schwartz (40), Knauf Insulation Finanzdirektor Zentraleuropa (Deutschland, Österreich, Schweiz), ist ab sofort als zweiter Geschäftsführer für die Region verantwortlich. Der Internationale Diplom-Betriebswirt wurde Mitte 2017 als Finanzexperte ins Unternehmen geholt. Nach Führungsfunktionen im Finanz­bereich tätig wird er an der Seite von Michael Huesmann, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung, die finanzwirtschaftPeter-Christian Schwartz lichen Belange des (40), Knauf Insulation Unternemens Finanzdirektor Zentralsteuern und europa, ist ab sofort als weiterentzweiter Geschäftsführer für wickeln.   J die Region verantwortlich. KNAUF INSULATION

Generationswechsel bei der Jacobi-Firmengruppe

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[  Namen + Neuigkeiten  ]

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Namen & Neuigkeiten Zambelli: Wofgang Völkl verstärkt den Außendienst

 SOUDAL  Clemens Piechocki (30) verstärkt das

 ZAMBELLI   Mit Lösungskompetenz und Kundennähe will Wolfgang Völkl

SOUDAL

Soudal: Clemens Piechocki verstärkt das Marketing

den Außendienst bei Zambelli verstärken. Besonders beim Dachsystem »RIB-ROOF« setzt der Hersteller auf eine kompetente Kundenberatung mit einer bundesweit tätigen Vertriebsorganisation und den Dialog mit den jeweiligen Projektteams vor Ort. Dadurch kann der Hersteller flächendeckend die gleiche hohe fachliche Beratungs- und Lösungskompetenz garantieren. Im April ist Wolfgang Völkl aus dem Innendienst in den Vertriebsaußendienst gewechselt. Er verstärkt dann das »RIB-ROOF«-Verkaufsteam in den Postleitzahlen-Gebieten 54-56, 6/7 und 86-89. Der Fachwirt für Transport und Logistikwesen ist bereits seit 2007 bei Zambelli beschäftigt und kennt das Metalldachsystem und die Anwendungsmöglichkeiten in allen Details. Von der Angebotslegung über die Auftragsabwicklung, Materialbeschaffung Seit April 2018 gehört hin bis zur Produktionsplanung und der Logistik hat Wolfgang Völkl bei er alle Stationen im Unternehmen durchlaufen. Seit Zambelli zum »RIB-ROOF«-­ 2010 leitet Völkl den Vertriebsinnendienst.  J Verkaufsteam.

ZAMBELLI RIB-ROOF

Marketing des Kleb- und Dichtstoffherstellers Soudal Deutschland N.V. in Leverkusen. Im Team von Alexander von Vulté wird er die Marketingkommunikation sowie die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit auf dem deutschen Markt weiter ausbauen. Piechocki ist gelernter Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste und studierte Kommunikationsdesign in Münster sowie Wirtschaftspsychologie in Bonn und Daegu (Südkorea). Während seines Studiums konnte der 30-Jährige in verschiedenen Agenturen Clemens Piechocki unterErfahrungen in den Bereichen Design, stützt die MarketingkomMarkenstrategie und Marktforschung sammeln, munikation von Soudal. schreibt Soudal in einer Pressemitteilung. Soudal Deutschland N.V. wächst seit Jahren kontinuierlich und baut nach eigenen Angaben Marktanteile, Kompetenzfelder und parallel dazu auch das Mitarbeiterteam weiter aus. Im letzten Jahr konnte das Unternehmen den Umsatz um über 10 % steigern. J

 REHAU   Der Bayerische Staatsminister für Wirtschaft, Energie und Technologie, Franz Josef Pschierer, hat den Präsidenten der REHAU-Gruppe, Jobst Wagner, mit der Staatsmedaille für besondere Verdienste um die bayerische Wirtschaft ausgezeichnet. Isgesamt wurden 16 Unternehmerpersönlichkeiten aus ganz Bayern für Engagement und vorbildliches unternehmerisches Handeln geehrt. Pschierer würdigte das Engagement Wagners für seinen besonderen Beitrag zur positiven wirtschaftliche Entwicklung der Region Hochfranken und sein ehrenamtliches sowie soziales Engagement. So gründete Wagner das Kommunikationszentrum REHAU-ART sowie im Jahr 2003 die Unternehmerinitiative Hochfranken, um mit weiteren Unternehmen den Wirtschaftsstandort zu stärken. Zudem ist der Firmenchef an der Universität Bayreuth seit 2011 Mitglied des Beirats der Forschungsstelle für Familienunternehmungen und seit 2013 Jobst Wagner (links) wurde mit der Staatsmedaille zu geehrt. Mitglied des Kuratoriums.  J

 GÜNZBURGER STEIGTECHNIK   Der Geschäftsführer der Günzburger Steigtechnik, Ferdinand Munk, ist vom bayerischen Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer mit der Staatsmedaille für besondere Verdienste um die bayerische Wirtschaft ausgezeichnet worden. Munk ist seit 2011 als Wirtschaftssenator und zudem seit 2016 als Ehrensenator im Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft (BVMW). Seit 28 Jahren setzt sich Ferdinand Munk im Günzburger Stadtrat für seine Mitbürgerinnen und Mitbürger ein und fördert zahlreiche regionale Sozialprojekte. In seiner Laudatio lobte Pschierer, dass sich die Günzburger Steigtechnik unter der Leitung von Munk zu einem topmodernen und international Ferdinand Munk (Mitte) erhielt vom erfolgreichen Unternehmen des Mittelstands bayerischen Wirtschaftsminister Franz entwickelt habe – mit 300 Mitarbeiterinnen Josef Pschierer (rechts) die Staatsund Mitarbeitern und 20 Auslandsvertremedaille für besondere Verdienste. Links Landtagsabgeordneter Alfred Sauter. tungen.  J

Martin Duka.

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 NATURINFORM   Martin Duka (52) verstärkt

seit März das NATURinFORM-Verkaufsteam für Österreich und die Schweiz. Der gebürtige Österreicher betreut außerdem das Verkaufsgebiet Liechtenstein. Sein fachliches Wissen erwarb sich der gelernte Werkzeugmacher als Kunststofftechniker in einem Unternehmen für Kunststoffprofile. Seine Erfahrung im Vertrieb sammelte er in 15 Jahren im Außendienst für Unternehmen für Sonnenschutz.  J

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Alexander Möller ist neuer Gebietsleiter für Bayern  NORDDEUTSCHE STEINGUT  Alexander Möller

ist neuer Gebietsleiter für Bayern. Wie das Unternehmen mit Sitz in Bremen mitteilt, wurde er im Februar zum neuen Gebietsleiter für die Norddeutsche Steingut AG im Verkaufsgebiet Bayern ernannt. Der gelernte Groß- und Außenhandelskaufmann, der seinen Beruf mit dem Schwerpunkt Fliesen und Natursteine erlernt hat, verfügt über umfangreiche Kenntnisse in der Branche. In den vergangenen Jahren war er in verschiedenen Positionen für Unternehmen der Alexander Möller. Fliesenindustrie tätig, heißt es in einer Mitteilung.   J

NORDDEUTSCHE STEINGUT

NATURINFORM

NATURinFORM: Martin Duka verstärkt Verkaufsteam

STMWI/A.WECHSLER

...und eine weitere nach Günzburg

REHAU

Bayerische Staatsmedaille geht nach Rehau...

[  Namen + Neuigkeiten  ]


Im Blickpunkt

Eine kleine Tür führt in die Welt von fünf Unternehmen: Die Firmenzentrale der FIXIT-Gruppe in Freising erstreckt sich vom ehemaligen Elternhaus des HASIT-Firmengründers Franz Haslberger (gelbe Fassade) inzwischen über mehrere Gebäude.

Mit Denkvorsprung auf dem Weg in die digitale Welt u  HASIT  Als

Franz Haslberger sen. aus Freising vor 50 Jahren im nahen Eichenkofen sein erstes Produktionswerk für Schweißmörtel in Betrieb nahm, hatte er sicher eine klare Vorstellung davon, was Kalk als Basis für natürliche Baustoffe leisten kann. Dass er mit der Gründung von HASIT den Grundstein gelegt hat für die mit etwa 2 500 Mitarbeitern heute in 19 Ländern Europas tätige FIXIT-Gruppe, zu der die HASIT Trockenmörtel GmbH gehört, hat er sich wohl nicht träumen lassen. Neben dem Kalk-Spezialisten spielen inzwischen vier weitere Marken in einem Team, das auf gemeinsame Werte baut und dabei dezentral organisiert ist. Wenn es aber um das Thema »Digitalisierung« geht, hat Hanswilli Jenke, CEO der FIXIT-Gruppe, die Zügel fest in der Hand: Alle digitalen Bausteine rund um Apps, Firmen-Webseite und Online-Services hat er vor zwei Jahren zur Chefsache gemacht. Im Gespräch mit dem baustoffPARTNER berichtet er, was bereits erreicht ist und wo die Reise hingeht.

Von Jan Rieken Das Gebäude, in dem neben HASIT auch die Firmenzentrale der FIXIT-Gruppe untergebracht ist, hat mit dem Unternehmen viel gemeinsam: Ein vergleichsweise schmaler Eingang an einer schlanken Hausfassade führt zunächst in ein Haus, in dem von der augenscheinlichen Größe her auch ein Versicherungsbüro oder ähnliches untergebracht sein könnte. Erst im Inneren

offenbart sich dann: Die langen, verwinkelten Flure im ursprünglichen Elternhaus von Firmengründer Haselberger führen bis in die benachbarten Gebäude, und das gleich über mehrere Etagen. Und so ist es auch mit der FIXIT-Gruppe und den fünf Schwestermarken HASIT, FIXIT, GREUTOL, KREISEL und RÖFIX: Hinter einer einzigen Marke offenbart sich ein ganzer Kos-

mos an Baustoffen, der in einer auf den ersten Blick nicht unmittelbar erkennbaren Sortiments- und Marken-Vielfalt für nahezu jedes Gewerk das passende Systemprodukt bietet.

Länder und Marken gestalten den Digitalisierungs-Prozess Um den Kunden die Orientierung in diesem Kosmos zu erleichtern, setzt die Gruppe voll auf die Digitalisierung: Der CEO der

Zahlreiche Zukäufe haben aus dem regionalen Kalkproduzenten HASIT einen der führenden europaweit agierenden Baustoffexperten gemacht.

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Die Philosophie der Unternehmensgruppe baut auf Werte wie zufriedene Kunden, hohe Produktqualität und motivierte Mitarbeiter, dem wichtigsten Element für wirtschaftlichen Erfolg.

FIXIT-Gruppe, Hanswilli Jen­ke, hat dafür vor zwei Jahren eine Strategie auf den Weg gebracht, die zunächst im Online-Bereich für die Marke HASIT umgesetzt und dann auf die anderen Marken übertragen werden soll. Eine Mammut-Aufgabe, wie Jenke im Gespräch mit dem baustoffPARTNER berichtet: »Der Begriff Digitalisierung ist und bleibt ein schönes Schlagwort – es handelt sich aber um ein sehr breites Thema, das eine ganzheitliche Betrachtung verlangt«, erläutert er. »Und es verlangt nach Entscheidungen, die über Marken, Länder und Abteilungen hinweg gelten«, ergänzt er im Hinblick auf die Struktur der Firmengruppe: Es gilt, zwischen unterschiedlichen Bedürfnissen, Zielgruppen und Anforderungen zu moderieren, die Fäden in einer Hand zu haben und in jedem Bereich Entscheidungen zu treffen, die von allen Beteiligten mitgetragen werden. »Ganz klar ein Führungsthema!« Das heißt nicht, dass Themen wie eine neue App oder die Architektur der künftigen Konzern-Webseite von oben nach unten durchdekliniert würden, erläutert Jenke. Im Gegenteil: »Unsere Firmenphilosophie beschreibt Werte, die neben zufriedenen Kunden und höchster Produktqualität auch motivierte Mitarbeiter zum Ziel haben«,

sagt er. Deshalb sind die einzelnen Marken und Länder in die wesentlichen Prozesse mit eingebunden. Jenke ist seit zehn Jahren CEO der Unternehmensgruppe und hat bereits vor sechs Jahren die erste gemeinsame Konzern-Webseite eingeführt. »Aus diesem Projekt habe ich viel gelernt«, sagt Jenke, der zuvor einer der Chefs des Süddeutschen Verlags war und damit umfangreiche Erfahrungen aus dem Bereich Kommunikation hat. »Die Digitalisierung ist ein so neues Feld, da muss jeder erst mal seinen eigenen Weg finden.«

Kundenperspektive steht im Vordergrund Und den Weg, auf dem die FIXIT-­Gruppe ins digitale Zeitalter gehen soll, hat Jenke mit Unterstützung von einer Agentur gefunden, die auf digitales Marketing spezialisiert ist. Das Ergebnis fasst er so zusammen: »Wir verpassen nicht etwa einer vorhandenen Webseite nur einen neuen Anstrich, sondern verfolgen komplett neue Ansätze.« Zum Beispiel in der Denk-Systematik: »Wir denken in Tonnen, der Kunde in Quadratmetern«, erläutert Jenke einen wichtigen Aspekt. Hier soll auf der neuen Internetseite ein Online-Verbrauchs-

»

Wir haben mit der Digitalisierungs-Strategie die Kundenbrille aufgesetzt und wollen damit ein zentrales Ziel erreichen: Den Kunden in die Lage zu versetzen, seinen Job gut zu machen.« Hanswili Jenke, CEO der FIXIT-Gruppe rechner abhelfen, bei dem der Verarbeiter Details zu seinem Auftrag oder Projekt hinterlegen kann. Ein weiteres Feature soll dann ein »Lösungsfinder« sein, der den Verarbeiter je nach Auftrag und Projekt zum passenden Produkt führt. Auch eine Datenbank für Baustoffhändler soll Produktinformationen wie Datenblätter, Fachinformationen und Bildmaterial jederzeit abrufbar machen. »Wir haben einfach die Kundenbrille aufgesetzt und wollen damit ein zentrales Ziel errei-

Als einen der ersten Bausteine der Digitalisierungsstrategie baut HASIT mit der App »Color Design« sein digitales Serviceangebot weiter aus: Ob für innen oder außen, die Wahl der richtigen Wandfarbe ist oft ein Abwägen in feinsten Nuancen. Farbtonfächer sind sehr abstrakt und zeigen nicht, wie eine Farbe an der Wand tatsächlich wirkt. Den aufwendigen Einsatz von Bildbearbeitungsprogrammen können sich Bauherren, Verarbeiter und Architekten künftig sparen, denn jetzt gelingt die Farbauswahl schnell und einfach mit der App »Color Design«. Einfach

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ein Foto von der betreffenden Innen- oder Außenwand machen und direkt am Touchscreen per Fingerstrich gestalten – ganz ohne Vorwissen und Einarbeitungszeit. Der User sieht sofort, ob seine Wunschfarbe zu Böden, Fenstern oder Einrichtung passt. Alternativ stehen auch Galeriefotos zur Verfügung. Der Tageszeitensimulator zeigt, wie die Farbe morgens, mittags und abends wirkt und hilft so bei der Entscheidung. Eine Funktion zum Speichern und Teilen der Entwürfe vereinfacht die Kommunikation, etwa zwischen Bauherrn und Verarbeiter. Dem Anwender steht die gesamte Farbpalette von HASIT zur

Verfügung. Für den virtuellen Farbauftrag lassen sich verschieden feine Werkzeuge auswählen. Die Suche nach der eigenen Lieblingsfarbe im HASIT Farbenkatalog erleichtert das »Color Match«-Tool: Der User lädt ein Foto, das die entsprechende Farbe zeigt, in die App und das Tool sucht das Pendant dazu. Mit der »Color Design«-App möchte HASIT seinen Kunden Entscheidungs- und Arbeitsprozesse erleichtern. Sie ist ein weiterer Baustein der digitalen Servicephilosophie des Unternehmens, welche die Bedürfnisse der Kunden klar ins Zentrum des Denkens und Handelns rückt.

HASIT (2)

APP ERSETZT FARBTONFÄCHER

Passt die Wandfarbe zur Einrichtung? Mit der »Color Design«-App lassen sich Gestaltungsvarianten spielerisch ausprobieren.


chen: Den Kunden in die Lage zu versetzen, seinen Job gut zu machen.« Und als Teil davon sieht Jenke einen optimierten Bestellvorgang, der sich via Smartphone direkt von der Baustelle oder dem heimischen Sofa aus in weniger als einer Minute erledigen lässt.

Auch interne Prozesse werden effizienter »Abgesehen davon, dass der Kunde auch nachts oder an Sonn- und Feiertagen seine

Bestellung abgeben kann, steigert das auch intern die Effizienz: Die gesamte Datenerfassung entfällt, der Auftrag landet direkt in der Produktion«, schildert Jenke. Die Bestellbestätigung geht dann künftig automatisch per Mail direkt an den Auftraggeber und in Kopie an den zuständigen Außendienstler. »Bei der Bestellung lassen sich außerdem auch Parameter wie schmale Anlieferwege und dergleichen hinterlegen, sodass der Disponent gleich das geeignete Fahrzeug auf den Weg bringen kann«, ergänzt er. So lassen sich in Zukunft die bei den Standardprodukten ohnehin schon sportlichen Lieferzeiten weiter verkürzen, bei den Spezialprodukten fällt die Verkürzung noch deutlicher aus. In der Produktion ist ohnehin die Digitalisierung längst schon beim Standard »Industrie 4.0«

Uwe Richter leitet die Produktion und Technik in allen sechs HASITWerken in Deutschland. Er ist auch zuständig für das Labor, in dem die eingehende Ware geprüft und auf Qualität und Beschaffenheit kontrolliert wird. angekommen, berichtet Uwe Richter: Der Produktions-Gesamtverantwortliche ist für die sechs deutschen Werke zuständig und empfängt den baustoff-

PARTNER am Standort Kissing, einem der größten Werke innerhalb der Gruppe. Vom hochmodernen Leit­ stand aus lassen sich nicht nur

Insgesamt fertigt HASIT seine Gips- und Zementprodukte in sechs Werken, die alle auf nachhaltige Standards setzen: Energie-Management und Staubvermeidung sind selbstverständlich. Im Hintergrund der 44 m hohe Sandsilo.

Abdichtungsvielfalt von der Rolle

Verlegung auf nahezu allen Untergründen

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Seit 25 Jahren ist das HASIT-Werk Kissing in Betrieb. Hier werden sämtliche Trockenprodukte hergestellt und in alle Gebinde angefüllt.

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HASIT produziert insgesamt in sechs deutschen Werken: Pastöse Produkte in Schwarzenfeld, für den Süden in Eichenkofen und Kissing, im Geschäftsbereich Süd-Ost in den Werken Regensburg und Crossen, den Bereich Süd-West beliefert das Werk Ammerbuch-Altingen.

Fertigungs-Qualität und Produktionsschritte effizient überwachen, sondern auch Materialfluss und Energieverbrauch.

Systeme in der Erntwicklungsund Erprobungsphase Diese Systeme sind derzeit bei HASIT in der Entwicklung oder Erprobung. »Wenn das digitale Bestellwesen erfolgreich eingeführt ist, soll es auch bei den anderen Unternehmen in der Gruppe implementiert werden«, sagt Jenke. Fertiggestellt hingegen ist die App »Color Design«, mit der HASIT die Wahl der richtigen Wandfarbe im Innen- und Außenbereich erleichtern will (s. Produktinfo-Kasten).

Von 6 bis 22 Uhr wird produziert. Mischmeister Ronny Simon überwacht vom Leitstand aus die Produktion, die je nach Auftragslage alle 30 Minuten umgestellt wird. 16    

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Als ersten großen Meilenstein bezeichnet Jenke die neue, konzernweit einheitliche Webseite, die im vierten Quartal dieses Jahres online gehen und diese sowie weitere digitale Bausteine zusammenführen soll. Dann gibt es – vergleichbar mit dem Eingang

INFO HASIT wurde im Jahre 1967 von Franz Haslberger sen. in Freising gegründet, das erste Werk ging vor 50 Jahren im nahen Eichenkofen in Betrieb. Es folgte der Aufstieg vom regionalen Kalkproduzenten zu einem der führenden europaweit agierenden Baustoffexperten, unterstützt durch entsprechende Zukäufe. Unter dem Slogan »Natürlich besser bauen« bietet HASIT maßgeschneiderte Lösungen für Architekten, Planer und ausschreibende Stellen und setzt auf die Partnerschaft mit dem Baustoff-Fachhandel. Das Sortiment umfasst zahlreiche Systemprodukte, die nach eigenen Angaben höchsten technischen, ökologischen und ökonomischen Ansprüchen gerecht werden und vom Keller bis zum Dach einsetzbar sind. Namensgebend für die 2006 gegründete Holding war der Kauf des schweizerischen Herstellers FIXIT im Jahr 1997. Die FIXIT-Gruppe Seit September 2006 besteht die FIXIT-Gruppe als Dachorganisation für die fünf Marken FIXIT, GREUTOL, HASIT, KREISEL und RÖFIX. Die Grup-

an der Zentrale in Freising – ein Tor, hinter dem sich dann die gesamte Produktwelt von HASIT sowie den Schwestermarken der FIXIT-­Gruppe und alle angebotenen Lösungen finden. Das große Ziel dabei: Dem Verarbeiter den Arbeitsalltag zu erleichtern.  J

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pe ist in Deutschland an sieben Standorten vertreten, in weiteren 18 Ländern in Mittel-, Ost- und Südosteuropa sind in 60 Niederlassungen (davon 44 Produktions-Werke) insgesamt ca. 2500 Mitarbeiter beschäftigt. Die Unternehmens-gruppe setzt auf langjährige Erfahrung und das Fachwissen von Wärmedämmung über ökologische Renovierungen bis hin zu bauchemischen Lösungen und bietet ein Sortiment mit 12 Sparten für die Bereiche Wohnungsund Nichtwohnungsbau, Hoch- und Tiefbau sowie Neubau und Sanierung. Die Palette umfasst Baustoffe aus eigenen Rohmaterialien bis hin zu Systemlösungen für Fassade, Wand und Boden. Eine gemeinsame Organisation und bessere Vernetzung sollen den Kundennutzen steigern. Die Mitarbeiter der Holding der FIXIT-Gruppe koordinieren länderübergreifende Projekte und Aufgaben und unter-stützen alle Marken- und Länderorganisationen, vor allem bei Marketing, IT und Digitalisierung. Aber auch Bereiche wie Forschung & Entwicklung, Logistik, Anlagentechnik und Controlling werden zentral am Stammsitz in Freising koordiniert.


TOP-THEMA

CEMEX DEUTSCHLAND AG / ERICH SOBOLEWSKI

Der Rohbau − vom Keller bis zum Dach

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Baustofflösungen für Sportanlagen und dichte Keller u  CEMEX  Beim diesjährigen »BetonForum« am Schwilowsee bei Potsdam hat Cemex ein neues Produkt aus dem Geschäftsbereich Mineralische Rohstoffe vorgestellt: »neogem« eröffnet vielfältige Möglichkeiten im Sportbereich sowie im Garten- und Landschaftsbau. In einer umfangreichen Ausstellung konnten sich die rund 200 Teilnehmer über weitere Cemex-Produkte informieren und sich mit Experten austauschen.

»

Der ›Cemex-Förderpreis Beton‹ und die ›BetonForen‹ von Cemex Deutschland sind ein wesentlicher Beitrag zur Förderung des technischen Fortschritts in der Betonbauweise und stehen auch für das nationale Engagement des Unternehmens.« Rüdiger Kuhn, Vorstandsvorsitzender Cemex Deutschland

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land AG, betonte, dass die bedarfsgerechte Entwicklung neuer Produkte und Lösungen, die Beratung bei bau­ stofftechnologischen Fragen und das Fachwissen der Mitarbeiter wichtige Teile des Leistungsangebots sind. In den nächsten Monaten werde Cemex weltweit die neue digitale Kundenplattform »Cemex Go« einführen, kündigte Kuhn an. Damit können relevante Kundenprozesse digital verarbeitet werden – die weltweite Einführung einer solchen Plattform ist nach eigenen Angaben eine Premiere in der Bauwirtschaft.

Günstiger Wohnraum für alle Im Vortrag »Bauen mit Carbonbeton« befasste sich Dipl.-­Ing. Steffen Müller, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität Dresden, mit Kurzfaserbewehrung, faserbewehrten Kunststoffstäben und textilen Bewehrungsmatten aus Carbon anstelle von Stahl. Die extrem leichte Carbonbewehrung biete neue konstruktive Möglichkeiten. Da keine Korrosionsgefahr besteht, kann die Betondeckung stark verringert werden und es entstehen schlanke Bauteile, die der Architektur eine ganz neue Formensprache ermöglichen. Die Normung für Carbonbeton, so das Ziel, solle bis 2021 vorangetrieben werden. Der Vizepräsident der Bundesarchitektenkammer, Joachim Brenncke, beschrieb die aktuellen Herausforderungen in Stadtplanung und Städtebau. Kostengünstiger Wohnraum fehlt in Ballungsgebieten, das gilt vor allem in Städten mit hoher Zuwanderung und in Universitätsstädten. In diesem Segment werde seit Jahren zu wenig Wohnraum geschaffen, es müssten über 1 Milli-

on Wohnungen gebaut werden, um den aktuellen Bedarf zu decken. Es müsse immer darum gehen, Wohnraum für alle gesellschaftlichen Gruppen zur Verfügung zu stellen, aber gleichzeitig ein funktionierendes Wohnumfeld zu organisieren.

Nicht nur in Zeiten der Hochkonjunktur steigt die Nachfrage nach Baustoffen mit schneller Gebrauchstauglichkeit. Dabei geht es auch um die, dem jeweiligen technologischen Bauablauf und der vorgesehenen Nutzung angepassten Festigkeitsanforderungen. Am Bei-

CEMEX DEUTSCHLAND AG / STEPHAN OTTO

Als aktuelles Beispiel der internationalen Produktentwicklung von Cemex wurde »neogem« vorgestellt, laut Hersteller ein Premiumprodukt aus dem Geschäftsbereich Mineralische Rohstoffe. »›neogem‹-Produkte schaffen besonders günstige Bedingungen im Sportbereich«, erläuterte Maximilian Stalinski, Regionalleiter Mineralische Rohstoffe Nord. »Sie ermöglichen neue Gestaltungsideen im Garten- und Landschaftsbau und werden in verschiedenen industriellen Bereichen eingesetzt.« Eine umfangreiche Ausstellung gab den Teilnehmern des »BetonForum« die Gelegenheit, sich über das Cemex-Produktangebot zu informieren und sich mit den anwesenden Experten auszutauschen. Rüdiger Kuhn, Vorstandsvorsitzender der Cemex Deutsch-

An vielen Ständen konnten sich die Besucher über die Produkte von CEMEX und ihre Anwendungsmöglichkeiten informieren.

Überarbeitete WU-Richtlinie Dr. Christoph Alfes, Leiter Betontechnik und Carbonbeton beim Deutschen Ausschuss für Stahlbeton e. V. (DAfStb), referierte über WU-Richtlinie. Im Zuge der kürzlich erfolgten Überarbeitung wurden auch die Begriffe angepasst: statt von »weißer« Wanne spricht man jetzt von »WU-Wanne« und »WU-Dächern«. Wesentliche Änderungen in der WU-Richtlinie 2017 sind die stärkere Betonung der Planung als verantwortlicher Instanz, die neu aufgenommenen Regelungen für WU-Dächer sowie strengere Anforderungen bei WU-Elementwänden. Für Alfes steht fest: »Die Anwendung der WU-Richtlinie für hochwertig genutzte Untergeschosse erfordert ein Umdenken bei der Anwendung der Entwurfsgrundsätze vom Bemessen zum zwangsarmen Konstruieren.«

spiel Verkehrswegebau sowie des Hochbaus zeigte Benjamin Sell, Application Engineer Cement & Concrete der Cemex Zement GmbH, entsprechende Lösungsmöglichkeiten mit »Promptis« auf. Diese Baustofflösungen, so Sell, können auf das jeweilige Anforderungsprofil (Steigerung der Produktivität von Betonfertigteilwerken, frühe Verkehrsfreigabe oder kurze Schalfirsten) abgestimmt werden. Der damit verbundene technologische und/oder wirtschaftliche Vorteil für den Kunden ist durch geeignete Kontrollmaßnahmen nachzuhalten.

Komplexität der Kombination Betone sollen mit möglichst hoher Wahrscheinlichkeit während der geplanten Nutzungsdauer die an sie gestellten Anforderungen erfüllen. Eine Kombination aus verschiedenen – teilweise


sich überschneidenden – betontechnologischen Maßnahmen soll sicherstellen, dass das System letztendlich dauerhaft ist. Am Beispiel Brückenkappen, die verschiedenen Belastungen wie Frost-Tausalz-Angriff auf den Beton, Chloridangriff auf die Bewehrung und Alkalieintrag von außen ausgesetzt sind, zeigte Dr.-Ing. Katrin Bollmann, Leiterin des Baustofflabors der Ce-

mex Deutschland AG, die Komplexität des Lösungsfeldes auf. Klimaveränderungen sowie der Schutz und die Nutzung natürlicher Ressourcen standen im Mittelpunkt des Beitrags von Christian Kalytta, Produktmanager Transportbeton, zum Thema Dränbeton. Die Versiegelung von Flächen infolge von Baumaßnahmen ist auch vor diesem Hintergrund, ein zent-

rales Problemfeld. »Beim Bau von Straßen oder der Befestigung von Flächen kann die von Cemex angebotene Dränbeton-Produktfamilie ›Pervia‹ als Trag- oder Deckschicht eine umweltgerechte Lösung bieten«, betonte er. So kann auch beim Auftreten von Starkregen das Regenwasser ungehindert in den Boden versickern, der natürliche Wasserkreislauf

bleibt erhalten. Als Tragschicht sichern Dränbetone die bauseitige Ableitung von Grund- oder Oberflächenwasser. Beim Bau der BAB 100 in Berlin kommen beispielsweise ca. 30 000 m³ Dränbeton als Tragschicht zum Einsatz. Das »BetonForum« 2019 wird in Hamburg (21.02.2019), Potsdam (21.03.2019) und München (11.04.2019) stattfinden.J

Betonabdichtung mit »orange wanne« die Anforderungen der WU-Richtlinie. Das Abdichtungsmaterial wurde speziell für uns entwickelt und hat ein allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis. Alle verwendeten Produkte bewähren sich seit Jahren im Kellerbau. Wir schaffen so die Grundlage für die Nutzungsklasse A auch bei der Beanspruchungsklasse 1.« Fazit des Herstellers: Das System »orange wanne« erfüllt alle Ansprüche an einen modernen WU-Keller auf sichere und wirtschaftliche Weise, es entspricht den hohen Anforderungen der WU-Richtlinie und es schließt weitergehende Qualitätsansprüche ein. Beim Betonabdichtungssystem »orange wanne« geht es um das Zusammenspiel von vier Aspekten:

1. Planung und Konzepterstellung: Cemex berät auf Basis der vorhandenen Planungsunterlagen und fertigt unter Berücksichtigung der Wasser- und Bodenverhältnisse die »orange wanne«-Planung an. Zunächst wird eine individuelle Abdichtungstechnik konzipiert, bei der auch eine Bemessung des Kellers vorgenommen wird: Fundamentplatte und die Wände für eine Ausführung in Stahlfaserbeton werden in Kombination mit herkömmlichem Betonstahl statisch neu berechnet. Darüber hinaus legen sie beton- und ausführungstechnische Maßnahmen fest. Damit das Kellerbauwerk Nutzungsklasse A entspricht, setzt die »orange wanne« den Entwurfsgrundsatz einer Vermeidung von Trennrissen, den die WU-Richtlinie als anspruchsvollsten Grundsatz definiert, um. Außenhautabdichtung und Dränage sind nicht erforderlich.

2. Transportbeton: Die Bodenplatte der »orange wanne« wird aus Stahlfaserbeton »faton« in Kombination mit Zulagen aus Betonstahl erstellt. Für die Ortbetonkellerwände bietet sich ebenfalls »faton« an. Der Verzicht auf eine flächige Betonstahlbewehrung spart nicht nur Stahl, sondern sorgt auch für einen schnellen Baufortschritt. Im Vergleich zu Wänden ohne Stahlfaserbeton kann die Anzahl der Fugen auf die Hälfte reduziert werden. Alternativ ist eine Ausführung mit Elementwänden möglich.

3. Abdichtungstechnik: Als Fugendichtungen werden Fugenblechelemente und Rohrdurchführungen aus spezieller Herstellung durch Cemex verwendet. Diese entsprechen den Anforderungen der WU-Richtlinie und sind laut Hersteller seit Jahren im Kellerbau bewährt.

4. Qualitätssicherung: Das Labor und die fachmännische Baustellenbetreuung von Cemex stellen sicher, dass das ausführende Unternehmen beim Einbau der Abdichtungstechnik und bei jeder Betonage eine optimale AusführungsJ qualität erzielt.

Als Abdichtungsmaterial dienen Fugenbleche, OrtbetonsollrissElemente und Mauerstärken.

CEMEX DEUTSCHLAND AG / ERICH SOBOLEWSKI

Zehn Jahre Gewährleistung auf die Wasserundurchlässigkeit eines Kellers, der nach dem Abdichtungskonzept »orange wanne« hergestellt ist – das verspricht der Hersteller Bauherren und Verarbeitern. Soll der Keller als zusätzliche Wohnfläche genutzt werden, ist nach der Richtlinie »Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton« (WU-Richtlinie) bei einem Keller der Nutzungsklasse A »Wasserdurchtritt in flüssiger Form […] nicht zulässig, Feuchtstellen auf der Bauteiloberfläche als Folge von Wasserdurchtritt sind auszuschließen.« Nutzungsklasse A stellt den Standard im Wohnungsbau dar, dies auch vor dem Hintergrund, dass bei der Nutzungsklasse B ein begrenzter Wasserzutritt zulässig ist. Es werden zwei Beanspruchungsklassen unterschieden: In die Klasse 1 ordnet die WU-Richtlinie drückendes, zeitweise aufstauendes und nichtdrückendes Wasser ein. Sie stellt die stärkere Beanspruchung eines Bauteils dar. Das Abdichtungssystem »orange wanne«, das die Cemex Deutschland AG zurzeit ausschließlich in Bayern vertreibt, erfüllt nach eigenen Angaben die hohen Anforderungen der Beanspruchungsklasse 1 und der Nutzungsklasse A. Der umfassende Ansatz beruht laut Hersteller auf einem abgestimmten Zusammenwirken der einzelnen Komponenten: Ergänzung der vom Auftraggeber eingereichten Statik, Baustoffauswahl, Abdichtungstechnik und Qualitätssicherung stammen aus einer Hand, die Bauausführung liegt in der Verantwortung des jeweiligen Bauunternehmers. Das System eignet sich für unterschiedliche Wasser- und Bodenverhältnisse und für individuelle Kellergrundrisse. Nordin Benattia, Coordinator Special Product Systems der Cemex Deutschland AG: »Die Planung basiert auf der systematischen Abdichtung aller Fugen. Die verwendeten Cemex-Produkte und -Produktsysteme sind güteüberwacht und erfüllen

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Wärmedämmendes Mauerwerk für Mehrgeschoss-Bauten

Trotz der höheren Druckfestigkeit weisen sie laut Hersteller gute Dämmeigenschaften auf, sodass auch größere Wohngebäude in einschaliger Bauweise errichtet werden können. Eine Zusatzdämmung der Außenwände mit einem Wärmedämmverbundsystem ist nicht erforderlich. Gerade vor dem Hintergrund der letzten Berichte über die Brennbarkeit solcher Dämmsysteme gewinnt laut Jasto die einschalige Bauweise zunehmend an Bedeutung.

Mit der Anzahl der Geschosse wachsen die statischen Anforderungen an das Mauerwerk: Bei einem Gebäude mit bis zu drei Stockwerken und einer durchdachten statischen Lastverteilung auf Innen- und Außenwände reichen in der Regel Steine der Steinfestigkeitsklasse (SFK) 2 aus. Bei höheren Geschosszahlen oder einer ungünstigen Lastverteilung sind jedoch oft Steine mit einer höheren Festigkeit gefordert. Sehr gute Wärmedämmeigenschaften setzen normaler-

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u  JASTO  Während die Zahl der Baugenehmigungen im Bereich von Einfamilienhäusern bereits wieder leicht zurückgeht, steigt das Volumen im Mehrfamilienhausbau weiter an. Speziell für diese mehrgeschossigen Bauweisen haben die Jasto Baustoffwerke hochwärmedämmende Plansteine aus Leichtbeton mit höheren Steinfestigkeiten entwickelt.

Mit der Anzahl der Geschosse wachsen die statischen Anforderungen an die Steine.

weise geringe Rohdichten voraus. Die meisten sehr leichten Steine werden in die SFK 2 eingeordnet und eignen sich sehr gut für den Ein- und Zweifamilienhausbau. Die Herausforderung bei der Steinherstellung für den mehrgeschossigen Wohnungsbau liegt darin, die Steine so zu optimieren, dass sie auch bei höheren Festigkeiten hervorragende Wärmedämmwerte vorweisen können. Für diese Aufgabenstellung hat Jasto nach eigenen Angaben mit dem Amboss-Stein einen neuen hochwärmedämmenden Stein im Verfahren der bauaufsichtlichen Zulassung, der auch die Festigkeitsklasse 6 einschließt. Damit eignet er sich für Gebäude, die bis an die Hochhausgrenze heranreichen (je nach Bundesland sind das bis zu 22 m). Der Amboss-Stein hat eine innenliegende mineralische Dämmung und erzielt in der SFK 4 eine Wärmeleitfähigkeit von 0,08 W/mK, in der SFK 6 gibt es Varianten mit 0,10 und 0,11 W/mK. Seine durchgehend hohe Wärmedämmung über die Festigkeitsklassen hinweg verdankt der Stein der speziellen Anordnung seiner Dämmstoffkammern.

Der Jasto Amboss-Stein in der Festigkeitsklasse 6 eignet sich für einschalige Gebäude, die bis an die Hochhausgrenze heranreichen.

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Bis zur Steinfestigkeitsklasse 4 bietet Jasto zwei weitere hochwärmedämmende Stein-Systeme an. »Jastoplan«-Thermsteine mit einem Dämmstoffkern aus Mineralwolle erreichen in unterschiedlichen Wandstärken einen Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit (LambdaR-Wert) von 0,10 W/mK. Auch der »Jastoplan Z«-Stein verfügt laut Hersteller über diese niedrige Wärmeleitfähigkeit. Werden Gebäude also so entworfen und geplant, dass die Last gleichmäßig auf die tragenden Wände verteilt wird, kann mit solchen Steinen auch bis zu vier Stockwerke hoch gebaut werden. Jasto verspricht mit dem »Jastoplan« Amboss-Stein, dem Z-Stein und dem Thermstein über ein umfangreiches Angebot, das vom Einfamilienhausbau bis hin zum mehrgeschossigen Wohnungsbau ganz auf eine monolithische Bauweise ohne WDVS abgestimmt ist. Soll die Förderung besonders energieeffizienter Wohnhäuser durch die KfW-Bank in Anspruch genommen werden, können mit diesen Steinen Gebäude nach dem KfW-Effizienzhaus-Standards 55, 40 und 40 Plus errichtet werden. J


Nachhaltiges Bauen: Philosophie, kein Trend u  KS-ORIGINAL  Zum nachhaltig umweltschonenden Bauen gehören mehrere Faktoren: ökologische Baustoffe und die energetische Gesamtgebäudebilanz ebenso wie ein Nutzungskonzept über den gesamten Lebenszyklus inklusive Rückbau und Recycling. Eine KalksandsteinFunktionswand mit dem Prinzip der strikten Bauteiltrennung – von KS* bereits seit mehr als 60 Jahren umgesetzt – soll diese Forderungen vereinen.

Im Gegensatz zu anderen Wandbaustoffen entsteht der natürliche Mauerstein Kalk­sandstein (KS) laut Hersteller ressourcenschonend und energiearm aus den Grundstoffen Kalk, Sand und Wasser – ohne chemische Zusätze. Er ist das tragende Gerüst für massive, langlebige Gebäude und sortenrein vollständig in den Wertstoffkreislauf rückführbar. Reststoffe aus der Produktion fließen schon seit vielen Jahren wieder in den Produktionsprozess zurück. Diese Reinheit des Endproduktes ermöglicht die vollständige Recyclierbarkeit, was ihn laut Hersteller idealtypisch für ökologisch verantwortungsbewusstes Bauen mit hoher bauphysikalischer Leistungsfähigkeit macht. Hinzu kommen demnach Aspekte wie Wartungsfreiheit und Langlebigkeit: Der weiße Stein prägt seit mehr als 120 Jahren die Baukultur mit langen, kostengünstigen Nutzungszeiträumen und positiver Umweltbilanz. Steht das KS-Gebäude doch einmal zum Abriss,

lässt sich das Mauerwerk einfach dem Recycling zuführen.

Recycling erfordert Natürlichkeit Durch die Funktionstrennung Statik – Wärmedämmung – Witterungsschutz können die Bauteilschichten separiert rückgebaut und der Kalksandstein weitergenutzt werden. Als rein mineralischer Bauschutt ist er auch wesentlich kostengünstiger zu entsorgen als beispielsweise schadstoffbelastetes Holz oder Verbundbaustoffe wie mit Dämmstoffen verfüllte Mauersteine. Chemisch behandelte Baustoffe legal zu entsorgen, ist oft noch weitaus aufwandiger. Dagegen kommt recyclierter Kalksandstein unter anderem im Straßenbau oder als Vegetationsbaustoff zum Einsatz – sortenrein sogar als Wertstoff zur Herstellung neuer Steine. Reststoffe, die bei der Produktion im Werk entstehen, fließen schon heute als Zuschlagstoff wieder in die Steinproduktion.

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nung, Produktion, Transport, Nutzung, Rückbau/Recycling). In der Ökobilanz heißt es unter anderem: »Kalksandsteine (…) können als der Natur nachempfundene Mauerwerksteine bezeichnet werden.« Darüber hinaus gibt es für Kalksandsteine vom Institut Bauen und Umwelt e.V. eine ausführliche UmweltProduktdeklaration nach ISO 14025 und EN 15804. Diese ist kostenlos auf der Website des Instituts wie auch unter ksoriJ ginal.de downloadbar.

KAI NIELSEN / KS-ORIGINAL

Die Bedeutung des natürlichen, nachhaltigen Bauens ist längst elementar in modernen Architektur-Konzepten. Mit dem Ziel, die Umwelteinflüsse des Kalksandsteins umfassend unter ganzheitlichen, nachhaltigen Gesichtspunkten wissenschaftlich zu dokumentieren, ist bereits 1994 eine Ökobilanz erstellt worden. Sie belegt laut Hersteller exzellente Umwelteigenschaften des Kalksandsteins über seinen Lebenszyklus (Rohstoffgewin-

Kalk, Sand und Wasser: Kalksandsteine bestehen aus reinen, natürlichen Rohstoffen.

Silka-Funktionswand kombiniert günstige Eigenschaften u  SILKA  Eine

Funktionswand kombiniert Baustoffe mit den jeweils günstigsten Eigenschaften in einem Schichtenaufbau. Deshalb hat Xella jetzt das großformatige Bausystem »Silka XL« mit dem Multipor Wärmedämm-Verbundsystem zur »Silka Funktionswand« zusammengeführt. Vor diese Tragschicht wird dann mit dem Multipor WDVS in Dämmstoffdicken von 14 bis 30 cm eine weitere funktionale Ebene angeordnet. So entstehen quasi-monolithische mineralische Aufbauten, die Schicht für Schicht sehr gute Werte für eine energetisch optimierte Bauweise versprechen. Vorteile bietet die Konstruktion laut Hersteller auch beim Schallschutz. Ingo Beer, als Produktmanager zuständig für die

»Silka«-Funktionswand, sagt: »Unsere Auswertungen haben gezeigt, dass ›Silka‹-Funktionswände gegenüber einer Dämmung von Kalksandsteinwänden mit Standard-EPS bzw. Mineralwoll-Lamellen deutlich höheren Schallschutz gegen Außenlärm bieten.« Auch im Vergleich zu Wänden aus monolithischen Hochlochziegeln oder Wänden aus Hochlochziegeln, die mit Standard-EPS oder Mineralwoll-Lamellen gedämmt

XELLA

Um durch die Bauausführung einen hohen Qualitätsstandard sicherzustellen, entscheiden sich nach eigenen Angaben immer mehr Architekten für eine Ausführung von Neubauten mit der massiven »Silka«-Funktionswand. Dabei wird eine tragende Innenschale mit dem großformatigen Bausystem »Silka XL« in den üblichen Wand­dicken von 17,5 bis 24 cm errichtet, die dem Lastabtrag und dem Schallschutz dient.

In der »Silka«-Funktionswand sind das Bausystem »Silka XL« und das Multipor Wärmedämm-Verbundsystem zusammengeführt. 22    

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sind, soll ein wesentlich besserer Lärmschutz erreicht werden. »Das System bietet insbesondere bei Mehrfamilienhäusern gegenüber vertikaler Flankenschallübertragung einen höheren Schallschutz als Systeme mit Hochlochziegeln«, so der Bauingenieur weiter. Auch beim sommerlichen Hitzeschutz bietet die ­»Silka«-Funktionswand gute Werte. Dafür sorgen laut Hersteller lange Phasenverschiebungsdauern, die einen optimalen Hitzeschutz gewährleisten. Als Phasenverschiebung wird die Zeitspanne bezeichnet, die eine Temperaturspitze braucht, um von außen in das Innere eines Raumes zu gelangen. Sonnenwärme erreicht also nicht direkt den Innenbereich des Gebäudes. Erst mit Verzögerung und in abgeschwächter Form – in der Regel nachts, wenn es ohnehin kühler ist – kommt die Wärme zum Teil im Innenraum an. Mit über 10 Stunden liegt die Phasenverschiebungsdauer von »Silka«-Funktionswänden nahe an der Empfehlung für den optimalen Hitzeschutz und ist laut Hersteller gegenüber einer Dämmung von Kalksandsteinwänden mit EPS oder MiJ neralwolle länger.


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Wohnen mit Schlossblick und guten energetischen Aussichten u  SCHÖCK  Gute Aussichten für die Bewohner von 23 neuen Eigentumswohnungen in Sigmaringen: Der Einsatz des »Schöck Isokorb XT-Combar« aus Glasfaserverbundwerkstoff an den zahlreichen Panoramafenstern ermöglicht nicht nur einen hervorragenden Blick auf das Hohenzolern-Schloss, sondern verspricht auch eine äußerst effektive Wärmedämmung.

Viele Wohnungen mit Balkon, Loggia oder Dachterrasse Der Bauherr, die Gesellschaft für Siedlungs- und Wohnungsbau Baden- Württemberg mbH (GSW), ist ein in Baden-Würt-

SCHÖCK

In Sigmaringen plante das dort ansässige Architekturbüro PQ – Planquadrat ein modernes Wohngebäude, das sich behutsam in die Bestandsbebauung eingliedert. Die 23 Ei-

Aus Gewichts- und Platzgründen wurden die Balkone als 6 cm starkes Halbfertigteil im Fertigteilwerk realisiert. gentumswohnungen sollen moderne Architektur, barrierearmes Wohnen und eine ruhige, zentrale Lage verbinden. Besonders die Panoramafenster mit ihrem Blick auf das Schloss Hohenzollern und die helle, lichtdurchflutete Optik machen den Reiz dieser Wohnungen aus. Die Balkone, Loggien und Dachterrassen bieten Wohnkomfort auch im Freien. Das Ingenieurbüro Rohmer GmbH aus Laupheim plante die Balkon­ anschlüsse mit dem glasfaserbewehrten »Schöck Isokorb XT-Combar«, der laut Hersteller eine hervorragende Wärmedämmung verspricht.

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temberg, Bayern, Berlin und Sachsen-Anhalt tätiges Wohnungsunternehmen mit Hauptsitz in Sigmaringen. Das Projekt »Wohnen mit Schlossblick« ist ein modernes, fünfgeschossiges Wohngebäude mit Tiefgarage, das wie drei separate Wohngebäude wirkt. Insgesamt sind 23 moderne und barrierearme Wohneinheiten entstanden, die aus zwei, drei, oder vier Zimmern bestehen. Die kleinste Wohnung hat eine Größe von rund 50 m2 und die größte misst rund 185 m2. Alle Wohnungen verfügen über Balkone oder Loggien, deren Zugänge barrierearm gestaltet sind. Die Dachgeschosswoh-

► Fugenbänder

► Rohrdurchführungen

nungen mit umlaufenden, bodentiefen Fenstern bieten großzügige Dachterrassen.

Klassischer Stahlbetonbau in »KfW 70«-Standard Generalunternehmen beim Bau war die Baufirma Georg Reisch aus Bad Saulgau. Bauleiter Jochen Lindner: »Wir haben das gesamte Gebäude, auch aufgrund der Erdbebenzone 3, in klassischer Stahlbetonbauweise mit Ortbeton ausgeführt. Die 20 cm starken Außenwände sind mit einer 160 mm starken Wärmedämmung und Putz versehen. Da fast jede Wohnung mit einem Balkon geplant ist, mussten wir besonders bei den Balkonanschlüssen auf Wärmebrücken achten. Der Wärmeabfluss ist besonders hoch, wenn beide Bauteile – Balkon und Geschossdecke – aus einem Material mit hoher Wärmeleitfähigkeit bestehen, wie in unserem Fall aus Stahlbeton.« Die thermische Entkopplung von auskragenden Bauteilen gehörte daher zu den größten Herausforderungen beim Neubau im Niedrigenergiestandard. Wenn die Balkonplatte ohne thermische Trennung zum Gebäude hin eingebaut wird, entsteht am Übergang eine Wärmebrücke, die zu Bauschäden führen kann oder das Erreichen des geforderten Energiestandards verhindert. Gelöst wurde dieses Problem mit dem »Schöck Isokorb XT-Combar«, dessen Zugstäbe aus Glasfaserverbundwerkstoff gleichzei-

► Kabeldurchführungen

tig eine größere Balkonfläche ermöglichten. Denn die verbesserte Wärmedämmung erlaubte in diesem Fall, unter Einhaltung der Biegeschlankheit, größere Balkone bei gleichem Wärmeabfluss. Das bedeutet: mehr architektonischer Gestaltungsfreiraum ohne zusätzliche Dämmmaßnahmen.

Isokorb und Glasfaser: Das Beste aus zwei Welten Bei der neuen Lösung »Isokorb XT-Combar« treffen laut Hersteller zwei Produktwelten aufeinander – der »Isokorb XT« und »Combar« aus Glasfaserverbundwerkstoff. Im Bereich Bewehrungstechnologie sowie bei Sandwich- und Elementwänden ist »Combar« etabliert. Der Glasfaserstab besteht aus korrosionsresistenten, besonders dicht gepackten Glasfasern, die mit einem Vinylesterharz gebunden sind. Ist das Material ausgehärtet, erfolgt die Profilierung und die Endbeschichtung. Als Ergebnis verspricht Schöck ein Bewehrungsmaterial mit einzigartigen statischen, physikalischen und nachhaltigen Eigenschaften und vielen Vorteilen: zum Beispiel hohe Zugfestigkeit und Dauerhaftigkeit, sehr gute Korrosionsbeständigkeit und deutlich geringeres Eigengewicht als Stahl. In aufwendigen Versuchsreihen wurde das von Schöck entwickelte Material in den »Iso­ korb XT-Combar« integriert. Die Eigenschaften der »Iso­ korb«Technologie werden laut Her-

► Dichteinsätze

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steller ergänzt um die minimale Wärmeleitfähigkeit des Glasfaserverbundwerkstoffs von 0,7 W/mK. Der »Schöck Isokorb XT-Combar« verfügt über die bauaufsichtliche Zulassung des DIBt, ist typengeprüft und brandschutzklassifiziert. Laut Hersteller entsteht eine wärmetechnisch überlegene Alternativlösung zu Betonstahl (Lambda=50-60 W/mK) und Edelstahl (Lambda=15-17 W/ mK) mit bisher nicht erreichten Wärmedämmwerten und der Reduktion von Wärmebrücken auf ein Minimum.

Montage der vorgefertigten Balkone Aus Gewichts- und Platzgründen wurden die Balkone im Reisch-Fertigteilwerk als 6 cm starkes Halbfertigteil vorgefertigt. Laut Bauleiter Lindner wurden die 9 m langen Balkone zusätzlich in zwei Teile geteilt. »Dadurch konnten wir vor Ort die bis zu 3,6 t schweren Bauteile problemlos mit dem Kran

Die kürzeren und leichteren Glasfaserstäbe sorgen im Vergleich zu Stahl für ein geringeres Gewicht und kompaktere Maße. auf der temporären Unterkonstruktion positionieren, sodass sich die Anschlüsse in die Bewehrung der Decke fügen«, erläutert er. »Der untere Teil des ›Schöck Isokorb‹ wurde bereits im Fertigteilwerk in das Halbfertigteil betoniert. Nachdem auf der Baustelle der obere Teil des Isokorb aufgesetzt war, konnten wir die Decke und die Balkone mit einer 19 cm hohen Betonschicht fertig betonieren. Die in zwei Elemente geteilten Balko-

ne, haben wir nach dem Versetzen mit Ortbeton wieder zu einer Balkonplatte verbunden. Die Oberseite wurde dann vollflächig abgedichtet und die untere Stoßfuge dauerelastisch verfugt«, so Jochen Lindner. Die kürzeren und leichteren Glasfaserstäbe sorgen im Vergleich zu Stahl für ein geringeres Gewicht und kompaktere Maße. Dadurch wird der Einbau im Fertigteilwerk und auf der Baustelle einfacher. »Mit

dem Einsatz des ›Schöck Isokorb XT-Combar bei der Wohnanlage in Sigmaringen konnte eine wärmebrückenarme und dennoch sehr wirtschaftliche Ausführung erzielt und auch den statischen Anforderungen Rechnung getragen werden. Dank der konstruktiven Unterstützung der technischen Abteilung des Unternehmens Schöck hat die Umsetzung auf der Baustelle sehr gut funktioniert«, resümiert Anton Rohmer. J

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MEVVA

Alles aus einer Hand: Fundament, Wände und Decken wurden mit MEVA-Schalungssystemen gebaut.

Besonderes Referenzobjekt: Wenn ein Bauunternehmen ein neues Bürogebäude braucht… u  MEVA  Die

Baubranche wächst seit Jahren und mit ihr zahlreiche Unternehmen. Die GeigerUnternehmensgruppe expandiert ebenfalls und setzt beim Bau ihres neuen Bürogebäudes in Oberstdorf auf höchste Qualität. Bei allen Bauabschnitten kamen Lösungen des SchalungsSpezialisten MEVA zum Einsatz. Das vierstöckige Bauwerk ist von großer strategischer Bedeutung für das Unternehmen. Durch die Vereinigung mehrerer Geschäftsfelder sollen hier wertvolle Synergien entstehen, die das Gebäude nicht nur optisch zu einem Aushängeschild machen. Die Wahl des Bauherren fiel bei der Schalung auf MEVA.

Kein Widerspruch: Qualität und zügiger Baufortschritt Angefangen beim Fundament setzte das Bauunternehmen in vollem Umfang auf die Produkte des Herstellers aus Haiterbach. Die leichten Aluminium­Elemente der Wandschalung »AluStar« erlaubten zu Beginn kranunabhängiges Arbeiten. Decken und Wände des Neubaus wurden ebenfalls vollständig mit MEVA-Produkten hergestellt. Die robuste Wandschalung »Mammut 350« ermöglichte unabhängig von Betonrezeptur, Witterung und Temperatur Steiggeschwindigkeiten bis zu 4 m Höhe pro Stunde. Das Betonieren großer Flächen in einem Takt war damit laut MEVA kein Problem und die Bauarbeiten konnten zügig voranschreiten.

Harmonisches Anker- und Fugenbild Der Wunsch des Bauherrn nach einem harmonischen Anker­und 26    

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Fugenbild wurde in der Planung von Beginn an berücksichtigt. Bauleiter Stefan Mair lobt die guten Resultate: »Trotz des Baubeginns im Winter gab es keine Probleme. Wir haben mit den gemieteten Schalungen durchweg sehr gute Betonergebnisse erzielt.« Das Resultat überzeugt die kritischen Baufachleute, nur etwa 50 m2 der gesamten Wandflächen wurden aus gestalterischen Gründen anschließend verputzt. Auch in den Büros erfreut man sich an schönem Sichtbeton in »SB3«-­Qualität. Möglich machte es die »alkus Vollkunststoff­Platte«, die serienmäßig in allen MEVA-Schalungs­ systemen integriert ist. Die Platte sitzt bündig im Rahmen. Im Gegensatz zu Holzplatten ist daher kein Überstand des Rahmenprofils nötig, so-

dass auch keine Profilnase im Beton zurückbleibt.

konnten die Platten problemlos instand setzen.«

Kleine Reparaturen direkt auf der Baustelle

Sonderkonstruktionen ohne Probleme

Mechanische Beschädigungen der Schalhaut ließen sich stoffgleich reparieren. Gerade bei großen Projekten mit Sichtbetonanforderungen ist das laut MEVA ein bedeutender Vorteil. Der entsprechende Reparaturkoffer wurde mitgeliefert und enthielt neben Ersatzteilen alle nötigen Werkzeuge, um Nachbesserungen schnell vor Ort ausführen zu können. Die einfache Handhabung überzeugte auch Polier Maik Lange: »Im Reparaturkoffer war alles vorhanden. Nach einer kurzen Einweisung durch den MEVA-Schalmeister haben alle Beteiligten die Funktion sofort verstanden und

Im Treppenhaus war ausgesprochen hohe Qualität gefordert. Daher fertigte MEVA eine Sonderschalung an, um in diesem offenen Bereich glatte und einheitliche Oberflächen der Sichtbetonqualität »SB4« zu erzielen. Die Schaleinheit hatte die Form einer rechtwinkligen Außenecke. Sie bestand aus zwei 3,5 m hohen Elementen der Wandschalung »Mammut 350«. Die verwendeten »alkus Vollkunststoff­Platten« wurden im 90°­-Winkel miteinander verschweißt, um den Austritt von Betonmilch und damit unerwünschte Musterbildung zu verhindern. Der fertige Neubau ist laut MEVA gleichermaßen eine erstklassige Referenz für die Arbeit der Firma Geiger sowie die Schalungen aus HaiJ terbach. 

Die Möglichkeit, selbst Nachbesserungen an der »alkus Vollkunststoff­Platte« vorzunehmen, begeisterte Polier Maik Lange: »Die Handhabung ist sehr einfach und ich erhalte auch mit der ausgebesserten Schalhaut hervorragende Ergebnisse.«


Kombination aus Lehm und Holz im ökologischen Eigenheim Verantwortung übernehmen. u  LEIPFINGER-BADER  Beim neuen hochwärmedämmenden Mauerziegel »Unipor Silvacor« sind die Naturstoffe Lehm und Holz miteinander kombiniert – eine Kombination, die laut Hersteller ökologisch zukunftsweisend ist. Nach dieser Devise plante auch eine Bauherren-Familie in der Oberpfalz ihr modernes, energieeffizientes Einfamilienhaus, dessen zwei Geschosse auf eine spätere getrennte Nutzung der beiden Einheiten ausgelegt sind. So kann die junge Familie flexibel auf individuelle Lebensabschnitte eingehen.

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POROTON®-T7® Der Ziegel. Rohbau in Burglengenfeld: In einschaliger Bauweise errichtet, zeichnet sich das Mauerwerk durch Energieeffizienz und Natürlichkeit aus. Die Oberpfalz ist gesegnet mit großen Lehmvorkommen – entsprechend hat der Ziegelbau hier eine lange Tradition. Ein Einfamilienhaus aus diesem Wandbaustoff ist auch angesichts der kurzen Transportwege ein Zeichen ökologischer Vernunft. In Burglengenfeld (Landkreis Schwandorf) hatten die Bauherren konkrete Vorstellungen für den Grundriss und die Ausführung ihres Einfamilienhauses, die sie der Architektin Kerstin Steiner vorzeigen konnten. Umstritten mag die Entscheidung gegen einen Keller gewesen sein. Dies ist eine schmale Gratwanderung, die später oft bereut wird. Ein wenig mit dazu beigetragen hat hier die Tatsache, dass das Baugrundstück in einem Retentionsraum der Naab liegt – also dort, wo Hochwasser abgemildert werden.

Grundriss für mehrere Generationen Das Elternschlafzimmer wurde im Erdgeschoss platziert und

das Dachgeschoss so in den Grundriss eingebunden, dass es später als eigene Wohnung genutzt werden kann. »Mehrgenerationenhaus« nennt man diese Gestaltung: Die Möglichkeit, das Haus an seine individuellen Lebensabschnitte anzupassen, ist Ökologie in Reinform. Der stete Wandel einer Familie wird oft nicht bedacht und verursacht jedoch weder bei der Planung noch der Ausführung erhöhte Kosten. Bauherr Martin Götz: »Für die Küche im Obergeschoss sind die Leitungen bereits unter dem Putz verlegt. Dort können wir also eine zweite Wohnung schaffen.« Der fehlende Keller wird durch zwei Abstellräume aufgewogen – einer davon befindet sich mit rund 40 m2 Grundfläche über der Garage.

Dachkonstruktion sorgt für fließende Raumhöhen Zwei Pultdächer, Rücken an Rücken und in der Höhe versetzt, geben dem Gebäude seinen

Beste Werte für jede Anforderung: Die U-Werte reichen von beachtlichen 0,14 W/(m2K) bei einer Wandstärke von 49,0 cm bis hin zu 0,18 bei einer 36,5 cm dicken Wand! Mit der beeindruckenden Wärmeleitzahl von 0,070 W/(mK) erfüllt der POROTON®-T7® die strengen Anforderungen an KfW-Effizienzhäuser mit Leichtigkeit!

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»

Ziegel und Holzfaser ergänzen sich ideal und bilden gemeinsam eine besonders nachhaltige, natürliche und energieeffiziente Wandbaustoff-Lösung.« Dr.-Ing. Thomas Fehlhaber, Geschäftsführer der Unipor-Gruppe

Grundriss weitgehend vor; und auch all die Schwierigkeiten, die zu meistern sind, sind auf den ersten Blick erkennbar. Dem höher liegenden Pultdach ist ein Geschoss mehr untergeschoben und dieses Obergeschoss kämpft zur Traufe hin mit seiner abnehmenden Raumhöhe. Das glatte Gegenteil auf der anderen Seite des Hauses: bis auf knapp 4,20 m Höhe steigt hier das Dach nach innen an. Solch eine Dimension verlangt nach Volumen. Folgerichtig befindet sich hier ein großer Wohnraum, der Küche, Essen und Wohnen verbindet. Im Gegensatz dazu drängt sich auf der anderen Seite alles ein wenig zusammen: Dort liegen, getrennt vom mittig gesetzten Treppenhaus, Schlafzimmer und Bad der Eltern sowie die wichtigen Nebenräume, allen voran der Technikraum. Man tritt ein durch einen Windfang, geradeaus geht es in die Erdgeschosswohnung, die Kinder nehmen direkt die Treppe und entschwinden in ihr eigenes Reich. Beidseitig dieser Treppe finden sich im Obergeschoss zwei annähernd gleich große Kinderzimmer mit französischen Balkonfenstern an der jeweiligen Giebelfassade. Das Bad mit Dusche und WC ist neben der Treppe zwischen den beiden Kinderzimmern eingeschoben.

Neuer Ziegel für ökologisches Wohnen Wie so häufig bei Ziegelbauwerken steht am Anfang der Wunsch nach energieoptimiertem Bauen, gepaart mit der Vorgabe einer monolithischen Bauweise. Außenmauerwerk mit aufgeklebter Dämmung ist laut Leipfinger-Bader selbst nach Jahrzehnten der Markteinführung besonders im Einfamilienhausbau kein beliebtes Konstruktionsprinzip. Dämmung sitzt demnach nur dort, wo sie unverzichtbar ist – unter der Bodenplatte aus Beton, 20 cm dick, mit einer Wärmeleitzahl von 0,036 W/mK. Gleiches gilt auch für die Streifenfundamente, die beidseitig mit einer 12 cm starken Dämmung versehen sind. In Sachen Außenmauerwerk entschieden sich die Bauherren auf Empfehlung ihres Bauunternehmers Anton Graf Bau GmbH (Sterzenbach), für einen Ziegel der neuesten Generation: den »Unipor W07 Silvacor«, hergestellt vom Ziegelwerk Leipfinger-Bader in Puttenhausen. Mit der »Silvacor«-Gattung bietet die Unipor-Ziegel-Gruppe einen hochwärmedämmenden Mauerziegel, dessen Dämmstoffkern aus Nadelholzfasern besteht. »Ziegel und Holzfaser ergänzen sich ideal und bilden gemeinsam eine besonders nachhaltige, na-

türliche und energieeffiziente Wandbau­stoff-Lösung«, erklärt Dr.-Ing. Thomas Fehlhaber, Geschäftsführer der Unipor-Gruppe. »Die neuen Mauerziegel erreichen dabei bauphysikalische Bestwerte.« Der »Unipor W07 Silvacor« hat eine Wärmeleitwert von 0,07 W/mK und ermöglicht laut Hersteller den monolithischen Bau von Außenwänden, die in einer Wandstärke von 42,5 cm einen U-Wert von nur 0,16 W/ m²K und damit KfW-Effizienzhaus-Standard 55 erreichen. Bei diesem Bauvorhaben wurden Ziegel der Stärke 36,5 cm verwendet. Vermauert wurde im Dünnbettverfahren, so wie es sich heute aufgrund der wirtschaftlichen und bauphysikalischen Anforderungen in der Praxis durchgesetzt hat. Auch der Wandaufbau ist insgesamt in Bezug auf die Materialien sowie seine Dampfdiffusionsoffenheit als durch und durch natürlich einzustufen: 2 cm Gips-Zementputz, 36,5er »Silvacor«-Ziegel, 0,5 cm Haft- und Armierungsmörtel, 2 cm Leichtputz, 0,5 cm Oberputz. Wer hier an die Wand klopft, hat den Sound soliden Mauerwerks und kein hohles Scheppern im Ohr. Ergänzt wurden die energetischen Optimierungen im Außenmauerwerk durch hochwertige Laibungsziegel sowie wärmegedämmte Rollladenkästen.

MARTIN GÖTZ

Energieplanung nachhaltig gedacht

Eigenheim mit ökologischer Komponente: Das moderne Einfamilienhaus besteht aus massivem »Unipor Silvacor«-Mauerwerk. Diese neuen Ziegel sind mit sortenreinen Nadelholzfasern gefüllt und daher besonders wärmedämmend und nachhaltig. 28    

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Zusammen mit Fenstern in Aluminium-Holz-Konstruktion mit Dreifachverglasung sowie einer Zwischen- und Aufsparrendämmung erreicht das Gebäude eine Energieeffizienz, die rechnerisch unterhalb der Anforderungen des KfW-Effizienzstandards 40 liegt. Zum Erreichen dieser energetischen Werte tragen ein Zu- und Abluftsystem mit Wärmetauschern sowie eine Deckenheizung mit integrierter Aktivkühlung bei. Die erforderliche niedrige Betriebstemperatur dieser Flächenheizung wurde kombiniert mit einer Erdwärmepumpe. J


Sichere Dämmung im zweischaligen Mauerwerk u  AUSTROTHERM  Mit

den neuen Produkten »XPS TOP Mauerrandstreifen« und »XPS TOP ZFoliendämmung« verspricht Austrotherm eine unkomplizierte Ausführung und eine ausgezeichnete Wärmedämmung.

termesser oder einer Stichsäge zugeschnitten werden.

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Z-Foliendämmung

Die neue »XPS TOP Z-Foliendämmung« wird im zweischaligen Mauerwerk unterhalb der Z-Folie im erdberührten Bereich oder am Sockel verlegt. Die Kerndämmung hat sich als Dämmmethode im zweischaligen Mauerwerk bewährt. Dennoch gibt es auch bei dieser Variante neuralgische Punkte. Hierzu zählen Wärmebrücken bei Fensterlaibungen und Türöffnungen als auch aufsteigende Feuchtigkeit im Sockelbereich des Schalenzwischenraums. Die neuen Produkte »XPS TOP Mauerrandstreifen« und »XPS TOP Z-Foliendämmung« setzen laut Hersteller genau an diesen Punkten an und sorgen für eine unkomplizierte Ausfüh-

rung inklusive ausgezeichneter Wärmedämmung.

Mauerrandstreifen Der »XPS TOP Mauerrandstreifen« ist ein Randabschluss, den Austrotherm speziell für die Auskleidung von Tür- und Fensteröffnungen im zweischaligen Mauerwerk entwickelt hat. Er besteht aus geschlossenzelligem Extruderschaum, der hoch wärmedämmend, verrottungsfest sowie wasserunempfindlich ist und in den Breiten von 120 bis 180 mm angeboten wird. Aufgrund seiner

Abmessungen ist er laut Hersteller exakt und zugleich unkompliziert auf den errechneten Abstand zwischen Trag- und Verblendmauerwerk anpassbar. Wärmebrücken rund um Fenster und Türen haben damit keine Chance. Die formstabilen Austrotherm Mauerrandstreifen sind mit einer geprägten Oberflächenstruktur versehen, sodass sie direkt verputzt werden können. Sie werden auf das Mauerwerk gedübelt, genagelt oder geklebt und können auf der Baustelle ganz einfach mit dem Cut-

Für trockene Kelleraußenwände und Sockel im zweischaligen Mauerwerk hat Austrotherm ein Dämmelement mit glatter, abgeschrägter Oberfläche entwickelt. Im Schalenzwischenraum kann hierauf die Z-Folie schnell und vor allen Dingen DIN-Norm gerecht verklebt werden. Das eingearbeitete Gefälle ermöglicht die Ableitung auftretender Feuchtigkeit und verhindert, dass Wasser in die Kerndämmung eintritt. Im weiteren Verlauf wird die Z-Folie im Bereich des Verblendmauerwerks gemäß DIN-Norm wie gewohnt horizontal verlegt. Die Austrotherm »XPSTOP ZFoliendämmung« besteht aus wasserunempfindlichem XPS 30 mit einer Wärmeleitfähigkeit zwischen 0,035 W/mK und 0,038 W/mK je nach Dicke. Eine wärmebrückenfreie Ausführung der 80 bis 200 mm dicken Elemente wird über das stirnseitige Nut- und Federprinzip ermöglicht. J

Steine zum Wohnfühlen!

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Neubau: Lückenschluss mit Poroton-WDF-Außendämmung sechsgeschossige Neubau mit Keller an Münchens verkehrsreicher Lindwurmstraße beherbergt nach zweijähriger Bauphase sechs Wohn- und drei Gewerbeeinheiten. Mit dem Neubau wird eine provisorische, nur zweigeschossige Bebauung ersetzt und damit eine weitere Nachkriegslücke im Straßenzug geschlossen. Die Außenwandkonstruktion bereitete den Planern einiges Kopfzerbrechen. Mit einer Stahlbetonkonstruktion plus vorgemauerter Ziegelschale aus Poroton-WDF gelang es ihnen, alle Erfordernisse an den anspruchsvollen Neubau zu vereinen. Mehr als 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs geht es auch in München immer noch darum, die stellenweise noch sichtbaren architektonischen Spätfolgen der Zerstörung und des provisorischen Wiederaufbaus zu beseitigen, um das Stadtbild aufzuwerten. Bei dem ständig wachsenden Druck auf den Wohnungsmarkt, der in München besonders gravierend ist, geraten solche kriegsbedingten Baulücken, in denen neuer Wohn- und auch Arbeitsraum entstehen kann, stark in den Fokus. Mit dem Neubau an der Lindwurmstraße konnte nun eine der noch verbliebenen Nachkriegs-Baulücken geschlossen werden und gleichzeitig zusätzliche Fläche für Wohnen und Arbeiten in einer zentralen, sehr urbanen Lage geschaffen werden.

Anspruchsvolle Anforderungen an Planer Für das von der Eigentümerin beauftragte Büro Schmidt Heinz Pflüger Partner Architekten aus Moosburg (Bayern) waren die schwierige, beengte Baustelleneinrichtung

SCHLAGMANN POROTON

u  SCHLAGMANN  Der

Der Neubau in Betonbauweise musste gedämmt werden, um die Anforderungen der EnEV 2009 zu erreichen. Die Planer fanden mit der vorgemauerten Wärmedämmfassade Poroton-WDF die optimale Lösung, die allen Erfordernissen in statischer, thermischer, wirtschaftlicher und auch ökologischer Hinsicht gerecht wurde. und der Lückenschluss, bei dem an die flankierenden Bestandsgebäude angegliedert werden musste, eine besondere Herausforderung. Hinzu kam, dass bei der Neubebauung des 570 m2 großen Grundstücks zwar der zweigeschossige Nachkriegsbau abgerissen werden durfte, nicht aber der Bestandskeller des im Krieg zerstörten Vorgängerbaus. Dieser teilweise mit gemauerten Kappendecken sowie Tonnengewölben ausgestattete Keller konnte aufgrund seiner Ausführung hauptsächlich nur an den Außenwänden die Lasten eines Neubaus abtragen. Hinzu kamen als weitere Herausforderung die strikten Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) mit den damit verbundenen Anforderungen an eine wärmedämmende Außenwandkonstruktion.

Neubau mit kluger Außenhaut: Stahlbeton plus WDF Die Architekten fanden schließlich die Lösung, die allen Erfordernissen in statischer, thermischer, wirtschaftlicher und auch ökologischer Hinsicht gerecht wurde: eine Ausführung der Tragstruktur in Stahlbeton mit einer vorgemauerten Wärmedämmfassade Poroton-WDF von Schlagmann Poroton. Die Stahlbetonkonstruktion in einer Stärke von 25 cm erhielt laut Hersteller mit der Vorsatzschale aus Poroton-WDF in 18 cm einen hohen Wärmeschutz und zugleich eine werthaltige Fassade mit der Lebensdauer einer massiven Konstruktion. Denn der Neubau aus Stahlbeton musste optimal gedämmt werden, um die schlechteren Wärmedämm-Eigenschaften von Beton auszugleichen und damit den energetischen

Neubau: KLB-Mauerwerk Hervorragende Ökobilanzen (EPD’s) für das Bauen mit gefüllten KLB-Mauersteinen. Monolithisch und hochwärmedämmend. KLB-SK, 49 cm

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Anforderungen insgesamt gerecht zu werden. Damit entstand zudem eine homogene Gebäudehülle mit einheitlichem Putzgrund, die das Gebäude vor hoher mechanischer sowie natürlich-biologischer Beanspruchung auf nachhaltig ökologische Weise schützt.

Wohnen zum Innenhof Mit dem Abriss des zweigeschossigen Ersatzbaus fiel der Startschuss für das Bauvorhaben. In Schritt zwei wurde dann der zu erhaltende Bestandskeller saniert. Auf diesem wurden die insgesamt sechs neuen Geschosse errichtet, die über ein hofseitiges Treppenhaus mit Lift erschlossen werden. Auf Straßenebene befindet sich eine Gewerbeeinheit, in der ersten Etage zwei weitere, großzügige Gewerbeeinheiten mit einer Fläche von insgesamt fast 290 m2. Die 623 m2 Wohnfläche, verteilt auf insgesamt sechs Wohnungen, sind in den verbliebenen vier oberen Ebenen untergebracht. Dank der laut Schlagmann klug überlegten Wandkonstruktion liegt der Energiestandard weit unter den Vorgaben der EnEV 2009. Der Energiebedarf der Gewerbeeinheit im Erdgeschoss weist 41 % weniger als erforderlich aus, bei den Wohneinheiten wurde sogar ein Energiebedarf um weniger als die Hälfte (54 %) erreicht. Da-

zu trägt neben der hochwärmedämmenden Gebäudehülle sicherlich auch die moderne Haustechnik aus Gasbrennwertkessel und Solarthermieanlage auf dem Dach bei. Das Gebäude genügt jetzt den anspruchsvollen Kriterien wie Einhaltung städtebaulicher Qualität, Einfügung in die Umgebung, architektonische Qualität sowie Gestaltungs- und Freiraumplanung, Einhaltung planungsrechtlicher Rahmenbedingungen, Funktionalität und Wirtschaftlichkeit sowie Energieeffizienz. Einen wesentlichen

Beitrag leistet dazu laut Hersteller die optimale Kombination der eingesetzten Bau­ stoffe, denn die Anforderungen an eine Gebäudehülle eines Neubaus gehören zu den anspruchsvollsten planerischen Herausforderungen.  J

Ohne zusätzliche Zwischendämmung erhielt die Stahlbetonkonstruktion in einer Stärke von 25 cm mit der Vorsatzschale aus Poroton-WDF in 18 cm einen hohen Wärmeschutz und zugleich eine werthaltige Fassade mit der Lebensdauer einer massiven Konstruktion.

IM GEWERBEBAU BAUE ICH AUF FUNKTIONALITÄT UND WIRTSCHAFTLICHKEIT. Benjamin Petter | Architekt staats & petter Architekten | Lohne

Mein Projekt auf projekt-weiss.blog

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Universalmörtel für die schnelle Instandsetzung u  STOCRETEC  Schnell,

universell, wirtschaftlich: Um Betonschäden an Fassaden zuverlässig und zügig instandzusetzen, genügt in den meisten Fällen ein einziger Mörtel. »StoCrete SM« eignet sich laut Hersteller als kunststoffmodifizierter Schnellreparaturmörtel sowohl für die Reprofilierung von Eck- und Kantenausbrüchen als auch zur flächigen Feinspachtelung. Hersteller ein ganzer Arbeitsschritt im Vergleich zu anderen Betonersatzsystemen entfällt. Seine Vielseitigkeit erspart die

STOCRETEC

Beim Mörtel »StoCrete SM« – »SM« steht für Schnellreparatur-Mörtel – ist der Name Programm: Der Mörtel von StoCretec (Kriftel) eignet sich nach eigenen Angaben zur schnellen und einfachen Reparatur von Betonschäden an nicht begehbaren Bauteilen und sorgt durch reduzierte Wartezeiten und weniger Arbeitsgänge für eine höhere Wirtschaftlichkeit. Der kunststoffmodifizierte Mörtel »StoCrete SM« lässt sich nahezu universell einsetzen und verspricht dem Verarbeiter dabei eine Ersparnis an Zeit und Aufwand: Er härtet in kürzester Zeit aus, kann somit schnell überarbeitet werden und benötigt keine separate Haftbrücke, wodurch laut

»StoCrete SM« eignet sich sowohl zur Reprofilierung von Eck- und Kantenausbrüchen als auch zur flächigen Spachtelung.

zeitfressende Suche nach passenden Problemlösern, denn »StoCrete SM« eignet sich sowohl zur Reprofilierung von Eckund Kantenausbrüchen als auch zur flächigen Feinspachtelung. In einem Arbeitsgang ermöglicht der Mörtel 3 bis 40 mm Schichtdicke, als Feinspachtel 3 bis 5 mm. Der Auftrag in mehreren Lagen ist ebenso problemlos möglich. Sein Standvermögen lässt die Verarbeitung über Kopf zu. Obendrein ist der Schnellreparaturmörtel verarbeitungstolerant, weshalb er nach eigenen Angaben auch auf schwierigen Untergründen zuverlässig funktioniert. Mit seinem niedrigen E-Modul eignet er sich außerdem für Betone mit geringer Festigkeit.

Untergrund vorbereiten – Reprofilieren/Feinspachteln – Filzen – fertig: So einfach lässt sich das einkomponentige Material verarbeiten, auch bei niedrigen Temperaturen. Videos zur ­Verarbeitung gibt es unter www.stocretec.de. Bei der Aushärtung ist »StoCrete SM« nahezu schwind­ frei und sorgt damit für ein gutes Sanierungsergebnis. In den guten Haftzugwerten auf Betonuntergründen sieht der Hersteller seine Zuverlässigkeit bestätigt und empfiehlt für Schäden mit frei liegender Bewehrung »StoCrete SM P« mit integriertem Korrosionsschutz. Beide Mörtel erfüllen die Anforderungen der Klasse R2 nach EN 1504-3. J

Druckwasserdichte Einbaulösungen für Kabel und Rohre hat sich spezialisiert auf druck­ wasserdichte Spezialartikel und Einbauteile für den Betonbau.

Das Unternehmen liefert umfassende Systemlösungen aus Beton, Edelstahl und Kunststoff zur Abdichtung von mit Druckwasser belasteten Problemstellen bei Neubau oder Sanierung.

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Ob Pumpensumpf oder Fugenbandsystem, Rohr- und Kabeldurchführungen bis hin zur Produktsparte der Dichteinsätze: Vom Einfamilienhaus bis zum umfangreichen Infrastrukturprojekt kann alles mit »Kraso«-Produkten abgedichtet werden. Neben der Produktion von standardisierten Artikeln entwickelt der Hersteller auch individuelle Lösungen, die auf die örtlichen Gegebenheiten und Bedürfnisse auf der Baustelle zugeschnitten sind. Die Einsatzgebiete können sowohl im herkömmlichen Hausbau als auch in Bauwerken wie Staudämmen, Brücken oder im U-BahnBau liegen. Der Service umfasst zudem Beratung, Aufmaß und Montage vor Ort. Bei der Entwicklung und Produktion setzt das Unternehmen

aus Rhede auf qualitativ hochwertigste Materialien und soliJ de Verarbeitung. 

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Hersteller Kraso bietet Produkte zur Abdichtung von mit Druckwasser belasteten Problemstellen bei Neubau oder Sanierung – hier ein Pumpensumpf, der auf Wunsch auch an individuelle Gegebenheiten des Projekts angepasst werden kann.


BVB startet mit frisch beschichteter Tribüne u  SIKA  Der »Signal Iduna Park« in Dortmund ist das größte Fußballstadion in Deutschland. Seine Stehplatztribüne, die sogenannte »Gelbe Wand«, bietet europaweit die meisten Plätze. In knapp zweieinhalb Monaten wurden die Betonelemente der gesamten Tribüne instandgesetzt und neu beschichtet. Die Anforderungen an die Betonschutzbeschichtung waren hoch: Sie sollte besonders dünn, mechanisch hoch belastbar und zugleich robust genug sein, um den Witterungseinflüssen zu widerstehen. Die Sika Deutschland GmbH lieferte hierfür eine individuell angepasste, wirtschaftliche Lösung.

Die über 80 000 Zuschauer, die auf den Tribünen im Dortmunder Stadion Platz finden und jubeln, hinterlassen ihre Spuren: Trotz regelmäßiger Umbaumaßnahmen – zuletzt Sanierungen 2017 – haben mechanische Belastung und Wetter die Beton­ oberfläche geschädigt. Zudem müssen die Bereiche ohne Bedachung im Winter mit Tausalz

von Eis befreit werden. Dadurch war der Beton hier mit Chlorid belastet – das barg Gefahren für den darin liegenden Bewehrungsstahl. Um die Tribüne wieder sicher zu schützen, wurde im ersten Bauabschnitt der betroffene Beton mit dem Betoninstandsetzungssystem »Sika MonoTop« instandgesetzt. An klei-

Mit dem Feinspachtel »Icoment-520 Mörtel« bekam die Tribüne eine glatte Oberfläche.

Meisterhaft bis in die letzte Faser. Schöck Isokorb® trifft Combar®.

neren Schadstellen reichte es aus, die Oberfläche abzuschleifen und mit »Icoment-520 Mörtel«, einem Feinspachtel, auszubessern.

Das »Sikafloor«-Beschichtungssystem verhindet das Eindringen von Wasser und Salzen in den Beton.

Dichtstoff härtet lösemittelfrei aus

Dichtstoff lösemittel- und blasenfrei aushärten lässt. Dies schont die Gesundheit und verkürzt die Trocknung.

Damit zwischen den einzelnen Treppenabschnitten der Stadion­tribüne kein Wasser mehr eindringen kann, füllten die Verarbeiter danach die Fugen mit einer brandbeständigen Fugenschnur und versiegelten sie mit dem Dichtstoff »Sikaflex PRO-3«. Mit seiner laut Hersteller geringen Kerb­ empfindlichkeit und dem hohen Weiterreißwiderstand sorgt er nun für einen langlebigen Fugenschutz. Außerdem verspricht seine »i-Cure«-­Technologie eine bessere Witterungsbeständigkeit und höhere Farbtonstabilität. Die Verarbeiter profitierten schon während des Abdichtens von der Technologie, da sie den

Schutzbeschichtung erfordert individuelle Lösung Besonders herausfordernd waren die vom Planer gestellten Anforderungen an die Beton­ beschichtung: Sie sollte sehr dünn sein und trotzdem bestmöglichen Schutz vor mechanischer und chemischer Belastung sowie vor Witterungseinflüssen bieten. »Für den Aufbau der Betonbeschichtung gab es keine Sofort-Lösung. Es lagen nämlich keine Prüfzeugnisse für die geforderte Schichtdicke vor«, erläutert Ulrich Kerkeling, Key Account Manager Industriebau bei Sika. »Welche Produkte den An-

Der neue Schöck Isokorb® XT-Combar verbindet innovative Glasfasertechnologie mit dem bewährten tragenden Wärmedämmelement. Bei gleichem Wärmeabfluss können somit deutlich größere Balkone realisiert werden. Für mehr architektonischen Gestaltungsfreiraum ohne zusätzliche Dämmmaßnahmen.

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und die begehbaren horizontalen Flächen mussten besonders geschützt werden: Die Grundierung »Sikafloor-161«, ein 2-komponentiges Epoxidharzbindemittel, und die Polyurethanversiegelung »Sikafloor-359 N« sorgen hier nun dafür, dass die Tribüne der Euphorie von Fußballfans standhält. »Die rund 20 Tonnen Material mussten erst einmal auf den Treppenstufen verteilt werden. Angesichts des engen Zeitfensters waren wir darauf angewiesen, dass sich anschließend alles einwandfrei verarbeiten

lässt«, erklärt Thomas Moormann, Projektleiter bei der verarbeitenden Firma Massenberg GmbH. »Doch mit den Produkten von Sika konnten wir die Arbeiten zügig durchführen.« HOLGER JACOBY/VOR-ORT-FOTO.DE

forderungen trotzdem gerecht werden, musste erst in Testreihen ermittelt werden. Außerdem war aufgrund des großen Materialeinsatzes eine äußerst wirtschaftliche Lösung gefragt.« Damit die Beschichtung all diesen Anforderungen gerecht wird, standen Sika-Experten den Projektbeteiligten mit einer umfangreichen Planungsberatung zur Seite und legten auch die Musterflächen vor Ort an. Schnell war ein passender und flexibler Aufbau gefunden: An den weniger beanspruchten Betonflächen sollte die Schutzbeschichtung »Sikagard-675 W ElastoColor« das Eindringen von Wasser und Salzen verhindern. Beanspruchte senkrechte

Der »Sikaflex«-Dichtstoff härtet lösemittel- und blasenfrei aus.

Tribünen-Grau harmoniert mit BVB-Gelb Was den Aufbau aus der Grundierung »Sikafloor-161« und der Deckversiegelung »Sikafloor-359 N« laut Hersteller auszeichnet, ist seine hohe mechanische Beständigkeit. Neben dem praktischen Nutzen erfüllt die Beschichtung aber auch optische Ansprüche: Die Versiegelung in modernem Grau ist unempfindlich gegen Schmutz, UV-beständig und sie vergilbt nicht. So wird sich die Tribüne ihr hochwertiges Erscheinungsbild über viele Jahre erhalten – und farblich passend zur gelben Bestuhlung für einen frischen Look J sorgen.

Außendeckensysteme für jede Beanspruchung u  SAINT-GOBAIN RIGIPS  Maximale Sicherheit für Außendecken verspricht Rigips mit geprüften Systemen, deren unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten in einer jüngst ­veröffentlichten Broschüre zusammengefasst wurden.

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Häufig sind Außendecken wichtige Gestaltungsmerkmale von Gebäuden und immer öfter entstehen auch sie in Trockenbauweise. Der schnelle Baufortschritt und die einfache Verarbeitung sprechen für eine trocken ausgeführte Konstruktion auch im Außenbereich. Berücksichtigt werden müssen dabei die Einwirkungen durch Wind und Wetter. Außendeckensysteme von Rigips können nach eigenen Angaben in geschützten ebenso wie in bewitterten Außenbereichen eingesetzt werden. Je nach Anwendungs-

bereich und bauspezifischen Gegebenheiten empfehlen sich geprüfte Systeme auf Basis der vliesarmierten »Rigips Glasroc X«- oder der zementgebundenen »Rigips Aquaroc«-Platten. Für jeden Einsatz bietet der Hersteller Zubehör von korrosionsgeschützten Profilen bis zum hydrophobierten Fugenspachtel.

Geeignetes System wählen Der Auswahl eines Systems sollten sowohl Bauart und Bauhöhe als auch die Dach- beziehungsweise Deckenneigung sowie die zu erwartende Feuchtebeanspruchung der Konstruktion zugrunde liegen. »Das Außendeckensystem mit der vliesarmierten ›Rigips Glasroc X‹ empfehlen wir für geschützte Deckenbereiche ohne direkte Bewitterung und einer maximalen Einbauhöhe von bis zu 20 m. Darunter fallen zum Beispiel Balkonuntersichten oder Durchfahrten«, erläutert Adam Bialas, Produktmanager bei Rigips. »Für direkt bewitterte Bereiche oder bei Einbauhöhen von mehr als 20 m sowie bei geneigten Deckenkonstruktionen eignen sich die zementgebundenen ›Aquaroc‹-Platten«, ergänzt er.

Die Verwendung von gipsbasierten Plattenwerkstoffen für Außendecken ist in der DIN 18168-1 geregelt. Für den Einsatz von »Rigips Glasroc X« in den beschriebenen Anwendungsfällen ist danach keine zusätzliche Zulassung notwendig. Die mit einem UV-Licht-beständigen Glasvlies umschlossenen Platten lassen sich laut Hersteller besonders einfach verarbeiten und eignen sich zur Aufnahme verschiedener Oberflächenbeschichtungen, ohne eine zusätzlich aufzubringende vollflächige Armierung. Die zementgebundenen, wasserresistenten »Rigips Aquaroc«-Platten bestehen im Kern aus einem Komponentenmix, eingebettet in Zement. Sie sind ober- und unterseitig mit einem Glasfasergewebe versehen. Für die Anwendung der Platten in hoch beanspruchten Deckenaußenbereichen liegt mit der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung (ABZ – Z -31.4-207) des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) ein umfassender Verwendbarkeitsnachweis vor.

Neue Broschüre Die Einsatzmöglichkeiten der »Rigips Glasroc X«- und »Rigips Aquaroc«-Außendeckensysteme hat Rigips in einer jüngst erschienenen Broschüre zusammengefasst, die unter anderem als Download zur Verfügung steht. J

Das Außendeckensystem mit der vliesarmierten »Rigips Glasroc X« empfiehlt sich für geschützte Deckenbereiche ohne direkte Bewitterung und einer maximalen Einbauhöhe von bis zu 20 m. Darunter fallen zum Beispiel Balkonuntersichten oder Durchfahrten. 34    

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Einblasdämmung: Mehrfamilienhäuser fit für die Zukunft ROCKWOOL  Die Wohnungsbau-Genossenschaft »Selbsthilfe« eG aus Emden hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihren Mitgliedern guten, sicheren und dabei bezahlbaren Wohnraum zu bieten. Deshalb investiert die Genossenschaft fortwährend in die energetische Sanierung von Immobilien aus ihrem Bestand. Jüngst haben drei Mehrfamilienhäuser eine Einblasdämmung von Rockwool erhalten. »Neben messbaren Energieeinsparungen, die zum Beispiel durch eine hochwertige Dämmung der Außenwände erzielt werden kann, bestärken uns vor allem die positiven Reaktionen vieler Bewohner auf den gesteigerten Wohnkomfort darin, in unseren Bemühungen nicht nachzulassen«, lobt Vorstand Holger Martin die Maßnahme. Die 1924 gegründete »Selbsthilfe« eG wird von den Vorständen Holger Martin und Harald Hemken geleitet und verfügt in ganz Emden über einen Bestand von 1 122 Wohnungen. 36 von ihnen befinden sich in den energetisch modernisierten Mehrfamilienhäusern in der Cirksenastraße und der Manningastraße im Zentrum der Stadt. Für die nachträgliche Dämmung der verklinkerten Außenwände dieser Häuser entschied sich die Wohnungsbau-Genossenschaft für eine Einblasdämmung aus nichtbrennbarer Steinwolle. Aus Sicht von Peter Ludolf, Geschäftsführer der für die Dämmarbeiten verantwortlichen Dachfit GmbH, die absolut richtige Entscheidung. »Dort, wo es konstruktionsbedingt machbar ist, empfehlen wir diese Art der energetischen Modernisierung. Mit vergleichsweise wenig Aufwand und minimalem Eingriff in die Bausubstanz kann der Gebäudeenergieverbrauch erheblich gesenkt wer-

den, ohne dass hier neue Lasten den Brandschutz betreffend entstünden. Je nach Objekt und Zustand werden Bestandsgebäude mit einer Hohlraumdämmung in kürzester Zeit nicht selten zu Niedrigenergiehäusern«, erläutert Ludolf.

Mit Druckluft in den Hohlraum Dafür, dass die Dämmung der drei Häuser – in Summe eine Fassadenfläche von rund 1 500 m2 – besonders schnell vonstatten ging, sorgte das Team der Dachfit GmbH mit Maschinenkraft: Gleich drei Druckluft-Einblasmaschinen brachten circa 90 m3 Steinwollegranulat in den 5 bis 7 cm breiten Hohlraum zwischen tragendem Mauerwerk und Klinkerfassade ein. »Nicht mal eine Woche haben wir für die Dämmung aller drei Gebäude benötigt. Zum Einblasen werden einfach kleine Löcher in die Fugen gebohrt. Durch diese Maueröffnungen wird dann das ›Fillrock KD‹ Steinwollegranulat von Rockwool in die Hohlräume geblasen«, berichtete Ludolf. »Mit dem flexiblen Schlauch des Einblassystems kommt man problemlos an alle Fassadenbereiche heran. Mit einem Endoskop, das ebenfalls über die Bohrlöcher eingeführt wird, werden der Hohlraum und der Füllstand regelmäßig überprüft. So werden die angestrebte Verdichtung des Dämmmaterials und die Verfüllung des gesamten Hohlraums

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Nach dem Einbringen des Dämmstoffs werden die Bohrlöcher einfach wieder verfugt. Durch die farbliche Anpassung des Fugenmaterials »verschwinden« die Öffnungen nach Abschluss der Arbeiten optisch. Die ursprüngliche Fassadenanmutung bleibt bestehen.

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Das flexible »Fillrock KD«-Dämmgranulat von Rockwool füllt den Hohlraum gleichmäßig und konturgenau aus. Rund 90 m3 Granulat wurden von den Mitarbeitern der Dachfit GmbH in weniger als einer Woche in die Außenwände von drei Mehrfamilienhäusern in Emden eingebracht. sichergestellt«, beschreibt er die vorgenommenen Arbeiten. Nach dem Einbringen des Dämmstoffs werden die Bohrlöcher einfach wieder verfugt. Durch die farbliche Anpassung des Fugenmaterials an die umgebenden Fugen »verschwinden« die Öffnungen nach Abschluss der Arbeiten optisch, die ursprüngliche Fassadenoptik bleibt bestehen.

Bessere Wärmeleitfähigkeit Bereits seit ihrer Gründung im Jahr 1998 lässt die Dachfit GmbH ihre Mitarbeiter regelmäßig von Dämmstoffhersteller Rockwool in puncto Einblasdämmung schulen. Dank dieser Expertise ist das zertifizierte Unternehmen zu einem gefragten Ansprechpartner der Wohnungswirtschaft geworden. »Diese Art der Dämmung kann einfach mit vielen Vorteilen punkten«, erläutert

Ludolf und nennt die Reduzierung des Energieverbrauchs, die seit Anfang dieses Jahres sogar noch einmal deutlicher ausfällt. »Denn seither bietet Rockwool das ›Fillrock KD‹-Dämmgranulat mit einem verbesserten Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit von nur noch 0,038 W/ mK an.« Zudem hätten die Mieter nicht unter baustellenüblichen Belastungen zu leiden: »Kein Gerüst, kein Schmutz, kaum Lärm«, bringt Peter Ludolf es auf den Punkt. Weitere Vorteile speziell des Steinwollegranulats sieht der Dämmprofi in dessen Materialeigenschaften: »Fillrock KD« sei zuverlässig setzungssicher und formstabil auch bei nachträglichen Umbauten. »Wenn zum Beispiel neue Fenster eingebaut werden sollen, braucht man keine Befürchtungen zu haben, dass einem der Dämmstoff entgegenrieselt. Der bleibt sicher dort, wo er ist. Darüber hinaus eignet sich das Steinwollegranulat aufgrund seiner wasser­abweisenden und diffusionsoffenen Eigenschaften optimal für den Einsatz als nachträgliche Dämmung in zweischaligem Mauerwerk. Ganz zu schweigen von den brandschutztechnischen Vorteilen eines Euroklasse A1 Baustoffs: Die Dämmung bleibt auch bei thermischer Beanspruchung absolut formstabil.« J


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Schlankes Ziegelmauerwerk mit Handstrichziegel verblendet u  UNIPOR  Beim

Neubau von sieben Mehrfamilienhäusern im Lübecker Stadtteil ­ oisling setzt der Bauherr auf die Verknüpfung der bauphysikalischen Güte M ­wärmedämmender Unipor-Hintermauerziegel mit der ästhetischen Qualität einer Verblendschale aus Handstrichziegeln. Das Zusammenwirken mit einer nur 6 cm dicken Mineralwolle-Kerndämmung trägt laut Hersteller maßgeblich zur Energieeffizienz bei.

Sozialer Wohnungsbau für Jung und Alt Die Grundstücks-Gesellschaft TRAVE mbH betreut im Stadtgebiet über 8 300 Wohnungen, davon rund 2 000 Wohneinheiten allein in Moisling. Ihr vorrangiges Ziel ist die Versorgung aller Bevölkerungs- und Altersgruppen mit bezahlbarem Wohnraum. Dementsprechend gestaltet sich auch das Wohnungsangebot der neuen Wohnanlage sehr vielfältig. Es reicht von 2-Zimmer-Wohnungen mit 49 m2 bis zu 4-Zimmer-Wohnungen mit bis zu 91 m2. Insgesamt entstehen hier – nach dem Abriss von vier Bestandsgebäuden – nun sieben Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 93 öffentlich geförderten Wohnungen. Drei viergeschossige Häuser innerhalb der ansonsten dreigeschossigen Gebäudereihe setzen am Anfang, in der Mitte und am Ende einen städtebaulichen Akzent. Die viergeschossigen Gebäude sind für seniorengerechtes Wohnen ausgelegt und barrierefrei nach DIN 18040. Für Familien mit bis zu vier Personen stehen die dreigeschossigen Gebäude zur Verfügung.

Auffällige Akzente in der Architektur Statt der einst stringenten, riegelförmigen Wohnbebauung sah der Entwurf des Architekturbüros Zastrow und Zastrow auf dem langen, schmalen Grundstück eine freie Positionierung entlang einer Mittelachse vor. 38    

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Die leicht wellenförmig angelegten Flachdächer sind ebenso wie die beige-braune Ziegel-Verblendschale optische Highlights. Sie vermitteln der Häuserreihe im Zusammenwirken mit den ungewöhnlichen Gebäudeformen eine besondere Ästhetik. Zugleich erwecken einheitliche Gestaltungselemente – wie die weißen Fenster und schlichte Stabgeländer – einen harmonischen Gesamteindruck.

Für zweischalige Fassade entschieden Marie-Luise und Peter Zastrow entschieden sich nicht nur aus bauphysikalischen und wirtschaftlichen Gründen, sondern auch aufgrund optischer Aspekte bei den Fassaden für ein zweischaliges Mauerwerk. Die Außenwand setzt sich dabei zusammen aus tragendem Hintermauerwerk (d=36,5 cm) mit wärmedämmenden »Unipor W09«-Planziegeln, einer 6 cm dicken Mineraldämmplatte (Wärmeleitgruppe 032) als Kerndämmung und einer 11,5 cm star-

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Die Wohnanlage hat Vorbildcharakter für weitere Neubauten im Sozialwohnungsbereich.« Dr. Matthias Rasch, Geschäftsführer der Lübecker Grundstücks-Gesellschaft TRAVE mbH

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Angesichts deutlich gestiegener Ansprüche an Wärmeschutz und Wohnkomfort modernisieren Wohnungsunternehmen sukzessive ihren Wohnungsbestand – auch die Lübecker Grundstücks-Gesellschaft TRAVE mbH. Sie setzt dabei gelegentlich auf Abriss und attraktive Erneuerung mit hochwertigen Baumaterialien, zum Beispiel beim Neubau von sieben Mehrfamilienhäusern im Lübecker Stadtteil Moisling. Dieses Projekt soll die bauphysikalische Güte wärmedämmender Unipor-Hintermauerziegel verknüpfen mit der ästhetischen Qualität einer Verblendschale aus Handstrichziegeln. Das Zusammenwirken mit einer nur 6 cm dicken Mineralwolle-Kerndämmung trägt maßgeblich zur Energieeffizienz bei.

Rohbau in Lübeck-Moisling: Zwischen den mehrgeschossigen Gebäuden bleibt genug Platz für rund 60 Pkw-Stellplätze sowie gemeinschaftliche Grünflächen. Die Wohnanlage hat eine Vorbildfunktion für kommende Neubau-Projekte im Sozialwohnungsbereich.


ken Verblendschale aus Handstrichziegeln. »Wir haben schon bei früheren Wohnungsbauprojekten für die TRAVE diesen Wandaufbau gewählt. Er hat in Norddeutschland eine lange Tradition. Dank der wirtschaftlich erreichten Außenwandqualität und des lebendigen Erscheinungsbildes mussten wir deshalb bei der Abstimmung mit dem Bauherrn eigentlich keine Überzeugungsarbeit mehr leisten«, erklärt Peter Zastrow. Die erzielten bauphysikalischen Werte des Ziegel-Hintermauerwerkes sprechen für sich. So verbindet der laut Unipor von den Ziegelwerken Bergmann hergestellte »W09«-Planziegel dank seiner Dreieckslochung eine relativ hohe Festigkeitsklasse 8 mit einer geringen Wärmeleitfähigkeit von 0,09 W/mK. Er trägt damit nach eigenen Angaben entscheidend zu einem niedrigen Wärmedurchgangskoeffizienten der Fassade von 0,16 W/m²K bei. Auf diese Weise lassen sich auch ohne zusätzliche Energieeinsparmaßnahmen laut Hersteller die verschärften Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2016 mühelos übertreffen. »Ein zentraler Pluspunkt bei der Planung waren für uns die geringen Unterhaltskosten, die durch die Verblendschale gewährleistet werden«, betont der Technische Leiter und Prokurist der TRAVE, Dipl.-Ing. Architekt Stefan Kofeldt. »Es treten keine Putzrisse auf und Witterungsschäden durch Schlagregen und Frost werden vermieden. Auch die Gefahr einer Verfärbung durch Algenbildung ist minimal, sodass die Fassaden langfristig ihr attraktives Erscheinungsbild behalten.«

Tragfähig durch Dünnbettmörtel Nach dem Abriss der alten Wohnblöcke begann die Friedrich Schütt & Sohn Bauge-

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Ein zentraler Pluspunkt bei der Planung waren für uns die geringen Unterhaltskosten, die durch die Verblendschale gewährleistet werden.« Dipl.-Ing. Architekt Stefan Kofeldt, Technischer Leiter und Prokurist der Lübecker Grundstücks-­Gesellschaft TRAVE mbH sellschaft mit dem Rohbau des ersten Gebäudes. Der »Unipor W09«-Planziegel im 12 DF-Format (247 x 365 x 249 mm) ließ sich aufgrund seiner plangeschliffenen Lagerfläche entsprechend den Bestimmungen der Zulassung Z-17.1-1042 und der DIN 1045 zügig und mörtelsparend in deckelndem Dünnbettmörtel verlegen. Mithilfe von Mörtelschlitten stellten die Verarbeiter mühelos eine gleichmäßige Dünnbettmörtelschicht von einem mm sicher. Auf eine Vermörtelung der Stoßfugen konnte aufgrund der Nut-Feder-Ausbildung an den Steinstirnseiten ebenfalls materialund zeitsparend verzichtet werden. Die Knirsch-Verlegung der Mauersteine trug neben den wirtschaftlichen Vorteilen zudem wesentlich zur hohen Tragfähigkeit der Innenschale bei.

Ein Hauptaugenmerk der Bauleitung galt dabei der Verhinderung von Wärmebrücken. So wurden die Stahlbetondecken bei ihrer Einbindung mit einer mineralischen Deckenranddämmung (60 mm) ausgestattet und die Wohnungstrennwände zudem mit beidseitigen Dämmstreifen in die Außenwand eingebunden. Bei den Wohnungstrennwänden kommt ebenfalls ein dafür maßgeschneidertes Produkt der Ziegelwerke Bergmann zum Einsatz. Der »Unipor-Verfüllziegel« (Z.17.1688) wird auch in Dünnbettmörtel verlegt. Er zeichnet sich laut Hersteller nach der geschosshohen Verfüllung mit geeignetem Beton insbesondere durch sein hohes Schalldämmmaß aus. So beträgt der Rechenwert des bewerteten Schalldämmmaßes R’w,R bei einer gewählten Wanddicke von 30 cm 57 dB und soll dadurch ein ruhiges Wohnen sicherstellen.

Vorbild für weitere Sozialwohnungen Ende Mai 2017 wurde Richtfest gefeiert. Bisher liegt man gut im Zeitplan. Die ersten Bewohner konnten Anfang 2018 einziehen und das letzte Gebäude soll im Sommer 2018 bezugsfertig sein. Mit Ausführungsqualität und Erscheinungsbild der erstellten Gebäude ist der Bauherr laut Unipor mehr als zufrieden. »Die Wohnanlage hat Vorbildcharakter für weitere Neubauten im Sozialwohnungsbereich«, so Dr. Matthias Rasch, Geschäftsführer der TRAVE. »Zusammen mit den schon erfolgten Modernisierungsprojekten werden wir mit den gleichermaßen attraktiven wie preiswerten Mietwohnungen dem Stadtteil Moisling nach Jahren des Einwohnerrückgangs hoffentlich zu neuem Aufschwung verhelfen.«  J

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Sicheres Fundament für Lichtprüfungs-Anlage u  KORODUR  Für Scheinwerfereinstellplätze gelten seit Jahresbeginn anspruchsvollere Richtlinien, die von Fahrzeugwerkstätten und Prüfinstitutionen eine erhöhte Präzision fordern. Der TÜV Rheinland hat zur Sanierung seiner Anlagen auf »Rapid Set«-Reparaturmörtel von Korodur gesetzt und die Arbeiten auch innerhalb kürzester Zeit abschließen können.

Schienen für Lichteinstell­ geräte genau justieren Fritz-Peter Rothe erklärt: »Einerseits ging es darum, die 40    

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Für die Scheinwerfereinstellplätze wurde »Rapid Set Mortar Mix« mit Wasser angerührt, bis die Masse pastös-fließend war. Die Höhe der Betonschicht beträgt 3 bis 8 cm.

Stahlrahmen in den Beton einzubetten. Bahnseitig besteht der Rahmen aus einem 4,5 m langen Profil mit abgerundeter Oberseite für die Führung der Rollen am Lichteinstellgerät. Parallel dazu befindet sich in einem Abstand von 67 cm das zweite Profil, auf dem das Rad des MAHA-Lichteinstellgeräts läuft. KORODUR

Gerade wenn die Anforderungen an Bau- und Sanierungsarbeiten extrem hoch und die Zeitvorgaben sehr eng sind, sind Baustoffe gefragt, die sich besonders leicht verarbeiten lassen und schnell zu belastbaren Ergebnissen führen. Gefordert war, in kürzester Zeit Fundamente und Flächen herzustellen, die nicht nur leicht einnivelliert werden können, sondern auch schnell wieder für den täglichen Betrieb nutzbar sind. In dieser Hinsicht haben sich die »Rapid Set«-Reparaturmörtel von Korodur in der Praxis bewährt, wie der Hersteller mitteilt: Sie kamen im vergangenen Jahr beim TÜV Rheinland in Berlin zum Einsatz. Eine interne Prüfung der Standorte in der Hauptstadt ergab, dass viele Scheinwerferprüfplätze auf den neuesten Stand zu bringen waren: 18 Bahnen mussten für die Scheinwerfer-Prüfungen erneuert werden – und zwar innerhalb von nur sechs Wochen. Denn um die Anforderungen an die verordnungskonformen Prüfplätze termingerecht erfüllen zu können, musste das Projekt im Dezember 2017 abgeschlossen sein. Der Berliner Architekt Fritz-Peter Rothe erhielt den Auftrag, die Sanierungsarbeiten zu organisieren und zu begleiten. Den engen Zeitplan einzuhalten, stellte auch für ihn eine Herausforderung dar. Bereits seit 1969 ist er in diesem Beruf tätig und hat in seiner Laufbahn zahlreiche Baustoffe und -verfahren kennengelernt. Seiner Erfahrung nach hat sich der Einsatz von »Rapid Set«-Reparaturmörteln beim Erstellen der Flächen für die Prüfplätze absolut bewährt.

Schienen für die Messgeräte auf Anhieb genau zu justieren. Die einfache Handhabung der Materialien unterstützte dies optimal, denn es gelang sofort, die gewünschte Konsistenz herzustellen. Andererseits sollten die umliegenden Flächen schnell für die Verfliesung bereit sein, damit der TÜV die Prüfplätze wieder nutzen konnte. Dies war durch den Einsatz von ›Rapid Set Mortar Mix‹ nach nur zwei Stunden möglich. Die Aushärtungszeit war bei einer Betonschicht von drei bis 8 cm sehr kurz.«

INFO

Besonders belastet: eine Lkw-Fahrspur Insgesamt wurden drei Tonnen »Mortar Mix« eingesetzt. Während herkömmlicher Beton laut Korodur bis zu 28 Tage benötigt, um voll belastbar zu sein, lässt sich diese Zeit durch Beton mit Schnellzement deutlich auf nur drei bis vier Tage verkürzen. Hier ist die Fläche nach vier Stunden erstmals begehbar – bei »Rapid Set« hingegen ist sie nach eigenen Angaben bereits nach nur zwei Stunden voll belastbar. Zum Ablauf: Nach dem Entfernen der vorhandenen Fliesen wurde eine Vertiefung von bis zu 8 cm geschaffen, um den

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Die Westphal Hartbeton GmbH & Co. KG wurde am 13. Februar 1936 von Werner Westphal in Berlin gegründet. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Herstellung mineralischer Hartstoffe für die Verlegung hochbelastbarer, zementärer Industrieböden. Die Unternehmensgruppe ging im Jahr 1969 in den Besitz der Familie Heckmann über. 1978 wurde der Firmensitz nach Amberg verlagert. Seit 2012 ist Korodur exklusiver Lizenzpartner in Europa für Produktion und Vertrieb der »Rapid Set«-Produkte, die sich in den USA bereits seit rund 30 Jahren bewährt haben. Laut Hersteller ist damit ein Durchbruch auf dem Baustoffmarkt gelungen. Denn das multifunktionale Reparatursystem verspricht nach Angaben des Unternehmens gegenüber herkömmlichem Portland-Zement zahlreiche Vorteile in der Verarbeitung, Standfestigkeit und Haltbarkeit.

An einem TÜV-Standort wurde auch ein Lkw-Prüfplatz eingerichtet, bei dem aufgrund der hohen Gewichtsbelastung die Wahl auf die »Rapid Set«-Variante »Concrete Mix« fiel. Für den TÜV in Berlin wurden rund elf Tonnen dieses Materials verbaut. Der erste Lkw konnte die Flächen nur drei Stunden nach dem Gießen des Betons befahren. Das Ergebnis hat den gestandenen Bauprofi auf der ganzen Linie begeistert: »›Rapid Set‹ überzeugt mich mit seiner hohen Verarbeitungsqualität und Standfestigkeit als perfektes Baumaterial.« Gerade für die Sanierung unter zeitkritischen Umständen sei das Produkt ideal, denn auch bei möglichen Folgemaßnahmen, wie zum Beispiel für das Fliesenlegen oder Erstellen von Anschlüssen, lässt sich enorm viel Zeit sparen. Die Maßhaltigkeit der neu installierten Systeme wird alle zwei Jahre geprüft und dokumentiert. Rothe meint: »Darum sollten auch die Kfz-Werkstätten und Autohäuser penibel darauf achten, dass ihre Prüf­einrichtungen verordnungskonform sind!« J


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Bisher sind 16 Villen auf Baufeld 1 fertiggestellt. Das Projekt wächst weiter.

Stadtvillen in Sachsenhausen: Alles aus einer Hand u  DAW  Mit

den »Stadtgärten am Henninger Turm« entsteht in Frankfurt/Main ein zentrumsnahes Gartenquartier mit hohem Wohnwert in einem attraktiv gestalteten, parkartigen Umfeld. Vom Systemlieferant DAW stammen WDVS, Außenputz, Farbe für den Innen- und Außenanstrich sowie die Beschichtung für die Tiefgarage. Der Name nimmt Bezug auf ein einstiges Wahrzeichen im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen: Der Henninger-Turm war das Getreidesilo einer Brauerei in der Main-Metropole. Im Zuge der Neugestaltung des Viertels wurde der Siloturm abgetragen. Heute steht hier der Neue Henninger Turm, ein Wohnhochhaus, das in der äußeren Form an das einstige Baudenkmal erinnert. Die im Baufeld 1 mittlerweile fertig gestellten, insgesamt sechzehn Stadtvillen zeichnen sich durch eine besonders anspruchsvolle und vielfältige Architektur aus. Sie wurden individuell von den vier Preisträgern eines Architektenwettbewerbs entworfen, der für das Henninger Areal ausgeschrieben war.

Aufwändige Dämmung und Fassade mit Caparol-Produkten Alle Gebäude wurden als KfW-Effizienzhaus 40 errichtet. Beim Aufbau der hochgedämmten Gebäudehüllen und der Fassadengestaltung entschieden sich die Planer und Verarbeiter für den Einsatz von Caparol-Produkten. Insgesamt wurde Wärmedämmung inklusive Außenputz und

Farbanstrich auf einer Gesamtfläche von ca. 22 000 m2 realisiert. »Als System­anbieter konnten wir die unterschiedlichsten Materialien aus einer Hand liefern und dabei dem hohen Qualitätsstandard entsprechen, der bei diesem Objekt gefordert wurde«, erklärt Caparol-Verkaufsberater Arno Westerberger. Für die Dämmung der Wandflächen fanden »Capatect Dalmatiner-Fassadendämmplatten 155 WLZ 032« Verwendung. Eine Herausforderung stellte an einem der Gebäude die Dämmung von Wänden dar, die nicht senkrecht verliefen, sondern aus gestalterischen Gründen eine Neigung aufwiesen. »Hier haben wir dem Bauherren eine überzeugende, genau auf das Projekt zugeschnittene Lösung geliefert«, berichtet Westerberger. Die EPS-Dämmplatten wurden mit einer von der Hausecke zum Fenster abnehmenden Dicke von 30 bis 24 cm auf Maß gefertigt. Beim Einbau wurde der Versatz vertikal angelegt, um den Verschnitt und die Anzahl der unterschiedlichen Platten möglichst gering zu halten. Eine architektonische Besonderheit war die Dämmung von Fassadenelementen

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Als System­anbieter konnten wir die unterschiedlichsten Materialien aus einer Hand liefern und dabei dem hohen Qualitätsstandard entsprechen, der bei diesem Objekt gefordert wurde.« Arno Westerberger, Caparol-Verkaufsberater

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einzelner Gebäude mit Platten aus Muschelkalk. »Gemeinsam mit Dr.-Ing. Heribert Oberhaus von der Ingenieurgesellschaft Bauforschung Oberhaus mbH haben wir eine Lösung gefunden, um die Natursteinplatten zulassungskonform auf dem WDVS aufzukleben«, berichtet Westerberger. Insgesamt wurden an dem Objekt ca.1 500 m2 Natursteinfassade auf WDVS hergestellt. Für den Fassadenputz und die farbige Gestaltung kamen »Thermosan«-Produkte von Caparol zum Einsatz. Sie lassen sich laut Hersteller einfach und zügig verarbeiten und sorgen nach der Fertigstellung bei Niederschlag und Taufeuchte jederzeit für eine schnelle Rücktrocknung. Das schützt die Oberflächen vor Algen- und Pilzbefall und hält sie länger sauber. Auf der Basis einer exakten Protokollierung der Arbeiten und der verwendeten Materialien konnte dem Bauherren eine verlängerte Gewährleistung auf die Lebensdauer von Däm-

mung, Putz und Anstrich angeboten werden. Doch nicht nur bei der Wärmedämmung und Gestaltung der Fassaden war die DAW-Gruppe mit Produkten beteiligt. In sämtlichen Treppenhäusern wurden die Wände mit »Putzgrund 610« grundiert und anschließend mit weißem »Rustic«-Putz in 1,5 mm Körnung verputzt. Die Decken erhielten einen Anstrich mit »Caparol Mattlatex« auf Malervlies. In den Wohnungen erfolgte der Grundanstrich mit Produkten der DAW-Marke »Alligator«.

Beschichtungssysteme von Disbon für die Tiefgarage Für die zentrale Tiefgarage mit zwei Stockwerken wurden Beschichtungssysteme der DAW-Marke Disbon verarbeitet. »Das obere Parkdeck ist eine Stahlbetonkonstruktion, die sehr sorgfältig gegen eindringende Nässe geschützt werden muss«, berichtet Albert Jakob, Key Account Manager bei Disbon. »Im Winter

Beim Aufbau der Wärmedämmung und bei der Fassadengestaltung fanden Caparol-Produkte auf insgesamt 22 000 m2 Verwendung. ist Wasser, das von den Fahrzeugen tropft, häufig mit Tausalzen versetzt. Selbst feinste Risse im Fahrbahnbelag könnten dazu führen, dass dieses Gemisch in den Untergrund eindringt und dort die gefährliche Chlorid-Korrosion an der Bewehrung auslöst. Das würde die Standsicherheit der Konstruktion beeinträchtigen.« Deshalb wurden auf insgesamt 7 000 m2 »Disboxid OS 8 V« mit einer Schichtstärke von 2,5 mm aufgetragen. Sämtliche Wand­ anschlüsse wurden als Hohlkehlen modelliert, um die

Rissbildung in Ecken und Kanten auszuschließen. Auf den Wandflächen wurde bis in eine Höhe von 50 cm das Oberflächenschutz-System »Disboxid OS 4« aufgetragen, eine Beschichtung für nicht befahrene Flächen. Sie dient als zuverlässiger Spritzschutz. »Denn in Parkhäusern ohne geregeltem Gefälle können sich Pfützen bilden. Beim Durchfahren besteht die Möglichkeit, dass Wasser an die Wand gelangt und dann dort eindringt. Das wird auf diese Weise verhindert«, erklärt JaJ kob.

Fassade aus Farbaluminium für repräsentative Architektur u  NOVELIS  Die Hamburger »City Nord« verkörpert das Leitbild der Bürostadt im Grünen und ist ein Beispiel für die nachhaltige Weiterentwicklung effizienter Bauprojekte. Beim flexibel nutzbaren Büroneubau »Ü 8« kamen Fassadenlösungen des Göttinger Herstellers Novelis zum Einsatz.

Komfort mit optimiertem Raumklima Zielsetzung bei Bauprojekten von GRS Reimer Architekten ist es grundsätzlich, dass die Aspekte Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit, Klima und Energie bereits zu Beginn der Planungsphase Berücksichtigung finden. 42    

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Die Ausführungs- und Ausstattungsplanung sowie die Bauleitung wurde anschließend von KKP Architekten + Ingenieure übernommen. Besonderen Wert legt das Unternehmen auf vorausschauendes Handeln aller Projektbeteiligten und die Fähigkeit, flexibel und schnell praxisnahe Lösungen zu finden. Dies sei Voraussetzung dafür, dass gute Entwürfe schließlich gebaute Realität werden. Mit dem »Ü 8« entstand ein repräsentativer Neubau mit ausgefeilter Akustik und raumhohen Fenstern, die sich von Hand öffnen lassen. Mit einem zusätzlich in die Decke integrierten Kühlsystem werden so optimale Bedingungen für

Belichtung und Raumklima geschaffen. Das Objekt verfügt darüber hinaus über eine Tiefgarage mit 280 Stellplätzen, ein zentrales Foyer sowie ein Bistro mit ca. 200 Plätzen.

Witterungsbeständiges Farbaluminium Mit der Fassadenbekleidung wurde dem rauen Klima Hamburgs und seiner Seewassernähe Rechnung getragen. Das Fassadenbauunternehmen BSS Metallbau- und Schiffsausbau GmbH & Co.KG aus Lemgo, Spezialist sowohl für Aluminium-Fenster als auch hinterlüftete Aluminiumfassaden, setzt mit »Novelis ff2« Farbaluminium in 2 mm Dicke bewusst ein

HANS JÜRGEN LANDES

Nach den Entwürfen des Architekturbüros GRS Reimer Architekten GmbH entstand ein siebengeschossiges Gebäude mit rund 21 000 m2 Büroflächen, die aufgrund ihrer variablen Erschließungsmöglichkeiten für bis zu 1 000 Arbeitsplätze flexibel nutzbar sind. Die einzelnen Etagen sind bis zu 3 200 m2 groß.

Bürogebäude Überseering 8, Hamburg. bandbeschichtetes Material ein, das unempfindlich gegenüber Korrosion und zudem UV- und witterungsbeständig ist. Für die liegenden Fassaden­ elemente kamen 6  600  m2 »ff2«-Farbaluminium in der Farbe Effektanthrazit – eine spezielle Farbentwicklung passend zu den Fensterprofilen – zum Ein-


Neue Dämmplatte für vorgehängte hinterlüftete Fassaden u  ISOBOUW  Auf der Dach+Holz hat IsoBouw unter anderem die neuartige »SlimFort«-Fassadendämmplatte zur Dämmung von vorgehängten, hinterlüfteten Fassaden. Die Dämmplatte besteht aus einer laut Hersteller besonders effektiven, grauen EPS-Dämmschicht mit IR-Strahlungsabsorbern sowie einer hochfesten Konsole mit integrierten Metallprofilen.

ISOBOUW

Diese Profile sollen die nahezu wärmebrückenfreie Verlegung und Befestigung von Dämmung und Fassadenbekleidung er-

leichtern. Die integrierten Tragkonsolen ermöglichen nach eigenen Angaben ein einfaches Ausgleichen von Unebenheiten aus dem Untergrund. Bei fachgerechter Montage ist demnach eine saubere und dauerhafte Lüftungsebene ohne den Einsatz eines Schutzvlieses gegeben. Üblicherweise werden Bekleidungen wie Schiefer, Faserzement oder Profile aus Metall vorgehängt. Neben der Zeitersparnis durch die Verlegung in effektiven Arbeitsabläufen ergibt sich auch die Einsparung von Holz für die Tragkonstruktion der Bekleidung gegenüber herkömmlichen Fassadensystemen.

Mit dem neuartigen Dämmsystem »SlimFort« verspricht Hersteller IsoBouw dem Verarbeiter ein besonders effektives Dämmelement mit integrierter, hochfester Konsole zur Aufnahme einer vorgehängten, hinterlüfteten Fassade.

satz. Die stehenden Aluminiumkassetten, die eine Fläche von 13 600 m2 bekleiden, erstrahlen in der Farbe »Sunrise Silver«. Durch den Einsatz von Novelis »ff2«-Farbaluminium in 2 mm Dicke mit »AlMg3«-Legierung konnten gegenüber dem ursprünglich angedachten Standard-Aluminium in 3 mm Dicke mit Pulverbeschichtung und »AlMg1«-Legierung nicht nur insgesamt 50 000 kg Aluminium eingespart werden, es entfielen auch die aus Korrosionsschutzgründen zeit- und kostenaufwändigen Verfahren einer Voreloxierung mit anschließender Pulverbeschichtung. Für die Konstruktion wurde von der Firma BSS eine Sonderlösung für dieses Projekt entwickelt. Diese beinhaltet u.a. eine nicht sichtbare Befestigung der Aluminiumkassetten und eine individuelle Stoßlösung zur Verstärkung der Ecken, um die statische Belastung des Farb­ aluminiums in den sensiblen Bereichen noch weiter zu erhöhen.

»SlimFort« kann bei Gebäuden der Klassen 1 bis 3 eingesetzt werden. Eine bauaufsichtliche Zulassung liegt vor. Der Lambda-Bemessungswert für die Wärmeleitfähigkeit wird dickenabhängig und inklusive der Tragkonstruktion in Form des integrierten Metallprofils mit 0,035 bis 0,037 W/ mK angegeben. Die Dämmplatten mit umlaufender Nutund Feder haben die handlichen Maße von 1 200 mm x 600 mm und werden in den Dicken 95 mm, 130 mm, 147 mm, 163 mm und 181 mm geliefert. J

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INFO

Die IsoBouw GmbH zählt nach eigenen Angaben zu den führenden Herstellern von EPS-Dämmstoffen (expandierter Polystyrol Hartschaum) in Deutschland. Sie gehört zur Synbra-Gruppe, einem Konzern, der sich seit Jahrzehnten mit der Produktion und Weiterentwicklung von Dämmstoffen und Verpackungslösungen beschäftigt. Synbra betreibt 14 Werke mit mehr als 900 Mitarbeitern europaweit, einschließlich eines eigenen Rohstoffwerkes. IsoBouw ist als wesentlicher Initiator an der Recyclinginitiative für EPS-Baustoffe »PolyStyreneLoop« beteiligt.

Die PVdF-Beschichtung ist glanz- und kreidungsbeständig sowie schmutzabweisend. Novelis Farbaluminium ist nicht brennbar und gemäß DIN EN 13501 in der Baustoffklasse A1 eingestuft. J

INFO

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Novelis Inc. ist nach eigenen Angaben weltweit führend in der Herstellung von Aluminium-Walzprodukten und im Recycling. Das Unternehmen ist in zehn Ländern aktiv, hat circa 11 500 Beschäftigte und weist für das Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 10 Milliarden US-Dollar aus. Novelis liefert Aluminiumblech- und -folienprodukte für Transport, Verpackung, Bauwesen, Industrie und Elektronik in ganz Nordamerika, Europa, Asien und Südamerika. Novelis ist eine Tochtergesellschaft von Hindalco Industries Limited, dem Marktführer für Aluminium, Kupfer und Metalle. Novelis gehört zur Aditya Birla Gruppe, einem multinationalen Mischkonzern mit Sitz Mumbai, Indien.

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Polygonale Klinkerfassade schmückt Gebäudekomplex u  HAGEMEISTER  Bei der Gestaltung einer polygonalen Fassade im schweizerischen Riehen fiel die Wahl auf Klinker von Hagemeister. Im kleinen Städtchen nahe Basel kam die Sortierung »Lübeck« zum Einsatz.

Nur einen Katzensprung von Basel entfernt liegt die 21 000-Einwohner-Stadt Riehen, die ihren einstigen Dorfcharakter bewahren konnte. Im Übergang vom Ortskern zum Ortsrand ist ein Wohnkomplex mit drei Mehrfamilienhäusern entstanden. Die polygonalen Gebäudekörper brechen den Blockrand auf und stehen wie Schollen in einer parkähnlichen Umgebung. Um den Ansprüchen einer optisch wie energetisch hochwertigen Fassade gerecht zu werden, fiel die Wahl auf Nottulner Klinker von Hagemeister. Die rot-braun-nuancierte Sortierung »Lübeck« greift die Farben der Umgebungshäuser auf. Gleichzeitig nimmt sich die Fassadengestaltung der drei Mehrfamilienhäuser insgesamt zurück, sodass der gebrannte Ziegel seine volle Wirkung entfaltet. Die Neubauten mit drei Vollgeschossen und jeweils einem umlaufend zurückversetzten Attikageschoss beherbergen insgesamt 29 Eigentumswohnungen mit flexiblen Grundrissen. Alle Wohnungen sind altersgerecht und barrierefrei konzipiert.

Polygonale Gebäudekörper

Der Ziegel im Vordergrund Geeint werden die drei voneinander unabhängigen Baukörper auch durch ihre einheitliche Fassadenarchitektur auf rund 2 500 m2 Fläche mit Hagemeister-Klinkern der Sortierung »Lübeck«. Ihre Rotschattierungen nehmen die Farbgebung der Umgebungshäuser auf. »Wir haben uns aufgrund ihrer reduzierten Detaillierung und ihrer Beständigkeit für eine Klinker-

SIMONE SCHWAB-GIGER

Während bei allen drei Neubauten ein rechtwinkliger Erschließungskern als Rückgrat dient, wird jedes der Gebäude von einer individuell geschnit-

tenen, polygonalen Fassade umschlossen – 90-Grad-Winkel sucht man hier vergebens. »Der Blockrand wird aufgebrochen. Die Gebäude stehen als Schollen im grünen Innenraum«, erläutert Okan Sevim von Ferrara Architekten, die den Entwurf lieferten: »Blickbeziehungen ins Parzelleninnere werden durch Aufweitungen und Engpässe inszeniert. Die Dimension der Aufweitungen stellt den Übergang von privat und öffentlich dar.« Dieser spiegelt sich auch in der Grünflächengestaltung wider: Je näher man dem Zentrum kommt, desto weniger Pflanzen treten in Erscheinung. Auf der anderen Seite fließen die Flurgrenzen der Wiesen, Obsthaine und Felder in die Zwischenräume der Bebauung über und wirken so als verknüpfendes Element zwischen den ansonsten solitären Gebäuden.

Das besonders schmale Modulformat der Klinker unterstreicht auf der Horizontalen die lang gestreckte Architektur der drei Bauten. 44    

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90-Grad-Winkel sucht man an der polygonalen Fassade vergebens. Ihre Gestaltung nimmt sich insgesamt zurück, sodass der Klinker seine volle Wirkung entfaltet. fassade entschieden«, so Sevim. Damit erfüllten die Architekten laut Hersteller die hohen Ansprüche an Nachhaltigkeit und Optik: Der zweischalige Fassaden­aufbau erfüllt die Richtlinien der Minergie-Bauweise, einer Schweizer Zertifizierung für nachhaltiges Bauen und höchster Standard für Niedrigenergiehäuser im Land. Äußerlich wirken die Neubauten städtisch, aber nicht überladen. »Die Gestaltung nimmt sich insgesamt zurück, sodass der Klinker seine volle Wirkung entfaltet. Der Stein wird in der Detailentwicklung nie eingefasst und steht immer im Vordergrund«, erklärt der Architekt. Das besonders schmale Modulformat der Klinker unterstreicht auf der Horizontalen die lang gestreckte Architektur der drei Bauten. Der schleppende Verband mit im Drittel versetzten Läufern wirkt klar und übersichtlich. Elegant-schlichte Metallfenster in wechselnden Formaten von brüstungshoch bis raum-

hoch lockern die großzügigen Fassadenflächen auf. Absturzsicherungen aus pulverbeschichtetem Stahl sorgen für Sicherheit und fügen sich ebenso in das zurückhaltende Erscheinungsbild ein. Während sich der öffentliche Teil der Gebäude jeweils zur Straße hin orientiert, sind die eingeschobenen Loggien zur ruhigen Gartenseite ausgerichtet. Die Wohnungen am Kopf und am Ende der Gebäude haben überdies geschlossene Wintergärten. J

INFO

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Seit mehr als 100 Jahren produziert das Nottulner Klinkerwerk Hagemeister Fassadenklinker und Pflasterklinker. Das Sortiment umfasst mehr als 300 Farben, Formate und Strukturen zur Gestaltung mit Fassadenklinkern sowie ein facettenreiches Sortiment an Pflasterklinkern. Etwa 100 Millionen Klinkereinheiten pro Jahr liefert das Unternehmen mit über 170 Mitarbeitern zu Bauwerken in allen Ländern der Erde.


Vliesbewehrte Laibungselemente zum Direktbeschichten u  DAW  Der Bauzulieferer INTHERMO hat Laibungselemente entwickelt, die ab Werk mit einem Strukturvlies ausgeliefert werden. Dämm- und Verputzarbeiten sollen damit wesentlich leichter von der Hand gehen.

INTHERMO

Montieren und direkt beschichten: INTHERMO bringt vliesbewehrte Laibungselemente auf den Markt, die Fassadendämm- und Verputzarbeiten rund um Türen und Fenster enorm beschleunigen und es dem Verarbeiter einfach machen sollen, ein überzeugendes Ergebnis zu erzielen.

Wer regelmäßig Häuser dämmt, weiß aus Erfahrung: Fassaden mit vielen Fensternischen sind erheblich zeitaufwändiger zu beschichten als großflächig geschlossene Außenwände. Damit Fertighausherstellern und professionellen Bauhandwerkern Dämm- und Verputzarbeiten an Tür- und Fensterlaibungen sowie -stürzen deutlich schneller als gewöhnlich von der Hand gehen, hat der Bauzulieferer INTHERMO ein besonderes Detailprodukt entwickelt: Laibungselemente, die bereits im Werk mit einem äußerst stabilen Strukturvlies ausgerüstet werden.

Verputz oder Anstrich ohne zusätzliche Armierung Die Anwendung der vliesbewehrten Profilelemente sorgt im Laibungs- und Sturzbereich im Handumdrehen für vollkommen ebene Beschichtungsflächen. Der Clou: Darauf kann ohne zusätzliche Armierung direkt verputzt und sogar »pur« gestrichen werden. Die Zeit­ ersparnis bei der Altbausanierung wie im Neubau ist laut Hersteller enorm. Vor allem Fertighaushersteller sowie mit Fassadensanie-

rungen befasste Stuckateure und Zimmerleute dürften sich für die INTHERMO-Neuentwicklung interessieren, zumal das vliesbewehrte Laibungsprofil Dämm- und Verputzarbeiten im feuchtesensiblen Fassadenbereich rund um Türen und Fenster nach eigenen Angaben nicht nur sehr viel schneller macht, sondern auch bedeutend einfacher zu einem sauberen Abschluss bringt. Dadurch sinkt die Schadensanfälligkeit beträchtlich. Der Verarbeiter und ebenso der Bauherr profitieren laut Hersteller von einem bis ins kleinste Detail sicheren Fassadendämmsystem, das auch energetisch punktet: Die Wärmeleitfähigkeit der neuen ­INTHERMO-Laibungselemente ist äußerst gering; ihr Lambda-Wert liegt bei 0,031 W/mK.

trägt: Es fungiert als Abziehkante für den Grundputz in der Fläche, was es dem Verarbeiter leichter macht, die Soll-Schichtdicke einzuhalten. Das INTHERMO-Detailprodukt ist ab Werk sowohl in Standarddicken von 20, 30 und 40 mm als auch nach Bedarf in jeder anderen Dicke zu haben. Die Profillängen können bis zu

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Standard- und Wunschmaße ab Werk lieferbar Durch Verwendung bereits ab Werk maßgenau abgelängter Elemente entfällt der Zuschnitt auf der Baustelle bzw. in der Fertigungshalle. Vielmehr wird am Objekt ohne aufwändiges Nacharbeiten eine exakte und gerade Laibung ohne Elementstöße ausgebildet. Dadurch steigt die Ausführungsqualität, wozu auch das eingearbeitete Putzprofil mit Gewebefahne bei-

3 m betragen und bei der Auftragserteilung objektspezifisch vorgegeben werden. Auch die Breite der vliesbewehrten Laibungselemente ist frei wählbar. Die Fakturierung erfolgt stufenweise: Zugrunde gelegt werden Breiten bis 100 mm bzw. bis 200 mm; darüberhinausgehende Maße sind ebenfalls machbar. Die vliesbewehrten Laibungselemente fertigt INTHERMO immer objektspezifisch passgenau an; dennoch dauert es von der Bestellung bis zur Auslieferung der Ware am Bestimmungsort nach eigenen Angaben nur drei bis fünf Arbeitstage. J

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Heller wohnen im barrierefreien Holzhaus mit Glasfassade u  KNEER-SÜDFENSTER  Das

Haus östlich von München im Landkreis Erding ist im wörtlichen Sinne ein Familienprojekt. Der junge Architekt David Wolfertstetter hat den Neubau für seine Eltern geplant – sein erstes eigenes Projekt. Es ist ein ökologisch gebautes Haus, das auch gestalterisch und energetisch überzeugt. Es ist zudem barrierefrei und hat extrem viel Tageslicht zu bieten. Zum Einsatz kam ein barrierefreies System mit Pfosten-Riegel-Verglasung von Kneer-Südfenster. Im Sinne der Nachhaltigkeit wurde das Haus durch eine Zimmerei erstellt, die spezialisiert ist auf den Bau von Massivholzhäusern aus Fichte und Lärche und auf biologische Dämmstoffe. Aus ökologischen Gründen entschied sich der Architekt für den nachwachsenden Rohstoff Holz und auch für die Holzfaser-Dämmung von Fassade, Dach und Bodenplatte. Diesem Konzept folgt außerdem die Fassadenverkleidung aus unbehandeltem Lärchenholz, und auch die Fenster und Haustüre sind in der Holzart Lärche gefertigt.

Große Fassadenöffnung

KNEER

Hingucker bei dem Haus ist eine 60 m² große Fassadenöffnung nach Süden, die den Wohnraum über große Glasflächen mit viel Licht und Sonnenwärme versorgt. Licht war einer der wichtigsten Wünsche, die sich die Bauherren erfüllen wollten. Die Verglasung eröffnet dabei herrliche Ausblicke in die Landschaft und garantiert lichtdurchflutete Räume. Sie verbindet den offenen Koch-, Ess- und Wohnbereich mit dem Außenraum. Die Glasfassade erstreckt sich über die gesamte Breite des Hauses über zwei Geschosse bis unter die Dachfläche. Sie ist als Pfosten-Riegel-Verglasung von Kneer-Südfenster mit 80 mm Aluminium-Holz-Profilen individuell gefertigt und bietet barrierefreie Übergänge. Gleichzeitig trägt die Pfosten-Riegel-Fassade auch die Dachflä-

chen, so dass auf zusätzliche Stützen verzichtet werden konnte. Außen schützt die Aluminium-Schale – ein besonders wichtiger Punkt, da die Fassade ohne Dachüberstand stark der Witterung ausgesetzt ist. Innen entfalten die Pfosten und Riegel aus farblos gewachstem Fichtenholz eine behagliche Raum­ atmosphäre. Beschattet wird die Fassade mit einer Raffstoren-Anlage, die zusammen mit der Verglasung vom Fensterbauunternehmen realisiert wurde. Eine besondere Herausforderung bei der Pfosten-Riegel-Fassade war die Schnittstelle zwischen dem Münchner Fensterbauer Johannes Henrich und der örtlichen Zimmerei Woidich, da die beiden Firmen am entscheidenden Tag Hand in Hand arbeiten mussten. Die Pfosten der Fassade tragen das Dach aus Brettsperrholzplatten und mussten folglich gleichzeitig aufgestellt werden. Die Öffnungen an der Ost- und Westseite des Hauses als Einschnitte in der sonst eher geschlossen wirkenden Holzfassade sind in Nischen zurückgesetzt. In diese wurden raumhohe Holzfenster nach hinten versetzt eingebaut. Sie bilden Loggien im Obergeschoss bzw. einen Eingangsbereich im Erdgeschoss, die durch anthrazitfarbene Fassadenplatten an den Laibungen betont werden. Zurückgesetzt in der Fassade verspricht auch der Eingang mit Lärchenholz-Haustür von Kneer-Südfenster besten

Für lichtdurchflutete Räume und fließende Übergänge von innen nach außen sorgt die PfostenRiegel-Fassade von Kneer-Südfenster, die sich über zwei Vollgeschosse nach Süden orientiert. 46    

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Nachhaltig und barrierefrei gebaut: Modernes Holzhaus mit Glasfassade östlich von München. Schutz vor Witterungseinflüssen. Dagegen erhielt die Nordseite keine wahrnehmbaren Öffnungen, um möglichst geringe Transmissionswärmeverluste zu erzielen.

Der Baustoff Holz hat Zukunft »Für mich ist Holz das Material der Zukunft, es hat Potenzial. Es hat eine sehr gute Umweltbilanz, es wächst nach und ist in großen Mengen verfügbar«, erläutert David Wolfertstetter, der neben seiner Tätigkeit als freier Architekt als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für »Entwerfen und Holzbau« an der Technischen Universität München beschäftigt ist. Durch die hohe Dämmwirkung der Holzkonstruktion in Kombination mit den Holzwolledämmplatten erzielt das Haus zusammen mit einer Dreifach-Verglasung aller Glasflächen KfW 40 Effizienzhaus-Standard. Das Materialkonzept sieht Oberflächen mit viel sichtbarem Holz vor, das ein behagliches und warmes Wohnklima erzeugt. Lediglich einige Wände und Decken sind aus gestalterischen Gründen mit Gipskarton verkleidet, außerdem wird dadurch die Elektroinstallation verdeckt. Im gesamten Haus sind die Fußböden aus Eichen-Industrielamellenparkett gefertigt. Für die barrierefreie und damit nachhaltige Nutzung im Alter wurde das Erdgeschoss als eigenständig funktionierende, schwellenlose Wohneinheit mit Schlafzimmer und rollstuhlgerechtem Duschbad realisiert. Alle Türen und Schwellen im Haus sind barrierefrei ausgeführt. Eine Treppe führt auf eine langgestreckte Galerie im Obergeschoss. Hier befinden sich zwei Arbeitsplätze, die über Dachflächenfenster mit Tageslicht versorgt werden. Zwei Schlafzimmer mit je einem Bad schließen sich an die Galerie an.  J


Dach 

Aufbau, Dämmung, Deckung

Stillstand vermeiden und zukunftsfähig bleiben: Sächsisches Traditionsunternehmen hat Bautrends im Blick u  BORNIT  Mit

dem Ausbessern von Schlaglöchern und Rissen kennt sich Bornit aus. Als Industrieunternehmen mussten die Zwickauer in den letzten eineinhalb Jahrhunderten aber auch schon ganz andere Unebenheiten überwinden: In diesem Jahr hat der Hersteller für Bauchemie-Produkte, die auch im Straßenbau eingesetzt werden, sein 150-jähriges Jubiläum gefeiert und blickt damit auf bewegende Augenblicke zurück, die geschichtlich, politisch aber auch firmenintern für viele Veränderungen gesorgt haben. Was genau das sächsische Traditionsunternehmen in dieser Zeit bewegt hat und wohin die Reise in Zukunft gehen soll, darüber hat Geschäftsführer Frank Metzner (54) mit baustoffPARTNER-Redaktionsmitglied Dan Windhorst gesprochen.

baustoffPARTNER: Herr Metzner, können Sie mit Blick auf das 150-jährige Firmenjubiläum die Meilensteine des Unternehmens nennen? Frank Metzner: Zwischen damals und heute liegt nicht nur viel Zeit, sondern auch viel Geschichte: Sie müssen bedenken, das Unternehmen wurde gegründet, bevor das erste Auto erfunden wurde. Seit 1868 hat Bornit, damals noch die Zwickauer Dachpappen- und Asphaltfabrik, zwei Weltkriege und eine Weltwirtschaftskrise durchgestanden, danach die Mangelwirtschaft während der DDR-Zeit mit der Verstaatlichung und Umfirmierung des Unternehmens. 1990 kam die politische Wende und damit die Reprivatisierung mit den neuen Anforderungen der Marktwirtschaft – das alles hat Bornit überlebt. Und darauf sind wir, nicht zu-

letzt auch anlässlich unseres 150-jährigen Bestehens, sehr stolz.

men mit der Stärke unseres Konzerns unser heutiges Profil geprägt.

baustoffPARTNER: Bornit exis-

baustoffPARTNER: Auch im Be-

tiert bereits in fünfter Familiengeneration: Marcus Aschenborn ist heute Anteilseigner und als Marketingleiter bei Bornit tätig, während Sie 2008 die Geschäftsleitung übernommen haben: Wie viel vom alten »Aschenborn-Geist« schlummert noch im Unternehmen? Metzner: Jede Menge. Der »Geist«, von dem Sie da sprechen, ist auch heute noch bei uns zu spüren. Marcus Aschenborn ist nicht nur Anteilseigner, sondern direkt im Unternehmen tätig und das hat eine familiäre Bindung untereinander geschaffen. Wir haben seit Jahren ein freundschaftliches Verhältnis und das gleiche Ziel, das Unternehmen und die Marke weiter zu stärken. Die »Aufstehmentalität« der Gründerfamilie Aschenborn ist auch heute noch vorhanden und hat zusam-

reich Dachsanierung ist Bornit gut aufgestellt, zum Beispiel mit dem neuen Bitumenvoranstrich »Speedbit-Primer«. Was sind die Besonderheiten dieses Produkts? Metzner: Unsere Voranstriche bzw. Haftvermittler machen den Hauptbereich unserer Dachsparte aus. Und genau da liegen auch unsere Stärken. Der »Speedbit-Primer« ist zum Beispiel ein sehr hochwertiger Anstrich, der über eine hervorragende Haftung auf vielen Untergründen verfügt. Die Idee, die hinter der Entwicklung dieses »Primers« steckt ist aber, dass unsere Kunden einen schnell trocknenden Voranstrich benötigen, der nach Trocknung nur eine geringe Oberflächenklebrigkeit aufweist. Er gehört zu unserer ökologischen Produktline »Greenline«, das heißt, der Anstrich ist lösemittelfrei und kann auch bedenkenlos in Innenräumen verwendet werden.

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 Der ›Speedbit-Primer‹ trocknet schnell und haftet auf vielen Untergründen.« Frank Metzner Geschäftsführer bei Bornit

baustoffPARTNER: Können Sie näher erläutern, welche

Aufgrund der lösemittelfreien Herstellung ist der »Speedbit-Primer« Teil der ökologischen Produktline »Greenline« und lässt sich daher auch bedenkenlos in Innenbereichen verwenden. 05/18   

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Bornit stellt Systemlösungen für den Schutz und die Instandsetzung von Fundamenten, Fassaden und Dächern her. Zudem werden Produkte zum Erhalt von Verkehrsflächen im Straßenbau angeboten.

baustoffPARTNER: Laut Website werden über 40 % Ihrer Gesamtproduktion exportiert: Welches sind die wichtigsten Exportländer und gibt es Märkte, die Bornit neu erschließen will? Metzner: Natürlich sind neue Märkte immer das Ziel. Und wir haben in den vergangenen Jahren eine gute Entwicklung erlebt. Insbesondere in den angrenzenden Ländern wie Polen und Tschechien haben wir uns weiter etabliert. Für die Zukunft sind für uns vor allem die Märkte in Nord- und Osteuropa interessant. Derzeit wichtigste Exportländer sind aber nach wie vor Österreich und die Schweiz.

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 Für die Zukunft sind für uns vor allem die Märkte in Nord- und Osteuropa interessant.« Frank Metzner Geschäftsführer bei Bornit

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die wichtigsten Produkt-Segmente für Bornit sind? Metzner: Der Hauptanteil unseres Geschäfts ist bei den Bautenschutzprodukten angesiedelt. Das beinhaltet unter anderem die Bereiche Dachsanierung, Fundamentabdichtung und Fugendichtstoffe. Insgesamt macht der Bautenschutz rund 65% aus. Der Rest ist auf den Straßenbau ausgerichtet und beinhaltet zum Beispiel Bitumenemulsionen, Asphaltreparaturmaterial sowie Polymerbitumenbänder zur Abdichtung von Rissen oder Herstellung von flexiblen Asphaltverbindungen. Die Produktpalette ist groß – wichtigste Sparte ist und bleibt aber das komplette Bitumen-Segment.

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baustoffPARTNER: Welche Erwartungen haben Sie auf dem deutschen Markt? Metzner: In Deutschland verkaufen wir unsere Produkte vor allem über den Baustoff-Fachhandel, der bundesweit stark angesiedelt ist. Ein ganz klares Ziel ist, die Marke Bornit dort als Bitumenprofi weiter zu stärken. Dafür sind wir seit vielen Jahren bekannt. Dazu kommt, dass wir für unsere modernen und umweltschonenden Bitumen-Produkte auch in Zukunft große Marktchancen sehen. Der Bedarf ist hoch und die chemisch-physikalischen Grundeigenschaften von Bitumen ermöglichen es uns, hochwertige Bauprodukte zu einem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis

Mit dem neuen »Speedbit-Primer« hat Bornit einen Bitumenvoranstrich entwickelt, der auf vielen Untergründen über eine sehr gute Haftung verfügt. Der Voranstrich weist nach dem Trocknen eine nur geringe Oberflächenklebrigkeit auf und ist überdies lösemittelfrei. herzustellen. Im Übrigen gehören die Unternehmen unseres Konzernverbundes, der Basalt AG, in Deutschland derzeit zu den größten Verarbeitern und Anbietern von Bitumen- und Asphaltprodukten – und das wollen wir auch bleiben.

baustoffPARTNER: Der Bund stellt in den nächsten Jahren signifikant mehr Geld für den Erhalt und Ausbau der Infrastruktur dem Straßenbau zur Verfügung. In welchem Maße kann Bornit davon profitieren? Metzner: In Deutschland muss in den nächsten Jahren viel getan werden, um die Infrastruktur zu modernisieren. Allein im Straßenbau wurde in den letzten Jahren viel zu wenig investiert, sodass es einen hohen Nachholbedarf gibt. Seien es marode Brücken oder baufällige Straßen – an Arbeit wird es in der nächsten Zeit sicherlich nicht mangeln. Und wir sind optimistisch, dass wir von den zusätzlichen Investitionsmitteln

auch etwas abbekommen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil man sich das politische Ziel »Erhalt vor Neubau« gesetzt hat. Damit wird die Reparatur und Sanierung von Verkehrsflächen weiterhin ein wichtiges Thema sein und genau da setzen wir mit unserem Produktprogramm an.

baustoffPARTNER: Seit 2012 wurde die Lagerkapazität an Ihrem Hauptstandort erhöht, 2014 folgte die Neugestaltung des Verwaltungsgebäudes in Zwickau, 2017 dann die Inbetriebnahme und Erneuerung von Verpackungsanlagen, Lagertanks und Produktionshallen: Sind weitere Investitionen geplant? Metzner: Wir investieren jährlich und damit fortlaufend in das Unternehmen. Mal sind es grundlegende Erweiterungen, mal aber auch wichtige Ersatzinvestitionen. So zum Beispiel in moderne Energiekonzepte oder Investitionen in den Umweltbereich. Es wur-


den und werden immer wieder Anpassungen von Anlagen und Fertigungstechnik vorgenommen. Mittlerweile sind wir auf einem guten Stand – das Ende der Fahnenstange ist aber nie erreicht. Intern existiert ein strikter Plan, durch den die Wei-

terentwicklung von Bornit klar fixiert ist. Dazu muss man sagen, dass die Anteilseigner zu jedem Zeitpunkt auch immer die Mittel zur Verfügung gestellt haben, damit man sich weiterentwickeln kann. Und das zeugt von Mut und Vertrauen in unsere Zukunft – für die Geschäftsleitung ist das außerdem eine ganz wichtige Stütze. Denn letztlich dürfte eben diese Investitionsbereitschaft der Grund dafür sein, warum Bornit heute wirtschaftlich so gut dasteht.

BORNIT

baustoffPARTNER: Als die Dach-

Als Geschäftsführer von Bornit wirft Frank Metzner einen zufriedenen Blick auf die Trends der Baubranche und sieht sich dabei dank guter Mitarbeiter und kluger Investitionen bestens für die Zukunft gewappnet.

pappen- und Asphaltfabrik 1868 gegründet wurde, war das Auto, wie Sie eingangs bereits angedeutet haben, noch nicht einmal erfunden. Seitdem musste sich das Unternehmen immer wieder neu erfinden und hat dabei einige zukunftsweisende Produkte entwickelt. Wo sehen Sie Bornit aber in zehn Jahren? Metzner: Ganz ehrlich: Unser wichtigstes Anliegen ist es,

einen Stillstand zu vermeiden. Natürlich ist es immer einfach, sich das gemachte Nest zu erhalten. Aber wir müssen die Bautrends genau beobachten und sehen, was forciert wird. Besonders unsere Branche unterliegt vielen Veränderungen, vor allem im Bereich der Gesetzesänderungen. Allein das stetig wandelnde Chemikalienrecht sowie der Trend hin zum verstärkten Umweltschutz sind extrem wichtige Bestandteile unserer Entwicklung. Dazu kommt, dass wir mit vielen unserer Produkte länderspezifisch denken müssen. Auch die Weiterentwicklung und Neuorientierung bei der Entstehung neuer Produktreihen ist ein lohnender Aspekt. Vergessen darf man in diesem Zusammenhang aber auch nicht das Unternehmen selbst: Wir haben viele gute Mitarbeiter und eine tolle Unternehmensstruktur geschaffen – und ohne das würde sich der Gedanke an die nächsten

zehn Jahre gar nicht stellen. Ich bin jedenfalls optimistisch, dass wir dem Markt auch in den nächsten Jahren viele Impulse geben können und uns in unserem Kerngeschäft weiJ ter etablieren.

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Die Bornit-Werk Aschenborn GmbH ist als Hersteller von Bauchemie-Produkten für den Bautenschutz und Straßenbau tätig. Derzeit beschäftigt das sächsische Unternehmen rund 60 Mitarbeiter. Das Produktionsgelände samt Lager- und Logistiksysteme befindet sich am Stammsitz in Zwickau. Hervorgegangen ist Bornit aus der 1868 von Alwin Aschenborn gegründeten Zwickauer Dachpappen- und Asphaltfabrik. Seither hat sich das Unternehmen in aktuell 5. Generation zu einem modernen mittelständischen Industrieunternehmen entwickelt.

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Nachverdichtung: Dachkonstruktion mit Aufsparrendämmung einem jährlichen Zuzug von rund 10 000 Menschen muss sich Leipzig etwas einfallen lassen, um genug Wohnraum zu schaffen. Das städtebauliche Konzept setzt auf Nachverdichtung und die Schließung von Baulücken. Damit auch das Dachgeschoss als vollwertige Wohnfläche genutzt werden kann, kam bei einem Projekt im Stadtteil Reudnitz die Aufsparrendämmplatte »Ursa ASP 32 Plus« aus Mineralwolle zum Einsatz.

Wohnfläche unter dem Dach Im vierten Ober- und im Dachgeschoss befinden sich zwei Mai-

sonette-Wohnungen mit 128 bzw. 135 m2 Wohnfläche. Sie verfügen über bodentiefe Fenster mit feststehenden Unterlichtern, zwei Badezimmer, einen großzügigen Wohn-, Koch- und Essbereich mit Wintergartenverglasung im Dachgeschoss. Eine offene Treppe verbindet Schlafund Kinderzimmer sowie Bad im anderen Geschoss. Das Gebäude wird zur Südseite mit einem Satteldach abgeschlossen, in dessen Schräge zwölf und 16 m2 große Dachterrassen integriert wurden.

Aufbau der Dachkonstruktion Die Holzsparren des Schrägdachs sind im Wohnbereich sichtbar. Dazwischen wurde eine Verkleidung mit Gipsplatten eingesetzt. Auf den Sparren liegt eine Holzschalung aus OSB-Platten. Der weitere Aufbau erfolgt als Aufsparrendämmung im System, das die wesentlichen Anforderungen an Wärme-, Schall-, Brand- und Feuchteschutz bedient. Zunächst wurde auf die Holzschalung die diffusionsfähige Dampfbremse »Ursa Seco SD 2« aufgebracht und mithilfe der »Ursa Seco«-Klebemittel luftdicht verarbeitet. Insbesondere bei den Anschlüssen erleichterte eine gute Detailplanung die sichere Ausführung. Die da-

EIN NEUES ZEITALTER IST ANGEBROCHEN

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Die Dämmplatte reduziert laut Hersteller nicht nur die Wärmeverluste deutlich, sondern zeichnet sich zugleich durch einen ausgezeichneten Schallschutz aus – ein Aspekt, der insbesondere im innerstädtischen Bereich eine wichtige Rolle spielt. Im Leipziger Stadtteil Reudnitz werden einzelne Baulücken derzeit geschlossen. So auch in der Charlottenstraße, wo jetzt im Rahmen einer Lückenbebauung ein sechsgeschossiges Wohngebäude mit fünf großzügigen Etagenwohnungen entstanden ist. Der moderne Neubau integriert sich mit einer dezenten Fassadengestaltung und einer geschickten Aufteilung der Fensterflächen in das Straßenbild sowie den Bestand. Das sechsgeschossige Gebäude bietet fünf Wohneinheiten, die über unterschiedliche Grundrisse und Größen von 126 bis 147 m2 verfügen. Im Erdgeschoss befinden sich unter anderem Pkw-Stellplätze, Abstellräume sowie ein Fahrradraum inklusive Ladestationen für Elektro-Zweiräder, darüber liegend Wohnungen mit großen verglasten Flächen und Blick in den begrünten Innenhof.

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Wenn die Dämmplatten fugenfrei verlegt sind, werden die Überlappungen der aufkaschierten Unterdeckbahn mithilfe der Selbstklebestreifen regensicher verklebt. Der Liner des Klebestreifens lässt sich dank Fingerlift einfach abziehen. rauf verlegten Ursa-Aufsparrendämmplatten »ASP 32 Plus« wurden mit den Systemschrauben »ASP Fix« durch die Konterlatten mit einem Querschnitt von 60 mal 40 mm statisch befestigt. Darauf folgten die Tondachziegel auf Traglattung. Weitere Systemkomponenten sind die »Ursa Seco Nageldichtbänder NDB« und die Abdeckstreifen »AS« für Abdeckungen von First und Kehlen. So entstanden Dachräume, die laut Hersteller zu einem sicheren und komfortablen Wohnen mit gesundem Raumklima führen – sowohl bei Hitze als auch bei Kälte.

Schall- und Brandschutz Zur Dämmung der Dachkonstruktion kam in Leipzig die Aufsparrendämmplatte »ASP 32 Plus« von Ursa zum Einsatz. Sie besitzt eine besonders niedrige Wärmeleitfähigkeit von 0,032 W/m·K, besteht aus Mineralwolle und bietet damit nach eigenen Angaben die vielfältigen Vorteile des natürlichen Dämmstoffes. So ist Mineralwolle nicht brennbar, gehört der Euroklasse A1 an und trägt zum vorbeugenden baulichen Brandschutz bei. Darüber hinaus ist er diffusionsoffen – dies unterstützt einen sicheren Feuchtetransport und führt dazu, dass der Dämmstoff schimmelresistent und fäulnis-

frei ist. Da es sich um ein sehr alterungsbeständiges Material handelt, steht Mineralwolle zudem für Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit. Der Dämmstoff verspricht laut Hersteller auch einen wirkungsvollen Schutz vor Außenlärm: Die offenzellige Struktur der Mineralwolle besitzt einen längenbezogenen Strömungswiderstand von AFr ≥ 20 kPa∙s/ m² und absorbiert dadurch den Schall wirkungsvoll. Unterstützt wird die schalldämmende Wirkung durch die Befestigung der Dämmplatten und Konterlatten mit Doppelgewindeschrauben. Der umlaufende Stufenfalz von 2,5 cm verhindert das Auftreten von Wärme- und Schallbrücken.

Leichtgewicht Neben den genannten Aspekten zeichnet sich die Aufsparrendämmung durch ein geringes Gewicht aus. Dies wirkt sich positiv auf statische Fragen aus – zugleich erleichtert es die Verarbeitung. Dieser Aspekt zeigt sich laut Hersteller auch im handlichen Format der Platten von 2 m mal 60 cm. Es ermöglichte eine schnelle Verlegung – auch bei durch Dachfenster und -terrassen gegliederten Dachflächen. Die einzelnen Platten können zudem leicht mit einem Dämmstoffmesser auf dem Dach ohne Maschine zugeschnitten werden. J


Mehr Farbe für die Dachgestaltung u  LINDAB  Kleines

Detail, große Wirkung: Das schwedische Unternehmen Lindab zeigt mit seiner »Rainline«, dass Dachrinnen mehr als nur zuverlässig Regenwasser sammeln und ableiten. Dreizehn Farben bieten vielfältige Möglichkeiten für die Gestaltung. Mit insgesamt 13 Farbtönen bieten die Dachrinnen der »Lindab Rainline« vielfältige Möglichkeiten für die Gestaltung.

LINDAB

Die rostfreien und beständigen Rinnen für alle gewerblichen und privaten Immobilien zeichnen sich laut Hersteller durch eine hohe Materialqualität aus. Ob Haus, Carport oder Garage – das patentierte Klick-System ermöglicht eine schnelle Montage von »Lindab Rainline«. Dachrinnen müssen nicht länger nur etwas sein, das an der Fassade nicht auffällt. Von Weiß über Ziegelrot und Kupfermetallic bis hin zu Schwarz: Mit dem Klick-System »Rainline« bringt will Lindab Farbe in die Dachgestaltung: 13 Farben im Sortiment versprechen laut Hersteller das vielseitigste Programm des Marktes für Dachrinnen. Damit können Bauherren spannende Kontraste an der Fassade setzen oder ein harmonisches Gesamtbild schaffen, ganz nach ihrem Geschmack.

Die Dachrinnen von Lindab werden aus feuerverzinktem, kalt gewalzten Stahl hergestellt. Dank des 0,6 mm dicken Stahlkerns ist die temperaturbedingte Ausdehnung geringer als bei anderen Materialien wie Kupfer, Aluminium oder dem weitverbreiteten Zink. Hierdurch sind die Rinnen

laut Hersteller beständiger gegenüber Bitumensäuren, Gerbsäuren sowie Säuren aus Kunststoffbahnen. Die Oberflächenbeschichtung wird in einem 3-schichtigen beidseitigen Aufbau mit einer Passivierungsschicht, einem Primer und einer »HBP Topcoat«-Beschichtung auf den Stahl aufgetragen. Dies macht nicht nur die Farben klarer und länger haltbar, auch Rost hat keine Chance. Das witterungsbeständige und robuste Material macht die Dachrinnen von Lindab zu einem langlebigen Produkt. Darauf gibt der Hersteller eine Garantie von 20 Jahren. Sie sind außerdem wiederverwendbar und schonen so die Umwelt. J

IHR DACH – UNSERE LEIDENSCHAFT Mit den Sika Dachabdichtungssystemen sind Sie auf alle Herausforderungen am Flachdach optimal vorbereitet. Unser Serviceteam berät und unterstützt Sie dabei von Beginn an: von der Planung durch unsere Fachberater bis hin zur Ausführung durch die Sika-Roofing Anwendungstechniker. Ihr Dach – unsere Leidenschaft ist bei uns kein Slogan. Es ist unsere Überzeugung!

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Dachfenster: Mehr Auswahl für spezielle Anforderungen u  VELUX  Die passende Lösung für unterschiedliche bauliche Voraussetzungen und persönliche Vorstellungen zu bieten, ist seit jeher das Ziel von Velux. Daher hat der Dachfensterhersteller sein Sortiment um eine neue Größe des Holz-Schwingfensters erweitert, die mit 180 cm bisher längste, und ein neues Kaltraumfenster für historische Gebäude. Dem Handwerker kann zukünftig ein Tragegurt das Transportieren schwerer Fenster erleichtern.

Dachfenster in neuer Länge Mit einem Schwingfenster in der erstmals angebotenen Länge von 180 cm bei 78 cm Breite bietet Velux eine neue Lösung für besondere architektonische Ansprüche und größeren Lichteinfall. Es ist die bisher längste Fenstergröße des Dachfensterherstellers. Speziell bei flachen Dachneigungen bietet sie einen besseren Ausblick. Erhältlich ist das neue Fenster als klar oder weiß lackiertes Holzfenster. Die passende Lösung für nicht ausgebaute Dachböden historischer Gebäude verspricht Velux mit dem neuen Kaltraumfenster. Das Design ist an die traditionelle Optik alter Fenster angepasst, sodass es sich har-

monisch in denkmalgeschützte Gebäude integriert und ästhetischen Anforderungen gerecht wird. Mittels eines Stegs lässt es sich in drei Positionen öffnen. Kaltraumfenster und Eindeckrahmen werden in den Ausführungen Kupfer und Zink und in den Größen 49,5 x 55 cm oder 49,5 x 80 cm angeboten.

Tragehilfe für Dachfenster Handwerker können sich über eine Arbeitserleichterung aus VELUX

Darüber hinaus will Velux mit günstigeren Preisen für Untenelemente, Fensterlüftern und vereinfachter Zusammenstellung individueller Kombinationen weitere Anreize für die Verwendung von Lichtlösungen setzen, heißt es in einer Mitteilung.

Erleichterung beim Tragen schwerer Fenster bietet der Velux Tragegurt.

dem Hause Velux freuen: Den Tragegurt für Fenster. Dieser ermöglicht es, gerade schwere Dachfenster bequemer und sicherer ans Ziel zu bringen – besonders praktisch in engen Treppenhäusern. Nach Fixieren von zwei Tragegurten an beiden Seiten der Verpackung können zwei Personen das Dachfenster dank der in den Gurt integrierten, ergonomisch geformten Griffe deutlich einfacher und rückenschonender tragen.

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Uns ist wichtig, unseren Partnern im Handwerk nicht nur hervorragende Produkte zu bieten, sondern ihnen auch die Arbeit auf der Baustelle so einfach wie möglich zu gestalten.« Oliver Steinfatt, Leiter Produkt­ management Velux Deutschland

Individuelle Kundenlösungen Handwerker und Planer können Bauherren künftig auch bei Lichtlösungen mit nebeneinanderliegenden Dachfenstern »Velux Smart Ventilation«, den Fensterlüfter mit Wärmerückgewinnung, anbieten. Optimiertes Zubehör ermöglicht den Einbau jetzt auch bei Fensterkombinationen. Auf individuelle Kundenanforderungen bei Lichtlösungen einzugehen, wird für Handwerker künftig deutlich einfacher.

Die entsprechenden Katalogseiten wurden neu gestaltet und so strukturiert, dass sich individuelle Lösungen noch benutzerfreundlicher zusammenstellen lassen. Aus unterschiedlichen Größen, Fenstermaterialien und Scheibenausführungen lässt sich so flexibel die ideale Kombination wählen. Zudem hat Velux die Preise für die Untenelemente von »Quartett« und allen Lichtbändern um bis zu 10% gesenkt. J

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Dachsanierung oder Fenstertausch? Neues Lebensgefühl unterm Dach für Ihre Kunden – vielfältig zu realisieren mit unseren Dachfenstern mit riesigen Standardmaßen bis zu 2,06 m Länge, Mehrfenster-Kombinationen oder Balkonfenstern. Wenn es besonders schnell und sauber erledigt sein soll, können Sie mit unseren Austauschfenstern die Mehrzahl alter Fenster fast aller Fensterhersteller tauschen – die Innenverkleidung bleibt erhalten. Details auf unserer Homepage und in der speziellen Sanierungs-Broschüre für Sie und Ihr Beratungsgespräch. Auch für alle Wünsche dazwischen gibt es das passende Fenster im großen FAKRO-Produktprogramm. Für einfaches Handling mit fachgerechten Dachanschlüssen, hervorragende U-Werte, direkte Verarbeiter-Schulung und Service. Und wenn es noch individueller sein soll, fertigen wir exakt nach Ihren Wünschen.

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Technik und Gesundheit unter einen Hut gebracht u  WOLFIN  Relaunch des »Teroson F173«Silikon mit »FUSION«-Technologie will Wofin den Spagat zwischen guten technischen Eigenschaften und gesundheitlicher Unbedenklichkeit schaffen. Gemeinsam mit Henkel hat der Hersteller eine Lösung entwickelt, die ohne die schädlichen Inhaltsstoffe MEKO und Oxim auskommen.

Keine Schadstoff-Freisetzung Wenn auf dem Dach Silikone eingesetzt werden, dann in der Regel neutral vernetzende Oxim-Silikone. Mit gutem Grund: Sie zeichnen sich durch ihre gute Haftung, ihre Verträglichkeit mit Metallen und ihre schnelle Aushärtung aus. Einen Nachteil allerdings haben sie: Dabei wird 2-Butanonoxim (MEKO) freigesetzt. Dieser Stoff steht im Verdacht, Krebs zu verursachen. MEKO-abspaltende Produkte werden mittlerweile fast überall ersetzt. Meist geschieht dies durch alternative Oxime, zum Beispiel MIBKO, DMKO oder MPKO. Aber auch bei diesen Ersatzprodukten empfiehlt die BG BAU bei Überschreitung des Arbeitsplatzgrenzwerts von 1 mg/m³ dieselben Präventivmaßnahmen, die für den Einsatz von MEKO-Silikonen vorgeschrieben sind – Handschuhe, Schutzbrille, in Innenräumen Atemschutz –, da noch keine ausreichenden Daten zur abschließenden Beurteilung dieser Stoffe vorliegen. Eine notwendige, aber auch lästige und teure Maßnahme. Die beste Alternative hierzu bieten oximfreie Silikone. Dies können im neutral vernetzenden Bereich entweder die sogenannten Alcoxy-Silikone sein oder ein ganz neues Produkt.

dig ersetzen kann und somit weder hautsensibilisierend noch krebserregend ist. Sie vereint laut Hersteller alle Vorteile eines neutral vernetzenden Dichtstoffs und bietet gleichzeitig eine hohe Anwendungssicherheit. Durch die »FUSION«-Technologie verbindet laut Wolfin nun auch das be-

Frei von MEKO-Verbindungen und anderen Oximen, aber reich an guten Eigenschaften: »Teroson F173«.

EIN ECHTES TOP-MODEL.

Auch für die Küche geeignet Das neutrale Silikon ist auch auf empfindlichen Oberflächen sowohl im Innen- als auch im Außenbereich einsetzbar. Es ist UV- und witterungsbeständig, schnell aushärtend und verspricht laut Hersteller eine sehr gute Haftung auf nahezu allen Untergründen, auch auf Bitumen. »Teroson F 173« ist 18 Monate lagerfähig und beständig gegen viele Öle, Fette und Säuren – und damit auch geeignet für die Küchenabdichtung. Hergestellt wird es ohne Streckmittel, was einen J geringen Schwund zur Folge hat.

Vernetzung auf neuer Basis Nach intensiver Forschung hat Henkel als Weltmarktführer im Bereich Klebstoffe jetzt exklusiv für Wolfin eine innovative Vernetzungstechnologie für den Einsatz in »Teroson F173« entwickelt, die Oxime vollstän-

GEWICHT

kannte Dach- und Wandsilikon »F173« höchste technische Leistung mit gesundheitlicher Unbedenklichkeit. Es haftet auf nahezu allen Untergründen, ob Beton, Glas, Metall, Holz oder Fliesen. Da bei der Anwendung keine kritischen Emissionen entstehen, müssen selbst beim Einsatz im Innenraum keine besonderen Arbeitsschutzmaßnahmen getroffen werden.

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Hinter dem Begriff MEKO verbirgt sich 2-Butanonoxim, ein Methyl-Ethyl-Keton-Oxim – kurz: MEKO. Low-MEKO Silikone waren bisher trotz ihrer gesundheitsschädlichen Eigenschaften die technisch beste Lösung am Dach. Alternative Oxim-Silikone bieten laut Wolfin Bautechnik etwas bessere Eigenschaften. Der Bauchemie-Spezialist aus Wächtersbach setzt jetzt Silikone, die MEKO- und oximfrei sind und hat gemeinsam mit Henkel als Alternative für den Dachhandwerker das neue »Teroson F173-Silikon« mit »FUSION«-Technologie entwickelt.

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Anwendungsbeispiel Lichtkuppel: »Teroson F173« zur Versiegelung des Verbundblechs und zum Abschluss der Dachabdichtung an die Lichtkuppelkonstruktion.

Die Icopal ALU-VILLATHERM ist eine kombinierte Dampfsperrund Ausgleichsschweißbahn, mit einzigartigen Funktionen wie z. B. ZIP-System, Power-THERM-Technologie mit SYNTAN®, Sicherheitsnaht und T-CUT. Noch einzigartiger wird sie ab sofort durch den Einsatz unserer exklusiven Füllstoff-Technologie aus Blähglasgranulat. Das Ergebnis sind gewohnt überlegene Abdichteigenschaften – bei einem um bis zu 20 % reduziertem Gewicht. www.icopal.de

Die neue Icopal ALU-VILLATHERM. Einfach leichter abdichten. 05/18   

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Begrüntes Schrägdach an der Raststätte sorgt für »Grüne Welle« an der Autobahn u  ZINCO  Dachbegrünungen auf flachen Dächern sind in der modernen Architektur schon fast normal. Bei steilen Dächern üben sich immer noch viele Bauherren und Architekten in Zurückhaltung – völlig unbegründet, findet man bei ZinCo. Den Beweis hat der Hersteller von Dachbegrünungssystemen an der Raststätte »Beverbach« an der A 40 erbracht, die über ein geschwungenes begrüntes Dach verfügt. Möglich macht das der ZinCo-Systemaufbau »Begrüntes Schrägdach«.

Im Auftrag der Aral Aktiengesellschaft entwarf der Architekt Manfred Beier couragiert ein als Welle geschwungenes und begrüntes Dach für eine Raststätte. Der Dachdecker und Dachgärtner Jürgen Quindeau konnte mit seiner Mannschaft von Grün+Dach und dem ZinCo-System unter Beweis stellen, dass es auf grünen Dächern auch mal schräg zugehen kann.

Energiemanagement und Design auf neuestem Stand

gannen die Abdichtungs- und Begrünungsarbeiten.

Dachabdichtung mit Kunststoffbahnen Grundlage des Dachaufbaues sind sogenannte Sandwich­ elemente, also ein trapezprofiliertes Flachdachsystem mit Dämmkern, das in Bauteilen von einem Meter Breite und Längen von bis zu 13,5 m auf eine vorher montierte Konstruktion aus gebogenen Leimbindern befestigt wurde. Die Außenhülle der Sandwichelemente besteht aus vollverzinktem Stahlblech. Um darauf die Lagesicherung der Dachabdichtung zu gewährleisten, wurde zuerst ein Haftvermittler vollflächig auf die Metalloberfläche aufgetragen. Die einlagige und wurzelfeste Dachabdichtung mit Bahnen aus Ethylen-Vinylacetat-Terpolymer (EVA) mit unterseitiger Kaschierung aus Polyestervlies und Selbstklebeschicht wurde dann auf der Dachfläche vom First zur Traufe ausgerollt, ausgerichtet und dann durch das ZINCO GRÜN+DACH / ZINCO

Der Bauherr Aral sagt: »Mit ihrem besonderen Design und dem innovativen Konzept ist die Tank- und Rastanlage in Beverbach eine der originellsten und modernsten Stationen ihrer Art in Europa.« Und in der Tat hat das Architekturbüro Manfred Beier ein innovatives Gebäude geschaffen, das mithilfe von Sonnenkollektoren, Photovoltaikmodulen und Dachbegrünung ernergieneutral daherkommt. Die Inneneinrichtung der Raststätte ist modern und

überzeugt mit vielen ausgefallenen Ideen. Der äußere Erholungsbereich mit Spielplatz liegt abgewandt von der Autobahn. Die Raststätte ist schon von weitem gut sichtbar, denn zum Gebäudeensemble gehört auch der Nachbau eines 16 m hohen Förderturms mit zwei Aussichtsplattformen. Die »Grüne Welle« beeindruckt mit ihrer geschwungenen Form und ihrer starken Neigung. Die Dachneigung erreicht im steilsten Abschnitt 32 Grad (63 %) – um das einordnen zu können, hilft der Vergleich zu alpinen Skipisten, die bereits ab 22 Grad (40 %) schwarz gekennzeichnet werden. Die Ausführung der Dachabdichtung und der Begrünung musste aufeinander abgestimmt werden. Den Auftrag erhielt der Dachdecker- und Garten- und Landschaftsbaufachbetrieb »Grün+Dach«. Durch die Dachgärtner wurde das Leistungsverzeichnis in Teilen modifiziert, und im Juli 2014 be-

Die Raststätte »Beverbach« an der A40 bei Bochum beeindruckt mit ihrem extravaganten Dach mit »Grüner Welle«. 54    

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Herausziehen einer Trennfolie dauerhaft mit dem vorbereiteten Untergrund verklebt. Anschließend wurden alle Nähte durch Quell- oder Warmgasschweißen homogen geschlossen und nach erfolgter Nahtprüfung versiegelt. Gerade auf geneigten Dachflächen ist die Wurzelfestigkeit eine wichtige Eigenschaft, denn eine zusätzliche Wurzelschutzfolie, wie sie auf Flachdächern oft verwendet wird, ist auf geneigten Dächern nicht lagesicher zu verlegen.

Nahtfügung muss in höchster Qualität erfolgen Nach der Fläche wurden alle Details abgedichtet. Neben dem Dachrand wurden Lüfter, Dacheinläufe, Kabeldurchführungen, Ständer für das Sicherungssystem und Konsolen für die Kollektoren fachgerecht an die Dachabdichtung angeschlossen, die Nähte wiederum kontrolliert und versiegelt. Bei der Nahtfügung ist höchste Qualität gefragt, wenn ein Dach begrünt wird, denn später eine Leckage zu orten und zu beheben, ist sehr aufwendig. Aus optischen Gründen war auf der Dachfläche kein Rand mit einer Kiesschüttung erwünscht, weshalb ein Winkelprofil aus Aluminium um 50 cm eingerückt und umlaufend, parallel zum Dachrand fixiert wurde. Dieses Dachtraufprofil »DP 120« aus Aluminium ist mehrfach gekantet und hat eine Höhe von 120 mm. Es ist mit Entwässerungs-Schlitzöffnungen ausgestattet und der Auflageschenkel ist gelocht für die Fixierung durch Aufschweißen von Folienstreifen auf der Dachabdichtung.


Schubschwellen im Steilhang und Dachtraufprofil aus Aluminium als Randeinfassung.

Schubschwellen gegen das Abrutschen der Begrünung

Dachbegrünung in vier Schritten

Zur Lagesicherung des Begrünungsaufbaus auf einer Gesamtlänge des Daches zwischen Traufe und First von ungefähr 25 m in der größten Ausdehnung und einem Höhenunterschied von 5,70 m müssen besondere Maßnahmen ergriffen werden. Bei diesem Projekt stützt sich der Begrünungsaufbau an Schubschwellen ab. Dazu wurden zuerst in Meterschritten die anfallenden Lasten ermittelt, die jeweils auf die Schubschwellen treffen, und danach wurde die Dimension der Schwellen und deren Befestigung errechnet. Die unterste Schwelle sitzt bei 10 Grad Dachneigung und auf ihr lasten etwa 320 kg/m im wassergesättigten Zustand, auf der mittleren Schubschwelle bei 27 Grad sind es 455 kg/m und auf der oberen bei 20 Grad ca. 260 kg/m. Im Ergebnis wurde ein Konstruktionsvollholz (KVH) in 6 x 6 cm durch die Abdichtung in den Sandwichelementen mit Edelstahlschrauben 6,3 x 115 mm in einem Abstand von 25 cm verschraubt. Anschließend wurden die Schwellen mit Zuschnitten der Abdichtung eingefasst und mit der Flächenabdichtung homogen verschweißt. Die Baulänge der Schubschwellen ist auf maximal fünf Meter begrenzt, danach gibt es immer eine Unterbrechung, damit es oberhalb nicht zu einem Wasseranstau kommen kann, der sich im Vegetationsbild der Begrünung bemerkbar machen würde.

Im ersten Schritt der Begrünungsarbeiten wurde über die gesamte zu begrünende Fläche die Speicherschutzmatte »SSM 45« verlegt, eine verrottungsfeste Fasermatte aus Polyester/Polypropylen mit eingenadeltem Trägervlies. Dieses Geotextil funktioniert laut Hersteller nicht nur als Schutzlage für die Dachhaut, sondern kann auch Wasser bis zu 5 l/m² speichern. Darauf folgte in einem zweiten Schritt das Kernstück des Systemaufbaus »Begrüntes Schrägdach«: das schubabtragende Dränageelement »Floraset FS 75« besteht aus expandiertem Polystyrol-Hartschaum in einer Höhe von 75 mm, mit hohen Noppen zur Verzahnung des Vegetationssubstrats und zur Aufnahme des Substratschubs. Es verfügt über Wasserspeichermulden, Öffnungen zur Belüftung und Diffusion sowie ein unterseitiges Mehrrichtungskanalsystem, um überschüssiges Regenwasser sicher abzuführen. Bei einem Eigengewicht von ca. 1 kg/m² bietet es eine Druckbelastbarkeit von ca. 25 kN/m². Auf der »Grünen Welle« stützen sich jeweils bis zu fünf Reihen bzw. fünf Meter dieser Dränageelemente auf die Schubschwellen. Auf Grund des »schwierigen Geländes« wurden Fasermatte und Dränage natürlich Reihe für Reihe von unten nach oben verlegt, wobei gerade im steilsten Bereich mit großer Vorsicht agiert werden musste, um nicht

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mit allen Bauteilen nach unten zu rutschen. Das gilt natürlich erst recht beim Aufbringen des Dachsubstrates im dritten Schritt, das ebenfalls von der Traufe zum First hin aufgebracht wurde. Angeliefert im Silofahrzeug wurde es durch Schläuche auf das Dach geblasen, was mehr Personal erforderte als auf einem Flachdach: Bis zu fünf Dachgärtner bewegten den Förderschlauch über das Dach, um das Dachsubstrat gleichmäßig mit einer Menge von 100 l/m² aufzubringen und zu planieren.

Saugfähiges Substrat aus Recyclingmaterial Das verwendete Vegetationssubstrat »Steinrosenflur« für extensive Dachbegrünungen besteht aus Recycling-Tonziegeln Zincolit und ausgesuchten mineralischen Zuschlagstoffen, angereichert mit Zincohum (Substratkompost und Faserstoffen). Es entspricht den Anforderungen der FLL-Richtlini-

en an Vegetationssubstrate für Extensivbegrünungen in Mehrschichtbauweise und Vorgaben der Düngemittelverordnung. Es ist flugfeuerbeständig, frostbeständig und strukturstabil. Seine maximale Wasserkapazität beträgt ca. 40 Vol.-% bei einem Volumengewicht von bis zu 1 400 kg/m³ in wassergesättigtem Zustand. Der vierte und letzte Arbeitsschritt umfasste das Aufbringen der Pflanzen, was auf der »Grünen Welle« in Form von vorkultivierten Pflanzenmatten geschah, die auf dem Dachsubstrat verlegt wurden. Diese Vegetationsmatten wurden über eine Vegetationsperiode im Freien für die schnelle Flächendeckung, speziell auf Schräg- und Tonnendächern oder auf windexponierten Dachflächen, mit vier bis acht bewährten Sedum-Sorten auf einer Trägereinlage vorkultiviert. Das ist vergleichbar mit der Anzucht und Verwendung von Rolloder Fertigrasen, nur dass die

Der Systemaufbau »Begrüntes Schrägdach« besteht aus vorkultivierten Vegetationsmatten, der Systemerde »Steinrosenflur«, dem schubabtragenden Dränageelement »Floraset FS 75«, der Speicherschutzmatte »SSM 45« sowie dem Dachaufbau mit wurzelfester Dachabdichtung. als Rollen gelieferten Pflanzenmatten in der Regel größer und schwerer sind. Die hier verwendeten Matten hatten eine Größe von 1 x 2 m mit einem Liefergewicht von etwa 40 kg pro Rolle. Sie wurden auf dem Dach dicht gestoßen verlegt – eine Arbeit, die wiederum im Steilhang besonders hohe Ansprüche an die Geschicklichkeit, Kraft und

Standfestigkeit der Dachgärtner gestellt hat. Mit der durchdringenden Startbewässerung wurden die Begrünungsarbeiten dann beendet und nach vier bis sechs Wochen waren die Pflanzenmatten schon gut im Substrat verwurzelt und zur Pflege begehbar. Der Systemaufbau »Begrüntes Schrägdach« sorgt dauerhaft für Lagesicherheit und Pflanzenwachstum. J

Abdichten mit Blähglasgranulat: Die neue Leichtigkeit auf dem Dach u  ICOPAL  Professionelles

Abdichten wird jetzt noch leichter: Das Blähglas­ granulat­ »Alu-Villatherm« von Icopal verspricht eine Gewichtsersparnis von 20 %.

Physikalisch ist das neue Produkt laut Hersteller ein Leichtgewicht, technisch ein Schwergewicht. Mit der Füllstoff-Technologie aus Blähglasgranulat verspricht Icopal mit dem neuen leichten »Alu-Villatherm« auch in punkto Gewicht ein Top-Modell. »Alu-Villatherm« und »Alu-Villatherm K« werden aus Blähglasgranulat produziert. Das bedeutet nochmals bis zu 20 % weniger Gewicht. In Zahlen: Die Gewichtsersparnis bei »Alu-Villatherm« mit der neuen Füllstoff-Technolo56    

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gie beläuft sich auf ca. 6,5 kg pro Rolle. Weil durch den neuen Füllstoff ein geringeres Gewicht der Bahn erreicht wird, können lastabtragende Bauteile wesentlich schlanker dimensioniert werden. Zudem werden Rücken und Gelenke der Verarbeiter deutlich entlastet. Das beugt Gesundheitsschäden vor und ermöglicht besonders effizientes Arbeiten. Mit der Verwendung von Blähglasgranulat aus Recyclingglas (zu 100 % mineralisch!) leistet Icopal einen weiteren Beitrag zum Umweltschutz, da natürliche Ressourcen und Naturraum geschont werden. Das Granulat dämmt laut Hersteller nicht nur Wärme, sondern auch Schall und ist

dauerhaft formstabil, feuerbeständig und chemisch resistent.

Mehrstufige Entwicklung »Alu-Villatherm« (sowie »Alu-­ Villatherm K« mit oberseitigem rutschfestem Vlies) ist das Ergebnis einer mehrstufigen Entwicklung. Die kombinierte Elastomerbitumen-Dampfsperr- und Ausgleichsschweißbahn für einschalige, nicht belüftete Dächer mit höchster Beanspruchung ist laut Hersteller einsetzbar auf allen bauüblichen Untergründen, auf Stahlprofilblech sowie auf allen festen und nagelbaren Untergründen. Nur auf Holzuntergründen sind gemäß den Fachregeln Trennlagen zu verwenden. »Alu-Villatherm« verfügt laut Icopal über eine sehr hohe Klebkraft mit sofortiger Klebewirkung. Die Bahn erreicht demnach

Mit »Alu-Villatherm« und »Alu-Villatherm K« will Icopal Dachdeckern das Abdichten erleichtern: Die FüllstoffTechnologie mit Blahgrasgranulat spart ein Fünftel Gewicht.

durch die optimale Verteilung des »Power-­THERM«-Profils eine sehr hohe Windsogfestigkeit des Dachschichtenpakets. Die Abzugsfestigkeit von 6 600N/m² entspricht immerhin 16,5 Befestigern je Quadratmeter. Zusätzlich ist »Alu-Villatherm« ausgestattet mit »ZIP«-System, beidseitig wärmeaktivierbaren »Power-­THERM«-Streifen, »SYNTAN«-­Beschichtung sowie der Icopal-Sicherheitsnaht mit Cut-Lines und T-CUT.  J

INFO

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Die Icopal GmbH ist ein Unternehmen der BMI Group und produziert in Deutschland in zwei Werken System-Produkte für Flachdächer. Der Hersteller setzt auf Beratung und Unterstützung durch kompetente, technisch ausgebildete Fachleute. Für den direkten Kontakt stehen in Deutschland mehr als 40 Fachberater und Anwendungstechniker zur Verfügung.


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Flachdach-Durchgang für Ablauf und Lüftung »Flavent pro« verspricht Hersteller Klöber ein neues Flachdachprogramm mit herausragenden Ablauf- und Lüftungswerten.

Auf der Dach+Holz hat Klöber, spezialisiert auf professionelles Dachzubehör, sein neues Entlüftungs- und Entwässerungsprogramm für Flachdächer vorgestellt. Das komplett überarbeitete Portfolio will Maßstäbe bei den Ablaufwerten von Dachabläufen und Abluftleistungen bei Lüftern setzen. So übertrifft laut Hersteller die Ablaufleistung bei einer Freispiegelentwässerung mit dem Dachablauf »Flavent pro« beim Durchmesser DN 70 den fünffachen Ablaufwert nach DIN. Auch die Abläufe in den weiteren Durchmessern mit DN 100, DN 125 und DN 150 zeichnen sich demnach durch deutlich höhere Ablaufwerte aus. So liegt der Ablaufwert für den »Flavent pro«-Dachablauf DN 100 in senkrechter Ausführung bei einer Anstauhöhe von 65 mm

bei 23 l/s. Damit liegen laut Klöber die Leistungen der neuen Abläufe aus dem »Flavent pro«-Programm deutlich über den Leistungen vergleichbarer Produkte. In der Folge werden weniger Dachabläufe zum sicheren Entwässern von Flachdächern benötigt. Dies spart Kosten und Arbeitszeit. Die Produkte werden als Komplett-Set geliefert oder können im Baukastensystem selber zusammengestellt werden. Der Hersteller hat die Verarbeitung der aufeinander abgestimmten Elemente

Die einzelnen Elemente können im Baukastensystem zusammengestellt werden, hier am Beispiel eines »Flavent pro«-Dachablaufs.

KLÖBER

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Das neue Flachdachprogramm »Flavent pro« verspricht hohe Ablaufund Lüftungswerte. vereinfacht, was eine sichere Montage auf der Baustelle ermöglichen soll. Insbesondere bei Verwendung des Baukastensystems signalisiert ein deutlich hörbares »Click«, dass alle Bauteile richtig zusammengefügt sind. Durch die Kombination verschiedener Bauteile lassen sich Endprodukte für jede Anforderung zusammensetzen. Insgesamt können über 900 Lüfter, Dachabläufe und Dachdurchgänge auf der Basis von nur 105 Modulelementen zusammengestellt werden. Als Vorteil nennt der Hersteller auch, dass 31 verschiedene Anschluss­ arten die sichere und homogene Anbindung an die unterschiedlichen Abdichtungsarten der führenden Flachdachbahnen-Hersteller erleichtern.

Bei der Produktion der »Flavent pro«-Linie setzt der Hersteller unter anderem auf PPO, einen hochwertigen Kunststoff. Dieses High-Tech-Material ermöglicht nach eigenen Angaben eine lange Lebens- und Funktions­dauer. J

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INFO

Klöber Deutschland ist mit mehr als 50 Jahren Erfahrung nach eigenen Angaben einer der führenden Spezialisten für qualitativ hochwertiges, innovatives Dach- und Wandzubehör. Das Unternehmen aus Ennepetal setzt auf professionelle Lösungen »von Profis für Profis« und will seinen Partnern Vorteile im Wettbewerb verschaffen und die funktionale und ästhetische Qualität von Gebäuden verbessern.

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Positives Raumklima durch Cellulose-Dämmung

CWA

u  CWA  Eine dauerhafte Lösung zur Dämmung gegen Hitze und Kälte unterm Dach bieten gedämmte Wände und Dächer. Besonders bewährt hat sich Cellulose als Dämmmaterial, schreibt das Cellulosewerk Angelbachtal (CWA) in einer Mitteilung.

Die Celluloseflocken füllen selbst kleinste Hohlräume fugenlos aus, Hitze- und Kältebrücken haben keine Chance. Eine gute Dämmung steht bei vielen Hausbesitzern und Bauherren ganz oben auf der Wunschliste. Zuerst steht natürlich der Kälteschutz im Mittelpunkt, aufgrund der immer heißer werdenden Sommer rückt aber auch der Hitzeschutz immer mehr ins Blickfeld. »Tagsüber wird die Wärme gespeichert und in der kühleren Nacht nach und nach wieder nach außen abgegeben«, erklärt Marcel Bailey, Geschäftsführer von Climacell. Der Effekt wird durch die besondere Anbringung des Naturstoffes noch verstärkt. Denn die Celluloseflocken werden per Maschine eingeblasen und füllen selbst die kleinsten Hohlräume perfekt aus, Hitze- und Kältebrücken haben keine Chance. Das Geheimnis liegt in der Struktur der Cellulose, die beim Einblasen verfilzt und so verhindert, dass winzige Schwachstellen in der Dämmung entstehen, durch die Luft hindurch strömen kann. Gleichzeitig bleibt die Dämmschicht völlig elastisch. Leichte Bewegungen, wie sie bei einem Dachstuhl aus Holz ganz normal sind, werden ohne Probleme ausgeglichen. Während die Hitze effektiv ausgesperrt wird, kann Feuchtigkeit die Cellulose-Barriere ein-

fach passieren. Das Öko-Material Cellulose nimmt die Feuchtigkeit aus der Raumluft auf und gibt sie wieder ab, sobald die Luft wieder trockener wird. Ein Effekt, der nicht nur Schimmel vorbeugt, sondern auch für ein besonders angenehmes Wohlfühlklima sorgt. Eine wirklich positive Umweltbilanz hat ein gedämmtes Haus aber nur, wenn auch die Herstellung des verwendeten Dämmstoffes nachhaltig erfolgt ist. Als Ausgangsstoff für die Produktion mit regenrativer Energie verwendet Climacell nach eigenen Angaben besonders hochwertiges recyceltes Zeitungspapier aus Rückläufern der Tageszeitungsproduktion. Das bringt auch bei der späteren Entsorgung viele Vorteile mit sich. »Wenn eine Dämmung nach ihrer langen Lebenszeit doch einmal ausgetauscht werden muss, kann die Cellulose einfach weiterverwendet werden.« Weiterer wichtiger Aspekt für den Hersteller: Durch die hohe Dichte hält das Dämmmaterial Feuer sehr lange stand, in Tests bis zu 120 Minuten. Außerdem bilden sich keine giftigen Gase, von denen bei Bränden die größte Gefahr für Leib und Leben ausgeht.  J 05/18   

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u  DWS POHL  Wenn es um die Nutzung der Dachfläche geht, zum Beispiel durch Sonnenkollektoren, kommt die Absturzsicherung oft zu kurz. Planungssicherheit bietet DWS Pohl durch den Kollektivschutz »SECU Rail«.

Immer mehr Gebäudebetreiber nutzen ihre Dachfläche zum Beispiel für die Energiegewinnung über Sonnenkollektoren und machen sich Gedanken über sauberen Strom. Die Gedanken über die Sicherheit bei Montage und Wartung kommen dabei zu kurz, schreibt DWS Pohl in einer Mitteilung. Denn Absturzsicherung wird viel zu häufig stiefmütterlich behandelt: Jedes dritte Unfall­opfer stürzt nach Aussage der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin aufgrund fehlender Sicherungsmaßnahmen vom Dach oder durch eine Lichtkuppel. Der Hersteller aus Köln fordert ein Umdenken hin zum si-

cheren Arbeitsschutz, das von den Architekten bereits in der Planungsphase eines Gebäudes berücksichtigt werden müsse. Spätestens bei der Planung einer zusätzlichen Funktionsfläche auf dem Dach ist die Sicherung von Arbeitsplatz und Verkehrswegen unerlässlich. Wird die Dachfläche von Personen genutzt, die nicht im Umgang mit Anseilschutz geschult sind, muss laut der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e.V. (DGUV) eine kollektive Absturzsicherung vorhanden sein. Darunter zählen zum Beispiel Lüftungstechniker, Gärtner oder Schornsteinfeger, die zu Wartungsarbeiten die Dach-

DWS POHL

Kollektive Absturzsicherung für Dachflächen

Mit »SECU Rail« bietet Pohl eine Kollektivschutz-Lösung für Lüftungstechniker, Gärtner oder Schornsteinfeger, die sowohl für Neubauten als auch für bestehende Gebäude geeignet ist. flächen betreten. Besonders bei Arbeiten, die mehrmals im Jahr anfallen oder bei schlechter Witterung ausgeführt werden müssen, rät DWS Pohl zum Kollektivschutz. Mit dem Kollektivschutz »SECU Rail« verspricht der Hersteller sowohl bei Bestands- als auch bei Neubauten die passende Lösung. Bei bestehenden Gebäuden und solchen, wo eine dauerhafte Befestigung nur schwer möglich ist oder die Abdichtung nicht geöffnet werden darf, sorgt eine selbsttragende Lösung nach eigenen Anga-

ben für kollektiven Schutz auf dem Dach. Die fest­installierte Variante eignet sich bei Neubauten und Renovierungsarbeiten. Bei dieser kollektiven Absturzsicherung ist keine zusätzliche Schutzausrüstung erforderlich – das absolut zuverlässige und stabile System ermöglicht Personen, sich der absturzgefährdeten Dachkante auf dem Flachdach ungesichert zu nähern. Das System ist in Stahl oder Aluminium sowie in vielen Farben erhältlich und lässt sich so in jede Architektur einfügen. J

Solarziegel erzeugt nachhaltigen Strom auf dem Dach u  NELSKAMP  Albert

Heijn ist die größte Supermarktkette Hollands. Mit seinem Flagship-Store in Alkmaar, Nordholland, hat der Discounter seinen ersten XL-Shop mit dem neuen Photovoltaik-­System von Nelskamp ausgerüstet. Albert Heijn entschied sich für den Standard-Glattziegel »G10« unter Verwendung aller G10-Farben, um ein buntgemischtes lebendiges Deckbild zu erzielen. um-Märkte und die von den Kunden erwartete nachhaltige Energieeinsparung durch Nutzung von Sonnenenergie – in Holland ein wichtiges Thema. Das gebäudeintegrierte »G10 PV«-Solarmodul nimmt die Optik des Glattziegels auf. Zum einen fügt es sich in die Dachebene ein, entspricht der Ziegelgeometrie und nimmt deren Reihenoptik auf. Es bietet also ein sehr unauffälliges Deckbild. Albert Heijn hat sich für eine bunte Lösung entschieden und setzt verschiedene Farbvarianten des G10 an der Fassade ein. Damit wird ein durchmischtes, farblich belebtes Deckbild erzeugt. Mit dem Einsatz einer einheitlichen Ziegelfarbe ist NELSKAMP

Die Solarziegel-Module sind bündig in die Fassadenfläche integriert, liegen direkt auf der Lattung und ersetzen jeweils acht Glattziegel. Die Module sind nach der Geometrie der Glattziegel gestaltet und entsprechen so der Ziegeloptik des »G10«. Die führende Supermarktkette sieht sich durch diese Wahl ihren Zielen näher: ein ästhetisches Erscheinungsbild der Premi-

Integration der Solarmodule in die Fassade. 60    

   05/18

laut Hersteller auch eine farblich einheitliche Optik möglich. Das von Nelskamp neu entwickelte »G10 PV«-System sorgt für dauerhafte Stromversorgung von Eigenheimen, Großobjekten und Nichtwohngebäuden und verspricht dabei laut Hersteller eine harmonisch-unauffällige Ästhetik sowie modernes Design, ökologische Nachhaltigkeit und eine gewinnbringende Technik. Ein wasserdichtes Unterdach, wie bei klassischen Indach-PV Anlagen, ist nicht erforderlich. Pro m² Modulfläche erreichen die Module eine maximale Leistung von 167 Wp, d. h. minimalst reichen gerade einmal 5,9 m² Modulfläche für 1KWp elektrische Leistung aus. Damit erzielt die Anlage je nach Standort und Lage zwischen 750 und 1 100 kWh Strom pro KWp PV-Leistung und erreicht annähernd gleiche Werte wie eine Aufdach-Anlage. Als montagefertige Einheit geliefert ist das »G10 PV«-Element mit einer Deckbreite von 8 Ziegeln einfach, schnell und sicher im Zuge der Eindeckung zu montieren. Die Deckmaße entsprechen hier dem »G10«-Standardziegel. Der variable Überdeckungsbereich von ± 10 mm sorgt für die einheitliche Dach-Einteilung. Vorgefertigte Kabel mit MC4-Steckern ermöglichen die montagefreundliche J und sichere Verbindung. 


SONDERTHEMA Industrie- und Gewerbetore

»V-King«: schnell geöffnet, schnell montiert und installiert zur Messe Perimeter Protection hat Wisniowski im Januar dem Fachpublikum in Nürnberg sein Schnelltor »V-King« in der »Plug & Play«-Version vorgestellt. Das Tor ist komplett anschlussfertig vormontiert und muss nur noch auf den Ankerbolzen der Fundamente verschraubt werden. BAUSTOFFPARTNER/JANRIEKEN

u  WISNIOWSKI  Erstmals

Am Wisniowski-Unternehmenssitz im polnischen Wielogłowy ist das »V-King«-Schnelltor bereits im Einsatz – geziert wird es vom Logo, das für die Initialen des Firmengrüders und Inhabers. Damit auch das Verankern des Plug & Play-Tores noch schneller und zielgenauer geht, bietet das Unternehmen zusätzlich ein komplettes Fundamentpaket an. Es umfasst zwei Bohrschablonen für die Fundamente, die erforderlichen Montageanker und das komplette Kleinteilezubehör als M20 oder M24, je nach Torgröße.

Diverse Neuerungen im Modelljahr 2018 Zum neuen Modelljahr 2018 wurden die »V-King«-Tore um einige weitere Details verfeinert. Auf Wunsch sind sie jetzt beispielsweise mit einer verminderten Bodenfreiheit von nur noch 100 mm lieferbar. Die Verkabelungen können bis zu 25 m Länge geliefert werden, falls sich der Schaltschrank nicht am Tor befindet. Mit Lichtvorhängen wird neuerdings die Umgebung direkt am Tor gescannt und mit einer zusätzlichen magnetischen Klammer schließt das Falt-Flügel-Tor be-

sonders sicher ab. Ebenfalls neu für extrem kalte Regionen ist die Steuerungsheizung, die auch bei Temperaturen jenseits von -10 °C einen sicheren Betrieb gewährleistet. Mit diesen Neuerungen wird das für bis zu 2 000 Zyklen pro Tag ausgelegte Torsystem ohne Boden- oder Oberholmführung noch sicherer. Das bis zu einem Meter pro Sekunde schnelle Tor mit starken DAAB-Antrieben, hochwertigen Scharnieren und solide dimensionierten Umlenkhebeln sichert Flug- und Containerhäfen, Logistikzentren oder Zollstationen. »V-King« ist bis zu 3 m hoch und ermöglicht im Standard eine Durchfahrtsbreite von einflügelig bis zu 4 m sowie zweiflügelig bis zu 8 m.

Individuelle Anpassungen jederzeit möglich Anpassungen des Tores an spezielle Gegebenheiten vor Ort sind möglich. Der

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Unsere Produkte haben sich wie immer einer großen Beliebtheit erfreut. Der deutsche Markt weiß die hohe Ausführungsqualität sowie die modernen und umfangreichen Lösungen zu schätzen – daher kommt auch dieses Interesse an den Lösungen unserer Marke. Durch die Möglichkeit, unterschiedliche Füllungen zu verwenden, kann man auch die Produkte an den Charakter des jeweiligen Objektes anpassen, ohne die Sicherheit auf der Strecke zu lassen.« Michał Drąg, Verkaufsdirektor für Deutschland und Österreich bei Wisniowski

moderne Antrieb erlaubt alle heute üblichen Steuerungen wie beispielsweise mit Induktionsschleifen (Industriefuhrpark), Ausfahrlösungen mit selbstständig öffnendem Tor (Feuerwehr, Krankenhaus, Polizei) oder Öffnungen per Funksender (Logistik). Auf einem Messestand mit beinahe 100 m2 hat der polnische Hersteller neben dem blitzschnellen, zuverlässigen und dauerfesten Falttor »V-King« auch die Zaunsysteme »Modern«präsentiert sowie die modernen Zaunsysteme »Gardia«, »Garden«, »Bastion« und »Modest«. Eines großen Interesses erfreuten sich auch die Industrietore sowie die LED-LeuchJ ten im MultiBox-Pfosten. 05/18   

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SONDERTHEMA

Industrie- und Gewerbetore

Feuerwehr Bonn verbaut sechs weitere schnelle Tore Bonn: Efaflex, der Spezialist für schnelllaufende Torsysteme, rüstet die Fahrzeughalle mit sechs neuen ­Schnelllauftoren »EFA-STT-L« aus. Die Arbeiten müssen bestens organisiert sein, denn der Arbeitsablauf der ­Feuerwehrleute und Rettungskräfte darf durch die Montage der Tore auf keinen Fall behindert werden. Die Techniker können bereits auf ­Erfahrung in der Abstimmung und Zusammenarbeit mit den Lebensrettern zurückgreifen. Im Herbst 2016 haben sie bereits neun Tore im 1. Bauabschnitt montiert.

»Die alten, elektromotorisch angetriebenen Stahl-Schiebefalttore aus den 1970-er Jahren zeigten Alterserscheinungen und konnten nicht mehr betriebssicher eingesetzt werden«, berichtet Marcel Fröhlen von der Bonner Berufsfeuerwehr und ergänzt: »Wir haben für die Auswahl der neuen Tore Kontakt zu anderen Feuerwehren aufgenommen und haben uns auch Tore in Industriebetrieben angesehen. Nach einer europaweiten Ausschreibung hat Efaflex den Zuschlag erhalten.«

Laufruhe ermöglicht Erholung zwischen den Einsätzen Das Anforderungsprofil für die Tore war sehr vielfältig. Marcel Fröhlen erklärt, warum die Tore eine sehr hohe Öffnungsgeschwindigkeit haben müssen: »Wenn uns beim Ausrücken und somit bei der Anfahrt wertvolle Sekunden verloren gehen, bedeutet schlimmstenfalls die Gefährdung von Menschenleben.« Beispielsweise ein Brand könne innerhalb kürzester Zeit außer Kontrolle geraten. Die Laufruhe war ein weiteres unverzichtbares Kriterium für die Auswahl der Tore von Efaflex. »Um die Wege zu den Fahrzeugen kurz zu halten, liegen direkt über der Fahrzeughalle die Ruheräume für die Feuerwehrleute.« Ein Rettungswagen rückt in Bonn pro Tag im Durchschnitt 15 Mal aus. Das bedeutet cirka 60 Tor-Öffnungszyklen für Ein- und Ausfahrten innerhalb von 24 Stunden. »Von herkömmlichen Toren würden sehr 62  

laute Betriebsgeräusche ausgehen. Efaflex-Tore hingegen laufen erfahrungsgemäß so leise, dass unsere Kollegen zwischen den Einsätzen ungestört ein wenig zur Ruhe kommen können.«

Acrylglas-Lamellen sorgen für viel Licht und Sicht Das wind- und wetterfeste Torblatt des »EFA-STT« besteht aus kristallklaren sowie PVC-freien Lamellen aus Acryl­glas. Die Teilung erfolgt im Rastermaß von 225 mm. Über 70 % der Torfläche sind dadurch durchsichtig. Das bringt zum einen viel Tageslicht in die Halle und die freie Sicht durch das Tor trägt laut Hersteller entscheidend dazu bei, Unfälle zu vermeiden sowie reibungslose Abläufe zu gewährleisten. Das Torblatt wird beim Öffnen in der original Efaflex-Spirale platzsparend, berührungslos und somit verschleißfrei aufgenommen, weil die einzelnen »Lagen« während der hohen Bewegungsgeschwindigkeiten von bis zu 3,0 m/s kontinuierlich auf Abstand gehalten werden. Mit diesem Funktionsprinzip will der Hersteller leisen Torlauf mit Langlebigkeit und höchster Verfügungsbereitschaft verbinden und verspricht auch nach vielen Jahren im härtesten Einsatz noch immer absolute Wirtschaftlichkeit und eine makellose Optik. Darüber hinaus verweist der Hersteller auf innovative Produkteigenschaften, die es architektonisch universell einsetzbar für Baugrößen bis 8 000 mm

EFAFLEX

u  EFAFLEX  Bauarbeiten in der Feuerwache 1 der Berufs­feuerwehr

Wenn es schnell gehen muss, zählt jede Sekunde. Die Berufsfeuerwehr Bonn setzt deshalb auf schnelllaufende Tore von Efaflex: Insgesamt 15 davon wurden mittlerweile verbaut.

Breite x 7 800 mm Höhe gibt. Für verschiedenste Anwendungsbereiche sind auf Wunsch auch beliebige Kombinationen mit (z.B. grau) eingefärbten und/ oder transluzenten Lamellen realisierbar.

Schnelles Öffnen auch bei Stromausfall sichergestellt Drei der Tore in der Front werden berührungslos mit Transpondern gesteuert und für den Personenverkehr genutzt. Dort verzeichnen die Tore erheblich mehr Öffnungszyklen. Ein technisches Versagen der Tore ist für die Berufsfeuerwehr Bonn keine Option. »Die Tore müssen zu jeder Tages- und Nachtzeit und bei jeder Wetterlage einsatzbereit sein«, betont Marcel Fröhlen. »Efaflex STT«-Tore sind für Feuerwehren so ausgestattet, dass ein sicheres Öffnen unter allen erdenklichen Eventualitäten sicher gestellt ist. Bei einem Stromausfall schalten die Torsteuerungen automatisch auf die Einspeisung über Notstrom­aggregate um. In dieser Betriebsart ist es ebenso möglich, einzelne Tore oder im Alarmfall alle Tore von der zentralen Leitstelle aus gemeinsam fernzusteuern. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass auch die Notstromversorgung ausfällt, kann jedes Tor noch sekundenschnell

durch manuellen Eingriff geöffnet werden: Efaflex-Feuerwehrtore verfügen laut Hersteller über seitlich in den Zargen integrierte Zugfederpakete, die bei jedem Schließvorgang vorgespannt und anschließend arretiert werden. Das einfache Betätigen des an der Torzarge befindlichen Notöffnungshebels löst die Bremse, sodass sich das gesamte Torblatt über Federkraft von ganz alleine schnell nach oben bewegt.J

INFO

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Der Spezialist für schnell­laufende Industrietore Efaflex ist nach eigenen Angaben seit Jahresbeginn im Weltmarktführer-Index eingetragen und gehört damit zu den 461 Spitzenunternehmen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Mit einem breiten kundenorientiert entwickelten Spektrum von Schnelllauftoren verspricht Efaflex bahnbrechende Technologien für Industrie, Handwerk, Lebensmittelherstellung sowie für die Chemieund Pharma­branche. Das Unternehmen mit Sitz im bayerischen Bruckberg beschäftigt insgesamt 1 200 Mitarbeiter und ist in Deutschland mit 20 Vertriebs- und neun Service-Niederlassungen vertreten. Darüber hinaus erschließt das Unternehmen mit zehn Tochtergesellschaften auf fünf Kontinenten die internationalen Märkte.


SONDERTHEMA

Industrie- und Gewerbetore

Schnelllauftor mit Kranbahn-Durchführung u  BUTZBACH  Im Takt mit allen Prozessen: Das seitlich öffnende Schnelllauftor »Novosprint« macht nicht

nur in weniger als 1 Sekunde den Weg für Flurfahrzeuge und Personen frei. Hersteller Butzbach verspricht eine besondere Öffnungstechnik mit der einzigartigen Möglichkeit, Eingänge mit durchlaufenden Transportsystemen wie Kranbahnschienen sicher und zuverlässig zu schließen. Richtungen öffnet und schließt sich das Tor im perfekten Rhythmus mit der transportierten Ware. Durch die kurzen Öffnungs- und Schließzeiten werden Luftzug, Temperaturverlust und Kontamination auf ein Minimum reduziert. Zwischen den Warenbewegungen kann das Tor zudem für sämtliche Flurfahrzeuge und den Personenverkehr genutzt werden. Mit bis zu 350 000 Öffnungen pro Jahr ist das Tor auf hohe Beanspruchung und Anwendungsfrequenz ausgelegt. Größe und Ausführung sind indi-

BUTZBACH

Bei vielen Produktionsprozessen werden Waren in Transportbehältern wie Big Bags an Kranbahnen hängend transportiert. Häufig wird dabei, beispielsweise aufgrund unterschiedlicher Temperaturzonen oder zur Vermeidung von Kontaminationen, eine Abtrennung zwischen zwei Räumen benötigt. Hier bietet der Hersteller das »Novosprint« Schnelllauftor mit einer individuell an die durchlaufende Kranbahn angepassten Aussparung. Durch das seitliche, extrem schnelle Aufrollen der Torplanen in beide

Durch das seitliche, extrem schnelle Aufrollen der Torplanen in beide Richtungen öffnet und schließt sich das Tor im perfekten Rhythmus mit der transportierten Ware.

viduell anpassbar. Mit einer Garantie über 500 000 Öffnungen dokumentiert der Hersteller die hohe Qualität und Langlebigkeit des Tors. Verschiedene Optionen, z.B. Edelstahloberflächen für erhöhte Hygiene-Anforderungen oder eine doppelwandige Ausführung für verbesserte Isolation, ergänzen die Anwendungsvielfalt. Für die Anwendung in einem Flucht- und Rettungsweg liegen die Konformitätsbescheinigung und Zulassung (Prüfung Funktionssicherheit nach DGUV 20844) vor. Die kompakten Abmessungen und die selbsttragende Konstruktion ermöglichen zudem jederzeit ein einfaches Nachrüsten bei bestehenden Gebäuden, sodass teure und aufwendige Baumaßnahmen vermieden werden können. Beim »Novosprint«-Prinzip werden die Planen der beiden Torhälften gleichzeitig in Höchstgeschwindigkeit seitlich aufgerollt. Die gesamte Durchfahrtshöhe steht sofort zur Verfügung. Eine Kollision mit Waren auf einem Gabelstapler, wie sie bei vertikal öffnenden Toren durch einen noch nicht ganz geöffne-

ten Torflügel oberhalb der Sichtlinie des Fahrers möglich ist, wird praktisch ausgeschlossen. Das schützt die Mitarbeiter vor Unfällen, aber auch die Ware und das Tor selbst vor Beschädigungen und vor daraus resultierenden Reparaturkosten. Videos auf der Internetseite des Herstellers zeigen »Novosprint« im ­Einsatz. J

INFO

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Der in Kellmünz ansässige Hersteller Butzbach setzt seit 1953 auf Qualität, maßgeschneiderte Lösungen und Zuverlässigkeit »made in Germany«. Das Leistungssprektrum bietet Lösungen für effiziente Betriebsabläufe sowie für besondere Anforderungen an Geschwindigkeit, Sicherheit oder Design. Das Unternehmen entwickelt, konstruiert, fertigt und montiert Hub-, Sektional-, Schnelllauf- und Hangartore sowie Fassadensysteme und ist nach eigenen Angaben eines der führenden Unternehmen auf dem internationalen Markt. Als Besonderheit bei den Außentoren und Fassadensystemen nennt der Hersteller den selbst gefertigten Werkstoff Fiberglas mit einer Lichtdurchlässigkeit von ca. 78%.

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SONDERTHEMA

Industrie- und Gewerbetore

Beplankte Sektionaltore für anspruchsvolle Fassadenoptik u  JANSEN  Sektionaltoranlagen können so vorgerichtet werden, dass sie mit unterschied­ lichsten Materialien beplankt werden können. Hochwertige Beplankungen schaffen eine optische Aufwertung des Tores im Einklang mit der vorhandenen Gebäudefassade und können im flächenbündigen Design zu dieser ausgeführt werden. Jansen hat zwei Projekte damit ausgestattet.

Fassade für Einkaufszentrum Für ein Einkaufscenter in München plant Bauherr Aldi Süd mit einer hochwertigen und architektonisch ansprechenden Fassade. Die Firma Jansen war von der Architektenberatung über die Produktion bis hin zum Einbau von zwei beplankten Sektionaltoren an dem Bauvorhaben beteiligt. Zum weiteren Lieferumfang zählten laut Janser eine hochwertige Nebentür mit Sonderbeschlägen sowie ein Festfeld in ansichtsgleicher Optik zur Fassade und den Torblättern. Die beplankten »TP Lux«-Sektionaltore wurden mit lichten Maßen von 6 000 mm x 4 320 mm sowie 7 000 mm x 4 320 mm (BxH) in die Außenfassade des Einkaufscenters integriert. Die Torblätter wurden mit 40 mm starken PU-Paneelen beplankt. Die Paneele

wurden als Sonderpaneelkonstruktion mit einer Elementhöhe von 488 mm und mit einer glatten Oberfläche ohne Sicken gefertigt. Zwischen den Paneelsektionen wurde eine Schattenfuge von 12 mm gesetzt. Bei einer bauseits vorhandenen Sturzhöhe von 620 mm wurde das Tor mit einem Sonderbeschlag in die Wandöffnung montiert. Die Bedienung der Tore erfolgt laut Hersteller über einen hochwertigen, federlo-

sen Wellenantrieb mit Direktumrichter. Die Hub- und Schließgeschwindigkeit des E-Antriebes liegt bei 0,20 m/s und gewährleistet demnach einen sanften Anlauf und Stopp im Betriebszustand. Ansichtsgleich zum Torblatt wurden zusätzlich ein beplanktes Festfeld, Sturzblenden oberhalb der Torfront sowie eine Fußgängertür in hochwertiger Ausführung integriert.

JANSEN

Gefertigt hat das Unternehmen aus Surwold technisch und optisch hochwertige Sektionaltore in beplankter Ausführung für die Neubauprojekte eines Einkaufscenters sowie eines Forschungsgebäudes. Dabei integrierte die Firma Jansen ihre Sektionaltoranlagen mit einem individuellen Design in die architektonisch anspruchsvollen Gebäudefassaden.

Beplankte Sektionaltore mit ansichtsgleichem Festfeld und Fußgängertür in hochwertiger Ausführung.

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SONDERTHEMA

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Sektionaltor mit senkrechter Beplankung auf der Außenseite des Anlieferbereichs.

Außentor für Anlieferung Am Campus der Universität Stuttgart im Stadtteil Vaihingen entstand mit der »Arena 2036« ein Forschungsgebäude zur Entwicklung innovativer Leichtbautechnologien in der Automobilproduktion. Am Bau des architektonisch höchst anspruchsvollen Gebäudes war die Firma Jansen von der Beratung des Architekten über die Fertigung bis hin zum Einbau eines beplankten Sektionaltores beteiligt. Dieses wurde als Außentor auf der Anlieferseite der Halle in die Fassade integriert, die mit leicht reflektierenden Paneelen beplankt wurde. Die Paneele wurden in senkrechter Ausrichtung und einem Mittelsteg sowohl auf der Fassade als auch auf dem Torblatt angebracht. Jansen fertigte hierzu ein technisch und optisch hochwertiges Sektionaltor mit lichten Tormaßen von 7 100 x 7 390 mm (BxH). Die Toranlage hat einen Vertikalbeschlag bei einer Sturzhöhe von 8 200 mm. Das Torblatt wurde zur Anbringung der bauseits bereitgestellten Beplankung vorgerichtet. Die Beplankung besteht aus mit Aluminium überzogenen Kunststoffplatten. Durch die Beplankung des Tores wird eine flächenbündige Ansicht zur Fassade erzeugt und eine Unterbrechung der Fassadenoptik durch den Einsatz des Sektionaltores verhindert. Das Torblatt besteht aus einer 84 mm starken Aluminium-Rahmenbauweise mit Glattblechfüllungen aus PU-geschäumten Isolierpaneelen. Als bedeutenden Vorteil dieses Sektionaltores nennt der Hersteller die innere und äußere Profildichtung bis

zum Sturz, der rundum Eingreifschutz sowie die integrierte Tragseilführung in den senkrechten Führungsschienen. Zum Betrieb des Tores wird ein elektrischer Kettenrad-Antrieb mit separater Fangvorrichtung eingesetzt. Dieser hochwertige und federlose Antrieb mit Direktumrichter sorgt für einen sanften Anlauf und Stopp im Betriebszustand. Die Toranlage wurde mit einer Automatiksteuerung, einer Sicherheitskontaktleiste und einer Lichtschranke ausgestattet und kann über einen Dreifachtaster am Steuerungskasten und einem Handsender bedient werden. Zusätzlich dient die Toranlage in Brandfall als Nachströmöffnung für J die RWA-Anlage des Gebäudes.

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Jansen Tore wurde 1981 im emsländischen Surwold von Ludwig Jansen gegründet; im Bereich Brandschutz gehört das Unternehmen heute nach eigenen Angaben zu den führenden Anbietern für Feuerschutztore, Sonderlösungen und Spezialanfertigungen. Mittlerweile hat die Jansen Holding ihre Tätigkeiten auch auf den maritimen Bereich sowie den Hochbau ausgedehnt. Zum Produktportfolio gehören auch modulare Raumsysteme, Verkaufsräume, Maschineneinhausungen und Trennwandsysteme für diverse Anwendungen und Modulhäuser. Die Jansen Gruppe beschäftigt inzwischen rund 280 Mitarbeiter und setzt sich aus den Firmen Jansen Tore, Jansen PU-Technik und Jansen Systembau zusammen.

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SONDERTHEMA

Industrie- und Gewerbetore

Neue Steuerung für Sicherheits-Schiebetor

BERLEMANN

u  BERLEMANN  Hersteller Berlemann, seit 40 Jahren mit ­»INOVA«-Schiebetoren auf dem Markt, hat jetzt die »InoCONTROL« ­vorgestellt. Eine neue Schiebetorsteuerung, die maximale Flexibilität für individuelle Bedürfnisse verspricht.

»INOVA«-Schiebetore haben einen in den Unterholm integrierten Antrieb. Das schützt sie vor Witterungseinflüssen und Vandalismus. Der Hersteller von »INOVA«-­ Schiebetoren mit Sitz in Neuenkirchen muss nach eigenen Angaben das Rad nicht neu erfinden: Das habe das Unternehmen vor einigen Jahr-

zehnten schon getan, heißt es in einer Mitteilung – mit einem im Unterholm integrierten und dadurch vor Witterung und Vandalismus geschützten Schiebetor­antrieb.

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Jetzt hat das Unternehmen die »InoCONTROL« vorgestellt. Eine neue Schiebetorsteuerung, die maximale Flexibilität für individuelle Bedürfnisse bieten soll. Sie besteht aus einem Leistungs- und einem Steuerungsteil. Ersteres stellt sicher, dass eine Versorgungsspannung von 230V ausreicht, es reguliert bei Bedarf die Tor­laufgeschwindigkeiten und steuert die Motorheizung, was laut Hersteller besonders in kalten Regionen wichtig ist. Das Steuerungsteil umfasst Sicherheitsfunktionen, diverse Ein- und Ausgänge, ein Funkmodul und Schnittstellen für modulare Erweiterungen, wie beispielsweise ein Klartextdisplay oder eine Wochenzeitschaltuhr. Bei der »inoCONTROL« setzt Berlemann auf mehr als 40 Jahre Erfahrung im Torbau. »Wir sehen ein Schiebetor nicht allein als möglichst unüberwindbare mechanische Sicherheitseinrichtung für Freigelände. Vielmehr ist es die

Visitenkarte jedes Unternehmens, die für jeden individuellen Zweck optimal ausgerüstet und komfortabel sein muss«, sagt Geschäftsführer Klaus Berlemann. Mit dem System sei den Entwicklern im Unternehmen ein großer Schritt gelungen: »INOVA«-Schiebetore können in naher Zukunft exakt angepasst auf Wünsche und Bedürfnisse betrieben werden.

Systemkomponenten für Freigeländesicherung Berlemann hat sein Produktprogramm in den vergangenen Jahrzehnten auch über Schiebetore hinaus ausgeweitet und ist Systemanbieter für die Freigeländesicherung. Zum Sortiment gehören Drehflügeltore, Zaun- und Zaundetektionssysteme im Portfolio. J

INFO

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Die Berlemann Torbau GmbH ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen. Die gut 130 Mitarbeiter fertigen am Standort im Münsterländischen Neuenkirchen Stahl- und Aluminium- Schiebetore für Industrie- und Gewerbegelände, öffentliche und Hochsicherheitseinrichtungen sowie militärische Bereiche, JVAs oder AKWs.


SONDERTHEMA

Industrie- und Gewerbetore

Professionelle Objektsicherung für Gewerbe und Industrie u  LIBERO TORBAU  Der österreichische Hersteller Libero Torbau Erdetschnig GmbH bietet Lösungen an,

die Gewerbe- und Industrie-Objekten professionellen Schutz bieten sollen und dabei die Vorgaben der EU-Sicherheitsnorm erfüllen.

Als Neuerung stellt Libero die »Gateway«-Design-Antriebsäulen in verschiedenen Größen und Ausstattungen vor. In den steckerfertigen, bequem zu montierenden Antriebssäulen ist laut Hersteller jegliches erdenkliche Zubehör integrierbar: Motor mit Steuerung, Funkempfänger, Haupt- und Notschalter, Induktionsschleifendetektor, Ansteuerungsgeräte, GSM-Module, Zeitschalt­ uhren u.v.m.

Wie alle renommierten Torbauer fertigt auch Libero nach eigenen Angaben in Einklang mit den Bestimmungen der geltenden Europanorm. Die automatischen Toranlagen aus Kärnten erfüllen alle geforderten Sicherheitsrichtlinien. Alle Scherstellen des Tores sind gemäß der Vorgaben der EU-Sicherheitsnorm abgesichert. Vom Einsatz geprüfter Markenprodukte verspricht sich der Hersteller langfristige Kundenzufriedenheit. J 

Automatische Schiebetoranlagen von Libero Torbau sind auch in blickdichter Ausführung erhältlich.

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Diese neuen Erfordernisse an Toranlagen stellt auch die Hersteller vor neue Herausforderungen. Durch das höhere Torgewicht steigt die Belastung für Rollen und Laufwerk. Die statische Konstruktion des Toraufbaues ändert sich und zusätzlich erhöht sich die Windlast bei Großtoren. Optimale Seitenstabilität und perfekte Bauweise sind daher Voraussetzung für die langjährige Funktionalität von Toren.

LIBERO

Gerade in Zeiten wie diesen werde das Thema Objektschutz und Sicherheit besonders groß geschrieben, schreibt das Klagenfurter Unternehmen in einer Mitteilung. Denn: Tagtäglich wird in Zeitungsartikeln über Einbruchdiebstähle geschrieben. Libero setzt auf frei tragende Schiebetoranlagen aus Aluminium, die nach eigenen Angaben durch den einzigartigen Rollenmechanismus besonders leichtgängig werden. Verschweißte Konstruktionen sorgen demnach für Stabilität und Langlebigkeit und eignen sich besonders für Tore mit hoher Frequenz oder bei steigendem Gelände. Durch das, verglichen mit Stahltoren, um ca. 1/3 geringere Eigengewicht können Alu­tore auch leicht von Hand bedient werden bzw. hat der Torantrieb »ein leichtes Spiel«. Aber auch besonders große und hohe Drehtore kommen immer mehr zum Einsatz. Oftmals ist zusätzlicher Sichtschutz durch eine blickdichte Torfüllung gewünscht, um sein Grundstück vor neugierigen Blicken zu schützen.

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Industrie- und Gewerbetore

Rolltore mit Schall- und Brandschutz

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u  BUCHELE  Für den Industriebau hat Hersteller Buchele Schallschutz-Rolltore mit einer Dämmleistung von 37dB im Portfolio, die auch für den Brandschutz geeignet sind. Der Hersteller aus Ebersbach/ Fils sieht darin seine Expertise im Bereich von Akustiktüren und -toren unterstrichen.

Hersteller Buchele bietet Rolltore mit verschiedenen Schallschutz-Klassen, auf Wunsch auch mit Brandschutz-Funktion und wasserdichter Bodenkante.

Im Bereich Schallschutz und Akustik hat Buchele auch Rolltore im Angebot – die ebenfalls für den Brandschutz geeignet sind. Die Rolltore haben einen Dämmwert von bis zu 37 dB und sind laut Hersteller somit für viele Einsätze, vor allem in der Industrie, bestens geeignet. »Die Rolltore sind eine sehr gute Ergänzung zu unserem Programm«, erklärt Jürgen Buchele. Produktionshallen, in denen ein gewisser Lärmpegel herrscht, können entsprechend gedämmt werden. Behördliche Vorgaben können so mit vergleichsweise geringem Aufwand umgesetzt werden. Die Rolltore haben eine weitere Besonderheit: In der Ausführung als Brandschutztüren sind sie am Boden wasserdicht. So fließt im Brandfall kein Löschwasser in zu schützende Bereiche. »Diese Kombination kann in vielen Projekten eingesetzt werden, die bisher auf eine komplexere und viel-

schichtigere Lösung zurückgreifen mussten«, erklärt Jürgen Buchele. Als weiteres Highlight nennt der Hersteller die im eigenen Ahus entwickelte »STB POWER Line«-Serie, die schon seit Jahren hohe Schalldämmwerte bietet. Die ein- und zweiflügeligen Türen und Tore dieser Serie erreichen bis zu 60 dB Dämmwert – ein echtes Novum im Schallschutz-Bereich von Buchele, teilt das Unternehmen mit.  J

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Die Buchele GmbH mit Sitz im schwäbischen Ebersbach/Fils gilt nach eigenen Angaben als einer der führenden Hersteller von multifunktionalen Stahltüren und XXL-Toren mit den verschiedensten Eigenschaften. Das Unternehmen beschäftigt rund 100 Mitarbeiter und will bei der Herstellung von Türen und Toren Innovation und Individualität vereinbaren.

Torabdichtung für lückenloses Laden von Transportern u  HÖRMANN  Vor dem Hintergrund des boomenden Onlinehandels und der wachsenden Verbreitung

HÖRMANN

von Fahrzeugen der Sprinter-Klasse hat Hörmann die Torabdichtung »BBS« für Transporter entwickelt. Die neue Lösung richtet sich vor allem an KEP-Dienstleister und andere Betreiber von Transporter-Flotten.

Die neue Torabdichtung »BBS« von Hörmann ist speziell für die Be- und Entladung von Transportern konzipiert. Die konische Form passt sich optimal an das Fahrzeug an und ermöglicht so ein lückenloses Laden. 68  

Torabdichtungen schützen die Güter an der Rampe vor Witterungseinflüssen, verhindern Zugluft und minimieren Wärmeverluste in der Halle. Damit tragen sie zu einem gesünderen Arbeitsklima und sinkenden Energiekosten bei. Sie sind jedoch nur dann effektiv, wenn sie auf die andockenden Fahrzeuge abgestimmt sind. Zwar beietet der Hersteller bereits Lösungen wie das teilbare Industrietor »Parcel Walk« an, das Verladestellen sowohl für LKW als auch für Sprinter nutzbar macht. Trotzdem steigt nach eigenen Angaben die Nachfra-

ge nach kleineren, passgenauen Systemen.

Drei Schaumstoff-Kissen für optimale Abdichtung Die Torabdichtung »BBS« besteht aus drei mit Schaumstoff gefüllten Kissen, die eine optimale Abdichtung zwischen Fahrzeug und Verladestation versprechen. Das Design wurde für Mercedes Sprinter mit Hochdach ab Baujahr 2006 optimiert und eignet sich deshalb ebenso für bis 2017 produzierte baugleiche VW Crafter. Die konische Form der schwarzen Kissen hat Hersteller Hörmann

exakt an deren Formgebung angepasst, sodass sie sich lückenlos an die Heck-Konturen der meist verbreiteten Transporter-­ Typen anschmiegen. Die Funktion ist auch bei Drehtüren mit einem Öffnungswinkel von 180 und 270 Grad gewährleistet. Bei Bedarf entwickelt und fertigt Hörmann nach eigenen Angaben weitere maßgeschneiderte Lösungen für andere Fahrzeugtypen. Verladestationen ohne Vordach erfordern eine zusätzliche Schutzhaube, die ebenfalls von Hörmann geliefert werden kann. Für ein beschädigungsfreies Andocken von Transportern mit rückseitiger Kamera ist das Oberkissen auf Wunsch mit Aussparungen erhältlich. J


Außenanlagen 

Gestaltung & Technik

Sanierung einer Dachterrasse mit System einigen Jahren boomten gestelzte Holzterrassen. Die mittlerweile in hohem Maße nicht mehr ansehnlichen Flächen werden immer öfter mit keramischen Belägen saniert. Wie sich dies technisch optimal ausführen lässt, dokumentiert das folgende Beispiel des Stelzlagers »Prostilt« von PROLINE. Weinheim a. d. Bergstraße ist in der sogenannten Metropolregion Rhein-Neckar ein beliebter Wohnort. Besonders reizvoll sind die Ortsteile, die im vorderen Odenwald liegen und einen herrlichen Blick in die Berg- und Tallandschaften gewähren. Bauherr Jens O. Holthaus hat hier 2011 mit seiner Familie gebaut und auf der geplanten Dachterrasse eine kesseldruckimprägnierte Kiefer als Terrassendiele verlegen lassen. Was zu Beginn ein echter Hingucker war, wurde schnell zum Ärgernis für die gesamte Familie. Nach nur einem Sommer kam es partiell zu Ausblühungen des Harzes, das Holz wurde porös und dunkel, die Kinder traten sich oft Splitter in die Füße usw. Kurzum: Nach nur fünf Jahren Liegezeit entschied der Bauherr: »Die Terrasse muss weg.«

Sanierung mit aufgestelzter Outdoor-Keramik in XXL Um die Großzügigkeit der gut 30 m2 umfassenden Fläche

zu erhalten, wurde eine Outdoor-Keramik im XXL-Format von Grohn ausgewählt. Die Platten im Format 1 200 x 600 mm der Serie »TALK« sind 20 mm stark und sollten im Kreuzverband verlegt werden. Für die Unterkonstruktion entschied sich der Bauherr aus verschiedenen Gründen für das Stelzund Plattenlager »Prostilt« von PROLINE. Die Verlegung von rund 40 kg schweren Platten auf einem abgedichteten Flachdach setzt voraus, dass man insbesondere gegenüber der feuchtigkeitsrelevanten Abdichtung ein Höchstmaß an konstruktiver Sicherheit und Schutz schaffen muss, damit diese erhalten bleibt. Dafür sind vor allem fünf Faktoren wichtig.

Erstens: Stelzfuß darf die Abdichtung nicht beschädigen Die Stelzfüße müssen im unteren Bereich so beschaffen sein, dass sie die Bitumenbahnen auch bei extremer Belastung nicht beschädigen. »Pro-

Sichere Verlegung von Outdoor-Keramik und Naturstein auf Dachterrassen mit PROSTILT.

stilt« sorgt laut Hersteller durch eine extrem große Standfläche (ø 20 cm) sowie ein unter den Stelzfuß zu legendes Gummigranulat-Pad für extreme Sicherheit hin zur Abdichtung im unteren Bereich. Eine integrierte Aluminiumkaschierung verhindert hierbei die Wanderung von Weichmachern von der Bitumenbahn in den Stelzfuß, sodass der Kunststoff des Stelzfußes dauerhaft seine Funktion behält. Darüber hinaus wird durch das dämpfende Pad unten sowie ein zweites Pad, das auf die Oberseite gelegt wird, der Gehkomfort auf der späteren Terrasse merklich angenehmer und weicher.

Zweitens: Abstandshalter zur Attika-Abdichtung Die Dachterrasse bei Familie Holthaus verfügte über ein komplexes Abdichtungssystem, das im Wandbereich vertikal verlief und so eine Art Wanne ausbildete. Um auch hier Beschädigungen durch eventuell sich bewegende Platten zu vermeiden, hat PROLINE einen speziellen Clip entwickelt, der auch in Weinheim zum Einsatz kam. Im Randbereich der Dachterrasse – dort, wo die Attika-Abdeckung an das Mauerwerk anschließt – wurde der »Prostilt«-Clip mit Abstandshalter und integralem Neoprenpad ausgeführt. Dieser wird einfach auf die Oberseite des Tellers vom Stelzfuß aufgesetzt und von den hier befindlichen Fugenstegen automatisch fixiert. Der Abstandshalter bildet eine konstante, 10 mm starke Fuge zur Wand bzw. zum Dachterrassenabschluss. Hierdurch kann sichergestellt wer-

PROLINE

u  PROLINE  Vor

Die unansehnliche Holzterrasse wird demontiert und die Bitumen­bahn darunter von grobem Schmutz befreit. den, dass auch bei Flächenausdehnungen oder -bewegungen des Obermaterials die Abdichtung der Dachterrasse keinen Schaden nimmt.

Drittens: Rinnenlösung hin zum Fenster bzw. zur Tür Im Übergangsbereich der Terrassen zum Wohnraum, also dort, wo die Fenstertür verbaut ist, musste nach DIN18040-2 eine Entwässerungsrinne verbaut werden, um bei Starkregen oder Schneeverwehungen das Eindringen von Wasser in den Innenbereich zu vermeiden. Auch hier bietet »Prostilt« eine schöne und vor allem systemische Lösung mit dem Rinnenset aus der gleichen Serie. Die Rinne wurde mit einer Abstandfliese etwas versetzt vom Fenster installiert. Hierzu wird die Rinne auf dem hälftigen Teller des Stellfußes aufgesetzt und verschraubt. Im Folgenden konnte die passende Anschlussfliese zwischen Rinne 05/18   

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und Türrahmen verlegt werden. Die Rinne nebst Rost ist damit durch die identische Aufbauhöhe flächenbündig eingefasst.

Fünftens: Unterschiedliche Höhen überwinden Systembedingt war die Verlegung auf dem abfallenden Dach sehr einfach auszuführen,

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denn die extrem stabilen »Prostilt«-Stelzlager sind in Höhen von 27 bis 170 mm lieferbar und können dank einer ergonomisch angeordneten Stellschraube mühe- und stufenlos in der Höhe verstellt werden. Die hohe Flexibilität ist laut Hersteller ein Kern der »Prostilt«-Philosophie. Wenn das System einmal verstanden wurde, lässt sich damit sehr einfach und nahezu intuitiv arbeiten. Gerade bei der Sanierung sowie im städtebaulichen Umfeld sind die Möglichkeiten, mit Stelzlagern keramische Terrassen zu gestalten, enorm umfangreich. Durch das geringe Gewicht des Systems im Vergleich

Proline Systems wurde 1984 gegründet und hat sich nach eigenen Angaben auf dem deutschen Markt eine führende Position erarbeitet und ist auf allen Kontinenten erfolgreich. Über 60 Mitarbeiter entwickeln und vertreiben mehr als 3 000 Produkte. Das Sortiment reicht von Fliesenprofilen, Bodenprofilen über Unterlagsmaterialien bis hin zu Drainagesystemen, Abdichtungs- und Entwässerungssystemen sowie Flächenheiz- und Kühlsystemen. Heute setzt Proline Systems nicht nur auf gute Einzelprodukte, sondern auf Erfolg mit System: Alle Produkte greifen technisch und optisch ineinander, wachsen im Zusammenspiel. Damit will der Hersteller völlig neue Möglichkeiten schaffen und die Verarbeitung enorm erleichtern.

zu herkömmlicher Verlegung mit Splitt oder Bettungsmörtel kann »Prostilt« bei einer Vielzahl von Projekten zum Einsatz kommen. So ist es möglich, Gebäude mit Dachterrassen auszustatten, bei denen dies vorher statisch nicht denkbar schien. In Weinheim hat das System den Bauherrn komplett überzeugt. »Selbst nach dem Winter mit viel Schnee und Regen sah die Terrasse im Frühjahr wieder aus wie neu. Dadurch, dass die Platten nur aufliegen, aber nicht fest mit dem Untergrund verbunden sind, bleibt uns in Zukunft sogar noch die Möglichkeit, Kabel für die Weihnachtsbeleuchtung oder Ähnli-

Neuer Standard für Material, Fertigung und Service u  BIRCO  Die BIRCO GmbH, spezialisiert auf Lösungen im Umgang mit Niederschlagswasser, führt ein Qualitätslabel und entsprechende Produktneuheiten ein. Das Gütesiegel »BIRCO Xtra« soll die wesentlichen Leistungen in den Bereichen Entwicklung, Fertigungstechnologie, Projektmanagement und Serviceangebote unter einer Marke vereinen.

Bei den damit gekennzeichneten Waren und Services verspricht der Hersteller Planern, Architekten, Betreibern und Bauunternehmen eine besonders hochwertige Qualität über die gesamte Prozesskette hinweg – von der Planung bis hin zu After-Sales-Services.

mehr als nur eine Facette. Mit ›BIRCO Xtra‹ bieten wir in allen Projektbereichen qualitätsgeprüfte Produkte und Dienstleistungen für die hohen Anforde-

rungen von morgen. Zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten der Produktserien und die individuelle Planung der Anlagen sprechen unsere Kunden definitiv

Qualitätsgeprüfte Leistungen Mit dem Einsatz von »Xtra«-­ Produkten verspricht der Hersteller ein modernes Regenwassermanagement, mit dem der Kunde auf Risiken und Eventualitäten vorbereitet ist. »Genauso wie ein Bauprojekt hat für uns auch die Technologie

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Verlegung des PROSTILT-Rinnensets nach DIN18040-2.

BIRCO

Nachdem die sensiblen Stellen des Hauses gesichert sind, stellt sich natürlich die Frage, wohin bei dem Objekt das Wasser läuft. In diesem Fall war die Terrasse bauseits bereits mit einem Gefälle ausgerüstet, das das Wasser über Fallrohre direkt in eine Zisterne kanalisierte. Die Terrasse musste also mit unterschiedlichen Höhen der Stelzlager umgesetzt werden, um den Oberbelag analog des Kundenwunsches eben zu gestalten. Regnet es, wird das Regenwasser durch die Fugen nach unten entwässert und dann abgeleitet.

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Viertens: Entwässerung der Fläche über Bitumenbahn

ches unsichtbar zu verlegen«, sagt Holthaus. »Wir sind froh, die Holzterrasse entsorgt und mit ›Prostilt‹ eine brillante Lösung für die Verlegung großformatiger Fliesen für unsere Terrasse gefunden zu haben.« J

Stellvertretend präsentieren Mitarbeiter aus Technik, Produktmanagement und Vertrieb das neue BIRCO Xtra Logo.


an«, erklärt Christian Merkel, Geschäftsführer und Mitgesellschafter der BIRCO GmbH.

Belastbare Produkte für hohe Anforderungen »BIRCO Xtra«-Produkte versprechen vorteilhafte technologische Eigenschaften und

funktionieren hervorragend im System, schreibt der Hersteller in einer Mitteilung und nennt als Beispiele die Retentionsrinnen »BIRCOmax-i«, die weiterentwickelten Bauformen der »BIRCOsir« und »BIRCOmassiv«, die Behandlungsanlage »BIRCOpur« und die BIRCO-Ri-

golentunnel von »StormTech«. Sie sind flexibel, effizient, exakt aufeinander abgestimmt und liefern laut Hersteller Höchstleistung auch in Extremsituationen. Die Materialeigenschaften, egal ob Beton, Metall oder Kunststoffe, verleihen demnach den Produkten zuverlässige Stabilität, hohe Belastbarkeit und Langlebigkeit. Zur optimalen Kontrolle setzt BIRCO auf Eigenproduktion und Partner, die dem hohen Qualitätsanspruch des Entwässerungsspezialisten gerecht werden.

Neue Hochleistungsprodukte

Einige Beispiele für »BIRCO Xtra«-Produkte (von oben im Uhrzeigersinn): »BIRCOmax-i«, »BIRCOpur«, »BIRCOsir« in großen Nennweiten, BIRCO-Rigolentunnel von »StormTech« und die überarbeitete »BIRCOmassiv«.

Die Erfahrungen aus intensiven Gesprächen mit Planern und Bauunternehmern sowie der Einfluss moderner Konstruktionstechniken ermöglichen BIRCO die Entwicklung neuer Bauformen. Dies führte bei den Hochleistungsrinnen zur Weiterentwicklung von »BIRCOmassiv« und »BIRCOsir« sowie zur Neukonstruktion der Re-

tentionsrinne »BIRCOmax-i«, die jeweils auf einer hauseigenen Hyperbel-Bauform basieren und mit der alle »Xtra«-Produkte ausgestattet sind. Die Bauform und spezielle Betonmischungen, mit oder ohne Armierung, lassen laut Hersteller große Flankenhöhen und Nennweiten zu und verbinden ein geringes Gewicht mit hoher Retentionsleistung sowie Stabilität und sind damit wie gemacht für herausfordernde Bedingungen der höchsten Belastungsklassen nach DIN-EN 1433. Planer und Bauunternehmer können das System an Faktoren wie Belastung, Regenspende und versiegelte Umgebung anpassen und individuell auswählen. Mit dem Siegel als Gesamtpaket aus Fertigungstechnologien, Materialien und Service will BIRCO Kunden schnell den Weg zu neuesten Technologien und umfassenden Serviceleistungen weisen, und das schon zu Beginn des Planungsprozesses.  J

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Mit den »Vermont«-Mauerelementen wurden Sitznischen gebaut, die Platz zum Ausruhen und Ablagemöglichkeiten für Schwimmutensilien bieten.

Neugestaltung verleiht Freibad mediterranes Flair städtische Freibäder sind inzwischen in die Jahre gekommen. Um die gestiegenen Ansprüche der Badegäste zu erfüllen, wird nicht selten die komplette Außengestaltung eines Bades neu konzipiert. So auch im badischen Herbolzheim, wo die Stadt die Außenanlagen und Beckenumrandungen des städtischen Freibades neu gestalten ließ. Zum Einsatz kamen das Pflastersystem »La Tierra« und die optisch dazu passende »Vermont«-Bruchsteinmauer. Kennzeichnend für die Außenbereiche sind Erlebnisbereiche für Kinder und Wellness- bzw. Ruhezonen für Erwachsene. Neben den eigentlichen Badeeinrichtungen spielen jedoch auch die Integration der Becken in das Gesamtkonzept sowie die Gestaltung der Liege- und Gastronomiebereiche eine wichtige Rolle. Diesem neuen Zeitgeist wollte man auch in Herbolzheim Rechnung tragen.

Schwimmbad mit »neuem Gesicht« Das Freibad in Herbolzheim entsprach nach 50 Jahren nicht mehr den heute geforderten technischen und gestalterischen Standards. Die Schwimmbecken mussten dringend saniert werden und auch die Liegebereiche benötigten eine Auffrischung. Das neue Freibad bietet Bade- und Sportmöglichkeiten für die ganze Familie. Ambitionierte Schwimmer kommen im Sportbecken mit 50- und 25 m-Bahnen auf ihre Kosten, während das Nichtschwimmerbecken mit Wasserrutsche Spaß für die ganze Familie bietet. Die neuen Becken wurden in Edelstahl ausgeführt. Ergänzt wird 72    

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die Anlage durch ein Kleinkinderbecken mit Elefantenrutsche sowie ein Sprungbecken mit Sprungbrettern bis zu fünf Meter Höhe. Die einzelnen Becken sind in eine parkartige Grünanlage eingebettet, in die auch der bereits vorhandene Baumbestand einbezogen wurde. Den optischen Übergang zwischen dem Blau der Wasserflächen und der grünen Bepflanzung bildet eine becken­umrandende Pflasterung aus »La Tierra« im Farbton »Sunset« von Kann. Sie schafft eine freundlich helle Anmutung rund um den Wasserbereich.

Ansprechende Optik und gute Rutschhemmung Bei der Entscheidung für einen Pflasterbelag im Schwimmbadbereich spielen besondere Faktoren eine Rolle: In erster Linie eine gute Rutschhemmung, da das Pflaster am Beckenrand fast immer nass ist. Die Trittsicherheit für die Badegäste ist hier oberstes Gebot. Zudem muss das Pflaster auch barfuß angenehm zu begehen sein und darf keine scharfkantigen Fasen oder Ecken aufweisen. Darüber hinaus sind

auch optische Gesichtspunkte zu beachten. Insgesamt sollte die Konzeption im Herbolzheimer Freibad eine mediterrane Anmutung aufweisen. Die Planer entschieden sich deshalb für das Gestaltungspflaster »La Tierra« mit seiner natürlichen Ausstrahlung. »La Tierra« gibt es in einer Formatvielfalt, mit der sich auch große Flächen abwechslungsreich befestigen lassen. Die in vier Farbtönen erhältlichen nuancierten Oberflächen passen sich nahezu jedem Architekturstil an. Da die nur 6 cm starken Pflastersteine ca. 25 % leichter sind als übliches Betonsteinpflaster, werden laut Hersteller sowohl der Transport als auch die Verarbeitung spürbar vereinfacht. »La Tierra« wurde im gesamten Beckenbereich mit vier vorsortierten Formaten im wilden Verband verlegt. Die gewählte Farbstellung »Sunset« bildet einen Kontrast zur Farbgestaltung der Schwimmbecken soKANN

u  KANN  Viele

wie den Rasenflächen und passt trotzdem gut zur modernen Architektur des Bades. Insgesamt entstand so eine hochwertige Außengestaltung mit modernem Anspruch.

»Vermont«-Mauer als Einfassung Der Bereich um die Schwimmbecken liegt etwas tiefer als das restliche Gelände. Er wird teilweise von Rasenböschungen eingefasst. Um neben dem Sportbecken einerseits das Gelände zusätzlich abfangen zu können und gleichzeitig einen attraktiven Sitzbereich zu schaffen, entschieden sich die Verantwortlichen für den Einsatz der »Vermont«-Bruchsteinmauer. So entstanden Nischen mit einzelnen Bänken, auf denen Badeutensilien abgelegt werden können oder von denen aus der Betrieb im Schwimmbecken beobachtet werden kann. Der Einbau der Mauerelemente erfolgte vierschichtig und zur Vorderseite hin treppenförmig. Die Mauer hat einen natursteinartigen Charakter und bietet laut Hersteller die Vorzüge des Betonsteins. Das Mauersystem setzt sich aus unterschiedlichen Elementen zusammen. Es beinhaltet neben einem Grundelement in den Maßen 50 x 25 x 15 cm ein End-Mauerelement in den gleichen Abmessungen sowie

In der Umgebung von Schwimmbecken und Duschen ist der Boden häufig nass. Das »La Tierra«-Pflaster bietet eine gute Rutschhemmung.


Ein Pflastersystem – viele Möglichkeiten

Die Planung von Straßen, Plätzen, Außenanlagen oder auch Privatgärten läuft immer Hand in Hand mit der umgebenden Architektur und Bebauung. Entfernung und Nähe, Enge und Weite üben einen erheblichen Einfluss auf die Gestaltung einer Fläche aus. Stadt- und Landschaftsplaner greifen dazu gerne auf Systemlösungen zurück. Mit der neuen Produktlinie steht Planern, Verarbeitern und Bauherren laut Hersteller eine technisch und optisch ausgereifte Gesamtlösung zur Verfügung, die individuell an das architektonische Umfeld angepasst werden kann. Gleich, ob privat oder öffentlich, für geringe oder hohe Verkehrsbelastung: »Primavera« bietet Betonpflastersteine und Platten in 8, 10 und 12 cm Dicke und Abmessungen vom Klein- bis zum Großformat. Ergänzt wird das System durch passende Bischofsmützen sowie Kurvensatz. Die Steine stehen in den Varianten »Classic« (8 und 12 cm Dicke), mit vierfacher

F.C. NÜDLING

u  F.C. NÜDLING  Als Systemlösung für die Außengestaltung bietet die F.C. Nüdling Betonelemente GmbH das neue Pflaster- und Plattensystem »Primavera« an. Es verspricht maximalen Gestaltungsspielraum.

Gestaltungsmöglichkeiten aus einer Hand bietet das neue »Primavera« Pflaster- und Plattensystem mit zahlreichen Formaten und Oberflächenvarianten. Rundumverzahnung (VS4 in 8 cm Dicke) sowie Rundumverzahnung und zusätzlicher Profilierung auf der Steinunterseite (VS5 in 10 und 12 cm Dicke) zur Verschiebesicherung zur Verfügung. Auf Wunsch ist Primavera auch als »Airclean« -Variante erhältlich. Erweitert wird die Gestaltungsvielfalt durch die drei

Oberflächenvarianten feingestrahlt, unbearbeitet sowie geschliffen und gestrahlt. Das Farbspektrum bilden zahlreiche braun-, grau- und Naturtöne. Zudem können durch den Einsatz von Naturstein-Edel­ splitten auch Sonderfarben realisiert werden, mit denen sich Flächen ganz individuell gestalten lassen. J

Terrassensysteme aus Twinson – natürliche Holzoptik kombiniert mit der Pflegeleichtigkeit von Kunststoff + Dielen mit 2 verschiedenen Oberflächen + splitter- und spaltfrei + sehr rutschfest, auch bei Nässe + bis zu 6 natürliche Farben + langlebig – bis zu 25 Jahre Garantie + niedrige Aufbauhöhen ab 3,6 cm + Produktion in Europa + 100 % recycelbar + passende LED-Leuchten aus Edelstahl

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einen halben Endmauerstein in den Maßen 25 x 25 x 15 cm. Mit den dreiseitig gebrochenen Endsteinen lassen sich perfekte Mauerverbände und formschöne Abschlüsse erzielen. Darüber hinaus sind passende Pfeilerelemente und Radiensteine erhältlich, mit denen sich geschwungene Mauern realisieren lassen. Für die Mauerkrone umfasst das »Vermont«-Programm passende Mauerabdeckplatten im Maß 60 x 35 x 8 sowie entsprechende Pfeilerabdeckplatten in der Abmessung 47,2 x 47,2 x 8 cm. Die Bruchsteinmauer fügt sich in nahezu jede Umgebung ein. Die sechs Farbvarianten »muschelkalk-nuanciert«, »Nero Bianco«, »Nebraska Kies«, »Basananthrazit«, »Sunset« und »Sandstein« unterstützen die harmonische Wirkung. So lässt sich, je nach Einsatzbereich, die passende Mauer finden und ein auf die Umgebung oder die Architektur abgestimmtes Gestaltungskonzept erzielen. Seit seiner Fertigstellung geht das neue Freibad in Herbolzheim nun schon in seine zweite Badesaison. Die Flächenbefestigung mit dem Betonsteinpflaster »La Tierra« von Kann hat unter Beweis gestellt, dass die angenehme Begehbarkeit einer betonglatten Oberfläche und eine gleichzeitige Rutschhemmung keinen Widerspruch darstellen.  J

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Neuer Schulhof: Pflaster spinnt »Roten Faden«

ADOLF BLATT

Die hellen Steine bieten ein ruhiges und modernes Bild und führen die einzelnen Teilflächen und Gebäude der Albert-Schweitzer-Verbundschule in Denkendorf zu einem homogenen Campus zusammen.

u  ADOLF BLATT  Als die Albert-Schweitzer-Schule in Denkendorf bei Stuttgart vor einem Neubau des Verwaltungstraktes stand, galt es insbesondere, durch eine geeignete Umgestaltung der Freianlagen, die drei einzelnen Schulbereiche über bewusst gestaltete Flächen zwischen den verschiedenen Gebäuden zu einem gemeinsamen Campus zusammenzuführen. Die Planer setzten dabei auf Quadrat- und Rechteckpflaster des Betonsteinwerks Adolf Blatt.

Die öffentliche Freiraumplanung verfolgt das Ziel, ästhetisch, ökologisch und sozial konstante Freiraumstrukturen zu schaffen. Immer dann, wenn im urbanen Bereich gebaut wird, sind Planer gefordert, diese Ziele zu berücksichtigen. So auch für das Projekt an der Albert-Schweitzer-Schule in Denkendorf: Die Verbundschule vereint Grundschule, Werkschule und Realschule auf einem Gelände. Derzeit wird die Schule von 502 Schülerinnen und Schülern besucht. 45 Lehrerinnen und Lehrer unterrichten auf dem ca. 24.500 m² großen Schulgelände.

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Für einen neuen Verwaltungstrakt an dem früheren Standort des Pavillons für die Grundschüler hat die Gemeinde rund 2,3 Mio. Euro investiert. Ziel war es, die bisher auf vier Gebäude verteilten Lehrerzimmer, Sekretariate, zwei Konrektorate sowie das Büro des Schulleiters in einem Gebäude zu vereinen. Ebenso sollte der gesamte Campus einer Sanierung unterzogen werden.

Wege verkürzen und Campus barrierefrei erschließen Neben der Neuanlage der Überdachungen der Wegeachsen stand die Befestigung der Außenflächen im Vordergrund. B. eng. FH Daniel Schietinger von Thiede Landschaftsarchitekten aus Kirchheim unter Teck stellt das Projekt vor: »Der Neubau des Verwaltungsgebäudes bedingte grundsätzliche Überlegungen zur Erschließung des Geländes. Unser Ziel war es, nicht nur die Wege für Lehrer und Schüler zu verkürzen, sondern auch den gesamten Campus barrierefrei zu erschließen. Der bisherige Schulzugang über die Grundschule bleibt zwar erhalten, Ortsunkundige aber sollen künftig barrierefrei über eine neue zentrale Achse von Norden her zum Verwaltungsgebäude geführt werden. Um

die Barrierefreiheit dieser Achse zu gewährleisten, erstellten wir mehrere Rampen mit bis zu 6 % Gefälle sowie Zwischenpodeste und entsprechende Handläufe. Die Rampen werden aufgeweitet und so Hauptbestandteil der Wegeführung. Auf diese Weise konnten wir weitestgehend auf Treppenstufen verzichten«, so Daniel Schietinger. Das Konzept sieht keine durchgängige Überdachung vor. Vielmehr werden mehrere überdachte, beleuchtete Abschnitte gebildet, die zum Verwaltungsgebäude leiten. Als Material dient eine Stahlkonstruktion mit Sicherheitsglaseindeckung. In diese Konstruktion ist auch eine Beleuchtung integriert. Zur visuellen Führung trägt eine farbige Leitlinie – der »Rote Faden« – bei. Diese Linie findet sich im verwendeten Pflasterbelag, in den Handläufen und auch in den Überdachungen wieder. Die notwendige Beleuchtung erfolgt über LEDs in den Überdachungen. Auf dem Realschulzugang von Süden her werden vorrangig Mastleuchten eingesetzt.

Pflasterflächen als zentrale Kommunikations-Plattform Große Bedeutung hatte hier der verwendete Pflasterbelag:

Wunsch der Planer war es, die Flächen zwischen den Gebäuden homogen und ruhig zu gestalten. Planerin Marion Thiede erklärt: »Durch die Verwendung einer einheitlichen Oberflächenstruktur sollte der Campus-Charakter des Schulzentrums verstärkt werden. Ziel war es, einheitliche Flächen zu schaffen, die Schülern eine gemeinsame Plattform zur Kommunikation bieten. Ebenso sollte mithilfe eines geradlinigen Formates der Bezug zu den Hochbauten hergestellt und so für eine ruhige Ausstrahlung gesorgt werden.« Die Materialwahl für die Flächenbefestigung fiel auf das Quadrat- und Rechteckpflaster des Betonsteinwerks Adolf Blatt aus Kirchheim am Neckar. Hierzu Marion Thiede: »Für einen Großteil der Fläche haben wir uns für graue Steine im Format 30 x 20 cm entschieden. Diese hellen Steine bieten ein sehr ruhiges und modernes Bild und führen die einzelnen Teilflächen und Gebäude zu einem homogenen Ganzen zusammen. Hierzu tragen auch die ziegelroten Bänderungen bei, die wir in die Flächen integriert haben, denn diese spinnen sich wie ein roter Faden über die gesamten FreianlaJ gen.«


Neue Entwässerungsrinne: stabil und leicht in einem

Auf Verkehrsflächen, die besonders hohen Radlasten – zum Beispiel durch Lkw – ausgesetzt sind, wirken enorme Kräfte. Diesen müssen auch die eingebauten Entwässerungssysteme permanent gewachsen sein. Dafür gibt die DIN 1433 »Entwässerungsrinnen für Verkehrsflächen« Belastungsklassen vor. Die Betonrinne »Fortis« ist für die Klassen A 15 bis D 400 konstruiert. Damit hält sie laut Hersteller einer Belastung mit bis zu 40 t sicher stand.

Befahrene Flächen zuverlässig entwässern Die Schwerlast-Entwässerungsrinne kommt unter anderem auf Zufahrten, Straßen, Hofflächen vor Gebäuden oder Parkbereichen zum Einsatz. Dort verspricht sie eine zuverlässige Linienentwässerung. Niederschlagswasser kann über Beton-Sinkkästen mit Ablaufstutzen abfließen. Ebenfalls ist ein direkter Anschluss an einen Schacht oder bestehenden Kanal möglich. Die ausreichende Dimensionierung der Betoneinfassung von Fundament und Rückenstützen soll die Lastabtragung durch die Rinne sicherstellen. Der Rinnenkörper besteht aus glasfaser-modifiziertem, hochfestem und wasserundurchlässigem Beton. Er hat eine Wandbzw. Bodenstärke von jeweils ca. 20 mm. Die gewählte Betonmatrix gewährt laut Hersteller die Beständigkeit gegenüber chemischen Einflüssen, die dichte Oberflächenstruktur verspricht einen hohen Fließkomfort. Die eingegossene Zarge ist zurzeit wahlweise in Edelstahl oder feuerverzinktem Stahl erhält-

lich und wird in Kürze auch als Gussvariante erhältlich sein.

Unterschiedliche Maße für verschiedene Anforderungen Standardmäßig wird die »Fortis« in einer Länge von 1 000 mm produziert. 500 mm lange Rinnen sind als Zubehör lieferbar. Die Betonrinne »Fortis« mit der Gesamtbreite 155 mm (DN 100) steht mit den Höhen 150, 175 und 200 mm zur Auswahl. Die 206 mm breite Variante (DN 150) wird in der Höhe von 200 mm gefertigt. Das geringe Gewicht der Betonrinne kommt einerseits dem Transport zugute, andererseits dem einfachen Einbau. Querriegel in der Rinne können als Griffe genutzt werden. Im verbauten Zustand müssen die Rinnen dauerhaft 2 bis 3 mm unterhalb der Fahrbahn liegen. Kassettenförmige Aussparungen an den Außenseiten sorgen dafür, dass das Betonfundament eine feste Verbindung mit der Rinne eingehen kann. Durch ein Nut-Feder-System mit integrierter Gummidichtung an den Rinnenendungen entfallen aufwendige Abdichtungsarbeiten der Stöße.

Längsstab- und Maschenroste in Schwerlast-Ausführung den Einwirkungen des Verkehrs stand. Die Querriegel in der Rinne ermöglichen den Einsatz von Rosten mit verdeckter Verriegelung. Auch mit Schwerlast-Schlitzrinnenaufsätzen lässt sich die Fortis ausstatten. Aus 1,5 mm Edelstahl oder feuerverzinktem Stahl gefertigt, sind sie für die Belastungsklasse C 250 geeignet. Aufsätze aus 3 mm Material entsprechen der Belastungsklasse D 400. Die Produktpalette des 1976 gegründeten Familienunternehmens reicht von Entwässe-

RICHARD BRINK

u  RICHARD BRINK  Die Richard Brink GmbH geht neue Wege in Sachen Werkstoffe: Für den Schwerlastbereich hat das Unternehmen die Entwässerungsrinnen »Fortis« aus verstärktem Beton entwickelt, die es in eigener Produktion fertigt. Die Neuheit zeichnet sich durch ihr geringes Gewicht aus. Im Vergleich zu schwereren Betonrinnen vereinfachen sich dadurch der Transport, der Einbau sowie die Lagerung. Trotz ihrer Leichtigkeit hält die Rinne Belastungen bis zur Klasse D 400 stand. Somit ist sie vielseitig einsetzbar: sowohl für die private Hofentwässerung, Parkbereiche, Straßen- und Tiefbau als auch für Industrieflächen.

Für den Schwerlastbereich hat Hersteller Richard Brink eine neue Entwässerungsvariante entwickelt: Die Betonrinne »Fortis« soll durch einen neuen Beton-Werkstoff Stabilität und Leichtigkeit vereinen – das erleichtert Transport, Lagerung und Einbau. rungs- und Dränagesystemen, Kiesfangleisten, Beeteinfassungen sowie Rasenkanten über Kantprofile und Mauerabdeckungen bis zu Pflanzkästen, Solarunterkonstruktionen, Schornsteinabdeckungen und Wetterfahnen.  J

Mit Rosten optische Akzente setzen Kombiniert mit Designrosten aus dem Zubehörsortiment stellt die »Fortis« laut Hersteller eine kostengünstige Alternative zu Edelstahl-Schwerlastrinnen dar. Die Abdeckungen setzen optische Akzente in Außenbereichen. Verschiedene Varianten aus Edelstahl oder feuerverzinktem Stahl stehen zur Auswahl. Künftig werden auch Roste aus Gusseisen angeboten. Ebenso wie die Rinnen halten nach eigenen Angaben

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Flächen nach wenigen Tagen wieder nutzbar

Lichtbeständiger Fugenmörtel auf Polyurethanharz-Basis Mit dem »KLB-System GALA PU 94 PF« bietet der Hersteller einen nach eigenen Angaben einfach zu verarbeitenden Pflasterfugenmörtel auf Basis eines lichtbeständigen Polyurethanharzes an. Der Fugenmörtel ist nach dem Anmischen erdfeucht

Der extrem robuste Fugenmörtel »KLB-System GALA EP 88 PF« eignet sich für den Einsatz z. B. in Parkbuchten, für Garageneinfahrten oder Ladeflächen. und wird mit einem geeigneten Kokosbesen diagonal zur Fuge eingebracht. Dieser Mörtel hat eine hohe Drainagewirkung, wodurch anfallendes Regenwasser schnell in den Untergrund abgeführt wird. Die Fuge ist lichtecht, verschleißfest, witterungsbeständig sowie resistent gegen Frost und Tausalz. »KLB-System GALA PU 94 PF« empfiehlt der Hersteller zur Verfugung von Hofeinfahrten, Gehwegen und Terrassen, die besonders hohen optischen Ansprüchen genügen sollen. Die Pflasterfläche kann bereits nach 3 Tagen mit Kraftfahrzeugen mit einem Gesamtgewicht KLB KÖTZTAL

Die Fugenmörtel halten laut Hersteller die Pflastersteine in ihrer Form, sichern diese vor Entnahme bzw. Ablösung, verhindern den dauerhaften Beund Durchwuchs von Unkraut und ermöglichen so die Herstellung besonders gepflegter und langlebiger Pflasterflächen. Beide Produkte haben nach dem Anmischen mit Wasser eine schlämmfähige Konsistenz und können leicht mit einem Gummischieber oder Wasserbesen in die Fuge eingearbeitet werden. Die Fugen verdichten sich nach dem Einschlämmvorgang selbst, wodurch sich die geforderten Festigkeiten für die entsprechende Nutzung erge-

ben. Die bearbeiteten Flächen können bereits nach ca. 3 bis 4 Tagen wieder genutzt werden. Durch den Einsatz eines Hochdruckreinigers oder einer Kehrsaugmaschine ist die Reinigung der verlegten Fläche leicht möglich. »KLB-System GALA EP 89 PF« ist nach eigenen Angaben besonders einfach einzubauen und kann daher universell für die Verfugung von Rad- und Gehwegen, Garageneinfahrten und Wohnwegen eingesetzt werden. »KLB-System GALA EP 88 PF« ist in der ausgehärteten Form demnach extrem robust und daher geeignet für Parkbuchten, Lager- und Ladeflächen, in Innenstädten und überall dort wo ein regelmäßiger Pkw- und Lkw-Verkehr zu erwarten ist.

Der Epoxidharz-Fugenmörtel lässt sich mittels Wasserbesen leicht verarbeiten. 76    

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von maximal 3,5 Tonnen befahren werden.

Polymerdispersion zum Einsatz in sandbefüllten Fugen »KLB-System GALA DS 932 Fugenfest« ist eine umweltschonende 2-komponentige Polymerdispersion zur Verfestigung von Fugen, die bereits mit Sand befüllt sind. Der zuvor in die Fuge eingekehrte Sand wird im Nachgang mit der Polymerdispersion getränkt, sodass dieser gebunden wird. Die Fugen sind laut Hersteller stabil, trittsicher sowie frostund witterungsbeständig. Das Produkt wird verwendet für Terrassen, begehbare Pflasterflächen, Gartenwege sowie Wege in Grünanlagen und Parks. Die Fugen können von Radfahrern genutzt werden, dürfen jedoch nicht mit dem Auto befahren werden. »KLB-System GALA DS 932 Fugenfest« vertieft den Farbton der verwendeten Pflastersteine, sodass ein seidiger Glanz entsteht. Die Produkte sind laut Hersteller witterungsbeständig, abrieb- und kehrmaschinenfest sowie frost- und tausalzbeständig. Sie eignen sich für Kopfsteinund Natursteinpflaster ebenso wie für Betonwerksteinpflaster und Klinker. J


Design-Sichtblenden für das private Gartenglück Osmo Holz und Color GmbH & Co. KG hat ihr Sortiment an Sichtblenden und Zäunen erweitert. Eine noch größere Angebotsvielfalt an Varianten und Materialien soll Funktion und Design miteinander vereinen. Sobald die ersten Sonnenstrahlen durch die Wolken brechen, zieht es die Menschen nach draußen. Da sich die Terrasse im Sommer zum Lebensmittelpunkt entwickelt, kommt ihr viel Aufmerksamkeit zu. Wie bei Terrassendielen und Möbeln spielt auch bei Funktionsgegenständen wie Sichtblenden oder Zäunen die Attraktivität eine wichtige Rolle. Dem trägt der Warendorfer Hersteller Osmo Rechnung und erweitert sein Sortiment entsprechend.

Der Trend geht zu Aluminium Um ungestört Zeit im eigenen Garten zu verbringen, empfiehlt Osmo seine Sichtschutz­ elemente. Diese fangen nicht nur ungewollte Blicke ab, sondern fügen sich auch harmonisch in die Landschaft ein. 2018 wurde das Portfolio um einen echten Trendsetter erweitert: Das Modell »Alu-Fence« ver-

spricht Abwechslung und einen frischen Look im Außenbereich. Aluminium hat sich laut Osmo als Material in verschiedenen Bereichen längst bewährt und überzeugt durch zahlreiche Vorteile: Aufgrund seines leichten Gewichtes gestalten sich beispielsweise Transport und Montage denkbar einfach. Trotzdem ist es an Stabilität kaum zu überbieten. Darüber hinaus entfallen aufwendige Pflege- und Wartungsarbeiten, denn die »Alu-Fence«-Sichtblenden sind pflegeleicht und langlebig.

Frischer Look Sichtblenden von Osmo lassen sich variabel gestalten. Sie sind sowohl in der Höhe als auch in der Breite anpassbar und bieten zahlreiche kreative Möglichkeiten. Die Variante »Alu-Fence« ist in den Farbtönen Aluminium Anthrazit und Weiß verfügbar

OSMO

u  OSMO  Die

»Alu Fence« fügt sich nicht nur formschön in jeden Garten ein, sondern ist dabei auch witterungsbeständig und stabil. – ihr Grundelement besteht aus 13 Profilen in den Maßen 19 x 145 mm, einem Profil 19 x 41 mm sowie dem passenden Zubehör. Sie kann bei Bedarf um Elemente der »Creativ«-Reihe erweitert und individuell zusammengestellt werden. So lassen sich beispielsweise Creativprofile aus Glas oder HPL in die Planung integrieren. Auf Anfrage sind weitere Einzelprofile in J 19 x 145 mm erhältlich.

Gründächer: Schönere Aussicht und weniger Feinstaub u  PROJEKT W  Auch aus dem zweiten Stock muss man nicht auf langweilige graue Dächer blicken. Mit den Gründächern will projekt w das Wohnambiente steigern – egal ob es sich um einen Carport, ein Müllhaus oder eine andere Einhausung mit Gründachaufbau handelt. Zudem nutzen Gründächer der Umwelt und schaffen Lebensraum für Pflanzen und Tiere.

Die Pflanzen filtern zudem Abgase und wirken temperatur­ isolierend im Sommer wie im Winter. Studien des Bundesministeriums für Verkehr, Bauund Wohnungswesen belegen geringere Feinstaubwerte über innerstädtischen Parks oder Alleestraßen. Das gleiche Filterprinzip unterstützen auch Gründächer. Der Feinstaub setzt sich auf dem Grün ab und wird nicht wie auf glatten Dächern wieder vom Wind hochgewirbelt und in der Luft verteilt.

ler unterscheidet dabei zwischen dem Gründach und dem Gründach »light«: Das Gründach wurde nach den Richtlinien für Flachdächer und der FLL (Forschungsgesellschaft Landschaftsentwick-

lung Landschaftsbau e.V.) entwickelt und hat ein Dachgefälle von 2°. Die tragende Funktion für die Dachbegrünung übernimmt ein Trapezblech, das mittels Kanthölzern die vorgeschriebene Seitenhöhe erhält

Die Entscheidung für ein Gründach bringt laut projekt w noch eine Reihe weiterer ökonomischer und ökologischer Vorteile mit sich. Der Herstel-

PROJEKT W

Verschiedene Systeme mit identischen Vorteilen Gründächer entlasten die Umwelt und erfreuen das Auge. Diese Fahrradeinhausung in der Ausführung Gründach »light« ist Teil eines Baukasten-Systems, mit dem sich kostengünstige Lösungen realisieren lassen.

und von OSB-Platten überdeckt wird. Der Raum unter der Erhöhung des Trapezbleches leitet überflüssiges Wasser ab. Diese Schicht wird durch eine Folie (EPDM) abgedichtet und durch eine seitlich pulverbeschichtete Attika verkleidet. Nun ist die Dachfläche für bauseitige Bepflanzung und Wartungszwecke begehbar. Das Gründach »light«, ebenfalls nach den Richtlinien für Flachdächer (s.o.) entwickelt, wird mit einer bereits verlegten Pflanzenschicht geliefert. Hier greift der Hersteller auf eine Sedum-Sprossenmatte zurück. Andere Möglichkeiten sind Kräuter, Gras- oder Wildblumenmatten, je nach Geschmack und individueller Vorstellung. Trapezblech und ein 05/18   

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verzinktes Traggitter bilden die Unterkonstruktion für die Sedum-Matten. Außenliegende Regenrinnen entwässern das System und auch hier kommt eine seitlich angebrachte pulverbeschichtete Attika zur Verblendung des Begrünungsaufbaus zum Tragen.

Baukasten-System ermöglicht kostengünstige Lösung Bei einer Einhausung (s. Bild) galt es, eine kostengünstige Lösung zu realisieren, bei der offen stehende Fahrräder und abschließbare Räume für Müll-

behälter, Kinderwagen und Rollatoren geschaffen werden sollten. Die Vorgabe: eine begrünte Dachkonstruktion und Seitenverkleidungen aus HPL-Platten (Trespa). Durch das Baukastensystem von projekt w konnten die optischen und technischen Ansprüche des Kunden in dem gesetzten Budget realisiert werden. Um im geschlossenen Bereich den gewünschten kubistischen Charakter zu erhalten, wurde die Standard-Attika aus Stahl­ blech durch eine Attika aus Trespa ersetzt. J

WAS EIN GRÜNDACH KANN • Bindung von Staub und Schadstoffen aus der Luft: Das Pflanzenwachstum senkt die CO-Belastung um ein Fünftel • Schutz der Dachabdichtung vor Spitzentemperaturen im Sommer und Winter u. weiteren Witterungseinflüssen wie Sturm, Hagel etc. • Minderung der Spitzenabflüsse: je nach Begrünungsart bis zu 100 %. Damit Ent-

lastung der Kanalisation und Sparpotenziale bei der Abwassergebühr • Kühlung und Luftbefeuchtung durch Verdunstung • Optische Aufwertung der Gebäudearchitektur • Ökologische Ausgleichsflächen: Temporäre oder dauerhafte Lebensräume für Pflanzen und Tiere, die Rast-, Futter- und Nistgelegenheiten finden

Begrenzungsprofil für verschiedene Balkon-Aufbauhöhen u  DURAL  Mit

dem neuen Begrenzungsprofil »Durabal ST« für Balkone und Terrassen deckt Dural jetzt ein sehr breites Einsatzgebiet ab. Denn das zweiteilige System ist höhenverstellbar und daher für unterschiedliche Aufbauhöhen geeignet. System zudem für Aufbauten im Kies- und Splittbett, auf Drainagemörtel oder für bekieste Flächen. Bestehend aus Basis- und Aufsteckprofil lässt es sich stufenlos anpassen und ist damit für Aufbauhöhen von 30 bis 120 mm geeignet. Auch Aufbauten mit selbsttragenden Belägen in 2 cm Dicke können auf diese Weise abgeschlossen werden. Freie Randbereiche von Balkonen und Terrassen werden so laut Hersteller elegant und funktional begrenzt.

Integrierte Entwässerung Ausreichende Entwässerung spielt eine wichtige Rolle, um angrenzende Gebäudeteile – wie beispielsweise die Balkonplatte – zu schützen. Auch sollen Ausblühungen und hässliche Laufspuren vermieden werden. »Durabal ST« verfügt daher über groß dimensionierte Öffnungen hinter der sichtbaren Abdeckung. Das Wasser wird so auf der Ebene der Gebäudeabdichtung abgeleitet und zugleich durch die Tropfkante wirksam von Mauerwerk und tiefergeDURAL

Zudem sorgt das Profil laut Hersteller dafür, dass Wasser hinter der Sichtfläche abgeleitet wird und tiefergelegene Gebäudeteile zuverlässig geschützt sind. Das aus hochwertigem Edelstahl V4A gefertigte Profil verspricht zudem eine dauerhaft optisch ansprechende Lösung für freiliegende Randbereiche. Egal, ob es sich um eine Konstruktion mit Stelzlager oder eine direkte Verlegung handelt: Alle Belagsarten können mit dem »Durabal ST« abgeschlossen werden. So eignet sich das

Terrassenbeläge lassen sich mit dem neuen Profil »Durabal ST« von Dural wirksam abgrenzen. 78    

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legenen Bauwerksteilen ferngehalten.

Leichte Montage Das zweiteilige System lässt sich nach eigenen Angaben leicht montieren. Der Auflageschenkel des Basisprofils wird unterhalb der Bauwerksabdichtung eingebaut und mit dem Untergrund verschraubt. Es folgt das Aufschieben und Ausrichten des passenden Aufsteckprofils. Mittels technischer Klemmwirkung wird es in der Höhe fixiert und kann zusätzlich durch Baukleber gesichert werden.

Resistentes Edelstahl Alle Komponenten des Systems werden aus Edelstahl V4A (316) und mit geschliffener Oberfläche gefertigt. Mit dieser Legierung ist das Profil resistent gegen Umwelteinflüsse, Streusalz und Dünger – ein Aspekt, der insbesondere bei Terrassen, die direkt an die Rasenfläche anschließen, wichtig ist. Denn beim Düngen entstehen aggressive Säuren. Diese können dem korrosionsbeständigen Stahl nichts anhaben. So bleiben laut Hersteller Optik und Funktionsfähigkeit des Systems dauerhaft erhalten.  J


Werkzeuge 

HECO

Ein typisches Anwendungsbeispiel für die Flügelbohrschraube ist die Befestigung von Terrassenbelägen.

Bohrschrauben: Viele Vorteile mit Flügel u  HECO  Zur Holz-Handwerk in Nürnberg hat HECO die Flügelbohrschrauben »SC-S« für Befestigungen von Holz auf Stahl und Aluminium im Außenbereich vorgestellt. Sie versprechen Vorteile wie eine schnellere Verschraubung.

Die neuen Flügelbohrschrauben »HECO-SC-S« bestehen aus korrosionsbeständigem Edelstahl A2, der zusätzlich galvanisch verzinkt ist. Damit können sie laut Hersteller ihre Vorteile bei der Befestigung von Holz auf Stahl oder Aluminium auch im Außenbereich ausspielen. Holzlattungen, -schalungen und -beplankungen sowie Unterkonstruktionen aus Holz auf Metall können schneller und effizienter verschraubt werden. Typische Anwendungsbeispiele sind Terrassenbeläge, Stege sowie Fassadenkonstruktionen.

kompletten Setzvorgang – vom Vorbohren bis zum Gewindeformen und Befestigen – in einem einzigen Arbeitsschritt auszuführen. Mit der gehärteten, verzinkten Bohrspitze wird dabei stets im richtigen Vorbohrdurchmesser gebohrt. Das garantiert nach egenen Angaben eine sichere Montage mit dem korrekten Anpressdruck und maximalen Haltekräften.

Mit den Schrauben von HECO sind Befestigungen mit Klemmstärken bis zu 55 mm (Holz und Stahl addiert) möglich. Die Bohrleistung in Unterkonstruktionen aus Stahl oder Aluminium beträgt dabei maximal 5 mm. Die charakteristischen Flügel an der Bohrspitze der Schrauben bohren das Holz etwas größer als der Schaftdurchmesser auf. Bei Formveränderungen des Holzes unter Witterungseinfluss kommt es deshalb nicht zu unerwünschten Zwängungen oder Spannungen. Die Verbindungen bleiben dauerhaft stabil.

Senkkopf und 2 Antriebsarten Die Flügelbohrschrauben »HECO-SC-S« werden mit Senkkopf und zwei Antriebsarten angeboten: PH-2 sowie T-30. Sie eignen sich für die Verarbeitung in Weich- und Hartholz sowie für alle Holzbodenplatten. Dank dem Senkkopf mit Fräsrippen ziehen sich die Schrauben laut Hersteller sauber ins Holz. Damit sind auch ästhetische Lösungen realisierbar, denn die Befestigungspunkte sind kaum sichtbar. Zudem gibt es mit den nichtrostenden Schrauben keine unerwünschten Verfärbungen des Holzes.J

Alles in einem Arbeitsschritt Die Flügelbohrschrauben ermöglichen es dabei, den

Die Flügelbohrschrauben »HECO-SC-S« gibt es in den beiden Antriebsvarianten T-30 und PH-2. 05/18   

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Neue Rohrschelle mit Sicherheitsklappe und zeitsparend: Bei der Entwicklung der neuen Rohrschelle »MP-L-I« hat Hilti besonderes Augenmerk auf einfache Handhabung gelegt.

Rohrschelle ist nicht gleich Rohrschelle: Dies will Hilti an der neuen Rohrschelle »MP-L-I« zeigen. Sie verfügt nach eigenen Angaben über einen neuartigen, aushängesicheren Gelenkmechanismus mit stufenlos verstellbarem Öffnungswinkel. Das Gelenk lässt sich zudem bis zu 180° öffnen, sodass der untere Schellenbügel das Einbringen des Rohres nicht beeinflusst. Zudem verfügt die neue Rohrschelle »MP-L-I« über einen Sicherheits-Klappverschluss: Beim Schließen taucht die Verschlussschraube in die Klappe ein, diese springt anschlie-

ßend hinter dem Schraubenkopf wieder in ihre Ausgangsposition und verschließt die Schelle sicher. Dies verhindert ein unbeabsichtigtes Wiederöffnen von vormontierten Rohrschellen. Andererseits kann die Rohrschelle jederzeit per Hand einfach und schnell wieder geöffnet werden. Diese Neuerungen versprechen eine ermüdungsärmere Vormontage der Rohre, eine einfache Rohrjustierung und ein zuverlässiges Schließen.

Zwei Ausführungsvarianten Erhältlich ist die Schelle mit M8/M10-Kombianschlusskopf für erhöhte Flexibilität auf der Baustelle oder mit M8 EinfachAnschlussgewinde mit reduziertem Platzbedarf. Für den Lastabtrag sorgt die optimierte Rohrschellen-Geometrie, gefertigt aus verzinktem Stahl.

PRODUKTRÜCKRUF Lieber Kunde, Wir möchten Sie mit diesem Schreiben auf einen freiwilligen Produktrückruf hinweisen, den wir wegen Änderungen in technischen Merkmalen unserer TJEP Bindemaschinen durchführen. Der Rückruf betrifft die nachfolgenden Bindemaschinen: ▪ TJEP RE-BAR 40 Artikel Nr. 115100 mit Seriennummern kleiner als 16P053364, ▪ TJEP RE-BAR 40 XP Artikel Nr. 115102 mit Seriennummern kleiner als 16L043287, ▪ TJEP RE-BAR 25 Artikel Nr. 115110 mit Seriennummern kleiner als 15P095058 und ▪ TJEP RE-BAR 25 XP Artikel Nr. 115112 mit Seriennummern kleiner als 16L043623. Sollten Sie solche Bindemaschinen auf Lager halten, nehmen wir diese zurück. Wir akzeptieren auch Rückgaben solcher Bindemaschinen Ihrer Kunden. Bitte beachten Sie, dass in keiner Weise die Produktsicherheit der Bindemaschinen betroffen ist. Im Gegenzug für die Rückgabe einer zurückgerufenen Maschine bieten wir Ihnen kostenlos eine neue Maschine an. Weiter erhalten Sie eine neue 1-jährige Garantie auf die ausgetauschte Maschine. Wir, die Kyocera Unimerco Fastening GmbH, übernehmen die Kosten für Verpackung, Versand und Abwicklung. Wir hoffen, Sie ergreifen diese gute Gelegenheit, den technischen Stand Ihres Werkzeugbestands und des Ihrer Kunden zu korrigieren. Etwaige durch den Rückruf entstehende Umstände bitten wir zu entschuldigen und wir bedanken uns bereits jetzt für Ihr Verständnis.

KYOCERA UNIMERCO Fastening GmbH

80    Fritz-Müller-Straße 27

   05/18 · D-73730 Esslingen · Tel. +49 (0)711 34238 732 www.tjep.de · tjep@kyocera-unimerco.com

Mit der neuen Rohrschelle MP-L-I« verspricht Hilti eine deutlich ermüdungsärmere Vormontage der Rohre, eine einfache Rohrjustierung und ein zuverlässiges Schließen. Des Weiteren wurde dem altbekannten Thema von herausfallenden Profilgummi-Einlagen in der Entwicklung eine hohe Aufmerksamkeit geschenkt. Aus diesem Grund werden die Profilgummi-Einlagen in die neue Hilti Rohrschelle »MPL-I« eingeklebt. Dies garantiert einerseits einen sicheren Halt während des Transports und der Montage, ermöglicht andererseits aber auch weiterhin das Erreichen der erforderlichen Schallreduktion nach DIN 4109.

Vielseitig einsetzbar Mit lediglich 17 unterschiedlichen Schellendimensionen deckt die neue Hilti Rohrschelle einen Gesamt-Spannbereich

HILTI

u  HILTI  Montagefreundlich

zwischen 10 mm bis 170 mm ab, und das laut Hersteller absolut lückenlos. Demnach können sämtliche auf dem Markt befindlichen Rohre sorgenfrei montiert werden. Mit all diesen Eigenschaften ist die neue Rohrschelle »MP-L-I« laut Hilti die passende Lösung für vielzählige Anwendungen im Innenbereich von bis zu 6“ – egal, ob ein Trinkwasser-, Abwasseroder Heizungsrohr installiert werden muss. J

Neue Druckluftnagler mit schneller Schussfolge u  PREBENA  Die Schottener Prebena Wilfried Bornemann GmbH & Co. KG erweitert das Angebot der Druckluftnagler mit integrierter »Optiwear Technology« um vier neue Geräte, die den gestiegenen Anforderungen der Anwendungen gerecht werden sollen.

Die neuen Druckluft betriebenen Klammergeräte sind mit der sogenannten »Optiwear Technology« ausgestattet und sollen laut Hersteller durch hohe Leistung, optimale Energieausnutzung und eine lange Lebensdauer überzeugen. Die optisch iden-

Die identisch aussehenden neuen Druckluftnagler sind für die unterschiedlichsten Anwendungsgebiete entwickelt worden.

tischen Geräte sind mit optimierten Verschleißteilen wie Dichtungssystem, Kolben und Puffer ausgestattet und ermöglichen eine sehr hohe Schusszahl


FISCHERWERKE

Stahlanker zur brandsicheren Befestigung in Porenbeton u  FISCHERWERKE  Der »FPX-I« von Fischer ist der erste Stahlanker mit Bewertung (ETA) und Brandprüfung zur Befestigung in Porenbeton. Durch seine laut Hersteller einzigartige 4-fachSpreizung verspricht der Dübel ein hohes Lastniveau und ein breites Anwendungsspektrum speziell in Porenbeton.

Per 4-fach-Spreizung nimmt der Dübel Zug- und Querkräfte zuverlässig auf. Sein metrisches Innengewinde erlaubt das Anbringen von Montagegegenständen in verschiedenen Dicken mit handelsüblichen Schrauben und Gewindestangen.

Der Innengewindeanker »FPX-I« von Fischer eignet sich nach eigenen Angaben besonders gut für Befestigungen in Mauerwerk sowie Wand- und Deckenplatten aus Porenbeton: Demnach sorgt seine einzigartige Vierkant-Spreizhülse für eine sichere Montage ohne Mitdrehen im Bohrloch und gewährleistet hohe Zug- und Querlasten. Dadurch sind weniger Befestigungspunkte erforderlich – für eine wirtschaftliche und schnelle Montage. Der Stahlanker ist laut Fischer der erste weltweit, der über eine Bewertung (ETA) verfügt sowie eine Feuerwi-

Konus in die Vierkant-Spreizhülse gezogen. Dadurch spreizen die vier Flügel auf und erzeugen einen Hinterschnitt. Der Porenbeton verdichtet sich an dieser Stelle. Danach wird der Sechskantstift automatisch aus dem Anker ausgeklinkt. Nach der Montage ist der Dübel direkt belastbar. Sein metrisches Innengewinde ermöglicht die Verwendung handelsüblicher Schrauben und Gewindestangen. Dadurch können flexibel Montagegegenstände in verschiedenen Dicken angebracht werden, bei einem Verankerungsgrund

derstandsklasse R 120. Daher kann er auch für sicherheitsrelevante Befestigungen eingesetzt werden.

Einfache Anwendung

PREBENA

Die Anwendung klappt einfach und schnell. Nach der Bohrloch­ erstellung wird der Dübel per Vorsteckmontage mit ein paar Hammerschlägen bündig zur Porenbetonoberkante gesetzt. Ein Drehmomentschlüssel ist hierfür nicht erforderlich. Mit einem Sechskantstift im Akkuschrauber oder in der Ratsche wird der Innengewindebolzen zum Drehen gebracht und der

ab 100 mm Dicke. Möglich sind auch zugelassene Abstandsmontagen und Abhängungen. In trockenen Innenräumen sind dadurch zahlreiche Anwendungen realisierbar.

Verschiedene Durchmesser Der Anker ist galvanisch ver­zinkt und in den Durchmessern M6, M8, M10 sowie M12 inklusive passender Sechskantstifte erhältlich. Er eignet sich für Lasten bis zu 1,20 kN bzw. 120 kg. Insgesamt deckt das Spektrum an Fischer-Poren­betondübeln Tragfähigkeiten zwischen 0,4 kN und 1,4 kN ab. J

NEU! kwb

IUM

PREM

ÜBERTREIB ´S NICHT! Für die neuen Klammergeräte von Prebena sollen Anwendungsfreundlichkeit und eine extrem schnelle Schussfolge im Vordergrund stehen. und damit eine außergewöhnlich lange Standzeit. Weitere wichtige Aspekte sind laut Prebena Wartungsfreundlichkeit, ein niedriger Luftverbrauch sowie geräusch- und vibrationsarmes Arbeiten. Ein leichtgängiges Auslösesystem mit extrem schneller Schussfolge soll überdies einen sehr anwendungsfreundlichen Einsatz ermöglichen.

Die Druckluftnagler der »3GP«-Serie sind für Heftklammern der Typen E, H, L und Z verfügbar. Für die Nagler »3GP-L40« und »3GP-Z40« sind zudem auch nichtrostende und stark verzinkte Klammern der Typen L und Z mit ETA-Bewertung erhältlich. Diese sind ein zertifiziertes Bauprodukt mit einer europaweiten ZulasJ sung.

kwb PREMIUM, das NEUE Elektrowerkzeugzubehör-Sortiment Spitzenqualität für den Profi-Anwender, 05/18    Handwerker, Monteure     81 kwb Germany GmbH | Hauptstrasse 132 | 28816 Stuhr | Tel.: +49 (0)421 8994-0 | Fax: +49 (0)421 8994-103 | welcome@kwb.eu | www.kwb.eu


u  RHODIUS  Mit

der Keramikkorn-Lamellenschleifscheibe »Jumbo Speed Extended« will Hersteller Rhodius aus Burgbrohl Maßstäbe setzen. Verstärkte Glasfaserträger und ein Plus an Lamellen auf der Scheibe sollen für mehr Sicherheit, mehr Wirtschaftlichkeit und angenehmeres Arbeiten sorgen.

Durch noch mehr aktives Schleifmaterial ist die Scheibe 30 % abtragsstärker als das Vormodell, darüber hinaus wurde die Lamellenlänge erhöht. Mithilfe verstärkter Glasfaserträger erlaubt die Schleifscheibe mehr Druck beim Schleifen und verspricht noch mehr Sicherheit im Arbeitsprozess.

Anspruchsvolle Schleifarbeiten mit speziellen und härteren Metallen oder Kantenschliffe sind mit der Scheibe laut Hersteller mühelos zu bewältigen. Durch die Einarbeitung von mehr aktivem Schleifmaterial ist »Jumbo Speed Extended« besonders langlebig, die größere Auflagefläche der

RHODIUS

Neue Lamellenschleifscheibe mit Keramikkorn Schnelleres Arbeiten: Die KeramikkornLamellenschleifscheibe »Jumbo Speed Extended« hat verstärkte Glasfaserträger und längere Lamellen. Scheibe steigert die Schleifleistung. Wie es der Produktname bereits andeutet, kommt der Anwender schnell zum gewünschten Ziel. Neben dem zügigen Arbeitsergebnis machen diese Erweiterungen ein noch längeres Schleifen möglich, sodass weniger Werkzeugwechsel nötig sind.

Die »Jumbo Speed Extended« verfgt wie ihr Vorgänger über die »Ceramicon«-Technologie, die nach eigenen Angaben die Zerspanungsleistung erheblich steigert. Durch sie erhält der Anwender ein weiches Schleifgefühl, das die Arbeit mit anspruchsvolleren MaJ terialien erleichtert. 

Tödliche Gefahr beim Wechseln von Anbaugeräten u  BG BAU  Schnellwechsel-Einrichtungen für Baumaschinen erlauben es, verschiedene Anbaugeräte wie Tieflöffel, Rohrgreifer oder Abbruchwerkzeuge in wenigen Augenblicken auszutauschen. So praktisch sie sind, falsch verwendet können sie tödliche Gefahren bergen. Zwischen 2010 und 2016 geschahen 45 zumeist schwere und tödliche Unfälle. Das hat die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) mitgeteilt.

Mit Schnellwechsel-Einrichtungen können Baumaschinenführer im Handumdrehen und ohne Hilfe einer zweiten Person verschiedene Anbaugeräte austauschen. Moderne Technik macht es möglich. Doch ist die Einrichtung nicht korrekt verriegelt, können Anbaugeräte mit Gewichten von bis zu mehreren Tonnen plötzlich und ohne Vorwarnung vom Ausleger fallen.

BG BAU fördert Kauf sicherer Schnellwechsel-Systeme Für Beschäftigte in unmittelbarer Nähe hat das dramatische Folgen. »Allein 2017 haben herabfallende Anbaugeräte zwei Mitarbeiter von Tiefbaufirmen erschlagen, vier Beschäftigte wurden schwer verletzt. Daher warnen wir davor, Schnellwechselsysteme einzusetzen, ohne dass Sicherungsmaßnahmen für den Betrieb geplant undumgesetzt sind«, sagte Bernhard Arenz, Präventionsleiter der BG BAU. 82    

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»Häufig vergessen Maschinenführer, die Verriegelung per Knopfdruck auszulösen, wenn der Ausleger und das Anbaugerät zusammen geführt wurden. Den Bauunternehmen raten wir, beim Kauf von Schnellwechsel-­ Einrichtungen zu Systemen, die eine vollständige Verriegelung überwachen oder zu Systemen, die durch eine Sperre verhindern, dass Anbaugeräte herunterfallen können«, so Arenz weiter. Die BG BAU fördert die Anschaffung solcher Systeme mit Summen bis zu 1 800 Euro.

Gefährdung beurteilen und Maschinenführer unterweisen Nutzen Betriebe Schnellwechsel-Einrichtungen, so ist in jedem Fall die Gefährdungsbeurteilung anzupassen. Zudem müssen Maschinenführer und andere Beschäftigte über wirksame Schutzmaßnahmen unterwiesen werden, damit niemand von herabfallenden oder umkippenden Anbaugeräten getroffen werden kann. »Die

Maschinenführer müssen die von den Herstellern vorgegebenen Tests beim Gerätewechsel zwingend durchführen. Sie haben die Pflicht, den korrekten Sitz des Anbaugerätes zu prüfen, damit keine Personen zu Schaden kommen. Und nach jedem Gerätewechsel müssen die Fahrer persönlich nachsehen und prüfen, ob die Einrichtung richtig verriegelt ist«, erläuterte Arenz. Unabhängig vom Typ der Schnellwechseleinrichtung dürfen Maschinenführer erst nach dieser Prüfung die Arbeit mit dem Anbaugerät beginnen. So lange dessen sicherer Sitz nicht geprüft wurde, darf kein Beschäftigter den Bereich betreten, in dem er durch herabfallende oder umkippende Anbaugeräte gefährdet werden könnte.

Recht und Pflicht, unnötige Risiken zu vermeiden Die BG BAU hat bei dieser Gelegenheit auch auf ihr Prä-

»

Allein 2017 haben herabfallende Anbaugeräte zwei Mitarbeiter von Tiefbaufirmen erschlagen, vier Beschäftigte wurden schwer verletzt. Daher warnen wir davor, Schnellwechselsysteme einzusetzen, ohne dass Sicherungsmaßnahmen für den Betrieb geplant undumgesetzt sind.« Bernhard Arenz, Präventionsleiter der BG BAU

ventionsprogramm »Bau auf Sicherheit. Bau auf Dich.« hingewiesen. Demnach hat jeder Beschäftigte das Recht und die Pflicht, kein unnötiges Risiko einzugehen, das sein Leben oder das seiner Kollegen aufs Spiel setzen könnte. J


Im Malerbetrieb ist die Werkzeug-Suche endgültig beendet u  BOSCH  Mehr

Effizienz im Arbeitsalltag – das ist eine der positives Auswirkungen, seit der Malerbetrieb Kauderer in Bad Cannstatt »Track my Tools« von Bosch eingeführt hat. Mit dem System sind sämtliche Werkzeuge und auch Fahrzeuge vernetzt. Ein Klick mit der Maus oder ein Blick in die App reicht, um zu wissen, welcher der insgesamt 54 Mitarbeiter mit welchen Geräten unterwegs ist. Auch Termine für Wartungen oder Sicherheits-Schulungen hat das System fest im Blick.

Intelligentes Bestandsmanagement ist offen für mehr »Am Anfang habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, Werkzeuge einfach nur zu verwalten: Welche gibt es überhaupt im Unternehmen? Wer hat sie? Sind sie im Einsatz oder defekt?« Ihn hat überzeugt, dass das System offen ist für Werkzeuge aller Hersteller. »Während der Zusammenarbeit mit Bosch habe ich erfahren, was intelligentes Bestandsmanagement noch alles leisten kann. Das geht weit über meine Erwartungen hinaus«, so Kauderer. In die Weiterentwicklung des Systems sind die Feedbacks von Anwendern wie Steffen Kauderer eingeflossen. Bei der aktuellen Version von »TrackMyTools«

sorgen laut Bosch ein neues Bluetooth-Modul sowie ein nutzerfreundliches Bedienkonzept dafür, dass Werkzeuge und jetzt auch Fahrzeuge schneller erfasst, zugewiesen, verwaltet und lokalisiert werden. Kauderer: »Ich habe jetzt den kompletten Maschinen- und Fuhrpark inklusive Kauf und Wartungsbelegen sowie Garantie-Urkunden im Blick. Ich weiß, welche Wartungsintervalle oder TÜV-Termine anstehen. Ich kann die Fahrzeuge Mitarbeitern zuweisen und auch die entsprechenden Geräte zuordnen. Zudem kann ich wichtige Mitarbeiter-Termine wie beispielsweise jährliche Schulungen zur Arbeitssicherheit oder zur Ersthelferausbildung hinterlegen.« Darüber hinaus wurde das Rechte- und Rollenkonzept weiterentwickelt. Zugriffsbereiche für Mitarbeiter können festgelegt oder Dienstleister mit begrenztem Zugang eingeladen werden, die ausschließlich den Werkzeugbestand einsehen und pflegen.

»TrackMyTools« beweist sich in der Praxis Bei der Verbesserung der Nutzeroberfläche hat Bosch vor allem auf eine intuitive Be-

Auf der Baustelle Zeit sparen: Über die »TrackMyTools«-App kann man sehen, welche Geräte vor Ort sind und welche für den nächsten Arbeitsschritt organisiert werden müssen. dienung und eine klar strukturierte Menüführung gesetzt. Die Startseite stellt auf einen Blick alle relevanten Informationen bereit. Zudem erleichtern neue Einstellungs-, Such-, Filter-, Karten- und Kalenderfunktionen das Tagesgeschäft. Steffen Kauderer: »Mit wenigen Mausklicks kann ich Statusänderungen bearbeiten − beispielsweise wenn ein Gerät defekt, verliehen, in der Wartung oder vermisst ist. Damit ich immer auf dem aktuellen Stand bin, erhalte ich alle Informationen per E-Mail.« Schneller und einfacher funktioniert jetzt auch das Erfassen von Geräten: Durch die Verbindung mit der Bosch-Produktdatenbank werden Gerätenamen von Bosch-Werkzeugen automatisch erkannt und vervollständigt. Soll ein großer Bestand ins System aufgenommen werden, geht das jetzt per Hochladen einer Excel-­

ROBERT BOSCH

Steffen Kauderer ist langjähriger Geschäftsführer und Firmeninhaber des Malerbetriebs Kauderer mit 54 Mitarbeitern. Mit »TrackMyTools« von Bosch hat er die passende Lösung für ein zeitsparendes Bestandsmanagement gefunden und den gesamten Bestand vom AkkuBohrschrauber bis zum Rührwerk mit dem System vernetzt: »Erstaunlicherweise sind es oft die größten Gegenstände, die abhandenkommen − Leitern zum Beispiel. Die lehnen dann bei der Abfahrt von der Baustelle vergessen an der Wand.« Der Malerbetrieb in Bad Cannstatt hat kein zentrales Firmenlager, sodern jedes Werkzeug ist einer Person zugeordnet. »Wenn ein Gerät benötigt wurde, das nicht jedem zur Verfügung steht, ging die zeitraubende Suche los. Jetzt nutze ich die ›TrackMyTools‹App und kann sehen, wo sich das Gerät befindet«, sagt Kauderer.

Datei. Vereinfacht wurden zudem die Zuweisung mehrerer Geräte an einen Mitarbeiter oder ein Fahrzeug sowie die Darstellung und Bedienung der Standortbestimmung. »Alles funktioniert intuitiv. Das System sagt mir, was es braucht«, so Steffen Kauderer.

Mit neuem Bluetooth-Modul ganz einfach verbunden Für die Verknüpfung der Ausrüstungsgegenstände mit dem System wird das Bluetooth-Modul »GCC 304 Professional« eingesetzt. Steffen Kauderer: »Ein paar Klicks und alles ist verbunden. Das spart dann auch auf der Baustelle Zeit: Früher musste man alles ablaufen, um einen Überblick zu haben. Jetzt kann man direkt über die App oder vom Büro aus sehen, welche Geräte vor Ort sind und welche für den nächsten Arbeitsschritt organisiert werden müssen. Und auch keine Leiter wird mehr vergessen.« Denn: Wenn sich ein zugewiesenes Gerät bei Fahrtantritt nicht im Fahrzeug befindet, sendet die App eine Erinnerung mit Audiosignal. Kauderers Fazit: »›TrackMyTools‹ macht uns deutlich effizienter. Damit wird bei Kauderer auch die nächsten 130 Jahre noch geschafft.« J

Steffen Kauderer nutzt »TrackMyTools«: Werkzeuge und Fahrzeuge werden schneller erfasst, zugewiesen, verwaltet und lokalisiert.

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PROBST

Bis zu zwei instabile Verbundsteinlagen gleichzeitig kann die Abtragezange »ATZ-P« von Probst vom Stapel abtragen.

Leichtes und sicheres Handling von Verbundsteinen u  PROBST  Wenn

es um den Umgang mit Verbundsteinpaketen geht, bietet Probst eine Vielzahl an mechanischen, hydraulischen und auch elektrischen Handhabungsgeräten. Sie sollen den innerbetrieblichen Materialfluss beschleunigen, erleichtern, sicherer machen und dabei letztendlich die betrieblichen Abläufe optimieren.

Das Gewicht ist die eine – die Sicherheit die andere Herausforderung. Wer lose Verbundsteinpakete umschichten, kommissionieren oder unförmige Randwinkel umsetzen oder gar wenden will, weiß, wie schwierig das ohne das richtige Werkzeug ist.

Wenden und Versetzen im Produktionsprozess Auch wenn die Verbundsteinproduktion weitgehend automatisiert ist, so gibt es immer noch Prozessschritte, in denen die noch nicht umreiften und damit instabilen Steinlagen umgeschichtet werden müssen. An diesen Schnittstellen setzt Probst mit seinen intelligenten und vielfach erprobten Lösungen an.

So ermöglicht die Abtragezange »ATZ-P« das Abtragen oder Stapeln von bis zu zwei Verbundsteinlagen. Die Zange wird direkt an die Haken der Kranbahn eingehängt und über einen ergonomischen Führungshandgriff mit integriertem Handsteuerventil geführt. Ein pneumatischer Schließzylinder hält die Steine dabei von zwei oder auch vier Seiten fest. Zur Integration dieser Abtragzange in automatische Umsetzanlagen stehen als Alternative zum pneumatischen Antrieb auch rein elektrische Antriebe zur Verfügung. Zur Stabilisierung während der Fahrbewegung kommt eine Senkrechtführung »SRF-900« mit eingebautem Kettenzug und elektrischem Katzfahrwerk zum Einsatz.

Für das Wenden von Betonprodukten wie Trittstufen, Randwinkel und Bordsteine um bis zu 180 Grad hat Probst den pneumatischen Wendegreifer »P-WG« entwickelt. Das Klammern und Drehen der sperrigen Produkte um die Längsachse erfolgt auch hier pneumatisch und damit praktisch schwerelos für den Bediener. So können die Steine zum Beispiel bereits mauergerecht auf der Baustelle angeliefert und damit schneller eingebaut werden. Auch hier stehen jeweils wieder elektrische und hydraulische Varianten zur Verfügung.

Wenden und Versetzen mit dem Stapler Aus der Produktion kommend müssen Verbundsteine und Beton­elemente erst ein-

DIE BAUSTELLE IMMER IM GRIFF. DANK WEBFLEET. Erfahren Sie jetzt, wie WEBFLEET Ihre Leute vor Ort und Ihre Mitarbeiter im Büro noch besser vernetzt. Vereinbaren Sie eine unverbindliche Vorführung bei Europas führendem Flottenmanagement- und Fahrzeugortungsanbieter. Telefonisch unter 069 6630 8024 oder per Mail: sales.de@telematics.tomtom.com .

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mal auf dem Betriebsgelände zwischengelagert und anschließend kommissioniert werden. Die Stapler-Anbauzangen »STAZ« von Probst versprechen durch ihr modulares Baukastensystem dafür höchste Flexibilität. Sie sind abgestimmt auf den strapaziösen Einsatz am Stapler und greifen nach Herstellerangaben selbst nicht umreifte, mehrschichtige Verbundsteinpakete sicher. Durch hochfeste Stähle erreichen sie eine hohe Tragfähigkeit von 2 400 bis 4 000 kg bei geringem Eigengewicht. Der einfache Austausch der Greifbacken ermöglicht dabei das variable Greifen aller üblichen Baustoffpakete mit einer Breite von 370 bis 1 370 mm. Fest angeschraubte Einstecktaschen mit und ohne Drehmotor, Kranausleger mit und ohne Drehmotor, Doppelgreifer und Doppelzange unterstützen unterschiedliche Anforderungen. Sechs Varianten der

»STAZ«-Anbauzangen sollen eine clevere Lösung für alle relevanten Handhabungsaufgaben bieten– je nachdem, ob es auf schnelle Werkzeugaufnahme oder Hubhöhe, auf Stabilität oder Drehbewegung ankommt. Eine Variante bietet darüber hinaus die Möglichkeit, die Fahrzeit nicht nur zum Transport des Materials zu nutzen, sondern auch dafür, die Pakete gleichzeitig zu verdichten. Das spart unterm Strich wertvolle Lagerfläche und Zeit, Verdichten und Greifen in einem Arbeitsgang. Je nach Anforderung lassen sich die Greifer laut Hersteller außerdem mit Gummi-, Stahllamellen oder Doppel-Stahllamellen bestücken. Und selbst für sehr spezielle Materiallagen, wie nicht verdichtete und nicht umreifte Verbundsteinpakete oder flach aufbauende Betonsteinlagen und empfindliche Kalksandsteinpakete, bietet Probst die passende Lösung. J

Neues Werkzeug für den Dach-Abriss u  P.F. FREUND  Der Wuppertaler Werkzeughersteller Freund hat mit dem »BOZZ« ein neues Abrisswerkzeug für den Einsatz auf dem Dach vorgestellt.

Sie haben den »BOZZ« mit einem stabil gezogenen Rohrhebel, robustem Gleit- und Hebelrohr für noch mehr Kraft- und Hebelwirkung, sowie robuster Zahnschaufel tegriertem Nagelzieher und mit ingroßem Powergriff ausgestattet. Erhältlich ist das Werkzeug in zwei Versionen: Neben dem Grundmodell »BOZZ« ist auch der »little BOZZ« zu haben, der deutlich kompakter für den Abriss kleiner Dachflächen mit vielen Ecken konstruiert wurde.« J

P.F. FRE UND

Premiere feierte der »BOZZ« auf der Fachmesse Dach+Holz in Köln, wo er nach eigenen Angaben bereits für Furore sorgte – unter anderem auch deshalb, weil Freund ihn an seinem Stand nicht nur physisch, sondern per Virtual Reality-Brille vorstellte: Die Besucher konnten damit virtuell aufs Dach steigen und das Werkzeug testen. Bevor bei der Dachsanierung die neuen Schindeln montiert werden können, muss das alte Dach erst einmal runter. Dafür wurde dieses Abrisswerkzeug entwickelt: Spaten und Schaufel gehören der Vergangenheit an, wenn beim Entfernen von Bitumen, Schindeln, Schieferplatten und Nägeln »BOZZ« zum Einsatz kommt. Laut Hersteller gelingt das mit dem Abrisswerkzeug so leicht und effizient wie nie zuvor. Ganz gleich, ob auf dem Flachdach, dem Steildach, dem Garagendach oder dem Balkon. Der Abriss soll damit ungefähr doppelt so schnell wie bisher gehen, lautet das Versprechen der Freund-Werkzeugexperten.

Mit den neuen Abrisswerkzeugen »BOZZ« und der kleineren Version »little BOZZ« soll der Abriss alter Dachschindeln laut Hersteller doppelt so schnell gehen. 05/18   

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Messen & Seminare »AUFBAU«-Fachtage in Dortmund und Leonberg

 HOLZLAND   Im Sommer 2016 setzte die »HolzLand-EXPO« auf Schalke neue

 NOVOFERM   Architekten und Planer sowie Entscheider der Industrie können sich jetzt für die neuen »AUFBAU«-Veranstaltungen im September anmelden. Sie finden statt am 18. September im Novoferm Showroom & Trainingscenter in Dortmund (Thema: Sicherheit und Digitalisierung im Zeitalter von Logistik 4.0) sowie am 25. September bei GEZE in Leonberg (Thema: Sicherheit und Design bei multifunktionalen Zugängen). Auf dem Programm stehen jeweils Fachvorträge, Gespräche und Präsentationen. Jeder Novoferm-Fachtag ist eine in sich geschlossene Tagesveranstaltung im Rahmen der Architektenfortbildung. Die Seminare werden je nach Austragungsort als Fortbildungsmaßnahme bei der ArchitektenDie »AUFBAU«-fachtage kammer NRW oder Baden Württemberg beantragt. richten sich an Planer, ArchiWeitere Informationen, Termine und Anmeldung im tekten und Entscheider aus der Internet unter www.novoferm.de/aufbau.  J Industrie.

Remmers mit Seminar über Hydrophobieren  REMMERS   Feuchtigkeit ist bei fast sämtlichen Schadensprozessen an

Bauwerken in irgendeiner Weise beteiligt. Daher ist es bei praktisch jeder Bauwerksinstandsetzung notwendig, den Feuchtehaushalt der Konstruktion zu erfassen und zu erkennen, über welche Wege die Feuchtigkeit eindringen und wandern kann sowie zu verstehen, welche Schadensmechanismen damit verknüpft sein können. Dabei ist die Wasseraufnahme eines Bauwerks über die Fassaden, insbesondere bei Sichtmauerwerk, nicht zu vernachlässigen. Hydrophobierung ist eine Möglichkeit, steinsichtige Fassaden vor einer zu großen Schlagregenbelastung und daraus erwachsender Schaden zu schützen. Damit das dauerhaft funktioniert, müssen Hydrophobierungen unter Beachtung der objektspezifischen Randbedingungen sorgfältig geplant und ausgeführt werden. Das Seminar vermittelt, was zu beachten ist, damit eine nicht reversible Hydrophobierung am Ende nicht selbst durch falsche Anwendung zu Schaden führt. Flankiert werden die theoretischen Ausführungen von konkreten, positiven wie negativen Beispielen. Referent ist Dipl.-Ing. Jens Engel; er beleuchtet unter anderem bauphysikalische Grundlagen zum Feuchtetransport, zeigt Schadensmechanismen und Negativbeispiele auf und stellt Hydrophobierungsmittel sowie deren richtige Anwendung vor. Das halbtägige Seminar findet am 25. Mai in XXX statt, ein weiterer Termin ist am 11. Dezember in Löningen. Das Angebot richtet sich an Planer, Architekten, Ingenieure, Baudenkmalpfleger sowie Inhaber und Mitarbeiter von Handwerks- und Bautenschutzfachbetrieben. Anmeldung und weitere Informationen unter www.remmers.de. J

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Lehrgang: Beratungsprofis für Rohbau und Wand  EUROBAUSTOFF   Auch in diesem Quartal hat die Kooperation EUROBAU-

STOFF zwei Fachberaterlehrgänge im Bereich Hochbau für ihre Gesellschafter abgehalten. Im Zuge des mehrtägigen Seminars »Fachberater Rohbau« am Schulungszentrum Göttingen vermittelte Trainer Thomas Jansen die Themenschwerpunkte »Einschalige und zweischalige Mauerwerkskonstruktionen im Hinblick auf Statik, Schallschutz, Brandschutz sowie Dämmwerte, sowie Schornsteintechnik und Abdichtungstechnik«. Nach der schriftlichen Prüfung wurden die 13 Teilnehmer von Marc Ziegler, stellv. Fachbereichsleiter Rohbau-/ Wandbaustoffe, mündlich geprüft. Alle Teilnehmer haben bestanden und können zukünftig Bauherren umfangreich im Bereich Rohbau beraten. Die Lieferantenpartner Wienerberger und Schiedel haben den Lehrgang unterstützt. Neu aufgelegt in diesem Jahr wurde der Fachberaterlehrgang Wand und Putzfassade, der den langjährigen Lehrgang Fachberater Putze / WDVS ersetzt und sich mit den hochwärmegedämmten Mauersteinen befasst. Sie kommen immer häufiger zum Einsatz und wurden studiert im Hinblick auf das Zusammenspiel von geeigneten Außenputzsystemen und Gestaltungsmöglichkeiten bei Innenwänden. Alle 14 Teilnehmer haben zum Abschluss der Lehrgangs-Woche eine schriftliche und mündliche Prüfung absolviert und bestanden. Die Absolventen haben eine hohe Beratungskompetenz für Wandbaustoffe, Putzsysteme und Einsatzmöglichkeiten erworben. Unterstützt wurde der Referent Thomas Jansen durch die Lieferantenpartner Knauf Gips und Protektor.  J

EUROBAUSTOFF

Maßstäbe in puncto Größe, Teilnehmeranzahl und Rahmenprogramm. In wenigen Wochen steht bereits die nächste EXPO an: Am 20. und 21. Juni lädt die HolzLand GmbH ihre Partner auf das weitläufige Gelände rund um den Nürburgring ein und bietet ihnen damit eine vielseitige Kommunikationsplattform. In diesem Jahr profitieren die Besucher beispielsweise von der großen Nähe zur Zentrale: Das HolzLand-Team wird dezentralisiert in jede Warengruppe integriert durch die sogenannten HolzLand-Lounges. Neben den 1 ½ Messetagen sieht das Veranstaltungsformat erneut eine Abendveranstaltung vor, die außergewöhnlich sein soll und ganz im Zeichen des Rennsports steht. Außerdem erwartet die Besucher ein volles Rahmenprogramm: Angefangen bei Rennen auf der Kartbahn, Backstage-Führungen über einen Besuch des Nürburgring-Museums oder der sogenannten Schnuppertribüne mit Blick auf die legendäre Grand-Prix-Strecke, bis hin zu Fahrten mit dem eigenen PKW oder einem gemieteten Sportwagen über die Grand-Prix-Strecke oder die Nordschleife. »Das Veranstaltungsformat ist einzigartig: Alle zwei Jahre bringen wir unsere Partner in besonderen Locations zusammen und sorgen mit einem umfassenden Rahmenprogramm für ein Event, das den Besuchern viele Mehrwerte bringt. Als HolzLand-Kooperation ist es unser Anliegen, unsere Partner untereinander noch weiter zu vernetzen und die Branche stärker zu machen«, erklärt HolzLandGeschäftsführer Andreas Ridder das EXPO-Konzept. Auch der »HolzLand-Award« wird erneut im Rahmen der EXPO verliehen. Der langjährige Formel-1-Experte Florian König ehrt die Sieger am Ende des ersten Messetages in den vier Kategorien Händler des Jahres, Top-Lieferant, Innovativstes Produkt sowie Händler-Azubi-Award. J

NOVOFERM

»HolzLand-EXPO« im Juni auf dem Nürburgring

Nach erfolgreich absolviertem Lehrgang »Fachberater Rohbau« gibt es bei EUROBAUSTOFF 13 frischgebackene Beratungsprofis für ein- und zweischalige Mauerwerkskonstruktionen.

[  Messen & Seminare  ]


Aktuelles Spatenstich beim Rehauer Familienunternehmen

Der Bayerische Staatssekretär im Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, Franz Josef Pschierer, vollzog den offiziellen Spatenstich.  LAMILUX   In diesem Jahr investiert das familiengeführte Unternehmen LAMILUX 20 Mio. Euro: Auf einem zusätzlichen, über 50 000 m2 großen Grundstück im Rehauer Gewerbegebiet soll eine neue Fertigungsanlage für faserverstärkte Kunststoffe errichtet werden. Der Bayerische Staatssekretär im Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, Franz Josef Pschierer, vollzog den offiziellen Spatenstich. Mit neuen Produktionsanlage für faserverstärkte Kunststoffe wolle LAMILUX seine weltweite Marktführerschaft im Bereich Composites weiter ausbauen, heißt es in einer Mitteilung. Demnach erweitert das Unternehmen nicht nur seine Produktionskapazitäten, sondern schafft gleichzeitig weitere Möglichkeiten für Produktneuentwicklungen. Bei der geplanten Anlage handelt es sich um eine weitere hochmoderne Flachbahnanlage in einem eigens errichteten Fertigungsgebäude mit 70 000 m3 Raum, der sich auf einer Länge von 180 m sowie einer Breite von 40 m erstrecken wird. Die zukünftige Fertigungsstätte soll Produktion und Logistik unter einem Dach vereinen: Während in einem Hallenschiff die Fertigungsanlage läuft, dient das zweite der Warenlogistik und dem Versand. Die Fertigungsanlage wurde vom Unternehmen selbst entwickelt und soll Maßstäbe in den Bereichen Prozess und Produktsicherheit setzen. Im Herbst soll die Produktion starten.  J

 DWS POHL   Mit der browserbasierten »SECU App« will die DWS Pohl GmbH Erwerb und Verwaltung von Absturzsicherungssystemen ver­einfachen. Nach der Registrierung über ­ www.dws-pohl.net/secuapp werden unter anderem alle Daten über das Objekt, das eingesetzte Befestigungsmittel, die Montagefirma sowie der Name des verantwortlichen Monteurs abgefragt. Durch die Hinterlegung des Dachaufsichtsplans und Fotos der Sicherungssysteme ist es jederzeit problemlos möglich, die einzelnen Anschlagpunkte zu identifizieren. Für die jährliche Sachkundigenprüfung können mithilfe der App direkt alle Mit der »SECU App« will benötigten InforDWS Pohl die Planung, mationen in einem Montage und Wartung druckfähigen PDF von Absturzsicherungssysausgegeben temen einfach wie nie zuvor werden.  J machen. DWS

LAMILUX

Absturzsicherung mit App planen und warten

Autarq vertreibt Creaton-Glattziegel mit Solarmodul

[  Aktuelles  ]

beeinträchtigt. Auch bei den nicht mit Solarmodulen belegten Flächen wie First oder Ortgang kommt das Modell »Domino« zum Einsatz und sorgt so für eine ästhetische Integration in die Architektur des Gebäudes. Aufgrund des modularen Systems können Anordnung und Größe der Solarfelder flexibel an die Wünsche der Kunden angepasst werden. Wasserführung und Hinterlüftung des Ziegels bleiben von der Technik unberührt. Beim Verlegen werden die Solarziegel einzeln durch geprüfte Steckverbindungen untereinander verbunden. Alle Verbindungskabel und Steckkontakte bleiben Die Solardachziegel lassen sich wie normale Dachziegel verlegen. Dabei werden diese unter den Ziegeln verborgen und sind einzeln durch geprüfte Steckverbindungen gegen Witterungseinflüsse geschützt. Die untereinander verbunden. Anlagen werden als Komplettsystem inkl. Planung und Beratung, Batteriespeicher, Wechselrichter und Monitoring geliefert. Alle verwendeten Materialien sind UV- und witterungsbeständig, ungiftig und recyclingfähig. Autarq-Anlagen arbeiten im ungefährlichen Kleinspannungsbereich unterhalb 120 V. Dies ermöglicht eine sichere und einfache Verlegung gemäß Brandschutznorm VDE 0100-712 und verhindert Elektrosmog. Im Brandfall geht von der Solaranlage keine Gefahr für Feuerwehr und Hausbewohner aus. Der Anschluss an Wechselrichter und Stromnetz kann durch den Elektriker auch zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Das Dach muss dafür nicht geöffnet bleiben.  J AUTARQ GMBH / CREATON AG

 CREATON   Die Creaton AG als Systemanbieter für das Steildach baut ihre bestehende Kooperation mit der Autarq GmbH als Hersteller von Solardachziegeln weiter aus. Autarq vertreibt bereits seit 2015 den Glattziegel »Domino« von Creaton, der über ein von Autarq eingebautes Solarmodul verfügt. Wie Creaton in einer Mitteilung schreibt, zeichne sich der Ausbau der bestehenden Kooperation vor allem durch die Umstellung auf Serienproduktion bei Autarq aus, durch die ein höheres Produktionsvolumen erreicht werden kann. Das Angebot von Autarq richtet sich an private Bauherren, die eine Dachsanierung anstreben oder einen Neubau planen und den gewonnen Solarstrom im eigenen Haus selbst nutzen möchten. »Die Technik von Autarq ermöglicht es, hochwertige Solaranlagen dezent und optisch ansprechend in das Dach zu integrieren. Die Solardachziegel werden wie normale Dachziegel verlegt, weshalb die Arbeitsabläufe jedem Dachdecker geläufig sind«, erklärt Ann-Katrin Rieser, Leiterin Zielgruppenmarketing bei Creaton. »Unser Glattziegel ›Domino‹ hat sich bereits in den letzten beiden Jahren als sehr geeignetes Modell für die Kooperation bewiesen und wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Autarq.« Die Solardachziegel werden einfach im Verbund oder im Austausch gegen die Originalziegel verbaut, am Dach sind keinerlei Änderungen notwendig. Auch das Der Glattziegel »Domino« ist mit Gewicht entspricht in etwa dem der OriginalSolarmodul verfügbar und wird ziegel, die Statik des Daches wird somit nicht über die Firma Autarq vertrieben.

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Aktuelles FDB: Neue Montageanweisung für Betonfertigteile  FDB   Mit der fünften, grundlegend überarbeiteten

Auflage 2018 verspricht die Fachvereinigung Deutscher Betonfertigteilbau e. V. (FDB) der Betonfertigteilbranche ein praxistaugliches Instrument für die Erstellung einer Montageanweisung für konstruktive Betonfertigteile. Die Broschüre »Muster-Montageanweisung für den Betonfertigteilbau« enthält einen Stick mit Vorlagen für Formulare, die entweder händisch oder am PC von den Mitarbeitern der Unternehmen ausgefüllt werden können. Somit entsteht eine unternehmens- und projektspezifische Montageanleitung. Auch das FDB-Merkblatt Nr. 12 »Bereitstellung der Montageanweisung für den Betonfertigteilbau« findet sich in seiner aktuellen Fassung auf diesem Stick. Die in der Broschüre enthaltenen Mustertexte für die einzelnen Montageanleitungen sind ausschließlich für Fachpersonal entwickelt worden, teilt die FDB mit. Deshalb

werden herkömmliche Arbeitsgänge in den Textvorschlägen nicht beschrieben. Die Kenntnis über die gewöhnlichen Arbeitsgänge bei der Montage von Betonfertigteilen wird vorausgesetzt. Teil I der Muster-Montageanweisung macht objektunabhängig allgemeine Angaben zu Personal auf der Baustelle, Einsatz von Hebezeugen, Anlieferung, Abladen und Lagerung von Fertigteilen. Teil II befasst sich mit der speziellen Montageanweisung, die objektbezogen allgemeine Angaben für das spezielle Objekt sowie Montageanleitungen für einzelne Bauteilgruppen enthalten. Diese können den Umständen des Einzelfalles leicht angepasst werden, zum Beispiel durch Ergänzungen oder durch Ankreuzen der jeweils zutreffenden Bedingungen. Vom Ersteller sollen die einzelnen Positionen möglichst unkompliziert und nach einfachem Ausschlussverfahren abgearbeitet werden können. Er trägt die Verant-

wortung für die Vollständigkeit sowie für die Richtigkeit im jeweiligen Anwendungsfall. Die FDB-Muster-Montageanweisung und die damit erstellte Montageanweisung ersetzt nicht die Gefährdungsbeurteilung. Eine Montageanweisung beinhaltet Unterlagen aus verschiedenen Planungsphasen, die im FDB-Merkblatt Nr. 12 »Bereitstellung der Montageanweisung für den Betonfertigteilbau« zusammengestellt sind. Dieses Merkblatt wurde im Zuge der grundlegenden Überarbeitung ebenfalls von der Arbeitsgruppe Montageanweisung entwickelt und dient als Ergänzung zu der vorliegenden Muster-Montageanweisung. Auf der Homepage der Vereinigung unter www.fdbfertigteilbau.de kann die FDB-Muster-Montageanweisung bestellt werden, für Mitglieder kostenlos. Das FDB-Merkblatt Nr. 12 sowie die FDB-Merkblattsammlung stehen dort ebenfalls kostenlos zur Verfügung. J

Werkzeug-Sparte wieder mit kräftigem Wachstum

 WIENERBERGER  Größere Produktionskapazitäten bei den verfüllten Ziegeln sowie kürzere Transportwege und damit mehr Sicherheit bei den Lieferungen: Diese Vorteile für Kunden verspricht Wienerberger durch die Integration des Werks Reetz. Mit der Übernahme am 1. September 2017 hat der nach eigenen Angaben führende Anbieter von Baustoffen aus Ton seine Produktionskapazitäten bei den mit Mineralwolle verfüllten Ziegeln ausgebaut. Die Nachfrage nach diesem Baumaterial steige stetig, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung, weil diese Ziegel unter anderem den Verzicht auf ein Wärmedämmverbundsystem ermöglichen. »Nach etwas mehr als sieben Monaten ziehen wir eine positive Bilanz: Unser neues Werk Reetz ist vollständig in die Wienerberger GmbH integriert. Und noch viel wichtiger: Unsere Kunden profitieren durch diesen neuen Standort – heute und zukünftig«, so Lorenz Bieringer, Sprecher der Geschäftsführung von Wienerberger. Außerdem wolle der Hersteller sein Produktportfolio kontinuierlich verbessern. Deshalb wurde im Februar in Zusammenarbeit mit dem Standort Höhr-Grenzhausen der Hochschule Koblenz eine Forschungsarbeit zur Weiterentwicklung von Mineralwolle-Produkten gestartet. Parallel wird werksintern daran gearbeitet, das Gewicht der verfüllten Ziegel zu verringern – bei gleichbleibenden Produkteigenschaften, wie der Druckfestigkeit. Davon sollen in erster Linie alle Verarbeiter profitieren.  J

 BOSCH   Der Bosch-Geschäftsbereich Power

WIENERBERGER

Wienerberger integriert Werk Reetz erfolgreich

Lorenz Bieringer, Sprecher der Geschäftsführung von Wienerberger, zieht sieben Monate nach der Werksübernahme eine positive Bilanz.

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ROBERT BOSCH

Tools ist im Geschäftsjahr 2017 erneut kräftig gewachsen und erzielte mit 4,7 Mrd. Euro mehr Umsatz als je zuvor. Das Wachstum entspricht wechselkursbereinigt fünf Prozent, nominal vier Prozent. »Wir haben den Trend der vergangenen Jahre fortgesetzt und erneut unseren Umsatz deutlich gesteigert«, sagte Henning von Boxberg, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch Power Tools GmbH. »Mit unseren Henning von Boxberg. Innovationen steigern wir Produktivität und Sicherheit von Handwerkern und machen das Heimwerken einfacher.« Dabei baut Bosch das Sortiment an Akku-Werkzeugen – die stetig an Bedeutung gewinnen – kontinuierlich aus und nutzt zunehmend die Möglichkeiten der Vernetzung für Produkte und für Services (siehe Bericht Seite 83 in dieser Ausgabe). Bosch Power Tools setzt beim Wachstum auch auf Innovationskraft. Henk Becker, Geschäftsführer der Robert Bosch Power Tools GmbH und unter anderem für die Entwicklung zuständig: »Besonders in den Feldern Akku, Sensorik und Vernetzung von Elektrowerkzeugen nutzen wir technische Weiterentwicklungen für neue Produkte und schaffen so Mehrwert für den Verwender.« Der Anspruch sei, die kleinsten und leistungsfähigsten Akkus auf dem Markt zu haben – in einem Akku-System. »Das unterscheidet uns maßgeblich Henk Becker. vom Wettbewerb«, so Becker. Die zunehmende Vernetzung biete große Chancen für weiteres Wachstum: »Wir machen aus klassischen Elektrowerkzeugen intelligente Elektrowerkzeuge − um Anwendern dadurch noch höheren Komfort zu bieten und ihre Produktivität zu steigern«, sagte Henk Becker. Bosch bietet bereits ein breites Spektrum vernetzter Geräte an – vom Winkelschleifer bis hin zum fernsteuerbaren Kombilaser. Becker: »Es ist unser Ziel, in den kommenden Jahren alle Elektrowerkzeuge von Bosch zu vernetzen.«  J

[  Aktuelles  ]


Auf einen Blick A B

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FIRMA Austrotherm Dämmstoffe GMBH Beck+Heun GmbH Berlemann Torbau GmbH BG BAU Birco GmbH Adolf Blatt GmbH + Co. KG Bornit-Werk Aschenborn GmbH Robert Bosch GmbH Richard Brink GmbH & Co. KG Buchele GmbH Butzbach GmbH DAW SE, Geschäftsbereich Caparol Cemex Deutschland AG Creaton AG CWA Cellulosewerk Angelbachtal GmbH Deutsche Rockwool Mineralwoll GmbH & Co. OHG Dural GmbH DWS Pohl GmbH Efaflex Tor- und Sicherheitssysteme GmbH & Co. KG Eurobaustoff Handelsges. mbH & Co. KG Fachvereinigung Deutscher Betonfertigteilbau e. V. (FDB) Fischerwerke GmbH & Co.KG P.F. Freund & Cie. GmbH Günzburger Steigtechnik GmbH Hagemeister GmbH & Co. KG Hasit Trockenmörtel GmbH Heco-Schrauben GmbH & Co. KG Hieber Betonfertigteilwerk GmbH Hilti Deutschland GmbH HolzLand GmbH Hörmann KG Icopal GmbH DAW SE, GB Inthermo IsoBouw GmbH Jacobi Tonwerke GmbH Jansen Holding GmbH Jasto Jakob Stockschläder GmbH & Co.KG Kann GmbH Kessel AG KLB Kötztal Lacke & Beschichtungen GmbH Klöber GmbH Knauf Insulation GmbH Kneer GmbH Korodur Westphal Hartbeton GmbH & Co. KG Kraso GmbH & Co. KG KS-Original GmbH Lamilux Heinrich Strunz GmbH Leipfinger-Bader KG Libero Torbau Erdetschnig GmbH Lindab GmbH MEVA Schalungs-Systeme GmbH Naturinform GmbH Nelskamp Dachziegelwerke GmbH Norddeutsche Steingut AG Novelis Deutschland GmbH Novoferm GmbH F.C. Nüdling Betonelemente GmbH + Co. KG Osmo Holz und Color GmbH & Co. KG Prebena W. Bornemann GmbH & Co.KG Probst GmbH Projekt w Systeme aus Stahl GmbH Proline Systems GmbH Rehau AG + Co Remmers GmbH Rhodius Schleifwerkzeuge GmbH & Co KG Saint-Gobain Rigips GmbH Schlagmann Poroton Vertriebs GmbH Schöck Bauteile GmbH Sika Deutschland GmbH Silka, eine Marke der Xella GmbH Siniat GmbH Soudal N.V. StoCretec GmbH Unipor-Ziegel Marketing GmbH Ursa Deutschland International GmbH & Co.KG Velux GmbH Wienerberger GmbH Wisniowski Sp. z o.o. S.K.A. Wolfin Bautechnik GmbH Zambelli Fertigungs GmbH ZinCo GmbH

Redaktionsverzeichnis SEITE 29 10 66 82 70 74 47 83, 88 75 68 63 41 17 87 59 36 78 60, 87 62 86 88 81 85 12 44 13 79 8 80 86 68 56 45 43 11 64 20 72 10 76 58 11 46 40 32 21 87 27 67 51 26 12 60 12 42 86 73 77 80 84 77 69 12 86 82 34 30 24 10, 33 22 10 12 32 38 50 52 88 61 53 12 54

ORT @ Waldegg/Wopfing info@austrotherm.at Mengerskirchen info@beck-heun.de Neuenkirchen info@berlemann.de Frankfurt info@bgbau.de Baden-Baden info@birco.de Kirchheim/Neckar info@blatt-beton.de Zwickau info@bornit.de Leinfelden-Echterdingen info@bosch.com Schloß Holte-Stukenbrock info@richard-brink.de Ebersbach/Fils info@buchele.de Kellmünz info@butzbach.com Ober-Ramstadt info@caparol.de Berlin info@cemex.de Wertingen info@creaton.de Angelbachtal info@climacell.de Gladbeck info@rockwool.de Ruppach-Goldhausen info@dural.de Köln info@pohlnet.com Bruckberg info@efaflex.com Bad Nauheim info@eurobaustoff.de Bonn info@fdb-fertigteilbau.de Waldachtal info@fischer.de Wuppertal mail@freund-cie.com Günzburg info@steigtechnik.de Nottuln info@hagemeister.de Freising kontakt@hasit.de Schramberg info@heco-schrauben.de Zusmarshausen info@hieber-beton.de Kaufering info@hilti.com Dortmund info.hlz@holzland.de Steinhagen info@hoermann.de Werne info.de@icopal.com Hanau info@inthermo.de Abstatt info@isobouw.de Bilshausen vertrieb@jacobi-tonwerke.de Surwold info@jansentore.com Ochtendung info@jasto.de Bendorf info@kann.de Lenting info@kessel.de Ichenhausen info@klb-koetztal.de Ennepetal info@kloeber.biz Simbach info@knaufinsulation.com Westerheim info@kneer.de Amberg info@korodur.de Rhede info@kraso.de Hannover info@ks-original.de Rehau information@lamilux.de Buch a. Erlbach info@leipfinger-bader.de Klagenfurt am Wörthersee office@libero-torbau.com Bargteheide profil@lindab.dk Haiterbach info@meva.de Redwitz a.d.Rodach info@naturinform.com Schermbeck vertrieb@nelskamp.de Bremen info@norddeutsche-steingut.de Göttingen info@novelis.com Isselburg info@novoferm.com Fulda fcn.holding@nuedling.de Warendorf info@osmo.de Schotten info@prebena.de Erdmannhausen info@probst-handling.de Salzkotten info@projekt-w.de Boppard info@proline-systems.com Rehau info@rehau.com Löningen info@remmers.de Burgbrohl service@rhodius.de Düsseldorf info@rigips.de Zeilarn info@schlagmann.de Baden-Baden info@schoeck.de Stuttgart presse@de.sika.com Duisburg info@xella.com Oberursel fragen@siniat.com Leverkusen info@soudal.com Kriftel info@stoeu.com München info@unipor.de Leipzig info@ursa.de Hamburg info@velux.com Hannover info@wienerberger.de Wieloglowy info@wisniowski.pl Wächtersbach info@wolfin.com Grafenau info@zambelli.de Nürtingen info@zinco.de

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WWW austrotherm.at beck-heun.de berlemann.de bgbau.de birco.de blatt-beton.de bornit.de bosch.com richard-brink.de buchele.de butzbach.com caparol.de cemex.de creaton.de climacell.de rockwool.de dural.de pohlnet.com efaflex.com eurobaustoff.de fdb-fertigteilbau.de fischer.de freund-cie.com steigtechnik.de hagemeister.de hasit.de heco-schrauben.de hieber-beton.de hilti.de holzland.com hoermann.de icopal.de inthermo.de isobouw.de dachziegel.de jansentore.com jasto.de kann.de kessel.de klb-koetztal.de kloeber.biz knaufinsulation.com kneer.de korodur.de kraso.de ks-original.de lamilux.de leipfinger-bader.de libero-torbau.com lindab.de meva.de naturinform.com nelskamp.de norddeutsche-steingut.de novelis.com novoferm.de nuedling.de osmo.de prebena.de probst.eu projekt-w.de proline-systems.com rehau.com remmers.de rhodius-abrasives.com rigips.de schlagmann.de schoeck.de sika.de xella.de siniat.de soudal.com stocretec.de unipor.de ursa.de velux.de wienerberger.de wisniowski.pl/de wolfin.com zambelli.de zinco.de

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Vorschau 

IMPRESSUM

Juni

Verlag SBM Verlag GmbH Hermann-von-Barth-Straße 2 87435 Kempten Telefon (08 31) 5 22 04-0 Telefax (08 31) 5 22 04-50 E-Mail: info@sbm-verlag.de

Top-Thema

Innenausbau

Sonderteil »die branchenSPEZIALISTEN«

Herausgeber Markus Holl Joachim Plath

Themen:

Erscheinungstermin: 23. Juni 2018

Juli

In der Juni-Ausgabe des baustoffPARTNER berichten wir unter anderem über den Kapellen-Neubau des erzbischöflichen Ordinariats München, für dessen ellipsenförmige Innengestaltung Knauf vorgefertigte Trockenbau-­Formteile geliefert hat. Darüber hinaus gibt es alles Wichtige zum Top-Thema Innenausbau.

PREFA

Verlagsleitung Tobias Haslach (-39)

KNAUF

Die Tür – Design & Technik Bodenbeläge & Aufbau Das Fenster – Aufbau & Verarbeitung Werkzeuge Das Bad – Austattung & Technik Arbeitsschutz / Arbeitssicherheit

Chefredakteur Jan Rieken (-25) Objektleitung Stephan Berchtold (-42) Anzeigendisposition Christian Geiger (-27) Markus Maier (-37) Elmar Romanesen (-16) Layout Meike Gottmann (-24) Alexandra Kastl (-23)

Top-Thema

Redaktionsassistenz/ Anzeigenlayout Simone Frank (-38) Meike Gottmann (-24) Alexandra Kastl (-23) Anna Mangler (-21)

Das Dach – Aufbau, Dämmung, Deckung

Sonderteil »die branchenSPEZIALISTEN« Sonderthema Fassadengestaltung

Leser- und Abonnenten-Service Claudia Maguire (-29) Susanne Traub (-30)

Themen:

Anzeigen Gültige Anzeigenpreisliste Nr. 17 vom 1. Januar 2018

Außenanlagen – Gestaltung & Technik Fassade – Systeme & Produkte Mauerwerk & Beton Industrie- & Gewerbebau Werkzeuge

Erscheinungstermin: 21. Juli 2018

Die Juli-Ausgabe des baustoffPARTNER steht ganz im Zeichen des Top-Themas Dach: Neues und Wissenswertes zu Aufbau, Dämmung und Deckung stehen im Mittelpunkt, ebenso das Sonderthema Fassadengestaltung. Wie man beides in einem anspruchsvollen Projekt unter einen Hut bringt, zeigt ein Objektbericht über das Hofgut Basedow: Hier hat PREFA den Umbau zur Eventlocation mit einer speziellen Konstruktion unter Dach und Fach gebracht.

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Diese Ausgabe enthält eine Beilage von Umweltinstitut Offenbach.

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MEINE DÄCHER SIND WIE MEINE STADT. Diese Stadt tickt irgendwie anders: moderner und individueller, aber manchmal auch traditionsbewusst. Und trotzdem passt alles zusammen. Genau wie meine Dächer: mal klassisch und mal designorientiert in ungewöhnlichen Farben. Manche mit Thermokollektoren und manche mit Photovoltaikanlagen. Aber immer komplett und mit System. >> Rainer Bretsch, geschäftsführender Gesellschafter und Dachdeckermeister in Berlin

Dachhandwerker leisten einen entscheidenden Beitrag zum Erscheinungsbild unserer Städte und Dörfer. Braas unter-

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baustoffPARTNER Mai 2018  
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