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Baumaschinen | Baugeräte Baufahrzeuge

Mai 2018

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MAGAZIN 5/2018

www.baumagazin-online.de

MARKT

ÜBERSICHT

Kompaktbagger

Messevorschau

IM BLICKPUNKT Mercedes-Benz Vans: »So erfolgreich wie noch nie« GALABAU Tobroco Giant: Die deutsche Bauwirtschaft verstärkt im Fokus DAS BAUMAGAZIN-INTERVIEW RSP: »Die Saugtechnik hat sich etabliert« BAU- UND NUTZFAHRZEUGE RUD: Wie Baumaschinen beim Transport effizient gesichert werden


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Inhalt 5/2018

6 | Editorial 8| Zum Titel: Backers | Eine Kombination von Grizzlyscreen, Sternsieb und Prallbrecher der Firma Backers macht die Aufbereitung von Bauschutt, mineralischen Böden oder auch lehmbehafteten Steinen möglich. Das Konzept wird auf der IFAT 2018 demonstriert. 10 | Namen und Neuigkeiten | Baubranche aktuell

IM BLICKPUNKT

16 | Mercedes-Benz Vans | Für Volker Mornhinweg, Leiter von Mercedes-Benz Vans, steht nach dem vierten Absatz-Rekordjahr in Folge außer Frage: »Wir sind so erfolgreich wie nie zuvor.« Beim Jahrespressegespräch in Stuttgart verwies er in diesem Zusammenhang auf die Strategie »Mercedes-Benz Vans goes global«: »Das ist die Grundlage unseres Erfolgs. Wir sichern damit unser nachhaltiges Wachstum und erschließen zusätzlich konsequent neue Geschäftspotenziale.«

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bauMAGAZIN-Marktübersicht »Kompaktbagger 1,5 bis 2 t«

Mit der exklusiven Marktübersicht »Kompaktbagger 1,5 bis 2 t« will das bauMAGAZIN erstmals einen kompletten Überblick über alle Maschinen in diesem Segment bieten, die in Deutschland angeboten werden – komprimiert und auf einen Blick. GALABAU – KOMMUNALTECHNIK – WARTUNG

24 | Tobroco Giant | Der niederländische Spezialist für kompakte Radlader, Teleskopradlader, Teleskoplader und Skidsteer-Lader ist »voll auf Expansionskurs« 28 | Knikmops – Hesse | Der »Knikmops« – vielseitige Kombination aus Miniradlader und Pflasterverlegezange 29 | Avant Tecno | Der finnische Hersteller für Multifunktionslader stellt vier neue Modelle vor

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30 | Bergmann | Knickgelenkter Dumper 3012 RPlus auf Großbaustelle in Erlangen im Dauereinsatz 31 | Thaler | Mini-Teleskoplader mit LOF-Zulassung 32 | JCB | Mit dem 19C-1 E-Tec hat JCB seinen ersten Elektrobagger vorgestellt 34 | Takeuchi – Wilhelm Schäfer | Hybridbagger arbeitet bei der Rodung nur mit elektrischem Antrieb 36 | Komatsu | Kompaktbagger PC80MR-5 mit neu gestalteter Fahrerkabine für Arbeiten auf engem Raum 38 | Caterpillar – Zeppelin | Im japanischen Garten sorgt ein Cat-Minibagger für die Graben-Aushubarbeiten 39 | Henle | Neuer Roderechen mit hydraulischen Niederhaltern und vielseitigen Einsatzmöglichkeiten 40 | Kinshofer | Langlebige Abbruch- und Sortiergreifer 41 | MB Crusher | Großer Backenbrecherlöffel für Radlader stellt Leistungsfähigkeit unter Beweis 42 | Bema | Kehrmaschine sorgt mit Spezialbesatz auf umweltschonende Weise für die Wildkrautbeseitigung 43 | AL-KO | Rasenmäher mit einem hohen Maß an Mähleistung und Funktionalität 44 | Hunklinger | Verschiebeadapter-plus schützt fertige Pflasterflächen vor Schub- und Scherkräften 45 | Weber MT | Telematik: WEtrac soll Maßstäbe setzen 46 | Saint-Gobain Abrasives | Leistungsfähige Diamantblätter für Maschinen- und -Blocksteinsägen 47 | DKS Technik | Lecksuchspray zeigt undichte Stellen 48 | Georg Oest | Spezialkraftstoff für Zwei- und Viertaktmotoren mit deutlicher Emissionsreduzierung 50 | Schmitter Hydraulik | Angebot erweitert 51 | MS | Empfehlungen zur Schmierung von Gleitlagern 52 | Pirtek | Industriepreis für Schadensdoku-Add-on

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32 63 | Premier Tech Aqua | Wasserrückhaltetanks: Zusatzkosten durch den Einsatz von Flachtanks vermeiden 64 | Probst | Handling-Equipment für die sichere und effiziente Kanal- und Rohrverlegung 66 | Tracto-Technik | Betonkanal-Erneuerung durch grabenlose Sanierung im Berstlining-Verfahren 67 | Rokla | Fräsen und Baggern mit nur einem Gerät 68 | MTS – ISL-Kocher | Neuer Aufmaßassistent zur schnellen Erstellung von Abrechnungsplänen entwickelt 69 | Bodenbender | Dachentwässerungssanierung am Düsseldorfer Rheinturm mit PL-Inliner-System 70 | Sulzer | Miet-Dieselpumpen – komplett einsatzund anschlussfertig geliefert

ARBEITSSICHERHEIT – BERUFSBEKLEIDUNG

71 | BP | Schutz auf der Baustelle vor Wind und Wetter 72 | Haix | Wasser- und winddichte Berufsbekleidung 72 | Mewa | Berufskleidung auf dem Prüfstand 74 | Blåkläder| Handwerkerhose für Damen 74 | ISM Heinrich Krämer | Isolierende wie belüftende Arbeitskleidung entwickelt 75 | Kansas | Dänischer Arbeitskleidungsspezialist setzt auf sportliches Design mit hoher Strapazierfähigkeit 76 | Dickies | Berufsbekleidung für den Trockenbau 76 | Weitblick – Gottfried Schmidt | Aufgenähte Polstertaschen für Knieschutz auf der Baustelle 77 | Elten | Hoher Tragekomfort bei Sicherheitsschuhen 78 | Uvex | Schutzhelm mit variabler Belüftung 79 | Engelbert Strauss | Effektive Schutzbrille Soho 80 | Berner | Pilotprojekt für die zeitnahe und sichere Baustellenbelieferung

KANAL- UND ROHRLEITUNGSBAU

54 | RSP | Das bauMAGAZIN-Interview mit Firmengründer und Geschäftsführer Karl-Heinz Renger zum 25-jährigen Jubiläum 57 | RAL-Gütegemeinschaft Flüssigboden | Probleme beim Kanalbau in Hanglagen lösen 61 | Hyundai – Wienäber – BSB | Mobilbagger mit Anbausauglöffel TinBin TC2 kombiniert

MESSEVORSCHAU »IFAT 2018«

81 | IFAT | Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfallund Rohstoffwirtschaft vom 14. bis 18. Mai in München 84 | Rockster Recycler | Der neu entwickelte raupenmobile Prallbrecher R1000S wird vorgestellt 86 | Kölsch – Christophel | Messetrio am Gemeinschaftsstand und »drei Farben solo« für Kölsch


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72 87 | Arjes | Mit der Titan-Serie feiert Arjes eine neue Generation von Vorzerkleinerern 88 | Crush + Size Technology | Asphaltbrecher mit neuer Technik zur Schonung natürlicher Ressourcen wird vorgestellt 89 | Doppstadt | Zerkleinerer der neuesten SchredderGeneration mit Minderung der Emission wird präsentiert 90 | Komptech | Neue Kommunikationstechnologie und neue Maschinen bei Komptech 92 | Zemmler | Doppelsiebtrommel mit erhöhtem Durchsatz 93 | Sennebogen | Weltpremiere für Telehandler 355 E 94 | Liebherr | Der große Messestand von Liebherr wird mit Spezialmaschinen für die Recyclingbranche bestückt sein 96 | Volvo CE | Neuer mobiler Umschlagbagger EW240E will mit einer Vielzahl an neuen Funktionen auftrumpfen 97 | Kiesel | Systemlösungen für Recycling und Schrotthandel 98 | FRD | Vielseitige Abbruchwerkzeuge und klare Ziele in Sachen Ressourcenschonung und Umweltentlastung 99 | Zeppelin Power Systems | Cat-Motoren der ab 2019 relevanten EU-Abgasstufe V sind Bestandteil des Messeauftritts 100 | Bucher Municipal | Neue Entwicklungen für den Straßen- und Winterdienst rücken durch Bucher in den Fokus 101 | Schmidt – ASH Group | Vollelektrische Kehrmaschine eSwingo 200+ wird als saubere Kompaktlösung präsentiert 104 | Nilfisk | Umfassendes Maschinen-Portfolio für Reinigung und Pflege von Außenanlage live im Einsatz erleben 105 | Heatweed | MiD-Serie für die Wildkrautbekämpfung 106 | RMS | Schnell installiert und mobil: Lüra-System zum Auf- und Umrüsten vorhandener Schüttgutlager entwickelt 108 | Xylem | Intelligente Systeme zur nachhaltigen Versorgung, Aufbereitung und Entsorgung von Wasser 108 | Auras | Frankfurter Pumpenhersteller setzt auf neue Lösungen für Kläranlagen, Industrie und Landwirtschaft 109 | Tsurumi | Hochleistungspumpe BP feiert Premiere 110 | Ibak – Ibak Robotics | Live-Demos und neue Produkte 111 | Resinnovation | Partliner-System mit App-Steuerung soll für Veränderungen bei der Kurzliner-Sanierung sorgen 112 | ACO | Neue Schachtabdeckung und neue Entwässerung 114 | Barthauer und DHI | Produktneuheiten im Bereich Infrastruktur und Wasserwirtschaft werden vorgestellt 115 | Palfinger | Weltpremiere für neuem Absetzkipper

130 116 | Volvo Trucks | Erstmals stellt Volvo Trucks seine neuen Elektroantriebe für Lkw im Regional- und Stadtverkehr vor 117 | Renault Trucks | Gesamte Produktpalette für Transport im Entsorgungs- und Kommunalbereich wird gezeigt 118 | MAN | TGE erstmals als Kommunalfahrzeug zu sehen 120 | Müller Mitteltal | Breites Spektrum an Anhängern 121 | Schmitz Cargobull | Neue Thermoisolierung für den S.KI 122 | Hüffermann | Ein wendiger Allrounder

LADUNGSSICHERUNG – BAU- UND NUTZFAHRZEUGE

124 | RUD | Bei der Ladungssicherung auf Experten setzen 126 | Spanset | Knackpunkte der Ladungssicherung im Blick 128 | 3C | Ladungssicherung per App dokumentieren 129 | Marotech | Neue Antirutschprodukte als Langzeitlösung 130 | Bott | Material und Equipment auch bei Kastenwagen und Pritschenfahrzeugen richtig sichern 130 | Pfeifer | Broschüre gibt Hilfestellung für den sicheren Transport von Betonfertigteilen 131 | Würth | Der Name Würth steht neben der Befestigungsund Montagetechnik für den Bereich Fahrzeugeinrichtungen 132 | Mercedes-Benz | Standardisiertes Lkw-Fahrertraining 133 | Goldhofer | Flügeltransporte in Windeseile 134 | Meiller | Die Baureihe 44 Light ist gewichtsoptimiert 136 | Krampe | Tandem-Halbrundmulden-Reihe wird erweitert 137 | Palfinger | Mitnahmestapler im Einsatz 139 | TomTom Telematics | Bauindustriegröße Max Bögl will eigene Lkw-Flotte mit zuverlässiger Technik optimieren

UNTERNEHMEN – MITARBEITER

140 | WWS | Umsatzsteuer im Ausland zurückholen

RUBRIKEN

141 | Aktuelles 144 | Impressum 146 | Messen 147 | Auf einen Blick | Redaktionsverzeichnis 149 | Branchenführer, bauMAGAZIN-Tipp, An- und Verkäufe | Der bauMAGAZIN-Anzeigenmarkt


PETRA REGER

Editorial

Vorsicht vor kernigen Forderungen

Es ist immer wieder bemerkenswert, wie ehedem mächtige und einflussreiche Politiker auch nach ihrem Abstieg in einer gewissen Regelmäßigkeit für Schlagzeilen sorgen. Jüngster und sicherlich einer der krassesten Fälle ist der des ehemaligen Bundes-Verkehrsministers GüntherKrause, der zu Wendezeiten für die DDR den Einheitsvertrag mitverhandelt hat und dem jetzt – nach diversen Affären, Pleiten und Anklagen – die Zwangsräumung droht. Zu Wort gemeldet hat sich kürzlich auch ein anderer ehemaliger Verkehrsminister: Peter Ramsauer. Umweltauflagen sowie Einspruchs- und Klagemöglichkeiten müssten bei Bauprojekten reduziert werden, lautete seine kernige Forderung. un ist das mit Forderungen so eine Sache. Zumal, wenn sie so schön markig formuliert werden wie auf einer Veranstaltung in Berlin mit der LobbyOrganisation Zentraler Immobilen Ausschuss (ZIA), der die Interessen der deutschen Immobilienwirtschaft vertritt. So betonte Peter Ramsauer – der als Bundesminister (2009 bis 2013) nicht nur für den Verkehr, sondern auch für den Bau zuständig war und dann von seinem Parteichef Horst Seehofer abserviert wurde –, man dürfe »Investoren nicht immer neue Stöcke zwischen die Beine werfen« und plädierte vehement dafür, Bauvorhaben deutlich zu beschleunigen. »Es nutzt nichts, wenn wir Regulierungsweltmeister sind und damit Investitionskapital vertreiben oder sich die entstehenden Gebäude weder Bürger noch Unternehmen als Nutzer leisten können.« Im Grundsatz ist dem CSU-Politiker, der 2017 laut der Transparenzinitiative »Abgeordnetenwatch« in Sachen Nebeneinkünften zu den Top Ten der Bundestagsabgeordneten gehörte, beizupflichten. Ob aber sein Vorschlag, »Raumordnungs- und Planfeststellungsverfahren gehören fusioniert, sodass nur noch eine einzige Genehmigungsbehörde die Planfeststellung verantwortet«, Bauvorhaben tatsächlich deutlich beschleunigt, erscheint eher fraglich. Zumal Ramsauers Anregung eher den Wün-

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schen und Vorstellungen der Immobilienwirtschaft entspricht und mit deren Forderung nach mehr Generalübernehmerverträgen vorzüglich korrespondiert, dank denen aufgrund »der Verschlankung von Prozessen Baukosten reduziert« würden. Bei Formulierungen dieser Art allerdings ist Vorsicht geboten, sollte eine rotes Licht aufleuchten: Denn wenn von »Verschlankungen«, »effizienteren Prozessen« oder »Kostenreduktion« die Rede ist, muss immer irgendjemand die Zeche zahlen. Nur zur Erinnerung: Vor Jahren war es der »schlanke Staat«, der lauthals gefordert wurde. Also wurden Stellen in der Verwaltung abgebaut, wo es nur ging. Eines der Ergebnisse: Kaum noch eine Baubehörde, sei es auf Landes- oder kommunaler Ebene, kann wegen des Personalmangels effizient arbeiten. Weshalb beispielsweise Raumordnungs- und Planfeststellungsverfahren heute eben länger dauern… Damit noch zu einigen Hinweise in eigener Sache: Mit der Marktübersicht »Kompaktbagger 1,5 bis 2 t« will das bauMAGAZIN erstmals einen kompletten Überblick aller Maschinen in diesem Segment bieten, die in Deutschland angeboten werden – komprimiert und auf einen Blick (ab Seite 19). Bewusst haben wir uns dabei für eine Übersicht entschieden, ohne Wertungen vorzunehmen oder gar ein Ranking aufzustellen. Vielmehr haben wir uns

darauf konzentriert, mit überprüfbaren Kennzahlen eine Vergleichbarkeit der Maschinen herzustellen. Wir sehen das als einen Service für alle diejenigen, die sich vielleicht demnächst einen Kompaktbagger in dieser Gesichtsklasse anschaffen wollen. Im bauMAGAZIN-Interview in dieser Ausgabe haben wir mit RSP-Firmengründer Karl-Heinz Renger darüber gesprochen, wie innerhalb von 25 Jahren aus dem »Exoten« Saugbagger eine bewährte Maschine wurde, die vielseitig und zuverlässig in vielen sensiblen Bereichen zum Einsatz kommt. »Die Saugtechnik hat sich etabliert«, so der 64-Jährige, der zusammen mit Jens Grabner und Ehefrau Marina Renger das Unternehmen leitet. Das bauMAGAZIN-Interview beginnt auf Seite 54. Zu unseren Themenschwerpunkten im Mai gehören – passend zur Jahreszeit – der GaLaBau (ab Seite 24) sowie unter anderem die Vorschau auf die IFAT in München (ab Seite 81). Bei dieser alle zwei Jahre stattfindenden Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft mit rund 3 100 Ausstellern zählen traditionell auch Umwelttechnologien für die Baubranche mit zu den wichtigen Ausstellungssegmenten. Sollten Sie zu unseren Themen in dieser Ausgabe – die Sie natürlich auch in unserem Online-Portal unter baumagazin-online.de finden – Anregungen haben oder Wünsche, schreiben Sie uns per E-Mail unter baumagazin@sbm-verlag.de. Wir freuen uns über jede Zuschrift. In diesem Sinne eine unterhaltsame Lektüre wünscht Ihnen Ihr

Michael Wulf Chefredakteur


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Zum Titel

BACKERS

Der Backers-Grizzlyscreen (re.) trennt grobes Material bereits bei der Materialaufgabe. Der Feinanteil wird dann dem Sternsieb übergeben. Anschließend wird der gereinigte Anteil dem elektrisch getriebenen Prallbrecher 1010 übergeben.

L BACKERS MASCHINENBAU

Mineral-Recycling legt den Fokus auf die Verwertung Die Zerkleinerung unterschiedlicher Produkte, in Kombination mit Feinanteilen sorgt für eine Vermischung dieser Stoffe. Siebt man bei der Aufbereitung kontaminierter Böden und verunreinigtem Bauschutt zuerst die Materialien, eröffnen sich entscheidende Vorteile. Zudem gilt diese Vorgehensweise auch als wirtschaftlich interessant. Die Kombination von Grizzlyscreen, Sternsieb und Prallbrecher der Firma Backers macht die Aufbereitung von Bauschutt, mineralischen Böden oder auch lehmbehafteten Steinen möglich. Ein Konzept mit Reinigungseinheit wird auf der IFAT 2018 bei den »VDMA-Praxistagen« zu den Themengebieten Biomasse und Mineralik demonstriert.

Backers Maschinenbau Stand FGL.810/21

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er Grizzlyscreen des Unternehmens aus Twist besteht aus einseitig gelagerten, rotierenden Walzen und trennt grobes Material bereits direkt bei der Materialaufgabe. Der Feinanteil 0 – 150/ 300 mm wird dabei bereits aufgelockert und dem Sternsieb vom Bunker aus übergeben. Siebt das Sternsieb beispielsweise bei 45 mm, kann der gereinigte Anteil 45 – 150/300 mm danach dem Prallbrecher 1010 mit E-Antrieb übergeben werden. Eisen wird durch einen Überbandmagneten vor dem Einlass des Prallbrechers separiert und kann bei 60 – 80 mm grob gebrochen werden, weil das gebrochene Material »im Kreis gefahren« wird. Bei dieser Vorgehensweise erfolgt der gesamte Vorgang staubreduziert und ist mit, wie Backers betont, geringen Verschleißkosten verbunden. Bindiges und zu grobes Material kann nicht in den Brecher gelangen.

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Insbesondere im Bodenrecycling, aber auch beim Recycling von mineralischem Bauschutt verspricht diese Kombination besondere Einsatzvorteile. Der Feinanteil 0 – 45 mm kann dann mittels Reinigungseinheit aufbereitet werden. Der Materialstrom (0 – 45 mm) wird an eine Reinigungseinheit weitergeleitet. Brechsand wird bei 8 – 10 mm abgesiebt, zugleich wird dadurch der Feinanteil in der Gutfraktion gemindert. Hinter dem feinen Sieb saugt ein Windsichter Leichtstoffe aus der Gutfraktion und am Ende des nachfolgenden Förderbandes wird Eisen entfernt. Speziell im Hinblick auf Endprodukte will das zeitgemäße Backers-Konzept damit einige neue Möglichkeiten eröffnen (eine schematische Darstellung der alternativen Aufbereitung stellte das bauMAGAZIN bereits in Heft 12/17, Seite 56 vor). §

Unternehmen Backers Maschinenbau hat sich als Spezialist für Sternsiebtechnologie in den vergangenen 27 Jahren weltweit einen Namen gemacht. Das in Twist im Emsland (Niedersachsen) ansässige Unternehmen ist 1816 von Johannes Hermann Backers als Schmiede gegründet worden und wird heute vom 65-jährigen Heinz Backers geführt. Ebenfalls mit in der Geschäftsführung tätig sind Heinz Backers Kinder Carmen (34) und Christian (31), die das Unternehmen in der siebten Generation weiterführen werden. Seit 2015 betreibt Backers auch ein großes Demogelände in Twist, auf dem die eigenen Produkte im Einsatz vorgeführt werden können.

Die Reinigungseinheit vervollständigt neben dem Sternsieb mit Grizzlyscreen die Backers-Kombination.


MICHAEL WULF

Namen & Neuigkeiten

Zeppelin-Konzern mit Rekord bei Umsatz und Ergebnis

Die Geschäftsführung der Zeppelin GmbH stellte in Friedrichshafen den Jahresabschluss 2017 des Zeppelin-Konzerns vor, der mit Rekordzahlen aufwartete (v. li. n. re.): Christian Dummler, Michael Heidemann und Peter Gerstmann sowie Sandra Scherzer (Bereichsleiterin Unternehmenskommunikation).

O ZEPPELIN – Mit dem höchsten Umsatz der Firmengeschichte in Höhe von 2,75 Mrd. Euro (Vorjahr 2,36 Mrd. Euro) hat der Zeppelin-Konzern das Geschäftsjahr 2017 abgeschlossen und dabei das Konzernergebnis (vor Steuern von Einkommen und Ertrag) auf 93,5 Mio. Euro (Vorjahr 85,9 Mio. Euro) gesteigert. Mit einem Volumen von rund 1 Mrd. Euro war der Vertrieb von neuen Caterpillar-Maschinen (insgesamt 7 900 Einheiten, davon 4 700 in Deutschland) der größte Umsatzbringer des Konzerns, der in seinen sechs strategischen Geschäftseinheiten erstmals mehr als 8 000 Mitarbeiter weltweit beschäftigt.

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as Jahr 2017 sei geprägt gewesen von einem starken Auftrags- und Umsatzwachstum und einer Reihe von strategischen Zukäufen, betonte Peter Gerstmann als Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH zusammen mit seinen Kollegen Michael Heidemann (Stellvertreter) und Christian Dummler (Finanzen) bei der Vorstellung der Jahresbilanz in Friedrichshafen und verwies in diesem Zusammenhang auch auf das Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von 223,4 Mio. Euro. Dabei treibe der Konzern »die digitale Transformation des bestehenden Geschäfts und die Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle erfolgreich voran«. Zur Bündelung der Kompetenzen hat Zeppelin die Ressourcen für die Digitalisierung in der Geschäftseinheit Z Lab zusammengeführt. Das strategische Ziel des Konzerns ist es, eine digitale Plattform für herstellerunabhängige, ganzheitliche Lösungen innerhalb der Bauwirtschaft und Industrie zur Verfügung zu stellen. Damit sei man als Handels- und Service-Unternehmen »auf dem richtigen Weg«, sagte Gerstmann. Dabei verfolge man zwei strategische Ziele: »Wir wollen das ›Amazon‹ der Bauindustrie werden, und wir wollen die Datenhoheit auf der Baustelle.« Baumaschinen legen weiter zu Im Bereich der Geschäftseinheit Baumaschinen EU konnte Zeppelin in 2017 die Rekordzahlen des Vorjahres noch einmal übertreffen und erwirtschaftete einen Umsatz von 1,308 Mrd. Euro (+ 8 %). Mit einem Plus von 44 % auf 430 Mio. Euro verbuchte der Konzern in der Einheit Baumaschinen CIS den mit Abstand größten Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr. »Derzeit betreuen wir so viele Baumaschinen im Markt wie noch

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nie in unserer Firmengeschichte«, so Heidemann. »Sehr erfreulich« seien aber auch die Entwicklungen in den Bereichen Rental (Umsatz 410 Mio. Euro, + 13 %), Power Systems (351 Mio. Euro, + 14 %) und Anlagenbau (326 Mio. Euro, + 25 %) gewesen. »Den größten Auftrag in der Firmengeschichte«, so Gerstmann, habe man mit dem Verkauf von Mining Equipment im Wert von 65 Mio. USDollar für den Einsatz in einer Goldmine in Armenien realisieren können, der zudem ein Servicepotenzial von 150 Mio. Dollar in den kommenden zehn Jahren habe. Weitere »bemerkenswerte Erfolge« seien der Auftrag für die Lieferung von Cat-Motoren für Kreuzfahrtschiffe im Wert von 200 Mio. Euro sowie im Anlagenbau die Errichtung der weltweit größten Recyclinganlage für Reifen im Wert von 17,46 Mio. Dollar und der Bau einer Anlage zur Produktion von Kunststoffen in Sibirien im Wert von 60 Mio. Euro. Erstmals die Umsatzmarke von 400 Mio. Euro übersprungen hat die Geschäftseinheit Rental. Zur Stärkung der Marktposition im Bereich Baustellen- und Verkehrssicherung habe man die Limes Mobil GmbH erworben und integriert, so Heidemann. Im Rahmen der Digitalisierungsstrategie habe die Geschäftseinheit Rental zudem die digitalen Angebote weiter ausgebaut. Das Online-Mietangebot sei an Kundenanforderungen angepasst und weiterentwickelt worden. »Wir wollen mit Rental Komplettlösungen für Baustellen anbieten«, ergänzte Gerstmann und verwies auf die derzeit knapp 30 Projekte, die Zeppelin baulogistisch komplett managt. »Mit dieser Rundumversorgung unterscheiden wir uns ganz deutlich von den vielen Klein-Vermietern,

mal abgesehen davon, dass wir rund 74 000 Maschinen im Bereich Rental aktiv betreuen.« In seinem Ausblick für das Geschäftsjahr 2018 verwies Gerstmann auf die anhaltend guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, auch wenn die Wachstumsraten als leicht rückläufig prognostiziert würden. Die Stabilisierung und weitere Erholung der Rohstoffpreise sollte aber zu weiteren Wachstumsimpulsen in der Weltwirtschaft führen, so die Einschätzung. Für eine anhaltend gute Baukonjunktur und damit gute Markt- und Absatzchancen für Baumaschinen in Deutschland würden eine weiter hohe Investitionstätigkeit in der Infrastruktur sowie eine Wohnbautätigkeit auf weiter hohem Niveau sorgen. »Hohe Erwartungen« In den Bereichen Marine sowie Öl- und Gasanwendungen erwartet man bei Zeppelin keine wesentlichen Impulse, wohingegen der Energiesektor weiterhin wachsen werde. Eine stabile Nachfrage nach verarbeitenden Anlagen wird für die Bereiche Kunststoff, Gummi und Lebensmittel prognostiziert. Auftragsbestände in Höhe von 700 Mio. Euro stützten die Umsatzerwartung für die Geschäftseinheiten Baumaschinen EU, Baumaschinen CIS, Power Systems und Anlagenbau, so Gerstmann. »In Europa ist die Bauindustrie weiter auf einem hohen Niveau, weshalb wir hohe Erwartungen haben.« Auch, weil Caterpillar im Rahmen seiner Produktoffensive nach den neuen Baggern der 20-t-Klasse weitere »hochmoderne Maschinen« auf den Markt bringen werde. Sorgen bereiten ihm und seinen Geschäftsführerkollegen allerdings die politischen Entwicklungen der jüngsten Zeit. So bergen für Peter Gerstmann der drohende Handelskrieg zwischen den USA und China sowie die Eskalation des Verhältnisses zwischen den USA und Russland vor dem Hintergrund des Syrien-Konflikts die größten Risiken. Zudem sei die Euro-Zone nicht so stabil wie viele heute glaubten, zumal immer noch unklar sei, wie sich der Brexit auswirke. Michael Wulf ß


Josef Warmeling startet jetzt bei Kögel Josef Warmeling bei Kögel den Posten des Geschäftsführers Vertrieb Westeuropa, Gebrauchtfahrzeuge, Value Added Services, Verbandsarbeit und OEM angetreten.

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Warmeling war bereits 2017 nach 19 Jahren bei Schmitz Cargobull zu Kögel gestoßen (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 5/17, Seite 15). Nach einjähriger Freistellungsphase soll er jetzt die Schlagkraft des Unternehmens stärken. Im

Josef Warmeling. Vertrieb gibt es neu eine Doppelspitze, wobei Warmeling für Deutschland, Österreich, die Schweiz, Benelux, Frankreich, Spanien, Portugal, Skandinavien und Großbritannien verantwortlich zeichnet. Massimo Dodoni kümmert sich um den Vertrieb in Italien sowie Südost- und Osteuropa wie auch im Baltikum. Zudem soll er für Kögel neue Märkte aufbauen. Sein weiteres Augenmerk liegt künftig verstärkt auf dem Bereich After Market in ganz Europa. §

LIEBHERR

O KÖGEL – Zum April hat

Zahlreiche Produktneuheiten hat Liebherr vorgestellt: Die Sparte Erdbewegung präsentierte u. a. eine neue Teleskoplader-Baureihe, die Stereolader L 514 und L 518 sowie den Hydraulikbagger R 936 Compact.

Firmengruppe Liebherr erwirtschaftet höchsten Umsatz ihrer Geschichte O LIEBHERR – Die Firmengruppe Liebherr hat im Jahr 2017 mit 9,845 Mrd. Euro den höchsten Umsatz ihrer Geschichte erzielt. Im Vergleich zum Vorjahr steigerte das Familienunternehmen seine Erlöse um 9,3 %. Für 2018 erwartet die Firmengruppe ein weiteres Umsatzwachstum.

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in Umsatzplus erreichte das Unternehmen sowohl im Bereich Baumaschinen und Mining als auch in seinen anderen Produktbereichen. So stiegen die Verkaufserlöse bei den Baumaschinen und den MiningGeräten um 14,5 % auf 6,182 Mrd. Euro. In den Sparten Maritime Krane, Aerospace und Verkehrstechnik, Werkzeugmaschinen und Automationssysteme, Hausgeräte, Komponenten sowie Hotels erwirtschaftete die Firmengruppe insgesamt 3,663 Mrd. Euro und lag damit 1,5 % über dem Vorjahresniveau. Deutliche Zuwächse realisierte Liebherr in Westeuropa, seiner bedeutendsten Absatzregion. Als besonders wachstumsstark erwiesen sich dabei Deutschland und Frankreich. Erfreulich entwickelten sich die Umsätze der Firmengruppe in Osteuropa, insbesondere in Russland. In Fernost/Australien und Amerika lagen die Erlöse ebenfalls über den Vorjahreswerten. Umsatzrückgänge waren hingegen im Nahen und Mittleren Osten und in Afrika zu verzeichnen. Ihr Jahresergebnis konnte die Firmengruppe auf insgesamt 331 Mio. Euro steigern. Das entspricht einer deutlichen Ertragssteigerung um 11,1 % im Vergleich

sobernheimer.de

We kehr’ for You…

zum Vorjahr. Als besonders erfreulich wertete das Unternehmen dabei das Plus beim Betriebsergebnis. Dem gegenüber konnte es beim Finanzergebnis nicht an sein Vorjahresniveau anschließen – ein Umstand, der auf positive Währungskurseinflüsse im Vergleichszeitraum zurückzuführen war. Mehr Beschäftigte Die Beschäftigtenzahl der Firmengruppe stieg 2017 erneut an. So wurden insgesamt 1 561 neue Arbeitsplätze geschaffen. Weltweit beschäftigte Liebherr damit zum Ende des Jahres 43 869 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auf konstant hohem Niveau hielt das Unternehmen seine Investitionsquote. Abschreibungen in Höhe von 485 Mio. Euro standen Investitionen von 749 Mio. Euro gegenüber, was einem leichten Rückgang um 0,3 % entspricht. Investitionsschwerpunkte bildeten die Fertigungsstätten, das Vertriebs- und Servicenetz sowie die Mietflotte. Für 2018 geht die Firmengruppe Liebherr von einer erneuten Umsatzsteigerung aus. Sowohl im Bereich Baumaschinen und Mining als auch in den anderen Produktbereichen sei mit einer positiven Entwicklung zu rechnen, so das Unternehmen in seinem Geschäftsbericht 2017. Spürbare Zuwächse seien insbesondere in den Sparten Mining, Betontechnik, Werkzeugmaschinen und Automationssysteme sowie Erdbewegung zu erwarten. Darauf deute die aktuell sehr gute Auftrags§ lage.


Köster ist neuer Personalchef

Meiller baut neues Werk in Österreich

O ROLLS-ROYCE POWER SYSTEMS – Die Unternehmen Rolls-Royce

O SCHWARZMÜLLER –

O MEILLER – Der Kipper-

und Woodward haben eine Vereinbarung zur Akquisition der L’Orange GmbH und deren Aktivitäten in Deutschland (Stuttgart), den USA und China durch den US-Anbieter Woodward zu einem Unternehmenswert von 700 Mio. Euro unterzeichnet. L’Orange gehört zum Geschäftsbereich Power Systems von Rolls-Royce.

Wolfgang Köster hat die Position des Personalleiters bei der Schwarzmüller-Gruppe übernommen. In seine Zuständigkeit fallen die Personalplanung und -entwicklung, der Ausbau des »Employer Brandings« sowie das interne Kommunikationsmanagement für die rund 2 300 Mitarbeiter des oberösterreichischen Anbieters für Nutzfahrzeuge. Der gebürtige Duisburger war

spezialist Meiller erweitert seine Kapazitäten in Österreich: Ein neues Werk in Oed-Öhling (Niederösterreich) soll die Produktion dort künftig auf einen Standort konzentrieren.

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’Orange gilt als einer der führenden Zulieferer von Einspritzsystemen für Diesel-, Dual-Fuel- und Schwerölmotoren. Auf Proforma-Basis erzielte L’Orange im Jahr 2017 einen Umsatz von 244 Mio. Euro, ein bereinigtes EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) von 74 Mio. Euro, einen bereinigten operativen Gewinn von 64 Mio. Euro und einen Free Cash Flow nach Steuern von 51 Mio. Euro. Das Unternehmen beliefert führende Hersteller von Spezialdieselmotoren, einschließlich der Tochterunternehmen von Rolls-Royce Power Systems, MTU Friedrichshafen und Bergen Engines. Woodward ist ein unabhängiger Entwickler, Hersteller und Dienstleister im Bereich Steuerungssystemlösungen und -komponenten für die Luftfahrtund Industriemärkte. L’Orange wird in Woodward L’Orange umbenannt und in Woodwards Industrial Segment integriert. Mit der Übernahme wird Woodward zu einem führenden Technologie- und Systemanbieter von Motorsteuerungssystemen im Markt für Industriemotoren. Die sich stark ergänzenden Portfolios der Unternehmen ermöglichen ferner eine weitere Expansion in Schlüsselsegmente und -märkte der Branche, gleichzeitig soll die Ertragskraft der Unternehmen gesteigert werden. Durch eine langfristige Liefervereinbarung mit einer anfänglichen Laufzeit von 15 Jahren wird L’Orange auch künftig Partner und Zulieferer für MTU Friedrichshafen und Bergen Engines bleiben. Der Abschluss der Akquisition wird für das Ende des 2. Quartals erwartet. Die Transaktion unterliegt der Genehmigung der deutschen Kartell§ behörden.

Hohe Nachfrage nach Bauleistungen hält im deutschen Baugewerbe an

O ZDB – Die Mitgliedsunternehmen des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB) haben auch im März gut gefüllte Auftragsbücher gesehen. Während im Wohnungs- und Wirtschaftsbau die Bestellungen das hohe Niveau halten, festigte sich auch im Tiefbau die gute Geschäftslage. Das zeigt die monatliche Konjunkturumfrage für März. Die Bautätigkeit hat gegenüber Februar weiter zugelegt. Dies ist insofern bemerkenswert, als dass die Witterung im März durch deutliche Frostperioden gekennzeichnet war. So wurden wesentlich mehr witterungsbedingte Behinderungen gemeldet als im Vormonat. Eine intensive Bautätigkeit spiegelt sich auch in der Geräteauslastung wider. Sie steigt im Hochbau auf über 70 % (Februar 67 %) und liegt im Tiefbau bei 62 %. In den beiden Vorjahren lag die Auslastung im Tiefbau saisontypisch deutlich niedriger; bei weniger als 55 %. Die Auftragsbestände wurden im März im Tiefbau leicht abgebaut, von fast drei Monaten auf knapp zweieinhalb Monate, und liegen im Hochbau mit dreieinhalb Monaten auf Vormonatsniveau. Der Blick auf die kommenden Monate bleibt zuversichtlich. Die Unternehmen erwarten eine anhaltend gute Auftragslage und Geschäftsentwicklung. Die Investitionsbereitschaft bleibt ausgeprägt. §

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Einspritztechnologie-Spezialist L’Orange geht an Woodward

Wolfgang Köster (52) ist neuer Personalleiter der Schwarzmüller-Gruppe. mehr als 20 Jahre bei einem deutschen Maschinenbaukonzern beschäftigt, zuletzt als Personaldirektor und Chief Compliance Officer mit internationaler Ausrichtung im Project- und Change-Management. Zu seinen Länderschwerpunkten zählten Deutschland, Österreich, Frankreich, die Niederlande, die USA, Brasilien, Indien und China. Zudem verfügt er über langjährige Erfahrung als ehrenamtlicher Richter beim Arbeits- bzw. Landesarbeitsgericht NRW. §

In Österreich werden in den beiden Werken Waidhofen an der Ybbs sowie Asten jährlich rund 1500 Kipper gebaut. Der Umsatz der österreichischen Meiller-Tochter beläuft sich inzwischen auf rund 33 Mio. Euro jährlich, Tendenz steigend. Doch die Kapazitäten stoßen an beiden Standorten an ihre Grenzen und auch die logistischen Herausforderungen, die die rund 65 km voneinander entfernten Werke mit sich bringen, sind groß. Daher entschied die MeillerGeschäftsführung, die beiden Werke aufzulösen und die Produktion an einem Standort zu konzentrieren. Der neue Standort in Oed-Öhling liegt auf halber Strecke zwischen den beiden bestehenden Werken. Das knapp 6 ha große Grundstück, direkt an der Autobahnauffahrt Richtung Wien, bietet Meiller optimale Entwicklungsmöglichkeiten. Vorgesehen sind ein Büro- sowie ein Produktionsgebäude mit drei Hallenschiffen und über 12000 m2 Bruttogeschossfläche, in dem alle 85 Mitarbeiter aus Waidhofen sowie alle 35 Mitarbeiter aus Asten einen neuen Arbeitsplatz finden sollen. Insgesamt sollen 22 Mio. Euro in den neuen Standort investiert werden, der bereits Ende 2019 fertig gestellt werden könnte. §

Kärcher erreicht 2017 2,5 Mrd. Euro Umsatz

O KÄRCHER – Der Reinigungstechnikspezialist Kärcher meldet für das Geschäftsjahr 2017 einen neuen Rekord: Der Umsatz ist um 7,5 % auf 2,5 Mrd. Euro gestiegen. Das Plus führte auch zu mehr Beschäftigung: Ende 2017 waren weltweit 12 304 Mitarbeiter in 67 Ländern für das Familienunternehmen tätig − 442 mehr als im Vorjahr. »Sehr gut lief das Geschäft in unseren Kernmärkten Deutschland, Frankreich und Japan. Aber auch aufstrebende Regionen wie Osteuropa und Südamerika haben zur positiven Entwicklung beigetragen«, so Hartmut Jenner, Vorsitzender der Geschäftsführung. §


Neuer Leiter Marketing, Vertrieb und Services Mercedes-Benz Lkw

Wacker Neuson mit erfolgreichem Geschäftsjahr 2017

O MERCEDES-BENZ – Andreas von Wallfeld (47) übernimmt

O WACKER NEUSON – Der Baugeräte- und

on Wallfeld soll als ausgewiesener Vertriebs- und Marketingexperte mit seiner spartenübergreifenden Markterfahrung Vertrieb, Marketing und Aftersales weltweit auf die Anforderungen der Zukunft ausrichten. Die vergangen vier Jahre hatte er die Vertriebs- und Marketingaktivitäten von Mercedes-Benz Cars in Deutschland geleitet. Der Vertriebs- und Marketingfachmann startete seine Karriere bei der heutigen Daimler AG nach einem kaufmännischen Studium und MBA 1998 in der internationalen Nachwuchsgruppe. Nach Stationen im Produktmanagement und der Vertriebsstrategie in der Stuttgarter Konzernzentrale leitete er von 2006 bis 2011 die konzerneigene Mercedes-

Benz-Niederlassung in Fulda. Dort verantwortete er spartenübergreifend den Andreas von Wallfeld. Vertrieb von Personenwagen, Transportern und Lkw. 2011 übernahm von Wallfeld den Bereich Begegnungskommunikation Mercedes-Benz Cars in Stuttgart. In dieser Funktion war er für die weltweiten Messen, Ausstellungen, Events, Retail-Auftritte, Kundencenter und andere Markenplattformen zuständig. Die Nachfolge von Andreas von Wallfeld als Leiter Vertrieb und Marketing Mercedes-Benz Cars Deutschland soll zu einem späteren Zeit§ punkt bekannt gegeben werden. DAIMLER

V

Neuer Managing Director für die Marke Kansas

O KANSAS – Thomas Schwartz ist neuer Managing Director

KANSAS

von Kansas im dänischen Odense. Der 41-Jährige übernimmt bei dem Arbeitskleidungsspezialisten den neu geschaffenen Posten des Marken-Chefs. Zur letzten A+A im Oktober hatte die Fristads Kansas Group die Neuausrichtung der europäischen Markenstrategie eingeläutet. Seine Bekleidungskonzepte vermarktet das Unternehmen künftig in Thomas Schwartz. Deutschland und Dänemark unter dem Label »Kansas«, in den weiteren europäischen Ländern einschließlich Österreich und der Schweiz unter der Marke »Fristads«. Entsprechend liegt auch der künftige Tätigkeitsschwerpunkt von Thomas Schwartz auf der Entwicklung und dem Verkauf hochwertiger und moderner Berufsbekleidung in den Schlüsselmärkten Dänemark und Deutschland. Der Däne war zuletzt als Senior Director bei Adidas Nordics tätig. Darüber hinaus sammelte Schwartz Erfahrungen in verschiedenen Führungspositionen bei Sony und Masterfoods. Der Vertriebs- und Marketingspezialist hat bereits zum Dezember seine neue Stelle angetreten. In den kommenden Monaten soll das Corporate Design von Kansas samt der visuellen Identität des Unternehmens komplett überarbeitet werden. Der Start des neuen Gewandes ist für das 3. Quartal 2018 geplant. §

Hankook erweitert Werk in Ungarn

O HANKOOK – Der Reifenhersteller Hankook hat Pläne zum Bau einer neuen Produktion für Lkw- und Busreifen in seinem Werk im ungarischen Rácalmás bekannt gegeben. Die Arbeiten sollen im 1. Halbjahr beginnen, der Produktionsstart ist für 2020 angesetzt. Die Erweiterung im Wert von rund 290 Mio. Euro ist die vierte große Investition in der Geschichte des 2007 eröffneten Werks. Die neue Anlage soll helfen, den steigenden Bedarf des europäischen Markts an Hankook-Lkw- und -Busreifen sowohl im Bereich Erstausrüstung als auch im Ersatzmarkt zu decken. §

Kompaktmaschinenhersteller Wacker Neuson konnte im Geschäftsjahr 2017 seine Umsatzund Ergebniszahlen gegenüber dem Vorjahr signifikant steigern und seine gesteckten Ziele erreichen. Getrieben von Marktanteilsgewinnen in einem günstigen Marktumfeld und einem Aufschwung in fast allen für den Konzern bedeutenden Regionen stieg der Konzernumsatz um 13 % auf 1,534 Mrd. Euro. Im größten Absatzmarkt Europa, in dem der Konzern rund 74 % der Umsatzerlöse generiert, wuchs der Umsatz um 11 % und erreichte 1,130 Mrd. Euro. Umsatzstärkstes Land war Deutschland, wo der Konzern mit mehr als 60 eigenen Stationen sowie einer ergänzenden Händlerorganisation vertreten ist. Die Umsatzentwicklung in Europa wurde auch von Frankreich, Polen und Österreich getragen. Noch stärker als in Europa fiel der Umsatzzuwachs in der Region Amerikas aus. Der Konzern erreichte hier 358 Mio. Euro, ein Plus von 23 % zum Vorjahr. Neben Produkten der Baustellentechnik waren die in den USA produzierten Kompaktlader sowie aus Europa importierte Kompaktmaschinen Zugpferde des Wachstums. In der Region Asien-Pazifik sank der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 5 % auf 47 Mio. Euro. In China musste der Konzern einen Umsatzrückgang hinnehmen, da die Umsätze der Vergleichsbasis 2016 durch einen Einmaleffekt aus der Erstausstattung neuer Händler mit Kompaktmaschinen erhöht waren. In Australien und Neuseeland hingegen stiegen die Umsätze deutlich. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wuchs um 48 % auf 131 Mio. Euro, was einer EBIT-Marge von 8,6 % entspricht (2016: 88,8 Mio. Euro; 6,5 %). Bereinigt um Einmaleffekte und Aufwendungen für Restrukturierungen stieg die EBIT-Marge von 6,2 % auf 9,4 %. Seine Position als einer der führenden Baugeräte- und Kompaktmaschinenhersteller will der Konzern weiter ausbauen. Bedeutung kommt dabei der intensiven Bearbeitung der Kernmärkte Europa und Nordamerika zu. »Wir haben unsere Möglichkeiten in unseren Stammmärkten noch längst nicht ausgeschöpft. Wir wollen insbesondere in unseren Kompetenzfeldern mit Baugeräten der Verdichtungs- und Betontechnik sowie mit unseren Kompaktbaumaschinen Wachstumspotenziale heben«, so Martin Lehner, Vorstandsvorsitzender der Wacker Neuson SE. »Unsere ›Strategie 2022‹ zielt auf die kompromisslose Ausrichtung am Kunden ab. Die drei strategischen Pfeiler ›Fokussierung‹, ›Beschleunigung‹ und ›Exzellenz‹ geben hierbei die Richtung vor.« Auf das Jahr 2018 blickt der Konzern mit Optimismus: Erwartet wird ein Umsatz von 1,65 bis 1,7 Mrd. Euro, was einer Steigerung von 8 % bis 11 % im Vergleich zu 2017 entspricht. Die Verbesserung der EBIT-Marge wird mit 9 % bis 10 % geplant. §

MAI 2018

WACKER NEUSON

zum Mai die Leitung der Bereiche Marketing, Vertrieb und Services bei Mercedes-Benz Lkw. Er folgt auf Till Oberwörder (47), der bereits zum April die Verantwortung für Daimler Buses übernommen hat.

13


BMD übernimmt Keestrack-Händlerschaft

O PALFINGER – Der Aufsichts-

O BMD – Das Heidelberger

rat der Palfinger AG hat seine Suche nach einem neuen Vorstandsvorsitzenden abgeschlossen: Andreas Klauser soll die Position des Vorstandsvorsitzenden zum 1. Juni übernehmen. Vor seiner künftigen Tätigkeit war Klauser im Team von Sergio Marchionne CNHIndustrial-Vorstandsmitglied und Brand President von Case IH und Steyr weltweit. Er hat große Unternehmensteile in

Unternehmen BMD Baumaschinendienst ist neuer Keestrack-Baumaschinenhändler für Baden-Württemberg. In Zusammenarbeit mit dem Generalimporteur Oppermann & Fuss als einzigem autorisierten KeestrackHändler in Deutschland, übernimmt BMD nach vielen Jahren der Vermietung nun auch den Vertrieb und Service für Keestrack-Brech- und -Siebanlagen sowie -Haldenbänder.

PALFINGER

D

ieser Schritt ist für BMD die konsequente Weiterentwicklung der Sparte Aufbereitungstechnik und rundet unser Programm durch die raupenmobilen Backen- und Prallbrecher sowie Siebanlagen von Keestrack perfekt ab«, sagt Cle-

BMD

Neuer CEO bei Palfinger

Geschäftsführer Peter Oppermann und Verkaufsleiter Torsten Unruh von Oppermann & Fuss, BMD-Geschäftsführung und -Ingenieure sowie Vertriebsmitarbeiter der Sparte Aufbereitungstechnik. mens Hubert, Geschäftsführer von BMD-Baumaschinendienst. BMD besteht seit über 50 Jahren und hat auch als Hersteller seiner eigenen BMD-Recycler-Anlagen ein umfassendes Know-how im Bereich Brech- und Siebtechnik erworben.

Die belgische Firma Keestrack wurde 1988 von Kees Hoogendoorn gegründet. Zehn Jahre später begann die Produktion von Siebanlagen. Es folgten mobile Prallbrecher und schließlich eine vollständige Baurei§ he mobiler Backenbrecher.

Andreas Klauser (53).

14

Bei B&R wird investiert

O B&R – Der Automatisierungsspezialist B&R hat in seinen

B&R

Europa und den USA erfolgreich geführt, neu ausgerichtet und im Wettbewerb profitabel gehalten. In Turin verantwortete er als COO von CNH Industrial für die EMEA-Region die Integration von zwölf Marken und neun Teilorganisationen (darunter Iveco, New Holland, Case IH und STEYR). Zuletzt war Klauser als President von Case IH und STEYR weltweit mit Sitz in den USA tätig. §

Der Automatisierungsspezialist B&R investiert am Standort Gilgenberg in Produktionsflächen, Büroarbeitsplätze und Logistik.

Standort Gilgenberg investiert und wenige Kilometer vom Hauptsitz in Eggelsberg entfernt weitere Büroarbeitsplätze, Schulungsräume und Produktionsflächen geschaffen. Zudem wurde eine neue Logistikhalle in Betrieb genommen. Gilgenberg soll zu einem B&R-Kompetenzzentrum für die Entwicklung und Fertigung elektromechanischer Produkte werden. Die Montage der B&R-Motoren findet bereits dort statt. Künftig wird bei B&R in Gilgenberg auch das intelligente Transportsystem AcopoStrak produziert und weiterentwickelt. §

Portfolio-Erweiterung: BHS-Sonthofen übernimmt AVA

Volkswagen Nutzfahrzeuge mit Auslieferungsminus im ersten Quartal

O BHS-SONTHOFEN – Zum April hat BHS-Sonthofen (Allgäu) alle

O VOLKSWAGEN NUTZFAHRZEUGE – In den ersten drei

Anteile der AVA GmbH & Co. KG aus Herrsching/Ammersee übernommen. BHS-Sonthofen stärkt damit die eigene Marktposition im Bereich Mischtechnik und ergänzt seine Kompetenz im Bereich der Fest-FlüssigTrennung um die Trocknungstechnik von AVA. Die Eigentümer von AVA veräußern ihr Unternehmen aus Altersgründen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen bewahrt. Der Standort in Herrsching soll erhalten bleiben, alle Mitarbeiter von AVA werden übernommen. Beide Unternehmen agieren weiterhin unter eigenem Namen am Markt. Das Produktprogramm von AVA umfasst Horizontal- und Vertikal-Mischer und -Trockner. BHS-Sonthofen bietet technische Lösungen auf dem Gebiet der mechanischen Verfahrenstechnik mit den Schwerpunkten Mischen, Zerkleinern, Recyceln und Filtrieren. §

Monaten des Jahres hat VW Nutzfahrzeuge (VWN) 114 700 Fahrzeuge an Kunden in aller Welt ausgeliefert. Das sind 5,9 % weniger als im Vorjahreszeitraum.

MAI 2018

Wegen des bis Anfang März andauernden Auslieferungsstopps für den – auch zu VWN gerechneten – T6 mit Pkw-Zulassung, bilde sich, so das Unternehmen, die anhaltend gute Nachfrage nach VWN-Produkten vorübergehend nicht in den Auslieferungszahlen des 1. Quartals ab. In Westeuropa wurden im 1. Quartal 77300 Fahrzeuge ausgeliefert (– 10,8 %). In Deutschland waren es 28300 (– 9,1 %), in Frankreich 4300 (– 25,1 %), in Großbritannien 12600 (– 4,8 %), in Italien 2900 (– 5,4 %) und in Spanien 3200 (– 14,8 %). Nach Baureihen waren es 40400 Fahrzeuge der T-Baureihe (– 20,2 %), 42700 Caddy (+0,5 %), 19700 Amarok (+7,6 %) und 12000 Crafter (+13,5 %). §


Den Fortschritt erleben.

Liebherr-Mischtechnik GmbH 88427 Bad Schussenried, Deutschland Tel.: +49 7583 94 9 0 E-Mail: info.lmt@liebherr.com www.facebook.com/LiebherrConstruction www.liebherr.com


Im Blickpunkt

MICHAEL WULF (4)

Nach dem vierten Absatz-Rekordjahr in Folge steht für Volker Mornhinweg, seit 2010 Leiter von Mercedes-Benz Vans, außer Frage: »Wir sind so erfolgreich wie nie zuvor!«

L MERCEDES-BENZ VANS

»Mit dem neuen Sprinter bringen wir unsere strategische Zukunftsinitiative ›adVANce‹ erstmals auf die Straße« Wohl dem Nutzfahrzeug-Manager, der solche Zahlen verkünden kann: Gut 401000 Fahrzeuge abgesetzt und damit 12 % mehr als im Jahr zuvor, mit 13,2 Mrd. Euro wieder einen Umsatzrekord aufgestellt. Für Volker Mornhinweg, seit 2010 Leiter von Mercedes-Benz Vans, steht nach dem vierten Absatz-Rekordjahr in Folge außer Frage: »Wir sind so erfolgreich wie nie zuvor!« Das sagte er Mitte März beim Jahrespressegespräch in Stuttgart und verwies in diesem Zusammenhang auf die Strategie »Mercedes-Benz Vans goes global«: »Das ist die Grundlage unseres Erfolgs. Wir sichern damit unser nachhaltiges Wachstum und erschließen zusätzlich konsequent neue Geschäftspotenziale. In 2017 sind wir bereits mit signifikanten Investitionen in Vorleistung gegangen, und auch 2018 nehmen wir nochmals einen hohen Betrag in die Hand.«

Von Michael Wulf m Zentrum dieser Gesamtinvestition in Höhe von mehr als 2 Mrd. Euro steht der neue Sprinter, der als »vollvernetzte Gesamtlösung« im Juni auf den Markt kommt. »Mit dem Sprinter bringen wir unsere strategische Zukunftsinitiative adVANce

I 16

MAI 2018

erstmals auf die Straße«, betonte Volker Mornhinweg. »Damit wandelt sich Mercedes-Benz Vans von einem reinen Fahrzeughersteller zum Anbieter von ganzheitlichen Transport- und Mobilitätslösungen.« Darüber hinaus kündigte er an, dass Mercedes-Benz Vans mit Europas größtem Reisemobil-Hersteller Hymer (Bad Waldsee) eine Partnerschaft vereinbart hat, zu der ein Liefervertrag über mehrere tausend Sprinter gehört.

»Bieten bei E-Mobilität eine Gesamtsystemlösung« Ein zentraler Baustein der Zukunftsinitiative adVANce ist laut Volker Mornhinweg auch die Elektrostrategie von Mercedes-Benz Vans. Im Gespräch mit dem bauMAGAZIN sagte der 58-Jährige, dass man aufgrund innovativer Produktionstechnologien jederzeit in der Lage sei, in den Werken die Produktion rein elektrisch betriebener Fahrzeuge hochzufahren, sollte sich die Nachfrage dementsprechend positiv entwickeln. So sei von der


Damit wir die hohe Nachfrage nach dem Sprinter auch bedienen können, investieren wir massiv in intelligente Produktion – bis zum Jahr 2025 mehr als 200 Mio. Euro.« Volker Mornhinweg, Leiter Mercedes-Benz Vans

zweiten Jahreshälfte an der eVito lieferbar, im kommenden Jahr folge dann der eSprinter. »Bei der Elektromobilität geht es aber um sehr viel mehr als um das Fahrzeug», so Volker Mornhinweg. »Deshalb bieten wir unseren Kunden eine Gesamtsystemlösung, inklusive umfassender Beratung und ergänzenden Services.« Als ein Beispiel für eine solche ganzheitliche Zusammenarbeit bezeichnete er die strategische Partnerschaft mit dem Logistikdienstleister Hermes und den daraus resultierenden Pilotprojekten in Hamburg und Stuttgart, bei denen die ersten von insgesamt 1 500 Elektrotransportern zum Einsatz kommen. Dabei erarbeite man gemeinsam mit Hermes auch ein Konzept für die Lade-Infrastruktur.

bungsparameter wie Temperatur und Höhenprofil mit ein. Daraus lassen sich die jeweilige Reichweite und der voraussichtliche Energieverbrauch ermitteln. Die Analyse berücksichtigt auch vorhandene Ladesäulen und berechnet den zusätzlichen Lade- und Energiebedarf. Optional können gewerbliche Kunden auch ihre jeweiligen Zuladungen und das Gesamtgewicht des Fahrzeugs mit in die Kalkulation einfließen lassen. So soll ein realistisches und aussagekräftiges Nutzungsprofil entstehen.

Nutzungsprofile unterscheiden sich stark Zudem hat Mercedes-Benz Vans mit eVAN Ready eine kostenlose App entwickelt, mit der man vor dem Kauf überprüfen kann, ob Elektromobilität für das Unternehmen die passende Antriebsart ist. Dabei zeichnet eVAN Ready reale Fahrstrecken des Nutzers auf, analysiert das Mobilitätsverhalten und gleicht dieses mit zahlreichen Parametern des eVito und oder des eSprinter ab. »Gerade bei gewerblichen Kunden unterscheidet sich das jeweilige Nutzungsprofil stark«, sagte Volker Mornhinweg. »Ein Servicetechniker, der eine ganze Region betreut, hat bekanntlich völlig andere Anforderungen an die Reichweite als ein städtischer Paketlieferdienst, der auf kurzen, langfristig planbaren Strecken unterwegs ist.« Geschwindigkeit und Beschleunigung werden in der neuen App deshalb ebenso erfasst wie Stopps oder längere Pausen. Ebenso fließen Umge-

Midsize-Segment das »zweite wichtige Standbein« Zu den guten Zahlen im vergangenen Jahr – neben Absatz und Umsatz wurde auch beim Ergebnis (EBIT) mit 1,181 Mrd. Euro ein neuer Spitzenwert (i. V. 1,17 Mrd. Euro) erzielt, zudem betrug die Umsatzrendite 9 % – habe, so erläuterte Volker Mornhinweg, jede einzelne Baureihe mit einem eigenen Bestwert beigetragen. Größte Absatztreiber waren dabei der Vito und die V-Klasse. Mit insgesamt über 171 000 Einheiten lag der Absatz deutlich über dem Vorjahresbestwert (+ 22 %). »Damit hat sich das Midsize-Segment neben dem Sprinter als zweites wichtiges Standbein für Mercedes-Benz Vans etabliert«, so Volker Mornhinweg weiter. Auch die bisherige Sprinter-Generation habe in ihrem letzten Verkaufsjahr »nochmal alles rausgeholt«. So wurden mit mehr als 200 000 Einheiten

Der neue Sprinter in der Version des 319 CDI Tourer mit 140 kW (190 PS). Den Sprinter Tourer gibt es mit drei verschiedenen Radständen und vier Motorisierungen.

401000 Fahrzeuge Gut 401 000 Fahrzeuge hat Mercedes-Benz Vans im Jahr 2017 weltweit abgesetzt und damit 12 % mehr als im Jahr zuvor. Dabei stieg der Umsatz auf die Rekordhöhe von 13,2 Mrd. Euro. Auch beim Ergebnis (EBIT) wurde mit 1,181 Mrd. Euro ein neuer Spitzenwert (i.V. 1,17 Mrd. Euro) erzielt, zudem betrug die Umsatzrendite 9 %.

MAI 2018

17


Auch 2018 bieten die Märkte gute Voraussetzungen für weiteres Wachstum. Wir erwarten deshalb, dass unser weltweiter Absatz deutlich steigt.« Volker Mornhinweg, Leiter Mercedes-Benz Vans

(+ 4 %) so viele Sprinter abgesetzt wie nie in einem Jahr. Auch der Citan war auf Rekordkurs: Mit mehr als 26 000 Einheiten wurde der Absatz um gut 5 % gesteigert. Zudem war 2017 das »Geburtsjahr« der neuen X-Klasse, von der in Europa von November bis Jahresende die ersten 3 000 Fahrzeuge ausgeliefert wurden. Derzeit wird der Markteintritt des PremiumPickup in Südafrika und Australien vorbereitet, 2019 steht der Markteintritt in Argentinien und Brasilien an. »Mit der X-Klasse werden wir das weltweite Wachstumspotenzial im Segment der Midsize-Pickups voll ausnutzen«, sagte Volker Mornhinweg, »insbesondere in klassischen PickupMärkten auf der südlichen Halbkugel.« Auch 2018 bieten die Märkte gute Voraussetzungen für weiteres Wachstum, so Volker Mornhinweg. In der Region EU 30, in der vergangenes Jahr mehr als 273 000 Einheiten abgesetzt wurden (+ 9 %), erwartet Mercedes-Benz Vans ein leichtes Marktwachstum. Für die USA rechnet man mit einer leicht steigenden Nachfrage nach großen Transportern. Und in Lateinamerika geht man davon aus, dass sich der Markt für große Transporter weiter erholt. »Auch in China, wo wir 2016 unsere Midsize-Vans eingeführt und 2017 unseren Absatz um 75 % gesteigert haben, wird sich der von uns adressierte Markt deutlich beleben. Insgesamt erwarten wir deshalb, dass unser weltweiter Absatz 2018 deutlich steigt.«

DAIMLER (2)

Der neue Sprinter »ist eine Zeitenwende«

Mit eVAN Ready hat Mercedes-Benz Vans eine kostenlose App entwickelt, die reale Fahrstrecken des Nutzers aufzeichnet, das Mobilitätsverhalten analysiert und dieses mit zahlreichen Parametern des eVito und oder des eSprinter abgleicht. 18

MAI 2018

Als »absolutes Highlight in diesem Jahr« bezeichnete Volker Mornhinweg die Einführung des neuen Sprinters, »der für Mercedes-Benz Vans nicht weniger ist als eine Zeitenwende«. Denn mit der Zukunftsinitiative adVANce bearbeite man die zentralen Innovationsbereiche der Transportbranche. »So wird der Sprinter zu einer echten Gesamtsystemlösung«, sagte Volker Mornhinweg. »Denn wir machen ihn zum Knotenpunkt im Internet der Dinge, und damit zum integralen Teil der Wertschöpfungskette unserer Kunden.« Das gesamte Fahrzeug funktioniere nach dem Baukastenprinzip und könne auf unterschiedlichste Einsätze angepasst werden – vom Fahrzeug für den Handwerker bis zum luxuriösen Reisemobil. Basis dafür ist die völlig neuartige Konnektivität, so Volker Mornhinweg. »Durch ein serienmäßig im Fahrzeug verbautes Kommunikations-Modul ist der neue Sprinter permanent mit dem Internet verbunden. Damit ist er eingebettet in ein Netz aus digitalen Dienstleistungen, die weit über das Fahrzeug hinausgehen. Das ist ein enormer Wettbewerbsvorteil, kein anderer Van ist derart gut vernetzt.« So biete das Fahrzeug unter anderem ein »Highend-Cockpit« mit dem intuitiv zu bedienenden Multimediasystem MBUX (Mercedes-Benz User Experience) inklusive Sprachsteuerung (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 3/18, Seite 128), »eine echte Revolution«, so Volker Mornhinweg.

Das intuitiv zu bedienende Multimediasystem MBUX (Mercedes-Benz User Experience) inklusive Sprachsteuerung sorgt zusammen mit der Plattform Mercedes PRO für die Verknüpfung von Fahrzeugen und Dienstleistungen.

Mehr als 1 700 verschiedene Varianten Damit verwies Volker Mornhinweg auf die in fünf Bereiche unterteilte Zukunftsinitiative adVANce: digital@vans (digitale Vernetzung), solutions @vans (Hardware-Lösungen), rental@vans (innovative Mietmodelle), sharing@vans (Personenbeförderung) und eDrive@vans (Elektromobilität). »Der neue Sprinter ist bereits heute für zukünftige Anforderungen gerüstet, auch wenn man sich vielleicht heute noch gar nicht ausmalen kann, wohin die Reise in den nächsten zehn Jahren geht.« Aber nicht nur der neue Sprinter sei digital und vernetzt, auch das globale Sprinter-Produktionsnetzwerk. »Damit wir die hohe Nachfrage nach dem Sprinter auch bedienen können, investieren wir massiv in intelligente Produktion – bis zum Jahr 2025 mehr als 200 Mio. Euro. Nicht zuletzt auch, um die hohe Varianz des neuen Fahrzeugs darstellen zu können. Der neue Sprinter bietet künftig noch mehr spezifische Anwendungsmöglichkeiten. In Summe ist er in mehr als 1 700 verschiedenen Varianten verfügbar – allein wenn man Kernmerkmale wie Aufbauart, Antriebskonzept und Kabinengestaltung kombiniert.«

Produktion läuft seit Anfang März Dafür bringe Mercedes-Benz Vans Fertigungstechnologien in die Werke, die bislang nur in Pilotprojekten eingesetzt worden seien. Das gelte auch für das neue US-Werk in Charleston. »Wir machen es zu einem der modernsten Produktionsstandorte in Nordamerika und setzen unsere innovativsten Produktionstechnologien um«, sagte Volker Mornhinweg. »Die Fertigung des neuen Sprinter in den USA startet im zweiten Halbjahr. So fahren wir jetzt sukzessive die Produktion des Sprinter hoch, da der weltweite Produktionsanlauf eines so hochkomplexen Produkts schrittweise passieren muss.« In Deutschland läuft der neue Sprinter bereits seit Anfang März in Serie vom Band und steht von Juni an bei den Händlern. ß


MARKTÜBERSICHT

JCB

Mit einem Novum wartet das bauMAGAZIN in dieser Ausgabe auf: Unsere exklusive Marktübersicht »Kompaktbagger von 1,5 bis 2 t« soll erstmals einen Überblick aller Maschinen in diesem Segment bieten, die in Deutschland angeboten werden – komprimiert und auf einen Blick.

Raupen-Kompaktbagger mit einem Einsatzgewicht von 1,5 t bis 2 t werden in Deutschland am stärksten nachgefragt.

»Kompaktbagger von 1,5 bis 2 t« Von Dan Windhorst und Michael Wulf it Vergleichen ist es immer so eine Sache: Oft hinken sie, manchmal sind sie an den Haaren herbeigezogen und nicht selten werden Dinge miteinan‐ der verglichen, die sich per se nicht vergleichen lassen – weil eben Unvereinbares miteinan‐ der verglichen wird, die wichtigs‐ ten Kriterien nicht berücksich‐ tigt sind. Wobei wir sofort bei

M

Vor allem im seit Jahren boomenden GaLaBau sind die Mini-Bagger so gut wie unverzichtbar.

der bekannten Redewendung von den »Äpfeln und Birnen« sind… Oder beim »Vergleiche hinken«, was selbstredend den mahnenden Zeige6inger impli‐ ziert. Trotzdem hat die Redaktion des bauMAGAZIN den Versuch unternommen, in einem ganz be‐ stimmten Baumaschinen‐Seg‐ ment eine Übersicht zusammen zu stellen, die komprimiert und auf einen Blick die Möglichkeit zum Vergleich bietet. Entschie‐ den haben wir uns für das Seg‐ ment der Raupen‐Minibagger – und dort exakt für die Bagger, de‐ ren Einsatzgewicht zwischen

MAI 2018

19


MARKTÜBERSICHT 1,5 t und 2 t beträgt. Und zwar aus einem ganz besonderen Grund: In dieser Gewichtsklasse werden schon seit geraumer Zeit die meisten Bagger in Deutsch‐ land verkauft.

Das am meisten verkaufte Segment in Deutschland

Kompaktbagger werden heute nicht nur mit Löffel ausgestattet, sondern auch mit Anbaugeräten, wie Sortier- und Abbruchgreifern oder sogar Hydraulikhämmern.

das wird einem erst dann deut‐ lich, wenn man diese mit der Ge‐ samtanzahl der in Deutschland verkauften Kettenbagger ver‐ gleicht. Die belief sich 2017 laut der Statistik des VDMA‐Fachver‐ bandes Bau‐ und Baustoffma‐ schinen auf knapp 18 000 Bag‐ ger, von denen rund 15 000 der Klasse bis 12 t zugerechnet wur‐ den und 2 900 der Klasse über 1 t. Womit klar ist: Das Segment der Mini‐Bagger ist mit Abstand das größte in Deutschland.

Bobcat

Case

Caterpillar

Doosan

E19

CX18C

301.7D

DX17Z

Motorhersteller

Kubota

Mitsubishi

Yanmar

Kubota

Motortyp

D722-E2B-BCZ-7

L3E 952

3TNV76

D722-E2B-BCZ-7

13,7/10,2 (k.A.)

16,3/12,2 (2300)

17,7/13,2 (2200)

13,3/9,9 (2500)

42,3 (k.A.)

53 (1600)

k.A.

42,3 (2000)

t

1,88

1,89

1,72

1,75

mm

3831x2299x980

3855x2300x980

3855x2290x990

3450x2297x980

km/h

2,5/4,0

2,1/4,1

2,8/5,6

2,5/4,0

Kraftstofftank

l

19

k.A.

24

19

Hydrauliktank

l

19

k.A.

21

14.3

Förderleistung Hydrauliksystem

l/min

Doppelkolbenpumpe (41,3) + Zahnradpumpe (11,3)

Axialkolbenpumpe mit variabler Förderleistung (2x17) + Zahnradpumpe (10,4)

Hauptpumpe (2x23,8) + Zusatzpumpe (19,0 + 6,4)

Doppelkolbenpumpe (2x15) + Zahnradpumpe (11,3)

Planierschild HxB

mm

235x1360

250x1250

230x990

235x980

(ausgeklappt)

(ausgeklappt)

(eingeklappt)

(eingeklappt)

Bodenfreiheit

mm

k.A.

415 (Heck)

k.A.

419 (Heck)

Geräuschpegel innen/außen

dB

79/93

k.A.

k.A.

80/93

Leistung Drehmoment Einsatzgewicht Abmessung LxHxB Geschwindigkeit 1.Gang/2.Gang

20

So besagt die Statistik des euro‐ päischen Baumaschinenkomi‐ tees CECE, der bei der EU in Brüs‐ sel die Interessen der Bauma‐ schinenhersteller in Europa ver‐ tritt, dass im vergangenen Jahr in Deutschland in der Baggerklasse von 0 t bis 8 t exakt 15 207 Ein‐ heiten abgesetzt wurden. Davon wiederum waren es genau 6 331 Maschinen im Bereich von 1 t bis 2 t. Welch immense Zahl das ist,

Laut CECE wurden 2017 in Deutschland exakt 6331 Raupen-Kompaktbagger im Bereich von 1 bis 2 t abgesetzt.

MAI 2018

PS/kW (bei min¹) Nm (bei min¹)


Derzeit sind es 18 Hersteller, die Deutschland in diesem Be‐ reich ihre Maschinen anbieten. Dabei ist in den zurückliegenden Jahren eine klare Tendenz er‐ kennbar gewesen: Dominierten früher vor allem auf dieses Ma‐

sprechend groß ist das Angebot an Maschinen mittlerweile… und der daraus resultierende Wettbewerb. Der wird immer öfter über den Preis ausgetragen. Womit schon das erste Kriterium – und für manchen Kunden wohl auch das wichtigste – genannt ist, das sich für eine vergleichende Marktübersicht anbietet. Um es gleich vorweg zu nehmen: Natür‐ lich hat das bauMAGAZIN ver‐ sucht, eine Art Grundpreis in Er‐ fahrung zu bringen. Aber fast alle Hersteller haben abgewunken mit dem Hinweis, dass der Preis ihrer Maschinen von diversen Ausstattungspaketen abhängig sei oder gebuchten Servicepake‐ ten oder, oder, oder… Dazu gibt

schinen‐Segment spezialisierte Hersteller – wie beispielsweise Kubota, Takeuchi oder Yanmar – diesen Markt, sind dort schon längst auch Full‐Liner wie Cater‐ pillar, Komatsu, Volvo, Hyundai oder Hitachi präsent. Dement‐

Kompaktbagger sind heutzutage auf jeder Baustelle – ob ganz groß oder ganz klein – zu finden.

Eurocomach

Hitachi

Hyundai

JCB

Kobelco

ES18ZT

Zaxis 17U

R17Z-9A

19C-1

SK18

Yanmar

Yanmar

Kubota

Perkins

Yanmar

3TNV70

3TNV70

D902

403D-07

3TNV70-VBVA2

15,2/11,2 (2100)

14/10,6 (2400)

16/11,8 (2300)

14,5/10,8 (2550)

12,7/9,5 (2100)

k.A.

48,8 (1800)

54,6 (1900)

45,6 (2000)

49,3 (1500)

1,81

1,89

1,70

1,94

1,90

3940x2357x990

3500x2380x990

3480x2320x990

38623x2324x980

3775x2280x980

2,2/4,2

2,4/4,2

2,2/4,1

2,4/4,1

2,2/4,1

18

20

20

18.5

24.5

20

26

13

15

20

Kolbenpumpe (17,6 + 17,6 + 14,3)

2 Axialpumpen (19,2) + Zahnradpumpe (10,8)

Kolbenpumpe mit variabler Förderleistung (2x18,8 + 11,3)

Kolbenpumpe (36)

variable Pumpe (48,3)

290x990

220x1280

k.A.x990

234x1340

230x980

(eingeklappt)

(ausgeklappt)

(eingeklappt)

(ausgeklappt)

(eingeklappt)

k.A.

165

170

162

410 (Heck)

k.A.

76/92

81/93

k.A.

k.A.

MAI 2018

21


MARKTÜBERSICHT es jede Menge an Optionen tech‐ nischer Art, die in der Tat einen Bagger in dieser Klasse enorm aufwerten. Also beispielsweise leistungsstarke Hydrauliksyste‐ me, hydraulische Schnellwechs‐ ler, Schwenk‐ oder Tiltrotatoren, Anbaugeräte wie Hydraulikhäm‐ mer, Abbruch oder Sortiergreifer, spezielle Löffel oder Maschinen‐ steuersysteme und, und… Auch Themen wie Sicherheit, Bedien‐ barkeit und Komfort werden von den Herstellern zum Teil unter‐ schiedlich priorisiert.

Kompaktbagger arbeiten effizient auch auf engstem Raum.

Komatsu

Kubota

Neumeier Sunward

Sany

PC16R

KX018-4

SWE 117B

SY-18C

Motorhersteller

Komatsu

Kubota

Yanmar

Yanmar

Motortyp

3D67E-2A

D902

3TNV70-SSU

3TNV74F

15,2/11,2 (2600)

16/11,8 (2300)

13,3/9,9 (2200)

15/11,2 (2400)

44,1 (1800)

k.A.

k.A.

48,5 (1800)

t

1,80

1,79

1,87

1,83

mm

3525x2320x980

3710x2350x990

3820x2378x980

3575x2420x980

km/h

2,2/4,2

2,2/4,0

2,3/4,2

2,1/3,7

Kraftstofftank

l

19

21

23

23

Hydrauliktank

l

k.A.

28

35

21

Förderleistung Hydrauliksystem

l/min

Verstellpumpe (40,8)

Axialkolbenverstellpumpe (17,3) + Zahnradpumpe (10,4)

2 variable Kolbenpumpen (20,0) + Zahnradpumpe (14,0)

Kolbenpumpe mit variabler Fördermenge (45,0)

Planierschild HxB

mm

250x1020

230x1300

267x1310

270x980

(ausgeklappt)

(ausgeklappt)

(ausgeklappt)

(eingeklappt)

Bodenfreiheit

mm

430 (Heck)

160

496 (Heck)

180

Geräuschpegel innen/außen

dB

k.A.

77/93

k.A.

k.A.

Leistung Drehmoment Einsatzgewicht Abmessung LxHxB Geschwindigkeit 1.Gang/2.Gang

22

MAI 2018

PS/kW (bei min¹) Nm (bei min¹)


Wobei wir wieder bei den Äpfeln und Birnen wären. Deshalb ha‐ ben wir auf Preisangaben ver‐ zichtet, genauso wie auf die Nen‐ nung von Garantiezeiten. Denn auch in diesem Fall können die Kriterien von Hersteller zu Her‐ steller sehr unterschiedlich sein. Vielmehr haben wir uns da‐ rauf konzentriert, mit über‐ prü=baren Kennzahlen eine Ver‐ gleichbarkeit der Maschinen her‐ zustellen. Sprich, wir haben uns die Werte genauer angeschaut, die nahezu jeder Hersteller ver‐ öffentlicht: Das beginnt mit dem Motorentyp, geht über Leistung, Drehmoment, Geschwindigkeit, Abmessungen bis hin zu Hydrau‐

sich auch die Redaktion des bau‐ MAGAZIN im Klaren. Und des‐ halb sind wir natürlich dankbar für weitere Informationen, für konstruktive Kritik und Anre‐ gungen. Wir freuen uns auf Ihr Feedback unter baumagazin@ sbm‐verlag.de!

liksystemen und dessen Förder‐ leistung. Der Einwand, jedes im Internet hinterlegte Datenblatt eines Herstellers bietet tiefer ge‐ hende und relevantere Informa‐ tionen, mag im Einzelfall zutref‐ fen. Nur: Derzeit gibt es auch im Netz nicht eine einzige Über‐ sicht, in der alle Hersteller mit ih‐ ren Maschinen so aufgeführt sind, dass man diese auf einen Blick miteinander vergleichen kann. Und genau das ist der An‐ satz, den das bauMAGAZIN mit dieser Marktübersicht »Kom‐ paktbagger von 1,5 bis 2 t« ver‐ folgt. Dass es bei diesem ersten Versuch einer informativen Marktübersicht noch Verbesse‐ rungspotenzial gibt, darüber ist

Zu den großen Vorteilen von Kompaktbaggern zählt, dass sie einfach und problemlos zu transportieren sind.

Schaeff-Yanmar

Takeuchi

Volvo

Wacker Neuson

Yanmar

TC19-2

TB 216

EC18D

ET-16

VIO-17U

Kubota

Yanmar

Volvo

Yanmar

Yanmar

D902

3TNV70-PTB1R

D0.9A

3TNV76

3TNV70-XBV

16,3/12 (2300)

15,9/11,1 (2400)

16,3/12 (2420)

17,7/13,2 (2200)

13,7/10,1 (2200)

52,1 (1800)

k.A.

51 (2000)

k.A.

52 (1600)

1,84

1,87

1,77

1,72

1,77

3653x2295x990

4040x2360x985

3580x2371x993

3644x2285x990

3450x2370x950

2,2/4,1

2,2/4,2

2,5/4,7

2,1/4,1

2,1/4,3

27

22

20

24

20

26

16

21

20

26.5

Zahnraddoppelpumpe (30,3)

Hauptpumpe (16,8) + hydraulische Zusatzkreise (33,6)

Zahnradpumpe (34) + Kolbenpumpe (43)

Zahnradpumpe (33,3)

doppelte Verstellpumpe (2x17,6) + Zahnradpumpe (13,2)

235x1340

310x1300

248x1336

215x990

255x950

(ausgeklappt)

(ausgeklappt)

(ausgeklappt)

(eingeklappt)

(eingeklappt)

446 (Heck)

205

210

180

175

79/93

76/93

78/93

79/93

k.A./93

MAI 2018

BILDER MARKTÜBERSICHT: BOBCAT, CASE, CATERPILLAR, DOOSAN/HILDERSON FOTO, EUROMACH, HITACHI, HYUNDAI, JCB, KOBELCO, KOMATSU, KUBOTA, NEUMEIER SUNWARD, SANY, SCHAEFF YANMAR, TAKEUCHI, VOLVO, WACKER NEUSON, YANMAR/ANTOINE TACCETTI

Auf überprüfbare Kennzeichen konzentriert

23


GaLaBau – Kommunaltechnik – Wartung

»Das ist die Krönung unserer Arbeit«: Für Toine Brok, Firmengründer und Geschäftsführer des niederländischen Lader-Spezialisten Tobroco Giant, war die Auszeichnung mit dem renommierten »Koning Willem I Prijs« als bestes Unternehmen in der Kategorie Klein- und Mittelständische Unternehmen »die Bestätigung dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind«.

L TOBROCO GIANT BEI KIESEL

»Deutschland ist für uns ein klarer Wachstumsmarkt« Die Produktion in den vergangenen drei Jahren verdoppelt, den Umsatz zuletzt um 18 % gesteigert und für insgesamt 12 Mio. Euro eine Werkserweiterung in Angriff genommen: Tobroco Giant, der niederländische Spezialist für die Entwicklung und Herstellung kompakter Radlader, Teleskopradlader, Teleskoplader, Skidsteer-Lader sowie diverser Anbaugeräte mit Hauptsitz im Oisterwijk ist »voll auf Expansionskurs«, wie es Firmengründer und Geschäftsführer Toine Brok im Redaktionsgespräch mit dem bauMAGAZIN formulierte. Besonders im Fokus hat er dabei den Bereich Bauwirtschaft – und dort vor allem den deutschen Markt. Auf diesem ist für den Vertrieb und den Service der Giant-Maschinen in den Segmenten Bau- und Kommunalwirtschaft die Kiesel-Gruppe zuständig. Deren langjähriger Vertriebsleiter für Kompaktmaschinen, Gerd Ettwig, stellt den niederländischen Ladern ein exzellentes Zeugnis aus. »Die Leistungsdaten des Giant V452T X-TRA HD, beispielsweise dessen extrem hohe Hubkraft, sind meiner Ansicht nach in dieser Klasse wirklich einzigartig.« Auf der Intermat hat Tobroco Giant jetzt zwei Premieren mit dem Radlader Giant G4500 X-TRA und dem Skidsteer-Lader SK252D gefeiert. Von Michael Wulf

35000 Quadratmeter Tobroco Giant erweitert in seinem Werk in Oisterwijk die Produktionsfläche um 8 000 m² auf dann 35 000 m².

24

MAI 2018

as 1996 vom heute 47-jährigen Toine Brok gegründete Unternehmen, das in seinen Anfangsjahren diverse Produkte für die Landwirtschaft herstellte, gilt heute in den Niederlanden als eines der erfolgreichsten und innovativsten mittelständischen Unternehmen überhaupt. Dafür ist Tobroco Giant vor zwei Jahren mit dem renommierten »König-Willelm I«-Preis als bestes Unternehmen in der Kategorie Klein- und Mittelständische Unternehmen ausgezeichnet worden (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 7/16, Seite 90). Überreicht wurde die Auszeichnung von der niederländischen Königin Maxima bei einem Werks-

D

besuch in Oisterwijk, an den sich Toine Brok noch heute mit einem Leuchten in den Augen erinnert. »Das ist für uns alle ein ganz besonderes Erlebnis gewesen und die Bestätigung dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Das war so etwas wie die Krönung unserer Arbeit.«

Produktionsfläche auf 35 000 m² erweitern An der wird es dem Unternehmen mit derzeit insgesamt gut 200 Mitarbeitern – davon knapp 100 am Standort im ungarischen Eger (Stahlbau) – auch in Zukunft nicht mangeln, denn die Nachfrage nach Maschinen von Tobroco Giant ist ungebrochen. Waren es im vergangenen Jahr insgesamt 15 000 Maschinen, die seit der Firmengründung produziert worden sind, sollen vom Jahr 2020 an jährlich 4 500 Maschinen hergestellt werden. Damit dieses Ziel realisiert werden kann, wird das Werk in Oisterwijk erweitert. So werden die Abteilung Forschung und Entwicklung sowie der Vertrieb in einem komplett neuen Gebäude untergebracht, die Produktionsfläche auf zwei Ebenen um 8 000 m² auf dann 35 000 m² erweitert und ein neues 16 m hohes Lager gebaut. Außerdem investiert das Unternehmen massiv in die maschinentechnische Ausstattung sowie in den Logistikprozess, um so die Produktivität und die Qualität gleichermaßen zu erhöhen. Dass der Qualitätsanspruch von Anfang an ein sehr hoher war, das erklärt Toine Brok damit, dass »wir wirklich alles selbst entwickeln«. Dabei seien alle Radlader grundsätzlich so konzipiert, dass


(IL H I+ M+ 7 8+ NO O8 P7 Q7 H I8 8D L89 8 O87R

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SSST M 8 U T H OQ+ 8OV M 8 U T H OQ+ Z A + CAC+ AAEA

SSST H OT+ 8OV H OT + AF + CA


Eher ungewöhnlich: Bei Tobroco Giant wird auf zwei Ebenen produziert.

damit auch die verschiedensten Anbaugeräte betrieben werden können. So könne man mit bis zu 150 Optionen die individuellen Anforderungen der Kunden erfüllen.

»Maschinen sind auf Dauerbetrieb ausgelegt«

Die Baustellen werden immer automatisierter, weshalb die kompakten, leistungsstarken und universell einsetzbaren Maschinen von Tobroco Giant hervorragend zum Maschinenangebot der KieselGruppe passen.« Gerd Ettwig, Vertriebsleiter Kompaktmaschinen Kiesel-Gruppe

Zu den wichtigsten Merkmalen der nahezu universell einsetzbaren Radlader und Teleskoplader zählen deren Leistungsmerkmale und der Umstand, dass sie exakt nach Kundenwunsch konfiguriert werden können. »Unsere Maschinen sind auf Dauerbetrieb ausgelegt, und zwar sowohl beim Fahren als auch beim Arbeiten«, betonte Toine Brok. Wenn die Werkserweiterung 2019 abgeschlossen ist, soll die Produktion nach und nach signifikant erhöht werden, so Toine Brok, der zudem schon seit längerem eine OEM-Partnerschaft mit Kubota eingegangen ist. Für dieses Jahr rechnet er mit einer Umsatzsteigerung von 23 % nach 18 % im Jahr 2017. Der Exportanteil liegt bei etwa 80 %, sind doch die Niederländer mittlerweile in 40 Ländern präsent. Als einen der ganz »klaren Wachstumsmärkte« hat Tobroco Giant Deutschland definiert. »Wir sehen für Tobroco Giant in Deutschland mittelfristig ein Potenzial von rund 500 Maschinen

für die Bereiche Bau- und Kommunalwirtschaft«, sagte Gerd Ettwig, Vertriebsleiter Kompaktmaschinen bei der Kiesel-Gruppe, mit der die Niederländer ihre Vertriebspartnerschaft 2017 um weitere fünf Jahre verlängert haben. Dabei setzten die beiden Partner nicht allein auf das bewährte Maschinenportfolio, sondern auch auf die Neuheiten G4500 X-TRA und SK252D, die jetzt auf der Intermat in Paris vorgestellt worden sind. »Von der neuen Radlader-Serie G4500 versprechen wir uns sehr viel«, so Gerd Ettwig weiter, »vor allem im Segment Bau.«

Neue Radlader-Serie G4500 jetzt komplett Nachdem der G4500 und der G4500 Tele im November vergangenen Jahres auf der Agritechnica in Hannover ihre Premiere gefeiert haben, ist jetzt mit der Präsentation des G4500 X-TRA in Paris die neue Serie G4500 komplett. Die X-TRAAusführung ist speziell dafür ausgelegt, besonders schwere Aufgaben in Bau und Erdbewegung zu übernehmen. Abhängig von den Optionsausstattungen hat der G4500X-TRA ein Einsatzgewicht zwischen 4,4 t und 5,2 t. Die Maschine kann vollständig nach Kundenwunsch konfiguriert werden. Beispielsweise besteht die Wahlmöglichkeit zwischen zwei verschiedenen Kubota-Dieselmotoren:


Nach der Werkserweiterung sollen in Oisterwijk jährlich rund 4500 Giant-Maschinen produziert werden.

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MICHAEL WULF (6)

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einem mit einer Leistung von 36 kW (50 PS) und einer Ausführung mit 54 kW (74 PS). Beide sind mit einem Katalysator (DOC) und einem Dieselpartikelfilter (DPF) ausgestattet und entsprechen den neuesten Standards der Emissionsstufe V. Der hydrostatische Vierrad-Antrieb mit selbstbewegender Lenkung und die zu 100 % umschaltbare Arretierung auf beiden 16-t-Radachsen sorgen immer für ausreichenden Grip, eine hohe Zugkraft und ruhige Bewegungen. Die Kipplast liegt je nach Ausstattung zwischen 3 500 kg und 5 000 kg.

Neuer Skidsteer-Lader SK252D Bei seiner Intermat-Premiere stellte Tobroco Giant erstmals auch eine 25-PS-Version des neuen Skidsteer-Laders SK252D vor. Aufgrund seiner kompakten Abmessungen kann der Skidsteer dort arbeiten, wo andere Maschinen nicht eingesetzt werden können. Abhängig vom Reifentyp haben die Maschinen einen Radstand von nur 76 cm bis zu 110 cm. Ein weiterer Vorteil ist, so heißt es bei Tobroco Giant, dass man direkt auf der Baustelle die Reifen wechseln kann. Dies wird durch den Einsatz neuer Flansche ermöglicht. Der SK252D hat ein Betriebsgewicht von 810 kg und kann deshalb sehr gut im Innenabbruch für Rückbau und Abtransport von Materialien genutzt werden.

TOBROCO GIANT

Mit der neuen Radlader-Serie G4500 will Tobroco Giant künftig verstärkt im Baubereich präsent sein.

Wir sehen für Tobroco Giant in Deutschland mittelfristig ein Potenzial von rund 500 Maschinen für die Bereiche Bau- und Kommunalwirtschaft.« Gerd Ettwig, Vertriebsleiter Kompaktmaschinen Kiesel-Gruppe

Höhere Schub- und Zugkraft Durch den Einsatz einer größeren Hydraulikpumpe erhöht sich die Hydraulikleistung auf 25 l/min und 180 bar. Größere Radmotoren unterstützen noch bessere Fahreigenschaften sowie höhere Schub- und Zugkraft. Diese Eigenschaften und die Kipplast von 434 kg sorgen dafür, dass der Skidsteer-Lader SK252D seine Aufgaben zuverlässig und effizient erfüllen kann. »Die Baustellen werden immer automatisierter«, sagte Gerd Ettwig, »weshalb die kompakten, leistungsstarken und universell einsetzbaren Maschinen von Tobroco Giant hervorragend zum Maschinenangebot der Kiesel-Gruppe passen. Solch ein Skidsteer-Lader beispielsweise erleichtert einfache Hebearbeiten auf der Baustelle ungemein. Das spart Zeit und damit Kosten.« ß

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L

KNIKMOPS BEI HESSE

Wenn der »Knikmops« verlegt, stimmt auch das Raster Mit »maschinell Pflastern« verbindet man in Deutschland für gewöhnlich entweder die Verlegemaschine oder den Bagger als Trägermaschine. Viel weniger verbreitet ist hierzulande die Kombination Miniradlader mit Pflasterverlegezange. Das will Hesse mit dem belgischen Knikmops nun ändern. as maschinelle Pflastern mit Ladern muss wie jedes andere System die Anforderungen auf einer Pflasterbaustelle erfüllen. Letztlich müssen Verlegeleistung und -qualität stimmen. Als Grundvoraussetzung dafür sieht Deutschland-Importeur Hesse in Lauingen an der Donau (Bayerisch-Schwaben) die besondere Eignung eines Systems Lader mit Pflasterverlegezange. In den Niederlanden wird, anders als in Deutschland, relativ viel mit kleinen Knickladern maschinell Pflaster verlegt. Weitläufige Verwendung findet dort in der Pflasterbaubranche der aus Belgien von den Gebrüdern Geens stammende wendige Knikmops-Knicklader.

Neun Modellreihen Hesse verfügt über 50 Jahre Erfahrung im Laderbereich und

HESSE

D

Beim Pflastern mit dem Knikmops-Miniradlader ist nach der Verlegung der Pflastersteine und dem Ein- bzw. Abkehren lange nicht Schluss: Eine Vielzahl weiterer Anbaugeräte macht den wendigen Belgier vielseitig einsetzbar. hat im Einsatz mit verschiedenen Pflasterverlegezangen-Herstellern die besondere Eignung dieses Knickladers für die Pflasterbranche entdeckt. Der bei Hesse als KM-Lader laufende Allrounder bietet einen starken 4-Rad-Antrieb mit Radnabenmotoren anstatt Achsen und wertvolle Freilaufeigenschaft. Dadurch wird ein Verschieben des frisch verlegten Pflasters durch Befahren vermieden. Mit diesem Fahrantrieb werde, so Hesse, deutlich weniger Kraftstoff verbraucht als bei vergleichbaren

Maschinen. Die Anordnung des Bedienhebels ermöglicht in Kombination mit 3. und 4. Steuerkreis sowie Option auf 5. Kreis eine schnelle Ansteuerung. Die neun Modellreihen der Knikmops-Miniradlader sind mit 3- bzw. 4-Zylinder-Kubota-Dieselmotoren ausgestattet. Die bis zu 20 km/h schnellen knickgelenkten multifunktionalen Miniradlader sind mit und ohne Kabine erhältlich, serienmäßig mit Schutzdach. Die Sicht auf die Anlegekante beschreibt Hesse als für einen Lader besonders gut.

Herkömmliche Pflasterverlegemaschinen können oft nicht völlig ausgelastet werden. Nach Verlegung der Steine ist deren Verwendung meist ausgereizt. Beim Pflastern mit dem Knikmops-Miniradlader ist nach der Verlegung der Pflastersteine und dem Ein- bzw. Abkehren lange nicht Schluss: Eine Vielzahl weiterer Anbaugeräte ist vorhanden. Mit dem 2,5 t schweren Knikmops 250 kann beispielsweise auch ein Pflasterpaket mit einem realen Gewicht von 1,8 t verladen und transportiert werden. §

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Betrachtet man die technische Weiterentwicklung im Motorsport, dürfte sich manch einer ob der Vielzahl an Innovationen ein wenig überfordert fühlen. Sei es die Energierückgewinnung beim Bremsen, die in der »Formel 1« als KERS-System Premiere feierte und heute im Straßenverkehr für mehr Umweltfreundlichkeit sorgt, oder die Formel E, die mit ihren leisen Boliden in mancherlei Hinsicht Wegbereiter für die heutige Elektromobilität war. Sicher ist eines: Technischer Fortschritt ist notwendig und auch Avant, finnischer Hersteller für Multifunktionslader, will sich besonders in dieser Hinsicht nicht verstecken müssen. Gleich vier neue Modelle und noch mehr neue Anbaugeräte bringt das Unternehmen in diesem Jahr auf den Markt.

Avant 530 im Einsatz mit Holzgreifer. er neue Avant e6 gilt als der erste serienmäßige, rein elektrisch betriebene Multifunktionslader mit Lithium-IonenTechnologie. Premiere feierte er

D

im letzten November auf der Agritechnica. Die Umwelt und den Fahrer belastende Dieselabgase gehören bereits seit letztem Jahr mit der Markteinführung

des e5 der Vergangenheit an. Während der erste rein elektrische Lader aus dem Hause Avant seine Kraft aus einer Blei-SäureBatterie speiste, bedient sich der e6 eines vergleichsweise deutlich leichteren Li-Ionen-Aggregats mit 14,5 kWh. »Diese Technologie bietet dem Anwender die Möglichkeit, den Akku mittels eines Schnellladegeräts innerhalb einer Stunde, zum Beispiel während der Mittagspause, vollständig aufzuladen und mit der Maschine bis zu sechs Stunden zu arbeiten«, erläutert Thomas Sterkel als Avant-Deutschland-Geschäftsführer den »Boxenstopp«. Bei einem Eigengewicht von 1,4 t lässt sich eine Ladung von bis zu 900 kg mit 10 km/h verfahren und auf eine Höhe von 2,8 m heben. Das Avant-typische

starre Knickgelenk, der Sitz auf dem Vorderwagen und der Vierradantrieb mit vier gesteckten Hydraulikfahrmotoren machen den e6 in Kombination mit über 180 verschiedenen Anbaugeräten – neu sind unter anderem die Baumstumpffräse und die Multifunktions-Antriebseinheit – zu einer besonderen »Allzweckwaffe« – mit Null-Emission und geräuscharm.

Neuer Avant 530 Im Dieselsegment erweitert Avant mit dem 530 die Produkt-

Avant-Baumstumpffräse.

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MAI 2018

29


L

BERGMANN

JORMA RAJAMAKI

Schnell und wendig

Der neue Avant e6 gilt als der weltweit erste serienmäĂ&#x;ige, rein elektrisch betriebene Multifunktionslader mit Lithium-Ionen-Technologie. Nach Anbieterangaben kann der Akku mittels eines Schnellladegeräts innerhalb einer Stunde, zum Beispiel während der Mittagspause, vollständig aufgeladen werden, um anschlieĂ&#x;end mit der Maschine bis zu sechs Stunden zu arbeiten. Neuheitenduo 423 und 523 Das Neuheiten-Sortiment von Avant wird durch zwei Modelle komplettiert, die im Trend des gegenwärtigen ÂťDownsizingÂŤ liegen. Weniger Verbrauch bei gleicher oder gar mehr Leistung ist nicht nur das angestrebte Ziel vieler Automobilhersteller. Auch Avant setzt konsequent auf Optimierung zugunsten einer hĂśheren Effizienz. Mit den neuen Avant 423 und Avant 523 kommen zwei Modelle auf den Markt, die, ausgestattet mit dem neuen KubotaMotor D902 (bisher D722), mehr Leistung bei geringerer Drehzahl generieren (9 kW bei 1 600 min⠝š). Neue KĂźhler und LĂźfter sollen nicht nur zur Kraftstoffeinsparung beitragen, sondern darĂźber hinaus auch zur Verringerung der Geräuschemission fĂźhren. §

      

       

30

MAI 2018

     

BERGMANN

palette um eine leistungsstarke Einsteigermaschine fĂźr Kommunen und kommunale Anwender. Der 530 schlieĂ&#x;t damit die LĂźcke zum 640. Als Highlight der Neuheit nennen die Finnen den zweistufigen Fahrantrieb (1. Fahrstufe > 9 km/h, 2. Fahrstufe > 19 km/h) und die um 10 % hĂśhere Schubkraft als beim 528. Auch der 530 wird seiner grĂźnen Lackierung gerecht, erfĂźllt er doch die Abgasnormen Tier 4 Final und Stufe 5. Die ParallelfĂźhrung, die die Ladearbeiten einfacher und präziser macht, und der Niveauausgleich, der fĂźr die freie Beweglichkeit der Anbaugeräte steht und sich besonders bei Planierarbeiten bezahlt macht, sind in Kombination mit dem 6-fach-Joystick Leistungsmerkmale, die noch mehr Effizienz und Anwenderfreundlichkeit garantieren sollen.

Bergmann-Rundkipper 3012 RPlus auf dem Siemens-Campus in Erlangen im Einsatz.

Ende 2016 hat Siemens auf dem Forschungsgelände im SĂźden Erlangens den Grundstein fĂźr ein neues Innovationszentrum gelegt. Bis 2030 soll hier ein neuer Stadtteil entstehen, so groĂ&#x; wie 75 FuĂ&#x;ballfelder. Im ersten von sieben Bauabschnitten werden bis 2020 acht BĂźrogebäude und drei Parkhäuser gebaut. Das oberbayerische Bauunternehmen Richard Schulz Tiefbau setzt vor Ort auf die Leistungswerte des knickgelenkten BergmannDumpers 3012 RPlus. er knickgelenkte Kompaktdumper mit 119-kW-Cummins-Motor und hydrostatischem Fahrantrieb aus dem Hause Bergmann leistet ganze Arbeit in Erlangen. „Wir sind alle begeistert vom 3012. Er ist sehr geländegängig und durchzugsstarkÂŤ, sagt Daniel Hirschberg, Polier im Tiefbauunternehmen Schulz, der den Dumper auf der GroĂ&#x;baustelle in Erlangen fährt. Mit einem Leergewicht von nur rund 11 t nimmt er eine Nutzlast von 12 t auf und erreicht damit

D

auch auf schlechten BaustraĂ&#x;en Spitzengeschwindigkeiten von 40 km/h. Auch im RĂźckwärtsgang ist der Dumper mit bis zu 30 km/h schnell unterwegs.

Drehbarer Fahrerstand FĂźr hohe Sicherheit steht der um 180° drehbare Fahrerstand mit Logikschaltung. Damit hat der Fahrer stets beste Sicht auf den Fahrweg und auf das Transportgut. DarĂźber hinaus hat der Drehsitz auch gesundheitliche Vorteile, muss sich doch der Fahrer beim RĂźckwärtsfahren nicht Ăźber längere Zeit umdrehen, was die Wirbelsäule schont. Die Bedienelemente sind nach ergonomischen Gesichtspunkten angeordnet. Und auch die gefederte Vorderachse leistet ihren Beitrag zu hohem Fahrkomfort selbst bei hohem Tempo. Der Bergmann 3012 RPlus ist mit einer verschleiĂ&#x;festen, um 180° dreh- und kippbaren Rundmulde ausgestattet. ÂťDamit kĂśnnen wir das VerfĂźllmaterial fĂźr einen Graben auch seitlich in den Verbau kippenÂŤ, sagt Polier Daniel Hirschberg. §


L

THALER

Mini-Teleskoplader ist jetzt offiziell als Zugfahrzeug einsetzbar

er TÜV Süd hat dem Mini-Teleskoplader 48T18 ein Gutachten zur Erlangung einer Einzelbetriebserlaubnis gem. § 21 StVZO ausgestellt, das unter Punkt 5 »LOF. Zugm. Geräteträger«, unter »Q1 = Anhängelast auflaufgebremst: 4 000 kg« und unter »Q2 = Anhängelast ungebremst: 750 kg« ausweist. Im Allgemeinen ist die Bezeichnung

D

auch als Traktorzulassung bekannt. »Selbstverständlich haben wir verschiedene Optionen mit anbauen müssen«, so der hoch zufriedene Geschäftsführer und Inhaber, Manfred Thaler. Im Einzelnen musste vorhanden sein: eine geschlossene Kabine sowie die TÜV-Beleuchtung einschließlich der Bremslichter und einer

THALER

Der von Thaler seit Ende 2013 gebaute Mini-Teleskoplader 48T18 erweitert stetig seinen Einsatzbereich. Bereits im Mai 2015 wurde er mit einer Heckhydraulik vorgestellt, einige Wochen später präsentierte der bayerische Hersteller einen Standsicherheitsnachweis für den Betrieb des Mini-Teleskopladers mit zwei verschiedenen Modellen an Arbeitsbühnen. Mit dynamischen Tests hatte sich die DEKRA der Aufgabenstellung angenommen und dementsprechend erfolgreich zum Abschluss gebracht. Nun wurde die nächste Hürde genommen, um den Einsatzbereich des Fahrzeugs weiter zu erweitern.

Der 48T18 hat die LOF-Zulassung erlangt. Steckdose (7- oder 13-polig) im Heck. Ein Automatik-Zugmaul gehört ebenfalls zur Pflichtausrüstung. Das wird durch einen Mitarbeiter des TÜV-Süd vor Ort im Werk kontrolliert, der im An-

schluss das Gutachten im Einzelabnahme-Verfahren ausstellt. Die für den Endbenutzer zuständige Zulassungsstelle erteilt daraufhin die entsprechende Betriebserlaubnis. §


L

JCB

Minibagger mit null Emissionen JCB hat seinen ersten Elektrobagger – ein Flüstermodell mit null Emissionen – vorgestellt. Der neue JCB-Minibagger 19C-1 E-Tec eignet sich besonders für den Einsatz im Inneren von Gebäuden und in emissionskritischen Innenstadtgebieten. Beim Bau von Gleistunneln und Tiefbauwerken macht er teure Abgasabzugsanlagen überflüssig.

CM SICURMATIC D.E. SCHNELLWECHSLER

DOPPELAKTIONSSYSTEM Doppelaktionssystem: Standard bei der hydraulischen Version

ANZEIGE DER VERRIEGELUNG Visuelle Anzeige des Verriegellungszustands

FRONT SICHERHEITSSYSTEM Das vordere Sicherheitssystem blockiert den Bolzen der Aufnahme und erhöht so die Sicherheit beim Verriegeln

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er elektrische Minibagger hat mit 7 dBA einen Außengeräuschpegel, der fünf Mal niedriger ist als bei dem Pendant mit traditionellem Dieselmotorantrieb. Damit können Bauarbeiten innerorts auch zu eher unüblichen Zeiten ausgeführt werden ohne Anwohner zu stören, und er eignet sich für den Einsatz in lärmempfindlichen Umgebungen wie Krankenhäusern und Schulen. Mit einer vollen Akkuladung hält der Bagger, wie der Anbieter betont, bei normaler Beanspruchung eine komplette Schicht durch. Und ist auch wieder schnell einsatzbereit, auch weil die üblichen Tagessteuerungen für das Kühl- und Motoröl entfallen. »JCB ist seit vielen Jahren Vorreiter bei der Entwicklung innovativer, schadstoffarmer Maschinen. Mit einem elektrischen JCB-Minibagger bieten wir unseren Kunden eine praktische und kostengünstige Lösung für Anwendungen, in denen Maschinen emissionsfrei und leise arbeiten müssen«, betont denn

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auch JCB-Chairman Anthony Bamfort. Tim Burnhope, Chief Innovation und Growth Officer bei JCB, ergänzt: »Durch den effizienten 48-V-Elektroantrieb mit modernsten Akkuzellen anstelle des Dieselmotors bewegt JCB wieder etwas im Minibaggersegment.«

Größeres Drehmoment als das Dieselmodell Der für den wachsenden Markt emissionsfreier Baumaschinen konzipierte Minibagger soll noch im laufenden Jahr auf den Markt kommen. Der Elektrobagger basiert auf dem 2017 vorgestellten 19C-1 mit konventionellem Heckschwenkradius. Der Dieselmotor der Standardmaschine ist durch einen Elektromotor sowie drei 104-Ah-Akkumulatoren mit einer Gesamtenergiekapazität von 312 Ah (15 kWh) ersetzt worden. Die modularen Akkus bestehen aus

JCB Stand C5.129/228


JCB

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NMC-Lithium-Ionen-Zellen, wie sie in modernen Straßenfahrzeugen zum Einsatz kommen, verbaut in einem auf den Bau ausgelegten Akkugehäuse. Dank seines 48-V-Bordsystems liefert der Elektromotor ein sofort verfügbares, größeres Drehmoment als der Dieselmotor der Standardmaschine. Der E-Motor des 19C-1 E-Tec treibt die bedarfsgeregelte Hydraulik von Bosch Rexroth an und erzeugt in der Kombi dieselbe Arbeitsleistung wie der Standard-1,9-t-Bagger. Die Effizienz der elektrohydraulischen Kombination steht für einen geringeren Kühlbedarf – ein klein dimensionierter Hydraulikkühler und ein kleiner, thermostatisch geregelter Elektrolüfter, der den konventionellen Motorkühler ersetzt, sollen die Akkulebensdauer verlän-

satzkreisfunktionen und Auslegerversatz vorhanden. Der 19C-1 E-Tec setzt auf Ausleger und Löffelstiel mit neuem Kastenprofil samt geschützter Schlauchführung durch den Ausleger. Graphitimprägnierte Buchsen an den Auslegerbolzen und Lagerpunkten des Planierschilds sorgen für 500-StundenSchmierintervalle. Alle Schmierpunkte befinden sich auf einer Seite, und ohne Motoröl-, Kühlmittel- und Kraftstoffbehälter reduziert sich beim 19C-1 E-Tec der Zeitaufwand für tägliche Kontrollen. §

LE F AU IS P TU R F NG O - 0 BE % RI SI KO

Schnellladeoption soll folgen Das serienmäßige Bordladegerät ermöglicht das Aufladen der Maschine in sechs Stunden an einer 230-V-Steckdose. Optional ist ein 110-V-Ladesystem erhältlich. Darüber hinaus will JCB nach Einführung der Maschine noch eine Schnellladeoption anbieten – das bordunabhängige Ladegerät soll eine volle Ladung in 2,5 Stunden ermöglichen. Das Energieversorgungssystem der Maschine ist in sich geschlossen und damit während des Maschinenbetriebs vollkommen netzund kabelunabhängig. Die Akkupacks erlauben, so der Anbieter, den Betrieb über einen ganzen Arbeitstag bei typischer, oder über vier Stunden bei besonders intensiver Beanspruchung. Die 1,9-t-Maschine wird verschiedene Anbaugeräte antreiben können und damit als Grundmaschine für Abbruch- und Sanierungsprojekte dienen. Da es keine Motorgeräusche gibt, kann der Bagger auch nachts in Siedlungsgebieten arbeiten, ohne Anwohner zu stören, während die Emissionsfreiheit den Betrieb in Tunneln und

U-Bahn-Anlagen ermöglicht, ohne dass der Unternehmer für die Abgasableitung zu sorgen hat. Ein weiteres Plus für den Bediener ist der erhöhte Bedienkomfort, da der E-Motor im Gegensatz zum Diesel keine Schwingungen erzeugt. Der Minibagger wird zunächst mit dem für alle »Next Generation«-Mini- und Midimaschinen des Unternehmens vorgesehenen ROPS/TOPS- und FOGS-zertifizierten Schutzdach angeboten. Da der Elektrobagger auf dem 19C-1 basiert, sind Kippschalter am Joystick für Zu-

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gern und zu wesentlich reduzierten Geräuschpegeln beitragen. Der 19C-1 E-Tec wird, wie das Dieselmodell, mit verstellbarem Laufwerk und einer Auswahl von Löffelstiellängen angeboten. So beträgt mit dem längeren 1 100-mm-Stiel die maximale Grabtiefe 2 576 mm.

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Der neue 19C-1 E-Tec setzt auf die »Kraft« von drei Lithium-IonenAkkupacks mit 312 Ah (15 kWh) Speicherkapazität. Einsätze in urbanen Umgebungen werden mit der emissionslosen und motorgeräuschlosen Neuheit auch zu außergewöhnlichen Zeiten möglich.

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Hybridbagger im Wasserschutzgebiet

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Man muss nur dem soliden Stromkabel folgen, um den TakeuchiHybridbagger TB 235 H zu finden. Er rodet im Mörscher Wald bei Karlsruhe ein etwa 2 ha großes Grundstück. Darauf soll ein neues Wasserwerk entstehen, unmittelbar neben dem alten, das aus den 1930er-Jahren stammt. eil die Arbeiten in einem Wasserschutzgebiet und Natura-2000-Gebiet durchgeführt werden, unterliegen sie

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strengen Sicherheitsvorschriften und Umweltauflagen. Dazu gehört auch, dass die Gefahr, dass Diesel in den Untergrund gelangt, minimiert wird. So arbeitet die Firma Roland Schulz Garten- und Landschaftsbau mit einem Takeuchi-Hybridbagger. Dies geschieht hier ausschließlich im Elektrobetrieb, wobei über ein zeitweise mehrere

Der 3,8 t schwere Hybridbagger ist mit einem Dieselmotor mit 21,5 kW/28,5 PS ausgerüstet und ebenso mit einem Elektromotor mit 15 kW/20,4 PS. Für diesen Einsatz hier bei Karlsruhe ist er zusätzlich mit einem Rundholzgreifer und einem 360°-Rotator ausgestattet. Standardmäßig verfügt der TB 235 H über einem Schwenkmotor und einen hydraulischen Schnell-

Die »Leica Baustellentour 2018« zeigt die »Digitale Baustelle« o LEICA GEOSYSTEMS – Unter dem Motto »Digitale Baustelle«, findet bis Ende Juni die diesjährige »Leica Baustellentour 2018« statt – auf neun Baustellentagen verteilt an neun verschiedenen Tourorten quer durch Deutschland. nde April startete die Tour im Norden in Bad Zwischenahn, mit im Gepäck waren bereits viele Neuheiten, die im laufenden Jahr von Leica

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Geosystems vorgestellt werden. So wird Leica Geosystems auf der Tour die eben erschienene Plattform für die Maschinensteuerung, das Allfor-one-Panel MCP80 mit Dockingstation sowie die neueste und upgrade-fähige Leica-Laser-Generation präsentieren. Im Rahmen des Wettbewerbs »Wir suchen Deutschlands schnellsten GPS-Anwender auf der Baustelle« soll die Neuentwicklung der iCONGPS-Antenne gezeigt werden. Interessierte kön-

LEICA GEOSYSTEMS

An neun verschiedenen Tourorten macht die »Leica Baustellentour 2018« Station.

Leica Geosystems stellt auf seiner 2018er-Tour auch das All-for-one-Panel MCP80 mit Dockingstation vor. nen sich an jedem Baustellentag über die komplette Welt der Vermessung und Maschinensteuerung des Innovationsführers informieren. Mit dabei sein wird auch Leica-Geosystems-Software-Partner DATAflor und sein Produkt ETBCAD vorstellen. Neben Gesprächen, Vorführungen und auch Fachvorträgen steht vor allem das Thema BIM im Vordergrund: Die digitale Baustelle und welche Auswirkungen es auf die alltägliche Arbeit hat. Weitere Infos über die verbleibenden Orte Kleinmachnow (18. Mai), Dresden (25. Mai), Rostock (1./2. Juni), Remshalden (8. Juni), Freigericht (14. Juni), Nürnberg (15. Juni), Jena (22. Juni) und Burgheim (29. Juni) gibt es im Internet unter facts.leica-geosystems.com/ Baustellentour2018. §

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wechsler. Die vier hydraulischen Zusatzkreisläufe machen das Arbeiten mit dem Hybridbagger einfach und präzise. Auch der Lasthaken mit Rohrbruchsicherung und Überlastwarneinrichtung tragen zum positiven Gesamtbild bei. Die Hauptlagerung am Schwenkbock ist mit gehärteten Stahlbuchsen ausgestattet. Dies garantiert Haltbarkeit und ist spielarm. Der TB 235 H kann viele Meter lange Stämme, Kleinholz oder Buschwerk greifen und bewegen. Dies auf sicherem Stand, den die Laufwerksbreite von 1,63 m bietet. »Wir sind sehr angenehm überrascht, mit welcher Genauigkeit wir den Bagger und seine Anbaugeräte steuern können. Es ist hier bei diesen Rodungsarbeiten oftmals ein sehr genaues Zugreifen notwendig. Das alles ist ohne Probleme und mit absoluter Präzision möglich«, sagt Roland Schulz. Er gründete seine Firma Gartenund Landschaftsbau Roland Schulz im Jahr 1990. Mittlerwei-

Der Takeuchi TB 235 Hybrid arbeitet hier bei der Baufeldrodung ausschließlich mit elektrischem Antrieb. le ist die zweite Generation in der Firma aktiv. Mit zurzeit elf Mitarbeitern übernimmt er Baufeldrodungen, Baumarbeiten, Garten-, Teichanlagen u. a. Schulz arbeitet des Öfteren für öffentliche Auftraggeber und er wird immer wieder angefragt, weil er stets die geforderte Qualität abliefert. Hinsichtlich seiner Baumaschinen wird er, und das nicht nur bei diesem Projekt, von der Firma Kohrmann Baumaschinen betreut, die sowohl ein erfahrenes Baumaschinenunter-

nehmen wie auch TakeuchiHändler ist. Kohrmann ist bereits seit 70 Jahren am Markt und dies mit mittlerweile 14 Standorten in Baden, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

60 000 m³ Wasser fördern Das Projekt Neues Wasserwerk im Mörscher Wald ist ein umfangreiches Unterfangen. Nachdem das neue Wasserwerk gebaut sein wird, was bis 2021 geschehen soll, wird das alte Wasserwerk zurückgebaut werden.

Und auf dem dann freien Gelände wird ein hochwertiger Eichenwald angelegt. Auch das ist dann ein kleiner Beitrag zur Gewährleistung der künftigen Wasserversorgung, denn im Raum Karlsruhe wird Wachstum erwartet. Wenn bisher täglich bis zu 24 000 m³ Wasser gefördert werden konnten, so werden es mit dem neuen Wasserwerk bis zu 60 00 m³ sein. Zunächst aber ist noch der TB 235 Hybrid am Werk, der in sauberer Arbeit den Baugrund vorbereitet. §

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Den Blick auf Design, Komfort und Sicherheit gerichtet Mit seinem integrierten Gegengewicht, dem kurzen Heckschwenkradius, dem nah an der Maschine schwenkenden Ausleger und einem Betriebsgewicht von 8000 kg bis 8240 kg eignet sich der neue Komatsu PC80MR-5 besonders für Arbeiten auf begrenztem und bebautem Raum.

er PC80MR-5 verfügt über einen elektronisch gesteuerten 4D98E-5SFB-Komatsu-Motor gemäß Stufe IIIB mit Dieselpartikelfilter und einer Motorleistung von 46,2 kW (62,8 PS). Der Motor wartet mit der gleichen Leistung wie die Vorgängerserie auf, verbraucht dabei aber nach Anbieterangaben bis zu 10 % weniger Kraftstoff. »Der PC80MR-5 ist auf mehr Vielseitigkeit, Wendigkeit, größeren Komfort und geringe Betriebskosten ausgelegt«, betont Emanuele Viel, KEISA-Manager der Utility-Sparte. »Er ist perfekt geeignet für den Einsatz auf engstem Raum, im Hoch- und Tiefbau, Utility, GaLaBau und ähnlichen Bereichen.« Dank der Flottenmanagementfunktionen der neues-

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Der neue Komatsu-Kompaktbagger PC80MR-5 verfügt auch über eine neu gestaltete Fahrerkabine.

Anbaugeräte richtig wechseln – BG Bau warnt vor tödlicher Gefahr O BG BAU – SchnellwechselEinrichtungen für Baumaschinen erlauben es, verschiedene Anbaugeräte in wenigen Augenblicken auszutauschen. So praktisch sie sind, falsch verwendet können sie tödliche Gefahren bergen. Zwischen 2010 und 2016 geschahen 45 zumeist schwere und tödliche Unfälle, wie die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) mitteilt.

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it Schnellwechsel-Einrichtungen können Baumaschinenführer im Handumdrehen und ohne Hilfe einer zweiten Person verschiedene Anbaugeräte austauschen. Moderne Technik macht es möglich. Doch ist die Einrichtung nicht korrekt verriegelt, können Anbaugeräte mit Gewichten von bis zu mehreren Tonnen plötzlich und ohne Vorwarnung vom Ausleger fallen. Für Beschäftigte in unmittelbarer Nähe hat das dramatische Folgen. »Allein 2017 haben herabfallende Anbaugeräte zwei Mitarbeiter von Tiefbaufirmen erschlagen, vier Beschäftigte wurden schwerverletzt. Daher warnen wir davor, Schnellwechselsysteme einzusetzen, ohne dass Sicherungsmaßnahmen für den Betrieb geplant und umgesetzt sind« sagte Bernhard Arenz, Präventionsleiter der BG Bau.

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ten und als Standardausrüstung verbauten Version des Telematiksystems Komtrax ist die Maschine vor unberechtigter Nutzung geschützt und auf maximale Effizienz ausgelegt.

Leistung Eine automatische Drehzahlabsenkung und die automatische Leerlaufabschaltung gehören nun zur Standardausrüstung und stehen für einen geringeren Kraftstoffverbrauch und versprechen eine weitere Reduzierung der Wartungskosten. Die Hydraulikfunktionen verbessern die Produktivität der Maschine bei der Arbeit mit verschiedenen Anbaugeräten. Der neue Bagger verfügt über eine ebenso neue elektrohydraulische Steuereinheit. Die sechs wählbaren Betriebsarten, die bisher bei größeren Maschinen eingesetzt wurden, versprechen entspanntes Arbeiten und eine höhere Produktivität.

KOMATSU

Komfort und Sicherheit Der neue PC80MR-5 wurde innen und außen mit einem funktionaleren Design versehen. Der Zugang zur Kabine wird durch eine neue Tür erleichtert. Der Multifunktionsmonitor mit hochauf-

lösendem 3,5"-LCD-Display zeigt Wartungsinformationen an und erleichtert die Arbeit mit der Maschine. Sicherheitsfunktionen des neuen Kompaktbaggers sind die Neutralstellungserkennung, ein Motor-Not-Aus-Schalter und ein Sicherheitsgurt mit Kontrollanzeige im Monitor. Des Weiteren

ist die Maschine durch praktische Verzurrösen am Unterwagen leichter zu transportieren. §

Komatsu Stand C5.229/328

NEUHEIT

»Häufig vergessen Maschinenführer, die Verriegelung per Knopfdruck auszulösen, wenn der Ausleger und das Anbaugerät zusammen geführt wurden. Den Bauunternehmen raten wir beim Kauf von Schnellwechsel-Einrichtungen zu Systemen, die eine vollständige Verriegelung überwachen oder zu Systemen, die durch eine Sperre verhindern, dass Anbaugeräte herunterfallen können«, so Arenz weiter. Die BG Bau fördert die Anschaffung solcher Systeme mit Summen bis zu 1 800 Euro. Nutzen Betriebe Schnellwechsel-Einrichtungen, so ist in jedem Fall die Gefährdungsbeurteilung anzupassen. Zudem müssen Maschinenführer und andere Beschäftigte über wirksame Schutzmaßnahmen unterwiesen werden, damit niemand von herabfallenden oder umkippenden Anbaugeräten getroffen werden kann. »Die Maschinenführer müssen die von den Herstellern vorgegebenen Tests beim Gerätewechsel zwingend durchführen. Sie ha-

ben die Pflicht, den korrekten Sitz des Anbaugerätes zu prüfen, damit keine Personen zu Schaden kommen. Und nach jedem Gerätewechsel müssen die Fahrer persönlich nachsehen und prüfen, ob die Einrichtung richtig verriegelt ist«, erläuterte Arenz. Unabhängig vom Typ der Schnellwechseleinrichtung dürfen Maschinenführer erst nach dieser Prüfung die Arbeit mit dem Anbaugerät beginnen. So lange dessen sicherer Sitz nicht geprüft wurde, darf kein Beschäftigter den Bereich betreten, in dem er durch herabfallende oder umkippende Anbaugeräte gefährdet werden könnte. In diesem Zusammenhang hat die BG Bau auf ihr Präventionsprogramm »Bau auf Sicherheit. Bau auf dich.« hingewiesen. Demnach hat jeder Beschäftigte das Recht und die Pflicht, kein unnötiges Risiko einzugehen und damit sein Leben oder das seiner Kollegen aufs Spiel zu setzen. §

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… und arbeiten wird wirtschaftlicher! Ab sofort bietet AVANT mit dem e6 den weltweit ersten und serienmäßigen Lader mit Lithium-Ionen Technik in dieser Geräteklasse. Bis zu 6 Stunden Arbeitszeit – 1 Stunde Ladezeit. Leistung:13,5 kWh Batteriekapazität: 288 Ah Batteriespannung: 48 Volt Batterietyp: Lithium-Ionen Ladegerät: integriert Ladezeit: 1 Stunde Zusatzhydraulik: 30 l/min Einsatzgewicht: 1.400 kg Hubkraft: 900 kg

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Ein bis ins Detail geplanter japanischer Garten greift auf Elemente wie Teiche, Bäche, Inseln und Hügel zurück, die in Harmonie zueinander stehen, um eine natürliche Landschaft in Miniaturform zu imitieren. Welche Steine und Pflanzen verwendet werden dürfen, ist vorgegeben. Dabei soll dem Garten niemand ansehen, wie viel Ästhetik und Schnittkunst nötig sind, ihn nachzubilden. Vor dieser Aufgabe stehen Parkleiter Berthold Holzhöfer und sein Team der Parkverwaltung von Schloss Dyck in Jüchen (NRW). Sie dürfen derzeit einen japanischen Garten auf 3500 m² Fläche gestalten – mit typischer asiatischer Botanik, wie einem kleinwüchsigen Ahorn oder einem Duftschneeball. Ein Cat-Minibagger des Typs 302.7D CR übernimmt dabei den Aushub und realisiert die Gräben für die Versorgungsleitungen. Ihn stellte die Zeppelin-Niederlassung Oberhausen leihweise für die Arbeiten zur Verfügung.

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Japan auf 3 500 Quadratmetern

Ein Cat-Minibagger des Typs 302.7DCR übernimmt den nötigen Aushub. Die kompakte Baumaschine realisiert die Gräben für die Versorgungsleitungen für den japanischen Garten. chloss Dyck samt Parkanlagen gilt als Juwel im Rheinland. Das barocke Wasserschloss bietet immer wieder eine eindrucksvolle Kulisse, insbesondere für das Oldtimer-Festival »Classic Days«. Das Ambiente der Schlossanlage brachte auch Andreas Tiedmann, Leiter der Zeppelin-Niederlassung Oberhausen, auf die Idee für eine eigene Veranstaltung, zugeschnitten für die GaLaBau-Betriebe aus NRW. Anfang Mai wird Zeppelin im Schlosshof eine Vielzahl neuer Cat-Kompaktmaschinen in barocker Kulisse präsentieren. Das Anwesen, das geschichtlich erstmals 1094 erwähnt wird, befand sich durchgängig im Besitz der Familie zu Salm-Reifferscheidt-Dyck, ehe es 1999 mit der Gründung einer Stiftung

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zum Zentrum für Gartenkunst und Landschaftskultur avancierte. Herz der Anlage ist ein Park, dessen Pflanzensammlung von dem Team rund um Parkleiter Berthold Holzhöfer gehegt und gepflegt werden muss. Es geht nicht nur um das Bewahren von Tradition. Mustergärten auf dem Gelände wurden von lokalen Gartenbau-Unternehmen angelegt, die die Anlagen weiterentwickeln. Als ein Beispiel gilt der 2005 auf 800 m² angelegte Bambusgarten.

Der Garten im japanischen Stil Die Idee zu einem japanischen Garten sei bei einem Baum-Praxisseminar entstanden und von der Vertriebsleitung einer Baumschule gekommen, wie Berthold Holzhöfer berichtet. Nicht ein-

fach gestaltete sich die Umsetzung aufgrund des Wetters – Frost und vor allem Regen waren eine Herausforderung, die Pläne von den Landschaftsarchitekten Martina Heims und Kai Faust auf 3 500 m² umzusetzen. »Auch die Fläche, die wir realisieren müssen, ist schon eine Hausnummer«, meint der Leiter der Parkverwaltung. Er und seine Mitarbeiter erhalten dabei Unterstützung von Landschaftsarchitekt Michael Veith, der etwa die einzusetzende Bepflanzung vorgibt, die von der Baumschule Lorenz von Ehren gespendet wurde. GaLaBauer Ralf Cremers unterstützt das Team beim FeinTuning, während die Mannschaft rund um Holzhöfer die groben Arbeiten übernimmt. Die Parkverwaltung hat das ganze

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pflanzt. Gartenarchitekt Blaikie schuf Waldwege und schattige Alleen, über die der Park erschlossen wird. Wiesen, sanfte Hügel und Wasserflächen prägen dessen Bild, aber auch Baumgruppen und Solitäre von seltener Größe und Schönheit bilden die Kulisse des barocken Wasserschlosses. Eine Blutbuche kann immerhin ein Alter von 286 Jahren vorweisen. Heute finden sich dort wertvolle Gehölze, die in Alter und Artenreichtum europaweit ihresgleichen suchen: Rieseneibe und Mammutbaum, Sumpfzypresse und Tulpenbaum, die Korea-Pappel oder der Geweihbaum stehen für Vielfalt und Artenreichtum. Für den Unterhalt der Gartenanlagen muss die Stiftung Schloss Dyck selbst aufkommen – Unterstützung in Form von Baumaschinentechnik, wie der Cat-Minibagger kommt gelegen. »Es kann ganz schön kostspielig werden, vor allem, wenn es um besondere Gewächse oder asiatische Pflanzen geht, wie etwa die Bonsai-Bäume im japanischen Garten. Sie zu setzen ist eine Kunst für sich«, so Holzhöfer. §

Zeppelin Baumaschinen Stand C5.139/238

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HENLE

Roderechen punktet künftig mit zwei hydraulischen Niederhaltern

HENLE

Jahr über alle Hände voll zu tun, die Anlagen auf 70 ha Fläche in Schuss zu halten. Dazu gehört der Grünschnitt, das Rasenmähen, Unkrautjäten und die Instandsetzung der 7,5 km langen Wege. Zum Start der Gartensaison müssen die Themen- und Mustergärten für die Besucher auf Vordermann gebracht und es müssen tausende neue Blumenzwiebeln gesetzt werden. Seit sechs Jahren arbeitet Berthold Holzhöfer im Schlosspark. Ihn unterstützen sechs festangestellte Mitarbeiter, ein Flüchtling und zwischen sechs bis zehn Männer oder Frauen, die ein freiwilliges ökologisches Jahr absolvieren. Ihre Aufgabe: das Erscheinungsbild der Parkanlagen zu bewahren, die zwischen 1820 und 1835 im Geiste der Aufklärung angelegt wurden. Schlossherr Fürst Joseph zu Salm-Reifferscheidt-Dyck, selbst passionierter Botaniker und Pflanzensammler, erteilte dem schottischen Gartenarchitekten Thomas Blaikie den Auftrag. Er sollte die seinerzeit bereits bestehende Orangerie mit dem Insel- und Parterregarten einbeziehen und ein weitläufiges Arboretum mit seltenen Baum- und Straucharten hinzufügen. Exotische Gewächse aus ganz Europa wurden nach Dyck gebracht und dort an geeigneter Stelle einge-

Pünktlich zur neuen GaLaBau-Saison hat Henle Baumaschinentechnik ein neues Produkt in das eigene Portfolio aufgenommen – einen neuen Roderechen mit zwei hydraulischen Niederhaltern. ie Henle-Produktneuheit verbindet als hydraulisches Anbaugerät die Eigenschaften eines Roderechens mit zwei hydraulischen Niederhaltern. Durch die an den klassischen Roderechen angelegte Bauform eignet sich der Roderechen mit Niederhalter besonders für die typischen Rodearbeiten und zum Sortieren von Gestrüpp. Durch die vier Zinken, die aus hochverschleißfestem Hardox-Stahl ge-

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fertigt und mit auswechselbaren Zahnspitzen verstärkt sind, können außerdem Böden aufgelockert werden. Dank der beiden hydraulischen Niederhalter macht das Anbaugerät darüber hinaus auch das Greifen und Versetzen von Steinen sowie das Sammeln und Umschlagen von Gestrüpp möglich. Damit kann der Benutzer mehrere Funktionen in einem Anbaugerät abrufen. §

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Abbruch- und Sortiergreifer bauen auf »HPXdrive« ngeboten werden die Abbruch- und Sortiergreifer D04HPX und D04H für Minibagger im Bereich von 2 t bis 4 t, die Modelle D06HPX und D06H für Kompaktbagger von 4 t bis 6 t sowie die Varianten D09HPX und D09H für Vertreter mit 6 t bis 9 t Dienstgewicht. Die Greifer gelten als langlebig und wartungsarm. Die vor einem Jahr eingeführte neue Schalenform habe sich, so der Anbieter, inzwischen bewährt und als Erfolgsmodell auf dem Markt erwiesen. Die Formänderung ist an einer leicht hexagonalen Schalenform zu erkennen und soll die D-Greifer effizienter machen beim Greifen, Abbrechen und Sortieren.

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Der flache Drehmotor und der HPXdrive bilden beim DO9HPX mit den neuen Schalen eine sehr kompakte Einheit.

Alle Kinshofer-Abbruch- und -Sortiergreifer – die HPX-Versionen wie die H-Versionen mit liegendem Zylinder – verfügen über integrierte Rückschlagventile sowie robuste, besonders flache 10-t- bzw. 15-t-Drehmotoren mit 360°-Endlosrotation. Die Schneidkanten ihrer Schalen sind austauschbar. Bei den HPX-Modellen zeigt sich neben konstanter Greifkraft über den Greifvorgang auch die Dichtigkeit in Wasserläufen oder Naturschutzgebieten als Vorteil, gibt es doch am HPXdrive selbst keine kurzen Schläuche und weder abstehende Zylinder noch Schmierstellen. Eine minimale Wartung bringt für die Anwender auch nur geringe Standzeiten mit sich. Dank des leichten Schalenwech-

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sels kann beim HPXdrive auch rasch auf speziellere Schalen wie Grabgreiferschalen, Mehrzweck-, Stein- oder Holzgreiferschalen zugegriffen werden. §

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Seit bereits 47 Jahren setzt Kinshofer auf erstklassige Anbaugeräte für Ladekrane, Bagger und Kompaktlader – ganz besonders bei der D-Greifer-Serie. Die kleineren Abbruch- und Sortiergreifer bis 9 t zählen zu den weit verbreiteten Kinshofer-Baggeranbaugeräten, nicht nur bei Recycling-Unternehmen und Schrottplätzen, sondern vor allem auch bei Bauhöfen und in GaLaBau-Unternehmen.

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Großer Radlader-Brecherlöffel bewährt sich im Ruhrgebiet Der größte der MB-Brecherlöffel, das Modell MB-L200 S2, stellt seine Leistungsfähigkeit künftig im Ruhrgebiet an einem Hitachi-Radlader des Typs ZW150 unter Beweis. Im Einsatz ist der MB-L200 S2 dort vor Ort in der Aufbereitung von Bauschutt, Pflastersteinen oder auch Ziegeln. er Backenbrecherlöffel MBL200 S2 eignet sich für den Einsatz an Mini-Radladern mit einem Einsatzgewicht von 6 t sowie für Baggerlader und Radlader im Bereich von 7 t bis maximal 10 t. Das Modell MB-L200 S2 wurde mit den selben Materialien und derselben Technologie der bereits bekannten MB-Backenbrecherlöffel hergestellt und speziell für den Einsatz an mit Radladern, Mini-Radladern und

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Baggerladern konzipiert. Überzeugt haben den Endkunden von der gelungenen Kombination beider Produkte – Hitachi-Radlader ZW150 und MB-Brecherlöffel MB-L200 S2 – das Unternehmen Kiesel West in Moers und der MB-Vertriebspartner Wesenburg in Lohmar. §

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Dem Wildkraut umweltbewusst entgegentreten

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Jedes Jahr das gleiche Bild: Unkraut an allen Ecken und Kanten, zwischen Bodenplatten, auf Gehwegen oder auf Hofflächen. Das lästige Gewächs loszuwerden ist oft sehr mühsam, der Griff zur chemischen Keule liegt nahe. Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, sowie Hausmitteln wie Essigreiniger oder Salzwasser, ist aber durch das Pflanzenschutzgesetz streng reglementiert und nach aktueller Gesetzeslage auf vielen Flächen nicht zugelassen. Aus diesem Grund setzen immer mehr Kommunen und Betriebe aus der GaLaBau-Branche auf umweltschonendere Methoden in der Wildkrautbeseitigung. Mit der Wildkrautbürste, dem Groby und dem Groby light bietet bema einfache, effektive und umweltschonende Lösungen in der Wildkrautbeseitigung an. Der effektive bema Groby

er Maschinenbauspezialist bietet eine breite Auswahl an Kehrmaschinen, die ganzjährig für unterschiedliche Anwendungen einsetzbar sind. Je nach Trägerfahrzeugleistung lässt sich der Kehrwalzenbesatz austauschen, sodass die Kehrmaschine sowohl zum Kehren von Dreck bzw. im Winter Schnee eingesetzt werden kann, als auch zur Beseitigung von Wildkraut. Hierzu wird die bema-Wildkrautbürste als Spezialausrüstung z. B. in die bema-Kommunal

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520/600 Dual oder in die neuen Kehrmaschinen aus dem Baukastensystem des Unternehmens eingebaut. Durch die Kombination Kehrmaschine mit Wildkrautbürste wird ein zweiter Arbeitsschritt überflüssig, denn das Wildkraut kann direkt durch die optionale Sammelwanne aufgenommen werden. Je nach Kehrmaschinenwahl liegt die Arbeitsbreite bei 1 250 mm bis 2 300 mm. So werden große Flächen schnell und gründlich von Wildkraut, Moos und Co. befreit.

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AL-KO

Traktoren und Mäher für eine professionelle Rasenpflege Wer in puncto Akku-Rasenpflege eine gleichwertige Alternative zum Benzin-Rasenmäher sucht und dabei Mobilität und Leistung schätzt, soll mit den Akku-Modellen 3.85 Li, 42.5 Li, 46.5 Li und 46.5 Li SP der MoweoSerie von AL-KO Kober bestens beraten sein. Die vier Mäher mit Schnittbreiten von 37 cm bis 46 cm bearbeiten Grünflächen von bis zu 600 m². Wer es größer benötigt, darf der Comfort-Traktor-Serie solo by AL-KO vertrauen, bei der der Anbieter aktuell (alt)bewährtes für Aufsitzmäher noch einmal verbessert hat. Die solo-by-AL-KO-Comfort-Traktoren warten mit einem hohen Maß an Mähleistung und Funktionalität für den Bediener auf.

AN STÄRKE GEWINNEN.

ANDRÉ BECKER

Funktionell und ergonomisch

ie vier Akku-Mäher wollen durch eine großvolumige Grasfangbox mit EasyClick-Einhängung und Füllstandanzeige sowie einer angenehmen Gummierung im Griffbereich punkten. Besonderen Komfort versprechen beim Moweo 42.5 Li, 46.5 Li und 46.5 Li SP kugelgelagerte Räder. Dank eines robusten Stahlblechgehäuses sind diese darüber hinaus leicht zu reinigen. In Sachen Schnitthöhenverstellung warten die Modelle 46.5 Li und 46.5 Li SP mit einer siebenfachen Höhenverstellung auf. Zudem verfügt der Moweo 46.5 Li SP im Vergleich zu den anderen Modellen über einen 1-Gang-Hinterradantrieb und einen Ersatzakku für längeres Mähvergnügen. Geht es um kleinere Grünflächen soll man dem Moweo 3.85 vertrauen. Der Rasenmäher mit einer Schnittbreite von 37 cm wiegt dank des Kunststoffgehäuses nur 17 kg. Damit ist er einfach zu transportieren – gute Voraussetzungen für rückenschonendes Arbeiten. Zudem lässt er sich mithilfe der komfortablen

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Schnellverschlüsse zusammenklappen und platzsparend verstauen. Das bestehende Herzstück – der 40 V/4 Ah-Lithium-IonenAkkublock – soll in naher Zukunft um einen 40 V/5 Ah-Akku (für noch länger anhaltende Arbeitszeiten) ergänzt werden. Beide Akkus benötigen nach Anbieterangaben eine Ladezeit von ca. 1,5 Stunden. Zur besseren Kontrolle ist der Ladezustand an der LED-Anzeige ablesbar. Ist der Akku leer, kann er schnell gewechselt werden. Mit einem Energiespeicher lassen sich neben dem MoweoRasenmäher mit Kunststoff- sowie Stahlblechgehäuse, der Vertikutierer SF 4036, die Schneefräse Snow Line 48 Li, das Multitool MT 36 Li, die Kettensäge CS 36 Li, das Heckenscheren-Modell HT 36 Li, der Laubbläser LB 36 Li und der Trimmer GT 36 Li betreiben. Beim Kauf eines Rasenmähers zählt der auch für alle Handgeräte passende Akku zur Ausstattung. Wird dann ein Handgerät erworben, kann auf den Akku verzichtet werden.

Mit der AL-KO-Comfort-TraktorSerie hat solo by AL-KO (alt)bewährtes noch ein Stück besser gemacht. Die Comfort-Traktoren warten mit einem hohen Maß an Mähleistung und Funktionalität für den Bediener aus. Dank einer ergonomischen Arbeitsposition lassen sich die anstehenden Tätigkeiten leicht erledigen. Der bequeme Sitz kann auf den Fahrer individuell angepasst werden. Dabei steht der barrierefreie Durchstieg für hohe Flexibilität. Für ein Leistungsplus steht der Hydrostatantrieb mit Fußpedal, der das volle Potenzial der Motoren von Briggs & Stratton bzw. AL-KO umsetzt. Auch Aufgaben mit Feingefühl, beispielsweise kantennahes Mähen, sind möglich. Die große Fangbox mit Teleskophebel oder Gasfederunterstützung (T16-103.7 HD V2) fasst ein Profi-Arbeitspensum: je nach Modell zwischen 220 l und 300 l. Dabei können die solo-byAL-KO-Rasentraktoren der Comfort-Linie an die gegebenen Anforderungen angepasst werden. Die Anhängerkupplung ist optional nachrüstbar und die Mulchfunktion werkzeuglos umrüstbar. Letztere ist bei den Seitenauswurftraktoren im Lieferumfang enthalten. Bei den Heckauswurftraktoren wird der Mulchkeil als Zubehör angeboten, der mit wenigen Handgriffen am Mähdeck angebracht werden kann. §

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HUNKLINGER Der Verschiebeadapter-plus ist an aktuellen Hunklinger-Geräten nachrüstbar und schiebt die Steinlage Reihe für Reihe.

wir die neuesten Anforderungen der Auftraggeber«, erklärt Nicolai Weier des hessischen Betonwerks Heus. Steinkellner zeigt sich nicht nur vom neuen Verschiebeadapter-plus begeistert, sondern auch von weiteren Raffinessen der neuen Pflastergreif-Generation. Und so hat er sich gleich für die neue Pflasterverlegezange P02-2 entschieden. Jetzt stellen

Umsatz der GaLaBau-Branche ist im Jahr 2017 auf 7,87 Mrd. Euro gewachsen O BGL – Die GaLaBau-Branche hat im Jahr 2017 ein weiteres Umsatzplus erzielt. Dies geht aus der Jahresstatistik des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) hervor. So erwirtschaften die GaLaBau-Betriebe einen Jahresumsatz von rund 7,87 Mrd. Euro und erzielten ein Umsatzplus von 5,3 % im Vergleich zum Vorjahr. utze von Wurmb freut sich als BGL-Präsident über den Branchen-Rekord: »Ein Wachstum von 5,3 % gegenüber dem Vorjahr ist ein Spitzenergebnis und bestätigt den anhaltenden

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Trend der letzten Jahre. Die GaLaBau-Branche entwickelt sich anhaltend gut und damit auch die Nachfrage nach landschaftsgärtnerischen Dienstleistungen in den Betrieben.« Das Rekordergebnis erzielten 17 177 GaLaBau-Betriebe. Damit stieg 2017 die Zahl der Betriebe gegenüber dem Vorjahr um 0,06 % leicht an. Die Zahl der Betriebe, die in den Landesverbänden des BGL organisiert sind, stieg von 3 717 auf 3 822. Auch bei der Beschäftigtenzahl im Garten- und Landschaftsbau ist ein Anstieg zu beobachten. Demnach steigt die Zahl der Beschäftigten auf 117 131. Die Insolvenzquote der Branche liegt bei einem Wert von 0,44 %. Bei den 3 822

er und sein Team die Maschine in kürzester Zeit auf eine neue Steinsituation ein, wechseln die Trägergeräte wie sie auf der Baustelle vorhanden sind und sind in technischer Hinsicht wieder auf Augenhöhe mit den Herstellern der Betonsteine. Schließlich steht der nächste Auftrag mit einem Heus-Rechteckstein in der Größe 20 cm x 10 cm x 10 cm samt vier Nocken schon an. §

Mitgliedsbetrieben des BGL steht die Insolvenzquote bei 0,11 %. Marktanteil im Privatgarten-Bereich ist weiter Wachstumstreiber Auch 2017 war das Privatkundensegment der Umsatztreiber der GaLaBau-Branche. Die Betriebe konnten 2017 das Wachstum in diesem Segment leicht steigern, auf insgesamt 59,67 %. Der Anteil des Privatgartenbereichs am Gesamtumsatz der Branche steigt somit auf 4,7 Mrd. Euro im Gegensatz zu 4,43 Mrd. Euro aus dem Vorjahr. Der Umsatzanteil beim öffentlichen Grün beträgt 14,61 % und entspricht einem Umsatz von 1,15 Mrd. Euro. Auf den Wohnungsbau fallen 11,17 %, der Anteil der Industrie macht 6,2 % aus und der Anteil der Generalunternehmer liegt bei 4,7 %. Sonstige belaufen sich auf 3,65 %. §

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as bis vor kurzem mit der bewährten Pflasterzange für Rene Steinkellner ein leichtes Spiel war, bedeutete plötzlich das Aus der maschinellen Verlegung des Betonsteins in der Größe 20 cm x 10 cm x 8 cm: Der Pflasterhersteller hatte die Anzahl und Ausprägung der Abstandshalter verdoppelt und der GaLaBauer konnte die Steine nicht mehr verschieben. »Selbstverständlich hätten wir die 350 m² vor dem Feuer-

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wehrhaus mit der Hand verlegen können«, sagt der Firmenchef des Allround-GaLaBau-Betriebes in Hattingen, »aber das ist bei größeren Flächen einfach nicht wirtschaftlich«. Darum wandte er sich direkt an Hunklinger. Das Unternehmen hatte prompt eine Lösung parat – den Verschiebeadapter-plus. Das an aktuellen Geräten nachrüstbare Verfahren verschiebt die Steinlage Reihe für Reihe. Somit haben die einzelnen Nocken genügend Freiheit, aneinander vorbei zu gleiten und an Ort und Stelle wieder ihre eigentliche Aufgabe zu erfüllen: Die fertige Pflasterfläche vor Schub- und Scherkräften der Fahrzeuge zu schützen. »Mit dem neuen Safe-System, das die Steine nach dem Nut- und FederPrinzip in sich verzahnt, erzielen

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Wie am Schnürchen verschiebt und verlegt Rene Steinkellner den verschiebesicheren Rechteckstein mit Safe-System der Heus-Betonwerke. Dass das funktioniert liegt am neuen Verschiebeadapter-plus von Hunklinger.

HUNKLINGER

Hersteller erweitert die Praxistauglichkeit

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WEBER MT

Per Telematik den Maschineneinsatz optimieren Effizienz steigern, Kosten senken: Für Bauunternehmen werden Telematiklösungen immer wichtiger. Sie bieten die Möglichkeit, den Maschineneinsatz zu optimieren. Weber MT überträgt diese Technologie jetzt mit WEtrac auf die handgeführte Bodenverdichtung. In Kombination mit dem aktiven Motorschutz MDM soll es Maßstäbe im Flottenmanagement setzen. rundlage der Telematik von Weber MT ist der aktive Motorschutz MDM. Das als Ausstattungsvariante erhältliche Startmodul mit Elektrostart und Betriebsstundenzähler überprüft fortlaufend die wichtigsten motorbezogenen Parameter, wie zum Beispiel Motoröldruck bzw. Ölstand, Verschmutzungsgrad des Luftfilters oder Batteriespannung. Durch WEtrac werden diese Maschinendaten ausgewertet und per GSM-Mobilfunksignal an ein Web-Portal übertragen, das von dem Weber-MT-Partner Trackunit betrieben wird. Dadurch sind relevante Informationen zur Nutzung der Bodenverdichter in Echtzeit verfügbar und jederzeit abrufbar – bequem per Mausklick am PC oder Smartphone.

WEBER MT

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WEtrac, die Maschinendaten-Telemetrie von Weber MT, wird für reversierbare Bodenverdichter der Baureihen CR 6 bis CR 9 angeboten. Der Einbau des Systems in die Maschinen erfolgt ab Werk.

Durch WEtrac werden diese Maschinendaten ausgewertet und per GSM-Mobilfunksignal an ein Web-Portal übertragen, das von dem Weber-MT-Partner Trackunit betrieben wird. Die Transparenz über den Maschinenzustand trägt zu einer längeren Lebensdauer bei. Durch die Erinnerung per E-Mail oder SMS an den nächsten Wartungszeitpunkt lässt sich beispielsweise der bevorstehende Werkstattaufenthalt besser planen. Folgenschwere Motorschäden, die durch eine unzureichende Wartung verursacht werden, gehören der Vergangenheit an. Auch in Sachen Diebstahlschutz bietet WEtrac Vorteile: So kann jede Maschine am Bildschirm bzw. im Web-Portal virtu-

IHR KOMPLETTANBIETER in der VERMIETUNG von BAUEQUIPMENT

ell eingezäunt werden. Verlässt sie den definierten Bereich oder wird bewegt, bekommt der Flottenmanager eine Meldung. Der aktuelle Standort der Maschine wird per GPS-Signal ermittelt und über das Mobilfunksignal übertragen. WEtrac wird sowohl für die Weber-MT-Bodenverdichter mit MDM-Motorschutz als auch für Maschinen mit der aktuellen Verdichtungskontrolle Compatrol 2.0 angeboten. In dieser Compatrol-Version ist der Motorschutz MDM als Bestandteil enthalten. §


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SAINT-GOBAIN ABRASIVES

Diamantscheibe für die präzisen Schnitte mit der Maschinen- und Blocksteinsäge Mit der Norton-ClipperDiamantscheiben-Serie Duo BS verspricht der Schleifwerkzeughersteller Saint-Gobain Abrasives dem Anwender leistungsfähige Diamantblätter für ClipperJumbo-Maschinen- und -Blocksteinsägen. Mit der i-HDSegmenttechnologie sollen die Diamantscheiben noch leistungsfähiger und sicherer werden.

orton Clipper bietet über den Fachhandel eine Vielzahl an Diamantwerkzeugen, Trenn- und Schruppscheiben, Tischsägen, Fugenschneidern, Kernbohrgeräten sowie Fliesenschneidmaschinen für Handwerker, Spezialbetriebe und Bauunternehmen im Baugewerbe an. Ein Beispiel für die gute Diamantwerkzeugtechnologie ist die BS-Sägeblattreihe, wie etwa das Universaltalent »BS-15«. Das Diamantwerkzeug ist mit 15 mm hoher Duo-Segmenttechnologie laut Hersteller schnittfreudig, präzise und lässt sich mit hohen Schnittgeschwindigkeiten zum Nassschneiden einsetzen. Die Anwendungsbereiche etwa auf der Blocksteinsäge »Jumbo 900« sind alle üblichen Materialien für Blocksteinsägen wie Poroton, Hohlblocksteine, Unipor, Gasbeton, Mauerziegel, Pflasterbeton, Verbundsteine, Betonvollsteine, Kalksandstein, harter

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Kalksandstein und Altbeton. Mit der »i-HD«-Segmenttechnologie möchte Norton die Diamantwerkzeuge nun noch sicherer und deutlich leistungsfähiger machen. Durch die sogenannte Infiltration ist es dem Hersteller nach eigenen Angaben möglich, noch dichtere Segmente als bisher herzustellen und dabei die Diamanten optimal einzubinden. Dadurch werden die Diamantschneidkörner noch besser ausgelastet und sowohl in ihrer gesamten Leistung als auch in ihren Selbstschärfeigenschaften weiter ausgereizt. Höhere Schnittgeschwindigkeiten und mehr Abtragsleistung bei längeren Standzeiten sind

Aufgrund der speziellen i-HD-Segmenttechnologie sollen die Diamantscheiben, so auch die BS-15, noch leistungsfähiger und sicherer werden.

das Ergebnis. Auch sind die neuen Segmente, laut Norton, quasi unzerstörbar: Segmentverluste, auch bei hohen Einsatzgeschwindigkeiten, seien hier nahezu ausgeschlossen. ™

SAINT-GOBAIN ABRASIVES

Norton Clipper-Maschinen und -Diamantwerkzeuge stehen für hohe Leistung und Sicherheit.

Unternehmen Die französische Unternehmensgruppe Saint-Gobain zählt mit 170 000 Mitarbeitern in 66 Ländern und einem Gesamtumsatz von rund 39,6 Mrd. Euro (2015) zu den 100 führenden Industriekonzernen. Das Produktportfolio erstreckt sich von Bauprodukten über Glas, Behälter, Vertriebsservices bis hin zu Hochleistungswerkstoffen und Schleifmitteln. Als Produzent von Schleifwerkzeugen ist Saint-Gobain Abrasives mit den Marken Norton, Norton Clipper, Norton Pro, Norton Winter, Rasta, Grinding, Atlas und Flexovit tätig. Saint-Gobain Abrasives produziert die vier Hauptkategorien von Schleifmitteln selbst – gebundene Schleifwerkzeuge (Kunstharz und Keramik), Schleifmittel auf Unterlage, Trenn- und Schruppscheiben sowie Diamant- und CBN-Werkzeuge.

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DKS TECHNIK

Geruchsarmes KorrosionsschutzwachsindreiFarben

SONAX

Der Schaum des LecksuchSprays macht Undichtigkeiten in geschlossenen Kreisläufen sofort sichtbar.

SONAX

Undichtigkeiten und Lecks schneller entdecken Undichtigkeiten in geschlossenen Kreisläufen und Systemen sind stets ein Ärgernis. Oft lassen sich die undichten Stellen nur schwer finden, gerade wenn sie in Knicken, engen Bögen, Fittings oder an Anflanschungen auftreten. Sonax bietet im Sortiment seiner ProfessionalSerie ein spezielles LecksuchSpray, das nach Meinung des Anbieters aus Neuburg an der Donau in keiner Werkzeugtasche fehlen sollte. it dem nicht brennbaren und ebenso antikorrosiven Prüfschaum lassen sich undichte Stellen, Mikroleckagen und Haarrisse an Druckluft- und Gaslei-

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as kLine Premium Wax ist eine Einschritt-Konservierung für Hohlräume und Unterboden mit hoher Abriebfestigkeit und tropffreier Verarbeitung. Durch den Aromatengehalt von unter 1 % gilt es als besonders geruchsarm. Die grifffeste Wachsbeschichtung unterwandert Rost, verdrängt Rostverursacher und ist mit Testbenzin oder Kaltentfettungsmitteln entfernbar. Das kLine Premium Wax wird durch Spritzen mit Airless-

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tungen sichtbar machen. Bei der schnellen Suche nach undichten Stellen gibt sich das Sonax-Professional-Lecksuch-Spray somit als kaum ersetzlicher Helfer. Weitere Einsatzbereiche für das Prüfprodukt sind beispielsweise Klimaanlagen, Kompressoren, Schweißgeräte, Schläuche und Tanks mit technischen oder medizinischen Gasen. Der pH-neutrale und kunststoffverträgliche Prüfschaum wurde nach DIN EN 14 291 (Gefrierpunkt bei – 20 °C) auf seine Frostsicherheit geprüft und lässt sich daher auch in der Kältetechnik verwenden. Darüber hinaus wurde die Rezeptur vom Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DGWV) zertifiziert. §

DKS TECHNIK

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Professioneller Korrosionsschutz steht für eine lange Nutzung von Fahrzeugen sowie das sichere Lagern und Transportieren von Maschinenteilen. Der Rostschutzprofi DKS Technik empfiehlt kriechfähige Wachse wie das neue kLine Premium Wax.

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bzw. Airmixsystemen oder mit Pinsel tropffrei aufgetragen und ist in den Farben Transparent, Braun und Schwarz in diversen Gebindegrößen vom 500-mlSpray bis zum 60-l-Fass erhältlich. §


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GEORG OEST MINERALÖLWERK

Mit Vorteilen für Motor, Mensch und Umwelt aufwarten

GEORG OEST MINERALÖLWERK

Mehr als 40 wissenschaftliche Studien und Feldversuche mit dem erneuerbaren Diesel nennt Oest als Beleg für eine signifikante Reduzierung umweltrelevanter Emissionen. Der Flammenvergleich zeigt Oecopower D (li.) und fossilen Diesel.

Das im Jahr 1926 gegründete Bauunternehmen Mösle in Leutkirch (Allgäu) ist dank seines hohen Service- und Qualitätsanspruchs über die Region hinaus bekannt. Seit langem legt das Familienunternehmen, in dem derzeit rund 60 Mitarbeiter beschäftigt sind, größten Wert auf eine einwandfreie, möglichst nachhaltige und ressourcenschonende Bauabwicklung. Auch in puncto Schmier- und Kraftstoffe wird das Augenmerk auf höchste Qualitätsstandards gelegt. Seit über 50 Jahren arbeitet Mösle in diesem Bereich mit dem Georg Oest Mineralölwerk aus Freudenstadt im Nordschwarzwald zusammen. Hier entwickelt und produziert Oest seit mehr als 100 Jahren leistungsstarke Kraft- und Schmierstoffe. ein bewährtes Sonderkraftstoffprogramm für Zweiund Viertaktmotoren mit Oecomix 2T und Oecokraft 4T hat Oest kürzlich mit der Produktinnovation Oecopower D erweitert, einem erneuerbaren Spezialkraftstoff für Dieselmotoren, der hinsichtlich Ökobilanz und Schadstoffreduzierung Maßstäbe setzen soll. Er vereint nach An-

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bieterangaben alle Vorzüge eines aus nachwachsenden Rohstoffen entwickelten Brennstoffs, ohne dabei die Nachteile eines herkömmlichen Bio-Diesels in Kauf nehmen zu müssen.

Basis: Reststoffe und Abfälle der Nahrungsmittelindustrie Oecopower D enthält Abfallfette, Reststoffe und Pflanzenöle und ist als hydriertes Pflanzenöl (HVO) klassifiziert. Die deutliche Emissionsreduzierung und der einfache Einsatz ohne jegliche Umrüstung nennt Oest als nur zwei der vielen positiven Eigenschaften des Premiumkraftstoffes, der von immer mehr Unternehmen erfolgreich in DieselFahrzeugen und -Maschinen eingesetzt werde. Auch das Leutkircher Bauunternehmen Mösle hat aufgrund der jahrelangen Zusammenar-

beit mit Oest das neue Oecopower D erfolgreich getestet. »Zugegebenermaßen waren wir zunächst etwas skeptisch, ob der erneuerbare Diesel aus biogenen Reststoffen hält, was er verspricht«, erinnert sich Georg Dorn, der sich bei Mösle für den Maschinenpark und die Wartung verantwortlich zeichnet. »Da wir aber für Innovationen und Weiterentwicklungen stets offen sind, haben wir Oecopower D einem intensiven Praxistest mit unseren Rüttelplatten unterzogen. Und die Ergebnisse waren mehr als überzeugend.« Die Umstellung auf den erneuerbaren Diesel erwies sich als problemlos, da dieser mit herkömmlichem fossilen Dieselkraftstoff kompatibel ist und es keinerlei Vorbereitungen bedarf. »Sofort nach der Betankung machte sich das hervorragende Kaltstartverhalten bemerkbar, obwohl wir zu der Zeit mit strengen Minustemperaturen unter – 12 °C zu kämpfen hatten«, betont Dorn. »Oecopower D ist nicht nur äußerst kältebeständig, sondern auch alterungsstabil«, ergänzt Oest-Gebietsverkaufsleiter Martin Gitschier. »Selbst extreme Minustemperaturen bis zu – 35 °C und starke Temperaturschwankungen stellen kein Problem dar. Dieselpest sowie ein Wechsel

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mehr Kühlung

mehr Leistung

mehr Nutzung


von Sommer- und Winterdiesel gehören mit Oecopower D der Vergangenheit an – auch bei saisonaler Nutzung von Maschinen und längeren Einlagerungszeiten.« Die Mösle-Motoren seien in der gesamten Testphase immer tadellos angesprungen, so Dorn. »Noch beeindruckender fand ich aber den deutlich geringeren Rußausstoß und den kaum noch wahrnehmbaren Dieselgeruch.«

Reduzierte Luftbelastung im Blick

GEORG OEST

Aufgrund der hohen Cetanzahl verbrenne Oecopower D, so der Anbieter, sauberer und verleihe dem Motor mehr Leistung bei geringerem Verbrauch. Es halte

Da wir für Innovationen und Weiterentwicklungen stets offen sind, haben wir Oecopower D einem intensiven Praxistest mit unseren Rüttelplatten unterzogen. Und die Ergebnisse waren mehr als überzeugend.« Georg Dorn, Werkstattleiter – Fuhrpark – Schlosserei, Bauunternehmen Mösle

Brennräume sowie Einspritzdüsen sauber und biete Schutz vor Korrosion im gesamten Kraftstoffsystem. Vor allem aber sollen die Schadstoffbelastungen minimiert werden. Mehr als 40 wissenschaftliche Studien und Feldversuche mit dem erneuerbaren Diesel nennt Oest als Beleg für eine signifikante Reduzierung umweltrelevanter Emissionen mit den Durchschnittswerten 33 % weniger Feinstaub, 99 % weniger Stickoxide (NOx), 30 % weniger Kohlenwasserstoffe (HC) und 24 % weniger Kohlenmonoxid (CO). Die Treibhausgasemissionen im gesamten Produktlebenszyklus lassen sich, so Oest, im Vergleich zu fossilem Dieselkraftstoff um bis zu 90 % reduzieren. »Das Argument der Schadstoffreduzierung für Mensch

und Natur spielt für uns eine wichtige Rolle. Insbesondere auch in Bezug auf den Schutz unserer Mitarbeiter, die tagtäglich mit den Maschinen und Geräten

arbeiten«, betont Georg Dorn. Wenn dann durch den Kraftstoff gleichzeitig noch die Motorsauberkeit und Leistungsfähigkeit optimiert werde, falle die Ent-

scheidung leicht. »Nach unseren sehr guten Erfahrungen werden wir auch unsere weiteren Dieselmaschinen auf Oecopower D umstellen.« §


Auf Lösungen, statt »nur« Produkte setzen nehmen Schmitter Hydraulik hat sich zu einem führenden Anbieter im Handel, in der Produktion und dem Vertrieb fluidtechnischer Komponenten und Systeme entwickelt. Ein wichtiger Bestandteil der Firmenphilosophie besteht darin, das Produktprogramm, die Dienstleistungen sowie den Service kontinuierlich zu optimieren und zu verfeinern. Leistungen zielen darauf ab, dem Kunden einen Teil der Arbeit abzunehmen und ihm vorausschauend Lösungen oder Alternativen anzubieten. Schmitter hat sich auf diese Weise im Bereich Baumaschinen, Landmaschinen oder Geräte der Fördertechnik einen Namen gemacht. chmitter-Lösungen betreffen nicht nur die Beratung und die Auslieferung anwendungsspezifischer Produkte. Auch die Optimierung und Digitalisierung von Geschäftsvorgängen spielen eine Rolle. E-Commerce-Lösungen und digitale Instrumente, wie EDI, beschleunigen Vorgänge, machen sie effizienter und einfacher. Über intern und extern durchgeführte Schulungsprogramme zu Hydraulikthemen vermittelt Schmitter zudem Fachwissen weiter. In diesem Zusammenhang interessant ist das »Werkstattkonzept«. Mit Kunden entwickelt und realisiert Schmitter ein maßgeschneidertes Konzept für eine Werkstatt zum Konfektionieren von Hydraulikschlauchleitungen – begleitet von entsprechenden Schulungen. Überall dort, wo es häufig zu Ausfällen kommen kann, sollen Kunden damit Zeit einsparen können und flexibler werden.

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Auslegung im Aggregatebau Im Aggregatebau bzw. in der Anlagenauslegung ist die Auslieferung und Konfektionierung von Hydraulikaggregaten ein fester Bestandteil des Angebots von Schmitter. Dazu gehören »Dauerläufer«, die in der Fördertechnik zum Einsatz

kommen, aber auch Produkte für den Werkstattbereich, z. B. zum Testen von Zylindern oder für Pressanwendungen. Entsprechend des Einsatzzwecks können Aggregate mit verschiedenen Steuerungsmodulen ausgestattet werden (Monoblock- bzw. Sandwichventile oder elektrische Monoblock- bzw. CETOP-Ventile kombiniert mit einer Fernsteuerung für beispielsweise eine separate Achsenlenkung). Der besondere Service ergibt sich aus dem Ablauf: Mit dem Kunden wird bei Bedarf eine Analyse des Anwendungsbereiches mit anschließender Auslegung (Konstruktions-Software) durchgeführt. Nach dem Zusammenbau erfolgen Funktionstests. Verlaufen diese zufriedenstellend, geht das funktionsbereite Aggregat inklusive Dokumentation an den Abnehmer. Neue Märkte erschließen In den vergangenen Jahren ist bei Schmitter Hydraulik eine zunehmende Erschließung neuer geografischer Märkte und Branchen festzustellen. Einer der Bausteine für die erfolgreichen Geschäfte im Ausland ist die wachsende Produktund Dienstleistungspalette, darunter beispielsweise das Non-Skive-Programm. Das Armaturensystem für Spiralschläuche verspricht einen

SCHMITTER HYDRAULIK

O SCHMITTER HYDRAULIK – Das im fränkischen Hammelburg beheimatete Unter-

gleichwertigen Ersatz des Interlock-Systems – mit der Besonderheit, dass auf den Vorgang des Schälens verzichtet werden kann. Somit stehe das System, wie die Franken betonen, nicht nur für einen besonders hohen Grad an Sicherheit, sondern gelte auch noch als zeit- und kostensparend. Neben dem Non-Skive-Programm wurde das Angebot der Hydraulikkomponenten vor geraumer Zeit erweitert. Seit letztem Jahr beinhaltet das Schmitter-Portfolio Edelstahlarmaturen u. a. für die chemische Industrie, wobei diese auch eine hohe Beständigkeit gegenüber aggressiven Medien erfordert. Im Edelstahlbereich neu sind zudem Edelstahl-Verschraubungen und -Adapter, Edelstahl-Kupplungen sowie -Kugelhähne, welche ebenfalls seit Anfang des Jahres zur Verfügung stehen. §

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Schmierung von P1-Gleitlagern

Empfehlungen zur Schmierung von Gleitlagern Hinsichtlich der Betriebsart sind für die Schmierung von Gleitlagern drei Funktionssysteme zu unterscheiden: trockenlaufende und wartungsfreie Gleitlager, fettgeschmierte und wartungsarme Gleitlager sowie hydrodynamisch betriebene Gleitlager. Hydrodynamisch arbeitende Gleitlager können vergleichsweise gut unterschiedliche Anforderungen erfüllen. So ist es per moderner Berechnungsverfahren möglich, insbesondere ölgeschmierte Gleitlager optimal und betriebssicher auszulegen. Wartungsarme Gleitlager sind in der Regel fettgeschmiert. Die bei der Montage eingebrachte Fettmenge reicht im Normalfall für die gesamte Lebensdauer. Ist ein fettgeschmiertes Gleitlager unter erschwerten Bedingungen eingesetzt, ist aber Nachschmierung sinnvoll. Wenn Schmierung mittels Öl oder Fett nicht möglich oder zulässig ist, werden wartungsfreie, trockenlaufende Gleitlager eingesetzt. MS Motorservice gibt wichtige Empfehlungen zur Schmierung von Gleitlagern.

Nachschmierintervall 250 h

ie Lebensdauer eines P2Gleitlagers wird auch vom verwendeten Schmierfett beeinflusst. Besonders Reibzahl, Tragfähigkeit und zulässige Betriebstemperatur sind vom Schmierfett abhängig. Auch die Alterungsbeständigkeit ist für eine einwandfreie Funktion von Bedeutung. Grundsätzlich geeignete Fette sind Lithiumseifenfette (alterungsbeständig), Bariumseifenfette (gute Adhäsion) oder Aluminiumseifenfette (gute Benetzbarkeit). Zeitlich richtig gesetzte Nachschmierintervalle verlängern die Lebensdauer und verbessern die Betriebssicherheit. Es ist empfehlenswert, den Einsatz von KS-PermaglideGleitlagern durch anwendungsnahe Tests abzusichern.

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Nachschmierintervall 500 h

MS MOTORSERVICE

Zeitlich richtig gesetzte Nachschmierintervalle verlängern die Lebensdauer und verbessern die Betriebssicherheit. Die Berechnung der zu erwartenden Lebensdauer bei fettgeschmierten Gleitlagern ist jedoch wegen der vielen Einflussgrößen mit Unsicherheiten behaftet und ist nur als Richtwert zu betrachten.

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In bestimmten Anwendungsfällen kann es erforderlich sein, die Kontaktfläche zwischen dem P1Gleitlager und dem Gleitpartner mit Fettschmierung oder Ölschmierung zu versehen. Hierdurch kann es zu deutlichen Abweichungen der zu erwartenden Lebensdauer kommen. Der Einsatz von Fett oder Öl kann sowohl verkürzend als auch verlängernd wirken. Als lebensdauerverkürzend gelten die Behinderung der Festschmierstoffübertragung während des Einlaufvorgangs und die »Pastenbildung« durch die Anwesenheit von Fett oder Öl. Unter Pastenbildung versteht man das Vermengen von Fett oder kleineren Ölmengen mit dem Materialabrieb aus der Kontaktzone. Die Paste legt sich in Drehrichtung an der Auslaufzone fest und behindert die Wärmeabfuhr. Teile der Paste werden wieder mit in die Kontaktzone eingeschleppt und wirken verschleißfördernd. Fettschmierstoffe mit Zusätzen von Zinksulfid oder Molybdändisulfid verstärken die Neigung zur Pastenbildung. Ist Fettschmierung bei P1Gleitlagern nicht zu vermeiden, kann man mit regelmäßigem Nachschmieren (z. B. mit Lithiumseifenfett), sowie dem Einbringen von Bohrungen oder Nuten in der Auslaufzone, damit die Paste sich ablagern kann, der Pastenbildung entgegenwirken. Bohrungen oder Nuten verringern aber die Querschnittsflä-


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che der Buchsenwand. Ist der Anteil > 10 %, muss dies bei der Berechnung (Festsitz, Überdeckung) berücksichtigt werden.

Gleitlagerschäden durch Alterung von Fetten Fette könnten im Zuge der Alterung übersäuern und Korrosion an Buntmetallen wie Bronze verursachen. Bio-Ester-Öle oder -Fette gelten als sehr umweltverträglich, bilden jedoch in Gegenwart von Feuchtigkeit Alkohol und freie Säuren. Alkohole sind hygroskopisch und fördern die Hydrolyse. Die freien Säuren können zur Oxidation der Buntmetalle in Gleitlagern führen. Zur Sicherheit sollten frühzeitige und regelmäßige Fettkontrollen nach pH-Wert durchgeführt werden.

Schmierung von KS-Permaglide-P14-Gleitlagern Zur Schmierung von KS-Permaglide-P14-Gleitlagern sollten Fette auf Mineralölbasis – wie Lithiumseifenfett auf Mineralölbasis – verwendet werden.

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Fotodokumentation mit »Industriepreis 2018« prämiert Schmierung bleifreier und bleihaltiger KS-Permaglide-Gleitlager Einlagerungsversuche mit dem Werkstoff KS Permaglide P23 und synthetischesterbasierenden Ölen haben bereits nach rund 500 Stunden und 120 °C zu einer deutlichen Bleikorrosion mit Bleiverarmung in der oberen Gleitschicht am Werkstoff KS Permaglide P23 geführt. Die bleifreie Variante aus Werkstoff KS Permaglide P203 blieb bei den gleichen Versuchen nahezu unversehrt. Diese Ergebnisse sind auf alle bleihaltigen KSPermaglide-Werkstoffe übertragbar. §

O PIRTEK – Das Add-on »Fotografische Schadensdokumentation« des mobilen 24/7-Hydraulik-Services Pirtek ist mit dem Industriepreis in der Kategorie Antriebs- und Fluidtechnik als »Best of 2018« ausgezeichnet worden und hat es damit unter die besten Innovationen von über 2 000 Bewerbungen geschafft. rundlage der Serviceerweiterung bei Pirtek war die unternehmenseigene Software zur Auftragsabwicklung (MST-Online): Diese wurde bereits vor zehn Jahren in einer Basisversion etabliert und wird seitdem kontinuierlich ausgebaut. Im Falle eines Reparaturauftrages erhalten Kunden nun eine fotografische Dokumentation des Schadens und der Reparatur als Anlage zum Lieferschein: Zunächst auf Wunsch, später dann automatisch ohne separaten Auftrag und Kosten für diesen zusätzlichen Service. Was für die ServiceTechniker auf der Baustelle mit einem Klick der Kamerafunktion des iPads erledigt ist, hat für den Kunden oft hohen Nutzen: Anhand der Fotos kann die Schadensursache leicht identifiziert werden. Ob ein

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Defekt durch äußere Einwirkung oder durch Verschleiß aufgetreten ist, spielt insbesondere für Maschinen- und Gerätevermieter hinsichtlich Haftungs- und Gewährleistungsfragen eine große Rolle. Auch für Instandhalter von Maschinen und Anlagen sowie Fuhrparkleiter, die die Kosten des Verschleißteils Hydraulikschlauch im Blick haben, ist die Ursache von auftretenden Schlauchdefekten relevant. Immer wieder durch bestimmte Ursachen auftretende Defekte können z. B. eine Verkürzung der Wartungs- und Inspektionsintervalle anzeigen. Insgesamt liefert Pirtek mit dem neuen Add-on seiner Software dem Kunden eine nützliche Serviceerweiterung und optimiert die Dienstleistung. Im Zeitalter von Industrie 4.0 zeigt Pirtek damit, welchen Mehrwert ein Unternehmen durch einfache aber intelligente Digitalisierung erzielen kann. Der »Industriepreis« wird seit 2006 ausgeschrieben. In diesem Jahr prämierte eine Jury aus Professoren, Wissenschaftlern, Branchenexperten der Industrie und Fachjournalisten die fortschrittlichsten Produkt-Neuentwicklungen von Industrieunternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in 14 Kategorien. §


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März 2018

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MAGAZIN 03/2018

Baumaschinen | Bauger äte Baufahrzeuge

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MAGAZIN 4/2018

April 2018

MESSE-VORSCHAU

Umsatz um Zum Jubiläum soll der IM BLICKPUNKT Rammer: Segment G Volvo CE: Jetzt auch im 15 Prozent steigen GEWINNUN HEBETECHNIK per präsent HUB- UND der starren Muldenkip INTERVIEW r-Reihe mit acht Modellen Liebherr: Neue Telekoplade steigen Maschine der aus unfallfrei Grifa: Mit dem »Softstep«

MESSE-VORSCHAU

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IM BLICKPUNKT Camso: Das Reifenangebot für kompakte Baumaschinen erweitert – VDBUM: 47. Großsemin ar ganz im Zeichen der Digitalisier ung RÜCKBLICKE 10. MAWEV Show, Asphalttage, Fachtagung Abbruch BAUMAGAZIN-INTERV Bauchemie-Spezialist IEW Bornit: Viele Ideen auch nach 150 Jahren

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Kanal- und Rohrleitungsbau Bilden seit 25 Jahren die RSP-Geschäftsführung: Karl-Heinz Renger, Marina Renger und Jens Graber (v. li. n. re.).

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RSP

»Die Saugtechnik hat sich etabliert!« Vor 25 Jahren konnte man Saugbagger noch als ein »Einhorn« unter den Baumaschinen bezeichnen. Heute ist dieser Maschinentyp aus vielen Einsatzgebieten überhaupt nicht mehr wegzudenken. Statt mühselig mit Stielschaufel, Presslufthammer oder Hydraulikbagger ans Werk zu gehen, wird mit den Saugbaggern von RSP das vorhandene Erdreich einfach abgesaugt. Die Vorzüge liegen auf der Hand: Erdarbeiten mit Saugbaggern verlaufen ohne Beschädigungen von Kabeln, Rohrleitungen oder sonstiger Infrastruktur. Die Maschinen sind zudem flexibel, umweltschonend, bieten hohe Arbeitssicherheit, verringern den Einsatz von Maschinen und Personal und sorgen am Ende immer für eine saubere Baustelle. Bis zum heutigen Erfolg dieser »modernen Arbeitstiere« war es auch bei RSP ein langer Weg. Begonnen hat alles exakt vor einem Vierteljahrhundert. Damals schraubten die Geschäftsführer Karl-Heinz Renger und Jens Graber bei jeder Maschine noch selbst an den Schaltschränken und Hydraulikleitungen herum, während Ehefrau Marina Renger als dritte Geschäftsführerin fürs Kaufmännische zuständig war. »Anfangs war es schwierig, das Vertrauen der Kunden in das Saugbaggerprinzip zu gewinnen. Bei einer so außergewöhnlichen Maschine hat es lange gedauert, sich am Markt zu etablieren«, sagt Geschäftsführer Karl-Heinz Renger (64) im bauMAGAZIN-Interview mit Redaktionsmitglied Dan Windhorst, in dem er die 25 Jahre ein wenig Revue passieren lässt und einen Blick in die Zukunft wagt. Eines aber wird in diesem Gespräch schnell deutlich: Das »Einhorn« – wie man heutzutage in den USA erfolgversprechende Firmengründungen vor allem im Internet-Geschäft nennt – hat sich längst zum »Platzhirsch« weiterentwickelt… 54

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DAS bauMAGAZIN-INTERVIEW MIT KARL-HEINZ RENGER, Geschäftsführer der RSP GmbH, Saalfeld-Beulwitz (Thüringen) bauMAGAZIN: Herr Renger, die Firmengeschichte von RSP hat

Seltenheitswert: Gegründet wurde das Unternehmen von Ihnen, Ihrer Frau Marina und Jens Graber. Anfang Mai feiern Sie 25. Jubiläum: Können Sie die Meilensteine benennen, die das Unternehmen in diesem Vierteljahrhundert geprägt haben?

Karl-Heinz Renger: Geprägt hat uns vor allem die Anfangszeit. Wir hatten viel Mut, aber wenig Kenntnis vom Markt und damit einen schweren Start. Ein großer Vorteil war wiederum, dass wir von Beginn an auf das riesige Potenzial dieser Maschinen gesetzt haben und uns damit einen Zukunftsvorsprung sichern konnten. Körperliche Arbeit auf dem Bau ist im Vergleich zum Maschineneinsatz schwierig zu kalkulieren – und das haben wir schon früh erkannt. Wir mussten uns das Vertrauen in die Saugbaggertechnik jedoch hart erkämpfen. Und das ist uns, wie ich finde, auf einem sehr direkten und ehrlichen Weg gelungen,


bauMAGAZIN: Was war das persönlich interessanteste Erlebnis in dieser Zeit, gibt es eine besondere Anekdote…?

indem wir offen mit unseren Kunden gesprochen und diskutiert haben. Ein Schlüsselmoment war aber sicherlich der Einsatz vor Ort: Wenn die Leute unsere Saugbagger bei Vorführungen oder auf Baustellen in Aktion erlebt haben, ist ihnen schnell bewusst geworden, was für Möglichkeiten diese Maschinen tatsächlich bieten. Heute müssen wir keine Überzeugungsarbeit mehr leisten: Mit jeder Maschine, die verkauft wurde, hat sich eine bemerkenswerte Eigendynamik entwickelt.

MICHAEL WULF

Marina und Karl-Heinz Renger haben beschlossen, Ende des Jahres den Schritt in die zweite Reihe zu wagen. Ihr Sohn Patrick (li.) wird dann zusammen mit Jens Graber die Geschäftsführung übernehmen. Somit ist sichergestellt, dass RSP als inhabergeführtes Unternehmen bestehen bleibt.

Renger: Mir persönlich in Erinnerung geblieben ist einer der ersten Verkäufe: Beide Seiten waren natürlich nervös – der Kunde aber noch viel mehr. Seine Hände haben gezittert, und als er bei der Übergabe zur Maschine ging, flüsterte er: »Lass mich ja nicht im Stich!« Und genau daran habe ich mich, wie die Maschine im Übrigen auch, bis heute gehalten. Entstanden ist daraus nicht nur eine lange Zusammenarbeit, sondern auch eine ehrliche Freundschaft, für die ich bis heute sehr dankbar bin. bauMAGAZIN: Saugbagger gelten als wirtschaftliche Allroun-

der, denn gesaugt werden kann praktisch alles: von Erde über Schlamm bis hin zu Bauschutt und Gestein. Was ist das jüngste Mitglied in der RSP-Produktreihe?

Renger: Neu ist unser ESE 8-Modell. Interessant ist dabei das hohe Maß an Flexibilität durch variable Kipphöhen und eine beidseitige Entleerung. So sind unterschiedliche Funktionen teil- oder vollautomatisiert. Außerdem ist zum Beispiel der ESE 8 RD 8000 mit vier Stabilisatoren ausgerüstet, die man per Knopfdruck automatisch nivellieren kann. Komplett neu entwickelt haben wir dabei den mittig am Heck angebrachten Schlauchträger. Er ist mit einem zusätzlichen Gelenk ausgestattet, wodurch wir den Arbeitsbereich vergrößern, ihn

Mittlerweile ist einfach bekannt, wie vielseitig und zuverlässig und ökonomisch Saugbagger eingesetzt werden können.« Karl-Heinz Renger

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RSP (6)

Neu ist das ESE 8-Modell, das mit einem hohen Maß an Flexibilität durch variable Kipphöhen und eine beidseitige Entleerung aufwarten kann. Unterschiedliche Funktionen sind teil- oder vollautomatisiert.

gleichzeitig aber auch flexibel halten. Ebenfalls neu für diese Baureihe entwickelt ist das RSP Smart Control: Per Knopfdruck lässt sich damit der Gelenkschlauchträger automatisch in eine Arbeitsoder Transportstellung bewegen, beim Saugen können vertikale oder horizontale Bewegungen mit nur einer Ansteuerung durchgeführt werden. bauMAGAZIN: Der Saugbagger galt lange Zeit als Exot der Branche. Ist das mit Hinblick auf den Umweltaspekt und das beschädigungsfreie Arbeiten immer noch so?

Wenn die Leute unsere Saugbagger bei Vorführungen oder auf Baustellen in Aktion erlebt haben, ist ihnen schnell bewusst geworden, was für Möglichkeiten diese Maschinen tatsächlich bieten.« Karl-Heinz Renger

Renger: Nein, die Saugtechnik hat sich etabliert! Und das nicht grundlos: In vielen sensiblen Bereichen – wie dem grabenlosen Leitungsbau, Tiefbau, Rohrleitungssanierungen oder Gleisbau – sind herkömmliche Bagger schwierig einzusetzen. Der Markt hat diese Bautechnologie akzeptiert, vor allem in Deutschland und Frankreich, wo der Einsatz dieses Systems bei verschiedenen Einsatzbereichen sogar schon vorgeschrieben wird. Mittlerweile ist einfach bekannt, wie vielseitig und zuverlässig und ökonomisch Saugbagger eingesetzt werden können.

bauMAGAZIN: Im innerstädtischen Ausbau, insbesondere beim Verlegen neuer Leitungen wie Glasfaserkabel, ist der Einsatz von Hydraulikbaggern aufgrund möglicher Beschädigungen häufig ein Wagnis. Welche Sonderlösungen stehen bei RSP dafür zur Verfügung?

Renger: Wir haben vor Jahren in Kooperation mit einem französischen Hersteller spezielle Grabenfräsen entwickelt, die während des Fräsens den Arbeitsbereich leersaugen, was viel Zeit und Aufwand spart, gleichzeitig aber auch präzise und saubere Ergebnisse liefert. Die Telekom hat kürzlich bestätigt, dass man mit diesem System arbeiten kann, um den Ausbau des Glasfasernetzes schneller voranzutreiben. Denn es arbeitet zuverlässig und wirtschaftlich.

Vor einiger Zeit hat RSP eine der ersten Maschinen als Erinnerungsstück zurückgekauft, um so an die Anfänge des Unternehmens zu erinnern. Die Maschine war am 28. Dezember 1993 von Jens Graber persönlich an den Kunden ausgeliefert worden. 56

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bauMAGAZIN: »Digitalisierung« ist in der Baubranche derzeit

das »Zauberwort«: Wie relevant ist diese Thematik bei Saugbaggern?

Renger: Natürlich ist die Digitalisierung ein Schlagwort, genießt bei unseren Saugbaggern aber auch einen hohen Stellenwert, weil wir damit bewährte

Systeme noch präziser, anwenderfreundlicher und effektiver machen können. Im Augenblick bieten wir unseren Kunden zum Beispiel eine App an, mit der Arbeitsabläufe und die Maschine selbst überprüft werden können. Übermitteln lassen sich dabei alle möglichen Daten, wie Hinweise zum aktuellen Betriebszustand, Einsatzorte und Zeiten sowie Hinweise zu notwendigen Wartungen. Interessant ist aber auch die Ortungsmöglichkeit zur Planung von Arbeitseinsätzen: Über eine Benachrichtigungsfunktion erfährt man sofort den jeweiligen Aufenthaltsort. bauMAGAZIN: Neben Ihrer Frau Marina ist mittlerweile auch Ihr Sohn Patrick fest in den Bereichen Marketing und Vertrieb integriert: Wie wichtig ist dieser familiäre Aspekt für das Unternehmen?

Renger: So wichtig, dass wir voller Stolz sagen können, dass der Generationswechsel fast geschafft ist. Auch von unserem Partner Jens Graber ist die Tochter seit einem Jahr bei uns. Die nächste Generation macht einen guten Job und ist sehr engagiert. Meine Frau und ich haben beschlossen, dass wir Ende dieses Jahres den Schritt in die zweite Reihe wagen möchten. Unser Sohn wird dann zusammen mit Jens Graber die Geschäftsführung übernehmen. Somit ist sichergestellt, dass RSP als inhabergeführtes Unternehmen bestehen bleibt. bauMAGAZIN: Vor einiger Zeit haben Sie eine der ersten Maschinen als Erinnerungsstück zurückgekauft, um so an die Anfänge von RSP zu erinnern. Wie sieht es konkret mit der Zukunft aus?

Renger: Zum Rückkauf gibt es, wie ich finde, eine schöne Geschichte: Diese Maschine wurde damals von Jens Graber persönlich an den Kunden ausgeliefert. Das war am 28. Dezember 1993. Der Kunde bot uns wegen altersbedingter Firmenschließung sein Fahrzeug zum Kauf an. Gefordert waren anfangs 10 000 Euro, aber wir haben zum Kunden gesagt: »Gib uns die Maschine für 5 000 Euro und dafür wird jedes Mal, wenn du zu uns zu Besuch kommst, direkt vor deiner alten Maschine ein gemütlicher Stuhl mit dampfendem Kaffee auf dich warten.« Und genau so ist es dann auch gekommen. Die letzten 25 Jahre waren von allerhand Mühen, aber auch schönen Erlebnissen wie diesem geprägt. Wir haben engagierte Mitarbeiter, Kunden als Partner und eben auch tolle Maschinen. Genau deswegen mache ich mir auch wenig Sorgen um die Zukunft. Die Technologie ist akzeptiert. Dadurch, dass die wirtschaftlichen Vorteile von Saugbaggern mittlerweile bekannt sind und an vielen Märkten nichts Vergleichbares zu finden ist, sind wir für die nächsten Jahre bestens gewappnet. ™


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RAL-GÜTEGEMEINSCHAFT FLÜSSIGBODEN

Für die Erschließung des Bundesverteidigungsministeriums auf der Bonner Hardthöhe wurde vor wenigen Jahrzehnten auch der Straßenneubau – hinunter in die Stadt – in Angriff genommen. Regelmäßig sind in diesem Bereich aber heute Tiefbauarbeiten zu beobachten. Da wird eine Fernwärmeleitung geflickt, dort eine gebrochene Hauptwasserleitung repariert. Erst kürzlich wieder sackte auf einer Kreuzung der Asphalt ein. Mitten auf der Straße tat sich ein mehrere Meter tiefes Loch auf. Es dauerte Wochen, bevor hier der Kanal wieder erneuert worden war. Wer denkt, dass es sich um unumgängliche Erneuerungsmaßnahmen handelt, der irrt. Normalerweise halten Kanäle bei qualitativ guter Bauweise bis zu 100 Jahre und länger. Aber hier handelt es sich um eine Straße, die erst vor etwa 50 Jahren gebaut wurde. Flüssigboden mit einer Gütesicherung nach RAL GZ 507 und der dazugehörigen Planung und Nachweisführung soll nun helfen, die vor Ort auftretenden hydrologischen Probleme zu lösen. ero Kühn – Gründer von Kühn Geoconsulting in Bonn – beobachtet die Problemsituation seit einigen Jahren. Er ist der festen Meinung, dass die Straße auf der Hardthöhe eine spezielle Untergrundsituation hat, die mit den üblichen Bauweisen für Verund Entsorgungsleitungen nicht

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beherrscht werden kann. Und er kennt die eigentliche Ursache der zahlreichen Schäden. Sowohl die geologische Karte als auch die neuere ingenieurgeologische Karte von Bonn zeigen, dass sich unter der Straße tertiäre Schichten befinden. Neben Braunkohle bestehen sie vor

allem aus einem relativ schnellen Wechsel von Tonen und Feinsanden. Da die Feinsande jeweils in unterschiedlichem Umfang Wasser führen, kommt es bei einem Anschneiden dieser Schichten immer wieder schnell zu Rutschungen, was schon mancher Bonner Bauherr bei Aushub sei-

KÜHN (2)

Lösungen für den Kanalbau in Hanglagen

Plötzliche Absackungen sorgen für Straßensperrungen in Bonn. ner Baugrube mit Entsetzen feststellen musste. Überdeckt werden die tertiären Ablagerungen von Löß und Lößlehm. Weiter oben am Hang der Hardthöhe finden sich dann auch noch Kiessande im Bereich der Hauptterrasse. Während der Eiszeit war das Areal immer wieder tiefgründig gefroren. Bekannt ist, dass unter den damaligen Witterungsverhältnissen solche Hänge ständig in unterschiedlicher Form abrutschten und damit immer weiter abflach-


BONNER GENERAL-ANZEIGER

Einbau von Querriegeln

Die klassische Einbauweise in Sand und Kies mit mechanischer Verdichtung. ten. Das führte dann dazu, dass Löß und Lößlehm ihre Lage änderten und sich dabei mit dem oberhalb anstehenden Kiessand vermischten. Heute ist ein Untergrund vorhanden, der aus Schichten unterschiedlichster Wasserdurchlässigkeit besteht und in dem überall in unterschiedlichstem Umfang Wasser vorhanden ist. Am bekanntesten ist hier die »Kurfürstenquelle«. Die Wasserführung zeigte sich auch bei verschiedenen Erschließungen oberhalb von Duisdorf bei Bonn, bei denen die Bauherren teilweise größte Probleme mit der Wasserhaltung und der Abdichtung für ihre Projekte bekamen.

Ver- und Entsorgungsleitungen Seit man im 19. Jahrhundert begann, in den deutschen Städten die Kanalisation zu bauen, war es üblich, die empfindlichen Rohre in einem Sandbett zu verlegen. Bei größeren Rohrdurchmessern werden diese auch schon

mal auf Beton verlegt oder ganz mit Beton ummantelt, wobei ein in Trassenrichtung starrer Körper entsteht, der bei jeder noch so kleinen Setzung mit den entsprechenden Folgen brechen kann. Anschließend wird der Graben mit Kiessand verfüllt, den man benötigt, damit man den Verfüllbereich in der herkömmlichen Technologie verdichten kann. Gero Kühn ging der Frage nach: »Was bedeutet diese Bauweise für den Untergrund?« Grundsätzlich hat die Verfüllung eines Grabens mit artfremden Material immer andere physikalische Eigenschaften, hier besonders die Wasserdurchlässigkeit, als der natürlich vorhandene Untergrund zur Folge. Sand und Kies im Rohrgraben bilden für das vorhandene Hangwasser eine Art Autobahn. Wenn dieser Graben nun noch in Richtung des Hanggefälles verläuft, dann ist auch der notwendige Höhenunterschied vorhanden, der dem

Wasser die nötige kinetische Energie gibt und so eine entsprechende Dynamik verleiht. Insbesondere die Feinsande bzw. die gesamte Kanalgrabenverfüllung kann dadurch wirksam und mitunter schnell hangabwärts transportiert werden. Dieser Prozess kann auch über Jahre unsichtbar verlaufen, bis dann an einer Stelle die Straße einbricht oder die Leitung beschädigt wird. Straße und Leitungen fehlen in dieser Situation der weggeschwämmte oder weggerutschte Boden als Auflager.

Kühn ist sich sicher: Grundsätzlich ist der Graben immer ein Eingriff in den Untergrund und je nach Tiefe beeinflusst er immer die Wasserverhältnisse. Damit dieser Eingriff auf ein Minimum beschränkt wird, muss bei den Bauarbeiten gewährleistet werden, dass in Bezug auf die Wasserdurchlässigkeit die natürlich vorhanden Verhältnisse wiederhergestellt werden. Aber auch andere physikalische Prozesse, die das Verhalten bei sich ändernden äußeren Bedingungen wie Bodenfeuchte, statische und dynamische Lasten oder auch nur die Temperatur, die sich auf die Hydrologie auswirkt, müssen beachtet werden. Allerdings muss der Planer auch passende Lösungen kennen bzw. müssen solche verfügbar sein. Lange hatte man mit Ton oder Betonriegeln versucht eine Wassersperre herzustellen, die in bestimmten Abständen beispielsweise quer in den Kanalgraben wasserdicht eingebaut werden muss. Eine Dichtheit kann aber bautechnisch nur selten in ausreichen-

Verfüllbereich mit bodenfremdem Verhalten (li.) und mit bodenartigem Verhalten.

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MAI 2018


dem Maße und vor allem nie dauerhaft sichergestellt werden. Hinzu kommt das Problem, dass sich zwischen den Querriegeln immer wieder Wasser anstauen kann, da diese Bereiche wie ein Wasserspeicher wirken. Die Leitung liegt permanent im Wasser, erfährt Auftrieb und kann – z. B. durch Erschütterun-

Der Vorteil des Flüssigbodenverfahrens liegt darin, dass die Wasserdurchlässigkeit und andere bodenmechanische, wie auch wichtige technologische Eigenschaften für den Einbau in Hanglage bei diesem Verfahren den natürlichen Bodenverhältnissen und der Einbausituation gezielt angepasst werden können.« Gero Kühn, Gründer von Kühn Geoconsulting in Bonn

gen – in ihrer Lage verändert oder zerstört werden. Die Querriegel sind zudem nicht wirklich dauerhaft dicht und führen daher mit der Zeit zu den beschriebenen Wasserbewegungen im Untergrund und hier dann im Kanalgraben. Das Ende vom Lied sind Ausspülungen von Feinkorn, der Versatz von Bodenmassen in bestimmten Bereichen des Untergrundes und kurze Zeit später oder zeitgleich, eintretende Setzungen und Schäden an Leitungen und Straße. Erfolgt die Verfüllung mit bindigem Boden geringer Durchlässigkeit, dann kann dieser nur unter optimalen Bedingungen ausreichend verdichtet werden. Hier stellt sich das baustellentypische Problem, dass jeder nicht ausreichend verdichtete Bereich später zu Schäden an der Straße und den unter ihr eingebauten Rohren und Leitungen führen wird. Bei unseren Klimabedingungen müsste der Tiefbauer bei jedem Regenschauer die Arbeiten unterbrechen und erst dann

weiterbauen, wenn der Boden wieder richtig abgetrocknet ist.

Problemlösung: Flüssigboden Die hydrogeologische Situation, die hier als typisch für das Vorgebirge um Bonn beschrieben wurde, ist in zahlreichen anderen Gegenden Deutschlands in der einen oder anderen Form vorhanden. Da sind z. B. über dem gering durchlässigen Fels Schichtwasser führende Ablagerungen mit Staunässe vorhanden; oder es sind die Hänge im Bereich der Oberen Süßwassermolasse, die solche Probleme aufweisen. Die Schlussfolgerung kann nur heißen, dass bei allen Kanälen und Leitungen in Hanglagen nur nach Nachweis, dass tatsächlich kein Schicht- oder Grundwasser vorhanden ist, gebaut werden kann. Solch ein, für die herkömmliche Bauweise erforderlicher Nachweis, wird bei unseren Klimaverhältnissen kaum zu führen sein. Gero Kühn ist sich sicher: Dieses Problem kann nur durch den Einsatz von Flüssigboden – mit den, an die Erfordernisse angepassten Eigenschaften samt der dazugehörigen fachplanerischen Vorleistungen der Geologen und der Fachplaner für Flüssigbodenanwendungen und der dazugehörigen Gütesicherung nach RAL GZ 507 – gelöst werden. Das Flüssigbodenverfahren verspricht für die beschriebene Problematik eine überzeugende Lösung. »Der Vorteil liegt darin, dass die Wasserdurchlässigkeit und andere bodenmechanische, wie auch wichtige technologische Eigenschaften für den Einbau in Hanglage bei diesem Verfahren den natürlichen Bodenverhältnissen und der Einbausituation gezielt angepasst werden können. Man muss das nur vorher in der Planung berücksichtigen und kompetent umsetzen«, so Kühn. Im Ergebnis soll sich die genannte Problematik mit im Graben fließendem Wasser nicht mehr einstellen können. Ebenso würden Differenzsetzungen zwischen dem Bereich des Grabens und dem gewachsenen Boden vermieden, da erstmals die annähernd unge-

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RAL GÜTEGEMEINSCHAFT FLÜSSIGBODEN (3)

Dank der schmalen Grabenbreite ist der Tiefbau mit Flüssigboden selbst in den engsten Straßenabschnitten möglich.

störten Verhältnisse derartiger Aufgrabungen wiederhergestellt werden könnten. Der Kanal bzw. die die Leitung behalte, so Kühn, über Jahrhunderte die volle Stützung/Bettung und könne so

Einbau in Flüssigboden, der das Rohr nahtlos umschließt. Nach der eigenständigen Verfestigung gibt es kein Nachsacken des Bodens – spätere Straßeneinbrüche sind ausgeschlossen.

nicht zur Ursache für Folgeschäden an den Straßen werden. In Leipzig, beim Entwickler des Flüssigbodenverfahrens, kennt man das beschriebene Problem zur Genüge. Daher wird allen Kommunen empfohlen, beim Kanalbau – nicht nur ins diesem Problemlagen – Flüssigboden nach RAL-Gütezeichen 507 einzusetzen. Olaf Stolzenburg, Fachplaner für Flüssigboden und früherer Obmann der RAL-Gütegemeinschaft Flüssigboden, stellt fest, dass bei einem Flüssigboden, der mit dem Verfahren hergestellt wird, das dem RAL-Gütezeichen 507 zugrunde liegt, neben den bodenmechanischen auch die technologisch relevanten Eigenschaften sowie die benötigten Gebrauchseigenschaften »gezielt eingestellt werden können«. Die richtig eingestellten bodenmechanischen Eigenschaften helfen bei dem beschriebenen Problem Differenzsetzungen zwischen dem Bereich des Gra-

bens und dem gewachsenen Boden zu vermeiden. Stolzenburg: »Die im Rahmen einer Fachplanung festgelegten, technologisch relevanten Eigenschaften machen selbst den Einbau in Hanglagen einfach und damit kostengünstiger, da passend eingestellter Flüssigboden, ähnlich wie ein Putz, zwar unter kinetischem Energieeintrag selbst gepumpt werden kann, am Einbauort aber, ohne weiteren kinetischen Energieeintrag erstarrt und nicht den Hang entlang abwärts läuft.«

Zurück nach Bonn Von den Gebrauchseigenschaften ist es in Bonn der kf-Wert und damit die richtig eingestellte Wasserdurchlässigkeit, die als wichtigste Voraussetzung dazu dient, die hydrogeologischen Verhältnisse im Untergrund nicht nachteilig zu beeinflussen und Drainagebereiche zu vermeiden. Ergänzt wird diese Eigenschaft durch die Suffosionssicherheit und die Abrasionsfestig-

Fakten Flüssigboden nach RAL-Gütezeichen 507 > Unter Flüssigboden nach RAL-Gütezeichen 507 versteht man das Ergebnis der Anwendung eines Verfahrens, mit dessen Hilfe jede Art von Bodenaushub zeitweise in einen fließfähigen Zustand versetzt werden kann, wobei die bodenmechanisch wichtigen Eigenschaften des Ausgangsbodens weitgehend erhalten bleiben können. > Die Aufbereitung des Bodenaushubes zu Flüssigboden kann in zentralen Anlagen oder mit kompakten Anlagen unterschiedlicher Größe und kompletter Überwachung und Aufzeichnung des gesamten Herstellprozesses direkt auf der Baustelle erfolgen. Das Ziel ist dabei immer, dass der Flüssigboden nach seiner Rückverfestigung wieder Eigenschaften erreicht, die denen des Umgebungsbodens auf der Baustelle weitestgehend gleichen. > Die mit Flüssigboden verfüllten Bereiche reagieren somit in der gleichen Art und Weise wie der umliegende gewachsene Boden auf Feuchteänderungen, Laständerungen, Temperaturänderungen usw. Im Bedarfsfall können Eigenschaften wie Volumenkonstanz, Belastbarkeit, das Schwind- und Quellverhalten, die Schwingungsdämpfung, die Dichte, die Wasserdurchlässigkeit, Wärmeleitfähigkeit, Wärmeübergangswiderstände, Reibkräfte, Kohäsion usw. aber auch gezielt verändert werden. > Da die Rückverfestigung nicht primär von der Wirkung hydraulischer Bindemittel, sondern hauptsächlich von gesteuerter Kohäsion als Folge der Verfahrensspezifik (Rückverfestigung als friktional, kohäsive Rückverfestigung im Gegensatz zur Rückverfestigung auf der Grundlage der Ausbildung starrer Fremdstrukturen bei hydraulisch abbindenden Materialien, für die beispielsweise die Zementsteinbildung verantwortlich ist) abhängt, können noch ganz andere Wirkungen mithilfe dieses Verfahrens erzielt werden.

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keit, die die Grundlagen dafür bilden, dass keine Feinkornanteile und Teile der Oberfläche aus der Flüssigbodenmatrix ausgespült werden und Hohlräume entstehen können. Hinzu kommt, dass durch den Einsatz von Flüssigboden nach RAL GZ 507 auch die Forderungen des Kreislaufwirtschaftsgesetzes zu 100 % erfüllt werden, die den Wiedereinbau des Bodenaushubes statt des Einsatzes von Austauschmaterial zwingend vorschreibt. Gegenüber bindigen Böden hat der nach RAL GZ 507 hergestellte Flüssigboden den Vorteil, dass er bereits nach wenigen Stunden bei geeigneten Rezepturen eine relativ hohe Tragfähigkeit erreichen kann, sodass für so eingestellte Flüssigböden generell der Straßenaufbau schnell wieder aufgebracht werden darf. Da der Flüssigboden bei entsprechender Gütesicherung nach RAL-Gütezeichen 507 unter Einbaubedingungen auch eine hohe Volumenstabilität aufweist, wird, so betont die RAL-Gütegemeinschaft Flüssigboden, neben den eingebauten Rohren und Leitungen auch die Straße länger halten, als bei der üblichen Verfüllung mit verdichtetem Kiessand. Gerade bei letzterem sind die aus den vorgenannten Differenzsetzungen stammenden Absätze, die sich auf Dauer fast überall auftun, problematisch. Bei Einsatz des Flüssigbodens dürften Anwohner auch dankbar sein, wenn sie bei dieser Bauweise nicht mehr durch die Schwingungen gestört und Häuser nicht mehr beschädigt werden können. Sowohl die Verdichtung im Kanalgraben wird überflüssig als auch andere Emissionen, wie Lärm, Feinstaub, CO₂, zusätzliche Transporte, die unnötig die Straßen füllen und belasten. §


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HYUNDAI BEI WIENÄBER – BSB

Schonend Freilegen und leistungsstark Absaugen Der 17 t schwere HyundaiMobilbagger HW 160 gibt sich schnell, wendig und kraftvoll. Aufgrund hoher Leistungen und diverser Abstützmöglichkeiten wie Schild oder auch Zwei- bzw. Vier-Pratzenabstützung, bringt er beste Voraussetzungen für ein leistungsstarkes Trägergerät mit, um mit unterschiedlichsten Anbaugeräten im GaLaBau, Tiefbau und kommunalen Bau eingesetzt zu werden. In diesen Tätigkeitsfeldern gilt besonders die Kombination mit dem BaggerAnbausauglöffel TinBin TC2 als interessant. Dieser wurde von dem Berliner An- und Aufbaugerätehersteller BSB entwickelt.

Der Saugstrom kann Erdstoffe bis zur Größe des Schlauchdurchmessers aufnehmen. Somit können selbst Klinker und Granitpflastersteine aufgesaugt werden.

er­weiterentwickelte­TinBin TC2­ wurde­ im­ Vergleich zum­Vorgängermodell­nicht­nur in­ Sachen­ Saugleistung­ optimiert,­ sondern­ verfügt­ auch über­ einen­ neu­ festgelegten Schwerpunkt­zur­Aufnahme­an der­ Bagger-Schnellwechselein-

richtung.­ Dadurch­ lassen­ sich kleinere­ Rotatoren­ verbauen, die­ ein­ verbessertes­ Handling durch­ eine­ einhergehende­ Gewichtseinsparung­versprechen.­ Ein­ idealer­ Einsatzbereich für­die­Kombination­des­Hyundai­ Mobilbaggers­ HW 160­ und

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dem­ Saugbaggerlöffel­ liege­ im Landschafts-­ und­ Umweltbau, wie­Kay­Dückert,­Wienäber-­KeyAccount-Manager,­ betont.­ Die Kombination­gebe­sich­effizient beim­beschädigungsfreien­Freilegen­von­Baumwurzeln,­Bodenaustausch­ im­ Wurzelbereich,

­ bsaugen­kontaminierter­Böden A oder­von­Ölteppichen­auf­Gewässern.­ Durch­ die­ ausgeklügelte Saugrohrtechnik­ arbeite­ das ­Anbaugerät­ besonders­ bei­ der Materialentnahme­ schonend und­beschädigungsfrei.­Ein­weiterer­ Einsatzbereich­ ist­ der­ in-

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Bei einem Fassungsvolumen von 0,5 m³ wiegt der Saugbagger 2,5 t. Das im Gerät aufgenommene Gut wird über Bodenklappen entleert.

nerstädtische Tiefbau, wie beispielsweise zum beschädigungsfreien Freisaugen von Versorgungsleitungen, zur Herstellung von Suchschlitzen oder Grabenund Kopflöchern. Die Entschlammung von Baugruben ist ebenso zeitsparend möglich. Für den kommunalen Bau bietet der Mobilbagger mit einem Saugbaggeranbaugerät unterschiedlichste Lösungen – angefangen vom Reinigung der Abwasserschächte oder Straßengräben bis hin zum Austausch von Spielplatzsand. Schwere und langwierige Handschachtung gehören der Vergangenheit an. Zur Lockerung des Materials dient das klappbare und drehbare Saugrohr mit verstärkter gezahnter Saugkrone – 3,5 m beträgt die maximale Saugtiefe und der Saugschlauchdurchmesser beträgt 250 mm.

Selbst Klinker und Granitpflastersteine werden gesaugt Angetrieben wird der TC2 über die Hammerleitung. Wegen des Leistungsbedarfs von 120 l/min

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WIENÄBER

Tiefbau, kommunaler Bau sowie GaLaBau sind die Einsatzbereiche für einen Saugbaggerlöffel mit dem Hyundai-Mobilbagger HW 160 als Trägergerät.

bei 280 bar kann der Saugstrom Erdstoffe bis zur Größe des Schlauchdurchmessers aufnehmen. Selbst Klinker und Granitpflastersteine saugt das Gerät auf. Bei einem Fassungsvolumen von 0,5 m³ wiegt der Saugbagger 2,5 t. Das im Gerät aufgenommene Gut wird über Bodenklappen entleert und erlaubt so eine seitliche Lagerung für den Wiedereinbau durch Verfüllen und Verdichten. Übriges Material wird über Container oder Lkw abgefahren. Nicht jeder Bagger ist für diesen leistungsstarken Saugbaggerlöffel geeignet. »Der Mobilbagger HW 160 von Hyundai erfüllt alle Anforderungen, die zum reibungslosen Betrieb des Saugbaggers nötig sind. Durch optimale Gewichtsverteilung steht das Gerät absolut sicher«, so Dückert. Über einen 134 kW starken Cummins-Motor des Typs QSB6.7 und über die elektronisch gesteuerten Pumpen liefert der Bagger effizient die erforderliche hydraulische Leistung. Herzstück des Hydraulik-

systems ist eine verstellbare Axialkolben-Verstellpumpe in Tandemausführung mit einer Liefermenge von 2 x 172 l/min.

näber Baumaschinen beide Maschinen im ganzen norddeutschen Raum an, der vom Harz bis zum Meer reicht. §

»Der Saugbaggerlöffel ist gerade im Tiefbau sehr gefragt« Dückert berichtet, dass viele Kunden gerne den HW160 zusammen mit dem TinBin TC2 anmieten. Sowohl in der WienäberVertriebszentrale in Wesenberg/Reinfeld als auch in der großen Niederlassung Meinersen zwischen Hannover und Wolfsburg ist eine Anmietung möglich. Der Niederlassungsleiter in Meinersen, Igor Sonntag, sieht ein hohes Wachstumspotenzial im Mietgeschäft: »Die Kunden mieten im Vergleich zu früher immer häufiger Maschinen an. Der Saugbaggerlöffel ist gerade im Tiefbau sehr gefragt«. Hoch im Norden steht die Kombination des Saugbaggers TinBin TC2 mit einem Hyundai-Mobilbagger HW160 bei Hamburger Baumaschinen A. Necker in Brokenlande zur Miete bereit. Als exklusiver Vertragshändler bietet Wie-

Durch die ausgeklügelte Saugrohrtechnik arbeitet das Anbaugerät besonders bei der Materialentnahme schonend und beschädigungsfrei. Die Anwendungsmöglichkeiten im kommunalen Bau sind vielfältig.


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PREMIER TECH AQUA

Flachtank aus Polyethylen ermöglicht 60 m³ Regenrückhaltung

ür den Bau einen Drogeriemarkts in Krefeld musste eine Regenrückhaltung mit einem Volumen von 60 m³ installiert werden. Die Landschaftsarchitekten Schwarze & Partner beauftragten hierfür den Wassermanagementexperten Premier Tech Aqua, der zu diesem Zweck drei großvolumige NeoplusFlachtanks lieferte. Sie sollen künftig das bei heftigen Regenfällen ankommende Dach- sowie das Regenwasser des Parkplatzes sammeln und zurückhalten oder dosiert ablassen. Weil das Kanalsystem im Umfeld des Drogeriemarktes nicht ausreichend dimensioniert war, mussten auch die anderen Märkte, die ebenfalls zu dem Nahversorgungszentrum gehören, eine

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PREMIER TECH AQUA

Die Auflagen für Städte und Gemeinden im Bereich öffentlicher Gebäude werden fortwährend strenger: Immer mehr Kommunen schreiben die Installation unterirdischer Wasserrückhaltetanks vor, die im Falle starker Regenfälle oder lokaler Überschwemmungen die Kanalisation entlasten sollen. Für die Bauherren sind diese Wasserspeicher jedoch ein Problem, da herkömmliche Tanks eine tiefe Baugrube idealerweise mit Böschung erfordern, wodurch teilweise sehr hohe Baukosten entstehen können. In Krefeld konnten Flachtanks von Premier Tech Aqua aus Polyethylen für Abhilfe sorgen. Regenrückhaltung in Auftrag geben, wie Pieter Schwarze als Geschäftsführer des Architektenbüros Schwarze & Partner berichtet. Die Tanks sollten direkt unter dem Parkplatz des Drogeriemarktes installiert werden – zuvor musste allerdings der Altbestand der Gebäude abgerissen und entsorgt werden. Erst dann konnte mit dem Bau des neuen Gebäudes begonnen werden. Da für dieses Bauvorhaben der Einsatz eines herkömmlichen Großtanks nicht in Frage kam, erhielt der auf Lösungen zur Regenwassernutzung spezialisierte Flachtankhersteller Premier Tech Aqua die Anfrage über den am Projekt beteiligten Baustoffhändler und den Zuschlag. Insgesamt wurden drei Neoplus-

Eine in der Wasserschutzzone IIIA liegende Krefelder Baustelle wurde per Großbagger erreicht. Dieser ließ die Tanks direkt vom Tieflader in die fertige Baugrube höhengerecht in die plangenaue Sandbettung herabsinken. Die Tanks wurden dann zwischen 80 cm und 1 m über dem höchsten je gemessenen Grundwasserstand unter dem Parkplatz verbaut. Tanks mit je 20 000 l Fassungsvermögen verbaut. Dank deren Geometrie mussten nur etwa 120 m³ Boden abgetragen werden.

Großtanks mit spezieller Oberflächenstruktur Neoplus-Tanks können bis zu 50 000 l fassen und bestehen aus nur einem Stück Polyethylen. Sie zeichnen sich durch eine Flachbauweise sowie eine der Natur nachempfundene Oberflächenstruktur aus, die eine bessere Statik als bei anderen Tanks dieser Größenordnung verspricht. »Somit ist er je nach Ausführung und trotz seines geringen Eigengewichts problemlos auch mit

dem Lkw befahrbar, also bis zu 30 t belastbar«, betont Marco Rumberg, Geschäftsführer bei Premier Tech Aqua. Für die Baugrube reicht bei der Bedeckung von etwa 60 cm eine Tiefe von 2 m ohne Böschung meist aus. Die Baustelle in Krefeld, die sich in der Wasserschutzzone IIIA befindet, wurde per Großbagger erreicht. Dieser ließ die Tanks direkt vom Tieflader in die fertige Baugrube höhengerecht in eine plangenaue Sandbettung herabsinken. Die Tanks wurden etwa 80 cm bis 1 m über dem

Premier Tech Aqua Stand A3.447/546

Die sorgen für Entspannung. Sogar bei der Arbeit. Bergmann Dumper. Immer ein Vergnügen.

Da liegen Sie richtig: Ein Bergmann Dumper mit drehbarem Fahrerstand bietet nicht nur beste Voraussetzungen für effizientes und sicheres Arbeiten, sondern auch einen großartigen Arbeitsplatz. In der neuen, ergonomisch gestalteten Komfort-Kabine hat der Fahrer viel Platz und genießt nicht zuletzt dank des hochwertigen Interieurs ein angenehmes Raumgefühl. Übrigens: Einen Bergmann können Sie auch mieten. Spezialisiert auf Dumper. Seit über 55 Jahren. Made in Germany. Bergmann Maschinenbau GmbH & Co. KG | Essener Straße 7 | 49716 Meppen T +49 (0) 5932 7292-0 | info@bergmann-mb.de | www.bergmann-dumper.de


Ein Neoplus-Tank ist je nach Ausführung und trotz seines geringen Eigengewichts problemlos auch mit dem Lkw befahrbar, also bis zu 30 t belastbar.« Marco Rumberg, Geschäftsführer Premier Tech Aqua

höchsten je gemessenen Grundwasserstand unter dem Parkplatz verbaut und konnten nach dem Einbau mit dem vor Ort vorhandenen kiesigen Erdreich aus der vorherigen Ausschachtung angefüllt werden. Der Aushub an sich blieb gering und auch viele Probleme mit dem Erdreich, die sich bei tieferen Grabungen ergeben können, wie Versickerungen oder Eindringen des Grundwassers, ließen sich vermeiden. Die Geometrie des Flachtanks ermöglicht eine nach Anbieterangaben bis zu 35 %ige Rohstoffmaterial- und Gewicht-

Einsparung. Für eine einfachere Handhabung wurden die Neoplus-Tanks an der Seite angeschlossen. Je nach Anforderungen und Erfordernissen können die Anschlüsse auch anderweitig gewählt werden.

Niedriger Wartungsaufwand Sind die Tanks verbaut, können die Betriebskosten der Anlage, wie Rumberg betont, gering gehalten werden. Durch die Doppelpump-Hebeanlage fallen Stromkosten an, außerdem müssen die Tanks einmal im Jahr fachmännisch kontrolliert werden. »Ansonsten sind die Tanks durch ihre wasserdichte, stabile Bauweise und ihr langlebiges Material aus Polyethylen sehr wartungsarm«, so Pieter Schwarze. Bei der Realisierung des Projekts lag die größte Schwierigkeit darin, die Termine zwischen Lieferfirma, Spedition, Tiefbaufirma und dem Architektenbüro abzustimmen und einzuhalten. Dies lief allerdings zur vollen Zufriedenheit aller Beteiligten reibungslos ab, wodurch der Einbau der Neoplus-Tanks innerhalb von drei Tagen fristgerecht erledigt werden konnte. §

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PROBST

Kanal- und Rohrverlegung mit System Mehr als 60 % aller erfassten Kanäle in Deutschland sind über 25 Jahre alt, das Durchschnittsalter liegt bei knapp 40 Jahren. Beim Verlegen der Rohre und Herstellen der Schächte und Abläufe ist umso mehr Qualität gefragt. Mit professionellem Handling-Equipment von Probst ist ein sicheres, effizientes und schonendes Arbeiten im Tiefbau möglich. enn bei Rohrlegearbeiten wechselweise Schachtringe und Konen transportiert werden müssen, punktet Probst mit seiner Schachtversetzzange SVZ-Uni-Vario, denn durch ihre zwei Greiferebenen entfällt die Umstellung beim Greifen verschiedener Fertigteile. Der Baggerfahrer kann steuern, dass sich der Aufhängepunkt für die Verlegung von asymmetrischen Konen selbstständig verschiebt. So hängen auch asymmetrische Konen exakt waagerecht. Weil eine seitliche Bewegung des Hubarms ausreicht, um zwischen »Greifen« und »Lösen« zu wechseln, ist daher kein zusätzlicher Bediener neben dem Maschinen-

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führer erforderlich. Die galvanisch verzinkte Schachtversetzzange SVZ-Uni-Vario transportiert Konen und Schachtringe mit einer Nennweite von 65 mm bis 1 500 mm sicher.

Für Stahlbetonrohre bis zu vier Tonnen Gewicht Sind die Fertigteile etwas größer, ermöglicht etwa der Rohrverlegedorn RVD-4-Eco-F einem einzelnen Mann, Rohre mit einem Gewicht von bis zu 4 t abrutschsicher greifen und verlegen zu können. Ein aufwendiges Umschlingen der Rohre mit Gurten oder Ketten entfällt – und durch den mechanischen Klemmmechanismus können die Rohre nicht ab-

Schmale Gräben per Radfräse

SIMEX

o SIMEX – Unter Trenching im Kanalbau versteht man das Erstellen von Gräben mittels einer Fräse. Der mit der Fräse gezogene Graben liegt im Bereich von einer Breite von 50 mm bis 250 mm und einer Tiefe von 200 mm bis 800 mm. Zum Einsatz kommen hierfür Kettenfräsen bzw. Radfräsen die jeweils mit austauschbaren Zähnen ausgestattet sind. Simex hat seit Jahren ein breites Programm an Anbaufräsen beider Typen im Sortiment. eil Kettenfräsen nur für weicheren Untergrund geeignet sind, gelten Radfräsen als die bedeutenderen Geräte für den konkreten Einsatzzweck. Simex verfügt über eine breite Serie von Radfräsen für den Einsatz unter unterschiedlichen Anforderungen. Eine spezielle Weiterentwicklung bietet Simex für den deutschen Markt an: Für die kapillare Glasfaserverlegung (FTTH – Fiber to the House) sollen die Glasfaserrohre soweit wie möglich im Gehsteigbereich eingebracht werden. Allerdings sind Gehsteige meist so schmal, dass die breiteren Trägergeräte wie Kompakt- oder Radlader fast zwangsläufig im Einsatz schräg stehen, weil zwei Räder auf dem Gehweg und die beiden anderen auf der Straße laufen. Um dennoch zur Herstellung eines vertikalen Grabens im 90°Winkel fräsen zu können, hat Simex die Fräse RWA 500 mit einer Tiltfunktion

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Gehsteige sind meist so schmal, dass Trägergeräte wie Kompakt- oder Radlader fast zwangsläufig im Einsatz schräg stehen. Für diese Fälle hat Simex die Radfräse RWA 500 mit einer Tiltfunktion ausgestattet. ausgestattet. Die Radfräse kann zudem mit einigen weiteren Besonderheiten aufwarten. Das Fräsrad – mit dem sich stufenlos einstellbare Tiefen von 300 mm bis 500 mm fräsen lassen – ist mit austauschbaren Segmenten für Fräsbreiten von 50 mm bis 120 mm ausgestattet. Ebenso nivelliert sich die Fräse in Fahrtrichtung selbst, was saubere Fräskanten garantieren soll. Der Materialauswurf erfolgt entweder rechts und links oder einseitig, Auf Wunsch kann die Fräse auch mit einem Absaugstutzen ausgerüstet werden. §


mit Safelock schlank konstruiert und ermöglicht das Aufnehmen von Rohren direkt von der LkwLadefläche und auch den Einsatz in schmalen Gräben.

Für schmale Gräben geeignet

Der mechanische Rohrgreifer mit Sicherheitsverriegelung eignet sich für Rohre mit einem Durchmesser von 720 mm bis 1280 mm. rutschen. Mit der integrierten universellen Flanschplatte eignet sich der Rohrverlegedorn für die Montage an jedem Bagger.

Rohrgreifer für Fertigteile Wenn der Platz auf der Baustelle besonders beengt ist und der Baggerfahrer nur von oben auf die lagernden Fertigteile zugreifen kann, bietet sich ein Rohrgreifer an. In verschiedenen Ausführungen hält Probst auch in diesem Segment das passende Werkzeug im Sortiment bereit – der mechanische Rohrgreifer RG-75/125-Safelock ist eine Neuentwicklung und bietet das

komfortable Handling von Betonrohren mit einem Durchmesser von 720 mm bis 1 280 mm mit einem neuen Sicherheitsmerkmal: Beim Anheben des Rohres erzeugt der Greifer eine Verspannung auf das Rohr, die auch beim Absetzen des Teils erhalten bleibt. So kann ein Rohr mehrfach abgelegt und einfach wiederaufgenommen werden, bis es am gewünschten Ort platziert ist. Erreicht wird das über eine interne Verzahnung, die sich nur dann löst, wenn der Bediener diesen Vorgang bewusst einleitet. Trotz dieser erweiterten Funktion ist der Rohrgreifer

Ebenfalls mit schlanker Linie kommt der Rohrgreifer RG in zwei Ausführungen (RG-20/80 und RG-8/40) auf die Baustelle. Mit seiner verstellbaren Öffnungsweite kann der Baggeroder Kranfahrer schonend auf Rohre mit einem Durchmesser von 80 mm bis 800 mm zugreifen. Beim Zugriff auf das Rohr ragt der Rohrgreifer nur minimal über das Rohr hinaus, sodass selbst schmalste Gräben kein Hindernis für ihn darstellen. Im Sortiment von Probst finden sich weitere Werkzeuge und Hilfsmittel für die Tätigkeiten im Tief- und Kanalbau. Ob Schachtringe sicher und schadensfrei transportiert und platziert werden müssen oder nach erledigter Arbeit im »Untergrund« die ab-

Dank seiner besonders schlanken Bauweise ist der Rohrgreifer auch in sehr schmalen Gräben einsetzbar.

schließenden Arbeiten an der Oberfläche anstehen – auch beim fachgerechten Handling von Schachtrahmen, Schachtdeckeln, Straßenabläufen und Schachtabdeckungen finden Unternehmer bei Probst passende Werkzeuge. §

SAUGEN

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Beschädigungsfreier und ef zienter Bodenaushub im Bereich von erdverlegten Leitungen. RSP GmbH | Zum Silberstollen 10 | D-07318 Saalfeld Telefon: +49 3671/5721-0 www.rsp-germany.com

Die Schachtversetzzange SVZ-Uni-Vario lässt sich vom Trägergerät ausösen und hält auch asymmetrische Konen exakt waagerecht. MAI 2018

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TRACTO-TECHNIK

Mischwasserkanalsanierung im Berstlining-Verfahren Das Kanalnetz in Dresden hat eine Länge von rund 1800 km. Das älteste noch genutzte kleine Kanalnetz unter dem Theaterplatz stammt aus dem 18. Jahrhundert, der Mischwasserkanal, der im Südosten von Dresden von der Straße Am Knie zur Hepkestraße führt und dort in den Hauptkanal mündet, hat auch schon 100 Jahre auf dem Buckel. Schmutz-, Fremd- und Regenwasser haben über die Jahrzehnte deutliche Schäden hinterlassen. Insbesondere die Riss- und Scherbenbildung trug dazu bei, dass Ende 2016 die Entscheidung für eine Erneuerung des alten Betonkanals getroffen wurde. Hierbei entschied sich die Stadtentwässerung für eine grabenlose Sanierung im Berstlining-Verfahren, bei dem ein altes Rohr durch ein neues mit gleichem oder größerem Durchmesser trassengleich ersetzt wird. it der Ausführung wurde das Unternehmen Andreas Petzold Rohrleitungsbau beauftragt, das beim Aufbrechen des alten Betoneiprofils und dem Einzug des neuen kreisrunden PP-Rohrs auf die GrundoburstAnlage von Tracto-Technik setzte. Das alte Eiprofil DN 250/375 wurde dabei für das neue PPRohr auf eine Nennweite von DN 450 aufgeweitet.

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Erneute Reparatur unmöglich

TRACTO-TECHNIK

Immer wieder war das alte Betonrohr DN 250/375, das in 3 m Tiefe in einem Wohngebiet mit großen Mehrfamilienhäusern liegt, repariert und dabei mit Beton-Plomben versehen worden. »Doch aufgrund des fortgeschrittenen Schadensbildes kam eine weitere Reparatur – etwa das Einziehen eines Schlauchliners – nicht mehr in Frage«, so Andreas

Der Aufweitkopf DN 500 schneidet das alte Eiprofil-Rohr aus Beton mühelos. 66

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Petzold, Inhaber des gleichnamigen Rohrleitungsbau-Unternehmens aus Rauschwitz. So entschieden sich die Verantwortlichen für die Rohrerneuerung im statischen Berstlining-Verfahren, das seit mehr als 30 Jahren für die grabenlose Erneuerung von Druck- und Freigefälleleitungen eingesetzt wird.

Zuglafette mit Kraftreserven Für die Sanierung wurde die Grundoburst-Zuglafette, die schadhafte Rohre mit Kreisoder Eiprofil bis zu einem Durchmesser von 1 200 mm grabenlos erneuern kann, in eine 9 m x 2,5 m große Maschinengrube eingebracht. Parallel dazu entstand die Einziehgrube. Von der Berstlafette aus wurde dann zunächst das Berstgestänge durch das Altrohr bis zur Einziehgrube geschoben. Nachdem das von Tracto-Technik speziell gefertigte Schneid- und Aufweitwerkzeug sowie das PP-Neurohr angekoppelt waren, konnte der eigentliche Einzug beginnen: Mit einer Zugkraft von rund 60 t bis maximal rund 180 t wurden Schneid- und Aufweitwerkzeug sowie Neurohr durch das Altrohr gezogen und dabei dessen Betonbruchstücke in den umgebenden Baugrund verdrängt. Im Bedarfsfall kann die Lafette eine Zugkraft von bis zu 2 500 kN (Schubkraft 1 055 kN) entwi-

Das Grundoburst-Rohrberstgerät 2500G bietet mit seinem in der Arbeitsgrube eingebauten Anbaurahmen eine Zugkraft von bis zu 2500 kN. ckeln. »Uns war wichtig, dass wir auf deutliche Zugkraftreserven zurückgreifen können«, so Petzold. Mit der Grundoburst 2500G und ihrem Schneidmesser sei das Bersten kein Problem gewesen. Petzold: »Trotz der zahlreichen Beton-Plomben im Inneren des Rohres ging das Schneiden tatsächlich wie durch Butter.«

Gute Argumente Für eine schnelle Bauausführung sorgte zudem das QuickLock-Gestänge, das nicht verschraubt werden muss, sondern einfach schub- und zugfest eingeklinkt wird. Mit dem Gestänge können auch leichte Kurvenradien gefahren werden. So dauerte das reine Bersten nur sechs Stunden. Lediglich für die unumgänglichen Schweiß- und Abkühlzeiten beim Zusammenfügen der Rohre mussten die Arbeiten ruhen. Im Zuge des Heizwendelschweißens wurden die PP-Rohre im thermoplastischen Zustand unter Druck verbunden. Die effektive Handhabung des Quick-Lock-Gestänges und die dadurch bedingten kürzeren Bau- und Rüstzeiten sind nicht die einzigen Argumente für den Einsatz des Berstlinings: Es müs-

sen keine Straßen- und Gehwege aufgebrochen werden, wodurch Kosten für die Wiederherstellung der Oberfläche entfallen und zudem der Straßen- und Fußgängerverkehr weniger beeinträchtigt wird. Ein weiterer Vorteil ist, dass keine neuen Trassen aufgefahren werden müssen und der benötigte Bauraum in Grenzen gehalten werden kann. Und weil keine großen Bodenmassen ausgehoben werden müssen, werden die Baumwurzeln geschont sowie Spätschäden durch Bodensetzungen oder Grundwasserbeeinflussung nahezu ausgeschlossen. »Darüber hinaus gehen wir davon aus, dass durch das Berstlining-Verfahren im Vergleich zur offenen Bauweise Kosteneinsparungen von 15 % bis 40 % erzielt werden können«, ergänzt Philipp Schumacher, Produktmanager bei Tracto-Technik. Nach der Einrichtung der Maschinen- und Einziehgrube an zwei aufeinanderfolgenden Tagen konnte das eigentliche Berstlining nach wenigen Stunden erfolgreich abgeschlossen werden. §

Tracto-Technik Stand B2.339


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ROKLA

Der Recycling Bucket (RB) von Rokla macht eine Wiederaufbereitung von Böden ohne Werkzeugtausch möglich. Tieflöffel, Fräse, Bindemittelstreuer und Mischer kombiniert der RB in nur einem Gerät. Die gesetzlich festgelegte Verwertungsquote von 70 % der Bauabfälle soll mit dem Einsatz des RB effektiv und kostengünstig erreicht werden können. Für den Einsatz bei variablen Bodenbedingungen bietet sich zudem der Cut and Load Bucket (Cutter Bucket – CB) als Kombination der Tätigkeiten Fräsen und Baggern an.

ie Vorgaben für das Recycling auf der Baustelle steigen. Bis zum Jahr 2020 soll für Bau- und Abbruchabfälle eine stoffliche Verwertungsquote von mindestens 70 % erreicht werden (§ 14 Kreislaufwirtschaftsgesetz KrWG). Hier hilft der Recycling Bucket, der als kompaktes multifunktionales Gerät die geforderte Bodenaufbereitung im Tiefbau, Kanal- und Straßenbau produktiv umsetzt. Er ver-

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eint unter anderem die Vorteile eines Bodenstabilisators mit einem Bagger.

Aufbereitung des Aushub mit gleichzeitiger Stabilisierung Der RB ist eine Kombination von Tieflöffelsystem und Fräse ohne Überschnitt, mit integriertem Bindemittelbehälter und einer Zellenradschleuse als Ausstreuvorrichtung. Der RB erlaubt es während der herkömmlichen Tieflöffelarbeiten beim Grabenaushub das Aushubmaterial zu stabilisieren. Beim Straßenbau und bestehender Asphaltdecke wird der Asphalt mit der integrierten Fräse aufgefräst. Das gefräste Asphaltmaterial darf anteilig mit der Schottertragschicht gemischt aufgenommen und wieder eingebaut werden. Das heißt, die Aufnahme und das Verladen der vorhandenen Schottertragschicht und Asphaltschicht kann gleichzeitig erfolgen. Anschließend wird das anstehende bindige Material, einschließlich eventuell vorhandener Steine, im Kanalgraben bzw. in der Fläche stabilisiert. Hierbei wird das sich im Recycling-Baggerlöffel befindliche Bindemittel

durch die Zellenradschleuse dosiert ausgestreut und gleichzeitig während des Fräsvorganges intensiv in den Boden eingemischt. Das so, beispielsweise im Kanalgraben, aufbereitete und stabilisierte Material wird mit dem Recycling-Baggerlöffel aufgenommen und sofort auf dem bereits verlegten Kanalrohr wieder eingebaut. Der Kanalbau ist somit ohne Zwischenlager und ohne Bodenaustausch möglich. Für die Stabilisierung der verbleibenden Straßenbreite wird derselbe Ablauf in der Fläche nach erfolgtem Kanalbau wiederholt. Bei einer Frästiefe von ca. 25 cm bis 30 cm sind Fräsleistungen von bis zu 2 000 m² pro Arbeitstag möglich.

Maschinenkombination: Cutter-Bucket Auf der Baustelle setzen sich immer mehr Maschinenkombinationen durch, die in Sachen Effizienz und Wirtschaftlichkeit punkten können. Der Cut and Load Bucket, kurz Cutter Bucket (CB), kombiniert Fräsen und Bagger. Die Kombination bietet sich für den Einsatz bei variablen Bodenbedingungen an. Weiche und harte Bodenverhältnisse in unmittelbarer Nähe können sowohl abgegraben wie auch gefräst werden. Das Fräsgut in Kiesgröße dient dann zur Verfüllung

ROKLA

Verwertungsquote von 70 Prozent im Blick

Der Cut and Load Bucket (Cutter Bucket– CB) kombiniert Fräsen und Bagger. des Grabens. Beim Kanalbau führt präzises Fräsen bis zu 50 % weniger Aushubvolumen im Vergleich zu Hämmern, bei denen mit zunehmender Tiefe die Gräben ausgeweitet werden müssen.

Deponiekosten reduzieren Durch die Kombination mehrerer Werkzeuge in einem Gerät können hohe Abfuhr- und Deponiekosten entfallen. Das Material wird aufbereitet und kann direkt wieder verwendet werden. Der kleinste RB – das Modell RB 820B – ist für Trägergeräte ab 26 t lieferbar. Die Modelle CB 20 und CB 30 hingegen sind für Trägergeräte von 17 t bis 42 t erhältlich. §

Wegweisend durch Technik. www.essig-porta.de Der Recycling Bucket (RB) erlaubt es, während der herkömmlichen Tieflöffelarbeiten beim Grabenaushub das Aushubmaterial zu stabilisieren.

IP-Bodendurchschlaggeräte von

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MTS – ISL-KOCHER

Aufmaßassistent schließt Lücke im digitalen Daten-Workflow

WIMAG ROHRLEGER. SCHWER WAR GESTERN. Der starke Rohrleger für den einfachen und sicheren Rohrtransport.

enn man unter BIM nicht nur 3D-Modelle verstehe, sondern die Arbeitsweise mit einer digitalen Prozesskette, werde klar, dass die Sichtweisen von Auftraggeber und Auftragnehmer grundsätzlich unterschiedlich seinen, betont Frank Kocher, Dipl-Bauingenieur (TH) und Geschäftsführer von ISL-Kocher: »Während die Politik mit der Richtlinie für die Einführung von BIM auf die Verbesserung der Planung und genauere Kostenermittlung zielt, interessiert sich der Unternehmer in erster Linie für die Steigerung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit.« BIM im Tiefbauunternehmen steht entsprechend für den Aufbau einer durchgängigen digitalen Kette von der Kalkulation über die Arbeitsvorbereitung und Bauausführung bis hin zur Abrechnung und Dokumentation. In Abrechnungs- und Kalkulationsprogramme integrierte Werkzeuge wie der isl-Baustellenmanager kommen diesem Ziel bereits nahe. Und die GPSgestützte Aufnahme mit MTS-Rover und -Navi kann schon heute effektiv das frühere Handaufmaß mit Bandmaß, Papier und Stift ersetzen. Ein gewisser Aufwand entsteht derzeit noch nach dem Import der Messpunkte in das grafische System: Punkte müssen zu Linien und Flächen verbunden, Maßketten gesetzt und Planausschnitte festgelegt werden, was wiederum eine gewisse Übung im Umgang mit grafischer Software voraussetzt.

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Bruchstelle

www.wimag.de

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Der größte Bruch besteht demnach zwischen der Vermessung im Feld mit GPS-Rover und der 3D-Grafik auf dem Rechner im Büro, mit der Mengen für Kalkulation oder Abrechnung ermittelt werden. Diese Lücke will nun künftig der auf Basis des isl-Baustellenmanagers von MTS und

MTS

Fertige Abrechnungspläne auf Knopfdruck sind keine ferne Zukunftsmusik, sondern beschreiben die Kernleistung des neuen Aufmaßassistenten von MTS und ISL-Kocher. Das Upgrade für den MTS-Piloten liefert direkt nach dem Import von Messdaten alles, was Nutzer für die Abrechnung brauchen – und zwar nach veränderbaren Vorgaben. Damit schließen die beiden Partner eine Bruchstelle im bisherigen Daten-Workflow der digitalen Baustelle und wollen einen wichtigen Schritt in Richtung durchgängige Digitalisierung machen.

Fläche »Pflaster 1« 2D – Gesamtfläche 570,91 m2 3D – Gesamtfläche 572,74 m2 Min. Höhe 279,32 m NN Mit. Höhe 280,07 m NN Max. Höhe 281,32 m NN

Der neue Aufmaßassistent ist ein Kooperationsprojekt von MTS und ISL-Kocher. Er dient der vereinfachten Ausgabe aller gemessenen Elemente inklusive automatisiertem Mengennachweis für die Abrechnung. ISL-Kocher entwickelte MTSAufmaßassistent schließen. Gesteuert von Regeln, die der Anwender auch ändern kann, entstehen beim Import der Messpunkte auf Knopfdruck fertige Abrechnungspläne, die nur noch ausdruckt werden müssen. Der Zeitgewinn durch Nutzung des Assistenten dürfte erheblich sein, die Qualität der Abrechnungsunterlagen letztlich steigen. Weil die Abrechnungsunterlagen transparent und gut prüfbar sind, kann auch ein Prüfer schneller einen grünen Haken und die Rechnungsbeträge schneller anweisen. Abzüge sollen künftig damit der Vergangenheit angehören, weil das Modell der Wirklichkeit entspricht und es nichts zu kürzen gibt.

Digitales Aufmaß durch Bauleiter und Poliere Mit der Einführung des MTS-Aufmaßassistenten können erstmals auch Mitarbeiter wie Bauleiter und Poliere das digitale Aufmaß selbst ausführen. Kosten für externe Vermessung entfallen. Bauausführende Firmen im Tiefbau steigern schon heute ihre Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit durch Einführung digitaler Verfahren für den Bauprozess. Mit dem neuen Aufmaßassistenten sollen sie nun auch fit und vorbereitet sein für die Einführung des großen BIM-Prozesses von der Planung bis zur Nutzung.

ISL-KOCHER

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»Während die Politik mit der Richtlinie für die Einführung von BIM auf die Verbesserung der Planung und genauere Kostenermittlung zielt, interessiert sich der Unternehmer in erster Linie für die Steigerung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit.« Frank Kocher, Geschäftsführer ISL-Kocher

Digitale Bestandsdaten können heute schon über Schnittstellen, wie Isybau im Kanalbau, an den Auftraggeber weitergegeben werden. Offen dagegen ist noch eine vollständige 3D-Planung mit der Übergabe der Modelle an den Auftragnehmer. Wenn auch dieses Ziel erreicht ist, sieht MTS für die Bauwirtschaft nur Vorteile, denn diese profitiere von der besseren Planung und der Nutzung der fertigen und korrekten 3D-Modelle. Es müsse sich also niemand mehr Sorgen machen, um anstehende Änderungen, sofern er sich den anstehenden Innovationen und Änderungen schon heute stelle. §

MTS Stand C5.105/204


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BODENBENDER

Kurze Inliner in ungewohnter Höhe Der Rheinturm ist ein markantes Wahrzeichen der Düsseldorfer Rheinkulisse und ziert, zusammen mit dem Medienhafen und dem NRW-Regierungsviertel, den Rand der südlichen Innenstadt Düsseldorfs. Mit 240,5 m ist er das höchste Bauwerk der Stadt. Aktuell wird der gesamte Besucherbereich des Turms renoviert. In dem 360°-Drehrestaurant sollen die Besucher nach Abschluss aller Arbeiten wieder bei Kaffee und Kuchen das umliegende Rheinland bestaunen können. Die Sanierung der Dachentwässerung in 200 m Höhe bildet dabei einen wesentlichen Teil der Renovierungsarbeiten. Die Firma Rohrreinigung Klaus Jeroschewski aus Mettmann setzt bei der Sanierung auf das PL-Inliner-System von Bodenbender.

Erfahrung in der Gebäudeentwässerung Die Dachentwässerung über dem Restaurant des von 1978 bis 1982 erbauten Turms besteht aus insgesamt 24 Haltungen DN 70 mit Längen zwischen 4 m und 12 m. Sie sind rund herum in je drei Ringen zu acht Haltungen angelegt. Die Bodenabläufe der längsten Haltungen liegen ganz außen auf dem Dach, nur 30 cm vom Abgrund entfernt.

Dirk Jeroschewski, der Geschäftsführer der Firma Rohrreinigung Klaus Jeroschewski, war bislang der Einzige, der sich und seinen Fachkräften diese Aufgabe zutraute. Die Spezialisten in Sachen Grundstücksentwässerung sanieren häufig Dachentwässerungen und wissen, was auf sie zukommt, auch in kleinen Nennweitenbereichen. Gegründet wurde die Firma in den 1960er-Jahren als klassischer Rohrreiniger im Immobilienbereich. Als einer der ersten Anwender des PL-Inliner-Systems aus dem Hause Bodenbender, kann Rohrreinigung Klaus Jeroschewski auf fast 20 Jahre Erfahrung in der Sanierung zurückgreifen. So hat das Team für den aktuellen Auftraggeber IDR schon andere Renovierungsprojekte erfolgreich umgesetzt, beispielsweise im Schloss Eller in Düsseldorf-Eller: Dort wurden die Grundkanäle im Bereich der denkmalgeschützten Hofflächen bis zum Anschluss Hauptkanal

1/2 m breiter Mobile Räume mieten. www.container.de

saniert. Die längste Haltung lag hier bei 60 m DN 250 – ein Paradebeispiel für die Bedeutung grabenloser Sanierungstechniken. Das Projekt Rheinturm ist dennoch eine spannende Herausforderung für die Mitarbeiter von Dirk Jeroschewski, vor allem auch wegen der nicht alltäglichen Herausforderungen auf dieser Baustelle.

Kompaktes Equipment – gefährlicher Abgrund Die Bodenabläufe der äußeren acht Haltungen können aufgrund der Gefahr von selbst kleinen herunterstürzenden Steinen beim Aufstemmen und dem Absturzrisiko für die Monteure nicht vom Dach aus saniert werden. Die Herausforderung an dieser Stelle war die Sanierung aus dem Restaurant nach oben zum Dach hin und somit gegen die Fließrichtung. Dazu müssen die einzelnen Haltungen von der Schleppleitung, auf die sie zulaufen, und die ringförmig unter der Decke des Restaurants angelegt

BODENBENDER

alt war es an diesem winterlichen Januartag. Für die Sanierer der Firma Rohrreinigung Klaus Jeroschewski wurde es aber auf der in knapp 200 m Höhe liegenden Aussichtsplattform des Rheinturms wegen der herrschenden Windstärke noch um einiges ungemütlicher. Die widrigen Wetterbedingungen blieben nicht die einzigen der eher ungewöhnlichen Arbeitsbedingungen auf dem Rheinturm als der wahrscheinlich höchsten InlinerBaustelle Deutschlands.

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Einbau eines Inliners – 5 m lang DN 70 – im mittleren »Ring« vom Dach aus. ist, getrennt werden und der Inliner von einem Gerüst unter der Decke aus inversiert werden. Bei diesem Aufbau wird auch die logistische Anforderung an den Einbau eines kurzen Inliner zum echten Denksport. Alle Gerätschaften müssen so konzipiert sein, dass sie erstens mit einem

Bodenbender C3.350 –- FGLF.317/62

Auf der Baustelle zu Hause Mobile Räume mieten. www.container.de

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können, setzt Rohrreinigung Klaus Jeroschewski auf die Technik des Partners Bodenbender. Für den Rheinturm kam ein Sanierungsharz mit einer schnellen Verarbeitungszeit für kurze Haltungen und mit kurzen Entformungszeiten, Dampftechnik mit 220-V-Anschluss für eine kontrollierte Aushärtung und kleine, leichte Inversionstrommeln zum Einsatz – alles ausgelegt für Sanierungen innerhalb

L Der 240,5 m hohe Rheinturm in Düsseldorf. kleinen Lieferantenaufzug nach oben transportiert werden können, und zweitens von einem Gerüst aus einsetzbar sind. Nicht zuletzt, um solche speziellen Projekte umsetzen zu

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Verstopfungsresistente Dieselpumpen zur Miete Seit Ende November vermietet Sulzer auch effiziente und kompakte Dieselpumpen. Diese Pumpen fördern bis zu 920 m³/h und bieten sich an, um auf Baustellen Kanalabwasser, Schlamm und Schmutzwasser mit abrasiven Feststoffen zuverlässig zu pumpen. Alle Sulzer-Mietpumpen werden komplett einsatz- und anschlussfertig geliefert.

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von Gebäuden. Hierbei kann vor allem die Qualität des Combi-TecEP-Harzes von Bodenbender punkten, das sowohl warm als zur Not auch kalt aushärtet. Der Einbau der acht Haltungen des äußeren Ringes erfolgt mit »offenem Ende« und der Anschluss an den Bodenablauf auf dem Dach wird zuerst mit einem Point-Liner DN 70 saniert. So soll sichergestellt werden, dass die Einläufe, die nicht aufge-

Die neuen schallgedämmten Dieselpumpen sind ohne Vorarbeiten und netzunabhängig sofort nach dem Eintreffen auf der Baustelle einsetzbar.

lötzlicher Notfall oder geplante temporäre Wasserhaltungsmaßnahme? Mietpumpen von Sulzer sind seit Jahren bundesweit auf Baustellen im Einsatz. Sie senken beispielsweise als Vakuumanlagen mit Filterlanzen temporär den Grundwasserpegel oder fördern Schmutz-, Kanal- und Schlammwasser mit Feststoffen.

Seit Ende November erweitern zusätzlich kompakte Dieselpumpen das Angebot. Diese Pumpen sind an jedem Ort einsetzbar und benötigen keine externe Energieversorgung oder sonstige Infrastruktur. Ihr Dieseltank ist für mehr als 24stündigen Dauerbetrieb ausgelegt. Sie werden je nach Bedarf sofort einsatzbereit mit Schläuchen in allen gängigen Größen und Kupplungssystemen bis 300 mm Durchmesser geliefert. Zum Sulzer-Lieferpro-

stemmt werden können, fachgerecht an die Sanierung angeschlossen sind. Die anderen 16 Haltungen der beiden inneren Entwässerungsringe werden vom Dach aus eingebaut. Die Monteure tragen mit ihrer Arbeit einen erheblichen Teil zu den Renovierungsarbeiten bei und können durch das grabenlose PL-Inliner-System größere Abbrucharbeiten vermeiden. §

gramm gehört zudem Grundwasserabsenkungszubehör bestehend aus Einspülfiltern, Sammelrohren, Sandfängen und Durchflussmessern. »Mit den neuen Dieselpumpen stellen wir Baufirmen äußerst robuste, verstopfungsresistente und vor allem netzunabhängige Aggregate für nahezu jede Förderaufgabe bereit. Bei kürzester Reaktionszeit wird der Pumpen- und Wasserhaltungsbedarf flexibel und ohne Kapitalbindung abgedeckt«, so Stefan Wilken, Geschäftsführer Deutschland bei Sulzer. Aktuell liefert Sulzer die Pumpen von acht Standorten aus. Im laufenden Jahr sind weitere Mietpumpenzentralen in Deutschland geplant. »Als Hersteller bieten wir nahezu exklusiv individuelle Pakete aus Miete, Kauf, Mietkaufübernahme und Serviceüberbrückung an«, so Wilken. Insgesamt vermietet Sulzer über 600 Mietpumpen mit Zubehör für verschiedenste Einsätze auf Baustellen oder auch im Bergbau. §

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Unternehmen Das bereits 1834 gegründete Unternehmen Sulzer ist auf Pumpen, Wartung und Dienstleistungen für rotierende Maschinen sowie Trenn-, Reaktionsund Mischtechnologie spezialisiert. Der Anbieter mit Sitz in Winterthur (Schweiz) schafft nachhaltige Lösungen für die Schlüsselmärkte Öl und Gas, Energie und Wasser. Sulzer bedient Kunden weltweit mit einem Netzwerk von über 170 Produktions- und Servicestandorten. 2016 erzielte Sulzer mit rund 14000 Mitarbeitenden einen Umsatz von umgerechnet rund 2,46 Mrd. Euro.


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Kleidung muss auf der Baustelle jeder Witterung trotzen Wer auf der Baustelle arbeitet, braucht Berufsbekleidung, die bei Wind und Wetter schützt. Das gilt gerade in den Übergangsmonaten, wenn sich das Wetter nicht entscheiden kann. Auch für Berufsgruppen, die auf der Baustelle ständig zwischen dem Innen- und dem Außenbereich pendeln, sind wechselnde Witterungsverhältnisse ein großes Thema. Neben dem richtigen Kleidungsmaterial kommt es dabei vor allem auf die Materialien an. Passende Lösungen bietet hier das Kölner Unternehmen Bierbaum-Proenen an, das unter dem Markennamen BP für innovative Berufsbekleidungskonzepte bekannt ist.

enn sich das Wetter nicht entscheiden kann, ob es noch winterlich oder schon frühlingshaft sein möchte, wird der Griff in den Kleiderschrank häufig zur Lotterie. Das gilt ganz besonders für Beschäftigte auf der Baustelle, die viel im Freien arbeiten und entsprechend gekleidet sein müssen. Die Winter-Arbeitsjacke ist zwar morgens noch angenehm, aber mittags schwitzt man schon sehr darin. In der Mittagssonne genügt manchmal schon ein T-Shirt oder eine leichte Jacke, in der man allerdings morgens noch friert. Im Frühling schlägt daher die Stunde der Westen und Übergangsjacken, mit denen die Arbeiter auf der Baustelle bei jeder Witterung bestens gekleidet sind. »Gerade in der Übergangszeit ist es wichtig, dass die Arbeitskleidung sehr anpassungsfähig ist«, beschreibt Carla Cacitti das Bedürfnis der Träger. Sie ist Produktmanagerin beim Kölner Hersteller Bierbaum-Proenen, bekannt unter dem Markennamen BP.

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Um für die Träger auch bei wechselnden Witterungsbedingungen ein verlässlicher Begleiter zu sein, kommen im Bereich der Workwear heute hochfunktionale Materialien aus dem Outdoor-Bereich zum Einsatz. Sie machen die Kleidung atmungsaktiv, wind- und wasserdicht sowie schnell trocknend. »Die Materialien müssen aber nicht nur vor Wind und Wetter schützen, sondern auch hohen Anforderungen an Komfort, Waschbarkeit und Haltbarkeit standhalten«, sagt Cacitti.

che hinzu: »Heute werden mehr und mehr Materialien nachgefragt, die winddicht, wasserabweisend und wärmend zugleich sind«, weiß Cacitti. Vielfach werden diese Funktionen durch Hightech-Materialien übernommen, die ursprünglich aus dem Outdoor-Bereich stammen. Dabei zeichnen sich die Produkte dadurch aus, dass sie bei geringem Gewicht strapazierfähig sind, schnell trocknen und wär-

Die Wahl des richtigen Materials macht’s Die Wahl des richtigen Materials bildet die Basis für funktionsfähige Berufsbekleidung. Äußerst abriebfest, wasserabweisend und schnell trocknend ist das neue Stretch-Material 4wayStretch, das für eine maximale Bewegungsfreiheit steht. Es kommt vor allem in Hosen zum Einsatz. Wenn es um Oberteile wie Westen oder Jacken geht, kommen noch weitere Ansprü-

Westen bieten eine gute Möglichkeit, um auf verschiedene Wetterverhältnisse zu reagieren. MAI 2018

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Heute werden mehr und mehr Materialien nachgefragt, die winddicht, wasserabweisend und wärmend zugleich sind.« Carla Cacitti, Produktmanagerin bei Bierbaum-Proenen

men. Softshell beispielsweise gilt als Alleskönner unter den Funktionsmaterialien. Während die Innenseite des Stoffs in der Regel aus einem weichen, wärmenden und sehr leichten Fleece besteht, schließt das Material nach außen mit einer wasserund windabweisenden Schicht ab. Sie besteht aus Kunstfaser und nimmt nur wenig Feuchtigkeit auf. Eine besondere Herausforderung für die Beschäftigten auf der Baustelle ist häufig der Regen. Dabei sollte der Bauarbeiter nach Möglichkeit so trocken wie

möglich bleiben. »Die Kunst ist es, einen wirklichen Nässeschutz und zugleich eine wirksame Atmungsaktivität herzustellen«, so die Expertin. Dazu werden Hightech-Materialien eingesetzt, in denen Laminate oder Membranen verarbeitet sind. Dabei wird eine hauchdünne Schicht auf das Gewebe aufgetragen, wodurch nicht nur zuverlässiger Nässeschutz gewährleistet wird, sondern überdies ein Luftaustausch von innen nach außen. Hohe Anforderungen werden zudem an die Sichtbarkeit der Kleidung gestellt. Denn für Beschäftigte, die draußen arbeiten, besteht häufig die Gefahr, übersehen zu werden – etwa auf Baustellen oder bei Arbeiten im Straßenverkehr. Gerne genutzt wird daher vor allem in der Übergangszeit Berufsbekleidung mit Reflexstreifen. Aus diesem Grund hat BP seine neue Workwear-Kollektion mit Reflexstreifen ausgestattet, die vernäht und nicht bloß aufgeklebt sind, wie es bislang Standard ist. •

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HAIX

Neben Schuhen jetzt auch Berufskleidung im Sortiment Der niederbayerische Spezialist Haix hat im letzten Herbst erstmals auch Berufskleidung für Arbeit und Outdoor vorgestellt. Die neue Haix-Wear-Kollektion setzt auf modernes Design, kombiniert mit hoher Funktionalität. Als Pendant zum Motto »Heroes wear Haix«, das sich auf die Schuhkollektion bezieht, trägt die neue Bekleidungsserie den eigenen Leitspruch »Performers only« und setzt auf gewichtige Kriterien wie wasserdicht durch Gore-Tex, winddicht durch GoreWindstopper, schnelle Rücktrocknung durch Drirelease und 3XDry von Schoeller, Wärmeisolation durch Tecnostretch von Pontetorto, Vorteile durch das Zwiebel-Prinzip und ein Feuchtigkeitsmanagement mit Wohlfühlgarantie. b beim Arbeiten im Freien, bei herbstlichen Wanderausflügen oder auf regnerischen Trekkingtouren: das Gore-TexSystem will Nässe keine Chance geben. Die wasserdichte Membran hält ebenso hohem Wasserdruck stand, Feuchtigkeit kann nicht ins Innere der Kleidung gelangen. Auch für ein angeneh-

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mes Körperklima ist gesorgt. Schweiß wird nach außen abgegeben, wodurch der Körper nicht auskühlen kann und ein Wärmeverlust verhindert wird. Trotz der hohen Atmungsaktivität ist Kleidung, die mit Gore-TexMembranen ausgestattet ist, winddicht, sodass der WindchillEffekt ausbleibt. Starke Windbö-

O MEWA – Schutzkleidung muss sicher sein – und sicher bleiben. Dafür sorgt bei Textil-Dienstleister MEWA ein Prüfprozess von der Auswahl des Gewebes über die Wartung der Kleidung bis hin zur Dokumentation aller Abläufe. amit Schutzkleidung auch wirklich schützt, muss sie auf die Gefahrensituation des Arbeitsplatzes abgestimmt sein. Doch mit der einmaligen Ausstattung der Mitarbeiter ist es nicht getan. Schutzkleidung muss fachgerecht gepflegt werden, damit sie ihre Schutzfunktion langfristig bewahrt. Der Textildienstleister MEWA hat einen Qualitätsprozess entwickelt, der auf den Säulen »Prüfung der Gewebe vor der Zulassung«, »Begleitendes Gewebe-Monitoring«, »Inspektion der Kleidung nach jeder Wäsche« und »Dokumentation der Waschhistorie« beruht. Bevor MEWA ein – bereits extern geprüftes – Gewebe für die Produktion einer Kollektion zulässt, wird die Eignung im eigenen Technikum überprüft. Der Stoff wird 30- bis 50-mal gewa-

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schen und aufbereitet. Nur wenn das Gewebe danach noch die gleichen Schutzeigenschaften aufweist, wird es zugelassen. Bevor die Kleidung eingesetzt wird, führt MEWA ein Gewebe-Monitoring durch, unabhängig von der Wareneingangsprüfung des Konfektionärs. Stichprobenartig werden auch Textileigenschaften wie Abrieb, Reißfestigkeit und Farbechtheit, neben den entscheidenden Schutzeigenschaften, geprüft. Jedes Kleidungsteil wird nach jeder Wäsche überprüft. Bei fehlenden Knöpfen, defekten Reißverschlüssen, Löchern oder Dünnstellen werden die Teile in der eigenen Näherei instandgesetzt. Dokumentation der Waschhistorie Alle Abläufe werden digital erfasst und dokumentiert. Für jedes Bekleidungsteil kann die Waschhistorie bei MEWA abgefragt werden. »Die Arbeitnehmer profitieren von einer hochwertigen Kleidung, die sie gut schützt. Die Arbeitgeber werden entlastet und können, falls es zu einem Unfall kommt, eine fachgerechte Ausstat-

MEWA

Wartung und Inspektion stellen die Funktion der Schutzkleidung sicher

Jedes Kleidungsteil wird im Rahmen des MEWATextil-Managements nach jeder Wäsche überprüft. Die Abläufe werden digital erfasst und dokumentiert. Für jedes Bekleidungsteil kann die Waschhistorie bei MEWA abgefragt werden. tung und Pflege nachweisen. Das erhöht die Rechtssicherheit«, erklärt Silvia Mertens, DiplomIngenieurin für Bekleidungstechnik und Leitung MEWA-Produktmanagement. Auch MEWA habe Interesse an einer nachhaltigen Lösung. »Auf lange Sicht lohnt sich für uns nur Qualität«, so Mertens. §


en sind nicht zu unterschätzen. Gerade in der kalten Jahreszeit kommt es immer wieder zum sogenannten Windchill-Effekt, was soviel wie Windkühle oder Windfrösteln bedeutet. Die neue Haix Wear will auch hier eine optimale Lösung bieten: Einige der neuen Modelle sind mit der GoreWindstopper-Membran ausgestattet, die für eine absolute Winddichte bei gleichzeitig maximaler Atmungsaktivität steht. Der Körper kann nicht auskühlen und es bleibt dauerhaft angenehm warm. Wasserdampf kann nach außen hin entweichen. Durch zusätzliche Imprägnierung ist die Membran zudem wasserabweisend – eine passende Ausstattung für windige Herbsttage.

HAIX

Schnelle Rücktrocknung Die Haix Wear will sich für jede Unannehmlichkeit gewappnet zeigen. Bei anstrengenden Tätigkeiten im Berufsalltag lässt sich Schweiß oft nicht vermeiden. Folgen sind Unwohlsein und schlechte Laune. Die besondere Verarbeitung wasseranziehender und wasserabweisenden Fasern sorgt nach Anbieterangaben bei der Wäsche, die mit Drirelease ausgestattet ist, dafür, dass diese bis zu viermal schneller trocknet als Baumwolle. Die Feuchtigkeit vom Körper wird aufgesaugt und nach außen hin abgeleitet. Dadurch schützt sie vor Auskühlung und reguliert die Körpertemperatur. Auch lästige Gerüche sollen keine Chance haben. Das Material ist zudem besonders widerstandsfähig. Das Gewebe des Schweizer Unternehmens Schoeller Textil, das in einigen Kleidungsstücken der Haix Wear verarbeitet wurde und das mit dem 3XDry-Prinzip ausgestattet ist, verspricht, dass Nässe im Alltag nicht zur Belastung wird. Die Außenseite der Kleidung ist wasser- und schmutzabweisend, die Innenseite nimmt entstandene Feuchtigkeit auf und verteilt diese rasch. Sie verdunstet körpernah, sodass diese Textilien extrem schnell trocknen und der Körper nicht auskühlen kann.

Wärmeisolation In der kalten Jahreszeit besteht ein Bedürfnis nach warmer Kleidung. Einige Teile der Haix Wear sind mit einem Stoff ausgestattet, der niemanden frieren lassen will – weiches Fleece, entwickelt von Pontetorto Tecnostretch. Es bietet Vorteile, wie ein besonders hohes Wärmeisolationsvermögen und hohe Elastizität. Das Tecnostretch-Material ist besonders leicht und weich. Außerdem ist der Stoff knitterfrei und trocknet dank spezieller Verarbeitung sehr schnell.

Flexible Kleidung für jedes Wetter Die Haix Wear ist nach dem Zwiebelprinzip konzipiert, alle Kleidungsstücke können untereinander kombiniert werden. Dies äußert sich optisch in feinen Farbakzenten, die sich in allen Teilen der Kollektion finden. Die Klei-

dungsstücke sind auch ergonomisch aufeinander abgestimmt: So sind beispielsweise die Taschen gleichbleibend positioniert, sodass sie auch bei der Lagen-Optik noch problemlos nutzbar sind.

Feuchtigkeitsmanagement Dank Drirelease, 3XDry und Gore-Tex setzt die Kleidung auf die Fähigkeit, den Körper effektiv trocken zu halten. Der Schweiß wird von der funktionellen Unterwäsche aufgenommen und an das T-Shirt abgegeben. Dieses leitet die Feuchtigkeit wiederum weiter an das darüber liegende Kleidungsstück. Außen angekommen, wird der Schweiß an die Umwelt abgegeben. Dabei ist es egal, wie die Kleidungsstücke kombiniert werden, die Funktionen bleiben immer erhalten. §

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BLÅKLÄDER

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Handwerkerhose ist auf die Bedürfnisse von Frauen abgestimmt

BLÅKLÄDER

Die Nachfrage nach gut sitzender Damen-Arbeitskleidung nimmt zu. Blåkläder stellt jetzt eine neue Handwerkerhose vor, die speziell auf die Bedürfnisse von Frauen abgestimmt ist.

Die Damen-Handwerkerhose 7990 aus Denim-Stretch ist ein Neuzugang in der Blåkläder-Kollektion X1900. låkläder möchte allen Trägern die gleichen Möglichkeiten geben, wenn es um Arbeitskleidung geht. Frauen sollen hier mit der gleichen hohen Qualität wie Herren ausgestattet werden. Der schwedische Workwear-Hersteller hat daher seinen Bestseller, die Handwerker-Bundhose (1999), als Damenmodell (7990) auf den Markt gebracht. Das Design der beiden Modelle unterscheidet sich kaum. Der Schwerpunkt bei der neuen Damen-HandwerkerBundhose Stretch liegt auf den Funktionen und der Passform

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für jede Form und Größe des weiblichen Körpers. Das Modell 7990 ist aus einem Cordura-Denim-StretchStoff, der sich aus Baumwolle, Polyamid und Polyester zusammensetzt. Somit sind die Vorteile von Reißfestigkeit und angenehmem Tragekomfort bei einem Stoffgewicht von 340 g/m² gegeben. Wie in der gesamten X1900Serie von Blåkläder ist auch die neue Bundhose für Handwerkerinnen mit durchdachten Taschenlösungen ausgestattet. Die Nageltaschen sind mit einem Reißverschluss an der Seite fixierbar und zu lösen, um für alle Arbeitssituationen möglichst flexibel zu sein. Die Gesäß- und Beintaschen sind so geformt, dass sie vor Beschädigungen durch spitze Gegenstände geschützt sind. In den Seitentaschen ist unter anderem Platz für einen Zollstock, Stifte und ein Smartphone. Auch typisch für die X1900-Serie ist die 3-fach Bein-Innennaht, diese sorgt für längere Haltbarkeit der Hosen. Der elastische Hosenbund, die Stretch-Einsätze, sowie die Kniepolstertaschen mit CorduraStretch versprechen höchste Bewegungsfreiheit. Die DamenHandwerker-Bundhose Stretch (7990) ist in den Damengrößen D19 – 25 und 32 – 50 bei ausgewählten Händlern erhältlich. §

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ISM HEINRICH KRÄMER

Die optimale Funktionalität entscheidet Der Name Albatros Profi Line verrät: Mit dieser neuen Arbeitskleidung wendet sich ISM Heinrich Krämer an Profis, die ihr Arbeits-Outfit acht oder mehr Stunden am Tag tragen müssen. Bei der Entwicklung wurden entsprechende Arbeitsabläufe berücksichtigt. ür diese Berufsgruppen spielt bei der Wahl der richtigen Workwear neben einem bequemen Sitz und einem angenehmen Tragekomfort auch eine optimale Funktionalität eine Rolle. Bei der Entwicklung der Albatros-Workwear-Serie wurden die Arbeitsabläufe von Menschen in Werkstätten, Handwerksbetrieben, der Industrie und ähnlichen Beschäftigungsbereichen beobachtet und analysiert. Denn bestimmte Bewegungsabläufe, Körperhaltungen und Belastungsszenarien, die immer wiederkehren, erfordern eine entsprechende Berücksichtigung im Design. Außerdem hat der Hersteller eigenen Angaben zufolge besonders Wert darauf gelegt, leichte und problemlos zu reinigende Stoffe einzusetzen, die sich auch nach etlichen Waschgängen tadellos in Größe, Passform, Farbechtheit und Sitz verhalten. Die Profi Line besteht aus 100 % Baumwoll-Twill (300 g/m²), einem Stoff, der ähnlich dem Denim einer Jeans, ein angenehmes Tragegefühl verspricht. Gleichzeitig besitzt Baumwolle die Fähigkeit, sowohl zu isolieren als auch zu belüften – für viele Arbeitsumgebungen mit wechselnden Temperaturen oder Zugluft ein nützlicher Vorteil. Darüber hinaus ist Baumwolle eine starke und stabile Faser, dabei aber weich und bequem auf der Haut. Die Profi Line ist mit ergonomisch angeordneten Taschen ausgestattet, so beispielsweise der querangelegten Brusttasche für Handy oder Smartphone. Der Hersteller betont zudem die durchdachten Verschlussmecha-

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TISM HEINRICH KRÄMER

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Die Kollektion Albatros Profi Line besteht aus Baumwolle. Sie kann sowohl isolieren als auch belüften – für viele Arbeitsumgebungen mit wechselnden Temperaturen oder Zugluft ein nützlicher Vorteil. nismen aus Kunststoffreißverschlüssen, Klett und Patten, die am Mann halten, was am Mann bleiben soll. Reflektierende Applikationen und Logos ergänzen das Design. Vervollständigt wird die Profi-Line-Workwear durch die passende Sicherheitsschuhlinie Profi Line CSL. ∞


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KANSAS

Erste »Sweatpant« für Handwerker will Maßstäbe setzen

ewährte Funktionen wie höhenverstellbare Kniepolster, eine große Beintasche mit Reißverschluss oder reflektierende Details bleiben auch im neuen Design Standard. Die KansasHandwerker-Sweatpant 2086 CCK ist in den Farben Armygrün/Schwarz und Schwarz erhältlich.

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Widerstandsfähig und bequem Hohe Haltbarkeit bei besonderem Tragekomfort: Das KansasModell will mit einem neuen Look überzeugen. Die Sweatshirt-Maschenware wurde ei-

gens neu entwickelt. Der Cordura-Polyamid-Anteil verspricht eine herausragende Langlebigkeit und eine hohe Abriebfestigkeit, beispielsweise bei innenliegenden Taschenverstärkungen. »Die Sweatpant vereint klassische Merkmale wie Feinstrick-Beinabschlüsse und Taillenzugband mit einem modernen Schnitt und der Haltbarkeit einer robusten Handwerkerhose«, erklärt der Designer Anastasios Lappas. Keine Abstriche in der Funktionalität: Die Kansas-Handwerker-Sweatpant ist mit allen bewährten Halterungen, Taschen

KANSAS

Arbeitskleidung macht dann Sinn, wenn sie gern getragen wird. Die dänische Workwear-Marke Kansas will mit ihrer Handwerker-Sweatpant einen Schritt weiter gehen. Der sportliche Schnitt und bequemes Sweatshirt-Material mit leistungsfähigem Cordura sollen hohen Komfort bei äußerster Strapazierfähigkeit garantieren. Der sportliche Schnitt und bequemes Sweatshirt-Material stehen für hohen Komfort bei besonderer Strapazierfähigkeit.

und Vorzügen ausgestattet, auf die Handwerker Wert legen. In den zwei Seitentaschen, der großen, wasserdichten Beintasche mit Reißverschluss sowie »Cordura«-verstärkten, lose hängenden Außentaschen sind Zollstock, Stift, Handy und Co. schnell und sicher verstaut. Die in einem Stück gestrickten, vorgeformten »Cordura«-Knieta-

schen für höhenverstellbare Kniepolster bieten flexiblen Komfort bei herausragender Haltbarkeit. Zertifiziert nach EN 14404 in Verbindung mit dem Kansas Knieschutz und für die Industriewäsche bei 60° geprüft, erfüllt die HandwerkerSweatpant als innovative Ergänzung im Sortiment die entscheidenden Vorgaben. •

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DICKIES

Hoher Tragekomfort für Trockenbaumonteure Mit GDT Premium bietet Dickies professionelle Berufskleidung speziell für Trockenbaumonteure und Ausbaufacharbeiter. Der Hersteller nutzt dabei die Vorteile von hautfreundlichem Baumwoll-Stretchgewebe. Es steht für ein optimales Tragegefühl, macht jede Bewegung mit, ist besonders reißfest und bleibt in Form. Hinzu kommen clevere Ausstattungsmerkmale, die das Outfit zu einem idealen Begleiter für die Baustelle machen sollen. achkräfte im Trockenbau arbeiten über Kopf, kniend, hockend oder in gebückter Haltung. Dafür brauchen sie gute körperliche Konstitution- und Arbeitskleidung, die alles mitmacht. Dank elastischem Komfortbund und ergonomischer Seitennähte verspricht die GDT PremiumBundhose bei jeder Bewegung

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den jeweils optimalen Komfort. Besonders stark strapazierte Bereiche, wie Kniepolstertaschen, Taschenböden und Hosensaum, sind mit hochabriebfestem Cordura verstärkt. Obendrein sollen auch Dreifachnähte sowie YKK-Reißverschlüsse die Lebensdauer der Kleidung erhöhen. Reflektieren-

de Elemente an Hose und Jacke erhöhen die Sicherheit bei schlechten Sichtverhältnissen. Zum Schutz der Knie kann die Hose auch mit passenden Cordura-Kniepolstern von Dickies kombiniert werden. Wichtiges, wie Handy, Cutter, Maßstab oder Gummihammer, findet in praktischen Multitaschen seinen Platz und ist so jederzeit griffbereit am Mann. Knöpfe mit Kunststoffbeschichtung sowie verdeckt eingearbeitete Reißverschlüsse schützen empfindliche Oberflächen vor Kratzern. Das pflegeleichte Gewebe aus 98 % Baumwolle und 2 % Elasthan, ist bei 40 °C waschbar und trocknergeeignet. Im Fachhandel wird GDT Premium in den Farbmustern Grau-Schwarz, Schwarz-Grau und Stein angeboten. Der Hersteller bietet nach eigenen Angaben alle Größen zum selben Preis an. §

WEITBLICK – GOTTFRIED SCHMIDT

Kniepolstertaschen sind der sichere Partner jeder Arbeitshose

ie Bund- und Latzhosen aller Kollektionen der Marke Weitblick erfüllen die genannten Ausstattungskriterien. Aufgenähte Kniepolstertaschen aus abriebfestem Gewebe halten in Kombination mit den geeigneten Kniepolstern des Anbieters das Körpergewicht stundenlang und schützen das Knie enorm.

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Die Marke Weitblick bietet sowohl einfarbige ergonomische Kniepolster als auch das Multipad-Kniepolster. Erstere erfüllen die Anforderungen für die Belastungsstufe 1 (Typ 2) der erweiterten Knieschutznorm sowie die DIN EN 14404/A1:2010. Zudem verfügen sie über extra Eingriffe zum einfachen Einschieben in die Kniepolstertaschen. Das Kniepolster Multipad steht für einen hohen Tragekomfort sowie ausgezeichnete Dämpfungs- und Wiederaufstelleigenschaften. Multipads können je

WEITBLICK

Der Arbeitseinsatz auf Baustellen ist oft mit extremen Herausforderungen für die Mitarbeiter verbunden. Positionen wie langes Stehen, Knien oder Bücken sind im Baugewerbe alltäglich. Der Körper gewöhnt sich mit der Zeit an diese Bewegungen und Haltungen. Dennoch sollten die Gelenke geschützt und durch Pausen geschont werden. Besonders die Kniepartie ist in den Arbeitsabläufen eines Mitarbeiters am meisten betroffen. Eine einfache Ergänzung der Arbeitskleidung durch Kniepolstertaschen inklusive Kniepolstern ist der schnellste Weg, die Knie langfristig im Arbeitsalltag zu schützen. Zu beachten ist hierbei, dass Bund- und Latzhosen bereits mit Kniepolstertaschen ausgestattet sind. Eigenschaften der Kniepolstertaschen, wie wasserabweisendes und strapazierfähiges Material, sind zu berücksichtigen.

WILLIAMSON-DICKIE

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Zugeschnitten auf die Bedürfnisse von Trockenbaumonteuren: Berufskleidung GDT Premium von Dickies.

nach Konfektionsgröße und Polstertaschenart durch Abtrennen des untersten Segments angepasst werden und erfüllen die Anforderungen für die Belastungsstufe 1 (Typ 2) der erweiterten Knieschutznorm DIN EN 14 404/A1:2007-09. Das Reinigen in einer Industriewäscherei ist bei allen Arbeitshosen mit und ohne Kniepolstertaschen möglich. Ein gesundheitlicher Schutz der Mitarbeiter und eine professionelle Aufbereitung der Kleidung ist somit erfüllt. §

Die ergonomischen Kniepolster wie auch die Multipad-Kniepolster sind für Bundund Latzhosen aller Weitblick-Kollektionen geeignet. Die eingesetzten Kniepolster sind über den Tag hinweg dank ihres federleichten Gewichtes kaum zu spüren. Ein erschwertes Gehen ist somit nicht abzusehen. Auch nachträglich kann eine Kniepolstertasche nachbestellt und aufgebracht werden. Nach jahrelangem Verschleiß können die Kniepolstertaschen auch einzeln nachbestellt und aufgenäht werden. So kann die noch einsatzbereite Hose weiterhin getragen werden.


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ELTEN

Beschäftigte, die im Baubereich arbeiten, müssen Sicherheitsschuhe tragen, bergen doch Baustellen zahlreiche Verletzungsrisiken wie herunterfallendes Werkzeug oder das Eindringen von spitzen Gegenständen in den Schuh. Zehenschutzkappe oder durchtritthemmende Zwischensohle schützen die Beschäftigten vor Verletzungen. Die Gefahren auf Baustellen können jedoch deutlich vielseitiger sein. Dementsprechend ist Fußschutz der Schutzklasse S3 gefragt, der die unterschiedlichen Arbeitsfelder und ihre Anforderungen in den Blick nimmt. Zudem verlangen Träger heute nach Tragekomfort und modernem Design. Hersteller wie Elten kombinieren diese Anforderungen in ihren neuesten Modellen. ersteller von Sicherheitsschuhen entwickeln heute ihre neuen Modelle in Kooperation mit Experten aus Orthopädie, Medizin, Wissenschaft, Industrie und Sport. Die Konzepte umfassen beispielsweise besondere Dämpfungsmaterialien, leistungsstarke Sohlentechnologien und spezielle Lösungen gegen das Umknicken. Die neuesten Lösungen passen sich individuell

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jedem Arbeitsplatz und den dortigen Gegebenheiten an. Für den Baubereich mit seinen oft verschiedenen Untergründen spielen etwa gute Dämpfungseigenschaften eine wichtige Rolle. Darüber hinaus wird der gesundheitliche Aspekt angesichts alternder Belegschaften und einer zunehmenden Anzahl Beschäftigter mit Übergewicht, Fußdeformitäten oder Diabetes wichti-

ger – diese Herausforderungen betreffen auch die Füße oder können sich auf sie auswirken.

Schutz für Beschäftigte mit Fußbeschwerden Wenn Beschäftigte unter dem diabetischen Fußsyndrom leiden, bemerken sie Verletzungen infolge von Nervenschädigungen gar nicht oder zu spät. So können Entzündungen und offe-

HIGH VIS WORKWEAR – FUNKTIONAL & VIELSEITIG ✚ Nach EN ISO 20471 und ISO 15797 zertifiziert ✚ Große Auswahl an Modellen, Größen, Farben ✚ Für alle Witterungen und Jahreszeiten ✚ Extra Damen-Kollektion Kansas – Sichtbarkeit ist Sicherheit

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Sicheren Schrittes auf der Baustelle

Eine spezielle Dämpfungstechnologie sorgt in den S3-Modellen der WellmaxxSerie dafür, dass das Körpergewicht und andere Lasten an einem langen Tag auf der Baustelle gut abgefedert werden. Elten Stand B4.300 ne Wunden entstehen. Die Betroffenen benötigen Schuhe, die Druck und Scheuerstellen am Fuß verhindern. Der Sicherheitsschuhhersteller Elten hat für dieses Krankheitsbild seinen Dialu-


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UVEX

Multinormhelm für den variablen Einsatz

Grobstollige Laufsohlen mit abgeschrägten Profilrippen schützen auf unebenen Böden und glatten Oberflächen vor SRS-Unfällen, wie beim Elten-Sicherheitsstiefel Alessio blue Mid ESD S3.

Gut gefedert durch den Arbeitstag Die richtige Dämpfung spielt im Baubereich mit vielen verschiedenen Untergründen zudem eine wichtige Rolle. An einem langen Baustellentag wirken Körpergewicht und zusätzliche Lasten viele Stunden auf die Füße. Hier sind gute Dämpfungseigenschaften der Schuhe gefragt. Erst recht, wenn sich Beschäftigte lange auf harten Betonböden bewegen. Idealerweise sind moderne Sicherheitsschuhe mit Materialien ausgestattet, die zum einen den Aufprall des Fußes beim Laufen abfedern und zum anderen auch wieder zurückfedern. Dies hat eine Entlastung des gesamten Bewegungsapparates und eine dauerhafte Gelenkschonung zur Folge. Moderne Modelle setzen hier auf das Material Infinergy von BASF. Dabei handelt es sich um das nach Anbieterangaben erste expandierte thermoplastische Polyurethan (E-TPU). Bei diesem elastischen Partikelschaum bleiben die Vorteile von TPU erhalten und werden um die typischen Eigenschaften von

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Schaumstoffen ergänzt. Elten nutzt das Material Infinergy in seinen Modellen aus der Wellmaxx-Serie.

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tion-Fußschutz entwickelt, der über einen atmungsaktiven, herausnehmbaren Innenschuh verfügt. Da der Innenschuh Sekrete aufnimmt, wird diabetesbedingten Verletzungen vorgebeugt, und Heilungsprozesse von bereits geschädigten Füßen werden gefördert (das bauMAGAZIN berichtete bereits in Heft 9/17, Seite 168).

Der Multinorm-Helm »Uvex perfexxion« steht für hohe Funktionalität bei entsprechendem Tragekomfort. Das Produktsystem ist an die menschliche Physiognomie angepasst und wartet mit einem geringen Gewicht sowie optimaler Klimatisierung auf. Der Helm erfüllt gleichermaßen die Schutznormen als Industrie(EN 14052), Bergsteiger(EN 12492) und Fahrradhelm (EN 1078).

Stolpern, Rutschen oder Stürzen Die meisten meldepflichtigen Schadensfälle resultieren aus SRS-Unfällen, also den Unfällen durch Stolpern, Rutschen oder Stürzen. Unebene Böden und glatte Oberflächen sind der häufigste Grund für Rutsch- und Sturzunfälle auf Baustellen. Moderner Fußschutz verfügt beispielsweise über grobstollige Laufsohlen mit abgeschrägten Profilrippen. Sie sorgen dafür, dass der Träger nicht so leicht ins Rutschen kommt. Durch die Profil-Abschrägung an den Sohlenseiten ist der Gang zudem stabiler und sicherer. Diese Sohlentechnologie kombiniert eine spezielle Sohlenprofilierung mit einer besonders ergonomischen Passform. Um den Beschäftigten auf der Baustelle ein komfortables Gehen zu ermöglichen, setzen neue Schuhmodelle auf eine S-Linie, die sich durch das gesamte Laufsohlenprofil zieht. Dadurch wird der natürliche Abrollvorgang des Fußes unterstützt und der Träger entlastet. Modelle wie der Elten-S3-Fußschutz Alessio verfügen über diese Sohlentechnologie. Dank der besonderen Anordnung der Profilrippen lässt sich anhaftender Schmutz schnell aus dem Sohlenprofil lösen. §

Der »Uvex perfexxion« ist Bestandteil des »Uvex-i-gonomics«-Produktsystems, das relevante Sicherheitsmerkmale mit herausragenden ergonomischen Eigenschaften verbindet und diese wissenschaftlich messbar macht.

er funktionale Schutzhelm zeigt sich besonders variabel: Er kann normgerecht sowohl als Industrie-, Bergsteigeroder Fahrradhelm eingesetzt werden und ist damit bestens geeignet für den Einsatz in Industriebetrieben mit Werksfahrrädern, bei Höhenarbeiten, in Minen und im Bergbau, für Höhenund Seerettung. Seine sechs variablen Belüftungsöffnungen sichern eine allzeit optimale Luftzirkulation, während der ergonomische Sitz durch stufenlose Weiten- und Höhenregulierung sichergestellt

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ist. Seine gepolsterte Innenausstattung und sein Mesh-Innennetz versprechen zusätzlichen Komfort. Der »Uvex perfexxion« wird als ein idealer Helm für alle Industrieunternehmen angekündigt, bei denen Mitarbeiter aufgrund wechselnder Tätigkeiten und Einsatzbereichen mehrere Helme mit sich führen müssen. Der verwendete Rastpeitschenverschluss macht ihn vielseitig einsetzbar. Sei es bei internem Fahrradwerksverkehr und anschließendem Betreten der Werkshalle mit Helmtragepflicht


»Relief-Index« für den Vergleich Der »Uvex perfexxion« ist Teil des »Uvex i-gonomics«-Systems, dessen Produkte maßgeblich nach ergonomischen Erkenntnissen entwickelt wurden. Um Produkte im Hinblick auf ihren Tragekomfort kontrollierbar und vergleichbar zu machen, hat Uvex den sogenannten »ReliefIndex« eingeführt. Dieser setzt sich aus drei Wertungsfaktoren zusammen, die in ihrer Gesamtheit als Mittelwert den »Entlastungsfaktor« eines Produkts festlegen. Das soll es Uvex ermöglichen, maximale Vergleichbarkeit herzustellen – selbst über Produktarten und Hersteller hinweg. Entlastung wird dabei in drei verschiedenen Kategorien gemessen: »force« (Tragebelastung), »weight« (Gewicht) und »clima« (Klimakomfort). •

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ENGELBERT STRAUSS

Schutzbrille will mit hoher Flexibilität punkten Die Schutzbrille Soho von Engelbert Strauss passt sich dank flexibler Bügelenden mit SoftEinsätzen leicht an den Träger an. Neben der Weiteneinstellung stellt sich das »Wandlungswunder« aber auch auf die unterschiedlichen Anforderungen im Handwerk leicht ein. ügel, Band, Schaumstoffrand: nach Belieben und je nach Einsatz lässt sich die e.s.-Schutzbrille Soho ausrüsten. Die abnehmbaren Bügel können je nach Einsatz schnell gegen ein gut sitzendes Kopfband getauscht werden. Wenn es dann noch richtig staubt auf dem Bau, sorgt der einsetzbare Schaum-

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ENGELBERT STRAUSS

oder bei wechselnden Arbeiten am Boden und in der Höhe, wie es beispielsweise bei Gerüstbauern vorkommt.

Die Schutzbrille Soho steht für flexiblen Schutz in einem flexiblen Handwerk. stoffrand für besonderen Schutz. Beides, Band und Schaumstoffrand, sind im Lieferumfang enthalten. Dank der rahmenlosen Ausstattung gelte, so der Anbieter, eine perfekte Sicht ohne Einschränkungen als gesetzt. Beschlagfrei und mit kratzfester Beschichtung bleibt die Sicht auch einwandfrei.

Soft-Einsätze an der Stirn stehen für ein angenehmes Tragegefühl. Auch das Arbeiten in der Sonne meistert die nach EN 166:2001/En 170 geprüfte Schutzbrille: Sie schützt die Augen mit 99,9 % UV-Schutz. Erhältlich ist die »3-in-1«-Schutzbrille in klarer und getönter Ausstattung. §

O AST – Das in Blaustein bei Ulm ansässige Unternehmen AST ist ein spezialisierter Anbieter von Schulungen zum Thema Arbeitssicherheit und Brandschutzmanagement. Als zertifizierte Prüfungsstätte verzeichnet das Unternehmen seit Jahren steigende Teilnehmerzahlen für die Seminare. Mit mehr als 4 000 Teilnehmern insgesamt hat das Unternehmen 2017 einen Rekordwert erzielt.

eutsche Standards in der Arbeitssicherheit werden nicht nur in Deutschland geschätzt. Kunden aus der Schweiz, aus Österreich und den Benelux-Staaten nutzen das Angebot. Für Anwender aus Indien, der Türkei und Aserbaidschan werden Schulungen in englischer Sprache durchgeführt. Das Plus bei den Schulungen führte nach Angaben des im Jahr 2003 gegründeten Unternehmens zu einer Umsatzsteigerung von rund 30 %.

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Diese positive Entwicklung führt Geschäftsführerin Angelika Müller auf das ständig aktualisierte Seminarangebot zurück: »Wir verfügen über aktuellste Informationen zu den Gesetzesvorgaben im Hinblick auf die Sicherheit der Mitarbeiter in den Unternehmen. Unsere Seminare werden kontinuierlich angepasst und erweitert«. Der Branchenschwerpunkt liegt bei Industrie, Handwerk und Kommunen. Hier gilt es vor allem, Maschinen und mobile Arbeitsgeräte sicher zu bedienen. Die Informationen werden nicht nur theoretisch vermittelt, sondern auch praktisch. Dazu steht ein Fuhrpark und seit letztem Jahr auch ein Virtual-Reality-Simulator zur Verfügung. Die sichere Handhabung von Hubarbeitsbühnen, Flurförderzeugen, Teleskopstaplern und Krantypen verschiedenster Art kann so mithilfe moderner Technologie erlernt werden. Neben Schulungen und Trainerausbildungen gehören auch das Brandschutzmanagement, die sicherheitstechnische Betreuung von Unternehmen und die Unternehmenszertifizie-

AST

Unternehmen setzen weltweit auf deutsche Sicherheitsstandards

AST wurde 2003 von den Ingenieuren Angelika und Matthias Müller gegründet. Mit zehn Mitarbeitern widmet sich das Unternehmen der Aus- und Weiterbildung in den Bereichen Sicherheitsmanagement und Sicherheitstechnik. rung zum AST-Leistungsspektrum. Aktuell investiert das Unternehmen rund 1 Mio. Euro in den Neubau einer Halle mit 750 m² Fläche. Hier entstehen zusätzliche Schulungsräume und Flächen für die technische Schulung sowie praktische Anwendung. Parallel dazu wird das Personal für Technik aufgestockt. §

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BERNER

Damit Waren zeitnah und sicher auf der Baustelle ankommen

ie Warenannahme auf einer Baustelle stellt Händler wie Käufer immer wieder vor Probleme. Mal wird der Empfänger zum ungünstigsten Zeitpunkt aus einer wichtigen Auftragsarbeit herausgerissen, um den Erhalt zu bestätigen; mal geht die eigentlich dringend benötigte Sendung postwendend zurück, weil der Paketdienstleister vor Ort nicht den richtigen An-

ALBERT BERNER

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Das Feedback der Pilotkunden wird gezielt analysiert und fließt in die weitere Optimierung ein. Der endgültige Rollout ist bis Sommer geplant.« Ingo Brauckmann, Chief Supply Chain Officer (CSCO) der Berner Group

sprechpartner findet. Die Berner Group hat mit Experten der Firma »feldsechs« eine Lösung für Bau-Profis entwickelt, die den Lieferprozess erleichtern und die Chancen einer erfolgreichen Erstzustellung deutlich erhöhen soll. Der B2B-Großhändler aus Künzelsau testet das Angebot derzeit unter den Namen Bera

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Rund um die Uhr werden die Bestellungen der Kunden in einer Sicherheitsbox durch Lieferdienste auf die Baustelle gebracht und dort diebstahlsicher deponiert. So können Handwerker flexibel mit Material versorgt werden, ohne dass sie dafür ihre Tätigkeit unterbrechen müssen.

GUENTER MEIER (2)

Eine Innovation auf der Baustelle: Die Berner Group startet ein bundesweites Pilotprojekt mit der Bera Box 2Go und dem Obticase. Dieses soll dabei helfen, dass Waren problemlos auf der Baustelle ankommen. Selbst Overnight-Sendungen würden sich künftig mit dem neuen Angebot deutlich besser organisieren lassen.

Box 2Go und Obticase bei seinen Tochtergesellschaften Berner Deutschland und BTI in einer bundesweiten Beta-Phase mit insgesamt 40 Kunden. Bera Box 2Go und Obticase sind quasi Paket-Butler. Rund um die Uhr werden die Bestellungen der Kunden in einer Sicherheitsbox durch Lieferdienste auf die Baustelle gebracht und dort diebstahlsicher deponiert. Die Lösung von Berner, so teilt das Unternehmen mit, ist eine Innovation, die es so auf dem Markt bisher nicht gegeben habe. Egal was, egal wann, egal wo – über die neue Baustellenbox können Profi-Anwender jederzeit Pakete empfangen und versenden. So können Handwerker flexibel mit Material versorgt werden, ohne dass sie dafür ihre Tätigkeit unterbrechen müssen. Auch Overnight-Sendungen lassen sich mithilfe des neuen Angebots deutlich besser organisieren. Bei der Bera Box 2Go und dem Obticase handelt es sich um ein offenes System, das grundsätzlich allen gängigen Versandbzw. Logistikdienstleistern zur Verfügung steht. Ist die sogenannte Abstellgenehmigung erteilt, muss der Besitzer seine Box lediglich über ein Touchfeld und eine individuelle PIN auf »Paketempfang« stellen, wenn er eine Lieferung erwartet. Der Zu-

steller kann die Bera Box 2Go bzw. den Obticase dann einfach öffnen, die bestellte Ware verstauen und den Deckel sicher wieder verschließen.

Mobile Schaltzentrale Der Empfänger wird automatisch beim Eintreffen einer Sendung informiert – beispielsweise per Push-Nachricht aufs Handy. Eine entsprechende App kann kostenlos für iOS- und AndroidGeräte heruntergeladen werden. Mit der Mobile-App haben Anwender ihre persönliche Schaltzentrale immer und überall griffbereit in der Tasche. Auf dem Smartphone können sie u. a. das eigene Nutzerprofil verwalten, auf den Track-and-Trace-Seiten von Zustellern den Status einer Lieferung überprüfen, Abholungen (z. B. Retouren) regeln oder PIN-Codes zum Öffnen und Verschließen der Baustellenbox mit anderen Mitarbeitern teilen. Dank ihrer Maße von 122 x 68 x 88 cm bietet die Baustellenbox selbst für umfangreiche Sendungen mit mehreren Paketen im XL-Format Platz. Und auch an die notwendige Sicherheit hat man bei Berner gedacht. So wurden ausschließlich wetter-, wasser- und feuerfeste Materialien verbaut. Zum Schutz vor Diebstahl wird die Stahlbox zudem mit einer Kette und dem passenden Befestigungsschloss aus

dem Berner-Produktprogramm ausgeliefert. Die Testphase läuft drei Monate. »Bei der Auswahl der Testkunden haben wir bewusst darauf geachtet, dass diese aktuell auf mindestens einer aktiven Baustelle arbeiten und die natürlich auch regelmäßig beliefert werden«, erklärt Ingo Brauckmann, Chief Supply Chain Officer (CSCO) der Berner Group. »Das Feedback der Pilotkunden wird gezielt analysiert und fließt in die weitere Optimierung ein. Der endgültige Rollout ist bis Sommer geplant. Dann bieten wir Bau-Profis eine Lösung an, die ihren Arbeitsalltag künftig enorm erleichtert und die es exklusiv nur bei uns zum Mieten oder Kauf gibt.« •

Beim Eintreffen der Sendung wird der Empfänger automatisch informiert – beispielsweise per Push-Nachricht aufs Handy.


Informationen zu den von Kölsch auf der IFAT vorgestellten Produkten auf Seite 86.

KÖLSCH

Besuchen Sie uns an den Ständen B4.235/334 und B5.327/426


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14. BIS 18. MAI, MÜNCHEN

IFAT mit Premieren für den Bau

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MAI 2018

er Bedeutung der Kreislaufwirtschaft in der Baubranche tragen in diesem Jahr einige Programm-Premieren auf der Messe Rechnung. So gibt es auf der IFAT 2018 erstmals die Sonderfläche »Nachhaltigkeit im Straßenbau«. Sie deckt die gesamte Prozesskette vom Straßenrückbau bis zum Wiedereinbau ab. Außer nachhaltigen Verfahren und Baustoffen ist auch der Einfluss der Digitalisierung auf alle Prozessschritte ein Kernthema. Neben einem Gemeinschaftsstand und auch individuellen Unternehmenspräsentationen wird die Sonderfläche von einem Vortragsprogramm begleitet, das der Verband der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik (VDBUM) organisiert. Eine Innovation gibt es auch bei den Praxistagen des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). Bislang zeigten die Live-Demonstrationen auf dem Freigelände den »State of the Art« in der Zerkleinerung und Aufbereitung von Biomasse. In diesem Jahr kommen auch Präsentationen von mobilen Maschinen zur Aufbereitung mineralischer Abfälle hinzu.

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MESSE MÜNCHEN INTERNATIONAL /ALEX SCHELBERT

Die Bauwirtschaft ist eine Branche mit hoher Umweltrelevanz. Mineralische Bau- und Abbruchabfälle, Straßenaufbruch sowie Böden stellen mit jährlich bis zu 200 Mio. t den mit Abstand größten Abfallstrom in Deutschland dar. Ein Abfallstrom, der laut dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie zu 90 % im Kreislauf gehalten wird. Die dafür nötigen Recycling- und Verwertungslösungen sind seit jeher ein wichtiges Ausstellungssegment der IFAT. Die Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft findet vom 14. bis 18. Mai auf dem Münchener Messegelände statt.

Recycling im Straßenbau beginnt beim Ausbau Effizientes und umweltschonendes Recycling im Straßenbau beginnt beim Ausbau. Wirtgen reist zur IFAT unter anderem mit einer Kaltfräse an. Mit dieser lassen sich Asphalt- und Betonflächen schnell und präzise abtragen. Der schichtweise Ausbau der Deck-, Binder- und Tragschicht ermöglicht die Trennung und selektive Rückgewinnung nach Mischgutarten. Außerdem schafft die Fräse eine profilgerechte, ebene Basis für den Neueinbau von Deckschichten gleichmäßiger Stärke. Nach dem Abriss von Gebäuden oder dem Aufbruch von Straßen muss das dabei entstandene Material für ein neues Produktleben in vielen Fällen zerkleinert werden. Die IFAT 2018 versammelt dafür auf der neuen Sonderfläche in der Halle C5 ein breites Spektrum an diversen Spezialmaschinen, wie den Split- und Asphaltbrecher SRC+ der Firma Crush + Size Technology (siehe auch Seite 88). Nach einer Vorbrechstufe »drückt« der mit zwei Walzen arbeitende Brecher den Altasphalt schonend und mit vergleichsweise geringem Energieaufwand auf eine Kör-

nung unter 32 mm herunter. Dabei wird die Grundkörnung kaum zerstört und das Bitumen haftet weiterhin an ihr an. Kombiniert mit dem Nachbrecher DRC+ entstehen nur sehr geringe Mengen der ungewollten, zusätzlichen Sandfraktion. Für viele passgenaue Recyclinganwendungen gilt es außerdem, den Bauschutt zu sieben. Die dazu eingesetzten Maschinen müssen hohe Ansprüche erfüllen: Sie müssen mobil sein, um an schnell wechselnden Standorten ihre Arbeit verrichten zu können. Außerdem sollten sie mit unterschiedlich schweren Aufgabematerialien fertig werden. Für die Trommelsiebe des Herstellers Komptech (Seite 91) bedeutet dies, dass sie nicht nur über eine stabile Rahmenkonstruktion verfügen müssen, sondern auch über robuste Austragsbänder und eine Trommel, die gegen herabfallende Steine möglichst unempfindlich ist. Auf der IFAT stellt das Unternehmen mit der Nemus 3000 eine Neuentwicklung auf Basis des Trommelsiebs Nemus 2700 vor. Das bereits in der Grundmaschine integrierte Feinkorn- und Überkornaustrageband ist jetzt deutlich länger.


Bauschutt umweltschonend sieben Kormann Rockster Recycler will nach eigenen Angaben das Sieben von Bauschutt so umweltschonend wie möglich erfüllen – beispielsweise durch effiziente Staubunterdrückung, schallisolierte Motoreinhausung und Antriebsmotoren auf dem neuesten Stand der Technik. Auf der IFAT präsentiert das Unternehmen das mobile Sieb RTS514 (Seite 84). Die 3-Deck-Siebanlage auf Raupenfahrwerk hat einen Aufgabetrichter mit einem Volumen von 7,7 m³ und ist ausgestattet mit Bändern für Sand, Grobkorn sowie mittlere Körnung, letztere unterteilt in grob und fein. Neben dem Ausbau, dem Zerkleinern und dem Sieben mineralischer Bauabfälle gibt es in der Bauwirtschaft weitere Aspekte, bei denen Umwelttechnologien und Recyclingprodukte zum Einsatz kommen. So wendet sich der Maschinenbauer Doppstadt (Seite 89) unter anderem den Baumischabfällen zu. Das

Unternehmen zeigt auf der IFAT eine Maschinenkombination aus Trommelsiebmaschine, Windsichter und Dichteseparator. Diese Verfahrenskette trennt Baumischabfall in die Fraktionen Steine, Sand und Holz. Außerdem wird Plastikfolie aussortiert.

Bestehende Straßen erhalten Zu den wichtigsten Aufgaben im Straßenbau zählt auch der Erhalt der bestehenden Straßen. Einen enormen Aufwand können da Risse hervorrufen, die immer wieder durch erneuerte Asphaltschichten durchschlagen. S&P Clever Reinforcement begegnet dem Problem mit Armierungsgittern aus Glas- und Kohlefasern. Diese werden direkt unter der Deck- oder Binderschicht verlegt. Durch die werkseitige Penetration des hochfesten Gitters mit Bitumen haftet die S&P-Asphaltarmierung nach Anbieterbieterangaben hervorragend am Untergrund. Bei ei-

nem späteren Ausbau sind die Armierungen zudem fräs- und recyclebar. Fräsgut mit Armierungsrückständen von S&P Glas/Carbophalt könne, so der Anbieter, nach bisherigen Erkenntnissen auch in höherwertigen Schichten, wie der Asphaltdeckschicht oder der Asphaltbinderschicht, eingesetzt werden. Ein Recyclingbaustoff ist das auf der IFAT vorgestellte Abstreumaterial Granugrib des deutschen Herstellers Nadler Straßentechnik aus Schweitenkirchen. Es ist hochabriebfest und verschmilzt oder verklebt mit der Vergussmasse. Da es leichter als diese ist, schwimmt es immer oben.

3000 Aussteller Auf der Weltleitmesse für Umwelttechnologie präsentieren über 3 000 Aussteller zukunftsweisende Technologien, Innovationen sowie maßgeschneiderte Strategien und angepasste Lösungen für die jeweiligen Marktbedürfnisse

Lösungsplattform für die Baubranche Die beispielhaft genannten Lösungen sind ein kleiner Ausschnitt aus der umfassenden Umwelttechnologie-Welt, in die die über 3 100 Aussteller die Besucher bei der IFAT 2018 mitnehmen werden. §

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Der neue Rockster R1000S inklusive kompaktem Kreisschwingsieb RS100 und Rückführband RB92 beim Brechen von Beton.

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ROCKSTER RECYCLER

Sechs Endfraktionen aus einem Arbeitsgang Rockster Recycler stellt auf der IFAT im Rahmen der »VDMA Praxistage« auf dem Freigelände (auf Höhe der Halle B6) Zukunftsperspektiven in der Brech- und Siebtechnik vor. »Innovative Technologien verpackt in kompaktem und modernem Design«, wie in der Rockster-Unternehmensphilosophie festgeschrieben, sollen in München vor Ort in der Praxis demonstriert werden. Vom Betonbruch ausgehend, hin zu sechs verschiedenen definierten Endfraktionen in einem Arbeitsgang. as Herzstück der Präsentation bildet der neu entwickelte raupenmobile Prallbrecher R1000S. Mit einem doppelfunktionalen Rückführsystem und dem (derzeit noch nicht verfügbaren) Duplex-System, das durch Tausch der Brecheinheiten einen größeren Anwendungsbereich ermöglicht, will der R1000S die Zukunft der modernen Brechanlagen repräsentieren. Vielseitige Einstellungsmöglichkeiten stehen für eine ausgezeichnete Endkornqualität. Durch die 2-Deck-Vorabsiebung mit Siebmasche wird die Gewinnung eines zusätzlichen verkaufsfähigen Produkts ermöglicht. Erhebliche Erleichterung bei Betrieb und Wartung der Anlage

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Rockster Recycler Stand auf Höhe Halle B6

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wird unter anderem auch durch den hydraulisch höhenverstellbaren Magnetabscheider, die hydraulisch senkbare Siebbox und die schwenkbare Bühne erreicht. Die nach oben schwenkbaren Türen ermöglichen einen freien Zugang zu den Wartungsöffnungen und gelten als besonders platzsparend.

Lastabhängige und stufenlos regelbare Fördergeschwindigkeit Der R1000S bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten beim Recycling und der Zerkleinerung von Beton, Bauschutt, Asphalt und Naturstein. Die stufenlose, vollhydraulische Brechspaltverstellung mit integriertem Messsystem, die neue Schlagleistenfixierung und die automatische, lastabhängige und stufenlos regelbare Fördergeschwindigkeit zählen zu den Highlights der R1000S. Die neuentwickelte zen-

trale Steuerung mit Multifunktions-Farbdisplay zur einfachen Bedienung und die Auto-Startund Stopp-Funktion erhöhen Bedienungskomfort und Sicherheit weiter. Mit seinen Transportabmessungen – Länge 10,1 m, Breite 2,55 m und Höhe 3,2 m – und des Gewichts von 30,4 t kann der Rockster R1000S ohne spezielle Genehmigungen transportiert werden. Gerade einmal zehn Mi-

nuten soll es in Anspruch nehmen, den Prallbrecher abzuladen und in Einsatz zu bringen. Im Falle eines Transports inklusive des optionalen Siebsystems ist die Demontage des Retourbandes und Siebkastens nicht nötig. Diese Transportabmessungen – Länge 14 m, Breite 2,83 m und Höhe 3,2 m – erlauben ebenfalls einen Transport ohne spezielle Genehmigung. Als Beispiel für die RocksterSiebpalette wird die raupenmobile 3-Deck-Feinsiebanlage RTS514 auf der IFAT präsentiert. In Kombination stehen die beiden Anlagen für sechs definierte Endfraktionen in einem Arbeitsgang. §

Der Transport der neuen R1000S mit Siebbox RS100 und doppelfunktionalem Rückführ-/Haldenband ist ohne spezielle Genehmigung möglich.


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KÖLSCH – CHRISTOPHEL

Messetrio am Gemeinschaftsstand und »drei Farben solo« Gleich drei Anlagen aus den Bereichen Sieben, Brechen und Sichten präsentiert der Lübecker Händler Christophel an seinem Gemeinschaftsstand in Halle B4 (235/224) zusammen mit dem süddeutschen Pendant Kölsch dieses Jahr auf der IFAT. Neben der Weltpremiere des neuen Windsichtermodells AirMaster Neo ist der auf der letzten Bauma 2016 vorgestellte Backenbrecher CitySkid7X4 und das kompakte Powerscreen-Sieb Warrior 800 zu sehen. Kölsch stellt zudem auch in Halle B5 am Stand (327/426) von Terex Ecotec aus, Grund dafür ist nicht zuletzt eine Erweiterung des Kölsch-Programms.

CHRISTOPHEL (2)

Weltpremiere feiert das neue Windsichtermodell AirMaster Neo.

Die IFAT-Messemaschine der Powerscreen Warrior 800 wird speziell für den Biomasseeinsatz ausgestattet sein.

Christophel – Kölsch Stand B4.235/334 (u.a.)

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zeichnen den als Marktführer in seiner Klasse beschriebenen Brecher aus. Im Siebbereich sollen eine Fülle technischer Innovationen die kompakte Powerscreen Warrior 800 zu einer attraktiven Vorsiebmaschine, wie auch zu einer verschleißarmen Nachsiebanlage machen. Der 1 225 mm x 2 700 mm große Siebkasten verarbeitet auch schwierige Materialien mit Leistungen bis 250 t/h und steht für eine flexible Auswahl an Siebbelegen. Diese Flexibilität soll auch an der Messemaschine deutlich werden, die speziell für einen Biomasseeinsatz ausgestattet wurde. Die Warrior 800 wird am Durchgang zwischen den Hallen B4/B5 zwischen Tor 6 und 8 ausgestellt sein.

Kölsch setzt auf Terex Ecotec Um auf den ersten Blick klarzumachen, dass Kölsch mehr zu bieten hat als Brecher und Siebe, hat sich das süddeutsche Unternehmen entschlossen, sein Angebot auch farblich zu kennzeichnen. Nassklassierung und statio-

näre Lösungen sind nun in der »blauen« Linie zusammengefasst. Die »grüne« Linie steht für das Umwelttechnik-Angebot, die Farbe »Rot« definiert mobile Aufbereitungstechnik, also die kettenmobilen Siebanlagen, Brecher und Bänder. Aus dem Terex-Ecotec-Programm zeigt Kölsch denn auch ganz »grün« am entsprechenden Stand 327/426 in Halle B5 den TDS820, einen langsam laufenden Shredder. Als weitere Ma-

KÖLSCH

as Weltdebüt feiert auf der IFAT der neue AirMaster Neo. Das Einzigartige des Windsichters bestehe, so die Anbieter, in seiner modularen Bauweise. Entsprechend der Einsatzanforderungen lässt sich die Basisvariante über zahlreiche Zusatzoptionen beliebig erweitern. Das flexible System ermöglicht eine Aufbereitung verschiedener Materialien in bis zu drei Fraktionen und Durchsatzleistungen von 160 m³/h. Auf der Bauma 2016 stellte CityEquip seinen überarbeiteten containermobilen 700 x 500-Backenbrecher CitySkid7X4 der Weltöffentlichkeit vor. Zwei Jahre später unterstreichen eine Vielzahl an Referenzen in- und außerhalb Deutschlands den Erfolg der Weiterentwicklung. Geringer Kraftstoffverbrauch, Robustheit, sowie die Möglichkeit des rein elektrischen Betriebs,

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schine aus der Terex-Ecotec-Serie wird die Trommelsiebmaschine TTS 620 vertreten sein, diese befindet sich zwischen den Hallen B5 und B6 auf Stand Nummer 19. In Aktion und vor Ort wird der neue, schnelllaufende Terex-Shredder TBG 630 erstmals auf einer deutschen Messe vorgestellt. Seine 740 PS Leistung lassen sich live erleben: am Demo-Stand F8, dieser befindet sich auf dem VDMA-Demo-Gelände. §

Aus dem Terex-Ecotec-Programm zeigt Kölsch am Stand 327/426 in Halle B5 den langsam laufenden Shredder TDS820.


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ARJES

Den leistungsstärksten mobilen Schredder der Welt angekündigt Arjes präsentiert auf der IFAT mit der Titan-Serie eine neue Generation von Vorzerkleinerern. Das Modell VZ 1500 wird vom Unternehmen aus Leimbach (Thüringen) als weltweit leistungsstärkster mobiler Schredder angekündigt. ls Highlights der neuen TitanReihe nennt Arjes u. a. das verbaute Wellen-Schnellwechselsystem, ein um 20 % reduziertes und damit transportoptimiertes Gewicht, einen schwenkbaren Gegenrechen zur Wahl der Korngröße, diverse Zerkleinerungsprogramme für verschiedene Materialtypen und ein nach Anbieterangaben besonders attraktives Preis-Leistungsverhältnis samt erweiterter Garantie. Das Titan-Spitzenmodell VZ 1500 ist mit zwei 16-l-DieselMotoren von Volvo-Penta bestückt, die für eine Antriebsleistung von mehr als 1 500 PS stehen. Abgerundet wird der Messeauftritt mit einer neuen Lösung im Bereich der Metallfeinzerkleinerung sowie dem bewährten

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ARJES

Das Titan-Spitzenmodell VZ 1500 ist mit zwei 16-l-Diesel-Motoren von Volvo-Penta bestückt, die für eine Antriebsleistung von mehr als 1500 PS sorgen.

Steinbrecher vom Typ Impaktor 250. Für Verstärkung des ArjesTeams sorgen auf der IFAT Manfred und Uwe Ludolf, die auf dem Freigelände Funktionen der Ti-

tan-Serie erläutern, das Maschinen-Handling kommentieren und zudem das Publikum mit Geschichten aus dem Leben eines »Schrottis« unterhalten werden. §

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14. – 18. Mai 2018, München

Stand B6 405/504

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Arjes B5.105/204 – FGL.810/7


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CRUSH + SIZE TECHNOLOGY

Crush + Size Technology hat kürzlich ein Walzenkonzept erfolgreich getestet, das mit 150 t/h gefahren werden konnte und dabei ein nach Anbieterangaben hervorragendes Korn hergestellt hat. Aus der entscheidende Brecherstufe von Crush + Size kann eine vollmobile Anlage entstehen. Das Bild zeigt die effiziente Zerkleinerung von Schollen und Fräsgut mit geringen Sandanteilen.

Hoher Durchsatz und schonende Verarbeitung n der Primärbrechstufe sorgt ein Vorbrecher dafür, dass eine Körnung von kleiner 100 mm erreicht wird. Um der Problematik unhandlicher Schollenformen und großer Kantenlängen Rechnung zu tragen, wurde das Brechwerkzeug so ausgelegt, dass ein direkter Einzug des Aufgabegutes durch große Reißzähne gewährleistet wird. Diese greifen mit niedriger Umfangsgeschwindigkeit langsam in das Schollenmaterial ein, sodass schon in der ersten Stufe das Material schonend und verschleißarm vorgebrochen bzw. zerteilt wird. Bruchstücke, die schon kleiner als die Zielkörnung sind, werden noch vor dem Brechwerk ausgeschleust. Dabei stellt die Kantenlänge für das Plattenmaterial von bis zu 1,8 m und Plattendicken von 400 mm nach Anbieterangaben kein Problem dar. Durch dieses Konzept ist es möglich, 150 t/h durchzusetzen, während der Anteil der Schollen im Aufgabematerial 50 % betragen kann.

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Sekundärbrechstufe

Crush + Size Technology Stand C5.105/204

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Die Sekundärbrechstufe nimmt das Material des Vorbrechers auf und zerkleinert nur die Körnungen nochmals, die größer als die Zielkörnung sind. Das Walzensystem ist mit einer speziellen Verzahnungstechnik versehen, die ein hohes Zerkleinerungsverhältnis verspricht. Durch die Druckeinwirkung wird die Gesteinsstruktur entlang der Binderfüllungen aufgetrennt. So können Körnungen von < 11 mm bis < 22 mm hergestellt werden, weil der Überkornanteil wegen der begrenzten Brechraumgeometrie bei weniger als 1 % liegt. Beide Brecher verfügen über einen hydraulischen Überlastschutz, um Störstoffe ohne Maschinenschaden aus dem Brechraum automatisiert auszuwerfen. Ebenso kann der Brechspalt in beiden Brechstufen beliebig

CRUSH+SIZE

Die Kernkompetenz von Crush + Size Technology basiert auf Zerkleinerungstechniken, die mittels rotierender Walzen umgesetzt werden. Speziell für die Anforderungen des Asphaltrecyclings hat das Unternehmen bei der Entwicklung eines Asphaltbrechers besonderes Augenmerk darauf gelegt, die eingeschlossene Gesteinsstruktur im Asphalt so herauszulösen, dass diese möglichst ohne Qualitätsverluste dem Asphaltmischgut wieder hinzugegeben werden kann. Die Technik, mit der natürliche Ressourcen geschont werden und ein hochwertiges Recyclat hergestellt wird, präsentiert das Bergneustädter Unternehmen auf der IFAT in München.

während des Brechprozesses über die Steuerung eingestellt werden, um auf die sich veränderte Materialeigenschaften des Aufgabegutes zu reagieren. Eine nachgeschaltete Siebeinheit ist optional möglich, um den Anteil der Überkörnung wieder dem Sekundärbrecher zuzuführen.

Die Mobilität im Blick Die Brecheranlage kann vollmobil auf Kettenfahrwerken oder auch radmobil ausgeführt werden. Ebenso können die Brecher als einzelne Module auch stationär in Recyclinganlagen platziert werden. In größerer Ausführung können die Brecher Durchsätze von bis zu 300 t/h erreichen. Eine Steuerung übernimmt hierbei die optimale Beschickung der Brecher, um einen effizienten Betrieb der Anlage zu erreichen. Damit die Stillstandzeiten beim Werkzeugwechsel kurz ausfallen, sind alle Brecher mit

einem Schnellwechselkonzept ausgerüstet, mit dem binnen kurzer Zeit die Walzensysteme ausgetauscht werden können und der Betrieb wieder aufgenommen werden kann. Siebanalysen des Anbieters aus entnommenen Proben haben ergeben, dass eine Körnung von z. B. 0/22 mit einem Anteil von 12 % Sand und weniger als 2 % Feinanteil aus Schollenmaterial hergestellt wird. Die Kornform ist kubisch und der enthaltene Binder wie das Bitumen ist in Form von Anhaftungen an einzelnen Steinen vorhanden. Diese Ergebnisse unterstreichen deutlich, so verweist Crush + Size, dass eine schonende Verarbeitung des Asphalts erreicht werde. Insbesondere der geringe Sandanteil verdeutliche, dass aus der ursprünglichen Gesteinsmatrix keine weiteren Sand- und Feinanteile hergestellt werden und das Bitumen in Form von Anhaftungen als Wertstoff ebenso erhalten bleibt. §


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DOPPSTADT

Walzenzerkleinerer setzt auf ÂťHammer-PerformanceÂŤ Mit dem intelligenten Schredder Inventhor Type 9 aus seiner Smart-Shredding-Linie präsentiert Doppstadt zur IFAT einen neuen Zerkleinerer der hĂśchsten Leistungsklasse, der die MaĂ&#x;stäbe in Qualität und Leistung im Markt neu definieren soll. Innovative mechanische LĂśsungen werden mit modernen Steuerungs- und Regelungskonzepten und einem neuartigen Noise-Emission-Concept (NEC) zu einer GesamtlĂśsung fĂźr die umweltbewusste und Ăśkonomische Recyclingbranche verschmolzen. Durch den modularen und serviceorientierten Aufbau sowie die Fahrwerksvarianten sieht der Hersteller fĂźr die neue LĂśsung Ăźber den platzstationären Einsatz hinaus auch die Dienstleistungsbranche als Tätigkeitsfeld. er Name der Maschine setzt sich aus ÂťinventorÂŤ, dem englischen Wort fĂźr Erfinder, und ÂťThorÂŤ zusammen. Thor steht fĂźr Thors Hammer, die magische Waffe des germanischen Gottes. Der Inventhor Type 9 ist die erste Maschine einer neuen Schredder-Generation von Doppstadt. Der in der Neuheit verbaute ebenfalls neue VarioDirect Drive soll bereits im Anlaufverhalten Ăźberzeugen, die

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WERNER DOPPSTADT

KOMPTECH

Unter dem Motto »Green Boost your business« präsentiert Komptech auf der IFAT neben seiner neuen Kommunikationstechnologie »Connect!« ebenso neue und weiterentwickelte Maschinen für die Zerkleinerungs-, Sieb- und Umsetztechnik. Dabei hat das Unternehmen mit jeder Neuerung dem eigenen Bekunden nach stets den erweiterten Kundennutzen im Blick.

Doppstadt stellt Walzenzerkleinerer Inventhor Type 9 auf der IFAT vor. Live-Vorführungen mit der Neuheit finden auf dem VDMA-Demogelände »Biomasse« an allen Tagen der IFAT statt. Durchsatzleistung bei extrem schwierigen Zerkleinerungsaufgaben auf oberstem Niveau halten und künftig anwendungsbezogene Programme ermöglichen. Aus dem belasteten Stillstand heraus startet die Zerkleinerungswalze sofort mit maximaler Antriebsleistung.

Abgasstufe V per Update Bei Abgas und Geräusch setzt Doppstadt auf Minimierung der

Doppstadt B6.439/538 – FGL.709/1

s auf der Besuchen Sie un

Halle B6.527

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Emissionen: Der Inventhor Type 9 erfüllt die Abgasstufen Euromot IIIA und IV/Tier 4 sowie via Update die Stufe V. Zudem erbringt der Inventhor Type 9 seine Leistung, wie Doppstadt betont, mit einem besonders niedrigen Schallpegel. Auch in puncto Zugänglichkeit setzt der Schredder auf neue Lösungskonzepte: Die Kammklappe unterstützt den schnellen Zugang zum Zerkleinerungsraum und damit einen ergonomischen Austausch der Werkzeuge. Die neuen, großflächigen Türen aus GFK-Materialien erleichtern die tägliche Wartung. §

Den neuen Topturn X5000 wird es als »5-m-Maschine« in zwei Leistungsstufen geben. eit Januar bietet Komptech mit seiner innovativen Monitoring- und Kommunikationstechnologie »Connect!« (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 3/18, Seite 40) seinen Kunden die Möglichkeit, die Verfügbarkeit und Effizienz ihrer Komptech-Maschinen zu verbessern. Auf Basis eines optimierten Condition-Monitorings hat das Unternehmen seine Neuentwicklung auf seine Maschinen und die Einsatzbedingungen seiner Kunden zugeschnitten. Mit der kontinuierlichen Überwachung der Maschine kann jederzeit eine zustandsorientierte Instandhaltung gewährleistet werden, Vorhaltekosten lassen sich auf ein Minimum reduzieren, und die teilweise in Echtzeit analysierten Sensordaten bieten ein verlässliches und schnell reagierendes Informationssystem. Im Bereich der Maschinentechnik soll der neue Topturn

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X5000 Zeichen setzen, der die Baureihe der Dreiecks-MietenUmsetzer ergänzt. Die neue »5-m-Maschine« wird in zwei Leistungsstufen verfügbar sein. Die einteiligen Pflugschilder machen den Wechsel von der Arbeits- in die Transportstellung noch leichter, die Walzenverschleißteile wurden um 180° schwenkbar gestaltet, was weiter verlängere Standzeiten und damit noch geringere Betriebskosten garantieren soll. Der neu entwickelte Schredder Axtor 4510, will dank seines Gesamtgewichts von nur 19 t (mit allen Optionen) mit geradezu handlichen Transportmöglichkeiten punkten. Die Maschine ist als Zwei-Achs-Trailer ausgeführt und verfügt über eine

Komptech B6.405/504 – FGL.810/13


Wendigkeit. Dazu wurden Einzug und Schredder-Rotor mit Blick auf eine kompakte und ebenso leistungsfähige Maschine neu positioniert. Die bewährte Siebtechnik kommt bei Komptech in München ebenfalls nicht zu kurz: Auf Basis der Nemus 2700 wird mit der neuen Nemus 3000 eine Trommelsiebmaschine gezeigt, die hinsichtlich Wartungsund Servicefreundlichkeit Maßstäbe setzen soll. Längere Austragebänder und die Möglichkeit, insbesondere auch Siebtrommeln von Mitbewerbern einsetzen zu können, sind weitere Pluspunkte. Die effektive Zerkleinerung unterschiedlicher Materialien wie Haus- oder Gewerbemüll, Grünschnitt oder Altholz durch nur eine Maschine war die Zielsetzung bei der Konzeption und Neuentwicklung des Terminators Type V. Mit dem »V« will Komptech die »Vielseitigkeit«

Beim neu entwickelten Schredder Axtor 4510 wird mit einem Gesamtgewicht von nur 19 t (mit allen Optionen) der Transport wesentlich erleichtert.

dieser Maschine betonen, die zum Beispiel mit einer optionalen Nachzerkleinerungseinheit unter der Walze das Spektrum der möglichen Korngrößen deutlich erweitern wird. Dies trifft auch auf den ebenfalls neu entwickelten NE-Abscheider zu, der als Metalfex

deutlich machen will, um was es geht: das Separieren von NichtEisen-Metallen in allen möglichen Arten von Schüttgütern und dies höchst flexibel, da die neue Maschine gleich in drei unterschiedlichen Mobilitätsvarianten angeboten wird. Die Einsatzbereiche sind vielfältig

und reichen auch vom vorzerkleinerten Altholz und Sperrmüll bis hin zum geschredderten Grünschnitt. Komptech wird auch auf den VDMA-Praxistagen vertreten sein – sowohl bei der Biomassewie auch bei der Mineralik-Vorführung. §

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1 Arbeitsgang

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ZEMMLER

Multi Screen MS5200 von Zemmler mit verbauter konischer Doppeltrommel.

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ZEMMLER

Durchflussoptimierte Doppelsiebtrommel für eine höhere Siebleistung im Zwischenkorn Zemmler hat sich dem Feld der Doppeltrommelsiebanlagen verschrieben. Mit der Doppeltrommel ist die Aufbereitung von drei Fraktionen in nur einem Arbeitsgang mit unterschiedlichsten Materialien möglich. Die Anwendungsgebiete erstrecken sich von Oberboden, Kompost, RC Material, Naturstein, Frischholz, EBS bis hin zu Holzhackschnitzeln. Aktuell reagiert Zemmler mit einer modifizierten Doppelsiebtrommel auf Kunden im Holzrecycling und EBS-Bereich, die vor allem einen erhöhten Materialanteil von 50 % bis 80 % im Zwischenkorn vorfinden. Zemmler präsentiert auf der IFAT seine Doppelsiebtrommel, verbaut in einer Multi Screen MS5200. ine Verjüngung der Innentrommel ermöglicht jetzt den erhöhten Durchsatz und optimalen Durchfluss des Materials im Zwischenkorn. Tests des Herstellers zeigten, dass die konisch-geformte Doppelsiebtrommel in der Aufbereitung von Ersatzbrennstoffen, Holzhackschnitzel,

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Frischholz oder auch mit geshreddertem EBS-Material eine wesentlich höhere Siebleistung und ein perfektes Siebergebnis verspricht. Wie bei der Standard-Doppeltrommel werden auf die Außentrommel und optional auf die Innentrommel Drahtsiebe

gespannt. Maschenweiten, Form und Drahtstärke können variabel gewählt werden. Die durchflussoptimierte Doppelsiebtrommel kann ab dem Zemmler-Typ MS4200 verbaut werden. Zemmler sieht seine Doppelsiebtrommel als eine kostengünstigere und effektive-

re Alternative zu anderen herkömmlichen Siebverfahren, die oft, so der Anbieter, hohe Folgekosten nach sich zögen. Die Aufbereitung von Kompost oder Oberboden kann mit dieser Doppeltrommel ebenso ohne Qualitäts- und Leistungsverlust durchgeführt werden, somit bleibt die gewohnte Flexibilität von Siebanlagen der Marke Zemmler erhalten. §

Zemmler Stand B5.101


SENNEBOGEN

ANDRII ZASTROZHNOV / STOCK.ADOBE.COM

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Recycling-Experte feiert Weltpremiere Für Recycling- und Sortieraufgaben bietet Sennebogen mit den Modellen seiner aktuellen E-Serie schon heute individuelle Lösungen für den Materialumschlag. Auf seinem IFAT-Messestand und den »VDMA-Praxistagen« zeigt das Unternehmen neben dem kompakten Umschlagbagger 817 E zudem auch erstmalig den neuen Telehandler 355 E.

Sennebogen Stand C5.241/340

it dem neu entwickelten Telehandler 355 E will Sennebogen wieder einmal Maßstäbe in Sachen Fahrerkomfort, Übersicht und flexiblen Einsatzmöglichkeiten setzen.

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Umschlagbagger und Telehandler bei den »VDMA-Praxistagen« Überzeugen können sollen sich die Messebesucher auch von der Schlagkraft der Sennebogen-Maschinen im Praxiseinsatz. Während der »VDMA-Praxistage« zeigen die Recycling-Experten von Sennebogen ihr Können. Besonders geeignet sind die beiden kompakten Sennebogen-Maschinen für die Sortierung und Verladung von Papier, Grünabfällen oder Recyclingmaterialien aus der Abfallwirtschaft. §

Sennebogen zeigt auf der IFAT und den »VDMA-Praxistagen« neben dem neuen kompakten Umschlagbagger 817 E auch erstmals den neuen Telehandler 355 E (Bild).

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LIEBHERR

Spezialmaschinen für die Abfallwirtschaft und das Recycling

LIEBHERR

Auf der IFAT ist Liebherr mit einem 300 m² großen Stand vertreten. In Halle C5, Stand 151/250, stellt LiebherrSpezialmaschinen für die Recyclingbranche aus: neben den beiden Materialumschlagmaschinen LH 22 M Industry Litronic und LH 30 M Industry Litronic ist auch der Radlader L 556 XPower aus der XPower-Generation zu sehen.

Die Liebherr-Materialumschlagmaschine LH 22 M Industry Litronic gilt als leistungsstarke und wirtschaftliche Maschine speziell für den Einsatz im Recyclingbereich.

it der mobilen Materialumschlagmaschine LH 22 M Industry Litronic präsentiert Liebherr auf der IFAT den kleinsten Vertreter seiner Materialumschlagmaschinen. Der LH 22 M

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Industry ist besonders für Anwendungen im Recycling geeignet. Effizienz und Produktivität standen bei der Entwicklung dieser Maschine mit kompakten Dimensionen im Mittelpunkt. Der

Liebherr-Dieselmotor der Stufe IV/Tier 4f erbringt seine Leistung von 105 kW/143 PS bereits bei 1 800 min⁻¹. Die Kombination aus einer gesteigerten Motorleistung und einer hohen Pum-

penfördermenge steht für eine maximale Beschleunigung und hohe Geschwindigkeit der Arbeitsbewegungen. Für eine einfache und schnelle Reinigung ist das engmaschige Schutzgitter

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ausziehbar und der Lüfter kann abgeklappt werden.

Materialumschlagmaschine LH 30 M Industry Litronic Mit der LH 30 M Industry Litronic zeigt Liebherr auf der IFAT ein leistungsstarkes Allroundtalent, das mit Vielseitigkeit in verschiedenen Einsätzen aufwarten kann, so beispielsweise im Schrottumschlag oder bei Sortierarbeiten im Recyclingbereich. Der LH 30 M kombiniert intelligente Elektronik mit abgestimmter Hydraulik und steht für präzises und feinfühliges Arbeiten bei gleichzeitig schnellen und kraftvollen Bewegungen. Die durchdachte Maschinensteuerung sichert eine optimale Anpassung der Hydraulik an den jeweiligen Einsatz. Geschwindigkeit und Kraft stehen immer dort zur Verfügung, wo sie gebraucht

Liebherr Stand C5.151/250

werden. Die Fahrerkabine der Materialumschlagmaschine wurde im Hinblick auf Ergonomie, Bedienkomfort und Funktionalität weiterentwickelt.

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Radlader L 556 XPower Auf der IFAT zeigt Liebherr mit dem L 556 XPower auch einen Radlader aus der XPower-Generation. XPower ist ein ganzheitliches Maschinenkonzept für die Großradlader von Liebherr, das Maßstäbe hinsichtlich Treibstoffeffizienz, Leistungsstärke, Robustheit und Komfort setzen soll. Ein wichtiges Einsatzgebiet der XPower-Radlader ist beispielsweise die Recyclingindustrie, wo Betreiber besonders hohe Ansprüche an die Maschine stellen. Mit gezielten Investitionen in die Robustheit und Langlebigkeit der Achsen und weiteren Komponenten, wie die Hydraulikzylinder, stellt Liebherr die gleichbleibend hohe Leistungsstärke und Zuverlässigkeit der XPower-Radlader sicher. §

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Die Materialumschlagmaschine LH 30 M kann durch feinfühliges Arbeiten bei gleichzeitig schnellen und kraftvollen Bewegungen punkten.

Der L 556 XPower-Radlader mit dem leistungsverzweigten XPower-Fahrantrieb geht mit hoher Effizienz ans Werk.

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VOLVO CE

Resultierend aus der langjährigen Erfahrung im Recycling-Bereich bringt Volvo Construction Equipment den neuen mobilen Umschlagbagger EW240E Material Handler in der Abgasstufe IV auf den Markt. Der speziell für die Abfall-, Schrottund Recyclingwirtschaft konzipierte und im Volvo-Werk in Konz gefertigte EW240E verspricht maximale Produktivität sowie Flexibilität und ist gespickt mit einer Vielzahl an neuen und bewährten Funktionen und Optionen. Die Neuheit wird auf der IFAT vorgestellt.

er EW240E wiegt 26 t und wird von einem 129 kW (173 PS) starken Volvo-Motor gemäß Stufe IV angetrieben, der bereits bei 1 350 min⁻¹ sein maximales Drehmoment von 850 Nm erreicht. In der Kombination mit dem 6,5 m langen geraden Ausleger und dem 5 m langen Ladestiel erreicht er eine Auslage von mehr als 11 m. Während das neueste Modell auf dem Design seines Vorgängers EW210D Material Handler aufbaut, soll es sich durch eine Fülle an neuen Funktionen auszeichnen, die sich unter realen Arbeitsbedingungen sowie bei intensiven Kunden- bzw. Fahrertests beweisen mussten. Der EW240E Material Handler ist mit einem robusten Oberwagen und einem speziellen Unterwagen ausgestattet, um den beispielsweise beim Sortieren von sperrigen Gütern wie Schrott auftretenden Kräften widerstehen zu können. Des Weiteren ist der mobile Umschlagbag-

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Volvo CE C6.305 – C5.105/204

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VOLVO CE

Neuer mobiler Umschlagbagger zur IFAT

Volvo stellt seinen neuen mobilen Umschlagbagger EW240E Material Handler vor. ger standardmäßig ab Werk mit einer hydraulisch hochfahrbaren Kabine, vier serienmäßigen Pratzen, Vollgummirädern und einem maßgeschneiderten geraden Ausleger ausgerüstet.

Optimierte Hydraulik Durch die serienmäßige Ausleger-Schwimmfunktion und den Ausleger-Zylinderdämpfer wird der Greifer vor ruckartigen Bewegungen geschützt. Um die Präzision zu erhöhen, arbeiten die Greifersteuerung und das Schwenkwerk bei gleichzeitigen Bewegungen harmonisch zusammen, während die optimierte Hydraulik für ein schnelles Ansprechverhalten sorgt. Dadurch lässt sich der Greifer durch den Fahrer in jeder Situation leicht kontrollieren. Der Fahrer arbeitet in der bewährten Volvo-Kabine. Diese lässt sich auf bis zu 5 m über dem Boden hochfahren. Damit auch das Arbeiten in der Höhe komfortabel bleibt, ist die Kabine mit einer doppelt gedämpften Federung zur Verringerung der Vibrationen und der damit verbundenen Geräusche ausgestattet. Zur Erhöhung der Sicherheit ist der EW240E mit einer serienmäßigen Stiel-Einfahrbegrenzung ausgestattet, die verhindert, dass der Greifer mit der Kabine kollidiert. Für das Arbeiten innerhalb von Gebäuden bietet Vol-

vo eine zusätzliche Sicherheitsfunktion in Form der optional erhältlichen Höhenbegrenzung an. Der Ein- und Ausstieg wird dem Fahrer durch das optimierte Aufstiegskonzept erleichtert. Hierzu zählen die Standard-Stufen auf und an den Pratzen in Verbindung mit den bereits bekannten orangen Handläufen.

Besonders vielseitig Der Umschlagbagger lässt sich exakt auf die jeweiligen individuellen Einsätze zuschneiden. So haben die Kunden zum Beispiel die Wahl zwischen einem Ladestiel und einem geraden Sortierstiel. Dank der großflächigen Verglasung steht die Volvo-Kabine für eine besondere Rundumsicht. Um die Sicht weiter zu verbessern, ist das optionale Kameraunterstützungssystem Volvo Smart View verfügbar. Ferner ist es möglich, eine einteilige Polycarbonatscheibe mit 3M-Schutzfilm zu bestellen. Zudem ist die optionale Joysticklenkung Com-

fort Drive Control (CDC) ohne Lenksäule erhältlich.

»E« wie Effizienz Die automatische Leerlauffunktion des EW240E, die die Motordrehzahl dann reduziert, wenn die Steuerungen während einer voreingestellten Zeit nicht betätigt wurden, und die optionale automatische Motorabschaltung reduzieren den Kraftstoffverbrauch. Der mit einem verbesserten automatisch zugeschalteten Eco-Modus ausgestattete EW240E reduziert den Kraftstoffverbrauch weiter. Wie bei allen Mobilbaggern der E-Serie, wurden sämtliche Schmierpunkte zentral angeordnet. Alle Filter sitzen hinter weit öffnenden Klappen. Alle Punkte lassen sich vom Boden aus erreichen. Der verbesserte Zugang zu Bereichen wie Kühler und Kühlgitter erleichtert die Wartung und sorgt für eine maximale Betriebsdauer des mobilen Umschlagbaggers. §

Zahlen EW240E Material Handler Motor:

Volvo D6J

Betriebsgewicht:

25,9 t – 26 t

Bruttoleistung:

129 kW (173 PS) bei 1 800 min-¹

maximales Drehmoment:

850 Nm bei 1 350 min-¹

maximale Reichweite:

11 000 mm

maximale Geschwindigkeit:

20 km/h


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KIESEL

Durchdachte Lösungen im Recycling

lever und effizient Lkw und Waggons be- und entladen, Haufwerke umschichten, Ordnung in Lagern halten oder auch Material innerhalb der Betriebsstätte verfahren und transportieren sind die zentralen Aspekte, mit denen sich Kiesel auf der 2018er-IFAT beschäftigen wird. Bei den Umschlagmaschinen von Fuchs wird neben dem MHL320F auch ein Prototyp zu sehen sein: Der MHL250F wird voraussichtlich zum Ende des Jahres verfügbar sein.

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Umfassende Systemlösungen Viele weitere Maschinen der Kiesel Partner-Lieferanten sind Teil der umfassenden Systemlösung. Als wahre Asse in der Beladung von Lkw mit hohen Bordwänden

Neuheit Intelweigh Compact MH

Container-Beladesysteme sparen Zeit und Personal und arbeiten damit effizient. Zudem geht das Beladen sicherer vor sich. und Walking Floors gelten beispielsweise der Hitachi-Radlader ZX180-6PL Highlift sowie der Teleskopradlader von Tobroco-Giant V761T Tele. Der ZX180-6PL ist eine für das Recycling besonders gut ausgestattete Industriemaschine, die sich bereits bei vielfältigen Einsätzen im Schrotthandel, Recycling und Umschlag bewährt hat. Der Teleskoplader von Giant engagiert sich genauso in der Verladung wie im innerbetrieblichen Transport (siehe auch Seite 24). Der Giant-Skidsteer übernimmt die Zuarbeit und schließt die Lücken zwischen Menschen und größeren Maschinen, indem er hebt, transportiert und reinigt, wo der Wirkungskreis der großen Maschinen endet und die

Handarbeit für die Mitarbeiter beginnt. Das Thema Containerbeladung, für das Kiesel-Partner A-Ward die passenden Systeme liefert, vervollständigt das gezeigte Maschinen- und Anlagenportfolio auf dem Messestand.

Weiteres Messe-Highlight soll die Vorstellung der neuen Baggerwaage von Kiesel-Partner Intermercato sein: Die Intelweigh Compact MH misst im Vergleich zum Vorgängermodell noch exakter; bei Tests wurden Abweichungen von deutlich unter 0,5 % des verladenen Gewichts gemessen. Die Greiferwaage funktioniert ohne Schmierung und arbeitet damit wartungsfrei. Die Bauweise ist beim neuen Modell noch flacher ausgefallen, sodass durch die geringe Aufbauhöhe die Waage im täglichen Arbeitseinsatz kaum bemerkt wird. §

Kiesel Stand C5.127/226

KIESEL

Auf der IFAT stehen am Stand des Baumaschinenhändlers und Systempartners Kiesel intelligente und umfassende Systemlösungen für Recycling, Schrotthandel und Umschlag im Vordergrund. Dabei werden Maschinen und Anbaugeräte der verschiedensten Hersteller-Partner mit einbezogen, wenn es gilt, kundenindividuell die passende Lösung auf differenzierte Anforderungen zu finden.

Im Bereich der Anbaugeräte ist die gesamte Bandbreite der Demarec-Schrottscheren bis hin zum Schienenknacker mit Anwendungsbeispielen zu sehen, wie auch ein spezieller Tankschneider von Darda.

Der Industrieradlader ist ideal für alle Einsätze im Recycling und Umschlag.

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FRD

Werkzeuge für den Betonabbruch und die Nachhaltigkeit im Straßenbau Zum Thema Nachhaltigkeit im Straßenbau leistet Furukawa Rock Drill (FRD) mit seinen vielseitigen Abbruchwerkzeugen bei Baumaßnahmen einen wichtigen Beitrag. Das Stichwort hierfür heißt »Ressourcenschonung und Umweltentlastung«. Durch die Wiederverwertung von Altbeton und Baustahl aus Abbruchobjekten, bestehenden Fahrbahnen oder Brückenkonstruktionen werden die Rohstoffe aus der Natur geschont und der Rohstoffverbrauch minimiert. FRD stellt einen Querschnitt seiner Produkte auf der IFAT in München vor. eim Recycling von Festbeton wird der alte Beton aus Rückbaumaßnahmen wiederverwertet. Der Betonabbruch aus Bauwerken wird dabei aufbereitet und erneut der Produktion zugeführt. Hierfür wird der Beton zunächst zerkleinert und in einzelne Kornfraktionen getrennt, sodass Betonsplitt entsteht, der dann in der Herstellung von Frischbeton wieder genutzt wird. Betonsplitt enthält neben der ursprünglichen natürlichen Gesteinskörnung immer auch einen Zementsteinanteil, der die Eigenschaften des Betons wie etwa Verarbeitbarkeit, Festigkeit, Verformungsverhalten und die Dauerhaftigkeit beeinflussen kann. Für den Einsatz als Gesteinskörnung im Beton eignen sich in erster Linie die groben Bruchstücke von Recycling-Beton. Flächenbeton aus Fahrbahnen wird in der Regel mit Hydraulikhämmern oder einem Fallbeil vorgebrochen und anschließend in Brecheranlagen in die gewünschten Korngrößen weiterverarbeitet.

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Die 6-t-Betonschere V50 von FRD beim Brückenrückbau. breit gefächerten Produktbandbreite von Abbruch- und Rückbauwerkzeugen für alle Gewichtklassen Hydraulikhämmer, Beton- und Stahlscheren, Pulverisierer und andere Spezialwerkzeuge. Damit wird es möglich, die beim Bau eingebrachten Rohstoffe wie Stahl und Beton zu trennen und erneut zu verwenden.

Hochwertiger Unterbau Baustahl ist ein hochwertiges Material, das als Zuschlagstoff in der Stahlproduktion seine Wiederverwertung findet. Der aus der Stahlbetonkonstruktion herausgelöste Beton wird wie der Flächenbeton in Brecheranlagen

in die gewünschten Korngrößen weiterverarbeitet. So entsteht durch die Aufbereitung des Altbetons wertvolles Baumaterial, das als hochwertiger Unterbau oder als Recyclingbeton im Straßenbau seine Verwendung findet. Weitere Verwertung findet der Bauschutt bei Verfüllungen im Bereich Deponie-, Tief- und Landschaftsbau. Der Betonabbruch wird gebrochen und gesiebt, sodass Betonsplitt und Betonbrechsand erzeugt werden. Auch wenn das Angebot an Re-

FRD Stand C5.105/204

Hydraulikhammer FXJ im Rückbau der Brückenfundamente. 98

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Brückenkonstruktionen hingegen benötigen eine aufwendigere Herangehensweise. Die im Allgemeinen aus Stahlbeton hergestellten Bauwerke müssen selektiv rückgebaut und in ihre einzelnen Bestandteile zerlegt werden. Hierfür kommen schwere Hydraulikhämmer, Abbruchzangen und Beton-Pulverisierer zum Einsatz. FRD bietet mit seiner

FRD

Hydraulikhämmer, Abbruchzangen und Beton-Pulverisierer

FRD-Pulverisierer VS15 löst Moniereisen aus der Betonkonstruktion.


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ZEPPELIN POWER SYSTEMS

Antriebslösungen wollen mit dem geringsten Kraftstoffverbrauch ihrer Klasse aufwarten Zeppelin Power Systems zeigt auf der IFAT Motoren der neuesten Generation für die Umwelttechnik und Entsorgungswirtschaft. Die Experten für Antriebs- und Motorensysteme präsentieren ihr Portfolio am gemeinsamen Stand mit Zeppelin Baumaschinen. Dort informieren sie über Cat-Motoren mit der ab 2019 relevanten EU-Abgasstufe V sowie über individuelle Systemlösungen. Das Unternehmen bietet von der Planung bis zur Konstruktion alles aus einer Hand.

Der Zeppelin-Konzern präsentiert auf der IFAT Cat-Motoren der Stufe V – wie das Modell C13B.

ZEPPELIN

cycle-Gesteinskörnungen für die Betonherstellung nicht den gesamten Bedarf abdecken kann, so ersetzt es doch zu einem gewissen Anteil die primären Rohstoffe. Der beim Festbeton anfallende Betonbrechsand kann ebenfalls in manchen Anwendungen den Natursand ersetzen. So trägt die Nutzung von Altbeton insgesamt zur Ressourceneffizienz im Bauwesen bei. Aufgrund konsequenter Anstrengungen beim Baustoff-Recycling wurden bereits seit dem Jahr 2012 rund 91 % der mineralischen Bauabfälle verwertet. Die europäischen Zielvorgaben an die Recycling-Quote werden damit in Deutschland bereits heute erfüllt. Zur Förderung des Baustoffrecyclings wurde 1996 die Arbeitsgemeinschaft Kreislaufwirtschaft Bau gegründet, in der die Zementindustrie über den Bundesverband Baustoffe, Steine und Erden mitwirkt. §

Unternehmen Furukawa Rock Drill FRD Germany ist eine Tochtergesellschaft des japanischen Herstellers für Bohrtechnik und Abbruchwerkzeuge. Basierend auf einer über 100-jährigen Tradition fertigt Furukawa eine Vielfalt an Geräten für den Abbau und die Bearbeitung von Gestein. Die Furukawa Rock Drill Germany hat ihren Sitz in Frankfurt.

eppelin Power Systems präsentiert mit den Cat-Industriedieselmotoren C2.8 und C13B zwei ausgewählte Exponate auf seinem Stand. Der C2.8 ist mit einer Nennleistung von

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55 kW bei einer Drehzahl von 2 200 min⁻¹ bis 2400 min⁻¹ erhältlich. Beim C13B sind es 340 kW bis 430 kW bei 1800 min⁻¹ bis 2100 min⁻¹. Der C13B verfügt über verbesserte

Luft-, Elektrik- und ein neues Nachbehandlungssystem und ist dabei nach Anbieterangaben rund 30 % leichter als seine Vorgängermodelle auf diesem Leistungsniveau. Zudem benötigt er keine gekühlte Abgasrückführung. Wie alle Motoren von Caterpillar bietet Zeppelin Power Systems auch den C2.8 und den C13B mit einer Vielzahl unter-

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schiedlicher Konfigurationen an, sodass Kunden gemäß ihrer spezifischen Anforderungen auswählen können. Mit den neuen Motoren erfüllt das Unternehmen nicht nur die vorgegebenen Emissionsnormen, sondern erhöht auch gleichzeitig die Kraftstoffeffizienz und die Leistungsdichte.

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BUCHER MUNICIPAL

Neueste Technik für Straßen- und Winterdienst

Zeppelin Power Systems informiert auf der IFAT zudem über seinen umfangreichen Service, auf den bereits viele Maschinenhersteller aus der Umwelttech-

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Jederzeit und weltweit in guten Händen

Erfolge feiert bereits das urbane 2-m³-Kehrfahrzeug Bucher CityCat 2020 in seiner neuen Variante CityCat 2020ev, die Bucher Municipal zur IFAT nach München bringt.

nik und Entsorgungswirtschaft vertrauen. Das Unternehmen bietet maßgeschneiderte Inspektions- und Wartungskonzepte zur Vorbeugung und Früherkennung, die einen zuverlässigen Betrieb der Maschinen gewährleisten. Drei Zeppelin-Power-Systems-Service-Zentren, die Motoreninstandsetzung in Achim und rund 40 weitere Standorte in Deutschland plus drei ServiceZentren und fünf Standorte in Österreich sorgen für bestmögliche Verfügbarkeit. Darüber hinaus steht das Caterpillar-Händlernetz weltweit 24 Stunden an sieben Tagen die Woche zur Verfügung. An über 1 800 Standorten sind Ersatzteile und professionelle Produktbetreuung verfügbar – für Serviceleistungen auf hohem und einheitlichem Niveau. §

Zeppelin Power Systems Stand C5.139/238

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Bucher Municipal nutzt die IFAT 2018, um Kommunen und Dienstleistern seine neuen Entwicklungen rund um Straßenreinigung und Winterdienst vorzuführen. Erfolge feiert bereits das urbane 2-m³-Kehrfahrzeug Bucher CityCat 2020 in seiner neuen Variante CityCat 2020ev. Dank Elektroantrieb arbeitet es völlig abgasfrei und derart leise, dass auch Kehreinsätze während der Morgen- und Abendstunden möglich werden. Seine Lithium-Ionen-Batterie speichert Energie für einen Acht-Stunden-Einsatz (Anbieterangaben). as wendige Kraftpaket in der Kompaktklasse der Straßenkehrfahrzeuge von Bucher Municipal, die front- und allradgelenkte Bucher CityCat 5006 (5,6 m³), wird inzwischen auch in einer 80-km/h-Version angeboten. Durch diese erhöhte Fahrtgeschwindigkeit sollen auch rasche, wirtschaftliche Autobahnfahrten möglich werden. Weitere auf der IFAT gezeigte Optionen für die Bucher CityCat 5006 sind der Frontbesen für den Straßenbau, der 2 000 l fassende Zusatzwassertank sowie zwei an die Hochdruckwasseranlage angeschlossene Dachausleger mit Haspel und Handlanze, mit denen Abfälle abseits der Straße di-

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rekt vor das Kehrfahrzeug gespült werden können. Zu den belastbaren, langstreckentauglichen Großkehrfahr-

zeugen von Bucher Municipal gehört schließlich der Bucher CityFant 6000 H (6 m³), der in München unter anderem mit einem

BUCHER MUNICIPAL (2)

Cat-Motor C2.8.

Die Winterdienst-Experten von Bucher Municipal haben sich der Feuchtsalzstreuung mit erhöhtem Soleanteil angenommen; ein Teil davon ist die FS-50-Streutechnologie.


leistungsfähigen FahrantriebsKonzept mit vollautomatischem Allison-Getriebe gezeigt wird.

Effektive Winterdienst-Technik Die Sparte Winterdienst-Technik von Bucher Municipal stellt den Streuautomaten Phoenix Electra vor, eine elektrisch betriebene Streumaschine, die in Behältergrößen von 4 m³ bis 5 m³ verfügbar ist und ihre Antriebsenergie aus Akkus bezieht. Bucher Municipal leistet damit einen weiteren wichtigen Beitrag zu umweltund klimafreundlichem Straßenund Winterdienst. Für Schmalspur- und andere Trägerfahrzeuge bis 7,5 t zeigt Bucher Municipal in München zwei neue Kunststoff-Schneepflug-Reihen. Die leichten einscharigen Frontschneepflüge der Baureihe Irox sind in Pflugbreiten von 1 400 mm bis 2 600 mm verfügbar, die Keil-Vario-Schneepflüge der Baureihe US sind in Pflugbreiten von 1 400 mm bis 2 200 mm erhältlich.

Bucher Municipal Stand C6.329

Das neue Kaskadenbefüllsystem UniWet für Soletanks kommt zum Einsatz, wenn mehr Sole auf dem Streufahrzeug mitgeführt werden muss. Die zusätzliche Sole wird in Fronttanks vor dem Streubehälter gefüllt. Das Befüllsystem optimiert dabei die Ausnutzung der TrägerfahrzeugAchslasten und verhindert ein Überladen der Vorderachse bzw. der zulässigen Gesamtgewichte des Trägerfahrzeugs. Zur IFAT stellt Bucher Municipal zudem sein neues Bedienpult EcoTron vor; es ersetzt das bisherige Basisbedienpult EasyCom und will durch eine durchdachte, übersichtlich gestaltete Bedienoberfläche mit zwei zusätzlichen Drehknöpfen sowie durch eine umfangreiche Serienausstattung bestechen – darunter die Überwachung der Schneckendrehzahl. Als Erweiterung seiner elektronischen Systeme für automatisierte Streueinsätze, Datenaufzeichnung und Abrechnung präsentiert Bucher Municipal auch sein neues Satelliten- und Cloud-gestütztes Assistenzsystem Assist. Es ermöglicht Winterdiensteinsätze mit Unterstützung von Wetterdaten und sehr genauen Geokoordinaten. §

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SCHMIDT – ASH GROUP

Mit mehr als nur einer sauberen Lösung aufwarten Die neue Kehrmaschine eSwingo 200+ von Schmidt fährt vollelektrisch und ist damit nicht nur eine der saubersten Kompaktkehrmaschinen, sondern soll sich nach Anbieterangaben auch in der Gesamtkalkulation gut rechnen: über den Lebenszyklus belaufen sich demnach die Kosten für das auf der IFAT vorgestellte Elektro-Modell dank geringeren Energieund Wartungskosten sowie einer längeren Amortisationszeit auf demselben Niveau wie bei der Diesel-Swingo 200+. nter dem Konzept »Generation E« will die ASH Group Kommunen und privaten Dienstleistern neben nachhaltiger Spitzentechnik auch ein SorglosPaket rund um den neuen elektrischen Kollegen bieten. Dazu zählt beispielsweise eine passende Ladesäule mit Überwachungsfunktion, eine GPS-gestützte Telematiklösung zur Steigerung der Leistung und Optimierung der Routenplanung, die

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kompetente Beratung rund um Infrastruktur, den Energiebedarf, Wartungskonzepte oder die Flottenauslegung. Selbst um den Lebenszyklus der Batterien müssen sich Kunden keine Gedanken machen. Der Batterieservice und Diagnosen erfolgen durch die ASH Group, ebenso die kostenlose Rücknahme und das Recycling. Neben dem Dieselmodell der Swingo 200+, das ab Herbst

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WELTPREMIERE IN MÜNCHEN: DER NEUE HOLDER X 45 Für Schmalspur- und andere Trägerfahrzeuge bis 7,5 t bietet Bucher Municipal zwei neue Baureihen an Kunststoff-Schneepflügen– hier die Keil-Vario-Schneepflüge der Baureihe US.

Einfach riesig, der Kleine: Mit dem neuen X 45 und X 45i zeigt Holder, wie bärig und souverän sich bis zu 45 PS anfühlen können. Unsere neuen Kraftpakete sind ab Sommer 2018 mit Benzin- und Dieselmotor erhältlich – entdecken können Sie den neuen Maßstab bei den kompakten Geräteträgern aber schon früher: Besuchen Sie uns auf der IFAT vom 14.-18. Mai 2018 und erleben Sie maximale Power in Halle C6, Stand 215. www.max-holder.com


TIM ANDREW

Premiere für eSwingo 200+ auf der IFAT 2018.

2018 neu mit einem Euro-6CMotor erhältlich ist, will Schmidt mit der eSwingo 200+ nun ein neues Zeitalter in der Kehrtechnologie einläuten. Sowohl Fahrantrieb als auch die Beseneinheit werden vollelektrisch angetrieben. Ein leistungsstarker Akku mit einer Kapazität von über 60 kWh ermöglicht Arbeitseinsätze von bis zu zehn Stunden ohne aufzuladen − das macht die eSwingo 200+ von Schmidt einzigartig in ihrer Klasse. »Die Anforderungen bei der Entwicklung unserer neuen Elektro-Kehrmaschine waren klar definiert«, sagt Tobias Weissenrieder, Manager Sweeping & Agriculture bei ASH Group. »Die Saugleistung wie auch das Behältervolumen entspricht dem des Dieselmodells und der Kunde soll mit dem Gerät eine volle Schicht, also bis zu zehn Stunden, arbeiten können. Ein Kompromiss kam für uns zu keiner Zeit in Frage. Die eSwingo 200+ verbindet Effizienz und Nachhaltigkeit auf einzigartige Weise. Jedes Gerät bedeutet, bei einer regenerativen Energiegewinnung, automatisch 0 t statt 123 t an CO₂Ausstoß, wie sie bei einer gewöhnlichen Dieselmaschine unausweichlich entstehen. »Darüber hinaus könnten, so Weis-

Aebi Schmidt Stand FGL.709/15

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senrieser, bis 85 % der Energiekosten sowie bis zu 70 % der Wartungskosten eingespart werden und der Kunde profitiere von einem längeren Lebenszyklus im Vergleich zu einem Modell mit Dieselmotor. »Für die Gesamtkalkulation ergeben sich für die eSwingo 200+ damit keine höheren Kosten als für die Swingo 200+. Eine Bilanz, die uns stolz macht und uns zugleich anspornt, das Portfolio rund um das Konzept ›Generation E‹ weiter auszubauen. Wer die Zukunft gestalten will, darf nicht auf morgen warten.«

Mit Details punkten Zwei Batteriepacks mit 48 V und 400 V sollen nicht nur beste Leistung, sondern auch effizientes Handling garantieren. Als Alleinstellungsmerkmal nennt der Anbieter hierbei den elektrischen Besenantrieb, der sich äußerst effizient und leistungsstark gibt. Die Batteriekapazität beträgt dabei über 60 kWh. Ein On-BoardSchnellladegerät sorgt nach Schichtende für schnelles Wiederaufladen in nur zwei Stunden (Anbieterangaben). Höchste Qualität an Material und Verarbeitung garantieren Langlebigkeit (mindestens 5 000 Ladezyklen) und Sicherheit der Batterien (nicht-entflammbar, explosionssicher). Die eSwingo 200+ ist besonders leise, das Geräusch-Niveau um ein Vielfaches niedriger als

beim Dieselfahrzeug. Davon profitieren nicht nur unmittelbar Fahrer, sondern auch Anwohner. Die Fahrgeschwindigkeit beträgt bis zu 50 km/h – ermöglicht wird dies u. a. auch durch den Einsatz von nur einem Elektromotor, der direkt an der Hinterachse ansetzt. Swingo-Fahrer wissen die Manövrierfähigkeit dank Allradlenkung zu schätzen, die ebenso in der eSwingo 200+ verbaut wurde. Die aus der speziellen Batterieverteilung resultierende Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse unterstützt eine exzellente Fahrstabilität. An Bord wird ein Wassertankvolumen von 380 l mitgeführt, die Kehrgutbehältergröße entspricht mit 2 m³ exakt dem Volumen des Dieselmodells. Das bewährte Druckwasser-Umlaufsystem ist verbaut, kombiniert werden kann auch das KoandaUmluftsystem. Hiermit soll sich zudem der Ausstoß von gesund-

heitsschädlichem Feinstaub um bis zu 70 % reduzieren lassen. Ein Großteil der angesaugten, staubhaltigen Luft verbleibt dabei im Saugsystem und wird in einem Kreislauf zum Saugmund zurückgeführt. Die Ablösung und die Aufnahme des Kehrgutes werden dank der Strömungsenergie deutlich verbessert. Die kleine, noch verbleibende Restluftmenge wird durch feinporige Filter gereinigt. Für den Einsatz mit Handlanze ist optional eine Hoch-Druckwasserpumpe (150 bar/15 l) erhältlich. Fahrfreude auch bei langen Einsatzfahrten unterstützen die ergonomisch angepassten Bedienelemente, eine höhenund neigungsverstellbare Lenksäule sowie eine intuitive Bedienung per Joystick. Die vollintegrierte Klimaanlage und Heizung mit Möglichkeit zur Kabinen-Vorkonditionierung sichern angenehme Temperaturen zu jeder Jahreszeit. §

Unternehmen Die ASH Group ist ein weltweit führender Anbieter intelligenter Produktsysteme und Dienstleistungen zur Reinigung und Räumung von Verkehrsflächen sowie zur Pflege von Grünflächen in anspruchsvollem Gelände. Das Angebot umfasst eigene Fahrzeuge sowie An- und Aufbaugeräte für die individuelle Fahrzeugaufrüstung. Aebi ist mit seinem Standort Burgdorf in der Schweiz einer der führenden Hersteller von Fahrzeugen, mit deren Hilfe eine sichere mechanische Bearbeitung und Pflege von Extrem-Hanglagen sowie von besonders anspruchsvollem Gelände möglich ist. Schmidt verfügt über Produktionsstandorte in Deutschland, den Niederlanden, Polen und Norwegen. Das Unternehmen bietet in mehreren Sparten einige der umfangreichsten Produktprogramme an. Meyer Products und Swenson Products (beide USA) gehören seit 2015 zur ASH Group.


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Geräteträger punkten im Ganzjahreseinsatz Experten der Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft gibt Nilfisk auf der IFAT die Gelegenheit, seine umfangreiche Maschinenwelt für die Reinigung und Pflege von Außenanlagen live zu erleben. Dazu zählen die Modelle City Ranger 3070, 3570 und 2250 sowie der Park Ranger 2150 – jeweils ausgestattet mit verschiedenen Anbauten für den Winterdienst, Kehrsaug- und Mäharbeiten oder die Bekämpfung von Wildkraut.

Nilfisk Stand C6.127/226

er City Ranger 3070 wartet mit 360°-Panoramasicht, flexibler Wendigkeit sowie hoher Leistungsfähigkeit (67 PS bzw. 50 kW – Abgasnorm Stufe IIIB) bei dennoch kompakten Maßen (3,7 m x 1,2 m x 2 m – L x B x H) auf. Dank des inneren Wenderadius von 825 mm, der Knicklenkung und verschiedenen Anbaugeräten für Winterdienst, Grünflächenpflege und Kehrarbeiten soll die Reinigung und Pflege von beengten Flächen geradezu zum Kinderspiel werden. Für den einfachen und rückenschonenden Austausch – zum Beispiel von Kehr- auf Winterdiensttechnik – verfügt der City Ranger 3070 über ein praktisches Schnellwechselsystem. Außerdem neu ist das Motorkühlkonzept, das den Geräuschpegel verringert (Fahrerkabine: 69 dbA) und gleichzeitig die Kühlwirkung auf den Motor verdoppelt – auch bei hohen Umgebungstemperaturen. Das geringe Gewicht (1,71 t) und der Eco-Mode dienen einem reduzierten Kraftstoffverbrauch. Trotz seiner Leichtbauweise bietet sich der City Ranger 3070 dank seines technischen Konzepts auch für den Einsatz im Winterdienst an.

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Der City Ranger 3570 von Nilfisk wird von einem 50 kW starken Motor nach Abgasnorm Stufe IIIB angetrieben. 104

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City Ranger 2250 mit Wildkrautbürste. City Ranger 3570 Als weiteres Messe-Highlight kündigt Nilfisk den City Ranger 3570 an: Er vereint die Leistung einer Spezialmaschine mit den zahlreichen Vorteilen eines multifunktionalen Geräteträgers – und ist somit eine wirtschaftlich sinnvolle Ergänzung für den Fuhrpark von Städten, Kommunen oder Dienstleistern. Mit der Abgasnorm Stufe IIIB, der PM10zertifizierten FeinstaubpartikelReduzierung und den niedrigen Geräuschemissionen erfüllt der Knicklenker auch entsprechende Forderungen in Sachen Umweltfreundlichkeit. Zusätzlich sorgt der Eco-Modus für einen kraftstoffsparenden und emissionsreduzierten Reinigungsvorgang – ob bei der Grünflächenpflege, bei Kehrarbeiten oder im Winterdienst. Nicht zuletzt wurde der City Ranger 3570 mit dem Gütesiegel der Aktion gesunder Rücken (AGR) ausgezeichnet. Grund dafür sind diverse Leistungsmerkmale für einen rückenschonenden und sicheren Arbeitsplatz: Dazu zählen das voll gefederte Fahrwerk, die schwingungsgedämpfte Kabine, die horizontal und vertikal einstellbare Lenksäule sowie der luftgefederte

Fahrersitz. Hinzu kommen eine intuitive Ein-Hand-Bedienung, die ergonomischen Bedienelemente sowie die verglaste ZweiMann-Kabine mit einer Lüftungs- und Klimaanlage, die dank Feinstaubfilter (Klasse F8) für saubere Luft steht.

City Ranger 2250 Der City Ranger 2250 wird auf der IFAT seine Vorzüge bei der Bekämpfung von Wildkraut demonstrieren. Er verfügt über die von Nilfisk entwickelte Wildkrautbürste, die Gehwege ebenso wie Großflächen ohne den Einsatz von Pestiziden von Unkraut befreit. Zudem können Nutzer auch auf Heißluftsysteme von Nilfisk-Partnerunternehmen zurückgreifen, die unerwünschtem Wildkraut mit Heißluft-Gebläse den Kampf ansagen. Insgesamt wurde der knickgelenkte City Ranger 2250 mit 20 verschiedenen Anbaugeräten für den ganzjährigen Einsatz konzipiert. Das Kupplungssystem unterstützt den Anbau in weniger als einer Minute. Schläuche und Anschlüsse sind versteckt und somit geschützt, der Anschluss der Hydraulik-, Wasser- und Saugschläuche erfolgt automatisch. §


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HEATWEED TECHNOLOGIES

Neuheit für die chemiefreie Wildkrautbekämpfung

ie Johan Rud als CTO und Inhaber von Heatweed Innovations betont, habe sein Unternehmen das neue Modell MiD 3.0 konstruiert, »um klarer Marktführer in diesem Segment zu sein. Mein Wunsch war es, dass unsere Kunden ihre Arbeit mit der MiD 3.0 lieben werden. Deshalb wurden sämtliche Funktionalitäten mit der Denkweise

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Heatweed Stand C4.440/C6.215

eines begeisterten Anwenders entwickelt«. Design nur dem Design zuliebe würde, so Ruf, nur teuer werden. Design als Ergebnis von geschicktem Ingenieurwesen, Funktionalität und Ergonomie führe hingegen zu einem leistungsfähigeren und bezahlbaren Produkt. »Das Versprechen und Markenzeichen von Heatweed – chemiefreie Wildkrautbekämpfung mit den niedrigsten Quadratmeterkosten zu ermöglichen – wurde natürlich auch gewahrt.« §

HEATWEED

Das Hauptaugenmerk bei der Entwicklung der neuen MiD-Serie hat Heatweed auf Funktionalität und Ergonomie gelegt. Das Ergebnis soll für sich sprechen, denn die Maschine ist leichter und kleiner, während ihr Fassungsvermögen größer als bei ihren Vorgängermodellen ist. Die neue MiD-Serie stellt eines von neun Modellen aus dem zur IFAT präsentierten Heatweed-Produktportfolio 2018 dar.

Neue Heatweed MiD 3.0 für die chemiefreie Wildkrautbekämpfung.

Unternehmen Heatweed Technologies ist im Segment der chemiefreien professionellen Wildkrautbekämpfung mit seinen 15 Niederlassungen in den meisten europäischen Ländern aktiv. Das Unternehmen wurde Anfang letzten Jahres von Heatweed Technologies und Max Holder gegründet. Das neue Unternehmen hat das Wave-Portfolio übernommen und gilt als größter Anbieter professioneller Unkrautbekämpfungslösungen in Europa.

Brandneu und einzigartig: Die neue selbstfahrende Schneefrässchleuder

Es gibt keine vergleichbare selbstfahrende Schneefrässchleuder in dieser Art und Grösse auf dem Markt. Der Leistungsumfang kann an die Kundenbedürfnisse angepasst werden. Verschiedene Fräsbreiten stehen zur Auswahl. ZAUGG live in München

experience.science.future. 14.–18. Mai 2018 Halle C6, Stand 139/238.

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RMS

Wie lassen sich bereits vorhandene, konventionelle Hallen für das Lagern und Sortieren von Schüttgütern umbzw. aufrüsten? Eine einfache, aber fundierte Lösung stellt das von RMS entwickelte Lüra-System dar. Das auch auf der IFAT präsentierte Produkt basiert auf den robusten Lüra-Stellwänden aus Stahl: schnell installiert, mobil, modular und flexibel im Einsatz. Sie dienen als Anschüttwand und Lagerbox, als Wind- und Schallschutz, und fungieren als stabiles Tragwerk für Schüttguthallen. ie Stellwände vereinen viele Funktionen. So lassen sich Lagerplätze und Hallen damit bis ins Detail auf spezifische Bedürfnisse zuschneiden. »Das vereinfacht die Betriebsabläufe, im Innen- wie Außenbereich. Eine Systemlösung, mit der sich besondere Wünsche leicht realisieren lassen«, wie RMS-Geschäfts-

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RMS

Von der konventionellen zur Schüttgut-Halle

Beidseitiges Anschütten möglich. führer Stephan Lüger betont. Keineswegs nur bei Hallen-Neubauten, erläutert der Firmenchef: »Für den Neubau bieten wir mit freitragendem Bogendach, Pult- oder Schiebedach unterschiedlichste Lösungen. Doch Lüra-Stellwände sind ebenso ideal, um eine bislang anderweitig genutzte Halle für Schüttgut fit zu machen und ihre optimale Nutzung zu ermöglichen.«

Stützeneinfassung mit Schutzfunktion

Unterteilung von Schüttgutbunkern. 106

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Die Montage der Stellwände folgt einem einfachen Prinzip: Hohl werden sie am Lagerplatz angeliefert. Dort erfolgt ihre Befüllung mit Sand, Kies, Erde oder Wasser, wodurch sie enorme Stabilität erhalten, die in der Regel weder Fundamente noch Verankerung im Boden benötigt. Zum Zweck eines »HallenUpgrade« werden die Stellwände an die Hallenwand und zwischen die vorhandenen Hallenstützen in der Mitte des Raumes montiert. Sie können dort exakt eingebaut werden, passgenau zwischen die Nischen der Stützen. Eine platzsparende Lösung: Da die Stellwände nicht vor, sondern zwischen den Stützen stehen, lässt sich die Fläche der Halle nach dem Umbau optimal nutzen. Als weitere Systemvorteile gelten die Robustheit, Standsi-

cherheit und eine durchgängige Bauweise der Stahlkonstruktion. Eingefasst von den Stellwänden, sind die Hallenstützen vor Beschädigungen im laufenden Betrieb geschützt – wichtig, wenn es beim Sortieren schwerer Güter und Rangieren mit dem Radlader mal ruppig zugeht. Die Wände bergen – im Gegensatz zu Beton – kein Risiko des Herunterfallens einzelner Bauteile oder der Abplatzungen und damit Verunreinigung des Schüttgutes.

»Schüttguthallen-Upgrade Aufgrund der Variabilität ihrer Stahlbauweise können die Stellwände individuell angepasst werden: Sei es an gebäudespezifische Abmessungen – Aussparungen für Träger, Windverbände oder vorhandene Versorgungsleitungen – oder an die Bodenbelastung bei besonders hohen Wänden. RMS bietet Zubehör für unterschiedliche Anwendungsfälle. So sorgen schräge Abdeckungen oben auf den Stellwänden dafür, dass Schüttgut immer »zurück rutschen« kann – es fällt nicht hinter die Wand oder bleibt auf ihr liegen. Eine einseitig schräge Abdeckung wird beispielsweise an der Hallenaußenwand befestigt, um den Zwischenraum zwischen Hallenwand und Stell-

wand zu schützen. Ähnlich im Fall der eingefassten Hallen-Mittelstützen, wo die beidseitig schräge Stellwand als Trennwand fungiert und auf beiden Seiten zum Anschütten genutzt wird: Die Schüttgüter rutschen stets zurück in ihre jeweilige Box.

Flexibler Einsatz, temporäre Nutzung Wer will, kann auch in die Tiefe gehen: Die Unterteilung von Gruben erweist sich im Schüttgutbetrieb oft als schwierige Herausforderung. »Mit Lüra-Stellwänden ist sie, dank einfacher Installation, fundiert zu lösen«, so Lüger. Zudem seien die Wände demontier- und wieder aufbaubar. So bleibe man in der Struktur der Lagerplatz-Boxen stets flexibel und könne die Hallenraumnutzung individuell auf die Betriebserfordernisse abstimmen. »Willkommene Mobilität, gerade im Fall der Auf- und Umrüstung: Bei gemieteten Hallen ist mit Lüra-Stellwänden eine temporäre Nutzung als Schüttguthalle möglich. Danach können die Wände abgebaut und später an anderer Stelle weiter verwendet werden«, so Lüger.§

RMS Stand A5.422


Reinigungstechnik · Kommunaltechnik

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gieminimierer-Funktion ebenfalls zu nutzen.

XYLEM

Abwassertauchmotorpumpe integriert Steuerung in einem System

as Flygt-Abwasserpumpsystem Flygt Concertor ist das nach Anbieterangaben weltweit erste, das eine Abwassertauchmotorpumpe mit einer Steuerung in einem System integriert. So erkennt zum Beispiel die integrierte Intelligenz, ob beginnende Verstopfungen drohen und aktiviert automatisch die

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Pumpenreinigungsfunktion. Die Pumpensumpf- und Rohrreinigung sind weitere Funktionen, die zur Verstopfungsfreiheit und zur Minimierung von Reinigungskosten beitragen und ebenso automatisiert aktiviert werden. Gleichzeitig sorgt die Energieminimierer-Funktion dafür, dass das System bei dem

Flygt Concertor: Das erste Abwasserpumpsystem mit integrierter intelligenter Steuerung.

XYLEM / PALALLAN.COM

Mit der Kernbotschaft »Smart water delivered with expertise« präsentiert das WassertechnologieUnternehmen Xylem seine Produkte und Systeme auf der IFAT. Die Xylem-Marken rund um die nachhaltige Wasserversorgung, Wasseraufbereitung und Abwasserentsorgung – Flygt, Godwin, Jabsco, Lowara und Wedeco – werden in Halle B1 vorgestellt. Netzwerktechnologie und Datenanalyse-Lösungen sowie intelligente Mess- und Analysetechnik der Xylem-AnalyticsMarken Sensus und WTW finden Besucher in Halle C1.

Adaptive Mixing als Schlüssel für energieeffizientes Rühren

energetisch bestmöglichen Betriebspunkt läuft. Der Flygt Concertor eignet sich für neue Anlagen oder im Austausch bestehender Abwasserpumpen in Trocken- oder Nassaufstellung und in explosionsgeschützter Ausführung. Ein Vorteil ist die Möglichkeit einer einfachen Leistungsanpassung per Knopfdruck, was das Bestandsmanagement vereinfacht. Auch für größere Flygt-Abwasserpumpen ab 7,5 kW besteht die Möglichkeit durch Kombination mit der getrennt aufgebauten Flygt-SmartRun-Steuerung (bis 90 kW) Merkmale wie Verstopfungserkennung-, Pumpensumpfreinigungs- und Ener-

Der Einsatz von Rührwerken mit integrierter stufenlos anpassbarer Drehzahlregelung bringt den richtigen Schub im richtigen Augenblick und das mit minimalem Energieverbrauch. Die integrierte Systemlösung wird bei Xylem als Adaptive Mixing bezeichnet. 2016 präsentierte Xylem erstmalig stufenlos anpassbare, langsam laufende Flygt Tauchmotorrührwerke der Baureihe 4320. Nicht sichtbar, aber am Energieverbrauch messbar ist das Innenleben: ein stufenlos regelbarer Antrieb, der den Schub leicht an Verfahrensschwankungen anpasst und somit individuell und anlagenbezogen den geringstmöglichen Energieverbrauch erzielt. Zur IFAT präsentiert Xylem die Weiterentwicklung dieser Technologie integriert in FlygtKompaktrührwerken der Baureihe 4220. §

Xylem B1.151/250 – C1.151/250

AURAS

Pumpenspektrum um Speziallösungen für Industrie und Landwirtschaft erweitert

erden die Produkte von Auras bislang vor allem von Bauunternehmen, Kommunen und Bauhöfen eingesetzt, will der Tauchpumpenhersteller aus Frankfurt mit der Einführung der neuen Zetline-Serie nun sein Leistungsportfolio weiter ausbauen. »Dabei interessieren uns

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Auras Stand B1.127/226

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besonders die Segmente Kläranlagen, Landwirtschaft und verarbeitende Industrie«, erklärt Peter Schmidt, Mitglied der Geschäftsleitung bei Auras. Die Zetline-Serie umfasst beispielsweise effiziente und leistungsstarke Lösungen für kommunale und industrielle Kläranlagen sowie Hebestationen, die Abwässer mit einem hohen Festanteil fördern. Verschiedene Arten von Hydrauliken und Laufrä-

der sollen die Zetline-Pumpen optimal anpassbar machen an die jeweilige Anwendung – auch in explosionsgefährdeten Bereichen.

Kooperation mit Pumpenhersteller aus Italien Möglich gemacht wird die Zetline-Serie durch die Kooperation mit der Zenit-Gruppe aus Italien. Wie Auras produziert auch Zenit Tauchpumpen für die Abwasserentsorgung in Industrie und Gewerbe. Daneben ist Auras als autorisierter Zenit-Service-Partner künftig für die Wartung und Reparatur von Zenit-Pumpen qualifiziert. §

AURAS

Der Frankfurter Pumpenhersteller Auras hat zur IFAT sein Sortiment erweitert und will künftig auch mit effizienten und individuellen Lösungen für Kläranlagen, die Landwirtschaft sowie die verarbeitende Industrie aufwarten – möglich machen soll das die neue Zetline-Serie.

Mit der neuen Zetline-Serie hat Auras künftig effiziente und individuelle Lösungen für Kläranlagen, die Landwirtschaft sowie die verarbeitende Industrie in seinem Leistungsportfolio.


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TSURUMI

Hocheffizienz-Abwasserpumpe gibt sich Âťbesonders performantÂŤ

er Neuzugang fÜrdert bis zu 225 m³/h Abwasser und erreicht FÜrderhÜhen bis 68 m. Die Serie umfasst mehrere Ausfßhrungen mit 2,9 kW bis 11,5 kW Motorleistung. Ein spezieller Schabmechanismus am Laufrad soll Verstopfungen vorbeugen. Widerstandsfähig bei aggressiven Medien zeigen sich die Ge-

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Die Herausforderung ist, eine Pumpe mit hocheffizientem Motor und zugleich ebenso hocheffizienter Hydraulik zu entwickeln.ÂŤ

häuse â&#x20AC;&#x201C; sie messen bis 1,35 m beim grĂśĂ&#x;ten Modell in freistehender AusfĂźhrung. Zahlreiche Sicherheitsmerkmale, zum Beispiel doppelte Wellendichtung und Kriechwasserschutz, sind Serienstandard.

Birger Schmidt, European Sales and Marketing Manager, Tsurumi Europe

EďŹ&#x192;zienz plus Robustheit ÂťDie gesamte Konstruktion ist auf hohe Effizienz und Standzeit ausgelegtÂŤ, betont Birger Schmidt vom DĂźsseldorfer Vertrieb des Herstellers. ÂťWir bewegen uns damit an der Grenze des Machbaren.ÂŤ Konstruktionsseitig habe man sich auf die Technologieformel Âťwire to waterÂŤ konzentriert: Ein Spitzenverhältnis zwischen aufgewandter elektrischer Energie und der daraus erzielten kinetischen Leistung sei das Entwicklungsziel gewesen. Die erzielten Verbesserungen nennt Schmidt ÂťsubstanziellÂŤ. Motoren mit IE3-Wirkungsklasse und hohem MEI zu bauen, so Schmidt, sei vergleichsweise einfach und tauge nicht allein als GĂźtemerkmal. Auch kĂśnne eine effiziente Hydraulik gepaart mit Standardmotoren un-

TSURUMI

EďŹ&#x192;zienz-Spezialisten sollen bei Tsurumi am IFAT-Stand B1.444 auf ihre Kosten kommen: Als Marktpremiere stellen die Japaner ihre neue Abwasserpumpe der BPSerie vor. Mit Hochleistungsmotoren und hocheďŹ&#x192;zienter Hydraulik in extrem robuster AusfĂźhrung will sie neue Standards setzen. ÂťWire to waterÂŤ heiĂ&#x;t dabei die Zauberformel. Die auch trocken aufstellbaren Tauchaggregate sind Teil einer AbwasseroďŹ&#x20AC;ensive, mit deren Umsetzung Tsurumi als grĂśĂ&#x;ter Baupumpenhersteller im letzten Jahr begonnen hat.

Neue Hochleistungspumpe BP fĂźr Abwasser von Tsurumi: Robuste Konstruktion wie bei den Tiefbaupumpen des MarktfĂźhrers, gepaart mit hĂśchster EďŹ&#x192;zienz bei Motor und Hydraulik.

term Strich kaum Ăźberzeugen. ÂťDie Herausforderung ist, eine Pumpe mit hocheffizientem Motor und zugleich hocheffizienter Hydraulik zu entwickeln.ÂŤ Und diese in äuĂ&#x;erst robuster Bauart zu fertigen, wie man es von den Tiefbaupumpen des Herstellers kenne. Deren Konstruktionsprinzip, verdichtet im TsurumiSlogan ÂťStronger for longerÂŤ, habe man auf die neuen Abwasserpumpen Ăźbertragen.

Die BP kÜnne man daher als ein besonders performantes Gesamtpaket und als echte IFATNeuheit präsentieren. Auch die neue Schwesterbaureihe BY beinhalte diese DNS, so Schmidt. Als weitere Highlights am Stand kßndigt Tsurumi die Abwasserpumpen der Serien UY und GY an, sowie Tsurumis preisgekrÜnte Restwasserpumpe LSC. Fßr die biologische Abwasserreinigung und Vorklärung präsentieren die Japaner ihre TRNTauchbelßfter: Nicht nur bei Wartung und Anschaffung wollen diese gegenßber konventionellen Membrananlagen punkten. §

Tsurumi Stand B1.444

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IBAK – IBAK ROBOTICS

Innovationen vom Spezialisten für Kanalinspektionssysteme Auf der IFAT wollen IBAK und IBAK Robotics auf gemeinsamen Messeständen die Vorteile der Kompatibilität und Durchgängigkeit über die Bereiche Inspektion und Sanierung aufzeigen.

ach dem Erfolg der IBAK MiniLite hat der Anbieter für Kanalinspektionssysteme bereits seine kleinere Version einer kompakten Schiebekamera-Anlage präsentiert. Die rund 16,5 kg leichte IBAK MicroLite ist für die Inspektion von Hausund Grundstücksentwässerungsanlagen ab DN 50 konzipiert. Unter dem Namen MainLite ist ein portables Inspektionssystem mit elektrisch angetriebener Kabelwinde für die Befahrung von Hauptkanälen angekündigt.

N

ter sind Kamerasysteme, wie beispielsweise die Dreh- und Schwenkkopfkamera Orpheus 2 HD. Die hochauflösende Kamera wird erstmals mit einem integrierten System zur kontinuierlichen, lasergestützten Deformationsmessung von Kanälen zu sehen sein. Auch die Panoramo wird ihr Können zeigen. Bereits seit mehr als 15 Jahren beansprucht IBAK mit der speziellen 360°-Kamera-Technologie im Bereich der Kanalrohrinspektion die Führungsposition. Die effiziente Scanner-Technologie mit extremen Weitwinkelbrennweiten ermöglicht eine lückenlose Aufzeichnung der gesamten Rohruntersuchung als 3D-Film.

IBAK

Inspektionsfahrzeuge

Das abnehmbare und ebenso für MiniLite einsetzbare Bedienpult der MicroLite verfügt über eine BasisSoftware, mit der Videos und Fotos aufgezeichnet werden können.

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Kerngeschäft des Unternehmens sind nach wie vor Inspektionssysteme für den Fahrzeugausbau. Acht Fahrzeuge bringt der Anbieter mit nach München; ausgestattet mit allem, was IBAK und IBAK Robotics Neues und Bewährtes für die professionelle Kanalinspektion und -sanierung zu bieten haben. Darun-

Fräsfahrzeuge IBAK und IBAK Robotics bieten Fahrzeugausbauten an, mit denen sowohl TV-Inspektionen als auch Fräsarbeiten erledigt werden können. Dementsprechend wird eines der acht ausgestellten Fahrzeuge ein kombiniertes Fräs-TV-Fahrzeug sein. Auch ein reines Fräsfahrzeug befindet sich unter den Ausstellungsobjekten. Bereits zum »Deutschen Reparaturtag« gewährte der Hersteller Einblicke in die neue Fräser-Generation. Vorgestellt

wurde der neue MicroGator als all-in-one-Lösung: Der Fräsroboter wird den höheren Belastungen und mechanischen Kräften in großen Rohrdurchmessern, wie DN 800, gerecht und ist dabei kompakt genug, um auch in kleinen Rohrdurchmessern ab DN 200 (gelinert) eingesetzt zu werden.

Live-Demos Als Highlight wird der NanoGator in Live-Demonstrationen vorgeführt. Der Schiebefräser aus dem IBAK-Robotics-Produktportfolio ist für den Bereich verzweigter und gebogener Hausanschlussrohre konzipiert. Vergleichbar mit der Größe einer Faust ist der kuglig erscheinende Fräser ab einer Rohrdimension von DN 100 einsetzbar. Der Schiebefräser kann in einem Rohrparcours auf der 300 m² großen Freifläche ausprobiert werden. Ebenfalls im Außenbereich wird die 3D-GeoSenseRohrverlaufsmessung im Spülbetrieb live demonstriert. §

IBAK/IBAK Robotics C3.305/404 – FGLF.317/51


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RESINNOVATION

Das Unternehmen resinnovation geht mit seinem OriginalPartliner-System zur IFAT in eine neue Zeitrechnung: Vorbei sollen damit die Zeiten sein, in denen Harz und Härter manuell berechnet und abgewogen, gemischt, aufgetragen und per Rillenroller in die Glasfasermatte eingearbeitet werden mussten. Vorbei ebenso die Zeiten, in denen ein Kurzliner auf einem ausladenden Tisch – oder gar auf der Straße liegend – imprägniert werden musste. Vorbei letztlich die Zeiten, in denen die Witterung – Hitze, Regen, Kälte – gegen die Sanierer arbeitete, weil im Sanierungsfahrzeug nicht genug Platz für Mischvorgang und Imprägnierung war. Und schließlich auch vorbei die Zeiten der schlecht ausgefüllten Protokolle.

RESINNOVATION

Quantensprung bei der Kurzliner-Sanierung angekündigt

EINFACHE UMRÜSTUNG ZUR SCHÜTTGUTHALLE

Das Partliner-System macht zur IFAT den Schritt in Richtung »Industrie 4.0« – Harzmengenbestimmung, Mischen, Imprägnieren und Dokumentation laufen bei dem System in einem App-gesteuerten, teilautomatisierten und selbstkontrollierenden Verfahren ab. Dadurch sind Ausführung und Ergebnis – ein luftfrei imprägnierter, korrekt kalibrierter Kurzliner – fehlerfrei reproduzierbar. Für ein qualitativ einwandfreies Ergebnis wird nichts dem Zufall überlassen. rei Bausteine bilden das neue Partliner-System: Die App Partliner Control, die Appgesteuerte Partliner-Dosiertechnik und der ebenfalls von der App aus bediente Partliner-Vakuum-Imprägnierer. Die drei Bausteine sorgen für die drei Kernmerkmale exaktes Mischen, luftfreies Imprägnieren und eine lückenlose Dokumentation. Mit dem abgestimmten System Original-Partliner will resinnovation für die Kurzliner-Sanierung die Weichen in Richtung »Industrie 4.0« stellen und dabei gar den Stand der Technik bei der Linersanierung übertrumpfen.

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App als Herzstück

Vakuum-Imprägnierer.

Die App Partliner Control, das Herzstück des neuen Partliner-Systems, führt den Anwender durch das Programm, übernimmt teilautomatisiert und selbstkontrollierend die Berechnung der benötigten Harzmengen, die Steuerung des korrekten Mischvorgangs und der korrekten Imprägnierung und Kalibrierung. Parallel zum Sanie-

rungsvorgang erstellt Partliner Control automatisch und papierlos die Dokumentation per pdfDatei mit den notwendigen Angaben für Auftragnehmer und Auftraggeber. Die Partliner-Dosiertechnik mischt automatisch und im geschlossenen System PartlinerHarz und den jeweiligen Härter homogen und luftfrei, bevor diese über den abnehmbaren Mischkopf in den unter Vakuum gesetzten Folienschlauch mit der Glasfasermatte eingebracht werden. Im Partliner-Vakuum-Imprägnierer wird die Glasfasermatte im Folienschlauch dann unter Vakuum luftfrei imprägniert und gleichmäßig und korrekt kalibiriert. Durch den abgestimmten Einsatz von Partliner-Dosiertechnik und Vakuum-Imprägnierer wird der Kontakt mit den Werkstoffen auf ein Minimum reduziert, was ein hohes Maß an Arbeitssicherheit verspricht. §

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ACO

Lösungen für den sensiblen Umgang mit der Ressource Wasser Rechtzeitig zum Startschuss der IFAT haben die ACO-Entwicklungsingenieure ihre Arbeit an neuen Produkten beendet und stellen diese der Öffentlichkeit vor. Das Unternehmen kündigt zur Messe in München zukunftsweisende, funktionelle und wirtschaftliche Lösungen an, die städtebauliche, architektonische und baukonstruktive Anforderungen an den sensiblen Umgang mit der Ressource Wasser erfüllen.

Entwässerungssystem für die lineare Brückenentwässerung Die Besucher des ACO-Messestandes erwartet beispielsweise die Präsentation der KerbDrainBridge. Das aus Polymerbeton gefertigte Produkt ist eine Hohlbordrinne, die Bordstein bzw. Schrammbord und Entwässerung kombiniert und als lineares Entwässerungssystem im Randbereich von Brücken eingesetzt wird. Die KerbDrainBridge ist auf die speziellen Anforderungen der Entwässerung beim Neubau und bei der Sanierung von Brücken abgestimmt. Gegenüber herkömmlichen Brückenabläufen und Entwässerungsrinnen mit Rost wird die monolithische Rinne in dem nicht überfahrenden Bereich eingebaut. Somit befinden sich keine Entwässerungsbauteile mehr

ACO Stand B3.229/328

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belag. Die Schachtabdeckungen sind auch für Spezialbeläge wie OPA, Splittmastix und dünne Deckschichten geeignet und können ohne Spezialwerkzeug schnell eingebaut werden. Neben den verbesserten Eigenschaften vereint die neue ACOSchachtabdeckung auch die Stärken der ACO-Multitop-Schachtabdeckungen, wie die dämpfende Einlage im Rahmen, den großen Lüftungsquerschnitt und das griffige Oberflächendesign in sich.

ACO Multitop Beguplan Die Lebensdauer von Schachtabdeckungen ist von vielen Faktoren wie Materialqualität, Montage und Einbausituation abhängig. Vertieft sitzende Schachtabdeckungen erzeugen »Schlagloch-Effekte« und Lärmemissionen. Schadhafte Abdeckungen verursachen hohe Sanierungskosten. Schwachstellen bei herkömmlicher Bauweise sind die Mörtelfuge unterhalb des Rahmens sowie eine fehlende Entkopplung des Schachtkopfes vom Straßenbelag. Um diese Schwachstellen zu vermeiden, bieten sich Schachtabdeckungen mit großer Aufstandsfläche als Alternative an. Mit den Schachtabdeckungen des Typs ACO Multitop Beguplan für Fahrbahnen von Straßen, Industrieflächen und Flughäfen wird die Mörtelfuge durch die vergrößerte Aufstandsfläche des Rahmens um rund 60 % entlastet. Die zylindrische Außenkontur des Rahmens ermöglicht eine fachgerechte Fugenausbildung und damit die Entkopplung von Schachtkopf und Straßen-

ACO

Eine neue Schachtabdeckung mit vergrößerter Aufstandsfläche entlastet die Mörtelfuge und verbessert die Entkopplung von Straßenbelag und Schachtkopf.

uf der vergangenen IFAT hatte ACO die erste Entwässerungsrinne mit serienmäßiger Dichtung am Rinnenstoß – die Seal-in-Technologie – vorgestellt. In diesem Jahr will ACO gleich mit mehreren innovativen Lösungen für Regenwassermanagement und Gewässerschutz in den Anwendungsbereichen Infrastruktur, Urban und Industrie und Logistik aufwarten.

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im Fahrbahnbereich. Für die neue Rinnen sprechen eine besonders flache Einbautiefe, die hohe Entwässerungsleistung, eine anprallstabile Konstruktion und eine vergleichbare Richtzeichnungsanforderung. Die Rinnenelemente der Belastungsklasse D 400 sind werkseitig mit einer EPDM-Dichtung ausgestattet und schützen somit Auflager und Brückenkonstruktion vor auslaufendem belasteten Oberflächenwasser.

KerbDrain-Bridge – ein Entwässerungssystem für die lineare Brückenentwässerung.

Für stark belastete Verkehrsflächen Die Akzeptanz der Entwässerungsrinne ACO Drain Multiline mit Seal-in-Technologie bei Planern und Verarbeitern habe sich, so der Anbieter, bereits nach der Produkteinführung auf der IFAT 2016 bestätigt. Die Erweiterung des Programms lag entsprechend nahe. Der Nennweite 100 folgen nun die Nennweiten 150 und 200, wahlweise mit einem Kantenschutz aus verzinktem Stahl oder Edelstahl. Neuartig ist das System Multiline HD Seal in, das als Nachfolge der bisherigen Multiline mit Kantenschutz aus Gusseisen präsentiert wird. In der Entwicklung des Rinnensystems haben die Ingenieure besonderes Augenmerk auf eine praxisgerechte Verwendung in Lkw-Verkehrsflächen gelegt. Der Zusatz HD beinhaltet eine verstärkte Rinnenkonstruktion mit einer 12 mm Gusskante, die in Verkehrsflächen der Belastungsklasse D 400 gem. DIN EN 1433 ein direktes Anarbeiten von Oberflächenbelägen ermöglicht. In der Kombination mit der Seal-inTechnologie verspricht die neue Entwässerungsrinne Mehrwerte unter dem Motto: »Schwerlast leicht gemacht«. Daneben können insbesondere in der Kombi mit Gussrosten in Längsstaboptik den stärker werdenden Ansprüchen einer anspruchsvollen Freiflächengestaltung neue Möglichkeiten geboten werden. Erweitert wird das Programm an Abdeckrosten durch einen verbesserten Schlitzrahmen, ebenfalls bis zur Nennweite 200. §


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L BARTHAUER UND DHI

Gemeinsamer Messeauftritt soll Partnerschaft bekräftigen

arthauer Software ist ein etablierter Software-Anbieter integrierter Infrastrukturmanagement-Systeme. BaSys, das Hauptprodukt des Unternehmens, bietet umfassende Werkzeuge für das Management des kompletten Lebenszyklus von Ver- und Entsorgungsnetzen, darunter insbesondere für Wasserversorgungs- und Kanalnetze. Mit DHI arbeitet das BarthauerTeam bereits zusammen. Beide Unternehmen verfügen über langjährige Erfahrung in der Software-Entwicklung und deren zuverlässiger Pflege. Technisch führende Software-Lösungen mit ausgeprägter fachlicher Tiefe im Netzmanagement von Barthauer ergänzen sinnvoll die DHI-Hydrauliklösungen. Einen Meilenstein der Partnerschaft zwischen DHI und Barthauer stellte die direkte Integration des DHI-eigenen Rechenkerns Mike1D in das Infrastrukturmanagement-System BaSys dar. Mit dieser Integration bietet Barthauer eine Alternative zur seit Jahren mit BaSys gelieferten Lö-

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sung Hydro CAD. Dank der Sprachunabhängigkeit des Gesamtsystems sind BarthauerProdukte weltweit einsetzbar und bereits in vielen Sprachen verfügbar. Neben dem partnerschaftlichen Auftritt soll auch das gemeinsame Produkt beider Unternehmen – BaSys Mike hydrodynamische Kanalnetzberechnung – eine tragende Rolle für die IFATPräsentation spielen. Im Zuge aktueller Erweiterungen zeigt Barthauer auch Neuerungen, die dem dynamischen Wandel der Branche Rechnung tragen und die Maßstäbe für moderne Infrastruktursysteme neu definieren sollen. Vor allem die Themen Smart City, Kompatibilität mit mobilen Endgeräten sowie Digitalisierung wurden in die Produktpalette des Braunschweiger Software-Herstellers integriert. Durch eine verbesserte intuitive Bedienung, den reibungslosen Datenaustausch sowie die optimierte Übertragung und Automatisierung mit mobilen Endgeräten

BARTHAU

Auf der IFAT positioniert sich Barthauer als kompetenter Anbieter von Software-Lösungen im Bereich Infrastrukturmanagement und Wasserwirtschaft. Neben etablierten Produkten und Neuheiten präsentiert sich das Braunschweiger Software-Unternehmen erstmalig partnerschaftlich gemeinsam mit DHI.

Das Informationssystem BaSys ermöglicht die ganzheitliche Verwaltung kommunaler Infrastruktur. verfolgt Barthauer den konsequenten Ausbau der Software zu einem zukunftsfähigen Informationssystem. Im Fokus standen insbesondere die Fachschalen BaSys Kabel und BaSys Straße sowie die BaSys-Web-Komponente. Die flexiblen Managementapplikationen werden fortan sowohl den Anforderungen beim raschen Ausbau einer flächendeckenden Breitbandversorgung, der Integration von oberirdischen und unterirdischen Infrastrukturdaten als auch dem mobilen Transfer von Netzdaten in vollem Umfang gerecht.

nen lückenlosen, digitalen Datenfluss bei der Kanalsanierung zu gewährleisten. Von der Sanierungsplanung über die Sanierungsausführung bis zur Abrechnung und Dokumentation der durchgeführten Maßnahmen können sämtliche Schritte mittels mobilem Endgerät erfasst und weiterverarbeitet werden. Die wesentlichen Informationen über tatsächlich durchgeführte Sanierungsmaßnahmen werden somit durch den digitalen Workflow direkt und unmittelbar in der BaSys-Datenbank gespeichert. §

Sanierungsdokumentation Als weiterer Fortschritt wurde die mobile Sanierungsdokumentation integriert, mit dem Ziel ei-

Barthauer Software Stand B2.153


laufer

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PALFINGER

Weltpremiere für neuen Absetzkipper Palfinger zeigt auf der IFAT sein gesamtes Leistungsspektrum für Städte, Kommunen und Entsorger. Highlight auf dem Messestand und bei den Vorführungen soll dabei die Weltpremiere des Absetzkippers PS T14 TEC werden. Auch aus den Produktbereichen Ladekrane, Abrollkipper, Hubarbeitsbühnen, Mitnahmestapler und Epsilon-Recyclingkrane werden einige Innovationen präsentiert. Der neue Absetzkipper PS T14 TEC feiert Premiere auf der IFAT. Palfinger kündigt für ihn viele neue Ausstattungsmöglichkeiten an.

Zeit, Geld und Nerven sparen. Mehr Effizienz mit SF-Filter. SF – mit 30‘000 Filtertypen auf Lager der Filter-Spezialist Nr. 1 in Europa. Alle Filter aus einer Hand – für Erstausrüstung und Austausch. Kein mühsames Suchen mehr und keine teuren Stillstandzeiten. Das rechnet sich.

as neue Absetzkipper-Modell mit 14 t Hubkraft will mit einer großen Vielfalt an Optionen aufwarten. So sind beispielsweise drei verschiedene Varianten zur Containersicherung – mit hydraulischer Frontund/oder Heckverriegelung, Hochauskippeinrichtung und viele Komfortfunktionen ab der IFAT neu verfügbar. Der Absetzkipper kann dank der Vielzahl an Aufbauvarianten individuell an die Anforderungen des jeweiligen Einsatzgebietes angepasst werden. Auch verschiedene Plateaulängen, Werkzeugboxen und Ketten können ausgewählt werden. Funkfernsteuerung und Außensteuerung sind serienmäßig verbaut.

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PALFINGER

Palfinger Stand FGL.812/9

Neu am Stand ist ebenfalls der Abrollkipper PH T05 SLD als Spezialist für enge Innenstädte und den Verteilerverkehr. Er verfügt über eine Hubkraft von 5 t und ist für Lkw zwischen 5,5 t und 9 t zulässigem Gesamtgewicht optimiert.

Beladungserkennung für Ladekrane Das breite Spektrum der Palfinger-Technologien ist im Bereich der Ladekrane zu sehen. Highlight soll dabei ein Kran des Typs PK 10.002 SH werden mit HPSC-Load, dem Standsicherheitssystem von Palfinger, das den Beladungszustand des Fahrzeuges erkennt, und den Arbeitsbereich des Kranes entsprechend erweitert. Mit der neuen SLD-Baureihe will Palfinger Krane für einfache Ladetätigkeiten mit einer an-

sprechenden guten Hubleistung verbinden. Technologisch setzt die Solid-Kranlinie auf bewährte, Qualität mit einem ansprechenden Preis-Leistungsverhältnis.

Mitnahmestapler als Alternative für die Logistik im Recycling Mitnahmestapler haben sich in den letzten Jahren auch im Recycling-Sektor etabliert. Palfinger bietet ein umfangreiches Spektrum an Modellen – auch für den Einsatz in schwierigem Gelände (siehe auch Seite 137).

»Trucks in Action« Palfinger zeigt neben den Produktneuheiten auch weitere Aufbaukonzepte und Branchenlösungen für Kommunen und die Recycling- und Entsorgungsbranche. So können die Besucher beim »VAK – Trucks in Action« neben der Premiere des neuen Absetzkippers auch einen Epsilon-Recyclingkran mit Abrollkipper und einen Kran-Kipper live in Aktion sehen. §

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Erkennt die Beladung des Fahrzeuges: Das neue HPSC Load für Ladekrane von Palfinger erweitert den Arbeitsbereich. sf-filter.com


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VOLVO TRUCKS

Neuer E-Antrieb für den Verteilerverkehr Volvo Trucks stellt auf der IFAT in München zum ersten Mal seine neuen Elektroantriebe für Lkw im Regional- und Stadtverkehr auf einer Fachmesse vor. Ebenso werden weitere Innovationen, wie die gasbetriebenen Modelle der Baureihen Volvo FH mit LNG und der Volvo FE LEC mit CNG gezeigt. Insgesamt präsentiert Volvo Trucks auf der IFAT 2018 sechs Lkw mit unterschiedlichen Technologien.

olvo Trucks präsentiert zum ersten Mal bei einer Fachmesse in Deutschland einen Lastwagen mit Elektroantrieb für den Regional- und Stadtverkehr. Der vollelektrische Volvo wird bei Fahrdemonstrationen auf dem Außengelände der IFAT zu sehen sein. Volvo Trucks vollzieht damit die Weiterentwicklung der Volvo-Group-Kompetenz auf dem Gebiet der Elektroantriebe, die durch Volvo-Busse schon seit 2010 gezeigt wird. Der Verkauf elektrischer Lkw für den städtischen und regionalen Einsatz in Europa soll 2019 starten. Einige ausgewählte Kunden erhalten die ersten Fahrzeuge schon 2018.

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Volvo FH 4x2 LNG Volvo Trucks zeigt zudem seinen schweren Lkw, der mit Flüssigerdgas oder Biogas betrieben werden kann. Die neuen schweren LNG-Lkw bieten dieselbe Leistung, dieselben Fahreigenschaften und dieselbe Effizienz wie dieselbetriebene Modelle von Volvo. Gleichzeitig liegt der CO₂-Ausstoß der neuen Lkw um kraftstoffabhängig 20 % bis 100 % unter dem eines Dieselfahrzeugs (das bauMAGAZIN be-

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VOLVO TRUCKS

Der FH LNG von Volvo bietet die Leistung eines Diesels bei einem nach Anbieterangaben 20 % bis 100 % geringeren CO2-Ausstoß.

richtete in Heft 11/17, Seite 103).

Volvo FE LEC CNG Auf der IFAT stellt Volvo Trucks auch die Niederflurvariante LEC (Low Entry Cab) des Volvo FE mit CNG-Motor vor. Der FE LEC CNG ist speziell für Abfalltransporte und den kommunalen Verteilerverkehr konzipiert. Das Fahrerhaus verfügt über einen niedrigen Einstieg und einen durchgängig ebenen Boden. Es will mit hervorragenden Sichtverhältnissen sowie Platz für bis zu vier Personen aufwarten. Die Einstiegshöhe beträgt lediglich 530 mm. Bei aktivierter Absenkfunktion wird sie

um weitere 90 mm abgesenkt. Die Tür lässt sich in einem Winkel von 90° öffnen. Der Volvo FE CNG besitzt einen 9-l-Motor nach Euro 6 mit einer Leistung von 320 PS und 1 356 Nm Drehmoment, der ausschließlich mit Erdgas betrieben wird. Dank seines vollautomatischen Getriebes hat er dieselben ausgezeichneten Fahr- und Leistungseigenschaften wie der herkömmliche Volvo FE.

Volvo FH 6x4 mit liftbarer Antriebsachse Die liftbare Tandem-Antriebsachse wird auf der IFAT in einem Volvo FH 6x4 mit Abroller-Aufbau zu sehen sein. Die Funktion

ist für Aufgaben konzipiert, bei denen Fahrzeuge auf dem Hinweg schwere Lasten transportieren und leer zurückkehren. Die liftbare Tandem-Antriebsachse bietet sich für Transporte an, bei denen Bodenverhältnisse oder Fahrzeuggesamtgewichte einen Lkw mit Tandemantrieb erfordern, das Fahrzeug jedoch leer oder nur leicht beladen wieder in die Gegenrichtung fährt. Die liftbare Tandem-Antriebsachse ist für die Volvo FM, FMX, FH und FH16 erhältlich. §

Volvo Trucks Stand C6.305


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RENAULT TRUCKS

Auf die Anforderungen der Bau- und Entsorgungsbranche zugeschnitten

ie D-Baureihe von Renault Trucks wird auch durch den D 2,1 m vertreten sein. Das 16-t-Fahrzeug wird von einem Sechszylinder-Dieselmotor angetrieben und kommt so auf eine Leistung von 250 PS. Das ZF-Getriebe des Typs ZF 9S 1110 TO verfügt über neun synchronisierte Vorwärtsgänge und einen Rückwärtsgang. Das Fahrerhaus punktet durch die Vision-Beifahrertüre, die mit ihrer zusätzlichen Scheibe im unteren Bereich, dem Fahrer jederzeit die Gelegenheit gibt, das Geschehen auf der Straße neben dem Fahrzeug zu beobachten. Dies senkt das Risiko bei Abbiege-Vorgängen erheblich. Mit nur zwei Trittstufen kann der Fahrer leicht aus der Kabine ein- und aussteigen. Der Renault Trucks D 2,1 m verfügt über einen Kehrmaschinenaufbau des Faun-Typs Viajet 6.

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Renault Trucks C 2,3 m 320 4x2 Dank des schmalen, abgesenkten Fahrerhauses ist der C 2,3 m ein ideales Fahrzeug für die Bauund Entsorgungsbranche im innerstädtischen Einsatz. Sein Global-Fahrerhaus steht für angenehmen Kabinenkomfort bei gleichzeitig hoher Robustheit. Der luftgefederte Fahrersitz verfügt zudem neben der Sitzheizung und Sitzbelüftung über zahlreiche weitere Zusatzfunktionen. Ein treppenförmiger Einstieg bei gleichzeitigem niedrigem Kabinenboden sorgt für einen entspannten und sicheren Zustieg.

Auch dieses Fahrzeug verfügt über die VisionBeifahrertüre und senkt damit das Risiko bei Rechtsabbiege-Vorgängen. Die Parabelfederung an der Vorderachse unterstützt in Verbindung mit der Luftfederung am Antriebsachsaggregat einen hohen Fahrkomfort bei gleichzeitig ebenso hoher Widerstandfähigkeit des Fahrgestells. Zusammen mit dem serienmäßigen automatisierten OptidriverGetriebe mit Offroad-Funktion qualifiziert ihn dies zugleich für den Einsatz auf der Straße, aber auch im Gelände und bei allen Witterungsbedingungen. Als Antrieb fungiert die 320-PS-Variante des 7,7 l großen Common-RailMotors DTI 8. Bergab sorgt die verstärkte, an die Betriebsbremse gekoppelte Motorbremse Optibrake mit bis zu 230 PS Bremsleistung für zusätzliche Sicherheit. Das IFAT-Fahrzeug ist mit einem Meiller-Absetzkipper des Typs AK 12 MT ausgestattet.

RENAULT TRUCKS

Auch Renault Trucks stellt auf der IFAT 2018 sein Produktportfolio für den Transport im Entsorgungs- und Kommunalbereich vor. Die französische Marke unter dem schwedischen Dach von Volvo Trucks zeigt insgesamt vier Fahrzeuge, die D-Baureihe wird beispielsweise durch einen D 2,1 m (D16) mit Faun-Kehrmaschinenaufbau präsentiert. Aus seinem Baustellenprogramm zeigt Renault Trucks den C als 4x2-Fahrgestell. Das Fahrzeug verfügt über einen MeillerAbsetzkipperaufbau und eignet sich besonders für die Bau- und Entsorgungsbranche. Die T-Baureihe wird mit einem T 480 in der 6x2-Version mit einem Meiller-Abrollkipper vertreten sein. Erstmals in Deutschland ist – ebenfalls aus der D-Reihe – der D Access mit einem Olympus-Hecklader des Typs 19N zu sehen. Das besonders für die innerstädtische Abfallentsorgung konzipierte Niederflur-Fahrzeug hat eine Gesamtbreite von nur 2300 mm.

Der Renault Trucks D 2,1 m verfügt über einen Kehrmaschinenaufbau des Typs Faun-Viajet 6. Motor mit Common-Rail-Einspritzung. Mit 480 PS und 2 400 Nm maximalem Drehmoment ist das Fahrzeug auch bei schweren Lasten kraftvoll unterwegs. Für einen hohen Komfort im Sleeper-Cab-Fahrerhaus des Messefahrzeugs sorgen unter anderem ein beheizbarer Fahrersitz mit Lendenwirbelstütze, ein

Kühlschrank mit 24 l Volumen sowie eine Fernbedienung für alle Komfortfunktionen im Bereich der Liege. Die Aufbauausrüstung des Fahrzeugs umfasst einen Meiller Abrollkipper des Typs RS 21.70. §

Renault Trucks Stand C6.305

Renault Trucks T480 6x2: Robust für Lasten bis zu 26 t Der Renault Trucks T ist mit seinem Abrollkippaufbau besonders für schwere Lasten geeignet. Das luftgefederte 6x2-Fahrgestell mit 4 800 mm Radstand und 2,5 m breitem Fahrerhaus verfügt über ein automatisiertes Optidriver-Getriebe. Angetrieben wird das Fahrzeug über einen 12,8 l großen Euro-6-Step-C-

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trieb sowie Allradantrieb möglich. Bei der Entwicklung der Motoren standen Sparsamkeit und Robustheit im Fokus. Der 1 968 cm³ große 4-Zylinder-Dieselmotor ist in vier Leistungsstufen von 102 PS bis 177 PS erhältlich.

MAN

Flexibilität, Wirtschaftlichkeit, Umweltbewusstsein, Praxistauglichkeit, Effizienz, Zuverlässigkeit – Kommunen und Unternehmer in der Entsorgungswirtschaft, im Straßenbetriebsdienst und im Winterdienst stellen hohe Ansprüche an ihre Fahrzeuge. Entsprechend stellt MAN auch diese Eigenschaften in den Mittelpunkt seines IFAT-Messestandes. Das Unternehmen nimmt an der Messe mit fünf Branchenfahrzeugen teil: Außer einem TGE handelt es sich um je zwei TGM und TGS. om Transporter bis zum vierachsigen Fahrgestell stattet MAN den Fuhrpark der Kommunalbetriebe und Unternehmer als Fullrange-Anbieter von 3 t bis 44 t aus. Seit April letzten Jahres führt MAN den TGE, seinen leichten Transporter mit dem Löwen im Kühlergrill sukzessive in verschiedene europäische Märkte ein. Somit bietet MAN ein umfangreiches Nutzfahrzeugprogramm in den Baureihen TGE, TGL, TGM, TGS und TGX.

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Erstmals auf der IFAT – MAN TGE Zum ersten Mal auf einer Branchenmesse stellt MAN ein Kom-

MAN

Mit Messequintett in München

Neuer D08-Motor für die Baureihen TGL und TGM

Zum ersten Mal auf einer Branchenmesse stellt MAN ein Kommunalfahrzeug aus der Baureihe TGE aus. munalfahrzeug aus der Baureihe TGE aus. Der ausgestellte TGE 5.180 zeigt eine branchengerechte Ausstattung: Zwillingsbereifung, Heckantrieb und verstärktes Fahrwerk kennzeichnen den 5-Tonner mit der Einzelkabine. Fahrerhausfarbe Orange und orange Rundumkennleuchten gehören zur typischen Kommunalausstattung. Im Winter lässt sich an einer Montagevorrichtung der Schneepflug befestigen und auf dem werkseitig lieferbaren Dreiseitenkipper ein Streuer aufsetzen. Beim TGE stehen grundsätzlich zwei Radstände, drei Über-

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hänge und drei Dachhöhen zur Wahl. Für die Fahrgestelle gibt es Einzel- und Doppelkabinen. Bei entsprechender Konfiguration ergibt sich eine maximale Nutzlast von 1,5 t beim 3,5-Tonner und bei dem Kastenwagen ein maximales Laderaumvolumen von 18,4 m³. Der Einstieg in die Baureihe MAN TGE beginnt bei 3 t zulässigem Gesamtgewicht. Das obere Ende der Gewichtsklasse liegt bei 5,5 t mit einer zwillingsbereiften Hinterachse. Die Wahl des Antriebs fördert die Variantenvielfalt. In Abhängigkeit des zulässigen Gesamtgewichts sind Front- und Heckan-

Die Baureihen TGL und TGM stattet MAN mit einem neuen Motor aus der Motorenbaureihe D08 aus. Das als Vier- und Sechszylinder erhältliche Antriebsaggregat setzt auf eine reine SCR-Abgasnachbehandlung. Das Angebot der Vierzylindermotoren D0834 mit 4,6 l Hubraum startet mit 160 PS und 800 Nm maximales Drehmoment. 190 PS mit 750 Nm und 220 PS mit 850 Nm lauten die weiteren Leistungsstufen. Die Vierzylinderversion kommt ausschließlich beim MAN TGL zum Einbau. Mit 6,9 l Hubraum in der Variante mit 250 PS und 1 050 Nm ist der Sechszylinder D0836 die Top-Motorisierung für den TGL und zugleich die Einstiegsversion für den TGM. Weitere Varianten verfügen über 290 PS und 1 150 Nm, sowie 320 PS und bis zu 1 250 Nm maximales Drehmoment. In allen D08-Motoren sollen SCR-Abgasreinigungstechnologie und höhere Verbrennungstemperaturen für eine 3 % bis 5 % verbesserte Kraftstoffeffizienz sorgen. Die ganze Baureihe

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ist, je nach Leistungsstufe, dank eines weniger komplexen Aufbaus, bis zu 103 kg leichter. Alle neuen D08-Euro-6c-Motoren können ohne nachträgliche Umrüstung mit synthetischem Biodieselkraftstoff nach EN 15 940 betrieben werden. Ein weiterer Vorteil ist das verlängerte Wechselintervall beim Motorenöl. Es beträgt, bei Verwendung von Ölen, die MAN freigegebenen hat, nun je nach Einsatz des Fahrzeuges bis zu 80 000 km. Mit der neuen Motorengeneration kommt eine überarbeitete Anfahr- und Schaltabstimmung und für das 6-Gang- sowie auch 12-Gang-TipMatic-Getriebe ist Idle Speed Driving verfügbar. Diese Getriebefunktion ermöglicht langsames Fahren bei Leerlaufdrehzahl und geschlossener Kupplung, ohne das Gaspedal zu betätigen. Die Fahrgeschwindigkeit bleibt konstant und es reduziert sich der Kupplungsverschleiß. Die MAN-TipMatic im 12-Gang-Getriebe bietet überdies weitere Funktionen zur Effizienzsteigerung: Speed Shifting für schnelleres Schalten zwischen den drei höchsten Gängen sowie EfficientRoll für verbrauchsreduzierendes Rollen. Effizienter Fahrzeugeinsatz im Kommunalbetrieb und auf

PALFINGER.DE

dem Bauhof bedeutet, das Fahrzeug das ganze Jahr über flexibel verwenden zu können. Dafür steht der ausgestellte MAN TGM 15.290 4x4 BL. Das C-Fahrerhaus zeigt die dunkle Innenausstattung mit der Bezeichnung »urban concret«. Der Mittelsitz mit Dreipunktgurt wurde ergänzt, damit der Fahrer zwei Kollegen mitnehmen kann. 265 mm mehr Platz bietet der Besatzung die Verlängerung der C-Kabine. Das erweitert den Stauraum hinter den Sitzen, der gerne für die Unterbringung und das Aufhängen von Arbeits- und Wetterschutzkleidung genutzt wird. Damit der MAN TGM viele Aufgaben erfüllen kann, ist er mit einem Hakenabrollgerät ausgestattet. Die Wechselpritsche mit dem angebauten Ladekran schultert alle anfallenden Transportaufgaben.

Optimiertes Interieur für TG-Reihe Noch praxisorientierter und nutzerfreundlicher präsentiert sich der neue Innenraum der gesamten TG-Baureihe. Design, Funktionalität und Ergonomie stehen im Blick. Im Hauptinstrument befindet sich ein hochauflösendes 4"-Farbdisplay. Seine verschiedenfarbigen Anzeigen unterstützen Lesbarkeit und Orientierung. Etwaige Warnmeldungen und

weitere Informationen sind so noch schneller zu erfassen. Neu strukturierte Funktionalität zeigt auch das zentrale Schalterund Bedienfeld. Zusammengehörende Schalter sind für eine intuitivere Handhabung in Gruppen organisiert und oft genutzte Funktionen, wie beispielsweise der Drehschalter für das automatisierte Getriebe MAN TipMatic, befinden sich jetzt in diesem Hauptbedienfeld. Das neue Schalter- und Bedienkonzept ist zukünftig in allen MAN-Lastwagenbaureihen identisch.

Viel Leistung und hohes Drehmoment – TGS 35.500 als 4-Achser 500 PS stellen »Top of the Range« beim MAN TGS dar. Den 6-Zylinder-Motor mit 12,4 l Hubraum aus der Baureihe D26 gibt es in der Euro-6-Ausführung in den Leistungsstufen 420 PS, 460 PS und 500 PS. Hohe Fahrzeuggewichte, anspruchsvolle Topografie oder der Bedarf, viel Leistung und starkes Drehmoment am Nebenabtrieb abzugreifen, lauten die Argumente für die Wahl der 500-PS-Ausführung in der Kommunal- und Entsorgungswirtschaft. Das Gebläse der Vacuumanlage, die für die Saugkraft eines Saugwagens, Kanalreinigungsfahrzeugs, Saugspülers oder Saugbaggers sorgt, benötigt ein besonders hohes Dreh-

moment. Die 2 500 Nm, die der 500 PS starke D26-Motor bei 930 min⁻¹ bis 1 350 min⁻¹ leistet, vermittelt der von OMSI zugelieferte und auf Kundenwunsch zwischen Motor und Getriebe eingebaute Nebenabtrieb an den Aufbau. Neu in einem MAN TGS Euro 6 ist dessen Kombination mit der automatisierten Schaltung MAN TipMatic. MAN stellt mit dem MAN TGS 35.500 8x4-4 BL einen Vierachser mit der Achsanordnung 1+3 aus. Angetrieben sind die beiden mittleren Achsen, die gelenkte Nachlaufachse trägt acht Tonnen. Das Fahrgestell ist vorgesehen für den Aufbau eines Saugbaggers. Hier spielt diese Achsanordnung den Vorteil der opti-

MAN Stand C6.317 malen Achslastverteilung aus. Während das voluminöse Gebläse vorne im Aufbau positioniert ist, sitzen der Laderaum für das Sauggut und der Saugrüssel mit dem Auslegerarm über den Hinterachsen. Zu den weiteren Argumenten für den 1+3-Achser zählen bessere Wendigkeit und geringerer Reifenverschleiß im Vergleich zur weit verbreiteten Anordnung von je zwei Achsen vorne und hinten. §


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MÜLLER MITTELTAL

Für Roll- oder Absetzbehälter oder gleich für beides Trotz robuster Bauweise bringt der TM-TA dank gewichtsoptimierter Bauweise lediglich 2,25 t auf die Waage. Damit bietet er bei einem Gesamtgewicht von 14,4 t eine Nutzlast über 12 t und somit viel Ladungskapazität, was die ein oder andere Fuhre ersparen kann.

So unterschiedlich Rollbehälter und Absetzmulden sind, so unterschiedlich und flexibel müssen die Transportfahrzeuge sein, soll der Transport für den Unternehmer wirtschaftlich sein. Müller Mitteltal bietet für die Entsorgungs- und Recyclingbranche eine breite Palette an Anhängern in zwei- oder dreiachsiger Ausführung und in Drehschemel- oder Tandembauweise und stellt diese auch auf der kommenden IFAT vor.

Der nimmt alle mit Sind bei einem Behälter die Rollen beschädigt, war die Aufnahme solcher Behälter problematisch. Mit dem von Müller Mitteltal entwickelten Rollschlitten soll dieses Problem der Vergangenheit angehören. Der Rollbehälter wird auf den Rollschlitten

Müller Mitteltal Stand FGL.811/9

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aufgesetzt und in Position geschoben bis er seine Transportposition erreicht hat. Dort wird er mit der bewährten pneumatischen Verriegelung auf dem Fahrgestellrahmen fixiert. Den Rollschlittenanhänger liefert Müller Mitteltal in 19,5"-Zwillings- oder 22,5"-Single-Bereifung für Rollbehälter bis 7 000 mm Länge.

Der Kombinierer Bei wechselnden Transporten von Rollbehältern und Absetzbehältern heißt die Lösung RA-TKombi, der in 2- oder 3-achsiger Ausführung für 18 t oder 24 t Gesamtgewicht geliefert wird. Der Kombi-Anhänger in niedriger Bauweise mit 17,5"- oder 19,5"Bereifung rollt auf einem luftgefederten Marken-Achsaggregat. Das niedrige Eigengewicht liefert für beide Gesamtgewichtsklassen Nutzlastangebote bis zu 14,6 t. Auf der Ladefläche finden

MÜLLER MITTELTAL

er Klassiker für den Rollbehältertransport ist unter der Bezeichnung RA/RA-T im Produktkatalog der Schwarzwälder zu finden. Der zweiachsige Anhänger mit niedrigem Eigengewicht ist bei 18 t Gesamtgewicht für eine Nutzlast bis zu 15 t ausgelegt. Transportiert werden können Rollbehälter nach DIN 30 722 bis maximal 7 000 mm Länge. Sicherheit liefert die kraftschlüssige Verriegelung, die durch zwei pneumatische Querspanneinheiten den Behälter exakt auf den Fahrgestell-Längsträgern fixieren. Das Sicherungssystem ist DEKRA-zertifiziert. Das Fahrgestell ist feuerverzinkt. Möchte ein Nutzer sein Fahrzeug lackiert, bekommt er eine hochwertige 2K-Zinkphosphat High solid Grundierung mit 2K-Acryl Decklackierung.

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Rollbehälter von 5 000 mm bis 7 000 mm Halt.

Ein Bagger darf mit Einen Schritt weiter in der Kombi unterschiedlicher Transportaufgaben geht der Kombi-Tieflader TRA. Neben Rollbehältern und Absetzbehältern ist er auch für den Transport von Baumaschinen geeignet. In zwei- oder dreiachsiger Ausführung für 18 t oder 24 t zulässigem Gesamtgewicht mit Auffahrschräge und Einschubrampen will er alles bieten, was ein professioneller Tieflader für den Maschinentransport benötigt. Der Kombi-Tieflader mit niedriger Bauweise schultert in Verbindung mit dem niedrigen Eigengewicht Nutzlasten von 13,7 t oder 18,8 t.

Mit Knopfdruck sichern Als TM kennzeichnet Müller Mitteltal die Baureihe der Tiefladeanhänger für Absetzmulden. In

2- oder 3-achsiger Bauweise, mit offener oder geschlossener Fahrgestellkonstruktion für den Transport von bis zu zwei Absetzbehältern. Wird der Anhänger mit der von der DEKRA zertifizierten Ladungssicherungseinrichtung HydroFixx ausgestattet, verfügt der Bediener über hohen Bedienkomfort und funktionale Sicherheit. Der Absetzbehälter wird auf der Ladefläche abgestellt und stirnseitig durch einen Anschlag gesichert. Die seitliche Behälter-Zentrierung erfolgt durch je zwei Steckkeile. Anschließend werden hydro-pneumatisch auf jeder Seite Klemmbalken angepresst, die den Behälter in seiner Position fixieren.

Elf Tonnen für die Altstadt Für Einsätze in innerstädtischen Bereichen bietet Müller Mitteltal den Tandem-Anhänger TM-TA City an. Der kompakt gebaute und wendige Tandemanhänger ist für die Aufnahme von Behältern bis zu 10 m³ nach DIN 30 720 konzipiert. Mit einer Gesamtlänge von ca. 5 600 mm ist er nur wenig länger als ein Pkw und benötigt dementsprechend auch wenig Arbeitsfläche bei der Be- und Entladestelle sowie in geparkter Position. §

Bis zu 7000 mm lange Rollbehälter nimmt der in der Recycling- und Entsorgungsbranche bewährte Anhänger aus der Baureihe RA/RA-T auf.


Seine neue Thermoisolierung für S.KI-Sattelkipper stellt Schmitz Cargobull auf der IFAT vor.

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SCHMITZ CARGOBULL

Thermo-Isolierung weiterentwickelt Im Fernstraßenbau gelten gestiegene Anforderungen für den Asphalttransport mit dem Ziel einer langfristigen Qualitätsverbesserung der Belastbarkeit des Straßenbelags. Um eine Abkühlung des Einbaumaterials während des Transports zu verhindern, ist eine Thermo-Isolierung der Mulde notwendig. Bei der Übergabe des Asphalts muss die Qualität der Lieferung mit einer Temperaturmessung nachprüfbar sein. Schmitz Cargobull präsentiert auf der IFAT eine weiterentwickelte Thermo-Isolierung für seine Stahl-Rundmulde. Dabei wurde besonders Augenmerk auf die Gewichtsreduzierung gelegt. Das Ergebnis sind 200 kg mehr Nutzlast für den Kunden beim Sattelkipper S.KI mit einer 24 m³ fassenden Stahlrundmulde (SR 7.2; Bordwandhöhe: 1460 mm). urch die Neugestaltung des Aufbaus der Isolierung, bei dem das Isoliermaterial und das Außenblech nicht mehr miteinander verbunden sind, wird eine segmentierte Isolierung der Seitenwand möglich. Bei Beschädigung, zum Beispiel durch seitliches Anfahren von Radladern, können die einzelnen Segmente künftig einfach ausgetauscht werden. Als Isoliermaterial kommt ein wasserresistenter, elastomerer Schaumstoff zum Einsatz, der die geforderten Werte entsprechend Einsatzankündigung des Bundesverkehrsmi-

SCHMITZ CARGOBULL

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Alle Thermomulden von Schmitz Cargobull verfügen über zwei gut zugängliche Messöffnungen pro Seitenwand, die eine manuelle Temperaturmessung sicher vom Boden aus und direkt im Ladegut ermöglichen.

nisteriums sowie den Standard der geplanten DIN-Norm erfüllt. Ein weiterer Vorteil des segmentierten Aufbaus ist die einfache Demontage der Isolierung vor Schweißarbeiten in der Mulde (z. B. dem Einschweißen eines Verschleißbleches), sodass eine Beschädigung des Isoliermaterials vermieden wird. Aufgrund der Anpassung im Bodenbereich der Mulde ist es nun möglich, den gewohnt niedrigen Schwerpunkt auch für die isolierte Ausführung beizubehalten. Die neue Isolierung erlaubt zudem eine größere Varianten-

vielfalt, womit auch isolierte Mulden für andere europäische Märkte darstellbar sind, zum Beispiel in der Systemlänge SR 8.2 für den belgischen Markt. Das Modellprogramm Stahlrundmulde (SR) mit Thermoisolierung umfasst die Varianten der Systemlänge SR 7.2 für das Volumen von 24 m³ und 27 m³ (Bauhöhen 1 460 mm bzw. 1 660 mm) sowie die Systemlänge SR 8.2 für das Volumen von 27 m³ (Bauhöhe 1 460 mm). Je nach Bedarf stehen verschiedene Boden- und Seitenwand-Kombinationen zur Auswahl (Seitenwände 3,2 mm/4 mm/5 mm, Boden 4 mm/5 mm/6 mm). Außerdem besteht die Wahl zwischen verschiedenen Rückwandklappenvarianten und Verdeck-Systemen.

Aluminium-Kastenmulde Parallel zur Stahlrundmulde wird auch die Aluminium-Kastenmulde mit einer Vollisolierung angeboten. Die gewichtsop-

Schmitz Cargobull Stand C5.105/204

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Schwerpunkt und kann z. B. mit allen Optionen für die Muldenabdeckung aus dem Standardprogramm kombiniert werden. Alle Mulden können auch für den nachträglichen Einbau einer Mess-Sensorik vorbereitet werden. Die Thermomulden von

Schmitz Cargobull verfügen über zwei gut zugängliche Messöffnungen pro Seitenwand, die eine manuelle Temperaturmessung sicher vom Boden aus und direkt im Ladegut ermöglichen. Ein Aufenthalt beim Abkippen im Gefahrenbereich zwischen Fertiger

und Kipper (Temperaturmessung im Bunker des Fertigers oder Beschickers) ist nicht erforderlich. Diese Messmethode ist inzwischen, wie Schmitz Cargobull informiert, mit der elektronischen Temperaturmessung gleichgestellt. §

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Wenn es eng wird in der City hilft der wendige Nutzlastriese

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Der Mini Carrier verdoppelt die Transportkapazität: Den Anhänger parken, die zweite Mulde mal eben solo durchtauschen und dann voll beladen zurück zum Entsorgungsbetrieb.

Der Mini-Carrier von Hüffermann ist ein kleiner und wendiger Allrounder für alle Einsatzfälle, in denen nur wenig (Abstell-) Platz zur Verfügung steht. Hüffermann Transportsyteme hat die Logistikabläufe in Ballungsgebieten analysiert und präsentiert auf der IFAT seinen neuen Zentralachsanhänger aus dem Carrier-Programm, der geradezu spielerisch Absetzmulden mit einem Volumen von 7 m3 bis 10 m3 transportiert. ur wenige Lkw-Absetzkipper nutzen auf Kurzstrecke einen Anhänger. Als Grund geben viele Unternehmen die Enge und das starke Verkehrsaufkommen in Innenstädten und die damit verbundenen Fahr- und Rangierprobleme an. Der Mini-Carrier verdoppelt die Transportkapazität bei optimaler Kompaktheit des Gliederzuges. Die Rush-Hour bzw. die generell hohe Verkehrsdichte in den Ballungsräumen erfordert eine gute Planung der Touren, um leere Behälter auszuliefern bzw. Absetzmulden im Austauschverfahren

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Hüffermann Stand C6.217

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zu bedienen. Der Mini Carrier ist nicht länger als ein MittelklassePkw und kann auch in einer Parklücke abgestellt werden, während der Motorwagen den Behälterwechsel einige Straßen weiter schnell vornehmen kann. Der Mini Carrier ist ein wendiger Transportanhänger für Absetzbehälter nach DIN 30 720/ 30720-1 und speziell für die Baustellenbestückung und im Entsorgungsbereich für Kurzstreckeneinsätze konzipiert. Der Nutzlastriese ist schnell angehängt und erfüllt bei geringem Kraftstoff-Mehraufwand seine Aufgaben. Neben einer breiten Auswahl an Sonderausstattungen – wie Rückraumüberwachung oder auch Parklichtsystem – stehen drei Ladungssicherungsvarianten zur Verfügung – die kombinierte Ladungssicherung mit

Zurrkette und Gewindespanner oder die Zurrwinde Safetyfix, alternativ auch die kettenlose Ladungssicherung mit Multifix. Sonderausführungen, beispielsweise für den Transport einer Müllpresse, sind optional lieferbar. Die neue Hüffermann-Produktlinie City Line wird in zwei Fahrgestelllängen angeboten: HTM1435 für Mulden nach DIN 30 720 und DIN 30 720-1 in Größen von 5 m³ bis 10 m³ und die Variante HTM1440, die Mulden nach gleicher DIN, aber bis 20 m³ transportieren kann. Das IFAT-Messefahrzeug ist mit der kettenlosen Ladungssicherung Multifix ausgestattet. Die seitliche Ladungssicherung übernehmen Zentrierfixe, die über eine exzentrische Lagerung auf die entsprechende Behälterbreite eingestellt werden können. §


Bau- und Nutzfahrzeuge

TOP-THEMA

Ladungssicherung Fahrzeugeinrichtung Tieflader – Kipper Flotten-Management Ausrüstung und Zubehör


Hochfester Stahl spart Gewicht und sichert schwere Lasten Wenn es um Ketten aller Art geht, führt am schwäbischen Unternehmen RUD kaum ein Weg vorbei. Der Hersteller von der Ostalb setzt auf die Handwerkskunst des Schmiedens und verbindet sie mit den aktuellsten Erkenntnissen der Metallverarbeitung. So ist schon vor zehn Jahren ein Material entstanden, dessen Eigenschaften heute noch genauso gefragt sind wie damals.

In Sachen Ladungssicherung haben die Tieflader-Hersteller ihre Hausaufgaben gemacht. Bei den Baumaschinen-Herstellern sehe ich noch Potenzial, um bessere Voraussetzungen für eine effiziente Ladungssicherung zu schaffen.« Hermann Kolb, Bereichsleiter Anschlag- und Zurrketten sowie Lastaufnahmemittel bei RUD

Ladungssicherung vom Profi: Wenn es um den Transport von Baumaschinen auf Tiefladern geht, setzt sich Hersteller RUD für die sichere Verbindung beider Elemente ein – auch im Kontakt mit dem jeweiligen Hersteller.

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Von Jan Rieken ei Anschlagmitteln und Ladungssicherung will RUD »das richtige Produkt für die richtige Anwendung« bieten, sagt Hermann Kolb, Bereichsleiter für Anschlag- und Zurrketten sowie Lastaufnahmemittel. Um die richtige Anwendung sicherzu-

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stellen, gibt es die Produkte nicht im Direktvertrieb, sondern ausschließlich über Vertriebspartner aus dem Fachhandel. Dabei geht es nicht nur um externe Normen, die eingehalten werden müssen, sondern auch um eigene Kriterien, nach denen RUD die Ketten fertigt. Markantestes Bei-

Fakten RFID erleichtert Prüfung und Dokumentation > Als Antwort auf die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Prüfungen von Betriebsmitteln wie Anschlag- und Zurrmitteln sowie deren rechtssichere Dokumentation hat der Hersteller das »RUD ID-System« entwickelt. > Um die Regelungen einzuhalten, wie sie beispielsweise in der BetrSichV § 2 festgeschrieben sind, müssen die Unternehmen nicht mehr so aufwendig vorgehen und sparen Ressourcen. > Das neue System soll diese Prozesse effizient, schlank, sicher und einfach machen: Mittels RFID-Technologie (RFID = radio-frequency identification) können sämtliche Serienbauteile von RUD mit einem Klick berührungslos, fehlerfrei und schnell identifiziert, registriert und optional in einem Cloud-basierten System verMittels RFID-Technologie (RFID = radio-frequency identification) können sämtliche Serienbauteile von RUD mit einem Klick berührungslos, waltet werden. > Mit einem Klick lässt sich die Identifikationsnummer erfassen und fehlerfrei und schnell identifiziert, registriert und optional in einem Cloudübertragen – entweder an eine Software oder wahlweise auch in basierten System verwaltet werden. eine PC-Anwendung wie »Word«, »Excel« oder »SAP«. > Die erweiterbare »AYE-D.NET«-Applikation unterstützt bei der Prüfung, Verwaltung und Dokumentation prüfpflichtiger Bauteile: Digitale Pflege, Analyse, Verwaltung von Produktdaten, Prüfberichten sowie Dokumenten (effiziente Prüfungsdurchführung, automatische Prüfungserinnerung zu den gesetzlich vorgeschriebenen Prüfungen, automatische Prüfberichte) sind ebenso möglich wie digitale Anknüpfung an aktuellste Produktinformationen und Dokumente (beispielsweise Prüfzeugnisse) mit Zugriff auf das RUD-Webportal. > Die Software ist erweiterbar für verschiedene prüfpflichtige Arbeitsmittel (neben Anschlag- und Zurrmitteln auch z. B. Arbeitsbühnen, Rolltore, etc.).

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spiel hierfür ist die Farbe Pink, die sich RUD als eingetragenes Warenmuster schützen ließ.

Tieflader-Hersteller haben Hausaufgaben gemacht In Aalen ist man stolz darauf, bei vielen Entwicklungen im Kettenbereich Vorreiter zu sein bzw. auch gewesen zu sein. Kolb nennt Meilensteine wie die erste BG-Zulassung der Güteklasse 5 (H 1 – 5) im Jahre 1967, gefolgt 1972 von der ersten Zulassung für die Güteklasse 8 (H 1 – 8) und der Entwicklung des BaukastenPrinzips, das eine stets richtige Zuordnung von Ketten an Bauteilen und Aufhängegliedern gewährleistet. Mitte der 1980er-Jahre folgte die Entwicklung erster Anschlagpunkte »als Reaktion auf die vielen Unfälle, über die uns aus dem Markt berichtet wurde«, erläutert Kolb, der seit mehr als 30 Jahren im Unternehmen ist und vieles selbst miterlebt hat. Unfälle durch schlecht gesicherte Ladung zu vermeiden, ist auch heute eines seiner größten Anliegen. Dafür ist er auch in Kontakt mit Tieflader-Herstellern, damit die Transportgeräte


Oft zu wenig Anschlagpunkte Immer wieder tritt er nun an die Hersteller von Baumaschinen heran, damit sie es den TiefladerHerstellern gleich tun und für ausreichend Möglichkeiten zur Ladungssicherung beim Transport der Maschinen sorgen. »Es hat ja keiner mehr Zeit und alles muss immer schneller gehen«, beklagt Kolb mit Blick auf die oft engen Zeitfenster, in denen große Maschinen von A nach B transportiert werden müssen. Dabei sei jeder Transport anders: »Es ist selten, dass immer die gleiche Maschine auf immer den gleichen Anhänger verladen werden muss«, stellt er fest. Um den Verlader und Fahrer mit dem nötigen Wissen zur umfassenden Gefahrenbeurteilung und korrekten Ladungssicherung auszustatten, bietet der Hersteller zahlreiche Broschüren und Schulungen im hauseigenen »Center for Chain Knowledge« oder auch vor Ort beim

Bau- und NutzKunden an. Dabei stellt Hermann Kolb klar, dass für Schäden bei fehlerhafter Ladungssicherung längst nicht nur der Fahrer haftet, sondern auch der Fahrzeughalter und der Verlader. »Im ungünstigsten Fall ist das natürlich ein- und dieselbe Person, aber es muss im Interesse aller sein, hier effiziente Lösungen anzubieten«, sagt Kolb. Und beim einen oder anderen Baumaschinen-Hersteller sei er auch schon vorstellig geworden mit konkreten Vorschlägen, wie sich der Transport der großen und teuren Maschinen sicher und ohne Gefahr für Menschen bewerkstelligen lässt. »Große Messen wie die Bauma sind dafür ein guter Platz«, sagt Messe-Profi Kolb: Man müsse nur bei der Anlieferung und beim Auf- und Abladen mal einen Blick werfen, und schon erkenne man, wo die Schwachstellen liegen.

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Hermann Kolb, Bereichsleiter für Anschlag- und Zurrketten sowie Lastaufnahmemittel (re.), und Jürgen Grubmüller, Marketingleiter Anschlagund Zurrketten sowie Lastaufnahmemittel, mit einer aus dem Werkstoff »ICE« – »Innovative Chain Evolution« gefertigten Zurrkette. Basis ist ein gemeinsam mit ThyssenKrupp entwickelter hochfester Stahl, der leicht, robust und resistent ist.

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mit einer ausreichenden Zahl an Zurrösen ausgestattet sind, die eine sichere Befestigung des Transportguts – meist einer Baumaschine – ermöglichen sollen. »Die Tieflader-Hersteller haben hier ihre Hausaufgaben gemacht«, lobt der Ladungssicherungs-Experte. Mit Goldhofer zum Beispiel hat RUD eine Zurröse entwickelt, mit der sich eine Baumaschine auch über Eck verzurren lässt, wenn sie breiter ist als der Anhänger. Andere Hersteller verbauen mittlerweile auf jedem Meter eine Zurröse.

Material spart Gewicht und schont Ressourcen Um die passenden Anschlagund Zurrmittel in zeitgemäßer Qualität anbieten zu können, bringt RUD in der Fertigung umfangreiches Know-how zum Einsatz: Das Ergebnis von ausgeklügelten Prozessen beim Umformen, Schweißen, Wärmebehandeln, der Oberflächentechnik sowie dem Schmieden und Zerspanen sind neue Materialien wie der Werkstoff »ICE«. Dahinter steckt die »Innovative Chain Evolution«, die den Hersteller im Jahr 2007 zum Pionier der Güteklasse 12 gemacht hat. Basis ist ein gemeinsam mit ThyssenKrupp entwickelter hochfester Stahl, der leicht, robust und resistent ist. Bei mehr als 30 % Gewichtsersparnis bieten »ICE 120«-Ketten im Vergleich zur Güteklasse 8 bis zu 60 % mehr Tragfähigkeit und ei-

Als Hersteller hochwertiger Ketten versprechen wir nicht nur das Einhalten irgendwelcher Normen. Wir liefern Qualität ohne Einschränkungen in Produkten, die komplett in Deutschland gefertigt werden.« Jürgen Grubmüller, Marketingleiter Anschlag- und Zurrketten sowie Lastaufnahmemittel bei RUD

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Bei mehr als 30 % Gewichtsersparnis bieten »ICE 120«Ketten im Vergleich zur Güteklasse 8 bis zu 60 % mehr Tragfähigkeit und eine um 30 % höhere Oberflächenhärte.

Das Ergebnis von ausgeklügelten Prozessen beim Umformen, Schweißen, Wärmebehandeln, der Oberflächentechnik sowie dem Schmieden und Zerspanen sind neue Materialien wie der Werkstoff »ICE«. Dahinter steckt die »Innovative Chain Evolution«, die den Hersteller im Jahr 2007 zum Pionier der Güteklasse 12 gemacht hat.

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SPANSET

Ladungssicherung: Reibereien auf dem Lkw Morgens muss es fix gehen beim Beladen von Lkw und Transporter. Schnell alles auf die Ladefläche und ab zur Baustelle. Da kommt es schon mal vor, dass zentner- und tonnenschwere Gerätschaften ein eher lockeres Verhältnis zum Untergrund haben. Aber genau das darf nicht passieren, wie der Ladungssicherungsspezialist Spanset aus ÜbachPalenberg (NRW) betont. ei der Ladungssicherung tun sich Unternehmer, Fahrzeughalter und Fahrer noch immer schwer. Dabei gibt es kompliziertere Gesetze und Regeln als § 22 der Straßenverkehrsordnung. Demnach sind Ladung und Ladeeinrichtungen »so zu verstauen und zu sichern, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutschen, umfallen, hin und her rollen, herabfallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen können.«

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Es muss nicht immer die Kette sein Den meisten Menschen fallen beim Thema der Ladungssicherheit die Wörter Zurrgurt und Kette ein. Dabei sind ergonomische Zurrgurte längst aus dem schwergewichtigen Schatten der Eisenketten herausgetreten. Bis zu 112 t können sie mittels Direktzurren bei relativ einfachem

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ne um 30 % höhere Oberflächenhärte. »Der Werkstoff erfüllt auch unsere Nachhaltigkeitsansprüche«, erläutert Bereichsleiter Kolb: »Bei höherer Leistung werden weniger Material und Energie benötigt, gleichzeitig weist der patentierte Stahl eine hohe Zähigkeit auch bei niedrigsten Temperaturen auf.« Was laut Kolb in unseren Breitengraden das bedeutendere Argument sein dürfte: »Das reduzierte Gewicht erhöht die Ergonomie, schont den Rücken des Anwenders und spart Transportgewicht und somit Sprit«, erklärt er. Die pinkfarbene Spezialbeschichtung dient dabei nicht nur der Wiedererkennung der Marke, sondern auch zum Schutz vor scharfen Kanten sowie extrem hohen oder niedrigen Temperaturen. »Die Qualität dieser Produktreihe ist über jeden Zweifel erhaben«, sagt Kolb und verweist auf komfortables Handling und höhere Lebensdauer, wodurch sich der höhere Anschaffungspreis schnell amortisiere. Und der stellt laut Kolb kein Problem dar: »Das Premium-Segment erfreut sich weltweit großer Beliebtheit, die Zahlen steigen«, erläutert er. Auch ein steigendes Interesse auf Händlerseite sei zu verzeichnen, vor allem aus Mittel- und Südamerika, ergänzt Marketingleiter Jürgen Grubmüller. Die Ansprüche an Serviceund Beratungskompetenz sind hoch. »Wir wollen nicht jeden, aber den richtigen«, bringt Kolb es auf den Punkt – und den auch nur, wenn durch einen neuen Partner kein Unfriede bei den bestehenden Handelspartnern aufkommt. ∞

Unternehmen RUD Ketten Rieger & Dietz ist ein deutscher Hersteller für Ketten und wurde 1875 von Carl Rieger und Friedrich Dietz im schwäbischen Aalen gegründet. Im Jahr 1988 kam die Erlau AG in die Unternehmensgruppe, die in direkter Nachbarschaft witterungsbeständige Sitzbänke für den Außenbereich fertigt. RUD produziert heute mit rund 500 Mitarbeitern am Stammsitz Rundstahlketten zum Fördern, Heben, Ziehen, Anschlagen und Zurren als Gelände-, Reifenschutz- und Schneeketten. Seit dem Ausscheiden des kinderlosen Friedrich Dietz befindet sich das Unternehmen im alleinigen Besitz der Familie Rieger. Der RUD-Familienkonzern beschäftigt an Produktions- und Vertriebsstandorten in mehr als 120 Ländern, u. a. in Australien, Brasilien, Indien, Rumänien und den USA, knapp 1100 Menschen.

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Bestimmung des Zurrwinkels mit der kostenlosen Zurr-Rechner-App von SpanSet.

Handling sichern. Und als kostengünstiger gelten sie, so Spanset, auch.

Formschlüssig oder kraftschlüssig Je nach Ladegut bieten sich zwei Zurrmethoden an. Durch das Diagonalverzurren hält man Bagger, Walze und andere schwere Gerätschaften in Position. Dazu werden die Maschinen mit gekreuzten Gurten oder Ketten an Zurrpunkten »formschlüssig« befestigt. Das Gegenstück zur formschlüssigen ist die kraftschlüssige Ladungssicherung – das Niederzurren. In der Praxis komme, wie SpanSet informiert, diese Methode viermal so oft wie die Diagonalverzurrung zum Einsatz – insbesondere bei Gerüsten, Rohren, Betonteilen und dergleichen. Zurrgurte ziehen oder pressen dabei das Ladegut kräftig nach unten. Das erhöht die Reibung zwischen Ladung und Ladefläche und sichert das Material gegen Verrutschen.

Kostenlose Zurr-Rechner-App Die Regelwerke zur Berechnung der korrekten Ladungssicherung sind sperriger als die zitierte Vorschrift aus der Straßenverkehrsordnung. Wer es genau nachlesen will, sei verwiesen auf VDI 2700, Blatt 2:2014 und auf die DIN EN 12195-1:2011. Die dort aufgeführten und durchaus komplizierten Formeln schrecken den Praktiker eher ab, als dass sie ihn für die präzise Ausführung begeistern. Zudem setzen sie ein erhebliches Maß an Erfahrung voraus. Eine verlässliche Vorgabe versprechen neben Tabellen auch Software-Programme wie


Hochwertige Matte, weniger Spannkraft

Schwere Maschinen werden in der Regel diagonal verzurrt.

der kostenlose »SpanSet-ZurrRechner« (iOS und Android). Er berücksichtigt Ladungsgewicht, Reibung und Zurrwinkel.

Vollgummi- oder Granulatmatten? Dringend gebotene Zusatzmittel gegen eine unkontrollierte Materialwanderschaft sind Antirutschmatten. Doch nicht alles, was nach Matte und rutschfest aussieht, kommt auch für die Ladungssicherung in Betracht, wie der Sachverständige Ralf Schmitz betont: »Das ausgediente Förderband aus dem Kieswerk taugt genauso wenig wie

die Gummireste, die der Bauunternehmer irgendwo aufgetrieben hat.« Auch Antirutschmatten unterliegen VDI-Richtlinien, ihr Material muss Mindestkriterien erfüllen. Schmitz gehört zum Produktmanagement von SpanSet. Sein Tipp für den Praktiker: »Vollgummimatten sind einfach zu säubern und widerstehen dem Hochdruckreiniger. Außerdem lassen sich Eisschichten durch einfaches Biegen entfernen.« Aber auch für die offenporigen Granulatmatten hat Schmitz was übrig. »Die sind besonders resis-

Die Wirksamkeit der Antirutschmatte sei, wie Schmitz informiert, geradezu verblüffend. Platziere man eine Ladung von 10 t auf einer hochwertigen Ausführung, reiche bei den Zurrgurten eine Spannkraft von rund 3,5 t (3 500 daN). Um die gleiche Ladung bei verschmutzter Ladefläche und ohne Rutschmatte zu sichern, bedarf es nach SpanSetAngaben gut und gerne der zehnfachen Spannkraft. Antirutschmatten sind auch eine geeignete Standfläche für Kisten, in denen Werkzeuge, kleine Materialchargen und anderes Zeug zur Baustelle gelangt. Dieser Kleinkram addiert sich schnell auf mehrere Zentner, die nie ungesichert über die Ladefläche purzeln dürfen. Geeignete Kisten sollte man wie jede andere Ladung niederzurren. Schmitz hält in diesem Zusammenhang noch einen Ratschlag bereit: »Die meisten hören es zwar nicht gerne: Aber die Ladefläche muss sauber sein.

Die Fahrzeugeinrichtung.

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Antirutschmatten erhöhen die Reibung zwischen Ladefläche und Ladegut. Damit sinkt der Bedarf an Zurrmitteln.

tent gegen Schmutz, Staub und Erde.« Auf die Frage, bei bis zu welchem Gewicht solche Matten sinnvoll sind, hat Isaac Newton vor 300 Jahren die Antwort gegeben. Sie lautet: Der Widerstand gegen das Verrutschen der Ladung ist nicht von ihrem Gewicht abhängig, sondern von der Reibung. Ob Rüttler oder Holzplatte, unter identischen Standverhältnissen und bei gleicher Beschleunigung bewegt sich alles synchron. Aus diesem Grund ist es für jede Lkw-Ladung von Nutzen, wenn Antirutschmatten möglichst viel »Reiberei« erzeugen.

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Fakten Knackpunkte in Sachen Ladungssicherung > Auch bei kürzester Strecke gilt: Ladungssicherung muss sein! Ohne Wenn und Aber. > Zurrgurte niemals mischen/kombinieren: Unterschiedliche Materialien und Qualitäten führen zu unterschiedlichen Produkteigenschaften. Das wirkt sich auf das Verhalten der Gurte aus. > Zurrmittel müssen unbeschädigt sein. Für Reparatur und Wartung ist allein der Hersteller zuständig. > Niemand kann sich aus der Verantwortung stehlen: Fahrzeughalter, Versender und Fahrer haften für die Folgen einer fehlerhaften und unzulänglichen Ladungssicherung. > Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft hat eine 130 Seiten starke Informationsschrift »Ladungssicherung auf Fahrzeugen der Bauwirtschaft« publiziert. Download unter bgbau-medien.de/Fachthemen/Verkehr und Transport. Zudem hat SpanSet eine »Checkliste für den Transport von Baumaschinen« zusammengestellt. Download: bit.ly/2FMSLbL bott.de

bott. Effizient arbeiten.


L 3C

»Babyphon« für Zurrsystem

Über eine Funkverbindung erfährt der Fahrer, wenn sich etwas lockert. Dabei dokumentiert das »Babyphon« regelmäßig die aktuellen Vorspannkräfte – auch wenn alles passt.

Mit vorschriftsmäßig gesicherter Ladung losfahren, ist das eine. Aber wie überwacht der Mann am Lenkrad, dass die Gurte während der Fahrt das halten, was er von ihnen erwartet? Man kann schließlich nicht an jeder Haltebucht stoppen, um alles zu überprüfen. Hier kommt eine Innovation des digitalen Fortschritts ins Spiel, der sich auch auf der LkwLadefläche breitmacht. Das »CargoWatcher«-System von SpanSet erlaubt das durchgängige Überwachen der Vorspannkraft jedes einzelnen Zurrgurtes, ohne dass man rechts ran muss.

Nichts für »nebenbei« Doch alle digitalen und tabellarischen Assistenten sind ohne das verantwortungsbewusste Handeln des Menschen wertlos. Die Berufsgenossenschaft Bau diktiert es ihren Mitgliedern ins Gewissen: »Ladungssicherung ist keine Tätigkeit, die mal so nebenbei durchgeführt werden kann.« – Wer auf Nummer Sicher gehen will, sollte dieses Thema immer ganz weit oben platzieren, wenn es um Mitarbeiterschulungen geht und um die Definition von absoluten Muss-Bestimmungen. §

Ladungssicherung ist ein Thema für alle Betriebe und Personen, die Fahrzeuge beladen müssen. Die Firma 3C aus Deidesheim qualifiziert sich seit 1989 mit Komplettlösungen für die Optimierung der innerbetrieblichen Logistik. Auf Basis dieser langjährigen Erfahrungen auf diesem Spezialgebiet hat das Unternehmen eine praktische und hilfreiche App entwickelt: Die »CargoSecApp«.

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Niederzurren: Das Material wird auf die Ladefläche gepresst.

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Ladungssicherung leicht und sicher dokumentieren

ine einfache und sichere Dokumentation der ordnungsgemäß durchgeführten Ladungssicherung ist bislang oft schwierig und aufwendig. Methoden wie schriftliche Checklisten und eigene Foto-Ablage sind in der Praxis umständlich. Trotzdem ist die Dokumentation notwendig, da Gerichte im Ernstfall den Nachweis für die ordnungsgemäß durchgeführte Ladungssicherung auf dem Betriebsgelände erwarten. Die Firma 3C aus Deidesheim bietet seit 1989 Komplettlösungen für die Optimierung der innerbetrieblichen Logistik an. Auf Basis dieser Erfahrungen auf dem Spezialgebiet hat 3C die CargoSecApp entwickelt. »Mit der App stellt jeder Betrieb die ordnungsgemäße Dokumentation der Ladungssicherung einfach und kostengünstig sicher. Die zuverlässige und mühelose Nutzung der App beschleunigt und verbessert den Ablauf der gesamten notwendigen Prozesse«, betont 3C-Geschäftsführer Jörg Tischer. Die App nutzt zeitgemäße Smartphone-Technik, die es erlaubt, kinderleicht Fotos zu machen und alle relevanten Daten zum Fahrzeug, Auftrag, Ladung oder auch Fahrer zu erfassen. Die Daten werden auf einen firmeneigenen Server (oder in die Cloud) übertragen. Sie können automatisch weiterverarbeitet und ausgewertet werden. »Das Unternehmen erhält aussagekräftige Berichte und Statistiken: Vom Einzel-Bericht einer definierten Ladung mit allen wichtigen Inhalten, wie Fotos, Daten, Zeit, etc. bis zu umfassenden Aus-

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Steinchen wirken wie Kugeln, auf denen das Ladegut optimal gelagert durch die Gegend rutscht.«

Mit der CargoSecApp sind alle erforderlichen Daten jederzeit leicht und bequem abrufbar.« Jörg Tischer, 3C-Geschäftsführer

wertungen über einen bestimmten Zeitraum (Wochen, Monate, etc.), ist alles möglich«, betont Tischer.

Dokumente jederzeit abrufbar Mit der CargoSecApp lassen sich professionelle Checklisten für jeden Betrieb, für jede Abteilung, individuell definieren. Auch hier werden einschlägige Fotos, Dokumente oder notwendige Zusatzinformationen elektronisch erfasst, verwaltet und sind jederzeit abrufbar. Die Abläufe werden nach den gleichen, betrieblich festgelegten, Vorgaben abgearbeitet und sind dadurch jederzeit lückenlos nachvollziehbar. Die herkömmliche »Zettelwirtschaft«, mühsames Erstellen von Excel-Tabellen und ähnlich zeitraubende Tätigkeiten, sollen damit dann der Vergangenheit angehören. »Mit der CargoSecApp sind alle erforderlichen Daten jederzeit leicht und bequem abrufbar. Auch wenn im Ernstfall die ordnungsgemäße Ladungssicherung bewiesen werden muss, kann mit der App der einfache und vor allem sichere Nachweis gerichtsverwertbar geführt werden«, so Tischer. •


MAROTECH

ie neuen Antirutschböden aus deutscher Produktion wollen durch höchste Funktionalität zum Selbstverkleben aufwarten und müssen nicht ständig erneuert werden. Zudem sind die Böden TÜVund DEKRA-geprüft sowie leicht und belastbar. Wer auf der Suche nach einer leichten Antirutschmatte ist, die über eine starke Ge-

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räuschdämmung von über 85 % verfügt, eine rutschsichere Begehung durch Personen ermöglicht und eine schnelle Selbstverklebung ohne Werkzeuge bietet, soll mit den verschiedenen MTSecure-Antirutschböden richtig liegen. Im Kleingedruckten nennt Marotech einen Gleitreibwert von > 0,9, eine Rutschklasse bis R12, das geringe Gewicht (ab

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Das Sprichwort »Gut Ding will Weile haben« trifft auch auf die langjährige enge Zusammenarbeit des osthessischen Ladungssicherungsprofis Marotech mit den Experten zweier großer Klebemittelhersteller in Deutschland zu. Als Resultat der gemeinsamen intensiven Forschungsarbeit wird jetzt mit der MT-Secure-Produktfamilie eine neue Reihe von Antirutschlösungen auf dem Markt eingeführt, die als Langzeitlösung im Gegensatz zur eigenen Konfektionslinie für klassische Antirutschmatten steht.

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Hohe Funktionalität zum Selbstverkleben

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1 kg/m²) bei hoher Belastbarkeit, den starken Verschleiß- und Schlagschutz, sowie eine Geräuschreduktion von > 24 dBA. Das Produkt ist auf Wunsch selbstklebend, feuerfest und isolierend. Die Produkte sind verfügbar als Platten (2,5 m x 1,25 m), Rollen (bis 5 m x 1,25 m) und als individuelle Zuschnitte. §

Die MT-Secure-Produktfamilie steht für höchste Funktionalität zum Selbstverkleben.

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Ladungssicherung leicht gemacht Die Fahrzeug- und Betriebseinrichtungen von Bott gelten als besonders robust und langlebig, womit sie wie geschaffen für den Einsatz im Bauund Baunebengewerbe sind. Bott bietet zahlreiche praktische Lösungen an, um Material und Equipment im Laderaum eines Kastenwagens oder auf der offenen Ladefläche eines Pritschenfahrzeugs zu sichern. ine Fahrzeugeinrichtung des Typs Bott vario organisiert den Stauraum perfekt. Ganz gleich, welche Ansprüche der Nutzer an seine Fahrzeugeinrichtung stellt: Bott konfiguriert

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diese individuell nach Bedarf. Der Materialmix aus Stahl, Aluminium und Kunststoff der Fahrzeugeinrichtung Bott vario sorgt für ein geringes Eigengewicht und ist sehr hochwertig und wi-

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Für die Ladungssicherung auf Pritschenfahrzeugen bietet Bott beispielsweise das strapazierfähige Ladungssicherungsgewebe (Bild) und ein Pritschenstaufach an.

Neue Broschüre gibt Hilfestellung für den sicheren Transport von Betonfertigteilen

unehmende Kontrollen im Güterverkehr und strenge rechtliche Vorgaben stellen Hersteller von Betonfertigteilen und Transportunternehmen immer wieder vor große Herausforderungen und Unsicherheiten. Schließlich müssen beim korrekten Verladen und Transportieren von Betonfertigteilen von den Verantwortlichen verschiedenste Faktoren wie Bauform, Gewicht und Abmaße des zu transportierenden Materials berücksichtigt werden.

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Wer auf das Polytex-Flip-Label achtet, soll sich über längere Standzeiten seiner Zurrgurte freuen dürfen.

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Die Spezialisten der Firma Pfeifer Seil- und Hebetechnik aus Memmingen haben deshalb ein branchenspezifisches Handbuch erstellt, das alle wichtigen Tipps zum sicheren Transport von Betonfertigteilen vereint. Der praxisorientierte Ratgeber gilt nach Anbieterangaben in seiner Informationsfülle als einmalig auf dem Markt und will neben vielfältigen Handlungsempfehlungen, die anhand expliziter und bebilderter Beispiele verständlich erläutert werden, auch gleich mit den passenden Produktvorschlägen für die jeweilige Transportaufgabe aufwarten. Verladebeispiele aus der Praxis Neben einer allgemeinen Einführung zur Ladungssicherung werden verschiedene Produktgruppen aus Beton wie Wandelemente, Schachtringe und Deckenbinder detailliert betrachtet und mit Vorschlägen zur Sicherung abgebildet. Dabei steht die alltägliche Praxis bei der Verladung und dem Transport von Betonfertigteilen stets im Vordergrund. Zahlreiche Zusatzinformationen Auch die korrekte Handhabung und Beschaffung von Anschlag- und Zurrmitteln ist Teil des Prospekts. Ebenso wird auf Detailfragen wie Gesetzesvorgaben, Verantwortlichkeiten und die Frage, welche Fahrzeuge für den sicheren Transport von Betonfertigteilen geeignet sind, eingegangen. Zusätzlich zur Broschüre bietet Pfeifer umfangreiche Beratungen mit einem flächendeckenden Beraternetz sowie Schulungen zur La-

Pfeifer wartet auch für spezielle Transportaufgaben mit kundenspezifischen Lösungen auf. PFEIFER (2)

O PFEIFER – Wer sich schon immer gefragt hat, wie Betonfertigteile richtig verladen, gesichert und transportiert werden, dem will die neue PfeiferBroschüre »Transport von Betonfertigteilen« nun eine Hilfestellung geben.

Beim Transportieren von Schachtringen helfen Anti-Rutsch-Matten und Zurrgurte von Pfeifer.

dungssicherung. Darüber hinaus verfügt der Seilund Hebetechnikspezialist mit seiner Abteilung Mobile Services über einen deutschlandweiten Prüfdienst, der nicht nur sämtliche notwendigen Anschlagmittel und Hebezeuge wartet und repariert, sondern den Verantwortlichen auch die gesetzlich vorgeschriebene Arbeitsmittelprüfung abnimmt. §


derstandsfähig. Bei der Konstruktion der Fahrzeugeinrichtung legen die Bott-Entwickler großen Wert auf eine lange Haltbarkeit und hohe Strapazierfähigkeit. Ebenso wie auf die Sicherheit im Straßenverkehr – sei es für den Fahrer, andere Verkehrsteilnehmer oder die Fracht. Hierzu führt Bott regelmäßig Crashund Sicherheitstests in Zusammenarbeit mit der Automobilindustrie und dem TÜV durch. Alle Bott-vario-Produkte erfüllen aktuelle Sicherheitsrichtlinien im Straßenverkehr, so auch die Norm ECE R44.

Werkzeug und Material auf der offenen Ladefläche Für die Ladungssicherung von Werkzeug und Material wie auch den Schutz vor Diebstahl auf Prit-

Mehr Raum durch eine individuelle Fahrzeugeinrichtung Der Name Würth steht nicht nur für Produkte der Befestigungs- und Montagetechnik, sondern auch für den Bereich Fahrzeugeinrichtungen, in dem das Künzelsauer Unternehmen mit drei Produktlinien auf dem Markt ist. Zusätzlich zu den Fahrzeugmöbeln gehören auch Ladungssicherungsprodukte zum Verkaufsprogramm. Neben Gurten, Netzen, Planen, Stangen und Antirutschmatten sind Sonderbefestigungen für Gasflaschen oder Transportbehälter für Chemie erhältlich.

Ladungssicherungsgewebe und das Pritschenstaufach Bott bietet für die Ladungssicherung auf Pritschenfahrzeugen praktische Hilfsmittel an – zum Beispiel das strapazierfähige Ladungssicherungsgewebe und das Pritschenstaufach. Das Ladungssicherungsgewebe hält loses Transportgut sicher auf der Pritsche fest. Außerdem verhindert das blickdichte Gewebe Diebstahl. Das Pritschenstaufach bietet sicheren und sauberen Stauraum für Werkzeug und Material. Das Bott-Ladungssicherungsgewebe wurde in Anlehnung an die VDI-Norm 2700 geprüft. Erhältlich ist das Ladungssicherungsgewebe von Bott in vier Abmessungen, damit es auf alle gängigen Pritschengrößen passt. §

Die Ladungssicherung in Fahrzeugen ist für Handwerker ein sensibles Thema. Halter, Verlader oder Fahrzeugführer tragen eine gesetzlich verankerte Verantwortung für die eigene, aber auch für die Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer. Zum Planen von Fahrzeugeinrichtungen kann der Anwender bei Würth jetzt einen einfach bedienbaren Konfigurator nutzen, der sich schnell und komfortabel am heimischen PC oder unterwegs via Laptop, Smartphone und Tablet bedienen lässt. In wenigen Schritten ermittelt das Online-Tool das für den gewünschten Fahrzeugtyp passende Modul und Zubehör. Lediglich Marke, Typ und Rahmendaten sind einzugeben. Die passenden Optionen können direkt bestellt werden. ei Fahrzeugeinrichtungen sind vor allem individuelle Lösungen gefragt, um den Fahrzeuginnenraum bestens nutzen zu können. Würth bietet hierfür maßgeschneiderte Einrichtungssysteme und Sonderlösungen an,

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WÜRTH

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Für die Ladungssicherung und den Schutz vor Diebstahl auf Pritschen- und Pick-Up-Fahrzeugen bietet Bott den BottTainer an.

schen- und Pick-Up-Fahrzeugen entwickelte Bott den Bott Tainer. Eine robuste Rahmenkonstruktion verleiht ihm eine hohe Stabilität. Seitenteile und Boden des Bott Tainers sind aus strapazierbarem, verzinktem Stahlblech gefertigt, die Kanten zusätzlich verstärkt. Zahlreiche Möglichkeiten zum Aufteilen des Stauraums mit Schubladen, Bott Boxen oder Koffersystemen machen den Bott Tainer geradezu zu einem Multitalent.

die auf persönliche Arbeitsabläufe und Transportgüter abgestimmt werden. Mit seinem Sortiment von über 150 000 Produkten kennt Würth viele der unterzubringenden Produkte und kann diese fachgerecht in eine

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über mehrere Leasing-Zyklen einsetzbar ist. Sie sollte möglichst leicht sein, um eine größere Zuladung zu ermöglichen und ein ansprechendes Design haben.

Modular oder variabel? Die Würth-Fahrzeugeinrichtungen – ob modular in Stahl oder variabel in einem Mix aus Stahl, Aluminium und Kunststoff – werden im eigenen Haus entwickelt und von einer Tochtergesellschaft der Würth-Gruppe produziert. Das Unternehmen verzichtet bei der Produktion in der Pulverbeschichtung auf Lösungsmittel und kombiniert blei- und cadmiumfreies Pulver mit einer Rückgewinnung.

Zubehör Orsymobil in Ständerbauweise für hohe Individualität: Dank der speziellen Bauweise lässt sich die variable Würth-Fahrzeugeinrichtung bis ins Detail an die Bedürfnisse des Handwerks und der Servicedienstleistung anpassen. Fahrzeugeinrichtung einplanen. Je nach Fahrzeugtyp gibt es unterschiedliche Ansätze, Ladegut zu transportieren – entweder im Fahrzeug, oder auf einem Dachträger. Die Fahrzeugeinrichtung selbst ermöglicht den sicheren

Transport von Werkzeugkisten, Koffern, größeren Transportkisten mittels Kragarmregal oder durch Unterflurlösungen. Würth-Kunden legen dem Unternehmen zufolge Wert auf eine stabile Einrichtung, die auch

Würth führt zudem ein breites Sortiment zur Ladungssicherung im Programm und bietet informative Seminare an. Neben Gurten, Netzen, Planen, Spannstangen und Antirutschmatten sind Sonderbefestigungen für Gasflaschen oder Transportbehälter für Chemie erhältlich. Zudem führt Würth Kunststoffbehälter, die gegen die gebräuchlichsten Säuren und Lau-

gen resistent sind. Dachträger, Trittstufen, Aufstiegshilfen, Ladevorrichtungen oder auch Glasreffs runden das Programm ab. In seinen Tests prüft und optimiert das Unternehmen die sicherheitsrelevanten Teile und Technologien. Für die Zukunft rechnet Würth im deutschen Markt mit kleiner werdenden Fahrzeugen und einer leichteren Fahrzeugstruktur. Diesem Trend müssten auch die Fahrzeugeinrichtungen folgen. Branchenlösungen würden dabei als Selbstverständlichkeit gefordert. Im Hause Würth sieht man die Fahrzeugeinrichtung hier als Teil eines Nachschubkonzeptes – vom Fahrzeug bis in die Werkstatt. Die Systeme müssten dabei austauschbar sein. tü §

Orsymobil-Innendachträger samt Kopfzurrsystem.

»Mercedes-Benz TruckTraining« wird weltweit angeboten fuhrpark zusammenwirken. Es geht um die Optimierung der Gesamtkosten, die Verbesserung der Sicherheit und auch eine bessere Verfügbarkeit zur Erhöhung der Transporteffizienz. Um diese weltweit gültigen Anforderungen der eigenen Kunden zu unterstützen, bietet Mercedes-Benz mit »TruckTraining« neu ein standardisiertes Portfolio für Lkw-Fahrertrainings an. Das Trainingsportfolio geht vom Gruppentraining bis hin zur individuellen Betreuung eines Fahrers, um alle Potenziale im Fuhrpark zu identifizieren und nachhaltig zu verbessern. Auch auf individuelle Anforderungen des Kunden wird eingegangen und ein maßgeschneidertes Training für Fahrer, aber auch für Fuhrparkexperten angeboten. n Europa bietet »Mercedes-Benz TruckTraining« standardmäßig seit Jahren als Basisportfolio ein Theorietraining (»Eco-Training«) an. Aber auch die individuelle Betreuung einzelner Fahrer wird wichtiger. Hier wirkt das »Eco-Onboard-Training« – die Begleitung eines Fahrers im Alltag, ohne Einschränkungen für den Transportauftrag des Kunden. Mit Kompetenz und viel Erfahrung, aber

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auch mit »Train The Trainer«-Programmen und modernen Medien wie der Mercedes-BenzTruckTraining-App, werden Unternehmer bei der Weiterentwicklung und Optimierung des Fuhrparkpersonals unterstützt. Das »Mercedes-Benz TruckTraining« im Mercedes-Benz-Werk Wörth ist ein von den Behörden zertifizierter Ausbildungsbetrieb zur Schulung und zur Erteilung

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O MERCEDES-BENZ – »Road Efficiency« ist die Summe vieler Details, die im Kunden-

Mercedes-Benz bietet mit »TruckTraining« ein standardisiertes Portfolio für Lkw-Fahrertrainings an: Es geht um die Optimierung der Gesamtkosten, die Verbesserung der Sicherheit und auch eine bessere Verfügbarkeit zur Erhöhung der Transporteffizienz. der Nachweis-Zertifikate für die fünf Module des Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetzes. Nähere Infos zum »Mercedes-Benz TruckTrainingAngebot« in Deutschland unter mercedesbenz.com/trucktraining-de. § Mercedes-Benz Stand C6.341


Flügeltransporte in Windeseile Die Adams-Gruppe und Goldhofer sind über viele Jahre hinweg durch eine gemeinsame Erfolgsgeschichte verbunden. So verfügen die Transport- und Tiefbauprofis aus dem belgischen Vith derzeit über mehr als 100 Achslinien des Spezialisten für Schwerlast- und Spezialtransporte, hinzu kommt umfangreiches Zubehör. In Abstimmung mit Goldhofer hat Adams seit 1997 eine Reihe spektakulärerer Transportfahrten realisiert und aufgrund der oft ungewöhnlichen Anforderungen die Goldhofer-Ingenieure immer wieder zur Weiterentwicklung verschiedener Fahrzeugkonzepte inspirieren können. Insofern ist es wenig erstaunlich, dass Adams drei der neu auf dem Markt angebotenen Flügelspitzenhubvorrichtungen vom Typ FSH 10 geordert hat. irmengründer und Geschäftsführer Peter Adams: »Flügeltransporte für die Windkraftindustrie gehören bei uns zum Tagesgeschäft. Mit der FSH haben wir wieder eine Transportlösung, mit der wir unseren Mitbewerbern einen Schritt voraus sind: So können wir besonders kostengünstige Flügeltransporte bei deutlich kürzeren Transportzeiten anbieten.« Mit der FSH hat Goldhofer eine Flügelspitzenhubvorrichtung entwickelt, die für alle gängigen Rotorblätter bis 75 m Länge eingesetzt werden kann und dabei Transporte mit nur einem einzigen Fahrzeug ermöglicht.

GOLDHOFER

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»Entscheidende Transportvorteile für unsere Kunden«

Goldhofer-Generalbevollmächtigter Rainer Auerbacher (li.) und Area Sales Manager Günther Vogel (re.) übergeben die erste FSH und eine FTV 500 an Peter Adams (2. v. li.) und seinen Sohn Stefan.

Mit einer Tragfähigkeit von bis zu 10 t und einer Höhe von 10 m steht die FSH von Goldhofer für Spitzenwerte in dieser Produktkategorie. Das System besitzt ein

eigenes Aggregat und ist damit unabhängig vom Hydrauliksystem und von der Stromversorgung des Fahrzeugs als autarkes

System einsetzbar. Für anspruchsvolle Kurven lässt sich das Fahrzeug verkürzen, da die FSH per Schienensystem auf der

Ladefläche aufgebracht ist. Mit einem Hub von 7 000 mm ist die FSH hierbei besonders leistungsfähig beim Transport von Windkraftflügeln. Peter Adams: »Mit den drei FSH und der FTV 500 haben wir unsere Transportkapazitäten für die Windkraftbranche auf ein anderes Level gehoben und bieten somit entscheidende Transportvorteile für unsere Kunden.« Mit einer FTV 500, die gemeinsam mit der ersten FSH ausgeliefert wurde, erweitert Adams seinen Fuhrpark um eine besonders leistungsstarke Flügeltransportvorrichtung. Da das eingespannte Rotorblatt hydraulisch auf bis zu 60° aufgerichtet werden kann, überwindet die FTV 500 beim Flügeltransport selbst anspruchsvollste Passagen. Sowohl das Unterqueren von Stromleitungen und Brücken sowie extrem kurvenreiche Streckenführungen mit starkem Randbewuchs lassen sich mit der FTV 500 meistern. Peter Adams: »Das Verhältnis von drei FSH und einer FTV 500 ist für unser derzeitiges Auftragsvolumen optimal. So können wir eine Vielzahl von Windflügeln in kürzester Zeit umsetzen und dabei selbst schwer zugängliche Transportziele beliefern.« §

Bau- und Nutz-

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MEILLER

Neue nutzlaststarke Kippsattelanhänger Der Trend geht zu Kippsattelfahrzeugen in der Bauwirtschaft, die heute mit Nachdruck mehr Nutzlast verlangt. Sattelkipper gelten als erste Wahl, wenn der Schüttguttransporteur hohe Produktivität erwartet: Nur ein Ladungsgefäß und weniger Bauteile, mehr Volumen und Nutzlast, Sattelfahrzeuge sind wendig und einfach zu handhaben. Sie transportieren Baustoffe, Zuschlagsstoffe oder heißen Asphalt thermoisoliert für den Straßenbau. Man spricht in der Baubranche seit Jahren von der magischen Zahl »5000« und meint dabei das Eigengewicht der Sattelkipper. Meist geht es um ein bisschen mehr, um auf der sicheren Seite zu bleiben. Meiller geht jetzt mit 4360 kg in die Offensive. Mit der Baureihe 44 Light kombiniert der Hersteller aus München die Solidität seiner Produkte mit besonders hoher Transporteffizienz. Die gewichtsoptimierten Typen von Meiller zielen auf den Onroad-Betrieb und auf Ladungen mit normalem Schüttgut und kleiner Gesteinsgröße ab. Darüber hinaus verfügt Meiller heute über ein modulares Baukastensystem mit optimierter Nutzlast. Daraus lassen sich Kippsattelfahrzeuge für ein breites Aufgabenspektrum konfigurieren. an erkennt die neuen Meiller-Fahrzeuge gleich auf den ersten Blick: Ihre HalfpipeMulden zeigen mit horizontalen Bordwandsicken neues Profil. Die profilierten Seitenwände erhalten trotz reduzierter Wandstärken mehr Steifigkeit und Formbeständigkeit. Die solide Basis für alle Light-Kipper von Meiller bildet ein neuer Fahrwerkrahmen. Der Leiterrahmen spart gezielt 320 kg Eigengewicht und soll dennoch bei der Stabilität nicht knausern müssen. Mit vergleichsweise niedrigeren Längsträgern, abgesenkten Querträgern und optimierter Gegenplatte – wo Anbauteile montiert werden, werden die Längsträger versteift. Wo nur möglich, reduzieren zusätzliche Bohrungen das Gewicht. Keine Kompromisse gehen die Meiller-

MEILLER

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Der Kipperspezialist Meiller positioniert sich im Segment der gewichtsoptimierten Kippauflieger neu. Die Rundum-Neukonstruktion der Baureihe 44 Light macht Eigengewichte von bis zu 4,36 t möglich.

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Techniker ein, wenn es um die Kippstabilität und die Fahreigenschaften geht. Peter Hammers, verantwortlich für diese Entwicklung, spricht von ausgiebigen und harten Tests: »Unser Prüfsystem ist viel härter, solche extremen Prozeduren kennen Kippsattelfahrzeuge in der Praxis nicht.«

Neue Eckanbindungen und Aussteifungen Gewicht wird auch bei den Mulden gespart. Der Querschnitt der Meiller-Halfpipes ist bauchig

und damit niedriger. Und weil die Seitenwände senkrechter stehen, kommen sie ohne Verzicht auf Stabilität mit reduzierten Wandstärken aus. Die beiden Seitenwände und das breite Bodenblech werden aus Stabilitätsgründen überlappend geschweißt. Neu sind die Eckanbindungen der Seitenwände zur Stirnwand: Sie dienen als »Zuganker, sie lassen die Seitenwände beim Beladen atmen«, so Hammers. Damit werde einer Rissbildung vorgebeugt. Außerdem erhalte die Stirnwand mit gezielten Aussteifungen innen an den Ecken und außen mittig mehr Stabilität.

Verschlankte Seitenwände und Böden Die höchste Nutzlast bietet der Light-Kippsattel vom Typ LHPA 44-3 mit einer Aluminium-Halfpipe, die Meiller in der Grundausstattung mit 7-mm-Boden und 5-mm-Seitenwänden ausrüstet. Der Kunde kann sich auch für eine Kastenmulde aus dem Leichtmetall entscheiden – oder für eine gewichtsoptimierte Halbrundmulde aus Stahl. Hier verschlankt man bei Meiller die Seitenwände und Böden, auf Wunsch auf bis zu 3 mm die Seitenwände und 4 mm den Boden. Optional können die besonders beanspruchten Zonen im Heck mit »tailored blanks« oder maßgeschneiderten Blechen gegen abrasiven Verschleiß verstärkt werden. Grundsätzlich setzt Meiller hier auf hoch verschleißfesten Feinkornstahl der Güte VS 120. Einige Neuerungen sind auch im Bereich der Rückwand zu finden. Ihre neue Doppelgelenklagerung fällt noch robuster aus als bisher, Sperrnasen verhindern während der Fahrt ein Springen der Wand. Der neue mechanische Verschluss, etwas leichter und dennoch haltbarer als bisher, wurde weiter nach außen versetzt. Er öffnet bereits bei 3° Kippwinkel und trägt damit zur hohen Kippstabilität bei. Auch an die Brückenlagerung wurde Hand angelegt. Die


Auf die Details kommt es an Gewicht spart Meiller auch bei den Achsen. Zum Einsatz kommen gewichtsoptimierte Achsen von BPW oder SAF-Holland. Bei BPW spart man mit einer geschmiedeten Aluminium-Nabe bis zu 18 kg pro Achse, bei der etwas leichteren SAF-Achse schützt man mit einem integralen Funktionslenker Bremszylinder und Stoßdämpfer. Grundsätzlich muss der Kunde seine gewünschten Anbauteile im

risches Öffnen und Schließen der Plane reduziert zudem die Unfallgefahr fürs Personal. Wer den Zeitvorteil nutzt und immer mit geschlossenen Mulden fährt, verbessert die Aerodynamik des Fahrzeugs und reduziert den Kraftstoffverbrauch. Die elektrische Schiebeplane empfiehlt sich besonders für das heiße Transportgut Asphalt, auch Thermomulden profitieren von der neuen Light-Generation von Meiller. Der Münchner Hersteller bietet jetzt auch leichte Aluminium-Mulden mit Thermoisolierung an. Sie besteht aus einem hydrophoben Isolierwerkstoff,

der Feuchtigkeit und Temperaturen von 200 °C verträgt. Kältebrücken werden eliminiert, die Isolierschicht wird durch eine abgedichtete Edelstahl-Abdeckung geschützt. Das Modell LHKA44-3 N mit Kastenmulde, das im letzten Herbst auf der Nordbau in Neumünster Premiere feierte, kann bei konsequenter Konfiguration mit 4,8 t Eigengewicht den Nutzlast-Bestwert erzielen. §

Meiller Stand FGL.811/2

Fakten Meiller auf der IFAT > Auf der IFAT in München richtet Meiller sein Hauptaugenmerk u. a. auf den neuen wendigen Absetzkipper AK10. Der niedrige mittelschwere Absetzkipper will neue Einsatzmöglichkeiten eröffnen. > Vorgestellt wird ebenso das Abrollkipper-Kraftpaket RS21-TS. Die Teleskopauslegerversion des zur letzten IFAT vorgestellten RS21 (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 6/16, Seite 101) will neben Nutzlast und Sicherheit nun auch noch mit einer besonderen Reichweite punkten. > Zudem wird auch ein flexibler Dreiseitenkipper mit Meiller-Kommunalhydraulik vorgestellt.

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Blick behalten. Meiller verweist hier auf eine gründliche Einsatzanalyse: Braucht man den Bedienstand, dürfen es Leichtmetallräder und Alu-Stützen sein? Auch feine Details wie die fest parallel zur Stirnwand montierte Klappleiter sparen Gewicht – sie ist konform mit den Unfall-Verhütungsvorschriften und ersetzt den Bedienstand. Geht es um Effizienzsteigerung, dann dürfen die Schnellsenkeinrichtung der Kipphydraulik und die elektrische Schiebeplane kaum fehlen. Beide Komponenten sparen Zeit, und die nicht zu knapp. Elektromoto-

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vereinfachte schraubbare Konstruktion spart Gewicht, ohne die hohen Sicherheitsreserven zu beeinträchtigen. Die nitrierten Lagerbuchsen der Kipperwelle sind mit gewendelten Schmiernuten versehen, die für eine stets ausreichende Fettverteilung sorgen. Die neuen Meiller-Mulden liegen jetzt vollflächig am Rahmen auf, so halten sich die Verformungskräfte bei voller Beladung in engen Grenzen. Und bei Leerfahrten neigt das Ladegefäß weitaus weniger zum Dröhnen.


KRAMPE

Mit neuer Tandem-Halfpipe mehr Auswahl für Baustellenprofis Die Krampe-Baureihe der Tandem-Halbrundmulden will Baustellenprofis jetzt eine noch größere Auswahl bieten. Das Pendelaggregat ist nun auch mit einem Achsabstand von 1,81 m erhältlich, was ein zulässiges Gesamtgewicht von 24 t ermöglicht. Zudem wird der Klassiker auf der Baustelle, die ZweiachsHalfpipe HP 20, ab sofort mit einer längeren Wanne angeboten. ie neue zusätzliche Baugröße trägt die Bezeichnung HP 24 und erlaubt mit einer 40 cm längeren Wanne ein Transportvolumen von 13,5 m³ (17,5 m³ nach SAE 221) bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 24 t bei 40 km/h. Die Erdbaumulde stellt für viele Nutzer den Lückenschluss zwischen

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dem bisher angebotenen Tandem-Modell Halfpipe HP 20 mit 22 t und der Tridem-Ausführung HP 30 mit 31 t zulässigem Gesamtgewicht dar. Für die neue Tandemversion als auch für die vielfach bewährte Halfpipe HP 20 gibt es eine neue Ausstattungsversion, die es erlaubt ca. 1,7 t mehr Gewicht zuzuladen: Die Fahrzeuge können künftig mit einem Pendelaggregat mit einem Achsabstand von 1,81 m bestellt werden. Vorteil des größeren Achsabstands ist, neben einem höheren zulässigen Gesamtgewicht von 24 t, die Möglichkeit, Reifendimensionen von bis zu 600/60 R 30,5" zu nutzen. Neben diesen Neuerungen wurden Detailverbesserungen an den Erdbaukippern durch das Krampe-Entwicklerteam vorgenommen. Die Zugvorrichtung

KRAMPE

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Optimierte Schließgeschwindigkeiten der Heckklappe werden durch eine neue Anordnung der Hydraulikzylinder realisiert, zudem erleichtert eine neue Zugvorrichtung die Anpassung an das Zugfahrzeug. kann nun fast stufenlos und durch nur wenige Handgriffe höhenverstellt werden, das System ist von den Big-Body-Modellen bekannt. Darüber hinaus wurde die Anordnung der Heckklappenzylinder optimiert, schnelle-

re Öffnungs- und Schließzeiten erhöhen die Produktivität. Diese Ausführungen werden ab Sommer serienmäßig verbaut. Als Material für die Wannenbleche dient dabei weiterhin der Schwedenstahl Hardox 450. §

Premiumanbieter für Nutzfahrzeuge unter den »Top 5« österreichischer Großunternehmen Gruppe ist in einer Marktstudie eines österreichischen Nachrichtenmagazins kürzlich als eines der dynamischsten Unternehmen Österreichs ausgewiesen worden. Mit einem Wachstum von mehr als 13 % in drei aufeinanderfolgenden Jahren belegt Schwarzmüller im Ranking der Wachstums-Champions der Alpenrepublik »Platz 5« unter den Großunternehmen. Der Umsatz des Unternehmens ist im untersuchten Zeitraum von 235 auf 342 Mio. Euro gestiegen – organisch, ohne den Zukauf anderer Unternehmen. Untersucht wurden in der Studie 300 000 Unternehmen mit Hauptsitz in Österreich. chwarzmüller hat sich in der fast 150-jährigen Unternehmensgeschichte vom kleinen Handwerksbetrieb zum internationalen Player entwickelt. Das Unternehmen konnte dabei nach eigenen Angaben im Leistungsprofil eine Alleinstellung in Europa erreichen. Es stellt ein Komplettangebot von gezogenen Nutzfahrzeu-

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gen her, von denen zwei Drittel individuelle Komponenten aufweisen. Trotz dieser Maßfertigung wird in den drei Werken von Schwarzmüller nach industriellen Standards produziert. Der Hersteller verspricht seinen Kunden in der Baubranche, in der Entsorgungs- und Mineralölwirtschaft sowie im Fernverkehr »intelli-

WILHELM SCHWARZMÜLLER

O SCHWARZMÜLLER – Die oberösterreichische Schwarzmüller-

Schwarzmüller zählt zu Österreichs Wachstums-Champions. gente Fahrzeuge«, die im Einsatz mehr leisten. Schwarzmüller ist Marktführer in Österreich und der Schweiz, in Tschechien und Ungarn auf »Platz 2«. Das größte Wachstum

wird derzeit in Deutschland erzielt. Bis 2020 will Schwarzmüller den Umsatz auf 450 Mio. Euro erhöhen und dabei 10 000 Fahrzeuge in 21 Ländern absetzen. §


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PALFINGER

Der Mitnahmestapler findet immer mehr Anhänger enn es um die Transportund Fördertechnik auf den Fahrzeugen geht, vertraut Johannes Ginsberg, der das Familienunternehmen in der vierten Generation leitet, auf die Produkte des österreichischen Anbieters Palfinger. Seit etwa 30 Jahren arbeiten die beiden Unternehmen zusammen – sowohl im Service als auch im Vertrieb. In den vergangenen Jahren hat vor allem der Bereich Mitnahmestapler für Ginsberg an Bedeutung gewonnen. Das habe vor etwa fünf Jahren mit einem einzelnen Gerät bei einem Kunden angefangen. Und mit der Zeit kämen immer mehr Kunden mit Anfragen zum Thema Mitnahmestapler auf Ginsberg zu. Das Thema sei zwar noch relativ jung, die Vorteile der Technik würden sich

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BACHMANN

Seit mehr als 100 Jahren ist Ginsberg Fahrzeugbau im rheinland-pfälzischen Daaden mit Leib und Seele dem Transportund Fuhrgeschäft verhaftet. Was einst Pferd und Kutsche waren, sind heute Lkw inklusive Kranoder Kipperaufbau. Vorzugsweise mit den Geräten des Herstellers Palfinger, um dessen Kunden in der Region sich Ginsberg als qualifizierter Servicepartner kümmert. Dabei rücken die Mitnahmestapler des Unternehmens zunehmend ins Blickfeld.

Zufriedene Geschäftspartner: Stefan Lück (Werkstattmeister bei Ginsberg), Johannes Ginsberg (Geschäftsführer), Andreas Reinert (Lkw-Fahrer bei bewa-plast) sowie Matthias Herzog und Tilo Franke (beide Disposition bei bewa-plast; v. li. n. re.). jedoch über Mund-zu-MundPropaganda verbreiten. Früher hätten die Kunden alles mit dem Kran gemacht. Mittlerweile hätten sie jedoch gemerkt, dass sie mit einem Mitnahmestapler als Ergänzung wesentlich flexibler arbeiten können. Ginsberg: »Hinzu kommt, dass von den Herstellern und Lieferanten immer mehr gefordert wird, das Trans-

portgut bis auf den letzten Meter an seinen Zielort zu bringen. Das geht mit dem Mitnahmestapler sehr gut.«

Vier Mitnahmestapler im Einsatz Dem kann auch Matthias Herzog zustimmen. Er ist Disponent bei bewa-plast in Mengerskirchen, unweit von Daaden entfernt, und seit einigen Jahren Ginsberg-

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Kunde. Das Unternehmen ist ein etwa 200 Mitarbeiter starker Produktionsbetrieb für Fensterprofile und Zubehörprodukte, der Kunden in ganz Deutschland, teilweise auch über die Landesgrenzen hinaus beliefert. Im Fuhrpark von bewa-plast befinden sich aktuell drei Kranfahrzeuge und vier Mitnahmestapler, allesamt von Palfinger, wie Herzog erklärt. Bei allen vier Staplern handelt es sich um die schwerste Ausführung im 2,5-t-Bereich. Das älteste Gerät ist ein Dreizylinder, die restlichen Vierzylinder. Auch bei bewa-plast hat man gemerkt, dass die Ansprüche der Kunden gestiegen sind. »In vielen Fällen reicht das Fahrzeug mit der reinen Ladebordwand nicht mehr aus. Mit dem Kran und dem Mitnahmestapler können wir hingegen unseren Kunden und auch uns die größtmögliche Flexibilität ermöglichen.

PALFINGER

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Dass Ginsberg einen »anständigen« Service für Mitnahmestapler biete, habe sich, so Firmenchef Johannes Ginsberg mittlerweile herumgesprochen.

Dem Kunden wird lediglich mitgeteilt, wann wir kommen, und der Fahrer kann selbstständig dort abladen, wo das Material benötigt wird.« Als die Mitnahmestapler aufkamen, habe Herzog beeindruckt, mit welcher Konsequenz Ginsberg das Thema anging: »Ohne Wenn und Aber hat Ginsberg seine Mitarbeiter daraufhin zur Schulung geschickt und für das Thema fit gemacht. Das muss man ihm hoch anrechnen.«

»Dass wir hier einen ›anständigen‹ Service für diese neuen Geräte bieten«, hat sich mittlerweile herumgesprochen, sagt Johannes Ginsberg. »Auf den steigenden Bedarf reagieren wir wiederum, indem wir diesen Servicebereich nun konsequent erweitern. Auf kurz oder lang werden wir hier am Standort drei Mitarbeiter haben, die speziell auf die Themen Krane, Epsilon Holz und Recyclingkrane, Abrollkipper und Absetzkipper und

Mitnahmestapler von Palfinger geschult sind.« Um den Kunden bei Bedarf schnell und unbürokratisch helfen zu können, hat Ginsberg zudem auch das mobile Serviceangebot aufgestockt. »Mittlerweile verfügen wir über drei ServiceFahrzeuge, mit denen wir direkt zu unseren Kunden an den Einsatzort fahren können, um vor Ort kleinere Reparaturen, beispielsweise an den Hydraulikschläuchen, durchzuführen.« Noch stehe man mit dem Thema Mitnahmestapler am Anfang. Das sei nun mal ein Entwicklungsprozess, sagt Ginsberg, »wir sind aber optimistisch, dass diese Entwicklung weiterhin positiv verläuft.« Der nächste Schritt wird die Anschaffung eines Leihstaplers sein, mit dem man die Kunden sowohl an das Thema heranführen als auch kurzfristig für Ersatz sorgen kann, wenn ein Gerät einmal ausfallen sollte. §

Palfinger Stand FGL.812/9

O SAF-HOLLAND – Die Identifikation und Bestellung von Ersatzteilen erleichtert jetzt SAF-Holland: einfach den QR-Code auf den Produkttypenschildern mit der optimierten SAF-Holland-App SH Connect einscannen, aus dem Onlinekatalog »Parts On Demand (POD)« den benötigten Artikel auswählen und per Fingertipp bestellen. m Austauschteile einfach identifizieren und schnell bestellen zu können, hat der Nutzfahrzeugzulieferer in den vergangenen Jahren die Typenschilder aller seiner Komponenten mit einem QR-Code versehen. Scannt der Anwender den Code mit dem QR-Code-Reader, der in die SAF-Holland-App SH Connect integriert ist, gelangt er innerhalb weniger Sekunden zum elektronischen Ersatzteilkatalog »Parts on Demand«. Hier öffnet sich automatisch die entsprechende Ersatzteilzeichnung mit der Stückliste der gewünschten Achse, Sattelkupplung oder Stützwinde. Durch die eindeutig festgelegte Serien-

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nummer jeder SAF-Holland-Komponente erhält der Nutzer alle relevanten Produktdetails auf einen Blick. So kann er das erforderliche Ersatzteil rasch bestimmen und mit seiner Kundennummer sicher und direkt online auf seinem Tablet oder Smartphone bestellen. »In unserer optimierten SH-Connect-App, die nun noch servicefreundlicher gestaltet ist, haben wir viele hilfreiche Werkzeuge und Informationen für den Nutzfahrzeug-Alltag in einer einzigen Anwendung gebündelt – übersichtlich, einfach und komfortabel für Fahrer, Fuhrparkmanager und Werkstätten«, sagt Markus Prößler, Leiter Produktmanagement Aftermarket bei SAFHolland. Der vereinfachte Bestellvorgang spart Zeit bei der Ersatzteilbestellung und hilft Produktverwechslungen auszuschließen, die bislang oft erst beim Einbau bemerkt wurden. Eine App – viele Möglichkeiten Die SAF-Holland-App SH Connect ermöglicht außerdem per GPS-Ortung die Suche nach qualifi-

SAF-HOLLAND

Ersatzteile per Fingertipp bestellen

Mit der optimierten SAF-Holland-App SH Connect lassen sich Produkte via QR-Code scannen. Die kostenlose App ist für Android und Apple-Endgeräte im Google Play Store bzw. Apple App Store erhältlich. zierten Werkstätten und dem nächstgelegenen Ersatzteilhändler. Daneben kann der App-Nutzer auf Dokumente wie Ersatzteil- und Service-Dokumentationen oder das Werkstatthandbuch zugreifen. Im Menüpunkt »Lehrgänge« informieren sich Nutzer über das Schulungsangebot von SAF-Holland, Preise, freie Plätze sowie den Ausführungsort und melden sich direkt für Schulungen an. Auch Besuchstermine oder Werksführungen können Interessierte bequem über die App organisieren. §


Die Firmengruppe Max Bögl will mit dem Transportmanagementund Telematiksystem Opheo in Verbindung mit Webfleet von TomTom Telematics die Steuerung der Lkw-Flotte mit insgesamt 261 eigenen und 50 fremden Fahrzeugen optimieren. Hauptziel ist die Einsparung von Logistikkosten und der Zeitgewinn für die Disponenten.

rungen aus vier Bögl-Geschäftsbereichen zählt zu den Besonderheiten des Projekts. Während im Bereich »Beton« Fahrmischer disponiert werden und Kipper im Bereich »Schüttgut«, kommen in den Bereichen »Windkraft« und »Fertigteile« vorrangig Schwerlast-Lkw zum Einsatz. Vor der Einführung von Opheo und Webfleet existierte deshalb kein bereichsübergreifendes Dispositions- und Telematiksystem.

ie Firmengruppe Max Bögl zählt zu den zehn größten Unternehmen der deutschen Bauindustrie. An mehr als 35 Standorten, Produktionsstätten und Repräsentanzen im Inund Ausland beschäftigt der Konzern rund 6 000 Mitarbeiter. Die große Bandbreite der Anforde-

Mit »Smart Planning« Kosten sparen und Zeit gewinnen

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Als einzige der im Vorfeld untersuchten Software-Lösungen konnte Opheo die unterschiedlichen Anforderungen aller Geschäftsbereiche an die Tourenplanung und Disposition abdecken. Die Software wird bei Max

Auch die aktuellen Daten des digitalen Tachografen werden live aus dem Lkw abgerufen und in der Zeitplanung berücksichtigt. Bei drohenden Verspätungen werden die Disponenten frühzeitig von Opheo informiert, sodass Zeit zum Reagieren bleibt. Für diese »Forecasting«Funktion hatte Opheo bereits auf der IAA 2014 in Hannover einen »Telematik-Award« gewonnen.

bringt Sie weiter.

Um einen durchgängigen elektronischen Datenfluss sicherzustellen, wird Opheo nahtlos in das SAP-System und die Produktionssteuerungssysteme bei Max Bögl integriert. §

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Disposition ist »das A und O« des Geschäftserfolges

Bögl in die Telematikplattform Webfleet von TomTom Telematics integriert. Die Webfleet.connect-Schnittstelle verbindet die Disposition und Tourenplanung von Opheo mit der Navigationsund Telemetriedatenlösung von TomTom, die das Auslesen und Analysieren der FMS- und Tachografendaten gewährleistet. Die Schnittstelle zu den Fahrern übernehmen die TomTomDriver-Terminals Pro 8275 mit 7"-Bildschirm, die als Navigationssystem und mobile Auftrags- und Kommunikationszentrale dienen. Mithilfe der Telematiklösung können die Disponenten alle angeschlossenen Lkw in Echtzeit verfolgen. Dabei berechnet Opheo anhand der aktuellen Positionsdaten, ob sich die Lkw noch im Zeitplan befinden und gibt einen Ausblick auf die voraussichtliche Ankunftszeit an den folgenden Zielorten.

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UNTERNEHMEN – MITARBEITER

it der fortschreitenden Globalisierung werden immer mehr Firmen im Ausland aktiv. In steuerlicher Hinsicht müssen Geschäftsleute dabei einige Besonderheiten beachten. So können sich etwa umsatzsteuerpflichtige Unternehmen die Vorsteuer aus Rechnungen ausländischer Geschäftspartner nicht einfach im Rahmen der Umsatzsteuer-Voranmeldung erstatten lassen. Sie haben aber die Möglichkeit, im EU-Ausland und in vielen Drittstaaten eine Rückzahlung zu beantragen. Die Crux: Von Fall zu Fall können die dafür geltenden Regelungen sehr unterschiedlich sein. Unternehmen sollten sich mit den Vorgaben des Erstattungsstaates eingehend vertraut machen. Schon bei kleinen Abweichungen kann der Anspruch auf Vergütung der Vorsteuer verloren gehen.

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EU-Richtlinie 2008/9/EG Innerhalb der Europäischen Union ist die Vorsteuervergütung durch die EU-Richtlinie 2008/9/ EG geregelt. Sie besagt, dass Unternehmen ihren Erstattungsantrag mit allen erforderlichen Belegen ausschließlich per Datenfernübertragung in ihrem Heimatland einreichen müssen. Eine Übermittlung von Unterlagen per Post oder E-Mail ist nicht zulässig. In Deutschland stellt der

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Fiskus für die Beantragung eine Online-Plattform beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) zur Verfügung. Steuerzahler können hier oder alternativ über das Elster-Online-Portal ein für den Vorgang erforderliches Software-Zertifikat erwerben. Unternehmen müssen die gezahlte Umsatzsteuer für den betreffenden Vergütungszeitraum selbst berechnen und den Antrag bis zum 30. September des Folgejahres an das BZSt übermitteln. Dieses leitet korrekt gestellte Anträge innerhalb von 15 Tagen an den Erstattungsstaat weiter. Voraussetzung dafür ist, dass Firmen einen Nachweis der Unternehmereigenschaft und der Steuerpflicht vorlegen. Ein entsprechendes Dokument können sie bei ihrem Finanzamt beantragen. Die Finanzbeamten müssen dabei die Vorgaben eines aktuellen Schreibens des Bundesfinanzministeriums (BMF) einhalten (Az. III C 3 – S 7359/ 10/10002). Firmen sollten sicherheitshalber prüfen, ob die Bescheinigung dem BMF-Vordruckmuster genau entspricht. Andernfalls gilt der Antrag womöglich als nicht eingereicht. Verstreicht in der Folge die Einreichungsfrist, ist eine Vergütung nicht mehr möglich. Das Schreiben mit Vordruckmuster können Steuerzahler auf der Webseite des BMF herunterladen.

destens drei Monate stellen. Auch bei der Bearbeitung der Antragsformulare müssen Unternehmer einiges beachten. So muss EU-weit die Beschreibung der Geschäftstätigkeit gemäß EU-Verordnung 1893/2006/EG in Form eines vierstelligen Codes erfolgen. Halten sich Antragsteller nicht genau daran, droht eine Ablehnung der Vorsteuervergütung.

Länderindividualitäten Ungleich länger ist die Liste der Vorgaben, die je nach EU-Staat variieren können. Die jeweiligen Länderspezifika gehen aus der sogenannten »Präferenzliste der EU-Mitgliedsstaaten« hervor.

Umsatzsteuervolumen Ob Unternehmen überhaupt einen Vergütungsantrag stellen können, hängt vom Umsatzsteuervolumen ab. Der Erstattungsbetrag darf 50 Euro nicht unterschreiten. Beträgt der Vergütungsbetrag mindestens 400 Euro, kann der Unternehmer auch einen Antrag für min-

Person Jennifer Telle ist Steuerberaterin der Kanzlei WWS Wirtz, Walter, Schmitz am Standort Mönchengladbach. Ihre Tätigkeitsschwerpunkte sind die steuerliche und betriebswirtschaftliche Beratung von mittelständischen Unternehmen. Die WWS ist eine überregional tätige, mittelständische Wirtschaftsprüfungs-, Steuerberatungs- und Rechtsberatungskanzlei in Mönchengladbach, Nettetal und Aachen.

Die Wirtschaftswelt außerhalb der EU

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Bei Aufwendungen für Sachund Dienstleistungen im Ausland können sich Unternehmen die Umsatzsteuer dort in vielen Fällen zurückholen. Verantwortliche im Rechnungswesen sollten die strengen Vorgaben genau einhalten und eine wichtige Neuerung kennen, wie Jennifer Telle, Steuerberaterin der Kanzlei WWS in Mönchengladbach, informiert.

FOTO-VIERING

Vorsteuervergütung richtig beantragen

Unternehmer können die Liste auf dem Internetportal des BZSt herunterladen. Sie gibt etwa Aufschluss darüber, ob Firmen bei der Warenbeschreibung einen Subcode laut EU-Richtlinie 2008/9/EG verwenden müssen oder nicht. Aus dem Dokument ist auch ersichtlich, ob und ab welchem Erstattungsbetrag dem Antrag ein Scan der Originalrechnungen beizufügen ist. Die Präferenzliste gibt auch Auskunft darüber, in welcher Sprache Firmen den Antrag stellen können und welche Vergütungszeiträume das jeweilige Land akzeptiert. Unternehmen sollten vor jedem Vorsteuer-Vergütungsantrag prüfen, ob eine neue Version der Präferenzliste existiert. Denn in den Vorgaben der Mitgliedsstaaten können sich aufgrund neuer Gesetze oder Urteile wichtige Details ändern.

Anders verhält es sich, wenn Firmen Geschäfte in Staaten außerhalb der EU machen. Nicht mit jedem Drittstaat besteht eine »Gegenseitigkeitsvereinbarung«, die eine Vorsteuervergütung ermöglicht. Steuerzahler können sich auf dem Onlineportal des BZSt ein Verzeichnis der Länder herunterladen, die eine Vergütung erlauben. Dazu zählen etwa die USA, Norwegen und die Schweiz. Unternehmen müssen in solchen Fällen die Erstattung bis zum 30. Juni des Folgejahres – meist in Papierform – direkt im Erstattungsstaat beantragen. Eine Liste der jeweils zuständigen Behörden sowie Antragsformulare finden Steuerzahler ebenfalls auf der Website des BZSt. Grundsätzlich gilt bei allen Antragstellungen innerhalb der Europäischen Union und im EUAusland: Unternehmer sollten immer genau auf die Vollständigkeit der eingereichten Unterlagen achten. Fehlende Seiten von Rechnungen oder Anlagen können sie in der Regel nicht mehr nachreichen. §


Aktuelles HKL mit neuen Arbeitsbühnenund Teleskopcentern sowie Stromcentern Arbeitsbühnen- und -Teleskopcenter (ATC) in Dortmund, Hamburg, Leipzig, Nürnberg und Frankfurt/Main sowie sechs HKL-Stromcenter in Dortmund, Oranienburg, Hamburg, Langenfeld, Rostock und Leipzig bieten jetzt ein erweitertes Sortiment für Arbeiten in der Höhe und die mobile Stromversorgung von Baustellen.

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n den spezialisierten HKL-Centern können auch die erforderlichen IPAF-Schulungen zur Bedienung der Arbeitsbühnen absolviert werden. Weitere ATC sind deutschlandweit geplant. In Dortmund hat sich das Modell des HKL-Arbeitsbühnen- und -Teleskopcenters bereits bewährt. Seit 2016 wartet es mit umfangreichem Maschinensortiment, Service und Schulungsange-

boten für professionelle Anwender auf. In Hamburg-Hummelsbüttel eröffnete vor wenigen Wochen ein neues Arbeitsbühnen- und Teleskopcenter. Hier finden sich über 100 verschiedene Geräte und Maschinen – das Angebot wird sukzessive erweitert. »In Hamburg haben wir bereits jahrelange Erfahrung mit Arbeitsbühnen, aber seit kurzem bieten wir als ATC nun deutlich

HKL

O HKL BAUMASCHINEN – Gebündelte Fachkompetenz: Fünf HKL-

In Arbeitsbühnen- und Teleskopcentern sowie Stromcentern wartet Baumaschinenvermieter HKL nun deutschlandweit mit einer ganz besonderen Expertise auf. mehr Maschinen und auch IPAFSchulungen an«, betont Jan Böttcher als HKL-Niederlassungsleiter in Hamburg. HKL-Geschäftsführer Frank Seidler ergänzt: »Das Modell der spezialisierten Center wollen wir auf weitere Ballungsgebiete in Deutschland übertragen. Unsere

Kunden sollen überall von unserer gebündelten Fachkompetenz und dem entsprechend ausgerichteten Angebot an Arbeitsbühnen und Teleskopstaplern profitieren.« In den sechs Stromcentern bündelt HKL zudem seine Kompetenz rund um Strom und Lichtenergie. §

»Road Technology Days« wieder eine »ideale Wissens- und Austausch-Plattform«

O WIRTGEN GROUP – Bei den Road Technology Days der Wirtgen

Bei den Road Technology Days in Ludwigshafen zeigten Wirtgen, Vögele und Hamm aufeinander abgestimmte Maschinen- und Anwendungstechnologien im Einsatz.

Im Mittelpunkt der Road Technology Days der Marken Vögele, Wirtgen und Hamm standen Mitte April Synergien, 3D-Anwendungen und vernetzte Baustellen-Prozesse im Fokus. Rund 4000 Kunden und Straßenbau-Experten aus mehr als 80 Ländern waren der Einladung der drei Weltmarktführer gefolgt, die auf dem 370000 m2 großen VögeleWerksgelände in Ludwigshafen am Rhein praxisnahe Einblicke gaben in aktuelle Entwicklungen aus den Sparten Kaltfräsen, Kaltrecycling, Bodenstabilisierung, Einbauen und Verdichten. Neben zahlreichen Fachvorträgen ausgewählter Experten sowie TechnologieAusstellungen konnten die Besucher unter anderem Live-Demonstrationen, Werksführungen und eine MaschinenAusstellung mit rund 70 Exponaten Als neuer CEO der Wirtgen Group erleben. Festlicher Höhepunkt war ein betont Domenic G. Ruccolo, wie Gala-Abend in der neuen 22200 m2 »hervorragend« diese in den Bereich Bau von John Deere passe. großen Versandhalle des Vögele-Stamm-

werks. »Der persönliche und fachliche Austausch mit unseren internationalen Kunden ist uns sehr wichtig«, sagte Domenic Ruccolo. »Nur so können wir in einer Branche mit so vielfältigen, hoch diversifizierten Anforderungen passgenaue länder- und kundenspezifische Lösungen entwickeln. Die Road Technology Days sind deshalb eine ideale Wissens- und Austausch-Plattform.« Dieses Mal standen bei den Road Technology Days das Zusammenspiel der Fräs-, Einbau- und Verdichtungstechnologien sowie die entsprechenden Synergieeffekte für Straßenbauunternehmen im Vordergrund. Unter dem Motto »Synergies powered by Wirtgen Group« zeigten Wirtgen, Vögele und Hamm aufeinander abgestimmte Maschinen- und Anwendungstechnologien im Einsatz auf einer Fläche von rund 3000 m2. »Bei den Live-Demos präsentieren wir nicht nur modernste Technologien und Lösungen für den Straßenbau. Unsere Kunden erleben auch, wie die Maschinen der Wirtgen Group in der Praxis zusammenarbeiten und welche Synergien sich dadurch für den gesamten Straßenbau-Prozess ergeben«, sagte Roland Schug, Marketingleiter der Joseph Vögele AG und gesamtverantwortlich für die diesjährigen Road Technology Days. Das bauMAGAZIN wird über die Road Technology Days in Ludwigshafen ausführlich in seiner Juli-Ausgabe berichten. Michael Wulf ß

MICHAEL WULF

Group in Ludwigshafen hat deren neuer CEO Domenic Ruccolo nochmals eindrücklich betont, dass die zum Ende des vergangenen Jahres vom US-amerikanische Konzern John Deere übernommene deutsche Unternehmensgruppe »hervorragend« in den Bereich Bau von John Deere passe und man »nicht abweichen« werde von der nachhaltigen Investitionsstrategie. »Die Wirtgen Group ist ein herausragendes Unternehmen mit herausragenden Mitarbeitern«, so Ruccolo weiter. Ziel des fusionierten Unternehmens für dieses Jahr sei es, den Umsatz um 29 % zu steigern, und dazu solle die Wirtgen Group 12 % beitragen.

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Gütesiegel »Sicher mit System« von BGHW an Kiesel West verliehen

Hansa-Flex spendet für Hilfsprojekte

KIESEL

O KIESEL – Vor Jahren war die Einführung von Qualitätsoder Umweltmanagementsystemen ein großes Thema in den Unternehmen, heute geht es vorwiegend um die Verbesserung des Arbeitsschutzes und der Sicherheit in den Betrieben. Daher hat die Kiesel-Gruppe begonnen, an diesem Prozess zu arbeiten. Als erste Gesellschaft hat Kiesel West das Zertifikat »Sicher mit System« erhalten.

E

inerseits möchten Unternehmen mithilfe der Zertifizierung die Sicherheit in ihren Betriebsabläufen und den Schutz ihrer Mitarbeiter nachhaltig verbessern, an-

dererseits erwarten auch zunehmend Kunden von ihren Partnern, dass sie dieses Gütesiegel führen. Mithilfe eines Arbeitsschutzmanagements werden Sicherheit und Gesundheitsschutz im Unternehmen gezielt geplant, systematisch organisiert und konsequent zur Führungsaufgabe gemacht. Als Vorteile der Einführung eines solchen Systems gelten nicht nur optimierte Organisationsstrukturen und Prozessabläufe, sondern auch eine verbesserte Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter und eine erhöhte Motivation, sich an Spielregeln zu halten. Das alles soll zu weniger Ausfällen bei Mitarbeitern und damit auch zu einer Entlastung der Führungskräfte führen.

Kiesel West bereits zertifiziert In der Kiesel-Gruppe ist Kiesel West auf Gunnar Hoffmann, Arbeitsschutzmanagement-Beauftragter der Unternehmensgruppe, zugekommen und hat die Zertifizierung initiiert, die mittelfristig bei allen Gesellschaften der Gruppe erreicht werden soll. Andreas Keller von der Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik (BGHW) hat Kiesel West auf dem Weg zur Zertifizierung begleitet. Nach einem Zwischenaudit und der Behebung der letzten Mängel folgte das abschließende Audit, sodass das Projektteam das Gütesiegel »Sicher mit System« in Empfang nehmen durfte. »Jetzt heißt es, diesen Prozess in den anderen Gesellschaften der Kiesel-Gruppe ebenfalls durchzuführen und dann an der kontinuierlichen Optimierung des Arbeitsschutzmanagements zu arbeiten, sodass einer Re-Zertifizierung nach drei Jahren nichts entgegensteht«, so Carsten Csehan, Bereichsleiter Technik und § Service.

Aktualisierter Webauftritt fokussiert Kundenbedürfnisse

O WEBER-HYDRAULIK – Mit einem modernen Design, klarer SeitenDie Website punktet mit verbesserter Anwenderfreundlichkeit und intuitiver Struktur. Nutzer sollen von schnell abrufbaren Informationen rund um Produkte und Services profitieren und sich zielgerichtet über die individuell anpassbaren Lösungen des Systemlieferanten informieren können. Im Fokus des Webauftritts stehen neben Lieferanten, Bewerbern und Mitarbeitern speziell die Kunden des Unternehmens. Um die Entwicklungskompetenz von Weber-Hydraulik für den Nutzer schon beim Klick auf die Webseite erlebbar zu machen, finden Interessenten detaillierte Informationen zu den Produkten. Gleichzeitig wird über mögliche individuelle Anpassungen informiert, Kontaktdaten der jeweiligen Ansprechpartner sind direkt verfügbar. Alle Inhalte der Webseite sind branchenspezifisch übersichtlich und strukturiert aufbereitet – von Landwirtschaft über Werkzeugmaschinen bis hin zu Lkw-Systemen. Ebenfalls online abrufbar ist der Ventilkatalog mit intelligenten Filtermöglichkeiten, die den Nutzern die Recherche erleichtern. §

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WEBER-HYDRAULIK

struktur und ansprechendem Layout präsentiert sich der Internetauftritt von Weber-Hydraulik.

Seinen Online-Auftritt weber-hydraulik.com hat der Spezialist für Hydrauliklösungen überarbeitet.

DETMAR SCHMOLL

Übergabe des Siegels durch Andreas Keller (4. v. re.), Abteilung Prävention der BGHW, an das Projektteam von Kiesel West.

Thomas Armerding (Vorstandsvorsitzender Hansa-Flex), Johannes Tomczak (Viva con Agua), Mareike Demel (Ingenieure ohne Grenzen), Stefan Reuter (BORDA), Uwe Buschmann (Vorstandsmitglied Hansa-Flex), Christian-Hans Bültemeier (Vorstandsmitglied Hansa-Flex; v. li. n. re.).

O HANSA-FLEX – Anlässlich seines 55-jährigen Bestehens spendete der FluidtechnikSystemanbieter Hansa-Flex insgesamt 55 000 Euro an drei gemeinnützige Organisationen, die sich für sauberes Trinkwasser und umweltgerechte Abwasserlösungen in aller Welt einsetzen. Die Gesamtsumme wird auf drei Projekte in Afrika und Asien verteilt: Ingenieure ohne Grenzen erhält 30000 Euro für das Projekt »WASH macht Schule« für eine Grundschule in Kanty (Guinea), Viva con Agua erhält 15000 Euro für das Projekt »Sauberes Trinkwasser und HygieneManagement in der Chitwan-Region (Nepal)« und BORDA (Bremer Arbeitsgemeinschaft für Überseeforschung und Entwicklung) erhält 10000 Euro für das Projekt »KlärschlammManagement für die Stadt Leh (Indien)«. Für den Hansa-Flex-Vorstandsvorsitzenden Thomas Armerding stand vor allem die langfristige Perspektive des Engagements im Vordergrund. »Als weltweit tätiges Familienunternehmen haben wir eine Verantwortung für das Wohlergehen der Menschen vor Ort und möchten nachhaltige Verbesserungen unterstützen. Darüber hinaus werden wir durch kontinuierliche Berichterstattung die Arbeit der Hilfsorganisationen bekannter machen und möglichst viele Menschen dazu anregen, die Arbeit der Organisationen durch eigene Spenden zu unterstützen.« §


O JCB – Staufen Baumaschinen in Göppingen (Baden-Württemberg) hat einen JCB-Radlader des Typs 437 an die Firma Beck aus der benachbarten Gemeinde Salach übergeben.

G

erhard Vollmer, Geschäftsführer von Staufen Baumaschinen in Göppingen, und sein Außendienstmitarbeiter Michael Kaufmann freuten sich bei der Übergabe

eines JCB-Radladers des Typs 437 an die Firma Beck sehr, dass sich das Unternehmen erstmals für ein Produkt des britischen Herstellers entschieden hat. »Auch für uns ist es immer wieder etwas Besonderes, eine Maschine dieser Größenordnung an einen Kunden ausliefern zu dürfen«, betonte Vollmer, der seit bereits 20 Jahren als JCB-Vertragshändler tätig ist. »Überzeugt haben

JCB

Neues Mitglied der großen JCB-Familie

mich neben der Übersichtlichkeit und dem Handling vor allem der überraschend günstige Verbrauch der Maschine, die trotz ihrer hohen Leistungskraft einen sehr niedrigen Geräuschpegel hat«, sagt Martin Bürkle. Der Beck-Geschäftsführer

Imagefilm gewinnt »Award of Excellence«

O CRAMO – Beim »Accolade Filmfestival« hat der Cramo-Imagefilm (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 8/17, Seite 174) in vier Kategorien die höchste Auszeichnung erhalten.

CRAMO

Der Bauequipment-Vermieter Cramo und Klaus Naumann (Naumann Film), verantwortlich für Produktion, Regie und Kamera, haben den »Award of Excellence« in den Kategorien Unternehmenskommunikation, Konzept, Regie und Kamera gewonnen. Unter der Leitung von Klaus Naumann und mit der Unterstützung des Football-Teams »Feldkirchen Lions« sowie zahlreicher Cramo-Mitarbeiter ist ein Imagefilm entstanden, der großen Wert darauf legt, den Menschen in den Vordergrund zu stellen. So kam es auch zur Idee für die American-FootballSzenen, steht doch bei diesem Sport das Team und die Zusammenarbeit an erster Stelle. Damit ein Spielzug funktioniert, muss jeder Spieler seine Position genau kennen und alle Aktionen müssen ineinander greifen. Der Film zeigt auch das Cramo-Team Hand in Hand mit Kollegen oder Kunden arbeitend, um immer die passende Lösung für jede Aufgabe zu finden. Die »Accolade Global Film Competition« in Kalifornien ist ein weltweiter Wettbewerb und zeichnet die Leistungen von Filmemachern aus, die qualitativ hochwertige Filme und Projekte in einer Vielzahl von Genres produzieren. §

Freuen sich über den neuen JCBRadlader 437, den Staufen Baumaschinen an die Firma Bürkle ausgeliefert hat: Gerhard Vollmer (Geschäftsführer Staufen), Martin Bürkle sen., Uwe Wassermann, Martin Bürkle (alle Beck), Dieter Enders (JCB) und Michael Kaufmann (Staufen-Außendienstmitarbeiter; v. li. n. re.). In der Kabine ist mit dem elährigen Nick Wassermann bereits die 4. BeckGeneration an Bord.

leitet den Familienbetrieb in 3. Generation gemeinsam mit Gabriela Bürkle-Wassermann und seinem Schwager Uwe Wassermann, auch Seniorchef Martin Bürkle ist noch an vorderster Front dabei. Der neue 437 ergänzt den Beck’schen Fuhrpark, der neben fünf Baumaschinen auch 26 Lkw umfasst. Das Unternehmen ist mit knapp 50 Mitarbeitern in den Bereichen Transportbeton, Umschlag und Entsorgung in einem Radius von 100 km aktiv. Darüber hinaus betreibt Beck einen bundesweiten Handel mit Na§ tursteinen.

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HAMM

Bei der Walzenübergabe: Thomas Brosy (Leiter Hamm-Vertrieb Zentraleuropa), Ralf Schmidt (Geschäftsführender Gesellschafter Leonhard Weiss), Rainer Bartsch (Hamm-Produktmanager Erdbau), Norbert Rosenbaum (Vertriebsmanager Wirtgen Augsburg), Jürgen Voß (Leiter Einkauf Technik Leonhard Weiss), Jürgen Schmidt (Leiter Baulogistik Leonhard Weiss), Simon Schall (Leiter Sondertechnik Leonhard Weiss) und Stefan Klumpp (Vorstand Hamm; v. li. n. re.).

Leonhard Weiss startet mit neuen Hamm-Walzen in die Saison 2018 O HAMM – Während der Erdbau in den meisten Regionen Deutschlands wegen eisiger Kälte ruhte, schuf Leonhard Weiss Ende Februar durch die Übernahme von 23 neuen Hamm-Walzen optimale Voraussetzungen für die anstehende Bausaison. Mit den neuen Geräten wurde der Fuhrpark von Leonhard Weiss nicht nur aktualisiert, sondern auch erweitert.

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as Walzenpaket umfasst sieben Walzenzüge vom Typ H 7i aus der Serie H CompactLine und 16 Walzenzüge aus der Serie H mit 13 t bzw. 20 t Gewicht. Die Ausstattung der neuen Walzen zeigt, dass Leonhard Weiss Wert auf Flexibilität legt: 15 der neuen Walzenzüge verfügen über eine VIO-Bandage. Sie ermöglicht, Böden entweder mit Vibration oder mit Oszillation zu verdichten. »Eines unserer wichtigsten Tätigkeitsfelder ist der Bau von Infrastrukturen im Straßenbau und Bahnbau sowie bei Leitungsnetzen. Hier haben wir mit VIO-Walzen von Hamm beste Erfahrungen gemacht

und möchten deshalb nicht mehr darauf verzichten. Daher haben wir nahezu alle neuen 7- und 13-t-Walzen mit dieser Technologie ausgestattet«, erklärt Ralf Schmidt, Geschäftsführender Gesellschafter bei Leonhard Weiss. Neben der Tatsache, dass Hamm weltweit der einzige Hersteller ist, der Erdbauwalzen mit Oszillation anbietet, sprechen bei Leonhard Weiss weitere Gründe für die Tirschenreuther Walzenbauer. Ein Aspekt ist die einfache, intuitive Bedienung der Maschinen. Sie ist für große Unternehmen wie Leonhard Weiss besonders wichtig, denn die

Walzenzüge werden im gesamten Bundesgebiet mit wechselnden Fahrern eingesetzt. »Die einfache und klar strukturierte Bedienung der Hamm-Walzen ist wichtig, damit unsere Fahrer überall sehr hochwertige Arbeit abliefern können«, weiß Jürgen Schmidt, Leiter Baulogistik bei Leonhard Weiss. Ein weiterer Grund für die Vielzahl von Hamm-Walzen im Fuhrpark von Leonhard Weiss: Maschinenbediener, Bauverantwortliche, Servicetechniker und Kaufleute sind seit Jahren von den Produkten überzeugt. Dazu tragen vor allem die innovativen technischen Lösungen, die Verarbeitungsqualität der Walzen, der Service und die Wirtschaftlichkeit bei. »Zudem pflegen wir seit Jahren eine partnerschaftliche und vertrauensvolle Geschäftsbeziehung. Auf dieser Basis gelang es uns bisher stets, gemeinsam neue Aufgaben zu lösen und Herausforderungen erfolgreich zu meistern«, so Thomas Brosy, Leiter Vertrieb § Zentraleuropa bei Hamm.

GESAMTVERANTWORTLICH Joachim Plath (-41) Markus Holl (-40) VERLAGSLEITUNG Tobias Haslach (-39) REDAKTION Michael Wulf (iwu) Thomas Schürger (tü) Dan Windhorst (dc) Maria Anna Weixler-Gaçi (xl) Jan Rieken (jr) OBJEKTLEITUNG Tobias Haslach (-39) MAGAZIN-LAYOUT Brigitte Weixler www.weixler-schuerger.de REDAKTIONSASSISTENZ – ANZEIGEN-LAYOUT Simone Frank (-38) Meike Gottmann (-24) Alexandra Kastl (-23) Anna Mangler (-21) ANZEIGENLEITUNG Norman Zenzinger (-33) ANZEIGENDISPOSITION Matthias Amann (-20) Markus Hieber (-34) Tobias Nickert (-17) Dominik Neubig (-44) Andreas Becherer (-47) LESER- UND ABONNENTENSERVICE Claudia Maguire (-29) Susanne Traub (-30) DRUCKVORSTUFE UND DRUCK Ernst Kaufmann GmbH & Co. KG, Lahr – www.druckhaus-kaufmann.de BANKVERBINDUNG IBAN DE14 7332 0073 6690 4171 87 HypoVereinsbank Kempten BIC HYVEDEMM428

IVW angeschlossen ISSN 1439-5592

SAUER BIBUS

Alle Rechte vorbehalten. © Titelgestaltung: SBM Verlag, © Layout/Layout-Konzept: Thomas Schürger

Die Zusammenarbeit habe sich, wie die Unternehmen mitteilen, für beide Mit standesgemäßer Urkunde: Partner ausgesprochen positiv und mit hoher Dynamik entwickelt, sodass die Ralf Schrempp (Sauer Bibus; li.) und Partnerschaft nun weiter ausgebaut werde. Nach gründlichem Audit aller Andreas Rauscher (Poclain Hydraulics). Prozesse und Leistungen wurde Sauer Bibus zum Februar offiziell zum »Certified Repair Center« für alle Produkte der PM-Pumpenbaureihe von Poclain Hydraulics ernannt. Poclain Hydraulics ist eine Tochtergesellschaft eines französischen Konzerns. Die Firmengruppe ist mit 2300 Mitarbeitern weltweit vertreten. Poclain Hydraulics gilt als Spezialist auf dem Gebiet der Konstruktion, Herstellung und dem Vertrieb hydrostatischer Antriebssysteme. Die erfolgte Zertifizierung ist für Sauer Bibus, so Geschäftsführer Ralf Schrempp, »ein ganz wesentlicher Meilenstein im Ausbau der eigenen Servicequalität«. §

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Magazin digital VERLAG SBM Verlag GmbH Hermann-von-Barth-Straße 2 87435 Kempten Tel.: (08 31) 5 22 04-0 Fax: (08 31) 5 22 04-50 baumagazin@sbm-verlag.de www.baumagazin-online.de

TITELBILD Backers

O SAUER BIBUS/POCLAIN HYDRAULICS – Seit Oktober 2016

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BEILAGEN Dieser Ausgabe liegen Prospekte für CleanLine (Siegbach) und Rabied Biedron (Bochum) sowie, einem Teil der Auflage, für europrotec (Leichlingen) bei.

Noch engere Partnerschaft besiegelt unterstützt der Neu-Ulmer Hydraulikspezialist Sauer Bibus das Unternehmen Poclain Hydraulics bei der Beratung und Betreuung von einigen ausgewählten deutschen Kunden im Bereich von hydrostatischen Antrieben. Im Februar ist Sauer Bibus jetzt von Poclain Hydraulics als »Certified Repair Center« für PM-Pumpen zertifiziert worden.

IMPRESSUM

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 21 vom 1. Januar 2018. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge kennzeichnen nicht die Ansicht der Redaktion. Nachdruck – auch auszugsweise – nur mit Genehmigung des Verlages. Jahresabonnements können nur bei Einhaltung der Frist (drei Monate vor Ablauf des Bezugszeitraumes) schriftlich beim Verlag gekündigt werden. Das Jahresabo kostet 55,– € (11 Ausgaben, eine Doppelnummer) inkl. MwSt. und Versandkosten; bei Auslandslieferung 68,– € inkl. Versand. Einzelpreis: 6,50 Euro (D), 6,65 SFr


»Topcon Roadshow 2018« zeigt Lösungen zur intelligenten Baustelle

GSTT/rbv-Arbeitskreis »BIM« ist gestartet

O TOPCON – Welche Herausforderungen bringt die Digitalisierung mit sich? Wie wird die Bauindustrie der steigenden Nachfrage nach infrastrukturellen Baumaßnahmen gerecht? Um Fragen wie diese zu beantworten, veranstaltete Topcon im März eine Roadshow.

Konstituierende Sitzung des GSTT/rbvArbeitskreises »Building Information Modeling (AK BIM)«.

O GSTT/RBV – Der Arbeitskreis »Building Information Modeling (BIM)« der German Society for Trenchless Technologie (GSTT) und der Rohrleitungsbauverband (rbv) tagte im März zum ersten Mal. Die Gebäudedatenmodellierung (BIM) gewinnt im Bauwesen an Bedeutung. Die GSTT und der rbv haben sich entschlossen, ihre Mitgliedsunternehmen für das Thema zu sensibilisieren und die Mitglieder aufgerufen, sich an einem Arbeitskreis zu beteiligen. Mit BIM sollen sämtliche Prozesse entlang der Wertschöpfungskette per Datenaustausch verbunden werden und alle am Bau Beteiligten elektronisch miteinander kommunizieren können. »Der Aufruf hat zu einer starken Resonanz geführt und damit die Wichtigkeit des Themas bestätigt«, so GSTT-Geschäftsführer Klaus Beyer. Zur konstituierenden Sitzung im März waren Fachleute aus Verbänden, Hochschulen, ausführenden Firmen sowie von Maschinen- und Materialherstellern und Ingenieurbüros in die Kölner Geschäftsstelle des rbv gekommen. Diese fand unter der Leitung des rbv-Hauptgeschäftsführers Dieter Hesselmann, Klaus Beyer, sowie dem rbv-Referenten Andreas Hüttemann statt. »Im Vordergrund stand die fundierte fachliche Information, eine Bestandsaufnahme der Marktentwicklungen und ein Überblick über die Aktivitäten anderer Verbände und Institutionen«, erklärte Hüttemann. Die Diskussion habe laut Hesselmann gezeigt, wie wichtig konkrete Handlungsempfehlungen sind. Die nächste Sitzung des AK BIM ist für Juni in Frankfurt/Main geplant. §

uf der »Topcon Raodshow « haben Fachbesucher in Chemnitz, Geisenheim und Herne in zentralen Vorträgen und vielen Einzelberatungen Einblicke in die relevantesten

Themen der digitalisierten Baustelle erhalten. Einen persönlichen Eindruck konnten sie sich darüber hinaus in Live-Vorführungen oder bei eigenen Testfahrten bereitstehen-

Strategische Allianz mit E/D/E zeigt erste Erfolge

O EVB BAUPUNKT – Die Einkaufs- und Handelsgemeinschaft EVB BauPunkt nutzt die Chancen der Digitalisierung und baut ihr zentrales Datenmanagement weiter aus. Das kündigte Geschäftsführer Steffen Eberle beim jüngsten »Profi Treff Handel« der Göppinger Kooperation an. Im Blick steht insbesondere das neue EVB-Datacenter. Es bündelt alle relevanten Daten der Einkaufs- und Handelsgemeinschaft und stellt sie in hoher Qualität zur Verfügung. Derzeit wird mithilfe dieses Tools zum zweiten Mal der Produktkatalog der Verbundgruppe erarbeitet, er soll im Juni veröffentlicht werden. Auch der Bereich Einkauf wurde unter Führung von Manfred Trumpp neu ausgerichtet. Ihre Top-Lieferanten ermittelt die Kooperation nun auf der Basis einer ganzjährig geführten »Balance Score Card«. Der jeweils jahresbeste Industriepartner wird dann im Rahmen der Gesellschafter-Versammlung mit dem »EVB BauPunkt Lieferanten-Award« ausgezeichnet. Wie beim »Profi-Treff Handel« weiter bekannt wurde, entwickelt sich die Zusammenarbeit mit dem E/D/E-

EVB

GSTT/RBV

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der Maschinen mit Topcon-Technologien machen. Integration hochpräziser Positionierung, High-Speed Imaging, Cloud-basiertes Infomanagement: »Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, den Branchenvertretern auf der Roadshow eine Art Wegweiser in die Hand zu geben – und damit auch die Bedenken vor kommenden Veränderungen zu nehmen«, so Wolfgang Bücken, Business Development Manager bei Topcon § Deutschland Positioning.

Die Gesellschafter der EVB BauPunkt hörten beim »Profi-Treff Handel« viel Positives zur Mittelstandsallianz Baugeräte. Einkaufsbüro Deutscher Eisenhändler sehr positiv. Die gemeinsam getragene MAB Mittelstands-Allianz Baugeräte GmbH habe in Verhandlungen mit der Industrie bereits erste Erfolge erzielen können, sagte Manfred Mischinger, der in der MAB-Geschäftsführung die Interessen der EVB BauPunkt vertritt. Die Gründung der strategischen Allianz sei denn auch die richtige Entscheidung gewesen, um den zunehmenden Herausforderungen und Marktveränderungen zu begegnen und sich im Wettbewerb zu behaupten. Ziel der MAB ist es, alle Potenziale und Kräfte zu bündeln, Sortimentsstrukturen zu harmonisieren und sich auf gemeinsame Schwerpunktlieferanten zu konzentrieren. §

Hydac und Inconso bauen Zusammenarbeit aus

O HYDAC/INCONSO – Der Hydraulikspezialist Hydac in Sulzbach/Saar setzt seine Partnerschaft mit dem Logistiksoftwarespezialisten Inconso fort. Auch bei der Inbetriebnahme des neuen Lagerkomplexes für Speichertechniken baut die Tochtergesellschaft Hydac Technology auf das Warehouse-Management-System SAP LES. Erstmalig implementierte Inconso die Lösung 2013 für den saarländischen Standort Dudweiler. In Sulzbach ermöglicht SAP LES eine vollständig integrierte Warensteuerung. Durch Inconso erfolgte die Anbindung an ein automatisches Palettenlager, das über drei Arbeitsbereiche für die Einlagerung und Kommissionierung verfügt. Zusätzlich erfolgte die Integration der externen Materialflussrechner (MFR) und die Einführung von Systemerweite-

rungen für verbesserte Nachvollziehbarkeit bei der Warenverfolgung, etwa durch ein zahlenbasiertes Leitstandscockpit und die Modifizierung der Arbeitsplatzdialoge durch visuelle Merkmale. Innerhalb des global agierenden Firmenverbunds setzt Hydac Technology auf ein ganzheitliches Produktportfolio an Blasen-, Kolben-, Membran- und Metallbalgspeichern, deren Herstellung nach wie vor unter eigenem Dach betrieben wird. Zusatzfunktionen für die effiziente Planung und Steuerung der Produkte in SAP LES wurden bereits an Standorten in Dänemark, Finnland, der Schweiz und der Slowakei eingeführt. Ergänzend dazu verantwortet Inconso als strategischer IT-Dienstleister auch die Wartung der bereitgestellten Systeme. Das Unternehmen mit Sitz in Bad Nauheim (Hessen) gilt als ein führender Consulting- und Software-Anbieter für Logistiklösungen in Europa. §

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Messen

ALEX SCHELBERT / MESSE MÜNCHEN GMBH

Bauma 2019 mit neuer Hallen- und Geländestruktur O 8. BIS 14. APRIL 2019 – Ein

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wei neue Hallen und eine noch übersichtlichere Geländestruktur – wir haben die Rahmenbedingungen für unsere nächste Bauma weiter optimiert«, sagt Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München. Die kommende Weltleitmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte findet vom 8. bis 14. April 2019 statt. Aktuell sei, so Dittrich, die Nachfrage aus aller Welt nach Ausstellungsfläche extrem hoch. Mit der Erweiterung auf 18 Hallen verfügt die Bauma 2018 über eine Innenfläche von insgesamt 200 000 m2. Damit erstreckt sich das gesamte Messeareal auf mehr als 614 000 m2. Die zuletzt durchgeführte Veranstaltung im Jahr 2016 kam auf 605 000 m2. »Damit weitet die ohnehin schon größte Messe der Welt ihre Gesamtausstellungsfläche noch weiter aus«, so Dittrich. Verbesserte Orientierung Ein neuer Hallen- und Geländeplan erleichtert die Orientierung auf dem riesigen Areal. Durch eine klare thematische Aufteilung der einzelnen Ausstellungsbereiche soll die Besucherführung zielgenauer gesteuert werden. Dank der beiden neuen Hallen, die zusammen 20 000 m2 umfassen, werden insgesamt mehr Aussteller Platz finden als zur Bauma 2016, als es 3 425 waren. Der

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Die größte Messe der Welt wird noch größer: Die Messe München erweitert die Gesamtfläche der Bauma um 9000 m². Damit will der Veranstalter nicht nur der hohen Nachfrage aus aller Welt besser gerecht werden, sondern auch dank einer neuer Hallenverteilung die Orientierung erleichtern. größte Bereich »Baumaschinen und Anbaugeräte« wird um eine auf fünf Hallen erweitert sowie um zusätzliche Fläche auf dem Freigelände, das direkt an den Hallenkomplex anschließt. Der Bereich »Komponenten« hat ebenfalls fünf statt wie zuletzt vier Hallen, die »Scha-

lungen und Gerüste« wechseln in die Halle B3. »Hebezeuge« werden gebündelt in Halle C4 dargestellt. Neu ist das »Conference Center Nord« in der Halle C6, das zusätzliche Konferenzräume zur Verfügung stellt. Die Sonderschau »Think Big!«, die Schülern Karrieremög-

lichkeiten in der Bau- und Baustoffmaschinenbranche aufzeigt, zieht ins Internationale Congress Center München (ICM) um. Sie fand bislang in der Halle B0 statt, die während der Bauma 2019 als zusätzliche Ausstellungsfläche genutzt § wird.

Praktische Kanalisationstechnik und zukunftsfähige Entwässerungssysteme

O RÜCKBLICK – 26 Referenten, 72 Aussteller und rund 500 Teilnehmer sprechen für das 31. Lindauer Seminar, das Anfang März am Bodensee stattgefunden hat und das Augenmerk auf technisch intakte und zukunftsfähige öffentliche sowie private Entwässerungssysteme legte, die nach wie vor eine hohe wasserwirtschaftliche, aber auch gesellschaftliche Bedeutung haben. Unter der Leitung von Prof. Max Dohmann und Prof. Wolfgang Günthert wurden Entwicklungen rechtlicher Rahmenbedingungen und künftige Herausforderungen an Planung, Betrieb und Management von Entwässerungssystemen vorgestellt. Weitere Themenblöcke waren technische Innovationen aus den Bereichen Zustandserfassung, Betrieb und Sanierung, BIM im Leitungsbau, Sanierungsstrategien und die integrale Instandhaltung. Im Laufe der Tagung wurden zunächst die aktuellen und künftigen Rahmenbedingungen aus Sicht der Landespolitik aufgezeigt. Martin Günther Grambow (Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz) stellte dabei quasi als Leitmotiv für die Tagung fest, dass gesellschaftlicher Wohlstand und Ausbau bzw. Instandhaltung der Infrastrukturen Hand in Hand gingen: »Wir sind so reich nicht trotz, sondern weil wir so intensiv in die Infrastruktur investieren.« Im besonderen Maße gelte dies für die Wasserver- und -entsorgung. Umfassend diskutiert wurden die weiteren Beiträge um Vorgaben aus der Politik an die Entwässerungssysteme

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Jahr vor dem Start der Weltleitmesse Bauma gibt die Messe München einen Ausblick auf die neuesten Entwicklungen: Das Gelände im Osten der bayerischen Landeshauptstadt wird auf 614 000 m2 ausgebaut, die Zahl der Hallen auf 18 erweitert. Der Veranstalter plant mit mehr Ausstellern als zur Bauma 2016.

sowohl im Umgang mit Starkregenereignissen als auch hinsichtlich Rückhalt und Elimination von Mikroschadstoffen aus dem Abwasser. Vorgestellt wurden auch Möglichkeiten und Grenzen von Betriebsführungssystemen aus Betreibersicht. In diesem Zusammenhang wurden auch Aspekte der Aus- und Weiterbildung sowie die Relevanz des Selbstbildes des Betriebspersonals angesprochen, denn nichts sei so wirtschaftlich wie ein qualifizierter und motivierter Mitarbeiter. Neue Entwicklungen der Digitalisierung, insbesondere im Building Information Modelling (BIM) wurden gleichfalls aufgezeigt. Insgesamt wird für den Tiefbau ein erhebliches Potenzial in der Digitalisierung gesehen: Baumaßnahmen sowie der Anlagenbetrieb können künftig deutlich effizienter erfolgen. Der zweite Seminartag begann mit Erfahrungsberichten zur Qualitätssicherung von Sanierungsmaßnahmen und der Vorstellung von Innovationen. Beendet wurde das Seminar mit der Vorstellung von Konzepten und Methoden zur Kanalsanierung. Das 32. Lindauer Seminar 2017 »Praktische Kanalisationstechnik – Zukunftsfähige Entwässerungssysteme« findet am 14./15. März 2019 statt. §


Auf einen Blick Redaktionsverzeichnis

Firma 3C GmbH A Aco Tiefbau Vertrieb GmbH AL-KO KOBER AG Arjes GmbH ASH-Group – Aebi Schmidt Holding AG AST GmbH Auras Pumpen GmbH & Co. KG AVANT TECNO Deutschland GmbH B B&R Industrie-Elektronik GmbH Backers Maschinenbau GmbH Barthauer Software GmbH bema GmbH Maschinenfabrik Bergmann Maschinenbau GmbH & Co. KG BERNER SE BG BAU – Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft BHS-Sonthofen GmbH Blakläder Deutschland GmbH BMD Baumaschinendienst Betriebsges. mbH + Co. KG Bobcat Bensheim GmbH Bodenbender GmbH Bott GmbH & Co.KG BP – Bierbaum Proenen GmbH & Co. KG BSB GmbH & Co.KG Bucher Municipal Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) C C. Christophel Maschinenhandel Vermittlungen GmbH Caterpillar – Zeppelin Baumaschinen GmbH CNH Industrial Baumaschinen GmbH Cramo AG Crush + Size Technology GmbH & Co.KG D DHI WASY GMBH DKS Technik GmbH Dominik Schlegel Garten- und Landschaftsbau Doosan Bobcat EMEA Werner Doppstadt Umwelttechnik GmbH & Co. KG E Elten GmbH Engelbert Strauss GmbH & Co.KG Eurocomach – Sampierana Spa EVB BauPunkt Einkaufs- und Handelsgem. GmbH & Co. KG F FRD Germany NL. Furukawa Rock Drill Europe B.V.

Seite 128 112 43 87 101 79 108 29 14 8 114 42 30 80 36 14 74 14 19 69 130 71 61 100 44 86 19, 38 19 145 88 114 47 53 19 89 77 79 19 145 98

Ort Deidesheim Büdelsdorf Kötz Leimbach Zürich Blaustein Frankfurt/Main Eppertshausen Bad Homburg Twist Braunschweig Voltlage Meppen Künzelsau Berlin Sonthofen Ratingen Heidelberg Bensheim Biedenkopf Gaildorf Köln Berlin Hannover Bad Honnef Lübeck Garching Berlin Feldkirchen Bergneustadt Berlin Gnadenwald Kirchheim unter Teck Dobris Velbert Uedem Biebergemünd San Piero in Bagno Göppingen Frankfurt am Main

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Seite 13, 75 48 133 72 144 13 142 105 39 28 19 141 122 44 145 19 110 145 68 74 19, 32, 145 86 12 14 24, 97, 142 40 19 11 19, 36 90 136 19 34 11, 94 146 118 129 41 12, 134 13, 16, 132 146 82 72 51 68 120 19 104 14, 115, 137 130 52 144 63 64 57 117 111 106 84 145 67 12 54 124 138 46 19 144 50 121 12, 136 93 64 47 126 143 70 19, 34 31 24 139 145 66 109 78 14 19, 96 116 13, 19 142 45 76 61 76 141 131 140 108 19 19 92 12 10 99

Ort Norderstedt Freundenstadt Memmingen Mainburg Tirschenreuth Neu-Isenburg Bremen Veenendaal Rammingen Lauingen (Donau) Baienfurt Hamburg Neustadt (Dosse) Höhenkirchen-Siegertsbrunn Sulzbach Tessenderlo Kiel Bad Nauheim Siegen Lippstadt Köln Heimertingen Winnenden Bilzen Baienfurt Waakirchen Almere Burtenbach Hannover Frohnleiten Coesfeld Zweibrücken München Biberach an der Riß Lindau (Bodensee) München Fulda München München Stuttgart München München Wiesbaden Tamm Hayingen Baiersbronn Furth im Wald Bellenberg Ainring Memmingen Köln Pfungstadt Boizenburg Erdmannhausen Gräfenhainichen München Rülzheim Wesel Ennsdorf Köln Langenburg Friedrichshafen Saalfeld / Saale Aalen Bessenbach Wesseling Bedburg Neu-Ulm Hammelburg Horstmar Freinberg Straubing San Giovanni in Persiceto Neuburg Übach-Palenberg Göppingen Isernhagen Mannheim Polling Oisterwijk Leipzig Essen Lennestadt Düsseldorf Fürth Hannover Ismaning München München Güglingen Bad Laasphe Kleinostheim Wesenberg Norderstedt Windhagen Künzelsau Köln Langenhagen Crailsheim Bezannes Massen-Niederlausitz Berlin Garching Hamburg

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