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Das auflagenstarke Fachorgan für

Baumaschinen | Baugeräte Baufahrzeuge

Februar 2017

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MAGAZIN 02/2017

w w w. b a u m a g a z i n . e u

SONDERTHEMA Schalung, Gerüste und Betonbau

GALABAU Case Construction: Minibagger-Neuheiten wollen Maßstäbe in Sachen Produktivität, Komfort und Sicherheit setzen ERDBEWEGUNG Liebherr: Premiere für Raupenbagger R926 BAU- UND NUTZFAHRZEUGE Renault: Elektro-Offensive bei den Transportern wird fortgesetzt


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Inhalt 2/2017

6 | Editorial 8 | Maibach | Diebstahl und Vandalismus stellen oft eine Störung des Bauverlaufs dar, die zu Verzögerungen wegen fehlender Materialien führt und höhere Kosten verursacht. Aus diesem Grund setzt das im Hochund Tiefbau sowie in der Modernisierung und Sanierung von Gebäuden aktive Unternehmen Ditting aus Rendsburg seit 2013 auf den Einsatz des mobilen Kamerasystems von Maibach Velen. In den vergangenen Jahren wurden die Geräte bereits auf insgesamt 20 Baustellen installiert. 10 | Namen und Neuigkeiten | Baubranche aktuell

Garten- und Landschaftsbau, Pflasterund Wegebau, Kommunaltechnik

ab Seite 20

20 | Case Construction | Neue Minibagger-Serie will bei Produktivität, Komfort und Sicherheit punkten 23 | Avant Tecno | Multifunktionslader im Einsatz beim Bau eines neuen Erholungs- und Freizeitparks 24 | Bobcat/Doosan | GaLaBau-Unternehmer Markus Hülsmann erwirbt Bobcat-Kompaktbagger E 55 25 | VF Venieri bei TM-Machinery | Radlader 1.63C schließt Sortimentslücke im unteren Bereich 26 | Takeuchi bei Schäfer | Wasserbauunternehmen Schurig erwirbt neuestes Modell der 4-t-Klasse 28 | Komatsu | Kurzheckbagger PW98MR-10 schließt Angebotslücke und ist auch für GaLaBau geeignet 29 | Caterpillar/Zeppelin Baumaschinen | Angebot an Mikrobaggern um Modell 300.9D VPS erweitert 30 | Yanmar | Zero-Tail-Swing-Minibagger bei Neugestaltung eines Quartiers in Hamburg im Einsatz 32 | Hitachi bei Kiesel | Firma Trautmann setzt auf Hitachi-Bagger – in verschiedenen Gewichtsklassen 34 | Steelwrist | »Nie ohne meinen Tiltrotator« heißt es bei GaLaBau Brand in Bahlingen 35 | Bema Maschinenfabrik | Vielseitige Lösung jetzt auch für den Anbau an kleine und größere Bagger 36 | Wurotec | Mit einem an einen Mobilbagger angebauten Rodungsmesser 120 Baumstubben entfernt

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36 | Engcon | Standardisiertes Sicherheitsschließsystem für Bagger-Schnellwechsler ist nun zertifiziert 38 | TM Koponen bei Riedelsberger | Finnische Baumschere gibt sich gleichermaßen leicht und stark 39 | Schäfer | Dumper des Typs D 1600-MF3 in den Steilhängen der sächsischen Weinberge im Einsatz 40 | Mobilhybrid PV 4LIFE – SBS Siebanlagen | Neue akku-betriebene mobile Siebanlage vorgestellt 41 | Ammann | Verdichter APF1240 zeigt im GaLaBau seine Stärken und besticht durch handliches Design 42 | Weber Maschinentechnik | Stampfer SRV 300 eignet sich speziell für Verdichtung von Rohrzwickeln 43 | Hunklinger Allortech | Neu entwickeltes HandAbziehsystem für die Planumserstellung vorgestellt 44 | Probst | Mit »blau-gelben Adlern« sieben Etagen in Sindelfinger Parkhaus gepflastert 45 | Optimas | Neue Pflasterverlegemaschine T22 darf auch in Umweltzonen arbeiten 46 | Re-Natur | Erosionsschutzmatten aus Kokos, Stroh, Heu oder Wolle stabilisieren Böschungen 47 | Cemex | Wasserdurchlässiger Dränbeton Pervia Deco lässt Regenwasser ungehindert versickern 48 | Humbaur | Vom Einachsbereich bis zu Spezialanhängern optimale Lösungen für GaLaBauer entwickelt 49 | Schoon | Pritsche in Kombination mit Ladekran und Planenaufbau als Allzwecklösung für GaLaBau 50 | Küpper-Weisser | Urban-Sweeper S2 sollen Arbeiten im Ganzjahresbetrieb spürbar erleichtern 50 | Aebi Schmidt | Elektro-Geräteträger EC170 befreit Fußballfeld des FC Wittenbach vom Schnee 52 | Bucher Municipal | Neuartige Technologien für effektive Streueinsätze im Winterdienst 52 | Daimler | Hochgeländegängiger Unimog unterstützt die Bergrettung im Schwarzwald 53 | Cleanline | Kehrkraft von CLEANsweep-Bürsten bewältigt auch große Schneemengen 54 | Ottinger | Netzketten der Baureihe GS+XT bewähren sich im Praxistest am Gotthardpass 54 | TomTom Telematics | Flottenmanagement-Lösung erleichert die Disposition im Winterdienst

23 52 Erdbewegung – Baustelleneinrichtung

ab Seite 56

56 | Liebherr | Weltweit erster Raupenbagger R 926 in bayerischem Erdbauunternehmen im Einsatz 57 | Hitachi bei Kiesel | Produktreihe von Zaxis-6Baggern und ZW-6-Radladern komplettiert 58 | Hain | Welte Baumaschinen investiert in Bedienerfreundlichkeit und rüstet Mietpark nach 59 | Komatsu bei Kuhn | Hydraulikbagger PC210LCi-10 im Einsatz für Bau eines Speicherteiches 60 | Hyundai Heavy Industries | Schweizer Deponiebetreiber setzt auf 30-t-Kettenbagger HX300L 62 | Kobelco | SK500LC-10 als neuen 50-t-Bagger für Erbewegungs- und Bauarbeiten vorgestellt 63 | Doosan | Bielefelder Straßen- und Tiefbau-Unternehmen erweitert Fuhrpark um sieben Kettenbagger 64 | Liebherr | Freiburger Firma setzt bei Einbau von hochwertigem Rollrasen auf eine PR 726 LPG 65 | Caterpillar bei Zeppelin Baumaschinen | »Slope Assist« für Dozer D6T erhöht Bedienerfreundlichkeit 66 | Bergmann | Dumper 2060 Plus bei der Sanierung der Bundesstraße 15 in Niederbayern im Einsatz 67 | Stehr | Hochleistungsplattenverdichter überzeugen mit 50 % weniger Kraftstoffverbrauch 68 | Sitech | Bei Generalsanierung der Skiflugschanze kamen Baustellenmanagementsysteme zum Einsatz 70 | Geomax | Mit Robotikstation Zoom90 soll Bauvermessung wesentlich einfacher werden 70 | Topcon | Die Internetseite »myTopcon« für Schulung und Support von Kunden und Partnern gestartet 71 | Swecon Baumaschinen | Lösungen für mehr Effektivität und Produktivität durch »smartfuel« 72 | Cangini | 40 verschiedene Anbaugeräte in diversen Varianten und zahlreiches Zubehör 72 | MB Crusher | Backenbrecherlöffel sollen auf der Samoter präsentiert werden 2/2017


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87 73 | Henle Baumaschinentechnik | Schnellwechsler QuickChange künftig auch in hydraulischer Ausführung 74 | HS-Schoch | Praktischer Sammelcontainer Collect1000 mit Direktaufnahme für Baggerfahrzeuge 74 | Gifas Electric | Robustheit und Langlebigkeit sind auf Baustellen auch bei Lichtsystemen gefragt 75 | Chicago Pneumatic | Vier neue CPPG-Invertermodelle dienen als mobile Stromerzeuger 76 | Atlas Copco MCT | Der QES 200 ist das größte Modell der nach oben ausgebauten Generatorenserie 76 | Fuel Proof – Eurogate International | Mobile Tanks für Lagerung und Transport von Diesel

Sonderthema: »Schalungstechnik, Gerüste, Betonbau«

ab Seite 77

78 | Westag & Getalit | Neue Schalhaut macht Betonoberflächen widerstandsfähiger gegen Wasser und Frost 80 | Mayer Schaltechnik | Primax-Schalung punktet auf Sichtbetonbaustelle für SüdWestStrom in Tübingen 81 | Noe Schaltechnik | Erscheinungsbild einer neuen Brücke mittels Strukturmatrize realisiert 83 | Paschal | Schalung, Traggerüst und Kletterkonsolen für verschiebbares Ingenieurbauwerk 84 | Ringer | Spezielle Schalungen im Einsatz auf einer der größten Wohnbau-Baustellen in Österreich 85 | Meva | Neubau des Eingangs West der Messe Stuttgart durch Traggerüst MT60 unterstützt 86 | Hünnebeck | Fast 1700 m3 umfasst die Einrüstung für einen elliptischen Faulturm in Würzburg 87 | Layher | Lösung für aufgeständerte Gebäudeteile der Großbaustelle Austria Campus in Wien 89 | Liebherr Mischtechnik | Neuer Betonmischturm vom Typ Betomat III–445 für Zementwerk Berlin 90 | Schwing Stetter | Automatische Hochdruckreinigungsanlage steigert Sauberkeit von Mischanlagen

Bau- und Nutzfahrzeuge

ab Seite 91

92 | Renault | Mit gleich zwei Neuheiten mit Batteriebetrieb Elektro-Offensive fortgesetzt 2/2017

20 Jahre 94 | Dangel bei De Bondt | Die neuen Transporter von Peugeot und Citroën zu Allradversionen umgebaut 96 | Faymonville | 32 Modul-Achslinien im Einsatz beim Ausbau des ägyptischen Energiesektors 96 | Beyer Mietservice | Transportservice um sechs neue ActrosDreiachser erweitert 97 | Scheuerle – TII | BigMove-Netzwerk erweitert Fuhrpark mit 12 EuroAxle-Fahrzeugen 98 | Beko Trucks | Neu entwickelter Zentralachsanhänger ZAH erweitert das Angebot 98 | Dolezych | Prüfservice für Hebezeuge, Anschlag- und Lastaufnahmemittel samt Dokumentation 99 | Resch-Verlag | Neuer Praxisratgeber mit »20 Sicherheitstipps für ordnungsgemäße Ladungssicherung« 100 | SAF-Holland | Automatische Schmiermittelpumpe Recolube verteilt Schmiermittel effizient 100 | Truck Trial | Die Termine für die Truck-Trial-Europameisterschaft 2017 stehen fest

Tipps für Unternehmen

ab Seite 101

101 | WWS | Das neue Erbschaftsteuergesetz bringt viele Änderungen mit sich. Firmeninhaber sollten bei der Unternehmensnachfolge weitsichtig agieren.

Rubriken

100 | Impressum 102 | Aktuelles

107 | Messen, Seminare und Termine

109 | Auf einen Blick | Redaktionsverzeichnis: Kontaktadressen

111 | Branchenführer, bauMAGAZIN-Tipp, An- und Verkäufe | Der bauMAGAZIN-Anzeigenmarkt


PETRA REGER

Editorial

Fünf Prozent Plus sorgen für Vorfreude Vorfreude ist die schönste Freude, und diese dürfte in der deutschen Bau- und Baumaschinenbranche zu Beginn dieses Jahres besonders ausgeprägt sein. Denn die Prognosen für die Bauwirtschaft sind mit einem Umsatzwachstum von rund fünf Prozent auf dann etwa 112,2 Mrd. Euro so optimistisch wie schon lange nicht mehr. Dabei sind nahezu alle Indikatoren positiv. Wären da nicht die Politik des neuen US-Präsidenten Donald Trump und der Brexit. Beides hat das Potenzial, die internationale Ordnung ins Wanken zu bringen und damit auch die globale Wirtschaft. Dann kann es ein böses Erwachen geben.

atürlich kann man sich auf den Standpunkt stellen, was geht es die deutsche Bau‐ und Baumaschinen‐ branche an, ob Mr. Trump das Freihandels‐ abkommen TPP aukündigt, an der Grenze zu Mexiko eine Mauer bauen lässt und gemäß seiner Devise »America irst!« das Zeitalter des Protektionismus einläutet. Denn in zentralen Märkten Europas und vor allem in Deutschland sind die Weichen schon seit geraumer Zeit auf Wachstum gestellt. So steigen in Deutschland die Investi‐ tionen der öffentlichen Hand in den Erhalt und den Ausbau der Infrastruktur kontinu‐ ierlich, seit erkannt worden ist, dass sich die dafür vorgesehenen Milliardensummen mittel‐ und langfristig auszahlen. Die große Zuversicht in der deutschen Bauwirtschaft resultiert aber auch aus dem Auftragsbe‐ stand. Der lag zum Ende des dritten Quar‐ tals 2016 bei rund 37 Mrd. Euro, dem höchsten Wert seit 1995. Klarer Wachstumstreiber in Deutsch‐ land wird auch in diesem Jahr der Woh‐ nungsbau sein, der laut dem Zentralver‐ band des Deutschen Baugewerbes (ZDB) und des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB) ein Umsatzplus von sieben Prozent aufweisen wird. So gehen die beiden groß0ne deutschen Bauver‐ bände davon aus, dass nach gut 280 000 Wohnungen im Jahr 2016 in diesem Jahr etwa 320 000 Einheiten neu gebaut bzw. umgebaut werden. Damit setzt sich die kon‐

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tinuierliche Steigerung der vergangenen Jahre fort. Kleiner Wermutstropfen: Der Bedarf von mindestens 350 000 neuen Wohneinheiten pro Jahr, manche Experten reden sogar von 400 000 Einheiten, kann wieder nicht erfüllt werden. Eine kleine Erfolgsgeschichte ist auch die Entwicklung im öffentlichen Bau: Mit einem Umsatzplus von 5 % im zurück‐ liegenden Jahr konnte die höchste Wachs‐ tumsrate seit 2011 verzeichnet werden. Gelobt wird dabei von den Verbänden die erhöhte Investitionsbereitschaft des Bundes, die jetzt fordern, dass auch die Länder und Kommunen ihre Investitionszu‐ rückhaltung aufgeben. Schließlich, so ein Argument, sprudelten die Steuerein‐ nahmen weiterhin außerordentlich. Steuereinnahmen – das ist aber auch ein Stichwort dafür, wenn man sich über das Gefährdungspotenzial der Politik der neuen US‐Administration Gedanken macht. Denn als Land mit dem weltweit größten Exportüberschuss proitiert Deutschland enorm von der globalen Wettbewerbsfähig‐ keit seiner Wirtschaftsunternehmen, was sich eben auch in den zuletzt stetig stei‐ genden Steuereinnahmen widerspiegelt und in einer geringen Arbeitslosigkeit. Und diese überaus positive Entwicklung kommt derzeit vor allem auch der Bauwirtschaft hierzulande zugute. Ändert aber Trump mit seiner Politik die Spielregeln tatsächlich so radikal, wie er es angekündigt hat, dann wird das mittelfristig Auswirkungen auf die

Wirtschaft haben. Und zwar keine guten, darüber sind sich nahezu alle Experten einig. Für einen kleinen Paukenschlag hat in der Baumaschinenbranche Mitte Januar die Ankündigung der Fayat Group gesorgt, von Atlas Copco dessen Straßenbausparte Dynapac zu übernehmen (siehe Seite 10). Damit kommt der französische Konzern seinem Ziel, mit Bomag als Full‐Liner und Systemlieferant im Verkehrswegebau so‐ wie den Marken Marini, SAE, Breining oder Secmair in den zentralen Märkten die »Nummer 2« im Bereich der Straßenbau‐ maschinen zu werden, einen großen Schritt näher. Hat doch die Traditionsmarke Dynapac vor allem aufgrund seiner Fertiger immer noch einen sehr guten Ruf und einen treuen Kundenstamm. Für die Wirtgen Group als Weltmarktführer gibt es jetzt jedenfalls einen starken Gegenspieler. Zum Abschuss noch ein Hinweis in eigener Sache: Der SBM Verlag und damit auch 20 Jahre das bauMAGAZIN feiern in diesem Jahr ihren 20. Geburtstag – und zwar in der Oktober‐Ausgabe. Lassen Sie sich überraschen, was wir Ihnen dort präsentieren. Sicher ist jetzt schon, dass diese Jubiläumsausgabe in einer erhöhten Aulage erscheinen wird. Sollten Sie zu unseren Themen in dieser Ausgabe – die Sie natürlich auch in unserem Online‐Portal unter www.baumagazin.eu inden – Anregungen haben oder Wünsche, schreiben Sie uns per E‐Mail unter redaktion@sbm‐verlag.de. Wir freuen uns über jede Zuschrift. In diesem Sinne eine unterhaltsame Lektüre wünscht Ihnen Ihr Michael Wulf Chefredakteur

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Zum Titel MAIBACH VELEN

Diebstahl und Vandalismus erfolgreich trotzen Seit 137 Jahren ist das Unternehmen Ditting aus Rendsburg im Hoch- und Tiefbau sowie in der Modernisierung und Sanierung von Gebäuden aktiv. Bei den Projekten des Familienunternehmens hat – neben einer detaillierten Planung – vor allem der reibungslose Ablauf auf der Baustelle Priorität. Diebstahl und Vandalismus stellen dabei jedoch oft eine Störung des Bauverlaufs dar. Dies führt zu Verzögerungen durch fehlende Materialien und verursacht höhere Kosten. Aus diesem Grund setzt das Unternehmen seit dem Jahr 2013 auf den Einsatz des mobilen Kamerasystems von Maibach Velen. In den vergangenen Jahren wurden die Geräte bereits auf insgesamt 20 Baustellen installiert.

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Unternehmen

Zu den Kernprodukten der MAIBACH Verkehrssicherheits- und Straßenausrüstungsprodukte aus Velen gehört ein Videosystem zur Baustellenüberwachung. Das münsterländische Unternehmen bietet ein professionelles Kamerasystem an, das – angeschlossen an eine Sicherheitszentrale – einen schnellen Zugriff bei drohenden Diebstählen ermöglicht und so zur Sicherung von Wertgegenständen auf Baustellen beiträgt.

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oft auch zusätzliche Ausgaben für Reparaturen, Neuinstallatio‐ nen und Ausfallzeiten an.

Schutz vor Diebstahl

Daher setzt das Unternehmen seit 2013 das mobile Kamerasys‐ tem von Maibach Velen zum Schutz von Baustellen ein. Bei insgesamt 20 Projekten wurden die Geräte bereits erfolgreich aufgestellt und genutzt. Aus‐ schlaggebend für die Entschei‐ dung waren insbesondere die wirtschaftlichen Kosten sowie die Möglichkeit, das System bei Tag und Nacht zu nutzen. Des Weiteren ist eine effektive und lü‐ ckenlose Überwachung der meist großen Baustellen mit ei‐ nem Wachdienst nicht durch‐ führbar, da dieser nicht an allen Stellen gleichzeitig sein kann. Im Gegensatz dazu haben die 360‐ Grad‐Kameras eine hohe Reich‐ weite von bis zu 100 m. Dies er‐ möglicht eine ef…iziente und durchgehende Bewachung – auch großer Flächen.

Alarm aus, wenn sich uner‐ wünschte Personen oder Fahr‐ zeuge auf der Baustelle be…inden. Die Live‐Bilder der Kameras wer‐ den darau…hin umgehend in der Leitzentrale von Maibach Velen kontrolliert. Dieses Vorgehen trug dazu bei, dass bereits zahl‐ reiche Vorfälle verhindert wer‐ den konnten. Unter anderem wurden unbekannte Personen dabei ge…ilmt, wie diese einen Kran hochkletterten. Durch die unverzügliche Benachrichtigung der Polizei und der Verantwortli‐ chen des Bauunternehmens konnte ein potenzieller Unfall ab‐ gewendet werden.

Intensive Zusammenarbeit

Für eine erfolgreiche Bewa‐ chung sind nicht nur die zuver‐ lässigen Geräte, sondern auch die intensive Auseinanderset‐ zung mit den speziellen Gege‐ benheiten vor Ort notwendig. Denn jede Baustelle ist anders und muss einzeln bewertet wer‐

Das Kamerasystem von Maibach Velen wird deutschlandweit erfolgreich auf Baustellen eingesetzt. den, um eine optimale Platzie‐ rung der Geräte zu erreichen. Da‐ zu gilt es, die wichtigsten und an‐ fälligsten Bereiche der Baustelle zu identi…izieren sowie die Detek‐ tionsbereiche mit den Verant‐ wortlichen festzulegen. Deshalb wird der Au…bau stets von erfah‐ renen Servicetechnikern vorge‐ nommen, die Gefahrenstellen zu‐ verlässig entdecken und die Ka‐ meras entsprechend ausrichten. Da sich diese im Zeitverlauf durch den Baufortschritt ändern können, ist es – dank der kom‐ pakten und leichten Bauweise – auch kein Problem, die Kameras schnell neu zu platzieren. »Da‐ mit wir eine optimale Bewa‐ chung von Baustellen garantie‐ ren können, stehen wir in ständi‐ gem Austausch mit unseren Auftraggebern«, erklärt Benno Blömen, Geschäftsführer von Maibach Velen. § MAIBACH

n seiner langjährigen Unterneh‐ mensgeschichte hat das Bauun‐ ternehmen Ditting schon zahlrei‐ che Bauprojekte deutschland‐ weit realisiert. Der Mittelständ‐ ler betreut Bauherren während des gesamten Prozesses. Für die zuverlässige und pünktliche Um‐ setzung von Bauvorhaben ist es wichtig, dass der Ablauf auf der Baustelle nicht durch Diebstähle und Vandalismus gestört wird. In der Vergangenheit wurde auch das Familienunternehmen aus Norddeutschland jedoch im‐ mer wieder das Ziel von Lang…in‐ gern. Insbesondere die Kabel – ob verbaut oder lose – waren be‐ liebtes Diebesgut. »Durch die Entwendung von Kabeln entste‐ hen auf einer Baustelle schnell Kosten im fünfstelligen Bereich«, erklärt Oke Hansen, Leiter des maschinentechnischen Bereichs bei Ditting. Darin enthalten sind nicht nur die Kosten für den Er‐ satz der Kabel, sondern es fallen

Effektiv geschützt

Seitdem das Videosystem auf den Baustellen des Bauunter‐ nehmens zum Einsatz kommt, konnten die Vorfälle fast auf null reduziert werden. Dies basiert auf einer doppelten Strategie: Zum einen werden die Täter meist durch Warntafeln mit dem Hinweis auf eine Videoüberwa‐ chung abgeschreckt. Zum ande‐ ren löst das System einen stillen

Die Live-Bilder der Kameras werden in der Leitzentrale kontrolliert. 2/2017


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Namen und Neuigkeiten

ATLAS COPCO (3)

Atlas Copco will das unter dem Namen Dynapac aktive Straßenbaugeschäft an die Fayat-Gruppe verkaufen.

Baubranche aktuell

Atlas Copco plant Aufspaltung in zwei Unternehmen, verkauft Dynapac an Fayat und übernimmt Erkat sowie hb O ATLAS COPCO – Wichtige Veränderungen in der Unternehmensgruppe hat Atlas

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m 27. April folgt Mats Rahmström als Präsident und CEO des Unternehmens auf Ronnie Leten, der nach acht Jahren diesen Posten räumt. Rahmström, bisher Senior Executive Vice President und Präsident des Industrietechnikbereichs, begann seine Laufbahn bei Atlas Copco im Jahre 1988 und besetzte während der letzten zehn Jahre Positionen im Vertriebs-, Service- und Marketingbereich sowie in der Unternehmensleitung. Von 1998 bis 2006 war er u. a. Geschäftsführer der Kundencenter in Schweden, Kanada und Großbritannien, ab 2008 dann Präsident für den Werkzeug- und Montagesystemebereich von Atlas Copco Industrietechnik. Aufspaltung in zwei Unternehmensteile Im 2. Quartal 2018 will Atlas Copco die Gewinnungsindustrie- und Construction-Tools-Berei-

Mats Rahmström (51) folgt Ende April als CEO von Atlas Copco auf …

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… Ronnie Leten (60), der den Posten nach acht Jahren frei macht.

che samt entsprechender Serviceleistungen mit insgesamt 12 000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von rund 3 Mrd. Euro in ein eigenständiges Unternehmen überführen, das derzeit noch als »NewCo« bezeichnet wird. Die operative Marge dieses Bereichs wird mit 16 % im letzten Geschäftsjahr, das Ende September 2016 endete, angegeben. Das Kompressoren- und Energiegeschäft soll mit anderen Bereichen wie dem Industrie- und Mietkundengeschäft in der bisherigen Atlas Copco verbleiben. Dieses Unternehmen soll künftig rund 33 000 Mitarbeiter beschäftigen und lieferte zuletzt einen Jahresumsatz von 7,9 Mrd. Euro. Die operative Marge läge bei rund 20 %. Als Begründung für die angestrebte Aufspaltung in zwei börsennotierte Aktiengesellschaften nannte Noch-CEO Ronnie Leten die gegensätzlichen Nachfragemerkmale beider Geschäftsbereiche. Dynapac geht an Fayat Zu einer nicht genannten Summe übernimmt Fayat zudem zu das unter der Marke Dynapac aktive Atlas-Copco-Straßenbaugeschäft mit Asphalt- und Erdbauwalzen, Fräsen und Fertigern. Atlas Copco hielt es angesichts der erreichten Größe nicht für möglich, mit Dynapac einen der beiden führenden Herstellerplätze im Straßenbaugeschäft erreichen zu können und hat sich zum Verkauf entschlossen. Dieser soll im 2. Quartal 2017 abgeschlossen werden. Das

ERKAT

Copco Mitte Januar vermeldet: So wird nicht nur Mats Rahmström ab Ende April die Nachfolge von Ronnie Leten als CEO von Atlas Copco AB antreten, die Gruppe strebt zudem für 2018 die Aufspaltung in zwei unabhängige Unternehmen an. Das nicht mehr in diese Unternehmenskonstruktion passende Straßenbaugeschäft Dynapac wird an Fayat verkauft. Außerdem kündigte Atlas Copco die Übernahme von Erkat-Gesellschaften (Hämbach/Thüringen) wie auch von hb Kompressoren (BietigheimBissingen/Baden-Württemberg) an.

Atlas Copco will den Anbaufräsenspezialisten Erkat Spezialmaschinen & Service übernehmen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Hämbach (Thüringen) erzielte im Jahr 2015 einen Umsatz von 12 Mio. Euro. französische Unternehmen Fayat ist bereits mit den Marken Bomag, Marini, Marini-Ermont und SAE, Secmair und Breining in diesem Bereich aktiv. Die 1957 gegründete Fayat-Gruppe ist in insgesamt 120 Ländern tätig und beschäftigt rund 19 000 Mitarbeiter. Der Jahresumsatz lag im Jahr 2016 bei ca. 3,5 Mrd. Euro.»Dynapac nimmt eine ausgezeichnete strategische Stellung in der Fayat-Gruppe ein«, betont Jean-Claude Fayat, Präsident der Fayat-Gruppe. Das Unternehmen werde Präsenz und Produktangebot ausbauen sowie das Know-how und die Technologien beider Unternehmen in Produkten zusammenführen, die im besten Sinne den Kundenanforderungen entsprechen. Das Dynapac-Straßenbausegment, bisher Teil des Bereichs Construction Tool von Atlas Copco, ist in 37 Ländern aktiv, betreibt Fertigungsanlagen in Schweden, Deutschland (Wardenburg/ Niedersachsen), Brasilien, Indien sowie China und beschäftigt 1 265 Mitarbeiter, der Umsatz belief sich zuletzt auf rund 309 Mio. Euro. Atlas 2/2017


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Copco kündigte im Vorfeld notwendige Wertberichtigungen für den Straßenbaubereich in Höhe von 200 Mio. Euro an, überwiegend für immaterielle Vermögenswerte. Übernahmen von Erkat-Gesellschaften und von hb Kompressoren Parrallel zu den Veränderungsmeldungen im Unternehmen teilte Atlas Copco mit, den Anbaufräsenspezialisten Erkat übernehmen zu wollen. Über den Kaufpreis, der zum 2. Februar vollzogenen Akquisition, haben die Unternehmen Stillschweigen vereinbart. Erkat mit Hauptsitz in Hämbach (Thüringen) und neun weiteren weltweiten Standorten beschäftigt rund 100 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2015 einen Umsatz von 12 Mio. Euro. Das 1999 von Klaus Ertmer gegründete Unternehmen produziert Baggeranbaufräsen, die primär bei Bau- und Abbrucharbeiten sowie in Steinbrü-

chen und im Tunnelbau zum Einsatz kommen. Ertmer hat sich entschieden, seine Anteile an Erkat Spezialmaschinen und Service, KEMT sowie den Auslandsgesellschaften Drumcutters in Arizona (USA) und Erkat do Brasil in Holambra (Brasilien) an Atlas Copco zu veräußern. Im Besitz von Ertmer bleibt die 2012 gegründete Erket, spezialisiert auf die Entwicklung und die Produktion von Spezialfräsen für den Kanalbau, den Gesteinsabbau, den Betonabbruch und die Betonsanierung. Zum Erket-Produktionsprogramm gehören Kettenfräsen, Anbautrencher, Felsschneidräder, Asphalt- und Baustumpffräsen sowie Bohrantriebe. Nach Aussage von Ertmer soll die Erket-Produktpalette, die künftig unter dem Namen Kemroc am Markt auftreten wird, umfassend ausgeweitet und um neue Produkte ergänzt werden. Die Anteile an Erkat Middle East in Doha (Qatar) bleiben ebenfalls im Besitz von Ertmer. Die

dortige Gesellschaft wird auch künftig die Anbaufräsen von Erkat-Spezialmaschinen und Service im Mittleren Osten vertreiben. Wie Ertmer betont, soll der Standort Hämbach in Thüringen für die Produkte der Erkat-Anbaufräsen erhalten bleiben und später erweitert werden. Für Erket (künftig Kemroc) werde die Produktionsfläche in Hämbach ebenfalls vergrößert. Arbeitsplätze in Deutschland sollen von der Transaktion nicht betroffen sein. Schon vor dem Jahreswechsel hatte Atlas Copco auch die Übernahme von hb Kompressoren Druckluft- und Industrietechnik in BietigheimBissingen angekündigt. Das Unternehmen vertreibt Industriekompressoren und Drucklufttechnik und bietet entsprechende Dienstleistungen an. hb Kompressoren ist ein langjähriger Handelspartner von Atlas Copco im südwestdeutschen Raum, hat zehn Mitarbeiter und setzte im tü § vergangenen Jahr 2,3 Mio. Euro um.

Dreivierteljahr folgt Alexander Greschner als neuer Vertriebsvorstand von Wacker Neuson auf Jan Willem Jongert.

D

er Aufsichtsrat der Wacker Neuson SE und Jongert haben sich, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung, wegen unterschiedlicher Auffassungen über die konkrete Umsetzung der bestehenden Vertriebsstrategie des Konzerns, im besten gegenseitigen Einvernehmen auf ein vorzeitiges Ausscheiden von Jongert aus dem Unternehmen verständigt. Dieser hat sein Vorstandsmandat, das er seit April

2016 inne hatte, zum 9. Januar niedergelegt. Auf ihn folgt Alexander Greschner (46) als Vertriebsvorstand der Wacker Neuson SE. Greschner war zuvor drei Jahre Geschäftsführer der deutschen Produktionsgesellschaft für Baugeräte in Reichertshofen bei München. Der Vorstand der Wacker Neuson SE besteht weiterhin aus vier Mitgliedern: Cem Peksaglam (CEO) verantwortet die Ressorts Strategie, Mergers & Acquisitions, Personal, Recht, Compliance, Immobilien, Investor Relations, Unternehmenskommunikation und Nachhaltigkeit. Martin Lehner ist im Vorstand für Forschung & Entwicklung, Einkauf, Produktion und Qualität

MICHAEL WULF

O WACKER NEUSON – Nach nur einem

WACKER NEUSON

Greschner folgt auf Jongert als Vertriebsvorstand von Wacker Neuson

Alexander Greschner (li.) folgt als Vertriebsvorstand auf Jan Willem Jongert.

verantwortlich. Zudem hat Wilfried Trepels (CFO), wie bereits berichtet, am 1. Januar die Ressorts Finanzen, Revision und IT von Günther Binder übernommen, der Ende Dezember 2016 § aus dem Vorstand ausgeschieden ist.

Michael Koenig ist jetzt auch CEO bei Lehnhoff

O MANITOU – Helgo Koch ist seit Januar

O LEHNHOFF HARTSTAHL – Beim Baden-

Der gebürtige Rheinländer Helgo Koch war unter anderem weltweit als Servicetechniker unterwegs, bevor er als Produktmanager für Hydraulikbagger und Vertriebsleiter für Straßenfräsen leitende Positionen bekleidete. Die Chancen bei der Manitou Group sieht er Helgo Koch ist neuer unter anderem in der Vielseitigkeit, mit der die Gruppe Vertriebsleiter bei Manitou Deutschland. sich aufstellt: »Die Manitou Group weiß, was ihre Kunden brauchen und bietet als Full-Liner alle Lösungen rund um Materialhandling an. Das ist die beste Voraussetzung, um gemeinsam mit Mitarbeitern und Händlerschaft aktiv den Markt bearbeiten zu können. Bau, Landwirtschaft, Industrie und Vermieter nachhaltig zufrieden zu stellen, das ist eine große Herausforderung, auf die ich mich sehr freue.« §

Karl-Heinz Traa verantwortet weiter Vertrieb und Marketing. Matthias Bürkel leitet weiter die Ressorts Technik, Entwicklung und Produktion. Wie Michael Koenig betont, wolle das Unternehmen den Kunden Michael Koenig. künftig noch mehr in den Fokus rücken: »Optimierte, schlanke Prozesse und Arbeitsabläufe werden zu schnellen Durchlauf- und Reaktionszeiten führen. Unsere personell aufgestockte Kundendienstabteilung ermöglicht künftig schnelleren Service und eine erweiterte Erreichbarkeit – auch über neue Kommunikationskanäle. So werden wir unsere Kunden weiterhin mit Qualitätsprodukten beziehungsweise Qualitätsdienstleistungen und auch neuen, innovativen Lösungen begeistern.« §

MANITOU

neuer Vertriebsleiter von Manitou Deutschland und verantwortet den Vertrieb der Marken Manitou, Gehl und Mustang in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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Badener Full-Liner Lehnhoff hat zum Januar Michael Koenig, bisher bereits Geschäftsführer für Finanzen und Administration, zusätzlich als CEO den Vorsitz der Geschäftsführung übernommen.

LEHNHOFF HARTSTAHL

Neuer Vertriebsleiter für Manitou Deutschland

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IIIIIIIIIIIII Namen und Neuigkeiten YANMAR

Yanmar bringt »Schaeff« zurück O YANMAR – Nach der

60-Mio.-Dollar-Übernahme der Terex Compact Germany GmbH bringt das japanische Unternehmen Yanmar die kompakten Baumaschinen der Marke Schaeff wieder auf den Markt und führt gleich drei neue Maschinen »Made in Crailsheim« im Portfolio.

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anmar will künftig im Werk Crailsheim auf die achtzigjährige Firmengeschichte aufbauen. Minibagger, Midibagger, Mobilbagger und Radlader werden ab Januar wieder unter der Marke Schaeff angeboten. »Der Name Schaeff steht für kompakte Baumaschinen, entwickelt und gebaut in Deutschland. Schaeff ist und war immer der Spezialist und technischer Trendsetter in diesem Segment. Diese Tradition setzen wir mit Yanmar fort. Wir sind sehr froh und stolz, dass Yanmar diesen Weg mit uns geht«, sagt Pe-

Nach der Übernahme durch Yanmar kommt die Marke Schaeff wieder zurück auf den Baumaschinenmarkt. ter Hirschel, Geschäftsführer Yanmar Compact Germany. Werksleiter Peter Berger sieht für die Produktion sehr gute Möglichkeiten in der Zusammenarbeit: »Wir haben unser Werk in den letzten Jahren zu einer modernen Produktionsstätte umgebaut, die alle Anforderungen an den modernen Fahrzeugbau erfüllt! Unsere Fertigungsprozesse basieren auf dem aus Japan stammenden Toyota-Pro-

Verkauf des Terex-MHPS-Bereichs an Konecranes geht über die Bühne O TEREX/KONECRANES – Der im Vorjahr angekündigte Verkauf

des Terex-Bereichs Material Handling and Port Solutions (MHPS) an Konecranes wird für umgerechnet rund 765 Mio. Euro und beschränkt stimmberechtigte Aktien, die einer 25 %Beteiligung von Terex an Konecranes entsprechen, vollzogen.

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ie Kombination von Konecranes und Terex-MHPS stellt einen geradezu zwingenden Schritt industrieller Logik dar, der Konecranes-Kunden und -Mitarbeitern sowie Aktionären, einschließlich denen von Terex, einen bedeutenden Mehrwert bietet«, betont John L. Garrison, President und CEO von Terex. Der Verkauf des MHPS-Geschäfts an Konecranes sei ein wichtiger Meilenstein für Terex auf dem Weg zu einem stärker fokussierten und leistungsstarken Anbieter. Mit dem Verkaufsabschluss soll auch die Verschuldung von Terex wesentlich reduziert werden. Das finnische Unternehmen Konecranes hatte bereits im Vorjahr durch die Übernahme mit jährlichen Synergievorteilen in Höhe von rund 140 Mio. Euro (EBIT) gerechnet, die binnen drei Jahren erreicht werden sollen. Die noch 2015 angekündigte Fusion beider Unternehmen war schon im vergangenen Jahr abgesagt worden. Übrig bleibt davon nun die Terex-MHPSÜbernahme durch Konecranes. Die endgültige Transaktion unterliegt nachträglichen Anpassungen für Bargeld, Schulden, Umlaufvermögen und operativem Ergebnis des MHPS-Bereichs sowie dem von den Kartellbehörden geforderten Abschluss des Verkaufs der Künzelsauer Marke Stahl CraneSystems durch Konecranes, der jetzt an das kanadische Unternehmen Columbus tü § McKinnon erfolgen soll.

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duktions-System, das sich auf permanente Verbesserung von Produktivität, Qualität und Arbeitssicherheit fokussiert. Dieses Ziel der Perfektionierung von Prozessen verbindet uns sehr mit unseren japanischen Kollegen. Wir sprechen somit die gleiche Sprache in Produktion, Qualität und Logistik. Eine hervorragende Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit und Gestaltung unserer Zukunft.« Zum Start bringt Schaeff im ersten Quartal drei neue Maschinen mit moderner Motorentechnik nach Euro Stage IV auf den Markt: den Mobilbagger TW95, den Midibagger TC125 und den Radlader TL120. Die Produktpalette wird im Minibagger-Bereich durch die Schaeff TC08 und TC10 erweitert.

Tradition Schaeff wurde 1937 von Karl Schaeff als Schmiede in Langenburg gegründet. Zu Beginn wurden Geräte für die Landwirtschaft gebaut. Terex übernahm 2001 Schaeff. Seit Oktober 2016 ist das Werk in Crailsheim Teil der Yanmar-Familie und firmiert seit Januar 2017 unter Yanmar Compact Germany. Aufgestellt ist Yanmar Compact Germany mit dem Werk in Crailsheim und dem Ersatzteilzentrum in Rothenburg o. d. Tauber. Insgesamt sind rund 450 Mitarbeiter beschäftigt. Das kompakte Produktportfolio umfasst derzeit 20 Modelle. Daneben hat Yanmar weitere Produktionsstätten für Baumaschinen in § Frankreich und Japan.

Mecalac will Terex-Werk in Coventry übernehmen O TEREX/MECALAC – Terex will sein Baggerlader-, Baustellen-

kipper- und Verdichtungsgerätesortiment an Mecalac verkaufen. Die im britischen Coventry gefertigten Produkte sind auch unter den Markennamen Fermec und Benford bekannt.

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iese Akquisition trägt dazu bei, unsere Produktpalette für den innerstädtischen Einsatz zu bereichern, sowie die internationale Ausweitung voranzutreiben«, betont Henri Marchetta, CEO der Groupe Mecalac. Die Übernahme soll im ersten Halbjahr 2017 abgeschlossen werden. Über die finanziellen Details halten sich die Unternehmen bedeckt. Das Terex-Werk in Coventry war nicht Bestandteil der Übername weiterer Terex-Compact-Teile durch Yanmar im Sommer 2016 (siehe auch § oben auf dieser Seite).

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IIIIIIIIIIIII Namen und Neuigkeiten

O ALLISON TRANSMISSION – Lawrence E. Dewey, Vorsitzender und CEO von Allison Transmission, geht nach seinem Vertragsende am 31. Mai 2018 in den Ruhestand.

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ir sind sehr dankbar für Deweys engagierte Führung und respektieren seinen Wunsch, in den Ruhestand zu gehen«, sagt Thomas W. Rabaut, Lead Director des Aufsichtsrats und Vorsitzender des Nominierungs- und Corporate Governance Komitees von Allison. »Er hat

Allison erfolgreich durch mehrere Perioden geführt, die von signifikanten Veränderungen geprägt waren, und das Unternehmen für die Zukunft gut positioniert. Wir sind zuversichtlich, dass der Übergangsplan gut umgesetzt wird.« Das ehemals zu General Motors zählende Unternehmen gilt heute als Spezialist für Vollautomatikgetriebe für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge und bei Hybridantrieben für Stadtbusse. Seit vier Jahren ist Allison ein unabhängiges, börsennotiertes Unternehmen. Dewey ist seit 2007 CEO bei Allison und wird nach einer 44-jährigen Laufbahn in den Ruhestand gehen. Der Aufsichtsrat will bei der

Neugeschäft erreicht 8,7 Milliarden Euro

O DEUTSCHE LEASING – Mit BANAYOTE

Dewey tritt 2018 als Allison-CEO ab

Lawrence E. Dewey (60) geht 2018 in den Ruhestand. Neubesetzung des CEO-Postens 2018 interne und externe Kandidaten berücksichtigen sowie noch vor Deweys Ausscheiden einen Übergangsplan für die Leitung des Unternehmens implementieren. §

mobiheat mit Firmentochter in der Schweiz deutscher Spezialist für mobile Energiezentralen, der stetig steigenden Nachfrage aus dem Nachbarland nachkommen. Der Schweizer Marcel Tgetgel ergänzt die Geschäftsführung, Anlieferungen und Service übernimmt das Unternehmen Krüger mit seinen 17 Niederlassungen in der Schweiz.

MOBIHEAT

O MOBIHEAT – Mit der Gründung der mobiheat Schweiz will mobiheat,

Als Hersteller und Vermieter mobiler Heiz- und Kältezentralen bedient mobiheat den Markt in Marcel Tgetgel leitet Deutschland und Österreich von mehreren Standorten aus. Anforderungen aus der Schweiz wurden mobiheat Schweiz. bisher vom in Bayern gelegenen Hauptsitz bearbeitet. »Mit der mobiheat Schweiz haben wir nun die Möglichkeit, die wachsenden Anforderungen aus der Schweiz weiterhin umfassend bearbeiten zu können«, betont Geschäftsführer Helmut Schäffer. Gerade kurzfristige Überbrückungen von Heizungsausfällen und die zunehmenden Anfragen nach Energieversorgungen in der Schweiz könnten in der bisherigen Konstellation aufgrund von Einfuhr- und Zollbestimmungen nicht zu 100 % gewährleistet werden. »So war es für uns nur die logische Konsequenz, im Sinne der Kunden das schweizer Unternehmen zu gründen«, sagt Marc Pehlke, ebenfalls Geschäftsführer der mobiheat GmbH. Niedergelassen hat sich mobiheat Schweiz in Glattbrugg bei Zürich. Der Schweizer Marcel Tgetgel ergänzt die Geschäftsleitung vor Ort. Der bisherige Servicepartner von mobiheat hat bereits in der Vergangenheit erfolgreich mit dem Unternehmen zusammengearbeitet. Vertriebsseitig wird er von mobiheat-Key-Account-Manager Wolfgang Müller unterstützt. Wie auch in Deutschland und Österreich werden die mobiheat Produkte in der Schweiz über den Großhandel vertrieben. Als Servicepartner für die Auslieferungen konnte Krüger + Co. gewonnen werden. §

Erfolgreiches Jahr 2016: 11,4 Prozent Steigerung weltweit

O VOLKSWAGEN NUTZFAHRZEUGE – Volkswagen Nutzfahrzeuge hat im Geschäftsjahr 2016 weltweit 480 064 Fahrzeuge an Kunden übergeben. Das entspricht einer Steigerung von 11,4 % im Vergleich zum Vorjahr. Vor allem in Westeuropa konnte Volkswagen Nutzfahrzeuge mit 329 400 Einheiten das Auslieferungsvolumen steigern (+ 15,7 %). In Deutschland wurden 2016 fast 124000 Fahrzeuge an Kunden übergeben. Das entspricht einem Zuwachs von 11,6 % gegenüber dem Jahr 2015. Auch in den europäischen Volumenmärkten war das vergangene Jahr erfolgreich: Italien (+46,1 % auf 11400 Fahrzeuge), Spanien (+27,7 % auf 13400), Frankreich

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(+24,8 % auf 19300) und Großbritannien (+5,8 % auf 50100). Ebenfalls erfolgreich war die Marke in Osteuropa. Hier wurden 36500 leichte Nutzfahrzeuge übergeben, was einem Plus von 16,9 % entspricht. Auch die Vertriebsregionen Nordamerika (+24,7 % auf 8500 Fahrzeuge), Afrika (+6,3 % auf 16100), Nahost

(+2,6 % auf 35600) und Asien-Pazifik (+1,3 % auf 21700 Fahrzeuge) steigerten ihren Absatz. Lediglich in Südamerika gingen die Auslieferungen von VW Nutzfahrzeuge im vergangenen Jahr um 12,7 % auf 32300 leichte Nutzfahrzeuge und Pick-ups zurück. Dies führt das Unternehmen vor allem auf das ökonomisch instabile Umfeld in der Region zurück. Nach Baureihen gegliedert, lieferte das Unternehmen im Jahr 2016 aus: 199700 Fahrzeuge der T-Baureihe (+16,7 %), 162800 Fahrzeuge der Caddy-Baureihe (+22,6 %), 69200 Fahrzeuge der Amarok-Baureihe (– 9,5 %) und 48400 Fahrzeuge der Crafter-Baureihe (– 4,1 %). §

einem Neugeschäftsplus von rund 5,4 % auf 8,7 Mrd. Euro konnte die Deutsche-LeasingGruppe ihr Geschäftsjahr 2015/16 (Stichtag 30. September) erfolgreich beenden. Dabei wuchs das Unternehmen Leasing in strategisch wichtigen Segmenten über Marktniveau. Die Deutsche-Leasing-Gruppe ist Asset-Finance-Partner für den deutschen Mittelstand. In dieser Rolle bietet sie investitionsbezogene Finanzierungslösungen und ergänzende Dienstleistungen. Das Verbundgeschäft mit den Sparkassen stellt mit einem Wachstum von 8 % eine der stärksten und wichtigsten Säulen der Deutschen Leasing dar. Das Segment Straßenfahrzeuge konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Zuwachs von 16 % gegenüber dem Vorjahr erzielen. Im Flottengeschäft stieg das Neugeschäft um 12 % auf 736 Mio. Euro und Marktanteile konnten hinzugewonnen werden. Mit 1,4 Mrd. Euro Neugeschäft, +6 % zum Vorjahr, trug die DAL Deutsche Anlagen-Leasing, die innerhalb der Deutsche Leasing Gruppe das Immobilien-Leasing sowie Lösungen für Energie und Transport abdeckt, einen erheblichen Anteil zur positiven Entwicklung bei. In diesen von Großgeschäften geprägten Segmenten erreichte das Energie- und Transportgeschäft eine Steigerung von 65 %, während im ImmobilienLeasing ein Rückgang von 34 % zu verzeichnen war. Die Auslandsgesellschaften wuchsen moderat und bewegten sich leicht über Vorjahresniveau. »In der Gesamtbetrachtung ist es uns gelungen, in vielen Ländern unser Neugeschäft zu steigern und damit Rückgänge insbesondere in China und Brasilien zu kompensieren«, erklärt Matthias Laukin, Mitglied des Vorstandes und verantwortlich für das internationale Geschäft. Die Position als Partner der Investitionsgüterindustrie für Absatzfinanzierungen konnte weiter ausgebaut werden. Im Inland konnte hier ein Ausbau des Neugeschäftsvolumens um 18 % erreicht werden. §

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Baumaschinenhändler Kiesel übernimmt Mehrheitsanteil an Bauma-Rent

Neuer Perkins-Vertrieb für Dänemark

O BU POWER SYSTEMS –

O KIESEL – Mit der Übernahme

BU Power Systems Denmark hat als hundertprozentige Tochter der BU Power Group GmbH den Vertrieb sowie den After-Sales-Service von Perkins-Diesel- und Gasmotoren sowie von PerkinsMarinemotoren für Dänemark, Grönland und die Färöer Inseln übernommen.

ie Kiesel informiert, greifen zunehmend mehr Kunden bei Auftragsspitzen, Spezialprojekten oder seltenen Anwendungen auf Mietmaschinen von Kiesel zurück, um ihren bestehenden Maschinenpark vorübergehend zu ergänzen. Das Unternehmen werde dadurch bundesweit als kompetenter Systempartner in der Bau-, Abbruch, Recycling-Umschlagbranche sowie im GaLaBau und in der öffentlichen Verwaltung wahrgenommen, der neben dem Verkauf von Maschinen und Anbaugeräten auch Ersatzteilversorgung, Service und eben die Vermietung von Baumaschinen anbietet. Damit dieser Service möglichst flächendeckend in ganz

Deutschland angeboten werden kann, setzt die Kiesel GmbH im Süden auf den Ausbau eigener Mietpark-Standorte unter der Marke »Kiesel PartnerRent«. Im Norden erfolgte nun als logischer Schritt zum Ausbau des Mietpark-Netzwerkes der Mehrheitskauf des Mietparkunternehmens Bauma-Rent durch die Tochtergesellschaft Kiesel Nord. An den Standorten Stralsund und Rostock ist derzeit ein rund 60 Hitachi-Maschinen umfassender Maschinenpark vorhanden, der künftig bedarfsgerecht weiter ausgebaut werden soll. Die in KieselBauma-Rent GmbH umbenannte

Firma hat sich bereits in der Vergangenheit einen Namen mit der Verleihung von Baumaschinen mit Geräteführer gemacht. Somit können künftig auch Kunden aus dem Norden Deutschlands im gleichen Maße auf die Dienstleistungen des Kiesel-Mietparks zurückgreifen. »Wir freuen uns auf die positive Resonanz unserer Kunden und sind uns sicher, dass die Erweiterung des Angebots für sie einen echten Mehrwert darstellen wird«, beurteilt Joachim Hänsch, kaufmännischer Geschäftsführer von Kiesel Nord, die Erweiterung des Unternehmens. §

Neustrukturierung im Bridgestone-CER-Marketing

O BRIDGESTONE – Das Marketing bei BRIDGESTONE

Bridgestone Central Region (CER) ist neu strukturiert: Julia Krönlein ist neu Head of Marketing, Stefan Lamp ist neuer Produkt-Marketing Manager und Christian Blazekovic übernimmt die Position als Leiter Brand & Julia Krönlein (33; Head of Marketing), Christian Blazekovic (44; Leiter Brand & Communication.

Communication) und Stefan Lamp (51; Produkt-Marketing Manager; v.li.n.re.).

Julia Krönlein ist seit Januar als Head of Marketing bei Bridgestone CER und ist somit für alle MarketingAktivitäten sowie das Produktmanagement im Bereich Consumer in Deutschland, Österreich und der Schweiz verantwortlich. Krönlein war bisher Brand- und MarketingManager bei Stanley Black & Decker Deutschland. Stefan Lamp hat bereits seit September die Funktion des Produkt-Marketing Managers Commercial Products übernommen. Lamp ist seit über 17 Jahren in verschiedenen Führungspositionen bei Bridgestone im Einsatz und verantwortet nun das Produktmanagement der Bereiche Lkw, Landwirtschaftsreifen sowie Baumaschinenreifen. Eine neue Aufgabe bei Bridgestone übernimmt auch Christian Blazekovic. Er ist ab sofort Leiter Brand & Communication für die Bereiche Consumer und Commercial. Er war zuletzt Marketingleiter bei First Stop Reifen Auto Service, einer

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Tochtergesellschaft von Bridgestone. Diese Aufgabe wird er auch weiterhin parallel ausüben, bis die Integration in die Pneuhage Partners Group GmbH & Co. KG abgeschlossen ist. Durch die Neustrukturierung sollen Prozesse und Strukturen im Konzern vereinfacht, marken- und produktübergreifende Synergien erzielt und der Bereich Produktmanagement und -entwicklung stärker fokussiert werden. Bridgestone EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) mit der Zentrale in Brüssel ist eine regionale Tochtergesellschaft der japanischen Bridgestone Corporation. Die Vertriebsgesellschaften Bridgestone Deutschland in Bad Homburg, Bridgestone Schweiz bei Zürich und Bridgestone Europe Niederlassung Österreich in Wien sind als DACH-Region zusammengefasst. Als Central Region (BSCER) decken sie den wichtigsten europäischen Markt ab. §

BU POWER SYSTEMS

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Die Kiesel-Niederlassungen in Rostock (im Bild) und Stralsund sind jetzt auch Standort der Kiesel Bauma-Rent GmbH.

KIESEL

eines Mehrheitsanteils an Bauma-Rent durch Kiesel Nord hat die Kiesel-Gruppe aus Baienfurt bei Ravensburg im Dezember einen weiteren Schritt in Richtung eines flächendeckenden MietparkNetzes unternommen.

Trevor Toulson, PerkinsVerkaufs- und -Vertriebsleiter für Europa, Afrika, den Nahen Osten und die GUS-Staaten. Die hierfür notwendige Übernahme des dänischen Unternehmens Fred Rasmussen ApS mit Sitz in Odense stellt nach Angaben von BU Power eine konsequente Erweiterung der erfolgreichen Vertriebstätigkeit der BU Power Group dar. Die Unternehmensgruppe BU Power Group verbindet eine bereits rund 20 Jahre bestehende Partnerschaft mit Perkins in der von Deutschland ausgehend ab 2008 nach und nach Niederlassungen in Polen, Italien, Kroatien und Slowenien aufgebaut wurden. Die Gruppe ist in diesen Ländern mit rechtlich selbstständigen Unternehmen präsent, die jeweils unter »BU Power Systems« firmieren. Darüber hinaus vertritt die BU Power Group Perkins in Serbien, Bosnien und Herzegowina, Albanien, Montenegro, Mazedonien, Malta sowie auf Grönland und den Färöer Inseln. »Ich freue mich über die Zusammenarbeit mit BU Power Systems in Dänemark, da wir damit die Fähigkeiten unseres Perkins-Vertriebsnetzes weiterentwickeln und unsere bestehenden und neuen Kunden in Dänemark auf gleichbleibend hohem Niveau betreuen können«, sagt Trevor Toulson, bei Perkins Verkaufs- und Vertriebsleiter für Europa, Afrika, den Nahen Osten und die GUS-Staaten. §

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IIIIIIIIIIIII Namen und Neuigkeiten

Rekordwachstum für Nutzfahrzeuge

O A.F.B. – Der Kulmbacher Anbauteile-Hersteller A.f.B.

O FORD – Auf ein Rekordjahr

schließt das Jahr mit einem Umsatz von 3,1 Mio. Euro ab.

im Nutzfahrzeuggeschäft kann Ford auf dem deutschen und europäischen Markt zurückblicken. Mit 43 533 neu zugelassen Nutzfahrzeugen in Deutschland in 2016 realisiert das Kölner Unternehmen eine Steigerung gegenüber des Vorjahres um 24,6 %.

Die A.f.B.-Geschäftsführer Harald Gaul und Thomas Heinritz vermelden für das Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von 3,1 Mio. Euro, auch die Auftragsbücher für 2017 seien gut gefüllt. 1998 gegründet, gilt A.f.B. heute als ein Qualitätshersteller von Anbauteilen für Bagger, Radlader und Flurförderfahrzeuge. Konstruktion, Produktion und Lager umfassen aktuell eine Gesamtfläche von nahezu 7000 m2. §

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Die Geschäftsführer Harald Gaul (li.) und Thomas Heinritz (re.) ziehen eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr.

Breuer und Müller bilden neue DLL-Führung

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JOCHENROLFES.DE

O DLL – Neue Unternehmensspitze:

MARKUS LIENERT

André Müller.

Arthur Breuer.

Arthur Breuer und André Müller bilden das neue Führungsduo beim Finanzierungs- und Leasingpartner DLL in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Verkauf von Athlon Car Lease International an Daimler Financial Services führt zu einer Veränderung im Management von DLL in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Arthur Breuer ersetzt seinen Vorgänger Roland Meyer als Country Manager und verantwortet zugleich als General Manager Central West Europe (CWE) das Geschäft in der DACH-Region. André Müller bleibt dem Management-Team als Managing Director, zuständig für den Bereich Marktfolge, erhalten und bildet mit Breuer die Führungsspitze. Im Jahr 2012 übernahm der Sales-Experte Arthur Breuer die Funktion des Vertriebsdirektors Construction, Transport & Industrial (CT&I) im Unternehmen. Zuvor führte er

sieben Jahre lang diverse Managementaufgaben bei ING Lease in seiner niederländischen Heimat aus. Bevor er sein berufliches Profil im Bereich Finanzservice sowie im Bankgeschäft für Privat- und Geschäftskunden schärfte, startete er seine Laufbahn als Trainee bei der DLL-Muttergesellschaft Rabobank. »Mit der Entscheidung, die zentrale Management-Verantwortung für das Unternehmen in die erfahrenen Hände von Arthur Breuer und André Müller zu legen, ist der entscheidende Schritt getan, DLL nach dem Verkauf von Athlon für die Zukunft strategisch neu aufzustellen«, erklärt Wiebe Draijer, CEO der Rabobank. »Unser Ziel als Muttergesellschaft von DLL ist es, zusätzliche Synergien zwischen beiden Unternehmen zu erzeugen und mit DLL einen deutlichen Wachstumskurs im Segment Vendor Finance einzuschlagen. Durch den nun vollzogenen Wechsel an der Spitze haben wir die Weichen dafür optimal gestellt.« §

»Mister Briggs & Stratton Europe« geht in den Ruhestand

O BRIGGS & STRATTON – Nach mehr als 35 Jahren Arbeit für den Motorenhersteller Briggs & Stratton geht Lutz H. Volknandt in den Ruhestand. Weit über 30 Jahre war Volknandt für Briggs & Stratton tätig und hat auf verschiedensten Stationen maßgeblich die Weichen für das Unternehmen in Europa gestellt. Anfang der 1980er-Jahre begann er seine »Briggs & Stratton-Karriere« bei Parga, dem damaligen Exklusivimporteur des Motorenherstellers als Niederlassungsleiter, zuständig für den After Sales Service (Kundendienst) in Deutschland. Als Briggs & Stratton ein eigenes europäisches Vertriebs- und Servicecenter im hessischen Lampertheim eröffnete, war er von Anfang an dabei, erst als General Service Manager und dann als Geschäftsführer. Nach Verlegung der europäischen Zentrale in die Schweiz 1992 siedelt er mit seiner Familie Lutz H. Volknandt (67). dorthin über und steuerte das Motorengeschäft von Briggs & Stratton für Europa, Afrika und Mittelasien. Von 1992 bis zu seinem Ausscheiden 2016 übernahm er unterschiedliche Aufgaben als Executive Manager in den Bereichen Administration, Strategie, Sales, Marketing und Service, die zum Teil unterschiedliche Titel mit sich brachten: Volknandt war Director Europe, Direktor European Operation, Managing Director, Managing Director Sales & Marketing, Managing Director OEM Sales und Managing Director Sales & Service. Ende 2014 zog er sich aus dem operativen Tagesgeschäft zurück, blieb aber als Mitarbeiter und Senior Consultant beratend für das Unternehmen tätig. Im Vorjahr endete für ihn die Ära Briggs & Stratton und sein Beratervertrag lief planmäßig aus. § WWW.FOTONEFF.CH

ie Ford-Nutzfahrzeugsparte legte 2016 das beste Gesamtjahresergebnis seit über 30 Jahren vor. Im Vergleich zum Jahr 2010 konnte das jährliche Verkaufsvolumen zudem mehr als verdoppelt werden – bei einer gleichzeitigen Steigerung des deutschen Nutzfahrzeug-Marktanteils von 7,6 % auf 12,2 %. Dies bedeutet auch eine Steigerung des Ford-NutzfahrzeugMarktanteiles 2016 in Deutschland um 1,75 % gegenüber 2015. Als Wachstumsmotoren auf dem deutschen Markt haben sich die Modelle Transit, Transit Custom und der Pick-up Ranger präsentiert: Mit 14 158 Einheiten konnte der Transit Custom zum Vorjahr um 26,7 % zulegen, bei den größeren Transit-Modellen betrug der Zuwachs gar 35,6 % auf 14 732 Einheiten. Auch der Ranger konnte sich weiter deutlich steigern – mit 6 733 Einheiten erzielte der geländegängige Alleskönner ein Volumenplus von 18,3 % für das Gesamtjahr 2016 und schließt damit sein drittes Jahr in Folge als Segmentführer in Deutschland ab. Nach 2015 positionierte sich Ford auch 2016 wieder als bestverkaufte Nutzfahrzeug-Marke auf dem europäischen Markt: Mit 328 600 Einheiten konnte sich Ford in den »EU20«-Märkten im Vergleich zu 2015 im Volumen um 17 % steigern und so einen Nutzfahrzeug-Marktanteil von 13,2 % erreichen. In diesen Märkten stellten die Modelle Transit und Transit Custom im Segment der 1- und 2-Tonner-Transporter mit rund 203 000 Einheiten einen Verkaufsrekord auf. Auch der Ranger konnte sich im Vergleich zum Vorjahr um 11 400 auf 38 600 Einheiten für die § EU20-Märkte steigern.

AFB

Drei-Millionen-Grenze überschritten

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IIIIIIIIIIIII Namen und Neuigkeiten

O HUSQVARNA-CONSTRUCTION PRODUCTS – Für die HusqvarnaDivision »Construction Products« der Husqvarna Group bilden Deutschland, die Schweiz, Österreich und Slowenien künftig eine Vertriebsregion. Geleitet wird »DACHSLO« von Mathias Pfitzenmeier als Regional Managing Director von Ulm aus. Zudem hat die Husqvarna Schweiz AG das komplette Geschäft der DEMCO Technic AG in Seon – also Entwicklung und Produktion von Maschinen zu Betonverarbeitung sowie Vertrieb und Service – übernommen.

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HANNELORE ARMSTORFER

n seiner Funktion als Regional Managing Director für DACHSLO berichtet Mathias Pfitzenmeier direkt an Ryan Wesselschmidt, Vice President Sales & Service der Husqvarna Group mit Sitz in Schweden. »Die deutschsprachigen Länder stellen eine umsatzstarke Region innerhalb von Husqvarna Construction Products weltweit dar. Hier haben wir in den vergangenen Jahren ein dynamisches Wachstum erzielen können. In dieser Mathias Pfitzenmeier ist Region versprechen wir uns weiteres Wachstum durch das Bündeln unserer Aktivitäten«, erläutert künftig auch Regional Managing Director Pfitzenmeier. Der 48-Jährige verantwortet seit DACHSLO. dem Frühjahr 2011 den Husqvarna-Bereich Construction Products in Deutschland und Österreich und ist seit 2015 Geschäftsführer der Husqvarna Deutschland GmbH. Diese Funktion übt er in Personalunion auch künftig aus. DEMCO-Übernahme Die Husqvarna Schweiz AG hat zudem das komplette Geschäft der DEMCO Technic AG in Seon übernommen. »Durch den Erwerb von DEMCO können wir den direkten Kundenstamm und die Geschäftsbeziehungen in der Schweiz sowie in der gesamten DACHSLO-Region weiter ausbauen«, be-

Continental setzt Wachstumskurs im Jahr 2016 fort

O CONTINENTAL – Auf einen erfolgreichen Abschluss des

tont Wesselschmid. Mit DEMCO übernehme man ein besonders kompetentes Vertriebs- und Servicepersonal und werde dadurch die eigenen ServiceQualitäten nochmal stärken. In den kommenden Monaten sollen die Kunden mit den beiden Marken Husqvarna und DEMCO wie gewohnt bedient werden. »Später im Jahr wollen wir beide Unternehmen in einer starken Organisation zusammenführen, die dann den schweizer Markt bedient«, so § Wesselschmidt.

Foton Germany Construction Machines und Brock Kehrtechnik gehen strategische Partnerschaft ein

O FGCM/BROCK – Foton Germany Construction Machines GmbH (FGCM) aus Essen und Brock Kehrtechnik aus Witten gehen eine strategische Partnerschaft ein. Durch den Zusammenschluss sollen beide Gesellschaften von den Stärken und Kernkompetenzen der jeweils anderen profitieren. Die neue Geschäftsführung setzt sich FGCM – BROCK KEHRTECHNIK

Pfitzenmeier leitet neue Vertriebsregion – DEMCO Technic wird übernommen

aus Manfred Lenhart (Mitte) und

Brock gilt als einer der Marktführer für Thorsten Laß (re.) zusammen. UnterKehrtechnik auf Nutzfahrzeugen. FGCM, nehmensgründer Ingo Nowakowski auf Engineering spezialisierte deutsche steht dem Unternehmen in beratender Tochtergesellschaft des chinesischen Funktion weiter zur Seite. Nutzfahrzeug-Herstellers Beiqi Foton, bietet dem Wittener Unternehmen eine langfristige Perspektive. So soll das Geschäft der Brock Kehrtechnik weiter ausgebaut und gestärkt werden. Hierzu bringt FGCM zusätzliche Expertise bei der Entwicklung innovativer Technologien für Kehrmaschinen mit ein. Durch die internationale Aufstellung des Mutterkonzerns erhält Brock zudem als Premiummarke Zugang zum chinesischen Markt. Die Verbindung der Expertise aus dem FGCM-Engineering mit dem Know-how von Brock Kehrtechnik soll es ermöglichen, sowohl das Geschäft des deutschen Kehrmaschinenherstellers auszubauen als auch die Expansion von FGCM auf bisher noch nicht erschlossene Märkte voranzutreiben. Die Geschäftsführung wird sich aus FGCM-Geschäftsführer Manfred Lenhart und Brock-Geschäftsführer Thorsten Laß zusammensetzen. Ingo Nowakowski, bislang geschäftsführender Gesellschafter und Unternehmensgründer, steht beratend zur Seite. §

Andreas Rickenbacher neu im Verwaltungsrat der ASH Group

Geschäftsjahres 2016 blickt Continental zurück: Mit einem Umsatzwachstum von 3 % im Vergleich zum Vorjahr auf rund 40,5 Mrd. Euro und einer bereinigten EBIT-Marge von rund 10,7 % hat Continental die im Oktober 2016 angepassten Jahresziele erreicht. Das Nettoergebnis liegt trotz mehrerer Einzelereignisse, die das Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres negativ belasteten, knapp über dem des Vorjahrs.

O ASH GROUP – Andreas Rickenbacher

Das 4. Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres verlief nach Unternehmensangaben wie erwartet umsatz- und ergebnisstark. Dazu beigetragen hätten das Wachstum der Automotive Group sowie das Geschäft mit Winterreifen, das den absatzstarken Vorjahreszeitraum übertreffen konnte. »Im Reifenbereich konnten wir eine Rekordzahl von 150 Millionen Reifen absetzen. Trotz anhaltend schwacher Nachfrage im Öl- und Minengeschäft konnte ContiTech das Jahr mit einer fast zweistelligen bereinigten EBIT-Marge und damit deutlich über dem Vorjahreswert abschließen. In der Automotive Group konnten wir unseren Auftragseingang in 2016 um 10 % auf mehr als 33 Mrd. Euro ausbauen. Neben den Aufträgen für Fahrerassistenzprodukte, die auf über 3 Mrd. Euro anstiegen, legten auch die Aufträge für Produkte und Systeme für Hybrid- und Elektrofahrzeuge um 17 % auf 1,2 Mrd. Euro zu«, sagte Continental-Vorstandsvorsitzender Elmar Degenhart anlässlich der Bekanntgabe der vorläufigen Eckdaten. Für 2017 rechne man mit einem Umsatzplus von über 6 % auf mehr als 43 Mrd. Euro. §

Die ASH Group gilt als einer der führenden Anbieter intelligenter Produktsysteme und Dienstleistungen zur Reinigung und Räumung von Verkehrsflächen sowie Andreas Rickenbacher. zur Grünflächenpflege in anspruchsvollem Gelände. Zur Unternehmensgruppe gehören Aebi in Burgdorf (Schweiz), Schmidt mit Produktion in Deutschland, den Niederlanden, Norwegen und Polen sowie seit 2015 Meyer Products und Swenson Products (Cleveland/US-Bundesstaat Ohio). Rickenbacher ist Gründer und Inhaber der Andreas Rickenbacher Management (Bern). Er studierte an den Universitäten St. Gallen und Bern Betriebswirtschaftslehre und Politikwissenschaften und schloss das Studium in Bern mit dem Master ab. Von 2006 bis 2016 war Rickenbacher Volkswirtschaftsdirektor und Regierungsrat des Kantons Bern. Rickenbacher ist heute Unternehmer und nicht-exekutiver Verwaltungs- und Stiftungsrat. Er engagiert sich in Industrieund Dienstleistungsunternehmen, die an der Schnittstelle zwischen Privatwirtschaft und öffentlicher Verwaltung sowie Politik tätig sind. §

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ASH GROUP

wurde im Dezember als neues und zusätzliches Mitglied in den Verwaltungsrat der ASH Group gewählt.

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Absatzrekord aus dem Vorjahr bereits im November übertroffen Mercedes-Benz Vans im Geschäftsjahr 2016 einfahren: Das Geschäftsfeld hat von Januar bis November 2016 bereits mehr Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert als im gesamten Rekordjahr 2015. Dabei steigerte Mercedes-Benz Vans bis Ende November den Absatz in Summe um rund 13 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf rund 324 000 Fahrzeuge.

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ie stärksten Absatztreiber waren Modelle des Midsize-Segments – der Transporter Vito und die Großraumlimousine V-Klasse –, die mit dem Stadtlieferwagen Citan das erfolgreichste Jahr ihrer Geschichte verbuchen können. Insbesondere der Anteil privat genutzter Fahrzeuge auch bei Vito Tourer und Citan wirkte sich positiv aus. Die Verkäufe des großen Transporters Sprinter bewegten sich weiter auf dem Rekord-Niveau von 2015. Midsize: Vito und V-Klasse Neben der Großraumlimousine V-Klasse, die sich vor allem an Privatkunden richtet, und dem meist

gewerblich genutzten Transporter Vito, zählen auch die Marco-PoloReisemobile zum Midsize-Portfolio. Das Geschäftsfeld setzte im gesamten Midsize-Segment von Januar bis November 2016 127 000 Fahrzeuge ab – rund 21 800 Einheiten mehr als im gesamten Vorjahr und mehr als je zuvor. Bis Ende November betrug das Wachstum gegenüber dem Vorjahreszeitraum 37 %. Damit hat sich das Midsize-Segment neben dem Sprinter zur zweiten tragenden Säule von MercedesBenz Vans entwickelt. Der Midsize-Van Vito legte in den ersten elf Monaten 2016 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum

DAIMLER

O MERCEDES-BENZ VANS – Gleich mehrere Absatzrekorde wird

Sprinter, Vito und Citan (v. li. n. re.) aus dem gewerblichen Segment des Produktportfolios von Mercedes-Benz Vans haben zum neuen Absatzrekord beigetragen. um rund 26 % auf rund 82 600 Einheiten zu. Sprinter-Verkäufe weiterhin auf Rekord-Niveau 2015 feierte der Sprinter 20. Geburtstag und gleichzeitig sein bis dato mit Abstand erfolgreichstes Jahr seiner Geschichte. In den ersten elf Monaten 2016 konnte der Sprinter mit rund 174 800 (± 0 %) abgesetzten Einheiten an das Rekord-Niveau des Vorjahres anknüpfen. Im Gesamtjahr 2015 lieferte Mercedes-Benz Vans rund 194 200 Modelle an Kunden aus. Erfolgreichstes Jahr für Citan 2016 hat Mercedes-Benz Vans das Angebot des Stadtlieferwagens Citan mit neuen Ausstattungen er-

weitert. Zudem wird die DieselVariante mit Doppelkupplungsgetriebe erhältlich sein. In den ersten elf Monaten 2016 wurden rund 22 200 Citan-Modelle ausgeliefert – ein Plus von rund 18 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum und ein neuer Jahresbestwert. Mercedes-Benz Vans gab im Herbst mit »Concept X-Class« einen Ausblick auf den ersten Premium-Midsize-Pick-up, die Mercedes-Benz X-Klasse. Die Modellreihe soll ab Ende 2017 auf den Markt kommen. Im Jahr 2018 soll auch wieder ein elektrisch betriebener Transporter in Serie gehen– schon 2011 war Mercedes-Benz Vans mit dem Vito E-Cell der erste Hersteller, der einen Elektrotransporter in Se§ rie produzierte.

simex.it

simex.it 2/2017

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Kompaktmaschinen, Anbaugeräte, Pflaster- und Verlegetechnik, Einbaumaterialien, Recyclinganlagen, Geräteträger, Winterdienst

GaLaBau Kommunaltechnik

ALDO FERRERO

Im Mittelfeld der neuen Minibagger-Serie spielt der CX26C mit 2,6 t Betriebsgewicht. Für ihn sprechen eine besondere Reichweite und Grabtiefe sowie die großen Auslegerschwenkwinkel.

L CASE CONSTRUCTION

Minibagger-Serie will Maßstäbe in Sachen Produktivität, Komfort und Sicherheit setzen

ie Gaston Le Chevalier de la Sauzaye, bei Case als Product‐Marketing‐Manager für Mini‐ bagger zuständig, betont, erzielen Minibagger mit 53 000 Maschinen in Europa bei weitem den höchsten Absatz in der Branche »und dieser Markt wächst Jahr für Jahr weiter. Mit der C‐Serie bieten wir unseren Kunden das, was sie laut eigener Aus‐ sage in erster Linie von diesen Maschinen ver‐ langen: überragende Produktivität, Komfort und Sicherheit.« Die neuen Minibagger der C‐Serie sind die ersten Produkte einer strategischen Allianz der CNH‐Marken Case und New Holland mit Hyundai Heavy Industries (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 10/2016, Seite 10). Die vorgestellten Modelle mit 5,7 t und 6 t Betriebsgewicht werden an einem Hyundai‐Standort produziert, während der Case‐ Hydraulikbagger‐Standort in San Mauro (Italien),

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Case hat erheblich in die Hydraulikbaggerproduktion in San Mauro und in die Radfahrzeugproduktion in Lecce investiert.« Andy Blandford, Vice President Case Construction Equipment EMEA

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wie Andy Blandford, Vice President Case Con‐ struction Equipment EMEA, informiert, die vier neuen Modelle unter 5 t für die weltweiten Märkte produziert. Case habe erheblich in die Hydraulik‐ baggerproduktion am Standort San Mauro und in die Radfahrzeugproduktion in Lecce investiert. Beide Werke habe man einer umfassenden Restrukturierung unterzogen. Die Schlüsselkomponenten der C‐Serien‐Mini‐ bagger stammen überwiegend von japanischen Herstellern. Die bewährten Motoren und das

CASE CONSTRUCTION (4)

Case Construction Equipment hat im Januar die neue C-Serie seiner Minibagger vorgestellt. Bei den vorgestellten sechs Modellen mit 1,7 t bis 6 t Betriebsgewicht handelt es sich um die ersten Produkte einer neuen Serie, die im Laufe des Jahres um weitere Modelle ergänzt werden soll. Mit der neuen C-Serie will Case im Vergleich zur Vorgängerserie Maßstäbe im Hinblick auf Leistung, Auswahl an Ausstattungsmerkmalen sowie Komfort und Sicherheit setzen.

Am Standort San Mauro werden die vier neuen Modelle unter 5 t für die weltweiten Märkte produziert. 2/2017


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Case präsentierte im Januar vier der sechs neuen Modelle im Turiner CNH Industrial Village. Hydrauliksystem­bieten­mehr­Leistung,­wodurch sich­auch­die­Leistungsfähigkeit­der­Maschinen­entsprechend­erhöht.­Fünf­der­sechs­neuen­Modelle erfüllen­die­Vorgaben­der­Abgasnorm­Tier­4­final. Die­ vorgestellten­ Minibagger­ verfügen­ auch über­neue­Ausstattungsmerkmale­wie­ein­neues, leicht­abzulesendes­Digitaldisplay,­das­neben­nützlichen­Informationen­auch­Warnsignale­anzeigt, eine­serienmäßige­Diebstahlsicherung­Engine­Start­Limitation­ (ESL),­ einen­ hy­-

drau­lischen­Schnellwechsler­oder­auch­eine­elektrische­Betankungspumpe.­ Zu­den­Sicherheitsmerkmalen­der­Neuheiten gehören­ROPS-,­TOPS-,­FOPS-Schutzaufbau,­NotAus-Schalter­ und­ Fahrsignal.­ Sicherheitsventile verhindern­ im­ Fall­ defekter­ Schläuche­ schwere Unfälle­durch­Umkippen.­Ein­Druckspeicher­in­der Vorsteuerung­ermöglicht­es­dem­Maschinenführer, das­ Anbauwerkzeug­ sicher­ abzusenken,­ selbst wenn­der­Motor­nicht­läuft.­Doppelflansch-Laufräder­minimieren­die­Gefahr,­aus­der­Raupenkette zu­ springen,­ und­ verbessern­ die­ Stabilität.­ Eine gute­Rundumsicht­und­eine­Heckkamera­erhöhen die­Sicherheit­auf­der­Baustelle­zusätzlich.­

Mit der C-Serie bieten wir unseren Kunden das, was sie laut eigener Aussage in erster Linie von diesen Maschinen verlangen: überragende Produktivität, Komfort und Sicherheit.« Gaston Le Chevalier de la Sauzaye, Product-Marketing-Manager für Minibagger

MARKUS HOLL (4)

CX17C und CX18C

CX57C (5,58 t Betriebsgewicht) mit Erdbohrer.

Für­Anwender,­die­Maschinen­für­den­Einsatz­auf beengten­ Baustellen­ suchen,­ stellte­ Case­ die Modelle­ CX17C­ und­ CX18C­ vor.­ Beide­ Modelle können­dank­kompakter­Abmessungen­und­hoher Wendigkeit­ auch­ auf­ engem­ Raum­ effizient arbeiten.­ Sie­ sind­ mit­ hydraulisch­ einfahrbaren Raupenketten­ mit­ innen­ geführten­ Hydraulikschläuchen­ausgestattet:­wenn­die­Raupenketten eingefahren­sind,­sind­die­Maschinen­weniger­als

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Die neuen Minibagger der C-Serie sind die ersten Produkte einer strategischen Allianz der CNH-Marken Case und New Holland mit Hyundai Heavy Industries. Das Spitzenmodell ist der in der 6-t-Klasse spielende CX60C.

Zu den Sicherheitsmerkmalen der neuen Minibagger-Serie zählen ROPS-, TOPS-, FOPS-Schutzaufbau, Not-Aus-Schalter und Fahrsignal.

1 m breit. Der CX17C hat ein Kurzheck-Design, und kann damit auch auf besonders beengten Baustellen effizient und sicher arbeiten. Die hohe Durchflussmenge der Hydraulik unterstützt eine ansprechende Grableistung – nach Anbieterangaben 5 % höher als bei den Vorgängermodellen – und schnelle Arbeitstakte. Der automatische Fahrstufenwechsel des CX17C optimiert Traktion und Geschwindigkeit. Die proportional am Joystick angesteuerte Zusatzhydraulik sorgt dafür, dass die Arbeit schnell und präzise erledigt wird. Mit einer präzisen Vorsteuerung, ergonomisch angeordneten Joysticks, verstellbaren Handgelenkauflagen und einem serienmäßigen gefederten Sitz bietet das Fahrerhaus hohen Komfort.

beiden Modell sind mit langem und kurzem Pendelarm verfügbar, womit der CX26C eine maximale Grabtiefe von 2 645 mm bzw. 2 420 mm erreicht und der CX37C 3 440 mm bzw. 3 135 mm. Weiterhin sind die Maschinen mit zusätzlichen Gegengewichten sowie Gummiketten erhältlich. Für den CX37C sind zudem Stahlketten verfügbar. Zur Serienausstattung gehören auch zwei Fahrgeschwindigkeiten mit automatischem Shift-DownSystem, ein klappbares Ausleger-Schwenkpedal, ESL-Diebstahlsicherung, Zentralschmierung und ein wasserdichtes digitales Display. Über den ersten und zweiten am Joystick proportional angesteuerten Zusatzkreislauf können diverse Anbauwerkzeuge betrieben werden. Für die vielseitigen Maschinen ist eine große Auswahl an Anbauwerkzeugen erhältlich.

CX26C und CX37C Wichtige Eigenschaften der beiden Modelle CX26C und CX37C mit 2,6 t bzw. 3,7 t Betriebsgewicht sind u. a. eine besondere Reichweite und Grabtiefe sowie die großen Auslegerschwenkwinkel. Die

Fakten 175 Jahre Case Construction > Seit 175 Jahren entwickelt Case Lösungen für den Bausektor in aller Welt. Neben der in einer strategischen Allianz mit Hyundai Heavy Industries produzierten neuen Minibagger-Serie kündigt das Unternehmen im Jubiläumsjahr auch verbesserte Modelle seiner erfolgreichen Baggerlader der T-Serie an. > Case hat erheblich in die Hydraulikbaggerproduktion am Standort San Mauro und in die Radfahrzeugproduktion in Lecce investiert. Beide Werke wurden einer umfassenden Restrukturierung unterzogen. > Am Case-Hydraulikbagger-Standort werden nun für die europäischen Märkte Raupenbagger mit SumitomoTechnologie produziert. Das Werk arbeitet mit den gleichen Produktionsabläufen wie der Technologiepartner und verarbeitet die gleichen Hauptkomponenten. Darüber hinaus ist in diesem Werk die Produktion von vier Modellen der neuen Minibagger-Serie für die weltweiten Märkte angelaufen. Aufgrund der Investitionen in die Umstrukturierung des Werks und der tiefgreifenden Überarbeitung der Produktionsprozesse gemäß den Grundsätzen des World Class Manufacturing (WCM) erhielt das Werk eine Zertifizierung mit Bronze-Status. WCM gilt weltweit als einer der höchsten Standards der Fertigungsindustrie für das integrierte Management von Fertigungsanlagen und -prozessen. Zuvor hatte bereits der Standort Lecce die Zertifizierung mit Bronze-Status erhalten. > Case hat zudem auch sein Händlernetz durch die Ernennung neuer Händlerbetriebe und die Einführung eines kontinuierlichen Weiterbildungs- und Zertifizierungsprogramms für Händler gestärkt.

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CX57C und CX60C Die beiden Spitzenmodelle der neuen Serie wollen mit ihrer erstklassigen Motorleistung und Hubkraft ebenso wie mit ihrem Bedienerkomfort beeindrucken. Die Maschinen verfügen über eine umfangreiche Standardausstattung und zahlreiche Zusatzoptionen. Das großzügig bemessene Fahrerhaus bietet viel Beinfreiheit. Als weitere Pluspunkte gelten der voll verstellbare, beheizbare Sitz, die ergonomisch angeordneten Bedienelemente, zahlreiche Ablage- und Staufächer und Sonnenblenden. Ein niedriger Geräuschpegel und die geringen Vibrationen durch die Kabinenlagerung auf Silentblöcken tragen ebenfalls zum Komfort für Maschinenführer bei. Und wenn die Maschine nicht bewegt wird, reduziert die serienmäßige Leerlaufrückstellung zusätzlich Geräuschentwicklung und Kraftstoffverbrauch. Die Minibagger mit 5,7 t und 6 t Betriebsgewicht sind mit einem 5,7"-Farb-LCD-Touchscreen ausgestattet. Über eine Freisprechanlage mit USBund Aux-Schnittstelle, SD-Kartenleser und 12-VStromanschluss können mobile Geräte integriert werden. § 2/2017


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AVANT TECNO

Kraftvoller Helfer unterstützt den Wandel vom Baggersee zum idyllischen Erholungspark Im südhessischen Landkreis Darmstadt-Dieburg bietet die Rekultivierung einer ehemaligen Kiesgrube neue Optionen für zukünftige Erholungs- und Freizeitfreuden. Die Pflege der Liegenschaft am See wird von einem AVANT-Multifunktionslader unterstützt.

3,1Meter Geradezu mit Leichtigkeit stemmt der Avant 745 mit seiner Hubkraft von bis zu 1 400 kg Paletten mit dem Teleskophubarm bis zu einer Höhe von 3,1 m.

n Babenhausen wurden hoch‐ wertige Quarzsande und Kies abgebaut, nach 30 bis 50 Jahren sind die Abbaumöglichkeiten des Sand‐ und Kieswerks K.W. Hardt jetzt größtenteils er‐ schöpft. Die Rekultivierung und Renaturierung eines großen Teils des Gesamtareals der Kies‐ grube sieht als Folgenutzung ei‐ ne Freizeit‐ und Wassersport‐ anlage vor. Andreas Bludau, als Mitglied der Geschäftslei‐ tung von K.W. Hardt verant‐ wortlich für das Gelände, hat für P‹lege und Erhalt des rund 60 ha großen Geländes einen Avant‐Multifunktionsla‐ der 745 als kraftvollen Helfer in seinen Fuhrpark aufgenommen. Das idyllische Gelände am Si‐ ckenhöfer See ist schon jetzt ein

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Der Schlegelmulcher befreit die Uferböschung des Baggersees von Wildwuchs.

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Ein unverzichtbarer Begleiter

Ein besonderes Ereignis immer im August ist seit sieben Jahren das »Seebeben«, ein Beach‐Par‐ ty‐Festival am Sickenhöfer See, das Andreas Bludau und der ört‐ liche Handballverein ins Leben

gerufen haben. Als aktiver Hand‐ baller stehen für ihn dabei die sportlichen Aktivitäten im Mit‐ telpunkt. An drei Tagen gibt es für jede Altersgruppe Veranstal‐ tungen: After‐Work‐, Jugend‐ und Familien‐Events mit Beach‐ Volleyball und die große Abend‐ veranstaltung mit Live‐Band lo‐ cken am Wochenende bis zu 7 000 Menschen an den See. Ein für das Festival aufgebautes Zelt mit 2 000 m² Fläche bietet dabei Schutz vor Regen. Zur Vorberei‐ tung und beim Auf‐ und Abbau des Events ist der Avant 745 aus der größten und stärksten Mo‐ dellreihe der Avant‐Multifunkti‐ onslader mit den schnell zu tau‐

Neuer Bobcat E55 für Hülsmann GaLaBau

o BOBCAT/DOOSAN – Das Unternehmen Markus Hülsmann GaLaBau hat Anfang Dezember einen neuen Bobcat-Kompaktbagger E 55 von Bobcat-Händler Werner Seemann in Empfang genommen. Nach einem intensiven Auswahlprozess hatte sich Eigentümer Markus Hülsmann für den gut ausgestatteten Kompaktbagger der 6-t-Klasse von Bobcat entschieden. as Preis-Leistungs-Verhältnis, die Transportfähigkeit sowie die Leistungen in den Bereichen Taktzeiten, Reiss- und Hubkraft hätten, so Markus Hülsman, letztlich den Ausschlag zugunsten des Bobcat E55 gegeben. »Auch die Möglichkeit mit ihm problemlos einen Drei-Achser-Lkw zu beladen war mir wichtig.« Als weiteren wichtigen Faktor nennt er den guten Service von Seemann: »Mit Seemann habe ich einen starken Servicepartner an meiner Seite, auf den ich mich voll und ganz verlassen kann.« Das 1966 gegründete Unternehmen Werner Seemann zählt im Nordwesten Deutschlands zu den wichtigsten Anbietern von Baumaschinen, Fahrzeugauf-

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schenden Anbaugeräten wie Pa‐ lettengabel und Klappschaufel ein unverzichtbarer Begleiter. Geradezu mit Leichtigkeit stemmt er mit seiner Hubkraft von bis zu 1 400 kg Paletten mit dem Teleskophubarm bis zu ei‐ ner Höhe von 3,1 m. Die leis‐ tungsstarke Zusatzhydraulik von bis zu 70 l/min gibt die not‐ wendige Kraft für den Betrieb der zahlreichen Anbaugeräte. Der Wechsel der Anbaugeräte ist mit der Multikupplung einfach möglich. Das Resümee von An‐ dreas Bludau nach dem ersten Saisoneinsatz seines neuen La‐ ders: »Die vielfältigen Arbeiten auf dem großen Gelände gehen

mithilfe des Avant 745 zu jeder Jahreszeit leichter von der Hand.« Der Sickenhöfer See misst an tiefster Stelle 10 m, sei‐ ne längste Achse beträgt rund 700 m und das Wasser ist Grund‐ wasser in Trinkwasserqualität. Der noch in der Planung beindli‐ che Beach‐Freizeitpark wird Wassersportanlagen bieten mit Möglichkeiten für Wakeboar‐ ding, Windsuring und vielen weiteren Erholungsfreuden – ei‐ ne Bereicherung, die in Südhes‐ sen mit Freude erwartet wird. Der Avant 745 ist dabei eine gro‐ ße Unterstützung. §

Unternehmen

AVANT Tecno Deutschland mit Sitz in Eppertshausen bei Frankfurt/ Main ist die deutsche Tochtergesellschaft des finnischen Multifunktionslader-Herstellers AVANT Tecno Oy. Im Jahre 1991 gegründet, produziert das Unternehmen heute pro Jahr etwa 5000 Multifunktionslader – in sieben Serien mit insgesamt 20 Modellen in der Gewichtsklasse von 590 kg bis 2 t. Für sie sind mehr als 150 Anbaugeräte verfügbar.

bauten und Umschlagtechnik. Rund 65 Mitarbeiter arbeiten an den drei Standorten in Wallenhorst, Ganderkesee und Ostrhauderfehn. Optimal für die Erdbewegung im GaLaBau Hülsmann, dessen Unternehmen vorwiegend Dienstleistungen im Bereich Planierarbeiten, Kulturbau und Kanalanschlüsse bietet, hat den E55 exakt auf die in seiner täglichen Arbeit anfallenden Anforderungen abgestimmt. Hierzu hat er den Kompaktbagger beispielsweise mit der neu verfügbaren Option des verstellbaren Schildes (2 x 30°) ausgerüstet. In Verbindung mit der serienmäßig vorhandenen Schwimmstellung des Schildes, eignet es sich ideal für Erdbewegungen und das Erstellen eines Planums. Darüber hinaus hat der Unternehmer sich auch für die Hydraulikklammer entschieden. Diese wirkt in der Arbeit wie der menschliche Daumen, das bedeutet in Verbindung mit dem Löffel können verschiedene Materialien und Objekte, wie große Steine, Asphalt- und Betonstücke sowie Baumstücke

BOBCAT/SEEMANN

kleines Freizeit‐ und Erholungs‐ gebiet in reizvoller Lage. Die Na‐ tur hat sich durch den Beplan‐ zungsplan mit Weiden, Pappeln, Schilf und vielen Blumen das Ge‐ lände der einstigen Kiesgrube zurück erobert. Der Avant 745 ist bei der Plege der großen Flä‐ chen ein Hauptakteur. Andreas Bludau: »Wenn ich mich nach Fei‐ erabend auf meinen Avant setze, macht das richtig Laune, die Zeit vergeht wie im Fluge, und die Flä‐ chen sind schnell bearbeitet.« Mit dem Avant‐Schlegelmulcher entfernt er den Wildwuchs von der Ufer‐ bis zur Wasserlinie, neue Triebe werden kraftvoll und schnell mit dem Schlegel‐ mulcher entfernt. Die Ausstat‐ tung des Laders mit Rasenberei‐ fung ist dabei auf dem sandigen Boden sehr hilfreich.

AVANT TECNO

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Bei der Übergabe der Neuerwerbung: Tobias Hardt (Verkaufsberater Seemann), Markus Hülsmann (Eigentümer und Geschäftsführer Firma Marcus Hülsmann), Nicola Duranti (Service Seemann), René Kappus (Bobcat District Sales Manager für Deutschland, die Schweiz und Österreich; v. li. n. re.). und Strauchwerk festgehalten und aufgenommen, abgesetzt sowie umgesetzt werden. Darüber hinaus ist Hülsmanns Bobcat E55 mit einer Zentralschmierung, einem hydraulischen Schnellwechsler und einer Rückfahrkamera ausgestattet. Für seine tägliche Arbeit mit dem Bagger verwendet er einen Zweischalengreifer, einen Tieflöffel und eine Grabenräumwanne. §

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VF VENIERI BEI TM-MACHINERY

Radlader 1.63C schließt Sortimentslücke im unteren Bereich Mit dem im Vorjahr vorgestellten Radlader 1.63C will sich das italienische Unternehmen VF Venieri weiter »in der Nische als Alternative positionieren« und damit von Mitbewerbern abgrenzen, wie Filippo Muccinelli Venieri gegenüber dem bauMAGAZIN schon zur GaLaBau 2014 angekündigt hatte. Als ein Beleg für die Qualität der Produkte aus Lugo bei Ravenna gilt auch die Entscheidung von Yanmar, vier Radladermodelle bei Venieri produzieren zu lassen – was unbeschadet der Terex-Kompakt-Übernahme durch Yanmar (siehe auch Seite 12) so fortgesetzt werden soll. Für den Vertrieb des neuen 1.63C und der anderen Venieri-Produkte in Deutschland sorgt Thomas Melles mit seiner Handelsvertretung TM-Machinery in Steinfurt.

Vor dem neuen 1.63C : Filippo Muccinelli Venieri (Mitglied der Geschäftsleitung von VF Venieri; li.) und Davide Comastri (Entwicklung und Forschung).

er für das Frühjahr angekündigte Radlader 1.63C bietet bei einem Betriebsgewicht von 3 400 kg eine Leistung von 36 kW (50 PS), geliefert von einem Yanmar-Motor des Typs 4TNV88 (Stage IIIA). Der 1.63C punktet durch

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Hoher Exportanteil Das neue Modell wurde als eine Art »Türöffner« beim angestreb‐ ten Ausbau des Händlernetzes in Deutschland konzipiert, wie Fi‐ lippo Muccinelli Venieri gegen‐ über dem bauMAGAZIN auf der letzten GaLaBau betonte. Dabei ist das Unternehmen alles ande‐ re als ein Newcomer, schon von 1992 bis 2002 produzierte man für Case jedes Jahr rund 1 000 Maschinen. Seit dem Jahr 2011 ist Italien für Venieri nicht mehr der Hauptabsatzmarkt, der Ex‐ portanteil lag nach Unterneh‐ mensangaben schon 2014 bei rund 70 %. Als einer der Gründe hierfür gilt die hohe selbst ge‐ setzte Qualität, die nicht nur durch Stichproben aus der Pro‐ duktion, sondern für jedes Mo‐ del in Form eines Testlaufs gesi‐ chert wird. Als ebenso typisch für Venieri gilt auch die Rad‐ laderproduktion an sich, baut doch hier ein Mitarbeiter im Gegensatz zu einer typischen Band‐ in einer Inselproduktion rund 85 % eines Modells zusam‐ men. tü §

die bewährte Knicklenkung, den hydrostatischen Antrieb und das von Venieri selbst entwickelte Ki‐ nematiksystem »Z« sowie mit ei‐ ner Höchstgeschwindigkeit von bis zu 40 km/h. Damit schließt Venieri eine Lücke in seiner Rad‐ lader‐Produktreihe im unteren Bereich, die mit dem 1.63C nun 13 Modelle umfasst. Zu den cha‐ rakteristischen Kennzahlen der Neuheit zählen eine maximale Länge von 4,3 m und eine Breite von 1,5 mm (jeweils bei Überfüh‐ rung im Straßenverkehr) bei ei‐ ner Höhe von 2,25 m. Der Wen‐ dewinkel beträgt 90°, der Wen‐ deradius liegt bei 2,824 m (Reifenaußenseite).

Zahlen Universalschaufel Überd. Schaufel Gabel Schaufelinhalt voll:

0,5 m³

0,8 m³

Dichte:

1,8 t/m³

1 t/m³

– –

Schaufelbreite:

1 500 mm

1 600 mm

Gabellänge (Standard):

1 000 mm

Gabellänge (optional):

1 200 mm

Maximale Kipphöhe:

2 960 mm

2 960 mm

Kippwinkel:

42°

42°

Kippreichweite:

660 mm

700 mm

Kippbelastung Schaufel (gelenkt 40°): 1 794 kg

1 500 kg

Kippbelastung Gabel (gelenkt 40°):

2 100 kg

Der neue Takeuchi-Kompaktbagger TB 240 beim letzten Verfüllschritt einer sanierten Wasserleitung.

L TAKEUCHI BEI SCHÄFER

Neuheit punktet im Trinkwasserleitungsbau Wolfgang Schurig, Inhaber der Firma Wasserbau Wolfgang Schurig, arbeitet seit fast 20 Jahren mit Takeuchi-Baggern. Jetzt hat er das neueste Modell in der 4-t-Klasse – den TB 240 – gekauft. Seinen ersten Einsatz für das Wasserbauunternehmen hatte der Takeuchi-Kompaktbagger beim Bau einer Trinkwasserleitung in Weinböhla (Sachsen). eise bringt der TB 240 die We‐ gedeckschicht aus 0/8 Mine‐ ralgemisch auf den Fußweg ein. Der 120 cm breite Grabenräum‐ löffel verfüllt und zieht das Mate‐ rial glatt. Es ist der letzte Schritt der Sanierung der Trinkwasser‐ leitung einer Nebenstraße in Weinböhla bei Meißen. »Der Mo‐ tor, die Konstruktion und die Ge‐ räuschdämmung sind so perfekt gestaltet, dass man keinerlei Vi‐ brationen in der Kabine hat«, sagt Wolfgang Schurig.

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MARKUS HIEBER

Zusatzkreisläufe einfacher nutzbar

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Beim Leitungsbau, besonders wenn Hausanschlüsse gemacht werden müssen, bedarf es hoher Flexibilität des Baggers, Bagger‐ arms und der nutzbaren Anbau‐ geräte. Die Voraussetzungen für den Einsatz der Arbeitswerkzeu‐ ge schaffen die vier ansteuerba‐ ren Hydraulik‐Zusatzkreisläufe, die bis zum Löffelstiel verlegt sind. Für die Zusatzkreisläufe 1, 2 und 4 sind die Litermengen je‐ weils individuell wählbar. Für den Zusatzkreislauf 1 sind bis zu drei verschiedene Litermengen

für unterschiedliche Anbaugerä‐ te einstellbar. Sie können mit ei‐ nem entsprechenden Symbol hinterlegt und vom Fahrer direkt per Symbol gewählt werden. Für den Betrieb eines Hydraulikham‐ mers erfolgt die Drucklosschal‐ tung des Rücklaufes elektrisch und nicht mehr manuell. Der ers‐ te Zusatzkreislauf kann auch auf Dauerbetrieb geschaltet werden. Der Zusatzkreislauf 4 wird pro‐ portional angesteuert und ist für die Powertilt‐Umschaltung ge‐ dacht. Der Drehmotor mit 87° Schwenkmöglichkeit links und rechts macht den Werkzeugein‐ satz ©lexibel. Alle Zusatzkreisläu‐ fe werden automatisch druck‐ entlastet, sobald der hydrauli‐ sche Schnellwechsler bedient wird. Der Fahrer muss also zur Druckentlastung nicht mehr den Motor abstellen.

Umfangreiche Ausstattung

Der TB 240 arbeitet mit einem 4‐ Zylinder‐Motor mit 26,7 kW/ 35,3 PS Leistung. Für Regionen oder Länder, in denen Dieselpar‐ tikel©ilter vorgeschrieben sind, 2/2017


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Große Kabine – weniger Ermüdung Eine hohe Sitzposition auf einem ergonomischen Komfortsitz in einer vergrößerten Kabine ver‐ schafft den klaren Blick aufs Ar‐ beitsfeld. Zwei Arbeitsschein‐ werfer erhellen die Umgebung bei Bedarf. Die Frontscheibe ist mithilfe zweier Gasdruckdämp‐ fer komfortabel einziehbar, die Kabinenverglasung ist getönt, um die Sonneneinstrahlung zu minimieren. Gut zu sehen ist das Bild des LC‐Farbdisplays, sowohl bei Helligkeit wie auch bei Dun‐ kelheit. Das Takeuchi‐Display bietet Tag‐ und Nachtdesigns.

Niederau und Weinböhla für die technische Betriebsführung die‐ ser Ver‐ und Entsorgungsein‐ richtungen zuständig. Seit vielen Jahren ist er auch Kunde der BNS Baumaschinen, betreut wird er von der Niederlassung in Nie‐ derau. »Wir arbeiten seit langer Zeit und immer gerne mit BNS und Takeuchi zusammen. Die Maschinen passen gut und die Zusammenarbeit ist von ebensolcher Qualität«, betont Schurig. §

6Meter Die Grabtiefe des TB 240 liegt bei bis zu 3,6 m und die Reichweite bei 6 m.

Medientrennung

Schurig nutzt den TB 240 nur für den Einsatz im Trinkwasser‐ leitungsbau. Beim Abwasser‐ leitungsbau werden andere Maschinen verwendet, was dem Grundsatz der Medien‐ trennung zwischen beiden Leitungsarten entspricht. Schurig ist in den Gemeinden

SCHÄFER

kann der TB 240 auch mit einem Common‐Rail‐Motor nach Tier 4 Final mit aktivem Dieselpartikel‐ –ilter geliefert werden. Die Grab‐ tiefe liegt bei bis zu 3,6 m und die Reichweite bei 6 m. Das Lauf‐ werk ist 1,74 m breit, die Trans‐ portlänge beträgt 5,08 m. Für Schurig sind das wichtige Daten, ermöglichen sie doch den einfa‐ chen Transport auf einem An‐ hänger. Spritsparend wirkt sich die Drehzahlrückstellung aus, sie kann manuell oder nach vier Sekunden Arbeitspause auto‐ matisch erfolgen. Die höchste Motorleistung erreicht man mit dem Power‐Schalter. Wird diese nicht benötigt, arbeitet der Mo‐ tor im spritsparenden Eco‐Be‐ trieb. Ein verstärkter Schwenk‐ bock und extra stark dimensio‐ nierte Bolzen sollen den Ver‐ schleiß überschaubar halten. Durch das weiche Abbremsen der Hubgeschwindigkeit dank Endlagendämpfung von Stiel‐ und Hubzylinder werden diese geschont.

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14Prozent

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Die Fahrgeschwindigkeiten des PW98MR-10 konnten um bis zu 11 % beim Fahren bergauf und um bis zu 14 % auf ebener Fläche gesteigert werden.

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Das Betriebsgewicht des PW98MR-10 liegt zwischen 9 820 kg und 10 450 kg. Der Fahrer kann zwischen drei Geschwindigkeiten wählen: Kriechgang (max. 4,5 km/h), »Low« (max. 10 km/h) und »High« (max. 30 km/h).

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Vielseitig im GaLaBau Mit dem neuen Kurzheckbagger PW98MR-10 (das bauMAGAZIN berichtete bereits kurz in Heft 9/2016, Seite 36) schließt Komatsu eine Sortimentslücke zwischen Kompakt- und größeren Mobilbaggern. Er ist neben dem Erdbau und dem innerstädtischen Straßenbau auch für den GaLaBau geeignet. Wichtige Eigenschaften des PW98MR-10 sind der geringere Kraftstoffverbrauch, der verbesserte Fahrerkomfort und die einfachere Wartung. Der Kurzheckbagger verfügt über eine Motorleistung von 50,7 kW/68,9 PS, die bei 1950 U/min erreicht wird. Das Betriebsgewicht liegt zwischen 9820 kg und 10450 kg. er Kurzheckbagger wird von einem SAA4D95LE-6-Motor mit vier Ventilen pro Zylinder angetrieben. Der Motor erfüllt die Vorgaben der Abgasnorm EUStufe IIIB und benötigt weder

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sorgung, Kraftstoffeinspritzung, Verbrennung und Abgasnachbehandlung wird die Leistung optimiert, gleichzeitig werden Abgase und Kraftstoffverbrauch reduziert. Zusätzlich stellt das System eine weiterentwickelte Diagnosefunktion zur Fehlersuche zur Verfügung. Der PW98MR-10 ist mit Komtrax, dem Wireless-Monitoring-System aus dem Hause Komatsu, ausgestattet. Betriebsstunden, Kraftstoffverbrauch, Maschinenstandort, Wartungsoder auch Warnhinweise können per passwortgeschützter Internetanwendung abgerufen und analysiert werden. Die Flottenmanagementfunktionen von Komtrax erhöhen die Maschinenverfügbarkeit, helfen das Diebstahlrisiko zu reduzieren und unterstützen die Fernwartung. Zusätzlich stellt das System weitere Maschineninformationen zur Verfügung, um die Effizienz und Produktivität zu steigern.

Leistung Der PW98MR-10 will besonders mit Produktivität, Hubkräften und Stabilität punkten. Er besitzt eine maximale Grabtiefe von 4 305 mm und eine maximale

Reichweite von 7 835 mm. Durch das kurze Heck kann der PW98MR-10 auch auf engstem Raum arbeiten. Energieverluste im Antriebsstrang wurden stark reduziert. Die Fahrgeschwindigkeiten des PW98MR-10 konnten um bis zu 11 % beim Fahren bergauf und um bis zu 14 % auf ebener Fläche gesteigert werden. Über einen Schalter am PPC-Bedienhebel kann wie bei größeren Mobilbaggern die Fahrtrichtung gewechselt werden. Des Weiteren kann der Fahrer drei Geschwindigkeiten wählen: Kriechgang (max. 4,5 km/h), »Low« (max. 10 km/h) und »High« (max. 30 km/h).

Komfort und Bedienung Die Funktionen des Monitorsystems mit hochauflösendem 7"LCD-Display wurden erweitert. Es zeigt Eco-Hinweise, Betriebsdaten, die Kraftstoffverbrauchshistorie und weitere Einsatzdaten. Auch das Bild der optionalen Rückfahrkamera kann angezeigt werden, sodass der Fahrer den Bereich direkt hinter der Maschine einsehen kann. Mithilfe von sechs Betriebsarten lässt sich die Hydraulikleistung an den jeweiligen Einsatz anpassen und so Kraftstoff einsparen. Die neue Anbaugerätesteuerung ermöglicht das Speichern von bis zu zehn Anbaugeräten und den entsprechenden Einstellungen im Monitorsystem. Anbaugeräte im 2-Wege-Hydraulik-Steuerkreis können in der Economy-Betriebsart eingesetzt werden. Mit einem neuen Schalter unterhalb das Sitzes kann die Maschine ausgeschaltet werden. Des Weiteren kann 2/2017


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Wartungsfreundlichkeit Für eine einfachere tägliche Wartung sorgen die weit öffnende Motorhaube und eine neue größere Serviceklappe an der linken Seite. Kühler und Ölkühler, die nebeneinander angeordnet sind, sind ebenfalls leichter zu warten. Verlängerte Wechselintervalle für Hydraulik- und Motoröl sowie Ölfilter sorgen für weniger Stillstandzeiten. Der PW98MR-10 ist mit dem EMMS-Monitorsystem (Equipment Management and Monitoring System) von Komatsu ausgestattet. Es führt drei Hauptfunktionen aus, die auf dem LCDFarbmonitor angezeigt werden: Es überwacht alle wichtigen Systeme, benachrichtigt und unterstützt den Fahrer, wenn Unregelmäßigkeiten auftreten, und hilft dabei, dass kleine Probleme nicht zu großen Mängeln werden, die aufwendig repariert werden müssen. § 2/2017

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CATERPILLAR BEI ZEPPELIN BAUMASCHINEN

Zwei Welten mit Dieselund Elektroantrieb verbinden

m klassischen Dieselbetrieb arbeitet die Maschine wie ein ganz normaler Mikrobagger – wendig, flexibel und mobil. Im Elektrobetrieb erfolgt die Versorgung der Baggerhydraulik durch das entfernt stehende Hydraulikaggregat, das mit Kraftstrom aus der entsprechenden Steckdose angetrieben wird. Aufwendige und schwere Batterien rein elektrisch angetriebener Baumaschinen benötigt der Cat 300.9 VPS somit nicht. Der elektrisch angetriebene Mikrobagger bietet vor allem Vorteile beim Einsatz in geschlossenen Gebäuden, wie sie bei Abbruch- oder Sanierungsarbeiten oft vorkommen und wenn die Maschine wenig fahren muss. Die Trennung zwischen elektrischem Hydraulikantrieb und Maschine verspricht auch Vorteile bei Auslastung und Mieteinsät-

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Läuft mit Diesel oder mit Strom aus der Steckdose: Mikrobagger Cat 300.9 VPS mit beigestelltem Hydraulikaggregat.

CATERPILLAR/ZEPPELIN

Caterpillar hat sein Produktangebot an Mikrobaggern um das Modell 300.9D VPS erweitert. Von der vielseitigen Konstruktion des 900 kg schweren und nur 90 cm breiten Cat 300.9D VPS sollen Bauunternehmer, Fahrer und Mietfirmen gleichermaßen profitieren, denn die Maschine kann – zusammen mit ihrem separaten Hydraulikaggregat – sowohl mit Dieselkraftstoff als auch über eine entfernte elektrische Stromquelle betrieben werden – und das nach Anbieterangaben ohne Leistungsverlust.

zen. Für konventionelle Einsätze kann der 300.9D VPS alleine gemietet werden. Erfordert der Einsatz hingegen einen niedrigen Geräuschpegel und absolute Emissionsfreiheit, kann der

Minibagger zusammen mit dem Hydraulikaggregat gemietet werden. Das Hydraulikaggregat kann man darüber hinaus auch für andere Verbraucher einsetzen. §

NEUIGKEIT 2017

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beim PW98MR-10 zwischen Einfach- und Zwillingsbereifung gewählt werden. Auf beengtem Raum unterstützen die Schiebetür der Kabine und ein neuer Haltegriff das einfache Ein- und Aussteigen. Die ROPS-Kabine wurde speziell für Bagger konzipiert und verfügt über röhrenförmige Verstärkungen in der Kabinenstruktur. Ein Fahrersitz mit hoher Rückenlehne und vollständig einstellbaren Armstützen verbessern den Fahrerkomfort. Das Radio bietet Voreinstellungen, Bluetooth und einen USBAnschluss, über den externe Geräte angeschlossen werden können. Die neue Lenksäule lässt sich vom Fahrer individuell anpassen. Die ergonomischen Steuerhebel mit Proportionalsteuerung wurden speziell für den Einsatz in Mobilbaggern entwickelt: Die horizontale Ausrichtung ermöglicht die sichere und präzise Steuerung der Anbaugeräte. Die Pendelachse lässt sich manuell und ohne Verzögerung über einen Taster auf dem linken Steuerhebel arretieren. Zudem ist der PW98MR-10 mit einer Geschwindigkeitsregelanlage ausgerüstet.

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YANMAR

Platzeffizienz und Leistungsstärke müssen stimmen Ein Zero-Tail-Swing-Minibagger von Yanmar Construction Equipment Europe ist bei der Neugestaltung des NikolaiQuartiers in der Hamburger City aktiv. Mit seinen kompakten Abmessungen ist der ViO25 auch für Arbeiten im beengten Innenstadtraum geeignet – hier wird er von der Firma Osbahr auf den Straßennebenflächen eingesetzt. Die GaLaBau-Experten aus Uetersen in Schleswig-Holstein verlassen sich schon seit Jahren auf die Maschinen des japanischen Herstellers. uf der Hamburger Baustelle Großer Burstah nahe des Rathauses ist der Yanmar-Minibagger ViO25 im Einsatz. Auf beiden Straßenseiten werden die Stra-

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ßennebenflächen erneuert. Ziel ist die optische Verbesserung und Verbreiterung der Gehwege. Ein breiter Gehweg soll später einen boulevardähnlichen Charak-

Baumfällgreifer für 5 – 20 t Bagger

ter haben. Daneben wird eine abgesenkte Stellfläche zum Be- und Entladen und für Kurzparker geschaffen. Damit die Straßen während der Sanierung einspurig befahrbar bleiben, muss die Maschine platzsparend arbeiten. Dank des von Yanmar entwickelten Konzepts »Zero Tail Swing« hat der ViO25 keinen Hecküberstand. Mit seinem kleinen Schwenkradius und einer geringen Breite zeigt er in einem Arbeitsradius von knapp 2,5 m seine volle Leistung. Flexible Anbaumöglichkeiten machen den Yanmar-Bagger für verschiedene Aufgaben nutz-

bar: Ausgestattet mit einem Tieflöffel bricht er die vorhandene Tragschicht des Gehweges auf und koffert das Erdreich aus. Danach bringt er mithilfe einer Grabenräumschaufel die neue Tragschicht ein, auf die anschließend der Pflasterbelag aus hochwertigen Betonsteinen verlegt wird. Die Arbeiten im Bauabschnitt Großer Burstah begannen Ende Oktober 2015. Im Herbst 2016 ging es mit den Straßen Große Johannisstraße, Kleiner Burstah und Mönkedamm weiter.

»Sortiment aus einer Hand« »Wir arbeiten schon seit Jahren mit Yanmar-Maschinen und haben immer gute Erfahrungen gemacht«, sagt Werner Herzog, Prokurist Osbahr GmbH. »Wir möchten möglichst wenig unterschiedliche Fabrikate in der Fir-

YANMAR

• einfache & stabile Bauweise • geringes Einsatzgewicht • Schnelligkeit • geringe Reparaturanfälligkeit aufgrund weniger mobiler Teile • wechselbare Anbauplatte und • ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis

Einsatzgebiete dieser kompakten Baumschere: • Energieholzernte • Waldrandbereinigung • Freischneiden von Wegen, Böschungen und Straßen

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Vertrauen seit Jahren auf Yanmar-Maschinen: Osbahr-Prokurist Werner Herzog (re.) und Vorarbeiter Detlef Giese.

Fakten BID Nikolai-Quartier Hamburg > Das BID Nikolai-Quartier ist das größte Business Improvement District (BID) Deutschlands. > Es erstreckt sich auf einer Fläche von etwa 55000 m2 zwischen dem Rathausmarkt im Nordosten und dem Rödingsmarkt und der Willy-Brandt-Straße im Westen und Süden. > Das Geschäftsviertel in der Hamburger Innenstadt soll durch die Umbaumaßnahmen wieder auf den Standard der benachbarten Quartiere, etwa Neuer Wall oder Jungfernstieg, gebracht werden. Getragen wird das Projekt von privaten Geldgebern. Das Budget liegt bei rund 9,3 Mio. Euro. > Spatenstich war Anfang 2015, Mitte 2019 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

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2,5Meter

Mit seinem kleinen Schwenkradius und einer geringen Breite zeigt der »Zero Tail Swing« ViO25 in einem Arbeitsradius von knapp 2,5 m seine volle Leistung.

ma haben. Da ist es schön, wenn es einen Hersteller gibt, der das benötigte Sortiment aus einer Hand anbietet. Das breite Yanmar-Händlernetzwerk und der hochwertige Ersatzteilservice sind einfach top.« »Mit den Maschinen von Yanmar lässt sich auf jeder Baustelle effizient und bequem arbeiten«, ergänzt Osbahr-Vorarbeiter Detlef Giese. »Neben der starken Leistung des Baggers zählen auch gute Bedienbarkeit und die geräumige Fahrerkabine zu seinen klaren Vorteilen.« Das Traditionsunternehmen Osbahr, mittlerweile in fünfter Generation geführt, ist einer der

Ausgestattet mit einem Tieflöffel bricht der Yanmar ViO25 die vorhandene Tragschicht des Gehweges auf und koffert das Erdreich aus.

ältesten deutschen Betriebe im GaLaBau. Das Leistungsportfolio umfasst den kompletten Bereich des Garten- und Landschaftsbaus mit Erd-, Tief- und Sielbau-

arbeiten, Straßen- und Wegebau, Baumpflege und Großbaumverpflanzung, Dach- und Innenraumbegrünung sowie Anlegen und Pflege von Hausgärten und

Gartenanlagen. Zur Maschinenflotte zählen insgesamt zehn Yanmar-Bagger – vom SV08 über den ViO20 und ViO57 bis hin zum SV100. §

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KIESEL

Nivellierungsarbeiten am Waldrand zur Installation einer Zaunanlage. Das Material wird schnell herbeigeschafft und geebnet.

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HITACHI BEI KIESEL

Acht neue Bagger – einer für jeden Einsatz Für ein mittelständisches Unternehmen, das eine große Bandbreite an Leistungen im Straßen-, Tief- und Kanalbau sowie im Garten- und Landschaftsbau anbietet, sind genau zu den Anforderungen passende Maschinen und Anbaugeräte die Voraussetzung für eine effiziente und erfolgreiche Arbeit. Die Firma Hermann Trautmann aus Mühlheim bei Essen, die sich auch im Bereich Rekultivierung einen Namen gemacht hat, setzt dabei seit 2013 auf HitachiBagger in verschiedenen Gewichtsklassen. ufgrund der stabilen Auf‐ tragslage und der vielen Be‐ triebsstunden der vorhandenen Maschinen stand 2016 die Er‐ neuerung der Baggerlotte an.

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Dabei wurde wieder viel auf kompakte Maschinen gesetzt, die vielseitig einsetzbar sind und lexibel von einer Baustelle zur nächsten transportiert werden

Die Vermietindustrie in Europa wächst weiter

o ERA – Der europäische Verband der Baumaschinen- und Gerätevermieter (European

Rental Association – ERA) hat für 15 Länder spezifische Mietmarktdaten für Baugeräte und -maschinen ermittelt. Der »ERA Market Report 2016«, entstanden in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut IHS, zeigt, dass die europäische Vermietindustrie insgesamt weiterhin wächst und dass Deutschland – nach Anpassungen der nationalen Statistikbehörden in Deutschland und Frankreich – seit 2014 der zweitgrößte Mietmarkt in Europa geworden ist. rotz konjunktureller Herausforderungen verzeichnete der Mietmarkt in Europa ein Wachstum. Im Jahr 2015 wuchs die Vermietindustrie für Baumaschinen und -geräte in Europa in den 15 untersuchten Ländern durchschnittlich um 2 % im Jahresvergleich. Für die gleichen Länder wird geschätzt, dass das durchschnittliche Wachstum im Jahr 2016 2,8 % betragen wird. Für 2017 wird ein Wachstum von 1,9 % prognostiziert. »Bei der ERA beobachten wir, dass es ein immer größeres Bewusstsein dafür gibt, welche Vorteile die

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Miete für Unternehmen bringt. Dazu gehören ein effizienterer Einsatz des Kapitals, Zugang zu einer größeren Auswahl an Maschinen und Geräten, die spezialisierte Instandhaltung und Wartung, die Einhaltung der Vorschriften und die verbesserte Nachhaltigkeit. Wenn intensiv genutzte, sorgfältig ausgewählte und gut gewartete Geräte auf Abruf verfügbar sind, bringt dies echte Vorteile für Unternehmen auf dem gesamten Kontinent«, betont ERA-Generalsekretär Michel Petitjean. §

können. Hier wurde zu den Mo‐ dellen von Hitachi kaum eine Al‐ ternative diskutiert, da unter an‐ derem das Modell ZX110 in weni‐ gen Jahren störungsfrei fast 9 000 Einsatzstunden absolviert hatte. Im letzten August wurden acht Hitachi‐Bagger geliefert, da‐ runter ein ZX85USB‐5, ein ZX65U‐5 und ein ZX135U‐5. Ein weiterer Grund für Geschäftsfüh‐ rer Jörg Trautmann, sich auf Hita‐ chi zu verlassen, ist Generalim‐ porteur und Händler Kiesel, mit dessen Betreuung er sehr zufrie‐ den ist: »Wir hatten in allen Situa‐ tionen immer die volle Unter‐ stützung durch den Vertriebslei‐ ter Gerd Ettwig. Ebenso können wir bei allen Fragen rund um Ver‐ trieb und Service auf Gerd Spar‐ feld bauen, der für dieses Gebiet verantwortlich ist.«

ZX85USB-5: »Der kleinste Große«

Ein Neubaugebiet in Mülheim bei Essen am Waldrand: In einer Kolonne von vier Mann werden hier die Außenanlagen einiger Mehrfamilienhäuser gestaltet, die kurz vor der Fertigstellung stehen. Vor Ort ist der ZX85USB‐ 5 mit Trautmann‐Vorarbeiter Simon Küpper dabei, den Boden für eine Zaunanlage aufzufüllen und zu nivellieren. Die Reich‐ weite des Kurzheckbaggers der Achttonnenklasse mit Schwenk‐ bock ist beachtlich. Er ist fein‐ fühlig zu steuern, was schnelle, efiziente Ladespiele um die eigene Achse herum ermöglicht. 2/2017


IIIIIIIIIIIII Schnell ist auch der Arbeitsfortschritt an der Zaunanlage. Mit dem hydraulisch schwenkbaren Grabenräumlöffel wird zügig Erde herangeschafft, die auf der anderen Seite des Arbeitsfeldes gelagert ist, und an der vorgesehenen Stelle aufgebracht. Durch die proportionale Ansteuerung des dritten Steuerkreises ist besonders präzises und angenehmes Arbeiten mit gleitenden, stufenlosen Bewegungen des Löffels möglich.

»Die Maschine macht sich sehr gut« Nach den Erfahrungen der ersten Wochen auf dem neuen Bagger befragt, erklärt der Vorarbeiter, der seit acht Jahren bei Trautmann tätig ist: »Die Maschine macht sich sehr gut, wir sind mit der Leistung mehr als zufrieden. Für uns ist es ganz besonders wichtig, dass der Baggerarm am Schwenkbock knickbar ist.« So ist er in der Lage, außerhalb der Baggerspur auch in schwer zugänglichen Positionen auszuschachten oder Gräben zu ziehen. Mit dem Kurzheckbagger der 8-t-Klasse werden unterschiedlichste Arbeiten im Erdbau und im GaLaBau durchgeführt, durch den mechanischen Schnellwechsler sind die zugehörigen Anbaugeräte schnell wechselbar: Die Crew von Trautmann übernimmt neben der Gestaltung von Außenanlagen auch Kanal- und Ausschachtungsarbeiten genauso wie Anschlussarbeiten bei der Erschließung von Neubaugebieten. Ein weiterer Grund, warum der ZX85USB für Küpper die bisher beste Maschine ist, mit der er je gearbeitet hat, ist auch der geringe Schwenkradius des Baggers: Dadurch kann eng an Gebäuden gearbeitet werden, ohne dass die Gefahr von Beschädigungen besteht. Besonders lobt der Fahrer die Durchzugskraft des automatisch gesteuerten Zweistufenantriebes bei Planierarbeiten mit dem kombinierten Planier- und Abstützschild. Auch in der kompakten Kabine kommt der Komfort nicht zu kurz: Neben der serienmäßigen Klimaanlage sorgt auch der übersichtlich angeordnete Bordmonitor zum 2/2017

Ablesen aller Betriebsdaten für störungsfreies Arbeiten. Die bei Kiesel als Standard mitgelieferte Ausstattung mit Pads-Ketten unterstützt verschleißarmes Arbeiten der Kettenbänder und hilft, Beschädigungen an der Kette zu vermeiden.

ZX10U Noch nicht so viel Erfahrung mit der Bedienung von Maschinen hat der Auszubildende zum Gartenlandschaftsbauer im dritten Lehrjahr, Felix Lehr. Dennoch konnte er bereits eine Woche die Vorzüge des kompakten ZX10U kennenlernen: »Dieser nimmt uns eine Menge Arbeit ab, die wir sonst von Hand machen müssten, wie Ausschachten in engen Räumen oder den Transport von Pflastersteinen direkt an den Arbeitsort. Außerdem kommt er problemlos durch enge Türen oder Garagentore.«

ZX135US auf Großbaustelle Auf einer Großbaustelle beim evangelischen Krankenhaus in Duisburg, von dem von Trautmann umfangreiche Gebäudeteile abgerissen und neu erstellt wurden, ist zur Neugestaltung der Außenanlagen der neue Hitachi-Dreizehntonner im Einsatz: Hier werden verschiedenste Erdarbeiten mithilfe von Böschungslöffel und Tieflöffel durchgeführt: Das Ausheben von Gräben, die Modellierung des Geländes und auch der Böschung oder das Nivellieren von Flächen sind die täglichen Aufgaben der Maschinen. Hier kommen je nach Volumen und Platz der ZX135US oder der ZX65U-5 wechselweise zum Einsatz. Nach seinen ersten Erfahrungen befragt, berichtet Vorarbeiter André Tabler von der Sparsamkeit der beiden neuen Bagger beim Kraftstoffverbrauch bei gleichzeitiger Leistungssteigerung im Vergleich zu den Vorgängermodellen. Auch die Rückfahrkamera ist ihm für einen sicheren Überblick über das gesamte Arbeitsfeld eine wertvolle Hilfe, ebenso haben sich die PadsKetten zur Vermeidung von Beschädigungen als wichtig erwiesen. §

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STEELWRIST

»Nie ohne meinen Tiltrotator«

om Konzept des Tiltrotators war Michael Brand schon eine ganze Weile überzeugt. Und doch hat es bis zur ersten Anschaffung dieses Multifunktionsgeräts noch eine Weile gedauert. So umfangreich und vielseitig die Anforderungen auf den unterschiedlichen Baustellen sind, so flexibel und multifunktional müssen die Bagger und Maschinen sein. Gerade bei Veränderungen von bereits beste-

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Profi Champ

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Die Firma Brand nutzt seit einiger Zeit einen JCB 8026, der mit einem Steelwrist-Tiltrotator im Direktanbau sowie hydraulischen Schnellwechsler HS03 ausgestattet ist.

henden Anlagen ist Fingerspitzengefühl gefragt. In einem Fall mussten auf einer Baustelle die Vorbereitungen für die Pflanzflächen getroffen und das entsprechende Areal dafür ausgekoffert werden. Eigentlich eine Arbeit, die so tagtäglich anfällt und keine Probleme darstellt. Oft zeigt sich aber, wie in diesem Fall, dass die Bereiche bereits von einer hochwertigen Pflasterfläche umgeben sind, sodass die Bewegung und das Umsetzen des Baggers auf ein Minimum reduziert werden mussten. Zur Schonung des Pflasters wurden einige Schutzplatten verlegt, die dann mit dem Bagger befahren werden konnten. Diese vorbereitenden Arbeiten sind zeit- und letztendlich kostenintensiv, weshalb jede Maßnahme, die effizienzsteigernd wirkt und zusätzliche Handarbeit vermeidet, wichtig ist. Unter anderem für diese Arbeiten nutzt die Firma Brand seit einiger Zeit ihren JCB 8026, der mit einem Steelwrist-Tiltrotator im Direktanbau sowie hydraulischen Schnellwechsler HS03 ausgestattet ist. Selbst bei solchen einfacheren Arbeiten werden laut Geschäftsführer Michael Brand die Vorteile eines Tiltrotators deutlich: »Schnelles und effektives Arbeiten ist bei uns sehr wichtig – und das mit möglichst wenig Handarbeit. Genau dabei hilft uns der Tiltrotator jeden Tag.«

Zweiter Minibagger und zweiter Steelwrist-Tiltrotator Nicht zuletzt aufgrund der sehr guten Erfahrungen und der deutlich gestiegenen Nachfrage ist seit kurzem jetzt ein zweiter Minibagger mit Tiltrotator bei Galabau Brand im Einsatz. Es handelt sich dabei um einen neuen Volvo EC35D, wieder ausgerüstet mit einem Steelwrist-Tiltrotator im Direktanbau sowie hydraulischem Schnellwechsler HS03. Dieser Tiltrotator hat sich im Einsatz bestens bewährt und ist aufgrund seines geringen Gewichts von nur

115 kg ideal für die Baggerklasse von 2,5 t bis 4 t. Neben den klassischen Anbaugeräten wie Tieflöffel und Grabenräumlöffel werden noch eine Palettengabel sowie ein starrer Steingreifer am Tiltrotator angebaut. »Die Kunden erwarten eine schnelle und professionelle Erledigung der Aufträge und sie kennen uns als technisch innovatives Unternehmen. Unsere gute Auftragslage liegt nicht zuletzt daran, dass wir auch aufgrund des Einsatzes von Tiltrotatoren einen Wettbewerbsvorteil haben«, so Brand. § STEELWRIST

Das Motto »nie ohne meinen Tiltrotator« ist kennzeichnend für die Firma Galabau Brand aus dem badischen Bahlingen am Kaiserstuhl, in der Nähe von Freiburg. Wie der Firmenname vermuten lässt, sind Geschäftsführer Michael Brand, sein Sohn Dominik und ihre Mitarbeiter im Garten- und Landschaftsbau seit einigen Jahren tätig. Dabei decken sie das gesamte Spektrum ab vom Anlegen und Gestalten von Außenanlagen und Pflanzungen über das Erstellen von Terrassen bis zu Pflasterarbeiten aller Art. Über einen Mangel an Aufträgen kann sich die Firma Brand nicht beschweren und das hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass sie schon seit einiger Zeit auf den Einsatz von Minibaggern mit Tiltrotatoren schwören.

Wegen der sehr guten Erfahrungen und der deutlich gestiegenen Nachfrage ist seit kurzem ein zweiter Minibagger mit Tiltrotator bei Galabau Brand im Einsatz. Auch der neue Volvo EC35D ist wieder mit einem Steelwrist-Tiltrotator im Direktanbau sowie hydraulischem Schnellwechsler HS03 ausgerüstet. Der Tiltrotator hat sich im Einsatz bestens bewährt und passt aufgrund seines geringen Gewichts von nur 115 kg gut zur Baggerklasse von 2,5 t bis 4 t. 2/2017


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BEMA MASCHINENFABRIK

Vielseitige Lösung jetzt auch für den Anbau an kleine und größere Bagger Individualität, Funktionalität, der Blick fürs Detail und langlebige Qualität sind die Werte, nach denen die bema Maschinenfabrik in ihrer inzwischen mehr als 75-jährigen Firmengeschichte erfolgreich hochwertige Kehrmaschinen und Schneeschilder herstellt. Um unerwünschten Pflanzen auf Wegen, zwischen Pflastersteinen, Bodenplatten und Randsteinen ohne Herbizide Herr zu werden, bietet das Unternehmen eine einfache, kostengünstige und umweltschonende Lösung in der Grundreinigung und Pflege der Wildkrautbeseitigung. Hierfür wurde die vielseitige Groby-Lösung für den Baggeranbau weiterentwickelt.

Zusammen mit dem Bagger erreicht der bema Groby auch schwer zugängliche Stellen. Noch kompakter und wendiger ist nur das kleinere Gespann aus Minibagger und bema Groby light (Bild).

er bema Groby, wie auch der bema Groby light, bauen auf eine simple Konstruktion und lexible Einsatzmöglichkeiten, ob gegen Wildkraut oder auf der Baustelle gegen groben Schmutz wie Sand oder Kies. In der Praxis haben sich die beiden Grobys un‐ ter anderem am Schlepper, Stap‐ ler und/oder unterschiedlich großen Ladern bewährt. Auf‐ grund wachsender Nachfrage wurden die Anbauvarianten nun für kleine und größere Bagger er‐ weitert. Auch bei dieser Anbau‐ variante soll der schnelle und einfache Anbau über die Schnell‐ wechseleinrichtung punkten. Für die umweltschonende Grundreinigung in der Wild‐ krautbeseitigung ist der Stahltel‐ ler (Ø 800 mm) des bema Groby mit 44 Stahlseilen (22 mm) aus‐

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gestattet. Der Kunststoffteller (Ø 780 mm) des bema Groby light beinhaltet Kunststoff‐ ummantelte Stahllachdrahtbü‐ schel. Beide Varianten kratzen das Wildkraut aggressiv aus den Rinnen und Fugen heraus. Dank der unterschiedlichen optiona‐ len Besätze wie dem reinen PPN‐Besatz sind bema Groby (Ø 1 100 mm) und bema Groby light (Ø 780 mm) auch geeignet für den Einsatz im landwirt‐ schaftlichen Stall, zum Beispiel um das Futter anzukehren. Der PPN/Stahllachdraht‐Besatz eig‐ net sich bei beiden Radialbesen ideal für die Anlagen‐ und Unter‐ haltsreinigung.

Neigungswinkel verstellbar

Angetrieben werden die bema Grobys hydraulisch mit einem

zu vermeiden, sollte das Gerät durch einen Spritzschutz er‐ gänzt werden. Der bema Groby light kann optional auch mit ei‐ nem zusätzlichen Schwenkele‐ ment ausgestattet werden. Die‐ ser erweitert den Arbeitsbereich hydraulisch oder mechanisch. Zusammen mit dem Bagger er‐ reicht der bema Groby auch schwer zugängliche Stellen. Noch kompakter und wendiger ist nur das kleinere Gespann aus Minibagger und bema Groby light. §

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starken Gerotormotor mit An‐ triebswelle (Ø 32 mm). Um auch an schwer zugänglichen Stellen wie Gebäudebegrenzungen opti‐ male Kehrergebnisse zu errei‐ chen, lässt sich der Neigungswin‐ kel der Besen mechanisch oder hydraulisch stufenlos verstellen. Über ein optionales Dreh‐ zahlregelventil lässt sich auch die Drehgeschwindigkeit be‐ quem steuern, was den Ver‐ schleiß mindert. Um Beschädi‐ gungen und Verschmutzungen durch wegschleudernden Unrat

Der bema Groby am Bagger.

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WUROTEC

Bochum rodet Baumstubben Keine Kleinigkeit: 120 Rodungen im Stadtgebiet erledigen – und das neben allen anderen Tätigkeiten, die für eine Kommune beim Unterhalt von Grünflächen und Straßenbegleitgrün im Herbst anfallen. Der Technische Betrieb Bochum hat diese Aufgabe bewältigt und dabei ein am eigenen Mobilbagger angebautes Rodungsmesser von Wurotec eingesetzt.

m 120 über das Stadtgebiet verteilte Baumstubben zu entfernen, war in Bochum der Technische Betrieb mit einem Mobilbagger samt Selbstlader als Begleitfahrzeug unterwegs. Am Bagger angebaut war dabei die »Wurzelratte«: Ein Rodungs‐ messer, das vom Hersteller Wu‐ rotec zur zügigen Durchführung von Komplettrodungen entwi‐ ckelt wurde. Der Baggerfahrer schabt beim Roden damit zuerst den Wurzelstock Stück für Stück ab. Anschließend befördert er auch die Grob‐ und Seitenwur‐ zeln an die Oberläche.

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Große Nachpflanzungen erfordern tiefreichende Rodungen »Dabei lässt sich alles bis tief in den Untergrund entfernen«, er‐ klärt Dirk Reckermann, der beim Technischen Betrieb die Baum‐ kontrolle und ‐plege sowie die Gewässerunterhaltung steuert und koordiniert. »Das Wurzel‐ werk komplett entfernen zu kön‐ nen, ist uns besonders wichtig, weil wir Wert darauf legen, be‐ sonders große Bäume nachzu‐ planzen, sodass man vom ers‐ ten Tag an etwas von ihnen sieht. Logisch, dass dann auch die Wur‐ zelballen der Nachplanzungen

Am Baggerarm angebaut, hat das Rodungsmesser mehr als genug Spielraum, um die notwendigen 80 cm Tiefe zu erreichen. entsprechend größer sind, so‐ dass die Rodungsstellen beson‐ ders breit und tief vorbereitet sein müssen.« Das ist der Grund dafür, dass die Vorteile des Rodungsmes‐ sers hier besonders deutlich zur

Engcon‐Verriegelungssystem für Bagger‐Schnellwechsler ist jetzt zertiiziert

O ENGCON – Das standardisierte Engcon-

nimiert das Risiko, dass eine falsche Taste gedrückt oder eine falsche Funktion eingeschaltet wird, wenn ein Löffel oder ein anderes Gerät vom Schnellwechsler des Baggers an- oder abgekoppelt werden soll. Darüber hinaus bietet QSC dem

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ntwickelt worden ist das erstmals auf der Bauma im Vorjahr vorgestellte Verriegelungssystem QSC von Microprop, einem auf Steuerungslösungen spezialisierten Unternehmen, das ebenfalls zur Engcon Group gehört. QSC mi-

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Engcons Verriegelungssystem QSC für Bagger-Schnellwechsler wurde jetzt in Schweden zertifiziert.

Fahrer eine standardisierte Bedienung der Verriegelungsfunktionen für alle Schnellwechslermodelle an allen Baggermarken. Das Zertifikat besteht sowohl aus einer PL-Zertifizierung nach der Sicherheitsnorm EN ISO 13 849-1: 2016 als auch aus der EGTypgenehmigung. Nach Anbieterangaben ist die Sicherheitsverriegelung QSC derzeit das einzige Sicherheitssystem dieser Art, dessen Funktionsweise durch Dritte dokumentiert, überprüft und zugelassen worden ist. § EN

Sicherheitsschließsystem QSC für BaggerSchnellwechsler ist jetzt nach umfangreichen Prüfungen und Untersuchungen durch das Technische Forschungsinstitut SP zertifiziert worden. Die Zertifizierung durch das mit dem deutschen TÜV vergleichbaren schwedischen Institut dokumentiere nachweislich, so Engcon, wie QSC das An- und Abkoppeln von Bagger-Anbaugeräten vereinfache und so für mehr Sicherheit sorge.


IIIIIIIIIIIII 80 cm sind locker zu erreichen. Beim Fräsen ist bei den meisten Dienstleistern bei spätestens 70 cm Tiefe Schluss.« So tief im Boden können Sand und Schot‐ ter, Stromkabel oder Gasleitun‐ gen in den Weg kommen.

Mit dem Rodungsmesser lässt sich der Wurzelstock Stück für Stück abschaben. Vor Ort sind für Rodungen dadurch nur noch ein Bagger und ein Selbstlader im Einsatz.

STADT BOCHUM

Roden in Eigenregie

Geltung kommen: Für Nachp lan‐ zungen vorbereitet sind die Ro‐ dungsstellen damit ohnehin au‐ tomatisch. Darüber hinaus lässt sich damit aber einfach, ef izient

und fast beliebig tief roden. »Der Baggerarm unseres Mobilbag‐ gers hat mehr als genug Spiel‐ raum in die Tiefe«, erklärt Re‐ ckermann. »Die notwendigen

Spätestens die Folgen eines Sturmtiefs im Jahr 2014 mach‐ ten deutlich, wie wichtig es sein kann, Rodungsarbeiten schnell und lexibel in Angriff nehmen und unabhängig durchführen zu können. Seither besitzt der Tech‐ nische Betrieb Bochum das Ro‐ dungsmesser der Größe W18, das sich ganz nach Bedarf am Bauhof‐eigenen 18‐t‐Radbagger einsetzen lässt. Allein in der Sturmnacht ielen rund 450 Bäu‐ me, insgesamt musste die Stadt seither rund 14 500 Bäume fäl‐ len. Stehengeblieben sind oft Baumstümpfe, allein im öffentli‐ chen Straßenraum sind es rund 700 – darunter einige, bei denen der komplette, teils mit Schotter und Sand bedeckte Wurzelteller

herausschaute. »Fräsen oder mit dem Bagger reißen ist da unmög‐ lich. Die Wurzelratte lässt sich in solchen Fällen aber sehr gut ein‐ setzen, weil sie schneidet bzw. schabt«, sagt Reckermann. »Au‐ ßerdem überzeugt das Rodungs‐ messer ganz grundsätzlich, weil sich Stubben samt Wurzeln da‐ mit nicht nur einfacher und si‐ cherer als beim Fräsen, sondern gleichzeitig auch noch komplett entfernen lassen.« Das Rodungsmesser kann auch für untypische Aufgaben, wie die Instandhaltung von We‐ gen und Bürgersteigen, einge‐ setzt werden: Drücken Wurzeln von Sträuchern oder Bäumen Gehwegplatten nach oben, ent‐ stehen Stolperkanten. Die Mitar‐ beiter nehmen die Gehwegplat‐ ten dann auf. »Mit dem Rodungs‐ messer lässt sich dabei die Flä‐ che durchp lügen und nach Wur‐ zeln absuchen«, so Reckermann. Sind die Wurzeln entfernt, kön‐ nen die Gehwegplatten platziert werden und der Standort ist wie‐ der sicher und eben. §

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TM KOPONEN BEI RIEDELSBERGER

Finnische Baumschere gibt sich gleichermaßen leicht und stark Mit der TMK-Baumschere bietet das Unternehmen Riedelsberger in Ehekirchen (Oberbayern) eine Entwicklung des finnischen Anbieters TM Koponen an, die eine hohe Materialfestigkeit mit einem geringen Scherengewicht verbindet und damit für den Einsatz an Bagger von 5 t bis 20 t geeignet ist. In Österreich wird die TMK-Baumschere von Hannes Harsch Landmaschinenservice in Lichtenberg (Oberösterreich) angeboten. ie einfach zu bedienende TMK‐Baumschere ist aus hochwertigem und standfestem Stahl Hardox 400 gefertigt. Die nur 10 mm dicke und gleichzei‐ tig als Schneidemesser der Sche‐ re arbeitende Grundplatte ist an der Schneidkante geschärft und aus hochfestem Hardox 500 Stahl gefertigt. Die Schere kann auf allen gängigen Schnellwech‐ selsystemen montiert werden. Durch die Verwendung von Wechselplatten kann die Schere mit wenigen Handgriffen auch auf verschiedene Schnellwech‐ selsysteme umgebaut werden. Um bei den üblichen hydrau‐ lischen Bagger‐Betriebsdrücken die gleichen Schnittkräfte zu er‐ reichen, wird die TMK‐Baum‐ schere in zwei Zylindergrößen

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ausgeliefert – als kleine Variante mit 280 bar Betriebsdruck und in einer großen Variante mit 220 bar Betriebsdruck.

Wechselplatten, Verlängerung, Entastervorrichtung und Sammler

Per Wechselplatten können auf einer Schere alle gängigen Schnellwechselsysteme mon‐ tiert werden. Somit ist das Arbei‐ ten mit einer Schere auf verschie‐ denen Baggern mit nur wenigen Handgriffen möglich. Eine Verlängerung ermög‐ licht einen größeren Arbeitsradi‐ us der Schere und erleichtert das Arbeiten an schwer zugängli‐ chen Stellen im Wald. Zusätzlich zu den Standardlängen 900 mm und 1 100 mm sind optional auch andere Längen möglich. An‐

Zahlen TMK-Baumschere Gewicht:

300 kg

Länge/Breite/Höhe:

1 200mm/700 mm/550 mm

Maximale Scherenöffnung:

700 mm

Schnittleistung bei sauberem Schnitt: 250 mm (Hart-) und 300 mm (Weichholz)

Multi-funktionale Siebanlagen von Stenger Brech & Siebtechnik

Funktion: Die TMK-Baumschere wird gegen den zu fällenden Baum gedrückt. Der Greifarm drückt den Baum über die geschärfte Grundplatte in die V-förmige Sammeltasche, die den Baum sicher in der Schere hält. Anschließend wird der gefällte Baum auf dem gewünschten Platz abgelegt. Die optionale Entasterklinge (das Bild zeigt eine ältere Ausführung; die Hydraulikleitungen sind inzwischen geschützt verbaut) kombiniert mit einer Verlängerung macht eine Baumentastung bis zu einer Höhe von 8 m möglich. geboten wird inzwischen auch ein teleskopierbarer hydrauli‐ scher Ausleger. Die optionale Entasterklinge kombiniert mit einer Verlänge‐ rung macht eine Baumentastung bis zu einer Höhe von 8 m mög‐ lich. Der Entaster benötigt dazu keine zusätzlichen elektrischen oder hydraulischen Steuergerä‐ te. Wird die Entastervorrichtung nicht benötigt, bleibt sie in Ruhe‐ stellung und behindert das normale Ar‐ beiten nicht. Die TMK‐ Baumschere kann auch mit ei‐ nem automatischen und produk‐ tivitätssteigernden Sammler ausgestattet werden. Dabei schließt sich der Sammelarm zeitgleich mit der Öffnung des Greifarms. Das Ablegen der ge‐ sammelten Bäume ermöglicht dann ein zusätzliches elektri‐ sches Ventil in der Schere.

müssen. Der TMK Turbo passt auch für alte Varianten der TMK‐ Baumschere und bietet sich zu‐ dem für den Einsatz mit Tiltrota‐ toren an, deren Verwendung in der Regel Hydraulikdruck und Durch—luss reduzieren. Mit TMK Turbo soll dieser Ein—luss kom‐ pensiert werden. tü §

Eine Verlängerung ermöglicht einen größeren Arbeitsradius der Schere und erleichtert das Arbeiten an schwer zugänglichen Stellen im Wald.

Video Mehr Information in unserer Mediathek www. baumagazin.eu

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Tel.: +49 (0) 171 / 85 22 68 4

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www.sbs-siebanlagen.de

Mit TMK Turbo ist ein Teleskop‐ zylinder verfügbar, bei dem ein kleinerer Zylinder immer arbei‐ tet und ein größerer Zylinder au‐ tomatisch unterstützend wirkt, wenn die Kraft des kleineren für die gestellte Aufgabe nicht aus‐ reichen würde. Mit dieser Lö‐ sung soll die Arbeitsgeschwin‐ digkeit bei der Arbeit mit kleinen Bäumen hochgehalten werden, ohne Kompromisse beim Ab‐ bruch großer Bäume machen zu

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TMK Turbo

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WILHELM SCHÄFER

Auch in den Steilhängen der sächsischen Weinberge erledigt der Schäfer-Dumper D 1600MF-3 seine Aufgaben zügig und problemlos.

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SCHÄFER

Ein Lastesel auch für den Weinberg Das Weinbaugebiet Sachsen ist das am weitesten nördlich gelegene in Deutschland. Es umfasst etwa 500 ha und liegt fast ausschließlich im Ballungsraum Dresden. Angebaut wird hier in Steillagen, die durch ihre Terrassierung eine einfachere Bewirtschaftung möglich machen. Damit dies dauerhaft möglich ist, müssen die Stützmauern der Terrassen gepflegt und erhalten werden. Für diese Baumaßnahmen ist ein Schäfer-Dumper des Typs D 1600-MF3 im Einsatz. ie Firma Melioration aus Meißen verfügt über viel Erfahrung auf den Gebieten Tief-, Straßen-, Wasser- und Kulturbau. Besonders der Umgang mit Natursteinen, wie sie hier für den Bau oder die Wiederherstellung von Stützmauern genutzt werden, bedarf hohen fachlichen Könnens. »Wir verwenden Syenit. Das regionale Gestein hat die passenden Eigenschaften, um dauerhaft die Weinbergterrassen zu sichern«, sagt Melioration-Geschäftsführer Ulrich Müller. Syenit ist ein mittel- bis grobkörniges magmatisches Tiefengestein und hat meist eine helle, graue oder rötliche Färbung. Aus Gründen des Denkmalschutzes

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werden in die Mauern auch immer wieder alte Steine eingebaut. Sie sind meist dunkel verfärbt. Das rührt daher, dass früher, wenn zur Unzeit Frost drohte, zum Schutz der Reben in den Weinbergen Feuer angezündet wurden.

Beweglichkeit ist gefragt Naturgemäß ist es eng in den Weinbergterrassen. So muss der Schäfer-Dumper D 1600-MF3 nicht nur die steilen Wege befahren können, sondern auch bestens manövrierbar sein. Wenden auf der Stelle, ohne abzurutschen, und präzises Abladen des Materials exakt am vorgesehenen Ort sind ein Muss. Der D 1600-MF3 verfügt über eine geräumige Lademulde – für eine Ladung von bis zu 680 kg – mit einem hohen Ausschüttwinkel. Die Mulde ist nach drei Seiten hydraulisch kippbar. Der Fahrer steht bequem auf der Standplattform und kann den Dumper einfach handhaben. Elektrostarter, mechanische Feststellbremse und ein abziehbarer Batterietrennschalter zählen zur technischen Ausrüstung. Zügig fährt der Schäfer-Kettendumper die steilen Weinberghänge auf und ab. Der hydrostatische Fahrantrieb setzt die Kraft, die der Motor mit 19 kW/26 PS liefert, in

kontinuierliche und kraftvolle Bewegung um – zur Verfügung stehen zwei Fahrstufen, um die Motorleistung und damit den Spritverbrauch den Anforderungen entsprechend zu steuern. Die langen Kettenlaufwerke machen ein sicheres Fahren, auch auf rutschigem Untergrund, möglich. Sie verfügen über zwei pendelnd gelagerte Laufrollenpaare. Um die Steigfähigkeit zu erhöhen, sind die Laufwerke vorn und hinten abgeschrägt. Und mit seinen 945 mm Breite kann der Schäfer-Dumper auch schmale Einfahrten bzw. hier die Gassen in Weinbergen passieren.

Gewusst, was gut funktioniert Beraten und betreut wird Melioration von dem regionalen Schäfer/Takeuchi-Händler BNS Baumaschinen aus Dresden. Vertriebsleiter Günter Gneuß legt viel Wert darauf, die exakt zu den anstehenden Aufgaben passende Maschine anzubieten. »Wir kennen die Region und die Anforderungen, die sich daraus ergeben, sehr genau. Zudem sind wir alle bauerfahrene Leute. So können wir die beste technische Lösung anbieten«, sagt Gneuß. BNS betreut mit den Standorten Dresden, Gröbern und Chemnitz viele Kunden aus Bau und GaLaBau sowie Spezialunternehmen. §


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Akkubetriebene mobile Siebanlage erweitert die Flexibilität im Einsatz

uch GaLaBau-Unternehmen haben in den letzten Jahren mit stark gestiegenen Entsorgungskosten zu kämpfen. Abhilfe will hier die Firma Stenger, die bereits seit über 25 Jahren in der Brech- und Siebtechnik tätig ist, mit ihrer neuen mobilen Siebanlage DB40 XL schaffen. Dank Containerplattform ist die Anlage mit Hakenlift für wechselnde Einsätze optimiert. Ein integrier-

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Jochen Stenger (Geschäftsführer Stenger Brech- und Siebtechnik; li.) und Timo Schnitzer (Verkaufsleitung MobilHybrid).

tes Förderband erlaubt eine Absiebung in drei echte Fraktionen.

Zwei Stunden Ladezeit Werden Brech- und Siebanlagen in netzfernen Regionen betrieben, kommt ein Dieselgenerator zur Stromerzeugung zum Einsatz. Dass der Betrieb solcher Generatoren ineffizient und unwirtschaftlich sein kann, will die Firma MobilHybrid mit ihrem mobilen Batteriespeicher beweisen. Er sorgt dafür, dass der Stromerzeuger abgeschaltet werden kann, wenn dieser in Teillast betrieben wird. Neigt sich die Akkuenergie dem Ende zu, startet die Elektronik des MH12 den Generator. »Die integrierten Batterien auf Blei-Gel-Basis bieten zudem den Vorteil, dass der Generator diese in nur zwei Stunden wieder voll aufgeladen hat. Danach wird der Generator wieder automatisch abgeschaltet und die Siebanlage die restliche Zeit über den Energiespeicher versorgt«, betont MobilHybrid-Verkaufsleiter Timo Schnitzer. »Dank der hohen Überlastfähigkeit des MobilHybrids können auch Sieb- und Brechanlagen mit höheren Leistungen in allen Betriebsmodi sicher betrieben werden. Der MobilHybrid ist dabei mit allen auf dem Markt verfügbaren Generatoren koppelbar.«

PV4LIFE

Stenger SBS Siebanlagen aus Aschaffenburg und MobilHybrid aus dem schwäbischen Dettingen/Erms haben eine akkubetriebene mobile Siebanlage vorgestellt, die die Einsatzfelder des mobilen Siebens durch umfassende Flexibilität und Kosteneinsparungen wesentlich erweitern soll.

Feldtest Um den Vergleich der Siebanlage mit und ohne Akkubetrieb unter ähnlichen Bedingungen in belegbare Zahlen fassen zu können, wurde der Einsatz beider Systeme von den Anbietern unter realen Bedingungen auf einem Recyclingplatz durchgeführt. Dabei reduzierte der MobilHybrid den bisherigen Dauerbetrieb des Stromgenerators bei dieser Anwendung um 80 %. Zusätzlich wurden die Wartungsintervalle des Generators um den Faktor »5« verlängert, was neben dem Diesel und der Tanklogistik zu weiteren Einsparungen führte. Die Siebanlage mit einer Leistung von bis zu 80 t je nach Beschaffenheit des zu siebenden Materials, könne, wie Jochen

Stenger als Geschäftsführer des gleichnamigen Brech- und Siebtechnikunternehmens betont, für 99 % aller Schüttgüter eingesetzt werden. »In Kombi mit dem MobilHybrid mit 12 kWh nutzbarer Kapazität kann die Anlage zwei Arbeitstage am Stück arbeiten, ohne per Generatorbetrieb versorgt werden zu müssen.« Damit könne die Anlage auch ohne Stromgenerator betrieben werden, wenn der MobilHybrid über Nacht am Stromnetz im Bauhof wieder aufgeladen werde. Die Amortisationszeit reduziere sich so auf unter ein Jahr, da neben den Kosten für die Anschaffung eines Stromerzeugers auch Diesel- und Wartungskosten entfallen. §

Aktionsgeräte umgehend verfügbar. Stromerzeuger made in Germany zum Aktionspreis. Bestellhotline: +49 7267 / 806 156 E-Mail: info@metallwarenfabrik.com

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AMMANN Die APF 1240 verdichtet zuverlässig kleine bis mittelgroße Flächen.

Ein Verdichter für alle Fälle im GaLaBau Erde, Kies, Asphalt oder Pflaster – im GaLaBau beweist die APF 1240 ihre Stärken. Mit ihrem handlichen Design und einem klappbaren Bügel ist sie auch auf kleinem Raum einfach zu führen. Eine optionale Vulkollanplatte und Berieselungsanlage stellen dabei sicher, dass der Boden mit der nötigen Sorgfalt bearbeitet wird.

ine Rüttelplatte muss im GaLaBau viel mitmachen können, die Aufgaben wechseln meist täglich. Heute muss die gepflasterte Hofeinfahrt verdichtet werden, morgen der Abwassergraben und übermorgen der frisch asphaltierte Gehweg. Die Rüttelplatte APF 1240 von Ammann ist der kompakte Verdichter für alle kleinen bis mittelgroßen Flächen. In der Benzin-Version verdichtet er in einer Tiefe von bis zu 15 cm, in der DieselVersion gar bis zu 18 cm. Die APF 1240 ist mit einer Breite von 40 cm besonders kompakt. Das macht es einfach, sie auch dort einzusetzen, wo es eng wird – wenn zum Beispiel Gartenzäune, Bordsteine, Hauswände oder Rosenbeete den Be-

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TECHNISCHE DATEN Hubraum: Leistung: Schnitttiefe max: Gewicht:

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AMMANN

In der Benzin-Version verdichtet die Rüttelplatte APF 1240 in einer Tiefe von bis zu 15 cm, in der DieselVersion bis zu 18 cm.

Auch entlang von Hindernissen erweist sich die APF 1240 als präzise in der Handhabung. wegungsspielraum einschränken. Einmal am Hindernis angekommen, klappt man den Führungsbügel nach vorne und führt die Rüttelplatte wieder in die entgegengesetzte Richtung. Ein umständliches »Herumgewichten« der Maschine entfällt.

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Nicht immer ist es eine große Fläche, die verdichtet werden muss. Oft sind es gerade die kleinen Flächen, die einige Meter auseinanderliegen, die an den Nerven der Bediener kratzen – bei der APF 1240 klappt man einfach die beiden integrierten Räder herunter und rollt die Rüttelplatte leicht von A nach B. Noch leichter und ergonomischer arbeiten lässt es sich mit dem optional erhältlichen vibrationsgedämpften Führungsbügel. Die Hand-Arm-Schwingungen werden damit auf 1,9 m/s² reduziert, sodass die Rüttelplatte noch leichter und mit noch weniger Kraftaufwand geführt werden kann. Optionale Ausstattungen erweitern das Einsatzspektrum dieser kompakten Rüttelplatte weiter: So verbessert der Anbau einer Vulkollanplatte die Effizienz beim Verdichten von Pflaster- und Plattenbelägen. Der belastbare Kunststoffaufsatz schützt die Verlegeplatten und verhindert die Bildung von Rissen in der Oberfläche. Zum schonenden Abrütteln trägt außerdem die bis 98 Hz stufenlos regelbare Rüttelfrequenz der APF 1240 bei. Ein nützliches Tool für den Einsatz der Rüttelplatte auf Asphalt ist der zusätzliche Einbau einer Berieselungsanlage samt Wassertank. Das gleichmäßige Befeuchten der Grundplatte verhindert ein Ankleben des Mischguts. Mit 10 l Fassungsvermögen lassen sich hier auch größere Straßen-Flickarbeiten ausführen. Ist die Arbeit getan, zeigt sich die kompakte Rüttelplatte auch von ihrer komfortablen Seite. Einfach den Bügel umklappen oder abnehmen und die APF 1240 im Pkw-Kofferraum verstauen. §

Der Weber-MT SRV 300 ist als Spezialstampfer dennoch vielseitig einsetzbar.

WEBER MASCHINENTECHNIK

18Zentimeter

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WEBER MASCHINENTECHNIK

Ein Stampfer speziell für den Rohrzwickel Als Spezialist für handgeführte Verdichtungsgeräte bietet Weber Maschinentechnik in seinem Produktportfolio auch Maschinen für spezielle Einsatzgebiete an. Ein Beispiel ist der leichte und handliche Vibrationsstampfer SRV 300.

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er Weber-MT-Vibrationsstampfer SRV 300 eignet sich speziell für die Verdichtung sogenannter Rohrzwickel in Gräben. Zentimetergenau werden hier Leitungen oder Rohre mit Sand unterstopft, bei dieser Arbeit muss das Gerät zeitweise leicht gekippt werden. Aufgrund seines geringen Gewichts von nur 32 kg ist der Stampfer selbst in diesen Schräglagen und auf beengtem Raum flexibel zu bedienen. Weiteren Einsatz findet der SRV 300 beim Einbau von Drainagen und Verdichten im Randbereich von Gehwegen oder Hausanschlüssen. Selbst bei kleinen Verdichtungsarbeiten im Garten- und Landschaftsbau will der Stampfer seine Trümpfe ausspielen. Kompakte Abmessungen und das geringe Gewicht erleichtern den Transport. Bequem kann der Stampfer von einer Per-

son auf einen Transporter oder in einen Kombi-Pkw verladen und transportiert werden. Als Antriebsmotor dient ein von Weber MT modifizierter Honda-4-Takt-Benzinmotor des Tpys GX 35 mit ansprechendem Startverhalten. Ein stabiler Motorschutz sorgt ebenso für ausreichend Betriebssicherheit, wie der modifizierte und somit leistungsfähigere Luftfilter des SRV 300. §

Unternehmen Weber Maschinentechnik in Bad Laasphe ist ein mittelständisches Unternehmen mit weltweiten Geschäftsbeziehungen. Der Exportanteil beträgt über 60 %. Wichtige Märkte und Standorte eigenständiger Tochtergesellschaften oder Vertriebsbüros sind neben Europa die USA, Kanada sowie Südamerika.

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HUNKLINGER ALLORTECH

Leichtes Hand-Abziehsystem für die Planumserstellung

ie­leichte­Hand-Abziehbohle HAB­soll­mit­einem­speziellen­Griff,­der­besonderen­Leichtbauweise­aus­stabilem­Aluminium-Hohlprofil­ und­ ihrer­ einfachen­ Zerlegbarkeit­ für­ jeden Pflasterbauer­ unverzichtbar werden.­Der­ergonomische­Spezialgriff­erlaubt­es,­in­aufrechter Körperhaltung­Flächen­körperschonend­ plan­ zu­ ziehen.­ Der Quergriff­ ermöglicht­ einfaches und­leichtes­Nachfassen,­wenn das­ gesamte­ Planumsmaterial nicht­schon­beim­ersten­Zug­vollständig­ mitgenommen­ werden kann.­ Der­ Griff­ der­ Hand-Abziehbohle­ ist­ auf­ unterschiedliche Körpergrößen­und­vor­allem­auf Rechts-­oder­Linkshänder­werkzeugfrei­ in­ Sekundenschnelle einstellbar.­ Darüber­ hinaus­ ist die­gesamte­Hand-Abziehbohle schnell­für­den­einfachen­Transport­werkzeugreif­zerlegt.­Die­ergonomische­ Konstruktionsweise­des­Spezialgriffs­in­Kombination­ mit­ seinen­ Einstellmöglichkeiten­unterstützt­eine­optimale Kraftübertragung.­ Dabei­ nimmt­ die­ verwindungsfeste­ Schneidekante­ nur so­viel­Material­auf,­wie­»Mann« ziehen­kann.­Kugelgelagerte­Aufsetzrollen­nehmen­mithilfe­einer Skala­an­den­Seitenabschlussblechen­die­exakte­Einbauhöhe­an Randsteinen­oder­Einfassungen

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Hunklinger allortech bietet ein komplettes System aus drei unterschiedlichen Gerätetypen für alle Aufgaben einer Pflasterbaustelle. Es besteht aus dem leichten Plan-Zieher PZ, dem Abzieh-Schieber AS und der Hand-Abziehbohle HAB (Bild).

HUNKLINGER ALLORTECH

Hunklinger allortech stellte kürzlich ein neu entwickeltes HandAbziehsystem für die Planumserstellung vor. Es besteht aus drei unterschiedlichen Gerätetypen für alle Aufgaben einer Pflasterbaustelle: dem besonders leichten Plan-Zieher PZ mit den Arbeitsbreiten 70 cm, 100 cm und 150 cm, dem robusten Abzieh-Schieber AS mit 75er- und 95er-Breite und der leichten und ergonomischen Hand-Abziehbohle HAB in 2 m, 2,5 m und 3 m Arbeitsbreiten.

ab.­Eine­Flächenleistung­von­500 m²­und­mehr­pro­Tag­mit­wenig Personal­ist­Programm­mit­der Hunklinger-Hand-Abziehbohle HAB.­Sie­zieht­längere­Distanzen als­eine­Alulatte­oder­ein­Richtscheit­ und­ schiebt­ bei­ Bedarf kleine­ Löcher­ zu.­ Dank­ eines praktischen­ Stützfußes­ bleibt die­Hand-Abziehbohle­beim­gelegentlichen­Abstellen­stehen­–­ein Bücken­entfällt.­

Plan-Zieher PZ Die­besonders­leichten­Plan-Zieher­PZ­punkten­bei­Ecken,­Kanten,­Rundungen­oder­gewölbten Oberflächen.­Sie­wurden­mit­kleineren­Breiten­auch­für­die­Freihandplanie­konstruiert,­um­kleine­Fehler­in­der­Feinplanie­auszubessern,­in­sich­gedrehte­Flächen­ auszugleichen­ oder­ um schmal­zulaufende­Flächen­abzuziehen.­

Schieber­ auch­ Rollkies,­ Sand, Splitt,­Beton­oder­Humus.­ Das­werkzeuglos­zerlegbare Hunklinger­Abzieh-System­ist­in den­ Arbeitsbreiten­ von­ 70 cm bis­300 cm­­erhältlich.­Der­leichten­ Hand-Abziehbohle HAB

­reichen­ lediglich 22 mm­ dicke­ Abziehrohre­im­Feinplanum.­Durch den­kleinen­Durchmesser­entstehen­nur­winzige­Rohrgräben,­die nicht­ mehr­ hinterfüllt­ werden müssen. §

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PROBST

Innerhalb kurzer Zeit musste ein neues Firmen-Parkhaus in Sindelfingen gepflastert werden. Doch direkt zu Beginn der Verlegearbeiten hatte das ausführende Unternehmen Verbu-Bau aus Heinsberg Schwierigkeiten mit der alten Verlegezange, die ursprünglich eingesetzt werden sollte. Diese konnte nicht richtig greifen und machte das Verlegen des Bodenbelages schier unmöglich. Innerhalb kürzester Zeit musste eine schnelle Lösung her: Probst bewies dabei Schnelligkeit, Flexibilität. Wie die »Gelben Engel« auf der Straße ist auch der blaugelbe Adler von Probst zur Stelle, wenn man ihn braucht. as neue Parkhaus sollte bereits im Sommer rund 4 000 zusätzliche Stellplätze bieten. Für Verbu-Bau bedeutete dies, dass binnen weniger Wochen eine Gesamtfläche von 16 000 m² gepflastert werden musste. »Ein erstklassiges Fugenbild und reibungslose Abläufe sind nur zwei der vielen Anforderungen, die der Auftraggeber an uns und unsere Arbeit hat«, so Verbu-BauGeschäftsführer Ralf Terporten. Ende April letzten Jahres hat die Verbu-Bau-Mannschaft mit dem Pflastern des Parkhauses begonnen. Die vorhandene Verlegezange war bei den gestellten Aufgaben schnell an ihre Grenzen gestoßen und konnte keine ausreichende Spannung aufbauen, um die Last der schweren Pflastersteine zu tragen. Sie ließ

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PROBST

Der blau-gelbe Adler ist schnell zur Stelle

Ein neues Parkhaus mit sieben Etagen wird in Sindelfingen gepflastert – im Einsatz: Die Verlegemaschine VM-301-K-Pavermax in Verbindung mit der dazugehörenden hydraulischen Verlegezange HVZ-UNI-II beim Pflasterverlegen in Sindelfingen.

die Steinlage durchhängen, was ein sauberes Verlegen der Pflastersteine unmöglich machte. Da man mit Probst in der Vergangenheit schon gute Erfahrungen gemacht hatte, wandte sich Terporten direkt an die schwäbischen Maschinenbauer. Schnell war für alle Beteiligten klar, dass hier nur die Verlegemaschine VM-301-K-Pavermax in Verbindung mit der dazugehörenden hydraulischen Verlegezange HVZ-UNI-II in Frage kommen konnte. Das Hauptquartier des »blau-gelben Adlers« der Schwaben liegt quasi in der Nachbarschaft des Parkhauses und so konnte die benötigte Verlegemaschine samt Verlegezange innerhalb kurzer Zeit zu dem Einsatzort transportiert werden.

Schwierige Verlegesituation Die Situation vor Ort war schwierig, da das Parkhaus von dutzenden Pfeilern gestützt wird, die bei der Verlegearbeit im Weg stehen. Hier gilt die kompakte Bauweise der VM-301-K-Pavermax als ein weiterer Vorteil, der den Mitarbeitern von Verbu-Bau zugute kam. Die Verlegemaschine samt Zange lässt sich auf engem Raum leicht manövrieren und bietet eine uneingeschränkte Rundumsicht, was zu einem reibungslosen Ablauf der Verlegearbeit beigetragen hat. Auch die Durchfahrtshöhe von 2 m ist gewährleistet. Darüber hinaus konnten die Steinlagen schnell von den Paletten unmittelbar unter den niedrigen Unterzügen abgegriffen werden.

Gesundheit der Mitarbeiter Die Probst-Verlegemaschine verfügte zusätzlich über einen Dieselpartikelfilter, der die Beschäftigten vor dem Einatmen der gesundheitsschädigenden Staubpartikel schützt. Auch ältere Modelle lassen sich durch den modularen Aufbau der Maschine mit einem Partikelfilter nachrüs-

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ten. Mit einer Abscheiderate von mehr als 97 % aller Partikel erfüllt der Dieselpartikelfilter die Vorschriften nach TRGS 554 und wird gerne für den Einsatz in Tiefgaragen, Hallen oder anderen Gebäuden verwendet.

»Helfer in der Not« Die Verlegemaschine ist ein Teil der maschinellen Pflasterverlegung. Doch der »Helfer in der Not« war durchaus die hydraulische Verlegezange HVZ-UNI-II. Auf der Baustelle wurde nur eine Verlegemaschine samt Zange verwendet. Für diese Fläche und bei täglich durchgehendem Einsatz war das ausreichend und effizient. Dennoch war bei der Verlegearbeit Schnelligkeit und präzise Arbeit gefragt. Die neue Probst-Verlegezange ist universell geeignet zur Verlegung aller marktüblichen Verbundsteineinheiten. Leicht lassen sich auch schwere Steinlagen verlegen und durch die hohe Spannkraft gibt es auch kein »Durchhängen« der Steinlagen mehr. Die Hauptspannung lässt sich über eine Spindel einstellen. Die Verlegezange hängt auch bei schnel2/2017


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OPTIMAS

Neues Einsteigermodell bei den Pflasterverlegemaschinen Optimas bringt mit der Pflasterverlegemaschine T22 ein neues Modell auf den Markt: Ausgestattet mit einem 18,9 kW/25,7 PS starken Motor mit drei Zylindern, kann sie, wie der Anbieter betont, auch ohne Partikelfilter in Umweltzonen arbeiten. Bis 84 l/min Volumenstrom leistet die Hydraulik, die Axialkolbenpumpe misst 28 cm3. Ausgestattet ist die T22 mit dem Multi-6-Greifer inklusive Anlegehilfe. Drei Scheinwerfer beleuchten das Arbeits- bzw. Fahrgebiet.

Bedienung wie beim Bagger und dennoch geringe Außenmaße – das neue Optimas Einsteigermodell T22.

ie Optimas T22 ist für die maschinelle Pflasterverlegung konzipiert, dabei aber nicht als ausschließliche Leistungsmaschine gedacht, sondern für gelegentliche oder kleinere Einsätze. Deshalb soll sie für jeden Baggerfahrer auch einfach handhabbar sein. Die Funktion Heben und Senken wird analog zum Bagger per Joystick ausgeführt.

Die Außenmaße wurden bewusst klein gehalten, lediglich 2 000 mm Höhe und 1 200 mm Breite geben die Möglichkeit, auch in Tiefgaragen zu arbeiten. Der äußere Wenderadius von 1 900 mm unterstützt eine gute Manövrierbarkeit. Die T22 kann bei einem Eigengewicht von 1 275 kg insgesamt 400 kg heben und bewegen.

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OPTIMAS

len Fahrbewegungen ruhig, schwingt wenig nach und erlaubt daher eine zügige Verlegung. Hatten die Arbeiter bisher eine Steinlage von nur 1 m Breite, anstelle der üblichen 1,2 m, zu verlegen, musste bislang immer zuerst mühsam eine kürzere Greifwange montiert werden. Einfacher und schneller ging es darum mit der HVZ-UNI-II. Es mussten lediglich die planumseitigen, jeweils äußeren Lamellen, sowie je ein Adapter demontiert werden. Durch zu geringe Verschiebekraft der Seitenspannung lassen sich bei herkömmlichen Zangen die meist unverzahnten Steinlagen nicht immer leicht und ohne Aufwand verschieben. Anders ist es mit der HVZ-UNI-II von Probst. Die Verschiebekraft der Seitenspannung ist drei Mal so groß, wie die von herkömmlichen Verlegezangen. Damit die Verlegezange auch auf einer Steinlage liegend leicht eingestellt werden kann, ohne seitlich zu »wandern«, ist die Höhenverstellung auf der vorderen Planumseite nun mit Stahl-Auflagetellern und verdrehsicherer Teleskopführung ausgerüstet. Eine weitere Herausforderung bei der Pflasterverlegung in Sindelfingen stellten die verwendeten Verbundsteine mit 10 cm Stärke dar. Beim Verlegen dieser Steine ist oft manuelles Nachbessern der verlegten Steinlage per Gummihammer nötig. Dank der automatischen Abdrückvorrichtung ADV der Probst-Zange, erübrigte sich dies. §

Auslegerarm in V-Form

Die Optimas-Pflasterverlegemaschine T22 verfügt über einen neuen V-förmigen Auslegerarm.

Für präzises und einfaches Arbeiten haben die Optimas-Ingenieure den Auslegerarm bei der T22 nicht oben, in Dachhöhe, sondern unten, auf Fahrgestellhöhe angeordnet; er verfügt zudem über eine V-Form. Der Fahrer kann so auch bei eingeschränkter Gesamthöhe arbei-

ten und immer die Anlegekante sehen. Die Auslegerkonstruktion ist so gestaltet, dass man von der Kabine aus keine Sichteinschränkung hat.

Zwei Ausstattungsvarianten Die Verlegemaschine T22 ist in zwei Ausstattungsvarianten lieferbar. Die Variante »Basic« wird mit Dach, der beschriebenen Technik inklusive Multi-6-Greifer, einstellbarer Lenksäule und Fußpedal, Armlehnenbedienung, Stundenzähler und rückstellbarem Taktzähler geliefert. Die T22-Variante »Comfort« verfügt über eine zweitürige, geschlossene Kabine, ausgestattet mit getöntem Sicherheitsglas. Die Kabine verfügt über Gebläse und Radio. §

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RE-NATUR

Der Erosion ein Schnippchen schlagen

rsachen für Erosion gibt es viele, zum Beispiel die wechselnden Frost-Tau-Zyklen, aber auch Starkregen, Wind und Sonne. Am stärksten unter Erosionen leiden neu gestaltete Böschungen an Verkehrswegen und Bachläufen. »Wird kein wirksamer Erosionsschutz praktiziert, ist das ein Kampf gegen

RE-NATUR

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Erosionsschutzmatten aus Kokos, Stroh, Heu oder Wolle, Schutzgewebe aus Jute sowie Faschinen aus Weiden und Kokos sind effektive Hilfsmittel aus der Natur für die Natur.« Jörg Baumhauer, Geschäftsführer re-natur

Windmühlen. Ist die Böschung an einem Ort wieder befestigt, rutscht andernorts ein Hang oder eine Uferzone ab. Weitaus effektiver und sicherer ist es daher, die Steigungen von vornherein dauerhaft zu stabilisieren«, sagt Jörg Baumhauer, Geschäfts-

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Erosionsschutzmatten aus Kokos, Stroh, Heu oder Wolle stabilisieren frisch angelegte Böschungen und schützen sie vor dem Absinken. Später übernimmt die Vegetation die Erosionssicherung auf künstlich angelegten Hängen. Die natürlichen Böschungsmatten zersetzen sich dann auf natürliche Art und Weise.

führer des schleswig-holsteinischen Unternehmens re-natur, das auf ökologische Techniken und Materialien für Außenanlagen spezialisiert ist.

Erosionsschutz für Böschung und Bach »Sowohl zu Lande als auch am Wasser gibt es zuverlässige Möglichkeiten, Hänge und Böschungen langfristig zu befestigen und auf diese Weise der Erosion ein Schnippchen zu schlagen. Erosionsschutzmatten aus Kokos, Stroh, Heu oder Wolle, Schutzgewebe aus Jute sowie Faschinen aus Weiden und Kokos sind effektive Hilfsmittel aus der Natur für die Natur«, betont Baumhauer. Künstliche Böschungen – zum Beispiel an Straßen und Lärmschutzwällen – erodieren besonders leicht, wenn noch keine Vegetation die Erde festigt. »Um die kritische Zeit zwischen dem Ausbringen des Saatgutes und dem Verwurzeln der Vegetationsdecke zu überbrücken, eignen sich Erosionsschutz- oder Böschungsmatten besonders gut«, weiß der Geschäftsführer. Erosionsschutzmatten bestehen aus losen Fasern, die durch ein Ober- und Unternetz kompakt zusammengehalten werden. Bevor sie sich auf natürliche Weise zersetzen, übernehmen die Matten so lange die Erosionssicherung, bis die Vegetation auf dem Abhang weit genug gediehen ist. »Erosionsschutzmatten erfüllen auf Abhängen quasi dieselbe Aufgabe wie Dachbegrünungen auf Dächern. Sie

schützen und stabilisieren auf natürliche Weise die Schicht unter sich«, erklärt Baumhauer. Sein Unternehmen bietet die Matten mit und ohne eingelagertes Saatgut an. Die Verwendung von Böschungsmatten mit Saatgut hat mehrere Vorteile: Einerseits lassen sich Saat und Matte in einem Arbeitsgang verlegen. Andererseits hält die Matte den Feuchtigkeitshaushalt konstant und begünstigt so eine gleichmäßige Keimung.

Erosionsschutzgewebe Eine Alternative zu den Erosionsschutz- bzw. Böschungsmatten ist das Erosionsschutzgewebe, das wie ein Netz aussieht. Die Gewebe sind sehr leicht, punkten dennoch mit hoher Stabilität. Gefertigt werden sie aus Jute oder Kokos. Im Gewässerbau findet Jute keine Anwendung, dafür in der Dachbegrünung und im Böschungsschutz. Jute ist weniger dehnfähig und nicht so lange haltbar wie Kokos, dafür aber ein guter Wasserspeicher und ist somit die gute Basis für Saatgut.

»Die Vielfalt der Weiden als Böschungsschutz kennt kaum Grenzen. Ob Stecklinge, Ruten, Pflöcke oder Flechtwerke – Weiden wachsen. Und je dicker sie werden, desto besser wachsen sie an«, erläutert Baumhauer. Daher zählen Weiden zu den ältesten Baumitteln im Wasserbau. Bei der Befestigung mit Weiden graben die Mitarbeiter von re-natur ca. 20 cm bis 40 cm breite Gräben, setzen lebende Weidenfaschinen ein, befestigen diese Faschinen mit lebenden Weidenpfählen und verfüllen die Gräben anschließend. Sobald die Weiden Wurzeln schlagen, beginnt die natürliche Erosionssicherung. Neben Weidenfaschinen werden heute auch Kokosfaschinen mit und ohne Bepflanzung im Gewässerschutz verwendet. Als Bepflanzung kommen hier Röhrichte wie Sumpfsegge, Schilf, Teichbinse, Rohrkolben, Kalmus oder Sumpfschwertlilien in Frage. §

Faschinen aus Weide und Kokos Seit langem bewährt hat sich die Bepflanzung von Böschungen, Hängen und vor allem Gewässern mit Weiden (Salix). Der Vorteil der verschiedenen Salix-Arten: Sie sind extrem anpassungsfähig und lassen sich einfach verarbeiten. Aus ihnen entstehen Flechtwerke, Faschinen und Walzen, die in der Gewässersanierung, Böschungs- und Hangsicherung Verwendung finden.

JOERG BAUMHAUER

Ob Böschungen an Straßen, Hänge in Grünanlagen oder Uferbereiche von Gewässern: Die Erosion macht vor keiner dieser natürlichen oder menschgemachten Landschaftsformen halt. Wenn das Erdreich ins Rutschen kommt, gibt es kein Halten mehr, und die Sanierung der Flächen wird für Mitarbeiter von Kommunen, Straßenbaufirmen und GaLaBau-Betrieben zur Sisyphusarbeit. Mit Erosionsschutzmatten, Schutzgewebe und Faschinen aus natürlichen Materialien können Experten Abhänge sicher befestigen und so der Erosion entgegenwirken.

Starkregen, Wind und Sonne strapazieren frisch angelegte Hänge und lassen sie mittelfristig abrutschen – sofern sie nicht rechtzeitig befestigt werden. 2/2017


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Dränbeton für den GaLaBauer

CEMEX

Mit dem Dränbeton Pervia Deco will CEMEX Deutschland im Gartenund Landschaftbau neue Spielräume bei der Gestaltung von Wegen und Flächen eröffnen. Der wasserdurchlässige Pervia Deco lässt das Regenwasser ungehindert versickern. So können die unterschiedlichsten Bauprojekte realisiert werden ohne Fläche zu versiegeln.

Pervia-Betone lassen Regenwasser in den Untergrund versickern.

ie Einsatzgebiete von Pervia Deco sind vielfältig: Der Baustoff eignet sich für Wege- und Aufenthaltsflächen in Gärten und Parks, für Grundstückseinfahrten und Hofflächen. Eine Möglichkeit zur Verwendung ist auch die Nutzung als Untergrund für Gewächshäuser. Überschüssiges Wasser, das beim Gießen der Pflanzen auf den Boden trifft, kann sofort im Untergrund versickern. Als Umrandung von Gartenteichen und Poolanlagen kann der offenporige Beton ebenfalls genutzt werden: Er sorgt dafür, dass überlaufendes Wasser direkt versickert – bei Bedarf mit einer Leistung von bis zu 100 l/m² in der Stunde. Im Bereich von Sportanlagen und Golfplätzen eignet sich der Baustoff gut für die Herstellung von Verbindungswegen. Die Konsistenz ist so eingestellt, dass der Beton auch bei geneigten Flächen und in hügeliger Landschaft verwendet werden kann. Der im Merkblatt »Dränbetontragschichten« der Forschungsgesellschaft für Straßenund Verkehrswesen geforderte Hohlraumanteil von mindestens 15 % Volumengehalt wird durch die Verwendung einer Gesteinskörnung mit eng begrenzter Korngröße erzielt. Durch die ähnliche Größe der Körner las-

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Der Dränbeton Pervia Deco wird in gleichbleibender Qualität im Werk produziert und mit dem Fahrmischer zum Einbauort geliefert. Zudem kann er unterschiedlich eingefärbt werden, beispielsweise rot für einen Fußgängerweg. sen sich diese nicht vollständig dicht packen. Damit sind die Gesteinskörner nach dem Mischen des Betons nur an den Kontaktstellen miteinander verbunden. Die Offenporigkeit wird durch ein von CEMEX Admixtures entwickeltes Zusatzmittel unterstützt. Auf diese Weise entstehen die gewünschten Hohlräume, durch die das Wasser versickert. Die Herstellung des Baustoffs im Transportbetonwerk sichert eine hohe Gleichmäßigkeit des Produkts. Durch die Zugabe von

Dauerhaft und ökologisch »Der Dränbeton Pervia Deco verbindet die positiven Eigenschaften von Beton wie Langlebigkeit und Formbarkeit mit weiteren ökologischen Vorteilen«, betont Norbert Nehls, Senior Manager Product Development & Product Management bei CEMEX Deutschland. §

Fakten Einbau und Nachbehandlung > Pervia Deco kann mit dem Fahrmischer direkt an den Einbauort geliefert werden. Beim Einbau von Pervia Deco arbeitet man die einzelnen Abschnitte »frisch an frisch«. Dies sollte bei Lufttemperaturen von +5°C bis +30°C geschehen. Harke oder Schaufel genügen zur Verteilung, das Glätten erfolgt beispielsweise mit Rüttelbohlen, oder der Beton wird einfach mit einem Holzbrett abgezogen. Wie alle Betonbauteile zeichnet sich dieser spezielle Baustoff für den GaLaBau durch eine lange Lebensdauer aus. > Die Nachbehandlung der mit Pervia Deco hergestellten Flächen beginnt unmittelbar nach dem Einbau. Sie sind ausreichend lange, aber mindestens drei Tage nachzubehandeln. Ziel ist der Schutz vor Niederschlägen und vor zu schnellem Austrocknen. Nachbehandlungsmaßnahmen können sein: Abdeckung mit Folien, wasserhaltende Abdeckungen, beispielsweise feuchter Vliesstoff, ständiges Feuchthalten der Flächen, wärmehaltende Abdeckungen bei kühler Witterung oder bei einer raschen Abkühlung der Flächen.

27. bis 29. April Stand T212

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Pigmenten kann der Baustoff in verschiedenen Farben produziert werden, um gezielt Akzente in Gartenbereichen zu setzen.


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HUMBAUR

Optimale Lösungen für Garten- und Landschaftsbauer will Anhängerspezialist Humbaur vom Starterprogramm im Einachsbereich, über leistungsfähige Kippanhänger bis hin zu funktionellen Baumaschinentransportern und Spezialanhängern mit Zusatzfunktionen bieten, die individuell auf die Anforderungen und Einsätze des jeweiligen Nutzers ausgerichtet sind.

enige Handgriffe – und die überarbeiteten Rückwärtskipper HUK von Humbaur sind an jedes passende Zugfahrzeug angehängt. Fahrgestell und Kippbrücke sind geschweißt und im Tauchbad feuerverzinkt. In der Grundausstattung verfügen die Rückwärtskipper über einen verzinkten Brückenboden sowie rundum abklappbare Bordwände. Integrierte Zurrbügel und ein dreistufiger Teleskopzylinder, der per Handpumpe bedient wird, gehören zu den weiteren serienmäßigen Leistungsmerkmalen der HUK-Modelle. Optional können die Rückwärtskipper

HUMBAUR

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Lösungen für kreative Landschaftsbauer trieben sowie in der Land- und Forstwirtschaft an. Montierte Anbinderinge im Brückenboden verfügen über eine Zugkraft von 800 kg pro Anbindering und halten hohen Belastungen stand.

HU – Kompaktlösung für jedermann

Technisch basieren die neuen HU-Modelle auf den HUK-Modellen der Kipperbaureihe. Die Multitalente sind in den Kastenmaßen von 2 300 x 1 400 x 300 mm und in den Gewichtsklassen 750 t, 1 300 t und 1 500 kg erhältlich.

mit verschiedenen Aufsätzen wie einem Stahlgitteraufsatz, Bordwandaufsatz oder dem neuen geschlossenen Alu-Aufsatz mit 620 mm Höhe, einer elektrischen Pumpe oder einem Werkzeugkasten ausgestattet werden. Der HUK ist sowohl als Einachser als auch in der Tandemausführung erhältlich. Mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 1 300 kg, einer Nutzlast von 900 kg und Gesamtmaßen von 3 650 x 1 540 x 950 mm ist der HUK 132 314 ein Vertreter der HUK-Einachsmodelle. Darüber hinaus sind auch die bewährten Tandemmodelle mit 2 t bzw. 2,7 t und 3 t zulässigem Gesamtgewicht und entsprechender Nutzlastkapazität von 1,5 t bis hin zu 2,3 t erhältlich. Alle Varianten setzen auf eloxierte Aluminiumbordwände. Die Bordwände

sind bei allen Modellen 300 mm hoch. Die Ladehöhe beträgt bei den Tandem-Varianten bequeme 700 mm. Die hintere Bordwand ist bei allen HUK-Modellen pendelbar.

Flexible HTK-Dreiseitenkipper Die Humbaur-Dreiseitenkipper HTK sind in Tandemausführung und neu auch als 3-Achsmodell verfügbar. Der HTK verfügt über eine Handpumpe, die bei Bedarf durch eine elektrische Hydraulikpumpe ersetzt werden kann. Ab 3 t ist die Elektro- und Handpumpe serienmäßig erhalten. Da sich Elektropumpe und Batterie jetzt in einem geschlossen verzinkten Metallkasten befinden, wurde ein verbesserter Korrosionsschutz der verbauten Komponenten erreicht. Damit bieten sich die HTK-Dreiseitenkipper für den Einsatz in Kommunen, Garten- und Landschaftsbaube-

Humbaur hat sein Einachs-Hochladerprogramm optimiert: Technisch basieren die neuen HU-Modelle auf den HUK-Modellen der Kipperbaureihe, allerdings ohne Kippmöglichkeit und mit einem stabilen Holzboden. Diese Multitalente sind in den Kastenmaßen von 2 300 x 1 400 x 300 mm und in den Gewichtsklassen 750 t, 1 300 t und 1 500 kg erhältlich. Kompakte Maße und hochwertige Materialien sind charakteristisch für diese vortrefflichen Anhänger. Standard bei den Bordwänden sind eloxiertes Aluminium und versenkte Zugstangenverschlüsse. Außerdem sind die Bordwände komplett abnehmbar. Serienmäßig sind auch VNut mit versenkten Zurrringen, abnehmbare konische Eckrungen sowie ein Stützrad. Ein perfektes Zubehörprogramm wie zusätzliche Bordwände, ein geschlossener Aluaufsatz, Plane und Spriegel mit variablen Ladehöhen bieten dem Nutzer Flexibilität auf höchstem Niveau.

Baumaschinen huckepack nehmen De 3,5-t-HS-Tandemachser bietet sich als Partner für den Baumaschinentransport an. Der

In der Grundausstattung verfügen die Rückwärtskipper über einen verzinkten Brückenboden sowie rundum abklappbare Bordwände. Integrierte Zurrbügel und ein dreistufiger Teleskopzylinder, der per Handpumpe bedient wird, gehören zu den weiteren serienmäßigen Leistungsmerkmalen der HUK-Modelle. 2/2017


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SCHOON

Pritschen-Werkstattwagen mit integriertem Heckkran Eine Schoon-Pritsche in Kombination mit einem Ladekran und einem Planenaufbau integriert mit Fahrzeugeinrichtung gilt als eine Allzwecklösung für den Gartenund Landschaftsbau, Grünflächenämter, Städte und Kommunen sowie Baudienstleister und Bauhöfe.

choon Fahrzeugsysteme ist VanPartner und Generalunternehmerschaftspartner von Mercedes-Benz. An einem Sprinter zeigte das Unternehmen aus Wiesmoor (Ostfriesland) beispielhaft, was im Segment Pritschenfahrzeuge an Sonderaufbaulösungen heute möglich ist. Der zertifizierte Aufbauhersteller fokussiert sich vor allem auf Lösungen für verschiedenste Anforderungen. Die Schoon-Pritsche ist in zwei Aufbauarten unterteilt: Hinter dem Fahrerhaus befindet sich der erste Teil des Aufbaus mit Plane/Spriegel. Dieser lässt sich über zwei seitliche mit gasfederunterstützte Aufstellklappen öffnen und ermöglicht so den schnellen Zugriff auf das Equipment. Ein weiterer Zugang zur Ladefläche ist über das Feuerwehrrollo möglich. Zudem wur-

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SCHOON

neue HS ist eine optimierte Weiterentwicklung der bestehenden Serienmodelle und bietet eine niedrige Ladehöhe sowie einen geringen Auffahrwinkel. Die geschweißte Bordwand- und Rahmenkonstruktion aus Stahlblech ist tauchbadfeuerverzinkt. Das Gesamtmaß beispielsweise des Modells HS 353 016 beträgt ca. 4 960 mm x 2 200 mm bei einem Auffahrwinkel von 14°. Das Gesamtgewicht beträgt ca. 3 500 kg bei einer Nutzlast von ca. 2 830 kg und einer Ladehöhe von ca. 410 mm. Komplettiert wird der HS mit einer optionalen Baggerschaufelablage sowie zwölf serienmäßigen Zurrpunkten im Außenrahmen bei einer Kastenlänge von ca. 3 000 mm. Funktionalität und unterschiedlichste Einsatzmöglichkeiten sind auch das A und O für die großen Baumaschinentransporter wie den Material- und Baumaschinentransporter HBT 105 224 BS. Dieser kann nicht nur Maschinen, sondern auch Material wie Erde, Steine, weiteres Schüttgut oder auch Palettenware transportieren. Mit einem Innenmaß von ca. 5 200 mm x 2 460 mm x 400 mm, einem zulässigen Gesamtgewicht von ca. 10 500 kg sowie einer Nutzlast von ca. 7 650 kg kann er auch schweres Gerät huckepack nehmen. Raffiniert sind auch die klappbaren und seitlich verschiebbaren Rampen. Sein Fahrgestell mit Pendelausgleich unterstützt sicheres Beladen und Fahren auch auf schlechtem Untergrund. §

Allzwecklösung: Schoon-Pritsche mit Kranaufbau und Fahrzeugeinrichtung. de ein Schranksystem mit diversen Schubladen und Einteilungsfächern sowie eine Werkbank mit Arbeitsplatte und Schraubstock verbaut. Dies ermöglicht eine Materialbearbeitung direkt vor Ort und organisierte Ordnung. Unterteilte Staufachbereiche sorgen für übersichtliche, aufgeräumte Werkzeuge und Kleinteile. Auf der zweiten Hälfte, der offenen Ladefläche des Pritschenaufbaus, befindet sich am Heck in Fahrtrichtung rechts der Ladekran. Er dient zum Absetzen von schweren und sperrigen Gütern. Die bewusst einfach gehaltene, aber dennoch als robust beschriebene Krankonstruktion ist feuerverzinkt. Die Bedienung des Krans erfolgt über Funkfernsteuerung.

Ladungssicherungsmöglichkeiten bieten im Außenrahmen eingelassene Zurrösen. Sie unterstützen den Transport von Containern, palettierten Baustoffen sowie Werkzeugen und Geräten. Unterhalb des Aufbaus wurden zwei DEKRA-geprüfte Aluminium-Werkzeugkisten montiert, die ebenfalls für den gesicherten Transport sorgen und zur Aufbewahrung von Gurten, Kleinwerkzeug, Zubehör, Arbeitsausrüstungen, Materialien, Besen und Schaufel dienen. Die Arbeitsscheinwerfer befinden sich am Plane-/Spriegelgestell, am Kran sowie unterhalb des Aufbaus und dienen schon in frühen Morgenstunden zur Ausleuchtung des Arbeitsbereiches. §

Peter Barthau Fahrzeug- und Maschinenbau GmbH Hardfeld 2 • 91631 Wettringen Tel.-Nr. 09869/97820-0 • Fax-Nr. 09869/97820-10 E-Mail: info@peter-barthau.de www.peter-barthau.de

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Für engste Räume im Sommer- und Winterdienst

Elektro-Geräteträger befreit Fußballfelder vom Schnee

KÜPPER-WEISSER

Die Anforderungen an die Städte und Gemeinden in puncto Wirtschaftlichkeit steigen stetig. Hierfür wird nicht nur qualifiziertes Personal benötigt, sondern auch leistungsfähigere Maschinen sind sowohl im Sommer- als auch im Winterdienst gefragt. Die Urban-Sweeper S2 von Küpper-Weisser soll das Arbeiten in engsten Räumen und in belebten Zonen im Ganzjahresbetrieb spürbar erleichtern und nicht nur im Kehrbetrieb glänzen.

Urban-Sweeper S2 von Küpper-Weisser als vollwertige FullWet-Streumaschine. ie Urban-Sweeper S2 von Küpper-Weisser hat bereits im Winterdienst die Feuertaufe bestanden. Ausgestattet mit FlexiWet und der speziellen Sprühtechnik von Küpper-Weisser wurde die, so der Anbieter,

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res Befahren von Gehsteigen steht – punktet die Urban-Sweeper S2 vor allem durch ihre schmale Breite von lediglich 1 150 mm. Somit ist sie, wie der Anbieter betont, 15 cm schmäler als

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modernste FullWet-Streumaschine in die Urban-Sweeper S2 integriert. Mit der Kehrmaschine Urban-Sweeper S2 will KüpperWeisser Maßstäbe in der 2,5-m³Klasse setzen. Neben der speziellen Knicklenkung mit oszillierend gefedertem Front- und Heckchassis – die für ein siche-

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vergleichbare Fahrzeuge. Im Zusammenspiel von Entwicklern und Anwendern sei zudem mit modernsten Konstruktionsprinzipien und Materialien die stabile und wendige Urban-Sweeper S2 geschaffen worden, entsprechend sei das Modell auch über 1 000 kg leichter als vergleichbare Kehrmaschinen. §

AEBI SCHMIDT

In Zusammenarbeit mit Aebi Schmidt Schweiz testet der FC Wittenbach den neuen Elektrogeräteträger von Aebi in der aktuellen Wintersaison auf Herz und Nieren.

Fußball ist ein Ganzjahressport, auch in der kalten Jahreszeit wird gekickt. So wie sich die Wintersportler in den Bergen allerdings über Schneefall freuen, so problematisch ist dieser für die Sportler auf dem (sonst) grünen Spielfeld. Dann hilft nur Schneeschippen – mühsam und zeitaufwendig, wenn per Hand. Auch der FC Wittenbach bei St. Gallen (Schweiz) war auf der Suche nach einer Möglichkeit, den Kunstrasen des Spielfeldes vor dem Training oder Liga-Spielen möglichst schnell und gründlich vom Schnee zu befreien. Als Lösung fand sich ein Aebi EC170 mit Frontbürste oder Schneeschleuder. n Zusammenarbeit mit Aebi Schmidt Schweiz testet der FC Wittenbach den neuen Elektrogeräteträger von Aebi in der aktuellen Wintersaison auf Herz und Nieren. Mühsames Schneeschaufeln von Hand auf dem Kunstrasenfeld soll nun entfallen. Auch abseits das Spielfeldes kann der Aebi EC zeigen was er kann, so zum Beispiel beim Schneeräumen rund um den Eingangsbereich oder auf dem Parkplatz.

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Werkzeugwechsel ohne weiteres Zubehör »Die Aufmerksamkeit der Gäste und Besucher dürfte dem ›Piloten‹ sicher sein«, so Christoph Schönenberger, verantwortlich für Anlagen & Dienste beim FC Wittenbach. »Alleine das futuristische Aussehen wird das eine oder andere Staunen hervorrufen. Noch spannender aber ist,

dass das rund 400 kg schwere Raupenfahrzeug elektrisch angetrieben wird und somit keine Emissionen verursacht. Der Fahrer sitzt in einem heizbaren Sportschalensitz und steuert das Fahrzeug mit einem Joystick. Der Aebi EC 170 kann unterschiedliche Werkzeuge aufnehmen – in unserem Fall ist das eine Schneeschleuder, die bei entsprechend hoher Schneemenge zum Einsatz kommen wird oder eine rotierende Bürste, die bei geringer Schneemenge verwendet wird. Der Werkzeugwechsel ist ohne weiteres Zubehör möglich und mit wenigen Handgriffen erledigt.«

»Freiwillige zum Schneeräumen gibt es ab sofort genug« Der 23 PS starke Elektroantrieb bietet dem Fahrer via Farb-Display vier Geschwindigkeitsstufen an. »Die Bedienung des Fahr2/2017


IIIIIIIIIIIII zeugs ist sehr simpel und intuitiv. Zu Beginn konnten wir aufgrund der bescheidenen Schneemenge nur ›Prinzipversuche‹ machen«, erklärt Schönenberger. »Überzeugt hat dabei schon einmal der Einsatz der Bürste. Das Fahrzeug hinterließ eine grüne Spur, ohne die Struktur oder Beschaffenheit des Kunstrasens zu beeinträchtigen – wie gewollt. Auch im Einsatz mit Schneefräse eine Woche später bei 15 cm Neuschnee konnte sich das Ergebnis sehen lassen. Wir haben die Fräse dabei so eingestellt, dass noch eine dünne Schneeschicht auf dem Rasen liegen bleibt, um den Kunstrasen nicht zu beschädigen. Wir waren überrascht, wie kraftvoll sich das kleine Raupenfahrzeug durch die Schneemassen schiebt. Die Wurfweite des Schnees liegt bei rund 10 m. Nicht zuletzt macht es einfach richtig Spass mit dem Aebi EC 170 zu arbeiten.« Der Aebi EC 170 wird von einem effizienten 8,7 kWh Lithium-Ionen-Akku mit Energie versorgt und über zwei kraftvolle Elektro-Scheibenläufermotoren angetrieben. Das ermöglicht eine Spitzenleistung von 18 kW und ohne CO₂-Emissionen. Der Akku verschafft dem Gerät einen tiefen Schwerpunkt, der sich positiv auf das Fahr- und Arbeitsverhalten auswirkt. Die großen Aufstandsflächen der Raupenlaufwerke sowie das geringe Fahrzeuggewicht sorgen für einen minimalen Bodendruck und maximale Geländetauglichkeit. Die Anbaugeräte machen den Aebi EC zu einem Multifunktionstalent für das ganze Jahr, ob

Landschaftspflege mit Mulcher und Mähbalken, mit Laubbläser und Kehrbürste oder im Winterdienst mit Schneepflug oder Schneefräse. Die Steuerung er-

folgt mittels Daumen und Zeigefinger über einen Joystick. Der EC 170 verfügt über eine europäische Straßenzulassung und ist daher als nach Anbieteranga-

ben erster rein elektrischer Geräteträger im öffentlichen Straßenverkehr einsetzbar. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 20 km/h. §

Reinigungstechnik · Kommunaltechnik

Go Multifunctional

Eröffnet neue Perspektiven. Der Multicar M31 EURO VI

AEBI SCHMIDT

Multifunktionales Arbeiten mit besten Aussichten – dafür steht der Geräteträger und Transporter Multicar M31. Mit drei Anbauräumen für über 300 Gerätekombinationen, einem ergonomisch optimierten Fahrerhaus und einem starken Motor, der hohe Umweltstandards erfüllt. Multifunktionalität ohne Kompromisse.

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Multicar M31 T 15 - 0 3 5 4 - M C - M 31- J P - D

Die Wurfweite des Schnees liegt auf dem Platz des FC Wittenbach bei rund 10 m.

Multicar M31 B

Multicar M31 C EURO VI

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BUCHER MUNICIPAL

Die Divisionssparte WinterdienstTechnik von Bucher Municipal bietet Kommunen und Dienstleistern neben Räumgeräten für Trägerfahrzeuge aller Arten und Größen auch im Produktbereich Streutechnologie richtungsweisende Entwicklungen zum Ausbringen von Streustoffen.

Illustration des Streuprozesses.

eine Produktpalette an Räumgeräten – dazu zählen die Giletta‐Teleskopschneeplü‐ ge – ergänzt Bucher Municipal mit den Keil‐Vario‐Schneeplü‐ gen der Bucher‐Baureihen UR und UM. In drei Größen lieferbar, sind sie für mittlere und große Trägerfahrzeuge geeignet. Für leichte Lkw und Offroad‐ Trägerfahrzeuge sowie für die Schneeräumung inner‐ und au‐ ßerorts wurden die in zwei Grö‐ ßen erhältlichen Irox‐Schnee‐ plüge entwickelt: Irox XS, die be‐ sonders kompakten und leichten Modelle mit Schürleistenbrei‐ ten von 1 600 mm bis 2 200 mm, sowie Irox S mit Schürleisten‐ breiten von 2 200 mm bis 2 600 mm. Für mittelgroße und schwere Lkw eignen sich die Ramox‐Schneeplüge, die in zwei Versionen erhältlich sind: die drei‐ oder vierscharigen Ramox L sowie die drei‐ oder vierscharigen Ramox XL. Sie wurden zur Bewältigung von

BUCHER MUNICIPAL

High-Tech für den Winterdienst S

Eine gleichmäßige Verteilung sichert der Streustoffverteiler aus einem Edelstahlstreuer mit speziellem Kunststoffkegel sowie mit einem Abdeckschirm aus Spezialkunststoff. Das EcoWet-System der Phoenix-Streuautomaten steht für eine optimale Durchfeuchtung des Trockenstoffs mit Sole. mittleren und großen Schnee‐ mengen entwickelt.

Neuartige Technologien für effektive Streueinsätze

Mit Streuautomaten in vielen Be‐ hältergrößen für kleine und gro‐ ße Trägerfahrzeuge unterstützt Bucher Municipal das wirtschaft‐ liche und gezielte Ausbringen von Streustoffen. Darunter sind die Streuautomaten der Phoenix‐ Baureihe in Behältergrößen von 4 m³ bis 9 m³ lieferbar und pas‐ sen dank modularer Behälter‐ bauweise an die üblichen Träger‐ fahrzeuge. Die breite Auswahl an Schneckenfördersystemen, An‐ triebsarten, Sensorik, Steuerun‐ gen und passenden Abstellsyste‐

men ermöglicht die Abstim‐ mung für den Einsatz auf Land‐ straßen, Bundesstraßen und Au‐ tobahnen. Einen weiteren Bei‐ trag zu umwelt‐ und klima‐ freundlichem Straßen‐ und Win‐ terdienst will Bucher Municipal mit dem Phoenix Electra leisten, einem elektrisch betriebenen Streuautomaten, der in Behälter‐ größen von 4 m³ bis 5 m³ verfüg‐ bar ist und seine Antriebsener‐ gie aus Akkus bezieht. Für ein exaktes Streubild steht die Feuchtsalztechnologie EcoWet. Als Ergebnis mehrjähri‐ ger Entwicklung entstand dieses Mischsystem, das für eine perfek‐ te Durchmischung des Trocken‐ salzes mit Sole sorgt. §

O DAIMLER – Der Bereich Special Trucks

von Mercedes-Benz hat an die Bergwacht Baden-Württemberg einen Unimog U 4000 mit siebensitziger Doppelkabine als langfristige Leihgabe übergeben. Die Bergwacht kann nun das hochgeländegängige Unimog-Konzept auf dem Feldberg im Hochschwarzwald für ihre Belange auf Herz und Nieren testen.

as Feldberg-Gebiet eignet sich durch seine Höhenlage von 1 493 m, anspruchsvollen Klimaregionen mit Sturm und Schneefall sowie steiler und felsiger Topografie bestens, um die Einsatzmöglichkeiten des Unimog für Einsätze in der Bergrettung auszuloten. Durch den Unimog wird die Geländekompetenz der Bergwacht auch gegenüber anderen Organisationen gestärkt. Außerdem steigert der Unimog die Fähigkeiten der Bergwacht im Bereich Bevölkerungs-

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schutz, beispielsweise bei Hochwasserkatastrophen, und schafft im Falle eines großen Bergrettungseinsatzes auch zusätzliche Transportkapazität durch seine Mannschaftskabine. Mit einem geländetauglichen Anhänger können zusätzlich Boote, Generatoren, Schneemobile und anderes schweres Gerät an unwegsame Einsatzstellen gebracht werden. Der an die Bergwacht übergebene U 4000 verfügt über eine Mannschaftskabine mit sieben Sitzplätzen. Auf dem Radstand von 3 850 mm baut eine Stahlpritsche mit Plane, auf denen die Bergwacht ihr benötigtes Rettungsmaterial in Modulen transportiert. Der Vier-Zylinder-Dieselmotor OM 924 LA Euro V bietet eine Leistung von 160 kW/218 PS, die über den Allradantrieb an alle Räder verteilt werden. Als besonderes Plus des Unimog gelten seine Fahreigenschaften in schwerem Gelände und die Robustheit samt Verwindung des Rahmens von bis zu 600 mm bei

DAIMLER

Hochgeländegängiger Unimog unterstützt die Bergrettung im Schwarzwald

Mercedes-Benz Special Trucks übergibt einen Unimog U 4000 Doppelkabine an die Bergwacht Schwarzwald. der Fahrt im Gelände. Portalachsen, der niedrige Fahrzeugschwerpunkt und extrem günstige Werte bei Böschungswinkel (vorn 44°, hinten 51°), Rampenwinkel (34°) und der Steigfähigkeit (45°) – das alles macht den hochgeländegängigen Unimog einmalig. Dazu kommen die Watfähigkeit von maximal 1,2 m und ein seitlicher Neigungswinkel von 38°. §

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CLEANLINE REINIGUNGSTECHNIK

Mit dem Wintereinbruch kommt wieder das lästige Thema auf: Der Schnee muss geräumt werden, um einen ungestörten Betriebsablauf zu gewährleisten und Unfallgefahren zu verringern. Gefragt ist eine schnelle, einfache und kraftvolle Methode, um für eisfreie Flächen zu sorgen. Mit einem Schneeräumschild bleibt eine Restschneeschicht zurück, die anschließend mit den Reifen von Lkw, Pkw oder anderen Fahrzeugen zu Eis festgefahren wird. Man kennt diese Problematik des Schiebens mit dem Handschneeschieber vor der eigenen Haustüre, oft greift man anschließend zu einem Handbesen und kehrt nach. Nach dem gleichen Prinzip arbeitet das CLEANsweep-V-Concept. om Handwerkszeug abgeleitet und in vielen Aspekten verbessert, punktet die KehrgutSammelfunktion des CLEANsweep-V-Concepts. Wie mit einem alltäglichen Straßenbesen wird der Schnee zusammengekehrt, was nicht nur eine Einsparung von Streusalz ermöglicht, sondern auch für trockene, von Schneematsch befreite, eisfreie Flächen sorgt. Mit der hohen Kehrkraft der CLEANsweep-Bürsten sollen auch große Schneemengen von bis zu 10 cm Neuschnee bewältigt werden können. Häufig kann dies den Einsatz eines Räumschildes erübrigen, sodass in nur

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einem Arbeitsgang ein deutlich saubereres Ergebnis erzielt, und so Zeit und die Kosten für Streusalz eingespart werden. Wo weniger Salz gestreut wird, entstehen auch weniger

Schäden am Untergrund und der Umwelt. Die V-förmig angeordneten Vorderreihen sammeln den Schnee in der Mitte und verhindern das Bilden von seitlichen Streifen, was im Vergleich zu ei-

GeoMax X-Pole

CLEANLINE REINIGUNGSTECHNIK

Zeit und Streusalz einsparen

ner geraden Bauart eine nach Anbieterangaben rund zwei Drittel effektivere Arbeitsweise ermöglicht. Statt den zuvor benötigten drei Kehrstrichen, wird nur noch ein Kehrstrich ausgeführt. Der Kehrbesen kann schnell an herkömmliche Trägerfahrzeuge montiert werden. So erreicht man auch Stellen, die wegen Platzmangel oder mangelnder Tragfähigkeit mit großen Räumfahrzeugen nicht anfahrbar sind. Mithilfe der Seitensammelbesen ist ein randnahes Kehren problemlos möglich. Da kein Auffangbehälter vorhanden ist, entfällt auch lästiges Entleeren. Dank sechs Kehrbreiten von

1,5 m bis 4,8 m und drei Modellen mit sieben, neun oder 13 Bürstenreihen ist das CLEANsweep-V-Concept für unterschiedlichste Untergründe geeignet. Auf kälteempfindliche Elektronik und Hydraulik wird verzichtet, sodass der Besen sofort einsatzbereit ist und ganzjährig wartungsfrei bleibt. Die Bürsten warten mit einer Standzeit von 800 km auf, was nach Anbieterangaben dem Vierfachen einer rotierenden Kehrwalze entspreche und für eine Durchschnittsamortisation binnen eines Jahres sorge. Die Bürsten können bei Bedarf auch mit wenigen Handgriffen ausgewechselt werden. §

Part of Hexagon

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OTTINGER

Ketten im Extremeinsatz am Gotthardpass Unter schwierigen Einsatzbedingungen wurde auf der auf der Gotthardpasshöhe auf 2100 m das Praxisverhalten von Antriebs- und Bremskraft, sowie Spurhaltung der Schneeketten aus dem Hause Ottinger getestet.

ie Gotthardpassstraße zählt zu den meistbefahrenen Nord-Süd-Verbindungen Europas. In den Wintermonaten sammeln sich bis zu 12 m Schneehöhen an. Schneefräsen der neusten Generation mit einem Eigengewicht von rund 11 t sind hier im Einsatz und wurden mit Ottinger-Schneeketten ausgerüstet. Die Netzketten der OttingerBaureihe GS + XT sind im Laufnetzbereich mit waagrecht und auch senkrecht angeordneten Kettengliedern ausgerüstet, so-

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OTTINGER

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Praxisbewährung für Netzketten der Ottinger-Baureihe GS+XT auf der Passhöhe am Gotthardpass in der Schweiz. wie – für einen besonders harten Gripp und verstärkte Antriebsund Bremskraft – wahlweise mit zusätzlichen Profilstegen, was als Voraussetzung dafür gilt, die Sicherheitsanforderungen bei diesen Extremeinsätzen zu ge-

währleisten. Die Schneekettenbaureihe Netzketten GS + XT werden in Gliederstärken bis 10 mm hergestellt und punkten durch geringes Verschleißverhalten und somit besonderer Wirtschaftlichkeit im Einsatz. §

tet. Die Fahrzeugortungsgeräte der TomTom-Link-Serie zeigen dem Einsatzleiter die aktuellen Standorte der Fahrzeuge in der Flottenmanagement-Plattform Webfleet an – auch auf dem Smartphone.

Das ermöglicht dem Einsatzleiter die Fahrer so effizient zu disponieren, dass sie ihre nächsten Einsatzorte möglichst schnell erreichen können. Vor allem überfrierende Nässe und Reifglätte machen den Einsatzkräften in Minden zu schaffen. Ein externer Dienstleister liefert die aktuelle Vorhersage für die nächsten 36 Stunden sowie eine Prognose für die kommenden acht Tage. Bei einem bevorstehenden Wintereinbruch verteilt Einsatzleiter Jens Fricke seine Mitarbeiter um fünf Uhr morgens auf die Räum- und Streufahrzeuge. Besteht die Gefahr von Glatteis, beginnt der Einsatz auch schon ein oder zwei Stunden früher, bei Extremsituationen wie Eisregen sogar schon am Vorabend, beschreibt Fricke. »Das kann zum Beispiel notwendig sein, wenn es die Wochen vorher sehr kalt war und der Boden entsprechend durchgefroren ist. Aber Webfleet hilft uns auch in diesen Situationen, das Chaos zu vermeiden.« §

TOMTOM TELEMATICS

Starker Schneefall und glatte Straßen stellen Städte und Gemeinden im Winter vor große Herausforderungen. Um ein Chaos auf den Straßen zu vermeiden, wenn der erste Berufsverkehr beginnt, müssen in der Regel alle wichtigen Straßen bis 7 Uhr geräumt sein. Eine effiziente Koordination des Winterdienstes ist dabei das A und O: Der Einsatz muss so organisiert werden, dass zunächst die Hauptverkehrsachsen, anschließend Nebenstraßen und Fahrradwege geräumt werden. Wertvolle Unterstützung leisten dabei Technologien wie die Flottenmanagement-Lösung von TomTom Telematics, die zum Beispiel bei den städtischen Betrieben im westfälischen Minden eingesetzt wird. 54

TOMTOM

Telematik-Einsatz erleichtert die Disposition im Winterdienst

ünf Kipplaster sowie drei Kleinfahrzeuge werden in Minden zu Beginn der Wintersaison am 1. November mit Streuaufsätzen sowie mit den Fahrzeugortungsgeräten von TomTom Telematics ausgestat-

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LIEBHERR

Premiere für neuen Liebherr-Raupenbagger in Bayern Das Unternehmen Heinz Kecht in Siegsdorf hat als erster Kunde den neuen Liebherr-Raupenbagger R 926 im Einsatz. Mit einer neuen Motorisierung entsprechend der Abgasstufe IV/Tier 4f ersetzt der 30-Tonner die gleichnamige Maschine. Leistungsstark, vielseitig und einfach im Transport punktet der R 926 bei dem bayerischen Erdbau-Unternehmen.

er neue Liebherr‐Raupenbagger R 926 mit einen Einsatzgewicht von 26 t wird von einem 140 kW/190 PS starken, neuen Liebherr‐Motor angetrieben. Dieser verfügt über ein SCR‐System mit Harnstoffeinspritzung zur Abgasnachbehand‐ lung und erfüllt die Emissionsnormen der Abgas‐ stufe IV/Tier 4f. Der neue R 926 nutzt das leistungsfähige und energieefŒiziente 2‐Kreis‐Hydrauliksystem »Posi‐ tive Control«. Bei diesem System ermöglichen zwei voneinander unabhängige hydraulische Kreise die Ansteuerung der Komponenten, um den benö‐ tigten Volumenstrom ausreichend schnell und bei optimaler Energienutzung zur Verfügung zu stellen. Das Hydrauliksystem verspricht mit seiner optimalen Energieausnutzung entsprechende Leis‐ tungsvorteile. Der Wegfall des PartikelŒilters, des Dieseloxida‐ tionskatalysators und des AGR‐Ventils sorgen für kürzere Wartungszeiten und eine maximale Ver‐ fügbarkeit der Maschine. Wie Liebherr betont,

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165 Kilonewton Mit Reiß- und Losbrechkräften von 143 kN und 165 kN steht der R 926 für effizientes und produktives Arbeiten.

Der Liebherr-Raupenbagger R 926 kann in zahlreichen unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden, ob bei Erdbewegungsarbeiten oder bei der Rohrverlegung.

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werden der Kraftstoffverbrauch sowie Kosten für Ersatzteile gesenkt und die Produktivität und Wirt‐ schaftlichkeit auf der Baustelle gewährleistet.

Vielseitig und einfach im Transport

Das Unternehmen Heinz Kecht wurde im Jahre 1947 im bayrischen Siegsdorf von Kasper Kecht gegründet und 1987 von seinem Sohn Heinz über‐ nommen. Das Unternehmen beschäftigt heute 23 Mitarbeiter und ist in zahlreichen Branchen aktiv: Erdbewegung, Kanalarbeiten, TieŒbau, Wasserbau, Abbrucharbeiten und Winterdienst. Der Fuhrpark des langjährigen Liebherr‐Kunden umfasst inzwi‐ schen drei Liebherr‐Raupenbagger: einen R 900, einen R 916 und den Neuzugang, den R 926, der einen R 914 ersetzt. Das Unternehmen, das oft auf mehreren Baustellen gleichzeitig im Einsatz ist, war auf der Suche nach einer vielseitigen und leicht zu transportierenden Maschine. Mit seinen kom‐ pakten Abmessungen erwies sich der Liebherr‐ Raupenbagger R 926 als optimale Maschine, die Œle‐ xibel und auf den unterschiedlichen Baustellen ein‐ gesetzt werden kann. Ausgestattet ist der R 926 außerdem mit dem Liebherr‐Schnellwechsler LikuŒix, der einen einfachen und sicheren Wechsel verschiedener Anbauwerkzeuge von der Kabine aus ermöglicht. Zahlreiche Anbauwerkzeuge, die je nach Einsatz gewechselt werden können, tragen zur Steigerung von Flexibilität und Produktivität bei. »Der Raupenbagger R 926 ist perfekt an die Anforderungen unserer Einsatzbereiche ange‐ passt«, bestätigt Geschäftsführer Heinz Kecht. Mit Reiß‐ und Losbrechkräften von 143 kN und 165 kN steht der R 926 für efŒizientes und produktives Arbeiten. Von Erdbewegungsarbeiten auf privaten Baustellen über die Rohrverlegung bis hin zum 2/2017


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Langjährige Zusammenarbeit

Der erste Liebherr‐Raupenbag‐ ger, den das Unternehmen im Einsatz hatte, war ein R 912 Li‐ tronic aus dem Jahr 1979. Nach 25‐jähriger Zusammenarbeit umfasst der Fuhrpark des Unter‐ nehmens neun Liebherr‐Maschi‐ nen aus dem Bereich Erdbewe‐ gung, davon drei Raupenbagger, einen Mobilbagger und fünf Rad‐ lader. Neben den Maschinen spielt auch die Zusammenarbeit mit dem lokalen Händler Tradler Baumaschinen in Traunstein ei‐ ne wichtige Rolle. Tradler ist Teil des Liebherr‐Vertriebsnetzes in Deutschland und kümmert sich mit 45 Angestellten um Vertrieb, Vermietung und Wartung von Erdbewegungsmaschinen und Turmdrehkranen der Firmen‐ gruppe Liebherr. §

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HITACHI BEI KIESEL

Hitachi erweitert die »Serie 6« Hitachi Construction Machinery Europe (HCME) komplettiert seine neue Produktreihe von Zaxis-6-Baggern und ZW-6-Radladern. Zur Zaxis-6-Raupenbaggerreihe gehören fünf neue Kompaktbagger, vom ZX130-6 bis zum ZX210LC-6, sowie zwei neue Großbagger, der ZX690LCH-6 und der ZX890LCH-6. Ebenso stellt HCME den neuen ZX240LCN-6 vor, dessen schmales Fahrgestell den Transport auf kleineren Straßen erleichtert. Die KurzheckSchwenkbagger ZX135US-6 und ZX225USLC/USRLC-6 eignen sich besonders für die Arbeit auf engstem Raum. Die Modelle sollen mit mehr als 200 überarbeiteten Funktionen und verbesserten Bauteilen punkten. it hoher Ef–izienz und den verringer‐ ten Umweltbelastungen erfüllen die Zaxis‐6‐Raupen‐ bagger die EU‐Vorschriften der Stufe IV. Sie sind mit Hitachi‐ Hydrauliksystem ausgerüstet, das Druckverluste im Ganzen vermindern und einen geringe‐ ren Kraftstoffverbrauch um bis zu 12 % ermöglichen soll (ZX190LC‐6 im Eco‐Modus). Ebenso sind sie mit einer Vorrichtung zur Abgas‐Nachbe‐ handlung ausgestattet, die zu weniger Emissionen führt. Das System, das auch einen Diesel‐ oxydationskatalysator, das SCR‐

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HITACHI

Straßenbau kann der Raupen‐ bagger auf einer großen Anzahl verschiedener Baustellen einge‐ setzt werden. Mit einem durch‐ schnittlichen Verbrauch von 13,5 l/h erweist sich der R 926 auch als kraftstoffsparend. Dafür sorgen unter anderem die von Liebherr entwickelten und pro‐ duzierten Schlüsselkomponen‐ ten wie dem Dieselmotor oder den Hydraulikpumpen und Elek‐ tronikkomponenten sowie Dreh‐ kranz und Schwenkantrieb.

Zur erweiterten »Serie 6« zählt auch der neue Großbagger ZX890LCH-6.

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Investition in Bedienerfreundlichkeit

O HAIN – Die Firma Michael Welte Baumaschinen aus Umkirch rüstet den eigenen Mietpark mit dem Pister-Multikuppelsystem PMK nach. »Das Hauptaugenmerk liegt darauf, die Benutzerfreundlichkeit unserer Maschinen für die Kunden zu erhöhen«, sagt Stefan Welte, Geschäftsführer und Hauptgesellschafter. peziell das Ankuppeln von Werkzeugen unter Sonneneinstrahlung bereitet in der Praxis nicht selten große Schwierigkeiten. Durch die Hebelmechanik der Multikupplung können auch hohe Drücke im Werkzeug leicht überwunden werden – das Material wird geschont und Zeit gespart. Außerdem werden Leckagen vermieden, wodurch das Arbeiten in sensiblen Gegenden ermöglicht wird. Das flache und kompakte Design punktet durch eine einfache Anwendung. Man arbeitet stets mit dem richtigen Werkzeug und minimiert das Ausfallrisiko. Der Breisgauer Bau-

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Bodenfreiheit, um Beschädigun‐ gen durch Hindernisse zu redu‐ zieren.

ZW-6-Radlader

ZW180‐6 heißt der neueste ZW‐ 6‐Radlader. Er punktet mit einer besonderen Rundumsicht, was durch die Verlegung von Auspuff‐ rohr und Lufteinlass, die gewölb‐ te Motorhaube sowie eine seri‐ enmäßig eingebaute Rückfahr‐ kamera mit Monitor erreicht wird. Die benutzer‐ und bedien‐

freundliche Maschine wird als ei‐ ne der leisesten auf dem Markt angekündigt. Mit hoher Ladeka‐ pazität, kraftvoller Grableistung und beeindruckender Fahrge‐ schwindigkeit soll sie sich zu‐ dem als extrem verbrauchsarm beweisen. Der Motor erfüllt die AuŒlagen der Stufe IV und verfügt über eine großvolumige, gekühl‐ te Abgasrückführung, eine Com‐ mon‐Rail‐Kraftstoffeinspritzung und einen Dieseloxidationskata‐ lysator. §

HITACHI / GLENN BLACKBURN

System und einen Schalldämpfer beinhaltet, reduziert auch die Ge‐ räuschemissionen. Das SCR‐Sys‐ tem (selektive katalytische Re‐ duktion) spritzt Harnstoff über eine Mischpumpe in die Abgase und verringert so den Anteil an Distickstoffmonoxid. Weitere Upgrades sind die In‐ nenraumkonsole aus höchst langlebigem, UV‐beständigem AES‐Harz, strapazierfähige Ver‐ bindungen an den Hydraulik‐ Rückführleitungen zur Verringe‐ rung von Öllecks, Motorabde‐ ckungen mit großer Öffnung für leichten Zugang und verstärkte Abdeckungen auf der Plattform‐ LauŒbühne für mehr Sicherheit.

Hitachi stellt zeitgleich vier neue Zaxis‐6‐Mobilbagger vor, darun‐ ter auch den neuen Kurzheck‐ Schwenkbagger ZX145W‐6. In diese Maschinen sind nach An‐ bieterangaben nicht weniger als 100 konstruktive Updates einge‐ Œlossen. Sie reichen von winzigen Dichtungen und O‐Ringen über die Verstärkung der Oberstruk‐ tur, des Auslegers und des Arms bis hin zur neuen Stufe‐IV‐Moto‐ rentechnik. Diese kombinierten Verbesserungen liefern bessere Leistung und höhere EfŒizienz. Allen gemeinsam ist ein ver‐ bessertes Hydrauliksystem, das entscheidend zur Senkung des Kraftstoffverbrauchs beiträgt, sowie das bewährte Abgas‐Nach‐ behandlungssystem zur Erfül‐ lung der neuesten Emissions‐ richtlinien. Im Hinblick auf die Aufnahme von Anbaugeräten sind die Mobilbagger ebenso vielseitig wie die Zaxis‐6‐Rau‐ penbagger. Durch den modular konzipierten Unterwagen er‐ höht sich die Flexibilität weiter. Für eine höhere Lebensdauer verfügen die Zaxis‐6‐Mobilbag‐ ger über verstärkte, größere Zylinderabdeckungen und viel

Der neueste ZW-6-Radlader ZW180-6 will mit einer außergewöhnlich guten Rundumsicht punkten.

maschinendienstleister Welte Baumaschinen stattet seine im Mietpark befindlichen YanmarKompaktmaschinen mit dem Schnellkuppelsystem aus dem Hause Pister aus. Welte hatte das System auf Kundenwunsch bereits in der Vergangenheit an Maschinen aufgebaut. »Die Resonanz der Kunden und unsere Erfahrung damit sind durchweg positiv, weshalb wir uns für dieses System entschieden haben. Die robuste, modulare Bauweise und hohe Bedienerfreundlichkeit haben uns überzeugt«, so Stefan Welte. »Für uns wäre es wünschenswert, wenn das Multikuppelsystem bereits herstellerseitig verbaut wäre.« Christian Hain, Geschäftsführer im Familienunternehmen Hain Industrievertretung, das den Vertrieb der Systeme verantwortet, erläutert darüber hinaus weitere Vorteile des Systems: »Die Anbringung am Stiel verhindert übermäßige Schmutzeinwirkung. Außerdem bietet diese Platzwahl gerade bei kleineren und kompakten

HAIN

Zaxis-6-Mobilbagger

Stefan Welte (re.) und Christian Hain begrüßen die Nachrüstung mit dem Pister-Multikuppelsystem PMK. Maschinen den Vorteil, keine beengten Platzverhältnisse und gleichzeitig hohe Durchflüsse zu haben. Wartungsarbeiten sind ebenfalls leicht durchzuführen. Durch die Montage mit Adapterplatten reduziert sich der Umrüstaufwand auf ein Minimum. Schweißarbeiten fallen dadurch nicht an.« §

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KOMATSU BEI KUHN

Hydraulikbagger für komplexe Aushubarbeiten Der Bau eines Speicherteiches für eine Beschneiungsanlage im österreichischen Hoch-Imst erforderte den Einsatz eines besonders flexiblen Baggers. Die ausführende Firma Fiegl Tiefbau setze dabei auf einen PC210LCi-10 von Komatsu.

iegl Tiefbau mit Sitz im Tiroler Ötztal steht für den Erdbau gleichermaßen wie für Sprengarbeiten, den Leitungsbau oder das Recycling. Das Unternehmen greift dabei auf einen großen Fuhrpark mit Baggern, Gradern, Raupen, Ladern und weiteren Maschinen zurück. Eine aktuelle Herausforderung für das Unternehmen besteht in Form des Baus eines Speicherteiches für eine Beschneiungsanlage in Hoch-Imst. Eingesetzt wird dort ein kürzlich bei Kuhn erworbener Hydraulikbagger des Typs PC210LCi-10 von Komatsu. »Dabei handelt es sich um eine GPSgesteuerte Maschine, die den Vorteil bringt, dass man keine Vermessungen und Absteckarbeiten vornehmen muss. Das spart Zeit und Geld. Für komplexe Aushubarbeiten, wie bei diesem Speicherteich, eignet sich der Bagger perfekt«, betont Firmenchef Elmar Fiegl, der das Unternehmen von seinem Vater Manfred übernommen hat. »Der PC210LCi-10 läuft unkompli-

Beständigkeit »Wie gut unsere Partnerschaft mit der Firma Kuhn ist, lässt sich anhand der Beständigkeit gut veranschaulichen. Nicht umsonst sind wir dort schon seit gut 30 Jahren Kunde. Das spricht für unsere Zufriedenheit mit den übernommenen Geräten, sowie mit den Serviceleistungen«, sagt Fiegl. Am PC210LCi-10 schätzt er auch die kraftstoffsparende Motor- und Hydrauliktechnologie. Der Bagger ist mit einer variablen Pumpen-Motorsteuerung und einer Niedrig-Leerlauf-

KUHN

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ziert und sehr verlässlich. Dem Fahrer gefällt das gesamte System sehr gut. Die Bedienung des Baggers ist relativ einfach, obwohl das Gerät über eine komplexe Technik verfügt«, so Fiegl weiter. Der Komatsu-Hydraulikbagger verfügt neben den gleichen Leistungsdaten wie die bewährte Basismaschine PC210-10 über eine ab Werk integrierte intelligente Maschinensteuerung. Durch diese Neuerung kann der Fahrer sich voll und ganz auf die Einsatzeffizienz konzentrieren, während das System sicherstellt, dass lediglich genau so viel Material bewegt wird, wie geplant. Vom ersten Aushub bis zur Feinarbeit steht die Maschine für maximale Effizienz, Präzision und Sicherheit.

Eine aktuelle Herausforderung für das Unternehmen Fiegl ist der Bau eines Speicherteichs für eine Beschneiungsanlage in Hoch-Imst.

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Der mit einer intelligenten Maschinensteuerung ausgestattete PC210LCi-10 eignet sich vor allem auch für komplexe Aushubarbeiten. Fiegl Tiefbau setzt seit rund 30 Jahren auf Geräte von Komatsu. Automatik ausgestattet. Die neue Motor- und Pumpensteuerung reduziert den Kraftstoffverbrauch erheblich und steht

gleichzeitig für die Effizienz und Feinsteuerbarkeit sowohl einfacher als auch überlagernder Bewegungen. §

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HYUNDAI HEAVY INDUSTRIES

Durcharbeiten von Tonklinker vor dem Einbau auf der Deponie. Im Wechsel mit dem Tieflöffel wird auch eine hydraulische Rüttelplatte zur Verdichtung des Deponiefußes eingesetzt.

Deponiebetreiber setzt auf Hyundai-Kettenbagger Die Gemarkung Rafz, 15 km südwestlich von Schaffhausen gelegen, ist in der Schweiz vor allem wegen der hochwertigen Kieslagerstätten im »Rafzer Feld« bekannt. Am Rande der ausgedehnten Kiesvorkommen befinden sich zahlreiche Mergelgruben. Eine dieser nicht mehr genutzten Abbaustätten wird seit 2010 als Deponie für schwach belastete mineralische Bauabfälle (Deponietyp B) genutzt. Der Deponiebetreiber ist die ARGE Deponie Schwanental. Diese vertraut Arge seit Herbst 2015 auf einen 30-t-Kettenbagger HX300L von Hyundai, verkauft und betreut vom Schweizer Hyundai-Vertragshändler BAMAG in Regensdorf bei Zürich.

ngetrieben von einem 180‐ kW‐Cumminsmotor (Stage IV inal) ist der 30 t schwere Kettenbagger ein perfekter Part‐ ner für Erd‐, Kanal‐ und Spezial‐ tiebau. Der HX300L ist mit ei‐ nem Schnellwechsler und einem 2‐m³‐Schwenklöffel ausgestat‐ tet. Aufgabe des Hydraulik‐ baggers sind Arbeiten für den

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Deponiebau und Deponie‐ betrieb. Fahrer Volker Pick ist ein er‐ fahrener Baumaschinenproi, der sich mit Kabine, Sicht und Baggerleistung sehr zufrieden zeigt. Ausdrücklich lobt er die feinfühlig regelbare Hydraulik und die vorwählbaren Drücke/ Ölströme für die verschiedenen Anbaugeräte. Den Service über‐ nimmt BAMAG als Hyundai‐Han‐ delspartner für die gesamte Schweiz im Rhythmus von 500 Stunden. Derzeit wird der Bag‐ ger einschichtig eingesetzt und leistet pro Jahr etwa 800 Arbeits‐ stunden. Im Mittelpunkt der Weiter‐ entwicklungen aller HX‐Hydrau‐ likbagger steht der Fahrer mit seinen Ansprüchen an Komfort und Sicherheit. Die neue ROPS‐/ FOPS‐Kabine wird auf beson‐ ders gut isolierenden Dämpfern montiert, die die Schwingungen am Fahrerplatz deutlich reduzie‐ ren helfen. Fahrersitz und Be‐ dienkonsolen mit Joysticks sind eine Einheit, die sich automa‐ tisch optimal auf das Fahrerge‐ wicht einstellen. Wichtiges Merkmal aller HX‐Hydraulikbag‐ ger ist die um bis zu 4 dB im In‐ nenraum leisere und 13 % grö‐ ßere Kabine. Das kapazitive Touchscreendisplay wurde auf

8" vergrößert. Zwei Ansichten und drei Modi sind abrubar. Ne‐ ben Anzeigen und Schaltern las‐ sen sich viele Einstellungen sehr einfach mit einblendbaren Schie‐ bereglern einstellen und anpas‐ sen. Um dem Fahrer efizientes Arbeiten zu erleichtern, verfügt das Display über eine große far‐ bige Eco‐Anzeige. Farbige Bal‐ ken im Drehzahlmesser signali‐ sieren die Efizienz – grüner Bal‐ ken bedeutet efizientes Arbei‐ ten, rot entsprechend hoher Kraftstoffverbrauch und Ver‐ schleiß. Drei Arbeitsmodi Eco, Standard und Power sind in der Steuerung hinterlegt und lassen sich per Knopfdruck anwählen. In einer Bibliothek lassen sich per Touchscreen Ölmenge und ‐druck von bis zu 20 Anbau‐ geräten hinterlegen (Hyundai nennt dies EPPR‐Funktion, EPPR steht für: Electronic Proportio‐

Fakten Mit Weltpremieren auf der Samoter in Verona > Auf seinem 1036 m2 großen Stand auf Italiens wichtigster Baumaschinenmesse 2017 wird Hyundai Heavy Industries Europe (HHIE) eine sehr große Auswahl unterschiedlicher Baumaschinen und Gabelstapler zeigen. > Wie HHIE-Geschäftsführer Alain Worp betont, werde das Unternehmen auf der Samoter in Halle 4, Stand D4–G5, sein Maschinenangebot, dessen Zuverlässigkeit und das dichte Händlernetz in den Vordergrund stellen. Im Detail zeigt Hyundai die Minibagger R17Z-9A, R25Z-9AK, R30Z-9AK (Weltpremiere), R55-9A, R60CR-9A und R80CR-9A. > Bei den Kurzheck-Kettenbaggern werden die Modelle So wird der Hyundai-Stand auf der Samoter 2017 in Verona aussehen. HX145 LCR, HX220 NL und HX300 NL gezeigt. Hinzu kommen der Mobilbagger HW140, der Radlader HL955 TM (Toolmaster, Parallel-Hubgerüst) und die Radlader-Weltpremiere HL97. Vervollständigt werden die Ausstellungsmodelle durch die Frontstapler 15BT-9 (Elektro), 25BH-9 (Elektro) und 80D-9 (Diesel-) sowie in der Lagertechnik durch den Stand-Niederhubwagen 20EPR, den Geh-Niederhubwagen 18EP und den Hochhubwagen 12ES.

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HYUNDAI HEAVY INDUSTRIES

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Baggerfahrer Volker Pick ist mit der Kabine, der Feinfühligkeit der Bedienelemente und der Kraftentfaltung des neuen 30-Tonners sehr zufrieden.

nal Pressure Reduce Valve). Für besonders anspruchsvolle An‐ baugeräte lässt sich die hydrauli‐ sche Förderleistung durch das Zusammenschalten von zwei Pumpen steigern – auch diese Konigurationsdaten werden zu‐ sammen mit Druck und Ölliefer‐ menge im Hyundai‐System hin‐ terlegt. Ein Leistungsmerkmal, das besonders im Abbruch sehr wichtig ist. Hier wird permanent zwischen Hammer, Schere, Pul‐ verisierer, Sortierlöffel u. a. ge‐ wechselt. Mit dem 6 250‐mm‐Mono‐ block und dem hier kombinier‐ ten Stiel von 3 050 mm erreicht der Bagger eine Grabtiefe von 7 390 mm, Schachttiefe und Los‐ brechkräfte von 192 kN, die Reißkraft beträgt mit dieser Aus‐ rüstungskombination 137 kN. § 2/2017


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KOBELCO

Kraft und Effizienz verbinden

KOBELCO

Kobelco Construction Machinery Europe hat mit dem SK500LC-10 die neueste Version eines 50-t-Baggers für Erdbewegungs- und Bauarbeiten vorgestellt. Die Neuheit wird von einem ladeluftgekühlten, turbogeladenen Hino Sechszylinder-Dieselmotor angetrieben und erfüllt die Abgasvorschriften der Stufe 4 (Tier IV). Für den neuen SK500LC-10 steht die hohe Leistung von 271 kW, die aus einem Drehmoment von 1470 Nm resultiert. Auf die üblichen Arbeitseinsätze bezogen, verfügt der SK500LC-10 über eine Standard-Grabkraft von 267 kN – mit Power-Boost auch 292 kN – sowie ein höheres Grabvolumen von 13 % (im H-Modus). Als Pluspunkte gelten eine Hammer-Greifer-Scherenverrohrung, Rohrbruchsicherungen mit Überlastwarneinrichtung, die Leitung für hydraulische Schnellwechsler und der serienmäßige luftgefederte Sitz mit Sitzheizung.

Der neue SK500LC-10 wird von einem ladeluftgekühlten, turbogeladenen Hino Sechszylinder-Dieselmotor angetrieben. er Kraftstoffverbrauch des SK500LC‐10 wurde im Ver‐ gleich zum Vorgänger »‐9« um rund 6 % im Eco‐Modus/S‐Mo‐ dus verringert; gleichzeitig wur‐ de die Kraftstoffef‚izienz im H‐ Modus maximiert. Beim Kühlsystem des neuen SK500LC‐10 ersetzt ein vollhy‐ draulisch angetriebenes Kühl‐ system mit zwei Lüftern das her‐ kömmliche Keilriemen‐Design und entlastet den Motor, kann doch bei manchen Anwendun‐ gen ein herkömmlicher Lüfter fast 5 % der verfügbaren Motor‐ leistung verbrauchen. Darüber hinaus verhindert die hydrauli‐ sche Ausführung durch inte‐ grierte Sensoren eine übermäßi‐ ge Kühlung und reduziert die Ge‐ schwindigkeit des Doppellüfters. Dadurch verspricht das neue Sys‐ tem, zusammen mit einer Zwi‐ schen‚lussfunktion, eine Verbes‐ serung der Kraftstoffef‚izienz

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und Zuverlässigkeit. Weitere Ver‐ besserungen zur Erhöhung der Zuverlässigkeit sind neue Filter‐ Komponenten für den Kraftstoff (neuer Vor‚ilter und Design mit Wasserabscheider) und die Hy‐ draulik. Ein DOC (Diesel‐Oxidations‐ katalysator) sowie die Kombina‐ tion aus SCR (selektive katalyti‐ sche Reduktion) und DPF (Die‐ sel‐Partikel‚ilter) arbeiten im SK500LC‐10 zusammen, um den Verbrauch der DEF/Adblue‐Lö‐ sung zu senken und sorgen da‐ mit für die Einhaltung der Abgas‐ vorschriften nach Stufe 4 (Tier IV).

Verschiedene Konfigurationen

Mehrere Modellkon‚igurationen des SK500LC‐10 stehen für un‐ terschiedliche Arbeitsanforde‐ rungen zur Verfügung und unter‐ stützen auch beim Transport zu den Baustellen. Der LC (langes

Kettenfahrwerk) ist die Stan‐ dardversion SK500LC‐10. Die Version VLC (verstell‐ bares Kettenfahrwerk) des SK500LC‐10 verfügt über ein mechanisch verstellbares Fahr‐ werk und kann die Spurweite der Maschine verändern. Eine breite Einstellung steht für be‐ sondere Stabilität. Eingefahren (schmal) ist von Vorteil für die Transportlogistik in Ländern mit Transport‐Einschränkungen. Die Version MR (Massenaus‐ hub) verfügt über einen kür‐ zeren Ausleger und Stiel, um bei‐ spielsweise in Steinbrüchen/ Minen einen größeren Löffel nutzen zu können. Diese Kon‚i‐ guration steht nur mit dem SK500VLC‐10 zur Verfügung. Optional sind neben Standard‐ Dreisteg‐Bodenplatten auch Zweisteg‐Bodenplatten mit 600 mm verfügbar. Der Kobelco SK500VLC‐10 verfügt über eine

Fakten Italien-Netzwerk startet zur Samoter > Im Vorfeld der Samoter in Verona nimmt Kobelco Construction Machinery Europe (KCME) Italien erstmals selbst ins Visier und vermeldet vier neue Handelspartner für Norditalien und Sardinien. > Das seit 60 Jahren bestehende Familienunternehmen Sergio Bassan wird künftig für Kobelco Nordostitalien betreuen. > BSM Brescia Macchine, 1974 gegründet, betreut die Region um Brescia, Bergamo, Mantova, Cremona, Sondrio und Lecco. > SMIA in Cagliari vertritt KCME nicht nur auf der Mittelmeerinsel Sardinien, sondern auch in der Toskana und in Umbrien. > Und die Firma Arnus in Nichelino wird die Kunden in Nordwestitalien vorsorgen, vom Piemont über das Aostatal bis nach Ligurien.

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Kabine nach ROPS und FOPS Stu‐ fe II. Wartungsfreundlichkeit und Bedienerkomfort wurden am SK500LC‐10 deutlich verbessert. Die Plattform und Kabine bietet einen komfortablen Zugang zum Motorraum für die täglichen Kontrollen durch den Bediener und die regelmäßigen Wartungs‐ arbeiten. Die geräumige Kabine wurde ebenfalls im Einklang mit den anderen Maschinen der 10. Generation aktualisiert und verfügt über ein aktuelles Me‐ diengerät und verbesserte Kli‐ maanlagenöffnungen. Außer‐ dem ist eine neue Sperr‐ und Be‐ dienhebel‐Konsole an Bord. Die dauerhafte Arbeitsleis‐ tung von Kobelco‐Baumaschi‐ nen für alle Arbeitsbereiche soll mit den Maschinen der 10. Gene‐ ration noch verbessert werden. Im Hydraulikölrückführsystem werden jetzt zwei Öl‚ilter ver‐ wendet, wodurch das Risiko ei‐ ner Kontamination und schädli‐ ches Verstopfen verringert wer‐ den soll. Der neue Filter fördert dank der 1,8‐mal größeren Fil‐ trationsleistung im Vergleich zu den 9er‐Modellen auch die lang‐ fristige Haltbarkeit aller Kompo‐ nenten im Hydraulikkreis, auch wird ein neuer Pumpenablauf‚il‐ ter verwendet. § 2/2017


DOOSAN

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Mitte November sind drei DX140LC-3 und vier DX340LC-5 (Bild) Doosan-Kettenbagger vom Doosan-Händler Kraemer Baumaschinen aus Rheda-Wiedenbrück an Quakernack Straßen- und Tiefbau in Bielefeld ausgeliefert worden.

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DOOSAN

Gleich sieben auf einen Streich Quakernack Straßen- und Tiefbau aus Bielefeld erweitert den eigenen Fuhrpark um sieben Kettenbagger der Marke Doosan. Ausschlaggebend waren die guten Erfahrungen ihrer Subunternehmer mit Baumaschinen von Doosan und der besondere Service vom DoosanHändler Kraemer Baumaschinen aus Rheda-Wiedenbrück.

überzeugen. Auch das professio‐ nelle Auftreten und der persönli‐ che Kontakt zu Kraemer Bauma‐ schinen haben uns ein gutes Ge‐ fühl gegeben.« Am Ende stand die Bestel‐ lung von drei DX140LC‐3 und vier DX340LC‐5 Doosan‐Ketten‐ baggern, die Mitte November letzten Jahres ausgeliefert wur‐ den.

über 130 Mitarbeitern führt das 1907 gegründete Unternehmen Quakerack von seinem Stamm‐ sitz in Bielefeld aus bundesweit und im angrenzenden Ausland Arbeiten vorwiegend für Indus‐

trie und Gewerbe durch. Daher war es bei der Auswahl des Händlers ein wichtiger Faktor, dass der Service rund um die Ma‐ schinen auch bundesweit ange‐ boten werden kann. §

Leistungsstark und verbrauchsoptimiert

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Gesucht hatte das Unternehmen nach Maschinen, die vorwiegend bei dem Anlegen und Gestalten der Außenanlagen von Logistik‐ zentren, einem der derzeitigen Tätigkeitsschwerpunkte von Quakernack, zum Einsatz kom‐ men sollten. Hierbei gilt es große Mengen Erdreich zu bewegen. Der DX340LC‐5 bietet bei einem Betriebsgewicht von rund 36 t mit seinem leistungsfähigen Sca‐ nia‐5‐Zylinder‐Dieselmotor vom Typ DC9 mit einer Ausgangsleis‐ tung von 237 kW bei 1 800 U/ min eine ansprechende Kombi‐ nation aus Kraft und Kraftstoff‐ ef¡izienz. Auch der DX140LC‐3 gilt mit seinem Betriebsgewicht von 14 t und einem geringen Kraftstoff‐ verbrauch als besonders ef¡i‐ zient. Das konnten auch die von Kraemer zur Verfügung gestell‐ ten Vorführmaschinen unter Be‐ weis stellen. Mit seinen aktuell

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chon seit längerem waren den Mitarbeitern von Quake‐ rack die Doosan‐Maschinen auf‐ gefallen, die bereits einige Sub‐ unternehmer auf Baustellen im Einsatz hatten. Vor allem waren die guten Erfahrungen, von de‐ nen die Bediener berichteten, ei‐ ner der Gründe, Doosan bei der anstehenden Neuanschaffung von Kettenbaggern in der 14‐t‐ und 34‐t‐Klasse mit in ihrem Ent‐ scheidungsprozess zu berück‐ sichtigen. Dazu Jan Möllmann, ei‐ ner der Quakernack‐Geschäfts‐ führer: »Natürlich haben wir in unserem Entscheidungsprozess auch Maschinen anderer Herstel‐ ler mit einbezogen, doch nach in‐ tensiven Vergleichen und Ge‐ sprächen mit den Händlern ha‐ ben wir uns letztendlich doch für die Doosan‐Maschinen entschie‐ den. Sie konnten durch ihre Leistungsfähigkeit und ein sehr gutes Preis‐Leistungsverhältnis

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Durch die proaktive Leistungsanpassung der neuen »Generation 6«-Maschinen von Liebherr stellt das Verteilen von Material keine Probleme dar.

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LIEBHERR

Für hochwertigen Rollrasen im Einsatz Im Freiburger Stadtteil Munzingen befindet sich das Firmengelände der Firma R. Schildecker. Vor knapp 30 Jahren wurde das Breisgauer Familienunternehmen gegründet und beschäftigt heute sieben Familienmitglieder, die Anzahl der Mitarbeiter kann durch den Saisonbetrieb aber auch auf bis zu 25 Personen ansteigen. Neben der Regeneration, der Sanierung und dem Neubau von Sportanlagen hat sich das Unternehmen auch auf Rollrasen spezialisiert – und setzt dafür auch auf eine im benachbarten Umkirch bei Michael Welte Baumaschinen angemietete PR 726 LGP von Liebherr. er Rollrasen wird auf rund 40 ha großen Flächen der Firma Schildecker angebaut. Diese Äcker müssen in regelmäßigen Abständen nachjustiert und wieder aufgefüllt werden. Somit entstehen ideale Bodenvoraussetzungen, die ein schnelles Wachstum des Rasens maximal unterstützen. Um ein optimales Ergebnis des Rollrasens zu erhalten, ist eine spezielle Bodenmischung notwendig, die zur Gattung »100er Boden« gehört und zu 60 % bis 70 % aus Sand besteht. Dazu kommen noch Humus und organische Stoffe wie Mist. Aus dieser Grundlage bildet sich Torf, der

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später u. a. als Wasserspeicher dienen soll. Nach dem Auftragen werden die Äcker »rigolt«, der Boden wird dabei 50 cm bis 60 cm tief umgepflügt. Das gelockerte Material bleibt so über den Winter liegen. Im Frühjahr werden die Äcker wieder neu einplaniert und der Rasen kann eingesät werden. Die Herausforderung besteht darin, das ganze Jahr einsatzbereit zu sein und dennoch maximale Leistungen zu erbringen. Im Herbst, in dem die Böden »rigolt« werden, ist das Material meist sehr nass und weich. Daher spielen der Bodendruck und die Traktion eine große Rolle.

Um bei den Pflugarbeiten den Boden nicht wieder durch das Gewicht der Maschine zu verdichten, muss der Bodendruck möglichst gering gehalten werden. Aus diesem Grund hat sich

die Firma Schildecker für eine PR 726 LGP von Liebherr entschieden. Durch die breiten Ketten der Maschine übt diese einen minimalen Druck auf den Boden aus und hat dennoch beste Traktion auf dem weichen Untergrund. Um die optimale Bodenqualität zu erhalten, müssen die Äcker in regelmäßigen Abständen regeneriert werden. Neues Material wird auf der gesamten Fläche gleichmäßig aufgetragen. Durch die proaktive Leistungsanpassung der neuen »Generation 6«-Maschinen von Liebherr stellt das Verteilen von Material keine Probleme dar. Die Maschine fährt in das Haufwerk mit höchster Kraft und Effizienz oh-

Zahlen Liebherr Dieselmotor D 934 A7

Motorleistung:

120 kW (gemäß ISO 9 249)

Einsatzgewicht:

19 497 kg

Schildkapazität:

3,39 m³

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LIEBHERR

PR 726 LGP Motor:

Die Firma Schildecker setzt auf eine PR 726 LGP von Liebherr: Durch die breiten Ketten der Maschine übt diese einen minimalen Druck auf den Boden aus und hat dennoch beste Traktion auf dem weichen Untergrund.

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ne Anzeichen einer Leistungsreduktion.

Feinfühlige Steuerung

Schildecker können somit die gewünschten Tiefen optimal eingeschätzt werden. Mit der optionalen LED-Beleuchtung kann der Arbeitsbereich genau ausgeleuchtet werden. Die PR 726 kommt bei Schildecker zwischen zehn und 15 Wochen im Jahr zum Einsatz. Aus diesem Grund wäre die Anschaffung einer Planierraupe für den Familienbetrieb nicht wirtschaftlich, sie wird daher bei Bedarf bei einem Mietpartner von Liebherr angemietet. §

CATERPILLAR/ZEPPELIN

Das genaue Einplanieren des aufgetragenen Materials trägt sehr zu der Qualität des Rasens bei. Es dürfen auf keinen Fall Senken in den Flächen entstehen, in diesen würde sich Wasser sammeln und den Rasen schädigen. Dank der feinfühligen Steuerung und der ergonomisch angepassten Joysticks kann die Ausrüstung präzise und weich ge-

steuert werden und sorgt somit für ein optimales Ergebnis. Die Feinplanie wird bei Schildecker mithilfe von Steuerungselementen durchgeführt. Die Komfortkabine der Raupen der »Generation 6« von Liebherr gilt als weiterer Pluspunkt: Durch die komfortable Sitzhaltung und den standardmäßig luftgefederten Sitz werden Rücken und Gelenke geschont. Die großen Glasflächen bieten eine gute Sicht auf die Ausrüstung und auf den Untergrund. Bei

Ab sofort serienmäßig mit Schildwinkel-Steuerung »Slope Assist« lieferbar: Cat-Dozer D6T mit Sechs-Wege-Schild.

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CATERPILLAR BEI ZEPPELIN BAUMASCHINEN

»Slope Assist« steht für noch mehr Produktivität und Bedienerfreundlichkeit Fahrer des Cat-Dozers D6T sollen sich bald über noch mehr Produktivität und Bedienerfreundlichkeit freuen können: Das neue Assistenzsystem »Cat Slope Assist« ist künftig Teil der Standardausrüstung bei Maschinen mit SechsWege-Schild (VPAT). Cat Slope Assist hilft dem Fahrer, schnell die gewünschte Neigung zu erzielen, indem es die eingestellten Planierschildwinkel automatisch beibehält. Laut einer Einsatzstudie von Caterpillar lässt sich nun ein Zielplanum bis zu 39 % schneller, mit einer bis zu 68 % besseren Oberflächengüte und mit bis zu 82 % weniger Fahreraufwand erzielen. as Assistenzsystem Slope Assist für Dozer ist Teil eines breitgefächerten Pakets an CatConnect-Technologien. Assistenzsysteme für Dozer unterstützen den Fahrer bei der Schild-

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steuerung, sodass er in kürzerer Zeit mehr hochwertige Arbeit leisten kann. Erfahrene Fahrer können produktiver arbeiten und weniger geübte Fahrer können schneller bessere Ergebnis-

se erzielen. Slope Assist gehört zur Standardausrüstung des D6T mit Sechs-Wege-Schild (VPAT) und ist bereits ab Werk in die Maschine integriert – es ist keine zusätzliche Hardware oder Software erforderlich. Slope Assist ist zunächst für die Ausführungen LGP VPAT und XW VPAT lieferbar. Die technologische Erweiterung wird ergänzt durch einen neuen Farbmonitor, der die Längs-und Querneigung der Maschine sowie des Schildes in Echtzeit sowie eine Vielzahl an Betriebsinformationen und Maschinenfunktionen anzeigt. §


IIIIIIIIIIIII

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BERGMANN

Leistungsstarker Dumper für die engen Baustellen Bei der Sanierung der Bundesstraße 15 im niederbayrischen Neufahrn, durchgeführt von der Fahrner Bauunternehmung aus MallersdorfPfaffenberg, kam ein BergmannDumper des Typs 2060 R Plus zum Einsatz. Der Raddumper mit seiner Nutzlast von 6 t leistete hier während der zweimonatigen Bauzeit wertvolle Dienste beim Abtransport von Erdgut auf der engen Baustelle.

Bergmann Dumper 2060 R Plus bei Sanierung der B15 im Einsatz: Die Baumaßnahmen im Zeitraum von August bis Oktober umfassten nicht nur die Instandsetzung der Gehwege in der Ortsdurchfahrt von Neufahrn, sondern auch den Ausbau und die Erneuerung der oberen Asphaltschichten. uf Baustellen im öffentlichen Raum geht es meistens sehr eng zu, die haben es in sich«, fasst Polier Manuel Klenner die Situation bei der Sanierung der B15 im Raum Neufahrn zusammen. Der Mitarbeiter der Fahr-

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ner Bauunternehmung aus Mallersdorf-Paffenberg ist wie alle anderen Kollegen von den Eigenschaften des Dumpers angetan: »Der 2060 R Plus ist eine sehr robuste und flexibel einsetzbare Maschine, die wirklich alle Kollegen begeistert hat«, so Klenner. Insbesondere habe der Dumper mit der Rundkippmulde beim Zwischenlagern von Erdgut und Einsanden des Gehweg-Pflasters durch seine Durchzugsstärke und Geländegängigkeit überzeugt.

BERGMANN

Nützliche Merkmale sorgen für Vorteile

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Das 4 045 kg schwere Fahrzeug will nicht nur mit seinem kompakten Design in Verbindung mit seiner Wendigkeit punkten. Dazu kommen der hinten, außerhalb der Gefahrenzone befindliche Aufstieg sowie ein gutes Blickfeld durch das Arbeiten mit der Rundkippmulde. Weil auch

hier in Anlehnung an eine Fußballer-Weisheit gilt »Nach der Baustelle ist vor der Baustelle« setzt sich beim 2060 das flexible und effiziente Agieren auch auf der Fahrt zur nächsten Baustelle fort: Dafür wird das Schutzdach abgesenkt und der Dumper auf einem einfachen Lkw transportiert. »Das ist durchdachte, gute Qualität, made in Germany«, so Manuel Klenner. §

Unternehmen Bergmann Maschinenbau ist ein Unternehmen der 240 Mitarbeiter starken Bergmann Group mit Sitz in Meppen und fertigt seit mehr als 50 Jahren Dumper sowie Spezialtransporter. Das Unternehmen ist nicht nur im Bereich Fertigung, Verkauf und Vermietung von Dumpern tätig, sondern auch als Zulieferer für die Automobilindustrie.

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STEHR

»Viele Bauunternehmer kommen oft mit Problemen zu uns und dann wird, wenn wir einen Sinn darin sehen, sofort losgelegt«, beschreibt Firmeninhaber Jürgen Stehr den unbedingten Praxisbezug seines Unternehmens mit Sitz in Schwalmtal. Meistens komme man schnell zu einem Ergebnis: »Es wird ein Prototyp hergestellt, getestet, modifiziert und ein einsatzfähiges Gerät gebaut. Im Vergleich zu den sogenannten großen Herstellern sind wir darin ›flink wie Wiesel‹. Deshalb sind wir ihnen auch um einiges voraus«, betont Stehr. Das soll auch für die patentierten Hochleistungsplattenverdichter aus dem Hause Stehr gelten. ür die neuen Hochleistungsplattenverdichter wurde ein Europa-Patent erteilt. Jürgen Stehr war es, der festgestellt hatte, dass bei herkömmlichen Verdichtungsgeräten die Umgebung beim Verdichten wackelt und dies viel Energie kostet. »Energie, die niemand braucht! Verdichtungsvorgänge werden in der Zukunft durch diese neue Er-

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findung mit 50 % weniger Kraftstoffverbrauch, in gleichem Maße weniger Schadstoffausstoß und mit weniger CO₂-Erzeugung durchgeführt«, so der Firmeninhaber. Dies habe mit als erstes Unternehmen auch die Bickhardt Bau AG erkannt. Zu den bereits vorhandenen 15 Plattenverdichtern des Modells SBV 160-2, an-

STEHR

»Verdichtungsvorgänge mit 50 % weniger Kraftstoffverbrauch«

Highlight im Fuhrpark von Bickhardt Bau: ein SBV 160-2 Quattro an einem Fendt 939. gebaut an Radlader, kommen weitere fünf hinzu, sowie als besonderes Leistungspaket noch ein SBV 160-2 Quattro mit einem Fendt 939. »Mit 4 400 mm Arbeitsbreite und Wassertank/Berieselung wird der Stand der Verdichtungstechnik mit dieser Kombination neu definiert. Eine Messvorrichtung misst die Fahrgeschwindigkeit, die Frequenz,

die Verdichtung und den Kraftstoffverbrauch«, so Stehr. Durch das über GPS gesteuerte Spurhaltesystem lässt sich automatisch Spur an Spur ohne doppelte Übergänge fahren. Kein anderes Verdichtungsgerät auf dem Weltmarkt weise, so ist der Firmeninhaber überzeugt, eine bessere Energieeffizienz aus wie die eigene neue Erfindung. §

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SITECH

Nach Generalsanierung »zum Absprung bereit«

egen komplexer Geländebeschaffenheiten in den einzelnen Bauabschnitten kamen die unterschiedlichsten Vermessungs- und Steuerungssysteme aus dem Hause Trimble zum Einsatz. Im freizugänglichen Lande- und Auslaufbereich der Skiflugschanze war der Einsatz der GNSS-Systeme uneingeschränkt möglich. Diese Systeme können

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Elektrische und hydraulische

alle weltweit verfügbaren satellitenbasierende Navigationssysteme nutzen und sind auch für künftige Systeme wie das europäische Galileo-System vorbereitet. Schon beim Aushub konnten die Bagger mit GCS900 Dual GNSS dank der Positionierungstechnologie die geplante Geländekontur in nur einem Arbeitsgang erstellen. Neben vielen weiteren Informationen wurden dem Bediener übersichtlich Position, Höhe und Neigung des Löf-

TRIMBLE/SITECH

Nach dem Umbau der Heini-Klopfer-Skiflugschanze in Oberstdorf wird im Februar 2017 nach vierjähriger Pause ein Weltcup auf der modernisierten Schanze stattfinden. Für die umfassende Baumaßnahme, bei der sowohl der Schanzentisch teilweise abgebaut, zurück- und höher gesetzt werden musste, die Räumlichkeiten am Schanzenkopf erweitert als auch das Profil des Aufsprunghanges neu modelliert sowie der Auslaufbereich vergrößert werden mussten, wurde die Geiger Unternehmensgruppe beauftragt. Das ortsansässige Unternehmen ist bereits seit 2008 Kunde von Sitech Deutschland und setzt seit dieser Zeit erfolgreich die Maschinensteuerungs-, Bauvermessungs- und Baustellenmanagementsysteme von Trimble ein.

Aufnahme einer Drohne: auf halber Höhe des Aufsprunghanges ist der gesteuerte Bagger zu erkennen, links und rechts davon je ein Schreitbagger. Mit diesen wurden die Aushubarbeiten durchgeführt. Rechts unten ist ein weiterer Dual-GNSS-Bagger zu sehen (Liebherr 926), mit dem Erdarbeiten im Auslauf und Tribünenbereich durchgeführt wurden. fels angegeben und die Ist- mit der Soll-Position abgeglichen. Auch der ebenso ausgestattete Dozer bewegte sich auf der Bau-

stelle präzise und konnte akkurat arbeiten. Der klassische zeitund personalintensive manuelle Vermessungsvorgang und das

Vibrationsbären

BesiCon, Zeppelin und Sitech bieten »Aktuelle Bautechnologie zum Anfassen«

Hochfrequenz als Anbaugerät für Hydrobagger Rammen, Ziehen, Verdichten

Telefon: E-Mail: Web:

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02102/4517305 info@tuenkers.de www.tuenkers.de

Unter dem Motto »Aktuelle Bautechnologie zum Anfassen« hatten im Herbst BesiCon, Zeppelin Baumaschinen und Sitech Deutschland zu gemeinsamen Technologietagen auf das BesiCon-Trainingsgelände eingeladen. Rund 80 Gäste nutzten die Gelegenheit, die aktuellen Trimble-Systeme für Positionierung und Maschinensteuerung im praktischen Einsatz zu erleben, selbst Hand anzulegen, zu baggern oder zu planieren und so im Praxistest die Systeme auf Herz und Nieren zu prüfen.

erade das Zusammenspiel der Dienstleister und Trainer von BesiCon auf der einen Seite und des Exklusivpartners von Trimble für den Vertrieb und Service von Maschinen-

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steuerungs-, Bauvermessungs- und Baustellenmanagementsystemen in Deutschland, Sitech, auf der anderen Seite machte die Technologietage zu einem besonderen Ereignis.

Rund 80 Interessenten nutzten die Gelegenheit, die aktuellen Trimble-Systeme für Positionierung und Maschinensteuerung im praktischen Einsatz zu erleben.

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IIIIIIIIIIIII langsame Herantasten an die Endform entielen komplett.

UTS-Tachymetersteuerung fßr präzise Positionierung

Anders verhielt es sich im Be� reich des Schanzentisches und dem darunter liegenden Gelän� de. Aufgrund der starken Nei� gung und beidseitigen Bewal� dung war kein Satellitenemp� fang mÜglich, entsprechend konnten kein GNSS�System ein� gesetzt werden. Dennoch muss� te nicht auf eine entsprechende Positionierung verzichtet wer� den. Der fßr Steuerungssysteme von Trimble vorgerßstete Bag� ger wurde mit einem Trimble� Steuerungstachymeter SPS930 ausgerßstet. Die UTS konnte von

einem Standpunkt aus den geâ€? samten Hang einsehen und daâ€? mit die präzise Positionierung des Baggers gewährleisten. Der Steuerungstachymeter SPS930 wurde neben der Positionierung fĂźr den Bagger zusätzlich noch fĂźr AufmaĂ&#x;â€? und Absteckarbeiâ€? ten im Hang verwendet, dazu kam eine Einmannâ€?Robotikausâ€? stattung zum Einsatz.

Gleiche Daten fĂźr alle Systeme

Durch den durchgehenden Ein� satz von Trimble�Technik auf der Baustelle war es mÜglich, auf al� len Systemen mit den gleichen Daten zu arbeiten. Eine einmali� ge Bearbeitung der Planungsda� ten ermÜglicht den Einsatz so� wohl auf den gesteuerten Bau�

maschinen mit Trimble�GCS900� Systemen als auch den Einsatz dieser Daten auf den Bauvermes� sungssystemen. Durch den Ein� satz der UTS im Bereich des Han� ges unter dem Schanzentisch konnten wir auch hier eine Posi� tionierung der Maschine durch� fßhren. Dass dazu noch die Ab� steckung mit dem gleichen Ta� chymeter erfolgen konnte, war eine weitere Erleichterung der Arbeiten in diesem anstrengen� den Gelände, lautet das Fazit des verantwortlichen Geiger� Vermessers Dipl.�Ing. Hubert Breyer. §

Trimble-Steuerungstachymeter SPS930 zur Steuerung des Baggers im Aufsprunghang sowie fĂźr Absteckarbeiten mit einer Einmann-RobotikausrĂźstung.

Unternehmen Sitech Deutschland ist in Deutschland der exklusive Vertriebs- und Servicepartner von Trimble in den Bereichen Maschinensteuerung, Bauvermessung und Baustellen-Management-LÜsungen. Mit rund 90 Mitarbeitern werden ßber 5000 Maschinensteuerungs- und/oder Bauvermessungssysteme betreut. Sitz des Unternehmens ist Oberhausen. Trimble ist ein fßhrender Anbieter von GPSTechnologien. Das Unternehmen entwickelt und kombiniert mit mehr als 7000 Mitarbeitern Mobilfunkkommunikation und Software u. a. fßr die Bauwirtschaft, das Transportwesen, Telekommunikation und Landwirtschaft. Trimble erwirtschaftete 2014 in 35 Ländern einen Umsatz von insgesamt 2,4 Mrd. Dollar.

An vier Stationen hatten die Entscheider und Anwender die Gelegenheit, die Systeme im Einsatz zu erleben, Fragen mit den Technologieexperten zu klären und sich ÂťeigenhändigÂŤ von den MĂśglichkeiten zur EďŹƒzienzsteigerung der Prozesse auf der Baustelle bei gleichzeitiger Kostenreduzierung zu Ăźberzeugen. Besonders im Blick stand der ab Werk mit Halbautomatik – dem Cat Grade mit Assist – ausgerĂźstete CatBagger. Ausgestattet mit der 3DSteuerung mit Trimble GCS900 arbeitet der Kettenbagger in nahezu absteckungsfreier Umgebung präzise. Den Praxistest bestanden hat auch der mit der 2D- und 3D-Steuerung Trimble GCS900 ausgestattete Bobcat-Deltalader, so das Ăźbereinstimmende Fazit. In einem Arbeitsgang wird die geplante Geländekontur erstellt und der klassische Vermessungsaufwand entfällt. Nicht fehlen durften Vertreter der Klassiker, der Robotiktachymeter Trimble SPS930 zur Baustellen-

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vermessung und Maschinensteuerung und der Handroverstab Trimble SPS985 GNSS. Mit den Geräten kann auch in ungßnstiger Umgebung die Position bestimmt werden und der Baustellenleiter den Baufortschritt schnell und zuverlässig ßberprßfen. Abgerundet wurde die Präsentation von einer Software-Station. Hier wurden die MÜglichkeiten der Datenauf- und nachbearbeitung aufgezeigt, des Weiteren wurde das neue REB-Modul (Regelungen fßr die Elektronische Bauabrechnung) von Trimble demonstriert und erläutert. Ebenfalls thematisiert wurden die Vorteile der vernetzten Baustelle. Das waren gelungene Tage, bekräftigt Jßrgen Karch, Sitech-Gebietsverkaufsleiter fßr Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Denn bei der direkten Anwendung erleben die Kunden die Vorteile und die Bedienerfreundlichkeit unserer Systeme unmittelbar. §

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Referenzpunkte vom Plan aus direkt auf die Baustelle

GEOMAX

Robotikstation will Bauvermessung entscheidend vereinfachen ls Robotikstation verfügt die Zoom90 über einen Motor, wodurch sich die Station hori‐ zontal und vertikal auf das 360°‐Prisma ausrichtet, das am Stab mit dem Tablet befes‐ tigt ist. Der Suchmodus läuft über einen besonders brei‐ ten Scan der Umgebung. Da‐ mit wird das Prisma bei der ersten Umdrehung gefan‐ gen. Dank der schnellen Dre‐ hungen und der stabilen Verbindung verliert, so in‐ formiert GeoMax, die Stati‐ on bei normaler Nutzung das Prisma nicht mehr und folgt dessen Bewegungen. Wird die Robotikstation in Kombination mit einem GeoMax‐GNSS‐Empfänger ver‐ wendet, ermöglicht die neue X‐ PAD 3.0 die Nutzung der GNSS‐ Position zum Wieder‘inden des Prismas, falls die Verbindung verloren geht. Dies spart Zeit und dient zur Vereinfachung der Arbeit auf der Baustelle.

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Die Zukunft der Online‐Schulungen und Support‐Leistungen im Blick o TOPCON – Den Start der

ie Branchen, in denen wir aktiv sind, konzentrieren sich verstärkt auf das Digitale und nutzen kontinuierlich die Ressource Internet. Wir als Unternehmen müssen sicherstellen, dass Anwender jeder-

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TOPCON

Internetseite »myTopcon« für Schulung und Support hat die Topcon Positioning Group jetzt bekannt gegeben. Das Unternehmen hält mit »myTopcon« detaillierte Produktinfos und Ressourcen für Kunden und Partner bereit.

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GEOMAX

Im Hause GeoMax ist man davon überzeugt, mit der GeoMax-Robotikstation Zoom90 und in Verbindung mit der Software X-PAD die Bauvermessung künftig wesentlich einfacher gestalten zu können. Die Robotikstation Zoom90 wird über ein Android-Tablet von Panasonic gesteuert, auf dem die Vermessungs-App X-PAD installiert ist. Die Verbindung erfolgt via Long Range Bluetooth. Die Totalstation ist mit verschiedenen Winkelgenauigkeiten verfügbar, je nach den Ansprüchen und Anforderungen der konkreten Projekte.

GeoMax-Robotikstation Zoom90.

zeit unkomplizierten Zugriff auf die benötigten Informationen haben – und myTopcon ist ein Schlüssel dazu«, ist Ron Oberlander, Senior Director vom Topcon Professional Services Team, überzeugt. Die für

Die Software kann Punktlisten und DXF‐Pläne einlesen und gra‐ ‘isch darstellen. Die Position der Totalstation und die aktuelle Po‐ sition mit dem 360°‐Prisma wer‐ den ebenfalls im Plan eingeblen‐ det. So sind die Orientierung auf der Baustelle und die Verwen‐ dung des Plans einfach. Anschließend tippt man auf dem Touchscreen des Tablets auf einen Punkt oder eine Linie und kann das Objekt sofort abste‐ cken. Die Totalstation misst per‐ manent die Position und zeigt an, in welche Richtung der Nutzer wie weit gehen muss, um den Punkt oder die Linie zu errei‐ chen. Die Bedienung ist laut An‐ bieter besonders einfach und oh‐ ne Einarbeitungszeit schnell zu lernen, um Referenzpunkte, Bau‐ achsen, Schnurgerüste und vie‐ les mehr vom Plan aus direkt auf die Baustelle zu bringen.

Aufnahme neuer Daten

Ebenso funktioniere die Aufnah‐ me von neuen Daten. Dabei wer‐ den Punkte und Linien aufge‐ nommen und wird die Codie‐ rung festgelegt. So weiß der An‐

Mobilgeräte optimierte InternetSeite ermöglicht Anwendern, Lerninhalte und -tempo selbst zu bestimmen. »Wenn ein Anwender einen Supportartikel oder einen Schulungsinhalt sieht, der ihn interessiert, kann er ihn einfach in die persönliche Bibliothek übernehmen und so ein eigenes Schulungsprogramm für sein Unternehmen zusammenstellen. Dabei können verschiedene Bibliotheken mit einer beliebigen Anzahl an Inhalten gefüllt werden – Videos, Artikel oder Dokumente. Diese lassen sich inner- oder außerhalb der eigenen Organisation weitergeben«, ergänzt Markus Geiss, Senior Support Manager bei Topcon Deutschland Positioning. Die bisherige Supportsite topconcare.com wird automatisch auf die neue Seite umgeleitet. §

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wender beim Datenexport, wel‐ che Punkte Referenzpunkte, Ach‐ sen, Hausecken oder auch Mittel‐ punkte von Kreiselementen sind. Die Daten werden beim Export digital als DXF‐Datei oder Punk‐ teliste übergeben. So kann ein idealer Work‚low entstehen, der Zeit sparen und Fehler minimie‐ ren helfen kann. Auch die freie Stationierung ist in der X‐PAD‐ Software mit der Zoom90 durch‐ zuführen, das Menü leitet den Nutzer dabei durch die einzel‐ nen Schritte. Beispielsweise las‐ sen sich so mehrere bekannte Punkte der Baustelle messen und die Software berechnet da‐ raus die Position der Totalstati‐ on im Projekt. Mit der neuen X‐PAD 3.0 kön‐ nen auch Satellitenbilder von Google Satellite, Bing Satellite oder anderen Kartenservern ein‐ geblendet werden. So lässt sich bei großen Projekten im Luftbild erkennen, wo man sich be‚indet – sowohl beim Abstecken als auch bei der Neuaufnahme von Mess‐ punkten auf der Baustelle. §

Ef‚izienz und Auslastung von Baumaschinen erhöhen

O SWECON BAUMASCHINEN – Mit Swecon

smartfuel kündigt der Ratinger Volvo-Handelspartner Swecon eine clevere Lösung für die Verbesserung der Effizienz und Auslastung von Baumaschinen an.

raftstoffeinsparung und Umweltschutz gewinnen auch in der Baumaschinenbranche immer mehr an Bedeutung. Swecon Baumaschinen hat zu diesem Thema das Programm Swecon smartfuel entwickelt und will damit Lösungen im Hinblick auf Effektivität, optimale Auslastung und Produktivitätssteigerung liefern. »Die Kraftstoffkosten sind mit etwa 25 % ein wesentlicher Teil der Betriebskosten einer Baumaschine. Natürlich ist die Senkung des Kraftstoffverbrauches auch in puncto Umweltfreundlichkeit enorm wichtig«, erklärt Marc Reinhardt, Bereichsleiter Service bei Swecon. Swecon smartfuel unterstützt Kunden dabei, den Verbrauch ihrer Baumaschinen nachhaltig zu senken. »Das Serviceangebot hat eine Laufzeit von einem Jahr und beinhaltet verschiedene Leistungspakete. Monatliche Auswertungen geben Aufschluss über die Leistungsdaten der jeweiligen Maschine, die aus dem Telematiksystem Care Track generiert werden«, so Rein-

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SWECON BAUMASCHINEN

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hardt. Dabei werde im Dialog mit dem Kunden analysiert und beraten. Die Leistungspakete beinhalten zudem Schulungen für Fuhrparkleiter und Vorarbeiter sowie die Betreuung durch Experten von Swecon smartfuel. »Bei Bedarf können weitere rabattierte Schulungen für die Fahrer hinzugebucht werden«, betont Reinhardt. Testkunden 2017 steht im Zeichen der Testphase, für die Swecon sechs Kunden mit unterschiedlichen Fuhrparkgrößen gewinnen konnte. »Die Möglichkeit, Swecon smartfuel zu testen, war für uns ein Glücksgriff«, erklärt Testkunde Alexander Werner, Fuhrparkleiter bei Gala-Mibrag. »Mit mehr als 18 Baumaschinen aller Art sind wir täglich gefordert im Hinblick auf Auslastung und Effizienz. Rückblickend können wir jetzt schon enorme Einsparpotenziale erkennen«, so Werner. §

CONSTRUCTION

ÖFFNEN NEUE WEGE … ÜBERALL

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CANGINI

Für 2017 kündigt der italienische Zubehörspezialist Cangini neben neuen Produkten auch für seine Fertigung eine neue Beschichtungsanlage sowie eine neue Produktionshalle für die hydraulischen Anbaugeräte an. Das Unternehmen ist bekannt für seine breite Produktpalette, der Katalog weist aktuell 40 Anbaugeräte in diversen Varianten und mit zahlreichem Zubehör für die Bereiche Erdbewegung, Sieben, Straßenbau und GaLaBau auf. Canginis erster Termin für 2017 ist die Messe Samoter vom 22. bis 25. Februar (Halle 6, Stand D7). In Verona zeigt Cangini seine Anbaugeräte, Schnellwechsler und Löffel. m Siebbereich konnte Cangini im Vorjahr mit seiner auf der Bauma vorgestellten Siebtrom‐ mel »Multiscreening« für Auf‐ merksamkeit sorgen. Das positi‐ ve Marktecho ebnete den Weg für Anbaugeräte mit höheren Tonnagen. Bisher hatte Cangini

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Anbaugeräte für Trägergeräte der Klassen von 0,6 t bis 14 t pro‐ duziert, mit den neuesten Multi‐ screening‐Siebtrommeln für Bagger und den Frontanbau be‐ tritt das Unternehmen den 30‐t‐ Markt. Bei den Siebtrommeln »VMS‐Multiscreening« kann die

Betonmischer mit sicherer Entleerung – von der Kabine aus steuert der Fahrer das Rohr zur Mitte des Mischers.

CANGINI

Anbaugerätespezialist präsentiert sich auf der Samoter

Siebweite aus der Kabine heraus verändert werden, ohne den Ar‐ beitsablauf unterbrechen zu müssen. Die verfügbaren beiden Siebtrommeln sind aus HB 400 gefertigt. Die innere Trommel wird hydraulisch verstellt und ermöglicht so Siebweiten von 25 mm bis 60 mm. Bei traditionellen Siebtrom‐ meln hingegen müssten, wie man bei Cangini betont, die Trommeln zeitaufwendig ge‐ wechselt werden. Die damit ver‐ bundenen Schwierigkeiten trä‐ ten beim Multiscreening‐System hingegen nicht auf. Von den bei‐ den rotierenden Trommeln kann die innere über einen Hydraulik‐ zylinder vor und zurück bewegt werden. Damit verändert sich die Größe der Öffnungen für den

Auch MB stellt auf der Samoter aus

O MB CRUSHER – Die 30. Ausgabe der Samoter nutzt

m Innenbereich (Pav. 6, Stand C1D1) zeigt MB Crusher sein gesamtes Anbaugerätesortiment, bestehend aus Backenbrecherlöffeln, Sieblöffeln und Sortiergreifern, das zudem auch in einem Außenbereich (Demo-Bereich C, Stand 3, auf Höhe des Eingangs San Zeno) wie auf einer realen Baustelle live

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in Aktion zu sehen sein wird. Auf der Messe gibt MB auch einen Einblick in seine neue Werbekampagne, die unter dem Motto »Einzigartig, immer und überall« steht. Die Kampagne wurde von der Agentur DDM Advertising mit Unterstützung der Marketingabteilung von MB entwickelt. §

MB CRUSHER

MB Crusher zur Präsentation seiner Backenbrecherlöffel. Seinen Samoter-Auftritt hat das italienische Unternehmen konzeptionell erneuert und stellt sich auf einer Fläche von über 500 m² vor.

Die Siebtrommel »Multiscreening VMS14« in Aktion bei einem »Tag der offenen Tür« von Cangini.

Materialaustritt. Die »Multi‐ screening«‐Varianten für den Frontanbau (VMS F20) bzw. für den Baggeranbau (VMS30) öff‐ nen Maschinenklassen von 20 t bis 30 t den Weg zu dieser Tech‐ nik. Cangini hebt besonders das kompakte Design der VMS F20 für den Frontanbau hervor: Dank der beiden nebeneinander angeordneten Siebtrommeln bleibt die Bauhöhe des Anbauge‐ rätes niedrig und sichert so eine gute Sicht von der Kabine aus.

Neuer Betonmischer

Auf der Samoter wird auch der neue Cangini‐Betonmischer MIX SF mit sicherer Entleerung präsentiert werden. Im Rahmen des »22. Samoter Innovation Award« wurde dieses Anbauge‐ rät mit einem von vier Spezial‐ auszeichnungen geehrt. Der neue will die Vorteile einer Mischschaufel mit zentraler Ent‐ leerung mit den Sicherheitsvor‐ teilen eines Mischers mit seitli‐ cher Verriegelung verbinden. Bei der neuen MIX SF verriegelt der Bediener das Entleerungsrohr – immer im sicheren Arbeitsbe‐ reich – seitlich des Betonmi‐ schers. Seine Anwesenheit unter dem Mischer ist nicht nötig. Aus der Kabine heraus steuert der Fahrer den Ablassschlauch hy‐ draulisch in die Mitte des Mi‐ schers und erhöht so die Sicher‐ heit erheblich. Weiterhin sorgt ein automatischer und soforti‐ ger Stopp der Welle beim Öffnen des Gitters für zusätzliche Sicher‐ heit. § 2/2017


www.hs-schoch.de

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HENLE BAUMASCHINENTECHNIK

Sortiment wird ausgebaut HENLE Baumaschinentechnik hat sein Produktsortiment erweitert. Im Frühjahr soll der Schnellwechsler QuickChange (kompatibel mit Lehnhoff) auch in hydraulischer Ausführung mit einfach wirkendem Zylinder zur Verfügung stehen – in Ergänzung zum bereits existierenden hydraulischen Schnellwechsler mit doppelt-wirkendem Zylinder. it der neuen Variante bietet sich Praktikern künftig die Möglichkeit, den Schnellwechsler zu wäh‐ len, der die Montage am individu‐ ellen Bagger erleichtert. Die Aus‐ führung mit doppelt‐wirkendem Zylinder zeichnet sich durch eine höhere Verschlusskraft aus, be‐ nötigt jedoch einen zusätzlichen Hydraulikkreis am Bagger. Die Ausführung mit einfach‐wirken‐ dem Zylinder will durch eine ein‐ fache Installation an Baggern punkten, die standardmäßig kei‐ nen zusätzlichen Hydraulikkreis zur Verfügung haben. Zum ef„izienten Arbeiten ist der Schwenkmotor nicht mehr wegzudenken. Aus diesem Grund hat HENLE die Verfügbar‐ keit von Schwenkeinrichtungen, Kombination aus Schwenkmo‐ tor, Schnellwechsler und indivi‐ dueller Aufnahme, ausgeweitet. Die Powertilt‐Schwenkeinrich‐

Neu im HENLE-Sortiment ist der Greiflöffel mit hydraulisch gesteuertem Greifarm. Verfügbar ist er ist in zwei Größen und deckt ein Spektrum von Baggern mit einem Einsatzgewicht von 3,5 t bis 10 t ab. 2/2017

HENLE

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Nach einer Anti-Aging Therapie bei HSSchoch fühlen sich Ihre Anbaugeräte wie neu geboren an. Um Ihren Werkzeugen wieder auf die Sprünge zu helfen, vertrauen wir anstelle von Aloe Vera auf HardoxVerschleißstahl, Zähne und Verschleißstreifen von ESCO und Messerstahl von BOROX.

Für das Frühjahr kündigt HENLE den Schnellwechsler QuickChange auch in einer hydraulischen Ausführung mit einfach wirkendem Zylinder an.

tung wird nun für Bagger bis zu einem Einsatzgewicht von 19 t angeboten. Zusätzlich ist das HQ‐ Schnellwechselsystem, in Koope‐ ration mit OilQuick Deutschland entwickelt und OilQuick‐kompa‐ tibel, als Schwenkeinrichtung in Kombination mit Motoren von Powertilt erhältlich. Anwender sollen so von beiden Syste‐ men pro„itieren – von der Handhabung und der hohen Verschleißfes‐ tigkeit des Powertilt‐ Schwenkmotors sowie der modernen techni‐ schen Ausstattung des HQ‐Systems. Neu im Sortiment ist darüber hinaus der Grei„löf‐ fel – ein Löffel mit hydraulisch gesteuertem Greifarm, der sich speziell für den Garten‐ und Landschaftsbau anbietet. Der Grei„löffel ist in zwei Größen ver‐ fügbar und deckt somit ein Spektrum von Baggern mit ei‐ nem Einsatzgewicht von 3,5 t bis 10 t ab. §

Mit der Mixtur aus solch erlesenen Zutaten und 30 Jahre Erfahrung und Know how im Löffel-/Schaufelbau und Regeneration sind Ihre Anbaugeräte bestens gerüstet, um wieder Großes zu vollbringen.

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Mit dem Collect1000 erweitern wir unser Portfolio als Systemlieferant für die Recycling- und Abbruchindustrie.« Marcel Schoch, Geschäftsführer HS-Schoch

as neueste Produkt aus der Ideenschmiede von HSSchoch ist auf Grundlage einer klassischen Containermulde entwickelt worden. Das Besondere an dem Bauschutt-RecyclingContainer ist die Ausstattung mit einer Direktaufnahme für Bag-

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Der Collect1000 verfügt über eine Direktaufnahme für Baggerfahrzeuge.

gerfahrzeuge: Angebaut am Bagger kann der Baggerfahrer den Container am »Point of Action« positionieren – auch in unwegsamem Gelände, das mit straßentauglichen Fahrzeugen nicht erreichbar ist. Ist der Container voll, schnappt sich der Bagger den Sammelbehälter, um den Inhalt dann in Abfuhrcontainer zu entleeren. Lieferbar ist der Collect1000 mit sämtlichen gängigen Baggeraufnahmen. Auch in Sachen Abmessungen hat der Anwender die freie Wahl. Je nach Anforderungsprofil kann der Kunde Länge, Breite und Höhe festlegen. Weil es in Sachen Abbruch hart auf hart geht und die Freude am Collect1000 auch möglichst lange anhalten soll, produziert der Verschleißschutzexperte den Container komplett aus Hardox-Stahl. »Mit dem Collect1000 erweitern wir unser Portfolio als Systemlieferant für die Recycling- und Abbruchindustrie. Ob Sammelsysteme, Verschleißteile oder Anbaugeräte – bei uns findet der Kunde für jede Anwendung die optimalen Werkzeuge«, sagt Geschäftsführer Marcel Schoch. §

GIFAS

MICHAEL WULF

Wer im Abbruchsektor tätig ist, weiß, dass oft schneller abgerissen als sortiert und abtransportiert ist. Insbesondere das Vorsortieren des gebrochenen Materials nimmt viel Zeit in Anspruch. Bauschutt, Holz, Metall oder Kabel müssen aufgrund der Vorsortierung vor dem eigentlichen Abtransport sprichwörtlich »zwei Mal in die Hand genommen werden«. Mit Einsatz des Collect1000 von HS-Schoch soll sich dies nun ändern.

Bereits im Jahre 1957 erkannte Werner J. Gröninger die Nutzung von Kautschuk für die Elektrotechnik und gründete mit dieser Idee ein später als GIFAS Electric firmierendes Unternehmen, das sich anfangs zunächst auf Vollgummiflachstecker im Niederspannungsbereich konzentrierte und sich heute mit einer breiten Produktpalette – besonders im Bereich Stromverteilung und Lichtsysteme – in seinen Branchen zu einer internationalen Unternehmensgruppe mit mehr als 250 Mitarbeitern entwickelt hat. In Neuss werden die Produkte gefertigt. uf Baustellen herrscht ein rauer Umgang mit Arbeitsmaterial. Robustheit und Langlebigkeit sind entscheidende Anforderungen für den Einsatz in diesen Bereichen. Diesem Anspruch will GIFAS nicht nur mit seinen Lichtsystemen mehr als gerecht werden. Dabei spielen die erhöhte mechanische Belastung vor Ort, starke Erschütterungen und Vibrationen, eine erhöhte Brandgefahr, die hohe Staub- und Schmutzbelastung, spezielle Helligkeitsanforderungen und mitunter auch explosionsgefährdete Atmosphären eine wichtige Rolle bei der Produktentwicklung. Als aktuelle Produktinnovation gilt der besonders effiziente Industrie-Flächenstrahler Alphaluxx.

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HS-SCHOCH

Stromverteiler Der Verschleißschutzexperte HS-Schoch produziert den Container komplett aus Hardox-Stahl.

Robustheit und Langlebigkeit sind auf Baustellen auch bei den Lichtsystemen gefragt.

GIFAS-Vollgummistromverteiler aus vulkanisiertem Butyl-Kautschuk werden durch die GIFASeigene Fertigung nach Kunden-

wunsch gefertigt. Das Elastomer verfügt über zahlreiche Eigenschaften, die es zu einem geeigneten Material für stark beanspruchte Produkte machen. Dazu gehören nach Anbieterangaben beispielsweise die besondere Dämpfung von Schwingungsund Stoßenergie, eine gute Beständigkeit gegen Säuren und Basen, eine gute Wetter-, UVund Ozonbeständigkeit und ein hohes elektrisches Isolationsvermögen. Für komplexere, temporäre Baustellen hat GIFAS Bodenverteiler konzipiert. Vielfältige Bestückungsmöglichkeiten, robuste Gehäusekonstruktionen und ein dem Einsatz angepasstes Design werden vom Hersteller als wichtige Merkmale der Serie genannt. Wandverteiler sind in erster Linie für kompakte Unteroder Direktverteilungen, vorzugsweise am Arbeitsplatz konzipiert. Mobile Wandverteiler sind für die großflächige Elektrover2/2017


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Spezialkonstruktion Revisionswagen

Revisionswagen von GIFAS wei� sen die Merkmale der Vollgum� mi�Verteilergehäuse wie volle Schutzisolierung, Schlag� und ho� he UV�Beständigkeit, keine Bil� dung von Kondenswasser und starke Temperaturfestigkeit auf. Dank der mechanischen und elektrotechnischen Eigenschaf� ten sind GIFAS�Vollgummisicher� heitsverteiler als Transformato� rengehäuse im Einsatz.

Unterflurverteiler

SIMADER

GIFAS�Unter‡lurverteiler sind im Boden versenkbar und kommen zum Einsatz, wenn die Versor� gungstechnik harmonisch und platzsparend in die Architektur zu integrieren ist und nur zeit� weilig benÜtigt wird. Unbenutzt bleibt die Technik sicher ge� schßtzt vor Vandalismus und un� sichtbar im Boden und ist dabei voll begeh� und befahrbar. Durch den Einbau einer Tauchglocke bleiben die Unter‡lurverteiler auch bei einem heftigen Regen� sturz oder durch Hochwasser ge� schßtzt und dicht. tß §

GIFAS-Vollgummistromverteiler aus vulkanisiertem Butyl-Kautschuk werden nach Kundenwunsch gefertigt. Das Elastomer verfĂźgt Ăźber Eigenschaften, die es zu einem geeigneten Material fĂźr stark beanspruchte Produkte machen. 2/2017

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CHICAGO PNEUMATIC

Vier neue mobile Stromerzeuger Chicago Pneumatic bietet jetzt vier neue CPPG-Invertermodelle als mobile Stromerzeuger an – entwickelt fßr Unternehmen, die sauberen, stabilen Wechselstrom unter 3 kW an einem Ort benÜtigen. PPG�Inverter sind mit einem Zugstarter ausgestattet, der ein schnelles Hochfahren ermÜg� licht. Dank robuster Konstrukti� on und thermischer Schutzfunk� tionen arbeiten die neuen Gene� ratoren zuverlässig im rauen Baustellenbetrieb und unter ex� tremen Witterungsbedingun� gen. Sie sind mit Benzinmotoren und einem 4�l� oder 10�l�Tank er� hältlich. Die neuen Modelle sind sehr leicht zu starten und fast geräuschlos, dank schall� dämmender Abdeckungen, die je nach Modell einen Betriebs� schalldruck von nur 65 dB(A) oder 63 dB(A) erzeugen, betont Tony Calippe, Factory Product Manager, Marketing fßr Genera� tortechnik bei Chicago Pneuma� tic. CPPG�Inverter�Stromerzeu� ger sind in 50�Hz� und 60�Hz�Va� rianten erhältlich, wobei die Mo� delle CPPG 2i/CPPG 2iW und CPPG 3.5/CPPG 3.5iW Nennleis� tungen von 1,6 kVA bzw. 3 kVA liefern. Alle CPPG�Stromerzeuger be� sitzen einen stabilen Hauptrah� men mit zusätzlicher Verstär� kung um emp‡indliche Kompo� nenten herum sowie einen ge� schßtzten Schaltschrank. Sicher vor Schmutz und Staub sind auch die mit Klappen abgedeck� ten und vertieft angebrachten Steckdosen. Als weitere Vorteile werden die benutzerfreundliche Bedienerober‡läche ebenso ge� nannt wie die MÜglichkeit eines Stundenzählers, der die Einhal� tung von Wartungsplänen er� leichtert. Die einfachen Griffe er� leichtern das Anheben der Gene� ratoren und den Transport auf Rädern.

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Professional Weitere Modelle im Sortiment sind die Stromerzeu� ger CPPG Profes� sional, die mit Ben� zin� oder Diesel� motor – ausgelegt fßr intensiven Ganz� tagsbetrieb – erhältlich sind. Bei beiden Motortypen werden die Bediener durch ein optionales Erdschlussrelais (ELR) geschßtzt. Automatische Spannungsregelung (AVR) ist ei� ne Option fßr Modelle mit Ben� zinmotor und gewährleistet eine stabile elektrische Leistung.

Advanced

Stromerzeuger der Variante CPPG Advanced zeichnen sich durch erweiterte Funktionen und zusätzlichen Schutz aus, um die Lebensdauer und Sicherheit zu erhĂśhen. Damit sind sie beâ€? sonders fĂźr die harten Anfordeâ€? rungen der Vermietungsbranche geeignet. Bei diesen CPPGâ€?Moâ€? dellen wird der Schutz der Nutâ€? zer neben AVR auch durch einen Isolationswächter und einen Ăœberhitzungsschutzschalter geâ€? währleistet. Weiterhin gibt es eiâ€? ne intuitiv bedienbare Instruâ€? mententafel, Elektroâ€?SchlĂźsselâ€? start und verschiedene Alarmâ€? und NotstoppmĂśglichkeiten.

CHICAGO

sorgung entwickelt worden. Als Merkmale dieser Gruppe gelten vielfältige BestßckungsmÜglich� keiten, eine praktische Handha� bung, verschiedene Kombinati� onsmÜglichkeiten und prakti� sches ZubehÜr.

Advanced+ Noch hÜhere Ansprßche erfßllt der gekapselte, schallgedämmte Generator CPPG Advanced+, der fßr besonders schwierige, stau� bige oder von vielen Menschen frequentierte Standorte geeig� net ist.

Standard

Die ausschlieĂ&#x;lich benzinbetrieâ€? benen Stromerzeuger CPPG Standard bieten sich fĂźr private und professionelle Nutzer an, die gelegentlich einen mobilen Geâ€? nerator benĂśtigen. Sie sind fĂźr die Bereitstellung einer stabilen Stromversorgung und den sicheâ€? ren, benutzerfreundlichen Beâ€? trieb Ăźber eine lange Lebensdauâ€? er hinweg konzipiert und mit groĂ&#x;en, verstärkten Kraftstoffâ€? tanks, ergonomischen Griffen und AVR ausgestattet. §

Demucking

Waschsysteme fĂźr Baumaschinen

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mobydick.com 75


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ATLAS COPCO MCT

QES-Generatorenserie wird ausgebaut

ie QES‐Serie durchlief tief‐ greifende Design‐ und Test‐ verfahren, um ihre Widerstands‐ fähigkeit gegen selbst widrigste Wetterbedingungen zu garantie‐ ren. Die korrosionsfreie Abde‐ ckung weist Flüssigkeiten bis hin zu schwersten Niederschlägen ab und verspricht auch bei extre‐ mer Hitze Schutz. Ein weiteres Design‐Element ist die einfache Bedienbarkeit – der Generator ist Plug‐and‐Play‐fähig und lässt sich leicht starten. »Wir beschrei‐ ben die QES‐Serie gerne als wet‐

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terfest«, so Angel Nieto, Product‐ Marketing‐Manager für Miet‐ und Baugeneratoren. »Da mehr Leistungspunkte hinzugefügt wurden, bieten die Neuzugänge der QES‐Serie Kunden aus der Bau‐ und Mietbranche, die zuver‐ lässige, benutzerfreundliche und problemlos zum Einsatzort transportable Generatoren be‐ nötigen, eine größere Auswahl.« Zu den Standardmerkmalen der erweiterten QES‐Serie gehören Steuerungen für den manuellen Start, geschlossene Rahmen mit

ATLAS COPCO MCT

Atlas Copco erweitert seine fahrbare QES-Generatorenserie mit sechs neuen Modellen: Die neuen Generatoren reichen von 60 kVA bis 200 kVA und bauen auf dem Erfolg der ersten QES-Serie auf, die 2015 mit fünf Modellen von 9 kVA bis 40 kVA eingeführt wurde. Die Neuzugänge sind QES 60, QES 85, QES 105, QES 120, QES 150 und QES 200. Alle neuen Generatoren arbeiten bei 50 Hz oder 60 Hz (mit optionalem Kit) und erfüllen die Emissionsvorgabe der Stufe 3A. Der QES 200 ist das größte aktuell vorgestellt Modell der ausgebauten QES-Generatorenserie von Atlas Copco. integrierten Gabelstaplerauf‐ nahmen und Traversen, externe Ablassstellen und große Türen für den einfachen Wartungszu‐ gang. Zu den Optionen zählen La‐ degeräte und Trennschalter, An‐ schlussmöglichkeiten für exter‐ ne Tanks und die Kaltstartfunkti‐ on. Die neuen Modelle QES 60 bis QES 200 verwenden John‐ Deere‐Motoren, die älteren Mo‐ delle QES 9 bis QES 40 Kubota‐

Motoren. Neben der QES‐Serie bietet Atlas Copco auch die leis‐ tungsstarken, mobilen QAS‐Ge‐ neratoren, die 2016 um den QAS 630 erweitert wurden. Da‐ rüber hinaus bietet Atlas Copco größere, in Containern verbaute Lösungen wie Twinpower an, das dank der Advanced Control‐ ler‐Technologie hohe Leistung und Kraftstoffef£izienz garan‐ tiert. §

Zapfpistolen mit automatischer Abschaltung. Der Vor‐ und Rück‐ lauf (½") ermöglicht breite Anwendungsmöglichkeiten als Stromgeneratoren, in der Bau‐ industrie, für Gemeinde‐ und Stadtverwaltungen, die Grund‐ stückp£lege, die Landwirtschaft und jegliche Art von industriel‐ len Anwendungen. Vier Kran‐ ösen und die integrierten Gabel‐ stapleraufnahmen ermöglichen es, den Tank schnell und sicher auf der Baustelle zu bewegen. Entscheidend hierfür ist auch ei‐

ne komplette Stahlkonstruktion. Kugelgestrahlt und zweifach la‐ ckiert sind die Tanks für härteste Einsatzbedingungen geschützt. »Unser Ziel ist es, unsere Tanks so sicher, langlebig und be‐ nutzerfreundlich wie möglich machen – das Fuelcube‐Pro‐ gramm ist ein Premiumbeispiel dafür. Kontinuierlich steigende Absatzzahlen bestätigen unsere führende Rolle in der mobilen Öl‐ lagerung und Ölversorgung«, be‐ tont Roger Pilkington, techni‐ scher Direktor bei Fuel Proof. §

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Ein Dieseltank für alle Anwendungen Das Produktprogramm von Fuel Proof mit seinen mobilen Dieseltanks »Fuelcube« bietet eine leicht zu handhabende und vielseitige Auswahl für die Lagerung und den Transport von Dieselkraftstoff, geeignet, um Fahrzeuge oder Maschinen zu betanken, ebenso wie Generatoren mit Öl zu versorgen. uelcubes mit 250 l, 500 l und 900 l Tankinhalt sind UN‐ge‐ prüft in Übereinstimmung mit den ADR‐Richtlinien und dürfen, wie der Anbieter betont, selbst im befüllten Zustand transpor‐ tiert werden. Die Tanks sind dop‐ pelwandig, was bei Unfällen oder Beschädigungen das Aus‐ laufen von Öl verhindert. Fuelcubes sind verfügbar mit einer großen Zubehöraus‐ wahl wie handbetriebenen oder elektrischen Pumpen (12 V/ 230 V) oder Ölschlauch und

FUEL PROOF

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Vier Kranösen und die integrierten Gabelstapleraufnahmen erlauben es, den Tank schnell und sicher auf der Baustelle zu bewegen, auch in befülltem Zustand.

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SONDERTHEMA Schalung, GerĂźste, Betonbau


Schalung, gerüSte, BetonBau

SonDertheMa Schalung, gerüste, Betonbau

7 500 m3 Unterwasserbeton, 1,2 m starker Sockel.

Spezial-Schalhaut für widerstandsfähige Betonoberflächen o WESTAG & GETALIT – ein großes Wasserbauwerk an der nordsee wird demnächst fertiggestellt: um den diffizilen anforderungen gerecht zu werden, wurde an der nesserlander Schleuse in emden eine spezielle Schalhaut eingesetzt, die die randbetoneigenschaften entscheidend unterstützt. eine erhöhte randbetonfestigkeit bewirkt, dass der Beton gegenüber Meerwasser, Frostschäden und chloriden widerstandsfähiger ist. gerd Ploeger betreute für Westag & getalit diese Baustelle. Der gesamte rohbau wird von der arge neumann und Prien ausgeführt. Die erforderlichen ca. 30 000 m³ transportbeton liefert das Sibo-Betonwerk emden in liefergemeinschaft mit der union-Beton. genau 126 Jahre alt ist die am Nordende des

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Emdener Außenhafens liegende Nesserlander Schleuse, deren Komplettsanierung längst fällig war. Vor das alte Außenhaupt und das Binnenhaupt der Schleuse werden außendeichs bzw. binnen‐ deichs jeweils neue Schleusenhäupter mit Schiebe‐ toren erstellt und dabei die nutzbare Breite auf rund 18 m, die Drempeltiefe auf NN – 7 m und die nutzbare Schleusenkammerlänge auf etwa 170 m verändert. Die Gesamterneuerung, so der Be‐ treiber, sichert ein sturm‡lutsicheres Niveau und berücksichtige die Belange der Binnen‐, Küsten‐ und Sportschifffahrt. Aike Wollersheim, Teilpro‐ jektleitung Ingenieurbau der Niedersachsen‐Ports: »Baubeginn war bereits 2010. Da sich jedoch die während des Baus vorgefundenen Bedingungen änderten und auch die Geometrie des Bauwerks verändert werden musste, verzögerte sich die Maß‐ nahme.« Die Gründungskonstruktion der Schleuse besteht aus glatten Lotpfählen zur Ableitung der vertikalen Lasten sowie verpresster Schrägpfähle

zur Aufnahme der Horizontallasten. Die Sanie‐ rungsmaßnahmen gliedern sich in die Abschnitte: Neubau Außenhaupt, Wiederherstellung Hochwas‐ serschutz, Abbruch Binnenhaupt und anschlie‐ ßender Neubau an gleicher Stelle, Erneuerung der Schleusenkammerwände nach Abbruch der alten Schleusenkammer, Neubau einer Klappbrücke und Anpassung an die neue Durchfahrtsbreite von 18 m, Rückbau der Schleusendeiche, Einpassung der Anlage in das Hafenensemble Nesserland/ Borkumkai, Erneuerung sowie Ausbau der Straße »An der Nesserlander Schleuse«.

Bis zu 30 000 m³ Transportbeton erforderlich

Bis zum Ende der Bauzeit wird ein Gesamtvolumen von 30 000 m³ Transportbeton benötigt werden. Davon sind bereits rund 7 500 m³ Unterwasser‐ beton C30/37 XS2, Konsistenz F6 mit langsamer Festigkeitsentwicklung, zum Einsatz gekommen. Die Unterwasser‐Betonsohle hat eine Stärke von rund 1,2 m, sie wurde teilweise von Industrie‐ tauchern eingebaut. Ende 2013 war die Baugrube gelenzt und der Bau der Außenhäupter konnte vor‐ bereitet werden. Dem schloss sich der Bau der Kammerwände an. Die bis zu 18 m hohen Wände wurden mit einem Doka‐System als einhäuptige Schalung erstellt, auf das die RS special geschraubt war. Es wurde im Pilgerschritt betoniert und die acht Schalhautsätze im Wochenrhythmus ge‐ wechselt. Die erforderlichen ca. 12 000 m³ Beton C30/37, F4 wurden mit der Betonpumpe einge‐ baut. Nach dem Ausschalen zeigten sich die Wände in bester Sichtbetonqualität. 2/2017


SCHALUNG, GERÜSTE, BETONBAU

Baustellenerprobte RS special im Einsatz Da die Betonoberflächen der Kaianlagen permanent der Witterung ausgesetzt sind, mussten sie besonders witterungsbeständig und langlebig gebaut werden. Gerd Ploeger: »Bei der Definierung der Schalhaut entschied man sich für die RS special. Sie ist seit Jahren auf zahlreichen ähnlichen Baustellen erprobt und ihr Einsatz ermöglicht eine ausreichende Oberflächenhärte.« Als saugende Patte nimmt die RS special das beim Betonieren an der Schalungsplatte sich bildende Überschusswasser auf. In der Folge reduziert sich der W/Z-Faktor und die Oberflächen-

dichte nimmt signifikant zu. Darauf kommt es im Randbereich hauptsächlich an, denn dies mache den Beton widerstandsfähiger gegen äußere Einflüsse wie beispielsweise Chloride, Carbonatisierung, Meerwasser und Frostschäden. Westag & Getalit produziert die RS specialSchalungsplatten mit einer nur geringen Eigenfeuchte von ca. 8 %. Ein gleichmäßiges Saugverhalten werde bewirkt, wenn die Schalhaut vor dem erstmaligen Einsatz auf ca. 15 % bis 18 % Holzfeuchte angehoben werde, was normalerweise schon durch die Luftfeuchtigkeit auf der Baustelle geschehe. §

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WESTAG & GETALIT

Kammerwände mit RS special geschalt.

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O MAYER SCHALTECHNIK – Durch klare linien und ein großzügiges, offenes raumkonzept zeichnet sich der Büroneubau des energieversorgers SüdWestStrom (SWS) in tübingen aus – ebenso durch hochwertige Sichtbetonflächen am zentralen treppenhaus- und aufzugskern. Die Bauarbeiten an dem Stahlbetonskelettbau begannen im letzten März. Der Zuschlag für die rohbauarbeiten ging an F.K. Systembau aus Münsingen. Das unternehmen hat sich dank positiver erfahrungen auf einer kürzlich abgeschlossenen Sichtbetonbaustelle wieder für die ausführung mit der Primax-Schalung von Mayer Schaltechnik entschieden hat.

Der markante kubische Baukörper mit seinen großen Fensteröffnungen wird von der Eisenhutstraße aus über eine zum Hochparterre führende Freitreppe erschlossen. Bedingt durch die leichte Hanglage bildet das Untergeschoss eine Art Souterrain, das über ein verglastes Verbindungsbauwerk an das bestehende Verwaltungsgebäude der Stadtwerke angeschlossen ist.

Mustergültige Betonoberflächen erzielte F.K. Systembau mit den phenolbeschichteten Schalplatten, die nach rund acht Einsätzen erneuert wurden. Die nach DIN bei SB3 auf nur 3 mm pro Meter begrenzten Maßabweichungen werden mit der Primax spielend eingehalten, zusätzliche Abdichtungen an den Elementstößen verhindern das Auslaufen von Feinteilen.

Die insgesamt sechs Stockwerke haben die Architekten mit Höhen zwischen 3,5 m und 4,5 m festgelegt, und die Wände des Gebäudekerns – insgesamt 2 400 m² Wandfläche – zum Teil in Sichtbeton SB3 ausgeschrieben. Die Primax-Stahlträgersystemschalung war für die in Tübingen eingesetzte F.K.-Mannschaft Neuland – bis die ersten Elemente der insgesamt rund 250 m² Schalungsvorhaltung angeliefert wurden. Dank umfassender Erfahrungen mit klassischen Holzträgerschalungen hatte das routinierte Schalungsteam von Polier Thomas Eichinger das neue System schnell »im Griff«, denn die Arbeitsabläufe beim Stellen und Ausrichten waren vergleichbar. Restmaßaus-

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Schalung, gerüSte, BetonBau

Sichtbeton für neue Stromzentrale

Die Lochfassade mit großen Fensterflächen und ein offener Grundriss kennzeichnen die neue SüdWestStrom-Hauptverwaltung in Tübingen. Während die Betonbrüstungen und Stützen hinter einer gedämmten Klinkerfassade verschwinden, bleiben die Betonwände des Treppen- und Aufzugskerns unverkleidet.

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gleich und Abschalungen erforderten eine sorgfältige Arbeitsvorbereitung, denn Improvisationen sind bei Sichtbetonanforderungen nicht ratsam. Die Primax-Trägerschalung punktet mit ihrer hohen Steifigkeit und Maßhaltigkeit, was für extrem ebene Betonwände steht. Mühelos können so die Ebenflächigkeitstoleranzen der DIN 18 202 Tabelle 3 Zeile 7 eingehalten werden.

Sichtbeton erster Güte Belegt mit der gewünschten Schalhaut bot die Primax-Trägerschalung somit eine ideale Voraussetzung für Sichtbeton erster Güte. Dazu wurden aus den in 2,5 m und 4 m Höhe erhältlichen Grundrosten und Teleskoprosten mit verschraubten Kopf- und Gleitrahmen fertige Elemente

vormontiert. So entstanden bis zu 6 m hohe Elemente, die mit passender Schalhaut belegt wurden (von hinten verschraubt). Für die Baustelle in Tübingen kamen Birkensperrholzplatten mit Phenolharzbeschichtung zum Einsatz. Aufgrund der hohen Anforderungen an die Betonflächen wurden diese nach rund acht Einsätzen ausgetauscht – eine Arbeit, die leicht auf der Baustelle zu erledigen war. Grundsätzlich erreicht die Primax ihre hohe Frischbetondruckaufnahme von bis zu 100 kN/m² mit einem extrem geringen Ankeranteil – im Idealfall sind nur 0,5 Anker/m² Wandfläche nötig, was entsprechend günstige Schalzeiten ergibt. An den kurzen und verwinkelten Wandabschnitten des Gebäudekerns waren diese

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optimalen Werte allerdings nicht zu schaffen. Auf der SWS-Baustelle waren für das unterste Geschoss mit 4,5 m Höhe zunächst Elemente aus 4 m Grundrosten mit kurzen Teleskoprosten im Einsatz, die in den aufgehenden Geschossen auf 4 m Elementhöhe rückgebaut wurden, um die Schalungsvorhaltung zu begrenzen. Diese einfache Höhenanpassung gibt es nur bei der Primax, während eine klassische Holzträgerschalung in einem solchen Fall auf- bzw. abgestockt werden muss. Bei 4 m Wandhöhe erreicht der auftretende Frischbetondruck selbst bei normaler Betoniergeschwindigkeit bzw. Steighöhe kaum die zulässigen 100 kN/m² der Primax. Auch bei größeren Betonierhöhen blieb die Schalung maßhaltig, die Elementstöße gingen nicht auf. Zusätzlich an den Stößen der Schal-

platten aufgeklebte Neoprenbänder verhinderten wirksam, dass Zementmilch auslief. Die Primax-Elemente werden über die Gurtung mit Keilen und Verbindungslaschen ausgerichtet und dichtgezogen. Die Gurtung kann standardmäßig im 10-cm-Raster versetzt werden und ermöglicht somit das gewünschte Ankerbild oder die erforderliche Betondruckaufnahme. Ist das 10-cm-Raster nicht ausreichend, können die Riegel mit Variklemmen stufenlos fixiert werden. Damit bietet das Primax-System nahezu völlige Gestaltungsfreiheit bei der Anordnung der Ankerstellen. So konnten auch beim SWS-Bauvorhaben die konkreten Vorstellungen der Architekten, wo sich die Ankerlöcher im Beton abbilden sollen, realisiert werden. Auf diese Weise hat das Team von Thomas Eichinger etwa alle drei Wochen ein Stockwerk fertiggestellt – jeweils rund 440 m² Ortbetondecke mit 350 m² Sichtbetonwänden um den Treppenhaus- und Aufzugskern sowie die Lochfassaden mit 70 lfm Brüstung und 16 Stahlbetonstützen, die später zusammen mit der Wärmedämmung hinter der dekorativen Klinkerfassade verschwinden werden. §

MAYER SCHALTECHNIK (2)

Im untersten Stockwerk mit 4,5 m Geschosshöhe kamen zunächst 4 m lange Grundträger mit kurzen Teleskopträgern zum Einsatz, die für die aufgehenden Etagen mit geringerer Betonierhöhe rückgebaut bzw. komplett eingeschoben wurden. 2/2017

Mit der NOEplast Mauerwerk-Strukturmatrize »Kufstein« wurden die Betonoberflächen so gestaltet, dass sie das Aussehen einer Natursteinverblendung haben. Damit konnte das Bauunternehmen Arlt kostengünstig eine Vorgabe des Bauherren erfüllen.

o NOE SCHALTECHNIK – An der B 27 entsteht derzeit eine neue Brücke über die Fränkische Saale. Sie wird errichtet, weil eine bereits bestehende Brücke dem Verkehrsaufkommen nicht mehr gewachsen ist. Das Erscheinungsbild des neuen Bauwerks orientiert sich am Aussehen der Bestandbaus. Dies erzielen die Verantwortlichen, indem sie eine Strukturmatrize von NOESchaltechnik aus Süssen (Baden-Württemberg) verwenden. Das ausführende Bauunternehmen Arlt nutzte hier einen besonderen NOE-Service: Die Strukturmatrize wurde auf der NOEratio Trägerschalung vormontiert und alles einsatzfertig auf die Baustelle geliefert. Bauunternehmen aus Frankenhain errichtet an der B 27 bei Hammelburg eine 173 m lange Brücke. Sie dient als Ersatz für eine Spannbetonbrücke von 1955, die dem täglichen Verkehrsaufkommen von 8 500 Kraftfahrzeugen nur schwer standhält. Zusätzlich soll ein neuer Geh- und Radweg die Verkehrssicherheit für Fußgänger

Arlt

und Radfahrer verbessern. Das neue Ingenieurbauwerk führt über die Fränkische Saale und erhöht den Hochwasserschutz, da es eine größere Durchflussöffnung hat als die bisherige Brücke.

Parallelbauwerk Die neue Brücke wird 4 m nördlich der bestehenden errichtet.

Full Service – von der Planung bis zur Montage vor Ort Mobile Räume mieten. www.container.de

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SCHALUNG, GERÜSTE, BETONBAU

1/2 m breiter

Schnellen Baufortschritt ermöglichen


NOE SCHALTECHNIK

Um einen schnellen Baufortschritt zu ermöglichen, lieferte NOE-Schaltechnik seine NOEratio Trägerschalung kombiniert mit NOEplast Strukturmatrizen dem ausführenden Bauunternehmen Arlt einsatzfertig auf die Baustelle.

»Patina« angesetzt hat, wird es nur noch für den Fachmann ersichtlich sein, dass es sich bei der »Natursteinverblendung« um eine strukturierte Betonoberfläche und nicht um eine echte Natursteinverblendung handelt. Die Strukturmatrize kann in Länge wie Höhe beliebig ergänzt werden.

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NOE SCHALTECHNIK

SCHALUNG, GERÜSTE, BETONBAU

Das neue Objekt wird als zweistegiger Spannbetonplattenbalken gebaut und besitzt sieben Felder. Das Bauunternehmen erstellte die Gründung mithilfe von Bohrpfählen, die einen Durchmesser von 1,5 m haben. Damit die neue Brücke nicht nur verkehrstechnisch eine Verbesserung, sondern auch optisch ansprechend ist, entschieden sich die Verantwortlichen dafür, ihre Pfeiler ab einer Höhe von 2,13 m mithilfe von Strukturmatrizen zu gestalten. Damit wurde kostengünstig der Wunsch des Gemeinderates nach einer Natursteinverblendung erfüllt. Gewählt wurde das NOE-Schaltechnik-Motiv »Kufstein« das der Natursteinverblendung der alten Brücke sehr nahe kam. Es bildet die Oberflächenbeschaffenheit von steinmetzmäßig bearbeiteten Natursteinquadern ab. Der Aufbau der Strukturmatrize ist so gewählt, dass sie in Länge wie Höhe beliebig ergänzt werden kann. Spätestens wenn das Bauwerk etwas

Wenn die Pfeiler etwas mit »Patina« • Schalungsträgersystem Fallkopf angesetzt haben, wird nurdurch noch der • höchste Arbeitssicherheit Arbeiten „von unten“ Fachmann auf denvon ersten Blick erkennen, • flexible Einbindung Kaminen, Säulen etc. dass es www.ischebeck.de sich um eine strukturierte BetonWeitere Infos: oberfläche handelt und nicht um eine Natursteinverblendung.

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Strukturmatrizen für Strukturbeton Der Hersteller vertreibt Strukturmatrizen unter dem Namen NOEplast und bietet sie in rund 100 Standarddesigns an. Darüber hinaus realisiert NOE-Schaltechnik individuelle Motivwünsche. Alle Strukturmatrizen haben unterschiedliche Größen und Dicken. Eine besondere Maßhaltigkeit wird durch ein rückseitiges Glasfasergewebe erreicht. Die NOEplast-Strukturmatrizen lassen sich – je nach Materialausführung – bis zu 100mal wiederverwenden. Um die Textur im Beton zu erreichen muss die Strukturmatrize auf der Schalung befestigt sein. Beim horizontalen Betonieren – wie es im Fertigteilwerk üblich ist – genügt es, die Matrize in die Schalung zu legen. Bei vertikalem Einsatz – beispielsweise auf der Baustelle – muss sie direkt mit der Schalung oder einer Trägerplatte verklebt sein. Die Trägerplatte wird anschließend auf die Schalung montiert. Sobald sichergestellt ist, dass die Matrize nicht verrutschen kann, kann nach dem Auftragen eines speziellen Trennmittels betoniert werden. Nachdem der Beton ausgehärtet ist, wird ausgeschalt und das Ergebnis sichtbar.

NOEratioTrägerschalung Die Pfeilerschalung setzte sich aus NOEratio-Elementen zusammen. Diese Trägerschalung mit vorgefertigten Schalelementen

wurde speziell für den Ingenieur- und Systembau konzipiert. Sie besteht im Wesentlichen aus H 20-Holzträgern und Stahlprofilen für die Gurtungen. Dank des 25-cm-Breitenrasters und dem umfangreichen Zubehör ist sie flexibel einsetzbar. Durch die Verschraubung der H 20-Belagträger mit der Gurtung erweist sich die Schalung als besonders stabil und verwindungssteif. Die Gurtungslagen befinden sich bei allen Grundelementen bis 6 000 mm Elementhöhe auf einem Niveau von 400 mm + 1 250 mm + 1 250 mm + 1 250 mm. Dadurch wird die Kombination von verschiedenen Elementhöhen bis 6 000 mm Höhe möglich. Je nach gewähltem Ankerabstand hält eine Schalung, die mit der NOEratio erstellt wurde, einem maximalen Betondruck von 50 kN/m² bis 60 kN/m² stand.

Schalung und Struktur Um bei der Saalebrücke einen zügigen und reibungslosen Bauablauf zu gewährleisten, unterstützten die NOE-Techniker der Niederlassung Cottbus das ausführende Unternehmen durch eine detaillierte Einsatzplanung sowie die komplette Matrizenbzw. Ansichtsplanung für Pfeiler und Widerlager. NOE Cottbus übernahm auch die Montage der Strukturmatrizen auf der Schalung. Einsatzbereit wurde alles auf die Baustelle nach Hammelburg geliefert. § 2/2017


Schalung, Traggerüst und Kletterkonsolen für verschiebbares Ingenieurbauwerk o PASCHAL – Um die innerstädtischen Verkehrsströme in St. Augustin bei Bonn besser fließen zu lassen, wird ein Bahnübergang durch eine Unterführung der Stadtbahnlinie 66 ersetzt. Um die wichtige Bahnverbindung zwischen Siegburg und Bonn nur kurzzeitig zu unterbrechen, wird das Brückenbauwerk »neben« seinem künftigen Einsatzort fast fix und fertig als Stahlbetonkonstruktion erstellt. Gebaut wird das Ingenieurbauwerk von der Strabag-Direktion Hessen/Rheinland-Pfalz/ Saarland, Gruppe: Sonderbau. Als Partner für den Bereich Schalung und Lastabtragung in der Bauphase wählte der verantwortliche Bauleiter, Guido Bender, Paschal aus. Die Paschal-Systeme kennt Bauleiter Guido Bender seit Jahrzehnten und ist mit der Zusammenarbeit hoch zufrieden. Anfang August 2016 wurde mit den Bauarbeiten begonnen und bereits am 30. September erfolgte die Betonage der Stahlbetondecke. Die gesamte Brückenkonstruktion besteht aus zwei Brückenbauwerken, die lediglich durch eine Trennfuge als zwei Bauwerke betrachtet werden. Eine Brücke, trägt später die Gleiskörper, die andere Brücke ist aufgeteilt in einen Rad- und Fußweg. Wie so oft beim Bauen zeigten sich auch bei dieser Baumaßnahme während der Tiefbauarbeiten weitere Herausforderungen. Trotz fixiertem Termin für die Bauwerksverschiebung und der Inbetriebnahme der Unterführung kam es bei den Baubeteiligten zu keiner Hektik. Die »Baubeschleunigung« wurde seitens der Auftraggeber genehmigt. Strabag reagierte mit Personalaufstockung mit eigenen Baufacharbeitern und Stahlbe2/2017

gung anhand realisierter Projekte präsentiert werden, was für Paschal eine Leichtigkeit war. Verfügt das Unternehmen doch über mehr als 50 Jahre Knowhow und somit über zahlreiche nationale und internationale Re-

tonbauern und Paschal reagierte durch unmittelbare Zulieferung weiterer Schal- und Abstützungssysteme. Bedingt durch die detaillierte Werkplanung aus dem Hause Strabag und der Schalungsplanung von Paschal konnten die Arbeiten zügig parallel ausgeführt werden. Dieses Zusammenspiel war die einzige Möglichkeit die Bauausführung zu beschleunigen. Der Abbindeprozess des Betons konnte nicht beschleunigt werden, da die Betonkonstruktionen möglichst spannungsfrei zu erstellen waren. So wurde extra ein langsam abbindender Beton der Güteklasse C40 eingesetzt und der Erhärtungsverlauf digital überwacht.

Referenzobjekte überzeugten Da die Auftraggeber und das betreuende Ingenieurbüro auch an die Oberflächengestaltung der Betonkonstruktionen detaillierte Anforderungen stellten, musste im Vorfeld die Schalungsbele-

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SCHALUNG, GERÜSTE, BETONBAU

PASCHAL

Das gesamte Brückenbauwerk wurde neben dem Gleiskörper der Stadtbahnlinie gebaut. Sowohl die Stirnseite der Unterführung wie auch die Flügelwände wurden mit dem Wandschalungssystem Logo.3 eingeschalt. Bauseits wurden die Schalungen unterschiedlich belegt, um die gewünschte Optik der Betonoberfläche zu erzeugen. Zum Abtragen der temporären Lasten die beim Betonieren der Deckenplatte sicher in den Untergrund abgeleitet werden mussten, war das Allround-Traggerüst TG60 im Einsatz.


O RINGER – Schalungssysteme von ringer kamen kürzlich

ferenzobjekte. Die verschiedenen Bauteilflächen waren in unterschiedlicher Oberflächenoptik gewünscht, von schalungsrau bis zum glatten Sichtbeton. Deshalb wurden das Wandschalungssystem Logo.3 bauseits je nach Einsatzort belegt.

Verschiebbares Brückenwerk als Rahmen Um das gesamte Brückenbauwerk verschieben zu können, musste es hydraulisch um ca. 30 cm angehoben und dann per Seilzugtechnik in fünf Stunden um 22 m an seinen endgültigen Einsatzort verschoben werden. Im Vorfeld der Bauausführung wurden alle Belange unter den Baubeteiligten, dem Ingenieurbüro, der Bauunternehmung, der Logistikunternehmung und Schalungsplanung abgestimmt. Um das Verschieben zu ermöglichen, wurden unter dem eigentlichen Fundament ein »Hilfsfundament« als Streifenfundament hergestellt. Darauf wurde für die »Verschiebung« ein Doppel-T-Träger positioniert. Die ei-

gentlichen Brückenfundamente wurden wegen der anspruchsvollen Geometrien mit der Universalschalung Raster im System geschalt. Dazu wurden rund 100 m² Universalschalung Raster zur Baustelle an der Bonnerstraße in St. Augustin geliefert. Die beiden Brückenfundamente wurden sicherheitshalber, um beim Anheben jegliche Rissbildung zu vermeiden, mit drei Zerrbalken kraftschlüssig verbunden. Auch diese Hilfskonstruktionen wurden mit der Universalschalung Raster geschalt. Zum Schalen der vier Flügelwände kam das Schalungssystem Logo.3 mit rund 500 m² in abgestufter Elementhöhe zum Einsatz. Zur Ausbildung des Wandabschlusses wurde die Deckenrandschalung verwendet und teilweise mit rund 20 lfdm Kletterkonsolen kombiniert. Um die temporären Lasten beim Betonieren der Deckenplatte sicher abzufangen, wurde auf einer Grundfläche von ca. 185 m² das Allround-Traggerüst TG60 eingesetzt. §

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auf einer der größten Wohnbau-Baustellen Österreichs zum einsatz. am areal einer ehemaligen Zementfabrik im südwestlichen Wiener Stadtteil rodaun wurden auf 15 500 m² 450 Familienwohnungen, 74 betreute Wohneinheiten, ein Bürohaus, ein geschäftslokal und ein Kindergarten errichtet. Daneben ein fünfstöckiges Parkdeck sowie eine tiefgarage mit 150 Stellplätzen.

RINGER

Schalung, gerüSte, BetonBau

Schalungseinsatz am Wienerwald

Schalungen von Ringer im Einsatz auf der Großbaustelle »Waldmühle Rodaun« im Südwesten Wiens, am Rand des Wienerwaldes. Die gesamkosten für das Projekt »Waldmühle Rodaun« belaufen sich auf rund 105 Mio. Euro. Verbaut wurden insgesamt 34 000 m³ Beton, bei Schalungen und Gerüsten setzten die ausführenden Unternehmen auf die Produktqualität des österreichischen Anbieters Ringer. Im Einsatz waren ca. 6 000 m² Ringer-Deckenschalungssysteme

und Ringer-Deckentische sowie ca. 3 000 m² Wandschalungssysteme der Typen Ringer Alumaster und System 2000. Ringer-Schalungstechniker unterstützten bei der Planung und Ausführung der Schalungstechnik auf der Großbaustelle und gewährleisteten damit einen zeit- und kostensparenden Einsatz der Ringer-Produkte. §

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Beim Neubau des Eingangs »West« der Messe Stuttgart diente das Traggerüst MT 60 im Gebäudeinneren zur Unterstützung von 630 m² Ortbetondecken mit Stärken von 25 cm bis 50 cm in Höhen bis 9,3 m.

MEVA

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Schnell im Aufbau – sicher im Betrieb o MEVA – Mit der neuen Halle 10 erweitert die Messe Stuttgart ihre Ausstellungsfläche um 14 600 m² auf 120 000 m². Hinzu kommen weitere Kongresskapazitäten im Eingang »West«. Damit wird die Umsetzung des ursprünglichen Entwurfs der Messe nachgeholt. Beim Neubau des Eingangs »West« diente das MEVA-Traggerüst MT 60 im Gebäudeinneren zur Unterstützung von 630 m² Ortbetondecken mit Stärken von 25 cm bis 50 cm in Höhen bis 9,3 m. Aufgebaut wurde das Tragge‐ rüst liegend am Boden, dann per Kran aufgestellt. Zum Ausscha‐ len der Decke ist es mit Belägen als Arbeitsebene ausgestattet. Die auskragenden Decken in Hö‐ hen bis 11 m wurden außen mit dem Traggerüst MEP unter‐ stützt.

der Planung zu integrieren. Der Aufstieg erfolgte sehr sicher mit dem Sicherheitssystem Securit‐ Basic. Die Arbeitsebenen links und rechts konnten dann konventio‐ nell – aber trotzdem sicher und

effektiv – mit Lau‘konsolen und Holzbohlen hergestellt werden. Das Baukastensystem Securit‐ Basic ermöglichte eine einfache, ‘lexible und sehr kostengünstige Handhabung auf der Baustelle. §

Hallenwände in Sichtbeton SB3

Die Hallenwände waren teils in Sichtbeton SB3 auszuführen. Für ein besonderes Betonbild wur‐ den Elemente der Wandscha‐ lung Mammut 350 bauseitig mit Schalplatten belegt. Um den ho‐ hen Frischbetondruck bei den Betonagen bis 11,5 m Höhe zu kontrollieren und die Betonier‐ geschwindigkeit zu bestimmen, nahm die Bauleitung den MEVA‐ Betondruckrechner zu Hilfe.

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Die Sicherheitsausstattung wur‐ de mit der Berufsgenossenschaft abgestimmt, um eine vollständi‐ ge Absturzsicherung schon bei 2/2017

Die Sicherheitsausstattung wurde mit der Berufsgenossenschaft abgestimmt, um eine vollständige Absturzsicherung schon bei der Planung zu integrieren. Der Aufstieg erfolgte sehr sicher mit dem Sicherheitssystem SecuritBasic. Langenhagstr. 48-52 CH-9424 Rheineck Tel. +41 71 886 06 06

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O HÜNNEBECK – Vom gerüstmaterial bis hin zur prüffähigen Statik: Für die rundeinrüstung zweier neuer Faultürme in der Kläranlage Würzburg hat hünnebeck dem ausführenden gerüstbauunternehmen nicht nur das benötigte gerüstmaterial auf Mietbasis zur Verfügung gestellt, sondern auch die Planung und Berechnung der freistehenden ModexKonstruktion übernommen.

Zweckbauten können auch Hingucker sein – wie die beiden neuen Faultürme, die der Würzburger Entwässerungsbetrieb für eine Kläranlage neu bauen lässt. Während im Inneren der beiden 32 m hohen eiförmigen Betonbauten demnächst Klärschlamm abgebaut und zur Biogasgewinnung genutzt wird, werden sie äußerlich wie Skulpturen wirken – eine leuchtende Membranhülle macht es möglich. Die Dämmung und Verkleidung des ersten Faulbehälters ist fast abgeschlossen. Sichtbar ist allerdings noch nichts von der außergewöhnlichen Fassadengestaltung, denn die Arbeiten erfolgen hinter einer Kompletteinrüstung, die allen Gewerken sicheren Zugang und ergonomische Basis für ihre unterschiedlichen Arbeiten gewährleistet. Fast 1 700 m³ umfasst die Ein-

Modex-Aufbauten wirken filigran – trotz der hohen Lasten, die sie aufnehmen können. Wegen ihrer hohen Steifigkeit kommen Modex-Gerüste meist mit weniger Bauteilen aus als andere Konstruktionen. Das Grundprinzip ist der Modex-»Kraftknoten«: Im Raster von 50 cm sind Teller auf den Vertikalstielen angeordnet. Sie ermöglichen acht Anschlüsse in horizontaler und diagonaler Richtung, die höchsten Belastungen standhalten.

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Fast 1700 m³ umfasst die Einrüstung aus Modex-Modulgerüstmaterial (Hünnebeck) sowie systemfreiem Gerüstzubehör, die den elliptischen Faulturm umgibt. Die weitgehend freistehende Konstruktion ist erst auf 28 m Höhe an der Schlammtasche verankert. rüstung aus Modex-Modulgerüstmaterial sowie systemfreiem Gerüstzubehör, die das Gerüstbauunternehmen Eckert aus Untereuerheim um den Faulturm herum (größter Durchmesser: 20 m) errichtet hat. Der Hauptanteil des Materialeinsatzes ist durch die besondere Art des Gerüstes bedingt: eine freistehende Konstruktion, die erst auf 28 m Höhe an der sogenannten Schlammtasche verankert ist. Das erfordert im unteren Gerüstbereich eine breite Ausbildung der Konstruktion, die mit Kies gefüllten Big Packs ballastiert ist. »Durch die weitgehend freistehende Ausbildung des Gerüstes können alle Arbeiten – vom ersten Anstrich über das Aufbringen der Dämmschicht bis hin zur Membranmontage – erfolgen, ohne dass Anker im Weg sind«, erklärt Gerüstbauunternehmer Matthias Eckert. Material und umfassende technische Unterstützung hat der erfahrene Gerüstbauer bei Hünnebeck bekommen. So stammen rund zwei Drittel des auf der Würzburger Baustelle verwendeten Modex-Materials aus dem Mietpark des Ratinger Schalungs- und Gerüstherstellers, der auch die technische Planung und die prüffähige Statik für die Einrüstung erstellt hat. Das Unternehmen Eckert arbeitet seit Gründung 1994 mit HünnebeckGerüstsystemen und kann auf eine Vielzahl von Referenzprojekten verweisen. »Wir machen

alles, vom einfachen Fassadengerüst am Einfamilienhaus bis zum individuellen Spezialgerüst für die Industrie – für jeden Einsatzbereich bauen wir eine auf die Verwendung abgestimmte Gerüstkonstruktion«, so Eckert. Vor allem für Sonderkonstruktionen ist ihm das Modex-Konstruktionsgerüst ein treuer Begleiter. »Es lässt sich an alle Formen anpassen, ist enorm stabil und leicht montiert«, so sein Fazit.

Konstruktionsgerüst Tatsächlich eignet sich der Hünnebeck Klassiker Modex als Fassadengerüst, Trag-, Raum-, und Bewehrungsgerüst wie auch für den Aufbau von Tribünen, Trep-

HÜNNEBECK

Schalung, gerüSte, BetonBau

Freistehendes Modulgerüst für die Fassadenmontage

Die Detailplanung und statische Berechnung für die Einrüstung des Faulbehälters haben die HünnebeckGerüstexperten übernommen. 2/2017


pen und anderen Sonderkonstruktionen. Dabei wirken Modex-Aufbauten trotz der hohen Lasten, die sie aufnehmen kĂśnnen, dennoch filigran. Wegen ihrer hohen Steifigkeit kommen Modex-GerĂźste meist mit weniger Bauteilen aus als andere Konstruktionen. Das Grundprinzip ist der Modex-ÂťKraftknotenÂŤ: Im Raster von 50 cm sind Teller auf den Vertikalstielen angeordnet. Sie ermĂśglichen acht AnschlĂźsse in horizontaler und diagonaler Richtung, die hĂśchsten Belastungen standhalten. Die feststehenden Teller kĂśnnen auĂ&#x;erdem durch spezielle Varioteller ergänzt werden, um zusätzliche VerbindungsmĂśglichkeiten – beispielsweise bei RundeinrĂźstungen – zu erhalten.

Technischer Support Bei Sonderkonstruktionen, die nicht von der Modex-Aufbauund Verwendungsanleitung abgedeckt werden, nimmt Matthias Eckert den von Hßnnebeck angebotenen technischen Support in Anspruch. Gemeinsam wird grob abgesteckt, welche Gerßstkonstruktion der Aufgabenstellung und den Ürtlichen Bedingungen optimal entspricht. Die Detailplanung und statische Berechnung ßbernehmen dann die Hßnnebeck-Gerßstexperten. In Wßrzburg mussten wir beim Entwurf der Gerßstkonstruktion zusätzlich beachten, dass zeitgleich zur Gerßstmontage die Betonarbeiten fßr ein Maschinenhaus abgewickelt wurden. Das hat uns räumlich eingeschränkt und die konstruktive Ausbildung des Gerßstes beeinflusst. Wir mussten die Rundung und damit auch die Anzahl der Hauptfelder leicht verändern, erklärt der betreuende Hßnnebeck-Projektleiter. Die sorgfältige technische, aber auch logistische Abstimmung hat sich dann auch ausgezahlt: Die Gerßstmontage am ersten Faulturm konnte problemlos durchgefßhrt werden. Die Einrßstung wird dann demontiert und am zweiten Faulturm wiederaufgebaut damit auch dieser seine weithin leuchtende Umhßllung erhält. § 2/2017

LĂśsung fĂźr aufgeständerte Gebäudeteile des Austria Campus O LAYHER – Die Zahlen sind beeindruckend: Der Baugrubenaushub von 600 000 mÂł entspricht in etwa vier Millionen gefĂźllten Badewannen. 20 Krane sowie zu Spitzenzeiten rund 2 200 Bauarbeiter sind permanent auf der Baustelle des Austria Campus im Einsatz. Als Teil eines Stadtentwicklungsgebietes entstehen derzeit auf dem Gelände des ehemaligen Wiener Nordbahnhofs fĂźnf BĂźrokomplexe mit einer BruttogeschoĂ&#x;äche von Ăźber 300 000 m². Eine Besonderheit stellen die aufgeständerten Gebäudeteile der BĂźrokomplexe dar, die in Fassadenlängsrichtung auf V-StĂźtzen auagern. Während der Bauphase waren fĂźr die Deckenbetonage im Bereich der Aufständerung ca. 11 m hohe TraggerĂźste zur Lastableitung erforderlich. Das Bauunternehmen Strabag entschied sich fĂźr den Einsatz des vom DIBt zugelassenen und typengeprĂźften Allround-TraggerĂźsts TG 60. Die TraggerĂźste stellten das Bauunternehmen Strabag vor einige Herausforderungen: sichere Ableitung der aus bis zu vier Obergeschossen resultierenden hohen Linienlasten von bis zu 90 kN/m und Flächenlasten von bis zu 45 kN/m², wirtschaftliche Montage per Hand zur Schonung der Krankapazitäten – sowie eine hohe Flexibilität in der Anwendung. Zum einen galt es HĂśhenversätze in den GerĂźstaufstell- sowie den Deckenflächen auszugleichen und die bereits errichteten V-StĂźtzen in die TraggerĂźstkonstruktionen zu integrieren. Zum anderen wurden Baustellenzugänge und Arbeitsplattformen unterhalb der Schalung gefordert, also eine Kombination aus Trag- und ArbeitsgerĂźst. Infolge dieser Aufgabenstellung fiel die Wahl auf das Layher-Allround-TraggerĂźst TG 60. Bei diesem handelt es sich um ein in das Allround-GerĂźst integriertes System. Als Ergänzungsbauteile sind nur die Allround-TraggerĂźstrahmen TG 60 erforderlich: als Anfangsrahmen, als Standardrahmen sowie als Ausgleichsrahmen. Die vorge-

fertigten Rahmenelemente mit einem Einzelteilgewicht von maximal 18 kg reduzieren die

Anzahl der Einzelteile und lassen sich in Verbindung mit AllroundSystemriegeln und -diagonalen

            



 

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SCHALUNG, GERÜSTE, BETONBAU Zum Austria Campus wird neben Büroflächen auch eine eigene Infrastruktur gehören mit Hotel, Betriebsrestaurant, Kindergarten, Konferenzzentrum und Einzelhandel. Eine Besonderheit stellen die aufgeständerten Gebäudeteile der Bürokomplexe dar, die in Fassadenlängsrichtung auf V-Stützen auflagern. Während der Bauphase waren für die Deckenbetonage im Bereich der Aufständerung ca. 11 m hohe Traggerüste zur Lastableitung erforderlich. Das Bauunternehmen Strabag entschied sich für das AllroundTraggerüst TG 60. über die schraubenlose Keilschlossverbindung einfach zu Traggerüsttürmen mit einer Stieltragfähigkeit von bis zu 6 t kombinieren. Da sich Bauteilanzahl und -gewicht maßgeblich auf die Montageschnelligkeit auswirken, sind die AllroundTraggerüstrahmen TG 60 deutlich wirtschaftlicher als Konstruktionen aus Allround-Einzelteilen – und lassen sich kranunabhängig montieren.

Kombination mit Bauteilen des Allround-Gerüsts Bei der Projektplanung standen die Layher-Anwendungsingenieure zur Seite. Durch eine 3DPlanung mithilfe der Layher-Planungssoftware LayPlan CAD ist es möglich, die einzelnen Gerüste optimal an die Bauwerksgeometrie anzupassen und Kollisionen mit Hindernissen schon im Vorfeld zu vermeiden. Ein wesentlicher Vorteil war bei diesem Projekt die Kombinierbarkeit mit den Bauteilen des AllroundGerüsts. Müssen nur kleine Flächenlasten abgetragen werden, kann der quadratische Grundaufbau der Allround-Traggerüst-

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türme TG 60 durch die verschiedenen Standardlängen der Allround-Riegel und -Diagonalen flexibel gestreckt und damit an die gegebene Flächenlast sowie die Gebäudegeometrie angepasst werden – hier bis zu einer Feldlänge von 2,07 m im Bereich der Deckenflächen. Das Ergebnis ist eine effizientere Stielausnutzung im Turm. Dadurch sind weniger Traggerüsttürme nötig, was nicht nur Material, sondern auch Montagezeit spart. Die quadratischen Traggerüsttürme im Bereich der Brüstungen wurden dagegen aufgrund der deutlich höheren Lasten durch Bündelung von Allround-Traggerüstrahmen TG 60 mittels kurzer Allround-Riegel verstärkt. Bei großen Flächenund Linienlasten oder bei Lastkonzentrationen lässt sich die Tragfähigkeit der Türme so beliebig steigern. Sind ein Höhenausgleich bei unebenem Gelände oder das Umbauen von Hindernissen wie den V-Stützen notwendig, ermöglicht die Kombination aus Allround-Traggerüsttürmen TG 60 und Allround-Systembauteilen zudem eine flexi-

ble Geometrieanpassung. Der Anschluss erfolgt über die schraubenlose und zeitsparende Allround-Keilschlossverbindung ohne Verlierteile – ein klarer Vorteil gegenüber Konstruktionen aus Rohren und Kupplungen. Auch die Anforderungen wie Treppentürme als Baustellenzugänge sowie Arbeitsebenen waren einfach und effizient zu realisieren. Layher hat in seinem Produktprogramm für jede Aufgabe passende Ausbauteile – statisch und maßlich integriert. Für Treppentürme sind neben den Allround-Standardbauteilen wie Stielen und Riegel zum Beispiel nur einteilige Podesttreppen als Zusatzbauteile erforderlich. Auf diese Weise lassen sich Baustellenzugänge im Systemrastermaß in Traggerüstkonstruktionen integrieren. Mit Layher-Serienböden können darüber hinaus Arbeitsebenen in das Traggerüst eingebaut werden – für ein sicheres, ergonomisches und effizientes Arbeiten 2 m unterhalb der Schalung. Verwendet wurden in diesem Fall die robusten LayherStahlböden. Durch die profilierte Oberfläche ist bei jeder Witte-

rung ein rutschsicheres Arbeiten möglich. Die Unterstützungshöhe von bis zu 11 m erforderte das Koppeln der Traggerüsttürme zur Aussteifung. Dies erfolgt beim integrierten System TG 60 einfach mit Allround-Systemriegeln und -diagonalen per schraubenloser Keilschlossverbindung. Durch den Einsatz von Standardteilen mit vorgegebenem Systemmaß entfällt gleichzeitig das Einmessen der einzelnen Traggerüsttürme. Im Gegensatz zu aufwendigen Konstruktionen aus Rohren und Kupplungen bedeutet dies eine Reduzierung der Montagezeit. Da kranunabhängig, also stehend montiert werden sollte, war angesichts der Turmhöhen von bis zu 11 m Sicherheit bei der Montage ebenfalls ein wichtiger Faktor. Durch die fest vorgegebene Aufbaufolge der Allround-Traggerüsttürme TG 60 werden Sicherheitsvorschriften auf Baustellen erfüllt. Gerüstersteller haben automatisch einen rundumlaufenden Seitenschutz – selbst ohne Zusatzbauteile wie ein Montage-Sicherungs-Geländer. § 2/2017


SCHALUNG, GERÜSTE, BETONBAU

Neuer Betonmischturm für die Firma Zementwerk Berlin O LIEBHERR MISCHTECHNIK – Für die Firma Zementwerk Berlin hat Liebherr-Mischtechnik einen Mischturm vom Typ Betomat III – 445 errichtet. Dieser soll in Kürze in Betrieb gehen und bis zu 120 m³/h Transportbeton produzieren. Als Zementhersteller unterhält Zementwerk Berlin mehrere Transportbetonwerke in Berlin. Der neue Liebherr-Mischturm erweitert damit die Produktionskapazität und steigert die Leistungsfähigkeit des Unternehmens.

445 Kubikmeter

Der Betomat III – 445 bietet mit seinen 7,8 m Durchmesser und einer Gesamthöhe von 27 m einen Vorrat an Gesteinsvolumen von 445 m³ in sieben Kammern.

mit seinen 7,8 m Durchmesser und einer Gesamthöhe von 27 m einen Vorrat an Gesteinsvolu‐ men von 445 m³ in sieben Kam‐ mern. Beschickt wird die Anlage über ein Gurtbecherwerk mit ei‐ nem Drehverteilerband im obersten Bereich der Turmanla‐ ge. Vier Zementsilos bieten genü‐ gend Vorratsvolumen für rund 480 t Zement und Füller. Eines der vier Silos ist geteilt ausge‐ führt, somit können fünf Sorten Zement bzw. Füller gelagert wer‐ den. Bestückt ist die Anlage mit ei‐ nem Liebherr‐Doppelwellenmi‐ scher DW 3.0 der neuesten Gene‐ ration. Alle Funktions‐Baugrup‐ pen des Doppelwellenmischers wie zum Beispiel Elektromoto‐ ren, Getriebe, Hydraulik, Mi‐ scherverschluss, Zentralschmie‐ rung oder Hochdruckreinigung sind auf der Antriebsseite kom‐ pakt und übersichtlich angeord‐ net. Für Servicearbeiten am Mi‐ scher genügt der Zugang zu ei‐ ner der vier Seiten.

LIEBHERR MISCHTECHNIK

Der Liebherr-Mischturm bietet

Gemeinsame Besichtigung des Liebherr-Mischturms beim »Tag der offenen Tür« in Berlin: Marc Figel (Liebherr), Frank Wild (Geschäftsführer Zementwerk Berlin), Thorsten Gebauer (Zementwerk Berlin, Bereichsleiter Transportbeton; v. li. n. re.). Um auch in den kalten Win‐ termonaten einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten, wurde die gesamte Anlage mit Sand‐ wichpro“ilen isoliert und mit ei‐ ner Heizung ausgestattet. Für ei‐ nen umweltschonenden Betrieb

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und verminderte Staubemissio‐ nen werden Abluft“ilteranlagen eingesetzt. Isolierungen der Anlage und LED‐Beleuchtungen sorgen für eine reduzierten Energiever‐ brauch. §

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O SCHWING STETTER – Um die Produktivität und die Zuverlässigkeit einer Mischanlage zu steigern, hat Stetter einen Schwerpunkt auf den Reinigungsprozess gelegt: Das Ergebnis ist die automatische Hochdruckreinigungsanlage High-EfficientCleaning-System, die zum einem dem Mischmeister den körperlich anstrengenden Reinigungsprozess erspart. Zugleich sorgt die automatisierte Reinigung für eine höhere Produktivität der Mischanlage und für eine gesteigerte Zuverlässigkeit des Mischers.

Binnen 20 Minuten (Vollreinigung) reinigt die Stetter-Hochdruckreinigungsanlage High-Efficient-Cleaning-System den Mischer jeder Mischanlage gründlich und wassersparend. Gegenüber der manuellen Reinigung sinkt der Personalaufwand deutlich, der Stillstand der Anlage wird verkürzt und die Mitarbeiter werden zeitlich und körperlich entlastet. Die konstante Reinigungsqualität beugt darüber hinaus vorzeitigem Verschleiß vor und sichert die Funktionsfähigkeit der Anlage.

reinigungsanlage den Vorgang günstiger. Je nach Mischergröße verfügt das High-Efficient-CleaningSystem von Stetter über vier oder fünf 3-D-Reinigungsköpfe, die in der Mischerabdeckung in einem festgelegten Raster angeordnet sind und nacheinander zum Einsatz kommen. Jedem Reinigungskopf mit seinen zwei Vollstrahldüsen steht die volle Leistung des Doppelpumpenaggregats zur Verfügung. Mit der Kombination aus hohem Wasserdruck (100 bar) und großer Was-

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Die automatische Hochdruckreinigungsanlage High-EfficientCleaning-System im Einsatz (oben).

Detaillösungen Das Hochdruckpumpenaggregat ist als Doppelpumpensystem ausgeführt und verfügt über eine Leistung von 2 x 11 kW. Jedes Pumpenaggregat ist mit einem Druckwächter als Trockenlaufschutz ausgestattet. Das Hochdruckpumpenaggregat verfügt über separate Coax-Ventile für jeden Reinigungskopf sowie über einen zusätzlichen Abgang, an dem eine Handlanze für zusätzliche manuelle Reinigungsarbeiten angeschlossen ist. Die Zuleitung zu den Pumpenaggregaten ist mit einem Schmutzfilter und

mit einem manuellen 3-WegeVentil zur Entwässerung der Leitung ausgestattet (Frostschutz). Das System lässt sich intuitiv bedienen: Über ein großformatiges Touchscreen-Display wird das gewünschte Reinigungsprogramm (Vollreinigung oder Zwischenreinigung) ausgewählt und entsprechend den Anforderungen gestartet. Die Integration der Reinigungssteuerung in bestehende Mischer und Mischanlagensteuerungen von Stetter oder anderen Anbietern ist ebenso möglich wie die Ausführung als autarke Steuerung. §

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Optionale Zwischenreinigungen von knapp zehn Minuten Dauer vermeiden Anbackungen, halten die Arbeitsabläufe reibungsfrei, gewährleisten ein konstant gutes Mischergebnis und reduzieren den Aufwand für die Mischerreinigung am Ende des Arbeitstages. Da zudem auch der Wasserverbrauch einen Kostenfaktor darstellt, macht die Hochdruck-

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sermenge (100 l/min) werden auch hartnäckige Frischbetonund Zementreste in kürzester Zeit entfernt, was ein besonders gutes Reinigungsergebnis unterstützt. Zusätzlich zur Rotation des Reinigungskopfs dreht sich auch das Kopfende mit den zwei Vollstrahldüsen und gewährleistet so eine optimale kugelförmige Oberflächenabdeckung.

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RENAULT

Fortsetzung der Elektro-Offensive

RENAULT

Renault setzt seine Elektrofahrzeug-Offensive fort: Auf der European Motor Show in Brüssel im Januar zeigte der französische Hersteller gleich zwei Neuheiten mit Batterieantrieb: den aktualisierten City-Lieferwagen Kangoo Z.E. und den neu entwickelten Elektrotransporter Master Z.E. Der technisch überarbeitete Kangoo Z.E. soll dank neuem E-Motor und neuem Akku eine um über 50 % auf 270 km gestiegene Reichweite ermöglichen. Damit weist das Renault-Modell den nach Anbieterangaben größten Aktionsradius in der Klasse der rein elektrisch betriebenen leichten Nutzfahrzeuge auf. Der Master Z.E. bietet im Segment der großen Transporter je nach Aufbau bis zu 1400 kg Zuladung und 200 km Reichweite. Mit den beiden Neuerscheinungen will Renault seine Position als führender Anbieter von Elektrofahrzeugen untermauern, Marktstart für den Kangoo Z.E. ist Mitte 2017. Der Master Z.E. ist voraussichtlich ab Ende des Jahres verfügbar.

Unternehmen Mit 3900 Zulassungen legten die Renault-Verkäufe von Elektrofahrzeugen in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um rund 57 % zu. Der Renault-Marktanteil bei den Elektrofahrzeugen betrug per Ende November 26,8 % – damit ist jedes vierte neu zugelassene E-Fahrzeug in Deutschland ein Renault. Deutschlands bestverkauftes Elektromodell ist der Renault Zoe mit 2800 Neuzulassungen. Die Renault-Neuzulassungen bei den leichten Nutzfahrzeugen stiegen 2016 in Deutschland um 9,5 % auf die neue Rekordmarke von 21300 Fahrzeugen. Mit einem Marktanteil von 8,1 % liegt die Marke auf dem deutschen Markt in der Nutzfahrzeugklasse als stärkster Importeur auf Rang vier unter allen Anbietern. Der Master erreichte 8600 Einheiten, der Trafic 6300 Zulassungen und der Kangoo Rapid 5500 Einheiten.

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Der Master Z.E. hat wie die jüngste Stufe des Kangoo Z.E. die neue Z.E.33-Batterie an Bord. Der flache Stromspeicher befindet sich in Unterflurbauweise unter dem Frachtraumboden, sodass der Laderaum uneingeschränkt zur Verfügung steht. Die Batterie liefert Energie für den Elektromotor R75 mit 57 kW/76 PS, der ebenso wie das Aggregat des Kangoo Z.E. vom Antrieb des Renault Zoe abgeleitet ist.

enault bietet den Kangoo Z.E. in zwei Längenva‐ rianten an: als 4,28 m langen Kangoo Z.E. und als 4,66 m langen Kangoo Maxi Z.E. Das neue Antriebspaket erhöht die Reichweite im Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) um 100 km. Kernstück ist eine neue Lithium‐Ionen‐Batterie mit 33 kWh Kapazität. Trotz der Steigerung um 11 kWh benötigt der neue, von Renault und LG Chem entwickelte Z.E.33‐Akku nicht mehr Platz als sein Vorgänger. Die Zahl der Module bleibt unverän‐ dert. Renault erreicht den Kapazitätsanstieg vor allem durch neue Reaktionssubstanzen in den Zellen, woraus sich eine höhere Energiedichte ohne Einbußen bei Sicherheit und Zuverlässigkeit ergeben soll.

Elektromotor aus eigener Entwicklung

während des Tages einsatzbereit und kann zwei Lieferzyklen absolvieren. Renault stattet den Kangoo Z.E. mit einem Ladekabel aus, das für die Wall‐Box und öffentliche Ladepunkte geeignet ist. Zusätzlich ist ein Kabel verfügbar, mit dem sich das Elektrofahrzeug in Ausnahmefällen an reguläre 230‐V‐Haushaltssteckdosen anschließen lässt.

Ebenfalls neu ist der Elektromotor R60 für den Kangoo Z.E. Das Aggregat basiert auf dem E‐Motor des erfolgreichen Elektro‐Pkw Zoe und entwickelt 44 kW/60 PS. Bei dem Aggregat handelt es sich um eine Eigenentwicklung von Renault aus dem nord‐ französischen Cléon. Der Kangoo Z.E. erhält ein neues Ladesystem, das es erlaubt, den Lieferwagen an einer Wall‐Box mit 230 V Wechselspannung in rund sechs Stunden auf die komplette Ladekapazität »aufzutanken«. So können Fahrzeugbesitzer ihren Kangoo Z.E. über Nacht mit Energie versorgen. Bei moderaten Tem‐ peraturen lässt sich – beispielsweise in der Mittags‐ pause – in einer Stunde Strom für 35 km Fahr‐ strecke speichern. Damit bleibt der Kangoo Z.E.

Zur Energieef£izienz des Kangoo Z.E. trägt auch die mit der Klimaanlage verbundene Wärmepumpe bei, eine Neuheit für batterieelektrische Nutzfahr‐ zeuge. Da sie anders als konventionelle elektrische Widerstandsheizungen einen Großteil der Energie zum Heizen nicht mehr aus der Batterie, sondern aus der Umgebungsluft bezieht, benötigt das System deutlich weniger Energie. Um Energie zu sparen und mehr Reichweite zu gewinnen, verfügt das Klimatisierungssystem außerdem über eine Vorschaltfunktion. Solange das Fahrzeug an der Ladestation angeschlossen ist, wird hierfür aus‐ schließlich Strom aus dem Netz genutzt. So hat der Elektrolieferwagen bereits beim Einsteigen eine angenehme Innenraumtemperatur.

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Klimatisierung per Wärmepumpe spart Energie

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Master Z.E. – Fullsize-Transporter mit Elektroantrieb Mit dem neuen Master Z.E. weitet Renault seine Elektrofahrzeug‐Offensive in die Klasse der großen Transporter aus. Die technische Basis bildet der Master mit Verbrennungsmotor in der Klasse von 2,8 t bis 4,5 t zulässigem Gesamtgewicht, von dem Renault seit dem Debüt der aktuellen Baureihe Ende 2011 über 475 000 Exemplare verkauft hat. Die batterieelektrische Variante des Transporters zielt vor allem auf den innerstädtischen Lieferver‐ kehr. Als weitere potenzielle Kunden sieht Renault Verwaltungen in Großstädten. Der Master Z.E. hat wie die jüngste Stufe des Kangoo Z.E. die neue Z.E.33‐Batterie an Bord. Der ’lache Stromspeicher be’indet sich in Unter’lurbauweise unter dem Frachtraumboden, sodass der Laderaum uneinge‐ schränkt zur Verfügung steht. Die Batterie liefert Energie für den Elektromotor R75 mit 57 kW/ 76 PS, der ebenso wie das Aggregat des Kangoo Z.E. vom Antrieb des Renault Zoe abgeleitet ist. Das E‐ Aggregat ermöglicht im Master Z.E. Höchstge‐ schwindigkeiten zwischen 80 km/h und 115 km/h. Die Reichweite des Master Z.E. liegt mit voll auf‐ geladener Batterie im Neuen Europäischen Fahr‐ zyklus NEFZ bei 200 km. Der Anbieter verweist auf Untersuchungen, die zeigten, dass in Europa 87 % aller täglich per Auto zurückgelegten Strecken weniger als 60 km betragen. Die Ladezeit an einer Wall‐Box mit 230‐V‐Wechselspannung beläuft sich auf rund sechs Stunden. Renault bietet die Transporterversion des Master Z.E. als Kastenwagen in drei Längen und zwei Höhen an: als Modell L1H1 mit 5,05 m Länge und 1,7 m Laderaumhöhe, als Variante L2H2 mit 5,55 m Länge und 1,89 m Laderaumhöhe sowie in der Ausführung L3 H2 mit 6,2 m Länge und 1,89 m Laderaumhöhe. Hinzu kommt als vierte Variante das Plattformfahrgestell. Je nach Länge und Laderaumhöhe bietet der Master Z.E. Kastenwagen zwischen 8 m³ und 13 m³ Ladevolumen. Dies entspricht den Maßen der Aus‐ führungen mit Dieselaggregat. Die Zuladung beträgt zwischen 1 000 kg und 1 300 kg. Damit erfüllt der Master Z.E. die Anforderungen der meisten Kunden im innerstädtischen Lieferver‐

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kehr. Noch mehr Laderaum und Nutzlast bietet mit 22 m³ und 1 400 kg das Plattformfahrgestell mit Kofferau’bau. Ebenfalls praktisch ist die Ladekante des Kastenwagens von 55,7 cm. Zusammen mit den hinteren Doppel’lügeltüren, die bis 270° öffnen, erleichtert dies das Be‐ und Entladen.

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Details für den Arbeitsalltag

Der Master Z.E. will auch mit intelligenten Details punkten: Hierzu zählt der Weitwinkel‐Rückspiegel, der dem Fahrer hilft, rechtzeitig andere Fahrzeuge, Hindernisse oder Personen im toten Winkel zu entdecken. Außerdem offeriert Renault für das Modell eine Weitwinkel‐Rückfahrkamera, die das Geschehen hinter dem Fahrzeug zeigt. Das scharfe Bild erscheint in der Sonnenblende auf der Beifah‐ rerseite und erleichtert das Manövrieren auch unter engsten Platzverhältnissen. Darüber hinaus ist für den Elektrotransporter die akustische Ein‐ parkhilfe hinten erhältlich. Details verwandeln den Master Z.E. in ein Büro auf Rädern. Außerdem wird Renault das Touchscreen‐Infotainmentsystem R‐Link, eine Vorschaltfunktion für die Innenraum‐ klimatisierung und Funktionen zur Geschwin‐ digkeitslimitierung für Flottenbetreiber anbieten. §

Fakten Vernetzte Services für mehr Flexibilität > Mit vernetzten Services will Renault die Flexibiltät des Kangoo Z.E. weiter steigern. Hierzu zählt »Z.E. Trip«. Der Dienst erlaubt es, mit dem in das Onboard-Infotainmentsystem R-Link integrierten Navigationssystem öffentliche Ladepunkte zu lokalisieren und anzusteuern. Z.E.Trip zeigt die Verfügbarkeit jeder Lademöglichkeit in Echtzeit an und gibt Auskunft darüber, ob diese für das Fahrzeug geeignet ist. > Renault erleichtert den Nutzern des Kangoo Z.E. mit dem Service »Z.E. Pass« den Zugang zu öffentlichen Ladestationen in Deutschland. Z.E. Pass besteht aus einer App und einer RFID-Chipkarte (Radio Frequency Identification). Mit ihrer Hilfe lässt sich an den meisten öffentlichen Ladepunkten in Europa bargeldlos Strom »tanken«. Eine vorherige Registrierung bei den einzelnen Ladestationsbetreibern ist hierfür nicht nötig. > Zusätzlich bleibt für den Kangoo Z.E. der vernetzte Service »My Z.E. Inter@ctive« verfügbar, der es ermöglicht, die Batterieladung und die Vorklimatisierung des Innenraums aus der Ferne per PC oder Smartphone zu programmieren. Außerdem lassen sich die aktuelle Restreichweite und verbleibende Ladedauer des Elektrotransporters abfragen. > Hinzu kommt »My Z.E. Connect«, um den aktuellen Ladezustand der Batterie jederzeit über PC, Smartphone oder Mobiltelefon abzufragen. Das Leistungspaket beinhaltet außerdem die Möglichkeit, sich bei schwachem Ladestand per E-Mail oder SMS benachrichtigen zu lassen.

Mit uns auf der Überholspur

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Serie KA-TA Serie ETÜ-TA

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MATTHIAS AMANN

Der neue Peugeot Expert in der 4x4-Version von Dangel auf dem firmeneigenen Testgelände in Sentheim, auf dem auch das Fahrverhalten bei Flussquerungen getestet wird.

DANGEL BEI DE BONDT

Allradantrieb für die Transporterneuheit Neben einer Kooperation im Kleinwagenbereich mit den weitgehend baugleichen Drillingen Aygo, 108 und C1 gibt es seit letztem Jahr auch im Transportersegment eine entsprechende Dreierkonstellation von Toyota und PSA Peugeot Citroën – mit den neuen Modellen Toyota Proace II, Peugeot Expert und Citroën Jumpy. De Bondt Fahrzeugaufbauten in Hamm bietet seit letztem Jahr über das Elsässer Unternehmen Dangel einen Umbau des neuen Transporters in der Peugeot- und Citroën-Variante zu einer Allradversion an. Mit diesen Umbauten hat das Unternehmen aus Sentheim bei Mulhouse bereits langjährige Erfahrung, wurden hier doch schon mehr als 10000 Berlingo (Citroën) und Partner (Peugeot) seit 2009 mit 4x4-Antrieb ausgestattet (das bauMAGAZIN berichtete bereits in Heft 12/2016, Seite 151).

utomobiles Dangel ist heute im Spitzenfeld der französischen Hersteller von Allradnutzfahrzeugen zu finden. In den 1970er-Jahren hatte sich Firmengründer Henry Dangel einen Namen im Motorsport gemacht, ab 1975 begann er, sich für Allradfahrzeuge zu interessieren und entwickelte eine Umrüstungslösung für den Peugeot 504 vom Zweirad- zum Vierradantrieb. Im Frühjahr 1979 kam es zum Abschluss einer Partnerschaft mit Peu-

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geot zum Vertrieb eines allradgetriebenen Peugeot 504, auf dem Firmentestgelände ist noch heute ein umgebauter Peugeot 505 zu sehen. In den drei Jahrzehnten seitdem avancierte Automobiles Dangel zu einem eigenständigen Konstrukteur, das immer noch familiengeführte Unternehmen fertigt heute 3 000 Fahrzeuge pro Jahr und exportiert diese in mehr als 30 Länder. Rund 86 % der Umbauten werden für gewerbliche Nutzfahrzeuge durchgeführt. Das Unternehmen besitzt heute eine ISO-Zertifizierung 2001 Version 2000. Die von den Kunden bei ihren Händlern bestellten Fahrzeuge werden direkt von PSA- und Fiat-Werken (Fiat-Modell Ducato) angeliefert. Anschließend folgen die Demontage und dann der Zusammenbau der vom Dangel-Engineering entwickelten Teile. »Mit den neuen Modellen Citroën Jumpy und Peugeot Expert haben wir die neue ›Powertrain‹Abteilung geschaffen, in der Untereinheiten zusammengebaut werden«, sagt Dangel-Produktionsleiter Philippe Medemblik. Der Montageprozess sei

Im Dangel-Werk in Sentheim (Elsass) wird alle 45 Minuten ein Fahrzeug fertiggestellt – zwölf Fahrzeuge pro Tag und knapp 3 000 im Jahr.

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Der neue Citroën Jumpy mit »Traction Control« bewältigt mühelos Steigungen und Abhänge.

hinsichtlich Effizienz und Qualität neu konzipiert worden. Seit dem Jahr 2011 stellt Dangel sein Engineering-Zentrum auch anderen Unternehmen zur Verfügung, beispielsweise für den Bau von Prototypen oder digitalen Modellen. Dangel verfügt hier über die technischen und personellen Mittel für eine erfolgreiche Durchführung der Projekte mit 3DModellierungs- und Berechnungsprogrammen, Telemetriegeräten oder auch Prüfständen. Mit seiner Produktionslinie und über 100 Mitarbeitern kann das Unternehmen Dangel bei Bedarf neben den sonst üblichen zwölf auch bis zu 60 Fahrzeuge täglich ausliefern. Dangel setzt auf die Umrüstung von Serienfahrzeugen durch den Verbau eines Allradgetriebesystems. Im Vordergrund stehen dabei die Hochdachkombis. So werden die Modelle Peugeot Partner und Citroën Berlingo nach der Umrüstung bei Dangel dank Allradtechnologie zu universell einsetzbaren Pkw. Erhältlich sind sie in den Versionen 4x2 und 4x4 Traction Control, als Privat- oder Nutzfahrzeuge mit dem 1,6-l-Motor BlueHDi 100 CV, in kurzen und langen Varianten.

Version Trek 4x2 Mit der Produktreihe Trek bietet Dengel Modelle an, bei denen der Original-Zweiradantrieb erhalten bleibt und zusätzlich mit einem Sperrdifferenzial an der Vorderachse ausgerüstet wird. Das ZweiradUmbausystem verfügt über die Dangel-typische Bodenfreiheit von 200 mm sowie über Schutzbleche, die unter dem Motor und der Gangschaltung verbaut sind. Trek-Umrüstungen sind erhältlich für die Modelle Peugeot Bipper und Partner sowie Citroën Nemo und Berlingo und können je nach Wunsch mit Grip Control (Herstelleroption) ausgerüstet werden. Die kleinsten Nutzfahrzeuge der Dangel-Baureihen werden von einem 1,3-lHDI-Motor 80CV angetrieben. Für diese Modelle ist überdies ein Differenzial mit begrenztem Schlupf

(Dangel-Option) verfügbar, mit dem die Lenkbarkeit des Fahrzeugs verbessert werden kann.

Version 4x4 Traction Control Automobiles Dangel bietet für die gesamte Produktpalette auch die Allrad-Version Traction Control an.

Neuheiten für 2017 Das Dangel-Allradangebot wird im neuen Jahr durch die neuen Citroën Jumpy und Peugeot Expert erweitert. Die Modelle sind mit einem Viscokupplungs-Allradgetriebe ausgerüstet und verfügen mit den Motoren 2.0L BlueHDi 120 und 150 CV über moderne Antriebssysteme. Sie sind erhältlich in den Kombi-Versionen (sechs bis neun Sitze) und als Kastenwagen, in drei verschiedenen Längen. »Unter normalen Bedingungen ist das System in Bereitschaft und läuft im Eco2WD-Modus. Verlieren die Vorderräder die Haftung, überträgt die Viskokupplung im Verteiler-Getriebe einen Teil des Drehmoments an die Hinterachse. Die Umschaltung in das Allradsystem erfolgt automatisch, das Drehmoment wird ohne den Eingriff des Fahrers zwischen den Vorder- und Hinterrädern des Fahrzeugs verteilt«, betont Medemblik. Je nach Bodenhaftungsbedingungen werde von zwei zu vier Antriebsrädern umgeschaltet, so ist das Fahrzeug leicht zu benutzen und bleibe gleichzeitig verbrauchsarm. Das Fahrzeug fährt bei ausreichender Haftung nur im 2WD-Modus. Die Garantiezeit beträgt zwei Jahre oder 100 000 km. Die Serviceintervalle entsprechen denen des Basisfahrzeugs. Die Umbauzeit wird von Dangel mit sechs Wochen angegeben. Den Deutschlandvertrieb hat im Vorjahr die Firma De Bondt Fahrzeugaufbauten in Hamm übernommen. Das Unternehmen um Gründer Jörg De Bondt vertritt neben Dangel auch den Fahrzeugaufbautenanbieter für Kipper und Pritschen Henschel Engineering und den italienischen Kranhersteller Next Hydraulics. tü §

Machen Sie komplexe Dinge einfach. Transport. Lager. Telematik.

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Der von Dangel zu einem 4x4-Fahrzeug umgebaute Peugeot 505 auf dem Firmengelände weckt Erinnerungen an die späten 1980er-Jahre.

Die Umschaltung in das Allradsystem erfolgt automatisch, das Drehmoment wird ohne den Eingriff des Fahrers zwischen den Vorder- und Hinterrädern des Fahrzeugs verteilt.« Philippe Medemblik, Produktionsleiter Dangel

INFORMATIONSLOGISTIK

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FAYMONVILLE

Moduleinsatz in Ägypten Die Fahrzeuge rollen in hoher Frequenz zwischen den jeweiligen Einsatzorten.

Der Ausbau des ägyptischen Energiesektors ist in vollem Gang und in der Abwicklung dieser Projekte wirkt auch der Paderborner Schwergutspezialist Universal Transporte kräftig mit. Für die Transporte verschiedener Kraftwerkskomponenten wurde daher eigens in 32 Modul-Achslinien der Baureihe G-SL von Faymonville investiert.

Faymonville. In Ägypten rollen die Fahrzeuge in hoher Frequenz zwischen den jeweiligen Einsatz‐ orten. Auch in Zukunft warten wohl noch zahlreiche Herausforde‐ rungen solcher Art in dieser Re‐ gion. Denn der Bereich der er‐

neuerbaren Energien steckt ebenfalls noch am Anfang der Entwicklung. Universal Trans‐ port Egypt (UTE) sieht sich ge‐ rüstet für diese Vorhaben und setzt für passgenaue und spezi™i‐ sche Transportlösungen auf Fay‐ monville. §

Transportlogistik für mehr als 3 200 Mietmaschinen und Mietgeräte

O BEYER MIETSERVICE – Der Transportservice der Beyer-

Mietservice wurde aufgestockt: sechs neue Actros-Dreiachser erweitern die Flotte des herstellerunbhängigen Vermietunternehmens, um zukünftig die termingenaue Lieferung von Mietmaschinen und Mietgeräten deutschland- und europaweit zu unterstützen.

32 Modul-Achslinien der Baureihe G-SL von Faymonville sind für den Ausbau des ägyptischen Energiesektors im Einsatz. ie 32 Achslinien der Baurei‐ he G‐SL bilden den modula‐ ren Fuhrpark, mit dem die neu ins Leben gerufene Universal Transport Egypt (UTE) in den kommenden Monaten vorerst zwei Großprojekte begleitet. Da‐ bei gilt es, ankommende Güter vom Hafen Adabiya zu den Bau‐ stellen in New Cairo und Beni

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Vogelperspektive im Nutzfahrzeug?

Suef zu befördern. Hier werden derzeit die beiden größten Gas‐ kraftwerke des Landes errichtet. Die zu transportierenden Kraftwerkkomponenten errei‐ chen dabei ein Gewicht von bis zu 190 t. Diese 32 G‐SL‐Achs‐Li‐ nien sind auch die ersten modu‐ laren Neuanschaffungen für Uni‐ versal Transport beim Hersteller

Backeye® 360 ist ein Virtualisierungssystem für Nutzfahrzeuge, das dem Fahrer eine in Echtzeit berechnete Vogelperspektive seines Fahrzeuges bietet. 4 Ultraweitwinkel-Kameras rund um das Fahrzeug, erfassen die Umgebung einschließlich der toten Winkel. Die erzeugten Einzelbilder werden zusammengerechnet und zu einem einzigen verzerrfreien 360°-Bild kombiniert, so dass eine einzigartige Übersicht auf das Fahrzeug erscheint. Rangieren ohne Rämpeleien BRIGADE®. www.brigade-elektronik.de Informationen unter: 04321-555 360 oder info@brigadegmbh.de

Driving Global Safety

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eben den mehr als 3 200 Mietmaschinen und Mietgeräten bietet das herstellerunabhängige Vermietunternehmen Beyer Mietservice eine professionelle Transportlogistik für die Auslieferung und Abholung der Mietmaschinen und -geräte. Kunden sollen mehrfach vom Beyer-Service profitieren, denn die termingenaue Lieferung unterstützt eine hohe Planungssicherheit. Diese ist ein wesentlicher Faktor, wenn es um den reibungslosen Ablauf von Kundenprojekten geht. Die Anlieferung erfolgt durch geschulte Fahrer, die eine intensive Einweisung in die Bedienung der Arbeitsbühnen, Teleskopstapler, Bagger, Radlader, Stapler und weiteren Maschinen und Geräte geben. Der Mercedes Actros aus der Beyer-Transportflotte steht mit Euro-6-Norm und dem Assistenzsystem Predictive Powertrain Control für kraftstoffsparende und damit umweltbewusste Transporte. Der Transportservice von Beyer-Mietservice ist Teil des Serviceund Dienstleistungsspektrums für Projekte von Unternehmen aus vielen Branchen wie Industrie, Handwerk, Garten- und Land-

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schaftsbau, Forst- und Landwirtschaft, Abbruch, Hoch- und Tiefbau, Straßenbau, Hallen- und Stahlbau, Montage sowie vielen weiteren. Für alle, die ihre Mietgeräte selbst flexibel von Einsatzort zu Einsatzort fahren wollen, stehen Transportlösungen mit innovativer Ausstattung zur Verfügung, wie der Autotransportanhänger ATS 35 540-220, der Tandem-Tieflader TLR 30 350-158 und der Plattformanhänger PMA 27 506-198 sowie der absenkbare Anhänger AAR 35 350-150 der neusten Generation. §

BEYER-MIETSERVICE

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FAYMONVILLE

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SCHEUERLE – TII

BigMove-Netzwerk erweitert Fuhrpark mit EuroAxle-Flotte tont Joachim Kolb, Manager Market Research and Development bei TII Sales. Weiterhin punkten die Fahrzeuge mit hoher Bodenfreiheit, einer geringen ungefederten Masse für maximale Laufruhe und einer komplett verrohrten Abstützhydraulik, die Schlauchwechsel überflüssig und Schlauchbruch unmöglich machen soll. §

hängtem 2-Achs-Fahrwerk. »Im Dauereinsatz spielt die Scheuerle-EuroAxle ihre Trumpfkarten aus. Durch den linearen Hub entsteht kein Sturz und kein Spurversatz, dazu verzichten wir bei der Konstruktion konsequent auf Schmierstellen – das führt zu einem unerreicht geringen Reifenverschleiß und macht das System praktisch wartungsfrei«, be-

Sicheres Bedienen von Andreas Kohler (Geschäftsführer Scheuerle Fahrzeugfabrik), Horst Wallek (Geschäftsführer Wallek Spezialtransporte), Marlo Gutmann (Geschäftsführer Gutmann Spezialtransporte) und Joachim Kolb (Area Manager Sales TII Sales) nach der Vertragsunterzeichnung.

Teleskopmaschinen mermann Bernd Zim

Erfolg für die neue Einzelradaufhängung von Scheuerle, einem Unternehmen der TII Group: Zwölf EuroAxle-Fahrzeuge erwarb das BigMove-Netzwerk kürzlich, bestehend aus dreizehn mittelständischen Firmen-Standorten in Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Österreich und Polen. ie neue Scheuerle-Achstechnologie überzeugte Geschäftsführung, Einkauf und Technik der im BigMove-Netzwerk zusammengeschlossenen Firmen. Die verfügen kombiniert über 550 Jahre Markterfahrung

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und mehr als 4 Mrd. km Straßenerfahrung. »Durch den Einsatz der baugleichen Scheuerle-EuroAxle-Fahrzeuge sind wir in der Lage, bei Engpässen die Transporte unter den Mitgliedsunternehmen zu verteilen. Auch Genehmigungsprozesse vereinfachen sich dadurch«, so Horst Wallek, Geschäftsführer beim BigMove-Mitgliedsunternehmen Wallek Spezialtransporte. Zum Einsatz kommen die neuen Fahrzeuge bei europaweiten Spezialtransporten, einsetzbar sind sie optional als 5- oder 7Achser, je nachdem ob mit oder ohne auf dem Teleträger einge-

n von Bediene Sicheres aschinen m Teleskop teführer der Gerä Was

wissen m

uss

Teleskopmaschinen sind Fahrzeuge mit großem Einsatzpoten al. Sie verfügen über einen starren oder drehbaren Au au und H C S RE können je nach Anbaugerät auf vielfäl ge Weise zum Einsatz gebracht werden. Damit einhergehende Unfallrisiken sind nicht zu unterschätzen. Deshalb ist es unerlässlich, dass die Fahrer über ein fundiertes Fachwissen verfügen. Zu diesem Zweck ist soeben diese Broschüre erschienen. Wir bieten ferner Schulungsunterlagen für:

Die neue Achstechnik des Scheuerle-EuroAxle ist wartungsfrei und unterstützt einen besonders niedrigen Reifenverschleiß.

❙ Staplerfahrer/Flurförderzeugführer ❙ Kranführer aller Kranarten ❙ Sicheres Anschlagen von Lasten ❙ Erdbaumaschinenführer ❙ Bediener von Hubarbeitsbühnen ❙ Ladungssicherung ❙ Motorsägenführer ❙ u. v. m.

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TII

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BEKO TRUCKS

BEKO-Technik jetzt auch zum Anhängen Spezialaufbauten für den Transport von Hubbühnen, Baumaschinen und Gabelstaplern gehören zum Produktprogramm von BEKO-Trucks aus Vaihingen/Enz. Neu im BEKO-Angebot ist nun der Zentralachsanhänger »ZAH«.

er neu entwickelte Zentral‐ achsanhänger ZAH ist kein Standard‐Tielader, sondern ein in der BEKO‐Aubautechnologie entwickelter Spezialanhänger. Fährt ein Kunde bereits einen Lkw mit BEKO‐Aubau, ist der Anhänger eine ideale, system‐ technische Erweiterung. Die Be‐ ladung von Lkw als auch Anhän‐ ger erfolgt in einem Zug. Die Lkw‐

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Für jede Anwendung den richtigen Anschlagpunkt ! Unser komplettes Anschlagpunkte-Sortiment finden Sie unter: www.sicher-heben.de  www.pfeifer-anschlagpunkte.de

Beladung leicht gemacht: Die Heckrampen des Lkw dienen gleichzeitig als Überfahreinrichtung. So kann ohne abzukuppeln in einem Zug be- oder entladen werden.

Rampen übernehmen die Funkti‐ on von Überfahrrampen, sodass bei Be‐ oder Entladung das Zug‐ fahrzeug nicht abgekuppelt wer‐ den muss. Dies spart Zeit und vor allem Rangieraufwand. Der ZAH verfügt über die gleichen Aus‐ stattungsmerkmale wie der Lkw‐ Aubau. Der Vorteil für den Fah‐ rer ist eine einheitliche Hand‐ habung – gleiche Technologien bei der Ladungssicherung und eine einheitliche Bedienung der Rampen.

Systemgedanke BEKO setzt hier den Systemge‐ danken im gesamten Zug um. Der Kunde kann mit dem Anhän‐ ger seine Transportkapazität er‐ weitern und damit die Wirt‐ schaftlichkeit im Umschlag von Maschinen deutlich erhöhen. Die Ausstattung des Anhängers kann der Kunde wie beim Lkw‐ Aubau anwendungsspeziisch wählen. So bietet BEKO zum Bei‐ spiel den hoch strapazierfähigen Bodenbelag aus gummibelegten

Prüfservice für Hebezeuge, Anschlag‐ und Lastaufnahmemittel o DOLEZYCH – Jeder Betrieb muss seine Arbeitsmittel im Sinne der Betriebssicherheitsverordnung regelmäßig durch Sachkundige prüfen lassen. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Arbeitssicherheit und hilft Unfälle zu vermeiden. Aber längst nicht jeder verfügt über das notwendige Know-how für eine Sachkundigenprüfung. Dolezych bietet hierfür seinen Prüfservice an, der alle anstehenden Prüfaufgaben übernimmt.

er Dolezych-Prüfservice ist bundesweit unterwegs. Verschiedene Kompetenz- und Service-Standorte unterstützen kurze Anfahrtswege. Das Leistungsspektrum reicht von der Prü-

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fung von Anschlag- und Lastaufnahmemitteln bis zur Inspektion von Trag- und Hubseilen bei Brücken- und Hallenkrananlagen. Wenn es technisch möglich ist – und vom Auftraggeber gewünscht – werden auch Wartungsund Reparaturarbeiten durchgeführt. Zusätzlich zur Sachkundigenprüfung kümmern sich die Prüfer von Dolezych auch um die ordnungsgemäße Dokumentation der Prüfergebnisse. Eine sorgfältige Prüfdokumentation ist zum einen der Nachweis dafür, dass die Prüfpflichten gemäß DGUV-Vorschriften erfüllt wurden. Zum anderen ist sie ein nützliches Instrument zur Steuerung des gesamten Prüfwesens, denn sie enthält alle Informationen zum aktuel-

DOLEZYCH

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BEKO TRUCKS

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len Zustand der Arbeitsmittel. Aus diesen Daten lassen sich beispielsweise konkrete Angaben zur durchschnittlichen Lebensdauer einzelner Produkte ableiten oder frühzeitig ein erhöhter Verschleiß bei spezifischen Einsätzen erkennen. Die konsequente Nutzung dieser Daten hilft, die Stand- und Wiederbeschaffungszeiten von Produkten zu verbessern. §

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Aluminiumblechelementen für den Transport von Baumaschi‐ nen mit Rad oder Kettenantrie‐ ben an. Werden nur Radfahr‐ zeuge transportiert, kann sich der Kunde für den Streckgitter‐ Belag entscheiden. Die Lade…lä‐ che des ZAH wird entsprechend der gesetzlich zulässigen Ge‐ samtzuglänge ausgelegt. Die ver‐ schiebbaren und auf Wunsch hy‐ draulisch bedienbaren Rampen ergeben zusammen mit der Auf‐ fahrschräge der Lade…läche ei‐ nen besonders …lachen Auffahr‐

winkel. Stabile Abstützungen un‐ terstützen die Standsicherheit während der Be‐ oder Entladung. Die von BEKO entwickelte La‐ dungssicherung »Quick‐Zurr« gibt es auf Wunsch auch im An‐ hänger. Das Doppelachsaggregat ist für ein Anhängergesamtgewicht von 14 t ausgelegt und mit Rei‐ fen der Größe 205/75/17,5 be‐ stückt. Den Werterhalt sichert die komplette Feuerverzinkung des Anhänger‐Chassis und des Au…baus. §

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Systemtechnisch einheitlicher Gesamtzug. Der Zentralachsanhänger wird passend zum Motorwagenaufbau geliefert.

Praxis‐Ratgeber »20 Sicherheitstipps für eine ordnungsgemäße Ladungssicherung«

o RESCH-VERLAG – Durch eine fehlende oder mangelhafte Ladungssicherung entstehen oftmals Unfälle mit schwerwiegenden Folgen für Mensch und Umwelt. Dem entgegenwirken soll der neue PraxisRatgeber »20 Sicherheitstipps für eine ordnungsgemäße Ladungssicherung« aus dem Resch-Verlag.

adungssicherung dient dem Schutz des Ladegutes und des Fahrzeuges – aber nicht nur. Vielmehr werden durch eine ordnungsgemäße Ladungssicherung Unfälle mit schwerwiegenden Folgen für Mensch und Umwelt vermieden.

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Eine ordnungsgemäße Ladungssicherung setzt die Zusammenarbeit mehrerer Personen voraus. Absender, Verlader, Halter und Fahrer müssen ihren jeweiligen Verpflichtungen gerecht werden, um nicht mit unerwarteten Rechtsfolgen konfrontiert zu werden. Der neue Praxis-Ratgeber »20 Sicherheitstipps für eine ordnungsgemäße Ladungssicherung« soll ihnen bei Durchführung einer normgerechten Ladungssicherung helfen und nennt die u. a. wichtigen 20 Hauptpunkte. Die Broschüren umfassen jeweils 48 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, der Einzelpreis beträgt 5 Euro. Im kleinen A6-Format gefertigt, finden die Ratgeber in jeder Hemdtasche Platz. §

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Automatische Schmiermittelverteilung in Trucks

Die automatische Schmiermittelpumpe Reculube von SAF-Holland verteilt das Schmiermittel automatisch und effizient.

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ie Schmiermittelpumpe Re‐ colube von SAF‐Holland ver‐ sorgt Sattelkupplungen automa‐ tisch mit Fett und erspart so die regelmäßige Wartung per Hand. Das System gibt über den inte‐ grierten Schmierverteiler die op‐

timale Menge des für die Sattel‐ kupplung entwickelten Hochleis‐ tungsschmiermittels Spezial Re‐ colube Power SKX 372 ab und pŠlegt die Sattelkupplung so opti‐ mal. Die Verteilung des Fettes auf der Platte erfolgt über Schmier‐ nuten. Durch einen transparen‐ ten Vorratsbehälter ist der Füll‐ stand auf den ersten Blick sicht‐ bar. Der Behälter fasst den Schmiermittelvorrat für etwa ein Jahr oder rund 100 000 gefahrene Ki‐ lometer. Recolube ist außerdem mit dem Display im Fahrerhaus der Zugmaschine ver‐ bunden, zeigt den aktuellen Füll‐ stand elektronisch an und er‐ möglicht die direkte Funktions‐ überwachung über das Cockpit. Ist der Fettvorrat aufgebraucht, ist die Pumpe über den ange‐ brachten Standard‐Schmiernip‐ pel schnell und unkompliziert nachgefüllt. Eine handelsübliche Kartuschenpresse transportiert das Spezialfett bis zum maxima‐ len Füllstand direkt in den trans‐

»Truck Trial 2017« is coming home

o TRUCK TRIAL – Die Termine für die TruckTrial-Europameisterschaft des Jahres 2017 stehen fest: Der Start am 13. und 14. Mai in Hülen bei Lauchheim sorgt für ein Heimspiel der mehrfachen und amtierenden Truck-TrialEuropameister Marcel Schoch und Johnny Stumpp.

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eben dem Auftakt in Lauchheim/Hülen findet traditionell an Pfingsten der Lauf im französischen Montalieu-Vercieu statt. Neues Terrain wird in Italien in Oleggio Grande (Novara) erobert sowie in St. Florian am Inn in Österreich. Bekannt hingegen ist das Gelände in Limberg-Maissau (Österreich), wo der fünfte Lauf stattfinden wird. Der Showdown der Saison wird dann im deutschen Strassberg ausgetragen. §

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Integrierter Schmierstoffverteiler

SAF‐Holland liefert Recolube ein‐ baufertig mit dem integrierten Schmierstoffverteiler. Über fünf voneinander unabhängige Pum‐ penelemente fördert das Pro‐ dukt das Fett an die Sattelkupp‐ lung: Der Verschluss und vier Punkte an der Sattelplatte wer‐ den so nachhaltig geschmiert. Die Funktionsweise der Schmier‐ pumpe Recolube erspart nicht nur die regelmäßige Schmierung der Sattelkupplung per Hand. Die Anzeige des Füllstandes im Fahrerdisplay stellt auch die rechtzeitige Befüllung des SchmierstofŠbehälters sicher. Die automatische Dosierung des Hochleistungsschmiermit‐ tels verhindert den erhöhten Verbrauch, ist sparsam und um‐ weltschonend zugleich. Die Schmiermittelpumpe Recolube von SAF‐Holland gibt es vorerst exklusiv als Standardausrüstung für MAN‐Trucks. Sie ist geeignet für Sattelkupplungen der Typen SK‐S 36.20 und SK‐HD 38.36. Für Herbst 2017 plant SAF‐Holland außerdem die Einführung der Schmierpumpe Recolube auch für den Einsatz in Hubsattel‐ kupplungen. §

IMPRESSUM 2/2017

Magazin VERLAG SBM Verlag GmbH Hermann-von-Barth-Straße 2 87435 Kempten Postfach 25 65 87415 Kempten Tel.: (08 31) 5 22 04-0 Fax: (08 31) 5 22 04-50 baumagazin@sbm-verlag.de www.baumagazin.eu

digital

GESAMTVERANTWORTLICH Joachim Plath (-41) Markus Holl (-40) VERLAGSLEITUNG Tobias Haslach (-39) REDAKTION Michael Wulf (iwu) Thomas Schürger (tü) OBJEKTLEITUNG Tobias Haslach (-39) MAGAZIN-LAYOUT Brigitte Weixler www.weixler-schuerger.de REDAKTIONSASSISTENZ – ANZEIGEN-LAYOUT Simone Frank (-38) Meike Gottmann (-24) Alexandra Kastl (-23) ANZEIGENLEITUNG Norman Zenzinger (-33) ANZEIGENDISPOSITION Matthias Amann (-20) Markus Hieber (-34) Tobias Nickert (-17) Dominik Peller (-44) Andreas Becherer (-47) LESER- UND ABONNENTENSERVICE Claudia Maguire (-29) Susanne Traub (-30) DRUCKVORSTUFE UND DRUCK AZ Druck und Datentechnik GmbH, Kempten; www.az-druck.de BANKVERBINDUNG IBAN DE14 7332 0073 6690 4171 87 HypoVereinsbank Kempten BIC HYVEDEMM428 BEILAGE

Dieser Ausgabe liegt eine Beilage für die Karlsruher Messe- und Kongress GmbH sowie einem Teil dieser Ausgabe für BAU Süddeutsche Baumaschinen Handels GmbH bei.

IVW angeschlossen ISSN 1610-3785

TOBIAS LOEFFLER

SAF-HOLLAND

Für die automatische, effiziente und wirtschaftliche Verteilung hochwertigen Schmiermittels hat SAF-Holland die Schmierpumpe Recolube entwickelt. Das System enthält den Fettvorrat für etwa ein Jahr Betriebszeit. Es dosiert das Schmiermittel bei der Verteilung optimal und ist dadurch besonders umweltfreundlich.

parenten Behälter. Somit ist Re‐ colube sofort wieder einsatzbe‐ reit.

Alle Rechte vorbehalten. © Titelgestaltung: SBM Verlag, © Layout/Layout-Konzept: Thomas Schürger

Die Truck-Trial-Saison 2017 beginnt mit einem Heimspiel für das HS-Schoch-Team in Hülen bei Lauchheim.

TERMINE 13./14. Mai: 3./4. Juni: 10./11. Juni: 8./9. Juli: 19./20. August: 9./10. September:

Hülen/Lauchheim (D) Montalieu-Vercieu (F) Oleggio Grande, Novara (I) St. Florian am Inn (A) Limberg, Maissau (A) Strassberg (D)

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 19 vom 1. Januar 2015. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge kennzeichnen nicht die Ansicht der Redaktion. Nachdruck – auch auszugsweise – nur mit Genehmigung des Verlages. Jahresabonnements können nur bei Einhaltung der Frist (drei Monate vor Ablauf des Bezugszeitraumes) schriftlich beim Verlag gekündigt werden. Das Jahresabo kostet 55,– € (11 Ausgaben, eine Doppelnummer) inkl. MwSt. und Versandkosten; bei Auslandslieferung 68,– € inkl. Versand. Einzelpreis: 6,50 Euro (D), 6,65 SFr

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TIPPS FÜR UNTERNEHMEN

Das neue Erbschaftsteuergesetz bringt viele Änderungen mit sich. Die Reform erhöht jedoch nicht die Rechtssicherheit: Aufgrund einiger unklarer Vorgaben sind finanzgerichtliche Auseinandersetzungen vorprogrammiert, prognostiziert die Wirtschaftskanzlei WWS aus Mönchengladbach. Umso mehr sollten Firmeninhaber bei der Unternehmensnachfolge weitsichtig agieren. Verwaltungsvermögens am Be‐ triebsvermögen erheblich an Be‐ deutung. Da das Gesetz für die Einstufung etlicher materieller Vermögenswerte keine Stan‐ dardverfahren vorsieht, ist das Thema besonders streitanfällig. Unternehmen sollten frühzeitig ihr Verwaltungsvermögen auf den Prüfstand stellen und nach Möglichkeit minimieren. Beson‐ deres Augenmerk sollten Fir‐ men dabei auf ihre Finanzmittel legen, da diese oft unterschätzt werden. Eine Steuerbegünstigung ist auch beim Erwerb von begüns‐ tigtem Betriebsvermögen von über 26 Mio. Euro möglich. In diesem Fall haben Firmenerwer‐ ber zwei Möglichkeiten. Entwe‐ der sie wählen den Verscho‐ nungsabschlag, der sich je 750 000 Euro über dem Betrag von 26 Mio. Euro um jeweils einen Prozentpunkt verringert. Ab 90 Mio. Euro begünstigtem Vermögen ist dann kein Verscho‐ nungsabschlag mehr möglich. Oder sie entscheiden sich für die sogenannte »Verschonungs‐ bedarfsprüfung«. Dann wird die Steuer erlassen, allerdings müs‐

Verwaltungsvermögen

Steuerlich nicht begünstigt ist das Ver‐ waltungsvermögen, zu dem etwa vermietete Immobilien, Wertpapiere oder Kunstgegen‐ stände gehören. Zudem ist die Optionsverschonung nur bis zu einem Verwaltungsvermögens‐ anteil von 20 % am Unterneh‐ mensvermögen vorgesehen. Bei einer Quote von 90 % ist gar kei‐ ne Verschonung mehr möglich. Damit gewinnt der Anteil des 2/2017

sen Erwerber nachweisen, dass ei‐ ne Erbschaft‐ oder Schen‐ kungsteuerzahlung für sie nicht möglich ist. Jedoch: Bei der Bedarfsprüfung wird neben dem

Unternehmensvermögen das ge‐ samte Privatvermögen offenge‐ legt und bewertet. Firmeninha‐ ber sollten diese Option nicht vorschnell zugunsten des Ver‐ schonungsabschlags verwerfen, sondern die Chancen und Risi‐ ken einer Bedürfnisprüfung sorgfältig abwägen.

Gestaltungsoption für Familienunternehmen

Der Gesetzgeber bietet Familien‐ unternehmen eine zusätzliche Gestaltungsoption. Firmen kön‐ nen einen Vorweg‐Abschlag von bis zu 30 % in Anspruch nehmen. Der Abschlag reduziert noch vor Anwendung der Regel‐ oder Op‐ tionsverschonung das steuerbe‐ günstigte Vermögen. Bedingung: Der Gesellschaftsvertrag ist mit Verfügungs‐, Entnahme‐ und Ab‐ ¢indungsbeschränkungen ausge‐ stattet. Zudem müssen die Rege‐ lungen zwei Jahre vor und 20 Jah‐ re nach der Unternehmensüber‐ tragung gelten. Firmeninhaber sollten prüfen, ob entsprechen‐ de Beschränkungen für eine erb‐ schaftssteuerliche Optimierung sinnvoll sind. Bestehen solche Regelung bereits, müssen Unter‐ BILDER: THORBEN WENGERT / PIXELIO.DE

as Gesetz betrifft alle Erb‐ und Schenkungsvorgänge rückwirkend zum Juli 2016. Fir‐ menerwerber können bis zu ei‐ nem begünstigten Unterneh‐ mensvermögen von 26 Mio. Euro den sogenannten »Verscho‐ nungsabschlag« nutzen. Bei der Regelverschonung gewährt der Fiskus einen Abschlag von 85 % auf das begünstigte Vermögen. Voraussetzung: Der Erwerber führt den Betrieb fünf Jahre lang weiter und behält die Gesamt‐ summe der jährlichen Lohnzah‐ lungen bei (sogenannte Lohn‐ summenklausel). Die Options‐ verschonung ermöglicht Firmen‐ erwerbern einen Abschlag von 100 % auf das begünstigte Ver‐ mögen, sofern sie den Betrieb sieben Jahre bei gleicher Lohn‐ summe fortführen. Um die Steu‐ ervorteile nicht zu gefährden, sollten Firmen jährlich prüfen, ob die Lohnsumme der gesetzli‐ chen Vorgabe entspricht. Kleine Betriebe kommen in den Genuss von Ausnahmeregelungen: Fir‐ men mit bis zu fünf Mitarbeitern sind von der Lohnsummenklau‐ sel befreit. Ab sechs bis 15 Mitar‐ beitern gelten bei der Lohnsum‐ me reduzierte Anforderungen.

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Die Erbschaftssteuerreform bringt viele Verschärfungen mit sich. Andererseits können Firmen teilweise auch von Erleichterungen profitieren, wenn sie frühzeitig die richtigen Weichen stellen.

WWS

Neue Regeln für die Unternehmensübertragung

Person Dr. Stephanie Thomas ist Rechtsanwältin, Steuerberaterin und Fachanwältin für Steuerrecht der Kanzlei WWS Wirtz, Walter, Schmitz in Mönchengladbach. Ihr Tätigkeitsschwerpunkt liegt in der steuerrechtlichen Beratung von Unternehmen und Privatpersonen bei Themen wie Nachfolgeplanung, Umstrukturierung und Verfahrensfragen. Die WWS ist eine überregional tätige, mittelständische Wirtschaftsprüfungs-, Steuerberatungs- und Rechtsberatungskanzlei an drei Standorten am Niederrhein. Rund 130 Mitarbeiter entwickeln interdisziplinäre Beratungslösungen mit ganzheitlichem Anspruch.

nehmen eine Feinjustierung vor‐ nehmen, da die Beschränkungen meistens nicht in allen Punkten den Vorgaben entsprechen. Wer eine Unternehmensübertragung plant, sollte Regelungen oder An‐ passungen kurzfristig vorneh‐ men und im Gesellschaftsvertrag verankern. Erwerber müssen ihre Steu‐ erschuld nicht sofort begleichen. Steuern auf das begünstigte Ver‐ mögen können bis zu sieben Jah‐ re lang gestundet werden. Die Steuer ist dann in sieben Jahres‐ raten zu entrichten. Zinsfrei bleibt die Stundung allerdings nur im ersten Jahr, danach wer‐ den jährlich sechs Prozent Zin‐ sen fällig. Voraussetzung ist, dass Unternehmen die Behaltensfrist und die Lohnsummenklausel einhalten. Vorsichtshalber soll‐ ten Firmen etwa eineinhalb Jah‐ re vor Ablauf der Frist die Lohn‐ summe genau prüfen. So bleibt noch Zeit, um im Bedarfsfall ge‐ genzusteuern. §

101


Händlernachrichten, Auszeichnungen, Jubiläen, Veranstaltungen

Aktuelles

HYUNDAI HEAVY INDUSTRIES / OB

ZWO ist neuer Hyundai-Händler im Rhein-Neckar-Raum O HYUNDAI HEAVY INDUSTRIES – Vor mehr als einem

Vierteljahrhundert gründete Olav Zwingenberger mit dem ZWO Baumaschinen-Service ein Unternehmen für die Baugeräteund Baumaschinenvermietung. Seit dem Jahr 2013 ist man am 11 000 m2 großen Standort in Oberhausen-Rheinhausen (BadenWürttemberg) bei Heidelberg ansässig und seit Oktober 2016 nun auch neuer Händler für Hyundai.

I

n den kommenden Jahren soll der derzeit rund 120 Geräte umfassende ZWO-ErdbaumaschinenMietpark mit Großgeräten von Hyundai nach oben abgerundet werden. Dazu Zwingenberger: »Wir wollen in neue Branchen wie Abbruch und stationäre Gewinnung einsteigen und benötigen größere

Geräte. In einem harten Auswahlverfahren hat sich Hyundai als idealer Partner herausgestellt.« Überzeugt haben die Baumaschinenprofis, die Maschinenqualität, das Qualitätsmanagement und die Ersatzteilversorgung des südkoreanischen Herstellers. Derzeit erzielt das Unternehmen nach eigenen Anga-

Das Team von ZWO freut sich auf die Partnerschaft mit Hyundai Heavy Industries: Olav Zwingenberger (ZWO-Geschäftsführer), Alex Wippler-Wagner (Vertrieb Erdbaumaschinen), Georg Winschiers (Mietparkleitung) und Wolfgang Wermuth (Werkstattleitung/Fahrzeugbau; v. li. n. re.).

ben rund 75 % seines Umsatzes mit der Baumaschinen- und Baugeräte-Vermietung – dank HyundaiMaschinen soll der Anteil an Verkäufen weiter steigen. Das Vertriebsgebiet des 25 Mitarbeiter

beschäftigenden Unternehmens deckt einen Radius von rund 50 km um den Standort ab. Damit werden die Wirtschaftsräume Mannheim, Heidelberg, Speyer, Kaiserslautern § und Karlsruhe erreicht.

FAGSI und ProContain mit neuem Markenauftritt

Goldhofer ist »Weltmarktführer Champion 2017«

O FAGSI UND PROCONTAIN – Nach über 40 Jahren im Container-

O GOLDHOFER – Zum »Weltmarktführer Champion 2017« wurde jetzt die Goldhofer Aktiengesellschaft von der Universität St. Gallen und der Akademie Deutscher Weltmarktführer gekürt.

WILFRIED FEDER

GOLDHOFER

markt definieren die Unternehmen FAGSI und ProContain ihre Kernkompetenzen neu: Ziel ist, die Profile beider Marken stärker nach außen zu transportieren und Kunden so eine bessere Orientierung zu ermöglichen mit ProContain als Produkt- und Herstellungsspezialist sowie FAGSI als Beratungs- und Servicespezialist für mobile Räume.

Die Containerunternehmen FAGSI und ProContain bündeln ihre Kompetenzen als Servicepartner und Spezialist für die Herstellung von mobilen Räumen. ProContain im sächsischen Coswig und im nordrhein-westfälischen Morsbach konzentriert sich auf die Produktion der Containersysteme und bedient als eigenständige Gesellschaft innerhalb der ALHO-Gruppe den Fachhandel mit hochwertigen Produkten. »ProContain ist Hersteller des Container-Originals, den wir schon seit 1971 produzieren. Unsere Produkte bieten beste Materialverarbeitung, sind nachhaltig und mit allen relevanten Öko-Zertifizierungen ausgezeichnet«, betont ProContain-Geschäftsführer Jens Vetter. FAGSI sieht sich als Partner in der Vermietung und dem Verkauf der ProContainContainersysteme sowie der Beratung, Projektierung und schlüsselfertigen Begleitung für Baugewerbe, Kommunen und Industrie. Im Zuge der neuen Markenpositionierung wurden auch die Internetauftritte sowie das Corporate Design beider Firmen überarbeitet. Der neue Look soll auch optisch durch eine einheitliche rote Firmenfarbe unterstützt werden, die FAGSI und ProContain zukünftig miteinander verbindet. §

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Der 2015 gegründete Weltmarktführerindex ermittelt Unternehmen aus dem deutschsprachigen WirtschaftsGoldhofer-Firmensitz in Memmingen im Allgäu. raum, die auf ihrem Gebiet Weltmarktführer sind. Frisch gekürt im Segment »Schwerlast- und Spezialtransport-Fahrzeuge« ist Goldhofer. Das Unternehmen darf ab sofort die Bezeichnung »Weltmarktführer Champion 2017« führen. Der Titel wird branchenspezifisch vergeben und als Auszeichnung besonders geschätzt, folgt er doch einem »objektiven« und durchweg transparenten Auswahlprozess, der auf Basis einer eigens erstellten Datenbank durchgeführt wird. Die relevanten Kennzahlen werden dabei durch das Forscherteam in Eigenrecherche ermittelt und darüber hinaus regelmäßig aktualisiert. Zu den übergeordneten Kriterien zählen unter anderem: internationale Präsenz, Jahresumsatz inklusive des anteiligen Auslandsumsatzes sowie Mitarbeiterzahl der Unternehmen. Prof. Christoph Müller von der Fakultät für BWL an der Uni St. Gallen und Projektleiter Weltmarktführerindex: »Die Weltmarktführer sind Musterbeispiele für sehr erfolgreiches unternehmerisches Handeln, von denen wir alle, Unternehmen wie Wissenschaft, lernen können.« Ein »Musterbeispiel« in der eigenen Branche will der Memminger Hersteller von Transportlösungen im Schwerlast- und Spezialtransport auch künftig bleiben; entsprechend stehen die eigenen Unternehmenszahlen und -fakten alljährlich auf dem Prüfstand. »Für uns ist der Titel nicht nur eine tolle Anerkennung für das, was wir bereits geleistet haben, sondern vielmehr Ansporn, die Weltmarktführerschaft durch ambitionierte Leistungen und zufriedene Kunden zu verteidigen – und das gerne auch 2018 und darüber hinaus«, betont Rainer Auerbacher als Leiter Vertrieb International bei Goldhofer. § 2/2017


Mir gefällt das bauMAGAZIN…

Das auflagensta

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Baumaschinen

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MAGAZIN 11/2016

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Dezember 2016 – Januar

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Markus Müller Inhaber Markus Müller Baumaschinentechnik Bad Reichenhall

MAGAZIN 12/201 6 – 1/2017

IM BLICKPUNK T

Liebherr: Eine Weltpremiere und ein Blick in die Zukunft

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Baumaschinen | Baugeräte Baufahrzeuge

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»Rückblick 2016 – Ausblick 2017«

SBM Verlag GmbH Hermann-von-Barth-Straße 2 87435 Kempten Tel. +49 (0) 8 31/5 22 04-0 Fax +49 (0) 8 31/5 22 04-50 E-Mail: info@sbm-verlag.de www.sbm-verlag.de

IM BLICKPUNK T Bell Equipment: Mit dem neuen im Steinbruch B60 E punkten GEWI NNUNG SBM Processing: Warum Mineral die Eireiner GmbH setzt SONDERTHE auf MFL-Brecher MA »MIETE« Klickrent: Die Baumaschinenmie Zukunft der te ist digital OEM Hatz: Leises Kraftp aket

»...weil es mir als Spezialisten für Anbaugeräte sowie Laufwerks- und Verschleißtechnik immer einen guten Überblick über Neuheiten im Bereich Baumaschinen gibt, den ich dann zum Nutzen meiner Kunden in meine Beratungen einfließen lassen kann.«

www.baumagazin.eu


IIIIIIIIIIIII Aktuelles

Pirtek Deutschland feiert 20-jähriges Jubiläum – Gründer Bernd Weber geht in den Ruhestand

O SWECON – Das östlich von

O PIRTEK – Ende 1996 ließ Bernd Weber die

Hamburg gelegene Siek wird neuer Standort von Swecon Baumaschinen. Der Händler und Importeur für Baumaschinen von Volvo CE bezieht dort ein neues, größeres Gebäude auf einem 7 000 m² großen Grundstück.

Pirtek Deutschland als Franchisesystem ins Gewerberegister der Stadt Köln eintragen. Damit fiel der Startschuss für die Erfolgsgeschichte des Unternehmens, das heute – 20 Jahre später – den Markt für Hydraulikschlauchservices auch grundlegend verändert hat.

PIRTEK (2)

Historisches Bild: 1997 vor der ersten Firmenzentrale am Maarweg in Köln-Braunsfeld. terbreitete Weber den Vorschlag, Pirtek in Deutschland auf den Markt zu bringen. Aller Anfang war schwer, für Pirtek gleich doppelt: So waren damals weder Franchisesysteme bekannt und noch weniger war Service als Kostenfaktor in Deutschland akzeptiert. Kein Hydraulikschlauchservice damals hatte je einen Schlauch einoder ausgebaut, alle verkauften lediglich ihre Produkte in stationären Werkstätten. »Die sahen da Gewährleistungsprobleme, die es ja tatsächlich auch gibt, und haben ihre Produkte deshalb nur verkauft, aber den Rest dem Kunden überlassen«, erinnert sich Weber. Sitz der Pirtek-Franchisezentrale wurde Köln. »Köln ist ein optimales Mischgebiet für Pirtek, hier hat man Industrie, vor allem Zulieferindustrie, aber man hat auch Bau und Transport. Somit stellt die Stadt ein repräsentatives Gebiet dar für alles, was man deutschlandweit an Kunden antrifft. Wenn Pirtek in Köln funktioniert, funktioniert es überall«, begründet Weber die damalige Standortwahl.

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Eine Ära geht zu Ende: Gründer Bernd Weber (re.) schied zum Januar aus dem Unternehmen aus und hat die Geschäftsführung an Michael Thiehofe übergeben. Es kostete Pirtek in der Bau-Branche viel Überzeugungsarbeit und Geduld, die Kunden davon zu überzeugen, dass nicht nur ein Produkt an sich, sondern auch guter und schneller Service wichtig sind. 20 Jahre später hat Pirtek mit 69 Centern und ca. 270 mobilen Fahrzeugen ein flächendeckendes Servicenetz in Deutschland etabliert und garantiert Reaktionszeiten von maximal einer Stunde im Falle von Hydraulikschlauchdefekten. Moderne Technik und Software, eine ausgeklügelte Logistik und nicht zuletzt die Aufgabenteilung des Franchisesystems in eine Zentrale und lokale, selbstständige Franchisepartner gewährleisten die Entwicklung und den Erfolg des Unternehmens. Eine Ära geht zu Ende Das Jubiläum feierte Pirtek Deutschland Ende letzten Jahres mit einem lachenden und einem weinenden Auge: Zum einen hat Pirtek mit seiner flächendeckenden Präsenz an stationären und mobilen Werkstätten den Marktführer für Hydraulikschlauchservices mittlerweile eingeholt und freut sich über seine Erfolgsgeschichte. Pirtek hat den Servicemarkt in der Branche grundlegend verändert. Selbst kleinere lokale Hydraulikschlauchservices verfügen mittlerweile über mobile Werkstätten. Zum Jubiläum schied aber auch Gründer Bernd Weber aus dem Unternehmen aus. Er hat Pirtek in Deutschland nicht nur gegründet, sondern über zwei Jahrzehnte hinweg geprägt. Alle derzeit aktiven Franchisepartner holte er ins System und mit ihnen gemeinsam knüpfte er einen starken Verbund. Zum Januar ging Weber in den Ruhestand und überlässt die Geschäftsführung Michael Thiehofe. Der in Bottrop heimische Industrieanlagenfachwirt begleitet Weber bereits seit mehr als zwei § Jahren als Geschäftsführer.

Die Pirtek-Flotte für das Ruhrgebiet im Jahr 2014.

SWECON BAUMASCHINEN

ie eigentliche Geschäftsidee stammt aus Australien: Dort hatten zwei Geschäftsfreunde 1979 den Einfall, einen schnellen Liefer- und Austauschservice für Hydraulikschläuche zu etablieren. Sie gründeten ein Unternehmen mit dem Namen Pirtek – abgeleitet von Pirelli Technologies. Diplom-Ingenieur Bernd Weber lernte das schnell wachsende Pirtek Australien in den Jahren 1987 bis 1992 erstmals kennen. Als Export-Vertriebsleiter für Hydraulikkomponenten bei der Firma Voss in Wipperfürth hatte er dorthin Kontakte geknüpft und Pirtek als Kunden für seinen damaligen Arbeitgeber gewonnen. Viele der damals rund 45 australischen Center besuchte Weber persönlich und lernte nicht nur das Unternehmen und seine Funktionsweise, sondern auch die beiden Gründer Wally Davey und Peter Duncan kennen. Duncan war es, der sich 1996 an Weber erinnerte, als ein Geschäftsführer und Franchisegeber für die neu zu gründende Pirtek Deutschland gesucht wurde. Er un-

SEBASTIAN VAN DEN AKKER

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Swecon bezieht neuen Standort bei Hamburg

»Wir streben mit dem neuen Standort eine optimale Erschließung des Raumes Hamburg und der Region Schleswig-Holstein an. Hier haben wir umfassendes Potenzial für weiteres Wachstum in unserem nördlichen Vertriebsgebiet identifiziert, sodass wir uns freuen, mit dem neuen Standort künftig noch schneller und effektiver für unsere Kunden arbeiten zu können. Das Highlight des Gebäudes ist unsere 1000 m2 große Werkstatthalle. Dort verfügen wir über vier Reparaturkammern, sodass bis zu zehn Maschinen jeglicher Größe gleichzeitig gewartet und repariert werden können«, berichtet SweconGeschäftsführer Falk Bösche. Die Verkehrsanbindung des neuen Standorts erfolgt über die Autobahnen A1, A20, A21 und A24. In puncto Ersatzteilverfügbarkeit soll der neue Stützpunkt auch Maßstäbe setzen, müssen doch heute Teile schneller verfügbar sein als früher, sodass auch größere Lagerkapazitäten benötigt werden. Dies geschieht im Lager des VolvoHändlers mit einem modernen Liftsystem. Im Ersatzteillager steht ein Paternoster-Lagersystem zur Verfügung, das auf engstem Raum umfassende Lagerkapazität für Kleinteile bietet. »Unser Lagerlift ist mit 10 m Höhe der größte unseres Unternehmens und ermöglicht eine perfekte Auslastung des vorhandenen Stauraumes«, berichtet Kundendienstleiter Michael Hinrichs. § 2/2017


IIIIIIIIIIIII

Tecklenborg in Polkenberg wird Händler für Hydrema O HYDREMA – Hydrema ist jetzt in den Gebieten Nord- und OstSachsen mit den Städten Leipzig und Dresden, im südlichen Brandenburg mit Cottbus und Finsterwalde, sowie im südöstlichen Sachsen-Anhalt mit den Städten Wittenberg, Halle, Eisleben und Weißenfels neu durch Tecklenborg in Polkenberg vertreten.

er geschäftsführende Tecklenborg-Gesellschafter Stefan Rißel hat sein Unternehmen in den letzten Jahren mit einem Produktwechsel neu aufgestellt. »Wir haben uns mit unserem Hauptlieferanten Hyundai neu positioniert und auch das interessante Geschäft mit Sennebogen weiter intensiviert. Hydrema bildet mit seinen innovativen City-Baggern und der Dumper-Linie eine ideale weitere Ergänzung unseres Produktportfolios. Auch die Zweiwegetechnik ist für uns sehr interessant, denn hier haben wir noch aus früheren Zeiten einen guten Kundenkontakt. Schon im Vorfeld haben wir den Markt für Hydrema sondiert und zahlreiche Kunden haben uns ihr Interesse bekundet. Hydrema bietet mit seinen Produkten zahlreiche Alleinstellungsmerkmale, die sich als entscheidender Wettbewerbsvorteil nicht nur für uns, sondern vor allem auch in der Anwendung für den Kunden als entscheidend darstellen werden«, so Rißel. Der Südwesten von Sachsen wird weiterhin von den Hydrema-Händlern Kari-Baumaschinen und PIC-Baumaschinen bearbeitet. »Gerade in den großen Städten wie Dresden, Leipzig, Halle und Cottbus, wo es oft eng zugeht, waren wir in den letzten Jahren nicht vertreten. Aber auch im Forsteinsatz

HYDREMA

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Auf die gemeinsame Zusammenarbeit freuen sich René Feldmeier (Regionaler Verkaufsleiter Hydrema), Martin Werthenbach (Vertriebsleiter Deutschland Hydrema), Stefan Rißel (Geschäftsführender Gesellschafter Tecklenborg) und Mario Haun (Servicechef Deutschland Hydrema; v. li. n. re.). wird unser MX-City-Bagger zunehmend gerne von Kunden eingesetzt, da er auch hier seine besonderen Eigenschaften ideal zur Geltung bringt. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Tecklenborg und besonders darüber, dass wir jetzt auch die Kunden in dieser Region erreichen können. Es gibt nicht mehr viele freie Gebiete, die wir noch besetzten wollen, aber in jedem Fall wollen wir immer die beste Lösung für unsere Kunden und das ist nun in Sachsen erreicht«, stellt Hydrema-Vertriebsleiter Martin Werthen§ bach fest.

Industriepartner im Fokus beim Profi-Treff der EVB BauPunkt

O EVB BAUPUNKT – Beim Profi-Treff Handel der EVB BauPunkt

Eberle informierte beim Profi-Treff unter anderem über das neue Infoportal der Verbundgruppe. Seit einem guten halben Jahr steht die Online-Plattform jedem Gesellschafter kostenlos zur Verfügung. Inzwischen haben dort über 210 Lieferanten mehr als 2000 Kataloge und fast 180 Videos mit Produktinfos und Tutorials platziert. Das Infoportal verzeichnet etwa 5000 Aufrufe pro Monat und ist dank Responsive Design auch auf Smartphone und Tablet bequem nutzbar. Der EVB BauPunkt-Geschäftsführer sensibilisierte seine Zuhörer zudem für den wachsenden Online-Markt, denn EVB BauPunkt-Geschäftsführer auch vor der Baubranche werde die Steffen Eberle würdigte beim ProfiDigitalisierung nicht haltmachen. Als Treff insbesondere die enge PartnerBeispiel nannte Eberle die HoloLens von schaft mit den Vertragslieferanten. Microsoft. Die neue Augmented-RealityBrille ermöglicht interaktive 3-D-Projektionen. Mit ihrer Hilfe kann sich bei der Reparatur oder Instandsetzung von Baumaschinen ein Spezialist von jedem Punkt der Welt aus zuschalten und dem Techniker vor Ort quasi die Hand führen. Mit dem Weckruf »Raus aus der Komfortzone!« appellierte auch Carsten Ackermann, Leiter der EVB BauPunkt Abteilung IT & E-Business, an die Gesellschafter,

2/2017

EVB BAUPUNKT

standen kürzlich die Industriepartner der Kooperation im Blickfeld. Geschäftsführer Steffen Eberle würdigte bei der dreitägigen Veranstaltung im Oberhausener NH-Hotel insbesondere die mit den Vertragslieferanten gelebte, enge Partnerschaft. EVB BauPunkt versteht sich als verlängerter Arm der Industrie.

Beim Profi-Treff der EVB BauPunkt in Oberhausen standen die Themen LieferantenManagement und Digitalisierung im Mittelpunkt. sich der Digitalisierung nicht zu verschließen. »Es ist falsch zu glauben, dass dieses Thema nur andere betrifft«, verwies er darauf, dass selbst ein Macher wie Gottlieb Daimler die Entwicklung falsch eingeschätzt hatte. »Die weltweite Nachfrage nach Kraftfahrzeugen wird aus Mangel an Chauffeuren eine Million nicht überschreiten«, war er überzeugt – und irrte. Durch das rasche Voranschreiten der Digitalisierung verändern sich zwangsläufig auch die Kaufprozesse. Allein in Europa gibt es derzeit 373 digitale Marktplätze. »Gleichwohl darf man den Online- und Offline-Handel nicht als Konkurrenz sehen«, verdeutlichte Ackermann. Es gehe vielmehr darum, als stationärer Händler die besonderen Stärken, wie den eigenen Service, auszuspielen und dennoch von den Chancen der Digitalisierung zu profitieren. Von einem erfolgreichen Start des neuen Lieferantenmanagements sprach Manfred Trumpp, Einkaufsleiter der EVB BauPunkt. In Kooperation mit der Industrie wurde inzwischen für jeden Top-30-Partner eine »Balance Score Card« erarbeitet, die künftig als fundierte Grundlage für die Zusammenarbeit dient. Im Rahmen der Gesellschafterversammlung 2017 soll zudem als Anerkennung für eine erfolgreiche Partnerschaft zum ersten Mal ein Lieferanten-Award verliehen werden. §

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Über 20 Jahre bewährte Motorenbaureihe »500« aus Mannheim O DAIMLER – Die Aggregate der Baureihe »500« aus dem MercedesBenz-Werk in Mannheim werden seit ihrem Produktionsstart im Jahr 1995 im Bau 111 des Standortes gefertigt. Ein ganz besonderer Mercedes-Benz-Actros der bewährten Baureihe aus der Wörther Produktion wurde nun an die russische Speditionsfirma KonTrans übergeben: Sein Herz – ein V6-Dieselmotor – ist das einmillionste Aggregat der Baureihe »500«, das in Mannheim produziert wurde.

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er rubinrote Lkw, eine dreiachsige Sattelzugmaschine mit der Bezeichnung 2544 LS 6X2, wird künftig in Osteuropa unterwegs sein und Lebensmittel transportie-

ren. Gerald Jank, Leiter MercedesBenz-Werk Wörth, überreichte den symbolischen Fahrzeugschlüssel an Michail Proskurnikov, CEO KonTrans, im Kundencenter des Merce-

des-Benz-Werkes Wörth. »Wir freuen uns, dass sich unsere Partnerschaft mit KonTrans so positiv entwickelt. Das spricht für die hohe Qualität, die unsere Fahrzeuge und Aggregate aus den Mercedes-BenzProduktionsstandorten Wörth und Mannheim vorweisen können und zeigt: Die konsequente Ausrichtung auf die Bedürfnisse unserer Kunden zahlt sich aus«, so Jank bei der Fahrzeugübergabe. »Mit der Übergabe unseres Actros bringen wir den einmillionsten Dieselmotor der Baureihe 500 aus dem Mercedes-Benz Werk Mannheim auf die Straße – ein weiterer Meilenstein der Erfolgsstory von Mercedes-Benz Lkw.« §

DAIMLER

IIIIIIIIIIIII Aktuelles

Gerald Jank, Leiter Mercedes-Benz-Werk Wörth (re), überreicht den symbolischen Fahrzeugschlüssel des Mercedes-BenzActros an KonTrans-CEO Michail Proskurnikov. Die Sattelzugmaschine wird vom einmillionsten Motor der Baureihe 500 aus dem Mercedes-Benz-Werk Mannheim angetrieben.

Die Firma Seemann feiert ihr 50-jähriges Bestehen als Baumaschinenhändler

O BUNDESFACHABTEILUNG LEITUNGSBAU – Die Sicherung der

O ATLAS WEYHAUSEN – Die Firma Seemann aus Ostrhauderfehn

Investitionen im Leitungsbau und der Bürokratieabbau bei der Auftragsvergabe waren 2016 zwei der zentralen Themen, bei denen sich die Bundesfachabteilung Leitungsbau (BFA LTB) im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) für die Belange der auf den Leitungsbau spezialisierten Bauindustrieunternehmen stark gemacht hat.

in Ostfriesland feierte jüngst einen runden Geburtstag: Im Jahre 1966 hatte sich Werner Seemann Senior zunächst als AtlasVertriebspartner selbstständig gemacht.

ATLAS WEYHAUSEN

BUNDESFACHABTEILUNG LEITUNGSBAU

Delegiertenversammlung der Bundesfachabteilung Leitungsbau wählt Vorstand

Auf der Delegiertenversammlung der Bundesfachabteilung Leitungsbau: Dr. rer. pol. Detlef Lupp, Dipl.-Ing. Ernst Schaffarzyk, Dipl.-Ing. Wolfgang Frey, Dipl.-Ing. Gunnar Hunold, Dipl.-Ing. Andreas Burger, Dipl.-Ing. Karl Jelinski, Dipl.-Ing. Thomas Wenzel, Dipl.-Ing. (FH) Ewald Weber und Dipl.-Ing. (FH) Slobodan Bozinovski (v. li. n. re.).

Firmengründer Werner Seemann (li.) nimmt die Glückwünsche von AtlasWeyhausen-Vorstand Helmut Lorch und Vertriebsleiter Bernd Vienenkötter entgegen. Seit 1999 sind auch die beiden Söhne des Firmengründers, Werner und Jens Seemann, im Unternehmen tätig.

Die BFA LTB vertritt als bundesweite politische Spartenvertretung die Interessen der deutschen Leitungsbauer. Deren Delegierte aus den Landes- und regionalen Fachabteilungen Berlin-Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen/ Bremen, Nord (Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg/Schleswig-Holstein), Bayern, Baden-Württemberg sowie Sachsen/Sachsen-Anhalt trafen sich im November zur alljährlichen Mitgliederversammlung. Dort standen neben Investitionssicherung und Bürokratieabbau weitere branchenrelevante Themen wie die Entsorgung von Abfällen auf der Baustelle und die Auseinandersetzung mit dem technischen Regelwerk auf der Agenda. Zudem hatten die Delegierten aus den Fachabteilungen Leitungsbau den Vorstand neu zu wählen: Hierbei wurden der Vorstandsvorsitzende Dipl.-Ing. Andreas Burger (Sax + Klee, LFA LTB Baden-Württemberg) sowie sein Stellvertreter Dipl.-Ing. Thomas Wenzel (Vorpommersche Tief- und Kulturbau, RFA LTB Nord) in ihren Ämtern bestätigt. Zudem wurde Dipl.-Ing. Gunnar Hunold (Rudolf Feickert, LFA LTB Sachsen/Sachsen-Anhalt) zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Hunold folgt dem bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden Dipl.-Ing. Günter Hüttner, der für eine Wahl nicht mehr zur Verfügung stand. Dipl.-Ing. (FH) Ewald Weber (Franz Kassecker, LFA LTB Bayern) und Dipl.-Ing. Karl Jelinski (Leonhard Weiss Bauunternehmung, LFA LTB Baden-Württemberg) wurden als Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bestätigt. §

Seit Mitte der 1960er-Jahre ist Werner Seemann sen. mit dem Namen Atlas Weyhausen verbunden: Damals übernahm er eine selbstständige Handelsvertretung für die F. Weyhausen Maschinenfabrik unter dem Namen Atlas Verkaufsbüro Werner Seemann und vertrieb deren Absetzkipper, Kippaufbauten und Hebebühnen sowie Geräte für den landwirtschaftlichen Bedarf. Als die F. Weyhausen Maschinenfabrik in Wildeshausen ein neues Werk zur Produktion von Radladern eröffnete, übernahm Seemann auch deren Vertrieb. Seemann wuchs und ein größeres Firmengelände wurde notwendig und mit Werkstatt-, Lager- und Bürogebäuden in Idafehn eingeweiht. Um auch im Service den erweiterten Anforderungen gerecht zu werden, wurde eine Niederlassung in Osnabrück eröffnet. Dem weiteren Wachstum in den 1980er-Jahren Rechnung tragend, folgte ein weiterer Umzug von Idafehn auf ein größeres Firmengelände in Ostrhauderfehna. In den 1990er-Jahren expandierte das Unternehmen weiter und die Produktpalette wurde um Minisowie Midibagger erweitert. Im neuen Jahrtausend eröffnete eine dritte Niederlassung in Ganderkesee, das Verkaufsgebiet wuchs um den Großraum Bremen/ Delmenhorst/Diepholz. Raupenbagger und Radlader der Marken Doosan bzw. Bobcat (siehe auch Seite 24) wurden zusätzlich ins Programm aufgenommen. Ende 2005 zog die Niederlassung Bremen auf ein eigenes Gelände in Ganderkesee um und 2007 schließlich wurde aus Atlas Seemann einfach Seemann. §

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Geothermie-Messe »Geotherm« will Impulse setzen

Messen, Seminare und Termine 10. Fachtagung »Elektrische Ausrüstung von Kranen« in München

O 20./21. FEBRUAR – Bei modernen Krananlagen hat die

O 15./16. FEBRUAR – Die Geothermie-Branche trifft sich Mitte

elektrische Steuerung einen immer größer werdenden Einfluss auf den sicheren Betrieb und bietet zusätzlich viele Möglichkeiten, den Betriebsablauf zu optimieren. Die 10. Fachtagung »Elektrische Ausrüstung von Kranen« findet unter der Leitung von Dipl.-Ing. Jürgen Koop im Februar in München im Hotel »Maritim« statt.

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In der Veranstaltung werden die Bestimmungen europäischer Richtlinien und sicherheitsgerichtete Betrachtungen zu Kransteuerungen unter Berücksichtigung der EN 60204-32 sowie EN ISO 13849-1 und anderer EU-Normen behandelt. Die Teilnehmer lernen anhand von Beispielen aus der Praxis den Umgang mit den neuen Vorschriften und erhalten wichtige Informationen zur Konstruktion und Entwicklung von Krananlagen. Referenten aus der Praxis von Firmen wie Liebherr, Tecsis, Lehren Regelungstechnik, Haake Technik, J. D. Neuhaus oder auch BGETM diskutieren mit den Besuchern aktuelle Fragestellungen. Zentrale Themen der Veranstaltung sind: - EG-Richtlinien (Maschinenrichtlinie 2006/42/EG (alt 98/37/EG + 89/392/EWG) - Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU (alt 2006/95/EG + 73/23/EWG) - EMV-Richtlinie 2014/30/EU (alt 2004/108/EG + 89/336/EWG) - Lärmrichtlinie 2000/14/EG (neu 2005/88/ EG) und Ex-Schutzrichtlinie 2014/34/EU (alt 94/9/EG)) – Bedeutung von EN-Normen - Sicherheitstechnische Betrachtungen bei Steuerungen von Kranen – von der EN 954-1 zur EN ISO 13849-1 – neue Bestimmungen zur EN ISO 13849-1:2015 - Sicherheitsgerichtete Betrachtungen zu Kransteuerungen unter Berücksichtigung der EN 60204-32 sowie EN 954-1 und EN ISO 13849-1 - Stand der Überarbeitung IEC 60204-32 – Funksteuerung bei druckluftangetriebenen Hebezeugen (auch für Ex-Anwendung) - Schlüsseltransfersysteme für z. B. Automatikkrananlagen - Modulare Automatisierungssysteme für Industriekrane – moderne Antriebskomponenten - Zertifizierte Sicherheit mit der ELMS1-Überlastsicherung - Sicherheitsgerichtete Ausführung einer Pendeldämpfung - Krane sicher steuern mittels Funksteuerung – Assistenzsysteme wie Kameraunterstützung Weitere Informationen zur Fachtagung (Fortbildung im Sinne des § 5(3) des Arbeitssicherheitsgesetzes) unter www.hdt-essen.de/W-H020-02-766-7. §

Februar zum elften Mal auf Europas größter Fachmesse Geotherm in Offenburg. Dabei entfaltet die Fachmesse in Kombination mit zwei parallel laufenden Kongressen ein nationales sowie internationales Kontaktnetzwerk. Bereits bei der vergangenen Veranstaltung wurden 3 500 Besucher aus 44 Nationen registriert.

ie oberflächennahe und die Tiefengeothermie werden dabei gleichermaßen in der Fachmesse sowie dem Kongress abgebildet. In rund 40 Vorträgen werden aktuelle Themen und Fragestellungen der Branche diskutiert. So werden Untersuchungen zu Grenzabständen von Erdwärmesonden sowie die Geothermiemesstechnik 4.0 für den Neubau, Dauerbetrieb und Rückbau erörtert, Vergleiche der Leistungsfähigkeit verschiedener Erdwärmesonden gezogen, zahlreiche Best-Practice-Beispiele vorgestellt sowie die analytische Modellierung und thermische Nutzung des Untergrunds im urbanen Raum betrachtet. Im Bereich der Tiefengeothermie wird neben Best-Practice-Vorträgen ein Streifzug durch Europa sowie Lateinamerika vollzogen. Darüber hinaus werden Optimierungen in der Bohrtechnik sowie die gezielte Nutzung von Störungszonen dargestellt. Das Potenzial der geothermischen Wärmeversorgung für Großstädte wird anhand der Stadt München verdeutlicht und es wird ein Vergleich über unterschiedliche Geothermiekraftwerke vollzogen. Einen Einblick erhalten die Kongressteilnehmer auch in die Erfahrungen bei der Entwicklung des Tiefengeothermieprojekts Trebur im hessischen Teil des Oberrheingrabens. Der Kongress führt bis hin zur technisch-wirtschaftlichen Auswertung von Geothermieprojekten unter der Berücksichtigung der Risiken.

Fortbildungs-Zertifizierung Am Vortag der Messe (14. Februar) veranstaltet der Bundesverband Wärmepumpe sein Praxisforum Erdwärme bei der Messe Offenburg. Die Teilnehmer des Praxisforums erhalten Teilnahmezertifikate, die als Fortbildungsnachweis gemäß DVGW W120-2 für den Bereich der oberflächennahen Geothermie verwendet werden können. Das Programm der Geotherm wird in diesem Jahr zudem durch ein Lateinamerika Symposium am Vortag ergänzt § (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 11/2016, Seite 132).

Die Samoter in Verona feiert Jubiläum – weitere Firmen stellen aus

O 22. BIS 25. FEBRUAR – Die italienische Baumaschinenbranche

liegt wieder im Plus: Im Zeitraum von Januar bis September 2016 lag der italienische Export von Baumaschinen bei 1,86 Mrd. Euro (+ 0,8 %), der Import bei 580 Mio. Euro (+ 26,3 %). Gute Rahmenbedingungen also für die bereits 30. Ausgabe der Samoter, die in Verona vom 22. bis zum 25. Februar, zusammen mit der Asphaltica und der Transpotec Logitec, stattfinden wird.

Neben bereits länger gebuchten Ausstellern wie CASE Construction Equipment, Hyundai, Kobelco, Komatsu, Eurocomach-Sampierana, Ihimer, Kubota, Takeuchi und Yanmar haben inzwischen auch Doosen-Bobcat, Hidromek, Mecalac und VF Venieri ihre Teilnahme an der Messe bestätigt. Zehn Ausstellungshallen sowie zahlreiche Außenbereiche sind auf dem Messegelände von Verona bereits belegt. In Europa ist die Samoter die einzige im Jahr 2017 auf dem Programm stehende B2B-Veranstaltung, die die gesamte Produktionskette der Baubranche mit Erd-

2/2017

und Betonarbeiten, Bohren, Brechen, Heben, Fahrzeuge, Bestandteile, Serviceleistungen sowie Aus- und Weiterbildung des Personals umfasst. Die nächste Samoter-Ausgabe, bei der Technologien und Lösungen zur Vorbeugung und zum Management von Umweltkatastrophen im Vordergrund stehen, findet Ende Februar auf dem Messegelände von Veronafiere zusammen mit der Asphaltica, einer der Straßeninfrastruktur gewidmeten Veranstaltung, auf der u. a. Firmen wie Ammann, Marini und Wirtgen Group ausstellen, und Transpotec Logitec, einer Transport- und Logistik-Veranstaltung der Mailänder Messe, statt. §

107


IIIIIIIIIIIII Messen, Seminare und Termine

Internationale Fachbesucher kommen zur ReTEC 2017 nach Augsburg O 25. BIS 27. APRIL – Die Welt gebrauchter Maschinen und Anlagen trifft sich Ende April in Augsburg. Besuchergruppen aus folgenden Ländern haben sich bereits für die ReTEC 2017 angemeldet: Ägypten, Armenien, China, Indien, Irak, Iran, Marokko, Nigeria, Pakistan, Türkei und der Ukraine. Anfragen von rund einem Dutzend weiteren internationalen Besuchergruppen liegen vor.

V

or allem in Schwellen- und Entwicklungsländern sind gebrauchte Maschinen unerlässlich, um die technische Entwicklung voranzutreiben. Das Interesse an der internationalen Fachmesse für Gebrauchtmaschinen und -anlagen sei daher groß, wie ReTEC-Projektleiter Henning Könicke betont. Augsburg eigne sich gut als Standort für die internationale Fachmesse: »Wir von der AFAG Messen und

Ausstellungen GmbH organisieren bereits einige internationale Messen, wie die interlift und die GrindTec in Augsburg, und der Standort bewährt sich jedes Mal aufs Neue. Die Atmosphäre ist persönlich und sympathisch und bietet gute Möglichkeiten zum Networking, neben dem fachlichen Austausch. Die notwendigen Rahmenbedingungen für die ReTEC, wie die Bereitstellung von Hotelkontingenten und Shuttle-

verbindungen zu internationalen Flughäfen, haben wir bereits geschaffen.« Im November präsentierte sich die ReTEC auf der UMEX 2016 im indischen Chennai. Auf der Fachmesse für gebrauchte Maschinen im asiatischen Raum zeigten, so Könicke, die Besucher großes Interesse an der ReTEC 2017 in Augsburg. Die ReTEC wird vom Fachverband des Maschinen- und Werkzeug-Großhandels und EAMTM (European Association of Machine Tool Merchants) unterstützt. In Schwerpunktbereichen stehen Baumaschinen, Flurförderzeuge und Landmaschinen sowie Metallbearbeitungsmaschinen und Werkzeugmaschinen im Blick. Neben Gebrauchtmaschinen präsen-

tiert die ReTEC verschiedene Dienstleistungsunternehmen, die auf Retrofitting, De- und Remontage sowie den Spezialtransport unterschiedlichster Maschinen spezialisiert sind. Somit bietet die ReTEC ein umfassendes Angebot rund um gebrauchte Maschinen und Anlagen.

Verschiedene Branchenmedien nutzen den Treffpunkt auf der ReTEC und beteiligen sich als Partner an der Messe. Die ReTEC findet ab 2017 im jährlichen Wechsel in Augsburg und Essen statt. Der Termin liegt stets im April, zeitgleich zur Hannover Mes§ se.

Auf der Recycling Aktiv und Tiefbau Live 2017 stehen Live-Vorführungen wieder im Vordergrund

O 27. BIS 29. APRIL – Die Karlsruher Messe- und Kongress GmbH

»Diese positive Resonanz bestätigt die Attraktivität des bewährten Messekonzepts, bei dem die realitätsnahen praktischen Vorführungen der Maschinen und Anlagen im Vordergrund stehen. Als neuer Veranstalter freuen wir uns darauf, diese einzigartige Messe am neuen Standort erfolgreich weiterzuentwickeln«, sagt Claudia Nötzelmann, Teamleiterin bei der KMK. Für Patrick Püschel, Geschäftsleiter von Allu Deutschland, ist die Doppelmesse besonders wichtig, weil sie sich an Besucher aus der Tiefbau- und der RecyclingBranche wendet. »Aus diesem Grund sind wir fast von Beginn an regelmäßig als Aussteller auf der Tiefbau Live vertreten. Hier können wir unsere Produkte, deren Technik und Einsatzmöglichkeiten dem interessierten Fachpublikum in der Theorie vorstellen und parallel in regelmäßigen Live-Demos in der Praxis unter Beweis stellen. Mit unserem Portfolio sprechen wir aber nicht nur den Tief-, Erd- und Straßenbau an. Unsere Separatoren eigenen sich ebenso für den Einsatz im Recycling. Bereits bei der Entwicklung des ersten Schaufelseparators vor mehr als 30 Jahren standen der Umweltschutz und damit die Schonung unserer Ressourcen im Vordergrund.« Auf der Tiefbau Live will Allu Neuerungen wie die neuen Stabilisierungswellen mit wechselbaren Schlegeln vorstellen. Andreas Velten, Direktor bei MOBA Mobile Automatisierung, weiß auf der Tiefbau Live den regionalen Schwerpunkt zu schätzen, um mit Bauunternehmen aus dem Südwesten Deutschlands ins Gespräch zu kommen. Darüber hinaus begeistert ihn die verbesserte Möglichkeit, die Baumaschinenassistenz- und -automationssysteme am neuen Standort vorführen zu können. »Die Messe ist bekannt für ihre Praxisnähe und bietet mit dem diesjährigen 63000 m2 großen Außengelände der Karlsruher Messe die optimale Fläche für eindrucksvolle Live-Demonstrationen.« Alle interessierten Maschinenführer bekämen so einen praxisbezogenen Einblick in die zahlreichen Möglichkeiten der MOBA-Technologien. Vielen Bauunternehmen falle es leichter, den Nutzen einer Bagger- oder Raupensteuerung zu erkennen, wenn er damit mal Erdreich bewegen könne. Material bewegt auch MTS Maschinentechnik Schrode. Das Unternehmen aus dem schwäbischen Hayingen gilt als ein Innovationsführer für vollhydraulische Anbau-

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MICHAEL WULF

(KMK) meldet als Veranstalter der Demo-Doppelmesse Recycling Aktiv und Tiefbau Live 2017 rund ein Vierteljahr vor Messestart am neuen Standort eine nahezu vollständige Belegung.

Exakt 12 470 Besucher sorgten im Juni 2015 bei der dritten Auflage der Doppelmesse Recycling Aktiv – Tiefbau Live auf dem Baden-Airpark für einen Rekord. verdichter und Bodenverbesserung. Außerdem hat MTS sich auf Automatisierungsstrategien im Tiefbau spezialisiert, um Effizienz und Wirtschaftlichkeit von Arbeitsabläufen auf Baustellen zu optimieren. »Gerade im Süden Deutschlands ist die Digitalisierung der Baustelle bereits sehr stark vorangeschritten«, so Geschäftsführer Rainer Schrode. MTS bietet Kunden dabei eine »Werkzeugkiste« für die Umsetzung der digitalen Baustelle: von Bearbeitung von Bauplänen, über Bauausführung, 3D-Maschinensteuerung und Absteckung bis hin zu Aufmaß und Abrechnung. Berücksichtigt wird der gesamte Bauprozess. Die Wacker-Neuson-Gruppe zeigt ihre Produkte in Aktion: Thomas Knapp, Vertriebsleiter Region Südwest bei Wacker Neuson Deutschland: »Wir sind davon überzeugt, dass erst das Live-Erlebnis den Besuchern ein Gefühl für die Leistung und Bedienerfreundlichkeit unserer Maschinen und Geräte gibt – und genau das macht die Messe aus. Auf der Tiefbau Live sprechen wir unsere Kernzielgruppen an, das sind Bauunternehmer aus dem Hoch-, Straßen- und Tiefbau, sowie Gartenund Landschaftsbauer und Kommunen. Auf ihre Bedürfnisse sind unsere Produkte ausgelegt.« Karl Friedrich Hauri, Geschäftsführer der zur Unternehmensgruppe gehörenden Kramer-Werke, ergänzt: »Auch wir werden wieder auf der Tiefbau Live vertreten sein. Die Messebesucher können sich bei praktischen Vorführungen ein Bild von unseren innovativen Maschinen machen und sich von der Kundennähe unserer Produkte überzeugen – aus der Praxis für die Praxis und das bereits seit mehr als 90 Jahren.« §

2/2017


Auf einen Blick

Redaktionsverzeichnis

Firma

Seite Ort

A A.f.B. Verschleißteile und Zubehör Aebi Schmidt Deutschland GmbH Allison Transmission Europe B.V. Ammann Verdichtung GmbH ASH – Aebi Schmidt Holding AG Atlas Copco MCT GmbH Atlas Weyhausen GmbH AVANT TECNO Deutschland GmbH B BEKOTrucks GmbH bema GmbH Maschinenfabrik Bergmann Maschinenbau GmbH & Co. KG BesiCon GmbH Beyer Mietservice KG Bobcat Bensheim GmbH BRIDGESTONE Deutschland GmbH Briggs & Stratton Germany GmbH Brock Kehrtechnik GmbH BU Power Systems GmbH & Co. KG Bucher Municipal C Canginibenne s.r.l. CEMEX Deutschland AG Chicago Pneumatic Construction Equipment CLEANline Reinigungstechnik GmbH & Co. KG CNH Industrial Baumaschinen GmbH Continental AG D Daimler AG Daimler AG De Bondt Fahrzeugaufbauten DLL – De Lage Landen Leasing GmbH Deutsche Leasing AG Dolezych GmbH & Co. KG

16 50 14 41 18 10, 76 106 23 98 35 66 68 96 24 15 16 18 15 52 72 47 75 53 20 18 52 19, 106 94 16 14 98

Kulmbach St. Blasien Sliedrecht Hennef (Sieg) Zürich Essen Wildeshausen Eppertshausen Vaihingen an der Enz Voltlage Meppen Bad Berleburg Roth Bensheim Bad Homburg Viernheim Witten Ibbenbüren Wernberg- Köblitz Sarsina Rüdersdorf Essen Siegbach Berlin Hannover Wörth am Rhein Stuttgart Hamm Düsseldorf Bad Homburg Dortmund

@

www

info@afb-kulmbach.de carmen.heising@aebi-schmidt.com miranda.jansen@allisontransmission.com christine.eckle@ammann-group.com silvia.knorr@aebi-schmidt.com anja.wiehoff@de.atlascopco.com holger.wagner@f-weyhausen.de thomas.sterkel@avanttecno.de info@beko-trucks.com meiners@kehrmaschine.de s.hagen@bergmann-mb.de info@besicon-blb.de I.weschpfennig@beyer-mietservice.de silke.held@doosan.com alexandra.kimmich@bridgestone.eu holzhueter.thomas@basco.com loeffelsend@brock-kehrtechnik.de nina.puke@bu-perkins.de info@buchermunicipal.com marketing@canginibenne.com evelin.veit@cemex.com werner.nuemm@cp.com r.burk@cleanline-reinigungstechnik.de katja.winkelmann@cnhind.com annette.rojas@conti.de sonja.schwoebel@daimler.com claws.tohsche@daimler.com fdebondt@fahrzeugaufbauten.info katrin.podewils@dllgroup.com eva.braeuer@deutsche-leasing.com krosta@dolezych.de

afb-kulmbach.de aebi-schmidt.com allisontransmission.com ammann-group.com aebi-schmidt.com atlascopco.com atlas-weycor.de avanttecno.de staplertransporter.de kehrmaschine.de bergmann-mb.de besicon-blb.de beyer-mietservice.de bobcat.de bridgestone.eu briggs.de brock-kehrtechnik.de bu-power-systems.de buchermunicipal.com canginibenne.com cemex.de cp.com cleanline-reinigungstechnik.de cnh.com conti.de mercedes-benz.de daimler.com fahrzeugaufbauten.info delagelanden.com deutsche-leasing.com dolezych.de

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doosan.com engcon.com erkat.de erarental.org evb.de fayat.com faymonville.com presse.fordmedia.eu fuelproof.co.uk geomax-positioning.com gifas.de goldhofer.de hain-solutions.com hdt-essen.de henle-baumaschinentechnik.de hcme.com hs-schoch.de humbaur.com allortech.com huennebeck.de husqvarnacp.de hydrema.com hyundai.eu kiesel.net kobelco-europe.com komatsu-deutschland.de konecranes.de kuhn-baumaschinen.de kuepper-weisser.de layher.com lehnhoff.com liebherr.com liebherr.com Liebherr.com bauwatchbausicherung.de manitou.com mayerschaltechnik.de mbcrusher.com mecalac.com/de messeoffenburg.de afag.de info@veronafire.it

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Baumagazin Februar 2017  

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