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Das auflagenstarke Fachorgan für

Baumaschinen | Baugeräte Baufahrzeuge

Dezember 2016 – Januar 2017

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MAGAZIN 12/2016 – 1/2017

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bauMAGAZIN-Umfrage

»Rückblick 2016 – Ausblick 2017«

IM BLICKPUNKT Bell Equipment: Mit dem neuen B60 E im Steinbruch punkten GEWINNUNG SBM Mineral Processing: Warum die Eireiner GmbH auf MFL-Brecher setzt SONDERTHEMA »MIETE« Klickrent: Die Zukunft der Baumaschinenmiete ist digital OEM Hatz: Leises Kraftpaket


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Vergleich zum FZG-Test (ISO 14635-1) mit FLS 11 gemäß ISO VG 32 und 46 und mit FLS 12 gemäß ISO VG 68. Der Industriegrenzwert liegt bei 10. Im Vergleich zum Grenzwert des OEM-Verschleißtests gemäß Eaton35VQ25 (E-FDGN-TB002-E).


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6 | Editorial 8 | Webasto | Der Motorleerlauf in Pausenzeiten stellt zwar sicher, dass Maschinenkomponenten nicht auskühlen und es in der Fahrerkabine warm bleibt, er sorgt aber auch für höhere Schadstoffemissionen und steigende Wartungskosten. Webasto bietet als Problemlösung eine Engine-Off-Technologie an, deren Einsparpotenzial ein Dissertations-Forschungsprojekt belegt. 10 | Namen und Neuigkeiten | Baubranche aktuell

Im Blickpunkt

14 | Bell Equipment | Mit einer Road-Show stellt Bell seinen knickgelenkten Sechzigtonner B60E im Einsatz vor. In Hartsteinbrüchen kann dabei sein 4x4-Konzept mit Starrkippern sowie konventionellen Großdumpern verglichen werden. »Der Ansatz bei der Entwicklung dieses Fahrzeuges lautete: Eine hohe Tonnage möglichst kostengünstig zu transportieren. Und das exakt macht der Bell B60E«, betont Andreas Reinert, Verkaufs- und Marketingleiter Bell Deutschland.

Rückblick 2016 – Ausblick 2017

18 | Die vom bauMAGAZIN traditionell zum Jahresende befragten Hersteller von Baumaschinen und deren Komponenten sowie von Baugeräten und Baufahrzeugen blicken mehrheitlich auf ein gutes Jahr 2016 zurück und beurteilen die Aussichten für 2017 verhalten optimistisch. So rechnen sie vor allem für Deutschland bzw. Westeuropa und trotz der Krisenherde auf der Welt weiterhin mit stabilen bzw. steigenden Umsatzzahlen.

Gewinnung – Aufbereitung, Brechen und Sieben

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44 | SBM Mineral Processing | Warum die Anton Eireiner GmbH auf Anlagen der Marken MFL und SBM setzt 47 | Rubble Master | Wie das Hybridkonzept bei der RM 100 TWO GO! Schotter in der Halle produziert 49 | DSB Innocrush | Mit der Innocrush 35 Flexibilität und Produktivität erhöhen 51 | Terex Materials Processing | Baureihe Warrior 2100 jetzt mit drei Siebkasten-Ausführungen 54 | Maskin Mekano bei Fuchs Technology Consulting | Bis zu sechs Fraktionen absieben

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56 | Keestrack | Neue Trommelsiebbaureihe »D« 58 | Komptech | Das Trommelsieb Multistar L3 überzeugt auch beim Einsatz im Westen Australiens 59 | Backers | Die neue »grizzlyscreen« erweitert das Sternsieb-Einsatzspektrum 60 | Klöckner Siebtechnik | Familienunternehmen sieht im europaweiten Export großes Potenzial 62 | Kleemann und Benninghoven | Die Prozesseffizienz bei Asphaltmischanlagen steigern helfen 64 | CDE Global | Fast 17 Millionen Tonnen geringerhaltige Feineisenerze aufbereiten 65 | Goudsmit | Abschneider überarbeitet 66 | Flexco | Bandzentriersysteme PT Max Belt Trainer mit besonderer Dreh-Kipp-Bewegung 67 | Currax | Mit dem »Integrated Drive System« ein gesamter Antriebsstrang für Förderbänder 68 | Hyundai Heavy Industries | Kettenbagger HX330 NLC überzeugt bei der »Doggersand«-Gewinnung 70 | Liebherr | Wie Systemtechnik beim 100-t-Bagger R 980 SME für den optimalen Wirkungsgrad sorgt 72 | Komatsu | Mit dem »980E-4« einen neuen Muldenkipper der »Super-Large«-Serie vorgestellt 72 | Liebherr | Gleich vier L 580 XPower-Radlader punkten beim Gewinnungseinsatz im Steinbruch 73 | Sandvik Mining an Rock Technology | Übertagebohrgerät Ranger DX800 mit Funkfernsteuerung 75 | Erkat | Querschneidkopffräse ERC3000 beim Gipsabbau untertage in Frankreich im Einsatz 76 | HS-Schoch | Die »Winterregeneration« im Blick 77 | Rädlinger | Felslöffel präsentieren sich widerstandsfähig und verschleißfest 78 | Ecomeca | Erster Einsatz für die Brecherschaufel direkt vor der BMW-Zentrale in München 79 | Allu | Neue G-Serie für Hochlöffel-Mining-Bagger 80 | Schenck Process | Versandautomation Logiq unterstützt Teamarbeit im Zementwerk 80 | Frutiger Company | Die erste Demucking-Anlage HD-1 Indiens in einer Zinkmine installiert 81 | Mekratronics bei Mekra Lang | Monitorsysteme sorgen für mehr Sicherheit in der Rohstoffindustrie 82 | Hauser Umwelt-Service | Schutzbelüftungssystem für Trucks im Untertageeinsatz optimiert

Abbruchtechnik – Rückbau

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84 | Indurec | Das für die »Ewigkeit« gebaute Mannheimer Postverteilzentrum muss weichen 86 | Max Wild | Beim Abbruch des ehemaligen Zementwerks in Wetzlar 32 Bauwerke rückgebaut 88 | Kiesel | Hitachi-Abbruchbagger KMC520-5BTV von der KETG speziell konfiguriert 90 | Liebherr | Raupenbagger R 918 für Abbrucharbeiten individuell konfektioniert 91 | Hammerglass | Scheiben aus Polykarbonat machen Frontschutzgitter überflüssig 92 | Husqvarna Construction Products | Vier Fenster für einen Banktresor 95 | Darda | Der Brokk 90 ist auch nach 7000 Betriebsstunden ein »zuverlässiger Begleiter« 97 | DMS Technologie | Neue Greifergrößen bis zu einem Baggerdienstgewicht von 22 t entwickelt 98 | Arden Equipment | Integriertes HochdruckSprühsystem bewährt sich im Praxistest 99 | Atlas Copco MCT | Elektronische Einspritzung soll beim Cobra PROi die Leistung erhöhen 100 | MB Crusher | Anbausortiergreifer MB-G900 punktet auch mit leicht erreichbaren Schmierpunkten 101 | Cleanline Reinigungstechnik | Mit dem Cleansweep V-Concept schnell und gründlich reinigen 102 | Peter Barthau | Containerneuheiten

Sonderthema: »Miete – Unternehmensführung«

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104 | Klickrent | Warum die Zukunft der Baumaschinenmiete digital ist 105 | Cramo Group | Ein Leistungsversprechen und eine neue Webplattform 107 | Zeppelin Rental | Maschinen und Geräte künftig schnell und bequem online anmieten 108 | Schlüter | Flexibel mieten an 23 Standorten 109 | DLL | Erfolgreiches Flottenmanagement durch Strukturierung von Leasing- und Mietverträgen 112 | Mewa | Arbeitskleidung von Profis reinigen lassen 113 | CWS-Boco | Sicher und professionell arbeiten in gemieteter Berufsbekleidung 12/2016 – 1/2017


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105 114 | Daimler Financial Services | Flexible Versicherungslösungen und telematikbasierte Abrechnung 116 | Topcon | Interdisziplinäres Modellmanagement

143 | Shell | Mit Tellus S2 MX und Tellus S2 VX stationäre und mobile Hydrauliksysteme optimieren 146 | Wismet | Spezialist für Maschinen- und Fahrzeugfilter

OEM: Maschinen-, Fahrzeug- und Antriebstechnik

Bau- und Nutzfahrzeuge

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117 | Hatz | Vierzylinder-Dieselmotoren 4H50TIC mit Silent Pack 118 | John Deere Power Systems | Der PowerTech-Motor PSS 4.5L überzeugt durch Kompaktheit und Leistungsstärke 119 | Mercedes-Benz | Heavy-Duty-Motoren für den Arocs 120 | Allison Transmission | Vollautomatikgetriebe der Serie 4000 kompensiert geringere Motorenleistung 121 | Sauer Bibus | Hydrostatischer Fahrantrieb für Spezial-Forstschlepper von Bihol 122 | Bosch Rexroth | Vernetzte Mobilhydraulik und -elektronik verbessert das Fahrgefühl im Dynapac Citypaver 124 | Gates | Neuer Riemen für reduzierte Wartungskosten 125 | Argo-Hytos | Hydropneumatische Federung 126 | Gefran | Hochleistungssensoren für die Hydraulik sorgen für Sicherheit und erleichtern die Arbeit 128 | Stauff | Rohrverschraubungsprogramm Stauff Connect »erfüllt die Erwartungen des Marktes« 129 | TE Connectivity | Der neue SmartSeal-Steckverbinder ist die nächste Generation der ECU-Verbindungslösungen 130 | Autec | Neue Sender mit Vierfarbdisplay 130 | Griessbach | Funktionale CAN-Bedienmodule 132 | NBB Controls + Components | Mit PocketEvo eine neue Generation von Tastensendern präsentiert 133 | Mitas | Neuer XtremeU7 mit spezieller Segmentgeometrie 134 | Nokian Heavy Tyres | Das Winterreifen-Portfolio für schwere Radlader erweitert 135 | Bridgestone | Neue Bandag-Runderneuerung vorgestellt 136 | Camso | Neue Kompaktladerreifen SKS 753 und SKS 532 137 | ATG | Neuer Vollgummireifen Galaxy Yardmaster SDS 138 | BKT bei Bohnenkamp | Das Reifensortiment für Stapleranwendungen weiter ausgebaut 139 | Goodyear | Neues Muldenkipper-Reifentrio 140 | Rösler | Reifendruckkontrollsysteme speziell für Baumaschinenreifen 141 | Liqui Moly | Hyper-Reihe erhält Bosch-Rexroth-Freigabe 142 | Elastotec | Sicherheitsventile verbessern Kettenspannung 12/2016 – 1/2017

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148 | Fassi | Mit Sechsfach-Abstützung punkten 149 | Palfinger | Light-Klasse der Hubarbeitsbühnen erweitert 149 | Mercedes-Benz Vans | Auszeichnung für den Vito 150 | KH-Kipper | Dreiseitenkipper-Aufbau W3H im Erdbau 150 | Krampe | Hakenliftanhänger THL 25 L beweist sich beim Einsatz in der Forstindustrie 151 | Dangel bei De Bondt | Allradumbau für Transporter 152 | TomTom Telematics | Container in Echtzeit tracken 153 | Wanko | Durchgängige Telematiklösung 155 | ClimAir | Für mehr Sicherheit und größeren Fahrkomfort

Tipps für Unternehmen

156 | WWS | Wie sich bei Prämien, Gutscheinen oder Geschenken Steuern vermeiden lassen

Rubriken

156 | Impressum 157 | Aktuelles 162 | Messen, Seminare und Termine 165 | Auf einen Blick | Redaktionsverzeichnis 167 | Branchenführer, bauMAGAZIN-Tipp, An- und Verkäufe | Der bauMAGAZIN-Anzeigenmarkt

Beilage

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Mit der ersten Ausgabe des beiliegenden »branchenTREFF« bietet das bauMAGAZIN ein hochwertiges Booklet, das über sein Erscheinungsdatum zum Ende des Jahres hinaus eine Art Wegweiser für professionelle Anwender sein soll. Beispielsweise, wenn der eigene Maschinen- oder Gerätepark erweitert bzw. erneuert werden soll, Dienstleistungen oder spezielle digitale Produkte gesucht sind oder nur die schnelle Info »auf einen Blick« gefragt ist. 2017

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PETRA REGER

Editorial

Die Unwägbarkeiten bleiben groß Es ist schon verblüffend: Eigentlich sind die Vorzeichen gut, schaut man auf die aktuellen Zahlen und auf die Prognosen für 2017. Trotzdem gibt es in der deutschen Baumaschinenindustrie keine Spur von Euphorie. Es scheint so, als ob viele dem Frieden nicht so richtig trauen, wie es so schön heißt. Was auch verständlich ist: Denn selten dürften die Unwägbarkeiten für die Wirtschaft größer gewesen sein.

rexit, Trump, die Regierungskrise in Italien, das billige Geld in den Märkten, dazu die Kriege in Syrien und der Ukraine, der Kampf gegen den Terror und, und… und nicht zu vergessen die anstehenden Wahlen in Deutschland und Frankreich, den mit Abstand größten und wichtigsten Volkswirtschaften in der EU: Jedes dieser Ereignisse hat im Grunde das Potenzial, die Wirtschaft nachhaltig zu erschüttern. Denn wer kann mit Bestimmtheit sagen, wie sich Großbritanniens Abkehr von Europa wirtschaftlich auswirkt oder die gescheiterten Reformbemühungen in Italien, was Donald Trumps Devise »Wir machen Amerika wieder groß« für den Welthandel bedeutet oder ob die Europäische Union nicht doch zerbricht, weil populistische EU-Gegner vermehrt an die Regierung kommen? Unwägbarkeiten aber sind in der Regel Gift für die Wirtschaft. Denn die braucht verlässliche politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen. Vielleicht ist das mit einer der Hauptgründe dafür, weshalb die überwiegende Mehrzahl der Hersteller von Baumaschinen, Baugeräten und Baufahrzeugen sich eher zurückhaltend geäußert hat in der traditionellen Umfrage des bauMAGAZIN zum Jahresende. Von einem »insgesamt erfolgreichen« Geschäftsjahr und einer »positiven Entwicklung« in diesem BaumaJahr sprechen zwar alle, und so ziemlich alle rechnen für 2017 auch mit einem Wachstum bei Absatz und Umsatz. Aber überschäumender Optimismus? Fehlan-

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zeige. Wie die 35 befragten Hersteller die derzeitige Lage einordnen, das können Sie auf den Seiten 18 bis 42 im Themenschwerpunkt »Rückblick 2016 – Ausblick 2017« nachlesen. Und damit nochmals zu den Zahlen: So konstatiert der VDMA-Fachverband Bauund Baustoffmaschinen für die ersten neun Monate dieses Jahres, dass der Absatz von Baumaschinen in Deutschland um 2,2 % über dem Niveau im vergleichbaren Zeitraum des Rekordjahres 2007 liegt, als insgesamt rund 33 000 Maschinen abgesetzt wurden. Auch in anderen großen europäischen Märkten, von Großbritannien abgesehen, rechnet man am Ende dieses Jahres mit zweistelligen Wachstumsraten, wobei Frankreich mit einem Plus von rund 45 % Spitzenreiter wäre. Unterm Strich beurteilt der VDMA-Fachverband die mittel- und langfristige Nachfrage als »eher positiv«, sieht Deutschland mit einem Umsatzplus von mehr als fünf Prozent in diesem Jahr «auf Rekordkurs« und attestiert Europa insgesamt »ein gutes Wachstum«. Was die Bauwirtschaft in Deutschland betrifft, hält die gute Stimmung an. So ist von Januar bis September der Bau von gut 276 000 Wohnungen genehmigt worden. Das ist rund ein Viertel mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres – und so viel wie noch nie in diesem Jahrhundert, so das Statistische Bundesamt. Laut dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) gab es einen Anstieg bei den Auftragseingängen von nominal 15,8 %, lag der Umsatz

in den ersten neun Monaten um 7,9 % über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Positiv dabei ist: Die Entwicklung betrifft alle Sparten – also den Wohnungsbau, den Öffentlichen Bau und den Wirtschaftsbau. Zum Abschluss noch eine kurze Mitteilung in eigener Sache: Mit der ersten Ausgabe des »branchenTREFF« präsentieren wir Ihnen ein 52-seitiges Booklet als eine bewusst zum Jahreswechsel neu konzipierte Sonderveröffentlichung. Sollten Sie dazu oder zu anderen Themen in dieser Ausgabe – die Sie natürlich auch in unserem Online-Portal unter www.baumagazin.eu finden – Anregungen haben oder Wünsche, schreiben Sie uns per E-Mail unter baumagazin@sbm-verlag.de. In diesem Sinne möchte ich mich im Namen des gesamten SBM-Teams zum Ausklang des Jahres für Ihr Interesse am bauMAGAZIN bedanken und wünsche Ihnen und Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für das kommende Jahr 2017.

Michael Wulf Chefredakteur

12/2016 – 1/2017


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Zum Titel L

WEBASTO

Forschungsprojekt an der TU Wien belegt Einsparpotenzial durch Engine-Off-Technologie

WEBASTO

Der Baumaschinenbetrieb ist durch produktionsbedingte Betriebsunterbrechungen gekennzeichnet. In diesen Pausenzeiten lassen Fahrzeugführer ihre Maschinen, insbesondere bei nass-kaltem Wetter, oft im Motorleerlauf, dem sogenannten »Idling«. Sie stellen damit sicher, dass Maschinenkomponenten nicht auskühlen und es in der Fahrerkabine angenehm warm bleibt. »Idling« sorgt jedoch für höhere Schadstoffemissionen, verbraucht unnötig Kraftstoff, erhöht die Wartungskosten und verursacht eine beschleunigte Wertminderung der Baumaschine. Webasto bietet als Problemlösung eine Engine-Off-Technologie an, die dafür sorgt, dass Heiz- oder Kühlsysteme selbst dann funktionieren, wenn der Motor abgeschaltet ist. Ein aktuelles Dissertations-Forschungsprojekt der TU Wien hat jetzt das Einsparpotenzial der Webasto-Technologie erstmals wissenschaftlich nachgewiesen.

Bei einem Radlader mit Engine-Off-Technologie wurde eine Wasser-Standheizung von Webasto nachgerüstet, die für die richtige Kabinentemperatur auch bei niedrigen Außentemperaturen und ausgeschaltetem Motor sorgt. Die Standheizung geht zusammen mit der automatischen Motorabschaltung bedarfsorientiert in Betrieb und setzt aus, sobald der Radlader wieder gestartet wurde. irtschaftlich betrachtet sind die vielen Betriebsstunden im Motorleerlauf für Baumaschinenbetreiber ein wesentlicher Kostenfaktor. Die von Webasto Thermo ausgearbeitete Engine-Off-Technologie macht es möglich, dass auch bei abgeschaltetem Motor die Heiz- oder Kühlsysteme funktionieren. Aufgabenstellung bei der Technologieentwicklung war das Erzielen von Einsparungen für die Maschinenbetreiber – bei gleichzeitiger Sicherstellung größtmöglichem Nutzerkomforts. Ein aktuelles Projekt im Forschungsbereich Baubetrieb und Bauverfahrenstechnik am Insti-

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tut für Interdisziplinäres Bauprozessmanagement (TU Wien), das in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Bauunternehmen Porr entstand, weist das Einsparpotenzial der WebastoTechnologie wissenschaftlich nach: Per Engine-Off lassen sich die Motorleerlaufzeiten für Baumaschinenbetreiber demnach um bis zu 50 % senken. Konkret haben die Wissenschaftler einen Radlader mit einer Engine-OffTechnologie (Aktivierung einer automatischen Motorabschaltung bei gleichzeitiger Systemintegration einer Standheizung) ausgestattet. Die Motorleerlaufzeiten dieses Radladers wurden

mit den Motorleerlaufzeiten eines Vergleichsmodells ohne Engine-Off verglichen: Bei dem Radlader mit der Engine-Off-Technologie wurde eine Wasser-Standheizung von Webasto nachgerüstet, die für die richtige Kabinentemperatur auch bei niedrigen Außentemperaturen und ausgeschaltetem Motor sorgte. Die Standheizung ging zusammen mit der automatischen Motorabschaltung bedarfsorientiert in Betrieb und setzte aus, sobald der Radlader wieder gestartet wurde. Durch dieses EngineOff konnten unproduktive Motorleerlaufzeiten umfassend verhindert werden.

Mehr als 500 l Kraftstoff in drei Monaten eingespart In der Dissertationsstudie von Christoph Winkler (Forschungsbereichsleitung Univ. Prof. Dipl.Ing. Dr. techn. Gerald Goger) verglichen die Wissenschaftler schließlich die Motorleerlaufzeiten des mit der Technologie ausgestatteten Radladers mit den Daten des Vergleichsradladers ohne Engine-Off. Durchgeführt wurden die Untersuchungen in einem Porr-Asphaltmischwerk in den Wintermonaten 2014 bis 2016. Das Ergebnis der Studie war eindeutig: Die Idling-Zeiten

Das Heizsystem Thermo Pro 90 ist speziell für den Einsatz in großen Nutz- und Spezialfahrzeugen konzipiert. gingen nachweislich zurück. Der durchschnittliche Anteil des Leerlaufs an der Gesamtlaufzeit lag im Beobachtungszeitraum bei lediglich 20 %, während die Werte für den Vergleichsradlader in den Vorjahren, noch ohne Engine-Off, mit 35 % bis 40 % fast doppelt so hoch waren. »Wie hoch das Einsparpotenzial durch Engine-Off ist, zeigt sich, wenn man die Betriebskosten einer Maschine über die gesamte Lebensdauer hinweg betrachtet«, so Webasto-Österreich-Geschäftsführer Dieter Hahn: »Idling stellt einen enormen Kostenfaktor für die Betreiber der Maschinen dar – diese Ausgaben lassen sich durch den Einsatz von Engine-Off vermeiden.« Im konkreten Fall konnten in drei Monaten mehr als 150 Idling-Stunden eingespart werden, was etwa 500 l weniger Kraftstoffverbrauch bedeutet. Eine Reduktion der Motorbetriebszeit verlängert zusätzlich den Zeitraum zwischen den planmäßigen Wartungsintervallen und verringert die Wertminderung der Baumaschine gleichzeitig soweit, dass sich die Ausgaben für Unternehmen, so der Anbieter, oft bereits im ersten Jahr amortisieren.

Nutzen in allen Jahreszeiten Neben der Standheizung wurde der Radlader auch mit einer elektrischen Standklimaanlage ausgerüstet, die im Sommer bei Motorstillstand für ein angenehmes Kabinenklima sorgt, »denn die Webasto-Technologie bringt großes Einsparpotenzial über das ganze Jahr hinweg«, so Hahn. Auch hier konnte nahezu eine Halbierung der Idling-Zeiten im Projekt an der TU Wien nachgewiesen werden. § 12/2016 – 1/2017


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PROGRAMM, SUPPORT UND RENDITE STIMMEN: HYUNDAI-HÄNDLER HABEN ERFOLG Immer mehr europäische Baumaschinenhändler entscheiden sich für eine Hyundai-Vertretung. Aus gutem Grund: Das Angebot an Radladern, Ketten-, Mobil- und Minibaggern von 1,5 bis 120 t deckt ein weites Einsatzspektrum ab. Qualität, Zuverlässigkeit, Ausstattung überzeugen. Verbinden Sie Ihre ehrgeizigen Ziele mit gesunder Rendite, perfekter Unterstützung durch Hyundai und eine Ersatzteilversorgung auf Top-Niveau. Nehmen Sie noch heute mit Hyundai Kontakt auf und lassen Sie sich die Details unseres Geschäftsmodelles erläutern. Ihre Informationswünsche beantwortet der Vertriebsleiter Frank Frickenstein (frank.frickenstein@hyundai.eu).

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Namen und Neuigkeiten

Baubranche aktuell

O HYUNDAI HEAVY INDUSTRIES – Alain Worp ist seit Mitte November neuer Geschäftsführer von Hyundai Heavy Industries Europe (HHIE). Er ist seit bereits 13 Jahren in verschiedenen Positionen für den südkoreanischen Baumaschinen- und Flurförderzeughersteller im Vertriebsbereich tätig. Interimsweise wird er die Funktionen des Geschäftsführers und des Gesamtvertriebsleiters Baumaschinen ausfüllen. Neuer Chief Operating Officer (COO) der Hyundai Construction Equipment Division ist zudem künftig Ki Young Kong.

HYUNDAI HEAVY INDUSTRIES

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HYUNDAI CONSTRUCTION EQUIPMENT

Alain Worp ist nun auch zusätzlich neuer HHIEGeschäftsführer.

Ki Young Kong folgt als COO auf S. G. Rhee.

lain Worp, zuletzt Sales Director bei HHIE für den Vertrieb der Baumaschinen in allen europäischen Märkten verantwortlich, übernahm Mitte November interimsweise den Geschäftsführer-Posten von J. C. Jung, der nach Südkorea zurückkehrt und dort künftig den Geschäftsbereich Flurförderzeuge (FFZ) leitet. Worp sieht das Unternehmen vor größeren Vertriebsherausforderungen im Jahr 2017: »Ich gehe von einem mindestens gleichbleibenden Marktvolumen aus. Deshalb sind meine Erwartungen für ein leichtes Wachstum in Europa für 2017 durchaus angebracht. Die weniger erfreulichen Gesamtaussichten außerhalb Europas werden aber alle Marktbegleiter dazu nutzen, ihre Marktanteile in Europa zu sichern, um schwache Marktentwicklungen außerhalb von Europa abzufedern. Also wird der Vertrieb von Baumaschinen besonders anspruchsvoll werden, was an unser Unternehmen und unsere europäischen Händler erhebliche Anforderungen stellen wird.«

Neuer COO für CE-Division Neuer Chief Operating Officer (COO) der Hyundai Construction Equipment Division ist künftig Ki Young Kong. Er arbeitet seit bereits 30 Jahren für den Hyundai-Konzern und war weltweit verantwortlicher Vertriebsleiter für Flurförderzeuge und Leiter der FFZ-Produktion. Zu seinen primären künftigen Aufgaben zählt die weitere Effizienzsteigerung der Flurförderzeugproduktion. »Technologie, Qualität, Marketing und Human Resources sind die Schlüsselkomponenten für ein nachhaltiges Wachstum. Ich bin sicher, dass wir, basierend auf diesen vier Säulen, unsere Marktanteile ausweiten werden – mein Ziel ist es, in den kommenden Jahren zu den drei größten Baumaschinenherstellern zu gehören. Bei Flurförderzeugen wollen wir zu den zehn größten Anbietern gehören, so der neue COO. K. Y. Kong folgt auf S. G. Rhee, der in den Ruhestand geht und von 2011 bis 2014 die europäischen Hyundai-Aktivitäten gelei§ tet hat.

Wacker Neuson verbessert Ergebnis im dritten Quartal 2016 in schwierigem Umfeld

O WACKER NEUSON – Im 3. Quartal 2016 konnte die Wacker Neuson Group Umsatzerlöse und Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr steigern. Im Neunmonatsvergleich liegt der Umsatz des Anbieters von Baugeräten und Kompaktmaschinen auf Vorjahresniveau, der Ergebnisrückgang, den das Unternehmen zum 1. Halbjahr 2016 berichtete (siehe auch bauMAGAZIN 9/2016, Seite 10), konnte nur zum Teil aufgeholt werden. Der Konzern konnte im 3. Quartal 2016 seinen Umsatz um 2 % zum Vorjahreszeitraum auf 315,7 Mio. Euro steigern, bereinigt um Wechselkurseffekte lag das Plus bei 3 %. Während der Umsatz im Kernmarkt Europa im 3. Quartal 2016 um 9 % zulegte, insbesondere aufgrund einer stabilen Nachfrage aus dem Bauhauptgewerbe in den deutsch-

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sprachigen Ländern, Frankreich, Dänemark, Schweden und Benelux, sank der Umsatz in der Region Amerikas um 15 %. China legte im Wachstum zu, Nachfragerückgänge verzeichnete der Konzern in Australien und Neuseeland; der Umsatz in der Region Asien-Pazifik sank um 23 %. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich im 3. Quartal 2016

um 25 % auf 19,3 Mio. Euro. Die EBITMarge stieg auf 6,1 % (Q3/15: 5 %). Der Vergleich zum Vorjahr beruht auf einem schwachen Umsatz- und Ergebnisniveau im 3. Quartal 2015. Nach den ersten neun Monaten 2016 erreichte der Konzern einen Umsatz von 1,0135 Mrd. Euro, was nahezu dem Vorjahresniveau entsprach (1,0174 Mrd. Euro). Vor allem das schwache 1. Quartal 2016 sowie ein veränderter Regionen- und Produktmix führten nach Firmenangaben zu einem Ergebnisrückgang im 9-Monatszeitraum: Hier gingen das EBIT um 14 % zum Vorjahr auf 70 Mio. Euro und die EBIT-Marge auf 6,9 % zurück (81,2 Mio. Euro;8 %). §

Tamtron-Tochter unter neuer Leitung

O DIETERICH + GRÄBER – Bereits seit Ende Oktober leitet Günther Schuh die 100 %-ige Tamtron Tochter Dieterich + Gräber GmbH & Co.

JAP-FOTOGRAFIE

Alain Worp führt Hyundai Heavy Industries Europe – K. Y. Kong wird COO der Construction Equipment Division

Günther Schuh. Der neue Geschäftsführer war bereits seit einen Jahr für Dieterich + Gräber mit Firmensitz in Beimerstetten bei Ulm als Vertriebsleiter tätig (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 3/2016, Seite 16). Schuh will künftig ein stärkeres Augenmerk auf den Vertrieb der Tamtron-Produkte legen. Vor drei Jahren war die 1864 in Biberach an der Riss (Oberschwaben) gegründete Waagenbaufirma Dieterich + Gräber vollständig in die Tamtron Group integriert worden. Die Marke konnte sich im laufenden Jahr, so der neue Geschäftsführer, einen nicht unerheblichen Marktanteil an Container-Handler-Waagen sichern und will 2017 die Bereiche Bergbau und Transport stark ausbauen. Das Unternehmen verfügt seit diesem Jahr über ein flächendeckendes deutsches Servicenetz, das von Hamburg bis Freiburg reicht. Dank diesem sollen für bestehende und neue Kunden künftig die Servicezeiten verkürzt und Einsätze sowohl für Erstinstallationen als auch Reparaturen deutlich günstiger werden. Tamtron mit Sitz in Finnland ist international präsent und beschäftigt 140 Mitarbeiter. Das Unternehmen verfügt neben Deutschland auch über Tochtergesellschaften in Schweden, Polen, Tschechien und der Slowakei. Zudem exportiert Tamtron weltweit in mehr als 60 Länder. § 12/2016 – 1/2017


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Nachfolgeregelung bei SBL Maschinenbau

O HELLA – Seit November ist

O SCHMITZ CARGOBULL – Im Wege der Nachfolgeregelung bei

O SBL – Ab 2017 hat SBL

Bernard Schäferbarthold (45) neuer Geschäftsfßhrer fßr Finanzen und Controlling (CFO) bei der HELLA KGaA Hueck & Co. in Lippstadt.

der Tochtergesellschaft Schmitz Cargobull Danmark werden zum Januar Gregor Rein (34) die Funktion des Geschäftsfßhrers und Stefan Ketteler-Eising (38) die Leitung des Bereiches Finance und Administration fßr die Vertriebsregion Nordic ßbernehmen.

Maschinenbau in Sinsheim neue Eigentßmer – sie kommen aus eigenen Reihen.

Der bisherige Nordex-Finanzvorstand folgt auf Wolfgang Ollig, der Ende Juni auf eigenen Wunsch ausgeschieden war. ÂťBernard Schäferbarthold hat in den vergangenen Jahren bewiesen, dass er Ăźber breite Expertise verfĂźgt. In seiner Funktion als CFO der Nordex SE hat er weitreichende Verantwortung in einem bĂśrsennotierten Unternehmen Ăźbernommen und maĂ&#x;geblich zum Erfolg beigetragenÂŤ, sagt JĂźrgen Behrend, geschäftsfĂźhrender und persĂśnlich haftender HELLAGesellschafter. Das Unternehmen entwickelt und fertigt fĂźr die Automobilindustrie Komponenten und Systeme der Lichttechnik und Elektronik. §

Das neue ManagementTeam fßr Dänemark: Gregor Rein (li.) und Stefan Ketteler-Eising.

Kim Aaskov (bisheriger GeschäftsfĂźhrer) und Kenneth LĂźtzen (Leiter Finanzierung) haben sich fĂźr eine neue berufliche Ausrichtung auĂ&#x;erhalb der SchmitzCargobull-Gruppe entschieden. ÂťKim Aaskov und Kenneth LĂźtzen haben in ihrer Zeit bei Schmitz Cargobull den richtigen Kurs eingeschlagen und auf diesem – nicht immer einfachen Weg – groĂ&#x;e FuĂ&#x;stapfen hinterlassen. Jetzt gilt es, diesen Erfolgskurs weiter zu gehen und durch die neuen Manager nachhaltig zu besetzenÂŤ, so Boris Billich als Vertriebsvorstand der Schmitz Cargobull AG. Billich zeigte sich Ăźberzeugt, dass die neuen Manager die solide Basis ausbauen kĂśnnen. ÂťGregor Rein und Stefan Ketteler-Eising finden eine gut etablierte Vertriebsorganisation mit exzellenten Mitarbeitern und langjährigen Kundenkontakten vor. Hinzu kommen neue, innovative FahrzeuglĂśsungen und ein umfassendes Paket an Dienstleistungen, das keiner der Wettbewerber im ›One Stop Shopping‚ bieten kann. Damit wird das gesamte Team in Dänemark und in den nordischen Ländern auch weiterhin eine Erfolgsgeschichte fĂźr seine Kunden und Schmitz Cargobull schreibenÂŤ, sagt Billich. Gregor Rein und Stefan Ketteler-Eising verfĂźgen beide Ăźber langjährige Erfahrung im Konzern. Gregor Rein arbeitete bisher Ăźber acht Jahre im Bereich International Key Account, Stefan Ketteler-Eising ist seit neun Jahren in den Bereichen Business Development und Financial Controlling tätig und wird seine Erfahrung fĂźr die Region Nordic einbringen. §

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Zum Januar wird SBL im Rahmen eines Management-Buy-Outs an die langjährigen Mitarbeiter Simone GroĂ&#x; und Benjamin Hartl Ăźbertragen. Beide werden gleichzeitig als GeschäftsfĂźhrer bestellt und nehmen entsprechend die geschäftlichen Belange nach innen und nach auĂ&#x;en wahr. Die SBL-FirmenmitbegrĂźnder und bis dato alleinigen Inhaber GĂźnther Barth und Herbert Lunt gehen nach 28 Jahren ununterbrochener Tätigkeit im Geschäft mit Baggeranbaugeräten in den Ruhestand. Der Ăœbergang werde, so SBL

Bernard Schäferbarthold.

SCHMITZ CARGOBULL

Neues Management in Dänemark: Rein und Ketteler-Eising wechseln zum Januar

CHRISTIANE KOCH

CFO Schäferbarthold startet bei HELLA

Simone GroĂ&#x; und Benjamin Hartl leiten ab Januar SBL Maschinenbau. teilen die bisherigen Eigner mit, fĂźr Kunden und Geschäftspartner unmerklich und reibungslos erfolgen. Zudem bleibe auch die Belegschaft den neuen GeschäftsfĂźhrern treu. §


IIIIIIIIIIIII Namen und Neuigkeiten

Filterspezialist Clarcor wird für 4,3 Mrd. US-Dollar von Parker Hannifin mit Sitz in Cleveland (US-Bundesstaat Ohio) übernommen.

C

larcor mit Sitz in Franklin (Tennessee) vertreibt seine Filterprodukte neben dem eigenen Namen auch unter den Marken Airguard, Altair, Baldwin, BHA, Clark Filter, Clearcurrent, Fuel Manager, Hastings, Keddeg, PecoFacet, Prolator und United Air Specialists. Tom Williams unterstrich als Parker-Vorstandvorsitzender die strategische Übernahme entspreche dem gesetzten Ziel, Parkers Finanzergebnisse entscheidend weiter zu entwickeln. »Beide Unternehmen ergänzen sich umfassend. Mit der Zusammenlegung können wir unsere Stärken auf den internationalen Märkten und im OEM-Bereich mit der besonderen Stellung von Clarcor mit beständigen Umsätzen im Aftermarket-Bereich in die tü § USA verbinden.«

O GOLDHOFER – Stefan Fuchs ist nicht mehr Vorstandsvorsitzender der Goldhofer AG in Memmingen. Das hat Christof Kemmann, Vorsitzender des Aufsichtsrates, Anfang Dezember bestätigt. Der Schwertransport-Hersteller und der 52-jährige Stefan Fuchs trennen sich mit sofortiger Wirkung, so Christof Kemmann. Geleitet wird das Unternehmen bis auf Weiteres von Fuchs’ Vorstandskollegen Hubert Schaller und Franz Bilmayer. Über die Gründe der Trennung von Fuchs, der seit dem Jahr 2000 dem Vorstand der Goldhofer AG angehörte und seit 2003 als Vorstandsvorsitzender fungierte, war bislang nichts zu erfahren. So wird Christof Kemmann in der »Allgäuer Zeitung« nur ganz kurz zitiert: »Stefan Fuchs hat in all diesen Jahren sehr viel für das Unternehmen erreicht. Hierfür dankt ihm die Goldhofer AG ausdrücklich.« Das Unternehmen gehört seit vielen Jahren Stefan Fuchs ist nicht mehr Vorstandsvorsitzen- weltweit zu den führenden Herstellern von Schwerlastfahrzeugen. Nach der Übernahme der der Goldhofer AG in der Schopf-Gruppe (Ostfildern) im Jahr 2013 Memmingen. bezeichnen sich die Memminger auch im Bereich Flughafen-Ausrüstungen (Flugzeugschlepper, Frachtladebühnen etc.) als Komplettanbieter. Bis 2014 hat das Unternehmen, das in den vergangenen Jahren mit seinen Neuentwicklungen wie der »MPA-Achstechnologie« oder dem Zusatzantreib »ADDrive« in der Schwerlasttransportbranche immer wieder für Aufsehen sorgte, rund 35000 Fahrzeuge in mehr als 160 Länder ausgeliefert und dabei mit gut 700 Mitarbeitern zuletzt einen Umsatz von mehr als 200 Mio. Euro (2015) erwirtschaftet. iwu ß

Brennstoffe für die Asphaltbranche: Ehemalige Vattenfall-Unternehmen unter neuem Namen aktiv

O LEAG – Unter dem Namen Lausitz Energie Bergbau AG und

ANDREAS FRANKE

Lausitz Energie Kraftwerke AG (LEAG) führen die neuen Eigentümer Energetický a Prumyslový Holding (EPH) und PPF Investments die ehemalige Vattenfall-Braunkohlesparte künftig weiter.

An der Spitze des gemeinsamen Vorstandes der Lausitz Energie Bergbau AG und der Lausitz Energie Kraftwerke AG steht Helmar Rendez (re.). Jan Špringl vertritt als Mitglied des Vorstandes der EP Holding und CEO bei EP Energy den neuen Eigentümer. An der Spitze des gemeinsamen Vorstandes der beiden Unternehmen steht Helmar Rendez, der bisherige

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Allianz für die Gewinnung

Finanzvorstand. Der frühere Vorstandsvorsitzende Hartmuth Zeiß wurde von den Aufsichtsräten der

LEAG Bergbau und LEAG Kraftwerke zu deren Vorsitzenden gewählt. »Als LEAG bleiben wir der starke Partner der Asphaltindustrie mit maßgeschneiderten Brennstofflösungen«, so Vertriebsleiter Ullrich Höhna aus dem Geschäftsbereich Veredlung. »Wir verfügen über den modernsten Braunkohleveredlungsbetrieb in Europa und bieten einen sicheren, preiswertigen Brennstoff mit hervorragendem Service. Unser Anspruch: Wir wollen die ›Nummer Eins‹ beim Kunden sein.« Die LEAG betreibt in der Lausitz die Tagebaue Jänschwalde, Welzow Süd, Nochten und Reichwalde. Zum Unternehmen gehören die Kraftwerke Jänschwalde, Schwarze Pumpe und Boxberg in der Lausitz sowie ein 50%iger-Anteil am Kraftwerk Lippendorf in Mitteldeutschland. Am Standort Schwarze Pumpe produziert die LEAG pro Jahr über 1,7 Mio. t Brennstoffe wie den Braunkohlenstaub LignoPlus, Wirbelschichtbraunkohle und Briketts. §

SITECH

O PARKER HANNIFIN – Der US-

Goldhofer trennt sich von Stefan Fuchs

BRIGITTE WALTL-JENSEN, JENSEN MEDIA

Parker übernimmt Clarcor-Filter

Gaben auf dem ForumMiro ihre Kooperation bekannt: Siegfried Janner (li.), Geschäftsführer von Janner Waagen GmbH, und Frank Dahlhoff, Geschäftsführer Sitech Deutschland GmbH.

O JANNER UND SITECH – Einen Kooperationsvertrag haben Mitte November Janner Waagen und Sitech Deutschland geschlossen.

T

raditionell treffen sich im November auf Einladung des Bundesverbands Mineralische Rohstoffe (MIRO) Fachleute aus Politik, Behörden, Verwaltung, Wirtschaft, Planungsbüros, Bildungseinrichtungen und Institutionen in Berlin zum ForumMiro. Die Leitveranstaltung der deutschen Gesteinsindustrie nutzten Janner Waagen und Sitech Deutschland zur Unterzeichnung eines Kooperationsvertrags. Der Weidener Spezialwaagenhersteller Janner und der deutschlandweite Exklusivpartner von Trimble für den Vertrieb und Service von Maschinensteuerungs-, Bauvermessungsund Baustellenmanagementsystemen können nun gemeinsam dank eines breiten Spektrums an Produkten und Software Gesamtlösungen für die Gewinnungsindustrie im Bereich Wägetechnik bieten. »Beide Firmen ergänzen sich ausgezeichnet und bilden somit eine starke Allianz als Systemanbieter für komplexe Messund Wiegeprozesse«, bekräftigen die beiden Geschäftsführer Siegfried Janner und Frank Dahl§ hoff, Sitech Deutschland.

12/2016 – 1/2017


IIIIIIIIIIIII

Italienischer Werkzeug- und Bekleidungshersteller jetzt auch in Deutschland und Österreich präsent

O KAPRIOL – Das norditalienische

O ZEPPELIN – Zum Dezember hat der Zeppelin-Konzern den Geschäftsbereich Vermietung der Stapler-Rent 2000 GmbH akquiriert. Mit dem Kauf übernimmt Zeppelin 35 Mitarbeiter in seine Strategische Geschäftseinheit Rental und erweitert das Produktangebot um rund 500 Geräte. Das Neumaschinengeschäft von Stapler-Rent ist nicht Teil der Akquisition.

S

KAPRIOL

Familienunternehmen Kapriol ist jetzt mit einer eigenständigen GmbH in Bad Berleburg am Start. Geschäftsführer Andreas Kolli und Franco Morganti, Geschäftsführer der Morganti S.p.a. aus Lecco (Italien), wollen die Marke Kapriol in Deutschland und Österreich gemeinsam etablieren. Das Stammunternehmen besteht bereits seit 1927 und wird in dritter Generation von der Familie Morganti geführt.

Zeppelin-Konzern übernimmt den Bereich Vermietung von Stapler-Rent

Andreas Kolli ist Geschäfts-

Kapriol bietet ein vielschichtiges Sortiment, führer der deutschen Kapriol das sich gliedert in die Bereiche »Hand Tools« GmbH in Bad Berleburg. (bestehend aus Bolzenschneidern, Zangen, Hämmer und einem breiten Bauwerkzeugeprogramm), »Work Wear« (Berufsbekleidung und Sicherheits- sowie Freizeitschuhe), »Safety« (Absturzsicherungen sowie Kopf- und Handschutz), »Power Tools« (mit dem Diamantprogramm von Gigam mit Maschinen zum Bohren und Trennen sowie Handrührgeräte) sowie »Bend & Cut« (Maschinen von Kapriol Siamex für die Verarbeitung von Betonstahl in Betonwerken und auf Großbaustellen). Kapriol bietet ein Sortiment von rund 4000 Artikeln und beliefert den Baustoff-Fachhandel, den Baugeräte-Werkzeughandel sowie den Fachhandel für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit künftig vom Zentrallager in Norditalien sowie vom Deutschlandlager aus. §

tapler-Rent ist vor allem in Bayern, Baden-Württemberg und NordrheinWestfalen aktiv und unterhält Standorte in Bietigheim-Bissingen, Feldgeding bei München und Alpen (Duisburg). Das Leistungsspektrum des Geschäftsbereichs umfasst die Vermietung von Gabel-, Gelände- und Teleskopstaplern sowie Lagertechnik. Dieser wird vollständig in die Zeppelin Rental GmbH & Co. KG integriert. »Stapler-Rent ist seit über 15 Jahren im Markt vertreten und hat sich zu einer festen Größe entwickelt«, so Peter Schrader, Geschäftsführer der Zeppelin Rental GmbH & Co. KG. »Mit der Akquisition verstärken wir unsere Kompetenzen in der Staplervermietung und erweitern unsere Mietflotte. Stapler-Rent verfügt über gewachsene Kundenbeziehungen, vor allem im Bereich Event und Intralogistik, was unsere bisherigen Zielgruppen optimal ergänzt.« Kunden von Stapler-Rent sollen künftig von einem deutlich erweiterten Leistungsangebot profitieren: Sie erhalten bei Komplettanbieter Zeppelin Rental neben Staplern und Lagertechnik auch Baumaschinen und -geräte, Baustellen- und Verkehrssicherung, Raum- und Sanitärsysteme, Aufzüge, Arbeitsbühnen sowie Fahrzeuge – und das bundesweit an 120 Standorten. Darüber hinaus stehen ihnen künftig Lösungen im Bereich von Baulogistik und Energieversorgung, Prüfdienstleistungen sowie ein breites Schulungs§ angebot zur Verfügung.

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Im Blickpunkt

Der neue Bell B60E mit 55 t Nenn-Nutzlast bei 35 m3 Muldeninhalt (SAE 2:1) wird von einem 15,6-l-Reihensechszylinder Mercedes-Benz/MTU angetrieben, der mit 430 kW ein maximales Drehmoment von 2 750 Nm liefert.

L BELL EQUIPMENT

Als »Crossover« will der neue B60E im Steinbruch mit höherer Tonnage und geringeren Verschleißkosten punkten Mit einer Road-Show an verschiedenen Standorten in Deutschland und Polen stellt Bell Equipment Deutschland von November bis Januar seinen neuen knickgelenkten Sechzigtonner Bell B60E im Einsatz vor. Schauplatz der Demos in Zusammenarbeit mit den jeweiligen BellGebietshändlern sind Hartsteinbrüche, in denen das neuartige 4x4-Konzept im direkten Vergleich zu Starrkippern sowie konventionellen Großdumpern unter die Lupe genommen werden kann. »Der Ansatz bei der Entwicklung dieses Fahrzeuges lautete«, so Andreas Reinert, Verkaufs- und Marketingleiter Bell Deutschland: »Eine hohe Tonnage möglichst kostengünstig zu transportieren. Und das exakt macht der Bell B60E, und zwar weil er flexibel einsetzbar ist und eine hohe Auslastung bietet.« Auch deshalb ist man bei Bell zuversichtlich, mit dem B60E die für 2017 gesteckten Ziele zu erreichen. »Wir wollen in Deutschland fünf und in ganz Europa 20 dieser neuen Dumper absetzen«, sagte Marc Schümann, Europa-Direktor von Bell Equipment.

55 Tonnen Zur Weltpremiere auf der Bauma trat der neue B60E mit den Kenndaten von 55 t Nenn-Nutzlast bei 35 m³ Muldeninhalt (SAE 2:1) und einem Leergewicht von rund 42,5 t an.

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Von Michael Wulf s ist nicht das erste Mal, dass wir ein neues Modell im Steinbruch vorstellen«, sagt Andreas Reinert bei der Maschinenpräsentation Anfang November im Steinbruch der Kalkwerke Oetelshofen bei Wuppertal. »Bereits vor zwölf Jahren sind wir mit dem damals brandneuen Bell B50D durch den deutschen Hartstein getourt. Für viele Experten war damals noch klar: ›Der gehört nicht hierher‹«, beschreibt Reinert die anfängliche Skepsis der Gewinnungsexperten vor dem Einsatz hochkapazitiver Knicklenker in der Förderkette. »Aufgrund der Erfolgsgeschichte unseres Fünfzig-

E

tonners, den wir gerade auch in Deutschland vor allem in Gewinnungsunternehmen platzieren konnten, haben wir es heute bedeutend leichter. Unsere Technologie hat sich im harten Gewinnungsalltag bewährt, und auch optisch signalisiert unser neuer Sechzigtonner, dass wir uns eingehend mit den Bedürfnissen stationärer Betriebe beschäftigt haben.«

Allradgetriebener Zweiachser Mehr als sechs Jahre hat Bell Equipment an der Entwicklung des neuen knickgelenkten B60E (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 5/2016, Seite 48) gearbeitet. Bereits frühzeitig entschied man sich für das Konzept eines allradgetriebenen Zweiachsers. »Im klassischen Erdbausegment mit seinen überwiegend temporären Baustellen erfüllen unsere Großdumper nach wie vor den Bedarf an hochgeländegängigen schweren Transportfahrzeugen. Nutzlasten um 45 t lassen sich noch gut in bestehende Ladeflotten integrieren – alles darüber hinaus schafft neue Herausforderungen an die Logistik, die wie die extrem hohen Anforderungen an die 6x6-Fahrzeugtechnik zunächst einmal die Wirtschaftlichkeit in Frage stellen«, erläutert Andreas Reinert. In der überwiegend stationären Gewinnung spielten ultimative Offroad-Qualitäten und 12/2016 – 1/2017


IIIIIIIIIIIII

Wir wollen 2017 in Deutschland fünf und in ganz Europa 20 dieser neuen Dumper absetzen.«

MICHAEL WULF (6)

Marc Schümann, Europa-Direktor Bell Equipment

Dank des Dreh-/Knickgelenk halten am B60E alle Räder jederzeit Bodenkontakt, was sowohl den wirtschaftlich-kraftvollen Vortrieb als auch die sichere und schonende Verzögerung gewährleistet. niedriger Bodendruck hingegen eine eher untergeordnete Rolle. »Hier zählen hohe Umlaufchargen, wie sie klassische 4x2-Starrrahmenkipper leisten.« Bell wisse aber aus den Erfahrungen mit seinen Großdumpern B45 und B50, dass Betriebe mit schwieriger Topographie oder sehr wechselhaften Witterungsbedingungen von der großen Wendigkeit eines Knicklenkers und besserer Allrad-Traktion profitieren, so Andreas Reinert. »Vor allem aus diesen Kreisen kamen denn auch die Anfragen nach einem Fahrzeug mit diesen Eigenschaften bei allerdings größeren Kapazitäten im Gesteinstransport.«

55 t Nenn-Nutzlast bei 35 m3 Muldeninhalt Auf Basis des Bell B50D entstanden so ab 2012 erste Prototypen, die schnell den Weg in Kundenbetriebe in Südafrika fanden. Die Kombination aus Dumper-Vorderwagen, zuverlässigem Dreh-/ Knickgelenk und neugestaltetem Hinterwagen mit typischer Gesteinsmulde bewährte sich, sodass nach der offiziellen Marktpräsentation im Herbst 2013 eine erste Kleinserie des B60D (Tier 2) in südafrikanischen Steinbrüchen und Tagebauen platziert wurde. Nach diesem Achtungserfolg und zunehmend auch unter internationaler Beobachtung trieb der Knicklenkerspezialist die Entwicklung weiter voran. Die Übernahme der E-Serien-Großdumperbasis sorgte für ein attraktives Design, neue Antriebs- und Steuerungstechnologien sowie Komfort- und Sicherheitslösungen auf Höhe der Zeit. Die Strukturen von Hinterwagen und Gesteinsmulde wurden weiter optimiert, die anfangs starre Hinterachse wich zugunsten besserer Fahreigenschaften einer federnd aufgehängten 70-t-Achse des deutschen Herstellers Kessler. Zur Weltpremiere auf der Bauma trat der neue B60E mit den Kenndaten von 55 t Nenn-Nutzlast bei 35 m³ Muldeninhalt (SAE 2:1) und einem Leergewicht von rund 42,5 t an. Im einschließlich des Dreh-/Knickgelenks weitgehend zum Bell B50E baugleichen Triebkopf arbeitet ein 15,6-l-Reihensechszylinder des angestammten Bell-Motorenpartners Mercedes-Benz/MTU. Das 430 kW starke 12/2016 – 1/2017

Aggregat liefert ein maximales Drehmoment von 2 750 Nm und erfüllt EU-Stufe IV/Tier 4final durch ein kombiniertes EGR-/SCR-Verfahren auch ohne wartungsintensive DPF-Nachbehandlung.

Räder halten jederzeit Bodenkontakt Eine Allison-Siebengang-Automatik leitet die Kraft über ein Kessler-Verteiler-Getriebe an Vorder- und zwillingsbereifte Hinterachse (vorne: 875/65 R29: hinten: 24.00 R35). Wie in den großen Bell-6x6 übernehmen Ölbadlamellenbremsen an allen Rädern mit separat gekühlten Bremsölkreislauf die automatische und vorwählbare Retarderfunktion. Dank Dreh-/Knickgelenk halten am Bell B60E alle Räder jederzeit Bodenkontakt, was sowohl den wirtschaftlich-kraftvollen Vortrieb als auch die sichere und schonende Verzögerung gewährleistet. Bis auf die aufgrund der Muldenbreite deutlich nach außen gerückten Außenspiegel erwartet den Fahrer der ergonomisch optimierte und übersichtliche mittige Arbeitsplatz der Bell-Standardkabine. Der B60E besitzt das vollständige Set an Diagnosefunktionen und Assistenz-Systemen, die Bell Equipment bereits seit langem als serienmäßige Unter-

430 Kilowatt Der 430 kW starke 15,6-lReihensechszylinder des BellMotorenpartners MercedesBenz/MTU liefert ein maximales Drehmoment von 2 750 Nm und erfüllt EU-Stufe IV/Tier 4 final durch ein kombiniertes EGR-/SCR-Verfahren auch ohne wartungsintensive DPF-Nachbehandlung.

Für Andreas Reinert, Verkaufs- und Marketingleiter Bell Deutschland, kann der neue Bell B60E »eine ideale Ergänzung bestehender Flotten oder eine echte Alternative zu einzelnen Schlüsselmaschinen darstellen«.

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IIIIIIIIIIIII Im Blickpunkt

Die breite flache Gesteinsmulde des Bell B60E entspricht in Ladehöhe und Füllcharakteristik bestehenden Ausrüstungen in Stationärbetrieben.

Bei Regen oder Schnee fährt der B60E einfach sicherer und länger. Damit lässt sich die Produktion im Werk hoch halten.« Andreas Reinert, Verkaufs- und Marketingleiter Bell Deutschland

stützung bietet. Allen voran die Onboard-Waage, über deren Echtzeitdaten die adaptive ComfortRide-Frontfederung gesteuert wird, und die in Zusammenarbeit mit weiteren Sensoren (Nick-/ Rollsensor) das produktive und sichere Laden, Fahren und Kippen mit dem bei 97,5 t Gesamtgewicht maximal 47 km/h schnellen Knicklenker gewährleistet.

Höhere Tonnage bei geringeren Personalkosten

THORSTEN BLOCK / BELL EQUIPMENT

»Viele Kunden und Experten bewerten unser neuartiges Fahrzeugkonzept zunächst einmal in Abgrenzung gegenüber der hochflexiblen 6x6-Offroadtechnik oder klassischen Gesteinsmulden. Als typischer ›Crossover‹ wird der Bell B60E diese Spezialisten auf ureigenem Terrain natürlich nie schlagen. Im spezifischen Einzelfall jedoch kann er eine ideale Ergänzung bestehender Flotten oder eine echte Alternative zu einzelnen Schlüsselmaschinen darstellen«, positioniert Bell-Verkaufsleiter Andreas Reinert das neue Angebot auch gegenüber dem eigenen 6x6-Programm. »Im schweren Gelände wird der 4x4-Dumper den konventionellen Großdumpern immer hinterher fahren. Gibt es jedoch ausreichend gepflegte Fahrwege – wie beispielsweise im Lockergesteinsabbau –, kann er mit höherer Tonnage bei geringeren Personalkosten punkten.« Stimmen die Voraussetzungen, prognostiziert Reinert sogar direkte Einsparungen durch niedrigere verschleißbedingte Wartungskosten für Antriebsstrang und Reifenausstattung, kostet doch zum Beispiel ein Dumper-Reifen zwischen 5 000 und 7 000 Euro. »Gerade auf hartem Untergrund zeigen Dreiachser schnell Reifenverschleiß an Mittel- und Hinterachse, was nicht zuletzt bei den exotischen Sondergrößen neuer Groß-6x6 zu erheblichen Mehrbelastungen gegenüber unserer Steinbruch-Standardbereifung führen kann.«

»Produktionsversicherung« bei schlechtem Wetter Den Fahrer erwartet der ergonomisch optimierte und übersichtliche mittige Arbeitsplatz der Bell-Standardkabine.

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Das ist nicht die einzige Gemeinsamkeit mit 4x2Skw: Die breite flache Gesteinsmulde des Bell B60E entspricht in Ladehöhe und Füllcharakteristik bestehenden Ausrüstungen in Stationärbetrieben.

Damit lässt er sich besser als 6x6-Fahrzeuge in Flotten einfügen, deren erdbautypische V-Langmulde längere Ladezyklen, schlechtere Füllgrade und eventuell auch Höhenprobleme beim Abkippen in Einhausungen bringen kann. Mit als wichtigsten Vorteil gegenüber konventionellen Starrkippern führt Andreas Reinert die geringere Witterungsanfälligkeit dank besserer Traktion des knickgelenkten 4x4-Dumpers an: »Bei Regen oder Schnee fährt B60E einfach sicherer und länger. Damit lässt sich die Produktion im Werk hoch halten. Für kleinere Betriebe wird der Bell B60E im Zweifel sogar zu einer Art ›Produktionsversicherung‹ bei anhaltenden Schlechtwetterperioden oder mildert wetterbedingte Saisonverschiebungen ab. Je nach betrieblicher Organisation kann auch die höhere Maschinenauslastung durch Einsätze bei Neuaufschlüssen oder in der Rekultivierung wirtschaftliche Vorteile bringen.« 1:1-Vergleiche bei Vorserien-Tests zeigten zudem ein großes Einsparungspotenzial – beispielsweise einen um 25 % geringeren Treibstoffverbrauch – bei den Betriebs- und Wartungskosten, so Bell, was natürlich im Einzelfall gegen geringere Stundentonnagen oder auch die längere Lebensdauer von konventionellen Skw gegen gerechnet werden müsse.

»Eine Flasche Sekt kalt stellen« »Wir sind zuversichtlich, dass wir nach dem Produktionsstart des Bell B60E in unserem Stammwerk Richards Bay schon bald die ersten Maschinen im Markt platzieren können«, kommentierte Andreas Reinert optimistisch die ersten Kundenreaktionen bei der Road-Show, zu der Bell Deutschland insgesamt rund 100 Vertreter von Unternehmen aus seiner gesamten mittel- und nordeuropäischen Vertriebsregion erwartet. »Vor allem für kleinere, in der Regel familiengeführte Unternehmen ist der Bell 60E eine sehr interessante Maschinen, weil er im Steinbruch einfach sehr effizient und flexibel eingesetzt werden kann«, so Reinert weiter. »Ich denke, wir können eine Flasche Sekt kalt stellen.« ß 12/2016 – 1/2017


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2016 2017

AUSBLICK

MICHAEL WULF

RÜCKBLICK

Ein gutes Jahr und gute Aussichten – »eigentlich«

E

»Nach einer sehr erfolgreichen Bauma hat sich das Jahr 2016 für die Hersteller von Baumaschinen und deren Komponenten sowie von Baugeräten und Baufahrzeugen in etwa so entwickelt, wie es die »verhalten optimistischen« Prognosen zu Beginn des Jahres skizziert haben. Wie beurteilen Sie im Rückblick die vergangenen zwölf Monate für Ihr Unternehmen? Hat es von der Bauma profitieren können? Welche Erwartungen haben Sie für 2017, auch vor dem Hintergrund, dass die Bauwirtschaft in Deutschland boomt und ein Bundesverkehrswegeplan verabschiedet worden ist, der Investitionen in Höhe von 264,5 Mrd. Euro bis zum Jahr 2030 vorsieht? Mit welchen Entwicklungen rechnen Sie in Ihren wichtigsten Exportmärkten?«

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igentlich ist das Jahr 2016 für die deutsche Baumaschinenindustrie ein gutes Jahr gewesen. Nach einem wirklich schon guten ersten Quartal setzt die Bauma eine Art Ausrufezeichen aufgrund der Rekordzahlen und einer »unglaublichen Resonanz«. Von dieser überaus positiven Stimmung profitierten im Lauf des Jahres nicht wenige Hersteller. Wobei man bei dem Wörtchen »eigentlich« ist: Denn so euphorisch Aussteller und Besucher auf der Bauma auch waren, es war natürlich beileibe nicht alles Gold was da glänzte. Wer hauptsächlich im deutschen Markt unterwegs ist bzw. in den Märkten Nord- und Westeuropas, der konnte und kann sich über mangelnde Nachfrage nicht beklagen. Wenig verwunderlich ist es deshalb, dass die Verantwortlichen mit den Zahlen hinsichtlich Umsatz und Absatz zufrieden sind. Dieses Fazit zumindest ziehen viele der Hersteller von Baumaschinen, Baugeräten und Baufahrzeugen, die vom bauMAGAZIN traditionell zum Jahresende zur Geschäftsentwicklung befragt worden sind. Und auch die Aussichten für 2017 werden eigentlich als gut bewertet. Aber eben nur »eigentlich«, sind doch die Krisenherde auf der Welt in diesem Jahr nicht

gerade weniger geworden. So kann heute niemand abschätzen, wie sich die Politik des neuen US-Präsidenten Trump auf die Weltwirtschaft auswirkt, welche Konsequenzen der Brexit oder die gescheiterten Reformbemühungen in Italien haben werden. In Deutschland bzw. Westeuropa jedenfalls rechnet man weiterhin mit stabilen bzw. steigenden Umsatzzahlen. Hierzulande jedenfalls hält der Boom in der Bauwirtschaft an, wird vom Staat endlich Geld in die Infrastruktur investiert, wie der Bundesverkehrswegeplan 2030 zeigt. Michael Wulf ß

12/2016 – 1/2017


RÜCKBLICK

2016 2017

AUSBLICK

Rechnen mit einer moderaten Umsatzsteigerung Mitglied des Direktoriums der LiebherrInternational AG, Bulle (Schweiz) nsgesamt verlief das Geschäftsjahr 2016 für unsere Firmengruppe erfolgreich. Zum Jahresende verbuchen wir aller Voraussicht nach einen Umsatz über dem Niveau der Jahre vor 2015. Unsere Rekord-Marke aus 2015 werden wir nicht ganz erreichen. Mit Blick auf die Tendenz der letzten Jahre entwickelt sich Liebherr jedoch nach Plan. Hinsichtlich der verschiedenen Absatzregionen haben sich die Erlöse sehr unterschiedlich entwickelt: Im Nahen und Mittleren Osten sowie in Afrika ist der Umsatz deutlich zurückgegangen. In Amerika verbuchen wir gegenüber dem Vorjahr leichte Rückgänge. Sehr erfreuliche Zuwächse verzeichnen wir in West-

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europa, unserer umsatzstärksten Region, aber auch in Osteuropa. Im Bereich Baumaschinen und Mining konnte unser insgesamt umsatzstärkster Produktbereich Erdbewegung wiederum zulegen. Für Rückenwind sorgte unter anderem der starke Liebherr-Auftritt auf der Bauma in München. Der Produktbereich Mining dagegen verzeichnet einen stärkeren Umsatzrückgang. Immer noch steckt die internationale Mining-Industrie in einer tiefen Krise, weshalb die Branchenunternehmen sich bei Investitionen stark zurückgehalten haben. Die Sparten außerhalb des Baumaschinen- und MiningBereichs konnten insgesamt ein Umsatzplus erwirtschaften. Weltweit beschäftigen wir mehr als 42 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – etwas mehr als im vergangenen Jahr.

»Im Bereich Baumaschinen und Mining konnte unser insgesamt umsatzstärkster Produktbereich Erdbewegung wiederum zulegen.« Stefan Heissler

Gewachsen ist auch unser Investitionsvolumen. Nach 750 Mio. Euro im Vorjahr haben wir in 2016 rund 800 Mio. Euro investiert – vorwiegend in den Ausbau und die weitere Optimierung unserer Produktionsstätten wie auch in unseren Vertrieb und Service. Für 2017 sind wir insgesamt optimistisch: Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet zum jetzigen Zeitpunkt mit einem Weltwirtschaftswachstum

LIEBHERR

Stefan Heissler

von 3,4 %. Euroconstruct geht für den Bausektor in seinen Mitgliedsländern von einem Wachstum von 2,1 % aus – einer Rate leicht über dem voraussichtlichen Niveau von 2016. Auch in Deutschland wird die Bauwirtschaft weiter wachsen, laut Prognose des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe um 3,0 %. Vor diesem Hintergrund rechnen wir für die gesamte Firmengruppe in 2017 mit einer moderaten Umsatzsteigerung. ß

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2016 2017

er Handel mit Cat-Baumaschinen in Deutschland wies in diesem Jahr eine fulminante Entwicklung auf. Wir werden 2016 einen neuen Verkaufsrekord aufstellen. Noch nie zuvor haben wir so viele Baumaschinen von Caterpillar verkaufen können. Die Bauma hat unseren Geschäftsverlauf massiv bestimmt – sowohl in den ersten Monaten des Jahres, als auch noch Monate danach. Caterpillar hat auf der weltgrößten Messe in München das Zeitalter des »digitalen Eisens« eingeläutet und eine ganze Bandbreite an neuen Schlüsseltechnologien präsentiert. Die Bauma hat deutlich gemacht, wie stark die Investitionsbereitschaft und wie hoch der Nachholbedarf der Branche ist, auf Technologien gemäß neuestem Stand der Technik zu setzen. Gleichzeitig ging von dieser Bauma noch ein anderes Signal aus: Kunden wollen starke Partner wie Zeppelin und Caterpillar an ihrer Seite, die ihrer Ansicht der Entwicklung hinsichtlich digitaler Transformation gewachsen sind und denen sie zutrauen, dass sie die Herausforderungen in Bezug auf Industrie 4.0 meistern, wenn sich Baumaschinen vernetzen und autonomer werden. Wir rechnen damit, dass sich das Umsatzwachstum auch im nächsten Jahr, wenn in Deutschland Bundestagswahl ist, fortsetzen wird. Denn die Anzeichen stehen günstig: Die Baukonjunktur ist so gut wie lange nicht mehr. Sogar der Boom der Wiedervereinigung wird noch übertroffen. Das Hoch, das bislang vom Wohnungsbau bestimmt wird, hat inzwischen auch den Straßen- und Tiefbau erfasst, die sich positiv entwickeln. Auch die Deutsche Bahn bringt ihre Infrastruktur in den nächsten Jahren

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auf Vordermann. Alle diese Bautätigkeiten ziehen Investitionen in Baumaschinen nach sich. Diese Nachfrage wollen wir natürlich bedienen und unsere führende Position am Markt weiter ausbauen. Die deutsche Infrastruktur hat das milliardenschwere Investitionsprogramm bitter nötig. Zu hoffen bleibt nur, dass die Vorhaben zeitnah umgesetzt werden, was angesichts von fehlendem Personal in den Verwaltungen schwierig werden könnte. Was den internationalen Vertrieb und Service von Cat-Bau-

Meilensteine durch innovative und effiziente Assistenzsysteme gesetzt »Unsere Neuheiten wie der mächtige Raupenbagger EC750E und der knickgelenkte Dumper A60H sind echte Ausrufezeichen.« Christian Krauskopf

VOLVO CE

Michael Heidemann Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin Baumaschinen GmbH

maschinen in Ländern der CIS betrifft, werfen etwa das Handelsembargo und der UkraineKonflikt noch immer einen Schatten auf die Nachfrage in Russland und der Ukraine. Sie hat sich zwar mittlerweile stabilisiert, aber was aus der US-Wahl folgt und wie sich dann die politische Situation zwischen dem Westen und Russland entwickelt, bleibt abzuwar- »Wir rechnen damit, dass sich das Umsatzwachstum auch im nächsten Jahr ten. Rund um den Michael Heidemann fortsetzen wird.« Globus läuft das Geschäft mit Schlüsselindustrien wie dem dass die weltweite RohstoffgeBergbau verhalten, was an den winnung wieder an Fahrt geniedrigen Rohstoffpreisen und dem Ölpreis liegt. Alle Bauma- winnt und Neuinvestitionen schinenhersteller warten darauf, nach sich ziehen. ß X21DE

Stellen 2016 einen Verkaufsrekord auf

AUSBLICK

Christian Krauskopf Geschäftsführer Volvo Construction Equipment Germany GmbH, Ismaning ie Geschäftsentwicklung war für Volvo Construction Equipment (Volvo CE) sehr erfreulich in diesem Jahr. Vor allem im Kompaktsegment sind wir 2016 sowohl bei den Baggern als auch bei den Radladern sehr zufrieden. Einer der Gründe hierfür ist der Austausch großer Mietflotten. Aber auch insge-

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samt ist dieses Jahr in Deutschland sehr gut für uns verlaufen. Die öffentliche Hand investiert in die Infrastruktur, auch die private Nachfrage nach Bauleistungen ist groß. Die Auftragsbücher unserer Kunden sind voll. Wir sind sehr stark in der Materialgewinnungsindustrie aktiv. Darüber hinaus sind auch die Bereiche Hochbau sowie der Straßen- und Tiefbau für uns sehr wichtig. Unsere Neuheiten wie der mächtige EC750E-Raupenbagger und der knickgelenkte Dumper A60H sind echte Ausrufezeichen. Besonders unser mobiler Kurzheckbagger EWR150E hat sich erfolgreich im Markt platziert. Beim »Xploration Forum« im September am Volvo-Stammsitz in Eskilstuna (Schweden) haben wir mit großem Erfolg unsere spannendsten Forschungs-

und Entwicklungsprojekte vorgestellt – vom hybriden Radlader-Prototyp über autonome batteriebetriebene Lastenträger bis hin zu unserer Zukunftsvision der elektrifizierten Baustelle. Mit der Vorstellung des Volvo CoPilot und dessen Tools Load Assist, Dig Assist und Compact Assist konnten wir zudem Meilensteine in puncto innovative und effiziente Assistenzsysteme setzen. Die günstige Geschäftsentwicklung gab es bereits vor der Bauma. Der aktuelle Bauboom überlagert etwas den BaumaEffekt. Dennoch hatte die Bauma zweifellos positive Auswirkungen auf den deutschen Baumaschinenmarkt. Volvo CE folgt diesem Trend und wird sogar noch etwas stärker zulegen als der Markt. Da die Branche in Deutschland nicht jedes Jahr mehr als 30.000 Maschinen absetzen kann und der deutsche Gesamtmarkt in guten Jahren in der Regel eine Größe von 28.000 Maschinen aufweist, erwarten wir für das kommende Jahr einen leichten Marktrückgang. Allgemein rechnen wir in Kontinentaleuropa mit positiven Entwicklungen, vor allem in Frankreich und natürlich traditionsbedingt in den skandinavischen Ländern. ß 12/2016 – 1/2017


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2016 2017

AUSBLICK

Haben unseren Spitzenplatz klar behauptet Leiter Mercedes-Benz Lkw, Stuttgart as weltweite Marktumfeld im Jahr 2016 war uneinheitlich und in Summe schwierig. Ein Lichtblick: Die Zuwächse in Europa insgesamt und in Deutschland. Dank unserer hervorragenden Modellpalette haben wir in diesem sehr wettbewerbsintensiven Marktumfeld unseren Spitzenplatz bei der Marktposition klar behauptet. Das Jahr 2016 war ein ganz besonderes Jahr für MercedesBenz Lkw. Wir haben zahlreiche konkrete Branchen-Neuheiten vorgestellt, die unsere Fahrzeuge noch effizienter und sicherer machen. Ein Beispiel: Der ideale Lkw fährt ohne Ausfall. Dank des präventiven Serviceprodukts Mercedes-Benz Uptime kommen Actros, Arocs und Antos die-

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sem Anspruch durch intelligente Vernetzung ab sofort sehr nahe. Mit dem Abbiege-Assistenten und dem System Active Brake Assist 4 bringen wir modernste Sicherheitstechnik für den Stadtverkehr auf den Markt. Und mit der neuesten Motorengeneration und weiteren Maßnahmen sinkt der Verbrauch des Actros um bis zu 6 %. Unser schwerer Bau-Lkw Arocs, den wir 2013 erstmals auf der Bauma vorgestellt haben, gehört inzwischen fest in unser Produktportfolio und ist bei unseren Kunden ausgesprochen beliebt. Wir haben den Arocs konsequent vorangebracht und mit zahlreichen technischen Innovationen und kundenorientierten Weiterentwicklungen ausgestattet. Für spezielle Einsätze gibt es den Arocs von nun an mit besonders niedriger Fahrerkabine und

»Wir haben in 2016 einmal mehr unsere Technologieführerschaft eindrucksvoll unter Beweis gestellt und wichtige Lösungen für den Lkw der Zukunft präsentiert.« Stefan Buchner

kürzerem Radstand. Auch für ihn stehen seit Kurzem die neueste Generation der Heavy-DutyDieselmotoren OM 470 und OM 471 serienmäßig zur Verfügung. Auf Wunsch ist der Arocs mit Sicherheits-Paket erhältlich. Darüber hinaus haben wir im Jahr 2016 einmal mehr unsere Technologieführerschaft eindrucksvoll unter Beweis gestellt

DAIMLER

Stefan Buchner

und wichtige Lösungen für den Lkw der Zukunft präsentiert. Stichwort Fernverkehr: Drei autonom fahrende und vernetzte Mercedes-Benz Lkw sind im Verbund von Stuttgart nach Rotterdam gefahren. Und mit dem Urban eTruck haben wir den weltweit ersten vollelektrischen Lkw für schweren Verteilerverkehr präsentiert. ß

Eine Reihe von Produktinnovationen für die Baubranche »Ganz besonders stolz bin ich auf die Marke RIO, unsere neue digitale Plattform, über die wir digitale Services auch für die Baubranche anbieten werden.« MAN

Joachim Drees

Joachim Drees Vorsitzender des Vorstands der MAN Truck & Bus und der MAN SE, München

as Jahr 2016 beurteile ich insgesamt sehr positiv. Von der Bauma mit ihrer Strahlkraft und ihrer Einzigartigkeit sind für uns ganz wichtige Impulse ausgegangen, die auch schon in konkrete Projekte umgesetzt wur-

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den. Für den Standort Deutschland ist die Baubranche nicht nur ein elementarer Wirtschaftsfaktor, sondern auch ein ganz deutlicher Trendbarometer für viele andere Branchen. Im neuen Jahr kommen wir mit einer Reihe von Produktinnovationen für die Baubranche. Neben dem optimierten Leichtbauchassis für Transportmischer, dem D26 mit 500 PS, bringen wir 2017 den HydroDrive

für Tipmatic auf den Markt – und das bei einer runderneuerten Kabine für alle TG-Modelle. Ganz besonders stolz bin ich auf die Marke RIO, unsere neue digitale Plattform, über die wir digitale Services auch für die Baubranche anbieten werden. In wichtigen Exportmärkten wie Russ-

land und Brasilien gehen wir dagegen weiter von angespannten Rahmenbedingungen aus, die sich auf die Wirtschaft niederschlagen. Insgesamt sind wir gut gerüstet für die Zukunft und gehen von einer Stabilisierung der globalen wirtschaftlichen Lage 2017 aus. ß

»Nach einer sehr erfolgreichen Bauma hat sich das Jahr 2016 für die Hersteller von Baumaschinen und deren Komponenten sowie von Baugeräten und Baufahrzeugen in etwa so entwickelt, wie es die »verhalten optimistischen« Prognosen zu Beginn des Jahres skizziert haben. Wie beurteilen Sie im Rückblick die vergangenen zwölf Monate für Ihr Unternehmen? Hat es von der Bauma profitieren können? Welche Erwartungen haben Sie für 2017, auch vor dem Hintergrund, dass die Bauwirtschaft in Deutschland boomt und ein Bundesverkehrswegeplan verabschiedet worden ist, der Investitionen in Höhe von 264,5 Mrd. Euro bis zum Jahr 2030 vorsieht? Mit welchen Entwicklungen rechnen Sie in Ihren wichtigsten Exportmärkten?«

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AUSBLICK

Mit neuem europäischen Headquarter sehr gut aufgestellt

Werden weitere starke Partner in unser Händlernetz einbinden

Frank Frickenstein Gesamtvertriebsleiter Deutschland Hyundai Heavy Industries, Bereich Baumaschinen, Holzwickede

ür Hyundai Heavy Industries war 2016 ein weiteres erfolgreiches Jahr in Deutschland. Wichtige Impulse gab uns die Bauma in München, wo erstmals sämtliche neuen Geräte der HXund HL-Serien gezeigt wurden. Die guten Performancedaten unserer HL-Radlader und HX-Bagger haben im Markt die erwartete Anerkennung gefunden. Mit noch geräumigeren Kabinen, modernster Elektrohydraulischer Steuerung und einer extrem effizienten Hochleistungshydraulik sehe ich uns an der Spitze des Marktes. Sämtliche Hyundai-Geräte wurden noch effizienter. Bei den HX-Baggern sind zudem Sicherheitssysteme wie AAVM (360°-Überwachung) und IMOD (Personenerkennung) optional verfügbar. Die Radlader erhalten eine neue Kabine mit innovativem Bedienkonzept bestehend aus Touchscreen, Schaltern und Anzeigen. Schwingungsdämpfung, Wägeeinrichtung und neue Schaufeln komplettieren das Gesamtpaket. Erfreulich sind unsere Impulse bei Minibaggern. GaLaBau und Vermieter sind gleichermaßen im Fokus. 2017 wird anspruchsvoll, weil viele Marktbegleiter wegen des schwachen Marktumfeldes außerhalb von Europa hierzulan-

»Zusätzliche Impulse versprechen wir uns durch neue Produkte, wie etwa die neue Generation der CASE-Minibagger, die zurzeit mit unserem neuen Kooperationspartner Hyundai entwickelt werden.« Steffen Thierfelder

Steffen Thierfelder Business Director der CNHi Baumaschinen (D-A-CH), Berlin ASE hat unter anderem mit den Ergebnissen einer äußerst erfolgreichen Bauma die insgesamt positive Entwicklung weiter fortführen können. Wir sind mit unseren Produkten und Dienstleistungen in München auf starkes Interesse gestoßen und haben vielversprechende neue Kontakte in alle Welt knüpfen können. Indikatoren dafür sind der gute Auftragseingang und zahlreiche Verkäufe bereits während der Messe. Unsere leistungsstarke Produktpalette wurde im Markt sehr positiv aufgenommen. Mit der neuen D-Serie haben wir äußerst wettbewerbsfähige Raupenbagger, die bei Leistungs- und Verbrauchswerten Bestmarken erreichen. Dabei setzt CASE weiterhin auf seine traditionellen Werte, wie Praxistauglichkeit, Wartungsfreundlichkeit und Zuverlässigkeit, was von unseren Kunden entsprechend honoriert wird. Das belegen zahlreiche Neukunden, darunter namhafte Großkunden, die wir in den vergangenen Monaten für CASE gewinnen konnten. Mit der Gewinnung weiterer Geschäftspartner sind wir in 2016 unserem Ziel deutlich näher gekommen, in

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CNHI

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Deutschland, Österreich und der Schweiz ein flächendeckendes Netz aus CASE-Händlern, Servicepartnern und Niederlassungen zu etablieren. In 2017 werden wir unser Wachstum kontinuierlich vorantreiben und somit den positiven Trend der beiden Vorjahre fortsetzen. Wir werden weitere starke Partner in unser Händlernetz einbinden, um unseren Kunden flächendeckend eine optimale Versorgung zu gewährleisten. Zusätzliche Impulse versprechen wir uns durch neue Produkte, wie etwa die neue Generation der CASE-Minibagger, die zurzeit mit unserem neuen Kooperationspartner Hyundai entwickelt werden. Wirtschaftliche Impulsgeber sehen wir unverändert im Wohnungsbau, vor allem aber im Bereich Straßen- und Brückenbau. Wir von CASE gehen weiterhin von einem moderaten Marktwachstum aus. In unseren wichtigsten Exportmärkten gibt es durch politische Veränderungen einige Unwägbarkeiten, die aus heutiger Sicht nicht abschließend einzuschätzen sind. Allerdings sind wir mit unseren modernen Produkten und den beiden Kompetenzzentren in Lecce und San Mauro auch unter veränderten Marktbedingungen in Europa ausgezeichnet aufgestellt. ß

»2017 wird anspruchsvoll, weil viele Marktbegleiter wegen des schwachen Marktumfeldes außerhalb von Europa hierzulande besonders intensive Vertriebsbemühungen starten werden.« Frank Frickenstein

de besonders intensive Vertriebsbemühungen starten werden. Dieser Situation müssen wir uns stellen und sind mit einer deutlichen Ausweitung des Programms an Kettenbaggern mit Verstellauslegern, Mobilbaggern mit neuen breiten Achsen und weiteren Verfeinerungen bestens vorbereitet. Ebenso wird uns die Komplettierung unserer Radladermodelle mit dem HL965 und HL975, die Anfang 2017 verfügbar sein werden, hier unterstützen. Abgerundet wird die »Maschinen-Hardware« mit Garantieverlängerungen und hochinteressanten Finanzie-

»Nach einer sehr erfolgreichen Bauma hat sich das Jahr 2016 für die Hersteller von Baumaschinen und deren Komponenten sowie von Baugeräten und Baufahrzeugen in etwa so entwickelt, wie es die »verhalten optimistischen« Prognosen zu Beginn des Jahres skizziert haben. Wie beurteilen Sie im Rückblick die vergangenen zwölf Monate für Ihr Unternehmen? Hat es von der Bauma profitieren können? Welche Erwartungen haben Sie für 2017, auch vor dem Hintergrund, dass die Bauwirtschaft in Deutschland boomt und ein Bundesverkehrswegeplan verabschiedet worden ist, der Investitionen in Höhe von 264,5 Mrd. Euro bis zum Jahr 2030 vorsieht? Mit welchen Entwicklungen rechnen Sie in Ihren wichtigsten Exportmärkten?«

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AUSBLICK

rungsangeboten wie Operate Lease. Die Messen Steinexpo und Nordbau werden zudem in 2017 wichtige Impulse zur Präsentation neuer Geräte setzen. Die weitere Verdichtung des Händlernetzes, verbunden mit erheblichen Investitionen in Immobilien, Werkstätten, Servicefahrzeuge und vor allem Personal unserer Handelspartner, ist in 2016 ein weiteres wichtiges Signal an den Markt. So sind wir sehr froh, mit ZWO Baumaschinen einen leistungsstarken Partner im Rhein-Neckar-Raum gewonnen zu haben. Ein weiterer Händlerpartner wird im Januar 2017 unser Vertriebs- und Servicenetz verstärken. Andere Händler haben neue Niederlassungen eröffnet, wie etwa Wienäber Baumaschinen in Meinersen bei Peine. Parallel dazu geht der Neubau des europäischen Hyundai-Headquarter in Tessenderlo nahe Geel mit großen Schritten der Vollendung entgegen. Im Mai 2017 werden wir Europas beste Schulungsmöglichkeiten haben, und auch das ET-Lager ist dann umgezogen und voll arbeitsfähig. Damit sind wir auf dem extrem anspruchsvollen Baumaschinenmarkt in Mitteleuropa sehr gut aufgestellt – und im Besonderen auch für den anspruchsvollen deutschen Baumaschinenanwender. ß

Made in Finland

DOOSAN BOBCAT

HYUNDAI HEAVY INDUSTRIES

Höhere Unternehmenseffizienz und größere Synergieeffekte

»Wir haben bei Doosan Bobcat in den vergangenen Monaten wichtige strategische Entscheidungen getroffen, um unser Unternehmen auf den europäischen Märkten auch in Zukunft perfekt aufzustellen.« Martin Knoetgen

Martin Knoetgen President Doosan Bobcat Inc. Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) uf der Bauma konnten wir unsere Marken Doosan und Bobcat einem großen Publikum perfekt präsentieren. Entsprechend erfreulich sind die Besucherresonanz und die Qualität der Kontakte ausgefallen. Das hatte sicherlich auch Einfluss auf unsere gute Geschäftsentwicklung. Wir erwarten, dass unsere Ergebnisse auf dem stabilen Vorjahresniveau liegen werden – mit leichten Zuwächsen in allen Bereichen. Wir haben bei Doosan Bobcat in den vergangenen Monaten wichtige strategische Entschei-

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dungen getroffen, um unser Unternehmen auf den europäischen Märkten auch in Zukunft perfekt aufzustellen. Die Konsolidierung der europäischen Doosan Bobcat EMEA-Zentrale vom Standort Waterloo (Belgien) in den Hauptsitz in Dobris (Tschechien) mit den angegliederten Zentren für Forschung & Entwicklung, Schulung und Vorführungen sowie der Fertigung und Logistik läuft nach Plan. Dieser strategische Schritt ermöglicht nicht nur eine höhere Unternehmenseffizienz, sondern sorgt darüber hinaus für größere Syner-

gieeffekte, von der alle unsere Kunden im EMEA-Raum profitieren werden. Denn diese Strategie unterstützt eine unserer wichtigsten Prioritäten: Kundenorientierung und Nähe. Ungeachtet von Herausforderungen und Verpflichtungen steht Doosan Bobcat für langfristige Partnerschaften und individuelle Lösungen für alle unterschiedlichen Märkte. Auf dem sehr umkämpften europäischen Markt sticht kein Land wirklich hervor, was die Verkaufsvolumen angeht. Unsere stärksten Märkte sind in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Skandinavien. Wir erwarten in naher Zukunft auch gute Ergebnisse aus Italien und Spanien sowie Wachstum in Osteuropa. Die Situation in Deutschland stimmt uns zuversichtlich. Niedrige Zinsen, hohe Beschäftigungsquote, Bauboom und Bundesverkehrswegeplan tragen sicherlich zu einer positiven Gesamtstimmung bei. Unsere anhaltende Schwerpunktlegung auf Kerngeschäfte befähigt Doosan Bobcat aber dazu, auch in schwierigem Marktumfeld erfolgreich zu sein. Darüber hinaus ermöglicht uns die Konzentration von Ressourcen auf unsere wesentlichen Ziele ein noch schnelleres Wachstum im EMEA-Markt. ß


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Den Systempartner-Gedanken weiter entwickeln Es gibt aktuell zahlreiche Projekte im Bereich der Infrastruktur, die von Bund und Ländern gefördert werden. Generell laufen sehr viele Großprojekte, beispielsweise im Bau- und Abbruchbereich, an denen wir heute schon beteiligt sind, auch 2017 weiter. Für diese Herausforderungen hat sich Kiesel gut aufgestellt: Einerseits haben wir die

KIESEL

»Für 2017 sind die Erwartungen hoch, auch weil sich der Investitionsbedarf in der privaten und öffentlichen Bauwirtschaft auf Toni Kiesel sehr hohem Niveau befindet.«

as Jahr 2016 ist für Kiesel ein sehr gutes gewesen. Die Bauma war die bisher erfolgreichste für unser Unternehmen. Kiesel konnte sich sowohl als etablierter Generalimporteur für Hitachi und Fuchs präsentieren, als auch als Partner von Mantsinen und Giant Tobroco sowie als starke Herstellermarke mit der Kiesel Technologie- und Entwicklungsgesellschaft (KTEG) und der Kiesel Abbruch und Recycling Technik GmbH (KART) positionieren. Mit einheitlichem Auftritt und einem umfangreichen Sondermaschinen- und Anbaugeräte-Portfolio präsentierten wir uns Kunden und Fachjournalisten als Systempartner mit individuellen Lösungen für alle Branchen und Anforderungen. Der große Ansturm an Kunden und Interessenten, den wir auf der Bauma zu verzeichnen hatten, hat sich auch im weiteren Verlauf des Jahres fortgesetzt und in positiven Absatzzahlen niedergeschlagen. Für 2017 sind die Erwartungen hoch, auch weil sich der Investitionsbedarf in der privaten und öffentlichen Bauwirtschaft auf sehr hohem Niveau befindet.

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Europa wird 2017 für Stabilität sorgen

»Mit einem neuen Werk in Brasilien und dem Spatenstich für eine Produktionsstätte in China wurde die internationale Aufstellung des Konzerns vorangetrieben.« Jan Willem Jongert WACKER NEUSON

Toni Kiesel Geschäftsführender Gesellschafter der Kiesel GmbH, Baienfurt

AUSBLICK

Jan Willem Jongert CSO der Wacker Neuson Group, München

KTEG als Spezialist für Sondermaschinen mit nun 20 eigenen Ingenieuren neu ausgerichtet. Zudem bauen wir unser ständig wachsendes Vertriebs- und Servicenetz anwendungs- und branchenorientiert weiter aus. Auch die KART, unser Anbaugerätespezialist, wächst beständig. Dadurch, dass 2017 nur wenige große Veranstaltungen anstehen, können wir uns voll und ganz auf die persönliche Betreuung unserer Kunden konzentrieren. Den Systempartner-Gedanken werden wir für die einzelnen Branchen immer weiter entwickeln und unseren Kunden komplette Lösungen anbieten, die nicht nur individuell konzipierte Maschinen und Anbaugeräte, sondern auch kompetenten Kundendienst und Service, eine außergewöhnliche Ersatzteilversorgung, Miete, Finanzierung, Weiterbildung und vieles mehr beinhalten. Wir erwarten bei Maschinen und Anbaugeräten im kommenden Jahr weiter steigende Stückzahlen auf Vorjahresniveau sowie eine wachsende Nachfrage nach unseren Dienstleistungen. ß

ür die Wacker Neuson Group war 2016 ein bewegtes Jahr. Ein echtes Highlight für mich persönlich war die Bauma 2016. Die Messe ist und bleibt ein wichtiges Forum, um mit Kunden und Interessenten aus aller Welt in den persönlichen Dialog zu treten, neue Lösungen vorzustellen und sich eingehend mit Branchentrends zu befassen. Sie gilt zu Recht als Branchenbarometer und wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Verglichen mit 2013 konnten wir 15 % mehr Gäste an unserem Stand begrüßen. Kunden aus ganz Europa begeisterten sich für das breite Produktprogramm und unser umfassendes Dienstleistungsangebot. Die Anzahl der Aufträge, die während der Messe und in der Nachbearbeitung abgeschlossen wurden, haben unsere Erwartungen übertroffen. Außerdem sind wir stolz darauf, das innovativste Produkt der Bauma 2016 präsentiert zu haben: Der Kramer Elektro-Radlader 5055e wurde mit dem »Bauma-Innovationspreis« ausgezeichnet – aus hunderten eingereichten Produkten konnte un-

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ser E-Lader die Expertenjury überzeugen. Generell konnten wir mit unseren Zero-EmissionLösungen viele Besucher der Bauma begeistern. Aber auch außerhalb Europas hat sich einiges getan. So wurde mit einem neuen Werk in Brasilien und dem Spatenstich für eine Produktionsstätte in China die internationale Aufstellung des Konzerns vorangetrieben. 2016 war für die meisten internationalen Hersteller ein herausforderndes Jahr: Zahlreiche Krisen beeinträchtigen die globale Nachfrage. In Europa, allen voran in den DACH-Ländern, verzeichneten wir deutliche Wachstumsraten. Nach den ersten neun Monaten lag der Konzernumsatz mit 1.013,5 Mio. Euro daher nahezu auf dem Vorjahresniveau. Die Unsicherheiten in unseren Märkten sind weiterhin hoch. Europa wird 2017 aber sicherlich für Stabilität sorgen, und der Bundesverkehrswegeplan zur Modernisierung der Infrastruktur in Deutschland wird das unterstützen. Gleichzeitig arbeiten wir weiter an unseren »Hausaufgaben« und optimieren interne Prozesse und Strukturen. Wir haben definitiv noch viel Potenzial, um weiter zu wachsen. ß 12/2016 – 1/2017


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AUSBLICK

Peter Wildemann Geschäftsführer der Manitou Deutschland GmbH, Ober-Mörlen

chon im vierten Quartal 2015 war eine deutlich erhöhte Investitionsbereitschaft spürbar. 2016 war für uns ein typisches Bauma-Jahr – die positive Entwicklung, die sich 2015 angekündigt hat, hat sich in diesem Jahr auch weiterhin durchgesetzt. Bemerkenswert ist, dass es kein spürbares »Sommerloch« gab wie in den Vorjahren. Für 2017 sehen wir eine hohe Aktivität im Vermietgeschäft. Im Bereich Teleskopen und drehbare Teleskopen gehen wir auch für

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das nächste Jahr von leichtem Wachstum aus. Bei den Arbeitsbühnen wird die hohe Investitionsbereitschaft, die sich gerade abzeichnet, sicherlich noch bis zum zweiten Quartal 2017 reichen. Die Erweiterung unserer MRT-Baureihe, die wir auf der Bauma vorgestellt haben, hat sich für uns ausgezahlt. Die EasyMaschinen sind seitens der Motoren und der Ausstattung auf einfache Bedienung und einfache Wartung ausgelegt und bieten ein besonders gutes PreisLeistungs-Verhältnis. Damit gehen wir vor allem auf die Bedürfnisse von Vermietern ein. Die Privilege-Baureihe wird den hohen

Ausgesprochen positiv und vielversprechend

BELL EQUIPMENT

»Die langfristigen Verkehrsinvestitionsplanungen in Deutschland setzen insgesamt sicherlich ein positives Signal für alle beteiligten Baustoff- und Baubranchen.« Andreas Heinrich

Andreas Heinrich Vertriebsgeschäftsführer Bell Equipment Deutschland GmbH, Alsfeld ür Bell Equipment Deutschland als Dumper-Spezialist und größtem deutschen Hersteller von knickgelenkten Muldenkippern gestalten sich Rück- und Ausblick auf die Jahre 2016 und 2017 ausgesprochen positiv und vielversprechend. Der erfolgreiche Verkaufs- und Produktions-

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start unserer neuen E-Serie mit vier wegweisenden 6x6-Modellen ab 33,5 t Nutzlast, die eingesetzte Restrukturierung unseres Deutschland-Geschäfts und gute Erfolge bei Sonderfahrzeugen prägen das vergangene Jahr. Neue Marktchancen für unseren 4x4-Sechzigtonner Bell B60E und die bevorstehende Eröffnung unseres neuen internationalen Vertriebs- und AftersalesStandorts Alsfeld generieren

MANITOU

Für 2017 sehen wir eine hohe Aktivität im Vermietgeschäft

»Neben dem Maschinenangebot bleibt es gerade im Boom der Baubranche wichtig, auch die Services an die Anforderungen der Kunden anzupassen.« Peter Wildemann

Ansprüchen von selbst investierenden Bauunternehmen gerecht. Neben dem Maschinenangebot bleibt es gerade im Boom der Baubranche wichtig, auch die Services an die Anforderungen der Kunden anzupassen. Wir bie-

ten beispielsweise ein Fuhrparkmanagement mit unserem »Easy Manager« an. Unseren Kundenservice haben wir neu organisiert und erweitert, um die Forderung seitens der Vermieter an einen schnellen Service noch besser erfüllen zu können. ß

auch für 2017 gute Erwartungen – vor allem auch für unsere mittel- und osteuropäischen Vertriebsregionen. Als weltweites TechnologieSchaufenster war die Bauma 2016 für Bell Equipment sicherlich ein großer Erfolg – einen echten »Bauma-Hype« für den deutschen Knicklenker-Markt konnten wir wie bei den Vorveranstaltungen allerdings auch 2016 nicht registrieren. Analysiert man das insgesamt zufrieden stellende Verkaufsjahr nach monatlichen Verläufen, erfolgten die für die leichten Zuwächse verantwortlichen Platzierungen eindeutig vor der Münchner Leitmesse. Dabei waren es mit Großprojekten in der Tagebau-Renaturierung einmal mehr Vorhaben jenseits der klassischen Segmente Erdbau und Infrastruktur, die im vergangenen Jahr den Bedarf anschoben. Entsprechend differenziert sehen wir die langfristigen Verkehrsinvestitionsplanungen in Deutschland: Insgesamt setzen sie sicherlich ein positives Signal für alle beteiligten Baustoff- und Baubranchen. In ihrer mittelfristigen Umsetzung muss sich je-

doch zeigen, ob sie für eine gute flächendeckende Mehrauslastung oder nur für regionale Spitzen sorgen. Das gilt insbesondere für Neubauprojekte, mit den für unser Segment wichtigen Volumen. Hier muss auf die ambitionierte Bedarfsfeststellung auch eine zügige Realisierung folgen. ß

»Nach einer sehr erfolgreichen Bauma hat sich das Jahr 2016 für die Hersteller von Baumaschinen und deren Komponenten sowie von Baugeräten und Baufahrzeugen in etwa so entwickelt, wie es die »verhalten optimistischen« Prognosen zu Beginn des Jahres skizziert haben. Wie beurteilen Sie im Rückblick die vergangenen zwölf Monate für Ihr Unternehmen? Hat es von der Bauma profitieren können? Welche Erwartungen haben Sie für 2017, auch vor dem Hintergrund, dass die Bauwirtschaft in Deutschland boomt und ein Bundesverkehrswegeplan verabschiedet worden ist, der Investitionen in Höhe von 264,5 Mrd. Euro bis zum Jahr 2030 vorsieht? Mit welchen Entwicklungen rechnen Sie in Ihren wichtigsten Exportmärkten?«

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Martin Werthenbach Verkaufsleiter Deutschland Hydrema Baumaschinen GmbH, Weimar ls Teil der dänischen Hydrema-Gruppe ist die Hydrema Baumaschinen GmbH mit Sitz in Weimar verantwortlich für den Vertrieb in Deutschland sowie in den Anrainerländern, abgesehen von Skandinavien. Als weltweit tätige Gruppe hat Hydrema in diesem Jahr auch in den USA in Cumming (Bundesstaat Georgia) eine neue Niederlassung eröffnet. Der Bauma-Auftritt war für Hydrema das Ergebnis einer rund zwei Jahre lang dauernden Neupositionierung der Marke vor allem auf dem deutschen Markt. Denn auf diesem war der Spezialist für Mobilkurzheckbagger, knickgelenkte Muldenkipper, Baggerlader und ZweiwegeBagger, der bereits seit 1981 in Deutschland präsent ist und 1996 die ehemaligen WeimarWerke übernommen hat, nicht so erfolgreich wie geplant. Das hat sich mit der 2013 eingeleiteten Neustrukturierung des Vertriebsnetzes in Deutschland jetzt grundlegend geändert – auch dank der sehr guten Zusammen-

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Position als Weltmarktführer und Full-Liner im Asphaltbau ausbauen

»Auch wenn das Bauma-Jahr schon sehr aufregend und positiv für uns gewesen ist, so gehen wir davon aus, dass in Deutschland die Investitionen erst im kommenden Jahr so richtig getätigt werden. Und davon wird auch Hydrema sicherlich vermehrt profitieren.« Martin Werthenbach

arbeit mit den neuen Händlern sowie des sehr erfolgreichen Bauma-Auftritts, war doch der Hydrema-Messestand immer gut besucht. Das Interesse an unseren neuen Maschinen, insbesondere an der City-Bagger-Reihe mit den Modellen MX14, MX16 und MX18, ist deutlich angestiegen. Auch das Feedback unserer Kunden ist rundherum positiv. Sie verweisen immer wieder auf die zahlreichen Alleinstellungsmerkmale unseres City-Baggers und auf die Wettbewerbsvorteile, die sich ihnen dadurch bieten. Auch wenn dieses BaumaJahr schon sehr aufregend und positiv für uns gewesen ist, so gehen wir davon aus, dass in Deutschland die Investitionen erst im kommenden Jahr so richtig getätigt werden. Und davon wird auch Hydrema sicherlich vermehrt profitieren. In den anderen europäischen Ländern, in denen Hydrema seit Jahren sehr solide mit der gesamten Produktlinie vertreten ist, sehen wir weiterhin einer für uns stabilen Marktentwicklung entgegen. Somit wird auch 2017 ein gutes und spannendes Jahr für uns werden. ß

BOMAG

MICHAEL WULF

Auch 2017 wird ein gutes und spannendes Jahr für uns

AUSBLICK

»Auch der Brexit und die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten dürften zu Verunsicherungen und Schwankungen beitragen.« Jörg Unger

Jörg Unger Präsident der BOMAG-Gruppe, Boppard ie Bomag-Gruppe erwirtschaftete im Jahr 2016 einen Jahresumsatz von nahezu 700 Millionen Euro und erzielte dabei im März mit 87 Millionen Euro den höchsten Monatsumsatz in der fast 60-jährigen Unternehmensgeschichte. Auch was unsere Produktpalette betrifft, können wir auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Mit der neuen Kaltfräse BM 2000 wurde unsere Produktpalette für den Straßenbau weiter aufgestockt und komplettiert, was mit dazu beiträgt, unsere Platzierung am Markt auszubauen. Bestätigt wurde dies durch die Universität St. Gallen, die die Bomag als Weltmarktführer im Marktsegment »Maschinen für Asphalt- und Erdverdichtung« in den »Weltmarktführer-Index für Deutschland, Österreich und die Schweiz« aufgenommen hat. Das Jahr 2017 erwarten wir voller Optimismus und Vorfreude, zumal gleich mehrere runde Geburtstage anstehen: Zum einen wird die Bomag 60 Jahre alt, und gleichzeitig kann die Fayat-

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Gruppe auf 60 erfolgreiche Jahre zurückblicken. Die internationale – besonders die außereuropäische – Bauwirtschaft wird ihre uneinheitliche und nur schwierig zu prognostizierende Entwicklung auch 2017 fortsetzen. Dabei können vor allem die schwierige Situation auf den Rohstoffmärkten in Brasilien, Russland und den USA die Geschäfte maßgeblich beeinflussen. Auch der Brexit und die Wahl Donald Trumps zum USPräsidenten dürften zu Verunsicherungen und Schwankungen beitragen. Der deutsche Markt zeigt sich weiterhin robust. Hier zeichnen sich im kommenden Jahr keine großen Änderungen ab. Nach einem Umsatzwachstum von 5,5 % im Jahr 2016 ist aber auch für 2017 ein weiteres, wenn auch geringes, Wachstum zu erwarten. Erfreulich sind die höheren Investitionsmittel für den Straßenbau und der Anstieg in den Auftragseingängen. Es bleibt zu hoffen, dass sich dieser Trend fortsetzt und die öffentliche Hand weiterhin auf Investitionen setzt. Schließlich kann eine zu rigorose Sparpolitik dem Wirtschaftsstandort Deutsch12/2016 – 1/2017


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»Nach einer sehr erfolgreichen Bauma hat sich das Jahr 2016 für die Hersteller von Baumaschinen und deren Komponenten sowie von Baugeräten und Baufahrzeugen in etwa so entwickelt, wie es die »verhalten optimistischen« Prognosen zu Beginn des Jahres skizziert haben. Wie beurteilen Sie im Rückblick die vergangenen zwölf Monate für Ihr Unternehmen? Hat es von der Bauma profitieren können? Welche Erwartungen haben Sie für 2017, auch vor dem Hintergrund, dass die Bauwirtschaft in Deutschland boomt und ein Bundesverkehrswegeplan verabschiedet worden ist, der Investitionen in Höhe von 264,5 Mrd. Euro bis zum Jahr 2030 vorsieht? Mit welchen Entwicklungen rechnen Sie in Ihren wichtigsten Exportmärkten?«

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Haben die Produktionskapazitäten erhöhen müssen Bauma profitiert hat. Durch die neue Positionierung des Messestandes wurden deutlich mehr Besucher auf dem Stand gezählt. Darüber hinaus gelang es, SpotGeschäfte auf der Bauma zu realisie»Aufgrund der positiven Aussichten für 2017 ren: Eine neue, in hat Ammann die Produktionsplanung für die München erstmalig Werke, in denen Verdichtungsmaschinen vorgestellte Betonhergestellt werden, angepasst.« Bernd Holz mischanlage wurde mehrfach verkauft. Zudem wurden im Bereich der Asphaltmischanlagen mehrere Bernd Holz Geschäfte auf den Weg gebracht Geschäftsführer Ammann Verdichtung GmbH, Hennef und Abschlüsse getätigt. Für 2017 rechnen wir mit einer sehr er Geschäftsbereich Maschi- positiven Entwicklung insbesondere bei den Straßenbaumaschinen hat sich für Ammann in 2016 sehr positiv entwickelt. He- nen. Wir hoffen aber auch auf eirausragend sind unsere Ergeb- ne deutliche Verstärkung der Innisse im Bereich der leichten Ver- vestitionen im Bereich des Anladichtung (Rüttelplatten, Stamp- genbaus. Ammann ist in Deutschfer und handgeführte Duplex- land mit dem bestehenden, gut Walzen) sowie bei Grabenwal- ausgebauten Händlernetz für die zen und leichten Tandemwalzen. Verdichtungsprodukte sehr gut Mit dem Verkauf dieser Maschi- aufgestellt. Darüber hinaus unnen liegt Ammann sogar deut- terstützen wir unsere Händlerlich über den für das Geschäfts- schaft auch beim Vertrieb jahr gesetzten Zielen. Dafür war schwierigerer Produktgruppen wie Asphalt-Tandemwalzen und es notwendig, die Kapazitäten insbesondere in den Montage- Fertigern. Wir rechnen in Deutschland für 2017 nach eilinien im Produktionswerk in Hennef zu erhöhen. Zudem ver- nem bereits erfolgreichen Jahr zeichnete Ammann Erfolge in 2016 mit Wachstumsraten im Nordeuropa im Bereich der einstelligen Bereich. Im Bereich schweren Verdichtung (Walzen- des Anlagenbaus laufen viele züge, Asphalt-Tandemwalzen). Projekte und es kommen neue Grundsätzlich lässt sich fest- hinzu – somit sind auch hier die stellen, dass Ammann von der Aussichten für 2017 in DeutschUDO SIEBERTZ

land durchaus Schaden zufügen. Die Bomag-Gruppe indessen bleibt ihren Grundsätzen treu, die sich vor allem an drei strategischen Pfeilern orientieren: Kundennähe, Innovationskraft und eine Full-Line-Produktpalette. Gemeinsam mit unseren Schwestermarken Marini im Bereich Asphaltanlagen und Breining bei der Straßeninstandhaltung bieten wir somit als einzige Unternehmensgruppe im Straßenbau ein vollständiges Produktspektrum für den gesamten Lebenszyklus der Straße. Unser Ziel ist es, die Position als Weltmarktführer und als Full-Liner im Asphaltbau nicht nur zu festigen, sondern immer weiter auszubauen. ß

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land sehr positiv. Neben dem für uns sehr wichtigen französischen Markt – der sich nach dem drastischen Einbruch im Jahr 2015 gut erholt hat in 2016 und in dem es für 2017 eine hohe Investitionsbereitschaft der großen Vermieter gibt – sehen wir positive Tendenzen für Polen, auch wenn sich die Dynamik dort etwas verlangsamen könnte. In Skandinavien (insbesondere Finnland und Norwegen) haben sich bereits 2016 positive Entwicklungen abgezeichnet, und wir rechnen mit weiteren guten Geschäften im kommenden Jahr. Für Großbritannien sehen wir eine Stagnation, wobei zu berücksichtigen ist, dass das Volumen auf einem hohen Niveau liegt. Benelux und Italien werden aus unserer Sicht ein leichtes, Spanien ein stärkeres Wachstum verzeichnen. Für die Märkte Schweiz und Österreich sieht Ammann einen stabilen Verlauf. Der Ausblick für die Slowakei, Tschechien und das Baltikum ist ebenfalls recht ermutigend. Aufgrund der positiven Aussichten für 2017 hat Ammann die Produktionsplanung für die Werke, in denen Verdichtungsmaschinen hergestellt werden, angepasst. So sind wir für die voraussichtlich höheren Wachstumsraten im kommenden Jahr gut vorbereitet. ß

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RÜCKBLICK

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AUSBLICK

MICHAEL WULF

Erfolgsversprechende Auftragslage, aber kein Selbstläufer

Oliver Hartleitner Geschäftsführender Gesellschafter der Karl Müller GmbH & Co. KG, Baiersbronn-Mitteltal

ir haben ein erfolgreiches Jahr 2016 erlebt, das im Frühjahr mit der wichtigsten

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»Wir setzen weiterhin auf unsere Innovationskraft und unsere Fähigkeit, sehr flexibel auf die Wünsche und Anforderungen unserer Kunden eingehen zu können.« Oliver Hartleitner

Messe, der Bauma in München, seinen Auftakt hatte. Es war rückblickend eine für unser Haus gute Veranstaltung und eine wichtige Plattform, um dem Fachpublikum und unseren Kunden die Neuheiten vorzustellen, mit ihnen zu diskutieren und somit »das Ohr am Markt« zu ha-

ben. Mit einem relativ großen Anteil von rund 70 %, den Baufahrzeuge in unserem Produktportfolio einnehmen, war die Bauma für uns eine entsprechend wichtige Veranstaltung, die sich auch positiv in unseren Auftragsbüchern niedergeschlagen hat. Für das Jahr 2017 sind wir optimistisch. Der nationale Markt zeigt sich stabil und die Baubranche ist weiter auf Wachstumskurs. Außerdem hängen wir nicht von internationalen Marktbewegungen ab, sondern finden unsere Kunden vorrangig in Deutschland und in den Anrainerländern Österreich und der Schweiz. Das sind unsere angestammten Märkte, für die wir auch die entsprechenden Pro-

dukte anbieten können. Da es aktuell keine negativen Anzeichen dafür gibt, dass sich diese Märkte maßgeblich verändern werden, gehen wir auch für das kommende Jahr von einer weiterhin stabilen und erfolgsversprechenden Auftragslage aus. Wir wissen aber auch, dass dies kein Selbstläufer sein wird und setzen weiterhin auf unsere Innovationskraft und unsere Fähigkeit, sehr flexibel auf die Wünsche und Anforderungen unserer Kunden eingehen zu können. Dies war unser bisheriges Erfolgsrezept, das uns helfen wird, auch im kommenden Jahr und in der weiteren Zukunft eine gute Marktposition für unser Traditionsunternehmen zu sichern. ß

Erwarten weiterhin eine stabile Nachfrage

m Rückblick beurteilen wir die vergangenen zwölf Monate in der Summe positiv. Trotz der verhaltenen Rohstoff- und Ölpreise werden wir 2016 unsere Umsatzziele erreichen. Wichtige Strategieprojekte in allen Ge-

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schäftsfeldern konnten wir für uns entscheiden. Von der Bauma haben wir definitiv profitieren können. Die Bauma ist nach wie vor eine wichtige Leitmesse für uns, auf der wir unsere umfassenden Innovationen für die relevanten Abnehmerbranchen sowie Zukunftstechnologien wie Elektroantriebe und FTS-Entwicklungen präsentieren konn-

»Nach einer sehr erfolgreichen Bauma hat sich das Jahr 2016 für die Hersteller von Baumaschinen und deren Komponenten sowie von Baugeräten und Baufahrzeugen in etwa so entwickelt, wie es die »verhalten optimistischen« Prognosen zu Beginn des Jahres skizziert haben. Wie beurteilen Sie im Rückblick die vergangenen zwölf Monate für Ihr Unternehmen? Hat es von der Bauma profitieren können? Welche Erwartungen haben Sie für 2017, auch vor dem Hintergrund, dass die Bauwirtschaft in Deutschland boomt und ein Bundesverkehrswegeplan verabschiedet worden ist, der Investitionen in Höhe von 264,5 Mrd. Euro bis zum Jahr 2030 vorsieht? Mit welchen Entwicklungen rechnen Sie in Ihren wichtigsten Exportmärkten?«

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»Aufgrund unseres dominanten internationalen Geschäfts spielen die Exportmärkte für uns traditionell eine große Rolle.«

MICHAEL WULF

Susanne Rettenmaier Geschäftsführende Gesellschafterin der TII Group, Pfedelbach

Susanne Rettenmaier

ten. Zudem konnten Verkäufe direkt auf der Messe abgeschlossen oder initiiert werden. Für das Jahr 2017 erwarten wir weiterhin eine stabile Nachfrage nach unseren Produkten. Das gilt auch insbesondere für den deutschen und europäischen Markt mit unserem Programm an bewährten und innovativen Fahrzeuglösungen für den Schwertransport auf der öffentlichen Straße, den Anlagenbau und für alternative Energietechnologien, wie z.B. Windkraftanlagen on- und offshore. Wir be-

grüßen dahingehend natürlich den Boom in der Bauwirtschaft in Deutschland. Aufgrund unseres dominanten internationalen Geschäfts spielen die Exportmärkte für uns traditionell eine große Rolle. Investitionen in die Infrastruktur, traditionelle und erneuerbare Energien und in den Anlagenbau zur Entwicklung der nationalen Industrien bieten auch 2017 weltweit Potenziale in unseren vielfältigen Abnehmerbranchen für unser breit gefächertes Produktionsprogramm. ß 12/2016 – 1/2017


RÜCKBLICK

2016 2017

AUSBLICK

Renato Ramella Vertriebsleitung Europa und Nordafrika Transport-Technologie, Goldhofer AG, Memmingen ir können auf ein echtes Rekordjahr mit tollen Produktneuheiten und spannenden Projekten zurückblicken. Mehr noch: 2016 ist das erfolgreichste Jahr in der gesamten Firmengeschichte der Goldhofer Aktiengesellschaft überhaupt. Mit den drei bahnbrechenden Innovationen, die Goldhofer auf der Bauma in München vorstellte, haben wir einmal mehr die internationale Schwerlastszene begeistert und unsere Top-Position als einer der Weltmarktführer von Spezialtransportfahrzeugen weiter ausgebaut. Absolutes Highlight im Kreis der Neuheiten ist unser

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»ADDrive«, der brandneue Zusatzantrieb für die Schwerlastachsen von Goldhofer. Er vereint alle Anforderungen eines gezogenen Moduls mit denen eines Selbstfahrers hinsichtlich Zugkraft, Geschwindigkeit, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit. Damit ist uns ein wirklich großer Wurf gelungen. Seit der Premiere auf der Bauma ist »ADDrive« der Verkaufsschlager schlechthin. Besser kann eine Markteinführung gar nicht laufen. Auch die anderen Trümpfe haben 2016 voll gestochen – wie das ebenfalls auf der Bauma vorgestellte Baukastensystem »MPA-K« für die Sattelanhängergeneration mit innovativer »MPA-Achstechnologie« oder das revolutionäre Schwerlastachssystem PST/ES-E 4 285, das durch hydraulische Breitenver-

»Mit ›ADDrive‹ ist uns ein wirklich großer Wurf gelungen.« Renato Ramella

stellung der Spur für eine um bis zu 25 % höhere Stabilität sorgt. Diese Innovationen geben unseren Kunden das Signal, dass Goldhofer genau der fortschrittliche und zuverlässige Partner ist, den sie brauchen. 2017 geht es bei Goldhofer mit gleichem Elan und Innovationsgeist weiter. Ziel ist es, auch im kommenden Jahr die Schwerlasttransport-Branche mit erstklassigen Ideen und neuen Lösungen zu begeistern. Nicht umsonst werden wir auf dem inter-

MARX STUDIOS

Das erfolgreichste Jahr in der Firmengeschichte

nationalen Markt als treibender Innovationsführer wahrgenommen, Goldhofer gilt zu Recht als »das Original«. Unsere Kunden dürfen also schon gespannt sein, was sich ihr Schwerlastprofi für 2017 einfallen lässt. Eine erste Innovation werden wir bereits im März auf der amerikanischen Leitmesse Conexpo in Las Vegas vorstellen. Eine weitere Innovation und Neuentwicklung sehen unsere europäischen Kunden Ende März auf der Lastbil in Dänemark. ß


2016 2017

Für 2017 streben wir weiteres Wachstum an İffet Türken Vorstandmitglied von Kässbohrer, Goch

er Boom auf dem deutschen Bau-Markt hat schon im Jahre 2014 begonnen und wird sich auch dieses Jahr fortsetzen. Davon profitieren auch wir als einer der traditionsreichsten Hersteller von Sattelanhängern. Infolgedessen und aufgrund einer für uns erfolgreichen Bauma haben wir in den vergangenen zwei Jahren im Tiefbett- und Tieflader-Segment eine Absatzsteigerung von 65 % in den Schlüsselmärkten verzeichnen können. Dabei haben die Einführung neuer Produkte sowie die Optionen im Schwertransportbereich, der speziell für den Transport von Landmaschinen entwickelt wurde, eine wichtige Rolle gespielt. Auf der Bauma haben wir unseren ausziehbaren 3-Achs-Tief-

PALFINGER

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lader K.SLA.R 3 neu präsentiert, der speziell für den effizienten und flexiblen Transport von Radladern, Erntemaschinen und Kippern entwickelt wurde. Er verfügt über zwei Paar Radmulden, die in den Außenrahmen integriert sind. Für erhöhte Flexibilität bietet der K.SLA.R 3 zusätzlich Auffahrrampen aus Aluminium für Reifenmulden und kann für den Transport anderer Lastarten auf eine ebene Plattformfläche umgerüstet werden. Passend zu unserem Wachstum haben wir während der Bauma mitgeteilt, dass wir ein neues Werk in Ulm eröffnen werden, das nach dem Hauptsitz in Goch das zweite Werk Deutschland sein wird. Der Standort Ulm dient momentan als Vertriebsbüro und bietet unsere gesamte Produktpalette an. Wir planen, mit der Produktion in Ulm Anfang 2017 zu starten.

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»Wir wollen mit innovativen Fahrzeugen und neuen Dienstleistungen nochmals einen Schritt nach vorne machen.« İffet Türken Außerdem haben wir auf der IAA in Hannover den 3-achsigen Kässbohrer-Tieflader neu vorgestellt, der mit einer hydraulischen Schwanenhalsrampe ausgestattet ist und somit eine leichtere Beladung von Hubarbeitsbühnen, Staplern, gewerblichen oder industriellen Reinigungsmaschinen am Schwanenhals ermöglicht. Zudem hat Kässbohrer nun begonnen, Metallbeschichtung am Fahrgestell seiner Tiefbett- und Tieflader anzuwenden, um so einen besseren Korrosionsschutz zu bieten. Für 2017 streben wir weiteres Wachstum an und wollen mit innovativen Fahrzeugen und neuen Dienstleistungen nochmals einen Schritt nach vorne machen. So erweitern wir beispielsweise unser PannenhilfeNetzwerk in Europa und garantieren mit unseren K-Advance Care Paketen den Kunden, dass

sie mit ihren Kässbohrer-Aufliegern ohne Unterbrechungen im Einsatz sein können. Was das Wachstum betrifft, wird sich das in den großen Märkten wie Deutschland, Polen, Frankreich und den Niederlanden weiterhin auf einem stabilen Niveau entwickeln. Zudem glauben wir, dass es in Südeuropa wieder aufwärts gehen wird. Unsere Zielmärkte für 2017 sind vor allem Italien, Spanien, Portugal und Osteuropa. ß

Lebenszykluskosten sind künftig ein riesiges Thema

spielsweise beim Treibstoff, werden wir 2016 das Vorjahresergebnis jedoch nochmals leicht überbieten. »Flucht ins Betongeld« schrieb Anfang des Jahres eine große Investmentzeitung. Gerade bei die»Wenn es 2017 gut läuft, gehen ser Anlageform sind wir wir davon aus, dass das Jahr mit unseren Geräten bei ähnlich wie 2016 werden wird.« Bauunternehmern stark Thomas Moucka vertreten, was sich für uns positiv auswirkt. Der zweite Grund ist die WeiterentThomas Moucka wicklung unserer Lkw-LadekraGeschäftsführer Palfinger Deutschland ne, die mittlerweile eine HubGmbH, Ainring höhe von bis zu 49 m aufweisen. Da hat sich eine weitere Zieln der Vorschau auf 2016 hatten wir keine Steigerung im Ge- gruppe aufgetan, die erkannt hat, schäftsverlauf erwartet. Auf- dass der am Lkw montierte Mongrund der sehr positiven Ent- tagekran einem Telekran bei vielen Anwendungen überlegen ist. wicklung am Zinsmarkt und der niedrigen Rohstoffpreise, bei- Mit dem Verlauf der Bauma sind

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AUSBLICK

MICHAEL WULF

RÜCKBLICK

wir mehr als zufrieden, die Messe war ein großer Erfolg für Palfinger. Zwar wurden nicht viel mehr Gespräche als 2013 geführt, allerdings war die Qualität der Gespräche bedeutend besser. Daher konnten wir auch einige schöne Abschlüsse tätigen. Besonders erfreulich war, dass sich die Entscheider der Firmen viel Zeit nahmen. Dabei konnten neue Konzepte entwickelt werden. Die Nachfrage nach Dienstleistungen war noch nie so hoch wie in diesem Jahr. Die Lebenszykluskosten sind in Zukunft ein riesiges Thema. Und genau da bieten wir bereits heute schon Lösungen, und das honorieren unsere Kunden Was die Erwartungen für 2017 betrifft: Die fünf Wirt-

schaftsweisen haben erst kürzlich ihre Prognose für 2017 um ein paar Zehntel-Prozentpunkte gesenkt. Wenn es 2017 gut läuft, gehen wir davon aus, dass das Jahr ähnlich wie 2016 werden wird. Die Rahmenbedingungen für das Baugewerbe sind stabil, jedoch kann uns die weltpolitische Situation noch einen Strich durch unsere Planung machen. So stellen sich hinsichtlich der Exportmärkte viele Fragen: Wie geht es in Russland weiter und in der Türkei? Was passiert in Amerika? Wie entwickeln sich Südamerika und Afrika? Das alles wird unseren Export beeinflussen. Wir gehen aber davon aus, dass die Exportquote ähnlich wie 2016 sein wird. ß 12/2016 – 1/2017


RÜCKBLICK

2016 2017

Auf dem Weg zum Global Player

AXEL WEIS

»Wir konnten die Umsätze des Vorjahres noch einmal deutlich steigern und sind auf Erfolgskurs.« Ulrich Humbaur

Ulrich Humbaur Inhaber der HUMBAUR GmbH, Gersthofen

ür HUMBAUR war 2016 ein höchst erfolgreiches Geschäftsjahr. Unsere Erwartungen wurden weit übertroffen.

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Wir konnten die Umsätze des Vorjahres noch einmal deutlich steigern und sind auf Erfolgskurs. Verantwortlich dafür sind mehrere Faktoren. Mit neuen, innovativen Produkten wie dem HTD 50, einem 5-Achs-Drehschemel-Tieflader sowie dem Einsatzwunder HTK-19-t-Tan-

AUSBLICK

dem-Dreiseitenkipper haben wir den »Nerv« der Baukunden getroffen. Gleichzeitig herrscht bei den Unternehmen der Bauwirtschaft und des Transportwesens eine hohe Investitionsbereitschaft. »Made in Germany« ist bei internationalen Käufern gefragt, und die Bauma hat wertvolle Impulse gegeben. Dabei hat sich unser neues Konzept mit dem Gemeinschaftsstand HUMBAUR/Kögel bewährt. Wir konnten so die komplette Produktpalette für das Bau- und Speditionsgewerbe präsentieren. Das haben die nationalen und internationalen Interessenten stark honoriert. Zahlreiche Neukunden fanden den Weg zu HUMBAUR und aus sehr vielen Anfragen konnten im Nachgang Aufträge generiert werden. Die gute Resonanz, die wir im vergangenen Jahr erlebt haben, spornt uns natürlich weiter an, und wir werden alle Kraft und Kreativität in Neu- und Wei-

terentwicklungen stecken. HUMBAUR bleibt am Puls der Zeit. So werden wir im kommenden Jahr die Produktionskapazitäten weiter ausbauen und verdichten. Wir sind auf dem Sprung zum Global Player. Das ist unser erklärtes Ziel, das wir bei gleichbleibend hoher Qualität und Individualität anstreben. Mit Innovationen wird HUMBAUR auf die boomende Bauwirtschaft zugehen. Passende Entwicklungen soll es auch für die Unternehmen des Straßenbaus geben. Nach dem Investitionsstau der letzten Jahre werden die Projekte aus dem Bundesverkehrswegeplan das Geschäft im Straßenbau beleben. Dafür sind wir gerüstet und bieten unseren Kunden flexible, passende und perfekt einsetzbare Anhängersysteme an. Daneben rechnen wir mit überproportionalen Absatzsteigerungen auf unseren wichtigsten Exportmärkten in den Benelux-Staaten, Skandinavien und Osteuropa. ß

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2016 2017

Wollen unsere Position deutlich ausbauen

AUSBLICK

EnormesPotenzial für Tiltrotatoren

STEN STRÖMGREN

»Dass wir mit unseren Investitionen auf dem richtigen Weg sind, das zeigen uns die stetig steigenden Verkaufszahlen in diesen Ländern.« Krister Blomgren

Krister Blomgren CEO Engcon Group, Strömsund (Schweden) a, wir haben von der Bauma profitiert, besonders was den europäischen Markt betrifft. Mit dem in München neu vorgestellten Werkzeugverriegelungssystem QSC, unserem vollhydraulischen Schnellwechslersystem oder unserem Positioning System ePS sind wir auf großes Interesse gestoßen. Und wir haben auf unserem Messestand, der nahezu durchgehend sehr gut besucht war, überzeugend demonstrieren können, wie und warum ein Tiltrotator Baggerarbeiten einfacher, effizienter, sicherer und kostengünstiger macht. So bieten wir beispielsweise mit der vollhydraulischen Schnellwechseleinheit Q-Safe und ECOil eine Komplettlösung, die in dieser Form einzigartig ist. Nicht zuletzt aufgrund des großen Erfolgs auf der Bauma sind wir überzeugt davon, dass sich das System Engcon auch auf dem deutschen Markt immer stärker etablieren wird. Wir als weltweit führender Hersteller und Marktführer in Skandinavien sehen ein enormes Potenzial für Tiltrotatoren, nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen westeuropäischen Märkten. Das ist auch der Grund dafür gewesen, warum Engcon seine Vertriebsaktivitäten durch den Aufbau eigener Niederlassungen in Deutschland, Frankreich, England und in Holland enorm ausgebaut hat. So haben wir in Frankreich im Frühjahr südlich von Paris eine neue Zentrale mit einem großen Lager für Ersatzteile und Zubehör in Betrieb genommen, und auch in den Nie-

KARL-HEINZ AUGUSTIN

J »Als OEM und Partner der Baumaschinenhändler war die Bauma eine ideale Möglichkeit, die ›neue ZFE‹ zu präsentieren.« Marcel Schoch

Marcel Schoch Geschäftsführender Gesellschafter der HS-Schoch-Gruppe, Lauchheim

ir sind mit dem Jahr 2016 sehr zufrieden. Aufgrund der positiven Auftragslage haben wir am Standort Lauchheim eine neue Halle gebaut und somit die Produktionskapazitäten erhöht. Zudem haben wir in Anlagen und Maschinen investiert. Der erste gemeinsame Auftritt hat die Integration der ZFE GmbH in die HS-Schoch Gruppe weiter gefestigt. Ein großer Vorteil der Integration von ZFE zeigt sich darin, dass nun sämtliche potenzielle Kunden optimal bedient werden können. Während für HS-Schoch hauptsächlich Endkunden die Zielgruppe darstellen, konzentriert sich ZFE auf Händler und Hersteller. HS-Schoch verfolgt dabei die Strategie, als Verschleißteilespezialist die Probleme der Kunden durch das vorhandene Knowhow und die langjährige Erfahrung zu lösen. Hier war die Bauma natürlich wieder eine optimale Plattform, um neue Kunden zu gewinnen. Speziell für die ZFE GmbH war die Messe ein Riesenschritt nach vorne. Als OEM und Partner der Baumaschinenhändler war die Bauma eine ideale

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Möglichkeit, die »neue ZFE« zu präsentieren. Viele ehemalige und zahlreiche Neukunden bewerteten den Neustart sehr positiv und vereinbarten, mit uns zukünftig eng zusammen zu arbeiten. Vor allem in unserer neuen Löffelserie 1.0 und in den zahlreichen Schaufelvariationen sehen die OEM und Baumaschinenhändler große Potenziale für zukünftige gemeinsame Projekte. Für 2017 haben wir das Ziel, unsere Position deutlich auszubauen. Das ist mit ein Grund für die Einstellung von Carsten-Michael Obrecht, der als ausgewiesener Experte für Baumaschinen und Zubehör unsere Geschäftsführung erweitert. Da wir mit unseren Standorten Lauchheim und Achern geografisch sehr günstig zu den Großprojekten »Stuttgart 21« und »Autobahnausbau A8« liegen, können wir den dort tätigen Firmen einen Rundumservice bieten, sei es bei Spezialgeräten, Verschleißteilen oder bei der Regeneration. Bei ZFE haben wir 2016 die Exportquote deutlich erhöhen können. Dabei haben wir festgestellt, dass das Interesse an unseren Produkten vor allem durch das Qualitätsmerkmal »Made in Germany« geweckt wird. Dies bestätigt uns in unserem hohen Qualitätsbewusstsein. ß

derlanden haben wir eine neue Niederlassung eröffnet. Dass wir mit unseren Investitionen auf dem richtigen Weg sind, das zeigen uns die stetig steigenden Verkaufszahlen in diesen Ländern. Dazu beigetragen haben dürfte auch unser komplett neu gestalteter Internetauftritt, der auf große Resonanz stößt. Wir sind jedenfalls für 2017 sehr zuversichtlich. Vor allem Deutschland ist ein sehr stabiler Markt. Die Bauwirtschaft boomt, und daran wird sich aller Voraussicht nach auch in den kommenden Jahren nur wenig ändern. Für uns als Tiltrotator-Hersteller mit dem breitesten Produktsortiment auf dem Markt bieten sich jedenfalls exzellente Chancen. Und die wollen wir nutzen. Mit unserer Niederlassung in Wertheim sind wir dafür bestens vorbereitet. ß

»Nach einer sehr erfolgreichen Bauma hat sich das Jahr 2016 für die Hersteller von Baumaschinen und deren Komponenten sowie von Baugeräten und Baufahrzeugen in etwa so entwickelt, wie es die »verhalten optimistischen« Prognosen zu Beginn des Jahres skizziert haben. Wie beurteilen Sie im Rückblick die vergangenen zwölf Monate für Ihr Unternehmen? Hat es von der Bauma profitieren können? Welche Erwartungen haben Sie für 2017, auch vor dem Hintergrund, dass die Bauwirtschaft in Deutschland boomt und ein Bundesverkehrswegeplan verabschiedet worden ist, der Investitionen in Höhe von 264,5 Mrd. Euro bis zum Jahr 2030 vorsieht? Mit welchen Entwicklungen rechnen Sie in Ihren wichtigsten Exportmärkten?«

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2016 2017

AUSBLICK

Karl-Heinz Traa (li.), Michael Koenig (Mitte) und Matthias Bürkel Geschäftsführer Lehnhoff Hartstahl GmbH, Baden-Baden as Jahr 2016 war für Lehnhoff ein voller Erfolg. Mit starken Impulsen durch die Bauma im Frühjahr und zukunftsfähigen Weichenstellungen in den Bereichen Produktentwicklung, Produktion, Logistik und Personal ist Lehnhoff als Full-Liner bestens aufgestellt für die kommenden Jahre. Durch den direkten Kundenkontakt während der Bauma erhielten wir ein wertvolles Feedback zu unseren neuen Produkten. Gleichzeitig erläuterten wir unseren Kunden aus dem In- und Ausland unsere MultiMarkenstrategie und dass Lehnhoff immer auch für Kontinuität steht. So haben wir zum Beispiel

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mit der neuen Generation der Variolock-Schnellwechselsysteme VL-2 und unserem Sicherheitsassistenzsystem LSC gezeigt, dass wir unsere bewährten Produkte Made in Germany beständig weiterentwickeln. Der deutsche Markt ist und bleibt für Lehnhoff besonders wichtig. Für die internationalen Märkte haben wir die neuen symmetrischen SQ-Schnellwechsler, die auf der internationalen Industrienorm S-Standard beruhen, entwickelt. Diese stoßen bei Kunden auf hohes Interesse und untermauern unser Engagement in den weltweiten Märkten. Das spiegelt sich auch in den guten Zahlen und der Weiterentwicklung des Unternehmens wider. Wir haben unsere Prognosen bezüglich einer deutlichen

Bleiben auch am neuen Standort unser Linie treu »Unsere Schaufelseparatoren stehen für die Schonung der Ressourcen bei gleichzeitiger Steigerung der Wertschöpfung.«

ALLU

Sabine Püschel

Sabine Püschel Geschäftsführerin ALLU Deutschland GmbH, Bünde ereits zum Jahresanfang 2016 war für uns erkennbar, dass sich für ALLU Deutschland der positive Trend der vergangenen Jahre fortsetzt. Nochmals deutlich verstärkt zeigte sich dies für die ALLU-Gruppe auf der Bauma. Es begeistert einfach im-

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12/2016 – 1/2017

mer wieder, wie ein Messestand auch eine kommunikative Plattform für Kunden, Anwender und Anbieter sein kann, die im Nachgang für viele gute Geschäfte sorgt. Unsere Kunden wissen die Qualität und die Leistungsfähigkeit der ALLU-Produkte zu schätzen und bringen uns großes Vertrauen entgegen. Daran hat auch der spontane Wechsel in der Geschäftsführung kurz nach der Bauma erfreulicherweise nichts geändert. Wir haben uns mit unseren Produkten ganz und gar auf die Anforderungen der Deponien und der Umwelt eingestellt, be-

»Wir investieren weiter in allen Bereichen und bekennen uns zum Standort Deutschland.« Karl-Heinz Traa (li.), Michael Koenig (Mitte), Matthias Bürkel

LEHNHOFF

Starke Entwicklung und erfolgreiche Weichenstellung für die Zukunft

Absatz- und Umsatzsteigerung erfüllt, das gilt sowohl für Deutschland als auch das internationale Geschäft. Der Standort Baden-Baden wird weiter ausgebaut, aktuell beschäftigen wir 15 % mehr Personal als im Vorjahr. Wir investieren weiter in allen Bereichen und bekennen uns zum Standort Deutschland. So wurden mit dem Bau und dem Bezug unserer neuen Endmonta-

gehalle, in der nun auch der Versand integriert ist, sowie Investitionen in neue Fertigungstechnologien die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt. Wir haben viele Prozesse optimiert mit dem Ziel, unseren traditionell hohen Anspruch an Produktqualität auszubauen, die Lieferzeiten deutlich zu verringern und dabei die Liefertreue zu steigern. ß

dienen aber ebenso die Industrie und bieten selbstverständlich auch Sonderlösungen an und unterstützen mit unseren Produkten die automatisierte Baustelle. So ist im Sommer dieses Jahres erstmals in Deutschland eine Mine-Buster-Schaufel von ALLU zur Kampfmittelräumung auf Helgoland in den Einsatz gegangen. Eine weitere Mine-BusterSchaufel liefern wir Anfang 2017 aus. Im September fand die Markteinführung der ALLU-GSerie statt. Die neue Mining-Separatoren-Serie der 32-t-Gewichtsklasse bedient Trägergeräte mit einem Einsatzgewicht von mehr als 300 t und wurde für den Einsatz beispielsweise in Erzminen entwickelt. Die erste Maschine dieser Größenklasse läuft bereits in Marokko. Auch 2017 bleibt ALLU Deutschland seiner Linie treu. »Vom Abfallboden zum Baustoff« – das wird immer unser Kernthema bleiben. Unsere Schaufelseparatoren stehen für die Schonung der Ressourcen bei gleich-

zeitiger Steigerung der Wertschöpfung. Im After Sales- und im Mietumsatz können wir ein deutliches Umsatzplus registrieren, das wir 2017 weiter ausbauen werden. Der ALLU-Mietpark erfährt seit Herbst 2016 eine Verjüngung. Die ersten Trägergeräte wurden erst vor wenigen Wochen gegen kraftstoffsparende Neugeräte getauscht, weitere folgen im Frühjahr 2017. Vom Januar an wird die ALLU Deutschland GmbH in neuen Räumen ganz in der Nähe des jetzigen Standortes zu finden sein. Von unserem neuen Standort aus werden wir die Verkaufsgebiete Deutschland, Österreich und Schweiz wie gehabt betreuen. Für unsere Kunden ändert sich hinsichtlich Beratung, Verkauf, Schulung/Weiterbildung und Service nichts. Eine Prognose für 2017 abzugeben, ist nicht einfach. Aber die Vorzeichen stehen auf Wachstum, weshalb wir dem neuen Geschäftsjahr äußerst positiv gestimmt entgegensehen. ß

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2016 2017

Punkten durch eine aktive und vielseitige Modellpolitik Horst Nitezki Niederlassungsleiter FRD Deutschland ie ersten sechs Monate in dem Super-Messe-Jahr 2016 mit Bauma, Nordbau und GaLaBau haben stark geboomt. Bereits vor der Bauma war kein Winterloch zu spüren, zumal der deutsche Markt für Anbaugeräte nicht solchen Schwankungen unterliegt wie der restliche Baumaschinenmarkt. Besonders groß ist der Bedarf an Anbaugeräten bei Minibaggern. Oft investieren die Unternehmer, wenn sie ausgelastet sind und gute Umsätze haben, mehr in Qualität. Zumal

FRD

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»Das erweiterte Angebot bei FRD-Mietkauf und Leasing wird im Markt gerne angenommen.« Horst Nitezki

AUSBLICK

bei einem kleinen Hydraulikhammer der Preisunterschied zwischen Qualität und Low Budget nur bei 500 bis 1 000 Euro liegt. Auch konnten wir feststellen, dass die Kunden in 2016 stärker als bisher zu Miete als zum Kauf tendierten. Das erweiterte Angebot beim FRD-Mietkauf und Leasing wird im Markt gerne angenommen. Als kompetenter Hersteller von Anbaugeräten konnten wir ebenso durch die aktive und vielseitige Modellpolitik punkten. Die FRD-Hydraulik-Großhämmer der FXJ-Serie sind seit der Einführung Ende 2015 auch alle ohne Zuganker, sodass die komplette Hammer-Baureihe – die nicht zuletzt aufgrund der geringen Anzahl an Bauteilen extrem robust und leistungsstark ist – vom Minibagger bis zur 55 t schweren Großmaschine dem

Kunden zur Verfügung steht. Nur wenige Mitbewerber bieten diese Kombination. Im Bereich Abbruchtechnik bietet FRD mit den Boosterscheren VXB mit Kraftunterstützung für Minibagger eine gute Möglichkeit, auch an älteren und schwächeren Trägergeräten mehr Leistung zu bringen. Für 2017 erwarten wir eine ähnlich positive Entwicklung wie in 2016. Bei den Hauptmessen der Branche werden wir gezielt Präsenz zeigen. Mehr im Fokus stehen wird die Gesteinsindustrie mit Großgeräten, wie die FRD-Bohrwagen und unsere großen Hydraulikhämmer. Nach der kontinuierlichen Arbeit unseres Handelspartners Zeigner ZHD, verantwortlich für die Furukawa Bohrtechnik in Deutschland, sehen wir da eine positive Entwicklung, die wir in 2017 noch stärker unterstützen werden. ß

Umsatz dank der Bauma und trotz des Krieges im Mittleren Osten stabil gehalten

ie Bauma 2016 war für Erkat wesentlich bei der Überwindung des Umsatzrückganges im Mittleren Osten. Die vor einem Jahr geäußerte pessimistische Prognose zur Marktentwicklung im Mittleren Osten für 2016 hat sich bestätigt. Für die gesamte Region lag der Umsatzrückgang bei 30 %, wobei dieser Einbruch besonders auf die nahezu zum Erliegen gekommene Bauwirtschaft in Saudi-Arabien zurückzuführen ist. Der niedrige Ölpreis, die Kriegsfinanzierung im Jemen und die finanzielle Unterstützung von islamistischen Rebellengruppen in Syrien haben dazu geführt, dass Bauunternehmen in Saudi-Arabien fast ein Jahr nicht bezahlt wurden. Relativ stabil hingegen haben sich die Märkte in Qatar, dem Oman und

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den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) entwickelt. Positiv ist, dass wir den Umsatzeinbruch im Mittleren Osten nahezu zur Gänze dadurch wettmachen konnten, weil wir in anderen Regionen punkteten. Hervorzuheben sind dabei Deutschland und Österreich, aber auch Skandinavien, die USA und Nordafrika sowie der Libanon und die Türkei. Auch in China hat sich der Markt für Erkat-Produkte gegenüber 2015 stabilisiert. Während Indien »etwas auf der Stelle tritt«, bleibt der Markt in Russland leider weiterhin schwach. Auch Brasilien hat 2016 enttäuscht. Für 2017 erwarten wir einen Anstieg der Umsätze in den USA und Kanada. Durch einen höheren Ölpreis könnte ich mir einen Umsatzanstieg im Mittleren Osten vorstellen, wo besonders in Saudi-Arabien viele Bauprojekte erst einmal auf Eis gelegt wur-

»In Deutschland, Österreich und der Schweiz gehen wir von einem Umsatzplus von bis zu 20 % aus.« Klaus Ertmer

den. Zwar werden die Umsätze nicht an die aus dem Jahr 2015 heranreichen, aber dennoch sind durchaus gute Projekte aus Qatar, dem Oman und den VAE zu erwarten. Was den chinesischen Markt betrifft, haben wir auf der Bauma China in Shanghai positive Signale für 2017 vernommen. Dort wird der Ausbau der Seidenstraße im Westen möglicherweise einen Umsatzanstieg für Erkat-Produkte bedeuten. Darüber hinaus hat der erneute Anstieg des Preises für Kohle in China für positive Stim-

ANDREAS HARTUNG

Klaus Ertmer Geschäftsführender Gesellschafter der Erkat-Gruppe, Hämbach

mung gesorgt. Zusätzlich wollen wir bei den großen chinesischen Unternehmen punkten, die auch 2017 Bauprojekte in Südamerika und Afrika betreiben. Insgesamt waren wir mit dem Jahr 2016 zufrieden. Wir erwarten für 2017 einen Umsatzanstieg von 10 % bis 15 %, der allerdings auch von der politischen Stabilität im Mittleren und Nahen Osten sowie in der Türkei abhängt. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gehen wir von einem Umsatzplus von bis zu 20 % aus. ß 12/2016 – 1/2017


Wir lesen das bauMAGAZIN…

Das auflagensta

rke Fachorgan

Baumaschine

für

n | Baugeräte Baufahrzeuge

w w w. b a u

magazin.

eu Oktober 2016

10 Das auflagensta

rke Fachorgan

Baumaschine n | Bau

für

geräte Baufahrzeuge

MAGAZIN 10/201

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w w w. b a u

magazin.

eu November 2016

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MAGAZIN 11/201 6

Joachim (li.) und Rolf Michels, Geschäftsführende Gesellschafter Michels Baumaschinen und Fahrzeugtechnik, Geldern

MESSE-RÜCKBL

ICK IM BLICKPUNK T VW: Der neue Crafter bläst zum GALABAU Meca Angriff lac: Wieder mit der Tradit Ahlmann ERDB ionsmarke EWEGUNG Volvo beim »Xploration CE: Blick in die Zukunft Forum« IAA Daim ein neues Zeita ler: »Stoßen die lter auf« – MAN Tür in : Weltpremie re für den TGE

IM BLICKPUNK T

Liebherr: Eine Weltpremiere und ein Blick in die Zukunft

SBM Verlag GmbH Hermann-von-Barth-Straße 2 87435 Kempten Tel. +49 (0) 8 31/5 22 04-0 Fax +49 (0) 8 31/5 22 04-50 E-Mail: info@sbm-verlag.de www.sbm-verlag.de

VERKEHRSWEGE BAU Wirtgen: Gleitschalungsfe SP 1500 auf Erfolg rtiger skurs – Topco n/Ammann: Techn partner auf der »Straße ologieder Zukunft« Bauer: Großd SPEZIALTIEFBAU rehbohrgerät BG 46 erweitert Sandvik: 14 Bohrw PremiumLine agen beim Bahn – projekt Wend lingen – Ulm

»…weil es uns als Händler und Vermieter von Baumaschinen einen guten Überblick über die Entwicklungen in unserer Branche gibt. Insbesondere die Berichte über MaschinenNeuheiten finden wir sehr interessant und informativ.«

www.baumagazin.eu


2016 2017

Unsere Lösungen vereinfachen komplexe Vorgänge »Ein sehr großes Thema wird hier in den nächsten Jahren die Implementierung von BIMProzessen in die bestehenden Arbeitsabläufe sein.«

LEICA GEOSYSTEMS

Raik Frankenberger

Raik Frankenberger Regional Director Central Europe Leica Geosystems und Geschäftsführer der Leica Geosystems GmbH Deutschland Vertrieb, München nsgesamt blickt Leica Geosystems positiv auf das Jahr 2016 zurück. Mit einer soliden Entwicklung in unseren Kerngeschäften, wie Vermessung, Lasertechnologien und Scanning, konnten wir mit unseren Maschinensteuerungs- und Bauvermessungslösungen für den Hochund Tiefbau überdurchschnittliches Wachstum generieren. Auch auf der Bauma hat sich der Trend zum vermehrten Einsatz von 3D Lösungen für Maschinensteuerung weiter bestätigt. Zusätzlich konnte eine positive Entwicklung und erfolgreiche Platzierung neuer Produkte aus der Sparte Bohren & Rammen und ebenso im Bereich der Walzenlösungen erreicht werden. Eine besondere Herausforderung sehen wir in den steigenden Anforderungen an Bauprojekte: Kosten- und Zeitvorgaben sowie komplexe Spezifikationen sind weiterhin kritische Aspekte und führen dazu, dass die Anforderungen an Bedienpersonal kontinuierlich steigen. Unsere Lösungen helfen dabei komplexe

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Vorgänge zu vereinfachen und stellen benötigte Daten zur Verfügung. Hier sehen wir auch den Trend für die Zukunft. Immer komplexere Datenmengen und -ströme müssen kontrolliert, interpretiert und in Echtzeit zur Verfügung gestellt werden. Hier sehen wir einen steigenden Bedarf an Lösungen, die komplexe Vorgänge vereinfachen bzw. auch automatisieren. Ein sehr großes Thema wird hier in den nächsten Jahren die Implementierung von BIM-Prozessen in die bestehenden Arbeitsabläufe sein. Aber es reicht nicht nur gute Produkte zu vertreiben, wir sehen unsere Stärke gerade in der Betreuung, Beratung sowie in unserem Know-how, von dem unsere Kunden bei ihren Projekten profitieren können. Ergänzend zu den hervorragenden und umfangreichen Lösungen liegt deshalb unser Hauptschwerpunkt im Service und Support. Hierbei legen wir besonderen Wert auf unser Schulungsprogramm, damit unsere Kunden aus den hochwertigen Lösungen auch das Beste für sich herausholen können. Weiterhin konzentrieren wir uns auf die Definition von Schnittstellen zwischen Maschinen und den Steuerungslösungen, um auch OEMPartner optimal unterstützen zu können. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir auch für das Jahr 2017 optimistisch bezüglich der allgemeinen Entwicklung im Bausektor und den damit verbunden Chancen sind, sich im Markt weiter zu etablieren. ß

AUSBLICK

Sehen unseren Markt auf einem guten Wachstumskurs Ulrich Hermanski Vice President Construction Business EMEA Topcon Positioning Group, Essen

ie Gespräche während der Bauma haben uns bestätigt, dass wir mit der Umsetzung von digitalen Technologien für die verschiedenen Bauprozesse auf dem richtigen Weg sind. Die Bauindustrie sieht die Vorteile der Nutzung der digitalen Arbeitsprozesse und ihrer Dokumentation. Unsere Aufgabe besteht in der Annäherung der gewohnten Arbeitsabläufe mit den neuen Technologien. Oder anders ausgedrückt: Der digitale Arbeitsab-

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Nutzung von digitalen Arbeitsabläufen in der Erneuerung von Infrastrukturmaßnahmen, da mindestens die Hälfte der Projekte Erneuerungen, Erweiterungen oder Instandsetzungen betreffen. Seit der Bauma haben wir in verschiedenen Märkten unser neues System SmoothRide in unterschiedlichsten Projekten, wie Straßenneubau, Fahrbahnerneuerungen und Oberflächenerfassungen gemeinsam mit unseren Kunden getestet und hervorragende Resultate in Sachen Ebenheit und Einbau von präzisen Schichtstärken erzielt. Angefangen in Norden in Skandinavien über Zentral- und Osteuropa bis hin in den mittleren Osten sehen wir unseren Markt insbesondere in der Infrastrukturerneuerung auf einem guten Wachstumskurs. ß

»Der digitale Arbeitsablauf muss verständlich und möglichst einfach integriert werden können.« TOPCON

RÜCKBLICK

lauf muss verständlich und möglichst einfach integriert werden können. Entgegen vielen Prognosen brauchen wir in der Bauindustrie nicht weniger Personal, sondern besser ausgebildete Mitarbeiter auf allen Ebenen und die Einbeziehung von Berufsgruppen, die bisher nicht zum ursprünglichen Umfeld der Industrie gehört haben. Ohne Experten aus der IT-Branche wird es bis zur digitalen Baustelle ein sehr langer Weg. Eine der großen Herausforderungen in der Umsetzung und Ausführung des Verkehrswegeplans mit seinem enormen Investitionsvolumen ist einerseits die gute und schnelle Planung von Projekten und andererseits die

Ulrich Hermanski

»Nach einer sehr erfolgreichen Bauma hat sich das Jahr 2016 für die Hersteller von Baumaschinen und deren Komponenten sowie von Baugeräten und Baufahrzeugen in etwa so entwickelt, wie es die »verhalten optimistischen« Prognosen zu Beginn des Jahres skizziert haben. Wie beurteilen Sie im Rückblick die vergangenen zwölf Monate für Ihr Unternehmen? Hat es von der Bauma profitieren können? Welche Erwartungen haben Sie für 2017, auch vor dem Hintergrund, dass die Bauwirtschaft in Deutschland boomt und ein Bundesverkehrswegeplan verabschiedet worden ist, der Investitionen in Höhe von 264,5 Mrd. Euro bis zum Jahr 2030 vorsieht? Mit welchen Entwicklungen rechnen Sie in Ihren wichtigsten Exportmärkten?«

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RÜCKBLICK

2016 2017

AUSBLICK

Zunehmend hohe Nachfrage nach effizienten Hydraulikfluiden

EVONIK

»Wir sind zuversichtlich, dass weitere regionale Schwergewichte der Schmierstoffindustrie dem weltweiten Trend nach energieeffizienten Hydrauliklösungen in 2017 folgen werden.« Rolf Fianke

Rolf Fianke Global Marketing Manager DYNAVIS Oil Additives, Evonik Resource Efficiency GmbH Darmstadt ir fühlen uns auf dem Wachstumspfad der Technologiemarke DYNAVIS bestätigt und schauen nach einer überaus erfolgreichen Bauma 2016 optimistisch ins kommende Jahr. Neben einer erfolgreichen Vertragsverlängerung mit einem global agierenden Lizenznehmer erwarten wir auch in 2017 ein weiteres An-

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wachsen der DYNAVIS-Lizenznehmer. Wir gehen dabei von einem gleichbleibenden, stabilen Wachstum in Europa und Nordamerika aus sowie einem weiterhin sehr starken Wachstum in einigen Regionen Asiens, vor allem in Indien und Indonesien. China wird weiterhin eine Herausforderung bleiben, die wir aber natürlich annehmen. 2016 wurden das große Interesse und die starke Akzeptanz der DYNAVIS-Technologie in Asien bestätigt. Mit Pertamina Lubricants in Indonesien und

der Indian Oil Corporation hat Evonik zwei in ihren Märkten führende Mineralölunternehmen als Lizenznehmer gewonnen und bei den Produkteinführungen unterstützt. Wir sind zuversichtlich, dass weitere regionale Schwergewichte der Schmierstoffindustrie dem weltweiten Trend nach energieeffizienten Hydrauliklösungen in 2017 folgen werden. Für 2017 planen wir den engagiertesten Markenauftritt von DYNAVIS seit seiner Einführung. Den Auftakt macht die Fachmes-

se Conexpo im Frühjahr in Las Vegas. Danach folgen Auftritte in den Regionen Amerikas, Europa und Asien, die helfen, DYNAVIS als globale Marke zu etablieren und die Nachfrage nach mit DYNAVIS formulierten Hydraulikfluiden für unsere Lizenzpartner zu steigern. Aus Gesprächen mit Kunden und Partnern wissen wir von der zunehmend hohen Nachfrage nach effizienten Hydraulikfluiden auf allen Feldern der Hydraulikanwendungen, stationär wie mobil. Hier setzen wir an und entwickeln Lösungen für neue Anwendungen, beispielsweise für Spritzgießmaschinen und hydraulische Pressen. Darüber hinaus werden wir unsere Tätigkeiten im Bereich Mining verstärken. Neben verschiedenen Fachmesse-Auftritten planen wir in 2017 weltweite Feldtests, beispielsweise in Südafrika, in den USA und in der Mongolei. Erste Ergebnisse unserer großen Mining-Feldtests mit einem 120-t-Hydraulikbagger werden wir auf der Conexpo vorstellen. ß

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2016 2017

MICHAEL WULF

Wir wachsen deutlich stärker als der Markt

»Mit unseren Systemlösungen haben wir immer das Ziel, dass unsere Kunden produktiver arbeiten können.« Mathias Pfitzenmeier

Mathias Pfitzenmeier Regional Managing Director D/A/CH/SL Husqvarna Construction Products, Niederstotzingen ie Bauma war für Husqvarna die »beste Bauma«, die wir jemals hatten. Der Andrang auf unserem gut 600 m² großen Messestand war so groß, dass Kunden zeitweise Wartezeiten bei der Beratung in Kauf nehmen mussten. Vor allem die in München neu vorgestellten Maschinen und Geräte – wie das Antriebsaggregat PP 490, die ferngesteuerte Bodenschleifmaschine PG620/820 RC oder der brandneue Kettensägenadapter WSC 40 für die Wandsägen WS 482 HF und WS 440 HF – sowie die sehr erfolgreichen Abbruchroboter der DXR-Serie stießen auf großes Interesse. Mit unseren Abbruchrobotern haben wir mittlerweile eine sehr starke Stellung im Markt erreicht, und das, obwohl wir in diesem Maschinensegment erst seit wenigen Jahren präsent sind. Das ist

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ein weiterer Beweis dafür, wie innovativ Husqvarna ist. So ist eines unserer Ziele, künftig auch im Industriebereich unsere Abbruchroboter zu platzieren. Die positive Gesamtstimmung hat sich auch auf unsere Verkaufszahlen niedergeschlagen. So wächst Husqvarna Construction Products über alle Produktgruppen und alle Vertriebskanäle – und zwar deutlich stärker als der Markt. Dabei werden nicht nur bestimmte Maschinen oder Geräte nachgefragt, sondern unser komplettes Programm. Diese starke Nachfrage ist in erster Linie im extrem innovativen Charakter unserer Produkte begründet. Denn mit unseren Systemlösungen haben wir immer das Ziel, dass unsere Kunden produktiver arbeiten können. Dazu gehört auch, dass wir die Arbeit für den Anwender so einfach wie möglich machen wollen. Das ist unserer Ansicht nach der Schlüssel für die Zukunft. Dafür braucht man aber auch ein flächendeckendes und gut funktionierendes Vertriebs- und Servicenetzwerk. Und das werden wir weiter stärken. In 2017 wollen wir unseren erfolgreichen Kurs fortsetzen und gehen davon aus, dass wir weitere Zuwächse an Marktanteilen generieren können. Denn für unsere Produkte sehen wir immer noch ein sehr großes Wachstumspotenzial, vor allem auch in Deutschland. Durch die Einführung zahlreicher neuer Produkte können wir aus dem Vollen schöpfen und unsere Innovationsführerschaft weiter ausbauen. ß

AUSBLICK

Die Basis für erneutes Wachstum ist hervorragend »Die Strategie, unseren Kunden als Lösungsanbieter mit umfangreicher Anwendungsberatung zur Seite zu stehen, hat sich erneut als richtig erwiesen.« Wolfgang Wiefler

Wolfgang Wiefler Head of Marketing & Product Management, Division Construction Tyrolit, Schwaz (Österreich) ls einer der führenden Hersteller und Systemanbieter von Werkzeugen und Maschinen für den kontrollierten Betonrückbau dürfen wir uns nach einem sehr erfolgreichen Jahr 2015 über die Fortsetzung des Wachstumskurses in 2016 freuen. Bereits nach dem ersten Quartal zeichnete sich eine positive Geschäftsentwicklung für den Tyrolit-Geschäftsbereich Bau sowohl in Europa als auch in den USA und Asien ab. Erfreulich ist insbesondere ein deutliches Wachstum in West- und Nordeuropa sowie eine sehr zufriedenstellende Entwicklung in Südeuropa, trotz der anhaltenden schwierigen Bedingungen dort. Die Strategie, unseren Kunden als Lösungsanbieter mit umfangreicher Anwendungsberatung zur Seite zu stehen, hat sich erneut als richtig erwiesen: Wir liefern einen spürbaren Mehrwert und tragen damit nachweislich zum Erfolg unserer Kunden bei. In Europa treffen wir mit unseren qualitativ hochwertigen Produkten und deren optimierte Anwendung exakt den Zahn der

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»Nach einer sehr erfolgreichen Bauma hat sich das Jahr 2016 für die Hersteller von Baumaschinen und deren Komponenten sowie von Baugeräten und Baufahrzeugen in etwa so entwickelt, wie es die »verhalten optimistischen« Prognosen zu Beginn des Jahres skizziert haben. Wie beurteilen Sie im Rückblick die vergangenen zwölf Monate für Ihr Unternehmen? Hat es von der Bauma profitieren können? Welche Erwartungen haben Sie für 2017, auch vor dem Hintergrund, dass die Bauwirtschaft in Deutschland boomt und ein Bundesverkehrswegeplan verabschiedet worden ist, der Investitionen in Höhe von 264,5 Mrd. Euro bis zum Jahr 2030 vorsieht? Mit welchen Entwicklungen rechnen Sie in Ihren wichtigsten Exportmärkten?«

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JAN RIEKEN

RÜCKBLICK

Zeit. In den USA blicken wir ebenfalls auf ein sehr positives Jahr zurück und konnten dort vor allem unsere führende Position im Bereich Kernbohren und Fugenschnitt weiter ausbauen. Auf der Bauma zeigte sich der anhaltende Trend zu einer Internationalisierung der Messe. Wir konnten deutlich mehr neue Kontakte zu Interessenten aus dem Nahen Osten sowie dem asiatischen Raum knüpfen als in den vergangenen Jahren. Natürlich war auch das wichtige europäische Publikum auf der Leitmesse stark vertreten, sodass wir unsere Kompetenz als Lösungsanbieter mit jahrzehntelanger Erfahrung erfolgreich einem internationalen Publikum präsentieren konnten. Was die Entwicklung des Baugeschäfts für 2017 betrifft, sind wir generell optimistisch. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen anderen Ländern boomt die Bauwirtschaft und somit auch die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Werkzeugen, Maschinen und Services. Und das stellt für uns eine hervorragende Basis für erneutes Wachstum dar. Wir erwarten einen weiterhin positiven Trend in den USA, und auch im asiatischen Raum entwickeln sich die Geschäfte sehr gut, wenngleich die wirtschaftliche Lage im Nahen Osten eine spezielle Herausforderung für uns darstellt. ß 12/2016 – 1/2017


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Den mobilen Anlagenbetrieb revolutionieren

»Der deutsche Markt ist für uns technologieübergreifend nach wie vor eine der stärksten Absatzregionen.«

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Kees Hoogendoorn

Kees Hoogendoorn Gründer und Inhaber der KeestrackGruppe, Munsterbilzen (Belgien)

as­ Jahr­ 2016­ hat­ sich­ für Kees­track­ insgesamt­ sehr positiv­entwickelt­–­zumal­wir­in das­ Jahr­ mit­ einem­ umfangreichen­ Relaunch­ unserer­ Marke, unseres­ Auftritts­ und­ unserer Modelle­gestartet­sind.­Hier­war die­Bauma­sicherlich­der­Höhepunkt,­konnten­wir­doch­einem sehr­internationalen­Fachpublikum­unser­inzwischen­lückenloses­Angebot­in­der­mobilen­Aufbereitung­ präsentieren.­ Diese breite­ Aufstellung­ beeinflusst auch­ unmittelbar­ unser­ zufriedenstellendes­ Geschäftsergebnis:­Als­weltweit­aktiver­Anbieter­von­Brech-­und­Siebanlagen konnten­wir­sowohl­regionalen als­ auch­ sektoriellen­ Marktschwankungen­ gut­ begegnen. Unser­ nachhaltiges­ Entwicklungskonzept­sorgt­für­eine­gute Auslastung­ unserer­ Standorte. So­werden­wir­bereits­im­Frühjahr­ 2017­ unsere­ Produktionsfläche­ im­ tschechischen­ Sternberk­um­gut­10 000 m²­vergrößern. Der­ deutsche­ Markt­ ist­ für uns­ technologieübergreifend nach­wie­vor­eine­der­stärksten Absatzregionen.­ Deshalb­ be­grüßen­wir­natürlich­die­Infrastruktur-Investitionen,­die­eine

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12/2016 – 1/2017

­Chance­ für­ Rohstoffproduzenten­und­Recyclingbetreiber­gleichermaßen­ darstellen.­ Allerdings­ kurbelt­ eine­ erhöhte­Baunachfrage­nicht­automatisch­ den­ Maschinenabsatz an.­ Gerade­ mobile­ Aufbereitungsanlagen­müssen­heute­»zukunftsfähig«­sein.­Das­betrifft­die uneingeschränkte­ Transportfähigkeit­ unter­ strengeren­ Verkehrsauflagen,­ das­ beeinflusst den­Betrieb­unter­immer­restriktiveren­ Umweltrichtlinien­ und das­definiert­auf­der­Kostenseite die­kurzfristige­Rentabilität­und langfristige­ Wirtschaftlichkeit. Wir­reagieren­­darauf­mit­der­Verwendung­ leichter,­ hochfester Stähle­und­modernen­Antriebssystemen,­ insbesondere­ hybrider­und­voll-hybrider­Versionen, die­den­mobilen­Anlagenbetrieb hinsichtlich­»Kosten­pro­Tonne« und­unter­Umweltgesichtspunkten­revolutionieren. Ohne­diesen­»Premium-Anspruch«­ kann­ man­ in­ Europa langfristig­nicht­bestehen,­im­Gegensatz­ zu­ anderen­ Anbietern geht­Keestrack­diesen­Weg­aber auch­global.­Gerade­haben­wir­eine­sehr­erfolgreiche­Bauma­China­mit­unserer­Hybrid-Technik bestritten.­Und­auch­in­unseren anderen­ Wachstumsmärkten Afrika/­Naher­ Osten,­ SüdostAsien­und­Südamerika,­in­denen wir­gerade­intensiv­und­erfolgreich­neue­Händlernetze­aufbauen,­werden­wir­diesen­kundenorientierten­Ansatz­weiter­verfolgen. ß

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RÜCKBLICK

2016 2017

AUSBLICK

Sehen die Digitalisierung als Chance für die Verbesserung unserer Marktposition Geschäftsführender Gesellschafter der PFEIFER-Gruppe, Memmingen

ie Firmengruppe PFEIFER, die für anwendungstechnische Premiumlösungen im Seilbau, in der Schutzverbauung sowie in der Seil-, Hebe- und Bautechnik steht, und mit 31 operativen Gesellschaften in 19 Ländern der Welt aktiv ist, hat im Geschäftsjahr 2016 den Umsatz auf rund 250 Mio. Euro leicht steigern können. Im internationalen Projektgeschäft haben wir die beiden Seilbau-Aufträge für das Stadion Slaski in Polen sowie das Fußballstadion von Athletic Bilbao erfolgreich abgeschlossen. Mit dem Erwerb der US-Beteiligungen an der FabriTec Structures und Guard-All Buildings Solutions ist PFEIFER zum

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weltweit einzigen voll integrierten Komplettanbieter im Seilbau geworden. Unsere westeuropäischen Gesellschaften verzeichneten ein leichtes Wachstum, auch wenn die Gesellschaften in England mit dem Absturz des britischen Pfunds nach dem Brexit-Votum kämpfen. Die Region Osteuropa leidet unter der anhaltenden negativen Situation in Russland. Auch das Wirtschaftswachstum in China kühlt sich weiter ab, liegt jedoch noch immer deutlich über den Prognosen für Europa und die USA – und bleibt damit für die PFEIFERGruppe auch weiterhin attraktiv und bedeutsam. Auf der Bauma waren wir wieder mit zwei Image-Ständen vertreten, die die führende Marktstellung unserer Gruppe widerspiegelten. Wir konnten nicht nur eine erhebliche Steige-

»Wir sind herausgefordert, die Bedeutung digitaler Werkzeuge zu verstehen. Nur der gezielte, verständige und umsichtige Einsatz digitaler Hilfsmittel wird uns in die Lage versetzen, die Anforderungen der Zukunft zu meistern.«

SVEN RAHM FOTOGRAFIE

Gerhard Pfeifer

Gerhard Pfeifer

rung der Messekontakte verzeichnen, es gelang uns auch, relevante Neukunden und interessante Aufträge im Zuge der Messe anzubahnen. Laut aktuellen Prognosen wird sich das Wachstum der Weltwirtschaft in 2017 abschwächen. Die konjunkturelle Abkühlung wird auch unsere Geschäftsentwicklung in 2017 herausfordern. Wir planen das Umsatzvolumen daher vorsichtig und unter Berücksichtigung spezifischer Gegebenheiten auf den

Märkten der PFEIFER-Geschäftsbereiche. Durch einen steigenden Preisdruck in den Weltregionen, in denen wir tätig sind, wird sich die Wettbewerbssituation weiter verschärfen. Diese Entwicklung macht es erforderlich, unsere begonnenen Prozessoptimierungen weiter voranzutreiben. Dabei sehen wir in der Digitalisierung eine qualitative Veränderung für unsere Geschäftsprozesse und eine Chance für die Verbesserung unserer Marktposition. ß

PFREUNDT

Mit neuer Wiegetechnik die Position als Marktführer ausbauen

»Ein weiterer Schwerpunkt wird die Optimierung und Automatisierung von Anlagen in der Gewinnungs- und Recyclingindustrie bilden.« Ludger Wissing

Ludger Wissing Geschäftsführender Gesellschafter der PFREUNDT GmbH, Südlohn ür uns ist das Jahr 2016 sehr zufriedenstellend verlaufen, und die Bauma war natürlich das Highlight in diesem Jahr. Auf unserem komplett neu gestalteten Messestand haben sich so viele

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Besucher wie noch nie zuvor informiert. Die Augmented Reality Animationen, eingebettet in realistische Miniatur-Arbeitsumgebungen, beeindruckten das Fachpublikum ebenso wie das neue Webportal und die Produktneuheiten – die eichfähige Teleskopladerwaage und das Messprinzip Speed Weigh Technology.

Im kommenden Jahr wollen wir natürlich diese Entwicklung weiter fortsetzen und haben die dafür nötigen Maßnahmen schon in die Wege geleitet. Im März sind wir zum Beispiel gemeinsam mit unserem Vertreter für Nordamerika, der Firma Walz Scale, auf der Conexpo in Las Vegas vertreten. Hier präsentieren wir dem internationalen Publikum eine neue Wiegetechnik. Das Produkt deckt vor allem die Anforderungen der internationalen Märkte ab, und wir wollen damit unsere Position als Weltmarktführer für mobile Wiegesysteme weiter ausbauen. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Optimierung und Automatisie-

rung von Anlagen in der Gewinnungs- und Recyclingindustrie bilden. Zusammen mit unserem italienischen Partnerunternehmen Maestro wollen wir diesen Bereich weiter ausbauen. Wir wollen auch langfristig weiter expandieren. Daher haben wir die verschiedenen Bereiche wie Forschung, Entwicklung und Service, aber auch den Vertrieb national und international, in letzter Zeit personell deutlich aufgestockt. Für die zukünftigen Herausforderungen sind wir also bestens gerüstet. Und mit unseren Produkten wollen wir auch weiterhin aktiv Umweltschutz betreiben und für die Einsparung von CO₂-Emissionen sorgen. ß 12/2016 – 1/2017


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Gewinnung – Aufbereitung, Brechen und Sieben

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Seit mehr als 20 Jahren werden bei Eireiner im Rehlinger Steinbruch bei Langenaltheim in Mittelfranken Schotterprodukte für den Straßen- und Tiefbau produziert. Dank weiterer Abbauflächen wird hier inzwischen auch Marmor abgebaut. Geschäftsführer Philip Baumann (re.) vertraut seit September auf einen mobilen MFL-Prallbrecher des Typs RCI 140.160 TV mit 2-Deck-Vorabscheider aus dem Hause SBM Mineral Processing. Darüber freut sich auch Martin Wizinger, Regional-Vertriebsleiter bei SBM Mineral Processing, ist doch der Prallbrecher der größte in einem Stück transportierbare mobile Brecher des Anbieters.

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SBM MINERAL PROCESSING

»Zuverlässigkeit und Service sprechen für SBM« In der bereits vierten Generation ist das im bayerisch-schwäbischen Donau-Ries ansässige Unternehmen Anton Eireiner in der Produktion, dem Transport und der Verarbeitung von jährlich rund 1,4 Mio. t Schüttgut aktiv. Neben der Zentrale in Wemding betreibt das Unternehmen fünf weitere Standorte, dank derer man auch im Freizeitbereich aktiv ist und sich mit dem Bau von Reitplätzen und der Lieferung von Materialien für Golf- und Sportplätze – beispielsweise für den FC Bayern München – einen Namen gemacht hat. Das im wahrsten Sinne härteste Standbein hat man aber im Rehlinger Steinbruch bei Langenaltheim in Mittelfranken, wo seit mehr als 20 Jahren Schotterprodukte für den Straßen- und Tiefbau produziert werden. Inzwischen kamen hier dank neuer Abbauflächen u. a. Marmorblöcke hinzu. Zur Abbautechnik leistete schon früher die MFL-Aufbereitungstechnik, heute zu SBM Mineral Processing gehörend, einen wichtigen Beitrag. Bei einem Besuch im Steinbruch konnte sich das bauMAGAZIN zusammen mit Philip Baumann, einem der vier Eireiner-Geschäftsführer, und Martin Wizinger, Regional-Vertriebsleiter bei SBM Mineral Processing, von der Leistungsfähigkeit des dort seit September neu eingesetzten mobilen Prallbrechers RCI 140.160 TV überzeugen. Die Österreicher hatten sich zudem bereits im April bei Eireiner im Bereich Bauschuttrecycling mit einer Remax 1111 Maxi gegen die Konkurrenz durchsetzen können.

bereiche im aktuellen Gesamtumsatz nennt Geschäftsführer Philip Baumann im Gespräch mit dem bauMAGAZIN die Materialgewinnung als wichtigstes Firmenstandbein mit rund 50 % Anteil. Danach folgen der Freizeitbereich mit 30 % und der Erd- sowie Tiefbau wie auch der Abbruch mit den insgesamt verbleibenden 20 %. Alle Segmente vereinen sich zu einem Gesamtumsatz von aktuell 16 Mio. Euro, was einer Verdopplung binnen zehn Jahren entspricht.

Breit aufgestellt it zwei Tochtergesellschaften für Kies- und Steinwerke liegen die Eireiner-Schwerpunkte im Abbau und der Aufbereitung von Sand, Kies, Schotter

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und Marmor. Aber auch Erd-, Tief- und Abbrucharbeiten sowie Recycling bietet Eireiner an. Angesprochen auf die prozentuale Verteilung der Unternehmens-

Dass Eireiner so vielschichtig aufgestellt ist – vom Reitplatzbau, über den Erd- und Tiefbau, die Materialgewinnung bis zum Mietpark, habe, so Baumann, mit der unternehmerischen Sicher12/2016 – 1/2017


MATTHIAS AMANN

IIIIIIIIIIIII heit zu tun: ÂťUm auch in schwierigen Zeiten standfest zu bleiben, ist es immer besser, wenn man nicht nur in einer Branche tätig und damit abhängig ist. Läuft der eine Bereich etwas schlechter, hilft ein anderer, um eine entstandene LĂźcke zu schlieĂ&#x;en. Weil viele unserer Mitarbeiter bei Bedarf auch in anderen Bereichen aushelfen kĂśnnen, sind wir auch in allen Unternehmensbereichen spontan verfĂźgbar, was unsere Kunden sehr schätzen.ÂŤ Eireiner komme, so Baumann weiter, ursprĂźnglich aus der Materialgewinnung von Sand, Kies und Schotter. ÂťWir beliefern mit diesen Rohstoffen Beton- und Asphaltwerke sowie den StraĂ&#x;enbau und den allgemeinen Erd- und Tiefbau. In unserer eigenen Erd- und Tiefbauabteilung verarbeiten wir ebenfalls grĂśĂ&#x;tenteils unsere eigenen Produkte. Daneben betreiben wir einen Abbruchbereich, hier arbeitet seit April die Brech- und Sieb-

anlage Remax 1111 Maxi von SBM im Bauschuttrecycling. Sie ist nicht das einzige Produkt des Üsterreichischen Anbieters, das Eireiner im laufenden Jahr ßbernommen hat – seit September verrichtet in einem Steinbruch der mobile Prallbrecher RCI 140.160 TV seine Dienste.

Sehr gute Erfahrungen gemacht Die Zusammenarbeit mit SBM Mineral Processing baue, so Baumann, auf den gewonnenen positiven Erfahrungen mit Produkten der beiden Marken auf: Im Jahre 2008 konnten wir unseren ersten mobilen Brecher der damaligen MFL-Aufbereitungstechnik in Empfang nehmen. Aufgrund der Zuverlässigkeit der Maschine in den vergangenen Jahren und den sehr guten Erfahrungen im Bereich Service haben wir uns wieder fßr die Produkte von SBM entschieden. Der Service und die individuelle Beratung sowie auch der Bau indi-

Bauingenieur Philip Baumann, Geschäftsfßhrer der Anton Eireiner GmbH in Wemding, ist mit den eingesetzten SBM/MFL-Maschinen hÜchst zufrieden, da diese sehr zuverlässig sind und fßr unseren Einsatz wie geschaen sind.

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IIIIIIIIIIIII

Martin Wizinger, Regional-Vertriebsleiter bei SBM Mineral Processing in Oberweis (Österreich) unterstreicht die Alleinstellung, denn schließlich sei man der einzige Anbieter eines lückenlosen Gesamtkonzepts: »Brechen, Klassieren, Fördern, Lagern, Waschen, Entwässern, Kühlen, Betonproduktion, Betontransport – alles aus einer Hand.«

vidueller Maschinen genau für den benötigten Einsatzzweck sind für uns wichtige Stärken der Marken SBM und MFL«, betont der Eireiner-Geschäftsführer. Die Remax 1111 Maxi, für die eine Durchsatzleitung von bis zu 250 t/h und eine Aufgabestückgröße von 700 x 700 mm spricht, wird bei Eireiner im Bauschuttrecycling eingesetzt. »Das vollelektrische Antriebskonzept, die verbesserte Bauweise und die einfache Bedienung im Zusammenschluss mit intelligenter Steuerungstechnik der Gesamtanlage überzeugen. Genauso tragen die reduzierten Betriebskosten aufgrund des geringen Verbrauchs und die wartungsarme Handhabung der Maschinen zum optimalen Rundumpaket bei«, unterstreicht Martin Wizinger, Regional-Vertriebsleiter bei SBM Mineral Processing. »Die Maschine wird von uns«, so Philip Baumann, »auf die einzelnen Abbruchbaustellen gefahren, um dort ein zertifiziertes und güteüberwachtes Recyclingmaterial vor Ort beim Kunden zu erstellen. Des Weiteren produzieren wir mit der Anlage auf unserem eigenen Bauschuttannahmeplatz jährlich rund 35 000 t zertifiziertes RCMaterial. Wir hatten die Anlage bereits 2015 bestellt, vorgestellt wurde sie jedoch erst auf der diesjährigen Bauma und im Anschluss an uns ausgeliefert«, so Baumann. Die RCI 140.160 TV hingegen ist im Steinbruch in Rehlingen bei Langenaltheim in Mittelfranken stationiert. Hier werden

Unternehmen Neben der Zentrale in Wemding (Bayerisch-Schwaben) betreibt die Firma Anton Eireiner Werke in Wemding (Sande, Mineralbeton, Edelsplitt und Schotter), Laub bei Wemding (Sande für Spiel-, Golf- und Reitplätze, Sande für Beton und Asphaltmischanlagen), Manching/Oberbayern (Moräne-Kiese und -Sande, spezielle Spielsande) Gosheim bei Wemding (Strand-, Golfplatz-, Feinst- und Substratsande) und Rehlingen/Mittelfranken (Marmorblöcke, Mineralbeton, Quadersteinen für den GaLaBau, Edelsplitt, Schotter und Findlinge). Das Unternehmen wird von den vier Geschäftsführern Kornelia (geborene Eireiner), ihrem Mann Paul und den Söhnen Philip sowie Alexander Baumann geleitet und beschäftigt insgesamt rund 90 Mitarbeiter.

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mit der Anlage, die mit einer Durchsatzleistung von bis zu 650 t/h aufwartet, Schotterprodukte für den Straßenbau hergestellt. Zu den weiteren technischen Merkmalen zählen eine Aufgabestückgröße von 900 x 900 mm und eine Endkorngröße im Bereich von 0/30 bis 0/100 mm. Die RCI 140.160 TV wird dieselelektrisch betrieben.

Vertrieb in Deutschland ausgebaut Martin Wizinger nennt ein weiteres entscheidendes Argument pro SBM, denn SBM Mineral Processing sehe sich als der einzige Anbieter eines lückenlosen Gesamtkonzepts: »Brechen, Klassieren, Fördern, Lagern, Waschen, Entwässern, Kühlen, Betonproduktion, Betontransport – alles aus einer Hand.« SBM Mineral Processing setze grundsätzlich auf hohe Qualität der Anlagen und löse für die Kunden jede Aufgabenstellung. Und um die Präsenz und Kundennähe im deutschem Markt weiter zu steigern, entschied sich SBM Mineral Processing kürzlich erstmals seit Bestehen zu Partnerschaften im raupenmobilen Standardbereich: »Mit den Firmen Süddeutsche Baumaschinen Handels GmbH und Moerschen GmbH funktioniert die Zusammenarbeit bestens und die ersten Erfolge konnten verzeichnet werden«, so Wizinger. Schließlich sei SBM Mineral Processing auch einer der führenden Komplettanbieter von Aufbereitungs- und Förderanlagen für die Rohstoff- und Recyclingindustrie und von Betonmischanlagen für Transportund Werksbeton. Die aktuelle Standardlinie der mobilen Aufbereitungstechnik, die unter dem Motto »Best of Both« stehe, vereine das Beste der ursprünglichen MFL- und SBM-Anlagen, und habe »exzellent im Markt eingeschlagen«.

Illustre Kunden im Freizeitbereich Die Firma Eireiner kann auch einige illustre Kunden anführen, darunter den FC Bayern München. Zudem wird mit bekannten Golfclubs zusammengearbeitet und auch beim Bau der Ski-

sprungschanze in Oberstdorf oder bei der Renovierung des Zürcher Letzigrund-Stadions war Eireiner mit von der Partie. »Es stimmt, in unserem Freizeitbereich, wie wir das Segment für Sport-, Golf- und Reitplatz nennen, können wir Kunden wie den FC Bayern München, den TSV 1860 München, den FC Augsburg, aber auch Reitplätze für Michael Schumacher oder Thomas Müller auflisten. Hier ist sicherlich unsere Qualität der einzelnen Produkte zum einen und zum anderen das Know-how und die perfektionierte Abwicklung in Form von Pünktlichkeit und Genauigkeit in den einzelnen Projekten ausschlaggebend«, so Baumann. Und so etwas spreche sich eben in der Fachbranche herum.

Künftige Rolle der IT Neben dem Tagesgeschäft und den durchaus für Aufmerksamkeit sorgenden Freizeitsegmentaktivitäten hat man bei Eireiner auch die technische Entwicklung im Blick – und die war im Jahre 2016 umfänglich von autonom arbeitenden Entwicklungen bestimmt. Darauf angesprochen, ob es demnach bald einen komplett autonom arbeitenden mobilen Brecher geben wird, der von einem 100 km entfernten Büro aus bedient wird, bleibt Philip Baumann aber skeptisch: »Hier ist doch die individuelle Bestückung aufgrund der unterschiedlichen Materialien beim Abbruch vor Ort zum Beispiel ausschlaggebend. In Bereichen, in denen aber immer konstant gleichbleibendes Material in der gleichen Größe aufgegeben werden kann, kann dies wieder ganz anders sein. Grundsätzlich denke ich, dass auf jeden Fall auch die Technik in dem Bereich weiterentwickelt wird und es schon ein Riesenvorteil ist, alle Einstellungen und Verstellungen der Mühle mit einem Touchpad vom Bagger aus erledigen zu können, wie das aber auch schon bei unserer Remax 1111 Maxi möglich ist. Entsprechend sind wir gespannt, was die Zukunft in diesem Bereich bringt.« tü § 12/2016 – 1/2017


RUBBLE MASTER

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Die Firma Humbert aus Dorsten setzt in der Aufbereitung auf ein hybrides RM-Antriebskonzept: Mit einer neuen mobilen Brechanlage sollte eine vorhandene stationäre Brechanlage ersetzt und eine ebenso ältere mobile Brechanlage durch eine kleinere Anlage bis ca. 30 t ausgetauscht werden, um auch Baustellen weiter bedienen zu können. Aus Emissionsgründen durfte in der Rundhalle keine dieselbetriebene Anlage eingesetzt werden.

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RUBBLE MASTER

Mit Hybridkonzept in der Halle überzeugen Das 1925 gegründete Transportunternehmen Humbert in Dorsten betreibt seit 1992 über die Tochterfirma Humbert Baustoff-Recycling eine Bauschuttaufbereitungsanlage im Hafengebiet der Stadt. Ein Rubble-Master-Prallbrecher RM 100 TWO GO! produziert hier seit Februar 2015 Schottermaterial in einer Rundhalle. Das besondere an dieser Maschine ist ihr Hybrid-Antriebskonzept. n Dorsten wurde früher mit einer stationären Brech- und Siebanlage zertifizierter Recycling-Schotter hergestellt. Zusätzlich wurden dort Böden angenommen und mithilfe einer mo-

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bilen Siebanlage aufbereitet. Für die mobilen Einsätze auf Baustellen war die Aufbereitung mit einer raupenmobilen Prallbrechanlage durchgeführt worden. Mit dem Erwerb der Rundhalle im Jahre 2013 entschied sich Humbert, die gesamte Recycling-Schiene – bis auf die Bodenaufbereitung – »unter Dach« zu bringen. Die Rundhalle mit 7 000 m² Nutzungsfläche und einer Höhe von 25 m war geradezu ideal hierfür.

Da die alte stationäre Aufbereitungsanlage nicht mehr auf dem Stand der Technik war und aus Emissionsgründen eine Aufbereitung in einer Halle so nicht mehr durchführbar war, musste ein neues Brechkonzept her. Auf der letzten Steinexpo begannen die ersten Gespräche von Humbert mit Christophel, dem langjährigen Partner für mobile Siebund Brechanlagen. Die Entscheidung fiel auf die mobile Brechanlage RM 100 TWO GO!

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IIIIIIIIIIIII von Rubble Master aus dem österreichischen Linz. Das Grundgerüst dieser Anlage bildet die raupenmobile 30-t-Prallbrechanlage RM 100 GO! – das Besondere an dieser Maschine ist jetzt jedoch ihr Hybrid-Antriebskonzept. Angetrieben wird die RM 100 TWO GO! entweder über den bekannten Dieselantrieb (beispielsweise auf Baustellen) oder über einen zusätzlich an der Anlage integrierten rein elektrischen Antrieb über eine

externe Einspeisung. Der 220 kW starke Elektromotor treibt die Anlage störungsfrei an. Ein Frequenzumformer sorgt für eine sparsame Anlaufstromabnahme von 440 kVA, und ermöglicht eine stufenlose Regulierung der Rotordrehzahl. Somit kann die Anlage in der Rundhalle mit dem elektrischen Antrieb arbeiten. Das gilt als deutlich kostengünstiger, ist abgasfrei und geräuscharm. Für die anfallenden Einsätze außerhalb der Rundhal-

le wird die Anlage dann auf Dieselbetrieb umgestellt und kann autark arbeiten.

Variable Kosten deutlich niedriger Im Februar 2015 ging die RM 100 TWO GO! in Betrieb und verrichtet in der Rundhalle und auf den Baustellen mit dem jeweiligen Antriebskonzept ihre Arbeit. Durch eine auf der Rundhalle installierte Solaranlage wird der Betrieb der Anlage noch günstiger und zudem um-

Mehr als 400 internationale Besucher bei den »RM Xperience Days 2016« Mehr als 400 internationale Händler und Kunden des österreichischen Brech- und Siebspezialisten Rubble Master kamen Ende September ins »RM-Headquarter« zum Wissens- und Erfahrungsaustausch nach Linz. Sie erlebten dort nicht nur bei Live-Demos die neueste Generation der RM-Brecher in verschiedenen Anwendungen – vom Naturstein bis zu diversen Recyclingmaterialien, sie feierten auch mit dem Unternehmensgründer das 25-Jahre-Jubiläum von Rubble Master. tar der »RM  Xperience Days 2016« war RM 120 GO! als neueste Innovation des Hauses Rubble Master. Mit lediglich 35 t und einem Durchsatz von bis zu 350 t/h bietet er eine kompakte Alternative zu anderen Brechern in dieser Leistungsklasse. Vorgestellt wurden ebenso der Designkonfigurator Spec2App und das Service- und Optimierungstool GO! Smart (das bauMAGAZIN berichtete über die drei Neuheiten bereits ausführlich in Heft 8/2016, ab Seite 24).

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»RM-25-Year-Gala« Im Rahmen der »RM Xperience Days 2016« feierte Firmengründer Gerald Hanisch auch auf einer großen Gala zusammen mit Händlern und Kunden das erste Vierteljahrhundert von Rubble Master. »Für mich ist diese Gala wie eine große Familienfeier, denn alle, die hier dabei sind, sind Teil der RM-Family. Ich freue mich, wie viel wir alle gemeinsam in den letzten 25 Jahren erreicht haben«, so Hanisch. Der zweite Tag der »RM Xperience Days 2016« stand im Zeichen

weltfreundlich. Nach bald zwei Jahren Betrieb, 255 Betriebsstunden im E-Antrieb und 295 Betriebsstunden im Dieselantrieb, hat sich die Entscheidung der Firma Humbert als richtig erwiesen, eine Brechanlage mit zwei unterschiedlichen Antriebskonzepten zu betreiben. Die variablen Kosten haben sich als deutlich niedriger erwiesen und sorgen dafür, dass sich die zusätzliche Investition des Elektromotors schnell amortisiert. §

des Wissensaustausches. Händler und Kunden konnten ihre Erfahrungen und ihr Wissen anhand von Fallstudien und kurzen Einblicken in konkrete Projekte austauschen und vertiefen. »Wir sind sehr stolz, so viele unserer Kunden von unserer Idee täglich überzeugen zu können. Vor 25 Jahren starteten wir als Pilotprojekt, heute sind wir Weltmarktführer im mobilen Compact Crushing, 2016 beträgt unsere Exportquote mehr als 95 %. Durch die ausgesprochen zukunftsweisende Technologie unserer RMBrecher gelang uns von Linz aus der Durchbruch am internationalen Markt«, so Gerald Hanisch. »Neben den Kernmärkten Zentraleuropa und Nordamerika betreiben wir auch in Osteuropa und Russland, Nahost, Asien, Afrika, Südamerika und Australien eine erfolgreiche Marktbearbeitung. Es freut uns natürlich sehr, dass viele dieser internationalen Partner zu uns nach Linz gekommen sind«, betonte der Firmengründer. §

Live-Demos – vom Naturstein bis zu diversen Recyclingmaterialien – sind ein wichtiger Bestandteil der »RM Xperience Days« für Händler und Kunden.

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DSB INNOCRUSH

Geballte Kraft und hohe Leistung

randhuber mit Sitz Arnstorf ist im süddeutschen Raum als ein perfekter Partner mit modernem Maschinenpark für fachgerechte Recycling-, Abbruchund Erdarbeiten bekannt. »Wirtschaftliches und umweltfreundliches Arbeiten hat für uns höchste Priorität. Da brauchen wir auch Maschinen, die diesen Anforderungen gerecht werden«, sagt Geschäftsführer Thomas

B

DSB

dsb innocrush, österreichischer Spezialist für Brecher der Klasse von 30 t bis 50 t, hat eine Innocrush 35 inklusive aufgebauter Siebbox Innoscreen IS2 in neuem Design ins niederbayerische Arnstorf ausgeliefert.

Die Innocrush 35 mit Seitenrückführband punktet unter 3 m Breite. Brandhuber. »Wir haben uns die verschiedensten Anlagen genau angesehen. Durch unsere langjährige Erfahrung wissen wir, worauf es ankommt. Da hat uns dsb Innocrush letztlich über-

zeugt: die Innocrush 35 ist optimal konzipiert, liefert extrem hohen Output und besticht ganz neben bei mit sehr guter Verarbeitungsqualität«, so der neue Besitzer weiter.

Abläufe rationalisieren Ausschlaggebend für die Investition waren für Brandhuber auch die dadurch gebotenen Möglichkeiten, Betriebsabläufe zu rationalisieren und zudem flexibler

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DSB INNOCRUSH

Übergabe der Innocrush 35 inklusive aufgebauter Siebbox Innoscreen IS2 an drei Generationen der Firma Brandhuber: Dominik Brandhuber jr., Therese und Dominik Brandhuber sr., Robert Schmidt (Produktmanager dsb innocrush) sowie Thomas und Manfred Brandhuber (v .li. n. re.).

und unabhängig von Subunternehmern zu werden. Zusätzlich betont er, dass er mit dem Einsatz der neuen leistungsstarken Innocrush 35 die Arbeitszeiten für Brecher, aber auch des Personals auf der Baustelle massiv verkürzen kann, was eine deutliche Reduzierung der Kosten verspricht.

Seine Innocrush-Brecherlinie hat der österreichische Hersteller erst kürzlich einem Relaunch unterzogen (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 5/2016, Seite 109). Das verlängerte Hauptaustrageband mit 10 000 mm sorgt für den Abtransport des gebrochenen Materials, die verbesserte Abwurf-

höhe von 3 400 mm verspricht zusätzlich Vorteile. Mit der nun aufgebauten Siebbox, die eine Siebfläche von 1 500 x 2 800 mm und eine Abwurfhöhe von 2 900 mm aufweist, und dem schwenkbaren Rückführband liefert die Anlage genau definiertes Korn; das Überkorn wird retour in den Kreislauf oder seit-

Polen setzen künftig auch auf dsb Interhandler, einer der führenden polnischen Händler für Baumaschinen mit großem Vertriebsnetz, setzt auf den Vertrieb der leistungsstarken dsb-Innocrush-Anlagen: Mit der Lieferung der von einem CAT-Motor des Typs C9.3 angetrieben innocrush 35 wurde jetzt der Grundstein für die künftige Zusammenarbeit gelegt.

ir haben uns über Jahre am polnischen Markt etabliert und stehen für den Vertrieb von qualitativ hochwertigen Anlagen. Mit der Brecher- und Sieblinie von dsb innocrush komplettieren wir nun unser breites Produktspektrum«, betont Tomasz Wegner, Sales Director bei Interhandler. Die zukunftsweisende Brechergeometrie wie die hohe Leistung der Maschinen habe das polnische Unternehmen überzeugt. »Mit den dsbinnocrush-Brechern können wir unseren Kunden, zu den bewährten Maschinen, zusätzlich solide, wirtschaftliche und umweltfreundliche Lösungen mit vielen wertvollen Features anbie-

ten«, so Wegner. Der Antrieb der Anlage erfolgt mit dem kupplungsfreien Antriebskonzept Innodrive. Der Trichter verfügt über eine umlaufende Abdichtung, die eine optimale Ausnützung des gesamten Fassungsvermögens unterstützt.

lich auf die Halde gebracht. Nach wie vor ein Vorteil der dsb-Anlagen sind die nochmals verbesserten kompakten Abmessungen, was einen einfachen und raschen Transport ermöglicht. Es ist nach dem Abladen der Anlage kein zusätzlicher, zeitraubender Aufbau mehr erforderlich; die Arbeitsabmessungen entsprechen damit den Transportabmessungen. Lediglich das Hauptaustrageband wird hydraulisch ausgeklappt. So wird die nach Niederbayern gelieferte Innocrush 35 mit aufgebautem Seitenrückführband mit einer Maschinenbreite von unter 3 m ab Werk geliefert. §

Die Vibrorinne steht für einen durchgängigen Materialfluss dank einer stufenlosen Geschwindigkeitsverstellung. Das hydraulisch absenkbare und klappbare Hauptaustrageband weist seit den jüngsten Verbesserungen eine noch größere Abwurfhöhe auf. Fix verbaute Laufstege unterstützen den leichten und sicheren Aufstieg; eine Demontage ist für den Transport nicht mehr notwendig. §

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DSB INNOCRUSH

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dsb Innocrush, Spezialist in der Klasse von 30 t bis 50 t, startet mit einer Innocrush 35 die Zusammenarbeit mit dem polnischen Vertriebspartner Interhandler.

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TEREX MATERIALS PROCESSING

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Die Modelle der Baureihe Warrior 2100 und die drei Siebkasten-Ausführungen ermöglichen dem Benutzer die Produktion skalierbaren Materials in einem breit gefächerten Anwendungsspektrum. Eine Umrüstung der Siebkästen ist auch am Einsatzort möglich, was insbesondere der Vermietungsbranche sowie Unterauftragnehmern und Unternehmen mit saisonal bedingten Einschränkungen Vorteile verspricht.

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TEREX MATERIALS PROCESSING

Angebot der »Warrior 2100« wird ausgebaut Basierend auf der erfolgreichen Siebanlage Warrior 2100 mit Drei-Wellen-Antrieb hat die Terex-Marke Powerscreen zwei weitere Varianten für diese Modellreihe entwickelt: das Spaleck-Sieb und ein Ein-Wellen-Sieb. Diese Optionen sollen die Warrior 2100 zum Marktführer in Sachen Lösungsvielfalt für beliebige Anwendungen machen.

ie Siebanlage Warrior 2100 verfügt über die Powerscreen-eigene »Triple-Shaft«Technologie. Diese nur in den mobilen Schwerlast-Siebanlagen des Unternehmens erhältliche Technologie steht für einen besonders effektiven und effizienten Betrieb des 4,9 x 1,5 m großen Siebkastens, während eine besonders hohe Durchsatzgeschwindigkeit erreicht wird. Die

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hohe Siebbeschleunigung soll der Warrior 2100 ein deutlich höheres Leistungsvermögen als der Klassenkonkurrenz verschaffen, insbesondere beim Trennen und Aufbrechen stark klebriger, lehmiger Materialien.

Spaleck Die Siebanlage Warrior 2100 Spaleck soll Maßstäbe im Bereich der mobilen Sieb- und Trenntechnologie setzen (siehe auch Kasten »Fakten« mit Informationen des norddeutschen Powerscreen-Händlers Christophel auf Seite 52). Herzstück der Anlage bildet ein HochleistungsRecyclingabfallsiebkasten mit

Wir bedanken uns für 25 Jahre Treue und freuen uns auf viele weitere erfolgreiche Jahre mit Ihnen. Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr wünscht Ihnen Ihr RM Team. RM 70GO! 2.0

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Fakten Warrior 2100 Spaleck – Problemstoffe zuverlässig trennen > Bei einer Siebmaschine entscheidet primär der Siebkasten über Erfolg oder Misserfolg. Problemstoffe reduzieren die Siebleistung, erhöhen den Reinigungsaufwand und erlauben häufig nur grobe Trennschnitte. Eine Symbiose von Powerscreen und Spaleck soll jetzt diese Kompromisse mit der Warrior 2100 Spaleck von Powerscreen beenden. Verstopfungsfrei trennt das 3-D-Sieb die Grobfraktion ab, der feine Trennschnitt erfolgt über die Spannwellentechnologie im Unterdeck. > Verstopfungsfrei verarbeitet das 3-D Sieb Schlacken, Asche, Abfall Kompost und Siebüberlaufreste. Zusätzliche Finger lockern das Siebgut auf und wälzen es um. Das Wabensieb im Oberdeck kann aus Kunststoff gefertigt werden. Die Eigenschwingungen halten dieses Sieb frei, im Unterdeck wartet die hohe Beschleunigung der Spannwelle. Verstopfungen sollen hier Fehlanzeige an. Der 7800er-Siebmotor liefert die erforderliche Antriebsleistung für den 12-mm-Hub. Dank einteiligem Rahmen mit hoher Beschleunigungsmasse wird hier mit feinsten Schnitten über das Unterdeck mit 1550 x 4680 mm sauber getrennt. > Der 7 m3 große Aufgabetrichter sorgt für die notwendige Bevorratung. Vorzugsweise erfolgt die Radladerbeschickung von hinten. Damit die gewonnenen Fraktionen sicher aufgehaldet werden können, stehen dimensionierte Bänder mit Gurtbreiten bis 1200 mm zur Verfügung.

en und können einzeln oder gemeinsam ausgetauscht werden.

Single-Shaft-Technologie Der Ein-Wellen-Siebkasten gilt als optimaler Kompromiss für effizientes Sieben mit der Warrior 2100 in weniger anspruchsvollen Anwendungen, die weder einen Triple-Shaft-Antrieb noch ein Siebdeck mit Spannwellentechnologie erfordern. Er bietet einen eher herkömmlichen Ansatz, verspricht jedoch ebenfalls eine effektive Siebwirkung. Der mit zwei 130-mm-Lagern gefe-

derte Ein-Wellen-Siebkasten ermöglicht einen beeindruckenden Siebhub und einen Siebwinkel von bis zu 18 °. Das an der Seite des Siebs installierte Antriebssystem ist mit einer Riemenscheibe ausgestattet, um bei Standard- wie auch bei erweiterten Amplituden eine optimale Effizienz der Hydraulik zu gewährleisten. Damit gelte die Single-Shaft-Version der Warrior 2100 als – so der Anbieter – marktführend in der Klasse konventioneller Anlagen mit 4,9 x 1,5 m Siebkasten.

CHRISTOPHEL (2)

zwei Decks und einem Spannwellensieb am Unterdeck. Eine der wichtigsten Neuerungen der Warrior 2100 ist das Unterdeck mit Spannwellensieb. Die gleichmäßige, durch das Ausdehnen und Zusammenziehen der Gummiplatten entstehende Wellenbewegung hält das Material permanent in Bewegung. Auf diese Weise lässt sich selbst klebriges Material, wie Lehm und Mutterboden, in 0 bis 10 mm großes Feinkornmaterial aufbrechen, und dies bei minimaler Verunreinigung durch Holz, Kunststoff oder ähnliche Materialien, die auf das Band für + 10 mm große Partikel fallen. Das recyclingfähige Material gelangt auf das Oberdeck, das aus fünf gestuften 3D-Siebelementen in Form von Platten mit offener Oberfläche besteht. Diese Gestaltung soll nicht nur verhindern, dass sich Abfälle auf der Oberfläche festsetzen und lange reinigungsbedingte Stillstandzeiten erforderlich machen, sondern auch dazu beitragen, dass keine langen und dünnen Objekte die untere Schicht passieren, wodurch der Verschleiß der Siebeinsätze am Unterdeck reduziert wird. Die Siebplatten des Ober- und Unterdecks lassen sich leicht ausbau-

Spaleck-Siebkasten: gelungene Kombination aus 3-D-Oberdeck und Spannwellen-Unterdeck.

3D-Lochblech: für Einsatz in der Müllaufbereitung, Kompost- und Holzeinsätzen; das 3D-Lochblech bleibt frei und verhindert »Spieße« im Mittelkorn und trennt effektiv.

Die Modelle der Baureihe Warrior 2100 werden von einem Cat-Dieselmotor des Typs C4.4 mit vier Zylindern angetrieben, der auf einen Betrieb bei 1 800 U/min ausgelegt ist. Die Anlage ist mit der Dual-PowerOption lieferbar, die dank eines vollständig integrierten Steuerungssystems dem Endbenutzer beim Einsatz in ökologisch sensiblen Gebieten die Möglichkeit bietet, die Anlage entweder hydraulisch per Dieselmotor oder elektrisch über eine Netzstromquelle zu betreiben. §

Rockster-Anlage läuft jetzt in Polen o ROCKSTER-RECYCLER – In Polen läuft seit kurzem eine Rockster-Anlage des Typs R800. Erworben hat den raupenmobilen Backenbrecher das im Jahre 2011 gegründete Unternehmen Auto-Bau. uto-Bau hatte sich im letzten Jahr auf den Abbruch von Gebäuden und Industrieanlagen spezialisiert und erweitert jetzt konsequenterweise seinen Maschinenpark mit einer mobilen Brechanlage. Das mit dem raupenmobilen Backenbrecher R800 gewonnene Endkorn (0 - 40) wird für den Unterbau von diversen Tragschichten wiederverwertet und somit zu 100 % recycelt. Neben anspruchsvollem Bauschutt-Recycling ist der Brecher auch für Anwendungen im harten Naturgestein geeignet. Der R800 ist zudem leicht zu transportieren und kann in kürzester Zeit von einem Einsatzort zum nächsten verlegt werden, da keine Sondergenehmigung für den Transport nötig ist. »Überzeugt hat letztendlich das Rockster-Duplex-System, bei dem der Austausch der Brechereinheiten – Prallbrecher gegen Backenbrecher – auf nur einer Maschine ermöglicht wird. Das erweitert in Zukunft unser Kundenpotenzial und erhöht somit die Auslastung der Maschine«, sagt

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ROCKSTER

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Mariusz Golebiewski (li.) übergibt als Eigentümer des polnischen Rockster-Händlers Dozer einen raupenmobilen Backenbrecher des Typs R800 an Daniel Bryla und dessen Unternehmen Auto-Bau. der neue Eigentümer Daniel Bryla. So kann innerhalb weniger Stunden von einem R800-Backenbrecher auf einen R900-Prallbrecher umgerüstet werden. »Wir planen für die Zukunft das Duplex-System zu nutzen, um unseren Maschinenpark noch weiter auszubauen«, so Bryla. §

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VORSTELLUNG AM 7. - 11. MÄRZ STAND S5115 & S5014


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L MASKIN MEKANO BEI FUCHS TECHNOLOGY CONSULTING

Für jedes Problem eine Lösung bieten

FUCHS

Der schwedische Siebanlagenhersteller Maskin Mekano hat seine mobile Siebanlage S1203 um ein zusätzliches Produktsieb erweitert. Als S 1203 PS kann diese bis zu sechs Fraktionen absieben.

ten Elektroantriebs. Außerdem verfügt die Anlage über das Vibroblock-Design, bei dem der Siebkasten auf einen vibrationsgedämpften Rahmen montiert

Bühne frei für die Baumaschinen-Wartung o HYMER-LEICHTMETALLBAU – Staub und Schmutz setzen dem Baumaschinenpark zu, Schnee und Eis als winterliche Dachlast auf dem Lkw müssen per Gesetz entfernt werden: Damit der betriebliche Fuhrpark zuverlässig und langlebig seine Aufgabe erfüllt und die Sicherheit für die Anwender zu jeder Zeit gewährleistet ist, gehören Maßnahmen zur Instandhaltung und Wartung zu den Alltagstätigkeiten. Wertvolle und oft unabdingbare Arbeitsmittel hierbei sind Steighilfen wie Arbeits- und Wartungsbühnen, denn sie ermöglichen eine bequeme und effiziente Ausführung. Für den individuellen Bedarf hat der süddeutsche Steigtechnikhersteller Hymer-Leichtmetallbau ein spezielles Sortiment entwickelt. e individueller die Steigtechnik auf die zu wartenden oder zu reinigenden Baumaschinen und Fahrzeuge abgestimmt ist, desto sicherer und ergonomischer stehen die Mitarbeiter beim Check oder während der Reparatur. Hymer-Leichtmetallbau hat ein Baukastensystem für Sonderkonstruktionen entwickelt, mit dem sich nahezu alle kun-

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denspezifischen Anforderungen erfüllen lassen. Sollte eine noch individuellere Lösung erforderlich sein, bauen die Aluminiumspezialisten auch Sonderanfertigungen nach Maß. »Wir konstruieren und fertigen Wartungsbühnen für alle möglichen Arten von Baumaschinen«, erläutert Tobias Zodel, Key-Account-Manager für Sonderkonstruktionen bei Hy-

ist (das bauMAGAZIN berichtete bereits in Heft 12/2015, Seite 62). Das Vibroblock-Design unterbindet die Übertragung der Vibrationen auf das Chassis, wo-

HYMER-LEICHTMETALLBAU

ie mobile Drei-Deck-Siebanlage S 1203 steht für hohe Effizienz bei niedrigen Betriebskosten, verringern sich diese doch deutlich dank des verbau-

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Wir konstruieren und fertigen Wartungsbühnen für alle möglichen Arten von Baumaschinen.« Tobias Zodel, Key-Account-Manager für Sonderkonstruktionen bei Hymer-Leichtmetallbau

mer-Leichtmetallbau. »Hierbei achten wir grundsätzlich auf eine komfortable Handhabung und natürlich auf höchste Sicherheit für die Anwender.« Für unterschiedliche Typen mobiler Brechanlagen entwickelte das Unternehmen beispielsweise eine verstellbare mobile Arbeitsbühne, die mittels einer leicht bedienbaren Handkurbel stufenlos

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Die S 1203 PS kann dank eines zusätzlichen Produktsiebs bis zu sechs Fraktionen absieben.

Kollaborative, ideenreiche und einzigartige Nassaufbereitungssysteme Maximale Lebensdauer der Ausrüstung. Maximaler Ressourcenertrag. Minimaler Abfall.

FOTO FLEISCHMANN

durch die gesamte Siebanlage geschützt wird und die Energie ausnahmslos in die Absiebung geht. Darüber hinaus wird reinigungstechnisch Abhilfe geschaffen –

hydraulische Teleskopbeine machen sonst schwer erreichbare Stellen zugänglich und ermöglichen, den umliegenden Bereich sauber zu halten und das Haldenvolumen erheblich zu erhöhen. Die schwedische Anlage, angeboten über Fuchs Technology Consulting in Frankfurt, ist auch hierzulande bereits im Einsatz. Nun hat Maskin Mekano eine Erweiterung dieser Anlage vorgestellt: Die S 1203 PS kann dank eines zusätzlichen Produktsiebs sogar bis zu sechs Fraktionen absieben. Während die S 1203 als Vorreiter in Sachen Preis-Leistungsverhältnis vom Anbieter beschrieben wird und ihre Aufgaben zuverlässig und gewinnbringend erfüllt, soll die jüngste Innovation in Form der S 1203 PS als Perfektionierung eines runden Systems verstanden werden, steigert sie doch die Produktionsfähigkeit ihres Vorgängers um eine weitere Fraktion. §

Steigtechnikhersteller Hymer-Leichtmetallbau konstruiert individuelle Lösungen für Nutzfahrzeuge und spezielle Baumaschinen wie diese höhenverstellbare Podesttreppe zur Endmontage von mobilen Brechern. an unterschiedliche Arbeitshöhen zwischen 3 m bis 3,8 m angepasst werden kann. Große gummierte Rollen ermöglichen es, die Bühne bequem an die Baumaschine heranzufahren. Die massive Unterkonstrukti-

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on aus Stahl sowie ein dreiseitiges Geländer mit selbstschließender Sicherheitstür stehen für Stabilität und sicheres Arbeiten auf der 1,2 m langen und 0,8 m breiten Plattform. §

cdeglobal.de

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KEESTRACK

Die D6 ist eines von zwei raupenmobilen Modellen der neuen TrommelsiebBaureihe von Keestrack und tritt mit nur 19 t Betriebsgewicht in der populären 5-m-Klasse an.

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KEESTRACK

Allrounder im Recycling und Massen-Handling Mit elf Horizontal-Siebmaschinen zur Vorabsiebung oder Produktion definierter Endkörnungen bietet Keestrack schon heute ein besonders breites Programm mobiler Siebtechnik für mineralische Anwendungen. Die neue Trommelsieb-Baureihe »D« erweitert dieses Angebot jetzt weiter und erschließt dem Aufbereitungsspezialisten mit Sitz im belgischen Munsterbilzen zudem weitere Geschäftsfelder in den Bereichen GaLaBau, BiomassenVerarbeitung sowie Müll- bzw. Wertstoffhandling. Neben vier radgestützten Anlagen stehen insbesondere die beiden raupenmobilen Ausführungen D5 und D6 für ein breites Einsatzspektrum an wechselnden Standorten oder in der Bewirtschaftung großangelegter Materialdepots. ur Erweiterung seiner Angebotspalette in der Siebtechnologie entschied sich Keestrack im vergangenen Jahr für eine Entwicklungs- und FertigungsKooperation mit einem europäischen Spezialisten, der im radmobilen Trommelsieb-Segment ein gut eingeführtes Modellprogramm bietet. Entsprechend schnell konnten vier Anhängerbzw. Auflieger-Ausführungen mit Zuggewichten zwischen 11 t und 24 t in das Keestrack-Programm übernommen werden. Die leicht versetzbaren Anlagen

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decken alle einschlägigen Anwendungen wie Kompost und Böden, Holz oder Biomasse, leichten Bauschutt sowie Sand und Kies ab. Zur Bauma präsentierte man im Frühjahr dann das raupenmobile Keestrack-Trommelsieb D6, das sich mit transportoptimierten Abmessungen und hohen Siebleistungen nahtlos in das eigene Programm hoch flexibler Sieblösungen einfügt. Mit nur 19 t Gesamtgewicht bei 5 500 mm Trommellänge (effektive Siebfläche: 29,8 m²) ist das

bänder, die mit jeweils rund 80 t Haldenkapazität den wirtschaftlichen Einmann-Betrieb durch den Laderfahrer ermöglichen. Dafür sorgt auch die große Ladebreite des 5-m³-Einfülltrichters mit hydraulisch klappbarem Steingitter, aus dem das Material über ein verstärktes Aufgabeband in die Siebtrommel (Ø: 2 000 mm) gelangt. Eine Laststeuerung passt automatisch die

Modell ebenso wie die kleinere Keestrack D5 (15,6 t; 4 700 mm; 22,1 m²) per Tieflader zu transportieren (jeweils 2 920 mm Transportbreite), vor Ort schnell einsatzbereit und leicht zu versetzen.

Flexibel im Einsatz Dank ihres robusten Kettenfahrwerks lässt sich die Keestrack D6 selbst auf schwierigem Untergrund schnell positionieren und erlaubt einen stützenfreien Betrieb auch bei voller Ausladung der Haupt- und Seitenaustrags-

10 mm bis 100 mm große Trommellochungen sind möglich. Die hydraulisch justierbare Rollenbürste hält die Maschen über die gesamte Länge frei.

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THE NIAGARA ECCENTRIC The Niagara is the definitive scalping screen; it’s classic, but far from ordinary. The single eccentric shaft guarantees constant circular motion and consistent G-force, even under extreme conditions.

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Die Keestrack D6 bietet eine gute Zugänglichkeit aller Wartungs- und Servicepunkte. So lässt sich beispielsweise die gesamte Antriebseinheit herausschwenken. Aufgebergeschwindigkeit an, die Austragsgeschwindigkeiten von Grob- und Feinfraktion können separat manuell eingestellt werden.

Relytec-Steuerung mit optionaler Funkfernbedienung »Gefahren« wird die Anlage über eine Relytec-Steuerung mit optionaler Funkfernbedienung für alle wichtigen Arbeitsfunktionen. Zahlreiche Routinen, wie zum Beispiel die sequentielle Start-Stopp-Automatik oder der Eco-Modus, der die Drehzahl des 3,4-l-Deutz-Diesels (74,4 kW) in Ladepausen herunterregelt, machen den Betrieb wirtschaftlich und entlasten den Fahrer. Dafür sorgen auch die serienmäßige Zentralschmierung sowie die optionale »Clean-Fix«-Staubabscheidung für Motor- und Ölküh-

Die Relytec-Steuerung bietet viele Betriebsroutinen und ermöglicht die sichere und bequeme Fernbedienung (optional) der wichtigsten Arbeitsfunktionen. 12/2016 – 1/2017

ler: Durch ein Verstellen der Lüfterblätter wird der Staub in Intervallen automatisch »abgeblasen« und die Kühlleistung auch unter widrigsten Bedingungen sichergestellt. Alle Wartungsund Zugriffspunkte an der Anlage sind über weit öffnende Klappen und Türen gut erreichbar. Die gesamte Antriebseinheit mit Motor und Hydraulik sitzt auf einem zusätzlichen Schwenkrahmen, das hydraulisch herausziehbare Aufgabeband macht den Trommeleinlauf gut zugänglich. Lediglich 30 Minuten dauert der Wechsel der achtfach gelagerten und über ein Doppelritzel angetriebenen Trommel, wodurch sich die D6 schnell auf wechselnde Aufgabematerialien oder Materialeigenschaften (Feuchte oder auch Verunreinigungen) anpassen lässt. Die Trommelkörper besitzen eine Standardstärke von 6 mm (optional 8/10 mm), die Lochweite der Rund- bzw. Quadratlochungen variiert von 10 mm bis max. 100 mm. Neben der spezifischen Trommelausstattung kann die Anlage auch durch optionale Zusatzausrüstungen exakt auf die eigene Betriebspraxis angepasst werden. Dazu zählen unter anderem Magnet-Kopfrollen für den Eisenaustrag aus Grob- und Feinfraktionen sowie ein Windsichter-Modul für die Entfernung von Leichtstoffen (Papier/Plastik) am Hauptaustrag. §

Clean openings in sticky situations. Dynamically balanced to minimize structural vibration.

DYNAMICALLY BALANCED

MINIMAL VIBRATION

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KOMPTECH

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Seit Juni 2015 arbeitet C-Wise mit der neuen Multistar L3.

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KOMPTECH

Einsatzbewährt auf dem fünften Kontinent Das australische Familienunternehmen C-Wise wurde 1996 gegründet und wächst seitdem konstant mit seinem einfachen, aber entscheidenden Ansatz: dem Boden Kohlenstoff zurückgeben. Am besten mit KomptechMaschinen. C-Wise beschäftigt heute bereits 40 Mitarbeiter.

er Westen Australiens gilt als eine der Gegenden mit den schlechtesten Böden der Welt. Bei C-Wise zeigt man sich besorgt vom Trend, auch organische Abfälle als Brennstoff zu verwenden und diese nicht mehr in den Boden rückzuführen, was diesem nach und nach unwiederbringlich Nährstoffe entzieht. So will das Unternehmen die Art, wie Lebensmittel angebaut werden, ändern, indem es seine Kunden darüber aufklärt, wie die Rückführung von Kohlenstoff in ausgelaugte Böden funktioniert und so ein gesundes, nachhaltiges Pflanzenwachstum fördert.

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Erst Multistar, dann Topturn Mit Komptech kam C-Wise erstmals 2007 bei der Suche nach ei-

Die Multistar L3 verbraucht bei C-Wise in Australien an einem Achtstundentag nur rund 40 l Treibstoff für ein Volumen von 1500 m³.

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ner neuen Siebmaschine in Berührung. Bei einem Besuch bei Jefferies Soils im Süden des Landes konnten die C-Wise-Mitarbeiter ein Sternsieb des Typs Multistar L3 erstmals aus der Nähe inspizieren. Kurz darauf wurde schon ein eigenes bestellt und im Juni 2008 in Betrieb genommen. Die Erfahrungen mit der L3 waren durchwegs positiv. Als dann die Anschaffung eines neuen Kompostwenders anstand, fiel die Entscheidung auf den Topturn X53 – die neue Maschine nahm ihre Arbeit im September 2008 auf. Damals wurde bei C-Wise primär auf Mieten kompostiert und der X53 trug dazu bei, die Durchsatzleistung der Anlagen wesentlich zu erhöhen. 2012 wechselte das Unternehmen auf Kompostierung mit Bodenbelüftung und der X53 wurde fortan zum Mischen eingesetzt. Bis jetzt hat die Maschine mehr als 7 000 Stunden auf dem Buckel und ist nach wie vor ein wichtiger Teil des Maschinenparks von C-Wise. Im Jahre 2012 musste C-Wise dann das Trommelsieb eines Komptech-Mitbewerbers ersetzen. Die Maschine war zum Sieben von Torfmischungen mit 8-mm-Sieblochung eingesetzt worden. Eine gebrauchte KomptechMustang samt 15-mm-Trommel mit wenigen Betriebsstunden kam so zur Flotte, ergänzt um ei-

ne neue 8-mm-Trommel. Die Produktion wuchs stetig bis 2015, die erste L3 – die bis dato bereits 7 000 Betriebsstunden geleistet hatte – kam in die Jahre. Die neue Version der L3 mit verbessertem Wartungszugang bei unvermindert hohem Durchsatz machte aber die Entscheidung für eine Neuinvestition leicht. Diese nahm im Juni 2015 ihren Dienst auf, die alte L3 dient seitdem als Backup sowie zur Spitzenabdeckung.

Hoher Durchsatz – niedriger Verbrauch Betriebsleiter Clint Liddelow arbeitet seit 15 Jahren bei C-Wise und kennt das Geschäft sehr gut. Auf die Frage nach seiner Meinung zu Komptech-Maschinen sagt er: »Bei der L3 sind wir mit dem Verbrauch sehr zufrieden. Die Maschine schafft bis zu 1 500 m³ an einem Achtstundentag und verbraucht dabei nur etwa 40 l Kraftstoff. Die Maschinen sind generell sehr zuverlässig und Komptech ist immer sehr hilfsbereit, wenn es um Service und Ersatzteile geht.« Auch der leichte Wartungszugang könne punkten: »Wir legten schon immer großen Wert auf das Sauberhalten der Maschinen. Die Verbesserungen am Topturn X55 bezüglich Zugang und Instandhaltung sind für uns interessant, da wir vorhaben, die bestehende Maschine 2018 zu ersetzen.« § 12/2016 – 1/2017


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BACKERS

Für neue Einsatzfelder in der Aufbereitungstechnik Sternsiebe aus dem Hause Backers werden in Mineral und Organik eingesetzt, rund 80 % der Modelle geben sich radmobil und/oder raupenmobil. Im laufenden Jahr hat das Unternehmen aus Twist im Emsland das Sternsieb-Einsatzspektrum in der Aufbereitungstechnik mit dem neuen »grizzlyscreen« erweitert. Hier arbeiten die rotierenden Drehrohre kontinuierlich und mit gutem Durchsatz – auch bei bindigem Material. Dank der Rotation kann mit kleinerem Trennschnitt als beispielsweise bei Vibro- oder Stangenrost gearbeitet werden. Zudem werden Agglomerate und weichere Materialien durch die Rotation aufgebrochen. as hakenliftmobile Sternsieb 2-hta wurde als erstes Sternsieb mit dem neuen grizzlyscreen ausgestattet und auf der diesjährigen Bauma in München vorgestellt. Im GaLaBau, auf Baustellen und im Recyclingsektor kann das kompakt gebaute Sternsieb jetzt noch besser eingesetzt werden. Durch das grizzlyscreen würden, so der Anbieter, der Durchsatz, der Reinigungseffekt und die Lebensdauer des Sternsiebs entscheidend verbessert. Ebenso werde eine weitere Fraktion gewonnen. Oft befinden sich im Aufgabematerial für das Sternsieb große und schwere Brocken. Diese sollten üblicherweise vorab ausgesondert werden (bei Beton beispielsweise ab ca. 20 kg bis 30 kg). Stangen- und auch Vibrorost stoßen zudem da bei bindigem Material schnell an ihre Grenzen. Wegen der starken

300

Tonnen pro Stunde Seit Juli befindet sich das zweite grizzlyscreen im Praxistest. Es verfügt über offene Seiten und ist auf dem Bunker eines Sternsiebs des Typs 2-tb17 montiert. Mit acht Drehrohren bietet es eine Befüllungsbreite von 2,3 m und leistet bei Befüllung per Bagger bis zu 300 t/h.

BACKERS

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Seit Juli befindet sich das zweite grizzlyscreen im Praxistest.

Drehrohr-Lagerung dürfen hingegen beim grizzlyscreen größere Brocken (bis zu 300 kg) im Aufgabegut enthalten sein, schwerere Teile sollten durch einen Bagger vorab aussortiert werden. Die Übergrößen werden durch das grizzlyscreen ausgesondert. Die Schräglage des grizzlyscreens ist hydraulisch einstellbar, entsprechend variiert die Verweildauer des aufgegebenen Materials sowie die Intensität des grizzlyscreens. Seit Juli befindet sich das zweite grizzlyscreen im Praxistest. Es verfügt über offene Sei-

ten und ist auf dem Bunker eines Sternsiebs Typ 2-tb17 montiert. Mit acht Drehrohren bietet es eine Befüllungsbreite von 2,3 m und leistet bei Befüllung per Bagger bis zu 300 t/h. Aktuell soll auch das erste grizzlyscreen mit 12 Drehrohren auf einem Sternsieb 2-ta zum Einsatz kommen. Es wird das grobe Material zur Seite abgeben und kann mit Bagger oder Radlader befüllt werden. Durch eine Kombination von grizzlyscreen und anschließendem Sternsieb ergeben sich weitere Einsatzfelder. §

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KLÖCKNER SIEBTECHNIK

Mit mobiler Siebtechnik schon viele Unternehmer überzeugt Was vor mehr als zehn Jahren galt, als das bauMAGAZIN erstmals in Heft 8/2006 (Seite 24) über eine Siebanlage der Firma Klöckner aus Dorsten-Lembeck berichtete, stimmt heute mehr denn je: Die Kosten für die Ablagerung von Bodenaushub, Bauschutt und Abraum auf die genehmigten Deponien explodieren und ein Ende ist nicht abzusehen. Da ist es nicht verwunderlich, dass sich Bauunternehmen nach geeigneter, preiswerter Aufbereitungstechnik, insbesondere Siebtechnik umschauen. Mit einer einfachen, aber robusten und professionellen Ausführung entwickelte Klöckner eine passende Lösung für diese Aufgabenstellung und freut sich heute über beständig steigende Absatzzahlen. Im Vorjahr konnte, wie Geschäftsführerin Jasmin Klöckner beim Besuch des bauMAGAZIN am Firmensitz berichtete, erstmals die Umsatzmarke von 1 Mio. Euro geknackt werden. Erst kürzlich stellte zudem Alexander Klöckner, nicht nur zweiter Geschäftsführer, sondern auch Ehemann von Jasmin Klöckner, auf der Nürnberger GaLaBau mit dem Prototyp der iScreen eine Weiterentwicklung des inzwischen etablierten Modells KS 2015 vor.

Die KS-X-15-Produktfamilie von Klöcker-Siebanlagen: das »Ursieb« und damit erstes Modell des Unternehmens KS 3012, der »Dauerbrenner« KS 2015 und dessen kleinere Schwester KS 1015 (v. li. n. re.). Zur KS-X-15-Reihe gehört auch das Modell KS 2515. Die Einsatzfelder der Siebe liegen im GaLaBau, Tiefbau (Mutterboden, Humus, Erdaushub, Kompost) und in den Bereichen Deponien/ Kommunen, Abbruchmaterial/Bauschutt (beispielsweise Beton), Sand/Kies/Schotter, gefräster Asphalt aus Straßensanierungen, Recycling/Schrott oder Holzhackschnitzel. ie kompakten Abmessungen des erfolgreichsten Siebanlagen-Modells KS 2015 und insbesondere die Möglichkeit, die nur 1,4 t schwere Maschine unkompliziert zu bewegen, zählte für viele Kunden bereits zu den entscheidenden Gründen, sich für die Anlage zu entscheiden. Weil große Siebanlagen anderer Anbieter für viele Anwender schlicht »zu groß« sind, als dass sich eine Anschaffung rechnen würde, hat Klöckner die KS 2015 für die Absiebung kleinerer bis mittlerer Mengen entwickelt. Im Pflichtenheft standen Faktoren wie robuste Verarbeitung, möglichst wenig Elektronik, eine einfache, aber durchdachte Konzeption und Handhabung, der leichte Austausch von Verschleißteilen und ein geringer Serviceauf-

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wand. Dank der geringen Aufgabehöhe von nur 2 m in den Siebeinlauf und einer Siebaufgabebreite von ebenfalls 2 m ist bei der KS 2015 eine Beschickung mit kleinen Radladern bis zu einem Schaufelinhalt von 1,7 m³ möglich. Das zu siebende Material läuft über eine Siebfläche von 2 m x 1,7 m. Die KS 2015 ist als Kreisschwinger ausgelegt und wird elektrisch per 2-kW-Unwuchtmotor betrieben. Zwei Personen benötigen für einen Siebwechsel lediglich rund 20 bis 30 Minuten.

60 Modelle im Jahr Rund 400 Exemplare des erfolgreichsten Siebanlagen-Modells KS 2015 sind in Europa inzwischen im Einsatz, jedes Jahr verlassen rund 60 Stück die Produk-

tionsstätte des im Jahre 1980 als Schlosserei gegründeten Unternehmens, das 2011 in der von Jasmin und Alexander Klöckner gegründeten Klöckner Siebmaschinen GmbH & Co. KG aufgegangen ist. Bei Klöckner Siebtechnik sind heute auch noch ein Ingenieur, drei Facharbeiter und ein Auszubildender beschäftigt. Alexander Klöckner gehört bereits seit dem Jahr 2006 zum Unternehmen und baute seit dieser Zeit das Vertriebsnetz auf und aus. Wie Jasmin Klöckner berichtet, war der Anstoß zur Entwicklung und Produktion von Siebanlagen vor rund 15 Jahren von Kundenseite an das Unternehmen herangetragen worden. »Wir konnten zwar mit unserer Technik früh unter Kennern

punkten, die breiten Verkaufserfolge stellten sich jedoch erst durch einen proaktiven Vor-OrtVertrieb mit überzeugenden Produktdemonstrationen ein. Das Ergebnis in der Praxis zählt eben – neben unserem guten Preis-Leistungsverhältnis – viel mehr als tausend Worte.«

Demonstration vor Ort Die Maschinen können vor Ort mit den eigenen Siebmaterialien gegen eine bei einem eventuellen Kauf verrechnete Aufwandsentschädigung getestet werden. Die Einweisung erfolgt durch Alexander Klöckner persönlich, der sich den Fragen stellt, ob das Ausgangsmaterial überhaupt geeignet und wie ein hohes Durchsatzvolumen pro Stunde erreichbar ist? Das Befüllen der Maschine kann ebenfalls vor Ort mit dem eigenen Radlader oder Bagger erfolgen. »Oft werden die Interessenten aufgrund der erzielten Ergebnisse gleich zu Käufern der Testmaschine, um sie sofort einsetzen zu können«, freut sich Jasmin Klöckner. Ein gewachsenes Verhältnis zu den Kunden, eine Vielzahl von Referenzkunden aus allen Branchen und Anwendungen sowie die gestiegenen Deponiekosten nennt sie als weitere Gründe für den Erfolg. So freuen sich die beiden Geschäftsführer über die beständige Umsatzentwicklung in den vergangenen Jahren, legte dieser doch jährlich zwischen 15 % und 20 % zu – allein um 400 000 Euro von 2011 bis 2015 – und überschritt im Jahr

Fakten Erfolgsmodell KS 2015 > Einfache Ein-Mann-Bedienung > Durchsatzleistung 15 m³/h bis 50 m³/h (bei Aufgabe per Radlader/Bagger) > Maschenweiten von 5 mm bis 50 mm > Siebwechsel binnen 30 Minuten

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IIIIIIIIIIIII und Sachsen auch über die zehn B.I.V.-Standorte. Die Auslastung der Siebmaschinen über die Baumaschinenvermieter habe, so Jasmin Klöckner weiter, im Laufe der Jahre ebenso zugelegt.

Ganz Europa im Blick

Die Modelle KS 2105 und iScreen (Bild) finden in schmalen Gassen von Messehallen Platz – wie auf der letzten GaLaBau in Nürnberg. 2015 erstmals die Schwelle von 1 Mio. Euro. »Um der gestiegenen Nachfrage gerecht werden zu können, haben wir die Produktion früh von der Einzel- auf die Serienfertigung umgestellt«, so Jasmin Klöckner. Mit den meisten Teilelieferanten bestünden bereits jahrelange Geschäftsverbindungen. »Alle Komponenten werden von deutschen Unternehmen nach unseren Vorgaben gefertigt«, so die Geschäftsführerin. Vertrieben wird die Siebtechnik aus dem Hause Klöckner bundesweit seit rund zwei Jahren über Zeppelin-Rental und -Verkaufsstationen, das im mittelfränkischen Bergen ansässige Unternehmen B.I.G. Baumaschinen sowie für Bayern, Thüringen

Über Händler in Dänemark und Österreich (Firma Öko-Recycling in Tulbing/Niederösterreich) verfügt Klöckner ebenso, besonders freut sich Jasmin Klöckner aber über die konstanten Absatzzahlen aus dem südlichen Frankreich. Die dortigen Garten- und Straßenbaubetriebe haben mit den gleichen Problemen zu tun wie ihre deutschen Kollegen, dort ist guter Boden ebenso wertvoll und aufgrund der örtlichen Geologie zudem noch selten. Das war mit ein Grund für den Baumaschinenhändler C.B. Materiels in der Region an der Côte d’Azur, sich vor fünf Jahren nach einer preiswerten Siebmaschine umzusehen, die dem Anforderungsprofil der ansässigen Unternehmen entspricht. Fündig wurde C.B.-Geschäftsführer Christian Bois bei Klöckner. Geradezu generalstabsmäßig habe dieser dann, so Jasmin Klöckner, die Markteinführung in Frankreich durchgeführt: Eine Woche lang wurden unter aufmerksamer Beobachtung von GaLaBauern verschiedenste Materialien wie Kompost,

Jasmin Klöckner leitet Klöckner Siebtechnik zusammen mit ihrem Mann Alexander. Bauschutt oder Mutterboden mit der KS 2015 gesiebt. Alexander Klöckner war hierzu nach Frankreich gereist und stand Rede und Antwort. »Heute können wir in Südfrankreich im Durchschnitt jährlich zehn bis zwölf Maschinen hauptsächlich an GaLaBauer und Kommunen absetzen«, so Jasmin Klöckner. »›Made in Germany‹ ist auf dem französischen Markt ein gutes Verkaufsargument, das für den deutschen Maschinenbau spricht.« Im europaweiten Export sieht sie generell noch ein großes Potenzial – vermehrte Anfragen aus den östlichen EU-Ländern hatte Alexander Klöckner gegenüber dem bauMAGAZIN aber schon Ende 2015 festgestellt – und deutschlandweit zeigten sich vor allen Dingen im Norden noch weiße Flecken auf der Landkarte. Hier würden sich die Klöckners die Zusammenarbeit mit einem entsprechenden Händler wünschen.

Neue Produktionsstätte Mit dem zunehmenden Erfolg wurden die Produktionskapazitäten zu klein, aktuell wird im nördlich von Dorsten gelegenen Borken eine neue Produktionshalle bezogen. Hier können vier

Auch Sonderanfertigen – wie die unterschiedliche Länge der Förderbänder oder eine individuelle Maschinengröße – kann Klöckner dank einer neuen Produktionsstätte in Borken schneller umsetzen.

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Um Sonderanfertigen realisieren zu können, greift Klöckner auf die eigenen Ingenieurleistungen von Hans-Jürgen Köster zurück. Siebanlagen parallel montiert werden, »was unsere Lieferzeiten verkürzen wird«, so die Geschäftsführerin. Zu den Räumlichkeiten zählt eine Lackierkabine, dank der die Siebmaschinen individuell in RAL-Farben lackiert werden können. Bisher hatte man die Lackierarbeiten außer Haus geben müssen. Und Sonderanfertigen – wie die unterschiedliche Länge der Förderbänder oder eine individuelle Maschinengröße – sind schneller umzusetzen.

Weiterentwicklung iScreen Das eigentliche Produkt wollen die Klöckners aber nicht aus dem Blick verlieren, und haben erst zur letzten GaLaBau in Nürnberg mit der iScreen den Proto-

typen einer Weiterentwicklung der KS 2015 vorgestellt. Die Neuheit verfügt über ein zusätzliches eigenerregtes Siebdeck (mit zweitem Motor) und ist besonders für die Vorabsiebung im Recycling von Abraum, Bauschutt und Böden geeignet. Als Pluspunkt der iScreen gilt ein weiter verbessertes Siebergebnis. Auch werden mit der Neuheit wirtschaftliche Siebergebnisse im Bereich 0 – 4 mm bzw. 0 – 6 mm für diese Siebanlage erst möglich. Die Siebbeläge sind untereinander austauschbar. Die Standard-Förderbandlänge der iScreen beträgt 3 m. Trotz der, dem zweiten Sieb geschuldeten, größeren Höhe (+ 30 cm) und des auf 1,9 t gestiegenen Gewichts durch den zweiten Motor (ebenfalls 0,58 kW) bleibt die iScreen eine semimobile Anlage. Optional sind Abzugsband und Fernbedienung möglich. Das Erfolgsmodell KS 2015 kann mit einem zweiten Siebdeck zur iScreen aufgestockt werden. »Die Auslieferung der Neuheit ist für das kommende Frühjahr zum Start der Siebsaison geplant – aktuell befindet sich die Weiterentwicklung in der Dauertestphase«, so Jasmin Klöckner. tü §

Klein und groß vereint: Klöckner KS 3012 und eine Kleemann Mobicat MC 100 R Evo.

Zahlen iScreen Unterkonstruktion:

3 000 x 1 510 x 1 720 mm (L x B x H)

Siebkasten 1:

2 500 (mit E-Rohr 2 800) x 1 800 x 1 000 mm (L x B x H)

Siebkasten 2:

Siebfläche: 2 000 x 1 770 mm; Antrieb: 2 x 0,59 kW

Siebstrecke:

1 770 mm (Länge), 1 980 mm (Breite)

Aufgabehöhe:

ca. 2 200 mm

Aufgabebreite:

ca. 2 000 mm bis max. 2 500 mm

Maschinenhöhe montiert:2 600 mm Maschinengewicht:

1 900 kg

Leistungsaufnahme:

ca. 3,2 kW

Anlaufleistung:

ca. 7 kW

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KLEEMANN UND BENNINGHOVEN

Gesteigerte Effizienz im Asphalt-Recycling Rund 12 Mio. t Recycling-Asphalt werden im Jahr alleine in Deutschland hergestellt und eingebaut – von insgesamt 40 Mio. t. Eine Zahl, die das hohe Potenzial von Recycling-Technologien verdeutlicht. Mit Anlagen und Technologien der Wirtgen-Unternehmen Kleemann und Benninghoven können Betreiber von Asphaltmischanlagen ihre Prozesseffizienz steigern. Ein besonderes Beispiel liefert die Juchem-Gruppe, ein langjähriger Kunde der Wirtgen Group. Das Bauunternehmen hat in vier Kleemann-MobiscreenSiebanlagen investiert, die das Fräsgut absieben – und so die AsphaltProduktion der Benninghoven-Mischanlagen effizienter und qualitativ hochwertiger machen. ür Juchem gehört die Wiederverwertung von Ausbauasphalt zum Tagesgeschäft. Wirtgen-Kaltfräsen verschiedener Fräsdienstleister tragen sanierungsbedürftige Straßenbeläge Schicht für Schicht ab. Nach dem Transport dieses Materials zu den Asphaltmischwerken der Gruppe folgt die Aufbereitung – mit Anlagen von Kleemann und Benninghoven. Ziel ist, möglichst homogene Fraktionen zu erhalten und somit die Basis für ein qualitativ hochwertiges Endprodukt zu schaffen. Deshalb wird das Fräsgut zunächst gründlich gesiebt. Für diesen Prozessschritt setzt Juchem inzwischen vier mobile Mobiscreen-Siebanlagen MS 16 D und MS 16 Z von Kleemann ein. Diese werden in Kombi mit je einer Benninghoven-Asphaltmischanlage des Typs BA an den Standorten Landau, Niederwörresbach, St. Wendel und Ürzig betrieben.

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schluss«, so Dr. Hermann Heppenheimer, Niederlassungsleiter Asphaltmischwerk Landau Juchem KG. »Zudem muss das Material für die weitere Verarbeitung sehr homogen sein – und dafür benötigen wir perfekte Aufbereitungstechniken.«

Schritt 2: Absiebung mit mobilen Siebanlagen von Kleemann Anschließend kommen die mobilen Kleemann-Klassiersiebanlagen Mobiscreen zum Einsatz. Sie sorgen nach der Anlieferung des Fräsguts dafür, dass bis zu 80 % des Recyclingmaterials direkt weiterverarbeitet werden können. Lediglich das Überkorn bearbeitet ein Granulator nach. Dadurch sinken die Prozesskosten

Schritt 1: RecyclingmaterialGewinnung und -Untersuchung Bei Sanierungsmaßnahmen der Juchem-Gruppe tragen WirtgenKaltfräsen die Deck-, Binderund Tragschicht ab und gewinnen drei verschiedene Fraktionen. Pro Baumaßnahme kommen so häufig 3 000 t Fräsgut zusammen – in einer Arbeitsschicht. »Um einen hochwertigen Einsatz zu gewährleisten, untersuchen wir das Recyclingmaterial im eigenen Labor genau und selektieren es im An-

KLEEMANN

KLÖCKNER SIEBTECHNIK

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Mit der Kombination des mobilen Dreidecker-Klassiersiebes Mobiscreen MS 16 D und der stationären Asphaltmischanlage BA 4000 (Bild) konnte die Juchem-Gruppe ihren Recycling-Prozess optimieren. 12/2016 – 1/2017


IIIIIIIIIIIII gegenĂźber einer vollständigen Nachbearbeitung des Fräsguts deutlich. Da das bereits klassifizierte Material teilweise offen gelagert wird und somit witterungsbedingt Wasser aufnehmen kann, werden bei Bedarf Feinanteile < 5 mm ausgesiebt und anschlieĂ&#x;end trocken gelagert. Dies senkt zugleich den Energieverbrauch der Asphaltmischanlage, denn es gilt die Faustregel: 1 % weniger Feuchtigkeit entspricht 1 l weniger HeizĂśl auf 1 t Mischgut. Juchem hat vier KleemannMobiscreen-Siebanlagen angeschafft â&#x20AC;&#x201C; drei Dreidecker MS 16 D und eine Zweidecker MS 16 Z. Die MS 16 D hat im Einsatz bei Juchem einen Durchsatz von 150 t/h bis 300 t/h. Das Aufgabematerial (0 â&#x20AC;&#x201C; 150 mm) wird klassifiziert â&#x20AC;&#x201C; je nach Asphalt-Rezeptur der Mischanlage in die KĂśrnungen 0 â&#x20AC;&#x201C; 8 mm, 0 â&#x20AC;&#x201C; 11mm, 0 â&#x20AC;&#x201C; 16mm, 0 â&#x20AC;&#x201C; 22mm, oder 0 â&#x20AC;&#x201C; 32mm. Mit feineren Siebbelägen ist die Leistung geringer, aber fĂźr die Weiterverarbeitung

Die Juchem-Gruppe setzt insgesamt vier Kleemann-Siebanlagen vom Typ MS 16 D und MS 16 Z ein.

steht ein homogenes Produkt im Vordergrund. Darin liegt eine weitere Stärke von Kleemann: Durch eine Vielzahl an Siebbelägen in Verbindung mit dem einfachen Austausch erlangen Betreiber hohe Flexibilität. Dabei kann der Fahrer die MS 16 D beschicken und per Fernbedienung gleichzeitig steuern.

Schritt 3: Mischgut-Produktion in Benninghoven-Asphaltmischanlage In den Juchem-Mischwerken wird das klassifizierte Fräs- zu neuem Mischgut verarbeitet.

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Und zwar seit 1999, als in eine der ersten Paralleltrommeln in Rheinland-Pfalz investiert wurde. ÂťDie Investitionen in Recycling-Zugabesysteme von Benninghoven steigern unsere WettbewerbsfähigkeitÂŤ, berichtet Heppenheimer. Juchem hat mehrere seiner Asphaltmischanlagen nachträglich mit unterschiedlichen Systemen ausgestattet. Kombinationen der Systeme â&#x20AC;&#x201C; multivariable Zugabe und Paralleltrommel â&#x20AC;&#x201C; schaffen Flexibilität. Der Einsatz von Paralleltrommeln, einem HeiĂ&#x;zugabe-

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system, lohnt sich fĂźr groĂ&#x;e Mengen und fĂźr hohe Recycling-Zugabequoten von bis zu 70 %. Zusätzlich setzt Juchem auf das multivariable Kaltzugabesystem. Dabei wird das RC-Material direkt und getaktet in den Mischer zugegeben, die mĂśgliche Zugabequote beträgt 40 %. ÂťMit der multivariablen Zugabe kĂśnnen wir auch Kleinstmengen ab 2 t abdecken. Und mit der Paralleltrommel bedienen wir GroĂ&#x;aufträge. Beide Systeme sind ausgereift und liefern erstklassige QualitätÂŤ, so Heppenheimer. §

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12/2016 â&#x20AC;&#x201C; 1/2017

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CDE GLOBAL

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ning. »Ein Großteil dieser Arbeit wird von unserer modularen Schwertwäsche AggMax erledigt.«

CDE GLoBAL

Erzabraumhalden aufbereiten

Modulares Konzept kann punkten

CDE Mining hat ein Projekt zusammen mit Arrium Mining angekündigt, bei dem nahezu 17 Mio. t geringerhaltige Feineisenerze zu verkaufsfähigen Produkten aufbereitet werden sollen, die auf Abraumkippen verhaldet wurden. Die Investition umfasst die Lieferung zweier neuer Aufbereitungsanlagen nach Australien. Die erste neue Anlage wird im Arrium Mining Bergbaubetrieb Iron Knob installiert. Sie wird die riesigen Halden aus geringerhaltigem Eisenerz verarbeiten, die sich im Laufe der langjährigen Ausbeutung der Lagerstätten Iron Monarch und Iron Princess angehäuft haben. Die Gewinnung in Iron Monarch begann bereits im Jahr 1899.

ach der Aufbereitung der Halden aus geringerhaltigem Eisenerz der Lagerstätten Iron Monarch und Iron Princess wird die neue Aufbereitungsanlage das örtliche Geröllerzlager verarbeiten. Die zweite Anlage wird am Bergbaubetrieb Iron Baron installiert. Ähnlich wie bei Iron Knob werden hier Halden aus geringerhaltigem Eisenerz verarbeitet, die seit 1930 aufgeschüttet wurden. Danach werden die Geröllerzlagerstätten von Iron Empress und Iron Baroness in dieser Region aufbereitet. Die erste Anlage in der Lagerstätte Iron Monarch wird eine Jahresaufbereitungsleistung von 1,8 Mio. t haben. Die Aufgaberate der Anlage beträgt 250 t/h, wobei die Anlage 24 Stunden täglich, 365 Tage im Jahr in Betrieb sein wird. Die zweite Anlage wird am Vorlauf der vorhandenen Schwerkraftaufbereitung integriert. Sie wird mit einer Rate von 700 t/h beschickt und hat eine Jahresaufbereitungsleistung von 6,1 Mio. t.

N 1,8Millionen Tonnen Die erste Anlage in der Lagerstätte Iron Monarch wird eine Jahresaufbereitungsleistung von 1,8 Mio. t haben. Die Aufgaberate der Anlage beträgt 250 t/h, wobei die Anlage 24 Stunden täglich, 365 Tage im Jahr in Betrieb sein wird.

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Die Anreicherung des Fe-Gehalts der Halden aus geringerhaltigem Eisenerz wird durch die wirksame Entfernung von Kieselerde (SiO₂) und Tonerde (Al₂O₃) aus dem Aufgabegut erreicht. Der Kieselerdegehalt im Aufgabegut reicht von 14 % bis 20 % und wird nach der Aufbereitung auf 6,4 % verringert. Der Tonerdegehalt im Aufgabegut reicht von 5,9 % bis 8,8 % und wird nach der Aufbereitung auf 2,8 % verringert. Die Anlage wird auch Ton aus dem Aufgabegut entfernen, wodurch der FeGehalt von 43,4 % und 52,7 % im Aufgabegut auf ein Eisenerzprodukt mit nominell 60 % Eisenanteil verbessert wird. »Es gibt mehrere Attritionsstufen in den Anlagen, mit denen wir sicherstellen, dass die Verunreinigung mit Kieselerde, Tonerde und Ton wirksam entfernt wird und ein Endprodukt mit den gewünschten Spezifikationen von Arrium Mining erzeugt wird«, erklärt Chris McKeown, Technischer Leiter bei CDE Mi-

Der modulare Aufbau der Anlage, wie sie von CDE angeboten wurde, war ein wichtiger Grund für den Zuschlag in der Ausschreibung, wie Gavin Hobart, General Manager Development bei Arrium Mining, erklärte. »Wir haben mehrere CDE-Projekte in Australien, Norwegen, Großbritannien und Brasilien besucht und beobachtet, wie die AggMax bei ähnlichen Projekten erfolgreich eingesetzt wurde. Das hat uns davon überzeugt, dass sie eine innovative Vorgehensweise im Umgang mit Materialien darstellt, die mit Lehm verunreinigt sind. Uns hat auch beeindruckt, dass die Zeit für die Installation und Inbetriebnahme der Anlage durch die Integration mehrerer Aufbereitungsphasen in eine Maschine verringert werden konnte.« Die Aufbereitungsanlage enthält eine Reihe von Komponenten aus dem Produktportfolio von CDE Mining, wie beispielsweise die modulare Nassaufbereitungsanlage der M-Serie, die modulare Schwertwäsche AggMax, die Feingut-Aufbereitungsanlage EvoWash, Spiralen, Schwing-Setzmaschinen, ShearClean-Attritionszellen, Übergabeförderer und schwenkbare Verhaldungsförderer. Die Anlage enthält auch eine Aufbereitungsschlammbehandlung, bei der die 0-3-mm-Abfallprodukte in einen 12/2016 – 1/2017


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GOUDSMIT

Abscheider verspricht nach Überarbeitung noch mehr Komfort und Langlebigkeit Seine exzentrischen Eddy-Currentoder Non-Ferro-Abscheider hat Goudsmit Magnetic Systems kürzlich einer wirtschaftlichen und technischen Überarbeitung unterzogen. Das Ziel war eine Steigerung des Bedienungskomforts, der Langlebigkeit und auch einer früheren Amortisation. Insbesondere der Rahmen, die Wartungszugänglichkeit und die Magnetrotoren wurden dabei genauer unter die Lupe genommen. in wichtiges Kriterium war, bei den Abscheidungsanforderungen sowie bei der Verarbeitung und Qualität keine Zugeständnisse zu machen. Eddy-Current-Abscheider entfernen NonFerro-Metalle beispielsweise aus Verbrennungsschlacken, Schredderrückständen, Glas, Holz, Bau- und Abrissabfällen, Elektronikschrott oder Hausmüll.

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Magnetrotor Der exzentrische Magnetrotor kann in unterschiedlichen Winkeln bezogen auf den Außenmantel eingestellt werden, wodurch der Auswurfzeitpunkt der Non-Ferro-Metalle beeinflusst wird. Da sich der Magnetrotor nicht in der Mitte des Außenman-

GOUDSMIT

Schlamm verdickt werden, der dann in die Bergeteiche gepumpt wird. Diese Aufbereitungsschlammbehandlung erleichtert auch das Recycling von bis zu 90 % des Brauchwassers. »Die Bereitstellung eines bewährten Systems für die Aufbereitungsschlammbehandlung war ein kritisches Element bei diesem Projekt«, erklärt Gavin Hobart. »Für uns ist es wichtig, dass wir große Mengen an Brauchwasser recyceln und wiederverwenden, weil der Zugang zu Frischwasser begrenzt ist.« Gemäß CDE stellt dieses Projekt eine neue Vorgehensweise bei solchen Bergbauprojekten dar. »Das modulare Konzept unserer Ausrüstung hat eine Reihe von Vorteilen«, so Chris McKeown. »Der Zeitaufwand für die Installation und Inbetriebnahme ist geringer, die Effizienz an den Übergabepunkten ist besser und die Gesamtumweltbelastung des Projekts ist geringer. Die Anlage kann auch auf viel weniger Fläche untergebracht werden als bei der herkömmlichen nichtmodularen Vorgehensweise.« Zusätzlich zur Aufbereitungsanlage umfasst der Vertrag mit CDE Mining auch ein Programm für vorbeugende Wartung durch CDE CustomCare. Dieses Programm stellt nicht nur die Verfügbarkeit von kritischen Ersatzteilen vor Ort sicher, sondern umfasst auch regelmäßige Anlagen-Audits durch CDE Servicetechniker, die so die Erfüllung der Leistungsanforderungen dauerhaft sicherstellen. §

Goudsmit hat den Eddy-Current-Abscheider überarbeitet.

tels befindet, können Eisenteile nicht am Außenmantel haften bleiben, ebenso werden Einbrennungsprobleme vermieden. Einsatzbereiche von Eddy-CurrentAbscheidern sind Haushaltsabfälle (geschreddert), Verbrennungsschlacken aus Haushaltsabfällen, WEEE-Schrott, das Glasrecycling, schwere und leichte Schredderrückstände, sowie das Holz- und/oder Spanplattenrecycling. Die Non-Ferro-Abscheider sind in unterschiedlichen Ausführungen, abhängig von der Fraktionsgröße erhältlich. Der EddyCan verfügt über einen 10-poligen Magnetrotor (maximal 150 Hz) und ist für die Abscheidung von Aluminium und groben Teilen aus leichten

(< 250 kg/m³) Massen- und Recyclingströmen geeignet. Der EddyXpert verfügt über einen 12-poligen Magnetrotor (maximal 300 Hz) und ist für grobe Fraktionen von 80+ geeignet. Die Ausführung mit 18-poligem Magnetrotor (maximal 450 Hz) ist für Standardfraktionen von 20 mm bis 80 mm geeignet und der 22HI-polige Magnetrotor (maximal 733 Hz) für feine Fraktionen 0 mm bis 20 mm. Der EddyFines verfügt über einen 38-poligen Magnetrotor (maximal 1 140 Hz) und ist für feine Fraktionen 0-5 mm entwickelt. Die verfügbaren Maschinenbreiten betragen 600 mm, 800 mm, 1 000 mm, 1 500 mm und 2 000 mm. §

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FLEXCO

Bandzentriersysteme für mehr Laufruhe, längere Lebensdauer und weniger Materialverluste Stahl ist wertbeständig, langlebig und behält dabei seine Eigenschaften stets bei. Kriterien, die ein indischer Stahlhersteller auch an seine Produktionsanlagen stellt – zum Beispiel an die Bandförderer, die das Eisenerz zum Hochofen transportieren. Dabei kam es immer wieder zum Schieflauf. Der Betreiber musste die Bänder oft warten, im schlimmsten Fall austauschen – dazu kamen erhebliche Materialverluste. Das Unternehmen setzt nun auf die Bandzentriersysteme PT Max Belt Trainer von Flexco. Mit ihrer besonderen Dreh-Kipp-Bewegung führen sie das Band beim Abwandern sofort zurück in die richtige Position. b im Apparate- und Maschinenbau, Brücken- und Stahlhochbau, in der Energie- und Umwelttechnik, im Transport und Verkehr oder in der Verpackungsindustrie – Stahl ist in den großen Industrien nicht mehr wegzudenken. Einer der größten Stahlproduzenten in Indien fertigt das Material in hoher Qualität, unerlässlich ist dabei auch eine wirtschaftliche Produktion. Eine Schwachstelle stellten die 600 m langen und 2 m breiten Förderbänder dar, die das Eisenerz mit einer Geschwindigkeit von 2,2 m in der Sekunde zum Hochofen transportieren.

Unternehmen Die Flexible Steel Lacing Company (Flexco) in Downers Grove (Illinois/USA) ist ein führender Spezialist für mechanische Transportbandverbindesysteme, Bandabstreifer, Bandzentrierstationen, Prallbetten und Trommelbeläge für leichte und schwere Transportbänder. Die Flexco Europe GmbH ist das deutsche Tochterunternehmen mit Sitz im schwäbischen Rosenfeld, wo die Unternehmensgruppe derzeit 60 Mitarbeiter beschäftigt.

Keine Schwankungen Das Material liegt in unterschiedlicher Form vor – beispielsweise als Stückerze. Das sind natürlich abgebaute Mineralgemenge größerer Körnung. Dazu kommen

PT Max Belt Trainer von Flexco: Mit ihrer besonderen Dreh-Kipp-Bewegung führt die Zentriereinheit das Band beim Abwandern sofort zurück in die richtige Position.

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FLEXCO EUROPE

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Mit den Bandzentrierstationen von Flexco laufen die Bänder konsequent in der Mitte der Anlagen. Damit kommt es zu deutlich weniger Materialverlusten und die teuren Transportbänder müssen auch seltener gegen neue getauscht werden. sehr feinkörnige Erze. Diese werden – um den Eisengehalt zu erhöhen – in den Gruben entsprechend aufbereitet und angereichert. Durch Pelletieren und Sintern werden sie erst stückig gemacht. Die Bänder fördern zudem Zusatzstoffe wie Quarz, Kalkstein und Steinkohle. Dabei kam es immer wieder zu erheblichen Materialverlusten und die Bänder verschlissen sehr schnell. Häufige Wartung und vorzeitiger Austausch waren die Folge. Das war teuer und die Produktion stand still, dringend wurde nach einer Lösung gesucht. Beauftragt wurde mit Flexco ein Spezialist für Bandabstreifer, Bandzentrierstationen, mechanische Transportbandverbindesysteme, Prallbetten und Trommelbeläge. Die geschulten Mitarbeiter identifizierten entlang der Förderanlagen Bandschieflauf als Hauptursache für die aufgetretenen Probleme: Das Band wanderte im Betrieb von einer Seite zur anderen. Da-

durch entstand ein ungleichmäßiger Verschleiß. Und an den Transfer- und Übergangspunkten konnte so das Material über den Gurt auf den Boden fallen.

Zurück auf die richtige Spur Flexco bietet verschiedene Bandzentriersysteme an, die die Führung des Transportbands korrigieren, und damit Materialverluste an den Bandförderanlagen verhindern. Um die passende Lösung zu finden, galt es zu beachten, wie oft der Schieflauf auftritt, wie das Band abgenutzt wird und ob eine niedrige, mittlere oder hohe Spannung vorliegt. Bei dem indischen Stahlhersteller sind die Bänder wegen des Gewichts des Schüttguts hohen Spannungen ausgesetzt und dazu noch gewölbt. Deshalb empfahl Flexco den PT Max Belt Trainer. Bei diesem Zentriersystem erkennen Sensorrollen, wenn das Band abschweift. Die Einheit reagiert auf die Fehlführung und führt das Band sofort zurück auf die richtige Spur. Als Besonderheit der Flexco-Lösung gilt ihre Dreh-Kipp-Bewegung: Das Drehen beeinflusst die Richtung, das Kippen vergrößert die Spannung auf der falsch geführten Seite. 12/2016 – 1/2017


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Sensorrollen erkennen, wenn das Band abschweift. Nachdem die Montagearbeiten abgeschlossen waren, führte das Service-Personal des Stahlproduzenten einen Probelauf durch. Mit dem Ergebnis waren die Verantwortlichen am Hochofen sehr zufrieden – und sind es bis heute. Die Bänder laufen konsequent in der Mitte der Anlagen. Damit kommt es zu deutlich weniger Materialverlusten und die teuren Transportbänder müssen auch seltener gegen neue getauscht werden. Wartungsmaßnahmen werden regelmäßig durchgeführt, um eine dauerhaft einwandfreie Funktion sicherzustellen – darum kümmert sich nun Flexco. Die Service-Vereinbarung der beiden Partner besagt, dass die Spezialisten einmal im Monat die Bandzentriersysteme auf Herz und Nieren prüfen: Dazu gehören die Untergurtrollen, die Drehachsen, die Kippfunktionen sowie die Tragrollen. § 12/2016 – 1/2017

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CURRAX

Förderbandantriebe für die Materialgewinnung Der Hamburger Antriebsspezialist Currax bietet als Komplettanbieter den gesamten Antriebsstrang für Förderbänder in der Urerzeugung und Materialgewinnung. Motor, Getriebe und Kupplung werden zu einem »Integrated Drive System« verbunden – alles Siemens-Qualität aus einer Hand. »Unsere Kunden erhalten einen vollständigen Antriebsstrang, ausgelegt auf ihre individuellen Anforderungen, bestehend aus bewährten Siemens-Komponenten«, betont Currax-Geschäftsführer Daniel Aßmann. b lange Strecken, beengte Raumverhältnisse oder unter rauen klimatischen Umständen, Förderbandantriebe sind oft extremen Bedingungen ausgesetzt – die Simotics-FD-Motoren sind auf diese Belange ausgerichtet. In einem Leistungsbereich von 200 kW bis 1 800 kW und mit einem Grauguss-Gehäuse ausgestattet, gelten sie als besonders robust und widerstandsfähig. Eine umfangreiche Auswahl an Kühlarten, wie offene, geschlossene oder Wasserkühlung, ermöglicht die Anpassung an spezifische Anforderungen. Der Motor Simotics FD will zudem durch eine hohe Leistungsdichte bei geringem Bauvolumen, hoher Überlastfähigkeit und einem breiten Optionsspektrum für individuelle Lösungen überzeugen.

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»Hervorragende Wärmegrenzleistung« Das Temperaturverhalten des Getriebes im Dauerbetrieb ist entscheidend für die Zuverlässig-

CURRAX

Diese beiden Kräfte bewegen das Band somit schnell wieder zurück in die Mitte. Auch Bänder mit verschlissenen und beschädigten Kanten sowie reversierbare Gurte kann das Zentriersystem handhaben. Zudem stellt der PT Max Belt Trainer sicher, dass das Band nicht die Anlagenstruktur berührt – das hilft Schäden zu vermeiden und damit Wartungskosten zu reduzieren. Um eine optimale Funktion sicherzustellen, kann der Anwender über eine Einstellschraube die Position des Zentriersystems »feintunen« – dazu wird kein spezielles Werkzeug benötigt. Flexco lieferte und installierte sechs Bandzentriersysteme in Untertrum- und vier in Obertrum-Ausführung.

keit des Antriebs. Dieses wird durch die Umgebungsbedingungen und die eigene Temperaturentwicklung bestimmt. »Die hervorragende Wärmegrenzleistung der Flender-FZG-Getriebe ermöglichen erhebliche Einsparpotenziale, da unsere Kunden nicht auf die nächstgrößere Baugröße zurückgreifen müssen«, so Fabian Graff, der ebenfalls als Geschäftsführer Currax verantwortet. »Die Getriebe Flender B3SH sind kompakt, leistungsdicht und in 25 Baugrößen verfügbar. So bieten wir unseren Kunden ein Baukastensystem, aus dem eine perfekte Lösung konzipiert werden kann.«

Motor, Getriebe und Kupplung werden durch Currax zu einem »Integrated Drive System« verbunden.

Rupex-Bolzenkupplung Als weiteres Element im Förderbandantrieb bietet Currax die Rupex-Bolzenkupplung an. Sie wird als elastische Ausgleichskupplung dort genutzt, wo eine zuverlässige Drehmomentübertragung bei rauen Betriebsbedingungen gefordert ist. Die Baureihe verfügt über einen Drehmomentbereich von 200 Nm bis 1. 00 Nm. Der konische Sitz der Pufferbolzen unterstützt die einfache Montage und steht für einen wartungsarmen Betrieb. §

Die Simotics-FD-Motoren punkten mit einem Leistungsbereich von 200 kW bis 1800 kW. Sie gelten als besonders robust und widerstandsfähig.

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HYUNDAI HEAVY INDUSTRIES

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In der Grube Dillberg in der Oberpfalz legt der Hyundai-Kettenbagger HX330NLC bei Sand-Adler große Brocken »Doggersand« zur späteren Zerkleinerung ab. Der Bagger wird täglich acht Stunden eingesetzt – jährlich werden 12000 t bis 15000 t Sand gefördert.

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HYUNDAI HEAVY INDUSTRIES

»Doggersand«-Gewinnung in der Oberpfalz Das 1948 gegründete Familienunternehmen Sand-Adler mit heutigem Sitz in Schwaig bei Nürnberg fördert an vier Standorten (Dillberg, Gsteinach, Seelach und Mühllach) unterschiedlichste Sandqualitäten. In der Grube Dillberg, nahe dem oberpfälzischen Städtchen Postbauer-Heng, wird »Doggersand« gefördert – ein höchstwertiger Sand mit Körnungen von 0 bis 1 mm, der ausschließlich als Zuschlagstoff für die Ziegelindustrie verwendet wird. Hauptabnehmer ist der Ziegelproduzent Wienerberger. Adler-Geschäftsführer Matthias Guttenberger setzt zum Lockern des Sandes einen Hyundai-Hydraulikbagger HX330 NLC (Narrow Long Crawler – mit langem schmalen Kettenfahrwerk und 2990 mm Gesamtbreite, ideal zum Transport per Tieflader auf der Straße) mit 1,5-m³-Speziallöffel ein.

ie Aufgabe des HX330 NLC ist es, den Sand, der stellenweise in sehr harten Platten auftritt, zu lockern und große Sandbrocken auszulösen, um diese separat in einen Mobilbrecher auf-

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zugeben. »Wir suchten einen leistungsstarken und sparsamen Bagger in der 30-t-Klasse«, erklärt Matthias Guttenberg, »hier sind wir mit dem Hyundai-Händler IBS Industrie- und Bauma-

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schinenservice aus Röthenbach zusammengekommen, weil uns Beratung und Service zusagen.« Wer bei Sand an ein homogenes Baumaterial denkt, ist bei Doggersand auf der falschen Fährte. Das durch Sedimentierung zusammengebackene urzeitliche Material ist sehr hart und kann nur mit Sprengung oder Reißzahn gelöst werden. Beim Löffel setzt man deshalb auf spezielle Esco-Zahnsysteme, die als besonders widerstandsfähig gelten. Bei Sand-Adler sind an den vier Standorten sieben Radlader und nun der 33-t-Bagger im Einsatz. Mit diesem Schlüsselgerät in der Gewinnungskette wird bis auf die Winterpause ganzjährig gearbeitet. Mit der zur Pariser Intermat 2015 vorgestellten HX-Serie (Einsatzgewichte von 14 t bis

52 t) führt Hyundai Heavy Industries (HHIE) eine Reihe moderner ergonomischer und leistungsstarker Hydraulikbagger ein. Stufe-IV-Motoren sowie ein neues Design sollen ebenso punkten wie umfangreiche Neuund Weiterentwicklungen bei Kabine, Komponenten und Bedienung. Wichtiges Merkmal aller HX-Hydraulikbagger ist die um bis zu 4 dB im Innenraum leisere und 13 % größere Kabine. Sie ist bestimmendes Designelement und soll den HX-Geräten ein unverwechselbares Aussehen mit hohem Wiedererkennungswert geben. Im Mittelpunkt der Weiterentwicklungen steht der Fahrer mit seinen Ansprüchen an Komfort und Sicherheit. Die neue ROPS-/FOPS-Kabine wird 12/2016 – 1/2017


auf besonders gut isolierenden Dämpfern montiert, die die Schwingungen am Fahrerplatz deutlich reduzieren.

Touchscreen-Display Das kapazitive Touchscreen-Display wurde auf 8" vergrößert. Hier kann der Fahrer zahlreiche Parameter in übersichtlichen Menüpunkten einstellen. Zwei Ansichten und drei Modi sind abrufbar. Neben Anzeigen und Schaltern lassen sich viele Einstellungen sehr einfach mit einblendbaren Schiebereglern bequem einstellen und mit minimalem Aufwand anpassen. Um dem Fahrer effizientes Arbeiten zu erleichtern, verfügt das Display über eine farbige Eco-Anzeige. In einer Bibliothek lassen sich per Touchscreen Ölmenge und -

druck von bis zu 20 Anbaugeräten hinterlegen. Für besonders anspruchsvolle Anbaugeräte lässt sich die hydraulische Förderleistung durch das Zusammenschalten von zwei Pumpen steigern – auch diese Konfigurationsdaten werden zusammen mit Druck und Ölliefermenge im Hyundai-System hinterlegt. Die Rückfahrkamera ist serienmäßig eingebaut. Optional ist auf dem Display eine 360°-Rundumsicht verfügbar, zusammengesetzt aus den Bildinformationen von vier am Bagger montierten Kameras. Mit dem ebenfalls erhältlichen Überwachungssystem IMOD (Intelligent Moving Objects Detection) werden Objekte erkannt, die sich rund um den Bagger bewegen, und auf dem Touchscreen visualisiert. §

Zuviel Verschleiß?

Fakten »Entregulierungskits« für Hyundai-Bagger und -Radlader

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HYUNDAI

> Hyundai Construction Equipment bietet neu »Entregulierungskits« an, die die Anpassung von Maschinen an Märkte mit weniger strengen Emissionsvorschriften und Kraftstoffen mit hohem Schwefelgehalt ermöglichen. > Vorgängerin der neuen HX-Bagger- und HL-Radlader-Serien von Hyundai war die 9A-Serie nach Abgasnorm Stage III B. Für diese Modelle hat das Unternehmen jetzt sogenannte »Entregulierungskits« oder »Schwefeltoleranzkits« eingeführt. > Hyundai-Händler können die Maschinen vor der Lieferung in Länder außerhalb von Europa und den USA entregulieren. Mit der »Entregulierung« einher geht automatisch die Dezertifizierung für strenger emissionsregulierte Märkte. > »Bagger und Radlader von Hyundai sind langlebig, darum ist es gut, dass wenn sich unsere Kunden für eine Maschine aus der HX- oder HL-Baureihe von Hyundai entscheiden, ihre bisherigen Maschinen ein zweites Leben in anderen Ländern haben können. So können wir alle helfen, unsere natürlichen Ressourcen besser zu nutzen und eine bessere Welt zu schaffen. Damit für die neuen Besitzer genauso hoher Verlass auf ihre Maschinen ist, bieten wir diese Kits für die schwefeltolerante Umrüstung an«, sagt Alain Worp, Director Sales CE und neuer Geschäftsführer bei Hyundai Heavy Industries Europe.

Bis zu 15000 t Sand fördert der Hyundai-Hydraulikbagger in diesem anspruchsvollen Einsatz. Sand-Adler betreibt vier Gewinnungsstätten.

www.craco.de 12/2016 – 1/2017

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LIEBHERR FRANCE / DOMINIQUE GIANNELLI

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LIEBHERR

Maximale Produktion – kontrollierter Verbrauch Das oberpfälzer Familienunternehmen Pongratz Schotterwerk GmbH & Co. KG hat seit Mai einen Liebherr-Raupenbagger des Typ R 980 SME im Einsatz. Die Neuerwerbung ist im Kalksteinbruch in Ensdorf-Wolfsbach in Betrieb. Mit dem 100-t-Bagger wird, mithilfe einer Steinbrecherkugel, das Gestein vorbereitet und anschließend auf die Muldenkipper geladen.

er im französischen Colmar entwickelte und gefertigte Liebherr-Raupenbagger hat ein Einsatzgewicht von etwa 100 t und entwickelt eine Leistung von 420 kW/571 PS. Der Dieselmotor entspricht den Emissionsnormen der Abgasstufe IIIB/ Tier 4i. Pongratz ersetzt mit dem R 980 SME einen seiner beiden bisher eingesetzten Radlader. Das abgebaute Gestein wird nach der Sprengung auf Muldenkipper beladen. Dafür arbeitet man im Steinbruch EnsdorfWolfbach mit zwei LiebherrGeräten: mit dem neuen R 980 SME, einem weiteren Radlader vom Typ L 586. Auch im Kalksteinbruch in Ensdorf-Wolfsbach ist, wie in Steinbrüchen üblich, der Ablauf exakt getaktet und die eingesetz-

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ten Maschinen müssen ideal aufeinander abgestimmt sein. So ist der neue Raupenbagger perfekt auf das Fassungsvermögen des Brechers abgestimmt. Der R 980 SME ist mit einem 6 m³ fassenden HD-Löffel konfiguriert und auf eine Produktion von 400 t/h ausgelegt.

Zwei neue 90-Tonner für den Gesteinsabbau Der rumänische Steinbruchbetreiber S.C. Grandemar betreibt seit einigen Jahren Liebherr-Raupenbagger mit Schaufelladern. Kürzlich hat das Unternehmen in zwei neue Liebherr-Raupenbagger vom Typ R 976 mit Tieflöffel investiert. Das Unternehmen war von der technischen Lösung des Herstellers und der Servicequalität der örtlichen Liebherr-Niederlassung beeindruckt. ie beiden Grandemar-Neuzugänge werden in den rumänischen Steinbrüchen Bologa und Morlaca bei Cluj eingesetzt. Dort laden die Maschinen im Anschluss an den Sprengvorgang das abgebaute Gesteinsmaterial – Diorit und Andesit – auf die Ladeflächen der Muldenkipper, die dann den Brecher beliefern. Die Raupenbagger mit einem Einsatzgewicht von 90 t werden bei Liebherr-France in Colmar gebaut und verfügen über einen Liebherr-Dieselmotor mit einer Leistung von 400 kW/544 PS,

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»Der Liebherr R 980 SME belädt einen Muldenkipper mit 40 t in vier Zyklen und einen Muldenkipper mit 50 t in fünf Zyklen«, erklärt Ulrike Pongratz, Geschäftsführerin des Unternehmens. »Zwischen den Beladungen wird die Zeit, die der Muldenkipper unterwegs ist, dem Einsatz der Steinbrecherkugel und der Vorbereitung der neuen Ladezyklen gewidmet.« Die weitere geologische Erschließung des 15 ha großen Kalksteinbruchs machte einen

der die Abgasnormen der Stufe IIIB/ Tier 4i erfüllt. Beide Maschinen besitzen die gleiche Ausrüstung: Sie sind mit einem HDV-Tieflöffel von Liebherr mit 4,7-m³-Fassungsvermögen, einem 7,2-m-Monoblockausleger und einem 2,9-m-Stiel ausgestattet. Zusätzlich wurden die Fahrerkabinen beider Maschinen erhöht. Optimale Produktivität und ideales Gewicht Das Unternehmen hat seit 2007 einen R 974 mit Schaufellader von Liebherr im Einsatz und ist damit

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Die »SME«-Raupenbagger von Liebherr sind an die schwierigen und anspruchsvollen Bedingungen in Steinbrüchen angepasst: Im Kalksteinbruch des Schotterwerks Pongratz zerkleinert ein neuer Liebherr-Raupenbagger des Typs R 980 SME auch die größten Gesteinsblöcke. Raupenbagger mit hoher Kapazität notwendig. Denn das Gestein wird immer ungleichmäßiger und ist nach der Sprengung schwieriger zu zerkleinern. »Auch die Erfahrung und das technische Know-how von Liebherr waren bei unserer Entscheidung ausschlaggebend. Die zahlreichen verfügbaren Schutzvorrichtungen an der Maschine, zusammen mit einer speziell für den Betrieb im Steinbruch angepassten Produktpalette, haben natürlich eine große Rolle gespielt«, ergänzt Alexander Pongratz, ebenfalls Geschäftsführer des Familienunternehmens.

SME-Raupenbagger Für die schwierigen und anspruchsvollen Bedingungen, wie

sie in Steinbrüchen vorherrschen, hat Liebherr eine Spezialproduktpalette, die SME-Raupenbagger entwickelt (Super Mass Excavation). Diese Raupenbagger sind mit einem verstärkten Unterwagen ausgestattet, auf dem Fahrwerkkomponenten des nächst größeren Modells der Standardpalette verbaut sind. Beim R 980 SME ist dies der Unterwagen des Miningbaggers R 9100. In Kombination mit einem schweren Ballastgewicht verbessert der größere Unterwagen die Standsicherheit und die Lebensdauer der Maschine. Gleichzeitig ermöglicht er die Verwendung eines Löffels mit großem Fördervolumen. Die Ausrüstung, wie etwa Stiel- und Löffelzylinder, hat größere Abmessungen und bietet durch die angepasste Kinematik höhere Reiß- und Losbrechkräfte. Der R 980 SME wartet mit einem geringen mittleren Kraftstoffverbrauch von 51 l/h auf. Dieses Ergebnis wird mit der integrierten Baggersystemtechnik von Liebherr erreicht. Grundla-

ge des Konzepts ist die Entwicklung eines speziellen Hydrauliksystems. Es ist mit einer eigenen Elektronik konzipiert, strategisch positionierte Sensoren unterstützen einen optimalen Wirkungsgrad. Bei jedem Steuervorgang des Baggerführers werden über einen Steuerrechner der Betrieb des Motors und des Hydrauliksystems kontinuierlich optimiert. Dies ermöglicht ein schnelles, flüssiges und präzises Arbeiten. Die Kreisläufe werden bedarfsgerecht getrennt oder wieder verbunden. So wird ein optimaler Energieverbrauch gewährleistet. Ein dritter Kreislauf ist für die Rotation des Oberwagens verantwortlich und gewährleistet durchgehend maximale Leistung und ein maximales Schwenkmoment – unabhängig von der Arbeitsbelastung auf den anderen Kreisläufen. So kann bei kombinierten Bewegungen maximale Kraft und Geschwindigkeit abgerufen werden. §

LIEBHERR

Die Liebherr-Raupenbagger vom Typ R 976 haben ein Einsatzgewicht von fast 95 t und bieten eine Leistung von 400 kW/544 PS. Die Kabinenerhöhung ermöglicht eine optimale Sicht auf den Arbeitsbereich.

sehr zufrieden. Aufbauend auf den guten Erfahrungen mit der Maschine entschied sich Grandemar erneut für Liebherr-Produkte. Punkten kann der R 976 vor allem durch seine Kosteneffizienz und Produktivität. Mit einem niedrigen Durchschnittsverbrauch von 40 l/h bis 45 l/h und einem Tieflöffelinhalt von 4,7 m³ haben sich diese Maschinen als kosteneffizienter als die hier bislang eingesetzten Versionen mit Schaufellader erwiesen.

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Der in Bologa eingesetzte R 976 erreicht eine stündliche Produktionsrate von 400 t, die exakt dem Fassungsvermögen des Brechers entspricht. Die von S.C. Grandemar verwendeten R 976-Raupenbagger verfügen über mehrere Schutzvorrichtungen am Drehmechanismus, an den Leitungen, an den Kolbenstangen des Auslegers und am Fuß des Stiels. Hinzu kommen Bodenbleche für den Unterwagen und dessen Mittelteil. Zusammen sorgen diese

Bauteile für eine maximierte Langlebigkeit der Maschinenkomponenten. Der Komfort, die Größe und die Bedienfreundlichkeit der ergonomischen Fahrerkabine verbessern die Arbeitsbedingungen in dieser harten Umgebung. Neben einem hochauflösenden 7"-Farbbildschirm sind die Liebherr-Raupenbagger der Serie R 976 standardmäßig mit schlagfesten Frontscheiben und Dachfenstern sowie mit einer Front-Schutzstruktur (FGPS) und einem Schutz gegen herabfallende Objekte (FOPS) ausgestattet. Nicht zuletzt sorgt die Kabinenerhöhung für optimale Sicht auf den Arbeitsbereich. §

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KOMATSU

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Vier Mal XPower in der Eifel

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Der neue Groß-Muldenkipper »980E-4« von Komatsu – 15,7 m lang, 10 m breit und 8 m hoch (unbeladen).

Komatsu hat sein Angebot an elektrischen Großmuldenkippern um ein neues Modell erweitert: Der 980E-4 ist der derzeit größte Muldenkipper von Komatsu, bietet eine Nutzlast von 369 t und kommt künftig weltweit in Bergwerken und Minen zum Einsatz. Er soll die Tradition seines Vorgängers 960E-2 und des Komatsu-Flaggschiffs 930E-4 fortsetzen. er neue 980E-4 wird als »perfekter Partner« des Großhydraulikbaggers PC8000 angeboten, dem derzeit größten Hydraulikbagger von Komatsu. Im Vergleich zum Vorgänger 960E-2 erhöhte sich beim neuen 980E-4 die Nutzlast von 327 t

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auf 369 t. Die Bruttomotorisierung blieb konstant bei 2 610 kW (3 545 PS). Die maximale Geschwindigkeit der Neuheit beträgt 60,7 km/h, das maximale Gesamtgewicht 625 t. Der minimale Wendekreis beträgt 16 m. §

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LIEBHERR

Die Firma Stolz verstärkt ihre Firmenflotte um vier neue L 580 XPower-Radlader. Firmeneigentümer Dieter Stolz haben die Leistung und Treibstoffeffizienz der XPower-Radlader überzeugt: »Im harten Einsatz brauchen die Radlader nur 14 l Diesel, das sind 30 % weniger als unser Radlader derselben Größenklasse eines anderen namhaften Herstellers.« Die neuen XPower-Radlader sind für die Gewinnung und Rückverladung von Lava, Basalt und Substraten im Einsatz. Mit den neuen Radladern umfasst die Stolz-Firmenflotte nun 15 LiebherrMaschinen.

ie neuen L 580 XPower treten in den vier Lava- und Basaltsteinbrüchen der Firma Stolz in Hillesheim, Daun, Kirchweiler und Walsdorf ihren Dienst an. Dieter Stolz hat sich auf den Abbau und die Veredelung von vulkanischer Schlacke (Lava und Basalte) spezialisiert. Ein idealer Rohstoff für den Straßen- und Sportplatzbau, den die Firma Stolz zu Substraten veredelt. Die Radlader sind für die Befüllung der Brech- und Sortieranlage und die Verladung der fertigen Produkte und Substrate zuständig. Jeder Liebherr-Radlader schlägt täglich bis zu 2 000 t Material um.

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Ein Jahr XPower Ein Jahr nach der Markteinführung des neuen XPower-Maschinenkonzepts (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 12/2015, Seite 38) ziehen XPower-Kunden eine positive Bilanz. In allen Einsätzen punkten die Radlader mit Leistungsstärke und geringem Dieselverbrauch. Eine Kundenerhebung zeigt, dass der durchschnittliche Treibstoffverbrauch bei den XPower-Radladern L 550, L 556 und L 566 zwischen

L 580 XPower punktet im harten Gewinnungseinsatz mit einem Verbrauch von 14 l Diesel pro Betriebsstunde.

9 l und 12 l Diesel pro Betriebsstunde liegt. Bei den XPower-Modellen L 576, L 580 und dem größten Liebherr-Radlader, dem 32,6 t schweren L 586 XPower, beträgt der durchschnittliche Dieselverbrauch im harten Einsatz 12 l bis 16 l Diesel pro Betriebsstunde.

Kraftstoffeinsparungen bis zu 30 % im Vergleich zu den Vorgängern Den effizienten Treibstoffwerten zugrunde liegt der mit Stufe IV/Tier 4f konforme leistungsverzweigte Fahrantrieb, den Liebherr in allen XPower-Radladern verbaut. Er vereint den für das kurze Ladespiel optimalen hydrostatischen Antrieb mit dem mechanischen Antrieb, dessen Vorteile bei langen Distanzen und Bergfahrten zum Tragen kommen. Das bewährte System der Liebherr-Power-Efficiency spielt dabei eine Schlüsselrolle. In der mehrjährigen Test- und Entwicklungsphase hat Liebherr 12/2016 – 1/2017


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SANDVIK MINING AND ROCK TECHNOLOGY

Funkferngesteuert an die nächsten Aufgaben Bereits seit 1992 arbeiten die Firmen von Jens Weiß und Sandvik Mining and Rock Technology erfolgreich in einem hart umkämpften Geschäftsfeld zusammen – ein gemeinsames Projekt war im Jahr 2009 zum Beispiel der über 3 km lange Jagtbergtunnel bei Jena. An dieser Baustelle wurden mehr als 10000 Anker mithilfe des Sandvik DQ500 gesetzt. Aktuell hat Jens Weiß seinen Maschinenpark wieder erweitert: neueste Anschaffung ist der Sandvik Ranger DX800, ein Übertagebohrgerät, das er mit der Option »komplett ferngesteuert« ausstatten ließ. ens Weiß ist mit dem neuen Sandvik Ranger DX800 Herr über das erste funkferngesteuerte Modell, das in Deutschland ausgeliefert wurde, und kann nun per Fernsteuerung bohren, einrichten und verfahren. Mittlerweile sind ein Sandvik DC125, ein Sandvik DQ500 und eben der neue Sandvik Ranger DX800 im Erzgebirge und grenzüberschreitend in Tschechien im Ein-

satz. Unternehmenssitz ist Annaberg-Buchholz im Erzgebirge. Als Spezialdienstleister für die Vorbereitung und Durchführung von Sprengungen aller Art, ist man über Sachsen hinaus bekannt. Im Laufe der Zeit wurde man ferner in den Bereichen Tiefbau, Abbruch, Untertage, in der Wasserwirtschaft, bei Bohrarbeiten zum Ankereinbau und als Gutachter oder Sachverstän-

LIEBHERR

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stetig die Abstimmung aller Komponenten des Antriebsstrangs verfeinert und ermöglicht somit Kraftstoffeinsparungen von bis zu 30 % im Vergleich zur Vorgängergeneration. Auf dem Stolz-Werksgelände spielen die XPower-Radlader ihre Vorteile aus. Zum Teil müssen die Radlader lange Wegstrecken von der Abbruchwand zu den Brechanlagen zurücklegen und Steigungsfahrten absolvieren. Perfektes Terrain für den leistungsverzweigten Fahrantrieb. »Die Radlader haben trotz des geringen Dieselverbrauchs von 14 l eine immense Ausbrechkraft und sind zudem noch besonders wendig«, erklärt Firmeneigentümer Stolz.

Verstärktes Hubgerüst Bei einer jährlichen Fördermenge von 1 000 000 t steht die Produktivität bei der Firma Stolz an oberster Stelle. Die Radlader sind 250 Tage im Jahr und bis zu 12/2016 – 1/2017

zehn Stunden täglich im Einsatz. Täglich bewegen sie rund 2 000 t der vulkanischen Schlacke (Lava, Basalte). Lava ist ein leichter Rohstoff, der einen hohen Verdichtungsgrad aufweist, Feuchtigkeit speichert und diese langsam wieder abgibt. Die verstärkte Z-Kinematik der L 580 XPower-Radlader ist die perfekte Wahl für das vulkanische Schüttgut der Firma Stolz und bietet bis zu 20 % höhere Ausbrechkräfte als die Vorgängergeneration. Unterstützt wird die Ladekapazität auch von der Einbaulage der Komponenten. Liebherr verbaut schwere Komponenten, etwa den Motor, ganz hinten im Heck. Dadurch verlagert sich der Schwerpunkt hinter die Hinterachse des Radladers, sodass auf zusätzlichen Ballast verzichtet werden kann. Diese ideale Gewichtsverteilung führt zu hohen Kipplasten und zu mehr Umschlagleistung pro Betriebsstunde. §

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SANDVIK MINING AND ROCK TECHNOLOGY

Der Kraftstoffverbrauch hat mich positiv überrascht. Nach ersten eigenen Erfahrungswerten kommen wir auf weniger als 1 l Diesel pro Bohrmeter.« Jens Weiß

Der Sandvik Ranger DX800 wurde erstmals in Deutschland ausgeliefert – an die Firma Jens Weiß. Bei schwierigen örtlichen Geländebedingungen greift das Unternehmen aus dem Erzgebirge auf die Funkfernsteuerung der Neuheit zurück. Alle Arbeiten können damit aus sicherer Entfernung durchgeführt werden. diger tätig. Mit vier Mitarbeitern steht man Bauunternehmen, Planungsbüros oder Architekten mit dem gesamten Leistungsspektrum für die Planung, die Vorbereitung und die Ausführung von Bohr- und Sprengarbeiten zur Verfügung. Projektbezogen ergänzen drei weitere, fachkundige Mitarbeiter das Team um Firmengründer und Namensgeber Jens Weiß. »Wir wollen uns verstärkt auf unsere Region konzentrieren, um hohe Transportkosten zu vermeiden und umweltfreundlicher zu agieren«, erläutert Jens Weiß die Ausrichtung des Unternehmens. So entschied man sich im Hause zur Erweiterung des Leistungsspektrums und in die Investition in das neue funkferngesteuerte Ranger Modell DX800. »Der drehbare Oberwagen war einer der herausragenden Funktionen und Entscheidungskriterium für dieses Sandvik-Modell«, so Weiß. »Auf Baustellen deckt das Übertage-

bohrgerät von einem Standort eine enorm große Fläche ab – über 26 m², ohne das Gerät zu verfahren. Weitere Highlights sind die umweltfreundliche Motortechnik, der geringe Kraftstoffverbrauch pro Bohrmeter, sowie der neue Hochfrequenzhammer«, ergänzt er begeistert.

»Kraftstoffverbrauch hat positiv überrascht«

Sicherheitskonzept

Seit März ist das neue SandvikModell auf eigenen Baustellen

Das Sandvik-Modell DX800 ist standardmäßig mit dem Sandvik-Sicherheitskonzept nach EN 16 228 ausgestattet. Der EUStandard beinhaltet u. a. den Schutzkäfig an der Lafette. Mit der Neuentwicklung des Sicherheitskäfigs an der Bohrlafette schließt man bei Sandvik die Lücke der möglichen Gefahrenquellen an den beweglichen Teilen der Übertagebohrgeräte. Nach der erfolgreichen Entwicklung des Sicherheitskonzeptes sind alle Bohrgeräte aus dem Hause Sandvik, wie der Dino, Pantera, Commando, Leopard und der Ranger mit dem genannten Käfig

76 – 127 mm

Bohrwerkzeuge:

45 mm oder 51 mm Stangen

Bohrhammer:

21/23 kW

Motorleistung:

168 kW

Spülluft:

8,1 m³/min, bis zu 10 bar

Produktionskapazität:

1,3 Mio. t/Jahr

Gewicht:

15 600 kg (ohne Optionen)

Breite:

2 450 mm

Höhe:

3 600 mm / 3 200 mm

Gesamtlänge :

7 200 mm / 10 700 mm

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oder bei Lohnarbeiten im Einsatz. »Über den Verschleiß und den Ölverbrauch kann ich noch keine Aussagen treffen, der Kraftstoffverbrauch hat mich jedoch positiv überrascht. Nach ersten eigenen Erfahrungswerten kommen wir auf weniger als 1 l Diesel pro Bohrmeter«, zieht der Geschäftsführer ein erstes Fazit. §

»Sandvik-Kolloquium« zu Zukunftstrends der Steine- und Erden-Industrie Auf Einladung von Sandvik erörterten Branchen- und Fachexperten im September die Zukunft der Steine- und Erden-Industrie beim Ersten »Sandvik Kolloquium« in Hohenroda bei Fulda. Zu den Themen zählten Fragestellungen wie »Welche Technologien machen Rohstoffförderung und -verarbeitung künftig noch effizienter?«, »Wie verändern Entwicklungen wie Digitalisierung und Industrie 4.0 Arbeitsprozesse?« und »Wie lassen sich Mitarbeiter generationenübergreifend optimal motivieren?«.

andvik inspirierte die rund 60 Teilnehmer mit einer Mischung aus technischen Präsentationen und unternehmensübergreifenden Vorträgen aus den Bereichen Entwicklung, Technik und Personal. Dipl.-Ing. Ilkka Lahdelma, Head of Product Management bei Sandvik Surface Drilling and Exploration, stellte die Zukunftsvision von Sandvik-Übertagebohrgeräten vor und zeigte dabei die Effi-

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Zahlen Sandvik Ranger DX800 Bohrlochdurchmesser:

versehen und werden nach der neuen EU-Norm ausgeliefert. So wird ein unbeabsichtigter Eingriff in den zirkulierenden Arbeitsablauf an der Lafette zukünftig verhindert.

zienzsteigerung durch den Einzug der Digitalisierung auf: Autonome, vernetzte Maschinen sowie cloudbasierte Services und Augmented Reality unterstützen Techniker beispielsweise bei der Fehlerbehebung. Konkrete Zukunftsvisionen von Sandvik zu den Themen Crushing und Screening präsentierte Martin Johansson, Life Cycle Manager Cone Crushers & Gyratory Crushers, bei Sandvik Mining and Rock Technology. So wurde den Teilnehmern vor

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ERKAT

Querschneidkopffräse ersetzt im Gipsabbau teurere Maschinen

Ort auch der neueste Kegelbrecher aus dem Hause Sandvik vorgeführt. Mit Zukunftsfragen rund um Industrie 4.0 befasste sich Dipl.-Ing. (FH) Johann Hofmann der Maschinenfabrik Reinhausen. Der Frage, welche Rolle Menschen im Tagebau der Zukunft spielen werden, ging Dr. Bettina Nickel von der Johannes Nickel GmbH & Co. KG mit ihrem Vortrag »Personal 4.0« nach. Wie sie und Claudia Schmitz von Intercommotion, die zu den unterschiedlichen Generationen sprach, schilderte, spielt die zwischen 1980 und 1994 geborene »Generation Y« in naher Zukunft eine wichtige Rolle auf dem Arbeitsmarkt. Wie diese Individualisten, optimistisch und mit dem Trumpf der Demografie, die in ihrem Leben Familie und Beruf in Einklang bringen möchten und auf der Suche nach dem Sinn sind, in den Steinbruch kommen, wird den einen oder anderen Personalentscheider in der Zukunft noch etwas länger beschäftigen.

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eim untertägigen Abbau von hochwertigem Gips sind in Frankreich seit vielen Jahren Erkat-Fräsen erfolgreich im Einsatz. So auch unter anderem eine Querschneidkopffräse ERC3000, die dank des integrierten Rotators neben dem schnellen Wechseln der Schneidrichtung für eine optimale Fräsleistung, auch das exakte Positionieren zum Profilieren des Stollenprofils sicherstellt. Dies hilft Zeit und Kosten gegenüber anderen dort auch genutzten Abbauverfahren einzusparen. Die ERC3000 ist für diesen besonderen Gewinnungseinsatz mit speziellen Hochleistungsschneidköpfen ausgerüstet, die kontinuierliche Abbauleistungen von 80 t/h bis 100 t/h gewährleisten. Zudem wird damit

Nachhaltige Effizienzsteigerungen Unter dem Titel »Wissenschaft Vorsprung« zeigte Univ.-Prof Dr.-Ing. habil. Hossein Tudeshki der TU Clausthal, welche neuen Impulse aus der Forschung für eine effizientere Rohstoffaufbereitung sorgen. So erklärte er, wie die Zusammensetzung des Sandes akustisch aus der Dichtemessung ausgewertet werden kann und welche Einsatzmöglichkeiten man damit hat. Die nachhaltige Effizienzsteigerung war auch im Vortrag von Prof. Dr.-Ing. Martin Kirschbaum von KiProCon ein Thema: Nur durch umfassende, ganzheitliche Analysen und Maßnahmen kann dies in der Steine- und Erden-Industrie gelingen. Weiteres Kolloquium geplant »Die Vorträge und Live-Demonstrationen zu zukunftsrelevanten Themen und Entwicklungen brachten eine Menge neuer Impulse und regten lebhafte Diskussionen an. Das Feedback der Teilnehmer war durch-

ERKAT

B

Erkat-Rotatorfräse ERC3000 bei der untertägigen Mineralgewinnung und dem Streckenvortrieb in einem Gipsbergwerk in Frankreich. auch die gewünschte Korngröße erzeugt, was den nachgeschalteten Weiterverarbeitungsprozess deutlich erleichtert. Dank der besonderen Meißelanordnung wird der Meißelverschleiß als extrem gering angegeben – nur ein Meißel auf 8 000 t gefrästem Material. §

100 Tonnen pro Stunde

Die ERC3000 ist für den GipsGewinnungseinsatz in Frankreich mit speziellen Hochleistungsschneidköpfen ausgerüstet, die kontinuierliche Abbauleistungen von 80 t/h bis 100 t/h gewährleisten.

SANDVIK MINING AND ROCK TECHNOLOGY

Die Mineralgewinnung Untertage zählt – neben beispielsweise dem Tunnelbau (das bauMAGAZIN berichtete zuletzt in Heft 11/2016, Seite 104) – zu den zunehmenden Einsatzfeldern der Baggeranbaufräsen von Erkat. Gerade durch den einfachen Anbau an konventionelle Bagger werden oft deutlich teurere Abbaumaschinen nicht mehr benötigt. Zudem sind die Bagger mit ihren Anbaugeräten einfacher an wechselnde Einsatzverhältnisse anzupassen.

Die Pausen zwischen den Vorträgen konnten zur Besichtigung der Ausstellung sowie für intensive Gespräche mit den Sandvik-Fachleuten genutzt werden.

weg positiv. Daher steht dem Zweiten Kolloquium in zwei Jahren nichts im Wege und wir werden bereits zeitnah mit der Planung begin-

nen«, so Martin Friedl, Geschäftsführer bei Sandvik Mining and Construction Central Europe GmbH. §

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HS-SCHOCH

Jetzt kommt die Zeit, um aufgeschobene Reparaturen und Instandhaltungsarbeiten durchzuführen. Im Winter, wenn die Arbeit ruht, werden Löffel, Greifer und Schaufeln fit gemacht für ihren zweiten Frühling. Ob Verschleißerscheinungen oder Bruchschäden, ob dringend notwendige Bohrwerksarbeiten, Aufpanzerungen oder der Austausch ganzer Baugruppen – unter Einsatz von Verschleißblech an besonders beanspruchten Stellen: Der Anbaugeräte- und Verschleißteileexperte HS-Schoch gilt als eine der ersten Adressen, wenn es um die »Winterregeneration« für Schaufeln, Greifer und Löffel geht. ie Verwendung von HardoxVerschleißblech, Borox-Messerstählen und Esco-Zahnsystemen, -Schutzschilden und -Ver-

D

schleißplatten ermöglicht es HSSchoch, abhängig vom jeweiligen Hersteller, die Werkzeuge und Maschinen nach einem Re-

ZFE

Zwischen Unikat und Serie

Highlight der jüngsten ZFE-Produktion: Ein 7 t schwerer Felstieflöffel.

o ZFE – Im badischen Achern-Gamshurst fertigt ZFE seit 1984 Zubehör für Erd- und Baumaschinen. Seit rund drei Jahren gehört das Unternehmen zur HS-Schoch-Gruppe und profitiert damit auch vom Know-how des Verschleißteilespezialisten aus Lauchheim (Baden-Württemberg) und Coswig/Anh. Zu den aktuell bei ZFE gefertigten und zwischen Unikat und Serie angesiedelten »Spezialitäten« zählt ein gut 2 m breiter Felstiefllöffel. ährlich verlassen hunderte neue und regenerierte Löffel und Schaufeln das ZFE-Werk und werden an Erstausrüster sowie Händler in ganz Europa geliefert. Der schon mit seinen Proportionen beeindruckende aktuelle Felstieflöffel bietet ein Fassungsvermögen von rund 4 m³. Mit ihm hebt ein Bagger der 70-t-Klasse ei-

J

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ne ebenso imposante 6 t schwere Stahlkugel an, um sie dann auf gesprengte Basaltbrocken fallen zu lassen. Der Löffel wurde aus Hardox 450 und 500 gefertigt. Ein 80 mm starkes Messer aus Hituf, Esco-Toplok-Schutzschilde sowie MTG-Zähne des Typs Star Met MA 120 E ergänzen die ZFE-Sonderanfertigung. §

ROLF SCHULTHEISS

Winterreparatur: »Aufrüsten« für den zweiten Frühling

Vor der Aufarbeitung bei HS-Schoch.

Nach der Aufarbeitung bei HS-Schoch: Hardox-Verschleißbleche stehen für höchste Anforderungen in Sachen Verschleißfestigkeit, Qualität, Ebenheit und Oberflächenbeschaffenheit. generationsaufenthalt leistungsfähiger auszuliefern als diese im Neuzustand waren. Firmengründer Hermann Schoch wurde schon früh auf das erste moderne Verschleißblech Hardox aufmerksam und gilt längst als führend in diesem Bereich. Dank der speziellen Kombination von hoher Festigkeit, gleichmäßiger Härte von bis zu 600 HBW und sehr guter Kerbschlagarbeit erhöht sich mit dem Einsatz von Hardox die Leistungsfähigkeit und Verfügbarkeit verschleißbeanspruchter Konstruktionen wie Schaufel, Greifer, Löffel, Förderband, Rutsche, Container, Brechwerk, Zerkleinerungsmaschine, Rührwerk, Sieb und Abbruchwerkzeug. Dank Hardox verlängert sich nach Angaben von HS-Schoch die Lebensdauer von Verschleißteilen um bis das Dreifache.

Verschleißteile nach Maß Auf Grundlage von Zeichnungen und Spezifikationen stellt HSSchoch als von SSAB zertifizierter Hardox-Wearparts-Partner verschleißbeständige Reparaturteile aus Hardox-Stahl her – ob Bohren, Schneiden, Schweißen, Fräsen oder Walz- und Biegearbeiten bis zu einer Länge von 8 m. Der HS-Schoch-Maschinenpark bietet nahezu unbegrenzte Möglichkeiten zur Produktion und Regeneration von Anbaugeräten und Verschleißteilen.

Neue Messer schneiden gut Um die Ausfallzeiten zu verringern, unterhält der Verschleißexperte in Lauchheim und CoswigCobbelsdorf gut sortierte Verschleißteilelager. Alle gängigen Zahn- und Messersysteme werden von dort aus, auf Kundenwunsch auch binnen 24 Stunden, zum jeweiligen Bestimmungsort ausgeliefert. Das Unternehmen ist einer von deutschlandweit drei EscoHaupthändlern. Esco entwickelt und produziert seit mehr als 90 Jahren verschleißfeste Produkte wie Zahnsysteme, Schutzschilde und Verschleißplatten. Produkte von Esco werden im Bergbau, in der Bauwirtschaft, in Brechanlagen, Nassbaggern, in Förderanlagen, im Abbruch und in der Forstwirtschaft eingesetzt. Esco verwende, so die Angaben von HS-Schoch, bei seinen Produkten durchschnittlich 15 % mehr Verschleißmetall als andere Anbieter. Auch die Stahllegierung gelte als härter und widerstandsfähiger als die vergleichbarer Produkte.

Vor-Ort-Service Neben einem Abhol- und Lieferservice mit eigenem Fuhrpark ist auch das vielköpfige Außendienstteam tagtäglich vor Ort beim Kunden und begutachtet, was es instand zu halten gibt. Bei Bedarf wird bereits vor Ort das Aufmaß genommen. § 12/2016 – 1/2017


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RÄDLINGER MASCHINEN- UND ANLAGENBAU

Widerstandsfähig und verschleißfest

RÄDLINGER

Beim schweren Einsatz in Steinbrüchen sind eine robuste und widerstandsfähige Bauweise sowie eine hochwertige Verarbeitung der Werkstoffe und Bauteile für eine lange Standzeit von Anbaugeräten ausschlaggebend. Darauf legt auch ein Betreiber von Schotterwerken in Franken großen Wert. Inzwischen hat er mehrere Rädlinger-Felslöffel im Einsatz, um die Muldenkipper, die das Gestein zu den Brecheranlagen transportieren, mit dem gewonnenen Material zu beladen.

Verschleißstreifen, Messer- und Seitenschneiden-Panzerung sorgen für eine längere Standzeit. er abgebaute Kalkstein ist gefragt, ist er doch einer der wichtigsten Rohstoffe für die Baustoffindustrie. Weiterverarbeitet zu Zement oder Beton oder in Form von Sand, Kies oder Schotter kommt Kalkstein sowohl beim privaten Hausbau als auch bei Großprojekten wie dem Verkehrswegebau zum Einsatz. Robuste und zuverlässige Anbaugeräte sind sowohl für den laufenden Betrieb und für die Wirtschaftlichkeit des Geräts wichtig. Dabei verlangen die enormen Materiallasten und das schroffe Gestein den Löffeln einiges ab. Im Einsatz müssen sie mit hohem Verschleiß und großen Ausbrechkräften zurechtkommen. Eine enge Abstimmung mit dem Kunden und eine exakte Anpassung an das Trägergerät so-

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wie das jeweilige Einsatzgebiet sind deshalb von großer Bedeutung. Vor Kurzem lieferte Rädlinger Maschinen- und Anlagenbau einen weiteren Felslöffel an den fränkischen Schotterwerksbetreiber aus. Der Großlöffel der Klasse VI ist nun im Direktanbau an einem 70-Tonner im Einsatz. Mit einer Schnittbreite von zwei Metern fasst der Löffel gut 6,7 m³ Material. Wie alle Rädlinger-Felslöffel verfügt das komplett in HB 400 gefertigte Anbaugerät über eine besonders robuste Bauweise. Schwere und tiefe Seitenschneiden sorgen beim Eindringen in das Gestein für eine bestmögliche Kraftübertragung vom Kasten zum Messer. Für bestes Füllverhalten und einen optimalen Löffelfreischnitt verjüngt sich der Löffelkorpus

nach hinten und sind zudem die Zahnhalter leicht ausgestellt.

Querlaufende Verschleißstreifen Bei der Konstruktion von Anbaugeräten für schwere Einsätze wie in der Gewinnungsindustrie liegt die Herausforderung darin, die Balance zu finden zwischen ausreichendem Verschleißschutz und niedrigem Eigengewicht bzw. einer langen Lebensdauer und einem niedrigen Treibstoffverbrauch. Als Vorkehrung gegen den Verschleiß sind an der Rückseite des knapp 6 t schweren Löffels querlaufende Verschleißstreifen in HB 400 angebracht. Besonders beanspruchte Bauteile wie die Seitenschneide und das Messer werden durch eine Panzerung geschützt. Das Trapezmesser

verfügt außerdem über Verschleißspitzen zwischen den vier Zähnen. Für eine lange Standzeit wurden die Zahnhalter zweischenklig ausgeführt, sie umschließen das Messer von oben und unten. Rädlinger bietet den Felslöffel in acht Größenklassen für Trägergeräte von 11 t bis 300 t Einsatzgewicht an. Für noch schwerere Reiß- und Abbrucheinsätze oder zur direkten Gewinnung entwickelte man den Reißlöffel. Aber auch für den leichteren Einsatz z. B. im Erdbau stellt Rädlinger Großlöffel her. Als Schweißfachbetrieb, der seine Ursprünge in der Entwicklung und Herstellung von Großanbaugeräten hat, legt das Unternehmen Rädlinger großen Wert auf einen hohen Qualitätsstandard. Mit zunehmender Größe eines Anbaugeräts steigt der Anspruch hinsichtlich der Handhabung der Bauteile, insbesondere beim Biegen und Kanten von Blechen, aber auch bei der Montage der Einzelteile. §

Mainzer Landstr. 47 D-60329 Frankfurt Tel.: +49 (0) 69/954119680 Fax: +49 (0) 69/954119686 info@fuchs-tc.de

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www.fuchs-tc.de 77


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ECOMECA

Erste Ecomeca-Brecherschaufel in Bayern im Einsatz

olfgang Reinhardt, bis zum Frühjahr diesen Jahres langjähriger Deutschland-Geschäftsführer des finnischen Schaufelseparatoren-Anbieters Allu, ist künftig neben seinem eigenen Unternehmen Nubau (siehe unten auf dieser Seite), auch mit zuständig für die Produktion

W

und den Vertrieb der Brecherlöffel des ebenfalls in Finnland beheimateten Unternehmens Ecomeca. Gegenüber Karl-Bau unterstrich Reinhardt einen weiteren Vorteil der Ecomeca-Brecherschaufel, mit der aus Bauabfall vor Ort neuer Baustoff hergestellt werden kann, denn der

NUBAU

Die Firma Karl-Bau aus dem niederbayerischen Innernzell hat sich nach eingehender Recherche und entsprechenden Tests für eine EcomecaBrechschaufel entschieden. Das Unternehmen suchte eine Lösung für Baustellen, auf denen sich der Einsatz großer Brechanlagen nicht lohnt.

Erster Einsatz einer Ecomeca-Brechschaufel in prominenter Umgebung in München. Transport eines großen Brechers zur Baustelle kann mit der Ecomeca-Brechschaufel entfallen – auch entsprechende Sondergenehmigungen und auch zusätzliche Bagger und Lader wer-

den auf der Baustelle nicht benötigt. »Aufgrund der patentierten Technik bietet der Ecomeca-Brecherlöffel zudem aktuell eine bis zu dreimal höhere Leistungsfähigkeit als ein herkömmlicher

L GYRO-STAR – NUBAU

Britische Siebschaufeln punkten mit speziellem Leichtbau

er Einsatz der Gyru-StarSiebschaufeln bietet sich besonders für Bagger von 1 t bis 18 t und Radlader von 1 t bis 10 t an, um auch mit Kompaktmaschinen wirtschaftlich Bauschutt, Kompost, Mutterboden, Biomasse oder Hackschnitzeln sieben zu können und Entsorgungskosten zu minimieren. Dank elastischer Siebsterne auf den Siebwellen der Gyru-

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Star-Sternsiebschaufeln haftet kein nasser Boden an der Siebeinheit. Kleine Steine werden durch die Kunststoffelemente zerkleinert, auch Mutterboden kann bearbeitet werden. Das Ineinandergreifen der Siebsterne lockert das Material auf, das dadurch nicht verklebt. Zwei Siebgrößen – von 10 mm bis 15 mm und 20 mm bis 25 mm – werden angeboten. Der spezielle Leicht-

NUBAU

Wolfgang Reinhardt in Bielefeld hat für sein Unternehmen Nubau jetzt das Angebot von Gyro-Star, einem britischen Hersteller kompakter Schaufelseparatoren, ins Programm genommen und ergänzt damit sein Sortiment, zu dem bereits die finnischen Motocut-Schneidgreifer zählen (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 11/2016, Seite 111). Zudem betreut Reinhardt die Ecomeca-Brecherschaufeln in Deutschland (siehe oben auf dieser Seite).

Die kompakten Schaufelseparatoren der Marke Gyru-Star werden in Deutschland jetzt von Nubau Wolfgang Reinhardt angeboten. bau führt zu Schaufelgewichten von 155 kg bis 800 kg ohne Adapterplatten. Dank Poly-Siebsternen und Carbon-Antriebsriemen kann der Hydraulikmotor ohne Leck-

ölleitung die Leistung direkt auf die Wellen bringen. Darüber hinaus arbeitet die Gyru-Star mit einer nach Anbieterangaben besonders geringen Geräuschemission. tü §

Zahlen Gyro-Star Bagger-Trägergerät:

2-50E

3-60E

3-80E

3-100E

3-120HE

4-100HE

4-120E

1t–2t

2t–4t

3t–5t

4t–6t

5t–7t

5t–8t

10 t – 13 t

Radlader-Trägergerät:

1t–2t

1t–3t

4t–6t

7t–9t

Hdr. Anforderungen Schaufel – Öl:

40 l/min

55 l/min

55 l/min

65 l/min

65 l/min

90 l/min

90 l/min

Hdr. Anforderungen Schaufel – Druck:

200 bar

200 bar

200 bar

200 bar

200 bar

200 bar

200 bar

Gewicht:

155 kg

240 kg

290 kg

360 kg

405 kg

560 kg

600 kg

Leistung:

50 l

120 l

172 l

215 l

258 l

350 l

421 l

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IIIIIIIIIIIII terials direkt in der Mine zu belassen – ein kostenintensiver Transport des Abfallmaterials entfällt.

Weniger Kosten und weniger Umweltbelastung

Beeindruckende Werte sprechen für den größten Schaufelseparator aller Zeiten von Allu: 13 m3 Volumen, 32 t, 3,781 m hoch, 4,76 m breit und 3,746 m tief.

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ALLU

»The Monster« – der größte Schaufelseparator aller Zeiten Als Weiterentwicklung der M-Serie vor zwei Jahren, die für den Einsatz in der Materialbearbeitung im Mining und in der Industrie konzipiert wurde, bietet der Hersteller Allu auch die neue G-Serie für Hochlöffel-MiningBagger an. Mit der Markteinführung des größten Schaufelseparators aller Zeiten toppt Allu nun die Werte der M-Serie und bietet ab sofort auch für Trägergeräte der Klasse von 250 t bis 300 t ein Anbaugerät der G-Serie zur Materialbearbeitung an. nde September hat das erste Modell eines G 4-32F, für den Einsatz an einem 300-t-Bagger konzipiert, das Allu-Werk in Finnland verlassen. Mit der neuen G-Serie verfolgt Allu den Ansatz, die Arbeitsabläufe in der Materialaufbereitung zu optimieren und so deutliche Kosteneinsparungen zu ermöglichen. Statt den Mining-Bagger beim

E

Erzabbau nur zum Verladen großer Mengen an Erz und Abraum auf einem Muldenkipper einzusetzen, siebt ein mit einem AlluG-Separator zur mobilen Siebanlage aufgerüstetes Trägergerät das Erz in einem Arbeitsgang mit dem Verladen ab. Vielen Miningbetrieben erlaubt die Allu-Lösung den größten Teil des mit dem Erz abgebauten Abraumma-

Weil der Abraum in der Mine verbleibt, ergeben sich auch Sparpotenziale beim Kraftstoffverbrauch und in den Betriebskosten. Zusätzliche Einsparungen können bei den Wartungs- und Verschleißkosten generiert werden. Bei Allu agiert der Bagger als Materialprozessor – durch die Kombination von Mining-Bagger und G-Schaufelseparator soll das Trägergerät in ein mobiles Hochleistungsgerät zur Materialbearbeitung verwandelt werden. Der 13-m³-Gigant wiegt 32 t und wurde unter Verwendung hochwertigster Materialien speziell für den Miningbereich konzipiert. Wie die M-Serie ist auch die G-Serie des finnischen Anbieters mit dem Allu-Dare-Data-Reporting-System ausgerüstet, das eine Fernüberwachung der Ausrüstung und der Arbeitsleistung via Handy-Uplink ermöglicht. § ALLU

Backenbrecherlöffel«, wie Wolfgang Reinhardt auf der GaLaBau im Herbst gegenüber dem bauMAGAZIN erklärte. In Nürnberg war Ecomeca erstmals präsent gewesen. Entwickelt hat den neuen Brecherlöffel Jorma Malkamäki, der zu den Mitbegründern von Allu gehörte, bereits 2009 aber aus dem operativen Geschäft ausgeschieden war. Kurz danach hat er mit der Entwicklung des Ecomeca-Brecherlöffels begonnen. Angebaut an einen Kobelco SK 260 musste sich jetzt für KarlBau eine Ecomeca-Brecherschaufel bei BMW in München erstmals in Deutschland bei der Zerkleinerung von Betonabbruchmaterial zu beweisen. Grundsätzlich leistet die Ecomeca-Brecherschaufel ihre Dienste in der Zerkleinerung von Beton, Ziegelschutt, Asphalt, Naturstein und ähnlichen Materialien. Die Brechplatte ist im Abstand von 50 mm bis 150 mm variabel einstellbar. Aktuell sind drei unterschiedliche Ecomeca-Modelle aus deutscher Produktion für Bagger von 22 t bis 50 t verfügbar. Im Detail sind das die Varianten 2-110EX (1,1 m³ Volumen), 2-145EX (1,45 m³) und 2-180EX (1,8 m³) mit einem Gewicht von 3,825 t bis 4,825 t. Anschließend folgen die Varianten für kleinere Bagger ab 18 t. Ab Januar ist geplant, mit einer eigenen Produktionsstätte im ostwestfälischen Bünde den europäischen Markt zu betreuen und zu beliefern. tü §

Video-Funksystem Nicht immer ist eine kabelgebundene Video-Übertragung möglich. Hier schafft das Video-Funksystem von MEKRAtronics Abhilfe. Es kommt da zum Einsatz, wo das Verlegen einer Kabelstrecke durch sich bewegende Komponenten einer Arbeitsmaschine verhindert wird oder nicht realisierbar ist. Mit seiner Hilfe können Prozesse in Groß- wie Kleinanlagen eingesehen und an mehrere Adressaten verteilt werden, wobei bis zu acht Funkstrecken parallel betrieben werden können. So kann beispielsweise der Füllstand einer Brecher-Anlage an mehrere Zuführfahrzeuge gleichzeitig gesendet werden.

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Wir sehen uns ... sicher !


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SCHENCK PROCESS

Versandautomation unterstützt produktive Teamarbeit Die Versandautomation Logiq von Schenck Process ist weiter erfolgreich: Zuletzt hat der Darmstädter Spezialist für Mess- und Verfahrenstechnik die Versandautomation an zwei russischen Standorten des Baustoffkonzerns LafargeHolcim installiert. Die Zementwerke in Ferzikovo und Voskresensk wurden dank Logiq auf den Smart-Factory Standard der LafargeHolcim Group hochgestuft.

destationen für losen Zement und zwei Sackverladestationen. Schenck Process rüstete den Parkplatz mit Registrierung, die Eingangs- und Ausgangswaagen sowie alle Ladestellen für den vollautomatischen, bedienerlosen Betrieb um. Am Ein- und Ausgangsbereich wurden jeweils Self-Service-Terminals für die Registrierung und Verwiegung installiert. Im losen Verladebereich wurden jeweils ein LogiqVerladeterminal inklusive der Wägeelektronik Disomat-Tersus mit Profibus Interface zur SPS sowie Ultraschallsensoren montiert. In Voskresensk betraf die Umrüstung den Parkplatz mit Registrierung, eine Ein- und Ausgangswaage, drei Verladewaagen, sowie eine Ladestelle für verpackte Ware.

Dauerhafte Partnerschaft

ogiq vernetzt die lokale Intelligenz modular aufeinander abgestimmter Hard- und Software-Bausteine für Logistiklösungen in der Schütt- und Stückgutindustrie. Das System automatisiert Abläufe und Warenströme von der Bestellung bis zum Versand. Hierbei steuert die Software gleichzeitig die Informationen von und zu Produktionsprozessen und kommerziellen Systemen sowie die Interaktionen mit den beteiligten Personen und Maschinen. Ändern sich die Anforderungen des Kunden, kann die Anlage flexibel an die neuen Bedarfe angepasst werden. Am Standort Ferzikovo realisiert LafargeHolcim derzeit ein großes Investitionsprojekt auf dem russischen Markt. Das Werk verfügt über drei Eingangs- bzw. Ausgangswaagen sowie elf Verla-

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SCHENCK PROCESS

Intelligent und flexibel vernetzt: Schenck Process vernetzt mit der Versandautomation Logiq zwei weitere Standorte für LafargeHolcim.

An beiden Standorten erfolgte die Inbetriebnahme schnell und reibungslos. Den störungsfreien Lieferbetrieb konnte Schenck Process während der gesamten Montage und Inbetriebnahme in beiden Werken sicherstellen. Anfahrende Silofahrzeuge zur losen Verladung – allein im Werk Ferzikovo mehr als 300 täglich – wurden rund um die Uhr weiter abgefertigt. Während des gesamten Projektes kam den beiden Partnern die Erfahrung aus der bisherigen erfolgreichen Zusammenarbeit zugute: Seit 2013 hat Schenck Process die Versandautomation Logiq in verschiedenen Werken des schweizer Baustoffkonzerns implementiert, darunter 18 Zementwerke in Osteuropa. §

Seit diesem Jahr läuft die erste Demucking-Anlage Indiens in einer Zinkmine Hindustans. Die eingesetzte Technologie erlaubt es, in einem ersten Reinigungschritt per Niederdruck und ohne Chemikalien über 80 % des Schmutzes an Rad- und Kettenfahrzeugen zu entfernen. Das eingesetzte Waschwasser und damit auch der abgewaschene Schlamm werden durch den niedrigen Druck nicht mit Ölen und Fetten kontaminiert und fließen während des Reinigungsvorgangs selbstständig wieder zurück in die Anlage.

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FRUTIGER COMPANY

Baumaschinendusche aus der Schweiz Mit der Inbetriebnahme der ersten MobyDick-Demucking-Anlage HD-1 hat der Reifenwaschanlagenspezialist Frutiger vor rund zehn Jahren den Grundstein für ein neues Geschäftsfeld gelegt – der automatischen Reinigung stark verschmutzter Bau-, Militär- und Schienenfahrzeuge. Inzwischen sind die Anlagen unter der Marke MobyDick von den Zinkminen Asiens, über NATO-Truppenübungsplätze in Europa bis hin zur weltweit größten Boraxmine in Nordamerika weltweit im Einsatz. einigungsarbeiten mit Hochdrucklanzen an Baumaschinen sind mühselig. Abhilfe schaffen hier die Demucking-Anlagen der schweizerischen Frutiger Company. Mit der aktuellen Generation können Chassis, Unterboden sowie Kettenlaufwerke unterschiedlicher Fahrzeuge binnen weniger Minuten automatisch und ressourcenschonend gereinigt werden. Immer häufiger entdeckten auch Unternehmen aus der Bau- und Gewinnungsindustrie, so berichtet der Anbieter, das Potenzial dieser Lösungen für ihre Zwecke, so werden beispielsweise in der weltweit größten Boraxmine in Kalifornien die Geländefahrzeuge seit zwei Jahren regelmäßig mit einer Demucking-Anlage gereinigt, um Schäden durch klebende Erdmassen vorzubeugen. Auch in den kanadischen Ölsand-

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feldern sowie bei großen Baumaschinenvermietungen, wurden in den vergangenen Jahren tausende Bagger, Dumper und Radlader nach ihren Einsätzen mit einer MobyDick-Anlage gereinigt.

Reinigung in zwei Schritten Anfang 2016 wurde die erste Demucking-Anlage Indiens in einer Zinkmine Hindustans installiert. Nach Tests an den bis zu 70 t schweren Atlas- und SandvikDumpern wurden durch den Minenbetreiber Vedanta zwei weitere Anlagen für andere Standorte geordert. Die eingesetzte Technologie erlaubt es in einem ersten Reinigungschritt per Niederdruck und ohne Chemikalien über 80 % des Schmutzes an Rad- und Kettenfahrzeugen zu entfernen. Das Waschwasser und damit auch der abgewasche12/2016 – 1/2017


IIIIIIIIIIIII ne Schlamm werden durch den niedrigen Druck nicht mit Ölen und Fetten kontaminiert und fließen während des Reinigungsvorgangs selbstständig wieder zurück in die Anlage. Dort findet in der Folge die automatische Wiederaufbereitung des Wassers für den nächsten Waschvorgang statt, wobei der beim Reinigungsvorgang angefallene Schlamm durch den integrierten Kratzförderer automatisch stichfest ausgetragen wird und mühelos entsorgt werden kann. Der zweite Reinigungsschritt, die Feinreinigung mittels Hochdrucklanzen, dauert dann statt Stunden nur noch wenige Minuten. So werden mit einer Demucking-Anlage die Waschzeiten erheblich reduziert und große Mengen an Wasser und Chemikalien eingespart, was nicht nur die Betriebskosten senkt, sondern auch die Umweltbelastung reduziert. Durch die Adaption der Technologie der MobyDick-Reifenwaschanlagen, die seit mehr als 30 Jahren auf stark frequentierten Baustellen, Minen und Recyclingplätzen eingesetzt werden, gelten MobyDick-Demucking-Anlagen als wartungsund verschleißarm sowie leicht in der Bedienung.

Staubbindung Unter der Marke MobyDick Dust Control bietet Frutiger neben

den Reifen- und Demucking-Anlagen seit mehr als zwei Jahren auch eine Lösung im Bereich der Staubbindung an (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 4/2015, Seite 70). Viele herkömmliche Systeme arbeiten nach Frutiger-Angaben noch mit Niederdruckpumpen, die große und dabei unterschiedlich große Wassertropfen erzeugen. Das Staubbindesystem von MobyDick setzt auf die Wasserverneblung per Spezialpumpen von 20 bar bis 25 bar und geeigneter Düsen, die eine hohe Anzahl kleinster Wassertropfen erzeugen. Mit dem Modell Cannon 50 werden 50 µ bis 150 µ im Außenbereich und 20 µ bis 80 µ im Innenbereich erzielt. Dieser »dichte Nebel« mit einer hohen Anzahl kleinster Wassertropfen und homogener Größe arbeite, so Frutiger, effizienter als die Technologie mit Niederdruckpumpen. Mit ihrer geringeren Flugund Fallgeschwindigkeit verbleiben sie länger in der Luft, ihre Sogwirkung ist vermindert, so binden sie sich öfter an Staubkörner und sinken gemeinsam mit ihnen zu Boden. Diese Technologie hat sich so zu einem bewährten System der Staubbindung entwickelt, das Fertigungsprozesse sauberer macht und die arbeitsschutzrechtlichen Bedingungen erfüllt. §

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MEKRATRONICS BEI MEKRA LANG

Sicher und effizient in Baustellen arbeiten Im Bereich von Baustellen ist durch den Einsatz unterschiedlicher Arbeitsmaschinen in der Rohstoffindustrie das Gefahrenpotenzial vergleichsweise hoch und das Sicherheitsdenken der Betreiber sowie Fahrzeughalter auch entsprechend groß. Zwar sind die Maschinen von Werk aus bereits mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen ausgerüstet, im Hinblick auf die Sicht um die Arbeitsmaschinen herum sowie den Arbeitsprozess selbst kann der Aspekt der Sicherheit und Effizienz jedoch optimiert werden, wie man bei Mekratronics überzeugt ist. Das Unternehmen bietet daher eine Reihe qualitativ hochwertiger Heavy-Duty-Kamera-Monitorsysteme sowie Warnund Erkennungssysteme zur weiteren Optimierung an. esonders für das Umfeld von Baumaschinen eignet sich das System Mekratronics Surround View, bei dem bestehende Kameras, beispielsweise die Rückfahrkamera, in ein 270°oder 360°-Rundumsichtsystem zusammengeführt werden können. Es kombiniert die Bilder

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von bis zu vier Kameras auf einem Monitor und hilft so, mit einem Blick die relevanten Bereiche zu erfassen. Darüber hinaus können je nach Fahrsituation fahrspezifische Ansichten über Fahrzeugsignale oder manuell gesteuert als Vollbilder oder SplitViews angezeigt werden.

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HAUSER UMWELT-SERVICE

Trucks mit Schutzbelüftung im Untertageeinsatz

Mekratronics leistet mit seinen Systemen einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit und Verbesserung von Arbeitsprozessen in der Rohstoffindustrie. Die verwendeten Kameragehäuse, Steckverbindung und MekraMultikabel gelten als besonders robust und nach IP 69K hochdruckreinigerfest sowie ADR-geprüft. Entsprechend der Anforderung können die Kameras mit einem Öffnungswinkel von 28 ° bis 130 ° gewählt werden. Das System muss nicht kalibriert werden, was eine schnelle Montage sichert. Verschiedene Haltevarianten ermöglichen das Nachrüsten an nahezu jedem Fahrzeug.

Kameras in Hochkippschaufeln

MEKRA

Auch der Einsatz von Kameras in Hochkippschaufeln ist möglich. Zusammen mit Zeppelin Baumaschinen und Resch-Ka-Tec, Hersteller von Baumaschinenwerkzeugen, ist es gelungen, die Kamera in den Schaufelkörper zu integrieren und so bei Verwendung von Großraumschaufeln in der Holz- und Recyclingindustrie die Sicht auf den Fahrweg sicherzustellen. Zusätzlich lässt sich das System mit weiteren Sensoren zur Personen- und Objekterkennung kombinieren, etwa den Radarsensoren Mekratronics Pre-

Die Radarsensoren Mekratronics PreView warnen aktiv vor Personen und Objekten im Fahrweg und zeigen zudem den Abstand zum Objekt visuell und akustisch an.

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View. Die Sensoren warnen aktiv vor Personen und Objekten im Fahrweg und zeigen zudem den Abstand zum Objekt visuell und akustisch an. So lässt sich die Situation leicht durch den Blick in den Monitor abschätzen. Mit den Radarsensoren Mekratronics PreView sind Erfassungsweiten von bis zu 10 m möglich. Auch eine Kombination mit dem Nahbereichswarnsystem ComNovo D2Sense ist möglich. Das Video-Funksystem von Mekratronics bietet darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Effizienz sowie Sicherheit auch da, wo eine kabelgebundene Übertragung nicht möglich ist und hilft so Arbeitsprozesse, wie beispielsweise das Ladespiel, zu beschleunigen. Mit seiner Hilfe können Prozesse in Groß- wie Kleinanlagen eingesehen und an mehrere Adressaten verteilt werden, wie der Füllstand einer Brecheranlage an mehrere Zuführfahrzeuge gleichzeitig. Die Reichweite des Video-Funksystems beläuft sich im freien Gelände auf bis zu 700 m. Durch auswählbare Sendekanäle können mehrere Empfänger auf einen Sender zugreifen und bis zu acht Funkstrecken parallel betrieben werden. Die Funktionsfähigkeit des Systems ist dabei wetterunabhängig. Die Flexibilität der Systeme hinsichtlich Montage, Anpassungsfähigkeit an die unterschiedlichsten Maschinentypen und Kombination miteinander machen sie dabei besonders attraktiv. §

Atemluftversorgungssysteme des Krefelder Unternehmens Hauser UmweltService versehen seit mehr als 20 Jahren ihren Dienst in Fahrzeugen und Baumaschinen. Sie sind dabei oft in extremen Arbeitsbereichen im Einsatz – immer aber in Situationen, in denen die Fahrer von Fahrzeugen sicher vor schadstoffbelasteter Luft geschützt werden müssen. Außergewöhnliche Arbeitsorte, wie das esco-Steinsalzbergwerk in Bernburg, stellen dabei hohe Ansprüche an die Schutzbelüftung.

In den MAN-Fahrzeugen steckt ein für den Einsatzort optimiertes Schutzbelüftungssystem Correct air Alva von Hauser Umwelt-Service.

den Bergbauversatzstoffen verursacht wird. Die Fahrzeuge befördern nicht nur Minerale, sondern auch Kraftstoff, Ersatzteile und Sprengstoff. Sie sind das einzige Bindeglied der unterirdischen Versorgungskette. Zwei Reparatur- und Servicewerkstätten versorgen alles Fahrbare. Auf einer Werkstattfläche von fast 8 000 m² werden auch alle Fahrzeuge geprüft und für den täglichen Einsatz fit gemacht.

Trucks und Kipper im Einsatz ehr als 250 Millionen Jahre alt ist die Lagerstätte südöstlich von Magdeburg, deren Steinsalz wegen seiner reinweißen Farbe und seiner kristallinen Struktur als weltweit besonders hochwertig gilt. Unzählige Strecken, wenige Tore und vereinzelte Tankstationen für den Fahrbetrieb prägen das Gesicht der Untertagewelt. »Wer hier unten arbeitet, kennt seinen Weg, wer neu ist, lernt ihn in kurzer Zeit«, sagt Volker Grzeschuchna, in Bernburg Leiter der Maschinen- und Elektrotechnik unter Tage. Insgesamt 150 km umfasst das unterirdische Streckenlabyrinth. Eine Leitstation beobachtet, was sich 550 m unter Null tut. Das eigentliche Salzabbaugebiet ist von der Untertage-Verwertung durch Tore getrennt. »Diese Abschottung ist für die hohe Reinheit des Rohsalzes wichtig«, so Grzeschuchna. Die Wege hinter den Toren sind zugleich die Arbeitsstraßen der Untertage-Verwertung – und die Luft ist geprägt vom Ammoniak, der von

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Mit Hauser-Schutzbelüftung ausgestattete Trucks sind das Herzstück der Untertageverwertung: Dabei werden die abgebauten, kathedralartigen Kammern mit Reststoffen wie Aushub, Bauschutt und anderen mineralischen Stoffen verfüllt. Die Befüllung der nicht mehr genutzten Kammern schafft, neben den bestehenden Salzpfeilern, eine zusätzliche Sicherheit vor größeren Absenkungen. Trucks von MAN sind die neuen Herrscher im unterirdischen Tunnelsystem, das für ihre Bedürfnisse stellenweise spiegelglatt abgetragen worden ist. Nie zuvor sind Lkw mit einem Tempo von 50 km/h so tief unter der Erde unterwegs gewesen.

Umbau für den Untertageeinsatz Für den 550 m tiefen Abstieg in die Welt der Salzkristalle mussten sämtliche Fahrzeuge zunächst einen Rückbau über sich ergehen lassen. Der Auf- und Abbau der Trucks lag in den Händen des Nutzfahrzeugunterneh12/2016 – 1/2017


Die Produkte der Correct-air-Familie sind seit mehr als 20 Jahren in extremen Arbeitsbereichen, wie stark staubhaltige Luft oder kontaminierte Böden, im Einsatz.« Carsten Plänker, Betriebsleiter bei Hauser Umwelt Service

mens Gress + Zapp aus Bernburg. Mehr als eine Woche dauerte allein der Abbau und das Verpacken. Die Fahrt der Lkw-Teile durch den Transportschacht war laut Uwe Müller, Betriebsleiter in der Bernburger Niederlassung von Gress + Zapp, ein zentimetergenauer Balanceakt. Acht Fahrzeuge hat esco bei Gress + Zapp bestellt. Neben einem Euro-5-Truck und vier Euro6-Trucks von MAN mit Abschiebekippaufbau gehören zum Auftrag von Gress + Zapp auch zwei MAN-TGS-Dreiachser mit Absetzrollen (Containertransport) und ein 18-t-Lader mit einer Skylift-Hebearbeitsbühne. Florian Reiter, MAN Truck-Traction: »In den niedrigen Gängen überzeugen die mit HydroDrive ausgestatteten Trucks mit einer zusätzlichen Traktion auf der Vorderachse und einer Betriebshöhe von nur 3,35 m Höhe – und bringen 500 kg weniger auf die Waage als vergleichbare Allradfahrzeuge. Zusammen mit den benötigten PS und einer zuverlässigen Kabinenschutzbelüftung genau das leichte Kraftpaket, das hier gebraucht wird.«

Montage unter extremen Bedingungen Die Teile der Trucks sind mit dem Lastenaufzug nach unten befördert worden. Ein Tieflader nahm die Truckteile in Empfang, transportierte sie in die Werkstatt unter Tage, wo Fahrgestell, Fahrerkabine, Aufbauten und Antriebssysteme wieder montiert wurden. Das Schutzbelüftungssystem für die Fahrerkabi12/2016 – 1/2017

nen ist von den Hauser-Leuten schon über Tage integriert worden. »Wir haben abschließend die Verbindung mit dem elektrischen System des Fahrzeugs hergestellt. Das alles und die ersten Praxistests verliefen völlig problemlos«, berichtet Müller. Die Arbeitswege der MANTrucks führen durch niedrige Strecken und extreme Staubbelastungsbereiche, wie in der Nähe der Abbaustellen und der Untertage-Verwertung. Die Filtertechnologie muss den wechselnden Arbeitsbedingungen jederzeit gewachsen sein.

fernt.« Diese Schutzstufe basiert auf anspruchsvollen, nassgelegten Glasfasermedien.

Langanhaltender Staubschutz

Leistung und Sicherheit

In den MAN-Fahrzeugen steckt ein für den Einsatzort optimiertes Schutzbelüftungssystem Correct air Alva von Hauser UmweltService. Es gilt als langlebig und bietet einen zuverlässigen Schutz gegen Staub und gasförmige Schadstoffe, die die Gesundheit gefährden. Die Fahrzeuge und Transportwege unter Tage machen eine leistungsstarke Atemluftversorgung mit wirksamem Partikelschutz erforderlich.

Ein vierstufiges Gebläse sichert die kontinuierliche Leistung der Anlage, die für eine Luftmenge von 20 m³/h bis 100 m³/h ausgelegt ist. Die Schutzbelüftung Correct air ist nahezu wartungsfrei und entspricht den in den esco-Arbeitsbereichen geltenden, hohen Anforderungen.

Vierstufige Filterung Carsten Plänker, Betriebsleiter bei Hauser Umwelt Service: »Die Produkte der Correct-air-Familie sind seit mehr als 20 Jahren in extremen Arbeitsbereichen, wie stark staubhaltiger Luft oder kontaminierten Böden, im Einsatz. Der zuverlässige Schutz gegen gesundheitsgefährdenden Staub und Ammoniak ist deshalb für die 4-stufige Filterung der Correct air kein Problem: Die Filterstufen von Zyklon über G4 bis zu H13 und nachgeschalteten HLAS-Hochleistungsgasfiltern schützen wirksam vor diesen gesundheitsbelastenden Stoffen. Grobe Feststoffe werden über den Zyklon ausgeschieden. Der nachfolgende Grobstaubfilter filtert den Staub aus der Luft. Durch den HEPA-Feinststaubfilter H13 mit einem mittleren Fraktionsabscheidegrad von 99,97 % werden auch kleinste, schädliche Restpartikel, sogenannte lungengängige Stäube, aus der Umgebungsluft ent-

MAN Truck in der Untertage-Werkstatt.

Steuerung für optimalen Kabinendruck Die Basissteuerung Correct air C84 ist im Lieferumfang enthalten und reguliert die Luftfördermenge in der Fahrerkabine. Bei einem Druckspektrum von minimal 20 bis 300 Pascal kontrolliert sie die Filterleistung und meldet Abweichungen vom vorprogrammierten Druckwert oder auch einen notwendigen Filterwechsel. Die C84-Steuerung überwacht den Betrieb der Anlage, der nur mit eingelegten Filtern möglich ist. Akustische und optische Warnsignale helfen

dem Fahrer, Abweichungen frühzeitig zu erkennen. Wie alle Produkte der Correct air-Familie ist auch die Correct air Alva in den UntertageFahrzeugen für lange Standzeiten ausgelegt. Alle Anlagen wurden von den Hauser-Spezialisten – zusammen mit den Servicemitarbeitern von Gress + Zapp – vor Ort installiert und entsprechend dem Einsatzbereich optimiert. Für die Fahrzeugführer der escoFahrzeuge sind die Hauser Schutzbelüftungssysteme heute der tägliche Garant für eine gesunde Atemluft in ihrem außergewöhnlichen Arbeitsumfeld. §

HAUSER (3)

ANDREAS KARPEN

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Kabinensteuerung C84 für die Alva-Schutzbelüftung.

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Abbruchmaschinen, Abbruchroboter, Scheren, Zangen, Pulverisierer, Hämmer, Ausrüstung und Zubehör

Abbruchtechnik – Rückbau

KLAUS HECKE / DEUTSCHER ABBRUCHVERBAND (2)

Schiere Kraft, filigrane Detailarbeit, akkurate Planung: beim Rückbauprojekt des ehemaligen Postverteilzentrums am Mannheimer Hauptbahnhof wurde vom ausführenden Unternehmen InduRec aus Weinheim alles gefordert.

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INDUREC

Für die »Ewigkeit« gebautes Postverteilzentrum muss weichen Im November 2015 wurde das Weinheimer Unternehmen InduRec mit dem Komplettrückbau des ehemaligen Postverteilzentrums in Mannheim beauftragt, in unmittelbarer Nähe von Hauptbahnhof und Zentralem Busbahnhof gelegen. Den massiv ausgeführten Gebäudekomplex hatte die damalige Deutsche Bundespost in den 1970er- und 1980er-Jahren geplant und mit den entsprechenden Materialien für die »Ewigkeit« gebaut. Schnell jedoch wurde der Bau überflüssig. Nach einer Phase des Leerstands fiel 2015 die Entscheidung, auf dem 42000 m2 großen Gelände Wohnungen, Studentenapartments, Einheiten für betreutes Wohnen, zwei Hotels mit zusammen 300 Betten sowie 10000 m2 Bruttogeschossfläche für Büros und eine Tiefgarage zu errichten. Dafür musste Platz geschaffen werden – und das war nicht nur wegen der ungewöhnlich großen Abmessungen gar nicht so einfach.

ie Volumina oberhalb und unterhalb der Erde waren fast gleich. Allein diese Parität zwischen dem, was man von außen sehen konnte, und dem, was noch im Boden steckte, ist außergewöhnlich, und wird bei kaum einem Abbruchobjekt erreicht. Lediglich eine 500 m² große Fläche war nicht unterkellert, was ca. 4 % der Gesamtfläche ent-

sprach. Und dies hatte erhebliche Konsequenzen: Diese Fläche war der einzige Bereich, in dem Großmaschinen ohne das Risiko arbeiten konnten, in den Keller einzubrechen. Die laut Statiker zulässige Deckenlast über dem Keller ließ den Einsatz eines Baggers von mehr als 30 t nicht zu. Für den Abbruch solch massiver Gebäude werden aber große,

tonnenschwere Maschinen benötigt. Eine Alternative wäre gewesen, die Kellerdecke zu Beginn abzubrechen, um dann auf dem Kellerboden eine wirklich belastbare Standfläche zu haben; dann jedoch hätten die Maschinen noch größer sein müssen, denn wenn man 8 m bis 9 m tiefer steht, wird aus einem großen

DEUTSCHER ABBRUCHVERBAND (2)

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Bagger plötzlich ein ziemlich kleiner, und die Leistung beim Abbruch verringert sich mit der Höhe. Außerdem wäre bei einem frühzeitigen Abbruch der Kellerdecke die Operationsfläche für Handling und Laden des zuhauf anfallenden Entkernungsgutes aus den anderen Gebäudebereichen verloren gegangen. Teilbereiche abzubrechen wäre gefährlich gewesen, denn die Tragfähigkeit einer Decke leidet enorm, wenn ein Teil geöffnet und somit deren Spannung weg ist. Mit langjähriger Abbrucherfahrung im Rücken, kamen die InduRec-Spezialisten allerdings zur Einschätzung, dass die Tragfähigkeit der Kellerdecke deutlich höher war als von den Statikern angenommen. Entspre-

Das Postverteilzentrum vor …

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… und die gewonnene Fläche nach seinem Rückbau. 12/2016 – 1/2017


IIIIIIIIIIIII Auf großen Teilen der Dächer gab es eine Kiesschicht. Der Kies auf dem Bürogebäude, unerreichbar auch für Kleinstmaschinen, musste abgesaugt werden. Die in rund 20 m Höhe liegenden Kieselsteine hätten sich beim Abbruch sonst im größeren Umkreis zu Geschossen entwickeln können. Am nördlichen Ende sprang das Gebäude ab dem 1. OG um 4 m über die Abmessungen im Erdgeschoss zur Straße hin vor. Dieser Überhang hatte es in sich: Die Decke über dem 1. OG war quer, die über dem 2. OG längs zur Straße gespannt. Auch hier

chend entschloss man sich, das oberste Geschoss mit Kleinbaggern und den gesamten Rest mit Großmaschinen abzubrechen.

Viele Herausforderungen Die Baustelle befand sich gegenüber von Hauptbahnhof und Zentralem Omnibusbahnhof (ZOB) und wurde von vier zum Teil stark befahrenen Straßen begrenzt. Ein klassischer Abbruch des Verwaltungsgebäudes war nicht möglich, da die Straßen nicht so gesperrt werden konnten, dass ein konventioneller Abbruch mit dem Longfrontbagger verantwortbar gewesen wäre und der ohnehin am Kapazitätslimit laufende Verkehr nicht zusammengebrochen wäre. Als Problemlösung erwiesen sich auch hier die kleineren 8-tBagger, die schon auf den Geschossdecken eingesetzt wurden: Die Decken wurden ausgestemmt, das Gebäude sicher von innen her ausgehöhlt und die Wände geschossweise nach innen geklappt. Die Arbeit an den etwa 15 m hohen Gebäudekanten stellte hohe Anforderungen an den Arbeitsschutz. Dass es gelang, diesen sicherzustellen, wird an der makellosen Beurteilung der Baustelle durch die Sicherheits- und Gesundheitskoordination deutlich.

Staub und Erschütterungen Die Prävention gegen die beiden klassischen Abbruch-Kollateral12/2016 – 1/2017

kamen daher die Minibagger in der Höhe zum Einsatz. Die vorgehängten Fassadenplatten mussten teilweise mithilfe eines Autokrans abgehängt werden. Die richtige Dimensionierung und Positionierung des Krans sowie die Kenntnis des Aufhängesystems waren ausschlaggebend für den Erfolg. Ein Abwerfen der Platten war zum einen wegen des Verkehrs auf der Straße nicht möglich, und zum anderen galt es, die Anwohner in der angrenzenden Wohnbebauung nicht durch starke Erschütterungen über Gebühr zu belästigen. §

probleme Staub und Erschütterungen war herausfordernd, und die Gewerbeaufsicht wachte über den Erfolg der gewählten Maßnahmen. Durch eine praktisch lückenlose Besprengung mit Wasser konnte jedoch jede nennenswerte Staubemission erfolgreich bekämpft werden. Dabei war jedem einzelnen Bagger eine Wasserkanone zugeteilt, die in aller Regel durch einen Mitarbeiter geführt wurde. Durch eine intelligente Vorgehensweise beim Abbruch konnten außerdem gebäudegefährdende oder von Menschen als störend empfundene Erschütterungen vermieden werden, obwohl wegen der Terminvorgabe zum Teil sehr große Hämmer eingesetzt werden mussten. Gerade die großen Hämmer der neuesten Generation überraschten dabei durch besonders niedrige Erschütterungsemissionen.

Arbeitsschutz Die Sicherheit von Mensch und Maschine steht bei InduRec traditionell im Vordergrund. Während der Planung und der sechsmonatigen Abbruchphase kam es regelmäßig zu Terminen mit Gewerbeaufsicht, Berufsgenossenschaft, Sicherheits- und Gesundheitskoordination sowie Bauherrschaft. Immer wieder wurde dabei von den Aufsichtsbehörden der hohe Standard der auf der Baustelle praktizierten Arbeitsschutzmaßnahmen bestätigt.

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MAX WILD

Industriebrache den Abbruchkampf angesagt Seit März 2015 arbeitete das u. a. auf den Industrieabbruch spezialisierte Unternehmen Max Wild am Rückbau der Fabrikanlage eines ehemaligen Zementwerks in Wetzlar. HeidelbergCement hatte das Werk 2010 stillgelegt. Im Detail standen hier für das Unternehmen aus Berkheim, an der Grenze von Baden-Württemberg zu Bayern gelegen, aufgeteilt in drei Lose 250000 t Beton und 400000 t Erdbewegungen an. Ende Juli 2016 waren das gesamte Werksgelände beräumt und der Unterbau für die Parkflächen eines auf der Fläche entstehenden neuen Einrichtungshauses fertig gestellt. ax Wild hatte bei allen Arbeiten einen breiten Maßnahmenkatalog einzuhalten, bestehend aus Lärmschutzbestimmungen, Erschütterungsmessungen, Staubeindämmung und Rücksichtnahme auf den in der direkten Nachbarschaft befindlichen Bahn- und Gleisbetrieb sowie den Gasanbieter Enwag. In

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Los 1 meisterte das Unternehmen den Abbruch von rund 320 000 m³ umbautem Raum und 15 000 m² Freiflächenbefestigung, meist Betonplatten. Die Abbruchprofis waren dabei zuständig für Abbruch, Entkernung, Erdarbeiten, Entsorgung von teilweise kontaminiertem Material und die Aufarbeitung

des Bauschutts. In Los 2 und 3 kooperierte Max Wild in einer Arbeitsgemeinschaft mit den Unternehmen Wilhelm Geiger und Geiger Umweltsanierung aus Oberstdorf zur Sanierung und Entsorgung einer Pyrit- und Klinkerhalde. Nach zwei Wochen Vorbereitungszeit begannen die Abbruch-

profis im März 2015 mit den Arbeiten. Dabei wurde während der gesamten Bauzeit der Ablaufplan in Bezug auf die Einteilung von Personal, Baugeräten und Subunternehmern wöchentlich überarbeitet und angepasst. In den folgenden fünf Monaten lag der Arbeitsschwerpunkt bei Entkernung und Abbruch, dabei wurden auch Maschinen, Aggregate und Installationen demontiert. Im Anschluss wurden parallel dazu mehr und mehr Erdarbeiten ausgeführt. Um den Untergrund zu stabilisieren, setzten die Abbruchprofis zusätzlich eine staubarme Bodenfräse zur Einarbeitung von bodenverbessernden Bindemitteln ein. So wurden die geforderten bodenmechanischen Werte überall erreicht. Insgesamt wurden 32 Bauwerke zurückgebaut, vier davon gesprengt.

Infotag bei Max Wild: »Schadstoffe in der Bausubstanz – der Weg zu gütegeprüften Recyclingbaustoffen«

er Infotag vermittelte einen Überblick, was es bei Abbruchvorhaben alles zu beachten gilt, hierzu zählen die Verantwortung des Bauherrn (Abfallrecht oder auch Arbeitsschutz), die fachgerechte Trennung unterschiedlicher Baumaterialien und die Vermeidung unnötiger Entsorgungskosten. Die Fachvorträge von Sandra Heibili (Projektleiterin Altlastensa-

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MAX WILD

Das Unternehmen Max Wild lud Mitte Oktober Vertreter von Ingenieurbüros, Gemeinden, Städten, Bau- und Landratsämtern zu einem Infotag mit Fachvorträgen, Vorführungen und Expertengesprächen ein. Das Unternehmen aus Berkheim bei Memmingen ist Mitglied im Verband Baustoff Recycling Bayern (siehe auch Seite 94) und stellt geprüfte, güteüberwachte und zertifizierte Recyclingmaterialien her. Demonstration der praktischen Anwendung von Recyclingbaustoffen.

nierung zum Thema »Die Notwendigkeit orientierender BausubstanzUntersuchung«), Stefan Schmidmeyer (Baustoff Recycling Bayern: »Verbandsrichtlinien zur Anwendung und Güteüberwachung von mineralischen Ersatzbaustoffen in technischen Bauwerken in Bayern und Baden-Württemberg«), Burg-

hardt Schramm (Laborleiter Geotechnik: »Einbau RC-Mix und Vorteile daraus«) und Dr. Gregor Silvers (Geschäftsfeldleiter Flächenrecycling: »Selektiver Abbruch, Ressourceneffizienz«) wie auch die Vorführungen zur praktischen Anwendung und Herstellung von Recyclingbaustoffen auf dem nahegelegenen Ge-

lände des Entsorgungs- und Verwertungszentrums Eichenberg lieferten die fachlichen Grundlagen für die anschließenden Expertengespräche. Die einzelnen Vorträge stehen auch auf www.maxwild.com/ meta/vortraege im Internet zum Download bereit. §

12/2016 – 1/2017


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MAX WILD

räumdienstes ausgehoben. Das Material wurde vor dem Wiedereinbau auf Haufwerken zur Analyse bereitgestellt. Rund 150 000 m³ Erdmasse wurde unter der Begleitung des Kampfmittelräumdienstes ausgehoben, mit der Siebanlage aufbereitet, anschließend beprobt und teilweise wieder verbaut. Drei Bombenfunde bestätigten diese Vorsichtsmaßnahmen.

Insgesamt wurden in Wetzlar auf dem Gelände eines alten Zementwerks 32 Bauwerke rückgebaut. Wiederverwertung und Entsorgung Der gesamte Bauschutt verblieb bis zur Beprobung und bei entsprechendem Ergebnis zur Verwertung auf der Baustelle. Die große Menge an Bauschutt und Aushub wurde auf Haufwerken zwischengelagert und gesiebt, dann beprobt und wieder einge-

250 kg Sprengstoff

baut bzw. entsorgt, je nach Ergebnis der Analyse. 250 000 t Beton und 400 000 t Boden (davon 100 000 t aus der Sanierung) wurden im gesamten Bauzeitraum bewegt. Ca. 150 000 t (einschließlich »ARGE Sanierung«) an Bauschutt und Aushub wurden entsorgt und konnten nicht für den Unterbau des neuen Mö-

belhauses verwendet werden. 500 000 t Material wurden recycelt (gebrochen, gesiebt und mit Bindemitteln verbessert) und auf dem gesamten Gelände von 75 000 m² als Unterbau verwendet.

Fundstücke aus dem 2. Weltkrieg Um sicherzustellen, dass keine Blindgänger oder Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg im Boden verblieben, wurde das komplette Gelände während der Aushubarbeiten sondiert und in Begleitung des Kampfmittel-

Vier Gebäude mussten gesprengt werden – ein Wärmetauscher (65 m hoch) und drei Zementsilotürme (je 80 m hoch). Ende Februar 2016 führte morgens um 5 Uhr Sprengtechniker Eduard Reisch, den mit Max Wild eine langjährige Zusammenarbeit verbindet, die Sprengung präzise aus. Von Max Wild waren für die Sprengung ca. 60 000 t Beton-RC in mehrere Fallbetten mit einer Höhe von 6 m bis 7 m aufgeschüttet worden, um sicherzustellen, dass keine nennenswerten Erschütterungen beim Einsturz der gesprengten Türme messbar würden. §

Unternehmen Das Familienunternehmen Max Wild aus Berkheim ist seit 1955 am Markt und setzt mit inzwischen 470 Mitarbeitern auf die Synergieeffekte eines breiten Leistungsspektrums: Abbruch, Flächenrecycling, Tief- und Erdbau, Horizontalbohrtechnik/Rohrleitungsbau, Kiesvertrieb/Transportdienstleistungen, Logistik, Fuhrpark-/Gerätemanagement, Systementwicklung.

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Ihr Spezialist für Anbaugeräte


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KIESEL

Ettengruber tätigte mit Kiesel Multi Carrier und mehreren Anbaugeräten entscheidende Investitionen.

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KIESEL

Wandlungsfähiges Schwergewicht überzeugt in kurzer Zeit Anfang des Jahres wurde auf einer Baustelle der Dachauer Firma Ettengruber ein KMC520-5BTV mit einer 26-m-High-Reach-Demolition- und Erdbau-Ausrüstung angeliefert. Mit einer vereinbarten Testmiete über einen Zeitraum von 24 Monaten – beginnend mit einer Baustelle in der bayerischen Landeshauptstadt – sollte dieser Kiesel Multi Carrier (KMC) seine Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Doch bereits nach Ablauf von drei Monaten hatte der KMC520-5BTV den Unternehmer Johann Ettengruber, den Juniorchef sowie die Maschinenführer voll überzeugt, sodass bereits auf der Bauma die sofortige Übernahme besiegelt wurde.

enn man Johann Ettengruber heute nach den Gründen seiner Entscheidung fragt, muss er nicht lange überlegen: »Dieses Trägergerät ist zwar 61 t schwer, aber dennoch sehr flexibel«, so der Unternehmer. Es bietet die Möglichkeit, innerhalb weniger Minuten aus einem Erdbaugerät einen Abbruchbagger

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Unternehmen Als Spezialist für Systemlösungen bietet die Kiesel-Gruppe mehr als nur Standardlösungen, sondern hat sich mit der Schwestergesellschaft Kiesel Technologie- und Entwicklungsgesellschaft (KTEG) als Hersteller von Speziallösungen für den Tiefbau und Abbruch etabliert, die über das Netzwerk der KieselGruppe vertrieben werden.

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mit einer High-Reach-Ausrüstung zu machen, bei Bedarf die Abbruchausrüstung gegen den kurzen Mono-Ausleger zu tauschen und sofort mit dem Hydraulikhammer weiter zu arbeiten. Auf den innerstädtischen Baustellen mit beengten Platzverhältnissen bringt diese Eigenschaft dem bayerischen Abbruchspezialisten heute große Vorteile. Zudem kann der Unternehmer im Bedarfsfall auch eine 34-m-Tele-HRD, einen Kranausleger oder eine 25m-DeepReach-Ausrüstung bei Kiesel anmieten.

Mehrwert spart kostbare Zeit und knappes Personal Für Ettengruber war das vollhydraulische Auslegerwechselsystem BQC (Boom Quick Connect) zunächst nicht im Fokus. Da jedoch die am Markt verfügbaren mechanischen »Schnellkupplungen« für die Hydraulikleitungen sehr kostenintensiv waren und zusätzliches Personal beim Auslegerwechsel erforderlich machten, fiel schnell die Entscheidung zugunsten des BQC. Dieser Mehrwert spart heute auf der Baustelle kostbare Zeit und vor allem knappes Personal. Zusätzlich wird eine hohe Arbeitssicherheit beim Auslegerwechsel gewährleistet, da der Wechsel vom Maschinenführer durchgeführt wird, ohne dass er seine Kabine dabei verlassen muss. Eine der Hauptanforderungen an das Gerät war ein sicherer Stand über 360 ° bei der Verwen12/2016 – 1/2017


IIIIIIIIIIIII dung eines leistungsfähigen Werkzeuges. Hier war es für Johann Ettengruber wichtiger, eine schwere Betonschere an der 26-m-HRD verwenden zu können, als den »letzten« Meter Reichweite auszureizen.

Dreiecksverhältnis entscheidet Diese Anforderung erfüllt der KMC520-5BTV mit Bravour. Durch den massiven Unterwagen, eine Eigenkonstruktion von Kiesel, werden die zulässigen 4 t Anbaugewicht in allen Lagen des 26m-Auslegers voll ausgenutzt: Der Unterwagen kann von 3,5 m Transportbreite auf 4,5 m Arbeitsbreite hydraulisch verstellt werden. Dank der inzwischen über 20-jährigem Erfahrung mit Abbruch-Longfront-Baggern im Unternehmen Ettengruber weiß der Chef genau, dass es auf das Dreiecksverhältnis zwischen der Standfläche des Unterwagens, der Auslegerlänge und das Gesamtgewicht der Grundmaschine ankommt. Hier wurde nun ein

Kompromiss zwischen Transportbreite und Standsicherheit über 360 ° nötig. Schlussendlich war das bessere Standmoment in Verbindung mit dem breiteren und schwereren Unterwagen für die Abbruchleistung wesentlich wertvoller als die Möglichkeit, eine Transportbreite von nur 3 m zu haben. Diese wären laut Jo-

hann Ettengruber zwar komfortabel, aber die Einbußen bei der dann möglichen Ausladung des Abbruchauslegers über die Seite waren deutlich erkennbar: Bei Abbrucharbeiten im innerstädtischen Bereich muss man in der Lage sein, mit dem Sortiergreifer auch mal einen schwereren Träger aus einem Gebäude zu heben.

Dies bestätigt auch der Maschinenführer, der froh ist, mit dem KMC520-5BTV ein Gerät zu fahren, das einen sehr guten Stand in Verbindung mit einer großen Reichweite auch unter schwierigen Bedingungen hat. Dies gibt ihm in jeder Situation ein gutes und sicheres Gefühl. Als ein weiterer Garant für diese Eigenschaft wurde im Unternehmen Ettengruber das spezielle TRITEC-System erkannt. Dieses wird je nach Bedarf entweder automatisch oder auch manuell gesteuert, erhöht die Hubkraft des Baggers um bis zu 50 % und hat mit den 4 t Anbaugewicht auch bei großer Ausladung keine Probleme. Im Unternehmen Ettengruber ist man sich sicher, dass auch die erste Baustelle, auf der die 34-m-Tele-HRD zum Einsatz kommen wird, nicht mehr lange auf sich warten lässt und so wieder ein Stück Mehrwert aus der getätigten »Investition in die Zukunft« gewonnen werden kann. §

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LIEBHERR FRANCE (2)

Der kompakte Liebherr-Raupenbagger R 918 ist mit seinen Transportmaßen ideal für innerstädtische Einsätze geeignet.

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LIEBHERR

Dritter Liebherr-Raupenbagger für Abbruchspezialisten Das französische Abbruchunternehmen ECD (Etude Conseil Démolition) hat kürzlich in einen neuen Liebherr-Raupenbagger R 918 – speziell für Abbrucharbeiten – investiert. Neben einem R 924 und einem R 944 C hat das Unternehmen mit dem R 918 nun den dritten Liebherr-Raupenbagger im Einsatz. Die kompakten Transportmaße sorgen für Flexibilität und erhöhen die Produktivität auf städtischen Baustellen. ie Firma ECD ist vorwiegend im Pariser Stadtgebiet tätig und benötigt eine kompakte und leicht zu transportierende Maschine für Abbrucharbeiten auf innerstädtischen Baustellen. Mit einer Breite von nur 2,5 m ist der Liebherr-Raupenbagger R 918 das richtige Gerät, das ohne Sondertransport zu einem anderen Einsatzort befördert werden kann. Ein großer Vorteil für ein Unternehmen, das auf mehreren Baustellen gleichzeitig arbeitet. ECD setzt mit dem R 918 erneut auf das Know-how von Liebherr und verstärkt seinen Fuhrpark mit einer dritten Maschine von Liebherr.

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Individuell konfektioniert Der R 918 stammt aus der Standard-Modellreihe und wurde von Liebherr-France nach den Wünschen des Kunden konfiguriert. »Liebherr hat uns wirklich gut zugehört und den Bagger an unsere spezifischen Anforderungen angepasst«, erzählt Etienne Dadou, Präsident des Abbruchunternehmens. Bis ins letzte Detail hat das Unternehmen den

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R 918 auf die besonderen Anforderungen im Abbruch abgestimmt. Die Möglichkeit, den Bagger mit einem geraden Ausleger auszustatten, konnte Liebherr als einziger Hersteller umsetzen. Durch diese Lösung konnte 1,3 m an Höhe gewonnen werden – das entspricht etwa einer halben Etage. Der R 918 mit einem Einsatzgewicht von ca. 21 t ist mit einem Liebherr-Dieselmotor mit einer Leistung von 95 kW/129 PS ausgestattet und erfüllt die Abgasnorm der Stufe IIIB. Er verfügt über einen geraden Monoblockausleger von 5,45 m und einen Stiel von 2,7 m, ein NLC-Fahrwerk mit 2 000 mm Spurbreite, B60-Ketten mit 3-Steg-Bodenplatten von 500 mm und ein schweres Ballastgewicht (2,5 t) für eine besonders hohe Standsicherheit. Für Arbeiten in staubiger Umgebung ist ein Besprühsystem und ein Luftvorfilter mit Staubaustragung vorhanden. Zudem ist der Bagger mit einem umkehrbaren Lüfterantrieb und einem Staubschutzgitter am Kühler ausgestattet.

Um die Lebensdauer der Komponenten zu erhöhen, ist der Raupenbagger auch mit Schutzvorrichtungen ausgestattet. Hierzu zählen verschiedene Protektoren am Oberwagen, ein schwenkbares Schutzgitter, Vorrichtungen zum Schutz des Stiels und der Kolbenstangen sowie eine Verstärkung am Fahrwerk. Weitere Ausrüstungen, wie etwa

das FOPS-Schutzgitter, der ROPSKabinenaufbau sowie eine gepanzerte Front- und Dachscheibe gewährleisten die Sicherheit des Fahrers. Die Rückraumüberwachung und die Seitenkamera sorgen für zusätzliche Sicherheit. Sie bieten dem Fahrer eine optimale Sicht auf den Arbeitsbereich und den Überblick über das Umfeld der Maschine. §

Der Liebherr-Raupenbagger R 918 wurde speziell für Abbrucharbeiten konfiguriert und ist mit verschiedenen Schutzvorrichtungen ausgestattet. 12/2016 – 1/2017


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L HAMMERGLASS

Nie mehr Frontschutzgitter Um Maschinenführer gegen umherfliegende Gegenstände zu schützen, verfügen viele Maschinen über Gitter. Dieses hilft zwar gegen große Gegenstände, das Risiko einer Zersplitterung der Scheibe durch das Eindringen kleiner Gegenstände zwischen den Gitterstäben besteht aber dennoch. Abgesehen davon, dass das Waschen der Scheiben durch das Gitter erschwert wird, empfinden viele Fahrer die Arbeit mit einem Gitter im Sichtfeld als störend. Leicht fokussiert das Auge wechselweise das Gitter und den eigentlichen Gegenstand mit dem man gerade arbeitet. Fahrer berichten von Schwindel und Kopfschmerzen und viele müssen Pausen einlegen, um mit Maschinen arbeiten zu können, deren Kabinen vergittert sind. Das schwedische Unternehmen Hammerglass hat Glaslösungen entwickelt, die dieses Gitter überflüssig machen. prüft und zertifiziert – eine 8-mmScheibe aus Hammerglass verfügt demnach über eine größere Widerstandskraft gegen scharfe Stöße als eine laminierte Scheibe mit einer Stärke von 27 mm.

schine. In Schweden werden nach Anbieterangaben immer mehr Maschinen mit kompletten Hammerglass-Lösungen in der höchsten Schutzklasse 3 bestellt. Diese Schutzklasse beinhaltet einen sprenggeprüften RABS-Rahmen mit 12-mm-Hammerglass statt der Frontscheibe, die übrigen Scheiben der Kabine wurden durch 12-mm-Hammerglass ersetzt.

In Deutschland werden bei bestimmten Munitionsräumarbeiten Anforderungen an Scheiben gestellt, die laut Standard EN1063 BR6NS geprüft wurden. Eine solche Scheibe widersteht dem Schlag einer Explosion, die Scheibe kann aber dennoch beschädigt werden, wenn sie während der normalen Arbeit von Steinen getroffen wird – sogenannte Sternbrüche (spinnennetzartige Risse) entstehen im Sichtfeld des Fahrers. Hier sei der Trend zu erkennen, so Hammerglass, dass Unternehmen dazu übergingen, RABS in der Frontscheibe und 12-mm-Hammerglass in den Seitenfenstern zu verwenden, weil der Aufprall eines Steins auf einer Hammerglass-Scheibe kaum Beschädigungen hinterlasse. Hammerglass-Produkte führen nach Herstellerangaben beispielsweise Kiesel und Zeppelin ab Lager. Deren Vertragswerkstätten sind für den Einbau der Hammerglass§ Lösungen geschult.

HAMMERGLASS

RABS-Standard

ie Hammerglass-Scheiben werden als 300 mal stärker, verglichen mit üblichem Glas, bei lediglich 50 % des normalen Glasgewichts beschrieben. Das hochklassige Polykarbonat erhält durch eine spezielle Oberflächenbehandlung zudem einen UV-Schutz und eine Abnutzungsbeständigkeit. Hammerglass hat zwei Grundprodukte entwickelt: Die Basislösung besteht aus 8 mm oder 12 mm dicken Scheiben aus Hammerglass, die die Originalscheiben ersetzen. Hammerglass-Varianten sind für die meisten Maschinen der Materialhandhabung sowie Lader und Bagger erhältlich und werden wie die Originalscheiben montiert. Die Basislösung wurde ge-

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Hammerglass hat aber auch Stahlrahmen und Befestigungssysteme entwickelt, um die Anforderungen des neuen RABS-Standards erfüllen zu können. In Fahrernähe befindet sich hier eine Scheibe aus 12-mm-Hammerglass, die in einen 5-mmStahlrahmen geschraubt ist. Die schwedische RABS-Zertifizierung besteht aus vier Prüfungen und u. a. der Einwirkung von Druckwellen durch eine Explosion von 3 kg TNT in 3 m Entfernung (das bauMAGAZIN berichtete bereits in Heft 6/2016, Seite 38). Damit diese Scheibe nicht von Steinsplittern beschädigt wird, befindet sich eine weitere 4-mm-Hammerglass-Scheibe vor der RABS-Scheibe. Die dünnere Scheibe ist ein Verschleißprodukt und sollte ausgetauscht werden, wenn sie zu viele Schäden erlitten hat. Die Schutzscheibe hält laut Berechnung vier bis 24 Monate je nach Arbeitsverhältnissen der Ma-

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Vier Fenster für einen Banktresor Früher stapelten sich die Gold-Barren bis zur Decke, wurde das Papiergeld palettenweise transportiert. Dementsprechend dimensioniert sind Wände und Decken des doppelstöckigen Tresorraums der früheren Landeszentralbank-Außenstelle im schwäbischen Aalen. Und dementsprechend diffizil ist es, beim Umbau des Bürokomplexes vier Fenster in diese insgesamt knapp 2 m starken Tresorwände zu sägen. Was Jan Eckert aber nicht abschreckt: »Uns holt man immer dann, wenn es richtig schwierig ist, wenn keiner die Arbeit machen will oder kann«, sagt der Betonbohr- und Sägespezialist aus dem fränkischen Simmelsdorf bei Lauf. Zum Einsatz kommen dabei auch die Wandsägen WS 482 HF und WS 220 sowie der neue Power-Pack PP 490 von Husqvarna Construction Products und Diagrip2-Sägeblätter vom Typ 1405 und 1410 mit einem Durchmesser von 600 mm bis 2000 mm – und zwar in einer ziemlichen Anzahl. s sind ganz besondere Herausforderungen, die Jan Eckert und seine Mitarbeiter auf dieser Baustelle bewältigen müssen. Das 1998 für 36 Mio. DM neu gebaute Gebäude mit einer Nutzfläche von rund 4 000 m² und den zwei insgesamt 285 m² großen Tresorräumen diente der Landeszentralbank (LZB) unter anderem dafür, im Zuge der Euro-Einführung Banken im Umkreis von rund 200 km mit Bargeld zu versorgen. Nach der Schließung der LZB-Filiale und der Nutzung

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durch verschiedene Unternehmen wird im kommenden Jahr die Bundespolizei das Gebäude beziehen. Und diese benötigt in den beiden Tresorräumen – der eine im Erdgeschoss, der anderen im ersten Stock – Tageslicht. Weshalb Jan Eckert für vier Fenster vier Öffnungen schaffen muss: zweimal in einer Breite von 7 m und einer Höhe von 3 m, zweimal in einer Breite von 4 m und einer Höhe von 3 m. Und das ist alles andere als einfach. Denn da ist zum einen der mehrwandige Aufbau der Tre-

sorwände mit einer Stärke von insgesamt knapp 2 m, inklusive einer rund 50 cm breiten Luftschleuse. Die innere Tresorwand aus Hochleistungsbeton ist etwa 1 m dick und weist zudem einige Spezifikationen auf, die schon den einen oder anderen Kollegen Eckerts haben verzweifeln lassen. So besteht die innere Schicht dieser Wand aus einer Kombination von Werkstoffen wie Glas, Keramik und Stahlfasern, die als Verbund mit beigemischten Stahlkugeln (Durchmesser 3 mm bis 5 mm) ein

o 10. UND 11. MÄRZ 2017 – Der jährlich wachsende Zuspruch zu Europas größter Fachtagung mache für 2017, so der Deutsche Abbruchverband (DA), einen Wechsel des Tagungshotels und auch der Location für den Dialogabend erforderlich. Entsprechend findet die 23. Fachtagung Abbruch im Berliner Hotel »Maritim« an der Stauffenbergstraße statt. Der Dialogabend im Anschluss an die Fachtagung wird erstmalig in der denkmalgeschützten »Station Berlin« stattfinden. ür 2017 konnte der Abbruchverband bereits 16 hochkarätige Fachreferenten gewinnen, die Vorträge über aktuelle und Themen rund um den Abbruch halten werden. Praxisorientierte Informationen über wichtige rechtliche Neuerungen und interessante Baustellenberichte runden das Fachprogramm ab. So wird u. a. über das »Abwracken der Concordia im Hafen Genuas« informiert, genauso wie über »Die neue Gewerbeabfallverordnung – was Abbruchunternehmer und Recycler jetzt wissen müssen« aufgeklärt. Weitere Vorträge wie »Rückbau und Recycling von Wärmedämm-Verbundsystemen« oder »Die Kom-

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plexität der Abfälle bei Schadstoffsanierung« tragen zum Themenmix ebenso bei wie diverse Baustellenberichte, wie Deutschlands größter Brückenabbruch oder auch Praxisbeispiele des Fachausschusses Sprengtechnik. Tagungsbegleitend findet eine Fachausstellung statt, für die bis Mitte November bereits über die Hälfte der zur Verfügung stehenden Ausstellungsfläche an fachbezogene Aussteller vermietet war. Der sich an die Fachtagung direkt anschließende Dialogabend bietet traditionell Gelegenheit, um bestehende Kontakte zu festigen und neue zu knüpfen. Das neue und indus-

HEINZ E. STUDT / DEUTSCHER ABBRUCHVERBAND

»23. Fachtagung Abbruch« wechselt 2017 den Berliner Tagungsort

2016 waren über 800 Teilnehmer und exakt 100 Aussteller zu Europas größtem Branchenereignis für Abbruch und Rückbau gekommen.

trielle Ambiente der »Station Berlin« soll vor allem genügend Platz für alle Teilnehmer sichern. Am zweiten Veranstaltungstag haben die Teilnehmer die Möglichkeit an einer Stadtrundfahrt durch Berlin teilzunehmen. Weitere Informationen auch im Internet unter www.fachtagung–abbruch.de. §

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Das neu konstruierte 800er-Blatt mit spezieller Segmentrezeptur und veränderter Geometrie bestand den Härtetest im LZB-Tresorraum mit Bravour.

Produktspezialist als Schnittstelle zwischen Hersteller und Kunde

Durchbohren unmöglich macht. Außerdem sorgen ein U-Profilträgersystem sowie im Abstand von 10 cm angebrachte Stahlklammern nicht unbedingt für eine Arbeitserleichterung.

»Besondere Geometrie und außergewöhnliche Schneidleistung«

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»Eine Wandsäge ist die einzige Maschine, mit der man diese Tresorwände halbwegs vernünftig bearbeiten kann«, sagt Eckert, der dafür Diagrip2-Diamanttrennscheiben von Husqvarna benutzt. »Das funktioniert hier nur mit der W 1405 oder W 1410, die eine besondere Geometrie haben und eine außergewöhnliche Schneidleistung auf-

weisen.« Weil aber auch eine Diagrip2-Diamanttrennscheibe immer noch verbessert werden kann, nutzte Husqvarna diese Tresor-Baustelle dafür, um mit der vom neuen Power-Pack PP 490 angetriebenen Hochfrequenz-Wandsäge WS 482 HF ein neu konstruiertes 800er-Blatt auf Herz und Nieren zu testen. »Wir haben in enger Abstimmung mit der Zentrale in Schweden eine spezielle Rezeptur für die Segmente entwickelt und zudem die Geometrie verändert«, so Lukas Rettenbacher, Husqvarna-Produktspezialist für Diamantwerkzeuge und als solcher für die Märkte Deutschland und Österreich zuständig. »Ziel ist es,

Husqvarna-Produktspezialist Lukas Rettenbacher (li.) und Betonbohr- und Sägespezialist Jan Eckert beim Einrichten der Hochfrequenz-Wandsäge WS 482 HF im Tresorraum der früheren Landeszentralbank-Filiale in Aalen. 12/2016 – 1/2017

die Standfestigkeit des Werkzeugs vor allem beim Einsatz im extrem harten Beton zu erhöhen, dabei aber nicht an Geschwindigkeit zu verlieren.«

Der Test im Tresor verlief jedenfalls positiv. »Die Standzeit konnte ungefähr um den Faktor drei und damit wesentlich verbessert werden«, sagt Lukas Rettenbacher, der zusammen mit seinen Husqvarna-Kollegen Cristian Kraft (Marketing), Stefan Seehofer (Gebietsverkaufsleiter) und Thomas Kraus (Servicetechniker) die Test-Vorführung im Tresorraum vorbereitet hatte. »Bei uns ist der Produktspezialist die Schnittstelle zwischen Hersteller und Kunde«, betont Cristian Kraft. »Wenn unsere Fachleute auf einer solchen Baustelle wie dieser hier in Aalen Erfahrungen sammeln und die Werte an die zentrale Entwicklungsabteilung

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IIIIIIIIIIIII weitergeben, kommt das schlussendlich natürlich allen unseren Kunden zugute.« Zu denen gehört auch Jan Eckert, der von Husqvarna die »kleine« Wandsäge WS 220, die Ringsäge K 6500 Chain und den Trennschleifer K 6500 nutzt, sowie nahezu ausschließlich mit Husqvarna-Diamanttrennscheiben arbeitet. »Oberste Priorität hat für mich die Geschwindigkeit«, sagt der 35-Jährige, »die Maschinen und die Werkzeuge

müssen einfach laufen. Denn wir arbeiten grundsätzlich extrem schnell und sind auch deshalb so erfolgreich«. Weshalb für ihn der neue PP 490 Power Pack »durchaus ein Thema ist« – auch weil dieses mit einer kabellosen Fernsteuerung ausgestattete Aggregat mit 20 kW eine ziemlich hohe Leistung bietet und mehrere Geräte, wie Trennschleifer oder Bohrmotor, betreiben kann. »Modularität und Flexibilität sind immer ein Vorteil.« §

Extrem schwer zu sägen: Die etwa 1 m starke innere Tresorwand aus Hochleistungsbeton, dessen innere Schicht aus einer Kombination von Werkstoffen wie Glas, Keramik und Stahlfasern besteht, die als Verbund mit beigemischten Stahlkugeln (Durchmesser 3 mm bis 5 mm) ein Durchbohren unmöglich macht.

Entsorgungsengpass auch bei Bodenaushub, Bau- und Abbruchabfällen – Baustoff Recycling Bayern startet Informationsportal im Internet o BAUSTOFF RECYCLING BAYERN – Die Entsorgung von Bau- und Abbruchabfällen und Bodenmaterial wird für öffentliche, gewerbliche und private Bauherren zunehmend schwieriger und kostenintensiver. Die gesetzlichen Anforderungen steigen. Die verfügbaren Verfüll- und Deponiekapazitäten schwinden. Viele Auftraggeber klagen über eklatante Entsorgungsengpässe bei Bodenaushub, Bauschutt und anderen Bau- und Abbruchabfällen. Aber es gibt Alternativen… urch den verstärkten Einsatz von geprüften, güteüberwachten und zertifizierten Recyclingbaustoffen kann der Entsorgungsmarkt spürbar entlastet werden. Zertifizierte Recyclingbaustoffe sind vielfältig einsetzbar und erfüllen die einschlägig bekannten bau- und umwelttechnischen Anforderungen der Bauwirtschaft. Aktuelle Beispiele wie der Einsatz von 240 000 t Frost-

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schutz- und Unterbaumaterial an der A 9 (Rastplatz Fürholzen) oder Baumaßnahmen an der A 6 zwischen den Autobahnkreuzen NürnbergSüd und Nürnberg-Ost gelten als Beleg. »Mineralische Abfälle«, »Baustoffrecycling« und »Einsatzmöglichkeiten« Recyclingbaustoffe sind umweltfreundlich und wirtschaftlich. Doch wie mit Recyclingbaustoffen richtig umgehen? Welche Anforderungen müssen beachtet werden? Fragen, denen sich Bauherren, Planer, Architekten und Bauunternehmen künftig vermehrt stellen müssen. Baustoff Recycling Bayern hat deshalb seine Internetseite zu einem Informationsportal umgestaltet. Unter dem Punkt »Mineralische Abfälle« können sich Bauherren, Bauunternehmen, Abbruch- und Erdbauunternehmen über die verschiedenen Arten von mineralischen Bauabfällen, ihre Herkunft und deren Wege hin zu einer schadlosen und ordnungsgemäßen Entsorgung informieren. Der Menüpunkt »Baustoffrecycling« zeigt

die Rolle der Recyclingbetriebe bei der Erreichung der Ziele der Abfallbewirtschaftung und die einzelnen Schritte ordnungsgemäßen Recyclings auf. Unter »Einsatzmöglichkeiten« finden sich anhand von vielen Beispielen Hinweise auf die vielfältigen Einsatzgebiete von RC-Baustoffen. Durch die Aufspaltung in Anwendungsgebiete finden sich zudem alle Informationen über die jeweils zu beachtenden Regelwerke und spezielle Recyclingprodukte. Durch die »Gütesicherung« (=Qualitätssicherung und Zertifizierung) wird der Einsatz von Recyclingbaustoffen einfach für den Anwender. Nach den Richtlinien des Baustoff Recycling Bayern zertifizierte Recyclingbaustoffe gewährleisten die bau- und umwelttechnische Konformität mit den Anforderungen der einschlägigen Regelwerke. Alle Mitgliedsunternehmen, die zertifizierte Recyclingbaustoffe in Bayern anbieten können, finden sich unter http://www.baustoffrecyclingbayern.de/node/440. §

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DARDA

Michael Wagner und seine »Susi« – ein bereits 13 Jahre alter Abbruchroboter Brokk 90.

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DARDA

Ein beeindruckendes »Gespann« im Warenhaus-Rückbau Michael Wagner und seine Susi sind ein beeindruckendes »Gespann«. »Susi« ist weder die Frau, noch der Hund des Inhabers der Firma Abbruchtechnik Wagner aus Rickenbach im Schwarzwald, sondern sein Abbruchroboter Brokk 90. Dieser hat bereits 13 Jahre und beachtliche 7000 Betriebsstunden auf dem Buckel. »Die Brokk-Abbruchroboter sind absolut einzigartige und zuverlässige Begleiter im heutigen Abbruchalltag und für mich und mein Geschäft nicht mehr wegzudenken. Ihre Leistung ist enorm und übertrifft immer wieder die Erwartungen«, berichtet der Abbruchspezialist. ktuell sind die beiden am Umbauprojekt »Karstadt« in der Königsstraße in Stuttgart beteiligt. Das Warenhaus wird zu einem Geschäftshaus mit mehreren Einzelhandelsshops sowie Büros umgebaut. Die Substanz des Gebäudes ist noch intakt, daher wird auf einen Komplettabriss verzichtet. Im Inneren wird systematisch entkernt und gemäß den heutigen Anforderungen der Kundschaft umstrukturiert, sodass das Haus ab Herbst 2017 ein neues Einkaufserlebnis mit einzigartigem Wohlfühlcharakter bringen soll.

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Brokk 60 Den Zuschlag für die kompletten Abbrucharbeiten hat die Lauffener Firma MH Härle Abbruch De12/2016 – 1/2017

montage bekommen. Härle gilt als zuverlässiger Partner und Experte, wenn es um den selektiven Rückbau, aber auch Schadstoffsanierungen und große Abbrüche geht. Als neuestes Mitglied im Maschinenpark konnte MH Härle vor nicht allzu langer Zeit den weltweit kleinsten unter den ferngesteuerten Abbruchrobotern, den Brokk 60 einreihen. Dieser lässt sich überall dort einsetzen, wo größere Maschinen aufgrund zu geringer Flächen oder Deckentraglasten scheitern. Er gilt nach Anbieterangaben als im Ergebnis bis zu sieben bis acht Mal effizienter als die Arbeit mit Handwerkzeugen. Somit tut Michael Härle auch gleichzeitig seinen Mitarbeitern was Gutes.


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Brokk 180 und Brokk 160 Da bei diesem Projekt insgesamt 3 500 m³ Beton abgetragen und entsorgt werden müssen, hat MH Härle Abbruch und Demontage neben Michael Wagner auch den Betonbohr- und -sägespezialisten Storz aus Sindelfingen mit seinem Brokk 180 und dem neuen Brokk 160 in der Königsstraße angestellt. Der erfahrene Geschäftsführer Gerhard Storz schreibt sich Qualität und Flexibilität auf die Fahnen. Vertrauen und eine perfekte Ausführung seiner Leistungen verstehen sich für ihn von selbst. Nicht zuletzt deshalb, weil er auf modernes Equipment wie die Brokk-Abbruchroboter vertrauen kann. Die schwedischen BrokkAbbruchroboter werden in

Deutschland und Österreich von Darda in Blumberg (Schwarzwald) vertrieben. Darda wiederum liefert als Hersteller von Betonzangen, Stahlschneidern, Tankschneidern oder Multi Cuttern die passenden Anbaugeräte »Made in Germany« als Ergänzung zu den Brokk-Maschinen. Was alle drei beteiligten Firmen neben den zuverlässigen Produkten an Darda außerdem schätzen, sind die Betreuung und das qualifizierte Fachpersonal. »Die kennen den Markt und dessen Anforderungen und haben einfach Ahnung, in dem was sie tun«, so Michael Wagner. »Susi und ich bekommen hier erstklassigen Service und die ›Pflege‹, die wir brauchen.« §

Seniorchef Berndt Zeigner (re.) und Juniorchef Sascha Zeigner, zuständig für den Bereich Abbruchwerke, präsentieren auf dem eigenen Firmengelände ihren kürzlich aufgestockten Mietpark für Abbruchtechnik.

ZEIGNER ZHD

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Das ehemalige Karstadt-Warenhaus in Stuttgart wird zu einem Geschäftshaus mit mehreren Einzelhandelsshops sowie Büros umgebaut.

ZEIGNER ZHD

Mietpark macht Abbruch-Power für jedermann möglich Die verstärkte Nachfrage nach Abbruchwerkzeugen im Mietpark war Anlass für das Unternehmen Zeigner ZHD, seit einem Vierteljahrhundert bereits bekannt als Spezialist für den Bereich Bohr- und Abbruchtechnik, den eigenen Mietpark für Abbruch-Anbaugeräte aufzustocken. ls Vertriebspartner für Abbruchwerkzeuge vertreten Seniorchef Berndt Zeigner und Juniorchef Sascha Zeigner die

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Hersteller FRD Furukawa Rock Drill Germany mit Hydraulikhämmern und Abbruchwerkzeugen und Rotar International mit

Abbruch- und Recyclingwerkzeugen. Bastian Zeigner ist als Händler-Experte zuständig für den Bohrbereich mit dem ExklusivVertrieb für Furukawa-RockDrill-Bohrsysteme – mit Service und Wartung – in Deutschland. Der inhabergeführte Familienbetrieb mit Sitz im hessischen

Hünstetten (nördlich von Wiesbaden) bietet als Spezialist für den Bereich Bohr- und Abbruchtechnik bei Neuanschaffung, Aufbereitung oder im Mietpark weit über die Region Rhein-Main seine Servicequalität und Kundenbetreuung unter dem Leitmotiv »Qualität und Präzision mit Tradition« an. § 12/2016 – 1/2017


DMS

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Praxistest 1 – im Abbruch beim Rückbau einer Brauerei-Lagerhalle in Thüringen.

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Praxistest 2 – in der Abfallwirtschaft Ostwestfalens.

DMS TECHNOLOGIE

Harte Praxistests vor der Serienproduktion Nach dem Start mit Greifern für Bagger bis zu 9 t, hat DMS Technologie sein Sortiment erweitert und weitere Greifergrößen bis zu einem Baggerdienstgewicht von 22 t entwickelt. Mit der Zielsetzung, Baumaschinen effizienter einzusetzen, will DMS auch hier mit Vorteilen wie durchdachte Bauweise, keine Schläuche unterhalb des Drehmotors, spezieller Zylinderantrieb und 100 % geschützte Kolbenstange punkten. Die Serienproduktion ist für das Jahr 2017 geplant, derzeit laufen Testeinsätze in diversen Bereichen der Branche. ehr feinfühlige Ansteuerung des Greifers AG18070. Kompakte und schlanke Bauform. Sensible Bauteile entfallen«, lautete die Rückmeldung eines Baggerfahrers, der einen der Testgreifer von DMS Technologie bei den Abbrucharbeiten einer Brauerei-Lagerhalle in Thüringen einsetzte. Das genaue Sortieren der verschiedenen Baustoffe im rauen Abbruchalltag war die gestellten Anforderung beim Rückbau der Lagerhalle. »Keine

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Schläuche im Arbeitsbereich, die kaputt gehen können! Gute Schalenformen, mit der der Abfall gut gegriffen werden kann! Der ganze Betriebshof ist vom Bagger/ Greifer abhängig«, gab der Baggerfahrer eines Testgreifers der

Abfallwirtschaft in Ostwestfalen als Rückmeldung. Die Anforderung bei diesem Einsatzzweck war die hohe Einsatzzeit mit dem Greifer. Der Bagger, ein Liebherr 904 Umschlag, ist das Herzstück der Anlage und arbeitet

fast ausschließlich mit dem neuen DMS-Testgreifer. Das Greiferkonzept mit seiner hohen Praxisorientierung konnte auch hier einen Beitrag dazu leisten, die vorhandene Baumaschine noch effizienter einzusetzen. §


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ARDEN EQUIPMENT

Einsatzbewährung für das Hochdruck-Sprühsystem

ccamat testete nun eine Universalschere des Typs CU031 mit ca. 3 t inklusive Anbauplatte in Verbindung mit Arden-Jet. Trägergerät war ein Liebherr 946, mit dem eine alte Universitätskantine im westfranzösischen Nantes abgebrochen wurde. Da sich die Verrohrung für das Wasser an der Baggerrückseite befindet und das Wasser im Abbruchgerät durch eine speziell ausgelegte Drehdurch-

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führung verläuft, bestand während des Einsatzes keine Gefahr, dass Wasserleitungen reißen könnten. Der Wassernebel entsteht sehr dicht an den Kiefern des Abbruchgeräts, entsprechend konnte die Abbruchschere besonders präzise eingesetzt werden. Der Baggerführer in Nantes hatte selbst mit der genutzten Longfront eine hervorragende Sicht, da der Wassernebel die Ab-

ARDEN

In diesem Jahr hat Arden Equipment ein Hochdruck-Wassersprühsystem werkseitig in eine Abbruchschere integriert, um die Staubentwicklung während der Abbrucharbeiten bestmöglich zu vermeiden (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 8/2016, Seite 70). Die Sprühdüsen des Arden-Jet sind unterhalb der Rotation des Abbruchgerätes montiert, sodass der Baggerführer jederzeit eine präzise Sicht auf die Arbeiten hat, weil der Wassernebel dank der Nähe zur Abbruchstelle geringer gehalten werden kann als bei anderen Staubreduzierungslösungen. Das französische Abbruchunternehmen Occamat hat den Arden-Jet kürzlich im Einsatz getestet. Das Unternehmen hatte bereits Bagger mit Sprühreinrichtungen am Schnellwechsler genutzt, die Baggerführer waren mit der bisherigen Lösung aber nicht zufrieden.

Arden Equipment will das Arden-Jet-System im Laufe des Jahres 2017 für viele weitere seiner Produkte anbieten. bruchschere nicht verdeckt. Als zusätzlicher Vorteil gilt, dass die Rotation des Abbruchgerätes

nicht ständig feucht ist und deshalb auch weniger häufig geschmiert werden muss. §

Verbände der Bau-, Abbruch- und Recyclingbranche veröffentlichen Rechtsgutachten zu ganzheitlichem Regelwerk für Bau- und Abbruchabfälle o ZDB, HDB, DA UND BGRB – Seit langem wächst das Bedürfnis in der Bau,Abbruch- und Recyclingindustrie nach klaren und verbindlichen Regelungen für etliche umstrittene Rechtsfragen. Rechtssicherheit ist für die Akteure dieser Branchen dringend erforderlich. m Bausektor kommt eine Vielzahl unterschiedlicher Vorschriften zur Anwendung, die häufig lediglich auf privatrechtlichen technischen Regelwerken (wie VDI-Richtlinien, DIN-Normen) oder Leitfäden der diversen Vollzugsebenen basieren. Auf Bundesebene gibt es lediglich punktuelle Maßnahmen, wie etwa die Novelle der Gewerbeabfallverordnung oder Entwürfe für eine Mantelverordnung. Was fehlt, ist eine einheitliche, harmonisierte Regelsetzung für den Bausektor, die gleichzeitig langjährig umstrittene

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Fragen, wie zum Beispiel die Verantwortlichkeit des Auftraggebers als Abfallerzeuger oder abfallrechtliche Vorerkundungspflichten in der Planungsphase klärt. Rechtsgutachten zur Vereinheitlichung der Regelwerke Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB), der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB), der Deutsche Abbruchverband (DA) und die Bundesgütegemeinschaft Recycling-Baustoffe (BGRB) haben rechtsgutachterlich durch die auf das Umwelt- und Abfallrecht spezialisierte Anwaltskanzlei Kopp-Assenmacher & Nusser Rechtsanwälte in Berlin klären lassen, ob und inwiefern die Notwendigkeit besteht, die zersplitterte Regelsetzung im Bereich der Bauund Abbruchwirtschaft in einem einheitlichen Regelwerk zu harmonisieren.

Das Rechtsgutachten mit dem Titel »Rechtliche Prüfung der Möglichkeit der Schaffung eines einheitlichen Regelwerkes, das die Gesamtheit der Bau- und Abbruchabfälle von der Planung des Vorhabens über den Anfall bis hin zur Entsorgung abschließend regelt« (kurz: »Rechtsgutachten zur Vereinheitlichung der Regelwerke in Bezug auf Bau- und Abbruchabfälle«) zeigt auf, dass es auch vor dem Hintergrund der europäischen Zielsetzung für eine Ressourcenschutzund Recyclinggesellschaft dringend eines einheitlichen Regelwerkes für die abfallrechtlichen Pflichten im Bereich des Bausektors bedarf. Das Rechtsgutachten wurde dem Bundesumwelt- und dem Bundeswirtschaftsministerium sowie dem Umweltbundesamt vorgelegt. Die Verbände setzen sich weiterhin für die Schaffung eines entsprechenden einheitlichen Regelwerkes ein. §

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ATLAS COPCO MCT

Benzinbetriebener Aufbrechhammer setzt auf elektronische Einspritzung

Cobra PROi.

Atlas Copco hat mit dem Cobra PROi einen benzinbetriebenen Aufbrechhammer mit elektronischer Kraftstoffeinspritzung im Programm. Dank dieser Technologie punktet der Hammer mit nach Anbieterangaben bis zu 10 % mehr Leistung bei allen Arbeitsgeschwindigkeiten. Die optimierte Verbrennung soll zudem den Kraftstoffverbrauch gleichzeitig um bis zu 10 % senken. Der Hammer lässt sich in nahezu jedem Klima und jeder Höhe starten und erfordert weniger Routinewartung.

uf den ersten Blick unterscheidet sich der neue Cobra PROi nicht von den anderen benzinbetriebenen Hämmern der Cobra-Reihe. Einzig der Auslöser mit Zündunterbrecher ist vom linken zum rechten Griff gewandert und der Zündunterbrecher hat jetzt die Form eines Knopfs. Durch die Kraftstoffeinspritzung wurde zudem der Choke überflüssig. Die Motorsteuerung wird nach Betätigen des Seilzugstarters während der ersten Umdrehungen aktiviert.

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Einspritzsystem für hohe Laufruhe Die integrierte mechanische Kraftstoffpumpe nutzt ein System, das ohne elektrische Unterstützung für konstanten Druck

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Prost 1 Wei h nacht en

am Regler sorgt. Dank spezieller Injektoren kommt das Niederdruck-Einspritzsystem – im Gegensatz zu anderen Einspritzanlagen mit 3 bar – mit lediglich 0,2 bar aus. Dieser Ansatz hilft Druckschwankungen und Lücken im Kraftstoffstrom zu minimieren und unterstützt eine hohe Laufruhe.

Geringe Vibrationen Die Hand-Arm-Vibrationen auf drei Achsen liegen unter 4 m/s². Mit nur 24 kg Gewicht lässt sich der Hammer ohne weiteres tragen und passt problemlos in den Kofferraum eines Pkw. Die Cobra PROi lässt sich unter allen Bedingungen einfach starten. Auch was den Wartungsbedarf angeht, will sich der Cobra PROi vorbildlich geben: Neben den geringen Wartungsanforderungen unterstützt der großvolumige Luftfilter eine längere Lebensdauer, zudem ist er für Servicearbeiten leicht zugänglich. §

MATTIAS JOHANSSON/MADDOC PHOTOGRAPHY

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L MB CRUSHER

Verschleißfeste Sortiergreifer er Arbeitsdruck des MBG900 für das Öffnen und Schließen kann im Bereich von 200 bar bis 400 bar eingestellt werden (bei einem Ölfluss von 30 l/min); für die Drehung werden 120 bar benötigt (bei einem Ölfluss von 8 bis 20 l/min). Der Aktionsradius des verschleißfesten (Hardox) MB-G900 lässt sich bis zu einer kontinuierlichen 360-°Rotationsbewegung erweitern. In Sachen Wartung punktet der MB-G900 mit leicht erreichbaren Schmierpunkten. MB bietet zudem eine optionale 24-Monate-Garantie für den MB-G900 an.

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Modellreihe besteht aus vier Varianten Neben dem MB-G900 bietet MB drei weitere Sortiergreifer mit vergleichbarer verschleißfester Ausstattung an: Das kleinste Modell MB-G600 wurde für Minibagger und Baggerlader bis 12 t entwickelt und hat eine Kapazität bei geschlossenen Greifer-

MB DEUTSCHLAND

Für innerstädtische Abbrucharbeiten bietet das italienische Unternehmen MB Crusher den Anbausortiergreifer Typ MB-G900 an. Der ohne Anbauplatte 780 kg schwere Greifer des Anbieters aus Fara Vicentino wurde für Bagger von 12 t bis 18 t konzipiert und punktet mit einem Volumen von 0,43 m3 im geschlossenen Zustand der Greiferschalen.

schalen von 0,29 m³. Das Modell MB-G1200 erreicht eine vergleichbare Kapazität von 0,71 m³ und ist für Bagger von 18 t bis 25 t geeignet. Das größte Modell MB-G1500 kommt auf ein Eigengewicht (ohne Anbauplatte) von 2 t. Es ermöglicht ein Volumen von 1,43 m³ mit geschlossenen Greiferschalen bei einem Arbeitsdruck zwischen 300 bar

und 400 bar für das Öffnen und Schließen und einem Ölfluss von 50 l/min. Die Variante MBG1500 ist für Bagger zwischen 20 t und 25 t konzipiert und wird wie die anderen Modelle angeboten mit wechselbaren Greiferschalen, Sicherheitsventil (das den Sortiergreifer bei Ölverlust im Ölkreis schließt) sowie »Silentblock«. §

Nützliche Helfer auch auf der Abbruch-Baustelle o BAUER – Bei Sanierungs,- Neubau- oder Umbauarbeiten sind auch Sand, Kies oder Bauschutt auf der Baustelle zu bewegen. Die Baustoffbehälter und Baustoffkipper aus dem Hause Bauer (Südlohn/NRW) bieten sich hier als wertvolle Hilfeleister an.

Bauer entwickelt, produziert und vertreibt weltweit Stapler-Anbaugeräte, Umweltschutz-Ausrüstungen sowie Wertstoff- und Abfallcontainer. Bauer fertigt mit rund 300 Mitarbeitern ausschließlich in den Werken Südlohn und Halberstadt und konnte in den fünf Jahrzehnten des Bestehens nach eigenen Angaben weltweit bereits mehr als 1000000 Produkte absetzen.

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ie Baustoffbehälter des 1966 von Heiz Dieter Bauer gegründeten und bis heute familiengeführten Unternehmens sind in verschiedenen Ausführungen lieferbar und aus glattem oder profiliertem Stahlblech wie auch mit klappbarer Schüttwand zum einfachen Beladen verfügbar. Allen gemeinsam ist, dass sie dreifach stapelbar sind und an Kranösen aufgenommen, transportiert und abgekippt werden können. Um das Abkippen zu erleichtern, sind die Behälter optional

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BAUER

Unternehmen

mit Aufnahmezapfen zum Auskippen per Kipptraverse Typ BBT verfügbar. Beim Baustoffkipper ist eine

Krantraverse für die problemlose Entleerung per Kran bereits integriert. §

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CLEANLINE REINIGUNGSTECHNIK

Schnell und gründlich reinigen – mit beliebigem Trägerfahrzeug grund mit den LadeschaufelSchürfleisten zu beschädigen oder wertvolle Rohstoffe zu zerfahren. Die vorderen, V-förmig angeordneten Bürstenreihen des V-Concept führen das Material in die Mitte der Fahrspur und verhindern das seitliche Weglaufen bzw. eine Streifenbildung. So können Verladereste auf großen

Auf großen Hof- oder Umschlagsflächen wird Kehren oft zu einer zeitaufwendigen Angelegenheit. In der Eile des Tagesgeschäfts werden dann Rohstoffe wie Schotter, Sand und Kies zerfahren und in den Asphalt gedrückt. Abhilfe will hier das Cleansweep V-Concept der Firma Cleanline Reinigungstechnik schaffen.

Flächen sortenrein in die entsprechende Schüttgutbox zurückgeführt oder zusammengekehrt werden. Weil kein Auffangbehälter vorhanden ist, entfällt auch das Entleeren, was eine weitere Zeitersparnis mit sich bringt. Die Cleansweep-Hochleistungsbürsten wollen mit einer hohen Standzeit von rund

Professionelle Betriebs- und Servicezeiterfassung mit den Zählern von Cleanline V13-1800.

er für eine hohe Leistung konstruierte Kehrbesen Cleansweep V-Concept ist leicht und schnell ohne hydraulische Anschlüsse oder mechanische Antriebe entweder an einer beliebigen Palettengabel anzubauen oder per Schnellwechselaufnahme ohne Absteigen einfach an dem Trägerfahrzeug anzukoppeln. Der Cleansweep V-Concept ermöglicht damit, die typischerweise beim Verladen und Befüllen unweigerlich anfallenden Verlustmengen zu beseiti-

D

gen, bevor diese vom nächsten Lastzug entweder zerfahren oder gar an heißen Tagen in den dann weichen Asphalt gedrückt werden. Dank der schweren und robusten Bauart des Cleansweep V-Concept wird der Hof nach der Verladung wieder sauber, Rohstoffe werden eingespart und Schäden reduziert. Mit der Kehrgut-Sammelfunktion kann schweres, sperriges und langfaseriges Material leicht bewegt und zurückgeführt werden, ohne dabei den Unter-

dauerhaft zuverlässig & robust

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IIIIIIIIIIIII 800 km aufwarten, was dem Vierfachen einer rotierenden Kehrwalze entspricht. Die Bürsten können zudem – wenn nötig – rasch gewechselt werden.

Wartungsfrei Das Cleansweep V-Concept kann an gängige Trägerfahrzeuge wie Gabelstapler, Radlader, Teleskoplader oder Traktor montiert werden. Dank unkomplizierter Be-

festigung ist der Kehrbesen binnen Sekunden einsatzbereit – meist, so betont der Anbieter, ohne abzusteigen. Dabei werde auf wartungsintensive hydraulische, elektrische oder mechanische Antriebe verzichtet. Als ausschlaggebend für die meisten Anwender gelte zudem die hohe Zeitersparnis im Vergleich zu herkömmlichen Kehrmethoden, sodass sich eine Investition in

der Regel bereits in weniger als zwölf Monaten amortisiere.

Zubehör Optionale Seiten-Sammelbesen ermöglichen randnahes Kehren und ersparen lästige Handarbeit an Wänden und Bordsteinen. Durch die besondere Konstruktion – geschützt verankert im Trägerrahmen – wird ein Abfahren verhindert und das Kehrgut wird

Zahlen Cleansweep V-Concept Gabel-Schlupfaufnahme:

V7-1500/1800

V13/V9-1500/1800/2400

V13/V9-3000/4800

V13/V9-3600

GSV-100

GSV-200/-400

GSV-300/-500

GSV-300/-500

Breite:

1 550/1 850 mm

1 550/1 850/2 465 mm

3 080/4 920 mm

3 700 mm

Tiefe:

530 mm

795 mm

1 050 mm

1 050 mm

Höhe:

255 mm

300 mm

300 mm

300 mm

Breite Gabeltaschen (innen):

180 mm

159/220 mm

159/220 mm

159/220 mm

Höhe Gabeltaschen (innen):

65 mm

60/135 mm

80/135 mm

80/135 mm

Containerneuheiten für den anspruchsvollen Abbruchsektor o PETER BARTHAU – In Wettringen (Mittelfranken) hat sich Peter Barthau Fahrzeug- und Maschinenbau auf die Herstellung und den Vertrieb von Absetzcontainern und Abrollbehältern nach DIN in den Größen 2 m3 bis 40 m3 spezialisiert. Für das anspruchvolle Recycling- und Abbruchsegment bietet das auf »made in Germany« setzende Unternehmen neu den Hochleistungs-Container Typ HLC-Box und einen Abrollbehälter mit durchgehender Bauchbinde und doppelt gewölbten Seitenwänden an. n dem im Jahre 2008 erbauten neuen Produktionsgebäude werden bei Barthau Behälter nach den neuesten Vorschriften produziert. Für die Bereiche Recycling, Abbruch und Rückbau bieten die Franken neu den HochleistungsContainer HLC-Box an. Der Contai-

ner will höchste Qualität mit dynamischem und funktionalem Aussehen vereinen. Die HLC-Box-Container sind komplett aus Quard 450 (hochverschleißfester Stahl) gefertigt und für schwersten Einsatz konzipiert. Mit spantenlosen und gewölbten Seitenwänden unterstützt

der Anbieter durch einen geringen Luftwiderstand eine höchstmögliche Spritersparnis beim Transport. Abrollbehälter mit durchgehender Bauchbinde Als zweite Neuheit für den schweren Einsatz bietet Barthau einen Abroll-

Drei Modelle, sechs Kehrbreiten Das V-Concept gibt es mit sieben, neun oder 13 Bürstenreihen und in sechs Kehrbreiten von 1,5 m bis 4,8 m mit einem großen Programm von Kombi- und Schnellwechselaufnahmen für diverse Trägerfahrzeuge. Auf Wunsch stellt Cleanline Reinigungstechnik für eine Woche auch kostenlos ein Testgerät zur Verfügung. §

behälter mit durchgehender Bauchbinde und doppelt gewölbten Seitenwänden aus hochwertigem Stahl S700 an. Half-Pipe-Mulde Als dritter Behälter in dieser Produktfamilie steht die Half-PipeMulde (Halbschalenmulde) zur Verfügung – ebenfalls komplett aus 5 mm starkem Quard 450 (hochverschleißfester Stahl) gefertigt. Der Behälterkorpus ist gerundet, spezielle Verstärkungen sollen höchsten Beanspruchungen standhalten. Die hochgezogene Stirnwand punktet zudem mit einem Fahrerhausschutz. §

BARTHAU

I

im Stauraum hinter den V-förmig angeordneten Bürsten gesammelt. Der optional erhältliche Verstärkungsrahmen für die Modelle V9 und V13 besteht aus verzinktem Industriestahl und dient ebenso auf Wunsch als massiver Rammschutz gegen Anfahrschäden.

Abrollbehälter nach DIN 30722 Typ Hochleistungscontainer doppelt gewölbt: Geeignet vom leichten Recyclingmaterial bis zum schwerem Schrott. Die individuelle Blechgüte reicht von S355 bis zu hochverschleißfestem Quard 450.

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Abrollcontainer-Typ Halbschalenmulde – aus hochverschließfestem Stahl Quart 450 gefertigt – zum Transport von schwerem Material (Erde, Steine, Geröll). Zur Ausstattung zählen hydraulische Pendelklappe und Stirnwand mit Fahrerhausschutz.

12/2016 – 1/2017


SONDERTHEMA Miete UnternehmensfĂźhrung


SONDERTHEMA Miete – Unternehmensführung

SONDERTHEMA

o KLICKRENT – Die Maschinenmiete-Plattform Klickrent, 2014 in Berlin gegründet, hat sich als Ziel gesetzt, das Mietgeschäft – seit langem über Telefon, Fax oder E-Mail laufend – dank vollständig digitaler Prozesse für Vermieter und Mieter gleichermaßen transparenter, effizienter und profitabler zu machen.

KLICKRENT

MIETE – UNTERNEHMENSFÜHRUNG

Die Zukunft der Baumaschinenmiete ist digital

Die digitale Transformation hat mittlerweile sämtliche Stufen der industriellen Wertschöpfung erfasst, von der Produktion über die Logistik bis zu den Dienstleistungen. Die Vorteile scheinen auf der Hand zu liegen und doch ist die Bau- und Mietbranche noch kaum berührt geblieben. Klickrent entwickelt dieses Potenzial in Form eines Marktplatzes: Mietern ist es möglich, aus einer Vielfalt an Maschinen, Geräten und Zubehör das passende Produkt zu finden und zu mieten. Unternehmen, die nicht über die zeitlichen oder finanziellen Ressourcen verfügen, ihr Geschäft selbst zu digitalisieren, können Klickrent, so Sören W. Ladig, CEO und Corporate Entrepreneur bei der Klickrent GmbH, »als digitales Frontend nutzen und ihre Assets über eine Schnittstellenanbindung oder über den CustomerSelf-Service online bringen.«

Alles aus einer Hand Nicht immer könne, so Ladig, eine örtliche Mietstation die Verfügbarkeit aller Produkte gewährleisten, gerade in Zeiten hoher Auslastung oder im Bereich des Spezialequipments. »Das deutschlandweite Partnernetzwerk von Klickrent bietet eine große Auswahl an Anbietern mit einer beachtlichen Vielfalt an Maschinen. Dies ist einer der Vorteile des Marktplatzkonzeptes. So wird sichergestellt, dass bei der Online-Miete das passende

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Gerät für die unterschiedlichsten Bedürfnisse abrufbar ist. Ein weiterer Pluspunkt ist die Transparenz und damit Vergleichbarkeit der Preise. So kann sich jeder Mieter einen Überblick verschaffen und das für sich beste Angebot aussuchen. Der Weg der digitalen Miete führt schnell und unkompliziert zum Ziel und dauert nur wenige Klicks.«

»Mieter wird durch Sharing-Ansatz selbst zum Vermieter« Klickrent will die Brücke zwischen Mietern und Vermietern schlagen und dabei das klassische Verhältnis durch die Plattform auflösen. Unternehmen stehen grundsätzlich vor der Herausforderung, ihren Maschinenpark vernünftig auszulasten. Teilen sie die Maschinen über Klickrent, lässt sich die Nutzung optimieren. »Ein bisher typischer Mieter kann durch den Sharing-Ansatz selbst zum Vermieter werden und eigene Maschinen oder Equipment anbieten. Unternehmen, die nicht die Ressourcen haben, ihr Geschäft selbst zu digitalisieren, können dafür Klickrent als Plattform nutzen«, so Ladig. Auch Vermieter könnten zu Mietern werden, wenn im eigenen Mietpark Maschinen für ein Projekt fehlen

und deswegen angemietet werden müssten. »Durch die Verschiebung der bisher festen Rollen kann eine Konsolidierung des gesamten Markts nicht ausgeschlossen werden«, ist Ladig überzeugt. Dank der Vernetzung der Wertschöpfungsketten sowie Anbindung unterschiedlicher Wertschöpfungssysteme – beispielsweise ERP – bietet Klickrent seinen Nutzern einen digitalen Marktzugang in Echtzeit. Mieter und Vermieter sollen dabei von der gesamten OnlineInfrastruktur profitieren, ohne dass Unternehmen immense Investitionen in die Digitalisierung ihrer Prozesse in die Hand nehmen müssen.

Plattform für weitere Innovationen Für Klickrent spricht der bereits heute offene Plattformcharakter. Durch die Möglichkeit, Schnittstellen zu anderen Systemen herzustellen, lassen sich einfach und schnell andere Geschäftsmodelle integrieren. Als jüngstes Beispiel nennt Ladig das Projekt »Maschinator«, eine deutschlandweite Vermittlungsplattform, die professionelle Aufträge an Baumaschinisten vermittelt. Damit soll Klickrent bei Bedarf,

zusätzlich zur Miete, das entsprechende Personal vermitteln, an jedem Einsatzort in Deutschland. Für Klickrent sei klar, so der CEO und Corporate Entrepreneur: nur wer bereit sei, die heute noch mutigen Schritte nach vorn in ein digitales Zeitalter zu gehen, werde langfristig Erfolg

Der Weg der digitalen Miete führt schnell und unkompliziert zum Ziel und dauert nur wenige Klicks.« Sören W. Ladig, CEO und Corporate Entrepreneur Klickrent GmbH

haben. »Dass das richtig ist, beweist die steigende Zahl an Partnern, die bei Klickrent ihre Maschinen und Geräte anbieten«, ist Ladig überzeugt. Durch die Transparenz des Marktplatzes, den einfachen Zugang zur Plattform und durch die bundesweite Vermietung, könne der Anteil an Mietgeräten stark erhöht werden und Klickrent einen Teil zur Revolutionierung des Mietmarktes beitragen. tü § 12/2016 – 1/2017


o CRAMO GROUP – Der 2011 von der finnischen Cramo Group übernommene und im Oktober 2014 zur Cramo AG umfirmierte traditionsreiche Baumaschinenhändler Theisen aus Feldkirchen bei München ist »klar auf Wachstumskurs«. Das hat Dirk Schlitzkus, Executive Vice President Central Europe der Cramo Group und Vorstandsvorsitzender der Cramo AG beim Redaktionsbesuch des bauMAGAZIN betont und in diesem Zusammenhang auf die neue Webplattform »eCRent« hingewiesen, mit der künftig Maschinen und Geräte online gemietet werden können, sowie auf die »Cramo Story« mit ihrem Leistungsversprechen und dem Alleinstellungsmerkmal »Kompensation«. Von Michael Wulf

Wenn jemand einordnen kann, was

64 Stützpunkte mit insgesamt rund 350 Mitarbeitern hat die Cramo AG in Deutschland, Österreich und Ungarn, davon allein 56 in Deutschland.

Cramo Adapteo als Wachstumstreiber

MICHAEL WULF (2)

sich alles geändert hat in Feldkirchen seit der Übernahme durch Cramo, dann ist Dirk Schlitzkus dafür sicher der richtige Gesprächspartner. Denn der 52-jährige Jurist ist bereits seit 1994 im Unternehmen, zunächst als Rechtsanwalt, dann als Geschäftsführer und Vorstand. »Fast alles hat sich geändert«, sagt Dirk Schlitzkus und meint damit nicht nur den Unterschied zwischen einem eigentümergeführten (Theisen) und einem börsennotierten Unternehmen (Cramo). Den Vertrieb habe man neu strukturiert, ebenso den Service, neue Standards seien eingeführt worden und neue Systeme, um den Kundenanforderungen noch besser gerecht werden zu können. »Und wir haben uns zum

64 Stützpunkte

Mit der »Cramo Story« und ihrem Leistungsversprechen samt Kompensation habe man ein »Alleinstellungsmerkmal« im Vermietgeschäft kreiert, das es in dieser Form in Deutschland kein zweites Mal gebe, so Dirk Schlitzkus, Executive Vice President Central Europe der Cramo Group und Vorstandsvorsitzender der Cramo AG mit Sitz in Feldkirchen bei München. Vollsortimenter entwickelt.« Insgesamt hat die Cramo AG mit ihren rund 350 Mitarbeitern 64

Stützpunkte in Deutschland, Österreich und Ungarn, davon allein 56 in Deutschland.

Hatte man früher vornehmlich die klassischen Baumaschinen wie Bagger und Radlader im Portfolio, so ist die Palette heute eine viel größere. Vor allem in den Bereichen Hebebühnen, Modulbau und Tools hat die Cramo AG, die in Bayern zudem als Händler fungiert für die Marken Kramer Allrad, Ammann, Yanmar und Merlo, ihr Angebot ausgebaut. Mit Erfolg. »Wir wollen

MIETE – UNTERNEHMENSFÜHRUNG

»Wir sind klar auf Wachstumskurs«


MIETE – UNTERNEHMENSFÜHRUNG SONDERTHEMA

Von der Zentrale der Cramo AG in Feldkirchen bei München werden die insgesamt 64 Standorte in Deutschland, Österreich und Ungarn gemanagt. uns auch künftig bewusst in diesen Segmenten weiter engagieren und haben einen entsprechenden Spezialisierungsgrad«, sagt Dirk Schlitzkus. Einer der Wachstumstreiber sei der 2014 übernommene Mobilraum-Vermieter C/S RaumCenter (Frankfurt), der mittlerweile unter dem Namen Cramo Adapteo führend sei bei temporären Raumlösungen aus Holz. Genauso wichtig für die positive Entwicklung wie das Maschinenportfolio ist für Dirk Schlitzkus aber die neue Strategie, ge-

nannt die »Cramo Story«, zu der das Leistungsversprechen gehört, »dass der Kunde seine Arbeit so machen kann, wie er es geplant hat«. Falls dies nicht der Fall sei, weil eine Maschine oder die Dienstleistung nicht funktioniere, dann biete Cramo dafür eine Entschädigung an. Das könne eine finanzielle Kompensation sein oder der sofortige Austausch der Maschine.

Von entscheidender Bedeutung »Dieses Versprechen geben wir unseren Kunden«, so Dirk

Schlitzkus, »und beweisen ihm dadurch, dass wir sein Partner sind«. Mit dieser »Cramo Story« habe man ein »Alleinstellungsmerkmal« im Vermietgeschäft kreiert, so Dirk Schlitzkus, das es in dieser Form in Deutschland kein zweites Mal gebe. Immer wieder betont Dirk Schlitzkus, dass die Dienstleistung im Vermietgeschäft von entscheidender Bedeutung sei. Und dabei nehme Cramo eine Vorbildfunktion ein. »Bei der Qualität der Maschinen gibt es kaum Unterschiede«, sagt er. »Deshalb ist es umso

Unternehmen Der finnischen Cramo Group mit Hauptsitz nahe Helsinki gelang mit der Übernahme des Maschinen-Vermieters Theisen im Februar 2011 der Einstieg in den deutschen, österreichischen und ungarischen Markt. Mit 360 Mietparks in 15 Ländern gehört Cramo mit seiner Spezialisierung auf die Vermietung von Arbeitsbühnen, Baumaschinen, Ausrüstungen und vielen weiteren Dienstleistungen sowie Verkauf und Vermietung von modularen Raumsystemen unter der Marke Cramo Adapteo zu den großen Anbietern in der europäischen Baubranche. Die Cramo Group erwirtschaftete 2015 mit rund 2500 Mitarbeitern einen Umsatz von 668 Mio. Euro.

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Neue Webplattform »eCRent« Diese Ziele verfolgt Cramo auch mit der Ende November gelaunchten neuen Webplattform »eCRent«, mit der man künftig online Geräte mieten kann. »Das Tool ist bei Weitem nicht nur eine Produktliste für den Kunden«, so Dirk Schlitzkus. »Es zeigt den jeweiligen Mietpreis sowie die Verfügbarkeit in allen unseren Depots an. Ziel ist es, dass unsere

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wichtiger, die Prozesse zu vereinfachen und zu verkürzen, eine optimale Beratung und eine Logistikplanung anzubieten und einen Service, der alle Erwartungen erfüllt.« Dazu zähle beispielsweise auch, dass Cramo als zertifiziertes IPAF-Schulungszentrum bei der Auswahl der Hersteller und damit beim Thema Sicherheit für den Bediener keine Kompromisse mache.

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Dirk Schlitzkus

Kunden zusätzlich die Möglichkeit haben, schnell und einfach online Geräte zu mieten, auch von unterwegs oder auf der Baustelle mit ihrem Smartphone oder Tablet. Außerdem werden unsere Kunden nach und nach ihre Daten selbst online pflegen können. So können sie Baustellen anlegen und bearbeiten, Rechnungen bearbeiten und einsehen, welche Geräte zurückgegeben oder verlängert werden sollen.«

Marktführer und Vorreiter das Ziel Dirk Schlitzkus ist überzeugt davon, dass Cramo seinem Ziel, Marktführer und Vorreiter der Vermietbranche zu sein, mit eCRent einen weiteren Schritt

Stabile Wachstumsrate Trotzdem sei Deutschland für die Cramo-Gruppe »ein sehr wichtiger Markt«, so Dirk Schlitzkus, weil es der »Wachstumsmarkt« sei. Das Engagement in Österreich und Ungarn mit einberechnet, habe man dank einer stabilen Wachstumsrate immerhin rund zwölf Prozent des Gesamtumsatzes der Cramo-Gruppe in Höhe von 668 Mio. Euro (2015) erwirtschaftet. »Wachstum ist unser Thema«, so Dirk Schlitzkus weiter, der angesichts der »äußerst positiven Messeauftritte« auf der Bauma und der GaLaBau, einer »guten Nachfragesituation in Deutschland und Österreich« sowie der »allgemein guten Stimmung in der Baubranche« die Zukunftsaussichten für Cramo sehr positiv beurteilt. ß

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zur Rechnungsstellung – alles mit EINER Lösung: NEVARIS. So muss Software sein.

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Zeppelin Rental startet Online-Miete o ZEPPELIN RENTAL – Mieten soll künftig noch einfacher werden. Als eines der ersten Vermietunternehmen in Deutschland bietet Zeppelin Rental auf www.zeppelin-rental.de die Möglichkeit, Maschinen und Geräte schnell und bequem online anzumieten. Mit wenigen Klicks können derzeit bereits registrierte Bestandskunden ihre gewünschten Mietartikel in den Warenkorb legen, Baustelle, Mietzeitraum und Lieferoption auswählen und verbindlich mieten. Eine Schnittstelle zwischen Online-Miete und ERP-System stellt Echtzeit-Verfügbarkeit, individuelle Konditionen und Transportkostenberechnung sicher. »Es gibt derzeit kein vergleichbares Angebot im Markt«, ist Sebastian Wiese, Leiter E-Commerce und Digital Business bei Zeppelin Rental, überzeugt. »Wir sind sehr gespannt auf das Feedback unserer Kunden und werden unsere Plattform gemeinsam mit ihnen weiterentwickeln. Der nächste Schritt sind Features wie die Online-Vertragsverwaltung oder das Freimelden von Maschinen. Außerdem planen wir 2017 die Einfüh-

rung von E-Payment und die direkte Anbindung von Kunden-ERPSystemen.« Beratungsintensive Produkte sind vorerst von der verbindlichen Anmietung ausgenommen, können aber online angefragt werden. »Die Online-Miete ist ein zusätzlicher Kanal, sie ersetzt nicht die Einsatzberatung durch unsere Mitarbeiter«, betont Wolfgang Hahnenberg, Vorsitzender Geschäftsführer Zeppelin Rental und Leiter der Strategischen Geschäftseinheiten Rental sowie Digital Services and Solutions des Zeppelin-Konzerns. »Natürlich werden wir den Mietprozess gerade bei komplexen Anfragen auch künftig mit einer individuellen persönlichen Beratung unterstützen. Für Standardprodukte bietet die Online-Miete aber ein deutliches Plus an Flexibilität und Zeitersparnis«, so Hahnenberg. §

iceBIM, Build und Finance – NEVARIS ist eine durchgängige Software für Architekten, Planer und Baubetriebe, die den gesamten Bauprozess von der Modellierung über Kalkulation und Bauabrechnung bis hin zum Controlling abdeckt. NEVARIS – wir schaffen Lösungen.

MIETE – UNTERNEHMENSFÜHRUNG

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Wir wollen uns auch künftig bewusst in den Segmenten Hebebühnen, Modulbau und Tools weiter engagieren und haben einen entsprechenden Spezialisierungsgrad.«

näher kommt. Zumal man auch in der Lage sei, für Kunden den kompletten Bauprozess zu planen, angefangen von der Logistikleistung über den Maschinenund Gerätepark bis hin zur Überwachung der Baustelle. Bislang allerdings werde dieses Angebot der »vernetzten Baustelle« in Deutschland noch nicht so oft nachgefragt wie beispielsweise in Skandinavien.


o SCHLÜTER – Schlüter Baumaschinen ist als Vertragshändler für Komatsu und Sennebogen in Deutschland mit 23 Betrieben und über 500 Mitarbeitern vertreten. Das vor über 50 Jahren gegründete Familienunternehmen präsentiert sich heute nicht nur als reiner Händler, sondern zugleich als erfolgreich agierender Dienstleister rund um das »System Baumaschine«. Von der Nordsee bis zum Bodensee werden die Dienstleistungen Service, Ersatzteile, Finanzierungen, Fertigung von individuellen Anbauteilen, Mietmaschinen und Wartungs- und Reparaturverträge aus einer Hand angeboten. Mit Schlüter Rent bietet das Unternehmen die Möglichkeit, an allen 23 Standorten von Nord bis Süd und Ost bis West kurzfristig anmieten zu können wie auch die Möglichkeit, an jeder Niederlassung die Maschine wieder zurückzugeben. Der große Maschinenpark ermöglicht maßge-

schneiderte Lösungswege und das ohne Kapitalbindung. Für den Transport jeder Rent-Maschine steht ein eigener Hol- und Bringservice mit eigenen Schlüter Tiefladern zur Verfügung. Alexander Chalkas, Bereichsleitung Rent: »Wir sehen uns als Problemlöser und gehen ganz in-

dividuell auf die jeweiligen Bedürfnisse ein. Der Kunde mietet das Gerät nur so lange, wie er es tatsächlich benötigt, sei es kurzfristig oder langfristig. Zudem bauen wir aktuell intensiv die Maschinenparks in unseren Betrieben aus.« Allein im Jahr 2016 wurden zusätzlich 150 Maschi-

nen für Rent angeschafft, um die Verfügbarkeit in allen 23 Standorten zu erhöhen. Die Mietflotte deckt flexibel und kurzfristig die gesamte Produktpalette von 0,8 t bis 100 t ab. Dazu gehören nicht nur die Maschinen, sondern auch eine Vielzahl an unterschiedlichen Anbaugeräten wie auch Maschinensteuerungen. Zudem sind die Maschinen in einem Top-Zustand und werden permanent gewartet. Nicht nur einzelne Maschinen können gemietet werden, sondern auch ganze Flottenpakete für das gesamte Bauvorhaben. §

Großkran-Vermietung läuft erfolgreich o BKL – Auf der diesjährigen Bauma zeigte Linden Comansa den imposanten 21 LC 750, der mit 80 m Hakenhöhe und 80 m Ausladung der höchste Baukran in München war – seit dem Ende der Messe zählt das Modell zum BKL-Kranpark. Im September konnte das Unternehmen gleich zwei Exemplare des 21 LC 750 an die Unternehmensgruppe Klebl aus Neumarkt liefern: Die beiden Obendreher wurden mit 10-m-Kreuz auf Schienenfahrwerk in Berlin und Ludwigshafen montiert und arbeiten dort bis 2017 am Bau modularer Wohneinheiten bzw. an einem Neubau im BASF-Werk. Der Linden Comansa 21 LC 750 ist mit 48 t maximaler Tragkraft der größte und stärkste Baukran im BKL-Kranpark. Im Vergleich zu anderen Großkranen gilt er als montagefreundlicher und will mit einem ansprechenden Preis-Leistungsverhältnis aufwarten. Neben den beiden 21 LC 750 und Autokranen bis 500 t verfügt die BKL in ihrem Kranpark über

weitere Obendreher in der Klasse »300 Metertonnen Plus«, wie zum Beispiel die Liebherr LH 630 EC-H, LH 550 EC-H und LH 380 EC-B sowie Wolff 7532.16 Cross von Wolffkran. Die BKL Baukran Logistik ist mit über 47 Jahren Erfahrung auf den Verkauf und die Vermietung von Kranen sowie Dienstleistungen an den BKLStandorten in München, Ingolstadt, Frankfurt a. M. und Hannover sowie

den BKL-Kranpark spezialisiert. Als einer der größten Mietparks in Europa bietet er neben mehr als 400 Baukranen von 13 mt bis 750 mt der europäischen Hersteller Linden Comansa, Liebherr, Potain, Wolffkran und Cattaneo auch rund 50 Mobilkrane bis hin zum 500-Tonner. BKLKunden sollen besonders von der hohen Demontage eines 21 LC 750 nach der diesjährigen Funktionssicherheit der Bauma – es war der höchste auf der Messe jungen Geräte und von ausgestellte Baukran. dem Serviceangebot profitieren, das von der Planung teile. Zu den BKL-Referenzprojeküber die Logistik bis zum 24-Stun- ten zählen unter anderem die Euden-Notdienst reicht. Das Maschi- ropäische Zentralbank, die Allianz nenportfolio umfasst auch eigene Arena, die BMW Welt und das Ladekrane, Lkw, Zubehör und Ersatz- Schloss Elmau. § BKL

SONDERTHEMA

MIETE – UNTERNEHMENSFÜHRUNG

»Schlüter Rent« – flexibel mieten an 23 Standorten in Deutschland


o DLL - DE LAGE LANDEN LEASING – Unübersichtliches und schlecht geplantes Maschinen- und AnlagenManagement verursacht nicht nur Kosten, es kann auch zu Fehlern und vermehrten Reparaturen führen. Die Finanzierungs- und Leasing-Experten von DLL – einer hundertprozentigen Tochter der niederländischen genossenschaftlichen Rabobank-Gruppe – haben einen Routenplan zusammengestellt, der zeigt, dass die effiziente und strategische Zusammenarbeit von operativem Geschäft und Finanzabteilung unerlässlich für das erfolgreiche Management der geleasten oder gemieteten Maschinenflotte ist: Hängen doch die Gesamtbetriebskosten eng damit zusammen, wie gut diese beiden Bereiche miteinander kommunizieren. Die verlässliche Auswertung von Finanzinformationen, Nutzungsdaten und Wartungsberichten ist Basis für einen transparenten Überblick über alle Maschinen. Indem sie Daten zusammenführen und gesamtheitlich analysieren, können Unternehmen die Gesamtbetriebskosten (TCO) ihrer finanzierten Anlagen verringern. Die zentrale Verwaltung aller Daten der Maschinenflotte setzt Sparpotenziale frei: So konnte das Baustoffunternehmen Saint-Gobain in Zusammen-

arbeit mit DLL in seinen US-Niederlassungen 450 redundante Maschinen und damit mehrere Millionen Dollar einsparen.

Schluss mit dem Rätselraten Die Grundlage erfolgreichen Flottenmanagements ist die Strukturierung von Leasing- und Mietverträgen. Essentiell ist die geschätzte voraussichtliche Nutzung der Anlage. DLL hat in einer internen Erhebung herausgefunden, dass diese vagen Schätzun-

gen in 89 % der Fälle falsch sind – sowohl in Bezug auf die Anzahl benötigter Anlagen als auch auf deren tatsächliche Auslastung. Anlagen werden demnach entweder mehr oder weniger als angenommen genutzt oder gar in zu großer Zahl vorgehalten. Die monatliche Rate ist damit entweder zu hoch oder am Ende der Vertragslaufzeit fallen hohe zusätzliche Gebühren an. Hier zeigt der Blick auf Saint-Gobain, dass Annahmen und Wirklichkeit oft auseinanderklaffen. Vor Einfüh-

rung eines geregelten Flottenmanagements schätzte der Konzern den Wert seiner Maschinenbestände in den USA auf etwa 6 Mio. US-Dollar. Bei der genauen Ermittlung mit Flottenmanagement-Tools stellte sich dann heraus, dass die Bestände eine Größenordnung von 30 Mio. Dollar erreichten. Um solche Diskrepanzen zu verhindern und die Effizienz zu verbessern, müssen beständig Daten zur Nutzung erhoben und zusammengeführt werden.

Maschinenauslastung genau planen Während die Produktionsteams vor allem mehr Vertragsstunden als benötigt aushandeln wollen, um später nicht überrascht zu werden, wünscht die Finanzabteilung in erster Linie besonders

MIETE – UNTERNEHMENSFÜHRUNG

Betriebskosten für geleaste und gemietete Maschinen- und Anlagenflotten senken


DLL – DE LAGE LANDEN LEASING

niedrige monatliche Raten. Um den resultierenden Ungenauigkeiten zu entgehen und Kosten zu minimieren, sollten sich Unternehmen daher einige Fragen stellen: Finden vierteljährliche oder jährliche Messungen statt, um die tatsächliche Nutzung der Anlagenflotte zu überwachen? Wird die reale Nutzung regelmäßig mit den vertraglich abgestimmten Vereinbarungen verglichen? Basiert die Entscheidung, Maschinen oder Ausstat-

tung zurückzugeben, eher auf dem Zustand der jeweiligen Anlage als auf dem Ablaufdatum des Finanzierungsvertrags? Sollte die Antwort auf eine dieser Fragen »Nein« lauten, mangelt es dem Unternehmen an Übersicht: Die Daten werden nicht gut genug genutzt, um die Auslastung zu verbessern.

duktion beeinflusst den gesamten Lebenszyklus einer Anlage. Der Abgleich der tatsächlichen Maschinennutzung mit den Vorgaben des Miet- bzw. Leasingvertrags hilft die TCO der Flotte zu verringern. Durch derartige Abgleiche können Unternehmen

Gebühren und Wartungskosten einsparen.

Kontinuierlicher Austausch Je größer die Maschinenflotte, umso größer die Herausforderung, regelmäßige Nutzungsdaten zu erheben. Da dem Finanz-

Abteilungsübergreifender Dialog Die enge Zusammenarbeit zwischen Finanzabteilung und Pro-

• Europas größter Mietpark

SONDERTHEMA

MIETE – UNTERNEHMENSFÜHRUNG

Der Abgleich der tatsächlichen Maschinennutzung mit den Vorgaben des Miet- bzw. Leasingvertrags hilft die Gesamtbetriebskosten der Flotte zu verringern: Eine Gabelstaplerflotte ist beispielsweise für fünf Jahre geleast. Die geschätzte Nutzung der Geräte beträgt 2000 Stunden pro Jahr (10000 Vertragsstunden). Nach zweieinhalb Jahren deckt die Datenauswertung auf, dass einige Gabelstapler 4000 Stunden pro Jahr genutzt wurden, andere jedoch nur 1000 Stunden. Mit diesem Wissen lässt sich die Vertragslaufzeit für die zu viel genutzten Stapler mit der Finanzabteilung neu verhandeln, um so Gebühren und steigende Wartungskosten zu vermeiden. Vielleicht lässt sich der Vertrag für die weniger genutzten Geräte auch zu geringeren monatlichen Raten verlängern, um so der tatsächlichen Nutzung zu entsprechen.

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Mietspezialist setzt nach einem erfolgreichen Jahr auch auf besonderes soziales Engagement o BEYER-MIETSERVICE – Dieter Beyer, Gründer und Geschäftsführer der Beyer-Mietservice, ist es ein Anliegen, Projekte und soziale Einrichtungen, die sich den Belangen von Kindern und Jugendlichen widmen, zu unterstützen – in diesem Jahr das Projekt »Berufsvorbereitungsjahr Sprache« der Berufsbildenden Schule Wissen/Sieg und die pädiatrische Palliativmedizin der DRK-Kinderklinik Siegen. Der Vermieter blickt auf ein erfolgreiches und ereignisreiches Jahr 2016 zurück: neben neuen Maschinen, die in die Mietflotte übernommen wurden, ist Beyer jetzt auch im Raum Koblenz – Neuwied – Montabaur präsent und freute sich über eine gute Resonanz auf der Bauma im Frühjahr. Die Beyer-Mietflotte wurde wie in den Jahren zuvor bereits enorm aufgestockt: Mit über 200 neuen Maschinen und Geräten wurden die Bereiche Dieselscherenbühnen, Transportanhänger, Spezialanhänger, Radlader, Winterdienstfahrzeuge, Minibagger, Raupenbagger und Krane sowie Anhän-

ger-Arbeitsbühnen und Teleskopsowie Gabelstapler umfangreich erweitert. Beyer-Mietservice auch in Koblenz – Neuwied – Montabaur Ein weiterer Beyer-Höhepunkt 2016 war der Tag der offenen Tür Anfang September in der jüngsten der ins-

Vermietung Verkauf Service

Zahlreiche Besucher kamen zum Tag der offenen Tür Anfang September in die BeyerNiederlassung Koblenz-Neuwied-Montabaur.

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12/2016 – 1/2017


team diese wichtigen Infos häufig fehlen, können sie keine besseren Verträge für Leasing oder Miete aushandeln. Regelmäßige Offsite-Workshops von Operations-, Finanz- und Flottenteams sowie vierteljährliche Überprüfungen helfen, den Status der Maschinenflotte zu diskutieren und mögliche Ungenauigkeiten aufzudecken. Verfügt das Unternehmen nicht über eine Webanwendung oder eine Plattform, die alle TCO-Informationen zusammenführt, ist es ratsam, eine Tabelle anzulegen, die die operativen, finanziellen und wartungsrelevanten Daten jeder Anlage der Flotte beinhaltet. Diese Informationen sollten bei den vierteljährlichen Treffen aktualisiert

werden, um mögliche Herausforderungen so schnell wie möglich zu identifizieren.

Erfahrene Finanzpartner Ist die Flotte zu groß für eine »Excel«-Tabelle oder hat das Unternehmen die benötigten Daten nicht zur Hand, bietet sich eine Software-as-a-Service-Lösung (SaaS) an, die die relevanten Informationen bereithält. Noch hilfreicher ist ein Finanzpartner, der sich mit dem Management von Maschinenflotten auskennt und der die nötigen Werkzeuge zur Verfügung stellen kann, um die gesamte Flotte effizienter zu managen – und nicht nur das Equipment, das von diesem Leasing-Partner gestellt wird. §

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Zur Bauma mit Minikran-Broschüre Die Bauma 2016 nutzte Beyer-Mietservice nicht nur für einen intensiven Austausch mit Fachpublikum und Herstellern, sondern präsentierte auch innovative Mini- und Raupenkrane sowie – als besonderes Bonbon – eine neue Minikranbroschüre, die auch im Internet unter www.beyer-mietservice.de/ downloads/minikran-broschueredesktop-14323.pdf verfügbar ist. Spenden statt Weihnachtspräsente Dieter Beyer unterstützt regelmäßig Projekte und soziale Einrichtungen, die sich den Belangen von Kindern und Jugendlichen widmen. 2016 freuten sich das Projekt »Berufsvorbereitungsjahr Sprache« der Berufsbildenden Schule Wissen/Sieg und

12/2016 – 1/2017

CAT® S60 – FÜR HELDEN IM ALLTAG

BEYER-MIETSERVICE

gesamt acht Beyer-Niederlassungen Koblenz-Neuwied-Montabaur. Neben Uwe Schmidt, Bürgermeister der Gemeinde Hilgert, und Thilo Becker, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen, nutzten zahlreiche Besucher den Tag der offenen Tür, um die Beyer-Niederlassung und das umfangreiche Dienstleistungs- und Serviceangebot kennenzulernen. Für 2017 sind nach Firmenangaben bereits weitere Niederlassungen in Planung.

Beyer-Mietservice spendet 5000 Euro an die DRK-Kinderklinik Siegen: Dieter Beyer (Gründer und Geschäftsführer der Beyer-Mietservice), Oberarzt Marcus Linke (Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Notfallmedizin, Palliativmedizin und Neonatologie der DRKKinderklinik Siegen), Linda von Weschpfennig (Assistenz Beyer-Mietservice).

Das neue Cat® S60 ist nicht nur das derzeit robusteste Smartphone seiner Klasse und wasserdicht bis zu 5 Meter, sondern es ist auch das weltweit erste Smartphone mit integrierter Wärmebildkamera! Unsichtbares sehen: Vom frühzeitigen Erkennen eines elektrischen Kurzschlusses bis hin zum sicheren Aufhängen eines Bildes ohne Gefahr zu laufen, eine Stromleitung zu treffen – das CAT® S60 verleiht Ihnen die Fähigkeit, alles zu sehen.

WÄRMEBILDKAMERA komplett integriert

EXTREM WASSERDICHT* bis zu 5 Meter für 1 Stunde

ANDROID™ 6.0 Marshmallow

STURZSICHER die pädiatrische Palliativmedizin der DRK-Kinderklinik Siegen über finanzielle Hilfen. Die Spenden unterstützen das Engagement und den Einsatz der Teams in den Einrichtungen. Mit der Spende an die DRK-Kinderklinik hat sich Dieter Beyer bewusst dazu entschieden, für eine Herzensangelegenheit zu spenden, anstatt umfangreiche Weihnachtspräsente an Kunden zu versenden. »Diese bewusste Entscheidung ist mit der Hoffnung verbunden, damit auch im Sinne unserer Kunden zu handeln«, so Beyer. §

bis 1,80 Meter, MIL-Spec 810G

BUILT FOR IT.

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©2016 Caterpillar. All Rights Reserved. CAT, CATERPILLAR, BUILT FOR IT, their respective logos, “Caterpillar Yellow”, the “Power Edge” trade dress as well as corporate and product identity used herein, are trademarks of Caterpillar and may not be used without permission. Bullitt Mobile Ltd is a licensee of Caterpillar Inc. * Bei aktivierter Sperrtaste. Keine Audiofunktion bei 5M-Einstellung.


Die MEWA-Profis im Waschen bieten Arbeitskleidung im Full-Service an: Waschen, Glätten, Instandsetzen inklusive. Trotz des

Wer gut arbeiten soll, braucht gute Arbeitskleidung – beispielsweise die Serie Dynamic von MEWA.

Angebots setzen viele Chefs aber noch auf die Waschkraft ihrer Mitarbeiter: Etwa 80 % der Unternehmen in Europa überlassen es der Belegschaft, zu Hause zu waschen. Dies geht aus einem 2014 veröffentlichten Bericht des europäischen Dachverbandes der Textil-Service-Unternehmen European Textile Services Association (ETSA) und dem Wirtschaftsverband Textil Service Wirtex hervor, der auf einer Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK zum »Verbraucherverhalten bei der privaten Reinigung von Arbeitskleidung« basiert. Ein Nachteil der Privatwäsche: Oft reicht die Waschleistung einer Haushaltsmaschine nicht aus, um groben Baustellenschmutz zu entfernen. Die großen Waschstraßen der Profis können das in der Regel besser.

ANDREAS ZIERHUT

o MEWA TEXTIL-SERVICE – Wer richtig gut arbeiten soll, braucht auch richtig gute Arbeitskleidung. Und die muss nicht nur bequem sein, gut passen und am besten jede Bewegung mitmachen. Sie muss auch regelmäßig in die Waschmaschine, um sie von hartnäckigem Staub, Schmiere, Ölen und ähnlich anhänglichen Verschmutzungen zu befreien. MEWA TextilService stellt sich der Anforderung, dies einfach zu erledigen und die Kleidung anschließend sauber wieder in den Schrank zu hängen.

MEWA

MIETE – UNTERNEHMENSFÜHRUNG

Arbeitskleidung von Profis waschen lassen

Serviceleistung bei Berufs- und Schutzkleidung von Textildienstleister MEWA: Die getragene Kleidung wird abgeholt, gewaschen und auf Qualität kontrolliert. Beschädigte Teile werden instandgesetzt, verschlissene Teile aussortiert und ersetzt.

Saubere Lösung Textil-Dienstleister wie MEWA bieten eine saubere Lösung: Sie stellen Berufskleidung im FullService zur Verfügung – Pflege inklusive. Zur Identifikation sind in jedem Kleidungsstück Barcodes angebracht. Die Pflegehistorie und der Zustand lassen sich auf diese Weise leicht protokollieren, die Kleidung geht nach der Pflege wieder an den Träger zurück. Die Arbeitskleidung wird erst nach Textilart, Farbe und

Verschmutzungsart sortiert. In High-Tech-Waschstraßen durchlaufen die Kleidungsstücke anschließend die passenden Programme. Waschmitteldosierung, Temperatur, Zeit und Drehzahl sind auf Gewebe und Verschmutzung abgestimmt. Sich von einem Anbieter ausstatten zu lassen, verspricht auch den Vorteil, dass alle im Team einheitliche Kleidung tragen – gut für den Unternehmensauftritt und die Motivation im Team. §


Alle Mitarbeiter erhalten mindestens drei Ausführungen der Berufskleidung, die in Arm- und Beinlänge individuell auf sie angepasst ist. Durch dieses Konzept steht immer mindestens eine Garnitur zum Wechseln bereits, eine trägt der Mitarbeiter und eine weitere befindet sich im Reinigungsprozess. Ändert sich die Größe eines Mitarbei-

ters, so wird die Kleidung ausgetauscht, ebenso bei Verschleiß. Neue Mitarbeiter haben zudem die Möglichkeit, Stücke auch aus älteren Kollektionen zu erhalten, um einen einheitlichen Auftritt zu garantieren. Die Kleidung wird vom Mietserviceanbieter wie CWS-boco regelmäßig abgeholt, in den eigenen Wäschereien hygienisch auf-

bereitet, bei Bedarf fachgerecht repariert und dem Kunden wieder angeliefert. Spezielle Waschverfahren verlängern die Lebensdauer der Textilien gegenüber der Privatwäsche beim Kauf der Kleidung. Nach der Wäsche erhält jeder Mitarbeiter wieder seine eigene Berufskleidung zurück.

Kein Aufwand »Mit einem Mietservice können Unternehmen ihre Mitarbeiter ohne großen Zeit- und Kostenaufwand mit Berufskleidung aus-

statten, wir liefern auf Wunsch direkt ins Schrankfach der Mitarbeiter«, so Röse. Weder um Lagerung, Waschen oder Verschleißersatz der Kleidung müssen sich Unternehmen oder Mitarbeiter kümmern. Auch die Optik stimmt bei Berufskleidung im Mietservice: Dadurch, dass Mitarbeiter stets saubere Kleidung erhalten und tragen, sind sie so perfekt ausgestattet für den professionellen Auftritt beim Kunden. Eine Umfrage im Auftrag von CWS-boco zeigt, dass die Hälfte der Deutschen von einem gepflegten Auftritt bei Handwerkern auch auf professionelles und kompetentes Arbeiten schließen. Ganze 86 % finden sogar, dass Handwerker-Teams mit einheitlicher Berufskleidung deutlich professioneller wirken. §

SONDERTHEMA

o CWS-BOCO – Die richtige Wahl der Berufsbekleidung bringt viele Vorteile und kann Unternehmen den Alltag erheblich erleichtern. Wer auf einen professionellen Mietservice setzt, spart sich den Verwaltungsaufwand der Kleidung. In einem ausführlichen Beratungsgespräch erörtert der Betrieb zusammen mit dem Kundenberater im Vorfeld, welche Kollektion am besten den täglichen Anforderungen entspricht. »Wir bieten unseren Kunden eine Vielfalt an modernen Kollektionen, die genau auf die Bedürfnisse der jeweiligen Branche zugeschnitten sind«, erklärt Fatima Röse, boco-Produktmanagerin bei CWS-boco Deutschland.

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Arbeiten bei Wind und Wetter und unter schwierigen Bedingungen – im Baugewerbe muss die Berufsbekleidung mit ihrem Träger mithalten können. Strapazierfähigkeit, ein angenehmes Tragegefühl und die Optik müssen stimmen. 12/2016 – 1/2017

MIETE – UNTERNEHMENSFÜHRUNG

Sicher und professionell Arbeiten mit der richtigen Berufsbekleidung

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SONDERTHEMA

o DAIMLER FINANCIAL SERVICES – Daimler Financial Services gilt als

Ab dem zweiten Quartal 2017

weltweit größter Finanzierer von Nutzfahrzeugen: Rund 940000 Nutzfahrzeuge im Volumen von etwa 34 Mrd. Euro sind mit einem Leasing-, Finanzierungs- oder Mietvertrag von Daimlers Finanzsparte unterwegs. Zur IAA Nutzfahrzeuge stellte das Unternehmen kürzlich u. a. neue nutzungsbasierte Leasing-Produkte vor, die sich die Telematik zunutze machen.

führt Daimler Financial Services beginnend in Italien, dann in weiteren europäischen Ländern, »Dynamic Lease for Trucks« ein und kombiniert damit Leasing

mit Telematikdaten von FleetBoard. FleetBoard unterstützt Transportunternehmen durch mobilen Datenaustausch dabei, Touren optimal abzuwickeln und die Betriebskosten von Flot-

FleetBoard Store – der neue Marktplatz für Apps kommt 2017 Auf der IAA Nutzfahrzeuge stellte Daimler FleetBoard kürzlich den neuen FleetBoard Store für Apps vor (das bauMAGAZIN berichtete im Messevorfeld in Heft 8/2016, Seite 117). In Hannover wurden bereits »App-Prototypen« gezeigt. Die Plattform ist offen konzipiert, Branchenpartner wie Aufbauhersteller, aber auch App-Entwickler, können nützliche Apps beisteuern, um den Straßengüterverkehr in Summe noch effizienter zu machen. Apps aus dem FleetBoard Store können nicht nur in Lkw von Mercedes-Benz, sondern auch in Fremdmarken genutzt werden. Die Applikationen können auf Echtzeitdaten zugreifen und laufen auf dem herausnehmbaren Fahrer-Tablet DispoPilot.guide von FleetBoard. Der Download der Apps ist einfach: Der Unternehmer sucht sich bequem von seinem Arbeitsplatz eine oder mehrere Apps im FleetBoard Store aus und installiert sie over the air auf das herausnehmbare FahrerTablet DispoPilot.guide – in einen einzelnen Lkw, mehrere oder in die ganze Flotte. Der Lkw-Fahrer kann die Apps über seinen DispoPilot.guide im Fahrzeug bedienen. Das Fahrer-Tablet könnte künftig das einzige Gerät im Fahrzeug sein, denn hier werden alle relevanten Informationen über die Apps rund um Fahrer, Fahrzeug und Auftrag gebündelt dargestellt.

Beispiele für die Apps im FleetBoard Store Eine vereinfachte und zuverlässigere Ladungssicherung ermöglicht die Lashing App von Brugg Lifting, die für den Fahrer die minimal benötigte Anzahl der Zurrmittel zum Niederzurren ermittelt. Das ContiPressureCheck-System von Continental bietet hingegen eine durchgängige Überwachung von Druck und Temperatur aller Reifen des Lkw in Echtzeit. Mit der Schüttkegel-App von Dautel weiß der Lkw-Fahrer schon vor dem Abladen, wie viel Platz er zum Abladen des Schüttguts benötigt. Mit der Palfinger-App findet der Lkw-Fahrer den nächsten Palfinger-Servicepartner in seiner Nähe. Mit der TrailerConnect Drivers-App von Schmitz Cargobull kommen in Echtzeit die wichtigsten Informationen über den technischen Zustand des Trailers über den DispoPilot.guide ins

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MIETE – UNTERNEHMENSFÜHRUNG

Flexible Versicherungslösungen und telematikbasierte Abrechnung

Der FleetBoard Store, ein neuer Marktplatz für Apps, feierte kürzlich auf der IAA Premiere. Die Applikationen können auf Echtzeitdaten zugreifen und laufen auf dem herausnehmbaren Fahrer-Tablet DispoPilot.guide von FleetBoard. Fahrerhaus. Die UTA FuelGuide-App führt Fahrer zu den aktuell günstigsten Tankstellen auf ihrer Route. Dafür bezieht die App nicht nur den aktuellen Dieselpreis, sondern auch automatisch die aktuelle Entfernung ein. Die App CuCo (Customized Connectivity) von FleetBoard schickt mithilfe individuell erstellter Regeln automatisch Benachrichtigungen und Hilfestellungen auf den DispoPilot.guide. Die SpaceSnap-App von FleetBoard unterstützt den Fahrer bei der Laderaumoptimierung, indem sie die Kamera des DispoPilot.guide nutzt, um das noch verfügbare Ladevolumen des Lkw zu erfassen. §

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EINFACH FAHREN 12/2016 – 1/2017


operation mit dem Versicherer KRAVAG erscheinen.

Den Abschluss einer Transporterversicherung per App kündigt die Mercedes-Benz Bank in Zusammenarbeit mit dem Versicherer KRAVAG für das kommende Jahr an.

Der Van-Kauf wird mit der tabletbasierten Van-Seller-App von Daimler Financial Services und Mercedes-Benz Vans unterstützt. Kunden und Händler können sich ortsunabhängig auf die Suche nach dem passenden Van begeben. Die Anwendung bietet aus einer Hand die Konfigurati-

on des Vans, den Vergleich mit Wettbewerbsfahrzeugen sowie Finanzierungs-, Leasing- und Serviceangebote bis hin zu den neuen Versicherungsprodukten.

Mobiler Versicherungsabschluss Neu ist bei der Mercedes-Benz Bank das Projekt einer Versicherungs-App für Transporter. Damit kann künftig der Abschluss einer Transporterversicherung

erstmals komplett papierlos abgewickelt werden. Die App führt Schritt für Schritt durch die Beantragung, bei der nur wenige Parameter eingegeben werden müssen, den Rest erledigt die App. Kunden erhalten so schnell ein Angebot, das über einen QRCode auch zu einem späteren Zeitpunkt erneut abgerufen und digital unterzeichnet werden kann. Die App soll 2017 in Ko-

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MIETE – UNTERNEHMENSFÜHRUNG

Digitale Customer Journey für Transporterkunden

DAIMLER

ten zu reduzieren. Kunden können mit »Dynamic Lease for Trucks« ihre Leasing-Kosten beeinflussen, da diese von den tatsächlich zurückgelegten Kilometern abhängen. Zu einer fixen monatlichen Pauschale kommt eine variable Gebühr hinzu: Legt der Truck weniger Kilometer zurück, ist sie geringer, fährt er mehr, ist sie höher.

CharterWay-ServiceLeasing Im Blickfeld von Nutzfahrzeugkunden stehen immer mehr umfassende Mobilitätslösungen. Daher wächst auch die Nachfrage nach Bundling- bzw. All-In-Produkten, die es Anwendern ermöglichen, sich vollständig auf sein Kerngeschäft zu konzentrieren. Mit der Entscheidung für die Komplettlösung CharterWay ServiceLeasing sollen Kunden ihren Aufwand für das Fahrzeugmanagement minimieren, ihren finanziellen Spielraum optimieren und die Betreiberrisiken reduzieren können. Kunden erhalten ein nach ihren Vorgaben konfiguriertes Wunschfahrzeug und decken alle Bedürfnisse von der Beschaffung über das Fahrzeugmanagement, die Reparatur und Wartung bis zur Rückgabe zum garantierten Restwert mit einem Vertrag und einer festen monatlichen Rate ab. §


Bessere Software-Integration und schnellere Rentabilität

Modellmanagement, Simulation und Analysefunktionen für Bauprojekte, in denen die Abstimmung mehrerer Gewerke erforderlich ist, sind die Funktionskennzeichen von Magnet Explorer.

SONDERTHEMA

Magnet Explorer bietet Modellmanagement, Simulation und Analysefunktionen für Bauprojekte, in denen die Abstimmung mehrerer Gewerke erforderlich ist. »Mit Magnet Explorer können Infrastruktur, Bauwerke, Ver- und Entsorgungseinrichtungen sowie Strukturmodelle zu einem Projektmodell kombiniert und gemeinsam analysiert werden«, erklärt Jason Hallett, Vice Presi-

dent für das weltweite Produktmanagement. »Alle Daten werden anhand von Entwurfskoordinaten und -einheiten, die in der professionellen Entwurfssimulation und -analyse benötigt werden, verwaltet.« Die Software ermöglicht eine wertebasierende Kollisionskontrolle für VDC (Virtual Design to Construction, virtuelles Design

für die Bauausführung). »Die in den einzelnen Bauphasen erzeugte Modellierung kann unter realistischen Bedingungen simuliert werden, um so möglicherweise teure Kollisionen im Vorfeld zu erkennen. Unsere einzigartige Erkennung sorgt für eine schnellere Rentabilität als herkömmliche Werkzeuge zur Kollisionskontrolle«, so Hallett. Magnet Explorer bietet eine Schnittstelle zu Magnet Enterprise. So sind die Freigabe von Daten und die Zusammenarbeit aller Magnet-Lösungen sichergestellt.

Magnet Modeler Magnet Modeler führt Modelle aus einer Vielzahl von Quellen zu einem Modell zusammen und

Magnet Modeler ist nahtlos in vorhandene Programme wie Autodesk AutoCAD, Civil 3D und Map3D integriert.« Jason Hallett, Vice President für das weltweite Topcon-Produktmanagement

nimmt Anwendern viele manuelle Prozesse ab.»Magnet Modeler ist nahtlos in vorhandene Programme wie Autodesk AutoCAD, Civil 3D und Map3D integriert. Man kann auch in diversen Standardformaten für offene Datenmodelle wie LandXML, IFC und allgemeinen 3D-Modellen vorliegende Daten einlesen«, so Hallett. §

Fakten Die App »Magnet Construct 2.0« unterstützt weitere Instrumente > Mit »Magnet Construct 2.0« hat die Topcon Positioning Group eine neue App-Generation zum Ansteuern unterschiedlichster Topcon-Totalstationen mit einem Smartphone oder Tablet vorgestellt. Die erste Version der App war dem LN-100 Layout Navigator vorbehalten. > Ob man Android oder Hardware von Apple – iPhone, iPad oder iPod Touch – bevorzuge, die App »Magnet Construct 2.0« biete, so David Ahl, Leiter Software Product Management, intuitive Optionen zur drahtlosen Anbindung und Ansteuerung von Totalstationen. So lassen sich schnell Messungen auslösen und die Daten dann in der Grafikoberfläche betrachten. > Magnet Construct bietet auch sichere Verbindungen zum Webdienst Magnet Enterprise, der einen Datenaustausch zwischen Baustelle und Büro in Echtzeit ermöglicht. Die App ist im Apple App Store und bei Google Play verfügbar. TOPCON

TOPCON / GETTY IMAGES/ISTOCKPHOTO

MIETE – UNTERNEHMENSFÜHRUNG

o TOPCON – Die Topcon-Positioning-Group hat mit Magnet-VDCLösungen Magnet Explorer und Magnet Modeler zwei Softwareplattformen für das interdisziplinäre Modellmanagement und eine verbesserte Zusammenarbeit und Integration vorgestellt, die die Magnet-Familie erweitern.

Bentley Systems und Topcon fördern gemeinsam Clouddienste für die Baubranche Die Topcon Positioning Group und Bentley Systems, Anbieter für umfassende Software-Lösungen im Infrastrukturbereich, kündigen gemeinsame Clouddienste für die Baubranche an. Zu Anfang bietet Bentley Systems den Anwendern von ProjectWise Connect Edition eine reibungslose Konnektivität zu Magnet Enterprise. Topcon bindet die ContextCapture-Bildverarbeitung in die eigene Massendatenerfassung mit unbemannten Luftfahrzeugsystemen (UAS) ein. Im Gegensatz zu herkömmlichen Abläufen zwischen Entwurf und Bauausführung, bei denen Daten aus der Vermessung und aus digitalen Entwurfsmodellen verloren gehen oder auf ineffiziente Weise wiederhergestellt werden können, versetzt »Constructioneering« Ingenieure künftig in die Lage, die eigene Rolle in beiden Berei-

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chen – Vermessung und Bauausführung – auszufüllen. Clouddienste bringen die Baustelle zu den Planern, sodass diese mit einem exakten Modell der aktuellen 3D-Situation beginnen können. Diese mit UAS-Systemen und Laserscannern von Topcon erfassten Daten werden dann als Grundlage

für die 3D-Netzmodelle aus Bentleys ContextCapture-Software genutzt. Anschließend stellen Clouddienste die Entwurfsdaten im Vermessungskontext direkt für die Bauausführung vor Ort zur Verfügung. Diese Automatisierung wird durch die Verzahnung des Clouddienstes Topcon Magnet mit den Bentley-Clouddiensten von ProjectWise Connect Edition möglich. Das Ergebnis ist eine bessere Projektabgabe, bei der die Entwürfe im Messkontext erfolgt sind. Die digitalen Entwurfsmodelle wiederum werden direkt für die 3D-Maschinensteuerung im Gelände verwendet. §

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Motoren, Getriebe, Achsen, Bremsen, Bereifung, Laufwerke, Filtertechnik, Schmierstoffe, Öle, Ausrüstung, Zubehör

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OEM: Maschinen-, Fahrzeug- und Antriebstechnik

HATZ

Ein leises Kraftpaket

HATZ

Dass bärenstark auch im Flüsterton möglich ist, will Hatz mit seinem Dieselmotor-Vierzylinder der H-Serie mit neu entwickeltem Silent Pack beweisen. Das moderne HatzDieselaggregat 4H50TIC leistet bis zu 55 kW bei einem maximalen Drehmoment von 240 Nm und erfüllt die gängigen Normen und Anforderungen wie EU-Stage IIIB oder US EPA Tier 4 final.

Leise, effizient und leistungsstark: Der Hatz-Industriedieselmotor 4H50TIC Silent Pack. n Verbindung mit der für diesen Motor entwickelten Einhausung erreicht der Hatz 4H50TIC Silent Pack trotz Kühlerlüfter eine Reduzierung der Geräuschemissionen um 4 dB. Damit ist der Motor nach Anbieterangaben um 60 % leiser im Vergleich zur ungekapselten Open Power Unit (OPU).

I 60 Prozent In Verbindung mit der für diesen Motor entwickelten Einhausung erreicht der Hatz 4H50TIC Silent Pack trotz Kühlerlüfter eine Reduzierung der Geräuschemissionen um 4 dB. Damit ist der Motor nach Anbieterangaben um 60 % leiser im Vergleich zur ungekapselten Open Power Unit (OPU).

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Universeller Einsatz Die flüssigkeitsgekühlten Dieselmotoren der H-Serie von Hatz werden als die kompaktesten, leichtesten und sparsamsten Motoren ihrer Klasse angekündigt. Die Vorzüge des ungekapselten Hatz-Vierzylinder-Dieselmotors bleiben auch beim geräuschreduzierten 4H50TIC mit Silent Pack erhalten. Die Ingenieure legten bei der Entwicklung der Silent-Pack-Version Wert darauf, die Einbauma-

ße nur unwesentlich zu vergrößern und den Zugang zum Motor, beispielsweise für Wartungsarbeiten, zu erhalten. Flexibilität ist auch beim weltweiten Einsatz gegeben. Die hohe Freigabetemperatur ist mit der ungekapselten Version identisch und die Turboaufladung bietet ausreichend Reserven für Höhenanwendungen. Die Kapselung des 4H50TIC Silent Pack dient zusätzlich zur Geräuschdämmung auch einem effizienten Wetter- und Berührungsschutz. Somit kann der Motor beispielsweise auch in Maschinen zum Einsatz kommen, in denen das Dieselaggregat offen angebaut wird.

Integrierte Plug-and-play-Lösung Die Hatz-OPU-Plug-and-play-Lösungen, auf denen auch der 4H50TIC Silent Pack basiert,

sind für Maschinenhersteller, die komplett einbaufertige Motoren benötigen, prädestiniert. Anwendungsschwerpunkte sind beispielsweise Hebebühnen, Hydraulikaggregate, Forstmaschinen, Bohrgeräte oder stationäre Anwendungen wie Pumpen und Generatoren. Durch die integrierte und optimale Auslegung des Kühlers, der Verschlauchung und der Verkabelung beziehungsweise Elektronik verspricht das Hatz-OPUKonzept eine enorme Einbauerleichterung. Das Plug-and-play 4H50TIC Silent Pack ist ein komplett werkseitig geprüftes System direkt vom Motorenhersteller und über das Hatz-Vertriebsund -Servicenetz in 120 Ländern erhältlich. Zusätzlich zu dem Komplettpaket bietet Hatz das Silent Pack auch zur Nachrüstung an. §

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JOHN DEERE POWER SYSTEMS

Kaiser setzt für Schienenbagger auf Motorkraft von JDPS

n der Schweiz kann die Projektkoordination den Gleiswartungsunternehmen manchmal wirklich Kopfzerbrechen bereiten«, sagt René Geiger, Entwicklungsleiter der Kaiser-Baggersparte. Der Abstand zwischen parallel verlaufenden Gleisen sei oft so eng, dass sich kaum Platz finde, um Maschinen einzusetzen, ohne den Verkehrsbetrieb zu unterbrechen. »Wenn man beispielsweise mit einem Bagger arbeitet, schwenkt dessen Heck über das Nachbargleis hinaus. Die schweizer Regularien sind sehr strikt: Wenn sich ein Zug auf dem anderen Gleis nähert, müssen die Arbeiten unterbrochen werden und die gesamte Ausrüstung muss zurück an den Ausgangspunkt. Das bedeutet Ausfallzeiten und Unannehmlichkeiten für das Bedienpersonal«, so Geiger. Mit dem S22RR will Kaiser diese schwierige Situation entschärfen. Dank begrenztem Schwenkradius von 1,57 m muss dieser Bagger seine Arbeitsposition nicht räumen, wenn ein Zug auf dem Nachbargleis vorbeifährt. Der Bediener kann somit seine Arbeit ohne Neupositionierung wieder aufnehmen. »Das spart so manches an Zeit, Mühe und Kosten«, so Geiger. Dennoch macht der S22 keine Kompromisse in puncto Leistung: Mit 8 m Länge (bei eingeklapptem Ausleger) und 2,6 m

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Breite erreicht der Bagger eine Grabtiefe von 4,8 m; er fährt sowohl auf als auch neben den Gleisen. Die Maschine kann mit Dutzenden von Zusatzgeräten ausgestattet werden, wobei ein Rotoline-Hydrauliksystem den korrekten richtigen Druck – zwischen 20 bar und 350 bar – anwendet.

Der richtige Motor für die Aufgabe Als Antrieb für den Bagger und dessen Hydrauliksystem nutzt Kaiser den PowerTech-Motor PSS 4.5L (konform Final Tier 4/ Stufe IV) mit 125 kW (168 PS). Geiger hierzu: »Eine kompakte Maschine braucht einen kompakten Motor. Dazu kommt, dass die Abgasnormen in der Schweiz zu den strengsten in ganz Europa zählen. Die Entscheidung für den John-Deere-Motor fiel aufgrund seiner Größe und der Stufe IVEmissionszertifizierung und

Die Entscheidung für den 125 kW (168 PS) starken 4,5-l-Motor fiel bei Kaiser aufgrund der Motorgröße und der Stufe-IV-Emissionszertifizierung und dank des vorhandenen Dieselpartikelfilters (DPF) leicht. dank des vorhandenen Dieselpartikelfilters (DPF) leicht.« Der lokale John-Deere-Motorenvertrieb Hamilton in Kloten bei Zü-

rich unterstützte Kaiser in der gesamten Entwicklungsphase und sorgte für eine optimale Konfiguration des Motors. §

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Der S22RR aus dem Hause Kaiser ist ein intelligenter, leiser und kompakter Zweiwegebagger mit einem besonders kleinen Schwenkradius. Er trägt vielerorten in der Schweiz dazu bei, den Schienenverkehr im Land der Eidgenossen »in der Spur« zu halten. Für den richtigen Antrieb sorgt ein Motor von John Deere Power Systems (JDPS).

Der Schienenbagger S22RR von Kaiser punktet mit reduziertem Schwenkradius und bietet viel Bewegungsfreiheit sowie flexible Einsatzmöglichkeiten. 12/2016 – 1/2017


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MERCEDES-BENZ

Neueste Motorengenerationen jetzt auch für den Arocs Seit der IAA Nutzfahrzeuge steht die neueste Generation der Heavy-Duty-Dieselmotoren OM 470 und OM 471 auch für den Mercedes-Benz Arocs serienmäßig zur Verfügung. Unverändert im Angebot sind die Triebwerksfamilien OM 936 und OM 473. Neue Spitzenmotorisierungen sind die Arocs »46er«-Modelle mit 335 kW (460 PS/2200 Nm) beim OM 470 und die »53er« mit 390 kW (530 PS/2600 Nm), angetrieben von der neuesten Generation des OM 471.

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Mercedes-Benz Arocs 2658 LS.

eide Common-Rail-Reihensechszylinder wurden mit einer Vielzahl an technischen Maßnahmen für weniger Kraftstoffverbrauch bei verbesserter Leistungscharakteristik überarbeitet. Beispiele sind das neue X-Pulse-Einspritzsystem mit angehobener Druckverstärkung, ein asymmetrischer Abgasturbolader aus Mercedes-Benz eigener Fertigung sowie die Verwendung neuer Leichtlauf-Motorenöle. In Verbindung mit den im Wirkungsgrad weiter optimierten Mercedes-Benz PowerShiftGetrieben lassen sich der Kraftstoffverbrauch und damit auch die CO₂-Emissionen bei den neuen Sechszylindermotoren um bis zu 3 % reduzieren (Anbieterangaben). Die neuesten Motorengenerationen OM 470 und OM 471

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sowie der OM 936 sind auch im Arocs zur Verwendung von Kraftstoffen nach der Norm prEN 15 940 – Hydrotreated Vegetable Oil (HVO), Biomass To Liquid (BTL), Gas To Liquid (GTL) und Coal To Liquid (CTL) – freigegeben. Es ist keine Änderung an den Motoren oder an ihrer Peripherie notwendig. Der Einsatz von Biodiesel-Kraftstoff ist darüber hinaus bei den Zwei- und Dreiachsvarianten des Arocs mit OM 471 in den Motorisierungen 310 kW (421 PS) und 330 kW (449 PS) ebenfalls zulässig. Wer im Arocs mit hohen Gewichten besonders feinfühlig und verschleißfrei anfahren oder bei niedrigsten Geschwindigkeiten rangieren muss, wählt die Turbo-Retarder-Kupplung TRK. Jetzt folgt ein weiterer

Schritt in puncto Fahrkomfort und Sicherheit: TRK-Fahrzeuge können künftig mit dem Abstandshalte-Assistenten und ABA 4 kombiniert werden, womit sie sich besser für Langstreckeneinsätze eignen. Möglich ist diese Kombination in allen Arocs 6x4-Fahrgestellen und Sattelzugmaschinen mit den Motoren OM 471 und OM 473, Luftfederung und Frontunterfahrschutz. In Verbindung mit der Motorisierung OM 471 ist künftig auch ein zusätzlicher motorseitiger Nebenabtrieb bis 350 Nm und 80 kW in Kombination mit der TRK realisierbar. Dies ermöglicht eine komfortable Bedienung von Kippaufbauten oder Tiefladern während der Fahrt, ohne auf die Vorteile der TRK verzichten zu müssen. §


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ALLISON TRANSMISSION

Das schwedische SchüttgutTransportunternehmen DP Åkeri hat kürzlich einen neuen ScaniaOff-Road Lkw des Typs G 490 8x4 mit Allison-Vollautomatikgetriebe der Serie 4000 angeschafft. Die Motorisierung von nur 361 kW (490 PS) kompensiert entscheidend das vollautomatische AllisonGetriebe: »Dank des AllisonVollautomatikgetriebes konnte ich ein Fahrzeug mit kleinerem und leichterem Motor auswählen als es mit anderen Getrieben möglich gewesen wäre – und das bei gleicher Produktivität«, betont Paul Nilsson, der mit seinem Bruder Daniel das von ihrem Vater Sven in den 1970er-Jahren gegründete Unternehmen DP Åkeri heute leitet.

DP ÅKERI (2)

Vollautomatikgetriebe kompensiert geringere Motorenleistung

Der Kraftstoffverbrauch von Nilssons Scania mit Allison-Vollautomatikgetriebe beträgt durchschnittlich 50 l auf 100 km – bei einem Gesamtzuggewicht von 60 t mit Anhänger bei etwa 85 % der Fahrten. ie »Continuous Power Technology« aus dem Hause Allison Transmission ermöglicht eine nahtlose Beschleunigung für letztlich mehr Ladungen pro Tag. »Ein kleinerer Motor ist kostengünstiger und leichter. Das ist ein bedeutender Pluspunkt um die Ladekapazität zu erhöhen. Das vollautomatische Getriebe bietet also gleich mehrere Vorteile«, so Paul Nilsson. DP Åkeri ist spezialisiert auf Schwertransporte von Kies und anderen Füllmaterialien für Bauunternehmen in der

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Nahtlose Volllastschaltungen Die »Continuous Power Technology« steht für sanfte, nahtlose Volllastschaltungen und eine herausragende Beschleunigung. Jeder Gangwechsel erfolgt automatisch. Im Gegensatz zu einem manuellen oder automatisierten Schaltgetriebe (AMT), das bei jedem Gangwechsel Leistung und Geschwindigkeit verliert, vermeidet ein Allison-Vollautomatikgetriebe Zugkraftunterbrechungen und ermöglicht damit den Einsatz eines kleineren Motors. Allison-Vollautomatikgetriebe verfügen über einen Drehmomentwandler, der das Motordrehmoment vervielfacht und mehr Motorkraft auf die Antriebsräder überträgt. ALLISON TRANSMISSION

Die Continuous Power Technology von Allison Transmission liefert sanfte, nahtlose Volllastschaltungen für eine herausragende Beschleunigung.

Umgebung von Halmstad in Südschweden. »Wir transportieren oft schwere Ladungen sowohl in Kiesgruben als auch in Städten und von Zeit zu Zeit auch auf Autobahnen. Als wir einen unserer alten Trucks ersetzen mussten, war das eine gute Gelegenheit, den neuen Lkw mit Allison-Vollautomatikgetriebe anzuschaffen«, so Nilsson.

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Dank des Allison-Vollautomatikgetriebes konnte ich ein Fahrzeug mit kleinerem und leichterem Motor auswählen als es mit anderen Getrieben möglich gewesen wäre – und das bei gleicher Produktivität.« Paul Nilsson, DP Åkeri

»Die Beschleunigung aus dem Stillstand auf ebener Fläche ist unglaublich. Ich habe keine Probleme, mich dem Verkehr anzupassen«, sagt Nilsson. »Die Traktion ist kontinuierlich, ohne Rucken bei den Gangwechseln. Im Durchschnitt habe ich dadurch Zeit für eine Extraladung pro Tag, abhängig von der Fahrtstrecke. Das wirkt sich positiv auf die Wirtschaftlichkeit aus.« Der Kraftstoffverbrauch von Nilssons Scania mit AllisonVollautomatikgetriebe beträgt durchschnittlich 50 l auf 100 km, bei einem Gesamtzuggewicht von 60 t mit Anhänger bei etwa 85 % der Fahrten. § 12/2016 – 1/2017


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SAUER BIBUS

Hydrostatischer Fahrantrieb für Spezial-Forstschlepper Das slowenische Unternehmen Bijol hat sich in den letzten rund 20 Jahren einen Namen im Bereich der kundenspezifischen Nutzfahrzeuglösungen gemacht. Das Produktportfolio reicht von Kranen über Recyclingmaschinen und Staplern bis hin zu autonomen Spezialfahrzeugen für die Forst- und Landwirtschaft. Für das hohe Qualitätsniveau seiner Produkte arbeitet Bijol mit Zulieferern von Rang und Namen in enger Kooperation zusammen, so beispielsweise seit 2014 mit Sauer Bibus. Mit dem Bijol BWS 160 stand damals eine Produktlinie in der Entwicklungsphase, die heute als neue Klasse im Segment der Forstschlepper gilt.

Modul Drive, hydrostatischer Fahrantrieb mit 45°-Großwinkeltechnologie. eim BWS 160 handelt es sich um einen auch autonom fahrenden Spezial-Forstschlepper mit Knicklenkung, der seine Stärken vor allem in engen, verwin-

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kelten Waldregionen und in alpinem Gelände ausspielt. Der hydrostatische Fahrantrieb des BWS 160 stammt von Sauer Bibus. Zunächst hatte sich Bijol über die Empfehlung von Sauer Bibus noch zurückhaltend gezeigt, auf einen stufenlosen hydraulischen Antrieb zu setzen. Bis dato war es üblich, auf zweistufige Antriebe zu bauen. Doch eine Analyse der Kundenanforderungen und der täglichen Arbeitssituationen zeigte: Ein stufenloser Antrieb bei den besonders hohen Zugkräften im unteren Bereich von 0 km/h bis 5 km/h mit gleichzeitig höchsten Anforderungen an

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die technischen Fähigkeiten des Fahrers würde eine enorme Erleichterung und damit eine deutliche Verbesserung für den Fahrer und seine Effizienz bedeuten. Entsprechend fiel die Entscheidung auf den hydrostatischen Fahrantrieb von Sauer Bibus, stufenlos und mit elektronischer Steuerung an Bord. »Unsere Kunden sind von der Leistungsstärke und dem Handling enorm beeindruckt. Der stufenlose Fahrantrieb von Sauer Bibus entlastet den Fahrer substantiell, sodass er sich viel besser auf seinen anspruchsvollen Job konzentrieren kann«, betont Andrej Tisnikar, Technischer Leiter bei Bijol.

Abgestimmte Technologien Als weiterer Pluspunkt der neuen Produktlinie gilt das geschmeidige Zusammenspiel eines neuen Deutz-Motors nach Tier 4 final mit dem hydrostati-

schen Fahrantrieb von Sauer Bibus. Die Kombination der DeutzSauer-Bibus-Technik ermöglicht, ohne Schaltvorgang von 0 km/h bis 40 km/h beschleunigen zu können.

Autonomes Fahren Der BWS 160 lässt sich teilautomatisiert fahren, ein wesentliches Kriterium bei der Arbeit im alpinen Bereich sowie im Wald mit den steilen, engen Verhältnissen. Das autonome Fahren zählt grundsätzlich zu den spannendsten Herausforderungen des Marktes für hydraulische Antriebssysteme. Als Beispiele der Innovationskraft von Sauer Bibus gelten auch der Compact Drive und der Modul Drive, beides hydrostatische Fahrantriebe mit 45°-Großwinkeltechnologie an Bord für einen hohen stufenlosen Wandlungsbereich. §

Bijol BWS 160 im harten Forsteinsatz.

SAUER BIBUS

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BOSCH REXROTH

Vernetzte Mobilhydraulik und -elektronik für mehr Komfort im Straßenfertiger

ATLAS COPCO

Die neue Generation des Citypavers SD1800 nutzt erstmals in dieser Klasse die gesamte Funktionalität des Kontrollsystems PaveManager 2.0, das Anwender bereits aus den Dynapac-SD-Großfertigern kennen.

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Abgestimmte hydrostatische Antriebseinheit aus dem Baukasten Im Citypaver setzt der Hersteller die Antriebseinheiten Hydrotrac GFT 8000 von Rexroth ein. In dieser modular aufgebauten Antriebsbaureihe kombiniert Rexroth zwei- und dreistufige Planetengetriebe mit Axialkolbenmotoren zu einem individuell angepassten Antriebspaket für mobile Arbeitsmaschinen. Eine innenliegende Bremse verringert den notwendigen Bauraum. Für Rad und Kette kombiniert Atlas Copco jeweils verschiedene Varianten aus dem modularen Baukasten. Die Baureihe 8000 umfasst neun Nenngrößen mit Abtriebsmomenten von 10 kNm bis 130 kNm für den Einsatz im offenen oder geschlossenen Kreislauf und bietet verschiedene Übersetzungen. Die Planetengetriebe ermöglichen die Integration von Rexroth-A6VE-Hydromotoren. Axialkolbenmotoren von Rexroth zeichnen sich durch einen guten Rundlauf gerade bei niedrigen Arbeitsgeschwindigkeiten im Einbaubetrieb aus. Die relativ kleinen Fahrpumpen ermöglichen neben einer hohen Leistungsübertragung auch die notwendige Feinsteuerung im Einbaubetrieb und tragen so zu einem geringeren Dieselverbrauch bei. Die Maschinensteuerung realisiert Atlas Copco mit zwei RC28-Mobilcontrollern im Master-/Slave-Betrieb aus dem Bodas-Baukasten von Rexroth. »Durch die Kombination der beiden Controller haben wir einen größeren Freiheitsgrad für Fahrund Arbeitsfunktionen und erreichen einfach die funktionale Sicherheit«, hebt Anup Jacob,

Gruppenleiter Compact- und Citypaver, bei Atlas Copco, hervor. Die Controller in der Schutzart IP65 sind für die Umsetzung von Sicherheitsfunktionen bis PLd nach ISO 13 849 geeignet. Sie sind über CAN-Bus direkt an die Steuerung im Bedienstand angebunden. »Bei der Programmierung und Parametrierung der Steuergeräte hat Rexroth die umfassende Erfahrung mit Fahrantrieben von großen Maschinen eingebracht«, erinnert sich Anup Jacob. »Rexroth hat uns von der Auslegung bis zur Inbetriebnahme intensiv unterstützt.«

Komplexe Funktionen auf Knopfdruck Eine wesentliche Neuerung ist das Steuerungssystem PaveManager 2.0. Damit automatisieren Dynapac-Straßenfertiger Funktionen wie die Erfassung von Einbauparametern, Speicherung des Einbauverlaufs sowie automatische Einstellungen für Dachprofilwinkel und Gefälle. Viele mittels Bohlenfernbedienung vorgenommene Einstellungen und Anpassungen sind auch an der Instrumententafel möglich und umgekehrt. Die Fernbedienung erkennt alle Nivelliervorrichtungen und kann an beiden Seiten des Fertigers genutzt werden. Sowohl die Instrumententafel als auch die Fernsteuerung bieten Farbdisplays sowie intuitiv nutzbare, selbsterklärende Menüs und Funktionen. Symbole und Bilder erleichtern die Handhabung zusätzlich.

Die Maschinensteuerung realisiert Atlas Copco mit zwei RC28-Mobilcontrollern im Master-/Slave-Betrieb aus dem Bodas-Baukasten von Rexroth.

BOSCH REXROTH (2)

er Dynapac Citypaver SD1800 von Atlas Copco ist bei einer Länge von 5 m lediglich 1 800 mm breit. Damit eignet er sich ideal für schmale Baustellenumgebungen und problemlose Fahrten zwischen verschiedenen Einsatzorten innerhalb dicht bebauter Innenstädte. Der Citypaver verfügt über eine Einbaukapazität von 350 t/h und deckt Arbeitsbreiten von 0,7 m bis 4,7 m ab. Die neue Generation nutzt erstmals in dieser Klasse die gesamte Funktionalität des Kontrollsystems PaveManager 2.0, das Anwender bereits aus den Dynapac-SD-Großfertigern kennen. »Es war ausdrückliches Ziel der Neuentwicklung, die Bedienung und den Komfort der großen Maschinen so weit wie möglich bei den Citypavern zu adaptieren«, betont Thiberio Tanus, produktverantwortlich für Dynapac Compactund Citypaver. »Das betrifft ausdrücklich auch das Fahrgefühl.« Dazu vernetzt Atlas Copco über CAN-Bus den hydrostatischen Fahrantrieb und die Arbeitshydraulik mit einer modernen Steuerungseinheit.

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FRANK ALTMANN

Mit dem neuen Dynapac Citypaver SD1800 bringt Atlas Copco den Fahr- und Bedienkomfort der großen Straßenfertiger in die Kompaktklasse (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 4/2016, Seite 92). Die Basis dafür legt eine hydrostatische Antriebslösung von Rexroth mit modernster Mobilelektronik und vordefinierten Software-Funktionen. Für die Visualisierung und Bedienung nutzt Atlas Copco das frei konfigurierbare Display Bodas DI4. Damit vereinfacht das neue Modell die Bedienung und automatisiert zahlreiche, bislang manuell ausgeführte Abläufe.

Anstelle von Konstantpumpen setzt Atlas Copco die kosteneffiziente kompakte Axialkolben-Verstellpumpe A1VO von Rexroth ein. Energieeinsparungen von 10 % bis 15 % durch die Verstelleinheit sind nach Anbieterangaben bereits in zahlreichen Anwendungen nachgewiesen. Diese Funktionsvielfalt erreicht Atlas Copco mit dem neuen Display Bodas DI4 von Rexroth. Die universell einsetzbare Bedieneinheit für mobile Arbeitsmaschinen kann mittels der Entwicklungsumgebung Codesys 3.5 programmiert werden. Sie eröffnet umfangreiche Möglichkeiten der individuellen Visualisierung und Funktionszuweisungen, die Atlas Copco voll ausschöpft. Neben zwei Hardkeys für feste Funktionen stehen zwölf frei programmierbare Funktionstasten zur Verfügung. Zusätzlich können die Fahrer ohne Sichtkontakt zum Bediengerät Funktionen intuitiv mit einem Dreh-/Drückschalter anwählen. Mit dem neuen SetAssist hat der Maschinenfahrer bei12/2016 – 1/2017


Aeolus AR 28 Der Hochleistungsreifen fßr den Mobilkran-Sektor Das universell einsetzbare Display DI4 von Rexroth: Visualisierungen fßr die Bedienung mobiler Arbeitsmaschinen lassen sich damit vÜllig frei gestalten, Bodas-Steuergeräte diagnostizieren und parametrieren.

spielsweise die MÜglichkeit, per Knopfdruck die Position von FÜrderschnecke und Bohle zu speichern, ehe er den Fertiger von einem Abschnitt zum nächsten bewegt. Das TruckAssist-System unterstßtzt das korrekte und sichere Andocken von Lkw am Fertiger.

Display vereinfacht Diagnose und Komponententausch Im Bedienstand sind die kĂśrpergerechten Sitze schwenkbar und auf einer verschiebbaren Plattform angebracht. Das komplette Bedienpult ist verschieb-, neigund hĂśhenverstellbar. ÂťMit dem neuen Display haben wir groĂ&#x;e Fortschritte bei der Bedienerfreundlichkeit gemachtÂŤ, bekräftigt Tanus. ÂťEs sieht einfach richtig gut aus.ÂŤ DarĂźber hinaus vereinfacht es die Inbetriebnahme und den Service: Ohne externes Diagnosegerät greifen berechtigte Wartungstechniker oder Bediener auch auĂ&#x;erhalb von Werkstätten Ăźber das Display als Master auf in der Maschine integrierten Bodas-Steuergeräte von Rexroth zu. Das Display liest aktive und gespeicherte Fehler aus und beschleunigt damit die Diagnose. Ă&#x153;ber die integrierte USBSchnittstelle lädt der Servicetechniker neue Parameter fĂźr die Bodas-Controller ein oder Ăźberträgt durch ÂťflashenÂŤ neue Ablaufprogramme. DarĂźber hinaus beschleunigt das DI4 Reparaturen, weil beispielsweise der Joystick nach einem Austausch Ăźber das Display kalibriert werden kann. 12/2016 â&#x20AC;&#x201C; 1/2017

Dieselverbrauch senken Auch beim Citypaver SD1800 standen reduzierte Abgasemissionen und ein geringerer Dieselverbrauch im Pflichtenheft. Atlas Copco setzt 54 kW starke Dieselmotoren ein, die die Emissionsstufen Stage IIIA (Tier 3) und Stage IV (Tier 4 final) erfĂźllen. Die Motorleistung wird intelligent auf die Fertigerfunktionen verteilt, was Leistungsverluste auf ein Minimum reduziert. Dazu trägt das hocheffiziente hydrostatische Antriebskonzept ebenso bei, wie der thermostatisch geregelte LĂźfter und lastabhängig arbeitende Hydraulikpumpen. Anstelle von leistungsverzehrenden Konstantpumpen baut Atlas Copco beispielsweise die kompakte Axialkolben-Verstellpumpe A1VO von Rexroth ein. Die Energieeinsparung von 10 % bis 15 % durch die Verstelleinheit ist nach Angaben von Bosch Rexroth bereits in zahlreichen Anwendungen nachgewiesen. Rexroth bietet die A1VO in den NenngrĂśĂ&#x;en 18, 28 und 35 an. Eine weitere Steigerung der Energieeffizienz erreichte Atlas Copco durch eine Lastdruckunabhängige Durchflussverteilung (LUDV). Reicht der Volumenstrom nicht aus, um alle Verbraucher mit der gewĂźnschten Menge zu versorgen, verlangsamen sich gleichmäĂ&#x;ig alle Bewegungen â&#x20AC;&#x201C; aber kein Verbraucher bleibt stehen. Der LUDV-Steuerblock in Scheibenbauweise ist mit Rexroth-Cartridge-Ventilen kombiniert worden. §

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GATES

Neue Keilriemen-Technologie: wartungsfrei und flankenoffen

GATES

Gates präsentiert einen wartungsfreien, flankenoffenen Keilriemen, der die Wartungskosten senkt. m Gegensatz zu konventionellen Keilriemen erleide, so betont Gates, der neue flankenoffene Quad-Power-4-Keilriemen in den ersten Stunden nach dem Einbau keinen erheblichen Spannungsverlust. Die neue Keilriemen-Generation nutzt dabei eine spezielle Zugträgertechnologie, die während der gesamten Lebensdauer des Keilriemens eine stabile Spannung hält. So können Wartungstechniker und Anlagenbauer den Produktionsstillstand für das Nachspannen kürzlich eingebauter Keilriemen vermeiden. Das gesamte Sortiment besteht ausschließlich aus EPDM, einer hochleistungsfähigen synthetischen Gummimischung. Die frühere Generation der QuadPower-Riemen bestand bereits aus diesem Material, Gates hat die Ausführung jedoch optimiert, um Keilriemen anbieten zu können, die länger halten und auch unter extremen Temperaturen hohe Verschleißwiderstandsfähigkeit aufweisen. Die zweite Generation der EPDM-Riemen von Gates verfügt über die nach Anbieterangaben größte Temperaturfestigkeit auf

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dem Markt. Der Riemen bringe auch bei extrem niedrigen Temperaturen bis – 50 °C seine extreme Leistung und sei beständig gegen Verhärtung, sodass auch bei Temperaturen von + 130 °C keine Risse entstünden. Die flankenoffene, formverzahnte Konstruktion steht für einen durchgängigen Kontakt zwischen Scheibe und Riemen, wodurch Gates eine Energieeffizienz von 98 % nennt, also 3 % mehr als bei ummantelten Keilriemen. Der Keilriemen QuadPower 4 ist auch als PowerBandAusführung erhältlich für extrem stoßbelastete oder vibrationsanfällige Antriebe. Ein widerstandsfähiges Verbindungsband hält zwei oder mehr Riemen zusammen, um Quersteifigkeit zu liefern, damit alle Stränge als Einheit zusammenarbeiten können. So laufen die Riemen in den Scheibenrillen gerade und können nicht herausspringen, sich drehen, verknoten oder getrennt werden. §

Unternehmen Die Gates Corporation entwickelt Produkte und Dienstleistungen für die Bereiche Kraftübertragung und Flüssigkeitstransfer in fünf Endmarktsegmenten: Energiewirtschaft und Bergbau, Baumaschinen und Agrartechnik, Transportwesen, Automobilindustrie sowie Maschinenbau und Sonderanwendungen. Das Unternehmen mit Sitz in Denver (USBundesstaat Colorado) beschäftigt über 14000 Mitarbeiter an 106 Standorten in 30 Ländern.

HAWE HYDRAULIK

Durch den Einsatz einer neuartigen Zugträgertechnologie hat Gates den nach eigenen Angaben branchenweit ersten flankenoffenen Keilriemen entwickelt, der wartungsfrei ist. Der neue Quad-Power-4-Riemen muss in den ersten Stunden nach dem Einbau nicht nachgespannt werden. So entstehen weniger Produktionsstillstände und geringere Wartungskosten verursacht durch beispielsweise schwer zugängliche Riemenantriebe.

Der elektronischer HAWESteckerverstärker in zwei Versionen – mit Kabel und mit M12-Stecker.

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HAWE HYDRAULIK

Proportionalmagnete per Steckerverstärker ansteuern HAWE Hydraulik bietet mit seinem neuen elektronischen Steckerverstärker des Typs EV2S-CAN einen besonders flexiblen Elektronikbaustein an. Mit zwei analogen Eingängen und zwei präzise stromgeregelten PWM-Ausgängen steuern die Steckerverstärker alle gängigen Proportionalventile platzsparend an. Per Bluetooth – Version EVS2-BT – lassen sich die Prozessdaten auch mit dem Smartphone auslesen – entsprechend bietet das Unternehmen mit Sitz in München auch mit HAWE eControl eine App zum intelligenten Steckerverstärker für Proportionalventile an. b Wegeschieber, Druckventil oder auch Pumpenregler, mit dem elektronischen Verstärker EV2S-CAN und EV2S-BT können alle gängigen Proportionalmagnete angesteuert werden. Der Verstärker ist als Stecker konstruiert und kann dadurch einfach auf den Magneten aufgesteckt werden. Voreingestellte Parameter für die gängigen Ventiltypen sowohl für Mobil- als auch für Industriehydraulik erleichtern die Inbetriebnahme. Steuerungsseitig sind alle gängigen Eingangssignale von 0 … 10V DC, 4 … 2 mA sowie CAN-Bus mit dem Steckerverstärker standardmäßig möglich. Durch die direkte Anbindung an das CANNetzwerk und eine Datenverarbeitung im Stecker kann zusätzlich die zentrale Maschinensteuerung entlastet werden. Mit den beiden analogen Eingängen werden sowohl die Sig-

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nale der Hauptsteuerung als auch weitere Prozessdaten eingelesen. Damit ist die Einstellung der Sollwerte, aber auch die Nachführung der Ventilsteuerungen entsprechend der anliegenden Temperatur, Druckwerte, Position oder Geschwindigkeit präzise möglich. Vier einfache Einstellungen werden während der Inbetriebnahme mit Drucktastern, PC oder auch Smartphone vorgenommen und schon sind der Steckerverstärker und damit das Proportionalventil einsatzbereit. So ist eine Inbetriebnahme vor Ort ohne Spezialkenntnisse und mit geringem Aufwand möglich. Das einfache Kopieren von Einstellungen und Programmen von einem Stecker zum anderen ist vor allem für Serienproduktionen interessant. Über LED und integriertes Display ist das Monitoring vom Betriebszustand 12/2016 – 1/2017


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App HAWE eControl Ist das Ventil im Einsatzort an schlecht zugänglichen Stellen, wie zum Beispiel dezentral am Kranarm oder versteckt im Maschinengehäuse angeordnet, wäre das Ablesen von Zuständen oder das Optimieren von Einstellungen allerdings schwierig – nicht mit der neuen BluetoothSchnittstelle. Sie ist direkt im Stecker integriert und kommuniziert mit einem Smartphone kabellos. Die Anzeige von Sollwert, Ausgangsstrom, und Gerätetemperatur erfolgt in Echtzeit. Auch das Speichern, Laden und Kopieren von Konfigurationen gelingt binnen Sekunden. Die zum EV2S-BT passende App HAWE eControl bietet das Unternehmen für Apples iOS und Android kostenlos an. Beide – Steckerverstärker und App – wurden erst kürzlich mit einem Preis im Bereich »Automation App« ausgezeichnet. §

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ARGO-HYTOS

Hydropneumatische Federung in einem knickgelenkten Muldenkipper Am Beispiel der Frontachsfederung eines knickgelenkten Muldenkippers mit einer Produktionsmenge von 15 bis 20 Maschinen pro Jahr lassen sich die Vorteile eines modularen Konzeptes am besten verdeutlichen: Aufgrund stetig wachsender Komfort- und Sicherheitsansprüche gehören bei knickgelenkten Muldenkippern Achsfederungen seit geraumer Zeit zum Lieferspektrum der großen Hersteller. Für kleinere Hersteller sind auch hier hohe Investitionen in Entwicklungszeiten und -kosten sowie in den Aufbau entsprechenden Know-hows notwendig, um mit einer gefederten Maschine aufwarten zu können. Durch die Zusammenarbeit mit den Anwendungsfachleuten von ARGO-HYTOS und dank des Einsatzes fertiger MHPS-Systemsteuerblock-Module können die Aufwendungen für Entwicklungszeiten und des Know-how-Aufbau entscheidend verringert werden. as Anwendungsteam von ARGO-HYTOS erstellte gemeinsam mit dem Kunden eine Analyse des Ist-Zustandes. Davon ausgehend wurden die ersten Überlegungen zur Verbesserung sowohl von wirtschaftlicher als auch von technischer

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Seite angestellt. Grundlage für die Berechnung des Neusystems waren hier die Maschinendaten wie Maschinengewicht, Beladungszustände oder auch Geschwindigkeit. Die Auslegung von Zylindergrößen, Vorspannung der Membranspeicher

ARGO-HYTOS

oder eine Fehlermeldung einfach und vor Ort möglich.

MHPS-Systemsteuerblock. oder auch Leitungsdurchmesser wurde von ARGO-HYTOS anhand dieser Parameter vorgenommen. Auf Basis des Layouts wurde die Software parametriert und in die Steuerelektronik geladen, die Steuerblöcke sowie das weitere Zubehör zusam-

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IIIIIIIIIIIII mengestellt. Ein erster Funktionstest wurde bei ARGO-HYTOS auf dem hauseigenen Belastungsprüfstand durchgeführt. Bevor das System überhaupt in die Maschine eingebaut werden konnte, waren alle Grundeinstellungen und Funktionalitäten zu erproben und zu überprüfen. Im nächsten Schritt wurde beim Kunden das System eingebaut und gemeinsam in Betrieb genommen. Permanent anwesende ARGO-HYTOS Ingenieure machten Feinabstimmungen wie das Ändern von Ventileinstellungen oder das Anpassen der Software auf Kundenwünsche leicht umsetzbar. Nach abschließenden Testfahrten und Messungen wurde das finale SetUp festgelegt und die Serieneinführung konnte beginnen. Sollten im weiteren Lauf der Serie Sondermaschinen gebaut werden, so können einfach an die bestehende Lösung weitere Module angeflanscht bzw. weggelassen werden, was selbst im Serienprozess die größtmögliche Flexibilität garantiert.

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GEFRAN

Hochleistungssensoren für die Mobilhydraulik Zuverlässige Sensoren zur Positionsüberwachung aus dem Hause Gefran übernehmen in der Automatisierung hydraulischer Arbeitseinrichtungen wichtige Funktionen. Eingesetzt in Hebevorrichtungen oder auch Baumaschinen, erleichtern sie nicht nur die Arbeit, sondern sorgen auch für die Sicherheit des eingesetzten Personals.

»Nur so viel Ventil wie die Funktion benötigt«

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Das Gefran-Produktprogramm für die Mobilhydraulik umfasst Weg-, Drehungs-, Neigungs-, Druck- und Kraftsensoren für Hebezeuge sowie landwirtschaftliche und Erdbewegungsmaschinen. ydraulische Zylinder spielen in verschiedenen industriellen Anwendungen, vor allem jedoch im Bereich der Mobilhydraulik eine entscheidende Rolle. Sie übernehmen in Erdbewegungs-, Bau-, Bergbau- und Landwirtschaftsmaschinen sowie in Nutzfahrzeugen mit hydraulischen Arbeitseinrichtungen wichtige Funktionen. Da speziell in dieser Fahrzeugkategorie ein hoher Automatisierungsgrad die Arbeit des Fahrzeugführers erleichtern und die Sicherheit des Fahrzeugs erhöhen soll, wurden hier die hydraulischen Systeme und Bewegungssteuerungen besonders weiter entwickelt. Nur eine ständige Positionsüberwachung aller bewegten Teile und des hydraulischen Antriebskreislaufs garantieren jederzeit

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die Sicherheit sich in der Nähe aufhaltender Personen – unabhängig von der Tätigkeit des Bedieners. Zudem gestattet die weitgehende Automatisierung der mechanischen Teile unter Berücksichtigung der Betriebs-

bedingungen eine Optimierung des Energieverbrauchs.

Überlastschutz-Drucksensoren Das deutsche Unternehmen Meier-Ratio verwendet den neuesten Gefran-Drucksensor der Se-

GEFRAN

In knickgelenkten Muldenkippern werden viele Bewegungen und Funktionen hydraulisch realisiert. Einige der wichtigsten im offenen Kreis betriebenen Funktionen sind: Frontachs- bzw. Allradfederung, Kippfunktion, Lenkung, Pumpenregelung und Lüfter-Antrieb. Die Komponenten und Steuerblöcke zur Realisierung der Funktionen finden sich im Portfolio von ARGO-HYTOS. Unterschiedliche Bauformen und Nenngrößen lassen sich nahezu beliebig zu Steuerblöcken oder Reihen-Flanschen kombinieren. Nach dem Motto »nur so viel Ventil wie die Funktion benötigt« kombiniert ARGO-HYTOS in seinen Steuerblöcken die Ventile aus unterschiedlichen Ventilbaukästen zu technisch und wirtschaftlich optimierten Systemblöcken. Flanschventile (ISO 4401) und Scheibenventile finden genauso Verwendung wie Einschraubventile. Alle Ventile werden im eigenen Haus konstruiert und hergestellt. §

Hier fließen alle Informationen zusammen: Die Elektronik verarbeitet sämtliche Signale und leitet sie an die Hydrauliksteuerung weiter. 12/2016 – 1/2017


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rie KS für die Überwachung der Belastung mehrerer Zylinder in ihren Absetzkippern der jüngsten Generation. Erreicht der Druck im Kreislauf den zulässigen Höchstwert, gestattet eine Schutzfunktion des Systems nur noch Bewegungen, die die Gesamtbelastung und damit den Druck im Kreislauf verringern. Der Sensor wird also als Überlastschutz eingesetzt, um Schäden am Absetzkipper zu verhindern. Bei Überschreitung des zulässigen Gesamtgewichts wird der Fahrer durch einen Alarm gewarnt. Die Sensoren der KS-Serie zeichnen sich durch ihren einfachen Aufbau und kleine Abmessungen aus. Sie gelten als besonders stoßund vibrationsfest und eignen sich für eine Vielzahl hydraulischer sowie pneumatischer Anwendungen. KS-Sensoren arbeiten ohne Füllmedium und besitzen ein Ganzmetallgehäuse aus Edelstahl. Da das Sensorelement mit dem Anschlussnippel verschweißt ist, besteht keine Gefahr der Alterung oder Beschädigung durch aggressive Medien wie bei Gummidichtungen. Zudem wollen die KS-Sensoren durch ein ansprechendes PreisLeistungsverhältnis punkten.

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...für den Mobil- und Industriebereich

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Die Elektronik der letzten Generation von KS-Sensoren verfügt über Normsignalausgänge in Strom (4 – 20 mA) und in Spannung (0 – 10 VDC). Der erweiterte Temperaturarbeitsbereich von – 40 °C bis + 125 °C steht für eine optimale Stabilität. Die Bandbreite der Messbereiche reicht von 0…1 bis 0…1 000 bar mit einer Messungenauigkeit kleiner 0,5 % v. Ew. (inkl. Nichtlinearität, Hysterese, Wiederholbarkeit und Nullpunkt- und Endwert-Offset).

Potentiometrische Linearsensoren sorgen für Präzision Das niederländische Unternehmen Geesink-Norba verwendet die potentiometrischen Linearsensoren der Gefran-Serie PMI zur Überwachung des Verdichters. Dank ihres speziellen Systems für die magnetische Schleifermitnahme bietet diese robuste Lösung in Anbetracht der heiklen Position auf der Pressplatte einen besonders hohen Schutz. Sie kontrolliert Position und Parallelität und sorgt damit für eine ordnungsgemäße Verdichtung, ohne dass mechanische Bauteile Schaden nehmen. Die Serie PMI erfüllt sämtliche technischen Anforderungen,

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Für die gesamte Mobilhydraulik Neben den genannten Drucksensoren und Wegaufnehmern umfasst das Gefran-Sensorprogramm für die Mobilhydraulik auch Winkel-, Neigungs- und Drehsensoren. Eingesetzt in Hebezeugen, landwirtschaftlichen und Erdbewegungsmaschinen sorgen sie für eine sichere Steuerung von Maschinenbewegungen wie Lenkeinschlag und Beschleunigung und gewährleisten die Sicherheit bei Drehung oder Neigung der gesamten Maschine. So eignen sich beispielsweise die robusten, kompakten Singleturn-Winkelsensoren der Serien GRA und GRN (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 6/2016, Seite 72) zur Messung des Drehwinkels von Hebevorrichtungen, des Lenkeinschlags und des Gaspedals von landwirtschaftlichen Maschinen oder des Positions-

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winkels von Erdbewegungsmaschinen. Hochpräzise Neigungssensoren mit einer oder zwei Achsen (XY/360°) sind mit MEMS-Technologie ausgerüstet. Das »Micro Electro Mechanical System« setzt auf winzige Bauelemente, die Logikelemente und mikromechanische Strukturen in einem Chip vereinen und damit mechanische sowie elektrische Information verarbeiten können. Die Sensoren messen unter anderem die Neigung der Fahrzeugachse und des Auslegers bei Hebezeugen sowie die Neigung der Antriebssteuerung oder des Dreipunkt-Krafthebers von landwirtschaftlichen Maschinen. Die einfach oder wahlweise redundant aufgebauten Sensoren verfügen über analoge und digitale Ausgänge. Mit den drei Versionen GIB (Basic Level), GIG (General Purpose) und GIT (Top Level) bietet Gefran für jede Kundenanforderung das richtige Leistungsniveau. Der vibrationsfeste potentiometrische Seilzugaufnehmer GSF (bauMAGAZIN 9/2016, Seite 130) ergänzt die Produktreihe der Wegaufnehmer und dient beispielsweise der Steuerung und Positionsmessung von Teleskopausschub und Stützausleger von Hebevorrichtungen und Erdbewegungsmaschinen. Er eignet sich für einen großen Wegbereich und ist auch in einer redundanten Ausführung erhältlich. Alle Druck-, Dreh-, Linearund Neigungssensoren sind nach SIL 2 zertifiziert. Für die Winkelsensoren ist die Typgenehmigung E1 beantragt, damit die Sicherheit der Fahrzeuge und Maschinen unter den typischen kritischen Arbeitsbedingungen jederzeit gewährleistet ist. §

heller > laufer

Unter der Ladefläche angebracht: zwei Drucksensoren von Gefran der Serie KS (rechts oben).

gilt nach Anbieterangaben jedoch in der Anschaffung als wesentlich günstiger im Vergleich zu hochpräzisen und damit für die Anwendung überqualifizierte magnetostriktive Wegaufnehmer. Die potentiometrischen Sensoren sind druckfest gegenüber Arbeitsdrücken bis 250 bar (400 bar Scheitelwert). Das Gehäuse aus Edelstahl AISI 316 und der Ausgang mit PUR-Kabel steht für eine hohe Beständigkeit gegen mechanische Beanspruchungen. Der Wegaufnehmer wird in den Versionen mit Sensorkopf mit Einbauflansch oder mit Montagegewinde angeboten. Die Wege reichen von 50 mm bis 1 000 mm. Auch in Sachen Präzision hat dieser Sensor die Nase vorn: So beträgt der maximale Linearitätsfehler 0,05 % vom Endwert und die Wiederholbarkeit liegt im Hundertstel-MillimeterBereich.

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STAUFF

ach dem ersten Jahr der Markteinführung mit zahlreichen Gesprächen mit Kunden und Interessenten zieht Jörg Deutz, CEO der Stauff-Gruppe, Bilanz: »Stauff Connect hat die Erwartungen des Marktes voll erfüllt und kommt bereits bei vielen unserer Bestandskunden für andere Produkte zum Serieneinsatz. Wir konnten aber auch in unserem ersten Jahr aktiver Akquise schon neue Geschäftsbeziehungen aufbauen.« Das liege, so Deutz, vor allem daran, dass die Komponenten in ihren Auslegungen und Leistungsparame-

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Seit über einem Jahr ist das DIN-Rohrverschraubungsprogramm Stauff Connect im Einsatz.

rungen mit Rohrverbindungssystemen eingeflossen«, erläutert Deutz. »So haben wir ein leistungsstarkes und zuverlässiges Programm aufgebaut. Allein unsere Zink/Nickel-Oberfläche übersteigt auch nach Transport, Verarbeitung und Montage der Bauteile die vom VDMA definierten Anforderungen hinsichtlich Korrosionsbeständigkeit und Langlebigkeit deutlich.«

Rohrverbindungen weiter entwickelt Führende unabhängige Zertifizierungsgesellschaften haben

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tern komplett neu und den aktuellen Anforderungen der Branche entsprechend konzipiert wurden. »In unser hausinternes Engineering sind sämtliche Erkenntnisse und praktische Erfah-

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Stauff Connect bereits ihre Freigaben erteilt. Auch die zugehörige Maschine zur Vor- und Fertigmontage von Schneidringverschraubungen mit kombinierter Druck-Weg-Steuerung ist bereits

erfolgreich im Einsatz (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 3/2016, Seite 161). Besonders hebt Jörg Deutz auch das eigene Rohrumformsystem hervor: »Mit Komponente und Maschine aus einer Hand bewegen wir uns schon jetzt als Hersteller ›Made in Germany‹ auf Augenhöhe mit anderen Anbietern.« Als ein Alleinstellungsmerkmal von Stauff Form gilt, dass das System vollständig auf Standardbauteilen basiert. Das bringt zahlreiche Kombinationsund Adaptionsmöglichkeiten mit sich, wodurch die Notwendigkeit der doppelten Lagerhaltung ähnlicher Komponenten mit entsprechend hoher Verwechslungsgefahr entfällt. Material- und Logistikkosten können entsprechend gesenkt werden. Die Frage von Logistik und Lieferleistung ist nach den Erfahrungen der Stauff-Kundenberater ein weiterer, wichtiger Grund für den Erfolg von Stauff Connect. »Wir haben über Jahre einen hohen Standard hinsichtlich Verfügbarkeit und Lieferzeit unseres bisherigen Portfolios gesetzt, den wir auch an Stauff Connect von Anfang an angelegt haben«, so der CEO.

Inzwischen sind fast 90 % aller Katalogartikel ab Lager verfügbar. Der Rest sind Teile mit geringeren oder unregelmäßigen Bedarfen wie etwa Sonderarmaturen mit abweichenden Sprunggrößen, die in der eigens für die kurzfristige Fertigung eingerichteten Produktion in Werdohl her-

STAUFF

Zur Hannover Messe 2015 hat die Stauff-Gruppe ein umfangreiches Rohrverschraubungsprogramm aus Stahl auf den Markt gebracht. Stauff Connect ist für die sichere und leckagefreie Verbindung und den Anschluss von metrischen Rohrleitungen mit Durchmessern von 4 mm bis 42 mm entwickelt worden. Die Abmessungen und Ausführungen der Komponenten entsprechen dem jüngsten Stand der Normung nach DIN 2353 und ISO 8434-1.

MICHAEL BAHR /WWW.SICHTBAHR.DE

Rohrverschraubungsprogramm feiert Geburtstag

Stauff Connect hat die Erwartungen des Marktes voll erfüllt und kommt bereits bei vielen unserer Bestandskunden für andere Produkte zum Serieneinsatz.« Jörg Deutz, CEO der Stauff-Gruppe

gestellt und innerhalb kurzer Zeit geliefert werden können. Stauff will sich auf den Erfolgen des ersten Jahres nicht ausruhen: »In Stauff Connect steckt viel Potenzial, das bestätigt uns die positive Resonanz des Marktes«, so Jörg Deutz § 12/2016 – 1/2017


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TE CONNECTIVITY

Direkter ECU-Steckverbinder fĂźr die rauen Umgebungen

TE CONNECTIVITY

Der neue SmartSeal-Steckverbinder (TE-Teilenummer 2305186-1) aus dem Bereich Industrial & Commercial Transportation von TE Connectivity (TE) ist die nächste Generation der ECU-VerbindungslÜsungen. Dieser innovative Steckverbinder lässt sich direkt mit einem umspritzten PCB-ECU-Gehäuse verbinden, wodurch die Verwendung von separaten PCB-Leisten und versiegelten Gehäusen ßberflßssig wird und letztendlich Anwendungsraum und Kosten gespart werden. Der robuste SmartSeal-Steckverbinder wurde dafßr konstruiert, den Marktanforderungen von beispielsweise Geländeund Allradfahrzeugen gerecht zu werden.

Der SmartSeal-Steckverbinder von TE Connectivity ist die nächste Generation der ECU-VerbindungslĂśsungen. er SmartSeal-Steckverbinder ist ein 44-poliger Steckverbinder, der durch Verwendung von TE-Blindstopfen (TETeilenummer 2289990-1) an ECU-Anwendungen mit niedrigerer Polanzahl angepasst werden kann. Er ist kompakt (99 mm x 79,9 mm x 26,7 mm) und verwendet einen HebelschlieĂ&#x;mechanismus, der den Steckverbinder an der ECU befestigt. Der SmartSeal-Steckverbinder ist aus besonders belastbarem Thermoplast und hält starken Vibrationen und mechanischen StĂśĂ&#x;en stand. Der Steckverbinder ist gegen UmwelteinflĂźsse abgedichtet und verhindert so die Verschmutzung der AnschlĂźsse durch Staub, Schmutz und Feuchtigkeit. Der SmartSeal-Steckverbinder verwendet die neuen leistungsfähigen EinzelstĂźck-Kontakte von TE (TE-Teilenummer 12236793-3 & 2291193-3). Die Kontakte verfĂźgen Ăźber einen Einzelkontaktträger und kĂśnnen

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eine Vielzahl unterschiedlicher Drahtstärken (0,5 â&#x20AC;&#x201C;â&#x20AC;&#x2030;0,75 mm² und 0,3 â&#x20AC;&#x201C;â&#x20AC;&#x2030;0,35 mm²) aufnehmen. Die neuen von TE entwickelten Kontakte enthalten eine spezielle Kontaktzone mit Wellenstruktur, die Stromverteilung und -fluss optimiert. Aufgrund der besonderen Wellenstruktur und des durch den Positionshalter ausgelĂśsten Drucks reduziert sich die Steckkraft, die benĂśtigt wird um hĂśchste Leistungen zu erreichen. Das Design reduziert auĂ&#x;erdem Oberflächenbeschädigungen und VerschleiĂ&#x; der beschichteten PCB-Kontaktzonen. Der SmartSeal-Steckverbinder von TE wird zurzeit in Kombination mit der EPM44 ECU von Bosch als StandardlĂśsung angeboten. Entwicklungsingenieure von TE stehen zur VerfĂźgung, um mit den OEM zusammen die Technik des SmartSeal-Steckverbinders auf spezielle ECU-Anwendungen fĂźr kleine Motoren anzupassen. §

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Die wollen doch nur baggern. Im Handumdrehen wieder betriebsbereit! 4JFNĂ TTFO1BSUJLFMmMUFSGĂ S*ISFNPCJMFO.BTDIJOFO PEFS"OMBHFOOBDISĂ TUFO %FTIBMCTVDIFO4JFOBDI FJOFSFJOGBDIFOVOEVOLPNQMJ[JFSUFO-Ă&#x161;TVOH EJF GVOLUJPOJFSU PIOFEFO#FUSJFCEVSDIVOOĂ&#x161;UJHMBOHF 4UJMMTUBOET[FJUFOBVG[VIBMUFO %JF'JMUFSWPO+PIOTPO .BUUIFZTJOETUBOEBSENĂ&#x160;Â&#x2022;JHJOWJFMFO(SĂ&#x161;Â&#x2022;FOVOE "VTGĂ ISVOHFOFSIĂ&#x160;MUMJDIoNBÂ&#x2022;HFTDIOFJEFSUGĂ SJISFO &JOTBU[PSU'VOLUJPOBMF&JOCBV,JUTVOEBVTGĂ ISMJDIF .POUBHFBOMFJUVOHFONBDIFOEJF/BDISĂ TUVOH CFTPOEFSTFJOGBDI Ihre Vorteile t)PIF7FSGĂ HCBSLFJUVOETDIOFMMF-JFGFSVOH t5PQ2VBMJUĂ&#x160;U t1SBLUJTDIXBSUVOHTGSFJ t)PIF)BMUCBSLFJU t4FISHVUFT1SFJT-FJTUVOHTWFSIĂ&#x160;MUOJT

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AUTEC

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GRIESSBACH

Neue Sender punkten mit Vierfarbdisplay

Funktionale CAN-Bedienmodule für die Nassabfallentsorgung

Autec safety, Spezialist für industrielle Sicherheits-Funkfernsteuerungen aus dem italienischen Caldogno, hat zu seinem 30-jährigen Firmenjubiläum in diesem Jahr nicht nur die deutsche Niederlassung Autec Deutschland in Langquaid (Niederbayern) gegründet, sondern auch die neuen Sender FJM und FJR aus der Dynamik-Serie mit 4,3"-Farbdisplay vorgestellt.

Müller Umwelttechnik ist auf die Fertigung von Fahrzeugen zur Nassabfallentsorgung spezialisiert und produziert jährlich etwa 140 Aufbauten für dieses Segment, die mit hohem handwerklichen Aufwand in Größe, Leistung, Ausstattung und Zubehör auf die speziellen Kundenanforderungen zugeschnitten sind. Weil aufgrund der komplexer werdenden Technik die Bedienoptionen zunehmen, setzt Müller für seine neue Maschinensteuerung jetzt auch eigens vorkodierte Tastermodule von Griessbach ein, die einheitliche Funktionsbelegung mit flexiblen Einbauoptionen verbinden. ur Kanalreinigung setzen Wasserbetriebe hauptsächlich mit Hochdruckpumpen ausgestattete Spezialfahrzeuge mit kombinierter Spül- und Saugfunktion ein. Über eine Führung wird der Spülschlauch vom Fahrzeug in die Kanalisation abgelassen und bewegt sich kraft des Wasserdrucks der angebrachten Düse fort, die bis zu 400 l/min Wasser mit bis zu 100 bar ausstößt. Am Ende der zu reinigenden Kanalstrecke wird die Düse zurückgezogen, um unter Hochdruck die abgestrahlten Sedimente zur Absaugstelle zu spülen, von wo sie in die sogenannte Schlammkammer des Fahrzeugtanks gepumpt werden. Weil der Wasserverbrauch an einem Arbeitstag über 100 000 l betragen kann, müssen die bis zu 10 000 l fassenden Spülwasserkammern herkömmlicher Reinigungsfahrzeuge während des Einsatzes mehrfach aufgefüllt werden. Um das zeit- und kostspielige Befüllen mit Trinkwasser zu vermei-

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Für Hydraulikanwendungen und die Steuerung mobiler Maschinen Die Dynamik-Serie wurde insbesondere für Hydraulikanwendungen und die Steuerung mobiler Maschinen wie Teleskopkrane und -handhabungsgeräte, Arbeitsbühnen, Bohrgeräte, Tiefbaumaschinen oder auch Mähund Forstgeräte entwickelt und ist hinsichtlich der funktionalen

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Sicherheit (EN ISO 13 849-1/EN IEC 62 061) beim TÜV Süd zertifiziert. Sowohl die Stopp-Funktion entsprechend PL e, Kat. 4/ SIL 3, wie auch der Schutz gegen unbeabsichtigte Bewegungen der Bedienelemente (UMFS) aus der Nullposition entsprechend PL d, Kat. 3/SIL 2 wurden vom TÜV geprüft und zertifiziert. Die Dynamik-Serie kann an individuelle Bedürfnisse angepasst werden. Bis zu zwölf proportionale und 64 digitale Funktionen, auch über CAN-open-Schnittstelle, eine Vielzahl an Joystick- und Bedienelementvarianten, sowie vielfältige Optionen wie seitliche Drucktaster, Sensoren, Vorwahlschalter bis zur Kabelsteuerung sollen kaum Wünsche offen lassen. Dank FHSS-Technologie (Frequency hopping) ist eine unterbrechungsfreie Funkverbindung auch unter schwierigen Umgebungsbedingungen möglich. §

AUTEC

as Display der Sender FJM und FJR bietet eine Auflösung von 480 x 272 Pixel, zeigt 256 Farben und punktet mit einem großen Betrachtungswinkel von 130°. Das Display ist mit Codesys V3.5 über Ethernet-IEC61 131-3-Standard programmierbar. Damit soll die Programmierung schneller, effizienter und für den Anwender flexibler werden. Für die Menüwahl und Einstellung befinden sich oben am Display sechs programmierbare Drucktaster. Mit dem hochauflösenden Farbgrafikdisplay soll dem zunehmenden Trend nach immer umfangreicheren Anzeigen von Maschinenparametern, Statusinformationen und Fehlermeldungen am Bedienpult Rechnung getragen werden. Eine Akkukapazität von ca. 21 Wh erlaubt den Dauerbetrieb von mehr als acht Stunden.

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Autec-Sender-FJM mit 4,3"-Display.

Präsentationsstele des neuen CockpitBedienterminals mit Touchdisplay und Kurzhubtastern.

den, haben sich Reinigungswagen mit integrierter Wasseraufbereitung wie der Canalmaster WA von Müller durchgesetzt. Sofern im Kanal eine ausreichende Wasserführung vorherrscht, filtern die Fahrzeuge das Schmutzwasser, um es für die Kanalspülung wiederzuverwenden.

Maßgefertigte Aufbauten Die Herstellung eines Kanalreinigungswagens nimmt wegen des hohen Anteils manueller Fertigungs- und Montagearbeiten drei bis vier Monate in Anspruch. Für die Fertigungsschritte von den Schweißarbeiten über die Montage, Mechanik, Pneumatik, Hydraulik und Antriebe bis zur Installation der Steuerungselektronik sind bei Müller spezialisierte Montagegruppen zuständig. Zu Beginn durchläuft das angelieferte Fahrgestell eine Eignungsprüfung, bevor mit dem Behälterbau und der Rohmontage der Aufbauten begonnen wird. Nach erfolgter Rohabnahme zerlegen die Monteure den gesamten Aufbau für die Strahlbehandlung aller Flächen und Teile und die in mehreren Schichten aufgetragene Einzellackierung der Stahlbauteile. Im Anschluss an die Endmontage und den Einbau der Ventilund Elektrotechnik absolviert das Fahrzeug noch umfangreiche Funktions- und Belastungstests ein12/2016 – 1/2017


Weil Griessbach uns die Bedienelemente bereits vorkodiert anliefert, verfügt jedes Modul über einen fest definierten Funktionsumfang.« Dirk Beckmann, Technical Sales Manager Müller Umwelttechnik

schließlich TÜV-Abnahme und Lärmschutzprüfung, bevor es zur Auslieferung bereitsteht.

Neues Cockpit zur Maschinensteuerung Weil Müller seine Entsorgungsfahrzeuge weltweit exportiert, müssen sich die mobilen Maschinen allerorts sicher und einfach bedienen lassen. Zugleich nimmt der Funktionsumfang stetig zu, weshalb der Hersteller zur Überwachung und Steuerung der Aufbauten ein neues, MU-Cockpit ge-

nanntes Terminal entwickelt hat, als dessen Herzstück ein leistungsstarker Panel-PC mit CANBus-Anbindung dient. Die zentrale, von einem witterungsfesten und verschließbaren Gehäuse eingefasste Bedieneinheit am Fahrzeugheck verfügt über ein Touchdisplay, das die Maschinenzustände – von der Düsensteuerung über Wasserdruck, Saug-, Spül- und Aufbereitungsvorgänge, die Außenbeleuchtung bis zu Diagnosefunktionen – grafisch darstellt und sämtliche Eingabeoptionen mittels mehrsprachiger Menüführung zugänglich macht. Für den schnellen Zugriff auf Standardfunktionen integriert Müller nun statt konventioneller Kippschalter CAN-Tastermodule von Griessbach in sein neues Bediensystem. »Für uns war entscheidend, dass wir die Tastermodule problemlos über CAN in die Maschinensteuerung einbinden können. Weil Griessbach uns die Bedienelemente bereits vorkodiert anliefert, verfügt jedes Mo-

GRIESSBACH

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Griessbach-CAN-Eingabemodule in variablen Skalierungen und robuster Ausführung. dul über einen fest definierten Funktionsumfang. Es kann ohne aufwendige Verkabelung angeschlossen werden und ist damit unabhängig vom konkreten Einbauort funktionsbereit«, erläutert Dirk Beckmann, Technical Sales Manager bei Müller.

Größere Übersicht, mehr Schaltoptionen Verglichen mit herkömmlichen Kippschaltern stehen nun per Tastendruck deutlich mehr Schaltoptionen zur Verfügung, die sich dem Bediener ohne lange Einweisung erschließen. Dafür sorgen die übersichtliche Anordnung zu einzelnen Funktions-

blöcken, eine den unterschiedlichen Prozessen zugeordnete Farbgebung und das einheitlich gestaltete Foliendesign mit global verständlichen Piktogrammen. Um die Übersichtlichkeit weiter zu erhöhen, werden Funktionen, solange sie für die gewählte Einstellung nicht bereitstehen, ausgeblendet. Dieser »Verschwindeeffekt«, Teil des Griessbach-Konzepts der lichtgeführten Bedienung, beugt einer Reizüberflutung und dadurch verursachten Fehleingaben vor. Außerdem vereinfacht er die Maschinenbedienung auch für ungeübtes Personal, da sich die Anzeige den jeweils anwendungs-

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Bei der Rohmontage der Aufbauten ist alles Maßanfertigung. spezifisch verfügbaren Schaltoptionen anpasst.

Variable Tastermodule Mit seinen CAN-Tastermodulen bietet Griessbach flexible Bedienlösungen zu auch bei kleineren Stückzahlen wirtschaftlichen Konditionen. Die mit Kurzhubtastern ausgestatteten Bedienelemente eignen sich besonders für den Einbau in mobile Maschinen. Durch die stabile Gehäuseausführung mit Rahmeneinfassung ist die Eingabefront

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nach IP 65 vor dem Eindringen von Staub und Feuchtigkeit geschützt. Für zusätzlichen NässeSchutz im Außeneinsatz wurden die für Müller angefertigten Module rückseitig vergossen. Die in verschiedenen Skalierungen mit vier bis zwölf Eingabefeldern erhältlichen Geräte sind individuell konfigurierbar und werden mit einem nach Kundenwunsch gestalteten Foliendesign geliefert. Durch zustandsabhängige Piktogrammbeleuchtung und jeweils zwei LED zur Statusanzei-

ge ist für eine übersichtliche und nutzerfreundliche Bedienung gesorgt. Auf Wunsch rüstet Griessbach seine Module auch mit einem Betätigungsschutz oder speziellen Prägungen für eine präzise Fingerführung aus. Optional können zudem weitere Schnittstellen zum Anschluss von Peripheriegeräten, beispielsweise Helligkeitssensoren oder externe Schalter, integriert werden. Um bei wachsendem Funktionsumfang die Bedienung der Fahrzeuge weiterhin unkompliziert und übersichtlich zu gestalten, hat Müller ein neues Anzeige- und Eingabeterminal entwickelt. »Unsere neue Bedieneinheit mit Tochdisplay und Tastermodulen hat sich sehr gut bewährt und wird bei allen von uns neu gefertigten Fahrzeugen zur Nassabfallentsorgung eingesetzt«, resümiert Beckmann. Die in das System integrierten Tastermodule von Griessbach mit vorkodierter Funktionsbelegung ermöglichen den Schnellzu-

griff auf zentrale Funktionen und können dabei flexibel in die Maschinensteuerung eingebunden werden. §

Unternehmen Griessbach in Luckenwalde entwickelt und fertigt Bedien- und Steuerungssysteme für Land- und Baumaschinen, Schienenfahrzeuge, Druckmaschinen, Schiffe sowie für den Maschinenbau und die Medizintechnik. Das Angebotsspektrum reicht von einfachen Baugruppen bis zu komplexer Industrieelektronik. Erhältlich sind neben Standardmodulen auch Bediensysteme, die nach Kundenvorgaben in individuellen Abmessungen und Oberflächendesigns mit variabel konfigurierbarer Tastermatrix und Tastflächenbeleuchtung hergestellt werden. Das Luckenwalder Werk ist Teil der Unternehmensgruppe Richard Grießbach, die in Dippoldiswalde, Altenberg und Bremen weitere Fertigungsstätten für pneumatische und hydraulische Komponenten, Präzisionsdrehteile sowie für Innentürsysteme und Sanitärtechnik in Schienenfahrzeugen betreibt.

NBB CONTROLS + COMPONENTS

NBB Controls + Components hat mit dem PocketEvo eine neue Generation seiner Tastensender zur drahtlosen Sicherheits- und Funkfernsteuerung vorgestellt. Mit einer nunmehr 40-jährigen Erfahrung auf diesem Gebiet bietet der Anbieter erneut einen Tastensender »Made in Germany« an. in robustes Spezialgehäuse soll dafür sorgen, dass der Tastensender selbst dem Einsatz unter extremen Anforderungen standhält. Die integrierte, umlaufende Schutzgummierung, in Verbindung mit dem glasfaserverstärkten Kunststoffkern sorgt für entsprechenden Schutz. Alle elektronischen Bauteile halten dadurch, so unterstreicht NBB, extremen mechanischen Einwirkungen von außen stand. Das neue Design des PocketEvo verspricht maximale Funktionalität wie beispielsweise proportionale oder gestufte Tasten,

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aber auch frei konfigurierbare Tasten. Dabei könne, so der Anbieter, jeder Kundenwunsch erfüllt werden. Eine modulare Bauweise in drei unterschiedlichen Baugrößen biete u. a. auch die Möglichkeit zum Einsatz eines 2,3"-Farbdisplays. Kompakt, handlich und bedienfreundlich erlaube der PocketEvo zudem das Arbeiten unter völligen Sicherheitsbedingungen ohne Einschränkung der Effektivität des Maschinenbetriebes. Auch an einen eventuellen Servicefall hat der Hersteller aus Baden-Württemberg gedacht:

NBB CONTROLS + COMPONENTS

Bei Funkfernsteuerung neue Wege in Technik und Design gehen

Sollte es dazu kommen, können dank SMP-Technologie (Surface Mounted Push Buttons) die SMPTasten vor Ort gewechselt werden. Selbst das Gehäuse bleibt beim Tastenwechsel geschlossen, sodass keine Schutzmaßnahmen gegen Verschmutzung zu treffen sind. Die flexibel konzipierte Komplettlösung kann in unterschiedlichsten Bereichen eingesetzt werden. §

Unternehmen Seit Gründung im Jahre 1977 entwickelte sich NBB zu einem der Marktführer für digitale SicherheitsFunkfernsteuerungen. NBB ist weltweit vertreten und deckt die gesamte Anwendungsvielfalt für professionelle Funkfernsteuerungen ab. Nach dem eigenen Leitbild »Qualität Made in Germany« entwickelt und produziert NBB ausschließlich in Deutschland.

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MITAS

Neue Reifengröße stärkt Präsenz im Kommunalreifensegment

Mitas ist im letzten Jahr in das Segment Kommunalreifen eingestiegen. Der Erfolg der HCM-Reihe hat uns das klare Signal gegeben, die Entwicklung fortzusetzen und das Angebot um zusätzliche Größen zu erweitern.« Pavel Kott, Produktmanager Landwirtschaftsreifen bei Mitas

er universell einsetzbare HCM-Reifen ist besonders für den kommunalen Bereich geeignet, bei dem es auf Anwendbarkeit für verschiedene Terrains, Maschinen und Einsätze ankommt. Sein stufenförmiges Profilklotz-Design unterstützt eine bessere Traktion auf Schnee sowie schlammigen und nassen Untergründen, zudem verfügt er über optimierte Selbstreinigungseigenschaften. »Mitas ist im letzten Jahr in das Segment Kommunalreifen eingestiegen. Der Erfolg der HCM-Reihe hat uns das klare Signal gegeben, die Entwicklung fortzusetzen und das Angebot um zusätzliche Größen zu erweitern«, betont Pavel Kott, Produktmanager Landwirtschaftsreifen bei Mitas. Das Unternehmen bietet jetzt fünf Größen der HCM-Reifen an und plant eine weitere Expansion der Serie, um weitere Erwartungen von Gemeinden, Landwirten und Lohnunternehmen zu erfüllen. Die neuen Reifengrößen sollen, so Kott, Anfang 2017 eingeführt werden.

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MITAS

Mitas hat seinen HCM-Reifen in der Größe 540/80R38 nun in den Markt eingeführt. Es handelt sich um den bislang größten Vertreter der HCM-Reihe (High Capacity Municipal) von Mitas, die nun fünf Dimensionen umfasst.

Der vielseitige HCM 540/80 R 38 IND 172 A8 (167 D) kann an Landwirtschafts- und Industrietraktoren, Teleskopladern oder auch Radladern montiert werden. Die Geschwindigkeitskategorie D (bis zu 65 km/h) macht die Mitas-HCM-Reifen auch geeignet für Straßenfahrten. Die unterschiedlichen Längen der Profilklotzelemente und deren Anordnung unterstützen eine geringere Geräuschentwicklung und erhöhen den Fahrkomfort. Ebenso soll dies zu verbesserten Traktions- und Selbstreinigungseigenschaften führen. Im Winter können die Reifen mit Spikes ausgestattet werden. Bei 3,2 bar und einer Geschwindigkeit von 50 km/h beträgt die ma-

ximale Tragfähigkeit 5 985 kg. Der 540/80 R 38 HCM hat einen Durchmesser von 1,83 m. §


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Nokian Heavy Tyres bringt neue Radlader-Winterreifen der Serie Nokian Hakkapeliitta Loader in den Größen 17.5R25, 20.5R25 und 23.5R25 auf den Markt.

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NOKIAN HEAVY TYRES

Extreme Bedingungen meistern

RAMI HANAFI

Mit der neuen Serie Nokian Hakkapeliitta Loader erweitert Nokian Heavy Tyres seine WinterreifenPalette für Radlader. Zu den typischen Einsatzbereichen des neuen Spezialreifen für den Radladereinsatz im Winter zählen der Winterdienst, die kommunale Schneeräumung wie auch Flughäfen. Die Nokian-Serie Hakkapeliitta Loader ist in den Größen 17.5R25, 20.5R25 und 23.5R25 erhältlich.

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it dem Hakkapeliitta Loader will Nokian alle optimalen Eigenschaften für maximalen Griff und hervorragende Effizienz bei professionellen Arbeiten im Wintereinsatz vereinen. »Dabei wollen wir jedoch auch nicht den Sommereinsatz vergessen. Denn die Robustheit des Reifens wird im Sommer nicht beeinträchtigt«, betont Matti Kaunisto, Produktmanager bei Nokian Heavy Tyres. Nokian Heavy Tyres hatte schon vor rund drei Jahren sein vielseitiges Winterreifenangebot beispielsweise mit dem Nokian Hakkapeliitta TRI auf Traktoren erweitert. Mit der Serie Hakkapeliitta Loader erreicht das Angebot nun auch Radlader. Die neue Serie wartet mit einem offenen Laufflächenmuster mit Lamellen für optimale Grifffestigkeit und optimale Selbstreinigung auf. Das stark konturierte Laufflächenmuster wird als neuer Referenzwert für Seiten- und

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Traktionshaftung beworben. Die ebenfalls neue Laufflächen-Gummimischung in Verbindung mit zusätzlichem Laufflächengummi unterstützt eine erhöhte Lebensdauer und Griffigkeit. Das Laufflächenmuster ist asymmetrisch und verfügt über vormarkierte Spike-Positionen.

Griffigkeit dieser neuen Reifen der Serie Nokian Hakkapeliitta Loader begeistert bin. Es erleichtert meine Arbeit ungemein, dass ich mich auf die Reifen verlassen und auf andere Dinge konzentrieren kann«, so Räisänen. §

Test in Nordlappland »Hier, weit nördlich des Polarkreises, benötigen wir geeignete Winterreifen für den Winterdienst«, betont Ari Räisänen, Fahrer eines Testfahrzeugs, das mit Reifen der Serie Nokian Hakkapeliitta Loader bestückt ist. In Kolari (Finnland) hat der Reifenanbieter Verträge mit verschiedenen Kunden für den Schneeräumeinsatz geschlossen. »Wir sind etwa sechs Monate lang während der Räumsaison unterwegs und in dieser Zeit beträgt die durchschnittliche Arbeitszeit rund zwölf Stunden pro Tag. Ich muss zugeben, dass ich von der

Unternehmen Der Firmensitz von Nokian Tyres ist der nördlichst gelegene eines Reifenherstellers. Das Unternehmen stellte bereits 1936 den auch unter extremen Winterbedingungen als besonders zuverlässig geltenden und seitdem beständig weiterentwickelten Nokian Hakkapeliitta vor. Das über 700 ha große »Ivalo Testing Center« von Nokian Tyres ist nicht ohne Grund nördlich des Polarkreises angesiedelt. Hier werden Winterreifen rund um die Uhr unter Extrembedingungen getestet.

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BRIDGESTONE

Auf und abseits der Straße voll einsatzfähig Bridgestone hat die neue Bandag-M-Drive 001-Runderneuerung vorgestellt – dafür entwickelt, den Anforderungen auf Baustellen, im Tiefbau und anderen gemischten Einsätzen und Wetterverhältnissen gerecht zu werden. Der Bandag M-Drive 001 soll durch eine hohe Laufleistung punkten, die die Reifenlebensdauer verlängern und gleichzeitig die Kosten pro gefahrenem Kilometer für Flottenbetreiber und Fahrer reduzieren hilft. Parameter Sicherheit, Langlebigkeit und Traktion gleichbleibend stabil sind. Der M-Drive 001 ist jeder Situation – auf sowie abseits der Straße – gewachsen.«

BRIDGESTONE

Resistenz gegen Schnitte und Risse

Die Bandag-M-Drive 001-Lauffläche bietet sich besonders an, um die Lebensdauer und Leistung des entsprechenden Bridgestone-M-Drive 001-Reifens zu verlängern.

er neue Bandag-Laufstreifen basiert auf dem entsprechenden Bridgestone-Straßenund Geländereifen M-Drive 001 für die Antriebsachse und wurde entwickelt, um den Anforderungen auf der Straße und im Gelände gleichermaßen gerecht zu werden. Er verspricht eine überdurchschnittliche Laufleistung, hohe Widerstandskraft gegenüber Unfallschäden und exzellente Selbstreinigungsfähigkeit für noch bessere Traktion auf unregelmäßigem Untergrund. Auf der Straße steht das neue Profil mit M+S-Kennzeichnung für entscheidende Sicherheit

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Bandag M-Drive 001 baut auf einer der neuesten Reifentechnologien von Bridgestone auf. Dabei werden speziell entwickelte Gummimischungen und innovative Laufflächendesigns für hervorragende, langanhaltende und kosteneffiziente Leistung kombiniert – die laufleistungsgebundene Profilgestaltung optimiert

und hohen Fahrkomfort auch bei winterlichen Wetterbedingungen. »Um einen effektiven Arbeitseinsatz gewährleisten zu können, ist auch die Wahl der Reifen entscheidend. Auf und abseits der Straße müssen sie zwei Kriterien gleichzeitig erfüllen: Straßensicherheit bieten und Geländetauglichkeit gewährleisten«, betont Harald Van Ooteghem, Senior Manager Truck & Bus Tyres Product Marketing. »Mit der neuen Bandag-M-Drive 001-Runderneuerung wird die Lebensdauer von hochwertigen Karkassen erhöht, bei denen die

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mit der »Tie Bar«-Technologie die Blocksteifigkeit für eine längere Lebensdauer. Die Blöcke wurden so entwickelt, dass sie im Winter und bei Nässe gutes Handling bieten, aber auch im Gelände mit Traktion überzeugen. Besonders wichtig: Die Resistenz gegen Schnitte und Risse der Bandag M-Drive 001 Gummimischung sorgt für Sicherheit über die gesamte, verlängerte Reifenlebensdauer hinweg.

Erweitertes Produktportfolio Die Bandag-M-Drive 001-Lauffläche bietet sich besonders an, um die Lebensdauer und Leistung des entsprechenden Bridgestone-M-Drive 001-Reifens zu verlängern. Sie ist ebenfalls für Runderneuerungen anderer Premium-Karkassen in den Größen 13R22.5, 295/80R22.5 und 315/ 80R22.5 geeignet und deckt damit den Markt für gängige Straßenund Geländefahrzeuge ab. §

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CAMSO

Zwei neue Kompaktladerreifen wollen Maßstäbe in Sachen Robustheit setzen Mit der Markteinführung von zwei Kompaktladerreifen hat Camso, vormals Camoplast Solideal, sein Reifenportfolio für Baumaschinen ausgebaut. Die neuen Reifen gehören zum nach Anbieterangaben größten Angebot von Kompaktladerreifen in der Branche. Der Camso SKS 753 bietet Vielseitigkeit und optimale Haltbarkeit auf gemischten und harten Böden, während der Camso SKS 532 für überragende Traktion auf weichen Oberflächen sorgt. ie Baubranche hat sich im Laufe der Jahre kontinuierlich weiterentwickelt. Auch allgemeine Arbeiten werden zunehmend spezialisierter. Kompaktlader tragen dieser Situation durch angepasste Vielseitigkeit Rechnung. Die eingesetzten Reifen müssen mit den immer spezielleren Anwendungen Schritt halten. »Wir sind davon überzeugt, dass Produktivität und Rentabilität durch die Wahl des richtigen Reifens für die jeweilige Anwendung maximiert werden können«, sagte David DeWaele, Product Management Director für Bauwesen in den Regionen EMEA und APAC. »Neben der größten Auswahl an Reifen, Over-the-Tire-Tracks und Gummiketten kommt es uns besonders darauf an, unseren Kunden die beste Lösung für die jeweilige Anwendung zu bieten.« Aufbauend auf früheren Innovationen führt Camso mit dem SKS 753 und dem SKS 532 seit Anfang 2015 bereits den fünften Kompaktladerreifen auf dem Markt ein.

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Neben der größten Auswahl an Reifen, Over-theTire-Tracks und Gummiketten kommt es uns besonders darauf an, unseren Kunden die beste Lösung für die jeweilige Anwendung zu bieten.« David DeWaele, Product Management Director bei Camso für das Bauwesen in den Regionen EMEA und APAC

Camso SKS 753 Der Diagonal-Luftreifen Camso SKS 753 wird als perfekter Reifen für Mietflotten und Einsätze auf gemischten und harten Böden angekündigt. Sein nicht laufrichtungsgebundenes Profil steht für optimierte Haltbarkeit und Vielseitigkeit. Das hohe Verhältnis von Profilstollen zu Profilnegativ unterstützt ansprechende Verschleiß- und Durchstichfestigkeit auf harten Oberflächen, während abgestufte Stollen im Schulterbereich zu besserer Traktion auf weicheren Böden beitragen. Der SKS 753 ist der Nachfolger des Solideal Hauler SKZ und bietet im Vergleich zu diesem eine um 30 % längere Lebensdauer.

Camso SKS 532 Traktion ist ein wichtiger Faktor für Produktivität auf weichen Böden und für eine höhere Schaufelleistung. Der Diagonalreifen Camso SKS 532 wurde für optimale Leistung bei normalen Einsätzen auf gemischten und weichen Böden im Bau und Land-

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schaftsbau entwickelt. Dank eines extra tiefen, laufrichtungsgebundenen Profils mit gekrümmten Stollen sorgt er für bessere Traktion und Haltbarkeit. Sein abgestuftes Profil steht für besondere Selbstreinigungseigenschaften und ist mit VoidGuard-Technologie ausgestattet. Diese schützt das Profilnegativ, indem es die Karkasse verstärkt, um so Durchstichverletzungen und Reifenpannen zu verhindern. Der SKS 532 übertrifft die Lebensdauer seines Vorgängers Solideal Xtra Wall ebenfalls um 30 %. Ein neuartiges Flankendesign mit Anprallschutz wehrt Fremdkörper ab und schützt so die Flanken beider Reifen vor Verletzungen. §

Unternehmen

CAMSO

Camso entwickelt ausschließlich für den Offroad-Markt.

Der neue Camso SKS 532 steht für besondere Traktion auf weichen Oberflächen.

Der Diagonal-Luftreifen Camso SKS 753 wird als perfekter Reifen für Mietflotten und Einsätze auf gemischten und harten Böden angekündigt.

Camso (vormals Camoplast Solideal) ist weltweit tätig in der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von Offroad-Reifen, -Rädern, -Gummiketten und Unterwagensystemen. Mithilfe von über 7500 Mitarbeitern fokussiert das Unternehmen den Offroad-Markt, der 11 % des globalen Reifen- und Kettenmarktes ausmacht. Camso betreibt Forschungs- und Entwicklungszentren sowie Produktionsstätten in Nordund Südamerika, Europa und Asien.

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ATG – ALLIANCE TIRE GROUP

Vollgummireifen – für mehr als »volle Leistung« Reifen von Teleskop-, Schaufel- und Kompaktladern werden in Der Galaxy Yardmaster SDS wird von ATG als starker der Regel mit höchst anspruchsvollen Einsatzbedingungen Leistungsträger für den Warenumschlag angekündigt. konfrontiert. Verschleißfördernde Oberflächen wie Teer oder Beton, enges Drehen oder sogar Wenden auf der Stelle, hohe Nutzlasten – all das bedeutet enorme tägliche Herausforderungen. Angesichts dieses anspruchsvollen Arbeitsumfelds sind geringer Verschleiß, lange Lebensdauer, maximale Pannensicherheit und verlässliche Leistung ohne teure Stillstandzeiten zusammen mit einem hohen Fahrkomfort für lange und effektive Arbeitstage wichtige Schlüsselmerkmale, auf die Eigner und Fahrer ganz besonders achten. ATG Europa bietet jetzt mit den Reifen Yardmaster SDS, Beefy Baby SDS, Hulk SDS, Super Smooth SDS sowie LHD 500 SDS neue Lösungen für Teleskop-, Schaufel- und Kompaktlader an. er Galaxy Yardmaster SDS wurde für vielfältige Einsätze beim Be- und Entladen in Werkstatt, Hafen oder Warenlager entwickelt. Als Arbeitspferd ist der Reifen auf glatten betonierten Oberflächen ebenso zu Hause wie auf rauem oder beschädigtem Beton, gepflasterten Flächen, Laderampen aus Metall oder aggressiven Teerflächen. Als Severe Duty Solid (SDS) will der Vollgummireifen die Gefahr von Stillstandzeiten wegen Reifenpannen nahezu vollständig eliminieren und so maximale Betriebszeiten sicherstellen. Das Profil des Yardmaster SDS steht für eine hohe seitliche Belastbarkeit, Stabilität und Traktion. Die ebene Profiloberfläche sorgt gerade auch auf aggressiven Oberflächen für eine gleichmäßige Beanspruchung. Auch der »dreistufige Aufbau« und die Verwendung hoch belastbarer Materialien versprechen eine maximale Lebensdauer. Die zentrale Komponente sorgt für einen sanften, abgefederten Lauf und hohen Komfort, während die Basiskomponente für Stabilität und den effizienten Straßentransport steht. Die Stahlgürteleinlage über den gesamten Reifenquerschnitt steht für die erforderliche Stabilität bei hohen Drehkräften und verhindert das Durchrutschen des Reifens auf der Felge. Die unterschiedlichen Größen des Galaxy Yardmaster SDS kommen in Teleskopladern der Klasse von 1 t bis 5,5 t zum Einsatz. Herstellertests zeigten bereits, dass eine drei-

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bis viermal längere Lebensdauer als bei luftgefüllten Reifen zu erwarten ist; angesichts eines Preises, der etwa doppelt so hoch liegen dürfte wie bei vergleichbaren luftgefüllten Reifen, führt ATG den Yardmaster SDS als »klar schlauere Wahl« an.

Galaxy Beefy Baby SDS: Für härteste Bedingungen konzipiert Der beliebte Kompaktlader-Reifen Galaxy Beefy Baby ist jetzt als Severe Duty Solid (SDS) verfügbar. Der Vollgummireifen wurde für maximale Lebensdauer und Zuverlässigkeit bei besonders fordernden Einsatzbedingungen entwickelt. Mit seinen massiven, unregelmäßig geformten Profilblöcken bietet das Mehrzweckprofil gleichzeitig eine besonders ansprechende Traktion und einen ebenso hohen Fahrkomfort, wobei der robuste und massive Kern des Beefy Baby SDS eine lange, pannenfreie Lebensdauer verspricht. Auch hier verhindert eine Stahlgürteleinlage das Durchrutschen des Reifens auf der Felge, der mit seinem robusten Aufbau für maximale Produktivität und minimale Stillstandzeit steht. Der Galaxy Beefy Baby SDS ist als Felge-ReifenKombination erhältlich.

Neue Familienmitglieder Der im Sommer in der Dimension 14-17.5 vorgestellte Hulk wurde für Kompakt- und Baggerlader sowie für anspruchsvolle Einsatzbereiche entwickelt. Eine Mindestprofiltiefe von 44/32 und ein Verhältnis von 68 zu

32 % zwischen Steg- und Öffnungsflächen kennzeichnen den Reifen; beide Merkmale versprechen ausgezeichnete Selbstreinigungseigenschaften, eine lange Lebensdauer und minimale Ausfallzeiten wegen Einschnitten und Einstichen. Die großen Mittelblöcke in dem Profil, die Materialdicke unter dem Profil und die hochwertigen Komponenten, die einen besonderen Schutz ge-

ALLIANCE TIRE GROUP

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gen Schnitte und Gummiausbrüche bieten, sollen zusätzlich eine hohe Pannensicherheit und eine verlängerte Lebensdauer gewährleisten. Das Profil des Hulk sorgt dafür, dass dieser Reifen auf allen Oberflächen und dort zu Hause ist, wo eine effektive Traktion benötigt wird. Er eignet sich für Einsätze On- und OffHighway und immer dann, wenn ein verminderter Bodendruck zählt. Der spezielle Aufbau der Seitenwand bietet bei der Arbeit im Hang verbesserte Stabilität. ATG stellt zudem zwei Vollgummireifen für Lader und Kompaktlader zu Testzwecken vor: Auch der Super Smooth SDS und der LHD 500 SDS folgen dem »Vollgummireifen für mehr als ›volle Leistung-Konzept‹ und richten sich an Betreiber von Schrottplätzen und Umschlagsstationen, auf denen die Risiken für Reifenpannen hoch und Stillstandzeiten besonders kostspielig sind. Die Vollgummireifen ergänzen die Serie Beefy Baby SDS von ATG. §

Hydraulik-Sofortservice – 24h sofort vor Ort Unsere 280 Einsatzfahrzeuge des Hydraulik-Sofortservice sind rund um die Uhr für Sie im Einsatz. Bei einem Maschinenausfall werden alle Arbeiten direkt ausgeführt – persönlich, schnell und zuverlässig. Mit unserer flächendeckenden Fahrzeugflotte sind wir sofort vor Ort – ein Anruf genügt: 0800 77 12345. 24h Hydraulik Service 0800 77 12345

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BKT BEI BOHNENKAMP

Staplerreifensortiment wird ausgebaut Das Osnabrücker Unternehmen Bohnenkamp bietet eine große Auswahl an Profilen und Größen der Marke BKT für verschiedenste Maschinen an. Für Stapleranwendungen baut Bohnenkamp jetzt sein bisher aus den Profilen PL 801, Power Trax HD, Power Trax HD Smooth und Maglift bestehendes BKT-Sortiment um den neuen Liftmax LM 81 und den Maglift Non-Marking aus. er Liftmax LM 81 wurde speziell für den Einsatz auf schweren Gabelstaplern und Terminalzugmaschinen entwickelt. Um eine sehr gute Stabilität und ein ausgezeichnetes Handling im Liftmodus zu gewährleisten, wurde er mit einer starken AllSteel-Karkasse und verstärkten

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Seitenwänden ausgestattet. Er verfügt über ein robustes Profil, das in Verbindung mit der verwendeten Gummimischung eine exzellente Traktion und eine lange Lebensdauer verspricht. Der BKT Liftmax LM 81 ist so konstruiert, dass er die statische Aufladung vom Fahrzeug ableitet.

Für jede Anforderung die passende Lösung

Die Radialkarkasse federt Unebenheiten des Untergrundes ab. Hierdurch wird nach Anbieterangaben nicht nur der Fahrkomfort verbessert, sondern auch der Ermüdung vorgebeugt, zwei wesentliche Faktoren für ein Plus an Sicherheit.

Für schmutz- und staubempfindliche Bereiche Den Gabelstaplerreifen BKT Maglift hat Bohnenkamp nun auch in der neuesten Ausführung als Non-Marking-Reifen in sein Sortiment mit aufgenommen. Damit bieten die Osnabrücker nun den BKT Maglift in insgesamt 51 Größen an. Der Vollgummireifen eignet sich in der Non-Marking-Ausführung insbesondere für den Einsatz in

Der Liftmax LM 81 ist verfügbar in den Größen 6.00 R9 121 A5, 6.50 R 10 128 A5, 7.00 R 12 136 A5, 7.50 R15 146 A5 und 10.00 R 20 166 A5.

Der Reifenhersteller BKT erweitert sein IF-Sortiment mit dem Agrimax Force IF 650/85 R 38 179 D. Gemeinsam mit dem Agrimax Force IF 650/85 R42 180 D (das bauMAGAZIN berichtete kurz in Heft 9/2016, Seite 124) hat BKT damit zwei Reifen in außergewöhnlicher Größe und mit IF-Technologie im Programm. er Agrimax Force wird von Bohnenkamp in der neuen Größe IF 650/85 R 38 179 D angeboten. Der Reifen gibt sich besonders leistungsfähig und verfügt bereits bei einem Luftdruck von 0,6 bar über eine Tragfähigkeit von 3 645 kg und bei einem Luftdruck von 2,4 bar über eine Tragfähigkeit von 7 750 kg. Diese Tragkraft erstreckt sich über einen Geschwindigkeitsbereich von 10 km/h bis 65 km/h. Agrimax-ForceReifen mit IF-Technologie sind ExtraLarge-Reifen für Hochleistungstraktoren ab ca. 250 PS. Sie versprechen eine 20 % höhere Tragfähigkeit bei konstantem Luftdruck oder einen um 20 % ge- Bohnenkamp bietet mit dem ringeren Luftdruck bei gleicher Traglast Agrimax Force IF 650/85 R 38 als Standardreifen. Resultat sind eine 179 D eine neue Größe bei BKTmaximale Aufstandsfläche, geringer Bo- Reifen mit IF-Technologie. dendruck und bestmögliche Traktion. Die bodenschonende und effiziente Bearbeitung der Ackerflächen unterstützt langfristig Ertragssteigerungen, während der optimierte Kraftstoffverbrauch und die gesteigerte Effizienz die Betriebskosten senken. §

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BOHNENKAMP

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In der Non-Marking-Ausführung enthält die Maglift-Gummimischung der Lauffläche keine Rußpartikel und hinterlässt daher keine Spuren oder Verschmutzungen auf dem Boden.

schmutz- und staubempfindlichen Bereichen. In der Non-Marking-Ausführung enthält die Gummimischung der Lauffläche keine Rußpartikel und hinterlässt daher keine Spuren oder Verschmutzungen auf dem Boden. Die Non-Marking Reifen sind in der Standardausführung in sieben Größen und in der LIPAusführung im Laufe des 1. Quartals 2017 in zwei Größen verfügbar. Alle BKT Maglift-Reifen verfügen über eine hochwertige Gummimischung in drei Schichten, die eine hohe Laufruhe und ein komfortables Fahrverhalten bietet. Die vier Stahlringpakete in der Basismischung sollen einen optimalen, festen Sitz auf der Felge gewährleisten. Darüber hinaus sorgt die widerstandsfähige, schnitt- und hitzeresistente Profilmischung für einen gleichmäßigen Abrieb und hohe Laufleistungen. § 12/2016 – 1/2017


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GOODYEAR

Verkaufsstart für Muldenkipper-Reifentrio Goodyear führt in Deutschland, Österreich und der Schweiz drei Dimensionen der Reifenserie RM-4B+ für Muldenkipper ein: die Größen 18.00 R 33, 21.00 R 35 und 24.00 R 35. Die Off-the-Road-Reifen der in den USA bereits in 40.00 R 57 und 46/90 R 57 am Markt etablierten Serie sollen sich durch eine hervorragende Geländegängigkeit auszeichnen. Sie eignen sich sowohl für einen Einsatz auf schwierigem Untergrund wie Fels und Schotter, können aber auch auf befestigten Strecken fahren. er die Baumaschinenreifen der Serie RM-4B+ einsetze, so Christian Fischer, Director Marketing Commercial Tires D-A-CH bei Goodyear, »profitiert von unseren neuesten Technologien bezüglich Materialmischung, Design, Reifenaufbau und Herstellungsprozess. Die High-Tech-Pneus sind besonders langlebig und helfen unseren Kunden dabei, ihre Gesamtbetriebskosten zu senken.«

W Die High-Tech-Pneus sind besonders langlebig und helfen unseren Kunden dabei, ihre Gesamtbetriebskosten zu senken.« Christian Fischer, Director Marketing Commercial Tires D-A-CH bei Goodyear

Besondere Abriebbeständigkeit

keit. Die CycleMax-Laufflächenmischung soll sicherstellen, dass die Reifen nicht zu heiß werden. Die lamellenförmigen Profilstollen und die Mittelrille tragen zusätzlich zur Hitzebeständigkeit bei. Letztere verbessert zudem die Seitentraktion des Reifens. Weitere Besonderheiten im Laufflächendesign: sich ineinander verhakende Lamellen (Selbstverriegelungseffekt) für zusätzliche Stabilität des Profils sowie schräge Hauptrillen für deutlich mehr Vorwärts- und Seitentrak-

tion sowie für eine optimale Übertragung der Antriebs- und Bremskräfte. Besonders robuste Seitenwände helfen auf schwierigem Untergrund, Beschädigungen des Reifens durch Anprall oder Stöße zu verhindern. Die schlauchlosen Radialreifen der Größe 18.00 R 33 besitzen die 3-Stern-Markierung für den Einsatz auf Muldenkippern und verfügen über eine Ladekapazität von bis zu 12 150 kg. Die Ausführungen 21.00 R 35 und 24.00 R 35 tragen die 2-SternMarkierung für Transporteinsätze. Ihre Ladekapazität reicht von 14 500 kg bis 18 500 kg. §

12150 Kilogramm Die schlauchlosen Radialreifen der Größe 18.00 R 33 besitzen die 3-Stern-Markierung für den Einsatz auf Muldenkippern und verfügen über eine Ladekapazität von bis zu 12 150 kg.

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Die Baumaschinenreifen der Serie RM-4B+ verfügen über ein Profiltiefen-Level von 170 % und eine hohe Steifigkeit der Lauffläche für eine entsprechend hohe Abriebbeständig-

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Ab sofort sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz drei Dimensionen der Reifenserie RM-4B+ für Muldenkipper verfügbar: die Größen 18.00 R 33, 21.00 R 35 und 24.00 R 35.

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RÖSLER

Reifendruckkontrollsysteme sind heutzutage in neuen Pkw ein vorgeschriebener Standard, der allerdings noch nicht bei Baumaschinenreifen umgesetzt ist. Daher entschied sich Intread, ein Ableger der Firma Reifen Rösler in Dortmund, vor zwei Jahren dazu, intensive Forschung und Entwicklung zu betreiben, um einen optimalen Sensor für Industrie- und Baumaschinenreifen zu entwickeln, der einen neuen Standard in diesem Bereich setzen soll. aumaschinenreifen sind teuer und der Stillstand von Baumaschinen umso mehr. Der richtige Reifendruck steht für den sicheren Sitz der Wulst auf der Felge, den sicheren Transport unter diversen Einsatzbedingungen, mehr Fahrkomfort und Sicherheit sowie für eine höhere Laufleistung. Nach intensiver Entwicklungsarbeit und ausführlichen Testreihen stehen heute Intread-Sensorsysteme zur Verfügung, die ein professionelles Reifenmanagement ermöglichen. Der den Druck und die Temperatur messende Sensor, der entweder in den Reifen gesetzt oder auf das Ventil des Reifens aufgesetzt wird, kontrolliert permanent den Luftdruck

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Der den Druck und die Temperatur messende Sensor wird entweder in den Reifen gesetzt oder auf das Ventil des Reifens aufgesetzt. Jeder Radsensor verfügt über einen eigenen Datenspeicher und kann 200 Alarme speichern. Zudem werden Daten in einer Cloud protokolliert.

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ROBERTKOVACS.NET

Reifendruckkontrollsysteme für Baumaschinenreifen

Reifendruckkontrollsysteme für Baumaschinenreifen sind jetzt bei Rösler erhältlich: Übermittelt werden damit Reifendruck und -temperatur. Die Technik arbeitet im weltweit zugelassenen 2,4-GHz-Bereich ohne Repeater oder zusätzliche Antennen am Fahrzeug. des Reifens und meldet über eine akustische und visuelle Warnung Druckverluste im Reifen. Intreads Sensor-System sendet bei einem Alarm ebenso eine Warnmitteilung per SMS auf Smartphones, damit unverzüglich reagiert werden kann. Nach Auslösen eines Alarms werden die Messintervalle bis auf Sekunden verkürzt, bis der Fehler behoben wurde. Die Druck- und Temperatursollwerte können für jedes Fahrzeug individuell hinterlegt werden, Warnschwellen lassen sich in zwei »Eskalationsstufen« vorgeben.

Erkennung, Anpassung und Korrektur Mit dem Einsatz von Intread-Sensoren vermeiden Baumaschinenbetreiber unerwartete Reifenpannen, weil durch Unterluftdruck hervorgerufene Ausfälle der Reifen vermieden werden. Erkennung, Anpassung und Korrektur des falschen Luftdrucks der Reifen werden durch das Intread-System erst ermöglicht. Es hilft in Steinbrüchen, in Kieswerken, in Recyclingbetrieben und bei anderen Einsätzen, das Reifenleben zu verlängern und die Reifen- sowie Stillstandkosten zu verringern. Das Reifenmanagement wird vereinfacht und optimiert.

Zudem erhöht sich die Betriebssicherheit der Baumaschinen genauso wie die Sicherheit für die Mitarbeiter, die diese luftbereiften Fahrzeuge bedienen.

(bei einem unterstellten sonst auftretenden Reifenschaden pro Jahr nach 50 % der Laufleistung).

Musterrechnung

Welcher Sensor für den jeweiligen Einsatz zu empfehlen ist, bestimmt Rösler in Abstimmung mit jedem Kunden. Das Dortmunder Unternehmen, seit mehr als 55 Jahren auch Betreiber von EM-Reifen-Runderneuerungen, hat eine eigene Vertriebsabteilung für Intread-Sensoren aufgebaut. Hier stehen erfahrene Fachleute für Fragen rund um den Reifensensor zur Verfügung. Den reibungslosen Einbau und die Aktivierung der Systeme unterstützen verständliche Handbücher sowie Videoclips. Das System hat nach Anbieterangaben alle entsprechenden Tests seitens Kraftfahrtbundesamt und TÜV hinsichtlich Störaussendung und Störfestigkeit bestanden. tü §

Fachleute helfen weiter Rösler hat im Rahmen einer Musterrechnung beim Einsatz seiner Reifendruckkontrollsysteme in einer Flotte von fünf 70-tMuldenkippern und einer unterstellten Reifenlaufleistung von 6 000 Betriebsstunden ein Einsparpotenzial von annähernd 58 000 Euro ermittelt. Unterstellt wurden dabei Reifenkosten von 5 000 Euro pro Stück, 2 000 Betriebsstunden/Jahr, ein Dieselpreis von 1,18 Euro/l und ein Verbrauch von 50 l/h. Die Ersparnis setzt sich zusammen aus 15 000 Euro Einsparung bei den Reifen durch die längere Laufzeit, 35 400 Euro beim Kraftstoff dank des geringeren Rollwiderstands und ersparten Reifenausfällen in Höhe von 7 500 Euro

Fakten Der Luftdruck entscheidet > zu niedriger Luftdruck birgt das Risiko der Reifenüberhitzung, eines höheren Verbrauchs, einer verringerten Laufleistung und der Materialermüdung > zu hoher Luftdruck bringt eine verringerte Bodenhaftung mit durchdrehenden Reifen, eine ebenfalls verringerte Laufleistung und schlechtere Fahreigenschaften mit sich

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LIQUI MOLY

Kolbenschuhe

Hyper-Produktreihe erhält Bosch-Rexroth-Freigabe RDE 90 235 Äußerlich unterscheiden sich Hydrauliköle nicht merklich, aber ihr Arbeitspotenzial kann erheblich variieren. Nur die qualifizierten erhalten die Freigabe RDE 90235 von Bosch Rexroth. Liqui Moly wird mit seinen neuen Hyper-Hydraulikölen diesem Standard jetzt gerecht. n den vergangenen Jahren sind Betriebsdrücke und Leistungsdichte bei Hydrauliksystemen deutlich gestiegen und damit die Anfälligkeit für Verschleiß und vorzeitige Ausfälle. Aus diesem Grund wirkt sich die Qualität des Hydrauliköls immer stärker auf die Lebensdauer und die Zuverlässigkeit von Hydrauliksystemen aus. Schmierstoff-Spezialist Liqui Moly trägt dieser Entwicklung Rechnung und hat seine Hyper-Hydrauliköle dem BoschRexroth-Test RDE 90 235 unterzogen. »Der 2015 eingeführte Pumpentest von Bosch Rexroth geht weit über das hinaus, was die aktuellen DIN- und ISO-Standards

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fordern«, erläuterte Roland Schmidt, Director Business Development Construction and Industry bei Liqui Moly. Das Problem dieser Standards sei, dass sie nicht Schritt hielten mit der technischen Entwicklung, die in den vergangenen Jahren bei Hydrauliksystemen stattgefunden habe. Beim RDE 90 235 handelt es sich um ein wissenschaftlich standardisiertes Prüfverfahren, das das Verhalten der Schmierstoffe und das Zusammenspiel in den Schlüsselkomponenten Hydraulikpumpe und -motor unter realistischen Arbeitsbedingungen prüft. »Ein komplett an der Praxis orientiertes Prüfszenario«, so Schmidt. »Herkömmliche Tests arbeiten mit 350 bar, der neue Standard mit bis zu 500 bar. Um Öle mit der neuen Freigabe kommt man bei Maschinen mit einer Bosch-Rexroth-Hydraulik nicht herum.« Die Hyper-Hydrauliköl-Serie von Liqui Moly umfasst ausschließlich Öle, die den höchsten gültigen Standard erfüllen. Diese Schmierstoffe tragen zu einer längeren Lebensdauer der Hy-

Kolben

Bohrungen LIQUI MOLY

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Verschleißvergleich von Standardölen (li.) und Hyper-Hydraulikölen von Liqui Moly.

draulikkomponenten bei, weil sie, so der Anbieter, den Verschleiß beispielsweise an den Buntmetallen und an der Nitrierschicht von Kolben und Bohrungen reduzieren. Gleichzeitig erhöhten sie die Verfügbarkeit des Systems, weil die Fehlerhäufigkeit sinke. Ihre verbesserte Dichtungsverträglichkeit mindere zudem undichte Stellen an Schlauchverbindungen. Auch die Zahl geplatzter Schläuche sinke deutlich.

»Unterm Strich auch preiswerter« Verglichen mit herkömmlichen Hydraulikölen ermöglichen Hyper-Hydrauliköle nach Anbieterangaben längere, typischerweise verdoppelte Wechselinterval-

le. »Das führt dazu, dass das qualitativ wesentlich hochwertigere Öl unterm Strich nicht nur deutlich mehr technische Vorteile bietet, sondern auch preiswerter ist als ein herkömmliches Hydrauliköl«, so der Liqui Moly-Experte. Hyper-Hydrauliköle können in sämtlichen stationären und mobilen Maschinen eingesetzt werden, die ein HLP-Hydrauliköl fordern. Neben der Freigabe Bosch Rexroth RDE 90 235 erfüllen oder übertreffen die Schmierstoffe die Spezifikationen Parker Denison HF-0, HF-1, HF-2, Eaton E-FDGN-TB002-E, Eaton Brochure 03-401-2010, Fives-Cincinnati P-68, P-69, P-70 und DIN 51 524-2 HLP. §

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ELASTOTEC

Das High-Performance-Valve kombiniert die Vorteile des Multifunktionsventils mit einer leichten und kompakten Bauweise.

Mit Sicherheitsventilen die Kettenspannung optimieren Die Produkte aus dem Hause Elastotec kommen überwiegend als Kettenspanner in Raupenfahrwerken zum Einsatz. Bei Messungen an Fahrwerken hatten die Spezialisten des fränkischen Unternehmens immer wieder festgestellt, dass Ketten oft nicht optimal vorgespannt werden, was den Verschleiß und die Lebensdauer der Laufwerksteile negativ beeinflusst. »Diese negativen Einflüsse führen häufig zu Schäden an Getrieben und Laufwerkskomponenten und erhöhen das Risiko kostenintensiver Reparaturen und Stillstandzeiten«, betont Christian Endrich als Leiter Entwicklung/Produktion bei Elastotec in Marktheidenfeld. Aus diesem Grund habe Elastotec aktuell drei verschiedene Typen von Sicherheitsventilen für die eigenen Spannpakete im Sortiment, die auch auf die Bedürfnisse der jeweiligen Kunden zugeschnitten sind und entwickelt wurden.

»Unter Qualität verstehen wir, dem Kunden ein Produkt zu bieten, wie wir es für uns selbst erwarten würden.« Christian Endrich, Leiter Entwicklung/Produktion

ner, sondern nehmen auch das Thema Absicherung des Spannsystems sehr ernst. So sind wir in der Lage ein Komplettsystem anzubieten, das zu 100 % auf die Bedürfnisse unserer Kunden und deren Maschinen abgestimmt ist.« Die von Elastotec angebotenen Sicherheitsventile sind wartungsfrei und können binnen Minuten montiert werden. »Sie sind kompatibel mit nahezu allen gängigen Kettenspannern, reparaturbedingte Standzeiten werden durch sie reduziert und die werkseitige Voreinstellung der Druckstufen erfolgt anhand der jeweiligen Maschi-

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nenkonfiguration des Kunden«, so März weiter.

Standard-Sicherheitsventil Das Elastotec-Standard-Sicherheitsventil ist ein einfaches 6Kant-Ventil mit inkludierter Vorspann- und Hochdruckseite. Wenn beim Befüllen der Fettkammer die werksseitig eingestellte Vorspannseite Fett ablässt, signalisiert das Sicherheitsventil dem Maschinenbediener, dass eine optimale Kettenspannung vorhanden ist. Bei Überlast des Betriebsystems öffnet die Hochdruckseite und entlastet dadurch das Laufwerk und dessen Verschleißteile.

Multifunktionsventil Das Elastotec-Multifunktionsventil ist ein schnell schließendes Überdruckventil für hochviskose Medien wie Fette, Öle oder auch Farben, sichert Drucksysteme bei Havarie oder unerwarteten Druckspitzen ab und schützt gegen Zerstörung durch Systemschäden. »Im Auslösefall garantiert es eine minimalste Austrittsmenge von Medienflüssigkeit«, betont Endrich. Speziell beim Einsatz von Kettenfahrzeugen schone es dabei die Umwelt entscheidend, da nur eine minimale Menge an Fett austrete, weil es sofort nach Druckabbau auf den eingestellten Nennwert wieder schließt. »Unser Multifunktionsventil hat eine sehr kompakte leichte Bauweise. Die Vorspann- und Hochdruckseite sind als separate Systemeinheiten in einem Ventil kombiniert und unabhängig voneinander

austauschbar. Dies bietet unseren Kunden die Flexibilität, dass bei Änderungswünschen kein komplettes Ventil getauscht werden muss, sondern lediglich beispielsweise die Vorspannseite ausgewechselt werden kann«, so Endrich. Um den Montageaufwand bei kleiner Revisionsöffnung mit großen Werkzeugen zu vermeiden, habe Elastotec das Ventil so konstruiert, dass es mittels Stecknuss oder Gabelschlüssel SW24/SW22 schnell und einfach installiert werden könne.

High-Performance-Valve Das neue High-PerformanceValve von Elastotec kombiniert die Vorteile des Multifunktionsventils mit einer leichten sowie kompakten Bauweise und ist das kleinste Modell der Elastotec-Sicherheitsventile. Das schnell schließende Überdruckventil für hochviskose Medien sichert Drucksysteme ab – im Falle einer Havarie oder bei unerwarteten Druckspitzen – und schützt gegen Zerstörung durch Systemschäden. Als Vorteil des Ventils gilt, dass es im Auslösefall eine große Austrittsmenge von beispielsweise Fett freisetzt, um schnellstmöglich die Überlast vom Fahrwerk zu nehmen. Speziell beim Einsatz von Kettenfahrzeugen schützt es die betroffenen Laufwerkskomponenten, da beim Ansprechen in kurzer Zeit eine große Fettmenge abgeführt wird und beim Erreichen des eingestellten Nennwertes wieder schnell schließt. Auch bei schmalen Einbauräumen und beengten

»Wir entwickeln und produzieren neben unserem Standardsortiment nicht nur Sonderlösungen im Bereich der Elastomerspanner, sondern nehmen auch das Thema Absicherung des Spannsystems sehr ernst. « Alexander März, Sales Manager

Raumverhältnissen gilt das HighPerformance-Valve als leicht zu handhaben: Die Montage ist per Stecknuss oder Gabelschlüssel SW24 möglich. Im Einbauzustand ist es analog dem Multifunktionsventil 360 ° beliebig drehbar, sodass die relevante Stelle für den Fettablass im Auslösefall gut sichtbar für den Bediener installiert ist. Bequeme Systementlastung ist durch Lösen der Hohlschraube mittels Stecknuss SW24 möglich. Auch eine direkte Messung von Vorspann- und Betriebsdruck ist per Manometer am Messanschluss möglich. tü § ELASTOTEC

lastotec empfehle generell beim Einsatz der eigenen Kettenspanner eines von drei Elastotec-Sicherheitsventilen, betont auch Sales Manager Alexander März. Der Servicegedanke und die Nähe zum Kunden stünden absolut im Fokus der Unternehmensaktivitäten. »Deshalb entwickeln und produzieren wir neben unserem Standardsortiment nicht nur Sonderlösungen im Bereich der Elastomerspan-

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Das Elastotec-Multifunktionsventil ist ein schnellschließendes Überdruckventil für hochviskose Medien, sichert Drucksysteme bei Havarie oder unerwarteten Druckspitzen ab und schützt gegen Zerstörung durch Systemschäden. 12/2016 – 1/2017


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SHELL

Mehr Effizienz, Zuverlässigkeit und Kosteneinsparungen beim Betrieb hydraulischer Systeme Shell Tellus S2 VX eignet sich speziell für den Einsatz in mobilen Hydrauliksystemen, die hauptsächlich im Freien und bei stark schwankenden Temperaturen genutzt werden.

Unser Ziel bei der Entwicklung von Shell-Schmierstoffen ist es, unsere Kunden bestmöglich dabei zu unterstützen, die Gesamtbetriebskosten ihrer Anlagen durch verbesserte Schmierung zu senken.«

SHELL LUBRICANTS

Jörg Spanke, Technical Manager Shell Lubricants Nord-West-Europa

Die Betriebsanforderungen an moderne Hydrauliksysteme legen in vielen Industriezweigen beständig zu. Anwender erwarten heute eine deutlich erhöhte Anlageneffizienz, gleichzeitig stehen viele Unternehmen unter dem wachsenden Druck strengerer Spezifikationsprüfungen und strikterer Umweltschutzauflagen. Shell Lubricants hat jetzt zwei Öle entwickelt, um die Zuverlässigkeit und Produktivität hydraulischer Anlagen zu optimieren und dadurch auch Kosten zu senken: Shell Tellus S2 MX für stationäre und Shell Tellus S2 VX für mobile Anlagen. iele Anlagen laufen heute oft unter größeren Lasten und höheren Temperaturen als früher, was zu höheren Belastungen für das Hydrauliköl führt. »Die eingesetzten Maschinen und Anlagen müssen mehr Leistung unter immer extremeren Betriebstemperaturen und bei Drücken von bis zu 50 bar erbringen. Oft geschieht das im Rund-um-dieUhr-Betrieb. Daher haben wir ei-

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le Anwender aber eine längere Lebensdauer ihrer Anlagenkomponenten, ausgedehnte Wartungsintervalle und eine bessere Effizienz. Um all dem gerecht

ne verbesserte Formulation entwickelt, die gegenüber früheren Produktgenerationen eine deutlich verbesserte Leistungsfähigkeit bietet«, sagt Jörg Spanke, der seit dem Vorjahr als Technical Manager Shell Lubricants NordWest-Europa zeichnet. Er ist damit bei Shell zuständig für den schmierstofftechnischen Außendienst sowie den Technical Helpdesk.

Fakten Hydrauliköle sind besonders anfällig für Verunreinigungen > Schmierstoffe können nur dann effektiv arbeiten, wenn sie in der richtigen Menge und in einem hydraulischen System eingesetzt werden, das zuvor gründlich gespült wurde. > Qualität und Zustand des Hydrauliköls haben direkte Auswirkungen auf die Leistung des Systems. 50 % bis 70 % aller Anlagenstörungen stehen laut Shell Lubricants im Zusammenhang mit dem »unzureichenden Zustand der Hydraulikflüssigkeiten«. > Shell Lubricants empfiehlt, Hydraulik-, Motor- oder Getriebeöl nicht mit ein und demselben Gerät nachzufüllen. > Auch die Lagerung kann ein Problem darstellen, vor allem auf Baustellen. Schmierstoffe müssen so gelagert werden, dass sie nicht durch Regenwasser, Staub oder Schmutz verunreinigt werden können. Im Idealfall sollte die Lagerung horizontal und in sauberen, wasserdichten Fässern erfolgen. Auch empfiehlt es sich, deren Deckel nochmal abzuwischen, bevor ein Fass geöffnet wird.

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»Je höher die Belastungen von hydraulischen Systemen sind, desto höher sind sie auch für die eingesetzten Schmierstoffe. Gleichzeitig erwarten vie-

IHRE BAUMASCHINEN SOLLEN SICHER LAUFEN Betreiber müssen hydraulische Arbeitsmittel prüfen! Seminar: Sicherheit bei der Hydraulik-Instandhaltung Seminar: Befähigte Person der hydr. Leitungstechnik – Vermittlung der Fachkenntnisse gem. BetrSichV Unsere modular aufgebauten Seminare zur Mobilhydraulik vermitteln auch praxisorientiertes Wissen zum Thema: Geschlossener Kreis / hydrostatischer Fahrantrieb in der Mobilhydraulik – Wartung und Reparatur. Es werden sicherheitstechnische Anforderungen entsprechend der DGUV-Vorschrift 1 „Unternehmerische Unterweisungspflichten“ vermittelt.

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ERIC SHAMBROOM

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Für stationäre Anlagen Als eines der ersten Hydrauliköle im Markt erfüllt das neue Shell Tellus S2 MX für stationäre Anlagen bereits den neuen Freigabestandard von Bosch Rexroth (Rating List RDE 90 245). Damit beweise es beeindruckende Verschleißschutzeigenschaften – selbst unter Betriebsbedingungen, die 13-mal härter sind,

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die Kunden stünden, und die Ansprüche, die sie an die Shell-Produkte stellten. »Die genannten Veränderungen in Produktion und Fertigung und die gestiegenen Anforderungen an Anlagen und Maschinen sind die Hauptgründe dafür, dass wir so stark in unsere Produktentwicklung investieren. Damit stellen wir sicher, dass unsere Schmierstoffe und Fette reibungslos in den neuesten Produkten der Maschinenhersteller funktionieren. So tragen wir dazu bei, dass unsere Kunden ihrem Wettbewerb stets einen Schritt voraus sein können«, so der Technical Manager.

als von bestehenden Industriestandards gefordert, so der Technical Manager.

Für mobile Hydraulikanlagen Shell Tellus S2 VX eignet sich speziell für den Einsatz in mobilen Hydrauliksystemen, die hauptsächlich im Freien und bei stark schwankenden Temperaturen genutzt werden. Dabei steht ein hoher Viskositätsindex für eine optimale Leistung über eine große Bandbreite an Betriebstemperaturen hinweg (verglichen mit ISO 2 909). »Unser Ziel bei der Entwicklung von Shell-Schmierstoffen ist es, unsere Kunden bestmöglich dabei zu unterstützen, die Gesamtbetriebskosten ihrer Anlagen durch verbesserte Schmierung zu senken. Die Qualität und der Zustand des Hydrauliköls haben unmittelbare Auswirkungen auf die Leistung der Anlagen«, so Spanke. Deshalb liege Shells Augenmerk nicht nur darauf, neue, qualitativ hochwertige Schmierstoffe zu entwickeln, sondern außerdem die Kunden dabei zu unterstützen, dass diese korrekt angewendet werden. »So entsteht die Basis für eine optimale Leistung.«

Billig muss keinesfalls besser sein Vor die Frage gestellt, wie Anwender Schmierstoffe so einsetzen können, dass sie das Maximum aus ihren Maschinen herausholen, rät Spanke dringend dazu, in den richtigen Schmierstoff für die Maschinen zu investieren. »Fast immer zeigt sich, dass die mittel- bis langfristigen Einsparungen bei den Gesamtbetriebskosten, die durch die Nutzung eines leistungsfähigen Schmierstoffs möglich sind, jede kurzfristige Ersparnis durch den Kauf eines günstigeren, weniger leistungsfähigen Produkts deutlich überwiegen können. Noch immer wählen zu viele Anwender ihr Hydrauliköl auf Basis preislicher Erwägungen anstatt zu überlegen, welches Produkt für ihre Maschinen insgesamt

das effizienteste ist.« Shell wisse um den Kostendruck, unter dem viele Anwender stünden. Dennoch könne eine rein preisgetriebene Kaufentscheidung falsch sein, da sie möglicherweise das Risiko für ungeplante Anlagenausfälle – und damit für höhere Wartungskosten und verlorene Produktionszeit – erhöhe.

Anwenderservice Kunden von Shell Lubricants können zusätzliche Serviceleistungen wie Shell LubeAnalyst in Anspruch nehmen, das mit Unterstützung in Bereichen wie Ölanalyse und vorausschauender Wartung punkten kann. »Damit lassen sich die Lebensdauer von Maschinen und deren Produktivität zusätzlich verbessern und so die Gesamtbetriebskosten senken«, so Spanke. tü §

Unternehmen Shell Lubricants hat im Jahr 2015 seine globale Marktführungsposition mit einem Marktanteil von 11,6 % behauptet. Das ist das Ergebnis der Studie von Kline & Company Global Lubricants Industry: Market Analysis and Assessment 2016. Damit wurde Shell zum 10. Mal in Folge zur »Nummer 1« der globalen Schmierstoffanbieter erklärt. Nach Schätzungen von Kline & Company hat Shell 2015 zwischen 4400 kt und 4600 kt Schmierstoffe verkauft. Davon entfallen 36 % auf die Automobilindustrie, 34 % auf den industriellen Bereich und 30 % auf die Nutzfahrzeugbranche. Der Report zeigt weiter auf, dass Shell Lubricants Marktführer in den Philippinen (30 %), Malaysia (27 %), Großbritannien (18 %) und den USA (12 %) ist. Shell Lubricants ist ebenfalls das marktführende internationale Ölunternehmen in Südafrika (20 %), Thailand (18 %), Kanada (13 %) und China (8 %).

»Partner der Kunden« Wie Spanke unterstreicht, sehe sich Shell Lubricants »nicht nur als Lieferant hochwertiger Schmierstoffe für vielfältige Einsatzbereiche, sondern vor allem als Partner unserer Kunden.« Das Unternehmen kenne die Herausforderungen, unter denen

SHELL LUBRICANTS

werden zu können, müssen Schmierstoffe heute nicht nur besonders leistungsfähig sein, sondern darüber hinaus viele weitere Vorteile bieten – zum Beispiel einen dauerhaften Schutz vor Verschleiß und Ölalterung. Produkte zu entwickeln, die das können, ist eine beachtliche Herausforderung für Schmierstoffhersteller«, so Spanke. Die beiden neuen Produkte bieten, so Spanke, eine Ölstandzeit, die nachweislich die üblichen Anforderungen von Industrie und Erstausrüstern um das bis zu Dreifache übersteige. »Zudem weisen Shell Tellus S2 MX und Shell Tellus S2 VX eine verbesserte Filtrierbarkeit – verglichen mit dem Grenzwert des Filtrierbarkeitstests ISO 13 357-1 – auf, auch unter feuchten Bedingungen. Dies senkt das Risiko von Filterverstopfungen und damit des Anlagenausfalls. So können Anwender das Maximum aus ihren hydraulischen Anlagen herausholen, die Produktivität durch längere Wartungszyklen steigern und dank effizienterem Betrieb Wartungs- und Betriebskosten senken«, betont Spanke.

Jörg Spanke zeichnet seit dem Vorjahr als Technical Manager Shell Lubricants Nord-West-Europa. Er unterstreicht, dass sich Shell Lubricants nicht nur als Lieferant hochwertiger Schmierstoffe für vielfältige Einsatzbereiche, sondern vor allem als »Partner unserer Kunden« sehe.

Als eines der ersten Hydrauliköle im Markt erfüllt Shell Tellus S2 MX für stationäre Anlagen bereits den neuen Freigabestandard von Bosch Rexroth (Rating List RDE 90 245).

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EMINOX

Viele Bauunternehmen und Betreiber von Baumaschinen investieren hohe Summen in die Nachrüstung ihrer Maschinen mit Dieselpartikelfiltern. Damit diese Investitionen sich langfristig rechnen sind turnusmäßige Wartungen nötig. Eine Vernachlässigung bei der Filterwartung kann zu einem dauerhaften Filterschaden führen. Daher ist eine regelmäßige Reinigung der Filter erforderlich, um unverbrennbare Rückstände zu entfernen. Und um die Ausfallzeiten der Maschinen zu minimieren stehen für EminoxFiltersysteme Austauschfilter zur Verfügung.

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KARL ANDRE SMIT

In der ruhigen Jahreszeit auch den Partikelfilter warten

minox verwendet den sogenannten Xpurge-Filterreinigungsprozess, mit dem 30 % mehr Asche und Rückstände als durch konventionelle Reinigungstechnologien entfernt wer-

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den sollen. Ein verblockter Filter wird nach Anbieterangaben durch diesen Prozess in einen neuwertigen Zustand gebracht. Mit der Veritex-Inspektion wird der innere Zustand des Filters ge-

Mess-, Test- und Prüfgeräte für Wartung, Instandsetzung und Reparatur.

WIRTZ

Mit speziellem Baustellen-Diesel Probleme vermeiden helfen

Von der Entwicklung bis zur Serienfertigung - engineered and made in Germany. Prüfgeräteentwicklung auch in Kooperation mit Kunden.

Heute angebotener B7-Biodiesel-Kraftstoff enthält bis zu 7 % Bioanteil. Der Neusser Brennstoffspezialist Wirtz unterstreicht damit verbundene Probleme, die abhängig vom eingesetzten Motor und Baumaschinenfabrikat auftreten könnten. So neige der Kraftstoff beispielsweise zur Bildung von Mikroorganismen, was langfristig zu Verstopfungen im Tank und damit auch zu Maschinenausfällen mit erheblichen Folgekosten führen könne. Wirtz will hier mit seinem Baustellen-Diesel für Abhilfe sorgen. irtz-Baustellen-Diesel verzichtet auf die Beimischung von Biodiesel und setzt vielmehr auf Additive, die der Kraftstoffalterung sowie möglicher Schlamm- und Bakterienbildung vorbeugen sollen. Darüber hinaus soll mit dem Wirtz-Baustellen-Diesel auch die Zündwilligkeit erhöht werden, was – so Wirtz – den Verbrauch positiv beeinflusse. §

prüft, um den Reinigungserfolg nachzuweisen. Alle durch Eminox gereinigten Filter werden auf diese Weise geprüft und erhalten eine einjährige Garantie des Anbieters. §

Hydraulik-Prüfgeräte

analog und digital

Injektoren-Prüfstände Benzin- und Dieselkraftstoff Handling von Flüssigkeiten

wie z.B. Betriebsmittel Adblue®* Automatikgetriebeöl, Getriebeöl, Bremsflüssigkeit, Motoröl

Dichtigkeitsprüfung

Kühlkreisläufe, Kraftstoffsystem

Druckmessung

Druckverlust, Rücklaufdruck, Bremsdruck, Systemdruck *eingetragenes Warenzeichen des VDA e.V. (Verband der deutschen Automobilindustrie).

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12/2016 – 1/2017

ENGINEERED AND MADE IN GERMANY WIRTH

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saugrohr oder direkt auf dem Luftfiltergehäuse. Per Schmutzanzeigemarkierung weisen Zyklon-Vorfilter auf eine notwendige Wartung hin. Dafür ist dann lediglich eine Flügelschraube am Deckel zu lösen, der Deckel und die Vorfilter-Bowle zu entnehmen und zu leeren – Werkzeug ist dabei nicht erforderlich.

WISMET

In Filter ganz groß

WISMET

Aktivkohlefilter

Für die in Baumaschinen verbauten Vebrennungsmotoren ist saubere Ansaugluft elementar. Dafür notwendige Luftfilter machen erst eine konstante Motorleistung möglich, indem sie feine Schmutzpartikel und typischen gröberen Baustellenstaub abfangen und langfristig Motorschäden verhindern helfen. Das oberpfälzer Unternehmen Wismet gilt als Spezialist im Filterbereich für Maschinen und Fahrzeuge und bietet rund 25000 verschiedene Filter ab Lager an. ie von Wismet verfügbaren Staubvorabscheider des Typs TopSpin liefern vorgereinigte Luft an das Ansaugsystem und helfen damit, die Lebensdauer der regulären Filterelemente unter extremen Umgebungseinflüssen entscheidend zu verlängern. Die Staubvorabscheider mit einem Volumenstrom von 2,5 m³/min bis 42,5 m³/min setzen bewusst auf Klarsichtbauteile, durch die die korrekte Arbeitsweise verfolgt werden kann. Die Abscheidung der selbstdrehenden und für den mittleren bis schweren Staubeinsatz geeigneten Zentrifuge wird von Wismet mit bis zu 85 % der Luftverunreinigungen nach ISO 5011/SAE J726 angegeben. Die Staubvorabscheider separieren nach Anbieterangaben zudem mehr als 99 % an Partikelgrößen; ≥ 20 Micron. Zu den Pluspunkten der stromlos und mit niedriger Drehzahl arbeitenden Vorabscheider des Herstellers Donaldson Filtration zählen eine selbstreinigen-

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Donaldson TopSpin, montiert auf einer Planierraupe. Der aerodynamisch gestaltete Staubvorabscheider besteht aus leichtem, robustem sowie korrosionsfreiem Material und ist unter einer Vielzahl von Wetter- und Betriebsbedingungen einsetzbar.

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de Funktionsweise, die einfache Montage direkt auf dem Ansaugrohr des Luftfiltergehäuses – horizontal und vertikal möglich – und eine Temperaturbeständigkeit von – 40 °C bis + 82 °C. Die Anwendungsbereiche der TopSpin-Produkte liegen neben Baumaschinen auch im Landmaschinen- und Geländefahrzeugbereich. Auf der TopSpin-Habenliste führen Donaldson und Wismet auch einen geringen Geräuschpegel, die verlängerte Lebensdauer der Lager und einen niedrigen Druckverlust an. Die TopSpin-Serie sei weiter auch entscheidend leichter als Mitbewerberprodukte und die bekannten »Full View«-Vorabscheider von Donaldson selbst. Die Technik arbeitet selbstreinigend, Reinigungsarbeiten können entsprechend entfallen, auch ein sogenannter AbgasEjektor ist nicht erforderlich.

Daneben bietet Wismet auch einfachere Lösungen für Maschinen an, die in weniger stark belasteter Umgebung im Einsatz sind. Hier zählen Aktivkohlefilter und Pollenfilter (für den landwirtschaftlich beeinflussten Bereich) für die Fahrerkabine. Feste Schadstoffe wie Staubpartikel, Ruß, Pollen und Bakterien werden mit einem Aktivkohlefilter herausgefiltert. Die Aktivkohle besitzt eine besonders poröse Struktur, das Grundprinzip der Aktivierung beruht auf einem Adsorptionsverfahren, das für eine höhere Wirksamkeit als ein vergleichbarer Papierfilter sorgt. Wismet unterstützt seine Kunden neben dem breiten Standardsortiment aus Luft-, Kraftstoff- und Hydraulikfiltern zudem mit Speziallösungen im Filterbereich. Dazu zählen die Umrüstung von Luftfiltergehäusen im starken Staubeinsatz, Filtrationshilfen für Kraftstoffanlagen, die systematische Ölpflege durch optierte Filtertechnik, das Fluid-Management mit Filtern zum Nachrüsten für Anlagen, bei denen eine hohe Schmutzaufnahme gefordert ist oder auch Aktivkohlefilter für Landmaschinen. tü §

Zyklon-Vorfilter Wismet bietet im Luftfiltersegment mit den Zyklon-Vorfiltern eine mit Zentrifugalkraft arbeitende Nachrüstlösung an, die mit Abscheidungswerten von bis zu 75 % der Luftverunreinigungen aufwartet. Der mögliche Volumenstrom pro Minute liegt zwischen 2 m³ und 42,5 m³. Die nach Wismet-Angaben einfache Installation erfolgt auf dem An-

Zyklon-Vorfilter arbeiten mit Zentrifugalkraft und warten mit Abscheidungswerten von bis zu 75% der Luftverunreinigungen auf. 12/2016 – 1/2017


Bau- und Nutzfahrzeuge

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Lkw – Aufbauten Kipper – Abroller Flottenmanagement Transporter Ausrüstung Zubehör


Bau- und Nutzfahrzeuge

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FASSI

Advanté gilt als Pionier, der Ladekrane mit 360°-Arbeitbereich in Großbritannien einführte. Im Fuhrpark stehen der Fassi F800 oder der neue F820. Der F800 verfügt über acht Ausschübe, während der F820 eine um 7 % gesteigerte Leistung, eine Winde und zwei weitere manuelle Verlängerungen bietet und so mit insgesamt zehn Ausschüben punktet. Bei den AdvantéMitarbeitern punktet der F820 besonders mit einem seitlich am Kran positionierten Touchscreen, der anzeigt, wo die Stützbeine positioniert werden müssen, um die Standsicherheit des Krans zu gewährleisten. Bei den Motorwagen handelt es sich ausschließlich um Lkw von Scania mit vier Achsen, einem Maximalgewicht von 32 t und einem R500-V8-Motor. Die verbleibende Nutzlast des Fahrzeugs ist 7,5 t. FASSI

Sechsfach-Abstützung punktet Advanté ist ein führender britischer Anbieter für Raum-Container, die als Büros oder auf Baustellen zum Einsatz kommen. 1960 im britischen Basildon als Vermietungsgesellschaft von Anlagen für den Bausektor gegründet, entwickelte in den 1990er-Jahren Advanté-Geschäftsführer Stan Chapman mit dem Sortiment Oasis eine neue Art von Fertigbau-Büros für Baustellen als »Fertigbau-Container für Wohnzwecke«. Seit 1998 ist dies der Schwerpunkt der Tätigkeit von Advanté. Ausgeliefert werden diese seit dieser Zeit mit einer Flotte von mit Fassi-Kranen ausgerüsteten Speziallastwagen. a Stan Chapman einen Kran benötigte, um die FertigbauEinheiten auf Baustellen liefern zu können, wandte er sich an den Fassi-Händler Walker Crane Services, dessen Firmensitz sich nur 30 Minuten entfernt in Grays befand. Wenige Jahre nach dem Kauf der ersten Fassi-Krane wandte sich Chapman mit einem

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ADVANTÉ

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Lkw – Aufbauten, Kipper – Abroller, Flottenmanagement, Ausrüstung, Zubehör

In Wirklichkeit sind die Krane für die Lieferung von Raumzellen zu spezialisiert. Aber es ermöglicht uns, unser Angebot zu erweitern und KranDienstleistungen auszuführen.« Andy Goldsmith, Transport-Verantwortlicher bei Advanté

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besonderen Anliegen an Fassi: Er benötigte einen Kran, der die Oasis-Einheiten mit ihrem Gewicht bis zu 7 t heben und der Kran sich dann um bis 360 ° schwenken können sollte. Die Möglichkeit, die Last bei vollständiger Standsicherheit sowohl über den vorderen und den seitlichen als auch den hinteren Teil des Fahrzeugs heben zu können, würde die Liefervorgänge vereinfachen und beschleunigen, vor allem in London, wo die Baustellen nicht über ausreichend große Flächen für diese Anlieferungen verfügen.

zu verbinden. Auf diesem wurde dann ein weiteres Paar Stützbeine installiert, wodurch die Anzahl der Abstützungen von vier auf sechs anstieg. Zwei Abstützungen befinden sich am Heck des Lkw und zwei an der Struktur des hinter dem Fahrerhaus installierten Kranes, die ebenfalls seitlich ausfahren können, während die zwei Abstützungen an der Front des Fahrzeuges einfach direkt auf den Boden führen. 2007 wurde der erste Fassi-Kran mit sechs Stützbeinen in Betrieb genommen. Mittlerweile hat das Unternehmen eine ganze Flotte davon.

Stabilitätssystem Nach diversen Treffen zwischen Advanté, Walker Crane, Fassi und Scania wurde entschieden, ein Stabilitätssystem, wie es bei der NATO zum Einsatz kommt, hinter der Stoßstange mit dem vorderen Teil des Lkw-Rahmens

Diversifizierung »In Wirklichkeit sind die Krane für die Lieferung von Raumzellen zu spezialisiert«, erklärt Andy Goldsmith, der Transport-Verantwortliche von Advanté. »Aber es ermöglicht uns, unser Ange-

bot zu erweitern und KranDienstleistungen auszuführen.« Der Tendenz nach mehr Effizienz folgend, einen schnelleren Baufortschritt bei niedrigeren Kosten umzusetzen, liegt der Einsatz von Raumzellen auf den Britischen Inseln in den letzten Jahren stark im Trend. Die Raummodule werden fabrikmäßig vorgefertigt und am Einsatzort nur noch aufgestellt und angeschlossen. Diese moderne Baumethode nutzt die Vorteile der industriellen Produktionsweise sowie den Einsatz neuer Materialien zur Produktion hochqualitativer Modulgebäude mit einem niedrigen Energiebedarf. Für Firmen, die bereits auf den Transport und die Aufstellung von Modulgebäuden spezialisiert sind, stellt diese Entwicklung eine große Chance dar. Ein Abnehmer beispielsweise hat sich auf effiziente Schulgebäude mit niedrigem Energieverbrauch ausgerichtet, die Advanté in Form eines Fertig-Bausatzes liefert, der auf der Baustelle nur noch zusammengebaut werden muss. Dank der Fassi-Krane ist es möglich, den Zusammenbau der verschiedenen Teile an einem einzigen Tag zu erledigen. Dies stellt eine ideale Lösung für Schulen dar, die mehr Platz für Klassenräume benötigen. § 12/2016 – 1/2017


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PALFINGER

Die Light-Klasse der PalfingerHubarbeitsbühnen hat Zuwachs bekommen: Das neue Modelle P 280 B will besonders durch Reichweite, Arbeitshöhe und Stabilität überzeugen. uf den Nenner »große Leistung, geringes Gewicht, hohe Stabilität« bringt Palfinger seine neue Hubarbeitsbühne P 280 B mit Aluminium-Teleskop. Aluminium kann nicht nur mit geringem Gewicht punkten, die Aluminium-Teleskope sind zudem besonders steif und biegen sich

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auch bei Belastung kaum durch. Der Korb kann mit bis zu 230 kg belastet werden, ohne dabei an maximaler Arbeitshöhe einzubüßen. Die P 280 B erlaubt Tätigkeiten bis 27,6 m über dem Boden – bei voller Last im Korb. Mit einer maximalen Reichweite von 17 m wird die Hubarbeitsbühne als in ihrer Klasse unübertroffen angekündigt.

Gesamtgewicht unter 3,5 t Bei einer Hausmesse im deutschen Palfinger Werk Löbau (Oberlausitz) wurde das neueste Modell aus der Light-Klasse auf

PALFINGER

Hubarbeitsbühne sorgt für Zuwachs in der Light-Klasse Ein Leichtgewicht für schwere Lasten: Palfinger-Hubarbeitsbühne P 280 B. Durch die hohe Wanddicke der Aluminium-Konstruktion geben sich die Teleskope besonders robust gegen Beschädigungen, die beispielsweise durch Kollisionen mit Hindernissen oder durch herabfallende Äste entstehen können. einem Euro-6-Sprinter vorgestellt. Die Leichtbauweise garantiert, dass bei Lkw-Aufbauten das Gesamtgewicht auch mit Fahrer und Beifahrer bei vollem Tank unter 3,5 t bleibt.

Für das Vermietgeschäft Im Langzeitbetrieb haben sich die Aluminium-Teleskope als

langlebig und wartungsarm erwiesen, zudem korrodieren sie nicht. Die P 280 B bietet sich dank ihrer Leistungsfähigkeit und Reichweite sowie eine hohe Stabilität auch für das Vermietgeschäft an. Nutzer schätzen zudem die einfachen und übersichtlichen Bedienfunktionen. §

»Deutscher Nutzfahrzeugpreis« für den Vito von Mercedes-Benz Vans

er Allrounder mit dem Stern hatte sich nach zwei Testtagen gegen starke Wettbewerber durchgesetzt. Die 15-köpfige Fachjury aus Handwerksunternehmern war ebenfalls bei der Preisverleihung anwesend. Neben einer Stand- und Fahrprüfung ging eine unabhängige Wirtschaftlichkeitsberechnung in die Wertung ein. Überzeugt hat der prämierte Vito-Kastenwagen 109

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CDI durch sein Fahrverhalten. Auch die Wirtschaftlichkeit sprach für den Transporter, der im Test mit einem 65 kW (88 PS) starken Dieselmotor, Vorderradantrieb und Sechsgang-Schaltgetriebe punktete. »Handwerksunternehmerinnen und -unternehmer wissen genau, worauf es bei einem guten Transporter ankommt«, sagt Mornhinweg. »Deshalb freut es uns besonders, dass ei-

DAIMLER

o MERCEDES-BENZ VANS – Auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover ist der MercedesBenz Vito vor kurzem mit dem »Deutschen Nutzfahrzeugpreis des Handwerks 2016« ausgezeichnet worden. Den Preis in der Klasse der Transporter mit 3 t Gesamtgewicht nahm der Leiter des Geschäftsbereichs Mercedes-Benz Vans, Volker Mornhinweg, u. a. aus den Händen von VDA-Präsident Matthias Wissmann entgegen.

Mercedes-Benz Vito erhält den Deutschen Nutzfahrzeugpreis 2016. Volker Mornhinweg, Leiter MercedesBenz Vans, vor dem Gewinnerfahrzeug. ne Fachjury den Mercedes-Benz Vito zum Preisträger gekürt hat.« §

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KH-KIPPER

Universeller Kipper für vielfältige Erdarbeiten Im Herbst stellte KH-Kipper auf der IAA Nutzfahrzeuge mit einem Dreiseitenkippaufbau W3H auf einem Scania-8x6-Fahrgestell ein universelles Fahrzeug vor, das inzwischen bei Korduan Transporte in der Uckermark für vielfältige Erdarbeiten eingesetzt wird. Zu den technischen Spezifikation des in RAL 9006 lackierten und mit einer Klarlackbeschichtung/clear paint versehenen Dreiseitenkippaufbaus W3H zählt ein 6-mm-Hardox-450Boden. Korduan hat gleich drei Exemplare der Kombination aus Scania und KH-Kipper übernommen.

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Der Dreiseitenkipper-Aufbau W3H von KH Kipper auf Scania 8x6 ist 5750 mm lang und 2410 mm breit.

orduan betreibt aktuell rund 70 Lkw und Sattelzüge – überwiegend mit Allradantrieb, rund 35 Exemplare davon sind drei- oder vierachsige Baustellenkipper. Dieses Jahr hat das Unternehmen acht Vierachser er-

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neuert, drei hiervon sind die Scania 8x6 mit Dreiseitenkippaufbau und Bordmatik von KH-Kipper. Der Dreiseitenkipper von KH-Kipper punktet mit widerstandsfähigen Bauteilen aus 4mm-Strenx-700 – dabei handelt

es sich um die Bordwände sowie Stirn- und Rückwand. Die verbaute hydraulische linke Seitenwand Hydroboard ermöglicht den freien Zugang zur Palettenbeladung per Stapler (Abklappwinkel 180°). Bei der Schüttgutentladung wird das Material weit abgeleitet, die Räder bleiben sauber (Abklappwinkel 90°), was als wichtiger Pluspunkt in städtischen Einsatzbereichen gilt. Das Hydroboard für die linke Seitenwand wird vom Fahrerhaus aus gesteuert – das Steuerventil ist von dort und vom Boden aus zugänglich. §

KRAMPE

Hakenliftanhänger mit Kranaufbau im Einsatz Es ist die größte Haken-Kran-Kombination, die Krampe bis dato gebaut hat: Auf dem Hof Löffeld in Lienen (NRW) beweist sich der Krampe-Hakenliftanhänger THL 25 L mit Kranaufbau beim harten Einsatz in der Forstwirtschaft. Die Tridem-Hakenliftanhänger von Krampe werden serienmäßig mit zwei gelenkten Achsen und einem luftgefederten Fahrwerk ausgerüstet. Damit werden eine sichere Lenkung und ein hoher Fahrkomfort auch auf unwegsamem Terrain ermöglicht. uf dem Hof Löffeld in Lienen hängt der Tridem-Hakenliftanhänger THL 25 L mit FassiKranaufbau an einem Xerion 5000 aus dem Hause Claas – eine ideale Kombination für Einsätze

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in der Forstwirtschaft. »Der Hakenliftanhänger ist samt Kran nicht nur unglaublich praktisch und spart ein Beladefahrzeug und eine Arbeitskraft; dank der Wechselsysteme ist man mit

KRAMPE

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KH-KIPPER

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Krampe-Hakenliftanhänger THL 25 L mit Kranaufbau an einem Claas Xerion 5000. dem Anhänger auch wahnsinnig flexibel und wirtschaftlich«, erklärt Hermann Löffeld, Geschäftsführer des Betriebs. »Mit dem THL 25 L können wir bis zu 25 t heben und kippen,

und das bei einer technischen Nutzlast von gut 26 t. Ein echtes Arbeitstier«, ergänzt Ulrich Brünemann-Kämper, der auf dem Hof Löffeld die Einsätze koordiniert. §


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DANGEL BEI DE BONDT

Der Allradumbau liegt im Trend Allradumbauten sind eine Spezialität des elsässischen Unternehmens Dangel. Rund 10000 Kunden können kaum irren, sagte man sich auch bei De Bondt Fahrzeugaufbauten und so vertreibt der Anbieter aus Hamm in Deutschland die Dangel-Produkte. Bisher schwerpunktmäßig Umbauten der PSA-Marken Peugeot und Citroën, ab dem Jahr 2017 auch für Fiat.

Dangel bringt den Allradantrieb in die PSA-Modelle Berlingo (Citroën) und Partner (Peugeot). m Jahr 1980 in Sentheim (Elsass) gegründet, bietet Dangel seit 2009 Allradumbauten der Modelle Citroën Berlingo und Peugeot Partner an. Schon Ende 2013 feierte Automobiles Dangel den 5 000. Umbau zum Allradfahrzeug. Und nach nur weiteren zweieinhalb Jahren wurde bereits die 10 000er-Marke überschritten. Seit Gründung des Unternehmens haben mehr als 47 000 Fahrzeuge das Werk in Sentheim verlassen, Kunden finden sich in bereits 30 Ländern. Die Dangel-Partnerschaft mit den Marken Citroën, Peugeot und Fiat ist gut eingespielt. Die von den Kunden bestellten Fahrzeuge werden direkt von den PSA- und Fiat-Werken angeliefert. Anschließend folgen die Demontage und dann der Zusammenbau, der vom Dangel-Engineering entwickelten Teile. Aus dieser Teamarbeit geht alle

DANGEL

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Die Fahrzeuge, mit denen die 10000erMarke überschritten wurde: ein Auftrag über 300 Fahrzeuge der norwegischen Post. 12/2016 – 1/2017

45 Minuten ein Fahrzeug hervor, das sind knapp zwölf Fahrzeuge pro Tag und rund 3 000 pro Jahr.

Allradantrieb für Serienfahrzeuge Sind auch manche Umbauten für alle Modelle identisch (Schutzblech unter dem Motor, Erhöhung der Bodenfreiheit auf mindestens 200 mm), sind andere technische Lösungen speziell auf den Verwendungszweck und das Modell des gewählten Fahrzeugs abgestimmt. Das Leistungsniveau, die Motorisierung, das Volumen und die Nutzlast der Fahrzeuge können auf jeden Kundentyp abgestimmt werden und ermöglichen so eine Vielzahl an Anwendungen als Nutzfahrzeuge, Kastenwagen, Minibus, Krankenwagen, mobile Werkstätte oder Baufahrzeuge. Mit der Produktreihe Trek bietet Dengel Modelle an, bei denen der Original-Zweiradantrieb erhalten bleibt und zusätzlich mit einem Sperrdifferenzial an der Vorderachse ausgerüstet wird. Die Allradreihe Traction Control bietet zudem eine Version mit Allradantrieb, die mit zusätzlichen Optionen wie erhöhte Bodenfreiheit und Sperrdifferenzial an der Hinterachse auch anspruchsvollste Herausforderungen meistern kann. §

Das bauMAGAZIN verlost den neuen Truck-Trial-Kalender 2017 o HS-SCHOCH – Das bauMAGAZIN unterstützt als Sponsor seit Jahren das Truck-Trail-Team von HS-Schoch. Und wie in den letzten Jahren verlosen wir auch jetzt wieder zehn Exemplare des neuen Truck-Trial-Kalenders, der im kommenden Jahr unter dem Motto »Drive different 2017« steht. er Stuttgarter Art Director Lucca Tiede zeigt einzigartige Truck-Trial-Impressionen in einem frischen Design: der Großformatkalender erscheint 2017 im Quadratformat 50 x 50 cm auf hochwertigem 300 g/m² Papier. Das bauMAGAZIN verlost zehn Exemplare des neuen Kalenders, handsigniert von den siebenfachen Europameistern Marcel Schoch und Johnny Stumpp. Um an der Kalenderverlosung teilzunehmen, senden Sie uns bitte eine E-Mail an plath@sbm-verlag.de (Kennwort »Truck-Trial-Kalender 2017«). Mit etwas Glück begleiten Sie dann die Truck-Trial-Impressionen durch das Jahr 2017. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, Einsendeschluss ist der 15. Januar 2017. tü §

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TOMTOM TELEMATICS

HVT trackt europaweit mehr als 250 Container in Echtzeit HVT Handel Vertrieb Transport ist ein Spezialist für den Transport von Abfall und Schüttgut. Das Unternehmen setzt für das Nachverfolgen und Verwalten seiner mehr als 250 Container auf eine integrierte Lösung aus Webfleet und einer von TomTom-Telematics-Partner V+S Kommunikationssysteme entwickelten Container-Management-Software. Dadurch konnte die Container-Disposition mit Spezialfahrzeugen beschleunigt und die technischen Überprüfungen nach der Unfall-Verhütungsvorschrift erleichtert werden. ie Container-Dispo ist aufwendig – vor allem, wenn bei einem Kunden mehrere Container an verschiedenen Standorten im Einsatz sind und nicht genau definiert wurde, wie lange welcher Container wo steht. HVT entschied sich daher im Vorjahr, die integrierte Lösung einzuführen, mit der Bewegungen und Standorte der Container auf Basis der Koordinaten der Containerfahrzeuge in Webfleet ver-

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folgt werden können. Das bot sich an, weil die Container nur mit speziellen Fahrzeugen transportiert werden können. Die Zuweisung der Fahrzeugkoordinaten zum Container erfolgt per Statusmeldung, die V+S in Webfleet definierte. Die ContainerManagement-Lösung kommt so ohne zusätzliche Hardware aus. »Das war eine zentrale Anforderung des Kunden«, erklärt Mike Kausler, Geschäftsführer der V+S

Für jede Anwendung den richtigen Anschlagpunkt ! Unser komplettes Anschlagpunkte-Sortiment finden Sie unter:

»Hervorragend bewährt« Jeder Container erhielt eine eindeutige Bezeichnung in Form ei-

www.sicher-heben.de « www.pfeifer-anschlagpunkte.de

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Kommunikationssysteme. »Die Verwendung von RFID-Tags oder Barcodes an den Containern hätte erheblichen Nachrüstungsaufwand bedeutet. Container werden in der Praxis nicht sehr pfleglich behandelt. Es besteht immer die Gefahr, dass Transponder nicht mehr funktionieren oder Barcodes unleserlich sind.«

SAF-HOLLAND

Achsen-Trios wechseln SAF-Holland bietet jetzt den Wechsel von Achsen-Trios an: Fahrzeugbesitzer tauschen dabei die bestehenden Intra-Achsen ihres Aufliegers gegen ein neues Intra-Trio.

SAF-Holland bietet jetzt den Wechsel bestehender Intra-Aufliegerachsen an.

AF-Holland wechselt jetzt bestehende Trailer-Starrachsen über seine Vertragswerkstätten in Deutschland, Österreich und der Schweiz gegen ein neues Intra-Trio. Der Tausch in möglich für Trailer mit den Bremssätteln Knorr SN6, Knorr SN7, SK7 so-

wie Wabco PAN 19-1 und PAN 22-1 aus den Baujahren 2001 bis 2011. Im Achsentausch-Paket enthalten ist das Intradisc-PlusIntegral-Trio mit großen oder kleinen SAF-Integral-Scheibenbremsen sowie Stoßdämpfern, Bremszylindern, Luftfederbäl-

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ROBERT POORTEN

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TOMTOM TELEMATICS

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gen und Achsliften. Im Anschluss an den Tausch gewährt das Unternehmen seine erweiterte »Kompetenz-Garantie«. Fahrzeugbesitzer sollen sich damit bis zu sechs Jahre oder 1 Mio. km auf die SAF-Holland-Kulanzleistung verlassen können. §

ner vierstelligen Nummer, die an drei Seiten des Containers gut sichtbar angebracht wurde. Nach der Auswahl einer Statusmeldung aus einer Liste auf dem Display des Driver Terminals TomTom Pro 8275 Truck muss der Fahrer nur die vier Ziffern der Containernummer eingegeben. »Dieses Verfahren hat sich in den 13 Monaten, die wir es nutzen, hervorragend bewährt«, bestätigt Daniel Spreer, Controller bei HVT. Die integrierte Lösung erleichtert auch die regelmäßigen technischen Überprüfungen nach der Unfall-Verhütungs-Vorschrift (UVV): Per E-Mail erhält der Verantwortliche bei HVT automatisch die aktuellen Informationen, wann die UVV für welchen Container fällig ist. »Dank der mit Webfleet vernetzten V+S Container-Management-Software haben wir jetzt jederzeit den Überblick über die Standorte und den Status unserer mehr als 250 Container. Das erleichtert und beschleunigt die Disposition im wachsenden Container-Geschäft erheblich«, zieht Spreer sein Fazit. Aktuell plant HVT gemeinsam mit V+S bereits die Einführung einer ähnlichen Lösung für das Management der mehr als 30 Trailer des Logistikunternehmens – ebenfalls auf Basis von Webfleet. § 12/2016 – 1/2017


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WANKO

IT-Branchenlösung für die Logistik im Baustoffhandel

AUFFALLEND ANDERS!

MODERNE ANSCHLAGPUNKTE – BIS 250 t –

Um den Großraum München mit Baustoffen versorgen zu können, setzt das Unternehmen Kraft Baustoffe an drei Standorten das komplette Logistik-ITSystem der Wanko Informationslogistik ein. Mit der durchgängigen Telematiklösung für Lager und Transport können so alle Prozesse transparent geplant, gesteuert und optimiert werden.

VWBG • allseitig belastbar • Kugelgelagert • bis 50 t • bis M150

B-ABA • allseitig belastbar • bis 31,5 t

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• allseitig belastbar • bis 50 t

Kraft Baustoffe setzt an drei Standorten das komplette Logistik-IT-System der Wanko Informationslogistik ein – besteht aus den abgestimmten Hauptmodulen Lagerverwaltung (Pramag), Tourenplanung (Pracar) und Telematiklösung (Prabord).

WPBG n Süddeutschland gehört die Unternehmensgruppe Kraft in München zu den führenden Baustoffhändlern von Markenprodukten im Außen- und Innenausbau. An sieben Standorten um die bayerische Landeshauptstadt und zusätzlich einem in Mönchengladbach (NRW) beschäftigt sie circa 250 Mitarbeiter. Rund 6 000 aktive Kunden beziehen derzeit ihre Bauprodukte über die Fachhandelsgruppe. Entsprechend der Größenentwicklung mit Produktvielfalt sowie Anzahl von Standorten und Kunden ist die Systematik der Logistik bei Kraft von gewachsenen Strukturen geprägt. Doch nicht nur die Kundenseite übt Druck aus, auch der eigene Unternehmensanspruch an Professionalität gibt die Zielvorgabe: Die bestellte Menge in gewohnter Qualität zum exakten Termin am vereinbarten Lieferort mit einem kompetenten Fahrer. Um die Prozesse transparenter zu machen, damit alle Invol-

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vierten noch bessere Übersicht über die Auftragsabwicklung bekommen und diese dadurch auch zügiger durchgeführt werden kann, wurde 2007 ein Lagerverwaltungssystem gesucht, das die komplette Dokumentation der Lagerabläufe mit Nachvollziehbarkeit aller Bewegungen vom Wareneingang bis zum Warenausgang inklusive der Abbildung von Min- und Maxbeständen sowie der Umschlagshäufigkeit leistet. Suchkriterien waren zudem, dass die IT-Lösung ein Komplettsystem aus einer Hand für Lager und Transport inklusive Telematik sein sollte, ein reibungsloses Funktionieren an der Schnittstelle zum Warenwirtschaftssystem Unitrade gegeben ist, und drittens, dass es genauso wie das ERP-System eine branchenerprobte Softwarelösung ist. Kraft entschied sich 2008 für eine Wanko-Kombination aus Lagerverwaltung und Tourenplanung mit Telematik, für die es als IT-Komplettsystem nicht vie-

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le Anbieter in der Logistik gibt. Zudem war entscheidend, dass Wanko durch Referenzen Kompetenz in der reibungslosen Software-Implementierung während des laufenden Betriebes vorweisen konnte.

Durchgängiges Logistiksteuerungssystem In Europa ist die Wanko Informationslogistik im bayerischen Ainring einer der wenigen Anbieter, die Logistiksteuerungssysteme entwickelt haben, die den gesamten Bereich der Logistikkette um Lager und Transport abbilden. Ihr Logistiksystem arbeitet mit einer einheitlichen Datenbasis und besteht aus den abgestimmten Hauptmodulen Lagerverwaltung (Pramag), Tourenplanung (Pracar) und TelematiklĂśsung (Prabord). Diese kĂśnnen durchaus einzeln eingesetzt werden, aber erst die Kombination von LVS, TPS und Telematik hat die Effizienz, dass die vollständige Transportkette zwischen Standorten und Ăźber Unternehmensgrenzen hinaus abgebildet wird. Die durchgängige und transparente LĂśsung ermĂśglicht aufgrund des Wegfalls interner Schnittstellen Kosten optimiertes Planen, DurchfĂźhren und Ă&#x153;berwachen des gesamten Warenflusses von Unternehmen in Industrie, Handel und LogistikDienstleistung.

Schnittstellenkompatibilität Viele Software-Systeme funktionieren zwar fßr sich, erweisen

ÂŽ Â&#x2013; #B][B][BSZS[ObWQa0DB][B][ÂŽc\RROa :]U]USVÂ&#x2021;`S\hcRS\6O\RSZa[O`YS\]RS``SUWab`WS`bS\ 6O\RSZa[O`YS\d]\B][B][<Dc\RaSW\S\dS`Pc\RS\S\C\bS`\SV[S\4Â&#x152;`RWSaSa>`]RcYbUWZbSW\SSW\USaQV`w\YbS 5O`O\bWSAWSVSeeePcaW\Saab][b][Q][ZSUOZ

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sich jedoch hinsichtlich Schnittstellen zu anderen Systemen als nicht kompatibel. FĂźr die WankoLogistik-Software spricht eine nahtlose Systemintegration, sie passt sich den individuellen Software-Systemen und Prozessen der Kunden mit diversen Schnittstellen an. Entscheidend ist, dass der Anwender selbst schnittstellenfähig ist, das heiĂ&#x;t, dass die benĂśtigten zu verarbeitenden Datensätze von den entsprechenden ERP-Systemen in aufbereiteter, strukturierter Form geliefert werden kĂśnnen.

BranchenlĂśsung fĂźr den Bau Generell ist eine funktionierende Logistik fĂźr den Baustoffhandel existentiell: Die Organisation der Prozessabfolge Beschaffung, Lagerung, Kommissionierung und Transport zu Handwerkern und Bauunternehmern oder Baustellen direkt muss mĂśglichst reibungslos und effizient erfolgen â&#x20AC;&#x201C; schon allein wegen der Kosten, denn diese sind nach den Personalkosten der zweitgrĂśĂ&#x;te Kostenblock im Handel. Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Kommissionsgeschäft: Die Ware kommt vom Lieferanten und muss zĂźgig mit wenig Lagerfläche durchgeschleust werden. Die Ist-Situation ist vielfach von Kriterien gekennzeichnet, die der Optimierung bedĂźrfen: Der Bundesverbandes Deutscher Baustoff-Fachhandel weist darauf hin, dass oft zu viel, aber nicht ausreichend ausgebildetes Personal beschäftigt wird, in den

Lagern ĂźberhĂśhte und unsichere Bestände deponiert sind und beim Transport ĂźbergroĂ&#x;e Fuhrparks und kostenintensive Leerfahrten in Kauf genommen werden; hinzu kommen veraltete Kalkulationsmethoden. Warenwirtschaftssysteme oder spezielle Lagerverwaltungs- und Tourenplanungssysteme werden fĂźr den logistischen Sektor bisher wenig genutzt.

Logistik-Organisation Das Logistikkonzept von Kraft zur Versorgung des GroĂ&#x;raums MĂźnchen wird vertriebstechnisch nach Produktschwerpunkten und geostrategischen Zielen gehandhabt. Seit 2015 gibt es eine neue Niederlassung im MĂźnchner Norden mit Zentrallogistik und Fuhrparkplanung fĂźr alle sieben Standorte. Von dort wird die Ware hauptsächlich ausgeliefert. Verschiedene Produktschwerpunkte wie Dach, Fassade, Tiefbau oder Trockenbau liegen bei anderen Lägern, die diese Produkte von ihrem Standort aus liefern. Das Kraft-Versprechen innerhalb von 24 Stunden im Raum MĂźnchen lieferfähig zu sein, erfordert eine durchorganisierte Logistik. Dazu gehĂśrt ein Warenbestand im Wert von 9 Mio. Euro, der rund 25 000 ständig lagernde Artikel umfasst. BenĂśtigt wird hierzu eine Lagerfläche von rund 55 000 m² mit manueller Lagertechnik. FĂźr deren Bedienung werden verschiedene Arten von FlurfĂśrderzeugen eingesetzt. Die Ladezonen

Telematik fĂźr leichte Nutzfahrzeuge

TomTom Telematics

zur Be- und Entladung umfassen 5 000 m². Rund 20 Lkw mit Nutzlasten bis maximal 22 t unterschiedlicher Ausfßhrung sind fßr den Transport im Einsatz.

IT-System In drei neuen Niederlassungen wird mit der kompletten WankoProduktfamilie gearbeitet. An den anderen Standorten gilt der Einsatz der Software zurzeit als noch nicht sinnvoll. Das Zusammenwirken der Produkte untereinander wird von den Logistikverantwortlichen bei Kraft durch die Transparenz, Flexibilität und Schnelligkeit des Systems als effektiv bewertet. Mit den Modulen Pramag, Pracar und Prabord werden die Prozesse durchgängig gesteuert, systemgestßtzt in permanenter automatischer Abstimmung mit den tatsächlichen Gegebenheiten des Tagesgeschäfts. Das Zusammenspiel von Tourenplanung und Lagerverwaltung ermÜglicht zudem die dynamische Steuerung des Lagers, dessen Automatisierungsgrad in der Prozesssteuerung vom Bestellen bis Ausliefern erhÜht worden ist. Durch den Einsatz des Telematikmoduls erhält Kraft automatisch Statusinfos der Fahrzeuge. So kann bei Planabweichungen rechtzeitig eingelenkt werden. Zudem bietet die branchenerprobte Logistik-Software die Gewissheit, dass die Schnittstelle zu dem bei der Kraft-Gruppe verwendeten ERP-Warenwirtschaftssystem Unitrade. §

FAHRZEUGORTUNG, AUTOMATISCHE AUFTRAGSABWICKLUNG, VEREINFACHTE ABRECHNUNG

WEBFLEET

DIE BAUSTELLE IMMER IM GRIFF. DANK WEBFLEETÂŽ. 4OV`hScU]`bc\UÂ&#x2019;FuhrparkoptimierungÂ&#x2019;;WbO`PSWbS`[O\OUS[S\bÂ&#x2019;c[eSZbT`Sc\RZWQVc\RaWQVS`Â&#x2019;/\PW\Rc\Ud]\C\bS`\SV[S\aa]TbeO`S

3`TOV`S\AWSXSbhbeWSE304:33BÂŽ Ihre :ScbSd]`=`bc\R7V`S;WbO`PSWbS`W[0Â&#x152;`] \]QVPSaaS`dS`\SbhbDS`SW\PO`S\AWSSW\S c\dS`PW\RZWQVSD]`TÂ&#x152;V`c\UPSW3c`]^Oa TÂ&#x152;V`S\RS[4Z]bbS\[O\OUS[S\bc\R 4OV`hScU]`bc\UaO\PWSbS`BSZST]\WaQVc\bS` 069 6630 8024]RS`^S`;OWZ( sales-de@business.tomtom.com 

www.tomtom.com/telematics

12/2016 â&#x20AC;&#x201C; 1/2017


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CLIMAIR

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Mit einer Materialstärke von 6 mm schützen die ClimAir-Sonnenblenden aus Acrylglas vor Sonneneinstrahlung und UV-Strahlung und tragen so zu einer Verringerung der Ermüdung bei Lkw-Fahrern bei.

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Die 3 mm starken Aulux-Windabweiser sind modellspezifisch gefertigt und einfach am Fahrzeug zu befestigen. Verfügbar ist die Serie in den Varianten glasklar (durchsichtig – Bild), rauchgrau (leicht getönt) und Sport (stark getönt).

CLIMAIR

Für mehr Sicherheit und größeren Fahrkomfort Der Automobilzubehöranbieter ClimAir gilt als ein Experte für blendfreies Fahren und eine optimale Luftzirkulation in der Fahrerkabine: Neben den über 4000 Regen-und Windabweisern für Pkw bedient das Unternehmen aus Karben bei Frankfurt/Main 30 Lkw-Produzenten mit insgesamt 230 Windabweisern der Serie Aulux. Die aus hochwertigem, gegossenem Acrylglas bestehenden Windabweiser punkten mit hoher Sicherheit und Widerstandsfähigkeit. Die spannungsfreie Herstellung des splitterfesten Materials steht für ein langlebiges Produkt, für das der Anbieter eine Materialgarantie von zehn Jahren gibt. ie Windabweiser sind passgenau sowie modellspezifisch gefertigt und einfach am Fahrzeug zu befestigen. Ihre aerodynamische Formgebung sorgt bei leicht geöffnetem Fenster für eine optimale Belüftung des Fahrzeugs bei jeder Witterung und beugt einem Hitzestau

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Vogelperspektive im Nutzfahrzeug?

vor. Dabei schützt der Regenund Windabweiser vor Fahrtwind, Regen und Schnee. Verfügbar ist die Produktserie Aulux in den drei Varianten glasklar (durchsichtig), rauchgrau (leicht getönt) und Sport (stark getönt). Das ClimAir-Sortiment im Nutzfahrzeugsegment umfasst zu-

dem ein breites Angebot an Sonnenblenden, die dem Fahrer hinter dem Steuer jederzeit ein komfortables, sicheres und blendfreies Steuern seines Fahrzeugs ermöglichen. Mit einer Materialstärke von 6 mm schützen die ClimAir-Sonnenblenden aus Acrylglas vor Sonneneinstrah-

lung und UV-Strahlung und tragen so zu einer Verringerung der Ermüdung bei Fahrern bei. Verfügbar ist das Zubehör von ClimAir für Fahrzeuge von DAF, Ford, Iveco/Magirus, MAN, MercedesBenz, Renault, Scania und Volvo wie auch für Exoten wie Barreios und Western Star. §

Unternehmen Die Anglizismen »Climate« und »Air« (Klima und Luft) verschmolzen 1987 zum Produkt-Begriff ClimAir, der den Firmennamen der 1978 gegründeten Plava Kunststoffe in den Hintergrund schob. Mittlerweile ist ClimAir weltweit mit seinen Windabweisern und Sonnenschutzsystemen für Straßenfahrzeuge aller Art bekannt. Seit 2012 bedient ClimAir auch 30 Lkw-Produzenten mit Regen- und Windabweisern für insgesamt 230 Modelle, die allesamt mit der Allgemeinen Betriebserlaubnis (ABE) versehen sind. Alle Produkte werden in den heimischen Fertigungshallen in Okarben, nördlich von Frankfurt hergestellt.

Backeye® 360 ist ein Virtualisierungssystem für Nutzfahrzeuge, das dem Fahrer eine in Echtzeit berechnete Vogelperspektive seines Fahrzeuges bietet. 4 Ultraweitwinkel-Kameras rund um das Fahrzeug, erfassen die Umgebung einschließlich der toten Winkel. Die erzeugten Einzelbilder werden zusammengerechnet und zu einem einzigen verzerrfreien 360°-Bild kombiniert, so dass eine einzigartige Übersicht auf das Fahrzeug erscheint. Rangieren ohne Rämpeleien BRIGADE®. www.brigade-elektronik.de Informationen unter: 04321-555 360 oder info@brigadegmbh.de

Driving Global Safety

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TIPPS FÜR UNTERNEHMEN

WWS

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Bei »Incentives« den Fiskus nicht vergessen Viele Unternehmen setzen Prämien als Leistungsanreiz für ihre Mitarbeiter ein. Schnell hält dabei der Fiskus die Hand auf. Wer es clever anstellt, kann Steuern und Sozialabgaben vermeiden oder deutlich reduzieren, wie Steuerberaterin Inka Limberg von der Wirtschaftskanzlei WWS aus Mönchengladbach informiert. m zunehmenden Wettbewerb sind sogenannte Incentives für unternehmen ein wichtiger Leistungsanreiz. Firmen motivieren Mitarbeiter mit Geld- oder Sachprämien, die über die fest vereinbarten Leistungen hinausgehen. Die Crux dabei: Bei Incentives können Steuern und Sozialabgaben anfallen. unternehmen sollten im Vorfeld alle steuerlichen Auswirkungen von Zuwendungen genauestens prüfen. Nur so ist gewährleistet, dass Prämien nicht für einen bitteren Nachgeschmack sorgen. Der Fiskus wertet Incentives als geldwerten Vorteil. Geldprämien gelten als Arbeitslohn und sind immer steuerpflichtig. Hingegen können Barzuschüsse zu sogenannten »begünstigten Leistungen« abgabenfrei sein. Dazu gehört etwa ein Kindergartenzuschuss in Höhe der tatsächlich anfallenden Kosten. Firmen können auch Kurse im rahmen der Gesundheitsvorsorge mit bis zu 500 Euro jährlich bezuschussen. Voraussetzung ist, dass die Maßnahme von den Krankenkassen als Präventionsmaßnahme anerkannt und von einem qualifizierten Anbieter durchgeführt wird. unternehmen sollten Belege wie Beitragsbescheide und Teilnahmebescheinigungen immer zusammen mit den Lohnunterlagen aufbewahren.

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BILD: BENJAMIN KLACK / PIXELIO

Geschenke Sachleistungen an Arbeitnehmer sind innerhalb bestimmter Grenzen abgabenfrei. Dies betrifft etwa Geschenke zu besonderen persönlichen Anlässen wie Geburtstage oder Jubiläen.

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Der Wert darf jedoch 60 Euro nicht übersteigen. Bei allen anderen Sachbezügen besteht eine Freigrenze von 44 Euro je Monat und Empfänger. Schnell ist das Limit überschritten und der gesamte Betrag ist steuer- und sozialabgabenpflichtig. So etwa, wenn Firmen Streuwerbeartikel wie Kugelschreiber oder Schlüsselanhänger verschenken. Solche Zuwendungen sind zwar für Arbeitnehmer bis zu zehn Euro abgabenfrei. Ihr Wert fließt jedoch bei der Ermittlung der steuerlichen Freigrenze von 44 Euro mit ein, was oft übersehen wird. Gleiches gilt auch für Zinsvorteile aus Arbeitgeberdarlehen. Sie sind zwar grundsätzlich bei Darlehensbeträgen von bis zu 2 600 Euro steuer- und sozialabgabenfrei, müssen aber bei der Berechnung der monatlichen Freigrenze von 44 Euro einbezogen werden.

Gutscheine Vorsicht ist auch bei der Vergabe von Gutscheinen geboten. Sie gelten als Sachleistung und sind daher nur innerhalb der Freigrenze von 44 Euro im Monat steuerfrei. Ob die monatliche Freigrenze eingehalten wird, prüft das Finanzamt anhand des Zeitpunkts der Ausgabe. Wann Empfänger den Gutschein einlösen, ist unerheblich. Gleiches gilt für Prepaid-Kreditkarten, die den herkömmlichen Papiergutschein zunehmend ersetzen. Das Kreditkartensystem muss eine Barauszahlung des Guthabens ausschließen. Ansonsten gilt der Betrag als steuer- und sozialabgabenpflichtige Geldprämie. Der

IMPrESSuM 12/16–1/17

Person Inka Limberg ist Steuerberaterin der Kanzlei WWS Wirtz, Walter, Schmitz in Mönchengladbach. Ihr Tätigkeitsschwerpunkt liegt in der steuerlichen Beratung sowie Erstellung von Jahresabschlüssen und Steuererklärungen für mittelständische Unternehmen. Die WWS ist eine überregional tätige Wirtschaftsprüfungs-, Steuerberatungs- und Rechtsberatungskanzlei an drei Standorten am Niederrhein.

Vorteil von Prepaid-Kreditkarten: Arbeitnehmer können über Monate ihr Guthaben ansammeln und es dann für einen teureren Gegenstand verwenden. unternehmen sollten jedoch im Blick behalten, ob die Finanzverwaltung diese Praxis auf Dauer akzeptiert.

Pauschalbesteuerung Für Sachleistungen jenseits der Freigrenze können unternehmen die Pauschalbesteuerung in Höhe von 30 % wählen. Sachzuwendungen bleiben dann für Mitarbeiter steuerfrei. Voraussetzung ist, dass die Gesamtsumme aller Aufwendungen je Empfänger und Wirtschaftsjahr 10 000 Euro nicht übersteigt. Das Wahlrecht können Firmen bis zum 28. Februar des Folgejahres im rahmen der Lohnsteuer-Anmeldung ausüben. Die Entscheidung ist für das ganze Kalenderjahr bindend. Jedoch können unternehmen laut einem aktuellen urteil des Bundesfinanzhofs die pauschale Versteuerung widerrufen, solange die Lohnsteueranmeldung noch nicht bestandskräftig ist (BFH, Az. VI r 54/15). Firmen müssen ihren Arbeitnehmern die Wahl der pauschalen Besteuerung mitteilen. Eine besondere Form schreibt der Fiskus dafür nicht vor. In der regel erfolgt dies jedoch über einen Hinweis in der Lohnabrechnung. §

Magazin digital VERLAG SBM Verlag GmbH Hermann-von-Barth-Straße 2 87435 Kempten Postfach 25 65 87415 Kempten Tel.: (08 31) 5 22 04-0 Fax: (08 31) 5 22 04-50 baumagazin@sbm-verlag.de www.baumagazin.eu GESAMTVERANTWORTLICH Joachim Plath (-41) Markus Holl (-40) VERLAGSLEITUNG Tobias Haslach (-39) REDAKTION Michael Wulf (iwu) Thomas Schürger (tü) OBJEKTLEITUNG Tobias Haslach (-39) MAGAZIN-LAYOUT Brigitte Weixler, www.weixler-schuerger.de REDAKTIONSASSISTENZ – ANZEIGEN-LAYOUT Simone Frank (-38) Meike Gottmann (-24) Alexandra Kastl (-23) ANZEIGENLEITUNG Norman Zenzinger (-33) ANZEIGENDISPOSITION Matthias Amann (-20) Markus Hieber (-34) Tobias Nickert (-17) Dominik Peller (-44) Andreas Becherer (-47) LESER- UND ABONNENTENSERVICE Claudia Maguire (-29) Susanne Traub (-30) DRUCKVORSTUFE UND DRUCK AZ Druck und Datentechnik GmbH, Kempten www.az-druck.de BANKVERBINDUNG IBAN DE14 7332 0073 6690 4171 87 HypoVereinsbank Kempten BIC HYVEDEMM428 BEILAGEN Dieser Ausgabe liegen Beilagen für Cleanline Reinigungstechnik (Siegbach), MTS Maschinentechnik Schrode (Hayingen), Engcon Germany (Wertheim) sowie für den SBM Verlag (Kempten) bei.

IVW angeschlossen ISSN 1610-3785 Alle Rechte vorbehalten. © Titelgestaltung: SBM Verlag, © Layout/Layout-Konzept: Thomas Schürger Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 19 vom 1. Januar 2015. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge kennzeichnen nicht die Ansicht der Redaktion. Nachdruck – auch auszugsweise – nur mit Genehmigung des Verlages. Jahresabonnements können nur bei Einhaltung der Frist (drei Monate vor Ablauf des Bezugszeitraumes) schriftlich beim Verlag gekündigt werden. Das Jahresabo kostet 55,– € (11 Ausgaben, eine Doppelnummer) inkl. MwSt. und Versandkosten; bei Auslandslieferung 68,– € inkl. Versand. Einzelpreis: 6,50 Euro (D), 6,65 SFr

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Aktuelles Beutlhauser und Liebherr feiern 50 Jahre Partnerschaft wunderjahre waren noch zu spüren, die Baubranche boomte und damit auch die Nachfrage nach Baumaschinen, als im Herbst 1966 der Baumaschinenhersteller Liebherr und der Maschinenhändler Beutlhauser die Zusammenarbeit für das Vertriebsgebiet in Ostbayern vereinbarten. Zum 50-jährigen Jubiläum ziehen beide Unternehmen eine positive Bilanz der Zusammenarbeit.

is Mitte der 1960er-Jahre handelte Beutlhauser erfolgreich mit Landmaschinen und landwirtschaftlichen Geräten. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung in der Bundesrepublik nahm die Bedeutung der Landwirtschaft stetig ab, in dieser Zeit erfolgte die Neuausrichtung des Unternehmens durch Firmenchef Gisbert Burgstaller, der fortan auf den Handel mit Baumaschinen setzte. Zunächst waren es unterschiedliche Marken, die als freier Händler angeboten wurden, bis es 1966 zum Vertrag mit Liebherr kam und der Vertrieb der Erdbewegungsmaschinen vereinbart wurde. Drei Jahre später folgte dann der Vertrieb von Liebherr-Kranen. Im Laufe der Jahre wurde das Beutlhauser-Vertriebsgebiet ständig vergrößert. Zunächst von Ostbayern bis in die Oberpfalz; 1990 bot sich nach der Wiedervereinigung zudem die Chance, in den neuen Bundesländern im Großraum Dresden und Cottbus zu expandieren. Mitte der 1990er-Jahre erweiterte Beutlhauser das Gebiet auch nach Nürnberg. Mit der Gründung der Niederlassung Schweinfurt im Jahr 2010 in Gochsheim wurde das Vertriebsgebiet im Baumaschinen- und Baugerätebereich bis nach Unterfranken und Süd-Hessen erweitert. 2015 gelang die letzte Gebietserweiterung nach Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen durch die Übernahme der Firma Gebr. Frank. Parallelen Zwischen den Unternehmen gibt es Parallelen: Liebherr und Beutlhauser sind Unternehmen in Familienbesitz, beide setzen auf ein ähnli12/2016 – 1/2017

ches Wertefundament basierend auf Vertrauen, Respekt und Engagement. Und beide haben sich aus einem Kleinbetrieb heraus zu festen Größen in ihrer Branche entwickelt. Liebherr gehört mit rund 42 000 Beschäftigten und über 9 Mrd. Euro Umsatz zu den »Top 5« der größten Baumaschinenhersteller. Beutlhauser hat sich zu einem der größten deutschen Baumaschinen-Händler und -Serviceanbieter mit knapp 900 Mitarbeitern und rund 290 Mio. Euro Umsatz entwi-

Vor einem Liebherr-Bagger aus den 1960er-Jahren präsentieren die Jubiläumstafel die Liebherr-Manager Rudolf Arnold und Joachim Strobel sowie die BeutlhauserGeschäftsführer Matthias, Gisbert und Thomas Burgstaller sowie Oliver Sowa die »Jubiläumsurkunde« (v. re. n. li.). ckelt. Anlässlich einer Jubiläumsfeier besuchten Jan Liebherr, Joachim Strobel, Geschäftsführer Vertrieb der Liebherr-EMTec und somit verantwortlich für den weltweiten Vertrieb der Erdbewegungsmaschinen, sowie Rudolf Arnold, Geschäftsführer Vertrieb der Liebherr-Hydraulikbagger, den Beutlhauser-Firmensitz im niederbayerischen Passau. »Der Erfolg verbindet die beiden Partner

und die gleiche Denke: Nicht die kurzfristige Orientierung an Quartalszahlen ist wichtig, sondern der nachhaltig erwirtschaftete Erfolg und die ständige Investition in das eigene Unternehmen, um es weiter zu entwickeln«, sagt Arnold. Dabei spielen für Beutlhauser-Geschäftsführer Thomas Burgstaller vor allem die Mitarbeiter und deren Engage§ ment eine tragende Rolle.

»MX Award 2016«: Auszeichnung für Max Holder bei den kleinen und mittleren Unternehmen

O MAX HOLDER – Mit dem »Manufacturing Excellence Award« 2016 (MX-Award) wurde jetzt der Kommunalfahrzeugspezialist Max Holder GmbH als bestes kleines und mittleres Unternehmen (KMU) ausgezeichnet. Der Leitgedanke des MX-Awards lautet: »Stärken erkennen – Maßstäbe setzen«. Ziel des MX-Awards ist, erfolgreiche Methoden, Praktiken und Vorgehens-

weisen bei Unternehmen zu identifizieren und zu verbreiten. Die Aus-

MAX HOLDER

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BEUTLHAUSER

O BEUTLHAUSER UND LIEBHERR – Die Ausläufer der Wirtschafts-

Übergabe des MX-Awards im November in Berlin: Martin Haas (Vorstandsvorsitzender der Unternehmensberatung Staufen und Gesellschafter bei Max Holder), Andreas Vorig (Vorsitzender der Geschäftsführung Max Holder), Udo Kathan (Leiter der Qualitätssicherung Max Holder), Christian Mayer (Technischer Geschäftsführer Max Holder), Rainer Roller (Leiter Produktion Max Holder), Ellen Bauder (Personalberaterin Max Holder), Rebecca Schempp (Leiterin Auftragszentrum, Einkauf und Logistik Max Holder), Eberhard Schmid (ehemaliger technischer Geschäftsführer Max Holder) und Prof. Dr.-Ing. Frank Straube als Vorsitzender der MX-Jury (v. li. n. re.).

zeichnung wird in Deutschland seit 2005 verliehen. Faktoren für den Gewinn des Preises waren laut Jury die unternehmensweite Stringenz im Shopfloor-Management sowie exzellente Produktinnovationen. Ebenso trugen die überdurchschnittliche Kundenorientierung als auch die team- und lösungsorientierte Führungskultur zum hervorragenden Gesamtbild bei. Die Jury, bestehend aus Vertretern der deutschen Industrie, sieht Holder schon bald auf Augenhöhe mit Großunternehmen. »Die Auszeichnung mit dem MXAward steht für die enorme Leistung, die unsere gesamte Belegschaft Tag für Tag erbringt«, sagt Andreas Vorig als Vorsitzender der Geschäftsführung bei Max Holder. »Ohne die hohe Identifikation und das Engagement der Mitarbeiter, den Veränderungsprozess – der maßgeblich durch unseren Gesellschafter Staufen unterstützt wurde und nebenbei bemerkt noch nicht abgeschlossen ist – aktiv mitzugestalten, stünden wir heute nicht hier.« §

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IIIIIIIIIIIII Aktuelles

ging darum, seinen Kindern – einer Tochter und einem Sohn – Perspektiven zu eröffnen im Familienunternehmen. Im Ende Juni eröffneten Bauzentrum sind drei Generationen anzutreffen. Für die Eröffnung haben alle mit angepackt – auch das

JAN RIEKEN

O SCHMIDBAUER – Die als

modernen Bauzentrums in Waltenhofen bei Kempten im Juni geht das Allgäuer Unternehmen Kleinlein neue Wege. Unter dem Motto »Baustoffe. Fachmarkt. Ausstellung.« finden Verarbeiter, Planer und Bauherren auf über 15 000 m2 Ausstellungsfläche alles, was sie für den Innen- und Außenbereich brauchen.

LI.KE

Firmensitz wird nun in allen Belangen den Anforderungen gerecht – auch hinsichtlich der Baustofflogistik: die Lkw aus dem eigenen Fuhrpark profitieren von der guten Autobahn-Anbindung ebenso wie die zahlreichen Lieferanten und die Kunden, die am neuen Firmensitz zudem eine entspanntere ParkplatzSituation vorfinden. Die hohe Lagerkapazität unterstützt kurze Lieferzeiten, so sind allein im überdachten Hochregallager mehr als 15 000 Artikel abrufbereit und schnell auf der Baustelle. Rund zwei Jahre haben die Planungen für die Bebauung des 40 000 m2 großen Grundstücks und den Gebäudekomplex gedauert, der erste Spatenstich erfolgte 2015. »Das hätte ich in meinem Alter nicht mehr zwingend gebraucht«, sagt Kleinlein. Aber es

Drei­Generationen­mit­regionaler­Verwurzelung:­Franz­und­Irmgard­Kleinlein, Geschäftsführer­Julius­Kleinlein­und­seine­Frau­Angelika,­Christoph­Kleinlein­und Sabrina­Scheck­sowie­Johannes­Haug­und­Eva­Kleinlein-Haug­(v. li. n. re.).

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SCHMIDBAUER

O KLEINLEIN BAUZENTRUM – Seit der Einweihung eines

Kran- und Transportspezialist bekannte SchmidbauerGruppe verzeichnet seit Jahren einen wachsenden Kundenkreis im Segment Windenergie. Anlass genug, ihr Leistungsspektrum auf der Fachmesse WindEnergy 2016 in Hamburg zu präsentieren.

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Der Fuhrpark der Schmidbauer-Gruppe, die europaweit mit mehr als 20 Standorten präsent ist, umfasst zahlreiche Spezialfahrzeuge für den Bau und Transport von On-/Offshore-Windenergieanlagen. Aus diesem Grund präsentierte sich die Schmidbauer-Gruppe auch auf der WindEnergy 2016 im Herbst in Hamburg dem Fachpublikum. Im Blickfeld der Messepräsenz stand der GeräteFuhrpark für die Windkraft-Branche. Neben dem breit gefächerten Maschinenund Fahrzeugspektrum legt das Münchner Unternehmen Wert auf ein umfangreiches und qualifiziertes Serviceangebot. §

Kuhn eröffnet Niederlassung im tschechischen Brünn

O KUHN – Im Oktober feierte die Kuhn-Gruppe die Eröffnung ihrer neuen tschechischen Zweigniederlassung Brünn im dortigen Industriegebiet Horní Heršpice. WWW.HD-PRODUCTION.CZ

Mit modernem Bauzentrum Lösungen aus einer Hand bieten

it dem neuen Bauzentrum bedient Kleinlein auch den Hoch- und Tiefbau sowie den GaLaBau. Ein Fachmarkt mit Werkzeug, Maschinen und Zubehör sowie Berufs- und Sicherheitsbekleidung und ein Sortiment an Bauchemie zählt ebenso zum Angebot. »Wichtig ist uns, dass der Kunde hier alle Lösungen aus einer Hand findet«, betont Julius Klein, der das Unternehmen in vierter Generation leitet. Mit dem Neubau erfüllt sich das Unternehmen, das 1938 gegründet wurde, gleich mehrere Wünsche: »Am bisherigen Standort war der Platz zu begrenzt – sowohl für die Präsentation und die Lagerung, aber auch bei der Zufahrt«, schildert Kleinlein. Schon lange sei man deshalb in und um Waltenhofen auf der Suche nach einem neuen Grundstück gewesen. Der neue

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Schmidbauer präsentierte sich erstmals auf der WindEnergy 2016

Baustoffe­in­Hülle­und­Fülle:­Vieles­hat­Kleinlein­vorrätig,­und­mit­dem­eigenen Fuhrpark­ist­jede­Baustelle­schnell­beliefert.­

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gesamte Team, das laut Kleinlein in einer logistischen Meisterleistung den Umzug ins neue Firmengebäude bei laufendem Betrieb bravourös gemeistert habe, und das oft nach Feierabend und am Wochenende.

Feierliche­Eröffnung:­Daniel­Sys­(Geschäftsführer­Kuhn­Bohemia),­Andreas­Kuhn (Geschäftsführer­Kuhn­Holding­GmbH);­Jaroslav­Vanek­(Geschäftsführer­Kuhn­MT s.r.o.)­und­Günter­Kuhn­(Firmengründer­und­Eigentümer;­v. li. n. re.). Auf einer Fläche von 10000 m² befindet sich ein neuer Standort für Ladetechnik und Baumaschinen mit einem 1200 m² großen Servicewerk, an dem rund 25 Mitarbeiter tätig sein werden. Mit der Errichtung der neuen Niederlassung kann der Bedarf an Serviceleistungen für die Bereiche Ladetechnik und Baumaschinen im Gebiet Südmährens künftig hervorragend abgedeckt werden. Im Jahr 2015 war mit der Errichtung des Gebäudes begonnen worden. Das Investitionsvolumen betrug insgesamt 2,2 Mio. Euro. »Das Gebäude besticht durch einen einfachen und effizienten Baustil, der typisch für den ausführenden Architekten Heinrich Jungwirth ist«, sagt Daniel Sys, Geschäftsführer bei Kuhn Bohemia. Kuhn ist in Tschechien exklusiver Anbieter für Komatsu. Angeboten werden aber auch Produkte der Marken Topcon und FRD. Kuhn hat zudem exklusiv PalfingerLkw-Ladekrane, Epsilon Holz- und Schrottkrane sowie Palift-Hakengeräte im Sortiment. §

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IIIIIIIIIIIII

Neueste Maschinensteuerung und Vermessungssysteme in der Anwendung O TOPCON – Anlässlich seines zehnjährigen Jubiläums veranstaltete das schweizer Unternehmen

TOPCON

Fieldwork, spezialisiert auf Maschinenkontroll- und Vermessungssysteme, Ende September drei Demo-Tage auf dem Campus Sursee, dem helvetischen Ausbildungszentrum für die Baubranche. Topcon war als langjähriger Technologiepartner mit von der Partie und stattete alle Vorführmaschinen mit den neuesten Höhen- und Positionssteuerungen aus, die auch miteinander vernetzt waren. Außerdem wurde das Demo-Gelände mit dem Oktokopter Falcon 8 von Topcon präzise vermessen und überwacht.

An drei Demo-Tagen konnte Fieldwork gemeinsam mit Topcon rund 150 Fachbesucher begrüßen.

I

m Zentrum des Demo-Geländes lag eine Modellbaustelle, auf der ein Schichteinbau unter realen Bedingungen veranschaulicht wurde.

Im Unterschied zur »echten« Baustelle wurde zu Demozwecken die aufgebrachte Schicht wieder durch eine Fräse gelöst und das Material

für die nächste Vorführung weiterverwendet. Dadurch konnten sich die Fachbesucher vom präzisen Zusammenwirken von Fräse, Lkw, Fertiger und Walze überzeugen. Die Modellbaustelle demonstrierte, welches hohe Maß an Kompetenz die Kunden von Fieldwork bekommen: Die neuen Topcon-Maschinensteuerungen, die 3D-X-53i GPS/ LPS-Baggersteuerungen, die 3DMCMAX-Raupensteuerung sowie die 3D-LPS-Fräsen-und -Fertigersteuerung kamen auf der Baustelle zum Einsatz. Der gesamte Baustellenablauf wurde während des Fräsens und des Einbaus aus der Luft vom Topcon-Oktokopter Falcon 8

überwacht und dokumentiert. In Echtzeit konnten die Besucher den Verlauf der einzelnen Arbeitsschritte auf Monitoren nachvollziehen, dank der Software SiteLink für Baustellenverwaltung und Baustellensteuerung wird der gesamte Prozess transparent. Denn mit einem Blick auf den Monitor hat man alle Vorgänge auf der Baustelle erfasst und kann sich vom Fortschritt der einzelnen Arbeitsgänge überzeugen. Die Partnerschaft zwischen Topcon und Fieldwork besteht seit mehr als zehn Jahren, wie die Topcon-Vertriebsleiter Olaf Droste und Axel de Leve berichten: »Gemeinsam mit Fieldwork, unserem Partner in der Schweiz, wollen wir die Verbreitung unserer Lösungen weiter vorantreiben. Fieldwork ist extrem gut aufgestellt, nicht nur, was die Bereiche Vermessung und Maschinensteuerung angeht: Im Rahmen dieser Jubiläumsveranstaltung eine solche Modellbaustelle mit ihren vernetzten Abläufen aufzubauen ist schon eine besondere Heraus§ forderung.«

STRASSENBAU UND DIGITALISIERUNGSPROZESS

rmoshe - Fotolia

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Die Zukunft als Chance 159


IIIIIIIIIIIII Aktuelles

Mit neuer Cat-Flotte die komplette Wertschöpfungskette abdecken O CATERPILLAR BEI ZEPPELIN BAUMASCHINEN – Ein dickes

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nsgesamt 15 Cat-Radlader 906M sowie drei Minibagger 302.7DCR gingen jetzt bei Seizmeir in den Einsatz und werden den Straßen- und Tiefbaukolonnen zugewiesen. Einen Radlader 962M, einen Radlader 924G, einen Kettenbagger 336FLN, einen Kettenbagger 323EL samt Assistenzsystem Grade mit Assist sowie eine Raupe D6K mit 3DSteuerung erhielt der Betrieb ebenfalls. Zudem betreibt Seizmeir seit kurzem auch den Abbau und die Aufbereitung von Jurakalk – die Firma hat 2015 einen Steinbruch bei Titting samt Abbaugenehmigung und Verpflichtung zur Rekultivierung übernommen. »Wir erwarten davon Synergieeffekte und haben

nun Sand, Splitt und Schotter aus einer Hand, den wir gleich selbst auf unseren Baustellen verarbeiten können«, sagt Unternehmer Josef Seizmeir. Früher wurden aus dem Jurakalk Fensterbänke oder Rohplatten hergestellt. Heute vermarktet der Natursteinhandel von Seizmeir – wenn kein eigener Bedarf besteht – Zier- oder Mauersteine sowie Füllmaterial für den GaLaBau. »Wir haben davon einen Bedarf in Höhe von 100 000 t auf den eigenen Baustellen. Inzwischen können wir gar nicht genug Nachschub ranschaffen«, so Seizmeir. Kurzfristig ist es geplant, die Produktpalette zu erweitern, so-

ZEPPELIN

Paket an gleich 23 Cat-Baumaschinen hat das auf Asphalt- und Pflasterarbeiten sowie auf den Straßen-, Erd- und GaLaBau spezialisierte Unternehmen Seizmeir geschnürt. Mit der über die Zeppelin-Niederlassung München erworbene Cat-Flotte soll die komplette Wertschöpfungskette abgedeckt werden, die seit rund einem Jahr um ein weiteres Standbein erweitert wurde: den Abbau und die Aufbereitung von Jurakalk.

Gruppenbild mit 15 kompakten Cat 906M – aufgereiht am Seizmeir-Firmensitz: Hermann Fischer (Zeppelin-Serviceberater), Jürgen Karremann (ZeppelinVertriebsdirektor), Josef Seizmeir (Firmeninhaber Seizmeir) und Josef Gruber (Zeppelin-Verkäufer; v. li. n. re.). dass Körnungen von 0/2 bis hin zu Wasserbausteinen angeboten werden können. Möglichst viel soll verwertet werden – auch hier hat der Geschäftsführer die Wertschöpfung im Blick, wenn er das Volumen in Höhe von 2,5 Mio. t ermittelten Vorkommens weiterverarbeitet. Für den Abbau im Steinbruch musste die Lagerstätte entsprechend vorbereitet und eine 1,5 m dicke Humusschicht abgetragen

werden. Mithilfe eines Cat-Kettenbaggers 336FLN samt Meißel wird das Material jetzt für den Brecher bearbeitet und für die Aufgabe verkleinert. Am Ende eines Förderbandes nimmt es dann der neue CatRadlader 962M mit seiner 3,8-m3Schaufel wieder auf und beschickt Lkw. Ein weiterer Cat 924G übernimmt künftig das Nachladen, um nichts an Transportleistung zu ver§ schenken.

»Rodeo« in Cloppenburg stößt auf großes Interesse Bruns Land- und Baumaschinen zur Hausaustellung am neueröffneten Standort am Brook in Cloppenburg. Über 13 000 Besucher aus der gesamten Region kamen zur großen Leistungsschau auf dem weitläufigen Firmengelände, für Besucher und Kunden aus dem Baumaschinensegment stand ein Querschnitt des aktuellen Case-Lieferprogramms vom Minibagger über Bagger und Radlader bis zur Planierraupe bereit.

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ls ein Highlight hatte das Bruns-Team ein Case-Rodeo mit drei Parcours aufgebaut. Mit einem Zeitlimit von jeweils nur fünf Minuten mussten drei verschiedene Wettbewerbe möglichst fehlerfrei und schnell absolviert werden, um den Titel des Gesamtsiegers nach Hause zu bringen. Beim ersten Wettbewerb mussten die Teilnehmer mit einem Minibagger vom Typ CX18B eine Geschicklichkeitsprüfung ablegen, die besonderes Fingerspitzengefühl und gute Koordination an den Bedienhebeln verlangte. Ein mit einer kurzen Kette an der Koppel befestigter Bolzen musste aufgenommen und in einer festgelegten Reihenfolge in drei nur wenig größere Rohre abgesenkt werden. Hauptdarsteller der zweiten Prüfung war ein CX210D-Raupenbagger mit Monoausleger und Tieflöffel. Mit dem fast 22 t schweren Kraftpaket mussten die Wettbewerber eine besondere Art von »Ballgefühl« demonstrieren. Auf drei verschieden langen Röhren mit unregelmäßigen Abständen waren drei Fußbälle platziert worden, die die Teilnehmer möglichst zü-

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CASE CONSTRUCTION

O CASE CONSTRUCTION – Kürzlich lud das Unternehmen August

Case-Rodeo bei August Bruns Land- und Baumaschinen in Cloppenburg: Mit einem Case-Minibagger CX18B musste u. a. ein mit einer kurzen Kette an der Koppel befestigter Bolzen aufgenommen und in einer festgelegten Reihenfolge in drei nur wenig größere Rohre abgesenkt werden. gig und ohne »Ballverlust« mit dem Tieflöffel aufnehmen und in einem Korb ablegen sollten. Dabei musste der Fußball vorsichtig mit den Zähnen angehoben und in den Löffel bugsiert werden. Den Abschluss des Wettbewerbs mussten die Teilnehmer auf einem kompakten Radlader der neuen F-Serie mit angebauter Palettengabel bestreiten. Mit einem neuen 321F sollte ein Rollstab so schnell wie möglich über einen Hindernis-Rundkurs wieder an den Ausgangspunkt ins Ziel gebracht werden. Trotz des teilweise unbeständigen Wetters hatten sich am Ende der beiden Veranstaltungstage über 100 Teilnehmer den Herausforderungen des Rodeo-Parcours gestellt. Mit einer Gesamtzeit von vier Minuten und 40 Sekunden konnte Jürgen Heyne aus Edewecht den Wettbe§ werb für sich entscheiden.

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O BAUER – Gründungspfähle von Bauer tragen die Glaskuppel über dem Reichstag in Berlin, auf Bauer-Pfählen steht der 828 m hohe Burj Khalifa in Dubai – seit Mitte des 20. Jahrhunderts hat Bauer den Spezialtiefbau maßgeblich mitbestimmt. Vor 40 Jahren kam mit der BG 7 ein Bauer-Drehbohrgerät auf die Baustellen, das Konkurrenzgeräte in den Schatten stellte.

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ie Maschine punktete 1976 mit technischen Neuerungen, die eine deutliche Steigerung der Leistungsfähigkeit und auch der Zuverlässigkeit boten: Zum starken Mast kam eine massive Kellystange, eine zusätzliche Seilwinde, ein Zylindervorschub und ein Hydraulikantrieb mit einem in dieser Kategorie noch nie zuvor gesehenen Drehmoment. Die BG 7 bildete neben dem wenige Jahre zuvor entwickelten Ankerbohrwagen den entscheidenden Schritt zum Bauer-Maschinenbau. Bei Bauer hatten damals, vor allem mit dem im Haus erfundenen Verpressanker, die Pfahlbohraufgaben stark zugenommen. Allerdings war die Arbeit mit den damals marktgängigen Bohrgeräten technisch unbefriedigend. Diese Anla-

gen waren in allen Belangen zu leicht. Zum relativ schwachen Mast gehörte eine schmächtige VierkantKelly, die häufig abgedreht wurde. Weitere Schwachpunkte waren ein anfälliger Kettenvorschub und ein viel zu geringes Drehmoment. Der damalige Firmenchef Karlheinz Bauer entschied: »Jetzt bauen wir selbst, das Bohren muss wirtschaftlicher werden.« Mit Mut und vielen Ideen gingen Karlheinz Bauer und Maschinenbauingenieur Hans Haberer an ein Konzept. Die einzelnen Komponenten waren auf das Wesentliche ausgerichtet – das Pfahlbohren. Die ersten Einsätze absolvierte die BG 7 auf Baustellen in Nordbayern. Es musste sich zunächst einspielen, dass das neue Gerät die Ak-

quisition und die Kalkulation der Projekte beeinflusste, der zeitliche Aufwand einer Baustelle war neu anzusetzen. Wo man früher zwei Pfähle in der Woche herstellte, kam das neue Gerät auf eine Leistung von mehreren Pfählen pro Tag. Einen entscheidenden technischen Sprung brachte bald als Neuerung die verriegelbare Kellystange. Ursprünglich war die BG 7 nur für den Bedarf des eigenen Baubetriebs gedacht, die mit ihr erzielbaren wirtschaftlichen Vorteile führten aber zur Entscheidung für einen Verkauf. Als Trumpfkarte für die weitere Entwicklung des Bauer-Maschinenbaus erwies sich in den folgenden Jahren und Jahrzehnten der enge Kontakt von Baupraxis und Maschinenkonstruktion. Bauleiter erkannten die Probleme im Maschineneinsatz und gaben Rückmeldung an die Konstrukteure. Konstruktion und Bau des ersten Drehbohrgeräts BG 7 nahmen kaum drei Monate in Anspruch. Im ersten Jahr wurden zwei Geräte gebaut, 1977 ebenfalls zwei, 1978 dann schon neun, 1979 elf und 1980 bereits 14. Im Jahr 1980 –

Eberspächer eröffnet erweitertes US-Werk

O HAIX – Mit einem traditionellen Spatenstich läutete Haix,

O EBERSPÄCHER – Der

Funktionsschuhspezialist aus dem niederbayrischen Mainburg, jetzt den Baubeginn für sein neues Logistikzentrum ein.

Esslinger Automobilzulieferer Eberspächer hat seine Produktionskapazitäten für Nutzfahrzeugabgasanlagen in den USA jetzt ausgebaut.

HAIX

Neues Logistikzentrum am Standort Mainburg

8,5 Mio. Euro investiert Haix in das neue Gebäude und dessen Lagersystem. 100 m lang und rund 16 m hoch wird es sein und ersetzt damit alle bisherigen Lagerflächen in Mainburg. Das neue Logistikzentrum kann von acht Lkw zeitgleich angesteuert werden. Knapp 20000 m² ist das Grundstück groß und bietet auch Ausbauflächen. Haix-Geschäftsführer Ewald Haimerl ist vom Erfolg und der Bedeutung des neuen Logistikzentrums für sein Unternehmen überzeugt: »Unser ambitioniertes Ziel, den Umsatz bis 2020 um 50 % auf 150 Mio. Euro zu steigern, erreichen wir nur, wenn unsere Produktion und Logistik darauf ausgelegt sind. Bereits zu Beginn dieses Jahres haben wir an unserem zweiten Produktionsstandort in Kroatien die Kapazität mit einem neuen Werk maßgeblich erhöhen können. Der Bau des Logistikzentrums mit der geplanten Fertigstellung im kommenden Jahr ist die konsequente Fortsetzung.« Von Mainburg aus wird künftig weltweit HaixQualität ausgeliefert. §

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1976 kam das erste Bauer-Drehbohrgerät BG 7 auf den Markt. Mit einem Drehmoment von 72 kNm konnte die 27 t schwere Maschine Bohrtiefen von bis zu 24 m und Bohrdurchmesser von maximal 1300 mm Millimetern erreichen – eine technische Revolution im Spezialtiefbau. mittlerweile war auch die größere BG 11 im Einsatz – wurde erstmals Bauer-Drehbohrtechnik auf der Bauma gezeigt. Auf der Bauma 1989 präsentierte sich Bauer dann erstmals mit einem eigenen Stand und dem Drehbohrgerät BG 30. Heute gilt Bauer als ein Weltmarktführer in Sachen Spezialtiefbautech§ nologie.

ROSH SILLARS

40 Jahre Bauer-Drehbohrtechnik – wie die Erfolgsgeschichte begann

BAUER

IIIIIIIIIIIII

Im Beisein des Gouverneurs von Produktion von Abgasanlagen für Michigan und der EberspächerNutzfahrzeuge im erweiterten Geschäftsführung wurde im Oktober der Eberspächer-Standort in den USA. erweiterte Standort in Brighton eröffnet. Das Werk ist auf die Produktion von Nutzfahrzeug-Abgasanlagen, nach den Emissionsnormen EPA 2010, zugeschnitten. Als »Center of Excellence« dient es dem Geschäftsbereich Exhaust Technology die Marktposition in Nord- und Südamerika zu stärken. Für die Produktion von Abgasreinigungssystemen für schwere Nutzfahrzeuge wurde der bisherige Standort in seiner Größe auf über 31500 m2 verdreifacht. Das Werk vereint die wichtigsten Prozesstechnologien – Umformung; Katalysatoren-Canning sowie Schweißen der Unterbaugruppen – unter einem Dach. Mit aktuell rund 400 Mitarbeitern ist das Werk wesentlicher Teil des wachsenden Geschäfts von Eberspächer in Nord- und Südamerika. »Eberspächer bekennt sich zu Michigan und seiner Automobilindustrie. Wir freuen uns dieses Exzellenzzentrum für unser Nutzfahrzeuggeschäft hier zu errichten. Die neu geschaffenen Ressourcen nutzen wir, um unseren Kundenservice zu stärken und unsere Präsenz in Nordamerika auszubauen«, betonte Heinrich Baumann, Geschäftsführender Gesellschafter der Eberspächer-Gruppe. »Mit dieser Werkserweiterung können wir unsere führende Marktposition im Bereich Abgastechnologien für Nutz- und Off-Road-Fahrzeuge in den USA weiter stärken.« §

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Messen, Seminare und Termine Beim VDBUM-Seminar 2017 stehen Innovationen im Fokus O 14. BIS 17. FEBRUAR 2017 – Unter dem Motto »Die Zukunft

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er neue Tagungsort im sauerländischen Willingen hat sich bewährt, habe doch die hervorragende Infrastruktur für eine derartige Tagungsdurchführung mit großzügigen Seminar- und Ausstellungsräumen über den freundlichen und hochprofessionellen Service bis hin zu den komfortablen Zimmern Bestnoten von den 845 Teilnehmern erhalten, so VDBUM-Geschäftsführer Dieter Schnittjer. »An diesem Tagungsort können wir auch einem

weiteren Zuwachs bei den Teilnehmerzahlen, den wir durchaus erwarten, entspannt entgegensehen.« Dreizügiges Vortragsprogramm Das Großseminar nimmt die Branchen-Innovationen ins Blickfeld und beleuchtet in dem dreizügigen Programm die Chancen der zukunftsträchtigen Entwicklungen. Durch alle drei Seminartage von Mittwoch bis Freitag zieht sich der

Bauma China 2016: Mehr als 170 000 Besucher aus 149 Ländern und Regionen

O RÜCKBLICK – Trotz allgemeiner Konjunkturabschwächung und der Umbruchstimmung der Branche lockte die Bauma China Ende November mehr als 170 000 Besucher aus 149 Ländern und Regionen nach Shanghai. Die Bauma China 2016 belegte eine Gesamtausstellungsfläche von 300000 m² – das entspricht einer Fläche von rund 42 Fußballfeldern. Die Fachmesse zog 2953 Aussteller aus 41 Ländern und Regionen an, was trotz der schwierigen Situation der Branche nahezu den Zahlen der letzten Veranstaltung entspricht. Nahezu 70 % der Aussteller kamen aus China. Aussteller von außerhalb Chinas nutzten diese Veranstaltung ebenfalls intensiv, um ihre Innovationen und Technologien vorzustellen. In diesem Jahr waren auf der Bauma China sieben Länder – Deutschland, Italien, Korea, Spanien, die Türkei, Großbritannien und die USA – mit nationalen Pavillons vertreten. Nach China waren die Top Ten der ausländischen Besucherländer und -regionen Korea, Russland, Malaysia, Thailand, Indien, Japan, Singapur, Taiwan, Indonesien und Australien – in dieser Reihenfolge. Stefan Rummel, Geschäftsführer der Messe München, zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden: »Die diesjährige Bauma China wurde von den Besuchern äußerst positiv angenommen. Sie hat sich in 14 Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und unterstreicht auch diesmal wieder ihre führende Rolle in Asien. Sie bot den Teilnehmern trotz der gegenwärtig ungewissen Situation gute Möglichkeiten zur Kommunikation in der Branche sowie zur Recherche von Produktinnovationen, Markttrends und möglichen Lösungen.« Die nächste Bauma China findet vom 27. bis. 30. November 2018 in Shanghai statt. §

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VDBUM

als Chance!« steht Mitte Februar das 46. VDBUM-Seminar im Sauerland Stern-Hotel in Willingen. Der Verband der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik versammelt auf seiner Großveranstaltung wieder die führenden Köpfe und wichtigsten Unternehmen der Branche zum Gedankenaustausch und Wissenstransfer.

Die begleitende Ausstellung war auch beim letzten VDBUM-Seminar gut frequentiert und bot Gelegenheit zu vertieftem Fachsimpeln. Themenkomplex »Straßenbau und Digitalisierungsprozess«. Eigene Sequenzen widmen sich den Themen »Forschung trifft Praxis«, »Baustelle 4.0 – Abläufe vernetzen«, »Transportlogistik«, »Informationstechnologie«, »Mitarbeiterkonzepte und Nachwuchsgewinnung« sowie »Motoren- und Antriebstechnik«. Zusätzliche Workshops befassen sich mit praktischen Fragen der Hydraulik und Elektrik. Die Tagung wird umrankt von einer ergänzenden Ausstellung im Innen- und Außenbereich. Die 1 100 m2 große Ausstellungshalle liegt mittig angeordnet und ist umgeben von den Vortragsräumen. Hier ist auch der Treffpunkt in den Pausen, sodass die Aussteller mit einer entsprechend starken Wahrnehmung rechnen können. Das Außengelände eröffnet vielfältige Präsentationsmöglichkeiten bis hin zu praktischen Maschinenvorführungen. Ausgezeichnete Ideen Erneut verleiht der Verband 2017 den VDBUM-Förderpreis für Innovationen in der Baubranche in den Kategorien »Innovationen aus der Praxis«, »Entwicklungen aus der Industrie« und »Projekte aus Hochschulen und Universitäten«. Er richtet sich an Studenten, Jungakademiker, Auszubildende und erfahrene Praktiker mit innovativen Ideen. Wie anerkannt der VDBUM-Förder-

preis inzwischen in der Branche ist, zeigen die über 35 eingereichten Bewerbungen für die Preisvergabe 2017. »Wir hatten es dabei durch die Bank mit fachlich fundierten und exzellent ausgearbeiteten Einreichungen zu tun. Es war für unsere Jury eine nicht immer leichte Aufgabe, einzelnen Arbeiten den Vorzug zu geben«, sagt VDBUMVorstandsmitglied Prof. Jan Scholten. Um die Qualität und die Inhalte der nicht mit einem Preis geehrten Arbeiten dennoch angemessen zu würdigen, werden alle Einreichungen beim VDBUM-Großseminar 2017 ausgestellt. Hier wird auch im Rahmen einer festlichen Abendveranstaltung die Preisverleihung an die Gewinner erfolgen. Wissens- und Kontaktbörse Besonders die Abendveranstaltungen des VDBUM-Großseminars bilden einen angenehmen Rahmen, um ins Gespräch zu kommen. Bei der von der Firma Liebherr ausgerichteten Eröffnungsveranstaltung wird Johann Bögl die Festrede halten. Der geschäftsführende Gesellschafter der Firmengruppe Max Bögl spricht zum Thema »Fortschritt baut man aus Ideen – geht auch in Deutschland«. Zum VDBUM-Großseminar anmelden kann man sich auf der Homepage des Verbandes oder telefonisch in der VDBUM-Zentrale in § Stuhr. 12/2016 – 1/2017


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Fachmesse für Gebrauchttechnik ReTEC startet 2017 in Augsburg O 25. BIS 27. APRIL 2017 – Im kommenden April trifft sich die Welt gebrauchter Maschinen und Anlagen in Augsburg. Zahlreiche Verbände, Aussteller und Besucher haben sich für die ReTEC 2017 angemeldet, die fachlichen Themenschwerpunkte sind bereits gesetzt.

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ebrauchte Maschinen werden größtenteils in Schwellen- und Entwicklungsländern eingesetzt, da sie kostengünstiger zu erhalten sind und häufig auch den Vorteil haben, dass sie robuster sind. Ein solider Grundbestand ist dort oft wichtiger als High-Tech im High-End-Format. Aber auch in der europäischen Industrie kommen an vielen Stellen Gebrauchtmaschinen, auch als Leasing-Rückläufer, zum Einsatz, als Ergänzung der bestehenden Produkti-

onsanlagen oder zur Unterstützung in Spitzenzeiten. Häufig sind auch in Industrieländern Neumaschinen nur im Mehrschichtenbetrieb rentabel und mit langen Wartezeiten verbunden. Gebrauchtmaschinen haben den Vorteil, sofort verfügbar zu sein. Die ReTEC als internationale Plattform für Gebrauchtmaschinen und -anlagen aus allen Bereichen startet 2017 in Augsburg. Die Branchenverbände FDM (Fachverband

des Maschinen- und WerkzeugGroßhandels) und EAMTM (European Association of Machine Tool Merchants) beteiligen sich fachlich sowie mit ihren Mitgliedern und schaffen somit ein breites Angebot. Darüber hinaus stehen in Schwerpunktbereichen Baumaschinen, Flurförderzeuge und Landmaschinen sowie Metallbearbeitungsmaschinen und Werkzeugmaschinen im Blickfeld. Gemeinschaftsbeteiligungen aus Großbritannien, Italien

O RÜCKBLICK – Mit 531 Ausstellern aus 37 Ländern, über 17 000 Fachbesuchern aus über 100 Ländern, und einem mit 1 300 Teilnehmern international besetzten Kongress ist die Intergeo Mitte Oktober nach drei Messetagen erfolgreich zu Ende gegangen.

Essen statt. Der Termin liegt stets im April, zeitgleich zur Hannover Mes§ se.

IFAT India 2016 stellt Rekorde auf – mehr Fläche, mehr Aussteller, mehr Besucher

O RÜCKBLICK – Mit einem Flächenwachstum von 23 % ging die vierte und damit bislang größte Ausgabe der IFAT India zu Ende. Mehr als 5 000 Fachbesucher – ebenfalls ein Plus von 23 % – kamen ins Bombay Exhibition Centre in Mumbai, um die neuesten Produkte und Lösungen aus den Bereichen Wasser, Abwasser, Abfall und Recycling zu erleben. Mit 6100 m2 war die IFAT India 2016 so groß wie nie zuvor. Auch zeichnete sich die Messe durch ihren starken internationalen Charakter aus: Von den 143 Ausstellern stammte mehr als die Hälfte, 54 %, aus dem Ausland. Nach Indien waren die wichtigsten Herkunftsländer der Unternehmen Deutschland, China, die Schweiz,

Mehr als 17 000 Besucher bei der Intergeo 2016: Smarte Geoinformationen gestalten Zukunft

und China sind ebenso geplant und sorgen für eine hohe Internationalität der Veranstaltung. Die ReTEC findet ab 2017 im jährlichen Wechsel in Augsburg und

Italien und die USA. Igor Palka, Chief Operating Officer von Messe München India, ist mehr als zufrieden mit dem Endergebnis: »Das Feedback sowohl von den Ausstellern als auch von den Besuchern war überwältigend. Vor allem auch das hochwertige Rahmenprogramm kam sehr gut beim Publikum an.« §

NUFAM-Ausstellerakquise und Messevorbereitungen in vollem Gange

DVW

O 28. SEPTEMBER BIS 1. OKTOBER 2017 – Die Aufplanung der

Inmitten der Veränderungsprozesse der Lebens-, Wirtschafts- und Arbeitswelt steht die Digitalisierung. Im Kern der Transformation bringt dabei vielfach erst die intelligent vernetzte und eingesetzte Koordinate Mehrwerte. Davon profitiert beispielsweise auch die Geo-IT-Branche. Als Schöpfer und Anbieter smarter Geoinformationen und -services positioniert sie sich als Schnittstelle zu Industrie und Verwaltung. Ihr zunehmender Einfluss schlug sich deutlich auf der Intergeo als internationaler Leitmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement nieder. Aussteller aus aller Welt präsentierten auf der Intergeo ihre Produktinnovationen und intelligenten Solutions und Services. Die Aussteller bildeten dabei die Prozesskette von der Datenerhebung über die Analyse bis zur Präsentation und Visualisierung der Ergebnisse wieder durchgängig ab. Für Hersteller und Dienstleister rund um GNSS-Vermessung, Mobile Mapping, Laserscanning und Vermessung, Inspektion und Monitoring mit Drohnen/UAS war die Intergeo wieder der Termin des Jahres. Die Intergeo, bestehend aus Kongress und Fachmesse, findet jährlich an wechselnden Standorten in Deutschland statt. Der Kongress befasst sich mit aktuellen Themen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Industrie. Die Intergeo zielt mit ihrem Geo-IT-Potenzial weiter auf die Optimierung von Prozessen zahlreicher Zielmärkte und präsentiert sich 2017 in Berlin, 2018 in Frankfurt/Main sowie Stuttgart 2019. §

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fünften Auflage der Nutzfahrzeugmesse NUFAM steht. Die Ausstellerplatzierung ist im vollen Gange, und neue Bereiche werden aus- und aufgebaut. Die Messe Karlsruhe wird mit rund 350 Ausstellern und 25 000 Besuchern im Herbst 2017 zum Treffpunkt der Nutzfahrzeugbranche. Das NUFAM-Ausstellungsspektrum umfasst Nutzfahrzeuge aller Gewichtsklassen, Aufbauten und Anhänger, Fahrzeugeinrichtungen, Reifen, Krane, Werkstattausrüstung sowie Teile und Zubehör. Unter den Ausstellern sind bereits Fassi Ladekrane Deutschland, Fliegl Bau- und Kommunaltechnik, Kempf, Kurt Dinkel, Karl Müller, Langendorf, Martin Reisch, Meusburger Fahrzeugbau sowie erstmals Humbaur vertreten. Für die NUFAM 2017 liegt das Blickfeld auf dem Ausbau der Bereiche »Werkstatt, Teile und Zubehör« sowie »Telematik«. Im neuen »Forum Werkstatt, Teile, Zubehör« informieren Experten über Produkte, Service und Trends im Automotive Aftermarket. Als Branchentreff bietet die NUFAM Fachtage zu Telematik, Kommunalfahrzeugen, Fuhrparkmanagement und Ladungssicherung. In Vorträgen und Diskussionsrunden informieren Experten über Lösungen für mehr Wirtschaftlichkeit, Ressourcen- und Umweltschonung und weitere Branchenthemen. Der Kommunaltag setzt 2017 auf mehr Praxis: Anstelle von Fachvorträgen haben die Besucher die Gelegenheit, in einem 1,5 Stunden langen Rundgang die Kommunalmeilen zu besuchen. Dort führen Hersteller die aktuelle Fahrzeugtechnik vor. Zudem werden im Demo-Park beispielsweise der Schnellwechsel neuer Anbaugeräte oder komplette Lkw-Wechselsysteme gezeigt. §

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IIIIIIIIIIIII Messen, Seminare und Termine

Flächenzuwachs für die Steinexpo

neue zusätzliche Ausstellungsfläche

O 30. AUG. BIS 2. SEPT. – Für

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Gebucht Reserviert Verfügbar

Im MHI-Steinbruch Nieder-Ofleiden ergibt sich durch eine unerhofft schneller fortschreitende Gewinnungstätigkeit ein Plus von 1000 m² Nettofläche für die Steinexpo 2017. Das heißt, dass auf den Flächen B und C insgesamt 40 weitere Stände zusätzlich angeboten werden können. lungsflächen. Damit bieten sich nach Angaben des Veranstalters Geoplan besonders für interessierte Unternehmen mit kleinerem Flächenbedarf neue Möglichkeiten der Darstellung. Vom Gesamtzuwachs um mehr als 1 000 m² zusätzliche Nettofläche sollen auf der Fläche C vor allem Aussteller profitieren, die ihre Aufbereitungstechnik ins Licht der Aufmerksamkeit rücken wollten.

BBI

»Professionelles Mietparkmanagement« beim bbi-Strategietag in Frankfurt

Frankfurter Branchentreff: Beim bbi-Strategietag »Professionelles Mietparkmanagement« kamen Ende September mehr als 100 Profis aus der Vermietbranche zusammen.

O RÜCKBLICK – Mit über 100 teilnehmenden Profis aus der Vermietung, einem breiten Themenspektrum und hochkarätigen Referenten fand im Herbst in Frankfurt der erste bbi-Strategietag »Professionelles Mietparkmanagement« statt.

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röffnet wurden die Vorträge in Frankfurt von Zeppelin-RentalGeschäftsführer Peter Schrader. In seinem Beitrag zur Digitalisierung

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GEOPLAN

die zehnte Steinexpo 2017 war die zur Verfügung stehende Bruttofläche wie bei der Vorveranstaltung ursprünglich mit 180 000 m² beziffert worden – jetzt kann die Messe kann unerwartet neue Ausstellungsflächen ausweisen. ie Größenordnung der Gewinnung von Gesteinsrohstoffen ist unmittelbar an die Nachfrage geknüpft. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass der bis zur Messedurchführung prognostizierte Abbaustand im Messesteinbruch der Steinexpo 2017, einem Betrieb der Mitteldeutsche Hartstein-Industrie (MHI) in Homberg/Nieder-Ofleiden, schon früher erreicht wird. So wird die für die Demomesse zur Verfügung stehende Fläche größer sein, als ursprünglich erwartet. Nun ergibt sich durch die schneller voranschreitende Gewinnungstätigkeit speziell für die Demoflächen B und C eine Erweiterung um etwa 40 weitere Ausstel-

in der Vermietung zeigte er, welchen Herausforderungen die Branche gegenüber steht und welche Entwicklungen im Zuge der Digitali-

Auf Fläche B, wo sich ebenfalls ein Flächengewinn ergebe, zeigten schwerpunktmäßig Baumaschinenhersteller und -zulieferer Präsenz. Laut des Veranstalter hatten im Oktober 2016 bereits rund 170 Aussteller mit etwa 250 verschiedenen Marken ihre Messebuchung fixiert. Damit waren bereits etwa 90 % der zur Verfügung stehenden Flächen belegt.

Zu bieten hat die Steinexpo 2017 Neuangebote für Besucher wie eine 250 Gäste fassende Tribüne für Stadionflair bei den Gemeinschafts-Demos der Baumaschinenmarken auf der tiefliegenden Fläche A und zwei 30 m hohe Aufzüge an den Steinbruchwänden zwischen den Flächen B und C sowie C und D für die Besucherführung bei § verkürzten Laufwegen.

sierung absehbar sind. »Man muss die Digitalisierung nicht lieben, aber Weglaufen oder die ›VogelStrauß-Taktik‹ nützen nichts.« Stattdessen sei es wichtig, den Herausforderungen angstfrei zu begegnen und flexibel zu reagieren. »Für junge Leute – also für unsere Kunden von morgen – sind die Digitalisierung und der Onlinehandel selbstverständlich: Wir müssen dieser Tatsache deshalb in der strategischen Ausrichtung unserer Unternehmen Rechnung tragen«, sagte Schrader und erläuterte, wie dies bei Zeppelin Rental umgesetzt wird.

Den Fragen, was Qualität in der Vermietung bedeutet, wodurch sich Unternehmen von der Masse abheben und ob am Ende nicht doch nur der Preis zählt, ging bbiGeschäftsführer Jürgen Küspert in seinem Vortrag nach.

Kennzahlenstandards Welche Kennzahlen für die Vermietung wichtig sind und wie sie berechnet werden, erklärte Edmund Cramer, Geschäftsführer von cramer & müller service. In seinem Vortrag zur kennzahlenbasierten Steuerung des Vermietgeschäftes sprach er sich für ein genaues Hinterfragen beim zwischenbetrieblichen Vergleich von Kennzahlen aus.

Geldwerte Vorteile Den Sprung von der Theorie zur Praxis machte Christoph Karrer, Geschäftsführer der Bau Süddeutsche Baumaschinen Handels GmbH, in einem Vortrag zur systematischen Abwicklung von Schadensfällen, in dem er verdeutlichte, wie wichtig ein funktionierendes Schadensmanagement ist. Der Knackpunkt dabei sei allerdings die Systematisierung der Abläufe und die Standardisierung des Verfahrens. Das Ziel laute: Schäden vermeiden, entstandene Schäden zügig regulieren und Folgekosten minimieren. »Bei der Einführung und der ersten Umsetzung ist das viel Arbeit, aber sie macht sich bezahlt«, so Karrer. §

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Auf einen Blick

Redaktionsverzeichnis

Firma

Seite Ort

A ALLIANCE TIRE GROUP 137 Allison Transmission Europe B.V. 120 ALLU Deutschland GmbH 35, 79 Ammann Verdichtung GmbH 29 Arden Equipment GmbH 98 Argo-Hytos GmbH 125 Atlas Copco MCT GmbH 99 AUTEC Deutschland GmbH 130 B Backers Maschinenbau GmbH 59 BAUER GmbH 100 BAUER AG 161 Baustoff Recycling Bayern e.V. 94 bbi – Bundesverband Baumaschinen-, Baugeräte- u. Industriemaschinenfirmen 164 BELL EQUIPMENT (DEUTSCHLAND) GMBH 14, 27 Benninghoven GmbH & Co. KG 62 Beyer Mietservice KG 110 Carl Beutlhauser Baumaschinen GmbH 157 BKL Baukran Logistik GmbH 108 Bohnenkamp AG 138 Bomag GmbH 28 Bosch Rexroth AG 122 BRIDGESTONE Deutschland GmbH 135 C C. Christophel Maschinenhandel Vermittlungen GmbH 52 Camso 136 CDE Global Ltd. 64 CLEANline Reinigungstechnik GmbH & Co. KG 101 ClimAir PLAVA Kunststoffe GmbH 155 CNH Industrial Baumaschinen GmbH 24, 160 Cramo AG 105 CURRAX GmbH & Co. KG 67 CWS-boco International GmbH 113 D Daimler AG 21, 114, 119, 149 Darda GmbH 95 De Bondt Fahrzeugaufbauten 151 De Lage Landen Leasing GmbH 109 Deutscher Abbruchverband e.V. 84, 92, 98 Dieterich + Gräber – Tamtron Group Company 10 DMS Technologie GmbH 97 Doosan Benelux S.A. 25 dsb Maschinenbau GmbH 49 E Eberspächer GmbH & Co. 161 Elastotec GmbH 142 Eminox Germany 145

Halsteren Sliedrecht Bünde Hennef (Sieg) Langenhagen Kraichtal Essen Langquaid Twist Südlohn Schrobenhausen München Bonn Alsfeld/Hessen Mülheim/Mosel Roth Passau Forstinning Osnabrück Boppard Lohr a. Main Bad Homburg Lübeck Luxembourg Cookstown Siegbach Karben Berlin Feldkirchen Hamburg Dreieich Stuttgart Blumberg Hamm Düsseldorf Köln Beimerstetten Fürth/Odw. Waterloo Linz Esslingen am Neckar Marktheidenfeld Siegburg

@

www

mtoffali@atgtire.com miranda.jansen@allisontransmission.com silvana.lier@allu.net christine.eckle@ammann-group.com frederic.bricka@arden-equipment.com m.banghard@argo-hytos.com anja.wiehoff@de.atlascopco.com info_germany@autecsafety.com carmen.backers@backers.de m.reining@bauer-suedlohn.de public.relations@bauer.de info@baustoffrecycling-bayern.de info@bbi-online.org andreas.heinrich@de.bellequipment.com info@benninghoven.com I.weschpfennig@beyer-mietservice.de peggy.eitel@beutlhauser.de veronika.leger@bkl.de schmudde@bohnenkamp.de julia.krautkremer@bomag.com manuela.kessler@boschrexroth.de alexandra.kimmich@bridgestone.eu mail@christophel.com marta.vacca-vesela@camso.com pcraven@cdeglobal.com r.burk@cleanline-reinigungstechnik.de alexander.kissner@climair.de steffen.thierfelder@cnhind.com brigitte.thoma@cramo.com sophia.kaphengst@currax.net daniela.speier@cws-boco.com claws.tohsche@daimler.com nbo@darda.de fdebodt@fahrzeugaufbauten.info katrin.podewils@dllgroup.com info@deutscher-abbruchverband.de info@d-g.de info@dms-tec.de nancy.desy@doosan.com c.gassler@innocrush.com leonhard.bazlen@eberspaecher.com vertrieb@elastotec.eu germany@eminox.com

atgtire.com allisontransmission.com allu.net/de/ ammann-group.com arden-equipment.de argo-hytos.com atlascopco.com autecsafety.de backers.de bauer-suedlohn.de bauer.de baustoffrecycling-bayern.de bbi-online.org bellequipment.de benninghoven.com beyer-mietservice.de beutlhauser.de bkl.de bohnenkamp.de bomag.de boschrexroth.de bridgestone.eu christophel.com camso.co cdeglobal.com cleanline-reinigungstechnik.de climair.de case.com cramo.de currax.net cws-boco.de daimler.com darda.de fahrzeugaufbauten.info delagelanden.com deutscher-abbruchverband.de d-g.de dms-tec.de doosan.com innocrush.com eberspaecher.com elastotec.eu eminox.de

Frohe Weihnachten Aus dem Kemptener »Märchenschloss« wünschen wir Ihnen und Ihrer Familie ein schönes Weihnachtsfest, Gesundheit, Glück und Erfolg für 2017. Die Geschäftsführung und das gesamte SBM-Team danken Ihnen für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.

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Firma

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engcon Germany GmbH Erkat Spezialmaschinen Service GmbH Evonik Industries AG – DYNAVIS FASSI Ladekrane GmbH Flexco Europe GmbH FRD Germany NL. Furukawa Rock Drill Europe B.V. FRUTIGER Company AG Fuchs Technology Consulting GmbH Gates PT Europe GEFRAN Deutschland GmbH Goldhofer Aktiengesellschaft Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH Goudsmit Magnetic Systems Griessbach GmbH Haix Germany Produktions- und Vertriebs GmbH Hammerglass AB Export Automotiv Hatz GmbH & Co. KG Motorenfabrik Hauser Umwelt-Service GmbH & Co. KG HAWE Hydraulik SE Hella KGaA Hueck & Co. HS Schoch GmbH Co. KG Humbaur GmbH Husqvarna Deutschland GmbH Hydrema Baumaschinen GmbH Hymer-Leichtmetallbau GmbH & Co. KG Hyundai Heavy Industries Europe N.V. InduRec GmbH Janner Waagen GmbH John Deere Power Systems Orléans Kapriol Deutschland GmbH Kässbohrer Fahrzeugwerke GmbH KEESTRACK N.V. KH-Kipper SP.z.o.o. Kiesel GmbH Kleemann GmbH Kleinlein Baustoffe GmbH Klickrent GmbH Klöckner Siebtechnik GmbH & Co. KG Komatsu Germany GmbH KOMPTECH GmbH Krampe Landtechnik und Metallbau GmbH KUHN Baumaschinen GmbH LEAG Lehnhoff GmbH & Co. Leica Geosystems GmbH Liebherr France SAS Liebherr Werk Bischofshofen GmbH Liebherr-International Deutschland GmbH LIQUI MOLY GmbH MAN Truck & Bus Deutschland MANITOU DEUTSCHLAND GmbH Max Holder GmbH Maschinenfabrik Max Wild GmbH MB Deutschland GmbH Mekra Lang GmbH & Co. KG Messe Bauma China und IFAT India– Messe München GmbH Messe Intergeo – HINTE GmbH Messe NUFAM – Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH Messe ReTEC – AFAG Messen und Ausstellungen GmbH Messe Steinexpo – Geoplan GmbH MEWA Textil-Service AG & Co. Management oHG MITAS. a. s. Karl Müller GmbH & Co.KG Fahrzeugwerk NBB CONTROLS + COMPONENTS GmbH Nokian Reifen GmbH Nubau Wolfgang Reinhardt Palfinger GmbH Parker Hannifin GmbH Peter Barthau Fahrzeug- und Maschinenbau GmbH Pfeifer Holding GmbH & Co. KG Pfreundt GmbH Rädlinger Maschinen- und Anlagenbau GmbH Redaktionsbüro Busch Rockster Recycler Kormann Rockster Recycler GmbH Rösler Tyre Innovators GmbH & Co. KG RUBBLE MASTER HMH GmbH SAF-HOLLAND GmbH Sandvik Mining and Construction Central Europe GmbH SAUER BIBUS GmbH SBL Maschinenbau GmbH SBM Mineral Processing GmbH Schenck Process GmbH Schlüter Baumaschinen GmbH Schmidbauer GmbH & Co. KG Schmitz Cargobull AG SHELL Deutschland Oil GmbH SITECH Deutschland GmbH Stauf – Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG TE Connectivity Germany GmbH Terex Materials Processing Powerscreen TII GmbH & Co. KG TomTom Business Solutions TomTom Telematics TOPCON Europe Positioning B.V. Tyrolit-Schleifmittelwerke Swarovski K.G. VDBUM Service GmbH Volvo Construction Equipment Germany GmbH Wacker Neuson Vertrieb Europa GmbH & Co. KG Wanko Informationslogistik GmbH WEBASTO Thermo & Comfort SE Wirtz Brennstoffe Handels- und Transportgesellschaft mbH Wismet GmbH & Co. KG Zeigner ZHD FRD Bohrtechnik Deutschland Zeppelin Baumaschinen GmbH Zeppelin Rental GmbH & Co. KG ZFE Zubehör für Erdbaugeräte GmbH

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Baumagazin Dez 2016 / Jan. 2017  

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