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Baumaschinen | Baugeräte Baufahrzeuge

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MAGAZIN 08/2017

August 2017

Großes JubiläumsGewinnspiel

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KÖLSCH & CHRISTOPHEL

Zwei Händler, sechs Hersteller und neun Maschinen Seite 34


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Inhalt 8/2017

8 | Editorial 10 | Zum Titel: GIPO | Aus den Abbaugebieten um den Vierwaldstättersee werden seit Generationen hochwertige Gesteinsbaustoffe für Bahnschotter, Splitt und Brechsand gewonnen. Im Steinbruch Rüti steht als Hauptmaschine ein raupenmobiler Backenbrecher des Typs Gipobac B 1410 FDR im Einsatz. 12 | Namen und Neuigkeiten | Baubranche aktuell

IM BLICKPUNKT

20 | Kleemann | Als einer der führenden Hersteller mobiler Brech- und Siebanlagen hat sich Kleemann in den letzten zehn Jahren bemerkenswert entwickelt. So steigerte der 1857 gegründete und seit 2006 zur Wirtgen Group gehörende Spezialist für Aufbereitungstechnik seinen Umsatz seit der Übernahme von 37 Mio. auf 220 Mio. Euro (2016), der sich in diesem Jahr auf 260 Mio. Euro erhöhen soll. Im Vorfeld der Steinexpo, auf der Kleemann als Premiere den Backenbrecher MC 120 PRO präsentiert, sprach bauMAGAZIN-Chefredakteur Michael Wulf mit den Kleemann-Geschäftsführern Dr. Volker Nilles und Dr. Rüdiger Kaub über die Ziele des Unternehmens, über die Wachstumsmärkte China und Nordamerika und darüber, wie sich die Übernahme der Wirtgen Group durch den US-Konzern John Deere auf die Unternehmensgruppe und auf Kleemann auswirkt.

Gewinnspiel 20 Jahre bauMAGAZIN Im Herbst wird das bauMAGAZIN 20 Jahre alt, und das wollen wir mit Ihnen feiern. Unter anderem mit einem Jubiläums-Gewinnspiel auf Seite 18, bei dem das Unternehmen KIESEL unser Partner ist. Zu gewinnen ist ein Skidsteer SK201D von GIANT. Mitmachen lohnt sich also!

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GEWINNUNG – ABBRUCH – STEINEXPO 2017

27 | Kiesel | Baumaschinenhändler und Systempartner stellt neue Maschinen und Anbaugeräte vor 34 | Kölsch-Christophel | Zwei Händler und sechs Hersteller sind mit neun Maschinen auf der Steinexpo 38 | Wirtgen Group | Kleemann wartet mit einer Weltpremiere auf, Benninghoven präsentiert Granulator 40 | Oppermann & Fuss | Breites Angebot in Technik und Service reicht von stationären und raupenmobilen Sieb-und Brechanlagen bis zu Haldenbändern 42 | Rockster Recycler | Neuer vielfältig einsetzbarer Prallbrecher des österreichischen Spezialisten 44 | DSB Innocrush | Prallbrechanlage Innocrush 30 wird auf der Steinexpo in einer Neuauflage gezeigt 46 | BAT Bohr- und Anlagentechnik | Raupenmobiler Kurbelschwingenbackenbrecher BB 100T/1 47 | McCloskey International | Neue Kompaktbrechermodelle I34 und J35 feiern Premiere 50 | Crush & Size Technology | Zweiwalzenbrecher wartet mit Zerkleinerungsverhältnis von bis zu 1:12 auf 51 | Sandvik | Hochleistungseinheit CS550 C geht in der Sekundärzerkleinerung keine Kompromisse ein 53 | Backers Maschinenbau | Erweiterte SternsiebEinsatzbereiche dank »Grizzylscreen« 54 | Aviteq | Harten, großkörnigen und abrasiven Schüttgütern mit dem Stabrostsieb Herr werden 55 | Arjes | Steinbrecher Impaktor 250 – Schlagkraft und Robustheit im Kompaktformat 56 | BMD Baumaschinendienst | Kleine Siebanlage CS4 mit hoher Containermobilät 58 | BHS Innovationen | Mit Baustoff-Recyclingsieb SBR 2 wirkungsvoll im rauen Steinbruchalltag 59 | Doppstadt | Einsatzlösungen für das Fördern und Sieben werden vorgestellt 62 | Zemmler bei Apolczer | Doppeltrommelsiebanlage erhält Zuwachs 63 | Komptech | Vielfältige Lösungen für das Einsatzfeld »Schreddern« 66 | Kuhn Österreich | Für die nächsten Jahre mit Waschsiebanlage gut gerüstet

67 | Flexco Europe | Förderbänder mit dem Gurtheber Flexlifter ergonomisch warten 68 | KH-Kipper | Neuer Aufbau W1MV für den Tagebau 69 | SAF-Holland | Hydraulisch angetriebene Achse »SAF Trak« ist Zusatzantrieb für den Trailer 70 | Langendorf | Kipper für den härtesten Einsatz 71 | Zandt Cargo | Mit Produkt-Duo zur Steinexpo 73 | Bell Equipment | Demomessenpremiere für den Bell B60E und Bühne frei für den B40E 75 | Bergmann | Knickgelenkter 25-Tonner 5025 HK unterstreicht seine Vielseitigkeit 76 | Bohnenkamp | Breites Portfolio im EB-Bereich 77 | Terex Trucks | Deutschlandpremiere für neuen Muldenkipper Gen10 TA300 78 | Volvo CE | Die Größten im Programm 80 | Komatsu | Virtual Reality, Motoren, Staub und jede Menge Basalt 82 | Metalgalante Carmix | Carmix-Dumper D6 – Flink, stark und vielseitig im Gelände 83 | Doosan Bobcat | Mit starken Maschinen vertreten 84 | Liebherr | Spezialmaschinen für den Gewinnungseinsatz im Demobereich der Steinexpo 87 | Hyundai CEE | Vier Großgeräte vor Ort 88 | Case Construction | Kompetenz in der Gewinnungsbranche demonstrieren 90 | Caterpillar bei Zeppelin | Zwei Premieren mit den Cat-Radladern 988K XE und 986K 92 | JCB | Upgrade für die mittleren Radlader 94 | Takeuchi bei Wilhelm Schäfer | Der Takeuchi 260 als effiziente Hilfe im Steinbruch 95 | Atlas Copco Berg- und Tunneltechnik | Innovationen für Roh- und Baustoffbranche vorstellen 96 | Kemroc | Direktabbau per Erwetor-Schneidrad 98 | Indeco | Vier Hämmer des Typs HP18000 bestehen Herausforderungen in Indien 99 | FRD | Leistungsstark im Direktabbau 100 | HPV-Deutschland – Riedelsberger | Hämmerreihe nach oben ausgebaut 101 | Socomec | Vibrationsripper im Gesteinsabbau 8/2017


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NIE WIEDER AUSBOHREN UND SCHWEISSEN

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102 | MBI | Im Rückbau auch in Sachsen zu Hause 103 | Atlas Copco | Mit kraftvoller Technik auf der Messe 106 | MB Crusher | Die Backenbrecher-»Superlative« BF150.10 mit 2,3 m3 Ladekapazität wird auf der Steinexpo vorgestellt 107 | ALLU | Mit den Transformern und neuem Verdichter vor Ort 108 | HS-Schoch | »The Beast« mit besonderer Reißkraft 110 | Lehnhoff-Hartstahl | Heavy-Duty-Tieflöffel HTL 40 mit hoher Leistung selbst bei härtestem Gestein 112 | Rädlinger | Ladeschaufel im harten Gewinnungseinsatz 114 | LIS | Optimierter Löffel mit Fastkey-Zähnen 115 | HES-Bavatec | Neue Sortiergreifer und neue Kombizange 117 | Grüning + Loske | Verschleißschutz ohne Zeitverlust 118 | STU Tanktechnik | Auf Betriebstankstellen spezialisiert 118 | Nordlock | Maßgeschneiderte Bolzensysteme 120 | Bitzer | Augenmerk auf Digitalisierung gerichtet 121 | Pfreundt + Ma-Estro | Die Systeme ergänzen sich 122 | Tamtron bei Dietrich + Gräber | Umschlagbaggerwaage mit Bauartzulassung 123 | Praxis | Automatisierung an der Waage 124 | OGS | Integrierte Softwarelösung für die Baustoffbranche 125 | EAM | Sensorik und Energiezähler in Instandhaltungsoder Anlagen-Managementsysteme einbinden 126 | Topcon | Den digitalisierten Steinbruch im Blick 127 | Sick | Aktive Kollisionswarnung dank D-Vision-Sensor 128 | Orlaco | Rückfahr- und Seitensichtkameras 128 | Brigade | Mehr Sicherheit auf Baustellen 130 | Isringhausen | Die passenden Sitze für Offroader 131 | ELA | Sondercontainer für Projekt an Schweizer Grenze 132 | RMS | Schüttguthallen als individuelle Lösungen 133 | Nebolex | Mit Wassernebel den Staub binden 134 | Tsurumi | Erfolgreiche Wasserhaltung in Ungarn

BETONBOHREN UND -SÄGEN

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136 | Tyrolit | Schornstein-Rückbau im kalten Sibirien 138 | Saint-Gobain Abrasives | Mit der i-HD-Segmenttechnologie einen glänzenden Eindruck hinterlassen 140 | Hilti | Leistungsstarker Allrounder

SONDERTHEMA SCHMIER- UND KRAFTSTOFFE, ÖLE – WARTUNG UND PFLEGE

142 | Simatec | Schmierstoffspender erhält Auffrischungskur 142 | Georg Oest | Sonderkraftstoffe für 2- und 4-Taktmotoren 143 | Exxon Mobil | Motorschutz und Öllebensdauer im Blick 144 | Shell | Motorenöl-Programm für Nutzfahrzeuge erweitert 144 | Oelcheck | Analysesets für Kühl- und Frostschutzmittel 145 | Goudsmit | Eisenteilchen magnetisch ausfiltern 146 | Camso | Verschleiß und vorzeitigen Austausch minimieren 147 | DKS Technik | Schutz für kratzfeste Beschichtungen 148 | Sonax | Stark bei Reinigung und Pflege der Maschinen

BAU- UND NUTZFAHRZEUGE

150 | Kässbohrer | Neues Werk bei Ulm eröffnet 154 | Pacton | Kranauflieger multifunktional im Einsatz 155 | Goldhofer | Zwei Satteltieflader in Betrieb genommen 157 | Hyva | Niederländer warten mit neuen Kranmodellen auf 158 | Humbaur | Alles für die Profis am Bau auf der Nordbau 160 | Daimler | Dem Kraftstoffdiebstahl besser vorbeugen 161 | Tomtom Telematics | Bewegungskontrolle für Fahrzeuge und Telematiklösung 162 | Bornemann | GPS-basiertes Flottenmanagementsystem

UNTERNEHMENSFÜHRUNG

164 | Nürnberger | Transportschäden nicht unterschätzen 166 | R+V | »Forderungsausfall« – das unterschätzte Risiko 168 | Uppenbrink & Collegen | Risiken bei der Internationalisierung kleiner Unternehmen 170 | BKL | Künftig mehr Schutz rund um Finanzen

RUBRIKEN

166 | Impressum 172 | Aktuelles 176 | Messen, Seminare und Termine 177 | Auf einen Blick | Kontaktadressen 179 | Branchenführer, bauMAGAZIN-Tipp, An- und Verkäufe | Der bauMAGAZIN-Anzeigenmarkt

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8/2017

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PETRA REGER

Editorial

»Wünsch dir was«

Es ist so sicher wie das Amen in der Kirche: Wenn gewählt wird, formulieren Verbände, Interessengruppen und Lobbyisten jeglicher Couleur ihre Forderungen und Wünsche. Vor allem im Vorfeld von Bundestagswahlen heißt es »Wünsch Dir was«. Weshalb es auch nicht verwundert, wenn der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) in einem sogenannten »Parlamentsbrief zur Bundeswahl 2017« eine ganze Latte an Forderungen und Vorschlägen artikuliert. Ganz oben auf der Agenda: Die Wende in der Beschaffungspolitik einleiten, Planungen beschleunigen, Verfahren vereinfachen und mehr bezahlbaren und energieeffizienten Wohnraum schaffen. Ach ja: Bau- und Verkehrsinfrastrukturpolitik sollten nicht wie bisher auf verschiedene Ministerien verteilt, sondern in einem starken Ministerium für Bau und Infrastruktur gebündelt werden. un­wissen­wir­ja­nicht­nur­aufgrund der­Jahr­für­Jahr­gemachten­Erfahrungen­an­Weihnachten,­dass­längst nicht­ alle­ Wünsche­ in­ Erfüllung­ gehen. Zumal­die­Adressaten­derselben­in­diesem Fall­nicht­Opa­oder­Oma­sind,­sondern­Politiker.­Und­da­wird’s­dann­eher­schwierig. Ein­schönes­Beispiel­dafür,­was­aus­Wünschen­und­den­daraus­resultierenden­Versprechungen­werden­kann,­zeigt­die­Wohnungsbaupolitik­ der­ vergangenen­ Jahre. Angetreten­war­die­Große­Koalition­2013 mit­dem­hehren­Ziel,­die­seinerzeit­schon vor­allem­in­den­Ballungsräumen­erkennbare­Wohnungsnot­zu­lindern,­indem­der Wohnungsbau­forciert­und­der­Anstieg­der Mieten­gebremst­wird. Passiert­allerdings­ist­herzlich­wenig­– abgesehen­vom­Versuch,­mit­einer­gesetzlich­verankerten­Mietpreisbremse­bei­einer Neuvermietung­von­Wohnungen­zu­heftige Preisanstiege­zu­verhindern.­Was­aber­in der­Praxis­kaum­funktioniert,­steigen­doch die­Mieten­heute­schneller­als­zu­Beginn­der Legislaturperiode.­Da­hilft­es­auch­wenig, dass­vergangenes­Jahr­so­viele­Wohnungen neu­gebaut­wurden­wie­seit­13 Jahren­nicht mehr.­Doch­rund­280 000­Einheiten­decken bei­weitem­nicht­die­Nachfrage. Deshalb­gehen­HDB-Forderungen,­wie kostentreibende­Standards­im­Bauordungsund­ Baunebenrecht­ zu­ beseitigen,­ eine

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­bundeseinheitliche­Bauordnung­durchzusetzen,­ kostengünstiges­ Bauland­ bereit­zustellen­ oder­ die­ steuerlichen­ Abschreibungsmöglichkeiten­ zu­ verbessern,­ allesamt­in­die­richtige­Richtung.­Ebenso­wie die­Forderung,­in­der­nächsten­Legislaturperiode­»die­Schaffung­baureifer­Projekte ganz­ oben­ auf­ die­ Prioritätenliste­ zu setzen«,­ so­ HDB-Präsident­ Peter­ Hübner, der­ beklagt:­ »Was­ nützt­ uns­ die­ Aufstockung­ des­ öffentlichen­ Investitionsetats, um­den­wir­in­den­vergangenen­zehn­Jahren so­zäh­gekämpft­haben,­wenn­die­jetzt­zur Verfügung­ stehenden­ Mittel­ nicht­ um­gesetzt­werden­können.«­Deshalb­müssten die­ bislang­ oft­ komplizierten­ und­ lang­wieriger­ Planungs-­ und­ Genehmigungs­verfahren­unbedingt­beschleunigt­werden. »Da­ sind­ ohne­ Zweifel­ Spielräume­ vorhanden.« Inwieweit­der­HDB­mit­seinen­Forderungen­bei­einer­am­24. September­neu­zu wählenden­ Regierung­ auf­ offene­ Ohren stoßen­ wird,­ bleibt­ allerdings­ fraglich­ – trotz­des­von­Verkehrsminister­Alexander Dobrindt­eingesetzten­»Innovationsforum Planungsbeschleunigung«.­Denn­wenn­es um­den­Abbau­regulatorischer­Beschränkungen,­Auflagen­und­Hürden,­dann­hat­die Ministerialbürokratie­ in­ Deutschland­ ein ziemlich­ ausgeprägtes­ Beharrungsvermögen.­ Ganz­ nach­ der­ Devise:­ Wünsche

dürfen­ ruhig­ geäußert­ werden,­ was gemacht­wird,­das­entscheiden­wir. Zum­Schluss­noch­zwei­Hinweise:­Im großen­Themenschwerpunkt­»Gewinnung, Brechen,­Sieben­und­Abbruch«­(ab­Seite 27) informiert­Sie­das­bauMAGAZIN­ausführlich­über­die­Neuheiten­auf­der­Steinexpo, der­größten­Demonstrationsmesse­der­Rohund­ Baustoffindustrie­ auf­ dem­ euro­päischen­ Festland.­ Im­ Basaltsteinbruch Nieder-Ofleiden­präsentieren­sich­die­führenden­Hersteller­von­Baumaschinen­und Aufbereitungstechnik­ sowie­ Zusatzausrüster­und­Dienstleister­vom­30. August­bis zum­2. September­auf­einer­Gesamtfläche von­rund­180 000 m².­ Eine­ Neuigkeit­ haben­ wir­ in­ eigener Sache­zu­vermelden:­Mit­unserem­neuen Online-Portal­ bauMAGAZIN-ONLINE.de wollen­ wir­ Sie­ tagesaktuell­ umfassend informieren.­ Die­ inhaltlichen­ Schwerpunkte­von­bauMAGAZIN-ONLINE liegen bei­ der­ Vorstellung­ und­ den­ Einsatz­berichten­von­neuen­und­innovativen­Bau­maschinen,­ Baugeräten­ und­ Baufahrzeugen,­in­der­ausführlichen­Berichterstattung­über­alle­wichtigen­Messen­sowie­in den­Rubriken­»Im­Blickpunkt«­und­»NewsÜbersicht«.­ Sollten­Sie­zu­unseren­Themen­in­dieser Ausgabe­–­die­Sie­natürlich­auch­in­unserem neuen­Online-Portal­finden­–­Anregungen haben­oder­Wünsche,­schreiben­Sie­uns­per E-Mail­unter­baumagazin@sbm-verlag.de. Wir­ freuen­ uns­ über­ jede­ Zuschrift.­ In diesem­Sinne­eine­unterhaltsame­Lektüre wünscht­Ihnen­Ihr

Michael­Wulf Chefredakteur

8/2017


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GIPO

Zum Titel

Bei der rund 130 t schweren raupenmobilen Backenbrechanlage Gipobac B 1410 FDR wurden besondere Wünsche des Anlagenbetreibers umgesetzt: tiefere Aufgabenhöhe des Trichters, Füllstandskontrolle mit automatischer Abschaltung, Verlängerung des Austragsbands, seitliche Laufstege und Podeste für die sichere Zugänglichkeit sowie ein Hydraulikhammer auf dem Einlauftrichter. Der robuste und hartgesteintaugliche Einschwingen-Backenbrecher (Einlauföffnung von 1330 mm x 1000 mm) verfügt über eine separate 2-Deck-Vorsiebmaschine (Sieblänge 3000 mm).

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GIPO

Hartsteingewinnung im Steinbruch Aus den Abbaugebieten um den Vierwaldstättersee werden in der Schweiz seit Generationen hochwertige Gesteinsbaustoffe für Bahnschotter, Splitt und Brechsand gewonnen. Die Kenndaten der Abbaustelle im Steinbruch Rüti beispielsweise zeigen ein abbaubares Volumen von 3,4 Mio. m³ Fels auf, die Jahresmenge beträgt rund 100000 m³. Als Hauptmaschine steht hier ein raupenmobiler Backenbrecher Gipobac B 1410 FDR im Einsatz. as in fünf Ebenen unterteilte Abbaukonzept beruht auf Gesteinssprengungen und der folgenden Zerkleinerung auf einer raupenmobilen Backenbrecheranlage Gipobac B 1410. Für den Transport in die Produktionsanlagen wurden ein Vertikalschacht sowie ein Erschließungstunnel mit Förderbandanlage errichtet.

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Größter GIPO-Brecher im Einsatz Der Steinbruch Rüti wurde von Beginn an mit einer GIPO-Brechanlage betrieben. In acht Jahren hat der 1195er-Anlagentyp eine Leistung von rund 10 000 Betriebsstunden erbracht. Wie Patrick Lussi, Abteilungsleiter für Hartsteinprodukte und die Inertstoffdeponie im Werk Stansstad

GIPO

Stand C 69 10

der Müller-Steinag-Gruppe, erläutert, zeigte sich hier allerdings mit dem gesteigerten Abbau, dass dieser Anlagentyp seine Grenze im Mengenanfall erreicht hatte. Die vom Steinbruchbetreiber erfolgte Evaluation einer Ersatzmaschine sah denn auch eine wesentliche Steigerung der Brechkapazität von 200 t/h auf

300 t/h vor. Hinzu kam das Kriterium einer größeren Steinaufgabe, um Einsatzstunden eines Hydraulikhammers am Bagger verringern zu können.

Konfiguration nach Kundenanforderungen GIPO fertigt seine Anlagen in Einzelfertigung nach individuellen Bestelleranforderungen. Im Fall

der Gipobac für den Steinbruch Rüti waren das insbesondere das Versetzen der Aufgabenhöhe des Trichters nach unten, eine Füllstandskontrolle der Aufgabe mit automatischer Abschaltung, die Verlängerung des Austragsbands, seitliche Laufstege und Podeste für die sichere Zugänglichkeit sowie ein Materialpolster beim Brecherauslauf auf das Förderband und eine Haube über die ganze Länge des Förderbands, ferner ein klappbarer Deckel für den Brechereinlass. Zudem ist die Anlage mit einem Hydraulikhammer auf dem Einlauftrichter ausgerüstet. Auch eine stärkere Auslegung der Antriebseinheit war vorgegeben. Dies nach der Überlegung, dass der gewählte Cat-Dieselhydraulikantrieb (C15 Acert – Stufe IIIB) mit 540 PS (403 kW) Leistung nur zur Hälfte belastet wird und dass sich damit eine wesentliche Treibstoffreduktion und eine längere Lebensdauer erreichen lassen sollten. Wert wird auf die Sicherheit im Betrieb des Steinbruchs gelegt, der dank Fernsteuerung des Brechers durch zwei Mann erfolgen kann. Die ersten Erfahrungen der seit Mitte Mai in Betrieb stehenden Brecheranlage sind nach Angaben von Lussi sehr gut. Er erwähnt besonders die von Beginn an hohe Produktionsleistung pro Arbeitstag von bis zu 2 700 t. §

Fakten GIPO auf der Steinexpo > Auf der Steinexpo präsentiert GIPO die im harten Einsatz bewährte raupenmobile Gipokombi RC 130 FDR DA. Die auf dem Freigelände an Stand C 69 vorgestellte Anlage verfügt über einen innovativen Brecher-Direktantrieb mit angeflanschtem Revox-Getriebe – mit Kraft versorgt durch einen Cat-Diesel des Typs C15 Acert nach Stufe IIIB mit 433 kW (580 PS) samt integriertem Partikelfiltersystem. Mit einer neuen Hydrauliklösung werden Nebenantriebe wie Rinnen, Siebe und FörderRaupenmobile Gipokombi RC 130 FDR DA. bänder angetrieben. Die Technik verspricht einen niedrigen Dieselverbrauch. > Verbaut ist ein robuster und leistungsfähig konzipierter Prallbrecher P 130 mit einem Prallmühle-Einlauf 1270 mm x 1100 mm und einem Rotordurchmesser von 1300 mm. Die leistungsstarke GIPO-Prallmühle bildet, kombiniert mit einer großen 2-Deck-Siebmaschine 1800 x 5500 mm, das Herzstück der Kombianlage, mit der gleichzeitig mehrere klassierte Endprodukte hergestellt werden können. > Der Brecheraustrag erfolgt mit bewährter Austragsrinne und Förderband mit einer Gurtbreite von 1600 mm.

8/2017


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Stand C 27 vom 30.08. – 02.09.2017

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Sechs Hersteller, neun Maschinen und die gesammelte Kompetenz von KÖLSCH und Christophel an einem Stand: Gezeigt werden Brecher und Sieb von Powerscreen, zwei Brecher von Rubble Master, ein Kompaktbrecher von CityEquip, ein Brecher und eine Siebanlage von Portafill, ein Telestack LF Förderband mit Aufgabeeinheit sowie eine Matec Filterpresseinheit zur Abwasseraufbereitung.

Seit über zwei Jahrzehnten beweist KÖLSCH, dass man die entscheidenden Trends in Gewinnung und Recycling frühzeitig erkennt – und mit den richtigen Produkten darauf reagiert. Einmal mehr auf der steinexpo 2017: Sie sind herzlich eingeladen!

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Namen und Neuigkeiten

F. MIEHE, KOSMOS GMBH

Baubranche aktuell

Spatenstich für die »Kiesel Welt«: Thomas Raschel (Bürgermeister, Stockstadt), Walter Astheimer (Erster Kreisbeigeordneter, Groß-Gerau), Kieran Hegarty (Präsident, Terex Materials Processing, Terex Corp.), Kotaro Hirano (Präsident, Hitachi Construction Machinery), Helmut Kiesel (Firmengründer, Kiesel GmbH), Christa Kiesel (Firmengründerin, Kiesel GmbH), Jochen Kiesel (Gesellschafter, Kiesel GmbH), Toni Kiesel (Geschäftsführender Gesellschafter, Kiesel GmbH), Kathrin Kiesel (Projektleiterin »Kiesel Welt«, Kiesel GmbH), Hans Jörg Reisch (Geschäftsführer, Georg Reisch GmbH & Co. KG), Andreas Heinrich (Geschäftsführer, Bell Equipment Deutschland GmbH) und Björn Hickmann (Projektleiter »Kiesel Welt«, Kiesel GmbH; v. li. n. re.).

Größte Einzelinvestition in der Kiesel-Firmengeschichte O KIESEL – Der symbolische Start zum offiziellen Baubeginn der »Kiesel Welt« stand sprichwörtlich unter einem guten Stern: Er ging Anfang Juli bei strahlendem Sonnenschein in Stockstadt am Rhein auf dem Gelände neben dem Kiesel-Ersatzteil- und -Zubehörzentrum über die Bühne: Mitglieder von vier Generationen der Kiesel-Familie waren genauso beteiligt wie hochrangige Vertreter der Kiesel-Hauptlieferanten Hitachi, Fuchs, Bell Equipment und Tobroco-Giant, der Kommune und der ausführenden Bauunternehmen.

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ehr als 15 Mio. Euro investiert der Baumaschinenhändler und Systempartner Kiesel, der im kommenden Jahr 60. Jubiläum feiert, am Standort Stockstadt. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Kie-

sel Ersatzteil- und -Zubehörzentrum entsteht bis Herbst 2018 ein Forum für Innovation und Technologie. Weit mehr als 5 000 m2 überbauter Raum sorgen nach Fertigstellung für wetterunabhängige

Schulungsmöglichkeiten mit Schulungsräumen für bis zu 150 Personen sowie Veranstaltungsmöglichkeiten für bis zu 500 Personen. In drei Werkstattboxen können Maschinen bis zu 120 t Einsatzgewicht genauestens unter die Lupe genommen werden. Demobaustellen im Außenbereich machen Training unter Realbedingungen für die Ausund Weiterbildung von Fachkräften möglich. »Wegweisende Investition für die Zukunft« „Das ist eine absolut zukunftsweisende Investition für die Firma und unsere Familie, auf die ich sehr stolz bin. Für unsere Mitarbeiter und die kommende Generation hoffe ich,

dass sie künftig die Früchte dieser größten Einzelinvestition unserer Firma ernten können«, erklärt Toni Kiesel, Geschäftsführender Gesellschafter der Kiesel-Gruppe. Die Idee der »Kiesel Welt« sei,so Kiesel weiter, nicht nur, ein Forum für Technik und Innovation zu schaffen, einen Ort der Aus- und Weiterbildung, an dem Talente gefördert werden, sondern auch »Begeisterung für die tolle Technik zu wecken, mit der wir zu tun haben. Hier sieht man jeden Tag im Jahr den gesamten Systemgedanken der Bau- und Umschlagmaschinenbranche mit Anbaugeräten in Aktion, ganz nah und zum Anfassen. Dazu noch der Spezialmaschinenbau, das gibt es bisher sonst nirgends.« §

Zeppelin-Konzern bündelt Kompetenzen

Timken erwirbt Groeneveld Group und erweitert Engagement für automatische Schmiersysteme

O ZEPPELIN – Der Zeppelin-Konzern hat die Integration des

O TIMKEN/GROENEVELD – Für eine Summe von rund 280 Mio.

2014 akquirierten Geschäftsbereichs Projektservice der Streif Baulogistik abgeschlossen. Innerhalb der Strategischen Geschäftseinheit Rental sind die Zeppelin Rental GmbH & Co. KG und die Zeppelin Streif Baulogistik GmbH zur Zeppelin Rental GmbH verschmolzen worden.

US-Dollar übernimmt Timken, Anbieter von Konstruktions- und mechanischen Kraftübertragungsprodukten, mit der Groeneveld Group einen Spezialisten für automatische Schmiersysteme.

»Mit der Verschmelzung schaffen wir die Strukturen für eine deutlich schnellere und effizientere Zusammenarbeit der einzelnen Bereiche und stärken unsere Marktposition«, so Arne Severin, Leiter der Strategischen Geschäftseinheit Rental und Vorsitzender Geschäftsführer der Zeppelin Rental. Die Zeppelin Rental bietet künftig maßgeschneiderte Lösungen im Bereich Vermietung, Baulogistik, Modulbau und Baustelleneinrichtung. Die Führung der Zeppelin Rental GmbH liegt in den Händen der beiden Geschäftsführer Arne Severin (Vorsitzender) und Peter Schrader sowie der beiden Mitglieder der Geschäftsleitung Christoph Afheldt und Hans-Georg Seybold. §

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Im letzten Geschäftsjahr erwirtschaftete die niederländische Groeneveld Group einen Umsatz von rund 105 Mio. Dollar. Im Rahmen der Transaktion wird Henk Groeneveld, Allein-Gesellschafter und non-exekutive Präsident, aus dem Unternehmen ausscheiden. »Die Übernahme von Groeneveld wird unsere Präsenz im Marktsegment der automatischen Schmiersysteme weiter ausbauen, die wir im Jahre 2013 mit dem Erwerb von Interlube bereits in die Wege geleitet haben, so Richard G. Kyle, Timken-Präsident und CEO. Sitz der Groeneveld Group ist in Gorinchem, Produktionsstätten betreibt der Anbieter in Italien. Mit Groeneveld ICT Solutions zählt auch ein Telematikgeschäft mit Lösungen für Lkw-Flottenbetreiber zur Unternehmensgruppe, die insgesamt rund 600 Mitarbeiter beschäftigt. §

8/2017


IIIIIIIIIIIII

Martin Lehner wird neuer CEO der Wacker Neuson SE

Neuer Vorstandsartin Lehner ist seit zehn vorsitzender der Jahren im Vorstand für For- Wacker Neuson SE wird Martin Lehner (51). schung & Entwicklung, Einkauf, Produktion und Qualität der Gruppe verantwortlich und war vor der Fusion von Wacker und Neuson (2007) bereits seit 1990 Mitglied der Geschäftsführung und später Vorstand der Neuson Kramer Baumaschinen AG in Linz (Österreich). Der Vorstand der Wacker Neuson SE besteht bis auf weiteres aus drei Mitgliedern: Wilfried Trepels (CFO) führt derzeit die Ressorts Finanzen, Revision und IT und Alexander Greschner die Ressorts Vertrieb, Service, Logistik und Marketing. Zur Wacker Neuson Group gehören die Produktmarken Wacker Neuson, Kramer und § Weidemann.

M

Kubota Holdings Europe neu gegründet

O KUBOTA – Eine neue Holdinggesellschaft hat jetzt Kubota gegründet. Die Kubota Holdings Europe B.V. fungiert künftig als europäische Zentrale für das Maschinensegment und soll das weitere Wachstum in den jeweiligen Einzelmärkten durch eine gesamteuropäische Optimierung der Unternehmensführung vorantreiben. Vor 43 Jahren gründete Kubota seine erste Niederlassung in Europa. Seitdem konnte das Unternehmen seine Vertriebs- und Fertigungsstandorte in der europäischen Region beständig erweitern sowie sein Geschäft in den nationalen Märkten erfolgreich ausbauen. §

Mit dem Wirtschaftsjahr 2016 der nach eigenen Angaben in Deutschland marktführenden Kooperation für Baumaschinen, Baugeräte und Werkzeuge zeigt sich Geschäftsführer Steffen Eberle überaus zufrieden. Die EVB-BauPunktGeschäftsführer Steffen Gruppe konnte ihre zentral fakturierten Erlöse um 6,2 % auf 112 Mio. Euro Eberle präsentierte bei ausbauen und damit das anvisierte Plus von 3 % mit einem Rekordwert der Gesellschafterübertreffen. EVB-BauPunkt-Beiratsvorsitzender Gerhard Vollmer sprach versammlung 2017 denn auch von einem erfolgreichen Jahr und verwies insbesondere auf die »sensationelle Bonusausschüttung« an die Gesellschafter der Kooperation, überaus positive Zahlen. die in Deutschland und dem angrenzenden Ausland an 149 Standorten aktiv sind. Besonders freute sich der Beiratsvorsitzende, dass zum Januar 2018 ein weiterer Gesellschafter für die EVB BauPunkt gewonnen werden konnte, der aktuell 87 rechtlich selbstständige Unternehmen angehören. Die Bau Power Group (BPG) mit Sitz in Oberriet (Schweiz) und Niederlassungen in Kloten bei Zürich sowie in Hohenems (Österreich) verstärkt künftig die Gruppe, die ungeachtet der fortschreitenden Internationalisierung den Schwerpunkt ihres operativen Geschäfts weiter auf Deutschland legt. §

Palfinger meldet signifikantes Wachstum

O PALFINGER – Die Palfinger-Gruppe verzeichnete im 1. Halbjahr 2017 unverändert starkes Wachstum. Der insgesamt positive Trend setzte sich in einem weltweit divergenten Umfeld fort. Der Umsatz der Palfinger-Gruppe erhöhte sich um 13,2 % auf 753,8 Mio. Euro im Berichtszeitraum – ein neuerlicher Rekordwert für ein 1. Halbjahr. Im Segment »Land« stieg der Umsatz um 6,3 %, im Marinesegment »Sea« erzielte Palfinger aufgrund Volle Auftragsbücher und Abschluss der der Akquisition der Harding-Gruppe ein Wachstum Restrukturierung lassen bei Palfinger von 65,2 %. Der Segmentanteil am Konzernumsatz für das Gesamtjahr eine Umsatz- und stieg dadurch von 11,7 % im Vorjahr auf 17,1 %. Ergebnissteigerung erwarten. »Wir sind weiterhin auf Wachstumskurs«, betont Herbert Ortner als Palfinger-Vorstandsvorsitzender. »Wir können die Marktchancen, die sich weltweit in unterschiedlichem Ausmaß bieten, dank unserer Flexibilität gut nutzen, und wir haben unser Profitabilitätsziel für 2017, nämlich eine zweistellige EBITn-Marge, bereits jetzt erreicht. Für das Gesamtjahr sind wir aufgrund des kontinuierlich hohen Auftragseingangs optimistisch, neuerlich einen Rekordumsatz zu erzielen.« §

sobernheimer.de

We kehr’ for You…

PALFINGER

WACKER NEUSON

gemeinschaft EVB BauPunkt hat ihren zentral fakturierten Umsatz im 1. Halbjahr 2017 um 4,3 % auf 61,4 Mio. Euro gesteigert und liegt damit 6,7 % über Plan.

EVB BAUPUNKT

O EVB BAUPUNKT – Die Göppinger Einkaufs- und Handels-

O WACKER NEUSON – Neuer CEO der Wacker Neuson SE wird Martin Lehner, Technikvorstand und bislang stellvertretender Vorstandsvorsitzender. Er folg auf Cem Peksaglam, dessen Vertrag im August ausläuft.

Umsatz im ersten Halbjahr 2017 weiter gesteigert


IIIIIIIIIIIII Namen und Neuigkeiten

Manitou steigert Umsatz im ersten Halbjahr 2017 um 17 %

Veränderungen im Vorstand bei Knorr-Bremse

O MANITOU – Die Manitou-Gruppe vermeldet für das 1. Halbjahr 2017 ein starkes Umsatzwachstum um 17 % auf 805 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Gruppe verdanke ihr hervorragendes Halbjahresergebnis, so Michel Denis, Präsident und Chief Executive Officer, einer generellen Beschleunigung der Marktaktivitäten, vor allem bei den Vermietern, und der Stärkung des eigenen Marktanteils dank der anerkannten Leistungsfähigkeit der Produkte sowie Dienstleistungen wie auch der erweiterten Produktpalette.

R

alph Heuwing war von Ralph Heuwing (51). Mai 2007 bis Mai 2017 Finanzvorstand des Technologieunternehmens Dürr und verantwortete die kaufmännischen Bereiche des Konzerns, zudem die Informationstechnologie und das Global Sourcing sowie zwei der fünf DürrUnternehmensbereiche. Für seine Leistungen dort erhielt er 2016 die Auszeichnung »CFO des Jahres«. Heuwing startete nach einem Maschinenbausowie einem MBA-Studium seine Karriere bei der Boston Consulting Group (BCG) als Berater in München und Frankfurt. Im Jahr 1996 wechselte er nach Indien, um dort das Beratungsgeschäft aufzubauen, bevor er 2001 als Geschäftsführer und Partner nach Deutschland zurückkehrte. Schwerpunkte seiner Tätigkeit bei BCG für internationale Unternehmen der Industriegüter- und Finanzdienstleisterbranche waren Strategieentwicklung, Organisation, Performance-Steigerung und Unternehmensfinanzierung. Heuwing tritt am 1. November in die KnorrBremse AG ein und übernimmt zum Januar das Ressort von Lorenz Zwingmann. Dieser wechselt dann in den Vorstand von Marquard & Bahls und wird dort nach einer Übergangsphase das Finanzressort des bisherigen CFO Claus-Georg Nette übernehmen. §

D

ie Marken der Firmengruppe – Manitou, Gehl und Mustang – konnten im 2. Jahresquartal 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auch einen gesteigerten Bestelleingang von 276 Mio. Euro auf 408 Mio. Euro verzeichnen. Dabei gelang es der Firmengruppe in den meisten Märkten zuzulegen, besonders im

Deutscher Abbruchverband unterstützt Bundesratsbeschluss zu mehr Bauherren-Verpflichtung

O DA – Seit Jahren spricht sich der Deutsche Abbruchverband (DA) dafür aus, den Bauherren von Gesetzes wegen mehr in die Pflicht zu nehmen. So soll für mehr Rechtssicherheit bei allen Beteiligten gesorgt werden. Konkreter Vorschlag des DA ist ein bauherrenverpflichtendes Schadstoffkataster, das als Arbeitsunterlage zu verstehen ist. Darin sollen Erkenntnisse einer Gebäudeuntersuchung auf Schadstoffe gebündelt werden. Maßgeblicher Bestandteil sollen dabei ein Untersuchungsbericht, Probenahmepläne und Labor-Analyseunterlagen sein. Es sollen möglichst alle im Gebäude vorhandenen schadstoffhaltigen Materialien erfasst und dokumentiert werden. Vor diesem Hintergrund begrüßt der DA den Gesetzentwurf zur Änderung des Chemikaliengesetzes, auf den Ende Mai vom Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit eine Beschlussempfehlung folgte, dass in § 19 Abs. 3 Nr. 16 ChemG geregelt werden solle, »dass und welche Informations- und Mitwirkungspflichten derjenige hat, der Tätigkeiten an Erzeugnissen oder Bauwerken veranlasst, welche Gefahrstoffe enthalten, die durch diese Tätigkeiten freigesetzt werden können und zu besonderen Gesundheitsgefahren führen können.« Diesen Ansatz unterstützt der DA als Schritt in die richtige Richtung. §

Veränderungen im Leitungsorgan von Max Bögl

Daimler startet Produktion des »Fuso eCanter« in Europa

O MAX BÖGL – Frischer Wind im Vorstand:

O DAIMLER – Die Daimler-Marke Fuso

Josef Knitl ist neues Mitglied im Vorstand der Oberpfälzer Max-Bögl-Firmengruppe und übernimmt den Geschäftsbereich »Wind«.

feierte Ende Juli den Produktionsstart der Kleinserie seines eCanter im Werk Tramagal in Portugal.

Nach Ausscheiden des langjährigen Aufsichtsratsmitglieds Dieter Klinger besetzt neu Gesellschafter Johann Bögl die Stelle im Aufsichtsrat und übernimmt gleichzeitig dessen Vorsitz. Stefan Bögl wurde zum Vorstandsvorsitzenden ernannt, sein Stellvertreter ist Michael Bögl. Des Weiteren ist Markus Richthammer im Juli als Leiter Industrie dem Vorstand der Firmengruppe beigetreten. Er verantwortet die Bereiche Modulbau, Stahlbau, Unternehmensentwicklung, Lean und BIM. In neuer Position des Generalbevollmächtigten verlässt Roland Zemler den Vorstand und wird neben dem Bereich Recht und Compliance künftig Sonderaufgaben für die Firmengruppe übernehmen. Sein Vorstandsressort übernimmt Michael Bögl. §

Marc Llistosella, Präsident und CEO der Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation und Leiter Daimler Trucks Asia: »Mit dem Produktionsstart des eCanter werden wir zum ersten global agierenden Hersteller, der einen vollelektrischen Lkw in Serie produziert. Von jetzt an können wir die wachsende Nachfrage für lokal emissionsfreie Lieferfahrzeuge in Mega-Citys bedienen. Wir haben schon die ersten Kundenaufträge und führen im September die globale Markteinführung dieses Lkw in New York durch.« Der Fuso eCanter wird in Linie mit dem konventionellen Canter Leicht-Lkw in Tramagal gefertigt. Nur die speziellen Komponenten für

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Heimatmarkt Frankreich. Das EBITDA (Gewinn vor Steuern etc.) lag im 1. Halbjahr bei 62 Mio. Euro im Vergleich zu 53 Mio. im Vorjahreshalbjahr, in beiden Fällen entspricht der Wert 7,7 % des Umsatzes. Die Unternehmensgruppe geht aktuell bis zum Jahresende von einer Umsatzsteigerung von rund 15 % tü § zum Jahr 2016 aus.

DAIMLER

Der Aufsichtsrat des Bremssystemanbieters Knorr-Bremse hat Ralph Heuwing zum November als Nachfolger von CFO Lorenz Zwingmann bestellt.

KNORR-BREMSE

O KNORR-BREMSE –

Der portugiesische Präsident Marcelo Rebelo de Sousa (Mi. re.) und Marc Llistosella (Präsident & CEO Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation) an einer der Stationen der Produktion des Fuso eCanter im Werk Tramagal in Portugal. den elektrischen Antriebsstrang werden in Stationen parallel der Produktionslinie eingebaut. Der Fuso eCanter profitiert von den Erkenntnissen der Kundenerprobungen in Portugal und Deutschland mit der Vorserie zwischen 2014 und 2017. Im Vergleich zu einer konventionellen Dieselversion sollen sich bei den Betriebskosten bis zu 1000 Euro auf 10000 km einsparen lassen. §

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KEINEN CAT bei der Kaliförderung einzusetzen, wäre für uns unvorstellbar. Unser neuer Cat Großradlader 992K erfüllt schon jetzt Stufe IV, verbraucht nur halb so viel Kraftstoff wie sein Vorgänger. Und nach rund 20 Jahren Erfahrung mit Zeppelin und Cat können wir sagen: Praktisch störungsfrei arbeiten unsere Cat Maschinen auch noch! Einen Maschinenausfall, 700 Meter unter Tage

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IIIIIIIIIIIII Namen und Neuigkeiten

Schwarzmüller stellt in seinen Werken auf Fließproduktion um laufenden Jahr ihr Wachstum, um die eingeleitete Produktionsumstellung schneller umsetzen zu können. Zum Halbjahr liege der Fahrzeughersteller, wie Schwarzmüller-CEO Roland Hartwig Ende Juli bekannt gab, leicht hinter den Produktionszahlen des Vorjahres. Am Jahresende solle ein Plus von 200 Fahrzeugen erreicht werden, das wären 9 100 Anhänger und Aufbauten. Den Wachstumspfad bis 2020, an dessen Ende ein Umsatz von 450 Mio. Euro mit 10 000 Fahrzeugen geplant sei, werde der oberösterreichische Premiumhersteller nicht verlassen.

S

chwarzmüller führe derzeit die größte Produktionsumstellung in seiner Geschichte durch, erläuterte Hartwig. Die drei Werke in Österreich, Tschechien und Ungarn werden von Stand- auf sequenzierte Fließproduktion umgestellt. Dadurch solle die Effizienz gesteigert und zugleich die Durchlaufzeit der Fahrzeuge verkürzt werden. »Wir haben versprochen, dass unsere Fahrzeuge um 50 % schneller hergestellt werden. Das ist das oberste Ziel in dieser Planungsphase bis zum 150-jährigen Unternehmensjubiläum. Dafür nehmen wir auch in Kauf, dass wir in diesem Jahr nicht so stark wachsen und um

etwa 400 Fahrzeuge weniger als geplant produzieren«, stellte Hartwig fest. Die Umstellung auf eine getaktete Fließproduktion gilt als komplex, weil Schwarzmüller 135 Fahrzeugtypen in rund 1 000 Varianten herstellt. Mehr als 60 % der Fahrzeuge weisen individuelle Komponenten auf. Die Beschleunigung in der Herstellung könne nur durch eine intelligente Fließproduktion erreicht werden, betonte der CEO. Die große Verschiedenheit führe auch dazu, dass die optimale Reihenfolge der Fahrzeuge an den Produktionsbändern nur über mathematische Modelle dargestellt werden kann. Die Schwarzmüller-

SCHWARZMÜLLER

O SCHWARZMÜLLER – Die Schwarzmüller-Gruppe drosselt im

Im Segment Kipper für die Bauwirtschaft ist der Auftragseingang gegenüber dem 1. Halbjahr 2016 um 50 % gestiegen. Gruppe sei, so Hartwig, der einzige Hersteller in der Nutzfahrzeugbranche, der seine gesamte Produktion sequenziere. Der Vollausbau – Fließproduktion und Sequenzierung – soll im 1. Halbjahr 2018 erreicht sein. Nicht nur die Produktion wird neu organisiert, auch die drei Werke werden zu selbstständigen Kompetenzzentren entwickelt, denen Fahrzeuggruppen von der Konstruktion bis zur Montage zugeordnet sind. Bisher wurde auf der Ebene von Baugruppen eine Spezialisierung durchgeführt. Die Unternehmensgruppe will ungeachtet der Umbauten 2017 dennoch wachsen. Der CEO plant

einen Umsatz von 360 Mio. Euro. Das ist ein Plus von 5 %, im Vergleich zu 10 % im Jahr 2016. Schwarzmüller ist seit der Verabschiedung der Wachstumsstrategie 2012 von 229 Mio. Euro auf 342 Mio. Euro im Jahr 2016 organisch gewachsen; das sind 49 % binnen vier Jahren. Deutschland hat sich auch im 1. Halbjahr 2017 gut entwickelt. Die Verschiebung der Segmente hin zu den Baufahrzeugen ist in keinem Markt stärker ausgeprägt. Mit einer Plangesamtstückzahl von 2 400 Stück im Jahr 2017 dürfte Deutschland beim Absatz der stärkste Markt werden und § Österreich überholen.

Produktion im EUBaugewerbe steigt

Vorstandsverträge um fünf Jahre verlängert

AB Volvo verkauft Beteiligung an DEUTZ

O EUROSTAT – Im Mai stieg

O SCHMITZ CARGOBULL – Der Aufsichtsrat der Schmitz

O DEUTZ – Die schwedische

die Produktion im Baugewerbe gegenüber dem Vorjahresmonat im Euro-Raum um 2,6 % und in der gesamten EU (EU 28) um 2,5 %. Im Euro-Raum ist der Anstieg auf eine Zunahme der Bautätigkeit im Tiefbau um 2,8 % und im Hochbau um 2,5 % zurückzuführen. In der EU 28 wird der Anstieg um 2,5 % mit einer Zunahme der Bautätigkeit im Hochbau um 2,9 % und im Tiefbau um 1,6 % begründet. Von den EULändern, für die Daten vorliegen, wurden die größten Zuwächse der Baugewerbeproduktion in Ungarn (+ 35,5 %) und Bulgarien (+ 11,9 %) verzeichnet während Rumänien (– 16,7 %), Spanien (- 5,6 %) und die Slowakei (– 2,1 %) Rückgänge meldeten. §

Cargobull AG hat die Vorstandsverträge für Andreas Busacker (Finanzen) und Andreas Klein (Operations) vorzeitig um weitere fünf Jahre verlängert. Beide sind seit 2015 als Vorstand des im bayerischen Landkreis Günzburg ansässigen Herstellers von Sattelaufliegern, Anhängern und Motorwagenaufbauten aktiv.

AB Volvo hat ihre komplette Beteiligung an der Deutz AG an institutionelle Investoren veräußert. Insgesamt wurde ein Aktienpaket von rund 25 % der Deutz-Aktien veräußert. Die Deutz-Aktien befinden sich damit nun im Streubesitz. Der Verkauf der Beteiligung soll keine Auswirkungen auf die langjährige enge Geschäftsbeziehung zu AB Volvo haben. »Wir führen die intensive Zusammenarbeit mit Volvo fort und bleiben insbesondere für den Anwendungsbereich Baumaschinen ein wichtiger Zulieferer. Nach dem Verkauf der Beteiligung können wir unser Profil als unabhängiger Hersteller innovativer Antriebssysteme weiter schärfen«, so Deutz-Vorstandsvorsitzender Frank Hiller. §

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MARIO BOK

»Andreas Busacker und Andreas Klein haben sich in ihrem jeweiligen Ressort als absolute Profis bewährt«, sagt Prof. Dr. Jürgen Kluge, Aufsichtsratsvorsitzender der Schmitz Cargobull AG. »Daher freuen wir uns, dass wir beide Verträge Andreas Klein (51; li.) und Andreas Busacker (52). frühzeitig verlängern konnten und so langjährige Kontinuität in der Führung sichern.« Der Vorstand unter Vorsitz von Andreas Schmitz habe das erste komplette Geschäftsjahr nach dem Generationswechsel erfolgreich gemeistert, so Kluge. Deshalb sei es nur logisch, dem Führungsteam und dem Unternehmen möglichst dauerhaft eine gemeinsame Perspektive zu geben. Zum fünfköpfigen Vorstandsteam zählen außerdem Roland Klement (Forschung/Entwicklung) und Boris Billich (Vertrieb). §

8/2017


IIIIIIIIIIIII

O BAUMOT – Der Aufsichtsrat des Abgasnachbehandlungsanbieters Baumot Group AG hat im Juli die Vertragsverlängerung mit den beiden Vorständen Marcus Hausser und Roger Kavena abgeschlossen. Hausser steht dem Unternehmen mit Sitz in Königswinter bei Bonn seit 2012 als CEO vor, Kavena ist seit 2013 im Vorstand der Baumot Group AG (vormals Twintec AG). Verlängert wurden beide Verträge bis Ende 2019.

I

m Vorstand der Baumot Group AG wurden zudem die Aufgabenbereiche teilweise neu gegliedert. Marcus Hausser soll weiterhin in seiner Position als CEO den Ausbau der Projekte rund um das BNOx-System vorantreiben, sowie die Zusammenarbeit mit strategischen Partnern intensivieren. Roger Kavena kümmert sich künftig verstärkt um die internationale Geschäftsentwicklung der Gruppe. Hierzu gehören insbesondere die Koordination und der Ausbau des Geschäfts im mittleren Osten. Die Führung des Finanzbereichs übernimmt ein neuer kaufmännischer Leiter. »Mit der langfristigen Bindung von Marcus Hausser und Roger Kavena sowie den Änderungen der Aufgabenbereiche des Vorstandes stellt sich die Baumot Group effizient auf, um zukünftige Wachstums- und Geschäftspotenziale weltweit nutzen zu können. Die Rückkehr zur Profitabilität hat dabei für uns alle oberste Priorität«, betont Ingo Zemke, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Baumot Group. Mit dem BNOx-System verfügt die Baumot Group über eines der nach eigenen Angaben führenden Systeme zur Stickoxid-Reduktion bei Pkw und Nutzfahrzeugen. Das Unternehmen vermeldet aktuell auch eine besonders positive Geschäftsentwicklung im Mittleren Osten. In der Region konnte der Anbieter im Bereich der Abgasnachbehandlung im ersten Halbjahr 2017 bereits Umsätze in Höhe von 6 Mio. Euro mit neuen OEM-Kunden im Mitt§ leren Osten erwirtschaften.

CONTINENTAL

Neue Pressesprecherin

Anika Hannig (29).

O CONTINENTAL – Anika Hannig verstärkt als Pressesprecherin für »Commercial Specialty Tires« die gleichnamige Continental-BusinessUnit und ist verantwortlich für die Medienarbeit in den drei Segmenten »Material Handling«, »Earthmoving« und »Agrar«. Sie folgt auf Ute Weiß, die ihren Verantwortungsbereich zu klassischer Kommunikation und Werbung verschiebt. §

8/2017

Millioneninvestment von Vector Venture Capital ermöglicht Technologieweiterentwicklung

O VEMCON – Eine siebenstellige Summe investiert Vector Venture Capital in Vemcon, einem Experten für die Steuerung und (Teil-)Autonomisierung mobiler Arbeitsmaschinen.

SIMONE HOERMANN

Vorstandsverträge mit Marcus Hausser und Roger Kavena verlängert

Der Investor ist eine Tochter von Vector Informatik, Hersteller von SoftwareJan Rotard (li.) und Julian Profanter – Werkzeugen und -Komponenten für Geschäftsführer der Vemcon GmbH. die Entwicklung elektronischer Systeme und deren Vernetzung. Über die Finanzmittel hinaus erhält Vemcon einen erleichterten Zugang zu großen Herstellern von Arbeitsmaschinen sowie die Möglichkeit auf Vector-Produkte, -Dienstleistungen und -Expertise zurückzugreifen. Damit sieht sich Vemcon hervorragend aufgestellt, um seine Technologien zur Steuerung, aber auch (Teil-)Autonomisierung mobiler Arbeitsmaschinen, wie Bagger, Grader und Radlader, weiterzuentwickeln und zu vermarkten. »Die siebenstellige Investmenthöhe von Vector Venture Capital erlaubt es uns, unsere Sichtbarkeit am Markt durch Marketingmaßnahmen und Produktdemonstrationen deutlich zu steigern sowie gleichzeitig die Kernelemente unserer Technologien, also die selbstlernende Software und die Anbindung an unsere Cloud-Dienste, voranzutreiben«, so Vemcon-CEO Jan Rotard. Vemcon wurde 2012 gegründet und beschäftigt 20 Mitarbeiter in Haar bei München. »Vemcon-Technologien stellen sicher, dass Arbeitsmaschinen mit einer um bis zu 60 % gesteigerten Produktivität eingesetzt werden und treiben den Trend zu intelligenten, autonomen Maschinen. Damit ist das Unternehmen auf dem besten Weg, sich einen großen und profitablen Markt zu erschließen«, betont Uwe Gerlinger, Geschäftsführer des Investors Vector Venture Capital. §

Gottlieb Nestle ist Hauptvertriebspartner für GeoMax

Auslieferungen weltweit im Plus

O GOTTLIEB NESTLE/GEOMAX – Der Vermessungsspezialist

O VW NUTZFAHRZEUGE –

GeoMax hat im laufenden Jahr dem in Dornstetten bei Freudenstadt (Nordschwarzwald) ansässigen Unternehmen Gottlieb Nestle die Hauptvertriebspartnerschaft für Deutschland, Österreich und die Schweiz (DACH) übertragen.

Von Januar bis Juni konnte VW Nutzfahrzeuge weltweit 249 800 Fahrzeuge ausliefern. Das entspricht einem Plus von 5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In Westeuropa stiegen die Auslieferungen um 5,1 % auf 173 300 Fahrzeuge. Im Heimatmarkt Deutschland wurden 63 300 Fahrzeuge an Kunden übergeben (+ 2,8 %). Auch in Italien (+ 15,5 % auf 6 400 Fahrzeuge), Frankreich (+ 12,2 % auf 11 100) und Spanien (+ 8,5 % auf 7 600) erzielte die Marke Zuwächse. In Großbritannien wurden von Januar bis Juni 23 700 Fahrzeuge an Kunden übergeben (– 3 %). Auch in Asien-Pazifik (+ 12,9 % auf 12 600) und Südamerika (+12,4 % auf 19 400) wurden mehr Fahrzeuge übergeben. §

»Mit der Gottlieb Nestle GmbH und ihrer gut positionierten Stellung auf dem Markt bieten wir unseren Kunden eine zentrale Kontaktstelle in der DACHRegion für unsere hochwertigen Produkte für Vermessung und Bau«, so GeoMax-Präsidentin Katherine Broder. GeoMax mit Sitz in der Schweiz gehört zur schwedischen Hexagon-Gruppe, einem weltweit führenden Anbieter von Informationstechnologien. Erst im April 2016 war Gottlieb Nestle eine strategische Partnerschaft mit GeoMax eingegangen, um das GeoMax-Portfolio für das Bauwesen zu vertreiben. Gottlieb Nestle selbst produziert und vertreibt Instrumente und Zubehör für die Bereiche Vermessung, Bau und Forstwirtschaft. »Wir haben die GeoMax-Produkte aufgrund ihrer Zuverlässigkeit und fortschrittlichen Technologie aktiv bei unseren Kunden beworben«, berichtet Andreas Kern, Vertriebsleiter im Hause Gottlieb Nestle. »Als wir erkannten, wie groß die Vorteile sind, die unseren Baukunden aus der fortschrittlichen Technologie schöpfen können, wussten wir, dass die Produkte von GeoMax auch unseren Kunden im Bereich Vermessung mehr Einsparungen und eine erhöhte Produktivität bringen würden. Wir freuen uns außerordentlich, das GeoMaxPortfolio für Bau und nun auch Vermessung über die gesamte DACH-Region vertreiben zu können.« §

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DOMINIKHATT.COM

Im Blickpunkt

Sind fest davon überzeugt, dass sich die Übernahme der Wirtgen Group durch John Deere äußerst positiv auf den Brecher- und Siebanlagenhersteller Kleemann auswirken wird. »Machen wir unsere Hausaufgaben richtig, werden wir über die nächsten Jahre unsere Marktposition im Weltmarkt deutlich verbessern können«, sagen die Kleemann-Geschäftsführer Volker Nilles und (li.) und Rüdiger Kaub.

L KLEEMANN

»Mit John Deere sind wir jetzt noch breiter aufgestellt. Das ist eine unglaubliche Synergie, die sich da entwickelt.« Als einer der weltweit führenden Hersteller von mobilen Brech- und Siebanlagen hat sich das Traditionsunternehmen Kleemann in den vergangenen zehn Jahren sehr bemerkenswert entwickelt. So steigerte der 1857 in Göppingen gegründete und seit 2006 zur Wirtgen Group gehörende Spezialist für Aufbereitungstechnik seinen Umsatz seit der Übernahme von 37 Mio. Euro auf 220 Mio. Euro (2016), der sich in diesem Jahr auf 260 Mio. Euro erhöhen soll. Von entscheidender Bedeutung dafür waren der Werksneubau 2009 sowie die Strategie, anstatt stationärer nur noch mobile Anlagen zu bauen. Ein Resultat der Wandlung vom Nischen-Hersteller zum Hersteller von Serienprodukten mit einem weltweiten Marktanteil von heute 9,8 % war die Entwicklung der sehr erfolgreichen EVO-Baureihen. Jetzt hat Kleemann nochmals 50 Mio. Euro in die Erweiterung des Göppinger Werks investiert, um mittelfristig einen Umsatz von 400 Mio. Euro erwirtschaften zu können. Im Vorfeld der Steinexpo, auf der Kleemann als Weltpremiere den Backenbrecher MC 120 PRO (siehe auch Seite 38) präsentiert, sprach bauMAGAZIN-Chefredakteur Michael Wulf mit den Kleemann-Geschäftsführern Dr. Volker Nilles und Dr. Rüdiger Kaub über die Ziele des Unternehmens, über die Wachstumsmärkte China und Nordamerika und darüber, wie sich die überraschende Übernahme der Wirtgen Group durch den US-Konzern John Deere auf die Unternehmensgruppe und auf Kleemann auswirkt. »Die Kundengruppen beider Unternehmen ergänzen sich perfekt«, sagten Kaub und Nilles. »Es wird eine Vielzahl an Synergien geben. Und wenn wir bei Kleemann unsere Hausaufgaben richtigmachen, werden wir über die nächsten Jahre unsere Marktposition im Weltmarkt deutlich verbessern können.«

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DAS bauMAGAZIN-INTERVIEW MIT VOLKER NILLES UND RÜDIGER KAUB, Geschäftsführer der Kleemann GmbH bauMAGAZIN: Herr Kaub, Herr Nilles: Die Mitteilung am 1. Juni,

dass John Deere die Wirtgen Group übernimmt, schlug ein wie die sprichwörtliche Bombe. Was war Ihr erster Gedanke, als Sie über den Verkauf informiert wurden? Und was war dann der zweite?

Rüdiger Kaub: Zunächst einmal: John Deere ist eine Firma, die einen exzellenten Ruf hat. Es ist eine sehr konservativ geführte Firma, die es seit mehr als 180 Jahren gibt. Und sie wird als Benchmark gesehen im Vergleich zu anderen Baumaschinenherstellern. Ich habe eine Zeit lang für Caterpillar gearbeitet, und Cat hat John Deere als Benchmark angesehen, gerade was den Vertrieb betrifft. Daher ist das für die Wirtgen Group als global aufgestelltes Unternehmen eine enorme Verstärkung. Es gibt ja auch keine Überlappungen bei den Produkten. Beide Firmen können voneinander nur profitieren. Kaub: Für einen persönlich ist so etwas erst einmal »upps«. Das muss man ganz klar sagen. Für mich ist es jetzt die vierte Akquisition, die ich erlebe. Und bauMAGAZIN: Und der erste Gedanke?

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Durch die Konzentration auf mobile Brecher- und Siebanlagen sowie deren Serienproduktion hat sich Kleemann in den vergangenen Jahren zu einem der weltweit erfolgreichsten Hersteller von mobilen Aufbereitungsanlagen entwickelt.

immer durch einen amerikanischen Konzern. Ich dachte: jetzt schon wieder. Damit habe ich nicht gerechnet. Im zweiten Gedanken sieht man dann die erwähnten Vorteile. Die Wirtgen Group ist ja ein Familienunternehmen mit sehr großer Tradition. Solide aufgestellt, hervorragende Gewinne. Da fragt man sich natürlich erst einmal: Warum? bauMAGAZIN: Herr Nilles, war bei Ihnen auch der erste Gedanke

Volker Nilles: Ja klar. Die Verkaufsentscheidung war schon eine große Überraschung. Nachdem das verarbeitet war, war die Freude aber groß, dass ein Unternehmen wie John Deere der Käufer ist. Wenn schon verkauft, dann an ein Unternehmen, das die Einheit der Gruppe weiterführen möchte und uns andererseits viele neue Möglichkeiten bietet – einkaufstechnisch, bei Finanzierungsthemen oder auch bei technologischen Fragestellungen.

»upps«?

bauMAGAZIN: Lassen Sie uns, bevor wir über die Perspektiven reden, die dieser Zusammenschluss bietet, die aktuelle Situation bei Kleemann beleuchten. Ihr Unternehmen ist wahrscheinlich das einzige in der Branche, das in den vergangenen Jahren regelmäßig mit zweistelligen Wachstumsraten aufwarten konnte. Was sind die Gründe dafür?

Kaub: Wir haben eine wirklich sehr gut überarbeitete Produktpalette. Durch die Einführung der EVOProduktreihe sind wir sehr wettbewerbsfähig geworden. Wir haben Produkte im Portfolio, die am Weltmarkt bestehen können, weil sie Serienprodukte sind. Das war vor der Integration in die Wirtgen Group nicht der Fall. Da war Kleemann ein Nischen-Anbieter, der spezielle Maschinen für spezielle Einsätze gebaut hat. Und da ist die Einführung der EVO-Produkte schon ein deutlicher Entwicklungsschritt gewesen. bauMAGAZIN: Durch welche technischen Spezifikationen unter-

Nilles: Bei der EVO-Reihe haben wir auf drei Aspekte sehr großen Wert gelegt, mit denen wir uns von den Wettbewerben absetzen: Auf die Performance, die wir in Tonnen pro Stunde messen. Da setzen wir ganz klar den Benchmark in dieser Maschinenklasse. Der zweite Aspekt ist Effizienz. Unsere Maschinen haben den niedrigsten Kraftstoffverbrauch in dieser Klasse, unter anderem auch aufgrund unseres Direktantriebskonzeptes und einer Vielzahl an technischen Lösungen. Und dann natürlich unser Design. Wir glauben, wir haben auch die schönsten Produkte. Damit meine ich nicht nur die Optik, sondern auch Themen wir Bedienbarkeit oder Sicherheit. So haben wir einen Arbeitsschutzpreis gewonnen für den sichersten Brecher.

scheidet sich Kleemann von den Wettbewerbern?

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bauMAGAZIN: Welchen Stellenwert hat der Werksneubau in Göppingen im Jahr 2009 für die Entwicklung des Unternehmens?

Nilles: Dieser Werksneubau hat zunächst einmal die Voraussetzungen für das Wachstum von Kleemann geschaffen. In den alten Strukturen war das Unternehmen nicht wachstumsfähig, weil es nicht die Kapazitäten gab, um 200 oder 300 Mio. Euro Umsatz zu erwirtschaften. 2009 haben wir mit dem neuen Werk die Voraussetzungen geschaffen für diese 200 bis 300 Mio. Euro. Jetzt mit dem Ausbau haben wir die Kapazitäten, um auch auf 400 Mio. Euro zu kommen.

bauMAGAZIN: Mit dem Werksneubau 2009 hat sich die Strategie von Kleemann verfestigt, vornehmlich mobile Anlagen zu bauen. Weiter verstärkt wurde diese Entwicklung durch den Wechsel auf die Serienproduktion, weshalb sich das Unternehmen vor vier Jahren aus dem Markt schlüsselfertiger stationärer Anlagen zurückgezogen hat. Könnte Kleemann heute auch so erfolgreich sein, hätte es diese Strategiewechsel nicht gegeben?

Kaub: Ganz sicherlich nicht! Das ist überhaupt keine Frage. Durch die Integration in die Wirtgen Group bekam Kleemann Zugang zum globalen Distributionsnetz und konnte dadurch weltweit seine Maschinen anbieten. Hätte Kleemann seine stationären Anlagen über die Wirtgen-Niederlassungen verkaufen wollen, hätte sich das kaum realisieren lassen. Um die Früchte ernten zu können, die solch ein Händlernetz wie das der Wirtgen Group bietet, braucht man Serienmaschinen.

bauMAGAZIN: Wie hoch ist jeweils, in Prozentzahlen ausge-

drückt, die Fertigungstiefe in den Produktgruppen Brecher und Siebe?

Nilles: In Prozent ist die eher gering. Sie dürfte bei 30 bis 35 liegen. Wir haben unsere Komponenten klassifiziert in Kern-, Schlüssel- und Standardkomponenten. Alle Standardkomponenten kaufen wir zu. Alle Kernkomponenten entwickeln und produzieren wir selbst, beispielsweise den Rotor beim Prallbrecher oder auch Rinnen und Siebe. Bei den Schlüsselkomponenten wird ein Teil intern, ein Teil extern gefertigt.

400 Millionen Euro Kleemann hat im vergangenen Jahr nochmals 50 Mio. Euro in die Erweiterung des Göppinger Werks investiert, um mittelfristig ein Umsatz von 400 Mio. Euro erwirtschaften zu können.

Bei der Entwicklung neuer Technologien sehen wir uns schon als Vorreiter. Nicht umsonst ist es das Thema Effizienz, das uns antreibt.« Volker Nilles

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IIIIIIIIIIIII Im Blickpunkt

In die Erweiterung des 2009 neu gebauten Werks in Göppingen hat Kleemann im vergangenen Jahr nochmals rund 50 Mio. Euro investiert um dort mittelfristig einen Umsatz von 400 Mio. Euro erwirtschaften zu können.

hat es immer geheißen: Wollen europäische Hersteller in China Erfolg haben, geht das nur über den Preis. Deshalb wurden Maschinen in einer technisch »abgespeckten« Version für diesen Markt entwickelt. Ist das bei Kleemann auch der Fall?

KLEEMANN

bauMAGAZIN: Früher

bauMAGAZIN: Kleemann war früher nicht unbedingt als Siebspezialist bekannt. Jetzt bieten Sie 15 Maschinen an. Was sind die Gründe für diese Erweiterung des Portfolios? Wie hoch ist der Umsatzanteil der Siebanlagensparte?

Wir haben Produkte im Portfolio, die am Weltmarkt bestehen können, weil sie Serienprodukte sind. Das war vor der Integration in die Wirtgen Group nicht der Fall.« Rüdiger Kaub

Wirtgen Group

Stand C 25 Wirtgen Group

Stand F-N245 22

Kaub: Im Prinzip kann man sagen: Weltweit werden jedes Jahr rund 6 000 mobile Brech- und Siebanlagen verkauft. Ungefähr 60 % davon, also rund 3 500 bis 3 600 Anlagen, sind Siebe. Das heißt: Der Markt für Siebanlagen ist nicht zu unterschätzen. Und als Brecheranbieter braucht man auch immer Siebe, um Brecheranwendungen zu komplementieren. Und deswegen ist es wichtig, dass wir als Brecherhersteller auch Siebe anbieten. Natürlich sind Siebe, technisch gesehen, ein relativ einfaches Produkt und so etwas wie Allgemeinware. Weshalb der Anteil des Siebgeschäfts am Kleemann-Gesamtumsatz bei etwa 30 % liegt. bauMAGAZIN: Welche Märkte sind für Kleemann die Wachstumsmärkte der Zukunft? Und warum?

Kaub: Da sind zum einen Nordamerika und Europa. In den USA und in Kanada werden insgesamt rund 1 500 Brecher und Siebe im Jahr abgesetzt, in Europa sind es 2 000 Anlagen. Mit insgesamt also 3 500 Einheiten gehen in diese beiden Regionen rund 60 % des weltweiten Absatzes. Deshalb haben wir diese Märkte besonders im Fokus. Aber wir gehen natürlich auch in die sogenannten Emerging Markets. Dabei ist vor allem China ein unglaublich interessanter Markt, der sich rasant entwickelt hat und sich auch sehr rasant weiter entwickeln kann. Mit unserer Niederlassung in China und dem Händlernetz, das dort aufgebaut wurde, haben wir eine sehr solide Stellung im Markt mit einer entsprechenden Abdeckung. So können wir dort den Markt entwickeln. Im Recyclingbereich haben die Chinesen erkannt, dass sie aktiv werden müssen. Da gibt es auch Druck von der Regierung. Wir haben in diesem Segment eine sehr wettbewerbsfähige Produktpalette, mit der wir sehr erfolgreich sind in China. Deshalb erwarten wir dort auch in Zukunft ein großes Marktwachstum.

Kaub: Das ist schon wirklich überraschend: Die Chinesen wollen deutsche Technologie. In China sind heute noch rund 98 % der Aufbereitungsanlagen stationäre Anlagen. Die mobile Aufbereitungstechnik ist jetzt quasi in einer Art Einführungsprozess. Und da setzen die kreativen und innovativen Kunden auf deutsche Technologie. Wir hatten auch überlegt, ob wir ein sogenanntes »Emerging-Market-Produkt« anbieten sollen. Aber die Resonanz des Marktes, ganz speziell auch aus China, zeigt in eine andere Richtung. Das kann sich natürlich in Zukunft ändern. Aber derzeit sehen wir nicht die Nachfrage nach »abgespeckter« Technologie. bauMAGAZIN: Ist China also global gesehen der Zukunftsmarkt schlechthin für Kleemann?

Kaub: Das ist ein Markt, der zur Zeit noch relativ klein ist. Aber das Potenzial, das es dort gibt, ist enorm. Allerdings: In Nordamerika, wo der Markt für mobile Aufbereitungstechnik schon ziemlich etabliert ist, sind wir auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau hinsichtlich der Marktanteile. Dort können wir aber ganz anders agieren. Da müssen wir nicht die neue Technik einführen, wie beispielsweise in China. In Nordamerika müssen wir verstärkt als Kleemann in den Markt.

Wie beurteilen Sie die zukünftigen Marktentwicklungen in den deutschsprachigen Ländern?

bauMAGAZIN:

Kaub: In Deutschland haben wir Marktanteile von mehr als 30 % und sind dabei, diese auszubauen. Außerdem gelingt es uns mehr und mehr, das Ersatzteilgeschäft zu sichern. Da bieten wir unseren Kunden viele kreative Lösungen. Insgesamt betrachtet, sind wir im deutschsprachigen Raum sehr stark etabliert. Deshalb erwarten wir dort keine großen Wachstumsschritte. Aber natürlich beschäftigen sich unsere Spezialisten damit, was die Trends der Zukunft sein können, beispielsweise, welche neuen Umweltrichtlinien eventuell formuliert werden. Oder wie wir als Hersteller agieren können bei der Entwicklung neuer Technologien. Auch darauf liegt unser Fokus. Nilles: Da sehen wir uns schon als Vorreiter. Nicht umsonst ist es das Thema Effizienz, das uns antreibt. Also der sehr geringe Kraftstoffverbrauch. Auch beim Thema Arbeitssicherheit setzen wir schon heute die Standards. bauMAGAZIN: Kleemann setzt auf ein diesel-elektrisches An-

triebskonzept, andere Hersteller favorisieren den diesel-hydrau8/2017


Schwimmbagger-Unterwagen

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IIIIIIIIIIIII Im Blickpunkt cher alleine arbeitet, das sehe ich aber heute noch nicht. bauMAGAZIN: Wie bewerten Sie die derzeitige Situation auf dem Markt für mobile Aufbereitungsanlagen? Bestimmen künftig vermehrt Konzerne – also Wirtgen mit Kleemann oder Sandvik, Terex, Metso und McCloskey – das Bild? Oder können sich mittelständische Unternehmen wie GIPO, Rubble Master, SBMMFL, DSB oder Kormann weiterhin behaupten?

Rinnen gehören bei Kleemann zu den Kernkomponenten und werden deshalb im Göppinger Werk gefertigt.

lischen Antrieb. Bleiben diese Antriebsarten in den nächsten Jahren die bestimmenden, oder wird es einmal ein komplett neues Antriebskonzept geben?

Unsere Maschinen haben den niedrigsten Kraftstoffverbrauch in dieser Klasse, unter anderem auch aufgrund unseres Direktantriebskonzeptes und einer Vielzahl an technischen Lösungen.« Volker Nilles

650 Tonnen pro Stunde Der Backenbrecher MC 120 PRO, der auf der Steinexpo seine Weltpremiere feiert, hat eine Durchsatzleistung von bis zu 650 t/h, was eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum Vorgängermodell bedeutet.

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Nilles: Wir haben zwei Antriebskonzepte. Einmal das Direktantriebskonzept, das in allen Maschinen der EVO-Reihe eingesetzt wird. Und wir haben ein vollelektrisches Antriebskonzept in unserer PRO-Baureihe. Dort sehen wir die Möglichkeit der Fremdeinspeisung, weil die PRO-Maschinen schwerpunktmäßig in Steinbrüchen zum Einsatz kommen. Dort ist aufgrund der dort früher eingesetzten stationären Technik ausreichend Strom verfügbar. Ich erwarte jetzt nicht, dass es in den nächsten Jahren ein neues revolutionäres Antriebskonzept geben wird, das die drei derzeitig gängigen Antriebe – also hydraulisch, direkt und vollelektrisch – ablöst. Aber natürlich machen auch wir uns Gedanken, zum Beispiel über Hybrid-Lösungen in verschiedener Art und Weise. bauMAGAZIN: Das Schlagwort der Stunde ist Digitalisierung. Glauben Sie, dass die künftig auch in Ihrer Branche eine immer größere Rolle spielen wird? Oder anders gefragt: Wird es bald einen komplett autonom arbeitenden mobilen Brecher geben, der von einem 100 Kilometer entfernten Büro aus bedient wird?

Nilles: Die Digitalisierung spielt heute schon eine signifikante Rolle. Das ist also kein Zukunftsthema. Wenn man sich nur einmal unsere Bedienkonzepte anschaut. Das Display sieht aus wie ein iPad. Wir arbeiten an Fehlerbehebungshilfen, ähnlich wie man das vom Kopierer kennt, oder an Fernwartungs oder -übertragungsthemen und, und, und… In der Wirtgen Group gibt es ja auch das WITOSSystem, das eine telematikbasierte Flottenmanagementlösung mit einem leistungsfähigen Softwaresystem zur Prozessoptimierung kombiniert. Und es gibt natürlich eine Vielzahl von weiteren Ideen. Wir sind heute schon dazu in der Lage, über ein iPad einen Brecher fernzusteuern. Trotzdem braucht man Bediener, wenn es Verblockungen gibt. Das Ausräumen geht noch nicht automatisch. Dass man jetzt irgendwo im Büro sitzt und der Bre-

Kaub: Um wirklich weltweit eine Rolle spielen zu können, braucht man eine Marktabdeckung, sprich das entsprechende Händlernetzwerk. Und da werden viele kleinere Hersteller nicht mithalten können. Die müssen sich dann eben bestimmte Märkte aussuchen, aber das machen sie ja heute schon. Auf der anderen Seite sind diese Hersteller sehr innovativ. Deshalb unterschätzen wir sie auf gar keinen Fall. Das sind sehr gute und solide Unternehmen mit guten Ingenieuren und guten Ideen. Andererseits haben wir den Ruf, Trendsetter zu sein. Wie zum Beispiel im Fall der schon erwähnten umweltschützenden Technologien. Wir investieren wirklich sehr viel Geld und Zeit, um uns einen technologischen Vorsprung zu erarbeiten. bauMAGAZIN: Können Sie den Begriff »umweltschützende Technologien« genauer definieren?

Kaub: Das ist auf der einen Seite alles, was kraftstoffsparend ist. Also alle Formen von Hybriden oder von Elektroantrieben. Anderseits gibt es immer das Thema Lärm und andere Emissionsthemen wie Staub. Mobile Aufbereitungstechnik soll ja auch in Städten angewandt werden. Und da muss man kein Hellseher sein, um vorauszusehen, dass gerade der Schutz vor Lärm und Staub künftig noch stärker gefordert wird als bisher. Nilles: Das beginnt ja jetzt erst alles. Die mobile Aufbereitungstechnik ist eine vergleichsweise junge Technologie. Je mehr Material mobil aufbereitet wird, umso stärker wird der Schutz vor Lärm und Staub ein Thema werden.

bauMAGAZIN: Kleemann hat aktuell rund 50 Mio. Euro in die Werkserweiterung investiert? Für was genau wurde das Geld ausgegeben?

Nilles: Wir haben unsere Produktion erweitert, das heißt, wir haben unsere Kapazitäten um 50 % erhöht. Wie haben unsere Ersatzteillager flächenmäßig verdoppelt, sodass wir in der Lage sind, eine Verdreifachung des Umsatzes abzuwickeln. Auch wurden dazu gehörende Außenflächen geschaffen. Und wir haben in erheblichem Umfang weitere Grundstücke gekauft, um auch über die 400 Mio. Euro Umsatz hinaus in Zukunft Wachstumsmöglichkeiten zu haben. bauMAGAZIN: Auf der Steinexpo präsentiert Kleemann als Weltpremiere den Backenbrecher MC 120 PRO? Was zeichnet die Maschine aus?

Nilles: Die MC 120 PRO ist die zweite Maschine unserer PRO-Reihe, die speziell für den Einsatz in Steinbrüchen entwickelt wurde. Sie ergänzt perfekt den Kegelbrecher MCO 11 PRO. Die 8/2017


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MC 120 PRO hat eine Durchsatzleistung von bis zu 650 t/h, was eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum Vorgängermodell bedeutet. Darüber hinaus zeichnet sie sich durch eine sehr robuste Bauweise aus und durch eine hohe Effizienz. Kaub: Wir haben nach diversen Feldversuchen ein wirklich außergewöhnlich gutes Kunden-Feedback bezüglich der MC 120 PRO erhalten, auch in der Kombination mit der MCO 11 PRO. Wir erhalten jetzt die Rückmeldung vom Markt, die wir uns erhofft haben. Das ist wirklich toll. bauMAGAZIN: Was meinen Sie damit wenn Sie sagen: Wir bauen ein PRO-Linie auf? Soll es ein ähnlich großes Portfolio geben wie bei den EVO-Maschinen?

Nilles: Die EVO-Reihe wird weiterhin die dominierende Reihe sein, einfach auch aufgrund des Marktvolumens. Der Contractor-Bereich deckt ungefähr 80 % des gesamten Marktvolumens ab. Trotzdem ist PRO ein extrem wichtiges Marktsegment, weil die Anforderungen im Steinbruch wesentlich härter sind. Die dort gemachten Erfahrungen können wir dann auch für unsere anderen Maschinen nutzen.

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Für die Kegelbrecher gibt es einen spezielle Fertigungslinie im Göppinger Werk.

bauMAGAZIN: Noch einmal zurück zur Übernahme der Wirtgen Group durch John Deere: Welche Perspektiven sehen Sie für die Gruppe, aber natürlich auch für Kleemann?

Kaub: John Deere ist ein Unternehmen, das seit Jahrzehnten global vertreten ist. Vertriebstechnisch betrachtet, haben die Wirtgen Group und John Deere einen Kundenstamm, der in einer ähnlichen Industrie arbeitet, aber dabei gibt es keine überlappenden Produktpaletten. Das bedeutet

simex.it

simex.it 8/2017

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IIIIIIIIIIIII Im Blickpunkt

In China erwarten wir ein großes Marktwachstum. Dort setzen die innovativen und kreativen Kunden auf deutsche Technologie.« Rüdiger Kaub

Rüdiger Kaub: »Mit John Deere sind wir jetzt auf dem Weltmarkt noch breiter aufgestellt. Das ist eine unglaubliche Synergie, die sich da entwickelt.«

Unternehmen Als Hersteller von mobilen Brech- und Siebanlagen ist die 1857 gegründete Kleemann GmbH mit Sitz in Göppingen Teil des Geschäftsfeldes »Mineral Technologies« der Wirtgen Group, die 2016 mit den fünf Marken Wirtgen, Vögele, Hamm, Kleemann und Benninghoven einen Umsatz von insgesamt 2,59 Mrd. Euro erwirtschaftet hat. Kleemann gehört seit 2006 zur Wirtgen Group und konnte seitdem seinen Umsatz von 37 auf zuletzt 220 Mio. Euro (2016) erhöhen. Das von Dr. Rüdiger Kaub als kaufmännischer und von Dr. Volker Nilles als technischer Geschäftsführer geleitete Unternehmen produziert mobile Backenbrecher (MobicatReihe), Prallbrecher (Mobirex) und Kegelbrecher (Mobicone) sowie mobile Siebanlagen (Mobiscreen) und gehört mit einem Weltmarktanteil von derzeit 9,8 % zu den führenden Herstellern. Im vergangenen Jahr investierte Kleemann nochmals 50 Mio. Euro in die Erweiterung des erst 2009 neu gebauten Werkes in Göppingen, um mittelfristig einen Umsatz von 400 Mio. Euro erwirtschaften zu können.

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also: Die Kundengruppen ergänzen sich hervorragend. Die Wirtgen Group kann jetzt einen anderen und damit auch viel größeren Kundenkreis ansprechen, der schon ein etablierter John-Deere-Kunde ist. Umgekehrt ist das natürlich genauso der Fall. Das ist eine unglaubliche Synergie, die sich da entwickelt. Was selbstverständlich sehr, sehr positiv ist für die Wirtgen Group, aber natürlich auch für Kleemann. Das ist ganz unzweifelhaft. Nilles: Auch von der technischen Seite her betrachtet gibt es künftig eine Vielzahl von Synergien. Das fängt schon beim Einkauf an. John Deere erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 27 Mrd. US-Dollar, die Wirtgen Group 2,6 Mrd. Euro. Dementsprechend ist das Einkaufsvolumen, durch das sich eine Vielzahl von Potenzialen ergibt. Oder man nimmt den technologischen Bereich. Beim Thema Digitalisierung beispielsweise ist man im Agrarbereich schon viel weiter, und dieses Know-how können wir künftig nutzen. bauMAGAZIN: Kleemann verbaut derzeit hauptsächlich Motoren von Scania. Nun ist John Deere auch einer der großen Motorenhersteller. Heißt das zwangsläufig, dass künftig nur noch John-Deere-Motoren in den Kleemann-Anlagen laufen?

Andererseits: John Deere hat ein insgesamt sehr profitables Unternehmen gekauft und dabei, wie man so schön sagt, seine Hausaufgaben gemacht. Das Top-Management von John Deere hat alle großen Akquisitionen der vergangenen Jahre analysiert, was gut gelaufen ist und was schlecht. Beispielsweise die Übernahme von Bucyrus durch Caterpillar. Da ging unglaublich viel schief. Und das haben sie sich bei John Deere genau angeschaut. Mit dem Ergebnis, dass sie ganz klar gesagt haben: Sie wollen auf gar keinen Fall an der Wirtgen Group rütteln. Sie soll als Ganzes in den John-Deere-Konzern integriert werden und als eigene Gruppe bestehen bleiben. Um dann die Synergien, die ja nun wirklich auf der Hand liegen, zu heben. Ob bei den Technologien, beim Einkauf oder im Bereich der Personalentwicklung. Nilles: Alle Gespräche mit dem John-DeereManagement laufen auf Augenhöhe. Da kommt keiner und erzählt uns, was wir jetzt machen sollen. Es gibt eine gute und offene Diskussion darüber, wie wir die Zukunft erfolgreich gestalten wollen. bauMAGAZIN: Das heißt, Sie gehen davon aus, dass der Name Wirtgen Group auch in den kommenden Jahren Bestand haben wird und nicht untergeht im großen Reich von John Deere?

Nilles: Ja. Und zwar nicht nur der Name Wirtgen Group, sondern auch die fünf Marken Wirtgen, Vögele, Hamm, Kleemann und Benninghoven. bauMAGAZIN: Schlussfrage: Wo sehen Sie das Unternehmen Kleemann im Jahr 2030?

Kaub (lacht): Ganz klar: Wir sind dann Marktführer. Wenn wir unsere Hausaufgaben richtig machen und intensiv darauf hin arbeiten, sehe ich keinen Grund, warum wir das nicht erreichen könnten. Vor allem auch in der neuen Konstellation nach der Übernahme. Nilles: Ich kann das nur unterstreichen. Wir werden unseren Wachstumskurs fortsetzen. Wir werden die technologischen Standards setzen. Und wir werden 2030 Weltmarktführer sein. ß

Nilles: Das wird die Zukunft zeigen. Bis jetzt gibt es keine konkreten Pläne. Da müssen erst eine Vielzahl von Fragen geklärt werden, wie: Passen Motoren von John Deere überhaupt in unsere Anlagen? Es wird natürlich Überlegungen in diese Richtung geben, aber was das Ergebnis sein wird, werden die nächsten Jahre zeigen. Ein MotorenWechsel ist auch kein Thema, bei dem man sich binnen weniger Wochen entscheidet. bauMAGAZIN: Glauben Sie, dass die strategische Ausrichtung

mit den zwei Geschäftsfeldern Road und Mineral Technologies und den fünf Marken Wirtgen, Vögele, Hamm, Kleemann und Benninghoven von John Deere beibehalten wird? Oder könnte es sein, dass die Amerikaner einen Bereich verkaufen, um so den Kauf der Wirtgen Group mitfinanzieren zu können?

Kaub: Eine Kristallkugel, die einem die Zukunft exakt vorhersagt, die haben wir natürlich nicht.

Volker Nilles: »Alle Gespräche mit dem John-Deere-Management laufen auf Augenhöhe. Es gibt eine gute und offene Diskussion darüber, wie wir die Zukunft erfolgreich gestalten wollen.« 8/2017


Messe VORSCHAU

30. August bis 2. September

Besuchen Sie uns auf unserem Messestand B 2


Steinexpo 2017 Gewinnung – Abbruch

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KIESEL

Leistungsträger in der Rückverladung: Der ZW310-6 kann einen Sattelzug mit nur drei effizienten Ladespielen beladen.

KIESEL

Optimale Lösungen für die Gewinnung vorstellen Auf der Steinexpo 2017 präsentiert der Baumaschinenhändler und Systempartner Kiesel Maschinen und Anbaugeräte für die Gewinnung. Mit dabei sind im Homberger Steinbruch Hitachi-Bagger und -Radlader der neuen Serie »6«, Dumper von Bell Equipment sowie eine große Palette von Anbaugeräten wie Fräsen, Ripper, Hydraulikhämmer oder Crusher. m Demobereich der Messe werden von Kiesel nicht nur der Hitachi-Großbagger ZX890-6 sowie der ebenfalls von Hitachi kommende Radlader ZW370-6 mit entsprechender Ausstattung im Ein-

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»Der Hitachi ZX530-6 ist der Gewinnungsbagger« Auf der Steinexpo zeigt Kiesel auch den im Vorjahr präsentierten Hitachi-Bagger ZX530 aus der neuen »Serie 6« des japanischen Herstellers (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 8/16, Seite 40). Über 100 Einzelverbesserungen haben die Ingenieure von Hitachi in das neue Modell einfließen lassen. »Der ZX530 galt auch bei früheren Serien aufgrund seiner hohen Stückzahlen und seines großen Erfolges bereits als der Gewinnungsbagger schlechthin«, erläutert Uwe Herber, Leiter des Produktmanagements bei Kiesel. »Bei der neuen Serie wurden weitere Maßnahmen getroffen, um den ZX530 noch leistungsfähiger, zuverlässiger, robuster und effizienter zu machen, sodass er seinen idealen Einsatz in der Gewinnung findet.«

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satz zu sehen sein, sondern auch die Bell-Dumper B60E und B30E Comfort Ride (siehe Seite 73). »Der 370er-Radlader von Hitachi präsentiert sich auf der Steinexpo als perfekt abgestimmtes Ladefahrzeug mit Highlift-Ausrüstung für die Beladung von 60-t-Skw«, betont Uwe Herber, Leiter des Produktmanagements bei Kiesel. Mit großer Ausschütthöhe und Reichweite zeige sich der HitachiRadlader durch seinen optimierten Antriebsstrang kräftig, hubstark und damit auch sehr effizient, was

esonders erwähnt Herber den Unterwagen, der durch eine Reihe an verstärkten Ausstattungen bereits dem der 60-t-Maschinenklasse entspricht: »Die höhere Bodenpressung und eine durch den stärkeren Fahrantrieb erhöhte Zugkraft sorgen für eine immer ausreichende Traktion. Die größere Bodenfreiheit sowie der durchgehende Laufrollenschutz garantieren, dass der Hydraulikbagger im unwegsamen Gelände optimal vor Beschädigungen geschützt wird und im Steinbruch zuverlässig seine Leistung erbringen kann«, so der Leiter des Produktmanagements. Vom Standard anderer Maschinen seiner Klasse unterscheide sich der ZX530-6 auch beim Oberwagen, verfüge er doch über eine serienmäßige CRES-V-Sicherheitskabine mit ROPS- und TOPS-Standard. Das werksseitig fest verbaute Verbundglas in der Frontscheibe, das Frontschutzgitter sowie das OPG-Schutzdach schützen den Maschinenführer zusätzlich vor herabfallenden Materialien. »Das patentierte Hydrauliksystem HIOS IIIB, das den

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Im Demobereich der Messe wird von Kiesel u. a. der Hitachi-Großbagger ZX890-6 zu sehen sein.

letztendlich für die gewünschte hohe Produktivität im Steinbruch sorge. Der Bell B30E wird in der Sonderausführung Comfort Ride auf der Demofläche die Vorteile der besseren Federung unter Beweis stellen: »Mit diesem Dumper werden schnellere Umlaufzeiten auch auf sehr harten Untergründen im Vergleich zu vielen Marktbegleitern erreicht«, so Herber. Im Ausstellungsbereich gibt es mit dem Hitachi ZX530-6 den beliebtesten Gewinnungsbagger aus der neuen Serie »6« zu sehen (siehe Kasten zum

»ZX530-6« auf dieser Seite), der, so Herber, in Sachen Zuverlässigkeit, Robustheit, Leistung und Effizienz keine Wünsche offen lasse. Der Hitachi-Radlader ZW310-6 zeigt sich mit den abgestimmten Schaufeln als eine ideale Maschine für den Rückladebereich: Mit lediglich drei Ladespielen belädt dieser einen Sattelzug. »Zusammen mit den Anbaugeräten wie Fräsen, Crusher, Ripper, Hydraulikhammer, Anbauverdichter und dem passenden Schnellwechsler stellen diese Maschinen die optimale Systemlösung für die Gewinnung dar«, unterstreicht Uwe Herber. Als mobiler Brecher wird der Hitachi-Mobilbagger ZX190W mit Hydraulikhammer und Fräse das Gesamtkonzept ergänzen. Ebenso mit dabei ist der Kompaktradlader V452TX-tra von TobrocoGiant mit Förderbandschaufel. Er wird für Serviceund Wartungsarbeiten an der Förderbandanlage und für Reinigungsarbeiten an schlecht zugänglichen Stellen eingesetzt. §

Unternehmen

Kiesel

Stand B 2 Kiesel

Stand F-N243

Kiesel ist Systemlösungsanbieter für neue und gebrauchte Baumaschinen, Umschlagmaschinen und Anbaugeräte. Das Unternehmen ist einerseits Großhändler – mit Marken wie Hitachi, Fuchs, Giant und anderen, die, teilweise im Rahmen von Exklusivvertretungen, in Deutschland und je nach Hersteller auch in europäischen Ländern vertrieben werden. Es ist andererseits auch Hersteller von Komplettlösungen, die auf die speziellen Anforderungen der jeweiligen Branche zugeschnitten sind. Über 950 Mitarbeiter arbeiten europaweit für Kiesel, davon etwa 850 in Deutschland.

Robust durch durchgehenden Laufrollenschutz, die Verwendung hochwertigster Materialien und mit größerer Bodenfreiheit.

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KIESEL

Kraftstoffverbrauch deutlich reduziert, sorgt für höhere Wirtschaftlichkeit, das SCR-System bewirkt gleichzeitig geringere Emissionswerte, denn der Motor erfüllt die EUAbgasnorm der Stufe IV«, betont Herber. Die serienmäßigen Umkehrlüfter machen den ZX530-6 zudem zu einer idealen Besetzung im staubigen Umfeld, da diese Staub- und Fremdkörperansammlungen deutlich reduzieren. Auch sonst wurde viel unternommen, damit der Maschinenführer angenehmer arbeiten kann: Beispielsweise wurden die Stäbe im Frontschutzgitter verringert und verschmälert, was die Übersicht über den Arbeitsbereich deutlich optimiert. Ebenso sind die Öl- und Kühlmittelstände komfortabel von der Kabine aus kontrollierbar. Die Zugänglichkeit für Wartungen wurde durch eine zentrale Filteranordnung verbessert. §

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Alles bereit zur 10. Steinexpo O 30. AUGUST BIS 2. SEPTEMBER – Mit gut 10 % Wachstum gegenüber der letzten

ie Steigerung der internationalen Ausstellerpräsenz freut Messechef Friedhelm Rese und Messe-Bereichsleiterin Andrea Friedrich besonders. Darin zeige sich wiederholt, wie engagiert sich bewährte fachliche Partner, zu denen auch der europäische Gesteinsverband UEPG zählt, bei der Entwicklung der Steinexpo einbringen. Die Beteiligung von Unternehmen aus Neuseeland oder China sei auch der interessanten Tatsache zu verdanken, dass Fachbesucher der Vorveranstaltungen aus diesen Ländern den Ruf der »lebendigen« Messe über Kontinentalgrenzen hinweg verbreitet haben. Hinsichtlich des Erfolges bei der Beteiligung nationaler Aussteller würdigen die Messemacher ausdrücklich ebenfalls die positiven Aspekte, die aus der bewährten Zusammenarbeit mit Organisationen und Multiplikatoren wie dem Bundesverband Mineralische Rohstoffe (MIRO), den relevanten Fachverbänden beim Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) und dem Verband der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik (VDBUM) resultieren.

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Alles in allem verzeichnet die Demomesse eine ausgesprochen positive Entwicklung, an die sich entsprechend hohe Erwartungen knüpfen. Diese einzulösen, haben sich die Organisatoren für die Steinexpo 2017 im Spätsommer vorgenommen. Mehr Action und bessere Einblicke Für die Messe stehen im MHI-Steinbruch NiederOfleiden wiederholt 180 000 m² Bruttofläche zur Verfügung, denen zur Deckung der Standnachfrage planerisch geschickt mehr als 15 % zusätzliche Nettoausstellungsfläche gegenüber 2014 abgerungen werden konnten. Gemeinsam mit dem technischen Planungsteam der TU Clausthal setzen die Veranstalter auch diesmal wieder neue Impulse für ein lebendiges Messeerlebnis. In der Gemeinschaftsdemo auf Fläche A können Besucher 23 Großmaschinen mit bis zu 130 t Einsatzgewicht von einer 250 Plätze bietenden Tribüne aus bei der »Arbeit« beobachten. Während der gesamten Messezeit werden die hier beteiligten Mobilgeräte in insge-

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Veranstaltung bei Ausstellern und Markenpräsenz startet die Jubiläums-Steinexpo in ihre heiße Phase. Bis Ende Juni hatten sich dazu 275 Aussteller mit 416 Marken angemeldet. Überrascht hat den Veranstalter das Interesse internationaler Aussteller, deren Beteiligung auf 72 wuchs, was einem deutlichen Zuwachs entspricht. In der absoluten Teilnehmerbetrachtung machen die internationalen Aussteller somit mehr als 25 % der Messebeteiligung aus.

Während die hinteren Besucher bislang nur mit Mühe das Geschehen auf der Demofläche verfolgen konnten, sorgt jetzt eine Tribüne für freie Sicht ins »Stadion«. samt 101 realitätsnahen Demonstrationen kombinierte Lade- und Transportvorgänge im Basalthaufwerk demonstrieren. Ergänzend wird eine Raupenpräsentation angeboten und der Einsatz weiterer Sondergeräte zusätzlich in den straffen Zeitplan eingepasst. Neben dem markenübergreifenden moderierten Demobereich, der sich wie die Spielfläche eines Stadions von der Tribüne aus einsehen lässt, wird auf der Ebene A zusätzlich eine moderationsfreie Sonderfläche vorbereitet. Hier bieten Aussteller nach vorheriger Anmeldung individuelle Vorführungen ihrer Boliden im Haufwerk an. Hinzu kommen die Steinexpo-typischen individuellen Demonstrationen von Mobilgeräten, Aufbereitungsanlagen und Anbaugeräten auf zahlreichen weiteren Ständen aller Messeflächen.

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Aufbereitungsdemonstrationen mit mobiler Anlagentechnik sind ein wesentlicher Messeschwerpunkt. Doch nicht nur das: In den Pavillons und im Freigelände zeigen Aussteller auch ihre neusten Einheiten für Stationäreinsätze. Alles rund um die Baumaschine wird dazu auf der Demofläche B gezeigt, während sich die Aufbereitungstechnik auf der Fläche C konzentriert. Die Demonstrationen folgen einem besucherfreundlichen, aufeinander aufbauenden Zeitplan. Um dafür zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, und die insgesamt über 500 Großmaschinen tatsächlich im Einsatz zu sehen, lohnt sich ein Blick in die Demoinfos im Messekatalog. Zur Entspannung beim reibungslosen »Rundlauf« tragen zwei Steilaufzüge bei. Pavillonaussteller sollen erneut vom »offenem Konzept« der Großraumzelthallen profitieren, das sich in dieser Ausführung erstmals 2014 bewährte und das eher »statische« Angebot von Zubehörlieferanten und Dienstleistern stärker in das lebendige Messeumfeld einbindet. Europa- und Weltpremieren angekündigt Die Aussteller kündigen in gewachsener Zahl diverse Relaunchs, Europaund gar Weltpremieren bei ihren Exponaten an. Neben den in Deutschland in der Mehrheit üblichen Maschinengrößen sind zudem einige Baumaschinengiganten dabei, die nicht alle Tage zu erleben sind. Die Faszination einer Steinexpo zu nutzen, um gezielt junge Leute anzusprechen, ist geradezu ein Muss. Entsprechend hat das Messeteam in Kooperation mit dem VDMA und unterstützt durch den Bundesverband MIRO die bereits von der Bauma bekannte Offensive für technisch interessierte Schülerinnen und Schüler unter der Überschrift »Think Big« maßgeblich gefördert. Bis Ende Juni lagen über 600 Anmeldungen interessierter Schüler der Klassenstufen 8 bis 12 dazu vor. Darüber hinaus ist der Besuch ganzer Berufsschulklassen avisiert. §

Kollaborative, ideenreiche und einzigartige Nassaufbereitungssysteme Maximale Lebensdauer der Ausrüstung. Maximaler Ressourcenertrag. Minimaler Abfall.

Fakten Wo finde ich was auf der Steinexpo 2017 > Durch den fortschreitenden Abbau im MHI-Steinbruch Nieder-Ofleiden erfordert das Messegelände stets eine neue Aufplanung. Das aktuelle Flächenkonzept sieht folgende generelle Aufteilung vor: > Fläche A: Moderierte Gemeinschaftsdemonstration verschiedener Baumaschinenmarken > Fläche B: Standflächen der Baumaschinenhersteller und Zulieferer (statisch) > Fläche C: Aufbereitungstechnik und integrierte Groß-Pavillons für Indoor-Aussteller > Fläche D: Individuelle Präsentationsflächen für Baumaschinen und SUV-Sicherheitstraining > Öffnungszeiten: 30. August bis 2. September, jeweils 9 Uhr bis 17 Uhr

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experts in 30 to 50 tonne crushers


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Die Chieftain 2200 wird auf der Steinexpo erstmalig in Deutschland als Dreidecker-Siebanlage gezeigt.

KÖLSCH – CHRISTOPHEL POWERSCREEN (2)

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Zwei Händler, sechs Hersteller und neun Maschinen Sechs Hersteller präsentieren auf der Steinexpo neun Maschinen unter dem Dach der beiden deutschen Händler Christophel und Kölsch. Informationen und Neuheiten zu den Themenfeldern Sieben, Brechen, Umschlagen und Waschen mit der passenden Abwasseraufbereitung werden an Maschinen live und in Action gezeigt. Alle Hersteller sind mit Werkspersonal vertreten.

robe Vorsiebeinsätze werden in deutschen Steinbrüchen erfolgreich mit der WarriorModellreihe von Powerscreen erledigt. Auch als Nachsiebmaschine eignet sich die Bauweise hervorragend. Als neuen Backenbrecher für die Zerkleinerung empfiehlt Powerscreen den Premiertrak 400X. Trichterwände mit Flügelblechen für die rückwärtige Radladerbeschickung entzerren das Brechgut und steigern die Effizienz der, auf Wunsch, aktiven Vorsiebmaschine. 1 100 mm x 700 mm misst die Einlauföffnung des Einschwingenbackenbrechers. Die Maschine wird wahlweise als

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R-Modell mit einer hydraulischen Überlastsicherung im Schlacken- und RC-Einsatz oder einfach als A-Version mit einer hydraulischen Spaltverstellung geliefert. Trotz eines direkten Antriebs kann diese Ausführung bei Verstopfern die Drehrichtung der beweglichen Schwinge ändern und so Verstopfer schnell beheben. Eine integrierte Nachsiebmaschine soll dieses Modell besonders für alle Betreiber interessant machen, die eine qualifizierte Körnung ohne zusätzlichen Siebmaschinentransport herstellen wollen. 248 kW Antriebsleistung und, je nach Ausstattung, 45 t bis 53 t Einsatzge-

Als neuen Backenbrecher für die Zerkleinerung empfiehlt Powerscreen den Premiertrak 400X.

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wicht begründen die Leistungserwartungen an den Premiertrak 400X.

Chieftain 2200 Die Chieftain-Kompaktsiebanlage 2200 hat bei den »Christophel SAS open days« im Vorjahr seine Markteinführung erlebt. Besonders beeindrucken konnte das Leistungsvermögen der beiden hintereinander montierten Siebkästen mit den Maßen 2 x 1 500 mm x 3 300 mm (B/L). Die Inbetriebnahme dürfte zwar etwas länger als üblich dauern, bis die optimale Einstellung des wahlweise als Zwangssieb oder mit verschiedenen Hüben und Drehrichtungen nutzbaren Freischwingersiebes gefunden ist. Dafür sollen sich die Betreiber aber ebenso über einzigartige Sieberfolge während der folgenden, langen Maschinenlaufzeit freuen dürfen. Die Chieftain 2200 wird auf der Steinexpo erstmalig in Deutschland als Dreidecker-Siebanlage gezeigt.

Portafill 9000JC Portafill hat sein Programm beständig ausgebaut. Alle sieben 8/2017


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verschiedenen Modelle zeichnen sich durch einen möglichen Versand im Überseecontainer aus. So werden Frachtkosten und Transportmaße durch technisch clevere Lösungen reduziert. Neu im Programm ist der kettenmobile 850 mm x 500 mm große Einschwingen-Backenbrecher 9000JC. Er punktet durch die Transportmaße von 9 600 x 2 500 x 2 900 mm bei einem Transportgewicht von lediglich 23 t. Die Anlage wird im Betrieb mit dem integrierten Nachsieb zur Herstellung einer verkaufsfähigen Körnung gezeigt. Mit wenigen Handgriffen kann das Nachsiebmodul demontiert, separat transportiert oder auf der Portafill-Prallbrechanlage 7000I wie auch der Kegelbrechanlage 8000CC genutzt werden. Die 3 200 mm x 1 100 mm lange bzw. breite Siebmaschine ist für alle Brechanlagenmodelle baugleich. Mit der 5000CT bietet Portafill die passende Vor- oder Nachsiebmaschine, sofern drei Ver-

Auch der auf der Bauma 2016 vorgestellte Rubble-Master-Prallbrecher RM 120GO! wird auf der Steinexpo zu sehen sein. 8/2017

kaufsfraktionen erzeugt werden müssen.

CityTrak 9TX Oberhalb des PF 9000JC hat sich CityEquip mit dem 900 mm x 500 mm großen Backenbrecher CityTrak 9TX positioniert. Dieser wiegt ca. 29 t. Auch optisch sind die Unterschiede schnell er-

kennbar: Die große Aufgaberinne und der Brecheraustrag unter der Aufgabe prädestinieren den CityTrak 9TX für das mobile Recycling mit Radladeraufgabe und hohem Eisenanteil. Die bewegliche Schwinge drückt das Eisen bereits in die Förderrichtung des Austragsbandes. Zur Vermeidung von Verstopfern wurde der

Gurt mit 1 000 mm Breite größer als der Brecher selbst ausgelegt. Reicht das nicht, um Verstopfer zu verhindern, kann der Gurt hydraulisch zur ebenen Erde abgesenkt werden. Die Anlage ist nun unter dem Trichter begehbar. Auf der Steinexpo zeigen Christophel und Kölsch die Maschine mit angehängter Nachsiebma-

RUBBLE MASTER

PORTAFILL

Neu im Portafill-Programm ist der kettenmobile 850 mm x 500 mm große Einschwingen-Backenbrecher 9000JC.

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IIIIIIIIIIIII schine. Wie alle Brechermodelle von CityEquip ist auch der CityTrak 9TX mit dieselelektrischem Antrieb zur Fremdstromeinspeisung vorgesehen.

CITYEQUIP

Rubble Master RM 120GO!

Die große Aufgaberinne und der Brecheraustrag unter der Aufgabe prädestinieren den CityTrak 9TX für das mobile Recycling mit Radladeraufgabe und hohem Eisenanteil.

Auf der letzten Bauma stellte Rubble Master den Prallbrecher RM 120GO! erstmals vor. Auf der Steinexpo gibt es jetzt erste Referenzen. 28 kW Antriebsleistung, 1 160 mm x 820 mm große Einlauföffnung, 1 100-mm-Rotor und erbrachte Leistungen von bis 350 t/h bei einem Einsatzgewicht von unter 40 t, inklusive MS-125-Nachsiebmaschine und Rückführband, sprechen für diesen Brecher. Im Natursteineinsatz werden die Vorzüge der lastabhängigen Steuerung praktisch demonstriert. Der klappbare Einlauf in Verbindung mit dem Boost-System der Rinne beför-

dert auch die Stücke in den Brecherschlund, die sich zunächst verstopfen wollen. Über die Funkfernbedienung öffnet das Prallwerk, wenn der Bediener dies wünscht. In jedem Fall erzeugt die dreistufige Prallschwinge ein abgestuftes Korn mit kubischer Form. Zwischen den Vorführungen demonstrieren Kölsch und Christophel am RM 120GO!, wie das Überkornband vom Rückführmodus in den Haldenmodus geschwenkt wird. Ohne Sondergenehmigung gelangt die Prallbrechanlage RM 90GO! (siehe auch Kasten »Rubble Master« unten auf dieser Seite) aus dem mittleren Größensegment zum Einsatzort. Christophel und Kölsch zeigen das 90er- und 120er-Modell stellvertretend für die dieses Mal »zuhausegebliebenen« 60er-, 70er- und 100er-Größen.

Matec-Abwasseraufbereitung Veredelungen durch Waschen, Wertschöpfung statt Masse, Deponieraumschonung mit Verkaufserlösen – häufig scheitern diese Überlegungen aus Unkenntnis oder Angst vor der Abwasseraufbereitung. Auf dem C 27-Stand wollen Kölsch und Christophel für Abhilfe sorgen. An einer kompletten Matec-Testanlage werden alle wesentlichen Bestandteile der Abwasseraufbereitungsanlage zu sehen sein und erklärt. Die auf einer Containerlaffette montierte Anlage verarbeitet einen Abwasseranteil von ca. 20 m³/h in bestehenden Werken. Auf der Steinexpo wird auf bauspezifische Eigenschaften eingegangen und wie sich diese im Betrieb auswirken. Werden Schlammproben geliefert, bietet Matec auch kosten-

Rubble Master kommt mit neuer Generation der Maschendecksiebe uch Robert Jackson, Director Peter Bennie Ltd im britischen Burton Latimer, war schnell überzeugt, dass der RM 90GO! mit Maschendecksieb mit größeren Brechern mithalten kann. »Ich war bei kleineren Prallbrechern immer skeptisch und glaubte, dass sie bei großen Mengen nicht dieselbe Kapazität haben wie große Backenbrecher. Ich wurde jedoch schnell von der Quantität und Qualität des Outputs der RM 90GO! überzeugt. Der kompakte Brecher von Rubble Master hat mich so sehr begeistert, dass ich meine Meinung über Backenbrecher als einzige Lösung für

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hohe Produktivität bei der Herstellung von Endkorn revidiert habe.« RM-Windsichter für höhere Endkornqualität Eine der Neuheiten bei Rubble Master ist der RMWindsichter, der die effiziente Trennung von mineralischem und nicht-mineralischem Aufgabematerial ermöglicht und somit für eine noch höhere Endkornqualität steht. Herzstück des Windsichters ist ein variabel regulierbares Gebläse, das über ein flexibles Verbindungsrohr die Luftdüse versorgt. §

TRUBBLE MASTER

Die Marke Rubble Master zeigt auf der Steinexpo neben dem RM 120GO! für Natursteinaufbereitung und Recycling auch den RM 90GO! mit dem Maschendecksieb MS95GO! samt hydraulisch schwenkbarem Rückführband. Oberste Priorität hatte bei der Entwicklung der neusten Maschendecksiebgeneration das Erreichen einer hohen Genauigkeit im Trennschnitt der Siebmaterialien. Das Überkorn wird anschließend durch das Rückführband dem RM RFB7540GO! in die Vibrorinne zurücktransportiert und dem Brecher erneut zugeführt. Zusätzlich ermöglicht das schwenkbare Rückführband eine Ausgabe des Überkorns in einem beliebigen Winkel zwischen 90° und 180°.

Das schwenkbare Rückführband des RM 90GO! ermöglicht eine Ausgabe des Überkorns in einem beliebigen Winkel zwischen 90° und 180°.

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MATEC

TELESTACK

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An einer kompletten Matec-Testanlage werden alle wesentlichen Bestandteile der Abwasseraufbereitungsanlage zu sehen sein und erklärt.

Die stirnseitige Aufgabehöhe der Low-Feeder-Modelle von Telestak liegt bei einer Aufgabebreite von ca. 4000 mm zwischen 2 m und 3 m.

freie Probepressungen im Werk an. So kann jedes Anlagenangebot mit einer entsprechenden Betriebssicherheit abgegeben werden. Reicht dies nicht, wird die Testanlage beim deutschen Kunden vor Ort zum Einsatz gebracht und der Nachweis erfolgt im laufenden Betrieb. Das deutschsprachige Matec-Personal gibt weitere Auskunft zu den mehr als 2 000 internationalen Referenzen.

schnell bis 500 t/h in den LF 520 hineinschaufeln. Die 1 200 mm breiten Gurte ziehen die Menge ab. Eine Antriebsleistung von 75 kW sichert den Betrieb und das kettenmobile Umsetzen der Anlage. Erstmalig in Deutschland wird der LF 520 Revolution gezeigt. Der Drehkranz zwischen Kettenunterwagen und Trichter mit Band ermöglicht das Drehen des Aufsatzes auf dem Unterwagen, wie bei einem

Telestack LF 520 Schiffs- oder Wagonbeladung, Entladungen aller Art, mehr Haldenvolumen auf begrenztem Raum, Vermeidung von Kontaminationen durch den Radlader, Kostenreduktion, die Einsatzmöglichkeiten für Low-FeederModelle sind mannigfaltig. Die stirnseitige Aufgabehöhe liegt bei einer Aufgabebreite von ca. 4 000 mm zwischen 2 m und 3 m. So kann ein Radlader

Bagger. So kann der LF 520 parallel zur Kaikante oder zu Bahngleisen am Wagon entlang fahren. §

Kölsch/Christophel

Stand C 27 Christophel

Stand F-N137


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WIRTGEN GROUP

Kleemann-Weltpremiere auf der Steinexpo

Der neue mobile Backenbrecher Mobicat MC 120 Z Pro ist besonders robust für den Steinbruchbetrieb konstruiert und bietet eine hohe Produktionsleistung.

Mit Exponaten von Kleemann und Benninghoven präsentiert die Wirtgen Group auf der Steinexpo passgenaue Lösungen für die Aufbereitung von Recyclingmaterialien und Anwendungen im Steinbruch. Im Mittelpunkt steht dabei die Weltpremiere der Kleemann-Backenbrechanlage MC 120 Pro. Seine hohe Produktionsleistung demonstriert der Backenbrecher – als verkettete Anlagenkombination zusammen mit dem Kegelbrecher MCO 11 Pro und der Siebanlage MS 953 Evo – ebenso in einer Live-Vorführung wie der Granulator MBRG 2000 von Benninghoven. rstmalig zu sehen bekommen die Fachbesucher die neue mobile Backenbrechanlage Mobicat MC 120 Pro von Kleemann. Die für den Steinbrucheinsatz entwickelte Anlage gilt als extrem robust und für eine hohe Durchsatzleistung von bis zu

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650 t/h konstruiert. Herzstück ist der Backenbrecher, der speziell für die Hartgesteinsaufbereitung ausgelegt ist. Für eine bestmögliche Brecherauslastung kommt das ContinuousFeed-System zum Einsatz. Es regelt die Materialzufuhr in Abhän-

gigkeit des Materialflusses. Um eine effektive Vorabsiebung von Feinanteilen zu erreichen, ist die MC 120 Pro mit einem integrierten Doppeldecker-Vorsieb mit extragroßer Siebfläche ausgestattet. Gesteuert werden die Brechanlagen der Pro-Serie mit

dem intuitiven Steuerungskonzept »Spective«. Über ein Touchpanel werden alle Anlagenfunktionen und -komponenten kontrolliert.

Eine perfekte Ergänzung Mit der Mobicone MCO 11 Pro stellt Kleemann einen weiteren Vertreter der Pro-Serie vor. Wie schon die Backenbrechanlage MC 120 Pro ist auch der Kegelbrecher mit einem kraftvollen Diesel-Elektroantrieb ausgestattet, der eine externe Stromeinspeisung ermöglicht. Auch die

Das Dreidecker-Klassiersieb Mobiscreen MS 953 Evo ist sehr flexibel in Naturstein- und Recyclinganwendungen einsetzbar.

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In Natursteinanwendungen punktet die Mobicone MCO 11 Pro nicht nur mit ihrer Leistung, sondern auch mit ihrer Wartungsfreundlichkeit.

Wirtgen Group

Stand C 25 Wirtgen Group

Stand F-N245

Flexibel einsetzbare Klassiersiebanlage Mit der mobilen DreideckerKlassiersiebanlage Mobiscreen MS 953 Evo wird der KleemannAnlagenzug vervollständigt. Im Rahmen einer Live-Vorführung stellen die drei verketteten Anlagen ihre Leistung auf der Steinexpo unter Beweis. Die

MS 953 EVO eignet sich für Naturstein- und Recyclinganwendungen an wechselnden Standorten. Sie lässt sich gut transportieren und ist schnell in Betriebsstellung. Gleichzeitig ist die Anlage leistungsstark und bereitet bei einer Siebfläche von ca. 9,5 m² im Oberdeck bis zu 500 t/h Material auf.

signifikanten Vorteil dieser Zerkleinerungstechnik nennt Benninghoven die wesentlich geringere Produktion von Feinanteilen – der entscheidende Pluspunkt, der das Verkleben der Transportwege und der Parallel-

trommel in der Asphaltmischanlage weitestgehend ausschließt. Der Granulator wurde als perfekte Voraussetzung dafür konzipiert, damit aus über 90 % »Altstraßen« neue Verkehrsadern entstehen können. §

WIRTGEN

Kegelbrechanlage erreicht eine hohe Leistung von bis zu 470 t/h und ergänzt die MC 120 Pro in der zweiten Brechstufe. Da die Antriebseinheit im unteren Teil der Anlage verbaut ist, verfügt die MCO 11 Pro über einen niedrigen Schwerpunkt und somit mehr Stabilität. Das minimiert Lärm und Vibrationen. Für die Wartung und Kraftstoffbetankung sind alle Anlagenkomponenten bequem vom Boden aus oder über großzügige Arbeitsbühnen erreichbar.

Benninghoven: Granulator MBRG 2000 Der radmobile Granulator MBRG 2000 von Benninghoven zerlegt Ausbauasphalt bis zu einer Schollengröße von 1,8 m Kantenlänge in seine Bestandteile, ohne die ursprüngliche Kornstruktur zu zerstören. Diese Zerkleinerungstechnik ist eine, so der Anbieter, perfekte Voraussetzung für eine nahezu hundertprozentige Wiederverwertung von Ausbauasphalt in einer Asphaltmischanlage. Als einen weiteren

Der radmobile Benninghoven-Granulator MBRG 2000 zerlegt Asphalt bis zu einer Schollengröße von 1,8 m Kantenlänge in seine Bestandteile, ohne die ursprüngliche Kornstruktur zu zerstören.


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Keestrack-Prallbrecher R6 im Einsatz.

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OPPERMANN & FUSS

Breites Angebot in Technik und Service Das Lieferangebot von Oppermann & Fuss (O&F) umfasst unterschiedlichste Leistungsklassen stationärer und raupenmobiler Sieb- und Brechanlagen sowie Haldenbänder. Das in zweiter Generation geführte Familienunternehmen stellt auf der Steinexpo einen Querschnitt seines Programms vor. ei­ der­ Präsentation­ seines Kees­track-Lieferprogramms stellt­O & F­die­­aktuellen­dieselelektrischen­Brech-­und­Siebanlagen­des­Aufbereitungsspezialisten­in­den­Mittelpunkt.­Als­leistungsstärkster­Prallbrecher­der

OPPERMANN & FUSS

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Kees­track-Familie­ bietet­ der Prallbrecher­R6e­einen­Brechereinlauf­von­1 280 mm­x­900 mm. Dabei­ bleibt­ der­ Brecher­ trotz umfangreicher­ Serien-­ und­ Zusatzausrüstung­ –­ u. a.­ aktives 3,9-m²-Vorsieb,­ Doppeldecknachsieb­ mit­ schwenkbarem Überkornrückführband­–­unter 60 t­Transportgewicht­und­kann mit­ einem­ Dollysystem­ nach StVZO­ ohne­ Sondergenehmigung­in­Deutschland­verfahren werden. Dank­ seines­ voll-hybriden Antriebskonzepts­lässt­sich­der Kees­track-Kegelbrecher­ H4e treibstoffeffizient­ diesel-elektrisch­oder­ab­Netz­bzw.­Beistellgenerator­vollelektrisch­betrei-

ben.­Die­kompakte­Anlage­nutzt die­ Zerkleinerungstechnologie eines­Technologiepartners­und bietet­sich­dank­ansprechender Ausstattung­–­u. a.­aktive­Vorabsiebung,­3-Deck-Nachsiebmodul mit­Überkornrückführung­–­als flexible­und­wirtschaftliche­Produktionsanlage­für­hochwertige Endkörnungen­an. Die­diesel-elektrische­Kees­track-Schwerlastsiebanlage­K3e bietet­ bei­ 17,5 t­ Transportgewicht­eine­Doppeldeck-Gesamtsiebfläche­von­knapp­6,5 m²­und ist­damit­eine­der­leistungsfähigen­Maschinen­unter­den­kompakten­ »Scalpern«.­ Im­ reinen »Plug-in«-Betrieb­ohne­Bänderhub-­und­Fahrfunktionen­kann

die­Siebanlage­ab­Netz­oder­über den­Generator­eines­vorgeschalteten­ Brechers­ betrieben­ werden.

MDS-Trommelsiebe in der Gewinnung Aus­dem­Programm­des­irischen Spezialisten­MDS­zeigt­O & F­auf der­Steinexpo­die­raupenmobile Trommelsiebanlage­MDS M515. Mit­ einer­ Trommellänge­ von 5 000 mm­ bei­ einem­ Trommeldurchmesser­von­1 500 mm­hat die­Anlage­ein­Gewicht­von­ca. 50 t.­Material­mit­einer­Kantenlänge­von­800 mm­wird­verarbeitet­–­in­der­Produktion­von­drei Fraktionen­sind­Leistungen­bis zu­500 t/h­möglich.

MDS-Trommelsiebanlage 515 im Einsatz.

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Der RTU220 ist ein neues Konzept für die Schüttgutförderung. Die Maschine ist dafür ausgelegt, stetig und direkt von Sattelzügen und Muldenkippern in Eisenbahnwagons, Schiffe und Einfülltrichter umzuladen.

Evoquip – Kompakte Schwerlastvorsiebanlage Die Evoquip Colt 600 gilt als das kompakteste Modell der Schwerlast-Siebanlagen der TerexMaterials-Marke. Hierbei handelt es sich um ein besonders leistungsstarkes DoppeldeckerGrobstücksieb, das zum Absieben von Boden, Aushub oder vor bzw. hinter einer Brechanlage eingesetzt werden kann.

Cobra 230 – Kompaktes Kraftpaket der Terex-Marke Evoquip Evoquip hat mit der Cobra 230 seine Familie der Prallbrecher um ein neues Mitglied erweitert. »Die Cobra 230 ist ein Prallbrecher mit der höchsten Produktivität ihrer Klasse, mit unübertroffener Vielseitigkeit und herausragender Kraftstoffeffizienz. Dank kurzer Rüstzeiten, intuitiver Bedienung und einfachem Transport ist diese Maschine die ideale Lösung für praktisch alle Anwendungsbereiche«, sagt Matt Dickson, Product Line Director der Marke Evoquip, die zu Terex Materials Processing gehört. TEREX MATERIALS

Edge – Schwenkbarer Lkw-Abkippförderer

Weir – Komponenten für die stationäre Aufbereitung Der Kegelbrecher Weir TP 260 aus der Trio-Baureihe des britischen Oppermann & Fuss-Lieferpartners für stationäre, versetzbare oder radmobile Brechanlagen will mit einer robusten und modernen Technik aufwarten. Alle Weir-Kegelbrecher sind mit hydraulischem Verstellsystem und Überlastsicherung ausgestattet. §

Oppermann & Fuss

Stand C 29 Oppermann & Fuss

Stand F-N138

Dank ihrer kompakten Aufstellfläche ist die Cobra 230 sehr einfach zu transportieren und eignet sich zudem besonders für innerstädtische Baustellen.

hren ersten Praxistest besteht die Cobra 230 aktuell beim irischen Baukonzern J & V. Die kurzen Rüstzeiten und das intuitiv bedienbare Steuerungssystem der Anlage erlaubt es den Bedienern, bereits wenige Minuten nach dem Abladen vom Lkw mit dem Zerkleinern zu beginnen. Ebenso einfach kann der Bediener die Einstellungen des Brechers ohne Werkzeug anpassen. Hierbei hilft ihm die anwenderfreundliche Hydraulikunterstützung, mit der die Maschine serienmäßig ausgestattet ist. Eine Reihe von Konstruktionsdetails der

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Cobra 230 unterstützt einen optimalen Materialfluss durch den Zerkleinerungsprozess. Um eine ungehinderte Bewegung des Materials von der Aufgabeeinheit durch das Prallbrechwerk bis zum Produktförderband zu gewährleisten, wird die Förderbreite von Abschnitt zu Abschnitt größer. Der große Freiraum unter dem Brecher, die kurze Strecke vom Brecherauswurf zum Magneten und die Möglichkeit, das Produktband im laufenden Betrieb abzusenken, sollen die Cobra 230 zu einer idealen Maschine für viele Anwendungen machen. §

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Der neue Rockster R1000S inklusive kompaktem Kreisschwingsieb RS100 und dem Rückführband RB92 beim Brechen von Beton.

ROCKSTER RECYCLER

Transportabmessungen, sowie die geringe Aufgabehöhe und die kurze Rüstzeit, versprechen im Einsatz viele Vorteile.

Raupenmobiler Prallbrecher R1100S

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ROCKSTER RECYCLER

Neuer Prallbrecher wartet mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten auf Das österreichische Unternehmen Rockster Recycler geht auf der Steinexpo ausführlich auf die Zukunftsperspektiven in der Brechund Siebtechnik ein. »Innovative Technologien verpackt in kompaktem und modernem Design«, wie in der Unternehmensphilosophie festgeschrieben, soll vor Ort in der Praxis demonstriert werden. Vom Betonbruch ausgehend, hin zu sechs verschiedenen, fertigen, definierten Endkornfraktionen. as Herzstück der Messe-Präsentation bildet der neu entwickelte raupenmobile Prallbrecher R1000S. Mit einem doppelfunktionalen Rückführsystem und einem bereits angekündigten Duplexsystem, das durch Tausch der Brecheinheiten einen größeren Anwendungsbereich ermöglicht, will Rockster Recycler mit dem R1000S in die Zukunft der modernen Brechtechnik schreiten. Vielseitige Einstellungsmöglichkeiten unterstützen die angestrebte ausgezeichnete Endkornqualität. Die 2-Deck-Vorabsiebung mit Siebmasche steht für die Gewinnung einer zusätzlichen Endkornfraktion. Erleichterungen bei der Wartung der Anlage verspricht der Anbieter unter anderem durch den hydraulisch höhenverstellbaren Magnetabscheider, die hydraulisch senkbare Siebbox und die schwenkbare Bühne. Die nach oben schwenkbaren Türen er-

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Rockster Recycler

Stand C 21 42

möglichen den Zugang zu den Wartungsöffnungen, zudem sind diese platzsparend konzipiert. Mit einem erhöhten Bedienungs- und Sicherheitskomfort, dem neuentwickelten Multifunktionsfarbdisplay, einer AutoStart- und Stopp-Funktion, der stufenlosen, vollhydraulischen Brechspaltverstellung mit integriertem Messsystem sowie der automatischen, lastabhängigen und stufenlosen Regelung der Fördergeschwindigkeit und einer neuen Schlagleistenfixierung bietet der R1000S vielfältige Einsatzmöglichkeiten beim Recycling und der Zerkleinerung von Beton, Bauschutt, Asphalt und Naturstein. Dank seiner Transportabmessungen – Länge 10,1 m, Breite 2,55 m und Höhe 3,2 m – und seinem Gewicht von 30,4 t kann der R1000S ohne spezielle Genehmigungen transportiert werden. Gerade einmal zehn Minuten dauert es nach Anbieterangaben, den Prallbrecher abzuladen und in Einsatz zu bringen. Im Falle eines Transports inklusive des optionalen Siebsystems ent-

fällt die Demontage des Retourbandes und Siebkastens. Diese Transportabmessungen – Länge 14 m, Breite 2,83 m und Höhe 3,2 m ermöglichen ebenfalls einen Transport ohne eine speziell erforderliche Genehmigung.

3-Deck-Feinsiebanlage RTS514 Als Beispiel für die im Vorjahr überarbeitete Rockster-Siebpalette wird auf der Steinexpo die raupenmobile 3-Deck-Feinsiebanlage RTS514 präsentiert. Sie steht bei optimalen Abmessungen für eine höchstmögliche Mobilität mit großer Leistung. Das geringe Gewicht und optimale

Als weiteres Exponat präsentiert Rockster Recycler den raupenmobilen Prallbrecher R1100S, der bereits auf der letzten Bauma gezeigt wurde. Mit einer Einlauföffnung von 1 100 mm zählt er, so der Anbieter, zu den leistungsstärksten mobilen Prallbrechern. Dank der Transportabmessungen (inklusive der optionalen Siebbox RS114 und des doppelfunktionalen Rückführ/Haldenband RB95) von – Länge 15,7 m, Breite 2,99 m und Höhe 3,2 m – und einem Gewicht von 37,1 t kann auch der Rockster R1100S ohne gesonderten Genehmigungsaufwand transportiert werden. §

Die raupenmobile Feindecksiebanlage RTS514 im Einsatz.

Transport der neuen Anlage R1000S mit Siebbox RS100 und doppelfunktionalem Rückführ-/Haldenband – ohne gesonderte Genehmigung. 8/2017


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DSB INNOCRUSH

Prallbrecher in Neuauflage Auf der Steinexpo präsentiert dsb, österreichischer Spezialist für Brecher im Bereich von 30 t bis 50 t die Neuauflage seiner erfolgreichen Prallbrechanlage Innocrush 30.

ie auf 1 040 mm x 705 mm vergrößerte Einlauföffnung steht für eine besonders hohe Durchsatzleistung bei einem Eigengewicht von weniger als 30 t. Darüber hinaus unterstützt die weiter optimierte Brechergeo-

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metrie in Kombination mit der bewährten Vor- und Nachbrechstufe beste Endkornqualitäten. Eine konstruktive Neugestaltung der Brecherkammeraußenhaut verhindert nach Anbieterangaben eine Ablagerung von

Schmutz und Wasser. Durch eine Überarbeitung der Siebeinheit mit kombiniertem Rückführund Haldenband ist bei den dsbAnlagen des Typs Innocrush 30 und Innocrush 35 der Transport der Anlage ohne Abbau von Kom-

Produkte renommierter Marken aus einer Hand. Eggersmann GmbH Rothenschlatt 18 26203 Wardenburg Germany Tel: +49 4407 9133700 info@f-e.de

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ponenten und mit einer Transportbreite von weniger als 3 m möglich. Zudem ist die Siebbox zur Siebflächenreinigung hydraulisch bis zum Boden absenkbar. Multischnellkuppler stehen für ein schnelles, verwechslungssicheres Anschließen der Hydraulikversorgung.

dsb

Stand C 11

Neben bekannten Merkmalen wie dem durchgehenden, glatten Tunnel von der Brecherkammer bis zum Magnetabscheider oder der hydraulisch zu öffnenden Motoreinhausung bietet dsb Innocrush nun für alle Maschinen eine erweiterte Optionenpalette an. Zentralschmierung, Staubunterdrückung via Fernbedienung, Abdeckplatte für die Vorabsiebung oder stufenlose Rotorsicherung sind einige der neuen Merkmale. §

Zuviel Verschleiß?

Verschleißteile für die Prallzerkleinerung O STAHLWERKE BOCHUM – Als Spezialist für hochverschleiß-

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feste Werkzeuge und Komponenten für die Aufbereitung von Mineralien, Hartgestein und Baurestmassen stellt das Unternehmen Stahlwerke Bochum (SWB) auch in diesem Jahr wieder auf der Steinexpo aus. Zum Angebot zählen die Anwendungsberatung, das Komplettprogramm an hochverschleißfesten Gussteilen inklusive deren Anpassung an die Konstruktion der mit ihnen zu bestückenden Maschinen sowie alle zum wirtschaftlichen Betrieb einer Anlage notwendigen Komponenten.

asierend auf jahrzehntelanger Erfahrung produziert SWB aus hochwertigen Vormaterialien hochverschleißfeste Werkzeuge und Komponenten, die die Wirtschaftlichkeit der mit ihnen ausgerüsteten Aufbereitungsanlagen wesentlich erhöhen helfen. In Abhängigkeit von der Beanspruchung liefert SWB Verschleißteile aus niedrig- und hochlegierten Stählen sowie aus gegossenen Sonderwerkstoffen für höchste

B

Verschleißbeanspruchungen. Ihre endgültige Güte erhalten die Verschleißteile durch eine individuelle, den hohen Anforderungen entsprechende Wärmebehandlung. SWB setzt auf eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Produktion und die kontinuierliche Weiterentwicklung der eigenen Erzeugnisse. §

Stahlwerke Bochum

Stand P 221

13.-17. September 2017 Neumünster

30. August-2. September 2017 Homberg/ Nieder-Ofleiden

Stand N221

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BAT BOHR- UND ANLAGENTECHNIK

Überhitzung vermeiden und die Effizienz steigern

Für das Bauschuttrecycling und die Natursteinindustrie entwickelt

O HÄGELE – Um Überhitzung zu vermeiden und die Effizienz

BAT

des Motors zu steigern, werden immer häufiger CleanfixUmschaltventilatoren in Maschinen wie Brecher, Zerkleinerer und Siebanlagen eingesetzt.

BAT Bohr- und Anlagentechnik stellt auf der Steinexpo den Kurbelschwingenbackenbrecher BB 100T/1 vor.

Auf der Steinexpo wird die BAT Bohr- und Anlagentechnik den Backenbrecher BB 100T/1 ausstellen. Der raupenmobile Kurbelschwingenbackenbrecher vom Typ BB 100 ist für den Einsatz im Bauschuttrecycling und für die Anforderungen der Natursteinindustrie konzipiert. ie Anlage ist dank ihres vergleichsweise geringen Gesamtgewichtes von 29 t und ihrer Abmessungen (2 500 mm breit, 3 100 mm hoch) leicht mit einem 3-Achs-Tieflader zu den Einsatzorten transportieren. Darüber hinaus verfügt der Backenbrecher BB 100T/1 über einen 165 kW starken dieselhydraulischen Antrieb und punktet mit einer Durchsatzleistung von 130 t/h. Am Einsatzort ist der Zerkleinerer sofort nach dem Abklappen des Seitenaustragsbandes betriebsbereit. Der Backenbrecher BB 100T/1 besitzt eine groß dimensionierte Einlauföffnung von 1 000 mm x 600 mm

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und ist damit für eine Aufgabekorngröße von 500 mm gerüstet. Dank einer besonderen Anordnung der Brecherfunktionsbauteile arbeitet der Kurbelschwingenbackenbrecher nach Anbieterangaben besonders effektiv, das beweise er vor allem bei der Zerkleinerung von bewehrtem Beton im Rahmen des Baustoffrecyclings. Alle wartungsrelevanten Bauteile des BB 100T/1 gelten als gut erreichbar und servicefreundlich angeordnet. §

BAT

Stand C 42

Cleanfix-Funktionen: Effiziente Kühlung, Umschalten bei maximaler Umdrehung und Hochdruckreinigung (v. li. n. re.). recher, Zerkleinerer und Siebanlagen werden unter härtesten Bedingungen eingesetzt. Für die Kühlsysteme der Motoren stellen Staub und Schmutz eine große Herausforderung dar. Ein verschmutzter Kühler führt oft zu Überhitzungen von Motor, Getriebe und Hydraulik. Maschinenbetreiber sehen sich mit häufigen und teuren Ausfallzeiten durch Reparaturen, Wartung und Reinigung, sowie höherem Kraftstoffverbrauch konfrontiert. »CleanfixUmschaltventilatoren bieten eine optimale Kühlsystemreinigungslösung für Arbeitseinsätze, bei denen Staub- und Schmutzpartikel die Kühlsysteme verstopfen und zur Überhitzung des Motors führen. Besonders effektiv ist Cleanfix für Anwendungen in der Steinverarbeitung und im Recycling, sowie in allen weiteren Bereichen in denen Maschinen in staubigen Um-

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gebungen eingesetzt werden«, sagt Benjamin Hägele, Geschäftsführer des gleichnamigen Unternehmens. »Unsere Ventilatoren sind intelligent« Die Cleanfix-Umschaltventilatoren von Hägele verfügen über eine automatische Kühlerreinigung und tragen, so Hägele, zu einer optimalen Kühlung und verlängerten Lebensdauer der Maschine bei. Das Cleanfix-System verspricht auch erhebliche Kraftstoffeinsparungen. »Unsere Ventilatoren sind intelligent«, so Hägele, »nicht nur, dass sie den Luftstrom umkehren, um den Kühler kräftig zu reinigen, sondern auch der Flügelwinkel passt sich automatisch dem Kühlbedarf des Motors an, sodass Kühlung und Luftströmung optimiert werden, um Kraftstoff zu sparen – das spart bares Geld.« §

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Die neuen Kompakten unter den Brechern

ie kompakte neue Prallmühle I34 kann auf kleinstem Raum eingesetzt werden und bietet zudem die Möglichkeit, während des Brechvorgangs zu fahren. Dank ihres geringen Platzbedarfs ist sie besonders für kleine Baustellen in den Be-

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Weltpremiere feiert die I34 auf der Steinexpo. Die kompakte Prallmühle kann auf kleinstem Raum eingesetzt werden.

MCCLOSKEY INTERNATIONAL

McCloskey International erweitert seine Produktpalette mit den neuen Kompaktbrechermodellen I34 und J35. Beide werden als Weltpremiere auf der Steinexpo vorgestellt. Die Produkte des Unternehmens werden in Deutschland von den Händler Apex Fördertechnik, Kuhn-Baumaschinen Deutschland und Teufelsmoor Baumaschinen angeboten.

reichen Recycling, Asphalt oder auch Baustoffe und Naturgestein geeignet. Mit einer Transportbreite unter 2,5 m ist die I34 leicht zu transportieren. Die Modelle I34 und J35 teilen sich die gleiche Plattform und setzten überwiegend auf die

gleichen Komponenten, wodurch die Ersatzteilversorgung im Falle des Falles erleichtert wird. Die kompakten Brecher warten mit den gleichen Eigenschaften auf wie ihre großen Geschwister – inklusive Touchpanel. Gut zugängliche Motorräu-

me unterstützen eine einfache Wartung.

Exponate 2017 McCloskey zeigt auf der Steinexpo neben der neuen I34R-Kompakt-Prallmühle auch die neue Version des Fullsize-Brechers

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Mit dem turbo können die in der Maschinenumgebung stets vorhandenen und unvermeidbaren Feinstäube ausgeltert werden. Ihre Vorteile:  erhöhte Motor-Lebensdauer  geringere Servicekosten (Filterwechsel)  kostspielige Standzeiten entfallen (Filterreinigung)  entfernt Mineralpartikel, Wassertropfen, Panzenteile und Insekten

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IIIIIIIIIIIII I44v3, der viele Weiterentwicklungen erfahren hat. Der Anbieter nennt hier besonders den Direktantrieb, einen verbesserten Materialfluss, ein größeres Vorsieb und ein zugänglicheres Chassis. Der Materialfluss konnte durch vergrößerte Querschnitte deutlich verbessert werden. Der Direktantrieb des Rotors bringt eine höhere Leistung mit sich und stellt einen geringeren Treibstoffverbrauch in Aussicht. Der überarbeitete Rahmen und der hydraulisch verstellbare

Magnet erleichtern die Handhabung des Brechers. Zur Abrundung der Siebund Aufhalde-Produktlinien wird ein TS4080 und eine Grobstücksiebanlage auf dem Stand sein: Das Haldenband TS4080 ist die neueste Entwicklung der Materialhandling-Abteilung. Hinter Brech- oder Siebanlagen bietet es Flexibilität und Mobilität, die für den Aufhaldeprozess benötigt wird. Geringe Transportmaße und kurze Rüstzeiten werden als weitere Vorteile genannt.

Auf der Steinexpo-Demofläche ist zudem ein Backenbrecher des Typs J45R im Einsatz. Mit einer Nachsiebeinheit und Überkornrückführung ausgerüstet, erleichtert das System, ein gebrochenes und abgesiebtes Produkt in einem Arbeitsgang herzustellen. Die Kombination aus Backenbrecher und Hochleistungssiebbox mit Rückführung verspricht eine maximale Produktivität. Das schwenkbare Rückführband ermöglicht darüber hinaus ein zweites Fertigpro-

dukt. Der J45R besitzt einen 6-m³-Bunker mit optionalen externem Vorsieb. §

McCloskey

Stand C 17 McCloskey

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Das richtige Fingerspitzengefühl für eine saubere Trennung Das Erdbau- und Recyclingunternehmen H. P. Kaiser aus Grevenbroich bei Düsseldorf verarbeitet seit 1988 hohe Tonnagen an Bauschutt, Erden und Abbruchmaterial. Vor Ort befindet sich eine Recyclinganlage für Bauschutt, Böden sowie ein Containerdienst. Im familieneigenen Betrieb mit 35 Mitarbeitern werden eigenes wie auch fremdes Abbruchmaterial sowie Böden recycelt. Das Material kommt anschließend über viele regionale Stammkunden unterschiedlichsten Bauvorhaben zugute. Das Unternehmen stand im Vorjahr vor der Entscheidung, die vorhandene Siebanlage gegen eine neue leistungsstärkere Einheit zu tauschen. Nach Vorführungen unterschiedlicher Siebmaschinenanbieter fiel die Entscheidung zugunsten einer Grobstück-Siebanlage R105 von McCloskey – geliefert von Apex Fördertechnik vom Niederrhein. an habe viele unterschiedliche Maschinen getestet, sagt Geschäftsführerin Patricia Kaiser, »mussten aber bei fast allen Vorführungen zur Trennung der zum Teil feuchten Erde vom Bauschutt mehrere Siebdurchgänge in Kauf nehmen. Lediglich die R105 von McCloskey erledigte die Aufgabe in einem Arbeitsgang. Das Preis-Leistungsverhältnis und der äußerst sparsame Kraftstoffverbrauch der mobilen Anlage, die uns Apex Fördertechnik zur Verfügung stellte, erleichterten unsere endgültige Entscheidung«.

RALF GOFFIN

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McCloskey-Siebanlage R105 im Recyclingbetrieb. Bei H.P. Kaiser ist die Anlage mit einem erweiterten Trichter ausgestattet, damit sie heckseits über einen Radlader beschickt werden kann. Der Trichter ist hydraulisch abklappbar, um die Anlage schnell auf- und abbauen zu können.

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Zusätzliche Eigenschwingung Der Siebkasten der McCloskey-Anlage schwingt bereits in einer Amplitude von 10 mm, während jeder einzelne Finger des Siebbelags eine zusätzliche Eigenschwingung auf das Material überträgt. Durch die zusätzliche Eigenschwingung der Siebfinger mit je 10 mm Durchmesser sei der Erfolg, wie Apex-Fördertechnik-Geschäftsführer Rolf Lieben betont, bei der Aufbereitung von feuchten Böden weitaus höher als bei festen Belägen wie Lochblechen oder Quadratmaschen. »Letztere tätigen in der Regel nur Bewegungen in eine Richtung, während Fingersiebbeläge diesbezüglich nicht festgelegt sind.« Über Tests mit unterschiedlichen Maschinen konnte im Vorfeld demonstriert werden, dass der Einsatz von Fingersieben für feuchte Böden bzw. Anhaftungen der beste Weg zur Aufbereitung darstellt. Vergleichbare Siebanlagen, die bei Kaiser vorgestellt wurden, hätten, so Lieben, lediglich über eine Grundamplitude von maximal 8 mm verfügten und wären mit weniger erfolgversprechenden Siebbelägen für diese Anwendung ausgestattet gewesen. »Der Unterschied in der Siebamplitude hat tatsächlich das Gesamtergebnis zugunsten der McCloskey-Siebanlage positiv beein-

Handschlag: Patricia Kaiser, Geschäftsführerin H. P. Kaiser aus Grevenbroich, übernimmt von Rolf Lieben, Geschäftsführer Apex Fördertechnik die McCloskeySiebanlage R105. flusst. Selbst Spannwellen-Siebmaschinen hatten im Vergleich das Nachsehen, da auch die trampolinartigen Bewegungen des Siebbelags das feuchte Material nicht ausreichend trennen konnten«, so Lieben. Alternativ wurde der Einsatz einer Trommelsiebanlage diskutiert, die für die unterschiedlichen Aufgaben (Böden und Recycling) bei Kaiser aber auf Dauer nicht geeignet wäre. Mit der bisherigen Anlage wurden nur 70 t/h bis 80 t/h produziert, was zu relativ hohen Energiekosten pro Tonne führte. Die Leistung konnte nun um fast das Dreifache gesteigert werden: Die McCloskey-Siebanlage bewältigt derzeit Aufgabegrößen von bis zu 200 t/h. Im Unterdeck der Anlage wird derzeit ein Langmaschensiebbelag (15 mm x 200 mm) eingesetzt. Gewonnen wird Material mit 0/10 mm bis 0/12 mm, während sauberes Material von 10/45 wie auch das Überkorn von 45 mm – X mm dem Brecher zugeführt wird. Apex Fördertechnik übernimmt für Kaiser den Service sowie die Lieferung von Verschleiß-, Ersatzteilen und Siebbelägen. Die R105 ist als Siebmaschine mit vielfältigen Konfigurationsmöglichkeiten verfügbar – u. a. auch mit dieselelektrischem Antrieb. §

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DER NEUE

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In der Sekundärbrechstufe mit wenig Sand zum Endprodukt Auf Basis eines neuartigen Brechwerkzeugkonzeptes entwickelt die Firma Crush + Size Technology Zweiwalzenbrecher. Durch die geometrische Ausgestaltung der Brechwerkzeuge wird nach Anbieterangaben ein außerordentlich hohes Zerkleinerungsverhältnis von bis zu 1:12 erreicht und ein direkter Einzug des Materials ermöglicht.

der Anbieter als homogene Sieblinie, die sehr wenig Sand enthält und einen größeren Anteil der Mittel- und Grobfraktionen abbildet.

CRUSH + SIZE TECHNOLOGY

Durchsätze von 150 t/h und mehr

Frostschutz- und Schottertragschichten mit geringem Sandanteil herstellen: In Tests mit dem CST 500 hat das Unternehmen in der Sekundärbrechstufe nachgewiesen, dass der Sandanteil bei einem Hartgestein wie der Grauwacke bei unter 4 % und der Überkornanteil bei unterhalb von 8 % und innerhalb der nächsten Maschenweite liegt.

as Brechwerkzeugkonzept von Crush + Size steht auch für das gleichzeitige Verhindern von Überkorn und fischigem Korn. Die Aufgabestücke werden in dem Brechspalt direkt auf die Zielkorngröße gebrochen und verlassen alsbald den Brechraum. Das Ergebnis beschreibt

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Mit der CST-Serie wurde ein Brecher entwickelt, der effektiv und dabei energieeffizient das Material auf die Endkörnung wie z. B. 0/45 zerkleinert. In ausgiebigen Testversuchen mit dem CST 500 hat das Unternehmen in der Sekundärbrechstufe nachgewiesen, dass der Sandanteil bei einem Hartgestein wie der Grauwacke bei unter 4 % und der Überkornanteil bei unterhalb von 8 % und innerhalb der nächsten Maschenweite liegt. Dabei habe man, so Crush + Size, Durchsätze von 150 t/h und mehr erreicht, während der mittlere Energieverbrauch bei 110 kW festzustellen gewesen sei, was dem effizienten Antriebssystem mit einen Gesamtwirkungsgrad von mehr als 90 % zu verdanken sei. Werde der höhere Ertrag durch den niedrigen Sandanteil und die Einsparung durch den

geringen Energiebedarf zusammengerechnet, so amortisiere sich eine Neuanschaffung schon nach wenigen Jahren. Durch ein breites Angebot verschiedener Maschinengrößen sieht der Anbieter Durchsätze von mindestens 80 t/h bis zu 400 t/h und mehr in der Sekundärbrechstufe umsetzbar. Hierbei werden Brechwerkzeuge für Körnungen wie beispielsweise ein 0/45 oder größer angeboten. Mit Brechern in der typischen Tertiärbrechstufe werden Körnungen von < 11 mm ausgelobt. Das Maschinendesign gilt als robust und für die härtesten Einsatzbedingungen konzipiert. Durch die hydraulische Spalteinstellung lässt sich der Brecher automatisiert für die gewünschte Korngröße einstellen. Gleichzeitig ist der Brecher gegen Überlastschäden durch Fremdstoffe geschützt. Die Walzen werden bei einer Blockade gegen die hydraulische Rückhaltekraft verschoben damit der gesamte Antriebsstrang keinen Schaden nimmt. Neben dem Brecher bietet Crush + Size Technology auch die Steuerung mitsamt Schaltschrank an. Anschließende Fördersysteme können in der Steuerung ebenso implementiert werden. §

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Keine Kompromisse in der Sekundärzerkleinerung Begeisterung schwingt mit, wenn die Verantwortlichen des Vogelsberger Basaltwerks (VBW) von ihrem Neuzugang berichten: Ein optimal ausgelegter Sandvik CS550 C sorgt im Werk seit Februar als zuverlässige Hochleistungseinheit bei hohem Durchsatz für Präzision und Qualität in der Sekundärbrechstufe. er Steinbruch bei BüdingenRinderbügen im Wetteraukreis liefert seit 1963 den für die Vogelsberger Landschaft typischen Basalt. Gewonnen und zu Schotter, Splitt, Edelsplitt sowie Brechsanden verarbeitet, wird er von VBW, einem Unternehmen der Dressler Verwaltungsgesellschaft. Die von Fritz Dressler und Klaus Dressler geführte Gruppe gilt als gute Adresse für Bauplanung, Hoch- und Straßenbau sowie Ausbau. Seit Anfang letzten Jahres ist Bernd Krempel als Mitgeschäftsführer bei Dress-

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ler im Boot. Eine seiner wichtigsten Aufgaben besteht darin, den bestehenden Prozess im Basaltwerk gemeinsam mit Betriebsleiter Dieter Pracht und dessen Vorarbeiter Heiko Schlögel laufend zu optimieren. Ein Brechertausch in der Sekundärstufe – seit 1984 durch einen Kegelbrecher Svedala 1650 repräsentiert – war der erste Schritt eines Modernisierungsprogramms im Sinne höherer Kapazität und Produktqualität. Stets zufrieden mit dem SandvikService und der Beratung über

Alternative zur rechten Zeit: Mit der Marktreife des CS550 bot sich eine optimale Sekundärbrecher-Lösung an. Der leistungsstarke Kegelbrecher ist für Anwendungen im Bereich von 700 t/h bis 750 t/h optimiert. den gesamten Lebenszyklus des Svedala-Brechers hinweg, favorisierten die Entscheider den Ersatz durch einen Hydrocone

Sandvik der CH-Serie. Am Ende kam es anders, denn genau zur rechten Zeit für VBW wurde einer noch besser zur geforder-

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Großzügiger Einlauf: Die vorgebrochene Aufgabe darf bis zu 350 mm Kantenlänge messen. ten Aufgabenstellung passenden Sandvik-Innovation die Marktreife bescheinigt.

Wie die Faust auf’s Auge Eine Neuheit zu empfehlen – und zu kaufen, setzt belastbares gegenseitiges Vertrauen voraus. Da es daran zwischen dem Beratungspartner und Brecherspezialisten für stationäre Anlagen, Hubertus Kirschbaum aus dem Sales Team der Geschäftseinheit Sandvik Mining & Rock Technology in Essen und den Verantwortlichen bei VBW nicht mangelt, traf die Information ins Schwarze. Bereits die Ergebnisse der in schwedischen Steinbrüchen getesteten Vorserienmodelle des neuen Sandvik-Brechers CS550 sprachen für sich. Der Kegelbrecher aus der 500er-Brecher-Reihe ergänzt nicht nur die beiden Modelle CH550 und CH540, sondern empfiehlt sich als speziell für die Gesteinsaufbe-

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reitung optimierte Neuheit auch als Alternative im bisherigen Revier des CH660. Dazu nutzt der CS550 viele Komponenten des CH-Systems, punktet gleichzeitig aber mit höherem Druck, arbeitet präzise, verfügt über wartungsfreundliche Sicherheitsmerkmale – und reagiert weniger sensibel im Bereich der Materialaufgabe als beispielsweise Sekundärbrecher der CH-Serie. Der neu durchdachte Brechraum der Hochleistungsmaschine für Sekundärbrechstufen mit hoher Zerkleinerungsrate, setzt auf eine Kombi aus Flach- und Steilkegel. Um den Ansprüchen einer möglichst breiten Anwenderschaft entgegenzukommen, wird der Brecher in der Version C (Course) für die Aufnahme von Material bis 350 mm sowie EC (Extra Course) bis 430 mm Kantenlänge konfektioniert. Der Brecher für VBW aus dem schwedischen SandvikWerk in Svedala wurde im Februar 2017 als »Nr. 5« der CS550erSerie in der zur Aufgabe passenden »Brechraumversion C« an Stelle seines in die Jahre gekommenen Vorgängers installiert.

Einsatzpraxis bestätigt Theorie Dass der CS550 in der Sekundärstufe bei VBW eine sinnvolle Alternative zur CH-Serie ist, zeigte sich schnell. Zügig schluckt die Aufgabeöffnung C, angepasst an den Backenbrecher in der Pri-

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SANDVIK

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Neben Flexibilität und geballter Kraft will sich der CS550 durch moderne Automatisierungsfunktionen und eine problemlose Wartung für maximale Produktivität und Verfügbarkeit auszeichnen. märstufe, das vorgebrochene Material mit 250 mm bis 350 mm Kantenlänge und bietet so die Voraussetzung, bei hoher Zerkleinerungsrate und ausgezeichneter Form des Endprodukts große Mengen an Endkörnung bereits in der Sekundärstufe zu produzieren. Im Moment werden zwischen 250 t/h bis 300 t/h Material auf die Zielkörnung 0/56 mm gebrochen, wobei der Anteil der bevorzugt gewünschten Körnung < 32 mm bei etwa 80 % liegt. Das Spektrum an realisierbaren Spaltweiten und einstellbaren Brechhüben von 24/28/32, 32/36/40 oder auch 40/44/48 mm sorgt – falls erforderlich – auch künftig für Flexibilität in der Aufbereitung. Positiv auffällig im Vergleich zum alten Brecher ist dabei der deutlich geringere Fülleranteil. Ebenso hält der CS550 C sauber die VBW-Vorgabe in Sachen Überkorn > 32/X ein. »Der schluckt was weg«, freut sich nach wenigen Wochen Betrieb auch Geschäftsführer Bernd Krempel über den Modernisierungsschritt, dem weitere folgen dürften, denn »da ist noch viel Luft nach oben. Wir fahren unseren Vorbrecher derzeit an der Leistungsgrenze und der nachfolgend beaufschlagte CS550 kommt dabei mit nur 80 kW bis 130 kW seiner insgesamt 330 kW aus.« Beim alten Brecher lagen die installierten 250 kW permanent an.

Da der IE3-Motor immer nur so viel Energie zieht, wie er braucht, lässt sich an der Differenz bereits grob abschätzen, welche Kapazitäten unter Volllast gegeben sind. Je nach Aufgabematerial sowie eingestellter Hub- und Spaltweite kann der Brecher bis zu 700 t/h durchsetzen. Aufgrund des limitierenden Faktors »Vorbrecher« arbeitet der CS550 im Basalt momentan im Modus »Sparflamme«. Passend zur Situation wählten die Betreiber den kleinstmöglichen Hub von 24 mm. Schon damit erreicht die Anlage nach der Umrüstung ein Produktionsplus von 20 % gegenüber dem Altzustand. Voraussetzung ist, dass alle Komponenten der Anlage auch mithalten können. Für den nachgeschalteten Vertikalkegelbrecher zur Edelsplittproduktion ist das kein Problem, denn er wird nun mit einem perfekten Sekundärmaterial beaufschlagt, um daraus die gefragte Fraktion 5/8 zu produzieren. Grobe Endkörnungen bis 32 mm können dank ihrer Qualität direkt nach

Sandvik

Stand C 38 Sandvik

Stand F-N138 (Oppermann & Fuss) 8/2017


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Automatisierung Der CS550 ist serienmäßig mit einer modernen Brechersteuerung ausgestattet. Er nutzt dafür die neue, Sandvik-eigene Softwarelösung, die den Betrieb in Korrelation zu Durchsatz und Zerkleinerungsgrad optimiert und den Brecher an unterschiedliche Zustände anpasst. Ein Hydroset-System regelt die Stellung der Hauptwelle und bietet gleichzeitig Schutz gegen Überlastungen, indem es automatisch nicht brechfähiges Material passieren lässt.

Service Die Sandvik-500er-Modelle können auch hinsichtlich Wartungsfreundlichkeit punkten. So wurden die Brechwerkzeuge nicht mehr vergossen. Ihr Wechsel wird bedarfsweise einfacher, zumal eine verfügbare Hebevorrichtung das Wechseln von Kegel und Brechmantel erleichtert und noch dazu sicherer macht. Revisionsöffnungen aus Polyurethan im Unterteil erleichtern den Zugang zu neuralgischen Punkten und ein Offline-Filtersystem sorgt für permanente Schmierölfiltrierung. Damit gelingt es nach Anbieterangaben, die Schmierölqualität – trotz der schwierigen Umgebungsbedingungen – für Jahre gleichbleibend auf dem Qualitätsniveau von Neu-Ölen zu halten. Das wiederum verringert den Verschleiß an den Hauptkomponenten in der Maschine und spart kostspielige Ölwechsel. Im Motorbereich wird das Handhabungskonzept durch eine hydraulisch bedienbare Motorwippe unterstützt, die das Nachspannen der Keilriemen erleichtert und diese konstant unter Spannung hält. § 8/2017

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BACKERS MASCHINENBAU

»Grizzlyscreen« erweitert Sternsieb-Einsatzbereiche Im letzten Jahr hat Backers Maschinenbau das SternsiebEinsatzspektrum in der Aufbereitungstechnik mit seinem neuen »Grizzlyscreen« erweitert. Jetzt hat das Unternehmen aus Twist im Emsland auch das Sternsieb 2-ta mit dem Grizzlyscreen bestückt. Dieses wird auf der Steinexpo neben einem radraupenmobilen 3-FraktionenSternsieb mit vorgeschaltetem Gitterrost im Einsatz demonstriert. eim Sternsieb 2-ta mit Grizzlyscreen werden auch größere Steine, bevor sie in den Bunker gelangen, dank der kontinuierlichen Rotation und dem einstellbaren Winkel des Grizzlyscreen ausgeschieden. Der Feinanteil 0 – 150/300 mm wird dann vom Bunker zum Sternsieb übergeben. Das vom Grizzlyscreen aufgelockerte Material wird im Anschluss vom Sternsieb auf einer Länge von 6,7 m intensiv und mit hoher Leistung gesiebt und gereinigt. Das Einsatzspektrum des Sternsieb 2-tas ist dank Grizzlyscreen gewachsen, insbesondere im Bodenrecycling wie auch beim Recycling von mineralischem Bauschutt verspricht diese Kombination Vorteile. Die Transportabmessungen des Sternsiebs 2-ta liegen

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BACKERS

dem Sekundärbrecher abgezogen und in die gewünschten Spektren klassiert werden. Insgesamt ermöglicht die neue Sekundärbrechstufe einen effizienteren Prozess bei deutlich weniger Umlauflast und Entlastung die Tertiärstufe. So bleibt den Betreibern am Ende mehr Zeit für die Qualitätssteuerung der Produktschiene.

Das neue »Grizzlyscreen« von Backers punktet jetzt auch im Sternsieb 2-ta.

45 mm arbeitendes, Sternsieb. Es befindet sich nach Anbieterangaben derzeit in Kombination mit 10 mm Beistellsieb, Windsichtung und Magnet für die Rei-

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bei 10,6 m x 2,54 m x 3,2 m (L x B x H), das Maschinengewicht beträgt rund 21 t. Das Sternsieb ist in der Neigung einstellbar. So ist die Siebintensität in einer Bandbreite regelbar und die Maschine kann in hügeligem Gelände arbeiten. Das Sternsieb 2-ta verfügt neben Grizzlyscreen über ein, bei

nigung von mineralischem Bauschutt im Test. Die komplette Anlage wird in dieser Betriebssituation per Sternsieb 2-ta angetrieben. §

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Harte, großkörnige und abrasive Schüttgüter in staubiger Umgebung fördern und sieben Natursteine aus Abbruch, Erz, Schlacke, Kohle und andere mineralische Rohstoffe müssen einen langen Weg zurücklegen, ehe sie zur Weiterverarbeitung aufbereitet sind. Vibrationstechnische Anlagen gelten hier als bewährte Wegbegleiter.

eim Abbau und Austrag von Natursteinprodukten entstehen große Fördermengen an Aushub und je nach geologischer Zusammensetzung und Umgebungsbedingungen fallen diese in einem großen Kornspektrum mit unterschiedlicher Kornformausprägung an, die zu hohem Verschleiß und Verklemmen in den Förderorganen führen können. Noch bevor dieses Problem überhaupt entsteht, kann mithilfe eines Vibrationssiebes mit der Grobabscheidung vor Ort begonnen werden. Daraus resultiert dann zum einem die Möglichkeit eines geordneten Abtransports des Abraumes in seinen unterschiedlichen Fraktionen oder

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Fakten Kernkomponenten eines Stabrostsiebes > Siebkörper mit Antriebstraverse, Stabrosteinsätze für die Abscheidung/Siebung, Rinnenböden und Seitenwände mit auswechselbaren Schleißplatten > Antriebsarten: Magnetantriebe, Unwuchtmotoren, bei schwerer Ausführung Unwuchterreger > elastische Abstützelemente (z. B. Federn) reduzieren die Übertragung der Vibrationen (dynamischen Kräfte) ins Gestell oder die Umgebung > Ist eine sehr hohe Schwingungsisolierung erforderlich, kann konstruktiv zusätzlich noch ein Gegenschwingrahmen vorgesehen werden > Kennzahlen: Längen bis 6000 mm, Breiten bis 2500 mm, Durchsatzleistungen bis ca. 2500 m3/h > Breites Anwendungsspektrum: Förderung, Sieben von Grobkorn, Abtrennen von Grobkorn vor Klassiersieben, Abtrennen von Feinanteilen vor Brechern, Schutz von Förderbändern durch Vorgabe von Feinkorn

zum anderen eine effiziente Entlastung der nachgeschalteten Abzugs- und Verarbeitungsmaschinen (beispielsweise eines Brechers). Eine Lösung per Vibrationstechnik ist hier eine bewährte Technik, da besonders der geringe Verschleiß an der Maschine selbst gegenüber anderen Techniken punkten kann. Stabrostsiebe vereinen durch ihre spezielle robuste und schwere Konstruktion außerdem auch andere Anforderungen der Branche wie das Handling mit sehr harten, grobkörnigen und abrasiven Schüttgütern.

Stabrostsiebe s auf der Besuchen Sie un

Stand P 109

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Die Konstruktion der Stabrostsiebe (auch als »Grizzly« bekannt) vereint unterschiedlichste Aufgabenstellungen. Sie dienen als Primärabzugsorgan mit integrierter Siebfunktion beim Ablade- bzw. Aufgabetrichteraustrag, beim Bunkeraustrag oder als Aufgabeorgan mit Vorabscheidung auf Brechern oder Förderbändern. Je nach Einsatz sind die Geräte im Einlaufbe-

AVITEQ

Stabrostsieb: Grobabscheider für Tunnelbruch.

reich mit stabilen Verschleißplatten geschützt und verfügen über mehrere Stabroststufen, deren massive Stäbe sich in Förderrichtung verjüngen und dadurch die Spaltweite vergrößern und ein Verkeilen der Schüttgüter verhindern.

Referenzprojekt An einer Tunnelbohrung in Italien musste eine große Abraummenge an Tunnelbruchmaterial vor Ort so aufbereitet werden, dass der Abtransport und die Weiterverarbeitung möglich wurden. Hier kann ein Stabrostsieb mit einem Gesamtgewicht von über 8 t Abhilfe schaffen. Grundkörper, Anschlussbock und Stützlager sind entsprechend schwer ausgeführt. Schleißauskleidungen und die massiven Stabroste aus verschleißfesten Material versprechen dabei einen langlebigen Siebbetrieb. Größe und Gewicht des Gerätes erfordern den Einsatz von Unwuchterregern und stehen auch bei schwankender Produktzuführung einen kontinuierlichen Materialfluss. § 8/2017


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ARJES

Schlagkraft und Robustheit im Kompaktformat

ARJES

Der Impaktor 250 von Arjes ist ein vielseitiger Steinbrecher für Bauunternehmer, Entsorger und Abbruchprofis mit moderaten Anforderungen. Die kompakte Maschine wird seit einem Jahr für die Zerkleinerung von einer Vielzahl härtester Materialien wie Beton, Bauschutt, Asphalt, Ziegel- und Backsteine in der Recyclingbranche eingesetzt. Arjes stellt den universellen Steinbrecher auch auf der Steinexpo vor.

Einfacher Transport per Hakenlift-Lkw.

ie besondere Geometrie der Steinbrecherwellen, der asynchrone Antrieb und die integrierten Schlagbalken des Impaktor 250 unterstützen ein gleichmäßiges Endkorn mit geringem Feinanteil und hohem Durchsatz. Neben der Mobilität, dem niedrigen Gewicht von lediglich 14,5 t, der Kombination aus Kettenlaufwerk und Hakenlifttransportsystem besitzt der Impaktor 250 ein hydraulisch absenkbares Hackwerk, das die Be-

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ladung der Maschine mit Material erleichtert. Dank kurzer Rüstzeiten ist die Maschine am jeweiligen Einsatzort schnell einsetzbar. §

Arjes

Stand C 9 Arjes

Stand F-N-913 (Teufelsmoor)


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BMD BAUMASCHINENDIENST

Die Kleine mit der großen Kiste er 1 000 mm x 3 000 mm große 2-Deck-Siebkasten mit einer Aufgabetrichteröffnung von 3,1 m x 1,5 m wie auch die Leistung von bis zu 120 t/h sollen ebenso punkten wie die kompakten Transportmaße. In ihrer volle Größe entfaltet sich die CS4 am Einsatzort, wenn die drei hydraulisch klappbaren Förderbänder ausgefahren sind. Das Haldenband der Feinfraktion mit einer Gurtbreite von 650 mm bietet eine Abwurfhöhe von 2,25 m, die Bänder für Mittel- und Grobfraktion erreichen bei einer Gurtbreite von 500 mm

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BMD

Der Heidelberger BMD Baumaschinendienst bietet mit der CS4 eine Siebanlage an, die nicht nur eine einfache und schnelle Siebung in vier Fraktionen von Aushub, gebrochenem Bauschutt, Naturgestein, Sand und vielen anderen Materialien ermöglicht, sondern besonders auch mit ihrer Containermobilät aufwarten kann.

Flexibel im Einsatz, leicht im Aufbau und einfach im Transport: BMD-Siebanlage CS4. noch eine Abwurfhöhe von rund 1,7 m. Die Siebanlage kann wahlweise auf dem eigenen Recyclinghof mit Strom aus der Steckdose, oder direkt auf der Baustelle beispielsweise in Kombination mit dem auf dem neuen BMD-Backenbrecher RA 700/7 verbauten 35-kVA-Generatoraggregat betrieben werden.

Eine einfache Handhabung, gute Zugänglichkeit und der unproblematische Transport per 3-Achs-Abrollkipper sollen die rund 8 t schwere Siebanlage dank kompakter Maße zu einem wahren »Alleskörner« machen, um kleine bis mittlere Aufträge schnell, zuverlässig und wirtschaftlich abzuwickeln zu können. §

Selbstreinigende Siebböden für die Aufbereitung siebschwieriger Schüttgüter O HAVER & BOECKER – Für das Optimieren und Beschleunigen des Siebprozesses besonders bei der Aufbereitung siebschwieriger Schüttgüter bietet sich der Einsatz der »Flex-Mat High Vibration Wire Screens« an. Die neue Flex-MatSiebboden-Generation aus dem Hause Haver & Boecker verfügt über eine spezielle Konstruktion, durch die der Selbstreinigungseffekt im Vergleich zu anderen Siebmedien deutlich verbessert werden soll. ei Flex-Mat-Siebböden liegen die horizontalen Drähte mit minimaler Fixierung durch recycelbare PU-Verbindungen nebeneinander. Aufprallendes Material regt die einzelnen Drähte über ihre gesamte Länge zur zusätzlichen Schwingung an. Bei gleicher oder besserer Trenn-

HAVER NIAGARA

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Flex-Mat wird seit 1996 eingesetzt. Die Technologie steht heute für größte Durchsatzraten und eine führende Siebeffizienz.

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schärfe wird das Siebgut aufgelockert und der Durchsatz gesteigert. Neben der hohen Flexibilität der Drähte trägt, so betont der Anbieter, die glatte Sieboberfläche zu einer deutlich längeren Lebensdauer im Vergleich zu herkömmlichen Drahtsiebböden bei. Selbstreinigende Siebböden waren bislang in den Öffnungen von 2 mm bis 28 mm verfügbar. Die von Haver & Boecker mit der Tochtergesellschaft Major Wire hergestellten und weltweit vertriebenen Flex-Mat-Siebböden erweitern das Einsatzspektrum auf den Bereich feinster Materialien mit einem Trennschnitt bis zu 0,5 mm und gröberer Materialien mit Trennschnitten bis zu 100 mm. Dank guter Verschleißeigenschaften können, so Haver & Boecker, Flex-Mat-Siebböden mit dünneren Drähten als herkömmliche Drahtsiebböden betrieben werden. Die hierdurch erreichte Vergrößerung der offenen Siebfläche führe häufig zu Kapazitäts- und Produktivitätssteigerungen von bis zu 40 %. Verschiedene Serien von Flex-Mat-Siebböden stehen für eine schnelle Verfügbarkeit der passenden Spezifikation für nahezu jede Anwendung. Die Serien D und T erzielen, unterstreicht der Anbieter, zum Beispiel durch definierte Kröpfungen nahezu die Trennschärfe herkömmlicher Drahtsiebböden mit Quadratmaschen. Flex-Mat-Siebböden werden in Federstahloder in Edelstahlausführung angeboten und können sowohl auf Quer- und Längsspanner-

Verschiedene Serien der Flex-Mat-Siebböden ermöglichen eine schnelle Verfügbarkeit der passenden Spezifikation für nahezu jede Anwendung. Die Serie D steht dabei nahezu für die Trennschärfe herkömmlicher Drahtsiebböden mit Quadratmaschen (1,5 mm – 100 mm). Als grundsätzliche Vorteile der Flex-MatSiebböden im Vergleich zu herkömmlichen Vertretern nennt Haver & Boecker eine hohe Siebeffizienz mit bis zu 40 % mehr Durchsatz, eine lange Lebensdauer mit bis zu fünffacher Standzeit und eine hohe Rentabilität dank geringerer Stillstandszeiten und Wartungskosten. Siebmaschinen als auch auf allen gängigen modularen Stecksystemen eingesetzt werden. Die Polyurethan-Querverbindungen werden kundenspezifisch aufgebracht. Elf Produktionslinien sollen hierbei weltweit die zügige Belieferung innerhalb kürzester Zeit sicherstellen. §

Haver & Boecker

Stand C 66

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BHS INNOVATIONEN

Wirkungsvoll im rauen Steinbruchalltag

KONRAD PLATZER GMBH

Seit letzten November nutzt das Unternehmen Konrad Platzer das Baustoff-Recyclingsieb SBR 2 aus dem Hause BHS Innovationen. Eingesetzt wird es zur Vorabsiebung von Felsbrechgut im niederösterreichischen Steinbruch Hainfeld.

as Baustoff-Recyclingsieb SBR 2 war von BHS für den Einsatz in den eigenen Asphaltmischwerken entwickelt worden. Heute wird das Sieb für die Aufbereitung von Asphaltfräsgut, Bauschutt, Böden, Kies, Schotter, Fels, Gabionen- und Wasserbausteinen, Verbrennungsschlacke, Baumischabfällen und Metallschrott eingesetzt. Kurt Platzer leitet nicht nur seit 25 Jahren den Steinbruchbetrieb, er gilt im eigenen Unternehmen auch als wahrer Tüftler. Für ihn war die Leistungsfähigkeit der Maschine schnell offensichtlich: »Wir haben schon allerhand selbst gebaut. Wurfgitter

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und Stangensizer zur Vorabsiebung sind schon lange in Verwendung. Reine Stangensizer eignen sich gut für einen Trennschnitt oberhalb 100 mm, darunter jedoch nicht. Unsere Wurfgitter haben immer einen hohen Verschleiß, wenn der Grobanteil nicht zuvor über einen Sizer abgeschieden wird. Mit der BHSMaschine haben wir eine sichere Abscheidung großer Brocken über den Stangensizer und einen sauberen Trennschnitt über das Siebdeck. Die Standzeit des Siebdecks kann ich nach vier Monaten im Gebrauch als hoch einschätzen und durch die Erregung des Siebdecks lassen sich

Beschickung der SBR 2 mit einem Volvo 180 H – 5,5 m3 Felsbrechgut pro Durchgang.

ganz andere Durchsätze als mit unseren einfachen Wurfgittern erreichen.« Die Beschickung mit einem Volvo 180 H, der mit einem Schaufelinhalt von 5,5 m³ (rund 10 t) aufwartet, gilt als Beleg für die Leistungsfähigkeit. Neben der Vorabsiebung vor dem Brecher nutzt Platzer die SBR 2 zur Aufbereitung von Abraum und Herstellung von bindigerem Wie, das auf 0 – 32 abgesiebt wird.

Automatische Sensor-Ein-Ausschaltfunktion »Entscheidend für den Betrieb ist der elektrische Betrieb und die automatische Ein-Ausschalt-

funktion mittels Sensor«, sagt Platzer. »Eine Dieselmaschine würde entweder den Radlader binden oder stetig Diesel verbrauchen. Durch den elektrischen Sensorbetrieb kann der Radlader jederzeit Material aufbereiten und in der nächsten Minute wieder Kunden beladen oder die stationäre Anlage beschicken.« In Österreich und in der Schweiz arbeitet das Unternehmen BHS Innovationen inzwischen mit Vertriebspartnern zusammen und stellt damit sicher, dass die SBR 2 von Wien bis Genf über Handelspartner verfügbar ist. §

9. iden .-02.0 e 30.08rg/Nieder-Ofl 8

Hombe elände C 6 Freig

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DOPPSTADT

Maschinenbruch

Einsatzlösungen für das Fördern und Sieben

ist nicht nur ein Schönheitsfehler

Auf der Steinexpo ist das Umwelttechnikunternehmen Doppstadt mit Lösungen für die Förder- und Siebtechnik dabei. Gezeigt werden Gurttrommeln, die kilometerlange Förderbänder rund um die Uhr antreiben, und die neue kettenmobile Siebmaschine SM 620 K Plus für die flexible Sortierung von Erden, Kies und Sand sowie Bauschutt und Baustellenmischabfall.

Unsere Metalldetektoren verhindern hohe Reparaturkosten!

Das kettenmobile Modell SM 620 K Plus von Doppstadt, dessen Aufgabetrichter über 7 m3 Schüttgut fasst, wird im Oktober in den Markt eingeführt. it dem Entwicklungsziel »mehr Output in weniger Zeit« hat das Unternehmen aus Velbert seine Siebmaschinen an die neuen Herausforderungen in Sand- und Kiesgrube angepasst. Unter anderem ermöglicht ein vergrößertes Aufgabevolumen die Beschickung der Maschinen mit sehr großen Radladerschau-

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feln. Die großen Aufgabetrichter können nonstop befüllt werden, die Siebtrommel kann in kürzerer Zeit mehr Schüttgut aufnehmen und wieder ausgeben. Die Austragsbänder an Heck und Seite wurden verlängert, sodass der Schüttkegel um fast ein Viertel höher und breiter anwachsen kann und dadurch seltener abge-

räumt werden muss. Damit ist mehr Durchsatz möglich. Die mobilen Sortieranlagen separieren Baustoffe, Kies, Steine und Erden und eignen sich besonders, wenn Einsatzorte oft gewechselt oder unterschiedliche Siebaufgaben zu bewältigen sind. Die Maschinen können bei Bedarf in kurzer Zeit umgerüstet werden,

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Mehr Durchsatz mit der SM 620 K Plus von Doppstadt: Durch längere Austragsbänder an Heck und Seite kann der Schüttkegel um fast ein Viertel höher und breiter anwachsen. 8/2017

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IIIIIIIIIIIII sind einfach zu bedienen und zu warten. Per Telematiksystem kann Doppstadt die Maschinen – wenn gewünscht – weltweit überwachen und bei Störungen sofort beraten.

Mit hohen Durchsatzraten Arbeitsprozesse beschleunigen Auf der Steinexpo zeigt Doppstadt das neue kettenmobile Modell SM 620 K Plus, dessen Aufgabetrichter über 7 m³ Schüttgut fasst, und im Oktober in den Markt eingeführt werden soll. Das komplette Doppstadt-Portfolio zum Sortieren von Stoffgemischen nach Korngröße und Mehrfraktionen besteht aus Siebmaschinen aller am Markt üblichen Leistungsklassen. Sie separieren optional, wie Doppstadt unterstreicht, so gut wie jedes Ausgangsmaterial in bis zu sechs Fraktionen und passen sich über den werkzeuglosen Austausch der Siebtrommeln in-

Gurttrommeln von Doppstadt treiben kilometerlange Förderbänder rund um die Uhr an. nerhalb von 15 Minuten den jeweiligen Anforderung flexibel an. Den aktuell geltenden Abgasnormen werden sie gerecht: Alle Maschinen sind mit Deutz-Motoren ausgerüstet, die die EU-Stufen III oder IV bzw. die US EPA Tier 4 und Tier 4 final erfüllen.

Jede Gurttrommel ist ein Unikat

Doppstadt

Stand C 31

Zusätzlich informiert das Unternehmen auf der Messe über sein Angebot in der Fördertechnik: Gurttrommeln von Doppstadt

treiben kilometerlange Förderbänder rund um die Uhr an. Sie werden in Bandanlagen und Tagebaugeräten, für die Grundstoffgewinnung, -lagerung und -weiterverarbeitung sowie in besonderen Transporteinrichtungen wie Abraumabsetzern, Gewinnungsgeräten oder Hauptund Strossenbändern eingesetzt. Jede Trommel ist ein Unikat und wird nach Bedarf und Anforderung produziert. Durch die hohe Fertigungstiefe in der eigenen

Produktion kann Doppstadt selbst sehr spezifische Anforderungen umsetzen und zugleich für die lange Laufzeit der Trommeln garantieren. »Es ist die Qualität in der Fertigung, die über die Lebensdauer einer Trommel entscheidet. Unsere Trommeln laufen in der Regel mehr als ein Jahrzehnt, damit liegen wir im Markt ganz weit vorn« erklärt Jörg Amend, Leiter des Geschäftsbereichs Gurttrommeln bei Doppstadt. §

Future-Roadmap »Vision Zero: Null Unfälle – Gesund arbeiten!« O MIRO – Von Beginn an ist der Bundesverband Mineralische Rohstoffe (MIRO) Unterstützer und ideeller Partner der Steinexpo. Auf der diesjährigen 10. Steinexpo präsentiert die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) mit MIRO und sechs weiteren Partnern aus der Industrie Technologien und Informationen für die Rohstoffindustrie, um das gemeinsame Ziel »Vision Zero. Null Unfälle – Gesund arbeiten!« zu verwirklichen. horsten Kroll, Aufsichtsperson BG RCI und Walter Nelles, stellvertretender MIRO-Hauptgeschäftsführer, sehen der Steinexpo zuversichtlich entgegen, konnten doch für den Gemeinschaftsstand Partner gewonnen werden, die mit neuen und bewährten Technik-Tools oder Dienstleistungen den Betriebsalltag in der Gesteinsindustrie und darüber hinaus sicherer gestalten können. MIRO vertritt auf Bundes- und Europaebene die Interessen der Kies- und Sand-, Quarz- sowie Natursteinindustrie in den Bereichen Steuern/ Betriebswirtschaft, Rohstoffsicherung/Umweltschutz/Folgenutzung, Recht, Arbeitssicherheit, Gewinnungs- und Aufbereitungstechnik oder

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auch Anwendungstechnik/Normung. MIRO spricht für rund 1 600 Unternehmen mit ca. 3 000 Werken in Deutschland, die ca. 25 000 Mitarbeiter beschäftigen. »Mit MIRO arbeiten wir seit Jahren eng zusammen. Für uns als Berufsgenossenschaft ist MIRO ein wichtiger und verlässlicher Partner, um unsere Ideen und Botschaften in die Mitgliedsunternehmen zu transportieren. Da ist es nur konsequent, auch auf der Steinexpo die gute Partnerschaft durch einen gemeinsamen Messeauftritt zu unterstreichen«, so Kroll. Walter Nelles fügt hinzu, dass mit Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung »Vision Zero. Null Unfälle – Gesund arbeiten!« die gute

Zusammenarbeit zwischen MIRO und der BG RCI weiter intensiviert wird. »Wirtschaftliches Arbeiten ist nur dann möglich, wenn unfallfrei und gesund gearbeitet werden kann. Für diese Rahmenbedingungen stehen wir gemeinsam ein. Unsere Zusammenarbeit wollen wir auch auf der Steinexpo darstellen. Wir setzen uns gemeinsam dafür ein, dass die Mitgliedsunternehmen mit Erfolg am Markt agieren können.« Am Gemeinschaftsstand von BG RCI und MIRO präsentieren sich außerdem der Deutsche Sprengverband, der Deutsche Verkehrssicherheitsrat, Geokonzept, Grammer, MSA Deutschland und das Netzwerk Baumaschinen (Brigade Elektronik, IKT Engineering, Motec, Orlaco und Sick). §

MIRO

Stand B 10, P 238a

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MORE POWER. LESS FUEL.

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JUST BY CHANGING YOUR HYDRAULIC FLUID

FALLSTUDIE: Bergbau-Bagger in Ranchi, Indien

Signifikante Effizienzsteigerung im Kohlebergbau! In der Nähe von Ranchi, Indien, werden Hydraulikbagger zum Abbau von Kohle und Schiefer verwendet – aber mit einem wesentlichen Unterschied. Die üblicherweise für die Bagger verwendete herkömmliche Hydraulikflüssigkeit wurde abgelassen und durch eine nach DYNAVIS®-Technologiestandard hergestellte Hydraulikflüssigkeit ersetzt. Die Effekte des neuen Fluids wurden sorgsam aufgezeichnet. Höchste Prüfstandards wurden mithilfe zahlreicher Sensoren, Durchflussmessern und Messgeräten eingehalten. Mehr Boden wurde bewegt, kürzere Beladezyklen erreicht und Muldenkipper schneller beladen – nur durch den Austausch der Hydraulikflüssigkeit.

Mehr als 400.000 Tonnen Boden wurden bewegt – mit den folgenden Ergebnissen:

• Kraftstoffeffizienz in l/t stieg um 12,8 % Mit einem Konfidenzintervall von >90 % (p-Wert 92,8 %)

• Zeiteffizienz in Minuten/Fahrt verbesserte sich um 11,8 % Mit einem Konfidenzintervall von >85 % (p-Wert 88,9 %)

• Fahrteffizienz in Litern Kraftstoff/Fahrt stieg um 10,6 % Mit einem Konfidenzintervall von >85 % (p-Wert 86,2 %)

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ZEMMLER BEI APOLCZER

Doppeltrommelsiebanlage in Franken erhält Zuwachs Vor drei Jahren hatte sich der bei Nürnberg ansässige Tiefbau- und Baggerbetrieb Bernd Munkert für die Zemmler-Doppeltrommelsiebanlage MS 1600 entschieden. Die Leistung dieses kleinsten Zemmler-Modells beim Absieben von Humus, Erdreich, Kompost oder auch gebrochenem Recyclingmaterial machten die Anlage bereits nach kurzer Zeit zu einem wichtigen Bestandteil des Maschinenparks des Unternehmens. Die wachsende Zahl von Aufträgen dank der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Doppeltrommelsiebanlage führten dazu, dass sich das Unternehmer mit der Anschaffung der MS3200 jetzt für die nächst größere Zemmler-Anlage entschied – geliefert von Apolczer Baumaschinen aus Lauf a. d. Pegnitz. ie MS 3200 bietet eine Verdoppelung der Siebleistung und erlaubt eine Radlader-Beschickung bis zu einer Schaufelbreite von 3 000 mm und einem

APOLCZER

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Helmut Apolczer (Mi.) übergibt die MS 3200 an Bernd (li.) und Patrick Munkert. Zu den technischen Details zählen: Siebtrommel in Doppeltrommelausführung, Sieblänge: Außentrommel 3000 mm, Innentrommel 3900 mm, Siebflächen: Außentrommel 10 m², Innentrommel 8,1 m², Reinigungsbürste mit eigenem Antrieb für die Außentrommel. Transportabmessungen: 9 000 mm x 2 500 mm x 3 900 mm (LxBH).

Volumen von ca. 2,5 m³. Die Anlage wartet mit 7,5 t Betriebsgewicht und einem Tandemfahrgestell mit möglicher Straßenzulassung bis 80 km/h auf. Der Antrieb erfolgt elektrisch (32 A) mit ca. 12,7 kW (15,9 kVA), optional auszustatten ist die Anlage mit Dieselaggregat (17 kVA). Der Aufgabetrichter bietet ein Volumen von 2,3 m³ und eine maximale Aufgabebreite von 3 000 mm. Die erreichbare Leistung wird mit bis 60 m³/h angegeben, abhängig von Materialbeschaffenheit und der verwendeten Siebbelagsgrößen (2 mm bis 80 mm). Eine Materialtrennung in drei Fraktionen ist durch optionale Verlängerung der Innentrommel mittels Aufsteckring möglich. Neben Optionen wie Bunkervergrößerung, Aufsteckring für dritte Fraktion, Dieselaggregat, Trommelmagneten für Fein- und Mittelkorn, Innenkorbteilung, Arbeitsscheinwerfer und diverse Siebbelagmöglichkeiten kann die Anlage auch in kettenmobiler Ausführung, als Hakenliftanlage, auf Kufe oder in stationärer Ausführung geliefert werden. §

O ZEMMLER – Mit Stolz berichtet Zemmler Siebanlagen über die Fertigung der 250. Maschine im eigenen Werk. Erst im März fand die Eröffnung des neuen Produktionsstandortes in Massen-Niederlausitz statt, zeitgleich erfolgte die Übergabe der 100. Maschine des Typs Multi Screen MS1600.

ie 250. Maschine, eine mobile Doppeltrommelsiebanlage des Typs Multi Screen MS5200, ging an den bayerischen Händler Apolczer Baumaschinen mit Sitz in Lauf. Die MS5200, ausgestattet mit drei Fraktionen, besitzt eine Durchsatzleistung von maximal 150 m³/h mit ei-

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Zemmler

Stand C 68 62

nem Trichtervolumen von 5,5 m³ und einer Trichterbreite von 3,6 m. Die MS5200 zeigt sich jetzt in neuem Design effizienter, bediener- und wartungsfreundlicher. So wird sie auch auf der Steinexpo zu sehen sein. Das neue Eco-Mode-Konzept definiert das effiziente Ein- und Ausschalten der Siebanlage. Während der beschickungsfreien Zeiten kann die Anlage durch den Radladerfahrer via Fernbedienung in den Eco Mode gebracht werden. Derart verringert sich der Kraftstoffverbrauch und die Leerzeiten werden energieeinsparend überbrückt. Standardmäßig werden künftig die Zemmler-Trommelsiebanlagen mit einer klappbaren Trichterwand an der Stirnseite der Maschine gefertigt. Die Trichterwand ermöglicht den flexiblen Einsatz von Brecher oder auch Schredder. Diese können passgenau mit ihrem Austragsband in einer Linie zu der Doppeltrommelsiebanlage positioniert werden. Des Weiteren

ZEMMLER

250. Doppeltrommelsiebanlage verlässt Zemmler-Werk

Zemmler Multi Screen MS5200 in neuem Design mit Ehrenkranz für die 250. gefertigte Doppeltrommelsiebanlage. wird aufgrund der Neupositionierung des Motors im Maschineninnenraum, die Wartung und Zugänglichkeit erleichtert. Wartungseinsätze können zu allen Seiten der Anlage über große Türen erfolgen. Die Zemmler-Typen MS 4200 und MS 6700 werden ebenfalls mit diesen Erweiterungen ausgerüstet. §

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KOMPTECH

HARALD EISENBERGER

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Vielfältige Lösungen für das Schreddern Ob bei Holz, Biomasse, Grünschnitt oder auch im Bioabfall: Die Aufbereitungstechnik ist durch das am Anfang stehende Zerkleinern und das am Ende des Prozesses notwendige Sieben geprägt. Beim Schreddern als einer Form des Zerkleinerns wird im Gegensatz zum Hacken das Rohmaterial nicht durch schneidende Werkzeuge zerkleinert, sondern hier erfolgt eine Prall-Zerkleinerung. Die gebrochene und damit vergleichsweise große Oberfläche begünstigt einen schnelleren biologischen Abbau, was wiederum zum Beispiel der Kompostierung zugute kommt. Komptech kann gerade für das Schreddern ein vergleichsweise großes Programm anbieten, das vielfältige Einsatzmöglichkeiten abdeckt.

Der Axtor als schnell laufender Universalzerkleinerer gibt sich besonders flexibel im Bereich der Holz- und Grünschnittaufbereitung. as Angebot von Komptech reicht vom langsam laufenden Einwellen-Zerkleinerer Terminator, der sich für alle Arten von Abfall eignet, über die Crambo-Linie für die Biomasse bis hin zum schnell laufenden Axtor. Beim langsam laufenden Zweiwellen-Zerkleinerer Crambo direct sorgen im groß dimensionierten Zerkleinerungsraum zwei gegenläufige Walzen mit Schneidwerkzeugen für einen aktiven Einzug. Sperriger Astund Strauchschnitt, Wurzelstöcke oder mit Störstoffen durchsetztes Altholz werden auf eine definierte Korngröße zerkleinert. Zugleich ist der Zerkleinerungsgrad flexibel einstellbar. Als Kraftquelle besitzt der mobile Crambo direct einen Caterpillar-Dieselmotor mit aktueller

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Abgasreinigung. Zudem verfügt der Crambo direct über einen Antriebsstrang, der die Funktionalität des hydraulischen Antriebs mit dem Wirkungsgrad eines mechanischen Antriebs vereint – wie höchste Wirtschaftlichkeit bei Erhalt aller Produktvorteile wie Überlastsicherung, Reversiermöglichkeit oder auch Anpassung an das Material. Der Crambo wird aber nach wie vor auch in einer rein hydraulischen Version angeboten.

Schnelllaufender Axtor Der Axtor als schnell laufender Universalzerkleinerer wird vom Anbieter als eine der flexibelsten Maschinen im Bereich der Holzund Grünschnittaufbereitung beschrieben. Schnellläufer werden bevorzugt in der Grünschnittauf-

H m b e r g 20 Nieder- fleiden

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bereitung eingesetzt. Der Axtor will aber noch mit mehr aufwarten: Im Schredder-Modus wird mit freischwingenden Werkzeugen Material für die Kompostierung erzeugt – im Hacker-Modus hingegen wird mit fest stehenden Werkzeugen und bei reduzierter Geschwindigkeit ein Biomasse-Brennstoff für Heizwerke produziert. Die notwendige Umrüstung lässt sich schnell und einfach bewerkstelligen. Die wichtigsten Kennzeichen des Axtor: ein emissionsarmer Caterpillar-Dieselmotor in wartungsfreundlicher Unterflurposition, darüber ein großer, nach vorne offener Aufgabebereich und an dessen Ende ein Einzug mit einer Einzugshöhe von bis zu 1 000 mm. Was auf dem Aufgabetisch landet, wird vom

Seiten

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KOMPTECH

IIIIIIIIIIIII aktiven Einzugssystem erfasst und selbstständig eingezogen. Bei optimaler »Fütterung« sind laut Anbieter bis zu 300 m³/h möglich.

Stern oder Trommel?

Mit dem Crambo lassen sich vom sperrigem Ast- und Strauchschnitt über Wurzelstöcke jeglicher Größe bis hin zu Altholz alle möglichen Stoffgruppen wirkungsvoll zerkleinern.

Auch beim Sieben kann Komptech punkten. Die mobilen Sternsiebe der Multistar-Reihe können beim Absieben in einem Arbeitsgang bis zu drei Fraktionen erzielen, mögliche Anhaftungen werden zugleich mit abgetrennt. Innerhalb von Sekunden kann zudem vom Bedienpult aus die Körnung der Siebfraktionen verändert werden. Eine komforta-

ble Bedienung, ein effizienter elektrischer Antrieb mit Energie vom Dieselgenerator oder direkt vom Stromnetz sowie zusätzliche Optionen wie Windsichter, Magnet oder Steinfalle sind weitere Kriterien, die die KomptechSternsiebtechnik auszeichnen. Die Trommelsiebtechnik punktet mit Funktionalität: Die Siebe lassen sich bei allen Aufgabenstellungen, ob Biomasse, Kompost oder Erdenproduktion, gut einsetzen. Der einfache Trommeltausch macht sie zudem universell einsetzbar und andererseits auch »hart im Nehmen«, wenn es um extreme Einsätze

»Infotag Recyclingbaustoffe«: Mit Recyclingbaustoffen Kosten sparen und die Umwelt schonen

as Familienunternehmen Max Wild stellt geprüfte, güteüberwachte und zertifizierte Recyclingbaustoffe her. Die Zertifizierung erfolgt nach den Richtlinien des Baustoff Recycling Bayern e. V. und des QRB (Qualitätssicherungssystem Recycling-Baustoffe Baden-Württemberg e. V.). So kann das Bau- und Transportunternehmen aus Berkheim gewährleisten, dass die Ersatzbaustoffe den bauund umwelttechnischen Regelwerken entsprechen. Der diesjährige »Infotag Recyclingbaustoffe« bot Mitte Mai Fachvorträge zum Thema »Recyclingbaustoffe in der Praxis«. Sandra Heibili (Projektleiterin Altlastensanierung) sprach über die »Notwendigkeit orientierender Bausubstanz-Untersuchung«, Stefan Schmidmeyer (Baustoff Recycling Bayern) referierte über »Verbandsrichtlinien zur Anwendung und Güteüberwachung von mineralischen Ersatzbaustoffen in technischen Bauwerken in Bayern und

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Baden-Württemberg« und Burghardt Schramm (Laborleiter Geotechnik) über »Recyclingschotter – ein universeller Baustoff« sowie »Flüssigboden – die Alternative zur Verfüllung von Rohrgräben«. Bausubstanz-Untersuchung Durch die Bausubstanz-Untersuchung sollen Schad-, Gefahr- und Fremdstoffe identifiziert werden, damit sie vor bzw. während des Abbruchs separiert werden können. Danach erhält man einen qualitativ hochwertigen Bauschutt, der nicht entsorgt werden muss, sondern als Recyclingprodukt weiterverwendet werden kann. Es ist davon auszugehen, dass in vielen Gebäuden, die vor 1996 erbaut wurden, schadstoffhaltige Baustoffe oder Gefahrstoffe zu finden sind. Potenziell verbaute Schad- und Gefahrstoffe sowie nutzungsbedingte Verunreinigungen durch gesundheitsgefährdende Betriebsmittel können im Zuge einer nicht fachgerechten Rückbaumaßnahme eine

MAX WILD

O MAX WILD – Der »Infotag Recyclingbaustoffe« bietet regelmäßig Vertretern aus Ingenieur- und Architekturbüros, Gemeinden, Städten sowie Bau- und Landratsämtern einen Überblick über die fachlichen Grundlagen zu mineralischen Ersatzbaustoffen. Das Unternehmen Max Wild ist Ausrichter der Veranstaltung, die Fachvorträge, Vorführungen und Expertengespräche verbindet.

Bereits vor dem Brechen werden die Ausgangsstoffe von einem großen Anteil der Belastungen befreit.

gesundheitliche Gefahr für die Baubeteiligten darstellen, zu großflächigen Kontaminationen der sauberen Bausubstanz führen oder die Entsorgungsmengen belasteter Abbruchabfälle um ein Vielfaches ansteigen lassen. Eine frühzeitige Untersuchung der Bausubstanz liefert eine erhöhte Kosten- und Terminsicherheit. Weitere Vorteile sind die Unterbreitung vergleichbarer Abbruchangebote und eine Minimierung des Nachtragspotenzials. Die orientierende Bausubstanz-Untersuchung widmet sich der Beschreibung der Baukonstruktion und Einbauten, der Auflistung aller verdächtiger Bauteile und Baustoffe und auch der ar-

beitsschutz- und abfallrechtlichen Bewertung der schadstoffbelasteten Bauteile und Gefahrstoffe. Die quantitative Abschätzung schadstoffbelasteter Bauteile und Gefahrstoffe wird ebenso betrachtet. Mineralische Ersatzbaustoffe Die mineralischen Ersatzbaustoffe gelten in der Regel als günstiger, verglichen mit bautechnisch gleichwertigen Primärrohstoffen und sie weisen eine hohe Verfügbarkeit bei geringen Transportwegen auf. Baukosten können durch Recyclingbaustoffe gesenkt werden und Recycling spart Entsorgungskosten. Ersatzbaustoffe sind im Straßen-, Wege- und Verkehrsflächenbau, Erd-

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mit unter Umständen schwierigen Siebmaterialien geht. Auftretende Probleme soll der Bediener selbst lösen können. Mit Primus, Maxx, Nemus und der elektrischen Cribus-Reihe bietet Komptech ein breites Spektrum mobiler Trommelsiebe an.

Die neue Multistar One Das neue Sternsieb Multistar One will Altholz und Biomasse effektiver aufbereiten. Das Abtrennen einer definierten Nutzfraktion bei gleichzeitiger Rückführung der Überlängen in einen vorgeschalteten Zerkleinerer wie Crambo oder Terminator gilt

als ein wesentlicher Vorteil der neuen One: Ausgerüstet mit einem Aufgabebunker zur exakten Materialübergabe auf das großdimensionierte Siebdeck, einem Abwurfband mit 4 m Abgabehöhe und einem Rückführband mit 220° Schwenkradius, meistert die neue One eine Durchsatzleistung von bis zu 200 m³/h. Mit dem kompakten Hakenliftrahmen und der flexiblen Aufstellung dank der variablen Förderbänder stehe, so der Anbieter, das neue Sternsieb in Kombination mit dem elektrischen Antrieb zudem für höchste Wirtschaftlichkeit. §

THE NIAGARA ECCENTRIC The Niagara is the definitive scalping screen; it’s classic, but far from ordinary. The single eccentric shaft guarantees constant circular motion and consistent G-force, even under extreme conditions.

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Ein Baustoffprüfer des Bau- und Transportunternehmens übernimmt im firmeneigenen Labor die Güteüberwachung.

bau, Hoch- und Tiefbau, Garten- und Landschaftsbau sowie Deponiebau einsetzbar. Auch Recyclingschotter ist ein universeller Baustoff. Er weist gute bodenmechanische Eigenschaften bei günstigem Preis auf und ist zusätzlich ressourcenschonend. Max Wild bietet RC-Beton 0/45 FSS (zertifizierter FrostschutzSchotter), RC-Mix 0/80, RC-Hartgestein 22/63 und 0/45, RC-Asphalt 0/22 und andere Körnungen auf Anfrage an. Flüssigboden Selbstverdichtender Flüssigboden ist eine innovative Alternative zur Verfüllung von Rohrgräben. Ein Baustoffprüfer des Bau- und Transport-

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unternehmens übernimmt im firmeneigenen Labor die Güteüberwachung. Materialkreislauf Die Vorführungen im Entsorgungszentrum zeigten den Materialkreislauf. Bereits vor dem Brechen werden die Ausgangsstoffe durch Sieben von einem großen Anteil der Belastungen befreit. Die Versuchsfelder mit den diversen Arten des Recyclingschotters machten deutlich, wie vielseitig die mineralischen Ersatzbaustoffe einsetzbar sind. Bei Tiefbauarbeiten mit Querungen von Versorgungsleitungen und Hindernissen zeigt sich Flüssigboden bestens geeignet. §

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KUHN

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KUHN ÖSTERREICH

Für die nächsten Jahrzehnte gerüstet sein Im Jahre 1967 gründete Walter Keil aus Neukirchen bei Salzburg sein Transportunternehmen. Der erste eigene Lkw bildete damals den Ausgangspunkt einer bis heute andauernden Erfolgsgeschichte, die auf Handschlagqualität, starke langjährige Partnerschaften und größtmögliche Unabhängigkeit basiert. Der Österreicher erkannte früh, dass für ihn an der Produktion von eigenem Material aus Steinbruch und Kieswerk kein Weg vorbei führt – schon in den 1980er-Jahren entstand ein eigenes Kieswerk in Neukirchen am Großvenediger, wo eine stationäre Powerscreen-Waschsiebanlage mit dazugehörigem Brecher und Schöpfrad rund 30 Jahre lang zuverlässig ihren Dienst tat – jetzt wurde sie durch eine neue Powerscreen-TWS AggreSand 165 ersetzt. ei der Neuanschaffung der Aufbereitungsanlage waren neben einem geringen Platzbedarf auch die Energie- und Kosteneffizienz sowie die spätere Anpassungs- und Erweiterbarkeit Hauptkriterien. »Gerade im Pinzgau ist uns der Natur- und Landschaftsschutz genauso ein

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Anliegen, wie der nachhaltige Umgang mit den Ressourcen«, sagt Heidi Keil, die heute das Familienunternehmen mit derzeit rund 180 Mitarbeitern führt.

»Zuverlässiger Partner« Nicht ohne Grund entschied sich Keil für Kuhn als Lieferanten der

Neuinvestition. Kuhn betreut die Powerscreen-Waschsiebanlage in Österreich: »Kuhn ist uns seit vielen Jahren ein kompetenter und vor allem zuverlässiger Partner, was wir natürlich zu schätzen wissen!« Robert Moser ist der Betriebsleiter der neuen Anlage in

Neukirchen. »Die PowerscreenTWS AggreSand 165 überzeugte uns nicht nur durch den äußerst geringen Wasser- und Energiebedarf, es ermöglicht uns auch ein sehr effizientes Arbeiten. Das in einzelnen Modulen aufgebaute Anlagenkonzept erlaubt uns außerdem in Zukunft, unsere Anlage mit geringem Aufwand, um zusätzliche Module zu erweitern, um so den Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte Stand zu halten«, so Moser. Bedenkt man die ständig wechselnden und strenger werdenden Qualitätsanforderungen an Baustoffe und die zunehmende Notwendigkeit, Baurestmassen wieder zu verwerten, statt diese zu deponieren, sieht sich Heidi Keil mit ihrem über die Region hinaus bekannten Unternehmen gut aufgestellt für die Zukunft. §

Mit besonderer Haubenvielfalt punkten und vielfach weltweit bewährt sind Achenbach-Hauben aus Wellblech. Von der kleinen Standard-Haube bis zur geradezu gigantischen Jumbo-Haube, die zusätzlich einen oder beide Laufstege mit einhaust, ist nahezu jede Abmessung lieferbar.

Achenbach

Stand P 112 66

it dem – auch nachträglichen – Einsatz von Achenbach-Hauben lassen sich Bandanlagen produktivitätssteigernd weitgehend witterungsunabhängig das ganze Jahr über nutzen. Dabei werden auch Aspekte wie Umweltschutz (kein Materialaustritt in die Umgebung), Unfallschutz (kein Eingriff auf das laufende Band) sowie Emissionsreduzierung (bei Anlagen nahe der Wohnbebauung) beachtet. Auf der Steinexpo zeigt der Hersteller der Metallhauben unter anderem das Öffnungssystem SuperTec-Haube EVO II. Die Schutzhaubenvariante will mit einem besonderen Preis-Leistungsverhältnis bei gleichzeitig einfacher Montage und Bedienung sowie hoher Sicherheit aufwarten.

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NEUN A / SINAN MUSLU

O ACHENBACH – Seit langem bekannt

Unterschiedliche Befestigungssysteme und der Vertrieb von Organit-Hauben aus Hart-PVC runden das Produktprogamm ab, das das Unternehmen aus dem Siegerland auf der Steinexpo 2017 wieder präsentieren wird. §

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Förderbänder ergonomisch warten

FLEXCO EUROPE

Mit dem Flexlifter ist das Förderband schnell und einfach auf die entsprechende Höhe gehievt. Der Mitarbeiter kann bequem alle erforderlichen Wartungsmaßnahmen durchführen.

Um im Kohlebergbau, in Stahlwerken oder in der Holzverarbeitung an Förderbändern Wartungsarbeiten ergonomisch durchzuführen, hat Flexco eine spezielle Vorrichtung entwickelt: Mit dem Flexlifter können Servicemitarbeiter das gespannte Band auf der Anlage ohne Anstrengung in die erforderliche Höhe heben. Der Gurtheber lässt sich mit bis zu 3 t belasten und ist in drei Größen erhältlich. Und weil er besonders leicht gebaut ist, soll ihn der Techniker auch problemlos befördern können. örderbandanlagen transportieren schwere, spitze oder scharfkantige Materialien und sind dabei Schmutz und Staub sowie Witterungsbedingungen wie Temperaturschwankungen, Feuchtigkeit und Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Um unter diesen Bedingungen vorzeitige Maschinenausfälle zu vermeiden und die Verfügbarkeit stets sicherzustellen, müssen die Bänder regelmäßig gewartet werden. Damit die Techniker beispielsweise Verbindungen erneuern oder Spannrollen austauschen können, heben sie das

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Transportband auf der Anlage an der jeweiligen Stelle auf eine entsprechende Höhe. Diese Arbeit birgt nicht nur eine erhebliche Verletzungsgefahr. Sie kostet Zeit und ist körperlich anstrengend. Flexco hat für diese aufreibende Tätigkeit mit dem Flexlifter nun einen ergonomischen Gurtheber im Programm. Erhältlich ist dieser in drei Größen: »Medium« für Bandbreiten von 900 mm bis 1 500 mm, »Groß« in einem Bereich von 1 200 mm bis 1 800 mm und »XL« für 1 800 mm bis 2 400 mm. Die größte Version kann bis zu 2 700 kg aufnehmen. Weil der Gurtheber aus eloxiertem Aluminium besteht, gilt er als besonders leicht und widerstandsfähig. Der Anwender kann ihn so einfach transportieren und auf dem Förderband platzieren.

Gurtheber über das Förderband schieben und ihn rechtwinklig auf der Anlage positionieren. Der Flexlifter ist sowohl im Ober-

als auch im Untertrum einsetzbar. Um das Band auf die erforderliche Höhe zu bringen, bedient der Techniker den Flexlifter mit einer Handratsche oder einem Schlagbohrer. Um die hohen Lasten sicher und stabil zu handhaben, ist der Gurtheber mit einem Zwei-Schienen-System ausgestattet. Damit Betreiber den Flexlifter auch unter außergewöhnlichen Bedingungen im Untertagebau – wie arktischer Kälte oder extremer Hitze – einsetzen können, liefert Flexco die Komponenten auch im CEMA-Standard. Und damit Betreiber wissen, dass sie mit dieser Vorrichtung sicher arbeiten können, trägt der Flexlifter auch das CE-Zertifikat. §

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Scherenarbeitsbühne Die starke Scherenarbeitsbühne hebt das Band sicher bis zu einer Höhe von 350 mm bis 400 mm an. Dieses kann dabei auch nicht beschädigt werden. Ist mehr Höhe erforderlich, kann der Flexlifter mit ausziehbaren Fußteilen ausgerüstet werden. Diese sitzen nach der Montage fest auf der Förderanlagenkonstruktion. Der Mitarbeiter kann nun den

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Für schwierigste Einsätze im Tagebau hat KH-Kipper seinen HinterkipperAufbau W1MV entwickelt. Ein niedriger Schwerpunkt des gesamten Fahrzeugs verspricht eine hohe Stabilität beim Kippvorgang.

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KH-KIPPER

Neuer Aufbau für den Tagebau Mit seinem Tagebau-Aufbautyp W1MV stellt KH-Kipper eine Entwicklung vor, mit der steigende Transportkosten durch eine Erhöhung der Fahrzeugtragfähigkeit ausgeglichen werden sollen. Die höhere Nutzlast erreicht das Unternehmen mit einem gewichtsoptimierten Aufbau. er Aufbau W1MV wurde für die schwierigsten Einsätze im Tagebau entworfen, ist doch der Aufbau beim Transport enormer Korngrößen einem ständigen Verschleiß ausgesetzt. Mit dem Hinterkipper, vorgesehen

für die Transportzyklen zwischen dem Aushubort und Brecher, will KH-Kipper die in diesem Bereich klassische Kippmulde ersetzen. Die Multifunktionalität des W1MV-Aufbaus auf dem Fahrgestell erlaubt den Einsatz KH KIPPER

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auf öffentlichen Straßen wie auch im Tagebau. Ebenso kann beliebiges Ladegut wie Kohle, Anthrazit oder Metallerze transportiert werden. Bei Aufbauten dieser Art ist der Boden in der Regel mit Längs- und Querträgern wie auch zusätzlichen Biegungen verstärkt. Die Bodenkonstruktion des neuen Aufbaus W1MV setzt ausschließlich auf verschleißfesten Hardox-Stahl des Typs HB 450 mit zwei Biegungen. Im Gegensatz zum Vorgängermodell, bei dem der Boden aus drei Schichten (Stahl und Gummi) gefertigt wurde, verfügt das neue Modell über einen Boden aus nur einer Stahlschicht. Mit dem Verzicht auf »unnötige« Teile der Konstruktion will der Hersteller die Lebensdauer verlängernde Federwirkung erreichen. Die Seitenwände wurden lediglich mit Oberprofil, Heckbinder und Stirnwand verstärkt.

Hardox HB 450 und Strenx 700 Mit dem Hinterkipper, vorgesehen für die Transportzyklen zwischen dem Aushubort und Brecher, will KH-Kipper die in diesem Bereich klassische Kippmulde ersetzen.

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Die schweren Einsatzbedingungen im Blick, hat KH-Kipper die Hauptkonstruktion aus dem elastischen und verschleißfesten Hardox-Stahl HB 450 kon-

struiert (Boden 10 mm bis 15 mm, Seitenwände 6 mm bis 10 mm Stärke) und die Unterkonstruktion aus hochfestem Stahl Strenx 700. Die kinetische Energie des Einschlags, die beispielsweise bei der Beladung der Gesteinsbruchstücke mit hoher Fraktion entsteht, soll so optimal zerstreut werden. Eine Sonderfertigung aus dem verschleißfesten und hitzebeständigen Stahl Toolox macht den Aufbau auch geeignet für den Transport heißer Schlacke. In diesem Bereich sollen auch Temperaturen von 500 °C kein Transporthindernis darstellen. Dank der neuen halb-achteckigen Aufbaukonstruktion und der schrägen Stirnwand konnten auch Materialanhaftungen verringert werden. Eine Bodenerhöhung im hinteren Teil sichert die Ladung (vor allem kleine Fraktionen) während der Fahrt auf geneigtem Gelände. Ein hohes Dach schützt dagegen die Stirnwand und die vorn montierte Hydraulik. §

KH-Kipper

Stand C 49a 8/2017


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SAF-HOLLAND

Seine hydraulisch angetriebene Achse »SAF Trak« zeigt SAF-Holland bei seinem ersten Steinexpo-Auftritt. Die Trailer-Innovation unterstützt die Zugmaschine über einen hydraulisch angetriebenen Motor, wenn das Gelände schwierig oder besonders steil wird. Zudem werden andere Neuheiten des Unternehmens für die Bau- und Baustoffindustrie vorgestellt. er Nutzfahrzeugzulieferer SAF-Holland präsentiert auf der Demofläche D8 seine hydraulisch angetriebene Achse, die als wirtschaftlich lohnende Alternative zu allradangetriebenen Zugmaschinen gilt (das bauMAGAZIN berichtete bereits in den Heften 4/16, Seite 296 und 10/16, Seite 134). Der integrierte Achsantrieb bringt auf Knopfdruck die benötigte Zusatzleistung direkt in den Trailer. Hier

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SAF-Holland

Stand D 8

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SAF-HOLLAND

Zusatzantrieb für den Trailer

Geeignet ist die wartungsarme »SAF Trak« für Trailer im 9-t-Standardsegment, vor allem für Sattelkipper und Schubboden-Fahrzeuge im Baustellen- oder DeponieBereich. Wie der Zusatzantrieb im Trailer die Zugmaschine auf schwierigem Untergrund oder bei Steigungen unterstützt, zeigt SAF-Holland bei seinem ersten Steinexpo-Auftritt. übernimmt die »SAF Trak« die volle Achslast und kann das gesamte Antriebsmoment übertragen. Dank ihrer verstärkten Stoßdämpfer ist die Offroad-Baureihe auf die Transportanforderungen im Baugewerbe und auf an-

spruchsvolle Verkehrswege zugeschnitten. Der Einbauraum der »SAF Trank« entspricht dem der Standard-Trailerachsen von SAF-Holland, sodass das zusätzliche Antriebsmoment für bereits genutzte Trailer einfach nachrüstbar ist. §

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LANGENDORF

Mit zwei Fahrzeugen auf der Steinexpo

Langendorf präsentiert auf der Steinexpo ein Fahrzeug, das bereits seit rund einem halben Jahr bei unterschiedlichen Kunden im Vorführeinsatz gewesen ist.

Zwei Fahrzeuge vom Typ SKS-HS stellt Langendorf auf der Steinexpo vor. Beide Kipper ohne Schütte sind für den härtesten Einsatz ausgelegt. Als hervorstechendstes Merkmal nennt der Anbieter die geringen Leergewichte ab 5700 kg. Bei Fahrzeugen mit Stahlmulde verwendet Langendorf ausschließlich Original Hardox HB 450. eeignet für den schweren Einsatz im Abbruch oder zum Transport von Wasserbausteinen sind die Sattelkipper mit Stahl-Halbschalenmulde auch für leichten Aushub oder zur schweren Schuttbeförderung einsetzbar. Die Wand- und Bodenstärken variieren dabei je nach Anforderung des Kunden, Stahl-Halbschalen von Langen-

dorf können mit einer individuellen Materialstärke hergestellt werden. Ergänzend dazu erlaubt die dreiteilige Bauweise den Einsatz unterschiedlicher Materialstärken für den Boden und die Seitenwände. Die Stahlbleche aus Hardox HB 450 haben grundsätzlich wählbare Stärken zwischen 4 mm und 7 mm. Je nach

LANGENDORF / ROBERT OTTO

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Für die Steinexpo gebaut: der SKS-HS in der gewichtsreduzierten Version zeigt die Typenvielfalt innerhalb der SKS-HS-Baureihe.

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den im Einsatz entstehenden Anforderungen will Langendorf somit den optimalen Kompromiss zwischen Leergewicht und Haltbarkeit anbieten. Die Wandstärken der Stirnwände, gefertigt aus hochfestem Feinkornstahl, betragen 5 mm. Innen und außen angebrachte Trittstufen ermöglichen einen komfortablen Zugang in die Mulde. Die Seitenwände sowie die Rückwände bestehen aus 5 mm Hardox HB 450, die Böden sind mit 7 mm ausgelegt. Die Heckklappen mit 15°Neigung und Gummidichtung werden über zwei Zugstangen automatisch verriegelt. Für Baggerentladung ist eine manuelle Sperre vorgesehen. Das auf der Messe gezeigte Test- und Vorführfahrzeug vom Typ SKS-HS 24-7,5 verfügt über ein Muldenvolumen von 24,3 m³ und ist mit SAF-Scheibenbremsachsen ausgerüstet. Das zweite Fahrzeug verfügt über BPW-Achsen und wird ebenfalls mit Scheibenbremsen gezeigt. Die Rollplanen können über den Bedienstand betätigt werden. Leiterund Besen- sowie Schaufelhalter am Bedienstand runden die Ausstattung beider Fahrzeuge ab. Ei-

ne elektro-pneumatische Fertigerbremse mit automatischer Anhebung ist in beiden Fahrzeugen ebenso vorhanden wie eine automatische Absenkung beim Kippvorgang. Dies gilt auch für die weitere Ausstattung beider Sattelkipper: der Langendorf-Achslift mit mittiger Anhebung über Seilzug, ein Bedienstand und RSS ergänzen die Ausrüstungen der StahlHalbschalen. Dank der speziellen Konstruktion ist der hohe Kippwinkel der NiederdruckStirnwandpresse von 52° möglich. Auch diese Sattelkipper sind wie alle Fahrzeuge von Langendorf mit weiteren Details und Spezifikationen erhältlich. Dazu gehören unter anderem Achskonfigurationen nach Wahl, Rollplane oder eine elektrische Betätigung der Plane. §

Langendorf

Stand B 45 Langendorf

Stand F-W115 8/2017


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ZANDT CARGO

Mit Produkt-Duo auf der Steinexpo

uf der Steinexpo präsentiert der Anhängerbauer im neuen Konzept den Tandem-Dumper TD 240 für leistungsstarke Traktoren im Gewinnungsbetrieb. »Mit dem Tandem-Dumper TD 240 eröffnen wir eine neue Leistungsklasse im Massenumschlag mit Traktoren. Der Einsatz ist dabei direkt ab Hauwerk, in der Transportlogistik

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Zandt cargo

Stand D 4

vom Brecher zur Vorratshalde als auch im Auslieferungsbereich über die Straße möglich. Damit ergeben sich neue wirtschaftliche Leistungsparameter in der Logistikkette. Dies ist jedoch nur möglich, da wir mit dem Tandem-Dumper TD 240 ein neues Mulden- und Fahrwerkskonzept realisiert haben, das für härteste Einsatzbedingungen im Gewinnungsbetrieb ausgelegt ist«, erläutert Manfred Zandt die konzeptionellen Grundgedanken.

ZANDT CARGO

Auf der Steinexpo ist Zandt Cargo auf dem Freigelände an Stand D 4 vertreten. Das Unternehmen zeigt in Homberg/Nieder-Ofleiden die neue Baureihe Tandem-Dumper TD 240 für den Einsatz von Traktor mit Erdbaukipper in einer neuen Leistungsklasse und den AnhängerTieflader-Plateau AT-P400 mit Radmulden.

So ist die aus verschleißfestem Stahl HB 450 gefertigte Kippmulde für 19,5 m³ und bis zu 32 t innerbetrieblicher Nutzlast konstruiert. Die beiden seitlichen Kippzylinder arbeiten doppelwirkend mit einer Hubkraft von bis zu 62 t bei 200 bar Hydraulikleistung und sollen einen schnellen Kippzyklus si-

TD 240. chern. Durch die Form der Mulde und der Kippzylinder wird ein Kippwinkel von bis zu 70° erreicht und auch bindiges Material rutscht damit ab. Das Fahrwerkkonzept mit den Pendelachsen und der hydraulisch angesteuerten Nachlaufachse wird um eine hydraulisch-pneumatische Deichselfe-


IIIIIIIIIIIII derung ergänzt. Damit soll eine optimale Traktionsunterstützung zum Traktor nach Ladegewicht und Geschwindigkeit realisiert werden. Die Folge ist ein wirtschaftlicher Einsatz des Traktors, indem die Zugleistung optimal ausgeschöpft wird.

Multifunktionaler Tieflader AT-P 400 mit Radmulden Mit dem Anhänger-Tieflader-Plateau-AT-P 400 wird ein multifunktioneller Anhänger-Tiefla-

der dem Publikum auf der Steinexpo vorgestellt. Damit sind Transporte von Kettenbagger, Radlader und Mobilbagger möglich. Der Anhänger-Tieflader-Plateau ist mit einer praktischen und vielfältig nutzbaren Ladungssicherung ausgerüstet, die einen multifunktionellen Einsatz in der Baumaschinenlogistik sicherstellt. »Mit unseren Anhängern sind unsere Kunden führend im Tageseinsatz und können die Kosten über den ge-

samten Nutzungszeitraum optimieren. Unsere Kunden schaffen sich damit die entscheidenden Wettbewerbsvorteile. Dies macht unsere Anhänger zu verlässlichen Partnern auf der Baustelle und Straße«, erläutert Inhaber Manfred Zandt.

ZinkSFB Der langanhaltende Korrosionsschutz wird von Zandt Cargo nach eigenen Angaben durch eine 3-Komponenten-Lackschicht-

technolgie, basierend auf einem hohen Anteil von reinem Zinkstaub, erreicht. Dies schützt den hochfesten Feinkornstahl vor Korrosion und verhindert die Festigkeitsreduzierung, wie es durch das Feuerverzinken durch die Einbringung von Wärme entsteht. Das ZinkSFB-Verfahren steht nach Anbieterangaben für einen anhaltenden Korrosionsschutz, eine lange Nutzungsdauer und hohe Wertbeständigkeit der Zandt-Cargo-Anhänger. §

Neues Fahrerhaus und neue Motoren cania-Industriemotoren gelten als kraftstoffeffizient sowie wartungsfreundlich und stehen für geringe Geräuschemissionen, wie Jörg Franzke, Leiter Verkauf Motoren, Scania Deutschland Österreich, betont. »Die auf der Steinexpo ausgestellte SCR-Einheit verdeutlicht einmal mehr die Stärken des modularen Baukastensystems von Scania, das einen flexiblen Einbau dieser Komponente in die Maschine ermöglicht, ein Vorteil, den zahlreiche Kunden besonders schätzen. Zudem ist bei der Umstellung von Stufe IV auf Stufe V kein großer Aufwand nötig, da Scania die Motorenplattform beibehält«, ergänzt Franzke. Im Bereich der Demo-Fläche B stellt Scania zwei Industriemotoren aus: einen DC13-Industriemotor für die EU-Stufe V, der als 13-l-Reihensechszylinder eine Leistung von 350 PS bis 550 PS (257 kW bis 405 kW) bietet, sowie einen DC16-Industriemotor mit XPI für US-Tier 4f, der als 16,4-l-V8-Dieselmotor 550 PS bis 770 PS (405 kW bis 566 kW) bereit stellt. Gezeigt wird auch eine Scania-SCR-Einheit für Stufe V.

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O SCANIA – Mit zwei Scania Industrie-

SCANIA

motoren, einer SCR-Einheit und einem Baufahrzeug mit neuem G-Fahrerhaus ist Scania Deutschland auf der Steinexpo im Basaltsteinbruch in Nieder-Ofleiden vertreten.

Der DC13-Industriemotor für die EU-Stufe V bietet als 13-l-Reihensechszylinder eine Leistung von 350 PS bis 550 PS (257 kW bis 405 kW).

Scania stellt zudem einen G 450 LB6x2*4NA vor, einen Abroller mit Meiller-Aufbau und neuem G-Fahrerhaus. Das neue G-Fahrerhaus wird erstmals auf einer deutschen Messe gezeigt und will als ein optimales Allround-Fahrerhaus punkten, das tiefer auf dem Fahrgestell montiert ist und somit eine niedrige und bequeme Einstiegshöhe bietet. Unabhängig davon, ob sich ein Kunde für eine einfache oder exklusive Konfiguration seines G-Fahrerhauses entscheidet, Lenkradtasten, moderne Textilien und abgestimmte Farben stehen für die bekannte Scania Qualität. §

Scania

Stand B 15 Scania

Stand F-S648

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BELL EQUIPMENT/TB

Steinbruch-Gene: Die 35-m³-Gesteinsmulde des Bell B60E fügt sich besonders in die Hartstein-Betriebspraxis ein, was sich gegenüber herkömmlichen ErdbauGroßdumpern insbesondere in deutlich schnelleren Ladevorgängen an der Wand niederschlagen dürfte.

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BELL EQUIPMENT

Willkommen im Steinbruch! Für Bell Equipment mit seinem nach Neubau gerade erst langfristig »untermauerten« deutschen Hauptsitz im nahen Alsfeld hatte die Steinexpo schon immer den Charakter eines Heimspiels. In diesem Jahr fühlt sich der Muldenkipper-Spezialist Bell auf der Hartstein-Demo so richtig »zuhause«, präsentiert man doch mit dem 4x4-Knicklenker B60E eine Fahrzeuglösung der neuen 60-t-Klasse. Aus seinem großen Programm konventioneller 6x6-Muldenkipper zeigt Bell in Nieder-Ofleiden den ebenfalls erst vor wenigen Monaten eingeführten 40-Tonner B40E. uf der Steinexpo feiert der Bell B60E seine internationale Demomessen-Premiere. Im direkten Vergleich mit anderen aktuellen Großdumper-Konzepten will der 4x4-60-Tonner seine Vorteile gerade bei Einsätzen in Steinbrüchen und Tagebauen »live« heraus stellen. Mit 35-m³-

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Gesteinsmulde gut auf spezifische Ladegeräte wie HochlöffelBagger oder Felsschaufellader abgestimmt, will der ZweiachsKnicklenker mit einer großen Wendigkeit an engen Ladestellen und dank Allradantrieb mit entsprechenden Fahreigenschaften bei jeder Witterung punkten.

Dabei sichert die Skw-Zwillingsbereifung an der 70-t-Hinterachse große Lastreserven (nominale Nutzlast: 55 t) und soll gleichzeitig 6x6-typische Kostenbelastungen wie hohen Reifenverschleiß oder die aufwendige Instandhaltung von Fahrwegen in engen Kehren verhindern.

Mit 430-kW-Reihensechszylinder von Mercedes-Benz (OM473LA; maximal 2 750 Nm bei 1 300 U/min), Allison-Siebengang-Automatik und last-aktivem Frontfahrwerk will der B60E souveräne Fahrleistungen an Steigungen und auf Transferstrecken bieten. Wie alle BellKnicklenker verfügt auch der 60-Tonner über die automatische Retarderfunktion der großdimensionierten Ölbad-Lamellenbremsen, die gerade im ganzjährigen Betrieb als Sicherheitsplus gelten. Für unabdingbare Offroad-Qualitäten in der

H m b e r g 10 Nieder- fleiden

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Der neue Bell B40E positioniert sich mit niedrigem Leistungsgewicht und großen Last- und Sicherheitsreserven in der »Vierzigtonner«-Klasse.

Haldenbewirtschaftung oder bei Neuaufschlüssen stehen Selbstsperrdifferenziale und die automatische Traktionskontrolle des 4x4-Knicklenkers.

Bell Equipment

Stand B 2 (Kiesel) Bell Equipment

Stand F-N243 (Kiesel Nord)

Ein Jahr nach seiner Einführung bewährt sich der B60E bereits bei zahlreichen größeren und kleineren Gewinnungsunternehmen, wo er als Ergänzung vorhandener Starrkipper oder als Verstärkung des konventionellen Großdumper-Fuhrparks arbeitet. In beiden Fällen bringt der 4x4-60-Tonner laut Bell Equipment bereits kurzfristig erhebliche Einsparungen: Dank niedrigem Leergewicht (ca. 42,5 t) und effizientem Antriebsstrang liege er im Dieselkonsum

deutlich unter Starrkippern der 60-t-Klasse; gegenüber konventionellen 6x6-Großdumpern rechneten sich beschleunigte Ladespiele, ein besserer Füllgrad der Gesteinsmulde sowie die nur geringfügig höheren Verbrauchswerte bei jeweiliger Volllast.

Kraftpakete mit Vollausstattung Am Steinexpo-Stand repräsentiert der Bell B40E die neuen ESerien-Großdumper des Knicklenker-Spezialisten, der mit

B35E (33,5 t, 20,5 m³), B40E (39 t; 24 m³), B45E (41 t, 25 m³) bis zum B50E mit 45,4 t Nutzlast und 27,5 m³ Muldeninhalt das größte Programm für den schweren Erdbau oder Gewinnungstransporte im anspruchsvollen Gelände bietet. Leistungszuwächse und höhere Nutzlasten kennzeichnen alle in den vergangenen Monaten eingeführten Modelle, wobei insbesondere die 40-t-»Mittelklasse« im Zuge des Generationswechsels von technologischen Neuausrichtungen profitierte. So basieren B35E und B40E jetzt technisch auf dem 41-t6x6er B45E. Dank des optimierten Leergewichts (32,8 t) und 380 kW Motorleistung will der B40E heute mit dem besten Leistungsgewicht seiner Klasse aufwarten. Mit der neuen AllisonSiebengang-Automatik wirkt sich dies auf Kraftstoffverbrauch und Fahreigenschaften aus. Und mit der automatischen IDL-Zwischenachssperre, Traktionskontrollen an allen Achsen sowie großdimensionierten Ölbadlamellen-Bremsen mit vorwählbarer automatischer Retarderfunktion (maximal 854 kW Retarderwirkung) verspricht der neue Bell-40-Tonner hohe Traktion in schwerem Terrain. §

O HUMAN SOLUTIONS – Bell Equipment setzt als erstes südafrikanisches Unternehmen für die Entwicklung seiner Fahrzeuge auf die Ergonomie-Simulationssoftware »Ramsis« von Human Solutions. Mit über 30 Jahren Erfahrung im Bau von knickgelenkten Muldenkippern und dem aktuell größten Programm an Modellen zwischen 24 t und 55 t Nutzlast gilt Bell als »Dumper-Spezialist« schlechthin.

m die schweren Fahrzeuge für ihre Fahrer ergonomisch optimal auszurichten, setzt Bell künftig das digitale Menschmodell »Ramsis« für die Entwicklung von Industriefahrzeugen ein und hat sich zusätzlich für das Ramsis-Modul »ISO 5006« entschieden. Dieses sichert die Einhal-

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tung der erforderlichen Sichtkriterien bereits am CAD-Entwurf. »Bell Equipment ist der erste südafrikanische Kunde, der mit Ramsis arbeitet«, sagt Anton Preiss, Director Business Unit Mobility bei Human Solutions. »Das Unternehmen nutzt in seiner Entwicklung künftig die Software Ramsis Industrial Vehicles, die speziell auf die Anforderungen an die ergonomische Auslegung von Industriefahrzeugen ausgerichtet ist: Wer Nutzfahrzeuge wie Schwermaschinen, Baumaschinen oder Radlader entwickelt, muss auf optimale Bedienung und Kontrolle achten. Ramsis kann die Sicherheit von Fahrer und Menschen in der Umgebung deutlich verbessern und gleichzeitig die Einhaltung wichtiger Normen sicherstellen.« Das digitale Menschmodell Ramsis macht es möglich, den gewünschten ergonomischen

HUMAN SOLUTIONS

Bell Equipment setzt auf das digitale Menschmodell »Ramsis«

Stand im Fahrzeuginnenraum bereits am digitalen Modell im CAD sicherzustellen. Das Ergonomiewerkzeug wird von Human Solutions in Zusammenarbeit mit der deutschen Automobilindustrie entwickelt und wird weltweit von den Top-30-Unternehmen der Automobilindustrie in der Fahrzeugentwicklung eingesetzt. §

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BERGMANN

Nischenprodukt wartet mit hoher Einsatzvielfalt auf Bereits auf der Bauma 2013 feierte der knickgelenkte 25-Tonner 5025 HK von Bergmann Premiere. Das Konzept eines für besonders enge Platzverhältnisse ausgelegten Kippers hat sich seither bewährt und der 5025 stellt heute eines der Spitzenmodelle des Dumperspezialisten aus Meppen dar. Die Alleinstellungsmerkmale des 5025 im Marktsegment und die vielseitige Einsatzfähigkeit will Bergmann auf der diesjährigen Steinexpo unterstreichen.

durch sind auch lange Rückwärtsfahrten fast so einfach zu bewerkstelligen, wie herkömmliche Vorwärtstransporte und dazu ähnlich schnell. Mit seinem Cummins-6,7-l-Diesel ist der 5025 vorwärts bis zu 40 km/h schnell. Rückwärts lässt sich die maximale Geschwindigkeit von 35 km/h durch die Drehung des Sitzes sowie der präzisen Lenkung in der Praxis fahrbar realisieren. Das zentrale Gelenk ermöglicht mit einem Knickwinkel von 40° engste Kurvenradien.

Alleinstellungsmerkmal Hinterwagenkonstruktion eit seiner Einführung hat sich der Bergmann 5025 auf Tunnelbaustellen im In- und Ausland erfolgreich in Szene setzen können. Allein beim Mammutprojekt »Stuttgart 21« fahren bis heute 16 Exemplare im täglichen Massentransport, womit sich der Dumper hier regelrecht unentbehrlich gemacht hat. Für die schwierigen Einsatzbedingungen wurde das in zweijähriger Entwicklungsarbeit vollständig bei Bergmann in Meppen konzeptionierte Fahrzeug optimal ausgestattet.

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Alleinstellungsmerkmal drehbarer Fahrerstand Die großflächige Verglasung der Kabine sowie die kurze, schmale

Bergmann

Stand B 21 Fronthaube versprechen optimale Sichtverhältnisse für den Fahrer. Diese sind für Rückfahrten nach hinten mit Blick über die Mulde durch die großzügig dimensionierte Panoramascheibe zusätzlich erweitert. Sie ergänzt die Möglichkeiten des drehbaren Fahrerstandes – im wahrsten Sinne Dreh- und Angelpunkt beim Bergmann 5025. Da8/2017

Mit seinen Offroad-Qualitäten kann der 5025 auch in Tagebauten sinnvoll bei Neuaufschlüssen, im Abraum oder bei Verfüllungen eingesetzt werden. Hier vereint das allradangetriebene Fahrzeug die Wendigkeit eines Knicklenkers mit den Transporteigenschaften eines Starrrahmenkippers. Optional lässt sich die Geländegängigkeit über ein sperrbares Längsdifferenzial weiter erhöhen. Mit einer Nutzlast von 25 t und einem Ladevolumen etwas über 15 m³ (gehäuft SAE 2:1) liegt der Bergmann auf dem Niveau der kleinen im Markt beliebten Knicklenker der 25-t-Klasse. Der Meppener Spezialist wählte eine Auslegung als 2-Achser, gegenüber herkömmlichen 3-Achsern sollen sich gleich eine Reihe von Vorteilen daraus ergeben. Durch den gewonnenen Raum am Hinterwagen konnte die gezielt breit und kurz geformte Gesteinsmulde aus verschleißresistentem Feinkornstahl bis tief über den Rahmen vor der Hinterachse geführt werden. Im Betrieb folgt daraus ein niedriger Schwerpunkt, der das gesamte Fahrzeug besonders in beladenem Zustand stabilisiert. Die besondere Kombination wirkt sich zudem in einem bis zu 20 % ge-

Über den drehbaren Fahrerstand kann der Dumper punktgenau rangiert werden.

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Alleinstellungsmerkmal Gesamtkonzept

SCHOENING FOTODESIGN

Nur beim 5025 verlaufen laut Anbieter Aufstiegstreppen beidseitig über die Kotflügel nach vorne.

Sie ermöglichen jederzeit ein sicheres Verlassen des Fahrzeuges im eigenen Schutz ohne vom übrigen Verkehr beeinträchtigt zu werden – im Sichtfeld des Fahrers. Eine serienmäßig klimatisierte und vibrationsgedämpft montierte ROPS/FOPS-Kabine steht im Zusammenspiel mit einer gefederten Vorderachse und einem ergonomisch geformten Sitz für ermüdungsfreies Arbeiten in langen Schichten. Bergmann wählt bewusst die Steinexpo zur Vorstellung der aktuellen Modellgeneration vor großem Publikum. Am Gemeinschaftsstand mit dem Reifenspezialisten Bohnenkamp zeigt Bergmann das Konzept (siehe auch Kasten rechts). Alle Komponenten sind aufeinander sowie auf die Einsatzbedingungen abgestimmt. §

Mit seinen Gesamtmaßen ist der Bergmann 5025 mit allen vorhanden Geräten zu beladen.

Für den Extremeinsatz in Gewinnung und Recycling O BKT BEI BOHNENKAMP – Der Osnabrücker Reifengroßhändler Bohnenkamp stellt auf der Steinexpo sein breites Produktportfolio für den EM-Bereich vor. Den Schwerpunkt bilden die Produkte des Premiumpartners BKT sowie ein mit BKT SR 41 bereifter Dumper aus dem Hause Bergmann (siehe auch ab Seite 75). Erstmalig wird auf der Messe das neueste Produkt von BKT, der BK Loader 53, in Deutschland zu sehen sein. BKT hat den Reifen speziell für sehr hohe Anforderungen entwickelt, denen Reifen im täglichen Einsatz in den Recycling-Betrieben ausgesetzt sind. ie Steinexpo bietet die perfekte Bühne für die Vorstellung der EM-Produkte von BKT. Das Highlight auf dem Stand wird der Bergmann 5025 HK sein. Das Spitzenmodell des Dumperspezialisten aus Meppen wird ab Werk mit dem BKT Earthmax SR 41 in der Größe 23.5 R 25 bereift sein. »Wir haben uns für den Earthmax SR 41 von BKT entschieden, da der Reifen sich durch hervorragende Verschleißfestigkeit und hohe Lebensdauer auszeichnet und somit als Premiumreifen unseren Ansprüchen an die Bereifung des Bergmann 5025 gerecht wird. Sein guter Preis für den Einsatz auf Mietgeräten konnte uns ebenfalls überzeugen«, sagt Dirk Fasthoff, Bereichsleiter Fahrzeugbau bei Bergmann.

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Der Recycling-Spezialist Das zweite Highlight am Bohnenkamp-Stand ist der neue BK Loader 53 von BKT. Dieser wurde speziell für die hohen Anforderungen im Einsatz in Recycling-Betrieben entwickelt. »Die Recycling-Branche und die kommunalen Wertstoffhöfe haben in den letzten Jahren ein enormes Wachstum erfahren. Sie brauchen einen widerstandfähigen und langlebigen Reifen, um die Kosten für Ausfälle bei anfallenden Reparaturen zu re-

Bohnenkamp

Stand B 21 Bohnenkamp

Stand F-N223

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Der neue Bergmann 5025 HK wird ab Werk mit dem BKT Earthmax SR 41 in der Größe 23.5 R 25 bereift sein.

BOHNENKAMP

ringerem Eigengewicht von gerade einmal 19,25 t aus. Der 5025 ermöglicht die Verwendung von Standardbereifung der Größe 23,5 R 25 bei gleichzeitig reduziertem Verschleiß, da die an der am stärksten belasteten Hinterachse montierten Räder in Kurven weniger radieren, als bei 3-Achsern. Im Nebeneffekt ergeben die kompakten Baumaße eine Länge von nur 9,15 m. Zwei doppelt wirkende Hubzylinder sorgen für kurze Kippzeiten und der Bergmann 5025 kann als vollwertige Produktionsmaschine in bestehende Ladeflotten integriert werden.

Deutschlandpremiere feiert der neue BK Loader 53 – für den Extremeinsatz im Recycling. duzieren. Der neue BK-Loader 53 hat bei intensiven Tests gezeigt, dass er diesen Anforderungen mehr als gerecht wird«, betont Thomas Pott, Vertriebsleiter Bohnenkamp. Der BK Loader 53 wird in der Größe 405/70 R 20 geliefert und lässt sich auf gängige, einteilige 20"-Felgen montieren. Eine Umrüstung auf vorhandene Felgen ist somit möglich. Darüber hinaus präsentiert das Unternehmen mit dem BKT Airo Max einen Radialreifen für Mobilkrane, die im Baubereich eingesetzt werden. §

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TEREX TRUCKS

Der knickgelenkte Muldenkipper Gen10 TA300 des schottischen Fabrikanten Terex Trucks feiert auf der Steinexpo seine Deutschlandpremiere. erex Trucks stellt auf der viertägigen Messe seinen neuesten knickgelenkten Muldenkipper Gen10 TA300 vor. Die Maschine mit 28 t Kapazität bildet das Highlight am Messestand C100 in Europas größtem Basaltsteinbruch nahe Homberg. Der im schottischen Motherwell konstruierte, knickgelenkte Muldenkipper will in allen Einsatzbereichen durch mehr Leistung über längere Zeit überzeugen. Der TA300 eignet sich für vielfältige Einsatzbereiche, von Steinbrucharbeiten über Infrastrukturprojekte bis hin zu kommerziellen Bauprojekten. Hinzu kommen ein optimierter Fahrer-

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stand und ausgeklügelte Verbesserungen des Motors. Die mit EU-Stufe IV konforme Maschine ist das zweite Produkt, das Terex Trucks seit seiner Übernahme durch Volvo Construction Equipment neu auf den Markt bringt. Neben einer modernen Ästhetik verfügt der Muldenkipper über verbesserte hydraulische und elektrische Schnittstellen, die zur Maximierung der Verfügbarkeit beitragen. Präsentiert wird auf der Steinexpo der Gen10 TA300 von Klarmann-Lembach, dem offiziellen Partner von Terex Trucks in Deutschland. Das Team von Klarmann-Lembach informiert auf der Messe gemeinsam mit Vertretern von Terex Trucks über Themen wie erhöhte Ersatzteilverfügbarkeit, Produktverbesserungen und kundenspezifische Finanzierungslösungen.

TEREX

Mit dem 28-Tonner zur Steinexpo

Terex Trucks präsentiert auf der Steinexpo seinen knickgelenkten Muldenkipper Gen10 TA300. Die Experten erklären auch, wie der Hersteller seine Kunden durch gezielte Investitionen bei der Maximierung der Verfügbarkeit und der Produktivität unterstützt. »Der neue knickgelenkte Muldenkipper eignet sich hervorragend für verschiedene Anwendungen, an denen hoher Bedarf in der Region besteht. Der kontinuierliche Ausbau der Mar-

kenpräsenz auf einem solch wichtigen Markt ist für Terex Trucks von höchster Priorität«, sagt John Mlonek, kaufmännischer Vertriebsleiter bei Terex Trucks. §

Terex

Stand C 100

KW-Generatoren liefern Power

Drei Reifen-Premieren für Muldenkipper und Dumper O MICHELIN – Der Reifenhersteller Michelin zeigt auf der Steinexpo sein breites Angebot für leichte und schwere Baumaschinen sowie Nutzfahrzeuge im Bau- und Baustoffeinsatz und präsentiert gleich drei neue Reifen für Baumaschinen. Zwei Produkte sind für den Einsatz auf Starrrahmen-Muldenkippern optimiert. Neuheit Nummer drei wurde speziell für knickgelenkte Dumper entwickelt. arüber hinaus stellt Michelin seine Reifenlösungen für kompakte Bagger-, Rad- und Teleskoplader sowie Mobilbagger und Skid Steer vor, darunter den neuen Michelin Power Digger für die Zwillingsbereifung von Mobilbaggern. Komplettiert wird das Portfolio durch die Lkw-Reifen der Serie »Mi-

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Michelin

Stand B 11

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chelin X Works« für die zuverlässige Belieferung von Baustellen. Sie erhalten Verstärkung von den »Michelin X Force« für den harten Einsatz auf Baustellen und in Steinbrüchen. Messebesucher können sich nicht nur am Messestand, sondern auch an zwei Michelin-Transportern, die auf dem Ausstellungsgelände im Basaltsteinbruch Station machen, über die Produkte und Services des Reifenherstellers informieren. §

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VOLVO CE

Der Dumper A60H punktet in der 60-t-Klasse mit einer robusten Konstruktion und einem einfachen Wartungszugang.

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stellt. Mit seiner Volvo-Felstrapezschaufel eignet sich der L350H besonders fĂźr die Arbeit im Steinbruch.

VOLVO CONSTRUCTION EQUIPMENT

Die GrĂśĂ&#x;ten im Programm

Geringere Kosten pro Tonne

Volvo Construction Equipment präsentiert auf der Steinexpo 2017 mit einer segmentspezifischen Auswahl an Maschinen sein leistungsstarkes Produktportfolio an Maschinen und Dienstleistungen. Auf einer Fläche von 1000 m² wird Volvo CE seine neuesten Produkte der Raupenbagger-E-Serie, den knickgelenkten Dumper A45GFS mit vollhydraulischer Federung und den grĂśĂ&#x;ten Radlader L350H der Volvo-Produktpalette, sowie einen Baustellen-Lkw des Schwesterunternehmens Volvo Trucks in Europas grĂśĂ&#x;tem Basaltsteinbruch ausstellen. n praxisnahen und imposanten Live-Demonstrationen kĂśnnen sich die Besucher ein Bild von der Leistungsfähigkeit des neuen Volvo-Radladers L260H, des grĂśĂ&#x;ten knickgelenkten Dumpers A60H, sowie des grĂśĂ&#x;ten Volvo-Raupenbaggers EC750E mit der Abgasstufe 4 machen.

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Das neue Flaggschiff der Volvo-Radlader-Familie, der L350H, verspricht eine verbesserte Kraftstoffeffizienz, weitere Komponenten zur Leistungssteigerung und ein neues Design. Der grĂśĂ&#x;te Radlader von Volvo CE hat einen geänderten Antriebsstrang, eine neue Hydraulik, eine

neue Fahrerumgebung und wartet mit einem besonderen Design auf. Der auf Effizienz ausgelegte L350H hat eine Hydraulik der nächsten Generation und wird von einem D16J-Motor gemäĂ&#x; Stufe IV angetrieben, der bereits bei niedrigen Drehzahlen ein hohes Drehmoment bereit-

Immer einsatzbereit, grĂśĂ&#x;er, und belastbarer will der knickgelenkte Dumper A60H der 60-tKlasse mit einer robusten Konstruktion und einem einfachen Wartungszugang im kontinuierlichen Einsatz eine einzigartige Zuverlässigkeit bieten. Mit der hohen Nutzlast von 55 t will der A60H seinen Beitrag zu geringeren Kosten pro Tonne leisten. Der A60H wird von einem 16-lVolvo-Motor mit einer maximalen Leistung von 470 kW und einem maximalen Drehmoment von 2 960 Nm angetrieben. Der Raupenbagger EC750E wartet mit Kraftstoffeffizienz,

  

       

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Angetrieben von dem mit der Stufe IV konformen Volvo-Motor D16 erreicht der schwere Raupenbagger EC750E eine Leistung von 374 kW (509 PS).

HEICO-LOCK® FASTENING SYSTEMS hoher Produktivität und Leistung auf. Der Raupenbagger der 75-t-Klasse vereint Kraft und Stabilität und gilt in den meisten Anwendungsfällen als ein Höchstmaß an Leistung. Angetrieben von dem mit der Stufe IV konformen Volvo-Motor D16 erreicht der schwere Bagger eine Leistung von 374 kW (509 PS). Der Bagger verfügt über ein innovatives Elektrohydrauliksystem.

Volvo-Neuheiten auf der Steinexpo Erstmals wird der L260H, der jüngste Familienzuwachs der HSerie von Volvo CE, in Europa gezeigt. Der Radlader wurde für hohe Umschlagsleistungen entwickelt. Der 34-Tonner kann einen Sattelzug mit drei Ladespielen beladen. Der L260H hat 5 % mehr Leistung und Drehmoment, 15 % mehr Nutzlast und größere Schaufeln. Dazu kommen noch der Volvo Co-Pilot mit Load Assist und ein intelligent überarbeitetes Hubgerüst samt Rahmen. Als Ergebnis nennt der Anbieter eine höhere Kraftstoffeffizienz, kürzere Zykluszeiten, verbesserte Produktivität auf der Baustelle, maximalen Fah-

Volvo CE

Stand B 3

Volvo CE

Stand F-N231 (Niemann), F-N148 (Swecon) 8/2017

rerkomfort und erleichterte Wartung. Der dazugehörige Load Assist ist für die Volvo-Radlader der Baureihen L110 bis L260 entwickelt worden und liefert dem Bediener in Echtzeit Informationen zum Ladevorgang. Mit dem System können Unter- oder Überladung und damit auch etwaige Strafen verhindert werden, es reduziert zudem den Verschleiß der Maschine und verhilft so dem Radlader zu höchster Effizienz. Der Load Assist ist ein volldynamisches System mit einer Toleranz von ± 2 %. In Verbindung mit dem Maschinenüberwachungssystem CareTrack von Volvo können die Produktivitätszahlen jederzeit abgerufen werden.

Minen-Hinterkipper Volvo Trucks ist mit einem schweren fünfachsigen MinenHinterkipper Volvo FMX 10 x 6 mit 540 PS und einer Nutzlast von bis zu 50 t vertreten. Für Bau- und Grubenfahrzeuge gibt es bei Volvo Lkw viele Innovationen zur Effizienzsteigerung. Hierzu zählen die intelligente, elektrische Lenkunterstützung »Volvo Dynamic Steering« und der automatisch zuschaltbare Allradantrieb (ATC), der Kraftstoff spart, wenn er nicht gebraucht wird. Außerdem die zusätzlich verfügbareren Kriechgänge, die eine hohe Anfahr-Zugleistung bei bestmöglicher Schonung des Antriebstrangs zur Verfügung stellen. §

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KOMATSU

Virtual Reality, Motoren, Staub und jede Menge Basalt

omatsu will Maßstäbe im Fahrertraining setzen: Mit einem Simulator der neuesten Technologie – hier für einen Hydraulikbagger der 30-t-Klasse – wird es möglich, ein gezieltes und ressourcenschonendes Trainingsprogramm zu durchlaufen. Die Simulatortechnologie wird seit mehr als 20 Jahren im Großmaschinenbereich für Muldenkipper und Radlader genutzt und wurde jetzt auch für Maschinen in der Standardgröße entwickelt. Eine Kombi aus der VirtualReality-Technologie (VR), einer

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HILDERSON FOTO

Komatsu lockt neben den Produkten für die Steine- und Erdenbranche auch mit einem Fahrertrainingsimulator an seinen Messestand auf der Steinexpo. Unterstützt wird der Hersteller auch durch die Präsenz seiner Komatsu-Vertriebspartner BRR – Baumaschinen Rhein-Ruhr, GP Baumaschinen Halle, Kuhn Baumaschinen Deutschland, Ritter & Schwald Baumaschinen und Schlüter Baumaschinen.

Für die Rückverladung stehen die neuen Muldenkipper HM300-5 und HD605-8 (Bild) zur Verfügung. Komatsu stellt auf der Steinexpo auch die im HD605-8 verbaute Nutzlastwaage vor. realitätsgetreuen Umgebung und unterschiedlichste Trainingsmodule bieten den Fahrern ein weites Spektrum an Trainingsmöglichkeiten, ohne in eine Maschine einsteigen zu müssen. Die Ausstattung mit VR-Brille und Joysticks simulieren die komplette Kabine und Arbeitsumgebung, somit ist das Trainingsprogramm nah an der Realität. Das System hilft Kosten zu minimieren, da keine realen Maschinen in

Der neue Hydraulikbagger PC700LC-11 will auf der Steinexpo mit neuer Kabine, geringerem Kraftstoffverbrauch und jeder Menge Kraft im Bewegen von Gestein oder auch großer Erdmassen aufwarten.

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Anspruch genommen werden müssen und weder Verschleiß auftritt noch Kraftstoffe verbraucht werden. Gerade für Anfänger eignet sich das System, da es den Fahrer schrittweise und risikolos in die Funktionen und Abläufe in der Maschine und auf der Baustelle einführt.

Live-Demonstrationen Brummende Motoren, Staub und jede Menge Basalt verspricht Komatsu aber dennoch für die Steinexpo. Der neue Hydraulikbagger PC700LC-11 wird auf der Steinexpo mit neuer Kabine, geringerem Kraftstoffverbrauch und jeder Menge Kraft im Bewegen von Gestein oder auch großen Erdmassen zu sehen sein. Für die Verladung sorgt der neue Radlader WA600-8, der insbesondere durch gute Traktion, Komfort und Zuverlässigkeit bestechen will. Für die Rückverladung stehen die neuen Muldenkipper HM300-5 und HD605-8 zur Verfügung. Mit Komtrax und

VHMS steht zudem auch eine moderne Informationstechnologie zur Verfügung, um stets den Überblick über den eigenen Maschinenpark zu bewahren, Wartungskosten zu minimieren und die Rentabilität zu steigern.

Anwender-Vorträge Die Komatsu-Spezialisten informieren auf der Steinexpo auch über die technischen Möglichkeiten in der Betriebsdatennutzung und die künftige Entwicklung von Maschinen in der Steineund Erdenindustrie, Total Cost of Ownership, Kostenreduktion oder »Industrie 4.0« und stehen für einen intensiven Informationsaustausch zu den verschiede-

Komatsu

Stand B 4 Komatsu

Stand F-N126 (GP Baumaschinen) 8/2017


IIIIIIIIIIIII nen Fragestellungen zur Verfügung. Im Blickfeld stehen auch die Themen Steigerung der Einsatzeffizienz, Produktivität, Potenzialerkennung und zukünftige Entwicklung von und für Maschinen im Steinbruch.

der mit verschiedenen Anbaugeräten überall nützliche Arbeiten leistet. Für die Rückverladung bietet sich zudem der Radlader WA500-8 an, der mit seiner Kom-

bination aus Standfestigkeit, Losbrech- und Zugkraft für jede Art von Materialtransport, -umschlag und Verladeeinsatz geeignet ist.

Für das Abräumen und das Schließen der Geländeoberfläche ist die Planierraupe D65PXi18 in ihrem Element. Lieferbar mit verschiedenen Schildausfüh-

Eingebaute Nutzlastwaagen Auf der Messe werden von Komatsu ebenso die eingebauten Nutzlastwaagen in HD605-8 Muldenkipper und WA600-8 Radlader gezeigt. Beim Radlader WA600-8 bietet die Nutzlastwaage beispielsweise Funktionen wie aktuelle Last in der Schaufel, Gesamtlademenge in diesem Zyklus, nötige Restlademenge für diesen Zyklus. Dies ist besonders bei Lkw-Beladung ohne Nutzlastwiegeeinrichtung hilfreich. Außerdem können fünf verschiedene Materialien hinterlegt und angezeigt werden. Der Muldenkipper HD605-8 verfügt über zwei Ladestandsanzeigen in Form von Ampeln, die für den Fahrer der Lademaschine sichtbar sind. Die Ampel zeigt an, wie der aktuelle Ladestatus der Mulde ist. Auch der Fahrer der Mulde sieht den Ladezustand des Muldenkörpers in Echtzeit auf dem Display in der Fahrerkabine. Die Genauigkeit der Waagen wird nach einer Kalibrierung mit ± 1 % angegeben. Eine Eichung dieser Waagen ist nicht möglich.

PRESENTS

Premiere für Abbruchbagger mit High-Reach-Ausrüstung Der neue Komatsu-Abbruchbagger in der 50-t-Klasse mit HighReach-Ausrüstung bis 26 m wird auf der Steinexpo zum ersten Mal in Deutschland präsentiert. Die Neuheit soll es möglich machen, einige andere Maschinen im Prozess von Abbrucharbeiten ersetzen zu können. Zu den in der Live-Demo auf der Steinexpo gezeigten Komatsu-Maschinen wie dem Radlader WA600-8, dem Muldenkipper HD605-8 und HM300-5 und dem Großbagger PC700LC-11 fehlt noch eine kleine wendige Arbeitsmaschine für den vielfältigen Einsatz – Komatsu wirft deshalb auch noch den Kompaktradlader WA80M-7 in den Ring, 8/2017

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STEINEXPO 2017 – STAND B5 Mit ihrem kompakten , speziell auch für beengte Verhältnisse entwickelten Schwenkradius, überzeugen der DX165W-5 und der DL220-5 durch unschlagbare Hubleistung und Stabi l i tät . Mit ihrem geri n gen Kraftstoffverbrauch und ohne DPF, sind sie die beste Wahl und eine erstklassige, hoch rentable Investition. products.doosanequipment.eu


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Beim Radlader WA600-8 bietet die Nutzlastwaage beispielsweise Funktionen wie aktuelle Last in der Schaufel, Gesamtlademenge in diesem Zyklus, nötige Restlademenge für diesen Zyklus.

KOMATSU (2)

rungen und Heckaufreißer kann die Maschine die notwendigen Arbeiten leistungsstark und umweltfreundlich durchführen. Mit der intelligenten Maschinensteuerung ausgerüstet, bietet die Maschine außerdem den Vorteil, den automatisierten Einsatz vom Grob- bis zum Feinplanum nutzen zu können. Komatsu hat auch den Hybridbagger HB365NLC-3 mit im Team. Mit dem bereits bekannten Hybridsystem wird kinetische Energie, die beim Abbremsen der Schwenkbewegung entsteht, in elektrische Energie umgewandelt. Beim richtigen Einsatz mit vielen Schwenkbewegungen soll im Vergleich zu einem vergleichbaren Standardmodell von Komatsu bis zu 20 % Kraftstoff eingespart werden

können. Weiterhin finden Interessenten auf dem KomatsuStand den kleinen Bruder der starren Mulde in der Live-Demo,

den Muldenkipper HD405-8, der die Palette der verschiedenen Modelle und Maschinen vervollständigt. §

METALGALANTE CARMIX

Flink, stark und vielseitig im Gelände Der Carmix-Dumper D6 wird von Metalgalante Carmix als Geländefahrzeug für alle Anforderungen und für jede Baustelle angeboten. Dank Allradantrieb und einem auf den Geländeeinsatz zugeschnittenen Fahrgestell bewältigt der D6 Gefälle bis zu 30 % und will sich als äußerst beweglich auf unbefestigten Straßen, in Steinbrüchen und Bergwerken – unter und über Tage – beweisen.

er Carmix-Dumper D6 wartet dank einer hydraulischen Kippmulde und zwei Zylindern für Gestein mit einer Ladekapazität von bis zu 6 000 l auf. Die vier Antriebsräder und die hydrostatische Load-Sensing-

Lenkung auf beiden Achsen unterstützen eine hohe Manövrierfähigkeit auch auf schwierigem Untergrund. Der 4-Zylinder-Turbomotor von Perkins leistet 83 kW (113 PS) bei 2 300 min⁻¹.

360°-Sicht am Arbeitsplatz Der Dumper bietet eine auf drei Seiten geschlossene Fahrerkabine mit ROPS-FOPS-Schutzaufbau sowie Sperr- und Steuerventilen für die Fahrersicherheit. Zudem ist der Fahrerplatz mit ei-

METALGALANTE

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nem reversiblen Sitz samt automatischer Kreislaufumkehr ausgestattet, um stets beste Sicht bei allen Bewegungen auf der Baustelle zu unterstützen. Der Dumper lässt sich mittels einer 3,5-m³-Mixing-Unit zum selbstladenden Betonmischer umbauen. Damit mit einem Fahrzeug gleich zwei Einsatzbereiche möglich werden, befinden sich Anschlüsse, Motoren, Pumpen und Hydrauliksteuerungen im Chassis. §

Der Carmix-Dumper D6 punktet nicht nur mit einem Allradantrieb.

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DOOSAN

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DOOSAN BOBCAT

Mit starken Maschinen auf der Steinexpo Doosan Bobcat EMEA präsentiert auf seinem Stand B5 den Steinexpo-Besuchern einen Auszug aus seinem umfangreichen Programm an Maschinen für den Einsatz im Steinbruch und in Gewinnungsbetrieben. Auch Produkte der Marke Doosan Portable Power werden zu sehen sein. Der Schwerpunkt wird dabei auf Kettenbaggern, Radladern und knickgelenkten Muldenkippern von Doosan liegen. Die Kombination aus diesen drei Maschinentypen bietet Anwendern aus den Bereichen Steinbruch, Bergwerk und Bau komplette Lösungen für Aushub-, Lade- und Transportarbeiten sowie von allgemeinen Erdarbeiten bis hin zur Produktion von Zuschlagsstoffen und Baumaterialien aus einer Hand. Alle gezeigten Doosan-Maschinen erfüllen die Abgasvorschriften der Stufe IV. oosan zeigt auf der Messe mit dem DX 340LC-5, dem DL 550-5 und dem DA40 einen Kettenbagger, einen Radlader und einen knickgelenkten Muldenkipper in der statischen Ausstellung. Der Kettenbagger DX 340LC-5 mit einem Betriebsgewicht von 36,2 t wird von einem Scania-5-Zylinder-Dieselmotor vom Typ DC9 mit einer Ausgangsleistung von 202 kW (275 PS) bei 1 800 min⁻¹ angetrieben. Der Radlader DL 420-5 verfügt über ein Schaufelvolumen von 4 m³ und wird vom Scania-6Zylinder-Motor DC13 angetrieben, der über eine Leistung von 254 kW (345 PS) bei einer Drehzahl von 1 800 min⁻¹ verfügt. Ausstattungsmerkmale wie die Komfortkabine, eine sanfte Hydraulik mit gutem Ansprechverhalten, ZF-Antrieb, Achsenkühlung und Zusatzhydraulikan-

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schlüsse stehen nach Anbieterangaben für eine hohe Produktivität und Kraftstoffeffizienz. Der knickgelenkte Muldenkipper DA 30 kann eine Nutzlast von 28 t bzw. 16,8 m³ aufnehmen. Wie alle knickgelenkten Doosan-Muldenkipper verfügt auch der DA30 über eine frei pendelnde Tandem-Hinterachse, die dafür sorgt, dass bei allen sechs Rädern eine gleichmäßige Gewichtsverteilung und der kontinuierliche Bodenkontakt gewährleistet sind.

21 bar Förderdruck Der ebenfalls auf der Steinexpo gezeigte Doosan-Portable-Power-Kompressor 21/224 hat bei einem Förderdruck von 21 bar eine Freiluftfördermenge von 21,5 m³/min. Sein Cummins-Motor des Typs QSL9 sorgt für eine Leistung von 247 kW/336 PS bei einer Volllastdrehzahl von

bei 1 800 min⁻¹. Dabei erfüllt er die Stufe-IV-Abgasnorm, ohne dass ein DPF erforderlich wird. Der Generator G100 liefert eine Dauerausgangsleistung von 100 kVA. Eine optionale umschaltbare Doppelfrequenzfunktion mit 50/60 Hz und eine digitale Steuertafel statten den Generator G100-IIIA mit bestmöglicher Vielseitigkeit und einem Überwachungssystem für Einsatzbedingungen aus. Der Doosan-Portable-PowerLichtmast LSV9 ist mit einem Kubota-Motor und passendem 6-kVA-Generator ausgestattet. Dieses Antriebssystem erzielt eine Beleuchtungsleistung bis zu einer Abdeckung von etwa 5 000 m² bei 20 Lux.

ein perfektes Zusammenspiel des Kettenbaggers DX 530LC-5, des Radladers DL 550-5 und des knickgelenkten Muldenkippers DA 40 demonstrieren. Der DX 530LC-5 wird vom ScaniaDieselmotor DC13 angetrieben, der bei 1 800 min⁻¹ eine Leistung von 283 kW (385 PS) liefert. Es besitzt ein Betriebsgewicht von 51,6 t. Bei dem Radlader DL 550-5 handelt es sich um das Spitzenmodell der Baureihe großer Radlader von Doosan. Mit einem Schaufelvolumen von 5,4 m³ bietet er sich als eine ideale Maschine für den Materialumschlag an. Der knickgelenkte Doosan-Muldenkipper DA 40 verfügt über eine Nutzlast von 40 t und will einen in seiner Klasse nach Anbieterangaben wegweisenden Kraftstoffverbrauch mit einer Höchstgeschwindigkeit von 58 km/h kombiniert. Der DA 40 weist zudem mit 24,4 m³ ein großes Fassungsvermögen der Mulde auf. §

Doosan Bobcat

Stand B 5

Starke Teamarbeit Das Highlight wird auch in diesem Jahr auf dem Demogelände zu sehen sein. Hier will Doosan

Doosan Bobcat

Stand F-N134 (ATLAS v. d. WEHL) 83


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LIEBHERR

Spezialmaschinen für den Gewinnungseinsatz Auf der Steinexpo ist Liebherr sowohl mit einem Messestand als auch mit Maschinen im Demonstrationsbereich vertreten. Das Unternehmen zeigt in Homberg/Nieder-Ofleiden Spezialmaschinen wie Miningbagger, Planierraupen und weitere Maschinen für den Einsatz in Steinbrüchen.

uf der Steinexpo präsentiert der Baumaschinenhersteller den Mobilbagger A 924 Litronic, der mit einem neuen Konzept die Anforderungen der Abgasstufe IV/Tier 4f erfüllt. Die Maschine verfügt über ein Einsatzgewicht von 21,5 t bis 26,5 t und eine Motorleistung von 140 kW (190 PS). Die Variante A 924 Heavy Lift Litronic ist der größte Mobilbagger, der von Liebherr in Serie gebaut wird. Er erreicht ein Einsatzgewicht von 26,5 t bis 28 t und erbringt eine Leistung von 160 kW (217 PS). Das Messe-Exponat ist mit einem 2 750 mm breiten Unterwagen mit Abstützplanierschild hinten ausgestattet und hat ein schweres Ballastgewicht, das höhere Traglasten ermöglicht. Die Ausrüstung besteht aus einem 5,8 m langen Verstellausleger

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Liebherr-Mobilbagger A 924 Litronic. mit Zentralschmierung und einem 2,65-m-Löffelstiel mit dem Liebherr-Schnellwechselsystem SWA 48 mit Likufix sowie einer Steinzange SG 30B mit einem Inhalt von 0,85 m³. Die ebenfalls in der Konfiguration enthaltene Option Power Lift ermöglicht höhere Traglasten im Nahbereich der Maschine und folglich eine gesteigerte Produktivität.

Komponenten. Der groß dimensionierte Drehkranz und die massiven Hydraulikzylinder sowie die innenliegenden Hydraulikleitungen bei Anbau mit Likufix unterstützen eine lange Lebensdauer des Anbauwerkzeuges. Die Schalen sind mit PassfixBolzen an der Schalenaufnahme befestigt. Die abgedichteten und spielfreien Lagerstellen stehen für hohe Zuverlässigkeit.

Effizient durch das passende Anbauwerkzeug

Radlader L 580 XPower

Die Steinzange SG 30B ist eine spezielle Ausführung des Sortiergreifers für das sichere und effiziente Bewegen von großen Steinen und Steinblöcken. Liebherr setzt auch hier auf einen hohen Eigenfertigungsanteil der

Liebherr zeigt zudem den Radlader L 580 XPower auf der Messe. Liebherr investierte an mehreren Stellen in die Standfestigkeit der neuen Großradlader, um sie für die harten Bedingungen in der Gewinnungsindustrie vorzu-

bereiten. Der leistungsverzweigte XPower-Fahrantrieb steht für Robustheit, da sich die Leistung durch die Interaktion zweier Antriebspfade entfaltet. Die Belastung verteilt sich somit auf beide Antriebswege und die Bauteile haben eine wesentlich höhere Lebensdauer. Darüber hinaus hat jeder XPower-Radlader im Vergleich zur Vorgängergeneration stärkere Achsen. Teils sogar die Achsen des jeweils nächstgrößeren Modells. Liebherr hat zudem weitere »Kernkomponenten« – wie die Hydraulikzylinder – verstärkt, um die gleichbleibend hohe Leistungsstärke und Zuverlässigkeit der XPower-Radlader sicherzustellen.

Zuverlässigkeit und Produktivität Der Raupenbagger R 980 SME eignet sich für schwere Einsätze und hohe Belastungen in der Gewinnung oder Erdbewegung. Maximale Robustheit und eine höhere Langlebigkeit der Maschine werden unter anderem

Liebherr

Liebherr zeigt den leistungsstarken Radlader L 580 XPower auf der Steinexpo.

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LIEBHERR INTERNATIONAL

Stand B 1 Liebherr

Stand F-N143, F-N145 F-N231/33, F-N240 8/2017


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Beleuchtungs-Optionen für XPower-Radlader Liebherr stellt innovative Beleuchtungs-Optionen für die XPowerRadlader vor: die adaptive Arbeitsbeleuchtung und den LiebherrSchlüssel mit Fernbedienung. Beide Optionen erhöhen die Sicherheit und die Ausleuchtung, speziell in der Dämmerung, in der Nacht, unter Tage oder bei schlechten Lichtverhältnissen. Die adaptive Arbeitsbeleuchtung ist eine intelligente Lichtsteuerung, sie reagiert mittels LED-Lichtsensoren intuitiv auf die Hubgerüstposition und den Knickwinkel des Radladers. Der Liebherr-Schlüssel mit Fernbedienung öffnet per Knopfdruck die Fahrertür und aktiviert die Beleuchtung in der Kabine. Der gesamte Aufstiegsbereich wird dadurch sicher beleuchtet und ermöglicht einen komfortablen Aufstieg in die Fahrerkabine. chlechte Lichtverhältnisse im Einsatzbereich stellen Maschinenführer bei der Arbeit mit dem Radlader vor schwierige Herausforderungen. Die neue adaptive Arbeitsbeleuchtung für LiebherrRadlader erhöht hier die Sicherheit und den Komfort; vor allem bei Einsätzen unter Tage, in der Dämmerung oder in der Nacht. Per intelligenter Lichtsteuerung ermöglicht die adaptive Arbeitsbeleuchtung eine homogene Ausleuchtung des gesamten Arbeitsbereichs. Bei der Helligkeit herkömmlicher Beleuchtungssysteme muss der Maschinenführer einen Kompromiss eingehen. Bei voller Lichtleistung spiegelt sich das Licht an Stahlteilen oder an der Bordwand eines Lkw, was zu Blendungen führt. Bei reduzierter Lichtleistung

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verschlechtern sich die Sichtverhältnisse. Die adaptive Arbeitsbeleuchtung löst das Problem, denn mithilfe von Sensoren passt sich die Lichtleistung automatisch an die Position des Hubgerüsts und der Arbeitsausrüstung sowie auf den Knickwinkel des Radladers an. Dadurch steht dem Maschinenführer bei abgesenkter Schaufel deutlich mehr Lichtleistung zur Verfügung. Gleichzeitig dimmen die Scheinwerfer bei angehobener Arbeitsausrüstung ab. Blendungen an Stahlteilen oder Schatten auf der Bordwand reduzieren sich auf ein Minimum. Höhere Lichtleistung Bei der adaptiven Arbeitsbeleuchtung optimiert ein zusätzlicher LEDScheinwerfer am Vorderwagen die

eine sehr gute Manövrierbarkeit des Raupenbaggers, und dies auch in unwegsamem Gelände. Im Rahmen der Erneuerung der gesamten Liebherr-Raupenbagger-Palette im Vorjahr wurde der R 980 SME mit einem neuen Motor ausgestattet, der nun eine Leistung von 420 kW (571 PS) erbringt. Dank des neuen Motors mit Liebherr-SCR-Technologie (selektive katalytische Reduktion) erfüllt der Raupenbagger die Abgasstufe IV/Tier 4 final und dies ohne eingebauten Dieselpartikelfilter. Dadurch reduzieren sich sowohl Wartungszeit als auch -kosten. §

Lichtverhältnisse bei gehobener Ausrüstung – Ergebnis ist ein ideal ausgeleuchteter Arbeitsbereich. Belastungen für den Maschinenführer durch Blendungen, Spiegelungen und Schatten reduzieren sich. Zusätzlich sorgen bei der adaptiven Arbeitsbeleuchtung vier dimmbare Arbeitsscheinwerfer an der Oberkante der Kabine (LED oder Halogen) und zwei serienmäßige Fahrscheinwerfer (LED oder Halogen) für gute Lichtverhältnisse und ein hohes Maß an Sicherheit. Die LED-Arbeitsscheinwerfer stehen auf Wunsch zur Verfügung. Im Vergleich zu herkömmlichen Scheinwerfern sorgen sie bei geringerem Energieverbrauch für eine höhere Lichtleistung. Zudem bieten sie eine längere Lebensdauer.

Schlüssel mit Fernbedienung Neben der adaptiven Arbeitsbeleuchtung hat Liebherr für die XPower-Radlader einen neuen Schlüssel mit Fernbedienung entwickelt und unterstreicht mit der Weiterentwicklung in diesem Bereich seinen Anspruch, den Maschinenführer bei der Konzeption des Arbeitsumfeldes in den Mittelpunkt zu setzen. Mit dieser Neuheit beginnt die Spät- oder Nachtschicht bereits beim Einsteigen in die Kabine sicher und komfortabel. Mittels Fernbedienung kann der Maschinenführer die Kabine per Knopfdruck auf- und zusperren. Die Türe öffnet sich ebenfalls automatisch per Knopfdruck. Gleichzeitig aktiviert ein Sensor die Innenbeleuchtung der Kabine. § LIEBHERR

Die Liebherr-Steinzange SG 30B will mit einer perfekten Kombination aus Stabilität und leichter Konstruktion zur Erhöhung der Traglast bei geringem Kraftstoffverbrauch punkten.

durch den verstärkten Unterwagen ermöglicht. Der R 980 SME ist der größte von LiebherrFrance in Colmar entwickelte und produzierte Raupenbagger und mit dem Unterwagen des nächst größeren Modells, dem Mining-Bagger R 9100, ausgestattet. Die gegossene Ausführung des Turasrads mit doppelter Verzahnung sowie die doppelt gelagerten Tragrollen erhöhen die Widerstandsfähigkeit des Unterwagens, sodass die Maschine im Einsatz sehr zuverlässig ist. Die zwei abgeschrägten Stege der Bodenplatten sorgen bei aller Robustheit dennoch für

Die adaptive Arbeitsbeleuchtung steht optional für XPower-Radlader zur Verfügung. Der zusätzliche LED-Scheinwerfer am Vorderwagen optimiert die Lichtverhältnisse bei angehobener Ausrüstung.

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Vier Großgeräte auf der Steinexpo Hyundai wird auf der Steinexpo mit vier Maschinen auf der Demofläche B9 vertreten sein – ein 20 m x 25 m großer mobiler Messestand informiert über Konzern, Angebot, Services und Maschinentechnik. Ausgestellt werden die beiden Radlader HL975 (26,5 t, 250 kW, 4,8 m³ Schaufelvolumen) und HL980 (31 t, 331 kW, 5,6 m³ Schaufelvolumen) sowie die beiden Kettenbagger HX480L (50 t, 283 kW, 3,2 m³ Löffelvolumen) und HX520 (53 t, 331 kW, 3,2 m³ Löffelvolumen). Der HL980 und der HX520 werden zudem auch vorgeführt. duktlinie werden extra zur SteinExpo hochinteressante Finanzierungspakete geschnürt«, so Frickenstein. Gründe für den Erfolg in Deutschland sieht Hyundai mehrere, die stationäre Gewinnung lege auf soliden Stahlbau großen Wert – wie sie das HyundaiSchwesterunternehmen der weltgrößten Werft seit Jahren fertige. Hinzu kämen europäische Komponenten wie etwa Scania-Motoren, ZF-Achsen und -Getriebe. Ergonomie sowie die Aus-

wahl zwischen Hubgerüsten in Standard- und XT-Version (längere Hubschwinge) zeigten ebenso, dass Hyundai auf die Wünsche der Betreiber gehört habe. Die XT-Versionen würden vielfach schon in der Anlagenbeschickung und beim Beladen hochbordiger Sonder-Lkw eingesetzt. Mit dem HiMate-System können, so betont der Anbieter, Kunden und Händler in Echtzeit die Maschinendaten überwachen und Wartungsmaßnahmen schnell koordinieren. § HYUNDAI

it dem Steinexpo-Programm-Querschnitt aus der »Heavy-Range« sieht Frank Frickenstein, Hyundai-Vertriebsleiter Deutschland, sein Unternehmen auf der Messe gut aufgestellt. Die stationäre Gewinnungsindustrie vertraue seit vielen Jahren in der Gewinnung an der Wand, bei der Rückverladung und bei Groß-Bauprojekten auf die soliden und sparsamen Hyundai-Produkte. Mit der HX/HL-Serie sehen sich die Südkoreaner technisch und wirtschaftlich in die Gruppe der Premium-Anbieter aufgerückt. »Performance, Ausrüstungsvielfalt und Service sowie europaweite Ersatzteilversorgung im Nachtsprung sind auf die Bedürfnisse der Gewinnungs-Wirtschaft ausgerichtet. Für die Heavyline-Pro-

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DMS Technologie GmbH Steinbacher Str. 62 64658 Fürth/ Odw.

Hyundai CEE

Stand B 9 Hyundai CEE

Stand F-N419 (Wienäber), F-N124 8/2017

Der 31 t schwere HL980 ist das Hyundai-Flaggschiff der modernen Radlader-Baureihe. Mit 280 kW Leistung und Schaufeln bis zu 5,6 m³ Volumen eignet er sich für Großbaustellen, die Rückverladung und auch für die direkte Gewinnung an der Wand.

www.dms-tec.de


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CASE CONSTRUCTION

Kompetenz in der Gewinnungsbranche demonstrieren Nach den Produkteinführungen der neuen Minibagger und Radlader der G-Serie zu Beginn des Jahres bereitet sich Case Construction Equipment mit der Steinexpo auf einen »heißen Herbst« vor. Die Besucher der Demomesse sollen gleich mehrere Premieren erleben dürfen. Highlight der Case-Präsentation dürfte der Europastart des neuen Raupenbaggers CX750D sein. as neue Modell CX750D knüpft dabei an die Tradition der CX700-Serie im Segment von 75 t bis 80 t an. Die beiden ersten Modelle der Neuheit mit den Seriennummern 1 und 2 sind bereits in Deutschland in den Gewinnungseinsatz gegangen. Die auf der Steinexpo ausgestellte Maschine verfügt über die Standardausrüstung mit 7,7-mMonoausleger und 3 550-mmLöffelstiel. Wie beim Vorgänger ist speziell für den schweren Gewinnungseinsatz auch wieder eine ME-Version (Massenaushub) mit etwas kürzerem 6 580-mmAusleger und 3 020-mm-Löffelstiel und noch größerer Reißkraft erhältlich. Mit Powerboost liegen die Grabkräfte am Löffel bei der Standardversion bei 344 kN und bei der ME-Version bei 366 kN.

D

Der auf der Steinexpo ausgestellte CX750D verfügt über die Standardausrüstung mit 7,7-m-Monoausleger und 3550-mm-Löffelstiel. Auch andere technische Daten des CX750D punkten: Der wassergekühlte Isuzu-Reihensechszylinder mit 15,7 l Hubraum liefert 512 PS (382 kW) und erreicht bereits bei niedrigen Drehzahlen von 1 450 min⁻¹ sein maximales Drehmoment von 2 200 Nm. Ansprechende Hubleistungen werden durch eine optimierte Hydraulik mit elektronisch gesteuerten Pumpen für extrem schnelle Arbeitsspiele unterstützt. Wie bei allen Modellen der DSerie entspricht die Abgasent-

wicklung der Emissionsstufe Euro IV (Tier 4 final). Für die Einhaltung der Grenzwerte sorgt eine SCR-Abgasrückführung mit Dieseloxydationskatalysator. Auf einen Dieselpartikelfilter kann das System verzichten. Ein großzügig dimensionierter AdblueTank und ein geringer Additivbedarf garantieren eine lange Einsatzdauer ohne lästige Nachfüll-Stopps. Der neue CX750D hat neben einem überarbeiteten, verstärkten Löffelstiel einen neuen Ausleger und einen verbesserten Unterwagen erhalten. Zur längeren Lebensdauer trägt auch ein thermisch geregelter Umkehrlüfter bei, der sich dem aktuellen Bedarf des Kühlsystems anpasst und damit die Leistungsaufnahme reduziert.

überlappende 270°-Anzeige, die für den Fahrer in der Maschinendraufsicht, also in der Perspektive von oben dargestellt wird und so für eine optimale Übersicht auf den Arbeitsbereich sorgt. Dabei gehört die Hardware mit den Kameras hinten und an beiden Seiten, ebenso wie ein werkseitig installierter Rückfahralarm zum Standardlieferumfang. Ein LED-Beleuchtungspaket sorgt für zusätzliche Sicherheit und erlaubt mit einer dreimal helleren Lichtstärke als vergleichbare Halogenscheinwerfer auch den sicheren Einsatz in der Dunkelheit. Neben den neuen Ausstattungs- und Leistungsmerkmalen verfügt der neue CX750D auch über bewährte Case-Tugenden wie eine gute Zugänglichkeit und Wartungsfreundlichkeit.

CNH INDUSTRIAL (2)

»Case Maximum View«

Die 25-t-Raupe 2050M mit 6-Wege-Schild verfügt über einen neuen Unterwagen mit Ultra-Live-Raupenketten von Berco.

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Auch im Hinblick auf die Einsatzsicherheit bietet der CX750D auf der Steinexpo mit dem »Case Maximum View«-Überwachungssystem eine Premiere für den deutschen Markt. Das als Option erhältliche System erzeugt eine

Case Construction

Stand D 2 Case Construction

Stand F-W122 (Hamburger Baumaschinen) 8/2017


Den Fortschritt erleben.

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Zwei weitere Premieren liefert der erste deutsche Messeauftritt der neuen Radlader G-Serie im Steinbruch von Niederofleiden (das bauMAGAZIN berichtete bereits in Heft 6/17, Seite 28). Case wird vor Ort einen neuen rund 18 t schweren 821G und einen 1021G mit einem Einsatzgewicht von knapp 25 t präsentieren.

Planierraupe 2050M

as Trio an Ladegeräten komplett macht der 972M XE. Ihn zeichnet sein bewährtes leistungsverzweigtes, stufenloses Getriebe aus. Weitere Technologieträger der Messe sind Kettenbagger. Beim Cat 336F XE basiert die Hydraulik auf Hybridtechnik, indem ein Druckspeicher die Bremsenergie des drehenden Oberwagens speichert und im passenden Moment wieder abgibt. Beim Hybrid und beim nächstgrößeren Cat 352F XE wird die Hydraulik durch das

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ACS-Ventil gesteuert. So soll gewährleistet werden, dass der Hydraulikstrom im genau erforderlichen Maß zur Verfügung steht, wie es zur Bereitstellung großer Hub- und Grabkräfte notwendig ist. Alle Technologien wollen sich durch einen besonders niedrigen Kraftstoffverbrauch auszeichnen.

Mit Drohnenflügen unterstützte Betriebsoptimierung Was dessen Erfassung betrifft, zeigen Zeppelin und Caterpillar

Besonders sparsam im Verbrauch mit stufenlosem, leistungsverzweigtem Getriebe: Cat 972M XE.

AIRWARE

Ein weiteres Novum für die Messebesucher will die ausgestellte Case-Planierraupe 2050M bereithalten. Die 25-t-Raupe mit 6-Wege-Schild verfügt über einen neuen Unterwagen mit Ultra-Live-Raupenketten von Berco. Der verstärkte Unterwagen will auch bei höchsten Belastungen eine größere Dauerfestigkeit sichern. Eine optimierte Gewichtsverteilung mit neuer Planierschild-Anlenkung sorgt für bessere Sicht, Stabilität und Kontrollierbarkeit. Die neuen UltraLife-Ketten verfügen über hochfeste, gekapselte und ölgeschmierte Doppellagerbuchsen, die einen geringeren Verschleiß

und eine längere Lebensdauer garantieren sollen. Ein angenehmer Nebeneffekt der neuen Ketten ist ein erheblich weicheres Abrollen der Kettenglieder und damit ein geringerer Geräuschund Vibrationspegel. Etwas Besonderes hat sich Case auch bei der Präsentation eines neuen Graders 836C AWD einfallen lassen (siehe auch bauMAGAZIN 11/16, Seite 46). Der Grader ist mit einer neuen Maschinensteuerung von Leica Geosystems ausgerüstet, die in einer Live-Demonstration vorgeführt wird. Ein weiteres Messe-Highlight ist die von Vemcon entwickelte Multifunktions-Joysticksteuerung für Grader. Interessierte Besucher können sich auf einem kurzen Parcours persönlich einen Eindruck von der hohen Präzision und Kontrollierbarkeit der neuen Grader-Reihe verschaffen. Verstärkung erhält das CaseTeam auf der Steinexpo von Kooperationspartner Leica Geosystems und der Konzernschwester Iveco Astra, die einen 63 t schweren 4-Achs-Muldenkipper vom Typ HD-9 zeigen wird. §

Zeppelin und Caterpillar wollen auf Europas größter Demomesse der Branche mit zwei Premieren aufwarten: Erstmals in Aktion präsentiert wird der neue, dieselelektrisch angetriebene Cat-Radlader 988K XE. Neu für den deutschen Markt ist auch der Cat 986K, der ebenso aktiv im Ladespiel mit einem Cat-Muldenkipper 772G mit Bordwanderhöhung vorgeführt wird.

CATERPILLAR/ZEPPELIN (2)

ALDO FERRERO

Niedrigste Kosten pro Tonne im Blick

Case wird auf der Steinexpo einen neuen rund 18 t schweren 821G und einen 1021G (Bild) mit einem Einsatzgewicht von knapp 25 t zeigen. Radlader der G-Serie

CATERPILLAR BEI ZEPPELIN

Durch die Zusammenarbeit zwischen Caterpillar und dem Systemhaus Airware kann Zeppelin nun auch mit Drohnenflügen unterstützte Betriebsoptimierung mit sehr umfangreichen Auswertemöglichkeiten anbieten.

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Premiere bei Zeppelin auf der Steinexpo: Der neue Cat-Radlader 986K mit 305 kW (415 PS), 5 m3 bis 10 m3 Schaufelvolumen und 46 t Einsatzgewicht.

auf der Messe, welche Rückschlüsse aus dem Flottenmanagement gezogen werden können, das den Unternehmen eine Überwachung des Maschinenparks ermöglicht. Wohin die Reise geht, um den Abbaufortschritt sowie Halden bei Gewinnungsbetrieben zu erfassen, können Besuchern anhand von Drohnenflügen erfahren. Die dabei aufge-

zeichneten Daten werden mit Baumaschineneinsätzen in Verbindung gebracht und mittels Algorithmen ausgewertet und verwaltet, um den Betriebsablauf effizienter zu managen und anschaulicher zu dokumentieren. Darüber hinaus wird ein weiterer Schwerpunkt das Thema Arbeitsschutz sein – vorgestellt wird ein neues kamerabasiertes

System zur Fahrersicherheit, das bei Müdigkeit Alarm schlägt, durch ein akustisches Signal und Vibrationen des Fahrersitzes.

Zeppelin

Zeppelin Rental und Zeppelin Power Systems Neben Baumaschinen haben Dienstleistungen bei Zeppelin seit jeher eine zentrale Bedeutung. Das unterstreicht Zeppelin

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Rental – das Vermietunternehmen unterstützt die Messe und alle Aussteller als Generaldienstleister. Auch ein anderer Bereich aus dem Hause Zeppelin wird präsent sein: Zeppelin Power Systems stellt das Stromaggregat C4.4 – DE110E3 mit Schalldämmhaube vor. Auch das können Kunden bei Zeppelin beziehen, wenn sie eine Stromversorgung ihres Betriebs sicherstellen müssen. §

Stand D 1 Zeppelin

Stand F-N130, H-6-6210


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Für die rauen Einsätze

JCB

Upgrades für die mittleren Radlader

O SOBERNHEIMER MASCHINENBAU – Die zur letzten Bauma von Sobernheimer Maschinenbau vorgestellte Frontkehrmaschine FKM 280-815 kann mit einem Kehrwalzendurchmesser von 815 mm, Schwerlastlenkrollen in Stahlschweißkonstruktion mit 3-Komponenten-Reifen (Ø 405 mm) und großvolumigem hydraulisch betätigtem Schmutzsammelbehälter aufwarten. Die FKM 280-815 speziell zum Anbau an schwere Rad- und Teleskoplader sowie Schlepper entwickelt.

JCB hat seine beiden mittleren Radlader 411 und 417 mit umfangreichen Upgrades ausgestattet. Die aus dem Topmodell 457 bekannte CommandPlus-Fahrerkabine, neue EcoMax-Motoren mit EU-Stufe IV und weitere optionale Komfortfunktionen versprechen höchste Sicherheit, maximale Bedienerfreundlichkeit und dementsprechend auch volle Effizienz im Materialumschlag und auf der Baustelle. er JCB-Radlader 411 wartet mit der neuen, geräumigen und übersichtlichen CommandPlus-Fahrerkabine samt luftgefedertem Sitz auf. Zur Ausstattung zählen auch eine Klimaanlage mit Überdruck, die im Winter eine schnelle Entfrostung der Kabinescheiben unterstützt, zudem sind die Außenspiegel beheizbar. Sobald der Fahrer die neuen LED-Arbeitsscheinwerfer ein-

SOBERNHEIMER

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schaltet, liegt der gesamte Arbeitsbereich vor ihm, jetzt in taghellem Licht. Zügig lässt sich der 8,7 t schwere 411 dank JCB-EcoMax-Motor mit 81 kW (109 PS) von einem Lkw zum nächsten manövrieren.

Bis zu 40 km/h schnell Wer es etwas größer mag, greift zum Radlader 417 mit einem Betriebsgewicht von 9,4 t und

Frontkehrmaschine FKM 280-815 – entwickelt für den Anbau an schwere Radund Teleskoplader sowie Schlepper. ie FKM 280-815 wird zur Reinigung in Gewinnungsbetrieben und auf Deponien sowie in Recycling- und Holzverarbeitungsunternehmen oder Umschlagbetrieben eingesetzt. Entsprechend sind die verwindungssteife Rahmenkonstruktion, der schwere Pendelkopf sowie die robuste Parallelogrammaufhängung auf den rauen Einsatz ausgelegt. Der Antrieb erfolgt hydraulisch mit innenliegenden Motoren.

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Die robusten Geräte sind mit Kehrwalzendurchmessern von 815 mm und verschiedenen Besenbestückungen für den normalen Kehrbetrieb oder Winterdienst lieferbar. Um die Staubentwicklung beim Kehren zu vermeiden, können die Geräte mit Sprüheinrichtungen mit oder ohne Wassertank ausgerüstet werden. Der Bedienkomfort kann durch hydraulische Schwenkeinrichtungen erhöht werden. §

Die neue CommandPlus-Kabine der JCB-Modelle 411 und 417 versprechen ein neues Niveau an Bedienfunktionen sowie Komfort. Zwei Ausstattungsvarianten sind erhältlich.

H m b e r g 10 Nieder- fleiden

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Seiten

8/2017


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JCB (2)

Für den JCB 417 sind drei Hubarmkonfigurationen verfügbar: Zum Beladen von hochwandigen Lkw ist eine maximale Überladehöhe von 4,2 m möglich.

93 kW (125 PS) starkem Triebwerk von JCB. In Kombination mit leistungsfähigem automatischen Viergang-Lastschaltgetriebe von ZF erreichen beide Radlader eine maximale Geschwindigkeit bis zu 40 km/h. Zur Ausrüstung zählt beispielsweise die hydraulische Schwingungsdämpfung (SRS). Diese Funktion absorbiert Stöße, wodurch weniger Material verschüttet wird. Außerdem verringert sich die Materialbelastung der Maschine und dadurch steigt wiederum der Bedienkomfort, sodass auch lange Arbeitstage für den Fahrer weniger anstrengend sind. Der 411 bietet bei einer Überladehöhe von 3,36 m mit

JCB

Stand B 8 JCB

GDP

Stand F-N146

Das Modell 411 ist mit dem HTHubgerüst serienmäßig ausgestattet. Mit dem Schnellwechsler erreicht der Radlader eine Überladehöhe von 3,36 m. 8/2017

Standardschaufel von 1,2 m³ bis 1,6 m³ ein Fassungsvermögen von knapp über 5 000 kg Kipplast (geknickt). Der 417 erreicht gar eine maximale Kipplast (geknickt) von 5 800 kg oder über das SuperHighlift-Gerüst eine Überladehöhe bis 4,2 m. Dies qualifiziert den 417 besonders für das Beladen hochwandiger Lkw oder zum Beschicken von Einfülltrichtern. Ein Infobildschirm in der ASäule zeigt neben der Rückfahrkamera wesentliche Parameter auf einen Blick und bietet Einstellmöglichkeiten wie Durchsatz des Zusatzölkreises, Zeitintervall des optionalen Umkehrlüfters, Geschwindigkeit abhängig von der Außentemperatur regeln und steuern sowie die automatische Aktivierung der Schwingungsdämpfung. Alle täglich anfallenden Kontrollarbeiten erledigen Fahrer bequem von der Kabine aus – vom Motorölfüllstand bis zum Stand des Adblue-Tanks. Aufwendig zu reinigende Dieselpartikelfilter sind nicht verbaut, auch die neuen JCB-EcoMax-Motoren erreichen, so informiert der Anbieter, ohne DPF die Anforderungen der Abgasnorm EUStufe IV. Wahlweise stehen dem Fahrer mehrere Bedienelemente zur Verfügung – Mehrhebel oder Joystick-Bedienung. Beim Radlader 417 verwendet JCB eine bedarfsgeregelte LS-Hydraulik mit einem Durchfluss von maximal 156 l/min, im Modell 411 arbei-

tet ein Hydrauliksystem mit Zahnradpumpe und maximal 123 l/min Durchfluss. Die Pumpen versorgen neben den Lenkzylindern und dem Bremssystem auch das Hubgerüst und den optionalen hydraulischen Schnellwechsler mit Öl. §


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TAKEUCHI BEI WILHELM SCHÄFER

Das Zerkleinern von Kalksteinquadern, Größenanpassungen von Wasserbausteinen, das Bearbeiten von Felsblöcken und andere Aufgaben gehören zu den typischen Tätigkeiten, die der kompakte Takeuchi 260 in der Gewinnung leistet. »Er geht nicht in die Knie. Auch beim stärksten Hammereinsatz bleibt die Motordrehzahl gleich. Dass man die Literleistung so genau einstellen kann, gefällt mir«, sagt überzeugt Michael Brückner, Inhaber der gleichnamigen GmbH. Er betreibt in Moos (bei Bad Mergentheim) und an anderen Standorten Steinbrüche für die Gewinnung von Natursteinen, die im GaLaBau, Wasserbau oder beim Pflastern verwendet werden.

ine Maschine, die Michael Brückner dabei von großem Nutzen ist, ist der Takeuchi-Kompaktbagger TB 260. Der 5,7-tBagger ist mit einem 32,4 kW (43,4 PS) starken Motor ausgerüstet. Die hydraulischen Pumpen arbeiten summenleistungsgeregelt. Die maximale Grabtiefe liegt bei 3 895 mm, die Überladehöhe bei 4 220 mm und die maximale Reichweite bei 6 130 mm (alle Werte LSA-Ausführung).

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WILHELM SCHÄFER

Eine effiziente Hilfe im Steinbruch

Der 5,6 t Kompaktbagger TB 260 von Takeuchi bewährt sich auch im harten Einsatz im Steinbruch. Vier hydraulische Zusatzkreisläufe

Komfortable Hammerhydraulik

Durch die vier hydraulischen Zusatzkreisläufe können auch anspruchsvolle Anbaugeräte wie Hydraulikhammer, Rüttelplatte, Mehrzweckgreifer und andere genutzt werden. Im heimischen Kalksteinbruch ist für Brückner besonders die Hammerhydraulik interessant. Im 1. Zusatzkreis ist eine Literleistung von 102,2 l/min verfügbar. Die Flussrate kann individuell gewählt werden, je nach Anbaugerät und Einsatzanforderungen. Sie kann für drei verschiedene Anbaugeräte eingestellt und mit der entsprechenden Symbolik gekennzeichnet werden. Der Bediener weiß sofort durch das entsprechende Symbol, welche Hydraulikleistung eingestellt ist.

Die Hammerhydraulik des Takeuchi TB 260 ist serienmäßig mit einem automatischen Rücklaufventil ausgerüstet. Der Fahrer kann zwischen drei Einstellungen wählen: Einwegstrom (das Rücklaufventil ist geöffnet), Zweiwegstrom (der Zusatzkreislauf 1 ist für reversierbare Anbaugeräte eingestellt) oder Einwegstrom automatisch (wird beim Kreislauf 1 die A-Seite angesteuert, öffnet sich das Rücklaufventil automatisch; wird die A-Seite nicht angesteuert, ist der Zweiwegstrom automatisch wieder verfügbar). Im Kalksteinbruch wird viel mit dem Hammer gearbeitet, so kann Michael Brückner diesen Takeuchi-Vorteil auch umfänglich nutzen.

Hydraulikanschlüsse wechseln ist leicht

Hammerhart kuppeln Pister Multikuppelsysteme PMK erhältlich bei

www.hain-solutions.com 94

Der TB 260 ist mit dem Schnellkupplungssystem Taklock ausgerüstet. Mit einem Handgriff können die Hydraulikleitungen für Anbaugeräte gewechselt werden, auch wenn die Leitungen unter Druck stehen. An heißen Sommertagen weiß man dies sehr zu schätzen. Auch die Servicefreundlichkeit des Takeuchi

TB 260 spricht Brückner an. Die Hauben sind weit zu öffnen und mit Gasdruckdämpfern ausgestattet. Alle Motor- und Hydraulikaggregate sind leicht zu erreichen. Die serienmäßige Betan-

Der TB 260 passt gut in einen Container und das ist für uns ideal.« Michael Brückner, Inhaber Michael Brückner Erdbewegungen und Transporte GmbH

kungspumpe ist kein Luxus, sondern gehört zur Takeuchi-Ausstattung. »Für uns ist auch wichtig, dass wir den Bagger mit unseren Lkw an andere Standorte transportieren können. Ohne großen Aufwand. Der TB 260 passt gut in einen Container und das ist für uns ideal«, sagt Brückner. Der Takeuchi ist 2 000 mm breit, 5 550 mm lang und 2 600 mm hoch. Betreut wird Brückner vom regionalen Takeuchi-Händler Wolf Baumaschinen & Baugeräte in Bad Mergentheim und Niederlassungen in Lauda-Gerlachsheim, Crailsheim und Ochsenfurt. § 8/2017


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ATLAS COPCO BERG- UND TUNNELTECHNIK

Innovationen für die Roh- und Baustoffbranche vorstellen

Atlas Copco

Stand C 19 Atlas Copco

ATLAS COPCO

Stand F-N-419 (Wienäber), F-N-134 (v. d. Wehl)

Secoroc T-WiZ 60 bietet Atlas Copco als perfekte Wahl für alle Bohrgeräte an, die 60-mm-Bohrstahl einsetzen.

ls weiteres Highlight aus dem Hause Atlas Copco wird das nach Anbieterangaben wohl leistungsfähigste und effizienteste Außenhammer-Bohrgerät seiner Klasse – die Smart ROC T45 gezeigt. Die Smart ROC T45 will besonders mit einem geringen Kraftstoffverbrauch pro Bohrmeter aufwarten. Gezeigt wird das Modell mit einem Knickausleger, der die Flexibilität und Reichweite für alle Anwendungen erhöht. Das Secoroc T-WiZ60 ergänzt sich nicht nur mit der Smart ROC T45, es wird auch als geeignete Wahl für alle Bohrgeräte angekündigt, die mit einem 60-mm-Bohrstahl eingesetzt werden. Eine neue Powerbits-Produktserie soll die Standzeit nochmals verbessern. Mit herausragenden Bohrleistungen kündigt Atlas Copco die neu konzipierte FlexiRoc T20R an. Allein die reine Bohrleistung des 14-kW-Gesteinsbohrhammers COP 1435 soll das Bohrgerät zum Klassenprimus machen. Die Fernbedienung (RRC/Radio Remote Control) und der optionale Rollover tun ihr übriges. Atlas Copco unterstützt die Bohrgeräte durch eine Vielzahl neuer Serviceprodukte und Dienstleistungen. Auf Wunsch

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ATLAS COPCO BERG- UND TUNNELTECHNIK

Als Weltpremiere will Atlas Copco Berg- und Tunneltechnik auf der Steinexpo das SenkhammerBohrgerät SmartROC D50 mit modernster Steuerungs- und Automatisierungstechnik vorstellen. Das Unternehmen sieht mit diesen Maschinen die Wirtschaftlichkeit und die Bohrlochgenauigkeit beim Bohren mit dem Senkbohrhammer optimiert.

Ein geringer Kraftstoffverbrauch pro Bohrmeter gilt als besonderes Merkmal des Außenhammer-Bohrgeräts SmartROC T45. begleitet das Unternehmen ein Bohrgerät ein Leben lang; dies geschieht neben dem klassischen Service, auch mit geschultem Personal und einer hohen Verfügbarkeit von Ersatzteilen. Das Telematiksystem Certiq stellt maschinenrelevante Daten in Echtzeit drahtlos zur Verfügung, hilft bei der Optimierung

der Bohrabläufe und weist den Betreiber auf notwendigen Service und Wartungsarbeiten hin. Eine weitere Dienstleistung aus dem Hause Atlas Copco ist als »Gesundheitscheck« das Maschinenaudit RigScan, mit dem die Betriebskosten sinken sollen und die Maschinenverfügbarkeit erhöht wird. §

08152 / 998 969 0

www.sat-rock.de 8

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KEMROC

Direktabbau per Schneidrad KEMROC präsentiert auf der Steinexpo den Direktabbau von Naturstein per Anbau-Schneidrad als eine Alternative zum herkömmlichen Einsatz von Hydraulikhämmern am Bagger. Der Einsatz von Schneidrädern der Baureihe Erwetor DMW bietet sich dort an, wo nicht gebohrt und gesprengt werden kann. it seinen in Abbruch und Bauwesen bewährten Spezialfräsen, die mittlerweile unter der neuen Marke KEMROC vertrieben werden, kommt das thüringische Unternehmen Erket erstmals zur Steinexpo. Der Hersteller bringt auf das Freigelände

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ein Erwetor-Schneidrad des Typs DMW 220 HD mit. KEMROC-Schneidräder der Baureihe Erwetor DMW bestehen aus einem Basisantrieb mit zwei seitlichen Hydraulikmotoren und einem Schneidrad mit wählbarer Schneidbreite und

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KEMROC-Schneidräder der Baureihe Erwetor DMW sind für den Einsatz in bewehrtem Beton sowie in Gestein bis zu einer einachsigen Druckfestigkeit von 100 MPa geeignet.

O AUSTIN POWDER – Deutschlandweit ist Austin Powder mit seinen sprengtechnischen Leistungen über und unter Tage sowie im Tunnelbau engagiert. Das Unternehmen bietet zudem Explosivstoffe aus eigener Fertigung an.

om Standort Nürnberg ist der Sprengdienstleister mit seinen hoch spezialisierten Mitarbeitern im ganzen Land aktiv. Eine Produktpalette moderner Emulsionssprengstoffe und weiterer Zünd- und Sprengmittel unterstützt das Team. Auch vermeintlich alltägliche Aufträge würden, so betont der Anbieter, mit der Präzision und Sorgfalt ausgeführt, wie man sie im Umgang mit Sprengstoffen naturgemäß und auch in den Zielvorgaben der Austin-Powder-Kunden voraussetze. Die Tochtergesellschaft von Austin

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Powder International agiert auf dem deutschen Markt unabhängig – baut dabei aber auf das Know-how des bereits seit 1833 aktiven und heute zum Global Player in der Sprengstoffindustrie gereiften Mutterhauses. Im Sortiment von Austin Powder werden auch nichtelektrische Zünder, elektrische, elektronische und spezielle Zünder sowie Bauteile für die Herstellung der Zünder angeboten. Erst im Frühjahr konnte der Bereich Austin Detonator bei der Sprengung des 1968/69 errichteten »Bonn Centers« in der ehemaligen Bundeshauptstaat punkten. Die Sprengung des 55 m hohen und am Rande des sogenannten Bundesviertels gelegenen Gebäudes gelang planmäßig. Zum Einsatz kam u. a. eine Kombination des nichtelektrischen Zünders Shock Star und des elektronischen Zünders E-Star. §

AUSTIN POWDER

Eine maximale Sicherheit im Blick

Austin Powder

Stand C 58

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Wenn nicht gebohrt und gesprengt werden kann

Der abwechselnde Einsatz des Schneidrades und eines Reißzahns lohnt sich bei der Gewinnung von Naturstein, wo nicht gebohrt und gesprengt werden kann. Schneidtiefe sowie mit Werkzeugbestückungen. KEMROC fertigt diese Maschinen in vier Baugrößen für Bagger von 14 t bis

60 t Einsatzgewicht. Die auf der Steinexpo gezeigte Maschine DMW 220 HD ist bestückt mit einem Schneidrad 1000_150 HD

In Natursteinvorkommen bewähren sich Schneidräder an Hydraulikbaggern, wo nicht gebohrt und gesprengt werden kann und wo vibrationsarm gearbeitet werden muss. Durch mehrere Schnitte ins Gestein wird das Material entspannt und kann anschließend mit einem Löffel oder Reißzahn abgetragen werden. Als Vorteile gegenüber

dem Einsatz von Hydraulikhämmern gelten eine schnellere Arbeitsweise und ein höherer Ertrag. Gleichzeitig werden schädliche Vibrationen verringert. Die neue Abbaumethode wird derzeit in mehreren Gewinnungsbetrieben in Süddeutschland im Kalkstein, in Gipsvorkommen und beim Abbau von Konglomerat getestet. Geschäftsführer Klaus Ertmer geht davon aus, dass das Verfahren bis zum Ende des Jahres zur Marktreife gebracht werden kann. Entsprechend sucht das Unternehmen derzeit noch nach weiteren Gewinnungsbetrieben, die an Testeinsätzen für dieses Verfahren interessiert sind und vorzugsweise Gesteine bis zu einer einachsigen Druckfestigkeit von 80 MPa abbauen. §

KEMROC

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Stand C 70

(1 000 mm Eintauchtiefe und 150 mm Schneidbreite) sowie mit Frässchutz und Eintauchhilfe. Sie ist geeignet für den Einsatz in bewehrtem Beton sowie Naturstein mit einer einachsigen Druckfestigkeit bis 100 MPa. Der optionale Frässchutz dient zum Schutz der Umgebung vor umherfliegendem Material. Die optionale Eintauchhilfe wird zum einfachen und vibrationsarmen Eindringen des Schneidrades in das Gestein verwendet.

Deutschland

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Unter Volllast arbeiten vier HP 18000 von Indeco im indischen Steinbruch Chittorgarh.

INDECO

eingesetzt werden, und das über viele Stunden unter erschwerten klimatischen Bedingungen mit manchmal auch mehr als 45°«, berichtetet Chittorgarh-Steinbruchdirektor MK Ahmed. Das Modell HP 18000 mit 25 000 J sei, so Ahmed weiter, »zweifellos das leistungsfähigste, das heute auf dem Markt ist, aber es bietet auch den weiteren Vorteil, mit 90-t-Baggern eingesetzt werden zu können, was für uns sehr interessant ist. Die Ersparnis zeigt sich nicht nur sofort beim Kaufpreis, sondern auch auf lange Dauer am Kraftstoffverbrauch, und dies könnte mit der Zeit sogar zu einer merkbaren Senkung der Arbeitskosten führen«.

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INDECO

Langzeit-Zuverlässigkeitstest

Herausforderungen in Indien bestanden Gleich vier HP 18000 sind in einem indischen Steinbruch im Einsatz. Die Härte des Materials und die geforderte hohe Produktionsrate stellen die Bedingungen, unter denen sich die nach Anbieterangaben aktuell weltweit größten Hämmer zu beweisen haben. er Steinbruch in Chittorgarh im Staat Rajasthan wird von der Birla Corporation bewirtschaftet, das abgebaute Material wird im firmeneigenen und rund 7 km entfernten Zementwerk Chanderiya verarbeitet. Birla gehört zu MP Birla Group, einem multinationalen Unternehmen mit mehr als 120 000 Beschäftigten, das in 40 Ländern in unterschiedlichen Sparten tätig ist. Mit seinen sieben Anlagen verfügt Birla über ein Produktionspotenzial von mehr als 6,5 Mio. t Zement pro Jahr. Bis 2011 wurde

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der Steinbruch, der Reserven für noch mehr als 20 Jahre bietet, mit Sprengstoff abgebaut. Um ein nahegelegenes Nationaldenkmal nicht zu beschädigen, wurde diese Abbaumethode inzwischen auf Hydraulikhämmer umgestellt.

Herausforderung Materialhärte Der Steinbruch verfügt über enorme Mengen von NimbaheraKalkstein, der zur Vindhya-Supergruppe gehört, also der dichtesten Ablagerung mariner Sedimente aus dem Präkambrium, die in Indien vorhanden ist; die Formation erstreckt sich von West nach Ost im Norden des Landes; in Rajasthan steht sie zudem in verschiedenen Gegenden an. Der Bereich des derzeit abgebauten Steinbruchs liegt auf einer leichten Hochebene und die Sedimentformation ist beckenund kuppelförmig angelegt, mit Synklinale und Antiklinale. Der Kalkstein weist verschiedene

Farben mit unterschiedlichen Festigkeitswerten auf (Rosa: 130 MPa bis 150 MPa, Hellgrau 110 MPa bis 130 MPa, Dunkelgrau 120 MPa bis 150 MPa, Grün 100 MPa bis 120 MPa). Der Calciumkarbonatgehalt liegt zwischen 72 % und 88 %. Unterschiedlich ist auch der Zerklüftungsgrad, ein Element, das zusammen mit der Festigkeit stark die Produktion prägt. Aktuell arbeiten im Steinbruch abwechselnd in drei Schichten 16 Bagger (Hitachi 1200, Komatsu 1250, Liebherr 984) mit sieben Hämmern (davon vier Indeco HP 18000), aber auch mit anderen Ausrüstungen für den Aushub, wie Hydraulikripper und Schonhämmer. »Die Indeco-Hämmer erwiesen sich als sehr produktiv und bieten einen hohen Zuverlässigkeitsgrad, besonders, wenn man bedenkt, dass sie im Wechsel in drei Schichten unter wirklich schweren Arbeitsbedingungen

Der HP 18000 ist für besondere Einsätze gedacht. Neben seinen Leistungsmerkmalen konnte dieses Modells in Indien bereits mit einer hohen Zuverlässigkeit aufwarten. Die vier von Birla verwendeten HP 18000 – ihre Zahl soll bald auf sechs steigen – arbeiten in den hellgrauen und grünen Kalksteinlagen wo das Material Härten zwischen 100 MPa und 120 MPa aufweist. Die Verwendung von Cobra-Bohrern und die hohe verfügbare Leistung erwiesen sich als entscheidend. Die Ausrüstung wird alles andere als sporadisch für sehr anspruchsvolle Arbeiten eingesetzt, bei denen die Hämmer an ihre physischen Grenzen stoßen. Entsprechend spielt auch der Kundendienst eine grundlegende Rolle, muss er doch die volle Funktionsfähigkeit der ständig unter Höchstleistung arbeitenden Hämmer gewährleisten. Dies ist die Rolle des indischen Händlers DCS Technoservice; dem Steinbruch wurde ein Techniker zugewiesen, der alle Wartungsaspekte im Auge hat und auch die Mechaniker der Werkstatt im Steinbruch koordiniert. § 8/2017


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FURUKAWA ROCK DRILL

Leistungsstark im Direktabbau

75 Tonnen Mit einem Dienstgewicht von 4 800 kg bietet sich der FXJ 770 als leistungsstarkes Werkzeug für Trägergeräte zwischen 44 t und 75 t Dienstgewicht an.

Furukawa Rock Drill

Stand C 63 Furukawa Rock Drill

Stand F-N213 (Manske)

irtschaftlichkeit steht heute auch in Gewinnungsbetrieben an prominenter Stelle. Die selektive Gewinnung im Direktabbau mit Großhydraulikhämmern ist eine Methode, die zahlreiche Betreiber anwenden. In vielen Steinbruchbetrieben erfordern Einschränkungen und Auflagen des Umweltschutzes den Einsatz von großen Hydraulikhämmern als alternatives Abbauverfahren. Zudem können damit oft bessere Rohstoffqualitäten erzielt werden, die höhere Verkaufserlöse einbringen. FRD bietet mit der FXJ-Serie für diese Anforderungen eine Produktbreite mit sieben Modellen für Trägergeräte von 9 t bis 75 t Dienstgewicht an. Der FXJ 770 als neuestes Modell mit integriertem »Multi-and Self Cleaning System« wird vom Hersteller als besonders funktionelles Modell für Gewinnungsbetriebe angekündigt. Das« Multiand Self Cleaning System« unterstützt einen maximalen Schutz des Schlagwerks und soll damit zur Verlängerung der Lebensdauer von Verschleißteilen beitragen. Der FXJ 770, wie die gesamte Serie, gilt damit auch ohne Umbaumaßnahmen als Universalsystem. Mit einem Dienstgewicht von 4 800 kg gilt der FXJ 770 als leistungsstarkes Werkzeug für Trägergeräte zwischen 44 t und 75 t Dienstgewicht. Der neu gestaltete Steuerblock reduziert die Öltemperatur, ein größerer Kolbenspeicher und der höhere Speicherdruck

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FRD-Hydraulikhammer FXJ770 für Trägergeräte von 44 t bis 75 t.

größerer Schlagkolben steht für 20 % bis 30 % mehr Leistung. Ein Anschluss für Zwangsbelüftung sorgt für mehr Sicherheit. Optimierte Schmierkanäle mit integriertem Düsensystem ermöglichen eine optimale Fettverteilung des Buchsensystems und

FRD

Die Bandbreite der FRDWerkzeuge umfasst Hydraulikhämmer aller Gewichtsklassen, Bohrwagen und Abbruchwerkzeuge verschiedenster Art. Der japanische Herstellers deckt mit seinen Bohrtechnik- und Abbruchprodukten entsprechend auch vielseitigste Einsatzfelder ab. Für die Gewinnung mit Großhydraulikhämmern stellt das Unternehmen beispielsweise seine FXJ-Serie vor.

der Meißelhaltekeile. Die neu gestaltete obere Meißelführungsbuchse mit integriertem Prellring verspricht eine optimale Kräfteableitung. Die spezielle 2-Punkt-Staubabdichtung verhindert das Eindringen von Schmutz. §

Das Pister Multikuppelsystem – die hammerharte Kupplung Nutzen Sie Ihr Abbruchwerkzeug ohne Einschränkung. Für jede Tonnageklasse. Unter Druck problemlos kuppelbar. Auch für Auslegertrennung geeignet. Leicht. Kompakt. Robust. Probieren Sie es aus.

Unternehmen Furukawa Rock Drill Germany (FRD) in Frankfurt ist eine Tochtergesellschaft des japanischen Herstellers für Bohrtechnik und Abbruchwerkzeuge. Basierend auf einer über 100-jährigen Tradition fertigt Furukawa eine Vielfalt an Geräten für den Abbau und die Bearbeitung von Gestein. Vor 35 Jahren wurde in Japan ein eigenes Werk für Bohrgeräte und Abbruchtechnik errichtet. In weiteren Werken hat das Unternehmen bisher weit mehr als 35000 Tunnelvortriebsmaschinen und Bohrgeräte, unzählige Modelle von Hydraulikhämmern, Abbruchzangen, Beton- und Stahlscheren, sowie Pulverisierern gebaut.

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HPV-DEUTSCHLAND – RIEDELSBERGER

Hammerreihe nach oben ausgebaut in in den Evo-Modellen verbautes Energierückgewinnungssystem steht für die Verbindung von höherer Leistung und geringerer Geschwindigkeit. Das wiederum verspricht Kostenreduzierungen, weil der Kraftstoffverbrauch gesenkt und die Umwelt durch eine emissionsarme Arbeitsweise geschont werden kann. Charakteristisch für die Evo-Serie ist, dass sich nur zwei Bauteile bewegen. Der im Energierückgewinnungssystem eingesetzte Stickstoff wird direkt durch den Kolben zusammengepresst, die dadurch entstehende »Federwirkung« erhöht die Schlagkraft. Bei der Energierückgewinnung wird keine Gummimembrane verwendet, der Stickstoff ist durch spezielle Dichtungen abgedichtet. Der Ölfluss im Verteiler wird ohne Ventile geregelt, um eine Verengung im Hydrauliksystem zu vermeiden. Über das verlängerte Kolbendesign wird eine hohe Leistung im Werkzeug ermöglicht, gleichzeitig sollen die an der Maschine übertragenen Vibrationen reduziert werden. Die

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Hammerhart kuppeln Pister Multikuppelsysteme PMK erhältlich bei

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RIEDELSBERGER

Das letzte Jahr war für HPV Deutschland – trotz Verzicht auf eine Bauma-Teilnahme – nach eigenem Bekunden sehr erfolgreich. So zeigt man sich mit der Erhöhung der eigenen Marktanteile wie auch mit der Gewinnung wichtiger Partnerschaften auf dem deutschen Markt sehr zufrieden. Die neue, vor rund zwei Jahren vorgestellte, Evo-Hammer-Serie erfreut sich nach Anbieterangaben ebenso eines guten und großen Feedbacks. Als Schlüsselwörter gelten dabei Zuverlässigkeit sowie hohe Leistung und dennoch bei entscheidender Einfachheit eine hohe Vielseitigkeit. Seit letztem Jahr folgt der Ausbau der VHX-Evo-Reihe in »schwere« Regionen.

Auch mit hohem Gegendruckwert soll man mit den HPV-Hämmern keine negativen Wirkungen auf die Hammerleistung in Kauf nehmen müssen. Der höchste akzeptierte Gegendruckwert beträgt 27 bar.

Schlagfrequenz ist selbstregulierend, dadurch wird das Leerschlagen minimiert. Im Vorjahr nahm HPV Deutschland die Vermarktung der Heavy-Serie des italienischen HPV-Mutterhauses Vistarini auf dem deutschen Markt in Angriff; die neue VHX-Produkt-

reihe bietet Hammer von 700 kg bis 2 200 kg, passend für Trägermaschinen von 9 t bis 40 t. Für die Produktion der Heavy-Serie setzt der Anbieter wie bei den bisherigen kleineren Modellen auf hohe Leistung, Zuverlässigkeit und eine einfache Struktur. tü §

Zahlen VHX700Evo

VHX1000Evo

VHX1200Evo

HX1500Evio

VHX1700Evo

VHX2000Evo

VHX2200Evo

Trägergeräteklasse:

9 – 13 t

10 – 17 t

12 – 20 t

15 – 20 t

18 – 28 t

20 – 30 t

27 – 40 t

Betriebsgewicht:

650 kg

900 kg

1 200 kg

1 400 kg

1 700 kg

1 950 kg

2 200 kg

Öldurchfluss:

45 – 85 l/m

85 – 110 l/m

120 – 150 l/m

100 – 120 l/m

120 – 150 l/m

120 – 150 l/m

150 – 190 l/m

Betriebsdruck:

130 – 150 bar

150 – 170 bar

130 – 160 bar

150 – 170 bar

160 – 180 bar

160 – 180 bar

160 – 180 bar

Schlaganzahl:

480 – 850 min-¹

450 – 780 min-¹

450 – 600 min-¹

420 – 700 min-¹

350 – 680 min-¹

280 – 550 min-¹

300 – 650 min-¹

Schlagenergie:

1 270 J

2 000 J

1 920 J

2 950 J

4 500 J

5 100 J

6 000 J

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SOCOMEC

Mit Vibrationsripper produktiv weiches Gestein abbauen

ibrationsripper stellen mehr oder weniger eine Kombination aus Hydraulikhammer und Reißzahn dar. Im Gegensatz zu einem Hydraulikhammer, der mit hoher Schlagkraft arbeitet, setzt der Vibrationsripper auf eine sehr hohe Schlagfrequenz mit geringem Arbeitsweg. Durch eine kraftvolle Vibration lockern sich bei weichem und mittelhartem Gestein damit ganze Schichten, die entweder zerfallen oder mit dem Reißzahn losgerissen werden. Die Produktivität kann sich demnach beim Abbau erheblich erhöhen. Socomec hat mit dem Vibrationsripper der Serie RVS diesen Gerätetyp weiterentwickelt. Eine der wesentlichsten Punkte in

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der Entwicklung war die Vorgabe, dass der Ripper ohne Schaden zu nehmen auch »leer« laufen kann und im Vibrationsmodus nicht aufgesetzt werden muss, um einen Gegendruck zu erzeugen. Dieses gesetzte Entwicklungsziel sieht der Anbieter mittels einer Gruppe spezieller Einheiten zur Endstufendämmung erreicht. Somit könne der Vibrationsripper RVS, so Socomec, auch in der Horizontalen und in einem Winkel nach oben arbeiten. Als weiterer Vorteil dieser Endstufendämmung wird die geringe Belastung des Löffelstiels genannt. Angetrieben durch einen hydraulischen Kolbenmotor erzeugen zwei gegenläufige Un-

SOCOMEC

Weiches oder mittelhartes Gestein ist nichts für den Einsatz von Hydraulikhämmern, gilt doch deren Produktivität in diesen Situationen als eher gering. Bei Gesteinsstypen wie Kalkstein, Gips oder auch Schiefer wird zum Abbau deshalb meist gesprengt. Eine Alternative zur Sprengung stellen Vibrationsripper wie von Socomec dar.

Die RVS-Produktserie besteht aus vier Größen für Bagger von 21 t bis 90 t. wuchten die gewünschte hochfrequente Vibration, was schonend und erheblich leiser (80 dB) als mit einem Hydraulikhammer umsetzbar sei. Als einziges Verschleißteil gilt die Zahnspitze in Form einer klassischen Schaufelspitze. Der Aufbau durch ein geschlossenes Gehäuse soll nicht nur vor Staub, Wasser und Dreck schützen, son-

dern es dem Ripper auch ermöglichen unter Wasser eingesetzt zu werden. Die Vibrationsripper von Socomec sind zwar in Deutschland noch relativ unbekannt, bewährten sich, so der italienische Anbieter, aber in vielen Teilen der Welt zuverlässig im Einsatz. Dies gelte besonders bei der leistungsstarken Baggerklasse von 70 t bis 80 t. §

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MBI

Im Rückbau zu Hause Das Abbruchunternehmen Plannerer baut mit MBI-Technik ein 20 Jahre altes Förderband der Wismut in Crossen bei Zwickau zurück. Ausgeliefert und installiert wurden die MBI-Produkte vom Vertriebs- und Servicepartner Hydraulik-Paule. Aber auch beim Abriss einer Tribüne im Erzgebirgsstadion Aue konnte MBI-Technik kürzlich punkten. iele Jahre wurde bei der Wismut in Crossen radioaktives Material verarbeitet. Nun wird alles sicher und schnell zurückgebaut. Ein fast 2 km langes Förderband soll bis Ende des Jahres verschwinden. Ebenso wurden schon mehr als 3 Mio. m³ radioaktives Bergmaterial nach Helmsdorf in eine industrielle Absetzanlage transportiert. Unter anderen sind hier die MBI-Abbruchzange CR60R (ca. 6,6 t Eigengewicht) und die speziell für

MBI

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Rückbau eines 20 Jahren alte Förderbandsystems der Wismut – mit MBI-Technik. die Baustelle neu gelieferte Schrottschere SH410R (ca. 4,5 t) im Einsatz.

Tribünenabriss im Erzgebirgsstadion Aue

Tribünenabriss im Stadion von Erzgebirge Aue mit einer MBI-Schrottschere SH310R.

Auch der MBI-Vertriebs- und Servicepartner BAV Baumaschinen Abbruchtechnik aus der Nähe von Döbeln (Sachsen) vermittelt positive Praxiseinsätze. So hat dessen Kunde Abbruch & Erdbau Uwe Röckert mit MBI-Technik den letzten Teil der Tribünen im Erzgebirgsstadion von Aue abgerissen. Der Verein spielt aktuell Profifußball in Deutschlands zweithöchster Liga und darf sich bald über einen neuen Fußballtempel

H m b e r g 20 Nieder- fleiden

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freuen. 16 500 Zuschauer werden in dem 24 Mio. Euro teuren Neubau Platz finden. Bereits seit 2015 finden die noch bis Oktober geplanten Bauarbeiten statt. Im Einsatz befand sich die MBI-Schrottschere SH310R mit ca. 3,3 t Eigengewicht. Problemlos wich die alte Tribüne, fast 300 t Schneidkraft ließen keinen Platz für Fragen. §

MBI

Stand C 70 MBI

Stand F-N264

Seiten

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ATLAS COPCO

Mit kraftvoller Technik vor Ort Auch Atlas Copco – Power Technique präsentiert auf der Steinexpo sein Produktportfolio und will Fachpublikum vor Ort dabei mit vielfältigen Neuvorstellungen begeistern. So wurde u.a. die BC-BackenbrecherlöffelReihe erweitert und wartet zudem mit höherer Leistung bei geringerem Wartungsaufwand auf. Atlas Copco stellt auf der Steinexpo auch den Gewinner des »Red Dot Design Award 2017« vor – den LED-Lichtmast HiLight H5+. Zu sehen sein werden ebenso ein vielseitiger mobiler Elektrokompressor sowie ein neues Pumpenportfolio elektrischer Tauchpumpen wie auch eine neue Baureihe reversierbarer Rüttelplatten. it dem BC 2100 und BC 5300 umfasst die BCReihe jetzt Backenbrecherlöffel mit einem Dienstgewicht von 2 000 kg bis 5 300 kg, die sich für Trägergeräte von 18 t bis 54 t eignen. Die neuen BC-Backenbrecherlöffel sollen sich künftig in vielen Einsatzfällen als effiziente Alternative zu einem mobilen Backenbrecher für kleine Aufgaben im Abbruch, dem Recycling und im Straßenbau anbieten, wo sie in Abhängigkeit von der Mobilität des Trägerge-

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rätes auch in Sachen Betriebsreichweite eine hohe Flexibilität versprechen. Ein kreisförmiger Brechzyklus soll den neuen BC-Backenbrecherlöffeln zu einer besonders hohen Leistungsfähigkeit mit einem bis zu 30 % höheren Materialdurchsatz im Vergleich zu früheren Modellen verhelfen. Das Doppelantriebssystem besteht aus zwei leistungsfähigen Hydraulikmotoren. Das verfügbare Ladevolumen kann, wie der Hersteller unterstreicht, oh-

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ATLAS COPCO

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Ein Backenbrecherlöffel kann alle Arten von Abbruchmaterial wie Asphalt, Stein- und Betonschutt sowie Minen- und Steinbruchmaterial handhaben. 8/2017


IIIIIIIIIIIII ne die Gefahr von Blockaden voll ausgenutzt werden. Weil es beim Anlaufen keinen Schlupf gibt, werde eine konstante Kraftübertragung gewährleistet, ohne zusätzliche Belastung der Lager.

»Red Dot Design Award«Gewinner Atlas Copco wurde mit dem »Red Dot Design Award 2017« für den Lichtmast HiLight H5+ LED ausgezeichnet (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 5/17, Seite 51). Zu seinen konstruktiven Merkmalen gehören optische Linsen mit Richtcharakteristik. Sie optimieren die ausgeleuchtete Fläche und minimieren Dunkelstellen. Ein einziger Lichtmast kann jetzt eine Fläche von bis zu 5 000 m² mit einer durchschnittlichen Helligkeit von 20 Lux ausleuchten. Darüber hinaus bietet der HiLight H5+ eine Beleuchtungszeit von 260 Stunden bis

zum Nachtanken und verbraucht weniger als 0,5 l/h Kraftstoff.

Alternative zu dieselbetriebenen Kompressoren Atlas Copco stellt auf der Steinexpo auch den neuen XATS 900E vor, einen vielseitigen mobilen Elektrokompressor, der für eine breite Palette an anspruchsvollen Anwendungen entwickelt wurde. Der neue Kompressor ist mit einem 160-kW-Motor ausgestattet und liefert als energieeffiziente Alternative zu traditionellen dieselgetriebenen Kompressoren Druckluft von 7 bar bis 10 bar mit einem Volumenstrom von bis zu 25 m³/min. Der XATS 900E ist für Standorte mit ständiger Stromversorgung geeignet, wo er auf jedem Untergrund einfach zu installieren ist, da er keinen zusätzlichen Unterbau benötigt.

Pumpen für jede Baustelle

Sonderaktionen im Servicebereich

Atlas Copco hat auch seine Familie mittlerer und großer tauchfähiger Entwässerungspumpen durch die Plug-und-Play-Baureihe WEDA+ ergänzt. Die neuesten Pumpen bieten Fördermengen von 1 020 l/min bis 2 425 l/min und eine maximale Förderhöhe von bis zu 69 m (bauMAGAZIN 7/17, Seite 8).

Während der Messezeit sollen Atlas-Copco-Kunden auch von Sonderpreisen für Ersatzteile für Hydraulikhämmer und mobile Kompressoren profitieren können. Beispielsweise mit einem Einsatz-Aufbereitungsprogramm für Hydraulikhämmer, oder aber mit einem Verschleißteilpaket von Start-Up-Kits, ebenfalls für Hydraulikhämmer. §

Reversierbare Rüttelplatte LG164 Die LG164 ist eine Weiterentwicklung der LG160 und das jüngste Mitglied in Atlas Copcos Sortiment reversierbarer Rüttelplatten. Die Bodenplatte ist aus Hardox 400 gefertigt, ihr Stahlrahmen verfügt über eine robuste Kranöse. Für den Pflasterbau sind Bodenplattensätze in Breiten von 350 mm und 450 mm erhältlich (bauMAGAZIN 4/17, Seite 54).

Atlas Copco

Stand C 19 Atlas Copco

Stand F-N-419 (Wienäber), F-N-134 (v. d. Wehl)

Erkat-Fräseinsatz zu Fuße des Völkerschlachtdenkmals

as Völkerschlachtdenkmal erinnert an die große Massenschlacht, bei der sich im Oktober 1813 über eine halbe Million Soldaten aus fast ganz Europa auf den Schlachtfeldern rund um Leipzig gegenüberstanden. Das 1898 gebaute Denkmal wird seit 2004 saniert. Aktuell steht die Sanierung des Wasserbeckens und der angrenzenden Wegeanlagen an, die bis Mitte 2019 abgeschlossen sein soll. Hiermit wurde u. a. die Firma Baural Spezialbau aus Sondershausen beauftragt. Das Unternehmen leistet seit 1992 Arbeiten im Bereich der Instandhaltung von Stahlbetonbauwerken, aber auch der Baudenkmalpflege sowie der Bauwerksverstärkung und ist vor allem auf die Sanierung historischer Bausubstanz spezialisiert.

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Für die Arbeiten am Völkerschlachtdenkmal setzt Baural eine Erkat-Querschneidkopffräse der Serie ER 100 ein. Der Fräsentyp zählt zu den Leistungsfähigsten der Klasse und eignet sich besonders auch für den Abbruch in sensiblen Bereichen. Mithilfe dieser Spezialfräse, angebaut an einen 6-t-Kompaktbagger, wurde der gewünschte vibrationsfreie Abtrag von alten Fundamenten aus Beton und die Herstellung einer neuen Fundamentgründung an dem Denkmal möglich. Die Aufgabe, den präzisen Betonabtrag nach detaillierten Vorgaben ohne Beschädigung der umliegenden Bausubstanz zu erzielen, konnte mit einer durchschnittlichen Leistung von 0,5 m³/h erreicht werden – bei geringem Meißelverschleiß. Dank der eingesetzten Maschinentechnik wurden die Fräsarbeiten deutlich schneller als erwartet abgeschlossen. §

Erkat ist seit über 17 Jahren bekannt für seine leistungsfähigen Spezialanbaufräsen. Im Februar wurde Erkat von Atlas Copco übernommen und im Geschäftsbereich Bautechnik eingegliedert. Eine Querschneidkopffräse ER100 trug kürzlich zur Sanierung des Völkerschlachtdenkmals in Leipzig bei.

ANBAUFRÄSEN-PC

O ANBAUFRÄSEN-PC – Ein aktuelles Einsatzgebiet einer Erkat-Spezialfräse ist keine gewöhnliche Baustelle, sondern versprüht einen Hauch von Geschichte. Eine Querschneidkopffräse ER100 trug kürzlich zur Sanierung des Völkerschlachtdenkmals in Leipzig bei und empfahl sich damit für vibrationsarme und leise Arbeiten in sensiblen Bereichen.

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MB CRUSHER

Backenbrecher-Superlative auf der Steinexpo

ie Öffnungsweite der Backen des BF150.10 beträgt 1 450 mm x 700 mm und kann Bruchmaterial mit einem Durchmesser von 110 mm und 200 mm verarbeiten. Der Hydraulikölbedarf wird als nicht übermäßig hoch beschrieben (der benötigte Ölfluss beträgt 380 l/min bei einem Druck von 230 bar und einem Gegendruck von 10 bar). Trotz seiner Abmessungen (3 560 x 2 090 x 2 065) gibt sich der Backenbrecherlöffel kompakt und kann an Baggern mit Betriebsgewichten von mehr als 70 t eingesetzt werden. Dabei erreicht er eine Produktionsrate von rund 120 m³/h.

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MB S.P.A.

Gleich am Eingang des SteinexpoSteinbruchs begrüßt in diesem Jahr der nach Anbieterangaben größte Backenbrecherlöffel der Welt die Besucher. Der BF150.10 von MB Crusher wartet mit einer Ladekapazität von 2,3 m3 sowie einem Gewicht von rund 10 t auf und wurde für Einsätze beispielsweise im Bergbausektor und auf sehr großen Baustellen konstruiert. Der Backenbrecherlöffel profiliert sich als kaum entbehrliche Maschine für Vorabzerkleinerungen von Gewinnungsresten in Steinbrüchen, die anschließend im Verkehrswegebau Verwendung finden. Seine Hardox-Struktur erlaubt den Dauerbetrieb auch mit härtesten und stark abrasiven Materialien. Jedes Teil ist zugänglich, was die Wartungsarbeiten auf ein Mindestmaß begrenzen hilft. Wie auch bei den anderen MB-Produkten stehen eine besondere Kompaktheit und der niedrige Schwerpunkt für ein besseres Baggergleichgewicht, das die Kraftanstrengungen des Armes entscheidend reduzieren und störende Vibrationen eliminieren hilft.

Praxisvorführungen Zusätzlich zum größten Backenbrecherlöffel der Welt können

die Messebesucher auf einem »Versuchsgelände« am Stand der deutschen MB-Dependance auch andere Produkte des MBCrusher-Angebots aus der Nähe betrachten – bei der Arbeit mit aus dem Steinbruch stammendem Basalt: den Backenbrecherlöffel BF90.3 (ein Brecher für Bagger ab 21 t) und den Sieblöffel MB-S18, der mit seiner exklusiven konischen Form des Korbes die Stundenproduktionsleistung erhöhen und das gesamte gesammelte Material ohne Rückstände sieben will. Ausgestellt werden auch drei weitere Modelle der MB-Brecherlöffelpalette – die Modelle

BF120.4 und BF70.2, die dieses Jahr in der vierten Überarbeitung angeboten werden, sowie der BF135.8, ein weiteres speziell für den Einsatz im Steinbruch geeignetes Modell mit einem Gewicht von 7,5 t für Bagger ab 43 t. Zusätzlich zu den Brecherlöffeln werden auf der Messe alle drei Rotationsfräsenmodelle von MB Crusher gezeigt. Diese Fräsen gelten nach Anbieterangaben als die weltweit einzigen Fräsen mit »Direct drive twin Motorsystem«, das eine differenzierte Kraftverteilung auf die beiden Fräsköpfe erlaubt. Auf der Steinexpo-Bühne stehen für MB Crusher auch der Sieblöffel MB-LS220 für Radlader und Bagger-Lader von 4 t bis 9 t sowie der Rotations-Sortiergreifer MBG1200. §

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Stand C 1 Nordbau

Stand F-N224 106

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ALLU

Mit den Transformern und neuem Verdichter auf der Messe

ass aus Abfall bares Geld generiert werden kann, gilt als angenehmer Nebeneffekt der Investition in einen ALLU-Transformer. Mit den flexibel und multifunktional einsetzbaren Schaufeln der Transformer-D-Serie wendet sich das Unternehmen neben dem Baugewerbe ebenso an die Industrie und die Recyclingbranche. Der neue Transformer-Markenname stehe, so der Anbieter, nicht nur für die Rationalisierung von Arbeitsabläufen, sondern ebenso für die Transfor-

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mierung eines ganzen Unternehmens von den Arbeitsprozessen bis hin zum Gewinn. Während regelmäßig stattfindender Demos werden die Transformer unterschiedlicher Größen- und Leistungsklassen auf der Messe im realen Arbeitseinsatz zu sehen sein, um die Effizienz, Multifunktionalität und Leistungsstärke der Produkte unter Beweis zu stellen. Die Transformer-D-Serie bietet Anbaulösungen für Bagger und Radlader der Klasse von 12 t bis 45 t. Für den Feinabsiebungsbereich steht die TS-Technik mit Feinabsiebungswellen in den Größen 16/32 mm, 25/50 mm und 35 mm zur Verfügung. Die TS-Technik besteht aus einem fest verbauten Sieb durch das sich die Siebschlegel drehen. Die Technik wurde mit einem Selbstreinigungssystem (Non-Clogging-System) entwickelt, das eine bestmögliche Leistung auch bei bindigem Material unter-

ALLU

Im neuen Markendesign und mit neuem Markennamen »Transformer« wird ALLU auch in diesem Jahr auf der internationalen Demonstrationsmesse für die Baustoffindustrie vertreten sein. Das seit 30 Jahren erfolgreich am Markt agierende Unternehmen präsentiert neben den Transformer-D- und -M-Serien zur Vervollständigung der eigenen Produktpalette das erste Modell der ALLU-Verdichter-Serie.

Für den Feinabsiebungsbereich steht die TS-Technik mit Feinabsiebungswellen in den Größen 16/32 mm, 25/50 mm und 35 mm zur Verfügung. stützt. Als weiterer Vorteil der TS-Schaufeln gilt, dass mit einer Maschine zwei Sieblinien erzielt werden können. Allein durch das Verschieben der Schlegel ist beispielsweise ein 16/32-TS-Transformer der D-Serie schnell von einer 16-mm- auf eine 32-mmbzw. von einer 25-mm- auf eine 50-mm-Körnung umgerüstet. Alternativ sind Standardwellen in den Körnungen 40 mm und 60 mm mit wechselbaren Schlegeln erhältlich. In der Bodenaufbereitung sowie zur Bearbeitung von Bauschutt finden X75- und X100-Stabilisierungswellen ebenfalls mit wechselbaren Schlegeln ihr Einsatzgebiet. Ganz im Zeichen der Systemlösung der automatisierten Baumaschine präsentiert ALLU den ersten eigenen ALLU-Verdichter

als Basisversion sowie den ALLU-PG45-Rohrgreifer und diverse weitere Anbaulösungen.

Transformer M Die Schaufeln der TransformerM-Serie wurden für Trägergeräte der Klasse von 30 t bis 160 t entwickelt und kommen im Bergbau, aber ebenso für die Ausführung von Sekundärarbeiten im Umschlag- und Lagerbereich zum Einsatz. Eine dieser »Monster«-Maschinen wird auf der Steinexpo zu sehen sein. §

ALLU

Stand B 13 ALLU

Stand F-N144

OLI VIBRATIONSMOTOREN OLI Vibrationstechnik GmbH Londoner Straße 22-24 65552 Limburg a.d. Lahn, Germany oli@oligmbh.de WWW.OLIGMBH.DE

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HS-SCHOCH

Auf Anbaugeräte und Verschleißteile spezialisiert ie Firma Anton Eireiner baut in mehreren Steinbrüchen Kalkstein ab und schickt diesen anschließend zur Zerkleinerung in den Brecher. Die Gewinnung erfolgt per Sprengung. Um die größeren »Felsbrocken« aufzunehmen, wird ein besonderer Löffel benötigt. Durch das große Öffnungsmaß und die ausgeschwungenen Seitenwangen liegt das Gestein ideal im Löffel und kann problemlos an den Brecher weitergegeben werden. Da kein abrasiver Verschleiß vorliegt, hat sich die HS-Schoch-Konstruktionsabteilung in Abstimmung mit dem Kunden für ein Zackenmesser aus Hardox entschieden. Um dennoch der Belastung im Felseinsatz Stand zuhalten, wurde der Löffel komplett aus Hardox 450 gefertigt.

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HS SCHOCH

Die Hardox-Lackierung lässt den Reißlöffel »The Beast« in rotem Glanz erstrahlen. Das Eindringen in Fels und Gestein erleichtert das Ultralok-Zahnsystem von Esco. »Der Felstieflöffel wurde ideal an unsere Bedingungen angepasst. Mit ihm konnte unser Durchsatz sichtlich erhöht werden. Zugleich lassen sich unsere Ausfallzeiten minimieren und wir können kontinuierlich produzieren. Dieser Löffel ist ein Schlüsselge-

rät für unsere Produktion«, berichtetet Eireiner-Geschäftsführer Philip Baumann.

»The Beast«-Reißlöffel Der Reißlöffel »The Beast« ist ein für die Direktgewinnung und Abbrucharbeiten geeignetes Ar-

HAIN INDUSTRIEVERTRETUNG

Seit mehr als 30 Jahren ist HS-Schoch als Experte für Anbaugeräte und Verschleißteile aktiv. Das Sortiment umfasst Gitter-, Tief- und Felslöffel, jegliche Art von Schwenklöffeln, diverse Schaufelausführungen, Abbruchgreifer und Sonderkonstruktionen nach Kundenwunsch. Auch die Firma Anton Eireiner GmbH setzt auf Sonderlösungen der Löffelschmiede, die zudem mit »The Beast« aktuell einen Reißlöffel mit hoher Reißkraft neu vorgestellt hat.

»Seit der Umrüstung haben wir kaum noch Havarien durch kaputte Kupplungen verzeichnen müssen« O PISTER BEI HAIN INDUSTRIEVERTRETUNG – Am ehesten gelingt wirtschaftliches Arbeiten, wenn unnötige Stillstandzeiten einer Maschine vermieden werden können. Neben Faktoren wie der richtigen Schmierung sind gerade Kupplungsvorgänge mit Standardkupplungen bei häufigem Werkzeugwechsel bekannte Zeitdiebe. Als bewährte Abhilfe bietet sich hier das Pister-Multikuppelsystem PMK an. Das seit einigen Jahren am Markt erhältliche System verzeichne nicht ohne Grund, so der Pister-Vertriebspartner Hain Industrievertretung, eine entsprechend stetig steigende Entwicklung. iesen Trend hat das seit 1925 familiengeführte Unternehmen Forschner Baumaschinen aus Ulm vor einigen Jahren erkannt und schrittweise den eigenen Mietpark auf das PMKSystem umgestellt. Klaus Gönner, einer der Forschner-Geschäftsführer, erklärt die Entscheidung auch mit der steigenden Nachfrage seiner Kunden nach dem System. Jetzt, drei Jahre später, zieht der JCB-Händler eine rückblickende Bilanz und ist sich sicher: »Damals war es eine Investition in die Zukunft. Aber die hat sich bereits jetzt ausgezahlt.« Seit der Umrüstung habe man kaum noch Havarien durch kaputte Kupplungen verzeichnen müssen. »Unsere Kunden sind sehr zufrieden mit dem System, da der Werkzeugwechsel sehr schnell und einfach durchzuführen

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ist. Und wir natürlich auch, weil die Maschinen laufen und unsere Kunden keine Probleme haben«, so Gönner. Dominick Hain, Geschäftsführer der Hain Industrievertretung, ist mit der Entwicklung ebenfalls sehr zufrieden. »Der Markt zeigt, dass unser System funktioniert und gut aufgenommen wird, gerade auch für die Mietparks. Das System bedarf heute weit weniger Erklärung als zu seiner Einführung und seine Vorteile werden mittlerweile auf Anhieb erkannt. Unsere Kunden wünschen das System, egal, ob als Nachrüstsatz bei Bestandsmaschinen oder bei der Ausstattung von Neumaschinen. Das System ist in jeder Tonnageklasse äußerst robust, uneingeschränkt hammerfest und somit perfekt für jegliche Art

Pister-Multikuppelsystem PMK. von Abbruchwerkzeug geeignet. In gerade einmal drei Baugrößen können von der Kompaktmaschine bis zu großen Abbruchmaschinen Kupplungen bis zu 800 l/min mühelos und auch unter Restdruck gekuppelt werden.« Der Erfolg hängt aber auch viel von der Beschaffung ab. Hain hat durch eine eigene Lagerhaltung die Kupplungssysteme vorrätig und kann die Ware, wenn nötig, über Nacht zum Kunden senden. §

Hain

Stand P 106

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IIIIIIIIIIIII ckelt, in denen nicht gesprengt werden kann. Bei schweren Abbrucharbeiten soll »The Beast« gar den Einsatz von Abbruchhämmern überflüssig machen. Im Kanal wird der HS-Reißlöffel als Alternative zur Fräse gehandelt.

beitsgerät. Dank spezieller Löffelgeometrie entwickelt das Werkzeug maximale Reiß- und Hebelkräfte und ist entsprechend geeignet für den harten Einsatz oder das Lösen von Fundamenten. Der Reißlöffel wurde für die Einsatzsituationen entwi-

Dank seines Volumens lässt sich mit dem Löffel auch das gelöste Material gleich ohne Anbaugerätewechsel abräumen. Der komplett aus Hardox 450 hergestellte Baggerlöffel soll sich selbst unter starken mechanischen Belastungen nur sehr

Fakten Gemeinsam auf der Steinexpo > HS-Schoch und das Tochterunternehmen ZFE informieren das Fachpublikum auf der Steinexpo gemeinsam über das jeweilige Produktportfolio. > Neu im Sortiment ist ein Gitterlöffel mit quer laufenden Streben aus 40 mm bzw. 60 mm starkem Hardox-400-Rundmaterial. An den runden Streben verkantet sich wesentlich weniger Material und der Durchsatz ist dementsprechend höher. > Ein weiteres Highlight aus der Ideenschmiede des Baumaschinenzubehörherstellers ist der Collect1000, entwickelt auf Grundlage einer klassischen Containermulde. Das Besondere an dem Bauschutt-Recycling-Container ist die Ausstattung mit einer Direktaufnahme für Baggerfahrzeuge. Angebaut am Bagger kann der Baggerfahrer den Container direkt am »Point of Action« positionieren. Auch in unwegsamem Gelände, das mit straßentauglichen Fahrzeugen nicht erreichbar ist, um Bauschutt, Holz, Metall oder Kabel direkt im Collect1000 abzulegen. Ist der Container voll, schnappt sich der Bagger den Sammelbehälter, um den Inhalt dann in Abfuhrcontainern zu entleeren. Lieferbar ist der Collect1000 mit sämtlichen gängigen Baggeraufnahmen. Auch in Sachen Abmessungen hat der Anwender die freie Wahl. Je nach Anforderungsprofil lassen sich Länge, Breite und Höhe festlegen. Der Verschleißschutzexperte produziert den Container komplett aus Hardox-Stahl.

HS-Schoch-Felstieflöffel – konfektioniert für die Bedingungen in den Steinbrüchen der Firma Anton Eireiner. langsam abnützen. Das Eindringen in Fels und Gestein erleichtert das Ultralok-Zahnsystem von Esco. Dank der flachen und spitzen, selbstschärfenden Bauform entwickelt das System dabei nur einen geringen Materialabrieb. Der Reißlöffel ist in diversen Ausführungen bis 100 t Baggerdienstgewicht erhältlich. § Neu im Sortiment ist ein Gitterlöffel mit quer laufenden Streben aus 40 mm bzw. 60 mm starkem Hardox-400-Rundmaterial.

HS-Schoch/ZFE

Stand B 25

Ihr Partner im Abbruch ! Hydraulikhämmer und Sortiergreifer für Trägergeräte bis 40 to

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LEHNHOFF HARTSTAHL

Hochleistung selbst bei härtestem Gestein Das Standardanbauwerkzeug an Baggern ist weltweit der klassische Tieflöffel – er ist in den verschiedensten Größen einsetzbar für die meisten Arbeiten mit dem Bagger und dementsprechend auch stark belastet. Für besonders harte Einsätze hat Lehnhoff Hartstahl als einer der führenden Hersteller von Baggerlöffeln und Schnellwechselsystemen die Reihe seiner Heavy-Duty-Hochleistungstieflöffel für Bagger von 18 t bis 130 t im Sortiment. Für höchste Beanspruchung in den oberen Tonnageklassen ab 50 t bietet Lehnhoff die Severe-Heavy-Duty-Tieflöffel an. Kombiniert mit einem hydraulischen Schnellwechsler HS40 und angebaut an einem DX490LC von Doosan will der Heavy-Duty-Tieflöffel HTL40 mit Produktivität und Widerstandsfähigkeit selbst bei härtestem Gestein aufwarten.

eit mehreren Jahrzehnten hat sich das Unternehmen Lehnhoff Hartstahl in der Verarbeitung verschleißfester Stähle und der Entwicklung robuster Tieflöffel und den entsprechenden Schnellwechselsystemen einen Namen gemacht. Die Serie der Heavy-Duty-Tieflöffel mit Schnittbreiten von 600 mm bis 2 500 mm ist für diese Expertise bei Lehnhoff ein ideales Beispiel, überleben doch beim Gesteinsabbau nur die härtesten Werkzeuge den Arbeitsalltag. Da die Form eines Tieflöffels hinsichtlich seiner Effizienz beim Füllen und Entleeren besonders entscheidend ist, legt Lehnhoff Wert auf die optimale Form der Löffel. Durch den langen Löffelboden und die Lehnhoff-eigene doppeltkonische Bauweise punktet auch hier der Felslöffel HTL40-HD mit seinem Grabwiderstand, was höchste Produktivität und geringeren Kraftstoffverbrauch verspricht. Eine robuste Schweißkonstruktion und der extra Verschleißschutz aus Stahl in 400erund 500er-Härte sollen für eine lange Lebensdauer der Felslöffel stehen. Lehnhoff setzt auf HeavyDuty-Zahnsysteme verschiedener Hersteller, die alle auf den jeweiligen Löffel und Einsatzzweck abgestimmt werden.

Lehnhoff

LEHNHOFF

Stand B 14

Kombiniert mit einem hydraulischen Schnellwechsler HS40 und angebaut an einem DX490LC von Doosan wartet der Heavy-Duty-Tieflöffel HTL40 mit hoher Produktivität und Widerstandsfähigkeit auf.

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LEHNHOFF

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Hier ist der HTL40 an einem hydraulischen HS40-Schnellwechsler für Bagger von 38 t bis 70 t – an einem DX490LC von Doosan – angebaut. Die passenden Schnellwechselsysteme in dieser Baggerklasse zwischen 40 t und 130 t sind die Modelle HS40, HS80 und HS100 als hydraulische Varianten, bei den vollhydraulischen Variolock-Modellen kommen VL400, VL700 und VL 800 sowie VL 1000 zum Einsatz. Die Bandbreite der Fels-bzw. HD-SH-Löffel (HTL40, HTL60, HTL70 und HTL80) reicht ebenfalls bis 130 t.

Severe-Heavy-Duty-Felslöffel

Modulares Löffelkonzept

Für die Severe-Heavy-Duty-Felslöffel bietet Lehnhoff weitere Verschleißausrüstungen an: Verschiedene Shrouds und Chockybars schützen die Schneidkanten, Seitenkanten, Böden und Ecken von Grabgefäßen vor Abnutzung. Außerdem stehen verschiedene Formen der Messerschneiden – ob gerade oder Delta- bzw. Trapezform – zur Auswahl. Auch Sonderlöffelformen wie etwa ein Reißlöffel mit der Kraftkonzentration auf eine oder wenige Zahnspitzen, der durch die weit ausgeschwungene Seitenwand auch größere Felsblöcke sicher aufnehmen kann, sind bei Lehnhoff erhältlich. Im Zusammenspiel mit den Messern aus 400-HB-Stahl und den Verschleißsohlen aus 500-HB-Stahl ist der HTL40-Tieflöffel damit besonders für härteste Einsätze geeignet.

Die Marke Lehnhoff steht neben der Robustheit auch für Variabilität durch ein modulares Löffelkonzept: Ab Werk liefert Lehnhoff seine HTL-Tieflöffel mit Schnellwechsler-Aufhängung für das eigene LehmaticSystem, für andere Schnellwechselsysteme oder mit Direktaufhängung für den jeweiligen Baggertyp. In allen Fällen sind größtmögliche Reißkräfte und eine optimierte Löffelkinematik für bestmögliche Füllung und Entleerung garantiert. Bei der Verwendung von vollhydraulischen Variolock-Schnellwechselsystemen kann der Baggerführer im Handumdrehen vom Tieflöffel zum Hydraulikhammer wechseln. Damit ist schnelles und effizientes Arbeiten auch in Gewinnungsbetrieben gesichert. § 8/2017


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Juni 2017

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MAGAZIN 06/2017

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MAGAZIN 07/2017

Juli 2017

IM BLICKPUNKT er MWR Mecalac: Neuer Mobilbagg »Das Beste aus zwei Welten« BU Power Systems – Perkins: präsentiert Neue Syncro-Motoren

Arnold Wieser, Geschäftsführer, SprayStream Deutschland UG, Mittenwald

Der Hydraulikbagger PC210LCI-11 ERDBEWEGUNG Komatsu: bei Zeppelin arbeiten« – Caterpillar »kann halbautomatisch Neuer Raupenkraft OEM Kubota: Baumaschinen: Mit doppelter ungen unterstützt kompakte Antriebslös 5-Liter-Motor »V5009« Modellen nlinie SLD mit jetzt sechs KRANE Palfinger: »Solid«-Kra mit Rekordwerten – CIFA: K40H Carbotech BETONBAU Zoomlion

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IM BLICKPUNKT Hyundai Construction Equipment : »Haben den Durchbruch im europäisch en Markt geschafft«

– Sany Heavy Industrie: Der Dornrösche nschlaf in Europa soll jetzt ein Ende haben VERKEHRSW EGEBAU Vögele: Mit dem »Offset Power Feeder« die Einbauqual ität verbessern SONDERTH Wiegetechnik – Steuerunge EMA n: »Helper M« erweitert VEI-Portfolio

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RÄDLINGER

Ladeschaufel im harten Gewinnungseinsatz Im Steinbruch von Erkenbrechtsweiler im Landkreis Esslingen (Baden-Württemberg) wird Weißer Jura-Kalkstein abgebaut, der in Form von Wasserbausteinen, Schotter oder Kalkmehl im Wasser-, Landschafts- und Verkehrswegebau sowie bei der Herstellung von Asphalt oder Beton eingesetzt wird. Seit Jahresanfang ist eine 7-m3-Felsschaufel von Rädlinger im angeschlossenen Schotterwerk von Jakob Bauer und Söhne im Einsatz. Tag für Tag ist die Felsschaufel dort härtesten Belastungen ausgesetzt und muss dabei langfristig ihre Effizienz und Verfügbarkeit unter Beweis stellen. Hansi Künschner, Fahrer des Komatsu-Radladers WA 600-8, zeigt sich sehr zufrieden mit dem Füllverhalten der robust ausgeführten Schaufel.

Steinabweiser schützen die Seitenbleche und reduzieren das Nachrutschen des Materials hinter der Schaufel. Die Rädlinger-Felsschaufel der Klasse XII mit einer Schnittbreite von 3,7 m fasst etwa 7 m3. it der Ladeschaufel der Klasse XII für Radlader mit einem Einsatzgewicht zwischen 28 t und 50 t wird das gesprengte Material gewonnen und auf die Muldenkipper verladen, die es anschließend zur Weiterver-

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arbeitung zur Brecher-, Sieboder Sortieranlage transportieren. Der Betrieb profitiert vom großflächigen Kalkvorkommen in der Schwäbischen Alb. Jährlich werden zwischen 500 000 t und 600 000 t Massenkalk abge-

Fakten Rädlinger-Produkte auf der Steinexpo > Auf der Steinexpo in Homberg stellt Rädlinger Maschinen- und Anlagenbau Produkte für die Mining- und Gewinnungsbranche wie Reiß- und Felslöffel, Lade- und Felsschaufel sowie Reißzahn am eigenen Stand aus. Einsatzexponate wie die Felsschaufel von Jakob Bauer und Söhne (siehe oben) werden dort auch ihre Geschichte erzählen und aus ihrem harten Einsatz in Steinbrüchen, in der Bergbau- und Baustoffindustrie sowie im Tiefbau berichten. > Die Rädlinger-Anbaugeräte für die Direktgewinnung vereinen Kraft, Festigkeit und Verschleißschutz. Sie sind speziell konzipiert für schwere Einsätze mit hohen Ausbrechkräften und starkem Verschleiß. > Bei der Konstruktion der Baggerlöffel, Ladeschaufeln und anderer Spezialwerkzeuge legt Rädlinger Wert auf eine ausgewogene Balance zwischen ausreichendem Verschleißschutz und niedrigem Eigengewicht bzw. einer langen Lebensdauer und einem niedrigen Treibstoffverbrauch. Das soll zum einen durch eine robuste Bauweise und die Verwendung hochwertiger Werkstoffe sowie hochfester Stähle erreicht werden. Zudem werden in Abstimmung mit dem Kunden und unter Berücksichtigung der Einsatzbedingungen Schutz- und Panzerungslösungen für die Anbaugeräte ausgewählt, die eine zusätzliche Verschleißfestigkeit und erhöhte Standzeiten versprechen.

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baut. Dafür beschäftigt das heuer 90 Jahre bestehende Schotterwerk 17 Mitarbeiter und hat annähernd genauso viele Baumaschinen alleine zur Gewinnung des Kalksteins im Einsatz. Den Vertrieb übernimmt der FVASchottervertrieb »Vordere Alb«. Geschäftsführer Klaus Huppert vertraute beim Kauf der neuen Felsschaufel auf die langjährige gute Erfahrung mit Rädlinger Anbaugeräten. Großdimensionierte und stark geforderte Baggerlöffel und Ladeschaufeln waren es, die den Ehrgeiz und die Leidenschaft in der Rädlinger Unternehmensgruppe weckten, 1988 in die Branche für Baumaschinenausrüstung einzusteigen. Die ersten Anbaugeräte entstanden auf Basis der 8/2017


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RÄDLINGER

Erfahrungen, die man auf eigenen Großbaustellen und in den eigenen Steinbrüchen und Kiesgruben sammelte. Diese Nähe zur Praxis kennzeichnet Rädlinger auch heute noch und so sind individuelle Lösungen und Sonderkonstruktionen ein Markenzeichen des Unternehmens. Auch die Felsschaufel wurde für den Traditionsbetrieb Jakob Bauer und Söhne an die spezifischen Einsatzbedingungen angepasst und mit weiterer Sonderausstattung versehen. Standard-

Die Klasse XII Felsschaufel von Rädlinger mit Schnittbreite 3,7 m fasst etwa 7 m3.

mäßig verfügt die schwere Ausführung der Rädlinger-Felsschaufel über einen stark dimensionierten Kasten, eingeschwungene Seitenschneiden, ein Trapezmesser und acht Zähne. Der Kunde entschied sich für eine Schnittbreite von 3,7 m und für die Ausführung der Überlaufgitter in der Rohrversion.

Schaufelkörper, Seitenschneide und Bodenblech in HB 400 Damit ist die Felsschaufel bestens für den schweren Einsatz mit besonders starkem Verschleiß gerüstet. Um die Lebensdauer des Anbaugeräts zusätzlich zu verlängern, wurde in enger Abstimmung zwischen Kunde und Konstrukteuren der Schaufelkörper samt Seitenschneide und Bodenblech komplett in HB 400 und die Seitenschneide unten in 10 mm stärkerem Blech als oben ausgeführt. Seitlich am Löffelboden verlaufen

Sind zufrieden mit dem Einsatzverhalten der Felsschaufel: Hansi Künschner (Fahrer; re.), Klaus Huppert (Geschäftsführer von Bauer Schotterwerk; Mitte) und RädlingerGebietsverkaufsleiter Alexander Wirthwein.

längs zudem zwei Verschleißstreifen. Die seitlichen Steinabweiser schützen die Seitenbleche beim Aufnehmen des schroffen Gesteins und reduzieren außerdem das Nachrutschen des Materials in den freigeschnitten Bereich hinter der Schaufel. §

Rädlinger

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LINSER INDUSTRIE SERVICE (LIS)

Bei der Firma Moos Kieswerk & Recycling in Thüringen ist u. a. ein 35-t-Bagger im Basalt-Haufwerk im Einsatz. Zügig gleitet hier der 2,3-m3-Baggerlöffel aus dem Hause DM Verschleißtechnik (Clingen bei Erfurt) vorwärts. Dabei kommt auch die spezielle Form der FeurstFastkey-Zähne der Größe FK 11 zum Tragen, die Linser Industrie Service (LIS) an seinen Systempartner DM Verschleißtechnik geliefert hatte. Gleiten durch die abrasiven Materialien unterstützt, soll dazu beitragen, dass die Zähne langsamer verschleißen. Ebenso wie das harte Material, aus dem sie

Die Geometrie des Baggerlöffelzahns und das kraftschlüssige Verbindungssystem der Fastkey-Zähne von Feurst versprechen wirtschaftliche Vorteile.

Hoch beanspruchte Schraubenverbindungen sichern O HEICO – Auf der Steinexpo informiert die Heico-Gruppe aus dem westfälischen Ense ausführliche Informationen über seine in Deutschland hergestellten Heico-LockKeilsicherungssysteme, mit denen hoch beanspruchte Schraubenverbindungen sicher und gegen selbstständiges Losdrehen gesichert werden können.

ie Anfang des Jahres vorgestellten Heico-Lock-KombiScheiben versprechen eine besonders zeitsparende und prozesssichere Montage, insbesondere bei schwierigen Einbausituationen. Zusätzlich zum Heico-Lock-Portfolio präsentiert das Unternehmen

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HEICO

ie Geometrie des FastkeyZahnhalters weist unterschiedliche Halterlängen und -ebenen auf, die im Zahn auf eine exakte Passung treffen. Bewegungen zwischen Zahn und Zahnhalter, Verschiebungen oder Verwindungen, sollen nicht mehr auftreten können, unabhängig davon, ob man sich bei härtesten Arbeiten mit schwerem Gerät im Steinbruch, im Abbruch oder beim Recycling, wie auch mit einem Minibagger im GaLaBau bewegt. Das Sicherungssystem ist senkrecht in Zahn und Halter angebracht. Zunächst wird ein Gummihalter in die Öffnung gedrückt. Dies kann auch bei schweren und großen Zähnen mit einem Daumendruck erledigt werden. Dieser Gummihalter ist reliefartig ausgeformt und übt damit permanenten Druck auf den Stahlpin aus. Dieser wird als zweiter Teil der Sicherung in den Gummihalter eingeschlagen. Damit ist exakt der Zustand erreicht, der Zahn und Zahnhalter fest miteinander verbindet. Ein Verwackeln oder das Spiel zwischen den beiden Teilen soll somit ausgeschlossen werden. Auch die neuartige Geometrie der Feurst-Zähne, die das

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gebaut sind. Der neue Löffel wird für unterschiedliche Aufgaben in Gewinnung, Abbruch und Aushub eingesetzt. Im Vergleich mit Baggern vergleichbarem Aufgabenspektrums, zeigte sich, dass der Dieselverbrauch des mit den von LIS gelieferten Feurst-Zähnen ausgerüsteten Baggers sank. Der Vergleich wurde nach Anbieterangaben über einen längeren Zeitraum durchgeführt. §

LINSER INDUSTRIE SERVICE

Optimierter Löffel setzt auf Feurst-Fastkey-Zähne

zur Steinexpo die Heico-Tec-Spannmuttern, mit denen große Schraubenverbindungen einfach, schnell und zuverlässig von Hand vorgespannt werden können. Live-Vorführungen am mobilen Junker-Vibrationsprüfstand und eine professionelle Beratung durch kompetentes Per-

sonal sollen den Besuch am Messestand der Heico-Gruppe abrunden. §

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HES â&#x20AC;&#x201C; BAVATEC

Neue Sortiergreifer-Generation und neue Kombizange zur Steinexpo m Vergleich zur ersten Greifergeneration wurde die Schalenaufhängung massiv verstärkt, die ParallelfĂźhrung verstärkt und angepasst, wurden neue AnschlagblĂścke entwickelt, die Bolzensicherungen geändert und die Kinematik neu konstruiert. ÂťWir sind sicher, dass unsere â&#x20AC;şNew Generationâ&#x20AC;š-Greifer ein weiterer Meilenstein in der Firmengeschichte sein werden.ÂŤ Die Greifer werden in neun unterschiedlichen GrĂśĂ&#x;en und fĂźr Bagger von 1,5 t bis 30 t Einsatzgewicht angeboten. Besonderen Wert legt der Anbieter auf die Wirtschaftlichkeit seiner Produkte. Ursprungsidee von Bavatec war es, Anbauteile zu entwickeln, die sich jeder leisten kann. Dieser Linie hat

I

MRS Greifer GmbH Talweg 15-17 â&#x20AC;&#x201C; D-74921 Helmstadt Tel. +49 (0) 7263 - 912 90 Fax +49 (0) 7263 - 912 912 info@mrs-greifer.de www.mrs-greifer.de

HES

Das HES-Tochterunternehmen Bavatec stellt auf der Steinexpo seine Sortiergreifer der New Generation-Serie vor.  Im langjährigen, harten Praxiseinsatz hat sich gezeigt, dass es noch Potenzial fßr Verbesserungen an unseren Greifern gibt und dem sind wir zusammen mit unseren Kunden nachgekommen, sagt Ulrich Holzmßller, Vertriebsleiter des bayerischen Unternehmens.

Bavatec-GrabenraumlĂśďŹ&#x20AC;el. sich der Hersteller bis heute verschrieben. Zur Steinexpo bietet Bavatec zudem eine Finanzierungsaktion fĂźr Anbauteile und AusrĂźstungspakete an. BavatecProdukte werden direkt Ăźber

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HES â&#x20AC;&#x201C; Bavatec

Stand B 20 HES â&#x20AC;&#x201C; Bavatec

Stand H-8-8444

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Verschlissene oder ausgeschlagene Lagerstellen vor Ort beheben

Ulrich Holzmüller, Vertriebsleiter HES GmbH

den HES-Außendienst, aber auch über Händler vertrieben. Pünktlich zur Steinexpo stellt Bavatec zudem seine neue hydraulische Kombizange Bavacut vor. Sie ist mit verschiedenen Schneideinsätzen bestückbar und damit multifunktionell als Schrottschere, Pulverisierer und schlicht in der namensgebenden Funktion als Kombizange einsetzbar. §

O HENNING MÜLLER SONDERMASCHINENBAU – Das in Deensen (Niedersachsen) ansässige Unternehmen Henning Müller Sondermaschinenbau unterstützt mit seinen Leistungen Unternehmen dabei, minimale Ausfallzeiten im Reparaturbereich ihres Maschinenparks sicherzustellen. Unter dem schlichten Begriff »Mobile Instandsetzung« ist der Dienstleister in ganz Deutschland unterwegs. inter­dem­Begriff­der­mobilen Instandsetzung­ will­ das­ Unternehmen­ mit­ einer­ speziellen Technik­in­höchster­Präzision,­alle Arten­ von­ Baumaschinen,­ große Fahrzeuge­und­Anlagen­in­kurzer Zeit­reparieren.­ Mit­ mobilen­ Spezialgeräten steuern­die­Müller-Mitarbeiter­im ganzen­deutschsprachigen­Raum die­Baustellen­und­Einsatzorte­direkt­an,­an­denen­Hilfe­benötigt wird.­Die­Ausfallzeiten­für­Unternehmen,­die­zum­Beispiel­eine­defekte­Baumaschine­instandgesetzt

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HENNING MÜLLER SONDERMASCHINENBAU

Wir sind sicher, dass unsere ›New Generation‹-Greifer ein weiterer Meilenstein in der Firmengeschichte sein werden.«

haben­müssen,­sollen­dadurch­möglichst­gering­gehalten­werden. Verschlissene­oder­ausgeschlagene­ Lagerstellen­ aller­ Art­ in­ der Größe­zwischen­60 mm­bis­600 mm bringen­die­der­Sondermaschinenbauer­wieder­auf­das­ursprüngliche Maß.­ Dank­mehrstufiger­Arbeitsweise­mit­Vorspindeln,­Auftragsschweißen­und­Fertigspindeln­werde­nach Anbieterangabe­ eine­ Genauigkeit im­Bereich­H7­eingehalten.­»Unsere Instandsetzungstechnik­ ist­ praktisch­ bei­ allen­ Bohrungen­ oder

­Lagerstellen­ einsetzbar«,­ betont Werkstattleiter­ Steffen­ Müller. »Von­ der­ Bau-­ über­ die­ Land­maschine­ bis­ hin­ zur­ Lagerung ­einer­Fähren-Bugklappe:­Egal,­um ­welche­Maschine­es­sich­handelt, wir­bieten­individuelle­Lösungen an.« §

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GRÜNING + LOSKE

Grüning+Loske widmet sich  bei seiner ersten SteinexpoTeilnahme dem Verschleißschutz und damit einem Dauerthema der Bau-, Baustoff- und Gewinnungsindustrie. Die Polyurea-Heißsprühbeschichtung GrüloCoat will Ausfallzeiten verringern, sollen doch Anlagen und Maschinen nach Auftragen des  Oberflächenschutzes umgehend einsatzbereit sein. adladerschaufeln, DumperLadeflächen und Übergabestellen von Förderbändern wird beim Transport von Gestein, Bauschutt und anderen aggressiven Materialen viel zugemutet. Um abnutzungsbedingte Ausfälle zu verzögern, ist ein zielgerichteter Verschleißschutz vonnöten. Grüning + Loske bietet mit Grülo Coat eine Kunststoffbeschichtung aus Polyurea, die ei-

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Grüning+Loske

Stand P 226

ne hohe Abriebbeständigkeit und Rückprall-Elastizität verspricht. Der witterungs- und temperaturbeständige Oberflächenschutz wirkt zudem schalldämpfend. Aufgetragen wird er im Niedrig-, Hochdrucksprüh- oder Vergussverfahren – ganz gleich auf welchem Untergrund. »Bereits eine dünne, nahtlos aufgesprühte Schutzschicht reicht aus, um die Instandhaltungsintervalle deutlich zu verlängern«, beschreibt Geschäftsführer Dirk Loske die Effektivität des Systems. Dank des Vor-Ort-Services »Grülo Coat Express« müssen Kunden nicht mehrere Tage lang auf Anlagenteile und Schlüsselgeräte wie eine Radladerschaufel verzichten, »denn unsere Experten kommen gern auf die Baustelle oder in den Steinbruch«, berichtet Loske. Aufgrund der schnellen Verarbeitungszeit der Grülo Coat-Beschichtungen bestehe eine sofortige Begeh- und Belastbarkeit der Komponenten. Verschleißbedingter Stillstand könne deutlich reduziert werden. §

GRÜNING + LOSKE

Verschleißschutz ohne Zeitverlust

Eine Radladerschaufel wird mit der GrüloCoat-Heißsprühbeschichtung versehen.

Erst vor kurzem wurde der Firmensitz von Grüning+Loske in Laatzen bei Hannover um zwei Hallen erweitert. Hier befinden sich stationäre Anlagen für Lackier- und Sandstrahlarbeiten und zum Applizieren des Verschleißschutzes. Zu den GrüloCoatAnwendungen zählt auch die Gummierung von Verschleißteilen. Im hauseigenen Autoklaven (Bild) werden Rohrbögen, Trichter, Prallbleche, Rinnen und Rutschen endbehandelt. Im Autoklaven von Grüning+Loske werden Verschleißteile endbehandelt.

Wenn es hart zur Sache geht. Zu wissen. Es ist ein Lehnhoff. www.lehnhoff.de

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STU TANKTECHNIK

STU Tanktechnik aus Kassel hat sich unter anderem auf den Vertrieb stationärer und mobiler Tankstellen spezialisiert. Einwandige und doppelwandige Behälter aus Stahl sowie einwandige Behälter aus Kunststoff sind im Lieferprogramm. Die STU-Experten wissen wie Kraftstoffe wie Diesel, Benzin und Sonderkraftstoffe, Adblue sowie Schmierstoffe und Fette zu handhaben sind. etriebliche Abläufe bei der Beförderung und Lagerung von Gefahrstoffen sind strengen gesetzlichen Regelungen unterzogen und müssen vom Betreiber beachtet werden. Dabei hat sich herausgestellt, dass einige Fragen immer wieder gestellt werden: »Das hat uns veranlasst einen Fragenkatalog zusammen-

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zustellen, der dem Kunden die Entscheidung, welchen Behälter er braucht, erleichtert. Gerade im Onlinehandel gibt es Anbieter, die ihre Kunden über die Vorschriften im Unklaren lassen«, sagt Sven Wüst, einer der beiden Inhaber von STU. Der Fragenkatalog kann von der Internetseite stu-tanktechnik.de geladen wer-

den. Interessenten finden bei STU auch Ausrüstungen für die Frischöl- und Fettversorgung und Altöllagerung im Werkstattbereich. Für 200 l Frischölgebinde bietet STU fahrbare Anlagen an, die wahlweise mit Elektro- oder Druckluftpumpe ausgerüstet sind, als Besonderheit kann an den Fahrwagen ein schwenkbarer Schlauchaufroller befestigt werden.

Schnelle Amortisation Als besonders wirtschaftliches Werkzeug hat sich nach Anbieterangaben das Ölmanagement-

STU TANKTECHNIK

Auf mobile und stationäre Betriebstankstellen spezialisiert

Doppelwandiger Transporttank Kubicus. system Matrix des Herstellers Graco erwiesen. Mit ihm wird eine optimale Kosten- und Verbrauchskontrolle des gesamten Ölverbrauchs in der Werkstatt unterstützt. Matrix kann ohne zusätzlichen Materialaufwand und Kosten für Umbau an Rohrleitungen in vorhandene Ölanlagen in der Werkstatt integriert werden. Auch eine Montage an fahrbaren Ölanlagen ist möglich.

Maßgeschneiderte Bolzensysteme für kritische Gelenklagerungen O NORD-LOCK/EXPANDER – Das Expander-Gelenkbolzen-System kommt überall dort zum Einsatz, wo Maschinen und Anlagen auch unter Dauerbelastung zuverlässig arbeiten müssen. Es punktete bereits vielfach als dauerhafte Sicherung gegen ausgeschlagene Lagersitze und gilt als ein effizientes Mittel, die Lebenszykluskosten von Gelenklagerungen zu senken.

ie schwedische Firma Light Expanded Clay Aggregate (Leca) fertigt Blähton, der sich durch sein besonders geringes Gewicht und sehr gute Isolationseigenschaften auszeichnet. Für die Beschickung riesiger Öfen mit dem Ausgangsstoff Lehm setzt das Unternehmen seit Jahren auf Volvo-Radlader des Typs BM 4300. Die Fahrzeuge sind dabei an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr im Einsatz. Eine enorme Belastung für die gesamte Maschine – auch für die Lenkzylinder-Befestigung. Die Befestigung hatte Volvo bereits in den 1980er-Jahren für einen Langzeitpraxistest mit dem Expander-System ausgestattet. Das System verhindert dauerhaft das Ausschlagen von Gelenklagerungen, in-

Das System besteht aus einem an beiden Enden konisch zulaufenden Bolzen, zwei Spreizhülsen, zwei Spannscheiben und zwei Befestigungselementen.

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NORD-LOCK

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Das Expander-System verhindert dauerhaft das Ausschlagen von Gelenklagerungen, indem es sich exakt der Form des Lagersitzes anpasst.

dem es sich exakt der Form des Lagersitzes anpasst. Es besteht aus einem an beiden Enden konisch zulaufenden Bolzen, zwei Spreizhülsen, zwei Spannscheiben und zwei Befestigungselementen. Zieht man die Befestigungselemente an, drücken die beiden Spannscheiben die Spreizhülsen über die konischen Enden des Bolzens. Da die Verriegelung sowohl axial wie radial erfolgt, wird ein Ausschlagen dauerhaft ver-

mieden. Verschraubungen auf beiden Seiten geben dem System zusätzliche Stabilität. Selbst bei bauartbedingt beengten Einbaulagen verspricht Expander eine Lösung. Zehn Jahre Funktionsgarantie Expander gibt seinem System eine Funktionsgarantie von zehn Jahren beziehungsweise 10 000 Betriebsstunden. Bei den Volvo-Radladern blieb das Expander-System deutlich

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Fahrbare Ölanlage für 200-l-Fass. Dabei müssen lediglich die Ölpistolen ausgewechselt und ein oder mehrere drahtlose Empfänger in der Werkstatt montiert werden. Eine spezielle PC-Software kann Verbrauch und Vorratsmengen von Motor-, Hydraulik- und Getriebeölen, Frost-

STU Tanktechnik

Stand C 43

länger im Einsatz. Ganze 50 000 Betriebsstunden hinweg, was in etwa vier Maschinenleben entspricht, musste das System nicht ausgetauscht oder anderweitig repariert werden. Das sei nach Anbieterangaben für Volvo Construction Equipment Grund genug gewesen, das Expander-System in großem Maße in Erstausrüstung einzusetzen. Heute ist der schwedische Konzern einer der größten Kunden von Expander. Dauerhafte Lösung für hochbelastetes Greifersystem Ebenfalls in Schweden ist Europas größter Biogasproduzent zu Hause: Tekniska Verken verarbeitet jedes Jahr rund 230 0000 t Abfall aus Haushalten und Unternehmen in Linköpping und über 30 umliegenden Kommunen. Mit dem daraus gewonnenen Biogas versorgt das Unternehmen mehr als 215 000 Haushalte in der Region mit Strom und Fernwärme. Pro Stunde kommen etwa 55 t Abfall in den Verbrennungsofen des Unternehmens. Der dafür eingesetzte Schaufelgreifer kann mit einem Greifvorgang bis zu 5 t Last aufnehmen. Das Gewicht stellt an die gesamte Konstruktion hohe Anforderungen – und es gibt keine Alter-

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schutzmitteln und Altöl verwalten und kontrollieren. Dabei ist das System nach Anbieterangaben so kostengünstig, dass sich die Anschaffung schon oft innerhalb eines Jahres amortisieren soll. Auch der Bereich Schmiertechnik soll bei STU nicht zu kurz kommen, eine breite Auswahl an Fettpressen – manuell und pneumatisch – mit Zubehör findet sich im Onlineshop des Anbieters. §

Unternehmen Seit der Firmengründung im Jahre 1999 rüstet STU Tanktechnik industrielle und gewerbliche Kunden mit hochwertigem Equipment in den Bereichen Betankungstechnik, Frischöl- und Fettversorgung sowie Altölentsorgung aus. Der hohe Qualitätsanspruch des Unternehmens soll sich unter anderem im Lieferprogramm von Adblue-Pumpen, Zubehör und Tankanlagen spiegeln.

native für die Anlage, die rund um die Uhr im Einsatz ist. Kurz nach der Inbetriebnahme des Greifers kam es zu ersten Instabilitäten an den Greifarmen und verstopften Schmierkanälen, die letztlich zum Ausfall des Greifers führten. Auch nachdem der Hersteller die Achsen getauscht hatte, ergab sich keine Besserung. Teilweise musste nach acht Stunden Betrieb ein einstündiger Stopp zum Abschmieren erfolgen. Expander entwickelte für den Greifer eine maßgeschneiderte Bolzenkonstruktion mit Expanderbolzen und einsatzgehärteten Stahlbuchsen. Da im Zuge des Austauschs der Greifer komplett demontiert werden musste, nutzte Tekniska Verken die Gelegenheit und ersetzte bei allen hydraulischen Gelenken die konventionellen Bolzen durch das Expander-System. Die Anlage arbeitet seitdem störungsfrei und muss nur einmal in der Woche zum Abschmieren stillstehen. §

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SCHWENKTIEFLÖFFEL MIT MOTOR > Sehr niedrige verwindungssteife Konstruktion > Bauform optimiert für Planier-, Lade- und Böschungsarbeiten > Für Arbeiten und Einsätze unter extremen Bedingungen wie in Baugruben oder in Flussbetten > Schwenkbereich 100°, Ausführung bis zu 180° ist möglich > Hohes Halte- und Drehmoment > Wartungsfreundlich – Verzicht auf Kolbenstangen, Schwenk- und Zylinderlagerungen und Schlauchführungen > Geringere Schnittbreiten als bei herkömmlichen Schwenktieflöffeln möglich > Alternativ auch Ausführung mit Zylindern möglich Schwenktieflöffel von ZFE. Einfach besser.

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Stand B 37

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BITZER WIEGETECHNIK

Das Augenmerk ist auf die Digitalisierung gerichtet

BITZER

Bitzer Wiegetechnik präsentiert auf der Steinexpo sein umfangreiches Waagen- und Software-Programm für die Baustoffindustrie. Im Blickfeld stehen insbesondere Produktneuheiten im Bereich Digitalisierung. Zusammen mit Produkten zur Automatisierung von Wiegeprozessen und Vernetzung von Geräten bietet das Hildesheimer Unternehmen so ein umfassendes Leistungsspektrum für das Zeitalter von »Industrie 4.0« bzw. »Wiegen 4.0« an.

Mehrrollenbandwaage. eu erhältlich ist die BitzerTouchwaage. Die via Touchscreen bedienbare Wiegeelektronik verfügt im Vergleich zu herkömmlichen Modellen über eine intuitive Bedienerführung und eine große Gewichtsanzeige. Durch die Digitalisierung der analogen DMS-Technik der geeichten Wägezellen können Fahrzeugwaagen in ein vorhandenes Netzwerk integriert werden.

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Für den Einsatz in Steinbrüchen, Kiesgruben und bei anderen Baustoffunternehmen hat sich bislang die Bitzer-Fahrzeugwaage in Überflurversion hervorragend bewährt. Durch die Aufstellung überflur ist sie leicht zu reinigen und einfach versetzbar. Die Aufstellfahrzeugwaage ist standardmäßig in Längen von 6 bis 28 m erhältlich. Eine Alternative dazu stellt die Komplettfahrzeugwaage mit

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Standardmaßen von 6 m bis 40 m dar. Dank ebenerdiger Montage ist diese gut für beengte Platzverhältnisse geeignet und kann einfach in Einfahrten, unter Dächern oder in Hallen montiert werden. Die Bitzer-Fahrzeugwaagen werden aus hochwertigem Beton (Güte C45/55) gefertigt und verfügen über verschleißfreie Ringtorsions-Wägezellen aus Edelstahl mit Elastomerlagern. Diese Eigenschaften sollen der Lkw-Waage eine Lebensdauer sichern. Neben Fahrzeugwaagen bietet Bitzer auch weitere Waagentypen wie Schütt-, Band-, Gleisund Plattformwaagen an. Bei der Beladung von Lkw können beispielsweise Ein- bzw. Mehrrollenbandwaagen eingesetzt werden, sodass schon während des Transportvorgangs auf den Lkw das Schüttgut verwogen werden kann.

von überall aus einfach und bequem Wiegungen durchführen. Ergänzend zu Waagen und Software bietet das Hildesheimer Unternehmen auch Logistiksysteme zur Automatisierung von Annahme und Verladung an. Mithilfe von Selbstbedienstationen können sich beispielsweise Lkw-Fahrer – ohne das Fahrzeug zu verlassen – selbst via Chipkarte, Barcode oder RFID-Tag mehrsprachig verwiegen. So lassen sich bedienerlose Betriebsabläufe und 24-h-Öffnungszeiten ohne Personalaufwand realisieren. Die via Touchscreen bedienbaren Terminals können ebenfalls für eine erleichterte Navigation auf dem Betriebsgelände Beund Entladepunkte visuell darstellen. §

Bitzer Wiegetechnik

Stand B 38

Software für die Baustoffbranche Für die einfache Bedienung der Waagen bzw. Weiterverarbeitung der Wiegedaten kann die Software Bitzer Professional eingesetzt werden. Diese ist auf die Bedürfnisse der Baustoffbranche zurechtgeschnitten und bietet u. a. eine Anbindung an Google Maps zur Visualisierung von Abladestellen auf dem Betriebsgelände. Die erfassten Daten können auch an übergeordnete Warenwirtschaftssysteme weitergegeben werden. Das neue Zusatzmodul Bitzer Mobile Professional ermöglicht zudem die Einsicht in Wiegedaten bzw. das Auslösen von Wiegungen vom Tablet oder Smartphone aus. Somit können Waagenbediener

Selbstbedienstation. 8/2017


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PFREUNDT UND MA-ESTRO

An einem gemeinsamen Messestand präsentieren Pfreundt und Ma-Estro, wie man mit mobiler Wiegetechnik und Anlagenautomation effizienter und nachhaltiger in der Gewinnungsindustrie arbeiten kann. Seit einigen Jahren arbeiten die beiden Unternehmen eng zusammen, ergänzen sich doch die Systeme entscheidend. a-Estro gilt als ein weltweiter Spezialist für die Entwicklung von Kontrollsystemen zur Einsparung von Kosten in der Gewinnungsindustrie. Die Systeme bieten sich an, um die stetig steigenden Energiekosten, den hohen personellen Aufwand zum Betreiben der Anlage und die Zahl ungeplanter Produktionsunterbrechungen zu reduzieren. Die Pfreundt-Wiegetechnik verspricht in den Ma-Estro-Systemen ebenso schnelle und prä-

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zise Messergebnisse wie in vielen anderen Arbeitsbereichen. Die Waagen sind durchgehend im Einsatz, zudem sind keine Unterbrechungen der Abläufe erforderlich. Mit beiden Techniken gemeinsam ist eine exakte Ermittlung der Produktionskosten pro Tonne möglich, was eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit und optimalere Betriebsergebnisse ebenso unterstützt wie die Energieeinsparung im Sinne einer nachhaltigen Produktion.

PFREUNDT

Die Systeme ergänzen sich

Der Eich-Lkw gehört zum flächendeckenden Serviceangebot von Pfreundt. Die »Kleine« ganz groß Auf der Steinexpo präsentiert Pfreundt auch die neueste Waage aus der WK60-Serie – die WK60 XS (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 7/17, Seite 79). Mit ihrem 5"-Touchdisplay ist sie so klein wie ein Smartphone, aber mit allem ausgestattet, was eine mobile Waage braucht. Die WK60-Serie ist jetzt vollständig und für jede Kundenanforde-

rung will Pfreundt das genau passende Modell anbieten. Das Servicenetz des Unternehmens, eigene Montageteams und der Eichservice vor Ort unterstützen den reibungslosen und unterbrechungsfreien Betrieb der Wiegesysteme. §

Pfreundt und Ma-Estro

Stand B 51

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TAMTRON BEI DIETERICH + GRÄBER

Umschlagbaggerwaage mit Bauartzulassung Rädlinger

DIETERICH + GRÄBER

Anbaugeräte

Die Wiegedaten der neuen Tamtron-Power-Umschlagbaggerwaage mit Bauartzulassung können in einen Clouddienst oder per Integration in ein ERP- oder anderes System übertragen werden. Sie verwiegt die umgeschlagenen Materialien ohne den Arbeitsfluss zu unterbrechen. Zu den weiteren Merkmalen zählen exakte Verwiegungsergebnisse, (1 % bis 2 %) und eine Tauchwägefunktion. Wiegedaten von allen Tamtron-Waagen wie Umschlagbaggerwaagen und herkömmlichen Fahrzeugwaagen können im selben System verwaltet werden.

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Freigelände, Stand B17 und erleben Sie spannende Exponate hautnah!

Wiegedaten-ManagementAnbieter Tamtron hat seine Power-Umschlagbaggerwaage mit Bauartzulassung vorgestellt. Die bedienerfreundliche Neuheit eignet sich für gewerbliche Wiegeanwendungen mit verschiedenen Hebevorrichtungen. Die Wiegedaten können in Echtzeit an ERP- oder andere Systeme übertragen werden, was ein effizientes Materialflussmanagement ermöglicht.

Umschlagbaggerwaage wurde zum einfachen Verwiegen von Material beim Umschlag, Laden und Entladen entwickelt. Da die Waage über eine Bauartzulassung verfügt, können die Verwiegungsergebnisse als Abrechnungsgrundlage verwendet werden. Die Umschlagbaggerwaage ersetzt ein Vorgängermodell, das

über keine Bauartzulassung verfügte. Von der neuen Umschlagbaggerwaage können die Wiegedaten in den Tamtron-Clouddienst WNexus (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 7/17, Seite 82) oder per Integration in ein ERPoder sonstiges System des Unternehmens übertragen werden. §

ie neue Waage ist für den schnellen Materialumschlag ausgelegt und kann mit zahlreichen Hebevorrichtungen in Bereichen eingesetzt werden, die eine große Reichweite erfordern, beispielsweise in Häfen und Terminals, Recyclinganlagen und bei der Holzverarbeitung. Die

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RÄDLINGER MASCHINEN- UND ANLAGENBAU GMBH Kammerdorfer Straße 16 93413 Cham Tel.: +49 (0) 99 71-40 03-100 Fax: +49 (0) 99 71-40 03-123 maschinenbau@raedlinger.com

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Dieterich+Gräber

Stand B 54

Die Tamtron-Power-Umschlagbaggerwaage ist mit einem Power-Wiegeinstrument oder als PC-Version erhältlich, die sich in einen fahrzeuginternen Computer integrieren lässt. Power 300i bietet zwölf Haupt-Memospeicher für verschiedene Materialien und andere wägebezogenen Daten. Zudem ist eine Datenübertragung via Internet möglich. 8/2017


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PRAXIS

Lieferscheine digital versenden – Automatisierung an der Waage Die Cloud-Plattform Bau-ELSE.de aus dem Hause Praxis verspricht neben Kosteneinsparungen insbesondere Flexibilität und Zuverlässigkeit in der digitalen Datenhaltung für die Werke und Verwaltungen. Die Anwender bieten ihren Kunden Serviceleistungen wie transparente Daten von Lieferscheinen und Rechnungen rund um die Uhr. Dank verschlüsselter und zertifizierter Zugänge und durch den Einsatz moderner Technologien will Bau-ELSE.de eine Vielzahl an Möglichkeiten bieten.

Materialbestellung

PRAXIS

Werksproduktionssteuerung

m von dem Anwendungsportfolio von Bau-ELSE.de profitieren zu können, ist eine Analyse der bisherigen Arbeitsweise in den Verwaltungen notwendig. Zusammen mit dem Consulting-Team von Praxis-Software wird der Lösungsansatz

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PRAXIS

Lieferscheine / Leistungserklärungen

Branchenkompetenz ist das A&O um Organisationsund technische Beratung anzubieten und durchzuführen. Praxis bildet das komplette Spektrum zu den Technologien der Industrie 4.0 ab. « Beate Volkmann, Praxis-Consultant und Vorstand Praxis AG

MaschinenManagement

Neben dem automatisierten Upload der Lieferscheine während der Verladung auf Bau-ELSE, wird in diesem Beispiel die Materialbestellung ebenfalls mit Bau-ELSE abgewickelt, sowie die Werksproduktionssteuerung für die wirtschaftliche Werkauslastung. Bau-ELSE ist nicht nur im Asphaltmischwerk, sondern in allen Branchen der Zulieferwerke bereits in Anwendung.

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Egal welches Projekt, egal wie groß Ihr Unternehmen ist, jegliche Anwendungen – Topcon bietet eine komplette Palette an präzisen Positionierungs- und Workflowlösungen für die gesamte Bauindustrie. Sprechen Sie mit uns.


IIIIIIIIIIIII gemeinsam erarbeitet. Die Berater aus dem Team um Beate Volkmann zeichnen sich durch viele Jahre Projektarbeit in den Zulieferwerken für den Straßenund Verkehrswegebau aus. »Branchenkompetenz ist das A&O um Organisations- und technische Beratung anzubieten und durchzuführen«, sagt denn

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auch Beate Volkmann, PraxisConsultant und -Vorstand in Pferdingsleben. Praxis bilde, so Volkmann weiter, das komplette Spektrum zu den Technologien der Industrie 4.0 ab. Beispielsweise mit automatisierter Verladung, dem 1-BlattLieferschein, Rechnungsversand per E-Mail, Verwaltung der Ma-

schinenkosten und Stundenleistungen des gesamten Maschinenparks in einer Oberfläche, Arbeitszeitenerfassung der Mitarbeiter standortübergreifend mit Datenübergabe für die Lohnabrechnung, Workflow in der Bearbeitung von Eingangsbelegen, Lagermanagement mit Kostenstellenregistrierung für Ersatz-

teile und mobilen Einheiten, elektronische Archivierung unter dem Blickwinkel der GoBD. §

Praxis

Stand P 208

OGS

Mehr als 30 Jahre Erfahrung sprechen für das Unternehmen OGS und seine Softwarelösung OGSiD für die Baustoffindustrie. Dem Koblenzer Komplettanbieter und Dienstleister im IT-Bereich vertrauen viele Unternehmen und nutzen dessen Leistungen von der betriebswirtschaftlichen Unternehmensberatung über die Softwareeinführung bis hin zur anschließenden Betreuung und dem Support. Mit dem OGSiD10Business-Pack, das alle Grundmodule wie Stammdatenverwaltung, Auftragsabwicklung, Einkauf, Rechnungsprüfung, Materialwirtschaft eine kleine Lagersteuerung und optional eine TÜV geprüftes Finanzmanagement beinhaltet, sollen sich Unternehmen bereits bestens ausgestattet und mit vielen branchenspezifischen Funktionen versorgt sehen können. Das ERP-System ist durch Zusatzmodule und -leistungsmerkmale erweiterbar und lässt sich so an unterschiedliche Belange und Unternehmensgrößen modifizieren.

urch die Gewinnung, Aufbereitung und Veredelung von mineralischen Rohstoffen sowie die Herstellung von Baustoffen und deren Vertrieb werden hohe Anforderungen an das eingesetzte ERP-System gestellt. Um dem gerecht zu werden, wurde die ERP-Branchenlösung nach Anbieterangaben in Abstimmung mit namenhaften Unternehmen der Branche konzipiert. Die Branchenlösung beinhaltet alle Standardfunktionalitäten des ERP-Systems OGSiD10 und zeichnet sich durch auf die Branche zugeschnittene Erweiterungen aus.

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Vielzahl von Erweiterungen Angesichts des wachsenden Kostendrucks im Bereich minerali-

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scher Rohstoffe und Baustoffe liegt die Hauptherausforderung in der effizienten Gestaltung der Logistikprozesse. Die Tourendisposition unterstützt eine optimale Tourenplanung, den maximalen Auslastungsgrad der Transportfahrzeuge und die komfortable Abwicklung von Fracht, Spedition und Retouren. Mit integrierter Frachtpreisermittlung können Auf- und Abschläge für Frachtkosten, Energie und Verpackung kundenspezifisch ausgewiesen werden, zudem werden Abläufe von Intercompany-Geschäften durch die Unternehmens-Software automatisiert. Durch die Ladungsträgerverwaltung lassen sich Palettenkonten effizient und prozesssicher abwickeln.

KADMY / FOTOLIA

Integrierte Softwarelösung für die komplette Baustoffbranche

Unterstützt durch eine flexible Auftragserfassung und -abwicklung sowie die Rechnungserstellung können Aufträge kunden- oder baustellenbezogen erfasst werden, mit der Möglichkeit frei wählbarer Verpackungseinheiten (Schüttgut, Palette, BigBag oder auch Säcke). Funktionen wie die Mehrfirmenverwaltung, Baustellen und Objektverwaltung, Liefererfassung und Archivierung sind Standard der Branchenlösung. Eine Preisfindung ermöglicht im OGSiD10 Zuschläge, Werk-, Baustellen- oder Sonderpreise sowie Rabatte zu verwalten. Die OGSiD-Materialabruf-App erlaubt Unternehmen, Abrufaufträge zu einem vorhandenen Baustellen- bzw. Objektauftrag per Smartphone von der Baustelle aus zu tätigen.

platz gerecht zu werden, bietet OGS aktuell für das »Release 10« die Anwendung und Integration des Dashboards in der ERP Software OGSiD an. Aktueller Handlungsbedarf, Statistiken und Detailinformationen werden auf der Startseite des OGSiD-Systems angezeigt, um schnell auf dem neuesten Stand zu sein. Zudem wird durch den Taskmanager als Kommandozentrale und Überwachungseinheit auf zeitkritische Probleme frühzeitig hingewiesen. Ebenso besteht die Möglichkeit, den bereits definierten Standard um weitere individuelle Anforderungen und Prozesse per »Customizing« zu erweitern. §

Weiterentwicklung Um eine hohe Flexibilität und Effizienz im Unternehmen sicherzustellen und den Anforderungen an einen modernen Arbeits-

OGS

Stand P 222 8/2017


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EAM SOFTWARE

Anlagen auf den Prüfstand gebracht Disposition

Auftragsausführung

Instandhaltung 4.0: Die Unternehmen sind längst im Zeitalter der kommunizierenden Maschinen angekommen.

EAM SOFTWARE

Lager Rückmeldung

Auswertung

Kosten

Lieferanten

Die meisten Unternehmen sind bereits im Zeitalter der kommunizierenden Maschinen angekommen. Anlagen mit verbauten Sensoren, Messwerte, die digital abgelegt werden und Grenzwerte, die bei Verletzung Aufträge, Tickets oder E-Mails schreiben und dass ERP-, EAM- oder Leitstandsysteme Daten austauschen sind Usus. Das Unternehmen EAM Software aus Markdorf (Oberschwaben) verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Einführung von Instandhaltungssystemen. Mit zwei Demos will der Anbieter auf der Steinexpo aufzeigen, wie Sensorik und Energiezähler direkt in Instandhaltungs- oder Anlagen-Managementsysteme eingebunden werden können. Damit sind jederzeit alle notwendigen Daten und Informationen über den Gesundheitszustand der Anlagen verfügbar, die dem Instandhalter helfen rechtzeitig und passgenau seine Arbeiten zu steuern. ie EAM Software hat sich zusammen mit dem österreichischen Sensorikintegrator Messfeld entschlossen, an der Schnittstelle zwischen Industrieanlagen und Managementsystemen anzuknüpfen. Beide Anbieter zeigen auf der Steinexpo, wie mit »Siemens Simatic Condition Monitoring Systemen«, passenden Temperatur- und Schwingungssensoren sowie dem »IBM Maximo Enterprise Asset Management System« das sogenannte Condition Monitoring Schritt für Schritt in Industrieunternehmen Einzug halten kann. Zwar würden sich Unternehmen meist eine strikte Trennung zwischen Betrieb und Instandhaltung wünschen, möchten aber auf der anderen Seite alle für die Anlagen relevanten Daten

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und Messwerte in einer Hand halten. Als idealer Punkt hierfür gelte in vielen Fällen das Anlagen-Managementsystem. Ein zufriedenstellendes Kosten-Nutzenverhältnis könne nur bei strukturierter und systematischer Integration von CM-Methoden und CM-Techniken in den gesamten Instandhaltungsprozess erreicht werden, wie man im Hause EAM betont. Sind die Schnittstellen zur Integration der Daten geschaffen, ergebe sich der Nutzen direkt. Durch das tabellarische Anzeigen, Filtern, Selektieren oder Visualisieren der Daten sollen sich für den Betrachter zwangsläufig nicht nur neue Ansichten, sondern auch neue Erkenntnisse ergeben. Diese Darstellungen zu formalisieren bzw. auszuwerten

werde, soEAM, vielerorts bereits in Berichten umgesetzt. Die gewonnene Erkenntnis in Aktionen, wie das Auslösen eines Arbeitsplanes oder Service

Requests umzuwandeln, ist der erste Schritt um Condition Monitoring besser zu nutzen. Wenn die Algorithmen Trends in die Zukunft extrapolieren, bewegt man sich bereits in Richtung »Predictive Maintenance« ohne ein externes Drittsystem für Big Data oder Analytics einzusetzen. Der Roundtrip zurück zur Anlage ist die Möglichkeit sinnvoll Daten auszutauschen, wie das Setzen eines neuen Grenzwertes an der Anlage oder eines automatischen Steuer-Mess-Ablaufes, der dem Instandhaltungsmitarbeiter viele manuelle Arbeitsschritte abnehmen kann. §

EAM

Stand P 203


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TOPCON

Den digitalisierte Steinbruch im Blick

enn in Steinbrüchen Material gewonnen werden soll, muss zunächst eine präzise Vermessung des Geländes erfolgen – dafür bietet Topcon mehrere Lösungen, je nach Geländegröße. Ob ein am Pick-up angebrachter Straßenscanner, der während der Überfahrt Daten sammelt, oder die Massendatenerfassung aus der Luft mit einem UAV (unmanned aerial vehicle; unbemanntes Luftfahrzeug) wie dem Falcon 8. Bei jedem Lösungsansatz werden große Mengen an Geländedaten erzeugt, die im nächsten Schritt komfortabel in der Topcon-Software verarbeitet und zu hochgenauen Punktwolken werden. Am Ende der Daten-

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TOPCON (2)

Topcon führt im Rahmen der Steinexpo in Europas größtem Basaltsteinbruch vor, wie der digitalisierte Steinbruch bereits Realität sein kann. Das Unternehmen will auf der Messe die gesamte Prozesskette von der mobilen Vermessung über die Erstellung eines dreidimensionalen Geländemodells bis hin zur Maschinensteuerung von Baggern vorstellen.

Die Baggersteuerung x-53i bietet ein großes Display, auf dem jede Löffelbewegung in Echtzeit verfolgt und kontrolliert werden kann. erfassung und Datenprozessierung entsteht beispielsweise im Baustellenmanagement-System SiteLink3D ein exaktes 3D-Modell der Fläche, das per Maschinensteuerung auf einzelne Baumaschinen wie Bagger übertragen werden kann. Damit sind sowohl das Soll- wie auch das IstModell des Geländes definiert und die Arbeit kann beginnen. Ziel ist, dass nur soviel Material wie nötig gewonnen wird, die Baumaschinen effizient arbeiten und alle Arbeitsschritte inner-

stützen, verwendet Topcon am Messestand auch Bildschirme, auf denen die einzelnen Arbeitsschritte für jeden nachvollziehbar dargestellt werden. Neben kurzen Live-Präsentationen gibt es außerdem wetterabhängig kleinflächige Live-Demos am Messestand. §

halb des Soll-Modells erfolgen – dadurch werden eine höhere Effizienz und Präzision in der Gewinnung erreicht. Wie das im Einzelnen geschieht und welche Schnittstellen für den Datentransfer zur Verfügung stehen, erläutern die Topcon-Experten während der Messe. Topcon bildet mit seinen Workflow-Lösungen die gesamte Prozesskette während eines Gewinnungseinsatzes ab und unterstützt den reibungslosen Datenfluss zwischen den einzelnen Komponenten – im Sinne einer gesteigerten Qualität und Effizienz.

Topcon

Stand B 27 Topcon

Stand F-N416

Das Kamerasystem des Mobilkartierungssystems IP-S3 mit sechs Objektiven liefert hochauflösende kreisförmige 360°-Bilder.

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Gemeinsam mit Topcon sind die Spezialisten von MSO Messtechnik und Ortung als deutsche Distribution von RDS Technology aus der Topcon Positioning Group am Messestand vertreten. Mitaussteller MSO präsentiert mobile Wiegesysteme für Radlader und Bagger in anspruchsvollen Anwendungen inklusive einer flexiblen Datenanbindung. Um diese Erläuterungen der Arbeitsabläufe visuell zu unter-

MSO MESSTECHNIK UND ORTUNG

Mobile Wiegesysteme für Radlader und Bagger

Das mobile Wiegesystem Weighlog Alpha 10 von MSO kann für Kundenanwendungen individuell konfiguriert werden. In Deutschland werden die Produkte der RDS Technology aus der Topcon Positioning Group von MSO Messtechnik und Ortung vertrieben. 8/2017


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SICK

Aktive Kollisionswarnung setzt auf das »Zweiaugenprinzip«

ie Aufgabe des intelligenten Fahrassistenzsystems »Visionary-B« ist es, das Risiko von Kollisionen beim Anfahren, Rangieren und bei Wendemanövern mobiler Arbeitsmaschinen zu minimieren, indem es beispielsweise aus Fahrersicht tote Winkel überwacht. Das System besteht aus mindestens einem Sensorkopf, einer Auswerteeinheit, einem 2D-Monitor sowie dem kompletten mechanischen und elektrischen Installationszubehör.

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2-in-1-Lösung Das System stellt mit »3D Snapshot« eine 2-in-1-Lösung dar, da es sowohl einen aktiven 3D-Sensor zur Kollisionswarnung als auch eine integrierte 2D-Livekamera, vereint. Damit stehen dem Fahrer zusätzlich ein 2D-Livebild sowie die Aufzeichnung der Aktivitäten der letzten Betriebsstunden zur Verfügung. Aus einer Montagehöhe zwischen einem Meter und 2,4 m deckt der Erfassungswinkel von 105° x 90° einen nicht einsehbaren Bereich hinter dem Fahrzeug auf einer Länge von 6 m und einer Breite von 4 m ab. Eine Auswerteein8/2017

SICK

Auf der Steinexpo präsentiert das im Breisgauer Unternehmen Sick im Rahmen eines Gemeinschaftsprojektes des Netzwerk Baumaschinen als Mitaussteller bei der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) den 3D-VisionSensor »Visionary-B«. Der Sensor wurde für die Fahrerassistenz an schweren, geländegängigen Nutzfahrzeugen entwickelt, die in der Gewinnung oder auch auf Baustellen eingesetzt werden. Als Plug-and-play-Lösung gilt der »Visionary-B« als leicht parametrierbar, schnell betriebsbereit und einfach zu bedienen. Fahrerassistenzsystem »Visionary-B« für raue Umgebungen zur Kollisionswarnung.

heit verarbeitet die 3D-Bilddaten, ordnet die Objekte anhand der Messwerte verschiedenen Klassen zu, speichert die Aufnahmen der letzten Betriebsstunden und ignoriert mithilfe intelligenter Algorithmen Objekte, die für eine Kollisionswarnung irrelevant sein können. Parallel dazu überträgt sie das Livebild wie auch die Alarmsignale an den Monitor in der Fahrerkabine, der im Falle einer Kollisionswarnung neben einem akustischen Signal auch eine optische Warnung ausgibt. § NORDIC SCULPTOR LED N6001 QD Sick

Stand B 10 (BG RCI)

Kombinationsscheinwerfer, vollständig in LED, mit QuakeDämpfung. Integriert Fern-, Abblend- und Positionslicht sowie den 180° Blinker in einem Gehäuse.

3D-Snapshot – Zweiaugenprinzip für effektiven Einsatz im Außenbereich mit »Visionary-B« von Sick.

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ORLACO

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Mit »Surround View« auf der Steinexpo

BRIGADE

Mehr Sicherheit auf Baustellen

ORLACO

Bei großen oder komplexen Fahrzeugen wie Schwerlastzugmaschinen gibt es uneinsehbare tote Winkel, die beim Rangieren die Gefahr einer Kollision bergen. Um das Risiko von Personen-, Sach- und Maschinenschäden zu minimieren, legen EU-Richtlinien fest, dass Lkw mit über 3,5 t mit »Einrichtungen für indirekte Sicht« ausgestattet sein müssen. In der Regel wird hierfür auf konventionelle Spiegel zurückgegriffen. In den Klassen V (toter Winkel direkt neben und unter der Beifahrertür) und Klasse VI (toter Winkel unmittelbar vor dem Fahrzeug) kann stattdessen ein Kamera-Monitor-System mit R46-Zulassung verwendet werden. Darunter fällt auch die intelligente, individuell kalibrierbare Lösung Backeye 360 aus dem Hause Brigade Elektronik, die mit einem einzigen Bild in Echtzeit eine Rundumansicht des Fahrzeugs vermittelt.

Orlaco ist auf der Steinexpo mit seinem »Surround View« für Bagger vertreten. Das System besteht aus einer Rückfahrkamera, zwei Seitensichtkameras und einer Anbaugerätekamera. it Surround View unterstützt Orlaco nicht nur das sicherere Manövrieren von Baggern, auch eine bessere Sicht auf die Grabschaufel der Maschine und beim Drehen zählt zu den Pluspunkten des Systems. Vier Kameras sind über die »MultiView Box« an einen gemeinsa-

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men Monitor angeschlossen. Die Monitoransicht lässt sich individuell anpassen, beispielsweise hinsichtlich der Zahl der angezeigten Kamerabilder und des Gesamtbild-Layouts. Die Anzeige kann an den Rückwärtsgang oder andere Gänge gekoppelt werden. Zudem können die Bildanzeigen auch manuell gewählt oder in einer bestimmten Reihenfolge aktiviert werden. §

eim Brigade-System erfassen vier Ultraweitwinkelkameras die Umgebung einschließlich aller toten Winkel. Die erzeugten Digitalbilder werden entsprechend der jeweiligen Anforderungen des Fahrers kombiniert sowie Fischaugeneffekte minimiert. Zur Einhaltung der R46-Regelung müssen die Komponenten eines Kamera-Monitor-Systems vorgegebenen Leistungsnormen entsprechen und gemäß festgelegten Richtlinien montiert werden. Die Montagehöhe der Kamera richtet sich nach dem Abstand zwischen

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Orlaco

Stand B 10 (BG Bau)

dem Auge des Fahrers und dem Monitor. Das Backeye-360-System von Brigade wurde so ausgelegt, dass es diese Anforderungen erfüllt: Es besteht aus vier Ultraweitwinkelkameras mit einem Blickwinkel von 187°, die je eine gesamte Fahrzeugseite inklusive aller toten Winkel erfassen. Zu diesem Zweck werden die kalibrierten Kameras vorne, seitlich und hinten an der Oberseite des Fahrzeugs beziehungsweise der Baumaschine montiert. Um gleichzeitig die R46-Konformität sicherzustellen, bewegt sich beispielsweise bei einem Abstand zwischen Auge und Monitor von 1 000 mm die Montagehöhe zwischen 1 150 mm und 4 900 mm (Klasse V) beziehungsweise 1 970 mm und 4 230 mm (Klasse VI).

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Soll statt Spiegeln auf Kamera-MonitorLösungen zurückgegriffen werden, sind R46-zugelassene Systeme empfehlenswert – beispielsweise Backeye 360 von Brigade, das aus vier Ultraweitwinkelkameras besteht. 8/2017


BRIGADE

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Auf dem Monitor erscheint ein klares und gleichmäßiges Echtzeit-Bild aus der Vogelperspektive und der Fahrer kann mit einem Blick das komplette Umfeld mit allen potenziellen Gefahrenbereichen überblicken. Bild aus der Vogelperspektive durch Video-Stitching Die vier erzeugten Live-Bilder – 30 pro Sekunde und Kamera – werden gleichzeitig an eine elektronische Steuereinheit (ECU) gesendet, die sie unmittelbar per Video-Stitching kombiniert. Ebenso entfernt sie die Verzerrung durch die Fischaugenobjektive der Kameras, sodass auf dem Monitor ein gleichmäßiges Echtzeitbild aus der Vogelperspektive erscheint. Dadurch kann der Fahrer mit einem Blick

Brigade

Stand B 10

auf den Monitor das komplette Umfeld mit allen potenziellen Gefahrenbereichen überblicken. Das erspart ihm die Zeit zur Verarbeitung der schnell aufeinanderfolgenden Informationen von mehreren Spiegeln oder Monitoren und erleichtert das Einschätzen in schwierigen Situationen. Darüber hinaus unterstützt das Backeye-System SplitScreen-Ansichten: Auf der linken Seite des Monitors können zusätzlich die Bilder der vier Kameras in Einzelansicht angezeigt werden, sodass parallel zum 360°-Bild auch ein Blick in die Flucht möglich ist. Die Backeye-360-Kalibrierung kann von einem geschulten Techniker vor Ort durchgeführt werden, sodass das System innerhalb von nur einem Tag vollständig betriebsbereit ist. Da Backeye 360 individuell kalibriert werden kann, lässt sich die Kombination und Verschmelzung der Kamerabilder an die Anforderungen des Fahrers anpassen. Anschließend kann die Konfiguration gespeichert und zur Installation in weiteren identischen Fahrzeugen der Flotte genutzt werden.

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3 Stand B4

Anpassung an die jeweiligen Betriebsumstände Backeye 360 funktioniert nach Anbieterangaben auf praktisch jeder Art von Solofahrzeug oder Baumaschine – unabhängig von ihrer Größe und eignet sich daher sowohl für Straßen- als auch für Geländebetrieb. §

Fahrerlebnis

Das System erlaubt zudem Split-Screen-Ansichten: Auf der linken Seite des Monitors können zusätzlich die Bilder der vier Kameras in Einzelansicht angezeigt werden, sodass parallel zum 360°-Bild auch ein Blick in die Flucht möglich ist. 8/2017

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ISRINGHAUSEN

Die passenden Sitze fĂźr Offroader

ie auf der Messe vorgestellten Sitze wollen mit zahlreichen Verbesserungen im Vergleich zu den Vorgängermodellen aufwarten: Ein robustes, sowie spiel- und geräuscharmes Schwingsystem bildet die Grundlage der Baumaschinensitzfamilie. Die Sitzplattform der Produktfamilie soll sich durch eine hohe Sitzsteifigkeit auszeichnen, das macht den Sitz im robusten Baumaschineneinsatz besonders langlebig. Durch das verbesserte Schwingsystem werden weniger Fahrzeugschwingungen auf den Fahrer ßbertragen als bisher. Zahlreiche EinstellmÜglichkeiten ermÜglichen es dem Fahrer, seine Sitzposition sowie die Kontur des Sitzes auf seine individuellen Bedßrfnisse und kÜrperlichen Voraussetzungen anzupassen. Dies steigere den Komfort des Fahrers erheblich und trage langfristig auch zu seiner Gesundheit bei, erläutert JÜrg Bredemeier, Sitzentwickler im Baumaschinensegment bei Isringhausen. Ein elektronisch ge-

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regeltes, aktives BelĂźftungssystem sowohl fĂźr die Mittel- als auch fĂźr die Premiumklasse, rundet den Umfang ab. Die Ausstattung des Sitzes ist auf den Platzund Komfortbedarf in den unterschiedlichen Baufahrzeugen abgestimmt und je nach Anforderungen individuell kombinierbar.

Fßr das kleine und mittlere Baumaschinensegment Mit dem ISRI Compact wird zudem ein komfortabler OffroadSitz fßr das kleine und mittlere Baumaschinensegment vorgestellt. Bereits in der Kompaktausfßhrung sind Rßckenlehnen-, Neigungs- und Sitzkissentiefeneinstellung bis zur Sitzheizung und dem aktiven Klimasystem verfßgbar. Das Sitzdesign ist geprägt durch eine ergonomisch geformte Rßckenlehne, die sowohl in kurzer, als auch optional in hoher Ausfßhrung erhältlich ist. Die Rßckenlehnenkontur kann durch die integrierte Seitenunterstßtzung eingestellt werden und bietet dem Fahrer so optimalen Halt auch auf unebenen Strecken. Dazu trägt auch das neue Sitzkissen mit erhÜhtem Seitenhalt bei. Dem geringen Platzbedarf im Fahrzeug entgegenwirkend ist die Längseinstellung des Sitzes ßber dem Schwingsystem verbaut.

Emission Control e Freig

länd

Ebenso wird der ISRI Automatic präsentiert. Der Sitz eignet sich aufgrund seiner Bauart zur Sitzausrßstung von Dumpern und Radladern. Die Besonderheit dieser Variante liegt in der automatischen Gewichts- und HÜheneinstellung sowie der neuen Längsund Querfederung. Diese Technik dämpft die Auswirkungen von extremen Schwingungen, die Mensch und Material an den langen Arbeitstagen ausgesetzt sind.

FĂźr Bagger, Kran und Raupe FĂźr den Bedarf im Bagger-, Kranund Raupensegment bietet der ISRI Front Control eine passende Ausstattung. Der Sitz ist mit seitlichen Konsolenaufnahmen ausgestattet. Um den Sitz mit Konsolen platzsparend auch in engen Fahrzeugkabinen unterbringen zu kĂśnnen und die Bedienelemente trotzdem erreichbar zu halten, verfĂźgt der Sitz Ăźber ein Frontbedienungspanel am Sitzunterbau. DarĂźber lassen sich alle Sitzeinstellungen wie StoĂ&#x;dämpfung, RĂźckenlehnenneigung, Klimatisierung, einstellbare SeitenunterstĂźtzung der RĂźckenlehne sowie die automatische Gewichts- und HĂśheneinstellung mit Memory-Funktion vornehmen. §

Der ISRI Automatic eignet sich zur SitzausrĂźstung von Dumpern und Radladern.

Der ISRI Compact ist fĂźr das kleine und mittlere Baumaschinensegment konzipiert.

Isringhausen

Stand B 43

Wassernebel bindet Staub!

ď ˛ Tunnelbau / Unter Tage ď ˛ Papier-Recycling ď ˛ Metallrecycling ď ˛ Stahlwerke ď ˛ SteinbrĂźche +49 (0)6763 ď ˛ Betonwerke 960786 ď ˛ Bauschuttrecycling ď ˛ MĂźllverbrennungsanlagen ď ˛ Hafenkräne ď ˛ Abbau von Kohle

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Reifenwaschanlagen

FĂźr Dumper und Radlader

ROLF HELLMEIER

Der Sitzhersteller Isringhausen stellt auf der Steinexpo seine OďŹ&#x20AC;road-Sitzfamilie vor. Auf dem Messestand kĂśnnen Fahrer und Baumaschinenhersteller die modulare Sitzfamilie fĂźr unterschiedliche Baufahrzeuge testen.

Staubbindung

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mobydick.com 130

NEBOLEX Umwelttechnik GmbH 8/2017


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ELA

Sondercontainer unterstützen das Projekt »Kesslergrube« Es muss nicht immer Standard sein. Wenn passgenaue Lösungen etwa zur Lagerung oder für den Transport gefragt sind, bietet sich ELA Container als Ansprechpartner an. Ein Beispiel dafür ist ein Projekt in der »Kesslergrube« bei Grenzach-Wyhlen an der Schweizer Grenze. Der Perimeter 1/3-Nordwest der Altablagerung Kesslergrube wird derzeit umfassend durch Roche Pharma saniert, belastetes Erdreich ausgehoben und extern thermisch entsorgt. ür den Abtransport des Bodens kommen spezielle ELAStahlsondercontainer zum Einsatz. Für die effiziente und schnelle Koordinierung der Arbeiten lieferte ELA bereits voll ausgestattete Büroräume mit Küche und Sanitärbereichen. Nun stellte der Raumspezialist darüber eigens für den Zweck der Entsorgung konstruierte Transport-

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Be- und Entladung einfach gemacht: ELA-Sondercontainer mit abnehmbarem Dach und Ausschüttöffnung. container bereit. »ELA fertigt Sondercontainer jeglicher Art und Form – ganz nach Kundenwunsch«, sagt ELA-Vertriebsmitarbeiter der Abteilung Sondercontainerbau Markus Arling. »Dabei sind zum einen Standardgrößen von 10', 20' und 40' möglich. Aber auch spezielle Maße von Länge, Breite und Höhe setzen wir auf Anfrage gerne um.« Die Container könnten je nach Bedarf mit Boden-, Dach- und Wanddurchbrüchen, Lüftungen, Stahlboden, Dämmung, Innenverkleidungen, Türen, Fenstern und Elektroinstallationen ausgestattet werden.

schüttöffnung an der Stirnseite der Module erfolgen. Die Containerfertigung schließt CSC-Abnahmen, Wechselrahmen für Ge-

fahrzettel und Wertstoffkennzeichnungen sowie Kunststoffbehälter für GPS-Trackingmodule ein. §

s: Besuchen Sie un P 120 Pavillion 1 | Stand

UNS KANNSTE ANPUMPEN!

ELA (2)

ROCHE

»Hard Top Bulk Container«

Umschlag der Spezialcontainer auf die Bahn am DUSS-Terminal in Weil am Rhein. 8/2017

Für die Sanierungsarbeiten der Kesslergrube lieferte ELA im Auftrag der Firma Bauer Umwelt 220 neue »Hard Top Bulk Container«. Die Container haben den speziellen Bedürfnissen des Projektes nach eine schwere und stabile Ausführung inklusive Böden und Wänden aus Glattblech sowie ISO-Containerecken. Um eine einfache Beladung mit dem Bodenmaterial zu ermöglichen, sind die Oberseiten der Container mit einem abnehmbaren Dach samt Gabelstablertaschen ausgestattet. Die Entladung kann mittels eingebauter Aus-

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auras-pumpen.de 131


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RMS

Schüttguthallen als individuelle Lösungen für jede Anforderung Mit drei Hallenvarianten, auf der Grundlage seiner modular einsetzbaren Lüra-Stellwände aus Stahl, setzt das Unternehmen RMS aus Wesel auf Flexibilität und Wirtschaftlichkeit beim Lagern von Schüttgütern. Unterschiedliche Dachkonstruktionen – freitragendes Bogendach, klassisches Pultdach und Schiebedach – versprechen für jede spezifische Anforderung die passende Halle, abgestimmt auf Schüttgut, Platzbedarf und Logistik am Sortier- bzw. Lagerplatz. se können an jeder Stelle zusätzliche Lasten aufnehmen.«

Viel Spielraum Bogenhallen sind eine häufig eingesetzte Hallenvariante, die nur kurze Planung und Bauzeit benötigt: Die Bogendachkonstruktion – auch mehrschiffig – ermöglicht freitragende Spannweiten von 6 m bis 30 m. »Die Geometrie des Dachs erzeugt bis zu 20 m Spielraum in der Höhe. So können in der Halle Lkw oder Kranfahrzeuge genutzt und Kegel aufgeschüttet werden«, so Lüger. Ein zusätzliches wirtschaftliches Plus, betont der Ingenieur, ergebe sich durch die hohe Energieeffizienz des Hallentyps. Das leichte Foliendach gilt als strapazierfähig und langlebig, aber auch bis zu 90 % lichtdurchlässig, und schafft auf diese Weise Tageslicht-helle Innenräume.

Klassische Pultdachalle Das Pultdach ist der klassische Hallentyp mit »harter« Bedachung und geringerer Höhe, wie sie der konventionellen Bauweise von Lagerhallen entspricht. Seine Bedachung sowie die Sei-

RMS

asis der Hallen sind die LüraStellwände aus Stahl, sie bilden das Tragwerk und dienen gleichzeitig als Anschüttwand. Bodenverankerungen oder Fundament sind in der Regel nicht notwendig. Die Stellwände werden, noch hohl und leicht, am Lagerplatz angeliefert. Erst dort erfolgt die Befüllung mit Sand, Kies, Erde oder Wasser, wodurch sie ihre hohe Stabilität erhalten. Dank der mobilen, modular einsetzbaren Wände bleibt man auch im Innern einer LüraSchüttguthalle in Struktur und Gestaltung der Schüttgutboxen flexibel. RMS bietet Lüra-Schüttguthallen in offener oder geschlossener Variante und einer Vielfalt an Größen und Möglichkeiten an. Für individuelle Nutzungsbedingungen lassen sich die Hallentypen einfach erweitern, wie Geschäftsführer Stephan Lüger erläutert: »Anlagentechnik ist leicht integrierbar. Türen und Tore, Transport- und Förderanlagen, Beleuchtung oder Lüftungsund Sprinklersysteme lassen sich problemlos an die LüraStellwände anbringen, denn die-

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Das Pultdach ist der klassische Hallentyp mit »harter« Bedachung und geringerer Höhe.

Durch abnehmbare Abdeckungen bzw. aufschiebbare Luken aus Stahl oder Aluminium, die übereinander geschoben werden, bietet die Schiebedachhalle »Freiheit nach oben«. tenwandverkleidung oberhalb der Stellwände können frei gewählt werden und lassen sich variabel an vorhandene Gebäude anpassen. Zudem bietet sich an, die Dachfläche zu nutzen, beispielsweise für Fotovoltaik.

»Cabrio-Option« Das »Cabrio« unter den LüraSchüttguthallen, die Schiebedachhalle, verfügt über eine besonders flache Bauweise. Durch abnehmbare Abdeckungen bzw. aufschiebbare Luken aus Stahl

oder Aluminium, die übereinander geschoben werden, entsteht »Freiheit nach oben«: Damit lässt sich eine Schüttgutbox bis zu 100 % öffnen und von oben, beispielsweise per Kran, beladen. Vorhandene, auch kleinere, Flächen lassen sich so effektiv nutzen. Die Dachelemente werden von Hand bzw. mittels Winde betrieben oder elektrisch per Funkfernsteuerung bewegt. Zur Wahl stehen unterschiedliche Formen wie Satteldach oder Flachdach. §

Auf der Baustelle zu Hause Bogenhallen sind eine häufig eingesetzte Hallenvariante, die nur kurze Planung und Bauzeit benötigt.

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NEBOLEX

Mit Wassernebel der anspruchsvollen Staubbindung gerecht werden Steinbrüche, Minen, Abbruch, Erdbau, Baustellen, Materialumschlagplätze, Recyclinghöfe, Stahl- und Zementwerke sowie Tunnelarbeiten sind typische Einsatzgebiete für die stationäre oder mobile Staubreduzierung. Die Firma Nebolex Umwelttechnik aus Kirchberg (Rheinland-Pfalz) verfügt über rund zwei Jahrzehnte Erfahrung in der Staubbindung mittels Wassernebel. ebolex Umwelttechnik stellt seit einiger Zeit mobile Versorgungscontainer mit unterschiedlichen Komponenten zusammen. Die Außenmaße sind abhängig von der Konfiguration und betragen beispielsweise 4,05 m x 2,17 m x 2,5 m (L x B x H), das Gewicht liegt bei ca. 3 t. Der Container lässt sich auf einem Lkw zur Baustelle transportieren und dann dort auch umsetzen. Das Verladen er-

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leichtern die im Grundrahmen integrierten Gabelstaplertaschen und die an der oberen Kante angeordneten Kranösen. Abschließbare Flügeltüren ermöglichen den Zugang für Wartungsund Servicearbeiten und bieten Schutz vor Wind, Wetter, Diebstahl und Vandalismus.

Benebelung am Portalkran An einem Portalkran wurde von Nevolex eine Benebelungsanla-

ge nachgerüstet und dafür ein Versorgungscontainer positioniert. Für Druckluft sorgt ein Kompressor. Der Einsatz eines Wärmetauschers setzt die sonst ungenutzte Wärmeenergie »Abluft des Kompressors« sinnvoll ein, denn damit wird das benötigte Wasser vorgewärmt. So wird auch bei leichten Minustemperaturen der Betrieb der Anlage gewährleistet.

getrennt werden. Wenn die Komponenten dann an einem anderen Baustellenabschnitt benötigt werden, lassen sich die Verbindungen lösen, der Container mit Steuerung, Luft- und Wasserversorgung mit Schläuchen an den neuen Einsatzort bringen. Nebolex Umwelttechnik stattet die Versorgungscontainer mit dem benötigten Equipment aus und installiert Leitungen und Kabel. Herzstück der Versorgungsstation und Benebelungsanlage ist die bedarfsgerecht programmierte Steuerungseinheit. Diese betreibt die gesamte Anlage und überwacht die Einstellungen und Funktionen von Kompressor, Pumpe und Co. Ein integriertes Diagnose-Tool informiert über anstehende Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen. So verkürzt sich der erforderliche Zeitaufwand für die Wartung und damit die Ausfallzeit der gesamten Anlage. §

»Mitwandernde Staubbindung« Ein weiteres Projekt für die Spezialisten aus dem Hunsrück stellte eine Großbaustelle mit mehreren Standorten dar, hier mussten Brecher und Bandabwurf »mitwandern«. Diese Anforderung konnte durch einen Container gelöst werden, der mit einer Steuerungseinheit ausstattet wurde. Die Nebelleisten sind am Brecher und Bandabwurf festinstalliert. Luft- und Wasserleitungen sind mit Steckverbindungen bestückt und können so schnell

Aufgabetrichter – ausgestattet mit einer Benebelungsanlage.

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Mit Versorgungscontainer ist der mobile Brecher an unterschiedlichen Einsatzorten innerhalb der Baustelle einsetzbar. 8/2017

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TSURUMI

Erfolgreiche Wasserhaltung bei RWE-Mátrai Division, bei Mátrai zurück. Abrasion sei der Hauptgrund gewesen. Verwendet wurden MarkenPumpen aus europäischer Produktion. Mátrai ließ sie kurzerhand ersetzen.

TSURUMI

Wasserhaltung neu aufgesetzt

16 statt zuvor 31 Pumpen sind zur Wasserhaltung im ungarischen Braunkohletagebau von Visonta erforderlich – alle stammen von Tsurumi.

Überzeugt vom Lieferantenwechsel bei ihren Schmutzwasserpumpen hin zu Tsurumi zeigt sich die ungarische RWE-Tochter Mátrai Erőmű Zrt, Betreiberin des zweitgrößten Kraftwerks im Land. as Unternehmen RWEPower führt die Anlage zusammen mit EnBW und den Ungarischen Elektrizitätswerken MVM. Mit einer Jahresproduktion von 6260 GWh aus 950 MW installierter Leistung hat das Kraftwerk einen Anteil von etwa 18 % an der Stromproduktion des Landes. Verfeuert wird hauptsächlich Braunkohle: Die 9 Mio. t Jahresförderung stammen aus den Tagebauen im nahen Visonta und dem etwa 50 km entfernten Bükkábrány. Über 2 000 Mitarbeiter zählt der

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Tsurumi

Stand C 28 Tsurumi

Stand F-S137 (MK), F-N260 (Jörg Lusga) 134

Betriebsverbund am Fuße des Mátri-Gebirges östlich von Budapest. Nicht zuletzt durch das Kohle-Abraumverhältnis von 1:8 und dem Sandsteinanteil stellt die Wasserhaltung in Visonta eine Herausforderung dar. Im Jahr 2013 hatte der Betreiber handeln müssen, denn »die Pumpen sind durchschnittlich alle vier Wochen ausgefallen«, blickt Béla Hernádi, Manager Dewatering

Bei der Neuauswahl machte der japanische Hersteller Tsurumi das Rennen. Das Unternehmen mit Europa-Zentrale in Düsseldorf ist auch in Ungarn vertreten. Dessen Experten setzten die Wasserhaltung von Grund auf neu auf. Mehrere Pumpenstationen wurden für eine dreistufige Entwässerung der Grube bedarfsgerecht konfiguriert. Die Hauptlast sollten Tauchmotorpumpen des Typs LH622 übernehmen. Tsurumi hat sie für tiefe Baugruben in verschleißbeständiger Bauweise entwickelt. Das Modell mit 22-kW-Motorleistung fördert 3 750 l/min und schafft Förderhöhen bis 54 m. Die Konstrukteure schufen eine gute Basis für lange Standzeiten: Extrem widerstandsfähige Materialien wie Sphäroguss GGG45 und Grauguss GG20 für das Gehäuse, Chromgusseisen für das geschlossene Freistromlaufrad

und Siliziumkarbid für die Wellendichtung im Ölbad stehen beispielhaft dafür. »Dank lageunabhängiger Zwangsschmierung stellt sogar der schwierige Schlürfbetrieb oder gar Trockenlauf bei niedrigem Wasserpegel keinen kritischen Zustand für diese Pumpen dar«, unterstreicht Birger Schmidt vom Vertrieb des Herstellers. Das Modell 622 ist eine vergleichsweise kleine Lösung innerhalb der leistungsstarken LH-Baureihe, wartet aber dennoch mit 350 kg Trockengewicht bei knapp 1,4 m Bauhöhe auf. Es ist nicht das einzige in Visonta, denn der Hersteller hat bedarfskonform weitere Modelle anderer Baureihen mit Förderleistungen von 980 l/min bis 5 375 l/min installiert. Darunter auch »Langsamläufer« aus der KRS-Serie, die mit nur 1 450 U/min schon allein motorseitig auf Minimalverschleiß ausgerichtet sind. Über drei Jahre nach der Umrüstung meistere das Pumpensystem die Wasserhaltung effizient, heißt es. Alle gelieferten Pumpen liefen noch immer und erforderten nur moderate, in keiner Weise mit dem Ausgangszustand vergleichbare Aufwendungen für Wartung und Instandsetzung, so Hernádi. Überschaubar ist die heutige Installation: Nur noch 16 statt zuvor 31 Pumpen sind zur Wasserhaltung erforderlich. §

Fakten Tsurumi auf der Steinexpo > An seinem Steinexpo-Stand zeigt der SchmutzwasserpumpenHersteller Tsurumi, wie Baugruben trockengelegt werden. > Dabei stehen drei kraftvolle Feststoffpumpen im Blickfeld, die der Hersteller aus seinem Mietprogramm mitbringt. Die LH311W zählt zu den stärksten Tsurumi-Baureihen. Das 130 kg wiegende Aggregat mit 11 kW Motorleistung bewegt bis zu 700 l/min feststoffhaltiges Wasser. Vertikale Distanzen bis 81 m gelten als problemlos. Das TopModell der Hochdruckserie stemmt bis zu 216 m. > Mit der KRS2-89 zeigt Tsurumi zudem einen Dauerläufer: Dank Drehzahlreduzierung läuft die 9-kW-Pumpe unermüdlich und schafft dabei 5300 l/min aus der Grube. Material, Komponenten und Motorsteuerung sind auf maximale Verschleißbeständigkeit ausgelegt. Das Spitzenmodell der Serie kommt erst bei 12000 l/min ans Limit. Ein ähnliches Einsatzprofil besitzt die GPN35.5, die als kleinste Ausführung ihrer Baureihe gezeigt wird. Sie wird als schwere Sandpumpe für zähflüssige Medien vermarktet. Um diese fließfähig zu machen, hat Tsurumi ein Rührwerk integriert. Das spiralförmige Gehäuse hilft beim Abtransport des Wassers und kühlt den Langsamläufer effizient.

Tiefe Baugruben, feststoffhaltige Medien: Perfektes Metier für die Baupumpen von Tsurumi aus Japan. Das Unternehmen hat allein in Deutschland rund 250 Vertriebs- und Servicestellen aufgebaut.

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Betonbohren und -sägen L

TYROLIT

Schornstein-Rückbau im kalten Sibirien

as russische Unternehmen Aktivmontage erhielt den Zuschlag für das besondere Projekt und setzt im Einsatz auf Diamantwerkzeuge und Maschinen von Tyrolit. Die Herausforderung bei diesem Rückbauauftrag bestand darin, sich einerseits einen Zugang in schwindelerregender Höhe zu verschaffen, auf

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engsten Raum zu arbeiten und andererseits 20 cm bis 50 cm stark armierten Beton zu durchtrennen. Aufgrund der Beschaffenheit des Schornsteins konnte nicht mit Wandsägen gearbeitet werden. Alleine die Arbeitshöhe innerhalb des Schornsteins machte das Projekt zu einer Spezialaufgabe, denn die Sicherheit

TYROLIT

Ende letzten Jahres konnte Tyrolit mit seinem Kunden Aktivmontage aus St. Petersburg ein wahrlich frostiges Projekt realisieren, bei dem ein 250 m hoher Schornstein eines Wasserkraftwerks im sibirischen Sayansk auf eine Höhe von 150 m zurückgebaut wurde. Grund für diesen Auftrag war die Sanierung des Kraftwerks. Da sich der Turm in der Nähe eines Wohngebiets befand, kam eine Sprengung in diesem speziellen Fall nicht in Frage. Der Schornstein musste kontrolliert rückgebaut werden.

Abtransport eines 2-t-Betonblocks.

Ein optimiertes Anschnittverhalten im Blick Tyrolit zielt mit seinem neuen Premium-Sägeseil DWL***-CF speziell auf die Bearbeitung von wenig bis mittelstark armierten Beton. Das optimierte Sägeseil DWL***-CF der zweiten Generation ergänzt das umfangreiche Tyrolit-Sortiment an gesinterten und galvanischen Seilen. er neue Aufbau des Seils verspricht eine verbesserte Laufruhe und präzisere Schnitte. Auch das Anschnittverhalten wurde optimiert. Die Anbieter sieht damit einen gleichmäßigeren Verschleiß der einzelnen Perlen und eine von beginn an effiziente Schnittleistung erreicht. Tyrolit empfiehlt das Sägeseil DWL***-CF für höhere Schnittgeschwindigkeiten von 25 m/s bis 28 m/s. §

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Das gesinterte Tyrolit-Sägeseil DWL***-CF wurde für wenig bis mittelstark armierten Beton entwickelt. Für die Premium***-Seile des Unternehmens sprechen üblicherweise Faktoren wie vielfältige Anwendbarkeit, konstante Schnittleistung und lange Lebensdauer.

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IIIIIIIIIIIII Schornsteins und mit der Inbetriebnahme des integrierten Aufzugs. Der Schornstein sollte blockweise von oben nach unten abgetragen werden. Zu beachten war, dass die Schornsteinmauer nach unten hin dicker wurde und es dabei galt bis zu 50 cm dicken Beton zu durchtrennen. Die Tyrolit-Seilsäge gilt als robust sowie kompakt und erleichterte entsprechend das Handling auf sehr engem Raum. Die Seilsäge wurde dabei für jeden Block neu positioniert, auf 100 m Höhe des Schornsteins musste demnach ca. 150 Mal neu angesetzt wer-

den. Dafür waren einige Mannstunden nötig. Ebene für Ebene wurden die einzelnen Betonblöcke mit einem Gewicht von 2 t abgetragen und mit einem Seil auf der Außenseite des Schornsteins zu Boden gelassen. Für das Abtragen wurden etwa 800 m Sägeseil verbraucht. Wie überall auf der Welt, war Tyrolit auch in Russland für Ernstfälle auf der Baustelle vorbereitet. So lagerten alle notwendigen Ersatzteile im naheliegenden Lager für den Fall, dass Reparaturen oder unvorhersehbare Komplikationen auftreten würden.§

iHD In ltrationstechnologie mit hoher Dichte Der größte Durchbruch in der Diamantwerkzeug Technologie

Seilsäge SK-SD im Einsatz.

Hohe einheitliche Dichte über das gesamte Segment ohne den Einsatz von Überdruck von Mensch und Maschine galt es zu jeder Zeit zu gewährleisten. Ebenso herausfordernd war die Befestigung der einzelnen, ca. 2 t schweren Betonblöcke, die abgetragen und per Seilzug sicher zu Boden transportiert werden mussten. Auch die eisige Kälte Sibiriens durfte nicht unterschätzt werden. Es musste sichergestellt werden, dass Mitarbeiter weder abstürzen noch bei – 25 °C erfrieren, und die Wasserzufuhr für Maschinen und Werkzeug sollte ebenfalls nicht gefrieren. Zur Unterstützung vor Ort holte sich Aktivmontage Tyrolit ins Boot, Schleifmittelhersteller und Experte für kontrollierte

Rückbauten aus Tirol. Gemeinsam hatten die Unternehmen bereits viele erfolgreiche Projekte gemeistert. Tyrolit empfahl seinem Kunden, die Rückbauarbeiten des Schornsteins mit dem hydraulischen Seilsägesystem SK-SD und dem Diamantseil DMW***-C mit Durchmesser 10,2 mm und 46 Perlen pro Meter für Beton durchzuführen. Das System ist für den Transport auf 250 m Höhe leicht zu zerlegen. Zudem ist es kompakt genug und wiegt wenig. Positiv trug zum erfolgreichen Einsatz sicher auch bei, dass der Anwender schon sehr viel Erfahrung im Umgang mit der Seilsäge hatte.

Sehr robuste Segmente mit gleichmäßiger Abnutzung, die intakt bleiben Bessere Leistung der Segmente bei hoher Schnittgeschwindigkeit

Ebene für Ebene abgetragen Tyrolit

Stand H-5-5411 (Eisenhenkel) 8/2017

Über zwei Monate verbrachte das Aktivmontage-Team mit den Vorbereitungen für den Bau des Stahlgerüsts im Inneren des

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L SAINT-GOBAIN ABRASIVES

Einen glänzenden Eindruck hinterlassen Mit der i-HD-Segmenttechnologie will die Saint-Gobain Abrasives-Marke Norton die Diamantwerkzeuge noch sicherer und deutlich leistungsfähiger machen. Die Topfschleifer der Serie Norton Clipper CG beispielsweise geben sich dank der i-HD-Segmente gegenüber herkömmlichen Topf-Schleifscheiben bei der Oberflächenbearbeitung von Beton, Naturstein und abrasiven Baumaterialien sicherer sowie vibrationsfreier und unterstützen das schnellere Schleifen. Zudem stehen sie nach Anbieterangaben auch für eine höhere Lebensdauer. n den frühen 1980er-Jahren machte Norton mit dem Laserschweißverfahren gegenüber den damaligen Löt- und Sinterprozessen einen entscheidenden Schritt, um Diamantscheiben sicherer und besser zu machen. Dank dieser Technologie werden die Segmente seitdem auf einem Stahlkern per Laser

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befestigt. Jüngst stellte Norton Clipper mit der Infiltrationstechnologie (i-HD) den nächsten Prozess vor, der in Kombination mit dem Laserschweißprozess für Diamantwerkzeuge eine weitere Verbesserung verspricht. »Durch die sogenannte Infiltration ist es Saint-Gobain Abrasives möglich, noch dichtere Segmen-

te als bisher herzustellen und dabei die Diamanten optimal einzubinden. Dadurch werden die Diamantschneidkörner noch besser als bisher ausgelastet und in ihrer Performance sowie Selbstschärfeigenschaften weiter ausgereizt. Höhere Schnittgeschwindigkeiten und mehr Abtragsleistung bei längeren Stand-

Dank der i-HD-Technologie sollen Anwender gegenüber herkömmlichen Topfschleifern schneller und vibrationsärmer arbeiten können. zeiten sind das Ergebnis«, betont Marko Waldschmidt, Vertriebsleiter Deutschland bei Saint-Go-

Neue »Norton Clipper«-Kernbohrmotoren – Komplettes System für Beton, Stahlbeton und Mauerwerk Mit den Kernbohrmotoren CDM 253 sowie 353 erweitert Norton Clipper aus dem Hause Saint-Gobain Abrasives die Auswahl an Maschinen zum Einsatz auf Bohrständern. In Kombination mit Norton-Bohrkronen sollen damit Profis am Bau ein Komplettsystem abgestimmter Komponenten zum Bohren in Beton, Stahlbeton und Mauerwerk erhalten. ie neuen Norton-Clipper-Ständer-Bohrmotoren CDM 253 (2,5 kW, 230 V, Ø 25 mm bis 250 mm) beziehungsweise CDM 353 (3,3 kW, 230 V, Ø 30 mm bis 350 mm) sind für sehr gute Bohrleistungen sowie komfortables und sicheres Arbeiten konzipiert. Die Geräte mit integrierter Wechselplatte warten mit durchzugsstarken Motoren auf und wollen schnelles sowie effizientes Bohren in Mauerwerk und Beton unterstützen. Das Vollaluminiumgehäuse leitet entstehende Wärme ab. Dank integrierter Sanftanlaufelektronik erreicht der 3-Gang-Bohrmotor mit 1 ¼"Spindel seine maximale Drehzahl erst zwei Sekunden nach dem Einschalten. Das soll dem Anwender nicht nur die Anbohrphase erleichtern, sondern auch die Sicherheit erhöhen. Die drei Getriebestufen des Ölbadgetriebes ermöglichen die Drehzahlabstimmung passend zum jeweiligen Kernbohrdurchmesser. Eine LED-Anzeige zeigt die jeweils aktuelle Vorschubgeschwindig-

SAINT-GOBAIN ABRASIVES

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Beste und wirtschaftliche Arbeitsergebnisse verspricht das Norton-Clipper-Kernbohrkomplettsystem bestehend aus Clipper-Bohrständern, -Bohrmotoren und -Bohrkronen.

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keit an. Die elektronische und mechanische Überlastrutschkupplung unterstützt maximalen Schutz für Anwender und Maschine. Die Bohrmotoren gelten dank lebenslanger Schmierung als wartungsarm und -freundlich. So sind etwa die Kohlebürsten leicht zugänglich und schnell zu wechseln. »Um die Performance der Maschinen auszureizen, bietet Norton Clipper eine sehr große Auswahl an Nassbohrkronen für verschiedene Anwendungen und in unterschiedlichen Leistungsklassen an. Die Bohrmotoren sind für die meisten handelsüblichen Kernbohrständer geeignet«, so Marko Waldschmidt, Verkaufsleiter Deutschland bei Saint-Gobain Abrasives. Beste und wirtschaftliche Arbeitsergebnisse erreiche der Anwender mit dem Norton-Clipper-Kernbohrkomplettsystem bestehend aus ClipperBohrständern, -Bohrmotoren und -Bohrkronen. §

Die Norton-Clipper-Bohrmotoren-Typen CDM 253 bzw. CDM 353 (Bild) gelten als wartungsarm und ermöglichen dank ihrer durchzugsstarken Motoren schnelles und effizientes Bohren in Beton, Stahlbeton und Mauerwerk.

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Die neuen Topfschleifscheiben CG (oben: Extreme CG, li. unten: Pro CG; re. unten: Classic CG) sind mit i-HD-Technologie hergestellt und geben sich deutlich produktiver als herkömmliche Werkzeuge.

SAINT-GOBAIN ABRASIVES

bain Abrasives. Auch seien die neuen i-HD-Segmente quasi unzerstörbar und Segmentverlust – auch bei sehr hohen Einsatzgeschwindigkeiten – »ist nahezu ausgeschlossen.«

Drei Leistungsstärken i-HD ist verfügbar in vielen Norton-Clipper-Produkten wie beispielsweise den i-HD-Topfschleifern, die in drei Leistungsstärken erhältlich sind – Extreme CG, Pro CG und Classic CG. Alle Typen verfügen je nach Applikation über angepasste Spezifikationen zum Erreichen optimaler Oberflächen auf Baumaterialien wie Beton, Natursteinen und auch abrasiven Materialien. Der Topfschleifer Extreme CG steht für eine hohe Abtragsleistung bei geringer Vibration und ist selbstschärfend. Die flache 125-mm-Ausführung ist für Schleifgeräte mit Absaugung geeignet. Die Einsatzgebiete liegen in der Oberflächenbearbeitung von Beton, Baumaterialien mitt-

eine hohe Abtragsrate insbesondere beim harten Material. Dieser Topfschleifer hat flache Seiten, um eine Beschädigung von Wänden oder Decken bei der Anwendung zu vermeiden. Zum Einsatz kommt Classic CG für den Schliff härterer Baumaterialien. § lerer Härte und abrasiven Materialien. Die Topfschleifer Pro CG versprechen eine hohe Abtragsleistung, gepaart mit hohem Anwendungskomfort. Dank i-HD erreichen die Topfschleifer ein gutes

Oberflächenergebnis bei hoher Standzeit in einem Anwendungsspektrum von Beton, armiertem Beton und Naturstein. Dank der schmalen Auflagefläche der neuen Segmente bietet der Topfschleifer Classic CG

Saint-Gobain Abrasives

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HILTI

er neue Hilti-Kombihammer soll sich insbesondere durch eine hohe Flexibilität auszeichnen und damit einen erweiterten Anwendungsbereich abdecken. Egal, ob es sich um Bohr- oder Meißelarbeiten im Bau-, Sanitäroder Elektrogewerbe dreht, der Kombihammer TE 50-AVR besticht durch 25 % mehr Leistung im Vergleich zu bisher, eine hohe Einzelschlagenergie von 6 J und eine Frequenz von 3 510 Schlägen pro Minute. Damit ist der Kombihammer für Bohrlöcher von bis zu 55 mm und für Kernund Durchbruchsbohrungen von 90 mm geeignet. Auch bei Meißelarbeiten schlägt das Gerät zu: Dank des Arretierschalters kann bei Durchbrüchen, Korrektur- oder Stemmarbeiten auf Dauermeißelbetrieb geschalten werden.

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Leistungsstarker Allrounder Hilti bringt die dritte Generation des beliebten Kombihammers TE 50-AVR auf den Markt. Der starke und dennoch leichte Kombihammer will besonders beim Bohren und Meißeln in Beton überzeugen und verfügt erstmals über ein abnehmbares Netzkabel.

HILTI

Komfortabel und zuverlässig Hilti hat den Geräte-Klassiker TE 50-AVR weiterentwickelt.

Zudem will der vielseitige Kombihammer auch hinsichtlich Arbeitskomfort und Robustheit einiges bieten: Das Kraftpaket hat

seine 6,1 kg in einem kompakten Gerät verpackt, sodass auch Überkopfarbeiten leicht zu erledigen sein sollten. Zudem sorgt die Aktive Vibrationsreduktion (AVR) für vergleichsweise niedrige Vibrationswerte von 9 m/s². Um die Lebensdauer zu erhöhen, werden von Hilti erstmalig Technologien wie das intelligente Kühlsystem und das 2-Kammern-System verwendet, die bisher nur in den größeren HiltiKombihämmern integriert wurden.

Abnehmbares Netzkabel Mit der Produkteinführung des Kombihammers TE 50-AVR gibt es außerdem eine Premiere: Der Kombihammer ist das erste HiltiGerät, das mit einem abnehmbaren Kabelsystem ausgestattet ist. Das Netzkabel lässt sich nun einfach abnehmen, verstauen und falls das Kabel defekt ist, kann dieses ganz einfach ausgetauscht werden. Ausfallzeiten aufgrund von Kabelbrüchen sollen damit endlich der Vergangenheit angehören. §

Spezielles Betonbohrund Sägefahrzeug vorgestellt O BOTT – Die BeBoSa im Frühjahr nutzte das Unternehmen Bott

ott wartete gemeinsam mit dem Fachverband mit einem Mercedes-Benz-Sprinter für das Betonbohren und -sägen auf. Einige Monate nach der Messe wird das Fahrzeug jetzt bei der Firma ESG Diamant-Kernbohrungen und Betonsägen in der Praxis eingesetzt. Im Baunebengewerbe Betonbohren und -sägen herrscht mitunter »etwas Chaos« in den Transportern: Alle Bohr- und Sägemaschi-

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Bott

Stand F-S654

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nen, dazugehörige Bohrkronen und Sägeblätter, Schläuche, Kabel und weitere Kleinteile sind in meist selbstgezimmerten Regalen untergebracht und entsprechen selten den Vorschriften zur Ladungssicherung. Der Gesetzgeber hat dafür nur wenig Verständnis. Bei einer Routinekontrolle im Straßenverkehr sorgt dies mindestens für ein hohes Bußgeld, bis hin zum Entzug der Fahrerlaubnis. Die »Bott vario«-Fahrzeugeinrichtung will hier Ordnung, Organisation und Ladungssicherung bieten. Maschinen und Werkzeuge treffen so in einwandfreiem Zustand an der Baustelle ein. Für die Sicherheit

BOTT

für eine, vom Fachverband Betonbohren und -sägen beauftragte und speziell auf die Belange der Betonbohr- und Sägebranche konzipierten Fahrzeugeinrichtung.

Vorher-Nachher-Vergleich – Bott hat im Auftrag des Fachverbandes Betonbohren und -sägen eine auf die Belange der Betonbohr- und Sägebranche konzipierte Fahrzeugeinrichtung vorgestellt. im Straßenverkehr, sowohl für die Insassen als auch die anderen Verkehrsteilnehmer, ist ebenso gesorgt. Die ordnungsgemäße Ladungssicherung reduziert Transportschäden sowie Unfall- und Folgekosten. Bott konfiguriert die Fahrzeugeinrichtung individuell und passt sie dem Bedarf im entsprechenden Gewerk an. Die Fahrzeugeinrichtung ist leicht und robust, um auch dauerhaft schweren Belastungen und gro-

ber Arbeit auf der Baustelle widerstehen zu können. Die optimale Organisation und Ordnung der Werkzeuge im Fahrzeug unterstützen effiziente Arbeitsabläufe und damit kurze Reaktionszeiten. In der Einrichtung ist alles schnell griffbereit und nach den gesetzlichen Bestimmungen sicher verstaut. Lichtstarke Zusatzscheinwerfer, Warnleuchten und Stromversorgungen integriert Bott. §

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Sonderthema

VLADIMIR NENEZIC / FOTOLIA

Schmier- und Kraftstoffe, Öle – Wartung und Pflege


Kleinster Schmierstoffspender erhält eine Auffrischungskur o SIMATEC – Mit dem Simalube 15 ml hat Simatec aus Wangen a. d. Aare (Schweiz) vor drei Jahren den nach eigenen Angaben kleinsten automatischen Schmierstoffspender lanciert. Der kleinste Vertreter der Simalube-Familie wurde stetig weiterentwickelt und nun mit verbesserten Funktionen neu lanciert. Neben einer geringen Größe, dem schlanken Aluminium-Gehäuse und der Möglichkeit der individuellen Erstbefüllung mit dem gewünschten Schmierstoff, kann der Simalube 15 ml sofort auch wieder befüllt werden. Dies bringt auch einen ökologischen Vorteil mit sich, kann doch das

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Gehäuse mehrfach wieder verwendet werden. Mit der Wiederbefüllung zieht der Simalube 15 ml mit den anderen Simalube-Schmierstoffspendern der Größen 30 ml,

60 ml, 125 ml und 250 ml gleich. Ein weiterer Pluspunkt des verbesserten Simalube 15 ml ist der integrierte 6-Kant, der sicheres Einschrauben unterstützt, ohne den Spender zu deformieren. §

Sonderkraftstoffe für 2- und 4-Taktmotoren o GEORG OEST – Sonderkraftstoffe für 2- und 4-Taktmotoren haben, wie man bei der Firma Georg Oest Mineralölwerk betont, hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sowie der Gesundheits- und Umweltverträglichkeit an Bedeutung gewonnen. Das Unternehmen beansprucht für sich mit den eigens entwickelten und hergestellten Sonderkraftstoffen Oecomix 2T und Oecokraft 4T eine der marktführenden Positionen in Deutschland. Die bekannte, zusammenge-

Unsere stationären und mobilen Tankanlagen für Pkw, Lkw, Bau- und Landmaschinen.

Den Schmierstoffspender Simalube 15 ml hat Simatec jetzt erneuert.

stellte Mischung an der Tankstelle soll mit den Sonderkraftstoffen von Oest der Vergangenheit angehören – bei allen luftgekühlten 2-Takt- und 4-Takt-Motoren sämtlicher Marken, sowohl bei Geräten mit hohen als auch niedrigen Betriebstemperaturen. Die Sonderkraftstoffe versprechen wesentliche Vorteile für den Motor und sollen eine maximale Leistungsfähigkeit, ein besseres Kaltstartverhalten sowie einen geringeren Verbrauch und Motorverschleiß sicherstellen. Zum

gegen bestehen nach Anbieterangaben aus nur wenigen Komponenten und werden als benzolfrei sowie aromaten- und schwefelarm angekündigt. §

anderen würden die Gesundheitsgefahren und Belastungen für Mensch und Natur minimiert. Wie das Unternehmen Georg Oest Mineralölwerk mitteilt, könnten nur wenige Sonderkraftstoffe auf die Kennzeichnung »umweltgefährlich« verzichten, Oecomix 2T und Oecokraft 4T zählten jedoch bereits zu diesen. Herkömmliches Benzin enthält eine Vielzahl meist schädlicher Bestandteile. Die Sonderkraftstoffe von Oest hin-

GEORG OEST

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SIMATEC

SONDerTheMA

SONDERTHEMA Schmier- und Kraftstoffe, Öle – Wartung und Pflege

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o EXXON MOBIL – Hersteller moderner Motoren mit geringem Schadstoffausstoß haben die Anforderungen an Motorenöle wesentlich erhöht. Dem will ExxonMobil Rechnung tragen und hat zwei Schmierstoffe der Mobil-Delvac-Reihe neu formuliert. Als Resultat meldet der Anbieter verbesserten Motorschutz und eine längere Öllebensdauer.

Moderne Motoren verbrauchen weniger Öl, was zu geringeren Nachfüllmengen und somit zu weniger Auffrischung führt. Zudem sorgen ein höherer Kraftstoffeinspritzdruck und eine verzögerte Zündung zwar für eine bessere Kraftstoffverbrennung, erhöhen aber zusätzlich die Motorentemperatur. Das American Petroleum Institute spiegelt diese gestiegenen Anforderungen in den neuen Spezifikationen CK-4 und FA-4. Während FA-4 speziell in modernen Lkw-Motoren mit schwefelfreiem Dieselkraftstoff Anwendung findet, ist CK-4 auch für ältere Lkw sowie insbesondere für Bau- und landwirtschaftliche Maschinen relevant. Die CK-4-Öle warten gegenüber CJ-4-Produkten mit verbesserten Leistungsmerkmalen bei Oxi-

dation, Scherstabilität und Verschleißschutz auf. Mobil Delvac ist seit über 90 Jahren spezialisiert auf Schmierstoffe für Nutzfahrzeuge und hat das Mobil Delvac MX ESP 15W-40 sowie das Mobil Delvac MX ESP 10W-30 neu formuliert, um auch für die nächste Generation von Dieselmotorenölen für Schwerlastfahrzeuge geeignet zu sein. Mit Erfüllung der Norm CK-4 wollen die beiden Mobil-DelvacSchmierstoffe mit verbesserter Oxidationsstabilität bei höherer Temperatur im Vergleich zu CJ-4 aufwarten und so dazu beitragen, die optimale Ölviskosität aufrechtzuerhalten und Lack- sowie Schlammablagerungen im Motor zu reduzieren. Damit soll ein verbesserter Motorschutz erreicht werden. Zudem wurde die

Stabilität gegen Scherkräfte und einen daraus resultierenden, abrupten Abfall der Ölviskosität erhöht: Das Temperaturbetriebsfenster bleibe, so der Anbieter, im optimal hohen Bereich, übermäßiger Ölverbrauch werde verhindert. Zudem sollen sich die neu formulierten Öle durch ein vermindertes Luftaufnahmevermögen auszeichnen. Dies bedeute: Die Menge der Lufteinschlüsse im Schmierstoff, die die Schutzfunktion des Ölfilms für Motorteile beeinträchtigen können, wird verringert und so seine Effizienz erhöht. Mobil Delvac MX ESP 15W40 und Mobil Delvac MX ESP 10W-30 erfüllen die Spezifikationen von Motorenhersteller wie Daimler, MAN, Volvo, Renault, Caterpillar, Cummins, Deutz und Mack. §

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SonDERtHEMA

Besserer Motorschutz und längere Öllebensdauer


Einführung der neuen ShellHochleistungsmotorenöle in Nordamerika Ende letzten Jahres wird nun auch das Produktangebot in Europa erweitert. Mit Shell Rimula R5 LE 10W-30 und Shell Rimula R4 L 15W-40 stehen Nutzfahrzeugbetreibern jetzt zwei neue Dieselmotorenöle zur Verfügung, die in erster Linie entwickelt wurden, um der neuen Spezifikation API CK-4 des American Petroleum Institute (API) zu entsprechen.

Beide Produkte erfüllen auch die neue Volvo-VDS-4.5-Anforderung und sind entsprechend für den Einsatz in Volvo-Fahrzeugen freigegeben. »Die Dieselmotorentechnologie hat sich über die letzten 40 Jahre signifikant geändert. Dies wurde vor allem durch immer schärfere Emissionsvorschriften, aber auch der Kundennachfrage nach Effizienzsteigerung, erhöhter Zuverlässigkeit und dem Anspruch der generellen Reduzierung der Gesamtbetriebskosten über die Gesamtlaufzeit der Fahrzeuge vorangetrieben«, so Jason Brown, Global Technology Manager für ShellNutzfahrzeug-Motorenöle. »Moderne Motoren arbeiten mit höheren Temperaturen und benöti-

All-inclusive Analysensets für Kühl- und Frostschutzmittel

gen deshalb eine neue Generation von Hochleistungsmotorenölen, um sicher und leistungsstark arbeiten zu können. CK-4Motorenöle wie Shell Rimula R5 LE und Shell Rimula R4 L tragen aktiv zum effizienteren Betrieb und exzellentem Verschleißschutz des Motors bei.« Mit Fahrzeugherstellern und Kunden hat Shell mit den Produkten mehr als 64 Mio. Testkilometer absolviert. Mit dem neuen API CK-4Standard wurden die Testlimits überarbeitet, um den Veränderungen in der Motorentechnik und den operativen Einsatzbedingungen gerecht zu werden. Einer der Tests, die für die neue Spezifikation entwickelt wurde, ist der Volvo-T13-Test – »aktuell der härteste Test im Hinblick auf Oxidationsstabilität von Motorenölen«, wie Dan Arcy, als globaler OEM-Technical-Manager von Shell Motorenöle betont. Die neuen API-CK-4-Motorenöle ersetzen die bisherigen API-CJ-4Qualitäten und sind rückwärtskompatibel für den Einsatz in Motoren, die vor 2017 hergestellt wurden. §

o OELCHECK – Das im bayerischen Brannenburg ansässige Unternehmen Oelcheck untersucht künftig auch Kühlmittelgemische und -konzentrate auf Glykolbasis, Frost- und Korrosionsschutz sowie Heiz- und Ansetzwasser. Hierzu wurde eigens ein »Wasserlabor im Schmierstofflabor« mit einer Vielzahl neuer Testgeräte installiert. Kühlmittel sorgen für eine optimale Wärmezu- und -abfuhr, schützen vor Korrosion und Kavitation sowie Ablagerungen und verhindern ein Einfrieren bei Minusgraden. Moderne Kühlmittelkonzentrate enthalten einen Additivcocktail, damit sie ihren Aufgaben nachkommen und die geforderten langen Standzeiten erreichen können. Sie müssen mit den bis zu 100 Materialien verträglich sein, die in einem Kühlsystem verbaut sein können. Eingesetzt werden sie in Kraftfahrzeugen und Baumaschinen genauso wie in stationären Diesel-, Erd- und Sondergasmotoren. Hersteller haben für ih-

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Farbgebung kein sicherer Indikator mehr Die Farbgebung ist heute für die verwendete Additivtechnologie kein sicherer Indikator mehr. Eine Analyse hingegen kann Vermischungen und Veränderungen aufdecken und so schweren Schäden rechtzeitig vorbeugen. Oelcheck bietet als nach eigenen Angaben erstes unabhängiges deutsches Labor eine umfassende Untersuchung von Kühlund Frostschutzmitteln. Wie für Öle hat Oelcheck zur Kontrolle von Kühl- und Frostschutzmitteln all-inclusive Analysensets zusammengestellt, mit denen nahezu alle praxisrelevanten Fragestellungen abgedeckt werden. Die Diagnose der Oelcheck-Ingenieure gibt Aufschluss darüber, ob das eingesetzte Kühlmittel weiter zuverlässig seinen Aufgaben nachkommen kann. §

Koffer ist nicht gleich Koffer o ZARGES – Für alle, die mehr wollen und höhere Anforderungen im Arbeitsalltag haben, hat Zarges den K 411 entwickelt. Der Koffer soll sich durch eine hohe Langlebigkeit und Eleganz auszeichnen und will umfassenden Schutz für empfindliches Transportgut bieten.

Mit Shell Rimula R5 LE 10W-30 (Bild) und Shell Rimula R4 L 15W-40 stehen Nutzfahrzeug-Betreibern jetzt zwei neue Dieselmotorenöle zur Verfügung.

re Motoren längst spezifische Vorschriften für Kühlmittel formuliert. Dies verdeutlicht, wie entscheidend der zuverlässige Schutz der Motoren ist. Denn fällt das Kühlsystem aus, droht ein kapitaler Motorschaden.

Um den K 411 bestmöglich für die Bedürfnisse der Anwendergruppen auszulegen, setzt Zarges auf die bekannten Qualitätsmerkmale seiner Kisten. Dementsprechend sollen die Eigenschaften des K 411 auch alles andere als Standard sein: In fünf Größen bis zu ca. 56 l Volumen und mit funktionalen Auskleidungen erhältlich, lässt er sich auch als Instrumentenkoffer verwenden. Dabei ist er mit einem Gewicht von 2,3 kg bis

ZARGES

o SHELL – Nach der

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SONDERTHEMA

Motorenöl-Programm für Nutzfahrzeuge erweitert

Zarges will mit dem Koffer K 411 nicht nur Maßstäbe in Sachen Stabilität und Langlebigkeit setzen, sondern auch für einen stilvollen Auftritt sorgen.

zu 4,7 kg sehr leicht. Dafür sorgt unter anderem die kratzfeste Oberfläche seiner Kunststoffschalen. Zur Ausstattung zählt eine integrierte Aufspringsicherung und ein leicht bedienbares Zahlenschloss. §

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SonDErthEMa

Eisenteilchen aus industriellen Flüssigkeiten magnetisch ausfiltern ländische Unternehmen Goudsmit Magnetics hat einen Magnetfilter vorgestellt, der sehr kleine Eisenteilchen ab 1 µm in industriellen Flüssigkeiten, wie Schmieröl, Lösungsmitteln oder Kühlflüssigkeit, auffangen kann. Die Entfernung von Eisenteilchen aus diesen Produkten trägt dazu bei Beschädigung an Maschinen und Werkzeugen zu verringern, Maschinenstillstand zu verhindern sowie die Lebensdauer anderer im Prozess eingebauter Filter und der industriellen Flüssigkeiten selbst zu erhöhen.

Der Magnetfilter kann vor oder hinter einem Kerzenfilter eingebaut werden – davor um die Standzeit des Filters zu verlängern, dahinter zur Separation allerfeinster Eisenteilchen (ab 1 µm). Der Magnet ist parallel zum Hauptstrom eingebaut, die Filterung erfolgt ständig, ohne dass der Hauptstrom angehalten werden muss. Der Magnetfilter erfordert während des Prozesses keine Spülflüssigkeit. Als Folge nennt der Anbieter einen nur begrenzten Verlust der ursprünglichen Flüssigkeit und eine saubere Eisenfraktion.

Funktion Die Flüssigkeiten werden nah an einem starken Magnetfeld entlang geführt. Je besser der Kontakt, desto höher ist der Abscheidungsertrag, wie Goudsmit Magnetics betont. Das Unternehmen beschreibt die Funktion wie folgt: Zur Reinigung wird die Zufuhr zum Filter geschlossen. Anschließend öffnet sich die dynamische Dichtung im Gehäuse und der Magnetstab wird als Ganzes aus dem Produktstrom gezogen. Danach schließt sich

GOUDSMIT MAGNETICS

o GOUDSMIT MAGNETICS – Das nieder-

Ein kürzlich entwickelter Magnetfilter entfernt sehr kleine Eisenteilchen ab 1 µm aus industriellen Flüssigkeiten. Mit dieser Entwicklung will Goudsmit Magnetics Maschinenstillstände verhindern und die Lebensdauer anderer Filter sowie der Flüssigkeiten selbst verlängern helfen. die Dichtung wieder. Der Magnetkern im Magnetstab bewegt sich nach oben. Weil die Dichtung geschlossen ist, können sich die Eisenteile nicht mit bewegen. Das Magnetfeld verschwindet und die meisten Eisenteile fallen ab. Um auch die letzten Teilchen vom Extraktorrohr zu entfernen, öffnet sich die Dichtung etwas und das Extrak-

torrohr bewegt sich nach oben. Die Dichtung funktioniert hierbei als Schaber. Wenn die höchste Position erreicht ist, schließt sich die Dichtung. Der Magnetkern befindet sich wieder in seiner Ausgangsposition und die Zufuhr kann geöffnet werden. Die Kapazität einer Einheit beträgt ca. 0,8 m³/h. Der Maximaldruck liegt bei 1,5 bar. §

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o CAMSO – Reifen sind bei Kompaktladern in der Regel ein eher teures Verbrauchsmaterial. Sich etwas Grundwissen anzueignen, um möglichst lange etwas von den erworbenen Reifen zu haben, kann sich lohnen, wie der Reifenspezialist Camso betont. Ist es möglich, übermäßigen Verschleiß zu vermeiden und ist man in der Lage, die Restlebensdauer eines Reifens zu ermitteln, lassen sich Kosten (und Sorgen) minimieren, während man gleichzeitig die Leistung des Fahrzeugs maximieren kann.

Jeder Reifen erzählt eine Geschichte, man muss sie nur zu lesen wissen. Der Offroad-Reifenspezialist Camso rät dazu, nach jeder Verwendung eine Sichtprüfung durchzuführen, damit einem die mitunter schleichenden Hinweise nicht entgehen können. Besonders sollte man auf Schäden wie Schnitte, Kratzer, Fremdkörper zwischen den Stollen sowie ungleichmäßigen Verschleiß des Reifens achten. Nutzer sind regelmäßig hin- und hergerissen zwischen längerer Nutzung und Austausch eines Kompaktladerreifens. Camso hat im Rahmen seiner Forschungs- und Entwicklungsarbeit zur Konstruktion der nächsten Generation von Kompaktladerreifen eine Studie durchgeführt. Forscher des Unternehmens untersuchten und analysierten über 1 000 entsorgte Kompaktladerreifen aus den USA, Kanada und Großbritannien. Sie stellten fest, dass nur ein Drittel der entsorgten Reifen

vollständig verschlissen war. Ganze 44 % hätten repariert und wiederverwendet werden können. Ursachen für die vorzeitige Entsorgung der Reifen ließen sich zu 30 % auf Ausrisse, Stoßeinwirkungen oder ungleichmäßigen Abrieb zurückführen, während bei 70 % Flanke oder Schulter beschädigt waren.

Profiltiefe Ein Messwert, der sozusagen als Barometer für die Reifenlebensdauer dient, ist die Profiltiefe. Für eine genaue Messung ist es wichtig, sich die ursprüngliche Profiltiefe der Reifen zu notieren, variiert diese doch je nach Reifenmarke und -ausführung. Normalerweise gilt ein Reifen, so betont Camso, als vollständig verschlissen, wenn er nur noch 15 % der ursprünglichen Profiltiefe aufweist. Das Risiko eines Platten ist in diesem Fall zu hoch, und auch die Traktion geht verloren. Die meisten Reifen von Camso verfügen über eine Ab-

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SONDERTHEMA

Verschleiß minimieren und vorzeitigen Austausch vermeiden

Auf eventuelle Schäden wie Schnitte, Kratzer, Fremdkörper zwischen den Stollen sowie ungleichmäßigen Verschleiß sollte man nach jeder Maschinennutzung achten. nutzungsanzeige. Diese visuelle Unterstützung lässt genau erkennen, wo man die Profiltiefe konsistent und exakt messen kann.

Reifenverschleiß Es gibt bei Reifen zwei Arten von Reifenverschleiß: Die eine Art sind nicht oder kaum vom Fahrer beeinflussbare Faktoren wie die Bodenbeschaffenheit (Steine, Erde, Sand und Schnee) und der Straßentyp (bergig und kurvenreich oder flach und gerade). Die andere Art wird vom Fahrer selbst beeinflusst. Um hierbei die Auswirkungen auf die Reifen zu minimieren, können selbst Maßnahmen ergriffen werden. Die Reifen sollten stets den richtigen Fülldruck haben. Zu viel Gewicht auf die Reifen zu bringen sollte vermieden werden. Den Kompaktlader mit der empfohlenen Geschwindigkeit fahren, stellt sicher, dass die Reifen nicht

unter interner Wärmeentwicklung oder vorzeitigem Verschleiß leiden. Die Hauptursache für vermeidbaren Reifenverschleiß ist meist beim Fahrer zu finden. Die Lebensdauer der Reifen resultiert aus dessen Fahrverhalten und der Verwendungsweise des Kompaktladers. Wer ein Fahrzeug überlastet, provoziert Reifenpannen. Obgleich sich ungünstige Bedingungen auch von gut geschulten Fahrern nicht immer vermeiden lassen, lässt sich die eigene Fahrweise grundsätzlich anpassen. Zudem kann es sich auszahlen, auch die Montage und die Instandhaltung als externe Faktoren zu berücksichtigen, die sich steuern lassen. Indem man sicherstellt, dass die Reifen ordnungsgemäß montiert und instand gehalten werden, kann man zu einer langen Lebensdauer beitragen. §

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Ersatzzeitraum

Ein typisches Reifenleben. 8/2017


DKS

o DKS TECHNIK – Der österreichische Korrosionsschutzprofi DKS Technik hat mit »kLine Bodyguard« einen neuen Oberflächenschutz im Angebot. Der schwarze 2K-Polyurethan-Acryllack eignet sich für kratzfeste Beschichtung hochbelasteter Flächen von Nutzfahrzeugen, Pick-ups, Anhängern, Geländefahrzeugen sowie für Industrie- oder Bauanwendungen.

Selbst Auffahrrampen oder Transportflächen von Abschleppfahrzeugen sollen dank »kLine Bodyguard« zuverlässig geschützt bleiben. Getestet wurde das Produkt bereits an Karosserie und Felgen von Off-road-Fahrzeugen sowie bei Unterboden, Schweller und Einstiegen im Kfz-Bereich. Die emp-

fohlene Gesamtschichtstärke liegt bei 120 μm bis 380 μm trocken bzw. im Bereich von 250 μm bis 750 μm nass (ein bis drei Schichten). Für eine noch höhere Rutschhemmung ist das Einsanden nach der ersten Schicht möglich. Die Applikation erfolgt mittels UBS-Strukturpistole. §

Schnell zum richtigen Baumaschinenteil – Schnittstelle zum Zeppelin-Kundenportal

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o WERBAS – Weil Baumaschinen im Arbeitsalltag auf der Baustelle besonders gefordert werden, ist ein schneller Zugriff auf Ersatzteile von großer Bedeutung. Nur so kann der zuverlässige Einsatz gewährleistet werden. Servicebetriebe, die das Werkstatt-Management-System »Werbas Nfz« für Baumaschinen im Einsatz haben, sollen jetzt noch schneller an die Teile von Zeppelin und Caterpillar kommen. Das System bietet nun eine Schnittstelle zum ZeppelinKundenportal.

Über die Schnittstelle ist es möglich, aus dem Kundenportal heraus Teile auftragsbezogen an das WerkstattManagement-System zu übergeben. Die im Kundenportal ausgewählten Artikel für die Baumaschinen von Zeppelin und Caterpillar können dabei per WarenkorbÜbernahme an »Werbas Nfz« übermittelt werden. Damit hilft die neue Schnittstelle, die Bestandteil der Werbas-Version 4.221 ist, den Werkstattmitarbeitern Zeit zu sparen und Fehler zu vermeiden, die bei der Übertragung vom Bestellsystem in das Abrechnungsprogramm entstehen könnten.

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Als zentrales Lenkungselement erfolgt mit »Werbas Nfz« die Steuerung aller operativen Prozesse, die Vorausplanung sowie die Überwachung der betriebswirtschaftlichen Entwicklungen in den entsprechenden Bereichen. Die Softwarelösung »Werbas Nfz« kommt nicht nur in Nutzfahrzeugwerkstätten, sondern auch bei Regiebetrieben, Speditionen und Bauunternehmen zum Einsatz. Das Werkstatt-Management-System lässt sich durch Module ergänzen, sodass eine auf die jeweiligen Bedürfnisse des Anwenders abgestimmte Software entsteht. Die Lösung setzt auf der Entwicklungsplattformen Microsoft.net auf. Eine lokale Installation ist ebenso realisierbar wie die Einbindung in eine Filialstruktur oder die Nutzung als ASP-Lösung (ApplicationService-Providing). Um Baumaschinen schnell und effektiv warten zu können, werden eine Vielzahl von Infos benötigt, die sinnvoll verknüpft werden müssen. Aus diesem Grund baut Werbas die Schnittstellen der Software zu Teileherstellern, Marken und Informationsplattformen kontinuierlich aus. Mehr als 250 Schnittstellen stehen für das Werkstatt-Management-System bereits zur Verfügung. §

SONDerThemA

Oberflächenschutz für kratzfeste und robuste Beschichtungen


o SONAX – Der Sonax-Partnerhändler Grenzland Baugeräte in Hückelhoven hat sich nicht nur auf den Verkauf, sondern zunehmend auch auf die Vermietung und Reparatur von Baumaschinen, Baugeräten und Werkzeugen aller Art spezialisiert. Dabei bietet der Fachhändler seinen Kunden nicht nur Produkte für den täglichen Bedarf, auch außergewöhnliche Maschinen für besondere Aufträge hat das Unternehmen im Angebot. Bei der Reinigung und Pflege des Maschinenparks vertraut Grenzland Baugeräte seit einigen Jahren auf die Kompetenz von Sonax.

SONAX

SONDERTHEMA

»Das Gesamtpaket hat überzeugt«

Manch hartnäckige Fett- und Ölverschmutzungen werden mit dem »Professional Industrie- und Montagereiniger« entfernt. Anschließend wird mit SX 90 Plus versiegelt. Bewährt sich das »Easy Spray«-Doppelsprühsystem, mit dem Sonax zehn Artikel aus der »Professional«-Serie aufwertet. Der Sprühkopf ermöglicht den einfachen Wechsel zwischen flächigem und punktgenauem Produktauftrag.

Ob Baumaschine, Motor- oder GaLaBau-Gerät: Wenn die Mietmaschine wieder zurück zum Händler kommt, wird sie von den zuständigen Technikern sofort gereinigt und gewartet, jeder neue Kunde hat Anspruch auf ein sauberes Gerät, das top in Schuss ist. Viele Baumaschinen werden im harten Baustellenall-

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tag eingesetzt. Grobe Erdanhaftungen wie auch hartnäckige Staubablagerungen auf den Außenflächen und in den Kabinen sind keine Seltenheit. Wenn eine Mietmaschine – beispielsweise ein Minibagger – auf den Hof kommt, wird sie in der eigenen Waschhalle bei Grenzland Baugeräte zuerst vom

groben Schmutz befreit. Hierbei nutzt man die Reinigungskraft des leicht alkalischen »SonaxMultistar«. Der Reiniger wird verdünnt mit der Lanze aufgesprüht und löst schnell und wirkungsvoll selbst hartnäckige Anhaftungen. Nach der Außenwäsche kommt die Kabine dran und wird einer ersten Grobreinigung mit dem Tornador unterzogen. Die druckluftbetriebene Saugbecherpistole verwirbelt die Luft so stark, dass der Luftstrahl Staubkörner selbst noch aus den hintersten Ecken und Ritzen entfernt.

Detailreinigungen Nach dieser Vorbehandlung wird die Baumaschine in die Werkstatt des Händlers gebracht. Dort werden innen wie außen weitere Detailreinigungen vorgenommen. Der »SonaxProfessional-Bremsen- und Teilereiniger« kommt dabei ebenso zum Einsatz wie der »Professional Multi-Reinigungsschaum«, der Anhaftungen wie Öl, Fett, Silikon, Ruß oder Nikotin löst. Wenn öl- oder fettverschmutzte Maschinenteile gereinigt werden müssen, vertraut das Serviceteam auf den schnelltrennenden »Sonax-Kaltreiniger«. Für die Innenreinigung und -pflege verwendet Grenzland Baugeräte den »Sonax-Auto-Innenreiniger« oder – wenn es um die Auffrischung der Kunststoffe geht – auch die »Cockpitpflege«. Metallteile mit kleineren Beschädigungen oder auch nach der Entfernung von Flugrost werden zum Schutz mit dem »Professional-Zink-Alu-Spray« behandelt. Auf dem Metall bilde, so der Anbieter, das schnelltrocknende Spray aufgrund seines hohen

Zinkanteils einen erstklassigen und dauerhaften Korrosionsschutz. Die abriebfeste, mattsilberne Schutzschicht lasse sich bei Bedarf sogar überlackieren. Darüber hinaus werden Anschlüsse und Verbindungen der Maschinen mit »Sonax SX 90 Plus« behandelt. Das Mos-Öl punktet nicht nur durch eine hohe Schmierwirkung, sondern auch als Oberflächenschutz. Auch empfindliche Teile an Elektrowerkzeugen oder Motoren

Bei Sonax hat uns das qualitativ hochwertige Gesamtpaket überzeugt.« Enrico Laskowski, Geschäftsführer Grenzland Baumaschinen

können, wie der Anbieter betont, mit dem Öl behandelt werden. Abschließend wird noch – sofern die Baumaschine über eine Scheibenwaschanlage verfügt – der Wassertank im Sommer mit »Waschkonzentrat Citrusduft« und im Winter mit »Antifrost« und »Klarsicht« aufgefüllt. Diese Konzentrate bezieht der Händler in 60-l-Gebinden. Unverzichtbar sind in der Werkstatt bei Grenzland Baugeräte auch die »Sonax Multi Wipes« – reißfeste und widerstandsfähige Viskosevliestücher für die gründliche und schonende Reinigung. »Bei Sonax hat uns das qualitativ hochwertige Gesamtpaket überzeugt. Hier gibt es nicht nur das eine ultimative Spezialprodukt. Für jede noch so spezielle Reinigungs- und Pflegeanwendung hat der Anbieter immer die passende Lösung parat. Genau dies brauchen und schätzen wir in unserem Tagesgeschäft«, erklärt Grenzland-Geschäftsführer Enrico Laskowski. § 8/2017


Bau- und Nutzfahrzeuge

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Bau- und Nutz-

FAHRZEUGE

Gut 350 Gäste aus Politik und Wirtschaft sowie Geschäftspartner und Verbandsvertreter waren Anfang Juli der Einladung von Kässbohrer zur Eröffnung des neuen Werkes in Achstetten bei Ulm gefolgt und informierten sich beim Werksrundgang über den neuen Standort.

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KÄSSBOHRER

Zurück zu den Wurzeln: Kässbohrer eröffnet neues Werk bei Ulm Der traditionsreiche Auflieger-Hersteller Kässbohrer hat Anfang Juli vor gut 350 Gästen aus Politik und Wirtschaft sowie Geschäftspartnern und Verbandsvertretern sein neues Werk in Achstetten bei Ulm eröffnet. Damit kehrt der 1893 von Karl Heinrich Kässbohrer in Ulm gegründete Fahrzeugbauer, der seit 2002 zur türkischen Tirsan-Gruppe gehört, zu seinen Wurzeln zurück.

Von Michael Wulf ässbohrer verfügt damit jetzt über vier Produktionsstätten: Jeweils eine in der Türkei (Adapazari) und in Russland (Tula) sowie mit den Standorten Goch und Achstetten zwei in Deutschland. »Als der zuletzt am schnellsten wachsende TrailerHersteller mit einer kombinierten jährlichen Produktionskapazität von 20 000 Einheiten haben wir uns zu diesem Schritt entschieden, um so unsere Kunden in Süddeutschland sowie in den benachbarten Ländern besser bedienen zu können«, sagte İffet Türken, im Kässbohrer-Vorstand zuständig für die Geschäftsentwicklung.

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Wir haben uns 2016 dazu entschieden, mit Kässbohrer zu den Wurzeln zurückzukehren. Das ist »Das Unternehmen mit der breitesten Produktpalette« Auf dem rund 100 000 m² großen Gelände in Achheute ein wunderbarer stetten sind Produktion, Vertrieb und Service Moment für uns.« angesiedelt. Vom neuen Standort aus vertreibt Alper Aydın, General-Manager der Tirsan-Gruppe

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Kässbohrer künftig sein komplettes Portfolio, das derzeit 18 Fahrzeuge umfasst. »Wir sind das Unternehmen mit der breitesten Produktpalette«, erklärte Alper Aydın, in der Tirsan-Gruppe als General Manager zuständig für Vertrieb, Marketing und After Sales, bei der Werkseröffnung und betonte: »Wir haben uns 2016 dazu entschieden, mit Kässbohrer zu den Wurzeln zurückzukehren.

Das ist heute ein wunderbarer Moment für uns. Wir sind stolz darauf, den Namen Kässbohrer derzeit in 55 Ländern vertreten zu dürfen. Diese Investition in den Standort Achstetten ist für uns sehr wichtig.«

Vier Weltpremieren präsentiert Im Rahmen des Festaktes, an dem auch Çetin Nuhoğlu als Gründer und Präsident der TirsanGruppe teilnahm, präsentierte Kässbohrer unter anderem vier Weltpremieren: den Kipper K.SKS, den Planenauflieger für Papiertransporter K.SCP, das Tankcontainer-Chassis K.SHF T sowie den Luftfracht-Sattelauflieger K.SCA. So hat Kässbohrer den Kipper K.SKS speziell für das Baugewerbe in den europäischen Märkten weiterentwickelt, nachdem er zuvor äußerst erfolgreich auf dem russischen Markt im Einsatz war. Aufgrund der geografischen Bedingungen sei das Fahrzeug dort »bis an seine Grenzen« getestet worden, so Kässbohrer, und biete nun eine »sichere und langlebige Lösung« für den europäischen Markt. So stehe der Kipper K.SKS dank einer optimalen Konstruktion des Fahrgestells und Aufbaus für Zuverlässigkeit und Robustheit unter härtesten Last- und Straßenverhältnissen. Darüber hinaus sorgten das robuste Fahrgestell sowie die KTLBeschichtung für eine Langlebigkeit des Fahrzeugs.

Den K.SKS-Kipper schnell und sicher entladen Mit einer Kingpin-Kapazität von 11 500 kg und einem einzigartigen Aufbau verfüge der K.SKS über eine hervorragende Lastverteilung und leiste einen wichtigen Beitrag für die Verkehrssicherheit. Durch die V-Form der Kippermulde, seinem einzig8/2017


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artigen Aufbau, dem One-Touch-Bremssystem und seinem Kippwarnsystem biete der K.SKS mit seinem starken und langlebigen Fahrgestell eine schnelle und sichere Entladung. Bei den Eröffnungsfeierlichkeiten ebenfalls präsentiert wurde der Safety-Bitumen-Tanksilo, auf der IAA Nutzfahrzeuge im vergangenen Jahr der Gewinner des Preises »Trailer Innovation 2017«. Der K.STS.F 32 basiert auf einer beispiel-

MICHAEL WULF

haften brancheninternen Zusammenarbeit mit der Hoyer Bitumen-Logistik GmbH, der deutschen Bitumentransport-Tochtergesellschaft der HoyerGruppe, einem der weltweit führenden Anbieter für den Transport von Flüssiggütern. Das am K.STS.F 32 integrierte elektronische und automatisierte Entleerungssystem sorgt in Verbindung mit zusätzlicher Sicherheitsausstattung nicht nur für den Schutz des Fahrers, indem es Verletzungen mit

Markteinführung in weiteren Ländern mit den »Xtrem Days« eingeläutet o RENAULT TRUCKS – Im Frühjahr startete Renault Trucks mit den »Xtrem Days« im marokkanischen Marrakesch die Markteinführung des »K Xtrem« in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara, im Nahen Osten, in Algerien, Marokko und der Türkei. Das Fahrzeug steht für eine Nutzlast von bis zu 34 t.

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er für besonders schwere Einsatzbedingungen in extremem Gelände wie dem Bergbau, der Forstwirtschaft, dem Transportsektor oder schweren Erdarbeiten konzipierte Renault Trucks K Xtrem zeichnet sich insbesondere durch sein verstärktes Fahrgestell und das automatisierte Getriebe Optidriver Xtrem mit verstärkter Mechanik für hohe Belastungen aus (das bauMAGAZIN berichtete bereits in Heft 4/15, Seite 150). Zu den besonderen Ausstattungsmerkmalen des K Xtrem zählen eine verstärkte 4-Blatt-Parabelfederung bis 36 t, 8-mm-Längsträgerverstärkungen über die gesamte Länge des Fahrgestells, Stahlschutzabdeckungen an stoßgefährdeten Komponenten, Stoßfänger vollständig aus Stahl sowie Achs- und Zentraldifferenzialsperren bei allen Modellversionen. Zur Ausstattung zählt auch zur Schonung der Bremsbeläge die leistungsstarke Motorbremse Optibrake+. Wesentlicher Ausstattungsbestandteil ist das Getriebe Optidriver Xtrem für den schweren Einsatz. Die Schaltung ist an die harten Einsatzbedingungen angepasst und wartet mit einer Zugkraft von bis zu 120 t in allen Situationen auf. Das Getriebe verfügt über eine Eingangswelle mit sechs statt vier Verzahnungen sowie speziellen Zahnrädern, deren Größe und Wärmebehandlung gezielt konfiguriert wurden, um für eine erhöhte Robust-

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RENAULT TRUCKS

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FAHRZEUGE Die offizielle Eröffnung des neuen Kässbohrer-Werkes Achstetten, unter anderem mit: Kässbohrer-Vorstandsmitglied İffet Türken (2. v. li.), Staatssekretärin Katrin Schütz (3. v. re.), Tirsan-Präsident Çetin Nuhoğlu (5. v. re.), Tirsan-Geschäftführer Alper Aydın (3. v. li.) sowie VSL-BW-Präsident Karlhubert Dischinger (4. v. li.) und Ulms Erstem Bürgermeister Martin Bendel (2. v. re.).

Optidriver Xtrem. heit zu sorgen. Ein an die Nutzlast des Fahrzeugs gekoppeltes Schaltprogramm berücksichtigt mithilfe eines Sensors kontinuierlich die Nutzlast und passt die Schaltung individuell an jede Situation an. Für den Renault Trucks K Xtrem stehen zwei 11-lbzw. 13-l-Euro-6-Motoren (DTI 11 und DTI 13) in sechs Leistungsstufen (380 PS, 430 PS und 460 PS bzw. 440 PS, 480 PS und 520 PS) zur Verfügung. §

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Der Kipper K.SKS wurde in Russland »bis an seine Grenzen« getestet und biete nun eine »sichere und langlebige Lösung« für den europäischen Markt, so Kässbohrer.

bleibenden Schäden verhindert, sondern auch für ein höheres Sicherheitsniveau am Einsatzort und der Ausrüstung. Zu den weiteren Festrednern gehörten neben Katrin Schütz, Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, und Martin Bendel als Erstem Bürgermeister von Ulm auch Karlhubert Dischinger, Präsident des Verbandes Spedition und Logistik (VSL) Baden-Württemberg, und Prof. Tobias von der Hochschule Heilbronn, die alle auf die stetig wachsende Bedeutung der Logistikbranche verwiesen. So sei »der Logistikbereich eine stetig wachsende Branche und in Deutschland mittlerweile der drittgrößte Wirtschaftssektor« (Dischinger).

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Karlhubert Dischinger, Präsident VSL-BW

Plädoyer für ein »offenes und gemeinsames Europa« Auf die wirtschaftliche Bedeutung der KässbohrerInvestition für die Region Ulm verwies Martin Bendel. »Kässbohrer steht für Innovationsfreunde und unternehmerische Verantwortung«, sagte Ulms Erster Bürgermeister, der an die enge Verbindung zwischen Stadt und Unternehmen erinnerte. »Wir in Ulm sind stolz auf den Namen Kässbohrer und auf die lange gemeinsame Geschichte.« Alle Festredner erinnerten in ihren Grußworten an die Vorteile, die ein Europa ohne Grenzen gerade der Logistikbranche biete. Einig waren sich dabei alle, dass der europäische Binnenmarkt von enormer Bedeutung sei und plädierten deshalb für »ein offenes und gemeinsames Europa«. ß

100000 Quadratmeter Auf dem rund 100 000 m² großen Gelände in Achstetten sind Produktion, Vertrieb und Service angesiedelt.

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Der Logistikbereich ist eine stetig wachsende Branche und in Deutschland mittlerweile der drittgrößte Wirtschaftsektor.«


PACTON TRAILERS

Kranauflieger multifunktional im Einsatz Das niederländische Unternehmen Oegema Transport aus Dedemsvaart verfügt seit kurzem über einige neue Kennis-Kranauflieger des Anbieters Pacton aus dem ebenfalls niederländischen Ommen. »Ein Steinauflieger ist eigentlich immer Maßarbeit – und das ist eine von Pactons Stärken«, sagt Gerlof Oegema, der technische Direktor von Oegema Transport. »Und mit nur 15 km Entfernung ist Pacton sprichwörtlich ein Partner ›um die Ecke‹, das ist auch ein ziemlicher Vorteil.« ei der Investition von Oegema Transport geht es um Auflieger des Typs Kennis TPD.348.C-B, von denen drei mit einem fahrbarem KHC-Kran (13 t/m) ausgerüstet sind. Ein Auflieger – mit einer schwereren Kranbahn – verfügt über eine KHC-Variante von 25 t/m. Die Krane bewegen sich auf einer Kranspur von 1 300 mm. Die Auflieger verfügen über drei Achsen – von denen zwei gelenkt sind – und bieten eine Ladeflächenlän-

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ge von 13,15 m. Der Achskörper besteht aus einer »widespread« Luftfederungaufstellung mit BPW-Achsen und Scheibenbremsen. Die vorderste Achse verfügt über einen Achslift, der mittels eines Schalters automatisch per EBS-System gesteuert wird. Das zulässige Gesamtgewicht der Auflieger beträgt 48 t. Das Chassis des Kranaufliegers ist thermisch verzinkt. Erst im Anschluss folgt der Lackiervorgang, für Oegema Transport

Das niederländische Unternehmen Oegema Transport baut auf Kennis-Kranauflieger von Pacton.

PACTON TRAILERS

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Ich bin ein

Anhänger!

in grauem und Palomino-grünem Lack. Der Kranauflieger ist zusätzlich mit je zwei Edelstahlkisten ausgerüstet, die Auflieger verfügen zudem über ein Ladungssicherungszertifikat DIN EN 12 642 Code XL.

Weil HUMBAUR schwer in Ordnung ist. Peter Schubert, Bauarbeiter

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Die Kranauflieger werden bei Oegema Transport beispielsweise für den Transport von Baumaterialien wie Steine, Kalksandstein oder Betonwände verschiedenster Auftraggeber eingesetzt. »Fast alle unsere neuen Auflieger, außer die Standard-Schiebeplanenauflieger, beziehen wir von Pacton aus Ommen. Gerade bei einem Steinauflieger kommt man schnell auf Pacton. Speziell für den Transport von Betonwänden verfügt der Trailer mit dem schwersten Kran (25 t/m) über eine spezielle Betonwandklemme, die im Boden des Auflie-

gers verstaut werden kann«, wie Gerlof Oegema berichtet. Sein Unternehmen verfügt insgesamt über einen Wagenpark von rund 250 Einheiten – mit den Marken DAF, Mercedes und Volvo – und reicht von Volume-Kombis und Tankaufliegern bis hin zu kleinen Motorwagen. §

Unternehmen Das im niederländischen Ommen ansässige Unternehmen Pacton Trailers produziert bereits seit 1950 Auflieger unter dem Namen Pacton produziert, im Jahr 2010 stießen die Marken Floor und Kennis zum Sortiment.

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GOLDHOFER

»Herausforderung hervorragend gemeistert« Zwei Goldhofer-Satteltieflader mit Radmulden vom Typ STZ-L 3 A RM und STZ-L 4 A RM hat das Unternehmen Faber Bau aus Alzey (Rheinland-Pfalz) in Betrieb genommen, um künftig die firmeneigene Baustellen mit den notwendigen Baumaschinen zu versorgen.

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eide Fahrzeuge, 3- und 4-achsig, »sind mit schnell zu ändernden Ladeflächenkonzepten flexibel einsetzbar und dank ferngesteuerten, zwangsgelenkten Achsen auch sehr gut zu manövrieren«, wie Markus Kasper, Leiter der Maschinentechnischen Abteilung (MTA) bei Faber Bau berichtet. Die Goldhofer-Ingenieure mussten vor allem beim Vierachser mit einer Nutzlast von 42 t einige besondere Anforderungen auf Wunsch von Faber Bau umsetzen. Mit die wichtigste Vorgabe dabei war, dass der Tieflader um 12,8 m

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ausziehbar ist. »Diese ausziehbare Ladefläche ist für uns deshalb von großem Vorteil, weil wir dadurch auch Gussasphaltbohlen transportieren können«, so Kasper, »und nicht nur, wie in der Regel üblich, große Bagger, Radlader, Fertiger oder Walzen.« Andererseits musste die Gesamtzuglänge von 16,5 m eingehalten werden, »denn nur dann benötigt man keine Transportgenehmigung«, so Kasper. Diese beiden Anforderungen unter einen Hut zu bringen, »das war schon eine ganz schöne Herausforderung. Aber in enger Abstim-

10.2017 28.09. – 1.

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mung mit uns haben die Experten von Goldhofer das hervorragend gemeistert.« Als Zugmaschine für den STZ-L in dieser speziellen Konfiguration setzt Faber Bau auf den Scania-Typ R 730. Für Markus Kasper, Leiter MTA und verantwortlich für den kompletten Fuhrpark bei Faber Bau, war das Projekt STZ nicht die erste Zusammenarbeit mit Goldhofer. »Wir wissen, dass bei Goldhofer Qualität und Service stimmen«, sagt er. »Beides zusammen ist ein Riesenvorteil.« Damit meint er auch die Vielzahl an Einsatz-

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Bau- und NutzGOLDHOFER

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möglichkeiten und die konzeptionellen Vorteile, die diese Radmulden-Fahrzeuge bieten. So sind beispielsweise die Radmulden in kürzester Zeit durch Überbrückungsschienen überbaut und damit für Rad- und Kettenfahrzeuge nutzbar. Die Gruppe Faber Bau ist vornehmlich im Tief- und Straßenbau aktiv, aber auch im Hoch- und Ingenieurbau, in der Bauwerksinstandsetzung sowie im Bereich Rohstoffe und Deponien. Das Unternehmen gehört seit 2010 zum französischen Eiffage-Konzern, einem der größten Infrastrukturdienstleister in Europa. §

Goldhofer-Transportlösungen für die Baubranche erobern Großbritannien Für alle, die wissen was sie wollen… Leidenschaft für Nutzfahrzeuge seit 1934

Mit seinen Transportlösungen für die Baumaschinenindustrie war Goldhofer im Juni auf der »Plantworx 2017« im englischen Bruntingthorpe (Leicestershire) vertreten. Gemeinsam mit Andover präsentierte Goldhofer sein vielseitiges Transportprogramm für Baumaschinenfahrzeuge jeder Art. Goldhofer-Messe-Highlight war der neue achtachsige Satteltieflader STZ-VP 8 für den extremen Baustelleneinsatz. Der Kraftprotz meistert den Transport von Schwergewichten bis zu 120 t. er STZ-VP 8 (3+5) aus der neuen Satteltieflader-Reihe STZVP (285) von Goldhofer gibt sich als Allrounder und wartet mit einer Achslast von 16 t auf, einem hohen Biegemoment und der bewährten Pendelachs-Technologie. Als weiteres Plus für den Transport von Baumaschinen nennt das Unternehmen die hohe Nutzlast im Tiefbett, eine Flachbettbrücke mit

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einer Bauhöhe von gerade einmal 200 mm und die flexible Kombinationsfähigkeit der Einzelkomponenten. Neben dem STZ-VP 8 stellte Goldhofer aus seiner MPA-Baureihe einen vierachsigen Satteltieflader für höchste Flexibilität und nahezu unbegrenzte Einsatzmöglichkeiten in einem Nutzlastbereich von bis zu 60 t vor. §

… der Kögel Asphalt-Mulden-Kipper ü ü ü

Mit 24 m3 und 27 m3 Ladevolumen Mit vollisolierter Mulde Auch als 2-Achs- oder 3-AchsStahlvariante

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Der STZ-VP 8 hat bereits mit Bravour seine ersten Einsätze durchgeführt.

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HYVA

ür das 2. Quartal kommenden Jahres kündigt HYVA mit dem HC 600 ein Gerät der 60-mtKlasse an. Das Unternehmen mit Sitz in Alphen aan den Rijn bietet ab dem 18-mt-Kran alle Modelle wahlweise mit Endlosschwenkwerk an. Alle Krane der neuen Baureihe sind mit dem System Magic Touch (automatisches Ausfalten und Zusammenlegen) erhältlich. Die Krane der neuen Baureihe sind mit einem 7"-Farbdisplay dank integrierter Tastatur einfach zu bedienen und ermöglichen detaillierte Einblicke in dessen Betriebszustände. Das Display ist nach IP69K zertifiziert, um einen zuverlässigen Einsatz auch unter schwierigen klimatischen Bedingungen zu gewährleisten. Zusätzlich kann der

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HYVA

HYVA kommt im laufenden Jahr mit weiteren Modellen der neuen Kranreihe auf den Markt. Nach dem HC 131 und dem HC 161, die erstmals in Deutschland im Vorjahr debütierten, sind aktuell der HC 183 und der HC 233 dazu gekommen. Zum Jahreswechsel soll die Palette mit dem HC 81 und Anfang nächsten Jahres mit dem HC105 erweitert werden.

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Niederländer warten mit neuen Kranmodellen auf

Kranbediener alle relevanten Information auf dem großen Display der Funkfernsteuerung ablesen.

Dynamisches Belastungsdiagramm Als ein Highlight für einen Kran in dieser Tonnageklasse gilt das dynamische Belastungsdiagramm (DLD). Das neue System

unterstützt den Bediener darin, die Kranhubkraft im Voraus auf der Grundlage der Standsicherheit des Fahrzeuges zu überprüfen. So kann der Anwender das zu hebende Gewicht eingeben und das System berechnet entsprechend der Position der Stützbeine die Stabilität des ganzen Fahrzeuges. Eine grafische Darstellung zeigt die bei der ge-

Investition intelligent schützen. Für die intelligenten Fahrzeuge von Schwarzmüller bieten wir den optimalen Werterhalt: Mit 15 eigenen Werkstätten, 350 Servicepartnern und einem europaweiten Pannennotruf rund um die Uhr. Wir wissen am besten, was unsere Fahrzeuge brauchen – und das rechnet sich für Sie. Mehr unter www.schwarzmueller.com/aftersales

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L HUMBAUR

Alles für die Profis am Bau Ein Spitzenangebot kündigt Humbaur, einer der größten Anhängerhersteller in Europa, für die Nordbau in Neumünster an. Bei diesem Branchentreffpunkt für Bauexperten im Norden Mitte September will der Anhänger-Profi aus Gersthofen auf einer Ausstellungsfläche von 250 m² zeigen, was er »drauf hat«. chwerlastanhänger stehen für vielfältige Transportvarianten für Maschinen und Material. In den Mittelpunkt rückt Humbaur den Dreiseitenkipper HTK 195024 mit einer besonderen Flexibilität: Im Humbaur-Yellow gehalten, bietet er auch einen Humbaur Steely, das Einstiegsmodell der Pkw-Anhänger. Zur Nordbau bietet Humbaur die Messeaktion »Beim Kauf eines multifunktionalen HTK-19-tDreiseiten-Kieskipper gibt es obendrauf einen Humbaur Steely geschenkt«. Der 19-t-Dreisei-

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tenkipper HTK lässt sich nicht nur Schüttgut wie Kies, Erde, Sand oder Beton aufladen, er »kann auch Palette«. Der ProfiBauanhänger ist so konstruiert, dass zwei Euronormpaletten nebeneinander geladen werden können. So steht einem sicheren Transport beispielsweise von Ziegelsteinen oder Baumaterialien, die palettiert sind, nichts im Wege. Dank nutzlastoptimierter Bauweise und des daraus resultierenden geringen Eigengewichts sind bis zu 15 t Zuladung möglich.

Der 19-t-Tandem-Dreiseitenkipper gibt sich robust sowie für vielfältige Einsatzzwecke konzipiert und will mit seinen ansprechende Fahr- und Kippeigenschaften punkten. Die Ladehöhe kann mittels der Luftfederung sehr niedrig eingestellt werden. Seine Hardox-Bordwände kombiniert mit einem Hardox-Boden stehen für maximale Verschleißresistenz. Alternativ kann der Humbaur

Stand F-W117

»SAF-Holland Academy«: Fit für die Praxis mit neuem Schulungstrailer o SAF-HOLLAND – Ein neuer Schulungstrailer macht die Lehrgangsteilnehmer in der »SAF-Holland Academy« fit für die Praxis. Sie trainieren im Schulungszentrum von SAF-Holland Abläufe und Handgriffe aus dem Alltag direkt am neuen Trailer in Originalgröße. Das Chassis enthält verschiedene SAF-HollandKomponenten und ist dank der Unterstützung von sieben Partnerfirmen außerdem mit allen relevanten Produkten von Reifen und Bremsen bis hin zu Lichtsystem und Elektronik ausgestattet. as 3-Achs-Alu-Chassis ist mit drei unterschiedlichen Fahrwerken von SAF-Holland bestückt: einer liftbaren SAF-Modul-Achse mit Trommelbremse, einer spritzverzinkten Achse aus der Serie SAF Intra sowie einer SAF-IntraLenkachse. Ebenfalls vorhanden ist ein Zugsattelzapfen, der schon für die neue Knickwinkel-Sensorik des Nutzfahrzeugzulieferers vorbereitet ist. Der integrierte »SAF Tire Pilot« kontrolliert und reguliert auch am Übungstrailer selbstständig den Reifendruck. Eine funktionstüchtige EBS-Anlage und die Stützwinde SAF Hercules sind weitere

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Komponenten von SAF-Holland am neuen Trainingsobjekt. Originalteile von sieben Partnerfirmen Um die Schulungsteilnehmer auch herstellerübergreifend fit für die Praxis zu machen, haben sieben Partner des Achsenspezialisten ihre Produkte ergänzt: Feldbinder, Wabco, Hella, Alcoa Wheels und Goodyear Dunlop Tires sowie Hazet und KS Tools. »Unser neuer Schulungstrailer bildet mit seinen Originalteilen verschiedener Fabrikate den Alltag in Werkstatt und Fahrzeugbau ab. So können wir perfekt zeigen, wie die einzelnen Produkte verbaut werden, wie sie zusammenspielen und wie sie bei Bedarf gewartet werden müssen«, erklärt Reiner Wilhelm, Service Key Account Manager bei SAF-Holland. Zielgruppenspezifische Profilehrgänge In der »SAF-Holland Academy« in Aschaffenburg fasst der Nutzfahrzeughersteller seit 2015 seine Profilehrgänge für Fahrzeugbauer, Servicepartner und Ersatzteilhändler zusammen. Mit zielgruppenspezifischen Angeboten stellt das zehnköpfige Schulungsteam sicher, dass Werkstätten und Servicepartner SAF-Holland-Produkte fach-

SAF-HOLLAND

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FAHRZEUGE

wählten Last mögliche Reichweite und die aktuelle Schwenkposition des Auslegers. Somit wird ein optimaler und effizienter Kranbetrieb unterstützt, der Zeit sparen und die Arbeitsbedingungen im Grenzbereich absichern hilft. Die neue Stützbein-Überwachung 4XL lässt die maximale Last je nach Abstützbreite zu und ermöglicht diese stufenlos. Als weiterer Vorteil insbesondere beim Einsatz in der Bauwirtschaft gilt beim Wechseln der Anbaugeräte wie Greifer oder Steinzange die Druckentlastung per Funk, die schnell und zeitsparend erfolgen kann. Ein weiterer Pluspunkt der Hyva-Krane ist der Betriebsstundenzähler, der die tatsächliche Kranarbeitszeit summiert und nicht die Zeit, die der Kran mit Strom versorgt war. Die Modelle der neuen Kranreihe sollen im September auch auf der NUFAM in Karlsruhe zu sehen sein. §

Sieben Partnerfirmen haben sich an der Ausstattung des neuen Schulungstrailers von SAF-Holland beteiligt.

gerecht warten und reparieren können. Die Kurse vermitteln theoretisches Wissen zum Beispiel zu Garantieabwicklung und Reklamationen sowie praktische Kenntnisse zu Wartungs- und Reparaturarbeiten. Dafür ist die »SAF-Holland Academy« mit den neuesten Werkzeugen und den aktuellen SAF-Holland-Produkten ausgestattet. Der neue Schulungstrailer, der künftig seinen festen Platz in der »SAF-Holland Academy« haben wird, simuliert den Nutzfahrzeug-Alltag und verstärkt so die praktische Ausrichtung der SAF-Holland-Lehrgänge. §


HUMBAUR

Im Mittelpunkt des Nordbau-Messeauftritts von Humbaur stehen der Dreiseitenkipper HTK 19 und Schwerlastanhänger für Baumaschinen und Container. HTK 19 t auch in lackierter Ausführung bzw. mit verzinkter Brücke und einem S400-Stahlboden bestellt werden. Aus der Serie HTK-Dreiseitenkipper ist auf der Nordbau auch der »kleine Bruder« HTK 105024 mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 10,5 t ausgestellt. Der Anhänger verfügt serienmäßig über Aufnahmeschächte für seine Alu-Auffahrrampen.

HTS-Satteltieflader schultert 19 t

© 2017 TomTom Telematics B.V. TomTom® und das ®-Logo gehören zu den Handelsmarken oder registrierten Handelsmarken von TomTom N.V. und seinen verbundenen Unternehmen. Für dieses Produkt gilt eine eingeschränkte Garantie. Siehe www.telematics.tomtom.com/legal

Auf der Nordbau will auch der Satteltieflader HTS zeigen, was ihm alles aufgeladen werden

kann – während der Ausstellung schultert er beispielsweise den Dreiseitenkipper HTK 19 t. Im normalen Einsatz ist er jedoch für den Transport der großen und schweren Baumaschinen zuständig. Baufahrzeuge wie Bagger, Radlader, Straßenfertiger sowie Baumaschinen und schwere Arbeitsgeräte lassen sich bequem aufladen und transportieren. Der HTS ist in Verbindung mit optionalen Containerverriegelungen auch für den Transport von Containern geeignet. Bei geringem Eigengewicht bietet der Anhänger aus geschweißtem Feinkornstahl vielfältige Einsatz-

Tieflader für Paletten, Baumaschinen und Material In der Baubranche sind die Anforderungen vielseitig, manchmal müssen Paletten, dann wieder Baumaschinen und ein anderes Mal Baumaterialien transportiert werden. Der TandemTieflader HBT 106224 will alle diese Aufgaben bravourös meistern. Mit seinen abklappbaren und seitlich verschiebbaren Auffahrrampen zeigt er sich für jedem Arbeitseinsatz und Maschinentransport vorbereitet. Der massive, geschweißte und feuerverzinkte Rahmen unterstützt optimale Stabilität und Sicherheit. Die Bordwände aus Aluminium sind eloxiert, seitlich und hinten abklappbar und abnehmbar. Auf den 40-mm-Weichholz-

Schnell angehängt und beladen Unternehmen, für die der Transport kleiner und mittelgroßer Baumaschinen zum Tagesgeschäft gehört, benötigen Transportanhänger, die mit wenigen Handgriffen auf die jeweiligen Transportgüter umgerüstet werden können. Gerade teure Spezialmaschinen müssen schnell und unproblematisch von einer Baustelle zur anderen transportiert werden können. Das steigert die Effizienz des Maschinenparks. Hier bietet such der Baumaschinentransporter 6,5-t-HSTandemachser als Partner an. Der neue HS ist eine optimierte Weiterentwicklung der bestehenden Serienmodelle und bietet eine niedrige Ladehöhe von 630 mm sowie einen geringen Auffahrwinkel von 15°. Die geschweißte Bordwand und die Rahmenkonstruktion aus Stahlblech ist Tauchbad-feuerverzinkt. Mit seiner massiven Bauart bietet sich der HS-Anhänger für tägliche Transporte leichter bis mittelschwerer Baumaschinen oder Baggern an. Das auf der Nordbau gezeigte Modell HS 654020 hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 6,5 t. Das verzinkte Zugrohr kann mittels einer Kurbel stufenlos in der Höhe verstellt werden.

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boden können bis zu 7,7 t zugeladen werden. Versenkte Zurrpunkte dienen einer vernünftigen Ladungssicherung.

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möglichkeiten. Durch einen versetzbaren Königszapfen passt der Sattelauflieger auf Zugmaschinen mit zwei oder drei Achsen. Humbaur zeigt auf der Nordbau zudem das Modell HTD30, einen Tieflader-Drehschemel mit drei Achsen, dem bis zu 23,6 t Last zugeladen werden können. Mit einer niedrigen Ladehöhe von ca. 900 mm und einem Auffahrwinkel von 10° können zum Beispiel Raupenbagger auf die gerade Ladefläche gefahren werden. Dort ist aber auch für 10'- oder 20'ISO-Container Platz, die dank spezieller TwistlockVerriegelungen auf den geraden HTD 30 zu transportieren sind.


DAIMLER

Dem Kraftstoffdiebstahl künftig besser vorbeugen Daimler Fleetboard ist einer der europaweit führenden Anbieter telematikgestützter Internetdienste für Lkw und Busse. Um Kraftstoffdiebstahl zu vermeiden, sollen mit »Fleetboard Truck Guard« Fahrzeuge künftig durch verschiedene technische Hilfsmittel wie zusätzliche Sensoren oder Kameras, die direkt am Lkw verbaut sind, überwacht werden. Die Hilfsmittel sind digital mit dem Fahrzeug und einer App verbunden. Sobald ein Diebstahl erkannt wird, werden ein Alarm und eine Meldung an das Dashboard des Flottenmanagers und das mobile Endgerät des Fahrers gesendet. uf Kundenseite sei, so Fleetboard-Mitarbeiter Steven Quaak, die Nachfrage nach einer Lösung zur Vermeidung von Kraftstoffdiebstahl sehr groß, je-

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doch mit der klaren Anforderung, in keine zusätzliche Hardware investieren zu müssen. Entsprechend liege der Fokus auf einer rein digitalen Lösung, die

durch geringere Investitionen und dem begrenzten Aufwand auf Kundenseite – sowohl für Fleetboard als auch für die Kunden – und zügig umsetzbar sei.

Erster Schritt: »Fuel Report«

DAIMLER

Erstes Mock-up des »Fuel Report« von »Fleetboard Truck Guard« – eine Big-Data-Lösung, die Auffälligkeiten beim Tankfüllstand aufzeigt.

Konkret arbeitet das FleetboardProjektteam im ersten Schritt an einem »Fuel Report«: Einer Datenauswertung, die Unregelmäßigkeiten beispielsweise bei einem zu niedrigen Füllstand bei entsprechendem Verbrauch feststellt und markiert. Dazu entwickelt Fleetboard eine Big-DataLösung, die bereits heute vorhandene Daten zu Füllständen, Verbrauch oder der durchschnittlichen Geschwindigkeit der Lkw mit Auffälligkeiten beim

Tankfüllstand oder Treibstoffverbrauch abgleicht. Der Kunde erhält eine intelligente Gegenüberstellung und kann Rückschlüsse auf Kraftstoffverluste ziehen. Diese Lösung nimmt dem Kunden den heute noch hohen Zeitaufwand, wenn er Tankbelege und Telematikdaten anhand von Datum und Uhrzeit gegenüberstellt, um solche Auffälligkeiten zu bemerken. Der Report kann täglich, wöchentlich oder monatlich erstellt werden.

Aktives Verhalten bei Kraftstoff-Auffälligkeiten Als Weiterentwicklung wäre denkbar, dass die Big Data-Lösung auch kleinere Kraftstoff-Abweichungen schnell und ebenfalls im Ruhezustand des Fahrzeuges erkennen kann und dadurch einen »Real-time-Alert« an die Spedition ermöglicht. Durch eine Alarmmeldung über SMS oder E-Mail könnte umgehend der Fahrer oder die Polizei alarmiert werden. Noch einen Schritt weiter wäre die Verbindung mit dem Fahrzeug selbst, sodass der Lkw bei einem »Realtime alert« selbstständig die Beleuchtung einschalten oder die Hupe betätigen kann. §

Erneut zweiter Platz für das »HS-Schoch Hardox«-Team O HS-SCHOCH – Der Schärdinger Granitsteinbruch in St. Florian am Inn in Österreich war der Schauplatz des vierten Laufs der Truck-Trial-Europameisterschaft 2017. Wieder mussten sich die Teams auf ein neues Gelände einstellen. Mit massiven Felsbrocken, die teilweise den Weg versperrten und zahlreichen größeren Steinen war das Gelände nicht einfach und forderte das fahrerische Können der Teams heraus. Marcel Schoch und Johnny Stumpp waren hoch motiviert, nach dem zweiten Platz im dritten Lauf wieder alles zu geben, um den Sieg für »HS-Schoch« nach Hause zu holen. leich am zweiten Tor der ersten Sektion saßen sie aber mit einer Kardanwelle zwischen dem Verteilergetriebe und der zweiten Achse auf, wobei die Kardanwelle in zwei Stücke riss. Aus dieser misslichen Lage konnten sich die beiden nicht mehr aus eigener Kraft befreien, sodass ihr MAN TGS mit einem Bagger geborgen werden und die beiden einen großen Rückstand hinnehmen mussten. Dank der Hilfe des BFS-Serviceteams und von MAN konnte kurzfristig ein Ersatzteil be-

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schafft und der Schaden repariert werden. Marcel Schoch und Johnny Stumpp starteten eine Aufholjagd, konnten aber das führende Team Reicher nicht einholen und landeten zum Schluss auf dem zweiten Platz. Nachdem das »HS-Schoch Hardox«-Team sowie das Reicher-Team bisher je zwei erste und zwei zweite Plätze erzielen konnten, ist ein Kopfan-Kopf-Rennen entbrannt, bei dem Schoch und Stumpp nur knapp die Nase vorn haben, da ihr Konto weniger Fehlerpunkte aufweist. Entspre-

TOBIAS LOEFFLER

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Massive Felsbrocken erschwerten den Parcours in St. Florian am Inn. chend spannend dürften sich die beiden noch ausstehenden Läufe der Saison gestalten. Schon am 19. und 20. August geht es in Limberg (Österreich) wieder »zur Sache«. §

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Bewegungskontrolle für Fahrzeuge und Telematiklösung Das Wiener Erdbauunternehmen Johann Koller benötigte eine Bewegungskontrolle für seine Fahrzeuge sowie eine Telematiklösung, die an eine Statistik-Software angebunden werden kann. »Die umfangreichen Daten, die sich mit TomTom Webfleet gewinnen lassen und die Möglichkeit zur detaillierten Bewegungskontrolle von Fahrzeugen waren wichtigste Entscheidungsgründe für eine Telematiklösung«, beschreibt Bernd Watte, Disponent bei Koller, die Ausgangssituation. as Wiener Unternehmen Johann Koller wurde bereits 1873 als Pferdefuhrwerksunternehmen gegründet. Das heutige Angebot reicht von Transporten mit eigenen Lastkraftwagen, aus dem rund 43 Fahrzeuge umfassenden Fuhrpark, Aushubarbei-

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ten mit eigenen Kettenbaggern und Radladern über eine eigene Sand- und Schottergewinnung mit moderner Kieswaschanlage bis zu einem eigenständigen Deponiebetrieb für Bodenaushub und Baurestmassen. Mit 60 Mitarbeitern zählt Koller zu den

größten Erdbauunternehmen in Wien und Umgebung. Koller will künftig nicht nur die TomTom-Webfleet-originären Berichte, wie Tourenauswertung nach Fahrzeug oder Arbeitszeitauswertung nach Mitarbeiter einsetzen. Über die Software-Schnittstelle Webfleet. connect speist das FMS »tepotrans«, eine branchenspezifische

Statistik-Software, die für Koller vom TomTom-Business-Solutions-Partner SDC Wien entwickelt wurde, mit weiteren Daten. »So können wir beispielsweise die Mautkosten oder den erwirtschafteten Umsatz für jedes einzelne Fahrzeug ermitteln«, so Koller-Disponent Bernd Watte. Die Geschäftsführung muss sich damit nicht auf Schätzungen ver-

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TOMTOM TELEMATICS

Die Flexibilität der Transportermiete im Blick MOBILITY – Unter dem Markennamen »MercedesBenz Van Rental« startet das Daimler-Tochterunternehmen Mercedes-Benz Vans Mobility ein flexibles Mietangebot – in erster Linie für gewerbliche Transporterkunden. en Fuhrpark bei kurzfristigen Auftragsspitzen bedarfsgerecht und profitabel aufzustellen, ist eine komplexe Aufgabe, erfordert Verwaltungsaufwand und ruft nach neuartigen Besitz- und Mietverhältnissen. An dieser Stelle setzt Mercedes-Benz Vans Mobility mit Mercedes-Benz Van Rental an. Zum Portfolio von Mercedes-Benz Van Rental gehören Mietangebote, die Zeiträume von 24 Stunden bis zu mehreren Monaten abdecken. Dafür werden zwei Tarife angeboten, die sich hinsichtlich ihrer Flexibilität und Individualisierbarkeit unterscheiden.

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»Flex« Der auf kurzfristige Miete angelegte »Flex-Tarif« verspricht zu einem etwas höheren Preis maximale Fle-

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xibilität hinsichtlich Fahrzeugwechsel oder einer frühzeitigen Rückgabe. »Fix« Der »Fix-Tarif« wartet bei längerfristigen Mietzeiträumen ab drei Monaten mit einer hohen Individualisierbarkeit hinsichtlich der gemieteten Transporter auf: Von individuellen Branchenlösungen bis zur eigenen Fahrzeugbeklebung ist vieles möglich. Eine frühzeitige Fahrzeugrückgabe ist nur gegen eine zusätzliche Gebühr gestattet. Weitere Mietoptionen sollen das Angebotsportfolio schrittweise ergänzen. Zu den »Add-on Services« gehören Versicherungsoptionen, die Auslandsfahrten oder das Einbinden weiterer Fahrer ermöglichen sowie One-WayMieten. §

DAIMLER

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GPS-basierte Steuerung Unsere Disposition ist mit TomTom Webfleet wesentlich exakter und bequemer geworden. Durch den Wegfall von HandyTelefonaten lässt sich ein Großteil der Kosten einsparen.« Bernd Watte, Disponent Johann Koller

lassen. Die Betriebskostenaufstellung lässt sich mithilfe von TomTom Webfleet genau berechnen.

Große Einspareffekte Koller disponiert seit März 2008 einen Teil seiner Lkw-Flotte mit der Telematiklösung Active von TomTom Business Solutions. Die Lkw sind auf den Straßen Wiens und Umgebung unterwegs, um

Kies oder Erdreich zu transportieren. Etwa 3 000 m³ Erdaushub werden pro Tag bewegt. Das TomTom-Business-Solutions-Paket bei Koller besteht aus den Navigationsgeräten TomTom Go 520 und der Blackbox TomTom Link 300, die in den Fahrzeugen verbaut ist. Daneben setzt Koller die webbasierte Software TomTom Webfleet ein. Die Navigationsgeräte sind per Bluetooth mit den Blackboxen gekop-

die nutzfahrzeug messe

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pelt. Über eine integrierte SIMKarte kommunizieren die TomTom-Link-300-Geräte mit TomTom Webfleet, über das die Disponenten Aufträge vergeben, verfolgen und steuern. Koller kann mit der Lösung von TomTom Business Solutions auch Kommunikationskosten einsparen. »Früher erfolgte die komplette Auftragsübermittlung per Handy«, erinnert sich Bernd Watte. Heute nutzen die Disponenten das bequeme Dispositionswerkzeug in TomTom Webfleet. Der Fuhrparkleiter ermittelt in seinem TomTom Webfleet Zugang die Kapazitäten an freien Fahrzeugen. Per Mausklick wählt er ein freies oder das regional und auftragsbezogen am günstigsten gelegene Fahrzeug aus der Liste oder der Karte aus und legt die erforderliche Tour mit eventuellen Zwischenstationen fest. Mit dem nächsten Mausklick wird der Auftrag über eine Datenverbindung an das Fahrzeug verschickt. Auf dem Bildschirm des TomTom-Go-Geräts im Fahrzeug geht der Auftrag mit Tourplanung und Textnachricht ein. Mit einem Fingertipp nimmt der Fahrer den Auftrag an und die Zielführung beginnt automatisch. »Mit TomTom Business Solutions Active haben wir zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Unsere Disposition ist mit TomTom Webfleet wesentlich exakter und bequemer geworden. Durch den Wegfall von HandyTelefonaten lässt sich ein Großteil der Kosten einsparen«, so Watte. §

BORNEMANN

TOMTOM TELEMATICS

Bau- und Nutz-

FAHRZEUGE

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Terminkoordination, Fahrtenbuch, Führerscheinkontrolle, Finanzamtkonformität, Kosten senken – die Aufgaben einer professionellen Fuhrparkverwaltung sind vielfältig und komplex. Einen schnellen Informationsaustausch zwischen Fahrer und Zentrale ermöglicht ein GPS-basiertes Flottenmanagementsystem. Als Vorreiter einer solchen webbasierten Anwendung sieht man sich im Hause Bornemann in Goslar. roße und kleine Herausforderungen kommen nicht immer zur richtigen Zeit. Wenn ein unerwarteter Kundenauftrag eine schnelle Dienstleistung erfordert, ist es gut zu wissen, wo sich die Mitarbeiter tatsächlich gerade befinden. Diesen schnellen Informationsaustausch zwischen Fahrer und Zentrale ermöglicht ein GPS-basiertes Flottenmanagementsystem. Mit seinem web-

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Dazu zählen exakte Fahrtwege, Ankunftszeiten, gefahrene Kilometer und Informationen dazu, welches Werkzeug sich in welchem Fahrzeug befindet. Das System kann auch vor Diebstahl schützen: Ein elektronischer Zaun löst automatisch einen Notruf aus, wenn der Transporter ein zuvor bestimmtes Gebiet verlässt – unter Angabe des genauen Aufenthaltsortes. Alle Auswertungen stehen tagesaktuell mit einem Mausklick zur Verfügung. Eine eigene IT ist dafür nicht nötig. Eine kleine Box in jedem Fahrzeug übermittelt die Daten an einen zentra-

Bau- und Nutz-

Einsparungen durch mehr Transparenz

len Server, auf den der Fuhrparkleiter über seinen Internetbrowser passwortgeschützt Zugriff hat – ob mit dem PC oder einem mobilen Endgerät. Die Informationen können nicht nur zur Analyse und Steuerung des Auftragsmanagements dienen. Das System ist erweiterbar um ein finanzamtkonformes elektronisches Fahrtenbuch, das die lästige Aufgabe des Schreibens fast vollständig abnimmt. Daneben beugt eine elektronische Führerscheinkontrolle Bußgeldern vor. Dank InFleet sinke erfahrungsgemäß die Laufleistung pro Fahrzeug deutlich, wie Bornemann informiert. Dies sei verbunden mit entsprechenden Einsparungen bei den Tankrechnungen, gleichzeitig werde die Verwaltung entlastet. Die Nutzung der Technik ermöglicht Bornemann über einen monatlichen Nutzungsvertrag §

Unternehmen 50 Mitarbeiter betreuen an vier Bornemann-Standorten mehr als 4000 mittelständische Unternehmen weltweit. Die GPSLösungen des Goslarer Unternehmens optimieren Abläufe und helfen ortsunabhängig Ressourcen einzusparen. Anwender erhalten per Web-Oberfläche Auskunft über den Standort von Fahrzeugen, Maschinen oder Gegenständen. Dank aktiver RFID-Sensorik lassen sich selbst sensorische Zustände wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder Füllstände in Maschinen und Baufahrzeugen aus der Entfernung kontrollieren.

bott vario Die Fahrzeugeinrichtung.

Transportmanagementsystem verstärkt Nevaris-Produktlinie O NEVARIS – Mit ihren modular aufgebauten kaufmännisch-bautechnischen Programmen bietet das Unternehmen Nevaris Bausoftware Bauunternehmen nahezu jeder Größe durchgängige Komplettlösungen. Das Software-Angebot wird durch Eigenentwicklungen und Partnerprodukte ständig erweitert: Zu den aktuell in der Entwicklung stehenden Lösungen zählt ein Warenwirtschaftssystem für Baustoff-Versorgung und Abfall-Entsorgung. Künftig arbeiten nun auch die Nevaris-Bausoftware und Initions zusammen. ine strategische Kooperation soll es Nevaris und Initions künftig ermöglichen, die Anforderungen von Unternehmen in Bauindustrie und Baugewerbe noch besser zu berücksichtigen. Dies gilt vor allem im Logistikbereich: Der Initions-Transportleitstand Opheo soll die Nevaris-Lösungen durch die Abbildung von Transportprozessen unterstützen. Das künftige Nevaris-Warenwirtschaftssystem ist abgestimmt auf Kieswerke, Steinbrüche, Entsorgungsfachbetriebe, Deponieanlagen sowie Transportunternehmen und übernimmt die Erstellung von Kalkulationen, Angeboten, Aufträgen und Rechnungen. Es erfasst Liefer- sowie Wiegevorgänge und liest die Lieferscheindaten von Fremdsystemen ein. Darüber hinaus organisiert die Lösung in den Unternehmen den Geräteeinsatz sowie Regie- und Dienstleistungen. Für die digitale Abbildung von Transporten wird Opheo sorgen. Die Software dient zur Tourenplanung, zur grafischen Disposition, zum Forecasting und zur Telematik. Das Programm bildet unterschiedliche

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Transportarten und Fahrzeugtypen der Baubranche ab – vom Planenfahrzeug über Silozüge, Tieflader bis hin zu Kranfahrzeugen. Die Integration der beiden Lösungen verbessert die Disposition durch die gemeinsame Nutzung von Nevaris-Stamm- und -Bewegungsdaten. Außerdem ermöglicht der Einsatz von Warenwirtschaftssystem und Opheo eine bessere Auslastung der Maschinen durch die Rückmeldung an die Werke direkt aus der Disposition. Zu den weiteren Vorteilen für Anwender zählt die Tatsache, dass Radladerfahrer nun genaue Informationen bekommen, welches Fahrzeug welches Material abholen wird. Weiterhin kann die Anlagensteuerung ihre Produktion synchron mit den Fahraufträgen abstimmen; staubedingte Verzögerungen werden automatisch weitergeleitet. Nicht zuletzt stehen die Telematikdaten aus den Fahrzeugen für die Auswertung und Abrechnung in den Nevaris-Lösungen zur Verfügung. §

Die Praxis kennen. Auf Erfahrungen bauen. Die Lösung liefern.

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FAHRZEUGE

basierten Ortungsportal InFleet ermöglicht Bornemann dem Nutzer, seine Fahrzeuge rund um die Uhr zu verfolgen und von umfangreichen Auswertungen zu profitieren.


Unternehmensführung L

NÜRNBERGER VERSICHERUNG

Transportschäden werden häufig unterschätzt Im Jahr 2016 ereigneten sich auf deutschen Straßen über 2,5 Mio. polizeilich erfasste Unfälle, 2,8 % mehr als ein Jahr zuvor. Häufig betroffen sind dabei Lkw und ihre Fracht. Insbesondere für kleine und mittlere Betriebe kann sich der Gütertransport so zu einem hohen finanziellen Risiko entwickeln. Jürgen Schulze, Experte für betriebliche Versicherungen bei der Nürnberger Versicherung erklärt, wie Unternehmer ihre Produkte dennoch sicher auf Reisen schicken können. as kontinuierliche Wirtschaftswachstum führt auch zu immer neuen Höchstständen beim Transportaufkommen, das ebenso ein erhöhtes Unfallrisiko mit sich bringt – auch für die Fracht. Wird die Ladung während des Transports beschädigt, drohen kleinen und mittelständi-

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schen Unternehmen hohe finanzielle Verluste. »Häufig ist die beförderte Ware nicht ausreichend versichert«, wie Jürgen Schulze weiß. Der Besitzer bliebe dann allzu oft auf seinem Schaden sitzen. Die Beauftragung eines Transportdienstleisters umfasse meist keine ausreichende Versi-

cherung, so Schulze, Frachtführer würden meist nur mit einem Pauschalbetrag haften in Höhe von 9,60 Euro/kg Fracht. Werden zum Beispiel teure Bauteile oder elektronische Geräte beschädigt, deckt dann die Pauschale höchstens einen Bruchteil der Kosten. Die eingeschränkte Haftung der Frachtführer mache, so Schulze, eine eigene Transportversicherung eigentlich unerlässlich. Insbesondere, wenn mehrere Transporteure – wie meist bei internationalen Lieferungen – beteiligt sind. An wel-

Potenzial des »Internets der Dinge« für die Leasing- und Finanzierungsbranche beleuchtet verspricht das »Internet der Dinge (IoT)« für Kunden und Unternehmen Mehrwerte, indem es Datenaustausch, Machine-toMachine-Konnektivität, Big DataAnwendungen und das Monitoring des Nutzungsverhaltens verändert. Untersuchen will jetzt der Finanzierungsexperte DLL, worin das Potenzial der Technologie für Hersteller, Dienstleister und Kunden im Hinblick auf Leasing- und Finanzierungsmodelle besteht. as IoT führt unter anderem dazu, dass Hersteller moderner Wirtschaftsgüter nicht länger als reine Anbieter von Hardware agieren, sondern zunehmend auch Know-how in Serviceleistungen und Software stecken müssen, die den optimalen Betrieb ihrer Produkte gewährleisten. Typische Bausteine für IoT-Lösungen sind Sensoren, Onboard-Systeme, Kommunikationsmodule, Datenbanken und Portale. Ein wesentlicher Vorteil, den etwa der Einsatz von Sensoren bringt, ist die lückenlose Verfügbarkeit präziser Messdaten in Echtzeit. Als Beispiele dafür gelten GPSSensoren, mit denen der Standort von Produkten nachverfolgt werden kann oder Sensoren, die Be-

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triebsstunden oder Umgebungstemperaturen erfassen und als Information zur Verfügung stellen. Chancen für neue Geschäftsmodelle Unter dem Motto »Monetize your Data« könnte das IoT künftig dazu beitragen, Herstellern von Industriegütern neue Einnahmequellen zu erschließen, indem sie die gewonnenen Daten als Service anbieten. Grundlage für diese Option bilden die effiziente Erfassung, Speicherung, Aggregation sowie Interpretation der Daten. So könnten beispielsweise Sensoren die Abnutzung typischer Verschleißteile einer Baumaschine mittels Onboard-Systems wie einer SPS-Steuerung oder eines Multidrop-Bus erfassen. Ein integriertes Modem überträgt die generierten Rohdaten via Wi-Fi an die Herstellerdatenbank. Durch Aggregation des Datenbestands lassen sich alle Modelle eines Herstellers oder auch verschiedene Einsatzbedingungen vergleichen. Die Interpretation der Daten macht es möglich, die Lebensdauer der Produkte zielgerichtet zu verbessern und beispielsweise Wartungsservices für Maschinen anforderungsgerecht zu optimieren. »Im Hinblick auf marktfähige Services wie Predictive Maintenance und Telematik-Dienste

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O DLL – Mithilfe vernetzter Geräte

Die Digitalisierung gilt als Motor für effiziente Dienstleistungen. sind neben den Herstellern auch Finanzierungsund Leasinganbieter gefordert, ihr Portfolio entsprechend den neuen Möglichkeiten des IoT aufzufrischen«, kommentiert Sven Dohemann, International Life Cycle Asset Manager bei DLL. »Dadurch versetzen sich die Finanzierungs- und Leasinganbieter in die Lage, die Erwartungen der Kunden noch besser als bisher zu erfüllen. Vor allem die engen Kooperationen zwischen Industrie, Finanzierern und der IT-Branche bilden entscheidende Treiber für künftigen Erfolg. Vor diesem Hintergrund haben wir beschlossen, das Potenzial des IoT im Rahmen eines Whitepapers noch detaillierter zu beleuchten.« §

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IIIIIIIIIIIII dem Problem, dass Waren, Material oder Arbeitsgeräte bei Unfall oder Diebstahl des Servicewagens nicht durch die Kfz-Kasko geschützt sind. Die »Transporterinhaltversicherung« der Nürnberger will diese Lücke schließen und pauschalen Schutz für alle Fahrten mit eigenen Fahrzeugen bieten. Der Beitrag bemisst sich nach Anzahl der Fahrzeuge und der Höhe der Ladungswerte. Der erweiterte »Tag- und Nachtschutz« greift auch, wenn das beladene Fahrzeug nachts mal draußen bleiben muss.

NÜRNBERGER VERSICHERUNGSGRUPPE

cher Stelle der Schaden aufgetreten ist, lässt sich im Nachhinein häufig nicht mehr nachvollziehen. Schadenersatzansprüche im Ausland durchzusetzen, kann mitunter sehr kompliziert und langwierig sein.

Pauschal geschützt durch Europa Nicht nur im deutschen Straßenverkehr lauern Gefahren für Warenlieferungen. »Wir empfehlen immer, den gesamten Transportweg im Blick zu haben – das gilt für Lieferungen im Inland ebenso wie für den internationalen Im- und Export – und eine entsprechende Transportversicherung abzuschließen«, so Schulze. Im Schadenfall müsse dann nicht geklärt werden, wo und wann der Schaden eingetreten sei, denn die Versicherung sei hier vorleistungspflichtig. Für kleine und mittlere Unternehmen aus Produktion und Handel verspricht der »Transport Schutz Europa« der Nürnberger eine Lö-

sung. Die Police sichert ganzjährig Transporte aller Art in 34 europäischen Ländern ab. Die Beitragsberechnung richtet sich nach spezifischen Unternehmensdaten wie Jahresumsatz, Art der Güter, maximalem Wert einer Ladung und Betriebsart. Versichert sind Sachschäden durch die vielfältigen Risiken des Gütertransports. »Auch die

Lieferung von Waren mit eigenen Fahrzeugen ist abgedeckt, ebenso die Teilnahme an Messen«, ergänzt Schulze.

Vorsicht Lücke Handwerker brauchen für Transporte eine spezielle Versicherungslösung. Ständig unterwegs zu Arbeitsaufträgen oder auf Besorgungsfahrten, stehen sie vor

Individueller Schutz Für Handwerksbetriebe, die längere Zeit auf Baustellen tätig sind, empfiehlt Schulze eine Absicherung durch »Baustellen Schutz«. Die Zusatzversicherung leistet im Schadenfall bis zu 20 000 Euro Ersatz für Arbeitsgeräte, Maschinen und Material in verschlossenen Räumen. §


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Impressum

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R+V

»Forderungsausfall« – das unterschätzte Risiko Magazin digital VERLAG SBM Verlag GmbH Hermann-von-Barth-Straße 2 87435 Kempten Tel.: (08 31) 5 22 04-0 Fax: (08 31) 5 22 04-50 baumagazin@sbm-verlag.de www.baumagazin-online.de GESAMTVERANTWORTLICH Joachim Plath (-41) Markus Holl (-40) VERLAGSLEITUNG Tobias Haslach (-39) REDAKTION Michael Wulf (iwu) Thomas Schürger (tü) OBJEKTLEITUNG Tobias Haslach (-39)

Insolvenzen, schlechte Zahlungsmoral, ausbleibende Zwischenzahlungen – Liquiditätsschwierigkeiten am Bau sind häufig und setzen insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen unter Druck. Eine Gewährleistungsbürgschaft und die Forderungsausfallversicherung können, wie die R+V Versicherung betont, Existenzen retten.

MAGAZIN-LAYOUT Brigitte Weixler www.weixler-schuerger.de REDAKTIONSASSISTENZ – ANZEIGEN-LAYOUT Simone Frank (-38) Meike Gottmann (-24) Alexandra Kastl (-23) ANZEIGENLEITUNG Norman Zenzinger (-33) ANZEIGENDISPOSITION Matthias Amann (-20) Markus Hieber (-34) Tobias Nickert (-17) Dominik Peller (-44) Andreas Becherer (-47)

ede dritte Firmeninsolvenz in Deutschland ist auf einen Forderungsausfall zurückzuführen. Gerade kleine und mittelständische unternehmen spüren diesen Dominoeffekt: Zahlt ein Kunde nicht, leidet darunter die eigene Liquidität. Für viele kann dies die eigene existenz gefährden. rund 22 000 unternehmen mussten allein 2016 in Deutschland Insolvenz anmelden, darunter rund 25 % Betriebe aus der Bauindustrie. Zwar ist dies dank boomender Binnenkonjunktur, sinkender Arbeitslosenzahlen und geringer Inflationsrate die niedrigste Zahl seit Jahren. Doch auch in wirtschaftlich guten Zeiten sind unternehmen nicht vor Zahlungsausfällen gefeit. Für die betroffenen unternehmen können die Folgen verheerend sein. Wenn die Bezahlung für eine erfolgte Lieferung

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R+V

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oder Leistung nicht oder nicht rechtzeitig erfolgt, gerät das unternehmen schnell in einen Liquiditätsengpass. Löhne können nicht bezahlt und eigene Verbindlichkeiten bzw. Kredite nicht bedient werden. schlimmstenfalls droht dem eigenen unternehmen die Insolvenz und durch Dominoeffekte können weitere unternehmen in finanzielle schieflage geraten. Die Gewährleistungsbürgschaft

LESER- UND ABONNENTENSERVICE Claudia Maguire (-29) Susanne Traub (-30)

BANKVERBINDUNG IBAN DE14 7332 0073 6690 4171 87 HypoVereinsbank Kempten BIC HYVEDEMM428 BEILAGEN Dieser Ausgabe liegen Beilagen für HES Bavatec (Eurasburg) und Hägele Cleanfix (Schorndorf) sowie – einem Teil der Auflage – für Eberle-Hald (Metzingen) bei.

IVW angeschlossen ISSN 1439-5592 Alle Rechte vorbehalten. © Titelgestaltung: SBM Verlag, © Layout/Layout-Konzept: Thomas Schürger Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 20 vom 1. Januar 2017. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge kennzeichnen nicht die Ansicht der Redaktion. Nachdruck – auch auszugsweise – nur mit Genehmigung des Verlages. Jahresabonnements können nur bei Einhaltung der Frist (drei Monate vor Ablauf des Bezugszeitraumes) schriftlich beim Verlag gekündigt werden. Das Jahresabo kostet 55,– € (11 Ausgaben, eine Doppelnummer) inkl. MwSt. und Versandkosten; bei Auslandslieferung 68,– € inkl. Versand. Einzelpreis: 6,50 Euro (D), 6,65 SFr

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Online-plattform für die miete von Baumaschinen und Baugeräten schließt Designprozess ab O KLARX – Was hat ein Nutzer einer OnlinePlattform von einer ansprechenden Optik, wenn er auf der Seite nicht schnell das findet, wonach er sucht? Mieter von Baumaschinen fordern einen effizienten Mietablauf, garantierte Verfügbarkeit der Maschinen, volle Preistransparenz und einen persönlichen Ansprechpartner während der gesamten Miete. Ausgehend von diesen Ansprüchen hat Klarx überlegt, wie der Mietvorgang für seine Kunden online am angenehmsten ist und hat den kompletten Bestellprozess neu gestaltet.

Nutzer sollen künftig auf klarx.de auf den ersten Blick sehen: »Hier bin ich bei dem Ansprechpartner für die digitale Miete von Baumaschinen.«

ie Online-Plattform für die Miete von Baumaschinen und Baugeräten legt Wert auf eine hohe Übersichtlichkeit: Die Übersicht der Maschinen in der Suche wurde aufgeräumt und in Gewichtsklassen gruppiert. So soll der Nutzer nur das sehen, wonach er wirklich sucht. Zudem kann der Anwender weitere Filter nutzen, um beispielsweise nur Maschinen mit einer bestimmten Grabtiefe zu erhalten. Alle weiteren Schritte im Be-

stellablauf – wie Anbaugeräte oder Versicherung – wurden, wie der Anbieter mitteilt, schlanker und verständlicher aufgebaut. Am Ende der Bestellung muss noch entschieden werden, ob man selber abholt oder die Maschine liefern lässt. Die neue Webseite erscheint auch in einem neuen Design, das die digitale Kompetenz und die Leidenschaft für Baumaschinen deutlich widerspiegeln soll. §

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KLARX

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IIIIIIIIIIIII ist für Bauunternehmer eine Lösung, wenn es darum geht, spätere Gewährleistungsansprüche gegenüber dem Auftragnehmer ausreichend befriedigen zu können. Die Gewährleistungsbürgschaft wird von einer Bank oder einer Versicherung als Kautionsversicherung gestellt. Häufig unterliegen Unternehmer dem Irrtum, die Gewährleistungsbürgschaft spreche sie von der gesetzlichen Pflicht zur Beseitigung des Mangels frei. Tatsächlich greift die Versicherung jedoch nur bei Insolvenz.

auseinandersetzen müssen. Jedes Unternehmen, das eine Ware liefert oder eine Dienstleistung auf Rechnung erbringt, sollte sich – wie dei R+V unterstreicht – im Vorfeld durch den Abschluss einer Warenkreditversicherung (WKV) gegenüber dem Risiko einer unbezahlten Forderung absichern und damit die ei-

gene Liquidität sicherstellen. So schützt beispielsweise die R+V mit einer Warenkreditversicherung Unternehmen nicht nur vor der Zahlungsunfähigkeit der Kunden, der Versicherer übernimmt bereits die Bonitätsprüfung von Auftraggebern im Inund Ausland vor einem Vertragsabschluss. §

Auftragsgenerierung 4.0: Echtzeitinfos zu Bauprojekten O BUILDING RADAR – Eine automatisierte, weltweite Echtzeit-

Absicherung gegen einen Forderungsausfall Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sollten sich ganz auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können und sich nicht mit fachfremden Aufgaben, etwa zeitaufwendigen Bonitätsprüfungen ihrer Auftraggeber oder gar gerichtlichen Verfahren, 8/2017

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Die Suchmaschine Building Radar bietet eine Plattform für alle Marktteilnehmer der Baubranche – vom Architekten bis hin zum Zulieferer– für Bauprojekte auf der ganzen Welt. it der Suchmaschine Building Radar werden weltweit Bauunternehmen unterstützt, die ihre Produkte rund um Baustellen und bestehende Gebäude platzieren möchten – von Wasserhähnen über Aufzüge bis hin zum Kranverleih – sowie Unternehmen, die auf die Renovierung von Gebäuden spezialisiert sind. Bis zur Gründung von Building Radar Mitte 2015 war die Idee bereits vier Jahre gereift. Heute hat das von Leopold Neuerburg und Paul Indinger gegründete Unternehmen bereits über 100 Kunden aus der ganzen Welt und beschäftigt mit Sitz in München über 30 Mitarbeiter. Im internationalen Team sind zehn Nationalitäten vertreten. Die Hälfte der Mitarbeiter arbeitet an der Programmierung, während sich die andere Hälfte um

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den Vertrieb und die Kundenbetreuung kümmert. »Building Radar ist insbesondere für Unternehmen interessant, die frühzeitig und tagesaktuell über neue Bauvorhaben informiert sein möchten«, ist Leopold Neuerburg überzeugt. Zum Kundenkreis zählen laut Neuerburg bereits DAX-Konzerne, international tätige Mittelständler und auch Einmannbetriebe in Europa, Süd- und Nordamerika sowie seit Kurzem verstärkt in Asien. »Neben klassischen Baubetrieben gehören auch Hersteller von Produkten sowie Anbieter von Dienstleistungen zu unseren Kunden. Diese Unternehmen warten nicht, bis sie von Kunden angerufen werden. Sie suchen pro-aktiv nach passenden Bauvorhaben und knüpfen so nachhaltige Kundenbeziehungen.« §

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Eine der Hauptursachen für einen Forderungsausfall ist die sinkende Zahlungsmoral vieler Auftraggeber. Besonders schlecht ist es in der Baubranche um die Zahlungsmoral bestellt. Lange Zahlungsziele, bestrittene Forderungen und häufig nur vorgeschobene Mängeleinreden führen in der Baubranche dazu, dass Unternehmen trotz erbrachter Leistungen auf ihren Forderungen sitzen bleiben und in finanzielle Engpässe geraten. Erlittene Zahlungsausfälle könnten Unternehmer nur durch erheblichen Mehrumsatz ausgleichen. Um ihre Umsatzeinbußen wettzumachen, müssen Unternehmer sich außerdem neue Auftraggeber im In- und Ausland suchen. Das Problem: In der Regel bestehen mit den neuen potenziellen Auftraggebern noch keine oder nur wenig Erfahrungen und damit auch keine Zahlungserfahrungen. Für kleine und mittelständische Unternehmen ist die Prüfung der Bonität neuer Auftraggeber eine zusätzliche Aufgabe.

suche von Bauprojekten will jetzt Building Radar ermöglichen. Gewerbliche und öffentliche Bauvorhaben sollen so frühzeitig gefunden werden und sich von der Planung bis zur Umsetzung gezielt nachverfolgen lassen.

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UPPENBRINK & COLLEGEN

CEDRIC OLIVIER NOUGRIGAT

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Internationalisierung kleiner und mittelständischer Unternehmen Die voranschreitende Globalisierung der Märkte zwingt auch kleinere Unternehmen zu einer internationalen Ausrichtung und zum Erschließen der Märkte und Absatzgebiete im Ausland. Beim Versuch Produktion und Vertrieb in neuen Märkten zu etablieren, kommt es immer wieder zu Schwierigkeiten, da im Vorfeld keine Recherche über die Situation im Ausland durchgeführt worden ist. Wie Unternehmensberater Thomas Uppenbrink von Thomas Uppenbrink & Collegen aus Hagen betont, seien grundsätzlich mehrere Hauptkriterien zu prüfen, wonach ein Auslandsengagement erst nach positiver Klärung erfolgversprechend ist. m Vorfeld müssen über das Land und seine Märkte entsprechende Informationen eingeholt werden. Dabei sollte man die Auslandskammern, Informationen der eigenen Verbände sowie der Wirtschaftsministerien von Bund und Land nutzen. Käuferverhalten, politische Situation, entsprechende Marketing- und werbetechnische Besonderheiten müssen sehr sorgfältig zusammengestellt und definiert werden. Bevor die Entscheidung getroffen wird, ein Auslandsengagement einzugehen, sollte eine professionelle Auslandsexpansionsstrategie niedergelegt werden. »Es ist immer sicherer, die Kosten für eine solche Prüfung zu tragen, als später seine unrentablen Auslandsaktivitäten mit zusätzlichem Schließungsaufwand einstellen zu müssen und ggf. aus den Investitionen Verluste zu erhalten«, so Uppenbrink.

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Nicht jede Produktion im Ausland ist sinnvoll Oft werden mittelständische Unternehmer vor die Wahl gestellt, in Deutschland in neue Technologie zu investieren oder bestehende Produktionen ins Ausland zu verlegen, um dort die Produkte nach Deutschland zu verkaufen und den ausländischen Markt zu bearbeiten zu können. Zwar stehen deutsches Know-how und deutsche Technik dem ausländischen Mitarbeiter zur Verfügung, jedoch sind die Anlaufzeit, die üblichen Schwierigkeiten in einem anderen Land und mangelnde Kenntnis über herrschende Produktivität und Qualitätsbewusstsein oft ein Problem, was

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so kostenintensiv sein kann, dass die lokale, ausländische Konkurrenz nach wie vor ihre Marktanteile halten kann. Es mache, so Uppenbrink, auch keinen Sinn mehr, seine Produktion ins Ausland zu verlegen, wenn man nur die Belieferung seiner üblicherweise in Deutschland sitzenden Vertriebsgesellschaft plane.

Unrealistische Terminvorgaben Als ein großes Problem von Auslandsengagements gilt die nicht kalkulierbare Zeit bis eine Strategie realisiert ist. Oft stehen die Entscheider vor der Situation, dass ein unrealistischer Zeitplan wegen fehlender Vorabinformationen vorliegt.

Im Ausland Partner finden Gerade Inhaber oder Geschäftsführer kleiner und mittelständischer Unternehmen gehen häufig davon aus, nach einem oder zwei Treffen mit dem Partner und vielleicht nach Austausch diverser Korrespondenzen das geeignete Pedant gefunden zu haben. Hier sei, so Uppenbrink, häufig der Irrglaube zu bemerken, der ausländische Partner verfüge auch über die »deutsche Mentalität« und setze Konzepte vergleichbar um. In der Masse begingen mittelständische Gesellschaften immer wieder den Fehler, dass die Markterschließung mit ungeeigneten, weil unter Zeitdruck gesuchten, lokalen Partnern beginne.

Strategische Vorbereitungen Ein Auslandsengagement muss im Vorfeld strategisch geplant sein. Fehlen Eckdaten zu Kunden- und Käufermentalität oder

wie die Stellung zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten landestypisch geregelt ist, sei, so der Unternehmensberater, kein Erfolg möglich.

Die Standortsuche Ein günstiges Baugrundstück und geänderte politische Rahmenbedingungen müssen keine Sicherheit dafür geben, dass der ausgesuchte Standort auch wirklich der richtige ist. Auch müsse, so Uppenbrink, dringend beachtet werden, dass der Standort nicht in einer für den Wirtschaftszweck ungeeigneten Region liege.

Ausländisches Recht Wenn alle Daten und Informationen stimmig sind und möglicherweise der Standort feststeht, stolpern doch viele Unternehmen über das geltende lokale Recht. So ist im Vorfeld zu prüfen, welche Rechte ein ausländischer Investor grundsätzlich bei Warenein- und -ausgängen erhält, wie eingeführtes Kapital bzw. erwirtschaftete Gewinne gesehen werden und welche Rechte bzw. Pflichten man den heimischen Mitarbeitern gegenüber hat. »Immer wieder werden gültige Verträge und Vertragsformen des deutschen Rechts nur in die jeweilige Landessprache übersetzt und dann zur Vertragsbindung genutzt«, so Uppenbrink. Es sei bei ausländischen Engagements jedoch zwingend notwendig, dass auch hier wieder Juristen, die sich mit den Gegebenheiten auskennen, schon im Vorfeld mit in die strategische Planung einbezogen werden.

Person Thomas Uppenbrink machte sich schon während seines betriebswirtschaftlichen Studiums in der betriebswirtschaftlichen Beratung selbstständig. Seine Schwerpunkte liegen heute in den Bereichen Insolvenzverwaltung, Unternehmenssanierung, Entschuldungsstrategien und Krisenmanagement. Uppenbrink wird regelmäßig von deutschen Gerichten als Gutachter bei Streitigkeiten zwischen Insolvenzverwaltern und Steuerberatern im Rahmen von Honorarfragen und entsprechenden Anfechtungen beauftragt.

Produktqualität Schöngerechnete Erträge nach einer Produktionsverlagerung ins Ausland können den Fehler haben, dass die zwar kurzzeitig engagierten Mitarbeiter die unterstellten Quantitäten produzieren, jedoch die Gefahr von Einbrüchen bei der Produktqualität dabei unterschätzt wird. Qualitätsverluste können die vorher geplanten Mehrerlöse durch einen kostengünstigeren Standort wieder kompensieren.

Personalsuche Ausbildung und Motivation des Personals vor Ort kann falsch eingeschätzt werden. »Ein graduierter Diplom-Ingenieur mit besten Auszeichnungen mag für sein Land hervorragend sein, kann aber nach der Forderung von westeuropäischem Qualitätsstandard nur im unteren Mittelmaß mithalten«, so Uppenbrink.

Synergieeffekte Die Synergieeffekte mit vorherigen ausländischen Zulieferern, die im Ausland zu direkten Nachbarn werden, können zu optimistisch eingeschätzt werden. Hier bedarf es auch einer vorherigen Prüfung, ob und inwieweit sich an dieser Stelle Kostenvorteile bemerkbar machen. § 8/2017


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Immer mehr Finanzgeschäfte werden weitgehend per Telefon und Internet abgewickelt. Gerade Führungskräfte sind beruflich stark eingebunden und häufig unterwegs. Sie klären bevorzugt telefonisch wichtige Fragen und treffen weitreichende Finanz- und Anlageentscheidungen am Telefon. Ab kommenden Januar wird das Schutzniveau bei Finanzund Anlageentscheidungen nun deutlich erhöht. Ein Kernpunkt der Neuregelungen ist die Aufzeichnung der telefonischen und elektronischen Kundenkommunikation mit der Bank.

bsprachen per Telefon sind dabei ebenso praktisch wie fehleranfällig. Leicht kann es zu Missverständnissen oder Übermittlungsproblemen kommen, von Zahlendrehern bis zu Beratungsfehlern. Bislang bestand für telefonische Beratungsgespräche lediglich eine schriftliche Aufzeichnungspflicht. Kunden erhielten im Nachgang mehrseitige Protokolle – mitsamt Rücktrittsrecht, wenn der Auftrag schon vor der Zusendung ausgeführt wurde. Diese Lösung ist weder zeitgemäß, noch bietet sie einen wirksamen Schutz. Denn schnell können sich in mehrseitigen Gesprächsprotokollen Fehler einschleichen.

bei ist unerheblich, ob es tatsächlich zu einem Geschäftsabschluss kommt. Die aufgezeichneten Gespräche sind für mindestens fünf Jahre zu speichern. Im Zuge von MiFID II steht die gesamte Finanzbranche vor einem weiteren Umbruch (siehe »Fakten«). Die verschärften Vorgaben gelten in vollem Umfang für alle Banken und Finanzdienstleistungsinstitute, wirken sich aber auch auf selbstständigen Vermittler und Makler aus. Neben der Auswahl und Implementierung von Telefonmitschnittlösungen und der eingehenden Schulung von Mitarbeitern sind auch erhebliche rechtliche Anforderungen zu beachten.

Aufzeichnung von Telefonaten und Co.

Während MiFID II eine weitreichende Aufzeichnung von Beratungsgesprächen vorschreibt, waren Mitschnitte nach der bisher gültigen Rechtslage – u. a. vor dem Hintergrund des Datenschutzes – ohne ausdrückliche Einwilligung überwiegend unzulässig. Das Gesetz sieht hiervon nun eine Ausnahme vor, jedenfalls solange sich die Institute im Rahmen der rechtlichen Vorgaben bewegen. Bei nicht ordnungsgemäßen Mitschnitten können rechtliche Konsequenzen drohen. Von Vorteil sind MitschnittSysteme, die systematische Voreinstellungen erlauben. So lassen sich etwa bestimmte Nummern von der Aufzeichnung ausschließen oder feste Zeiten definieren, in denen keine Mit-

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DANIELA SCHMITTER

Mehr Schutz rund um Finanzen

Person Alexander Pfisterer-Junkert ist Rechtsanwalt und Partner der Kanzlei BKL Fischer Kühne + Partner. Seine Tätigkeitsschwerpunkte sind das Bank- und Kapitalmarktrecht. BKL Fischer Kühne + Partner ist eine Spezialkanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht, Erbrecht und Vermögensnachfolge, Steuer- und Steuerstrafrecht, Stiftungs- und Gemeinnützigkeitsrecht. Die Sozietät ist mit zehn Rechtsanwälten und Steuerberatern in Bonn und München vertreten.

Datenschutz im Blick

Mit Umsetzung der europäischen Finanzmarktrichtlinie MiFID II genießen Kunden ab Anfang 2018 mehr Schutz bei Finanz- und Anlageentscheidungen. Der Gesetzgeber schreibt vor, dass Institute ihre Dokumentationen den technischen Möglichkeiten anpassen. Sie müssen Telefonate (Handy und Festnetz) und elektronische Kommunikation (u. a. E-Mail, Messanger oder Video-Chat) aufzeichnen, die mit einem Kundenauftrag in Verbindung stehen könnten. Dies gilt insbesondere für die Gesprächsabschnitte, in denen die Risiken, die Ertragschancen oder die Ausgestaltung von Finanzinstrumenten oder Wertpapierdienstleistungen erörtert werden. Da-

schnitte erfolgen. Zudem sind Sicherheitsvorkehrungen gegen missbräuchliche Anwendungen zu treffen, um Manipulationsversuche schnell erkennen können. Banken müssen Bestandsund Neukunden über die Aufzeichnung und Speicherung der Kundenkommunikation einmalig in geeigneter Weise informieren. Widerspricht ein Kunde der Aufzeichnung, darf ab 2018 keine Anlageberatung via Telefon oder Internet mehr erfolgen. Eine gute Informationspolitik bewahrt vor Irritationen auf Kundenseite. Deshalb sollten Banken ihre Kunden möglichst frühzeitig über die Veränderungen und damit verbundenen Vorteile unterrichten. §

Fakten Die wichtigsten Neuerungen > Risikominimierung: Die »Geeignetheitserklärung« geht über das bisherige Beratungsprotokoll hinaus. Darin müssen Banken und Vermittler noch genauer die Geeignetheit und Angemessenheit der Anlage prüfen und dokumentieren. Die Anlageempfehlung muss dem aktuellen Risikoprofil des Anlegers sowie seinen Markt- und Renditeerwartungen entsprechen. Die Empfehlung muss nachvollziehbar sein. > Kostentransparenz: Banken und Vermittler müssen vorab offenlegen, ob sie auf Honorar- oder Provisionsbasis beraten. Wer mit der Bezeichnung »unabhängig« wirbt,

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muss auf Vertriebsprovisionen verzichten. Bei der abhängigen Beratung müssen die Provisionen und sonstigen Zuwendungen ungefragt und transparent offengelegt werden. > Beweissicherung: Banken müssen alle Telefonate und E-Mails, die sich auf die Annahme, Übermittlung und Ausführung von Kundenaufträgen beziehen können, aufzeichnen und mindestens fünf Jahre verschlüsselt speichern. Dazu zählen auch Aufklärungsgespräche vor der eigentlichen Beratung, da sie einen Kundenauftrag zur Folge haben können.

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Digitale Zeit- und Betriebsdatenerfassung bietet Chancen für Effizienzsteigerung der Bauwirtschaft O DAS MARKETING BÜRO – Die Zukunft ist digital – auch die Zeit- und Betriebs-

ie betriebswirtschaftlichen und organisatorischen Anforderungen in Bauunternehmen sind komplex und vielschichtig. Die Notwendigkeit zu einer kostenorientierten Betriebsführung macht den Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien notwendig. Um für Bauunternehmen einen überzeugenden Nutzen zu stiften, müssen die Systeme in der Lage sein, die branchen- und unternehmensspezifischen Besonderheiten abzubilden. Viele Angebote, die am Markt zur Zeiterfassung verfügbar sind, liefern oft nicht viel mehr als eine einfache Tabelle, die in das Lohn- oder Finanzbuchhaltungsprogramm eingegeben werden kann. Was fehlt sind Schnittstellen, Abbildungen der steuerlichen Komplexität oder Plausibilitätsberichte. Darüber hinaus wird keine volle Datensicherheit, kein Tracking der Fahrzeuge und Geräte oder auch keine Buchung auf Kostenstellen geboten, also genau die Punkte, die bei einem Bauunternehmer mit 100 Mitarbeitern relevant sind. Für die Marktstudie »Digitale Zeiterfassung in der mittelständischen Bauwirtschaft« wurde

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„Von der Ausschreibung zur Rechnungsstellung – alles mit EINER Lösung: NEVARIS. So muss Software sein.

Detlef Ude, Architekt bei ö-konzept, arbeitete im Rahmen des Natura 2000Informationszentrums „Haus der Flüsse“ mit NEVARIS.

www.nevaris.com

in einem ersten Schritt eine Recherche von Anbietern für Zeiterfassungssysteme durchgeführt. Auf der Grundlage einiger spezifischer branchenrelevanter Auswahlkriterien (Erfahrungen, Referenzen, Schnittstellen etc.) erfolgte eine Erstauswahl von Anbietern, die die branchenrelevanten Systemanforderungen prinzipiell erfüllen können. Am Ende des Auswahlprozesses verblieben 15 Hersteller, die im Rahmen einer Online-Befragung um die Detaildarstellung ihrer Leistungen mit Abgabe eines Musterangebots gebeten wurden. Nur gut ein Drittel der kontaktierten Anbieter lieferte Antworten, sodass die Marktstudie »Digitale Zeiterfassung in der mittelständischen Bauwirtschaft« schließlich mit sechs qualifizierten Anbietern durchgeführt und abgeschlossen werden konnte. Trotz großer Zurückhaltung bei der Nennung konkreter Kosten für Software und Erfassungsgeräte, lasse sich belegen, so der Verfasser der Studie, dass sich die Einführung eines digitalen Zeit- und Betriebsdatenfassungssystems betriebswirtschaftlich rechne. Neben der Ersparnis, die beim einzelnen Baustellenmitarbeiter durch

DAS MARKETING BÜRO

datenerfassung im Baugewerbe. Eine Reihe bereits bewährter Systeme ist hier verfügbar. Sechs Anbieter hat »Das Marketing Büro« in einer Marktstudie geprüft — die Ergebnisse sollen Interessenten als Fachinformation sowie als Entscheidungshilfe für ihre Investitionsentscheidung dienen.

Eine Marktstudie stellt Anbieter und Lösungen für die digitale Zeiterfassung im Baugewerbe vor. die genauere Erfassung der Arbeitszeiten entstehe, seien es vor allem Entlastungen im Lohnbüro, die zu Einsparungen führten. Auch die Erfassung und Verbuchung von Gütern direkt im Transportfahrzeug spare Zeit und damit Kosten. Außerdem sie die Disponierung von Fahrzeugen und Geräten schneller und besser möglich. Die Marktstudie soll dazu dienen, eine qualifizierte Übersicht zu den am Markt verfügbaren Systemen zu geben. Außerdem kann sich das Bauunternehmen, das sich mit einer Investitionsentscheidung beschäftigt, durch die Studie methodische Unterstützung für den individuellen Bewertungsansatz holen. Weitere Informationen auch unter: dasmarketingbuero.de/projekte/ marktstudie-2017/ §

BIM, Build und Finance – NEVARIS ist eine durchgängige Software für Architekten, Planer und Baubetriebe, die den gesamten Bauprozess von der Modellierung über Kalkulation und Bauabrechnung bis hin zum Controlling abdeckt. NEVARIS – wir schaffen Lösungen.


Aktuelles Zeppelin-Geschäftseinheit Z Lab profiliert sich mit »Satellite« beim »TOA«-Festival

TOBIAS NICKERT / BAUMAGAZIN

Festival« (TOA) der internationalen Startup- und Techwelt ging im Juli in Berlin mit erwarteten 20 000 Besuchern in seine bereits siebte Runde. Nationale und internationale Konzerne, Startups oder auch wissenschaftliche Institutionen gestalteten und organisierten das TOA mit »Satellite-Events«. Auch Z Lab, die neue und sechste Geschäftseinheit des Zeppelin-Konzerns, veranstaltete einen dieser Satelliten unter dem Motto »Von Ziegel und Mörtel zu Daten und Software – die Bauindustrie revolutionieren«. Zur Zeppelin Lab GmbH gehört bereits die herstellerunabhängige Plattform Klickrent, die das Teilen, Mieten und Vermieten von Bau-Equipment ermöglicht.

Sablono-Geschäftsführer Lukas Olbrich zeigt sich davon überzeugt, dass selbst die ambitioniertesten Bauprojekte durch eine konsequente digitale Abbildung sämtlicher Prozesse auf und abseits der Baustelle beherrschbar und auch berechenbar werden können.

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it Z Lab wolle der ZeppelinKonzern die Bauwirtschaft durch digitale innovative Geschäftsmodelle revolutionieren, wie Sören W. Ladig, Geschäftsführer Z Lab GmbH und Klickrent, betonte. »Mit neuen Lösungen gestalten wir die Baustelle der Zukunft effizienter, vernetzter und automatisierter. Dazu generieren wir über unser Netzwerk oder auch durch die Zusammenarbeit mit externen Partnern und Start-ups kontinuierlich neue Ideen. Diese werden auf ihr Kundenund Marktpotenzial von Teams innerhalb der Z Lab oder zusammen mit externen Spezialisten getestet. Dass nicht jede Idee, an der wir arbeiten, erfolgreich sein wird, ist für uns selbstverständlich und ist auch fester Teil der Z-Lab-Kultur. Unsere Kernkompetenz liegt definitiv in unserem starken Netzwerk und darin, in einem stark offline getriebenen Markt mit aller Beharrlichkeit neue Ideen zu generieren, sie konsequent zu verfolgen und im besten Falle zu implementieren – auch wenn sich nicht jedes Geschäftsmodell bzw. neues Venture am Markt durchsetzen wird.« Mit Z Lab, so Ladig weiter, unterstreiche der Zeppelin-Konzern seine Weitsicht, die Digitalisierung und Disruption der Baubranche konsequent zu verfolgen und weiter zu denken. Als Erfolgsfaktoren der neuen Geschäftseinheit nennt Ladig hier das Zusammenspiel von drei Faktoren: »Als Company Builder bieten wir externen Gründern einen idealen Rahmen, nachhaltige Geschäftsmodelle zu entwickeln und sich ausschließlich auf deren Erfolg fokussieren zu können. Mit strategischen Investments fördern wir Technologien und Teams, die unser Portfolio langfristig ergänzen können. Zu guter Letzt brauchen wir starke Partner, von Experten über Investoren bis hin zu Studenten, mit denen wir in einen regelmäßigen Austausch gehen können.

TOBIAS NICKERT / BAUMAGAZIN

O Z LAB – Das »Tech Open Air

Wulf Bickenbach (Lead Manager Ideation & Networking Z Lab) eröffnete den Abend und stellte Ideen und Visionen der Z Lab GmbH als sechste Strategische Geschäftseinheit des Zeppelin-Konzerns vor. Er schlug dabei auch einen Bogen zu den Anfängen des Konzerns und zu Luftfahrtpionier Ferdinand Graf von Zeppelin. Wir können heute schon stolz sagen, dass wir in kürzester Zeit einige Ideen erfolgreich getestet haben, wie beispielsweise die Vermittlung von Servicekräften für Baumaschinen (maschinator.de), eine Bilderkennungssoftware für Baumaschinen oder eine ioT-Lösung für Kleingeräte.« Beste Vorraussetzungen also, um mit einem »Satellite« am »Tech Open Air Festival« teilzuhaben. Am Berliner Sitz von Z Lab in Alt-Treptow präsentierten, neben Z Lab selbst, auch die beiden Kooperationspartner Sablono und Fleetum ihre Konzepte. Projekte gemeinschaftlich planen Sablono-Geschäftsführer Lukas Olbrich unterstrich seine Überzeugung, dass auch in Zeiten von Elbphilharmonie und Flughafen BerlinBrandenburg selbst die ambitioniertesten Bauprojekte durch eine konsequente digitale Abbildung sämtlicher Prozesse auf und abseits der Baustelle beherrschbar und auch berechenbar werden können. Das im Jahr 2013 gegründete Unternehmen entwickelt eine Plattform, auf der Projekte gemeinschaftlich geplant und auf Basis von Echtzeitdaten ausgewertet und gesteuert werden können. »Ein definitiv großes Ziel, dem wir mit viel

Fleiß, harter Arbeit und jeder Menge Spaß jeden Tag ein Stückchen näher kommen«, so der Geschäftsführer. Baumaschinendaten im Flottenmanagementsystem Eine herstellerübergreifende Erfassung und Auswertung von Baumaschinendaten in einem Flottenmanagementsystem, um den Baumaschineneinsatz besser planen, steuern und überwachen zu können, hat sich Fleetum zum Ziel gesetzt. Die webbasierte Telematiklösung Fleetum ist aus einem ursprünglichen Forschungs- und Dissertationsprojekt am Lehrstuhl für Fördertechnik Materialfluss Logistik an der Technischen Universität München (TUM) entstanden und Ergebnis von mehreren Jahren Forschung und Entwicklung an einem herstellerübergreifenden Datenstandard für Baumaschinen unterschiedlicher Hersteller. Die von Clemens Pflaum (IT) und Amadeusz Kargul (Ingenieur) entwickelte Plattform Fleetum will ein Maschinenmanagement aus einer Hand bieten. Sie verbindet Telematikeinheit, Maschinelle Diagnostik und Vorhersagen. Angeboten werden dabei Leistungen wie Maschinenüberwachung, Instandhaltung, Disposition und Controltü § ling. 8/2017


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»Norddeutsche Baumaschinentage« verwandeln Kieswerk in Testgelände O HAMBURGER BAUMASCHINEN – Die »Norddeutschen Bau-

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ntscheider, Geschäftsführer und Baumaschinenführer schätzten nach Veranstalterangaben das breite Angebot an Baumaschinen und die Möglichkeit, die meisten Maschinen selber testen zu können. Gekommen waren über 200 Besucher aus der Baubranche, dem Ga-

LaBau, Kiesgrubenbesitzer sowie Lohnunternehmer und Vertreter von Kommunen. Produkte von Case, Mecalac-Ahlmann, Hydrema, Hyundai, Atlas Copco, Allu, McCloskey sowie Arjes waren vertreten. Die Kiesgrube wurde während der Veranstaltung zu einem großen

Jubiläum mit Sortierund Recyclinganlagen

O BRT UND HARTNER/EGGERSMANN – BRT Hartner gilt als

AGR/ FRANK ROGNER

Spezialist in der Entwicklung von Komponenten für Sortier- und Recyclinganlagen. Im April konnte der zur Eggersmann-Gruppe gehörende Anbieter den bereits 500. Sacköffner in Betrieb nehmen – bei AGR-DAR in Herten (Nordrhein-Westfalen).

HAMBURGER BAUMASCHINEN

maschinentage 2017« in Schülp bei Rendsburg boten am 30. Juni und 1. Juli Bauprofis aus Schleswig-Holstein, Hamburg und dem nördlichen Niedersachsen Gelegenheit, um innovative Technik hautnah zu erleben und auch zu testen. Veranstalter war das Unternehmen Hamburger Baumaschinen A. Necker aus Brokenlande.

Das Kieswerk in Schülp bei Rendsburg gab zwei Tage die Kulisse für die »Norddeutschen Baumaschinentage 2017«. Über 20 Maschinen wurden präsentiert. Testfeld: An einem hohen Erdberg mussten zeitgleich drei Radlader der Marken Case und Hyundai ihr Können beweisen. Insbesondere der Andrang für eine Testfahrt mit dem neuen Case-Radlader 921G, der seine Deutschlandpremiere vor Ort feierte, war ausgesprochen stark. Von Case konnten auch die Radlader 721F sowie 821F getestet werden. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, im direkten Vergleich auch die neusten Hyundai-Radlader zu erproben, sind doch die Modelle HL 970, HL 955 sowie HL 940 relativ frisch auf dem deutschen Markt. Gezeigt wurde ebenso eine Vielzahl an Hyundai-Mini- und -Midibaggern. Zur Beschickung von Förder- und Siebbrechanlagen wur-

den große Kettenbagger, wie der 300 NLC-9A und der 220 LCR von Hyundai, vorgestellt. Der Kettenbagger CX210D von Case zeigte sein Können als Trägergerät der Allu-Separatoren. Von Ahlmann aus Büdelsdorf in Schleswig-Holstein waren der Radlader AX850 sowie der AS 900 Tele zu sehen. Abgerundet wurde das Programm mit Verdichtungs- und Abbruchtechnik von Atlas Copco. Als Partner konnte der Veranstalter noch weitere Aussteller gewinnen, wie die Firmen Teufelsmoor Baumaschinen sowie das Truck-Center Westküste Uhl. Bauwatch zeigte intelligenten Baustellenschutz mittels dezentraler und mobiler Kamerasysteme, die solar§ betrieben autark arbeiten.

Von Radio-Ladestation bis Kombihammer: Hilti erhält fünf »Red Dot Awards« In der Hertener Sortieranlage werden Leichtverpackungen für die Wiederverwertung erfasst, sortiert und konfektioniert. Der Sacköffner BO von BRT Hartner leitet diesen Prozess ein: per Radlader wird der BO mit integriertem Aufgabebunker mit den in der Annahmehalle lagernden gelben Säcken befüllt. Der eingebaute Schubboden mit neuem, modifiziertem Antrieb befördert das Material zur Trommel, deren separat angetriebene Hälften eine Relativbewegung erzeugen, die zum zuverlässigen Aufreißen und Entleeren der Kunststoffsäcke führt. Der Inhalt der Säcke wird dabei nicht zerkleinert, sondern nur aufgelockert. Die Trommel und ihre Aufreißwerkzeuge wollen durch eine besonders hohe Stabilität aufwarten. Mithilfe einer neuartigen Spezialbeschichtung konnte die Lebensdauer dieser Werkzeuge nun nach Anbieterangaben noch um das Vierfache verlängert werden. Die derzeit größte und leistungsstärkste BRTHartner-Maschine schafft einen Durchsatz von bis zu 220 m3/h Leichtverpackungen. Das durch den BO vorbereitete Material wird anschließend über ein nachgeschaltetes Steigeband aus dem Hause Eggersmann Anlagenbau der weiteren Behandlung zugeführt. »Wir haben bereits in der Vergangenheit erfolgreich mit BRT Hartner zusammengearbeitet und freuen uns, nun sogar mit der Jubiläumsmaschine den Verarbeitungsprozess unserer Sortieranlage verbessern zu können«, erklärt AGR-DAR-Geschäftsführer Lambert Freitag. §

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O HILTI – Bei der diesjährigen Vergabe der Designpreise von »Red Dot« konnte Hilti gleich mehrere Auszeichnungen für Produkt-Innovationen entgegennehmen. HILTI

BRT-Hartner-Sacköffner mit nachgeschaltetem Förderband der Firma Eggersmann Anlagenbau.

Beispielsweise an der Vielseitigkeit sowie dem Design des neuen HiltiBaustellenradios fand die international besetzte Red-Dot-Jury Hilti Produkt-Innovationen mit Designauszeichnung: Das BaustellenGefallen und zeichnete es mit einem Preis aus. Das RC 4/36-DAB versorgt die radio RC 4/36-DAB (Bild), das zugleich eine Akku-Ladestation ist, ist einer von Baustelle auch mit digitalen Radiogleich mehreren Hilti-Preisträgern des sendern und via Bluetooth-Schnittdiesjährigen »Red Dot Awards«. stelle können Musiksammlungen auf Smartphones oder anderen Mobilfunkgeräten abgespielt und Streamingdienste genutzt werden. Zugleich ist das Radio eine Ladestation für alle Hilti-Akkus und lässt sich auch mit Akkus betreiben. Ebenso ausgezeichnet wurden der Hammerbohrer TE-YX, die neue Generation des Kombihammers TE 60-ATC/AVR, der Bohrhammer TE 3-M sowie den Akku-Schlagbohrschrauber SID 8-A22. §

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IIIIIIIIIIIII Aktuelles

Linser Industrie Service schließt kompletten Umzug nach Troisdorf ab

Mit Innovation rund um Wasser zum Erfolg

O BIRCO – Der Baden-

O LIS – Einen großen Schritt in der Firmenentwicklung hat jetzt Linser Industrie Service (LIS) gemacht. Das Unternehmen bündelt künftig auf 12 000 m² in Troisdorf seine Bereiche Fertigung, Konstruktion, Qualitätskontrolle, Lager und Verwaltung.

Badener Systemanbieter im Umgang mit Niederschlagswasser BIRCO feiert 2017 sein 90-jähriges Bestehen.

LINSER

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich BIRCO als einer der führenden Entwässerungsspezialisten etabliert. Als Basis des Erfolgs nennt das Unternehmen die mehr als 170 Mitarbeiter – deshalb hat BIRCO anlässlich des 90. Geburtstags gemeinsam mit allen Beschäftigten fünf Grundwerte der Führung und Zusammenarbeit entwickelt. Ein neu produziertes Video mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gibt jetzt einen kleinen Einblick in das Unternehmen und die dort gelebte Firmenkultur. Unter birco.de findet sich das Video gleich auf der Startseite. §

W

ie LIS-Geschäftsführer Michael Linse betont, sei es »ein großer, aber ein notwendiger Schritt gewesen, alles zusammenzulegen und in neue Firmengebäude nach Troisdorf umzuziehen. Die Verlegung ging reibungslos über die Bühne. Dafür mache ich allen Mitarbeitern ein Kompliment«. Ursprünglich als reiner Handelsbetrieb gestartet und auf die Betreiber von Baumaschinen ausgerichtet, kamen für LIS sukzessive neue Geschäftsfelder hinzu, wie zum Beispiel die Fertigung von Ketten, der

Unterwagenbau und die Erstausrüstung. Das hatte steigenden Platzbedarf zur Folge. Ein erster Schritt erfolgte vor vier Jahren mit dem Bau einer Fertigungshalle, der bereits in Troisdorf erfolgte. Nun wurde der Gesamtkomplex fertiggestellt und die Zusammenführung aller Firmenteile konnte erfolgen. Erst kürzlich hat das Unternehmen auch einen Ersatzteilshop im Internet eröffnet. Dort bietet LIS Laufwerksteile, Gummiketten, Verschleißteile (Zähne und Messer) § und Anbauteile an.

Wachstum sorgt für Umzug in neue Räume

O IMD EUROPE – Büro, Lager und Produktion an einem Ort gebündelt hat jetzt IMD Europe im rheinland-pfälzischen Kirchen, nehe der Grenze zu Nordrhein-Westfalen.

IMD EUROPE

Auf 12000 m² erstreckt sich der neue LIS-Standort in Troisdorf, unweit des Flughafens Köln/Bonn.

Im Jahr 2013 übernahm IMD Europe den Vertrieb für Produkte des US-Unternehmens Global Digital Instruments (vormals Sendec) in Europa, dem Nahen Osten und Afrika. Der Erfolg des Engagements sorgte jetzt für den Umzug in ein größeres Gebäude. »Unsere neuen Produkte kommen gut im Markt an. Wir haben jetzt Büro, Lager und Produktion so gestaltet, dass wir in allen Bereichen auch Platz für unser weiteres Wachstum haben«, sagt Geschäftsführer Hermann Eichhorn. §

Die »Cramo-Story« spricht jetzt auch bildlich eine Sprache

O BPW BERGISCHE ACHSEN – Die BPW Bergische Achsen

O CRAMO – Mit einem Unter-

Kommanditgesellschaft ist als Innovationsführer des deutschen Mittelstands mit dem „Top 100“-Award ausgezeichnet worden.

nehmsfilm kann jetzt Cramo aufwarten: Der Vermietspezialist zeigt sich darin als der Dienstleister für die Baubranche und verweist auf seinen starken Servicebereich.

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Der Komplettanbieter in der Vermietung empfiehlt sich in seinem ersten Film ebenso als besonderer Cramo-Mitarbeiter spielten die Hauptrollen im ersten Unternehmensfilm, Partner für den Kunden in allen Belangen rund um dessen Baustelle – der Anfang Juli Premiere feiern konnte. wie individuell diese auch sein möge. Cramo hat im Medium »Film« den roten Faden von den angebotenen Trainings bis hin zur IPAF-Zertifizierung aufgenommen und konnte somit dem gesamten Spektrum breiten Raum zur freien Entfaltung geben. Die Dreharbeiten dauerten fünf Tage, während der Filmaufnahmen in Kinoqualität entstanden. Zielgruppen sind auf der einen Seite Cramo-Bestands- und -Neukunden, auf der anderen Seite gleichzeitig auch Mitarbeiter und potenzielle Bewerber. § CRAMO

»Beste Marke«, »Bester Arbeitgeber«, »Bester Ausbilder«, »GreenTec-Award« und jetzt auch noch »Top 100«-Innovationsführer im Mittelstand: Der Transportspezialist BPW findet sich auf der Siegerstrecke und sieht den Erfolg als Ergebnis einer konsequenten Innovationsstrategie. Das Familienunternehmen aus dem Bergischen Land erforscht, entwickelt und produziert seit rund 120 Jahren Fahrwerkslösungen für die Transportindustrie und hat sich als ein »Global Player« etabliert. §

KD BUSCH.COM

»Neugier als Antrieb« macht BPW zum Innovationsführer

Top100-Mentor Ranga Yogeshwar (li.), Katrin Köster und Markus Kliffken (beide BPW) bei der Auszeichnung als »Top 100 Innovator«. Das Benchmarking für Innovationsmanagement ehrt seit mehr als 20 Jahren alljährlich die innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstands.

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Riwal liefert 80 neue Maschinen an AFI-Niederlassungen O AFI/RIWAL – Der in den Niederlanden beheimatete Vermieter

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ie ersten Bühnen gingen nach Hamburg, Hannover, München und Stuttgart, weitere sollen nach und nach auf die bundesweit insgesamt zwölf Standorte verteilt werden. »Mit der Investition ist ein erster Schritt getan, den gesamten Maschinenpark aller AFI-Standorte nachhaltig zu verjüngen und somit leistungsfähiger und umweltfreund-

licher zu machen«, erklärt Søren Rosenkrands, COO von Riwal und AFIGeschäftsführer. Weitere Investitionen seien in Planung und würden zeitnah umgesetzt. Insgesamt sollen durch den Zusammenschluss die Kundendienstleistungen beider Unternehmen erheblich erweitert werden. Gemeinsam sind sie in der Lage, Bühnen nicht nur an jeden Ort

AFI

von Höhenzugangstechnik Riwal investiert in den Maschinenpark der im Mai übernommenen Hamburger AFI (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 5/17, Seite 11). Insgesamt liefert Riwal 80 neue Maschinen, die bundesweit auf die einzelnen Niederlassungen verteilt werden. Die Anschaffung ist ein erster Schritt im Rahmen der umfassenden Erneuerung des Maschinenparks sowie der Erweiterung des Serviceangebots.

Neue Technik für die AFI-Niederlassung Hannover: Sven Apholz (Fahrzeugpfleger AFI Hannover), Søren Rosenkrands (Riwal, COO), Bianca Zach (Niederlassungsleiterin AFI Hannover), Norty Turner (Riwal, CEO), Susanne Reichardt (Disponentin AFI Hannover), Pedro Torres (Riwal, COO), Andre Fricke (Fahrzeugpfleger AFI Hannover) und René Timmers (Riwal, CFO; v. li. n. re.). in Deutschland, sondern in ganz Europa zu liefern – und das auch in großer Stückzahl und über einen längeren Zeitraum. Dank der Riwal-

Niederlassungen in 16 Ländern können Großunternehmen zudem ihre internationalen Projekte aus ei§ ner Hand bedienen.

Erster »BIL Report« – Sicherheitsgewinn beim Tiefbau im Blick Dritter sind die häufigste Ursache für Leitungsschäden. Die Anzahl der Leitungsbetreiber nimmt zu und damit stellt sich mehr und mehr das Problem der Ansprache aller relevanten Leitungsbetreiber bei Bauvorhaben. Die vor zwei Jahren von 17 deutschen Fernleitungsbetreibern aus den Branchen Chemie, Gas-Hochdruck und Mineralöl gegründete BIL baut deshalb ein bundesweites Informationssystem zur Leitungsrecherche auf, um eine vorhandene Lücke zu schließen. Ein jährlicher »BIL Report« soll künftig das Reporting über die statistisch auswertbaren Inhalte der Bauanfragedatenbank aufzeigen. Bei rund einer Million Baustellen im Jahr im Bundesgebiet stellt die erste Stichprobe des Berichtszeitraumes 2016 von über 20000 Anfragen einen signifikanten Anteil dar, der sich mittels raumbezogener Auswertung und statistischer Angaben über die Art der gestellten Bauvorhaben auswerten lässt. Der BIL-Report will mit seinem Statistikteil künftig dauerhaft einen Beitrag zur Erkenntnisgewinnung durch Verschneidung mit Schadensdatenbanken (zum Beispiel DVGW-Statistiken oder EGIG-Report) erzielen und die Grundlage für Koordinierung von Bauvorhaben und Sicherheitsinterpretationen ermöglichen. Das deutschlandweit verarbeitete Datenmaterial kann für die Anfragen jedes einzelnen in der BIL eG organisierten Leitungsbetreiber in gleicher Weise unternehmensindividuell genutzt werden, um daraus Maßnahmen zum Schutz der Leitungsinfrastruktur, aber auch zur Verbesserung des Auskunftsprozesses zu erarbeiten. Erste Erkenntnisse zeigen die proportionale Verteilung von Bevölkerungsdichte, Bauanfragen und Baumaßnahmen in den Regionen. Mit den Zuständigkeitsflächen von 35 Unternehmen zum Jahresende 2016 deckt das BIL-Portal bereits ca. 57 % der Gemeindeflächen des Bundesgebietes ab. Im Umkehrschluss heißt dies, dass sich in den örtlichen Listen der sogenannten Träger Öffentlicher Belange (TÖB-Listen) mindestens ein Unternehmen befindet, das seine Bauanfragen über BIL erwünscht. Lediglich gut 60 % der Bauanfragen werden von lokal bekannten Unternehmen im Umkreis von ca. 30 km gemessen von der Position des Vorhabens gestellt. Über ein Drittel der Bauanfragen im Bundesgebiet werden allerdings von teilweise deutlich weiter entfernt liegenden Anfrageorten gestellt. Weitere Infos zum »BIL Report«: bil-leitungsauskunft.de/geschaeftsbericht-2016/ § 8/2017

23 Hamm-Walzen für Leonhard Weiss

O HAMM – Ende Juni hat Leonhard Weiss die ersten Geräte eines großen Pakets neuer Hamm-Walzen in ihren Fuhrpark übernommen. Mit insgesamt 22 Walzenzügen verschiedener Gewichtsklassen und einer Kombiwalze hält die mittelständische Unternehmensgruppe damit ihre Maschinenflotte technisch auf dem neuesten Stand.

HAMM

O BIL – Schäden an unterirdischen Systemen durch Einwirkung

Bei der Walzenübergabe: Robert Kreß (Bereichsleiter Technik Leonhard Weiss), Norbert Rosenbaum (Vertriebsmanager Wirtgen Augsburg), Stefan Klumpp (Vorstand Hamm), Jürgen Voß (Leiter Einkauf Technik Leonhard Weiss), Jürgen Schmidt (Leiter Baumaschinentechnik Leonhard Weiss), Steffen Hanus (Geschäftsführer Wirtgen Augsburg) und Thomas Brosy (Leiter Vertrieb Zentraleuropa, Hamm; v. li. n. re.). Das Gesamtpaket umfasst sechs Walzenzüge H 7i aus der Serie H CompactLine, 16 Walzenzüge der Serie H mit Gewichten zwischen 13 t und 25 t sowie eine Kombiwalze HD 14 VT aus der Serie HD CompactLine. Leonhard Weiss wird diese Maschinen im gesamten Bundesgebiet im Straßen- und Netzbau einsetzen. »Das bedeutet unter anderem, dass die Geräte von wechselnden Fahrern bedient werden. Hier zeigt sich ein großer Vorteil der Hamm-Walzen, denn mit der sehr einfachen und klar strukturierten Bedienung kommen unsere Fahrer gut zurecht«, so Jürgen Schmidt, Leiter Baumaschinentechnik bei Leonhard Weiss. §

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Messen, Seminare und Termine Kommunales Angebot auf der NUFAM – praxisnah und vielfältig

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ie NUFAM vergrößert sich kontinuierlich, wie Britta Wirtz als Geschäftsführerin der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH betont. »Mit der erweiterten Veranstaltungsfläche von über 70 000 m2 und dem Ausbau des Fachbesucherprogramms positioniert sich die Messe als ideale Informations- und Entscheidungsplattform«, so Wirtz. Auch für kommunale Besucher und Fachbesucher aus der Baubranche will die fünfte NUFAM wieder Einiges bieten.

»Treffpunkt Kommunal« Der »Treffpunkt Kommunal« setzt 2017 auf mehr Praxis: Anstelle von Fachvorträgen haben die Besucher die Gelegenheit, Kommunalfahrzeuge, Aufbauten und Anbaugeräte zu besichtigen und in Aktion zu erleben. Unter der fachkundigen Führung erfahrener Kommunaltrainer können Interessierte in einem 1,5stündigen Rundgang die Kommunalmeilen im Außengelände besuchen. Sie erstreckt sich jeweils im Außengelände zwischen den Hal-

len 1 und 2 sowie zwischen der Halle 3 und der »dm-arena«. Zudem werden im Demopark beispielsweise der Schnellwechsel neuer Anbaugeräte oder Lkw-Wechselsysteme gezeigt. Die geführten Kommunaltouren gibt es täglich jeweils um 11 Uhr, 13 Uhr und 15 Uhr. Baugewerbe und GaLaBau Für das Baugewerbe, den GaLaBau und Kommunalfahrzeuge sind unter anderem JPM Deutschland und Fliegl Bau- und Kommunaltechnik, Hyva und Hilltip vor Ort. An ausgewählten Ständen, auf der Kommunalmeile und im Demopark führen die Hersteller die aktuelle Fahrzeugtechnik vor. Bei JPM ist beispielswei-

Intergeo – Brücke in ein digitales Morgen

O RÜCKBLICK – Mit Rekordzahlen endete die achte Fachmesse »Schüttgut« in Dortmund. Der Veranstalter Easyfairs begründet diesen Erfolg unter anderem durch das hochkarätige Vortragsprogramm, das den 500 Ausstellern und rund 6 800 Besuchern einen veritablen Mehrwert versprach.

O 26. BIS 28. SEPTEMBER –

KLAUS POLLKLÄSENER

Mehrwert der »Schüttgut« mit Rekordbesuch honoriert

Den Messebesuchern der Schüttgut bot sich auch ein hochkarätiges Vortragsprogramm mit Themen aus Wissenschaft und Praxis.

Vertreter aus Unternehmen und Wissenschaft präsentierten Mitte Mai an zwei Tagen auf drei Vortragsbühnen Neues und Wissenswertes rund um Granulat-, Pulver- und Schüttguttechnologien. Experten der Branche trugen Trends und aktuelle Technologien aus Theorie und Praxis vor. Am Ende konnte der Veranstalter mit 6731 Besuchern ein Plus von 3 % verbuchen. »Das Vortragsprogramm war für uns dieses Mal außergewöhnlich interessant, mit überragenden und tagesaktuellen Vorträgen und Podiumsdiskussionen. Wir haben hier von qualifizierten Experten die neuesten Trends und Entwicklungen erfahren«, berichtet der beratende Ingenieur Gerd Lampel. Beim Veranstalter laufen bereits die Vorbereitungen für die »Schüttgut & Recycling-Technik« am 7. und 8. November 2018 in Dortmund. §

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Die Intergeo gilt als internationale Leitmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement. Die Messe findet Ende September in Hamburg statt.

se ein 3-Seiten-Kipper inklusive Werkzeugschrank auf einem Iveco 35 zu sehen. Hilltip präsentiert seine Anbaugeräte für den Wintereinsatz und bei Hyva werden die Einsatzmöglichkeiten von Absetzern, Abrollern und Ladekranen im kommunalen Umfeld präsentiert. Nicht fehlen dürfen die Winterdienst- und Entsorgungsfahrzeuge sowie die Absatz- und Abrollkipper der großen Herstellermarken, die sich ebenfalls auf der Kommunalmeile zeigen. Weiterhin präsentieren sich im Aufbausegment unter anderem die Marken Kempf, Fliegl, Frielitz, Kohrs, Kress, Langendorf, Müller Mitteltal, Reisch sowie § Schwarzmüller.

HINTE

sich auf der Karlsruher NUFAM präsentieren. In vier Hallen sind unter anderem Nutzfahrzeuge in allen Gewichtsklassen, Aufbauten, Fahrzeugeinrichtungen, Telematik, Reifen, Krane, Werkstattausrüstung sowie Teile, Zubehör und Dienstleistungen zu sehen. Die Zukunftsthemen Elektromobilität und autonomes Fahren stehen 2017 genauso im Blickfeld, wie die Dauerthemen Energieeffizienz, Zeitersparnis oder auch Kostenreduktion sowie Fahrermangel.

KMK

O 28. SEPTEMBER BIS 1. OKTOBER – Über 350 Aussteller werden

Die »Fraunhofer Morgenstadt Initiative«, beheimatet am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, und die Intergeo mit ihrer Themenplattform »Smart City Solutions« sind in diesem Jahr erstmals in einer strategischen Partnerschaft verbunden. Die »Morgenstadt«-Initiative rückt die Stadt als Lebensraum, aber auch als Innovationstreiber der Zukunft ins Blickfeld. Im Jahr 2011 aus dem Kernthema Elektromobilität entstanden, arbeiten heute über 60 Mitarbeiter daran, Themenbereiche wie Mobilität als Dienstleistung, Hybride Stromerzeugung, Data Grids, Smart Energy Buildings, Connected Public Space und Vertical Farming wissenschaftlich zu durchdringen und in Deutschland und der EU pilotiert voranzutreiben. Dafür identifizieren die Forscher Problemstellungen aus dem Umfeld »Stadt«, setzen sich mit Innovationspotenzialen durch den Einsatz moderner IT auseinander und initiieren europaweit Pilotprojekte, um Technologien, Produkte und Lösungen zu erproben. Alanus von Radecki, Projektleiter der Morgenstadt Initiative, beschreibt die Motivation der international renommierten Forschungseinrichtung für die Kooperation: »Wir sehen viele thematische Überschneidungen mit den Inhalten der Intergeo und erhoffen uns von der Partnerschaft mit dem etablierten Ausstellungsformat, dass wir unsere Erfahrungen zu Innovationspotenzialen hier gezielt an kommunale Entscheider weitergeben können.« §

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Auf einen Blick Redaktionsverzeichnis Firma A Achenbach GmbH AFI GmbH ALLU Deutschland GmbH Anbaufräsen PC GmbH Apex Fördertechnik GmbH Apolczer Baumaschinen GmbH Arjes GmbH Atlas Copco Berg- und Tunnelbautechnik GmbH Atlas Copco MCT GmbH Austin Powder Germany GmbH AVITEQ Vibrationstechnik GmbH B Backers Maschinenbau GmbH BAT Bohr- und Anlagentechnik GmbH Baumot Group AG BELL EQUIPMENT (DEUTSCHLAND) GMBH Bergmann Maschinenbau GmbH & Co. KG BHS Innovationen GmbH BIL eG – Die Leitungsauskunft BIRCO GmbH Bitzer Wiegetechnik GmbH BKL BKL Fischer Kühne + Partner – Conovo media GmbH BMD Baumaschinendienst Betriebsges. mbH + Co. KG Bohnenkamp AG Bornemann AG Bott GmbH & Co.KG BPW Bergische Achsen KG Brigade Elektronik GmbH Building Radar GmbH Bundesverband Mineralische Rohstoffe e.V. (MIRO) C C. Christophel Maschinenhandel Vermittlungen GmbH Camso CNH Industrial Baumaschinen GmbH Continental Tire Division Cramo AG Crush + Size Technology GmbH & Co. KG D Daimler AG Das Marketing-Büro De Lage Landen Leasing GmbH (DLL) Deutz AG Deutscher Abbruchverband e.V. Dieterich+Gräber Waagenbau GmbH & Co. KG DKS Technik GmbH Doosan Benelux S.A. dsb Maschinenbau GmbH E EAM Software GmbH Eggersmann Anlagenbau ELA Container GmbH Erket GmbH & Co. KG EVB BauPunkt Einkaufs- und Handelsgem. GmbH & Co. KG ExxonMobil Central Europe Holding GmbH F Flexco Europe GmbH FRD Germany NL. Furukawa Rock Drill Europe G Geoplan GmbH Georg Oest Mineralölwerk GmbH & Co. KG GIPO AG Goldhofer Aktiengesellschaft Gottlieb NESTLE GmbH

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Ort Wilnsdorf Hamburg Bünde Tiefenort Geilenkirchen Lauf a.d. Pegnitz Leimbach Essen Essen Nürnberg Hattersheim Twist Merkers Königswinter Alsfeld Meppen Dresden Bonn Baden-Baden Hildesheim Köln Heidelberg Osnabrück Goslar Gaildorf Wiehl Neumünster München Köln Lübeck Luxembourg Berlin Hannover Feldkirchen Bergneustadt Stuttgart Hohberg bei Offenburg Düsseldorf Köln Köln Beimerstetten Gnadenwald Langenfeld (Rheinland) Linz Markdorf Bad Oeynhausen Haren (Ems) Leimbach Göppingen Hamburg Rosenfeld Kraichtal Iffezheim Freundenstadt Seedorf Memmingen Dornstetten

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bauMAGAZIN August 2017  

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