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April 2019

BAUMAGAZIN-ONLINE.DE

4 | BAUMASCHINEN | BAUGERÄTE | BAUFAHRZEUGE

MB Crusher

Vorhang auf für Weltpremiere VORSCHAU

VDMA

ZEPPELIN

Joachim Schmid und Franz-Josef Paus

Peter Schrader und Fred Cordes

Bei der Digitalisierung ist »Überzeugungsarbeit gefragt«

»Sind in der goldenen Dekade«

DMS Technologie Zwei Neuheiten im Gepäck Seite 98


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Inhalt 4/2019

63 | OilQuick | Noch sicherer, noch smarter: Die nächste Generation an Schnellwechslern soll am Stand von OilQuick live erlebbar sein

12 | Editorial 14 | Zum Titel – MB Crusher | Der italienische Spezialist für Backenbrecher- und Sieblöffel sowie Baggeranbaufräsen kündigt für die Bauma eine Weltpremiere an 16 | Namen und Neuigkeiten | Baubranche aktuell

B IM BLICKPUNKT 28 | VDMA | Im bauMAGAZIN-Interview haben Franz-Josef Paus als Vorsitzender des VDMA-Fachverbandes Bau- und Baustoffmaschinen und dessen Geschäftsführer Joachim Schmid erklärt, dass die deutsche Baumaschinenindustrie mit einem Umsatzplus von 12 % sowie rund 36 000 verkauften Maschinen in Deutschland auf ein »sensationelles Jahr 2018« zurückblicken kann.

34 | Bauma 2019 | Auf der 32. Bauma, der weltweit führenden Messe für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte, präsentieren in München Aussteller auf Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Umweltschutz ausgerichtete Innovationen. Einige der Lösungen sind auch für den »Bauma-Innovationspreis« nominiert. Ebenso dürften die digitalen Innovationen die Bauma 2019 mitprägen. Dank Virtual und Augmented Reality soll die Baustelle in München virtuell erlebbar werden. 6

APRIL 2019

56

1 ERDBEWEGUNG 40 | Zeppelin Baumaschinen und Rental | Auf ein außergewöhnliches Geschäftsjahr kann der Zeppelin-Konzern zurückblicken. Im bauMAGAZINInterview haben sich die Geschäftsführer Fred Cordes (Zeppelin Baumaschinen) und Peter Schrader (Zeppelin Rental) optimistisch hinsichtlich der Entwicklung in den kommenden zwei bis drei Jahren geäußert. »Wir sind in einer goldenen Dekade der Bauwirtschaft«, lautet ihr Tenor. 48 | Volvo CE | Ein Allrounder für innerbetriebliche Arbeiten: Der neue 20-t-Raupenbagger EC200E bewältigt eine breite Palette an Aufgaben 50 | Hitachi Construction – Kiesel | Mit mehr als 30 Maschinen und einer Reihe an Neuheiten ist Hitachi auf der Bauma präsent. Gezeigt wird u. a. der neue Super-Longfront-Bagger ZX210LC-6 SLF 54 | Liebherr | Historischer Moment bei Liebherr am Standort Colmar im Elsass: Der 60 000. Raupenbagger verlässt das Werk in einem speziellen Design des Graffitikünstlers Jean Linnhoff 56 | Case Construction | Zur verbesserten Steuerung der Hydraulikgeschwindigkeit führt Case eine elektrohydraulische Lösung ein, die an den Radladern der F-Serie zu sehen sein wird 58 | Hydrema | Geburtstagsfeier und jede Menge Produktneuheiten: Hydrema feiert sein 60-jähriges Bestehen und stellt auf der Bauma zwei neue Maschinen sowie ein Telematiksystem vor 59 | Lehnhoff | Anbaugerätespezialist Lehnhoff zeigt einen neuen symmetrischen Schnellwechsler für Bagger von 22 t bis 32 t 61 | SMP Parts | Das neue hydraulische System FOC für die noch schnellere Anbringung vorstellen

66 | Allu | Weiterentwickelte Mobile-App 67 | HS-Schoch | Mit Beißer-Löffel und dem »Beast« begeht HS-Schoch die Bauma 69 | Cangini | Der italienische Hersteller hat ein Jubiläum sowie das Laserschild X-Plane im Gepäck 70 | Leica Geosystems | Eine All-in-One-Lösung: Intuitive Maschinensteuerungsplattform 72 | Moba | Mit digitalen Helfern auf teure Leitdrähte verzichten 80 | Kaeser | Die mobilen Baukompressoren Mobilair M55 und M59 sollen Maßstäbe setzen 81 | Xelectrix Power | Der österreichische Spezialist für Speicher- und E-Ladelösungen zeigt auf der Bauma moderne Batteriemodule 82 | Merz | Mit Wire Spy wird eine Security-Lösung vorgestellt, die den Kabeldiebstahl verhindern soll

2 GALABAU 86 | Yanmar | Mit den Midibaggern Vio82 und Vio80-2PB wird Yanmar zwei Weltpremieren feiern 88 | Avant Tecno | Mit der 800er-Serie hat Avant Tecno neue Lader für den GaLaBau konzipiert 90 | Bobcat | Der elektrische E10e in Kurzheckbauweise ist die wichtigste Bobcat-Neuvorstellung 92 | Takeuchi – Schäfer | Der neue 7-t-Kompaktbagger TB 370 stellt für Takeuchi eine wichtige Erweiterung des Produktsegments dar 94 | Bergmann | Die kompakte Fahrmaschine RCC 600 soll für Aufsehen sorgen 96 | Engcon | Die Stein- und Sortiergreifer der SK-Serie sind modifiziert und modernisiert worden


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104 132 98 | DMS Technologie | Mit einer Bodenfräse sowie einem Grabgreifer zwei bedeutsame Neuheiten im Gepäck 100 | Holp | Zukunftsorientierte Anbaugeräte 102 | Weber MT | Als Messeschwerpunkt gelten die Vibrationsplatte CF 1 und der Bodenverdichter CR 1 Hd 106 | Uvex | Neben bewährter Arbeitskleidung stellt Uvex ein umfassendes PSA-Produktsystem vor 110 | Baak | Gemeinsam mit dem Berufs- und Schutzbekleidungshersteller Engel in München

134 | Ammann | Mehr als 100 Produkte, darunter viele Neuheiten, sollen am Stand von Ammann das 150-jährige Bestehen sowie den Entwicklergeist des Unternehmens unterstreichen 136 | Benninghoven | Die Asphaltmischanlage vom Typ TBA eignet sich für den semimobilen sowie stationären Einsatz und wird erstmals mit Heißgaserzeuger vorgestellt 138 | Marini | Das neue Asphaltwerk Master Tower soll das Aushängeschild am Messestand von Marini sein

112 | Elten | Sicher und bequem sollen die Sicherheitsschuhe von Elten sein und genau das möchte der Hersteller in München unter Beweis stellen 114 | JSP | PowerCap Infinity ist ein Atemschutzgerät, das mit gebläseunterstützter Technologie ausgestattet ist

3 VERKEHRSWEGEBAU 116 | Vögele | Mit der Entwicklung des Super 3000-3(i) stellt Vögele sein neues Flaggschiff vor 120 | Dynapac | Für München hat Dynapac seine neuen SD-Fertiger vorgesehen. Die Baureihe soll vor allem mit hohem Bedienkomfort auffallen 122 | Wirtgen | Die Kaltrecycler W 390 CRi und W 240 CRi feiern Premiere, sie besitzen neue Automatikfunktionen und flexible Hauptbedienpulte 124 | Volvo CE | Kompakte und wendige Helfer sollen Volvos Straßenfertiger P2820D ABG und P2870D ABG sein, sie sind speziell für Innenstadtbereiche entwickelt worden 128 | Secmair-Breining | Für jeden Straßenschaden eine geeignete Ausbesserungslösung bieten

4 SPEZIALTIEFBAU – TUNNELBAU – KANALBAU 144 | Klemm | Erster Blick auf das Universal-Bohrgerät KR 805-3G mit besonders langer Bohrlafette 146 | Herrenknecht | E-Power Pipe ist für die umweltschonende Verlegung von Erdkabeln entwickelt worden 150 | Epiroc | Smarte Lösungen sollen den Messeschwerpunkt bei Epiroc bilden, gleichzeitig wird eine neue Imlochhammer-Serie vorgestellt 153 | Wimmer | Der Tunnelbagger Blue Badger ist als Vortriebsmaschine für die »Neue Österreichische Tunnelbaumethode« entwickelt worden 153 | Sandvik | Mit dem LH621i hat Sandvik einen zweiten Lader der i-Reihe auf den Markt gebracht, der auf den Muldenkipper TH663i abgestimmt ist

130 | Völkel | Kosten- und zeitintensives Nacharbeiten mit dem Einsatz des FDVK-Navigators vermeiden

155 | RSP | Gleich mehrere digitale Lösungsansätze werden für RSP unter dem Motto »Discover the new solution« im Messemittelpunkt stehen

132 | Hamm | Im Technology Center von Hamm sollen Messebesucher die Zukunft nachhaltiger Lösungen im Bereich Verdichtung kennenlernen

156 | Atlas Copco | Mit der Einführung von Tauchpumpen zur Entwässerung hat Atlas Copco sein Sortiment nun vervollständigt


5 GEWINNUNG – ABBRUCH 158 | Rubble Master | Der Maschinenbauer macht die Weiterentwicklung der RM-Go!-Linie in Form von »RM Go! Next« erlebbar 159 | Rockster Recycler | Zwei patentierte Systeme sollen mit der Vorstellung des Prallbrechers R1100DS vereint werden 162 | Gipo | Erstmals präsentiert Gipo seinen Giporec R 130 FDR Giga DA, einen raupenmobilen Prallbrecher mit separater Siebeinheit

192 | DA | Jubiläum für die Fachtagung Abbruch – zum 25. Mal hat sich die Abbruchbranche in Berlin zusammengefunden, um interessanten Vorträgen zu lauschen und alte sowie neue Kontakte zu pflegen. Zudem fand im Rahmen der Veranstaltung die Verleihung des Innovationspreises 2019 statt, um die besten Nachwuchsideen zu prämieren.

163 | McCloskey | Neben kompakten Prallbrechern wird auf dem Messestand ein neues Siebprodukt enthüllt, das als wegweisend gelten soll

182 | Hyundai CEE | Mit dem NHX900 L hat Hyundai seinen HX-Maschinenpark um einen leistungsstarken 90-t-Raupenbagger erweitert

164 | Kölsch – Christophel | Als Experten für mobile Aufbereitung setzen Kölsch und Christophel erneut auf einen Gemeinschaftsstand

184 | Liebherr | Intelligente Assistenzsysteme für die XPower-Großradlader als ganzheitliche Lösungen für mehr Sicherheit und Komfort 185 | Terex Trucks | Mit einer maximalen Nutzlast von 38 t und einem Volumen von 23 m³ ist der TA400 das größte Modell im Sortiment 186 | Bell | Im Bereich der knickgelenkten AllradZweiachser wurde der B45E 4x4 als effiziente und wirtschaftliche Transportlösung entwickelt

164

197 | Sennebogen | Der 870 E soll künftig mit noch mehr Reichweite angeboten werden 202 | FRD | Ein gesteigertes Leistungsgewicht, hohe Schlagenergie und noch mehr Brechkraft soll der neue Großhammer Fxj1070 mit sich bringen 208 | Pister – Hain | Neue Funktionen für das bewährte Multikuppelsystem von Pister

182

212 | Frutiger | Auf der Bauma will Frutiger seine weiterentwickelte MobyDick-Anlage präsentieren

168 | Terex Finlay | Mit vier Maschinen reist Terex Finlay nach München

6 HUB- UND HEBETECHNIK

APRIL 2019

242 | Mayer | Innerhalb von vier Monaten wurde ein Rohbau mit 7 500 m² Produktionsfläche hochgezogen – möglich war das durch vorgefertigte, bis zu 5 m hohe Doppelwandelemente 245 | Paschal | Der Messeauftritt von Paschal soll an einem neuen Standort das Motto »Effizienz in Kombination« unterstreichen 246 | Doka | Der Bauma-Auftritt steht ganz im Zeichen von Produktivitätssteigerungen 252 | Schwing – Stetter | Schwing will mit DirectDrive das Arbeiten mit Autobetonpumpen entscheidend verändern

258 | BHS-Sonthofen | Doppelwellen-Chargenmischer trägt zur Qualität der Betonmischungen für den »Grand Paris Express« bei

216 | Tadano Faun | Für die Weltleitmesse hat Tadano eine Vielzahl an innovativen Lösungen rund um Mobilkran- und Hebetechnik angekündigt

220 | Fassi | Mit fortschrittlicher Technologie wie der Y.Share Easy.Box möchte Fassi auf der Bauma Akzente setzen

8

236 | Peri | Das Familienunternehmen Peri feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen und hat der bauMAGAZIN-Redaktion am Hauptsitz in Weißenhorn die besondere Ingenieurskultur aufgezeigt, die bei der Entwicklung der Schalungsund Gerüstlösungen eine tragende Rolle einnimmt

256 | Bay-Lynx | Ein volumetrischer Mischer soll auf der Bauma zeigen, weshalb Beton erst am Einsatzort gemischt werden sollte

218 | Manitowoc | Der neue dreiachsige GroveAT-Kran GMK3060L soll mit seinem längeren Ausleger bei Manitowoc im Mittelpunkt stehen

204

7 SCHALUNG – BETON

254 | Blend – Dellschau | Eine mobile Maschine zur Herstellung von Flüssigboden vorstellen

172 | Arjes | Der Schredder Impaktor 250 Evo ist als nächste Evolutionsstufe angekündigt und kann mit dem großen Bruder VZ 950 Titan von den Standbesuchern unter die Lupe genommen werden

180 | Kobelco | Der neue SK850LC-10E ist das jüngste Mitglied der bewährten »Generation 10«

231 | Merlo | Der Teleskop-Anbieter hält unter anderem neue Panoramic-Modelle bereit

253 | Cifa | Die Energya-Baureihe soll mit der ersten Hybrid-Fahrmischerpumpe erweitert werden

171 | SBM Mineral Processing | Aus der RemaxReihe wird ein neuer Prallbrecher vorgestellt

176 | Doppstadt | Mit der Kombination aus Siebmaschine, Windsichter und Dichtetrenner ein Baumischabfallaufbereitungskonzept vorstellen

227 | Wolffkran | Wolffkran will in München mit einem starken Trio beeindrucken: Dem neuen WolffWipper 133 B, dem Big Wolff 1250 B und der neuesten Generation des Wolff 6020 clear

224 | Palfinger | Getreu dem Motto »Already Connected to the Future« will Palfinger seine Entwicklungsarbeit im Bereich Digitalisierung und Service in den Fokus rücken

8 HANDGEFÜHRTE BAUGERÄTE 262 | Klingspor | Vier Neuheiten im Bereich Diamantwerkzeuge hat Klingspor für seinen ersten Auftritt als Bauma-Aussteller im Gepäck 265 | AGP | Die neue Ringsäge R13 setzt auf einen 3 200 W starken Elektromotor 268 | Saint-Gobain Abrasives | Die neue Tischsäge CM70 Alu und zwei Bandsägen erweitern das Maschinenprogramm


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Weltpremiere auf der BAUMA | München 8. bis 14. April 2019 Halle C6 und Demogelände

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273

291 | Bonfiglioli | Für Teleskoplader entwickeltes Getriebe ECGenius steht im Blickfeld

358 | Zandt Cargo | Gezeigt wird u. a. der vierachsige Anhänger-Tieflader-Plateau AT-P 400

292 | Allison | Die Vollautomatikgetriebe der Off-Highway-Serie sollen »Thema Nr. 1« sein

359 | HKM | Für die Entsorgungs- und Recyclingbranche entwickelt ist der Kombianhänger K18

293 | Stüwe | Im Antriebsstrang lassen sich Stüwe-Reibschlussverbindungen einfach montieren

360 | Wörmann | Neben bewährten Produkten will Wörmann auch neue Entwicklungen zeigen

296 | Nord Drivesystems | Mit Maxxdrive XT wird eine neue Industriegetriebebaureihe gezeigt

362 | Meiller | Mit Highlights wie dem Abrollkipper RS26, der Funkfernsteuerung Isar-Control 3 sowie der Eco-Kupplung präsent

298 | Eaton | Technologie zur Auslegerstabilitätskontrolle und CLS-Load-Sensing-Mobilsteuerventile

9 OEM – WARTUNG 270 | JDPS | OEM-Kunden bei Umstellung auf die Anforderungen der Stufe V tatkräftig unterstützen

300 | Dietzel | Hydraulikschläuche werden mit individuell anpassbaren Sonderarmaturen ausgestattet, um Leckage-Risiken zu minimieren

271 | FPT Industrial | Neben Stage V ist die Vorstellung der Antriebslösung Cursor X 4.0 geplant

304 | Kissling | HV-Relais auf Basis einer nicht gasgefüllten Keramikkontaktkammer entwickelt

273 | Volvo Penta | Am Stand der Volvo-Familie zeigt Volvo Penta Motoren für die Stufe V

306 | Layher | Mit 48-V-Lösungen effizientere Bedingungen in modernen Fahrzeugen schaffen

274 | Zeppelin Power Systems | Für Aufsehen sollen neue Cat-Motoren sorgen, deren Einsatzbereiche mittels VR-Brille dargestellt werden

307 | Graf-Syteco | Den Umgang mit mobilen Siebanlagen komfortabler und sicherer machen

293

364 | Schmitz Cargobull | Zu sehen gibt es den Sattelkipper S.KI mit Thermoisolierung und den Motorwagenkipper M.KI mit elektrischem Verdeck 365 | Münz | Neue Generation an Abrollkippanhängern mit Dreiseiten- und Absenkfunktion 366 | Hüffermann | Transportanhänger mit Kippaufbau für die Wertstofflogistik 369 | Bott | Hier dreht sich alles um Fahrzeugund Betriebseinrichtungen

310 | Elobau | Zur Bauma hat Elobau den neuen einachsigen Joystick JS auf den Weg gebracht

§ UNTERNEHMENSFÜHRUNG

314 | Fritzmeier | Fahrerfreundliche Sicherheitskabinen zu vertretbaren Entwicklungskosten

371 | Tresono | Ungenutzte Firmenflächen anderweitig nutzbar machen und Leerstand vermeiden

324 | Evonik | Die Oil-Additives-Spezialisten wollen aufzeigen, was Maschinen verbessert

374 | Cramo | Messe-Besucher sollen die »Cramo Welt« erleben, um alles zur Baumaschinenvermietung, zum Baumaschinenkauf sowie den passenden Serviceleistungen zu erfahren

325 | Wolf Oil | Öle und Schmiermittel für Motoren, Hydraulik und Antriebsstränge 332 | NLMK | Die hochfesten Stähle Quend 960 und Quend 1100 stehen »ganz klar im Fokus«

375 | DLL | Mit Finanzierungslösungen für die Baubranche reist DLL zur Bauma nach München

335 | Continental | Fahrwerksystem für Kompaktraupenlader entwickelt 338 | Bridgestone | Proaktive Reifenwartung

300

340 | BKT | Earthmax SR 46 mit 3 m Durchmesser

275 | Hatz | Für die mit der EU-Abgasstufe V konformen Motoren die Zertifizierung erhalten 277 | Briggs & Stratton | Die Blicke werden auf zwei Einzylinder-Industriemotoren gerichtet sein 278 | Cummins | Der Prototyp eines elektrischen Minibaggers ist angekündigt, für den der Antriebsspezialist die Batteriemodule verantwortet 281 | Knorr-Bremse | Programmerweiterung mit Turboladern für Nutzfahrzeuge 282 | Bosch Rexroth | Die neue Axialkolbenverstellpumpe A10VOH sowie der kompakte Radialkolbenmotor MCR-S debütieren 284 | BPW | Das Agro-Drive-System soll nun auch auf Baustellen zum Einsatz kommen 286 | Bucher | Mit neuem Pumpenkonzept Probleme bei hydraulischen Antrieben lösen 289 | Mobil Elektronik | Ehla Plus für kleine Baumaschinen wird präsentiert 10

APRIL 2019

BN BAU- UND NUTZFAHRZEUGE 342 | Daimler Trucks | Mit Rekordzahlen bei Absatz, Umsatz und Ertrag hat Daimler seine führende Rolle als Lkw-Hersteller weltweit unter Beweis gestellt und möchte seine Kompetenz nun im Off-Road-Bereich auf der Bauma demonstrieren 347 | Scania | Den XT hat Scania weiterentwickelt – auf der Bauma zeigt das Unternehmen eine XT-Auswahl mit Gesamtgewichten von bis zu 66 t 349 | Goldhofer | Mit einem großen Fahrzeugportfolio und diversen Neuheiten ist Goldhofer auf der Bauma vertreten

377 | VDBUM | Mit im Mittelpunkt des 48. VDBUM-Seminars in Willingen stand der immer relevanter werdende Fachkräftemangel und die damit verbundene Frage, wie vor allem junge Menschen für die Baubranche begeistert werden können. Unter dem Motto »Innovation durch Motivation« wurde diese Thematik intensiv diskutiert, vor allem auch vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung in der Branche.

R RUBRIKEN 376 | Impressum | 377 | Messen, Seminare und Termine | 382 | Redaktionsverzeichnis | 387 | Der bauMAGAZIN-Anzeigenmarkt |


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Editorial 4/2019

PETRA REGER

E

Entspannt auf die Bauma Die Bezeichnung »Gigantismus« hat in heutigen Zeiten eher einen negativen Beigeschmack. Gleichwohl trifft er auf die 32. Bauma zu, allerdings im Positiven. Denn niemals zuvor war das Messegelände so groß, gab es mehr Hallen und Aussteller, werden mehr Besucher erwartet. Und das zu einem Zeitpunkt, in der die Baumaschinenbranche boomt wie zuletzt zur Bauma 2007. Analogien zu diesem Jahr, in dem die ersten Vorzeichen der Weltwirtschaftskrise schon erkennbar waren, scheinen trotzdem nicht angebracht. Denn dass wie damals ein Crash droht, der viele Unternehmen nur ein Jahr später hat ganz tief in den Abgrund blicken lassen, wird von nahezu Niemandem erwartet. Weshalb sich die Hersteller von Baumaschinen, Baugeräten und Baufahrzeugen vergleichsweise entspannt auf der Bauma präsentieren können. ndem wir Michael Holms Schnulze »Tränen lügen nicht« aus Mitte der Siebziger in leicht abgewandelter Form als »Zahlen lügen nicht« bemühen, wollen wir hier in aller gebotener Kürze die jüngsten für die Branche maßgeblichen Statistiken zusammenfassen. Wobei, und dieser Einschub sei erlaubt: Zahlen sind eine hochkomplexe Angelegenheit. Sie bieten zahlreiche Möglichkeiten zur Manipulation, stehen nicht per se für Eindeutigkeit – und können deshalb ebenso lügen wie Worte. Trotzdem bleibt festzuhalten: 2018 war für die deutsche Baumaschinenindustrie mit einem Umsatzplus von 12 % sowie rund 36 000 verkauften Maschinen in Deutschland »ein sensationelles Jahr«, wie es Franz-Josef Paus als Vorsitzender des VDMA-Fachverbandes Bau- und Baustoffmaschinen und dessen Geschäftsführer Joachim Schmid in unserer Rubrik »Im Blickpunkt« (Seite 28) formulieren. Ins gleiche Horn stoßen die Zeppelin-Geschäftsführer Fred Cordes und Peter Schrader im großen bauMAGAZIN-Interview (Seite 40) ange-

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APRIL 2019

sichts der gut 5 000 Caterpillar-Maschinen, die man 2018 allein in Deutschland neu in den Markt gebracht hat, und der im Vertrieb und der Vermietung erzielten Rekordumsätze. Man befinde sich in einer »goldenen Dekade der Bauwirtschaft«, lautet ihre Einschätzung, die Auftragsbücher der Kunden seien gut gefüllt. Dementsprechend optimistisch ist man bei Zeppelin für die nächsten zwei, drei Jahre. Die Einschätzung wird von der Bundesvereinigung Bauwirtschaft (BVB) geteilt, die nach einem Umsatz von 339,3 Mrd. Euro in 2018 für das kommende Jahr eine Steigerung von 4,2 % auf dann rund 350 Mrd. Euro prognostiziert. Sorgen machten allerdings vor allem der Facharbeitermangel und die steigenden Rohstoffkosten, aber auch der Brexit oder Handelskonflikte, so der neue BVB-Vorsitzende Marcus Nachbauer. Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist Nachbauers Appell an die rund 3,3 Mio. Mitarbeiter in den gut 370 000 Mitgliedsbetrieben des BVB, sich an der Euro-

pawahl Ende Mai zu beteiligen: »Diese Wahl ist für die Zukunft Europas entscheidend. Denn Europa ist unsere gemeinsame Zukunft. Europa ist die Lösung und nicht das Problem – trotz aller Kritik im Einzelnen, die auch wir haben.« Dass die Baumaschinenbranche 2019 auf Wachstumskurs bleibt, geht auch aus dem Jahresbericht 2019 des Baumaschinen-Komitees CECE hervor, das die Interessen nationaler Verbände von Baumaschinenherstellern in 13 europäischen Ländern mit rund 1 200 Unternehmen vertritt. Mit einem Umsatzplus von 11 % in 2018 – dem stärksten Jahr seit der Weltwirtschaftskrise 2008/09 – liegt man beim absoluten Marktniveau zwar immer noch um 10 % unter dem Höchststand von 2007. Doch für 2019 erwartet das CECE nicht, dass sich das allgemeine Szenario wesentlich ändert. Während man für den Weltmarkt mit einem Umsatzplus von 5 % bis 10 % rechnet, ist in Europa ein zyklischer Abschwung in 2019 für das CECE ein »realistisches Szenario«. Das aber sei – nach Jahren des Wachstums und teilweise historischen Höchstständen in vielen europäischen Märkten – »immer noch ein gutes Jahr für die Branche und damit keine schlechte Nachricht«. Zum Abschluss noch ein Hinweis in eigener Sache: Mit dieser 404 Seiten umfassenden bauMAGAZIN-Bauma-Hauptausgabe – in der wir unter anderem auch den Schalungs- und Gerüsttechnik-Spezialisten Peri anlässlich seines 50-jährigen Bestehens porträtieren (Seite 236) sowie vom 48. Großseminar des VDBUM in Willingen (Seite 377) und von der »25. Fachtagung Abbruch« in Berlin (Seite 192) berichten – präsentieren wir Ihnen wieder eine Art Kompendium, das sich über die Bauma hinaus als ein Nachschlagewerk eignet und auch auf unserem Onlineportal baumagazin-online.de zu finden ist. Selbstverständlich sind wir mit dem gesamten bauMAGAZIN-Team die ganze BaumaWoche über in München präsent, um Sie dann in der Mai-Ausgabe ausführlich zu informieren. Meine Kollegen und ich freuen uns auf viele interessante Gespräche!

Michael Wulf Chefredakteur


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Zum

Titel MB CRUSHER

Mit Weltpremiere zur Bauma MB Crusher, italienischer Spezialist für Backenbrecher- und Sieblöffel sowie Baggeranbaufräsen, wird auf der diesjährigen Bauma an gleich drei Orten auf dem Messegelände in München präsent sein – auf dem Freigelände, an einem »Promotional Point« und in einer Messehalle. Die Italiener haben in München viel vor, unter anderem wollen sie, quasi als geheime Zutat zu einem gelungenen Essen, eine Neuheit vorstellen, die aus einem soliden Rezept ein Gericht macht, das einem Sterne-Restaurant würdig ist. Um diese als Weltpremiere angekündigte Neuheit zu entdecken, soll man sich aber bis zum ersten Messetag gedulden müssen. er Name MB Crusher steht seit Langem für widerstandsfähige Anbaugeräte, die sich in der Erdbewegung, im Abbruch, in der Gewinnung bewährt haben und an Bagger, Radlader oder auch Kompakt-Baggerlader angebaut werden. War MB Crusher schon für seine Backenbrecher- und Sieblöffel bekannt, gehört seit der letzten Bauma im Jahr 2016 auch eine neue Baggeranbaufräsenreihe (MB-R700 für Bagger von 6 t bis 13 t, MB-R800 für Bagger von 10 t bis 22 t und MB-R900 für Bagger von 19 t bis 35 t) zum Sortiment und erweiterte dieses zu einem Produktdreiklang. Die

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MB Crusher Halle B5.424, Freigelände FN.832/9 und Atrium zwischen A6/B6

MICHAEL WULF

Wie vor drei Jahren werden auf dem Freigelände wieder auf einer »Praxisbaustelle« MB-Produkte im Einsatz gezeigt.

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APRIL 2019

MB CRUSHER (2)

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Details zu seiner Produktneuheit will MB Crusher erst auf der Bauma verkünden. Anbaugeräte, mit denen Material vor Ort gesiebt oder gefräst wird, sind zertifiziert und so konstruiert, dass Lärm und Staub beim Einsatz deutlich reduziert werden.

Praxis-Baustelle Im April wird MB Crusher auf der weltweit größten Messe für Baumaschinen gleich an drei Orten präsent sein. Am Stand auf dem Freigelände Nord (832/9) werden an einer praxisgerechten Baustelle die Backenbrecherlöffel, Sieblöffel und Fräsen gezeigt, u. a. auch das erst auf der letzten Intermat in Paris im Vorjahr vorgestellte kleinste Modell MB-R500. Die Fräse wiegt lediglich 300 kg und ist für Mini- und Midibagger von 3 t bis 12 t, Kompaktlader und Baggerlader von 3 t bis 8 t konzipiert. Ihr Fräskopf hat einen Durchmesser von 500 mm (das bauMAGAZIN berichtete bereits in Heft 6/18, Seite 52). Die beiden weiteren Messestände von MB Crusher befinden sich als »Promotional Point« im Atrium zwischen den Pavillons A6 und B6 sowie am vergrößerten Hallenstand B5.424. tü §


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Namen und Neuigkeiten

N&N

den Eigentümer. Tadano Ltd. übernimmt von der Terex Corporation damit den Spezialisten für All-Terrain-Krane und große Raupenkrane. Der Verkauf beinhaltet auch die Fertigungsstätten in Zweibrücken (Rheinland-Pfalz) sowie mehrere Vertriebs- und Servicestandorte und damit insgesamt acht europäische Terex-Tochtergesellschaften. Der Abschluss der Transaktion, die der Genehmigung der zuständigen Behörden sowie den üblichen Bedingungen unterliegt, soll voraussichtlich Mitte 2019 erfolgen.

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ie Demag-Mobilkransparte gehörte seit beinahe 20 Jahren zu Terex. »Die engagierten Mitglieder des Demag-Mobilkranteams haben bedeutende Beiträge für Terex und die Kranbranche geleistet. Der Verkauf folgt einer schlüssigen Branchenstrategie, da die DemagMobilkransparte Teil eines globalen Kranunternehmens wird, dessen Produkte und Kompetenzen sie mit ihren eigenen perfekt ergänzt. Ich freue mich, dass wir mit Tadano einen strategischen Käufer gefunden haben, der die Marke DemagMobilkrane ebenso schätzt wie unsere Technologie, unser Vertriebsnetz und unsere Teammitglieder«, so John L. Garrison, Terex Chairman und Chief Executive Officer (CEO).

»Globale Position in diesem Segment ausbauen« In Bezug auf die Gründe für die Transaktion erläuterte Koichi Tadano als Representative Director, President und CEO von Tadano Ltd.: »Mit den All-Terrain-Kranen und großen Raupenkranen der angesehenen Marke Demag erweitern wir unsere Produktpalette und die Optionen, die wir unseren Kunden anbieten können. Die Demag-Mobilkranlinien ermöglichen uns den Ausbau unserer globalen Position in diesem Segment. Wir sind überzeugt, dass die Werke in Zweibrücken mit ihren weltweit tätigen Team-Mitgliedern ebenso wie die bisherigen Vertriebspartner einen wertvollen Beitrag zu unserem zu-

Nachfolge in PaschalGeschäftsführung geregelt

APRIL 2019

Auch Aufgabe der US-Mobilkranproduktlinien Über den Verkauf der Demag-Sparte hinaus will Terex die in Oklahoma (USA) gefertigten nordamerikanischen Mobilkranproduktlinien aufgeben. Diese Veränderungen sollen den Geschäftsbetrieb in Oklahoma

vereinfachen, der sich künftig auf die Fertigung von Teleskopstaplern und die Modernisierung von Maschinen für das Segment »Aerial Work Platforms« (Genie) sowie auf die Fertigung verschiedener Produkte für das Segment »Materials Processing« konzentrieren soll. Die Produkte des Geschäftsbereichs »Terex Utilities« werden nach wie vor in Watertown (USBundesstaat South Dakota) gefertigt. Terex will ebenso die Fertigung von Terex-Rough-Terrain-Kranen für den globalen Markt in Crespellano (Italien), von Terex-Turmdrehkranen in Fontanafredda (ebenfalls Italien) und Terex-Pick-and-CarryKranen in Brisbane (Australien) fortführen. §

ii27 %

4. Quartal mit einem Umsatzplus von 21% und einem Auslieferungsplus von 24 % verzeichnet Volvo Construction Equipment das bisher beste Jahr seiner Geschichte. Hauptgrund hierfür ist die weltweit hohe Nachfrage.

b Juli wird Michael Stoevelbaek dann die alNeuer Paschalleinige Geschäftsführung übernehmen. Geschäftsführer Nach 40 Jahren zieht sich Barbara R. Vetter, TochMichael Stoevelbaek. ter der Firmengründer, aus dem Alltagsgeschäft zurück, bleibt Paschal aber als Familienunternehmerin nach wie vor eng verbunden. Michael Stoevelbaek leitete bereits 13 Jahre lang Paschal Danmark A/S und kann auf entsprechend umfassende Kenntnisse über die Schalungsbranche und das Unternehmen Paschal vorweisen. §

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künftigen Geschäftserfolg leisten werden.« Die japanische Unternehmensgruppe Tadano beschäftigt bisher rund 3 200 Mitarbeiter an 86 Vertriebs- sowie Servicestationen und betreibt 20 Niederlassungen sowie fünf Produktionsstandorte in Japan, Amerika und Deutschland. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2016/17 belief sich auf umgerechnet rund 1,49 Mrd. Euro.

O VOLVO CE – Unterstützt von einem starken

PASCHAL

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Terex verkauft Demag an Tadano – John L. Garrison, Terex Chairman und CEO (li.), sowie Koichi Tadano, Representative Director, President und CEO von Tadano Ltd.

Volvo CE steigert Umsatz im Jahr 2018 deutlich

O PASCHAL – Bis Ende Juni zeigt sich die Geschäftsführung der Paschal-Werk G. Maier GmbH im Doppelpack: Zum Januar ist Michael Stoevelbaek in die Geschäftsführung eingetreten, die in einer Transferphase von sechs Monaten mit der bisherigen Geschäftsführerin Barbara R. Vetter ausgeübt wird.

FUKESTUDIO

O TEREX/TADANO – Für rund 215 Mio. US-Dollar wechselt die Demag-Mobilkransparte

MICHAEL WULF

Terex verkauft Demag-Mobilkransparte an Tadano

Volvo CE trägt maßgeblich dazu bei, dass auch die Muttergesellschaft Volvo Group Rekordzahlen vermelden kann. Das Wachstum sowohl im Maschinen- als auch im Servicegeschäft sowie die gestiegene Nachfrage in den Bereichen Bau, Infrastruktur und Bergbau in allen wichtigen Märkten sorgten dafür, dass sich Volvo CE in den Bereichen Umsatz, Betriebsergebnis und Auftragseingang stark verbessern konnte. Im 4. Quartal 2018 stieg der Nettoumsatz um 21 % auf umgerechnet rund 1,9 Mrd. Euro. Das Betriebsergebnis legte um 19 % zu und belief sich auf rund 202 Mio. Euro, was einer operativen Marge von 10,6 % (4. Quartal 2017: 10,9 %) entspricht. Im Gesamtjahr stieg der Nettoumsatz gar um 27 % auf 7,9 Mrd. Euro, das angepasste Betriebsergebnis ist auf 1,06 Mrd. Euro gewachsen, was einer operativen Marge von 13,4 % (2017: 11,9 %) entspricht. Die Nachfrage in Europa legte im 4. Quartal bis November um 12 % zu, angetrieben von einem starken Plus in Russland und einem moderaten Wachstum in Großbritannien, Frankreich, Italien und Deutschland. §


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Manitowoc richtet Betriebsabläufe in Europa neu aus

Ralf Benack leitet Fleet Solutions bei Continental

O MANITOWOC – Nach dem Beispiel der Unternehmensorganisation in den

O CONTINENTAL – Der Technologiekonzern und Reifenhersteller Continental treibt die Integration seiner Reifendienstleistungen für Lkw- und Busflotten voran. Die neue Abteilung Fleet Solutions für das Ersatzgeschäft Lkw-Reifen in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) leitet seit Februar Ralf Benack.

Orlando Mota, Christophe Simoncelli, Giorgio Angelino und Jean-Noël Gros (v. li. n. re.) übernehmen bei Manitowoc neue Funktionen.

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ie Turmdrehkran- und Mobilkranbereiche der Marken Grove, Manitowoc, National Crane, Potain und Shuttlelift bleiben eigenständig, was die Betriebsabläufe und das Produktmanagement betrifft, haben von nun an aber einen gemeinsamen Leiter für Vertrieb, Marketing, Aftersales-Betreuung und »Crane Care«. In diesem Zusammenhang wurde Orlando Mota zum Senior Vice President ernannt und ist für alle kundenorientierten Maßnahmen sowohl bei den Turmdrehkranen als auch bei den Mobilkranen in Europa und einigen afrikanischen Ländern zuständig. In dieser Funktion trägt Mota die Verantwortung für die Bereiche Vertrieb, Marketing, »Crane Care« und Aftersales-Betreuung. Christophe Simoncelli wurde zum Senior Vice President für Turmdrehkrane ernannt und ist für den Turmdrehkranbetrieb in Europa sowie für das globale Produktmanage-

In Fleet Solutions sind die Geschäftsfelder Conti360° Fleet Services (inklusive ContiPressureCheck und ContiConnect) sowie ContiLifeCycle (Runderneuerung und KarkassenManagement) zusammengeführt. In seiner neuen Rolle Ralf Benack leitet die Abteilung Fleet als Leiter Fleet Solutions soll Solutions im ErsatzBenack die Bereitstellung, geschäft Lkw-Reifen Vernetzung und WeiterEMEA. entwicklung von Lösungen steuern, die Flottenkunden ein besonders wirtschaftliches Reifenmanagement ermöglichen. Die Verantwortung für den Bereich Conti360° Fleet Services übernimmt er von Martin Burdorf, der seine neue Position als weltweiter Vertriebs- und Marketingleiter Motorradreifen angetreten hat. Benack ist seit 2004 bei Continental tätig. In seiner bisherigen Laufbahn hat der 42-Jährige umfassende Erfahrung im internationalen Lkw-ReifenGeschäft von Continental gesammelt. Bevor er ins Management des europäischen Runderneuerungsgeschäfts kam, hatte Benack mehrere Jahre in der Region Asien-Pazifik verbracht und dort im Auftrag des Geschäftsbereichs Nutzfahrzeugreifen Verantwortung für verschiedene Geschäftsfelder sowie Vertriebs- und Marketing-Abteilungen übernommen. § CONTINENTAL

MANITOWOC

Manitowoc-Niederlassungen in Nord- und Südamerika, Asien und dem pazifischen Raum, legt Manitowoc jetzt auch in Europa Teile seines Turmdrehkran- und seines Mobilkrangeschäfts zusammen. Im Zuge der Neuorientierung übernehmen vier Mitglieder der obersten Führungsebene neue Funktionen.

ment im Bereich Turmdrehkrane verantwortlich. Giorgio Angelino wurde zum Senior Vice President für Mobilkrane ernannt und ist für den gesamten Mobilkran-Betrieb in Europa sowie das globale Produktmanagement im Bereich All-Terrain und Geländekrane verantwortlich. Jean-Noël Gros wurde zum Senior Vice President für Finanzen und Verwaltung in Europa ernannt und ist für alle Finanz- und Verwaltungsaufgaben in der Region verantwortlich. Mit dem Führungswechsel soll der Unternehmensfokus stärker auf qualitativ hochwertige Produkte, Zuverlässigkeit, Kundenzufriedenheit, eine schnellere Produktentwicklung, den Marktpreis, den Marktzuwachs und eine hervorragende Produktunterstützung ausgerichtet werden. §

Maschinenbau Rehnen ist neuer Vertragshändler von Morooka Europe

O MOROOKA – Der Gummikettendumper-Hersteller Morooka hat

»Wir freuen uns sehr, dass wir ab sofort mit der Firma Rehnen einen äußerst starken Partner an unserer Seite haben, um unsere Marktpräsenz in Norddeutschland weiter auszubauen«, betont Jürgen Bergmann, Sales Manager bei Morooka Europe. Das japanische Unternehmen Morooka gilt als weltweit führender Hersteller von Raupen-Dumpern. Seit Frühjahr 2017 ist Morooka durch die Tochtergesellschaft Morooka Europe in Groß-Gerau bei Frankfurt vertreten, von dem der europäische Markt über ein breites Händlernetz betreut wird.

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APRIL 2019

MOROOKA

Rehnen als weiteren Vertragshändler gewinnen können. Den offiziellen Start der Zusammenarbeit haben Jürgen Bergmann, Sales Manager bei Morooka Europe GmbH, und Heinz-Hermann Rehnen, Geschäftsführer der Maschinenbau Rehnen GmbH, im Rehnen-Stammhaus in Heede (Niedersachsen) besiegelt.

Jürgen Bergmann, Sales Manager bei Morooka Europe GmbH (re.), und Heinz-Hermann Rehnen besiegeln die Zusammenarbeit.

Der neue Partner bietet mit einem über 20 000 m2 großen Außengelände und einer 3 000 m2 großen Werkstatt sowie Servicefahrzeugen die Voraussetzungen für eine perfekte Kundenzufriedenheit. Durch die Gebietsabdeckung im Norden Deutschlands von der niederländischen bis zur polnischen Grenze soll Rehnen einen wichtigen Teil der strukturellen Weiterentwicklung von Morooka übernehmen. »Gerade dort sind viele unserer Kunden beheimatet«, so Bergmann. §


Bauunternehmer weiter optimistisch: Auftragseingänge legen um 10 % zu

Umsatz* 2018 im Bauhauptgewerbe, in % zum Vorjahr, nominal

Auftragseingang 2018** im Bauhauptgewerbe, in % zum Vorjahr, nominal

O HDB – Die Betriebe des Bauhauptgewerbes haben 2018 einen baugewerblichen Umsatz von 127 Mrd. Euro erwirtschaftet, das sind 11,3 % mehr als 2017. Auch für das laufende Jahr gelten die Aussichten als vielversprechend. +11,3%

seit dem Tiefpunkt im Jahr 2009 mehr als 130 000 neue Stellen geschaffen«, beschrieb Babiel die Arbeitsmarktsituation am Bau. Auch für das laufende Jahr seien die Aussichten vielversprechend – immerhin habe, so Babiel, der Auftragseingang 2018 für Betriebe mit mehr als 20 Beschäftigten um 10 % zugelegt. Für Dezember haben die Baubetriebe (im Vergleich zum Vorjahresmonat) ein weiteres Plus von 10,2 % gemeldet – und das obwohl ihnen zwei Arbeitstage weniger zur Verfügung standen als im Dezember 2017. Auch im Vergleich zum Vormonat seien die Aufträge nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes deutlich gestiegen (+ 13,2 %). Dieser Anstieg sei maßgeblich auf Großaufträge – insbesondere im Tiefbau – zurückzuführen. Überwiegend gleichbleibende Geschäftslage erwartet Die Bauunternehmen seien somit nach wie vor ausgesprochen optimistisch: Für das laufende Jahr wür-

Beschäftigte* 2018 im Bauhauptgewerbe, im Vergleich zum Vorjahr

+25.000

837.000

+3 % QUELLE: HAUPTVERBAND DER DEUTSCHEN BAUINDUSTRIE STATISTISCHES BUNDESAMT

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as Jahr 2018 habe die Erwartungen weit übertroffen, betonte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Dieter Babiel, die im »Aktuellen Zahlenbild« veröffentlichten Konjunkturindikatoren für die Bauwirtschaft. »Die Bauunternehmen haben zum Jahresende – auch dank einer vergleichsweise guten Witterung – die Drehzahl noch einmal merklich erhöht und die Umsätze weiter gesteigert«, so Babiel. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) hatte ursprünglich ein nominales Plus von 6 % prognostiziert. Trotz der 2018 stärker gestiegenen Preise, zu denen Kostensteigerungen bei Bauprodukten und die deutliche Tariflohnerhöhung maßgeblich beigetragen hätten, wäre immer noch ein Zuwachs von real 5,4 % geblieben. »Um die zusätzliche Produktion zu stemmen, haben die Baubetriebe ihren Personalbestand um 25 000 auf 837 000 Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 2018 aufgestockt. Damit hat die Branche

* alle Betriebe ** Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten

Das Bauhauptgewerbe zieht eine positive Jahresbilanz für 2018 – die Umsätze sind um 11 % gestiegen und die Branche hat rund 25 000 neue Arbeitsplätze geschaffen. den 92 % der vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag im Januar befragten Bauunternehmen mit einer besseren (16 %) bzw. gleichbleibenden (76 %) Geschäftslage rechnen, der Anteil der Pessimisten sei auf nur noch 8 % gesunken. »Das für dieses Jahr prognostizierte nominale Umsatzwachstum von 6 %, real von 1 %, lassen wir daher trotz des hohen Vorjahreswachstums unangetastet«, führte Babiel weiter aus. Um

die Aufträge auch in Zukunft zeitnah abarbeiten zu können, planten die Unternehmen, in den kommenden zwölf Monaten zusätzliches Personal einzustellen und ihre Investitionen weiter zu erhöhen: In der Umfrage des DIHK hätte dies jedes fünfte bzw. vierte Unternehmen angegeben. »Wir erwarten daher für 2019 im Jahresdurchschnitt einen weiteren Personalaufbau von 18 000 auf 855 000 Beschäftigte.« §

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Führungspositionen in der EMEA-Region neu besetzt

Lehmann verstärkt sein Vertriebsteam

O TOPCON – Personaländerungen und

O LEHMANN – Steffen Böttger ist neuer Vertriebsleiter

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TOPCON

n den letzten fünf Jahren war Hermanski als Vice President Vertrieb für Bauprodukte in der EMEA-Region tätig. Insgesamt blickt er auf über 20 Jahre Vertriebsund Marketingerfahrung bei Topcon in den EMEA-Gebieten zurück. Hermanski berichtete an Ray O’Connor, President und CEO der Topcon Positioning Group im kalifornischen Livermore. Neben Hermanski übernehmen auch Carsten Frantzen, John Downey, Karsten Dietrich und Luc Le Maire neue Aufgaben. Carsten Frantzen übernimmt die Leitung für den Bereich Bau in der EMEA-Region. Ulrich Hermanski ist Als Senior Director kümmert neuer CMO bei Topcon. er sich um die Einbindung und Zusammenarbeit aller TopconNiederlassungen dieses Gebiets. Downey und Dietrich arbeiten unter der Leitung von Frantzen. Dabei übernimmt John Downey die Rolle des Vertriebsleiters für EMEA. Zu seinen Aufgaben gehören neben Führungsverantwortung auch der weitere Aufbau der nationalen Vertriebsteams sowie die Unterstützung und Verwaltung der OEM-Vertriebsstrukturen wie etwa wichtige Partnerschaften und Programme. Karsten Dietrich ist der neue Leiter für Business Development für die Region EMEA. Er soll nationale Teams mit dem Schwerpunkt Asphaltbau aufbauen. Luc Le Maire wurde zum neuen Managing Director von Topcon Positioning Belgium ernannt. Er ist für den Ausbau der OEM-Händler und den Zubehörmarkt verantwortlich. §

Würth Modyf ist nach ISO 9001 zertifiziert

O WÜRTH MODYF – Seit diesem Jahr ist der Arbeitsbekleidungsspezialist Würth Modyf durch TÜV Süd Management Service nach ISO 9001 zertifiziert. Gemeinsam mit PL Engineering wurden die Unternehmensprozesse von Würth Modyf aufgenommen, strukturiert und in einem interaktiven Management-System abgebildet. Die Umsetzung wurde dem Unternehmen durch die Zertifizierung nach ISO 9001:2015 durch TÜV Süd Management Service bestätigt. In der Zukunft soll das neu eingeführte Qualitäts-Management nach dem Firmenleitsatz »Create your Masterpiece« konsequent weiterentwickelt werden. §

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APRIL 2019

LEHMANN

bei Lehmann Notstromaggregate Service in Bad Lausik (Sachsen). Er lenkt künftig für Deutschland und Österreich den Vertrieb des autorisierten Distributors für Trime Lighting Towers und Spezialisten für mobile und stationäre Stromerzeuger.

Steffen Böttger. Böttger bringt 28 Jahre Erfahrung aus dem Vertrieb tragbarer, mobiler und stationärer Stromerzeuger sowie Flutlichtaggregate mit, die er als regionaler, später überregionaler Vertriebsleiter für Deutschland und zuletzt als Vertriebsmanager Rental Power bei SDMO/KOHLER-SDMO erworben hat. Elektro Lehmann ist als Muttergesellschaft von Lehmann Notstromaggregate Service seit über 40 Jahren mit inzwischen ca. 200 Mitarbeitern unter anderem in den Bereichen Elektromontage, Schaltanlagenbau, Notstromtechnik- und anlagenbau sowie Vermietung und Service von mobilen Flutlichtsystemen und Stromerzeugern für verschiedene Hersteller und dabei auch als Kohler-SDMO-RentalCenter tätig. §

Palfinger erzielte 2018 weiteres Wachstum

O PALFINGER – Im Jahr 2018 hat Palfinger seinen Wachstumskurs fortgesetzt. Der Umsatz legte um 9,8 % auf den neuen Höchstwert von 1,6 Mrd. Euro zu. Die operative Profitabilität konnte noch stärker als der Umsatz gesteigert werden. Das EBITDAn konnte um Restrukturierungskosten bereinigt um 15,4 % auf 214,6 Mio. Euro gesteigert werden. Die EBITDAn-Marge betrug 13,3 % nach 12,6 % im Vergleichszeitraum. Ermöglicht wurde die Steigerung durch eine signifikante Ergebnisverbesserung im Segment »Land«. Das bereinigte EBIT (EBITn) erhöhte sich von 129,7 Mio. Euro auf 158,2 Mio. Euro. Die EBITn-Marge beträgt 9,8 % nach 8,8 % im Vorjahr. Das Konzernergebnis des Geschäftsjahres 2018 erreichte 58 Mio. Euro. Im Laufe des vergangenen Jahres verzeichnete die Palfinger-Gruppe einen weiteren Anstieg des Auftragseingangs. Dies lässt eine Fortsetzung der insgesamt guten Geschäftsentwicklung Anfang 2019 erwarten. Die nach Antritt des neuen Vorstandsvorsitzenden Andreas Klauser erarbeitete »Global Palfinger Organization« ist zum Jahresbeginn implementiert worden. Sie orientiert sich an Wertschöpfungsprozessen und soll interne Synergien mit dem Ziel schaffen, die Profitabilität zu erhöhen. §

Nevaris Bausoftware auf Wachstumskurs

O NEVARIS – Die Bremer Nevaris Bausoftware meldet für das vergangene Geschäftsjahr einen zweistellig gestiegenen Umsatz und hat das beste Ergebnis in seiner über 30-jährigen Firmengeschichte erreicht. Der Zukauf von 123erfasst, Marktführer im mobilen Baustellen-Management, im Juni letzten Jahres hatte einen bedeutenden Anteil am Geschäftserfolg. Nevaris ist ein Unternehmen der Nemetschek-Gruppe, die für das Jahr 2018 einen vorläufigen Umsatz von 461 Mio. Euro berichtet.

NEVARIS

Beförderungen im Geschäftsbereich Bau für die Regionen Europa, Naher Osten und Afrika hat die Topcon Positioning Group bekannt gegeben – die Funktion des Chief Marketing Officers (CMO) beim Spezialisten für Positionsbestimmungsprodukte übernimmt Ulrich Hermanski.

Daniel Csillag, Geschäftsführer der Nevaris Bausoftware.

Infolge der hohen Nachfrage nach Software-Anwendungen stellte Nevaris zudem im vergangenen Jahr an allen Standorten 30 neue Mitarbeiter ein – 180 sind es aktuell. Außerdem konnte das Unternehmen neue Kunden, wie die Unternehmen Kutter, Kollitsch Management sowie Project Immobilien Wohnen gewinnen. »Diese Entwicklung bestätigt einmal mehr den hohen Bedarf der Baubranche an unseren zuverlässigen und vor allem integrierten IT-Lösungen in den Bereichen Buchhaltung, Baukalkulation, Building Information Modeling und mobile Baustelle«, sagt Daniel Csillag, Geschäftsführer der Nevaris Bausoftware. Er weiß: »Die Bauunternehmen sowie Architekten stehen unter einem hohen Kostendruck und müssen daher ihre Geschäftsprozesse mit geeigneten Software-Lösungen optimieren.« In Zukunft will der Spezialist für baubetriebliche und baukaufmännische Software-Lösungen für Architekten und Bauunternehmen weiterwachsen und vor allem kleine und mittelständische Unternehmen als Kunden gewinnen. §


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O BOTT – Das Geschäftsjahr 2018 hat die BottGruppe mit einen Umsatz von 136 Mio. Euro abgeschlossen. Das entspricht einem Wachstum von rund 11 % gegenüber dem Vorjahr.

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er Geschäftsbereich Fahrzeugeinrichtungen trug einen Anteil von mehr als 75 % zum Umsatz bei. Der Auslandsanteil am Gesamtumsatz betrug etwa zwei Drittel. Sowohl die Tochtergesellschaften als auch die Exportpartner im Ausland trugen zu dem starken Ergebnis bei. Die positive Resonanz der Besucher auf der IAA Nutzfahrzeuge 2018 war für Bott nach eigenen Angaben ein wichtiger Gradmesser für die Positionierung im Markt. Das Unternehmen ist Systemanbieter für effizientes Arbeiten und möchte sowohl mit hoher Beratungskompetenz wie auch Full-Service punkten. ™

Stefan Stein ist neuer Business Director bei Case

Anaconda Equipment wird Teil der McLanahan-Unternehmensfamilie

O ANACONDA/MCLANAHAN – Seit zwei Jahren vertreibt das US-Unternehmen McLanahan Produkte des nordirischen Unternehmens Anaconda Equipment. Jetzt wird Anaconda Teil der McLanahan-Unternehmensfamilie.

MCLANAHAN

Bott-Gruppe verzeichnet zweistelliges Wachstum

Sean McLanahan (CEO der McLanahan Corporation; li.) und Alistair Forsyth (Group President und Managing Director Anaconda Equipment).

Anaconda Equipment wurde 2008 von Alistair Forsyth sowie Martin Quinn gegründet und hat in den letzten zehn Jahren ein umfangreiches Sortiment mobiler Raupengeräte entwickelt. Das Sortiment umfasst u. a. Sieb-, Recycling- und Förderanlagen, die über ein globales Händlernetz vertrieben werden. In den vergangenen zehn Jahren konnte Anaconda mehr als 1 200 Maschinen in mehr als 50 Ländern auf sechs Kontinenten absetzen. Die Marke Anaconda soll weiter unabhängig am Markt agieren, das Händlernetz bleibt bestehen. Alistair Forsyth wird auch weiterhin als Group President und Managing Director tätig sein und das von ihm gegründete Unternehmen weiter ausbauen. »Was ich in McLanahan sah, war kein Unternehmen, das uns übernehmen wollte, sondern eines, das uns beim Wachstum helfen wird. Anaconda wird weiterhin die Marke sein, die wir schon immer waren, aber wir haben jetzt die Unterstützung eines Unternehmens, das seit 184 Jahren im Geschäft ist«, so Alistair Forsyth. Beide Unternehmen wollen das Wachstum der Ausrüstungslinie vorantreiben, Anaconda-Förderbänder gelten als ein wichtiger Bestandteil in McLanahans neuer Baureihe modularer Ultrawash-Waschsysteme (siehe Seite 174). §

O CASE CONSTRUCTION – Generationswechsel

Förch stellt Weichen für weiteres Rekordjahr

O FÖRCH – Nach einem

FÖRCH

Rekordjahr mit rund 440 Mio. Euro Umsatz peilt die Theo Förch GmbH neue Spitzenwerte an. Die Januar-Zahlen auf dem Heimatmarkt seien laut Gerhard Heilemann, einer der drei Konzerngeschäftsführer, vielversprechend, Gerhard Heilemann. doch erstmals würden die Auslandsumsätze den Löwenanteil des Geschäfts ausmachen. Mit neuen Digitalprojekten und einer weiteren Qualifizierung des Außendienstes sieht sich Förch für die Zukunft gerüstet. In den letzten zehn Jahren hatte der Anbieter von Werkstatt-, Montage- und Befestigungsartikeln für Handwerk und Industrie im Jahresdurchschnitt mehr als 8 % Wachstum. §

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APRIL 2019

Schwarzmüller schließt sechstes Jahr in Folge mit Umsatzsteigerung ab

O SCHWARZMÜLLER – Erfreuliches Jahresergebnis bei Schwarzmüller – zum bereits sechsten Mal hintereinander schließt der österreichische Nutzfahrzeugspezialist sein Geschäftsjahr mit einem Umsatzplus ab. Der Umsatz stieg 2018 im Jahresvergleich um 7,4 % auf 376 Mio. Euro. Kumuliert seit 2012 – dem Beginn der aktuellen Wachstumsphase – stiegen die Erlöse organisch um 64 %. 2019 plant das Unternehmen den Sprung über die 400-Millionen-Grenze. Gestützt auf eine stabile internationale Baukonjunktur waren 2018 einmal mehr die Baufahrzeuge der Treiber des Wachstums. Insgesamt konnte die Schwarzmüller-Gruppe 2018 für 21 Märkte 9 306 Fahrzeuge produzieren (+ 4,8 %). Rund 45 % der Gesamtproduktion entfielen auf das Segment Bau-, Roh- und Wertstoffe. Darin sind Kipper, Tieflader, Schubboden und weitere Fahrzeuge für die Bauindustrie zusammengefasst. In Summe werden 50 verschiedene BaufahrzeugTypen hergestellt. Diese Gruppe ist damit nahe an die größte, die Fernverkehrsfahrzeuge, herangerückt. Diese machen aktuell 48 % der Produktion aus. Die Baufahrzeuge verzeichnen in der derzeitigen Wachstumsphase die größte Dynamik: Machten sie 2012 erst 1 767 Stück aus, waren es im abgelaufenen Jahr 137 % mehr. Rund 7 % des Produktportfolios entfallen auf die Fahrzeuge für die Mineralöl- und Holzindustrie sowie die Landwirtschaft. Die stärkste Dynamik verzeichnet Schwarzmüller weiterhin in Deutschland und Polen.

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CASE CONSTRUCTION

bei der CNH-Marke Case: Stefan Stein ist seit Februar neuer Vertriebsleiter für die Baumaschinensparte der Marke Case in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Er folgt auf Wilfried Tschich, der in den Ruhestand gegangen ist. Stein war bisher für die Netzwerkentwicklung verantwortlich sowie als Regionalleiter im Vertrieb Stefan Stein. der Marke tätig. §

Schwarzmüller produziert 50 verschiedene Fahrzeugtypen für die Bauindustrie. Nach nur fünf Jahren ist 2018 die Verdoppelung des Marktanteils im nördlichen Nachbarland erreicht worden. Deutschland wurde durch die Eröffnung eines eigenen Standortes in Eltmann in Mittelfranken aufgewertet. Er dient als Umschlagplatz für Neufahrzeuge und als Dienstleistungszentrale. Die Bauma in München soll den Absatz der Schwarzmüller-Baufahrzeuge nochmals beflügeln: »Wir haben in diesem Segment eine herausragende Stellung erobert und uns weitere Absatzchancen erarbeitet«, sagt Roland Hartwig, CEO der Schwarzmüller-Gruppe. Den Planumsatz von 450 Mio. Euro im Jahr 2020 sieht er weiterhin realisierbar, wenn das wirtschaftliche Umfeld stabil bleibt. Auch im Unternehmen habe man die Rahmenbedingungen weiter zu optimieren: Eine zusätzliche Niederlassung in Norddeutschland solle eröffnet werden; der Dienstleistungsumsatz müsse mit den Steigerungen im Fahrzeugabsatz Schritt halten. §


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Mellquist wird Präsidentin von Volvo Trucks Europe

Weber leitet Automotive-Schmierstoffe

O EXXONMOBIL – Johannes Weber ist bei VOLVO TRUCKS

bisher Präsidentin von Volvo Trucks International, ist seit April Präsidentin von Volvo Trucks Europe.

Heléne Mellquist leitet Volvo Trucks Europe. ellquist tritt damit die Nachfolge von Roger Alm an, der seit Januar Präsident von Volvo Trucks ist. Sie hat seit 2016 Volvo Trucks International gelenkt und hatte seit ihrem Eintritt in das Unternehmen im Jahr 1988 viele Führungspositionen bei der Volvo Group inne. Ihre Karriere umfasst Tätigkeiten in den Bereichen Vertrieb, Strategie, Controlling, Einzelhandelsentwicklung und Kommunikation, so zum Beispiel bei Volvo Busse, Volvo Penta und Volvo Trucks. §

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Henle erweitert Kapazitäten

O EHB ELECTRONICS – Olaf Gerberding

O HENLE – Pünktlich zur Bauma

hat die Position des Geschäftsführers bei ehb electronics übernommen und leitet jetzt das Unternehmen gemeinsam mit Bernd Reinmold.

kann Henle Baumaschinentechnik die Pforten zur neuen Produktionshalle in Rammingen (BadenWürttemberg) öffnen. Der Bau der Halle begann im letzten Sommer, Ende März fand jetzt der Umzug statt. Mit der neuen Produktionshalle wird die Produktionsfläche Henle Baumaschinentechnik hat in Rammingen erweitert. des Unternehmens um weitere 2 000 m² erweitert. Das Konzept für den Neubau ist auf die Serienfertigung von Anbaugeräten für den Kompaktmaschinenbereich ausgelegt. Insgesamt befinden sich dort ca. 30 Arbeitsplätze, an denen Schweiß- und Montagearbeiten durchgeführt werden. Durch den Umzug werden auch Kapazitäten an anderen Stellen frei. So soll die Abteilung für Reparaturen und Umbauten sowie für die Produktion von größeren Anbaugeräten räumlich und personell erweitert werden. §

O ALLU – Vor zwei Jahren hat Allu Deutsch-

ALLU

land mit Nagel einen neuen überregionalen Partner mit insgesamt 17 Standorten im Geschäftsbereich Bau gefunden. Die Zusammenarbeit habe sich bewährt, wie Allu im BaumaVorfeld informiert. Zur Ergänzung des eigenen Leistungsspektrums bietet die Nagel-Gruppe im gesamten Vertriebsgebiet Allu-Schaufelseparatoren im Portfolio an. Durch die Allu-Transformer-Produktlinie stehen den Nagel-Kunden Anbaugeräte für Radlader, Bagger und Kompaktbagger von 2 t bis 160 t zur Verfügung. Das Nagel-Vertriebs- und Serviceteam bringe, so Allu Deutschland in einer Presseinformation, durch seine 70-jährige Erfahrung im Baumaschinenbereich beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit. Darüber hinaus biete die NagelGruppe unter der Marke »Dienstleistung Hoch 7« professionelle System-Dienstleistungen vom Projektservice über den Finanz-, Miet-, Technik-, Kran- und Transportservice bis zum After-Sales-Service. §

APRIL 2019

Neuer Europa-Marketing-Direktor für Lkw- und Busreifen

O HANKOOK – Mit Guy Heywood hat Hankook Tire Europe einen neuen Marketing- und Strategiedirektor für seine europäische Lkw- und Busreifen-Sparte (TBR) verpflichtet. Der gebürtige Brite blickt auf eine 20-jährige Branchenerfahrung in leitenden Positionen innerhalb der Reifenindustrie zurück und war zuletzt als Commercial Director eines Herstellers im Bereich »Truck, Bus and Services« für Großbritannien und Irland tätig. Heywood folgt in Neu-Isenburg auf Seok-Yun Kim, der als Geschäftsführer des Hankook-Büros nach Saudi-Arabien wechselt. Ziel des Reifenherstellers ist es, den Premiumstatus der Truck- und Busreifensparte in Guy Heywood. den nächsten Jahren weiter auszubauen. Die neue strategische Marketingausrichtung in diesem Bereich soll über die 13 Tochtergesellschaften von Hankook europaweit gesteuert und kommuniziert werden. § HANKOOK

BIRGIT HAGEN

Erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Nagel-Gruppe

HENLE

ehb electronics stärkt Geschäftsführung mit neuer Doppelspitze

Gerberding verfügt über 24 Jahre Erfahrung in der Automatisierungsindustrie und Steuerungstechnik. In bisherigen Positionen als Vertriebsleiter von Schaltschranklösungen und Geschäftsführer der chinesischen Niederlassung eines mittelstänOlaf Gerberding. dischen Unternehmens der Automationsbranche erarbeitete sich Gerberding eine umfassende Branchenkenntnis. Seine primäre Aufgabe ist es künftig, den Vertrieb von ehb electronics auf neue nationale und internationale Geschäftsfelder auszurichten. Zudem ist er für die Bereiche Einkauf und Marketing verantwortlich. Die ehb electronics ist ein Unternehmen der adpart-Gruppe und produziert in Langenhagen bei Hannover Steuerungen und HMI-Systeme für mobile und stationäre Anwendungen. §

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ExxonMobil der neue Leiter für AutomotiveSchmierstoffe für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Seit November war er bereits Leiter des Autohaus- und Werkstattgeschäfts, im Februar kam auch der Bereich Johannes Weber. Autoteilehandel hinzu. Weber blickt auf 13 Jahre berufliche Erfahrung in der Automobilbranche zurück – zunächst im Aftersales-Marketing bei Volvo Car Germany, seit 2010 bei ExxonMobil mit unterschiedlichen Aufgaben, beispielsweise als Key Account Manager und im europäischen Business Development. Webers neue Aufgabe besteht in der Koordination des Automotive-Geschäfts. § EXXONMOBIL

O VOLVO TRUCKS – Heléne Mellquist,


Umsatz im Jahr 2018 um 2,5 Prozent gesteigert

Generationswechsel im Hytorc-Vertrieb

gemeinschaft hat im Geschäftsjahr 2018 ihren zentral fakturierten Umsatz laut Hochrechnung um 2,5 % auf 119,8 Mio. Euro ausgebaut. Geschäftsführer Steffen Eberle zeigt sich mit dieser Entwicklung zufrieden. Den größten Zuwachs gab es für die in Deutschland führende Verbundgruppe selbstständiger Fachhändler für Baumaschinen, Baugeräte, Werkzeuge und artverwandte Sortimente im Bereich Baugeräte. Für das laufende Jahr rechnet Eberle mit einer ähnlich guten marktseitigen Umsatzsteigerung. §

BARBARINO & KILP

O EVB BAUPUNKT – Die EVB BauPunkt Einkaufs- und Handels-

Neuzugänge im Hytorc-Vertrieb von Barbarino & Kilp: Bernd Kinner, Benjamin Gruber und Jens Rast (v. li. n. re.).

Neuer Vertriebsleiter Süddeutschland für Hyundai Construction Equipment Europe

O HYUNDAI CEE – Joachim Bog ist

Bog ist seit mehr als 30 Jahren in leitenden Positionen in der Baumaschinenbranche tätig und betreut jetzt die komplette Hyundai-Händlerschaft in Süddeutschland und zusätzlich in Thüringen. Weiterer Tätigkeitsschwerpunkt ist das Key-Account-Management. Er arbeitet mit Frank Frickenstein zusammen, der die Vertriebsleitung Norddeutschland übernimmt. §

HYUNDAI CEE

neuer Vertriebsleiter für Süddeutschland bei Hyundai Construction Equipment Europe.

Joachim Bog verantwortet den Vertrieb in Süddeutschland.

O BARBARINO & KILP – Generationswechsel im Vertrieb der Marke Hytorc bei Barbarino & Kilp: Zur Vertriebsmannschaft sind Bernd Kinner und Benjamin Gruber gestoßen. Das Vater-SohnTeam Oliver und Klaus Popp übernimmt zusätzlich zu Süd-BadenWürttemberg weitere Regionen in Südwestdeutschland. Bernd Kinner (58) übernimmt beim Spezialisten für hydraulische, pneumatische und elektrische Verschraubungstechnik Nord-Hessen, Süd-Niedersachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt von Frank Hentzschel. Vertriebsprofi Benjamin Gruber (37) unterstützt Dirk Hitzelberger in Nord-Baden-Württemberg. Oliver und Klaus Popp haben zum Februar zusätzlich Rheinland-Pfalz, Süd-Hessen und das Saarland übernommen. Werner und Elke Rock, bisher verantwortlich für diese Region, sind in den Ruhestand gegangen. Jens Rast aus Kassel wird das Hytorc-Team vertrieblich ab Mai in Süd-Hessen unterstützen. Weiterhin soll im Frühsommer ein neuer Servicestandort in Nidda seine Tätigkeit aufnehmen. §

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APRIL 8–14, 2019, MUNICH


Im

MICHAEL WULF

Blickpunkt

Für Franz-Josef Paus (re.) als Vorsitzender des VDMA-Fachverbandes Bau- und Baustoffmaschinen und dessen Geschäftsführer Joachim Schmid war das Jahr 2018 nicht nur ein »herausragendes«, sondern ein »sensationelles« Jahr. Beim Thema Digitalisierung in der Bau- und Baumaschinenindustrie plädieren sie für die Einführung von Standards und einheitliche Schnittstellen, stellen aber fest: »Es müssen erst noch ganz, ganz grundlegende Dinge geklärt werden.«

L VDMA-FACHVERBAND BAU UND BAUSTOFFMASCHINEN

Ein »sensationelles« Jahr, aber bei der Digitalisierung ist »Überzeugungsarbeit gefragt« Michael Wulf Das bauMAGAZIN-Interview mit FRANZ-JOSEF PAUS, Vorsitzender VDMA-Fachverband Bau- und Baustoffmaschinen sowie Geschäftsführender Gesellschafter der Hermann Paus Maschinenfabrik GmbH, und JOACHIM SCHMID, Geschäftsführer VDMA-Fachverband Bauund Baustoffmaschinen

Die deutsche Baumaschinenindustrie kann mit einem Umsatzplus von 12 % sowie rund 36 000 verkauften Maschinen in Deutschland auf ein »sensationelles Jahr 2018« zurückblicken. Das haben Franz-Josef Paus als Vorsitzender des VDMA-Fachverbandes Bau- und Baustoffmaschinen und dessen Geschäftsführer Joachim Schmid im bauMAGAZIN-Interview im Vorfeld der Bauma erklärt. Befürchtungen, dass es – wie nach der Bauma 2007 – in naher Zukunft zu einem Einbruch der Nachfrage kommen könnte, gebe es nicht, betonten beide. »Niemand sieht eine Blasenbildung. 2019 werden wir höchstens einen ganz leichten Rückgang haben.« Nicht ganz so optimistisch sind Paus und Schmid, geht es um das Thema Digitalisierung in der Bau- und Baumaschinenindustrie und damit um die Einführung von Standards und einheitlichen Schnittstellen. »Da müssen erst noch ganz, ganz grundlegende Dinge geklärt werden«, sagen sie. Ein ganz klares Signal setze man hingegen mit Kanada als Partnerland der Bauma: »Der Freihandel ist von essenzieller Bedeutung!« bauMAGAZIN: Für die Baubranche war 2018 ein wirtschaftlich

exzellentes Jahr. Wie viele Flaschen Champagner haben denn die Baumaschinenhersteller Ende 2018 köpfen können? Wie sind die Zahlen hinsichtlich Umsatz und Absatz? Franz­Josef Paus: Wir trinken eher Bier und keinen Champagner. Grundsätzlich sind wir sehr zufrieden, das ist sicher richtig. Die Lage ist relativ

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stabil und komfortabel. Wir gehen davon aus, dass es noch eine Zeit lang auskömmlich bleibt. Joachim Schmid: Wirtschaftlich gesehen befindet sich die Branche insgesamt auf Rekordniveau. Der Branchenumsatz ist 2018 um 12 % gestiegen im Vergleich zu 2017. Für die Hersteller am Produktionsstandort Deutschland liegt der Umsatz ins-


gesamt bei 12,1 Mrd. Euro. Davon wurden 4 Mrd. Euro im Inland erwirtschaftet, 8,1 Mrd. Euro im Ausland. Der Absatz auf dem deutschen Markt ist um 9 % gegenüber dem Vorjahr gewachsen und liegt sogar um 8 % über dem bisherigen Rekordjahr 2007. bauMAGAZIN: Das heißt, es gab 2018 beim Umsatz nochmal

ein zusätzliches Plus von 4 %, waren es doch 2017 schon 8 % Plus… Schmid: In der Tat, die Umsatzsteigerung ist überraschend hoch. Wir hatten für 2018 eigentlich mit einem Umsatzwachstum von insgesamt rund 5 % gerechnet. Aber die Zahlen toppen wirklich alles… bauMAGAZIN: Woher kommt’s? Schmid: Das ist relativ klar zu beziffern. Unsere Heimatmärkte laufen seit geraumer Zeit recht gut und konnten im Jahr 2018 nochmal entsprechend zulegen. Europa ist da an erster Stelle zu nennen, aber auch Nordamerika. Im Prinzip sind es die klassischen Industrieländer, aus denen die Nachfrage kommt. Paus: Die Umsatzsituation ist sicher positiv. Aber das gilt nicht im gleichen Maße für die Kostensituation. Wir haben und hatten jede Menge technologischer Herausforderungen zu bewältigen. So hat die Einführung der diversen Abgasstufen eine Menge an Kapital gebunden. Es muss eine Vielzahl an Vorschriften eingehalten werden, die zudem im kom-

plexer werden. Denken Sie nur an die Dokumentationspflichten. Da alles fordert »unproduktive Kapazitäten«, wie es mein Vater früher formuliert hätte. bauMAGAZIN: Was sind Ihrer Ansicht nach die Wachstumstrei-

ber in Deutschland? Ist es der Wohnungsbau, sind es die Investitionen in die Infrastruktur, Stichwort ist hier der Bundesverkehrswegeplan 2030… Schmid: Alles zusammen. Tatsache ist: Die Bauindustrie vermeldet das höchste Volumen seit der Wiedervereinigung. Das ist schon extrem bemerkenswert. In allen Bereichen ist das Niveau sehr hoch, und das soll auch dieses Jahr weiter der Fall sein.

12 %

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Der Branchenumsatz ist 2018 um 12 % gestiegen im Vergleich zu 2017 und beläuft sich für die Hersteller am Produktionsstandort Deutschland auf 12,1 Mrd. Euro.

bauMAGAZIN: Herr Paus, wie sehen Sie die deutschen Herstel-

ler – auch die kleineren mittelständischen Unternehmen – im internationalen Vergleich positioniert. Eines Ihrer beim Amtsantritt Ende 2017 formulierten Anliegen war ja, vor allem auch die Interessen dieser meistens als Familienunternehmen auftretenden Hersteller zu vertreten? Paus: Das ist nach wie vor mein Anliegen. Die Herausforderungen – egal ob für ein großes oder kleineres Unternehmen – sind die gleichen. Die Antworten aber sind unterschiedlich. Zu den Stärken der kleineren Unternehmen gehört vor allem Flexibilität. Des Weiteren kurze Entscheidungswege, die schnelle Umsetzung von Innovationen oder die Fokussierung auf Nischenprodukte, wie in unse-

Wir trinken eher Bier und keinen Champagner. Grundsätzlich sind wir sehr zufrieden, das ist sicher richtig. Die Lage ist relativ stabil und komfortabel. Wir gehen davon aus, dass es noch eine Zeit lang auskömmlich bleibt.« Franz-Josef Paus


Sorge beobachtet werden. Wenn die Weltwirtschaft insgesamt abgewürgt wird, keiner mehr vertrauensvoll mit irgendwem Handel treibt, dann nutzt das keinem. Klar ist natürlich auch, dass sich die Krisen in anderen Branchen zeitverzögert auf die Bauindustrie auswirken. Und das merken wir als Baumaschinehersteller dann auch. Schmid: Es ist wohl unstrittig: Wenn der Freihandel ins Wanken gerät, ist das das größte Risiko. Das kann massivste Auswirkungen haben. Natürlich gibt’s noch andere Risiken, wie den Brexit…

Zur Person Joachim Schmid (56) ist seit 17 Jahren Geschäftsführer des VDMAFachverbandes Baumaschinen und Baustoffanlagen.

bauMAGAZIN: Welche Befürchtungen haben Sie hinsichtlich

Wen auch immer wir gefragt haben, ›kommen wir wieder in so einen Rausch?‹, der hat das verneint. Eine Blasenbildung sieht niemand derzeit.«

des Brexit? Paus: Es wird wohl nicht so dramatisch sein wie im Falle eines Handelskriegs zwischen den USA und China. Aber der Brexit wird sicherlich negative Auswirkungen haben…

Joachim Schmid

bauMAGAZIN: Zu den Szenarien gehört, dass der Brexit vor

allem der deutschen Automobilindustrie schadet. Gilt das auch für die deutsche Baumaschinenbranche? rem Unternehmen. Ich sehe es als eine Aufgabe des VDMA-Fachverbandes an, dass alle Stimmen gehört werden. Die der kleinen Unternehmen genauso wie die der großen. Wenn es also beispielsweise Kooperationen zum Thema Digitalisierung gibt, das ja derzeit in aller Munde ist, muss auch ein kleinerer Hersteller die Möglichkeit erhalten, seine Interessen zu formulieren und in irgendeiner Form zu partizipieren. bauMAGAZIN: Welche Auswirkungen hat nach Ansicht des VDMA-Fachverbandes das Verhalten der Trump-Administration? Stichworte sind der Handelskrieg mit China oder die angedrohten Zölle für deutsche Autohersteller…

Paus: In den USA sind die Auswirkungen positiv. Die Wirtschaft dort boomt, nicht nur wegen Trump, aber auch. Und das wirkt sich eben auf die Absatzzahlen der deutschen Baumaschinenhersteller aus. Negativ zu Buche schlägt die weltweite Unsicherheit, für die Trumps Politik sorgt. Wichtige Exportmärkte für uns, wie China beispielsweise, leiden unter den Handelsrestriktionen. Das muss mit

Auftragseingang

Umsatzerlöse

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Paus: Direkt sehe ich das eher nicht. Schmid: Wir haben das mal überprüft. Speziell bei den Baumaschinen haben wir relativ wenige Firmen, die in Großbritannien produzieren. Es ist eher so: Die deutschen Firmen produzieren in Deutschland und liefern nach Großbritannien, die Briten produzieren im UK und liefern nach Europa. Allein daran kann man schon sehen, dass der Brexit den englischen Baumaschinenherstellern mehr weh tun wird als den deutschen. bauMAGAZIN: Wie sehr beeinträchtigen die Russland-Sanktio-

nen Ihrer Ansicht nach die deutsche Baumaschinenindustrie? Welche Position vertritt der VDMA hinsichtlich der Sanktionen? Schmid: Grundsätzlich wird das Primat der Politik vom VDMA anerkannt. Wir zeigen aber auch immer klar auf, welche die negativen Folgen die Sanktionen für die Wirtschaft haben. bauMAGAZIN: Wie sind die Prognosen zur Marktentwicklung

in Deutschland bzw. in Europa? Schmid: Aus heutiger Sicht werden wir in Deutschland 2019 bei den Baumaschinen vielleicht einen ganz leichten Rückgang haben. Aber man darf nicht vergessen: Das Niveau war 2018 sensationell hoch! Da wurden 36 000 Maschinen in Deutschland verkauft. Ab 32 000 Maschinen reden wir schon von einem hervorragenden Niveau. Die Zahlen aus 2018 sind wirklich sehr beachtlich. Es gibt heute keine Anzeichen dafür, dass es zu einem Einbruch kommen könnte. Das liegt natürlich auch daran, dass die deutsche Bauindustrie nach wie vor gut zu tun hat. Uns gegenüber wurde angedeutet, dass die

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Auftragseingang und Umsatzerlöse im Baumaschinenbereich von Januar bis Dezember 2018 im Vergleich zu 2017 – mit 12 % konnte die Gesamtumsatzwachstumsprognose leicht übertroffen werden.


Zur Person Franz-Josef Paus ist seit Ende 2017 Vorsitzender des VDMA-Fachverbandes Bau- und Baustoffanlagen. Im »Hauptberuf« ist der 55-Jährige zusammen mit seinem Bruder Wolfgang Paus Geschäftsführender Gesellschafter der vor mehr als 40 Jahren gegründeten Hermann Paus Maschinenfabrik im emsländischen Emsbüren, die neben Radladern und Dumpern auch Berg- und Tunnelfahrzeuge produziert sowie Schrägaufzüge, Hubarbeitsbühnen und Krane.

Bauen ist nach wie vor zum großen Teil Handarbeit, und das darf auch gerne so bleiben.«

Investitionen in neuen Maschinen vergangenes Jahr sogar noch höher ausgefallen wären, würde es den Arbeitskräftemangel nicht geben. Das wirkt einer Blasenbildung entgegen. Insofern gehen wir davon aus, dass wir noch einmal ein Jahr auf einem annähernd ähnlich hohen Niveau erleben werden. Irgendwann aber, das wissen wir alle, gibt’s nach jedem Aufschwung auch immer einen Abschwung.

Franz-Josef Paus

bauMAGAZIN: Glauben Sie denn, dass es dann zu einem ähn-

lich heftigen Absturz kommt wie nach der Bauma 2007, als ein Jahr später die Lehman-Pleite die Weltwirtschaftskrise auslöste mit all den bekannten Folgen? Paus: Ich denke nein. Zum einem ist es derzeit nicht so überhitzt wie 2007. Damals ist der Markt in kürzester Zeit gewachsen. Kein Hersteller wusste so richtig, wie er mit der Situation umgehen soll. Zum anderen sorgt heute der Fachkräfteman-

gel in Deutschland für eine natürliche Grenze beim Wachstum. Das gilt auch für unsere Kunden. Natürlich ist irgendwann mit einem Abflachen zu rechnen, aber damit könnten wir ganz gut leben. Einen Blaseneffekt wie 2007, als aufgrund der großen Nachfrage die Produktionskapazitäten ganz schnell erhöht wurden, sehen wir heute nicht.

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Schmid: Wen auch immer wir gefragt haben, »kommen wir wieder in so einen Rausch?«, der hat das verneint. Eine Blasenbildung sieht niemand derzeit. bauMAGAZIN: Welche Märkte in Europa sind Ihrer Ansicht nach

Linie nicht um die Umweltbelastung, sondern um den Arbeitsschutz. Auch da gab’s in letzter Zeit keine Krisensitzungen mehr. Hersteller und Berufsgenossenschaft haben gemeinsam Lösungen formuliert. Nach unserer Wahrnehmung hat man da ein vernünftiges Miteinander erreicht.

die Wachstumsmärkte in den kommenden Jahren? Schmid: Die Volumenmärkte in Nord- und Westeuropa sind so gut wie ausgereizt. Da sind wir auf einem Top-Level. In den süd- und osteuropäischen Ländern dagegen gibt es durchaus Luft nach oben. bauMAGAZIN: Bei den Emissionsnormen gibt es mit der Stufe

Dass eine Baustelle vollkommen digital abgewickelt werden kann, das wird meiner Ansicht nach aber noch ein bisschen länger als zehn Jahre dauern. « Franz-Josef Paus

V für Motoren von 19 kW bis 560 kW seit Januar 2019 eine weitere Verschärfung. Wie ist der Stand der Dinge bei der Nachrüstung von älteren Baumaschinen mit Partikelfiltern? Rechnet man beim VDMA-Fachverband mit einer weiteren Verschärfung der Normen? Schmid: Beim Thema Partikelfilternachrüstung ist es relativ ruhig geworden. Was auch daran liegt, dass es in den meisten Städten keine Grenzwertüberschreitungen beim Feinstaub mehr gibt. Diese Thematik scheint man in Deutschland im Griff zu haben… Paus: Die neuen Baumaschinen entsprechen den Anforderungen hinsichtlich der Feinstaubemissionen. Das war in der Übergangszeit anders. Jetzt sind die neuen Maschinen verfügbar. Wir haben heute keinerlei Anfragen dahingehend, dass irgendwas nachgerüstet werden muss. Das Thema ist vom Tisch. Schmid: Auch beim Thema Stickoxyde ist die Baumaschinenindustrie derzeit außen vor, weil Baumaschinen auf die Stickoxidkonzentration in den Städten keinen Einfluss haben. bauMAGAZIN: Sind die von den Baumaschinenherstellern

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Der Absatz auf dem deutschen Markt ist um 9 % gegenüber dem Vorjahr gewachsen und liegt sogar um 8 % über dem bisherigen Rekordjahr 2007.

kommunizierten Emissionswerte denn die realen Werte? Paus: Natürlich! Bei uns gibt es keine Abschaltfenster oder ähnliches wie in der Automobilindustrie. Das, was gesagt wird, ist auch das, was hinten rauskommt. bauMAGAZIN: Befürchten Sie, dass es nach der Stufe V bald

eine weitergehende Emissionsnorm geben wird, oder ist in den kommenden Jahren erst einmal nichts mehr zu erwarten? Schmid: Das wäre schön. Aber realistisch ist damit nicht zu rechnen, dass es bei den Normen ein Ende gibt. Denn CO₂ bleibt weiterhin ein Thema. Und das wird früher oder später auch bei Baumaschinen eine Rolle spielen. Aber man muss auch konstatieren: Die Hersteller sind da maximal sensibilisiert im Vergleich zu früheren Zeiten und agieren rechtzeitig, bevor Gesetze erlassen werden. bauMAGAZIN: Auch die Emissionswerte für handgeführte

Baumaschinen haben immer wieder für Diskussionen in der Branche gesorgt. Wie ist bei diesen Geräten der Stand der Dinge? Oder erledigt sich die Thematik von selbst, weil immer mehr dieser Geräte elektrifiziert werden? Schmid: Wir denken, dass wir künftig in diesem Geräte-Segment verstärkt elektrische Antriebe sehen oder auch Gasantriebe. Da geht es in erster

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bauMAGAZIN: Eines der Topthemen dieser Bauma ist die

Digitalisierung in der Bau- und Baumaschinenindustrie. Wie weit ist man auf dem Weg hin zu neuen Standards, Normen oder einheitlichen Schnittstellen? Schmid: Mit dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) haben wir jetzt einen engen Schulterschluss, und der ist absolut nötig an dieser Stelle. Denn letztendlich sind es die Bauunternehmer, die diese standardisierten Lösungen einfordern. Die haben keine Lust, zig unterschiedliche Systeme zu betreiben. Die großen Hersteller haben unglaubliche Summen in die technologische Weiterentwicklung gesteckt. Deren Maschinen fahren ja teilweise schon autonom und »unterhalten« sich. Das ist aber sicher nicht die Lösung. Wir brauchen diese Standardisierung. Technisch wäre das kein Problem. Aber Standardisierung ist ein politisches Thema. Hier ist Überzeugungsarbeit gefragt… bauMAGAZIN: Muss also die Kommunikation zwischen Herstel-

ler und dem Bauunternehmer als deren Kunde eine andere werden? Schmid: Erst einmal auch im VDMA-Fachverband. Es ist nämlich schon innerhalb des Verbandes nicht einfach, wenn wir an die großen Hersteller appellieren, sie müssen sich bewegen und öffnen. Und selbst wenn jetzt ein Unternehmen offene Schnittstellen anbietet, kann ich mir nicht vorstellen, dass ein anderes sich darauf einlässt, seine Daten über die Cloud des Wettbewerbers zur Verfügung zu stellen. Da ist noch ganz viel Diskussionsbedarf. Trotzdem haben wir gesagt, wir müssen jetzt anfangen damit. Dabei orientieren wir uns an der ISO-Norm ISO/TS 15143-3. In der sind rund 20 Maschinendaten definiert, wie Positionsdaten, Zustandsdaten, Laststunden usw. Allerdings ist in der Norm nicht wirklich definiert, wann eine Maschine an ist oder aus. Weil das von den Herstellern vollkommen unterschiedlich gehandhabt wird, sind die Bauunternehmer aufgebracht. Denn für den einen Hersteller ist die Maschine an, wenn der Motor läuft, für den anderen, wenn der Zündschlüssel steckt. Da müssen also noch ganz grundlegende Dinge geklärt werden… bauMAGAZIN: Da fängt man aber bei Adam und Eva an… Gibt

es schon einen Konsens? Paus: Wir sind dabei. Es gibt seit April vergangenen Jahres diesen Arbeitskreis mit verschiedenen Herstellern und Anwendern, um diesen Konsens herzustellen. Also: Was heißt was. Um daraus dann abzuleiten, an welchen Stellen wir tätig werden müssen. Ein anderes Beispiel ist die Kommunikation zwischen den Maschinen. In der Landtechnik, in der Schlepper, Pflug oder Mähdrescher verschiedener Fabrikate miteinander kommunizieren,


machen sie uns das schon seit Jahren vor. Ob das bei den Baumaschinen irgendwann so ähnlich läuft, ist heute noch nicht absehbar. Ich weiß nur, dass auch in einer Branche wie der Landtechnik jahrzehntelang diskutiert wurde, bis man sich geeinigt hat. Schmid: In den gemeinsamen Arbeitskreisen mit den Vertretern des HDB haben wir jetzt die ganzen Probleme ein Stück weit aufgedeckt. Zunächst machten die Bauunternehmen den Herstellern den Vorwurf: Ihr wollt uns doch gar keine vernünftigen Werte liefern. In den Diskussionen stellte sich dann heraus, dass das nichts mit »nicht wollen« zu tun hat. Sondern damit, dass Hersteller die einzelnen Größen unterschiedlich ausgelegt haben. Und das muss jetzt mühsam zusammengeführt werden. bauMAGAZIN: Gibt es denn dafür eine Art Roadmap, also wann

was erreicht sein soll? Paus: Ich will es mal so formulieren: Sie wird gerade erarbeitet. Der erste Schritt ist die Feststellung, wo stehen wir überhaupt. Dabei sind wir gerade. Und dann muss man festlegen: Wohin wollen wir, und in welchen Schritten wollen wir das erreichen. Das ist wie immer: Wenn man sich neu zusammenfindet, geht nicht alles in kürzester Zeit. Um die anstehenden Probleme lösen und diesen Prozess gestalten zu können, planen wir auf der Bauma die Gründung der Arbeitsgemeinschaft »Machines in Construction 4.0«. bauMAGAZIN: Erhält der VDMA-Fachverband dafür politische

oder finanzielle Unterstützung? Schmid: Mit unserer Forschungsvereinigung erhalten wir jetzt aus einem Fördertopf Gelder, um unter Federführung der TU Dresen exemplarisch eine »Baustelle 4.0« aufzubauen. Dort sollen dann die Dinge praktisch erprobt werden. Bis wir aber von der ersten richtig digitalen Baustelle reden können, wird es noch Jahre dauern. Paus: Dieses Projekt ist erst einmal auf drei Jahre angelegt. Dass eine Baustelle vollkommen digital

Deutschland

abgewickelt werden kann, das wird meiner Ansicht nach aber noch ein bisschen länger als zehn Jahre dauern. Aber es muss auch überhaupt nicht so sein, dass alles automatisiert wird. Bauen ist nach wie vor zum großen Teil Handarbeit, und das darf auch gerne so bleiben. bauMAGAZIN: Zum Schluss die Frage: Wie ist Ihr Ausblick zur

Bauma, deren Partnerland in diesem Jahr Kanada ist? Und welche Trends sehen Sie – von der Digitalisierung abgesehen – in der Baumaschinenbranche in den kommenden Jahren? Schmid: Die Bauma ist für uns alle drei Jahre der Fixpunkt, logisch. Als Verband gestalten wir zusammen mit der Messe München einiges im Rahmenprogramm. Das Partnerland Kanada bietet großes Potenzial in den Bereichen Bauwirtschaft oder Mining. Und Kanada steht für den Freihandel. Wir wollen mit Kanada als Partnerland ein ganz klares Signal geben: Der Freihandel ist von essenzieller Bedeutung! Der VDMA hat die Kampagne »Danke, Freihandel« gestartet, bei der an Beispielen verdeutlicht wird, welche positiven Auswirkungen der Freihandel hat. Denn der hat derzeit in der öffentlichen Wahrnehmung ein ganz katastrophales Image, weil er in Verbindung gebracht wird mit ungehemmtem Wachstum der Konzerne, durch das die Umwelt zerstört werde und das verantwortlich gemacht wird für die Armut auf der Welt. Aber wir sind der Meinung, dass es genau umgekehrt ist! Paus: Neben der Digitalisierung ist sicherlich das Thema Automatisierung in aller Munde sowie die Elektrifizierung von Maschinen und Geräten. Dabei wird es der Markt regeln, wo und wann die Elektrifizierung künftig Sinn macht. Ich bin nicht der Meinung, dass vorhandene Antriebstechnologien bewusst abgeschafft werden sollten. Zudem glaube ich, dass man künftig auch Arbeitsprozesse neu denken – beispielsweise das Schichtmodell für eine elektrifizierte Maschine ändert – und die Organisation auf den Baustellen entsprechend anzupassen muss. ß

Für den einen Hersteller ist die Maschine an, wenn der Motor läuft, für den anderen, wenn der Zündschlüssel steckt. Da müssen also noch ganz grundlegende Dinge geklärt werden…« Joachim Schmid

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Der Branchenumsatz der deutschen Hersteller markierte auch 2018 mit 12,1 Mrd. Euro einen neuen Rekordwert. Davon wurden 4 Mrd. Euro im Inland erwirtschaftet, 8,1 Mrd. Euro im Ausland. APRIL 2019

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ALEX SCHELBERT

8. bis 14. April München

Nachhaltigkeit zählt zu den Kernthemen der Bauma 2019 Die Baubranche hat naturgemäß einen sehr großen ökologischen Fußabdruck. Auf der 32. Bauma, der weltweit führenden Messe für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte, präsentieren in München Aussteller auf Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Umweltschutz ausgerichtete Innovationen. Einige der Lösungen sind auch für den »Bauma-Innovationspreis« nominiert (siehe Seite 38). Ebenso dürften die digitalen Innovationen die Bauma 2019 mitprägen. Dank Virtual und Augmented Reality (VR/AR) soll die Baustelle in München virtuell erlebbar werden. in nach wie vor großes Spielfeld für technische Neuerungen und Verbesserungen in der Bauwirtschaft sind das Vermeiden oder Reduzieren von Emissionen aller Art. Beispielsweise entstehen beim Kaltfräsen alter Fahrbahndecken bedeutende Mengen an Feinstaub – eine Gesundheitsgefahr für Baustellenpersonal, Anwohner und Passanten. »Umso erfreulicher ist es da, dass viele der in diesem Jahr auf der Bauma präsentierten Innovationen Effekte in Richtung Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Umweltschutz haben«, sagt Bauma-Projektleiterin Mareile Kästner. Um die Feinstaubmengen zu senken, entwickelte beispielsweise Bomag die »Ion Dust Shield«Technologie (Seite 127). Das System ist in einem Kasten direkt am Förderband der Fräse installiert. Eine Absaugung zieht die Staubpartikel durch ein elektrisches Feld. Sie laden sich positiv auf und wer-

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den vom negativ geladenen Gehäuse angezogen. Dabei verklumpt der Feinstaub dauerhaft zu ungefährlicheren gröberen Partikeln und kann mit dem Fräsgut abtransportiert werden. Diese umweltfreundliche Lösung brachte Bomag auf die Liste der Nominierten für den »Bauma-Innovationspreis«.

Staub mit Kunstschnee binden Auch beim Gebäudeabbruch, im Tagebau und bei Verladeprozessen müssen Stäube gebunden werden. In Ländern mit Wetterextremen kann es vorkommen, dass bei eisigen Temperaturen nicht mehr mit dem dabei üblichen Wassernebel gearbeitet werden kann. Dann erzeugt die Staubbindemaschine V22Orca der Firma EmiControls aus Bozen (Südtirol) kurzerhand Schnee. Der Staub haftet an den von der Schneekanone erzeugten Flocken. Als Hybrid mit Wassernebel- und Schnee-Modus ist das Gerät zwischen + 50 °C und – 25 °C einsetzbar (Seite 211).

Weniger Emission, mehr Wirtschaftlichkeit Nicht nur bei Staub, auch und gerade bei Abgasen und Lärm ist die Baumaschinenbranche aufgerufen, Emissionen zu vermeiden. Ein verstärkter Einsatz von Elektroantrieben kann hier einen wichtigen Beitrag leisten. Die Wacker Neuson Group er-


München, 08. – 14. April

Besuchen Sie uns auf der Bauma 2019 Stehen Sie auf der Bauma 2019 im Zentrum unserer Innovationen, mit denen Sie heute schon die Anforderungen von morgen meistern können. Besuchen Sie unseren Stand und erleben Sie hautnah die neuesten Entwicklungen aus der Branche. Together. Now & Tomorrow. 8. bis 14. April, Messe München Außengelände Stand 809-813 Liebherr Components, Halle A4, Stand 326 Liebherr Anbauwerkzeuge, Halle B5, Stand 439 Liebherr Ausbildung, THINK BIG! ICM Foyer, Stand 308

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8. bis 14. April München Hochspannungsleitungen ohne Flurschaden verlegen Im ökologischen Idealfall kommt der Strom für den Betrieb der Elektromotoren aus erneuerbaren Energiequellen. Damit der zum Beispiel durch Windparks erzeugte grüne Strom auch tatsächlich in jede Steckdose in Deutschland gelangen kann, braucht das Land mehrere tausend Kilometer neue Stromtrassen. Die Hochspannungsgleichstromleitungen sollen vorrangig als Erdkabel ausgeführt werden. Herrenknecht aus Schwanau stellt auf der Bauma dazu ein Verlegeverfahren vor. Mit der modifizierten Bohrtechnologie E-Power Pipe können Kabelschutzrohre über vergleichsweise lange Strecken von über 1 km grabenlos und oberflächennah in 2 m bis 4 m Tiefe eingebracht werden. Die Eingriffe in die Landschaft werden dadurch minimiert. Der Jury war diese Lösung eine Nominierung zum Bauma-Innovationspreis wert (Seite 146).

ALEX SCHELBERT

Die Bauma 2016 begrüßte auf 605 000 m² Ausstellungsfläche 3 425 Aussteller aus 58 Ländern und 583 736 Besucher aus 219 Ländern. Allein 138 929 Besucher kamen aus dem Bereich Mining.

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weitert ihre Produktpalette in diesem Bereich mit dem Akkustampfer AS60e und der Akkuplatte AP2560e. Ein von der Handhabung wie auch der Wirtschaftlichkeit interessantes Detail: Mit den beiden Neuzugängen können jetzt insgesamt sechs Produkte des Münchener Herstellers mit dem gleichen Wechselakku betrieben werden, ein maschinenübergreifender Austausch ist problemlos möglich (bauMAGAZIN 3/19, Seite 61).

Zur Bauma 2016 kamen 583 736 Besucher aus 219 Ländern.

Rohstoffe statt Abraumhalden Eine Forderung für nachhaltiges Handeln und Wirtschaften ist die Ressourcenschonung. Hier sind unter anderem Technologien gefragt, die den Rohstoffanteil in Abraumhalden erschließen – wie der Spiralwellenseparator SWS 3000 von Doppstadt aus Velbert. Das Gerät ist in der Lage, stark bindige

»Bauma VR-Experience« »Digital Construction Site« »Bauma Plus Onsite«, »Bauma Plus Move« Gemeinschaftsstand Feldkirchen-West

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Materialgemische zu trennen, also beispielsweise Steine von klebrigem Lehm oder Ton. Im Ergebnis schrumpft das Volumen der Abraumhalden und die Rohstoffgewinnung aus dem ursprünglichen »Abfall« verlängert die Laufzeit des Steinbruchs.

Eine Bauma-Neuheit, die alle drei klassischen Felder der Nachhaltigkeit – Ökologie, Ökonomie und Soziales – »bedient«, ist die mobile Fertigung der Max Bögl Wind AG. Das Unternehmen aus Neumarkt ist bekannt für die Herstellung von Hybridtürmen aus Beton- und Stahlelementen für Windkraftanlagen mit großen Nabenhöhen. Beim neuen Konzept werden die Betonelemente in einer per 262 Containern angelieferten, temporären Fabrik in der Nähe des späteren Standorts der Windkraftanlagen produziert – auf Wunsch an nahezu jedem Ort der Welt (Seite 248).

Geschehen. Mit VR und AR können Produkte in der Entwicklungsphase, Prototypen oder Zukunftsszenarien präsentiert und auf völlig neue Art erklärt werden. Für Unternehmen eröffnet das eine Vielzahl neuer Möglichkeiten. »Wir haben mit unserer digitalen Baustelle eine Plattform geschaffen, die es Ausstellern ermöglicht, ihre Produkte in Ergänzung zum realen Messestand auch ortsunabhängig erlebbar zu machen. Dabei bieten wir die virtuelle Ausstellungsfläche auf einer VR-Experience an. Auf der Bauma 2019 können sich Unternehmen also erstmals komplett digital präsentieren«, sagt Mareile Kästner, BaumaProjektleiterin. Unternehmen wie der Schalungsprofi Doka, die Spezialisten für Messinstrumente von Trimble, das Maschinenbauunternehmen GEDA, der Baumaschinenproduzent Bobcat oder Uvex, Hersteller von Schutz- und Sicherheitsprodukten, nutzen das virtuelle Angebot »Made by Bauma«.

Die digitale Baustelle – mehr als nur Unterhaltung

Schalungskompetenz auf engstem Raum

Gleichermaßen mit dem Schlagwort »Nachhaltigkeit« bestimmen die digitalen Innovationen zunehmend den Alltag – auch in der Baumaschinenbranche. Dank Virtual und Augmented Reality (VR/AR) wird die Baustelle auf der Bauma virtuell erlebbar und der Nutzer ist als Teil der Geschichte mitten im

»Doka ist bei der VR-Experience der Messe München vertreten, da sie die Lösungskompetenz von Doka aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet und erlebbar macht. Ein in VR eingebettetes Highrise-Modell zeigt deutlich, welch umfassendes Know-how erforderlich ist, um den Bauablauf schnell, sicher und optimiert zu gestalten«, sagt Gottfried Bühringer, Leitung für digitales Marketing bei Doka (Seite 246).

Lokal produzierte Windkrafttürme

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Baugeräte und Werkzeuge Bauma Digital / Sensorik und Diagnose

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Antriebsstrang und Hydraulik (A3) Motoren und Hydraulik (A4)

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Ausrüstung, Ersatz- und Verschleißteile

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THINK BIG! Beruf und Karriere; Forschung Live

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Mining mit »Bauma Forum«

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C3

Betonstahlbearbeitung Tunnelbau

B1 , C1 FS

Herstellung zement-, kalk- und gipsgebundener Bauelemente; Betonaufbereitung

B5, B6 C4 –C6 FN + FM F 4 + F5

Baumaschinen und Anbaugeräte

B3 FN

B2 FN + FS

B4 FN

C4 FS

FS

FN

Schalung und Gerüste Aufbereitungstechnik und Rohstoffhandling Bauund Nutzfahrzeuge Hebezeuge Straßenbau Drilling

»Safety first« Für Tobias Hawelka, Marketing Coordinator Messe bei Uvex, steht die Sicherheit auf der virtuellen Baustelle im Mittelpunkt. »Im Rahmen der VR Experience auf der Bauma bietet die Uvex Safety Group allen Besuchern erstmalig auch die Möglichkeit, ausgewählte Produkte ganz im Zeichen der ›Digitalen Transformation‹ erlebbar zu machen. Durch das virtuelle Betreten einer Baustelle mit der dafür – auch im realen Alltag – erforderlichen Sicherheitsausrüstung, werden dem Besucher ein einmaliges Erlebnis und ein tiefer Einblick in diese spannende virtuelle Welt gegeben.«

Nahtlose Datenübertragung und Visualisierung Maria Scully, Event-Managerin bei Trimble Civil Engineering and Construction, betont das Potenzial von VR/AR für das Trimble-Geschäft: »Wir werden die Bauindustrie durch eine Reihe von integrierten Lösungen verbinden. Lösungen, die eine nahtlose Datenübertragung und Datenvisualisierung ermöglichen. Trimble SiteVision ist ein Beispiel dafür, eine neue Lösung, die hochpräzise Outdoor Augmented Reality für die Bauindustrie bietet. Das VRErlebnis auf der Bauma wird nicht nur die Vorteile

Fakten Bauma 2019 vom 8. bis 14. April > Auf der Weltleitmesse Bauma sind alle Branchen und Sparten vertreten. In thematischen Bereichen strukturiert die Messe Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen sowie Baufahrzeuge und Baugeräte. > Bauma-Ausstellungsbereiche: »Rund um die Baustelle«, »Bergbau, Rohstoffgewinnung und -verarbeitung«, »Baustoffherstellung«, »Zulieferer und Dienstleistungen« > Eintrittskarten: Tagesticket – 24 Euro (online) bzw. 35 Euro (vor Ort), Drei-Tage-Ticket – 49 Euro/69 Euro, Sieben-Tage-Ticket – 62 Euro/85 Euro, Tagesticket Gruppe (ab 10 Personen) – 24 Euro/32 Euro, Drei-Tage-Ticket für Gruppen – 49 Euro (nur online), ermäßigtes Tagesticket (Schüler, Studenten, Auszubildende, Erwerbslose und Umschüler, Teilnehmer an Freiwilligendiensten, Schwerbeschädigte ab 50 %, Rentner) – 26 Euro (vor Ort gegen Nachweis). Kinder bis einschließlich 14 Jahre haben in Begleitung eines Elternteils freien Eintritt. > Öffnungszeiten (Besucher): Montag bis Freitag – 9.30 bis 18.30 Uhr, Samstag – 8.30 bis 18.30 Uhr und Sonntag – 9.30 bis 16.30 Uhr. > Anreise: Messegelände an der A 94 im Osten Münchens. Ein dynamisches Verkehrsleitsystem weist den Weg (Navigationssystem: Messegelände/ICM).

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8. bis 14. April München von SiteVision vorstellen und hervorheben, sondern auch die Möglichkeiten aufzeigen, wie VR- und AR-Technologie im Bauwesen eingesetzt werden kann.«

Industrieaufzüge in Live-Atmosphäre »Als innovatives Maschinenbauunternehmen sehen wir in den Möglichkeiten, die die Digitalisierung bietet, zukunftsträchtige Chancen für unser Unternehmen. Themen wie Virtual Reality ermöglichen es uns beispielsweise, unsere Bau- und Industrieaufzüge auch internationalen Kunden in ei-

ner Live-Atmosphäre anschaulich zu präsentieren. Wir freuen uns, im Rahmen der Bauma 2019 an der VR-Experience teilzunehmen«, sagt Jürgen Deffner, Leiter Marketing bei GEDA. Mit der Bauma-VR-Experience werde nicht nur ein digitales Format im klassischen Messegeschäft verankert: »Es wird definitiv emotional. Spätestens wenn sich die Erdoberfläche öffnet und der Aufzug den Besucher in luftige Höhen befördert, wird es ein unvergessliches Erlebnis«, sagt Bauma-Projektleiterin Kästner. Einen genauen Eindruck davon können sich Besucher und Aussteller auf der Bauma in der Halle B0 machen. §

Nominiert für den Innovationspreis »Bauma-Innovationspreis 2019« – Fünfzehn Innovationen im Endspurt _  Der »Bauma-Innovationspreis« wird zum zwölften Mal in den Kategorien Maschine, Komponente/digitale Systeme, Bauwerk/Bauverfahren/ Bauprozesse, Wissenschaft/ Forschung und Design vergeben. Insgesamt 138 Bewerbungen aus dem In- und Ausland stellten sich dem Wettstreit. Die fünf Sieger werden am Vorabend der Bauma in der Allerheiligen-Hofkirche in der Münchner Residenz geehrt. _  Die Jury bewertet die Bewerbungen anhand von Kriterien, die für die Branche und ihre Zukunft relevant sind. Dazu gehört, wie praxisorientiert eine Lösung ist oder welches wirtschaftliche Potenzial sie bietet. Die zunehmende Digitalisierung spielt ebenso eine Rolle wie Umweltschutzaspekte, Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz oder die Humanisierung des Arbeitsplatzes. In der Kategorie Design sind Ästhetik und Optik oder die Verbindung von Form und Funktion entscheidende Kriterien. _  Der Wettbewerb ist ein gemeinschaftliches Projekt unter der Federführung des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie (HDB), des Zentralverbands des deutschen Baugewerbes (ZDB), des Bundesverbands Baustoffe – Steine und Erden (BBS) und der Bauma.

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Kategorie 1 Maschine N E-Power Pipe, Herrenknecht: E-Power Pipe ist ein grabenloses Verfahren für die wirtschaftliche und umweltschonende Verlegung von Erdkabeln (Seite 146). N 370 EC-B Fibre, Liebherr-Werk Biberach: Der neue Flat-Top 370 EC-B 12 Fibre ist der aktuell größte Kran aus der Baureihe und soll durch bisher unerreichte Leistungswerte punkten – dank dem hochfesten Faserseil sowie innovativen Detaillösungen für Transport und Montage (bauMAGAZIN 3/19, Seite 138). N Neue Großfräse mit Mill Assist, Wirtgen: Mill Assist ist das erste intelligente Maschinenkonzept, das selbstständig in der Lage ist, Leistungs- und Qualitätsvorgaben des Bedieners optimal umzusetzen (bauMAGAZIN 3/19, Seite 78). Kategorie 2 Komponente/digitale Systeme N Ion Dust Shield, Bomag: Mit der Ion-DustShield-Technologie für Kaltfräsen ab der 1-m-Klasse macht Bomag aus einer Staubverlagerung eine Staubreduzierung (Seite 127). N DokaXact-Positionierungssystem, Doka: DokaXact ist ein System zur Positionierung für Hochhausprojekte, das Echtzeitdaten liefert und die Baustellenmannschaft beim Einrichten der Schalung mit einer Genauigkeit von ± 2 mm unterstützt (Seite 246). N Schichtdickenmessung Pave-TM, Moba Mobile Automation: Das System zur automatischen Qualitätssicherung im Straßenbau zeigt die Dicke der gelegten Asphaltschicht konstant an, reduziert so manuelle Messungen und unterstützt das Einbauteam (bauMAGAZIN 4/18, Seite 80).

Kategorie 3 – Bauwerk/ Bauverfahren/Bauprozesse N b-project, Bauer Spezialtiefbau: Mit der Datenmanagementsoftware b-project wird den Ansatz einer systematischen, digitalen Erfassung aller relevanten Produktionsdaten sowie deren gezielte Vernetzung und automatisierte Auswertung verfolgt (Seite 144). N Weltweit. Die mobile Fertigung, Max Bögl: Dank mobiler Fertigung ist die Produktion der Betonsegmente für die Hybridtürme der Max Bögl Wind AG nahezu an jedem Ort der Welt möglich (Seite 248). N Innovative Bautechniken für das Bauen von Morgen, Ed. Züblin: Bei den Kelchstützen für den Stuttgarter Tiefbahnhof werden Maßstäbe im Hoch- und Ingenieurbau gesetzt. Die komplexe Freiformschalung von Züblin Timber ermöglicht es, neue Architektur umzusetzen (bauMAGAZIN 2/19, Seite 82).

Kategorie 4 Wissenschaft/Forschung N Conti-E-Impulszerkleinerung, TU Bergakademie Freiberg, Institut für Aufbereitungsmaschinen: Eine energetisch günstige und ressourcenschonende Rohstoffaufbereitung mittels Hochspannungsimpulstechnologie rückt ins Blickfeld wissenschaftlicher Forschung. Insbesondere die Hybrid-Technologie in Kombination mit nachfolgender mechanischer Zerkleinerung erscheint als vielversprechend. N Fahrerleitsystem 4.0, TU München, Lehrstuhl Materialfluss und Logistik: Das Projekt »Baustelle 4.0 mithilfe von AR und BIM« bringt eine Holographie-Technologie auf die Baustelle. Durch den Einsatz von BIM-Daten, die mittels Mixed-

Reality-Datenbrillen als 3D-Modelle auf der realen Baustelle angezeigt werden, ergeben sich zusätzliche Nutzen und Vorteile für Bauunternehmern, OEM, Architekten oder Konstrukteure und vor allem für die Fahrer selbst (Seite 314). N Definierter Abtrag hochbewehrter Stahlbetone, Karlsruher Institut für Technologie (KIT): DefAhS ist ein Anbaugerät zum definierten Abtrag hochbewehrter Stahlbetone in einem Arbeitsgang. Kategorie 5 Design N Intusi Intuitives User Interface, Liebherr-Hydraulikbagger: Das adaptive Konzept Intusi soll die Kommunikation von und mit Baumaschinen revolutionieren. Es ist für die Bau- und Materialumschlagmaschinen von Liebherr der Schlüssel zum Internet of Things und kombiniert eine intelligente Bedienlogik mit ausgeklügelter Maschinenintelligenz (bauMAGAZIN 3/19, Seite 34). N TV1200, Mecalac: Die Lenksäule der Mecalac-Verdichtungswalze wurde komplett entfernt – dadurch ändern sich Zugang und Fahrbetrieb für diesen Maschinentyp (bauMAGAZIN 3/19, Seite 58). N Design HDD-System Drill 2019, TractoTechnik: Als Pionier in der Entwicklung der No-Dig-Techniken hat sich TractoTechnik dank kontinuierlicher Innovation zu einem der führenden Unternehmen in der Branche entwickelt. Das neue HDD-System setzt zudem auf ein besonderes Design (bauMAGAZIN 3/19, Seite 102).


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SABINE GASSNER (7)

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Freuen sich über ein Rekordjahr 2018 und sind optimistisch, dass die Nachfrage auch in den kommenden zwei bis drei Jahren auf diesem guten und hohen Niveau bleiben wird: Fred Cordes (li.), Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin Baumaschinen GmbH, und Peter Schrader, Geschäftsführer bei Zeppelin Rental.

L ZEPPELIN BAUMASCHINEN – ZEPPELIN RENTAL

»Wir sind in einer goldenen Dekade der Bauindustrie« Auf ein außergewöhnliches Geschäftsjahr 2018 kann der Zeppelin-Konzern zurückblicken. So setzte die Zeppelin Baumaschinen GmbH allein in Deutschland knapp über 5 000 neue Caterpillar-Maschinen ab und erwirtschaftete mit rund 1,1 Mrd. Euro einen Rekordumsatz. Ebenfalls auf ein Rekordjahr blickt Zeppelin Rental mit einer Umsatzsteigerung von mehr als 15 % auf gut 470 Mio. Euro. Kurz vor der Bauma haben sich die Geschäftsführer Fred Cordes (Baumaschinen) und Peter Schrader (Rental) im bauMAGAZIN-Interview optimistisch hinsichtlich der weiteren Entwicklung in den kommenden zwei bis drei Jahren geäußert. »Wir sind in einer goldenen Dekade der Bauwirtschaft«, lautet ihr Tenor. »Die Auftragsbücher unserer Kunden sind gut gefüllt.« Beim Thema Digitalisierung sieht man bei Zeppelin bezüglich offener Schnittstellen bei Flotten-Management-Systemen oder einheitlichen Standards »keine großen kritischen Hürden« für eine Einigung in der Branche über eine »vernünftige Kommunikationsebene«. Dass hingegen Baumaschinen schon in naher Zukunft vornehmlich elektrisch angetrieben werden, daran glauben weder Fred Cordes, noch Peter Schrader. »Wir sind absolut offen für diese Themen«, allerdings stelle sich immer die Frage der Wirtschaftlichkeit.

bauMAGAZIN: Der VDMA-Fachverband spricht von einem ab-

Michael Wulf Das bauMAGAZIN-Interview mit FRED CORDES, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin Baumaschinen GmbH, und PETER SCHRADER, Geschäftsführer bei Zeppelin Rental

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soluten Rekordjahr 2018 hinsichtlich Absatz und Umsatz in Deutschland. Wie sehen die Zahlen bei Zeppelin aus? Fred Cordes: Wenig überraschend: Auch wir sind sehr zufrieden mit 2018. Gut gestartet sind wir auch, da wir bereits zu Beginn des Jahres eine komplett neue Kettenbagger-Serie mit vielen innovativen Features vorgestellt haben. Aber natürlich hat auch die gute konjunkturelle Lage insgesamt und insbesondere in unserer Branche daran einen gro-

ßen Anteil. 2018 zählt sicherlich auch zu einem der Rekordjahre in der Zeppelin-Historie. So haben wir in 2018 etwas mehr als 5 000 neue CaterpillarMaschinen in den deutschen Markt gebracht. In unserem gesamten Händlergebiet in Zentraleuropa waren es insgesamt rund 5 800 Maschinen, plus den Gebrauchtmaschinen. Es wären sogar noch ein paar mehr gewesen, hätte es nicht auch Lieferengpässe gegeben. Die Nachfrage jedenfalls war sehr gut. Andererseits sind wir dadurch mit einem sehr guten Auftragsbestand ins Jahr 2019 gestartet. bauMAGAZIN: Und die Umsatzentwicklung war wie? Cordes: Zeppelin insgesamt hat sicherlich auch einen Umsatzrekord erwirtschaftet. Natürlich getragen durch unser Primärgeschäft Baumaschinenhandel, aber ebenso durch eine sehr gute Auslastung im Service. So hat die Zeppelin Baumaschinen GmbH in Deutschland einen Umsatz von rund 1,1 Mrd. Euro erzielt. Peter Schrader: Auch im Bereich Rental haben wir 2018 erneut mit einem Rekord abgeschlossen. Wir haben es geschafft, uns in den vergangenen Jahren sehr stabil weiter zu entwickeln. Ich denke, man kann schon sagen: Wir sind in einer goldenen Dekade der Bauwirtschaft. In den letzten zehn Jahren ist das Vermietgeschäft eigentlich jedes Jahr gewachsen. 2018 war aber in der Tat außergewöhnlich. Wir haben unsere Umsätze im Ver-


ZEPPELIN BAUMASCHINEN

Mit dem 323F ZLine präsentieren Caterpillar und Zeppelin in München in der 24-t-Klasse einen mit einem Power-Pack ausgestatteten voll elektrifizierten Kettenbagger, der schon heute in Norwegen im Einsatz ist. gleich zum Vorjahr um über 15 % steigern können. Getragen durch die Nachfrage, aber auch dadurch, dass wir eine ganze Reihe von Aktivitäten und Geschäftsfeldern neu erschlossen haben. Wir sind ja nicht nur im Erdbau unterwegs, sondern auch in den Bereichen Industrie, Events oder Kommunen. Unser Umsatz in Deutschland beläuft sich in 2018 auf über 430 Mio. Euro, insgesamt kommen wir auf mehr als 470 Mio Euro. Wir sind damit sehr, sehr zufrieden.

Schrader: Wir alle haben ja schon eine Krisensituation erlebt. Deshalb schauen wir auch so kritisch auf eine Entwicklung wie die jetzige. Manchmal neigen wir deshalb auch zu Angstszenarien. Aber ich möchte noch einmal ausdrücklich unterstreichen: Die Zeichen aus der Bauwirtschaft sind derzeit äußerst positiv.

bauMAGAZIN: Wie schätzt man bei Zeppelin generell die

Cordes: Ja, stabil und auf hohem Niveau. Und aus der Erfahrung der letzten Dekade werden nicht alle Aufträge auf einmal begonnen, Maschinen und Mitarbeiter eingestellt. Sondern die Nachfrage wirkt sich in längere Auftragsvorläufe aus. Das funktioniert sehr gut und ist nachhaltiger.

aktuelle Konjunktursituation vor allem in Deutschland und dann auch in der EU ein? Schrader: Unsere Prognose für 2019 ist gut, ungeachtet aller negativen Meldungen. Wir hatten im Januar und Februar einen wirklich guten Start. Die Zahlen liegen über denen des schon sehr erfolgreichen Vorjahres. Wir sind jedenfalls sehr optimistisch. Zumal es im Vermietgeschäft in Europa schon seit Jahren ein konstantes Wachstum gibt. Cordes: Es gibt wie immer auch einige kritische Stimmen, die nach sechs Jahren Wachstum in der Baubranche sagen: Jetzt muss ja bald mal Schluss sein und sich die Kurve nach unten neigen. Ich sehe das im Augenblick nicht so und stimme meinem Kollegen Peter Schrader zu 100 % zu. Wir sind auf einem guten und hohen Niveau unterwegs. Das wird auch noch mindestens zwei bis drei Jahre lang so bleiben, denke ich. Die kritischen Stimmen kann ich nicht so richtig nachvollziehen. Die Auftragsbücher unserer Kunden sind gut gefüllt. In allen Baubereichen wird investiert, und es werden Anstrengungen zum Abbau von bürokratischen Verzögerungen oder gar Hürden unternommen, wie die Gründung des Fernstraßen-Bundesamtes.

bauMAGAZIN: Nach Ansicht von Zeppelin bleibt die Marktent-

wicklung bei Baumaschinen in Deutschland und in Europa also positiv?

bauMAGAZIN: In anderen Märkten, wie in Großbritannien oder

Frankreich, ist das Vermietgeschäft traditionell wesentlich populärer als in Deutschland. Gilt das heute immer noch? Schrader: In den vergangenen zehn Jahren hat es in Deutschland einen stabilen Aufwärtstrend gegeben, was das Geschäftsmodell Vermietung betrifft. Vor allem in den letzten zwei Jahren ist der Mietmarkt in Deutschland deutlich gewachsen und mittlerweile fast auf dem gleichen Gesamtniveau wie in Frankreich. So liegt der Gesamtumsatz in der Vermietung in Deutschland bei über 4,5 Mrd. Euro.

1,1Milliarden Euro

Zeppelin Baumaschinen hat 2018 allein in Deutschland knapp über 5 000 neue Caterpillar-Maschinen abgesetzt und dabei mit rund 1,1 Mrd. Euro einen Rekordumsatz erwirtschaftet.

Zeppelin Rental hat im vergangenen Jahr 65 Mio. Euro in den Ausbau seiner Mietflotte investiert, dieses Jahr werden es noch einmal 50 Mio. Euro sein.« Peter Schrader

bauMAGAZIN: Hat man bei Zeppelin so etwas wie Angst vor

einem Einbruch der Nachfrage, ähnlich wie es nach der »überhitzten« Bauma 2007 der Fall war? Cordes: Meiner Meinung nach wird das nicht passieren. Ich glaube nicht, dass es zu einer Krise kommt, im Gegenteil. Wir haben in der Baubranche

Zeppelin Baumaschinen und Zeppelin Rental Freigelände FM.709/9, Halle B6.106, Freigelände FM.709/1

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Der 302 CR gehört zur neuen Generation von Cat-Minibaggern, die im Vergleich zu den Vorgängermodellen noch kompakter sind.

CATERPILLAR INC

uns sind aber nicht nur die großen Millionen-Aufträge ein Thema. Mit unseren Lösungen können wir natürlich auch kleinere oder mittlere Unternehmen unterstützen – wie Zugangskontrollen für Baustellen einrichten oder das Abfallmanagement organisieren. Unser Hauptgeschäftsfeld – speziell bei der Zielgruppe Bauunternehmen – ist nach wie vor die Vermietung, die wir durch eine Reihe von Services und Dienstleistungen ergänzen. Damit können wir mit ihnen in ein ganz anderes partnerschaftliches Verhältnis über die Gesamtlaufzeit ihres Projekts gehen.

eine stabile Lage, auch deshalb, weil es so einen großen Nachholbedarf im Infrastrukturbereich gibt. Natürlich sind wir nicht gefeit vor politischen oder sogar geopolitischen Verwerfungen. Aber das ist für mich, ehrlich gesagt, ein bisschen Schwarzmalerei. bauMAGAZIN: Zeppelin Rental hat in den vergangenen zwei

Jahren mit diversen Akquisitionen – Streif Baulogistik, StaplerRent, Limes Mobil GmbH oder Baustellen-Verkehrs-Technik GmbH – seine Kompetenzen extrem ausgeweitet. Wie wichtig ist generell heute schon für Bauunternehmen das Thema Baulogistik? Beschäftigen sich damit nur die großen Unternehmen oder auch kleinere Baubetriebe mit 20 oder 30 Mitarbeitern?

Fred Cordes (49) ist seit Juli 2017 als Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin Baumaschinen GmbH operativ verantwortlich für das Baumaschinengeschäft in Zentraleuropa, zu dem neben Deutschland auch die Märkte in Österreich, Tschechien und der Slowakei sowie das Staplergeschäft in Polen gehören. Im Geschäftsjahr 2018 hat die Zeppelin Baumaschinen GmbH allein in Deutschland knapp über 5 000 Maschinen abgesetzt und dabei einen Umsatz von gut 1,1 Mrd. Euro erzielt.

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Schrader: Die Akquisitionen sind Teil eines strategischen Prozesses, bei dem wir seit rund 15 Jahren konsequent unser Portfolio erweitern, um neue Märkte zu erschließen und unseren Kunden Mehrwert zu bieten. Begonnen hat er mit der Übernahme der MVS AG im Jahr 2003, mit der wir die klassische Vermietung von Bau-Equipment um weitere Produkte und Dienstleistungen, wie die Baustellen- und Verkehrssicherung, ergänzt haben. In den Folgejahren haben wir diesen Bereich durch diverse Akquisitionen konsequent bundesweit ausgebaut und gestärkt. Eine weitere größere Übernahme war 2014 die Akquisition der Streif Baulogistik. Ein Unternehmen, das Baustellen planen und komplett einrichten kann. Und zwar nicht nur in Zusammenarbeit mit den ausführenden Bauunternehmen, sondern auch mit den Investoren eines Projektes. Der Bereich Logistik, Consulting & Management sowie Energieversorgung und -einrichtung hat vergangenes Jahr schon rund 15 % des Umsatzes im Geschäftsbereich Rental erwirtschaftet. Dabei haben wir eine Reihe von Großprojekten betreut, wie zum Beispiel den »Austria Campus« in Wien oder das neue Porsche-Werk in Zuffenhausen für die Produktion des E-Sportwagen Taycan – spannende Leuchtturmprojekte, von denen ich nur zwei hervorheben möchte. Für

bauMAGAZIN: Die 2016 gegründet Geschäftseinheit Z Lab soll

für den Zeppelin-Konzern Wege und Lösungen aufzeigen, wie die Digitalisierung die angestammten Geschäftsbereiche weiterentwickeln kann. Z Lab soll zudem neue Geschäftsideen kreieren. Wie ist der Stand der Dinge in Ihrem Zukunftslabor in Berlin? Wie wichtig für den Konzern ist Z Lab, das in 2017 einen Umsatz von 39 Mio. Euro generiert hat? Cordes: An der grundsätzlichen Ausrichtung der Sparte Z Lab hat sich nichts geändert. Zeppelin hat gesagt, wir leisten uns ein hausinternes Start-up, das sich um die Digitalisierung unserer Geschäftsprozesse kümmert und zusätzlich digitale Lösungen entwickelt, die auch einmal nichts mit unserem Kerngeschäft zu tun haben müssen. Z Lab ist nach wie vor im Konzern involviert in allen digitalen Transfers und Prozessen. bauMAGAZIN: Das Thema Digitalisierung ist derzeit das bestim-

mende in der Branche. Weiß man denn, ab wann es sich für einen Bauunternehmer lohnt, sein Unternehmen »zu digitalisieren« – sprich seine Maschinen z. B. mit Assistenzsystemen auszustatten und auf ein Flottenmanagement zu setzen? Denn das sind Investitionen, die erst einmal Geld Kosten… Cordes: Tatsächlich – angepasst an die Bedürfnisse – lohnt sich Digitalisierung für jeden. Denn dadurch werden Geschäftsprozesse vereinfacht, sie werden schneller, individueller, komfortabler und rentabler. Auch bei Zeppelin sind wir heute schon in der Lage, unsere Geschäftsprozesse zu etwa 50 % digital umzusetzen. So können unsere Kunden dann Teile bestellen, wann sie es für richtig halten. Man kann über unsere Apps jederzeit alle relevanten Informationen abrufen oder seine Wunschmaschinen konfigurieren. Dementsprechend können wir auch unsere Ressourcen ganz anders einsetzen. Auch in der Unterstützung von Arbeitsprozessen auf der Baustelle sind wir schon mittendrin in der Digitalisierung. So kann man heute bei uns einen 20-t-Bagger erwerben, der komplett ausgestattet ist mit Assistenzsystemen, und zwar ohne Aufpreis, sondern als Standard. Schrader: Digitalisierung spielt natürlich auch bei Rental eine große Rolle. Auf der einen Seite sind das die schon angesprochenen Assistenzsysteme, andererseits geht es aber auch darum, wie von uns


ab, weil sie seit zwei Tagen nicht gelaufen ist. Denn darum wird es am Ende gehen bei der Digitalisierung in der Baumaschinenindustrie: Die Auslastung der Maschinen und den Kundennutzen deutlich zu erhöhen.

ZEPPELIN RENTAL

bauMAGAZIN: Ist es bei Zeppelin ein Ziel, dass in einer nicht

Zeppelin Rental investiert kontinuierlich in moderne Technik, wie in die neue Hybrid- Gelenk-Baumaschinen ZGT20.11HY von Genie. angemietete Maschinen mit denen des Bauunternehmens vernetzt werden können. Das ist nicht ganz einfach, denn es sind derzeit unterschiedliche Systeme in der Anwendung – beim Hersteller, beim Vermieter und beim Kunden. Dementsprechend gibt es gerade ganz intensive Diskussionen. Richtig spannend wird es, wenn man Projekte und Baustellen so vernetzen kann, dass man für den Kunden den Überblick hat über alle Maschinen und Geräte. Ein Stichwort ist hier Total Fleet Control, wie es in den USA schon angewendet wird. Dabei geht es vor allem auch darum, ob eine Maschine eingesetzt wird oder nicht und wir dem Kunden gegebenenfalls sagen können: Wir holen die Maschine wieder

allzu fernen Zukunft die Bereiche Service, After Sale, Ersatzteilversorgung, Vertrieb und Marketing komplett digital abgewickelt werden? Oder spielt der Mensch weiterhin eine wichtige Rolle? Cordes: Der Mensch wird auf jeden Fall weiter eine wichtige Rolle spielen – ganz besonders im Investitionsgüterbereich. Aber ergänzend hilft uns die Digitalisierung dabei, unsere Prozesse professioneller, schneller und ressourcenschonender zu machen. Beispielsweise haben wir einen 3D-Kabinensimulator für Bagger entwickelt, den ersten seiner Art. Dieser bietet uns völlig neue Möglichkeiten, beispielsweise in der Ausbildung von Maschinenanwendern. Das ist eine echte Weltneuheit, die wir ebenso auf der Bauma präsentieren, mit der man vom Abbruch bis zur Erdbewegung alle Arbeiten nahezu real simulieren kann. Wenn wir über Flottenmanagement reden, geht es heute darum, wie wir die verschiedenen Systeme zusammenbringen. Da gibt es in der Branche gerade ein interessantes Ziehen und Schieben. Aber ich denke, wir sind insgesamt auf einem sehr guten Weg. Auf der Bauma wird Caterpillar auch ein proaktives Tracking-Sys-

Peter Schrader (57) ist seit 15 Jahren Geschäftsführer bei Zeppelin Rental und bereits seit 29 Jahren im ZeppelinKonzern tätig. Die strategische Geschäftseinheit Rental ist mit mehr als 1 300 Mitarbeitern an mehr als 135 Standorten in Deutschland, Österreich, Tschechien und in der Slowakei aktiv. Rund 90 % des Umsatzes, der im vergangenen Jahr über 470 Mio. Euro betrug, wird dabei auf dem deutschen Markt erwirtschaftet.

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len, dann geraten wir ganz schnell in Diskussionen. Ich denke, unsere Branche muss sich jetzt über eine vernünftige Kommunikationsebene einig werden. Der Grundstein dafür ist gelegt, auch dank der Anregungen und der Arbeit aus dem VDMA und dem VDBUM. bauMAGAZIN: Gibt es denn die Signale, dass man sich einigen

möchte?

ZEPPELIN BAUMASCHINEN

Cordes: Ich sehe da keine großen kritischen Hürden, die noch zu nehmen sind. Ich denke, es wird eine pragmatische Schnittmenge an Informationen sein.

Mit der Plattform VisionLink bieten Caterpillar und Zeppelin ein FlottenManagement-System, das alle relevanten Daten erfasst und weiterverarbeitet.

Ich möchte noch einmal ausdrücklich unterstreichen: Die Zeichen aus der Wirtschaft sind derzeit äußerst positiv.« Peter Schrader

tem vorstellen, dank dem zum Beispiel ein Bagger unserer Next-Generation automatisch erkennt, welches Anbaugerät er gerade aufnimmt und dann dementsprechend Ölmenge oder -drücke einstellt. So werden Bedienungsfehler minimiert und der Baggerfahrer kann sofort mit der Arbeit beginnen. Alle über das Trackingsystem generierten Daten werden in unserem VisionLink-System weiter verarbeitet. Das ist als Plattform in der Lage, nicht nur unsere Cat-Maschinen, sondern auch Fremdmaschinen und Anbaugeräte oder Komponenten zu managen. Schrader: Dem schließe ich mich an. Wir wickeln bereits viele Themen über digitale Tools ab, wie die automatisierte Bestandsführung unserer Mietflotte via RFID oder die Zutrittskontrolle oder das Entsorgungs-Management für unsere Kunden. Das schafft Transparenz, reduziert die Prozesskosten und erhöht die Prozesseffizienz. Der Mensch ist und bleibt aber der Schlüsselfaktor für unseren gemeinsamen Erfolg. Je komplexer die Anforderungen sind, je mehr Produkte und Dienstleistungen kombiniert werden, desto wichtiger ist ein direkter Ansprechpartner für unsere Kunden.

APRIL 2019

eine herstellerübergreifende Plattform von jemandem angeboten wird, der nicht aus der Baumaschinenbranche kommt oder ein Verband das übernimmt? Cordes: Wir favorisieren natürlich erst einmal unsere Plattform VisionLink und freuen uns über jeden neuen Nutzer. Hier ist alles aufeinander abgestimmt. Es gibt aber ja durchaus unterschiedliche Philosophien, wie das Beispiel IT-Branche zeigt. Apple hat immer ein geschlossenes System mit Hard- und Software aus einem Haus bevorzugt. Microsoft hingegen hat seine Software allen Hardwareproduzenten zur Verfügung gestellt und war damit ja auch nicht ganz erfolglos. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Schrader: Ich versuche einmal, eine einfache Antwort auf diese Frage zu geben: Das werden der Kunde und der Markt entscheiden. Auch wenn ich kein IT-Experte bin, denke ich, dass es am Ende um eine Art Cloud-Lösung gehen wird, in die Daten eingestellt und aus der sie abgerufen werden. Das ist heute noch eine Herausforderung für viele, die aber am Ende durch den Markt getrieben werden wird. Denn wenn dadurch nachweislich ein Riesenvorteil entsteht, wird es eine technologische Lösung geben, die allen Beteiligten gerecht wird. Aufgrund der großen Heterogenität ist das in Europa allerdings viel schwieriger umzusetzen als beispielsweise in den USA. bauMAGAZIN: Nach den Mobilbaggern ZM70 und ZM110 wer-

bauMAGAZIN: Welche Vorschläge und Ideen haben Zeppelin

und Caterpillar bezüglich offener Schnittstellen bei Flottenmanagement-Systemen, einheitlichen Standards oder Datenschutz? Laut VDMA müssen in dieser Hinsicht erst noch ganz grundlegende Dinge geklärt werden, wie: Wann ist eine Maschine an und wann ist sie aus… Cordes: Grundsätzlich hat man sich in Sachen »Datenprotokoll« auf ein CAN-Bus-System geeinigt. Jetzt muss sich die Branche auf eine bestimmte Menge an Informationen einigen, die offen ausgetauscht werden. Es gibt einige Features, die jeder Hersteller preisgeben würde, auch für neutrale oder andere Herstellerplattformen. Es gibt aber genauso bestimmte Informationen, die niemand so gerne zur Verfügung stellt. Wie Produktivitätsdaten oder Fehlercodes. Und da merken wir: Wenn wir diese Dienstleistungen heute flotten- und herstellerübergreifend unseren Kunden anbieten wol-

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bauMAGAZIN: Würden Sie es denn für sinnvoll halten, wenn

den auf der Bauma mit dem MH22 und dem MH24 zwei vollelektrische Umschlagbagger von Zeppelin vorgestellt. Wird es künftig weitere Maschinen mit einem Zeppelin-Brand geben? Cordes: Wir haben schon früher, immer in Abstimmung mit unserem Partner Caterpillar, die Produktpalette mit Maschinen ergänzt, die für den deutschen bzw. europäischen Markt wichtig sind, und diese von anderen Herstellerpartnern produzieren lassen. Heute arbeiten wir im Mobilbaggerbereich unter 10 t mit Wacker Neuson zusammen. Die Elektrifizierung der Modelle MH22 und MH24 aus der sehr erfolgreichen MH-Serie erfolgt selbstverständlich auch in enger Kooperation mit Caterpillar. Für diese vollelektrischen Umschlagmaschinen gibt es eine hohe Nachfrage in Deutschland. Grundsätzlich will ich nicht ausschließen, dass in Zukunft das eine oder andere Produkt mit dem Zeppelin-Branding hinzukommt.


Ein neuer Umschlagbagger mit dem Zeppelin-Brand: der vollelektrische MH22.

die Diskussionen und Entwicklungen im Bereich alternativer Antriebstechnologien und welche Strategie verfolgt man? So stellt Volvo im Kompaktmaschinensegment in zwei Serien komplett auf Elektroantrieb um, Wacker-Neuson hat bereits mehrere E-Modelle im Programm … Cordes: Caterpillar und Zeppelin bieten ja schon seit mehreren Jahren alternative Antriebe an, und zwar den diesel-elektrischen Antrieb, wie bei der Raupe D7 E oder beim Radlader Cat 988K XE. Diesen Weg geht Caterpillar auch konsequent weiter. So kommt die Raupe D6 XE jetzt neu als diesel-elektrische Variante auf den Markt. Auf der Bauma werden wir zudem diverse Maschinen mit vollelektrischem Antrieb vorstellen. So zeigen wir einen Prototyp des kompakten Radladers 906 mit einer Lithium-Ionen-Batterie, außerdem zwei Minibagger, beide als Dual-Power-Maschinen, bei denen man vom elektrischen Antrieb per Kabel auf einen Dieselantrieb umschalten kann. Wir präsentieren also sehr realistische und einsetzbare Antriebsvarianten – vollelektrisch, dual oder hybrid – neben den herkömmlichen Dieselantrieben. Und ich glaube auch, dass dies ein vernünftiger Ansatz für

ZEPPELIN BAUMASCHINEN

bauMAGAZIN: Wie beurteilt man bei Zeppelin und Caterpillar

unsere Branche ist. Wir werden nicht komplett umschalten auf elektrische Antriebe. Auf den Dieselantrieb zu verzichten, wäre meiner Meinung nach unsinnig. Denn man muss da schon etwas differenzieren: Zwischen dem, was heute Politik und Medien stark bewegt, und wie wir heute technisch sinnvoll, nachhaltig und wirtschaftlich Baustellen wirklich betreiben können. Da sind wir, so denke ich, auf einem sehr vernünftigen und pragmatischen Weg. Schrader: Auch Zeppelin Rental greift auf der Bauma diese Thematik auf. Wir zeigen eine vollelektrische Baustelle mit Maschinen und Geräten

Wir sind auf einem guten und hohen Niveau unterwegs. Das wird noch mindestens zwei bis drei Jahre lang so bleiben, denke ich.« Fred Cordes

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Mit der D6 XE wird in München die weltweit erste Raupe mit elektrisch angetriebenem Delta-Laufwerk vorgestellt (das bauMAGAZIN berichtetet in Heft 3/19, Seite 22).

15 %

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Um gut 15 % auf über 470 Mio. Euro hat Zeppelin Rental seinen Umsatz im vergangenen Jahr steigern können. Davon wurden alleine in Deutschland mehr als 430 Mio. Euro erwirtschaftet.

aus unserem Mietpark. Wir sind diesen Innovationen gegenüber aufgeschlossen, sofern sie für den Kunden wirtschaftlich Sinn machen und einsetzbar sind. Cordes: Fast hätte ich es vergessen: Wir werden auf der Bauma mit dem Cat 323F ZLine in der 24-tKlasse auch einen mit einem Power-Pack ausgestatteten voll elektrifizierten Kettenbagger präsentieren, der schon heute in Norwegen im Einsatz ist.

Signal gesetzt und seither kontinuierlich in emissionsarme und ressourcensparende Geräte für höchste ökologische und ökonomische Ansprüche investiert. Es gehört zu unserer Investitionspolitik, hier sehr genau hinzuschauen und den Kunden frühzeitig Lösungen für bestimmte Anforderungen – wie geschlossene Räume, Tunnelbau, Hochbau etc. – zu bieten. Aber wir müssen natürlich eine Wirtschaftlichkeit abbilden können, für den Kunden und für uns.

bauMAGAZIN: Das müsste dann aber der größte vollelektrische

bauMAGAZIN: Neben der Digitalisierung und den alternativen Antriebstechnologien sind autonom fahrende Arbeitsmaschinen ein weiteres Zukunftsthema in der Baumaschinenindustrie. Wie ist der Stand bei Zeppelin und Caterpillar?

Bagger sein, den es derzeit überhaupt gibt … Cordes: Vollkommen richtig und er hat sich in Norwegen bereits bewährt. Gemäß der dortigen ZeroEmission-Politik werden E-Antriebe vom Staat stark subventioniert. Natürlich stellt sich da schnell die Frage nach der Wirtschaftlichkeit. Man bewegt sich bei diesem Bagger in einem Kostensegment, das ungefähr dreimal so hoch ist wie bei einem herkömmlichen Bagger. Technisch jedenfalls funktioniert der Elektro-Bagger. Er hält fünf bis sieben Stunden durch. bauMAGAZIN: Wie groß ist denn im Vermietgeschäft heute die

Ich denke, unsere Branche muss sich jetzt über eine vernünftige Kommunikationsebene einig werden.« Fred Cordes

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Nachfrage nach elektrifizierten Maschinen und Geräten? Schrader: Es gibt sie, aber es ist übersichtlich. Deutschland ist ein sehr traditioneller Markt, und das spiegelt sich im Kundenverhalten wider. Diese Produkte sind nunmal in den Anschaffungskosten teurer, was natürlich die Mietrate beeinflusst. Und wenn das aus diesem Grund für den Kunden wirtschaftlich nicht darstellbar ist, hat sich das Thema für ihn ganz schnell erledigt. Grundsätzlich aber gilt für Zeppelin Rental: Wir sind absolut offen für diese Themen und beschäftigen uns damit schon seit Jahren intensiv. Doch es entscheidet ein Stück weit der Markt mit. Wir haben immer wieder Innovationen mit angeschoben und offensiv proklamiert. So haben wir beispielsweise mit unserer Umweltmarke ecoRent bereits 2011 ein deutliches

Cordes: Wir unterscheiden zwischen dem halbautonomen und dem vollautonomen Fahren. Beim Ersteren steuert man per Fernzugriff eine Maschine beispielsweise in Gefahrengebieten von einer Kontrollstation oder aus dem Büro. Das vollautonome Fahren erprobt Caterpillar bereits seit 2013 in zwei großen Minen in Australien mit Muldenkippern vom Typ Cat 793 sehr erfolgreich. So wurden in dieser Zeit mehr als 1 Mrd. t Erde bewegt und über 40 Mio. km zurückgelegt, ohne einen einzigen sicherheitsrelevanten Ausfall. Also von daher sind wir sehr gut vorbereitet. Diese Maschinen sind dort im Einsatz, wo es Sinn macht und es beispielsweise immer die gleichen Ladeund Transportzyklen gibt. In der stationären Industrie könnte das vollautonome Fahren bald zum Alltag gehören. Das betrifft Lademaschinen, aber natürlich auch Transportfahrzeuge auf einer exakt definierten Strecke. Wir sind hier mit Kunden in Gesprächen. Auf einer klassischen Baustelle dürfte vollautonomes Fahren wohl eher noch ein Zukunftsprojekt sein, vor allem aus sicherheitsrelevanten und verkehrsrechtlichen Gründen. bauMAGAZIN: Noch vor zwei, drei Jahren Jahren waren die Kos-

ten-Desaster bei der Elbphilharmonie oder dem Berliner Flugha-


fen in aller Munde. Heute sind es der Fachkräftemangel, die Ausbildung oder ÖPP-Projekte. Wie beurteilt man bei Zeppelin derzeit das Image der deutschen Bauwirtschaft? Cordes: Ich glaube, generell profitiert die Bauindustrie hinsichtlich Image und Wertschätzung derzeit von der hohen Nachfrage. Das tut der Branche gut, und das gefällt mir. Schrader: Wir sollten hier sehr vorsichtig sein, über wen wir sprechen. Sprechen wir über unsere Bauunternehmen, oder sprechen wir über eine Ausschreibungspolitik, die offensichtlich an der Praxis vorbeigeht? Ob Elbphilharmonie, Berliner Flughafen oder auch teilweise »Stuttgart 21«: Das hat nach meinem Dafürhalten ganz viel mit der Art und Weise der Ausschreibung und den Ausschreibenden zu tun. Die initiieren einen Wettbewerb, bei dem am Ende vieles nur noch mit Nachträgen geregelt werden kann, um überhaupt einen Ertrag erwirtschaften zu können. bauMAGAZIN: Schlussfrage: Die Bauma ist so etwas wie ein

Heimspiel für Zeppelin. Welche Erwartungen haben Sie? Cordes: Ich freue mich auf ein gut gelauntes Branchentreffen mit vielen neuen Innovationen und positivem Investitionsverhalten. Das Besondere an der Bauma ist: Es ist nicht nur die weltgrößte Bau-

maschinenmesse, auf der wirklich viele Weltneuheiten gezeigt werden, sondern die Bauma ist eben auch eine Verkaufsmesse. Und diese Kombination macht die Bauma zu einem ganz besonderen Event. Schrader: Als Vermietgesellschaft auf der Bauma präsent zu sein, ist etwas Außergewöhnliches. Wir sind dort jetzt seit mehr als 15 Jahren aktiv und werden von den Kunden gezielt aufgesucht, um mit uns über Vermietung, Dienstleistungen und Services zu reden. Wir bieten nicht nur wieder unseren Biergarten als Branchentreff und Plattform für den Austausch an, sondern haben auch wieder zahlreiche neue Highlights für die Besucher. So sind wir in München erstmalig mit einem sogenannten Infinity Room vertreten, in dem wir unseren Kunden mit dreidimensionalen Projektionen die drei Säulen unseres Geschäfts vorstellen: die Vermietung von Maschinen und Geräten, die temporäre Infrastruktur und Logistik-Leistungen. Wobei ich feststellen möchte: Zeppelin Rental hat im vergangenen Jahr 65 Mio. Euro in den Ausbau seiner Mietflotte investiert, dieses Jahr werden es noch einmal 50 Mio. Euro sein. Wir freuen uns richtig auf München, auch wenn es für uns keine Abschluss-Messe ist, und wollen die Bauma zusammen mit unseren Kunden genießen. ß

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Ich versuche einmal, eine einfache Antwort auf die Frage nach einer herstellerübergreifenden Plattform zu geben: Das werden der Kunde und der Markt entscheiden.« Peter Schrader

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FN.1015/7 APRIL 8–14, 2019, MUNICH

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VOLVO CE

Der neue Raupenbagger EC200E von Volvo Construction Equipment bietet sich als perfekter Partner für ein breites Einsatzfeld mittelschwerer Anwendungen an und zielt direkt auf das am härtesten umkämpfte Marktsegment bei Raupenbaggern ab. Der 20-Tonner schließt die Lücke zwischen den Baureihen EC220E sowie EC180E und ist für innerbetriebliche Arbeiten oder als Teil einer Mietflotte konzipiert, lässt sich aber auch im Baugewerbe, bei Aushubarbeiten oder im Straßenbau einsetzen. m EC200E arbeitet ein gemäß Stufe V zertifizierter Volvo-D4Motor. Leistung, Kraftstoffeffizienz und Zuverlässigkeit sind nach Herstellerangaben besonders ausgeprägt, um eine breite Palette an Aufgaben erfolgreich zu bewältigen. Per Power-BoostFunktion lässt sich die Hub- und Grabkraft noch weiter erhöhen, was noch schnellere Zykluszeiten und eine optimale Produktivität unterstützen soll. Das Hydrauliksystem des EC200E arbeitet harmonisch mit der Steuerung und dem Volvo-Eco-Modus zusammen, um Leistungsverluste zu minimieren und Präzision wie auch Ansprechverhalten zu erhöhen. Der Raupenbagger ist ab Werk mit zusätzlichen Hydraulikleitungen für HydraulikAnbaugeräte erhältlich.

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Ein Allrounder Zu den Konstruktionsmerkmalen des EC200E gehören ein robuster Ausleger und Stiel, ein widerstandsfähiger Unterwagen, ein schweres Gegengewicht und gut geschützte Komponenten.

Volvo CE Freigelände FM.714, Halle C6.201, C6.203, C6.213

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VOLVO CONSTRUCTION EQUIPMENT

Mit neuem 20-Tonnen-Bagger die Nase weiter vorn haben

Dank einer für mittelgroße Maschinen von Volvo neuen Konstruktion ist der EC200E jetzt von der rechten Seite aus einfacher zugänglich. Mit maßgeschneiderten VolvoAnbaugeräten versehen, soll sich aus dem EC200E ein Maximum an Effizienz und Wirtschaftlichkeit herausholen lassen. Zu den ab Werk verfügbaren Anbaugeräten zählen Steelwrist-Tiltrotatoren, Löffel (beispielsweise ein nach beiden Seiten um bis zu 45° neigbarer Grablöffel), Hydraulikhämmer oder Schnellwechsler.

Noch mehr Sicherheit und Komfort Bei allen Volvo-Maschinen gilt als oberste Prämisse »Safety first«. Der EC200E hat eine ROPS-zertifizierte Kabine, gut sichtbare Handläufe und AntiRutsch-Trittstufen. Dank einer für mittelgroße Maschinen von Volvo neuen Konstruktion ist der EC200E jetzt von der rechten Seite aus einfacher zugänglich. Dies wurde möglich, weil am Unterwagen eine neue Stufe angeschweißt und oberhalb davon ein Dreipunkthandlauf befestigt wurden. Das macht den Aufstieg bei Routinearbeiten leichter, sicherer und schneller. Die Arbeitsumgebung für den Bediener wurde dank besonderer Rundumsicht, unterstützt

durch seitliche Kameras oder das optionale »Volvo Smart View« (360° Rundumsicht), weiter verbessert. Das erhöht die Sicherheit für den Bediener und die Personen im unmittelbaren Umfeld der Maschine. Die Kabine wurde in Zusammenarbeit mit Maschinisten entworfen, um ihnen eine komfortable Arbeitsumgebung mit weniger Lärm, leicht verständlichen Bedienelementen und ergonomischer Anordnung zu bieten.

Kosten senken Lange Wartungsintervalle für Ölund Filterwechsel reduzieren die dafür nötigen Stillstandzeiten. Routinewartungen werden dank einer Reihe von Maßnahmen wie der bequemen Zugänglichkeit der Filter vom Boden aus

und Echtzeit-Wartungsalarme erleichtert. Um Wartungsarbeiten weiter zu vereinfachen, sind Kühler, Druckluftkühler und Hydraulikkühler nebeneinander angeordnet. Wie alle anderen Bagger hat Volvo auch den EC200E mit einem Maschinen-Überwachungssystem ausgestattet – CareTrack stellt Echtzeit-Telematikdaten bereit, wie Betriebsstunden, Lokalisierung und Wartungsalarme, um stets über den Zustand und die Leistung der Maschine auf dem Laufenden zu sein. CareTrack unterstützt auch Reports zu Maschinenzustand, Kraftstoffeffizienz und Produktivität, was das Arbeiten wesentlich vereinfacht (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 3/19, Seite 44). §

Zahlen

EC200E Betriebsgewicht:

19,87 t – 24,58 t

Bruttoleistung:

115 kW bei 2 000 min¯¹

Löffelvolumen:

0,275 m³ – 1,1 m³

Max. Grabradius/-tiefe:

9 993 mm/6 781 mm

Reißkraft (normal/Boost):

125 kN/132 kN (SAE J1179)

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Der ZX210X-6 kann auf eine Motornennleistung von 128,4 kW zurückgreifen. Sein Betriebsgewicht beträgt zwischen 22 t und 23,4 t. Das Löffelvolumen beträgt nach ISO gehäuft 0,51 m³ bis 1,2 m³.

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HITACHI CONSTRUCTION MACHINERY – KIESEL

Neuheitenreigen zur Bauma Auf der Bauma ist Hitachi Construction Machinery Europe mit mehr als 30 Maschinen präsent. Das Unternehmen zeigt ein breites Produkt- und Dienstleistungsspektrum, beispielsweise den maschinengesteuerten Hitachi-Bagger ZX210X-6, den neuen Super-Longfront-Bagger ZX210LC-6 SLF, den ZX135US-6 als kleinsten Teleskopstiel-Bagger im Sortiment (alternativ mit verschiebbarem Stiel) und den neuen Kompaktbagger ZX85USB-6. ls erster in Europa verfügbarer Hitachi-Bagger mit Maschinensteuerung will der ZX210X-6 bei Hoch- und Tiefbauprojekten mit einer deutlichen Effizienzsteigerung um schätzungsweise 30 % bis 50 % aufwarten. Hinzu kommen Verbesserungen bei der Sicherheit und Arbeitserleichterungen für Maschinenführer. Der halbautomatische Betrieb der Arbeitsausrüs-

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Hitachi – Kiesel Freigelände FN.717, FN.718, ICM.302

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tung des ZX210X-6 soll eine gleichbleibend hohe Genauigkeit gewährleisten. Dadurch reduziert sich die Anzahl der sich wiederholenden Arbeitsabläufe auf der Baustelle sowie der Zeitaufwand für die Fertigstellung von Bauprojekten, was sowohl Betriebskosten als auch Emissionen senkt. Eine der Funktionen, durch die der ZX210X-6 schneller arbeiten kann als herkömmliche Modelle, ist die Beibehaltung des Löffelwinkels. Beispielsweise sind für Böschungsarbeiten weniger Bewegungen notwendig,

da der Winkel des Löffels durchgehend gleich bleibt. So kann sich der Maschinenführer besser auf die Bedienung von Ausleger und Stiel konzentrieren. Eine weitere Funktion ist der Überschnittschutz, der dem Maschinenführer ein schnelles und einfaches Arbeiten ermöglicht, bei dem er sich keine Gedanken machen muss, zu viel Material abzutragen. Die Löffelkante wird vom ZX210X-6 so gesteuert, dass sie der Zielfläche folgt. Die an Karosserie, Ausleger, Stiel und Löffel des ZX210X-6 angebrachten Sensoren gehören nach Herstellerangaben zu den schnellsten auf dem Markt. Sie ermöglichen eine genaue Messung der Neigung des Baggers und des Winkels der Vorderseite der Maschine. Die exakte Position des ZX210X-6 kann per 3DSystem bestimmt werden. Die 3D-Tiefbaudaten können über

das Internet oder von einem USB-Gerät abgerufen werden und Position und Höhe der Maschine werden dann mithilfe von Satellitenortung und der Sensoren ermittelt. Alternativ verwendet das 2D-System aus Konstruktionszeichnungen berechnete Koordinaten und vom Maschinenführer manuell in den Monitor eingegebene Daten. Das System nutzt die Maschine als Bezugspunkt und ruft Daten von den Sensoren ab. Für die Vermessung auf der Baustelle ist beim Einsatz des 2DSystems umfangreicheres Abstecken erforderlich, als dies bei 3D der Fall ist. Der 10"-Touchscreen in der Kabine wurde zusammen mit Trimble entwickelt, wird werksseitig verbaut und funktioniert wie ein Smartphone. Bei der Bedienung kann die Ansicht der Maschine für einen besseren


Überblick um 360° gedreht sowie vergrößert oder verkleinert werden. Die Ansicht kann außerdem nach Belieben des Maschinenführers angepasst werden und bietet die Möglichkeit, auf einem geteilten Bildschirm zwei oder drei Ansichten gleichzeitig anzuzeigen.

von 38 kN. Er kann bis zu einer Tiefe von 16,5 m graben. Sein Teleskopstiel lässt sich schnell einund ausfahren. Die Absturzsicherung vor dem Kabinenfenster

und die optionale Zoomkamera am Ende des Teleskopstiels erhöhen die Sicherheit. Über einen Monitor in der Kabine können der Blickwinkel eingestellt und

das Bild vergrößert wie auch verkleinert werden. Das Modell ist auch als Variante mit verschiebbarem Stiel erhältlich und dann konzipiert für

Neuer Super-Longfront ZX210LC-6 Der ZX210LC-6 SLF als neuer Super-Longfront-Bagger ist als Maschine für die Instandhaltung von Flüssen und Seen sowie für Böschungsarbeiten und den Landschaftsbau konzipiert. Als eines der kleineren Modelle dieser Baureihe hat er eine maximale Grabreichweite von 15 m. Charakteristisch für die Neuheit sind eine außerordentliche Stabilität und Sicherheit sowie ein ruckfreier Betrieb. Er kann Erde aus 11 m Tiefe holen und Lkw zum Abtransport des Materials von der Baustelle effizient beladen. Stiel und Ausleger sind mit Schlauchbruchventilen ausgerüstet, die im unwahrscheinlichen Fall eines beschädigten Schlauchs die Last im Zylinder erhalten. Zur Verlängerung der Lebensdauer wurde der neue Bagger mit einem größeren Hohlkastenquerschnitt und dickeren Stahlplatten ausgestattet. Der Einsatzvielfalt wurde mit der Gestaltung des Frontanbaus Rechnung getragen, die einen einfachen Transport der Maschine ermöglicht. Dank der geringen Höhe und des geringen Platzbedarfs ist sie für den Weitertransport von einer Baustelle zur nächsten einfacher zu verladen.

EUROPE FN.1118/2

Kleinster Teleskopstiel-Bagger Der ZX135US-6 ist der kleinste Teleskopstiel-Bagger von Hitachi und als eine optimale Lösung für den Tiefbau auf engen Baustellen im urbanen Raum konzipiert. Der 78,5 kW starke und 16,5 t schwere ZX135US-6 benötigt weniger als die Hälfte des Platzes des größten Modells der Reihe, des ZX350LC-6. Zu seinen technischen Spezifikationen zählt ein Zweischalengreifer mit 0,25  m³ Volumen (ISO gehäuft) und eine Löffel-Losbrechkraft

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Der ZX210LC-6 SLF als neuer SuperLongfront-Bagger ist als Maschine für die Instandhaltung von Flüssen und Seen sowie für Böschungsarbeiten und den Landschaftsbau konzipiert. Seine Motornennleistung beträgt 128,4 kW, das Betriebsgewicht reicht von 24,3 t bis 25,2 t, die Löffellosbrechkraft gibt Hitachi mit 81 kN an.

Kompaktbagger ZX85USB-6 Der ebenfalls neue und zwischen 8,43 t und 8,65 t schwere Kompaktbagger ZX85USB-6 kann mit einer Vielzahl von Anbaugeräten verwendet werden und ist entsprechend ausgelegt für den Vermietungsbereich, die Leitungsverlegung, Fundamentarbeiten, den Landschaftsbau und Ab-

HITACHI / KIESEL (2)

tiefe Erdaushubprojekte unter beengten Verhältnissen. Er kann nach Herstellerangaben tiefer graben als ein 30-t-Standardmodell und benötigt eine deutlich geringere Standfläche. Mit verschiebbarem Stiel beträgt diese bis zu 7 790 mm. Der obere Stiel verfügt über einen integrierten Verschiebezylinder mit 2 000 mm Hub. Damit ist er besonders geeignet für Uferbefestigungsprojekte, Rohrverlegungen und den Bau von Stollen im Bergbau. Zudem sorgt der kleine Schwenkradius dafür, dass der ZX135US-6 perfekt in beengten Verhältnissen eingesetzt werden kann. Das Betriebsgewicht reicht von 15 t bis 15,6 t, das Tieflöffelvolumen (ISO gehäuft) gibt Hitachi mit 0,36 m³ an. Die Löffellosbrechkraft liegt bei 99 kN.

Bild zu Text 2

bruch- oder Bauprojekte im Innenbereich. Sein Motor erfüllt die Emissionsanforderungen der Stufe V und besitzt zur Reduzierung von Emissionen eine DPF-Vorrichtung zur AbgasNachbehandlung. Der neue 41,8-kW-Motor verfügt über einen Eco-Modus, die automatische Drehzahlabsenkung reduziert den Kraftstoffverbrauch weiter. Zu den technischen Spezifikationen zählen eine maximale

Grabtiefe von 4 410 mm und eine Löffel-Losbrechkraft von 55 kN. Der Bedienkomfort war bei der Gestaltung des Zaxis-6-Kompaktbaggers ein wichtiger Faktor. Die ROPS-konforme Kabine ist wie die bisherigen Zaxis-5Modelle geräumig. Der luftgefederte Sitz ist serienmäßig erhältlich und von benutzerfreundlichen Bedienelementen in Reichweite umgeben. Optional ist für

größere Stabilität ein zusätzliches Gegengewicht verfügbar. Der ZX85USB-6 ist mit neuen LED-Leuchten ausgestattet – zwei auf der Kabine und eine auf dem Ausleger. Optional ist eine zusätzliche LED-Leuchte an der Rückseite der Kabine erhältlich. Der ebenfalls optionale Joystick für Zusatzfunktionen (AFL) dient der Steuerung verschiedener Anbaugeräte wie eines Hydraulikhammers. Er verfügt

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Der 78,5 kW starke und 16,5 t schwere Teleskopstiel-Bagger ZX135US-6 benötigt weniger als die Hälfte des Platzes des größten Modells der Reihe, des ZX350LC-6. Er ist damit als eine optimale Lösung für den Tiefbau auf engen Baustellen im urbanen Raum entwickelt.

über einen Proportionalschalter für die Zusatzkreis-Verrohrung und ermöglicht einen ruckfreien Betrieb sowie ausgezeichnete Steuerung beim Rangieren. Ferner gibt es als werkseitige Option einen zweiten AFL für die Zusatz-Verrohrung. Die einfache Wartung ist ein wesentlicher Bestandteil des Designs des neuen ZX85USB-6. Tägliche und routinemäßige Wartungsarbeiten können schnell durchgeführt werden, wobei große, leicht zu öffnende Abdeckun-

gen freien Zugang zu gruppenweise angeordneten Wartungspunkten ermöglichen. Die Kühlerfront ist mit einem Staubschutzinnennetz ausgestattet, das zur schnellen Reinigung herausgeklappt werden kann. Die Oberseite des X-TrägerUnterwagens ist stark geneigt, damit Schlamm leicht abfließen kann. Mit der serienmäßigen elektrischen Betankungseinheit kann der Bagger per Elektropumpe über ein Fass betankt werden. §

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60 000. Raupenbagger aus Colmar in spezieller Optik

ie Liebherr-Fahrerkabine des Jubiläumsmodells ist nach wie vor Weiß, während die Grundfarbe des Baggers R 922 als Bezug zum Ursprungsland Frankreich Blau gefärbt wurde. Der Illustrator und Graffitikünstler Jean Linnhoff aus Colmar hat die Verkleidungen gestaltet und dabei grafische Gestaltung und Design miteinander in Einklang gebracht. Hierfür hat der Künstler sechs Tage lang unter größter

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Liebherr Freigelände FM.809, FM.810, FM.812, FM.813, Halle B5.439, A4.326, ICM.308

Geheimhaltung in Colmar gearbeitet. Die Zusammenarbeit mit der elsässischen Tourismusagentur soll durch die Markierung »À cœur« (»im Herzen«) auf beiden Seiten der Maschine verdeutlicht. Eine Weltkarte über den gesamten Oberwagen erinnert daran, dass der Raupenbagger aus Colmar weltweit vertrieben wird. Auch die beteiligten Mitarbeiter wurden als Knowhow-Träger des Unternehmens geehrt und haben alle mit ihrem Vornamen am Unterwagen unterschrieben. §

DOMINIQUE GIANNELLI

Anfang März hat Liebherr France im elsässischen Colmar seinen 60 000. Raupenbagger vor der gesamten Belegschaft präsentiert. Der R 922 der neuesten Generation wurde für diesen historischen Moment von Künstler Jean Linnhoff mit besonderen Verkleidungen ausgestattet. Als Modell der neuesten Raupenbaggergeneration von Liebherr mit einem Einsatzgewicht von 22 t wird die Maschine bei der Bauma und danach bei diversen Vertragshändlern und Vertriebspartnern von Liebherr in Belgien, Frankreich und Luxemburg zu sehen sein.

Der Illustrator und Graffitikünstler Jean Linnhoff aus Colmar hat das Äußere des Jubiläumsbaggers gestaltet. Das 1961 im Elsass gegründete Unternehmen war der erste Standort der Firmengruppe Liebherr in Frankreich. Heute beschäftigt Liebherr westlich des Rheins rund 4 000 Mitarbeiter.

Kompaktes Modell für maximale Vielseitigkeit auf der Baustelle ausgeliefert

LIEBHERR

Eines der ersten Exemplare des neuen Liebherr-Raupenbaggers R 936 Compact hat das belgische Erdbewegungsunternehmen Elboka im Einsatz. Der R 936 Compact ist mit einem Einsatzgewicht von ca. 36 t der größte kompakte Raupenbagger der Produktpalette von Liebherr France.

Der erste Liebherr-Raupenbagger R 936 Compact ist in Belgien an das Unternehmen Elboka geliefert worden. Der R 936 Compact verfügt über einen 6,2-m-Ausleger und einen 3,2-m-Stiel.

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er R 936 Compact gehört zur Reihe der kompakten Liebherr-Maschinen. Das Modell mit einem kurzen Heckschwenkradius von 1,98 m verfügt über einen 190 kW (258 PS) starken Motor (Abgasstufe IV/Tier 4 Final) und greift auf die Liebherr-SCR-Technologie zurück – ohne externe Abgasrückführung (AGR), ohne Diesel-Oxidationskatalysator (DOC) und ohne DieselPartikelfilter (DPF). Der neue Raupenbagger im Hause Elboka weist ein Einsatzgewicht von ca. 36 t bei einer Löffelkapazität von zwischen 1 m³ und 2,15 m³ auf. Das Unternehmen hat sich für Raupenketten mit 900 mm Breite entschieden sowie für einen LC-Unterwagen, um die Bodenbelastung zu minimieren. Der Monoblockausleger ist 6,2 m lang, der Stiel misst 3,2 m. Bei Elboka stammen alle Raupen- und Mobilbagger von Liebherr. Das Unternehmen verfügt u. a. über vier Mobilbagger A 914, eine Planierraupe PR 726, drei Radlader (L 506 Compact, L 544 und L 514 Stereo). Ebenso hat Elboka vier Kompaktbagger von Liebherr Einsatz: R 914 Compact, R 920 Compact, R 926 Compact und nun an auch den R 936 Compact. §

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Den Fahrern die Kontrolle geben

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Im Rahmen seines Leitthemas »Innovation« führt Case Construction auf der Bauma elektrohydraulische Steuerungen an seinen kompakten Radladern der F-Serie ein. Vorgestellt wird ebenso eine kombinierte Lenkung für Case-Grader.

Die Fahrer können die Hydraulikgeschwindigkeit künftig sowohl beim Fahren als auch beim Entladen besser steuern.

n München stellt Case seine neuen kompakten RadladerModelle mit elektrohydraulischer Steuerung vor. Mit mehr als 20 Sensoren und 20 elektrohydraulischen Antrieben an der Maschine verbessert die neue Technologie die Kontrollierbarkeit der Maschine, bietet verschiedene Betriebsmodi und ermöglicht kombinierte Bewegungen. Die Fahrer können die Hydraulikgeschwindigkeit sowohl beim Fahren als auch beim Entladen besser steuern. »Wir wissen, dass automatisierte Funktionen die Ermüdung des

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Fahrers verringern und selbst Anwender mit weniger Erfahrung unterstützen, produktiver zu sein. Wir haben die bewährte elektrohydraulische Technik übernommen, die bei unseren Radladern der G-Serie ein großer Erfolg war, und haben sie für die Verwendung in den kompakteren Modellen angepasst«, berichtet Egidio Galano, Case Compact Product Line Director. Die Umstellung auf elektrohydraulische Steuerungen verbessere die Bedienfreundlichkeit, da weniger manuelle Aufgaben ausgeführt werden müssten.

»Der Joystick wird jedoch weicher und sensitiver, damit der Fahrer den ganzen Tag ermüdungsfrei arbeiten kann«, so Galano weiter. Die automatisierten Sensoren sollen eine bessere sensorische Rückmeldung bieten, den Fahrer auf Fehler aufmerksam machen und Maschinenfunktionen optimieren, um Kraftstoff zu sparen. Die Maschinen weisen eine gesteigerte Produktivität und eine verbesserte Motoreffizienz auf, wodurch die Gesamtbetriebskosten deutlich gesenkt werden sollen.

»Durch das Herausnehmen der hydraulischen Steuerschläuche schaffen wir mehr Platz in der Maschine. Damit werden Wartungs- und Serviceaufgaben einfacher, aber auch Vibrationen und die von der Maschine verursachten Geräusche werden reduziert, was eine angenehmere Arbeitsumgebung schafft«, sagt Galano. Besucher des Case-Stands auf der Bauma sollen auch einige weitere Verbesserungen der kompakten Case-Radlader erleben können, einschließlich eines neu gestalteten hydraulischen


Schnellwechslers, der eine bessere Sicht während des Ladebetriebs verspricht. Neue Ladegabeln und -schaufeln sorgen dank einem größeren Rückkippwinkel für ein besseres Materialrückhaltevermögen auch bei hohen Geschwindigkeiten.

Case stellt in München ebenso eine kombinierte Lenkung für Case-Grader vor. Das Unternehmen hat die Steuerung für den Lenkwinkel des Vorderrads und den Knickwinkel des Rahmens in einer Funktion zusammengefasst, die entweder über den Joystick oder das Lenkrad gesteuert werden kann. Auf Baustellen, die enge Kurven auf engstem Raum erfordern, können diese beiden Funktionen durch die Sturzverstellungsfunktion ergänzt werden. Auf Knopfdruck kann der Maschinenführer diese Funktion aktivieren, wodurch das Fahren

CNH INDUSTRIAL

Kombinierte Steuerung für Motorgrader Case hat die Steuerung für den Lenkwinkel des Vorderrads und den Knickwinkel des Rahmens in einer Funktion zusammengefasst, die entweder über den Joystick oder das Lenkrad des Graders gesteuert werden kann. Die Innovation soll ab 2021 europaweit verfügbar sein.

und das Planieren erheblich vereinfacht werden. Wenn dies nicht erforderlich ist, kann die Sturzverstellungsfunktion von der kombinierten Lenkung getrennt werden, wobei der Radlenkwinkel und die Rahmengelenkbewegung gleichzeitig gesteuert werden. Die genaue Kontrolle von Neigungs-, Lenk- und Knickwinkel gilt als entscheidend für die Maximierung der Effizienz beim

Betrieb in beengten Bereichen. Während sich die Fahrer auf das Manövrieren der Maschine konzentrieren, haben sie weniger Zeit, ihre Planieraufgaben effizient zu erledigen. Diese Situation kann zur Ermüdung des Fahrers und damit zu einer niedrigeren Produktivität führen. »Die kombinierte Lenkung automatisiert die optimale Nutzung aller drei Lenkkomponenten, vereinfacht die Arbeit des Fahrers, er-

möglicht engere Kurvenfahrten und verkürzt die Fahrzeiten beim Versetzen der Maschine«, betont Antonio Strati, Direktor der Case-Produktlinie Road Building in der EMEA-Region. Die Innovation soll ab 2021 europaweit für Case-Grader verfügbar sein. §

Case Construction Freigelände FN.817

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APRIL 2019

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HYDREMA

Markante Neuheiten angekündigt Der dänische Baumaschinenhersteller Hydrema kann in diesem Jahr seinen 60. Geburtstag feiern – und wartet auf der Bauma an einem 450 m² großen Messestand mit gleich zwei Maschinenneuvorstellungen auf. Zusätzlich will das Unternehmen ein neues Telematiksystem für eine fortschrittliche Maschinendatenerfassung präsentieren.

MICHAEL WULF

HYDREMA

Für das dänische Unternehmen Hydrema soll die Bauma 2019 parallel zum eigenen Firmenjubiläum »etwas ganz Besonderes« werden, wie Geschäftsführer Jan Werner Jensen im Vorfeld der Messe sagte.

Als einer der ersten Hersteller bringt Hydrema eine kleine Maschine mit Stage-V-Motor auf den Markt. Wir sind damit der Zukunft einen Schritt voraus.« Jan Werner Jensen, Hydrema-Geschäftsführer

ydrema will die größte Baumaschinenmesse der Welt als Gelegenheit nutzen, um zu zeigen, »dass wir lebendiger denn je sind und jede Menge Visionen für die Zukunft haben«, wie Hydrema-Geschäftsführer Jan Werner Jensen betont. »Als einer der ersten Hersteller bringt Hydrema eine kleine Maschine mit Stage-V-Motor auf den Markt. Wir sind damit der Zukunft einen Schritt voraus. Die Anforderungen nach Stage V werden erst ab 2020 Wirklichkeit«, so Jensen weiter.

H

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Neues Segment Über die Neuheiten hat Hydrema noch den Mantel des Schweigens gelegt. Das Unternehmen mit Hauptfertigung im dänischen Støvring hat beschlossen, keine Informationen zu den Neuheiten im Messevorfeld zu verbreiten. Jensen erwähnt jedoch, dass Hydrema mit der markantesten der neuen Maschinen ein neues Segment betreten wolle, in dem das Unternehmen bislang noch nicht aktiv war. »Vielleicht klingt es etwas kryptisch, aber die neue Maschine basiert auf Kundenanfra-

gen – und wir haben ein Produkt entwickelt, das neue Maßstäbe bei der Sicherheit in diesem Segment setzen wird, sagt der Hydrema-Chef. Neben den bis zur Messe noch geheimen Neuheiten wird der Hersteller mit sieben Maschinen sein gesamtes Produktportfolio vorstellen. §

Hydrema Freigelände FN.821/2

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APRIL 2019

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LEHNHOFF

Innovationskraft in Serie zeigen Der badische AnbaugeräteSpezialist Lehnhoff wird bei der Bauma mit zahlreichen Neuheiten aufwarten – darunter ein symmetrischer Schnellwechsler für Bagger von 22 t bis 32 t. Darüber hinaus zeigt Lehnhoff den Messebesuchern auch etablierte Lösungen wie das Schnellwechselsystem Variolock.

Erst wenn das Anbaugerät vollständig eingeklinkt ist, wird der Riegelbolzen freigegeben und kann die Verriegelung sicher abschließen.

as vollhydraulische Schnellwechselsystem Variolock erlaubt dem Baggerfahrer in Sekundenschnelle Anbaugeräte auszuwechseln und bringt so Effizienz und Leistung auf die Baustelle. Optional gibt es das System mit zusätzlicher Tilt-

D

funktion. Dank vollhydraulischem Energiekreis-Kupplungssystem wechselt der Fahrer von der Kabine aus per Knopfdruck alle Werkzeuge samt ihrer hydraulischen Verbindung – ohne Zuarbeit oder Arbeitsunterbrechung.

Hydraulisches Schnellwechselsystem HS Plus Zu den Neuheiten gehört das hydraulische Schnellwechselsystem HS Plus für Minibagger von 1 t bis 6 t, das Lehnhoff im vergangenen Jahr um ein Sicherheitsplus erweitert hat (das

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Mechanischer Schnellwechsler Mit dem MS03-02 stellt Lehnhoff seinen neuesten mechanischen Schnellwechsler vor. Das System ist für Bagger von 1,5 t bis 6 t ausgelegt. Während man sich bisher zum Verriegeln von mechanischen Schnellwechslern für Minibagger noch wortwörtlich »einen abkurbelte«, lassen sich die MS-Schnellwechsler von Lehnhoff jetzt bequem sicher verriegeln (ebenfalls bauMAGAZIN 10/18, Seite 55). Für seine neuen MS-Schnellwechsler ersetzte

das Unternehmen die bekannten Trapezgewindespindeln durch eine ausgeklügelte Welle, die mit drei Gewindesteilgängen mit dynamischer Hochführung versehen ist. Die Welle ermöglicht einerseits den kurzen Schaltweg mit nur einer halben Umdrehung und zeigt außerdem durch einen abrupt abnehmenden Kraftwiderstand das Ende des Schaltvorgangs mit einem deutlich hör- und fühlbaren Totpunkt an.

SQ70 baut symmetrische Schnellwechslerserie aus Der symmetrische Schnellwechsler SQ70 feiert auf der Bauma seine Publikumspremiere. Mit dem Gerät für Bagger von 22 t bis 32 t setzt Lehnhoff seine SQ-Modellreihe fort. Die Badener bieten die SQ-Schnellwechsler, die dem offenen S-Industriestandard entsprechen, mit Fokus auf der vollhydraulischen Ausführung an. Bei der vollhydraulischen Variante kommt die Kurzhubventiltechnik zum Einsatz. Durch die symmetrisch angeordnete Ventiltechnik lassen sich bei Bedarf auch hydraulische Anbaugeräte wie ein schwenkbarer Grabenräumlöffel um 180° gedreht anbauen. Ebenfalls erhältlich sind die hydraulische Variante (SQH) und die mechanische Version (SQM).

LEHNHOFF

bauMAGAZIN berichtete in Heft 10/18, Seite 55). Das Ausfahren des Riegelbolzens bei diesen HSModellen wird dabei dem Bediener mit einem von der Kabine aus gut sichtbaren Anzeigestift am Schnellwechsler signalisiert. Beim Schnellwechsler HS Plus stellt darüber hinaus ein Freigabetaster sicher, dass sich der Riegel in Endstellung befindet. Der Taster wird durch das vollständig eingeklinkte Anbaugerät mechanisch betätigt und gibt erst dann die Federkraft hydraulisch frei, die beim einfachwirkenden Mini-HS-Wechsler zum Ausfahren des Riegelbolzens führt. So soll sich der Anwender absolut sicher sein dürfen, dass Anbaugerät und Schnellwechsler 100 %-ig miteinander verbunden sind.

Produktmanager Sebastian Denniston präsentiert die 180°-Verriegelung, die mit einem deutlichen »Knack« den Totpunkt hörbar macht. Neue Grabenräumlöffel für Minibagger Auf der Bauma soll auch die neue Grabenräumlöffel-Serie für Minibagger erstmals zu sehen sein. Eine intelligente Geometrie soll den Löffeln optimale Fülleigenschaften verleihen und so beste Ergebnisse bei Abzieharbeiten sichern. Die Entwicklungsarbeit

hat Lehnhoff darauf ausgerichtet, die Arbeitsproduktivität auf Baustellen durch den Einsatz der neuen Grabenräumlöffel zu erhöhen und für mehr Wirtschaftlichkeit zu sorgen. §

Lehnhoff Freigelände FM.710/2

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L SMP PARTS

Ankuppeln im Handumdrehen als Messe-Highlight Im Jahr 2019 ist der schwedische Anbauwerkzeug- und -gerätehersteller SMP Parts zum neunten Mal auf der Bauma vertreten und stellt neben seinem bekannten Spektrum an Schwenkrotatoren, Schnellwechslern und Löffeln als Neuheit unter anderem das hydraulische System FOC vor.

it dem neuen System FOC (Fast Oil Connection) sollen sich hydraulische Anbaugeräte deutlich einfacher und schneller an einem Trägergerät anbringen lassen, weil die Hydraulikverbindungen in einem Arbeitsgang automatisch mit der mechanischen Verbindung hergestellt werden. »FOC deckt zunächst den Bereich von 8 t bis 50 t ab und soll später auch für Bagger mit einem Einsatzgewicht von 70 t erweitert werden«, sagt Franz-Josef Bellinghausen, Geschäftsführer von SMP Parts, im Vorfeld der Messe: »Ein Alleinstellungsmerkmal von FOC ist die bereits aus unserem HardLock-System bekannte doppelte Verriegelungsvorrichtung.« Dadurch bleibt auch ein Anbaugerät, das fehlverriegelt wurde, sicher in der Aufhängung hängen und kann nochmals korrekt und sicher verriegelt werden. Dabei besteht zu keiner Zeit eine Gefahr für die Mitarbeiter auf der Baustelle. Das Anbaugerät hängt an dem zusätzlichen vorderen Sicherheitsriegel fest, auch wenn der hintere nicht korrekt verbunden wurde. Der Schnellwechsler verfügt über den gleichen Standard und die gleiche Geometrie wie der OQ (OilQuick) und der SQ (Steelwrist) und ist damit voll kompatibel mit OQ und SQ. Trotzdem ist das FOC-System nicht einfach eine Kopie von OQ und SQ. SMP Parts sieht nach den Worten von Bellinghausen gute Marktchancen für die Neuheit: »Die Kompatibilität mit den im Markt am weitesten verbreite-

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Fundamentlöffel Handgelenk am Baggerarm: Der neue Swingotilt ST 4 zielt auf Minibagger von 1,8 t bis 4 t Gewicht und ist damit prädestiniert für den Einsatz im GaLaBau.

ten Schnellkupplungssystemen in Verbindung mit den herausragenden Sicherheitsfunktionen der Hardlock-Technologie von SMP bietet ein so attraktives Gesamtangebot, das Bauunternehmer unmittelbar einleuchten und überzeugen wird. Wir gehen davon aus, dass sich das System nach seiner Bauma-Präsentation schnell im Markt etablieren wird.«

Neues Kombi-Werkzeug soll Baggern noch vielseitiger machen Auf der Bauma stellt SMP Parts mit einem neuen Greiferlöffel ein vielseitiges Werkzeug vor, das

den Baggereinsatz noch flexibler und effizienter machen soll. Der Greiferlöffel ist eine Kombination aus vollwertigem Tieflöffel und integrierten hydraulischen Greifarmen, die Bewegungen wie Daumen und Zeigefinger ausführen können. Damit eignet sich die Greiferfunktion zum Setzen von Bordsteinen und Lichtmasten, zum Verlegen von Rohren, zum Festhalten von Bäumen beim Fällen sowie im Gleisbau zum Setzen von Kabeltrögen. Die SMP-Konstrukteure haben bei der Entwicklung des Anbauwerkzeugs besonderes Augenmerk darauf gelegt, dass die

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Ein Alleinstellungsmerkmal von FOC ist die aus unserem HardLockSystem bekannte doppelte Verriegelungsvorrichtung.« Franz-Josef Bellinghausen, Geschäftsführer SMP Parts GmbH

SMP (3)

MICHAEL WULF

Komfortable Verbindung mit hoher Sicherheit: Das neue FOC-System von SMP will mit einem überzeugenden Kupplungskonzept für Anbaugeräte aufwarten.

Grabfunktion des Tieflöffels beim Einsatz im Tiefbau durch die integrierten Greifer nicht beeinträchtigt wird. Wenn mit dem Tieflöffel gearbeitet wird, verschränken sich beide Greiferarme derart stark, dass sie in einer Aussparung im Löffelrücken eingelegt werden und nahezu ver-

Treffen Sie uns auf der Bauma am Stand FN.914/9 8. – 14. APRIL 2019, MÜNCHEN

schwinden. Die Greifer sind dadurch beim Graben nicht im Weg, stören nicht die Funktion und können nicht beschädigt werden. »Mit dem Greiferlöffel nehmen wir eine ältere Idee auf, die wir optimiert haben und nun völlig neu präsentieren. Damit bieten wir jetzt Unternehmen, die einen Swingotilt ohne Greiferfunktion besitzen, eine wirtschaftliche Kombinationsmöglichkeit an. Selbstverständlich kann der Greiferlöffel sowohl mit als auch ohne Swingotilt eingesetzt werden«, so Bellinghausen. Bauunternehmer und Baggerfahrer sollen dadurch ihre Maschinen noch intensiver nutzen und auslasten können sowie Zeit und einen eventuell erforderlichen zweiten Mann einsparen.

sich somit beim Drehen wie beim Schwenken proportional gleichzeitig ansteuern. Er kann zu jeder Seite um 40° schwenken und sich endlos um 360° drehen. Mit diesen Fähigkeiten dient er praktisch als Handgelenk am Baggerarm. Zur Bauma wird der ST 4 an einem 2-t-Minibagger von Takeuchi gezeigt. »Auf einer nachgestellten Baustelle können die Besucher einem versierten Vorführfahrer mit einem größeren ST 10 bei der Arbeit zuschauen und sich damit ein Bild machen, welche Vorteile der Einsatz eines Swingotilts mit sich bringt«, so Bellinghausen. §

SMP Parts Freigelände FN.1015/7

Neuer Swingotilt für Minibagger

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APRIL 2019

Zur Bauma erweitert SMP Parts auch seine umfangreiche Palette an Swingotilts um ein kleines Modell für Minibagger. Der ST 4 für Trägergeräte von 1,8 t bis 4 t wird als Antwort auf eine starke Nachfrage von Unternehmen aus dem GaLaBau angeboten. Er rundet das Produktspektrum unterhalb des ST 6 ab. Insgesamt umfasst das SMP-Portfolio an Schwenkrotatoren damit acht Modelle für Trägergeräte von 1,8 t bis 30 t. Auch der neue ST 4 ist vollhydraulisch steuerbar und lässt

Mit dem zusätzlichen Greifer – wie hier am Swingotilt – lässt sich ein Bagger auch mit dem auf der Bauma vorgestellten Greiferlöffel noch intensiver nutzen.


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OILQUICK

Die Bauma gilt als Trendradar der Baumaschinenbranche und auch OilQuick nutzt die diesjährige Messe, um seine technischen Innovationen und Highlights vorzustellen. Unter dem Motto »Performance hoch vier« sollen die Besucher live erleben können, wie die Evolution des Schnellwechslers ihre Arbeit künftig noch sicherer, smarter, effizienter und nachhaltiger machen soll.

ereits 1993 hatte OilQuick das erste vollhydraulische Schnellwechselsystem auf dem Markt, das die Branche veränderte und heute den Stand der Technik definiert. Auf der Bauma 2019 will das mittelständische Unternehmen das nächste Kapitel seiner Erfolgsgeschichte vorstellen: Innovationen wie die Sichtanzeige MRL und die optionale Fallsicherung sollen die Anwendersicherheit und den Arbeitsschutz auf ein neues Niveau heben. Besonders am Herzen liegt Geschäftsführer Franz Josef Schauer die langfristige Betriebssicherheit der OilQuickProdukte. Entsprechend hat er in enger Zusammenarbeit mit Herstellern und Händlern das Partnerprogramm Clean-System lanciert: »Wir schätzen Wettbe-

B

werb als Motor der Innovation, möchten aber mit Clean-System für die Risiken eines Mischbetriebs sensibilisieren und ein klares Statement für homogene Systemlandschaften setzen.« Auch das Trendthema »Digitale Baustelle« soll auf der Bauma nicht zu kurz kommen. Um das Effizienzpotenzial der Digitalisierung voll auszunutzen, stellt OilQuick mit der OilQuick-App einen smarten digitalen Helfer für viele Prozesse im täglichen Schnellwechsler-Handling zur Verfügung.

Sichtanzeige MRL Mit der neuen Sichtanzeige MRL wollen die OilQuick-Ingenieure eine neue Ära der Sicherheit einläuten: Seit Herbst letzten Jahres werden alle neu ausgelieferten

OILQUICK (3)

Die nächste Generation des Schnellwechslers präsentieren

Premiere auf der Bauma: Die OilQuick-App vereinfacht und beschleunigt den Baustellenalltag. Schnellwechsler mit der mechanischen Sichtanzeige MRL ausgestattet, die die Kontrolle der korrekten Verriegelung für den Ma-

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Die OilQuick-Sichtanzeige soll Standards in der Anwendersicherheit setzen.

Der wichtigste Vorteil der OilQuick-Sichtanzeige ist, dass wir die Komplexität für den Maschinenführer reduzieren.« Franz Josef Schauer, Geschäftsführer OilQuick Deutschland GmbH

schinisten deutlich vereinfachen sollt. »Die Problematik einer zuverlässigen Sichtanzeige beschäftigt viele SchnellwechselHersteller, doch bislang konnte im Baustellenalltag kein Konzept 100 %-ig überzeugen. Beispielsweise führen Kombinationen aus verschiedenfarbigen Stiften für unterschiedliche Verriegelungssituationen häufig zu Fehlinterpretationen. Der wichtigste Vorteil der OilQuick-Sichtanzeige ist, dass wir die Komplexität für den Maschinenführer reduzieren. Künftig gibt es genau ei-

nen einzigen korrekten Zustand der Sichtanzeige – Grün«, betont Franz Josef Schauer. Der große, grüne Stift an OilQuick-Schnellwechslern bewegt sich aus der Perspektive des Baggerführers horizontal und soll damit visuell um 650 % besser wahrgenommen werden. Die OilQuick-Sichtanzeige MRL arbeitet vollmechanisch und ist damit unabhängig von Sensoren und Elektronik. Sie gilt nach OilQuick-Angaben als derzeit einzige mechanische Sichtanzeige auf dem Markt, die hinsichtlich der korrekten Anzeige der Verriegelungssituation der Maschinenrichtlinie entspricht. Die Nachrüstung älterer Schnellwechsler-Modelle auf neuen Stand ist nach Anbieterangaben möglich. Nach wie vor umfasst die Sicherheitsausrüstung jedes OilQuick-Schnellwechslers unter anderem doppelte Schlauchbruchventile, ein System für kontinuierliches, hydraulisches Nachspannen der Verriegelungsbolzen, einen Verriegelungsschalter mit Doppelfunktion sowie ein akustisches und optisches Warnsignal.

Optionale Fallsicherung

OilQuick Freigelände FN.821/1

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Wird die Verriegelung des Schnellwechslers durch einen Bedienfehler des Maschinenführers trotz Sichtanzeige, Warnsignal und Gegenprobe nicht korrekt geschlossen, bestand bis-

Die OilQuick-Fallsicherung bietet zusätzlichen Arbeitsschutz.

lang die Gefahr herabstürzender Anbaugeräte. OilQuick bietet deshalb ab sofort als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme eine Fallsicherung an: Die bewegliche und austauschbare Fangvorrichtung verlängert die Schnellwechsler-Klaue, die sich um die Welle an der Adaption des Anbaugeräts schließt und so ein Herabfallen verhindert. Die OilQuick-Fallsicherung wird ebenso wie die Nachrüstung von der BG Bau gefördert.

Die neue OilQuick-App Zeit ist auf Baustellen eine knappe Ressource. OilQuick reagiert auf die steigenden Effizienzanforderungen mit einer App für Smartphones und Tablets, ausgerichtet auf Maschinenführer und

Servicepersonal. Die App soll Schluss mit gedruckten Bedienungsanleitungen oder der Zettelwirtschaft für Servicenummern und Wartungslisten machen. Highlight ist der digitale Wartungsplan, der Maschinenführer an anstehende Aufgaben erinnert und mit einer ausführlichen Checkliste unterstützt. Jede Wartungseinheit wird abgehakt und in der Wartungshistorie archiviert. Dank intuitiver Navigation lassen sich in Sekundenschnelle die nächstgelegenen OilQuick-Händler recherchieren, Ersatzteile auswählen und als Favoriten speichern. Bei offenen Fragen helfen Video-Tutorials, digitale Anleitungen oder ein WhatsApp-Chat mit den OilQuick-Servicemitarbeitern. §

Fakten Partnerprogramm Clean-System > OilQuick-Schnellwechsler und die zugehörigen Adapter gelten als robust, langlebig und aufeinander abgestimmt. Diese Nachhaltigkeit für den Endkunden zu schützen, ist das Ziel des neuen Partnerprogramms Clean-System. > Auf freiwilliger Basis können sich OilQuick-Handelspartner für homogene Systemlandschaften aussprechen. Hintergrund ist das Risiko von erhöhtem Verschleiß, Fehlfunktionen und Unfällen bei der Kombination nicht aufeinander abgestimmter Komponenten, beispielsweise durch die mögliche Spanbildung am Übergabepunkt der Hydraulik-Kupplungen oder Materialermüdung durch fehlende Maßhaltigkeit in mechanischen Verbindungen. > »Clean-System stellt unsere Handelspartner nicht vor die Wahl zwischen den verschiedenen Herstellern«, betont Geschäftsführer Franz Josef Schauer. »Jeder Händler bleibt völlig frei in seinem Marken-Portfolio. Das Clean-System-Siegel steht lediglich dafür, OilQuick-Produkte nicht wahllos mit Produkten anderer Hersteller zu vermischen. Wir sind davon überzeugt, dass das Clean-System-Siegel in einer immer unübersichtlicheren Systemlandschaft eine wichtige Leuchtturmfunktion übernehmen wird.«


L ALLU

»Top-Screen«-Technik ausbauen

as für sich die Marktführerschaft in der Separatorentechnologie reklamierende finnische Unternehmen mit Deutschlandsitz in Bünde kündigt für die Bauma eine aktualisierte AlluMobile-App mit neuen Funktionen an, die die Produktivität und Sicherheit, aber ebenso den Kun-

D

ALLU

Allu will auf der Bauma Anbaugeräte aus seinen Transformer-, Processor- und anderen Produktlinien vorstellen. Neben Bekanntem und Bewährtem sollen auch neueste Produktentwicklungen gezeigt werden.

Zu den Allu-Ausstellungs-Highlights in München zählen die kompakte DL-Serie, die Transformer der D-Reihe und die M-Serie (Bild).

denservice verbessern sollen. Die App bietet Kunden und Betreibern eine intelligente, digitale Lösung, um genaue und zeitnahe Betriebsinformationen zu erhalten und so den sicheren und effizienten Einsatz von Allu-Anbaugeräten zu optimieren. Dank einfacherer und aktualisierter

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Kontaktfunktionen soll der Kunden-Support auch durch weitere neuen Funktionen der App verbessert werden.

Neue Körnungen »Wir rücken in München die AlluTS-Technik mit zwei neuen Fragmentgrößen in den Vordergrund. Vorgestellt wird u. a. der neue, eine 8-mm-Körnung ermöglichende TS-8-Schlegel. Die Top-Screen-Technik (TS) macht dank der neuen Schlegelvarianten Körnungen von 8 mm bis 105 mm möglich und steht damit für noch mehr Kombinations- bzw. Siebvarianten«, betonte im Messevorfeld Patrick Püschel, der seit Ende letzten Jahres auch Geschäftführer der AlluNiederlassung in Deutschland ist. Mit den neuen Schlegel-Varianten will Allu Maßstäbe in Sachen Effizienz und Produktivität setzen und die Einsatzmöglichkeit der Transformer-Modelle weiter ausbauen.

Live-Demos Die weiteren Allu-AusstellungsHighlights reichen von der kompakten DL-Serie über Transformer der D-Reihe bis zur M-Serie. Ebenso werden neben dem Processor HD500 eine Auswahl der neuen Allu-Verdichter sowie diverse weitere Anbaugerätelösungen präsentiert. Ein Querschnitt der Anbaugeräte wird in regelmäßig stattfindenden LiveDemos im realen Arbeitseinsatz gezeigt.

Die TS-Technik macht Körnungen von 8 mm bis 105 mm möglich und steht jetzt für noch mehr Kombinationsbzw. Siebvarianten.« Patrick Püschel, Geschäftführer Allu Deutschland GmbH

Die Transformer der DL-Serie (im Praxiseinsatz zu sehen: DL 2-12 TS 25 und DL 2-12 X50) wollen in Kombination mit einem 8-t-Bagger beweisen, dass eine effiziente Bodenverbesserung auch bei beengten Platzverhältnissen möglich ist. Aufgrund ihrer kompakten Abmessungen sind die Transformer der DL-Serie besonders für den GaLaBau geeignet. Die Optimierungen der Arbeitsabläufe durch den Einsatz eines Allu-Transformers und -Verdichters auf der automatisierten Kanalbaustelle werden auf einer zweiten Demofläche gezeigt. Angebaut an einen 27-tBagger mit Schnellwechselsystem kommen diverse Anbaugeräte zum Einsatz, die für mehr Effizienz auf jeder Kanalbaustelle sorgen. §

Allu Freigelände FN.1021/2


L

HS-SCHOCH

Vorsicht ist geboten, wenn das »Beast« naht Auch der Anbaugeräte- und Verschleißteileexperte HS-Schoch wird dieses Jahr wieder in München auf der Bauma ausstellen. Auf knapp 200 m² Ausstellungsfläche stellt sich das Lauchheimer Unternehmen auf der Weltleitmesse zusammen mit ZFE und bsg vor.

eben den »Klassikern«, wie dem Sieblöffel mit Rundstreben aus verschleißfestem Hardox, dem HS-Wurzelkönig für den Forstbereich oder der Kombischere für den Abbruch kündigt die HS-Schoch-Gruppe gleich drei Produktinnovationen an. Der neue »Beißer«-Löffel wird wie ein normaler Tieflöffel für Gräben eingesetzt. Durch die Fase des Spezialprofils 101 soll der Beißer jedoch noch leichter in die Erdoberfläche eindringen können bei gleichzeitig hoher Verschleißfestigkeit. Der »Dukon« steht mit dualer Konizität für mehr Produkti-

HS-SCHOCH

N

vität. Der aus hochwertigen und verschleißfesten Materialien gefertigte Löffel besitzt eine optimierte Öffnung für das noch leichtere Eindringen und Ausschütten. Das »Storager«-Systemregal soll die Beschickung, Sicherung und den Transport speziell von

Der »Beast«-Löffel im Einsatz.

Mini-Baggerlöffeln künftig erleichtern und auch bei der Lagerung einen exzellenten und platzsparenden Job verrichten. Auch der bereits bekannte und farblich prägnante (HardoxRot) HS-Reißlöffel »The Beast« ist auf der Ausstellungsfläche zu sehen. Der Reißlöffel gab auch

die Inspiration für das diesjährige Motto und Messestand-»Maskottchen«: »Meet the Beast«. §

HS-Schoch Freigelände FN.1015/13

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KRONENBERGER OECOTEC

Schnelle Amortisation durch Einsparung von Deponiekosten ür Kronenberger Oecotec hatte alles mit der Idee begonnen, Aushubmassen im Kanalbau wieder zu verwenden. Hierfür haben die Saarländer ein Konzept entwickelt, das eine kontrollierte Bodenverbesserung mittels Kalk bzw. Kalkmischbinder ermöglicht. Und weil Transport- wie auch Deponiegebühren wegfallen und ebenso keine Ersatzstoffe beschafft werden müssen, lassen sich erhebliche Kosten einsparen. Vor 20 Jahren, noch zu DMZeiten, lagen die Deponiegebühren bei sechs bis zehn Mark pro Kubikmeter. Mit diesen, aus heutiger Sicht niedrigen, Deponiegebühren war unter Einbeziehung sämtlicher Kosteneinsparungen

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KRONENBERGER OECOTEC

Seit bereits 20 Jahren bietet Kronenberger Oecotec mit dem Terra-Star-Schaufelseparator die Möglichkeit, durch die Wiederverwertung von Böden letztlich auch Geld zu sparen. Nicht verwunderlich, dass das Unternehmen mit Sitz in Saarlouis auf der Bauma seine Erfolgsstrategie den Messebesuchern wieder vorstellt. Ein Terra-Star der Baureihe Ecoline TSE.103 ist dort auch an einem Bagger im Einsatz zu sehen.

Bei Deponiekosten von 18 Euro/m³ und einer Fahrzeit von 30 Minuten zur Deponie sieht Kronenberger Oecotec die Amortisation eines Terra-Star TSE.103 der Baureihe Ecoline mit einem Fassungsvermögen von 0,45 m³ bei bereits weniger als 500 m³ gegeben. Bodenverbesserung um die Hälfte günstiger als Bodenaustausch. Wurden ursprünglich vor allem Kunden aus dem Bereich Tiefund Kanalbau beliefert, so ist der Einsatzbereich des Terra-Star genannten Kronenberger-Produkts heute vielseitiger. Bereits beim Bau eines Einfamilienhauses mit Keller mit einer Grundfläche von 10 m x 10 m fallen ca. 340 m³ Bodenaushub an – in Hanglage oft noch mehr. Bei Deponiegebühren von 15 Euro/m³ bis 30 Euro/m³ zuzüglich Transportkosten fallen damit schnell 2 % bis 3 % der Baukosten an. Daneben ist es heute oft schwierig, überhaupt noch eine Deponie in der Nähe zu finden, abgesehen von den unterschiedlichen Bestimmungen und Annahmeverordnungen der einzelnen Deponien bis hin zur geforderten Beprobung von Kleinstmengen. Daher verspricht der Einsatz eines Terra-Star selbst bei kleinen Bauvorhaben Kosteneinsparungen. An Böden, die auf der Baustelle als Füll- und Deckmaterial wieder verwendet werden, stellen Endkunden höhere Anforderungen. Die Absiebung muss entsprechend feiner sein. Kronenberger bietet für den Terra-Star

Siebwellen ab einer Korngröße von 0/8 mm an. Weil Unternehmer unterschiedlicher Branchen heute unterschiedlich große Baumaschinen einsetzen, sind die Terra-Star-Schaufelseparatoren heute für Trägergeräte von 1,8 t bis 50 t lieferbar.

Einsatzspektrum erweitern Kronenberger Oecotec bietet für den Terra-Star eine Vielzahl unterschiedlicher Wellenwerkzeuge an. So kann der Terra-Star zum Mischen, Zerkleinern, Belüften und Absieben eingesetzt werden. Dank der speziellen Schnellwechselkupplung kann der Terra-Star auch vor Ort schnell umgerüstet werden. Bei Deponiekosten von 18 Euro/m³ und einer Fahrzeit von 30 Minuten zur Deponie sieht der Hersteller die Amortisation eines Terra-Star TSE.103 der Baureihe Ecoline mit einem Fassungsvermögen von 0,45 m³ bei bereits weniger als 500 m³ erreicht. Der TSE.103 kann an Bagger ab 5 t und Radlader ab 4 t angebaut werden. §

Kronenberger Oecotec Freigelände FN.1019/3


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CANGINI

Firmenjubiläum und zwei bedeutende Messeprodukte

Wenn ein Produkt unser Haus verlässt, wurde nicht nur ein Werkzeug entwickelt, gründlich analysiert und getestet, sondern es hat auch eine Seele, die von den Marktanforderungen und einer ständigen dynamischen Entwicklung geformt wird.« Giorgio Cangini, Geschäftsführer

Cangini Halle C5.149

Siebtrommel VMS-Multiscreening.

angini setzt auf eine, in den vergangenen Jahren grundlegend überarbeitete, breite Produktpalette in den drei Hauptgeschäftsfeldern Anbaugeräte, Löffel und Schnellwechsler. Für die überwiegend sicherheitsorientierten Entwicklungen wurden Cangini inzwischen 20 Patente erteilt. Eine hohe Produktqualität gilt für das italienische Unternehmen ebenso als gesetzt. »Wir müssen die Zeichen des Marktes erkennen, der sich nicht mit einem Produkt zufrieden gibt. Wenn ein Produkt unser Haus verlässt, wurde nicht nur ein Werkzeug entwickelt, gründlich analysiert und getestet, sondern es hat auch eine Seele, die von den Marktanforderungen und einer ständigen dynamischen Entwicklung geformt wird. Das heißt, wenn wir unseren Produkten eine Seele geben, mit größter Aufmerksamkeit und Sorgfalt, werden sie sicherlich ein Erfolg sein«, betont Geschäftsführer Giorgio Cangini. Das Unternehmen will in München nahezu all seine Produkte zeigen. Der Schwerpunkt soll auf Schnellwechslern und Anbaugeräten liegen. »Insbesondere auf die Neuentwicklungen, die Gegenstand besonderer Verkaufsaktionen für das wichtigste Ereignis des Jahres sind«, bestätigt der Vertriebsleiter Maurizio Beleffi. Ebenso werde man die neuesten Anbaugeräte in den Bereichen GaLaBau, Straßeninstandsetzung und dem Forstbereich ausstellen. »In den Berei-

Cangini stellt in München sein neues Laserschild X-Plane vor.

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CANGINI

NORMAN ZENZINGER / BAUMAGAZIN

In diesem Jahr feiert Cangini sein 30-jähriges Bestehen. Gegründet 1989 als spezialisierte Werkstatt für die Metallbearbeitung im italienischen Pagno, einem kleinen Dorf im Herzen des Apennins der Romagna, hat sich das Unternehmen bis zur heutigen industriellen Größe weiter entwickelt. Zur Bauma rückt der Hersteller neben der Siebtrommel VMS-Multiscreening und dem neuen Laserschild X-Plane zum Jubiläum seine drei Jahrzehnte währende Firmengeschichte in den Mittelpunkt.

chen Erdbewegung und Recycling wird das Kernprodukt die innovative und patentierte Siebtrommel VMS-Multiscreening sein. Im Rampenlicht wird ebenso das neuentwickelte Laser-

schild X-Plane stehen. Es wurde vollständig überarbeitet, um die Effizienz und Präzision mit neuem Design und neuer Laserausrüstung zu steigern«, so Maurizio Beleffi. §

APRIL 2019

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LEICA GEOSYSTEMS

Komplettlösung für alle Maschinen

MOBA-BAGGERSTEUERUNG.DE

LEICA GEOSYSTEMS

Leica Geosystems stellt auf der Bauma seine Maschinensteuerungslösungen und ein umfangreiches Produktportfolio vor. Eines der Highlights soll die neue All-in-One-Maschinensteuerungsplattform werden, die über alle Baumaschinen hinweg eingesetzt werden kann. Sie hilft dabei, den Fuhrpark zu automatisieren, Abläufe effizienter zu gestalten und so den Weg zur digitalen Baustelle zu ebnen.

Ein intuitives Interface erleichtert die Handhabung.

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ie neue All-in-One-Maschinensteuerungslösung umfasst eine einheitliche HardwarePlattform und eine gemeinsame Software-Schnittstelle, die sich über das gesamte Maschinensteuerungsportfolio von Leica Geosystems erstreckt. Damit kann die mobile Leica-Steuerungseinheit MCP80 (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 5/18, Seite 34) wechselnd für alle schweren Baumaschinen eingesetzt werden. Dank kabellosem Klicksystem nehmen Fahrer die Steuerungseinheit einfach zur nächsten Maschine mit. Maschinenspezifische Daten wie Kalibrierwerte und hydraulische Parameter werden in der dazugehörigen intelligenten Dockingstation Leica MDS gespeichert und gehen auch bei wechselnden Steuerungseinheiten nicht verloren. Dank staub- und wasserdichter Ausführung von Steuerungseinheit und Dockingstation lassen sich diese auch bei extremen Witterungsbedingungen einsetzen. Die Maschinensteuerungseinheit integriert sich automatisch mit der Softwareplattform Leica MC1, die Maschinenführer bei der richtigen Positionierung der Maschine und Durchführung der Planung unterstützt. Sie ar-

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beitet über alle schweren Baumaschinen hinweg, wodurch sich der Schulungsaufwand verringert und ein reibungsloser Datentransfer zwischen Maschinen, Feldeinheiten und dem Planungsbüro möglich wird. Die Plattform kann ebenso mit verschiedenen Sensorkonfigurationen genutzt werden, was die Skalierbarkeit verbessert.

Technologie- und Produktportfolio zur Digitalisierung Leica Geosystems bietet zahlreiche weitere Lösungen zur Digitalisierung der Baustelle, die auf der Bauma zu sehen sein werden. Am Stand der Leica-Geosystems-Mutter Hexagon erfahren Interessenten mehr darüber, wie sie mit einem transparenten Daten-Management auf der Baustelle Projektleiter, Bauinspektoren, Bauleiter, Maschinenführer und Datenaufbereitungsspezialisten verbinden und wie diese mit den Cloud-basierten Werkzeugen Projekte ganzheitlich verwalten können. §

Leica Geosystems Halle A2.137


Werkzeugerkennung in die Maschinensteuerung für Bagger und Radlader integrieren uantum ist ein drahtloses System, das per Bluetooth Anbaugeräte an Baumaschinen automatisch erkennt. »Manche Baumaschinenführer wechseln den Löffel mehrmals täglich; mit dem Werkzeugerkennungssystem wird das Risiko menschlicher Fehler ausgeschaltet. Die Integration in die Maschinensteuerungslösung bedeutet, dass sich Maschinenführer nur auf eine Anzeige konzentrieren müssen und nicht auf zwei verschiedene für die Maschinensteuerung und für die Werkzeugerkennung«, erklärt Marcus Grevelshøj, Produkt-Manager für Bagger- und Radladerlösungen bei Leica Geosystems.

Leica Geosystems und SVAB bieten ein neues ProduktivitätsTool für die Leica-Maschinensteuerungslösungen iXE3 und iGW3 – auf Basis des SVAB-Werkzeugerkennungssystems Quantum – an.

Höhere Bedienereffizienz Bisher musste der Maschinenführer in der Maschinensteuerung von Leica Geosystems den Wechsel des Anbaugerätes manuell ändern. Künftig läuft dafür ein automatisierter Prozess ohne manuelles Eingreifen durch den Maschinenführer ab. Der Fahrer erhält zudem eine Warnung, wenn ein Anbaugerät ohne Werkzeugerkennungsmodul ausgewählt wird. Dadurch wird das Risiko, einen falschen Löffel einzusetzen und daraufhin zu viel oder zu wenig auszuheben und kostspielige Nachbesserungen ausführen zu müssen, minimiert. Neben der direkten

Unterstützung der angeschlossenen Geräte, unterstützt die Werkzeugerkennung auch StandardSchwenklöffel und abnehmbare Tiltrotatoren. »Das Werkzeugerkennungssystem setzt einen neuen Standard, der sich die Informationen, welches Anbaugerät an der Maschine angeschlossen ist, zunutze macht. Wir sind sehr stolz darauf, bekanntgeben zu können, dass Leica Geosystems nun mit dem System kompatibel ist«, sagt Fredrik Eriksson, CEO des Steuerungssystementwicklers SVAB. §

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LEICA

Eine neue Lösung zur Effizienzsteigerung für die LeicaMaschinensteuerungslösungen iXE3 und iGW3 kündigen Leica Geosystems und SVAB an. Die beiden Unternehmen setzen dabei als Basis auf das SVAB-Werkzeugerkennungssystem Quantum.

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MOBA

Den Weg in die Digitalisierung gehen

MOBA

Bei Arbeiten in der Erdbewegung oder im Straßen- und Tiefbau gilt es, die Zielhöhen zu erreichen. Dafür sind Absteckungen, Markierungen und ständige Kontrollen während der Arbeiten erforderlich. Mit 2D- und 3D-Steuerungen für Bagger, Raupen, Grader und Fertiger können diese entfallen. Auf Fertigern ist ein Nivellierungssystem heute Standard. Raupen und Grader sind meist mit einer Laser- bzw. Ultraschallsteuerung und auch mit einem 3D-System ausgestattet. Dennoch sind kostentreibende Absteckungen, Markierungen oder Leitdrähte noch die Regel. Beim Einsatz eines Big Sonic-Ski von MOBA können teure Leitdrähte komplett entfallen. Die Arbeitsvorbereitung für den Deckeneinbau wird deutlich vereinfacht und beschleunigt. Gleichzeitig soll durch das System eine perfekte Ebenheit sichergestellt sein.

Schritt für Schritt gehen

3D-Baustelle ohne konventionelle Absteckungen. austellen ohne Absteckungen sind möglich, wenn die Bagger mit einer 2D- oder 3DSteuerung ausgestattet sind. Für Beobachter des Baugeschehens ist es geradezu begeisternd zu sehen, wie ein Fahrer anhand der Informationen auf seinem Bild-

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schirm die richtige Stelle auf der Baustelle ansteuert und ohne Markierungen oder manuelle Kontrollen einen perfekten Aushub in kürzerer Zeit erreicht. Dafür ist es hilfreich, wenn man die erforderlichen 3D-Daten vorab bereitgestellt be-

kommt. Auf größeren Baumaßnahmen stellt dieses heute kein Problem mehr dar. Die Daten selbst zu erzeugen ist ebenso kein Hexenwerk. Viele MOBAKunden nutzen einen Roverstab oder die Baggerschaufel, messen die relevanten Punkte auf und erzeugen sich ein 3D-Geländemodell. Dieses wird dann per USBStick oder Fernzugriff in die Maschine eingespielt.

Den Vermesser vergessen machen Dabei gibt es noch eine weitere Vereinfachung der Arbeitsweise und damit Kosteneinsparpotenziale: Bevor der Erdbau beginnen kann, steht das Aufmaß des Urgeländes an. Danach wird meist der Oberboden auf Sicht abgetragen und das Ergebnis für die Abrechnung erneut aufgemessen. So wird dann schichtenweise nach unten gearbeitet und

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später erfolgt so auch der Auftrag. Nach jedem Schritt misst der Vermesser neu auf. Das Aufmaß ist erforderlich, und es kann erst dann weitergearbeitet werden, wenn der Vermesser vor Ort war. Einfacher wird es, wenn für diese einzelnen Messungen die Maschinen mit dem Server im Büro verbunden werden. Der Fahrer misst dann das Urgelände, bevor er abträgt, und das Arbeitsergebnis nach jeder Schicht. Immer bevor er den Bagger verfährt, misst er das Querprofil, indem er kurz den Löffel auflegt und einen Knopf drückt. Dadurch wird kontinuierlich aufgezeichnet, wie der tatsächliche Baufortschritt ist. Die abrechnungsrelevanten Punkte sind dann ebenfalls vorhanden. Per des intelligentem Datenmanagement der Xsite-Pro-3DLösung von MOBA sollen Fehler bei der Messpunktspeicherung auf der Maschine durch den Fahrer ausgeschlossen werden. Der Vermesser kann sich auf die wesentlichen Aufgaben fokussieren, wie die zeitnahe Abrechnung des Leistungsfortschritts, denn ein ständiges Rausfahren für fehlende Pflöcke und Zwischenaufmaße entfällt.

Mit der bewährten Lösung Xsite und einem erfahrenen Partner kann eine Schritt-für-SchrittUmstellung der Arbeitsweise für Bauunternehmer risikofrei möglich werden. Als einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren gilt ein schrittweises Vorgehen. »Man kann zunächst mit einer oder einigen wenigen Maschinen auf einer Baustelle beginnen. Sobald der neue Weg in Routine übergeht, rollt man das modellbasierte Arbeiten auf das nächste Bauteam bzw. die nächste Baustelle aus«, beschreibt MOBA-Geschäftsführer Andreas Velten den Übergang von Leitdrähten zur Digitalisierung. §

MOBA Halle A2.237


Mit einem Klick zu den passenden »Parts« – Online-Plattform für Baumaschinenersatzteile o KLICKPARTS – Gerade Unternehmer mit gemischten Baumaschinenflotten tun sich oft schwer, das richtige Ersatzteil oder Wartungsprodukt für ihre Maschine zu finden. Klickparts will hier ab April im Online-Vertrieb für Abhilfe sorgen und herstellerunabhängig Ersatzteile für Baumaschinen namhafter Fabrikate anbieten. it einem Klick sollen Bauunternehmer und Werkstattmitarbeiter unter klickparts.com die passenden Baumaschinenersatzteile und Wartungsprodukte finden. Die Produkte im Webshop sind exakt beschrieben, auf einen Blick sieht der Kunde den Preis, die Verfügbarkeit der Produkte und hat überdies in vielen Fällen zwischen unterschiedlichen Qualitäten – Premiumprodukten oder günstigeren Nachbauten – die Wahl. Das kategorisierte Start-Produktsortiment umfasst zunächst rund 60 000 Ersatzteile sowie Wartungsprodukte und soll ständig erweitert werden. Per Suchmaske kann man sowohl nach dem jeweiligen Baumaschinenhersteller, nach dem entsprechenden Produkt, der Artikel- oder der OEM-Nummer suchen. Auch von unterwegs lässt sich auf das gesamte Produktportfolio zugreifen und das gewünschte Teil suchen. Lieferung und Versand folgen nach Anbieterangaben einem festen Muster und einem klar definierten

Klickparts Halle C3.001

KLICKPARTS

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klickparts.com heißt die neue Online-Plattform zum einfachen Bestellen von Ersatzteilen für Baumaschinen. Ablauf. Gewährleistet werden soll dies durch ein großes Lager in zentraler Lage in Deutschland, in dem die Ersatzteile und Wartungsprodukte in vielen Fällen vorrätig sind. Die bestellten Teile werden in der Regel binnen 24 Stunden verpackt und versendet. Die Zahlung ist per Kreditkarte oder nach Wareneingang und Rechnungserhalt möglich. Ab April ist das Unternehmen unter klickparts.com für Baumaschinenersatzteile online. Einem breiten Publikum will sich das Start-up auf der Bauma bekannt machen. §

WELTNEUHEIT AUF DER BAUMA 2019 Patentiertes Beleuchtungssystem für mobile Maschinen •

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MOBILE2B

Bauunternehmen setzt auf digitale UVV-Prüfungen Anstatt mit Bleistift und Papier wird der UVV-Prüfvorgang in der MyBusiness.AIApp bequem auf dem Smartphone durchgeführt.

MOBILE2B

Regelmäßige Sicherheitsprüfungen des Fahrzeugparks sind auch für die EBG Endler Bauunternehmung aus Düsseldorf ein wichtiger Bestandteil des Arbeitsalltags. Denn durch vorbeugende UVV-Prüfungen der Baumaschinen können Gefahrenquellen frühzeitig erkannt und beseitigt werden.

m für mehr Sicherheit am Arbeitsplatz zu sorgen sowie das Gefahrenpotenzial zu verringern, muss für gewöhnlich viel Aufwand betrieben werden –

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auch im bürokratischen Sinne. Diese zeitaufwendige Aufgabe führt EBG seit Kurzem komplett papierlos durch. »In Kooperation mit der Mobile2b versuchen

wir dem immer größer werdenden Verwaltungs- und Prüfaufwand schnell und unkompliziert Herr zu werden«, sagt Hans Feiter, Leiter der Disposition.

Dafür arbeitet der Experte für Leitungstief- und Kanalbau sowie Kanalhausanschlüsse mit der UVV-App MyBusiness.AI. Die mobile App von Mobile2b wird deutschlandweit in verschiedenen Branchen in der Praxis eingesetzt. Die Kosten für die cloudbasierte App-Lösung hängen von der Anzahl der Mitarbeiter ab. Anstatt bisher Angaben mit Block und Bleistift in Prüflisten einzutragen, wird der komplette Prüfvorgang digital auf einem Tablet oder Smartphone durch-

e e uf m a ste esch y s d el hs . La nen c e u o llw ffel ukti e tr hn erlö ns Sc g o g k zertifiziert Ba der DIN EN ISO n So 9001:2015 tent p. Pa Euro 4053 67 Nr. 0

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zertifiziert

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E-Mail: kontakt@leh-birkenfeld.de Web: www.leh-birkenfeld.de © 8477029 focus fnder - Fotolia.com

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© by LEH GmbH & Co.KG


geführt. Damit setzte man der Zettelwirtschaft im eigenen Unternehmen ein Ende, wie Robert Vennemann betont, Geschäftsführer bei Mobile2b. »Mit der Checklisten-App spart man Kosten und hat jederzeit den Überblick über sämtliche UVV Prüfungen und sich daraus ergebende Nachbesserungen.«

Digitale Inventarisierung über Barcode und NFC-Tagg Die Vorteile der App-Lösung liegen auf der Hand: So lässt sich

Unternehmen Mobile2b begleitet seine Kunden bei der Digitalisierung und Mobilisierung von Geschäftsprozessen. Mit der B2B-Digitalisierungsplattform MyBusiness.AI lassen sich in mobilen Apps Aufgaben und Aufträge planen, durchführen und auswerten. Mobile2b ermöglicht somit kleinen und großen Unternehmen den Zugang zu neuesten digitalen Technologien und unterstützt sie bei der Umsetzung papierloser Prozesse.

am Anfang eines jeden Prüfvorgangs die Baumaschine eindeutig über einen Barcode oder auch NFC-Tagg identifizieren. So weiß der Prüfer, dass er definitiv die richtige Maschine vor sich hat. Durch die digitale Inventarisierung erhält er zusätzlich Einsicht in alle in der Vergangenheit durchgeführten Sicherheitsprüfungen sowie in Wartungsvorgaben und Betriebsanleitungen seitens der Hersteller. In der digitalen Checkliste kontrolliert der Prüfer dann die einzelnen Bauteile und Einrichtungen auf Beschädigungen und Funktion. Im Falle einer Beschädigung kann er über die Fotofunktion des mobilen Endgeräts Aufnahmen sowie Angaben zur Abstellung des Mangels beziehungsweise zur Nachprüfung machen. Die Sicherheitskontrolle wird mit einer digitalen Unterschrift abgeschlossen. Alle Daten werden automatisch in die Cloud übertragen und ausgewertet. Dadurch weiß der Chef umgehend, welche Kontrollen durchgeführt

wurden und wo Probleme aufgetreten sind. Alle Vorgänge werden in einem digitalen Archiv abgelegt und können als pdf- oder Word-Datei exportiert werden.

Geeignet für viele Anwendungsbereiche Auch die Planung hat sich für EBG deutlich vereinfacht. Nachdem die Prüfaufträge einmal erstellt und Mitarbeitern zugewiesen wurden, werden diese automatisch am nächsten Prüftermin informiert. So können keine Sicherheitsprüfungen mehr vergessen werden. Überzeugt zeigt sich Feiter auch von der Flexibilität der Digitalisierungsplattform MyBusiness.AI. Die Checklisten lassen sich ohne Programmierkenntnisse beliebig anpassen und auch für andere Bereiche wie etwa Arbeitsprotokolle, Reklamationsbearbeitung oder Instandhaltungsaufgaben verwenden. Dadurch treibt die EBG nun nach und nach die Digitalisierung der eigenen Geschäftsprozesse voran. ™

Besuchen Sie uns bei der Bauma 8. bis 14. April - Stand B5.221

Mit der Checklisten-App reduziert man Kosten und hat jederzeit den Überblick über sämtliche UVV-Prüfungen und sich daraus ergebende Nachbesserungen.« Robert Vennemann, Geschäftsführer bei Mobile2b


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PFREUNDT

Die digitale Welt der Wiegetechnik will Pfreundt auf der Bauma mit der Ausrichtung auf das »Wiegen 4.0« mit einem WebPortal und Systemlösungen vorstellen. freundt zeigt digitale Lösungen zur Vereinfachung aufwendiger und zeitintensiver Arbeitsabläufe bei der Gewichtsermittlung. Die Messe-Demonstrationen verdeutlichen, inwieweit marktreife Technologien schon heute den Begriff »Wiegen 4.0«

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in die Anwendung überführen und welche Vorteile sich daraus für den Anwender ergeben. Relevante Themen wie »Transparenz«, »Echtzeitdaten, »Planungssicherheit«, »skalierbare Automatisierung« und »Unterstützung der Mitarbeitenden im Produktionsumfeld« sollen den Messebesuchern in realistischen und bereits umgesetzten Szenarien vorgestellt werden. Die gezeigten Lösungen sind nach Pfreundt-Angaben dank ihrer Modularität und Flexibilität an die unterschiedlichsten Gege-

PFREUNDT

Web-Portal und Systemlösungen für das »Wiegen 4.0«

»Wiegen 4.0« – Pfreundt stellt in München Web-Portal und Systemlösungen vor. Das Unternehmen verfügt über 40 Jahre Erfahrung in der mobilen Wiegetechnik. benheiten und Anforderungen anpassbar. Von der sofort verfügbaren Web-Portal- bis zur Individuallösung für den gesamten betrieblichen Ablauf mit Wiegedaten gelten viele Einsatzlösungen als umsetzbar. Die flexible Vernetzung innovativer Systeme verspricht eine

hohe Prozesstransparenz. Die Mitarbeitenden im Umfeld von Wiegen 4.0 können durch die passenden Systeme unterstützt und entlastet werden. §

Pfreundt Halle A6.249

Relevante Bauprozesse effizienter machen

CAPMO

intuitiven ProduktionsSoftware Capmo des gleichnamigen Unternehmens, können Unternehmen aus der Bauindustrie sämtliche für ein Bauprojekt relevanten Prozesse ausführen und damit die Effizienz nachhaltig erhöhen. Vorgestellt wird die Software auch auf der Bauma.

Capmo Halle B0.510/C

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as von Patrick Christ, Florian Biller, Florian Ettlinger und Sebastian Schlecht Anfang 2018 in München gegründete Unternehmen hat sich ein anspruchsvolles Ziel gesetzt, nämlich mit einer intuitiven Software die Abläufe bei einem Bauprojekt zu revolutionieren. Im Mittelpunkt stehen dabei Effizienz, Nachhaltigkeit, Transparenz und Vertrauen. Nach gut 60 Interviews mit Bauherren, Bauunternehmern sowie Architekten und Ingenieuren war der Grundstein für »Vision Capmo« gelegt. Die Auswertung der Umfrage zeigte eindeutig, auf was es den am Bauprojekt Beteiligten ankommt: der Papierkram soll eingedämmt werden, die Dokumentation zwischen Baustelle und Büro muss simpler sowie schneller erfolgen sowie rechtssicher dokumentiert werden. Dabei müssen alle Datenschutzvorschriften eingehalten werden.

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Unkompliziertes Arbeiten Ein Grundprinzip von Capmo ist die intuitive Bedienung der Software. Eine einfache Schnittstelle zwischen Baustelle und Büro wird durch eine App und eine DesktopSoftware geschaffen. Baupläne lassen sich digital erfassen und anschließend auf allen angemeldeten Geräten – wie Computer, Smartphone oder Tablet – sowohl im Online- als auch im Offline-Modus verwenden. Notizen können per Klick und Spracherkennung unkompliziert und schnell in der App direkt im Bauplan gespeichert werden, Baufortschritte werten mittels Foto in Echtzeit dokumentiert. Dank einfacher Synchronisation sind alle eingegebenen Daten gespeichert und per App immer für den Nutzer abrufbar. So soll die Capmo-App den

BLENDE11 FOTOGRAFEN

o CAPMO – Mit der neuen

Haben Capmo 2018 gegründet (v. li. n. re.): Patrick Christ, Florian Biller, Sebastian Schlecht und Florian Ettlinger. Überblick über den Projektstatus und die Mängeldokumentation erleichtern. Dass die Idee von Capmo auf großes Interesse stößt, zeigte sich nicht nur auf der Messe Bau im Januar, wo Capmo als Aussteller vertreten war. Mittlerweile unterstützen ebenso Investoren wie UVC Partners oder HW Capital, die Beteiligungsgesellschaft der InterhypGründer, das Start-up-Unternehmen (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 2/19, Seite 97). Knapp 2 Mio. Euro konnten die vier Gründer für ihre Idee einsammeln. Zudem wurden seit Frühjahr 2018 bereits gut 50 Kunden aus der Baubranche gewonnen. So wird Capmo sowohl von Architekten für private Bauvorhaben als auch von Bauträgern für Großprojekte eingesetzt. Dazu gehören das »Hilton«-Hotel oder die Renovierung des »Oberpollinger«-Kaufhauses (beide in München) sowie Filialen der Discounter Aldi und Rossmann. ß


Upgrade für »Magnet Collage Web« mit neuen Funktionen vorgestellt o TOPCON – Ein Upgrade für Magnet Collage Web hat jetzt Topcon vorgestellt.

agnet Collage Web und die Desktoplösung Magnet Collage sollen mit dem Upgrade die Anforderungen und Wünsche einer vergrößerten Anwendergruppe erfüllen. Die neue Version enthält Funktionen, mit denen BIM-, Scan- und UAV-Daten in einer gemeinsamen Umgebung verarbeitet werden können. »Jetzt können Anwender BIM-Modelle und andere Datentypen gemeinsam betrachten und veröffentlichen. Die Ausgabe kann direkt im Browser erfolgen, sodass die Ergebnisse noch problemloser und vielseitiger geteilt werden können«, so Alok Srivastava, Leiter für das Produkt-Management. »Mit Magnet Collage Web können Laserscans des Bestands mit Entwurfsdaten zusammengeführt werden, um Änderungen zu visualisieren und mögliche Schwierigkeiten frühzeitig zu erkennen. Die Software unterstützt die Formate OBJ, FXB und 3DS.« Das Upgrade für Magnet Collage Web enthält auch neue

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Topcon Halle A2.249

TOPCON

Der Internet-Dienst für die Zusammenarbeit und Freigabe von UAV- und Scandaten unterstützt in der neuen Version 1.3 weitere Datentypen und soll sich noch flexibler zeigen. So können Anwender nun BIM-Modelle, CAD- und GIS-Daten importieren.

Magnet Collage Web und die Magnet-Collage-Desktoplösung enthalten Funktionen, mit denen BIM-, Scan- und UAV-Daten in einer gemeinsamen Umgebung verarbeitet werden können. Funktionen für die direkte Veröffentlichung von CADund GIS-Daten im Browser. Außerdem bietet Magnet Collage Web nun erweiterte Optionen für Freigaben. Die Sichtbarkeit von Layern, die Darstellung, das Fensterlayout, die Objektauswahl und die Kameraposition können frei angepasst werden. Neu ist auch der Direktzugriff auf Magnet Collage Web über eine blaue Menüleiste, die auf allen Topcon-Websites zu finden ist. Die Leiste enthält im Menü »Meine Apps« Funktionen zur universellen Konto- und Anwendungsverwaltung. §

Flutlichtsysteme

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Ballendorfer Straße 18a 04651 Bad Lausick Telefon +49 (0) 343 45 / 52 30 45 Fax +49 (0) 343 45 / 52 30 44 E-Mail info@lehmann-notstrom.de

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ZEPPELIN LAB

Digitale Lösung für das Management von Bau-Equipment

ichts anderes als einen umfassenden Überblick über alle Geräte und Maschinen auf Baustellen und Bauhöfen will Zamics gewährleisten. Der Einsatzstatus eines Geräts wird für die Übersicht der MTA und der Bauleitung, aber auch für die interne Kostenverrechnung in der App gepflegt und geteilt. So kann die aktuelle Nutzung eines Geräts direkt ermittelt und bei Bedarf einer anderen Baustelle zugewiesen werden. Hierdurch wird die Nutzung des Maschinenparks effizienter organisiert. Beim Um-

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setzen eines Geräts oder einer Maschine wird in der App der Zielort gewählt und das Gerät mit einem Zeitstempel erfasst. Das gelieferte Gerät wird am Zielort wiederum angenommen und die Übersicht entsprechend aktualisiert. Wird nun beispielsweise eine Rüttelplatte von einer Baustelle angefragt, so sieht der Verantwortliche der MTA umgehend über die Software, wo eine Maschine verfügbar ist und kann deren Transport in Auftrag geben. Auch können die Einsatzlis-

ZEPPELIN LAB

Die Software-Lösung Zamics will das Geräte-Management auf der Baustelle künftig entscheidend erleichtern. Das Produkt von Zeppelin Lab ist im Frühjahr 2018 konzipiert worden und kann inzwischen eine erfolgreich absolvierte Pilot-Phase bei einem internationalen Bauunternehmen vorweisen. Auf den zahlreichen Baustellen des Unternehmens sind viele Kleingeräte im Einsatz. Der Maschinentechnischen Abteilung (MTA), die für die Sicherheit und effiziente Auslastung der Geräte verantwortlich ist, fehlt zumeist die Übersicht. Kleingeräte werden häufig auf einzelnen Baustellen gehortet, was die Planung der MTA erschwert. Zamics schafft hier Abhilfe – mit RFID-Chips werden Geräte und Maschinen gescannt, identifiziert und der jeweiligen Baustelle zugeordnet.

Einen umfassenden Überblick über alle Geräte und Maschinen auf Baustellen und Bauhöfen will Zamics gewährleisten. ten der Baustellen automatisch erstellt und Prüftermine oder Wartungsarbeiten geplant werden. Der klassische fehleranfällige Papierprozess wird durch Zamics ersetzt. Entscheider können per App also die gesamte Historie der Bewegung und des Einsatzes der Geräte nachverfolgen, diese vor Ort per Scan identifizieren und direkt erkennen, wann beispielsweise Prüfungen

oder Wartungen der Geräte anstehen. Im Vorfeld der Bauma stand Zamics bereits für Android zur Verfügung, eine Variante für Apples iOS war in Planung. Das Produkt ist als »Software as a Service« konzipiert, die damit verbundene Aktualitätsgarantie unterstreicht der Anbieter. § Zeppelin Lab Halle A2.320

Mit »Klickcheck« Mietmaschinen schnell und strukturiert prüfen Schäden dokumentieren per App: Klickcheck aus dem Hause Zeppelin Lab ist das Ergebnis einer Lösungsentwicklung für die Herausforderungen von Vermietunternehmen in der Baubranche. Damit soll bei Ausgabe und Rücknahme von Mietmaschinen auf die Dokumentation in Papierform und sporadisch aufgenommene Bilder verzichtet werden können.

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lickcheck verspricht eine Zeitersparnis durch eine einfache Handhabung und Sammlung aller Dokumente zu einer Maschine in der Cloud. Die auf den Prozess der Geräteübergabe reduzierte App für Android und iOS wendet sich an einen Markt von rund 4 000 Maschinen-Vermietern allein in Deutschland. Nutzer finden auf der Startseite der App eine Übersicht des eigenen Fuhrparks und erkennen sofort, welche Maschinen verfügbar oder vermietet sind und welche sich in der Wartung befinden. Maschinen können hier auch gesucht oder deren QR- oder Barcode gescannt werden, um zu den Details einzelner Maschinen zu gelangen. Im nächsten Schritt der Ausgabe oder Rücknahme wird die Mietmaschine per individueller Checkliste überprüft. Dabei kann der Nutzer Schäden oder Mängel in Form von Text und Fotos dokumentieren. Am Smart-

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phone kann der Mietkunde die zuvor erfassten Daten überprüfen und unterschreiben. Abschließend sendet die App ein Protokoll der Übergabe an den Vermieter. Erhält ein Unternehmen eine Mietanfrage für eine Maschine, kann der zuständige Mitarbeiter über Klickcheck erkennen, welche Maschine frei ist und anschließend alle mietrelevanten Daten in der App hinterlegen. Bei Rücknahme überprüft der Mitarbeiter anhand der in der App hinterlegten Checkliste die Maschine auf Schäden und dokumentiert diese mittels Fotos, die in der App gespeichert werden. Diese werden der Miete und somit dem entsprechenden Kunden zugeordnet. Die App wird zur Bauma vorgestellt, später sollen Schnittstellen zu gängigen ERP-Lösungen aus der Vermietbranche sowie ein einfaches eigenes AuftragsManagement auf der Entwicklungsagenda stehen. §


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KAESER KOMPRESSOREN

Maßstäbe im Fünf-Kubikmeter-Bereich setzen Eine neue Basiskarosserie, neue Motoren konform der EU-Abgasgesetzgebung, eine Leichtbauvariante neben PE-Flügeltüren und zahlreiche Optionen wie Druckluftaufbereitung und Generatoren für das gleichzeitige Erzeugen von Druckluft und Strom, das alles gilt für die neuen mobilen Baukompressoren der Modelle Mobilair M55 und M59, die dank pXv-Regelung mit ein und derselben Anlage je nach Bedarf große Druckbereiche abdecken können. Kaeser stellt die beiden Neuheiten neben weiteren Produkten wie neuen Vertretern der Mobilair-ElektroBaukompressorenreihe auf der Bauma vor.

Kaeser Kompressoren Freigelände FM.708/15 und FM 708./17

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nachkühler und gleichzeitig großem Tankvolumen für eine komplette Tagesschicht anzubieten, wurde ein neuer Weg in Sachen Leichtbau eingeschlagen. Aluminium bietet sowohl einen Gewichtsvorteil als auch die gleiche Robustheit und Wertbeständigkeit wie PE. Alternativ steht für die M59 auf Wunsch ein auflaufgebremstes Fahrgestell zur Wahl. Das kommt ebenso zum Einsatz, wenn ein Generator oder eine Druckluftaufbereitung mit Filterkombination für technisch ölfreie Druckluft gewählt wird. Hier kommen erstmals Flügeltüren aus rotationsgesintertem Polyethylen zum Einsatz und übernehmen den Schallschutz. Für beide Versionen gilt: Zwei große Flügeltüren eröffnen den perfekten Zugang zu allen Servicestellen.

M250E und M255E – mobile E-Power bis 160 kW Überall abgasfrei und leise Druckluft produzieren – das geht mit den Mobilair-Elektro-Baukompressoren von Kaeser Kompressoren. Ab sofort sind sie in weiteren Modellen verfügbar – M250E mit 132 kW und M255E mit 160 kW Antriebsleistung. Die Antriebseinheiten der Baukompressoren bestehen aus einem energie-effizienten IE4Elektromotor und dem Verdichter-Block mit Sigma-Profil, die sich bei den Industrieschraubenkompressoren vielfach bewährt haben. Je nach Kombination und

Die M55 wird durch einen Kubota-Motor angetrieben, der die EPA-Abgasnorm Tier 4 für die USA und Kanada erfüllt. Die M59 wird durch einen Hatz-Motor angetrieben, der zusätzlich noch die EU-Abgasstufe V erfüllt. Die europäische M59 gibt es zusätzlich in einer Version unter 750 kg, die ein ungebremstes Fahrwerk erlaubt. Druckstufe liefert die M250E bis zu 25 m³/min Volumenstrom bei 8,6 bar, die leistungsstärkere M255E gar bis zu 24,7 m³/min bei 10 bar oder 19,9 m³/min bei 12 bar. Die Anlagen sind für Außenaufstellungen konzipiert. Wind und Wetter machen weder der Karosserie noch der Steuerung etwas aus. Weiters sind sie für wechselnde Aufstellungsorte ausgelegt. Der verzinkte Schlitten besitzt serienmäßige Staplerführungen, die wie die Kranöse

beim Verladen helfen. Die Bauform ist transport-optimiert damit auch zwei M255E nebeneinander auf Lkw-Ladeflächen passen. Die Einsatzfelder reichen von der temporären Nutzung in der Industrie, um Spitzenlasten auszugleichen, über permanente Außenaufstellungen für beispielsweise Sandstrahler bis zur Luftversorgung im Bergbau. Die serienmäßig geschlossene Bodenwanne schützt im Fall eines Falles die Umwelt. §

KAESER

ei der aus größeren MobilairModellen bekannten pXv-Regelung hat der stufenlos einstellbare Maximaldruck (p) direkten Einfluss auf den maximalen Volumenstrom (v). Der Betrieb eines Aufbruchhammers mit maximal 7 bar ist dank dieser flexiblen Regelung mit ein und derselben Anlage genauso möglich, wie zum Beispiel Standstrahlen bei 10 bar. Die Druckverstellung erfolgt per Tastendruck an der Steuerung Sigma Control Smart, genau wie der Start der Anlage. Der Unterschied zwischen M55 und M59 liegt in der Motorisierung und im Vertriebsgebiet: Die M55 wird durch einen Kubota-Motor angetrieben, der die EPA-Abgasnorm Tier 4 für die USA und Kanada erfüllt. Die M59 wird durch einen Hatz-Motor angetrieben, der zusätzlich noch die EU-Abgasstufe V erfüllt. Die europäische M59 gibt es zusätzlich in einer Version unter 750 kg, die ein ungebremstes Fahrwerk erlaubt. So benötigt der Fahrer keinen Anhängerzusatzführerschein, kann ein kleineres Zugfahrzeug wählen und das Ankuppeln oder Rangieren der Anlage auf der Baustelle per Muskelkraft wird einfacher. Um die zusätzliche Last für den notwendigen Dieselpartikelfilter zu kompensieren und um auch weiter einen Baukompressor mit optionalem Druckluft-

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Kraft mit Elektroantrieb: Die neue M255E sorgt für abgas- und lärmfreie Drucklufterzeugung an jedem Aufstellungsort.


L XELECTRIX POWER

Das österreichische Unternehmen Xelectrix Power hat sich auf elektrische Speicher- und E-Ladelösungen spezialisiert. Zu den Technologien des Anbieters aus Mauthausen gehören moderne Batteriemodule (unter Verwendung von Lithium-Eisen-Phosphat-Zellen), die von einem aktiven Batterie-Management-System (aBMS) in Verbindung mit speziellen Hybridlösungen gesteuert werden. Das Management-Team besteht aus Christian Deutschbauer sowie Dominik und Alexander Hartl. Nomen est omen, entsprechend stellt das Unternehmen auf der Bauma gemeinsam mit Hartl Crushing aus. electrix Power bietet OnGrid-, Off-Grid- und E-LadeTechnologien an. Ob es sich beim Kunden um einen Dieselgenerator-Besitzer handelt, der die Verbrauchs- und Wartungskosten senken möchte, oder um einen potenziellen Generator-Käufer, der dank des Batteriemoduls der Power-Box von Xelectrix Power die Möglichkeit hat, einen kleine-

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ren Generator zu kaufen, das Unternehmen aus Mauthausen will die jeweils passende Lösung parat halten.

Basismodell in München vorstellen Nichtfluktuierende Netze gelten für Xelectrix Power als entscheidend, wenn es um die Senkung von Betriebs- und Wartungskosten geht. Multifunktionalität sei,

XELECTRIX POWER

E-Energie für die Baustelle

Auf der Bauma zeigt Xelectrix Power ein Einsteigermodell mit Basisausstattung. Für zusätzliche Mobilität sorgt eine auf Rädern montierte Anhängereinheit. so informiert der Hersteller, ein Schlüsselziel beim Design der Produkte gewesen, ebenso wie der Einsatz moderner Technologien und Komponenten. Als nach eigenen Angaben einziger Anbieter, der eine Speicherkapazität von bis zu 2,4 MWh bereitstellen kann, sollen die Modelle auf der Bauma großes Interesse wecken. In München wird ein Einsteiger-

modell mit Basisausstattung vorgestellt. Dabei handelt es sich um einen flexibel erweiterbaren Allrounder. Für zusätzliche Mobilität soll auch eine auf Rädern montierte Anhängereinheit gezeigt werden. §

Xelectrix Power Halle B2.226 (mit Hartl)

Wasser Marsch!

auf Wasser auf einfache Weise überall der Baustelle verfügbar machen • abschließbar: geschützt gegen Vandalismus • gemäß Trinkwasserverordnung für Brauch- und Trinkwasser • wiederverwendbarer Schrank statt einmaliger Konstruktion Vom Exp erten für Baustrom verteiler:

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MERZ

Neuheiten für vier Anwendungsbereiche

ine beliebte Diebstahlbeute auf Baustellen sind Starkstromkabel. Nach dem Beutezug liegt die Baustelle unbemerkt lahm, ungeschützter Starkstrom kann zudem Leben gefährden. Mit dem Wire Spy lässt sich erkennen, wenn die Stromzufuhr unterbrochen wird, denn das System meldet dies an einen per-

DENISISMAGILOV

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MERZ

Das Unternehmen Merz ist bekannt für High-Level-Produkte mit breiter Sortimentstiefe in den Bereichen Mobile Stromverteiler, Prüftechnik und Blechtechnik. Gleichzeitig sehen sich die Gaildorfer auch als ein RundumSorglosbereiter und Lösungsfinder. Als aktuelles Beispiel dieses Ansatzes nennt Merz zur Bauma das neu entwickelte System Wire Spy by Merz, das als die derzeit beste »Security«-Lösung auf dem Markt gegen Kabelklau auf Baustellen angekündigt wird. Abgerundet wird der Messeauftritt in München durch Produkte für die Baustromversorgung, Wasserverteiler und aktualisierte Prüfkoffer.

Wire Spy sagt dem Kabelklau auf Baustellen den Kampf an: Wenn die Stromzufuhr unterbrochen wurde, meldet dies das System an einen permanent besetzten Leitstand. manent besetzten Leitstand. Das Produkt ist mit intelligenten »Wenn, dann«-Szenarien verknüpft.

Baustromverteiler Rechtzeitig auf neue Baustromverteiler nach DIN VDE 0100704:2018-10 umzusteigen, wird

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Paus Schwenklader (SL) und Teleskop-Schwenklader (TSL) sind die Fahrzeuge, wenn es um flexible und effiziente Lösungen für die Recyclingbranche, den Kommunalbedarf, den Straßenbau oder Galabau geht. Wartungsfreundlich, leistungsstark und vielseitig. Damit können Sie rechnen.


Brauch- und Trinkwasser kann mit den in verschiedenen Größen und in direkter Kombi mit der Stromverteilung erhältlichen neuen Merz-Wasserverteiler effektiv verteilt werden.

MERZ

und um einige Funktionen erweitert. Bei allen drei Modellen wurde die Prüfzeit verkürzt, die Geräte arbeiten nach Anbieterangaben schneller. Gleichzeitig wurde die Darstellung auf dem Display übersichtlicher. Mit den neuen Versionen sind nun auch

mit Prämien der BG Bau belohnt. Merz hat die Normänderungen bereits in jedem seiner betroffenen Modelle integriert.

schiedenen Größen und in direkter Kombi mit der Stromverteilung erhältlichen Neuheiten effektiv verteilt werden. Die Produkte sind individuell anpassbar.

Wasserverteiler Mit dem neuen Produktfeld Wasserverteiler will Merz seinen Rundumservice besonders unter Beweis stellen. Brauch- und Trinkwasser kann mit den in ver-

Prüfgeräte Seine drei Prüfkoffer PMKD 1600, PMKD 3200 und PMKD 3260 hat Merz erneut unter die Lupe genommen, verbessert

Metallwarenfabrik Gemmingen GmbH Industriestraße 1 75050 Gemmingen +49 7267 806 0 info@metallwarenfabrik.com www.metallwarenfabrik.com

ebenso 10-A-Schutzleitermessungen möglich. Der PMKD 1600 unterstützt zudem eine besonders schnelle Prüfung für PC. §

Merz Halle A2.351

Unternehmen Im Jahr 1946 gegründet als Gustav Merz Schaltgeräte- und Apparatebaufabrik begann das Unternehmen 1960 mit der Serienfertigung von Baustromverteilern – kurze Zeit später begann parallel die Produktion im Bereich Prüftechnik. 2005 wurde PC Electric Eigentümer der Merz GmbH, 2008 folgte die Ausgliederung der Merz Schaltgeräte GmbH & Co. KG 100 %-ige Tochter. Mit Übernahme von Moser Systemelektrik folgt die zweite Tochtergesellschaft 2013 ins Unternehmen, die drei Jahre später vom reinen Produktionsbetrieb in ein Vertriebsunternehmen umgewandelt wurde.

Besuchen Sie uns und erfahren Sie mehr über unsere Neuheiten und Innovationen! Innenstand: Freigelände:

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Warum es sich lohnt, die Stromverbraucher genau zu kennen o ZEPPELIN RENTAL – Baukrane, Pumpen und Beleuchtung benötigen Strom. Fließt die Energie nicht zuverlässig, herrscht Stillstand auf der Baustelle. Zeppelin Rental unterstützt seine Kunden mit einer Elektro-Baustelleneinrichtung als Grundlage für einen effizienten Baustellenbetrieb. Als eingetragenes Energieversorgungsunternehmen bietet das Unternehmen seinen Kunden in Deutschland darüber hinaus die Lieferung von Baustrom. in Turmdrehkran benötigt rund 40 kW, eine Kreissäge nur 3 kW – je nachdem, welche Verbraucher eingesetzt werden, variiert der Leistungsbedarf einer Baustelle in den einzelnen Bauphasen. Ist die Baustelleneinrichtung nicht optimal auf die Verbraucher abgestimmt, kann es zu unnötigen Verzögerungen im Bauablauf und damit zu zusätzlichen Kosten kommen. Um gerade bei mittleren oder großen Bauvorhaben eine effiziente und zuverlässige Baustromversorgung sicherzustellen, ist die Beauftragung eines Fachplaners sinnvoll. Zeppelin Rental bietet seinen Kunden in Deutschland und Österreich die Planung, Einrichtung und Betreuung der Elektro-Baustelleneinrichtung aus einer Hand. Darüber hinaus koordiniert das Unternehmen den Anschluss an das öffentliche Versorgungsnetz mit dem Netzbetreiber und Energieversorgungsunternehmen oder übernimmt bei Baustellen in Deutschland selbst die Energielieferung. Für die richtige Dimensionierung der Baustrominfrastruktur wird vorab die Leistungsaufnahme aller Verbraucher über die einzelnen Bauphasen hinweg ermittelt. Darauf aufbauend werden die Leitungen bemessen und Kabelführung sowie Verteilerstandorte so geplant, dass sichere und hindernisfreie Wege stets gewährleistet sind. Die erforderlichen elektrischen Betriebsmittel von der Trafostation über die Baustromverteiler bis zur Beleuch-

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Zeppelin Rental ist seit dem Jahr 2000 eingetragenes Energieversorgungsunternehmen und bietet in Deutschland Energie für Baustellen sowie Strom und Gas für Liegenschaften und Gewerbebetriebe.

Zeppelin Rental Freigelände FM.709/1

tung stellt Zeppelin Rental auf Mietbasis zur Verfügung. Geschultes Elektrofachpersonal kümmert sich um Montage und Wartung sowie die Anpassung der Baustrominfrastruktur an den Baufortschritt. »Für eine effiziente Energieverteilung planen wir die Elektro-Baustelleneinrichtung bedarfsgerecht und vorausschauend«, erklärt Timo Heitkamp, Bereichsleiter Elektro und Energie bei Zeppelin Rental. »Ziel ist es, genau so viel Equipment einzusetzen wie nötig und zugleich den mit dem Baufortschritt steigenden Leistungsbedarf zu antizipieren, um den Bauablauf durch unnötige Eingriffe in die Stromverteilung nicht zu stören.« Eingetragenes Energieversorgungsunternehmen Je nach Bauphase kann eine Großbaustelle monatlich zwischen 30 000 kWh und 1 000 000 kWh Strom verbrauchen. Angesichts steigender Preise können Energiekosten deutlich zu Buche schlagen. Mit einem Wechsel zu einem Baustromspezialisten wie Zeppelin Rental sollen jedoch Ersparnisse möglich werden. Das Unternehmen ist seit 2000 eingetragenes Energieversorgungsunternehmen und bietet in Deutschland Energie für Baustellen sowie Strom und Gas für Liegenschaften und Gewerbebetriebe. Entscheidend für die Höhe der Strombeschaffungskosten und damit für den Tarif ist die Kenntnis des monatlichen Verbrauchs, damit das Energieversorgungsunternehmen weder überschüssigen Strom günstig weiter, noch fehlenden Strom teuer nachkaufen muss. »Aufgrund der langjährigen Erfahrung in der Baubranche und dem damit verbundenen Wissen über die Bauprozesse, verfügen wir über das nötige Know-how, den voraussichtlichen Strombedarf einer Baustelle genau zu ermitteln«, erklärt Markus Wagner, Leiter Energiehandel bei Zeppelin Rental. §

Arbeiten in Umweltzonen

Mit MOBILAIR kein Problem Einführung der EU Abgasstufe V – der Umwelt zuliebe KAESER hat sein komplettes MOBILAIR-Lieferprogramm – vom kompakten Baukompressor M13 bis hin zum DruckluftGiganten M500-2 – gemäß der EU-Richtlinie 2016/1628 auf die neue Abgasstufe V umgestellt. Damit sind alle Anlagen serienmäßig uneingeschränkt in Umweltzonen einsetzbar. Das nimmt Innenstädten endlich den Schrecken.

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BESUCHEN SIE UNS: Freigelände Stand FN.1020/5 bauMAGAZIN Seite 88 


GaLaBau

2 Der Vio82 ist mit dem neuen ViPPS2iHydrauliksystem ausgestattet, das auf der Regulierung der Gesamtleistung der beiden unabhängigen variablen Verstellpumpen und einem Verteiler basiert.

YANMAR

Neuheitentrio beim Spezialisten für besonders Kompakte Yanmar stellt auf der Bauma als Weltpremiere zwei neue Midibagger der 8-t-Klasse vor – der Vio82 ist mit dem neuartigen hydraulischen System ViPPS2i ausgestattet, der Vio80-2PB verfügt über einen verstellbaren Ausleger. Vorgestellt wird von Yanmar in München auch der Vio23-6: Ausgestattet mit einem verstellbaren Unterbau will der neue Nullheck-Minibagger mit einem Gewicht von 2,3 t das perfekte Verhältnis zwischen reduziertem Kraftstoffverbrauch, Komfort und Sicherheit in einer extrem kompakten Maschine bieten. ie beiden Neuheiten Vio82 und Vio80-2PB profitieren von den Erfahrungen, die Yanmar in der Entwicklung von Nullheckbaggern über die Jahre gewonnen hat. Seit der Erfindung des VioKonzepts im Jahr 1995 sieht sich Yanmar als »Nummer 1« in der Konzeption der kompaktesten Bagger. Mit den beiden neuen Midibaggern verspricht der Spezialist den Anwendern ein angenehmes Arbeiten, vor allem in städtischen Gebieten, wo der Platz sehr begrenzt ist. Mit dem Bediener im Mittelpunkt der Gestaltung hat Yanmar sein »Universal Design«-Konzept entwickelt, bei dem der Schwerpunkt auf dem Aspekt der Ergonomie liegt. Dieses Design setzt auf eine erhöhte Beinfreiheit, wodurch Komfort und Sicherheit des Bedieners verbessert werden. Der Bediener arbeitet damit in einer ergonomischen Umgebung mit hervorragender Sicht und einem hohen Sicherheitsniveau. Durch die Kabinenform

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Der Verstellausleger des Vio80-2PB soll die Maschinenleistung detulich steigern, besonders beim Anheben, Bewegen und Positionieren von Lasten.

Unternehmen Im Jahr 1912 gegründet, gilt Yanmar seit rund 50 Jahren als ein Wegbereiter in der Entwicklung kompakter Baumaschinen. Der erste Minibagger im Jahr 1968 und die Vorstellung des Vio-Konzepts 1993 stellen Meilensteine in der Geschichte des japanischen Maschinenbauers dar. Seit dem Erwerb der deutschen Unternehmenseinheit im Jahr 2016 hat Yanmar kontinuierlich in die Festigung seiner Stellung auf dem europäischen Markt investiert. Im Verlauf der letzten 18 Monate hat der Hersteller zudem 18 % seiner Minibaggermodelle erneuert und neue Produktpaletten von Kompaktladern und Mobilbaggern in das Sortiment aufgenommen. Insgesamt bietet Yanmar heute eine Produktpalette mit 35 Modellen an.

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soll sich dem Bediener eine optimale 360°-Rundumsicht bieten. Ein luftgefederter Sitz bietet vielfältige Einstellmöglichkeiten.

Optimierte Betriebskosten im Blick Sowohl der Vio82 als auch der Vio80-2PB sind mit einem 55,6 PS starken Yanmar-Motor des Typs 4TNV98C-WBV1 mit einer Direkteinspritzanlage und Common-Rail-System ausgestattet. Die Kraftstoffeinspritzung wird von einer elektronischen Kontrolleinheit gesteuert und angepasst, wodurch eine saubere Verbrennung und optimale Funktionsbedingungen des Motors gewährleistet werden sollen. Die gekühlte Abgasrückführung reduziert die Stickoxide und der Dieselpartikelfilter reduziert die Schadstoffemission. Außerdem hat Yanmar ein Regenerierungssystem entwickelt, um Ausfallzeiten aufgrund von Verschmutzung und Säuberung zu verhindern. Eine elektronische Steuereinheit regelt das Drehmoment und optimiert so die Motorlast. Der Kraftstoffverbrauch wird zusätzlich durch ein automatisches Drehzahlregelungssystem reduziert, wenn der Bediener die Schalthebel länger als vier Sekunden nicht betätigt hat. Außerdem trägt auch der Eco-Mode, der die Motordrehzahl kontrolliert, zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs bei.

Vio82 – neues Hydrauliksystem Der Vio82 ist mit dem neuen ViPPS2i-Hydrauliksystem ausgestattet, das auf der Regulierung der Gesamtleistung der beiden unabhängigen variablen Verstellpumpen und einem Verteiler basiert. Die Pumpen werden individuell bedient und liefern nur so viel hydraulisches Öl, wie für den jeweiligen Arbeitsvorgang benötigt wird. Das System soll die Maschinensteuerung erleichtern und zugleich den Verlust des Hydraulikdrucks reduzieren, selbst bei gleichzeitigem Einsatz des Arms und des Auslegers.

YANMAR

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Dadurch können alle Arbeiten gleichmäßig und simultan durchgeführt werden. Die elektronische Steuerung der hydraulischen Pumpe reguliert deren Durchflussmenge in Abhängigkeit von der Motorleistung.

Vio80-2PB – Verstellausleger mit speziellem Design Der Verstellausleger des Vio80-2PB soll die Maschinenleistung deutlich steigern, besonders beim Anheben, Bewegen und Positionieren von Lasten. Das zusätzliche Gelenk des Auslegers verbessert die Manövrierbarkeit und die Präzision bei der Positionierung von Lasten. Yanmar hat entschieden, die Anlenkung des Verstellauslegezylinders umzukehren. In Kombination mit dem hohen Arbeitsdruck, mit dem der Vio80-2PB mit verstellbarem Ausleger arbeitet, werde, so Yanmar, eine sehr hohe Hubkraft erzeugt. Durch die Ausrichtung des Verstellauslegezylinders könne der Ausleger schneller angehoben und langsamer abgesenkt werden, wodurch die Positionierbarkeit von Lasten verbessert werde. Der Vio80-2PB ist mit einem Monozylinder ausgestattet, der sich im oberen Teil des Auslegers befindet. Die Konfiguration steht für einen kompletten Schutz des Zylinders. Die tägliche Wartung soll durch die Reduzierung der Schmierstellen um etwa 50 % erleichtert werden. Zusätzlich wird durch die Nutzung eines Monozylinders im oberen

Der Vio23-6 ist mit einem elektronisch kontrollierten 3-Zylinder-Motor mit Direkteinspritzung und einer Bruttoleistung von 14,6 kW bei einer Drehzahl von 2 400 min-1 ausgestattet. Teil des Auslegers das Eigengewicht des Baggers um fast 50 % reduziert, wodurch sich seine Stabilität erhöht. Die schlanke Struktur des Auslegers biete, so der Hersteller, außerdem eine der besten Sichten aller Bagger auf dem Markt.

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Neuer Vio23-6 Der neue Vio23-6 wird als echter Nullheck-Minibagger angekündigt: Das Gegengewicht steht selbst bei geschlossenem Unterbau nicht hervor und auch das Vorderteil des Oberwagens ragt nicht über die Kettenbreite hinaus. Durch seinen sehr kleinen Wenderadius von nur 1 380 mm können Bediener auch auf beengten Flächen arbeiten, auf denen konventionelle Maschinen sich nicht frei bewegen können – vor allem in städtischen Bereichen. §

Die tägliche Wartung des Vio80-2PB soll durch die Reduzierung der Schmierstellen um etwa 50 % erleichtert werden.

Yanmar Freigelände FN.1017/2

In einem Rutsch bestellt, aus einer Hand geliefert! Stellen Sie sich Ihr Anbaugeräte-Menü selbst zusammen! Heute bestellt, morgen unterwegs! Ab der Bauma 2019

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FM.713/2


Die neue Avant-Serie 800 wird auf der Bauma präsentiert, der Produktionsstart ist für Herbst geplant.

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AVANT TECNO

Mit der neuen »800«er-Serie in München Auf der Bauma stellt Avant Tecno seine neue Serie 800 vor, die größte und leistungsstärkste Laderreihe des finnischen Herstellers. Mit einer Hubkraft von 1 900 kg und einer Hubhöhe von 3,5 m stößt die Neuheit an die Grenzen der Kompaktladerklasse. Dennoch machen die Abmessungen – 3,4 m x 1,5 m x 2,2 m (LxBxH) – und das Gewicht ab 2,5 t wie auch die gelenkige Bauweise die 800er-Modelle zu äußerst vielseitigen und leistungsstarken Kompaktladern.

vant Tecno wird zunächst zwei Modelle der 800er-Serie anbieten: Das Modell Avant 860i mit einem Kohler-Common-Rail-Turbodieselmotor des Typs KDI 1903 TCR mit 42 kW/57 PS (EU-Stufe V und US-Tier 4 Final) und die Variante Avant 850 mit dem Kubota-Dieselmotor V2403 (36 kW/49 PS), konzipiert für nicht reglementierte Märkte. Das hydrostatische Getriebe mit einem hydraulischen Antriebsmotor an jedem Rad sowie zwei Fahrgeschwindigkeitsbereiche sind ein bekanntes Merkmal der Avant-Kompaktlader. Die maximale Fahrgeschwindigkeit der Serie 800 beträgt 30 km/h, der Ölfluss der Zusatzhydraulik für Anbaugeräte beträgt bis zu 80 l/min. Auch bei der Serie 800 ist der Teleskophubarm des Laders serienmäßig, er fährt hydraulisch 825 mm aus und ein. Damit wird am Drehpunkt eine maximale Hubhöhe von 3,5 m ermöglicht. Die hydraulische Parallelführung hält die Last beim Anheben und Absenken des Hubarms automatisch waagrecht. Den Wert für die maximale Hubkraft gibt der finnische Hersteller mit 1,9 t an. Die Serie 800 ist mit dem Avant-Schnellkupplungssystem für Anbaugeräte ausgestattet – andere Systeme wie Euro 3 sollen als Option erhältlich sein. Die Hydraulikschläuche der Anbaugeräte sind mit dem Mehrfachstecker verbunden, was ein

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einfaches Anschließen mit einer einzigen Handbewegung ermöglicht – unter allen Bedingungen. Die Serie Avant 800 verfügt standardmäßig über eine zertifizierte und offene ROPS/FOPSKabine, optional ist eine geschlossene und beheizbare Kabine erhältlich. Diese DLX-Kabine wird am Chassis des Laders mit schwingungsdämpfenden Halterungen montiert. Eine effiziente Heizung und Lüftung sowie große Fenster verbessern die Benutzerfreundlichkeit zusätzlich. Die DLX-Kabine kann auch mit einer Klimaanlage ausgestattet werden.

Der finnische Kompaktlader- und Anbaugeräte-Anbieter Avant Tecno wurde 1991 gegründet und hat sich im Laufe der Jahre durch zahlreiche innovative Lösungen einen Namen in der Branche gemacht. Das Avant-Werk befindet sich in Ylojarvi bei Tampere. Darüber hinaus verfügt Avant über eigene Vertriebsbüros in Deutschland (Eppertshausen/Hessen), Großbritannien und den USA sowie über Importeure in über 50 Ländern. Servicestandorte werden allein in Deutschland rund 130 angeboten.

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Unternehmen


Das umfangreiche Sortiment an mehr als 200 Avant-Anbaugeräten ist auch für die Serie 800 erhältlich. Damit sollen sich auch die neuen Maschinen vielseitig und nützlich für verschiedenste Anwender im Landschaftsbau, Bauwesen, der Grundstückspflege oder auch in der Landwirtschaft erweisen.

Neben der neuen 800er-Serie richtet Avant zeitgemäß das Messeaugenmerk auf die beiden Modelle e5 und e6 – zwei Multifunktionslader mit Elektromotor (das bauMAGAZIN berichtete zuletzt in Heft 5/18, Seite 29). Firmengründer und -eigentümer Risto Käkela hatte bereits in den 1990er-Jahren erste Versuche mit Elektromotoren gewagt, die damals verfügbaren Batterien vereitelten jedoch weiterführende Konzeptionen. Der heute verfügbare e5 setzt auf AGM-Batterien mit 285 Ah und einer Leistung von 13,6 kWh. Die Maschine wiegt 1 640 kg und kann maximal 1 300 kg heben. Die maximale Hubhöhe beträgt 2,8 m. Der Lader verfügt über ein Ladekabel an der Maschine und kann an der Steckdose angeschlossen werden. Die vier Fahrmotoren für den hydrostatischen Fahrantrieb stammen von Poclain. Der e5 kann auf maximal 10 km/h beschleunigen. Die Hydraulikleistung beträgt maximal 30 l/min.

JORMA RAJAMAKI

Avant e5 und e6 – Multifunktionslader mit Elektromotor

Das Laden des e6 kann über eine normale Steckdose erfolgen. Verfügbar ist ebenso ein Schnellladegerät (230V/16A-Anschluss). Der Avant e6 setzt im Gegensatz zum Avant e5 auf eine Lithium-Ionen-Batterie mit 288 Ah und 13,8 kWh. Die Maschine wiegt 1 400 kg. Hubhöhe und Hydraulikleistung gleichen denen des Avant e5. Das Laden des e6 kann über eine normale Steckdose erfolgen. Verfügbar ist ein Schnellladegerät (230-V- und 16-A-Anschluss), mit dem binnen einer Stunde geladen werden kann. Der Schnelllader ist an die Schnellkupplung des Laders angebunden. §

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Avant Tecno Freigelände FN.1020/5

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BOBCAT

Bobcat stellt mit dem E10e auf der Bauma ein Modell mit Elektroantrieb vor.

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BOBCAT

Elektrischer Minibagger als Messe-Highlight Die wichtigste Neuvorstellung von Bobcat auf der Bauma wird der elektrische Minibagger E10e sein. Dabei handelt es sich nach Herstellerangaben um den ersten im Handel erhältlichen vollelektrischen Minibagger der 1-t-Klasse in Kurzheckbauweise. Der E10e wird sowohl im Demosektor als auch in einem speziellen Bereich in München vorgestellt. In insgesamt sechs dieser Bereiche zeigt Bobcat verschiedene Anwendungsmöglichkeiten für seine Produkte.

Bobcat Freigelände FN.820

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er neue E10e, der im Bobcat Innovation Center in Dobris (Tschechien) in Zusammenarbeit mit Elektrofahrzeugspezialisten entwickelt wurde, basiert auf dem Design des konventionellen Minibaggers E10, dem – so Bobcat – Marktführer in der 1-t-Klasse, von dem binnen zehn Jahren mehr als 10 000 Exemplare abgesetzt werden konnten (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 2/19, Seite 30). Emissionsfrei, geräuscharm und mit einer Breite von nur 72 cm kann der neue E10e mit seinem Kurzheckprofil auch durch Aufzugtüren gefahren werden, was ihn zu einer Lösung für Innenanwendungen, wie Abbruch und Kellerbau, macht. Darüber hinaus kann der E10e – indem er in den Arbeitspausen an einen optionalen externen Bobcat-Schnelllader angeschlossen wird – einen ganzen Acht-Stun-

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den-Arbeitstag betrieben werden (Herstellerangabe). Der E10e ist auf der Bauma Teil einer Produktpräsentation, in der die gesamte Bobcat-Minibaggerreihe vorgestellt wird und zu der erstmals auf der Bauma die neue R-Serie des Unternehmens gehört. Diese besteht aus den Modellen E26, E27z, E27, E27, E34 und E35z von 2 t bis 4 t und soll mit einer besonderen Kombination aus hohen Grabkräften, hervorragender Stabilität und präziser Steuerbarkeit aufwarten. Darüber hinaus wird durch das geringere Gewicht der Maschinen der Transport erleichtert.

Erdbewegungsbereich Die Minibagger E27, E34 und E35z bilden den Bobcat-Massekern im Bereich Erdbewegung. Trotz des optional erhältlichen schweren Gegengewichts zeich-

net sich das konventionelle Modell E27 durch einen Hecküberhang von nur 280 mm aus. Damit soll die Maschine zu einem idealen Werkzeug für hochbeanspruchte Anwendungen werden, bei denen Leistung und Transportfähigkeit Vorrang vor Kompaktheit haben. Der 3,4 t schwere E34 verfügt über eine neue geräumige Kabine mit optionaler leistungsstarker Klimaanlage. Wenn die Transportfähigkeit auf einem Anhänger und das Kurzheck nicht benötigt werden, biete diese Maschine, so Bobcat, eine Kombination aus Leistung, Stabilität und Bedienkomfort. Beim neuen E35z mit 3,5 t wurde die Kurzheckbauweise durch Bobcats ZHS-Konstruktion ohne Hecküberhang erweitert. Das Oberwagenvorderteil ist nun ebenfalls geschützt, weil die vorderen Ecken oberhalb der Raupen im Schwenkradius verbleiben. Mit der ZHS-Funktion des E17Z wird gewährleistet, dass 320°-Drehungen auch dann möglich sind, wenn Arbeiten dicht an Wänden oder anderen Hindernissen zu verrichten sind, ohne dabei den Fahrerkomfort oder die Leistungsfähigkeit zu beeinträchtigen. Der kompakte Raupenlader T450 wird ebenfalls im Bereich der Erdbewegung gezeigt. Er ist mit einem Bobcat-D24-Dieselmotor mit Turbolader und einer


Baustelle Im Bereich »Baustelle« zeigt Bobcat den Minibagger E27z ZHS aus der neuen R-Serie und die Kompaktlader S630 und S770. Diese sind mit der neuen Radsäge WS-SL20 und der Kaltfräse PSL120 mit automatischer Niveauregulierung ausgestattet. Die neue Radsäge WS-SL20, die erstmals auf der Bauma gezeigt wird, ist für das Schneiden von Asphalt-, Gesteins- und Betonflächen konzipiert. Dank variabler Segmente kann die Radbreite (50 mm, 80 mm, 100 mm und 120 mm) auf der Baustelle schnell geändert werden. Die Kaltfräse PSL120 ist eine von zwei neuen Größen im Bobcat-Portfolio mit automatischer Niveauregulierung. Die PSL50 (50 cm Breite) und die PSL120 (120 cm) wurden für Hochleistungskompaktlader konzipiert.

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Landschaftsbau Der E26 ist im Bereich Landschaftsbau zu finden. Um ein auf dem Verleihmarkt häufig auftretendes Problem zu lösen und damit die unterbrechungsfreie Betriebszeit sicherzustellen, wurde er mit Funktionen wie der Arbeitsgruppe Cylinder-InsideBoom (CIB) ausgestattet und bietet einen erhöhten Schutz vor Schaufelkollisionen mit der Kabine. Der E26 wird mit einem neuen 85-cm-SchlegelmäherAnbaugerät (Plug-and-Play) ausgestattet. Darüber hinaus verfügen sie über Rollen und eine automatische Niveauregulierung sowie eine 10-Sekunden-Stoppvorrichtung. Der Kompakt-Raupenlader T870 wird ebenfalls erstmals auf der Bauma im Bereich Landschaftsbau gezeigt. Seine neue Torsionsfederung bietet 10 % mehr Hubkraft als die Vorgängerversion mit rollengelagertem Aufhängungssystem.

TAKEUCHI – SCHÄFER

Neuer Kompaktbagger und viel Praxiserlebnis Takeuchi kündigt für die Bauma als sein Highlight einen neuen Kompaktbagger der 7-t-Klasse an. Mit dem TB 370 liefert TakeuchiGeneralimporteur Schäfer aus Mannheim einen Bagger, der nicht nur das Maschinensortiment komplettiert, sondern eine wichtige Erweiterung in dem gesamten Produktportfolio der Marke darstellen soll. Technisch auf hohem Niveau, soll er ein Leistungs- und Kraftpaket bieten, das seinesgleichen sucht. WILHELM SCHÄFER

Leistung von 45,5 kW (61 PS) ausgestattet.

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Takeuchi erwartet wieder viele Interessierte auf seinem Bauma-Stand – in diesem Jahr wird dort der neue Kompaktbagger TB 370 erstmals vorgestellt.

eben der Neuheit TB 370 zeigt Takeuchi eine Reihe technischer Weiterentwicklungen bestehender Modelle. Zudem wird die gesamte Bandbreite kompakter Takeuchi-Leistungsbagger vor Ort sein. Vom kleinen TB 210R mit 1,15 t Betriebsgewicht bis hin zum großen, 15 t schweren TB 2150 und dem 10-t-Mobilbagger TB 295W plus Laderaupen und kleinen Dumpern reicht die Palette mit nun insgesamt 30 Modellen. Dazu gehören auch Elektro-Hybridbagger. Diese bewähren sich mittlerweile hervorragend im Innenbereich, GaLaBau und bei Sonderaufgaben. Auch Hüllkreisbagger werden gezeigt. Das umfangreiche Paket von Anbaugeräten und Sonderausstattungen wie Hy-

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RAUPENDUMPER

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Takeuchi – Schäfer Feigelände FN.1116/2

draulikhammer, Hydraulikgreifer, hydraulischer Schnellwechsler, Powertilt-Drehmotor, Zusatzsteuerkreise, Lasthaken oder auch Rohrstaffel sowie die Arbeitsmöglichkeiten, die sich dadurch ergeben, kann man in München ebenso sehen.

Praktisches erleben Auch praktisch soll zu erleben sein, was die leistungsstarken Takeuchis drauf haben. Der Messestand wartet wie bei früheren Bauma-Auflagen auch, wieder mit einem Testgelände auf. Hier kann man sehen und erfahren, wie die einzelnen Maschinen arbeiten und insbesondere auch, wie die zahlreichen Anbaugeräte effektiv zu nutzen sind. Dass zum gesamten Produktportfolio auch kleine Dumper und Laderaupen gehören und auch gezeigt werden, versteht sich für den Mannheimer Generalimporteur von selbst. §


L AUSA

Wendekabine und besondere Effizienz

AUSA

Ausa stellt auf der Bauma seinen neuen 10-t-Dumper mit wendbarer Fahrerkabine sowie eine überarbeitete Modellreihe für geländegängige Gabelstapler vor. Eine weitere Neuheit, die Ausa zur Bauma mitbringt, ist die Überarbeitung der mittleren Modellreihe der geländegängigen Gabelstapler mit 2 t, 2,5 t, 3 t und 3,5 t Nutzlast.

Der Führerstand des neuen DR1001AHG kann bequem um 180° gedreht werden. usa stellt in München einen 10-t-Dumper mit Fahrmöglichkeit in beide Richtungen, hydrostatischem Getriebe und geschlossener Fahrerkabine vor. Mit dem neuen DR1001AHG will sich Ausa in puncto Sicherheit an erster Stelle im Marktsegment positionieren. Zusätzlich zur Führerstanddrehvorrichtung ist der Dumper mit Frontkamera, geschlossener ROPS/FOPS-Kab-

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ine mit Heizung, Sensor am Sicherheitsgurtschloss, akustischem Rückfahrwarner, zwei Rückspiegeln und Sicherheitsgitter ausgestattet. Der Führerstand kann bequem um 180° gedreht werden, was zu einer erheblichen Verbesserung der Sicht beitragen und die Sicherheit des Bedieners sowie seiner Umgebung entsprechend erhöhen soll.

Darüber hinaus behält er auch Neuheiten bei, die mit dem D601AHG eingeführt wurden. Dazu zählen beispielsweise der Eco-Mode, Smart Stop, Hill Holder, Digitalanzeige mit allen Maschineninformationen und Einbindung telematischer Systeme. § Ausa Halle C6.202


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BERGMANN

passung des LS-Systems an die Lastwechsel macht die Hydraulik sehr effizient, da Energie und damit Kosten eingespart werden können.«

Kraftzentrum für Zusatzgeräte

Arbeitshydraulik liefert bis zu 85 l/min

Bergmann Maschinenbau will zur Bauma mit dem Geräteträger RCC 600 aufhorchen lassen. Die kompakte Fahrmaschine will in sich eine deutliche Reihe von Vorteilen vereinen, die in der Summe eine Alleinstellung markieren. Mit dem RemoteCrawler-Carrier (RCC) 600 erhalten Hersteller von Zusatzgeräten eine »Powerbank«, die die Leistungsfähigkeit der angeflanschten Module beeindruckend umsetzen soll. Der Antrieb erfolgt mittels Motorentechnologie von Hatz. Das Common-Rail-Prinzip mit externer Abgasrückführung erfüllt mit EU-Stage V-EPA Tier 4 final die neueste Abgastechnik. was auch das Meistern extremer Seitenlagen möglich machen soll. Die Optik der RCC 600 wird durch das dynamische Design der Karosserie bestimmt, die sich wie ein Faustkeil stromlinienförmig wölbt. Den hydrostatischen Fahrantrieb sowie alle Arbeitsfunktionen stellt ein Load-Sensing-System mit nur einer Pumpe sicher.

Kompaktes Auftreten Der Geräteträger mit Raupenfahrwerk setzt auf kompakte Maße von etwas über 1 m Höhe bei einer Länge von ca. 2 m sowie der Breite zwischen 1,35 m und 1,85 m (hydraulische Spurverbreiterung). Ein Doppelrad-Kettenführungssystem mit hydraulischer Kettenspannung verhindert ein Abspringen der Kette, Bergmann Freigelände FN.914/1

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Wie bei dieser Auslegung bekannt, lassen sich hierdurch Volumenstrom und Druck bedarfsgerecht regeln. Der technische Projektleiter Axel Lammers dazu: »Damit ›fühlt‹ das Wirkprinzip die anliegende Last, die Pumpenleistung wird so angepasst und durch spezielle Steuerblöcke automatisch mit Ventilen geregelt. Die kontinuierliche An-

BERGMANN

ntwickelt wurde der Geräteträger von den BergmannKonstrukteuren im emsländischen Meppen gemeinsam mit Menke Konstruktion, einem Unternehmen mit fundierten Kenntnissen im Bereich fernbedienbarer Raupenfahrzeuge. Im Rahmen dieser Partnerschaft wird die Menke Konstruktion exklusiv den nationalen und internationalen Vertrieb des Geräteträgers (zum Beispiel als Mähoder Forstraupe MR400 und MR600) im Bereich der Landschaftspflege übernehmen, während Bergmann Maschinenbau sich auf spezielle Anwendungen im Bereich der Bauwirtschaft wie Fräsen, Rammen und Räumen konzentrieren wird.

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Die stufenlos verstellbare Geschwindigkeit reicht von 0 km/h bis 8,5 km/h und lässt mit dem Raupenfahrwerk eine Seitenund Steigfähigkeit von bis zu 55° zu. Die Arbeitshydraulik liefert maximal 85 l/min bei 280 bar. Flankierend lässt sich für weniger energieaufwendige Funktionen eine Arbeitshydraulik von bis zu 10 l/min bei 200 bar aktivieren. Der Antrieb erfolgt mittels Motorentechnologie von Hatz. Das Common-Rail-Prinzip mit externer Abgasrückführung erfüllt mit EU-Stage V-EPA Tier 4 final die neueste Abgastechnik. Die mit einer intelligenten Steuerungs-Software ausgestattete und im Hause Bergmann Maschinenbau entwickelte sowie programmierte Fernbedienung setzt die Steuerungsbefehle von Fahrmaschine und Zusatzgeräten um. Umkehrlüfter ermöglichen den kontinuierlichen Einsatz im Funkbetrieb und reinigen die Kühlflächen selbstständig. §

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ENGCON

Stein- und Sortiergreiferreihe modernisiert

Neben der erhöhten Greifkraft variieren wir auch die Geometrie und stellen so sicher, dass unsere SK-Greifer bestens zu den neuen Tiltrotatoren und Baggern passen.« Johan Johansson, Konstrukteur bei Engcon

und 15 Jahre sind vergangen, seit Engcon die Stein- und Sortiergreifer der SK-Reihe auf den Markt gebracht hat. In dieser Zeit sind die Greifer vielfach zu unverzichtbaren Helfern geworden, um Bagger flexibler und produktiver einsetzen zu können. Inzwischen zeigen sich aber sowohl Tiltrotatoren als auch Bagger als wesentlich leistungsfähiger, verglichen mit früheren Modellen. Auf diese Entwicklung reagiert Engcon jetzt und passt seine Stein- und Sortiergreifer an die heutigen Anforderungen an, in dem die SK-Greifer modernisiert und modifiziert und so noch leistungsfähiger werden. »Neben der erhöhten Greifkraft variieren wir auch die Geometrie und stellen so sicher, dass unsere SK-Greifer in dieser höherwertigen Konfiguration bestens zu den neuen Tiltrotatoren und Baggern passen und so die heutzutage an ein Anbauwerkzeug gestellten Ansprüche erfüllen«, sagt Johan Johansson, Konstrukteur bei Engcon. So liegen jetzt die Greifarme näher beieinander und können so kleinere Teile aufnehmen. Zudem sind die

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ENGCON

Der schwedische TiltrotatorenAnbieter Engcon hat zur Bauma seine Stein- und Sortiergreifer der SK-Reihe modernisiert und modifiziert, um sie damit an die neuen Tiltrotatoren- und Baggergenerationen anzupassen.

Das erste Modell der neuen Greifer-Reihe auf dem Markt wird der SG12 sein. Er hat eine Greiferfläche von 0,34 m² und ist für Bagger der Klasse 6 t bis 12 t geeignet. Die Produktion soll im Sommer beginnen, aber bereits auf der Bauma sollen Greifer aus der neuen SK- Reihe zu sehen sein. neuen SK-Greifer standardmäßig für den Einbau von Seitenplatten vorbereitet, so Johansson. Damit sei der Umbau vom Stein- zum Sortiergreifer schnell und einfach möglich. Wie bisher ist die Halterung verschraubt und für den Anschluss an Engcons automatische Hydraulikkupplung EC-Oil vorbereitet. Alle Verbindungen verfügen über Spreizmuffen, um das Spiel zu minimieren. Die neu-

en Stein- und Sortiergreifer haben geschraubte Schneidmesser für einen unkomplizierten Austausch und sind für den Einbau von Baggerzähnen vorgerüstet. Die neue SK-Reihe wird in sechs verschiedenen Größen für Bagger von 1,5 t bis 33 t erhältlich sein. §

Engcon Freigelände FM.708/3

Schlauchloses Baukastensystem mit High-Flow-Drehdurchführung ist jetzt lieferbar Engcon hat vor einem Jahr ein Baukastensystem vorgestellt, mit dem das automatische EC-Oil-Hydraulikkupplungssystem und die Hydraulikanschlüsse für die GRD-Greiferkassette sowie die SWD-Kehrmaschine ohne Schläuche nachgerüstet werden können (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 8/18, Seite 79). Das System geht jetzt in die Serienproduktion und soll von Mai an lieferbar sein. ie schlauchlose Konstruktion vereinfacht das Wechseln von Anbaugeräten und erleichtert das Nachrüsten älterer Bagger, da der EC-Oil-Block ohne Schlauchdurchführung befestigt wird. Ebenso lässt sich EC-Oil an der neuen abnehmbaren und nachrüstbaren GRD-Greiferkassette sowie an der SWD-Kehrmaschine von Engcon installieren bzw. nachrüsten.

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APRIL 2019

Neue High-Flow-Drehdurchführung Parallel zur Entwicklung der modularen Werkzeugaufnahme hat Engcon eine High-Flow-Drehdurchführung entwickelt, die Hydraulikflüsse von bis zu 350 l/min ermöglicht. Das wird dadurch erreicht, indem die Hydraulikfunktion »direkt zugeführt« wird, ohne diese zunächst durch die Tiltrotatorventile zu leiten. Die neue High-Flow-Drehdurchführung verfügt über einen separaten Leckölkanal, mit dem Lecköl über den Tiltrotator geleitet wird. Die Auslieferung der modularen Schnellwechsler der Größen QS60 für den EC214 und den EC219 und QS70 für den EC226 und den EC233 erfolgt außerhalb Skandinaviens von Mai an. §


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ERKAT

An der Wurzel gepackt Eingegliedert in das Unternehmen Epiroc will Erkat seine Stellung auch im BaumaJahr 2019 weiter ausbauen. Zu den Bauma-Neuheiten des Unternehmens zählen u. a. eine neue Schneidrad-Option für die Querschneidkopffräsen (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 3/19, Seite 126). Aber auch seine Baumstumpffräsen stellt das Unternehmen in München vor, die als besonders effektiv gelten, weil sie so langsam arbeiten. Und mit seinen Soil-Mixing-Fräsen hat Erkat eine perfekte Mischung im Blick, um jedem Untergrund gewachsen zu sein.

n der Ruhe liegt bekanntlich die Kraft. Das soll sich eindrucksvoll bei den Baumstumpffräsen ER 600 und ER 650 aus der ER-Serie zeigen. Durch ihren langsam laufenden Hochdrehmomentmotor entwickeln sie zwar eine hohe Schneidkraft, jedoch »nur« eine langsame Schneidkopfgeschwindigkeit. Das Fräsgut im direkten Umfeld des Baumstumpfes bleibt damit liegen und es entsteht keine Gefahr durch herumfliegendes Material wie es bei schnell laufenden Wurzelstockfräsen der Fall sein kann. Das dient nicht nur der Sicherheit, sondern erspart auch zusätzliche Absperrungen, Einhausungen oder Reinigungen.

ERKAT

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Nichtdestotrotz beschreibt Erkat das Ergebnis als »beeindruckend«. Die hohe Schneidkraft und Robustheit der Fräse ermöglichen auch Arbeiten im Bodenbereich, wie etwa den Abtrag des Baumstupfes unterhalb der Grasnarbe. Dabei existiert keine Begrenzung in der Tiefe. Durch den Anbau am Baggerarm wird eine große Reichweite ermöglicht – auch über Hindernisse wie Gräben oder Böschungen hinweg. Auch wirtschaftlich wollen die Baumstumpffräsen überzeugen: Ein einfacher und schneller Umbau von Holzfräskopf auf Felsfräskopf macht sie einsatzbereit für Arbeiten im Kanalbau oder Abbruch. Das erlaubt eine bessere Auslastung der Trägergeräte und somit eine bessere Amortisation der Fräse.

Durch ihren langsam laufenden Hochdrehmomentmotor entwickeln die Baumstumpffräsen ER 600 und ER 650 aus der ER-Serie zwar eine hohe Schneidkraft, jedoch »nur« eine langsame Schneidkopfgeschwindigkeit. den. Dabei erfolgt die Zuführung von Zuschlagstoffen direkt in den Fräskopfbereich. Des Weiteren ermöglicht eine Auswahl an Verlängerungskonsolen den Einsatz in bis zu 8 m Tiefe (in Abhängigkeit vom Trägergerät und Einsatz). Kundenspezifische Sondervarianten für außergewöhn-

liche Einsätze sind bei den SoilMixing-Fräsen genauso möglich wie bei den anderen individuell und flexibel einsetzbaren ErkatProdukten. §

Erkat Halle C4.324

Für die perfekte Mischung Die Vielseitigkeit der Erkat-Maschinen soll sich auch bei den Soil-Mixing-Fräsen zeigen. Die Basisfräse kommt aus dem Bereich des Fels- und Tunnelbaus und ist für härteste Einsatzbedingungen ausgelegt. Für diese Längs- und Querschneidkopffräsen der Modelle ER 650 bis ER 2000 stellen die Mischköpfe eine zusätzliche Erweiterung des Einsatzspektrums dar. So werden die Trägergeräte besser ausgelastet. Ein zuverlässiges, servicearmes und schmierfreies Dichtungssystem soll zudem ein nachhaltiges, umweltfreundliches Arbeiten garantieren. Der Antrieb erfolgt auch hier über einen Hochdrehmomentmotor, der eine hohe Schneidkraft bei einer langsamen Schneidkopfdrehzahl garantiert. So können harte Böden gelöst und zähe Materialien gemischt werden. Bei Bedarf ermöglicht der umschaltbare Hydraulikmotor jedoch auch eine schnelle Drehzahl zum Mischen von flüssigeren und leicht pastösen Bö-

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DMS TECHNOLOGIE

Neuheiten-Duo aus dem Odenwald DMS-Bodenfräse für Bagger: Ein Wechsel zwischen Messerwalze, Kehrwalze oder Wildkrautbürste ist mit wenigen Handgriffen zu vollziehen.

DMS

DMS Technologie aus Fürth im Odenwald will auf der Bauma mit zwei bedeutsamen Neuheiten auf sich aufmerksam machen und zeigt an seinem Messestand auf dem Freigelände eine neue Bodenfräse für Bagger und einen neuen Grabgreifer mit stehendem Zylinder. Am Messestand werden die beiden Innovationen regelmäßig im Einsatz vorgeführt. Aber auch an den Ständen von beispielsweise Takeuchi, Kubota, Menzi Muck und Holp sind DMSAnbaugeräte zu sehen.

Zahlen

DMS-Bodenfräse BF 2560 Gewicht:

75 kg

maximaler Betriebsdruck:

210 bar

Drehmoment:

1 155 Nm bei 210 bar

maximal zulässige Litermenge: 38 l/min

ie neue DMS-Bodenfräse soll die bisherige Marktlücke von Bodenfräsen für Bagger schließen. Passend für alle gängigen Minibagger mit 1,5 t bis 3,5 t Maschinengewicht will sie mit gleich drei Werkzeugen in einem Gerät aufwarten – ein Wechsel zwischen Messerwalze, Kehrwalze oder Wildkrautbürste ist innerhalb weniger Minuten und mit wenigen Handgriffen möglich.

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DMS Technologie Freigelände FN.1117

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Drehzahl:

160 min-¹ bei 38 l/min

Drehzahl:

130 min-¹ bei 30 l/min

Ihre Vielfalt soll die neue Bodenfräse zu einem echten Alleskönner machen. Die Bodenauflockerung, die Herstellung bepflanzungsfertiger Flächen oder die Einarbeitung von Zusatzstoffen sind nur ein kleiner Ausschnitt eines weit größeren Portfolios möglicher Erledigungen im Arbeitsalltag. Verschiedene Arten der Befestigung machen es zudem möglich, die DMS-Bodenfräse in Verbindung mit einem Schwenkmotor um eine senkrechte Drehachse zu rotieren. So dürften selbst begrenzte, abschüssige oder erhöhte Flächen keine Herausforderung mehr darstellen.

Grabgreifer baut auf Bewährtem auf Bei der zweiten DMS-Produktneuheit handelt es sich um den DMS-Grabgreifer mit stehendem Zylinder. Er basiert auf dem bekannten Prinzip des doppelt wirkenden Plungerzylinders aus der DMS-Sortier- sowie -Abbruchgreiferserie und hat sich bereits tausendfach bewährt. Der Grabgreifer soll, so der Hersteller, die Vorteile der Robustheit durch eine vollständig gekapselte Kolbenstange sowie die innenliegende Ölführung mit höchster Präzision und bisher nicht gekannter Eleganz paaren. Alle Maschinenführer eines Bag-

Der neue DMS-Grabgreifer basiert auf dem bekannten Prinzip des doppelt wirkenden Plungerzylinders aus der Sortier- und Abbruchgreiferserie. gers mit 6 t bis 10 t Dienstgewicht sollen damit auf ein Anbauwerkzeug zurückgreifen können, das ihnen in beengten Räumen präzise Grabergebnisse garantiert sowie leicht zu bedienen ist – und sich dabei besonders wartungsarm zeigt. In Kombination mit den DMS-Softgrip soll auch der Greifer zu einem Alleskönner werden, wenn es um das Setzen von Steinen aller Art geht, ohne dabei die Oberfläche anzugreifen. Neben den beiden Neuheiten will DMS Technologie weitere bewährte und preisgekrönte Anbaugeräte in München vorstellen. §


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| BAUMASCHINEN | BAUGERÄTE | BAUFAHRZEUGE

März 2019

3 | BAUMASCHINEN | BAUGERÄTE | BAUFAHRZEUGE

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ENGCON EC-Oil 80 jetzt auch für 40-t-Bagger Seite 66

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HOLP

Graben und sieben in einem Arbeitsgang or 18 Jahren hat Holp das erste Mal auf der Bauma seine Produkte vorgestellt, inzwischen hat das Unternehmen sein Portfolio erheblich ausgebaut und weiterentwickelt. Als Flaggschiff des Unternehmens gilt der Rotator RotoTop, der heute in sieben Standardgrößen für Bagger von 0,8 t bis 35 t Dienstgewicht verfügbar ist. Seine Baukastenkonstruktion ermöglicht eine individuelle Konfiguration. Der Bauunternehmer wählt die Drehdurchführungen und Leistungsmerkmale aus, die er für seine Gewerke benötigt. Ein Umbzw. Nachrüsten oder Upgrade ist möglich, auch mit einer Tilteinheit. Da der RotoTop ohne großen Umbau des Baggers sowie ohne weiterem Zubehör wie Joysticks auskommt, kann sich

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HOLP

Auf der Bauma will das schwäbische Unternehmen Holp aus Murrhardt unter Beweis stellen, welcher erhebliche Zeitgewinn durch Rotation am Bagger mit zukunftsorientierten Anbaugeräten möglich ist. Neu vorgestellt wird in München ebenso eine hydraulische Siebeinrichtung für Bagger von 3 t bis 6 t.

Der Multigrip-Löffel mit Siebeinrichtung ermöglicht das Graben und Sieben in einem Arbeitsgang – für Baggerklassen von 3 t bis 6 t. Die Neuheit ist auch als Standgerät erhältlich.

auch eine Aufrüstung für Bagger älteren Semesters lohnen. Durch die besonders flache Bauweise und das geringe Eigengewicht wird die Losbrechkraft des Baggers kaum geschmälert.

RotoX Für Baufirmen, für die Hub-, Reißkraft, Gewicht und Aufbauhöhe nicht im Blickfeld stehen oder einen einfachen Tiltrotator nutzen wollen, bietet Holp den RotoX an. Ihn gibt es in neun Standardgrößen für Bagger von 3 t bis 37 t Dienstgewicht.

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Manchmal sind es die kleinen Hilfsmittel, die Großes leisten. So ist die Holp-Kupplungszange QuickOn ein Werkzeug, das viel Zeit, Kosten und Ärger sparen will. Die mechanische Zange ermöglicht ohne Kraftanstrengung das Öffnen und Zusammenschließen von Hydraulikkupplungen aller Größen und Fabrikate – auch bei 100 bar Staudruck.

Graben und sieben in einem Arbeitsgang Holp hat eine lang gereifte Idee gemeinsam mit der TH Köln zum Laufen gebracht und eine Sieb-

einrichtung entwickelt, die das Graben und Sieben auch für Bagger von 3 t bis 6 t ermöglicht. Die Erfahrung aus dem Erdbau hatte gezeigt, dass das Graben und Sieben in einem Arbeitsgang besonders im GaLaBau nicht möglich war, weil gängige Siebschaufeln zu schwer für diese Mobilbagger sind. Muss im GaLaBau Erdreich gesiebt werden, kommen in der Regel Bagger, Lader und eine Siebanlage zum Einsatz, was zeitund kostenintensiv ist. Um das zu ändern, entwickeln das Kölner Labor für Baumaschinen der TH Köln und der Maschinenhersteller Holp eine hydraulisch betriebene Siebeinrichtung, die zudem eine Automatisierung der Arbeitsvorgänge ermöglichen soll. »Ein Sieblöffel für kleine Mobilbagger, wie wir ihn in unserem Forschungsprojekt ›LaderMobile Siebeinrichtung‹ (LaMoSieb) entwickeln, wird viele Arbeitsvorgänge optimieren«, sagt Projektmitarbeiter Eduard Dietrich vom Kölner Labor für Baumaschinen. Die neue Siebeinrichtung sollte so konzipiert sein, dass sie unkompliziert auf die marktüblichen Baggerlöffel montiert werden kann. Zudem sollte die Men-


TH KÖLN

Arbeitsschritte einer integrierten Siebeinrichtung ② im Zusammenspiel mit dem Baggerlöffel ①. ge des Siebguts, das in einer Stunde bearbeitet werden kann, nicht hinter der in einer herkömmlichen Siebanlage zurückbleiben. Der Arbeitsprozess sollte bei allen vorkommenden Bodenarten und Partikelgrößen sowie bei jeder Witterung funktionieren. Um das zu gewährleisten, werden Sensoren zur Ermittlung der Drehzahl, des Drehmoments und der Feuchtigkeit verbaut. »Unser Ziel ist ein (teil)autonomer Betrieb des Sieblöffels. Die Sensorik erkennt die relevanten Parameter selbstständig und lie-

fert entweder dem Baumaschinenführer die nötigen Informationen oder führt bestimmte definierte Prozessschritte selbsttätig aus, indem sie etwa die optimale Drehzahl und Drehrichtung des Förderbandes einstellt«, sagt Dietrich. Die Montage der neuen HolpSiebeinrichtung an die Greiffinger des MultiGrip-Löffels erfolgt unkompliziert. Danach wird das Erdreich mit dem Baggerlöffel aufgenommen. Anschließend wird der Löffel mit der Siebeinrichtung verschlos-

sen und auf Siebposition gebracht. Das Siebgut liegt dann auf einem umlaufenden Förderband in der Siebeinrichtung. Das Band kann das Material in zwei Richtungen fördern. Durch die am Ende angebrachten unterschiedlichen Siebrechen kann das Material per Umschalten der Laufrichtung bequem in zwei Korngrößen abgesiebt werden. Die gesiebte Erde fällt aus dem Löffel, während das ausgesiebte Material im Löffel verbleibt. Alle vorkommenden Bodenarten, auch bindige Böden, können be-

arbeitet werden und das bei fast jeder Witterung. Weil im GaLaBau nicht auf jeder Baustelle ein Bagger vorhanden ist, hat Holp die Siebeinrichtung auch als elektrisch betriebenes 220-V-Standgerät im Programm. Dieses wird live im Einsatz auf der Bauma zu sehen sein. §

Holp Freigelände FN.1019/3

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WEBER MASCHINENTECHNIK

Innovationen für mehr Bedienkomfort auf der Baustelle Mit einer neuen, lediglich 60 kg leichten Vibrationsplatte (CF 1) und dem Bodenverdichter CR 1 Hd will Weber Maschinentechnik den Messeschwerpunkt unter anderem auf Qualität durch mehr Bedienkomfort legen. Gleichzeitig setzt der Spezialist für handgeführte Bodenverdichter zur Bauma ein Signal für die Zukunft: Produktstudien mit null Emissionen sind am Messestand auf dem Freigelände zu sehen.

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leich mehrere Modelle mit Elektromotor bzw. Akku sollen für Weber MT ein Signal für die Zukunft setzen – mit null Emissionen. Dabei wurde eigens für Vibrationsstampfer und -platten eine leistungsstarke Akkutechnik entwickelt.

für die Asphaltverdichtung konstruierte Vorlaufplatte. Dafür wurde die Geometrie der Bodenplatte entsprechend modifiziert. Auch die Befestigung des Führungsbügels wurde so gestaltet, um Profianwendern ein optimales Handling zu ermöglichen.

Vibrationsplatte CF 1 Hd

Bodenverdichter CR 1 Hd

Mit der Vibrationsplatte CF 1 Hd, die das bisherige Modell ablöst, haben die Konstrukteure von Weber MT eine – für die Vermietung besonders wichtige – deutliche Gewichtsreduzierung erreicht. Dadurch und durch ihren abnehmbaren Führungsbügel lässt sie sich leichter transportieren – beispielsweise im Kofferraum eines Pkw.

Mit dem Bodenverdichtermodell CR 1 Hd hat Weber MT optisch und technisch die Vorteile des Bodenverdichters CR 2 auf ein kleineres und leichteres Modell übertragen. Die 92 kg Betriebsgewicht sollen sich dem CR 1 neue Einsatzfelder eröffnen. Hohen Bedienkomfort versprechen auch die niedrigen Hand-Arm-Vibrationen. Mit 1,5 m/s² liegen sie deutlich unter dem sogenannten Auslösewert (2,5 m/s²).

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Weber MT orientiert sich an den unterschiedlichen Kundenwünschen in den verschiedenen Regionen. In Skandinavien sind beispielsweise Rüttelplatten mit einer fast »runden« Bodenplatte gefragt. Die Maschine kann auch dort eingesetzt werden, wo wenig Platz ist – in Gräben und als Alternative zum Vibrationsstampfer. Zu den weiteren Messe-Highlights von Weber MT zählen Wetrac (Telematiklösung für reversierbare Bodenverdichter zwischen 400 kg und 750 kg Betriebsgewicht), der reversierbare Bodenverdichter CR 6 Hd (künftig auch in zwei Versionen mit Honda-Benzinmotor erhältlich) und die Vibrationsplatte CF 3, die wie das Modell CF 2 mit einer optimierten Bodenplatte und Wasserberieselung ausgestattet ist und auch mit Hatz-Dieselmotor lieferbar ist. §

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PROBST

Innovationen für leichtere Handhabung

PROBST

Nicht nur anschauen, sondern auch gleich ausprobieren. Probst, Hersteller von Handhabungstechnik für Baustoffe, will auf der Bauma viele große und kleine Helfer präsentieren, die die Besucher auch direkt vor Ort selbst testen können.

Das schnelle Pflaster-Verlegen stellt Probst mit seiner Verlegemaschine dieses Jahr auf der Bauma vor.

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as Ziel, noch leichter, ergonomischer und effizienter zu arbeiten, will Probst mit allen Entwicklungen erreichen. Entsprechend dürfte es auch nicht verwundern, dass die schwäbische Erfinderschmiede in diesem Jahr ebenso neben bewährten Produkten mit Neuheiten für das Verlegen von Pflaster aufwartet. Wie schnell und einfach das Verlegen auch großer Pflasterflächen mit den Probst-Verlegemaschinen geht, will der Hersteller ganztägig präsentieren. Dass große Ideen manchmal auch klein daherkommen, soll der neue Safeflex SF zeigen. Diese Klemmvorrichtung wurde auf der letzten GaLaBau mit einer Innovationsmedaille prämiert. Beim alltäglichen Zuschneiden von Pflastersteinen und Platten mit dem Winkelschleifer ist das Unfallrisiko besonders hoch. Mit

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dem neuen Safeflex SF soll der Fuß geschützt bleiben und der Winkelschleifer nicht abrutschen.

heben wird eine Verspannung auf das Rohr erzeugt, die ebenso erhalten bleibt, wenn das Rohr abgesetzt wird.

Maß an Sicherheit für den Tiefbau

Innerbetriebliches Handling

Mithilfe des Rohrverlegedorns RVD-4,5-Eco lassen sich Stahlbetonrohre mit einem Durchmesser von bis zu DN 1200 und einem Gewicht von bis zu 4,5 t einfach transportieren, verlegen und fügen. In Kombination mit einem Rotator bzw. Tilt-Rotator wird eine einfache, flexible und sichere Handhabung am Bagger erreicht. Mit den neuen RG-20/85Safelock und RG-100/150-Safelock wird außerdem die Produktfamilie der Safelock-Rohrgreifer erweitert. Die Sicherheitsverriegelung steht für ein hohes Sicherheitsniveau beim Greifen und Verlegen von Rohren. Beim An-

Alle Betonwerkspezialisten sollen auf dem Probst-Innenstand ein Highlight finden – die elektrische Abtragezange mit Elektrozylinder ATZ-E4 zum Umsetzen und Paketieren von ganzen Steinlagen in vollautomatischen Anlagen. Die Zange verfügt über einen elektrischen Antrieb, der ebenso kraftvoll arbeiten soll wie ein hydraulischer. Dabei will er sich wartungsarm und robust bei reduziertem Energiebedarf zeigen. §

Probst Freigelände FS.1307 und Halle B1.425


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Steine und Platten bequem verschieben Auf der Bauma stellt Hunklinger Allortech Weiterentwicklungen und neue Detaillösungen seiner bewährten Pflasterverlegezangen, Greif- und Versetzzangen sowie Handabziehgeräte vor.

roßformatige Pflastersteine übernimmt der Plattenverschiebeadapter. Er versetzt sie lagenweise um bis zu 30 cm in den Läuferverband. Damit lassen sich beispielsweise sechs Steine im Format 60/30 oder vier Steine im Format 60/40 in den Halbversatz schieben und in einem Takt verlegen. Mit dem Verschiebeadapter Plus verschiebt der Pflastergreif auch Steine mit besonders hohem Verschiebeschutz. Das neue Funktionsprinzip ist dabei zugleich die Lösung, wie das Unternehmen aus Oberbayern informiert: Steinreihen werden nacheinander und nicht gleichzeitig verschoben, folglich konzentriert sich die gesamte Verschiebekraft auf einzelne Reihen. Er

HUNKLINGER ALLORTECH

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Der Plattenverschiebeadapter versetzt großformatige Pflastersteine lagenweise um bis zu 30 cm in den Läuferverband. bewirkt weniger Kraftaufwand und soll somit Pflastersteine und Gerät schonen.

Neue Einsatzmöglichkeiten Die multifunktionellen Greifund Versetzzangen bieten neue Lösungen: Wechselgreifbacken für Flachbordsteine und Pflastersteine. Die Flachbordzange wird mit ihren speziellen Greifbacken

an einem F15-Bordstein präsentiert. Der Multi-Steingreif als Pflasterverlegegreifer ist ein Einstiegsgerät für vorgerichtetes Verbundsteinpflaster. In Kombination mit weiteren Wechselbacken kann er sich zu einem Allround-Gerät für Tiefbau- sowie GaLaBau-Betriebe entwickeln. Die besonders leichten und ergonomischen Handabziehge-

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räte erfreuen sich nach Anbieterangaben ebenso großer Beliebtheit. Die leichten und ergonomischen Geräte sind mit Abziehbreiten von 70 cm bis 300 cm erhältlich. Eine Testfläche lädt auf der Bauma zum Ausprobieren ein. §

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Vermieter steht in »Info-Lounge« mit Rat und Tat an der Seite der Kunden

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HKL

Die Herausforderungen in der Bauindustrie sind vielfältig: von vorbereitenden Baustellenarbeiten über Hoch- und Tiefbau bis zu Bauinstallation und Innenausbau. Bei jedem Projekt kommt es auf das gelungene Zusammenspiel der einzelnen Gewerke an – genauso wie auf die perfekt zusammengestellte Schutzausrüstung. Uvex Arbeitsschutz stellt erstmalig auf der Bauma ein umfassendes PSA-Produktsystem vor – speziell für die Baubranche.

HKL bittet auf der Bauma in seine Info-Lounge.

o HKL – Auf der Bauma zeigt sich HKL als Berater und Partner mit viel Expertise. In einer »Info-Lounge« sollen die Messebesucher alles über die Trends der Branche erfahren. Neben dem großen Portfolio an kompakten Baumaschinen, Geräten und Raumsystemen ist Höhentechnik ein neuer Schwerpunkt des großen Vermieters. Kunden die Messestände der Hersteller. »Durch unsere langjährigen Erfahrungen mit einer großen Vielzahl von Maschinen verschiedener Hersteller und Modelle können wir sehr umfassend und gut beraten – auf der Bauma ganz persönlich. Die Messe bietet eine tolle Möglichkeit für ein Wiedersehen und den direkten Austausch mit unseren Kunden«, sagt Ulf Böge, HKLRessortleiter Marketing. §

Mit auffälliger Bekleidung möchte Uvex auf Baustellen für mehr Sicherheit sorgen. Gleichzeitig entwickelt der Hersteller Lösungen, die zusätzlich Komfort bieten, um das Arbeiten auch unter schwierigen Bedingungen so angenehm wie möglich zu machen.

as Unternehmen hat über 150 solcher Produkte entwickelt und ausgewählt, die auf die besonderen Anforderungen der Baubranche ausgerichtet sind und die Mitarbeiter zuverlässig schützen sollen. Das Profisystem deckt viele Einsatzbereiche ab, hierzu zählen der Straßenbau, Rohrleitungsbau, Pflasterarbeiten, Abbrucharbeiten, aber auch der Brücken- und Tunnelbau oder der Betonbau.

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b Maschinen für den GaLaBau, Straßen- oder Tiefbau – dank der Zusammenarbeit mit zahlreichen Herstellern und langjährigen Partnerschaften mit Kramer, Yanmar, Ammann, Merlo, Bomag kennt HKL deren Sortimente gut. Ebenso, wie die individuellen Ansprüche der Anwender. Diese Expertise aus fast 50 Jahren Baumaschinenvermietung will HKL in persönlichen Gesprächen auf der Messe weitergeben. HKL-Berater informieren rund um die Themen Miete, Kauf, Einsatzgebiete und Wirtschaftlichkeit von Baumaschinen und bei Bedarf besuchen sie gemeinsam mit den

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Extremer Lärm und gefährlicher Funkenflug Der Hersteller hat außerdem für Schutz »von Kopf bis Fuß« gesorgt – so zum Beispiel mit sicheren Schutzhelmen als unverzichtbare Begleiter auf jeder Baustelle.

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Der »Uvex 2« punktet mit seiner metallfreien Zehenschutzkappe und einem geringen Gewicht.


Erhöhte Sichtbarkeit, mehr Komfort und Flexibilität sollen die Uvex-Arbeitskleidungsprodukte mit sich bringen. Wichtig ist dem Hersteller hierbei, dass der Schutz der Arbeiter ebenso im Vordergrund steht wie ein angenehmes Tragegefühl.

UVEX ARBEITSSCHUTZ (2)

zept an. Dazu gehören beispielsweise Anwendungsbewertungen vor Ort sowie BeratungsTools wie das Chemical Expert System für Schutzhandschuhe. Der Hersteller möchte überdies die Individualisierung von Produkten bei Schutzbrillen, Kopfschutz und Schutzbekleidung anbieten. Zur Aus- und Weiterbildung stehen zudem kundenindividuelle Inhouse-Seminare sowie branchenspezifische Veranstaltungen an der »Uvex Academy« in Fürth zur Verfügung. ™

Die Pheos cx2 soll laut Hersteller zuverlässig gegen Baustaub schützen und durch das ergonomische Eyeshield besonders angenehm zu tragen sein – auch bei längeren Einsätzen.

Bedarf auch verstaut im Helm. Dazu kommen Schutzbrillen für Arbeiten in der Bauindustrie: Die Pheos cx2 soll laut Hersteller zuverlässig gegen Baustaub schützen und durch das ergonomische Eyeshield besonders angenehm zu tragen sein – auch bei längeren Einsätzen. Eine weitere nützliche Ausrüstung sind flexible Schutzhandschuhe, mit denen der Verarbeiter sicher zupacken kann: Der Phynomic XG soll wie eine zweite Haut sitzen und durch die Beschichtung extra Grip beim Umgang mit öligen Werkstücken bieten. Aus Sicht von Uvex sollte aber auch zuverlässiger Gehörschutz gegen extremen Baulärm nicht fehlen. Entwickelt hat das

Unternehmen zum Beispiel den Gehörschutz K4, der durch besonders weiche Kapselpolster charakterisiert ist. Auffällig ist hierbei das Hi-viz-Design, das zusätzlich für mehr Sichtbarkeit des Trägers verspricht.

Beratungs-Tools und Mitarbeiter-Seminare Neben den verschiedenen Produktentwicklungen bietet Uvex im Rahmen des Profisystem Construction auch ein umfassendes Dienstleistungs- und Servicekon-

Uvex Arbeitsschutz Halle C4.314

SICHER ARBEITEN UND DABEI SPAREN.

Mehr Sicherheit bei Schuhen und Jacken Um Bauteams aber auch im Bereich der Füße zu schützen, hat Uvex robuste Sicherheitsschuhe entwickelt: Der Uvex 2 soll mit seiner metallfreien Zehenschutzkappe und einem geringen Gewicht punkten. Dazu kommt eine hoch wasserresistente UvexSoftshell-Jacke Protection Active Flash, die über ein akkubetriebenes Lichtleitersystem verfügt. Als Entwicklungsgrund nennt Uvex hier, dass der Bauarbeiter auch bei schlechten Sichtverhältnissen komfortabel und sicher arbeiten kann.

Der Phynomic XG soll wie eine zweite Haut sitzen und durch die Beschichtung extra Grip beim Umgang mit öligen Werkstücken bieten.

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ENGELBERT STRAUSS

ENGELBERT STRAUSS

Effektiver Schutz vor UV-Strahlung

Auf der Bauma stellt Arbeitskleidungshersteller Engelbert Strauss seine Neuheiten aus der Frühjahr-Sommer-Kollektion vor. Ein Highlight soll die neue UV-Workwear-Kollektion mit erhöhter Sichtbarkeit und effektivem Schutz vor UV-Strahlung sein.

Auf der Bauma dreht sich im April wieder alles um Technologien und Produktneuheiten für die Baustelle. Die Themenbereiche Arbeitskleidung und -schutz sollen da natürlich nicht fehlen – Engelbert Strauss ist deshalb als Aussteller mit von der Partie. Vorstellen möchte das Unternehmen in München die Neuheiten seiner Frühjahr-Sommer-Kollektion.

bust kündigt der Hersteller seine Powerdenim-Jeans an: Durch den Anteil einer starken Dyneema-Faser hat Engelbert Strauss Arbeitshosen »auf ein neues Robustheits-Level gehoben«, damit diese ideal für den Alltag auf der Baustelle geeignet sind.

Schutz vor UV-Strahlung essebesucher können sich am Stand ein Bild von den neuen Workwear-Highlights von Engelbert Strauss machen. Das beinhaltet Berufs- und Sicherheitsschuhe im Sneaker-Look, robuste Powerdenim-Jeans sowie Vintage-Shirts und UVSchutzkleidung. Für Strauss wird das Messemotto »Your Work. Your Style« lauten, was für die Individualität der neuen Kollektion sprechen soll. Unverkennbar bei den Vintage-Shirts sei laut Anbieter das Design: Durch ein spezielles Textilverfahren mit Cold-Dye-Effekt, bei dem die Shirts in kaltem Wasser gefärbt werden, soll jedes Teil eine individuelle Waschung erhalten. Das Ergebnis sind laut Strauss »echte Unikate in coolem Retro-Look«. Als besonders ro-

M 50+

UV-Schutz

Der hohe UV-Schutzfaktor von 50+ ist durch die Testbedingungen der Norm AS/NZS 4399:2017 bestätigt: demnach wurde der Stoff unter der aggressiven Sonne des australischen Hochsommers geprüft.

Engelbert Strauss Halle B5.336

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Mit etwas Glück erleben die Besucher der Bauma bereits die ersten warmen Tage des Jahres. Für Arbeiter auf der Baustelle heißt das vor allem eines – es bedarf Schutz vor der unsichtbaren Gefahr von oben. Die UV-Strahlung der Sonne bedeutet enorme Gefahren für die Arbeit im Freien. Der Hersteller führt deshalb auch UV-Schutzkleidung in seinem Sortiment und ist sich sicher »die kann sich sehen lassen.« Das e.s.-Funktions-Zip-TShirt UV bietet laut Engelbert Strauss an sonnigen Tagen Schutz bei der Arbeit im Freien. Das e.s.-Hoody-Longsleeve UV eigne sich wiederum perfekt für aggressive Sonneneinstrahlung bei milden Temperaturen – beispielsweise bei Arbeiten zur frühen oder späten Tageszeit. Aus-

gestattet mit einer Kapuze schütze es bei Bedarf auch die empfindliche Kopfhaut. Die UV-Workwear von Engelbert Strauss ist atmungsaktiv, liegt leicht auf der Haut und bietet mit Kragen und Reißverschluss höchsten Tragekomfort. Und da bei UV-Kleidung gilt: »Je dichter und dunkler ein Stoff ist, desto besser schützt er vor der Sonne«, ist die funktionale UVKollektion in Anthrazit und Platin erhältlich. Der hohe UVSchutzfaktor von 50+ ist durch die Testbedingungen der Norm AS/NZS 4399:2017 bestätigt: demnach wurde der Stoff unter der aggressiven Sonne des australischen Hochsommers geprüft.

Rundum sichtbar und geschützt Neu ist die UV-Workwear jetzt auch als Warnschutz-Version erhältlich – dabei handelt es sich um hochsichtbare Kleidung, geprüft nach EN 20471:2013 + A1:2016 der Klasse 2 (für Halbarm-Variante) und Klasse 3 (Longsleeve-Hoody), die gleichzeitig vor übermäßiger Sonneneinstrahlung schützt. ™


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RESULT

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Sicherheitskleidung mit optimaler Bewegungsfreiheit

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Neben Softshell- und hochwertigen Microfleece-Jacken, Sicherheitskappen und Sicherheits-Cargo-Hosen beinhaltet die »Safe-Guard«-Kollektion auch SicherheitsTrainingsschuhe und Knieschützer.

Mit Safe-Guard hat Result ein Arbeits- und Sicherheitsbekleidungssortiment geschaffen, das aus robusten, langlebigen Produkten besteht. Gleichzeitig sollen die Kleidungsstücke allen an sichtbare Warnkleidung gestellten Ansprüchen gerecht werden.

ie Produkte aus dem Safe-Guard-Sortiment von Result stehen vor allem für hohen Schutz während der Arbeit. Gleichzeitig setzt das Unternehmen bei vielen Artikeln der Kollektion auf reflektierende Details aus 3M-Scotchlite, um den Träger bei Dunkelheit oder schwierigen Sichtverhältnissen besser sichtbar zu machen. Zudem entsprechen die Kleidungsstücke den EU-Normen für Sicherheits-Bekleidung EN ISO 20 471. Bei diesem Sortiment sind die Größen außer-

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dem so berechnet, dass sie über anderen Kleidungsstücken getragen werden können. Damit möchte der Hersteller eine optimale Bewegungsfreiheit sowie hohen Komfort ermöglichen.

Eine Auswahl für mehrere Arbeitsbereiche Das Safe-Guard-Sortiment gehört zum »Mix and Match«-Konzept, das eine Vielfalt an aufeinander abgestimmter Bekleidung für Arbeitskräfte in dynamischen Farben anbietet. Mix and Match offeriert mehrere Bekleidungsoptionen von einer großer Produktauswahl, die für verschiedene Einsatzbereiche geeignet sind. Das Konzept soll den Kunden die Möglichkeit geben, eine komplette Uniform aus passenden Artikeln in verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten auszusuchen. ™

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BAAK STEPHAN SCHÖPF / BAUMAGAZIN

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Erstmals auf der Bauma

Wir haben festgestellt, dass auch in der Baubranche ein großer Bedarf an fußgerechten Sicherheitsschuhen besteht.«

Zum ersten Mal wird Baak auf der Bauma vertreten sein. Der Experte für fußgerechte Sicherheitsschuhe ist gemeinsam mit dem Berufsund Schutzbekleidungshersteller Engel in München vertreten und möchte die Messe nutzen, um der Baubranche sein Fußschutzkonzept »Go & Relax« vorzustellen. m Mittelpunkt des Messeauftritts von Baak sollen Sicherheitsschuhe der Schutzklasse S3 stehen, die mit dem Baak-eigenen »Go & Relax«-System ausgestattet sind (das bauMAGAZIN berichtete zuletzt in Heft 2/18, Seite 78). Dabei handelt es sich um ein spezielles Fußfunktionskonzept, das im Wesentlichen aus drei Komponenten besteht:

Ingo Grusa, Baak-Geschäftsführer

Baak Halle C4.518

BAAK (2)

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Sicherheitsschuhe mit dem »Go & Relax«-System entlasten Beschäftigte in der Baubranche – hier der S3-Stiefel »Harrison«. asymmetrisch geformte Zehenschutzkappe; biomechanisch optimierte Flexzone in der Laufsohle; dort integriertes H-Kopplungselement. Das System ermöglicht so die natürliche und funktionsgerechte Biegung aller Zehengrundgelenke und verbin-

det elastisch Vor- und Rückfuß für mehr Stabilität und Kontrolle. »Wir haben festgestellt, dass auch in der Baubranche ein großer Bedarf an fußgerechten Sicherheitsschuhen besteht«, sagt Ingo Grusa, Geschäftsführer von Baak. »Deshalb engagieren wir

uns noch stärker in diesem Bereich und helfen Beschäftigten gerne dabei, wie sie bei ihrer Arbeit mit dem passenden Fußschutz für Entlastung sorgen und ihre Gesundheit erhalten können.« Das gemeinsam mit Gert-Peter Brüggemann vom Institut für Biomechanik und Orthopädie an der Deutschen Sporthochschule Köln entwickelte Konzept »Go & Relax« ist wissenschaftlich belegbar knie- und rückenfreundlich und kann einer Arthrose des Kniegelenks vorbeugen. Es entlastet den gesamten Bewegungsapparat. Für den Bedarf der Baubranche bietet Baak auf der Messe eine eigene Schuhserie an. Aber auch Sicherheitsschuhe aus anderen Se-

Von Regen- bis Flammschutz: Arbeitskleidung wird vorgestellt o BLÅKLÄDER – Für den Arbeitskleidungshersteller Blåkläder ist die Bauma der ideale Ort, um seine neuen Produkte einem breiten Fachpublikum vorzustellen. Im Gepäck hat das Unternehmen, das seit 1959 Arbeitskleidung produziert, zum Beispiel Stretch- und Allwetterkleidung sowie eine Flammschutzkollektion.

Blåkläder Halle C4.218

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lassiker, verbesserte Favoriten und Innovationen möchte Blåkläder im neuen Katalog sowie auf der Bauma vorstellen. Zentrales Thema für den Arbeitskleidungsspezialisten soll die Kombination aus Funktionalität, Haltbarkeit, Design und Komfort sein. In München werden unter anderem Kleidungsstücke mit »4-WegStretch« vorgestellt. Das Material ist laut Hersteller sehr weich und flexibel, was dem Arbeiter mehr Tragekomfort bieten soll. Dazu kommen die Allwetter-Kollektion »Evolution High-Vis«, neue Kleidungsstücke aus der »Rainfighters«-Kollektion, die mit Robustheit überzeugen sollen, sowie die »Unite«-Serie. Letztere wurde um Bekleidung für Damen und Maler erweitert. Das Fachpublikum wird aber auch alles zu den Bereichen Flammschutz und Multinorm erfahren: Blåkläder präsentiert mit der inhärenten Stretch-Kollektion eine Multinorm-Hose mit Stretcheinsätzen sowie die inhärente Damenkollektion »Multinorm Lightweight«. Laut

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Hersteller überzeugt die flammhemmende Arbeitskleidung mit Komfort, einem lebenslangen Flammschutz und maximaler Haltbarkeit. ™

Unternehmen Blåkläder produziert und liefert Arbeitskleidung seit 1959 und ist einer von Schwedens größten Herstellern im hochbeanspruchten Arbeitsbekleidungsbereich. Die jährliche Produktion beinhaltet ungefähr drei Millionen Kleidungsstücke aus ihren eigenen Fabriken. Das Unternehmen startete mit der Produktion für den schwedischen Markt, ist nun aber auch vor allem in Europa sowie in den USA und Kanada tätig.


CHAPS & MORE

Neuer Knieschoner speziell für den Bau Einen neuen Knieschoner speziell für die Baubranche führt jetzt Chaps & More aus Enger in Ostwestfalen im Programm – das Modell »Harmonica 4-Falten 70.013V« aus dem gummiähnlichen Material TPE.

er neue Knieschoner ist laut Hersteller absolut wasserfest und verspricht extreme Robustheit. Durch seine vier flexiblen Gummifalten passt sich der Knieschoner jeder Bewegung optimal an. Er gewährleistet immer eine perfekte Anbindung zum Bein, die verhindern soll, dass Zement, Estrich oder Steine eindringen können, insbesondere

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E & MOR

rien des Herstellers eignen sich für die Bau-, Baustoff- und Bergbaumaschinenindustrie. Aus der Serie Industrial sind zum Beispiel der Halbschuh Harris und der Stiefel Harrison in zwei Weiten zu haben. Bei diesen S3-Modellen ist in der Weite Extraweit XW nicht nur der Schaft des Schuhs voluminöser, sondern sind auch Zehenschutzkappe und Laufsohle breiter gestaltet. Am Stand von Baak und Engel, die beide über ein deutschlandweites Händlernetz verfügen und entsprechenden Service bieten, dürfen die Messebesucher Informationen zu umfassenden Schutzbekleidungskonzepten mit fußgerechten Sicherheitsschuhen und PSA-Bekleidung erwarten. ™

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CHAPS

Auch verfügbar in Weite XW (rotes Logo).

Durch seine vier flexiblen Gummifalten passt sich der neue Knieschoner von Chaps & More jeder Bewegung optimal an. beim Abziehen. Der Hersteller bietet dieses Modell in einer verlängerten Form an, damit gewährleistet ist, dass die Befestigungsbänder außerhalb der Kniekehle liegen. Exklusiv und nach eigenen Angaben nur bei Chaps & More werden ohne Auf-

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ELTEN

Sicherer und bequemer Fußschutz für den Bau Mit Beispielen aus seinem breiten Programm im Messegepäck reist Sicherheitsschuhhersteller Elten zur Bauma. Dazu zählt die Serie Trekking Lady, die der Anatomie des weiblichen Fußes Rechnung trägt. Für extrabreite Füße zeigt Elten den Alessio, der mit seinem Safety-Grip-Laufsohlenkonzept sicheren Halt bietet. Ebenfalls zu sehen sind neue Biomex-Protection-Modelle, die mit ihrer flexiblen Umknickschutztechnologie das Verletzungsrisiko für Beschäftigte auf der Baustelle senken sollen. mmer mehr Frauen sind im Baubereich tätig. Sie benötigen Fußschutz, der sich der Anatomie des Damenfußes in besonde-

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rer Weise anpasst. Elten bietet zur Bauma neue Modelle an, die auf einem speziellen Damenleisten basieren. Neu im Portfolio für Frauen ist der Sicherheitsstiefel Lena Black-Blue Mid ESD S3 mit einer metallfreien Durchtritthemmung und eingearbeiteter Stahlkappe. Für sicheren Halt auch auf rutschigen Böden sorgt die PU/PU-Laufsohle, die dank abgeschrägter Profilrippen über eine gute Rutschhemmung verfügt. Eine grobstollige S-Linien-

Kontrollierte Wärme auf Knopfdruck Der kürzlich vorgestellte Johnny ESD S3 CI aus der Elten-Serie Safeguard will auch extremen Bedingungen trotzen. Der Stiefel aus Rindleder ist mit dem Heizelement Therm-IC unter der Einlegesohle ausgestattet, um die Füße auch in der kalten Jahreszeit warm zu halten. Das Element ist über eine App steuerbar – für kontrollierte Wärme auf Knopfdruck. Für die smarte Wärmetechnik ist der Sicherheitsstiefel bereits mit dem Innovationspreis »Plus X Award« in den Kategorien »High Quality«, »Funktionalität« und »Ergonomie« ausgezeichnet worden. er bei seiner Arbeit ständig draußen tätig ist, muss jedem Wetter standhalten. Besonders die eisigen Temperaturen im Winter stellen die Beschäftigten – und ganz speziell ihre Füße – vor große Herausforderungen. Elten stellt mit dem Johnny ESD S3 CI einen Winterstiefel vor, der auch bei Minusgraden die Füße warm halten soll. Dafür sorgt das Therm-IC-Heizelement unter der Einlegesohle. Mithilfe eines seitlichen Schalters lässt sich eine Heizspirale im Schuh an- und ausschalten sowie in drei Wärmestufen einstellen. Dadurch lässt sich die Wärme-

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Das Heizelement des Johnny ESD S3 CI ist auch über die Therm-IC-Heat-Control-App auf dem Mobiltelefon steuerbar.

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Profilanordnung der Sohle unterstützt den natürlichen Abrollvorgang des Fußes. Bei knienden Tätigkeiten hilft eine bewegliche Sohle, die ein leichtes und angenehmes Abknicken des Fußes erlaubt. Als S3-Halbschuh für Damen zeigt Elten zudem den Lena Black-Blue Low ESD S3.

Halt bei Wind und Wetter Wenn es bei Regen und Wind auf der Baustelle rau zugeht, eignet sich der klassische Bauschuh

zufuhr jederzeit drosseln – etwa dann, wenn sich die Beschäftigten zwischenzeitlich in einem beheizten Innenraum aufhalten. Eine LED zeigt die jeweilige aktuelle Heizstufe an. Das Heizelement lässt sich über einen USB-Anschluss aufladen. Der leichte Akku befindet sich im Kragen des Schuhs, die ultradünnen Heizelemente sind in die Brandsohle geklebt. Dadurch ist auch ein Austausch der Einlegesohle möglich. Smarte Wärmezufuhr Das Element ist zudem über eine Therm-IC-Heat-Control-App auf dem Mobiltelefon steuerbar. Über die App lassen sich zehn Heizstufen anwählen. Per Knopfdruck kann die Beheizung gestartet und pausiert werden. Auch der Batterieladestand ist so abrufbar. Mithilfe des »Eco«-Modus ist eine Zeitsteuerung der Heizspirale möglich. Der »Motion Control«-Modus sorgt dafür, dass sich die Heiztemperatur im Stand automatisch erhöht und mit zunehmender Bewegung reduziert. Unterstützt wird die Wärmefunktion durch ein Warmfutter im Schuhinnern. Für härteste Einsätze Neben der Wärmeausstattung verfügt der Johnny zudem über alle Leistungsmerkmale der Schutzklasse S3. Ausgestattet mit einer leichten Aluminiumkappe und einer metallfreien Durchtritthemmung schützt der ESD-fähige Stiefel vor Gefahren wie spitzen Gegenständen auf dem Boden oder herunterfallendem Werkzeug. Mit seinem strapazierfähigen Rindleder hält der robuste Fußschutz auch härtesten Einsätzen stand. Die grobstollige Laufsohle PU/PU Safeguard sorgt für den nötigen Halt auf glatten und unebenen Böden. Der PU-Spitzenschutz sichert die Langlebigkeit des Schuhs und schützt vor frühzeitigem Verschleiß. Mit seiner weiten Passform bietet der schwarze Schnürstiefel, der in den Größen 38 bis 48 verfügbar ist, auch breiten Füßen ausreichend Platz. ß


breiten Füßen von erhöhtem Tragekomfort durch die extraweite Passform des Alessio steel XXW Mid ESD S3, der erstmals in München gezeigt wird. Das atmungsaktive Textilfutter unterstützt ein angenehmes Tragegefühl und ein ausgewogenes Fußklima. Erhältlich ist der Alessio in den Größen 36 bis 50.

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Sicherer Schutz vor SRS-Unfällen

Der Arturo Black-Red Mid ESD S3 mit Biomex-Protection-Manschette beugt SRS-Unfällen vor und ist dabei flexibel. zur Ausstattung. Die metallfreie Durchtritthemmung und die Stahlkappe sichern vor Gefahren wie Scherben auf dem Boden oder herunterfallendem schweren Werkzeug. Die Schuhe sind in drei Weiten erhältlich. So profitieren etwa Träger mit sehr

Fußgerechte Sicherheit

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Alessio. Leicht zu reinigendes Obermaterial aus glattem Rindleder und die Sohlentechnologie Safety Grip, die mit einer grobstolligen Profilierung bei jeder Witterung für Halt sorgen soll, gehören beim Sicherheitsschuh und -stiefel der Schutzklasse S3

Als weitere Neuheit zeigt Elten den Arturo Black-Red Mid ESD S3 aus der Biomex-ProtectionSerie. Wie alle Serienmodelle verfügt auch dieser Sicherheitsstiefel über eine Kunststoffmanschette, die das Sprunggelenk stabilisiert und sich flexibel mit den natürlichen Bewegungen des Trägers mitbewegt. Dadurch sind Beschäftigte besser vor Verletzungen durch SRS-Unfälle (stolpern, rutschen, stürzen) geschützt – ohne Einschränkungen des Tragekomforts. Ein besonderes Merkmal des Sicherheitsschuhs ist zudem – neben sei-

nem sportlichen Design – seine Biomex-Dynamics-Sohle, die die natürliche Abrollbewegung der Füße beim Gang von der Ferse über den Ballen bis zum großen Zeh unterstützt. Dies wirkt sich positiv auf das natürliche Zusammenwirken von Gelenken, Muskeln und Knochen aus und schont diese. Zusätzlich bringt Elten auch Klassiker wie den Renzo Biomex GTX nach München: Sein Rindleder, die Zehenschutzkappe und die Zwischensohle aus Stahl sowie der PU-Spitzenschutz sollen auch härtesten Einsätzen standhalten. Auch bei Regen bleiben die Füße dank hydrophobiertem Nubukleder und Gore-Tex trocken. §

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Einfach besser laufen. Sicherheitsschuhe mit BAAK®

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JSP SAFETY

Integriertes TH3-Atemschutzgerät

owerCap Infinity ist Resultat des Anwender-Feedbacks von Arbeitern, die gebläseunterstützten Atemschutz regelmäßig tragen müssen. Das Ziel war es laut dem Unternehmen, die Probleme dieser Arbeiter, denen sie täglich gegenüberstehen, vollständig zu verstehen und eine Einheit zu entwickeln, die über bisherige hinausgeht. Häufige Themen, die von Benutzern gemeldet wurden, waren Hitzebildung und Bewegungseinschränkung beim Tragen einer taillenmontierten Filtereinheit. Es wurde nach Aussage von JSP klar, dass eine vollständig integrierte Lösung benötigt wurde, die Kopf-, Augen-, Gesichts-, Atem- und Gehörschutz in einer eigenständigen Einheit vereint.

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Maximierter Benutzerkomfort PowerCap Infinity ist mit leistungssteigernder Technologie ausgestattet, zusammengestellt in einer Kopfeinheit, sodass der Gebrauch von umständlichen, restriktiven Hüfteinheiten und Schläuchen entfällt. Die spezielle JSP Safety Halle A5.349

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Das neue PowerCap Infinity-Atemschutzgerät von JSP will zuverlässigen Schutz mit hohem Tragekomfort verbinden. Das System wird mittels Echtzeitdiagnose überwacht, um einen ständigen positiven Druck im Beatmungsgerät zu bieten. JSP

Mit PowerCap Infinity hat JSP ein Atemschutzgerät entwickelt, das mit einer gebläseunterstützten Atemschutztechnologie ausgestattet ist. Es weist zudem eine Akkulaufzeit von bis zu acht Stunden auf und soll die jahrzehntelange Entwicklungsarbeit von JSP in den Bereichen Atemschutz, Kopf-, Augen- und Gesichtsschutz widerspiegeln. Das auch auf der Bauma ausstellende Unternehmen bietet zudem mit den Modellen Evo3 Linesman und Evo 5 Dual Switch zwei weitere Helmlösungen für die Baubranche an.

Twin-Turbo-Technologie steuert nach Herstellerangaben den Luftstrom durch den vorderen Helmaufsatz, um den Benutzerkomfort zu maximieren und die Energieeffizienz zu optimieren. Echtzeitdiagnosen sollen sicherstellen, dass die Twin-Turbo-Motoreinheit den optimalen Luftstrom entsprechend den Anforderungen des Trägers liefert und den Ansaug- und Innendruck reguliert, wobei mindestens 160 l/min gefilterte saubere Luft abgegeben werden.

Zuverlässige Überwachung des Trägers Echtzeitdiagnose überwacht das System und den Träger zweimal pro Sekunde und gibt dem Benutzer eine dynamische Rückmeldung. Perioden mit hohem Atembedarf werden überwacht und berücksichtigt, indem ständig ein positiver Druck im Beatmungsgerät aufrechterhalten wird. Die Rückmeldung über den Batterie- und Filterzustand erfolgt über das Head-Up-Display und akustische Meldungen. PowerCap Infinity bietet Atemschutz gemäß TH3 mit einem nominalen Schutzfaktor von 500 (GER APF 100) – TH3 ist die

höchstmögliche Bewertung in der Norm EN12 941: 1998 + A2: 2008.

Einfache Handhabung und schnelle Reinigung PowerCap Infinity wurde als modulares System entwickelt, das sich leicht demontieren und wieder zusammenbauen lässt, um eine einfache Reinigung und Wartung zu ermöglichen. Um die optimale Atemschutzleistung sicherzustellen, ist es laut JSP wichtig, die Wartung regelmäßig durchzuführen. Die Hauptkomponenten können mit einem feuchten Tuch oder einer Bürste gereinigt werden. Das Visier muss vorsichtig gereinigt werden. Es sollte unter fließendem Wasser abgespült und nicht mit einem feuchten Tuch abgewischt werden, da dies zu Kratzern führen kann. Die Gesichtsabdichtung kann laut Hersteller abgenommen und in der Maschine mit einem milden Reinigungsmittel bei 30 °C gewaschen werden.

Mischung aus Kraft und Komfort Der Evo 3 Linesman will einen speziellen Schutz dank der besonders starken Helmschale mit

den Komfortvorteilen der Evolution-3D-Innenausstattung kombinieren. Evo 3 soll die populären Helme MK2 und MK3 weiterentwickeln, deren erstes Modell bereits 1970 auf den Markt gebracht wurde. In Tests hat sich der Evo 3 Linesman nach Angaben von JSP als weitaus stabiler als die geforderte Norm EN 397 und als andere Helme in seiner Klasse erwiesen. Der Evo 3 erfüllt jetzt die Norm EN 50 365 Klasse 0 10 kV. Diese Norm gilt für elektrisch isolierte Helme für Arbeiten, die direkt oder in der Nähe von elektrischen Anlagen unter Spannung stattfinden (maximal 1 000 V Wechselspannung oder 1 500 V Gleichstrom).

Doppelnorm zertifiziert Der Evo 5 DualSwitch ist der nach JSP-Angaben erste Schutzhelm, der nach den beiden Normen EN 397 und EN 12 492 zertifiziert ist. Zwischen beiden Standards kann per Schalter gewechselt werden. Der Helm lässt sich sowohl als Bauhelm auf Bodenebene (EN 397) tragen, wie als Kletterhelm bei Höhenarbeiten (EN 12 492) oder bei elektrischen Tätigkeiten (EN 50 365).

160 Liter pro Minute Echtzeitdiagnose soll sicherstellen, dass die Twin-Turbo-Motoreinheit den optimalen Luftstrom entsprechend den Anforderungen des Trägers liefert und den Ansaug- und Innendruck reguliert, wobei mindestens 160 l/min gefilterte saubere Luft abgegeben werden.

Für Arbeiten am Boden drückt man den Wechselschalter nach oben, um dem Kinnriemen eine Haltekraft von 15 kg bis 25 kg zu geben – und sich der Helm im Falle des Hängenbleibens lösen kann. Oder man drückt den Schalter nach unten, um dem Kinnriemen eine Haltekraft von mindestens 50 kg zu geben und damit das Herabfallen des Helmes bei Arbeiten in der Höhe zu verhindern. §


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In Kombination mit der starren Bohle SB 350 erreicht der neue Super 3000-3(i) von Vögele eine Einbaubreite von bis zu 18 m.

L VÖGELE

Neues Flaggschiff wird vorgestellt

Vögele Freigelände FIS.1011

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it der Entwicklung des Super 3000-3(i) stellt Vögele sein neues Flaggschiff vor, das nicht nur technologisch führen will, sondern gleichzeitig ebenso die Kriterien wirtschaftlich, vielseitig und anwenderfreundlich erfüllen soll. Der größte Fertiger von Vögele ist Teil der neuen Premium-Line und eignet sich sowohl für mittelgroße Baumaßnahmen als auch für die Sanierung und den Neubau von Autobahnen, für den Bau von Startund Landebahnen sowie von großen Plätzen und Verkehrsflächen. Die Premium-Line-Produkte sind durchgehend mit dem Bedienkonzept Erstpuls 3 ausgestattet, das als besonders einfach zu erlernen gilt und Anwendern zahlreiche moderne und praktische Merkmale wie Displayanzeigen, Automatikfunktionen und einen erweiterten Komfort bieten will. Wie alle Strich-3-Maschinen der Premium-Line ist der Super 3000-3(i) zudem mit dem Emissionsreduktionspaket Vögele EcoPlus ausgestattet und bietet optional das Kommunikationssystem PaveDock Assistant.

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Hohe Leistung durch innovativen Materialtransport Mit dem Super 3000-3(i) können bis zu 1 800 t/h Mischgut eingebaut werden. Mit einer Leistung von 354 kW gibt der Dieselmotor dem Fertiger die Kraft, um auch großvolumige Einbaumaßnahmen abzuwickeln. Ein weiterer Faktor ist die Einbauqualität: Sie ist unter anderem von der korrekten Höheneinstellung der Verteilerschnecke abhängig. Diese sollte stets an die Schichtstärke angepasst werden. Um eine optimale Materialvorlage bei unterschiedlichen Schichtstärken

18 Meter

Im Falle der SB 350 lassen sich Asphaltdeckschichten mit einer Stärke von bis zu 5 cm sogar in einer Gesamtbreite von 18 m einbauen.

VÖGELE

Mit einer geradezu rekordverdächtigen Arbeitsbreite von bis zu 18 m kann der neue Super 3000-3(i) die Autobahndeckschicht einer vierspurigen Richtungsfahrbahn nahtlos einbauen. Als Vertreter der Premium-Line bietet der Großfertiger außerdem alle Merkmale der neuesten »Strich-3«-Generation. Als weitere Highlights der Neuheit nennt Hersteller Vögele den innovativen Materialtransport sowie die neue hydraulische TamperhubVerstellung.

Der innovative Materialtransport, bei dem der hintere Teil des Chassis, das Kratzerband und die Verteilerschnecke in der Höhe verstellt werden, soll sowohl bei geringen als auch bei großen Einbaustärken eine optimale Mischgutvorlage garantieren.


Die feste Größe im Markt

DYNAPAC GROSSFERTIGER Hydraulische Tamperhub-Verstellung per Knopfdruck: Bei den neuen starren Bohlen SB 300 und SB 350 kann der Tamperhub ohne mechanische Umrüstarbeiten angepasst werden. zu garantieren, hat Vögele den Materialtransport beim neuen Super 3000-3(i) entscheidend verändert: Der hintere Teil des Chassis inklusive Kratzerband und Verteilerschnecke kann jetzt auf Knopfdruck stufenlos in der Höhe verstellt werden. Damit wird das Material immer von oben auf die Verteilerschnecke übergeben. Das soll eine optimale Materialleistung und Verteilung des Mischguts sichern, selbst bei dicken Tragschichten. Der Super 3000-3(i) ist damit vielseitig einsetzbar.

Neue Bohlen mit Einbaubreiten von bis zu 18 m Auch das Bohlenkonzept des neuen Vögele-Flaggschiffs ist auf maximale Flexibilität getrimmt: Der Super 3000-3(i) kann mit der Ausziehbohle AB 600 und den neuen starren Bohlen SB 300 und SB 350 kombiniert werden. Die starren Bohlen versprechen selbst bei großen Einbaubreiten ein Maximum an Ebenheit – ohne Längsnähte. Im Falle der SB 350 lassen sich Asphaltdeckschichten mit einer Stärke von bis zu 5 cm gar in einer Gesamtbreite von 18 m einbauen. Zudem können Anwender damit Frostschutzschichten oder auch hydraulisch gebundene Tragschichten mit Einbaustärken von bis zu 50 cm realisieren. Dank des neuen Führungsund Positionierungssystem für die Bohlen-Verbreiterungen ist die Rüstzeit bei unterschiedlichen Arbeitsbreiten außerdem deutlich geringer. Darüber hinaus sorgen die neuen hydraulischen Ausziehanbauteile beim

Einbau für hohe Flexibilität: Auf jeder Bohlenseite kann die Einbaubreite jetzt per Knopfdruck um 1,25 m verstellt und so die gesamte Arbeitsbreite um 2,5 m hydraulisch variiert werden.

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FS.1008/3

Hydraulische Tamperhub-Verstellung Für das Verdichtungsergebnis ist ein korrekt eingestellter Tamperhub von zentraler Bedeutung, gerade wenn unterschiedliche Schichtstärken mit derselben Bohle eingebaut werden sollen. Mit der Entwicklung der hydraulischen Tamperhub-Verstellung ist den Vögele-Ingenieuren deshalb ein weiterer großer Schritt gelungen, um qualitativ hochwertige Einbauergebnisse zu erzielen. Damit können die Bediener an der ErgoPlus-3-Fahreroder -Bohlen-Bedienkonsole den optimalen Tamperhub von 4 mm oder alternativ 8 mm für die jeweilige Einbauaufgabe per Knopfdruck einstellen.

Ein Allrounder All diese Funktionen eröffnen dem Super 3000-3(i) ein breites Anwendungsspektrum. Dank des neuartigen Materialtransports, der hydraulischen Tamperhub-Verstellung und der erweiterten, hydraulischen Ausziehanbauteile für die neuen starren Bohlen können Anwender den Super 3000-3(i) bequem auf die jeweilige Einbausituation einstellen – ohne mechanische Umrüstarbeiten. Mit der Automatikfunktion AutoSet Plus lassen sich die eingestellten Werte zudem speichern und abrufen. §

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Effizientes Flotten-Management steigert Fuhrparkverfügbarkeit

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Kosten, die man spart, muss man nicht erst verdienen. Wer die alte Kaufmannsregel beherzigt, soll an Witos FleetView nicht vorbeikommen. Die Flotten- und ServiceManagement-Lösung der Wirtgen Group erfasst Betriebs-, Positions- und Wartungsdaten von Vögele-, Wirtgen- sowie Hamm-Maschinen und hält für Anwender und Maschinenbetreiber vielfältige Vorteile bereit, die bares Geld wert sein dürften, was ein Beispiel aus der Praxis belegen soll.

Maschinen stets im Blick »Bei sämtlichen Maschinen werden Inspektionen und fällige Wartungsintervalle von der Wirtgen Group eingetaktet«, erläutert Werner Aicher, Geschäftsführer von GSI-Asphalt, einen Vorteil von Witos FleetView. Die Tele-

Ausfallzeiten verringern »Die Telematiklösung ist unkompliziert und wir müssen nicht ständig an unsere Maschinen denken«, so Aicher. »Das System hat die Auslastung unseres Maschinenparks signifikant gesteigert. Hinzu kommt, dass wir immer sicher sein können, dass keinerlei vermeidbare Werkstattaufenthalte während einer Baumaßnahme anstehen. Dies macht Abläufe für uns besser planbar und auch kostengünstiger, da wir bei Serviceterminen immer drei Wochen Vorlauf haben und Maschinen im Bedarfsfall umdisponieren oder auf Ersatzmaschinen der Wirtgen Group zurückgreifen können. Somit wird die Arbeit nicht gestört.« Und wenn bei einer Maschine ein Service fällig wird, hilft der SmartService dem Bauunternehmen GSI-Asphalt dabei, die Kosten kleinzuhalten. Wer viele verschiedene Maschinen von Wirtgen, Vögele und Hamm nutzt, oder – wie im Falle von GSIAsphalt – auf einen »sortenreinen« Wirtgen-GroupFuhrpark zugreift, hat weitere Vorteile: Der Ansprechpartner der zuständigen Wirtgen-Group-Niederlassung kann einen Wartungs- oder Servicetermin für mehrere Maschinen von Wirtgen, Vögele und Hamm koordinieren. Im Ergebnis steigt die Verfügbarkeit der Maschinen weiter.

Die in den Maschinen verbaute Telematiksteuereinheit (TCU) sammelt, packt und speichert die Maschinendaten. Anschließend werden die Daten verschlüsselt via GSM an das Datencenter der Wirtgen Group gesendet. Dort werden sie ausgewertet und dem Kunden über einen Online-Zugang zur Verfügung gestellt.

Service aus einer Hand Mit Witos FleetView gestaltet sich der Service für GSIAsphalt automatischer – aber nicht unpersönlicher. Schließlich hat das Unternehmen bei der Wirtgen Group in Augsburg einen festen Ansprechpartner, der sich aller Anliegen annimmt – auch über Witos FleetView hinaus. »Wir profitieren wirklich von den schnellen Reaktionszeiten, auch wenn wir Fragen haben oder die anwendungsspezifische Beratung in Anspruch nehmen möchten. Das trägt dazu bei, dass wir die Wirtgen Group als echten Partner wahrnehmen, der uns zuverlässig zur Seite steht«, sagt Werner Aicher. §

Witos FleetView bringt die Maschinen von Wirtgen, Vögele und Hamm zum Kommunizieren: Jede unerwartete Störung wird, genauso wie jedes fällige Serviceintervall, in der Witos FleetView Webanwendung angezeigt. as mittelständische Unternehmen GSI-Asphalt aus Eging am See bei Passau setzt seit Jahren auf Witos FleetView in Verbindung mit der Servicevereinbarung SmartService. Während SmartService regelmäßige Inspektionen nach Betriebsanleitung vorsieht, ermöglicht die Telematiklösung Witos FleetView darüber hinaus eine proaktive Wartungsplanung und eine schnelle Reaktion auf Störungen. Beide Serviceleistungen garantieren eine maximale Maschinenverfügbarkeit – und steigern so die Wirtschaftlichkeit und den Werterhalt der Maschinen.

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Wirtgen Freigelände FS.1010, FS.1011, FS.1110, FS.1111 und ICM.106

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matiklösung ermöglicht es der Wirtgen Group, servicerelevante Parameter wie Betriebsstunden auszuwerten und Kunden über anstehende Serviceintervalle zu unterrichten. Den Kunden selbst und deren Mitarbeitern stehen die Daten ebenfalls in einer Web-Anwendung zur Verfügung. Über einen Online-Zugang haben sie Zugriff auf verschiedene Auswertungsfunktionen: Im Untermenü »Flotte« erhalten die Nutzer beispielsweise einen kompakten Überblick über die aktuellen Betriebszustände ihrer Maschinen. Mit der Funktion »Überwachung« lassen sich Orte und Zeiten definieren, wo und wann die Maschinen einer Flotte arbeiten dürfen. Darüber hinaus bietet die Webanwendung unter anderem eine Kartenansicht zur Ortung der einzelnen Maschinen, eine Übersicht über vergangene oder fällige Service- und Wartungstermine sowie Meldungen und eine Historienansicht der Betriebs- und Positionsdaten.

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DYNAPAC

Bei seiner neuen SD-Fertiger-Reihe legt Dynapac Wert auf eine hohe Bedienerzufriedenheit. So setzt das zur Fayat-Gruppe gehörende Unternehmen mit der Bohlenbedienung RemoteControl 2.0 auf besonders effizientes und komfortables Arbeiten in Verbindung mit einer hohen Sicherheit auf der Baustelle. Unterstützung erfolgt auch durch eine breite Auswahl an automatisierten Zusatzsystemen. ie neue Bohlenbedienung RemoteControl 2.0 arbeitet im Tablet-Design. Dank neuer Tasten sind häufig benötigte Funktionen wie die Dachprofilverstellung und wegabhängige Steuerungen im Schnellzugriff zu finden. Zudem kann dank der ergonomischen Halterung die Fernbedienung leicht für alle Einsätze auf der Baustelle positioniert werden. Mit der RemoteControl 2.0 stellt Dynapac die Funktion Dual Speed Control vor.

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Hier kann die Ausfahrgeschwindigkeit der Bohle in zwei Stufen ausgewählt werden. Sein Kippschalterkonzept für eine »blinde« und intuitive Bedienung mit Handschuhen hat Dynapac auf Wunsch der Bohlenbediener um die neue Funktion weiterentwickelt. Für die SD-Kettenfertiger bietet Dynapac einen elektrischen Fahrspurreiniger für den besonders schnellen Einsatz an. Für die Verladung der Maschine

HERW-HAAKAN ERWING

Der Bedienernutzen steht im Mittelpunkt

Der hohe Bedienerkomfort steht für Dynapac im Mittelpunkt bei der Entwicklung der SD-Fertiger wie dem SD2500CS. ist der Spurreiniger vom Bedienpult des Fahrers schaltbar. Besonders hervorgehoben wird vom Wardenburger Unternehmen die einfache Bedienbarkeit während des Einbaus per RemoteControl 2.0.

Beleuchtungsoptionen Die Zahl der Nachtbaustellen im Verkehrswegebau steigt. Ein Gesamtbeleuchtungskonzept ist daher immer mehr ein wichtiger Bestandteil der Straßenfertiger.

Dynapac will mit dem LightAssist-Paket den Bedienkomfort sowie die Arbeitssicherheit erhöhen. Das Paket besteht aus dem Coming Home Light, integrierter Seitenschildbeleuchtung und einem modernisierten Gesamtbeleuchtungskonzept. Das Paket wird nun auch um eine LEDPlattformbeleuchtung erweitert. Mehr Sicherheit auch bei Servicearbeiten mit Dynapacs neuer Servicebeleuchtung – hier werden dank LED-Lichtkonzept

Mit dem MF2500CS auf eine zuverlässige und starke Beschickung setzen Im Jahr 2013 hat Dynapac den 2,55 m breiten Kettenbeschicker MF2500CS mit abnehmbarem Schwenkband vorgestellt, seitdem wurde die Beschickerreihe erweitert und optimiert. Jetzt verfügen die Beschickermodelle MF2500CS und MF2500CM über diverse Weiterentwicklungen. Die Schwerpunkte der neuesten Generation liegen auf Bedienerentlastung und Fahrerkomfort, Betriebskostenoptimierung sowie auf leistungsstarker und zuverlässiger Beschickung.

as neue LED-Scheinwerferkonzept unterstützt präzises Arbeiten auch unter schwierigen Lichtverhältnissen. Zwei zusätzliche seitliche LED machen sowohl die Verladung für den Transport als auch den Nachteinbau sicherer. Optionale Kameras ermöglichen drei Perspektiven für eine präzise Beschickung und/oder sicheres Rückwärtssetzen, weil der Raum unter und hinter dem Förderband vom Bedienpult eingesehen werden kann. Der Fahrer kann zudem dank Coming-Home-Funktion sicher aufund absteigen. Der MF2500CS verfügt über eine höhenverstellbare, geräumige Plattform. Die neuen Fahrersitze sind mit einer hohen Rückenlehne, Kopfstütze sowie verbesserter Sitzheizung ausgestattet. Über den in der Armlehne integrierten Joystick werden Fahr-, Schwenk- und Förderfunktionen bedient. Ein Notebook-Fach mit Schublade und 24-V- bzw. 12-V-Anschluss vereinfacht die Materialscheindisposition. Sensoren am Förderband und in Richtung Fertiger steuern den Materialfluss und die Distanz zum Straßenfertiger. TruckAssist erleichtert außerdem die Kommunikation zu den Lkw-Fahrern.

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Betriebskostenoptimierung Das Förderband ist auf Metallstreben montiert, was lange Bandwechselintervalle ermöglicht. Für noch län-

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gere Standzeiten wurde die Gummikettenverbindung optimiert. Der neu positionierte Sprühbalken unterhalb der Frontmuldenklappe erlaubt eine permanente Förderbandbenetzung, um Anhaftungen auch bei schwierigen Mischgütern und Witterungsverhältnissen zu verhindern. Der neue Doppelabstreifer für die SwingApp entfernt auch hartnäckige Anhaftungen, sodass weder Bitumenfäden noch Materialregen zu befürchten sein sollen. Das Band wird über eine Kettenrollenführung in Position gehalten, damit müssen bei einem Bandwechsel keine Stützrollen demontiert werden. Die separate SwingApp kann einen MF2500CS in weniger als einer Stunde in einen Schwenkbandbeschicker verwandeln. Der optimierte Universalkübel MH2500 kann zudem dank einer integrierten Gabelstapleraufnahme einfacher in den Fertiger eingesetzt bzw. auf der Baustelle transportiert werden. Drei separat klappbare Seitenwände machen den MH2500 besonders flexibel in seiner Anwendung. Das optimierte Reinigungskonzept mit drei separaten Förderpumpen, einem verlängerten Trennmittelschlauch sowie Schlauchanschlüssen vorn und hinten am Beschicker wirkt Materialanhaftungen effizient entgegen. §


alle servicerelevanten Bereiche, wie Motorraum und der Servicepunkt an der Seitentür, erleuchtet.

rüber hinaus ist mit der praktischen Box das Warmhalten von Lebensmitteln möglich.

Mit Leichtigkeit im Alltag

Dynapac unterstützt die Betreiber und Maschinenanwender mit einer breiten Auswahl an automatisierten Zusatzsystemen. So kann bei vielen Einbausituationen der Kantenfolger MatTracker helfen, den Bohlenbediener aus der Gefahrenzone zu nehmen, indem die Bohlenbreite automatisch angepasst wird. Er bietet dem Bohlenbediener auch die Möglichkeit, sich kurzzeitig von der Bohle zu entfernen, um beispielsweise händische Nacharbeiten zu tätigen. Der MatTracker benutzt eine NIR-Kamera (Nah-Infrarot), die einer bestehenden Kante – wie einer Fräskante oder einer bestehenden Asphaltschicht – folgt und somit eine gleichbleibende Überlappung gewährleistet. Der Kantenfolger kann über eine im Seitenschild integrierte Bedienung

Automatisierte Zusatzsysteme Als weitere Komfortausstattungsmerkmale nennt Dynapac beispielsweise eine neue Dachverstellung, bei der ein neuer Elektrozylinder den Bediener mit Leichtigkeit das Dach ohne schweißtreibende manuelle Arbeit hochfahren lässt. Die Funktion kann auch ohne Starten des Motors verwendet werden. Lange Arbeitstage sollen mit einem neuen beheizbaren Sitz für den Fertigerfahrer komfortabler werden. Das gleiche gilt für die neue thermoelektrische Kühlbox, die dem Bedienpersonal erlaubt, nach Möglichkeit Getränke kalt zu lagern. Da-

Dynapac Freigelände FS.1008/3

aktiviert werden. LED-Anzeigen auf dem Sensor zeigen die jeweilige Aktivität des Sensors an. Angeboten wird von Dynapac ebenso das Einbauqualitätssicherungssystem MatManager an. Das System ist für Betreiber kleiner und mittelständischer Unternehmen geeignet. Das Bedienkonzept unterstützt die Einbaumannschaft im Baustellenalltag. Mit dem Qualitätssicherungssystem sollen die Abläufe des Einbauprozesses Dynapac optimiert werden. Zudem ermöglicht der MatManager die Prozessdokumentation, womit er der Dokumentationspflicht einiger Behörden nachkommt. Die SD-Radfertiger sind bereits seit Jahren mit der bedarfsgesteuerten Traktionskontrolle im Einsatz. Der Straßenfertiger arbeitet lastabhängig und somit immer im optimalen Traktionsbereich mit AddTraxxion. Nun hat Dynapac für die SD-Reihe die Traktionskontrolle AddTraxxion Plus für Sonderanwendungen

eingeführt – speziell für ungebundenen Untergrund und Schotterbaustellen mit starker Steigung. Die Einstellung der Traktion ist bei Bedarf über das Bedienpult einstellbar. §

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SELBSTNIVELLIERENDE RADFRÄSE MIT TILTFUNKTION . Fräsen von schmalen Gräben (50 bis 120mm) mit sauberen Kanten. . Seitliche Schwenkfunktion durch die auch bei schräg stehendem Trägergerät (arbeiten auf dem Gehsteig) ein Graben im 90° Winkel gefräst werden kann. . Zubehör: Saugstutzen für den Anschluss an einen Saugbagger, mit dem das Fräsgut direkt aufgenommen wird.

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WIRTGEN

Premiere für modernsten und leistungsstärksten Kaltrecycler

W 380 CRi und W 240 CRi sollen nicht zuletzt durch einfache Bedienung mit neuen Automatikfunktionen, flexibel positionierbaren Hauptbedienpulten oder dem On-Board-Diagnosesystem überzeugen.

Das globale Straßennetz ist vielerorts sichtbar in die Jahre gekommen, einhergehend mit dem rasanten Anstieg des Schwerlastverkehrs. Um die Funktionsfähigkeit der Infrastruktur langfristig zu erhalten, bedarf es zunehmend einer strukturellen Instandsetzung des Straßenaufbaus. Für dieses Anforderungsprofil hat Wirtgen den leistungsstarken Kaltrecycler W 380 CRi entwickelt. Auf der Bauma feiert die Neuheit ihre Weltpremiere.

ie Anforderungen an Straßensanierungen sind weltweit identisch: wirtschaftlich und am besten umweltfreundlich müssen sie sein, und vor allem schnell umgesetzt. Denn die Zeit drängt. Flickarbeiten sind dabei weder nachhaltig noch bekämpfen sie die Ursache. Bereits heute und als Lösung für die Zukunft mehr denn je gefragt ist das Kaltrecycling-Verfahren, bei dem die Wiederverwertung der Oberbaumaterialien Grundvoraussetzung ist. So wird beim Kaltrecycling »in-place« der Asphaltoberbau je nach Beschädigung vollständig oder schichtweise von einem Recycling-Zug auf ganzer Fahrbahnbreite in einem Übergang und unter Zugabe von Bindemitteln vor Ort aufbereitet und gleich wieder eingebaut.

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Taktgeber im Recycling-Zug

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Herzstück des Zuges sind kettengeführte Kaltrecycler wie der neue W 380 CRi von Wirtgen. Der Recycler fräst die Fahrbahn – bei verfügbaren Arbeitsbreiten von 3 200 mm, 3 500 mm und 3 800 mm – in den meisten Anwendungsfällen zwischen 100 mm und 300 mm tief. Gleichzeitig granuliert er das Material

und verwandelt es durch die Zugabe von Bindemitteln wie Zement, Bitumenemulsion oder Schaumbitumen in ein neues, homogenes Baustoffgemisch. Mit einer Mischleistung bis 800 t/h kann der Kaltrecycler über sein schwenk- und höhenverstellbares Abwurfband enorme Mengen an recyceltem Material in Heckverladung an einen VögeleFertiger übergeben. Dadurch sind sehr hohe Tagesleistungen möglich. Die finale Verdichtung übernehmen Hamm-Tandemund -Gummiradwalzen. Kettengeführte Recycler von Wirtgen arbeiten beim Recyclingeinsatz im Downcut. Das Verfahren, bei dem der Fräs- und Mischrotor im Gleichlauf rotiert,

hat der Kaltrecycling-Pionier bereits vor Jahren entwickelt. In der Praxis ist das Verfahren kaum mehr wegzudenken, da es bei der Aufbereitung des Materials eine gezielte Stückgrößenverteilung – gerade von brüchigen, dünnen, alten Asphaltstraßen – ermöglicht.

Schaumbitumen-Rezeptur mit extremer Dauerhaftigkeit Auch für Straßen, die im Kaltrecycling-Verfahren instandgesetzt werden, gelten im Hinblick auf deren Nutzungsdauer die gleichen Anforderungen wie für Straßen, die nach konventionellen Verfahren dimensioniert und gebaut werden. Wirtgen hat mit der Entwicklung seines eigenen


Geringe Lebenszykluskosten Die Vorteile des KaltrecyclingVerfahrens sollen nicht zuletzt auch in dem großen Energieeinsparpotenzial bei der Materialaufbereitung liegen. Die Ausgangsstoffe müssen weder getrocknet noch erhitzt werden, sodass sich gegenüber konventionellen Sanierungsverfahren 10 l/t bis 12 l/t Kraftstoff einsparen lassen sollen. Die fast vollständige Wiederverwertung des Oberbaus gilt als gleichbedeutend mit der Reduzierung der Baumaterialtransporte um bis zu 90 %. Gleichzeitig können, so informiert Wirtgen, 90 % an Ressourcen und bis zu 100 % bei der

WIRTGEN

Labor-Equipments Lösungen geschaffen, die bereits im Vorfeld von Instandsetzungsmaßnahmen deren Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit sicherstellen. So wird nicht nur die optimale Zusammensetzung des aufbereiteten Mischguts definiert, sondern dessen Qualität und Eigenschaften anhand von Probekörpern in Triaxial- und Spaltzugfestigkeitstests untersucht. Auch die Schaumbitumenqualität lässt sich bereits vor Baubeginn im Baustofflabor exakt definieren. Speziell das Kaltrecycling mit Schaumbitumen rückt immer mehr ins Blickfeld von Straßenbaubehörden und Bauunternehmen. Dabei wird der Schaumbitumen mit dem vorliegenden Baustoff in-place verarbeitet. Das neu entstandene bituminöse Mischgut wird als BSM (bitumenstabilisiertes Material) bezeichnet. Nach abschließender Verdichtung zeichnet es sich durch eine langfristige und hohe Tragfähigkeit aus. Im Langzeitverhalten zeigt sich ein weiterer Vorteil von BSM: das eingemischte Schaumbitumen führt zur punktuellen Haftung innerhalb der Kaltrecycling-Schicht und lässt somit keine Rissbildung zu. Die so aufbereiteten, dauerhaften Schichten bilden im Straßenoberbau die perfekte Grundlage für den abschließenden Asphaltüberbau mit erheblich reduzierter Schichtdicke.

Materialentsorgung eingespart werden. Daraus resultiere ein deutlich reduzierter Kraftstoffverbrauch und geringerer CO₂Ausstoß. Die Kaltrecycling-Bauweise verspricht vor allem auch Einsparungen von bis zu 50 % an Bindemitteln – somit das größte Einsparungspotenzial. Nach wie vor gelten Bindemittel als größter Kostenfaktor in der Straßensanierung. Dank der besonderen Eigenschaften des BSM will die Kaltrecycling-Technologie mit sehr geringen Kosten über den gesamten Nutzungszeitraum der Straßen aufwarten.

Sanierung bei fließendem Verkehr Aufgrund der sofortigen Wiederverwertung des Ausbaumaterials und der daraus resultierenden schlanken Logistik sind beim Kaltrecycling in-place die Bauzeiten im Vergleich zu den konventionellen Sanierungsmethoden deutlich kürzer. Der komplette Recyclingzug kann in der Breite einer Fahrspur untergebracht werden. Auf zweispurigen Straßen erfolgt das Recycling auf Breite einer Fahrspur, während der Verkehr einspurig auf der anderen Fahrbahnseite an der Baustelle vorbei geführt werden kann. Außerhalb der Arbeitszeiten steht üblicherweise die gesamte Straßenbreite zur Verfügung, da auch die

frisch recycelte Fahrbahn unmittelbar nach abgeschlossener Verdichtung temporär mitgenutzt werden kann.

Auch als Hochleistungsfräse im Einsatz Neben den Modellen W 380 CRi (775 kW; EU-Stage 5/US-Tier 4f) und W 380 CR (708 kW; EU nicht reguliert/US-Tier 2) umfasst die neue Generation der Wirtgen-Recycler auch den W 240 CRi (775 kW; EU-Stage 5/ US-Tier 4f) und W 240 CR (708 kW; EU nicht reguliert/USTier 2). Die Recycler W 240 CRi und W 240 CR können auch mit integrierter Vögele-Variobohle AB 375 T ausgestattet werden und verfügen über eine maximale Arbeitsbreite von 2 350 mm. Die vier Kaltrecycler sind darüber hinaus als Hochleistungsfräse im klassischen Upcut-Verfahren einsetzbar. Dank starker Motorisierung und Förderbandkapazität schaffen sie bei einer maximalen Frästiefe bis 350 mm hohe Ausbauleistungen – beispielsweise beim Ausbau kompletter Asphaltpakete oder bei großflächigen Sanierungsmaßnahmen wie auf Autobahnen oder Start- und Landebahnen von Flughäfen. §

90 %

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Die fast vollständige Wiederverwertung des Oberbaus gilt als gleichbedeutend mit der Reduzierung der Baumaterialtransporte um bis zu 90 %.

Wirtgen-Kaltrecycler können auch effizient als Hochleistungsgroßfräse im Upcut-Verfahren eingesetzt werden. APRIL 2019

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VOLVO CE

VOLVO CONSTRUCTION EQUIPMENT

Kompakte und wendige Straßenfertiger

Der Kettenfertiger P2820D ABG baut auf die Erfolge vorheriger Generationen auf und soll sich durch eine Reihe von Konstruktionsverbesserungen auszeichnen, wie eine Verlängerung des Fahrwerks um 150 mm für eine bessere Balance und Traktionsfähigkeit des Fertigers sowie ein stabiler Fahrbahnräumer für eine glatte Oberfläche.

Volvos P2820D ABG und P2870D ABG sind die kompaktesten Straßenfertiger in der Volvo-Produktpalette und speziell für Innenstadtbereiche konzipiert. Die Partner für kleine und mittlere Straßenprojekte wollen sich durch geringe Betriebskosten sowie durch ein Höchstmaß an Sicherheit und Bedienerkomfort auszeichnen.

ür jene, die eine kompakten Straßenfertiger im Bereich von 1,5 m bis 4,5 m suchen, will Volvo CE nicht nur ein Angebot, sondern gleich zwei bereit halten. Der P2870D ABG ist ein neu entwickelter Radfertiger und der ebenfalls neue P2820D ABG gehört zu der aktuellen Generation der Volvo-Kettenfertiger. Mit beiden Modellen erweitert Volvo seine Straßenfertiger-Produktpalette weiter. Beide wollen Merkmale aufweisen, die man normalerweise nur bei größeren Straßenfertigern findet und versprechen mehr Einbauqualität, Sicherheit, Effizienz und exzellenten Bedienerkomfort.

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sie für innerstädtische Bauprojekte wie Radwege, Parkplätze und Fußgängerzonen prädestiniert. Die neuen Maschinen wollen mit einem niedrigen Kraftstoffverbrauch sowie geringen CO₂-Emissionen glänzen. Mit ihren 55-kW-Motoren von Volvo

und abgestimmter Hydraulik verfügen die kompakten Straßenfertiger über ein Antriebssystem wie die größeren Modelle. Dank ihrer kompakten Bauweise sind der P2820D ABG und der P2870D ABG flexibel einsetz-

Für den vielseitigen Einsatz konzipiert

Volvo CE Freigelände FM.714, Halle C6.201, C6.203, C6.213

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Wie auch die übrigen Modelle der Volvo-Straßenfertiger, sollen sich der P2820D ABG und der P2870D ABG durch niedrige Geräuschpegel auszeichnen, was

Das Bedienpult kann von einer Seite des Straßenfertigers zur anderen verschoben werden und lässt sich in alle Richtungen um 30° kippen.


bar und entwickeln Kraft, den Beschicker-Lkw zu schieben oder können auch leicht mithilfe anderer Maschinen wie Radlader oder Bagger beladen werden. Interessenten können zwischen dem häufiger verwendeten zweizügigen oder dem einzügigen Materialförderband wählen, wobei letztere Variante eine Besonderheit von Volvo in dieser Größenklasse ist und eine höhere Einbauleistung pro Stunde ermöglicht. Charakteristisch für den P2870D ABG ist sein enger Wendekreis (2 m) dank Servolenkung. Dank vielfältiger Optionen erhöhen sich die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten der Rad- und Kettenfertiger. Dazu gehören separat ansteuerbare Kübelklappen, mit denen dichter an Hindernissen asphaltiert werden kann oder das elektro-hydraulisch klappbare Wetterdach, mit dem sich die Transporthöhe der Straßenfertiger reduzieren lässt. Der P2820D ABG und der P2870D ABG sind zudem so kompakt konzipiert, dass sie zusammen mit einer Walze auf dem gleichen Transportfahrzeug transportiert werden können.

Der individuell anpassbare Arbeitsplatz des Bedieners verspricht erhöhten Komfort, eine bessere Produktivität und ist binnen Augenblicken zwischen

sitzender und stehender Arbeitsposition umrüstbar. Das Bedienpult kann komplett von einer Seite des Straßenfertigers zur anderen verschoben werden und

lässt sich in alle Richtungen um 30° kippen. Das ausziehbare Allwetterdach schützt den Bediener – auch bei ausgefahrenem Fahrersitz. Optional kann eine

A WIRTGEN GROUP COMPANY

Spezialist für Kurven GETEILTE BANDAGE – DOPPELTE OSZILLATION

Leichte Bedienbarkeit Weil Bediener der neuen Fertiger einen nahezu identischen Arbeitsplatz wie bei den größeren ABG-Straßenfertigern von Volvo vorfinden, sollen sie sich sofort »wie zu Hause« fühlen. Das Electronic-Paver-Management-System (EPM3) ermöglicht dem Fertigerfahrer einen einfachen Zugriff auf die gesamte Bandbreite der Arbeitsfunktionen und gewährleistet somit eine maximale Kontrolle der Maschine. Mit seinem zweckmäßigen Layout und Jogwheel soll das EPM3-System selbst schwierigste kleinere und mittlere Straßenprojekte vereinfachen. Der im EPM3 integrierte Settingsmanager erlaubt es, individuelle Parameter früherer Projekte abzuspeichern und erneut aufzurufen, was zu einem schnelleren Einbau und zu einer konstanten Einbauqualität bei Folgeprojekten führen soll.

Stand-Nr. FS.1011

CLOSE TO OUR CUSTOMERS. Eine Bandage, zweimal Oszillation: Die patentierte Lösung von HAMM kombiniert die Vorteile einer geteilten Bandage mit den Pluspunkten der HAMM-Oszillation. Sie ermöglicht höchste Qualität und eine schnelle Verdichtungszunahme auf allen Asphaltbaustellen. Sie sichert optimale Ergebnisse, auch in engen Kurven und bei der Verdichtung empfindlicher Asphalte, von dünnen Schichten, auf Brücken und in der Nähe historischer Bauten. www.hamm.eu

HAMM AG · Hammstr. 1 · D-95643 Tirschenreuth · Tel +49 (0) 9631 80-0


Verglasung zu beiden Seiten der Bedienplattform gewählt werden, um den Fahrer noch besser vor Witterungseinflüssen zu schützen. Um einen möglichen Diebstahl zu verhindern, sind neue, mit dem Zündschlüssel abschließbare Aufbewahrungsfächer unter dem Dach und im Bereich der Bohle vorgesehen.

Radfertiger P2870D ABG Mit einer Transportgeschwindigkeit bis zu 16 km/h soll der kompakte Radfertiger P2870D ABG dank der in dieser Klasse besonderen Fahrwerkskonstruktion mit dem 6x4-Radantrieb und dem Niveauausgleichssystem der Radaufhängung einen unvergleichlichen Komfort bieten. Die neue Funktion »Rear Frame Lift« gilt als einzigartig bei Straßenfertigern von Volvo. Damit können die Hinterräder durch Druck auf die Bohle vom Boden abheben. Das ist hilfreich, wenn die Räder mal in weichem Untergrund feststecken, oder bei schnellen Radreparaturen.

bessere Balance und Traktionsfähigkeit des Fertigers sowie ein stabiler Fahrbahnräumer für eine glatte Oberfläche. Für eine höhere Maschinenverfügbarkeit und geringere Betriebskosten ist das Kettenfahrwerk mit einem automatischen Kettenspanner ausgestattet, eine Besonderheit von Volvo in dieser Klasse, während die Montagebolzen der Kettenpolster für einen schnelleren Wechsel innen platziert sind.

Effiziente Bohlen Auf der richtigen Spur mit dem P2820D ABG Der Kettenfertiger P2820D ABG baut auf die Erfolge vorheriger Generationen auf und soll sich durch eine Reihe von Konstruktionsverbesserungen auszeichnen, wie eine Verlängerung des Fahrwerks um 150 mm für eine

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Der P2820D ABG ist mit der Variomatik-Stampf- und -Vibrationsbohle VB30 mit robuster Bohlenführung und hydraulischer Dachprofilverstellung ausgestattet. Sie lässt sich hydraulisch auf die doppelte Arbeitsbreite ausfahren (von 1,5 m auf 3 m). Mithilfe von Bohlenverlän-

gerungen können größere Arbeitsbreiten bis maximal 4 m eingebaut werden. Mit der neuen Bohle VB40 soll der neue P2870D ABG für einen Einbau außergewöhnlich hoher Qualität bei Einbaubreiten bis zu 4,5 m verantwortlich zeichnen. Zwei Verlängerungen von 525 mm und 275 mm sind für diese Einbaubohle erhältlich, wobei bei letztgenannter Variante ein Transport des Fertigers ohne notwendige Demontage der Bohlenverlängerungen und Seitenbegrenzungen möglich ist. Die Bohlen VB30 und VB40 haben eine Aufheizgeschwindigkeit von bis zu 3 °C/Min und sind mit einer wartungsfreien mechanischen oder hydraulischen Dachprofilverstellung sowie mit dauergeschmierten Stampf- und Vibrationslagern ausgestattet.

Die Bohle VB40 hat zudem einen klappbaren Laufsteg. Zum leichteren Einbau sind als Option hydraulisch gesteuerte Seitenbegrenzungen erhältlich, wodurch manuelle Einstellungen entfallen und sichergestellt ist, dass die Bohlenbediener vor dem laufenden Straßenverkehr geschützt sind. Mit ihrer schlanken Bauform verringern sie die für die Realisierung eines sauberen Seitenabschlusses erforderliche Zeit. Die neue Bohlenkonsole ist in alle Richtungen schwenkbar, sodass der Bediener sie je nach Anforderungen der Baustelle und persönlichen Präferenzen leicht positionieren kann. Das optimierte Layout der Bedientasten ist zweckmäßiger und komfortabler denn je.

Maximale Betriebszeit Für eine schnellere Routinewartung und weniger Stillstandszeiten haben der P2820D ABG und der P2870D ABG Drainageschläuche für Flüssigkeiten, einen einfachen Zugang zur Batterie mit externer Schalttafel zur Starthilfe und nur drei Schmierpunkte. Das Materialförderband ist ebenfalls mit dauergeschmierten, wartungsfreien Lagern ausgestattet. Das Abgas-Nachbehandlungssystem besteht nur aus einem Dieselpartikelfilter. Damit gibt es keine SCR- oder AdblueAnforderungen und keine Notwendigkeit, die Dieselabgasflüssigkeit zu wechseln oder eine SCR-Wartung durchzuführen. Das maximiert die verfügbare Betriebsdauer und minimiert die Betriebskosten. Mit CareTrack, dem Maschinenüberwachungssystem von Volvo, sind alle Telematik-Reports wie Produktivität, Maschinenzustand und Kraftstoffeffizienz abrufbar. Eigenständig oder mit Unterstützung des Volvo-Vertragshändlers können Kunden die Daten von CareTrack nutzen, um Risiken eines ungeplanten Stillstands zu minimieren und eine bestmögliche Leistung der Straßenfertiger P2820D ABG und P2870D ABG sicherzustellen. §


Aus Feinstaub werden unschädliche Flocken o BOMAG – Auf Baustellen entsteht viel sichtbarer Staub und ebenso unsichtbarer,

eim Fräsprozess entsteht ein Vielfaches an Feinstaub im Vergleich zum Dieselmotor. Bislang bekannte Systeme saugen zum Schutz des Bedienpersonals den Staub aus der direkten Arbeitsumgebung ab und leiten ihn anschließend am Förderband wieder hinaus. Damit ist zwar der Fahrer der Maschine geschützt, der Feinstaub aber nicht eliminiert. Anders als Grobstaub bleibt Feinstaub wie eine unsichtbare Wolke in der Luft und sinkt nur langsam zum Boden ab. Nachfolgendes Baustellenpersonal sowie Anwohner und Passanten sind also weiterhin gefährdet. Um dieses Risiko zu reduzieren, hat Bomag die Technologie Ion Dust Shield für Kaltfräsen entwickelt. Das System ist in einem kleinen Kasten direkt am Förderband eingebaut. Mithilfe der Staubabsaugung werden Staubpartikel durch ein elektrisches Feld befördert, laden sich

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Bomag Freigelände FS.1009, FS.1008/1 und FS.1109/1

MICHAEL WULF

für die Atemwege schädlicher Feinstaub. So auch beim Kaltfräsen zur Abtragung und anschließendem Recycling alter Fahrbahndecken. Mit der Ion-Dust-ShieldTechnologie für alle Kaltfräsen ab der 1-m-Klasse bietet Bomag als nach eigenen Angaben erster Hersteller eine Lösung, die aus einer Staubverlagerung eine Staubreduzierung macht und damit Bediener und Umwelt gleichermaßen schützt.

Das bereits auf der letztjährigen Intermat in Paris vorgestellte System Ion Dust Shield für Kaltfräsen ist für den »BaumaInnovationspreis 2019« nominiert. positiv auf und werden von dem negativ geladenen Gehäuse angezogen. Dabei soll der Feinstaub dauerhaft zu ungefährlicherem Grobstaub verklumpen und mit dem Fräsgut abtransportiert werden können. Der so entstandene Grobstaub kann nicht mehr in die Atemwege gelangen und ist damit ungefährlich für den Maschinenfahrer und die gesamte Umgebung. Die Technologie ist für den »Bauma-Innovationspreis 2019« nominiert (siehe Seite 38). §

CONSTRUCTION

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SECMAIR-BREINING

Spezialisiert auf die Straßeninstandsetzung Secmair und Breining gelten in der Fayat-Gruppe als die Spezialisten für die Straßeninstandsetzungstechnik. Beide Marken halten von Verschleißbelägen über Asphaltschichten im Kalteinbau bis hin zur Rissüberbrückung oder die Ausbesserung von Schlaglöchern für förmlich jeden Straßenschaden eine geeignete Lösung bereit. Gefertigt werden die Produkte jetzt an einem gemeinsamen Produktionsstandort. Zur Bauma werden die Smart-Road-Patch-Technologie und das CepiaKonzept, das ein »besseres Arbeitsleben« im Asphalt- und Schottereinsatz verspricht, in den Mittelpunkt gerückt. Mit dem Prototypen Pick & Spray wird zudem eine Weltpremiere angekündigt.

er hauptsächlich für die Straßenausbesserung eingesetzte Chipsealer von Secmair wird künftig vollautomatisch. Die neue Smart-Road-Patch-Technologie ist in das Konzept E Traxx integriert, einem lückenlosen Rückverfolgbarkeitssystem für die Straßeninstandsetzung, das auf künstlicher Intelligenz beruht. Verbunden werden dabei eine automatisierte Verteilung bei Ausbesserungsarbeiten (Patching) mit dem synchronen Splitt- und Bindemittelverteiler (RGS). Zudem ist die lückenlose Rückverfolgung einer Straßeninstandsetzung von Oberflächenbehandlung (ESU) und kalt gegossenen Bitumenmaterialien (MBCF) gegeben.

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Das automatische Risserkennungssystem Smart Road Patch prüft die Straße mit Kameras und ermöglicht per Bilderkennungssystem das Starten der Auftragsgutverteilung auf den zu behandelnden Längs- oder auch Netzrissen. Erkennung und Behandlung der Risse auf der Straße erfolgen in einem Durchgang, ohne dass der Bediener in der Kabine speziell geschult sein müsste. Er kann die Behandlungsbereiche aber nach eigenem Ermessen deaktivieren. Die Baustellendaten werden anschließend für mögliche Rückverfolgungen von Secmair verwaltet. Dadurch soll die Verfügbarkeit der Daten nach einer methodischen, besonders sicheren Klassifizierung gewährleistet werden.

Secmair-Chipsealer CT 360 – ausgestattet mit dem automatischen Risserkennungssystem Smart Road Patch.

geht Secmair von einem um 30 % geringeren Verbrauch aus (das bauMAGAZIN berichtete bereits in Heft 11/18, Seite 39).

Prototyp als Weltpremiere In München will Secmair auch seinen Prototypen »Pick & Spray« erstmals vorstellen. Dabei handelt es sich um das Konzept eines Mini-Emulsionsvertei-

lers, der an mehrere Trägerfahrzeugtypen angepasst werden kann. Der Mini-Verteiler dient dem Auftrag einer Haft- unter der Heißmischgutschicht und gibt sich sehr kompakt, um auch auf schmalen innerstädtischen Baustellen eingesetzt werden zu können. Das Modul Pick & Spray kann auf Pick-ups, Traktoren, Anhänger oder Lkw aufgebaut werden. §

Bei der Bauma-Premiere »Pick & Spray« handelt es sich um das Konzept eines Mini-Emulsionsverteilers, der an mehrere Trägerfahrzeugtypen wie beispielsweise Pick-ups angepasst werden kann.

Secmair-Breining Freigelände FS.1008/1

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Vielfach wird auf beengten Baustellen Heiß- oder Kaltasphalt sowie Schotter manuell aufgetragen, weil vor Ort traditionelle Fertiger und Schotterstreuer nicht eingesetzt werden können. Secmair hat mit Cepia kürzlich eine Maschine vorgestellt, die alle Konfigurationen und Typologien dieser manuellen Arbeiten erleichtern soll, ob es sich um den Grabenaushub oder das Arbeiten auf Bürgersteigen, Radwegen, Parkplätzen oder Garageneinfahrten handelt. Im Vergleich zum manuellen Schaufelauftrag

SECMAIR-BREINING

Manuelles Arbeiten vergessen machen

Cepia steht für einen mechanisierten und damit mühelosen Auftrag von Heißmischgut.


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WEISIG MASCHINENBAU

Der Frühling kommt...!

Selbstfahrende Spritzmaschine nicht nur in neuem Design Weisig Maschinenbau aus Alfeld wartet zur Bauma mit einigen Neuheiten auf, angeführt auf dem Freigelände-Messestand von einer vollständig überarbeiteten selbstfahrenden Anspritzmaschine der Baureihe Weiro TM.

WEISIG MASCHINENBAU

Halle C5.326

Weiro stellt die überarbeitete selbstfahrenden Spritzmaschinen der Baureihe Weiro TM vor. Auch »unter der Haube« soll sich viel getan haben.

ugenfällig ist das neue ergonomische Design der Arbeitsmaschinen, doch auch »unter der Haube« soll sich viel getan haben. So sind die neuen Modelle mit Antriebsmotoren gemäß Emissionsverordnung EU 2016/1628 Stufe V ausgestattet. Dies beinhaltet unter anderem einen Dieselpartikelfilter, deshalb können die neuen Maschinen auch auf Baustellen innerhalb von kommunalen Bereichen eingesetzt werden, die einer besonderen Luftqualitätsverordnung unterliegen. Erstmals auf einer kompakten Anspritzmaschine vorgestellt wird das Weiro-Dosiersystem Spraycontrol, das bereits auf den Weiro-Aufsatzspritzmaschinen der Baureihe HK 1000 einge-

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Weisig Maschinenbau Freigelände FS.1113/8

setzt wird. Somit verfügen auch die selbstfahrenden WeiroSpritzmaschinen über eine computergestützte Dosierautomatik. Die Dosierautomatik sichert die Genauigkeit der gewünschten Bindemitteldosierung unabhängig von Sprühbreite und Arbeitsgeschwindigkeit und trägt damit zur Qualität des Asphalteinbaus, aber auch zur Kostenreduzierung und Ressourcenschonung bei. Als Nachweis der aufgetragenen Verbundschichten kann ein Protokoll auf dem bordeigenen Drucker erstellt werden, zusätzlich können die Daten auch extern gespeichert werden, um sie dezentral auszuwerten.

Logistikfahrzeug für die Straßenbaustelle Darüber hinaus zeigt Weisig Maschinenbau eine Lkw-montierte Aufsatzspritzmaschine der Serie

HK 1000 PH mit hydraulischem Antrieb der Bindemittelpumpe und hydraulisch stufenlos verstellbarer Arbeitsbreite der Spritzrampe bis 3,6 m. Über die Anspritztechnik hinaus ist die in München gezeigte Anlage als Logistikfahrzeug für die Straßenbaustelle ausgestattet. Sie verfügt neben dem Anspritzsystem über einen Wassertank mit Pumpe für die Versorgung von Straßenwalzen und einen Dieseltransportbehälter mit Pumpanlage zum Betanken anderer Baumaschinen wie beispielsweise Asphaltfertiger und Walzen. Zusätzlich verfügt die Anlage über einen beheizbaren Trockenschrank zur raschen Trocknung von Arbeitskleidung und persönlicher Schutzausrüstung. Für die Vorreinigung der Straßenoberflächen ist eine Vorbaukehrwalze am vorgestellten Lkw installiert. §

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VÖLKEL MIKROELEKTRONIK

Wie kosten- und zeitintensive Nacharbeiten entfallen sollen Eine ausreichende Verdichtung des Unterbaus sorgt für eine hohe Tragfähigkeit, die des Asphalts für eine hohe Belastbarkeit. Die Verdichtungsqualität wird häufig lediglich punktuell überprüft, wobei Schwankungen der Homogenität des Dichteniveaus nicht flächendeckend erkannt werden. Kommt es zu über- oder unterverdichteten Schichtlagen, treten Setzungsdifferenzen auf, die Schäden am Bauwerk oder der Fahrbahn bewirken. Abhilfe können Systeme zur flächendeckenden dynamischen Verdichtungskontrolle (FDVK) leisten, die die Qualität bereits während des Einbaus kontrollieren und dokumentieren. Um diesen komplexen Vorgang einfach und dennoch genau zu gestalten, hat Völkel Mikroelektronik mit seinem FDVK-Navigator ein intuitiv bedienbares System entwickelt, das gleichermaßen für den Erd- sowie Asphaltbau geeignet ist. Das Unternehmen stellt den FDVK-Navigator auf der Bauma vor. ensoren des FDVK-Navigators dokumentieren neben der Verdichtungsleistung unter anderem die Oberflächentemperatur bei der Asphaltierung sowie die Bodenbeschaffenheit in Echtzeit. Werden mehrere Walzen miteinander vernetzt, erhalten die Fahrer sowie die Bauverantwortlichen einen besseren Überblick über den Stand der Verdichtung. »Umfassende Kostenanalysen haben deutlich gezeigt, dass die Langlebigkeit der Asphaltschichten wesentlich von der Tragfähigkeit und der Verdichtung der darunterliegenden Schichten abhängt« erklärt Dirk Jansen, Geschäftsführer der Völkel Mikroelektronik. Um teure Nacharbeiten bei unzureichender Verdichtung zu vermeiden, werde, so Jansen, idealerweise eine lückenlose Qualitätskontrolle bereits während des Asphalteinbaus durchgeführt. Da konventionelle Punktmessmethoden diese nur stichprobenartig erfassen, werden Systeme zur flächendeckenden dynamischen Verdichtungskontrolle (FDVK) eingesetzt. »Diese sind aber in der Regel komplex in der Anwendung und nicht für jeden Bauunternehmer rentabel, da beispielsweise auch die Implementierung von GNSS-Empfängern und Nachrüstungen wie etwa die not-

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Völkel Mikroelektronik Halle A2.403

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Die Software CompactDoc fungiert als Remote-, Diagnose- und Dokumentations-Tool, über das beispielsweise Messpunkte festgelegt oder Angaben zu Asphaltlieferungen dokumentiert werden können. wendige Sensorik oftmals zu teuer sind«, so Jansen. Deshalb habe Völkel Mikroelektronik mit dem FDVK-Navigator ein einfach zu verwendendes, dennoch vielseitiges Verdichtungsmesssystem entwickelt, das sich intuitiv bedienen lasse und neben visualisierbaren Messwerten auch die Qualitätssicherung während des Verdichtungsvorgangs ermögliche. Das System lasse sich werkseitig oder nachträglich in jede Walze, unabhängig vom Typ oder Hersteller, einbauen.

Vorrüstung und Messe-Equipment sind modular anpassbar Der FDVK-Navigator besteht aus den fest in der Baumaschine installierten Komponenten, zu denen neben der Sensorik auch ein intelligenter Knotenpunkt für den Anschluss des mobilen Messequipments zählt. »Für uns war es wichtig, die Vorrüstung sowie die Messausrüstung als eigenständige Produkte zu konzipieren, die sich gegenseitig ergänzen«, erläutert Jansen. »Dadurch eignet sich das System für die

Erstausstattung der Maschinen wie auch für deren Nachrüstung im Feld, unabhängig vom Maschinenhersteller.« Dank der modularen Funktionsweise kann eine individuell gewünschte Anzahl von Walzenzügen, Tandemwalzen und Asphaltfertigern vorab mit der entsprechenden Sensorik ausgestattet werden. Auf dem Knotenpunkt müssen lediglich die Maschinenparameter gespeichert werden – beispielsweise die Breite der Bandagen und die Art der Walzen. Danach können mithilfe von Magnetfüßen die Baugruppe aus GNSS-Empfänger und Modem sowie per Schnellwechsler das Tablet-Display angeschlossen werden, über die der Anwender sowie der Walzenfahrer alle Daten und Messungen während des laufenden Betriebs überblicken, speichern und weiterleiten kann. Das Mess-Equipment erkennt dann beim Anschluss automatisch die Art der Maschine und stellt die spezifischen Funktionen zur Verfügung. Je nachdem, ob die Überfahrt dann im Rahmen des Erdbaus oder der Asphaltierung erfolgt, liefern die verschiedenen Sensoren nicht nur den Wert der Bodensteifigkeit und die Oberflächentemperatur. Vielmehr lassen sich umfassende Rückschlüsse auf Qualität und Status der Verdichtung beispielsweise für jede einzelne Überfahrt ziehen. Ebenso kann über die Temperaturmessung eine optimale und einheitliche Asphaltierung sichergestellt werden, sodass loka-

Unternehmen Bereits seit 1984 entwickelt und produziert Völkel Mikroelektronik in Münster Spezialelektronik für Maschinen. Bis Mitte der 1990er-Jahre lag der Schwerpunkt auf Steuerungen in unterschiedlichen Applikationen, vor allem für die Baubranche, den Bergbau sowie die Land- und Forstwirtschaft. Inzwischen ist das Unternehmen spezialisiert auf kundenspezifische Produkte für mobile Arbeitsmaschinen in komplexen Anwendungen. Dann erweiterte Völkel sein Portfolio zusätzlich um Verdichtungsmesstechnik und beliefert seitdem als OEM zahlreiche Unternehmen. Seit 2015 werden die standardisierten Systeme zur Verdichtungskontrolle für Vibrationswalzen und -platten auch direkt von Völkel unter dem Markennamen Völkel Compaction Control vertrieben.


VÖLKEL MIKROELEKTRONIK

Da die verschiedenen Walzen dank der FDVK-Lösung miteinander vernetzt arbeiten, kann das Walzschema lückenlos abgearbeitet werden, selbst wenn es einen Fahreroder einen Maschinenwechsel gibt. Dabei nutzt das System von Völkel anstatt einer üblichen WLAN-Lösung das Mobilfunknetz, wobei das industrietaugliche Modem durch nationales Roaming eine stabile Netzabdeckung im gesamten Baubereich sicherstellt. le Qualitätsmängel in der Oberfläche vermieden werden.

Keine Lücken im Walzschema Da die verschiedenen Walzen dank der Cloud-Lösung miteinander vernetzt arbeiten, kann das Walzschema lückenlos abgearbeitet werden, selbst wenn es

einen Fahrer- oder einen Maschinenwechsel gibt. Dabei nutzt das Völkel-System anstatt einer WLAN-Lösung das Mobilfunknetz, wobei das industrietaugliche, wetterfeste Modem (IP67/ 69K) durch nationales Roaming eine stabile Netzabdeckung im gesamten Baubereich sicher-

stellt. »Jeder Fahrer kann nach Anschluss der FDVK-Navigatoren die Arbeit des Kollegen einsehen und beispielsweise den Status einzelner Abschnitte zur Laufzeit überblicken, sodass er mit der Überfahrt an einer anderen Stelle beginnt oder sie an einem bestimmten Punkt fortsetzen kann«, erläutert Jansen. Da die gemessenen Daten direkt über die Cloud abgerufen werden können, ist bereits während der Arbeiten der aktuelle Baustellen- und Qualitätsstatus für den Projektleiter einsehbar. Zusätzlich können die gesammelten Informationen im Nachhinein einen Überblick über den Baustellenverlauf geben und als Grundlage für Schulungen oder ähnliche Projekte dienen. Völkel Mikroelektronik hat dafür die Software CompactDoc entwickelt, die als Remote-, Diagnoseund Dokumentations-Tool fungiert, in dem unter anderem auch Points of Interest (POI) wie beispielsweise Messpunkte angegeben werden können. §

Für uns war es wichtig, die Vorrüstung sowie die Messausrüstung als eigenständige Produkte zu konzipieren, die sich gegenseitig ergänzen.« Dirk Jansen, Geschäftsführer Völkel Mikroelektronik

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Nachhaltige Lösungen mit Weitblick Bei Hamm blicken die Entwickler nicht nur auf die nächste Maschinengeneration, sondern denken auch darüber nach, wie sich aktuelle Megatrends auf den Straßenbau allgemein und die Verdichtung im Besonderen auswirken. Dabei verfolgt der Walzenhersteller einen ganzheitlichen Ansatz und berücksichtigt Aspekte der Hardware, also Trends in der Maschinentechnik, ebenso wie solche der Software, wie Fragen rund um die Einbindung der Menschen in den Bauprozess der Zukunft. Auf der Bauma sollen die Besucher im »Technology Center« in die »Hamm-Zukunft« eintauchen können.

igitalisierung, Elektromobilität und Globalisierung verändern unsere Welt bereits in vielerlei Hinsicht. Trotzdem werden auch in Zukunft Walzen zur Verdichtung von Böden und Asphalt benötigt – allerdings mit

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steigenden Anforderungen an die Wirtschaftlichkeit, die Präzision und die Transparenz der Prozesse. Diesen Trend hat Hamm früh erkannt und die Walzen mit zahlreichen Assistenzsystemen zur Unterstützung der

Fahrer sowie für die Prozessdokumentation und -optimierung ausgerüstet. Ein Beispiel ist die Einhaltung der Vorgaben für die Verdichtung durch den HCQ-Navigator. Mit Witos HCQ erweitert

Zwei Designpreise für Hamm-Studie zur autonomen Walze »F1« Hamm ist für seine Studie zur autonom agierenden Walze »F1« mit gleich zwei Design-Preisen ausgezeichnet worden: Die Jury des internationalen »Automotive Brand Contest 2018« verlieh Hamm das Label »Best of Best«. Kurze Zeit später wurden die Verdichtungsspezialisten aus Tirschenreuth für ihren Blick in die Zukunft ebenso mit dem »German Design Award Gold 2019« prämiert. amm zeigt mit der »F1« auf, wie autonom agierende Walzen in der Zukunft aussehen könnten und will Antworten darauf geben, welche Möglichkeiten sich eröffnen, wenn kein Fahrerstand mehr benötigt wird und wie sich das auf Merkmale wie Höhe, Breite, Durchmesser der Bandagen, Antriebssystem oder Tankvolumen auswirken kann. Ebenso sollte die Studie »F1« Aufschluss dazu geben, wie die Maschinengestaltung zu noch mehr Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz führen könnte. Das Projekt der autonomen Walze »F1« zeigt

HAMM

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Designstudie autonome Walze »F1«: Der Wegfall der Fahrerplattform eröffnet für die Konstruktion ebenso wie für den Bauprozess viele Optimierungsmöglichkeiten, zum Beispiel das Verhältnis von Bandagendurchmesser zu Gesamthöhe.

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Hamm in diesem Bereich das Angebot. Das neue Modul ermöglicht, den Verdichtungsfortschritt zu verfolgen – in Echtzeit auch aus der Ferne. Damit können sich beispielsweise Bauleiter künftig jederzeit umfassend über den Baufortschritt informieren, ohne vor Ort sein zu müssen, können aus dem Büro Prozesse steuern und Entscheidungen auf der Basis qualifizierter Informationen treffen. Potenzial für weitere Wirtschaftlichkeit sieht Hamm auch bei der Optimierung des Maschi-

zum Beispiel, dass eine autonom fahrende Walze deutlich größere Bandagen erhalten kann – ein Plus für die Verdichtungsqualität. Das neue Design sollte auch zu mehr Wasserkapazität führen und Platz für zukunftsorientierte Antriebskonzepte schaffen. Darüber hinaus ergeben sich durch die Gestaltung neue Möglichkeiten für Aspekte wie den Transport oder die Ballastierung. »Best of Best« und »Gold Award« Beim »Automotive Brand Contest 2018«, einem internationalen Design-Wettbewerb für herausragendes Produkt- und Kommunikationsdesign im Automobil- und Motorradbereich, erhielt Hamm für seine Studie in der Kategorie »Commercial Vehicles« die Auszeichnung »Best of Best«. Dazu gesellte sich Anfang Februar der »German Design Award« in Gold in der Kategorie »Utility Vehicles«. Der Wettbewerb wurde 1953 vom deutschen »Rat für Formgebung« ins Leben gerufen und verfolgt das Ziel, einzigartige Gestaltungstrends zu entdecken. Er zeichnet innovative Produkte und Projekte sowie Hersteller und Gestalter aus, die in der deutschen und internationalen Designlandschaft wegweisend sind. Juroren loben kluges Konzept »Mit der Studie dieser elektrifizierten und GPS-gesteuerten Straßenwalze wird die Idee des autonomen Fahrens konsequent auf Nutz- und Baustellenfahrzeuge ausgeweitet. Das so kompakte wie extrem futuristisch aussehende Design spiegelt dabei nicht nur den Konzept-Gedanken perfekt wider, sondern hat auch pragmatische Gründe«, begründete die Jury des »German Design Awards« ihre Entscheidung. Beeindruckt hatte die Juroren zudem, dass das Konzept »nicht zuletzt auch eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Straßenbau verspricht.« §


Heute schon Wirklichkeit: eine ferngesteuerte Walze, zu sehen auf der Bauma. Im »Technology Center« von Hamm können die Besucher sich multimedial über diese Anwendung informieren.

HAMM

nativen Konzepten zur gebündelten Darstellung aller Maschinenund Baustellendaten. Im Blickfeld steht dabei, die Fahrer klar und umfassend über die Maschine und den Verdichtungsprozess zu informieren. Damit steigt die Qualität der Verdichtung, während die körperliche Belastung sinkt. neneinsatzes durch Witos FleetView (siehe Seite 118). Es unterstützt bei Wartung und Diagnose, beschleunigt die Reaktionszeit bei Störungen und ermöglicht darüber hinaus gezielte Analysen des Betriebs- und Nutzerverhaltens. Ein weiterer Ansatz von Hamm für künftiges Arbeiten ist ein ferngesteuerter Walzenzug, der seit zwei Jahren in einem Steinbruch in Deutschland im Einsatz ist. Im »Technology Center« können sich die Messebesucher ein Bild von der Anwendung machen. Denkt man das Konzept der Fernsteuerung weiter, gelangt man über Schattenwalzen zu autonom agierenden Walzen. Hamm hat sich dem Thema wis-

senschaftlich genähert und die Gedanken zum Thema gebündelt in Form der autonomen Walze »F1« visualisiert. Die Studie zur Verdichtung der Zukunft zeigt, wie eine fahrerlose Walze mit alternativen Antriebskonzepten aussehen könnte und welche technischen, organisatorischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten sich daraus für den Straßenbau ergeben können (siehe Kasten auf Seite 132).

Der Arbeitsplatz von morgen Die gänzlich autonome Baustelle ohne Fahrer liegt noch in ferner Zukunft. Deshalb entwickelte Hamm in den vergangenen Jahren das Bedienkonzept Easy Drive für die aktuellen Generationen der Tandemwalzen, Walzen-

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züge und Gummiradwalzen. Damit ist es gelungen, die Bedienung der Walzen zu vereinfachen und zu vereinheitlichen. So hat Hamm die Ergonomie und den Komfort für die Bediener auf ein neues Niveau gehoben. Diesen Weg verfolgt das Unternehmen auch künftig und stellt auf der Bauma ein neues Kabinenkonzept vor. Mit noch mehr Platz und Raum für individuelle Anpassung des Arbeitsplatzes werden die Arbeitsplätze in den Walzen der nächsten Generation noch einmal angenehmer und komfortabler sein als bisher schon. Ein anderer Aspekt ist die Aufbereitung der Informationen für die Walzenfahrer. So arbeiten die Entwickler derzeit an alter-

Nachhaltig bauen Auch bei den Walzen wird die Umweltfreundlichkeit in Zukunft immer wichtiger werden. Das zeigen bereits die jüngsten Lösungen von Hamm rund um das Thema Nachhaltigkeit im »Technology Center«: So sorgen die Power-Hybrid-Technologie, die Motor-Stopp-Automatik und der Eco-Mode für einen reduzierten Verbrauch und damit für weniger Abgas- und Lärmemissionen. Eine der Aufgaben der Entwickler für die nächsten Jahre ist die Anpassung der Walzen an die Anforderungen der nächsten Abgasstufe. §

Hamm Freigelände FS.1011


Die hydrostatische Ammann-Gummiradwalze ART 280 ist mit unterschiedlichen Motorisierungen erhältlich.

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AMMANN

Zum Jubiläum neue Produkte und Technologien Das Produktportfolio, das Ammann auf der Bauma präsentiert, steht für das fortwährende Engagement des Unternehmens in Nachhaltigkeit, niedrige Emissionswerte und Umweltschutz. »Wir konzentrieren uns weiterhin darauf, innovative Technologie in unsere Maschinen zu integrieren, um unseren Kunden Lösungen für ihre täglichen Herausforderungen zu bieten«, erklärt Hans-Christian Schneider, CEO von Ammann. »Diese Produkte müssen die inzwischen weltweit geltenden Umweltstandards erfüllen oder diesen gar voraus sein.« Auf der Bauma will Ammann mehr als 100 Produkte ausstellen – darunter viele Neuheiten. Zudem feiert das Unternehmen in München sein 150-jähriges Bestehen.

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logie für eine intelligente Verdichtung und der Drei-WellenErreger, der die gleichmäßige Plattenbewegung und leichte Handhabung selbst auf schweren, bindigen Böden gewährleisten soll. Parallel wird eine neue Serie der reversierbaren Rüttelplatten APR vorgestellt. Auch diese Maschinen sind mit einem

vibrationsarmen Führungsbügel ausgestattet, mit dem Maschinenführer komfortabel und produktiv arbeiten können, da er Ermüdungserscheinungen verhindert.

Verdichtungsmaschinen Die knickgelenkte Tandemwalze ARX 91 will durch ihre hohe Verdichtungsleistung punkten. Damit verdichtet sie alle Arten von Asphaltschichten mit einer geringeren Anzahl von Überfahrten. Die hohe Leistung ist das Resultat der Kombination aus Bandagengröße, Frequenz und Amplitude. Die Maschine verfügt über einen hocheffizienten Antrieb, der auch auf schwierigen Untergründen maximalen Vor-

trieb ermöglicht. Das sanfte Anfahren und Anhalten sorgt für glatte Asphaltdecken. Die hydrostatische AmmannGummiradwalze ART 280 ist mit SAPAN DHOLAKIA

mmann in München präsentiert die Nachfolger der hydrostatischen Rüttelplatten APH, die die beliebten Funktionen ihrer Vorgänger mit weiteren Vorteilen kombinieren, darunter deutlich verringerter Hand-ArmVibration (HAV) und moderner Technologie. Weitere Schlüsselmerkmale sind die ACE-Techno-

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Die transportoptimierte Betonmischanlage CBT 130 TB Elba kombiniert die Vorteile des schnellen Umsetzens mit einer hohen Produktionsleistung.


PETER GUGGER

Die hohe Leistung der knickgelenkten Tandemwalze ARX 91 ist Resultat der Kombination aus Bandagengröße, Frequenz und Amplitude.

Wir konzentrieren uns weiterhin darauf, innovative Technologie in unsere Maschinen zu integrieren, um unseren Kunden Lösungen für ihre täglichen Herausforderungen zu bieten.« AMMANN (2)

Hans-Christian Schneider, CEO von Ammann

unterschiedlichen Motorisierungen erhältlich, die diverse Abgasnormen erfüllen. Mit dem modularen, leicht zu befüllenden Ballastsystem lässt sich das Gewicht der Maschine mithilfe eines Gabelstaplers innerhalb einer Stunde von 9 t auf 28 t erhöhen. Die Maschine eignet sich sowohl zum Verdichten von Asphalt als auch von Erdreich. Mit den neuen leichten Tandemwalzen der Serie ARX von Ammann lassen sich schwer zugängliche Bereiche – zum Beispiel entlang von Bordsteinen – noch einfacher verdichten. Das wartungsfreie Knick-Pendelgelenk ermöglicht die schnelle Umstellung von Bandage in Linie auf Bandagenversatz. Die Walze verfügt über ein intuitiv gestaltetes Bedienpult, ein überarbeitetes Front- und Heckdesign sowie ein neues LED-Anzeigesystem und reduzierte Schallpegel. Zudem sind Kombimaschinen erhältlich, die vorne mit Stahlbandagen und hinten mit vier Gummirädern bestückt sind.

Der Walzenzug ARS 122 T3 ist mit einem Cummins-Motor der Klasse BS-III (Tier 3) ausgestattet. Das 10-t-Standardmodell kann auf 11 t aufgerüstet werden. Das hinterachsfreie Konzept der ARS-Serie steht für eine außergewöhnliche Zugkraft und Leistung an steilen Hängen. Der Rahmen der schemelgelenkten Walze ARP 95 ST5 wurde überarbeitet, sodass die Maschine im Versatzbetrieb jetzt eine Einbaubreite von 3070 mm erreicht, die nach Herstellerangaben weltweit größte Arbeitsbreite in diesem Maschinensegment. Alle Wartungsstellen sind vom Boden aus zugänglich. Auf dem Haupt-Display werden auch Diagnosefunktionen angezeigt. Die Walzenzüge der Serie ARS ST5 wollen durch eine außergewöhnlich hohe Verdichtungsleistung glänzen und erreichen ihre Vorgaben mit weniger Überfahrten. Das Steuer- und Informationsdisplay ist in das Lenkrad integriert. Die Bedienung erfolgt intuitiv.

Das intelligente AmmannVerdichtungssystem Ammann Compaction Expert (ACE) wird ebenfalls am Stand vorgeführt. Dessen Basisversion verwendet LED-Leuchten, um die fortschreitende Verdichtung anzuzeigen. ACEforce misst den Verdichtungsgrad und berechnet spezifische Werte für die Fortsetzung des Verdichtungsprozesses, der digital angezeigt wird. Außerdem bestätigt das System die erreichten Verdichtungsvorgaben. ACEpro ist das leistungsstärkste Modul des Systems. Es misst den Verdichtungsfortschritt und gestattet die sofortige und kontinuierliche Anpassung von Amplitude und Frequenz – entweder automatisch oder von Hand.

Beton- und Asphaltanlagen Ammann-Asphaltmischanlagen des Typs ABC ValueTec sind für hohe Effizienz ausgelegt und sollen, so der Hersteller, die geringsten Lebenszykluskosten aller Produkte in diesem Segment bieten. Je nach Ausstattung kann ein

Anteil von 25 % bis 40 % Recyclingasphalt verarbeitet werden. Die transportoptimierte Betonmischanlage CBT 130 TB Elba kombiniert die Vorteile des schnellen Umsetzens mit einer hohen Produktionsleistung. Die gesamte Anlage passt in zwei Transportcontainer. Die elektrischen und pneumatischen Komponenten sind vormontiert. Die RSS 120-M ist Schredder, Magnetabscheider und Siebmaschine in einem und bereitet Ausbauasphalt für die Verarbeitung in einer Asphaltmischanlage vor. Mit einem Brecher, einem Magnetabscheider und einer Siebvorrichtung vereint diese Maschine drei Funktionen in einer Anlage. Sie eignet sich zur Verarbeitung von bereits gemahlenem Brechgut bis hin zu größeren Bruchstücken von Recyclingasphalt. Die RSS 120-M ist 30 Minuten nach der Installation einsatzbereit. § Ammann Freigelände FS.909 und FS.910


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BENNINGHOVEN

Asphaltmischanlage mit Heißgaserzeuger verfügbar

BENNINGHOVEN

Die transportable BenninghovenAsphaltmischanlage vom Typ TBA deckt den Leistungsbereich von 160 t/h bis 320 t/h ab und eignet sich sowohl für den semimobilen als auch für den stationären Einsatz. Auf der Bauma stellt das Unternehmen der Wirtgen Group die TBA erstmalig mit Heißgaserzeuger vor.

Recyclingtrommel im Gegenstromprinzip mit Heißgaserzeuger – Funktionsweise: Der Brenner brennt in den Heißgaserzeuger und erwärmt die Umluft intensiv, ebenfalls im Gegenstromprinzip. Das RC-Material wird in der Recyclingtrommel über die heiße Luft ohne Flammenkontakt indirekt erhitzt. In der Recyclingtrommel wird im Gegenstrom das RC-Material schonend erwärmt, wobei die Gase im Gegenzug abkühlen. Das auf Endtemperatur erhitzte Material gelangt direkt in die Vorratssilos bzw. wird dem Mischer zugeführt. urch die Ausführung der Hauptkomponenten in Containerform mit steckbarer Verkabelung ergeben sich für die TPA grundsätzlich ideale Transportmöglichkeiten und eine reduzierte Aufbauzeit für das Baukastensystem. Die hohe Flexibilität der Anlage, lieferbare Optionen, Recycling-Zugabesysteme und stetige Nachrüstbarkeit der Komponenten sollen die TBA zu einem wahren Alleskönner machen. Ein Mehrwert liegt in den großen Einspeicherkapazitäten von Heißsilierung und Mischgutverladesilo. Das Zwischenlager des getrockneten, erhitzten und sortierten Weißminerals ist in den Kapazitäten von 60 t, 80 t und 130 t in fünf, sechs oder sieben Taschen wählbar. Dabei

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Benninghoven Freigelände FS.1011

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besteht weiter die Möglichkeit, Sand und Bypass zu kombinieren oder zu separieren, Überkorn nach außen zu führen oder in der letzten Tasche aufzufangen. Für einen ausreichend großen Puffer sorgt ein integriertes Mischgutverladesilo, in Dimensionen von 42 t bis 517 t und mit einer gleichzeitigen Speicherkapazität von bis zu sieben Asphaltsorten (Rezepten), dank Baukastensystem jederzeit erweiterbar bzw. nachrüstbar.

Alle 45 Sekunden zwei bis vier Tonnen Asphalt Die Modellvarianten TBA 2000, 3000 oder 4000 verfügen über die jeweils namensgebenden 2 000-kg-, 3 000-kg- oder auch 4 000-kg-Mischer und gewährleisten eine Mischleistung von 160 t/h, 240 t/h bzw. 320 t/h. Die Anlagen dieses Typs gelten als robust aufgebaut, was ihren Einsatz in Erdbebengebieten und Gegenden mit starken Windlasten ermöglicht. Dennoch kann jede TBA dank ihrer Modu-

larität und Vorverkabelung einfach transportiert und an anderer Stelle zügig aufgestellt werden.

Bewährtes System jetzt für die TBA Die Herausforderung beim Heißrecycling liegt darin, das Recyclingmaterial auf eine optimale Verarbeitungstemperatur von 160 °C zu bringen, dabei die Emissionswerte im Normbereich zu halten und das enthaltene Bitumen nicht zu verbrennen – zumal künftig immer strengere

Fakten Benninghoven-Recycling-Technologien > Die Aufbereitung von Recycling-Asphalt ist ein Gebot zur Erhaltung natürlicher Ressourcen. Auch länderspezifische Vorgaben, die Reduzierung von Emissionen und die gesteigerte Wirtschaftlichkeit sind Argumente dafür, auf grüne Technik zu setzen. In TBA-Anlagen von Benninghoven können integriert werden: > Kaltrecycling-Zugabesysteme: Mischerzugabe für Recyclingquoten bis 30 %, multivariable Zugabe für Recyclingquoten bis 40 % > Heißrecycling-Zugabesysteme: Paralleltrommel für Recyclingquoten bis 70 %, neu: Recyclingtrommel im Gegenstromverfahren mit Heißgaserzeuger für Recyclingquoten bis 80 % > Kombi Kalt- und Heißzugabesystem: Der Einsatz von einem Heißzugabesystem lohnt sich insbesondere für große Mengen und für hohe Recycling-Zugabequoten von bis zu 80 %. Ein zusätzlich verbautes Kaltzugabesystem mit einer möglichen Zugabequote von bis zu 40 % verschafft Flexibilität. Mit der Kaltzugabe können Kleinstmengen ab 2 t abgedeckt, mit dem Heißzugabesystem können Großaufträge bedient werden.


Normen bzw. Grenzwerte gelten werden. Als umweltfreundliche, zukunfts- und investitionssichere Lösung für diese vermeintlichen Zielkonflikte gilt der Heißgaserzeuger. Dabei wird das Recycling-Material – wie Weißmineral auch – durch einen Evo-JetBrenner erhitzt, jedoch indirekt in einer Recyclingtrommel im Gegenstromverfahren. Je nach Qualität des verwendeten Recycling-Materials sind dadurch nach Angaben von Benninghoven Zugabemengen von mehr als 90 % möglich.

muss Weißmineral überhitzt gefahren werden. Der Evo-Jet-Brenner kann mit unterschiedlichen Brennstoffen befeuert werden und lie-

fert die nötige Wärmeenergie, die zur Trocknung und Erwärmung der Recyclingmaterialien erforderlich ist. Die erzeugte heiße Luft wird ebenfalls im Gegen-

stromprinzip mit der Umluft intensiv vermischt. Dabei sollen aus der Umluft stammende Kohlenwasserstoffe nahezu vollständig eliminiert werden. §

Reinigungstechnik · Kommunaltechnik

Energieeffizient und umweltfreundlich Im Unterschied zu RecyclingParalleltrommeln werden durch die indirekte Heißgaserwärmung Recyclingtrommeln im Gegenstrom eingesetzt, durch

90 %

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Das Recyclingmaterial wird indirekt in einer Recyclingtrommel im Gegenstromverfahren erhitzt. Je nach Qualität des verwendeten Recycling-Materials sind dadurch nach Angaben von Benninghoven Zugabemengen von mehr als 90 % möglich.

Viel mehr als eine Kehrmaschine! Citymaster 2200 – mit Schnellwechselsystem Mit 2- oder 3-Besen-Kehrsystem, 62 km/h Höchstgeschwindigkeit, bis zu 6 t Gesamtgewicht und einem Behältervolumen von 2,2 m3 bietet der Citymaster 2200 ein Höchstmaß an Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und Flexibilität. Lärm- und schadstoffarm. Flexibel umrüstbar mit einer Vielzahl möglicher Anbaugeräte über den Einsatz als Kehrmaschine hinaus. Hako – Multifunktionalität ohne Kompromisse.

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die das Material entgegen der Wärmequelle gefördert wird. Dadurch entspricht die Auslauftemperatur von 160 °C der weiteren Verarbeitungstemperatur, die Abgastemperatur beträgt lediglich etwa 100 °C, liegt aber über dem Taupunkt. Dadurch ergeben sich verfahrensbedingt Vorteile für die Betreiber von Asphaltmischanlagen: Bei der klassischen Recyclingzugabe im Gleichstromprinzip ist die Temperatur durch die entstehenden Abgasemissionen auf 130 °C beschränkt, die Abgastemperaturen liegen jedoch physikalisch bedingt darüber, was zu erhöhtem Energieverbrauch und höherer Belastung der Entstaubung führt. Um eine Mischguttemperatur von 160 °C zu erreichen,

Erteilt für das Gesamtmaschinenkonzept aus Arbeitsplatz, Fahrwerk und Schnellwechselsystem

So flexibel ist der Citymaster 2200: Dank modularem Aufbau und Schnellwechselsystem kann er mit wenigen Handgriffen für die Nassreinigung oder den Winterdienst umgerüstet werden.

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MARINI

Der neue Master Tower soll den Nutzen von Ausbauasphalt (RAP) deutlich erweitern und dabei geringe Emissionen, eine gesteigerte Leistung bei RAP und hohe Energieersparnisse verbinden.

L MARINI

Mit dem »Master Tower« gleich drei Ziele erreichen Marini, Fayat-Marke für Asphaltanlagen und das BitumenEngineering, wartet zur Bauma mit dem Master Tower auf. Mit dem neuen Asphaltwerk will der Hersteller gleich drei Pluspunkte erreichen – geringe Emissionen, gesteigerte Leistung bei Ausbauasphalt (RAP) und hohe Energieersparnisse. Die Messe in München nutzt Marini auch für die Vorstellung der beiden mobilen Anlagen Xpress 1500 und Xpress 2000.

Marini Freigelände FS.1008/1

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ie größtmögliche Wiederverwendung von Ausbauasphalt (RAP – Reclaimed Asphalt Pavement) gilt als eine bedeutsame Aufgabe im Verkehrswegebau. Die Verwendung von RAP ist umweltfreundlich und wird zudem als kostengünstige Entscheidung gesehen. Der Anstieg der Energiekosten und die hohe Nachfrage nach Rohölprodukten regt einen hohen Anteil von Ausbauasphalt in Heiß- und Warmasphalt an. Weil Asphalt ein organisches Material ist, gelte es, so informiert Marini, zu berücksichtigen, dass sich die mechanischen Eigenschaften, die chemische Zusammensetzung und die Mikrostruktur des Bitumens aufgrund von Umwelteinflüssen während seiner Lebensdauer ändern. Der Rückgang volatiler Komponenten bei hohen Temperaturen und

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die Oxidation nennt Marini als zwei der Hauptfaktoren für diese Änderungen. Die Eigenschaften von Asphalt nach seiner Alterung sind wichtige Parameter für die Definition langfristiger Garantien dieser Materialien. Die Eigenschaften des im RAP enthaltenen Bitumenrests nennt Marini als die wesentlichen Faktoren, die erhalten werden müssen. Die darauf basierende und gewählte Technologie – die Bearbeitung und Erhitzung von RAP im Asphaltwerk – gelte als entscheidend.

Master-Tower-Konzept Seinen Master Tower kündigt Marini als Meilenstein in Bezug auf die Herstellung von Heißund Warmasphalt bei geringen Emissionen und niedrigem Energieverbrauch an. Traditionelle Technologien würden auf der

Verwendung eines doppelten Trocknungssystems beruhen, bei dem beide Trockentrommeln über einen separaten Brenner verfügen. Dabei liege es auf der Hand, so Marini, dass dieses doppelte Trocknungssystem einen hohen Energieverbrauch habe. Darüber hinaus führe es auch zur Freisetzung hoher Emissionen. Marini setzt für beide Trockentrommeln auf lediglich einen gemeinsamen Brenner, der die Energie bereitstellt, um die Neumaterialien in der ersten Trommel aufzuheizen und die Wärme als Heißgas in die zweite Trommel zu übertragen. Das von Marini gewählte Heißluftzirkulationssystem soll ermöglichen, dass die gesamte Wärmeenergie im geschlossenen System bei einem sehr hohen Wirkungsgrad genutzt werden kann. Der RAP wird durch die heißen Gase aus der ersten Trommel der neuen Zuschlagstoffe getrocknet und erhitzt. Die Verwendung heißer Gase vermeidet den Kontakt zwischen der Flamme des Brenners und dem recycelten Material wie auch die direkte Strahlung der Flamme auf den RAP. Die RAP-Materialien verlassen den RAP-Trockner (zweite Trommel) mit einer Temperatur von 160 °C. Hiermit soll sichergestellt werden, dass Asphalt mit 100 % RAP oder alternativ Asphalt mit hohen Prozentsätzen von RAP hergestellt wird, ohne dabei die Zuschlagstoffe zu überhitzen.

Mobile Anlagen Xpress 1500 und Xpress 2000 Marini führt zur Bauma auch die neuen Xpress 1500 und Xpress 2000 als mobile Anlagen mit einer Produktion von je 120 t/h bzw. 160 t/h ein. Beide Anlagen gelten als Lösungen für Nutzer,


die große Mengen an Asphalt innerhalb kurzer Zeit produzieren müssen und dabei nicht auf die Mobilität verzichten wollen. Die Anlage kann nach Beenden der Produktion mit geringem Aufwand zu einem anderen Standort verlagert werden. Die Anlage besteht aus zwei Trailern mit 3 m Breite, auf denen alle vormontierten Komponenten verbaut sind. Für den Aufbau ist kein Kran erforderlich, auch werden keine Fundamente aus Beton benötigt. Die Basiskonfiguration der beiden neuen Maschinen besteht aus vier Vordosierern (optional fünf) direkt am Trailer inklusive Trocknungstrommel, Filter und Steuerkabine. Der HauptTrailer beinhaltet den Heißaufzug, das Sieb mit vier oder fünf Sortierstufen, den Heißmaterialspeicher unter dem Sieb und den Mischer. Optional können auf dem Haupt-Trailer auch der Bitumentank und der Tank für den Kraftstoff montiert werden – mit

Marini stellt zur Bauma auch die neuen Xpress 1500 und Xpress 2000 (Bild) als supermobile Anlagen mit einer Produktionsleistung von 120 t/h bzw. 160 t/h vor. Die Anlagen bestehen aus zwei Trailern mit 3 m Breite, auf denen alle vormontierten Komponenten verbaut sind. Für den Aufbau ist kein Kran erforderlich, auch werden keine Fundamente aus Beton benötigt. einem Fassungsvermögen von 29 000 l bzw. 7 000 l. Optionen wie Fremdfüller-Silo und/oder Recyclingfüller-Silo und Silo zur Lagerung des fertigen Produkts ermöglichen es, dass die Anlage abhängig von den Anforderungen an den Gebrauch ausgestattet werden kann. Mit den Xpress-Anlagen kann dem Mischgut bis zu 40 % recyceltes Material hinzugefügt

werden. Marini bietet verschiedene Technologien an, mit denen RAP in den Mischwerken verarbeitet werden kann. Das optionale Set »Schaumbitumen Marini« erlaubt zudem die Produktion von warmem Asphalt – Mischungen mit einer reduzierten Temperatur von etwa 20 °C bis 30 °C im Vergleich zur traditionellen heißen Mischung. §


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BROCK

Ein universeller Baustellenprofi Brock Kehrtechnik stellt auf der Bauma zwei Maschinen des Typs VS7 sowie eine weitere Sondermaschine auf dem Messestand im Freigelände vor. Der Brock-Messestand selbst soll in diesem Jahr zur Baustelle werden und damit die Möglichkeiten bieten, Maschinen im optimalen Einsatz zu zeigen. undesstraßen, Autobahnen und Baustellenbereiche sind das Revier der VS7. Hier erzielt der saugstarke Profi aus der 7-m³-Klasse mit entsprechender Ausstattung beste Kehr-, Saugund Waschergebnisse. Ausgestattet mit effektiv reinigenden Kehraggregaten und Zusatzoptionen, wie der Hochdruck-Flächenabsaugung, beseitigt die VS7 hartnäckige Verschmutzungen und sorgt dafür, dass die Fahrbahn schnell trocknet, um just-in-time die weiteren Arbeitsschritte durchzuführen. Effiziente Antriebskonzepte sollen ebenso dazu beitragen, dass diese Großkehrmaschine als Profi auf Baustellen oder weiten Kehrdistanzen wird. Je nach Fahrgestelltyp kann zwischen einem Aufbaumotor, einem SemiHydrostat oder Hydrostat ge-

MATTHIAS VOGLER

Brock Freigelände FN.720/10

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BROCK(2)

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Die Spezialkehrmaschine VS7 aus der namensgebenden 7-m³-Klasse wird auf der Bauma gleich in zwei Varianten zu sehen sein. wählt werden. Bei allen Varianten sollen maximale Saugkraft und Kehrleistung bei einem niedrigen Verbrauch ebenso zum Standard gehören wie Fahrkomfort und Bedienerfreundlichkeit.

Individueller Anwendungsfall Brock-Kehrmaschinen sind Unikate, die auf jeweiligen Kundenwunsch und die spezielle Reinigungsanforderung konzipiert werden. So lässt sich beispielsweise aus einer Brock-Kehrmaschine ein universeller Helfer für den Winterdienst zaubern. Die Kehrmaschine mit Wechselsystem kann mit gängigen Steuersystemen ausgestattet werden.

Eine wirtschaftliche Lösung, denn die Kehrfahrzeuge werden ganzjährig genutzt und es werden Standzeiten vermieden. Das Brock-Kehrfahrzeugkonzept ist als Baukastensystem entwickelt worden. Je nach Chassistyp können Behältergrößen von 4 m³ bis 12 m³ mit rechtem, linkem oder beidseitigem Kehrsaugaggregat geliefert werden. Durch den Einsatz umweltfreundlicher Technologien und Antriebskonzepte werden die CO₂-Emissionen und die Geräuschemissionen gesenkt. Jede Kehrmaschine wird nach dem PM10-Test von EUnited Municipal Equipment zertifiziert. §

Unternehmen Brock Kehrtechnik wurde 1993 in Bochum gegründet und zählt zu den führenden Anbietern von Kompakt- und Großkehrmaschinen sowie Flughafen-Equipment für sämtliche bekannte Reinigungsarbeiten. Das Unternehmen mit heutigem Sitz in Witten ist international mit Vertriebs- und Servicestandorten in über 25 Ländern vertreten. Im Jahr 2020 kehrt Brock mit einer neuen Fabrik an den Gründungsort Bochum zurück.


L BEMA

Gut gerüstet für die Anforderungen der Bauwirtschaft Rund um die Bauwirtschaft bietet die Bema Maschinenfabrik eine Vielzahl von individuell zugeschnittenen Lösungen. Auf der Bauma stellt das Unternehmen aus Voltlage einige seiner Innovationen vor.

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Halle B0 Stand 504

Halle B0 Stand 504

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BEMA

teldruckspülanlagen sollen auch härtere Einsätze kein Problem für die robust gebauten Kehrma04 schinen darstellen. Für diese Anta n d 5 e B0 S ll a ) H Ö K wendungen sind gerade stabile (J o in t W Räder von großer Bedeutung. Je nach Tragfähigkeit, Dauerlast und Einsatzgebiet werden die Anbaugeräte von Bema entsprechend ausgestattet. Für einen as Bema-Spektrum reicht Einsatz ohne Unterbrechungen von Kehrmaschinen über sorgen große SchmutzsammelSchneeschilder bis zu zukunfts- wannen bei allen Kehrmaschi- tand 504 0S Reifenwaschanlagen H a ll e B W K Ö ) weisender E-Technologie, sowie nenmodellen. (J o in t stationär t semimobil t mobil effektiven Lösungen für die Bei der Gestaltung der hychanlagen Reifenwaschanlagen Laub- und Wildkrautbeseiti- draulischen Versorgung legt mobil t mobil stationär t semimobil t mobil gung. Auf der Bauma zeigt der Bema Wert auf Komfort und BeMaschinenbauspezialist aus Nie- dienerfreundlichkeit. So enthält dersachsen einen Auszug aus der Hydroblock alle hydrauli- Kehren, wo nicht gefahren werden kann, dank hydraulischer Seitenverschiebung dem breiten Maschinenpro- schen Steuerungs- und Siche- von Bema. Reifenwaschanlagen www.alba.at gramm. Darunter sind neben be-t semimobil rungselemente stationär t mobil wie Überdruckfenwaschanlagen Reifenwaschanlagen währten Produkten viele Neu- ventil, Nachlaufsicherung der folgt dies ebenfalls bei den FunkAls Highlight gilt die hydrauonär t semimobil t mobil stationär www.alba.at t mobil heiten im Bereich der Kehr - B0 Kehrwalze, Umschaltventil für t semimobil fernsteuerungen. Aufbauend auf lische Seitenverschiebung für Halle Stand 504 (WKÖ) maschinen sowie der Zubehör- die Schmutzsammelwanne und den angebotenen Standard- die Bema 35 Dual, Bema 30 Dual palette. die Anschlussmöglichkeit für ei- steuerungen wird jede Einheit oder Bema 3 Robust. Durch die Nahezu jedes Trägerfahrnen Seitenkehrbesen. Alle Ele- genau auf die jeweiligen Erfor- Verschiebung der gesamten www.alba.at zeug kann von Bema mit einer mente vereint in einem Block er- dernisse ausgelegt und auf die Kehrmaschine um 50 cm – links alba.at www.alba.at Halle B0 Stand 504 (WKÖ) passenden Anbaukehrmaschine möglichen die Absicherung ge- verwendete Kehrmaschine ange- wie auch nach rechts – können ausgerüstet werden. Dabei deckt gen potenzielle technische Pro- passt. Je nach Ausführung der Trägerfahrzeug und Kehrmadas Produktprogramm ein bleme. Weitere Ausstattungs- Fernbedienung bzw. Steuerung schine auf unterschiedlichen Spektrum von 1 250 mm bis merkmale können ohne großen können zum Beispiel elf ver- Fahrspuren arbeiten. § 5 200 mm Arbeitsbreite und bei Reifenwaschanlagen Aufwand nachgerüstet werden. schiedene hydraulische und/ den Kehrwalzen die Durchmes- stationär t semimobil t mobiloder elektrische Funktionen geser von 400 mm bis 920 mm ab. Von fern im Griff steuert werden. Dank robuster Durch Spezialausrüstungen wie Reifenwaschanlagen So wie die meisten Bema-Anbau- Bauart trotzt sie Kälte, Dreck sostationär t semimobil t mobil die Bema-Aufkratzvorrichtung geräte auf kundenspezifische An- wie Erschütterungen und zeigt Bema Halle B5.101 oder die Bema-Hoch- und -Mit- forderungen ausgelegt sind, er- sich stets einsatzbereit.

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Heute ist das Geyer-Thermofaß mit seiner innovativen Technik in ganz Europa im Einsatz. Gerade dann, wenn hochwertige und gleichzeitig kostengünstige Straßenbau- und Sanierungsarbeiten durchgeführt werden müssen, ist das Thermofaß das Mittel der Wahl. Hervorzuheben ist, dass wir ausschließlich in Deutschland produzieren und deutsche Markenerzeugnisse verbauen. Somit können wir einen hochwertigen Standard gewährleisten. Aufgrund der Konstruktion des Fasses ist eine effiziente Entnahme des Heißmischgutes möglich. Dadurch ist keine weitere Fördertechnik für das Mischgut nötig. Durch die Bauart des GeyerThermofasses ist eine Beheizung nicht notwendig, dies minimiert die Unterhalts- und Reparaturkosten erheblich. Erhältlich in den Größen 1,2 t bis 25 t sowie als Zweikammerausführung, auch als Sonderbauten lieferbar.

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Ein Produkt mit drei Einsatzmöglichkeiten – die Grabenbrücke von Oxford Plastics aus glasfaserverstärktem Kunststoff kann als Grabenabdeckung oder auch als Fußgänger- oder Fahrzeugbrücke genutzt werden.

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OXFORD PLASTICS

Grabenbrücke aus glasfaserverstärktem Kunststoff

Oxford Plastics Halle A1.451

ie neue modulare Grabenbrücke wurde als intelligente Alternative zu Stahlplatten entwickelt. Ein Modul wiegt lediglich 60 kg und lässt sich leicht von zwei Personen tragen und an der vorgesehenen Stelle positionieren. Ein Graben lässt sich so in wenigen Minuten abdecken. Die Verlegung konventioneller Stahlplatten gilt als deutlich gefährlicher, zeit- und geräteintensiver. Die RoadPlate kann für drei Anwendungsbereiche als Grabenabdeckung eingesetzt werden – als einfache Grabenabdeckung, als Fußgängerbrücke oder als Grabenbrücke für Schwerlastverkehr. Das reduziert sowohl die Zeit, die zum Verlegen der Grabenabdeckung benötigt wird, als auch die Kosten für Personal und Ausrüstung immens. Eingesetzt in Fußgängerzonen oder auf Gehwegen, wird die RoadPlate in Kombination mit üblichen Absperrgittern

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als Handgeländer auch zu einer idealen Fußgängerbrücke. Im Straßenraum entstehen durch das Zusammenstecken mehrerer Module SchwerlastFahrzeugbrücken in der benötigten Breite zur Abdeckung von Baugruben und -gräben. Für die Verlegung wird kein schweres Gerät benötigt, weder zur Verlegung noch zum Transport. Falls erforderlich, ermöglichen spe-

zielle Endplatten die Befahrbarkeit der Grabenbrücke aus jeder Richtung. Zusätzlich entwickelten die Ingenieure ein Lagergestell für die neue Grabenbrücke, in der zwölf Mittel- und zwei Endstücke sowie Easylift-Installationshilfen Platz finden. Durch Einrasten im Gestell werden die Grabenbrücken gegen unbefugten Gebrauch geschützt. §

OXFORD PLASTICS

Die neue modulare Grabenbrücke LowPro-RoadPlate des britischen Unternehmens Oxford Plastics kann als Grabenabdeckung eingesetzt werden, wie auch als Fußgänger- oder Fahrzeugbrücke. Sie überbrückt Grabenbreiten bis zu 1 200 mm, eignet sich für Fahrzeuge bis zu 44 t und ist auch in schwer zugänglichen Bereichen einfach zu verlegen.

In Kombination mit üblichen Absperrgittern als Handgeländer wird die neue Grabenbrücke zur Fahrzeug- und Fußgängerbrücke.

Stehr... bessere Straßen durch

bessere Verdichtung!

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o ZEPPELIN RENTAL – Intelligente Verkehrstelematiklösungen zur Steuerung und Information des Verkehrs gewinnen an Bedeutung. Fachgerecht eingesetzt reduzieren sie Staus und sorgen für ein höheres Maß an Sicherheit im Straßenverkehr sowie mehr Umweltschutz. Als integrierter Dienstleister mit höchster Fachkompetenz für die Planung und Umsetzung von Verkehrssicherungsmaßnahmen an Arbeitsstellen auf Straßen bietet auch Zeppelin Rental Verkehrstelematiklösungen an.

Zeppelin Rental Freigelände FM.709/1

ie Basis intelligenter Verkehrssysteme ist ihre Fähigkeit, Daten zu erheben, zu übertragen und zu verarbeiten. Zeppelin Rental setzt als Mittel Verkehrszeichen mit lichttechnischem Informationsteil ein. Die LED-Schilder sind variabel programmier- und situationsbedingt steuerbar. Sensoren oder Kameras sammeln Daten und Informationen und senden nach Auswertung und Verarbeitung entsprechende Informationen an das oder die Schilder. Deren Inhalt wird in der Folge entsprechend des programmierten Anwendungsfalls automatisiert angezeigt. Eine intelligente Stauwarnanlage von Zeppelin Rental beispielsweise weist Autofahrer erst dann auf eine Störung hin, wenn eine solche auch tatsächlich auftritt. Dazu messen spezielle Radarsensoren die Schnelligkeit des Verkehrs sowie seine Dichte. Weisen diese beiden Faktoren auf einen Stau hin, schalten sich unverzüglich die LED-Schilder zur Information der Verkehrsteilnehmer ein. Zeppelin Rental bietet im Bereich der Baustellenund Verkehrssicherung ein komplettes Leistungsspektrum, angefangen von der Planung einer Maßnahme über die Einleitung des behördlichen Genehmigungsverfahrens bis zur Montage der Verkehrstechnik und deren Wartung und Kontrolle entsprechend gesetzlicher Vorgaben. Als Vorreiter auf dem Gebiet der Verkehrstelematik unterstützen die Experten zudem auch Ingenieurbüros oder die öffentliche Hand mit einer umfassenden Beratung und Planung zur Umsetzung dynamischer Verkehrsinformationen oder Verkehrsbeeinflussungen. Temporäre intelligente Verkehrssysteme von Zeppelin Rental werden je nach Bedarf individuell für jeden Kunden programmiert sowie schnell und standsicher montiert. Die Anlagen sind mobil, autark, zügig sowie flexibel einsetzbar und ihre Bauteile miteinander vernetzt. Bei komplexen Projekten werden Sonderlösungen erarbeitet.

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NEU EU-Abgasstufe

ZEPPELIN RENTAL

Dynamische und intelligente Verkehrssteuerung

Zeppelin Rental ist seit dem Jahr 2000 eingetragenes Energieversorgungsunternehmen und bietet in Deutschland Energie für Baustellen sowie Strom und Gas für Liegenschaften und Gewerbebetriebe. Anwendung finden intelligente VerkehrstelematikLösungen beispielsweise bei der Überwachung der Einhaltung von Höhen- oder Gewichtseinschränkungen an Brückenbauwerken, der Stauwarnung, der Gefahrensignalisierung und Informationsanzeige, bei Umleitungen oder Wechselverkehrsführungen mit Signalisierung der Fahrspuren. So realisierte Zeppelin Rental beispielsweise in Hamburg ein innovatives Konzept zur Steuerung einer Baustellenausfahrt. Hier wurde ein Radardetekor installiert, der bei Ausfahrwunsch eines Baustellenfahrzeugs einen Impuls an je eine am Anfang und am Ende des Arbeitsbereichs platzierte LEDAnzeige sendete. Diese zeigte temporär eine herabgesetzte Geschwindigkeit sowie einen Warnhinweis an, um das sichere Ausfahren und Einfädeln der Lkw in den fließenden Verkehr zu ermöglichen. §

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Besuchen Sie uns

FREIGELÄNDE

FN.720/10

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PERFEKTE FLÄCHENREINIGUNG APRIL 2019

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Spezialtiefbau – Tunnelbau – Kanalbau

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KLEMM BOHRTECHNIK

Mit besonders langer

Bohrlafette punkten

Sein Universal-Bohrgerät KR 805-3G bietet Klemm Bohrtechnik jetzt als Variante mit besonders langer Bohrlafette an. Diese Version wurde speziell für Bohranwendungen mit Bodennägeln, Schnecken und Bohrrohren für Bohrtiefen von bis zu 6 m im Single-Pass-Verfahren entwickelt. Auf der Bauma wird die Maschine erstmals dem internationalen Fachpublikum vorgestellt.

Verglichen mit Maschinen derselben Leistungsklasse ohne EEP-System soll sich der Kraftstoffverbrauch um bis zu 25 % reduzieren.

KLEMM

25 %

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it dem optional erhältlichen Einschwenkmagazin vom Typ MAG 1.3 kann die Bohrtiefe gar um weitere 6 m verlängert werden, ohne dass ein manuelles Nachladen erforderlich wäre. Das Gestängemagazin lässt sich durch eine flexible Platzierung des oberen Greifers ebenfalls auf Bohrwerkzeuge mit 3 m Nutzlänge einstellen. Somit können Bohrwerkzeuge bis zu einem Durchmesser von 152 mm und 6 m bzw. 3 m Länge im Magazin gehalten werden.

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Sein Bohrgerät KR 805-3G bietet Klemm Bohrtechnik jetzt auch in einer Version mit langem Bohrmast und Gestängemagazin an. Die Kraftdrehköpfe und Hydraulikhämmer sind auf das Bohrgerät abgestimmt. Ein Kraftdrehkopf vom Typ KH 25

mit Eckwerten von 25 kNm Drehmoment und 103 min⁻¹ oder ein Bohrhammer vom Typ KD 1011 mit Eckwerten 11 kNm

Digitalisierung als zentrales Werkzeug im Kontext von BIM

BAUER GROUP

o BAUER – Den Ansatz einer systematischen, digitalen Erfassung aller relevanten Produktionsdaten sowie deren gezielte Vernetzung und automatisierte Auswertung verfolgt Bauer Spezialtiefbau. Vor diesem Hintergrund der »digitalen Baustelle« wurde die Daten-Management-Software b-project entwickelt, die nun für den »Bauma-Innovationspreis« nominiert ist (siehe Seite 38). Visualisierung eines Bohrpfahl-Projekts als 3D-Ansicht. ie Digitalisierung schreitet voran und bietet in unterschiedlichsten Bereichen ein hohes Potenzial. Bei Bauer Spezialtiefbau betrachtet man die Digitalisierung als zentrales Werkzeug im Kontext von BIM (Building Information Modeling). Da die meisten Spezialtiefbau-

D Bauer Group Freigelände FN.520 und ICM-300

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Arbeiten unter der Geländeoberfläche ausgeführt werden und sich so einer visuellen Begutachtung entziehen, werden die Qualitätsnachweise überwiegend anhand der Produktions- und Materialprüfungsdaten geführt. Diese Dokumentationsaufgabe und das Steuern der in

der Norm geforderten Informationen stellen einen nicht unerheblichen Aufwand für das Baustellenpersonal dar. Mit der Daten-ManagementSoftware b-project verfolgt Bauer Spezialtiefbau den Ansatz einer systematischen, digitalen Erfassung al-


Grundgerät KR 805-3G mit Standardmastlänge (ohne Magazin).

Das KR 805-3G wird standardmäßig über eine tragbare FunkFernsteuerung bedient. Optional ist ein fester Steuerarm erhält-

ler relevanten Produktionsdaten sowie deren Vernetzung und automatisierte Auswertung. »Die Software ermöglicht als zentrales Tool die digitale Sammlung, Verknüpfung und Auswertung aller relevanten Daten, die während der Abwicklung eines Projekts anfallen«, so Florian Bauer, der im Vorstand der Bauer AG das Ressort Digitalisierung verantwortet. Dies umfasst Anwendungsbereiche von der Übertragung der Plandaten aus dem Konstruktionsbüro auf die Baustelle, über das Einlesen und Auswerten der digitalen Maschinenproduktionsdaten und das Bereitstellen von vorausgefüllten Berichten für den Bauleiter bis hin zur Ablage von Probekörperlisten und technischen Leistungsmeldungen. Die digitalen Maschinendaten, die auf Bauer- Bohrgeräten erzeugt werden, bilden die Grundlage für

die in b-project erzeugten Produktionsberichte. Die automatisierte Rückführung dieser tatsächlichen Daten in die Qualitätsdokumentation und Leistungsmeldung bilden zentrale Schnittstellen des Systems. »Die Soll-Daten aus der Planung können mit den Ist-Daten aus der tatsächlichen Herstellung verknüpft werden«, so Florian Bauer weiter. Diese Automation verringert den Dokumentations- und Prüfaufwand signifikant und unterstützt einen standardisierten, automatisierten und effektiven Optimierungsprozess für die Baustelle. Die Software bietet dabei diverse Möglichkeiten der Visualisierung – etwa die Auswertungen in tabellarischer Form oder eine graphische Auswertung als 3DModell. §

HAGEMEYER

Drehmoment und 180 min⁻¹ können aufgebaut werden. Dabei werden die Antriebe mit einem Systemdruck von 310 bar betrieben. Die Kinematik erlaubt das Anfahren von Bohrpunkten quer zum Fahrwerk zwischen 0° sowie 90° und Bohrungen vertikal neben dem Fahrwerk. Mit der Lafette lassen sich Bohrpunkte bis zu einer Höhe von ca. 4 500 mm erreichen – ein Pluspunkt bei der Ausführung von Hangsicherungsarbeiten. Der 129 kW starke VolvoPenta-Motor entspricht den Abgas-Vorschriften EU-Stage 4 und US-Tier 4 final. Das Hydrauliksystem arbeitet mit zwei Load-Sensing Hauptpumpen mit je 190 l/min Fördermenge und einem Druckniveau von 350 bar. Dabei erfolgt eine automatische Einstellung des optimalen Leistungsniveaus per EEP (Energy Efficient Power System). Verglichen mit Maschinen derselben Leistungsklasse ohne EEP-System soll sich der Kraftstoffverbrauch um bis zu 25 % reduzieren. Über den 5,7"-Touchscreen lassen sich zahlreiche Maschinenparameter einstellen, ohne dass Werkzeuge oder das Entfernen von Hauben notwendig sind.

Im Fehlerfall kann über das Display eine detaillierte Diagnose vorgenommen werden. Die Steuerung arbeitet mit Mobilsteuerblöcken mit integrierter CAN-Bus Technik. Die direkte Kommunikation zum Steuerblock ermöglicht deutlich reduzierte Reaktionszeiten der Ventile und dem Bohrmeister somit eine enorm feinfühlige und präzise Bedienung der Maschine.

lich. Als nach eigenen Angaben einziger Hersteller bietet Klemm Bohrtechnik die Kombinationsmöglichkeit von beiden Steuerungsarten – Funk-Fernsteuerung und Steuerarm. Die neueste EU-EN 16 228 wurde bei der Entwicklung des Bohrgerätes berücksichtigt. Für das Arbeiten ohne trennende Schutzeinrichtung unter beson-

deren Bedingungen ist die SPMBetriebsart (Special Protective Mode) verfügbar, ebenso ROM (Restricted Operation Mode) für den manuellen Wechsel der Bohrgestänge. §

Klemm Bohrtechnik Freigelände FN.520

Zwei Steuerungsarten

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BAUMA 2019 Stand FN 929/1

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HERRENKNECHT

Mit E-Power Pipe stellt Herrenknecht ein grabenloses Verfahren für die wirtschaftliche und umweltschonende Verlegung von Erdkabeln auf der Bauma vor. Die Neuentwicklung ist für den »BaumaInnovationspreis« in der Kategorie »Maschine« nominiert (siehe Seite 38). Das Verfahren hat bewährte Bohrtechnologien modifiziert und weiterentwickelt, sodass Erdkabel künftig grabenlos sowie oberflächennah in 2 m bis 4 m Tiefe mit minimalem Eingriff in die Landschaft verlegt werden können. erzstück ist die ferngesteuerte Vortriebsmaschine AVNS350XB, die mit einem Bohrdurchmesser von 505 mm für Haltungslängen über 1 000 m ausgelegt ist. Mit hoher Präzision kann die Maschine den geplanten Streckenverlauf einhalten und so bestehende Infrastrukturen wie Rohrleitungen, Straßen, Schienen oder kleinere Gewässer sicher unterqueren. Einzelne Bohrungen können in einem geringen Abstand von lediglich 1 m bis 2 m realisiert und so mehrere Leitungen parallel verlegt werden. Die Vortriebsmaschine ist mit einer Strahlförderpumpe (Jetpump) und einem integrier-

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ten Hydraulikaggregat ausgestattet. Die beengten Platzverhältnisse limitierten mit herkömmlichen Methoden die Materialabförderung über längere Abschnitte und begrenzten damit bislang auch die mögliche Vortriebslänge. Durch den Einsatz der Jetpump zur Abförderung des Abraummaterials sollen im kleinen Durchmesserbereich bis zu zehnfach längere Vortriebsstrecken bei hohen Geschwindigkeiten realisiert werden.

Zweistufiges Verlegeverfahren Am Startpunkt wird eine neu entwickelte Vorschubeinheit installiert, mit deren Vorschubkraft Vortriebsrohre und Vortriebsma-

HERRENKNECHT

Erdkabel grabenlos verlegen

Mit E-Power Pipe hat Herrenknecht ein Verfahren entwickelt, das allen Anforderungen der grabenlosen Verlegung von Kabelschutzrohren gerecht werden und eine echte wirtschaftliche Alternative zur offenen Verlegung darstellen soll. schine entlang der vorgegebenen Trasse in Richtung des Zielpunkts gedrückt werden. Das Bohrloch bleibt hierbei permanent durch die Maschine bzw. die Vortriebsrohre sicher gestützt. Nach dem Durchstich am Zielpunkt wird die Vortriebsmaschine von den Vortriebsrohren getrennt. Im Anschluss wird das

vorgefertigte Kabelschutzrohr mit den noch im Bohrloch befindlichen Vortriebsrohren verbunden und über die Vorschubeinheit im Startschacht zurück- und damit eingezogen. Nach der Installation des Schutzrohrs ist die Mission von E-Power Pipe abgeschlossen. Der finale Einzug der Erdkabel erfolgt durch entspre-

Zahlen

E-Power Pipe AVNS350XB Bohrdurchmesser:

505 mm

Max. Drehmoment:

10 kN

Durchmesser Schutzrohr:

ca. DN250 bis DN400

Verlegelänge:

> 1 000 m

Verlegetiefe:

1,5 m bis 4 m

Abstand der Leitungen:

1 m bis 2 m

Hochleistungsstahlseil zur Bauma weiterentwickelt o TEUFELBERGER-REDAELLI – Mit dem Evolution P9 hat Teufelberger-Redaelli ein

Teufelberger-Redaelli hat das Evolution P9 weiterentwickelt.

as weiterentwickelte Evolution P9 ist ein robustes 9-litziges Kreuzschlagseil in Doppelparallelmachart, das den hohen Belastungen bei Bohrgeräten bezüglich Schock und den extremen Umweltbedingungen im Tiefbau standhält. Voraussetzung dafür ist die hohe Querdruckformstabilität und die Robustheit gegen Quetschung. Diese Eigenschaften erreicht Teufelberger bei dem Evolution P9 mit der Technologie Duofill. Dabei werden Litzen und Seil optimal verdichtet, um größte Bruchkräfte in der Anwendung zu erzielen. Darüber hinaus erfolgt die Seilverdichtung besonders scho-

nend. Die Weiterentwicklung des ursprünglichen Evolution P9 soll nicht zuletzt durch seine bis zu drei Mal höhere Lebensdauer und dadurch vielfach höhere Standzeiten bestechen. Neben den Neuheiten Evolution TK27 und Evolution P9 kann sich der Bauma-Besucher auch über die Klassiker aus dem Stahlseilbereich von TeufelbergerRedaelli und das Faserseilportfolio für den Baubereich informieren. Allen voran das hochfeste Faserseil SoLite, das gerade in die Serie geht (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 3/19, Seite 139). §

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Teufelberger-Redaelli Halle C4.149

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TEUFELBERGER

Hochleistungsstahlseil entwickelt, das ursprünglich für die Anforderungen von Raupenkranen konzipiert war. Die Erkenntnisse aus dem mehrjährigen Einsatz in dieser Anwendung hat sich das Unternehmen zu Nutze gemacht und das Seil für den Einsatz im Tiefbau bei Bohrgeräten weiterentwickelt. Seit letztem Jahr ist das für den Tiefbau optimierte Seil bei Baugeräteherstellern als Vorschubseil im Einsatz.


chend spezialisierte Unternehmen. Bestandteil der Verfahrensinnovation war die Entwicklung von neuen, verlängerten Vortriebsrohren, die einen deutlich kontinuierlicheren Vortrieb ermöglichen. Speziell für diese Vortriebsrohre entwickelte Herrenknecht eine Vorschub- und Zugeinheit mit 10 m Hub und einer Schub- und Zugkraft von 350 t. Die Technik basiert auf einer Zahnstangenführung, angetrieben mit Elektromotoren. Dadurch soll das Konzept für eine höhere Verlegeleistung und wegen geringer Geräuschemissionen für höhere Akzeptanz sorgen.

Im Rahmen des geplanten Netzausbaus ergibt sich in Deutschland ein Bedarf an 3 050 km Netzverstärkungen an vorhandenen Trassen und rund

2 400 km neuer Hochspannungsgleichstromübertragungsleitungen, die vorrangig als Erdkabel auszuführen sind. Auch der Personalaufwand ist im Ver-

gleich zur offenen Verlegung deutlich geringer. So können mit gleichem Personaleinsatz mehrere Trassenabschnitte gleichzeitig bearbeitet werden. §

Pilotprojekte Die Leistungsfähigkeit von E-Power Pipe konnte in Pilotprojekten bereits unter Beweis gestellt werden. Dabei wurden Tagesbestleistungen von 184 m beim Vortrieb und 266 m während des Schutzrohreinzugs erzielt. Die Entwicklung des Verfahrens wurde vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert und von Herrenknecht in Zusammenarbeit mit Amprion und der RWTH Aachen durchgeführt.

KR 806-3GS Motorleistung: 160 kW SCR-only Abgasnachbehandlung Tier 4f / Stage 4 Steuerung in Performance Level c Energie-Effizienz-Paket (EEP) Gewicht: 19 t

Umweltschonende Alternative zur offenen Bauweise Die Installation von Erdkabeln mit dem E-Power-Pipe-Verfahren bietet eine bodenschonende Alternative zur konventionellen offenen Bauweise. Durch das grabenlose Verlegeverfahren reduzieren sich die Erdbewegungen auf die Stellen, an denen später HGÜ-Kabel verbunden werden müssen. Dies soll auf die gesamte Trasse bezogen eine Reduktion um etwa 90 % bedeuten. Die Verlegung erfolgt über lange Strecken ohne Umwelteinflüsse, da die Oberflächen und der Bodenaufbau weitgehend erhalten bleiben. Der Einsatz von Baumaschinen und Lkw wird auf diese Weise ebenso wie die Lärm- und Emissionsbelastung verringert. Herrenknecht Halle C2.526, C3.447, C3.547 Freigelände FN.519/2

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ARCELORMITTAL SOLUTIONS

Ob Menschen und Land vor Überschwemmungen geschützt werden, oder ob Brücken und Kaimauern für reibungslose Mobilität und Transport sorgen sollen: Stahlspundbohlen von ArcelorMittal bieten intelligente und effiziente Lösungen – einfach und schnell zu installieren, lange haltend und nachhaltig über den gesamten Lebenszyklus der Infrastruktur. Auf der Bauma will ArcelorMittal seine neue Initiative »ArcelorMittal Solutions – Think steel first!« starten, mit der das Potenzial von Stahlspundwandlösungen für das Baugewerbe enthüllt werden soll.

rcelorMittals Spundwandlösungen wollen auf vier Anwendungsbereichen mit außergewöhnlichen Vorteilen aufwarten, um eine schnelle, kostengünstige und umweltfreundliche Fertigstellung von Bauprojekten zu ermöglichen.

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Wassertransport Beim Bau einer tiefen maritimen Infrastruktur wie Kaimauern und Wellenbrechern mit Spundwandlösungen wie den kombinierten HZ-M-Wandsystemen und den AS-500-Kreiszellen von ArcelorMittal sollen die Projektlebenszykluskosten drastisch reduziert werden. Die korrosionsbeständigen AMLoCor-Stahlsorten reduzieren nach Herstellerangaben den Effekt der Korrosion um das bis zu fünffache und ermöglichen so eine länger haltende Infrastruktur. Stahlspundbohlen werden aus recyceltem sowie recycelba-

JONAS DE GENT

Neue Initiative für Spundwandlösungen

Stahl ist stark, flexibel, anpassungsfähig sowie vollständig wiederverwendbar und recycelbar – ArcelorMittal startet auf der Bauma seine neue Initiative »ArcelorMittal Solutions – Think steel first!« und hält Fallstudien bereit, um seine Aussagen zu untermauern. Im belgischen Aalst zeigt sich der vielseitige Einsatz von Spundbohlen auch in anspruchsvollen Umgebungen wie dicht besiedelten Stadtgebieten: Hier dienen Stahlspundbohlen, mit denen zuerst eine Tiefgaragenbaustelle abgesichert wurde, als spätere Außenwände des Parkhauses. rem Stahl hergestellt und unterliegen einer Umweltproduktdeklaration. Im Hafen von Køge (Dänemark) sind AMLoCorSpundwände beispielsweise bei der Verdoppelung der Hafenfläche verbaut worden. Und das kombinierte Wandsystem HZ-M erwies sich als die wirtschaftlichste und technisch am besten durchführbare Lösung zur Verbesserung des Hochwasserschutzes in Littlehampton an der Südküste Englands.

Gefahrenschutz Deich- und Hochwasserschutzbarrieren aus Stahlspundbohlen sind eine effiziente Möglichkeit, um vor Überflutungen und dem Anstieg des Meeresspiegels zu schützen. Spundbohlen können mit geringem Aufwand auch an abgelegenen Standorten mit kurzen Installationszeiten dank der besonders breiten Spundbohlen AZ-800 installiert werden.

Mobilitätsinfrastruktur ArcelorMittal Solutions Halle C5.338

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Stahlspundbohlen sind eine geeignete Option für den Bau von Brücken, Unterführungen, Tief-

garagen, Fundamenten, Stützmauern oder Lärmschutzwänden. Kurze Installationszeiten und effiziente Installationstechniken ohne Vibrationen helfen, Projekte schneller zu realisieren, Kosten zu sparen und die Auswirkungen auf die Umgebung zu minimieren. Durch den Bau dauerhafter Brückenpfeiler mit Stahlspundbohlen werden beispielsweise Verkehrsbeeinträchtigungen reduziert, und es werden über die gesamte Lebensdauer des Bauwerks Kosteneinsparungen von bis zu 15 % erzielt, wie ArcelorMittal informiert. Die Verbindung zwischen Beton und Stahl kann per VLoadSoftware gestaltet werden. Außerdem sind BIM-Dateien (Building Information Models) für ArcelorMittal-Spundwände verfügbar.

Umweltschutz Spundbohlen werden vorübergehend und dauerhaft ebenso für die Deponiebereitstellung, Bodensanierung, Flussbettreinigung oder die Eindämmung von Verunreinigungen eingesetzt.

Undurchlässige Einfassungen können geschaffen werden, um kontaminiertes Material sicher zurückzuhalten und einen Sanierungsplan zu erstellen, dank der Dichtungslösungen von ArcelorMittal, einschließlich Akila, einem Dichtungsmittel, das für den Kontakt mit Trinkwasser geeignet ist. §

Unternehmen ArcelorMittal gilt als größter Hersteller warmgewalzter Stahlspundwände, kaltgeformter Spundwände, von Tragpfählen und Fundamentlösungen. Die Produkte werden in den Werken Belval und Differdange (Luxemburg), Dabrowa Górnicza (Polen)‚ Messempré (Frankreich) und Dintelmond (Niederlande) hergestellt. ArcelorMittal ist zudem das weltgrößte Stahl- sowie Bergbauunternehmen, ist in über 60 Ländern präsent und industriell in mehr als 20 Ländern aufgestellt. Der Umsatz betrug im Jahr 2017 insgesamt 68,7 Mrd. US-Dollar, die RohstahlProduktion lag bei 93,1 Mio. t, wobei die Eisenerzproduktion 57,9 Mio. t erreichte.


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Die Groundforce-Hydraulikmuttern erlauben eine Anpassung der Vorspannung vor Ort an der eingebauten Stütze.

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Mit der MP750 sind Spannweiten bis zu 50 m ohne zusätzliche Abstützungen möglich.

VP-GROUNDFORCE

Europaweit größte Hydrauliksteife vorgestellt Als führender Anbieter für die Vermietung hydraulischer Verbaulösungen in Europa will Groundforce mit der Markteinführung der neuen MP750-Steife und den Hydraulikmuttern seinen Führungsanspruch unterstreichen. Die MP750 wird als zurzeit größte Hydrauliksteife auf dem Markt angekündigt und ist für eine Lastaufnahme bis zu 750 t ausgelegt. ie neue MP750 kann direkt mit der Euro-Tube-Verlängerung (Durchmesser 1 016 mm) sowie diversen anderen kompatiblen Systembauteilen verbunden werden. Auf diese Weise sind ohne Zwischenunterstützung Spannweiten bis zu 50 m möglich. Wie alle Groundforce-Systemkomponenten verspricht auch die MP750 beim Ein- und Ausbau deutliche Zeitvorteile im Vergleich zum konventionellen Stahlbau, der vor Ort aufwendig angepasst und verschweißt werden muss. Das Einsatzspektrum der neuen Steife zielt in erster Linie auf Großprojekte, die hohe

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Stützlasten und große Spannweiten erfordern. Die MP750 ist außerdem für den Einsatz mit der drahtlosen Groundforce-Lastüberwachung vorbereitet und bietet so zusätzliche Sicherheit bei komplexen Projekten, da Lastveränderungen in Echtzeit überwacht werden können.

Hochdruckhydrauliksystem Als weitere technische Highlights nennt das Unternehmen die Groundforce-Hydraulikmuttern, die sich direkt hinter den Befestigungsschrauben befinden und über ein speziell entwickeltes Hochdruckhydrauliksystem betätigt werden. Diese

Hydraulikmuttern bieten die Möglichkeit, die Vorspannung der Steifen im eingebauten Zustand den Erfordernissen vor Ort anzupassen. Die bestehende Vorspannung kann bei Bedarf erhöht oder aber der Druck in der Hydraulik abgesenkt werden, um so einen sicheren und kontrollierten Ausbau zu gewährleisten. Dies gilt als ein weiterer Vorteil gegenüber traditionellen mecha-

nischen Systemen, bei denen der Ausbau unter Last leicht zu einem Problem werden kann, da eine kontrollierte Druckentlastung nicht vollständig möglich ist. »Die MP750 bietet für Projekte, die besonders leistungsstarke und komplexe Abstützungen erfordern, eine äußerst attraktive und sichere Lösung. Wie bei allen Projekten bieten wir auch hier auf Wunsch einen RundumService von der Projektplanung über die Statik bis hin zur Unterstützung vor Ort durch unsere geschulten Service-Teams«, betont Groundforce-General-Manager Nedim Cetin. §

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EPIROC

Das mobile Epiroc-Spritzmobil Meyco ME5 eignet sich für Tunnelbauprojekte mit mittleren bis großen Querschnitten. Mit dem Meyco-Dosa-System bieten die Schweden eine hochpräzise sowie flexible Dosiermöglichkeit und stellen auf der Bauma mehrere Upgrades für den ME5 vor.

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EPIROC

Smarte News für den digitalisierten Berg- und Tunnelbau Neben den Produkten für den Abbruch-Sektor (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 3/19, Seite 128) legt Epiroc seinen Bauma-Messeschwerpunkt auf smarte Neuerungen für den digitalisierten Berg- und Tunnelbau. So will Epiroc beispielsweise zeigen, wie man künftig dank »My Epiroc« die Effizienz seines Maschinenparks deutlich steigern können soll.

Epiroc Freigelände FS.1208/1

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y Epiroc« wird als neue Komplettlösung für die Bergbau- und Infrastrukturindustrie angekündigt. Die OnlinePlattform ist auch über mobile Endgeräte bedienbar und bietet Funktionen rund um die Steigerung der Effizienz und Sicherheit des Maschinenparks. Ob man als Flotten-Manager die Betriebszeiten kontrollieren muss, als Maschinenführer vor Ort einen Job zu erledigen hat oder als Mitarbeiter der Serviceabteilung aktuelle Informationen über die Flottenleistung benötigt – »My Epiroc« soll dabei helfen, diese Aufgaben schnell und effizient zu erfüllen. Das Unternehmen stellt in München auch das Konzept

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»A bit smarter« vor. Dabei handelt es sich um eine Reihe digitaler Lösungen, die durch Nutzung von Kundendaten und neuester drahtloser Technologien Verbrauchsmaterialien in smarte, vernetzte Komponenten verwandeln.

von Vorrichtungen für Sprenglochbohren, Produktionsbohren und Gebirgssicherung sowie Scooptrams und Minetrucks auf den neuesten Stand gebracht (das bauMAGAZIN berichtete bereits in Heft 12/18, Seite 60).

Optimale Luftqualität In Richtung auf null Emissionen Epiroc will mit seiner batteriebetriebenen, vor Ort emissionsfreien Ausrüstung Pionierarbeit beim Wandel zu mehr Nachhaltigkeit im Bergbau leisten. Nach mehr als 60 000 Betriebsstunden hat das Unternehmen sein Batterieangebot erweitert und den emissionsfreien Maschinenpark mit der zweiten Generation

Serpent Automatic ist eine smarte, automatisierte Lösung, die optimale Luftqualität für sichereres und gesünderes Arbeiten unter Tage gewährleisten soll. Epiroc führt einige Upgrades ein, die Nutzer darin unterstützen, die Luftqualität zu kontrollieren und die Betriebskosten zu optimieren. Zu den neuen Funktionen gehören: Vibrationskontrolle (Sicherheitsfunktion zur Vermei-


BAUMA 2019

THE FUTURE TUNNELS In April 2019, the world’s largest construction machinery exhibition, bauma 2019, will open its doors in Munich. During the bauma week, April 8 – 14, Herrenknecht invites you to explore new terrain at our bauma locations. Let’s discuss how technological innovation, safer and smoother operations empower progression in our industry. Learn more: herrenknecht.com/bauma2019

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externen Injektion von Härtern und bei der Mehrlochverpressung deutlich steigern helfen.

ßerdem eine höhere Produktivität. Die nahe am Geschehen positionierte Serviceplattform bietet eine hervorragende Sicht auf das Arbeitsfeld, sodass sich das Rohrschirmsystem positiv auf den gesamten Arbeitsablauf auswirkt.

Präzises Betonspritzen Epiroc stellt auch die neue Imlochhammer-Reihe vor, bestehend aus den Modellen COP M6, COP M7 und COP M8. Mit den Hämmern ist es möglich, größere Löcher zu bohren, ohne dafür größere Bohrgeräte zu benötigen. Bereits der Austausch weniger interner Komponenten ermöglicht die Anpassung dieser Hämmer auf unterschiedliche Bohrgerätetypen. dung von Vibrationen, die zu Schäden an der Lüfterstation führen könnten), eine MasterSlave-Funktion für den sicheren Betrieb einer in Reihe geschalteten Lüfterstation, sowie eine aktive Druck- und Volumenstrommessung. Sie liefert Leistungsdaten, die dem Bediener helfen, mögliche Risiken wegen schlechter Luftqualität aufgrund einer fehlerhaften Installation oder von Leckagen schon im Vorfeld zu erkennen. Auf der Bauma will Epiroc die Integration zwischen Serpent Ventilation und Mobilaris vorstellen, die mehr Sicherheit und Arbeitsschutz für Bediener verspricht und die Energieeffizienz einer Tunnel- oder Berg-

baustelle unter Tage verbessern soll. Mobilaris MMI kann Komponenten und Anlagen für die Bewetterung überwachen und anhand von Sensormessungen den Luftvolumenstrom kontrollieren. Bei Abweichungen gibt Mobilaris MMI einen optischen Alarm aus.

Verpressen einfacher machen Unigrout Flex, ein Injektionsverfahren zur Abdichtung von Stollen sowie Tunneln und zur Verbesserung der Gebirgsbodeneigenschaften, wird ebenfalls auf der Bauma gezeigt. Mit einem erweiterten Angebot zusätzlicher Optionen bis zu verschiedenen eigenständigen Produkten will Epiroc die Produktivität bei der

Das mobile Epiroc-Spritzmobil Meyco ME5 eignet sich für Tunnelbauprojekte mit mittleren bis großen Querschnitten. Mit dem Meyco-Dosa-System bieten die Schweden eine hochpräzise und flexible Dosiermöglichkeit. Auf der Bauma werden mehrere Upgrades zum ME5 gezeigt. Diese Verbesserungen helfen, durch niedrigere Verbrauchskosten Geld zu sparen.

Zusätzliche Flexibilität für Bohrgerät der DM-Serie Epiroc hat die Bohrgeräteserie DM um RCS Lite erweitert. Die neue Version des Rig-ControlSystems soll Effizienz und Produktivität der Modelle DM30 II, DM45, DML, DM-75 und DM-M3 steigern – mittels dreier Ebenen von Software- und HardwareSystemen, die die SprengbohrProduktlinie mit zusätzlichen Funktionen ausstattet.

Mechanisches Rohrschirmsystem Epiroc hat ebenso ein mechanisches Rohrschirmsystem angekündigt, das auf der Bauma am Vortriebsbohrwagen Boomer E2 zu sehen sein wird. Das macht die manuelle Handhabung von Bohrstangen und Rohren überflüssig, indem es das Einsetzen und Zurückziehen von Stangen und Rohren ferngesteuert von der Serviceplattform aus kontrolliert. Weniger Handarbeit bedeutet mehr Sicherheit. Das mechanische System verspricht au-

Imlochhammer Epiroc stellt auf der Bauma auch eine neue Reihe von Imlochhammern vor: COP M6, COP M7 und COP M8. Auf Grundlage eines aktualisierten technischen Konzepts ermöglichen es diese Hämmer, größere Löcher zu bohren, ohne dafür größere Bohrgeräte zu benötigen. Bereits der Austausch weniger interner Komponenten ermöglicht die Anpassung dieser Hämmer auf unterschiedliche Bohrgerätetypen. §

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SANDVIK

Kompakte Tunnelvortriebsmaschine

Intelligenter Untertagelader

Mit dem neuen Tunnelbagger Blue Badger hat das Unternehmen Wimmer aus dem österreichischen Thalgau eine Vortriebsmaschine konzipiert, die für Einsatzfelder in Verbindung mit der »Neuen Österreichischen Tunnelbaumethode« (NÖT/NATM) entwickelt wurde. Der Bagger bietet eine hohe Hydraulikleistung für Anbauwerkzeuge.

Sandvik bringt mit dem Sandvik LH621i einen zweiten Lader seiner i-Reihe auf den Markt. Das neue Modell ist für die rasche Erschließung von Abbaurevieren sowie für die Untertageproduktion im großen Stil konzipiert und auf den kürzlich eingeführten Sandvik-Muldenkipper TH663i abgestimmt. er Sandvik LH621i soll bei Untertageladern in der 21-tKlasse einen Branchenmaßstab setzen. Er basiert auf der Technologie des Vorgängermodells LH621, zeigt sich jedoch mit weiter verbesserten Eigenschaften. Mit seiner hydraulischen Leistung für ein rasches Füllen der Schaufel und einer Antriebskraft, die hohe Fahrgeschwindigkeiten ermöglicht, unterstützt der LH621i einen effizienten Streckenvortrieb mit hohen Vortriebsraten. Für Bedienungsund Wartungssicherheit entwi-

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Der rund 14 t schwere Blue Badger eignet sich speziell für kleinere Tunnelquerschnitte ab 3,5 m. Seine Motorleistung beträgt 53 kW (73 PS).

ls Komplettpaket ist der Blue Badger auf Wimmer-Anbauwerkzeuge abgestimmt und kann speziell für kleinere Tunnelquerschnitte ab 3,5 m eingesetzt werden. Trotz des Gesamtgewichts von ca. 14 t verfügt er über hohe Losbrechkräfte im Vortrieb. Auch das Auslegerkonzept – Schwenkarm mit 2 x 45° Schwenkradius – sowie dessen Beweglichkeit und höhere Traglastfähigkeit für Anbauwerkzeuge, sollen flexible und breit gefächerte Einsatzfelder im Tunnelbau eröffnen. Der Blue Badger

MATHIAS LIXL / LIXL.COM

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Blue Badger Tunnel.

kam bereits beispielsweise im Plabutschtunnel an der PyhrnAutobahn bei Graz (Österreich) zum Einsatz. Im Zuge der dortigen Sanierungsarbeiten wurden mit seiner Hilfe Anfang letzten Jahres Querschläge erstellt.

ckelt, soll der Lader eine lange Lebensdauer der Bauteile und niedrige Kosten pro geladener Tonne gewährleisten. Für eine problemlose Zustandsüberwachung und einfachere Fehlersuche ist der LH621i mit dem Steuerungssystem »Sandvik Intelligent Control System« und der »My Sandvik Digital Services Knowledge Box« ausgestattet. Die Maschine ist für automatisierten Betrieb vorbereitet, das AutoMine-System von Sandvik kann innerhalb weniger Tage

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Praxiserprobung Im vergangenen Dezember arbeitete ein Blue Badger im entstehenden Aubergtunnel in der Nähe des bayerischen Traunstein. Er wurde dort beim Bau eines Rettungsstollen für den rund 1,5 km langen Straßentunnel eingesetzt. Auch in Frankreich ist der Blue Badger bereits erfolgreich unterwegs. Bei Paris ist er am ÖPNV-Projekt »Grand Paris« eingesetzt. Bis Mai kommt er dort beim Ausbruch mehrerer Tunnelsektionen der Métro zum Einsatz. §

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auch als Nachrüstung eingebaut werden. Für mehr Komfort und höhere Produktivität bei manuellem Betrieb wurden Verbesserungen am Bedienerbereich vorgenommen. Die Kabine ist zum Beispiel geräumiger und ergonomischer geworden und gewährt eine bessere Sicht. Zudem steht dem Bediener ein 7"-Touchscreen zur Verfügung.

SANDVIK

Zwei Motorenvarianten

Sandvik Hochleistungslader LH621i für die Bergbauproduktion im großen Stil und Streckenvortriebsarbeiten. Die intelligente i-Baureihe umfasst neben den Neuheiten auch den Lader LH517i sowie die drei Muldenkipper TH545i, TH551i und TH663i.

Ein 352 kW starker Motor (Stage II/Tier 2) ermöglicht ein rasches Füllen der Schaufel und hohe Fahrgeschwindigkeiten. Der LH621i ist optional auch mit einem 375 kW leistenden Motor

nach Tier 4f/Stage IV erhältlich, der mit fast schwefelfreiem Dieselkraftstoff (ULDF) betrieben wird. Die Motorbremse dieses leistungsstärkeren und schadstoffärmeren Dieselmotors bietet eine bessere Geschwindigkeitskontrolle im Einfallen und minimiert so die Gefahr der Überhitzung von Bremsen und Getriebe sowie den Bremsenverschleiß. Darüber hinaus gibt es für eine breite Palette von Schaufelgrößen austauschbare SharkVerschleißsegmente, die für hohe Laderproduktivität und lange Schaufellebensdauer optimiert sind. §

Sandvik Mining and Rock Technology hat ein UpgradePaket für die Automatisierung der Bergbaubohrwagen DD422i und DD422iE vorgestellt, mit dem Bergleute und Tunnelbauer Bohrarbeiten ohne Unterbrechungen rund um die Uhr ausführen können. Das neue Paket enthält drei Optionen, die einzeln oder als Gesamtlösung erhältlich sind.

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wei moderne und produktive automatische Vortriebsmöglichkeiten für den modernen Berg- und Tunnelbau sind die intelligenten Sandvik-Bohrer DD422i und DD422iE aus der 400i-Serie. Schon zahlreiche Bergund Tunnelbau-Unternehmen konnten mit diesen Maschinen ihr Vortriebsbohren während der Schichtwechsel, Spreng- und Entlüftungszeiten automatisieren, indem sie je nach Beschaffenheit der Ortsbrust selbstständig einen Drittel- oder gar Halbkreis bohren ließen. Auch wenn diese Bohrer zahlreiche Vorteile haben, sind sie hinsichtlich der Anzahl der Bohrlöcher beschränkt, die ohne Bediener möglich sind: Die Anzahl der Bohrungen hängt u. a. von der Lebensdauer der Bohrkronen ab, die wiederum durch die Gesteinsbeschaffenheit bedingt ist. Zudem steigt beim automatisierten und unbemannten Bohren von Außenlöchern die Gefahr, dass der Bohrarm die Wand berührt oder den Kollisionsschutz des Auslegers aktiviert. Wegen dieser Einschränkungen hat Sandvik jetzt Automatisierungs-Updates für DD422i und DD422iE entwickelt. Verschiedene optionale Extras sind einzeln oder als Paket erhältlich. Eine der Lösungen ist der AuslegerKollisionsschutz, bei dem die Verfahrbewegungen der Bohrarme dynamisch neu berechnet werden. Dadurch wird im unbewachten Betrieb vermieden, dass sich der Bohrer abschaltet, um eine Kollision zu verhindern. Dies vermeidet also nicht nur mögliche Schäden, sondern unterbindet auch Betriebsunterbrechungen. Auch bei händischer Steuerung des Bohrarms schützt das System vor den Folgen von Unachtsamkeiten: Die Bewegungen werden zunächst verlangsamt und schließlich gestoppt, wenn ein Bohrarm dem Träger oder dem anderen Ausleger zu nahe kommt.

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SAMPO MANNINEN

Upgrade-Paket für Automatisierung der Bergbaubohrwagen DD422i und DD422iE

Sandvik hat Upgrades für die Automatisierung der Bergbaubohrwagen DD422i und DD422iE vorgestellt. Kernstück des neuen Pakets ist die Bohrfernsteuerung. Bohrkronenwechsler Ein halbautomatischer Bohrkronen-Wechsler erlaubt, die Bohrkronen von einem sicheren Ort aus zu wechseln. So muss der Bediener weniger Zeit vor dem Bohrwagen verbringen. Der Bohrkronen-Wechsler für beide Bohrarme besteht aus einem Halter für sechs oder neun Standard-Kronen und einen Fräser. Bei Bedarf wird die bisherige Bohrkrone abgelegt und eine neue entnommen. Bohrfernsteuerung Kernstück des neuen Pakets ist die Bohrfernsteuerung. Von einer Bedientafel aus lässt sich der Bohrer von fern bedienen. So kann der Bediener den Bohrwagen mehr Löcher bohren lassen – zum Beispiel beim Schichtwechsel oder während der Spreng- und Entlüftungszeiten. Die Ausrüstung an Bord besteht aus Kameras, einer Antenne, einem zertifizierten Zugriffsschutz und dem Steuergerät, das die Verbindung zwischen der Fernsteuerung und der Bohrvorrichtung herstellt. Zur Fernsteuerung gehören eine Bedientafel, ein Display für die Kamera (in der Bedientafel) und zusätzliche Regler für Beleuchtung und Kameras. Die gesamte Steuerungsausrüstung ist leicht und kompakt. §


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RSP

Bewegungen wird die Position des letzten Auslegerglieds in der jeweiligen Achse durch automatisches Nachregeln der anderen Glieder konstant gehalten.

Die digitale Arbeitsmaschine

RSP Bird View 360°

Auf der Bauma stellt RSP in diesem Jahr zwei Maschinen und ausgewählte Zubehörteile aus seiner umfangreichen Produktpalette vor. Gezeigt werden ein ESE 6 und ein ESE 8, im Messemittelpunkt steht bei RSP jedoch die digitale Arbeitsmaschine. Das Unternehmen will in München gleich mehrere neue digitale Lösungsansätze unter dem Motto »Discover the new solution« vorstellen.

Das kamerabasierte Bedienerassistenzsystem RSP Bird View 360° bietet dem Fahrer eine nahtlose 360°-Sicht rund um das Fahrzeug. Mithilfe des Systems sollen sich Menschen schützen und Unfälle vermeiden lassen. Es bietet Unterstützung beim sicheren Rechtsabbiegen, gefahrlosem Einparken und einfachem Rangieren auf der Baustelle.

RSP Smart Service Für einen besseren und schnelleren Service testet RSP derzeit eine Kommunikationsplattform und den Einsatz von Augmented Reality (AR). Damit sollen FieldService-Mitarbeiter interaktiv und ortsunabhängig schwer erklärbare technische Probleme aus der Ferne beurteilen – via Übertragung von Bild, Ton und Live-Video. Über augmentierte Informationen erhält der Mitarbeiter vor Ort technisches Expertenwissen und detaillierte Handlungsanweisungen. Diese werden auf das übertragene Live-Videobild projiziert. §

Mutig, diese Jungs im Regen stehen zu lassen! RSP

RSP Telematics will den Betreiber und Saugbagger verbinden. lle RSP-Modelle verfügen über eine SPS-Steuerung, die die Bedienung der Maschine per Funkfernsteuerung ermöglicht und einer schnellen Fehlerdiagnose dient. Die Service- und Wartungsintervalle werden auf dem

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Display der SPS-Steuerung angezeigt und abgefordert. Bei europäischen Neufahrzeugen ist es möglich, die Fahrzeugdaten per App auf ein Mobiltelefon zu übertragen. In Echtzeit können aktuelle Maschinendaten wie Position, Betriebsstunden, Verbrauch oder Serviceintervalle abgerufen werden. Die Funktionen unterstützen einen umfassenden Überblick über die Fahrzeugflotte, um Aufträge minutengenau abzurechnen, den aktuellen Standort der Maschine zu bestimmen und die Serviceintervalle im Blick zu haben.

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RSP / ISTOCK

RSP Smart Control

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Als weiteres digitales Highlight nennt der Hersteller RSP Smart Control. Die Steuerung unterstützt präzises und effektives Arbeiten mit dem Gelenkschlauchträger. Die sicherheitsgerichtete Steuerung ermöglicht die schnelle Positionierung, unabhängig davon, ob sich dieser in Arbeitsoder Transportstellung befindet. Bei horizontalen und vertikalen

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ATLAS COPCO

Sortiment mit Tauchpumpen zur Entwässerung vervollständigt Atlas Copcos Power and Flow Division hat das Sortiment mit Weda-Tauchpumpen zur Entwässerung komplettiert. Durch Ergänzung der Baureihen für Drainage- und Schlammanwendungen und eine neue Baureihe für Schlick deckt Atlas Copco jetzt das vollständige Anwendungsspektrum für Entwässerungspumpen ab. Die Auswahl aus dem erweiterten Gesamtsortiment ist gleichzeitig einfacher geworden, denn alle Modelle sind nun nach den Anwendungen und Fördermedien geordnet, die sie handhaben können.

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pumpen, können dickflüssigen, weichen, nassen Schlamm und vergleichbare zähflüssige Mischungen von Flüssigkeiten und Feststoffen handhaben, wie sie insbesondere bei industriellen oder Raffinerieprozessen anfallen. Die neue Weda-L-Reihe handhabt schlickartige Gemische, die meist aus feinen Partikeln von Dung, Zement oder Kohle und Wasser bestehen.

Ausstattungspaket Weda+ Neben der Optimierung der Pumpenleistung galt besondere Aufmerksamkeit den Zielen, die Pumpen leichter zu machen, ihre elektrische Sicherheit zu erhöhen, das Design der Dichtungen zu verbessern und die Installation zu erleichtern. Alle Pumpen der D- und S-Reihe sind mit dem Ausstattungspaket Weda+ erhältlich. Es umfasst Phasenausfallschutz, Drehrichtungskontrolle, Thermoschalter und ein 20 m langes Anschlusskabel mit

Pluspunkte für die Vermietung Das geringe Gewicht der Pumpen, die nach Anbieterangaben 20 % weniger als vergleichbare Produkte anderer Hersteller wiegen, erleichtert Handhabung und Transport. Dieser Vorteil soll sie insbesondere für Maschinenvermieter attraktiv machen. Alle Pumpen verfügen über Dichtungstypen, die ihrer Größe angemessen sind. Ein externer Zugang für Schmierfettbefüllung und eine Ölkontrollschraube erleichtern die Wartung. Für den Druckstutzen stehen zahlreiche Anschluss- und Durchmesservarianten zur Auswahl. Die Abflussrichtung lässt sich flexibel von 90° bis 180° verändern. §

Atlas Copco Freigelände FS.1108/1

Durchflussraten von bis zu 16 500 l/min Ihre technischen Daten qualifizieren diese Pumpen für ein breites Spektrum von Entwässerungsanwendungen. Alle Modelle verfügen über einen integrierten Starter, ein Motorschutzsystem und eine optionale Pegelkontrolle. Einstellbare, verschleißfeste Gummidiffusoren und Laufräder aus hochfestem Chromguss sollen Langlebigkeit unter harten Einsatzbedingungen gewährleisten. »Die WedaPumpen erreichen mit einer Nennleistung von bis zu 54 kW Durchflussraten von bis zu 16 500 l/min«, erklärt Hrishi

ATLAS COPCO

as Sortiment umfasst nun drei Pumpenfamilien: die erweiterte Weda-D-Reihe für Schmutzwasser, Weda S (ebenfalls erweitert) für Schlamm und Abwasser und die komplett neue Weda-L-Reihe für Schlick. WedaD-Pumpen eignen sich für sauberes und verschmutztes Wasser, auch mit Feststoffen kleinen Durchmessers in der Suspension. Die Weda-S-Reihe unterstützt die Entwässerung von flüssigem Schlamm, der Feststoffe größeren Durchmessers enthält. Die Pumpen der Weda-L-Reihe sind am robustesten und verfügen über die größten Durchgangsöffnungen für die Handhabung von Schlick mit den größten Feststoffen in der Suspension. Die Erweiterung der WedaD-Familie ist durch das neue Modell D80 für Entwässerungsanwendungen gekennzeichnet. S30 und S60, die neuen Modelle der Weda-S-Reihe mit Schlamm-

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Phasenwechselstecker für alle Drehstrompumpen. Das Ausstattungspaket Weda+ ist als Extra auch für die Baureihe L erhältlich. Die Weda-D-Pumpen mit obenliegendem Druckstutzen können Wasser mit einer spezifischen Dichte von bis zu 1 100 kg/m³ und, je nach Modell, mit Feststoffen von 4 mm bis 12 mm Durchmesser in der Suspension handhaben. Der Druckstutzen der Weda-S-Pumpen ist an der Unterseite angebracht. Diese Pumpen können Wasser mit einer spezifischen Dichte von bis zu 1 400 kg/m³ und, je nach Modell, mit Feststoffen von 25 mm bis 50 mm in der Suspension pumpen. Auch der Druckstutzen der Weda-L-Pumpen sitzt an der Unterseite. Sie handhaben Wasser mit einer spezifischen Dichte von bis zu 1 700 kg/m³ und, je nach Modell, mit Feststoffen von 20 mm bis 60 mm Durchmesser in der Suspension.

Kulkarni, Product Manager, Atlas Copco Power and Flow Division. »Das macht sie zur idealen Entwässerungslösung für viele ganz unterschiedliche Anwendungen in den Sektoren Bau, Industrie, Katastrophenschutz und Instandhaltung. Die jüngsten Neuzugänge komplettieren unser Sortiment und verdeutlichen, dass wir eine vollständige Abdeckung des Anwendungsspektrums erreicht haben.«


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Gewinnung Abbruch

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Gewinnung – Abbruch

Der RM120Go! wird auf der Bauma mit zahlreichen neuen Optionen im Rahmen von RM Next präsentiert.

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RUBBLE MASTER

Brecher und Siebe der »next«-en Generation Seit Rubble Master (RM) Anfang der 1990er-Jahre die ersten mobilen Prallbrecher auf den Markt brachte, hat der österreichische Maschinenbauer immer wieder Maßstäbe im Compact Crushing gesetzt. Auf der Bauma sollen Anwender die konsequente Weiterentwicklung der RM-Go!-Linie in Form von »RM Go! Next« erleben können. »Next« soll neben einem vollintegrierten Hybridantrieb für Brecher und zahlreichen digitalen Merkmalen vor allem eine Weltneuheit bei den mobilen Sieben umfassen.

Rubble Master Halle B2.236, Freigelände FN.1024/1

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en ersten Plug-in-Hybridbrecher hatte RM bereits zur Bauma 2013 in der Form des RM TwoGo! präsentierte, bei dem der elektrische Antrieb als Zusatzoption außen angelegt war. Mit dem vollintegrierten Hybridantrieb im BaumaDebüt RM 120Go! vereint RM nun die Vorteile von dieselbetriebenen und elektrischen Prallbrechern auf gleichem Raum. Dazu zählen eine volle Flexibilität in der Antriebsart, eine hohe Mobilität, der leise Betrieb, niedrigere Emissionswerte, eine höhere Leistungsfähigkeit, weil kurzfristiger Überlastbetrieb möglich ist, und die stufenlos regulierbare Rotordrehzahl über einen großen Bereich. Bei RM bleibt der Brecher dennoch kompakt. Der Grundrahmen des RM 120Go! wurde nur leicht verändert, um Raum für den Elektromotor zu schaffen. Das Gewicht des Brechers ändert sich nach Herstellerangaben durch den eingebauten Elektromotor nur um 500 kg. Dank der langjährigen Erfahrung mit Hybridbrechern könne, so Rubble Master, der neue 120Go! Hybrid mit einem noch stärkeren Generator und einem um 50 % größeren Dieseltank aufwarten. Seit 1991 baute RM in seine Prallbrecher den Dieseldirektantrieb ein. Während schon immer sämtliche Nebenantriebe elektrisch funktionierten, wurde nur die Brecheinheit direkt vom Dieselmotor angetrieben. RM-Brecher gelten somit als die ersten, die auf Hydraulikantriebe für Bänder verzichteten und Vibrorinne sowie Hauptaustragsband elektrisch antrieben. Das stehe, so das Unternehmen, seit jeher für die Einsparung von Kraftstoff, gesenkte Betriebskosten und einen hohen Wirkungsgrad.

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Brecher kommuniziert mit Nutzer Das Prinzip RM Go! steht für die intuitive Bedienbarkeit der Maschinen. Mit RM Go! Next soll der nächste Schritt folgen: »Unsere Brecher und Siebe kommunizieren mit dem Anwender, beispielsweise direkt über Lichtsignale oder über die App RM Go! Smart. Dadurch werden unsere Maschinen noch sicherer und noch schneller und einfacher zu servicieren«, betont RM-CEO Gerald Hanisch. Vordergründig soll man die veränderte Optik des RMBrechers und ein ausgeklügeltes Lichtkonzept wahrnehmen. Die Anlage kommuniziert visuell mit dem Maschinenführer und gibt Lichtsignale. Der Operator bleibt während des Betriebs somit außerhalb des Gefahrenbereichs der Maschine. Details über die Leistung des Brechers lassen sich in Echtzeit beispielsweise über die App RM Go! Smart ablesen. Es können über Bandwaagen auch mehrere Wiegestellen miteingebunden und beispielsweise direkt über die App zurückgesetzt werden. So dienen Gesamtdurchsatz bzw. Anteil des Siebkorns als Indikatoren, ob der Brecher ideal ausgelastet ist. Tagesberichte sowie Fehlercoderoutinen runden das digitale Serviceportfolio ab.

Neuheit im Bereich Sieben Seit letztem Jahr gehört auch Maximus Crushing and Screening Technology zu Rubble Master (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 4/18, Seite 12). Gemeinsam mit den Nordiren haben die Österreicher in den vergangenen Monaten an einer Neuheit für den Siebsektor gearbeitet. Die neue Siebanlage soll auf der Bauma erstmals präsentiert werden. §

RUBBLE MASTER

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Rocksters 2-Deck-Grobsiebanlage RSS410 bei der Trennung von Mutterboden.

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ROCKSTER RECYCLER

Auf Nachhaltigkeit setzen Seit Firmengründung im Jahre 2004 sind im österreichischen Unternehmen Rockster Recycler zwei patentierte Systeme für mobile Brechanlagen entwickelt worden. Der auf dem Bauma-Freigelände (Stand 12B/2 vor Halle B2/Tor 7) vorgestellte mobile Prallbrecher R1100DS vereint beide – Duplex sowie doppelfunktionales Rückführ-/Haldenband – und wird ab diesem Jahr mit einem Cat-Motor C9.3B EU5 ausgestattet.

an habe bei der Auswahl des Antriebskonzepts auf den leistungsoptimierten Verbrauch Rücksicht genommen, der deutlich vom zeitlichen Verbrauch zu unterscheiden sei, wie im Messevorfeld Rockster-Geschäftsführer Wolfgang Kor-

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MCLANAHAN ULTRAWASH SYSTEMS

mann betonte. »Erfahrungen der letzten Jahre haben uns gezeigt, dass die Verbrauchsoptimierung mit unserem variablen Antriebssystem bis zu 13 % betragen kann.« Ein weiterer Schritt für die emissionsreduzierte Zukunft sei der Einsatz neuester Techno-

BAUMAPREMIERE

2019 Stand Nr.: FN 1019\18 Die seit 1835 weltweit bewährte Waschanlagen-Technologie UltraWASH von McLanahan bieten wir ab sofort in modularer Containerbauweise an. Die Vorteile sind eine deutlich verringerte Lieferzeit, ein schneller Aufbau, ein einfacher Transport und höchste Flexibilität in der Produktion bei vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Möglich ist die Selektierung von bis zu fünf Produkten in nur einem Arbeitsgang – drei saubere Zuschlagstoffe und zwei gewaschene Sande. Weitere Produkte für Brechen, Sieben, Schrubben, Eindicken und Rückstandsmanagement sind bei McLanahan ebenfalls erhältlich.

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ROCKSTER RECYCLER

logien wie dem Cat-Stage-V-Motor zur Reduzierung des Treibstoffverbrauchs sowie zur optimalen Nachbehandlung der Abgase. Eine weitere Neuentwicklung, die Rockster auf der Bauma erstmals vorstellen will, ist das Machine Monitoring System (MMS). Rockster-Kunden können damit per Smartphone, Tablet oder Notebook relevante oder selektierte Informationen über ihre Maschine abfragen (das bauMAGAZIN berichtete bereits in Heft 12/18, Seite 44).

Multieinsatzfähig Das zweite Rockster-Ausstellungsobjekt auf der Bauma ist die mobile 2-Deck-Grobsiebanlage RSS410 (Stand-Nr. 12B/6). Sie will mit der längsten Siebbox im kompakten Siebsegment aufwarten und kann entweder als Einzelmaschine zur Erstellung von drei Endfraktionen, als Vorsiebanlage vor dem Brecher zur

Rockster Recycler Halle B2.214, 12B/2 und 12B/6

Prallbrecher R000 mit Duplexsystem und das Haldenband RST18 in der Betonaufbereitung. Erstellung von zwei zusätzlichen definierten Fraktionen oder als Nachsiebeinheit nach dem Brecher zur Aufteilung des Brecherprodukts in drei Endfraktionen eingesetzt werden. Zusätzlich zur effizienten Trennung von Naturstein und Baustoffen kann die RSS410 auch zur Separation von Kohle, Metall und Mutterboden eingesetzt werden. Rockster bietet neben verschiedenen Grob-

siebanlagen auch raupenmobile 2- oder 3-Deck-Feinsiebanlagen und raupen- oder radmobile Trommelsiebanlagen an. Für diese Anlagen sind Motoren der Emissionsstufen IIIa bis V erhältlich. Ergänzend zum Prallbrecher und zur Grobsiebanlage zeigt Rockster auf der Bauma das raupenmobile Haldenband RST18 mit 18,2 m Bandlänge. Es ist in

vier Längen von 15 m bis 30 m verfügbar und mit Motoren der Emissionsstufen IIIa bis V erhältlich. Der Haldenbandeinsatz ermöglicht die Steigerung der täglichen Produktionskapazität bei einer gleichzeitigen Reduzierung der Material-HandlingKosten. Dadurch soll eine Amortisierung der Investition binnen der ersten sechs Monate erreicht werden. §

Kleemann-Anlagen für durchdachtes Design ausgezeichnet Backenbrecher Mobicat MC 120 Z Pro sowie für die Siebanlagen der Evo-Linie hat Kleemann gleich zwei internationale Design-Preise erhalten: den »iF Design Award« und den »Good Design Award«. Besondere Details für ein sicheres Bedienen und eine einfache Handhabung haben die Jurymitglieder überzeugt.

Kleemann Freigelände FS.1011

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APRIL 2019

er »iF Design Award« zählt zu den wichtigsten Designpreisen und gilt seit 66 Jahren als eine international anerkannte Marke für erstklassige Gestaltung. 60 Experten aus mehr als 20 Ländern bilden die Jury. Die Preisträger wurden nach den Kriterien »Innovation«, »Funktionalität«, »Gestaltungsqualität«, »Verantwortung« und »Positionierung« ausgewählt. Zu den AwardGewinnern 2019 gehören auch der Backenbrecher Mobicat MC 120 Z Pro sowie vier mobile Evo-Siebanlagen von Kleemann. Der »Good Design Award« ist ein Industrie-Designprogramm, das vom Chicago-Athenaeum-Museum für Architektur und Design in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Zentrum für Architektur, Kunst, Design und Stadtforschung organisiert wird. Gekürt werden Industrieprodukte, die sich durch ein innovatives und durchdachtes Produktdesign auszeichnen. Die Kleemann-Anlagen haben auch diese Jury überzeugt. »Die Herausforderung besteht darin, die Maschine an die

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KLEEMANN

o KLEEMANN – Für den

Der mobile Backenbrecher MC 120 Z Pro will sich durch eine kompromisslose und robuste Bauweise auszeichnen. Trotz ihrer Größe kann die Anlage mit einem maximalen Gewicht von 83 t in einem Stück transportiert werden. Anforderungen des Menschen anzupassen und nicht umgekehrt. Wir freuen uns sehr, dass uns das bei dem Backenbrecher Mobicat und den Evo-Siebanlagen gelungen ist«, sagt Kleemann-Geschäftsführer Volker Nilles. §


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Bei der Giporec R 130 FDR Giga DA handelt es sich um eine mit einer Prallmühle vom Typ P 130 ausgestattete raupenmobile Anlage, die schnell mit einer 1- bis 3-Deck-Siebeinheit erweitert werden kann.

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GIPO

Keine halben Sachen machen

ipo sieht sich keinesfalls als Massenproduzent, alle Anlagen werden individuell gefertigt und gehen damit genau auf die Kundenwünsche ein. Und genau das sollen die beiden Bauma-Ausstellungsstücke ebenso demonstrieren.

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Bewährt und neu

Besuche

n Sie un s auf der Bauma Freigelä nd Stand FN e Nord 724/6

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Auf der in vielen und in harten Einsätzen bewährten raupenmobilen Gipokombi RC 130 FDR DA sind der leistungsstarke Prallbrecher vom Typ P 130 und die große 2-Deck-Siebmaschine auf einem gemeinsamen Maschinen-Grundrahmen montiert. Das Überkorn kann damit wahlweise seitlich ausgetragen oder in die Aufgaberinne zurückgeführt werden. Das Förderband zur Überkornrückführung ist für die Funktion als Haldenband auf einer stabilen Drehkonsole hydraulisch schwenkbar und steht auch zur Haldenaufschüttung zur Verfügung. Angetrieben von einem Caterpillar-Dieselmotor der Stufe 5 und des Typs C15 Acert mit Partikelfiltersystem sowie 433 kW (580 PS) beträgt die Aufgabeleistung – je nach Aufgabematerial – bis zu 500 t/h. Sowohl beim Überwie beim Unterkorn ist jeweils ein Windsichter integriert, was zusammen mit dem in Austragsrichtung installierten Überband-Magnetabscheider den Einsatz gerade im Baustoffrecycling nochmals verbessert. Bei der auf der Bauma erstmals vorgestellten Giporec R 130 FDR Giga DA handelt es sich ebenfalls um eine mit einer Prallmühle vom Typ P 130

ausgestattete raupenmobile Anlage, die jederzeit mit einer 1- bis 3-Deck-Siebeinheit erweitert werden kann. Mit dieser Kombination kann das gebrochene Material abgesiebt und ein qualifiziertes Endkorn hergestellt werden. Die Prallbrechanlage kann mit oder ohne Siebanlage transportiert werden, was diese Anlage mit dieser Ausstattungsmöglichkeit sehr flexibel macht. Als Antrieb dient ein Scania-Dieselmotor der Stufe 4 final vom Typ DC16 384A. Die Aufgabeleistung liegt auch hier bei rund 500 t/h.

Stark, zuverlässig und sparsam Neben der Prallmühle P 130 mit einem Prallmühlen-Einlauf von 1 270 mm x 1 100 mm verfügen beide Anlagen mit dem angeflanschten RevoxGetriebe über den neuen Brecher-Direktantrieb, der nicht nur einen niedrigen Kraftstoffverbrauch, sondern ebenso einen hoch wirtschaftlichen Einsatz gewährleisten soll. Der Prallmühlenaustrag mit einer 1 600 mm breiten Austragsrinne, der dadurch gegebene optimale Materialabfluss, der Antrieb der Nebenaggregate wie Rinnen, Siebe oder Förderbänder über eine neue Hydrauliklösung sowie der Eisenaustrag in Längsrichtung und nicht zuletzt das integrierte Windsichtersystem nennt Gipo als weitere wichtige Merkmale, die beide Anlagen auszeichnen. §

GIPO

Das Schweizer Unternehmen Gipo stellt auf der Bauma seine bewährte raupenmobile Gipokombi RC 130 FDR DA und erstmals die Giporec R 130 FDR Giga DA aus – einen raupenmobilen Prallbrecher mit separater Siebeinheit. Mit beiden Anlagen wollen die Schweizer verdeutlichen, wie sie die Ansprüche an die eigenen Maschinen definieren. Grundsolide, leistungsstark, zuverlässig, innovativ und flexibel müssen demnach GipoAnlagen sein, um den eigenen Qualitätsansprüchen zu genügen und vor allem die Kunden zu überzeugen. Gipo verkauft aber nicht nur Maschinen – die Beratung der Kunden sieht man mit an erster Stelle stehend. Auch das soll ein Schwerpunkt des diesjährigen Bauma-Auftritts sein.

Auf der raupenmobilen Gipokombi RC 130 FDR DA sind ein Prallbrecher vom Typ P 130 und die große 2-Deck-Siebmaschine auf einem gemeinsamen Maschinengrundrahmen montiert. Gipo Freigelände FN.921/9


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MCCLOSKEY

Der kanadische Sieb- und Brechspezialist McCloskey International will sein beständiges Wachstum auf der Bauma mit einigen neuen Produkten unterstreichen. Auf dem 913 m² großen Messestand soll ein neues und wegweisendes Siebprodukt enthüllt werden. Dazu stoßen kompakte und große Prallbrecher, ein Haldenband und eine Sandanlage von McCloskey Washing Systems. LippmannMilwaukee, das jüngste Mitglied der McCloskey-Gruppe, wird ebenfalls in München seine neuen Produkte vorstellen. ei den McCloskey-Brechern sollen die Modelle I54Rv3 und I34R im Rampenlicht stehen. McCloskey zeigt neue Funktionen und Vorteile der I-Prallbrecherlinie, die sich besonders für das Recycling von Zuschlagstoffen und Beton eignen soll. Der I54Rv3 wurde mit produktionssteigernden Funktionen ausgestattet. Hierzu zählen ein neues Hauptaustragsband, eine neue Abzugsrinne unter dem Prallbrecher und ein verbesserter Zugang zur Prallkammer. Mit dem radial schwenkbaren Überkornrückführband des I54Rv3 kann Überkorn vom Siebkasten zurück zum Aufgabetrichter geführt oder radial um 90 ° separat aufgehaldet werden.

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Kleine Stellfläche Der Prallbrecher I34R (das bauMAGAZIN berichtete bereits in Heft 8/17, Seite 47) wird als eine perfekte Lösung für Projekte mit geringem Platzbedarf und großen Anforderungen beschrieben. Die kompakten, mobilen Brecher eignen sich besonders für das Bau- und Abbruchrecycling, das Asphalt-Recycling und für Zuschlagstoffe. Dank ihrer kurzen Rüstzeit und der geringen Stellfläche eig-

MCCLOSKEY

Weltneuheiten debütieren

Der kompakte und mobile Brecher I34R eignet sich besonders für das Bau- und Abbruchrecycling, das Asphalt-Recycling und für Zuschlagstoffe. net sich das Modell besonders für Recycling-, Abriss- und kleinere Bauprojekte, bei denen der Platz knapp ist. Die kompakten Transportmaße (unter 2,5 m breit) versprechen einen einfachen Transport von Baustelle zu Baustelle.

Haldenband ST100TF Radial McCloskey zeigt ebenso das neue kettenmobile Radial-Haldenband ST100TF Radial, das den Wechsel vom Kettenantrieb in den Radialmodus binnen Sekunden umsetzbar machen soll. Nivellierungsanzeiger ermöglichen es, das Haldenband mittels hydraulischer Stützen unabhängig von Bodenunebenheiten zu positionieren. Alle neuen Radialhaldenbänder verfügen über ein spezielles hinteres Gegengewicht, das die Ketten und Räder ausbalanciert. Die Bänder können, so der Hersteller, uneingeschränkt von einem Ort zum anderen transportieren werden, ohne dass die Räder abgebaut werden müssten.

unabhängig von der gewünschten Tonnage von 40 t/h bis 300 t/h angepasst werden.

McCloskey-Premiere für Lippmann-Milwaukee McCloskey hat im Herbst letzten Jahres den Gesteinsbrechanlagenhersteller Lippmann-Milwaukee übernommen. Zu den

jüngsten Produkteinführungen des Unternehmens zählt eine Reihe raupenmobiler Brechanlagen, wie der mit geschlossenem Kreislauf arbeitende 4800R sowie der Backenbrecher 3055. §

McCloskey Freigelände FS.1211/1

Maschinen – Stahlbau – Fördertechnik Planung

Fertigung

Montage

Kompakte MWS-Sandanlagen McCloskey Washing Systems stellt auf der Bauma die CSP120 vor, die mit einer hohen Trennleistung ein möglichst trockenes, tropfenfreies und gewaschenes Sandprodukt ermöglichen soll. Die CSP120 kann bis zu zwei spezifizierte Korngrößen – bei Durchsätzen bis zu 120 t/h – produzieren. Das CSP-Sortiment kann für jede Sandanwendung

n Aufbereitungsanlagen Aufbereitungsanlagen W n Schiffs-, Trommelsiebanlagen W Bahn-, n LKW-Verladeanlagen Schiffs-, Bahn-, LKW-Verladeanlagen W Schwimmbänder n Schwimmbänder W Gurtförderer

Gurtförderer WnHaldenbänder Haldenbänder WnStahlbau Stahlbau WnBunker mit Abzugsband n Umsetzen undErweitern Erweitern W Umsetzen und kompletter Anlagen kompletter Anlagen

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Portafill-Schwerlastsieb MR-6 mit außerordentlich leistungsfähigem Hochfrequenzsieb.

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KÖLSCH – CHRISTOPHEL

Bewährtes Team mit Gemeinschaftsstand Bereits Anfang der 1990er-Jahre hatten Kölsch und Christophel beschlossen, zu kooperieren. Beide Unternehmen gelten als renommierte Experten in der mobilen Aufbereitung von Naturstein und Recycling. Gemeinsam versorgen sie den süd- wie auch den norddeutschen Raum. Und beide haben ihr Programm erweitert – über Jahrzehnte lag der Schwerpunkt für Kölsch und Christophel auf Maschinen der mobilen Aufbereitung. Seit etwa zwei Jahren werden nun auch Maschinen für die Nassaufbereitung sowie Schredder und Siebtrommeln für Grünabfall, Holz und die Abfallaufbereitung vertrieben.

Rubble Master Ihr Design und die schwarz-gelbe Farbgebung machen RubbleMaster-Maschinen unverkennbar. Auf dem Gemeinschafts-

Kölsch – Christophel Freigelände FN.1024/1

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stand von Kölsch und Christophel werden zwei raupenmobile Prallbrecher zu sehen sein. Die RM90GO! tritt mit einem verlängerten und auch technisch optimierten Fahrwerk in einer erneuerten Version an. Dabei erhielt nicht nur das Design ein Facelift, auch die Brecherkammer wurde optimiert, mit dem Ziel, Verschleiß zu senken und die Wartung zu vereinfachen. Die Maschine ist für die Bauma mit einer Nachsiebeinheit ausgestattet, die in Verbindung mit der Aufgabeeinheit die optimale Beschickung gewährleistet. Die RM120GO! wird in Kombination mit der Nachsiebeinheit MS125 ausgestellt und verfügt über einen integrierten Windsichter. Die RM120GO! ist ausgelegt für Bauschutt, Beton, Asphalt, Ziegel, jeweils mit einer Kantenlänge bis 850 mm. Je nach Aufgabematerial erreicht sie einen Durchsatz von bis zu 350 t/h. Gezeigt wird sie außerdem in Verbindung mit einem

transportoptimierten Sieb mit Hakenlift, eine Kombination, die dabei hilft, das gesamte System auf 36 t Gewicht zu beschränken. In dieser Kombination ist die Transportgenehmigung in der Regel einfacher zu erhalten. Der Aufgabetrichter der RM120GO! verfügt über ein aktives Stangensieb. Dieses ist in der Lage, Feinanteile aus dem Ausgabematerial ohne Umweg auf eine Bypass-Schurre umzuleiten, die auf das Hauptaustragsband

Portafill Portafill sieht sich als ein Partner für Einsteiger aus Steinbruch oder Kiesgrube, die kompakte, mobile und effiziente Lösungen suchen. Mit dem Nachbrecher MC-8 will Portafill eine Marktlücke schließen. Ein raupenmobiler Kegelbrecher als Nachbrechereinheit war bislang nach An-

KÖLSCH – CHRISTOPHEL

u den auf der Bauma ausgestellten Produkten zählen zwei raupenmobile Brecher von Rubble Master, ein Sieb von Powerscreen, ein kompakter Brecher von CityEquip, je ein Kegelbrecher und Schwerlastsieb von Portafill und drei Förderbänder von Telestack. Von den »Neuen« im Angebot werden gezeigt: Eine Trommelsiebmaschine von Pronar sowie eine Matec-Filterpresse, die an Durchsatz und Leistung Maßstäbe setzen soll. Gerade einmal fünf Gehminuten vom Stand des Duos entfernt ist eine Terex-Washing-Systems-Lösung in Form einer Aggwash 60 in Aktion zu erleben.

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übergibt und Feinanteile mit dem bereits gebrochenen Produkt zusammenbringt. Das aktive Stangensieb lässt sich mit allen Rubble-Master-Geräten kombinieren, angetrieben wird es durch die Eigenschwingung der Vibrorinne. Am eigenen Hallenstand stellt Rubble Master weitere Neuheiten vor (siehe auch Seite 158).

Telestack HF-10T mit Eindeck-Vibrationsrost im Aufgabetrichter.


KÖLSCH – CHRISTOPHEL

Powerscreen Warrior 2100 in Kalksandstein: mit mächtigem »Punch« dank Drei-WellenSiebmaschinensystem.

bieterangaben nicht auf dem Markt. Ungeachtet der kompakten Bauweise konnte ein Brechkonus mit einem Durchmesser von 750 mm verbaut werden. Die Verstellung des Brechspalts erfolgt vollhydraulisch, dieser kann zwischen 4 mm bis 35 mm betragen. Der Aufgabetrichter

fasst 4,5 m³ Material, seine automatische Beschickung überwacht bei Bedarf ein Sensor am Einlauf. Angetrieben wird der MC-8 von einem Cat-C.4-StufeIV-Diesel. Mit einer Länge von nur 10,5 m und einem Gesamtgewicht von 22,3 t sollte er auf jeden 4-Achs-Anhänger passen.

Für alle Portafill-Brecher gibt es eine Nachsiebeinheit, die bei Bedarf montiert werden kann. Portafills MR-6 ist ein Schwerlastsieb, das bereits bei seiner Premiere im vergangenen Jahr punkten konnte. Aktuell ist es bereits über ein Dutzend Mal in Süddeutschland im Einsatz.

Für ein Schwerlastsieb ist es sehr kompakt und kann auf einem 4-Achser oder auch einem geeigneten 3-Achser transportiert werden. Außerdem punktet der bei der MR-6 verbaute Siebkasten mit 4,2 m Länge. Das große Hochfrequenzsieb wartet mit einer um 20 % höheren Drehzahl als normale Schwerlastsiebe auf. Die Trichterwände sind nach drei Seiten hin hydraulisch nach außen klappbar, zahlreiche Beschickungsszenarien sind so möglich. Bei zwei geschlossenen und einer geöffneten Seitenwand etwa, kann auf eine Laderampe verzichtet werden. Sind alle drei Förderbänder nach vorne ausgerichtet, kann die Maschine von zwei Seiten beschickt

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Mit dem turbo können die in der Maschinenumgebung stets vorhandenen und unvermeidbaren Feinstäube ausgefiltert werden. Ihre Vorteile: ■ erhöhte Motor-Lebensdauer ■ geringere Servicekosten (Filterwechsel) ■ kostspielige Standzeiten entfallen (Filterreinigung) ■ entfernt Mineralpartikel, Wassertropfen, Pflanzenteile und Insekten

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Rubble Master RM120GO! mit Nachsiebeinheit.

galith 2500X2600 mit bis zu 200 Kammern und kann Filterpresslinge mit bis zu 200 t Gewicht erzeugen.

Trommelsieb Pronar MPB 20.55

werden. Angesichts der Leistung, Ausstattung und Flexibilität sollen 20 t Gesamtgewicht als ein geringer Wert gesehen werden.

der beiden Händler niedrig und der Dieselgenerator abnehmbar – der CityTrak 7TX kann auch elektrisch angetrieben werden.

Telestack-Förderband TC421Rev Powerscreen Warrior 2100 Als Vertreter des Drei-WellenSiebmaschinensystems soll in München die Powerscreen Warrior 2100 gleichermaßen durch ihren heftigen »Punch«, etwa bei extrem bindigem Material, wie auch durch Feingefühl überzeugen. Die drei Wellen vereinen die übliche Kreisschwingersiebamplitude mit einem Linearschwinger zu einer elliptischen Siebbewegung. Je nach Füllgewicht und Einstellung können so Hübe von bis 16 mm unter 30° bis 60° erreicht werden. Die Warrior besticht als Vorsiebmaschine im bindigen Kalkgestein ebenso wie als Nachsiebmaschine oder im Kompost. Der Siebkasten weist für hohen Durchsatz die Dimensionen 1 550 mm x 4 880 mm auf.

CityTrak 7TX von CityEquip Als kompakt, leise, sparsam und dennoch stark im Durchsatz gelten Brecher von CityEquip. Das Reduktionsvermögen der Einschwingenbackenbrecher dokumentieren vor allem zwei Daten: Bei einer Einlauföffnung von 700 mm x 500 mm ist am CityTrak 7TX ein Mindestbrechspalt von 30 mm möglich. Der Kraftstoffverbrauch ist nach Angaben

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Telestack gilt als ein führendes Unternehmen in der Entwicklung von mobilen SchüttgutHandling-Systemen. Die Bandkonstruktion ist Ergebnis langjähriger Erfahrung in Steinbrüchen, der Bergbauindustrie, in Häfen und Terminals, in Stahlwerken und Zementöfen. Das Band TC421 war in ähnlicher Form bereits auf der letzten Bauma zu sehen, in der »Rev«Ausführung ist es nun jedoch wesentlich flexibler: Die Anlage kann in einem Winkel von 90° zum Beschickungsgerät stehen und dank eines Drehkranzes um 180° schwenken. Der Aufgabepunkt verbleibt beim Drehen in seiner Position. Die Abwurfhöhe beträgt ca. 9,6 m, damit kann das Band bis zu 3 700 t statisch aufhalden.

Telestack HF-10T – das Band, das auch Sieben kann Das Kürzel »HF« des Telestack HF-10T steht für Hopper Feeder, was übersetzt so viel heißt wie: »Trichter-Zuführer«. In dem kastenförmigen, voluminösen Aufgabetrichter steckt ein kompakter Eindeck-Vibrationsrost für die Überkornabtrennung. Damit soll das Band praktisch eine Grobstücksiebanlage ersetzen

können. »10T« im Namen hat ebenfalls eine Bedeutung – die Aufgabeeinheit fasst rund 10 t Material, sofern sich diese auf etwa 7 m³ zusammenballen. Das Band wird als ein Spezialist für die Schiffs-, aber auch die LkwBeladung beschrieben, kann aber ebenso als Grobabscheider im Steinbruch wie auch im Recyclingeinsatz genutzt werden. Die 15 m messende Haldenbank ist klappbar ausgeführt, so kann HF-10T auch als Sortierstation genutzt werden, auch ein waagerechter Betrieb ist möglich. Telestack-Bänder gelten als transportfreundlich: Bei nur 2,5 m Höhe bleibt die Gesamthöhe auch auf dem Tieflader problemlos. Das gesamte System passt in einen üblichen 40'-Container.

Matec mit Filterkammerpresse – Magalith 2500X2600 Matev, italienischer Hersteller von Systemen zur schnellen Reinigung und Filtration von Brauchwasser, gilt als ein Pionier seiner Branche. Überall, wo kein Platz für Absetzbecken ist, Brauchwasser aber wieder in die Produktion eingespeist werden muss, bieten sich Matec-Lösungen an. Mit der Megalith stellt das Unternehmen auf der Bauma eine Neuheit vor. Ihr hoher Durchsatz soll sie auch für größere Bedarfsträger der Gewinnungsindustrie qualifizieren. Als eine der größten Kammerfilterpressen arbeitet die Me-

Das in den 1980er-Jahren gegründete polnische Unternehmen Pronar ist mit landwirtschaftlichen Zugmaschinen erfolgreich, stellt darüber hinaus seit 2012 auch mobile Trommelmaschinen her. Die am Stand von Christophel und Kölsch gezeigte MPB 20.55 ist u. a. geeignet für das Klassieren von Humus, Hausmüll, Kohle, Zuschlagsstoffen oder Biomasse. Sie wiegt bei 12 m Länge, 2,55 m Breite und einer Höhe von 4 m rund 18,5 t und kann ohne Sondergenehmigung auf öffentlichen Straßen mit bis zu 100 km/h bewegt werden. Die Siebtrommel lässt sich rasch austauschen, ohne dass Teile der Maschine entfernt werden müssten. Motor und Hydraulikpumpeneinheit sind auf einer eigenen, aus der Maschine schwenkbaren Einheit angeordnet. An der MPB 20.55 sind Merkmale wie eine Zentralschmieranlage sowie regelbare Bandgeschwindigkeiten für die Abwurfbänder Teil der Serienausstattung.

Terex-Washing-Systems mit Aggwash 60 Während der Bauma besteht die Möglichkeit zur Besichtigung einer mobilen Waschanlage des Typs Terex Aggwash 60, die durch Kölsch konzipiert und geliefert wurde. Die Anlage demonstriert, wie Kies, Böden sowie recycelter Betonbruch gewaschen und in verkaufsfähige Produkte umgewandelt wird. Das arbeitende System zeigt auch eine Wasseraufbereitung mittels Flockungsstation, Flockungsüberwachung sowie die Anwendung eines Sedimentation-Sackes. §


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TEREX MOBILE

Die neue mobile Schwerlast-Siebanlage 883+ mit Dreifachwellen-Siebkasten (re.) und das selbstfahrende Haldenband TC-80.

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TEREX FINLAY

Neue Maschinen und Möglichkeiten Terex Finlay reist zur Bauma mit vier Maschinen aus dem Portfolio der Brech-, Sieb- und Fördertechnik sowie einem Überblick über das Angebot an Produkt-Support und Telematikfunktionen an. Das Unternehmen zeigt in München die neue Schwerlast-Siebanlage 883+ (Dreiwellentechnik), den neuen Low-Level-Bandförderer TF-75L, den Bandförderer TC-80 und den Backenbrecher J-1160. Neben dem T-Link-Telematiksystem bietet Terex Finlay auch eine Vorschau auf das neue OMNI-System, das die Arbeitsweise und die Nutzung mobiler Brech- und Siebanlagen in der Aufbereitungstechnik grundlegend verändern soll. er mobile Backenbrecher J-1160 der zweiten Generation bietet neben einem erweiterten Freiraum unter der Brechkammer auch einen optimalen Zugang für Wartungs- und Servicearbeiten. Das Herzstück der Anlage ist die leistungsfähige Backenbrechkammer (1 000 mm x 600 mm), die sich bereits bei Recycling- und Abbrucharbeiten sowie bei der Produktion von Zuschlagstoffen bewährt hat.

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Siebanlage mit Dreifachwelle Die neue mobile SchwerlastSiebanlage 883+ mit Dreifachwellen-Siebkasten eignet sich für Anwendungen mit trockenem und klebrigem Material, beispielsweise im Berg- und Tagebau, bei Arbeiten mit Sand und Kies, auf Baustellen, bei der Verarbeitung von Bauschutt und für den Recycling-Einsatz. Die von der Dreifachwelle des neuen Siebkastens erzeugte ovale Hubbewegung soll die Siebwirkung maximieren und dafür sorgen, dass sich das Sieb seltener zu-

setzt. Hoher Durchsatz und ein hochwertiges Produkt sind das Ergebnis.

Raupenmobiler Bandförderer Der ebenfalls vorgestellte TerexFinlay-Förderer TC-80 ist ein selbstfahrendes Haldenband mit einer Bandlänge von 22,5 m. Dank eines intelligenten Designs passt die Maschine im eingeklappten Zustand in einen 40'Container. Die hydraulische Winkelverstellung und die variable Bandgeschwindigkeit sollen eine optimale Leistung in beliebi-

gen Anwendungen garantieren. Das TC-80 kann mit einer maximalen Abwurfhöhe von 10,5 m und einer Leistung von bis zu 500 t/h aufwarten.

Low-Level-Bandförderer Der neue Low-Level-Bandförderer TF-75L ist auf eine maximale Produktivität, optimale Effizienz und niedrige Betriebskosten in vielfältigen Anwendungen mit unterschiedlichen Aufgabematerialien ausgelegt. Der 7 m³ fassende Trichter mit einer Aufgabehöhe von 1 900 mm und 3 500 mm Breite ermöglicht eine direkte Beschickung auf niedriger Höhe durch Bagger, Greiferkrane und Radlader. Der Trichter ist serienmäßig mit hydraulisch klappbaren Seitenwänden ausgestattet. Das Raupenfahrwerk und die Möglichkeit, den Förderer von drei Seiten mit Material zu beschicken, erleichtert die Einbindung des TF-75L in statische und mobile Brech- und Siebanwendungen sowohl mit offenem als auch mit geschlossenem Materialkreislauf. §

Terex Finlay Freigelände FM.711

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McCloskey™ bietet robuste und zuverlässige mobile Brecheroptionen für die materialverarbeitende Industrie an. Das Hochleistungssortiment an Backen-, Prall- und Kegelbrechern kombiniert Produktivität mit hervorragender Strapazierfähigkeit, um die effizienteste Produktreduzierung bei primären, sekundären und tertiären BrecherAnwendungen zu erreichen.

McCloskey International www.mccloskeyinternational.com salesuk@mccloskeyinternational.com 47 Moor Road, Coalisland, Co. Tyrone, NI, BT71 4QB +44 (0) 28 8774 0926

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MIRACLES PRODUCTION

Bei der Cobra 290R handelt es sich um eine spezielle Umlaufausführung der Cobra 290, die mit einem 2,74 m x 1,5 m großen Nachsieb ausgestattet wurde.

L TEREX EVOQUIP

Den optimalen Materialfluss im Blick Die Terex-Marke EvoQuip wird in diesem Jahr zum ersten Mal auf der Bauma vertreten sein und mit dem Modell Cobra 290R das neueste Mitglied seiner Prallbrecherproduktfamilie vorstellen.

voQuip verfügt über ein breites Produktportfolio im Segment kompakter Brech- und Siebanlagen. Bei der Cobra 290R handelt es sich um eine spezielle Umlaufausführung der Cobra 290, die mit einem 2,74 m x 1,5 m großen Nachsieb ausgestattet wurde. Es soll für die präzise Einhaltung der vorgegebenen Produktspezifikation sorgen, indem das Überkorn entweder zurück zur Brecherkammer geleitet oder aufgehaldet wird. Weil das komplette Nachsieb einschließlich Überkornband schnell demontiert werden kann, bietet sich Anwendern die Möglichkeit, die Maschine entweder

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Terex EvoQuip Freigelände FM.711

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im Standardmodus zu betreiben oder die Nachsiebeinheit separat zu transportieren.

Einfache Bedienung Der kompakte Prallbrecher Cobra 290R mit Umlaufbetrieb zeigt sich vielseitig, will mit hoher Bedienerfreundlichkeit punkten und sich dabei selbst für extrem anspruchsvolle Anwendungen eignen. Die zum Serienumfang gehörige Funktion »Track & Crush« erlaubt es, die Maschine mithilfe einer optional erhältlichen Fernbedienung von der Baggerkabine aus umzusetzen, ohne das Brecherwerk abschalten zu müssen. Genauso gewährleistet der Zugang vom Boden aus zu Motor, Hydraulik sowie Wartungs- und Nachfüllpunkten eine hohe Bedienerund Wartungsfreundlichkeit. Der schnelle Aufbau – gleichfalls vom Boden aus – und die einfache, über zwei Knöpfe bedienbare Anfahrsequenz machen es laut Hersteller möglich, dass die Maschine in wenigen Minuten einsatzbereit ist. Die Kraft für den Direktantrieb der Cobra 290R liefert ein 315 PS starker Motor, der einen Durchsatz von bis zu 290 t/h er-

möglicht. Der vollständig geschlossene Vibrationsaufgabetrichter verfügt über ein eingebautes Vorsieb, das durch eine breite Auswahl austauschbarer Einsätze an den jeweiligen Einsatzzweck angepasst werden kann. Die Prallkammer selbst ist zudem mit einer beweglichen Zuführklappe ausgestattet, die eine Brückenbildung des Materials am Einlasspunkt weitestgehend ausschließt. In der Cobra 290R arbeiten zwei unabhängige, hydraulisch gesteuerte Prallschwingen, sodass der Bediener Materialdurchsatz und Zerkleinerungsgrad präzise aufeinander abstimmen kann. Falls doch einmal ein nicht zerkleinerbares Teil in die Prallkammer gelangt, schützt das spezielle hydraulische Überlastschutzsystem die Maschine vor Beschädigungen und minimiert zudem das Zurückprallen der Schwingen. Je nach Anwendungs- und Produktanforderungen kann außerdem die Umfangsgeschwindigkeit des Rotors verstellt werden.

Leistung Während des gesamten Zerkleinerungsvorgangs überwacht die Cobra 290R kontinuierlich die

Motorlast und passt automatisch die Aufgabebandgeschwindigkeit entsprechend an. EvoQuip bietet die Wahl zwischen einer Ausführung mit langem Förderband und dem Aufgabetrichter mit Vibrorinne, die das Förderband bei Schwerlast-Recyclinganwendungen schützt. Das Nachsiebsystem umfasst ein Einzeldecksieb für ein korrekt fraktioniertes Endprodukt inklusive schwenkbarem Austrag-

290 Tonnen pro Stunde

Die Kraft für den Direktantrieb der Cobra 290R liefert ein 315 PS starker Motor, der einen Durchsatz von bis zu 290 t/h ermöglicht.

band, das wahlweise eine Rückführung oder Aufhaldung ermöglicht. Kühlereinheit und Dieseltank lassen sich herausschwenken, während das Produktband für größere Wartungsarbeiten schnell abgenommen ist. Das Standardmodell der Cobra 290 ist optional nur mit NachsiebVorbereitung erhältlich, das sich somit zu einem späteren Zeitpunkt nachrüsten lässt. §


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SBM MINERAL PROCESSING

SBM MINERAL PROCESSING

Die Kompaktklasse neu definieren

SBM Mineral Processing zeigt seine neue Remax 200 auf der Bauma im Hof B2 – 3, an Stand 7.

Zur Bauma stellt SBM Mineral Processing einen neuen Prallbrecher der Remax-Reihe vor, der in puncto Wirtschaftlichkeit, Verfügbarkeit, Transportierbarkeit und Umweltbewusstsein Maßstäbe setzen soll. Ebenfalls in München gezeigt wird als mobiles Raumwunder eine Erweiterung der Produktpalette der besonders mobilen Euromix-Betonmischanlagen (siehe Seite 260). ie Neuheit Remax 200 soll auch in der 20-t-Klasse nicht auf Leistungsmerkmale verzichten müssen, die sich bereits bei wesentlich schwereren Anlagen bewährt haben. Das elektrische/ dieselelektrische Antriebskonzept sowie die für den anspruchsvollen Einsatz im Recycling benötigte Austragsrinne unter dem Prallbrecher zählen

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ebenso zur Ausstattung, wie der Antriebsmotor nach Abgasemissionsstufe 5. Die für die Entwicklung der Remax 200 gesetzten Anforderungen waren klar: Es sollte eine kompakte hochmobile Anlage für den professionellen Einsatz entstehen. Entsprechend ist die raupenmobile Anlage, in der Grundausführung mit 22 t und

optimierten Transportabmessungen die kompakteste und folglich auch die mobilste Maschine der Remax-Serie. Die Weiterentwicklung des »SBM Crush Control«-Steuerkonzepts soll die aufbereitungstechnischen Prozesse der Anwender optimieren und digitalisieren. Um eine perfekte Kommunikation zwischen Mensch und Maschine zu gewährleisten, wurde das Bedienkonzept der Remax 200 umfassend überarbeitet. Mit der ebenfalls mitentwickelten SBM-App (iOS und Android) soll es den Anwendern künftig möglich werden, Daten der Maschinen direkt über das

Internet auf ihrem mobilen Endgerät oder im Web-Portal zu visualisieren und auszuwerten. In weiterer Folge dürfte die App auch die Bestellung von Ersatzund Verschleißteilen erleichtern, können diese doch direkt aus dem Programm beim Hersteller bestellt werden. Wie SBM Mineral Processing unterstreicht, sind alle benötigten Informationen jederzeit und überall auf Knopfdruck verfügbar. §

SBM Mineral Processing Halle B2.249

Besuchen Sie uns

FN.821/4

APRIL 2019

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ARJES

ARJES

Mit Messe-Duo die Produkt-Evolution fortsetzen

Das Bauma-Duo 2019 von Arjes: Impaktor 250 Evo und der große Bruder VZ 950 Titan.

Seit der Markteinführung des Impaktor 250 auf der Bauma vor drei Jahren blickt das Unternehmen Arjes eigenen Aussagen zufolge auf eine einzigartige Erfolgsgeschichte zurück. Das für seine Zweiwellenzerkleinerer bekannte Unternehmen hat mit dem Impaktor 250 einen Schredder mit hoher Mobilität und einer nach Anbieterangaben wettbewerbsüberlegenen Anwendungsbreite entwickelt. Zur Bauma des Jahres 2019 kündigt Arjes jetzt die nächste Evolutionsstufe mit dem Impaktor 250 Evo an. Mit vor Ort ist in München ebenso der große Bruder VZ 950 Titan. eben einer speziellen Kombination aus Raupenmobilität und Hakenliftversion soll sich der Impaktor 250 Evo unter anderem durch ein innovatives Wellenschnellwechselsystem, eine neue Steuerung sowie ein ebenso neues Wellendesign auszeichnen, die alle zusammen die Anwendungsbreite des Zerkleinerers entscheidend erweitern

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Innovatives Wellenschnellwechselsystem beim neuen Impaktor 250 Evo. 172

APRIL 2019

sollen. Künftig stellt der Impaktor nicht nur eine Maschine zur Aufbereitung mineralischer Stoffe dar, sondern ist zudem in der Lage Müll, Holz, Altholz, Reifen, Matratzen und Leichtmetall zu zerkleinern. Mit Einführung des Impaktor 250 Evo wählt Arjes einen eher unüblichen Weg und senkt eigenen Angaben zufolge für die Neuheit den ausgelobten Preis. Parallel zur Vorstellung auf der Bauma wird der Zerkleinerer ebenso mit erhöhten Garantielaufzeiten und kostenoptimierten Verschleißpaketen ausgestattet. Der große Impaktor-Bruder VZ 950 Titan wird ebenfalls in München präsent sein – auch hier will Arjes mit einer optimierten Evolutionsstufe auf sich aufmerksam machen. Als charakteristische Pluspunkte gelten das Wellen-Schnellwechselsys-

tem, eine große Anwendungsbreite und das zur Standardausrüstung zählende Kettenlaufwerk.

»Schrott-Prominenz« am Messestand

Evo am Messestand von den Brüdern Manfred und Uwe Ludolf. Die aus dem Fernsehen bekannten »Schrotties« hatten das Arjes-Team schon auf der Ifat im Vorjahr unterstützt. §

Prominente Unterstützung erhalten die beiden Arjes-Modelle VZ 950 Titan und Impaktor 250

Zahlen

Arjes Freigelände FN.1017/9

Impaktor 250 Evo

VZ 950 Titan

Abmessungen (L x B x H):

6,7 x 2,3 x 3,5 m

10,8 x 3 x 4,3 m

Transportmaße:

7,5 x 2,3 x 2,8 m

11,5 x 3 x 3,6 m

Gesamtgewicht:

13,5 t

36 t

Motor (Volvo Penta):

TAD572VE (EU-Stage IV) TAD1643VE (EU-Stage II)

Leistung:

160 kW (220 PS)

565 kW (768 PS)

Tankvolumen:

360 l

800 l

Drehmoment:

2 x 80 000 Nm

500 000 Nm

Austragsband:

3 400 mm

3 800 mm

Trichtervolumen:

2,25 m³

5 m³

Wellenlänge:

1 500 mm

2 500 mm


KOM P E TE N Z . M A S C H I N E N . LÖS U N G E N .

NASS- & MODULARAUFBEREITUNG

UMWELTTECHNIK

MOBILE AUFBEREITUNGSTECHNIK

LEB EN LIVE ER ER AUF D

AUFBEREITUNG UND RECYCLING FÜR FORTGESCHRITTENE! Auf der BAUMA zeigt sich KÖLSCH so breit aufgestellt, wie nie zuvor! Wie gewohnt präsentieren wir neueste Premium-Maschinen für das Aufbereiten und Wiederverwerten mineralischer Baustoffe. Neu hinzugekommen sind exzellente Lösungen für die Nass- und Modularaufbereitung sowie die Umwelttechnik. Wir freuen uns auf Ihren Besuch auf dem Freigelände an unserem Stand FN 1024/1.

J Ü RG E N KÖ LS C H G M B H | W I L D S P I TZ STR . 2 8 7 7 5 1 H E I M E R T I N G E N | T E L . : 0 8 3 3 5 9 8 9 5 - 0 | I N F O @ K O E L S C H . C O M W W W. K O E L S C H . C O M


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MCLANAHAN

Neue Waschanlage am vergrößerten Messestand

MCLANAHAN

Die erstmals auf einer Messe gezeigte modulare Waschanlage Ultrawash verbindet die McLanahan Corporation mit ihrem bisher größten Bauma-Stand. Auf rund 500 m² auf dem Freigelände präsentiert das Unternehmen seine Neuheit mit einem optionalen Kettenförderer-Upgrade von Anaconda, einem modularen Ultracrush-Kegelbrecher und einer Vielzahl von Pumpen.

McLanahan stellt in München erstmals seine modulare Waschanlage Ultrawash vor.

ie bereits 1835 gegründete McLanahan Corporation entwickelt bereits seit den 1960er-Jahren modulare Waschanlagen. Für seine Messeneuheit hat das Unternehmen das bewährte Design übernommen und eine standardisierte Linie entwickelt, die containerkompatibel, einfach zu installieren und schnell einzurichten ist. Die

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Ultrawash wird in vorerst drei Größen erhältlich sein und kann bis zu drei Zuschlagstoffe sowie zwei Sandprodukte herstellen. Es verfügt über eine einzige Prozesswasserversorgungs- sowie eine einzige Abwassereinleitungsstelle. Dank der kürzlichen Übernahme von Anaconda Equipment durch McLanahan (siehe Seite 22) können der Ul-

zuviel Staub?

Wassernebel bindet Staub!

trawash-Aufgabetrichter und das Förderband mit Schienen für eine einfachere Förderbandwartung aufgerüstet werden. Die Ultrawash-Linie ist in verschiedenen Konfigurationen und mit diversen Add-ons erhältlich. Darüber hinaus kann das Material mit der Ultracrush-Ausrüstungslinie auf spezifische Anfor-

and Am Messest trols von EmiCon C5.512 nd ta /S le Hal

Wenn Staub zur Herausforderung wird.

Haben Sie daran gedacht?

Wartung!

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g! GarantieWarrantyWartungsvertra ng durch einen ct ntieverlängeru by a maintenance contra ra Ga verlängerung! extension! nsion Warranty-exte !

Regular maintenance are important Regelmäßige Wartungen sind wichtige conditions for the reliable Voraussetzung für die zuverlässige and optimum operation of your plant. und optimale Funktion der Anlage.

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APRIL 2019

derungen zugeschnitten werden. Der auf der Bauma zu sehende Ultracrush-Kegelbrecher ist ebenfalls containerkompatibel und einfach zu installieren. §

McLanahan Freigelände FN.1019/8

too much dust?

Watermist binds dust! Whenever dust becomes a challange.

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BINDER+CO

Dort überzeugen, wo andere aufgeben Die Spannwellensiebmaschine Bivitec von Binder+Co ist weltweit im Bergbau ebenso im Einsatz wie im Recycling und klassiert stündlich hunderttausende Tonnen unterschiedlicher Produkte. Begonnen hat alles in den 1980er-Jahren mit feuchter Kohle, die die Sieböffnungen herkömmlicher Siebmaschinen verstopfte. Auch stängeliges und splittriges Aufgabegut oder verfilzte Substanzen, wie sie häufig in der Aufbereitung von Sekundärrohstoffen zu finden sind, galten als Problem. elementen wie Schrauben, Leisten und dergleichen sind und für eine reibungslose Klassierung sorgen. Ein weiterer Vorteil ist ih-

re rasche Montage und Demontage – in einer Arbeitsstunde können 10 m² Siebfläche gewechselt werden. §

NUR BEI SBM: LÜCKENLOSE GESAMTKONZEPTE BINDER + CO

MINERAL PROCESSING A Member of MFL Group

Die größte Siebfläche der Bivitec-Siebmaschine liegt derzeit bei 42 m² und ermöglicht damit eine erhebliche Einsparung von Kosten, wenn für hohe Aufgaberaten statt zwei Maschinen nur noch eine installiert werden muss. Die BivitecSpannwellensiebmaschine gilt auch bei sehr feinen Trennschnitten als geeignete Lösung, Präzisionsgewebematten ermöglichen Trennschnitte von 80 μm. inder+Co hat einem doppelten Schwingungsprinzip aus einem Antrieb eine einfache Lösung für ein dringendes Problem entwickelt. Ein Antrieb sorgt mithilfe der Resonanz für zwei Schwingungsbewegungen. Dabei werden die flexiblen Siebmatten aus Polyurethan gedehnt und gestaucht, das Aufgabegut wird mit hoher Beschleunigung klassiert. Die dynamisch erregten Siebmatten bleiben frei und sorgen für eine effiziente Siebung. Die Basis des Bivitec-Spannwellensiebs bildet eine konventionelle Siebmaschine, entweder mit linearer oder kreisförmiger Schwingung. Die Parameter der Bivitec sind leicht zu verändern,

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Binder+Co Halle B2.213

somit wird eine optimale Anpassung der Siebmaschine an das siebschwierige Aufgabegut gewährleistet. Die konventionelle Siebmaschine als Grundkörper ermöglicht auch kombinierte Ausführungen zur Schutzabsiebung oder für unproblematische Trennschnitte im Oberdeck. Ständige Weiterentwicklungen haben die Bivitec zu einer weltweit erfolgreichen Siebmaschine gemacht. Die von Binder+Co entwickelte Seitenabdichtung, die sogenannte »OxHorn«-Ausführung der Siebmatten, verhindert beispielsweise den Verschleiß zwischen Siebbelägen und Siebwangen und unterbindet Fehlkornaustritte in den Siebunterlauf. Das schraubenlose Befestigungssystem der Siebmatten steht für absolut glatte Siebdecks, die frei von Befestigungs-

DIE KOMPLETTE SBM FERTIGUNGSKETTE   Brechen

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Recycling

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DOPPSTADT

Baumischabfall kostenoptimiert aufbereiten Doppstadt bietet sein bewährtes Separationsverfahren für Baumischabfall jetzt auch in einer kleineren und kostengünstigeren Ausführung an. Auf der Bauma 2019 stellt das Velberter Unternehmen das Baumischabfallaufbereitungskonzept vor, bestehend aus Siebmaschine, Windsichter und Dichtetrenner.

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Doppstadt Halle B5.538 und B5.539

Baumischabfallaufbereitung: Zuerst die Feinkornabtrennung mit Siebmaschine 518 Flex, dann die Entfernung von Leichtstoffen per Überbandabsaugung Easy 800 und abschließend die Separation der Schwerfraktion mittels Dichteabtrennung HDS-S. scheidet der Überbandwindsichter Easy 800 Folien und Kunststoffe ab, im dritten Schritt entfernt der Dichtetrenner HDS-S schwere und andere verbliebene leichtere Stoffe. Steine, Holz und Eisen, Folien, Styropor und andere Störstoffe werden so sauber voneinander getrennt und zur Wiederverwertung ausgetragen.

Bachmann, Produktmanager für Separationsverfahren bei Doppstadt. Das Verfahren eigne sich insbesondere für Einsteiger und für Unternehmen mit geringeren

Abfallmengen. »Damit positionieren wir uns erneut als lösungsorientierter Anbieter von Recyclingtechnik, der Kundenwünsche hört und umsetzt.« §

»Erfüllt die hohen Qualitätsansprüche« »Dieses Verfahren erfüllt die hohen Qualitätsansprüche unseres Unternehmens und passt zu den Budgetvorstellungen von kleinen und mittleren Unternehmen im Baurecycling«, betont Arndt

DOPPSTADT

uch die kleine Variante separiert, so der Anbieter, zuverlässig und in gewohnter Qualität, die im Baumischabfall enthaltenen Inhaltsstoffe in hoher Reinheit heraus. Die intelligente Kombination dreier unterschiedlicher Technologien zu einem abgestimmten Trennverfahren soll es ermöglichen, auch schwierigste Störstoffe abzutrennen und stark verunreinigte Abfälle aufzubereiten. Im ersten Schritt trennt die Siebmaschine 518 Flex grobund feinkörnige Inhaltsstoffe voneinander, im zweiten Schritt

Windsichterleichtfraktion, Schwimmstoffe Holz und Kunststoff, Schwerfraktion Steine und Metall.

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it Se

1999 Ihr Spe z ia

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TEREX ECOTEC

Terex Ecotec hat sich auf die Altholzverarbeitung, die Produktion von Biomasse sowie fĂźr Recycling-Anwendungen spezialisiert. In MĂźnchen zeigt das Unternehmen beispielsweise die vielseitige Trommelsiebmaschine TTS 620.

erex Ecotec hat sich der Entwicklung und Herstellung von Maschinen verschrieben, die nicht nur herkĂśmmliche Abfallprodukte verarbeiten, sondern auch mit neuen LĂśsungen fĂźr die im stetigen Wandel befindliche Recyclingbranche aufwarten kĂśnnen. ÂťWir freuen uns darauf, erneut als Aussteller auf der

T

TEREX ECOTEC

LĂśsungen fĂźr die Recyclingbranche vorstellen

Auf dem Messe-Freigelände in Mßnchen wird von Terex Ecotec unter anderem die Trommelsiebmaschine TTS 620 zu sehen sein.

Bauma zu fungieren und mit bestehenden sowie potenziellen Kunden ßber mÜgliche Geschäftschancen zu sprechen. Zur Festigung unserer Fßhrungsposition im Recycling-Bereich haben wir unser speziell auf die Anforderungen von Markt und Kunden abgestimmtes Produktsortiment kontinuierlich erweitert,

MRS Greifer GmbH Talweg 15-17 – D-74921 Helmstadt Tel. +49 (0) 7263 - 912 90 Fax +49 (0) 7263 - 912 912 info@mrs-greifer.de www.mrs-greifer.de

sagte im Vorfeld der Bauma Tony Devlin, Business Line Director bei Terex Ecotec. Auf dem Freigelände wird unter anderem die vielseitige Trommelsiebmaschine TTS 620 zu sehen sein. Die Trommel mit 2 m Durchmesser und ihre moderne Hydrauliksteuerung sollen die besondere Aufmerksam-

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keit der Messebesucher wecken. Das System fĂźr einfachen Trommelaustausch und der herausschwenkbare Motorträger sollen die TTS 620 zu einer der bedienerfreundlichsten Maschinen am Markt machen. § Terex Ecotec Freigelände FM.711

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BHS INNOVATIONEN

Neue Siebtechnik für Straßen- und Tiefbauer

er Hersteller von einfachen Grobstücksiebanlagen für die Asphalt-, Recycling- und Gewinnungsindustrie konnte mit dem Baustoff-Recyclingsieb SBR 2 eine im Vorfeld kaum erwartete Erfolgsgeschichte schreiben.

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BHS Innovationen Freigelände FS.1013/6

Aufbereitung verschiedenster Baustoffe Während das Modell SBR 2 für die Beschickung mit Radladern mit ca. 4 m³ Schaufelinhalt eingesetzt wird, ist die Neuentwicklung SBR 3 in allen Belangen auf die Anforderungen im Straßenund Tiefbau und die Beschickung mit Radladern mit ca. 1 m³ Schaufelinhalt ausgelegt. So berichtet Florian Schmellenkamp, Leiter Geschäftsentwicklung der BHS, dass »der einfache Transport, ein schneller Siebwechsel und der Einsatz zur Aufbereitung von verschiedensten Baustoffen im Pflichtenheft ganz oben standen.« Mit rund 2,3 t Einsatzgewicht und 2 400 mm Transportbreite kann die neue Anlage auf üblichen Lkw und Anhängern

Sieht vielleicht harmlos aus, schafft aber echt was weg! „...mit den mobilen Kompaktrecyclern machen Sie locker 250 t/h.“ Also: Besser gleich

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APRIL 2019

Die Neuentwicklung SBR 3 ist auf die Beschickung mit Radladern mit ca. 1 m³ Schaufelinhalt ausgelegt. transportiert sowie per Mobilbagger oder Fahrzeugkran verladen werden. Mit 3,2 kW Antriebsleistung, einer Siebstrecke von ebenfalls 2 400 mm und dem aus dem Modell SBR 2 bekannten vorgeschalteten Stangen-Sizer verspricht die Konstruktion eine schnelle Beschickung. Die BHS-Maschinen gelten als einfach und robust. Bei der Entwicklung der SBR 3 lag der Schwerpunkt ebenfalls auf einfacher Bedienung und geringer Wartung. Hydraulik und Fördergurte sucht man vergeblich, dafür soll die unkonventionelle Drei-Bein-Konstruktion ins Auge fallen – »was auf drei Beinen steht, kann nicht wackeln«, lautet die Begründung des Entwicklers. Mit der einfachen Stecklö-

sung der Beine lässt sich die Maschine schnell in der Höhe und Neigung verstellen und damit dem Radlader und Siebgut anpassen. Was als Neuvorstellung zur Bauma geplant wurde, ist bereits vielfach ausgeliefert. Der Großteil der Maschinen wurde nach Anbieterangaben von der angepeilten Zielgruppe erworben, aber auch Kiesgruben und Landschaftsbauer zählten bereits zur Kundschaft und ebenso hätten die ersten Schrottplätze Interesse angemeldet. Die Entwicklung konnte maßgeblich mit den Erfahrungen der verschwisterten Straßen- und Tiefbauunternehmung STL aus Löbau getestet und bis zur Serienreife optimiert werden. §

BHS INNOVATIONEN

BHS Innovationen stellt auf der Bauma mit dem BaustoffRecyclingsieb SBR 3 das Ergebnis einer 15-monatigen Entwicklungsarbeit vor. Neben der Neuheit zeigt BHS ebenso das Modell SBR 2.

Bei der Entwicklung des SBR 3 lag der Schwerpunkt auf einfacher Bedienung und geringer Wartung. Hydraulik und Fördergurte sucht man vergeblich, dafür dürfte die unkonventionelle Drei-Bein-Konstruktion ins Auge fallen.


L HARTL CRUSHER

Blockadefreies Aufbereiten garantieren

Hartl Crusher Halle B2.226

eorg Haberfellner, Entwicklungsleiter bei Hartl, beschreibt die Weiterentwicklung: »Die neue Generation unserer Schaufelbrecher hat ein speziell entwickeltes Hydrauliksystem integriert, das im Falle einer Blockade ein Rückwärtslaufen des Brechers und somit die rasche Lösung der Blockade ermöglicht. Damit kann man ohne Unterbrechung arbeiten, ein lästiges Auslehren und Ausräumen des Brechers gibt es dadurch nicht mehr. Daraus resultierend erhöht sich auch die durchschnittliche Brechleistung signifikant.« Hartl-Schaufelbrecher sind aus Hardox gefertigt, verfügen serienmäßig über eine bearbeitete Gussschwinge, extra große Brechplatten, auswechselbare Seitenplatten und Toggelsitze, eine Doppelfeder zur Spannung der Rückzugsstange, SAE-Hydraulikanschlüsse, eine Besprühungsvorrichtung gegen Staub und eine Zentralschmierung mit nur einer Schmierstelle zur einfachen Servicierung. Optional können die Brecher mit einem Magnet zur Eisenselektion, Zähnen, Kamera, Multiadapterplatten oder Schnellwechslern ausgestattet werden. »Die Kombination unserer einzigartigen Quattro-Bewegung

Hartl Crusher stellt zur Bauma eine neue Schaufelbrechergeneration vor.

HAR TL

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und der neu entwickelten Rücklauffunktion macht uns in puncto Durchsatzleitung und kubischem Endkorn unschlagbar. Hier setzen wir einen neuen Meilenstein«, ist Geschäftsführer Dominik Hartl überzeugt. Neben den Schaufelbrechern bietet das Unternehmen die bewährte Palette von Schaufelsieben an. Diese sollen sich durch einen großen Einlaufbereich und eine robuste Rahmenkonstruktion auszeichnen. Dadurch soll sich nicht nur mehr Material aufnehmen lassen, sondern auch neben einer höheren Durchsatzleistung eine wesentlich bessere Aussiebung als mit vergleichbaren Modellen erzielbar werden. §

ANDREAS BECHERER / BAUMAGAZIN

Pünktlich zur Bauma rückt Hartl Crusher seine neue Schaufelbrechergeneration der R-Serie ins Blickfeld, die mit einer neuen Rücklauffunktion des Brechers das blockadefreie Aufbereiten garantieren soll. Ebenso wurden die Modelle vergrößert sowie verstärkt und gelten damit, wie der Hersteller betont, schon in der Standardversion als Heavy Duty (HD).

Die Kombination unserer einzigartigen QuattroBewegung und der neu entwickelten Rücklauffunktion macht uns in puncto Durchsatzleitung und kubischem Endkorn unschlagbar.« Dominik Hartl, Geschäftsführer Hartl Crusher

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KOBELCO

Kobelco stellt den neuen SK850LC-10E auf dem Bauma-Freigelände Nord an Stand FN.1016 vor.

L KOBELCO

Debüt für den Größten im Sortiment Nach der Einführung mehrerer schwerer Abbruchmaschinen in Europa bereitet Kobelco Construction Machinery Europe (KCME) die Markteinführung seines größten Baggers vor. Der SK850LC-10E ist das jüngste Mitglied der bewährten »Generation 10« des japanischen Herstellers und wird sein Europa-Debüt auf der Bauma geben. Ebenfalls vorgestellt werden mit den Modellen SK75SR-7 und SK85MSR-7 zwei neue Midibagger (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 3/19, Seite 42). er Erfolg unserer schweren Abbruchmaschinen in Europa ebnete den Weg für die Einführung einer größeren konventionellen Maschine. Der SK850LC-10E bietet hohe Leistung, schnelle Zykluszeiten, ein feinfühliges Hydrauliksystem sowie einen geringen Kraftstoffverbrauch«, betont Peter Stuijt, der Product Marketing Manager von KCME. Angetrieben von einem leistungsstarken Hino-Motor bietet der neue SK850LC-10E durch eine verbesserte Spezifikation mit einem Drehmoment von 2 120 Nm und einer Leistung von 380 kW ansprechende Kraft- und Leistungsmerkmale. Die Neuheit verfügt über ein hydraulisch angetriebenes Kühlsystem mit zwei Lüftern. Die hydraulische Ausführung verhindert über integrierte Sensoren eine übermäßige Kühlung und reduziert die Geschwindigkeit des Doppellüfters. Dadurch sollen die Effizienz und Zuverlässigkeit verbessert werden.

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Kobelco Freigelände FN.1016

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Darüber hinaus hat Kobelco Systeme für die Motordynamik entwickelt, um den CO₂-Fußabdruck des SK850LC-10E weiter zu verringern und die neuen Emissionsvorschriften der Stufe V einzuhalten. Der konventionelle SK850LC-10E mit Standardausleger und vier Stielvarianten eignet sich am besten für allgemeine Baustellen- und Aushubarbeiten.

Massenaushub-Version Der neue SK850LC-10E hat bereits umfangreiche Entwicklungs- und Testserien in Steinbrüchen in China, Indien und verschiedenen anderen südostasiatischen Ländern durchlaufen. Eine ME-Version (Mass Excavation bzw. Massenaushub) des neuen Baggers mit kurzem Ausleger und kurzem Stiel ist speziell für Steinbrüche erhältlich. Eine Version mit Abbruch-Longfront (DLC) soll voraussichtlich 2020 auf den Markt kommen. §


Wo sind wir zu finden: Halle B2, Stand 315 bei ROHR-IDRECO Was stellen wir aus: Abbaukontrollanlage MARPO

Die SPE GmbH & Co. KG hat sich seit 1995 als Systemhaus zur Abbaukontrolle und als Full-Service-Dienstleister der Steine- und Erden-Industrie erfolgreich etabliert. Wir bieten Ihnen ausgereifte Ingenieurdienstleistungen und Werkzeuge zur Maximierung des Ausbeutegrades Ihrer Lagerstätten an, von der Beratung und Erkundung über die Visualisierung des Abbaus Unterwasser (Abbaukontrollanlage MARPO) bis hin zur Einbindung von Betriebsdaten (Industrie 4.0) und Automatisierungstechnik.

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HYUNDAI CEE

Herausragende Kraft und Leistung – Hyundai wartet mit dem neuen 90-t-Bagger HX900 L auf. Sein Standard-Tieflöffelvolumen (gehäuft nach SAE) beträgt 4,85 m³, die maximale Schachttiefe: 7 230 mm. Den Wert für die maximale Löffellosbrechkraft (SAE) gibt Hyundai mit 385,4 kN an, den für die maximale Löffelstielreißkraft (SAE) mit 372,7 kN.

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HYUNDAI CEE

Leistungsstarker Raupenbagger erweitert Produktreihe Hyundai Construction Equipment hat kürzlich mit dem HX900 L seinen HX-Maschinenpark um einen neuen Schwerbagger erweitert. Die 90-t-Neuheit ersetzt das Modell R800LC 9. Konzipiert für die Anforderungen der europäischen Bau- und Steinbruchindustrie, wurde er mit moderner Technologie entwickelt, um außergewöhnliche Produktivität zu gewährleisten. Die HX900 L ist die zweitgrößte Hyundai-Maschine im Sortiment, gleich nach dem geradezu »gigantischen« 120-t-Modell R1200-9. as Herzstück des Raupenbaggers HX900 L ist der umweltfreundliche wassergekühlte und mit Stage IV konforme Scania-Motor DC16 084A mit 478 kW (641 PS) bei 2 100 min⁻¹. Das Modell HX900 L verfügt über ein Betriebsgewicht von 88,8 t und ist für den Einsatz in harten und abrasiven Materialien anspruchsvoller Arbeitsumgebungen konzipiert. Dank seiner Bauweise eignet er sich für Steinbruch- und Abbrucharbeiten sowie anspruchsvolle Baustellen, auf denen ein leistungsfähiges »Arbeitspferd« benötigt wird. Das neueste HX-Modell kann mit einer Vielzahl von Zusatzgeräten und in verschiedenen Arbeitsmodi eingesetzt werden.

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Hyundai CEE Freigelände FM.812/A

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Konzipiert für raue Umgebungen Die neue Maschine wurde mit einer »kompletten Kettenführung« konzipiert. Weil Kippstrebe und Walze beim Arbeiten in rauen Umgebungen geschützt sind, werde das Ablösen der Kette verhindert, so der Hersteller. Gleichermaßen lege die Belastbarkeit zu. Der X-förmige Unterwagen soll maximale Stärke garantieren, wie auch die verstärkten Spoiler die internen Funktionsteile der Maschine schützen und damit Schäden verhindern, besonders bei der Arbeit in zerklüftetem Gelände.

Verbesserte Kraftstoffeffizienz – modernste Hydraulik Moderne Motorentechnologien, ein effizienteres vertikal gestapeltes Kühldesign, ein Doppelkühlsystem, das einen Kühler- und Ladeluftkühler(CAC-)Lüfter mit einem umkehrbaren Ölkühlerlüfter kombiniert, sowie ein spezielles Hydrauliksystem bei den Baggern der HX-Serie sollen zu einer verbesserten Gesamtkraftstoffeffizienz von bis zu 9 % im Vergleich zu früheren Modellen beitragen.


Leisere Kabine – mehr Komfort Ein 8"-Armaturenbrett mit hoher Auflösung und Touchscreen liefert Informationen zu verschiedenen Bedien- und Steuerfunktionen. Mittels haptischen Rezeptoren ist zudem eine intuitive Steuerung möglich. Das Audiosystem verfügt über eine integrierte Bluetooth-Freisprecheinrichtung. Durch eine neue Lagerung konnten Vibrationen und die Geräuschbelastung in der Kabine reduziert werden. Eine neue Klimaanlage ermöglicht es dem Fahrer außerdem, die gewünschte Temperatur via AirMix-Kühl-/Heizsystem und APTC (Automatic Positive Temperature Coefficient) mit höherer Kapazität einzustellen und den Luftstrom in der Kabine schnell zu regulieren. Ein luftgefederter

Komfortsitz und ein Sonnendach können dem Fahrer ein noch komfortableres Arbeiten in seiner Maschine ermöglichen. Ergonomisch gestaltete Joysticks reagieren schnell und unterstützen eine leichte Manövrierfähigkeit.

Wartung leicht gemacht Über die vollständig zugängliche Motorhaube gewährt der HX900 L genügend Platz für Wartungsarbeiten. Wie die anderen Vertreter der HXBaggerserie stattet Hyundai auch den HX900 L mit einer Standardgarantie von zwei Jahren oder 3 000 Betriebsstunden aus. Darüber hinaus bietet Hyundai auch fünf Jahre lang den kostenlosen Zugriff auf sein Fernwartungssystem Hi-Mate. §

9%

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Moderne Motorentechnologien, ein effizienteres vertikal gestapeltes Kühldesign, ein Doppelkühlsystem sowie ein spezielles Hydrauliksystem bei den Baggern der HX-Serie sollen zu einer verbesserten Gesamtkraftstoffeffizienz von bis zu 9 % im Vergleich zu früheren Modellen beitragen.

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LIEBHERR

Intelligente Assistenzsysteme für »XPower«-Großradlader Liebherr stellt auf der Bauma erstmals ein Gesamtpaket mit mehreren intelligenten Assistenzsystemen für die XPower-Großradlader der Firmengruppe vor. Dazu gehören zum Beispiel die neue aktive heckseitige Personenerkennung sowie ein sensorgestütztes, integriertes Reifendrucküberwachungssystem. Mit diesen und weiteren Assistenzsystemen will der Baumaschinenhersteller mit ganzheitlichen Lösungen aufwarten, um Sicherheit und Komfort in der täglichen Arbeit mit einem Radlader zu optimieren. Eine weitere Weltpremiere im Radlader-Bereich ist ein intuitiv bedienbares Lenksystem, das ab der Bauma für alle Modelle der mittleren und großen Baureihe verfügbar sein wird.

Neue Stereolader im Segment der kleinen Radlader

40 Kilometer/Stunde

LIEBHERR

Optional stehen die vier Stereolader-Modelle als »Speeder« zur Verfügung. In dieser Version erreichen die Stereolader eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 40 km/h.

Die aktive Personenerkennung heckseitig schützt vor Unfällen mit Personenschaden. om kleinsten Radlader L 506 Compact bis zum größten Modell L 586 XPower zeigt Liebherr in München einen Querschnitt aller Radlader-Größenklassen. Die kleinen Radlader bis zum L 509 Stereo sowie alle Großradlader der Generation XPower sind ab der Bauma in der Abgasstufe V verfügbar. Mit den Stereoladern L 509 und L 518 sind zwei Modelle der neuesten Stereolader-Baureihe am Stand von Liebherr auf der Bauma vertreten.

V

Aktive Personenerkennung Die neuen Assistenzsysteme von Liebherr bieten den Vorteil, dass sich Maschinenführer besser auf das unbeschwerte Arbeiten mit ihrem Liebherr-Radlader konzentrieren können sollen. Zum Beispiel warnt die aktive Personenerkennung automatisch am Display und mit akustischen Signalen vor Gefahren im Heckbereich des Radladers. Eine Beson-

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Druck oder Übertemperaturen frühzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen, um Sicherheitsrisiken oder hohe Folgekosten zu vermeiden. Das integrierte Reifendrucküberwachungssystem ist für viele bereifte Erdbewegungsund Container-Handling-Maschinen der Firmengruppe Liebherr einheitlich verfügbar.

derheit ist, dass das System mithilfe von Sensoren selbstständig zwischen Personen und Objekten unterscheidet. Bewegt sich eine Person im hinteren Bereich der Maschine, so alarmiert das System den Maschinenführer. Bei Personen im Gefahrenbereich warnt die aktive Personenerkennung auf größere Entfernung als bei statischen Objekten wie Wänden oder Säulen. Der Fahrer erhält somit eine gezieltere Warnung bei der drohenden Gefahr eines Personenschadens. Die aktive Personenerkennung vermeidet dadurch unnötige Warnsignale, was die Belastung für den Maschinenführer reduziert und dennoch das Risiko von schweren Unfällen sinken lassen soll.

Integriertes Reifendrucküberwachungssystem Die Reifen gehören zu den teuersten Verschleißteilen eines Radladers. Ein falscher Reifen-

druck führt zu erhöhtem Verschleiß und steigendem Kraftstoffverbrauch und verursacht hohe Kosten. Einschränkungen in Sachen Standsicherheit und abnehmende Fahreigenschaften sind weitere negative Auswirkungen. Daher ist es wichtig, möglichen Problemen mit dem Reifendruck rechtzeitig entgegenzuwirken. Für diesen Zweck bietet Liebherr ein neues, integriertes Reifendrucküberwachungssystem. Es dient dazu, Mängel beim Reifendruck frühzeitig zu erkennen, gute Fahreigenschaften sicherzustellen und die Lebensdauer der Reifen zu erhöhen. Mithilfe von, an den Reifen angebrachten und vor Beschädigung geschützten, Sensoren erfasst das System den Zustand der Reifen und stellt ihn am Display dar. Bei Abweichungen erhält der Maschinenführer Warnhinweise auf dem Display. So kann der Betreiber bei mangelhaftem

Seit langem sind Liebherr-Stereolader im Segment der kleinen Radlader als produktive Maschinen bekannt. Mit dem L 509 Speeder und dem L 518 Stereo zeigt Liebherr in München zwei Vertreter der neuesten Stereolader. Der Hersteller hat die jüngste Baureihe, die vom L 507 Stereo bis zum L 518 Stereo vier Modelle umfasst, kürzlich überarbeitet. Auf Wunsch stehen alle Modelle als »Speeder« zur Verfügung. In dieser Version erreichen die Stereolader eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 40 km/h. Die von Liebherr entwickelte Stereolenkung stellt eine ideal ausbalancierte Kombination aus Knicklenkung sowie gelenkter Hinterachse dar und vereint die Vorteile einer herkömmlichen Knicklenkung mit den Vorteilen einer Allradlenkung. Ergebnis ist ein minimaler Wendekreis, was vor allem bei beengten Platzverhältnissen günstig ist. Die gelenkte Hinterachse erlaubt es den Liebherr-Ingenieuren, den Knickwinkel der Stereolader auf 30° zu reduzieren. Als Folge bleibt der Schwerpunkt auch beim Transport großer Lasten im Zentrum der Maschine, wodurch Stabilität und Standsicherheit steigen. §

Liebherr Freigelände FM.809, FM.810, FM.812, FM.813, Halle B5.439, A4.326, ICM.308


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TEREX TRUCKS

Die kosteneffektive Produktion im Blick Der TA400 ist der größte knickgelenkte Dumper von Terex Trucks und wurde für besonders harte Einsätze entwickelt. Die robuste Maschine der VolvoTochter unterstützt eine kosteneffektive Produktion in großen Bauprojekten, in Steinbrüchen und im Bergbau. er TA400 wird von einem Scania-DC13-Motor mit 331 kW (444 PS) Bruttoleistung bei einem maximalen Drehmoment vom 2 255 Nm angetrieben. Der Motor des TA400 erfüllt auch ohne Dieselpartikelfilter die globalen Emissionsvorschriften und die gesetzlichen Auflagen in der EU und Nordamerika. Dies wurde durch die neueste Generation selektiver katalytischer Reduktionstechnologie (DCR), Abgasrückführung (AGR) und einen Turbolader mit variabler Geometrie (VGT) erreicht. Die Ingenieure haben den Antriebsstrang des TA400 auf den Motor abgestimmt und die Maschine mit einer automatischen adaptiven Schaltfunktion sowie einem Verteilergetriebe mit zwei einstellbaren Geschwindigkeitsstufen wie auch Längsund Quersperrdifferenzial ausgestattet.

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JO HANLEY

Terex Trucks Freigelände FN.720/9

Mit einer maximalen Nutzlast von 38 t und einem Volumen von 23 m3 ist der TA400 das größte Modell im Sortiment von Terex Trucks.

Mit weniger mehr bewegen Zu den weiteren Leistungsmerkmalen des TA400 gehören laut Hersteller eine besondere Bodenhaftung und ein gutes Leistungsgewicht, um Material bei allen Betriebsbedingungen möglichst schnell befördern zu können. Fremdgekühlte Scheibenbremsen sollen die Betriebskosten reduzieren und für noch mehr Sicherheit sorgen. Eine elektronisch aktivierte Abgasbremse und ein sechsstufiger modulierender Retarder sind ebenso typische Bremskomponenten des TA400. Die Wartungsintervalle des Allison-Getriebes HD4560 mit Hochleistungsöl betragen 6 000 Stunden. Zusätzlich zu diesen Funktionen verfügt die Maschine über magnetische Saugfilter zum Schutz der Hydraulik vor Verunreinigungen. Die ergonomische Kabine steht unter Überdruck, was den Komfort des Fahrers bei der Arbeit erhöht. Die Innengeräusche in der schallgedämmten Kabine werden als erfreulich niedrig charakterisiert, die Klimaanlage sorgt für eine angenehme Temperatur. Weitere Funktionen für eine komfortable Arbeitsumgebung sind ein in Reichweite und Höhe verstellbares Lenkrad, der Fahrersitz mit Luftfederung und verstellbare Armlehnen, eine schwingungsdämpfende Motor-

aufhängung und Kabinenlager sowie ein gedämpfter Endanschlag des Lenkzylinders. Für eine einfache Wartung verfügt der TA400 über vom Boden aus erreichbare Prüfpunkte,

eine seitlich kippbare Kabine, eine elektronisch aufklappbare Motorhaube und eine Ausgabemöglichkeit für umfassende Statusberichte zur Maximierung der Verfügbarkeit. §

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BELL EQUIPMENT

Ein effizient abgestimmtes Förderkonzept Mit der Vorstellung des neuen B45E 4x4 komplettiert Bell Equipment seine Baureihe der knickgelenkten Allrad-Zweiachser. Ähnlich dem 60-Tonner B60E und dem kleineren B30E 4x4 zielt auch das neue Modell als effiziente und wirtschaftliche Transportlösung auf Nischenanwendungen in der Gewinnungs- und Baustoffindustrie.

Der Bell B45E 4x4 basiert in der Auslegung auf dem größeren B60E, der sich in Tagebauen und Steinbrüchen weltweit bewährt. rkennbar am nahezu identischen Vorderwagen zum 6x6Schwestermodell basiert der B45E 4x4 auf der bewährten Großserientechnologie des Herstellers. Für den Vortrieb sorgt ein 390-kW-Reihensechszylinder aus dem Hause MercedesBenz/MTU mit einem maximalen Drehmoment von 2 460 Nm bei 1 300 min⁻¹ Umdrehungen, der in Kombination mit der Allison-Siebengangautomatik Fahrleistungen bei Bell-typisch niedrigen Verbrauchswerten unterstützen soll. Die Verzögerung übernehmen ÖlbadlamellenBremsen an beiden Achsen, die in Verbindung mit der JacobsMotorbremse auch als mehrstufig programmierbarer, automatischer Retarder arbeiten. Die Bell-Standardkabine bietet große Übersichtlichkeit und hohen Komfort, für Sicherheit und Produktivität sorgen wie in

E Als Zielgruppen für den B45E 4x4 zählen wir kleine bis mittlere Gewinnungsbetriebe mit geringeren Produktionstonnagen sowie größere Standorte mit schwieriger Topographie, selektivem Abbau oder Restvorkommen.« Tristan du Pisanie, Bell-Marketing-Leiter für knickgelenkte Muldenkipper

Bell Equipment Halle B5.148

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allen aktuellen Bell-Knicklenkern Fahr- und Ladeassistenten auf Basis von Echtzeit-Messdaten der Fahrzeug-Sensorik (OnBoard-Waage, Neigungs- oder auch Rollsensoren). Bei der Auslegung des Hinterwagens und des 25 m³ großen Muldenkörpers orientierten sich die Bell-Entwickler eng an dem für harte Gewinnungseinsätze optimierten 4x4-Flaggschiff B60E. Eine fest montierte 55-t-Achse des deutschen Herstellers Kessler mit 21.00R35Zwillingsbereifung sorgt für hohe Reserven bei einer nominellen Nutzlast von 41 t. Vorne rollt der Zweiachser auf 775/65R29Reifen, die mit hoher Tragfähigkeit und großer Seitenführungskraft gute Fahreigenschaften im schweren Gelände gewährleisten. Zur Verbesserung des Fahrkomforts kann der B45E 4x4 zudem optional mit der lastabhän-

gigen Frontaufhängung ComfortRide ausgerüstet werden. Wie der Bell B60E besitzt auch der B45E 4x4 eine Skw-typische Gesteinsmulde mit unten angeschlagenen mehrstufigen Hubzylindern. Dank breiter Geometrie und flachem Muldenboden harmoniert der 41-Tonner gut mit steinbruchtypischen Ladeausrüstungen und bietet gerade bei grobstückigem Haufwerk eine bessere Füllcharakteristik als lange 6x6-Erdbaumulden gleichen Volumens. Bei heterogenem, bindigem Material sorgen eine gerade auslaufende Muldenkante und die optionale Muldenheizung für das rückstandsfreie Abkippen des Ladeguts. Mit einem frei wählbaren Kippwinkel von maximal 55° erreicht der kurzbauende Muldenkörper eine Kipphöhe von lediglich 6 394 mm, was gerade bei bestehenden Installationen (beispiels-


390 Kilowatt

weise Vorbrecher-Einhausungen und Bunker) von Vorteil sein kann.

Für den Vortrieb des Bell B45E 4x4 sorgt ein 390 kW starker Reihensechszylinder aus dem Hause MercedesBenz/MTU mit einem maximalen Drehmoment von 2 460 Nm bei 1 300 min¯¹.

BELL EQUIPMENT

Ein wendiger Allrounder »Der Bell B60E konnte sich als Ergänzungs- oder Schlüsselgerät aufgrund seiner hohen Produktionsleistung bereits in zahlreichen Großminen und Tagebauen weltweit durchsetzen. Für den B45E 4x4 sehen wir andere Zielgruppen«, betont Tristan du Pisanie, Bell-Marketing-Leiter für knickgelenkte Muldenkipper. »Dazu zählen etwa kleine bis mittlere Gewinnungsbetriebe mit geringeren Produktionstonnagen sowie größere Standorte mit schwieriger Topographie, selektivem Abbau oder Restvorkommen, die eine wirtschaftliche Alternative für ihre bestehenden Förderketten suchen.« Trotz eines inzwischen recht ausgedünnten Modellangebots tendierten dabei gerade in Europa einige dieser Unternehmen weiterhin zu herkömmlichen Starrrahmenkippern der 40-tKlasse. »Bei vergleichbaren Leistungen auf trockenen, gut unterhaltenen Umlaufstrecken punkten die Zweiachs-Knicklenker vor allem mit besseren Schlechtwetter-Eigenschaften, wenn der Untergrund schmierig ist und die Fahrwege beansprucht werden. Auch an der Ladestelle wird

Die Gesteinsmulde des B45E 4x4 gewährleistet eine niedrige Kipphöhe am Vorbrecher oder bei untertägigen Anwendungen. dann das Rangieren auf schwerem Boden schwieriger. Hier zeigen sich die Vorteile von Dreh-/ Knickgelenk und Allradantrieb, die zudem deutlich größere Sicherheitsreserven im Fahrbetrieb bieten. Hinzu kommen Einsatzmöglichkeiten im Abraum oder bei Neuaufschlüssen, was insgesamt eine höhere Auslastung gewährleistet«, so du Pisanie. In der hinsichtlich Fahrsicherheit und Förderdistanz optimierten Betriebspraxis soll der Bell-4x4 zudem das wirtschaftlichere Antriebskonzept gegenüber hoch motorisierten 4x2Starrkippern bieten, die für schnelle Endgeschwindigkeit auf langen Distanzen ausgelegt

sind. »Das schlägt sich über einen niedrigeren Verbrauch direkt in den Betriebskosten nieder, was offensichtlich auch für den Reifenverschleiß gilt«, betont du Pisanie. »Nach mehreren tausend Betriebsstunden im direkten Vergleich mit gleich schweren 4x2-Skw berichten uns Betreiber von einem um 65 % geringeren Verschleiß speziell an der hinteren Zwillingsbereifung des Bell B60E. Auch hier scheint sich der Allradantrieb und speziell die durch das Dreh-/Knickgelenk jederzeit gewährleistete Traktion jedes einzelnen Rades auszuwirken.« In Sachen Reifenverschleiß zeigt sich der Zweiachs-Knicklenker gerade auf Steinbruch-

Förderstrecken konzeptionell auch herkömmlichen 6x6-Dumpern überlegen. Deren Reifen an Mittel- und Hinterachsen neigen in engen Kurven zum »Radieren«, was neben einem erhöhten Verschleiß auch zu einem Mehraufwand in der Wegepflege führen kann. Dabei sind die 4x4 dank kürzerem Hinterwagen grundsätzlich wendiger als vergleichbare Dreiachser. In Tagebauen sorgt dies für weniger Rangieren an engen Ladestellen oder am Vorbrecher – besonders wertvoll werden die kleineren Radien im Tunnelbau oder in untertägigen Abbaustätten. »Hier konnten wir bereits erfolgreich mehrere 4x4-Dreißigtonner platzieren – konkrete Anfragen nach dem deutlich leistungsstärkeren Bell B45E 4x4 belegen, dass wir mit einer geringfügig modifizierten Standardmaschine auch eine echte Alternative in diesem sehr speziellen Segment bieten«, so Tristan du Pisanie. §

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FLEXCO

Lösungen für eine höhere Produktivität

FLEXCO

Die Rolle für die PTEZ-Bandführung ist schon im Standard mit Polyurethan beschichtet. Das erhöht die Lebensdauer und macht sie bei Feuchtigkeit griffiger.

Wie lassen sich an Förderbändern Probleme wie Schieflauf oder Materialverlust beheben und auf Dauer vermeiden? Auf der Bauma will Flexco Europe zukunftsweisende Lösungen vorstellen, mit denen Betreiber die Lebensdauer dieser Komponenten und damit die Produktivität ihrer Anlagen deutlich erhöhen können. Dank neuer Ansätze sollen die Kosten für Wartung, neue Transportbänder und deren Installation reduziert werden. lexco stellt beispielsweise die mechanischen Verbinder der Baureihe Flexco XP vor – entwickelt speziell für den Einsatz im Berg- und Untertagebau und geeignet für Transportbänder aus PVG/PVC bis zu einer Festigkeit von 1 750 N/mm (das bauMAGAZIN berichtete bereits in Heft 8/18, Seite 57).

F 222 Grad Celsius

Flexco bietet mit einer leuchtend gelben Variante Hochtemperatur-Abstreifblätter, die einen Dauerbetrieb bis 135 °C und in der Spitze bis 163 °C zulassen. Neu ist die tiefrote Ultra-HochtemperaturKomponente, die noch bis 222 °C sehr zuverlässig arbeiten soll.

Flexco Halle B2.251 und Hof 12B.10

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Kopfabstreifer Auf der Messe zeigt Flexco auch den Kopfabstreifer EZP1. Die Baureihe lässt sich einfach montieren, schnell warten und gründlich reinigen. Der Betreiber kann nun auf fünf statt auf vier verschiedene PolyurethanBlattvarianten zugreifen. Weil oft extreme Temperaturen herrschen können – nicht nur im Minusbereich – bietet Flexco beispielsweise mit einer leuchtend gelben Variante Hochtemperatur-Abstreifblätter, die einen Dauerbetrieb bis 135 °C und in der Spitze bis 163 °C zulassen. Neu ist die tiefrote Ultra-Hochtemperatur-Komponente, die noch bis 222 °C sehr zuverlässig

arbeiten soll. So hohen Temperaturen können die Bänder unter anderem beim Transport von Kohle, Klinker oder Zement ausgesetzt sein. Bei allen Einsätzen sollen sich die Abstreifblätter durch ihre hohe Beständigkeit auszeichnen. Damit müssen Betreiber diese seltener wechseln als vergleichbare Wettbewerbsprodukte – was sich deutlich auf Stillstandzeiten und Materialkosten auswirken dürfte.

Bandzentrierstation Bauma-Besucher können sich zudem über die Bandzentrierstation PTEZ informieren. Diese eignet sich für leichte bis schwere Anwendungen und für reversierbare Bänder mit bis zu 2 100 mm Breite. Betreiber von Förderanlagen können sie auch bei Bändern mit verschlissenen oder beschädigten Kanten einsetzen. Durch die einfache Bauweise der Halterungen und Bauteile lässt sich die Station einfach und schnell montieren. Das Besondere an PTEZ – die Rolle für die Bandführung ist ab dem Standardmodell

mit Polyurethan beschichtet. Neu im Programm ist aber ebenso eine kostenoptimierte Version, bei der statt Polyurethan Gummi zum Einsatz kommt.

Bandklemme Für eine sichere Montage bietet Flexco die Bandklemme TUG HD: Steht das Förderband für Wartungsmaßnahmen still, kann es wegen seines Eigengewichts ungleichmäßig gespannt sein. Damit der Servicetechniker das Band sicher schneiden und stabil verbinden kann, sollte an der zu behandelnden Stelle die Kraft gleichmäßig über die gesamte Breite verteilt sein. Dafür sorgt die Bandklemme (siehe ebenso bauMAGAZIN Heft 8/18, Seite 57). §

Unternehmen Die Flexible Steel Lacing Company – Flexco mit Sitz in den USA ist ein international führender Spezialist für mechanische Transportbandverbindesysteme, Bandabstreifer, Bandzentrierstationen, Prallbetten und Trommelbeläge für leichte und schwere Transportbänder. Flexco Europe ist die deutsche Tochter mit Sitz im schwäbischen Rosenfeld, wo die Unternehmensgruppe derzeit rund 60 Mitarbeiter beschäftigt.


THYSSENKRUPP INDUSTRIAL SOLUTIONS

Das mobile Absetzsystem Lizard verspricht eine kosteneffiziente Haufenauslaugung und -aufschüttung.

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THYSSENKRUPP INDUSTRIAL SOLUTIONS

Neues mobiles Absetzsystem Auf der Bauma stellt Thyssenkrupp Industrial Solutions sein neues mobiles Absetzsystem Lizard vor. Die Lösung für Haufenauslaugung und -aufschüttung kombiniert zwei bewährte Technologien – die Förderbrücke und den Bandschleifenwagen. Der Lizard entkoppelt den Bandschleifenwagen mit eigenem Fahrwerk von der Förderbrücke und kann dadurch unabhängig von der Brücke gesteuert werden.

Thyssenkrupp Industrial Solutions Halle B2.203

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en Bandschleifenwagen von der Förderbrücke zu entkoppeln, verspricht mehrere Vorteile: Die Übergänge zwischen den Brückensegmenten können einfacher gestaltet werden und benötigen weniger Platz, weil die Belastung durch den fahrenden Wagen entfällt und keine Schienenverbindungen angebracht werden müssen. Die einfachere, wartungsärmere Konstruktion der Brücke kompensiert das zusätzliche Gewicht des Lizard. Im Vergleich mit herkömmlichen Systemen werden größere Deponiehöhen und Reichweiten möglich. »Insbesondere bei längeren Förderbrückensystemen rechnet sich der Lizard dank der geringeren Investitionskosten infolge deutlich reduzierter Betriebsfestigkeitseinflüsse an den Brückenkonstruktionen«, sagt Stefan Ebert, Global Product Lifecycle Manager. »Da der Bandschleifenwagen nicht auf der Brücke fährt, werden die Lasten

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für die Dimensionierung der Brücke und auch der Wartungsaufwand erheblich reduziert«, ergänzt Vertriebs-Ingenieur Burhan Osmani als Erfinder des Lizard. Betreiber sollen von einer schlankeren, leichteren Brückenkonstruktion, einer geringeren Brückenhöhe, kleineren Brückenfahrwerken und einem geringeren Bodendruck profitieren. Dieselbe Leichtbaukonstruktion kann auch bei der Rückladebrücke zum Einsatz kommen. Die auftretenden Ermüdungsprobleme der Brückenkonstruktion durch die zyklische Belastung des Bandschleifenwagens sollen vollständig vermieden werden.

Float-System für uneingeschränkte Flexibilität Am Bandschleifenwagen ist ein Multi-Raupenfahrwerk ohne Zwangssteuerung angebracht, das sogenannte Float-System. Die Doppelfahrwerke ohne Lenk-

zylinder unterstützen eine uneingeschränkte Manövrierfähigkeit in alle Richtungen. Das System kann an jedem Raupenfahrzeug angebracht werden, um den großen Lenkradius herkömmlicher Mehrraupensysteme zu vermeiden. »Mehrraupenfahrwerke vollkommen flexibel steuern zu können, ist ein entscheidender Schritt im mobilen Bergbau«, ergänzt Paulo Costa, Head of Mining Systems. Durch das neue Float-System kann der Lizard flexibel operieren: Wenn eine Halde vollständig verfüllt ist, befindet sich der Bandschleifenwagen am Brückenkopf oder am hinteren Ende. Vor dem Wechsel zur nächsten Absetzlinie kann der Bandschleifenwagen seine Raupen um 90° in Richtung der Brückenbewegung drehen. Somit kann der Lizard zusammen mit der mobilen Förderbrücke als ein geschlossenes Absetzsystem quer und längs fahren. §


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ACHENBACH

Bandanlagen ganzjährig und witterungsunabhängig nutzen

Die neue SnapTec-Haube von Achenbach mit innenliegender Befestigung.

it dem – auch nachträglichen – Einbau der Achenbach-Hauben können Anlagenbetreiber ihre Bandanlagen weitgehend witterungsunabhängig das ganze Jahr über nutzen und so die Produktivität deutlich erhöhen. Dabei werden auch Aspekte wie Umweltschutz (kein Materialaustritt in die Umgebung), Unfallschutz (kein Ein-

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Besuchen Sie uns

griff auf das laufende Band) sowie Emissionsreduzierung (bei Anlagen nahe der Wohnbebauung) beachtet. Auf der Bauma präsentiert Achenbach das neue Öffnungssystem SnapTec. Diese Schutzhauben-Variante wird als wohl erste Haube auf dem Markt innenliegender Befestigung angekündigt, die von außen nicht

ACHENBACH

Achenbach Metalltechnik aus Wilnsdorf (Nordrhein-Westfalen) produziert die nach dem Hersteller benannten und bewährten Achenbach-Hauben aus Wellblech für Transportbänder. Von der kleinen Standard-Haube bis zur geradezu gigantischen Jumbo-Haube, die zusätzlich zum Transportband einen oder beide Laufstege mit einhaust, ist nahezu jede Abmessung lieferbar. Auf der Bauma stellt der Hersteller der Metallhauben jetzt unter anderem das neue Öffnungssystem SnapTec vor. sichtbar ist. Die Haube im Schnappsystem ohne lose Teile ist ohne Werkzeug beidseitig zu öffnen. Unterschiedliche Befestigungssysteme und der Vertrieb von Organit-Hauben aus HartPVC runden das Achenbach-Produktprogramm ab, das auch auf der Bauma wieder vorgestellt wird. §

Achenbach Halle B2.102

NEU! MAXIMALE FÖRDERBANDPRODUKTIVITÄT PTEZ™ Bandführungssystem

Halle A5 Stand 139

Mit dem PTEZ™ bietet Flexco ein weiteres Hochleistungs-Bandführungssystem. Dank unserer einzigartigen „Dreh- und Kipp“-Funktion reagiert das Gerät sofort auf Bandlauffehler – ohne dass Sensor- oder Kantenrollen eingesetzt werden! Das Ergebnis sind zwei Kräfte, die das Band sofort in die Mitte zurück bewegen.

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8. – 14. April 2019, München • Halle B2 • Stand 251 Flexco Europe GmbH • Leidringer Strasse 40-42 • D-72348 Rosenfeld Tel: +49-7428-94060 • Fax: +49-7428-9406260 • europe@flexco.com

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Rückblick Die Fachtagung Abbruch feierte ihr 25. Jubiläum in Berlin Die Fachtagung Abbruch hat im Februar ihr 25. Jubiläum in Berlin gefeiert. Auf Einladung des Deutschen Abbruchverbands (DA) kamen rund 1 000 Teilnehmer im Industriedenkmal »Station-Berlin« zusammen, um zahlreichen Vorträgen zu lauschen und sich im Rahmen des rustikalen Charmes des alten Postbahnhofs über die neuesten Entwicklungen der Abbruch-Branche zu unterhalten.

n den 25 Auflagen der Fachtagung Abbruch hat es etwa 12 300 Teilnehmer sowie rund 1 370 Aussteller und exakt 478 Vorträge gegeben«, zog DAGeschäftsführer Pocha in seiner Eröffnungsrede anlässlich des Jubiläums Resümee. »Zum Jubiläum können wir einen nochmals gestiegenen Zuspruch zu dieser Tagung verzeichnen. Die Marke von mehr als 1 000 Teilnehmern wurde erreicht und die Vergrößerung der vermieteten Ausstellungsfläche um mehr als 30 % gegenüber dem Vorjahr unterstreicht, dass die Fachtagung von der Branche angenommen wird«, führte er weiter aus.

I Dan Windhorst

Jubiläum in der Abbruch-Branche: Andreas Pocha, Geschäftsführer des Deutschen Abbruchverbands, hatte die 25. Fachtagung in Berlin eröffnet: »Wir sind von Jahr zu Jahr gewachsen und sind heute Europas größte Fachtagung im Abbruchsegment. Zum Jubiläum verzeichnen wir eine Marke von mehr als 1 000 Teilnehmern.« arbeit im Studiengang Bauingenieurwesen am Karlsruher Institut für Technologie zu dem Thema »Versuchsplanung, -durchführung und -auswertung zum Abtrag von Dämmstoffen mittels spanender Bürste«.

Wolfgang Bosbach sprach die Keynote

Nachwuchspreis für die besten innovativen Ideen

Der CDU-Politiker und ehemalige Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach hielt den Eröffnungsvortrag zum Thema »Worauf es jetzt ankommt«. Er beleuchtete darin die Notwendigkeit für Deutschland, sich als zentrales Land innerhalb Europas zu

DAN WINDHORST / BAUMAGAZIN (16)

Bereits zum zweiten Mal verlieh der Deutsche Abbruchverband im Rahmen der Fachtagung seinen Innovationspreis. Den mit 2 000 Euro dotierten Preis erhielt Niklas Bernhart für seine Master-

Diesmal ohne Hut, dafür aber mit klarer Zielsetzung: »Wir nehmen an der Fachtagung Abbruch teil, um die Aufmerksamkeit der Branche auf uns zu lenken und zu zeigen, mit welchen Lösungen wir 2019 an den Start gehen«, so Geschäftsführer Franz Josef Bellinghausen und André Kainz, Verkaufs- und Serviceleiter bei SMP Parts. 192

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Für Louis Broekhuizen, General Sales Manager bei Rotar International, war die Fachtagung in Berlin ein wichtiges Event: »In der Abbruchbranche rechnen wir für 2019 mit vielen Aufgaben – auch die internationale Nachfrage ist groß. Gerade deshalb sind solche Veranstaltungen wichtig, um über aktuelle Trends zu sprechen und neue Geschäftskontakte zu knüpfen.«


Gutgelauntes Komatsu-Team: Sebastian Zienau, Product Manager Wheeled Excavator, und Nedo Pleic, Product Manager Hydraulic Excavators bei Komatsu, zeigten sich begeistert von der neuen Location der Fachtagung: »Uns gefällt das rustikale Ambiente und die Tatsache, dass wir viele persönliche Gespräche führen können. Man kennt sich, aber es kommen auch immer wieder neue Gesichter dazu.«

Tobias Polzmacher, Produktmanager bei Zeppelin Baumaschinen: »Die Fachtagung ist ein Zusammentreffen einer eingeschworenen Branche, gleichzeitig werden hier in Berlin aber auch neue Verbindungen geknüpft.«

Geschäftsführer Stefan Schauer und Vertriebsmitarbeiterin Anna Betz von OilQuick Deutschland äußerten sich positiv über die Abbruchtagung sowie das laufende Geschäftsjahr: »Für 2019 rechnen wir mit einem Wachstum von 5 % bis 10 %. Wir glauben zwar, dass wir einen kleinen Dämpfer gegenüber dem Vorjahr erleben, entgegen der Wirtschaftsprognosen gehen wir aber dennoch von einer weiteren Steigerung bei OilQuick aus«, so Schauer.

Neben aktuellen Trends in der Abbruchbranche fanden sich auf der Abbruchtagung auch metallische Hingucker, die als Publikumsmagneten dienten.

Für gute Laune am FRD-Stand sorgten die Gebietsverkaufsleiter Ralf Wagner und Cengiz Akman sowie Verkaufsleiter Horst Nitezki (v. li. n. re.). Letzterer zog eine positive Bilanz: »Wir sind sehr gut in das neue Jahr gestartet, wollen aber mit gesunder Vorsicht in das Bauma-Jahr gehen.« APRIL 2019

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verstehen und dementsprechend auch zu handeln. Dies sei gerade in Zeiten des Brexits, der weltpolitischen Unruhen und auch der zunehmenden Digitalisierung in allen Branchen wichtig für die außenpolitische Wahrnehmung Deutschlands. Darüber hinaus mahnte er auch, sich nicht in Pessimismus und Unsicherheitsdenken zu verlieren, denn die jahrelange Stabilität des Wirtschaftswachstums wie auch des kriegsfreien Lebens, die wir in Deutschland genießen dürften, sei eher Anlass zur Freude und zum Stolz.

Große Bandbreite der Fachvorträge

Mit kernigen Sprüchen, amüsanten Anekdoten, aber auch mahnenden Worten richtete sich Gastredner Wolfgang Bosbach, CDUPolitiker und Rechtsanwalt, an das Publikum. Seine Botschaft: »Wir sind ein wirtschaftlich starkes Land mit Weltgeltung: Wenn wir aber den Anschluss verlieren, etwa in der Digitalisierung, dann wird das in Zukunft nicht mehr so sein. Und das wird auch die Abbruch-Branche betreffen. Wir müssen verstehen lernen, was sich in weiten Teilen der Welt an großen Entwicklungen auftut – unterschätzt wird von uns Deutschen gern die wirtschaftliche Dynamik anderer Länder.«

Die weiteren Vorträge der Fachtagung deckten das breite Themenspektrum der Arbeitsfelder der Abbruchbranche ab. Sie deckten Bereiche wie den innerstädtischen Abbruch, Aufbereitung und Verwertung von Bauschutt, Erschütterungsmonitoring bei mechanischen Abbruchverfahren sowie mehrere Praxisbeispiele für durchgeführte Abbrucharbeiten. Dazu kamen Sonderthemen wie etwa Recycling, Atemschutz und Arbeitssicherheit sowie Ladungssicherung für schwere Maschinen. Das Fazit zu der Fachtagung Abbruch zog der Veranstalter noch vor Ort: Die Tagungsteilnehmer äußerten sich laut des Deutschen Abbruchverbands schon vor Ort positiv zu dem kompakten und fachlich vielfältigen Tagungsprogramm mit angrenzender Fachausstellung, die in Art und Umfang eher einer Messe glich und den interessierten Fachbesuchern eine breite Produktpalette präsentierte. So sprach Jörg Blechschmidt von SakostaCau über »Operation am offenen Hertie in Köln – Schnittstellen und Lösungen für den innerstädtischen Abbruch«. Hierbei galt es, gerade vor dem Hintergrund der desolaten Bestandsinformationen zum Baugrund und zur benachbarten Kirche, sich einen Überblick durch diverse Vorabmaßnahmen zu verschaffen. So fanden unter anderem Drohnenbefliegungen statt, ein digitales Gelände-

»Zum 25. Jubiläum hat es einen neuen Veranstaltungsort und ein neues Konzept gegeben, was uns gleichermaßen überzeugt hat, ›Premium-Partner‹ zu sein. Die Fachtagung wird gut von den Teilnehmern angenommen«, so Dominik Faupel, Business Line Manager bei Epiroc.

Am Stand von Rammer hatte Jens Schwark, Verkaufsleiter Zentraleuropa, für jeden Fachbesucher ein freundliches Lächeln übrig und nutzte die Fachtagung Abbruch in Berlin dazu, langjährige Kontakte zu pflegen, gleichzeitig aber auch Neue zu knüpfen.

»Die Ausstellung im Rahmen der Fachvorträge ist klein und kompakt und genau so sollte sie auch bleiben«, betont Thomas Fischer, Geschäftsführer von MBI Deutschland. 194

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Informative Gespräche und einen stets freundlichen Empfang bot Joachim Schier, Country Manager Germany, am Stand von Steelwrist: »Das hier sind unsere ersten Gehversuche im Abbruchbereich und bisher sind wir sehr zufrieden mit der Veranstaltung, sie hat den Charakter einer kleinen Messe. Für das nächste Mal bringen wir definitiv etwas Stahl mit.« 196

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Der DA-Innovationspreis für Studenten 2019« wurde an Niklas Bernhart verliehen – seine Bachelorarbeit handelte von Abtrag von Dämmstoffen mittels spanender Bürste. Die Urkunde für den ersten Platz überreichte Andreas Pocha, Geschäftsführer des Deutschen Abbruchverbands.

BAUMAGAZIN/TOBIAS NICKERT (1)

Brachiale Abbruchkraft – die Abbruchtagung wurde genutzt, um als Hersteller auf sich aufmerksam zu machen.

modell wurde erstellt, Suchschürfen und Bohrungen wurden zur Vorbereitung des 9 000 m² Baufeldes mitten im Stadtkern durchgeführt. Unter dem Titel »Recyclingbaustoffe im Erdund Straßenoberbau – ist ein anforderungsgerechter Einsatz möglich?«, zeigte Stefan Huber, vom Zentrum Geotechnik der TU München, auf, dass Recycling-Baustoffe aus den aufbereiteten Baurestmassen grundsätzlich als Baustoffe geeignet sind. Jedoch sollte eine sinnvolle Anwendung den Verwendungszweck, die stoffliche Beschaffenheit sowie die materialcharakteristischen Besonderheiten von RC-Baustoffen im Einzelfall unbedingt berücksichtigen. Die besonderen Problemstellungen des Projektes »Abbruch bei laufendem Bahnbetrieb – Rückbau des DB-Hochhauses am Essener Hauptbahnhof«, über das Michael Maurer von BST Becker referierte, waren, dass die südliche Wand des Hochhauses unmittelbar an die ICE-Trasse des Bahnhofs grenzte. Der Bahnverkehr musste jedoch uneingeschränkt aufrechterhalten werden. Darüber hinaus war es die Auflage, dass der östlich der Kantine verlaufende Personentunnel zum Bahnsteig während der Abbrucharbeiten weiter nutzbar sein musste. Ryan Priestley von Priestly Demolition aus Ontario (Kanada) beschrieb den Rückbau der Nipigon Bridge als einziger Brücke, die Ost- und WestKanada verbindet. Dabei mussten die Arbeiten an der Brücke aus 850 t Beton und Stahl in den Wintermonaten bei permanenten Minustemperaturen durchgeführt werden und es durften keinerlei Maschinen ins Wasser gestellt oder gar Arbeiten aus dem Wasser heraus erfolgen, weil dort seltene Fischarten laichen. ™

Veranstaltungsort der diesjährigen Abbruchtagung war die Location »Station Berlin« – der alte Postbahnhof bot Platz für rund 1 000 Teilnehmer und eine großzügige Ausstellungsfläche für die Hersteller.

Peter Lam, Produktmanager bei Volvo CE, stellte diverse Neuheiten des Unternehmens vor und zeigte sich zufrieden mit der Veranstaltung: »Wir freuen uns darüber hier zu sein – die Abbruchbranche ist ein wichtiger Markt für uns und hier in Berlin lassen sich gute Kontakte knüpfen.«


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SENNEBOGEN

Jetzt noch mehr Reichweite im Abbruch

SENNEBOGEN

Mit dem Ende 2017 vorgestellten Abbruchbagger 870 E bietet Sennebogen eine Spezialmaschine, die immer dann zum Einsatz kommt, wenn beim Abbruch von Gebäuden und Industrieanlagen höchste Reichweite und Präzision gefragt sind. Jetzt bietet Sennebogen den 870 E neben der bisherigen 33-mAusrüstung auch optional mit einer noch längeren Variante mit einer Reichhöhe von 36 m bei 4 t Traglast ab Werk an. Auf der Bauma wird die Maschine das erste Mal der breiten Öffentlichkeit präsentiert.

Den 870 E bietet Sennebogen nun auch mit einer Reichhöhe von 36 m bei 4 t Traglast an. ie neue, lange Arbeitsausrüstung setzt sich aus einem 19,5 m langen Grundausleger mit Schnellwechseleinrichtung

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und einem 2,5-m-Zwischenausleger sowie dem 12,5-m-Stiel mit Umlenkmechanismus zusammen. Insgesamt bringt es die

Ausrüstung somit auf eine Reichhöhe von 36 m und eine Reichweite bis 20 m. Über den gesamten Arbeitsbereich verfügt der


Sennebogen zeigt mit dem 870 R-HDD auf der Bauma sein Flaggschiff unter den Abbruchbaggern. Seit 1959 ist Sennebogen als Aussteller auf der Bauma präsent. Zunächst noch auf der Theresienwiese, wie das Bild aus dem Jahr 1961 zeigt, später dann auf dem Messegelände in München Riem. Abbruchbagger über komfortable Traglasten bis 4 t. Weiterhin ist die 33-m-Ausrüstung verfügbar. Ein Augenmerk lag bei der Konstruktion der Maschine auf einer besonders hohen Standsicherheit und einer robusten Ausführung aller Komponenten. Die Maschine basiert auf der Grundmaschine des 870 E mit einem 261 kW starken Dieselmotor: Zwei Spurweiten mit 4,2 m und 2,6 m sind dank des teleskopierbaren Raupenunterwagens einstellbar. Für den Transport der 115 t schweren Maschine können die Ausrüstung und der Heckballast abgenommen werden. Damit reduziert sich das Transportgewicht auf 66 t. §

Sennebogen Freigelände FM.712

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APRIL 2019

60 Jahre Sennebogen auf der Bauma Die Erfolgsgeschichte der Bauma beginnt 1954 mit damals 58 Ausstellern auf der Theresienwiese in München. Bis heute haben sich Ausstellungsfläche und Ausstellerzahl um das 50-Fache erhöht. Als einer der ersten Aussteller ist Sennebogen seit 1959 ohne Unterbrechung mit dabei und feiert 2019 das 60-jährige Bauma-Jubiläum. Ein Erfolg für das Familienunternehmen aus dem niederbayerischen Straubing. on Straubing aus nach München sind es nur 150 km Wegstrecke, die Bauma ist für Sennebogen damit fast wie eine Hausmesse oder zumindest heimatnah und damit eng mit der Entwicklung des Familienunternehmens verbunden. Im Jahr 1952 gegründet, dauerte es lediglich sieben Jahre, bis sich Erich Sennebogen sen. entschied, auf der damals wachsenden Baumesse in München als Aussteller aktiv zu werden. Während die ersten Jahre der damals noch jährlich stattfindenden Fachmesse ganz im Zeichen des Wiederaufbaus nach dem Weltkrieg standen, etablierte sich die Messe mit der steigenden Ausstelleranzahl aus dem Ausland schon bald zum wichtigen Branchentreffpunkt, zur Weltleitmesse für Baumaschinen und Geräte. Parallel zur wachsenden Bedeutung der Messe wuchs auch das Unternehmen Sennebogen und baute 1959 das neue Werk in Straubing mit 44 000 m² Gesamtfläche – Grundstein für eine rasante Entwicklung. Im Jahr 1960 verließ bereits der 1 000. Autobagger das Werk. Die Bauma ist bereits damals regelmäßiger Höhepunkt der Branche, und Neuentwicklungen werden traditionell in München vorgestellt. 1969 ist

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das beispielsweise der erste vollhydraulische Seilbagger der Welt, der reges Interesse auf dem Sennebogen-Stand erregt. 1972 sorgt der erste SennebogenHydraulikbagger mit Kunststoffkarosserie für Aufsehen. Seit 1977 hat die Messe auf einen dreijährigen Rhythmus gewechselt. Mit der Premiere des hydraulisch verstellbaren Gelenkauslegers (GAUH) schreibt Sennebogen auf der Bauma 1980 Geschichte. Die Innovation verändert die Welt der Hydraulikbagger und bleibt bis heute Standard. Auch in Sachen Umwelt- und Emissionsschutz ist der niederbayerische Maschinenbauer früh in führender Position. 1989 verleiht der bayerische Umweltminister den blauen Umweltengel für den leisesten Bagger der Welt auf der Bauma zum 35-jährigen Jubiläum der Messe. Auch 2019 wieder das »grüne Herz der Bauma« Heute hat sich Sennebogen mit einer Unternehmensgeschichte von über 67 Jahren zum Weltmarktführer in zahlreichen Branchen des Materialumschlags und der Krantechnik entwickelt. Die Verbundenheit zur Bauma zeigt sich nicht nur dadurch, dass das Unternehmen ohne Unterbrechung nun seit 60  Jahren Begleiter der Messe ist, sondern auch seinen Platz inmitten der Baumaschinenbranche behauptet. 2019 ist deshalb Sennebogen erneut das »grüne Herz der Bauma«. In zentraler Lage des Freigeländes werden im April auf über 2 000 m² insgesamt elf Exponate vom kleinen Telehandler bis zum großen Seilbagger ausgestellt sein. Für Sennebogen soll 2019 ein Rekordjahr werden – noch nie war das Team an Verkäufern und Vertriebspartnern größer, nie war die Produktpalette umfassender. §


Beton und Stahl mit einem Biss

United. Inspired. Immer einen Schnitt voraus. Unsere zuverlässigen Kombi-Abbruchzangen der CC-Serie kennzeichnen sich durch zwei leistungsstarke Zylinder und ein Eilgangventil fßr schnelle Zykluszeiten. Schwerer Industrieabbruch, Schneiden von Stahlkonstruktionen oder auch Zweitzerkleinerung - sie meistern jede Herausforderung.

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L WIMMER

Leistungsstarke Kraftpakete Die Firmengruppe Wimmer ist ein 1984 gegründetes österreichisches Familienunternehmen mit Hauptsitz in Thalgau bei Salzburg. Bekannt geworden mit dem hydraulischen Schnellwechselsystem A-Lock, bietet Wimmer auch Drehschwenkadapter, Löffel, Zangen, Fräsen, Hydraulikhämmer, Reißzähne, Bodenverdichter, Greifer oder Anbau- und ReihenBohranlagen an. Mit dem Blue Badger hat Wimmer zudem einen kompakten Bagger als Tunnelvortriebsmaschine konzipiert (siehe Seite 153). Im Blickfeld zur Bauma stehen u. a. im Bohrgerätesegment die Anbaubohrlafette AB 3600T Doppelkopf und bei den Abbruchgeräten die Universalzange Quick Cut. ie neue AB 3600T Doppelkopf wurde als Imloch-Hammer-Version konzipiert und stellt damit eine Weiterentwicklung innerhalb der WimmerBohrgerätereihe dar. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf das Eigengewicht der Bohranlage gelegt.

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Goethe-Schule in Wetzlar wird »platt gemacht«

Rotar Halle C5.337

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o einst Schüler die Schulbank gedrückt und über ihren Arbeiten gepaukt haben, machen jetzt Baumaschinen ihre Hausaufgaben. Für Weimer haben Effektivität, Zuverlässigkeit und die konstante gute Leistung einer Rotar-Schrottschere den Ausschlag für drei weitere neue Rotar-Anbaugeräte gegeben, die alle bei dem Rückbau in Wetzlar ihren Einsatz finden. T Der Rotar-Abbruch-Pulverisierer RDP 32 S beispielsweise ist geeignet für die Maschinenklasse von 32 t bis 50 t. Er verfügt über ein Einsatzgewicht von 3 100 kg und bringt eine Schließkraft von 152 t an der Maulspitze. Durch die großen Schließkräfte und die leicht auswechselbaren Verschleißteile ist der Pulverisierer für primäre und sekundäre Abbrucharbeiten und für alle Betonarbeiten geeignet. Ein Rotar-Abbruch-Sortiergreifer des Typs RG 60-N, der größte in seiner Reihe, leistet intensive Sortier- und Recyclingarbeiten mit seinem Einsatzgewicht von 3 860 kg und einem Volumen von 1 500 l. Er ist geeignet für den Einsatz an Trägergeräten von 45 t bis 60 t. Die drehbare Rotar-Kombi-Schere RDC findet bei den vielseitigen Abbruchmaterialien mit ihren auswechselbaren Schneidmessern diverse Einsatzmöglichkeiten. Bauleiter Thomas Koch betont den wirtschaftlichen

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ZEIGNER

o ROTAR/ZEIGNER – Die Goethe-Schule im mittelhessischen Wetzlar erfährt wieder eine Erneuerung in ihrer traditionsreichen Geschichte. Der aus dem Jahr 1966 stammende Schulbau in der Frankfurter Straße wird abgerissen und ein modernes Schulgebäude an dessen Stelle entstehen. Mit dem Abbruch ist die Firma Weimer aus Lahnau beauftragt. RotarAbbruchwerkzeuge beherrschen die Baustelle. WeimerHändler und -Servicepartner ist Zeigner Abbruchtechnik aus Hünstetten-Kesselbach.

Der Rotar-Abbruch-Pulverisierer RDP 32 S beißt sich kraftvoll durch das Material.

Aspekt: »Das Preis-Leistungs-Verhältnis passt. Durch Sascha Zeigner von Zeigner-Abbruchtechnik haben wir einen verlässlichen Ansprechpartner. Der Service stimmt und es gibt immer eine schnelle Lösung.« Baggerfahrer Mike Jerchel auf einem Liebherr-Bagger des Typs 946 ist voll und ganz überzeugt von der Brechkraft der neuen Werkzeuge: »Super, die gehen sehr gut. Die Rotar beißen sich durch jede Bauart und jedes Material.« §


Die AB 3600T Doppelkopf will durch eine besonders kompakte Bauweise punkten, die speziell bei der Erstellung von Erdwärme-, Überlagerungs- und Ankerbohrungen als Vorteil gilt. Die gegenläufige Drehrichtung der Getriebe für Außenrohr und Innengestänge verspricht nach Anbieterangaben einen enormen Bohrfortschritt und große Genauigkeit. Die AB 3600T Doppelkopf ist ausgestattet mit integriertem Verschiebezylinder zur Relativverstellung von Außenrohr zu Innengestänge. Die Bohranlage verfügt über eine eigene Stromversorgungszentrale. Eine Funkfernbedienung erweitert die Einsatzmöglichkeiten der Bohranlage. Das Gerät ist um Wimmer Halle A6.113

360° endlos dreh- und um 90° schwenkbar, was sicherstellt, dass jede Bohrposition erreicht werden kann. Die Bohrlafette dieser Größe ist mit Baggern ab 25 t aller Hersteller kompatibel und für diverse Anwendungen und Anforderungen konzipiert. Im Segment bis 200 mm Bohrdurchmesser sieht Wimmer seine neue Anbau-Bohrlafette ebenbürtig mit den Produkten namhafter Bohrwagenhersteller.

Kraftvoller Biss Neu in der Wimmer-Flotte ist im Abbruchsektor die Universalzange Quick Cut Alligator, die mit lediglich einem Zylinder auskommt und mit einer hohen Öffnungs- und Schließgeschwindigkeit punkten soll. Sie ist mit wechselbaren Brecherzähnen ausgestattet und verfügt über integrierte, wechselbare Schneidemesser. Die spezielle AlligatorGebissform mit einer weiten Maulöffnung ermöglicht ein messerschonendes Trennen bzw.

Schneiden. Der einfache Aufbau der Universalzange erleichtert zudem Wartungs- und Servicearbeiten. Die Quick Cut Alligator bietet eine hohe punktuelle Brechkraft an den Brecherzähnen und ermöglicht auch das Brechen von hartem Stahlbeton. Entsprechend vielseitig ist sie im Abbruch und Recycling sowie zur Brechervorbereitung einsetzbar. Als optimal nutzbar sieht Wimmer seine neue Quick Cut Alligator an Trägergeräten ab 20 t. Sowohl bei einem Brücken- wie auch bei einem Gebäudeabbruch konnte die Neuheit bereits ihre Qualitäten zweimal in Niederösterreich beweisen. Seine Quick Cut Alligator bietet Wimmer bereits auch im Mietpark an. §

WIMMER

Neu in der Wimmer-Abbruchflotte ist die Universalzange Quick Cut Alligator.

Die kompakte Form der Anbaubohrlafette AB 3600T Doppelkopf macht sie besonders für Erdwärme, Überlagerungs- und Ankerbohrungen geeignet.

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FRD

Hydraulikhammer-Serie um zwei Modelle erweitert

FRD

Die Hydraulikhämmer der Großhammer-Serie Fxj von FRD haben sich seit ihrer Einführung im Jahr 2014 in Abbruch und Recycling wie auch im Steinbruch bewährt. Traditionelles Knowhow, Erfahrung und technisch höchster Standard des japanischen Herstellers Furukawa Rock Drill sollen den Abbruchwerkzeugen die Qualität für dauerhafte Leistung geben. Auf der Bauma wird der neue FRD»Gigant« Fxj1070 vorgestellt.

Problemloser Einsatz des Fxj225 im Wohngebiet.

Unternehmen Furukawa Rock Drill Germany ist eine Tochtergesellschaft des japanischen Herstellers (FRD) für Bohrtechnik und Abbruchwerkzeuge. Basierend auf einer über 100-jährigen Tradition fertigt Furukawa eine Vielfalt an Geräten für den Abbau und die Bearbeitung von Gestein. Deutschlandsitz des Unternehmens ist in Frankfurt/Main.

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ie Fxj-Großhammer-Serie hat mit gezielter Weiterentwicklung durch zahlreiche Detaillösungen eine beachtliche Steigerung des Leistungsgewichts erreicht: Hohe Schlagenergie, noch größere Brechkraft, extreme Leistung – bei der Fxj-Baureihe sieht FRD die An-

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forderungen an ein System mit weniger Wartung, minimalen Ausfallzeiten, einem reibungslosen Ablauf auf der Baustelle und höherer Beanspruchbarkeit verwirklicht. Ein breiteres Band des Ölbedarfs ermöglicht den Einsatz an einer Vielzahl von Trägergeräten. Ein Hammer-Modell

kann so an mehr Trägergeräten verwendet werden als ein vergleichbares älteres Modell, eine optimale Auslastung ist damit gegeben. Der neue Fxj1070 ist wie der kleinere Fxj770 der Heavy Line in neu gestalteter Zugankerbauweise konstruiert, die die Vorteile der Monobauwei-


se übernimmt, aber, so FRD, für noch größere Belastungen ausgelegt ist. Das Slim-Design der Fxj-Serie unterstützt den Einsatz im Rückbau oder als Produktionsmaschine im Steinbruch, die schlanke Form soll die Effizienz bei Graben- und Kanalarbeiten erhöhen. Lärm und Vibration sollen durch das Dämpfersystem reduziert werden. FRD unterstreicht weiter eine hohe Fertigungsqualität in Verbindung mit der Zugankerbauweise, effektiven Meißelhaltekeilen und FRDeigenen Verschleißteilen aus Ja-

Zahlen

pan-Stahl, die alle eine längere Lebensdauer der einzelnen Bauteile unterstützen soll, um letztlich die Gesamtwartungskosten zu senken.

Universeller Einsatz Ebenfalls in der Fxj-Reihe ergänzt das Modell Fxj225 die Verbindung von größeren Mobil- sowie Raupenbaggern. Der Fxj225 kann an beiden Trägergeräten universell eingesetzt werden. Das Modell hat sich nach Herstellerangaben bereits für den Rückbau von Fundamenten im Wohngebiet am Mobilbagger bewährt.

Fxj225

Fxj1070

Dienstgewicht:

1 600 kg

6 550 kg

Arbeitsdruck (min/max):

16/18 MPa

16/18 MPa

Ölbedarf (min/max):

125/190 l/min

280/420 l/min

Schlagzahl (min/max):

350/850 min-¹

200/400 min-¹

Durchmesser Einsteckwerkzeug:

135 mm

210 mm

Gewicht Einsteckwerkzeug:

120 kg

448 kg

Die Lärmreduzierung durch das Schallschutzgehäuse sei hier besonders hervorzuheben. Die FRD-Fxj-Serie bietet jetzt eine erweiterte Bandbreite von acht Hydraulikhämmern für kleinste Trägergeräte von 9 t bis zu schwersten Trägergeräten mit maximal 100 t. Der Fxj225 liegt im mittleren Bereich der Großhammerserie und ist mit seinem Dienstgewicht von 1 600 kg für Trägergeräte von 16 t bis 26 t geeignet. Der Gigant Fxj1070, der das bisherige Modell F100XP ablöst, hat ein Dienstgewicht von 6 550 kg und kann an Trägergeräte von 65 t bis 100 t angebaut werden. Mit dieser Erweiterung der Fxj-Serie bietet FRD nun auch für schwerste Einsätze den passenden Hammer mit größter Schlagenergie. Auf der Bauma wird Furukawa Rock Drill auf 750 m² seine Produktpalette an Abbruchwerkzeugen und Bohrgeräten präsentieren. §

FRD stellt zur Bauma 2019 seinen neuen »Großhammerriesen« Fxj1070 vor.

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RÄDLINGER

CHRISTOPH RUHLAND

Abbruch und Recycling ins Blickfeld nehmen

Auf der Bauma stellt Rädlinger seine neuen Produkte für die Abbruch- und Recycling-Branche vor.

Auf der Bauma stellt Baumaschinenausrüster Rädlinger drei neue Produkte für den Einsatz in Abbruch und Recycling vor. Ebenso präsentiert das Unternehmen eine optimierte Version seines Grabentrapezlöffels. Dieser wird auch auf der Schaubaustelle auf dem BaumaAußengelände zu sehen sein, hier ist Rädlinger erstmals präsent.

it einer Ausrichtung auf Abbruch und Recycling erweitert Rädlinger sein Sortiment an Standardprodukten. Bei den drei Tieflöffeln handelt es sich um spartenspezifische Anbaugeräte. Bereits seit etwa 30 Jahren wurden Produkte wie diese als Sonderanfertigung auf Kundenwunsch gefertigt. Die Nachfrage bewegte Rädlinger nun zur Aufnahme in das Standardsortiment.

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Ausbruch-, Fundamentund Universallöffel Der stärkste unter den drei Baggerlöffeln ist der Ausbruchlöffel. Aufgrund der gedrungenen Form und dem kleinen Zahnradius werden nach Anbieterangaben maximale Reißkräfte für den

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Ausbruch und Hebeleinsatz beim Fundamenterückbau erreicht. Bodenplatten lassen sich mit ihm brechen und massive Gesteinsbrocken bewegen. Dafür sind die Blechstärken und Zahnsystemauslegungen, ebenso wie die Rückennasen, im Verhältnis zu seiner Löffelgröße extrem großzügig dimensioniert. Chocky Bars im Eingriffsbereich schützen zusätzlich vor Verschleiß. Deckendurchbrüche, Fundamente aushebeln und ziehen – für Abbrucharbeiten wie diese wurde der Fundamentlöffel entwickelt. Hilfreich dafür sind das nach vorne gezogene Messer mit weit durchgeschwungener Seitenschneide und die großzügig dimensionierte Doppelzahnspit-

ze in Verbindung mit einem Trapezmesser. Versteifungssichel und verstärkte Löffelaufnahme geben dem Löffel Festigkeit. Vor Verschleiß schützen die Panzerung der Messerschneidkante und die messer- bzw. bodenseitige Innenauskleidung. Der Eingriffsbereich an den Seitenschneiden kann zudem mit Chocky Bars ausgestattet werden. Zum Verladen des Abbruchmaterials und aller Materialien, die dem Recycling zugeführt werden, kommt der Universallöffel für Abbruch und Recycling zum Einsatz. Daneben ist er geeignet, um aufgebrochene Fundamentteile zu lösen und größere Teile umzusetzen. Um das Messer beim Eindringen in das


RÄDLINGER

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Rädlinger hat seinen Grabentrapezlöffel hinsichtlich Standzeit und Wartungsbedarf optimiert. Dieser ist nun auch für Maschinen ab einem Einsatzgewicht von 10 t verfügbar. Material zu schützen, sind Verschleißspitzen zwischen den Zähnen angebracht. Verstärkte Löffelaufnahme und die Panzerung im Eingriffsbereich der Seitenschneiden verlängern die Lebensdauer darüber hinaus. In Füll-, Eindring- und Grabverhalten sind alle drei Baggerlöffel gewichtsoptimiert auf die Größe des Trägergeräts abgestimmt. Es wurde auf eine Balance von maximal möglichem Löffelvolumen zu Treibstoffverbrauch und Verschleiß der Maschine geachtet. Erhältlich sind die Löffel derzeit standardmäßig in der Größenklasse III/IV für Bagger mit Einsatzgewicht ab 30 t. Ausgestellte Zahnhalter an den Ecken sowie der sich nach hinten verjüngende Löffelkorpus unterstützen einen optimalen Löffelfreischnitt. Die Grundstruktur und Formgebung der tragenden Teile sollen einen perfekten Kraftfluss von der Zahnspitze bis zur Löffelaufhängung gewährleisten. Bauweise, Materialauswahl und Verschleißschutz sind an den Einsatzbereich angepasst. Zusätzliche Panzerstufen für erweiterte Anwendungen sind möglich.

Rädlinger Halle A6.212 und Freigelände FN.1115/7

Optimierter Grabentrapezlöffel Der Grabentrapezlöffel ist ein Spezialwerkzeug zur Regenerierung von Banketten, Pflege von Forstwegen oder Reinigung von Gräben. Durch vielfältige Features lassen sich diese Arbeiten um ein Vielfaches effizienter durchführen als mit konventionellen Grabenräumlöffeln. Ein Grund, warum auch viele Kommunen verstärkt investieren. Gerade für den kommunalen Einsatz entwickelte Rädlinger eine neue Grabentrapezlöffel-Version für Bagger mit einem Einsatzgewicht ab 10 t. Seinen Grabentrapezlöffel hat Rädlinger grundsätzlich überarbeitet. Für längere Standzeiten und weniger Wartungsbedarf wurden beispielsweise die Lagerstellen großzügiger dimensioniert, die Drehteller mit innenliegender Hydraulikdurchführung konzipiert und die Hydraulikventile bzw. -teile im Mittelkorpus und in der Aufhängung geschützt verbaut. Auch Aufbauhöhe und Gewicht konnten reduziert werden. Bewährte Merkmale wie die 45°-Drehfunktion, eine beidseitige 45°-Schwenkfunktion und die unabhängig voneinander verstellbaren Flügel wurden beibehalten. Auf Wunsch ist der Grabentrapezlöffel auch als starre Ausführung lieferbar. §

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EGLI SWISSTECH

Anbaugeräte mit Biss Das Kastengebiss in Bionic-Form ist einem natürlichen Kiefer nachempfunden.

Auch das Unternehmen Gebrüder Egli Maschinen will auf der Bauma seine innovativen Produkte und flexible Lösungen vorstellen. Ob Egli-Betonbeißer oder -Greifer – die Schweizer Anbaugeräte sollen nicht nur durch eine robuste und langlebige Bauweise, sondern auch durch äußerst vielfältige Einsatzmöglichkeiten überzeugen.

ecycelter Beton als Rohstoffquelle ist gefragt, umweltbewusstes Denken und das Schonen natürlicher Ressourcen machen ihn zu einem immer wichtiger werdenden Baustoff. Die von Egli hierfür entwickelten Betonbeißer ermöglichen einen brechergerechten Rückbau alter Bauwerke. Dank spezieller Konstruktion der Gebisse soll eine deutlich größere Ausbeute und höhere Materialqualität erzielbar sein. Der wertvolle Rohstoff kann di-

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rekt dem Recycling-Kreislauf zugeführt werden und muss nicht als Bauschutt auf Deponien entsorgt werden. Der Betonbeißer wird derzeit in drei Größen produziert und deckt die Baggerklassen von 18 t bis 85 t ab. Der besondere Aufbau mit bis zu vier Hochleistungszylindern soll den Betonbeißer mit mehr Leistung auszeichnen, die üblicherweise nur mit wesentlich größeren, konventionellen Beißern erreichbar scheinen.

Das Kastengebiss in BionicForm ist einem natürlichen Kiefer nachempfunden und soll beim Rückbau im Vergleich zu herkömmlichen Gebissen bis zu zwei Arbeitsschritte einsparen, indem es den Beton von allen drei Seiten bricht und gleichzeitig die Bewehrung kurz schneidet. Das Gebiss aus warmfestem Hochleistungsstahl besitzt keine Schneidmesser, sondern eine einfach zu regenerierende, runde Schneidkante sowie drei

Brechzähne, gepanzert mit Titan-Carbid und bestückt mit Wolfram-Spitzen. Dieser Gebissaufbau soll die Verschleißkosten erheblich reduzieren.

Stark im Schließen Die hohe Schließkraft von bis zu 210 t verdankt der Egli-Betonbeißer den außenliegenden und vollständig geschützten Hydraulikzylindern mit Speed-Funktion für das schnelle Öffnen und Schließen. Der Scheren-Body besteht aus hochfestem Feinkornstahl. In ihm sind alle technischen Einrichtungen geschützt untergebracht. Dank Multi-Gebisskonzept lässt sich das Grundgerät durch vier Gebisse für individuelle Aufgaben erweitern. Der Gebisswechsel erfolgt von der Fahrerkabine aus und nimmt rund zwei Minuten in Anspruch. Damit sollten lange Einsatzzeiten und effizienteres Arbeiten ermöglicht werden. §

EGLI SWISSTECH

Egli Swisstech Freigelände FN.832/1

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Produktion bei Egli in der Schweiz. Der Betonbeißer werden derzeit in drei Größen gefertigt und deckt die Baggerklassen von 18 t bis 85 t ab.


Echtzeit-Produktivitätsdaten und jederzeit abrufbare Unterstützung für mobile Schrottschere

Unternehmen Stanley Infrastructure ist ein Geschäftsbereich von Stanley Black & Decker und gilt als ein weltweit bedeutender Hersteller mobiler hydraulischer Werkzeuge, die unter dem Markennamen LaBounty vermarktet werden.

Stanley Infrastructure Halle C5.444

ie neue, InSite genannte Nutzzeitenverfolgung soll den Nutzern der LaBounty-Scheren helfen, besser zu erkennen, wie ihr Equipment eingesetzt wird, indem sie die Leerlauf-, Schneide-, Sortierungs- und Bewegungszeiten nachverfolgen können. Zusätzlich zur Auslastungsverfolgung liefert InSite in Echtzeit die Scherendaten an mobile Geräte und ermöglicht damit die Überwachung von Maschinenstunden, Arbeitsabläufen, Standort und Gesamtzustand der Schere. Dank dieser Lösung sollen Serviceintervalle künftig auf tatsächlichen Einsatzzeiten und nicht mehr auf Transportstunden beruhen. Seit Januar erhalten alle mobilen Schrottscheren von LaBounty, die mit InSite ausgestattet sind, eine 3-Jahres-Garantie sowie einen Wartungsplan. InSite wurde so konzipiert, dass fast alle mobilen Schrottscheren von LaBounty damit nachgerüstet werden können.

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o STANLEY INFRASTRUCTURE – Die Markteinführung der nach eigenen Angaben ersten digitalen Plattform, um anhand telematischer Daten die Effizienz der Betriebsabläufe zu steigern und die Einsatzzeiten der Anlagen zu erhöhen, startet jetzt Stanley Infrastructure.

InSite bietet Echtzeit-Produktivitätsdaten und jederzeit abrufbare Unterstützung für mobile Schrottscheren von LaBounty. ProCall InSite ist mit der virtuellen Stanley-Plattform ProCall verbunden, einer virtuellen interaktiven Umgebung für Serviceprofis zur Diagnose von Problemen. Über die Steuerung der mobilen Geräte ist Technikern künftig ebenso die Überwachung der Schere im Außeneinsatz und damit eine exakte Fehleranalyse möglich. §


L PISTER – HAIN

HAIN

Multikupplung zur Auslegertrennung mit neuer Technik

Das Topmodell aus der PMK-Serie der Pister-Multikuppelsysteme für Baumaschinen ist zum Jahresbeginn überarbeitet worden und verfügt nun über neue Funktionen. Das Kuppelsystem, mit dem zeitgleich zwei DN25-Kupplungen verbunden werden können, wurde bisher mit 1¼"-Anschlüssen ausgeliefert. Gemeinsam mit dem Hersteller wurde nun eine Kupplung mit DN32-Anschluss (SAE 6 000 psi) konzipiert. SAE-Flansche finden überall dort Anwendung, bei denen starke Vibrationen, hohe Druckspitzen und hohe mechanische Belastungen auftreten – wie bei großen Abbruchmaschinen.

tungen zur Druckentlastung gelegt. »Aus diesem Grund haben wir den Anschluss für eine BypassLeitung in die Multikupplung bereits werksseitig mit einer zusätzlichen ⅛"-Bohrung und einer Verschlussschraube integriert. Das System selbst wird dann nur noch mit einer manuellen Abschließvorrichtung gegen versehentliches Öffnen gesichert«, so Hain. Die Multikupplung in neuem Design wird seit Anfang des Jahres ausgeliefert. Für bestehende Systeme gibt es weiterhin eine Ersatzteilversorgung. Die Kupplungshälften der beiden Systemvarianten sind untereinander kompatibel.

Pister-Kupplungen auf der Bauma eben dem Herzstück des Systems, den Kupplungen, ist das System zudem kompakter und gleichzeitig robuster gestaltet«, betont Christian Hain, Geschäftsführer der Hain Industrievertretung, dem Vertriebspartner für Pister-Multikupplungen in Deutschland. Ohne Aufsteckhebel ist das System bei gleichem Gewicht nun über 3 cm kürzer, aber nicht breiter geworden. Ein weiterer Punkt, der überarbeitet wurde, war die hydraulische Verriegelung. »Eine Sicherheitsarmatur, die das Öffnen des Systems unter Druck automatisch verhindert. Eine sehr nützliche Funktion, da die Verletzungsgefahr bei den auftretenden Kräften sehr hoch ist. Es zeigte sich jedoch, dass einige Maschinen in der Praxis die maschinenseitige Druckentlastung nicht in der gewünschten Reaktionszeit erreichten, um das System schnell öffnen zu können«, berichtet Hain. Daher würden bei diesem System in der Regel, unabhängig der Verriegelung, Bypass-Lei-

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Hain Halle B5.501

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Interessierte Kunden können sich das System auf der Bauma in München vor Ort ansehen. Vorgestellt wird das System sogar doppelt; nicht nur am Gemeinschaftsstand der beiden Firmen Pister und Hain, sondern auch bei Sennebogen, einem der strategischen Partner für die Pister-Multikuppelsysteme. Dort wird das System an einem Sennebogen 870 zu sehen sein. Der Sennebogen 870 E in der Abbruchausführung, mit einem Einsatzgewicht von 114 t bis 117 t, ist eine Maschine mit Reichhöhen von 33 m oder 36 m und mit bis zu 4 t Traglast. Das Kuppelsystem wird dabei zur schnellen Verbindung der Anbaugeräte eingesetzt. Die Pister-Systeme werden aber auch zur Leitungsverbindung der Stellzylinder verwendet und können somit auf jeden Maschinentyp angepasst werden. Darüber hinaus bietet Sennebogen, ebenfalls optional, die bekannten Vierfachsysteme für den Materialumschlag an. §


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TYROLIT

Sonderbaulösungen für den Rückbau vorstellen

TYROLIT

Auf der Bauma stellt Tyrolit seine Neuheiten auf einem 210 m² großen Innenstand sowie auf einem 160 m² großen Freigelände vor. Der österreichische Hersteller gibt in München einen Überblick über sein breites Produktsortiment für das Betonbohren und -sägen sowie über Sonderbaulösungen für komplexe (Rück-)Bauprojekte. Zusätzlich gibt es auf dem Freigelände eine »Hands-on-Area«, auf der Interessierte die Produkte live erleben können.

Mit der Dolphin und den dazu entwickelten Tyrolit-Sägeseilen lassen sich auch komplexe Rückbauprojekte unter Wasser meistern.

eben der WSE811-MKII, dem Upgrade der nach Tyrolit-Angaben weltweit leichtes-

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ten Kompaktwandsäge, sowie einem erweiterten Sortiment an Wandsägeblättern mit TGDTechnologie soll das TyrolitWandsäge-Highlight der Bauma die WSE1621 werden. Besonders leichte Komponenten, intelligente Kommunikationsschnittstellen und Schnitttiefen von bis zu 705 mm soll die WSE1621 zu dem kompakten Allrounder auf der Baustelle machen (das bauMAGAZIN berichtete bereits in Heft 8/18, Seite 94). Im Besonderen ist die WSE1621 auch die erste Tyrolit-Maschine, die mit MoveSmart-Technologie ausgestattet ist. Dabei handelt es sich um eine IoT-Lösung, die Nutzerdaten der Maschine in Echtzeit zur Verfügung stellt. In puncto Seilsägen zeigt Tyrolit erstmals die WCU17 (bauMAGAZIN 3/19, Seite 131). Zu den weiteren Neuheiten zählen ein neues Sortiment an Bodenschleifern und Bodenschleifschuhen, die neue Tischsäge TBE400 sowie das Kernbohrsystem DRS250.

bau von Offshore- oder Kernkraftanlagen. Neben der klassischen Betonbohr- und -sägeausrüstung, die den Anforderungen der Kunden entsprechend angepasst werden kann, bietet das Tyrolit-Project-Services-Team eine eigene Palette an Spezialwerkzeugen und Maschinen für komplexe (Rückbau)Projekte an. Ein Teil davon wird auf der Bauma präsentiert: Neben der TyrolitBogenschiene, dem TyrolitBohrgerät zum Tiefenbohren und dem nach Tyrolit-Angaben weltweit ersten ATEX-zertifizierten Seilsägesystem sollen sich die Besucher auf die Dolphin von 1Diamond freuen dürfen. 1Diamond gilt als einer der führenden Experten im Offshore- und Subsea-Bereich. Seit 2018 besteht eine Partnerschaft mit Tyrolit, die Schneidlösungen im Bereich von 3 000 m Wassertiefe bis zur Oberfläche umfasst. §

Sonderbaulösungen Seit mehr als 20 Jahren gilt Tyrolit auch als kompetenter Partner für Sonderbauprojekte, unter anderem im kontrollierten Rück-

Tyrolit Halle A1.139


NEBOLEX

Einsatzbeispiel: Vor Kurzem wurde mit einem Hotelabbruch in Leipzig begonnen – technisch eine große Herausforderung, weil das Gebäude unter Denkmalschutz steht und die Fassade erhalten werden muss. Der Rückbau begann somit rückseitig. Zur Staubvermeidung und -reduzierung ist eine Staubbindemaschine V12S von Nebolex Umwelttechnik im Einsatz.

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NEBOLEX – EMICONTROLS

Mit Wassernebel Staub binden Baustellen in Städten und Gemeinden gelten als ein Grund für eine hohe Feinstaubbelastung. Durch Bautätigkeiten selbst oder beim Zwischenlagern von Baumaterialien kommt es zu Staubbelästigungen, die die Nachbarschaft und alle Beteiligten nicht mehr klaglos hinnehmen. Nebolex Umwelttechnik hat sich bereits vor mehreren Jahren auf die Reduzierung von Staubimmissionen durch stationäre Staubbindeanlagen und mobile Staubbindemaschinen spezialisiert. Auf der Bauma ist Nebolex am Messestand von EmiControls vertreten. enn es um Staubbindung bzw. Staubniederschlag geht, wünschen sich für Baustellen verantwortliche Fachkräfte einen kompetenten Ansprechpartner, der sich in dieser Branche auskennt und seine Dienste nicht nur am Rande abwickelt. Nebolex Umwelttechnik hat sich vor mehreren Jahren auf die Reduzierung von Staubimmissionen durch stationäre Staubbindeanlagen und mobile Staubbindemaschinen spezialisiert. In seinem Segment Nebolex Mobil führt Nebolex Umwelttechnik für unterschiedliche Herausforderungen mehrere Staubbindemaschinen von klein bis ganz groß. Die mobilen Maschinen sind vollautomatisch zu betreiben. Spezialdüsen erzeugen einen feinen Wassernebel, der

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Nebolex bei EmiControls Halle C5.512

die Staubpartikel direkt an der Entstehungsquelle hochwirksam bindet. Je nach Art und Größe der Staubpartikel werden die Düsen bedarfsorientiert konfiguriert, um unterschiedlichste Staubarten optimal binden zu können. Moderne Ventiltechnik soll einen effizienten Wasserdurchsatz garantieren. Die diversen Nebelkanonen sind mit einer Fernbedienung steuerbar. Auf Palette für einen Gabelstapler oder auf einem Unterwagen montiert, lassen sich die Maschinen im Gelände leicht bewegen. Bei Nobolex zeigt man sich davon überzeugt, dass nur der eigene Praxistest einer Staubbindemaschine zu einer entsprechenden Überzeugungshaltung hinsichtlich deren Leistungen führen kann. Entsprechend bietete das Unternehmen mit Sitz in Leipzig Testmietangebote an. §

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FRUTIGER

Einen entscheidenden Schritt in der Staubbindung angekündigt FRUTIGER

dies sogar ein Abschalten oder Austauschen der Maschine erforderlich machen. Diese Situation ist auf lange Sicht nicht zufriedenstellend und bildete für Frutiger die Grundlage für die Entwicklung einer neuen MobyDick-Anlagen-Generation (»New Generation«) zur Staubbindung.

Kooperation mit Zürcher Hochschule ZHAW

Auf der Bauma will Frutiger eine neue Generation seiner MobyDick-Anlagen zur Staubbindung vorstellen. Im Mittelpunkt der Produktentwicklung stand, die Motorenleistung des Lüfters anhand aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse maximal zu nutzen, um damit eine verbesserte Wurfweite der Wassertropfen zu erreichen.

Im Jahr 1995 hat Frutiger mit MobyDick Quick lanciert, die nach Anbieterangaben weltweit erste Reifenwaschanlage, bei der zur Reinigung der Räder kein Stopp des Fahrzeugs mehr erforderlich war. Zur diesjährigen Bauma will das Schweizer Unternehmen nun erstmals eine Weltneuheit aus dem Bereich Staubbindung vorstellen.

Frutiger Halle B5.224

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arallel zu den Verschärfungen der Luftreinhaltevorschriften sowie neuen Erkenntnissen über die schädlichen Auswirkungen von Staub auf den menschlichen Organismus, hat die Nachfrage nach wirkungsvollen Lösungen zur Staubbindung stark zugenommen. Einige Staubemissionen wie aufgewirbelter Staub bei Baustellenausfahrten, konnten bereits in der Vergangenheit mit einer Reifenwaschanlage wirkungsvoll reduziert werden. Staubprobleme, wie sie typischerweise im Abbruch, in Stahl- und Zementwerken oder auf Materialumschlagplätzen auftreten, erforderten jedoch zunehmend weiterführende Lösungen. Aus diesem Grund hat Frutiger vor rund fünf Jahren die MobyDick Cannon Line auf den Markt gebracht. Die Wahl des richtigen Modelltyps dieser Anlagen zur Staubbindung orientiert sich in der Regel an der Ausprägung der Staubproblematik der jeweiligen Arbeitsgattung und den herrschenden Wetterverhältnissen. Meist verändern sich diese Faktoren im Laufe eines Einsatzes erheblich und die ursprüngliche Modellwahl ist für die neuen Bedingungen nicht mehr optimal geeignet. Im schlimmsten Fall kann

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Der erste Entwicklungsschritt basierte auf einer intensiven Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Aviatik der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). Dabei wurde der Wirkungsgrad verschiedener Anlagen zur Staubbindung nach wissenschaftlichen Kriterien ausgemessen. Anschließend entwickelten die Ingenieure mithilfe von computergestützten Berechnungen eine neue Konusform. Zudem wurden die Leitbleche durch modellierte Hochleistungsstatoren ersetzt und die Motoreneinheit aerodynamisch verkleidet. Nach Fertigstellung der ersten Prototypen durch Frutiger wurden Kontrollmessungen durchgeführt, die eine Wirkungsgradsteigerung von 25 % gegenüber bisher verwendeten Anlagen bestätigten. »Die ersten Berechnungen zeigten schon früh, dass eine bessere Performance möglich ist. Dass der Wirkungsgrad des Frutiger Prototyps nun so deutlich über den Resultaten aller anderen getesteten Modellen liegt, hat aber selbst uns überrascht«, kommentiert Michael Ammann, wissenschaftlicher Mitarbeiter der ZHAW, seine Messungen. Mittelpunkt der Anstrengungen sei es gewesen, die Motorenleistung des Lüfters anhand aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse maximal zu nutzen, um damit eine verbesserte Wurfweite der Wassertropfen zu erreichen. Da sich herkömmliches Blech für die Herstellung einer optimalen aerodynamischen Konusformgebung (S-Schlag-Profil) nicht eignet, wird dieser bei Frutiger aus hochwertiger Verbundfaser gefertigt. Der Werkstoff kann im Praxisalltag mit weiteren Vorteilen aufwarten, so gilt das Material als sehr robust, außerordentlich säure- und korrosionsbeständig, lärmdämmend und leicht zu reparieren. Auch die Frutiger-Ingenieure waren fleißig, so kann erstmals überhaupt an einer Staubbindeanlage die Wurfweite stufenlos verstellt werden. Beim Modell New Generation 3060 ist dies zwischen 30 m und 60 m sowie bei der größeren Ausführung 3090 gar zwischen 30 m und 90 m möglich. »Im Betrieb bietet diese Neuerung einen großen Mehrwert, denn Staubquellen können nun stets aus der perfekten Distanz mit maximaler Wir-


Für jedes Problem eine passende Lösung Erfreuliches will Frutiger aber auch von den Reifenwaschanlagen berichten: So hat die auf der Bauma 2016 vorgestellte Anlage MobyDick One inzwischen den Weg zu zahlreichen Betriebsstätten namhafter Baufirmen gefunden. Die Funktionalität, Qualität und Waschleistung dieser Anlage überzeugte in den letzten drei Jahren selbst Kunden mit höchsten Ansprüchen an eine Reifenwaschanlage. Was mit der Einführung im Jahr 2016 begann, soll mit der Bauma 2019 einen Abschluss finden: Die Neustrukturierung der Produktpalette bei den MobyDick-Reifenwaschanlagen. Der Bereich umfasst neu rund 30 Standardmodelle der Linien ConLine Kit Flex und Kit Plus, die vorwiegend auf Baustellen zum Einsatz kommen. Ergänzend dazu bieten die Linien One und RS Line maßgeschneiderte Lösungen.

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Nach Fertigstellung der ersten Prototypen durch Frutiger wurden Kontrollmessungen durchgeführt, die eine Wirkungsgradsteigerung von 25 % gegenüber bisher verwendeten Anlagen bestätigten.

Automatische Grobreinigung Auch die Sparte Demucking, in der es in erster Linie nicht um die sauberen Straßen, sondern um die Grobreinigung von Zivil- und Militärfahrzeugen geht, hat sich in den letzten Jahren entwickelt. Immer mehr Betreiber von großen Fahrzeugflotten erkennen die Kostenvorteile, die sich mit dem Einsatz einer MobyDick zur Grobreinigung stark verschmutzter Räder, Ketten, Chassis bis hin zu einem Cat D12 ergeben. §

JAC&MAC PHOTOGRAPHY

kung bekämpft werden, was unnötigen Wasserverlust drastisch reduziert«, erklärt André Perret, Bereichsleiter für Staubbindung. Als weiterer Vorteil bieten die Maschinen einen verstellbaren Tropfenwurf. So lassen sich durch den herkömmlichen Düsenring einerseits große Flächen mit feinen Wassertropfenwolken abdecken, andererseits kann mittels eines innenliegenden Düsenkopfs auch ein konzentrierter Tropfenstrahl, der weniger windanfällig ist, erzeugt werden. Die eingesetzte Wassermenge lässt sich ebenfalls regulieren und kann, wie die Wurfweite und das Sprühbild, auf die vorherrschenden Betriebsbedingungen abgestimmt werden. Urs Frutiger, CEO der Frutiger-Gruppe, kommentiert die Neuentwicklung: »Durch die Zusammenarbeit mit der ZHAW und umfangreichen Tests haben wir eine Technologie, die ursprünglich aus der Schneeindustrie stammt, für die Bauindustrie optimiert. Dies bietet unseren Kunden im Praxisalltag einen echten Mehrwert gegenüber umgebauten Schneekanonen. Es ist sicherlich ein Vorteil, dass wir seit über 60 Jahren in der Baubranche verankert sind und unsere Anlagen von Grund auf nur für den Zweck der Staubbindung entwickeln.« Das hat nicht zuletzt auch die Agentur für Innovationsförderung der Schweizerischen Eidgenossenschaft überzeugt, die die Entwicklung der neuen Technologie ebenfalls unterstützte.

Gemeinsam haben wir es in der Hand.

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DYNASET

Neue hydraulische Hochdruckwasserpumpe

ank einer überarbeiteten Pumpenkonstruktion soll die HPW250 mit dem besten Leistung-zu-Baugröße-Verhältnis der 12,5-kW-Klasse aufwarten. Die Neuheit zeigt sich dank des an der Vorderseite der Pumpe integrierten Umlaufventils besonders kompakt. Der geschmiedete Grundrahmen der HPW250 besteht aus einer Bronzelegierung. Die Pumpe ist selbstansaugend, als Wasserversorgung dienen beispielsweise Wassertanks oder natürliche

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Wasservorkommen – vorausgesetzt ein Filter wird der Pumpe vorgeschaltet. Die HPW250 eignet sich zur Rohrreinigung, Straßenreinigung, Staubbindung, Hochdruckreinigung und weiteren Anwendungen. Sie kann in das Hydrauliksystem aller mobilen Arbeitsmaschinen installiert werden. §

Dynaset Freigelände FN.1118/1

DYNASET

Dynaset stellt auf der Bauma seine hydraulische Hochdruckwasserpumpe HPW250 vor. Das neue Modell liefert 250 bar (3 600 psi) Wasserdruck und einen Wasser-Volumenstrom von 30 l/min.

Dynaset stellt auf der Bauma seine hydraulische Hochdruckwasserpumpe HPW250 vor. Ihr maximaler Volumenstrom beträgt 30 l/min, der maximale Pumpenflüssigkeitsdruck liegt bei 250 bar (3 600 psi). Die Leistung gibt der Hersteller mit 12,5 kW an, den maximalen Öl-Volumenstrom mit 40 l/min bei einem maximalen Öldruck von 260 bar.

o WASTEBOX – Die intelligente Plattform wastebox.biz vernetzt Baufirmen und Entsorger in Echtzeit und steht für Kennzahlen auf Knopfdruck sowie eine rasche Verfügbarkeit und sorgt für Qualitätsbewertungen. Der OnlineDienst präsentiert sich erstmals auf der Bauma mit dem Ziel einer weltweiten Expansion.

Wastebox Eingang West EWE.24

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SAUBERMACHER

Online-Plattform auf Expansionskurs it wastebox.biz können wir unseren Auftraggebern im Bausektor einen einfachen, flexiblen und vor allem verlässlichen Service in Echtzeit bieten«, betont Ralf Mittermayr, Sprecher des Vorstands bei Saubermacher, einem internationalen Entsorgungs- und Recycling-Unternehmen mit Sitz bei Graz in Österreich. Das Familienunternehmen ist Partner für ca. 1 600 Kommunen und über 40 000 Unternehmen. Ein großer Vorteil den wastebox.biz für die Kunden mit sich bringe, sei die Prozesskostenersparnis, die je nach Unternehmensgröße hunderte bis tausende Stunden pro Jahr betrage, so Mittermayr. Die für Android und iOS programmierte Entwicklung wird vorerst nur im Baubereich genutzt. Die App ist seit 2016 in Österreich verfügbar und hat sich binnen weniger Monate zum nach Anbieterangaben größten flächendeckenden Baustellenentsorger entwickelt, ohne ein eigenes Fahrzeug zu besitzen. Mit an Bord sind im Nachbarland 65 Entsorgungspartner und mehr als 350 Kunden. Seit letzten Herbst erobert die Plattform gemeinsam mit Veolia Deutschland auch den deutschen Markt. Baufirmen, Entsorgungspartner und die Umwelt sollen gleichermaßen von der App profitieren. Durch eine optimierte Logistik sollen das Verkehrsaufkommen reduziert und der CO₂-Ausstoß um bis zu 20 % im Vergleich zur herkömmlichen Logistik verringert

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werden können. Seit Januar will die App nun die Baustellenentsorgung in Frankreich entscheidend verändern. Auf der Bauma will wastebox.biz erstmals zeigen, wie Bauunternehmen die Entsorgung von Baustellenabfällen einfach, schnell und transparent via Smartphone organisieren können. Ziel ist es, die Plattform mittels Franchise-System und Partnerkonzept zu einem führenden Entsorgungsunternehmen für Baustellenabfälle weltweit zu entwickeln. Für eine rasche Weiterentwicklung nahe am Kunden wurde das interne Smart-Service-Team von Saubermacher vor zwei Jahren in eine eigene Gesellschaft ausgegründet, der Pink Robin GmbH. Gemeinsam mit Veolia läuft der Markteintritt in Deutschland und Frankreich. §


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Hub- und Hebetechnik

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Hub- und Hebetechnik

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Starke Traglasten in jeglicher Position und auf jedem Untergrund: Mit dem GTC-800 ist dies künftig auch in Europa möglich.

TADANO FAUN

TADANO FAUN

Zahlreiche deutsch-japanische Neuerungen

Tadano kündigt für die Bauma ein breites Spektrum innovativer Lösungen an, die schon heute oder in nächster Zukunft die Entwicklungen der Mobilkranund Hebetechnik prägen sollen. Unter anderem werden zwei neue All-Terrain-Krane vorgestellt und auch der »Alleskönner« ATF 60G-3 ist ebenso zu sehen wie der TeleRaupenkran GTC-800.

Tadano Faun Freigelände FS.1205 und FS.1305/1

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adano zeigt aus seinem AllTerrain-Programm neue 4und 5-Achser. Beide entsprechen der neuen Abgasrichtlinie Euromot 5, verfügen über ein nahezu identisches modulares Oberwagenkonzept sowie einen neuentwickelten Hauptausleger. Tadano führt mit den beiden AllTerrain-Kranen sein 2-MotorenKonzept fort. Es soll für die zu jedem Zeitpunkt optimale Auslastung der Motoren sorgen, die auch für Krane jeder Klasse immer bedeutender wird durch Abgasnachbehandlungssysteme mit Adblue. Sind Kranmotoren nicht optimal ausgelastet, müssten hingegen, so der Hersteller, deren Abgassysteme regelmäßig freigebrannt werden. Ebenfalls in München zu sehen ist der neue ATF 60G-3 als Alleskönner und Spezialist in einem. Er soll für alle interessant sein, die sich ein breiteres Ein-

satzspektrum als bei vergleichbaren 60-Tonnern wünschen, inklusive Umfelder mit niedrigen Raumhöhen aufgrund der starken teleskopierbaren Lasten (das bauMAGAZIN berichtete über den ATF 60G-3 in Heft 6/18, Seite 88).

Hohe Flexibilität Der in München ebenfalls gezeigte HK 40 steht beispielhaft für technische Neuerungen in der Klasse der Lkw-Aufbaukrane und präsentiert sich mit Upgrade. Dazu gehören das neue Unterwagenfahrgestell der Marke MAN, inklusive HydroDrive, und eine intelligente Hinterachslenkung. Dank Achslasten von weniger als 10 t ist der HK 40 schnell und genehmigungsfrei einsetzbar und kann bei dieser Konfiguration 4,5 t Gegengewicht selbst transportieren. Zudem sind weitere Gegengewichtkonfiguratio-

nen möglich, mit denen man einfacher längere Fahrgenehmigungen erhält.

Tele-Raupenkran Stärkste Traglasttabellen bis zu einer Geländeneigung von 1,5°, Doppelklappspitze einsatzfähig bis 2,5° Gefälle – Werte, die kein Tele-Raupenkran eines anderen Herstellers bieten soll. Typisch für den GTC-800 mit CE-Kennzeichnung ist zudem ein auf drei Positionen ausfahrbarer Kettenantrieb und das neue Spurpositionssystem Opti-Width. Dies ermöglicht sowohl symmetrische als auch asymmetrische Spurpositionen und somit eine konstant optimale Hebeleistung bei jeder Spurbreite. Der vielseitige 80-Tonner GTC-800 basiert auf einem Entwicklungskonzept, das auf verschiedene Anforderungen ausgerichtet ist. Zum einen werden die Anforderungen


der wachsenden Kernmärkte Energieerzeugung, Brücken-, Hoch- und Tief- sowie Gründungsbau abgedeckt. Zum anderen eignet sich der GTC-800 für klassische Kranarbeiten, was ihn zu einer Alternative zu Gittermast-Raupenkranen machen soll.

Stark in den USA und Ozeanien Der GR-1200XL wurde für nordamerikanische Energieprojekte entwickelt. Der Rough-TerrainKran ist einfach zu rüsten. Gegengewichte kann er selbst auf- und abnehmen. Einen speziellen Bedarf erfüllt ebenso der platzsparend rüstbare und für den ozea-

nischen Markt produzierte GR-200EX. Er verfügt nicht nur über einen herausragenden Schwenkradius, er ist auch der erste Geländekran mit Radio Control. Mittels der Funksteuerung lassen sich u. a. die Abstützträger ein- und ausfahren und die Unterflasche verstauen. Für aufstrebende Märkte rund um die Welt ist der Tadano-LkwKran GT-750EL konzipiert, wenn hohe Hubleistung ebenso zählt wie Haltbarkeit, Wartungsfreundlichkeit und verlässliche Sicherheitseinrichtungen. Hinzu kommen ein Kraftstoffüberwachungssystem und das Telematiksystem Hello-Net.

Ein neuer »Star« in der 60-t-Klasse: Starke Traglasten, langer Ausleger und leichte Achslasten sollen dem ATF60G eine große Zukunft garantieren. Kran-Tests am deutschen Produktionsstandort Für alle Besucher, die gern die in Europa verfügbaren Krane des aktuellen Produktportfolios eingehend testen und das deutsche

Werk im fränkischen Lauf an der Pegnitz näher kennenlernen möchten, hat Tadano einen BusShuttle vom Bauma-Gelände eingerichtet (bauMAGAZIN 3/19, Seite 134). §

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Deutlich verbesserte Tragfähigkeitstabellen

MANITOWOC

Manitowoc wird auf der Bauma einen Nachfolger des dreiachsigen Grove-AT-Krans GMK3060 vorstellen. Der neue GMK3060L basiert auf dem Design seines Vorgängers, weist aber einen 5 m längeren Ausleger (48 m) auf und will damit mit den besten Taxi-Tragfähigkeitstabellen seiner Klasse aufwarten.

Der neue GMK3060L zeichnet sich durch einen 48 m langen Ausleger aus. Er wird sowohl mit Euromot III/Tier 3als auch mit Euromot V/Tier4 final-Motoremissionsstandards verfügbar sein.

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ie das Ursprungsmodell punktet auch der neue GMK3060L mit besonders kompakten Abmessungen in der Dreiachserklasse und ermöglicht so den Zugang zu engen Einsatzorten, ein einfaches Manövrieren in Stadtzentren und sogar Arbeiten in Innenräumen. Das Chassis ist fast so kompakt wie das eines zweiachsigen Krans und bis zu 1 m kürzer als andere 3-Achser in diesem Segment, bei einer Unterwagenlän-

Der neue GMK3060L bietet einen längeren Ausleger, verbesserte Tragfähigkeitstabellen, hohe Arbeitsgeschwindigkeiten und einen starken und zugleich umweltfreundlicheren Motor.« Andreas Cremer, globaler Produktdirektor für AT-Krane von Manitowoc

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ge von 8,68 m und einer minimalen Gesamthöhe von 3,48 m bei vollständig abgesenkter Federung. Das neue Modell ist mit einem 48 m langen, siebenteiligen, hydraulisch befestigten Twinlock-Hauptausleger ausgestattet und weist deutlich verbesserte Tragfähigkeitstabellen auf. Andreas Cremer, globaler Produktdirektor für AT-Krane von Manitowoc, erklärt: »Wir haben den GMK3060 auf der Bauma 2013 eingeführt, und das war ein großartiger Erfolg für uns. Der neue GMK3060L greift diesen Kran auf und macht ihn noch besser, indem er einen längeren Ausleger, verbesserte Tragfähigkeitstabellen, hohe Arbeitsgeschwindigkeiten und einen starken und zugleich umweltfreundlicheren Motor bietet.«

Kransteuerungssystem CCS Der GMK3060L verfügt über das Kransteuerungssystem CCS von Manitowoc wie auch über eine Auslegerkonfigurationsfunktion. Diese ermöglicht dem Kranführer, grundlegende Hubparameter wie Last, Radius und Lasthö-

he einzugeben, worauf das System automatisch die optimale Hauptauslegerkonfiguration für die Durchführung des Hubvorgangs ermittelt. Das soll Zeit am Einsatzort sparen und das Rüsten deutlich vereinfachen. Wie alle GMK-Krane mit CCS verfügt auch der GMK3060L über die Maxbase-Option für variable Abstützpositionen und eine Verbesserung der Tragfähigkeitstabellen in bestimmten Arbeitsbereichen. Der GMK3060L wird von einem Cummins-Motor des Typs QSL9, einem 254 kW (340 PS) starken Reihen-SechszylinderDieselmotor mit reduziertem Kraftstoffverbrauch angetrieben. Der QSL9 wird in den Varianten Euromot III/Tier 3 und Euromot V/Tier 4 final verfügbar sein. Der Kran wird mit dem neuen automatischen ZF-TraXon-Getriebe ausgestattet sein, das zwölf Vorwärts- und zwei Rückwärtsgeschwindigkeitsoptionen bietet. § Manitowoc Freigelände FS.1201, FS.1202, FS.1302/1


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Die Arbeit des Menschen mit neuer Technologie unterstützen Zukunftsorientiert und innovativ möchte Fassi mit seinen mechatronischen und digitalen Lösungen sein. Erklärtes Ziel ist es, Anwendungen sowie Technologien einzuführen, die das Arbeiten unterstützen, gleichzeitig aber auch sicherer und effizienter für den Anwender machen. Auf der Bauma stellt das Unternehmen beispielsweise das mit E-Novia entwickelte Y.Share Easy.Box vor, das einen schlüsselfreien Zugang zur Arbeitsmaschine dank Smart Safe ermöglicht (siehe Kasten auf Seite 222).

M Der Kranbediener steht für uns stets im Mittelpunkt unserer Arbeit. Er kann sicher sein, dass wir ihn mit leistungsfähigen elektronischen Steuerungen unterstützen und er dennoch beim Einsatz mit dem Kran auf bewährte Weise verbunden bleibt.« Rossano Ceresoli, Technischer Direktor bei Fassi Research and Development

Fassi Freigelände FN.926/2

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it einer eigenen Konstruktionsphilosophie möchte Fassi die Entwicklungs- und Forschungsarbeit vorantreiben. In diesem Zusammenhang fällt in der Branche schnell der Begriff der Innovation, den Fassi mit ganz eigenen Worten umschreibt: »Innovationen können auf verschiedene Weise laufen. Von neuen Stählen, der Entwicklung innovativer hydraulischer Steuerungen oder der Verfeinerung der Sensoren, die sie steuern. All dies wird mechatronische Entwicklung genannt«, so Rossano Ceresoli, Technischer Direktor bei Fassi Research and Development. Laut seiner Aussage bestehe die eigentliche Revolution aber darin, den Blickwinkel zu verän-

dern. »Ein Kran ist nicht mehr nur ein Arbeitswerkzeug, sondern eine Erweiterung des Willens und der Wahrnehmung des Benutzers.« Ein innovatives Konzept, so Ceresoli, bei dem der Bediener im Mittelpunkt der Konstruktionsarbeit steht, führe zur Entwicklung von immer intuitiveren Mensch-Maschine-Schnittstellen. Sie sollen es dem Bediener ermöglichen, mit der Maschine zu kommunizieren, um Risiken zu minimieren sowie Kontrolle und ständige Rückmeldung über die Betriebszustände zu bekommen.

Auf neue Weise mit Arbeitsproblemen umgehen Als Beispiel zur Verdeutlichung dieses Gesichtspunktes nennt

Ceresoli die Montagearbeit auf einer Dachbaustelle: »Der Kranfahrer befindet sich am Einbauort, weit weg vom Kran und Lkw, denn seine Anwesenheit ist an der Einbaustelle erforderlich, um den sicheren Einbau beispielsweise von Elementen vorzunehmen. Er kann das in aller Sicherheit tun, da alle von Fassi entwickelten Systeme die volle Kontrolle über den Kran und das Fahrzeug gewährleisten, auch wenn der Bediener sich nicht in unmittelbarer Nähe zum Fahrzeug oder Kran befindet.« Dies ist nach Aussage des Technischen Direktors nur ein Beispiel dafür, was es für Fassi bedeutet, Arbeitsprobleme auf innovative Weise anzugehen. Der Kranbediener stehe für Fassi stets im Mittelpunkt und könne sich sicher sein, dass er mit leistungsfähigen elektronischen Steuerungen unterstützt wird, er aber dennoch beim Einsatz auf die bewährte Weise mit dem Kran verbunden sei.


Hersteller die Kranbewegungen und Variationen in der Geometrie des Kranes und hält dann den Abstand zwischen der Öse an der Kranspitze und dem Lasthaken konstant. Wenn die Bewegungen eine Variation der Reichweite oder eine Positionsänderung in Bezug auf die vertikale Ebene des Sekundärauslegers erfordern, wirkt das System automatisch auf die Winde selbst und passt die Seillänge selbstständig an.

Sicherer, schneller und effektiver für den Bediener Vorausschauende Diagnosen, Konnektivität zwischen Maschine, Steuerung der Lastbewegungen und Sicherheit – auch bei Arbeiten über oder neben der Fahrerkabine – sind nur einige der von Fassi genannten Merkmale, die der Arbeit des Bedieners einen noch höheren Wert verleihen sollen. Das System FX-Link zum Beispiel wurde mit dem Ziel entwickelt, die Konnektivität zwi-

schen Kran und Lkw zu optimieren. In der Praxis soll das System die Konnektivität zwischen Kran und Lkw sowie die Steuerung verschiedener Lkw-Funktionen mit der Kranfernbedienung und umgekehrt verbessern. Oder anders gesagt: Der Kran und der Lkw werden kommunikativ zusammen gebracht. Als weitere Lösung nennt Fassi AWC, die automatische Windensteuerung: Über ein Netzwerk von drahtlosen Sensoren erkennt dieses System laut

Automatisches Öffnen und Schließen des Krans Bei der automatischen Kranfaltung (ACF) wiederum soll das System das automatische Öffnen und Schließen des Krans ermöglichen, insbesondere um die Rückkehr in den Ruhezustand zu aktivieren. ACF muss nach Herstellerangaben ohne Last und gemäß einer Konfiguration arbeiten, in der die Verlängerungen eingefahren wurden. Vor der automatischen Schließsequenz setzt das System die Verlänge-

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Ein Kran ist nicht mehr nur ein Arbeitswerkzeug, sondern eine Erweiterung des Willens und der Wahrnehmung des Benutzers.« Rossano Ceresoli, Technischer Direktor bei Fassi Research and Development


rungen des Krans und die hydraulische Verlängerung immer unter Druck. Eine weitere Lösung von Fassi ist die Cabin Collision Detection (CCD): Das System verwendet Positionssensoren, um die Bewegungen des Kranauslegers zu überwachen, deren Entfernung von der Lkw-Kabine zu erfassen und diese bei gefährlicher Annäherung automatisch zu sperren. Die Bewegung der Kransäule wird durch Rotationssensoren gesteuert, die den Betrieb stoppen und damit eine Kollision mit dem Fahrerhaus vermeiden soll.

Das digitale Gehirn im Fassi-Kran Um die Leistung zu optimieren und bestmögliche Betriebsbedingungen zu schaffen, hat Fassi die integrale Maschinensteuerung (IMC) entwickelt. Ein innovatives integriertes Steuersystem, sozusagen das digitale Gehirn von Fassi-Kranen, das durch eine ausgeklügelte Elektronik neben den Sicherheitsvorrichtungen am Kran die besten Betriebsbedingungen koordiniert

Krane sind vielseitig einsetzbare und oft unverzichtbare Helfer auf den unterschiedlichsten Baustellen. und verwaltet, um eine optimale Leistung und Maschinensteuerung in Bezug auf die Arbeitssituation sicherzustellen. IMC verwendet ein CAN-Bus-Kommunikationssystem zwischen den peripheren Sensoren des Systems. Weitere Unterstützung soll das Grabe-Automatic-Shake-System (GAS) bieten. Dabei handelt es sich um ein verstellbares und automatisches Rüttelsystem, mit dem ein angebauter Baggergreifer schrittweise über die Fernbedienung entleert werden kann. Durch die automatische Steuerung der Öffnungs- und Schließbewegungen der Schaufel wird laut Fassi selbst bei hohen Ge-

schwindigkeiten eine gleichmäßige Funktionsweise erreicht. Die Wirksamkeit des Systems soll auch bei mehreren Manövern gewährleistet sein und nicht von der Ölflussverteilung oder der Bewegungsdynamik beeinflusst werden.

Touchscreen und das Internet der Krane Um die Handhabung des Kranführers zusätzlich zu erleichtern, setzt Fassi auf den Einsatz von Touchscreens. Das 7"-Farbdisplay FX90 zeigt detaillierte Informationen zu den Stabilisierungsund Arbeitsbedingungen des Krans an.

Fassi und E-Novia ermöglichen schlüsselfreien Zugang zur Arbeitsmaschine Auf der Bauma stellen Fassi Gru und E-Novia eine Lösung für den sicheren schlüsselfreien Zugang zur Arbeitsmaschine vor, egal ob auf dem Betriebshof oder auf der Baustelle.

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ei Arbeitsfahrzeugen vor Ort bleiben die Schlüssel meist und trotz bekannter Risiken über Nacht in den Fahrzeugen an einem vereinbarten Ort. E-Novia hat über eine Tochtergesellschaft jetzt das Produkt Y.Share EasyBox entwickelt, bei dem es sich um eine Lösung für die Verwahrung von Starterschlüsseln und Identifikationsdaten an Bord des Fahrzeugs handelt. Hierbei wird ein elektromechanisch zu öffnender Sicherheitscontainer, der durch RFID-Ausweise oder durch das Smartphone des autorisierten Fahrers gesteuert wird, am Fahrzeug installiert, das wiederum per Mobilfunk mit einem Backend-System verbunden ist. Das Gerät ist mit einem kontaktlosen Ausweisleser MiFare und NFC ausgestattet, der das Öffnen und Schließen des elektrischen Containerschlosses steuert. Das

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Abgerundet wird die Palette an Hilfsmitteln mit dem IoC, einem von Fassi patentierten System, das als »Internet der Krane« umschrieben werden kann. Mit dieser Lösung soll der Bediener vor Ort auf einen stets aktiven Assistenzdienst zählen können, um Wartungszeiten und -kosten zu optimieren. Das IoC soll dem Kran laut Fassi die Möglichkeit bieten, über das Internet zu kommunizieren. Über ein entsprechendes Web-Portal werden alle notwendigen Informationen zur Online-Verwaltung der eigenen Flotte zur Verfügung gestellt. ™

Unternehmen Fassi Gru ist ein italienischer Hersteller von Knickarm- und Ladekranen. Das Sortiment wird weltweit vertrieben. Die erste Produktionsstätte wurde 1946 in Albino bei Bergamo gegründet. Derzeit besteht die Fassi-Gruppe (Bereich Krane) aus sieben unabhängigen Unternehmen in der Lombardei und der EmiliaRomagna, die alle am Bau und an der Vermarktung von Hydraulikkranen beteiligt sind.

Gerät ist an die Stromversorgung des Fahrzeugs angeschlossen und zudem mit einer Pufferbatterie ausgestattet, die im Falle einer Unterbrechung der Hauptstromversorgung eine bestimmte autarke Betriebszeit ermöglicht. Warnmeldung bei Systemmanipulation Durch die Anbindung an die auf einem Cloud-Server gehosteten Management-Plattform erhält die verantwortliche Person Zugriff auf die Fahrzeugverwaltung. Das System kann auf Anweisung des Anwenders alle Öffnungsvorgänge an Bord des Fahrzeugs aufzeichnen und im Backend-Service archivieren. So kann die Nutzung des Fahrzeugs überwacht werden. Im Falle einer Systemmanipulation kann das Gerät bei eingeschaltetem Strom und mit GPRS-Abdeckung eine Warnmeldung versenden. Das Gerät kann seine Position auch über einen integrierten GPS-Empfänger verfolgen, der aus Datenschutzgründen nur begrenzt aktiviert ist und nur auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden freigeschaltet wird. Das Gerät ist sofort nach dem Einbau mit seinen grundlegenden Bedienvorgängen »Öffnen« und »Schließen« einsatzbereit. §


Event-Gastronomie sicher am Haken o SCHMIDBAUER – Die »Revolution Tour 2018« von Bora Lüftungstechnik bescherte dem Kran- und Schwerlastexperten Schmidbauer einige außergewöhnliche Hübe im Jahr 2018: In 23 europäischen Großstädten beförderte die Unternehmensgruppe Bora-Kunden und -Handelspartner in einem »Glaskubus mit Küche« in luftige Höhen – wörtlich und im übertragenen Sinn. Der Stahlglascontainer wurde nicht nur von einem Kran in 30 m Höhe gehievt, die BoraGäste wurden damit auch Teil eines kulinarischen Events der Extraklasse.

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Außenwände aus Panzerglas An den 23 Orten der Bora-Europa-Tour zeichnete Schmidbauer für den Kranservice und den Hub der Container verantwortlich. »Der Container wurde eigens für die Bora-Events konstruiert und wiegt doppelt so viel wie ein herkömmlicher Lkw-Container. Das Gewicht resultiert aus der Verwendung von hochwertigerem Material, das hier verarbeitet werden musste: So bestehen die Außenwände des Containers beispielsweise aus Panzerglas, auch die Verschweißungen und Verschraubungen müssen stabiler und belastbarer sein als gewöhnliche Verschraubungen für Materialhübe. Oder oben an der Lastabnahme wurde eine spezielle Sicherheitskonstruktion angebracht«, berichte Peter Unsöld, seit 35 Jahren Sicherheitsingenieur und Experte für Kranprüfungen. Auch der Kran selbst muss bei einem Hub mit Personen höhere Anforderungen erfüllen und sein Aufbau ist deutlich anspruchsvoller als bei einem regulären Einsatz. Schmidbauer-Projektleiter Robert Jäger plant mit seinem Team jeden Einsatz durch: »Unter anderem muss der Kran über ein Notfallkonzept verfügen, ein Sicherheitsbereich muss vorhanden sein, das Gerät wird jedes Mal nur in Gegenwart unseres Sicherheitsbeauftragten

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eit 2007 entwickelt und vertreibt Bora Lüftungstechnik Kochfeldabzugssysteme, die Dunst nach unten abziehen. Im Rahmen ihrer Marketing-Kampagne tourte ein Bora Cooking-Truck – ein gläserner Container in Kubus-Form – quer durch Europa. Der 20 m² große Container bietet 16 Personen Platz, die Wände sind aus Panzerglas und im Innenraum des Containers befindet sich eine Küche mit Speiseraum und dem Abzugssystem der Firma Bora. Ein Kran aus dem Schmidbauer-Fuhrpark hievte den Kubus immer wieder für etwa 45 Minuten in rund 30 m Höhe und bot damit den Gästen atemberaubende Panoramen. Während des Hubs wurden den Gästen Fingerfood und Snacks serviert.

Die Besonderheit der Schmidbauer-Einsätze bestand darin, dass kein Material, sondern Personen gehoben wurden, was wesentlich höhere Sicherheitsvorkehrungen erforderte.

aufgebaut und anschließend noch mal umfassend geprüft, wir haben auch immer einen zweiten Kranfahrer für den Notfall vor Ort.« Die Schmidbauer-Gruppe, die mit 25 Niederlassungen in Deutschland und Europa vertreten ist, setzt 200-t-Telekrane für die Glascontainer-Hübe ein. Sachverständiger Unsöld hatte seinem Kunden Bora die Kran- und Schwerlastexperten der SchmidbauerGruppe als Projektpartner empfohlen. So verfügt das Unternehmen über das notwendige Equipment für die Einsätze, ist zudem auf internationalem Terrain bekannt und bietet vor allem die Kompetenz und den individuellen Service für derart außergewöhnliche Projekte. §

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PALFINGER

Smart und digital in die Zukunft Auf der Bauma will Palfinger umfänglich dem Motto »Already Connected to the Future« entsprechen und seine aktuellen Entwicklungen im Bereich Digitalisierung und Service als ein Innovationstreiber für »Customer Lifting Solutions« unter einem neuen gemeinsamen Dach präsentieren. Dabei soll es vor allem darum gehen, wie viel digitale Zukunft bereits heute in den High-Tech-Lösungen von Palfinger verpackt ist – von den Palfinger-ConnectedTelematiklösungen zur Optimierung der Kranauslastung (Fleet und Operator Monitor) über Steuerungs- und Assistenzsysteme für Hubarbeitsbühnen und Krane bis hin zum Augmented Reality Support durch Smart Eye, über das sich Servicetechniker weltweit jederzeit mit der Zentrale verbinden können.

Im Großkransegment zeigt Palfinger in München den PK 135.002 TEC 7.

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ie schon auf der IAA Nutzfahrzeuge im vergangenen Herbst soll es auf der Bauma einen eigenen Bereich am Palfinger-Messestand zu den Themen Digitalisierung und Service geben. Hier bieten VR-Simulatoren die Möglichkeit, neue Produkte wie den modularen Raupenkran, den Großkran PK 135.002 TEC 7, aber auch Palfinger-Hubarbeitsbühnen zu fahren und die jeweiligen Vorzüge im virtuellen Raum selbst zu testen. Zudem wird ein VirtualReality-Kransimulator mit Hochsitz, E-Joystick-Steuerung und der neuen Beladungserkennung HPSC-Plus Load vorgestellt. Dieses Merkmal erkennt die LkwBeladung und ermöglicht damit eine Erhöhung der LadekranReichweite. Ebenso haben Besucher die Möglichkeit, das Interface und die Vorzüge der Connected-Telematik-Lösungen kennenzulernen. Insgesamt wird Palfinger auf der Bauma mit zwei Ständen und mehr als 20 Aufbauten auf einer Gesamtfläche von 1 900 m² vertreten sein.

Fleet und Operator Monitor

Palfinger Freigelände FN.826/9 und FS.1304/1

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Das Telematikprogramm Connected besteht aus den beiden Anwendungen Fleet Monitor und Operator Monitor. Der Fleet Monitor ist eine Webanwendung

für Flotten-Manager, -Disponenten und Service-Manager. Der Operator Monitor ist eine mobile App für den Kranfahrer. Beide digitalen Werkzeuge sollen zu mehr Effizienz und Produktivität in der Praxis beitragen, indem sie nicht nur zeigen, wo welche Geräte im Einsatz sind und wie viel Arbeitsstunden absolviert sind, sondern auch, wie Kran und Ladung optimal eingesetzt werden.

Kranspitzensteuerung Smart Boom Control heißt die neue Kranspitzensteuerung für den Ladekran. Mit ihr muss ein Fahrer nur die Bewegungsrichtung der Kranspitze vorgeben, während die Paltronic die Bewegungskombination berechnet. Ein mit der Smart Boom Control ausgestatteter Kran soll damit wesentlich einfacher zu bedienen sein. In München wird das System am PK 30.002 TEC 7 vorgestellt.

Neue PCC-Raupenkran-Serie Nach der IAA-Premiere des PCC 115.002 zeigt Palfinger auch auf der Bauma seine neue PCCSerie. Der Crawler Crane ist ein Spezialist für herausfordernde Einsätze. Seine Vielseitigkeit soll sich bereits beim Transport zeigen: Kran und Raupenfahrzeug sind getrennt transportier- und

steuerbar (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 10/18, Seite 104).

Neue Modelle der TEC-Reihe und Solid-Reihe Die High-Tech-Krane der TECReihe sollen durch eine große Auswahl an Komfort- und Assistenzsystemen bestechen. Zudem verspricht das polygonale P-Profil eine deutliche Leistungssteigerung bei geringem Eigengewicht. Zehn neue TEC-Modelle in der Klasse von 25 mt bis 37 mt bieten alle Ausstattungsmerkmale Palfinger-Großkrane und sind ab diesem Jahr verfügbar. Gezeigt werden auf der Bauma der PK 37.002 TEC 7 (Endlosschwenkwerk), PK 35.002 TEC 5 (Zahnstangen), PK 30.002 TEC 7 (endlos) mit Smart Boom Control und PK 26.002 TEC 3 (Zahnstangenschwenkwerk). Daneben gibt es mit dem Prototypen PK 58.002 TEC 7 eine TEC-Weltpremiere in der Klasse von 50 mt bis 60 mt. Auch vorgestellt werden die neuen Modelle PK 24.001 SLD 6 und PK 21.501 SLD 3 der SolidReihe für einfache Ladetätigkeiten mit guter Hubleistung. Damit sind SLD-Krane erstmals auch in der höheren Klasse von 20 mt bis 25 mt vertreten. Im Großkransegment zeigt Palfinger den PK 135.002 TEC 7,


PALFINGER

der nach Herstellerinformationen durch ein hervorragendes Verhältnis von Hubleistung zu Eigengewicht auf schwere Lasten und hohe Reichweiten spezialisiert ist. Seine vielseitigen Einsatzmöglichkeiten reichen von Schwerlasteinsätzen bis hin zu feinfühligen Montagearbeiten.

Elektrifizierung Mit der P 370 KS E will Palfinger die erste elektrisch betriebene Hubarbeitsbühne auf den Markt bringen. Sie ist für Nacht- und Indoor-Einsätze sowie für Bauarbeiten in der Innenstadt geeignet. Das Herz dieser Hubarbeitsbühne bildet das Energie-Management-System, das Komponenten wie die Elektromotoren mit Hydraulikpumpen und das integrierte Batterieladesystem zusammenspielen lässt. Die P 370 KS E verbindet ein dieselbetriebenes und ein elektrisches Antriebssystem. Ebenfalls gezeigt wird das Konzept eines PK 18502 SH-Ladekrans, der neben einem Plug-in-Elektroantrieb auch autonom mit einem Akku-Pack betrieben werden kann.

Neue Hubarbeitsbühnen Erstmals wird ein Ausschnitt des kompletten globalen Bühnenportfolios an Palfinger-Hubarbeitsbühnen vorgestellt (Freigelände FS.1304/1). Bedienerfreundlichkeit ist das Markenzeichen der LightKlasse NX, die auf der Bauma mit zwei neuen Modellen erweitert wird – P 220 BK und P 280 CK. Mit der P 130 A will das Unternehmen seine Smart-Klasse

auf den Pick-up bringen– mit einer maximalen Arbeitshöhe von 13 m, einer maximalen seitlichen Reichweite von 6,3 m und einem Gesamtgewicht von 3,2 t. Mit der P 200 Axe entwickelte Palfinger ebenso eine besonders kompakte Bauweise für Hubarbeitsbühnen der SmartKlasse und will sie mit 3,5 t Gesamtgewicht und 5,39 m Länge bei der Transportstellung zum bevorzugten Gerät für beengte Einsatzgebiete machen. Dass Hubarbeitsbühnen auch auf Raupenträgerfahrzeugen gut einsetzbar sind, demonstrierte Palfinger vor drei Jahren mit der P 150 AJTK. Jetzt folgt mit der P 250 AJTK die größte Bühne der Tracked-Klasse, die für Arbeitshöhen bis 25 m ausgelegt ist und damit die Modellreihe komplettiert.

Recyclingindustrie Vervollständigt wird der Messeauftritt von Palfinger mit Lösungen für die Recyclingindustrie. Zu sehen ist der Abrollkipper PH T 20 TEC 5 als Kombigerät mit einem Epsilon-M12L-Kran. Dank seiner Leistung und Robustheit eignet sich der M12L neben dem Recyclingeinsatz auch für den Zweischalengreifereinsatz auf Baustellen. Montiert auf einer Mulde und ausgestattet mit hydraulischen Stützbeinen, die um 180° schwenkbar sind, kann der M12L bei Bedarf auch abgesetzt werden. Bedienen kann ihn der Kranfahrer vom Boden, aber auch vom Masterdrive aus, einem Hochsitz, der in puncto Komfort und Bedienung keine Wünsche offen lassen will. §

ALLSEITIG BELASTBAR UNSER ALLESKÖNNER!

L-ABA

ABA

ZURREN von 2000daN - 20000daN

HEBEN von 0,8 t - 31,5 t


Pionier blickt auf 75 Jahre technische Innovationen zurück

HIAB

o HIAB – Seit 75 Jahren entwickelt das schwedische Unternehmen Hydrauliska Industri AB (Hiab) Ladekrane, Containerumschlaggeräte, Forstkrane oder Gabelstapler. Im Bauma-Jahr 2019 kann das heute zu Cargotec gehörende Unternehmen seinen 75. Geburtstag feiern und auf die eigenen technischen Meilensteine blicken.

Hiab sieht sich mit seiner MoffettE-Serie nach wie vor als einziger Anbieter vollständig elektrisch angetriebener Mitnahmestapler.

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rsprünglich ging es um Ski, denn Eric Sundin war Skifabrikant und benötigte dafür Holz. Der Ladungsumschlag des Rohstoffs war zeitaufwendig und gefährlich für die Fahrer. Sundins Erfindung eines hydraulischen Lkw-Ladekrans in den 1940er-Jahren, der das Be- und Entladen schwerer Stämme beschleunigte und sicherer machte, sollte eine Branche maßgeblich verändern. Mit dem 3D-Virtual-Reality-Steuerungssystem Loglift HiVision veränderte Hiab Jahrzehnte später den Holztransport weiter: Fahrer müssen zur Kransteuerung beim Be- und Entladen nicht mehr das Fahrerhaus verlassen. Kein Klettern auf den Hochsitz oder in die Kabine und damit Unabhängigkeit von Witterungsbedingungen wie Hitze, Kälte und Regen oder Hagel. Der Wegfall der Krankabine brachte eine zusätzliche Nutzlast von ca. 400 kg pro Fahrt mit sich. Auch mit der Kranspitzensteuerung CTC hat Hiab das Manövrieren schwerer Lasten deutlich vereinfacht. Für viele Transportunternehmen geht es schon lange nicht mehr darum, schwere Paletten einfach neben dem Lkw am Bordsteinrand abzustellen. Die Lieferung von beispielsweise Baustoffen soll möglichst am Einbauort erfolgen, was auch schon mal der Dachstuhl eines Neubaus sein kann. So muss die schwere Palette auf unwegsamem Gelände sicher und geschickt manövriert werden. Die Automatisierung gleich mehrerer Steuerungsfunktionen soll den CTC-Anwender zum Profi machen, die Sicherheit erhöhen und Zeit einsparen. In der Hiab-Produktfamilie wird dem Thema Sicherheit seit jeher besondere Aufmerksamkeit geschenkt. So bieten die Multilift-Absetzkipper mit SkipTop eine automatische Containerabdeckung, die das gefährliche und

Multilift-Absetzkipper mit SkipTop bieten eine automatische Containerabdeckung, die das gefährliche und zeitaufwendige Aufsteigen und Abdecken von Containermulden überflüssig macht. zeitaufwendige Aufsteigen und Abdecken von Containermulden überflüssig macht. Ein anderer Bereich der Entwicklungsabteilung beschäftigt sich mit dem Thema Nachhaltigkeit, das nicht nur für Hiab selbst große Bedeutung hat, sondern auch für die Kundenbetriebe. Das gilt besonders für Unternehmen in der Recyclingbranche. So stellte Hiab auf der IAA Nutzfahrzeuge im letzten Herbst seine neuen, nachhaltigen Jonsered-Recyclingkrane vor. Hiab sieht sich zudem mit seiner Moffett-E-Serie nach wie vor als einziger Anbieter vollständig elektrisch angetriebener Mitnahmestapler. Die E-Stapler sind nicht nur an Orten einsetzbar, die Dieselvarianten verwehrt bleiben, auch die Gesamtbetriebskosten sollen sich mit ihnen verringern und ebenso soll die Kapitalrendite sich im Vergleich zu Diesel-Mitnahmestapler deutlich verbessern. »Es gibt in den 75 Jahren Entwicklung unzählige Beispiele, mit denen Hiab seine enorme Innovationsstärke gezeigt hat und wir sind stolz auf diese erfolgreiche Geschichte«, so Ron de Vries, Geschäftsführer der Hiab Germany GmbH, zum Jubiläum. §


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WOLFFKRAN

Neuheiten beim Komplettanbieter umfassender Hebelösungen

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it dem 133 B stellt Wolffkran auf der Bauma seinen neuen, für Citybaustellen prädestinierten hydraulischen Wipper vor, der das Wolff-Wippersortiment im unteren Lastmomentbereich abrundet und auf den Wolff 100 B folgt. Mit neuester Technik ausgestattet soll der Wolff 133 B in der 125-tm-Klasse die Erfolgsgeschichte seines Vorgängers weiterführen. Wolffkran entschied sich für eine Konstruktion mit hydraulischem Wippsystem wie es bereits beim nächstgrößeren Modell, dem Wolff 166 B, seit Jahren eingesetzt wird. Dieses zeichnet eine noch kleinere Außer-Betrieb-Stellung als das herkömmliche Wippsystem mit Seil aus. Zudem bietet das hydrauli-

sche Wippsystem den Vorteil einer schnelleren Montage. Wolffkran baut den kleinsten Wipper in zwei Varianten. Zum einen als Wolff 133.6 B mit einer maximalen Traglast von 6 t und einer Spitzentraglast von 2,3 t bei einer maximalen Ausladung von 45 m. Zum anderen als 8-tVariante Wolff 133.8 B mit einer Spitzentraglast von 2,1 t für Kunden, die eine höhere Maximaltraglast nachfragen. Genau wie der größere Wolff 166 B kann auch der Wolff 133 B im 1oder 2-Strang-Modus betrieben werden. Zusätzlich steht für beide Varianten optional eine einfache 1-Strang-Unterflasche zur Verfügung, mit der die Spitzentraglast um weitere 250 kg er-

höht werden kann. Der Wolff 133 B ist mit einem Grundausleger von 25 m ausgestattet und kann in 5-m-Schritten auf maximal 45 m verlängert werden. Dank des universalen WolffTurmsystems kann der Wolff 133 B bis zu einer Höhe von 85 m freistehend aufgebaut werden. Ab Juni wird der Wolff 133 B mit dem Turmanschluss UV 20 (2 m × 2 m) ausgeliefert. Eine Variante mit einem Außenmaß von 1,5 m x 1,5 m ist in Entwicklung.

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Wolffkran geht auf der Bauma unter dem Motto »Wolffkran More« an den Start. »More – Manufacturer, Operations, Rental, Expertise« soll das gesamte Leistungsspektrum und Selbstverständnis von Wolffkran vom Hersteller und Vermieter bis hin zum Servicedienstleister für hochwertige Turmdrehkrane widerspiegeln. So erwarten die Messebesucher dieses Jahr nicht nur Kranneuheiten aus dem Hause Wolffkran, sondern sollen sich auch auf spannende Einblicke in viele andere Geschäftsbereiche und Zusatzprodukte des Komplettanbieters umfassender Hebelösungen für die Baustellen dieser Welt freuen dürfen. In München will Wolffkran mit einem starken Trio beeindrucken: Dem neuen Wolff Wipper 133 B, dem Big Wolff 1250 B und der neuesten Generation des Wolff 6020 clear.

Bewährte Hubwinden

Mit dem 133 B stellt Wolffkran auf der Bauma einen für Citybaustellen prädestinierten hydraulischen Wipper vor, der das Wippersortiment im unteren Lastmomentbereich abrundet und auf den Wolff 100 B folgt.

Seine Leistungsfähigkeit stellt der 133.6 B mit der 28-kW-Hubwinde Hw 628.1 FU unter Beweis, die mit Teillastgeschwindigkeiten von bis zu 108 m/min

hohe Arbeitsgeschwindigkeiten ermöglicht. Bei der 8-t-Ausführung verwendet Wolff die Hubwinde Hw 845 FU vom 166 B

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8Tonnen

Vervollständigt wird das Wolff-Trio auf der Bauma durch den für Besucher begehbaren Wolff 6020 clear, dem jüngsten Mitglied der clear-Kran-Familie im 140-mt-Bereich, das die Erfolgsgeschichte des Vorgängers 6015 clear fortsetzen soll.

Wolffkran baut den kleinsten Wipper in zwei Varianten: als Wolff 133.6 B mit einer maximalen Traglast von 6 t und einer Spitzentraglast von 2,3 t bei einer maximalen Ausladung von 45 m. Zum anderen als 8-tVariante Wolff 133.8 B mit einer Spitzentraglast von 2,1 t.

mit leichterem 45-kW-ElektroMotor (maximale Teillastgeschwindigkeit 158 m/min). Der Wolff 133 B geht als reiner Hydraulik-Wipper an den Start, bei dem sowohl der Hydraulikzylinder als auch das Hydraulikaggregat als kompakte Einheit im Verbindungsbock montiert sind. Diese Konstruktion ermöglicht es, Kosten und Zeit zu sparen, da weder für den Transport noch für die Montage Hydraulikleitungen gelöst werden müssen. Im Zeichen der Transportoptimierung haben die Ingenieure den einteiligen Gegenausleger mit spezieller Gegengewichtsfixierung für die vier, jeweils 6 t schweren Gegengewichte konzipiert. Zudem sind die Gegengewichtssteine so groß wie die des Wolff 166 B, was die Lagerhaltung effizienter macht und für eine geringere Verwechslungsgefahr in den Kranparks sorgt. Dank der containergerechten Konstruktion der Krankomponenten überzeugt der Wolff 133 B zudem in puncto Logistikfreundlichkeit. Das Gewicht einzelner Bauteile kann auf 6 t reduziert werden, sodass bei Bedarf auch kleinere Mobilkrane für die Montage bzw. Demontage eingesetzt werden können. Das Führerhauspodest mit Schaltschrank und der Krankabine Wolff CAB wird als Einheit ab Werk vormontiert und kann auf einmal an den Kran angebracht werden. Zudem wurde beim 133 B der Aufstieg zum Hydraulikaggregat und zur Hubwindenplattform optimiert, sodass die-

Wolffkran Freigelände FS.902/7

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APRIL 2019

se Komponenten nun einfacher und sicherer – zum Beispiel für Wartungsarbeiten – erreichbar sind. Zum 133 B gesellt sich in München sein größter Bruder, der BigWolff 1250 B. Mit 80 m Ausladung und einer Traglast von 60 t ist der Wolff-Wipper das »Alphatier im Rudel«, das seit seiner Markteinführung 2009 und vielen weltweiten Baustelleneinsätzen nun seinen ersten Messeauftritt absolviert.

Spitzenlos »reloaded« Vervollständigt wird das WolffTrio auf der Bauma durch den für Besucher begehbaren Wolff 6020 clear, dem jüngsten Mitglied der clear-Kran-Familie im 140-mt-Bereich, das die Erfolgsgeschichte des Vorgängers 6015 clear fortsetzen soll. Als wesentliche Neuerung haben die Wolffkran-Ingenieure die Tragfähigkeit des spitzenlosen Krans gesteigert und zahlreiche Gestaltungsdetails der neuen clearModelle übernommen. Das technische Upgrade hat sich bewährt: Wie sein Vorgängermodell, ist der 6020 clear bei Kunden speziell in Deutschland, Österreich und der Schweiz gefragt.

Leistung in zwei Versionen Seit Herbst 2017 ist der Laufkatzkran in zwei Versionen mit jeweils drei Turmanschlüssen erhältlich: als 6-t-Modell Wolff 6020.6 clear und als 8-t-Modell Wolff 6020.8 clear. Im Vergleich zum Vorgänger kann die 6-t-Ver-

sion 2 t anstatt 1,5 t an der Spitze bei 60 m Ausladung heben, während sich beim 8-t-Kran die größtmögliche Spitzentragfähigkeit von 1,5 t auf 1,8 t erhöht. Beide Ausführungen sind wie beim Wolff 6015 clear als reine 2-Strang-Krane konzipiert. Besonders von Wolffkran hervorgehoben wird die auch im 6020.6 clear verbaute 28-kWHubwinde Hw 628.1 FU. Bei der 8-t-Kranvariante verwendet Wolffkran auch hier die 45-kWHubwinde Hw 845 FU. Die Laufkatzrollen mit Spurkranz wurden durch Rollen ohne Spurkranz ersetzt, die dank einer zusätzlichen Führungsrolle einen optimalen Lauf entlang des Auslegers gewährleisten. Die Ausleger-Untergurtverbindung wurde ebenfalls verändert und dadurch die Kräfteübertragung am Ausleger optimiert. Somit können kleinere, handlichere Bolzen verwendet werden. Da die Gegengewichte nicht mehr standardmäßig in der Grundausführung oder den Auslegerverlängerungen enthalten sind, kann der Kunde bereits vorhandene Gegengewichtssteine aus seinem Wolff-Fuhrpark verwenden, oder diese bestellen. Der 6020 clear kann sowohl an das schlanke UV-15-Turmsystem (Außenmaß 1,5 m x 1,5 m) als auch an die stärkeren Türme TFS 20 und UV 20 (beide 2 m x 2 m) angeschlossen werden. Inspiriert vom Markt-Feedback haben die Konstrukteure am Gegenausleger Transporthil-

fen in Form spezieller Aufnahmekonstruktionen angebracht. Damit können bis zu drei Auslegerteile auf dem Gegenausleger fixiert und zusammen als kompakte Einheit transportiert werden. Um die Arbeitssicherheit der Monteure zu verbessern, wurde der Gegenausleger mit Geländern ausgestattet, in die die Monteure ihre persönliche Schutzausrüstung einhängen können. Stützen für die Abspannstäbe des Gegenauslegers vereinfachen die Montage. Der optionale Ausbaukran mit einer Tragkraft von bis zu 1 t dient als Helfer für Wartungsarbeiten. Auf der Bauma zeigt sich der 6020 clear publikumsnah: Er wird auf dem Boden stehen und für Besucher begehbar sein.

»Wolffkran More« Neben dem Messe-Produkttrio steht »Wolffkran More« für ein umfassendes Leistungspaket, das weit über die Konstruktion von Kranen hinausgeht und das komplette Leistungsspektrum vom Vermietgeschäft über das Serviceangebot bis zu diversen zusätzlichen Dienstleistungen rund um das Kran-Business abbildet. Wie beispielsweise durch die Ausstellung eines WolffkranServicefahrzeugs, das den Bauma-Besuchern offensteht und dessen Ausstattung und Werkzeuge begutachtet werden können. Des Weiteren erwartet die Messebesucher ein Film über das Vermietgeschäft, von der Kundenanfrage bis hin zur Kranmontage auf der Baustelle. Darüber hinaus zeigt Wolffkran weitere Elemente des Leistungsportfolios, wie das Datenfernübertragungssystem »Wolff Link« und die Zubehörsparte »Wolff Onsite«. Erstmalig gibt es auf der Bauma für das breite Publikum den Wolff-Krankonfigurator zu sehen. §


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Weltweit im Einsatz Seine Turmdrehkrane der Sky-Cranes-Serie bietet Dalbe mit Auslegerlängen von 15 m bis 70 m an.

Seit Firmengründung im Jahr 1962 hat das Unternehmen Dalbe bereits tausende Krane produziert. Im Bauma-Jahr 2019 besteht das Sortiment des italienischen Anbieters aus Schnelleinsatz- und Turmdrehkranen mit 15 m bis 70 m Auslegerlänge. Entwickelt werden die Krane in Italien und mit europäischen Rohstoffen produziert.

ie Dalbe-Turmdrehkrane der Sky-Cranes-Serie City Cranes kommen weltweit bei Großprojekten zum Einsatz, ob beim Bau von Hochhäusern oder Brücken. Die Kranmodelle sind durch leistungsstarke Motoren und hochwertige Wechselrichter charakterisiert. Die Konfigurationen für die Turmdrehkrane der Serie Sky Cranes lassen sich an die jeweils auszuführenden Arbeiten anpassen. Zur Verfügung stehen verschiedene Leistungs- und Tragfähigkeitsvarianten, Panoramakabinen mit unterschiedlichen Steuerungs- und Komfortausstattungen sowie hydraulische

Dalbe Halle B5.214

Klettereinrichtungen, dank derer der Kran mit dem zu errichtenden Gebäude mitwächst. Ebenso sind Unterbauten mit Ausgleichelementen oder mit nivellierbarem Untergestell verfügbar. Weil die Arbeitseinsätze oft unterschiedliche Anforderungen stellen, warten diese Turmdrehkrane mit einer hohen Vielseitigkeit auf. Optional steht das Tutor-System zur Verfügung, das eine kontinuierliche Überprüfung des Kranstatus ausführt, einschließlich der Kontrolle der Last, des Moments, der horizontalen Ausrichtung des Unterbaus und der Windstärke. Darüber hinaus sendet das System diese Daten auf einen Bildschirm der Kranfernsteuerung oder auf den Kabinenmonitor.

Für die Montage der Turmdrehkrane der Sky Cranes wurde besonders auf die Schnelligkeit geachtet. Ebenso werden für die Montage keine Spezialwerkzeuge oder spezielle Ausrüstungen benötigt.

ßig feuerverzinkt. Zur Signalwirkung ist der Ausleger abschnittsweise in der Farbkombination Weißrot lackiert. §

Zwei Montagewege Die Montage des Auslegers kann auf zwei Arten erfolgen – vollständig am Boden montiert und dann einschließlich Seile und Winden als Ganzes nach oben gezogen oder Sektor für Sektor an den Kran angebracht. Die Turmelemente und Gegenausleger der Turmdrehkrane Sky Cranes sind standardmä-

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BKL

Zum dritten Mal gemeinschaftlich in München o BKL/COMANSA – Zum bereits dritten Mal in Folge präsentieren sich die Kranspezialisten der BKL Baukran Logistik und des spanischen Turmdrehkranherstellers Comansa gemeinsam auf dem Bauma-Freigelände. Der rund 800 m² große Stand befindet sich am selben Ort wie vor drei Jahren.

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Zuletzt 2016 stellten die BKL Baukran Logistik und der spanische Turmdrehkranhersteller Comansa an einem Gemeinschaftsstand aus.

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or drei Jahren hatte Comansa mit dem 80 m hohen 21LC750 den höchsten Turmdrehkran auf der Bauma gezeigt. BKL Baukran Logistik führt die spitzenlosen Obendreher von Comansa bereits seit 2011 im Mietpark und hatte kurze Zeit später auch mit dem Vertrieb der spanischen Krane auf dem deutschen Markt begonnen. BKL ist mit

mehr als 500 Turmdrehkranen, die Traglasten bis zu 50 t und eine maximale Ausladung von 90 m ermöglichen, sowie über 100 Autokranen einer der größten Komplettanbieter für Kranlösungen in Europa. § BKL – Comansa Freigelände FS.1103/1


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MERLO

Neue Teleskop-Konzepte Die ersten Panoramic- und Roto-Teleskopstapler von Merlo entstanden vor rund drei Jahrzehnten. Auf der Bauma 2019 stellen sie sich jetzt mit neuem Konzept vor. Bewährtes hat der nun komplett in Modulbauweise produzierende Teleskop-Anbieter um neue Funktionen und Ausstattungsmerkmale erweitert. Die Modellreihen erhalten zudem mehr Hubkraft und Hubhöhe, der größte Merlo Roto bringt Mann und Material mittlerweile rund 35 m nach oben. m Jahr 1987 stellte Merlo seine ersten Panoramic-XS vor. Die hydrostatisch angetriebene Teleskop-Serie hatte einen seitlich gelagerten Motor, eine sprichwörtliche Panoramasicht, den Seitenverschub des Chassis und den Niveauausgleich. Neu entworfen und modular produziert beherbergt die Reihe zur Bauma nun Maschinen von 3,5 t bis 5 t Hubkraft und 11 m bis 18 m Hubhöhe. Zwei vordere Abstützungen sorgen für Standsicherheit. Alle Modelle sind für Einsätze mit Hubarbeitsbühnen vorgesehen. Augenscheinlichstes Merkmal ist jetzt die geräumige, ergonomische und um 10 % Glasfläche erweiterte Kabine (ROPS/FOPS-Level II). Zudem lagert sie auf Silent-Blöcken, die die Vibrationsübertragung auf den Fahrer reduzieren. Eine dynamische Lastkontrolle MCDC zeigt dem Bediener in der Vollversion bei den Plus-Modellen auf einem Display wesentliche Lade- und Maschinenparameter an. Die Light-Variante arbeitet mit einer Ampel am vorderen Kabinenholm. Die Funktionen Seitenverschub und Niveauausgleich, zwei Markenzeichen der Panoramics, sind weiterhin serienmäßig eingebaut. Die 4-Zylinder-Motoren bieten abhängig vom Modell 75 PS oder 102 PS. Der aus den Agrarund Schwerlast-Serien bekannte Eco-Power-Drive (EPD) ist nun auch Teil der Plus-Panoramics. Damit kann die Motorendrehzahl unabhängig von der Fahrgeschwindigkeit reguliert werden. Das EPD-System ermöglicht, Kraftstoff einzusparen und redu-

ziert die Geräuschentwicklung im Einsatz. Die ersten neuen Panoramics sind bereits verfügbar: Der P 35.11 TT bietet 3,5 t Hubkraft und ermöglicht Schüttguteinlagerungen bis in 11 m Hubhöhe, ohne dabei auf Abstützungen stehen zu müssen. Im abgestützten Modus hebt er 2,5 t bis auf die maximale Ausfahrlänge des Teleskoparms nach oben. Er ist 2 465 mm hoch, 2 290 mm breit und 5 055 mm lang. Der kräftigste Merlo ist derzeit der P 120.10 HM. Der als Schwerlaststapler geführte Panoramic wird in München zu sehen sein. Er hebt 12 t und erreicht 10 m Hubhöhe. Auch in ihm sitzt der Fahrer nun in der neuen Kabine.

Merlo zeigt in München u. a. neue Panoramic-Modelle.

MERLO

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sign und die Möglichkeiten bei Arbeitseinsätzen testen. Alle Rotoren erhalten zudem neue Joysticks. Statt Totmannschalter werden die Funktionen nun über eine Berührungs-Sensorik freigeschaltet. Standard

wird der kapazitive 5x1-Joystick. Er greift die Ergonomie einer PCMaus auf und befindet sich in der Armlehne. Abhängig vom Modell ist seine Arbeitsweise vollelektronisch oder elektro-proportional und mechanisch. Optional

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Neue drehbare Roto-Teleskopstapler Merlos erste Teleskopmaschine mit drehbarem Oberwagen entstand 1991. Seit 1999 bietet der Hersteller die Endlosdrehung im Teleskoplader. Wie bei den Panoramics werden die Rotoren im Laufe des Jahres alle modular produziert. Dabei entstehen neue Modelle, die die Möglichkeiten der Vorgänger aufnehmen und um im Einsatz nützliche Faktoren erweitern. Die neue Serie umfasst zwei Baureihen: < 20 m und > 20 m Hubhöhe. Die neuen Rotoren bekommen die modulare Premium-Komfortkabine. Die meisten Modelle der großen Gruppe sind mit einer um 20° nach hinten kippbaren Variante verfügbar. Auf der Bauma können Besucher in Merlos KabinenSimulator das neue Kabinen-De-

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einen 415° drehbaren Oberwagen. Die Basisvarianten arbeiten mit einem 4-Zylinder-Motor und 75 PS, die S-Modelle bieten 115 PS. Die zweite Roto-Reihe über 20 m steht für zehn Maschinen von 5 t bis 7 t Hubkraft und 21 m bis 35 m Hubhöhe. Sie charakterisieren vier autokranähnliche Abstützungen, die einzeln horizontal und vertikal teleskopiert werden können. Ihre Leistung beträgt 75 PS oder 170 PS.

Kompakte für die Baustelle Der 27.6 und 30.10 werden in München Merlos Kompaktreihe um die 2-m-Bauhöhe vertreten. Beide können mit Hubarbeitsbühnen ausgestattet werden. Das 2,7 t/6 m-Gerät ist Merlos kleinster Teleskoplader. Er ist 1,95 m hoch und 1,84 m breit. Der 3 t/10 m-Merlo besitzt zwei vordere Abstützungen. Seine ma-

ximale Traglast von 3 t hebt er abgestützt bis auf 10 m in die Höhe.

starken Maschinen speziell für Anwender aus Kommunen und dem GaLaBau attraktiv.

Multifarmer

Raupenfahrzeuge und kommunale Trägergeräte

Seit Einführung im Jahr 2001 wird die Multifarmer-Verbindung aus Teleskop und Traktor immer wieder diskutiert. Merlo entwickelte anhand seiner praktischen Erfahrungen aus einem Anfangsmodell eine Serie. Sie bietet Maschinen mit 3,4 t bis 4 t Hubkraft und 7 m bis 9 m Hubhöhe. Die Heckzapfwelle kann auf 540 min⁻¹ oder 1 000 min⁻¹ eingestellt werden. Der Drei-PunktKraftheber ist abhängig vom Modell für 4 000 kg oder 7 000 kg ausgelegt. Multifarmer können am Arm – wie die meisten MerloTeleskopen – ebenfalls eine Bühne aufnehmen. Ihre vielen Einsatzmöglichkeiten verbunden mit der Traktorausstattung des Hecks machen die bis zu 170-PS-

In der Hauptrolle die textile Kette als Sicherung

IFP

o DOLEZYCH – An einem nebligen Februartag setzte sich ein sechsköpfiges Team, bestehend aus Dolezych- und DSM-Dyneema-Mitarbeitern, Regisseur und Kameramann, in Bewegung. Ziel war der Bauhof Neckarsteinach des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (WSA) Heidelberg, der an diesem Tag zum Drehort für ein Einsatzvideo werden sollte.

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Als Cingo kommen aus Italien die Merlo-Raupenfahrzeuge, die in Deutschland mit Tragfähigkeiten von 400 kg bis 1 200 kg ausgeliefert werden. Die Maschinen für GaLaBau- und Kommunaleinsätze gliedern sich in Transporter, Mehrzweckgeräte und Geräteträger. Ebenfalls für Kommunen präsentiert sich in München der Treemme-Geräteträger MM 135. Er hat ein Hubwerk sowie eine mechanische Zapfwelle vorn und hinten. Sein Seitenausleger ermöglicht eine Drehung von 360°. §

Merlo Freigelände FS.1108/3

IFP

gibt es einen neuen vertikalen, kapazitiven Joystick. Merlo Deutschland liefert seine Rotoren serienmäßig mit Funk- und Arbeitsbühnenvorbereitung aus. Neu ist ein Stauraum hinter dem Fahrersitz für die mögliche Funkfernsteuerung. Praktisch im Einsatz gestattet der Hersteller nun das Verfahren der Maschinen auf der Baustelle auch bei nicht komplett eingezogenen Abstützungen. Merlos neue Rotoren erhalten zudem das Adaptive-Stability-Control-System (ASCS). Mit ihm werden die Geschwindigkeit der Bewegungen, der Arbeitsbereich des Teleskoparms und andere Informationen per Display angezeigt. Eine Vielzahl an Berechnungen laufen in Echtzeit im Hintergrund. Die vier Modelle mit einer maximalen Hubhöhe unter 20 m heben 4 t und erreichen 16 m bzw. 18 m. Sie haben

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as WSA Heidelberg als Ortsbehörde der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes ist für die Betreuung der rund 112 km Wasserstraße von Mannheim bis Heilbronn zuständig. Es gilt, den Wasserstand des Neckars konstant zu halten, um die Schifffahrt zu ermöglichen. Durch die Wehre wird das Wasser angestaut, um eine ausreichende Tiefe der Fahrrinne für die Schifffahrt zu gewährleisten. Ist die Abflussmenge zu groß, werden die Wehre geöffnet, damit das Wasser schneller in Richtung Rhein abfließen kann. Für die ordnungsgemäße Funktionsweise dieses Systems werden durch das WSA Heidelberg zwölf (teilweise sehr alte) Wehranlagen und 25 Schleusenkammern betrieben und instandgehalten. Dabei setzt der Bauhof Neckarsteinach auf die textile Kette DoNova PowerLift. Die Textilketten bestehen aus der Hochleistungsfaser Dyneema des niederländischen Herstellers DSM. Das Dortmunder Unternehmen Dolezych entwickelte daraus Dekra-zertifizierte Anschlagund Zurrketten für leichtes und sicheres Arbeiten. DoNova-PowerLift-Anschlagketten eignen sich sehr gut für den Transport der empfindlichen Antriebszylinder, die für einen störungsfreien Betrieb der Schleusen regelmäßig überholt und ausgetauscht werden müssen. Die über 2 t schweren Zylinder lagern in Transportgestellen und werden zur Revision in der Werkhalle und auf dem mit einem Kran ausgestatteten Wartungsschiff von viersträngigen DoNova-PowerLift-Kettengehängen

gehoben. Von dort aus erfolgt der Einbau der Zylinder an den Schleusen. Ergonomische Vorteile »Die PowerLift haben wir in erster Linie wegen des geringen Gewichts und des guten Handlings angeschafft. Die ergonomischen Vorteile sind schon eine enorme Erleichterung bei den häufigen Hebevorgängen«, erklärt Rüdiger Böhme, Leiter des Bauhofes Neckarsteinach. Wichtiger Vorzug der abriebfesten textilen Anschlagkette mit bis zu 10,5 t Tragfähigkeit ist zudem der Schutz der Antriebszylinder vor Beschädigungen, die beim Arbeiten mit Stahlketten entstehen können und Angriffsstellen für Korrosion darstellen würden. Gleichzeitig punktet DoNova PowerLift gegenüber Rundschlingen und Hebebändern mit dem Vorteil, dass einzelne Kettenstränge schnell und flexibel verkürzt werden können. Das im Februar entstandene Video findet sich auf YouTube unter »DoNova PowerLift«. §


L KRAMER

Vielfältig im Einsatz

KRAMER

Auch Kramer nutzt in diesem Jahr die Bauma als Plattform, um Neuheiten zu präsentieren. Den Messebesucher erwarten nicht nur neue Modelle im Rad- und Teleskopladerbereich, ebenso stehen Virtual Reality und die Live-Präsentation der Maschinen – unter anderem des neuen Teleskopradladers 8145T – im Mittelpunkt der Ausstellung.

Kramer präsentiert auf der Bauma den neuen Teleskopradlader 8145T.

I Kramer Freigelände FN.915

n der Leistungsklasse von 9 t bis 11 t bietet Kramer in Zukunft den 8145T mit teleskopierbarer Ladeanlage und Z-Kinematik an. Der Teleskopradlader hat eine Schaufelkipplast von 5 500 kg, eine Stapelnutzlast von

3 900 kg und ein Betriebsgewicht von 11 170 kg. In der gleichen Leistungsklasse bietet Kramer bereits seit letztem Jahr den 8155 an. Mit einer Schaufelkipplast von 6 100 kg und einer Stapelnutzlast von 4 200 kg er-

schloss das Modell 8155 eine neue Größenklasse im KramerRadlader-Produktportfolio (das bauMAGAZIN berichtete bereits in Heft 9/18, Seite 32). Wie bei allen Modellen der 8er-Serie – der Premium-Reihe

HERVORRAGENDE LEISTUNG – EINFACHER ZUGANG Die Snorkel™ A38E Batterie-Gelenkteleskoparbeitsbühne bietet erstklassige Leistung und Vielseitigkeit – sowohl im Innen - als auch im Außeneinsatz. Der enorm große Arbeitsbereich, mit 5,9 m Reichweite und 13,5 m Arbeitshöhe, und macht auch schwer erreichbare Aufgaben einfach zugänglich. Trotz ihrer 215 kg Plattformtragfähigkeit bringt die Snorkel A38E lediglich 3.795 kg auf die Waage. Zur Standardausstattung gehören nichtmarkierende, griffge Reifen, die in jedem Gelände einsetzbar sind. Die Konfguration der Gelenk-/Teleskopausleger sorgt für kompakte Transportabmessungen im eingefahrenen Zustand. Mit dem emissionsfreien Gleichstrom-

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von Kramer – stehen serienmäßig die Lenkarten Allrad-, Hundegang- und Vorderachslenkung zur Verfügung. Dank des ungeteilten Fahrzeugrahmens wollen beide Maschinen mit maximaler Standsicherheit, Wendigkeit und konstanter Nutzlast überzeugen. Die Rad- und Teleskopradlader sind mit leistungsstarker LoadSensing-Hydraulik, dem optiona-

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len Fahrantrieb EcospeedPro und einem 100 kW starken Deutz-Motor des Typs TCD 3.6 der Abgasstufe IV ausgestattet. Die Abgasnachbehandlung erfolgt durch DOC und SCR. Dank Allradlenkung und einem Lenkwinkeleinschlag von 2 x 40° gelten die Maschinen als Spezialisten für schwere Lasten und das auch auf engen Baustellen. Der

Wenderadius dieser Maschinen liegt bei lediglich 3 865 mm. Die teleskopierbare Ladeanlage des 8145T erweitert den Radlader nochmals um eine gesteigerte Überladehöhe, Stapelhöhe, Ausschütthöhe und Reichweite. Neben Einsatzmöglichkeiten in Industrie und Recycling kann der 8145T für den Materialtrans-

port auf Großbaustellen sowie beim Be- und Entladen von schweren Transportketten und Verkehrsträgern eingesetzt werden. Durch die kompakte Kastenbauweise der Ladeanlage ist dabei die Sicht auf die verschiedenen Anbaugeräte stets frei. Die Z-Kinematik ermöglicht hohe Reißkräfte und besonders schnelles Auskippen. §

PIX4D

Professionelles Drohnen-Mapping für die Baubranche Pix4D, Spezialist für professionelle Drohnenkartierungs- und Photogrammetrie-Software, stellt auf der Bauma seine Kartierungslösungen für Erdbau, Bau und Infrastruktur-Management vor. In München zeigt das Unternehmen mit Pix4Dbim seine Karten-Software für den Bau und eine neue Version seiner Krankamera-Lösung – eine Möglichkeit, tägliche »Drohnendaten« ohne Drohne für die Baustellenüberwachung in 2D und 3D zu erhalten. ie Software Pix4Dbim wandelt als Desktop- und CloudLösung automatisch Bilder von Drohnen-, Hand- oder Krankameras in georeferenzierte und skalierte 2D-Karten und 3D-Modelle um. Die Ergebnisse werden täglich geliefert, mit allen Projektbeteiligten geteilt und sind mit der BIM/CAD-Software kompatibel. Die Software erlaubt es, 3D-Punktwolken in Kategorien wie Gebäude, Straßen oder auch Vegetation zu klassifizieren (das bauMAGAZIN berichtete bereits in Heft 8/18, Seite 98).

Krankamera-Lösung

Pix4D Halle A2.406

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Mit seiner Crane Camera liefert Pix4D »Drohnendaten« – ohne Drohne – für eine Baustellenüberwachung in 2D und 3D. Bestandsdaten werden automatisch und täglich gesammelt, um Projekt- und BIM-Managern in Echtzeit Standortaktualisierungen aus der Ferne zu ermöglichen. Die Crane-Camera-Lösung

PIX4D

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Auf der Bauma stellt Pix4D eine neue Version der Crane-Camera-Lösung vor. besteht aus einem wetterfesten Kamerasystem mit einem Onboard-Mikrocomputer. Autonom ist das System auf Turmdrehkranen installiert und mit der Pix4D-PhotogrammetrieSoftware verbunden. Die Standortbilder werden während des normalen Kranbetriebs automatisch erfasst, über eine 4G-Verbindung auf die kollaborative Cloud-Plattform von Pix4D übertragen und dort verarbeitet und in 2D- und 3D-Modelle umgewandelt. Die täglichen Veränderungen können gemessen, analysiert, mit CAD-Zeichnungen verglichen und mit allen Projektbeteiligten geteilt werden, um eine

Echtzeit-Überwachung der Anlage zu ermöglichen. Die Ergebnisse können auch zur weiteren Analyse an BIM-Software von Drittanbietern exportiert werden. Bislang wurde die Pix4DKrankamera nach Anbieterangaben von mehr als 30 Bauunternehmen weltweit eingesetzt, die online auf die Tagesergebnisse zugreifen, um den Baufortschritt zu überprüfen oder Konstruktionsfehler und Terminabweichungen schnell zu erkennen. Auf der Bauma stellt Pix4D eine neue Version der Crane-Camera-Lösung vor. Sie verspricht eine schnellere Datenbereitstellung, höhere Genauigkeit und Selbstwartungsfunktionen. §


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PERI

Familienunternehmen mit besonderer Ingenieurskultur

Im Rahmen der Schulungen finden Rundgänge in den Ausstellungshallen statt, um beispielsweise die Handhabung der Schalungssysteme aufzuzeigen.

In diesem Jahr feiert Peri das 50-jährige Bestehen des Familienunternehmens. Der Spezialist für Schalungs- und Gerüsttechnik mit Hauptsitz in Weißenhorn bei Ulm blickt dabei auf eine Zeit zurück, die einerseits von Beständigkeit, andererseits aber auch von vielen Veränderungen geprägt ist. So konzentrierte sich Peri über viele Jahre hinweg erfolgreich auf die Entwicklung von Schalungslösungen – vor mehr als 20 Jahren folgte dann der Einstieg in die Gerüstbranche und damit der Aufbau eines Geschäftsbereichs, der höchsten Ansprüchen in Sachen Sicherheit genügen muss. In beiden Segmenten verzeichnet Peri seit Jahren stetig wachsende Umsätze. Und trotz des Erfolgs scheint das Unternehmen seine Wurzeln nicht vergessen zu haben. Seit der Gründung lautet die von Ingenieuren geprägte Devise, Baustellen effizienter zu machen, Sicherheit ins Zentrum der Entwicklungsarbeit zu rücken und Systeme zu entwickeln, die aus einer Hand sind. Erkennbar ist das an den Schalungs- und Gerüstsystemen, die optimal aufeinander abgestimmt und damit kompatibel sind. Außerdem sorgen rund 1 300 Projektingenieure weltweit dafür, dass die Peri-Systeme die Anforderungen der Auftraggeber erfüllen. chon im Gründungsjahr 1969 galt bei Peri der Grundsatz »Erfolg ist nie selbstverständlich, sondern muss jeden Tag aufs Neue erarbeitet werden.« Nach mittlerweile 50 erfolgreichen Geschäftsjahren hält das Unternehmen noch immer an dieser Philosophie fest. Im Gespräch mit dem bauMAGAZIN hat Sven Meißner, Leiter Marketing Zentraleuropa bei Peri,

S Dan Windhorst

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die Hintergründe dieses Leitgedankens erläutert. So sei der Schalungs- und Gerüsttechnikspezialist »ein modernes Familienunternehmen mit einer besonderen Kultur, die vom Ingenieursgeist sowie der Nähe zum Handwerk geprägt ist«. Gegründet wurde Peri von Artur und Christl Schwörer. Der Standort Weißenhorn südlich von Ulm dient seither als Zentrale und wird bis heute stetig ausgebaut. Dort werden die verschiedenen Systemgeräte entwickelt und produziert. Außerdem hat Peri 2016 zusätzliche Flächen im rund 20 km entfernten Günzburg erworben, um mit weiteren Produktionshallen und Bürogebäuden die Kapazitäten zu erhöhen. Erklärtes Ziel des Unternehmens ist es, die Arbeit wirtschaftlicher, schneller und sicherer zu machen. Bekannt geworden ist Peri mit der Herstellung seiner Schalungslösungen. Seit über 20 Jahren ist das Unternehmen außerdem im Gerüstbereich präsent und hat dort für zahlreiche Neuentwicklungen gesorgt. »Das Thema Schalungen stand für uns lange im Vordergrund«, erläutert Sven Meißner. »Aber dann hat man sich bei Peri die Frage gestellt, ob man bewährte Gerüstsysteme adaptiert oder eigene innovative Lösungen entwickelt, die den Fokus verstärkt auf eine einfache, schnelle und sichere Bau-


MICHAEL WULF

Sven Meißner, Leiter Marketing Deutschland bei Peri, erläutert die Vorzüge des Schalungssystems Duo.

weise legen. Wir sind eine Firma, die vom Ingenieursgedanken lebt und jetzt seit 1997 mit eigenen Entwicklungen im Gerüstgeschäft tätig ist. Gleichzeitig setzen wir alles daran, unsere Produkte kundennah weiterzuentwickeln.«

Ein Leichtgewicht unter den Systemschalungen So ist beispielsweise für Schalungsarbeiten mit einfachen Anwendungen das Schalungssystem Duo eine interessante Alternative, die 2016 Premiere auf der Bauma in München gefeiert hat. Die einzelnen Schalungsplatten, Trägerpaneele und Verbindungsteile dieser leichten Universalschalung bestehen aus einem speziellen Verbundwerkstoff aus Technopolymeren. Dieser weist ein geringes Eigengewicht auf, besitzt gleichzeitig aber eine beachtliche Tragfähigkeit. Schalen lassen sich mit Duo sowohl Wände, Fundamente, Säulen wie auch Decken oder Unterzüge. Der Vorteil ist laut Peri, dass für den Aufbau kein schweres Gerät benötigt werde. Die Paneele wiegen nur etwa maximal 25 kg und seien damit im Vergleich zu anderen Schalungslösungen leicht und ergonomisch zu handhaben. Gleichzeitig benötige man dadurch weder bei der Montage noch im laufenden Baubetrieb

eine maschinelle Aufbau- oder Transporthilfe. Somit können auch auf größeren Baustellen schon die ersten Fundamente errichtet werden, selbst wenn der Kran noch nicht einsatzbereit sein sollte ist. »Im Grunde könnte man damit ein komplettes Haus schalen und muss dabei nicht auf hohe Stabilität verzichten«, sagt Meißner. »Die einzelnen Teile sind leicht, aber eben belastbar, und können schnell und einfach zusammengesetzt werden.« Fast alle Arbeiten ließen sich mit Duo ohne zusätzliches Werkzeug erledigen, weshalb die Verbundschalung auch ideal für das Bauen im Bestand geeignet sei. »Ein wichtiger Faktor ist, dass der Aufbau gewöhnlicher Schalungen viel Lärm verursachen kann. Wer einmal mit einem Hammer auf Stahl geschlagen hat, der weiß, was damit gemeint ist. Bei der Montage der Duo hingegen ist der Lärmpegel gering, und man benötigt auch keinen Kran. Zudem ist die Montage aufgrund der anschraubund klemmbaren Zubehör- und Verbindungsteile gelenkschonend«, so Sven Meißner weiter. Das System könne zudem von weniger erfahrenen Anwendern verarbeitet werden, da der Aufbau und die Verwendung der einzelnen Teile praktisch selbsterklärend und intuitiv funktioniere. Das Scha-

1 300 Ingenieure 1 300 Projektingenieure sorgen weltweit dafür, dass die Peri-Systeme die Anforderungen der Auftraggeber erfüllen.

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»Der Gerüstbau ist hoch anspruchsvoll, da die Anforderungen an die Systeme immer komplexer werden – gerade wenn es um die leichte Handhabung der einzelnen Gerüstteile oder um die Sicherheit der Monteure und Nutzer geht.« Sven Meißner, Leiter Marketing Deutschland bei Peri

Am Hauptstandort in Weißenhorn lassen sich die Gerüstlösungen von Peri begutachten: Mit weniger als 500 Komponenten bietet der Peri-Up-Baukasten eine überzeugende Funktionsvielfalt.

500 Komponenten Peri schafft Marketing-Leiter Sven Meißner zufolge mit weniger als 500 Komponenten eine überzeugende Funktionsvielfalt.

Das Bewehrungsgerüst Peri Up Flex kommt unter anderem bei komplexen Gebäudegeometrien und in der Industrie zum Einsatz. 238

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lungssystem werde laut Sven Meißner auch gerne im Garten- und Landschaftsbau eingesetzt – beispielsweise beim Aufbau von Stütz- und Gartenmauern. Mittlerweile ist dieses Schalungssystem auch mehrfach prämiert worden: So wurde Duo erst kürzlich mit dem »BAKA Award für Produktinnovationen 2019« ausgezeichnet.

Einseitig bedienbare Ankertechnik Bereits seit mehr als zehn Jahren ist Peri vor allem für seine Rahmenschalung Maximo bekannt, die stetig weiterentwickelt worden ist. So lässt sich die hier verwendbare Ankertechnik einseitig bedienen, was für eine erhebliche Erleichterung für den Anwender sorgt und Zeit einspart. Ergänzt wurde es zum Beispiel um das Konsolensystem MXK, eine flexible Arbeitsbühne mit leichtgewichtigen Konsolen. Es ist so gestaltet, dass es eine hohe Kompatibilität aufweist – verwendbar für die Rahmenschalungen Maximo und Trio. »Für das System sprechen der modulare Aufbau, das geringe Gewicht sowie die Tatsache, dass alles ohne Werkzeug montiert werden kann«, sagt Sven Meißner. »Die einzelnen Systembauteile lassen sich von Hand an dem am Boden liegenden Schalelement montieren, was Zeit spart und damit für hohe Wirtschaftlichkeit und Sicherheit sorgt.« Als Basis für das Konsolensystem MXK dient die Gerüstkonsole MXK-RS. Um die Arbeitsbühne barrierefrei zu halten, können die Richtstützen direkt am integrierten Anschluss angebracht werden, ohne dass Bodenbeläge oder Bordbretter demontiert werden müssen. Das Konsolensystem beinhaltet außerdem vormontierbare Systemteile, wie den Gerüstbelag MXK oder das Seitenschutzgitter Prokit. Letzteres erhöht die Sicherheit des Arbeiters und lässt sich ebenso schnell anbringen wie die übrigen Bestandteile.

»Mit diesem System hat der Kunde eine sichere Arbeitsbühne direkt nach dem Aufstellen der Schalung«, so Meißner. Die einseitig bedienbare Wandschalung verfügt neuerdings auch über einen Richtstützenanschluss, der an der Oberseite der Schalung angebracht wird und nach innen über die Schalhautseite ragt. Damit lassen sich aufgestockte Einheiten der Stellschalung bis 5,4 m Höhe schnell, sicher und unkompliziert in das Baugrubeninnere abstützen. Der Anbau des Richtstützenanschlusses, der Richtstützen und des adaptierbaren Gegengeländers (einsteckbare Geländerpfosten mit Seitenschutzgitter oder Brettern) ist komplett vom Boden aus möglich. Ausführbar war das laut Peri bisher nur durch einen hohen Zusatzaufwand.

Erhöhte Sicherheit an der Absturzkante Im Bereich der Deckenschalungen sowie -unterstützung bietet Peri mit der Alu-Paneel-Ausführung Skydeck eine Lösung an, die sich seit Jahren bewährt. Das Einsatzspektrum reicht vom Wohnungs- bis zum Industriebau. Laut Hersteller soll sich damit praktisch jeder Grundriss durch die systematische und schnelle Montage schalen lassen – und das sowohl von unten wie von oben. Für Skydeck sprechen laut Sven Meißner die handlichen und leichten Systembauteile, die ein kraftsparendes Arbeiten sowie verkürzte Schalzeiten bedeuten. Damit ließen sich Deckenstärken bis 109 cm in nahezu jeder Höhe realisieren. Aufgrund der Fallkopfkonstruktion ist ein frühes Ausschalen möglich, was die Vorhaltemenge verringert. Um die Sicherheit an der Absturzkante zu erhöhen, wird ein Stirnseitengeländer verwendet. Ein neuer Sky-Anker dient als mobiler Anschlagpunkt für eine Person mit persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA), um das Einschalen von oben sicherer zu machen. Der


Anker lässt sich laut Peri von einer Einzelperson ein- oder ausbauen, was die Handhabung erleichtert. Weitere Sicherheit schaffen »PEP-Ergo«Deckenstützen, die den gesamten Anwendungsbereich für Einzelstützen abdecken sollen, sowie sogenannte G-Haken, die zum leichten Lösen der Muttern dienen. Dazu kommen der große Verstellbereich von 12 cm, eine eingebaute Quetschsicherung und eine übersichtliche Maßskala, die eingeprägt ist.

Hohe Erwartung bei den eigenen Gerüsten Erfindergeist beweist Peri aber nicht nur bei der Entwicklung neuer Schalungslösungen und Zubehörteile, sondern auch im Segment Gerüsttechnik strebt das Unternehmen innovative Lösungen an. »Der Gerüstbau ist hoch anspruchsvoll, da die Anforderungen an die Systeme immer komplexer werden – gerade wenn es um die leichte Handhabung der einzelnen Gerüstteile oder um die Sicherheit der Monteure und Nutzer geht«, erklärt Sven Meißner. »Unser Ziel war es von Anfang an, Gerüstlösungen zu entwickeln, die wenig Gewicht, hohe Sicherheit, eine schnelle Montage und große Anwendungsvielfalt bieten.« Und so hat das Unternehmen mit Peri Up einen Gerüstbaukasten entwickelt, der durch eine besondere Konstruktion auffällt. Für das Rahmengerüst Peri Up Easy sowie das Modulgerüst Peri Up Flex, das unter anderem bei komplexen Gebäudegeometrien und in der Industrie zum Einsatz kommt, sprechen nach Unternehmensangaben die Aufbauschnelligkeit und damit eine hohe Wirtschaftlichkeit, da der Gerüstbauer nur auf wenige Systemkomponenten zurückgreifen muss, um sein Gerüst zu erstellen. »Wir schaffen mit weniger als 500 Komponenten eine überzeugende Funktionsvielfalt und sind dabei mit Peri Up interessant für die gängigen Bereiche, wie Arbeits-, Fassaden-, Schutz- oder Tragegerüste«, erklärt Sven Meißner. Vereinen soll das Konstruktionskonzept die Wirtschaftlichkeit mit dem Sicherheitsfaktor: Weil das Geländer für die nächsthöher gelegene Gerüstlage beim Peri Up Easy ohne ein Zusatzbauteil aus gesicherter Position mit dem Rahmen montierbar ist, kann der Monteur beim Regelaufbau auf eine PSAgA verzichten. In diesem Zusammenhang erwähnt Meißner die neue Verordnung TRBS 2121-1 und die Tatsache, dass Peri bereits jetzt die neuesten Vorgaben und Richtlinien der Betriebssicherheit erfülle.

TRBS 2121-Regel sorgt für klare Verhältnisse Laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) soll die seit Februar geltende Neufassung der »Technischen Regeln für Betriebssicherheit« (TRBS 2121, Teil 1) sicherstellen, dass die Anforderungen der Betriebssicherheitsverordnung konkretisiert werden. Inhaltlich befasst sich die Verordnung mit der »Gefährdung von Beschäftigten durch Absturz bei der Verwendung von Gerüsten«. Die neue technische Regel gibt nicht nur vor, dass Gerüste standsicher sein müssen, darüber

hinaus sollen Gerüste über einen sicheren Zugang erreichbar sein und über Einrichtungen verfügen, die einen Absturz vom Gerüst für den Anwender verhindern. Peri ist für diese Neuregelung laut Sven Meißner »gut vorbereitet«, da man diese Vorgaben bereits seit geraumer Zeit erfülle.

Leichte und sichere Gerüstmontage Ein weiterer wichtiger Aspekt beim Thema Sicherheit sind die Gerüstbeläge. Die UDG-Stahlbeläge des Peri-Up-Systems besitzen eine rutschsichere Oberfläche. Aufgrund der Perforierung eignen sie sich laut Peri auch in gefährlichen Einsatzbereichen, bei denen die Rutschgefahr besonders hoch ist. Eine geringe Bauhöhe sowie der Profilquerschnitt sollen überdies einen ergonomischen Transport per Hand ermöglichen. »Wir haben zudem umlaufende Bordbleche bzw. Bordbretter etabliert, um die Sicherheit weiter zu erhöhen. Sie lassen sich bei Arbeitsgerüsten im Bedarfsfall an allen Seiten einsetzen«, so Sven Meißner. Auffällig ist bei den Peri-Gerüsten aber auch das Riegelsystem: Die Peri-Up-Riegel besitzen einen keilförmigen Anschluss, der in die jeweilige Öffnung des »Rosett«-Gerüstknotens eingehängt wird. Infolge dessen fällt der Sicherungskeil selbstständig herunter und verriegelt damit das System. Genannt wird es »Gravity Lock«, was die Montage einerseits leichter, andererseits aber eben auch sicher machen soll. Final erfolgt dann nur noch ein Hammerschlag, um den Keil festzuschlagen. Ähnlich ist es bei den Belägen, die ebenfalls ohne Zusatzbauteile abgesichert werden. Im Belag befindet sich ein Bügel, der den Riegel direkt nach dem Einlegen untergreift und den Belag gegen ein Abhe-

Bei der Entwicklung von Gerüstkomponenten steht für Peri das Thema Sicherheit im Mittelpunkt: Die Peri-Up-Riegel besitzen einen keilförmigen Anschluss, der in die jeweilige Rosettenöffnung eingehängt wird. Der Sicherungskeil fällt selbstständig herunter und verriegelt damit das System.

Fakten Digitale Lösungen für die Baustelle von heute > Peri versteht sich bei digitalen Lösungen und Innovationen als Pionier und hat produktbegleitende Apps für den Arbeitsalltag sowie weiterentwickelte CAD-Lösungen oder das Kundenportal »myPeri« auf den Weg gebracht. Als wichtigen Bestandteil dieses digitalen Wandels betrachtet das Unternehmen auch die mobile 3D-Visualisierung von Bauprojekten. Die »Extended Experience«-App zum Beispiel soll die Möglichkeit bieten, 3D-Modelle unterschiedlich darzustellen. > Sei es mit Augmented Reality (AR), Mixed Reality (MR) oder Virtual Reality (VR) – die Modelle sollen mithilfe der App auf Displays von Mobilgeräten abrufbar sein. Ziel ist es laut Peri, dem Anwender ein Werkzeug an die Hand zu geben, mit dem er seine Modelle in den Planungs- und Bauprozess einbinden kann. Beim Kundenportal hingegen soll der Kunde über den kompletten Projektzeitraum hinweg begleitet werden: Neben Trainingsvideos zeigt das Portal zahlreiche Funktionen auf, die die Bauprozesse effizienter und damit kostengünstiger machen sollen. > Ein Schwerpunkt im Bereich Schalung ist für Peri das Thema »Building Information Modeling (BIM)«: Der Hersteller hat in den vergangenen Jahren bereits mehrere Referenzprojekte durchgeführt, die als gutes Beispiel für die erfolgreiche Umsetzung der BIM-Prinzipien dienen. Neben der 3D-Planung liegt der Schwerpunkt auf der Verfügbarkeit relevanter Daten, die sich immer und überall abrufen lassen. Gleichzeitig ermöglicht BIM eine gezieltere Planungskoordination, eine automatisierte Kollisionsprüfung oder den Zugriff auf Sicherheitschecklisten sowie QR-Codes für die Objektnavigation. > Ein weiteres digitales Werkzeug ist der Duo Planner. Die webbasierte App soll es dem Anwender möglich machen, Grundrisse mit der leichtgewichtigen Schalungslösung Duo zu planen und einzuschalen. Zuerst gibt der Anwender die Höhe und Dicke der gewünschten Wand an, dann werden der zu schalende Grundriss eingegeben und die Takte festgelegt. Die App erstellt daraufhin die beste Schalungslösung und zeigt Pläne sowie Stücklisten für die Materialdisposition im pdf-Format auf. Der Vorteil ist, dass sich diese ausdrucken oder per E-Mail verschicken lassen. Das Planungswerkzeug funktioniert nach einmaliger Registrierung und soll Teil von QuickSolve werden, eine Sparte, in der Peri künftig weitere Digitalanwendungen anbieten möchte.

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Die Mitarbeiter von Gerüstbau Stemmer aus dem baden-württembergischen Rheinfelden lassen sich von Andreas Häger, Vertriebs-Support bei Peri (gelber Schutzhelm), die Vorzüge der Gerüste erklären.

ben sichert. Als weiteren Vorteil nennt Peri, dass sich die Beläge im Bedarfsfall auch feldweise ausbauen lassen, etwa zum Einbringen von Material.

Umfassende Trainings- und Serviceangebote

25Kilogramm Die Duo-Paneele wiegen nur etwa maximal 25 kg und gelten damit im Vergleich zu anderen Schalungslösungen als leicht und ergonomisch zu handhaben.

PERI Freigelände FN.719

Für Peri sind rund 2 000 Ingenieure und Fachberater tätig, die weltweit an Bauprojekten beteiligt sind. Die Peri-Anwendungstechnik begleitet dabei die einzelnen Projekte – und das von der Ausschreibung bis zum Abschluss vor Ort. »Wir haben dabei die Optimierung der Prozesse, die Arbeitssicherheit und auch die Wirtschaftlichkeit der Baustellen im Blick«, so Sven Meißner. Damit Unternehmen die Budget- und Zeitpläne einhalten können, stellt Peri außerdem professionelle Beratung für den gesamten Projektverlauf zur Verfügung. Darüber hinaus stehen Serviceangebote für die Bereiche Reparatur und Wartung von Kundenmaterial, Logistik, Projekt-Management, Fort- und Weiterbildungen für Bauunternehmen und Gerüstbetriebe sowie Schulungen und Trainings zur Verfügung. Einen Einblick davon hat das bauMAGAZIN bei seinem Besuch am Standort Weißenhorn erhalten: Die Firma Gerüstbau Stemmer aus dem badenwürttembergischen Rheinfelden nahm an einer Trainingsmaßnahme für den Gerüstbau teil und stellte dabei das eigene Können unter Beweis.

Unternehmen Seit 50 Jahren ist Peri im Bereich Schalungs- und Gerüsttechnik tätig. Gegründet wurde das Familienunternehmen 1969 von Artur und Christl Schwörer. Heute ist es mit über 70 Tochtergesellschaften und 140 Lagerstandorten weltweit vertreten. In Deutschland stehen Peri 16 Vertriebsstandorte und vier Competence-Center zur Verfügung. Aktuell sind rund 8 700 Mitarbeiter weltweit für Peri tätig – der Umsatz belief sich 2017 auf rund 1,48 Mrd. Euro.

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In diesem Jahr feiert Peri sein 50-jähriges Bestehen. Der Hauptsitz des Familienunternehmens befindet sich in Weißenhorn bei Ulm.

Andreas Häger, Vertriebs-Support bei Peri für das Segment Gerüstbau und Handwerk, gab dabei praxisnahe Tipps und erläuterte die Vorzüge der von Peri entwickelten Gerüstelemente. Laut Sven Meißner sind derartige Trainings und Schulungen letztendlich aber für beide Seiten wichtig: »Während wir den Betrieben zeigen können, was unsere Produkte leisten, erfahren wir, worauf es den Anwendern ankommt. In Kombination mit unseren Projektbegleitungen gelingt uns damit eine kundennahe Weiterentwicklung, die eben nicht nur auf theoretisches Fachwissen zurückgreift.«

Unterschiede zwischen Theorie und Praxis Als weiteren wichtigen Baustein der heutigen Baubranche betrachtet Peri den Einsatz moderner Digitallösungen, auch wenn dessen Potenziale in der Branche noch nicht vollständig genutzt werden. »Beim Thema Digitalisierung stehen wir in der Baubranche noch am Anfang, und das betrifft auch die Schalungs- und Gerüstbaubranche«, so Sven Meißner. »Fakt ist aber, dass wir bereits heute mit klugen Lösungen gewerkeübergreifend agieren, die deutsche Bauwirtschaft aber noch Zeit brauchen wird, um das flächendeckend umzusetzen.« Peri beschäftige sich mit dem Thema Digitalisierung bereits seit vielen Jahren und kenne die Probleme der angestrebten ›Baustelle 4.0‹. »Neben den digitalen Lösungen für einzelne Arbeitsabläufe nimmt der durchgängige Kommunikationsfluss eine wichtige Rolle ein, der auf der Baustelle aber weiterhin stark verbessert werden muss«, sagt Meißner. »Auch im Bereich Logistik stellen wir bei Kunden immer wieder fest, dass der Einsatz von bereits existierenden Digitallösungen die Effizienz deutlich steigern würde.« Genau da kommen Hersteller wie Peri ins Spiel. Sie können als Schnittstelle zwischen Entwickler und Anwender dienen. Für den Bereich Building Information Modeling (BIM) zum Beispiel hat das Unternehmen laut Sven Meißner eine klare Zielsetzung geschaffen: »Wir versuchen, den Kunden dahingehend zu stärken, für Neuerungen offen zu sein. Das Ziel ist es, sie BIM-fähig zu machen und die Vorzüge der Veränderungen so darzustellen, dass sie auch angenommen werden. Wichtig ist, dass niemand den Anschluss verliert. Denn im Augenblick findet ein Generationswechsel statt, und in einigen Jahren wird die Branche bei den angesprochenen Themen sicherlich ganz anders aufgestellt sein.« ™


NOE-SCHALTECHNIK

Bei der Fotogravurtechnik werden Bildinformationen digital in Linien unterschiedlicher Breite und Tiefe umgewandelt. So erzeugt der reflektierende Lichteinfall den Eindruck eines Bildes. Die hierfür eingesetzten Strukturmatrizen von NOE-Schaltechnik bestehen aus Polyurethan mit Glasfasergewebe, die mit der Schalung fixiert werden. Danach kann der Ortbeton wie gewohnt eingebracht werden. Sobald dieser ausgehärtet ist, lässt sich die Matrize entfernen und das Relief wird sichtbar.

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NOE-SCHALTECHNIK

Sichtbeton in Stoffoptik Die Gemeinde Neuenhof bei Zürich saniert ihre Schulanlage und errichtete in diesem Zusammenhang eine Aula. Diese besticht durch eine besondere Sichtbetonfassade, die dank Fotogravurtechnik und Strukturmatrizen der NOE-Schaltechnik erstellt werden konnte. m Rahmen der Sanierung sollte ein Objekt komplett renoviert und ein zweites erweitert werden. Zudem wünschten sich die Verantwortlichen den Neubau einer Aula. Um für diese architektonischen Maßnahmen das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, schrieben sie einen Wettbewerb aus, den das Architekturbüro Waeber-Dickmann-Partner aus Zürich gewann.

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Fotogravur mit Strukturmatrizen Die Aula ist von der Kubatur her betrachtet eher schnörkellos rechteckig, doch dank ihrer Sichtbetonfassade ein Blickfang. Denn sie gibt auf geschickte Art und Weise die Faltenbildung eines Stoffes wieder, der je nach Sonnenstand immer etwas anders erscheint. Möglich war das durch die sogenannte Fotogravurtechnik und die Strukturmatrizen von NOE-Schaltechnik. Bei der Fotogravurtechnik werden Bildinformationen digital in Linien unterschiedlicher Breite und Tiefe umgewandelt. So er-

NOE-Schaltechnik Halle B3.437

zeugt der reflektierende Lichteinfall den Eindruck eines Bildes. Die NOE-Matrizen bestehen aus Polyurethan mit Glasfasergewebe, die mit der Schalung fixiert werden. Danach kann der Ortbeton wie gewohnt eingebracht werden. Sobald dieser ausgehärtet ist, lässt sich die Matrize entfernen und das Relief wird sichtbar. So können detailgetreu, je nach Lichteinfallswinkel, individuelle Strukturen und Bilder auf der Betonoberfläche wiedergegeben werden.

zen an. Mit ihnen wurden ungefähr 700 m² strukturierte Fläche erstellt. Eigentlich sind die NOEStrukturmatrizen darauf ausgelegt, bis zu 100 Mal eingesetzt zu werden. Doch dies war bei der Neuhofer-Aula nicht möglich. Da kein Element dem anderen entsprach, wurde jede Matrize nur ein einziges Mal verwendet. Bei der aufwendigen Matrizen-Geometrie profitierten die Architekten und das ausführen-

de Unternehmen davon, dass NOE nicht nur Strukturmatrizen anbietet, sondern auch Schalungen. Sie bestellten diese gleich mit und erhielten so detaillierte Schalpläne, bei denen die erforderlichen Taktungen genau angegeben waren. Auf Wunsch montiert das Unternehmen die Matrizen auch direkt im Werk auf die Schalung. Dadurch sparen die Baumeister Zeit auf der Baustelle. §

Individuelle Anfertigung Damit das Ergebnis den Wünschen der Architekten entsprach, berechneten diese die möglichen Lichteinfallswinkel und lieferten der NOE-Schaltechnik detaillierte 3D-Pläne. Mit ihrer Hilfe fertigten die Mitarbeiter des Unternehmens eine Gießform, die zum Herstellen der eigentlichen Matrize erforderlich ist. In sie wird das flüssige Polyurethan eingebracht. Dabei entschlossen sich die Verantwortlichen für eine Matrizenhöhe von 6,76 m. Die Breite variierte zwischen 0,65 m und 1 m. Insgesamt fertigte NOE rund 30 unterschiedliche Matri-

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MAYER SCHALTECHNIK

Vor allem als Stadt hochwertiger Porzellanwaren ist Selb im Fichtelgebirge bekannt geworden. Seit fast 100 Jahren ist dort aber auch RAPA Rausch & Pausch zu Hause, heute mit knapp 1 000 Mitarbeitern zu den weltweit führenden Spezialisten von Ventilsystemen für die Automobilindustrie zählend. Für 13 Mio. Euro entsteht derzeit ein Neubau mit 7 500 m² Produktionsfläche, verteilt auf vier Etagen. Der Rohbau wurde von AS-Bau Hof in nur vier Monaten Bauzeit hochgezogen. Der Schlüssel für die Rekordleistung liegt in den vorgefertigten, bis zu 5 m hohen Doppelwandelementen. In Sachen Fugen konnte Mayer Schaltechnik mit seinen Fluxx-Schienen punkten. ie Achillesferse der Fertigbauweise mit Filigranwänden ist die Abdichtung der Stoßfugen zwischen den einzelnen Elementen. Im Gegensatz zu den makellosen Betonoberflächen der Fertigteile mit ihren exakt gebrochenen Kanten lässt die Ausführungsqualität dieser Fugen oft zu wünschen übrig. Für den Bau der RAPA-Halle wurden relativ schmale Fertigteilelemente vorgesehen – damit steigt allerdings auch der Fugenanteil: So kamen bei 5 m Wandhöhe je Etage etwa 1 000 lfm Fuge zusammen, insgesamt mussten also 4 000 m Stoßfugen vor dem Ausbetonieren der Hohlwandelemente abgedichtet werden, um den plastischen Füllbeton am Auslaufen zu hindern. Wie in den meisten Bauunternehmen hat auch AS-Bau bisher Holzleisten verwendet, eine Methode, die nicht nur unwirtschaftlich ist, sondern selten auch befriedigende Ergebnisse bringt. Abgesehen davon, dass diese schwierig zu befestigen sind – verspannen ist mühsam, andübeln, -schießen oder -kleben würde die Platten beschädigen. Auch das praktizierte Ausschäumen der Stöße mit Bauschaum bot sich nicht an.

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Doppelwandelemente lassen die viergeschossige Produktionshalle in die Höhe wachsen. Vor dem Ausbetonieren der Wände mussten pro Etage rund 1 000 m Stoßfuge abgeschalt werden.

V-förmige Federstahlprofile AS-Bau hat sich in Selb dafür entschieden, bei Mayer Schaltechnik rund 500 m Fluxx-Schienen zu ordern. Mit den V-förmigen Federstahlprofilen lässt sich

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MAYER SCHALTECHNIK

Für Tempo in der Fuge sorgen

Je nach Ansprüchen an die Oberfläche kann die sauber ausgeformte Fuge noch weiter bearbeitet werden. schnell eine einwandfreie Stoßfugenabschalung herstellen, deren Ergebnis auch dem Blick eines kritischen Architekten standhalten soll. Für AS-Bau waren nicht nur das zu erwartende Betonierergebnis ausschlaggebend, sondern auch die Kosten. AS-Bauleiter Johannes Dimmling: »Die bisherige Holzlösung mussten wir kalkulatorisch mit rund zehn Minuten für 1 m Fuge ansetzen, dazu kam der Aufwand für die Beschaffung der Holzleisten und deren Entsorgung nach dem Ausschalen. Mit den Fluxx-Schienen schaffen wir in rund zehn Minuten jetzt 3 m und mehr, also mindestens die dreifache Leistung – und das ganz ohne Abfall.« Auf diese Weise sollen sich die Anschaffungskosten in kurzer Zeit amortisieren, meist schon nach dem dritten bis vierten Einsatz. »Allein an der RAPAHalle konnten wir unsere 500 m Fluxx-Schienen achtmal einsetzen«, zieht Bauleiter Dimmling Bilanz. Seit Mayer vor etwa acht Jahren sein Fluxx-System vorgestellt hat, sollen Holzlatten oder Bauschaum zum Abdichten von Doppelwandelementen gegen auslaufenden Beton in die »Mottenkiste« gehören. Die Abschalschiene ist mit 1 m und 1,5 m Länge erhältlich, und hat das Bauen mit vorgefertigten Betonwänden rationalisiert. Die Profile aus verzinktem, rot pulverbeschichtetem Stahl-

blech werden mit Kunststoffankern in den Stoßfugen der Hohlwandelemente festgespannt – von einem Arbeiter und ohne Werkzeug. Die Abschalschienen passen sich federnd in die 45°Fasen der beiden Fertigteile ein und dichten den Stoß ab. Nach dem Ansteifen des Betons können die Schienen wieder abgenommen werden. Zurück bleibt eine V-förmige Fuge, die je nach Ansprüchen keine oder allenfalls minimale Nacharbeit erfordern soll. Und bei guter Behandlung sieht Mayer die Schienen als »endlos« verwendbar. §

Abschalschiene Fluxx:. Das Federstahlprofil wird im Plattenstoß mit Kunststoffankern verspannt, die anschließend abgedreht werden.


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ISCHEBECK

Digitale Produkte machen das Schalungsleben leichter

Ischebeck Halle B3.449



m Zentrum von BIM steht als gemeinsame Datenbasis das dreidimensionale Modell, auf das jeder am Projekt Beteiligte zugreift und in das er ÂťhineinarbeitetÂŤ. Gerade bei komplexen Projekten hilft es, das Bauwerk besser zu verstehen, LĂśsungsalternativen zu visualisieren und den Bauablauf realistisch zu planen. So lassen sich beispielsweise auftretende Kollisionen schon im Vorfeld erkennen und durch Modifizierung der Planung später in der Realität vermeiden, was letztendlich Zeit und Kosten spart. Als Hersteller von Schalungsprodukten, die grĂśĂ&#x;tenteils nicht im Bauwerk verbleiben, sondern nur in der Rohbauphase zum Einsatz kommen, bietet Ischebeck eine Schnittstelle zum BIM-Modell, um in diesem

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FRIEDRICH ISCHEBECK

Schlagworte wie Digitalisierung und BIM beherrschen die Berichterstattungen, auch in der Baubranche. Es gilt, Produkte und Prozesse an die sich ständig wandelnden Anforderungen der digitalen Welt anzupassen und den Kunden auf diesem Weg bestmÜglich zu unterstßtzen. Hierzu bietet Ischebeck mit SmartTitan zur Bauma verschiedene digitale LÜsungen, die den Einsatz der Ischebeck-Produkte einfacher und effizienter machen sollen.

Screen Saver beim Bau eines Hochhauses in London. die Schalungsplanung realisieren zu kÜnnen. Dies erfolgt mithilfe des Programms Revit von Autodesk. Die Ischebeck-Produkte stehen als Revit-Dateien zur Verfßgung (demnächst auch als Download von der Website) und kÜnnen so in das BIM-Modell integriert werden.

Baurechtlicher Nachweis auch auĂ&#x;erhalb der TypenprĂźfung Ob als einzelner StĂźtzturm, RaumgerĂźst, Schaltisch oder Schalwagen â&#x20AC;&#x201C; das Alu-SchalungsgerĂźst Titan trägt Lasten aller Art. In Deutschland ist es bis zu einer HĂśhe von 24,6â&#x20AC;&#x2C6;m Ăźber eine TypenprĂźfung geregelt. Das

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Der Preventer ermöglicht den Einbau von Titan-Mikropfählen – wie hier zur Auftriebssicherung im Untergeschoss eines Hotels in Dubai – auch bei anstehendem Wasser. Die sonst übliche aufwendige Entwässerung entfällt.

heißt, dass für bestimmte Aufbauvarianten eine geprüfte Typenstatik vorliegt, der baurechtliche Nachweis also bereits erbracht wurde. Als flexibles Baukastensystem sind für das Alu-Schalungsgerüst geradezu unendliche Aufbausituationen denkbar, wofür bislang aufwendige Einzelnachweise erbracht werden mussten. Mit der neuen SmartTitanBemessungs-Software verfügt Ischebeck jetzt über ein Werkzeug, mit dem der Nachweis auf

Basis der Grundlagen der Typenprüfung für jeden Systemaufbau erbracht werden kann, auch bei komplexen Schalaufgaben, ohne auf Annäherungen angewiesen zu sein. Die Software lässt zudem an jeder Stelle der Konstruktion die dort einwirkenden Kräfte erkennen, sodass der Materialeinsatz für eine optimale Auslastung des Systems angepasst werden kann. Dieser Service ist ein Inhouse-Service von Ischebeck, von dem am Ende der Kunde profitiert.

Mikropfähle einfach und schnell online bemessen Digitale Unterstützung gibt es auch im Bereich der Geotechnik. Zur Bauma wird über die Ischebeck-Website ein Tool zur Verfügung stehen, das vor allem für Ingenieurbüros und die Arbeitsvorbereiter der Spezialtiefbauer von Interesse sein soll. Es hilft Planern, ihre Projekte leicht und schnell mit dem System Mikropfahl Titan auszuarbeiten. Nach Registrierung über die Website geht es los: Nur einige wenige Parameter eingeben, und schon lassen sich beispielsweise Nachweise zur inneren oder äußeren Tragfähigkeit oder zum Knicken erbringen.

Systemergänzungen in Hoch- und Tiefbau Im Hardware-Bereich zeigt Ischebeck neue hilfreiche Komponenten zu seinen Systemlösungen in allen drei Produktsegmenten. So gibt es für das Deckenschalungssystem Titan HV ein neues Mesh-Paneel, das durch die Ausstattung mit einem schwenkbaren Kopfstück für das bequeme Ein- und Ausschalen von unten optimiert wurde. Das Paneel kommt meist zum Einsatz, wenn erhöhte Anforderungen an die Arbeitssicherheit gestellt werden, da es schon im Startfeld eine hohe Stabilität bietet und sofort begehbar ist. Außerdem stellt Ischebeck ein Richtstrebenschnellgelenk vor, das auf den Fertigteilmarkt zielt, wo die vorgefertigten Betonteile exakt ausgerichtet und sicher gehalten werden müssen. Die Richtstrebe einfach von unten in die auf dem Betonteil montierte Halterung schieben – sie arretiert automatisch und wird später durch leichten Druck unter die Halterung wieder frei. Im Bereich Sicherheit und Logistik auf der Baustelle wird der »Screen Saver« zu sehen sein, eine Einhausung aus leichten Alu-Lochblechen mit Plattfor-

men auf vier Ebenen, die sowohl die Arbeiter schützt, als auch ein Herunterfallen von Gegenständen verhindert. Durch eine horizontale wie auch vertikale Verstellbarkeit verspricht der Screen Saver eine hohe Flexibilität bei der Anpassung an moderne Gebäudegeometrien. Auch der Alu-Leichtverbau Gigant, das flexible Verbausystem für Gräben im innerstädtischen Bereich, erhält mit dem neuen Leitereinstieg ein sicherheitsrelevantes Zusatzelement. Kein Klettern mehr über die Kanalstreben oder wackelig aufgestellte Leitern, kein platzraubendes Abböschen – die fixierte Leiter mit stabiler, gerader Anlage macht ein sicheres Begehen des Grabens möglich. Im dritten Produktsegment, der Geotechnik, gibt es ebenfalls neue technische Entwicklungen zu sehen, wie beispielsweise den Preventer, der den Einbau von Titan-Mikropfählen auch bei anstehendem Wasser ermöglicht. Die sonst übliche aufwendige Entwässerung entfällt. Mit seiner Hilfe können Auftriebssicherungen in Tiefgeschossen oder Unterführungen verwirklicht werden, bei denen ein Wassereinbruch droht. §

Neuer Messeauftritt für bewährte Systeme o RINGER – Der österreichische Schalungs- und Gerüstexperte Ringer präsentiert sich auf der Bauma mit einem neuen Messeauftritt. Gezeigt werden dort die bewährten Schalungssysteme. er neue, zweistöckige Messestand soll Kundenkontakt in großzügigem Ambiente möglich machen. »Unsere bewährten Schalungssysteme Master und Alu 2000 stehen auch 2019 für uns im Mittelpunkt«, so Thomas Ringer, Leiter International bei Ringer. Das österreichische Unternehmen feiert 2019 sein 75-jähriges Bestehen und produziert seit 1984 Schalungen für alle bautechnischen Zwecke auf Groß- und Kleinbaustellen. Die Master-Schalung gilt mit einer Betondruckaufnahme von maximal 80 kN/m² als schnelles und zuverlässiges System für Kranbaustellen. Die feuerverzinkte Stahlausführung ermöglicht einen Einsatz im anspruchsvollen Bereich, unkomplizierte Handhabung verspricht für einen effizienten Baustelleneinsatz. Die Schalungselemente sind in den Bau-

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KARINLOHBERGERPHOTOGRAPHY

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höhen von 90 cm bis 330 cm erhältlich bei Elementbreiten von 25 cm bis 270 cm. Die Alu-2000-Schalung soll eine besondere Leichtigkeit (ca. 21 kg/m²), hohe Steifigkeit und geringes Volumen mit einer Belastbarkeit von 60 kN/m² verbinden. §


PASCHAL

Schalungsplanung leicht gemacht – mit der vollautomatischen Schalungsplanungs-Software Paschal-Plan light 12.0. Die neue IFC-Schnittstelle erlaubt zudem den Austausch aller relevanten Geometrie- und Schalungsinformationen mit BIM-fähigen Programmen.

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PASCHAL

Messeauftritt steht unter dem Motto »Effizienz in Kombination« Auf rund 1 000 m² Bauma-Standfläche präsentiert der Schalungsund Rüstungsexperte Paschal seine innovativen und kundenorientierten Schalungslösungen. In diesem Jahr soll die Besucher neben einem neuen Standort auch ein überarbeitetes, modernes Standkonzept erwarten, seinen Messeauftritt stellt Paschal unter das Motto »Effizienz in Kombination«.

Mehr Arbeitssicherheit auf der Baustelle verspricht das neue PaschalSeitenschutzsystem nach Sicherheitsstandard EN 1 3374.

m Mittelpunkt der Bauma steht für Paschal die Logo.3. Große Elemente, wenige Verbindungsteile und eine einfache Handhabung ermöglichen ein schnelles, wirtschaftliches Schalen im System. Aufgrund der Großflächenelemente mit einer Schalhöhe von 340 cm und durchgängiger Schalhaut ist die Logo.3 zudem für Sichtbeton und den Industriebau geeignet. Der massive Flachstahlrahmen und die hochwertige Verarbeitung sollen die Logo.3 zu einer der langlebigsten Wandschalungen auf dem Markt machen. In der Logo-Ecke »Wünsch dir was« werden neben den klassischen Logo.3-Elementen auch die Logo.S mit Stahlschalhaut mit Sicherheitseinrichtungen für spezielle Einsatzgebiete sowie die Handschalung Logo Alu vorgestellt. Da sich die Leichtschalung mit Aluminiumrahmen von Hand versetzen lässt, ist sie ideal für alle Baustellen ohne Kran und in bestehenden Gebäuden geeignet. Das Logo-Spannstellen-Sparmodell soll veranschaulichen, dass – so Paschal – kein anderes Schalsystem mit so wenig Spannstellen auskommt wie die Logo.3.

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das Logo-Sortiment vor – den Multigurt für die Logo.3. Das neue Leichtgewicht lässt sich als Aufstockschiene und vielseitig einsetzbare Gurtung verwenden.

Arbeitssicherheit mit Paschal Die Paschal-Arbeitsschutzsysteme stehen für maximale Arbeitssicherheit und Wirtschaftlichkeit zugleich, denn die optimale

Neuer Multigurt für die Logo.3 Auf der Bauma stellt Paschal auch eine Produktneuheit für

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DOKA

Kunden mit digitalen Lösungen unterstützen

Das flexible Wandschalungssystem Logo.3 löst dank der umfassenden Elementsortierung sämtliche Schalungsaufgaben im System. Handhabung und Umsetzmöglichkeit im vormontierten Zustand garantieren einen schnellen und reibungslosen Bauablauf. Neben der Logo-Betonierbühne und der multifunktionalen Arbeitsplattform Multip für gerade und runde Wandschalungen zeigt das Unternehmen den neuen Paschal-Seitenschutz.

Arbeiten am Betonschacht Das Paschal-Ankersystem ist eine aus Praxiserfahrungen entwickelte Lösung, die das Arbeiten an Schächten deutlich erleichtern soll. Mit dem bauaufsichtlich zugelassenen Ankerkonus bietet Paschal ein einheitliches Verankerungssystem passend für alle Kletter- und Bühnensysteme: Klettersystem 240, Klettervorrichtung 200, die Kletterbühne KBK 180, die Sperrenkonsole SPK 270 oder die PaschalHebebühne.

Paschal Freigelände FN.618/2

Mehr als Schalsysteme von der »Stange« Bei der Umsetzung kundenspezifischer Schalungslösungen sieht sich Paschal als Vorreiter am Markt. Durch Spezialanforderungen wie beispielsweise Sonderelementgrößen, Funktionsleisten für Verbindungsmittel oder die Anfertigung von verzinkten Elementen, lassen sich PaschalSystemschalungen an unterschiedlichste Kundenanforderungen anpassen.

Schalungsplanung mit der BIM-fähigen Software PPL 12.0 Software-Lösungen für digitales Bauen und Planen sind auch für den Mittelstand kaum noch wegzudenken. Mit der automatischen Schalungsplanungs-Software Paschal-Plan light 12.0 mit IFC4-Schnittstelle bietet Planitec, ein Unternehmen der Paschal-Gruppe, ein BIM-fähiges Softwaretool, das auch für die Materialdisposition eingesetzt werden kann (das bauMAGAZIN berichtete bereits in Heft 2/19, Seite 75). §

Paschal bietet Schalsysteme von der »Stange« und ermöglicht auch kundenspezifische Anpassungen, wie hier die Lackierung in Firmenfarbe. Funktionsleisten zur Lagerung von Verbindungselementen im Schalelement werden künftig in großen Logo.3Schalungselementen in der Standardausführung mit ausgeliefert. 246

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Unter dem Schwerpunkt »Unser Beitrag zur Produktivitätssteigerung auf der Baustelle« will der Doka-Campus auf einer 4 700 m² großen BaumaStandfläche die neuesten Produkte, Dienstleistungen und Innovationen aus der Welt der Schalung zeigen. Besucher können hier die Möglichkeiten zur Produktivitätssteigerung rund um Schalung und Beton erleben. Auf dem Doka-Campus werden zusätzlich zur Produkt- und Dienstleistungspalette von Doka auch der Schalungshandel von Form-on und erstmals die Umdasch Group Ventures (siehe Seite 248) präsentiert.

Das digitale Mess- und Entscheidungssystem Concremote, das die Betonfestigkeit an Ort und Stelle bestimmt, bietet mit der Sensorgeneration 2.0 neue Funktionen. er Doka-Campus ist konzipiert als Ort der Begegnung und auf den Dialog mit Besuchern ausgerichtet. Die Bauma bietet die Chance, die Welt von Doka mit allen ihren Facetten darzustellen und vor allem Dokas Beitrag zur Produktivität auf der Baustelle zu präsentieren. Wie bei der Bauma 2016 zählen auch in diesem Jahr die Live-Vorführungen mit den aktuellen Weltmeistern und Vize-Weltmeistern im Betonbau zu den besonderen Doka-Messe-Highlights. Neu ist, dass bei den Vorführungen 2019 das Schalungssystem DokaXlight zum Einsatz kommt. Im 16 m hohen Engineering Tower soll auf zwei Ebenen die Lösungskompetenz von Doka in den Mittelpunkt gestellt werden. Dabei erhalten Besucher die Möglichkeit, unterschiedliche Szenarien mittels Virtual Reality

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(VR) zu erleben und Präsentationen zu den einzelnen Sektoren Highrise, Infrastructure und Energy zu folgen.

Baustellenablauf mit neuesten digitalen Lösungen optimieren Bevor die Besucher die Schalungswelt von Doka betreten, sollen sie auf der Bauma in die Welt der Digitalisierung eintreten. Im Bereich Digital-Services können auf 225 m² neue digitale Lösungen und Dienstleistungen von Doka ausprobiert werden. Das digitale Serviceangebot wird dabei in den Bereichen »Smarte Baustelle«, »Smarte Assistenten« und »Smarte Planung« gezeigt. Doka setzt damit einen Schwerpunkt auf digitale Lösungen, die auf eine Optimierung des Baustellenablaufs abzielen und somit einen wesentlichen Beitrag zur Produktivitätssteigerung auf der Baustelle leisten.


Neue Produkte aus der Doka-Welt Im Baustellenalltag werden Sicherheit, Schnelligkeit und Wirt-

Medien

DIALOG

MICHAEL WULF

Dabei stehen zentrale Aspekte wie die Vereinfachung von Arbeitsabläufen, mehr Transparenz und eine bessere Ausführungsqualität im Vordergrund. Mit der Doka-AR-VR-App haben Besucher die Möglichkeit, ausgesuchte Doka-Lösungen in Augmented und Virtual Reality zu erleben. Die Anwendungsfälle erstrecken sich über die Projektion von Doka-Schalung auf ausgedruckte Pläne, über das Platzieren von 3D-Modellen in ihrer Umgebung bis zum Eintauchen in Doka-Lösungen in Virtual Reality. Auf zahlreichen Baustellen ist die Dienstleistung Concremote bereits ein wichtiger Partner. Das digitale Mess- und Entscheidungssystem, das die Betonfestigkeit an Ort und Stelle in »real-time« bestimmt, will mit einigen Neuerungen im Soft- und Hardware-Bereich aufwarten. So nennt Doka unter anderem die Webportal-Features Forecast für die Prognose der Festigkeitsentwicklung und Scenario für den Vergleich mehrerer Betonrezepturen sowie die neue Concremote-App.

Doka Heidi Schindler, Leiterin Marketing & PR Die Produktionssteigerung auf der Baustelle, das ist das Ziel, das unsere Kunden mit unseren Produkten für Schalung und Ortbeton realisieren sollen. Wir wollen die Produktion einfacher, schneller und sicherer gestalten. Dabei spielt die Digitalisierung eine immer wichtigere Rolle und ist dementsprechend eines der Hauptthemen auf dem Doka-Campus. Dazu gehört unsere Lösungskompetenz im Bereich Engineering ebenso wie unser digitales Serviceangebot, mit dem die Vereinfachung von Arbeitsabläufen, mehr Transparenz und eine bessere Ausführungsqualität im Vordergrund stehen. Zu den Neuigkeiten im Produktbereich zählen unter anderem die Absturzsicherung FreeFalcon, die Träger-Deckenschalung Dokaflex Xbrace, die Rahmenschalung DokaXlight oder die monolithische Schalungslösung Doka Monolithic, mit der Wände, Stützen, Unterzüge und Decken in einem Guss betoniert werden können. Besonders freut es uns natürlich, dass wir es mit der Innovation DokaXact ins Finale des Bauma-Innovationspreises geschafft haben. Dieses sensorbasierte System unterstützt Vermesser und das Baustellenteam beim schnellen und genauen Einrichtung der Wandschalung von Selbstklettersystemen.«

schaftlichkeit zum entscheidenden Erfolgsfaktor. In der Schalungswelt sollen Messebesucher auf einer großzügigen Fläche diese hautnah erleben können. FreeFalcon schließt die Lücke im Bereich des flexiblen Überkopfanschlagpunktes auf Baustellen und ist eine Synthese aus Sicherheit und Bewegungsfreiheit. Mit der mobilen Vorrichtung zur Absturzsicherung werden die Personen dort gesichert, wo besondere Gefahr für Absturz gegeben ist. Dadurch soll die Sicherheit der Anwender erhöht werden ohne die Flexibilität zu verringern. Dokaflex Xbrace stellt eine erweiterte Version der Träger-

Deckenschalung Dokaflex dar, die die Vorteile Flexibilität, universelle Einsetzbarkeit und Einfachheit in der Anwendung um zeitgemäße Sicherheitsaspekte ergänzt. Alle bestehenden Dokaflex-Systeme können auf die neue Version umgerüstet werden. Ein neues Produkt, das durch Leichtgewicht und Langlebigkeit bestechen soll und ak-

tuell erstmalig auf europäischen Baustellen eingesetzt wird, ist die Rahmenschalung DokaXlight. Künftig soll es zu einer der leichtesten Rahmenschalungen in der Produktpalette von Doka zählen. §

Doka Freigelände FN.420/1 und FN.420/2

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DOKA

Halle A2, Stand 438

FreeFalcon ist eine Synthese aus Sicherheit und Bewegungsfreiheit. Mit der mobilen Vorrichtung zur Absturzsicherung werden die Personen dort gesichert, wo besondere Gefahr für Absturz gegeben ist.

Weitere Informationen unter www.theis-feinwerktechnik.de

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UMDASCH GROUP VENTURES

Innovationstrio wird vorgestellt

Umdasch Group Ventures Freigelände FN.420/4

it Contakt will Umdasch die Baustelle digitalisieren. Die BIM-kompatible Software mit mobiler Applikation plant und organisiert Baustellen hinsichtlich Kollaboration, Bauablauf, Aufgaben, Material und Personal. Sie unterstützt damit eine Steigerung der Produktivität und Qualität durch optimiertes Baustellen-Management. Neben der Software wird die Baustelle durch Sensorik smart und liefert Echtzeitdaten zum Baustellenstatus und Baufortschritt. Als innovativ gilt die Analyse sämtlicher Baustellendaten sowie die Anwendung künstlicher Intelligenz, die allen Beteiligten eine fundierte Datenbasis für Kalkulation, Arbeitsvorbereitung sowie für Entscheidungen in künftigen Bauprojekten liefert. Die digitale Baulösung Con-

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UMDASCH

Umdasch Group Ventures, neben Doka und Umdasch The Store Makers die Innovationsschmiede der Umdasch Group, präsentiert auf der Bauma drei Neuheiten: Contakt (für digitale Baustellenintelligenz zur wirksamen und nachhaltigen Steigerung der Produktivität von Bauabläufen), Neulandt 3P (eine mobile Feldfabrik zur Herstellung von Betonfertigteilen zwecks Schaffung von leistbarem Wohnraum) und Contour Crafting (3D-Baudruck mit (Ort-)Beton).

Neulandt 3P ist eine mobile Fertigteilfabrik, speziell konzipiert, um sozialen Wohnraum kostengünstig in hohen Mengen zu schaffen. Die Technologie soll die Vorteile einer Schmetterlingsschalung (Bild) mit einer Batterieschalung vereinen und ermöglicht die industrielle Massenproduktion von Fertigteilelementen. takt wird u. a. gemeinsam mit dem Schwesterunternehmen Doka vertrieben.

Neulandt 3P Als Neulandt 3P wird eine mobile Fertigteilfabrik vorgestellt, speziell konzipiert, um sozialen Wohnraum kostengünstig in ho-

Mobile Fertigung lässt Hybridtürme weltweit entstehen

MAX BÖGL WIND AG / REINHARD MEDERER

Die mobile Fertigung lässt deutsche Ingenieurskunst überall entstehen, wo sie gebraucht wird.

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ybridtürme in deutscher Werksqualität fernab der Heimat macht die mobile Fertigung der Max Bögl Wind AG möglich. Die aufgebaute mobile Fertigung besteht aus vier Hallen auf einer Fläche von 40 000 m². Rund um die Hallen befinden sich Produktionsanlagen wie eine Betonmischanlage, eine Wasseraufbereitungsanlage und eine moderne Betonschleifanlage. Lokale Rohstoffe und Arbeitskräfte helfen die Hybridtürme zu steigern. Weniger Schwertransporte schonen zudem die Infrastruktur und die Umwelt. Die Qualitätsstandards der deutschen Werksfertigung bleiben dabei erhalten. In Thailand konnte jetzt das erste Projekt der mobilen Fertigung realisiert werden. Die Max Bögl Wind AG errichtete 90 Windkrafttürme von je 156,5 m. Im Sommer 2017 begann das bayerische Unternehmen, 262 Container von der Oberpfalz aus zu verschiffen. Am Zielort nordöst-

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o MAX BÖGL WIND – Die Hybridtürme der Max Bögl Wind AG sind bekannt für ihre hohen Nabenhöhen und tragen zur Stromerzeugung durch Windkraft bei. Dank mobiler Fertigung ist die Produktion der Betonsegmente nahezu an jedem Ort der Welt möglich. Das Fertigungskonzept ist in der Kategorie »Bauverfahren« nominiert für den »BaumaInnovationspreis 2019« (siehe Seite 38).

hen Mengen zu schaffen. Die Fabrik ist mobil und kann weltweit auf Baustellen betrieben werden. Innerhalb von vier Wochen ist die Fabrik aufgebaut und einsatzbereit. Die Technologie soll die Vorteile einer Schmetterlings- mit einer Batterieschalung vereinen und ermöglicht die in-


dustrielle Massenproduktion von Fertigteilelementen. Die Vorortproduktion optimiert Logistikabläufe, spart Transportwege und somit Kosten und Zeit. Durch die lokale Materialbeschaffung und den Einsatz lokaler Arbeitskräfte trägt die Fabrik zur Wertschöpfung vor Ort bei. Dank der hohen Produktivität sollen pro Werk und Jahr zwischen rund 250 000 m² und 350 000 m² qualitativ hochwertige Fertigteile produziert und somit weit über 1 000 Häuser à 45 m² hergestellt werden können.

3D-Baudruck Mit dem 3D-Druck zieht schrittweise eine zusätzliche Technologie auf den Baustellen ein. In nur einem Tag soll mittels Contour Crafting ein gesamter Rohbau mit Beton gedruckt werden. Der 3D-Druck soll dort Anwendung finden, wo schnell und kostengünstig gebaut werden soll. Besonders attraktiv soll der 3DBaudruck aber auch für organische Architekturlösungen werden, um anspruchsvolle und ausgefallene Wandgeometrien einfach und kostengünstig zu erstellen. §

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lich von Bangkok angekommen, entstand aus rund 3,5 t Equipment innerhalb weniger Monate die weltweit erste mobile Fertigung für Windkrafttürme. Millimetergenau an jedem Ort der Welt Herzstück der mobilen Fertigung ist die CNC-Betonschleifanlage. Sie stellt sicher, dass die Betonsegmente des Hybridturms in gleicher Quali-

tät wie bei stationären Anlagen auf 1/10 mm genau geschliffen werden. Auch in der mobilen Fertigung kommt der Vorteil des CNCFräsens zum Tragen, sodass der Betonturm bei jeglichen Witterungsbedingungen errichtet werden kann. Die mobile Fertigung der Max Bögl Wind AG kann durch das halb- und vollautomatisierte Umlaufsystem modular erweitert werden. §

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VOXELJET

Wie in Stein gemeißelt: 3D-Druck mit Hightech-Beton

VOXELJET (2)

Eine geradezu ungeahnte Gestaltungsfreiheit beim 3D-Druck von Betonschalungen verspricht das Unternehmen Voxeljet mit seinem Firmenstein, der auf der Bauma vorgestellt wird. Statt wie ein Steinmetz von einem Festkörper Material abzutragen, werden mit der Voxeljet-Technik per 3D-Druck komplexe Formen gedruckt und später mit flüssigem Beton gefüllt.

Im ersten Prozessschritt wurden die Buchstaben abgegossen. Damit sie besser in die gedruckte Form passen und sich leichter aus dieser lösen lassen, wurden sie mit Trennmittel beschichtet.

ei den von Voxeljet angebotenen Prozessen waren bisher Metallgießereien Hauptanwender. Mithilfe des 3D-Drucks können hochkomplexe Formen und Kerne aus Sand in kürzester Zeit und hoher Präzision hergestellt werden. Anwender können ganze Arbeitsschritte wie etwa die Konstruktion von teuren Formwerkzeugen einsparen, da für die Herstellung von 3D- gedruckten Sandformen und -kernen lediglich eine CAD-Datei benötigt wird. Das Dienstleistungszentrum von Voxeljet stellt diese Formen dann on demand, also nach Bedarf, her.

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20 Stunden Die Betongießer verwendeten einen selbstverdichtenden Beton. Nach rund 20 Stunden konnte die Schalung vorsichtig entfernt werden.

Betonguss für Architektur und Bauindustrie per 3D-Druck

Voxeljet Halle B3.342

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Mit dem Firmenstein aus Beton zeigt Voxeljet neue Anwendungsmöglichkeiten des 3D-Drucks in der Architektur und Bauindustrie auf. Wie Metall lässt sich auch Beton in die sandgedruckten Formen gießen. Mit dem Druck von Sandformen entstehen dabei, je nach Anwendung und Komplexität, sowohl wiederverwendbare als auch verlorene Schalungen. Der Vorteil des

3D-Drucks liegt im werkzeuglosen, kostenoptimierten Fertigungsprozess. Die Voxeljet-3DDrucksysteme erlauben die Fertigung von Gussformen mit hochkomplexen Geometrien in kürzester Zeit und mit beeindruckender Präzision. Durch konventionelle Fertigungsmethoden wären derartige Formen nur mit viel Aufwand herzustellen oder unmöglich. Voxeljet hat in Zusammenarbeit mit DadeDesign.com, einem Spezialisten für Highend-Betondesign und Formenbau, den Voxeljet-Firmenstein im ersten Versuch erfolgreich und problemlos hergestellt.

Von der CAD-Datei zum fertigen »Real-Life«-Objekt Am Anfang steht das CAD-Design. Um anschließend die Vorteile des 3D-Drucks auszunutzen, entschied sich Voxeljet für eine Hybridschalung, eine Kombination aus gedruckten und herkömmlichen Schalungselementen. Die 3D-gedruckten Elemente beschränkten sich dabei auf den komplexen Teil, die Front des Firmensteins. Einfachere

Geometrien, wie die geraden Flächen, werden mit konventionellen Holzschalungen abgebildet. Der komplexe Teil des Voxeljet-Firmensteins besteht im Wesentlichen aus der Gesteinsstruktur mit dem integrierten Logo, das aus der Hintergrundstruktur hervorragt. »Durch die Gestaltungsfreiheit des 3DDrucks lassen sich selbst hochkomplexe Geometrien mit Hinterschneidungen und gewollten Unebenheiten problemlos realisieren. Mit dem Abguss des Firmensteins konnten wir eine Geometrie produzieren, die auf konventionelle Weise schlichtweg nicht möglich gewesen wäre«, sagt Tobias King, Director Marketing & Applications bei Voxeljet. Für den Druck wurde die fertige Datei auf ein 3D-Drucksystem von Voxeljet geladen. Das 3D-Drucksystem fertigte die Schalung dann in einem Arbeitsgang. Voxeljet druckte die Form für den Firmenstein auf einer VX4000, dem größten industriellen 3D-Drucksystem mit einem zusammenhängenden Bauraum von 4 m x 2 m x 1 m (L x B x H), in nur einer Nacht.


Medien

MARKUS HIEBER / BAUMAGAZIN

DIALOG

Voxeljet Tobias King, Director Marketing & Applications Unser Firmenstein mit Voxeljet-Logo dient als Beispiel für eine ganz besondere Technologie: industrieller 3D-Druck mit Hightech-Beton. Bei den vielen Details wie Text, Logos, Strukturen und Hinterschneidungen können gewöhnliche Häuserdrucker nicht mithalten. Ein großer Vorteil dieser Technologie ist die Zeitersparnis – die Nacharbeiten auf der Baustelle entfallen größtenteils. Die Bauma soll uns dabei als Motor dienen. Wir wollen dort das Potenzial dieser Technologie publik machen.«

Von Weitem schlicht, doch seine Front hat es in sich: Das Voxeljet-Logo ragt mit deutlichen Hinterschneidungen aus einer Felsformation heraus. Die VX4000 trägt im Schichtbauverfahren Sand in einer extrem dünnen Schicht von nur 300 μm auf die Baufläche auf. Im Anschluss verklebt der Druckkopf die Schichten selektiv mit einem Bindemittel. Ist die Form gedruckt, wird der unverdruckte Sand entfernt und die Form mit Druckluft gesäubert. Um die Form für den Betonguss vorzubereiten, infiltrierten die 3DDruck-Spezialisten die Form mit einer PU-Dispersion, um Poren

zu schließen und gleichzeitig die Formenoberfläche zu versiegeln.

Gießen des Betonblocks Voxeljet verschickte die nachbehandelte Form anschließend zu Dade-Design.com in die Schweiz, um sie dort gießen zu lassen. Damit sich die Sandform nach dem Guss leichter vom Beton entfernen lässt, bringt DadeDesign.com ein Trennmittel auf die Form auf. Gerade bei Buchstaben ist es wichtig, dass sich

die Form so leicht wie möglich von dem Gussstück entfernen lässt, damit später keine Schäden am Beton entstehen. Nach dem Aushärten des gedruckten Logos, hat DadeDesign.com im zweiten Schritt den Rest des Firmensteins gegossen. Dafür verwendeten die Betongießer einen selbstverdichtenden Beton, UHPC (Ultra-High Performance Concrete). Nach rund 20 Stunden war der Beton komplett ausgehärtet, und die

Schalung konnte vorsichtig entfernt werden. Für den letzten Schliff wurde dem Stein eine »Betonkosmetik« verliehen, indem der Beton poliert wurde, um eine gleichmäßige und glatte Oberfläche zu erhalten. Was in der Architektur bis vor ein paar Jahren als kaum denkbar galt, ist damit durch eine Kombination von 3D-Druck und einem speziellen UHPC-Beton möglich geworden. §

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SCHWING – STETTER

Schwing Freigelände FS.1005/2

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Frage nach den klassischen Mastfaltungsarten R, RZ oder Z überflüssig machen. Dank der direkten Ansteuerung der DirectDrive-Hydraulikmotoren werden die Steuerbefehle des Maschinisten unmittelbar in Bewegungen umgesetzt, sodass der Mast der S 36 X DirectDrive äußerst feinfühlig und präzise gefahren werden kann.

Stetter-Fahrmischer »Nummer 111 000« Seit rund 60 Jahren baut Stetter im bayerischen Memmingen Fahrmischer, seit vielen Jahren auch an verschiedenen Firmenstandorten weltweit. Eine besondere Rolle kommt dabei Indien zu, wo die Fahrmischer von Stetter zuletzt einen Marktanteil von mehr als 80 % hatten. Auf der Bauma 2019 zeigt Stetter das 111 000. Modell, einen UltraEco, mit einer dem Jubiläum entsprechenden Sonderlackierung. Mit einem Gewicht von nur 3 250 kg ist der UltraEco der leichteste Fahrmischeraufbau von Stetter und steht in Verbindung mit einem gewichtsoptimierten Fahrgestell für eine Zuladung von 8 m³ Frischbeton. Optimal aus-

gelastet sind UltraEco-Flotten in Kombination mit einer StetterMischanlage mit dem neuen Doppelwellenmischer DW 4.0. Mit zwei Chargen wird die maxi-

Medien

DIALOG

male Ladekapazität von 8 m³ erreicht. Der UltraEco wurde seit seiner Markteinführung im Januar 2015 bis heute über 3 000 Mal verkauft. §

Schwing GmbH Christian Sprenger, Leiter Marketing Bei Schwing verlief das letzte Jahr sehr positiv: Wir haben überdurchschnittlich viel ausgeliefert und so viele Betonpumpen produziert wie nie zuvor. Für 2019 ist es deshalb unser Ziel, dieses hohe Niveau zu halten. Wir gehen im Augenblick von einem starken Jahr aus, wissen aber auch, dass es nicht so ein Wachstum wie in 2018 geben wird. Die Bauma werden wir nutzen, um Neukunden zu gewinnen. Der Stand von Schwing soll dabei als Treffpunkt für das internationale Publikum dienen. Und dabei steht sicherlich der Austausch über laufende und geplante Projekte im Mittelpunkt.«

Durch die erweiterte Beweglichkeit der letzten beiden Mastelemente wird eine endlose 360°-Bewegung am letzten Mastelement möglich.

SCHWING

as auf der Bauma 2016 in München als Funktionsmodell an einem SPB vorgestellt wurde, ist nun serienreif und in der neuen Schwing-Autobetonpumpe S 36 X DirectDrive verbaut. Durch die erweiterte Beweglichkeit der letzten beiden Mastelemente sollen sich bislang unerreichte Möglichkeiten eröffnen, bis hin zu endlosen 360°-Bewegungen am letzten Mastelement. Die Idee zur grenzenlosen Mobilität eines oder mehrerer Mastgelenke wurde von den Schwing-Ingenieuren in St. Stefan (Österreich) entwickelt. Dort entstand die Grundidee zu einem Antrieb per Drehmotor im Mastgelenk, der mithilfe einer Verzahnungstechnologie betrieben wird. Der DirectDrive hebt an den beiden letzten Mastgelenken nahezu sämtliche Einschränkungen auf, die durch den Einsatz von Hydraulikzylindern entstehen. Zudem soll der DirectDrive mit seiner Flexibilität die

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Die S 36 X DirectDrive wartet neben einem neuen Antriebskonzept mit einer Reichhöhe von 35,1 m auch mit einer maximalen Fördermenge von 161 m³/h und einem maximalen Förderdruck von 85 bar auf.

ANDREAS BECHERER / BAUMAGAZIN

Schwing will mit dem DirectDrive das Arbeiten mit Autobetonpumpen verändern. Der neuartige Antrieb vereint nicht nur die spezifischen Vorteile der bisher bekannten Mastfaltungsarten einer Maschine, sondern will ebenso neue Einsatzmöglichkeiten eröffnen. Die S 36 X DirectDrive soll dadurch so flexibel eingesetzt werden können wie keine andere Autobetonpumpe ihrer Klasse. Seiner eigenen Geschichte will das Unternehmen auf der Bauma zudem mit dem ausgestellten 111 000. Fahrmischer der Marke Stetter ebenso gerecht werden.

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Mastelemente drehen bis 360°


CIFA

Mit der Magnum MK28E zeigt Cifa in München die nach eigenen Angaben weltweit erste Hybrid-Fahrmischerpumpe.

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CIFA

Erste Hybridfahrmischerpumpe wird vorgestellt Zur Bauma erweitert Cifa seine umweltfreundliche EnergyaBaureihe mit einer Weltpremiere – der nach eigenen Angaben weltweit ersten Hybrid-Fahrmischerpumpe Magnum MK28E.

ie Magnum MK28E, die auf dem Stand der Cifa-Konzernmutter, der chinesischen Zoomlion Heavy Industry Group, gezeigt wird, ist als weltweit erste Fahrmischerpumpe mit HybridPlug-in-Technologie angekün-

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digt. Cifa nennt als Entwicklungsziele weniger Verbrauch, weniger Lärm, mehr Umweltschutz und eine hohe Leistung nach dem Firmenstandard des Herstellers aus dem italienischen Senago. Das Unternehmen hat eigenen Angaben zufolge die Neuheit bereits an Kunden in Norwegen und Finnland verkaufen können. Mit dem neuen Produkt erweitert Cifa seine Energya-Produktpalette. Ein Design- und Entwicklungsprogramm, das 2011 mit dem ersten Hybridfahrmischer E9 und dem ersten Hybrid-

spritzsystem mit Elektromotor (CSSE) begonnen hatte. Die beiden Produkte waren auf der Bauma 2013 bzw. 2016 vorgestellt worden.

Die MK28E kombiniert die beiden Innovationen, die für den Namen Cifa stehen – die Hybridtechnologie und Carbon. Die Magnum Hybrid verfügt über ei-

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ne 7-m³-Trommel und ein 28-mArmpaket, wobei die letzten beiden Segmente aus Carbon bestehen.

Hybridtechnik Die verbaute Hybridtechnologie ermöglicht den Betrieb der Fahrmischerpumpe auch bei ausgeschaltetem Lkw-Dieselmotor. Das Betriebsprinzip der Magnum Energya verspricht bemer-

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kenswerte Vorteile auf der Baustelle oder im Mischwerk. Sowohl beim Beladen in der Anlage als auch beim Entladen und Pumpen vor Ort kann der Lkw-Dieselmotor abgeschaltet bleiben. Die Betonpumpe wird dann durch einen, mit der Lithium-Ionen-Batterie verbundenen, Elektromotor angetrieben. Bei Bedarf wird der Lkw-Motor zum Laden der Elektrobatterie genutzt, wo-

durch die Energieversorgung der Betonpumpe jederzeit gewährleistet ist. Die elektrisch betriebenen Funktionen betreffen die vier Haupteinsatzphasen Trommeldrehung, Abstützung, Ein-/Ausfalten des Armpakets sowie den Pumpbetrieb. Die Batterie kann in ebenso vier Modi geladen werden. Entweder direkt über das Stromnetz mithilfe eines bordeigenem Batterieladegeräts (Plug-in), über eine externe Ladestation (öffentliche oder »Cifa Fast Charge«), mithilfe des Lkw-Dieselmotors und des Lkw-Generators oder per KERS-System (Kinetic Energy Recovery System), das es der Magnum MK28E er-

möglicht, während Fahrzeugrollphasen Energie zurückzugewinnen, die sonst verloren gehen würde.

Carbontechnik Die MK28E zeichnet sich auch durch die Verwendung von Carbon bei der Konstruktion der letzten beiden Armsegmente aus. CFK-Kohlefaserverbundwerkstoff wird bereits für die Carbotech-Autobeton- und Fahrmischerpumpen verwendet. Das geringere Gewicht unterstützt die niedrigeren Verbrauchswerte im Straßenverkehr. § Cifa Freigelände FS.905/2

BLEND – DELLSCHAU

Dellschau zeigt gemeinsam mit seinem Partner Blend auf der Bauma eine besonders mobile Maschine zur Herstellung von Flüssigboden. Mit ihr lässt sich Boden gemäß RAL 507 an nahezu jedem Ort herstellen. Die Maschine ist mit einem Allradantrieb ausgestattet, der sie zu einem mobilen Alleskönner machen soll. Sie kann – je nach Ausgangsmaterial – zwischen 25 m³/h und 70 m³/h Mischprodukt liefern. lend und Dellschau zeigen eine geländegängige Version einer E025 und eine E070 für Beton. Seit drei Jahren ist das italienisch-deutsche Team Blend-Dell-

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schau am deutschen Markt vertreten und entwickelt gemeinsam Anlagen, die nicht nur zur Herstellung von Flüssigboden geeignet sind.

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Mobile Mischmaschine für Flüssigboden

Flüssigboden mischen auf jedem Gelände – dafür hat das italienische Unternehmen Blend einen »Thermomix« für Flüssigboden konzipiert. Das Familienunternehmen Blend fertigt seit mehr als 30 Jahren in eigener Regie Anlagen zur Herstellung mineralischer Mischungen, von Kaltasphalt, Beton oder auch Flüssigboden. Die mobilen oder stationären Mischanlagen werden weltweit exportiert. In Europa kennt man ultramobile Mischanlagen aus dem Hause Blend zum Mischen von Beton, Kaltasphalt oder Flüssigboden. »Mit Blend haben wir einen Partner gefunden, der bereit ist, die Innovation zur Thematik ›Flüssigboden nach RAL507‹ mobil oder stationär umzusetzen«, betont Robert Dellschau. Die Anlagen überzeugen, so Dellschau, mit durchdachten technischen

Lösungen »und sind fast so einfach wie ein ›Thermomix‹ zu bedienen.« Dellschau ist seit ebenso mehr als 30 Jahren als Händler für Technik rund um die Recycling-Branche bekannt. Bekannt wurde Dellschau mit dem Mulitbloc-Betonblockstein in Kombination mit Richel-Folienhallen oder der eigenen SoilmixBodenaufbereitungsalage. In Sachen Flüssigboden ist das Unternehmen bereits seit dem Jahr 2000 aktiv. §

Dellschau Freigelände FS.907/9


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METALGALANTE

Höheres Fassungsvermögen für hochwertigen Beton Auf der Bauma stellt das italienische Unternehmen Metalgalante seinen neuen Betonmischer Carmix 45 FX vor, der die Vorteile der Modelle Carmix 25FX und Carmix One verbinden soll. Die kompakte Neuheit will mit seinem Allradantrieb und niedrigen Wartungskosten punkten und wird vom Hersteller als kostengünstige und effiziente Lösung für alle beschrieben, die Beton in höchster Qualität auch unter widrigen Umständen benötigen. Vergleich zu Systemen, die Drucksensoren auf der Ladeschaufel verwenden, verspricht dieses System eine direkte Kontrolle der Elemente dort, wo die

Mischung entsteht, eine größere Genauigkeit, eine Gewichtsabweichung von lediglich 3 % bis 5 % und eine reale Überprüfbarkeit des Endprodukts. §

METALGALANTE

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Carmix 45 FX kann mit kompakter Größe aufwarten: 4,5 m hoch und 7,75 m lang. ank seiner hohen Wendigkeit und Produktivität sieht Metalgalante den Carmix 45 FX als ein perfektes Fahrzeug für alle Situationen, in denen Leistung, Vielseitigkeit und Präzision gefragt sind. Ein benutzerfreundliches Fahrsystem, die kompakte Größe (4,5 m hoch und 7,75 m lang) und der Allradantrieb mit Allradlenkung sollen dafür sorgen, dass Arbeiten auch auf kleinstem Raum möglich werden und Fahrten auf unbefestigten und holprigen Straßen mühelos zu bewältigen sind. Die Carmix-Betonmischereinheit fasst bis zu 6 100 l mit einer tatsächlichen Mischausbeute von 4,5 m³ und erlaubt es, viel Beton in kurzer Zeit zu produzieren. Im Inneren unterstützen eine doppelte Mischspirale, die Trommeldrehung mit Hydraulikmotor und ein Planetengetriebe eine homogene sowie kompakte Mischung. Dazu trägt auch das automatische hydraulische Ladesystem bei: Mit einer großen 600-l-Schaufel kann die ge-

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Metalgalante Halle B5.414

wünschte Zuschlagstoffmenge in die Trommel geladen werden, um unnötigen Materialverlust vergessen zu machen. Auch bietet das Fahrzeug eine große Fahrerkabine (optional geschlossen) mit ROPS-FOPS-Schutzaufbau und Sperr- und Steuerventilen für maximale Sicherheit und den Schutz des Fahrers. Zudem ist der Fahrerplatz mit einem reversiblen Sitz mit automatischer Kreislaufumkehrung ausgestattet und bietet damit stets beste Sicht bei allen Bewegungen auf der Baustelle.

Lastzellensteuerung per Bordcomputer Wie bei allen Carmix-Maschinen sind auch bei diesem Modell die Steuer- und Überwachungsinstrumente von besonderer Bedeutung. Der Carmix 45 FX verfügt über ein Lastzellensystem, mit dem Material dosiert, gewogen und programmiert werden kann. Ermöglicht wird dies von vier – in der Mischeinheit installierten – Lastzellen, die über den Bordcomputer gesteuert werden können und direkt dort, wo die Mischung entsteht, als Gewichtssensoren fungieren. Im

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BAY-LYNX

Beton erst vor Ort mischen Mit seinem volumetrischen Mischer will Bay-Lynx die Kriterien Betonqualität, Mengenkontrolle und Rezepturflexibilität durch eine Produktion am Einsatzort erfüllen. Auf der Bauma erläutern die Kanadier mit Europasitz in Großbritannien ihre Technik.

enn Beton die Mischanlage verlässt, wurde er so konzipiert, dass er dem Mischungsrezept des Auftragnehmers entspricht. Während des Transports beginnt sich der Beton zu setzen, da das Wasser die chemische Reaktion beginnt, die die Mischung aktiviert. Bis das Betonmischfahrzeug auf der Baustelle eintrifft, ist die Mischung viel trockener. Die schnelle Lösung besteht darin, Wasser hinzuzufügen. Je mehr Wasser zugegeben wird, desto schwächer wird der Beton, wie Bay-Lynx informiert. Aus Angst, zu wenig zu liefern und möglicherweise für eine zweite Lieferung bezahlen zu müssen, würden Auftragnehmer zudem häufig überschätzen, wie viel Beton tatsächlich notwendig ist. Aufträge, die mehrere Mischungsrezepturen für verschiedene Bereiche eines Gusses erfordern können, machen jeweils ein Fahrzeug für jede einzelne Rezeptur nötig. Volumetrische Mischer können vor Ort zwischen den Mischungen wechseln. Wenn der Transport zwischen Betonmischanlage und Baustelle durch die Betonherstellung vor Ort entfällt, bringt der volumetrische Betonmischer die Betonmischanlage mit auf die Baustelle. Während des Transports findet damit keine

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Bay-Lynx Freigelände FS.908/7

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Das Material gelangt auf das Zuführband und wird durch quadratische Abstreifschieber bemessen, die das Material entsprechend der Mischungsrezeptur dosieren. chemische Reaktion statt, die zu einer Schwächung des Betons führen könnte. Der Bediener kann die Betonproduktion einstellen, sobald der Auftrag abgeschlossen ist, wobei wenig bis gar kein Abfall anfällt und die Mischungsrezeptur kann vor Ort geändert werden, um eine vollständige Anpassung und Steuerung zu ermöglichen.

lung, um Sand- und Kiesfächer voneinander zu trennen. Das Material gelangt auf das Förderband und wird durch quadratische Abstreifschieber bemessen, die das Material entsprechend

der Mischungsrezeptur dosieren. Sand, Kies, Wasser, Zement sowie Zuschlagstoffe fallen alle in den Bunker am Bandende und werden anschließend in der Mischschnecke dosiert. §

Der volumetrische Mischer verfügt über drei primäre Speicherkomponenten – den Wassertank, den Behälter für Zuschlagstoffe und den Behälter für Zement. Das gesamte Material, das für die Herstellung von Qualitätsbeton benötigt wird, steht in diesen voneinander getrennten Behältern zur Verfügung, um zu verhindern, dass die chemische Reaktion des Betons beginnt. Der Behälter für Zuschlagstoffe verfügt über eine Mitteltei-

BAY-LYNX

Drei primäre Speicherkomponenten

Der volumetrische Mischer verfügt über drei primäre Speicherkomponenten – den Wassertank, den Behälter für Zuschlagstoffe und den Behälter für Zement. Der Behälter für Zuschlagstoffe verfügt über eine Mittelteilung, um Sand- und Kiesfächer voneinander zu trennen.


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BHS-SONTHOFEN

Doppellwellen-Chargenmischer für den »Grand Paris Express«

n Issy-les-Moulineaux bei Paris setzt Unibéton Betonrezepturen ein, die längere Mischzeiten als üblich benötigen. Damit Unibéton zuverlässig homogene Mischungen Charge für Charge liefern kann, entschied sich die Unternehmensleitung dazu, einen der eingesetzten Planetenmischer durch eine leistungsstärkere Maschine zu ersetzen. Die Wahl fiel auf einen Doppelwel-

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In Issy-les-Moulineaux hat der Doppelwellen-Chargenmischer von BHS-Sonthofen zur Qualität der Betonmischungen für den »Grand Paris Express« beigetragen.

BHS-SONTHOFEN

Unibéton, ein französisches Tochterunternehmen der HeidelbergCement-Gruppe, produziert für das ÖPNV-Projekt »Grand Paris Express« spezielle Transportbetonrezepturen. Um den Herstellungsprozess zu verbessern, hat das Unternehmen einen Planetenmischer durch einen Doppelwellen-Chargenmischer von BHS-Sonthofen ersetzt. In Frankreich wird damit erstmals ein Mischer verwendet, der mit Frequenzumwandlern ausgestattet ist, um die Abläufe effizienter zu gestalten.

len-Chargenmischer DKXS 4.50 von BHS-Sonthofen. Der »Grand Paris Express« gilt als das derzeit größte Nahverkehrs- und Infrastrukturprojekt Europas. Dabei entstehen vier neue U-Bahn-Linien, drei bestehende werden erweitert. »Die an dem Großprojekt beteiligten Bauunternehmen arbeiten mit Betonrezepturen, die zahlreiche Binde- und Zusatzmittel sowie

Betonverflüssiger enthalten. Unsere Mischtechnologie ermöglicht sehr dynamische Bewegungsabläufe während der Mischzyklen und bietet damit eine ideale wie auch langfristige Lösung für diese neuen Betonrezepturen«, erläutert Alexandre Bernabé, Vertriebsverantwortlicher für den französischen Markt bei BHS-Sonthofen. Den Doppelwellen-Chargenmischer

erfand das deutsche Unternehmen vor 130 Jahren und hat ihn seither kontinuierlich weiterentwickelt. Anders als andere Mischsysteme mit Kreisbewegung bietet der DoppelwellenChargenmischer ein dreidimensionales Mischprinzip, das zu einem intensiven Austausch der unterschiedlichen Materialien führen soll. Dieser Vorgang findet überwiegend im turbulenten Überschneidungsbereich der beiden Mischkreise statt. Auf diese Weise verspricht der Doppelwellen-Chargenmischer eine konstant hohe Mischguthomogenität in kurzer Zeit. Bei Transportbeton werden Zemente und Zusatzmittel optimal aufgeschlossen. Letztere verteilen sich schnell und gleichmäßig in der Mischung. Sowohl die Dau-


zialrezepturen eine wichtige Rolle. »Der Einsatz von Zusatzmitteln und Betonverflüssigern führt zu Luftblasen während des Mischvorgangs. Wir nutzen die Frequenzumwandler, damit sich diese Blasen nicht bilden«, erläutert Bernabé. Die Frequenzumrichter der Marke Danfoss wurden so konzipiert, dass sich die Rotationgeschwindigkeit am Ende jedes Mischzyklus regeln und drosseln lässt. In der Folge behält der Beton die Luft weniger zurück, sondern lässt sie an die Oberfläche des Mischguts steigen. BHS-Sonthofen lieferte den Mischer im August 2017. Taillefer, französischer Experte für industriellen Kesselbau, über-

nahm dann alle Tauscharbeiten – vom Abbau der alten Anlage über die Montage des neuen Mischers bis zur Installation des

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ANDREAS BECHERER / BAUMAGAZIN

er der Mischzyklen als auch der Energieverbrauch lassen sich dank des dreidimensionalen Mischprinzips reduzieren. »Mit unserer Mischlinie produzieren wir täglich rund 750 m³ Beton. Monatlich kommen wir auf 15 000 m³«, berichtet Stéphane Haffreingue, Betriebs- und Produktionsleiter bei Unibéton im Raum Paris und in Issy-les-Moulineaux. »Mit dem Doppelwellen-Chargenmischer konnten wir unsere Qualität deutlich steigern.« Der Antrieb der Anlage umfasst zwei Motoren mit einer Leistung von je 80 kW, die mit Frequenzumwandlern verbunden sind. Außerdem verfügt der Mischer über eine automatische Zentralschmierung, eine Hochdruckreinigungsanlage und eine Feuchtigkeitsmesssonde. Der Entleerschieber lässt sich dank Hydraulikzylinder sicher öffnen.

neuen Stahlbaus und der Plattformen. Taillefer lieferte überdies den nach Plänen von BHS gefertigten Entleertrichter. §

BHS Sonthofen Roland Schmid, Leiter Marketing & Kommunikation Auf der Bauma feiern wir das 130. Jubiläum unseres Doppelwellenmischers – auch bekannt als ›Sonthofer Mischer‹. Ein Modell davon wird uns das Deutsche Museum als Leihgabe für unseren Messeauftritt in München zur Verfügung stellen. Wir möchten unseren 400 m² großen Stand dazu nutzen, um Kunden zu treffen und potenzielle Neukunden zu gewinnen, um so unsere Marktpräsenz zu steigern. Was unsere Erwartung für 2019 betrifft, möchten wir vor allem unseren internationalen Umsatz steigern, im Mittelpunkt steht dabei für uns China. Gleichzeitig wollen wir den Vertrieb weiter ausbauen. Generell glauben wir an ein stabiles Wachstum bei einem ebenso stabilen Markt.«

Frequenzumwandler kontrollieren die Mischgeschwindigkeit

BHS-Sonthofen Halle B2.449

GERARD ROLLANDO

Für Unibéton hat BHS-Sonthofen erstmals einen DoppelwellenChargenmischer vom Typ DKX mit zwei Frequenzumwandlern installiert. Die Umwandler spielen bei der Verarbeitung der Spe-

Der »Grand Paris Express« sieht unter anderem vier neue U-Bahn-Linien im Großraum Paris vor. Die Größe des Pariser Metronetzes wird sich damit verdoppeln.

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MAXIMALE BETONFESTIGKEIT KEINE HOHLRÄUME, REDUZIERTE ARBEITSZEIT, GRÖSSTMÖGLICHE DICHTE

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SBM MINERAL PROCESSING

Die Euromix 3300 Space kombiniert ausgereifte Technik mit ergonomisch optimierter Bedienbarkeit im modernen Design.

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SBM MINERAL PROCESSING

Ein mobiles Raumwunder Neben einem neuen Prallbrecher der Remax-Reihe (siehe Seite 171) zeigt SBM Mineral Processing auf der Bauma eine Erweiterung seiner Produktpalette der besonders mobilen Euromix-Betonmischanlagen.

SBM Mineral Processing Halle B2.249

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ie Euromix 3300 Space kombiniert ausgereifte Technik mit ergonomisch optimierter Bedienbarkeit im modernen Design – zu »supermobil« sieht SBM Mineral Processing damit auch »superkompakt« als charakteristisches Merkmal erreicht. Mit Drei-Achs-Fahrwerken ausgestattet sind die betriebsbereiten, transportoptimierten Module gleichzeitig selbsttragende Trailer und eigenständige Komponenten, die im öffentlichen Straßenverkehr bewegt werden können. Um die Mischereinheit noch effizienter nutzen zu können, hat SBM die Technik mit einem neuen Design aufgewertet. So ist es nach Herstellerangaben

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gelungen, mit Eingriffen in das bisherige Design eine Verbesserung zu schaffen, ohne die Transportmaße oder das Basisgewicht wesentlich verändern zu müssen. »Dennoch sind die Weiterentwicklungen eminent«, wie Erwin Schneller, Geschäftsführer von SBM Mineral Processing, zusammenfasst: »Die neue Anlage verfügt über 100 % mehr Platz auf der Mischerbühne und sogar 200 % mehr Geh- und Stehflächen für Service- und Wartungsarbeiten.« Nebenbei, aber beileibe nicht zufällig, sei auch eine 15 % bessere Lärmdämmung erreicht worden. »Die optimierte Raumausnutzung macht es jetzt sogar möglich, die gesamte Einhausung komplett

zu isolieren und damit die 100 %-ige Wintertauglichkeit schon standardmäßig in die Basismaschine zu integrieren. Damit ist in der Serie die zuverlässige Betonproduktion bei Temperaturen von – 25 °C bis + 40 °C sichergestellt«, betont Schneller. Auch die Dosiertechnik wurde überarbeitet, was in Verbindung mit dem Einbau modernster Motorengenerationen zu einem um 15 % reduzierten Energiebedarf führen, der sich optional auf 25 % steigern lassen soll. Auch das Plug-and-Play-Prinzip, das maßgeblich für die kurze Aufbauzeit der Maschine binnen 480 Minuten steht, wurde mit der Euromix 3300 Space verbessert. §


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Handgeführte Baugeräte

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Handgeführte Baugeräte

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KLINGSPOR

Bauma-Debüt mit 125 Jahren Erfahrung er Einsatz von Diamanttrennscheiben im GaLaBau sowie im Gebäude- oder Straßenbau ist heute kaum wegzudenken. Die neue DT 900 US für den universellen Einsatz auf Tischsägen in diesen Baubereichen will mit einer extrem niedrigen Geräuschbelastung aufwarten. Ein entscheidender Pluspunkt, zählen doch Gehörschäden zu den häufigsten Berufserkrankungen. Klingspor vorweist auf eine Information der BG Bau, wonach die Behandlung von Gehörschäden im Jahr Kosten in Höhe zweistelliger Millionenbeträge verursache. Dabei verspreche eine Geräuschminimierung um wenige Dezibel oft schon eine deutliche Entspannung für das Gehör und reduziere das Risiko eines bleibenden Gehörschadens immens.

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Leise dank Sandwich-Kern

Klingspor Halle A1.541

Dank eines speziellen Präzisionsstahlkerns in Sandwich-Bauweise sollen beim Einsatz der Diamanttrennscheibe DT 900 US

KLINGSPOR

In diesem Jahr wird Klingspor zum ersten Mal auf der Bauma als Aussteller teilnehmen und vor allem vier Neuheiten aus seinem umfangreichen Diamantwerkzeug-Portfolio präsentieren, das seit 2015 fester Bestandteil des Klingspor-Produktsortiments ist. Darunter eine besonders leise Diamanttrennscheibe für den universellen Einsatz in lärmempfindlichen Gebieten mit einer Geräuschreduzierung um bis zu 20 dB.

Klingspor zählt zu den fünf größten Herstellern der Schleifmittelbranche. Das Unternehmen bietet Schleifmittel in nahezu jeder Ausführung und für fast jedes Material, ob auf Unterlage oder Trenn- und Schruppscheiben wie auch hochwertige Diamantwerkzeuge. Insbesondere die Baubranche profitiert vom Expertenwissen, das in die Entwicklung und Produktion der Diamantwerkzeuge einfließt. Geräusche und Schneidlärm deutlich reduziert werden. In Tests habe eine Geräuschminimierung von über 20 dB nachgewiesen werden können, wie Klingsor berichtet. In der Realität sei dies vergleichbar mit einem Lkw, der nicht lauter als eine Fahrradklingel ist. Die Scheiben seien demnach insbesondere geeignet für den Einsatz in bewohnten bzw. lärmempfindlichen Bereichen, wie Schulen, Krankenhäuser oder Alten- und Pflegeheimen. Obwohl die DT 900 US eine der nach Herstellerangaben lei-

sesten Diamanttrennscheiben am Markt ist, soll sie technisch keine Kompromisse machen. Die lasergeschweißten Segmente sorgen für maximale Festigkeit zwischen Segment und Stammblatt und damit für höchste Sicherheit. Die enge Verzahnung der Segmente verhindert ein Pfeifen der Scheibe, sorgt für eine sehr hohe Standzeit und einen sauberen Schnitt. Der professionelle Anwender wird die technische Höchstleistung der Scheibe gepaart mit der hörbaren Lärmminimierung zu schätzen wissen. §

Unternehmen

Leise dank Sandwich-Kern: die neue Diamanttrennscheibe DT 900 US. 262

APRIL 2019

Seit 125 Jahren ist der Name Klingspor mit der Schleiftechnologie verbunden. In den Fabrikationsstätten des Unternehmens werden über 50 000 Artikel für unterschiedlichste Schleifanwendungen gefertigt – unter anderem aus den Produktgruppen Schleifmittel auf Unterlage, Trennscheiben, Schruppscheiben, Schleifmopteller, Schleifmopräder und Diamantwerkzeuge. Die 36 über den gesamten Globus verteilten Fertigungs- und Vertriebsstandorte mit insgesamt über 2 800 Mitarbeitern ermöglichen eine flexible Anpassung an die Bedürfnisse der regionalen Märkte. Für die weltweite Beratungsleistung sorgen mehr als 460 Außendienstmitarbeiter, Ingenieure und hochqualifizierte Techniker.


Bauma Messe . –. April Stand Freigelände Bereich OA Nr.  und  Stand Innenbereich Halle A 

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METABO

Mal eben auf der Baustelle ein Vierkantrohr zuschneiden? Mit der neuen AkkuMetall-Handkreissäge MKS 18 LTX 58 von Metabo kein Problem.

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METABO

Präzise Schnitte mit der Handkreissäge Zu den diesjährigen Neuheiten im breiten Programm von Metabo gehören die Akku-Metall-Handkreissäge MKS 18 LTX 58 und der Akku-Schlagschrauber SSW 18 LTX 300 BL.

ie Akku-Metallhandkreissäge MKS 18 LTX 58 wird von Metabo als die optimale Maschine für alle beschrieben, die auf der Baustelle mobil bleiben wollen, um die verschiedensten Arten von Metall vor Ort zuzuschneiden oder an einem Werkstück nachzuarbeiten. Mit der neuen Akku-Metallhandkreissä-

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ge lassen sich Rohre, (Installations-) Schienen und Profile oder auch Metallgitter und Wellbleche ablängen. Mit einer maximalen Schnitttiefe von 58 mm ist das Trennen von Profilen in nur einem Schritt möglich. »Durch ihr geringes Gewicht und die kompakte Bauweise ist die MKS 18 LTX 58 komfortabel in der Handhabung«, sagt MetaboProdukt-Managerin Katja Stark. Die Verbindung mit den MetaboFührungsschienen in verschiedenen Längen sorgt für exakte Schnitte. Die Maschine kann mit einem im Lieferumfang enthaltenen Adapter ohne Werkzeug mit der Führungsschiene verbunden werden.

Saubere Sache ohne Späne Beim Sägen von Metall entstehen heiße Metallspäne, die für den Anwender und die Umgebung gefährlich werden können und obendrein die Werkstatt verschmutzen. Bei der MKS 18 LTX 58 bleiben 90 % der Metallspäne unter Verschluss. »Bei Winkelschleifern können die Funken die Arbeitsumgebung treffen und dort Schaden anrichten«, erklärt Stark. »Ein Beispiel: Wird mit dem Winkelschleifer ein Balkongeländer in der Nähe eines Fensters angepasst, können einzelne Funken die Fensterscheibe treffen und dort blinde Flecken verursachen. Beim Kaltschneiden mit unserer Akku-Metalhandkreissäge kann das in Verbindung mit der innovativen Spänefangbox nicht passieren.« Praktisch: Die Box muss nicht erst abgenommen, sondern kann direkt an der Maschine geleert werden.

Robustes Design

Heiße Metallspäne sind beim Kaltschneiden mit der MKS 18 LTX 58 keine Gefahr – sie werden direkt von der Spänefangbox am Gerät aufgefangen. 264

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Die Schutzhaube der Handkreissäge MKS 18 LTX 58 besteht aus strapazierfähigem Aluminiumdruckguss. »Beim Design der Akku-Metallhandkreissäge war für uns nicht nur das Thema Robustheit wichtig, sondern auch eine unkomplizierte Handhabung«, so Stark. Eine Spindelarretie-

Durch ihr geringes Gewicht und die kompakte Bauweise ist die MKS 18 LTX 58 komfortabel in der Handhabung.« Katja Stark, Metabo-Produktmanagerin

rung beispielsweise erleichtere das Wechseln der Sägeblätter. Der dazugehörige Sechskantschlüssel könne direkt an der Maschine aufbewahrt werden und ist so jederzeit zur Hand. »Zudem hat die Bodenplatte aus Edelstahl einen Schnittanzeiger, die Skala zur Tiefeneinstellung ist in Millimeter und Zoll am Werkzeug eingeprägt.«

Mobilität im Zeichen der Akku-Technologie Die Akku-Metall-Handkreissäge ist im Set mit zwei LiHD-Akkupacks mit jeweils 5,5 Ah erhältlich und ist Teil des Pick+Mix-Systems von Metabo. Im 18-V-System stehen mehr als 90 Maschinen zur Verfügung, die mit einem 18-V-Akkupack kompatibel sind. Herstellerübergreifend stehen noch mehr Maschinen zur Auswahl, denn Metabo ist Teil des Cordless Alliance System (CAS). Innerhalb CAS sind die Geräte von zehn Elektrowerkzeug- und Maschinenherstellern mit einem Akku kompatibel und beliebig kombinierbar. §


L AGP

Leistungsstarke Ringsäge im Messegepäck

AGP

Seit Januar betreibt AGP mit AGP Germany in Bochum eine eigene deutsche Niederlassung. »All Get Profit« (AGP) ist ein taiwanesischer Hersteller von Maschinen für die Diamantwerkzeugindustrie und wird auch auf der Bauma ausstellen. Im Messevorfeld hat das Unternehmen seine neue Ringsäge R13 vorgestellt, die als einziges 13"Modell ihrer Klasse mit einem 3 200 W starken Elektromotor und einer Schnitttiefe von 220 mm aufwarten soll.

Die neue Ringsäge R13 von AGP kann auf einen 3 200 W starken Elektromotor bauen. ls besondere Kennzeichen der Neuheit nennt der deutsche Vertrieb ein spezielles, einstufiges Klingenspannsystem, das sich schneller, einfacher und genauer zu handhaben zeigen will, als herkömmliche Systeme. Das High-Stability-Guide-Rollendesign hält den Sägering stabil

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und zentral, wenn der Schnitt beginnt. Per LED-Anzeige werden die jeweiligen Einsatzlastbedingungen anzeigt. Der Ringwechsel kann einfach durchgeführt werden und erfordert keine Demontage der Abdeckung. Der Universalmotor der R13 verfügt über einen elektroni-

schen Überlast- und Wärmeschutz. Der »One Step Drive Tensioner« ermöglicht eine einfache Nachjustierung des Sägerings. §

AGP Eingang West EWE.06

PRODUKTEINFÜHRUNG

536-E

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Elektrischer Power Schneider 230V

N EU

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Höhere Schnittgeschwindigkeit Längere Lebensdauer PRÄZISION. KRAFT. LEISTUNG. SICHERHEIT. Wir haben eine Lösung für Ihre Anforderungen. Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns unter +49 (0)3222.1092711

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ICS BLOUNT EUROPE

Entwickelt für das emissionsfreie Betonschneiden

EIBENSTOCK

Neue handliche Ringsäge Elektrowerkzeuge Eibenstock ist spezialisiert auf leistungsstarke Profiprodukte für den harten Baustelleneinsatz und die Industrie. Im Vorfeld der Bauma hat das Unternehmen aus dem namensgebenden Ort in Sachsen die handliche Ringsäge ERS 400 vorgestellt.

POLARA STUDIO

umfasst die Herstellung von Wanddurchbrüchen und Wandausschnitten für Installationen sowie das Schneiden von Kanalrohren. Mit ihrer integrierten Wasserzuführung dient sie auch für leichtes und schnelles Trennen großer Steine, die im Hochbau zum Einsatz kommen. §

ICS stellt zur Bauma den elektrischen Beton-Power-Schneider 536-E vor, dem nach Anbieterangaben einzigen Power-Schneider mit einer maximalen Leistungsabgabe von 3,5 kW.

EIBENSTOCK

Der neue Beton-Power-Schneider 536-E von ICS Blount Europe wird per Netzstrom betrieben.

er 536-E wird mit Netzstrom (220 V bis 240 V) betrieben und ist mit einem bürstenlosen Motor sowie integrierter unterstützender Elektronik ausgestattet und vermeidet den

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ICS Blount Europe Halle A1.415

Einsatz eines Steuergeräts. Der 536-E ist emissionsfrei und eignet sich für Sägearbeiten in Gebäuden und bei beengten Platzverhältnissen. Die Neuheit zeigt sich nicht nur schlammdicht und abwaschbar, sondern ist ebenso ergonomisch gestaltet. Der Sägekopf wiegt lediglich 8,2 kg. §

ie neue Eibenstock-Ringsäge ERS 400 baut auf einen kraftvollen Elektromotor mit 2 700 W Leistung und bietet eine Schnitttiefe von 255 mm. Der Anwendungsbereich der Neuheit Eibenstock Halle A1.537

Unternehmen Die inhabergeführte Unternehmensgruppe Elektrowerkzeuge Eibenstock beschäftigt weltweit mehr als 500 Mitarbeiter, davon 280 am Standort Eibenstock in Sachsen. Alle Produkte werden unter der Eigenmarke Eibenstock in 80 Länder verkauft.

Von Diamantwerkzeugen bis Projekt »Förch X« o FÖRCH – Auch für Förch als Anbieter von Werkstatt-, Montage- und Befestigungsartikeln für Handwerk und Industrie gilt die Bauma als wichtige Branchenplattform. Am Messestand sollen neben neuen Produkten auch Dienstleistungen und innovative Technologien präsentiert werden: etwa Elektrowerkzeuge mit Cloud-Anbindung. Zudem wird es Infos zum Projekt »Förch X« geben. Dabei geht es um die kontaktlose Erfassung und Buchung von Verbrauchsmaterialien auf Großbaustellen mittels RFID-Technologie. örch stellt auf der Messe Elektrowerkzeuge vor, die über die »One-Key«-Technologie verfügen. Ob Bohrhammer oder Elektrosäge, alles kann über eine DatenCloud vernetzt werden. So lassen sich die einzelnen Geräte einfach lokalisieren, gestohlene Werkzeuge sperren oder Statusmeldungen aufrufen. Des Weiteren werden auf der Bauma von Förch weitere Produkte und Lösungen vorgestellt, wobei das Spektrum von Diamantwerkzeugen bis hin zu Schalungssystemen für den Hochund Tiefbau reicht. §

Theo Förch Freigelände FS.902A

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THEO FÖRCH

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Förch präsentiert sein Angebotsspektrum auf der Bauma – zuletzt war das Unternehmen auf dem gleichen Messegelände im Januar auf der Bau vertreten.


AGP Germany GmbH Dietrich-Benking-Str. 37 44805 Bochum

www.agp-germany.de


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SAINT-GOBAIN ABRASIVES

Leichtbausteine schneller, sicherer und präziser schneiden b Hochlochziegel, Gasbetonblöcke oder Porenbeton – »die neuen Norton-Clipper-Sägen erfüllen sämtliche Anforderungen, um zügig zum gewünschten Ergebnis zu kommen. Dabei wurde bei der Entwicklung nicht nur auf hohe Performance und leichte Transportierbarkeit geachtet, sondern auch auf größtmöglichen Bedienkomfort und natürlich auf die Sicherheit«, betont Marko Waldschmidt, Vertriebsleiter Deutschland und Österreich von Saint-Gobain Abrasives.

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Hohe Schnitttiefe auch für große Steinblöcke Die tragbare Alu-Tischsäge Norton Clipper CM70 Alu wurde entwickelt, um dem Bediener auf der Baustelle größtmöglichen Komfort bei besonders einfachem Handling zu bieten. Der große, kippsichere Rollen- bzw. Auflagetisch, ein ergonomischer Vorschubbügel, der absenkbare Schneidkopf und die Schnitttiefe der Norton-Diamantscheibe mit 700 mm Durchmesser in Verbindung mit einem präzisen Winkelanschlag führt der Hersteller als ideale Voraussetzungen an, um auch großformatige Leichtbaumaterialien wie Gitterziegel oder Gasbeton exakt und schnell zu schneiden. Der montierte rückseitige Spritzschutz der CM70 Alu sorgt dafür, dass der Arbeitsplatz sauberer bleibt.

Erweitertes Bandsägen-Sortiment

Im Lieferumfang jeder CB-Bandsäge ist ein NortonExtreme-Schneidband enthalten, das auf die jeweilige MaschinenPerformance und die zu schneidenden Baumaterialien optimal abgestimmt ist.« Marko Waldschmidt, Vertriebsleiter Deutschland und Österreich von Saint-Gobain Abrasives

Saint-Gobain Abrasives Halle A1.437

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Die tragbare Alu-Tischsäge Norton Clipper CM70 Alu wurde entwickelt, um dem Bediener auf der Baustelle größtmöglichen Komfort bei besonders einfachem Handling zu bieten.

Das Programm der Norton-Clipper-Bandsägen um die bereits bekannte Bandsäge CB511 wurde jetzt durch die Modelle CB311 und CB651 erweitert. Alle Maschinentypen verfügen über unterschiedliche Schnitttiefen für die wechselnden Anforderungen beim Schneiden durch Porenbeton, Hochlochziegel und andere leichte Baumaterialien. Die CB311 ist die kleinste und kompakteste Bandsäge in der Reihe. Obwohl sie nur 132 kg wiegt, schneidet sie trocken Leichtbausteine bis zu einer Höhe von 310 mm. Wegen der geringen Größe und des klappbaren Schneidtischs lässt sie sich auch in kleineren Fahrzeugen leicht transportieren. »Neben dem Komfort stand auch hier die Sicherheit des Anwenders im Fokus der Entwicklung, und strikte EHS-Sicherheitsanforderungen werden erfüllt. So sorgen unter anderem der spezielle Doppel-Totmannschalter sowie die Zweihandbedienung für maximale Anwendersicherheit während des Schneidvorgangs«, betont Waldschmidt. Die Bandsägen CB511 (Schnitttiefe 500 mm) und CB651 (635 mm) mit Winkelschnittführung ermöglichen schnelle und saubere Schnitte durch Leichtbausteine bis zu einer Materialhöhe von 508 mm bzw. 646 mm. Trotz ihrer hohen Schneid-

SAINT-GOBAIN ABRASIVES

Das Norton-ClipperMaschinenprogramm sowie Norton-Diamantscheiben und Norton-Sägebänder werden am Bau häufig als ein Synonym für Qualität, Leistungsfähigkeit oder auch umfassende Service- und Reparaturleistungen gesehen. Mit der neuen Tischsäge CM70 Alu sowie den Bandsägen CB311 und CB651 als Sortimentserweiterung wollen die Bauprofis aus dem Hause Saint-Gobain Abrasives den Facharbeitern weitere leistungsfähige Neuentwicklungen an die Hand geben.

Die Bandsäge CB651 (Schnitttiefe 635 mm) ermöglicht schnelle und saubere Schnitte durch Leichtbausteine bis zu einer Materialhöhe von 646 mm. leistung benötigen beide lediglich einen StandardStromanschluss von 230 V. Die automatische Bandabschaltung am Schnittende erhöht die Sicherheit des Anwenders. Ausgestattet mit einer Transportöse, zwei Staplertaschen sowie Transporträdern sind die Maschinen trotz ihrer Größe per Kran, Stapler oder auch per Hand zu bewegen. Die drei Bandsägen der CB-Reihe verfügen über einen galvanisierten und klappbaren Schneidtisch, der nicht nur die Lebensdauer der Maschine trotz hoher Beanspruchung erhöhen hilft, sondern auch die Lagerung erleichtert. Ein extra Anschluss für eine Staubabsaugung verbessert darüber hinaus die Arbeitsbedingungen und reduziert die Zeit für Aufräumarbeiten. Im Lieferumfang jeder CB-Bandsäge ist ein NortonExtreme-Schneidband enthalten. »Das ist auf die jeweilige Maschinen-Performance und die zu schneidenden Baumaterialien optimal abgestimmt und unterstützt die vielen konstruktiven Vorteile der Bandsägen hin zu einem perfekten Schnittergebnis«, so Waldschmidt. §


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OEM Wartung

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OEM – Wartung

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JOHN DEERE POWER SYSTEMS

Unser Ziel ist es, auch bei dem anstehenden Wechsel zu Stufe V einen strategischen Vorteil für unsere internationalen OEM-Kunden zu bieten, so wie wir es bereits bei früheren Regulierungsänderungen getan haben.« Sandrine Couasnon, Leiterin des Bereichs Marketing Services & Sales Engineering für Europa, Afrika und den Nahen Osten bei JDPS

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JOHN DEERE POWER SYSTEMS

Stufe-V-Motorenfamilie ist einsatzbereit Mit einer umfassenden Palette von inzwischen für die Stufe V zertifizierten Motoren will John Deere Power Systems (JDPS) seine OEM-Kunden weiterhin bei der nahtlosen Umstellung auf die neueste Emissionsstufe unterstützen. Die entsprechenden Produktfamilien umfassen Motoren mit variabler Drehzahl unter 56 kW (75 PS) und über 130 kW (174 PS) sowie Motoren mit konstanter Drehzahl. Das John-Deere-Angebot an Stufe-Vkonformen Industriemotoren deckt den Leistungsbereich 36 kW bis über 500 kW (48 PS bis über 670 PS) in den Hubraumausführungen 2,9 l bis (demnächst) 13,6 l ab. ie Stufe V-Technologien, die bei diesen Motoren zum Einsatz kommen, sind das Ergebnis eines langjährigen Know-how-Aufbaus im Bereich Maschinen- und Anwendungsentwicklung. Da John Deere sowohl Motoren- als auch Maschinenhersteller ist, kann das Unternehmen rund eine Milliarde internationaler Erfahrungsstunden bei Dieselpartikelfilter-Technologien vorweisen. »Für jede weitere Abgasstufe hat John Deere nach und nach Lösungen bereitgestellt, die auf wichtige Kundenanforderungen eingehen. Hierzu zählen bessere Verfügbarkeit, niedrige Betriebskosten und flexible Integrationsmöglichkeiten. Dasselbe gilt für Stufe V«, erklärt Sandrine Couasnon, Leiterin des Bereichs Marketing Services & Sales Engineering für Europa, Afrika und den Nahen Osten bei JDPS.

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logien auf derselben Motorplattform aufbauen wie die Stufe-IV-Lösungen, fallen auf Erstausrüsterseite weniger Hardware-bedingte oder durch Montageänderungen erforderliche Reengineering-Maßnahmen an. »Unser Ziel ist es, auch bei dem anstehenden Wechsel zu Stufe V einen strategischen Vorteil für unsere internationalen OEM-Kunden zu bieten, so wie wir es bereits bei früheren Regulierungsänderungen getan haben«, bestätigt Couasnon. »Dank unseres weltweiten Service-Netzes mit mehr als 4 000 Kundendienstniederlassungen können sich unsere Kunden jederzeit auf unseren Support verlassen – ganz gleich, wo dieser benötigt wird.« §

Weniger Reengineering

JDPS Halle A4.139

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Die Nachbehandlungstechnologien der Stufe V sind von John Deere für eine flexible Integration optimiert und einige davon ermöglichen gegenüber früheren Stufe-IV-Lösungen kompaktere Paketgrößen sowie Gewichtsreduzierungen. Weil diese Techno-

Das John-Deere-Angebot an Stufe-V-konformen Industriemotoren deckt Hubraumausführungen von 2,9 l bis demnächst 13,6 l (Bild) ab.


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FPT INDUSTRIAL

Mehr als 150 Jahre Erfahrung in der Motorenentwicklung

n seinem Bauma-Stand wird FPT Industrial den Motor Cursor 9 Stage V vorstellen, eine Entwicklung für den anspruchsvollen Schwerlastbetrieb. Mit Innovationen wie der HochdruckCommon-Rail-Einspritzung soll der Cursor 9 sinnbildlich für

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Leistung und Zuverlässigkeit stehen. Er verfügt zudem über die FPT-eigene Abgasnachbehandlungstechnologie Hi-eSCR2. Sie ermöglicht es, höhere Standards zu erreichen, indem sie die Abgasrückführung (AGR) vermeidet, während gleichzeitig Kraft-

FPT INDUSTRIAL

FPT Industrial kann auf mehr als 150 Jahre Erfahrung und Know-how in der Entwicklung und Herstellung von Motoren und Antrieben zurückblicken. Jetzt verstärkt das Unternehmen sein Portfolio der Stage-VMotoren für das Off-Highway-Segment. Auf der Bauma zeigt FPT einige Beispiele seines breiten Portfolios an Stage-V-Motoren, die auch für die weltweiten Emissionsstandards bereit sind, beispielsweise Tier 4 Final in Nordamerika und China IV. Vorgestellt wird in München auch der 4-Zylinder-Motor F34 Stage V mit 3,4 l Hubraum. Und mit einer auf der Bauma ebenso präsentierten Antriebslösung Cursor X 4.0 sieht sich FPT Industrial für die weitere Zukunft deutlich gerüstet.

FPT Industrial sieht sich mit seiner Antriebslösung Cursor X 4.0 für die Zukunft gerüstet.

Leichtes Gerät wird digital. Vereinfachen Sie Ihr Geschäft und steigern Sie die Effizienz mit Hatz. Die neue Hatz E1-Technologie bietet erstmals Konnektivität für 1-ZylinderDieselmotoren in Verdichtungsgeräten, mobilen Lichtmasten, Generatoren und vielem mehr. Erfahren Sie mehr über diese Weltpremiere auf der Bauma 2019.

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triebsstunden und die Möglichkeit zur Ausführung aller Wartungsarbeiten von einer Seite sollen die Betriebskosten senken und die Wartungsvorgänge über den gesamten Lebenszyklus vereinfachen.

PowerPack-Lösung

FPT Industrial F34 Stage V.

stoffverbrauch, Leistung und Drehmomentdichte beibehalten werden. Die wartungsfreie Technologie trägt zu niedrigen Betriebskosten, maximaler Betriebszeit und Ölwechselintervallen von 600 h bei. Der 6-Zylinder-Motor liefert eine maximale Leistung von 330 kW bei 1 800 min⁻¹ und erreicht sein maximales Drehmoment von 1 800 Nm bei 1 500 min⁻¹.

F34 Stage V Auch der F34-Motor nach Stage V wird am FPT-Stand vorgestellt. Der 4-Zylinder-Motor mit einem Hubraum von 3,4 l bietet eine

Zahlen

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maximale Leistung von 55 kW und liefert ein maximales Drehmoment von 424 Nm. Zur Einhaltung der neuesten Emissionsstandards verwendet der F34 ein Abgas-Nachbehandlungssystem aus DOC (Dieseloxidationskatalysator) und DPF (Dieselpartikelfilter). Dank seiner robusten Konstruktion eignet sich der F34 Stage V insbesondere für Kompaktmaschinen mit schnellem Motoransprechverhalten und hoher Drehmomentabgabe, um eine schnelle Motorreaktion auf variable Lasten zu gewährleisten. Eigenschaften wie das Ölwechselintervall von 600 Be-

Cursor 9 Stage V

F34 Stage V

Architektur:

6-Zylinder-Motor

4-Zylinder-Reihenmotor

Einspritzsystem:

Common Rail (bis 1 800 bar)

Common Rail (bis 1 600 bar)

Hubraum:

8,7 l

3,4 l

Bohrung x Hub:

117 mm x 135 mm

99 mm x 110 mm

Spitzenleistung:

330 kW

55 kW

Max. Drehmoment:

1 800 Nm

424 Nm

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Beide Motoren werden in der PowerPack-Konfiguration gezeigt. Dabei handelt es sich um eine intelligente Installationslösung, die alle wichtigen Komponenten der Abgasnachbehandlung in einem einzigen Paket vereint. Der Hauptvorteil des PowerPacks liegt in der einfachen Installation, da es alle erforderlichen Komponenten wie DOC, SCR-on-Filter, Adblue-Einspritzsystem, Sensoren und Krümmer umfasst. Für mehr Flexibilität bei der Installation kann das Abgasnachbehandlungspaket am Motor montiert, als einsatzbereite Lösung oder als eigenständiges Paket geliefert werden, sodass OEM ihr eigenes Layout gestalten können. In beiden Fällen werden alle elektrischen Signale und Verbindungen über ein einziges Kabel geleitet, um eine schnelle und zuverlässige Verbindung zum elektronischen Motor- und MaschinenManagementsystem herzustellen.

Cursor X 4.0 Auf der Bauma zeigt FPT Industrial das Unternehmen erstmals auch Cursor X, eine Antriebslösung, mit der sich »Konzept 4.0« leicht umsetzen lassen soll: leistungsstark, modular, vielseitig einsetzbar und intelligent. Die neue Antriebslösung soll das Bekenntnis des Unternehmens zur Erforschung und Entwicklung alternativer Kraftstoffe unterstreichen. Damit für diese neue Antriebslösung Leistungsstärke mit Funktionalität einhergehen, arbeitete die Produktentwicklungsabteilung eng mit dem CNH Industrial Design Center zusammen. §

FPT Halle A4.115


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VOLVO PENTA

Produktivität, Betriebszeit und Gesamtbetriebskosten im Blick Die richtige Wahl bieten

Die von Volvo Penta entwickelte Off-Road-Motorenserie für die Abgasstufe V will mit einem Optimum an Produktivität, Betriebszeit und Gesamtbetriebskosten (TOC) für OEM und Endnutzer gleichermaßen aufwarten. Volvo Penta wird auf der Bauma am Gemeinschaftsstand mit Volvo CE, Volvo Trucks und Volvo Financial Solutions die gesamte Produktreihe einschließlich der neuen Motoren D5, D8, D11, D13 und D16 für die Stufe V vorstellen, die alle für den Kundenbetrieb optimiert wurden. Diese Motoren bieten eine Leistung zwischen 105 kW und 585 kW (143 PS und 796 PS).

VOLVO PENTA

ken. Wenn man bedenkt, dass unsere Motoren eine durchschnittliche Lebensdauer von 10 000 bis 12 000 Stunden oder gar noch mehr haben, rentieren sich die Anschaffungskosten alleine schon durch die Einsparungen beim Treibstoff.« Eine weitere Verbesserung für die Kundenabläufe ist die Verlängerung des Ölwechselintervalls von 500 auf 1 000 Stunden.

Neben der Einhaltung der seit diesem Jahr geltenden strengen Abgasauflagen will Volvo Penta mit seiner neuen Motorenreihe ebenso den Faktoren einfache Installation, Betrieb und Wartung gerecht werden.

in wesentlicher Faktor bei der Entwicklung der neuen und mit der Stufe V konformen Motorenpalette von Volvo Penta war eine perfekte Abstimmung von Motoren und Abgasnachbehandlungssystemen. Neben anderen Vorteilen soll beispielsweise die passive DPF-Regeneration im Normalbetrieb maximiert werden, um die Stillstand-Regeneration nahezu überflüssig zu machen. Kunden erhalten somit mehr Betriebszeit, Produktivität und Erträge. »Bei unserer Produktpalette der Stufe V arbeiten Motor und Abgasnachbehandlungssystem perfekt zusammen. Sie bilden eine leistungsstarke Einheit, mit

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der die Anforderungen zahlreicher Anwendungen besonders unter anspruchsvollen Bedingungen erfüllt werden«, sagt Giorgio Paris, Head of Industrial Business bei Volvo Penta. Besonders bei den D5- und D8-Motoren konnte Volvo Penta den Kühlbedarf nach eigenen Angaben um knapp 20 % senken, sodass nun je nach Kundenwunsch entweder die Heizung verkleinert oder die Leistung erhöht werden kann. Gleichzeitig habe man den Kraftstoffverbrauch (verglichen zu Stufe IV) bei der gesamten Motorenplattform senken können. »Bei Feldversuchen der neuen Stufe-V-Motoren gab es extrem vielversprechende Ergebnisse, der Treibstoffverbrauch konnte um bis zu 5 % gesenkt werden«, so Paris. »So kann Volvo Penta den CO₂-Fußabdruck um circa zwei Tanklastwagen täglich sen-

Volvo Penta möchte den Kunden bei der richtigen Wahl mit Rat und Tat zur Seite stehen. Dank ihrer Erfahrung können die Experten über 300 Kunden aus den unterschiedlichsten Segmenten mit verschiedenen Anwendungen unterstützen und die Ansprüche und Anforderungen zahlreicher Anwendungen, Installationen und Märkte erfüllen. Kunden in besonders staubigen Umgebungen wie dem Bergbau, können beispielsweise Kabelbäume für besondere Ansprüche auswählen. §

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ZEPPELIN POWER SYSTEMS

Motoren der Abgasstufe V werden vorgestellt

ZEPPELIN POWER SYSTEMS

Auf dem gemeinsamen Bauma-Stand von Caterpillar und Zeppelin Power Systems können sich Besucher über die neuen Motoren der EU-Abgasstufe V informieren. Die Antriebsexperten stellen die Cat-Motoren C2.2, C3.6, C4.4, C13B und C18 vor – wie auch deren mögliche Einsatzbereiche mittels VirtualReality-Brille.

Industriemotor C13B. m Zentrum der Produktpräsentation auf dem Stand von Caterpillar und Zeppelin Power Systems steht der 12,5-l-Motor C13B. Dieser ist mit Nennleistungen von 340 kW bis 430 kW bei einer Drehzahl von 1 800 min⁻¹ bis 2 100 min⁻¹ und einem Dreh-

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Zeppelin Power Systems Halle A4.336

moment von 2 640 Nm erhältlich. Er verfügt über verbesserte Luft- und Abgasnachbehandlungssysteme sowie über ein optimiertes elektronisches Steuerungssystem. Der Motor ist dabei rund 30 % leichter als Vorgängermodelle auf diesem Leistungsniveau. Zudem benötigt er keine gekühlte Abgasrückführung.

Visualisierung per VR-Brille Mit einer VR-Brille können Besucher am Stand virtuell Einbauprojekte begehen und Motoren betrachten. Die virtuelle Planung und Visualisierung ermöglichen, bereits in der Planungsphase eventuelle Optimierungspotenziale eines Motoreinbaus zu erkennen.

Grundlage hierfür sind CADLösungen, mit deren Hilfe die Konstruktionsabteilung die Machbarkeit von Projekten prüft sowie Risiken minimieren und Kosten besser ermitteln kann. So lassen sich bereits im Vorfeld des realen Einbaus und lange vor der Inbetriebnahme die CADPläne bei Bedarf entsprechend anpassen. §

Reparaturoptionen für Cat-Motoren Zeppelin Power Systems bietet unter dem Namen Cat Repair Options eine Reihe von Reparaturlösungen für Cat-Motoren an. Damit sollen Kunden mit der richtigen Instandhaltung der Maschinenkomponenten mehr Betriebsstunden, höhere Produktivität und geringere Kosten erzielen können. ie Reparaturoptionen sind sowohl für den Landbereich (Industrieanwendungen, Schienenfahrzeuge und Stromerzeugung) als auch für den Marinebereich verfügbar. Im Landbereich sind die Cat Repair Options je nach Leistungsumfang in vier verschiedenen Preisklassen (Level 1 bis Level 4) verfügbar. Überholungen für Motoren mit überschaubarem Einsatzprofil, die nur die für die Inspektion erforderlichen Teile wie Dichtungen, Lager und Kolbenringe enthalten, sind ebenso

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Zeppelin Power Systems bietet Reparaturoptionen für Caterpillar-Motoren an. möglich wie für Motoren im anspruchsvollen Betrieb inklusive Komponenten. Sofern nur eine kurze Stillstandzeit für die Überholung wirtschaftlich ist, kommen Short- und Longblocks von Cat Reman zum Einsatz. Zeppelin Power Systems passt die Leistungen in Absprache auf das Betriebsprofil des Motors und die jeweiligen Kundenanforderungen an. §


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HATZ

Motoren aus allen Serien für EU-Stufe V zertifiziert Hatz hat für seine mit der EU-Abgasstufe V konformen Motoren die Zertifizierung für mobile Maschinen vom KraftfahrtBundesamt (KBA) erhalten. Die Zertifizierung gilt für luftgekühlte Motoren der Serien B, D, G, L und M mit einer Leistung unter 19 kW. ie Motoren erfüllen bereits seit 2013 die EPA-Tier-4-final-Emissionsstufe und wurden jetzt auch nach den EU-Stage-VRichtlinien zertifiziert – ohne technische Änderungen oder eine zusätzliche Abgasnachbehandlung. Des Weiteren wurden auch für die neuen flüssigkeitsgekühlten Motoren der H-Serie,

HATZ

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die speziell für EU-Stufe V entwickelt wurden, die Typzulassungen vom KBA erteilt. Die Drei- und Vierzylindermodelle 3H50TICD und 4H50TICD stehen in den Leistungsklassen von 19 kW bis 55 kW mit EU-Stage-VZertifikat zur Verfügung.

H-Serie Die H-Serie-Motoren sind eine Hatz-Neuentwicklung nach dem Downsizing-Prinzip (das bauMAGAZIN berichtete in den Heften 4/18, Seite 68 und 9/18, Seite 16). Ausgewählte Materialien, kombiniert mit Komponenten wie Turbolader oder dem Common-Rail-System von Bosch (Off-

Hatz Halle A4.449

Highway-Ausführung), fügen sich bei niedrigem Hubraum zusammen. Um die Vorgaben der EU-Stufe V zu erfüllen, werden die Drei- und Vierzylindermotoren zusätzlich mit einer teilba-

ren und damit wartungsfreundlichen Kombination aus Dieseloxidationskatalysator und Dieselpartikelfilter ausgerüstet. Mit Optiheat (optimised Hatz Exhaust Aftertreatment

Technology) sorgten die Ingenieure von Hatz für die bestmögliche Auslegung des DPF in der Baugröße, eine Anpassung an die möglichen Lastprofile im Einsatz sowie eine anforderungsgerechte Regenerationsstrategie. Zudem soll mit iHacs (intelligent Hatz Advanced Combustion Strategy) die Verbrennung perfektioniert werden. Das System verspricht einen besonders niedrigen Rußeintrag aus der Verbrennung, einen sehr geringen Ölverbrauch sowie einen deutlich reduzierten Ascheeintrag in den Filter. Als Resultat nennt Hatz lange Filterstandzeiten bei vergleichsweise kleiner Baugröße. Ein weiteres Novum reklamiert Hatz für die DPF-Regeneration: Erstmals bei Industriedieselmotoren wurde eine automatische Zylinderabschaltung während der Stillstandsregeneration integriert. §

Kubota erhält für neuen Motor Auszeichnung »Diesel Of The Year« o KUBOTA – Zum ersten Mal in der Geschichte des Preises »Diesel Of The Year« ist jetzt mit der Kubota Corporation ein japanisches Unternehmen ausgezeichnet worden. Das Magazin »Diesel International« hat dem Unternehmen die Auszeichnung für den neuen Motor V5009 verliehen.

er V5009-Motor mit einem 5-l-Hubraum wurde im Hinblick auf die neuen strengen Abgasnormen in den USA, der EU und in Asien entwickelt. Der V5009 markiert für Kubota den Einstieg in die 200-PS-Klasse (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 3/19, Seite 140). »Die Auszeichnung ist eine verdiente Anerkennung für Kubotas japanische Ingenieurskunst, seine Überzeugung im Hinblick auf das Dieselpartikelfiltersystem und die verbesserte Regenerationstechnologie. Die 5-l-Hubraumklasse wird für Dieselmotoren sowohl bei Agrar- als auch bei Baumaschinenanwendungen strategische Bedeutung gewinnen. Motoren dieser Dimension verfügen über ein großes Potenzial, um die

Kubota Halle A4.239

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KUBOTA

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Der neue V5009 ist der »Diesel Of The Year«. passende Komponente für ein Hybridpaket für schwere Baumaschinen zu werden«, so Fabio Butturi, Chefredakteur von »Diesel International«. Die Auszeichnung »Diesel Of The Year« wird Kubota im Rahmen der Bauma verliehen. §


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BRIGGS & STRATTON

Neue Einzylinder-Industriemotoren werden vorgestellt Briggs & Stratton zeigt auf der Bauma mit Vanguard 200 und Vanguard 400 zwei neu entwickelte Aggregate, die zugleich den Start einer neuen Einzylinder-Industriemotorenbaureihe markieren. BRIGGS & STRATTON

Der Vanguard 400 wird auf der Bauma zum ersten Mal in Europa vorgestellt. Er gehört zu einer neuen EinzylinderIndustriemotorenreihe, die Effizienz, Komfort und reduzierte Betriebskosten beispiellos kombinieren soll.

ie Motoren mit horizontaler Welle entsprechen dem Anwenderwunsch nach einem Antrieb, der Effizienz, Komfort und reduzierte Betriebskosten beispiellos kombinieren soll. Vorteile sollen die neuen Antriebe un-

D Briggs & Stratton Halle A2.349

ter anderem mit einem einfachen Startvorgang, reduziertem Betriebsgeräusch und längeren Wartungsintervallen bieten. »Die Motoren der neuen Baureihe bieten genau die Leistung, Verschleißfestigkeit und Lebens-

dauer, die bei den anspruchsvollen und vielseitigen Anwendungen im Baugewerbe erforderlich sind«, betont Paul Bramhall, Senior Marketing Manager Commercial Power bei Briggs & Stratton. Der Vanguard 400 wird auf

B E R E IT S T E LLU N G I N N OVAT I V E R E N E RG I E LÖ S U N G E N S E IT 10 0 JA H R E N U N D I N D E R ZU KU N F T Seit 100 Jahren definieren wir uns durch unsere fest verankerten Werte und unser Versprechen von Innovation und Verlässlichkeit. Wir sind führend in unserer Branche, indem wir konsequent Herausforderungen in Möglichkeiten umsetzen. Auch in den nächsten 100 Jahren werden wir weiterhin Grenzen überwinden und unseren Einfallsreichtum in einer Welt entfalten, die nach neuen Energielösungen hungrig ist. Sehen Sie, wie wir auf der Bauma 2019, Halle A4.325, das Unmögliche möglich machen.

©2019 Cummins Inc. Cummins Deutschland GmbH. cummins.germany@cummins.com +49 (0) 6152 174 0

cumminseurope.com/de


Unternehmen Briggs & Stratton ist Hersteller luftgekühlter Benzinmotoren mit Hauptsitz in Milwaukee (USA). Das Unternehmen mit einer mehr als 100-jährigen Tradition entwickelt, fertigt und vertreibt seine Produkte für Originalgerätehersteller weltweit und übernimmt auch den Kundendienst.

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CUMMINS

Elektrischer Minibagger mit Cummins-Antrieb Cummins kündigt für die Bauma die Prototyp-Vorstellung eines elektrischen Minibaggers an, für den der Antriebsspezialist die Batteriemodule verantwortet. Die Maschinentechnik des Prototypen stammt von Hyundai. Die Bauma will das Unternehmen, das in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag feiern kann, auch nutzen, um sein breites Sortiment an Motoren der Stufe V vorzustellen. Das Unternehmen befindet sich eigenen Angaben zufolge bereits mit allen EU-Stufe-5-Motorfamilien von F3.8 bis X15 in Produktion. In München werden als Vertreter der neuen Motoren die Aggregate B6.7 und F3.8 gezeigt. Einen 3,5 t-Minibagger von Hyundai hat Cummins zu einem Prototypen mit elektrischem Antrieb ausgebaut.

CUMMINS

der Bauma seine Europa-Premiere feiern. Einen Schwerpunkt der Vanguard-Präsentation sollen auch die V-Twin-Industriemotoren mit elektronischer Einspritzung (EFi) bilden. Anwendern verspricht Briggs & Stratton bei diesen Motoren viele praktische Vorteile. Dazu zählen schnelle Reaktionen auf Lastwechsel, konstante Drehzahlen, ein besserer Wirkungsgrad, niedrigerer Kraftstoffverbrauch, zuverlässiger Motorstart (ohne Choke) sowie die Verhinderung der Gemischüberfettung beim Betrieb in Höhenlagen. Alle auf der Bauma vorgestellten Vanguard-Motoren entsprechen der EU-Abgasnorm Stage V, zudem sind sie zertifiziert nach EPA und CARB. Über innovative Detaillösungen können sich Fachbesucher auf dem Vanguard-Messestand ebenso informieren wie über die EFi-Diagnose-Software und das Zyklon-Luftfilter-System, das lange Wechselintervalle von bis zu 600 Stunden erlaubt. §

er von flexiblen CumminsBatteriemodulen des Typs BM4.4E (je 4,4 kWh) angetriebene 3,5-t-Hyundai-Baggerprototyp soll eine volle Arbeitsschicht »durchhalten« und sich anschließend in weniger als drei Stunden wieder aufladen lassen. Die Ma-

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schine eliminiert alle gasförmigen Emissionen und verringert auch den Lärm erheblich, was sie besonders für den städtischen Einsatz geeignet macht. Der Bagger verfügt über acht BM4.4E-Module, die seriell verbunden sind und insgesamt

35 kWh Energie liefern. Die von Cummins entwickelten und gebauten Batteriemodule werden nahe am Boden des Baggers montiert und verwenden LiIon-Technologie, um eine höhere Energiedichte zu erreichen, sowie eine firmeneigene Steuerungstechnologie, um den Batterieladezustand für eine längere emissionsfreie Reichweite zu halten. Das modulare Design unterstützt die Skalierbarkeit für andere Anwendungen und Arbeitszyklen. §

Cummins Halle A4.325

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HÄGELE – CLEANFIX

Überhitzungen vermeiden – Effizienz steigern

HÄGELE

Cleanfix-Umschaltventilatoren werden vielfach in Baumaschinen eingesetzt, um Überhitzungen zu vermeiden und die Effizienz des Motors zu steigern. Auch SMT Netherlands greift auf die Cleanfix-Umschaltventilatoren in einem Volvo-Bagger EC750E zurück.

Cleanfix-Umschaltventilator im Volvo EC750E. agger wie der Volvo EC750E arbeiten unter extremen Bedingungen. Für die Kühlsysteme der Motoren stellen Schmutz und insbesondere zement- oder kalkhaltiger Staub eine große Herausforderung dar. CleanfixUmschaltventilatoren versprechen hier eine bestmögliche Rei-

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nigungslösung für Kühlsysteme in diesen Arbeitseinsätzen. Durch das Drehen der Ventilatorflügel über die Querstellung beschreibt Cleanfix-Anbieter Hägele aus Schorndorf (BadenWürttemberg) das Flügelprofil zum Kühlen und Reinigen als immer optimal ausgerichtet. Damit

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sollen ein hoher Druck und Luftstrom in beide Richtungen garantiert werden. Ein sauberer Kühler steht für reduzierteren Wartungsaufwand und für geringere Ausfallzeiten, was letztlich die Produktivität der Maschine steigert. Wie Hägele informiert, wurde in den

vergangenen Monaten weitere Volvo EC750E in mehreren europäischen Ländern mit der Cleanfix-Technik ausgerüstet. §

Hägele – Cleanfix Halle A4.500


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HORTON

Abgasnormen mit der richtigen Motorkühlung einhalten ie neuen Lüfterkupplungen der LCX-Serie mit variabler Drehzahl ermöglichen es, Lüfter in einem größeren Drehzahlbereich anzutreiben, um somit die Anforderungen an die Motorkühlung noch präziser zu erfüllen. Darüber hinaus verfügt die LCX-Serie über Hortons Kaltstartabschaltung (Cold Start Disengagement – CSD), die die Lüfterkupplung deutlich schneller abschalten soll als Produkte anderer Anbieter. Mit dem Einsatz der Horton-Kupplungen kann sich unter anderem das Führerhaus der häufig in kalter Umgebung eingesetzten Baumaschinen schneller aufwärmen. Die variable Drehzahl in Kombination mit dem CSD-Merkmal soll den Kraftstoffverbrauch und damit die Emissionen reduzieren, die Lautstärke mindern und die sogenannte Verlustleistung minimieren.

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HORTON

Horton stellt auf der Bauma seine neuen Lüfterkupplungen der LCX-Serie und den neuen Lüfter HM1400 vor. Die neuen Produkte sind Teil eines größeren Produktportfolios, das europäischen Off-Road-Kunden helfen soll, die strikten Abgasvorschriften nach EU-Stage 5 zu erfüllen.

Der Lüfter HM1400 ist mit unterschiedlicher Blattanzahl sowie verschiedenen Größen der Center-Disk erhältlich.

Neuer Lüfter HM1400 Die Lüfterblätter des neuen Horton-Lüfters HM1400 sind so geformt, dass sie einen höheren Luftdruck erzeugen können, aber gleichzeitig weniger Leistung vom Motor benötigen als andere Lüfter. Der HM1400 ist mit unterschiedlicher Blattanzahl sowie verschiedenen Größen der Center-Disk erhältlich und ermöglicht nahezu jeden Zentrierdurchmesser und Lochkreis. In Kombination mit den LCXLüfterkupplungen sieht Horton den leichten Lüfter HM1400 als eine gelungene Lösung, um die Emissionsanforderungen der EU-Stage 5 bei Off-RoadAnwendungen zu erfüllen.

Viskolüfterkupplungen

Mit den neuen Lüfterkupplungen (das Bild zeigt das Modell LCX170) ist es möglich, Lüfter in einem größeren Drehzahlbereich anzutreiben, um die Anforderungen an die Motorkühlung noch präziser erfüllen zu können.

Horton Halle A4.245

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APRIL 2019

Horton stellt auf der Bauma ebenso seine Viskolüfterkupplungen RCV1000 und RCV2000 für Hochleistungsanwendungen vor. Sie versprechen einen reduzierten Kraftstoffverbrauch und weniger Emissionsausstoß sowie eine geringere Geräuschentstehung. Dank der variablen Drehzahl gilt zudem die Motorbelastung als gering. Die Lüfterkupplungen RCV1000 und RCV2000 wurden speziell für den Einsatz im Bergbau und in anderen schweren OffRoad-Fahrzeugen entwickelt, bei denen ein hohes Drehmoment erforderlich ist, um Lüfter bis zu einem Durchmesser von 2 500 mm anzutreiben. Dazu passend sind die Lüfter der HTEC-Serie, die ebenfalls für anspruchsvolle Off-Road-Anwendun-

gen entwickelt wurden und, so der Hersteller, immer häufiger bei Mining-Fahrzeugen eingesetzt werden. Die Lüfterblätter sind aus duroplastischem Verbundwerkstoff (Horton Thermoset Engineered Composite – HTEC), der ein effizientes Lüfterblatt-Design und damit eine minimale Blattverformung für maximale Effizienz ermöglicht. Die Lüfterblätter haben nach Angaben von Horton ein besseres Verhältnis von Festigkeit zu Gewicht als Blätter aus Nylon, Stahl oder Aluminium. Zudem gelten sie als bestens geeignet für raue Bedingungen. Ebenfalls vorgestellt wird in München die kompakte Viskolüfterkupplung RCV250. Sie ist passend für Lüfter bis zu einer Größe von 1 100 mm. Im Gegensatz zu anderen Lüfterkupplungen ist die RCV250 wartungsfrei, beinhaltet keine Verschleißscheiben oder Verschleißteile, die ersetzt werden müssten, und verfügt über ein zweireihiges Schrägkugellager (double-row, angular-contact – DRAC). Die variable Drehzahl und das besondere Design sollen maximale Effizienz, einen reduzierten Emissionsausstoß, einen leiseren Betrieb und eine Steigerung der Motorleistung unterstützen. §

Unternehmen Horton verfügt über mehr als 65 Jahre Erfahrung im Segment der Lüfterkupplungen, Lüfter und Systemkomponenten für On- und Off-Road-Fahrzeuge. Horton betreibt Werke in den USA und Deutschland und lizenzierte Produktionsstätten in Australien, China und Großbritannien, sowie Geschäftsstellen in den USA, Kanada, Mexiko und Deutschland.


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KNORR-BREMSE TRUCKSERVICES

Turbolader erweitern das Produktportfolio

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Knorr-Bremse, Spezialist für Bremssysteme und ein führender Anbieter weiterer Subsysteme für Schienen- und Nutzfahrzeuge, weitet sein Produktportfolio für den Aftermarket-Bereich aus. Seit Januar können Kunden über Knorr-Bremse Truck-Services die Turbolader für Nutzfahrzeuge aller gängigen OE-Marken bestellen, um damit von einem umfassenden Serviceangebot zu profitieren. HEICO-LOCK® RADSICHERUNGSMUTTER KNORR-BREMSE

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Knorr-Bremse Truck-Services nimmt Turbolader für Nutzfahrzeuge aller gängigen OE-Marken in sein Lieferprogramm für den Nachmarkt auf.

Mit unseren präzise ansteuerbaren Abgasklappen bringen wir bei der Steuerung des Luftkreislaufes rund um das Antriebsaggregat reichlich Erfahrung mit.« Peter Laier, Mitglied des Vorstands der KnorrBremse AG und zuständig für die Division »Systeme für Nutzfahrzeuge«

urbolader nutzen den Abgasstrom, um den Brennkammern im Motor komprimierte Außenluft zuzuführen. Damit steigern sie die Leistung des Motors und schaffen die Voraussetzung für eine saubere Verbrennung. »Die Motorluftsteuerung hat großen Einfluss auf die Frage, wie sauber Dieselfahrzeuge auf der Langstrecke wirklich sind. Mit unseren präzise ansteuerba-

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ren Abgasklappen bringen wir bei der Steuerung des Luftkreislaufes rund um das Antriebsaggregat reichlich Erfahrung mit. Durch die Erweiterung unseres Aftermarket-Portfolios mit der Komponente Turbolader bauen wir diesen Kompetenzbereich konsequent aus«, betont Peter Laier, Mitglied des Vorstands der Knorr-Bremse AG und zuständig für die Division »Systeme für Nutzfahrzeuge«.

Service-Konzept Knorr-Bremse bietet die Turbolader der bedeutendsten Erstausrüstungslieferanten an, die in der Knorr-Bremse-Verpackung und mehrheitlich mit einem dazugehörigen Montageset ausgeliefert werden. Die technische Leistungsfähigkeit der Turbolader und das Service-Konzept von Knorr-Bremse sollen ein Gesamtpaket für die Kunden schnüren. Knorr-Bremse integriert auch gebrauchte Produkte in das bestehende Rückführprogramm für Altteile. Darüber hinaus zählt

der Aftermarket-Service von Truck-Services zum Angebot: Die Produktdokumentation zu den Turboladern ist mehrsprachig und wird regelmäßig aktualisiert. Entsprechend dem LifetimeEfficiency-Prinzip von KnorrBremse Truck-Services sind nahezu alle Turbolader auch als industriell aufgearbeitete EconXProdukte erhältlich. Damit bietet Knorr-Bremse nachhaltige und kostengünstige Lösungen für ältere Fahrzeuge. §

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Unternehmen Knorr-Bremse ist Marktführer für Bremssysteme und ein führender Anbieter sicherheitskritischer Subsysteme für Schienen- und Nutzfahrzeuge. Das Unternehmen besteht seit mehr als 110 Jahren und beschäftigt rund 29 000 Mitarbeiter an über 100 Standorten in mehr als 30 Ländern. Im Jahr 2017 erwirtschaftete Knorr-Bremse weltweit einen Umsatz von 6,2 Mrd. Euro.

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BOSCH REXROTH

Debüt für Axialkolbenverstellpumpe und Radialkolbenmotor Zur Bauma stellt Bosch Rexroth für den universellen Einsatz zwischen Mittel- und Hochdruck eine neue Axialkolbenverstellpumpe vor. Die A10VOH ist für vielfältige Anwendungen mit einem Nenndruck von 320 bar bzw. 350 bar und einer hohen Selbstsaugfähigkeit ausgestattet. In München debütiert ebenso mit dem MCR-S ein kompakter Radialkolbenmotor für effiziente Kettenantriebsanwendungen und mit dem Bodas-Drive eDA wird eine elektronische Steuerungslösung für hydrostatische Fahrantriebe gezeigt. wischen den klassischen Grenzen von Mittel- und Hochdruck hat Rexroth mit seiner neuen Axialkolbenverstellpumpe A10VOH ein passendes Bindeglied geschaffen, das künftig Anwendungen bedienen kann, die bisher nur über Hochdruckeinheiten abgedeckt wurden. Darunter fallen Lenkantriebe, hydrostatische Lüfterantriebe und die Arbeitshydraulik. Darüber hinaus eignet sie sich auch für andere anspruchsvolle Aufgaben, die einen hohen Nenndruck und eine kompakte Bauform erfordern. Die A10VOH verfügt über eine hohe Selbstsaugdrehzahl. Bei einer zulässigen Nenndrehzahl von 2 300 min⁻¹ erreicht sie ein Verdrängungsvolumen von maximal 145 cm³. Baumaschinen und ihre Komponenten müssen vor allem zuverlässig und robust arbeiten – auch unter extremen Einsatzbedingungen. Von Hydraulikeinheiten wird darüber hinaus erwartet, dass sie platzsparend und energieeffizient sind. Für Anwendungen, die zwischen den

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Die A10VOH benötigt im Gegensatz zu anderen Axialkolbeneinheiten keinen Impeller. Mit ihrer hohen Selbstsaugdrehzahl in Kombination mit ihrem geringen Gewicht ist die neue Axialkolbenverstellpumpe von Rexroth prädestiniert für den Einsatz im anspruchsvollen Mitteldruck. klassischen Grenzen von Mitteldruck (280 bar) und Hochdruck (350/380 bar) liegen, werden oft überdimensionierte und damit hochpreisige Hochdruckeinheiten eingesetzt. Für einen effizienten Betrieb im »light heavyduty«-Bereich hat Rexroth mit der A10VOH (Baureihe 60, Nenngröße 145) ein passendes Bindeglied geschaffen. Die neue Axialkolben-Verstellpumpe bietet einen zulässigen Nenndruck von 320 bar im Eckleistungsbetrieb bei maxima-

lem Schwenkwinkel und Drehzahl. Bei reduziertem Schwenkwinkel steigt der zulässige Nenndruck bis auf 350 bar. Damit eignet sich die A10VOH beispielsweise zur Anwendung in Lenkantrieben, hydrostatischen Lüfterantrieben und der Arbeitshydraulik. Sie ist leicht und trotz ihrer Nenngröße von 145 cm³ so kompakt, dass sie den gleichen Bauraum benötigt wie die Rexroth A10VO (Baureihe 31, Nenngröße 100).

BOSCH REXROTH

Kurz, leicht und effizient – Radialkolbenmotor MCR-S

Der MCR-S weist alle entscheidenden Merkmale der Radialkolbenmotoren von Bosch Rexroth auf und bietet mit reibungsarmen Durchgangskanälen und Rotationselementen ein deutlich höheres Effizienzniveau. 282

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Bosch Rexroth stellt auf der Bauma zudem den kompakten Radialkolbenmotor MCR-S für effiziente Kettenantriebsanwendungen vor. Die Neuheit soll mit hohem Wirkungsgrad und Dauerfestigkeit selbst bei hohen Temperaturen punkten. Um eine noch kompaktere Lösung bereitzustellen, hat Bosch Rexroth die Feststellbremse an den Motorblock verlegt, den Zweigang-Schaltkolben in den Motorverteiler integriert und die Hauptanschlusslagen optimiert. Das Ergebnis ist nach

Anbieterangaben ein bis zu 33 % kürzerer, 41 % leichterer und besonders einbaufreundlicher Motor mit optimiertem Wirkungsgrad und hoher Dauerfestigkeit. Abgerundet wird die kompakte Bauweise durch die neue, speziell für Motorschluckvolumen zwischen 325 cm³ und 470 cm³ ausgelegte RexrothBaugröße MCR4 und ein 9-Kolben-Triebwerk, das für eine erheblich höhere Drehmomentdichte steht. In der Praxis erlaubt die 9-Kolben-Triebwerksanordnung eine Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs. Der MCR-S weist alle entscheidenden Merkmale der Radialkolbenmotoren von Bosch Rexroth auf und bietet mit reibungsarmen Durchgangskanälen und Rotationselementen ein deutlich höheres Effizienzniveau. Dabei gewährleisten diese Eigenschaften zugleich auch präzise Regelbarkeit, maximalen Wirkungsgrad und höchste Dauerfestigkeit selbst bei hohen Temperaturen.

Elektronische Steuerungslösung für hydrostatische Fahrantriebe Auf der Bauma zeigt Rexroth ebenso sein Bodas-Drive eDA – eine elektronische Steuerungslösung für hydrostatische Fahrantriebe. Bodas-Drive eDA ist wahlweise als komplett vorprogrammiertes oder als offenes, erweiterbares System verfügbar und ist eine elektronische Variante der von Fahrkomfort und Verlässlichkeit geprägten hydraulischen DA-Regelung des Herstellers. Die eDA eignet sich besonders für Radlader, Teleskoplader und Gabelstapler, aber auch für andere Anwendungen, die bisher traditionelle DA-Ansteuerungen nutzen. Als Basislösung mit voll elektronifizierter FahrpumBosch Rexroth Halle A3.327 und A5.326


pe A4VG und Hydromotor A6VM soll die elektrohydraulische Lösung Herstellern neue Maschinenkonzepte und Zielmärkte öffnen. Mit eDA bietet Rexroth ein umfängliches Paket, das die elektronische, drehzahlabhängige Verstellung eines hydrostatischen Getriebes umfasst. Für komplexere Antriebsarchitekturen mit Getriebe-Management soll die bewährte Steuerungslösung Bodas-Drive DRC essenziell bleiben. Bodas-Drive eDA ist eine elektronifizierte Lösung als Alternative zur rein hydraulischen DA-Steuerung für einfachere Antriebsarchitekturen. Eine grafische Oberfläche in Kombination mit praktischen Anwenderhinweisen ermöglicht eine geführte Inbetriebnahme. Die Parametrierung der vorprogrammierten Funktionen basiert soweit möglich auf bekannten physikalischen Parametern der Maschine. Die Anzahl der Dynamikparameter ist auf ein Minimum reduziert und die SoftwareStruktur minimiert gegenseitige Abhängigkeiten. Das System ist auf eine strukturierte Schritt-fürSchritt-Optimierung ausgelegt. Kunden können spezifische Wünsche wie Bedienelemente oder Funktionen im Bereich des Fahrantriebs, der Arbeitshydraulik oder der Fahrzeugelektrik einfach integrieren oder in Zusammenarbeit mit Rexroth entwickeln lassen. Die neue Pumpengeneration A4VG der Baureihe 35 ist mit der Bodas-Drive eDA-Software abgestimmt. Durch ihre integrierte Sensorik eignet sie sich besonders für den Einsatz in elektronifizierten Fahrantrieben. Das Design wurde anhand von Lastkollektiven für Fahrantriebe optimiert. Ergebnis sind eine kompakte Bauform und hohe Leistungsdichte mit einem Nenndruck von 400 bar und einem Höchstdruck von 530 bar. In Kombination mit dem bewährten Verstellmotor A6VM unterstützt sie eine optimale Systemauslegung. Dieser wurde als Baureihe 71 von Bosch Rexroth im Wirkungsgrad optimiert und mit einer abgestimmten elektro-

nischen Schnittstelle sowie einem integrierten Drehzahlsensor ausgestattet. Als zentrale Schnittstelle der Software und aller Komponenten dient das elek-

tronische Steuergerät SRC-eDA der neuen Baureihe 40. Es kann flexibel im Fahrzeug platziert werden und bildet die Fahr- und Mehrwertfunktionen ab. Darü-

ber hinaus sind auf dem Steuergerät die Sicherheitsfunktionen nach dem Standard EN ISO 13 849 auf Basis eines Monitoring-Konzeptes realisiert. §

Blue.maxx – das modulare System für die clevere Kraftstofffiltration. Die Anforderungen an die Kraftstoffreinheit steigen laufend: Hengst setzt daher konsequent auf mehrstufige Systeme aus Vor- und Hauptfilter. Diese werden so ausgelegt, dass die Wechselintervalle zeitgleich erreicht werden. Die Vorteile sprechen für sich: Deutliche Leistungsvorteile in Bezug auf Partikelfiltration, Wasserabscheidung, Differenzdruck und Bauraum. Jede Filterstufe ist echte Maßarbeit, individuell angepasst an die jeweilige Kundenanforderung.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. 08. – 14. April 2019 Halle A4 | Stand 103


L BPW

Hydraulische Antriebsachse und Fahrwerkscomputer mit Wiegesystem

MESZAROS ZSOLT SADNESS@NYUGAT.HU

Weiche, lockere und nasse Böden sowie Hanglagen bringen auch gezogene Baufahrzeuge rasch an ihre Grenzen. Mit einer hydraulischen Antriebsachse von BPW können sich Anhänger jetzt aus eigenem Antrieb aus dem Schlamm wühlen: Ursprünglich für den Agrareinsatz entwickelt, will das Agro-Drive-System jetzt auch auf Baustellen für Furore sorgen. Zusätzlich stellt BPW auf der Bauma in München Fahrwerkscomputer mit integriertem Wiegesystem vor.

Mit der hydraulischen Antriebsachse Agro Drive von BPW wühlen sich Anhänger aus eigenem Antrieb aus dem Schlamm.

BPW Freigelände FN.827/9

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druckregelung (RDS) vorbereitet, die die Aufstandsfläche der Räder für die jeweiligen Bodenverhältnisse optimiert. Durch 25 % mehr Traktion sollen kleinere Zugfahrzeuge höhere Lasten bewältigen können. Die Einbaulage und Leitungsführung von optionalen Sensoren (Reifendruckregelsystem, Drehrichtungs- und Drehzahlsensoren sowie ABS) wurde auf ma-

GABRIEL POBLETE YOUNG

b Kipper-, Mischer- oder Tankfahrzeug: Unbefestigter Untergrund macht das Manövrieren mit jedem Anhängertyp zu einer Herausforderung – vor allem, wenn es nass, steil, sandig oder schlammig zugeht. Es sei denn, der Anhänger ist in der Lage, sich ganz von allein aus dem Schlamassel zu befreien. Die neue hydraulische Antriebsachse Agro Drive von BPW soll es möglich machen: Ein zuschaltbarer zweistufiger hydraulischer Antrieb mit integriertem Freilauf bewegt schwere Lasten auch unter schwierigsten Bedingungen. Der Freilauf ermöglicht ebenfalls den Einsatz auf der Straße und bei höheren Geschwindigkeiten. Durch reduzierten Schlupf der Antriebsräder entfaltet das System ein hohes Drehmoment, ohne, so der Hersteller, den Untergrund zu beschädigen. Es ist serienmäßig für eine Reifen-

O

ximalen Schutz und Wartungsfreundlichkeit ausgelegt. Entsprechend den Anforderungen kann das System ungefedert eingesetzt oder mit blattgefederten, luftgefederten und hydraulisch gefederten Aggregaten kombiniert werden. Wartungsarbeiten und Bremsbelagwechsel können ohne die Demontage des hydraulischen Antriebsmotors vorgenommen werden. Die Brems-

trommel wird einfach nach außen abgezogen.

Gewogen und für gut befunden BPW stellt auf der Bauma ebenso einen Fahrwerkscomputer mit integriertem Wiegesystem vor. Die Gewichtsbestimmung der Ladung wird durch einen neuartigen Sensor möglich, der seine Daten von der Anhänger-

BPW zeigt auf der Bauma den weiterentwickelten Fahrwerkscomputer Agro Hub, der erstmals zur Agritechnica 2017 präsentiert wurde.


achse über einen Hub drahtlos direkt an Endgeräte sendet und über eine ISO-Bus-Schnittstelle ins Fahrerhaus überträgt. Auf diese Weise erhalten Fahrer und Transportunternehmen volle Transparenz über Laufleistung und transportierte Mengen – und können auch nach Gewicht abrechnen. Der weiterentwickelte Fahrwerkscomputer Agro Hub ermittelt nicht nur präzise Daten über die Laufleistung, sondern auch über das Gewicht des Anhängers: Die Sensoren dafür sitzen direkt auf der Achse. Aus den so ermittelten Daten lässt sich laut BPW das Gewicht mit einer Ge-

nauigkeit von etwa 98 % berechnen, ohne kostspielige und anfällige mechanische Komponenten. Es wird auf dem Smartphone oder Tablet anzeigt und dokumentiert – auf diese Weise können auch Bauunternehmer ihre Leistungen nach Gewicht abrechnen. Auch Teillieferungen können so nach Gewicht aufgeteilt und abgerechnet werden. Die Infos können über die BPW Agro App kabellos an AndroidSmartphones und über ISO-BusKommunikationskanäle an das Anzeigegerät der Zugmaschine übertragen werden. Das Wiegesystem wurde im Herbst 2017 erstmals auf der

Agritechnica vorgestellt. Das System erfasst die Tages- und Gesamtleistung des Fahrwerks in Stunden und Kilometern und dokumentiert auch die gefahrenen Geschwindigkeiten. Aus der Auswertung des Fahrverhaltens lassen sich beispielsweise Rückschlüsse auf den Verschleiß von Reifen oder Bremsen der Fahrzeuge ziehen. Das System verfügt über eine Informationsfunktion, die den Halter rechtzeitig an die Wartung erinnert. Es ermöglicht außerdem den Zugriff auf Ersatzteillisten des Fahrwerks, entsprechende Wartungsvorschriften oder Dokumente. §

98 %

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Der weiterentwickelte Fahrwerkscomputer Agro Hub ermittelt nicht nur präzise Daten über die Laufleistung, sondern auch über das Gewicht des Anhängers. Aus den Daten lässt sich laut BPW das Gewicht mit einer Genauigkeit von etwa 98 % berechnen.

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BUCHER HYDRAULICS

Bisherige Probleme hydraulischer Antriebe beenden Kolbenpumpen und -Motoren sind etabliert und gehören zu den wichtigsten Bauteilen in einem Hydraulikkreislauf. Die Technologie, die einer herkömmlichen Kolbenpumpe zugrunde liegt, ist gleichzeitig einfach und komplex: Mehrere Kolben (gewöhnlich sieben oder neun) wandeln ein mechanisches Drehmoment in Öldruck um. In einem Kolbenmotor läuft dieser Vorgang umgekehrt ab. Alle Anwender, die mit hochleistungsfähigen Industrie- und Mobilanwendungen zu tun haben, kennen nicht nur die positiven Aspekte, sondern auch die negativen Seiten. Bucher Hydraulics setzt mit einem neuen Pumpenkonzept dazu an, zahlreiche Probleme bisheriger Technologien zu lösen.

96 %

ii

Bei der Geradeausfahrt von Raupenbaggern ergibt sich mit dem AX-Motor der Vorteil, dass dank des höheren volumetrischen Wirkungsgrads von rund 96 % eine höhere Fahrgeschwindigkeit bei gleicher Baugröße der Einheiten erreicht werden kann.

robleme von Kolbenpumpen oder -Motoren sind die Druckpulsation und ein nicht optimaler mechanischer und volumetrischer Wirkungsgrad in allen Betriebspunkten. Zudem führt auch die wachsende Nachfrage nach elektrifizierten Bauund Landmaschinen dazu, dass Geräusche und minimale Drehzahlgrenzen bei hohem Druck in den Vordergrund treten. Industrieanwendungen mit immer schnelleren Arbeitszyklen und hohen Arbeitsdrücken, zunehmender Dynamik und präziser Druck- und Volumenstromregelung sowie die Forderung nach Reduzierung der Verlustleistung bringen die heutige Pumpentechnologie an ihre Grenzen. Diese werden in heutigen Anwendungen oftmals durch den Einsatz von Akkumulatoren und Ventilen kompensiert, was mit hohem Energieverbrauch und hohen Kosten verbunden ist.

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Neue AX-Kolbenpumpe

Bucher Hydraulics Stand A3.103

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Bucher Hydraulics will mit einem neuen Pumpenkonzept zahlreiche Probleme der bisherigen Pumpentechnologie lösen – mit besserem Wirkungsgrad,

Winden In der Standardausführung können die AX-Pumpen und -Motoren mit einen Arbeitsdruck von 450 bar betrieben werden. Bei Hubwinden ist der Anfahrwirkungsgrad unter maximaler Last von Bedeutung. Mit dem AX-Motor sollen 99 % Anfahrwirkungsgrad erreicht werden. Damit sind die störenden Losbrecheffekte eliminiert. Herkömmliche Axialkolbenmotoren erreichen im diesen Bereich nur einen Anfahrwirkungsgrad von 60 % bis 65 % mit Stick-Slip-Effekten. Dank dieses Leistungsmerkmals sind langsame und präzise Montagearbeiten möglich. Diese Eigenschaften gelten ebenso für Krandrehwerke als optimal.

Radmotor Elektrifizierte Baumaschinen Die Eigenschaften der AX-Pumpe wurden unter Berücksichti-

BUCHER HYDRAULICS

Die großen, nicht kompensierten Kräfte in Schrägachsenmotoren müssen von einem besonders großen Kugel- oder Rollenlager absorbiert werden. Dadurch erhöht sich der Platzbedarf in der Maschine, was wiederum die Integration erschwert.

ausgezeichneter Dynamik, Geräuscharmut und niedriger Mindestdrehzahl bei hohem Antriebsdrehmoment. Die Kolbenpumpe von Bucher Hydraulics beruht auf einem Prinzip, bei dem die inneren Kräfte durch zwei sich gegenüberliegende rotierende Kolbeneinheiten ausgeglichen werden, die beide mit jeweils zwölf Kolben ausgestattet sind. Dadurch wird eine hohe Leistungsdichte erzielt und gleichzeitig werden Axialkräfte begrenzt, zu deren Aufnahme jeweils nur mehr ein leichtes Lager erforderlich ist. Bucher Hydraulics führt die neue AX-Kolbenpumpe und den neuen AX-Kolbenmotor mit einem Verdrängungsvolumen von 18cm³/U bis 76 cm³/U zur Bauma ein. Künftig sollen Einheiten bis 115 cm³/U zur Verfügung stehen.

gung von Maschinen mit Elektromotor optimiert. Der hohe volumetrische und mechanische Wirkungsgrad, Geräuscharmut, geringe Druckpulsation und zulässige Drehzahlen von 2 min⁻¹ bis 3 min⁻¹ sowie die Möglichkeit, die Pumpe bidirektional einzusetzen, sollen die AX-Pumpe zu einer idealen Lösung für Elektro- und Hybridmaschinen der Zukunft machen.

AX-Kolbenpumpe (Bild) und AX-Kolbenmotor sind in verschiedenen Größen mit einem Verdrängungsvolumen von 18 cm³/U bis 76 cm³/U erhältlich.

Die hohe Leistungsdichte, der hohe Arbeitsdruck und die niedrige mindestzulässige Drehzahl sollen den AX-Motor ebenso zu einem idealen Getriebemotor machen. Die Mindestdrehzahl von 2 min⁻¹ bis 3 min⁻¹ bei hohem Druck macht Fahrantriebe mit neuen und höheren Übersetzungen auslegbar. Dabei ergibt sich bei der Geradeausfahrt von Fahrzeugen wie Raupenbaggern der Vorteil, dass dank des höheren volumetrischen Wirkungsgrads von rund 96 % eine höhere Fahrgeschwindigkeit bei gleicher Baugröße der Einheiten erreicht werden kann. §


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Auf der Bauma zeigt Meritor die neue Achsen-Serie MZ-610 in zwei OEM-Bergbaufahrzeugen verbaut.

MERITOR

Meritor stellt sich auf das Wachstum des globalen Off-Highway-Markts ein und präsentiert dazu auf der Bauma einige neue Produkte. Dabei handelt es sich u. a. um elektrifizierte Lösungen für die Materialhandhabung, diverse nasse ölgekühlte Lamellenbremsen, trockene hydraulische Scheibenbremsen und Nabenreduzierungen für diverse Fahrzeugkonfigurationen. ie Messebesucher werden auch die neue Achsen-Serie MZ-610, verbaut an zwei OEMBergbaufahrzeugen, sehen können. Die Tridemachse MZ-610 wurde bereits im letzten Septem-

D Meritor Halle C4.639

MAXIMALE LEISTUNG MIT WEBER-HYDRAULIK.

ber auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover vorgestellt. »Die Bandbreite an MeritorProdukten auf der Bauma spiegelt unser Bekenntnis zum Ausbau unseres Angebots für den Off-Highway-Markt und zur Bereitstellung von globalen kundenorientierten Lösungen, basierend auf neuen aufstrebenden Technologien wider«, betont Joe Muscedere als Vize-Präsident Off-Highway, Specialty und Defense bei Meritor. §

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Unternehmen Das US-Unternehmen Meritor ist ein weltweiter Anbieter von Achse-, Mobilitäts-, Bremsen- und Aftermarket-Lösungen für Nutzfahrzeuge und die Industriemärkte. Meritor beschäftigt rund 8 600 Mitarbeiter und betreibt Büros in 19 Ländern.

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L MOBIL ELEKTRONIK

Hilfslenksystem auch für »einfache« Baumaschinen Mobil Elektronik aus Langenbrettach hat sich vorgenommen, »einfachen« Baumaschinen, wie zweiachsigen Radladern, die gleichen Lenkprogramm-Features zu ermöglichen, die bei beispielsweise Mobilkranen schon etabliert sind. Neben diesem Konzept Ehla Plus für kleine Baumaschinen will Mobil Elektronik auf der Bauma noch weitere Neuigkeiten und Lösungen präsentieren. lektrohydraulische Lenkungen für die Hinterachsen sind bei Nutzfahrzeugen wie auch bei komplexen Baumaschinen seit Jahren etabliert. Bei den Nutzfahrzeugen ist der Einsatz der

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Zweiachsiger Radlader mit Ehla-Hilfslenksystem. elektrohydraulischen Hilfslenkung vorwiegend der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben geschuldet. Ohne dass eine Hinterachse mitlenkt, kann der BOKraft-Kreis nicht eingehalten

werden. An komplexe Baumaschinen wie Mobilkrane werden neben der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben hohe Anforderungen an die Manövrierfähigkeit gestellt, die üblicherweise

durch elektrohydraulische Hilfslenkungen erfüllt werden müssen. Lenkprogramme wie Hundegang, manueller Lenkeingriff oder die automatische Heckausschwenkunterdrückung sind

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ner rein hydraulischen Lenkung ist dies nicht darstellbar.

MOBIL ELEKTRONIK

Flexibilität und Komfort

Beispielskizze eines Ehla-Lenksystems: 1 Sicherheitslenkcomputer 2 Sicherheitswinkelgeber Vorderachse 3 Sicherheitswinkelgeber Hinterachse (Istwert) 4 Proportional-Hydraulikeinheit für Konstantpumpe 5 Lenkzylinder mit Sperrventilen oder nach Rohrleitungseinbau 6 Konstantpumpe 7 Periphere Schaltsignale, Geschwindigkeitssignale, CAN-Anbindung J1939 8 Anbindung des Lenksystems an CAN-Bus-Bedien- und -Anzeigeterminal

hier gebräuchlich wie auch die komplette Kraftentkopplung der Hinterachsen zur Vorderachse. Einfachere Baumaschinen, wie zweiachsige Radlader, verfügen in der Regel über eine hydrostatische Vorderachslenkung (z. B. Orbitrol) und oft auch schon über eine Hinterachslenkung. Allerdings ist diese ebenfalls rein hydraulisch gelöst und darf ausschließlich auf der Baustelle manuell zugeschaltet werden. Mobil Elektronik will diesen »einfachen« Baumaschinen die gleichen Lenkprogrammmöglichkeiten bieten, die bei Mobilkranen längst etabliert sind. Das Hilfslenksystem Ehla Plus ist seit langem im Einsatz und hat einen entsprechend hohen Bekanntheitsgrad. Ein Lenkprogrammwechsel kann bei beliebiger Radstellung erfolgen. Die Synchronisierung der Achsen zueinander nach Ackermann erfolgt automatisch.

Straßenzulassung und Sicherheit Das Hilfslenksystem Ehla Plus entspricht den Anforderungen

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der ECE-R79 Anhang 6, sodass eine Zulassung für den öffentlichen Straßenverkehr erfolgen kann. Dies kann auch für kleinere Baumaschinen interessant oder gar eine wichtige Voraussetzung sein, wenn diese viel auf öffentlichen Straßen bewegt werden. Das Lenksystem überwacht sich stetig selbst. Systemstörungen werden erkannt und der Fahrer entsprechend informiert. Über eine definierte Rückfallebene ist die Beherrschbarkeit des Fahrzeugs gesichert. Assistenzfunktionen der Ehla-Plus-Lenkanlage erhöhen zudem die Fahrstabilität und damit die Fahrsicherheit.

Neue Komponenten Mobil Elektronik hat einige Komponenten des Lenksystems überarbeitet, um es auch für kleinere, zweiachsige Fahrzeuge attraktiv zu machen. Zum Einsatz kommt eine neue Generation von Sicherheitslenkcomputern. Das Gehäuse (Schutzart IP6K9K) kann auch außerhalb der Kabine montiert werden. Durch eine neue Hardware- und

Software-Architektur kann ein Sicherheits-Level bis zu PL e/ ASIL D dargestellt werden. Auch die Hydraulikkomponenten wurden unter die Lupe genommen. In einer kompakten Proportionalhydraulikeinheit sind alle notwendigen Ventile integriert, was zu weniger Verschlauchung, weniger Bauteilen und weniger Montagezeit führen dürfte.

Ehla Plus auf der Baustelle Die Hauptvorteile von Ehla Plus sollen besonders auch im Baustellenbetrieb zum Tragen kommen. Verfügbar sind unterschiedliche Lenkprogramme, um das Fahrzeug in unterschiedlichen Situationen manövrieren zu können, wie Allradlenkung, Hundegang oder das manuelle Lenken der Hinterachse. Ein weiteres Lenkprogramm ist die automatische Heckausschwenkunterdrückung, die beim Umfahren von Hindernissen von großer Bedeutung ist. Mit ihr wird vermieden, dass das Fahrzeugheck beim Manövrieren ausschert, indem die Hinterachse später als die Vorderachse einlenkt. Mit ei-

Der Einsatz von Elektronik in Form des Sicherheitslenkcomputers ermöglicht es im Gegensatz zur rein hydraulischen Lenkung, dass die einzelnen Lenkprogramme wie auch das gesamte Lenksystem rein über Parameter an den jeweiligen Fahrzeugtypen oder an besondere Kundenanforderungen angepasst werden können. Dies bedeutet, dass unabhängig von Radständen, Reifengrößen, Radlasten die zu verbauenden Komponenten wie Lenkzylinder und Spurhebel immer gleich sind. Die Lenkprogramme können über ein Bedienterminal von Mobil Elektronik angewählt werden oder alternativ über ein existierendes Fahrzeugterminal, das mit dem Sicherheitslenkcomputer über CAN verbunden wird. Durch die automatische hydraulische Zentrierung und Sperrung der Hinterachse in exakter Geradeausstellung bei Straßenfahrt werde, so Mobil Elektronik, ein optimaler Geradeauslauf bei minimalem Reifenverschleiß gewährleistet. Ein Vorteil, der gerade bei Fahrzeugen in der Vermietung als relevant gilt. Die Hydraulikversorgung für die mit Ehla Plus gelenkte Hinterachse kommt direkt vom Fahrzeugaggregat. Die Hinterachslenkung ist hydraulisch und mechanisch vollständig von der Vorderachslenkung entkoppelt. Die hydrostatische Lenkung (Orbitrol) der Vorderachse kann bezüglich der zu erbringenden Lenkkräfte entsprechend kleiner ausgelegt werden. Die höheren Kosten bei den Komponenten des Lenksystems sollen durch Einsparungen von mechanischen Komponenten, durch kürzere Montagezeit und vor allem durch die vielen Vorteile mehr als kompensiert werden. §

Mobil Elektronik Halle A3.115


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BONFIGLIOLI

Die 1956 gegründete Bonfiglioli Group zählt zu den führenden Unternehmen in der Planung und Herstellung von Getriebemotoren für Hochleistungsanwendungen, Antriebssystemen, Industrieautomationssystemen, Wechselrichtern und Lösungen für erneuerbare Energien sowie Planetengetriebe. Auf der Bauma zeigt das Unternehmen mit Sitz in Bologna mit ECGenius ein leistungsstarkes und nach eigenen Angaben zudem kostengünstiges stufenloses Getriebe, speziell entwickelt für Teleskoplader sowie andere Maschinen. er spezielle mechanische Variator ist das Herzstück des ECGenius-Getriebes und das Ergebnis einer mehr als 15-jährigen Entwicklung von Bonfigliolis Partner CVTCorp. Damit sollen sich den OEM Motor-Downsizing-Möglichkeiten bei kaum erreichter Bedienungsfreundlichkeit bieten sowie Verbesse-

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rungen der Fahrzeugleistung im Bereich von 20 % bis 30 % ermöglichen. Dank der elektrohydrodynamischen Schmierung werden Drehmoment und Kraft nahtlos über sechs angetriebene Rollen übertragen. Dadurch wird ein Kontakt von Metall auf Metall verhindert und die korrekte Drehmomentübertragung ohne Schlupf sichergestellt. Mit seinen technischen Besonderheiten wird das ECGenius als das zuverlässigste und effizienteste stufenlose Getriebe auf dem Markt angekündigt. Das Design ist speziell für typische Anwendungen mit Stoßbelastungen ausgelegt, sodass das präzise und stabile Steuersystem durch Lastschwankungen nicht beeinträchtigt werden soll. Das Getriebe wurde erfolgreich mit über 500 000 Teststunden im Labor und bei OEM in der Praxis getestet. Der Algorithmus des Getriebesteuerungsgeräts greift auf Motor- und Getriebedaten zurück, die für eine maximale Fahrzeugeffizienz und Optimierung des Gesamtsystems sorgen sol-

BONFIGLIOLI

Leistungsstark und stufenlos

Das ECGenius von Bonfiglioli ist ein speziell für Teleskoplader und andere Maschinen entwickeltes stufenloses Getriebe. len. Die Software gilt als einfach zu integrieren und enthält Betriebsmodi für spezifische Anwendungen, um zu einer maximalen Produktivität zu führen. Die offene Architektur und die jederzeit anpassbare Software unterstützen eine hohe Flexibilität und die Anpassung an verschiedene geografische Anforderungen. Die mechanische CVT-Architektur des Getriebeaufbaus ermöglicht das reibungslose, nahtlose Schalten ohne Stufen durch eine unbegrenzte Anzahl effektiver Fahrgeschwindigkeiten. Das Getriebekonzept mit seiner fortschrittlicher Steuerung und Kupplung reduziert die Anzahl

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mechanischer Komponenten, die wiederum mechanische und viskose Verluste verringern. Durch das nahtlose Schalten arbeite der Motor am optimalen Betriebspunkt, so Bonfiglioli, was sich in einem geringeren Kraftstoffverbrauch niederschlage. Der ECGenius ist das Ergebnis einer exklusiven Lizenzvereinbarung zwischen dem italienischen Antriebsspezialisten Bonfiglioli und dem kanadischen Getriebehersteller CVTCorp (das bauMAGAZIN berichtete bereits in Heft 12/18, Seite 82). § Bonfiglioli Halle A3.337

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ALLISON TRANSMISSION

Off-Highway-Getriebe ins Blickfeld rücken ALLISON TRANSMISSION

Allison Transmission rückt seine Vollautomatikgetriebe der OffHighway-Serie auf der Bauma ins Blickfeld. Diese versprechen eine herausragende Zuverlässigkeit auch in den schwierigsten Einsätzen von Muldenkippern, Kippern sowie Betonmischern und werden unter anderem von Fahrzeugherstellern wie Terex, Bell Equipment und Volvo Construction Equipment verbaut.

Allison Transmission will auf der Bauma ein interaktives Augmented-Reality-Erlebnis bieten, das es den Besuchern ermöglicht, Getriebe um 360° zu drehen und in das Getriebeinnere zu blicken.

llison ermöglicht den Besuchern am Messestand ein interaktives Augmented-RealityErlebnis. Damit wird es möglich, die Getriebe um 360° zu drehen und sogar einen Blick in das Innere der Getriebe zu werfen. Darüber hinaus werden Modelle der Getriebeserie 4000 gezeigt. Allisons »Continuous Power Technology« will Fahrer mit ei-

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Allison Transmission Halle A3.320

Der Volvo-Muldenkipper A60H verfügt über ein Allison-Transmission-Getriebe des Typs 6630 ORS. 292

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ner schnelleren Beschleunigung sowie einer höheren operativen Flexibilität und Produktivität unterstützen. Während manuelle oder automatisierte Schaltgetriebe bei jedem Gangwechsel an Leistung verlieren, versprechen Vollautomatikgetriebe von Allison eine permanente Kraftübertragung auf die Räder. Dadurch sind Lkw bzw. Baumaschinen auf engem Raum leichter zu manövrieren und sollen auch mit optimierten Kriecheigenschaften auf weichen Böden aufwarten können. Alle Getriebe sind mit der Software »FuelSense 2.0« von Allison ausgestattet, die es Flotten ermöglicht, den Kraftstoffverbrauch und die Leistung an ihre spezifischen Bedürfnisse anzupassen. Allison zitiert einen brasilianischen Betonmischer-Flottenbetreiber, der mit Vollautomatikgetrieben mehr Fahrten pro Tag durchführen kann. Dadurch sollen 8 % mehr Beton in einer um 7 % geringeren Zeit transportiert werden können als

es mit manuellem Schaltgetriebe möglich wäre.

Verschleiß vermeiden Baufahrzeugflotten mit AllisonGetrieben sollen sich durch höhere Betriebszeiten und geringere Wartungskosten auszeichnen. Manuelle Kupplungssysteme verschleißen. Vollautomatikgetriebe hingegen erfordern, wie Allison unterstreicht, lediglich regelmäßige Öl- und Filterwechsel. §

Unternehmen Allison Transmission ist der nach eigenen Angaben weltweit größte Hersteller von Vollautomatikgetrieben für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge mit Hauptsitz in Indianapolis (USA). Das im Jahr 1915 gegründete Unternehmen beschäftigt weltweit rund 2 900 Mitarbeiter. Mit einer Marktpräsenz in mehr als 80 Ländern verfügt Allison über regionale Firmenzentralen in den Niederlanden, China und Brasilien sowie über Produktionsstätten in den USA, Ungarn und Indien.


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STÜWE

Für den robusten Einsatz die richtige Antriebskomponente

In den unterschiedlichen Anwendungen im Antriebsstrang lassen sich Stüwe-Reibschlussverbindungen einfach montieren und bei Bedarf zerstörungsfrei demontieren und wieder verwenden.

STÜWE

Die Forderungen an mechanische Antriebe in Anlagen der Bau- und Baustoffindustrie sind eindeutig: Bauraumreduktion, hohe Dynamik und Robustheit, zudem korrosionsbeständig und wartungsfreundlich. Die rauen Einsatzbedingungen in der Baustoffgewinnung, der Zementindustrie und in Recyclinganlagen verlangen bei der Auswahl von Antriebskomponenten anwendungsspezifische Lösungen, die mit möglichst geringem konstruktivem Aufwand realisierbar sind und Standardisierung erlauben. Ein typisches Beispiel dafür sind Welle-Nabe-Verbindungen, wie sie das Hattinger Unternehmen Stüwe vielfältig anbietet.

ie Welle-Nabe-Verbindungen ermöglichen kompakte Bauweisen des Antriebsstrangs, lassen hohe Biegemomente sowie starke radiale Belastungen zu und erleichtern den Ein- und Ausbau von Getrieben und/oder Motoren. Konventionelle Verbindungselemente erfüllen diese Anforderungen nur bedingt, denn die klassische formschlüssige Passfederverbindung, die bauartbedingt stets ein gewisses Spiel aufweist, kann unter den typischen Wechselbelastungen in derartigen Antrieben schnell verschleißen. Auch Vielkeilwellen, die hohen fertigungstechnischen Aufwand verlangen, sind in diesem Anwendungsfeld kritisch zu sehen. Führende Anbieter von Förderanlagen, Brechern und Mi-

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Reibschlüssige Welle-Nabe-Verbindungen: Schrumpfscheibe HSD, hydraulische Schrumpfscheibe HYD, Außenspannsatz AS und Innenspannsatz IS (v. li. n. re.). schern setzen deshalb eine besondere Bauform von Reibschlussverbindungen ein, die unter der Bezeichnung Schrumpfscheiben bekannt sind. Da diese Welle-Nabe-Verbindungen außerhalb des Kraftflusses installiert sind, wirken bei hoher Antriebsbelastung keine dynamischen Kräfte auf sie ein. Das erhöht die Lebensdauer und die Sicherheit des Antriebsstrangs. In ihrer einfachsten Form bestehen die Schrumpfscheiben aus einem Innen- und einem Außenring mit gegenüber liegenden konischen Flächen. Durch axiales Verschieben (mechanisch oder hydraulisch) des Außenrings gegen den Innenring wird die Nabe auf die Welle gepresst. So entsteht durch die Flächenpressung eine spielfreie, schmutzresistente Verbindung, die keine Spaltkorrosion zulässt.

Einfach montieren und bei Bedarf zerstörungsfrei demontieren Im Gegensatz zu thermisch oder anderweitig gefügten reibschlüssigen Verbindungen lassen sich

Stüwe-Reibschlussverbindungen einfach montieren und bei Bedarf zerstörungsfrei demontieren und wieder verwenden. Die Spielpassungen zwischen Welle bzw. Welle-Nabe und Schrumpfscheibe vereinfachen die Montage und Wartung. Die Schrumpfscheiben sind unempfindlich gegenüber Stößen und Schlägen und die Wellen und Naben können normale Oberflächengüten aufweisen. Beispielhaft ist ihr Einsatz in Förderbandanlagen zum Transport von Schüttgut. Hier treten im Antriebsstrang hohe dynamische Belastungen auf. Der Antrieb wird entweder mittels Schrumpfscheibe HSD (Aufsteckgetriebe) oder per Flanschkupplung FKH angebunden. Die Reibschlussverbindungen stellen trotz hoher Biegemomentbeanspruchung und extremer Anfahrmomente eine dauerfeste Verbindung sicher. Eine besonders wartungsfreundliche Lösung verspricht die hydraulische Schrumpfscheibe HYD beim Einsatz in Zement-

brechern. Durch die geringen Montagezeiten werden die Ausfallzeiten beim Wechsel des Brecherwerkzeugs verkürzt. Die Anwendungsbereiche sind so vielfältig wie die Getriebe der Antriebsstränge: Von Hohlwellen- und Aufsteckgetrieben, Riementrieben sowie schweren Brechergetrieben bis zu Getriebeschwingen. Die von den ver-

schiedenen Bauformen übertragbaren Drehmomente reichen in den Standardausführung von 0,15 kNm bis 14 726 kNm. Für besonders anspruchsvolle kundenspezifische Entwicklungen stützt sich das Stüwe-Engineering auf den eigenen hydraulischen Prüfstand, mit dem es möglich ist, die Übertragung von Drehmomenten zu simulieren. §

Funktionsdarstellung der mechanischen (li.) und der hydraulischen Reibschlussverbindung (re.). Durch axiales Verschieben (mechanisch oder hydraulisch) des Außenrings gegen den Innenring wird die Nabe auf die Welle gepresst.

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R+L HYDRAULICS – TCP

Federkupplungen für den rauen Straßenbaumaschinen-Einsatz Für einen Motorgrader-Hersteller hat Torsion Control Products (TCP) eine kundenspezifische Kupplungskonfiguration entwickelt. Mit ihrer speziellen Torsionscharakteristik dämpfen die langlebigen Kupplungen die Antriebsstrangschwingungen und sollen selbst unter rauesten Einsatzbedingungen betriebsfähig bleiben. TCP stellt auf der Bauma an einem Gemeinschaftsstand mit Groeneveld Transport Efficiency aus.

ür eine Motorgrader-Neuentwicklung hat TCP eine Federkupplungskonfiguration konzipiert, die den speziellen Anforderungen der schweren Geräte für den Verkehrswegebau besonders gerecht werden soll. Die Kupplung wurde dabei an das an den Motor geflanschte Getriebe angepasst. Das TCP-Team stellte den ersten Prototypen in nur vier Wochen her, die neue Kupplung ging sechs Wochen nach der ersten Besprechung in Serie.

R+L HYDRAULICS

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Zusätzlich Komfort erhöht

Federkupplung von Torsion Control Products für den Einbau zwischen Dieselmotor und Getriebe.

Durch aktives Zuhören und gute Kommunikation mit dem Kunden habe TCP, so Peter Jaschke, Business Development Manager für Torsion Control Products in Werdohl, in kurzer Zeit ein ver-

bessertes, kundenspezifisches Produkt entwickeln können, das sich als langlebiger und robuster erweise als das ursprünglich konzipierte. »Außerdem hat sich

der Komfort für die Bediener des Motorgraders deutlich erhöht. Die spezielle Federkupplung arbeitet in der Anwendung weiterhin außerordentlich gut«, so Jaschke. Die TCP-Federkupplungen wurden für den Einsatz in Baumaschinen, landwirtschaftlichen Fahrzeugen, Bergbaumaschinen, Schiffsantrieben und Industrieanlagen entwickelt. Dank ihrer speziellen Torsionscharakteristik sind sie besonders für moderne Dieselmotoren geeignet, die geringe Emissionswerte erzielen, eine hohe Leistungsdichte aufweisen und hohe Drehmomente bei geringen Drehzahlen liefern. Mithilfe des »Smart Damping«-Systems sind die Federkupplungen einstellbar und können auf das jeweilige Antriebssystem abgestimmt werden. Drehmomentspitzen beim Anfahren, Abschalten und bei transienten Ereignis-

sen werden reduziert, was die Haltbarkeit und Lebensdauer des gesamten Antriebsstrangs verbessert. Die Federkupplungsserie steht in verschiedenen Ausführungen zur Verfügung und deckt einen Drehmomentbereich von 27 Nm bis 27 000 Nm ab. § R+L Hydraulics Halle C4.327

Unternehmen Torsion Control Products (TCP) produziert und vertreibt seit mehr als 30 Jahren ein breites Sortiment an drehelastischen Kupplungen für mobile Arbeitsmaschinen. Seit April 2017 gehört der Antriebstechnikspezialist zum US-Unternehmen Timken, das für Wälzlager, Getriebe, Zahn- und Keilriemen sowie Industrieketten bekannt ist. Neben den Kupplungsspezialisten Torsion Control Products, R+L Hydraulics, Lovejoy und PT Tech gehören zu Timkens Produktund Serviceportfolio u. a. die Marken Philadelphia Gear, Carlisle, Drives, Interlube, Aerospace Bearing Repair, Cone Drive und Rollon.

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NORD DRIVESYSTEMS

Die neue Industriegetriebegeneration Maxxdrive XT ist insbesondere für Bandförderanlagen in der Schüttgut- und Mineralienindustrie geeignet.

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NORD DRIVESYSTEMS

Antriebslösungen für eine effiziente Schüttgutlogistik Nord Drivesystems bietet Antriebssysteme für die Beförderung von Schüttgütern. Die Bestandteile der Antriebslösungen sind aufeinander abgestimmt, um einen reibungslosen Betrieb auch unter anspruchsvollen Einsatzbedingungen zu gewährleisten. Dazu gehören große Temperaturschwankungen, abrasive Umgebungsmedien sowie raue Betriebsbedingungen. Auf der Bauma stellt das Unternehmen eine neue Industriegetriebebaureihe unter dem Namen Maxxdrive XT vor. ie Nord-Antriebslösungen werden nach dem Baukastenprinzip kundenindividuell projektiert. Grundlage ist ein vielfältiges Angebot aus Frequenzumrichtern, Motoren, Getrieben sowie Kupplungs- und Bremssystemen mit jeweils zahlreichen Optionen. Ausstattungsmerkmale wie auf den Prozess und das Getriebe abgestimmte Hydraulikkupplungen oder Taconite-Dichtungen, die Wellendichtringe effektiv gegen abrasive Stäube und korrosive Einflüsse schützen, sorgen für reibungslosen Betrieb.

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Nord Drivesystems Halle A3.537

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Neue Maxxdrive-Industriegetriebe Seine neueste IndustriegetriebeGeneration Maxxdrive XT stellt Nord Drivesystems in München vor. Nord hat die bewährte Maxxdrive-Reihe durch ein zweistufiges Kegelstirnradgetriebe ergänzt, das insbesondere für Bandförderanlagen in der Schüttgut- und Mineralienindustrie geeignet ist. Der Leistungsund Drehzahlbereich wurde speziell auf die Zielbranchen abgestimmt. Die Abtriebsdrehmomente liegen zwischen 15 kNm und 75 kNm bei einem Übersetzungsbereich von 6,3 bis 22,4. Das neue Industriegetriebe Maxxdrive XT ist standardmäßig mit einem stark verrippten Gehäuse und einem integrierten Axiallüfter ausgerüstet. Durch die vergrößerte Oberfläche und

die Luftführungshauben wird die Luftkühlströmung optimiert und eine hohe thermische Grenzleistung erreicht. So kann in vielen Fällen auf zusätzliche Kühloptionen verzichtet werden. Große Wälzlager und Achsabstände erhöhen die Belastbarkeit und Lebensdauer der Komponenten.

Vernetzte Wartungskonzepte Für schwere Industriegetriebe bietet Nord außerdem Predictive-Maintenance-Konzepte. Die über den Frequenzumrichter vernetzten Antriebe von Nord können ihre Zustandsdaten über die Steuerung oder direkt in eine Cloud kommunizieren. Durch eine optionale Schwingungsüberwachung können Änderungen des Zustandes frühzeitig erkannt und rechtzeitig eine War-

tung (Predictive Maintenance) geplant werden. Die Erfassung der Leistungsdaten sorgt zudem für eine optimierte Anlagendimensionierung sowie eine kontinuierliche Zustandsüberwachung (Condition Monitoring) der Antriebe. §

Unternehmen Seit mehr als 50 Jahren entwickelt, produziert und vertreibt Nord Drivesystems mit heute mehr als 4 000 Mitarbeitern Antriebstechnik. Neben Standardantrieben liefert Nord anwendungsspezifische Konzepte und Lösungen auch für besondere Anforderungen. Der Jahresumsatz im Geschäftsjahr 2018 betrug ca. 700 Mio. Euro. Nord verfügt heute über eigene Tochtergesellschaften und Vertriebspartner in 98 Ländern.


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EATON

Innovationen im Bereich der Steuerungsventile Das EnergiemanagementUnternehmen Eaton will zur Bauma mehrere Neuheiten vorstellen. Dazu zählen beispielsweise eine Technologie zur Auslegerstabilitätskontrolle, CLSLoad-Sensing-Mobilsteuerventile und das Lenkungsventil ASV60.

it seiner neuen Technologie zur Auslegerstabilitätskontrolle kündigt Eaton ein System an, mit dem die hydraulische Auslegerschwingung um bis zu 75 % und die Auslegereinschwingzeit um bis zu 90 % verringert werden soll. Mit der neuen Technologie will Eaton Leistung, Produktivität und Sicherheit der Maschinen mit Auslegern wie Betonpumpenfahrzeugen, Hubarbeitsbühnen oder hydraulisch gesteuerte Krane verbessern. Darüber hinaus soll

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Mit einer neuen Technologie zur Auslegerstabilitätskontrolle will Eaton die hydraulische Auslegerschwingung um bis zu 75 % und die Auslegereinschwingzeit um bis zu 90 % verringern.

damit eine aktive Schwingungstilgung für unterschiedliche Baumaschinen möglich werden. Dank selbst entwickeltem Steueralgorithmus und dem beweglichen CMA-Ventil von Eaton nutzt die aktive Dämpfungstechnologie die integrierten Erfassungs- und eigenständigen Messfunktionen des Ventils, um Vibra-

Eaton Halle A5.423

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tionen zu erkennen und automatisch die komplette Auslegerstruktur zu stabilisieren. »Neben der Steigerung der Leistung und Produktivität hat diese Technologie das Potenzial, die Arbeitskosten, den Komponentenverschleiß und die wartungsbedingten Ausfallzeiten zu verringern, außerdem können dadurch leichtere, kostengünstigere Auslegerstrukturen eingesetzt werden«, betont Jiri Foukner, Eaton-Produktmanager Advanced Controls EMEA. Die Auslegerstabilitätskontrolle von Eaton zeigt sich bestens geeignet für geländegängige Ausrüstung, wie Radlader, Bagger, Löffelbagger und Teleskoplader. Der Algorithmus nutzt die gleiche aktive Dämpfungstechnologie und kann Straßenunebenheiten vorhersagen und ebnen, wodurch der Bedienerkomfort verbessert wird, sodass höhere Fahrgeschwindigkeiten erreicht und der Materialverlust verringert werden kann. Für die Auslegerstabilitätskontrolle sieht Eaton nur einen minimalen Einsatz von Hardware und Verkabelungen am Ausleger erforderlich. Sie lässt sich mit Sensoren und Control-

lern von Eaton oder von Erstausrüstern integrieren, hält die Maschinensicherheit und manuelle Übersteuerungsfunktionen aufrecht und kann vollständig auf die gewünschte Handhabung und Leistung konfiguriert und eingestellt werden.

CLS-Load-SensingMobilsteuerventile Eaton stellt in München ebenso seine CLS-Load-Sensing-Mobilsteuerventile vor, die sich durch eine hohe Modularität und eine der branchenweit kompaktesten Bauweisen auszeichnen und dem Anwender die Priorisierung von Arbeitsfunktionen zur Verbesserung von Produktivität, Effizienz und Sicherheit ermöglichen sollen. »Das modulare und extrem vielseitige LoadSensing-Mobilventil in Sektionsbauweise CLS wurde im Hinblick auf die Optimierung von Steuerfunktionen konzipiert – es schafft einen Mehrwert, ohne dass dadurch die Baugröße steigt oder Einbußen bei der Flexibilität in Kauf genommen werden müssen«, sagt Andreas Kling, Business Development Manager Power & Controls Pro-

ducts EMEA bei Eaton. Dank einer Reihe von bei Load-SensingVentilen einzigartigen Funktionen, wie der prioritätsgesteuerten Volumenstromverteilung und eine Load-Sensing-Druckentlastung an jeder Sektion, können Maschinenhersteller, so Kling weiter, das Ventil optimal an die speziellen Anforderungen ihrer Maschine anpassen.« Die Mobilventile mit voroder nachgeschalteter Druckwaage bieten bis zu zehn Arbeitssektionen und stehen mit modularen oder kundenspezifischen Eingangssteuerplatten zur Verfügung. Das Ventil wird als Typ CLS100, CLS180, CLS250 oder

EATON

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Die CLS-Load-Sensing-Mobilsteuerventile von Eaton sollen sich durch eine hohe Modularität und eine der branchenweit kompaktesten Bauweise auszeichnen.

Das kompakte, modulare Lenkungsventil ASV60 soll dazu beitragen, Kabinengeräusche zu reduzieren und die Maschinenflexibilität und -intelligenz zu verbessern.


ne Lenkräder zu entfernen, und stattdessen ein Joystick- und Steer-by-Wire-System einzusetzen, das dem Bediener die Steuerung der Maschine aus einem

Das modulare und extrem vielseitige LoadSensing-Mobilventil in Sektionsbauweise CLS wurde im Hinblick auf die Optimierung von Steuerfunktionen konzipiert.« Andreas Kling, Business Development Manager Power & Controls Products EMEA bei Eaton

CLS350 für unterschiedliche Durchflussmengen – je nach Baugröße 100 l/min, 180 l/min, 250 l/min und 350 l/min – angeboten. Jedes Ventil ist für einen Arbeitsdruck von 350 bar und einen maximalen Tankdruck von 25 bar ausgelegt.

Lenkungsventil ASV60 Zu den von Eaton auf der Bauma vorgestellten Neuheiten zählt ebenso das Lenkungsventil ASV60, das eine flexible, intelligente elektrohydraulische oder Steer-by-Wire-Lösung für mobile Arbeitsmaschinen darstellt. Das kompakte, modulare Ventil soll dazu beitragen, Kabinengeräusche zu reduzieren und die Maschinenflexibilität und -intelligenz zu verbessern. Mit dem Ventil, das für mobile Arbeitsmaschinen in der Bauund Materialumschlagsindustrie entwickelt wurde, können Maschinenkonstrukteure die Lenkleistung der Geräte auf die Fahrgewohnheiten oder Betriebsbedingungen des Bedieners abstimmen und die Grundlage für autonome Fahrzeuge schaffen. Das Lenkungsventil ASV60 kann in Verbindung mit einer Orbitrol-Lenkung in einer elektrohydraulischen Lenkeinheit oder in einem voll elektronisch gesteuerten Steer-by-WireSystem eingesetzt werden. Das Ventil lässt sich auf einer Orbitrol-Lenkung oder dezentral montieren. In Kundenversuchen des Herstellers waren Konstrukteure mithilfe eines Prototyps des Ventils in der Lage, die vorhande-

um 180° drehbaren Sitz ermöglicht. Durch das Ventil wurde es auch möglich, die gesamte Hydraulik aus der Kabine zu entfernen, was die Lärmbelastung des

Bedieners deutlich reduzierte. Das Lenkungsventil ASV60 entspricht dank seiner Konstruktion dem PLd-Sicherheitsstandard. §


DIPL. ING. K. DIETZEL (3)

Neben der Entwicklung von Standardlösungen sind bei Dietzel beispielsweise auch komplexe Anschlussvarianten mit mehreren Bögen und zusätzlichem Abgang möglich.

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DIETZEL

Sonderarmaturen minimieren Leckage-Risiko der Hydraulik Für den Transport flüssiger Medien zur Signal- beziehungsweise Kraftübertragung stehen Hydraulikschlauchleitungen in Baumaschinen sowie Nutz- und Transportfahrzeugen häufig nur kleine Einbauräume zur Verfügung. Standardprodukte nehmen aufgrund der vorgegebenen Winkel und der dadurch notwendigen Verschraubungsketten aber viel Platz in Anspruch und sind häufig nicht optimal aufeinander abgestimmt. Das Unternehmen Dipl. Ing. K. Dietzel versieht aus diesem Grund seine Hydraulikschläuche bereits in der Produktion mit individuell anpassbaren Sonderarmaturen. urch die genaue Abstimmung von Adaptern, Schläuchen und Armaturen wird beim DietzelKonzept das Risiko eines ungewollten Fluidaustritts signifikant minimiert. Gleichzeitig verringern sich Montagezeit und Gewicht, da die einzelnen Komponenten verlötet sind und somit auf den Einsatz von Verschraubungsmuttern verzichtet werden kann. Des Weiteren deckt Dietzel von der Entwicklung über die Fertigung bis hin zur Lieferung der Hydraulikschlauchleitungen die komplette Wertschöpfungskette ab; individuelle Logistiklösungen gewährleisten dabei eine reibungslose Auftragsabwicklung und tragen zu einem termingenauen Projektabschluss bei. »Beim Einsatz von Hydraulikschlauchleitungen in Baumaschinen oder Nutz- und Transportfahrzeugen ist das Thema Dichtheit von zentraler Bedeutung. Die Montage der einzelnen Komponenten – also von Schlauch, Armatur und Fassung – muss absolut passen, um einen Fluidaustritt zu vermeiden«, erklärt René Eichhorn, Vertriebsleiter der Dipl. Ing. K. Dietzel GmbH. Im Einzelfall müsse daher jeweils separat überprüft werden, ob die Leitung leckagefrei ist. Bei der Verschraubung von handelsüblichen Armaturen und Verbindern bestehe die Gefahr von Leckagestellen, wodurch sich das Austrittsrisiko erhöht. Das gelte vor allem dann, wenn die Einbau-Konstruktion etwaige Stör-

MICHAEL WULF

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Das Risiko eines Fluidaustritts ist geringer, je weniger Einzelverschraubungen in einem System verwendet werden.« René Eichhorn, Vertriebsleiter der Dipl. Ing. K. Dietzel GmbH

Dietzel Halle A3.313

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größen in Form von anderen Maschinenkomponenten besitzt und die Hydraulikschlauchleitungen in der Folge um diese Bauteile verlegt werden müssen. »Viele OEM nehmen hierfür einfach einen geraden Anschluss und verschrauben diesen mit einer oder mehreren 90°-Armaturen«, so Eichhorn.

Komplette hydraulische Sonderlösungen Der eigentlich notwendigen Flexibilität kann mit solchen Standardlösungen kaum Rechnung getragen werden und es entstehen regelrechte Armaturenbäume beziehungsweise aufwendige Verschraubungsketten, die viel Material benötigen und obendrein leckageanfällig sind. Dietzel entwickelt und produziert daher nicht nur einzeln vorgefertigte Produkte, sondern bietet unter Berücksichtigung der kundenspezifischen Gegebenheiten komplette hydraulische Sonderlösungen an, die neben den Schläuchen auch geeignete Armaturen beinhalten. Somit sind auch komplexe Anschluss-

Hydraulikschlauchleitungen werden für den Transport von flüssigen Medien zur Signal- beziehungsweise Kraftübertragung in mobilen Arbeitsmaschinen verwendet.


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Einfache Montage samt Materialeinsparungen Dietzel will hiermit Verschraubungsketten durch effiziente Komplettvarianten ablösen; der Kunde muss die für sein Projekt notwendigen Bauteile somit nicht einzeln bei unterschiedlichen Anbietern einkaufen, sondern erhält ganze Hydraulikschlauchleitungen inklusive Sonderarmatur direkt aus einer Hand. Als zertifiziertes Schweißunternehmen lötet und fügt das thüringische Unternehmen hierbei die verschiedenen Komponenten während des Produktionsprozesses aneinander. Viele Verschraubungsmuttern, die bei herkömmlichen Vari-

anten als Bindeglied fungieren, sollen somit obsolet werden, was das Gewicht der zu liefernden Schlauchleitungen reduziert und einen einfacheren Transport ermöglicht. Gleichzeitig verringert sich auch die Montagezeit, weil der Einbau diverser Zwischenverschraubungsstufen wegfällt und sich der Installationsaufwand somit verkürzt. Durch die optimale Abstimmung der Komponenten werden zudem potenzielle Leckagestellen verhindert. »Das Risiko eines Fluidaustritts ist schließlich geringer, je weniger Einzelverschraubungen in einem System verwendet werden«, erklärt Eichhorn. Um in diesem Bereich absolute Sicherheit gewährleisten zu können, werden die Schlauchleitungen durch einen Hydraulikprüfstand getestet. »Damit können wir inhouse messen, ob die Leitungen zum Beispiel Arbeitsdrücken von Baumaschinen oder Nutz- und Transportfahrzeugen standhalten oder die Anforderungen bezüglich Biegeradius erfüllen«, so Eichhorn. Der integrierte Sicherheitsmechanismus ist Teil des Dietzel-Betriebskonzepts, das zusammen mit Entwicklung, Produktion und Lieferung der individuellen Hydraulikschlauchleitungen die komplette Wertschöpfungskette abdeckt. Besondere Bedeutung besitzen hierbei die integrativen Logistikkonzepte, bei denen die individualisierten Bauteile in die Fertigungsabläufe des OEM integriert werden. »Nach Absprache mit dem Kunden und Analyse des Zeitplans sowie der räumlichen Anordnung können wir die Arbeitsplätze im Fertigungswerk mit den notwendigen Hydraulik-Komponenten bestücken, sodass zu Schichtbeginn alles einsatzbereit ist«, betont Eichhorn. Außerdem bestehe auch die Möglichkeit der Lieferung sogenannter KIT – ein Aggregat aus mehreren Artikeln, das der Kunde als Einheit verwalten kann und so Zeit spart. Auch KANBAN-Belieferungen sind durchführbar. §

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Proaktive Zustandsüberwachung für Hydraulikzylinder

HYDROLINE

Hydroline hat die nach eigenen Angaben weltweit erste intelligente Lösung für die Erhebung und Analyse von Daten sowie für die proaktive Zustandsüberwachung von Hydraulikzylindern entwickelt.

Zylindermodell, das Hydroline im finnischen Vuorela fertigt. ifecycle Efficiency Online (LEO) misst und analysiert die aus dem Zylinder gesammelten Daten und zeigt die unsach-

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gemäße Verwendung des Zylinders an, gibt Aufschluss über die Ermüdung des Zylinders und berechnet die verbleibende Le-

Unternehmen Das finnische Unternehmen Hydroline hat sich auf Hydraulikzylinder für anspruchsvolle Anwendungen spezialisiert. Hydroline wurde im Jahr 1962 in Kuopio gegründet und beschäftigt derzeit rund 310 Mitarbeiter. Kunden sind führende Maschinen- und Anlagenhersteller in ihren jeweiligen Branchen. Das Unternehmen verfügt über Produktionsstätten in Siilinjärvi (Finnland) und Stargard (Polen). Im Jahr 2017 lag der Umsatz des Unternehmens bei rund 42,6 Mio. Euro. Im selben Jahr startete Hydroline ein Wachstumsprojekt mit dem Ziel, den Umsatz bis 2020 um fast 70 Mio. Euro zu steigern. Bisher wurden Investitionen in das finnische Werk getätigt, darunter eine neue Lackiererei, deren Bau eine effizientere und größere Zylinderproduktion ermöglicht hat. In der Fabrik wurde Ende 2018 auch ein 2 000 m2 großes Erweiterungsgebäude fertiggestellt. Eine neue Fertigungslinie erhöht den Automatisierungsgrad der Fabrik und setzt Kapazitäten für die Zylinderfertigung frei. Am polnischen Hydroline-Standort soll im kommenden Sommer eine neue Fabrik gebaut werden.

bensdauer des Zylinders. LEO hilft Anwendern und Herstellern von Maschinen dabei, die Wartung noch sorgfältiger und im Voraus zu planen. Beim Entwurf eines neuen Zylinders ist es möglich, seine theoretische Lebensdauer zu berechnen. LEO misst diese und gibt dem Nutzer Informationen über mögliche künftige Schäden. §

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KISSLING

Hochspannungs-Energieverteilung für das Zeitalter der Elektromobilität Die Elektromobilität spielt eine immer wichtigere Rolle in der Gestaltung der neuen Nutzfahrzeuggeneration. Der Wechsel zum elektrischen Antriebssystem stellt einige große Herausforderungen dar, wenn es darum geht, mit hohen Spannungen an Bord umzugehen und hohe Sicherheitsanforderungen unter möglicherweise rauen Betriebsbedingungen zu erfüllen. Aus diesem Grund entwickelt Kissling derzeit Produkte, die für den Einsatz unter Hochleistungsbedingungen geeignet sind und in der Elektromobilität Einsatz finden.

Kissling wendet die Hochleistungs-Einpressleiterplattentechnologie ebenso für den Einsatz in Stromverteilungslösungen im Hochvoltbereich an. issling ist Spezialist für hochwertige und robuste Komponenten sowie Systeme der Leistungsumschaltung und -verteilung in allen Arten von Nutz- und Sonderfahrzeugen. Aufbauend auf langer Erfahrung in der Energieverteilung hat der Anbieter sowohl spezialisierte Schaltkomponenten wie auch komplette Energieverteilungssysteme für den Spannungsbereich von 480 V bis 900 V entwickelt, die im Marktsegment der EMobilität für schwere Nutzfahrzeuge sicher eingesetzt werden. Kissling ist der nach eigenen Angaben erste Hersteller, der ein HV-Relais auf Basis einer nicht gasgefüllten Keramikkontaktkammer, in Kombination mit Ausblasmagneten, entwickelte, um das typische Lichtbogenproblem in Hochspannungsrelais zu lösen. Somit soll eine Explosion des Relais beim Schalten unter Last auch noch nach Jahren ausgeschlossen und eine deutlich höhere Sicherheit bei langer Lebensdauer gewährleistet werden. Das Kissling-HV-Relais kann mindestens 10mal unter Volllast von 750 V DC bei 300 A sicher schalten. Neueste Laborwerte des Herstellers zeigen, dass das Kissling-HV-Relais in vielen Bereichen im Vergleich zu anderen Marktprodukten als »Gold-Standard« gelte. Bei mehreren HerstellerTestversuchen sei beispielsweise keine Levitation feststellbar gewesen. Auch nach Testreihen mit einer Belastung von 6 000 A über 400 ms blieben die Kontakte geschlossen und verschweißten dabei nicht.

KISSLING

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Kissling hat ein HV-Relais auf Basis einer nicht gasgefüllten Keramikkontaktkammer, in Kombination mit Ausblasmagneten, entwickelt, um das typische Lichtbogenproblem in Hochspannungsrelais zu lösen.

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Stromverteilung im Hochvoltbereich Kissling wendet die Hochleistungs-Einpressleiterplattentechnologie ebenso für den Einsatz in Stromverteilungslösungen im Hochvoltbereich an. Indem herkömmliche Kabelbäume in großem Umfang durch Hochleistungsleiterplatten (Stromführung bis zu 1 000 A) und Lötverbindungen durch niederohmige Einpressverbindungen (sichere gasdichte Verbindung) ersetzt werden, sieht der Hersteller höchst zuverlässige Stromverteilungslösungen für Fahrzeughersteller umsetzbar. Bei dieser Methode sollen regelmäßig ca. 25 % niedrigere Betriebstemperaturen als bei einer konventionellen Verkabelung (bzw. mit Stromschienen) erreicht werden.

HV-Batterietrenner Zu den neuesten Entwicklungen zählt auch der HVBatterietrenner, der ebenfalls für den Hochvoltbereich und somit für den E-Mobilitätsbereich entwickelt wurde und das Produktportfolio erweitert. Der mechanische Batterietrennschalter ist laut Kissling mit einer dauerhaften Stromstärke von bis zu 500 A bei einer Spannung von 850 V DC für besonders hohe Anforderungen in allen Fahrzeugbereichen anwendbar. Diese Manual Service Disconnectors ermöglichen, so Kissling, eine sichere Trennung der Batteriespannung vom gesamten Fahrzeug. §


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LAYHER

»Die Spannung steigt« für das 48-Volt-Bordnetz

LAYHER

Gerade die vielen Applikationen in einem modernen Fahrzeug, die für mehr Sicherheit, Komfort und bessere Abgaswerte sorgen, haben dazu geführt, dass das klassische 12-V-Bordnetz an seine Grenzen stößt. Mit 48-V-Lösungen seiner Leistungsrelais-Serie 200 (monostabil) und 400 (bistabil) will das Unternehmen Layher aus Kirchberg an der Murr (BadenWürttemberg) die Hindernisse auf dem Weg zum 48-V-Netz überwinden helfen.

Leistungsrelais Serie 200 (monostabil; li.) und 400 (bistabil). bgleich dem elektromechanischen Relais bereits vor über zwei Jahrzehnten das Aus prophezeit wurde, stieg der Relaisbedarf im Fahrzeug stetig weiter. Layher verweist auf eine Pannenstatistik des ADAC, laut der etwa ein Drittel aller Panneneinsätze durch Fahrzeuge mit leerer Batterie zu verzeichnen seien. Der Hauptgrund werde in der mangelnden Konzeption des elektrischen Fahrzeug-Managements gesehen. Layher deutet das als Indiz dafür, dass die Leistungsgrenze des Bordnetzes erreicht ist. Vor einiger Zeit haben sich Fahrzeughersteller darauf verständigt, ein 48-V-Bordnetz bei neuen Fahrzeuggenerationen einzuführen. Mit der Vervierfachung des Leistungsangebots können so neue Funktionen im Fahrzeug integriert und gleichzeitig eine Energieeffizienzsteigerung im elektrischen Bordnetz und im Motorstartsystem erreicht werden. Unterstützend kommt hinzu, dass durch die technologischen Weiterentwicklungen im letzten Jahrzehnt von der klassischen Bleibatterie hin zur Blei-Gel-Batterie, als auch

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auf dem Gebiet der Lithium-Ionen-Akkus eine Steigerung der Energiedichte im Fahrzeug möglich ist. Diese ermöglichen einen viel höheren Energiedurchsatz als Bleibatterien. Das unterstützt damit die stärkere Rekuperation des Antriebes, was ein wirksames Mittel zur Energieeinsparung durch Rückgewinnung ist. Falls die 48-V-Batterie etwas größer dimensioniert wird, kann auch ein milder Hybridantrieb realisiert werden. Verglichen mit einem Vollhybrid, der üblicherweise mit 400 V arbeitet, gelte, so Layher, ein 48-V-System als kostengünstiger, weil man sich innerhalb der Niederspannungsrichtlinie bewege und daher die Anforderungen an Isolations- und Sicherheitsanforderungen entsprechend gering ausfallen könnten. Derzeitige »Hochstromverbraucher«, die künftig mit höherer Spannung betrieben werden können, beanspruchen dann kleinere Bauräume und Massen sowie geringere Ströme. Die einhergehende Querschnittsreduzierung der Kabel bringt eine weitere Gewichtseinsparung mit

sich. Aus diesen Gründen gelte, so Layher, ein 48-V-Hybrid als guter Kompromiss zwischen Effizienzsteigerung und Kosten und daher als ein interessanter Schritt in Richtung Elektromobilität.

Nachteile im 48-V-Bordnetz Die 48-V-Technik stellt hohe Anforderungen an die AutomotiveElektronik, so sind beispielsweise viele bisher verwendete 12-VRelais zum Schalten der Batterieversorgung für die neue Architektur nicht geeignet. Im Gegensatz zum 12- bis 24-V-Bereich gelten, wie Layher weiter informiert, bei einem 48-V-Bordnetz Schaltlichtbögen als Problem. Im 12-V-Netz können sie leicht unterdrückt werden, bei einer Niederspannung von 48 V bis 60 V sei dies jedoch wesentlich schwieriger. Wegen des hohen elektrischen Potenzials könnte ein Störlichtbogen nicht selbstständig erlöschen, was zu Schäden im Relais oder Fahrzeug führen könnte. Trennelemente aus dem Hochvoltbereich stellten hingegen keine wirtschaftliche Lösung dar.

Mit der 48-V-Variante seiner Leistungsrelais-Serie 200 (monostabil) und der Leistungsrelais-Serie 400 (bistabil) will Layher hier für Abhilfe sorgen. Die Relaisvarianten kommen ohne leicht flüchtige Gasfüllung aus. Stattdessen sorgen Blasmagnete, bestimmte Kontaktabstände und eine schnelle Schaltdynamik dafür, dass der Lichtbogen erlischt. Die Konstruktion ist so ausgelegt, dass auf die Stromflussrichtung nicht geachtet werden muss, und somit auch für Anwendungen geeignet, die eine wechselseitige Stromflussrichtung erfordern. Beim Antriebssystem des Relais kann zwischen einer mono- und einer bistabilen Lösung gewählt werden. Bei bistabilen Relais gibt es im Gegensatz zu monostabilen Relais zwei feste Kontaktstellungen, geschlossen oder geöffnet. Dabei ist das Energieeinsparpotenzial nach Herstelleraussagen besonders hoch, da im Gegensatz zur monostabilen Lösung lediglich für das Ändern der Kontaktstellung ein kurzer Impuls benötigt werde und somit keine nennenswerte Verlustleistung durch die Spule entstehe. §


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GRAF-SYTECO

Bediengerät für mobile Siebanlagen Ob Naturstein oder Baurestmassen, für viele Anwendungen muss das Material zerkleinert und anschließend in passende Körnungen sortiert werden. Dies geschieht mithilfe mobiler Siebanlagen, in denen das Material in unterschiedliche Fraktionen getrennt wird. Kleemann setzt als ein in diesem Bereich führendes Unternehmen in seinen mobilen Siebanlagen des Typs Mobiscreen auf Bediengeräte von Graf-Syteco, um eine komfortable und sichere Bedienung sicherzustellen. ie mobilen Kleemann-Siebanlagen der Serie Mobiscreen werden zur Absiebung nahezu aller Natursteine und Baurestmassen eingesetzt. Die Klassier- und Grobstücksiebe stehen in Zwei- oder Dreideckerausführung mit vollhydraulischen Antrieben zur Verfügung. Je nach Material und gewünschter Endkörnung werden die passenden Siebbeläge in der Maschine montiert.

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Kompakt und mobil Die Mobiscreen-Anlagen können je nach Modell bis zu 500 t/h Material verarbeiten. In Zweidecker- oder Dreidecker-Ausführung sortieren sie das Material in drei bzw. vier Fraktionen, die durch die Seitenaustragsbänder auf verschiedene Halden gefördert werden. Die Siebanlagen sind mit hydraulischen Klappfunktionen ausgerüstet, mit denen sie sich zusammenfalten

und auf einem Tieflader transportieren lassen. Im Einsatz auf der Baustelle oder im Steinbruch sorgt der Raupenantrieb für eine gute Mobilität und ermöglicht einen schnellen Positionswechsel. Der Antrieb der Maschinen erfolgt diesel-hydraulisch. Als Option sorgt ein »Dual Power«-Betrieb dafür, dass die Siebanlage mit einer externen Stromversorgung betrieben werden kann. Der Dieselmotor ist dann ausgeschaltet. Die Bedienung der Mobiscreen erfolgt über ein Bediengerät, das per Kabel angeschlossen ist. Von hier aus lassen sich beispielsweise der Diesel starten und die Maschine von der Fahrstellung in die Arbeitsstellung bringen.

Die Bügel aus Edelstahl schützen die Joysticks und dienen gleichzeitig als Halter des Bediengeräts. Bei der Entwicklung des Bediengeräts hat Kleemann eng mit Graf-Syteco zusammengearbeitet. Der Spezialist für Automatisierungslösungen mobiler Maschinen hatte bereits Erfahrung mit ähnlichen Bediengeräten. »Dadurch ergeben sich für uns entscheidende Vorteile«, sagt Martin Kaszynski, Leiter Steuerungstechnik bei Kleemann: »So konnten wir die Entwicklungszeit deutlich verkürzen und die Kosten blieben im Rahmen.« In

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GRAF-SYTECO

Die mobilen Siebanlagen der Mobiscreen-Serie arbeiten unter rauen Umgebungsbedingungen – eine Herausforderung für die eingesetzte Technik.

32Volt

Beim Start des Dieselaggregats kann je nach Zustand der Starterbatterien die Spannung im 24-V-Bordnetz kurzfristig absinken. Daher hat das Bediengerät einen Weitspannungseingang von 8 V bis 32 V, der verhindert, dass das Bediengerät beim Start des Dieselmotors abstürzt.

Unternehmen Das 1982 gegründete Unternehmen Graf-Syteco entwickelt und fertigt in Tuningen Komponenten für die Automatisierungstechnik, wie Bedien- und Steuergeräte, Displays und I/O-Module. Kunden finden sich in allen Bereichen des Maschinen- und Anlagenbaues mit einem Schwerpunkt auf mobilen Maschinen, wie Baumaschinen sowie Kommunalfahrzeugen. Graf-Syteco gilt als Experte für Automatisierungslösungen in mobilen Anwendungen.

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die Frontplatte des Gehäuses sind ein 3,5"-Farb-TFT-Display, zwei Joysticks sowie elf beleuchtete Kurzhubtasten integriert. Das Display kann mit einer QVGA-Auflösung von 320 x 240 Pixel alle Maschinenzustände und die Menüs für die Bedienung optimal darstellen. Das »Optical Bonding«-Verfahren soll für eine verbesserte Ablesbarkeit des Displays auch bei schwierigen Lichtverhältnissen sorgen. Eine CAN-Schnittstelle dient zur Kommunikation der Bedien-Software mit der Maschinensteuerung.

Einfache Bedienung Über die Menüstruktur des Bediengeräts können die Betriebsarten gewählt werden. Im Automatikbetrieb sind die Antriebe der Förderbänder durch die Steuerung der Anlage entsprechend dem Materialfluss gegeneinander verriegelt. Nach Erteilung der Anlauffreigabe wird die Anlage über den Taster »Anlage Ein« gestartet. Dadurch starten alle Antriebe entsprechend der Einschaltreihenfolge. Anschließend arbeitet die Mobiscreen im normalen Siebbetrieb. Im Handbetrieb ist die Verriegelung der Antriebe gegeneinander aufgehoben. Diese Betriebsart dient hauptsächlich der Störungsbeseitigung, zum Beispiel bei Materialstauungen. Im Servicebe-

trieb können Einstellungen an den Anlagenkomponenten vorgenommen werden. Teilweise sind Funktionen eingeschränkt und ausschließlich von autorisiertem Personal bedienbar. Warn- und Fehlermeldungen werden sofort angezeigt, der Bediener kann nach Behebung der Ursache die Meldung per Tastendruck quittieren. Im Servicemenü wird zudem die Historie aller Meldungen dargestellt. Der Fahrbetrieb wird zum Transport und Verfahren der mobilen Siebanlage eingesetzt. Zum Verfahren hat der Bediener die beiden Joysticks zur Verfügung, mit denen sich die Bewegungen über die Raupenantriebe komfortabel und präzise bedienen lassen. Die beiden Joysticks werden auch zum Anheben und Absenken der Stützfüße und zum Ein- und Ausfahren sowie Klappen von Komponenten verwendet. Elektrisch sind die beiden Joysticks über jeweils einen Kanal mit dem Bediengerät und der Maschinensteuerung verbunden. Die beiden Joysticks sind mechanisch durch Edelstahlbügel geschützt. Dadurch wird vermieden, dass die Anlage sich bewegt, wenn der Nutzer das Bediengerät mit den Joysticks nach unten ablegt. Außerdem werden so die Joysticks vor mechanischen Beschädigungen geschützt. Und noch eine zusätzliche Funktion haben die beiden Edelstahlbügel, wie Kaszynski erklärt: »Das Bediengerätes lässt sich daran optimal halten.«

Robustes System Bei der Konzeption des Bediengeräts mussten zahlreiche Anforderungen erfüllt werden, die vor allem mit den schwierigen Umgebungsbedingungen zu tun haben. So ist etwa eine hohe Schutzart von IP65 notwendig, um die Elektronik im Inneren des Gehäuses zu schützen. Durch den Betrieb im Freien muss der Temperaturbereich von – 20 °C bis + 70 °C gewährleistet sein. Sämtliche Oberflächen des Gehäuses und auch das Display müssen zudem resistent gegenüber Hydrauliköl sein. Beim Start des Dieselaggregats kann je nach Zu-

stand der Starterbatterien die Spannung im 24-V-Bordnetz kurzfristig absinken. Daher hat das Bediengerät einen Weitspannungseingang von 8 V bis 32 V, der verhindert, dass das Bediengerät beim Start des Dieselmotors abstürzt. Eine weitere Anforderung an das Bediengerät nennt Martin Kaszynski: »Die Bedienung muss auf jeden Fall auch mit Arbeitshandschuhen möglich sein.« Das Bediengerät ist über ein Kabel an die Mobiscreen angeschlossen. Dafür stehen drei Steckdosen an der Maschine zur Verfügung, die sich links und rechts am Schaltschrank sowie am Aufgabetrichter befinden. »Aus Sicherheitsgründen ist es wichtig, dass im Hand- und Servicebetrieb nur Komponenten verstellt werden können, die der Bediener auch von seiner Position aus einsehen kann«, erklärt Kaszynski. Deswegen können je nachdem, wo das Bediengerät eingesteckt ist, nur Komponenten auf dieser Seite bewegt werden. Diese Funktionalität ist über eine Abfrage der aktuell verwendeten Steckdose in der Steuerung hinterlegt. Die Software im Bediengerät lässt in diesem Fall nur die aktuell zulässigen Bedienbefehle zu.

Unterstützung beim Engineering Das Bediengerät erfüllt alle Anforderungen, ist leicht zu programmieren und soll nach Anbieterangaben auch eine preislich attraktive Lösung darstellen. Auch die hohe Flexibilität von Graf-Syteco, wenn es um Änderungswünsche an der Hardware geht, hebt der Leiter der Kleemann-Steuerungstechnik hervor. Begeistert zeigt er sich von der Unterstützung bei der Software-Entwicklung: »Am Anfang des Projekts hat Graf-Syteco einen Großteil der Programmierung übernommen – allein hätten wir das gar nicht stemmen können.« §

Graf-Syteco Halle A2.144 und Freigelände FS.1011 (Kleemann)


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MTA

Personalisierbare Elektronikprodukte für den Off-Highway-Bereich Das für die Entwicklung und Produktion eines großen Angebots elektromechanischer und elektronischer Produkte für OEM bekannte Unternehmen MTA stellt auf der Bauma sein Angebot an Off-the-ShelfKombiinstrumenten, Displays sowie Steuergeräten vor. Die Produktpalette gilt als schnell und mühelos für spezifische OEM-Anforderungen personalisierbar. Das Angebot besteht aus den Kombiinstrumenten Spot, Quik, Quik Plus, Revo, Revo Plus und Smart sowie den Displays Zip, Giotto K, Giotto und Leonardo wie auch den beiden ECU Dyna und Actua.

mit der MTA-eigenen Software MTA-Studio programmiert werden. Die Software erlaubt dem Kunden, ein auf die spezifischen Anforderungen des Fahrzeugs zugeschnittenes Produkt zu gestalten. Einzige Ausnahme ist Leonardo, das sich ausschließlich mit Android Studio programmieren lässt. Bei Giotto und Giotto K ist die Programmierung mit beiden Software-Tools möglich. Ein besonderes Augenmerk in der Entwicklung galt sicherheitsrelevanten Details, wie etwa die Anti-Reflex- und AntiFingerprint-Beschichtung, die auch unter schwierigen Einsatz-

MTA Halle A2.627

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MTA

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bedingungen optimale Sichtverhältnisse gewährleisten soll. Dabei wurden sämtliche, für OffHighway-Applikationen typische, Einschränkungen und Einflüsse wie Schlamm, Schmutz und Wasser berücksichtigt. Die Produkte erfüllen nach Herstellerangaben ebenso die Ansprüche an eine hohe Temperaturund Vibrationsbeständigkeit sowie ebenso die Schutzarten IP66 oder IP67. §

MTA stellt auf der Bauma insgesamt sechs Kombiinstrumente, vier Displays und zwei ECU in verschiedenen Formen und Größen vor. Versorgt werden diese via 12 V und 24 V.

lle Kombiinstrumente und Displays zeichnen sich durch eine ähnliche Hard- und Software-Architektur aus, zudem wollen sie mit einem eleganten Design und einer modernen grafischen Gestaltung punkten. Die Produkte unterscheiden sich jedoch in ihren Formen und Abmessungen, der Anzahl an LED und der verfügbaren Ein- und Ausgänge sowie dem Bildschirmtyp. Rund, quadratisch, rechteckig oder oval – die Formen der Kombiinstrumente und Displays sollen sämtliche aktuelle Anforderungen der OEM erfüllen. Die Größen reichen von extrem kleinformatigen Produkten mit einem Außendurchmesser von 107 mm bis zum größten Display im Format 310 mm x 215 mm. Die Bildschirmtypen variieren von LCD (mit Segmenten oder Dot-Matrix) bis TFT (von 3,5" bis 4,3"), kombiniert mit Analoganzeigen mit Zeiger, bis schließlich zu den Full-TFT-

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Farbdisplays mit 8" oder 12", die dem Bediener die Möglichkeit bieten, die wichtigsten Parameter der Maschine oder der mit dieser verbundenen Ausrüstungen konstant zu überwachen.

Steuergeräte Die beiden Steuergeräte Dyna und Actua wurden zur Ansteuerung unterschiedlicher Arten von Aktuatoren entwickelt. Sie unterscheiden sich durch die Anzahl der Ein- und Ausgänge und die mögliche Rechenleistung des Prozessors.

Versorgung mit 12 V und 24 V Der größte Teil der Kombiinstrumente und Displays kann mit 12 V und 24 V versorgt werden. Letztere Voltzahl erfüllt die Anforderungen der im Schwerlastbereich eingesetzten Maschinen.

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Mit dem neuen einachsigen Joystick JS will Elobau die Robustheit von Druckguss mit der Leichtigkeit von innovativem Kunststoff verbinden und dabei ohne Qualitätsverluste in puncto Zuverlässigkeit und Funktionalität überzeugen. Basierend auf dem bestehenden J7-Joystick setzt der zur Bauma aktualisierte JS auf ein neues glasfaserverstärktes Polymer, mit dem eine Gewichtsreduzierung von 300 g gegenüber Druckgussversionen erreicht wurde und den nur 49 mm breiten JS-Joystick zum einem 500-g-Leichtgewicht machen soll.

Der neue Joystick JS wiegt dank glasfaserverstärktem Polymer lediglich 500 g.

ELOBAU

Robustes Leichtgewicht

Der neue Joystick JS ist ergonomisch für eine ermüdungsfreie Bedienung und einen hohen Komfort des Bedieners ausgelegt, zudem ermöglicht die schmale Breite der Joystick-Basis den Einbau mehrerer Joysticks in eine Konsole oder auch Armlehne. Klemm Bohrtechnik nutzt bis zu 22 der J7-Joysticks auf der Bohranlage KR 801-3GK. er neue Joystick ist dank seiner kompakten und leichten Bauweise besonders für den Einbau in Kabinen mit geringem Platz und geringem Gewichtsbedarf geeignet. Obwohl der Griff selbst ergonomisch für eine ermüdungsfreie Bedienung und den Komfort des Bedieners ausgelegt ist, ermöglicht die schmale Breite der Joystick-Basis den Einbau mehrerer Joysticks in einer Armlehne, um die Steuerung mehrerer Funktionen zu vereinfachen. Der JS ist wie alle Joysticks von Elobau in erster Linie für den Einbau in mobile Arbeitsmaschinen wie Bau- und Erdbewegungsmaschinen sowie Land- und Forstmaschinen konzipiert, ist multifunktional und kann vom Fahrzeughersteller an jede Anwendung angepasst werden, die für eine bestimmte Funktion erforderlich ist. Bei einem Straßenfertiger zum Beispiel kann ein einzelner JS zur Steuerung der Lenkung oder bei einem Bagger zur Bedienung des Frontschilds verwendet werden. Bei einem Radlader können drei oder vier nebeneinander positioniert werden, damit der Bediener den Ausleger und die Schaufel steuern kann. Der JS ist auch für andere Anwendungen wie die Bedienung einer rotierenden Mischtrommel auf einem Betonmischer sowie für den Einsatz auf vertikalen Bohrgeräten geeignet, bei denen zahlreiche Funktionen zuverlässig gesteuert werden müssen.

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Bis zu 22 Joysticks

Elobau Halle A2.314

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Der Spezialtiefbaubohrgerätehersteller Klemm Bohrtechnik aus Drolshagen nutzt bis zu 22 der J7Joysticks auf seiner Bohranlage KR 801-3GK. Wie der J7 zeigt sich auch die Bohranlage kompakt, robust und multifunktional. Jede Funktion erfor-

dert eine präzise und zuverlässige Steuerung, und jeder Joystick steuert eine andere Funktion, wie beispielsweise das Schwenken des Auslegers. Die Verwendung mehrerer J7 ermöglicht eine Zweihebelbedienung zur gleichzeitigen Bedienung verschiedener Funktionen. Bis zu drei Drucktasten mit einer Auswahl an Symbolen und Farben können den verschiedenen Griffoptionen hinzugefügt werden. Zur Verfügung steht auch eine Auswahl an Ausgangssignalen, wobei der Joystick mit Analogausgang, einkanalig oder redundant, sowie als CAN-Variante mit CANopen oder SAE J1939 erhältlich ist. Die abgeschirmte, berührungslose Hall-Technologie sorgt für eine hohe Zuverlässigkeit des Joystickbetriebs mit einer mechanischen Lebensdauer von vier Millionen Zyklen (Anbieterangaben). Mit der Schutzart IP67, einem Betriebstemperaturbereich von – 40 °C bis + 85 °C und einer Belastbarkeit von bis zu 1 000 N entlang der X- und Y-Achse sieht Elobau vielfältige Lösung für die Führerstände von mobilen Arbeitsmaschinen realisierbar. §

Unternehmen Elobau ist ein führender Anbieter von kontaktloser Sensorik. Seit 1972 entwickelt und produziert das familiengeführte Unternehmen Systeme und Komponenten für OffHighway-Fahrzeuge, Maschinensicherheit und Füllstandsmessung. Zu den Alleinstellungsmerkmalen von Elobau gehören eine klimaneutrale Produktion in Deutschland, eine Fertigungstiefe von mehr als 90 % und eine Investitionsquote von mehr als 10 % vom Umsatz in Forschung und Entwicklung. Der Hauptsitz des in 34 Ländern vertretenen Unternehmens befindet sich in Leutkirch (Allgäu). Im Geschäftsjahr 2016 erzielte das Unternehmen mit seinen mehr als 800 Mitarbeitern einen Umsatz von 84,3 Mio. Euro.


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SONTHEIM INDUSTRIE ELEKTRONIK

Telemetrie- und Cloud-Systeme für IoT-Anwendungen und »Service 4.0«

Unternehmen Sontheim bietet seit über 20 Jahren Lösungen für Automobilhersteller, Zulieferer und Dienstleister an. Der Schwerpunkt liegt in der Herstellung von Steuergeräten (auch nach ISO 26 262) mit I/O- und Kommunikationsfunktion und in der Diagnosetechnik.

usgestattet mit einem Cortex-Prozessor A9 und einer hohen Speicherkapazität (bis zu 1GB RAM und 64 GB Flash) wird eine Datenvorverarbeitung bereits auf dem Modul und somit vor der Übertragung und Weiterverarbeitung durch Cloud-Dienste absolviert (Edge Computing). Das Modul kann dabei entweder über Standardschnittstellen in eine bestehende Cloud und Infrastruktur eingebunden werden, oder es kann auf das SontheimCloud-Portal zugegriffen werden. Über einen sicheren Kommunikationsweg und einer eindeutigen ID-Zuweisung können die Daten in verschiedenen Dashboards visualisiert und angezeigt werden. Zudem unterstützt das Modul verschiedene IoT-Technologien für eine M2M-Kommunikation via WiFi und einer Kommunikation zwischen Maschine und einer vorhandenen Infrastruktur. Dabei wird auf dem Modul eine 4G-Kommunikation bereitgestellt, zudem ist das Modul bereits 5G ready. Eine mobile Datenanbindung der Maschine ist somit global sichergestellt, auch in Regionen, in denen keine 2G/3G-Infrastruktur zur Verfügung steht. Als weiterer Pluspunkt gilt, dass das Modul in der

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SONTHEIM

Sontheim Industrie Elektronik erweitert zur Bauma das Portfolio mit der Telemetrie-Modul-Serie COMhawk xt für eine optimale Vernetzung und Datenverarbeitung. Das Connectivityund Data-Management-Modul ist das neuste und leistungsstärkste Mitglied der COMhawkProduktfamilie von Sontheim.

Lage eine Embedded-Diagnose direkt im Fahrzeug ausführen und OTX- sowie ODX-Abläufe onboard steuern kann.

Genaue Lokalisierung Durch einen integrierten GPSEmpfänger besteht zusätzlich die Möglichkeit einer genauen Positionsbestimmung. Der Empfänger unterstützt dabei die Satellitensysteme GPS, Glonass, Beidou und QZSS. Ein integrierter 3-Achsen-Bewegungssensor und eine gepufferte Echtzeituhr stehen ebenfalls zur Verfügung und können die Hardware jederzeit aus einem Schlafmodus aufwecken, beispielsweise für einen Schutz vor unerlaubtem Zugriff auf das Fahrzeug. Das Modul wurde speziell für den rauen Einsatz mobiler Arbeitsmaschinen entwickelt. Das IP69K-Gehäuse bietet Schutz gegen Strahlwasser, Salz und Nebel.

Visualisieren – Messen – Steuern - CAN Displays, Multifunktionsanzeigen, Rundinstrumente - Ultraschalltanksensor, Reed-, Tauchrohr- und Tankhebelgeber - Batterietrennschalter, elektronische Wegfahrsperre, Klimabediengeräte MOTOMETER GmbH Fritz-Neuert-Straße 27 | 75181 Pforzheim/DE | Telefon +49 7231 42909-300 Telefax +49 7231 42909-305 | E-Mail info@motometer.de | www.motometer.de

Das System wurde EMV-geprüft und ist vibrations- und schockgeprüft, gemäß den Normen im Kfz-, Bau- und Landmaschinenbereich. Auch das auf Linux basierende Betriebssystem soll eine einfache und sichere Umsetzung vieler Anwendungen erleichtern. Verschiedene Schnittstellen machen diese universal einsetzbar und auf nahezu jede Applikation adaptierbar. Neben zwei CANSchnittstellen (optional bis zu vier CAN-Schnittstellen), die zur Anbindung an jegliche Art von Fahrzeug dienen, einer WiFiSchnittstelle und einem Ethernet-Anschluss ist die Hardware standardmäßig mit einem digitalen Eingang ausgestattet. §

Sontheim Halle A2.210

r bauma! Besuchen Sie uns auf de Halle A2 Stand 424


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SNDC

Kompakte Dachklimaanlage für entspanntes Fahren

SNDC

Von der Heizung, der Lüftung und der Klimatisierung über das Fahrzeugradio bis hin zu den Scheibenwischern, das französische Unternehmen SNDC bietet alle Bedienfunktionen in einem Monoblockgerät. Seine Produkte zeigt der Hersteller aus der Nähe von Toulouse in diesem Jahr auch auf der Bauma.

Die Dachklimaanlagen des französischen Unternehmens SNDC sind kompakt und schnell zu montieren. n Landmaschinen, Bau- und Industriefahrzeugen bringt der Einsatz von Luftaufbereitungsanlagen mehr Komfort und bessere Arbeitsbedingungen mit sich. Insbesondere Ermüdungserscheinungen können reduziert und die Aufmerksamkeit erhöht werden. Hinzu kommt ein Sicherheitsfaktor zum Tragen, da der Fahrzeugführer vor Staubbelastung und giftigen Schadstoffen geschützt werden kann, besonders beim Arbeiten mit Pflanzenschutzmitteln.

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Bessere Übersicht und Luftqualität

SNDC Halle A2.125

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Bei den SNDC-Dachklimaanlagen sind die Klimatisierungs-, Luftaufbereitungs- und alle weiteren Bedienfunktionen kompakt in einem Monoblockgerät untergebracht: Heizung, Klimatisierung, Luftfilterung, Druckausgleich, Lüftung, Luftverteilung sowie Fahrzeugradio, Lautsprecher, Deckenbeleuchtung, Scheinwerfer und Scheibenwischer. Der Monoblock verspricht mehrere Vorteile für den Fahrer:

bessere Übersicht und Luftqualität, einen höheren Wärmekomfort, erhöhte Leistung sowie eine leichtere Zugänglichkeit und Wartung. Auch Maschinenhersteller sollen aufgrund der vereinfachten Schnittstellen, der optimierten Gesamtkosten für die Fahrgastzelle sowie der einfachen und schnellen Montage profitieren. Mit seinem Planungsbüro blickt SNDC auf zehn Jahre Erfahrung zurück. Bei Ausschreibungen von Fahrzeugherstellern bietet das Unternehmen auch Sonderbauformen seines Standardsortiments Skimo an. In seinen eigenen Klimakammern überprüft SNDC die Leistung seiner Klima-, Heizungs-, Belüftungsund Druckausgleichsanlagen. Die Kammern können auch von Herstellern oder anderen Unternehmen genutzt werden, um Versuche unter extremen Klimabedingungen durchzuführen. Zu den speziellen elektrischen Produkten gehören die Klimatisierung und Heizung, Nie-

derspannung (12 V, 24 V, 48 V, 80 V), eingebaute Kompressoren sowie Ausführungen im Monoblock oder Splitgerät. Auch das Krefelder Unternehmen Hauser Umwelt-Service, ein führendes Unternehmen für Überdruckfilteranlagen, die in schweren Maschinen wie Baggern und Radladern in kontaminierten Bereichen eingesetzt werden, weiß das Know-how von SNDC zu schätzen: »Wir arbeiten eng mit Herstellern und Händlern von Heavy-Duty-Maschinen sowie mit der Entsorgungs- und Bauwirtschaft in Deutschland zusammen. Für die elektrischen Klimaanlagen der Skimo-Reihe sind die Industriefahrzeuge der führenden Hersteller in Deutschland unser Hauptmarkt. Zusammen mit SNDC – die Partnerschaft begann 2010 – liefern wir speziell entwickelte und vorkonfektionierte Klima-Kits für eine einfache und schnelle Installation in den Produktionsstätten«, so Hauser-Geschäftsführer Carsten Plänker. §


70 YEARS SINCE 1948 LEE Komponenten für die Industrie- und Fahrzeughydraulik (IMH)

Die industrielle Mikrohydraulik ist der bei Lee am schnellsten wachsende Bereich. Kleinstes Format, optimierte Funktionalität und hohe Lebensdauer, sind dabei die Erfolgsfaktoren. Zu finden sind sie in der Automobilindustrie, bei Kraftund Landmaschinen-Herstellern und auch im industriellen Sektor. Von der individuellen Einzelfertigung bis zu millionenfachen Großserien – unsere flexible Infrastruktur und der hocheffektive Maschinenpark qualifizieren uns für alle Aufgaben der Sparte.

LEE Hydraulische Miniaturkomponenten GmbH Am Limespark 2 · D-65843 Sulzbach ✆ +49(0)6196 / 77369-0 ✉ info@lee.de · www.lee.de

THE LEE COMPANY

MIKRO HYDRAULIK


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FRITZMEIER CABS

CAB 4.0 à la carte, Augmented Reality und HMI-Cluster Hersteller von Baumaschinen benötigen unter anderem fahrerfreundliche Sicherheitskabinen zu vernünftigen Entwicklungskosten. Mit der modular aufgebauten Global CAB will Fritzmeier Cabs auf der Bauma eine für diese Anforderungen entwickelte Lösung vorstellen. Außerdem mit an Bord für die Messe: Anwendungen für Augmented Reality, ein in die Kopfstütze integriertes System zur Lärmminderung für den Fahrer sowie eine standardisierte Benutzeroberfläche, die in Kooperation mit dem HMI-Cluster entstanden ist. sierungsprofi MTS Maschinentechnik Schrode an der Nutzung von BIM-Daten gearbeitet. »Auf der Bauma zeigen wir, wie AR sich als Schulungs- und Demonstrationsinstrument für Maschinenführer auf der Baustelle nutzen lässt.« Diese Entwicklung ist für das Finale zum Bauma-Innovationspreis nominiert (siehe Seite 38).

FRITZMEIER

Active Noise Cancelling ohne Kopfhörer

Fritzmeier Cabs stellt auf der Bauma die modular aufgebaute Global CAB vor.

ie neue Global CAB von Fritzmeier Cabs ist als kundenneutrale, variable Basis-Alukabine konzipiert. Durch den modularen Aufbau ist mit geringen Investitionen eine Anpassung an verschiedene Maschinen möglich. Die Sicherheitskabine deckt ROPS bis 20 t ab, für höhere Gewichte bis 50 t lässt sich ein innenliegender Stahl-ROPS einsetzen. »Damit erreichen wir eine einzigartige Flexibilität«, unterstreicht Uwe Rastel, Vice President Engineering bei Fritzmeier Cabs. Zudem trage die Massenverringerung dazu bei, dass im Vergleich zu Baustählen eine deutlich geringere Überdeckung erreicht werde – und damit bessere Sichtverhältnisse bestehen.

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Fritzmeier Cabs Halle A6.327

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Vom Entwicklungstool bis zu BIM in der Kabine In Kooperation mit dem österreichischen AR-Spezialisten HoloLight will Fritzmeier Cabs zeigen, was in Sachen Augmented Reality heute möglich ist – immer den konkreten Kundennutzen im Blick. Zur Vereinfachung von Entwicklungsprozessen lässt sich AR lange vor dem Serienstart nutzen, um verschiedene Varianten, Farbkombinationen oder technische Optionen zu visualisieren – realistisch und kostengünstig. »Das zeigen wir am Beispiel einer realen Kabine«, so Alexandra Herrmann, zuständig für Marketing und Kommunikation Fritzmeier Cabs. Außerdem hat das Unternehmen zusammen mit der TU München, Vemcon – Spezialist für Maschinensteuerung, sowie dem Automati-

Baumaschinenführer sind täglich kritischen Lärmpegeln ausgesetzt, die Wahrscheinlichkeit für einen Hörverlust ist hoch. Auch verringert dauerhafter Lärm Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit, was zu Fehlern und Sicherheitsrisiken führen kann. Kapselgehörschützer, Gehörschutzstöpsel oder auch Active Noise Control (ANC)-Kopfhörer sind keine adäquate Lösung, da beispielsweise eine Kommunikation über Funk nicht mehr möglich ist. Auf der Bauma stellt Recalm in einer Fritzmeier-Kabine eine Alternative vor, die den Lärmpegel durch Gegenschall reduziert. »Der tieffrequente Lärm des Motors wird von einem Mikrofon aufgezeichnet«, erklärt Recalm-COO Lukas Henkel. »Die Software erzeugt in Echtzeit phasenverdrehte Schallwellen, die über Lautsprecher ausgespielt werden. Sie verdrängen die unerwünschten Geräusche und minimieren so den Lärmpegel im Bereich bis 1 kHz um 10 dB bis 20 dB.« Sensoren ermitteln die Kopfposition, um die Ruhezone auf den Anwender zu projizieren. Das System ist direkt in die Kopfstütze integriert oder als Klick-On-Variante verfügbar.

Viele Maschinen – ein HMI Die Komplexität der Maschinensteuerung nimmt zu, gleichzeitig steigt die Anzahl an HMI-Varianten. Auch bedienen Fahrer häufig verschiedene Maschinen, was die Orientierung nochmals erschwert. Aus diesem Grund hat sich das HMI-Cluster zusammen mit dem VDMA zum Ziel gesetzt, eine Vereinheitlichung zu schaffen. »Wir haben das Cluster zusammen mit Fritzmeier gegründet, weil wir einen herstellerübergreifenden Standard künftig für sehr wichtig halten«, betont Ralf Lüddemann, Kaufmännischer Leiter des Ressorts Technik der Bauunternehmung Leonhard Weiss. »Das beginnt bei der Verwendung gleicher Symbole je Bediengruppe, geht mit der Positionierung der Bediengruppen weiter und reicht bis zur redundanten Steuerung von Sicherheitsfunktionen.« Die bisherigen Cluster-Mitglieder wollen mit der Präsentation auf der Bauma weitere OEM, Hersteller von Anbaugeräten, Verbände sowie Universitäten, Systemintegratoren und Displayhersteller für die Zusammenarbeit gewinnen. §


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LOCHMANN – SIAC – KML

Drei Spezialisten mit einem Ziel

Trotz der Diversifikation der einzelnen Unternehmen wollen wir gemeinsam unsere Entwicklungskompetenzen und Fertigungsressourcen miteinander teilen.« Stefan Lochmann, Geschäftsführer Lochmann Kabinen

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wir gemeinsam unsere Entwicklungskompetenzen und Fertigungsressourcen miteinander teilen, um unseren Kunden optimale Kabinenlösungen und individuell passende Fertigungsressourcen anbieten zu können«, betont Stefan Lochmann, Geschäftsführer Lochmann Kabinen. Auf der Bauma wollen sich die drei Kabinenbauer erstmals gemeinsam auf einem Stand präsentieren und ihr Portfolio sowie die künftige strategische Ausrichtung vorstellen. §

LOCHMANN KABINEN

Die drei Kabinenproduzenten Lochmann Kabinen, Siac und KML stellen erstmals zusammen auf der Bauma aus. Ziel ist es, Synergien zu erschließen und die individuellen Stärken auszubauen, um die Entwicklung und Fertigung von modernen Kabinen für unterschiedlichste Einsatzbereiche zu realisieren. Künftige Auftraggeber sollen von gemeinsamer Entwicklungskompetenz und individuellen Fertigungsressourcen profitieren.

Kabinen für die Zukunft haben sich die drei Unternehmen Lochmann, Siac und KML zum Ziel gesetzt.

Lochmann, Siac und KML Halle A6.226

Im Sommer 2017 erwarb die Holding zusammen mit Martin Herrenknecht, Gründer und CEO des gleichnamigen Tunnelvortriebsmaschinenherstellers, das im badischen Lahr ansässige Unternehmen KML. Ziel der Dreier-Formierung ist, qualitativ hochwertige Kabinen für unterschiedliche Einsatzbereiche vom jeweils spezialisierten Unternehmen entwickeln zu lassen. Den Kunden soll darüber hinaus die gesamte Bandbreite von Fertigungskapazitäten angeboten und nicht zuletzt eine Produktionsausfallsicherheit garantiert werden. Während Lochmann Kabinen auf mittlere Seriengrößen zwischen 50 bis 500 Kabinen spezialisiert ist, konzentriert sich die auf industrielle Fertigung ausgerichtete Siac auf große Serien ab 500 Stück. KML Kabinen fertigt Einzelstücke, kleinere Serien sowie Großkabinen mit bis zu rund 100 Kabinen. »Trotz der Diversifikation der einzelnen Unternehmen wollen

You create performance We create clean air

8.-14. APRIL 2019 Halle A5 | Stand 203

Leistung und Mobilität – nachhaltig sauber Technologien für OEM – Innovation von Anfang an HJS bietet ganzheitliche Emissionslösungen für integrierte Antriebskonzepte Nachrüstung für Betreiber – Nachhaltigkeit ein Leben lang HJS-Systeme bringen Bestandsfahrzeuge auf modernstes Emissionsniveau

www.hjs.com

er Markt für Kabinen gilt als äußerst vielfältig und verändert sich permanent. Branchenspezifische Trends werden daher nicht nur mit neuen Fahrzeugen umgesetzt, sondern auch in den dazugehörigen Kabinen und Steuerständen dominieren fortschrittliche Technologien. Diese Herausforderungen verlangen von den Kabinenherstellern neue Wege. Auf der Bauma wollen drei Kabinenbauer eine in Europa in dieser Form einzigartige neue Art der Zusammenarbeit vorstellen. Anfang 2017 gründeten das Südtiroler Unternehmen Lochmann Kabinen und die in der Provinz Bergamo ansässige Siac die gemeinsame Holding SiacLochmann, die über drei Niederlassungen mit spezialisierten Fertigungen in Bosnien-Herzegowina, Slowenien und der Tschechischen Republik verfügt.

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FIRESTONE INDUSTRIAL

Schwingungen entscheidend isolieren

BINDER+CO

Firestone Industrial Products will auf der Bauma ein breites Programm von Antivibrationslösungen für den weltweiten Bauund Bergbaumarkt sowie für industrielle Anwendungen präsentieren. Ihr Hauptaugenmerk richten die Spezialisten dabei auf innovative Luft- und Marsh-Mellow-Federn. Firestone stellt in München an einem gemeinsamen Messestand mit der Muttergesellschaft Bridgestone aus. Marsh-Mellow-Federn – gewebeverstärkte Gummihohlzylinder – werden zur Schwingungsisolierung in Baumaschinen sowie in Bergbau- und Recyclinganlagen verbaut. er Hersteller von Luftfedern für die Transportbranche bietet auch kraftvolle Lösungen für den Bau- und Bergbausektor sowie für industrielle Anwendungen an. Firestone-AirmountLuftfedern und Marsh-MellowGummihohlfedern gelten vielfach als geeignete Alternative zu pneumatischen oder hydraulischen Zylindern und zu Stahlfedern.

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und benötigen keine Druckluftbefüllung. Sie schützen Systeme vor den Auswirkungen strukturell übertragener Vibrationen und gelten als ein wirksamer passiver Isolator. »Wir wollen auf der Bauma das Bewusstsein für die großen Vorteile von Firestones Luftfedern und Marsh-Mellow-Federn weiter schärfen. Sie sind für eine zuverlässige, dauerhafte Funktion unter schwierigsten Bedingungen konzipiert. Wir arbeiten kontinuierlich an innovativen Lösungen, um die Schwingungseigenschaften von Fahrzeugen, Maschinen und Geräten weiter zu verbessern und unseren Kunden maßgeschneiderte Lösungen anzubieten«, betont im Messevorfeld Graham Brookes, Director of Technology bei Firestone Industrial Products. §

FIRESTONE INDUSTRIAL PRODUCTS

Firestone Industrial Halle A6.218

Airmount-Luftfedern werden beispielsweise in Förderund Materialtransportanlagen, in Betonfertigern wie auch in Sortieranlagen eingesetzt. Marsh-Mellow-Federn – gewebeverstärkte Gummihohlzylinder – werden zur Schwingungsisolierung in Baumaschinen sowie in Bergbau- und Recyclinganlagen verbaut. Sie gelten als nahezu unverwüstlich

Airmount-Luftfedern werden beispielsweise in Förder- und Materialtransportanlagen, in Betonfertigern oder auch in Sortieranlagen eingesetzt. 316

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BRIGADE ELEKTRONIK

Gefahrenerkennung für Baufahrzeuge Brigade Elektronik hat mit dem Backsense-Network-Radarsystem einen CAN-Bus-Radar entwickelt, der auf der diesjährigen Bauma vorgestellt wird. Er soll eine Rundumüberwachung von Arbeitsmaschinen mit bis zu acht Radarsensoren garantieren und kann über die Integration in das Netzwerk des Fahrzeugs bei einer Gefahr aktiv in den Betrieb eingreifen und die Bewegung notfalls stoppen. Die jeweiligen Reaktionen des Fahrzeugs werden via CAN-Controller individuell programmiert und konfiguriert.

BRIGADE ELEKTRONIK

Kamerasysteme können um ein On-ScreenDisplay (OSD) zur aktiven Warnung des Fahrers ergänzt werden.

ie Radartechnologie verfügt über eine hohe Reichweite und gilt gegenüber Schmutz als besonders unempfindlich. »Daher empfehlen wir für die Bauwirtschaft eine Radarlösung mit CAN-Bus-Technik, die auch unter widrigen Arbeitsbedingungen – wie starkem Schneefall oder dichten Staubwolken – die Verkehrssicherheit garantiert«, sagt John Osmant, Managing Director bei Brigade Elektronik. Das Backsense-Network-Radarsystem von Brigade ist für Spezial- und OEM-Anwendungen in der Baubranche entwickelt worden und soll Fahrzeugschäden sowie Kollisionen minimieren, wie auch den Fahrer über den Abstand zwischen Fahrzeug und Hindernissen informieren, ob beweglich oder stationär. Das System auf Basis von Radartechnologie wider-

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Brigade Elektronik Halle A5.227

Fingerspitzengefühl

steht mechanischem Schock bis 100 G und ist für eine Betriebstemperatur von – 40 °C bis + 85 °C ausgelegt.

Bis zu acht Sensoren Für die neue Radarlösung von Brigade wird der CAN-Bus direkt in das Netzwerk des Fahrzeugs integriert und mit bis zu acht Sensoren verbunden. Mithilfe der FMCW-Radartechnologie (Frequency Modulated Continuous Wave) bietet es eine Objekterkennung im CAN-Nachrichtenformat, das einfach verarbeitet werden kann. Jeder Sensor erhält eine eindeutige ID und

Die BacksenseNetwork-Radarlösung hat Zugriff auf sämtliche Steuerungsfunktionen des Fahrzeugs.« John Osmant, Managing Director bei Brigade Elektronik

Der einachsige Joystick JS ist eine gewichtsoptimierte Variante des elobau J7 Joysticks, die entwickelt wurde, um den Herausforderungen zukünftiger Einbausituationen in mobilen Arbeitsmaschinen gerecht zu werden. Der JS Joystick ist durch den Einsatz eines glasfaserverstärkten Polymers extrem robust und dabei mit einem Gewicht von nur 500 Gramm sehr leicht. Erfahren Sie mehr auf www.elobau.de

Unternehmen Brigade Elektronik – ein Tochterunternehmen von Brigade Electronics – wurde 2002 in Neumünster gegründet und beschäftigt derzeit 17 Mitarbeiter. Der 1976 von Chris Hanson-Abbott gegründete englische Mutterkonzern gilt als ein Pionier der Fahrzeug- und Werkssicherheit. Die Brigade-Gruppe unterhält außer in Deutschland auch Tochterfirmen in den USA, Frankreich, Italien und den Niederlanden sowie weltweite Partnerschaften mit mehr als 50 spezialisierten Fachhändlern.

April 08.–14. 2019 Munich

Besuchen Sie uns auf der bauma in Halle A2, Stand 314 und erfahren Sie mehr über unser Ideal für die geräuschreduzierte Kabine.


Das Backsense-Network-Radarsystem ist für Spezial- und OEM-Anwendungen in der Baubranche entwickelt worden.

sendet die erfassten Daten für bis zu acht Objekte, die dem Fahrzeug am nächsten liegen. Das System verfügt dabei über einen Erfassungsbereich von bis zu 30 m x 10 m. »Die BacksenseNetwork-Radarlösung hat Zugriff auf sämtliche Steuerungsfunktionen des Fahrzeugs«, erläutert Osmant. »Dadurch ist es individuell für jedes Einsatzgebiet einstellbar und kann beispielsweise in die Bewegung eines Baggers eingreifen, ihn stoppen und eine Kollision verhindern.«

Umfassende Informationen Die Programmierung des CANControllers wird vom Anwender selbst vorgenommen. »Unser

Kunde erhält von uns umfassende Informationen über die Möglichkeiten des CAN-Radars wie beispielsweise die Anzahl der verwendbaren Sensoren und die Art der ermittelten Informationen«, so Osmant. Das Backsense-Network-Radarsystem kann etwa spezifisch auf die gewünschte Reichweite und die entsprechende Reaktion des Fahrzeugs bei unterschiedlichen Situationen konfiguriert werden. Um die Programmierung zu unterstützen, steht ein eigenes Modul zur Fehlersuche zur Verfügung.

L STONERIDGE-ORLACO

Mit neuen Systemen für mehr Sicherheit sorgen

OSD-Ergänzung mit akustischem und optischem Warnsystem Sollte ein vorhandenes Sicherheitssystem nachgerüstet werden und ein Display in der Kabine gewünscht sein, können die ermittelten Sensorendaten per On-Screen-Display auf einem Monitor in der Fahrerkabine dargestellt werden. »Auf diese Weise ist das OSD eine optimale Ergänzung für jedes Kamera-Monitor-System«, erläutert Osmant. Die Sensoren sammeln kontinuierlich Informationen und warnen den Fahrer mithilfe eines fünfstufigen akustischen und optischen Anzeigesystems. Hier wird die Nähe der Gefahrenzone mit einer farblichen Markierung dargestellt. §

Auf der Bauma zeigt Stoneridge-Orlaco einen neuen 7"-HLED-Monitor, der die aktuelle Produktreihe der digitalen Echtzeitprodukte (GMSL) ergänzt.

Stoneridge-Orlaco ergänzt zur Bauma seine digitale Produktlinie für Nutzfahrzeuge, die von digitalen Ersatzspiegelsystemen bis hin zu universell einsetzbaren, intelligenten Netzwerklösungen reicht. uf der Bauma zeigt Stoneridge-Orlaco beispielsweise einen neuen 7"-HLED-Monitor, der die aktuelle Produktreihe der digitalen Echtzeitprodukte (GMSL) ergänzt. Bisher konzentrierte sich die GMSL-Produktli-

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nie auf das CornerEye-System mit einem 10"-HLED-Monitor, das tote Winkel an Front und Seite der Fahrzeugkabine vermeiden hilft. Die Einzelkomponenten sind universell einsetzbar und können in verschiedenen Schwerlastfahrzeugen verwendet werden. Aufgrund seiner kompakteren Größe eignet sich der 7"HLED-Monitor besser für Rücksichtlösungen in Radladern, Baggern, Mobilkranen und anderen mobilen Geräten, die auf Baustellen und im Bergbau anzutreffen

Gesamtwirkungsgrad von bis zu 94 %: Die neue AX als Pumpe oder Motor  Mechanischer Wirkungsgrad bis zu 99 %  Sehr hoher Anlaufwirkungsgrad 99 %, hohes Drehmoment auch bei niedriger Drehzahl (< 1 rpm)  500 bar Spitzenbetriebsdruck  Geringe Pulsation  Geräuscharm  Hohe Leistungsdichte Besuchen Sie uns: Halle A3, Stand 103

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APRIL 2019

Weitere Informationen: www.bucherhydraulics.com/AX 13.02.2019 15:39:10


Erweiterung im Ethernet-Portfolio Gleichzeitig wird Stoneridge-Orlaco neue Ethernet-Produkte einführen – Kameras, Monitore und den Wireless-Sender-Receiver. Die auf der Bauma vor drei Jahren vorgestellte EMOS-Kamera (100 Base-TX) ist nun auch als EMOS-BroadR-Reach-EthernetKamera (100 Base-T1) erhältlich. Beide Ethernet-Kameras sind mit verschiedenen Bildwin-

keln von 30° bis 180° sowie – für Nachtsichtlösungen – mit IR-Filtern (nur 60° und 120°) erhältlich. Der neue Ethernet-ELEDMonitor verfügt über eine Glasbeschichtung auf der Vorderseite und eine reaktionsschnelle kapazitive Tastatur. Der Monitor ist staub- und wasserdicht (IP69K) sowie bei Temperaturen von – 40 °C bis + 85 °C zu betreiben. Der Monitor ist in zwei Größen (7" und 10") erhältlich und sowohl für Fast-Ethernet, als auch für EMOS-Automobilkameras (Broad-Reach) geeignet. Die neuen Ethernet-Monitore verfügen für die Näherungserkennung über einen direkten Eingang für Radar, ohne dass eine Schnittstelle erforderlich ist. Mit dem Ethernet-WirelessSender-Receiver (WiSR) ist eine drahtlose und digitale Videoübertragung mit minimaler Verzögerung (10 Millisekunden) möglich. Mit einer Funkverbindung von mindestens 150 m ist der WiSR für den Baukranmarkt konzipiert. Der WiSR unterstützt sowohl die HE-E-Zoomkamera, als auch die EMOS-Ethernet-Kamera. Zur Vervollständigung des Ethernet-Portfolios will Stoneridge-Orlaco in Kürze Ethernetbasierte Smart-Kameras und ECU einführen, die – gestützt

STONERIDGE-ORLACO

sind. Der neue Monitor weist im Vergleich zum aktuellen 10"HLED ein neues Design auf. Die Glasbeschichtung auf der Vorderseite und die reaktionsschnelle kapazitive Tastatur sollen dem Monitor nicht nur ein moderneres Erscheinungsbild verleihen, sondern tragen auch zu einem verbesserten Umweltschutz bei. Die Vollglasabdeckung macht den neuen Monitor robuster, einfacher zu reinigen und wasserdicht (IP69K). Stoneridge-Orlaco gibt eine Betriebstemperatur von – 40 °C bis + 85 °C an. Mit dem neuen 7"-Monitor besteht das Produktportfolio für digitale Echtzeitgeräte aus Hochleistungsdigitalkameras (Bildwinkel von 30° bis 180°), Kabeln mit wasserdichten Spritzgusssteckern sowie robusten Schaltern und Monitoren (7" und 10").

Das integrierte MirrorEye-System aus Kameras und digitalen Bildschirmen ist als Alternative zu herkömmlichen Rückspiegeln speziell für den Lkw-Markt entwickelt worden. durch ein Convolutional Neural Network (ConvNet) – auf die Erkennung von Menschen und Objekten konzentriert sind. Die Produkte können für die Einstufung von Bildern für jedwede Anwendung »trainiert« werden, um die Arbeitsplatzsicherheit zu erhöhen.

Spiegelersatz mit MirrorEye Stoneridge-Orlaco zeigt auf der Bauma auch MirrorEye als Lösung für den Nutzfahrzeugmarkt. Das integrierte System aus Kameras und digitalen Bildschirmen ist als Alternative zu

Weltpremiere der neuen Design Kennleuchte von HELLA HELLA GmbH & Co. KGaA Rixbecker Straße 75 59552 Lippstadt/Germany

herkömmlichen Rückspiegeln speziell für den Lkw-Markt entwickelt worden und sei bereits, so Stoneridge-Orlaco, auf der IAA Nutzfahrzeugmesse im vergangenen Jahr auf ausgezeichnete Kritik gestoßen. Im Hinblick auf anstehende größere Veränderungen im Bereich konventionelle Außenspiegel in der Baubranche werde MirrorEye derzeit eingehend auf Geländetauglichkeit getestet. §

Stoneridge-Orlaco Halle A2.109

 Design und modernste Technologie vereint  Komplett neues Escheinungsbild  Beste Lichtwerte trotz kompakter Bauform Besuchen Sie uns in Halle A5 Stand 436


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TYRI LIGHTS

Richtige Beleuchtung erhöht Produktivität und Sicherheit Baumaschinenfahrer müssen oft bei ungünstigen Wetterverhältnissen arbeiten und sind Dunkelheit, Regen, Nebel, Hagel und Schnee ausgesetzt, was zügiges Arbeiten erschwert und zu Stress führen kann. Eine gute Lichtlösung in LED-Technologie, die Probleme löst, anstatt sie zu schaffen, ist daher einer der Schlüssel zu erhöhter Sicherheit und Produktivität auf der Baustelle und sorgt beim Fahrer für bessere Sicht, geringere Ermüdungserscheinungen und höheren Arbeitskomfort.

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TYRI LIGHTS

LED-Arbeitsscheinwerfer müssen zu 100 % funkentstört sein, um einem Abstürzen des Bordcomputers oder einem Maschinenausfall vorzubeugen.

ährend Lichttechnik beim Pkw einen großen Stellenwert besitzt, wird Lichttechnik bei vielen Arbeitsmaschinen häufig stiefmütterlich behandelt. Dabei werden LED-Arbeitsscheinwerfer oft auf die Anzahl der Lumen und den Preis reduziert. Eine gute Arbeitsbeleuchtung mit LED-Arbeitsscheinwerfern für Baumaschinen erfordert aber tatsächlich intensive Beratung.

STEPHAN SCHÖPF / BAUMAGAZIN

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Wir stellen professionelle Lichtlösungen her und möchten dem Baumaschinenfahrer gutes Licht geben, sodass er stressfrei und produktiv arbeiten kann und die Sicherheit am Arbeitsplatz gewährleistet ist.« Sibylle Naumann-Edgren, Area Sales Manager bei Baumagazin Lights

Tyri Lights Halle A5.415

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Standardlösungen gibt es wenige So klagen viele Endverbraucher über zu grelle LED-Arbeitsscheinwerfer, über Blendung und Reflektionen – oder dass man mit den Scheinwerfern einfach zu wenig sieht. Wie eine optimale Lichtlösung bei einer Baumaschine aussieht, hängt aber von der Art der Baumaschine und ihrem Einsatzbereich ab. Denn Standardlösungen gibt es wenige. Wer den gleichen Scheinwerfer universell einset-

zen will, schafft sich eher Probleme als dass er sie löst. Um Reflektionen und Blendung zu vermeiden, muss vieles beachtet werden. Wie die Größe der auszuleuchtenden Fläche, die Art der Unterlage (Schnee, Wasser, Kies oder auch Asphalt), der Abstand zur Wand bzw. Decke oder zu anderen Fahrzeugen, die Wahl des Lichtkegels, die Farbtemperatur oder die Farbwiedergabe. Erst nach einer Analyse der Voraussetzungen wird ein passender LED-Scheinwerfer gewählt, der die gestellten Anforderungen erfüllt. Des weiteren müssen LEDArbeitsscheinwerfer zu 100 % funkentstört sein, um einem Abstürzen des Bordcomputers oder einem Maschinenausfall vorzubeugen. Ein gutes Produkt sollte auch einen anspruchsvollen Vibrationstests bestanden haben, damit weder Halterungen reißen noch Komponenten auf der Platine losgerüttelt werden.

Vor allem im Tunnel- und Bergbau ist es wichtig, Konturen gut zu erkennen und Farben besser voneinander unterscheiden zu können. Sehr hohe Farbwiedergaben Tyri Lights mit Sitz im schwedischen Göteborg berät Hersteller von Baumaschinen ausführlich darüber, welche Möglichkeiten es gibt, um dem Endverbraucher eine perfekte Lichtlösung anbieten zu können. Gerade für den Bergbau und den Tunnelbau, wo es wichtig ist, Konturen gut zu erkennen und Farben besser voneinander unterscheiden zu können, kann Tyri Lights LED-Arbeitsscheinwerfer mit sehr hohen Farbwiedergaben anbieten. Die LED-Arbeitsscheinwerfer von Tyri Lights werden umweltfreundlich hergestellt. Die Produkte sind so konstruiert, dass auch Ersatzteile erhältlich sind. »Wir stellen professionelle Lichtlösungen her und möchten dem Baumaschinenfahrer gutes Licht geben, sodass er stressfrei und produktiv arbeiten kann und die Sicherheit am Arbeitsplatz gewährleistet ist«, sagt Sibylle Naumann-Edgren, Area Sales Manager bei Tyri Lights. ß


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ITK ENGINEERING

Systeme für eine zuverlässige Objekterkennung

ITK ENGINEERING

Digitale Stereokamerasysteme in Verbindung mit speziell entwickelten Algorithmen erlauben es, Objekte beliebiger Größe im Gelände dreidimensional und präzise zu lokalisieren.

Die Arbeitssicherheit und Produktivität mobiler Arbeitsmaschinen durch intelligente Sensoren erhöhen – mit dieser Motivation und Zielsetzung stellt der Software- und Systementwickler ITK Engineering zum ersten Mal auf der Bauma aus. Als Partner im Netzwerk Baumaschinen NRMM (siehe auch Seite 322) ist das Technologieunternehmen an einem Gemeinschaftsstand vertreten. n München zeigt ITK Engineering seine Applikation für das 3D-Terrain-Mapping: Ein intelligentes kamerabasiertes Assistenzsystem für die Personenund Objekterkennung auf schwer einsehbarem Gelände, das sich herstellerunabhängig in mobile Arbeitsmaschinen integrieren lässt. Zudem stellt das Unternehmen Konzepte und Modelle vor, die sich in der Praxis, zum Beispiel bei der Sicherheitsüberwachung mit redundanten Radarsensoren, bewährt haben.

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Am Beispiel einer Betonmischanlage zeigt ITK Engineering, wie sich mithilfe der RaytracingMethode ein sicherheitskritisches System virtuell konzipieren und auslegen lässt.

Potenziale für Automatisierung nutzen »Der zunehmende Anteil digitaler Elektronik in modernen Maschinen erschließt neue Automatisierungspotenziale, die Standardarbeitsabläufe beschleunigen und Bediener entlasten kön-

nen. Gleichzeit können oft durch die optimierte Regelung der Antriebe und ein gezieltes EnergieManagement Schadstoff- und Lärmemissionen reduziert werden«, sagt Uwe Westermeier von ITK Engineering, Partner im Netzwerk Baumaschinen NRMM. Digitale Stereokamerasysteme in Verbindung mit speziell entwickelten Algorithmen erlauben es etwa, Objekte beliebiger Größe im Gelände dreidimensional und präzise zu lokalisieren. Auch die Art der Objekte, wie Personen, Tiere sowie besondere Anbautei-

le oder Anhäufungen, lassen sich klassifizieren. Die so aufbereiteten und ausgewerteten Sensordaten liefern wesentliche Informationen über das Maschinenumfeld und können damit die Arbeitssicherheit erhöhen. Anhand des bei ITK Engineering entwickelten Technologiedemonstrators 3D-Terrain-Mapping erklärt Westermeier auf der Bauma, welche Software-Module sich für die Entwicklung eigener, herstellerunabhängiger Lösungen bereitstellen und auf kundenspezifischen Maschinen oder Komponenten integrieren lassen. Neben der intelligenten Bildund Sensordatenverarbeitung, Sicherheit und Vernetzung unterstützt der Entwicklungspartner ITK Engineering seine Kunden auch bei der Absicherung und der Zulassung solch mobiler Arbeitsmaschinen. §

ITK Engineering Halle A2.417

Backsense® Alles was Sie von einem aktiven Radarwarnsystem erwarten…. …. .bis auf den Preis Backsense® ist ein preiswertes Radarsystem von Brigade das hilft, Kollisionen in rauen Arbeitsumgebungen zu vermeiden. Es bietet einen kontrollierten Radarstrahl und garantiert eine gezielte Detektion von Hindernissen mit weniger Fehlalarmen als bei alternativen Radarsystemen.

Unternehmen ITK Engineering wurde 1994 als Ingenieurbüro für technische Kybernetik gegründet und ist ein international tätiges Technologieunternehmen mit Kunden aus den Branchen Automotive, Bahntechnik, Gebäudetechnik, Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Motorsport sowie Robotik. Neben maßgeschneiderter Beratung und Entwicklungsunterstützung liefert ITK Systemlösungen in den Bereichen Software Engineering, Embedded Systems, modellbasierte Entwicklung und Test, Regelungstechnik und Signalverarbeitung. Am Hauptsitz im pfälzischen Rülzheim und an neun weiteren Niederlassungen in Deutschland beschäftigt das Unternehmen rund 1 200 Mitarbeiter. Außerdem ist ITK in den USA, Japan, Spanien und Österreich vertreten. Seit 2017 ist ITK Engineering eine Tochtergesellschaft der Robert Bosch GmbH.

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Der Licht- und Elektronikexperte Hella stellt auf der Bauma seine Neuheiten und Produktlösungen für Baumaschinen und MiningFahrzeuge vor. Unter anderem können Besucher am Messestand die Premiere einer neuen designorientierten Kennleuchte für Spezialanwendungen erleben. Dazu stoßen die neue LED-Arbeitsscheinwerfer-Serie Modular Worklight, die an das Shapeline-Design angepasst wurde und somit nun auch eine Arbeitsscheinwerferserie im passenden Design bietet, sowie Scheinwerfer mit Visiotech-Projektionstechnologie, die Kommunikation mittels Licht erlauben.

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Neuheiten von den Licht-Spezialisten

Mit seinen Produkten bietet Hella innovative Lösungen zu den Themen Design, individuelle Lichtsignaturen sowie Sicherheit und Komfort im Arbeitsalltag. Das Bild zeigt (v. li. n. re.) die Kennleuchten Rota LED, K-LED 1.2, K-LED Blizzard und eine noch verhüllte neue kompakte Design-Kennleuchte, die trotz geringer Bauhöhe beste Lichtwerte und Warnwirkung erzielen soll. eben einem breiten Beleuchtungsangebot zeigt der Komplettanbieter in München seine Produktpalette im Bereich Elektrik und Elektronik, die an die hohen Anforderungen der Baumaschinenbranche angepasst ist.

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Groß in Sachen »Kennleuchten« Aktuell sind 14 Hella-LED-Kennleuchten-Baureihen am Markt. Hella hatte die erste LED-Kenn-

leuchte bereits im Jahr 2006 eingeführt. Seitdem hat das Unternehmen eigenen Angaben zufolge 380 000 LED-Kennleuchten absetzen können. Zuletzt eingeführt wurde im Jahr 2017 die K-LED-Blizzard. Auf der Bauma zeigt Hella eine besonders kompakte Neuheit, die den wartungsfreien »Fit & Forget«-Ansatz ebenso erfüllen wie auch mit einer besonders langen Lebens-

dauer und besten EMV-Werten aufwarten soll. Trotz minimaler Lichtaustrittsfläche erreicht die Kennleuchte nach Herstellerangaben beste Lichtwerte. Durch ein schlichtes, zurückhaltendes Design integriere sich die Leuchte außerdem hervorragend in das Fahrzeug-Design. § Hella Halle A5.436

Impulsgeber für Sicherheit, Produktivität und Innovationen beim Einsatz mobiler Arbeitsmaschinen o NETZWERK BAUMASCHINEN NRMM – Auf der Bauma lädt das Netzwerk NRMM (Non Road Mobile Machinery) Interessenten ein, sich über den Stand der Technik für eine »verbundene MenschMaschine-Computer-Welt« im NRMM-Bereich zu informieren. Vorgestellt werden technische Innovationen, die die Sicherheit, Produktivität und Wirtschaftlichkeit beim Einsatz mobiler Arbeitsmaschinen verbessern. Netzwerk Baumaschinen Halle A2.417

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eit über zehn Jahren entwickeln die Mitglieder des ursprünglich vom Bundesarbeitsministerium als Arbeitsschutzinitiative auf den Weg gebrachten Netzwerks den Stand der Technik bei der Personen- und Objekterkennung in mobilen Arbeitsmaschinen für nahezu alle Einsatzbereiche weiter, ob Baustellen, Landund Forstwirtschaft, betriebliche Verkehre und Straßenverkehr. Das Netzwerk wird dort aktiv, wo es gilt, Zusammenstöße und Unfälle zwischen Mensch, Maschine und Material wirksam zu verhindern. Standen anfangs analoge Kamera-Monitorsysteme als »Hilfsmittel zur Verbesserung der Sicht« sowie flankierende Warnhilfen auf Radar-/Ultraschallbasis im Vordergrund, ermöglichen heute digitale Assistenzsysteme und eine sich weiterentwickelnde Bildverarbeitung zukunftsfähige, vernetzte Lösungen bis hin zu BIM und künstlicher Intelligenz. Neben Arbeitsschutzaspekten gewinnen zunehmend Entwicklungen in den Bereichen Datensicherheit und Industrial Security an Bedeutung. Um bei diesen

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komplexen Herausforderungen Hersteller, Betreiber und Beschäftigte effizient unterstützen zu können, hat sich das Netzwerk breit aufgestellt. Neben Herstellern und Zulieferern aus Nutzfahrzeug- und Automobilindustrie engagieren sich hier Experten aus Wissenschaft und Forschung sowie Behörden der Arbeitsschutz- und Marktaufsicht wie auch Berufsgenossenschaften und Gewerkschaften. Weil Arbeitsschutz Teamwork ist und sich das Netzwerk diesem verpflichtet hat, ergänzt eine Kooperation mit »Vision Zero« den Messestand. Die Präventionsstrategie »Vision Zero« strebt eine Arbeitswelt an, in der niemand verletzt, getötet oder so schwer verletzt wird oder erkrankt, dass er lebenslange Schäden davonträgt. Am Messestand des Netzwerks NRMM sind mit vertreten die Netzwerk-Partner Brigade Elektronik (siehe auch Seite 317), ITK Engineering (Seite 321), Mekratronics, Motec, Sick und KAN – Kommission Arbeitsschutz und Normung. §


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EVONIK

Baumaschinenhersteller würden fast alles tun, um die Produktivität und Lebensdauer ihrer Maschinen zu optimieren. Schmierstoffe spielen in diesem Prozess normalerweise keine Rolle. »Das ist falsch«, zeigt sich Rolf Fianke überzeugt. Er ist Global Brand Manager Dynavis & Nuflux, Technologiemarken der Business Line Oil Additives bei Evonik. Die Oil-AdditivesSpezialisten von Evonik wollen den Bauma-Besuchern aufzeigen, dass die mit Dynavis- und NufluxTechnologien formulierten Öle ihren Maschinen bisher gefehlt haben.

EVONIK

Mit »Dynavis« und »Nuflux« Baumaschinen verbessern

Ein aktuelles Dynavis-Testprojekt: Hitachi-Kettenbagger EX1200 im russischen Kusnezker Becken. Bei der Gewinnung von Steinkohle wurde mit einem mit Dynavis formulierten Hydraulikfluid ein Produktivitätszuwachs (cm³/h) von 7,9 % gemessen. as deutsche SpezialchemieUnternehmen Evonik stellt zwei seiner Technologielösungen auf der Bauma vor – die Dy-

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navis-Technologie, die, so der Anbieter, die Viskosität von Hydraulikflüssigkeiten optimiert, und Getriebeölformulierungen auf Industriebasis, die auf der Nuflux-Technologie aufbauen und ebenso funktionieren wie Flüssigkeiten auf synthetischer Basis, nur zu geringeren Kosten.

Höhere Produktivität und längere Lebensdauer Dynavis ist eine Technologie zur Formulierung von Hydraulikflüssigkeiten zur Optimierung ihrer Viskosität. Durch die Umstellung von einer Standardhydraulikflüssigkeit auf eine mit der Dynavis-Technologie formulierten Flüssigkeit sollen sich viele Vorteile ergeben, unter anderem eine Steigerung der Maschinenproduktivität und eine verbesserte Kraftstoffeffizienz. Zu den weiteren Vorteilen zählt Evonik, dass die Maschinen effizienter arbeiten, besser reagieren, weniger häufig gewartet werden müssen und weniger Verschleiß aufweisen, was letztendlich ihre effektive Lebensdauer verlängern soll. Dies zahle sich schnell aus, vor allem bemerkbar in extrem anspruchsvollen Anwendungen. Dabei würden neben höheren Erträgen gleichzeitig auch ein geringerer Energieverbrauch

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und niedrigere CO₂-Emissionen gewährleistet.

Bis zu 20 % verbesserte Effizienz Schmierstoffe, die mit der Dynavis-Technologie formuliert wurden, erzielen nach Evonik-Angaben typischerweise Effizienzsteigerungen von mindestens 5 % bis 15 %, die durch eine Reihe von Leistungsdemonstrationen in den letzten fünf Jahren dokumentiert wurden. Dies umfasst nicht nur interne Feldtests, sondern auch in schwierigen realen Bedingungen weltweit. Bei Unternehmen, die sich auf Bergbau, Straßenbau, Abbruch oder Erdbewegungen konzentrieren, wurden höhere Gewinne erzielt, wobei die Effizienzsteigerungen bis zu 25 % betragen konnten. Ein aktuelles Dynavis-Testprojekt ist ein Hitachi-Kettenbagger EX1200 im Kusnezker Becken in Russland. Bei der Gewinnung von Steinkohle wurde mit einem Dynavis formulierten Hydraulikfluid ein Produktivitätszuwachs (cm³/h) von 7,9 % gemessen.

Evonik Halle A3.244


Mit Nuflux zum hochwertigen Industrie-Getriebeöl

MICHAEL WULF

Die Bedingungen eines rauen Betriebsumfelds und die Erwartungen an die Leistung zeigen, dass synthetische Getriebeöle zwar den technischen Leistungsanforderungen genügen, wobei herkömmliche Getriebeöle den Vorteil längerer Wartungsintervalle

Mit Dynavis- und Nuflux-Technologien formulierte Flüssigkeiten werden spürbare Produktivitäts- und Effizienzsteigerungen im Bau- und Bergbausektor zeigen.« Rolf Fianke, Global Brand Manager Dynavis & Nuflux Evonik

und der Gerätelebensdauer bieten – jedoch zu höheren Kosten. Mit der Nuflux-Technologie von Evonik können Schmierstoffunternehmen Industriegetriebeöle formulieren, die, so Evonik, nicht nur Vorteile wie lange Lebensdauer und niedrigere Betriebs-

temperatur bieten, sondern auch kosteneffizient sind. Mit der Nuflux-Technologie formulierte Öle entsprechen weitgehend den synthetischen Schmierstoffen und sollen diese in mancher Hinsicht übertreffen. Bei einem kürzlich durchgeführten Feldversuch mit einem Pumpenzahnrad in Südafrika wurde nach Evonik-Angaben ein höherer Wirkungsgrad belegbar gemessen. Das erleichtert die anstehende Entscheidung,0 alle 26 vorhandenen Getriebe mit der Nuflux-Formulierung zu befüllen. Strom ist vor Ort der größter Kostenfaktor. Pro Monat könnten damit rund 17 500 Euro eingespart werden. Entsprechend denkt man in Südafrika darüber nach, alle Aerator-Getriebe mit Nuflux zu befüllen. »Da die Formulierung von Flüssigkeiten eine wichtige Rolle für die Produktivität der Geräte und die Lebensdauer der Maschinen spielt, sollte dies nicht nur für Formulierer wichtig sein«, betont Rolf Fianke. »Mit Dynavisund Nuflux-Technologien formulierte Flüssigkeiten werden spürbare Produktivitäts- und Effizienzsteigerungen im Bau- und Bergbausektor zeigen. Der beste Ort, um mehr darüber zu erfahren, ist auf der Bauma«, ist Fianke überzeugt. §

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WOLF OIL

Damit effiziente Motoren länger arbeiten Wolf Oil will auf der Bauma eine umfassende Produktpalette für Schwerlastfahrzeuge (Heavy Duty Vehicles) vorstellen. Öle und Schmiermittel für Motoren, Hydraulik, Transmissions- und Antriebsstränge, Getriebe und Achsen sowie Fette, Frostschutzund Kühlmittel stehen im Zentrum des Portfolios, das Wolf Oil dieses Jahr präsentiert.

tudien der Unternehmensberatung Frost & Sullivan prognostizieren, dass der HD-OffRoad-Markt auch im Bauwesen und Bergbau weiter wachsen wird. Dabei besteht ein ständiger Druck auf die Hersteller, die Emissionen und den Kraftstoffverbrauch zu reduzieren. Das heißt vor allem, dass sich die Motoren immer schneller verändern werden. Diese Weiterentwicklungen führen zu immer extremeren Betriebsbedingungen im Motor und im Antriebsstrang, was die Schmierstoffe zuneh-

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mend belastet. Daraus folgen können erhöhte Oxidation, erhöhter Belüftungsbedarf, erhöhte Scherung und auch ein höherer Kraftstoffverbrauch.

»Einzigartige Einblicke in die sich ändernden Anforderungen« Talal Qudsi, Produktmanager und zuständig für Business Development im Bereich Off-RoadLkw, sieht hier Wolf Oil bestens aufgestellt, um sowohl Herstellern als auch Flottenbetreibern zu helfen: »Unsere Wissenschaftler sowie Forschungs- und Entwicklungsteams haben einzigar-

Unternehmen Die Wolf Oil Corporation ist ein unabhängiger Hersteller von Hochleistungsschmierstoffen mit über 60 Jahren Erfahrung. Alle WolfProdukte werden in Belgien hergestellt. Die Forschungs- und Entwicklungsteams, Labors vor Ort und ISO-Zertifizierungen stehen für Qualität in jedem Schritt des Produktionsprozesses.

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WOLF OIL

Wolf Oil hat auf die Herausforderungen der HD-Off-Road-Branche zugeschnittene Produktserien entwickelt, um die Widerstandsfähigkeit und Effizienz der Fahrzeuge zu gewährleisten.

Wolf Oil ist bestens dafür aufgestellt, Flottenbetreibern und Unternehmen dabei zu helfen, ihre Investitionen in Schwerlastfahrzeuge optimal zu nutzen.« Talal Qudsi, Produktmanager bei Wolf Oil

Wolf Oil Halle A5.107

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tige Einblicke in die sich ändernden Anforderungen an die Motorenentwicklung. Daher wissen wir genau, worauf es bei der Entwicklung von Motorölen und Schmierstoffen ankommt, die perfekt auf die Anforderungen neuer und vorhandener Motoren abgestimmt sind.« Das Unternehmen befasse sich seit 60 Jahren mit der Entwicklung und Herstellung von Schmierstoffen und der Mineralölbranche und sehe sich bestens dafür aufgestellt, »Flottenbetreibern und Unternehmen dabei zu helfen, ihre Investitionen in Schwerlastfahrzeuge optimal zu nutzen.«

Rezepturen für eine verlängerte Lebensdauer Fahrzeuge mit erhöhter Effizienz erfordern höhere Produktivität des Schmierstoffes sowie längere Ölwechselintervalle, weniger Wartung und weniger ungeplante Ausfallzeiten. Aufgrund der zunehmenden Komplexität und Leistungsfähigkeit moderner Motoren müssen Schmiermittel beschleunigtem Verschleiß standhalten. Deshalb hat Wolf Oil Rezepturen entwickelt, die die Lebensdauer von Motorölen und damit die von Motoren verlängern. Forscher und Wissenschaftler von Wolf Oil haben Schmierstoffe entwickelt, die die Betriebskosten senken, Ausfallzei-

ten reduzieren und die Motoroptimierung verbessern sollen. Einige Produkte sind umweltfreundlich und mit Biokraftstoffen kompatibel. Sie sollen die Kraftstoffeinsparung auch unter extremsten Arbeitsbedingungen erhöhen.

Rundumlösung für das Fluid-Management Wolf Oil hat auf die Herausforderungen der HD-Off-Road-Branche zugeschnittene Produktserien entwickelt, um die Widerstandsfähigkeit und Effizienz der Fahrzeuge zu gewährleisten. Laut Talal Qudsi soll diese Robustheit durch eine Partnerschaft mit Wolf Oil noch verstärkt werden können. »Diese Branche stellt extreme Herausforderungen an jedes Material. Die Arbeitsumgebung ist oft richtiggehend zerstörerisch. Ausfallzeiten können Unternehmen Hunderttausende kosten. Aus unserer Erfahrung wissen wir, dass eine Rundumlösung für das Fluid-Management von Flotten für die Betreiber der sicherste Weg ist, um ihre Wettbewerbsposition abzusichern und zu stärken. Deshalb hat Wolf Oil ein Kompetenzzentrum eingerichtet, das Unternehmen auch vor Ort unterstützt und zudem Tools für Produktempfehlungen und das Flottenmanagement sowie ein Analyseprogramm für Öle und Schmierstoffe bietet.«

Neue Motoröle für das CK-4und FA-4-Zeitalter In München stellt Wolf auch neue Produkte für den Nutzfahrzeugbereich vor. Die Motoröle sind so formuliert, dass sie die spezifischen Anforderungen moderner Lkw-Flotten und Nutzfahrzeugparks erfüllen – längere Ölwechselintervalle, erhöhte Verfügbarkeit der Fahrzeuge und hohe Kraftstoffeffizienz. API hat zwei neue Spezifikationen entwickelt, die die Anforderungen moderner Motoren abdecken: API CK-4 und API FA-4. Die Motorenöle dieser Kategorien können für eine Vielzahl von Fahrzeugen in modernen Nutzfahrzeugflotten eingesetzt werden, die von Hochleistungsdieselmotoren mit EGR, SCR, DPF und/oder DOC sowie von Dieselmotoren mit Luftansaugung und mit Turbolader angetrieben werden. Für API CK-4 bietete Wolf Oil neu die Officialtech-Produkte 10W30 MS Extra, 15W40 MS Extra und 5W30 UHPD Extra an, sowie für API FA-4 das neue Officialtech 5W30 UHPD Extra FE. Im Multigrade-Bereich stehen für API CK-4 die Produkte CK-4 SAE 10W30, CK-4 SAE 10W40 und CK-4 SAE 15W40 zur Verfügung, im Segment Special Longdrain Turbo das SAE 5W30 Extra. Für API FA-4 wird Special Longdrain Turbo SAE 5W30 Extra FE angeboten. §


L WD-40

Praktischer Helfer für die täglich anfallenden Arbeiten Mit WD-40 Flexible stellt das Unternehmen WD-40 eine praktische und schnelle Lösung für die täglich anfallenden Arbeiten vor. Dank eines speziellen Multipositionsprühsystems lassen sich damit zum Beispiel im Nutzfahrzeugbereich schwer zugängliche Kupplungsmuttern lösen sowie ebenso nur mühsam erreichbare Ventile und motornahe Teile schützen und schmieren. as Portfolio der WD-40-Multifunktionsprodukte wird mit dem WD-40 Flexible um ein neues Produkt in einer für den professionellen Einsatz vorgesehenen 400-ml-Sprühdose ergänzt. Dank eines biegsamen Sprührohrs aus hitzebeständigem Metall lassen sich damit selbst schwer zugängliche Stellen erreichen. Das Sprührohr kann je nach Bedarf gebogen werden und behält dabei seine jeweilige Form bei. WD-40 Flexible weist die gleiche Rezeptur auf wie alle WD-40-Multifunktionsprodukte und schützt damit vor Feuchtigkeit sowie Korrosion. Es ist konzipiert für Präzisionsarbeiten in unterschiedlichen Bereichen von der Mechanik, über den Lkwund Pkw-Service, die Landwirtschaft bis zur allgemeinen War-

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tung. Das Produkt reduziert den Zeitaufwand bei der Anwendung, weil Teile, Systeme, Abdeckungen oder Zahnräder nicht mehr demontiert werden müssen, um die gewünschten Stellen präzise zu erreichen. Gleichzeitig soll eine Überdosierung vermieden werden. Zum großzügigen flächigen Sprühen wird das Sprührohr nach unten geklappt. Zum punktgenauen Auftragen wird das Sprührohr hingegen in der oberen Stellung eingerastet. Dank des biegsamen Sprührohrs können beim punktgenauen Auftragen damit selbst besonders schwer zugängliche Stellen erreicht werden. Durch das Sprühsystem mit 360°-Ventil kann die Sprühdose zur Anwendung auch mit dem Sprühkopf nach unten gehalten werden. §

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Premiumsitz im neuen Design Auf der bauma 2019 präsentiert sich der ACTIMO EVOLUTION im neuen Look und mit noch mehr Funktionen! Die neue Seitenkonturanpassung verspricht perfekten Halt für jeden Rücken. Die 2-stufge Sitzheizung sorgt für angenehme Wärme und die Performance der Klimatisierung im Sitz- und Rückenpolster wurde nochmals optimiert - für ein ideales Sitzklima.

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MAHLE

Aftermarket-Angebot erweitert Kraftstoffvorfilter werden in Nutzfahrzeugen eingesetzt, um Grobpartikel und Wasser aus dem Kraftstoff abzuscheiden. Wie andere Filter auch, müssen sie regelmäßig ausgetauscht werden – wie oft, richtet sich nach der Kilometerleistung und der Kraftstoffqualität. Mit CleanLine und CleanLine+ aus dem Hause Mahle soll das leichter, schneller und preiswerter als mit herkömmlichen Vorfiltern möglich werden. Darüber hinaus wartet der Aftermarket-Bereich des Unternehmens mit weiteren aktuellen Neuheiten auf.

raftstoffvorfilter sind in einer großen Bandbreite mit verschiedenen Durchmessern, als Anschraubfilter (Spin-on) oder als Wechselfilter verfügbar, bei dem nur das Filterelement gewechselt wird. Wie Mahle betont, können Filter aus Vollkunststoff einfacher entsorgt werden. Der CleanLine+ mit Kunststoffkopf gilt zudem als deutlich leichter im Vergleich zu einem herkömmlichen Konzept aus Alu. Das modulare Mahle-System ermöglicht höhere Stückzahlen,

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Mahle will den Wechsel von Kraftstoffvorfiltern mit seinen Produkten CleanLine und CleanLine+ deutlich leichter, schneller und preiswerter als bei herkömmlichen Vorfiltern machen.

was die Herstellungskosten entsprechend reduzieren sollte. Mahle will mit wenigen Gehäusegrößen, Durchmessern, Anschraubvarianten und Sammelbehältern jeden Bedarf abdecken. Das Unternehmen mit Sitz in Stuttgart bietet seine Filter mit einer ein-, zwei- oder dreistufigen Wasserabscheidung an. Ein Bajonettverschluss beim CleanLine+ ermöglicht einen werkzeugfreien Wechsel und gilt damit als bis zu doppelt so schnell wie der übliche Filtertausch.

Komfort im Innenraum auch unter widrigen Umgebungen Zum weiteren Aftermarket-Angebot von Mahle zählt der Innenraumfilter CareMetix, der vor stechenden und beißenden Gerüchen wie Abgasen, Teerdämpfen sowie Schwefel- oder Ammoniakgasen schützen soll. Der Hersteller verweist auf Labortests und umfangreiche Versuche im Verkehrsalltag, in denen man nachgewiesen habe, dass CareMetix die genannten Gase und

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Gerüche nahezu komplett neutralisiere. Zusätzlich soll CareMetix mit der Luft einströmende Feststoffund Gaspartikel vom Fahrzeuginnenraum fernhalten. Auch Partikel wie Bremsstaub, Dieselruß, feine Stäube und Reifenabrieb, die von Abgasen vorausfahrender Fahrzeuge weitertransportiert werden, soll CareMetix zuverlässig ausfiltern. Zusätzlich soll er empfindliche Klimaanla-

Unternehmen Das Produktportfolio des Automobilindustriezulieferers Mahle deckt Antriebsstrang und Klimatechnik ab. Das Unternehmen hat im Jahr 2017 mit rund 78 000 Mitarbeitern einen Umsatz von ca. 12,8 Mrd. Euro erwirtschaftet und ist mit 170 Produktionsstandorten in mehr als 30 Ländern vertreten. Der auf Ersatzteile spezialisierte Geschäftsbereich Mahle Aftermarket nutzt das Know-how aus der Serienfertigung der Erstausrüstung für das Produktprogramm im automobilen Aftermarket und beliefert Partner in Handel, Werkstatt und Motorinstandsetzung. Aftermarket ist an 25 Standorten und weiteren Vertriebsbüros mit rund 1 600 Mitarbeitern vertreten. Der Geschäftsbereich verzeichnete 2017 ein Umsatzvolumen von über 950 Mio. Euro.


Für Nutzfahrzeuge, die unter harten Umgebungsbedingungen eingesetzt werden, wartet Mahle Aftermarket mit einem neuen Turbolader auf: Dank gefrästem Verdichterrad auf Aluminiumbasis soll sich der Turbolader robuster und langlebiger zeigen als ein Modell mit gegossenem AluminiumVerdichterrad.

genkomponenten vor frühzeitigem Verschleiß schützen. Die besondere Wirksamkeit verdanke CareMetix, so Mahle, der 5S-Breitbandtechnologie. Der Filter besteht aus fünf abgestimmten Schichten: einer Hochleistungspartikelfilter- und einer Molekularschicht, zweier Aktivkohleschichten zur Adsorption organischer und anorganischer Gase und einer Schutzschicht.

Turbolader mit verstärktem Verdichterrad Für Nutzfahrzeuge, die unter harten Umgebungsbedingungen eingesetzt werden, will Mahle Aftermarket mit einem neuen Turbolader aufwarten: Dank gefrästem Verdichterrad auf Aluminiumbasis soll sich der Turbolader

robuster und langlebiger zeigen als ein Turbolader mit gegossenem Aluminium-Verdichterrad und deutlich weniger kosten als eine Variante mit Titan-Legierung. Mahle verweist auf eigene Feldversuche, in denen die Standfestigkeit des gefrästen Verdichterrads geprüft wurde. Unter vergleichbaren Umgebungsbedingungen sei dabei die Lebensdauer bei einem Turbolader mit gefrästem Verdichterrad bis zu doppelt so hoch als bei der Variante mit gegossenem Verdichterrad ermittelt worden.

Angebot für Heavy-DutyFahrzeuge ausgebaut Mahle Aftermarket hat aktuell sein Produktportfolio bei den Startermotoren und Generatoren für schwere Nutzfahrzeuge deutlich ausgebaut. Insgesamt elf neue Starter und neun neue Generatoren ergänzen das bestehende Angebot für Nutzfahrzeuge in Europa, Afrika und im Nahen Osten. Startermotoren und Wechselstromgeneratoren für HeavyDuty-Anwendungen müssen vielen Herausforderungen gewachsen sein. »Dank der langjährigen Erfahrung in der Entwicklung und Produktion können wir auch im Lkw-Bereich leistungsstarke Starter und Generatoren anbieten, die auf eine lange Betriebsdauer ausgelegt sind«, sagt

Olaf Henning, Mitglied der Mahle-Konzernleitung und Leiter des Geschäftsbereichs Aftermarket. Zusätzlich zu den neuen Startern und Generatoren können Werkstätten auf das passende Mahle-Ersatzteilsortiment zu-

8.-14. April

rückgreifen: Von Spannungsreglern und Gleichrichtern, Lagern und Schleifringen für Generatoren bis zu Kupplungen, Untersetzungsgetrieben und Schaltern für Starter bietet Mahle Aftermarket Ersatzteile und komplette Reparaturkits an. tü §

h 2019 Munic

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ESCO

Für die besonders schweren Einsatzbereiche gerüstet Esco GET Detect meldet Maschinenführern unmittelbar den Verlust eines Ground Engaging Tools (GET) von Bergbauschaufeln.

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Seit vergangenem Sommer gehört Esco zur schottischen Weir Group, damit sind zwei bekannte Namen im Bergbauanlagengeschäft unter einem Dach vereint. Die Marke Esco soll weiter am Markt aktiv bleiben. Beim ersten Bauma-Auftritt unter neuer Eigentümerschaft sollen mit Esco GET Detect ein Überwachungssystem für Bergbauschaufeln, die Esco Track App für Anbauteile und das neue Lippensystem Nemisys N70 für Radlader vorgestellt werden.

sco verfügt über mehr als 100 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Verschleißlösungen. Einen kritischen Bedarf hat Esco für den Bergbau in der sofortigen Erkennung von verlorenen Schaufelkomponenten ausgemacht. Esco plant die Einführung eines Teileüberwachungssystems für Bergbauschaufeln noch im ersten Halbjahr 2019. Als erstes sollen die Nemisys-Bergbaulippen über GET Detect verfügen. Das System meldet dem Maschinenführer unmittelbar den Verlust eines Ground Engaging Tools (GET), um die Maschine unverzüglich stoppen zu können und damit Schäden am Schaufellippensystem zu vermeiden. Damit soll letztlich ebenso ausgeschlossen werden, dass verlorene Teile teure Brechanlagen beschädigen können.

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Esco Halle A6.137

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Die Nemisys-Lippenkomponenten sind mit Sensoren ausgestattet, die in Echtzeit über zwei Empfangsantennen an der Außenseite der Maschine überwacht werden. Wenn Komponenten verloren gehen, wird der Maschinenführer mit einem akustischen Signal informiert und kann auf einer visuellen Bildschirmanzeige erkennen, wo die Komponenten abgefallen ist.

Nemisys-Lippensystem N70 für Radlader Mit einer mehr als 4 000 Teststunden umfassenden Prototypenphase will das neue Lippensystem Nemisys N70 für Radlader mit umfassenden Vorteilen für weltweite Bergbauunternehmen aufwarten. Das Nemisys-Zahnsystem kommt weltweit in rund 500 Ma-

schinen zum Einsatz. Das System wurde anfänglich für große Bergbaubagger und -schaufeln entwickelt und ist nun für optimale Leistung mit Radladern konfiguriert. Das Lippensystem N70 verfügt über einen integrierten einseitigen Keil zur leichteren und schnelleren Abnahme, um die Maschinenausfallzeit während der Wartungszyklen so gering wie möglich zu halten. Der hammerlose Keil bietet einen besseren Eingriff in die Nase und verringert damit merklich die Gefahr eines Zahnverlusts und ungeplanter Ausfallzeiten. Stahllippenbaugruppen können den individuellen Anforderungen entsprechend konfiguriert werden – erhältlich in abgestufter Deltaform mit 10° oder 15°. Als Adapter stehen das mechanisch angebrachte T4-System von Esco oder anschweißbare Adapter zur Wahl. Beide Varianten beinhalten eine standardmäßige oder eine hochstrapazierfähige Verschleißkappe. Es stehen drei Laderzahnoptionen zur Verfügung: ein Zahn für den allgemeinen Einsatz, der einen optimalen Ausgleich zwischen Eindringung und Gewicht bietet; ein Ladezahn/Eindringungszahn, der hervorragende Ladeleistung und lange Nutzlebensdauer bei Anwendungen mit starkem Verschleiß bieten


soll, und der »ultimative« Ladezahn für maximale Nutzlebensdauer bei Anwendungen mit extrem hohem Verschleiß. Mit Nemisys-N70-Komponenten können auch bestehende Schaufeln zu diesem Esco-System konvertiert werden.

Esco Track App für Anbauteile Die Verwaltung von Baugeräten oder Mietflotten ist oft zeitaufwendig. Die Esco-Track-Management-Anwendung (iOS und Android) für Anbauteile will diese wichtige Aufgabe wesentlich einfacher machen. Track ist eine mobile Anwendung, mit der Benutzer ihre Anbauteile schnell einscannen und auffinden können. Jedes Teil ist mit einer eindeutigen digitalen Kennung gekennzeichnet. Benutzer können nicht nur Bestände verfolgen, sondern auch frühere Daten über Bestände und Übersichtsdaten auf einem mobilen Gerät oder OnlineDashboard anzeigen. Die Anwen-

Das Nemisys-Zahnsystem kommt weltweit in rund 500 Maschinen zum Einsatz. Das System wurde anfänglich für große Bergbaubagger und -schaufeln entwickelt und ist jetzt als Nemisys N70 für eine optimale Leistung mit Radladern konfiguriert.

dung kann Anbauteile aus- und einchecken, den Zustand von Anbauteilen mit Fotos dokumentieren, Ersatzteile identifizieren und andere wichtige Gerätedaten anzeigen.

Zudem sind in der Anwendung Support-Informationen über Produkte erhältlich, beispielsweise Teilelisten und Videos. Jedes Anbauteil kann mit einem Track-Sensortag ausge-

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stattet werden, das aus einer Entfernung von bis zu 45 m eingescannt werden kann. Esco-Baggerschaufeln können mit bereits installiertem Track-Sensor bestellt werden. §

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Teleskopauslegerhersteller vertrauen auf »Quend«

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Neben Quend 960 und Quend 1100 produziert NLMK Clabecq auch Quard, einen verschleißfesten Stahl in einer Härte von 400 HB bis 550 HB. NLMK Clabecq gilt als weltweit führend bei warmgewalzten Grobblechen geringer Stärke. Es produziert Stähle mit hoher Wertschöpfung für die Industrie. Das Unternehmen mit Sitz in Ittre (Belgien) gehört zur Business Unit »Plate« von NLMK Europe, der europäischen Niederlassung der russischen NLMKGruppe.

Für NLMK stehen bei der Bauma die hochfesten Stähle Quend 960 und Quend 1100 »ganz klar im Fokus, für die wir nach sehr umfangreichen und langwierigen Tests jetzt alle nötigen Freigaben für die Ausleger-Fertigung erhalten haben«, wie Jörg Langenhuizen als Business Area Manager Central Europe von NLMK Deutschland im Vorfeld der Messe auf dem Bauma-Mediendialog sagte. Auch wirtschaftlich zeigt sich Langenhuizen mehr als zufrieden, schließlich war »2018 in Deutschland und in Europa unser bestes Jahr mit einem Umsatzwachstum im zweistelligen Prozentbereich«.

MICHAEL WULF

Mit Quend 960 und Quend 1100 können wir höchste Ansprüche in der Kranfertigung erfüllen.« Jörg Langenhuizen, Business Area Manager Central Europe von NLMK Deutschland

NLMK Halle A6.333

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Bleche mit hoher mechanischer Leistungsfähigkeit sollen Quend 960 und Quend 1100 den hohen Erwartungen der Kranhersteller entscheidend entsprechen. Die vergüteten NLMK-Stähle sind bekannt für ihre gute Bearbeitbarkeit. Homogene mechanische Eigenschaften erleichtern die Arbeit beim Schneiden, Biegen und Schweißen der Stahlbleche. Bei konstanter mechanischer Eignung wird die Bearbeitung der Bleche schnell und effizient ausgeführt.

Über den höchsten Standards Quend wird mit engen Dickentoleranzen und einer Oberflächenbeschaffenheit hergestellt, die der von Bandblechen ähnelt. Diese Eigenschaften werden durch den Walzprozess bei NLMK Clabecq erzielt, indem ein Quarto-Walzgerüst mit einem 4-Ständer-Fertigwalzwerk kombiniert

KADMY – FOTOLIA

ass NLMK die intensiven Freigabeprozesse so »bravourös« abgeschlossen habe, sei, so Jörg Langenhuizen, »ein deutliches Qualitätsmerkmal, für das wir seit Jahren gearbeitet haben. Es ist ein weiteres Signal von NLMK an den Markt, denn mit Quend 960 und Quend 1100 können wir höchste Ansprüche in der Kranfertigung erfüllen«. Nicht verwunderlich sei deshalb, dass man in Deutschland und Italien in Kontakt mit allen namhaften Kran- bzw. deren Komponentenherstellern sei. »Mittlerweile haben wir auch unser Vertriebsnetz ausgebaut und damit die Verfügbarkeit unserer Stähle erhöht«, so Langenhuizen. Das belgische Werk NLMK Clabecq gilt als einer der weltweit führenden Grobblechhersteller im niedrigen Stärkenbereich ab 3 mm. Vor dem Hintergrund der Kombination dünner

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wird. NLMK kann nach eigenen Angaben Bleche mit einer Ebenheit liefern, die über den höchsten Standards liegt (EN 10 029/ Klasse S). Quend 960 ist in Dicken von 4 mm bis 30 mm und Quend 1100 im Bereich von 4 mm bis 12 mm erhältlich. Die 2011 in Betrieb genommene Vergütungslinie wurde für die Wärmebehandlung von Stählen mit hoher Streckgrenze errichtet. Die Technologie ermöglicht eine maximale Kontrolle der zur Erzielung überdurchschnittlicher mechanischer Ergebnisse verwandten Produktionsparameter. Die Entwicklung neuer Qualitäten oder Eigenschaften für Quend ist ein fortlaufender Prozess bei NLMK Clabecq. §

Quend 960 und Quend 1100 spielen für die Fertigung von Teleskopauslegern eine zunehmende Rolle.


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THYSSENKRUPP

Schmiedespezialist mit Bauma-Innovationen

Mit der Robustus-Kette sollen die Lebensdauer des Fahrwerks um 35 % erhöht, bis zu 6 000 wartungsfreie Stunden ermöglicht und die Kosten im Vergleich zu anderen Raupenketten auf dem Markt um 25 % gesenkt werden.

Thyssenkrupp Halle A5.449, A6.448, B2.203 und Freigelände FN.721/1

ie Thyssenkrupp-Schmiedegruppe betreibt an weltweit 18 Standorten über 50 Schmiedepressen und ist spezialisiert auf die Produktion von Komponenten und Systemen für die Automobil-, Truck- und Baumaschinenindustrie. So ist weltweit jedes dritte schwere Nutzfahrzeug mit Antriebskomponenten von Thyssenkrupp ausgestattet. Jedes fünfte kettengetriebene Baufahrzeug fährt auf geschmiedeten Laufwerkssystemen von Thyssenkrupp. Zu den wichtigsten Kunden der Geschäftseinheit Unit im Truck-Bereich gehören Unternehmen wie Cummins, Daimler, Volkswagen, Volvo, DAF oder auch chinesische Kunden wie Weichei oder Yuchai. Im Baumaschinensektor werden Hersteller wie Liebherr, John Deere, JCB, Bobcat oder CNH beliefert. Kontinuierliche Prozessund Design-Verbesserungen führen zu weiteren Produktinnovationen, die die Verfügbarkeit des Maschinenparks beim Kunden erhöhen und deren Instandhaltungskosten senken sollen. So hat das Unternehmen zum Beispiel neue Kettenlaufwerkssysteme für Raupenfahrzeuge und Förderbänder in der Rohstoffindustrie entwickelt, die die Lebensdauer der Anwendung signifikant erhöhen und damit Service- und Wartungskosten um bis zu 30 % verringern sollen. Auf der Bauma sollen diese Produktneuheiten vorgestellt werden.

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Unternehmen Forged Technologies gehört zur Komponentensparte des ThyssenkruppKonzerns, die mit rund 35 000 Mitarbeitern weltweit im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 7,9 Mrd. Euro erwirtschaftet hat. Zum Produktportfolio der Geschäftseinheit gehören geschmiedete und bearbeitete Motor-, Getriebe und Fahrwerkskomponenten wie Kurbel-, Rotorwellen und Pleuel sowie Laufwerkskomponenten und komplette Fahrwerksysteme für kettengetriebene Baumaschinen, die überwiegend in der Rohstoff- und Baubranche sowie in der Landwirtschaft zum Einsatz kommen. Im Zuge einer geplanten Aufteilung des Thyssenkrupp-Konzerns soll Forged Technologies künftig zum Bereich Thyssenkrupp Materials gehören.

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THYSSENKRUPP

Ein Jahr nach der Integration aller Schmiedeaktivitäten von Thyssenkrupp unter dem Dach der Geschäftseinheit Unit Forged Technologies zieht der Unternehmensbereich im Vorfeld der Bauma eine positive Bilanz. Bereits im ersten Geschäftsjahr konnte der Umsatz auf rund 1,3 Mrd. Euro gesteigert werden. Damit ist Thyssenkrupp Forged Technologies zum größten Schmiedeunternehmen der Welt aufgestiegen. Auf der Bauma zeigt der Unternehmensbereich einige Produktneuheiten.

Längere Fahrwerkslebensdauer und geringere Stundenkosten Die Thyssenkrupp-Marke Berco kündigt zudem zur Bauma die Markteinführung seiner PlatinProduktlinie für den Aftermarket-Bereich an. Die Platin-Linie besteht aus Produkten, die auf die Verbesserung der Fahrwerkslebensdauer und die Senkung der Betriebsstundenkosten in den Märkten Bergbau, für große Bauvorhaben sowie Öl und Gas abzielen. Die Produkte der Platin-Linie richten sich an Anwender, die nach hochwertigen Lösungen mit einem ansprechenden Preis-Leistungs-Verhältnis suchen. Als ein Beispiel für das technische Know-how von Berco gilt die Entwicklung einer Lösung für Schaufelradbaggerzähne. Mit seiner Schmiedetechnologie und Fachkompetenz in den Bereichen Material und Wärmebehandlung hat Berco ein widerstandsfähigeres, leichteres und leistungsfähigeres Schneidewerkzeug entwickelt. Durch Einsatz von hochwertigem Stahl und fortschrittlicher mechanischer Oberflächenwärmebehandlung ermöglicht Berco für dieses Produkt eine längere Lebensdauer. Darüber hinaus hat Berco eine Lösung für eine schnellere Verbindung zur Schaufel entwickelt, um den Austauschaufwand vor Ort zu verringern. Da der Verschleiß von geschmiedeten Baggerzähnen (im Vergleich zu gegossenen Werkzeugen) präzise vorhergesagt

werden kann, kann die vorbeugende Instandhaltung viel effizienter und genauer sein. Für den Markt der großen Mining-Dozer bringt Berco mit der 800-HP-Raupenkette eine maßgeschneiderte Lösung für den Schwerlastbereich heraus. Das neue Produkt ist unter allen Wetterbedingungen einsetzbar, soll die Lebensdauer der Nassverbindungen um bis zu 30 % verlängern und Stillstandszeiten reduzieren. Die 800-HP-Raupenkette von Berco ist mit verstärkten Gliedern ausgestattet und verwendet größere Bolzen und Buchsen mit einem passenden Kettenrad und einem höheren Glied, was das Fahrwerk sehr widerstandsfähig gegen die starke Belastung macht.

Robustos Berco hat mit Robustos eine Kette mit spezieller Technologie auf den Markt gebracht, die die Lebensdauer des Fahrwerks um 35 % erhöhen, bis zu 6 000 wartungsfreie Stunden ermöglichen und die Kosten im Vergleich zu anderen Raupenketten auf dem Markt um 25 % senken soll. Mit Robustus kann sich die Buchse unabhängig vom Verbindungssystem drehen, was den Verschleiß sowohl an der Buchse als auch am Kettenrad reduziert. Durch die geringere Reibung zwischen Kettenrad und Buchse verlängern sich entsprechend Lebensdauer und Haltbarkeit, umgekehrt sinken die Betriebskosten. §


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CONTINENTAL

Kompaktraupenlader – weniger Vibrationen und Geräusche

it dem neuen Antriebssystem für Kompaktraupenlader will Continental die Arbeitsbedingungen für den Fahrer deutlich komfortabler gestalten. Die neuen Vollgummistollen sollen vor allem den Vibrationsund Geräuschpegel verringern, was zu weniger Ermüdung und einer höheren Aufmerksamkeit im Betrieb führt – und damit für mehr Sicherheit und Effizienz am Arbeitsplatz sorgt. Zudem lässt der neue Antrieb aufgrund der Vibrationsreduzierung auch eine höhere Fahrgeschwindigkeit zu.

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Continental Halle C5.403

CONTINENTAL

Continental hat ein Fahrwerksystem für Kompaktraupenlader entwickelt, das sich durch eine Antriebskette mit Antriebsstollen aus Vollgummi von der herkömmlichen Technik für diese Spezialfahrzeuge abhebt.

Das neue Fahrwerksystem für Kompaktraupenlader zeichnet sich durch eine Antriebskette mit gummierten Antriebsstollen aus. Gummikette statt Metall-auf-Metall-Antrieb Die Verwendung von Antriebsketten sorgt dafür, dass Kompaktraupenlader im weichen Boden nicht einsinken und eine gute Traktion bei unterschiedlichen Bodenverhältnissen gewährleistet ist. Übliche Antriebssysteme verfügen über zwei Antriebsketten, die als Endlosbänder auf eine am Fahrwerk montierte Kettenaufhängung gespannt werden. Dieser Metallauf-Metall-Kettenantrieb kann jedoch durch die entstehenden

Vibrationen zu einer erheblichen Geräuschentwicklung und zu einer unruhigen Fahrt für den Bediener führen. Auch ein vorzeitiger Verschleiß aufgrund hoher lokaler Beanspruchung resultiere daraus, wie Continental informiert. Das neue Fahrwerksystem nutzt für die Antriebskette Antriebsstollen aus Vollgummi, die im Vergleich zum Metallauf-Metall-Kettenantrieb mit gummierten Metallrippen eine optimierte Lastverteilung erreichen und somit eine vibrationsund geräuscharme Bedienung

ermöglichen sollen. Aufgrund der vollständig gummierten Antriebsstollen soll zudem eine längere Lebensdauer des gesamten Systems erreicht werden. Bei konventionellen Fahrwerken führt ein integriertes Metallelement im Antriebsstollen zu einem schnelleren Verschleiß an den Antriebsrädern durch lokale Lastspitzen.

Bis zu 7 dB weniger Vibration Für die Entwicklung des Fahrwerks für Kompaktraupenlader hat Continental umfangreiche Tests durchgeführt. Unter anderem wurde ein Mikrofon in der Fahrerkabine eines aktuellen Serienmodells installiert, um die Geräusch- und Vibrationswerte aufzuzeichnen. Bei nahezu jeder ausgewerteten Frequenz sorgt das neue Fahrwerksystem für einen geringeren Vibrationspegel am Fahrersitz und Handlauf von bis zu 7 dB. Die Daten zeigten außerdem einen bis zu 5 dB niedrigeren Geräuschpegel, was bedeutet, dass die Schallintensität um die Hälfte reduziert werden konnte. §

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APEXWAY PRODUCTS (2)

Apexway-Vollgummireifen werden in besonders anspruchsvollen Umgebungen eingesetzt.

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APEXWAY PRODUCTS

Der Schwerpunkt liegt auf Non-Marking-Vollgummireifen Apexway, Reifenspezialist aus Taiwan, stellt bei seiner ersten BaumaTeilnahme sein Sortiment aus Vollgummireifen und einen neuen NonMarking-Vollgummireifen vor. »Für uns stellt die erste Teilnahme an der Bauma die perfekte Plattform dar, um die Kunden in Deutschland zu erreichen und klar zu stellen, dass wir unsere Präsenz in Europa weiter verstärken«, so Sales Specialist Max Klemm im Rahmen des BaumaMediendialogs im Vorfeld der Messe. u den klassischen Einsatzgebieten der Apexway-Vollgummireifen zählen beispielsweise Schrottplätze, Mülldeponien, Stahl- oder auch Glaswerke. Ausgerüstet werden mit Apexway-Reifen u. a. Radlader, Kompaktlader, Hebebühnen oder auch Gabelstapler. Zur Bauma kommt das Unternehmen aus Taiwan als Neuheit mit einem weißen Non-Marking-Vollgummireifen für Radlader, der in Glaswerken, Lebensmittelfabriken oder auch überdachten Stadien eingesetzt werden kann. »Die Reifen sind aus natürlichem Gummi mit hoher Stabilität und besitzen eine lange Nutzungsdauer – weitaus länger als gewöhnliche Luftreifen«, wie Klemm betont. Voll-

DAN WINDHORST / BAUMAGAZIN

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Vollgummireifen sind aus natürlichem Gummi mit hoher Stabilität und besitzen eine lange Nutzungsdauer – weitaus länger als gewöhnliche Luftreifen.« Max Klemm, Sales Specialist Apexway Products

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gummireifen verfügen laut Apexway über eine zwei- bis dreimal längere Nutzungsdauer als Luftreifen, weil Luftentweichungen, Profilschäden sowie Reifenausbrüche durch Einstiche oder Schnitte vermieden werden. Apexway bietet unterschiedliche Mischungen für Einzelanwendungen an, um somit irreguläre Abnutzungen unter speziellen Einsatzbedingungen vermeiden zu können.

»Ein weiterer Bauma-Kernpunkt wird für uns das Thema Umwelt sein, das wir in der eigenen Produktion mit einem Recycling-System vorantreiben, um Energie- und Wasserverschwendung zu vermeiden«, so Max Klemm. §

Apexway Products Halle A6.553


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BRIDGESTONE

Im oberfränkischen Lichtenfels bauen im Natursteinbetrieb Debus der amo/Debus-Gruppe 22 Mitarbeiter mit schwersten Baumaschinen täglich tausende Tonnen Kalkstein ab, transportieren diese durch Sand, Matsch und Geröll über eine rund 3 km lange Werksstraße und trotzen dabei seit knapp 68 Jahren Wind und Wetter. Zugleich wird hier auf neueste Technologien und digitale Werkzeuge gesetzt, die den Betrieb vereinfachen und Kosten senken. Ein Beispiel ist das Reifendruckkontrollsystem Tirematics von Bridgestone, das wichtige Informationen wie Luftdruck und Temperatur von Baumaschinenoder Lkw-Reifen in Echtzeit misst, kontrolliert und analysiert.

BRIDGESTONE

Debus Naturstein setzt auf proaktive Reifenwartung

Debus Naturstein setzt in Lichtenfels zu rund 90 % auf Bridgestone-Reifen, Experten wie Olaf Schäfer, Area Sales Manager bei Bridgestone Deutschland, stehen für eine individuelle Beratung am Einsatzort jederzeit zur Verfügung. urchschnittlich werden rund 650 000 t Naturstein für den Straßen- und Tiefbau im Natursteinbetrieb LichtenfelsOberlangheim jährlich produziert und veredelt. Der Standort ist der älteste und flächenmäßig größte Betrieb der amo/DebusGruppe. Zugleich zeichnet er sich durch den größten technologischen Fortschritt aus, denn sogar vor einem Steinbruch macht die Digitalisierung nicht mehr Halt, wie Markus Krappmann, Betriebsleiter des Natursteinwerks Lichtenfels-Oberlangheim, und Reinhard Mohr, Technischer Einkäufer der amo/Debus-Gruppe, im Gespräch mit Olaf Schäfer, Area Sales Manager bei Bridgestone Deutschland, erklären: »Wir haben frühzeitig erkannt, dass wir unsere Arbeitsabläufe verbessern und vereinfachen können, indem wir sämtliche Daten elektronisch erfassen und auswerten«, so Krappmann. »Eines dieser Tools, das wir seit nunmehr zwei Jahren zur Daten-

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Durch das sehr zuverlässige System hatten wir keine durch Minderluftdruck verursachten Reifenschäden mehr – die Kosten für die Installation haben sich bereits frühzeitig amortisiert.« Markus Krappmann, Betriebsleiter des Natursteinwerks Lichtenfels-Oberlangheim

Bridgestone Halle A6.115

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erfassung einsetzen, ist das Reifendruckkontrollsystem Tirematics von Bridgestone. Was ursprünglich als eine Art Feldversuch gestartet ist, hat uns schon heute eine Menge Geld eingespart. Denn durch das sehr zuverlässige System hatten wir keine durch Minderluftdruck verursachten Reifenschäden mehr –

die Kosten für die Installation haben sich bereits frühzeitig amortisiert.«

Software-Lösung für vernetzte Reifen Tirematics TPMS (Tyre Pressure Monitoring System) ist eine automatisierte Bridgestone-Software-Lösung für vernetzte Rei-

Mit Bridgestone Tirematics können Daten wie Luftdruck und Temperatur kontinuierlich in Echtzeit ausgelesen und vor Ort am Tablet analysiert werden.


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Bereits bei einer Druckabweichung von 10 % sendet das Tirematics TPMS eine Warnung per E-Mail oder SMS.

fen, die mithilfe von Sensoren am Reifen wichtige Informationen wie den Luftdruck und die Temperatur von Lkw- und Baumaschinenreifen kontrollieren und analysieren. Eine proaktive Instandhaltung sichert, dass Maßnahmen ergriffen werden können, bevor tatsächlich Probleme auftreten. Gleichzeitig werden die Lebensdauer der Reifen verlängert, die Ausfallquote reduziert und die Kraftstoffeffizienz erhöht. Jedes Mal, wenn ein mit TPMS-Sensoren ausgestattetes Fahrzeug zur werkseigenen Tankstelle fährt, passiert es die

Empfänger und sendet Informationen an den BridgestoneDatenserver. »Gerade bei Baumaschinenreifen, die wie hier im Werk enormen Lasten und schwierigen Straßenbedingungen ausgesetzt sind, kann unser Frühwarnsystem den entscheidenden Unterschied machen, um Reifenschäden vorzubeugen«, berichtet Olaf Schäfer von Bridgestone. »Bereits bei einer Druckabweichung von 10 % sendet das System eine Warnung per E-Mail oder SMS und wir können dem Fahrer umgehend Bescheid geben, welcher Reifen kontrolliert werden soll. Früher bedeutete ein ungeahnter, schleichender Druckverlust eine zusätzliche Gefahr fürs Team, hohe Wartungskosten und die Störung eines reibungslosen Produktionsablaufs.« Jetzt werden die Reifendaten kontinuierlich über die Cloudbasierte Software des Bridgestone-Tirematics-Systems ausgewertet. Mit der Tirematics-Tech-

mit unserem Service für Handel und Hersteller rund um Reifen und Räder von 3 bis 54 Zoll. Kompetent. Zuverlässig. Nah.

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nologie werden Reifendaten automatisch erfasst, während der Fahrer die tägliche Inspektion vornimmt. Wenn eine Messung außerhalb des festgelegten Bereichs liegt, erhalten Flottenbetreiber einen Hinweis per E-Mail oder SMS und können sofort handeln.

»Schätzen die Zusammenarbeit« Rund 90 % aller Reifen im Werk sind mit Bridgestone-Reifen ausgestattet, weitere gemeinsame Projekte im Bereich digitaler Mobilitätslösungen für Flottenbetreiber sollen folgen. »Wir schätzen die Zusammenarbeit mit Bridgestone sehr – unser Verhältnis ist bereits seit vielen Jahren durch Vertrauen und den Wunsch nach stetiger Verbesserung geprägt«, lobt Reinhard Mohr, Technischer Einkäufer der amo/Debus-Gruppe. »Wir können uns eben nicht nur auf die hohe Qualität der Reifen verlassen, sondern auch auf erstklassigen Service.«

Wir können uns nicht nur auf die hohe Qualität der Reifen verlassen, sondern auch auf erstklassigen Service.« Reinhard Mohr, Technischer Einkäufer der amo/Debus-Gruppe

Neben dem breiten Produktportfolio und den Reifendruckkontrollsystemen bietet Bridgestone auch weitere E-BusinessLösungen rund um den Reifen an. Dazu zählen unter anderem eine hohe Laufleistungsgarantie, das Auswertungs-Tool Insight sowie die ToolBox als Lösung für das komplette Reifen-Management. Zusätzlich stehen Bridgestone-Experten für eine individuelle Beratung am Einsatzort zur Verfügung. §


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BKT

Der Earthmax SR 46 wird in München in seiner neuen Größe 33.00 R 51 mit einem Durchmesser von über 3 m vorgestellt.

Ein wahrer Reifenriese

er Earthmax SR 46 ist als Lösung für starre Muldenkipper konzipiert, die unter ungünstigen Bedingungen in felsiger Umgebung im Einsatz sind. Bisher in der 49"-Version erhältlich, wird das Reifenmodell auf der Bauma in der stattlichsten Größe präsentiert, die BKT je hergestellt hat – 33.00 R 51. Er weist einen beeindruckenden Durch-

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BKT Halle A6.215

messer von genau 3 075 mm auf, ist 975 mm breit und wiegt nicht weniger als 2,4 t. Der Reifen wird als beste Wahl in puncto Schnitt- und Stichfestigkeit angekündigt. Stöße, mechanische Beanspruchung und Durchstiche sollen dank der Karkasse mit Stahlbändern auf ein Minimum reduziert sein. Ein weiteres charakteristisches Merkmal des Earthmax SR 46 ist das spezielle Laufflächenprofil mit einem Block-Stollenmuster und Längsrillen, das zu geringerem Verschleiß der

BKT

BKT zeigt sich startklar für die Bauma. Im Jahr 2019 will das Unternehmen ein Zeichen mit der Präsentation eines Giant-Reifens setzen. Der Earthmax SR 46 soll als Weltpremiere eine Reihe bemerkenswerter Eigenschaften aufweisen. Gezeigt wird er in der neuen Größe 33.00 R 51 mit einem Durchmesser von mehr als 3 m. Außenseite plus ausgezeichnetem Kurvenverhalten führen soll. Die Aufnahme einer neuen Giant-Größe in das Reifensortiment ist eine strategische Entscheidung des Unternehmens. BKT ist sich der Tatsache bewusst, dass der Reifen eine wesentliche Komponente des Maschinensystems darstellt, die in der Lage ist, sowohl dessen Eigenschaften als auch das Leistungsvermögen erheblich zu verstärken. Aus diesem Grund kooperiert BKT mit den großen Maschinenherstellern. §

Unternehmen Der indische Reifenhersteller Balkrishna Industries (BKT) bietet ein breites Produktsortiment an Off-RoadReifen für Fahrzeuge der Industrie und in der Erdbewegung, im Bergbau oder GaLaBau. BKT bietet mehr als 2 700 Produkte an, die in mehr als 160 Ländern verkauft werden. Bohnenkamp ist Vertriebspartner für BKT-Reifen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In Deutschland hat Bohnenkamp die Exklusivvertriebsrechte.

Baustellenprofis in Bewegung bringen o BOHNENKAMP – Reifen, persönlichen Service und digitalen Support für Händler und Hersteller aus der Baumaschinenbranche rückt der Reifengroßhändler Bohnenkamp auf der Bauma ins Blickfeld. Europas führender Reifengroßhändler will besonders seine 360°-Lösung rings um Reifen, Räder und Felgen vorstellen. aum eine andere Branche stellt an Reifengrößen und -profile so vielfältige Ansprüche wie die Bauindustrie. Spezifische Reifen erfordern nicht nur die unterschiedlichen Fahrzeuge, ob Mobilbagger oder Radlader, Muldenkipper, Lkw, Stapler oder selbst die »einfache« Schubkarre. Auch die Einsatzgebiete, im Steinbruch, in der Sandgrube, im Hafen oder auf der Straße verlangen eine abgestimmte Bereifung. Bohnenkamp unterstützt Händler, Werkstätten und Hersteller daher mit einer Produktvielfalt von rund 10 000 unterschiedlichen Reifen, Rädern und Felgen. »Mit unserem markenunabhängigen Sortiment sämtlicher Reifengrößen zwischen 2" und 54" bieten wir eine echte One-Stop-Shop-Lösung für den Baustelleneinsatz«, unterstreicht Bohnenkamp-Gesamtvertriebsleiter Thomas Pott. Neben Reifen für jeden Einsatz bietet Bohnenkamp seinen Kunden Beratungs- und Serviceleistungen, die

BOHNENKAMP

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das Produktangebot und die Logistik ergänzen. Mehr als 80 Reifenexperten sind für Bohnenkamp europaweit im Außendienst tätig und leisten auch nach dem Kauf Beratung vor Ort. Hinzu kommen mehr als 100 Reifenspezialisten im Innendienst. Erstausrüster sollen zudem vom OE-Team mit festen Ansprechpartnern, einer Entwicklungsunterstützung und maßgeschneiderten Lieferketten bis hinein in die Produktion profitieren. Digitale Services Digital unterstützt Bohnenkamp auf mehreren Ebenen. Der Onlineshop gewährt auch als mobile App Zugriff auf das Bohnenkamp-Programm. Die Bestell-Plattform bietet zusätzlich eine elektronische Übersicht der technischen Daten für sämtliche gängigen Lkw-, Industrie-, Erdbewegungs- und Landwirtschaftsreifen. Registrierte Händler können das Frontend anpassen und mit individuell hinterlegten Konditionen gegenüber den eigenen Kunden auftreten. Die Shop-Anwendung unterstützt Händler ebenso bei der Reklamationsbearbeitung. Rückmeldungen können online erfasst und zeitnah bearbeitet werden. Alles aus einer Hand heißt es ebenso bei der Bereitstellung von Artikelstammdaten für kundeneigene ERP-Systeme. §


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Bau- und Nutzfahrzeuge

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MICHAEL WULF (5)

Bau- und Nutz-

FAHRZEUGE Verkündete gleich mehrere Rekordzahlen bei der Jahrespressekonferenz von Daimler Trucks im »Unimog-Museum« in Gaggenau: Martin Daum, im Vorstand der Daimler AG zuständig für Trucks und Buses.

L DAIMLER TRUCKS

Rekorde über Rekorde und ein noch ungelöstes Rätsel Mit Bestwerten bei Absatz, Umsatz und Ertrag hat Daimler Trucks im vergangenen Jahr seine führende Position als weltweit präsenter Lkw-Hersteller unterstrichen. Trotz des »erfolgreichsten Jahres in der Geschichte von Daimler Trucks« und einem positiven Ausblick auf 2019 mahnte Martin Daum, im Vorstand der Daimler AG verantwortlich für Trucks & Buses, bei der Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen »auch das ökonomische Rätsel zu lösen«. Auf der Jahrespressekonferenz von Daimler Trucks im »Unimog-Museum« im badischen Gaggenau kündigte Stefan Buchner als Leiter Mercedes-Benz Trucks zudem einen Praxistest mit dem vollelektrischen eActros an. »Es spricht viel dafür, dass wir mit dem Konzept des eActros auf dem richtigen Weg sind«, sagte Buchner und verwies zudem auf die Integration der bisherigen Daimler Fleetboard GmbH in den Geschäftsbereich Mercedes-Benz Lkw. Seine Kompetenz im Off-Road-Bereich wird Daimler Trucks außerdem auf der Bauma in München mit insgesamt 22 Fahrzeugen demonstrieren (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 3/19, Seite 162).

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Die Lkw-Sparte von Daimler hat 2018 den Absatz um 10 % auf 517 300 E