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IIIIIIIIIIIII bahnbau an der Versuchsstrecke erfolgte in zwei Schichten: Als fester Unterbau fungiert ein 22 cm starker Unterbeton mit Querscheinfugen für eine kontrollierte Rissbildung. Die Kerbschnitte der Scheinfugen werden mit Schlammschnüren aufgefüllt. Nach dem Abbinden wird der Unterbeton oberflächlich kugelgestrahlt. Für die zweite Schicht, die eigentliche offenporige Deckschicht, wird zunächst eine Haftbrücke aufgebracht. Direkt darauf trägt ein Straßenasphaltfertiger mit spezieller Hochverdichtungsbohle den frischen OPB mit einer Schichtdicke von 7 cm auf. Um eine vorschnelle Austrocknung zu verhindern, wird der Beton anschließend mit Vlies abgedeckt und bewässert. Da der offenporige Belag nach der Fertigstellung durch seine Hohlräume Wasser auf der Oberfläche des Unterbetons abführt, verläuft am Rand ei-

ne Schlitzrinne mit zusätzlichen seitlich angeordneten Abflusslöchern. Diese spezielle Schlitzrinne gewährleistet die Entwässerung der gesamten Versuchsstrecke. Projektleiter Mark Hoffmann von Leonhard Weiss berichtet: »Bei der Herstellung einer offenporigen Deckschicht aus Beton empfehlen sich möglichst kurze Transportwege. Außerdem spielt neben der Außentemperatur eine möglichst gleichbleibende Konsistenz der Betonmischung den entscheidenden Faktor.«

Laufende Tests im realen Betrieb Bereits im laufenden Bauprozess entnahmen Mitarbeiter der BASt zahlreiche Proben der Betonmischung und prüften in einem mobilen Baustellenlabor den offenporigen Beton. Die Griffigkeit der Fahrbahn, die Tragfähigkeit der gesamten Konstrukti-

Bereits im laufenden Bauprozess entnahmen Mitarbeiter der BASt zahlreiche Proben der Betonmischung und prüften in einem mobilen Baustellenlabor den offenporigen Beton. on oder die Stabilität des OPB sind wesentliche Kriterien für die Langlebigkeit und Nutzbarkeit eines Fahrbahnbelags. Um die gewünschte Schallabsorption erzielen zu können, müssen zudem Betongefüge, Hohlraumgehalt und Hohlraumverteilung über die gesamte Schichtdicke hinweg bestimmten Kriterien

entsprechen. Dies wird auch mit realen Geräuschmessungen vor Ort überprüft. Fallen die Tests positiv aus, könnte sich der offenporige Beton künftig als Alternative zum offenporigen Asphalt etablieren und damit einen Gestaltungsspielraum für lärmreduzierende Straßenbauweisen bieten. §

Einfach mieten und besser einbauen – mit sechs neuen Dynapac-Beschickern von RÜKO O ATLAS COPCO – RÜKO Baumaschinen aus Malsch nahe

b in Hannover, Köln, Frankfurt, Nürnberg, Augsburg und Karlsruhe – RÜKO-Kunden können den vielseitig einsetzbaren Dynapac MF2500CS jetzt ganz in ihrer Nähe mieten. Das Mietangebot umfasst neben den Maschinen auch einen Vor-Ort-Reparaturservice sowie geschulte Fahrer. Für RÜKO-Geschäftsführer Martin Ermler ist diese regionale Präsenz ein Meilenstein im Ausbau des deutschen Vermietgeschäfts: »Wir sind vor Ort bei unseren Kunden und können damit ein wirtschaftlich noch attraktiveres Angebot machen. Denn wir geben die deutlichen Kostenvorteile im Transport und die niedrigeren Anfahrts- und Übernachtungskosten für unsere Fahrer weiter.«

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Niedrige Betriebskosten Zu den Kostenvorteilen will auch der MF2500CS selbst erheblich beitragen. Ein Pluspunkt ist die kompakte Bauweise. Mit einer Transportbreite von 2,55 m ist ein Transport auf einem Standardtieflader ohne Sondergenehmigung möglich. Sogar ein Kübel oder ein optional verwendbares Schwenkband können in einer Fahrt mitgenommen werden. »Transporte spielen in unserer Kalkulation eine wesentliche Rolle, da die Maschinen im Vermietgeschäft oft umgesetzt werden müssen«, erklärt Ermler. »Darüber hinaus sind die Gesamtbetriebskosten des MF2500CS die niedrigsten im Markt«, wie Michael Schmid, Vertrieb Dynapac, bestätigt. »Antrieb und Steuerung sind auf einen kos-

ATLAS COPCO

Karlsruhe ist jetzt mit Dynapac-Beschickern des Typs MF2500CS in sechs deutschen Städten vertreten. Die Betriebssicherheit und Wirtschaftlichkeit des MF2500CS haben die RÜKO-Geschäftsführer Martin Ermler und Adrian Rüther überzeugt.

Maschinenübergabe im Wardenburger Dynapac-Werk: Peter Schuerman (Geschäftsführer Atlas Copco MCT), Martin Ermler (Geschäftsführer RÜKO), Michael Schmid (Vertrieb & Technische Beratung Südwest, Atlas Copco MCT), Adrian Rüther (Geschäftsführer RÜKO), Stephan Fessner (Abteilungsleiter Ersatzteile & Dienstleistungen, Atlas Copco MCT; v. li. n. re.). tengünstigen Betrieb ausgelegt.« Dank der speziellen Fördertechnik mit optimiertem Rollkettenweg und Schienen aus einer Speziallegierung liege der Verbrauch bei 8 l/h bis 12 l/h Diesel. Alle Beschicker von RÜKO erreichen die Abgasstufe Euro 4. »Die wirtschaftlichen Argumente haben uns überzeugt«, sagt Ermler. »Maß-

geblich für den Kauf waren darüber hinaus die guten Erfahrungen, die wir mit Dynapac-Maschinen in der Anwendung gemacht haben.« RÜKO hat bereits DynapacBeschicker MF2500CS mit höhenverstellbarer Plattform im Einsatz und verfügt darüber hinaus über Dynapac-Fertiger und DynapacWalzenzüge. §

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bauMAGAZIN April 2017  

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