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baustoffPARTNER 12 ⁄ 17 – 01/18

Dezember 2017 – Januar 2018

DOMOTEX

IM BLICKPUNKT

VOR ORT

Vorschau auf das Messe-Highlight der Bodenbranche

Der Bauchemie-Spezialist MAPEI feiert sein 80-jähriges Bestehen

HEWI und Westag & Getalit laden gemeinsam zum Design-Workshop

BOSCH Hochwasserschutz: Akku-Schrauber im Härte-Einsatz

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 Inhalt

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Editorial

8 Titelstory

BRAAS I Stabiler Leichtgewichts-Dachstein schont Statik und Rücken

10 Namen & Neuigkeiten 14 Im Blickpunkt RIEKEN

MAPEI I Jubiläum: »Seit 80 Jahren bauen wir die Zukunft«

17 Bodenbeläge & Aufbau

17 I CARL PRINZ I Markterfolg mit kundengerechten Profil-Lösungen 20 I DÖLLKEN-WEIMAR I Domotex: Handwerkergespräche im Fokus 21 I NEUHOFER HOLZ I Wasserfeste Sockelleisten für Designbeläge 22 I F. W. BARTH I Pflegeleichte Terrassendiele mit geringer Einbauhöhe 24 I DESIGNFLOORING I Neue Holzdesigns erweitern LVT-Kollektion 26 I TER HÜRNE I Parkett- und Bodenlösungen mit System 28 I CLASSEN I Marken-Relaunch, neue Dekore und große Formate 30 I MUREXIN I Produkte für Effizienz, Ökologie und Tempo 36 I OSMO I Holz-Spezialist profitiert vom Fertighaus-Boom 38 I REMMERS I Neue Grundierung: Farbig durch und durch

Die Jahrespressekonferenz von MAPEI fand in Düsseldorf statt und stand ganz im Zeichen des 80-jährigen Firmenjubiläums. Gastgeber waren (von links) Dirk MayerMallmann (Leiter Marketing), Theresa Karosi (Marketing), Bernd Lesker (Leiter Technischer Service Fußbodentechnik), Ines Brasa (Vertriebsingenieur) und Dr. Uwe Gruber, Geschäftsführer Mapei GmbH.

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39 Türen – Design & Technik

RIEKEN

39 I HEWI / WESTAG & GETALIT I Design-Workshop: Minimalistische Optik verlangt maximales Know-how 40 I WISNIOWSKI I Zusammenarbeit mit Somfy bei Smart-Home 43 I THEO SCHRÖDERS I Nachrüst-Rauchschutz für Bestandstüren 44 I KNEER-SÜDFENSTER I Einbruchschutz beginnt an der Haustür 48 I JELD-WEN I Ausgezeichnetes Konzept: eine »Holzklasse« für sich

49 Fenster – Aufbau & Verarbeitung

49 I FINSTRAL I Studio eröffnet: Großer Neubau, große Pläne 52 I REFLEXA I Sturzkasten: Sanierung wird zum Kinderspiel 55 I SIEGENIA-AUBI I Nachrüstbaren Beschlagsystem gegen Einbrecher 56 I WINKHAUS I Einbruchschutz: Weiterbildung für Fensterprofis

»Learnig by doing«: Beim gemeinsamen Design-Workshop von HEWI und Westag & Getalit haben Journalisten bei der Montage von Design-Türdrückern selbst Hand angelegt. HEWI-Verjaufsleiter Philipp Fechner (im Bild vorne) bei der Materialausgabe...

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Innenausbau

57 I KNAUF I Deckensysteme für das Family Hotel Amarin 59 I LINDNER I Raum-in-Raum-System für mehr Gestaltungsfreiheit 60 I IVM CHEMICALS I Effektlack bringt Sandsteinoptik in Innenbereich 64 I KEIMFARBEN I Gesunde Farben für wohngesunde Räume

DEUTSCHE ROCKWOOL

65 Bad, Sanitär & Fliesen

Wann der Hauptstadtflughafen BER fertig wird, weiß niemand. Die Schallschutz-Ertüchtigung in der künftigen Ein- und Ausflugschneise aber läuft auf vollen Touren: In einer betroffenen Siedlung wird mit Steinwolle von Rockwool saniert. 4

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65 I VIEGA I Formensprache »Soft-Edge« gewinnt an Bedeutung 66 I ALFERPRO I Duschrinne mit niedriger Einbauhöhe 67 I DURAL I Neue befliesbare Ablagen aus Edelstahl 68 I GRIP I Jetzt ist das Hamburger Luxushotel Westin rutschsicher

69 Werkzeuge & Arbeitsschutz

69 I METABO I Neue Akku-Tischkreissäge mit großer Schnitthöhe 71 I BOSCH I Hochwasserschutz: Akku-Schrauber im Härteeinsatz 73 I GEO-FENNEL I Laser speziell für Bodenleger


75 I ALUPRO I Temporäre Absturzsicherung mit zusätzlichem Freiraum 76 I KAPRIOL I Neue Produktlinie mit italienischem Design vorgestellt 76 I MASCOT I Neue Sicherheitsschuh-Kollektion: Leicht und flexibel

77 Dach – Aufbau, Dämmung, Deckung

77 I LUXMETALL I Wenn eine neue Dacheindeckung leicht sein muss 78 I NELSKAMP I Dachsanierung am ehemaligen Getreidesilo 80 I CREATON I D+H: Dachwelten aus Ton, Beton und Faserzement 82 I ZINCO I »Elphi« bietet befahrbare Meisterleistung 86 I TRIFLEX I Parkdeck: Sichere Stellplätze in frischem Look 88 I ALWITRA I Vorausschauende Dach-Instandhaltung an Hallendach 92 I SIKA I Neue selbstklebende Kunststoffabdichtungsbahn 96 I DEUTSCHE ROCKWOOL I Schallschutz in der Einflugschneise

99 Mauerwerk & Beton

99 I LIAPOR I Leichtbeton für neues Bürogebäude 100 I LEIPFINGER-BADER I Mehrgeschossbau mit Mauerziegeln 102 I SCHLAGMANN-POROTON I Preisgekrönte Ziegelarchitektur

111 Fassade – Systeme & Produkte

115 I RIEDER I Fassade als Schatzkarte aus Glasfaserbeton 116 I LACKER I Fassadenkonzept mit Technik aus einer Hand 117 I SOLARLUX I Pfosten-Riegel-Fassade mit Glas-Faltwand

119 Industrie- & Gewerbebau

119 I EFAFLEX I Komfortgewinn durch schnell schließendes Tor 120 I GEZE I Moderne Automatik-Lösungen in neuem Rathaus 122 I TECKENTRUP I Feuerschutz mit wenig Platzbedarf

124 Messen & Seminare 126 Aktuelles 128 Auf einen Blick 130 Impressum/Vorschau

111 I MOCOPINUS I 150 000 m Fassadenprofile für »Center Parcs« 2

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 Editorial

Wie lebt es sich in einem Land, das offensichtlich niemand regieren will? Diese Frage stellt sich angesichts der Tatsache, dass nach einem unwürdig langen Hin und Her die Gesprächspartner der Jamaika-farbenen Parteien die Gespräche haben platzen lassen und so keine Regierung zustande gebracht haben. Jetzt geht das zähe Ringen erst einmal weiter, mit anderen Gesprächspartnern, mit weniger Geschnatter und Gezwitscher und hoffentlich mehr Gemeinsamkeiten. Die Parteien sollten sich bewusstmachen, dass es bei den Sondierungen nicht darum geht, mit dem politischen Gegner zu fusionieren, sondern gemeinsame Ziele zu entwickeln für ein Land, das – damit es ihm weiterhin gut geht – eine stabile und verlässliche Regierung braucht. Die Forderungen danach werden lauter, insbesondere aus der Wirtschaft. Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des deutschen Handwerks (ZDH), forderte im Handelsblatt eine Politik, die mehr können solle als nur Geldverteilen. »Das Handwerk erwartet von einer Großen Koalition, dass sie Zukunft mit Mut gestaltet und zukunftsorientierte Entscheidungen (...) trifft.« Als entscheidende Themenfelder nennt er Bildung, Digitalisierung, Mobilität und Energie. Dies sei mit einem »Weiter-so« der sozialpolitischen Verteilungspolitik nicht möglich, so der ZDH-Präsident. »Geldverteilen ist kein Modernisierungskonzept«, sagte Wollseifer mit dem Hinweis, dass das Handwerk schnell eine handlungsfähige Regierung brauche, »aber keine Große Koalition um jeden Peis«. Für die Bundesvereinigung Bauwirtschaft gibt es in Deutschland »drei große Baustellen, an denen die Politik im Interesse von Arbeitsplätzen und Wohlstand am dringendsten arbeiten muss«, sagte deren Vorsitzender Karl-Heinz Schneider auf dem Tag der Deutschen Bauwirtschaft in Berlin: Wohnungsbau, öffentliche Infrastruktur und die Rahmenbedingungen für Unternehmer aus der Bauwirtschaft. »Die Wohnungsnot ist hausgemacht!«, stellte er fest. Abhilfe könne keine Mietpreisbremse schaffen, sondern nur kostengünstigeres Bauen. Die Vorschläge und Forderungen,

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PETRA REGER

Zu viel Regelung und zu wenig Regierung

die dazu vom Verband bereits auf dem Tisch liegen, hat Schneider um einen zentralen Punkt ergänzt: »Wir müssen endlich über Standards und technische Anforderungen nachdenken, die wir an den Wohnungsneubau stellen«, forderte er mit Blick auf die derzeit gültige EnEV und warnte davor, diese weiter zu verschärfen. Für das Erreichen von Klimazielen ist mehr Modernisierung gefragt – und damit das gelingt, müsse die Politik nach vielen erfolglosen Versuchen endlich die Modernisierung steuerlich fördern. Gleichzeitig müsse die Politik demografischen Wandel und Fachkräftemangel im Auge behalten und dafür sorgen, dass es eine Abkehr von der »Akademisierung« gebe. »Es ist ein Irrglaube, dass ein schlechter Akademiker besser sei als ein guter Handwerker«, sagte Schneider. Auch die Abschaffung der Meisterpflicht müsse man neu überdenken, forderte er auf der Veranstaltung, an der auch EU-Kommissar Günther Oettinger und FDP-Chef Christian Lindner teilnahmen. Die Liste der Wünsche ließe sich endlos fortsetzen – Wunschzettel haben ja im Moment auch durchaus Saison. Ihnen, liebe Leser, legen wir diese Ausgabe quasi unter den Weihnachtsbaum. Das gesamte baustoffPARTNER-Team wünscht ein frohes Fest und einen guten Start in ein erfolgreiches Jahr 2018, das gleich mit großem Schwung startet: Mit Messen wie Domotex, R + T, Dach + Holz sowie fensterbau frontale. Was bei diesen Branchen-Highlights beschert wird, lesen Sie in unseren nächsten Ausgaben. Herzlichst

Jan Rieken


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 Titelstory BRAAS

Stabiler Leichtgewichts-Dachstein schont Statik und Rücken der Dachdecker

Vorher/Nachher: Der extrem leichte »Doppel-S Aerlox« verspricht eine hochwertige Lösung für sanierungsbedürftige Bausubstanzen, die bisher aufgrund fehlender statischer Tragkraft nur mit einfachen und leichten Materialien wie Wellplatten oder Metallschindeln gedeckt werden konnten. u BRAAS Aus einem modernen Hightech-Werkstoff gefertigt, sind Dachsteine von Braas streng genommen keine Steine. Sie sind jedoch ebenso hart wie Stein und damit fast unverwüstlich. Auf dem Dach liegend härten sie im Laufe der Jahre sogar immer weiter aus. Belastungstests z.B. im hauseigenen Windkanal ergaben, dass Braas Dachsteine im Durchschnitt um 25 % fester sind, als es DINplus vorschreibt. Eine rundum sichere Sache: Denn auf das Material sowie die Frostbeständigkeit gibt das Unternehmen 30 Jahre Garantie.

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INFO

Die Braas GmbH ist nach eigenen Angaben Deutschlands führender Anbieter von kompletten Dachsystemen. Mit mehr als 60 Jahren Dachexpertise verspricht das Unternehmen seinen Kunden Lösungen rund um das geneigte Dach und ein hohes Qualitätsniveau. Das Sortiment reicht von Dachsteinen und Dachziegeln über Dachsystemteile, Solarsysteme und Dämmung bis hin zu einem umfassenden Serviceangebot. Die Braas GmbH ist ein Unternehmen der BMI Group, Region Germany.

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Und nicht nur das: Durch ihre Maßhaltigkeit lassen sich die Dachsteine laut Hersteller zudem besonders schnell verlegen – das spart Zeit und somit auch Kosten. Braas arbeitet ständig an der Weiterentwicklung und Verbesserung der Produkte. Aus intensiven Forschungen und Tests resultieren verschiedene Dachsteine, die über besondere Oberflächen mit zukunftsweisenden Eigenschaften verfügen. So präsentiert der Dachsystemhersteller auf der Dach + Holz mit der »Aerlox«-Technologie den Leichtgewichts-Dachstein für alle Dächer, die nicht stark beansprucht werden dürfen.

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Doppel-S Aerlox: Die Kombination aus einem optimierten Design und der Verwendung von Spezialbeton bildet die Basis der Braas AerloxTechnologie.

Leichtgewichts-Dachstein für Dächer mit schwacher Statik Eine Innovation von Braas ist die »Aerlox«-Technologie. »Doppel-S Aerlox« ist laut Hersteller durch Verwendung eines besonders leichten, hochfesten Betons ein echtes Leichtgewicht. Durch den Einsatz des Spezialbetons reduzieren sich sowohl Materialgewicht als auch -stärke in der Mitte des Dachstein-Körpers. Mit der »Aerlox«-Technologie verspricht der Hersteller die Lösung für alle Dächer, die statisch nicht stark beansprucht werden dürfen und bisher mit einfachen Dachkonstruktionen und Materialien wie Wellplatten oder Metallschindeln gedeckt wurden. Bei der »Aerlox«-Technologie setzt Braas auf die Kombination aus einem optimierten Design und der Verwendung von Spezialbeton. Die »Doppel-S«-Pfanne wird wie alle Dachsteine hauptsächlich aus Wasser, Zement und Sand hergestellt. Bei der Produktion des »Doppel-S Aerlox« wird der Sand teilweise durch leichte Zuschlagstoffe ersetzt, um das Gewicht zu verringern. Gleichzeitig wurde die Unterseite des Dachsteins so optimiert, dass er im Bereich der Wasserläufe dünner hergestellt werden kann. Über das geringe Gewicht des »Doppel-S Aerlox« können sich außerdem die Dachhandwerker freuen: Beim Anreichen und Verlegen der Dachpfannen werden Rücken und Gelenke deutlich entlastet.


Das beugt Gesundheitsschäden vor und ermöglicht besonders effiziente Dacharbeiten.

bleiben durch die hochwertige Veredelung ren kann. Im Sommer verringert sich daweniger haften. So behält die Dachpfanne durch zudem der Energieverbrauch für die langfristig ihr sauberes und ansprechenKlimatisierung. Gewichtsersparnis von bis zu 30 % Damit sparen Bauherren nicht nur Geld, des Aussehen, über viele Jahre hinweg. Bei der Entwicklung von »Doppel-S Aerlox« sondern schonen auch die Umwelt. AußerInsgesamt vier Dachsteine in »Star«hat der Dachsystemhersteller einen klaren dem versprechen Dachsteine mit »ProteQualität hat Braas im Produktportfolio: die bewährte »Hargon«-Technologie hohen Witterungsschutz Bedarf erkannt: In vielen Regionen Deutschzer Pfanne« und die und sind weitestgehend vor Vergrünung lands gibt es Bauwerke großformatige »Harzer geschützt. mit einfachen DachkonPfanne 7«, die »Taunus In Design und Farbe sind die »Protestruktionen, die für ein Pfanne« sowie die gon«-Dachsteine vielseitig: Ob klassisch oder Flächengewicht von cir»Doppel-S«. Alle sind modern, matt oder seidenmatt, tiefschwarz ca 25 bis 30 kg/m2 ausin verschiedenen Faroder klassisch-rot, mit den Modellen »Tegagelegt sind. Ein Probben erhältlich. Zudem lit« und »Frankfurter Pfanne« bietet Braas lem für Dachziegel und gibt es getreu dem für jede Hausoptik und jeden Geschmack Dachsteine, denn eine Braas Systemgedan den passenden Dachstein. herkömmliche Dachken eine große Auseindeckung aus Dach- Ästhetische Deckfläche mit der wahl an DachsystemBraas teilen, die in Farbe, pfannen wiegt durch- »Frankfurter Pfanne«. Halle 6, Stand 6.311 2 schnittlich 42 kg/m . Form und Funktion auf Der Leichtgewichts-Dachstein »Doppel-S die Dachsteine mit der OberflächenveredeAerlox« wiegt nach Herstellerangaben lung abgestimmt sind. Mit diesen Komponur circa 3 kg statt der üblichen 4,3 kg. Im nenten garantiert Braas ein optimal funktioVergleich zu gewöhnlichen Dachsteinen nierendes und optisch ansprechendes Dach. ist so eine Gewichtsersparnis von etwa Mit »Protegon« Richtung Zukunft 30 % möglich. Bei den Dachsteinen mit »Protegon«-TechWie alle Dachpfannen von Braas wurde nologie setzt Braas auf bewährte Qualität auch der »Doppel-S Aerlox« als Element plus umweltaktive Zusatzfunktionen. Spedes Braas Dachsystems entwickelt. Deshalb ist der neue Leichtgewichts-Dachstein zielle, in die Oberfläche integrierte Pigmennicht nur frostbeständig und regensicher, te sorgen dafür, dass die Dachsteine bis zu sondern auch auf das bisherige Produktsor300 % mehr Infrarotstrahlen reflektieren timent abgestimmt – denn er hat das gleials herkömmliche Dachpfannen. Auf der che Profil wie eine »Doppel-S«-Pfanne. Er Unterseite der Dachsteine kann damit ein Temperaturunterschied von bis zu 10° Celsiwird in der Farbe Tiefschwarz matt für ge»Protegon«-Dachsteine von Braas schützen us erreicht werden. Die Räume unter dem eignete Objekte angeboten. dreifach: hoher Witterungsschutz, aktiver Dach heizen sich laut Hersteller entspreund besserer Schutz vor SchmutzablageVeredelte Oberfläche chend deutlich weniger auf, was zu einer rungen und Vergrünung sowie sommerlicher für längere Sauberkeit Wärmeschutz. Verbesserung des Wohnraumklimas fühMit der »Star«-Qualität verspricht der Hersteller eine weitere einzigartige Besonderheit seiner Dachsteine. Mit dieser WeiterentWenn in Köln die Dach + Holz wieder zum wichtigsten Treffpunkt für Dachdecker und Zimwicklung will Braas eine gute Option für alle Bauherren und Sanierer bieten, die neben der merer aus ganz Europa wird, stellt Braas, nach eigenen Angaben führender Dachsystem-

BRAAS AUF DER DACH + HOLZ

Braas zeigt die »Harzer Pfanne 7« in »Star«-Qualität. Der großformatige Dachstein-Klassiker erhält durch die Oberflächenveredelung einen besonders Schmutz abweiswenden Charakter. soliden Qualität auch eine hochwertige Optik schätzen. Für die Oberflächenveredelung in »Star«-Qualität werden die Dachsteine mit einer feinen Mikromörtelschicht überzogen. Auf diese Weise werden die Poren verschlossen. Das sorgt für eine hohe Widerstandsfähigkeit und der Dachstein erhält eine spürbar glattere Oberfläche. Unschöne Ablagerungen wie Algen und Moos

hersteller, seine neuen Entwicklungen im Dachstein-Bereich vor. Auch in diesem Jahr sind die neuen Dachstein-Oberflächen ein Schwerpunkt am Braas Messestand auf der Dach+Holz. So wird unter anderem die »Harzer Pfanne« in »Star«-Qualität ausgestellt. Die Oberflächenveredelung soll für länger anhaltende Sauberkeit des Dachsteins sorgen. Als weiteres Highlight nennt Braas die »Frankfurter Pfanne« in Kombination mit der zukunftsweisenden »Protegon«-Technologie: Spezielle in die Oberfläche integrierte Pigmente sorgen dafür, dass die Dachsteine bis zu 300 % mehr Infrarotstrahlen reflektieren als herkömmliche Dachsteine und Dachziegel. Das Dach heizt sich weniger auf und reduziert die Erwärmung der Umgebungsluft. Vom 20. bis 23. Februar 2018 präsentiert Braas seine Innovationen für das Steildach rund um den »Braas Markt- Besucher finden den Braas Messestand in Halle 6 mit der Standnummer 6.311. platz« in Halle 6 am Stand 6.311.

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Namen & Neuigkeiten Roto: Eckhard Keill bleibt Vorstandsvorsitzender

UZIN UTZ  Der Aufsichtsrat der Uzin Utz AG ordnet mit dem vorgesehenen Eintritt von Julian Utz und Philipp Utz zum Januar 2018 die Ressort-Zuständigkeiten im Vorstand neu. Beat Ludin (56), Mitglied des Vorstands der Uzin Utz AG und bisher verantwortlich für die Bereiche Vertrieb und Marketing, wird in diesem Zuge auf eigenen Wunsch und im gegenseitigen Einvernehmen mit dem Vorstandsvorsitzender Aufsichtsrat vorzeitig zum Jahresende sein Amt als Thomas Müllerschön verlässt Vorstand niederlegen und sich künftig auf seine im Mai 2018 die Uzin Utz AG Geschäftsführertätigkeit bei der Tochtergesellschaft und wechselt als Vorstand für Sifloor AG in der Schweiz konzentrieren. Personal und Finanzen zum Prüfkonzern Dekra. Mit der Neuordnung der Vorstandsressorts will der Aufsichtsrat der Uzin Utz AG die Weichen für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens stellen. Ab dem kommenden Jahr tritt mit Julian Utz und Philipp Utz die 4. Familiengeneration in den Vorstand des börsennotierten Familienunternehmens ein. Die beiden Söhne von Dr. H. Werner Utz, Aufsichtsratsvorsitzender der Uzin Utz AG und Enkel des Firmengründers, sind bereits seit 2011, dem Jahr des 100. Firmenjubiläums, in unterschiedlichen Funktionen fester Bestandteil des Führungsteams der Unternehmensgruppe. Heinz Leibundgut überGemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden Thomas nimmt die Ressorts Müllerschön (49) und Vorstandsmitglied Heinz Finanzen & Controlling, Führung der Beteiligungs- Leibundgut (60) werden im Zuge dessen die gesellschaften, Compliance, Aufgaben und Ressorts neu verteilt. Julian Utz (36) übernimmt künftig die Vorstandsressorts Produktion, Risikomanagement und Investor Relations. Forschung und Entwicklung, Personal und Recht. Philipp Utz (36) wird für die Ressorts Marketing, Vertrieb, Logistik und Einkauf zuständig sein. Beide gemeinsam widmen sich darüber hinaus der Unternehmensentwicklung. Heinz Leibundgut, seit Januar 2016 Mitglied des Vorstands der Uzin Utz AG, erhält künftig die Aufgabenbereiche Finanzen & Controlling, Führung der Beteiligungsgesellschaften, Compliance, Risikomanagement und Investor Relations. Thomas Julian Utz, GeschäftsMüllerschön, Vorstandsvorsitzender und bisher führer der Wolff GmbH zuständig für Unternehmensstrategie, Finanzen & & Co. KG, übernimmt im Controlling, Personal, IT & Recht, Organisation und neuen Vorstand der Uzin Einkauf, wird – wie bereits angekündigt – das Utz AG künftig die Bereiche Unternehmen im Mai 2018 verlassen und als Vorstand Produktion, Forschung und Entwicklung, Personal für Personal und und Recht. Finanzen zum Prüfkonzern Dekra wechseln. »Die Neuordnung der Aufgaben, Bereiche und Zuständigkeiten im Vorstand der Uzin Utz AG ist ein wichtiger Schritt im Hinblick auf die strategische Ausrichtung und kontinuierliche Weiterentwicklung des Unternehmens in den kommenden Jahren. Und Philipp Utz, Geschäftswir sind uns sicher, damit erneut einen positiven führer der Pallmann GmbH, Anstoß für den Ausbau der nationalen und ist ab 2018 als Vorstand für die Ressorts Marketing, internationalen Aktivitäten der Uzin Utz Gruppe zu geben«, so Dr. H. Werner Utz, Vorsitzender des Vertrieb, Logistik und Einkauf zuständig. Aufsichtsrats.  

 ROTO   Der Aufsichtsrat der Roto Frank AG hat Mitte Oktober die erneute Vertragsverlängerung von Dr. Eckhard Keill als Vorsitzender des Vorstandes beschlossen. »Wir freuen uns über die Kontinuität und auf den gemeinsamen, erfolgreichen Weg mit Eckhard Keill«, erklärte Dr. Michael Stahl, Vorsitzender des Aufsichtsrates des internationalen Bauzulieferers. »Gerade die weitere geografische Verbreiterung und die aktuelle Dr. Eckhard Keil Produktoffensive erfordern große Erfahrung und breites Wissen«, so Stahl weiter. Das Unternehmen sieht sich in durchaus herausforderndem Umfeld gut aufgestellt. Es gelte auch, die sich verstärkenden Konsolidierungen in der Industrie weiterhin aktiv mitzugestalten. Die Roto-Gruppe erwirtschaftet mit ca. 4.900 Mitarbeitern etwa 630 Mio. Euro Umsatz.  

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Stockinger verstärkt Carlisle-Geschäftsführung

CARLISLE

 CARLISLE   Fritz Stockinger ist seit dem 1. November zweiter Geschäftsführer bei der Carlisle Construction Materials (CM) GmbH am Standort Hamburg. Stockinger wird gemeinsam mit Gregor Ellegast die Firmenleitung des »Resitrix«-Herstellers übernehmen. Seine Schwerpunkte sollen laut Carlisle im Vertrieb Deutschland und im Bereich Business Development liegen. »Wir unterliegen einem stetigen Wandel und müssen uns intern und extern immer wieder neuen Herausforderungen Fritz Stockinger wurde zum stellen. Das hohe Wachstum der letzten Jahre, aber Geschäftsführer von auch externe Einflüsse, wie das Kaufverhalten Carlisle ernannt. unserer Kunden und die Ausrichtung unserer Marktbegleiter, machen es notwendig, auch die Strukturen des Unternehmens anzupassen«, erläutert Gregor Ellegast, Sprecher der Geschäftsleitung und CEO der CCM Europe Gruppe. Die Carlisle CM GmbH ist Teil der europäischen Carlisle Gruppe (CCM Europe). Zusammen mit Schwestergesellschaften in den Niederlanden, England und Rumänien wird nach Informationen des Unternehmens ein Brutto-Jahresumsatz von über 120 Millionen Euro erwirtschaftet. 

Dr. Markus Warncke als Finanzvorstand bestätigt  VILLEROY & BOCH   Der Aufsichtsrat der Villeroy & Boch AG hat im Oktober einstimmig die vorzeitige Verlängerung des Vorstandsmandats von Dr. Markus Warncke um weitere drei Jahre beschlossen. Er bleibt somit bis zum 31. Dezember 2020 als Finanzvorstand verantwortlich für die Bereiche Controlling, Dr. Markus Warncke Rechnungswesen, Treasury, Steuern, IT, Einkauf, Immobilien, Revision und Investor Relations. »Wir freuen uns, dass Markus Warncke den Bereich Finanzen weitere drei Jahre leiten wird. Seine Wiederbestellung sorgt für Kontinuität und Stabilität in der Unternehmensführung«, sagte Yves Elsen, Aufsichtsratsvorsitzender der Villeroy & Boch AG. 

VILLEROY & BOCH

UZIN UTZ



ROTO FRANK

Aufsichtsrat ordnet Aufgaben im Vorstand neu

[ Namen + Neuigkeiten ]


Namen & Neuigkeiten Umbau geht weiter: Geschäftsführung neu geordnet

XELLA   Die Xella International GmbH hat Anfang

Generationenwechsel an der Spitze von Ideal Standard

IDEAL STANDARD

XELLA

November Veränderungen in der Leitung der Geschäftseinheit Ursa bekannt gegeben, deren Zukauf Ende Oktober formal abgeschlossen wurde. CEO von Ursa wurde der erfahrene Xella-Manager Jochen Björn Baum, CTO von Friedrichs, der in diesem Zuge Ursa und Leiter des auch in das Executive Committee Energiemanagements. der Xella-Gruppe berufen worden ist. Ebenfalls Mitglied im Executive Committee ist Dr. Michael Leicht, Head of Human Resources und Chief Digital Officer (CDO). »In der neuen Geschäftsleitung setzen Jochen Friedrichs ist wir bewusst auf erfahrene Führungskräfte sowohl von Xella neuer CEO von Ursa. als auch von Ursa, die den Wachstumskurs von Ursa unter dem Dach der Xella-Gruppe weiter vorantreiben werden«, sagte Dr. Jochen Fabritius, CEO der Xella-Gruppe. CTO von Ursa wird Björn Baum, der auch weiterhin Leiter des Energiemanagements bleiben soll. Die Xella-Gruppe ist mit einem Umsatz von 1,5 Milliarden Euro und 6.700 Mitarbeitern (Stand: 2016) ein international agierender Lösungsanbieter im Bereich Dr. Michael Leicht, CDO Baustoffe und verwandten Industrien.  und Head of HR.

 IDEAL STANDARD  Nach zwölfjähriger Tätigkeit hat Josef Leitner zum 1. Juli sein Amt als AlleingeschäftsJosef Leitner war führer der Ideal Standard GmbH in Bonn an Matthieu zwölf Jahre lang Dekens, »Vice President Sales« von Ideal Standard Alleingeschäftsführer International, übergeben. Damit entspricht die Zentrale bei Ideal Standard. in Brüssel dem Wunsch Leitners, den Generationswechsel auch bei der Ideal Standard GmbH im Laufe des Jahres zu vollziehen. Josef Leitner übernahm 2005 die Geschäftsführung für die Ideal Standard GmbH Bonn (DACH) und die Führung für weitere europäische Vertriebsgesellschaften innerhalb der Ideal-StandardGruppe. Der gebürtige Österreicher beendet damit nach jetzt mehr als 32 Jahren in der Industrie, davon 20 Jahre in geschäftsführender Funktion, seine operative Karriere. Er steht der Ideal Standard jedoch weiterhin in beratender Funktion zur Seite. »Wir danken Josef Leitner für sein langjähriges Ab Februar 2018 Engagement und seine strategische Exzellenz in der übernimmt Michael Wester die Geschäfts- Führung unseres Unternehmens«, so sein Nachfolger führung. Matthieu Dekens. Zum 1. Februar 2018 wird Michael Wester die Alleingeschäftsführung der Ideal Standard GmbH übernehmen. Wester war vor seinem Ausscheiden bei der Ideal Standard GmbH in Bonn bereits 14 Jahre in verschiedenen Funktionen für die Gruppe tätig. »Ich freue mich, dass wir Michael Wester als meinen Nachfolger zur Leitung der Ideal Standard GmbH gewinnen durften und bin davon überzeugt, dass er zusammen mit Matthieu Dekens das Unternehmen weiter erfolgreich führt«, so Josef Leitner. 

[ Namen + Neuigkeiten ]

 DEUTSCHE STEINZEUG   Nach einem Wechsel bei der Export-Geschäftsführung zu Beginn dieses Jahres erhält die Führungsebene der Agrob Buchtal GmbH auch im Inland und Österreich eine neue Struktur. Die derzeitigen Inlands-Vertriebsdirektoren der Marke, Ralf Juschka (57) und Arno Schäfer (50), werden mit Beginn des neuen Jahres zu Geschäftsführern der Agrob Buchtal ernannt, teilt das Unternehmen mit. Gemeinsam mit ihrem für den Export zuständigen Geschäftsführer-Kollegen Michael Ralf Juschka Staller leiten die beiden die operativen Geschäfte; Juschka verantwortet Deutschland Nord, Schäfer Deutschland Süd und Österreich. Im Vorstand der Obergesellschaft Deutsche Steinzeug Cremer & Breuer AG (DSCB) übernimmt Dieter Schäfer wieder das Ressort Vertrieb und Marketing und bleibt in Personalunion unverändert Geschäftsführer von Agrob Buchtal, um die Vertriebsgeschäftsführer bei ihren Aufgaben zu unterstützen. Juschka und Schäfer sind seit mehreren Jahrzehnten bei der DSCB AG. Ralf Juschka begann seine Karriere 1980 bei der Firma Ostara, die 1999 von der DSCB AG übernommen wurde. Seit 1996 ist er mit Führungsaufgaben im Vertrieb betraut, seit 1998 Verkaufsleiter Architekturkeramik und seit 2000 Prokurist. Arno Schäfer stieß nach seiner Lehre 1991 zum Unternehmen, übernahm 2001 die Arno Schäfer erste Führungsaufgabe im Vertrieb und wurde 2003 zum Prokuristen ernannt. Seit 2009 sind beide Verkaufsleiter für die Wohn- und Architekturkeramik der Agrob Buchtal, im Jahr 2015 erfolgte die Ernennung zu Verkaufsdirektoren. Mit der jetzigen Bestellung zu Geschäftsführern geht auch die Verantwortung für den Vertrieb des Sortiments der Marke Jasba einher. Ab Jahreswechsel wird diese Marke nun auch in Deutschland und Österreich über Agrob Buchtal vermarktet.   

DEUTSCHE STREINZEUG



DUD hat seinen Vorstand einstimmig gewählt DUD   Der Industrieverband Kunststoff-Dachund Dichtungsbahnen DUD e. V. hat auf seiner Mitgliederversammlung Ende Oktober in Darmstadt Joachim Gussner (alwitra GmbH und Co.) zum Vorsitzenden gewählt. Erster Stellvertreter ist Axel Parker (Sika Deutschland GmbH). Beide wurden einstimmig für weitere zwei Jahre in ihren Joachim Gussner Ämtern bestätigt. bleibt Vorsitzender des DUD e.V. Erstmalig ergänzt Gregor Ellegast (Carlisle Construction Materials GmbH) das Vorstandsteam. Bereits seit 1978 arbeiten Erster Stellvertreter wurde Hersteller von Kunststoffbahnen für Dach- und Bauwerksabdichtungen im Industrieverband DUD Axel Parker von Sika e. V. zusammen.  Deutschland GmbH. 

DUD

Jochen Friedrichs wird CEO der Xella-Geschäftseinheit Ursa

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Namen & Neuigkeiten

 OBJECTFLOR   Seit Mitte November hat Dieter Overkamp die Gesamtvertriebsleitung für Deutschland und einige der Exportmärkte bei objectflor übernommen. Diese Position mit Prokura umfasst zudem die Koordination von Marketing und Technik. Der staatlich geprüfte Betriebswirt verfügt über weitreichende Branchenerfahrung und war seit 2013 Vertriebsleiter im Bereich Holzhandel im Unternehmen. Overkamp löst damit Harald Niemann ab, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen hat. Mit der Neubesetzung hat objectflor zugleich das Team der Verkaufsleiter erweitert. Neu eingerichtet wurde die Position Verkaufsleitung Objekt, die Sigrid Haas übernommen hat. Sie war bislang im Unternehmen Key Account Managerin für den Wohnungsbau. Marcus Glinka ist als Nachfolger von Dieter Overkamp der neue Verkaufsleiter Holz- und Baustoffhandel. Er arbeitet ebenfalls seit vielen Jahren im Unternehmen und war zuletzt als Bezirksleiter im gleichen Segment Neuer Gesamtvertriebs- tätig. Frank Schmidt bleibt weiterhin verantwortlicher Verkaufsleiter für objectflor und Karndean in leiter bei objectflor ist Deutschland, teilt das Unternehmen mit.  Dieter Overkamp.

 KÄUFERLE   Daniela Tiller ist neue Vertriebsleiterin beim Trennwand-, Türund Torspezialisten Käuferle mit Sitz in Aichach. Mit dieser personellen Neubesetzung möchte das Unternehmen den Marktanteil in den Unternehmensbereichen Tore, Trennsysteme, Fenster und Türen ausbauen sowie neue Absatzkanäle und Marktbereiche im In- und Ausland erschließen. Für die bevorstehenden Aufgaben ist die neue Verkaufsleiterin gut gewappnet: Daniela Tiller hat Handelswissenschaften studiert und kann viele Erfahrungen im Vertrieb technischer Produkte und Lösungen sowie in der Leitung und Führung von Daniela Tiller übernimmt internationalen Teams vorweisen. Nun freut sie als neue Vertriebsleiterin sich, ihre Expertise nachhaltig in dieser Position bei Käuferle die Führung einbringen zu können. »Käuferle ist ein der Vertriebsorganisation. erfolgreiches, mittelständisches Unternehmen, und ich möchte in nächster Zeit weitere Schritte nach vorne gehen. Und ich sehe hier große Entwicklungschancen«, begründet Tiller ihre Entscheidung für die neue berufliche Herausforderung.  

TER HÜRNE    Der Parkettproduzent ter Hürne GmbH

Christopher Marosfalvy ergänzt wineo-Vertriebsteam Objekt  WINDMÖLLER   Mit Christopher Marosfalvy hat die windmöller flooring products WFP GmbH zum 1. Oktober einen weiteren Gebietsleiter im wineo-Vertriebsteam Objekt eingestellt. Marosfalvy soll den Ausbau der Objektaktivitäten des Augustdorfer Bodenbelagsspezialisten weiter Christopher Marosfalvy forcieren. Der Groß- und Außenhandelskaufmann ist seit Oktober neuer und diplomierte Betriebswirt betreut dabei Gebietsleiter Objekt. Architekten und Objektausstatter im süddeutschen Raum. Er ist Kenner der Fußbodenbranche und bringt aus seiner früheren Tätigkeit als Gebietsleiter im Außendienst bei der Forbo Flooring GmbH viel Erfahrung mit. 

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WINDMÖLLER

& Co. KG mit Sitz in Südlohn hat mit Burkhard Heßing einen neuen Verkaufsleiter für den Bereich Export im Verkaufsgebiet Ost eingestellt. Er ersetzt in dieser Position Dmitry Polyakov, der nach mehr als vier Jahren das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen hat. Burkhard Heßing verfügt über langjährige Berufserfahrung im Bereich Vertrieb, insbesondere im Rahmen seiner Burkhard Heßing. mehrjährigen Tätigkeit als Geschäftsführer des Türenherstellers Lebo in Bocholt. Mit Thomas Eblenkamp verstärkt ter Hürne außerdem seine Verkaufsaktivitäten in Süddeutschland. Eblenkamp verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich der Holz- und Parkettbranche und wird künftig als Gebietsverkaufsleiter Süd das Unternehmen ter Hürne vertreten. Neuer Gebietsverkaufsleiter Ost ist seit September wiederum Ulf Stäglich, der bisher für die Voit Fenster GmbH tätig war. 

Zwei neue Gebietsverkaufsleiter bei Proline  PROLINE   Frank Sommer hat Mitte Oktober die Verantwortung bei Proline Systems GmbH als Gebietsverkaufsleiter im Geschäftsbereich Fliese für das Gebiet Baden-Württemberg übernommen. Der gelernte Fliesenlegermeister kann auf mehr als 30 Jahre Erfahrung zurückblicken und war zuletzt als Gebietsverkaufsleiter der RAK Ceramics tätig. Der Betriebswirt des Handwerks ist bei Baustoff-, Fliesen- und Belagshändlern bekannt und wird auch Ansprechpartner für Auftraggeber, Architekten, Bauträger und andere Frank Sommer Kooperationspartner in diesem Bundesland sein. Proline Systems Verkaufsleiter Hilmar Kusmierz: »Frank Sommer ist ein zuverlässiger und kompetenter Branchenprofi, der den süddeutschen Markt bestens kennt. Ich bin sehr froh, dass wir ihn für Proline Systems gewinnen konnten und freue mich auf die Zusammenarbeit«. 

PROLINE



Martin Haselmann hat zum 1. November die Verantwortung als neuer Gebietsverkäufer bei Proline Systems für den Bereich Boden in großen Teilen Hessens, Thüringens und Nordrhein-Westfalens übernommen. Der Kölner weist 20 Jahre Erfahrung in der Bodenbelagsbranche auf und hat sich zudem als langjähriger Fach- und Objektberater bei PCI Augsburg einen Namen gemacht. Martin Haselmann, der in Dortmund Betriebswirtschaftslehre studiert hat, wird sich in seiner neuen Tätigkeit schwerpunktmäßig um die Betreuung von Bodenbelags- und Baustoffhändler kümmern sowie Ansprechpartner für öffentliche Auftraggeber, Neuer Gebietsverkaufsleiter bei Proline ist Martin Architekten, Bauträger und andere Kooperationspartner sein.  Haselmann. PROLINE

TER HÜRNE

ter Hürne baut Vertriebsstruktur aus

FOTOGRAFIE HOLGER WEISS

Daniela Tiller neue Vertriebsleiterin bei Käuferle

OBJECTFLOR

Dieter Overkamp jetzt Vertriebsleiter bei objectflor

[ Namen + Neuigkeiten ]


Namen & Neuigkeiten FTA: Neue Mtglieder und verstärkter Vorstand  FTA  Der Fachverband Türautomation (FTA e.V.) hat auf seiner Jahreshauptversammlung auf ein erfolgreiches Jahr zurückgeblickt. Neben dem erfolgreichen Branchentag mit 100 Teilnehmern, der unter dem Thema »WIR automatisieren« die tägliche Arbeit der Mitglieder aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet hat, wurden in Der neue FTA-Vorstand: Michael der Mitgliederversammlung auch drei Andlauer (links) und Anton Brandmaier. weitere Fördermitglieder aufgenommen. Somit stieg die Anzahl der FTA Partner und Fördermitglieder auf über 40 an. Mit der Zuwahl von Anton Brandmaier (Optex) wurde Michael Andlauer (Dormakabe) ein neuer stellvertretender Vorsitzender zur Seite gestellt. Das neue Vorstandsteam wird in den kommenden drei Jahren die Geschicke des Verbandes lenken. Einer der ersten Höhepunkte ist die erstmalige Beteiligung des FTA an der R+T 2018 in Stuttgart. Mit einem Informationsstand und Vortragsprogramm wird über die aktuellen Entwicklungen und Trends in der Türautomation informiert. J FTA

Owens Corning übernimmt FOAMGLAS-Mutterkonzern Pittsburgh Corning gruppe, die in der Baubranche vor allem durch den Dämmstoff »FOAMGLAS« bekannt ist, wird ab sofort Teil von Owens Corning. Der amerikanische Konzern ist nach eigenen Angaben weltgrößter Hersteller von Glasfasern und verwandten Produkten. Pittsburgh Corning wird mit der Übernahme Teil eines Konzernverbunds, der sich durch weitreichendes Know-how in Materialwissenschaften sowie der Produktions- und Bautechnik auszeichnet. »Wir freuen uns, dass wir mit Owens Corning zukünftig von einem starken Partner begleitet werden und sind uns sicher, dass dieser Schritt zu zusätzlichem MGLAS HE FOA C Wachstum und der Weiterentwicklung S T U E D unseres Produktportfolios führen wird«, Zählt zu den Kernprodukten von Pittsburgh Corning: der Dämmstoff erklärte Grégoire Morel, Vice President »FOAMGLAS« aus Schaumglas. Building bei Pittsburgh Corning Europe. J

Xella verkauft Geschäftseinheit Fermacell  FERMACELL   Die Xella International S.A. hatte am 8. November den Verkauf ihrer Geschäftseinheit Fermacell an James Hardie bekanntgegeben. Fermacell ist nach eigenen Angaben europäischer Marktführer in der Produktion und dem Vertrieb von Gipsfaserplatten und zementgebundenen Platten. Mit dem formalen Abschluss des Verkaufs wird im ersten Quartal 2018 gerechnet. »Fermacell ist ein starkes Unternehmen und hat in den vergangenen Jahren maßgeblich zum Erfolg der Xella Gruppe beigetragen. Nach sorgfältiger Abwägung sind wir aber zum Ergebnis gelangt, dass der Verkauf an James Hardie sowohl für die Weiterentwicklung der Xella Gruppe, als auch für das weitere Wachstum von Fermacell selbst die beste Lösung ist«, sagte Dr. Jochen Fabritius, CEO der Xella Gruppe. Nach dem Zukauf des Dämmstoffherstellers Ursa und dem Verkauf der Geschäftseinheit Fels ist die Veräußerung von Fermacell die dritte große Transaktion von Xella in diesem Jahr. »Diese Transaktionen sind elementar für die weitere Wertsteigerung von Xella und schaffen die Grundlage für weiteres profitables und nachhaltiges Wachstum«, ergänzte Fabritius. Die Xella Gruppe weist einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro und 6.700 Mitarbeitern auf (Stand: 2016).   J

Neuer BKF-Vorsitzender: Wilson folgt auf Wester

 QDB  Die Qualitätsgemeinschaft Deutsche Bauchemie e.V. (QDB) hat auf ihrer Mitgliederversammlung Prof. Dr. Josef Felixberger (PCI Augsburg GmbH) zum neuen Vorsitzenden gewählt, stellvertretender Vorsitzender wurde Dr. Peter Hammerschmitt (Sto SE & Co. KGaA). Neu im Vorstand ist Dr.-Ing. Patrick Schäffel (Pagel Spezial-Beton GmbH & Co. KG), außerdem gehören Dipl.-Ing. Helmut Schäfer (Sopro Bauchemie GmbH), Dipl.-Ing. Axel Ostgathe (GCP Germany GmbH) und Dr. Heinz Ephardt (Sika Deutschland GmbH) dem Gremium an. Änderungen an der Mitgliederstruktur haben sich gegenüber 2016 nicht ergeben. Dipl.-Ing. Norbert Schröter, geschäftsführendes Vorstandsmitglied, würdigte in seinem Rechenschaftsbericht das langjährige Engagement von Hans-Ferdinand Flottmeier für die QDB. Der Vorgänger von Prof. Dr. Felixberger im Amt des Vorstandsvorsitzenden der QDB war überraschend im Mai 2017 verstorben. Der Schwerpunkt der QDB-Aktivitäten liegt nach wie vor in der Überwachung und Zertifizierung von Herstellwerken bzw. Produkten und Systemen. Zuständig hierfür im Bereich Schutz und Instandsetzung von Betontragwerken (EN 1504) ist Dr. Karsten Exner, im Bereich Betonzusatzmittel (EN 934) ist dies Dr. Ing. Ulf Guse.   J

STEULER-FLIESEN

 BKF   Der Vorstand des Bundesverbands keramische Fliesen e.V. (BKF), Michael Wester, verlässt zum Jahresende die Deutsche Steinzeug Cremer & Breuer AG und wird damit sein Amt als Vorsitzender des Bundesverbandes niederlegen. Die Geschäftsführungen der Mitgliedsunternehmen haben deshalb die Mitgliederversammlung genutzt, um die Nachfolge zu regeln. Peter Wilson Peter Wilson (Geschäftsführer Steuler-Fliesen (Geschäftsführer bei der Steuler-Fliesen GmbH) GmbH) wurde zum neuen wurde zum künftigen Vorsitzenden des Vorsitzenden des BundesBundesverbandes gewählt. Er freut sich über seine verbands Keramische Wahl und dankte seinem Vorgänger. Wilson will sich Fliesen e.V. gewählt. ebenso engagiert wie die bisherigen Vorsitzenden gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Bundesverbandes, Jens Fellhauer, für die Erhaltung eines positiven Geschäftsumfeldes einzusetzen. J

QDB-Vorstand stellt sich neu auf

DEUTSCHE BAUCHEMIE

 FOAMGLAS   Pittsburgh Corning wechselt den Besitzer: Die Unternehmens-

Der neue QDB-Vorstand 2017 (vorne v.l.): Dr.-Ing. Peter Hammerschmitt, Dipl.-Ing. Norbert Schröter (Geschäftsführendes Vorstandsmitglied), Prof. Dr. Josef Felixberger. Hintere Reihe v.l.: Dr.-Ing. Patrick Schäffel, Dipl.-Ing. Helmut Schäfer, Dipl.-Ing. Axel Ostgathe, Dr. Heinz Ephardt.

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 Im Blickpunkt Dr. Uwe Gruber, Geschäftsführer MAPEI Deutschland, blickt auf positive Zahlen zurück und beklagt gleichzeitig den Fachkräftemangel – besonders bei den Fliesenlegern.

RIEKEN

MAPEI feiert dieses Jahr Jubiläum: »Seit 80 Jahren bauen wir die Zukunft« MAPEI In diesem Jahr feiert MAPEI sein 80-jähriges Bestehen. Das Unternehmen wurde 1937 in Mailand gegründet – von Rodolfo Squinzi, einem promovierten Chemiker, der sich mit sieben Mitarbeitern und einem Sortiment an Malund Wandfarben selbstständig machte. Was heute daraus geworden ist, hätte sich Squinzi selbst in seinen kühnsten Träumen wohl kaum ausmalen können: der weltweit größte Hersteller von Klebstoffen, Abdichtungen und chemischen Produkten für das Baugewerbe mit mehr als 9 000 Mitarbeitern in 28 Ländern. u

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Von Jan Rieken Der Name MAPEI bedeutet ursprünglich »Materiali Ausiliari Per l`Edilizia e l`Industria«, also »Hilfsmaterialien für Bauwesen und Industrie«. Davon hat das Unternehmen heute mehr als 5 000 im Sortiment, gefertigt in 73 Fabriken in 33 Ländern, verteilt auf alle fünf Kontinente. Täglich werden weltweit mehr als 25 000 Tonnen MAPEI-Produkte ausgeliefert. Hinter diesem imposanten Zahlenwerk steckt die Idee, sich auch nach 80 Jahren immer

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wieder neu zu erfinden. Das zumindest ist der Antrieb für Dr. Uwe Gruber, dem Deutschland-Chef von MAPEI. Mit seinem motivierten Team hat er jüngst eine neue Firmenzentrale in Großostheim bezogen, von der aus das Deutschland-Geschäft des Bauchemie-Spezialisten organisiert wird.

Fachkräftemangel bremst den Umsatz aus Und das läuft gut: Ein Plus von 5 % vermeldet Gruber für das Jahr 2016. Der Geschäftsbereich »Fußboden« verzeichnete dabei das stärkste Wachstum,

der Bereich Keramik blieb stabil. Beide Bereiche zusammen sind weltweit um durchschnittlich 4,1 % gewachsen und steuern in West-Europa und dem Stammmarkt Italien etwa die Häfte des Umsatzes bei. In dem Bereich wäre mehr zu holen gewesen, aber: »Es fehlt an Fliesenlegern!« Damit lässt Gruber es bewenden: Genauere Zahlen nennt er nicht, um sich nicht von der Konkurenz in die Karten schauen zu lassen. Fest steht: Der Gesamtumsatz von MAPEI betrug im Jahr 2016 rund 2,4 Milliarden Euro.

HERAUSRAGENDE PROJEKTE IM RAMPENLICHT Im 80. Jubiläumsjahr hat MAPEI den Wettbewerb »Best Project Award« gestartet. Kunden und Verarbeiter waren im Frühjahr dazu aufgerufen, am Wettbewerb teilzunehmen und ihre Referenzen aus den sechs Bereichen Fliesen und Naturstein, Fußboden & Parkett, Baustoffe, Industriefußböden, Beton und Roofing einzureichen. Teilnehmen konnten realisierte Projekte aus 2015 und 2016 sowie Projekte, die bis zum Stichtag fertiggestellt wurden. Für die Einreichung hat MAPEI eine Website eingerichtet: Unter www.best-project-award.com konnte man

sich dort registrieren und Referenzen mit Fotos einstellen. Parallel dazu lief eine Facebook-Aktion, bei der die schönsten Referenzen auf der „MAPEI Best Project Award“ Facebook-Seite präsentiert wurden. Hier galt es, möglichst viele Sympathiepunkte zu sammeln und »Likes« zu generieren. Die Bewertung der Projekte erfolgte durch die MAPEI-Jury, die nach einem festgelegten Punkteschema mit verschiedenen Kriterien die 12 besten Motive für den MAPEI Jahreskalender 2018 gekürt hat. Neben der Veröffentlichung im MAPEI Jahreskalender 2018 erhalten die Gewinner den »MAPEI Best Project Award 2017«.


Ein weiterer Aspekt, der die Geschäftsentwicklung beeinflusst hat, ist laut Gruber die sinkende Zahl an Fertigstellungen im Wohnungsbau. Als Problem hat er das teure Bauland ausgemacht, die Folge davon sei eine »Schwäche in der Produktivität«. »Wir sind Schlusslicht in Sachen Effizienz«, erläutert Gruber, übrigens wie der Firmengründer auch ein promovierter Chemiker. Hinter Spitzenreitern wie Frankreich, Norwegen und der Schweiz kommt Deutschland im Europa-Ranking auf Platz 11 und liegt damit knapp unter dem Durchschnitt. Trotzdem ist der Wohnungsbau maßgeblicher Konjunkturtreiber, allen voran der Bau von Mehrfamilienhäusern. »Hier bremst allerdings ein Engpass im Handwerk die Realisierung«, sagte Gruber beim jährlichen MAPEI-Pressetreff, der diesmal in Düsseldorf stattfand.

Referenzobjekte vom Hotel bis zum Büroturm Wie immer hat MAPEI die Gelegenheit genutzt, einen Teil der Pressekonferenz direkt an Referenzobjekten abzuhalten. Präsentiert wurden unter anderem das Stadttor Düsseldorf, dem früheren Sitz der Staatskanzlei: Hier wurde eine mit Naturstein belegte Außentreppe,

stark gezeichnet von Feuchtigkeit und Ausblühungen, nach mehreren erfolglosen Versuchen mit verschiedensten Produkten schließlich mithilfe des innovativen »BDC-Systems« von MAPEI erfolgreich saniert. Weitere Stationen waren die neue Deutschlandzentrale von Mitsubishi Electric in Ratingen, wo in einem repäsentativen Foyer- und Ausstellungsbereich auf 4 000 m2 großformatige Feinsteinzeug-Bodenfliesen mit emissionsarmen MAPEI-Systemprodukten verlegt wurden, sowie das »Dorint«-Hotel Neuss. Dort wurden im Zuge einer Generalsanierung rund 7 000 m2 Bodenbeläge – Designbelag und Teppichboden, Fliesen und Naturstein – mit MAPEI-Systemprodukten in den verschiedenen Bereichen bei laufendem Hotelbetrieb verlegt. Der baustoffPARTNER wird einzelne Projekte in den kommenden Ausgaben vorstellen.

ACHTEN SIE AUF DIESES ZEICHEN!

Sechs Geschäftsbereiche für Lösungen aus einer Hand Bei den »Hilfsmaterialien für Bauwesen und Industrie«, die das Unternehmen im Namen trägt, setzt MAPEI auf Lösungen aus einer Hand: Insgesamt sechs Geschäftsbereiche bieten für nahezu jede Anwendung die passende Lösung. Der Bereich

pure life ist ein Zeichen der ÜGPU e.V. Mehr Informationen unter www.purelife-info.com Für Neubau und Sanierung gilt: Dämmstoffe beeinflussen das Raumklima und den Wohnkomfort. Nur emissionsgeprüfte Dämmstoffe tragen das pure life Zeichen und sind somit besonders umwelt- und gesundheitsfreundlich. Die strenge Prüfung durch ein unabhängiges Institut sichert den hohen Anspruch, den nur pure life zertifizierte Dämmstoffe erfüllen.

MAPEI-Marketingleiter Dirk MayerMallmann setzt auf Wissensvermittlung für Händler, Anwender sowie Planer und bietet erstmals webinare an.

Sie finden uns unter PUonline Für ein gutes Gefühl beim Bauen oder Sanieren:

12/17–01/18 15 www.daemmt-besser.de


Das »Stadttor« Düsseldorf war früher Staatskanzlei und Sitz des Ministerpräsidenten. Auch für dieses anspruchsvolle Projekt kamen MAPEI-Produkte zum Einsatz, sowohl im Inneren als auch außen bei der Sanierung einer Freitreppe.

MAPEI AUF DER DOMOTEX Auf der Domotex präsentiert MAPEI viele Produkt-Highlights, neue Lösungen und Ideen für Bodenprofis, Raumausstatter und Maler. Mit einer neuen Standinszenierung lädt das Unternehmen ein, in der MAPEI-Erlebniswelt neue Möglichkeiten zu entdecken – für einwandfreie und sichere Verlegungen, Flexibilität und Unabhängigkeit auf der Baustelle, neue Anwendungen und Gestaltungen und nicht zuletzt für neue Geschäfte. Ein Schwerpunkt ist das Thema Designbeläge (LVT): Inspirierende Raum- und Wellnessinstallationen laden dazu ein, die große Bandbreite zu entdecken, alle Designbeläge in jeder Art in nahezu allen Bereichen verlegen zu können – und das mit nur einem System! Die Besonderheiten des »MAPEI 4 LVT«-System sollen LVT-Erlebniswelten praxisnah deutlich machen. »Es werden eine Menge konkreter Ideen und Lösungen für Bodenprofis gezeigt«, erläutert Dirk Mayer-Mallmann, Marketingleiter der MAPEI GmbH Deutschland, den neuen Messeauftritt in Hannover. »Unser Stand lädt zum Entdecken aller Möglichkeiten von LVT-Verlegungen ein.« MAPEI hat für die professionelle Verlegung von Designbelägen mit »4 LVT« ein System entwickelt, das in jeder Umgebung funktionieren soll: In Feuchträumen, in Wintergärten und thermisch beanspruchten Bereichen, auf keramischen Altbelägen oder ganz trendig an der Wand – das System bietet die richtigen Klebstoffe für Boden und Wand sowie die dazu passenden Produkte zur Untergrundvorbereitung, einschließlich Trittschalldämmung und Abdichtung, bis hin zur Gestaltung der Fugen. Ebenso werden Neuentwicklungen für die Untergrundvorbereitung in der Renovierung und Sanierung vorgestellt: der Dünnestrich »ULTRAPLAN TS« und Mapei die Feinspachtelmasse »PLAHalle 13, Stand C58 NIPREP FIX«.

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»Fliesen- und Natursteinverlegung« mit entsprechenden Produkten zur Verlegung und Abdichtung, »Baustoffsysteme« mit Bauwerksabdichtung, Boden- und Estricherstellung, Produkten zur Sanierung und Instandsetzung sowie Lösungen zum Dichten und Verfugen oder der Bereich »Fußbodentechnik« mit Verlegesystemen für textile und elastische Beläge sowie für Parkett- und Holzböden. Der Bereich »Admixtures« bietet Hilfsund Zusatzmittel sowie Produkte für den Tunnelbau, »Roofing« liefert Abdichtungsbahnen aus FPO und PVC und schließlich der Bereich »Industrial Flooring« für Bodenbeschichtungen aus Kunstharz oder Zement. Mit diesen Produkten habe MAPEI seit 1937 nie den Anspruch aus den Augen verloren, Innovationsführer im Baugewerbe zu sein, erläuterte Gruber. »Wir wachsen im Einklang mit Nachhaltigkeit und Umweltschutz.« Soziale Verantwortung und die Förderung gesellschaftlicher und sportlicher, kultureller und sozialer Projekte seien kein Widerspruch zu Wettbewerbsfähigkeit und ökonomischem Handeln.

nem gten Weg: Mehr als 3 500 Teilnehmer aus Handel und Handwerk haben im vergangenen Jahr an Seminaren teilgenommen, in denen es um zentrale Fragen des Managements, der Warenpräsentation und Logistik ging (Handel) oder um Praxis-Elemente, die gemeinsam mit Industriepartnern angeboten wurden. Erstmals bietet MAPEI die Wissensvermittlung auch als Webinar an. Um Planer von Anfang an im Projekt besser unterstützen zu können, intensiviert MAPEI die Objektberatung durch eine neue Mitarbeiterin: Ines Brasa hat Innenarchitektur studiert und bildet nun die Schnittstelle zwischen Objekt und Produktion bzw. Entwicklung. Zuvor hat sie eine Ausbildung im Malerhandwerk absolviert – dem Unternehmensgründer Squinzi mit seinem Mal- und Wandfarbensortiment hätte das bestimmt  gefallen…

Wissen für Planer, Händler und Anwender Die Zukunft für MAPEI liege in der Spezialisierung auf das Baugewerbe, der weiteren Internationalisierung und einem hohen Engagement für Forschung und Entwicklung. Schon heute arbeiten 12 % der Mitarbeiter in diesem Bereich. Entsprechend hoch ist die Zahl an neuen Produkten, die MAPEI auch auf der Domotex (s. Kasten) und der Dach + Holz vorstellen wird. Um das Wissen über komplexe Problemlösungen, die geeigneten Produkte und deren richtige Anwendung Handwerkern, Händlern und Planern zu vermitteln, setzt MAPEI auf die Wissensvermittlung als zentrales Marketinginstrument. Marketingleiter Dirk Mayer-Mallmann sieht das Unternehmen auf ei-

Ines Brasa, bei MAPEI für die Objektberatung zuständig, hat beim Pressetag den Journalisten die Lösungen des Bauchemie-Spezialisten anhand zahlreicher Referenz-Objekte vorgestellt.


Bodenbeläge & Aufbau

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DOMOTEX 2018 Halle 13, Stand E10


Markterfolg mit kundengerechten Profil-Lösungen u CARL PRINZ Als Komplettanbieter liefert Prinz Profile für textile und elastische Bodenbeläge, Parkett, Laminat und Designbeläge sowie Profile für keramische Fliesen und Steinfußböden. Das Portfolio wird ergänzt um Sockelleisten aus Aluminium und Edelstahl sowie Eckschutzwinkel. Der Schwerpunkt bei den Neuheiten liegt im Segment Designbeläge – sowohl für vollflächig verklebte Drybackbeläge, als auch schwimmend verlegte Böden mit Click-Verriegelung oder »Loose Lay«.

In den Jahren 2016 und 2017 hat Prinz nach eigenen Angaben mehr als 50 neue Profiltypen in über 800 Ausführungen entwickelt. Für alle Arten von Bodenbelägen setzt das Unternehmen auf neue technische Lösungen und optische Varianten, die auf den Markt gebracht werden. Zu den aktuellsten Entwicklungen von Prinz zählt z.B. das Profilsystem »LPS Design« für schwimmend verlegte LVTKlick- und »Loose Lay«-Designbeläge von 3,5 mm bis 8,5 mm. Das Basisprofil wird zum Untergrund verschraubt oder kann optional auch mittels eines 2-Komponentenklebers auf den Untergrund aufgeklebt werden. Das Deckprofil wird – nach der Auslegung der Fläche – auf das Basisprofil einfach aufgeschraubt. Als Ergebnis verspricht der Hersteller eine technisch perfekte, stabile und optisch attraktive Lösung, die im Bedarfsfall schnell zurückgebaut werden kann.

CARL PRINZ

Um die Bereiche Boden, Wand und Decke zu akzentuieren, hat Prinz den LED-Kanal »LUXline« entwickelt. Er wird auf der Domotex gezeigt.

8 mm für thermisch bedingte Dimensionsschwankungen erlauben. Die bogenverzahnten Profilstege des Oberprofils rasten sicher in den trapezförmigen Aufnahmen des Basisprofils ein. Dabei kann das Oberprofil leicht verkippen und sich automatisch in Höhe und Neigung dem Bodenbelag anpassen. Im Bedarfsfall können die Oberprofile demontiert und anschließend wieder im Basisprofil verankert werden. »LPS Design« und »Profi-Design« sind gleich gestaltet und daher kombinierbar. Diese Systeme sind in sieben Dekoren inkl. Edelstahl matt, gebürstet oder poliert erhältlich. Das »Profi-Design«-Übergangsprofil »322« aus Aluminium steht beispielhaft für diese Serie; es eignet sich für gleich hohe Übergänge und zum Aus-

»Profi-Design« für schwimmend verlegte LVT »Profi-Design« heißt das Clipsprofil-System für schwimmend verlegte LVT-Beläge mit Aufbauhöhen von 4 mm bis 7,5 mm. Das Programm umfasst Abschluss- und Übergangsprofile, die Dehnfugen von bis zu 18

Das »Profi-Design«-Übergangsprofil »322« aus Aluminium eignet sich für gleich hohe Übergänge und zum Ausgleich von Höhenunterschieden bis 3 mm.

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gleich von Höhenunterschieden bis 3 mm.

Treppenkantenprofile für Gestaltung und Renovierung

Belagsstärke und Sicherheitsanforderung das passende Produkt bieten soll. Zur Befestigung weisen sie jeweils versenkte Schraublöcher auf. Für Bodenbeläge mit einer Stärke von 5 mm eignet sich beispielsweise das massive »Rampenprofil 269«: Es

Die Gestaltung und Renovierung von Treppen ist Thema vieler Gespräche, die Prinz auf der Domotex mit Besuchern führt. Mit Treppenkantenprofilen lassen sich hierbei ausdrucksstarke Akzente setzen. Speziell für Designbeläge bietet Prinz jetzt ein breites Programm an Treppenkantenprofilen mit Speziell für Designbeläge bietet Prinz jetzt Trepund ohne Ein- penkantenprofile in vielen Designs und Ausfühschub, mit und rungen sowie einer breiten Farbpalette. ohne Nase an der Setzstufe, in eckigem oder schützt laut Hersteller die Begerundetem Design und einer lagskanten und schafft stolperbreiten Farbpalette. freie Übergänge. Durch seine Auf Fachmessen wie der hohe mechanische BelastbarDomotex kommen zahlreiche keit eignet es sich besonders Kunden aus dem Objektbereich für den Einsatz auf Verkehrsfläzum Prinz-Stand, um sich über chen mit Gabelstaplern, Hubdie neuesten Lösungen zu inund Einkaufswagen. formieren. Im Ladenbau beispielsweise stehen Themen Wandanschlussprofile wie »reversible Flächen mit vor allem für Wintergärten hoch-belastbarem HöhenausDieser Produktbereich hat sich gleich« im Mittelpunkt. Darin der jüngsten Vergangenheit auf antwortet der Hersteller nach Angaben des Herstellers mit einer breiten Auswahl an sehr gut entwickelt, weil es im Neubau und bei ModernisierunRampenprofilen, die für jede


Dieses Foto zeigt die Aluminium-Sockelleiste »Nr. 374« in 100 mm Höhe. Die Leiste ist auch in den Höhen 40 mm, 60 mm und 80 mm erhältlich. gen immer häufiger bauliche Situationen gibt, bei denen Planer und Auftraggeber bewusst auf Sockelleisten verzichten oder es technisch dafür keine Montagemöglichkeit gibt. Wandanschlussprofile kommen daher häufig in Wintergärten zum Einsatz, an den derzeit sehr beliebten bodentiefen Fenstern sowie an Terrassen- und Balkontüren. Der selbstklebende Schenkel des Profils wird an der Wand oder Fenster- bzw. Türlaibung angebracht und deckt die Dehnungsfuge bis zu 20 mm Breite zwischen Belag und Wand optimal ab. Der Bodenbelag kann – insbesondere in Wintergärten, die stärkeren Temperaturschwankungen unterliegen – ungehindert »arbeiten«, also

sich ausdehnen und schrumpfen.

Profile für keramische Beläge Auch im Bereich Fliesenprofile hat Prinz sein Sortiment ausgebaut. Im Trend liegen Vierkantprofile aus Edelstahl oder Aluminium, zu denen Eckstücke aus CNC-bearbeitetem Vollmaterial oder aus Metallguss angeboten werden. Eine Herausforderung für den Fliesenleger besteht u.a. darin, an vertikalen Ecken eine saubere Kante herzustellen, zumal, wenn diese Ecken nicht exakt 90° angeputzt sind. Viele Fliesenhersteller bieten dafür extra gefertigte Formstücke an. Je nach Modell und Ausführung bleibt beim Ab-

Lichteffekte an Wand, Boden und Decke setzen Zeichen Lichteffekte am Boden, im Wandund Deckenbereich akzentuieren die Innenarchitektur und lenken das Auge des Betrachters innerhalb der Räumlichkeiten. Der 2017 vorgestellte LED-Kanal »LUXline« soll genau diese Anforderungen erfüllen. Prinz bietet als aktuelle Neuheit auch ein Eckstück für den LED-Kanal an, das universell als Ausgang, Innen- oder Außenecke oder als Endstück verwendet werden kann. »LUXline« ist kombinierbar mit Sockelleisten, die eine Bodenabdeckbreite von 19 mm bis 22 mm aufweisen. Der LED-Kanal wird dazu am unteren Wandende befestigt, sodass er auf dem Bodenbelag aufliegt; die Sockelleiste wird einfach obenauf montiert.

INFO

Für Bereiche, in denen aufgrund baulicher oder planerischer Vorgaben keine Sockelleiste in Frage kommt, hat Prinz Wandanschlussprofile im Sortiment, die z.B. häufig in Wintergärten eingesetzt werden.

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Die Carl Prinz GmbH & Co.KG mit Sitz im niederrheinischen Goch ist nach eigenen Angaben seit vielen Jahrzehnten mit einem umfangreichen Sortiment an Profilsystemen für den Fußbodenbau erfolgreich am Markt. Das Unternehmen orientiert sich bei der Entwicklung von Neuheiten eng am Kundenbedarf im Fachhandel und bei Objekteuren sowie an den Anforderungen des Profi-Verarbeiters für eine praxisgerechte, schnelle und sichere Montage.

CARL PRINZ

schluss der Verlegung mitunter die nicht beschichtete Unterseite der Fliese sichtbar und muss durch den Maler oder Innenausbauer optisch neutralisiert werden. Ebenso schwierig gestaltet sich später in der Nutzungsphase die Reinigung solcher Kanten. Diese Probleme lassen sich laut Hersteller mittels Vierkantoder Viertelkreisprofilen aus Aluminium, Edelstahl oder Kunststoff lösen. Die Profile werden einfach in den Klebemörtel mit eingelegt, die Fliesen an die Profile angearbeitet. Es entsteht ein sauberer Abschluss ohne scharfe Kanten oder überzahnten Fliesen.

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Wie alle Messen, an denen wir teilnehmen, stellt auch die Domotex in Hannover eine wichtige Plattform dar, um einerseits Neuheiten zu präsentieren, andererseits aber auch intensiv mit Kunden zu sprechen und deren Wünsche und Anregungen aufzunehmen. Wir haben auf dieser Basis in den letzten Jahren zahlreiche absolut marktgerechte Innovationen entwickelt, deren Erfolg bei den Kunden heute eine wesentliche Säule für das gesunde Wachstum unseres Unternehmens ist. Diesen Kurs setzen wir fort – national und international.«

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Katharina Prinz, Geschäftsführerin Carl Prinz GmbH

Sockelleisten aus Aluminium Bei den Produktneuheiten konzentriert sich Prinz 2018 unter anderem auch auf das Segment Aluminium-Sockelleisten wie die »Einschub-Sockelleiste Nr. 378« bzw. »379«. Aus dem Restmaterial des Bodenbelages werden Belagstreifen zugeschnitten, die in die Sockelleiste eingeschoben werden. So entsteht ein dekorgleicher, optisch perfekter Sockel. Alternativ versprechen die Produktlinien »350 ff.« und »370 ff.« in trendigen Eloxaltönen wie silber, titan und Edelstahl gebürstet oder poliert absolut neutrale ansprechende Wandabschlüsse. 

Carl Prinz Halle 13, Stand E10

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Domotex: Handwerkergespräche im Fokus DÖLLKEN-WEIMAR Auf der Domotex in Hannover steht für das Unternehmen der bilaterale Dialog zwischen Handel, Industrie und Handwerk im Mittelpunkt. Kernpunkte des Messeauftritts sind für Döllken-Weimar vor allem Servicethemen, die sich direkt an Handwerker richten. u

Auf der Domotex präsentiert Döllken-Weimar die Vorzüge von »Fugenfill«, das eine praktische Fuge zwischen den Leisten ermöglichen soll. offenen Außenecken und Endabschlüsse, laut Döllken-Weimar der Vergangenheit an.

DÖLKEN

Kosmetik für die Leiste mit »Fugenfill«

»Handwerk hat goldenen Boden« – diese alte Weisheit mag manchen in den Sinn kommen, wenn sie auf die Entwicklung im Bausektor in diesem Jahrzehnt blicken. Wer sich gut am Markt positioniert hat, dürfte dieser Tage eher unter vollen Auftragsbüchern leiden als unter Arbeitsmangel. Doch wo viele Aufträge in meist kurzer Zeit abgewickelt werden müssen, spielt die Effektivität eine immer wichtiger werdende Rolle. Ob Weichsockelleisten oder patentierte Kernsockelleisten: Für Döllken-Weimar steht nach eigenen Angaben die hohe Verarbeitungsqualität im Mittelpunkt, verbunden mit einem reduzierten zeitlichen Aufwand auf der Baustelle. Unter anderem präsentiert Döllken die Pläne für den Ausbau seines digitalen Handwerker-Services: Geplant sind Dienste wie eine Instant-Baustellenberatung, mit der die Anwender bei der Verlegung aktiv und vor allem live unterstützt werden können. Auch der Anwendungssupport soll durch individuellere Schulungen, den Ausbau des Musterservices sowie eine Vielzahl neuer Verarbeitungsvideos auf ein höheres Niveau gebracht werden. 20

In Hannover können Verleger zudem live erleben, wie man Sockelleisten schnell und sauber verlegt. Darüber hinaus werden Produktneuheiten und Weiterentwicklungen vorgestellt, die aus den Kundenbedürfnissen heraus entwickelt worden sind.

Der »Hamburger Stil« wächst über sich hinaus Sie ist seit cirka sechs Monaten auf dem Markt und laut Döllken-Weimar bereits zum Bestseller geworden: Die stanzbare Sockelleiste »Hamburger Stil«, die unlängst auf der »BAU« ihre Markteinführung erlebte. Aus Sicht des Unternehmens ist das Grund genug, um das konstruktive Feedback des Marktes in die Erweiterung der Auswahl münden zu lassen. So möchte man zum Beispiel die Kernsockelleiste »Hamburger Stil« ab sofort nicht nur in 80 mm, sondern auch in 100 mm anbieten. Da die Leiste keine offenen Stellen hin zum HDF-Kern aufweist und die Ummantelung unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit ist, kann die Reinigung mit Wasser keinen negativen Einfluss auf das Produkt ausüben. Durch die Montage mit der »Döllken-Stanze« gehören die sonst üblichen Probleme, gerade im Bereich der sonst

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Der Hersteller hat außerdem die Möglichkeit der handwerklichen Verarbeitung der Stöße zwischen breiten Leisten optimiert. Entstanden ist der »Fugenfill«, ein pastöser 1K-Füllstoff. Er wird auf die Stoßkante des bereits an der Wand montierten Profils aufgetragen und füllt beim Zusammenschieben der Anschlussleiste den Stoß aus. Auch nach der Montage der Profile lassen sich die Schattenfugen und Stöße mit der Tube von außen auffüllen. Die entstandenen Überstände können abschließend leicht mit einem Spachtel glatt gezogen und mit einem Tuch entfernt werden. Das laut Hersteller robuste und haltbare Material kann sowohl für Innen- und Außenecken als auch für Stöße zusammengesetzter Profile eingesetzt werden. Damit kann das Verlegeergebnis ohne Schattenfugen ausgeführt werden. Angeboten wird »Fugenfill« als Tube sowie als handwerkerfreundliche 500-g-Kartusche für Kartuschenpressen. Beides wird

ebenfalls erstmalig auf der Domotex präsentiert.

Dekore auch mit fühlbarer Haptik Täuschend echte Oberflächenimitationen gehören bei Möbeln und Bodenbelägen seit einigen Jahren zu den beliebtesten Materialien. Besonders Holznachbildungen mit fühlbarer Haptik, vorzugsweise in Eiche, verkaufen sich laut Döllken-Weimar erfolgreich. So werden mittlerweile auch vermehrt Leisten mit Maserungen und Strukturen, die aussehen wie von der Natur geschaffen, von Bauherren und Renovierern nachgefragt. Das Unternehmen entspricht diesem Trend mit der Kollektion »Cubu Touch & Stlye«. Die dreidimensional geprägten Folien versprechen nicht nur optisch, sondern auch haptisch ein Oberflächenerlebnis. Die 29 Dekore umfassende Kollektion orientiert sich an den beliebtesten Dekoren aus dem Laminatbodensektor. Die Leiste ist mit einer Breite von 19 mm laut Hersteller gut dazu geeignet, um Dehnungsfugen im Randbereich gekonnt zu überdecken.

Messestand mit neuem Erscheinungsbild Döllken-Weimar freut sich bereits auf die anstehende Domotex und deutet an, dass die Fachbesucher das altbekannte Logo vergeblich suchen werden: Aus dem Unternehmen war zu erfahren, dass sich das äußere Erscheinungsbild der Weimarer bis zum Messestart grundlegend ändert und die Marke einen neuen zeitgemäßeren Anstrich erhält. 

Den pastösen 1K-Füllstoff »Fugenfill« gibt es als komplettes Set.

Döllken-Weimar Halle 13, Stand E31


Wasserfeste Sockelleisten – auch für Designbeläge NEUHOFER HOLZ Mit Zunahme der LVT-Böden und Vinylbeläge am Markt rückt auch das Thema Feuchtigkeitsschutz der Leiste immer mehr in den Fokus. Daher hat das Unternehmen Leisten entwickelt, die die Vorteile des wasserfesten Kunststoffträgers mit den Vorzügen der dekorgleichen Anpassung an Böden verbindet. u

NEUHOFER

ÜBERZEUGEND PRÄZISE ZIELSTREBIG Die neue Kunststoffsockelleiste »K0210L« ist zum Boden und zur Wand hin mit je einer Dichtlippe ausgestattet.

Am Vinylboden angepasst Die Vorteile sind ein wasserfester Träger als ideale Kombination für Vinyl und LVT-Böden, sowie eine wasserfeste Verklebung durch die Verwendung von PUR-Klebstoffen. Als Oberfläche können dekorgleiche Folien, farblich 1:1 an das Vinylbodensortiment angepasst und eingesetzt werden. Viele verschiedene Materialien wie Papier, PP-Folie, PE-Folie, PVC-Folie, PET-Folie, BOPP-Folie, Aluminium-Folie und Echtholz-Furniere sind bedruckbar. Bei der Endlackierung kann sich der Kunde zwischen matt und hochglanz entscheiden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Mit dem selben Druck kann über verschiedene Oberflächenbeschichtungen Dekorpapier für die unterschiedlichsten Anwendungen hergestellt werden, wie zum Beispiel Sockelleisten, Bodenprofile, Eckenstäbchen, Türrahmenleisten. Und das alles absolut dekorgleich zum Boden.

Weiße Schaumleisten Ein anhaltender Trend sind weiße Leisten. Diesem Trend gehen die »FN white&pure«-Leisten nach und sind obendrein, aufgrund eines geschäumten Polystyrol-Kerns, auch wasserfest und daher nach Angaben von Neuhofer für Nassräume geeignet. Die Leiste wird von einer glatten, widerstandsfähigen, weißen Außenhülle umschlossen und ist kleb- oder nagelbar. LVT-Böden und Vinylbeläge, wenn sie aus reinem Kunststoff bestehen, werden gerne sehr feucht gewischt und das soll einerseits die Leiste, sofern sie aus einem Holzwerkstoff besteht, überleben, andererseits aber soll auch verhindert werden, dass Wasser in die Dehnfugen hinter und unter den Leisten eindringen kann. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten, eine davon ist eine nachträglich aufklebbare, transparente Dichtlippe, die speziell an MDF-Leisten zur Anwendung kommt. Die andere Möglichkeit besteht in der neuen Kunststoffsockelleiste »K0210L«, die zum Boden und zur Wand hin mit je einer Dichtlippe ausgestattet ist. Somit wird die Anschlussfuge zum Boden abgedichtet und mit der Dichtlippe zur Wand, können Unregelmäßigkeiten am Mauerwerk ausgeglichen werden. Darüber hinaus kann die Leiste mit den unterschiedlichsten Dekoren bedruckt werden und so an den Boden angepasst werden. 

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Bei FN Neuhofer Holz wurde jüngst in eine neue, hochmoderne Digitaldruckanlage investiert, die durch eine Vielzahl an innovativen Funktionen überzeugt. Die neue Anlage verfügt über eine Druckbreite bis zu 330 mm sowie über eine Druckauflösung bis zu 1260 dpi. Erstmals können laut Hersteller auch Steindekore sowie Unidekore nach Pantone-Farben gedruckt werden. Dekorpapiere, digital oder im Tiefdruckverfahren bedruckt, werden mit wasserfestem PUR-Kleber mit dem Träger verklebt. Somit erhält man ein universelles Produkt, das für jeden Einsatzzweck gerüstet ist.

Neuhofer Halle 13, Stand C53

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SONDERMANN

Unter der Marke »Sondro« zeigt Hersteller Sondermann auf der Domotex Lösungen wie diesen »Sonwood-Flexo«-Übergang.

Profile und Leisten für Fläche und Treppe

Pflegeleichte Terrassendiele mit geringer Einbauhöhe u F. W. BARTH Holzimporteur und -dienstleister F. W. Barth & Co. erweitert sein Produktsortiment im Außenbereich und stellt auf der Domotex mit »Trendgard« eine neue Terrassendiele aus HPL vor, die super pflegeleicht und dabei extrem beständig gegen Frost und Hitze ist. Die Diele hat eine Einbauhöhe von nur 10 bis 12 mm und ist in zahlreichen Dekoren und Designs lieferbar.

SONDERMANN PROFILE Sondermann Profile zeigt auf der Domotex unter der Marke »Sondro« Profilsysteme und Profile aus Aluminium, Edelstahl und Messing für Fußboden und Treppen.

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Abgerundet wird das Portfolio durch Sockelleisten und Wandschutzprofile, sodass der Hersteller dem Bodenleger zur fachgerechten Verlegung von Fußböden jeglicher Art, ob auf der Fläche oder auf der Treppe, bei »Sondro« immer das passende Profil anbieten will. Der Hersteller aus Drolshagen in Südwestfalen produziert am Firmenstandort und hat gerade in den vergangenen Monaten das umfangreiche

Sortiment nochmals erweitert: Derzeit sind mehr als 5 000 Artikel erhältlich, darunter Übergangs-, Winkel-, Anpassungs-, Abschluss-, Dehnfugen-, Sockel-, Wand- und Treppenprofile. Diese positive Entwicklung und viele neue Profile will der Hersteller auf der Domotex demonstrieren.  Sondermann Halle 13, Stand C26/1

Der Showroom von F. W. Barth und Co. am Firmensitz in Korschenbroich bietet alles zum Verlegen und Bearbeiten von Holz und holzähnlichen Werkstoffen. Von Jan Rieken

Halle 13 | Stand D 46

Nutzen Sie die SINGLE jetzt auch für Ihre Unterbodenarbeiten!

Die Firma F. W. Barth & Co., im Jahr 1873 als Agentur für Rundund Schnittholz gegründet, ist heute Importeur und Dienstleister für den Handel von Holz und Parkett auf dem europäischen Markt. Der Handel mit Außenbelägen für Fassade und Terrasse aus BPC, Hartholz oder HPL nimmt dabei nur einen Teil des vielschichtigen Geschäfts ein (s. Unternehmensinfo).

Der Diamantschleifteller von LÄGLER ®

Drei Produktlinien für Holz im Außenbereich

Besuchen Sie unsere LIVE - Vorführungen vom 12. - 15.01.2018 auf der DOMOTEX 22

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Für den Außenbereich hat das Unternehmen drei große Produktreihen im Sortiment: Stauseeholz aus Surinam, dem 50 Jahre Überflutung im Brokopondo-Stausee die Mineralien entzogen hat. Das Ergebnis sind formstabile und resistente Terrassenhölzer, die in den Holzarten »Walaba«, »Guyana Teak« und »IPE« erhältlich sind. In verschiedenen Oberflächen, Farben und Nachbildungen gibt es die »BambooGard«-BPC-Dielen aus Holz-Kunststoff-Verbund mit hohem Bambus-Anteil. Sie

sind ein- oder zweiseitig nutzbar, wenig pflegebedürftig und robust gegenüber Wasser und UV-Strahlung. Komplett wird das Sortiment durch »TrendGard«-Terrassendielen aus High Pressure Laminate, kurz HPL. »Diese Dielen sind in nahezu unendlicher Dekor- und Designvielfalt lieferbar«, sagt Geschäftsführer und Gesellschafter Sebastian Kruczek und ergänzt: »Außerdem sind sie super pflegeleicht und extrem beständig gegen Frost, Hitze und Wettereinflüsse aller Art.«

Europäische Norm zu asiatischen Preisen »Es ist uns gelungen, aus einer simplen Kompaktplatte eine Diele für die Terrasse zu machen«, ergänzt Niklas Bader, Einkäufer bei Barth und als Produktmanager für die Sparte HPL zuständig. »Die Eigenschaften in Sachen Dauerhaftigkeit sind vergleichbar mit denen von BPC oder Hartholz«, ergänzt er. Möglich wird das durch einen Veredelungsprozess, bei dem die HPL-Diele mit einer Wabenstruktur versehen und dabei zu-


sse sme tung h c i r in 021 ale E 2, C ation , Köln n r e le 4. t l 8 n a 1 i 0 H e in Di 1.2 uns 21.0 15.- hen Sie m uc s.co Bes floor

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RIEKEN

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Barth-Geschäftsführer und Gesellschafter Sebastian Kruczek (links) und Niklas Bader, Produktmanager für die HPL-Sparte. gleich kratz- und rutschfest gemacht wird. »Wir konnten bei der Beschaffung preislich einen Durchbruch erzielen und sind nun in der Lage, Material nach europäischer Norm zu asiatischen Preisen anzubieten«, sagt Bader. Auch weitere Formen der Veredelung sind möglich: Ob Zuschnitt oder Fasung, die Weiterverarbeitung zum Beispiel als Gartenzaun oder auch ein Gartentisch in »TrendGard«-Optik sind direkt ab Werk erhältlich. Mittelfristig soll es auch ein Angebot im Bereich Fassade geben. Beliefert werden ausschließlich der Fachhandel, Kooperationen wie Eurobaustoff oder Holzland sowie Großverteiler. Baumärkte sind in der Warendistribution ebensowenig vorgese-

INFO

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F. W. Barth mit Sitz in Korschenbroich wurde 1873 als Handelsagentur für Rund- und Schnittholz gegründet. Heute ist das Unternehmen in vielen Bereichen tätig, unter anderem im Handel mit Mehrschicht-Fertigparkett, Terrassendielen aus Holz und Kunststoff, Design-Vinylboden, Zubehörprogrammen wie »Faxe« Holzpflege und Verlegezubehör sowie Gartenmöbeln und HPL für Terrassen und Balkone. Ebenfalls im Sortiment: der »Parkett Express«, ein Gerät für die maschinelle Parkett-Verlegung. Zusätzlich ist Barth Vertretung für europäische Holzprodukte, zum Beispiel von »Berg & Berg«, für die Barth den Vertrieb in Deutschland, Österreich und der Schweiz übernimmt.

hen wie eine Direktbelieferung von Kunden.

Erhältlich als Diele oder als Platte »Die von uns angebotenen Dielen und Platten sind das Ergebnis eines intensiven Kundendialogs«, sagt Geschäftsführer Kruczek. Die Diele mit dem Format 200 x 3 050 mm hat eine Stärke von 12 mm, die Fliese im Format 600 x 1 000 mm ist nur 10 mm dick. Lieferbar ist »TrendGard« in den Farben »Gin«, »Bourbon« und »Absinth« (grau). Die kratzund abrasionsfeste Oberfläche ist mit einer UV-beständigen Folie versehen. Die Oberfläche ist resistent gegen Pilze und Insekten sowie rutschfest nach R10. »TrendGard« ist somit für öffentliche Bäder und ähliches geeignet. Dabei ist »TrendGard« hart und widerstandsfähig, kann gesägt und gebohrt bzw. durch Fräsen und Schleifen nachbearbeitet werden. Weil HPL-Dielen keine Nut haben, erfolgt die Montage durch Verkleben mit Fugen von 4 mm auf eine Unterkonstruktion aus Aluminium oder Stahl. Danach ist die Oberfläche sofort begehbar. Barth empfiehlt zur Verklebung den Montagekleber »3M Hybrid 760« in Verbindung mit Montageband »3M VHB 4912«. Weitere Informationen im Internet unter www.barth1873.de 

Perspektiven schaffen! Mit den LVT-Designbodenbelägen von PROJECT FLOORS.

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Ein imposanter Stand soll für Aufmerksamkeit sorgen

Mit einem Messestandort im Herzen der Halle 9 gleich gegenüber der Themenwelt »Unique Universe» möchte wineo seine Kunden und Interessierte auf der Domotex empfangen. Auf mehr als 500 m2 und mit einer imposanten Standinszenierung begrüßen Familie Windmöller und das gesamte wineo Team ihre Besucher. Das Motto lautet »Entdecke Dein ›WoW‹« – eben eine ganz besondere «world of wineo«, die gezielt aufzufallen versucht. »Wineo macht den Unterschied und begeistert unsere Zielgruppen auf ganzer Linie. Eine starke Markeninszenierung, einzigartige Produkte am Puls der Zeit sowie eine brandneue wineo Inszenierung am POS erwarten unsere Besucher auf der Domotex«, so

Bettina Höner, Marketingleitung bei Windmöller. Vorgestellt wird zum Beispiel die neue »Purline«-Bioboden-Kollektion in der Nutzungsklasse 43, die mit 124 Artikeln in diversen Formaten und Oberflächenausstattungen sehr umfangreich ist. Mit 16 abgestimmten Grautönen von lightgrey bis anthrazit sowie zwei damit frei kombinierbaren grafischen Designs finden Planer und Architekten nach Herstellerangaben dank der »match guarantee« genau den Grauton, der sich harmonisch in das bestehende Farbkonzept einfügt. »Purline«-Bioboden wird bis zu 90% aus nachwachsenden Roh- und natürlichen Füllstoffen wie Raps- oder Rizinusöl und Kreide hergestellt, ist frei von Chlor, Weichmachern und Lösungsmitteln und vereint somit

WINDMÖLLER

u WINDMÖLLER Auch 2018 möchte wineo mit neuen Boden-Highlights auf sich aufmerksam machen. Die Domotex dient dabei als Basis, um sich den Besuchern und Kunden gegenüber mit einer starken Markeninszenierung zu zeigen.

Mit den neuen Kollektionen wie »wineo 400« oder der »Purline«-Bioboden-Kollektion möchte wineo seinen Kunden abwechslungsreiche Dekore und verschiedenen Ausführungen anbieten. Ökologie, höchste Strapazierfähigkeit und Design auf perfekte Weise. Ebenso erwartet den wineo-Besucher eine neue Designboden-Kollektion: die »wineo 400«, die 40 verschiedene Dekore in jeweils drei Ausführungen bietet. Insgesamt 120 Artikel in großzügigen Planken-

oder Fliesenformaten mit realer Fuge sollen laut Hersteller eine hochmoderne und kompetente Kollektion für Handel und Endverbraucher liefern.  Windmöller Halle 9, Stand F26

Neue Holzdesigns erweitern LVT-Kollektion DESIGNFLOORING Auf der Domotex stellt Designflooring seine erweiterte »Rigid Core«-Kollektion mit der Einführung der neuen »Korlok«-Böden vor.

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DESIGNFLOORING

Designflooring, nach eigenen Angaben Europas Spezialist für Vinyl-Bodenbeläge (LVT), zeigt 12 authentische Holzdesigns, die von europäischen und nordamerikanischen Holzarten inspiriert wurden. Laut Hersteller kann »Korlok« die Geräuschübertragung auf Räume in unteren Stockwerken um 19 dB reduzieren, ohne dass eine separate Unterlage erforderlich ist. Ideal für eine Reihe von Wohn- und Geschäftsräumen,

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einschließlich mehrgeschossiger Räumlichkeiten wie Büros, Apartments und Studentenunterkünfte. Die »K-Core«-Technologie ermöglicht es laut Hersteller, »Korlok«-Böden auf den meisten vorhandenen Hartbodenbelägen zu installieren, auf Keramikböden oder Parkett ebenso wie auf unebenen Böden. Das Produkt verfügt über einen vertikalen 5G-Klickmechanismus und einen vormontierten

»Korlok« von Designflooring gibt es in verschiedenen Designs, hier »Washed Butternut RKP8108«. 12/17–01/18


»Korlok« von Designflooring gibt es in verschiedenen Designs, hier »Canadian Nude Oak RKP8117«. Akustikschaumrücken für eine schnelle und einfache Installation. Wie die »Palio Core«Serie hat auch »Korlok« eine Dicke von 6,5 mm und eine Nutzschicht von 0,55 mm, aber ein längeres 1 420 mm x 225 mm-Dielen-Design für zusätzliche Wirkung sowohl in großen als auch in kleineren Räumen.

Drei Designs zur Wahl Die Kollektion beinhaltet das Design »Texas White Ash« mit klaren Linien und neutralen Tönen, »Washed Butternut« mit subtilen grauen Untertönen und »Canadian Nude Oak«, das leicht gebürstet wurde, um die natürliche, helle Färbung hervorzuheben. Für Geschäftsführer Scott Cochrane bedeuten das vertraute Klickverriegelungssystem und die verbesserte Core-Technologie, »dass Architekten, Innenarchitekten und Bodenleger einen authentischen und luxuriösen Boden in jedem Raum ohne Klebstoff und mit minimaler Vorbereitung des Unterbodens erzielen können.« Dies biete eine echte Zeitersparnis für Planer, die anspruchsvolle Fristen einhalten müssen und für ge-

INFO

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Designflooring ist nach eigenen Angaben einer der führenden europäischen Anbieter von Designbodenbelägen. Der Hersteller setzt auf eine große Auswahl an Farben und Strukturen, die viele Gestaltungsmöglichkeiten bieten sollen. Inspiriert von der Natur will Designflooring seine Kunden inspirieren und verspricht attraktive, authentische und praktische Ideen für die Bodengestaltung.

werbliche Kunden, die Störungen und Unterbrechungen verhindern möchten. Mit 20 Designs im Holzeffekt und 4 Steineffekt-Designs beinhaltet die »Rigid Core«-Kollektion von Designflooring »Palio Core« und »Korlok«. Letzterer ist laut Hersteller leiser als traditionelles Laminat und zudem wasserdicht, leicht zu reinigen und zu pflegen und mit Fußbodenheizungen kompatibel. »Korlok« ist ab Januar 2018 erhältlich und bietet eine 15-jährige Garantie für die gewerbliche Nutzung und eine 30-jährige Garantie für den Einsatz in Wohnräumen. 

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Im Gegensatz zu anderen ›Rigid Core‹-Produkten und Klicklaminatfußböden können ›Korlok‹ und ›Palio Core‹ zur einfachen Installation wie auch unsere etablierten Gluedown- und LooseLay-Serien eingekerbt und eingerastet werden.«

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Scott Cochrane, Geschäftsführer Designflooring

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Räume voller Leben.


Neue Kork-Produkte zum Jubiläum

Neben den Produktneuheiten steht auf der Domotex vor allem die neue »Wicanders« Markenstruktur im Fokus. »Ihre Matrix-Organisation ist zum einen nach optischen Gesichtspunkten – Kork, Holz, Stein, – gegliedert und zum anderen entsprechend des Produktaufbaus der Bodenbeläge – Einstiegssegment, Kork-Komfort, wasserfest und Objektsegment«, erläutertTomas Cordes überzeugt, Geschäftsführer bei Amorim Deutschland. Er ergänzt: »Diese neue, absolut schlüssige Struktur macht unser umfangreiches Sortiment für Kunden wesentlich transparenter.« Erst im Sommer hatte Amorim, nach eigenen Angaben der Marktführer für Korkbodenbelä-

ge, seine wasserfeste Kollektion »Wicanders hydrocork« um sechs neue Stein-Dekore erweitert. Nun werden die bisher 17 Holz-Dekore um sieben weitere ergänzt: von kühlen Grau- bis zu warmen Brauntönen in den vier Dekor-Varianten »Nordic«, »Cottage«, »Reclaimed« und »Tradition«. Als Besonderheit nennt der Hersteller die Breite von 19,5 cm. Das moderne Dielenmaß soll die Wirkung der Dekore verstärken und durch das »Pressfit«-Verlegesystem für eine Zeitersparnis sorgen.

Neue Druckanlage für mehr Detailschärfe der Dekore Der Hersteller setzt bei den »Wicanders«-Bodenbelägen

auf hohe Druckqualität und den einmaligen Kork-Komfort. Im Herbst hat der Hersteller in Portugal eine neue Druckanlage in Betrieb genommen und will damit den Vorsprung weiter ausbauen. Die neueste Technologie verspricht bei der Druckqualität eine signifikant höhere Auflösung, sodass die Details der Dekore laut Hersteller plastischer und dreidimensionaler wirken und Dekore mit einer großen Detailschärfe realisierbar sind. Außerdem ist es erstmals möglich, die Fase mit zu bedrucken. Dadurch scheinen die Dekore noch naturnaher. Es ist kein Unterschied zu LVT-Belägen oder Originalparkett sichtbar.

AMORIM

u AMORIM Der Delmenhorster Hersteller Amorim feiert 2018 sein 150-jähriges Bestehen. Die Geburtstagsparty richtet die Marke »Wicanders« auf der Domotex mit einem neuen Markenauftritt und neuer Produktstruktur aus. Außerdem werden neue Dekore bei »hydrocork« und Produkte im Bereich des digital bedruckten Korks vorgestellt.

Auf der Domotex zeigt Amorim unter anderem die neuesten Ergänzungen zur wasserfesten »hydrocork« -Kollektion. Im Bild: das Dekor »Stone«. Die Kollektion besteht aus 14 Dekoren, die sich in die drei Kollektionen »Tradition«, »Cottage« und »Nordic« gliedern.  Amorim Halle 9, Stand F24

Parkett- und Bodenlösungen mit System

Das derzeitige Design-Vinylboden-Sortiment wird in drei verschiedenen Varianten angeboten – einem Dryback zur Verklebung, einem Vollvinyl zum Klicken oder einer Vollvinyl-Variante auf HDF-Träger zum Klicken inklusive Kork Trittschall-Kaschierung.

Neu entwickelte Technologie Auf der Domotex stellt der Hersteller Design-Vinylböden auf Basis der neu entwickelten »RCB«-Technologie (Rigid Composite Board) dem Markt vor. ter Hürne hat sich dabei für eine »Engineered Rigid«-Lösung entschieden: Dabei kommt eine steife Trägerplatte mit einem hohen Kreideanteil unter gleichzeitiger Absenkung des Weichmacheranteils zum Einsatz. Die Decklage und der Gegenzug bestehen jeweils aus Design-Vinyl – zusätzlich kombiniert mit einer integ26

rierten Trittschalldämmung aus Kork. Als Vorzüge dieser Variante nennt ter Hürne die Vermeidung von Telegraphie-Effekten sowie das Verhindern der thermoplastischen Ausdehnung/Kontraktion der Produkte bei Temperaturschwankungen. Gleichzeitig kann das Produkt quasi ohne Konditionierung eingebaut werden und verkürzt somit den zeitlichen Aufwand bei der Verlegung. Darüber hinaus ist das Produkt optimal vor bodentiefen Fenstern mit Südausrichtung und Wintergärten einsetzbar, was laut Hersteller den Anwendungsbereich für Design-Vinylböden deutlich erweitert. »Wir haben uns bewusst für eine multimodulare Rigid-Ausführung entschieden, um die positiven Eigenschaften eines elastischen Design-Vinylbodens für den Nutzer – Tritt-

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TER HÜRNE

u TER HÜRNE Das münsterländische Unternehmen ter Hürne wirft auf der Domotex den Blick voraus in das Jahr 2018 und setzt Highlights in allen wesentlichen Bodengattungen. Der Parketthersteller und Spezialist für Bodenlösungen aus Südlohn zeigt einen 4-in-1-Design-Vinylboden und Parkett mit naturbelassenen Oberflächen im Vintage-Look.

Die Landhausdiele in der Optik »handgehobelt-farbig-naturgeölt« aus der »Bright Collection«. schall und ein elastisches Gehgefühl – zu erhalten. Wir sind davon überzeugt, dass das Rigid-Segment zum wichtigsten Teilsegment des LVT-Marktes werden wird und gehen daher in unserem Angebot einen konsequen-

ten Weg«, sagt Geschäftsführer Bernhard ter Hürne. Alle 36 Dekore des Markenprogramms setzt sein Unternehmen auch in »Engineered Rigid« um und bietet somit eine echte 4-in-1Lösung. »Damit ist die Umset-


zung für den Verkäufer denkbar einfach, denn er kann sich im Gespräch mit dem Kunden auf die dekorative Attraktivität der Produkte konzentrieren und technische Fragen zurückstellen«, ergänzt er.

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INFO

Das 1959 gegründete und in der zweiten Generation inhabergeführte Familienunternehmen ter Hürne ist nach eigenen Angaben einer der führenden europäischen Parkettproduzenten. Am Firmensitz in Südlohn im westlichen Münsterland (Nordrhein-Westfalen) beschäftigt der Hersteller ca. 230 Mitarbeiter. Das ausschließlich in Deutschland hergstellte Sortiment erstreckt sich von Parkettböden, Laminat über Wandund Deckenpaneelen, Design-Vinylböden bis hin zum »Avatara-MultiSense-Boden«. Als holzverarbeitendes Unternehmen ist ter Hürne nach eigenen Angaben im Jahr 2015 erstmals mit Design-Vinyl-Produkten in den Markt eingestiegen und setzt Weichmacher auf Basis von Sojaöl ein, um wohnbiologisch gute Produkte zu schaffen.

Dabei verweist er auf das neue Angebotssystem: »Hier bieten wir dem Fachhandel neben LVT-Produkten der Marke ter Hürne zusätzlich sinnvolle Einstiegssortimente unter der Marke ›base.59‹. Neu auch hier ist beispielsweise eine einfachere LVT-Rigid-Variante mit ClickTec-Verbindung«, erläutert Bernhard ter Hürne.

Wohngestaltung widerspiegeln sollen. Den Schwerpunkt des neuen Sortiments bilden die in der Nachfrage stark wachsenden breiten Landhausdielen in Kurzlänge. Mit dem »Trend Line«-Laminat setzt ter Hürne auf Markenqualität, verlässliche Dekor-Exklusivität und Designanspruch auf einem für die Marke neuen Preisniveau.

Neue Laminat-Dekore

Boden mit Optik und Haptik

Seit Oktober ergänzt ter Hürne mit der »Trend Line« das bestehende Laminat-Sortiment um 15 weitere Dekore, die mit einer Bandbreite von ruhigen bis hin zu aufmerksamkeitsstarken Dekoren den Zeitgeist moderner

Mit »Avatara-MultiSense-Boden« verspricht ter Hürne ein exklusives Produkt, das durch HD-Optik und fühlbare Haptik zum Erlebnis werden soll. Mit Parkett aus der »Unique«Serie will der Hersteller vor allem naturbewusste Menschen

ansprechen, die Wert auf individuelles, authentisches und durch die Natur geschaffenes Design legen. Es soll die Kombination aus Design, Wohngesundheit und Handwerkskunst schasffen.

Treppen- und Stufensystem Sämtliche Parkett-Oberflächen und LVT-Dekore bietet ter Hürne auch als Treppen- und Stufensystem für Neubau und Renovierungen bereits bestehender Treppen. Dabei will das System Verarbeitungskomfort und hohe handwerkliche An sprüche verbinden. ter Hürne Halle 12, Stand B32

»

Wir haben uns bewusst für eine multimodulare RigidAusführung entschieden, um die positiven Eigenschaften eines elastischen Design-Vinylbodens für den Nutzer – Trittschall und ein elastisches Gehgefühl – zu erhalten. Wir sind davon überzeugt, dass das Rigid-Segment zum wichtigsten Teilsegment des LVT-Marktes werden wird und gehen daher in unserem Angebot einen konsequenten Weg.« Bernhard ter Hürne, Geschäftsleitung ter Hürne.

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u CLASSEN Zur Domotex präsentiert die Classen Gruppe einen umfassenden Relaunch ihrer Marke »Visiogrande«. »Bodenbelagskompetenz made in Germany« will Classen darüber hinaus auch mit den anderen Laminat- und Designbodenbelägen aus seinem Produktportfolio beweisen.

Die Marke »Visiogrande« wurde laut Hersteller im Laufe der Jahre als »der ungewöhnliche Fußboden« zum Synonym für eine Laminatfliese im Format 30 x 60. Mit dem Relaunch will »Visiogrande« zu einem »einzigartigen Fußboden« werden. Erweitert um viele neue Dekore, verspricht »Visiogrande« dem Handel ein umfassendes Laminatfliesen-Sortiment mit insgesamt 38 Dekoren, unterteilt in drei Kollektionen. In der Kollektion »Autentico« findet

CLASSEN

Marken-Relaunch, neue Dekore und große Formate

Das Sortiment der »Visiogrande«-Laminatfliesen mit insgesamt 38 Dekoren ist unterteilt in die Kollektionen »Autentico«, »Puro« mit Fliesen im trendigen Vintage-Look und einer elegant-glatten Oberfläche (im Bild) sowie »Ornamento«. sich das bereits bekannte Sortiment der typischen 30/60-Fliesenformate mit Stein-, Schieferoder Betonstruktur. Neu ist die Kollektion »Puro« mit Fliesen im trendigen Vintage-Look mit einer elegant-glatten Oberfläche. Als »Visiogrande«-Highlight verspricht der Hersteller die Kollektion »Ornamento«, die den Anspruch, ein einzigartiger Fußboden sein zu wollen, unter-

streichen soll: Im Format 1 286 mm x 160 mm greifen die Dekore dieser Kollektion die typische Ornamentik portugiesischer Azulejos oder Zementfliesen im spanisch-maurischen Stil auf. Charakteristisch bei diesem Dekor, das über seine Dielenlänge quadratische, rund 15 x 15 mm große Fliesen wiedergibt, ist die Vielzahl der Ornamente, die auf der verlegten Fläche ge-

zeigt werden. Die glatte Oberfläche verstärkt die typische Anmutung glasierter Azulejos. Bei allen »Visiogrande«-Laminatfliesen soll eine umlaufende Fase den Fliesencharakter in besonderem Maße unterstreichen. »Visiogrande Puro« wird in Nutzungsklasse 31/AC3 angeboten und ist zur Verlegung in allen Wohnbereichen und auch im Home-Office geeignet. »Autentico« und »Ornamento« mit Klasse 32/AC4 sind laut Hersteller unter anderem für die intensivere Beanspruchung im gewerblichen Bereich geeignet. Mit der neuen Marke »Grande XXL« zeigt der Hersteller Großformatdielen (2 175 x 243 mm), die in drei Kollektionen erhältlich sind: »Horizon«, »Dynamic« und »Authentic«.  Classen Halle 12, Stand B46

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Neu: KANN eröffn Werk für Beton et neues platte Fertigung in Urmitz n-

VOR ORT Sicher: »Der Mensc h im Mittelpunkt« – Rückblick auf die 31. A+A in Düsseldorf

CAPAROL Schnell: Rationel les Beschichten einer Metallfassade

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Produkte für Effizienz, Ökologie und Tempo MUREXIN Effiziente, ökologische und schnelle Produkte geben 2018 bei Murexin den Ton an. Bei der Produktentwicklung standen die Anforderungen der Handwerker an die Produkte im Vordergrund: Ausführungskomfort, sichere Verarbeitung und Kostenersparnis. MUREXIN

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von migrationsfähigen Bestandteilen und sehr emissionsarm nach EC 1PLUSR. Auch beim Spezial-Haftgrund »DX 9«, der standfesten Reparaturmasse »RS 90« oder der Nivelliermasse »Maximo M 61« setzt der Hersteller seine hohen Ansprüche um (s. Zitatekasten).

Ökologischer Parkett-Kleber

Der ökologische Parkettklebstoff »Maximo M 577 Economic« von Murexin schont die Umwelt. Seine Highlights zeigt der österreichische Klebstoffspezialist auf der Domotex, darunter die 1-komponentige Silan-Feuchtigkeitssperre »MS-X 3«: Der silanbasierende, rollfähige Vorstrich ist Grundierung und Dampfbremse in einem. Mit einer Spezialwalze kann die Feuchtigkeitssperre laut Hersteller in einem Arbeitsgang – ohne dazwischenliegenden Trocknungszeiten – aufgetragen werden. Die »MS-X 3« ist lösemittelfrei, physiologisch unbedenklich, frei

Die ökologische »MSP«-Klebstoffriege bekommt mit dem Parkettklebstoff »Maximo M 577 Economic« tatkräftige Unterstützung. Der geringe Glanzgrad (< 10) des »Mattlack Ultra M 88« schafft auf Parkettböden eine besondere Öl-Optik: »Seine Einsatzbereiche sind sowohl private Wohnzimmer als auch öffentliche Bereiche, in denen ein Parkett mit einer besonderen Optik gewünscht wird – unbehandelt und ursprünglich, aber trotzdem perfekt geschützt«, erklärt Mario Blank, bei Murexin Vertriebsleiter Deutschland für Parkett- und Klebetechnik  Murexin Halle 13, Stand F36

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Unsere Ansprüche an neue Produkte sind sehr hoch. Der Gesundheitsschutz der Verarbeiter nimmt einen wichtigen Platz ein, ebenso wie die einwandfreie Verarbeitung, ökologische Verträglichkeit und hohe Qualität. Dann gehen wir noch einen Schritt weiter und schauen darauf, dass unsere Produkte zusätzlich Zeit und Geld sparen.«

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Gernot Wagner, Produktmanager Parkett- und Klebetechnik, Murexin GmbH

Neuer Schleifteller für Bodenbearbeitung u EUGEN LÄGLER Der Maschinenhersteller ist davon überzeugt, dass ein Fußboden nur so gut neu verlegt werden kann, wie sein Untergrund es zulässt. Aus diesem Grund hat Lägler sein Augenmerk in den letzten Jahren mit auf die Unterbodenbearbeitung gelegt.

Lägler hat sich die positiven Eigenschaften von Diamanten zu Nutze gemacht und diese gebündelt in seine Entwicklungen eines neuen Schleiftellers für ihre Einscheibenschleifmaschine einfließen lassen. Diamanten sind sehr robust, hitzeunempfindlich und haben eine hohe Standzeit. Der aus Edelstahl gefertigte Schleifteller verfügt über insgesamt sechs Diamantschleifsegmente, ist flexibel umrüstbar und

eignet sich für die Entfernung alter Spachtelmassen, hartnäckiger Fliesenkleberreste und zum Anschleifen von Estrichen. Der Anschluss für eine externe Absaugung direkt am Maschinengehäuse soll dabei laut Hersteller für eine nahezu staubfreie Arbeitsumgebung sorgen. Lägler hat angekündigt, dass sie 2018 auf den Messen Domotex, Timba+ und HolzHandwerk den neuen Schleifteller live vorführen möchten. Eugen Lägler Halle 13, Stand D46

EUGEN LÄGLER

Der neue Schleifteller verfügt über sechs Diamantschleifsegmente und eignet sich für die Entfernung alter Spachtelmasse, Fliesenklebereste und zum Anschleifen von Estrichen.

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Schritt-für-Schritt-Anleitung Für die Aufbereitung von Unterböden: Schritt 1: Als Erstes muss der alte Bodenbelag rausgerissen und das alte Verlegematerial entsorgt werden. Schritt 2: Bereits im zweiten Schritt kommt die Neuentwicklung von Lägler zum Einsatz – der Diamantschleifteller und die SINGLE. Mit dem Schleifteller entfernt man die alten und meist hartnäckigen Kleberreste des ehemaligen Belags und ebnet den Boden ein. Schritt 3: Vor der Grundierung mit einem PU-Vorstrich, sollte die Fläche gründlich abgesaugt werden. Ist der Vorstrich komplett getrocknet, ist die Basis für eine Neuverlegung gelegt. 


u SAICOS Auf der Domtex möchte Saicos mit einem neuen und deutlich größeren Messestand ausstellen. Neben Produkten im Bereich der Holzbeschichtung soll unter anderem eine neue Versiegelung vorgestellt werden, die auch in sensiblen Bereichen wie Arztpraxen und Krankenhäusern zum Einsatz kommen kann.

»Wir freuen uns sehr«, so Michael Fischer, Geschäftsführer der Saicos Colour GmbH, »uns in diesem Jahr mit einem neuen und deutlich größeren Messestand auf der Domotex in Hannover zu präsentieren.« Auf neu gestalteten 120 m2 (Halle 13, Stand A32) geben die Sassenberger einen ersten Ausblick auf die Zukunft des Unternehmens. Neben Neuigkeiten im Bereich der Holzbeschichtungen stellt das Unternehmen in Hannover zusätzlich zwei neue Beschichtungen vor.

Versiegelung für Designbelag, PVC und Linoleum

20 Min.

Vorbereitete Fläche

1. Spachtel-Auftrag

Mit »2K PU Elastic« bietet sich eine wasserbasierte Versiegelung, die sich leicht verarbeiten lässt. leichte Verarbeitung und eine extrem strapazierbare Oberfläche auszeichnen. Der Saicos »2K PU Elastic« ist chemikalienbeständig und auch für höchste Ansprüche in sensiblen Bereichen, wie Arztpraxen und Krankenhäusern geeignet. Angelehnt an das »Ecoline MultiTop«-Lacksystem für Holzfußböden, gibt es den neuen »2K PU Elastic« mit den Zusätzen »Härter 2K«, »Anti-Slip R10« und einem »Verzögerer«. Das System zur Renovierung und Neubeschichtung von Design-Belägen, PVC und Linoleum rundet der neue »Grundreiniger« ab.

WPC Beschichtung vom Öl-Spezialisten

»Wir erhalten regelmäßig Anfragen zur Beschichtung von Design-Belägen, PVC und Linoleum. Mit unserem neuen »2K PU Elastic« haben wir eine wasserbasierte Versiegelung entwickelt, die die Wünsche unserer Kunden erfüllt,« erklärte Fischer. Die Neuheit soll sich nach Herstellerangaben durch eine

SAICOS

Wasserbasierte Versiegelung – leicht zu verarbeiten und äußerst strapazierfähig

Auch im Außenbereich tut sich was: »Immer wieder wurde der Kundenwunsch an uns herangetragen, eine Beschichtung für verblichene WPC-Terrassen zu entwickeln,« so Michael Fischer. Diesem Wunsch hat das Unternehmen nun mit »WPC Pflege« entsprochen.

60 Min.

2. Spachtel-Auftrag

Sie soll laut Angaben vergrauten und angerauten WPC-Oberflächen zu neuem Glanz verhelfen und die Terrassen wieder wie frisch verlegt erscheinen lassen. Erhältlich soll das Produkt ab April in den Farben Braun und Grau sein. Aber auch im Industriebereich gibt es Neuheiten im Hause Saicos. »Die industriellen Beschichtungen werden für unser Unternehmen immer wichtiger«, so Klaus Schulze-Tertilt, Mitglied der Geschäftsleitung. »Die Anforderungen an uns werden immer höher und wir freuen uns sehr, in Hannover neue Formen der industriellen Holzbeschichtungen vorstellen zu können.« Wie diese genau aussehen, bleibt offen. »Wir werden diese erst live auf der Domotex vorstellen, ein bisschen Spannung muss sein«, so Klaus Schulze-Tertilt.  Saicos Halle 13, Stand A32

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Neue Flure für die Berufsschule

Was die Farbgebung für die neuen Flure betraf, da war man sich bei Stauf schnell einig. Mit Gelsenkirchen als Heimatstadt des FC Schalke war das »Königsblau« natürlich Pflicht. Von den beiden Fluren im Erdgeschoss gingen die Klassenzimmer der baldigen Parkett- und Bodenleger ab. Die Maler weißten die Wände der Korridore und versahen sie anschließend in »StaufBlau« mit Linien und Mustern.

Schuldirektor Egbert Stein und Thomas Glasl, Außendienstmitarbeiter der Stauf Klebstoffwerk GmbH.

Auf diesen Entwurf war die Wahl von Schulleiter Egbert Stein und den vier Berufsschullehrern nach kurzer Beratung gefallen. Die Pädagogen hatten aus insgesamt vier Vorschlägen ihr Lieblingsdesign ermitteln können. Bei der offiziellen Einweihung waren die Berufsschüler und Lehrer sichtlich begeistert. Vor Ort war auch Thomas Glasl, Stauf-Gebietsleiter Mitte-West/Ruhrgebiet. Er hatte das Sponsoring der neugestalteten Flure angeregt. Thomas Glasl fühlt sich dem Berufskolleg persönlich verbunden – als Parkettleger-Azubi im dritten Lehrjahr war er 1985 nach Fertigstellung des Neubaus noch mit dorthin umgezogen. Bereits seit Mai steht im Eingangsbereich des Hans-Schwier-Berufskollegs eine Stauf-Vitrine, in der anhand

STAUF

u STAUF Die Berufsschüler von heute sind die Fachkräfte von morgen – Grund genug, um bei ihnen möglichst früh einen guten Eindruck zu hinterlassen. Deshalb übernahm die Stauf Klebstoffwerk GmbH die Kosten für die Renovierung und Neugestaltung zweier Flure im Hans-Schwier-Berufskolleg Gelsenkirchen.

Im typischen »Königsblau« erstrahlt der Eingangsbereich des Berufskolleg Hans Schwier in Gelsenkirchen. von Bildern der Arbeitsalltag des Parkett- und Bodenlegers erzählt wird. Neben exemplarischen Bodenaufbauten sind auch Werkzeuge, die für die Profis wichtig sind, in der Vitrine zu sehen. Das Unternehmen unterstützt zudem regelmäßig und bundesweit Berufsschulen mit Workshops: Die Stauf-Mitarbeiter

erklären anschaulich und praxisnah die vielfältigen Themen rund um die Parkett- und Bodenverlegung. Im vergangenen Jahr lag der Workshop-Schwerpunkt etwa auf dem Thema Estrichfugen.  Stauf Halle 13, Stand C04/1

Dichte Trittschalldämmung für Holzdecken TRELLEBORG Eine Verbesserung der Trittschalldämmung verspricht Hersteller Trelleborg mit der »STG«-Dichtung. Sie besteht aus dem robusten Material EPDM und soll die Trittschallübertragung minimieren.

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nem dauerhaften und hochwertigen Zellgummi. Je nach Anwendungsbereich ist die Dichtung als Zell- oder Massivkautschuk erhältlich. Innerhalb der Decke wird die Variante mit Zellkautschuk verwendet: Die Dichtungsbahn wird zwischen Holzboden und Holzbalken angeordnet und bis zu den Außenwänden geführt. Dies mindert laut Hersteller die Entstehung und Übertragung von Schall in das angrenzende Geschoss. Die »STG«-Dichtung aus Massivkautschuk kommt hingegen beim Übergang von Wand zur Decke zum Einsatz. Sie kann ebenfalls über die gesamte Länge der Wand verlegt werden und verhindert, dass

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der Schall von der Decke in die Wand übertragen wird. Mit den beiden Ausführungen der »STG«-Dichtung können laut Hersteller die Wege des Trittschalls in Holzdecken wirksam eingedämmt werden.

Die Montage erfolgt ohne Stifte oder Nägel, bei Bedarf kann die Bahn verklebt werden.  Trelleborg Halle 1, Stand 1-128

TRELLEBORG

Bei der Planung und Ausführung von Holzdecken muss dem Schallschutz besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Denn störende Geräusche können sich leicht über die Konstruktion übertragen. Mit ihrer geringen flächenbezogenen Masse können Holzbalkendecken für eine unerwünschte Schallübertragung sorgen. Deshalb ist es wichtig, entsprechende Aufbauten zu wählen und geeignete Maßnahmen zur Verbesserung des Schallschutzes ergreifen. Speziell für die Trittschalldämmung von Holzböden hat Trelleborg die »STG«-Dichtung entwickelt. Sie besteht aus schwarzem EPDM – ei-

Die »STG«-Dichtung aus Zell- oder Massivkautschuk sorgt für eine Verbesserung der Trittschalldämmung im Bereich von Holzdecken.


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Profi-Programm mit vier neuen Produkten u PCI Thomsit Fußbodentechnik, eine Marke der PCI-Gruppe, hat zum Start ins zweite Halbjahr vier neue Produkte ins Profiprogramm der Premiummarke aufgenommen: »SD 910 N« Silikon-Dichtstoff, »TF 310 Glasfaservlies«, »TF 320 Glasfaserstränge« und den Parkettkleber »Thomsit P665«.

PCI

Für das elastische Schließen von Eck-, Anschluss- und Bewegungsfugen an Wand und Boden will »Thomsit SD 910 N« eine ideale Ergänzung für die Profianwendungen im Bereich der Fußbodenverlegung bieten.

Mit dem Silikon-Dichtstoff »SD 910 N« will Thomsit die Fußbodenverlegung vereinfachen, vor allem das elastische Schließen von Eck-, Anschluss- und Bewegungsfugen an Wand und Boden innen und außen. Der Silikon-Dichtstoff ist in 18 Farbtönen erhältlich und laut Hersteller selbsthaftend, geruchs- und sehr emissionsarm, pilzhemmend ausgerüstet und beständig gegen Witterungseinflüsse, extreme Temperaturen und UV-Strahlen. Mit den »Thomsit-Floor«-Produkten Glasfaservlies »TF 310«

und den Glasfasersträngen »TF 320« will Thomsit eine sichere, schnelle und flexible Lösung zur professionellen Sanierung kritischer Untergründe bieten. Mit beiden Produkten können laut Hersteller im System mit Thomsit-Bodenausgleichsmassen Risse je nach Breite und zu erwartenden Bewegungen im Boden großflächig überbrückt werden. »Thomsit-Floor TF 310«-Glasfaservlies wird auf Untergründen mit Rissen bis ca. 3 mm Breite und geringen zu erwartenden Bewegungen einge-

setzt. Die Fasern dieses Vlieses sind mit einem speziellen Bindemittel gebunden, das sich bei Kontakt mit geeigneten Thomsit-Bodenspachtelmassen auflöst. Somit werden die einzelnen Fasern von der Spachtelmasse umhüllt, armieren die Ausgleichschicht, steigern dadurch die Biegezugfestigkeit des Verbundsystems und bauen so Schwindspannungen ab.

Für Risse bis 5 mm »Thomsit-Floor TF 320«-Glasfaserstränge werden zusätzlich zum Glasfaservlies im Bereich von Rissen bei Rissweiten bis 5 mm und geringen zu erwartenden Bewegungen eingesetzt. Dies ist laut Hersteller eine sichere Alternative zum kraftschlüssigen Verbinden mit Rissvergussharzen bei festliegenden Rissen und Fugen im Bereichen mit leichter Bewegung. Die Glasfaserstränge garantieren eine sehr hohe Zugund Reißfestigkeit und sind im System mit den empfohlenen Thomsit-Bodenausgleichsmassen einfach und schnell einzubauen. Selbst hoch belastbare

INFO

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Unter der Marke Thomsit bietet die PCI-Gruppe in Westeuropa Bodenverlegesysteme an – von Untergrundreparatur über Untergrundvorbereitung bis zur Verklebung von Bodenbelägen. PCI Augsburg ist Teil des Unternehmensbereichs Bauchemie der BASF und nach eigenen Angaben mit der Marke PCI führend im Bereich Fliesenverlegewerkstoffe für Fachbetriebe in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Fußböden, z.B. im Gewerbeund Industriebereich, können mit diesem System sicher und schnell saniert werden.

Elastischer Parkett-Klebstoff Mit »Thomsit P 665« ergänzt der Hersteller sein Produktportfolio der Parkettkleber. Der sehr elastische, emissionsarme einkomponentige Spezialklebstoff für Stabparkett Eiche, Mehrschichtparkett und parkettgeeignete Thomsit-Dämmunterlagen verspricht eine dauerhaft starke Klebkraft, ohne Vorstrich bei den meisten Un tergründen.

Für jeden Boden die richtige Dämmunterlage finden

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u HAMBERGER FLOORING Mit der »Öko«-, »Basic«- und »Comfort«-Line bietet das Unternehmen drei Kategorien für Dämmunterlagen an, die für jeden Boden- und Kundentyp die richtige Dämmunterlage bereithalten soll. Das größte Plus aller drei Kategorien ist laut Hersteller, dass jede Dämmunterlage perfekt auf den jeweiligen Hartboden abgestimmt werden kann.

Die »Silent Energy DS« ist eine hochwertige Akustikdämmunterlage mit integrierter Dampfbremse. 34

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Haro empfiehlt grundsätzlich die Verwendung von Dämmunterlagen bei allen Hartbodenbelägen. Sie erhöhen die Elastizität des Bodens, dämmen Raum- und Trittschall und gleichen Unebenheiten des Bodens aus. Trittschall ist im Allgemeinen das, was man von Gehgeräuschen in einer darüber liegenden Wohneinheit hört. Raumschall hingegen be-

zeichnet Gehgeräusche, die im gleichen Raum zu hören sind. Beim Trittschall sind Reduzierungen von bis zu 18 db nach DIN 140-8 möglich, beim Raumschall werden Reduzierungen von bis zu 30 % nach EPLF Impulshammerprüfung erreicht. Die »Öko-Line« von HARO bietet Dämmunterlagen auf Basis natürlicher Rohstoffe.


So ist zum Beispiel die Holzfaserdämmplatte eine Trittschall-, Ausgleichs- und Wärmedämmunterlage aus einer FSC-zertifizierten Holzfaser, die laut Hersteller eine sehr guteWärmedämmung bietet. Aufgrund der wärmedämmenden Eigenschaften und der hohen Isolationswirkung soll sie insbesondere für Räume geeignet sein, die keine Fußbodenheizung haben. Die »Silent Eco« sowie die »Silent Eco DS« sind zudem mit dem »Blauen Engel« ausgezeichnet.

Tritt- und Raumschall werden reduziert Dämmunterlagen der »Basic-Line« sind laut Haro der perfekte Einstieg in ein geprüftes Bodensystem aus Hartboden plus Dämmunterlage. Sie verbessern bereits den Gehkomfort und reduzieren vor allem Trittschall, aber auch Raumschall. So ist zum Beispiel die »Visco Pro DS« eine 2 mm starke leichte und leise Dämmunterlage mit integrierter Dampfbremse, die sich mit aufgrund ihrer hohen Viskoelastizität per-

fekt jedem Untergrundverhältnis anpasst und Unebenheiten nahezu vollständig ausgleicht. Trotz ihres leichten Gewichts von 230 g/m² erzielt die »Visko Pro DS« laut Hersteller sehr gute Werte in Raum- und Trittschall und ist für den Einsatz auch auf Fußbodenheizungen bestens geeignet. Mit einer Materialstärke von 1,4 – 3 mm verbessern sie Tritt- und Raumschall erheblich, gleichen Unebenheiten aus und sind sehr gut bis exzellent für die Verlegung auf Fußbodenheizungen geeignet. Zudem sind sie in einem hohen Maße druckstabil und bieten in der Variante »Silent Pro DS« oder »Silent Energy DS« noch einen zusätzlichen Feuchtigkeitsschutz. So ist die »Silent Energy DS« nach Herstellerangaben eine hochwertige Akustikdämmunterlage mit integrierter Dampfbremse, die sich, gefüllt mit natürlichen Gesteinsmehlen, aufgrund ihrer guten Leitfähigkeit bestens für den Einsatz auf Fußbodenheizungen eignet. 

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Aufgrund der wärmedämmenden Eigenschaften und der hohen Isolationswirkung ist die Holzfaserdämmplatte gut für Räume geeignet, die keine Fußbodenheizung haben. 12/17–01/18

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Holz-Spezialist profitiert vom Fertighaus-Boom OSMO 1 Mit einem Plus von etwa 4 % und einem Jahresergebnis von etwa 108 Millionen Euro (2016: 105 Millionen Euro) blickt der Warendorfer Holz-Spezialist Osmo zufrieden auf das endende Geschäftsjahr. Das Unternehmen konnte vom Boom im Fertighaus-Bereich ebenso profitieren wie vom zunehmenden Holzbau generell, sagte Geschäftsführer Christian Cordes im Gespräch mit dem baustoffPARTNER. Auch die Investitionen steigen: Demnächst geht eine neue Lackieranlage für Profilbretter in Betrieb. u

Von Jan Rieken

RIEKEN

Das Osmo-Firmengelände am Unternehmenssitz in Warendorf ist ein Klassiker der Mittelstands-Architektur: Immer wieder wurde auf- und angebaut, erweitert und vergrößert – und das nicht nur in der Verwaltung, sondern auch in der Produktion. Zuletzt ist eine 12 000 m2 große Halle entstanden, die zum einen als Lager dient und zum anderen eine neue Lackieranlage für Fassaden-

Osmo-Geschäftsführer Christian Cordes blickt auf ein erfolgreiches Jahr und hat 2018 viel vor: Im Frühjahr geht eine neue Lackieranlage in Betrieb.

Profilbretter beherbergt, die im Februar oder März in Betrieb gehen soll. Für den Bau dieser Halle hat das Unternehmen rund 5 Millionen Euro in die Hand genommen, weitere knapp 4 Millionen kommen jetzt für Anlagen, Ausstattung und Maschinenpark hinzu. »Bis dann endgültig alle Auflagen erfüllt sind, kann das nochmal Zeit und auch Geld kosten«, sagt Geschäftsführer Cordes mit Blick auf die Behörden, die ihr Einverständnis teilweise an schwierige, weil sich widersprechende Bedingungen geknüpft haben.

Entlastung der Anlagen schafft kürzere Lieferzeiten Aufgrund des Fachkräftemangels in der Baubranche gehe der Trend immer mehr zum schlüsselfertigen Bauen, berichtet Cordes. »Die Fertighaus-Industrie boomt, in Bayern und Baden-Württemberg liegt deren Anteil

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bei 30 bis 40 Prozent«, schildert er. Die große Nachfrage hatte zuletzt für Lieferzeiten von drei bis vier Wochen gesorgt – und die sollen auch dank der neuen Anlage nun verkürzt werden. Dort sollen ab Frühjahr 2018 im 2-Schicht-Betrieb bis zu 70 m Profilbretter pro Minute sowohl für den Innen- wie auch den Außenbereich lackiert werden. Die moderne Anlage schafft theoretisch sogar 90 m pro Minute. Außerdem eröffnet sie Spielraum für andere Beschichtungsmethoden, mit denen der Hersteller derzeit experimentiert... Zusätzlich wird Osmo eine weitere halbe Million Euro in den Umbau bestehender Lackieranlagen investieren.

Paletten-Möbel deutlich über geplanten Absatzzielen Die Aussichten für Osmo und die rund 280 Mitarbeiter sind auch für 2019 gut.

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Mit der Markteinführung der Fassadenbefestigung »Pure« ist Cordes mehr als zufrieden: »Die Verkaufszahlen brechen alle Rekorde«, sagt er. Gleiches gilt für das Sortiment an Paletten-Möbeln. Eigentlich als Nischen-Produkt gestartet, liegt der Verkauf (der zu 90 % im Baumarkt statt-

findet) um das 10-fache über dem geplanten Absatz. Beim Fassadensystem »Verto« sieht er hingegen noch »Luft nach oben«. Der Holz-Spezialist Osmo wird mit seinen Produkten auf der Domotex (s. separater Bericht) ebenso vertreten sein wie  auf der Dach + Holz.

Farbige Vielfalt für Industrie und Handel OSMO 2 Wenn sich auf der Domotex in Hannover das Who-is-who der Teppich- und Bodenbelagsbranche zum Austausch über Trends und Neuheiten trifft, präsentiert die Osmo Holz und Color GmbH & Co. KG ihr innovatives Produktportfolio im Bereich Oberflächentechnik und Holzanstriche. u

LED-gehärtete Oberflächen für die Industrie Wenn es um die Erhaltung der natürlichen Oberfläche von Holz sowie die individuelle kreative Gestaltung von Holzfußböden geht, ist Osmo nach eigenen Angaben der richtige Ansprechpartner. Zudem feiert das Warendorfer Unternehmen 2018 sein 140-jähriges Jubiläum und zeigt zum Auftakt des Messejahres, dass es fit für die Herausforderungen der Zukunft ist und weiterhin für höchste Qualität und spannende Innovationen steht. Dazu zählt unter anderem die Erweiterung des Sortiments für Profis und im Segment Industrieoberflächen. Hier steht ein neues Trocknungsverfahren im Mittelpunkt: Bei den »LED Polyx«-Produkten erfolgt die Trocknung der Hartwachs-Öl-Oberfläche durch spezielle LED Lampen anstatt von UV Licht. Die neuen LED-Produkte sind Teil der »Polyx«-Systeme, die Osmo speziell für die Industrie entwickelt hat. Dabei handelt es sich um

Mit den »Osmo Creativ-Dielen« lässt sich der Fußboden ganz nach Wunsch gestalten: Es können fünf Holzarten mit verschiedenen Oberflächen und zahlreichen Farben frei kombiniert werden.

OSMO

Das Unternehmen kommt mit einem neuen, offen gestalteten Stand auf die Messe und lädt zu informativen Gesprächen und zur Vorstellung seiner Produkte ein. Für die Zielgruppen Industrie, Handwerk und auch der Endverbraucher verspricht Osmo mit seinen Produkten eine große Bandbreite an Möglichkeiten und will damit seine Kompetenz als starker Partner unter Beweis stellen.

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Bodenprofile & Unterlagsmaterialien Die Osmo Holz und Color GmbH & Co. KG verspricht mit ihren hochwertigen Holzanstrichen sowohl für Profis als auch für Endverbraucher optimale Produkte für ein überzeugendes Ergebnis. ölbasierte Holzbeschichtungen, die ein optimales Oberflächenfinish versprechen. Bereits bei geringen Auftragsmengen entstehen widerstandsfähige und atmungsaktive Oberflächen auf Basis hochwertiger, gereinigter Naturöle und -wachse. Am Messestand zeigt Osmo in informativen Livevorführungen, wie einfach und wirkungsvoll sie in der Anwendung sind.

Trendthema: Individuelle Holzoberflächen

für harte, elastische und textile Bodenbeläge.

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Die Stärke der Osmo Holz und Color GmbH & Co. KG sieht das Unternehmen in den Bereichen Holz und Farbe. Beides kommt aus einer Hand; die Oberflächen stammen aus eigener Entwicklung. Davon profitieren Anwender und Endkunde, das Handwerk und der Handel gleichermaßen. Die Domotex ist eine optimale Plattform, um die Kerngebiete von Osmo unter einem Dach vorzustellen, zumal das Trendthema Individualisierung von Holzoberflächen sowohl im Profibereich als auch beim Endverbraucher eine zentrale Rolle spielt.  Osmo Halle 13, Stand E24 Osmo Halle 7, Stand 7.322

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Innerhalb des Remmers-Systems »Deck OS 8« kommt »Epoxy Primer PF New« als farbige Grundierspachtelung zum Einsatz.

Neue Grundierung: Farbig durch und durch u REMMERS Mit der farbig vorpigmentierten Grundierung »Epoxy Primer PF New« bietet Bodenbeschichtungs-Spezialist Remmers dem Bauherrn einen durchgefärbten Bodenbelag. Damit lässt sich schon während des Auftragens der Grundierung der Arbeitsfortschritt erkennen. Und wenn der Untergrund dann doch mal sichtbar wird, treten die Macken weniger stark in Erscheinung.

Kratzer und mechanischer Verschleiß von Bodenbeschichtungs-Systemen bringen nach einiger Zeit ans Licht, was im Untergrund schlummert. Dann tritt oft die Epoxidharzgrundierung zutage, die sich transparent oder bernsteinfarben auf den Beton legt. Remmers, mittelständischer Anbieter von Bodenbeschichtungs-Systemen, hat sich des Problems schon vor einiger Zeit angenommen und eine vorpigmentierte Grundierung entwickelt.

Grundierung, Egalisierung und Basiseinstreuschicht Mit der farbigen Grundierung »Epoxy Primer PF New« von Remmers erhält der Bauherr einen durchgefärbten Bodenbelag. Darüber hinaus ist schon während des Auftragens der Grundierung – im Unterschied zu transparenten Grundierungen – der Arbeitsfortschritt zu erkennen. Das zweikomponenti-

ge Produkt eignet sich laut Hersteller nicht nur für die Grundierung im Remmers-System »Deck OS 8«, sondern auch als Egalisierung und als Basiseinstreuschicht. Der Hersteller verspricht hervorragende Haftungseigenschaften auf Beton und will so für einen dauerhaften und sicheren Verbund zum Untergrund sorgen. Auch die Durchhärtungszeiten versprechen dem Anwender eine gesicherte Schleifbarkeit am Folgetag, sodass z.B. eine dünne Strukturbeschichtung im identischen Farbton appli ziert werden kann. Remmers Halle 7, Stand 7.115

Remmers Halle 5, Stand 5-147

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Türen

Design & Technik

HEWI / WESTAG & GETALIT Hersteller HEWI, bekannt für Türdrücker in anspruchsvollem Design, will mit der neuen Serie »mini« den Begriff Minmalismus neu definieren. Welche technischen Hürden die Produktentwickler dafür zu nehmen hatten und wie sich das Produkt sicher montieren lässt, war Thema eines zweitägigen Design-Workshops für die Fachpresse, zu dem HEWI und Türenhersteller Westag & Getalit gemeinsam eingeladen haben. Beide Unternehmen haben so den Journalisten einen Blick durchs Schlüsselloch ermöglicht.. u

Von Jan Rieken Am HEWI-Firmensitz in Bad Arolsen hat PR-Managerin Lisa Floren die Technik vorgestellt, die eine solch minimalistische Rosette überhaupt erst ermöglicht und so den Türdücker auf das Wesentliche reduziert sowie gleichzeitig ganz neu in Szene setzt. Bei »mini« ist die Rosette extrem verkleinert, was ein außergewöhnliches Design erzeugt.

höhe von nur 3 mm. Die schnelle, belastbare Befestigung kommt dabei mit nur einem Werkzeug aus: Dem Ringschlüssel. Die Bohrung des Türblatts (Fräsmaß 25 mm) ist ausreichend, um den Drücker zu befestigen. Die Vertreter der Fachpresse konnten sich eigenhändig davon überzeugen: Es ist keine weitere Vorbereitung des Türblatts notwendig, da das patentierte Konzept die Befestigung

Unzähliche Entwürfe und Prototypen, auch für Montage-Kleinteile, hat HEWI produziert, um die Serie »mini« marktreif zu machen. Die Möglichkeiten des 3D-Drucks erweisen sich als große Hilfe... HEWI verzichtet außerdem auf überflüssige Schlüsselrosetten: »Nur dort, wo eine abschließbare Tür gewünscht ist, wird ›mini‹ mit zusätzlicher Rosette auch eingesetzt«, erläutert Designer Oliver Widy, der das neue Produkt maßgeblich mitentwickelt hat.

Einfache Montage: Mit dem Ringschlüssel zum Erfolg Herausgekommen ist eine patentierte Technik, die Maßstäbe setzt: Die neuartige Befestigung erlaubt die Reduzierung der Rosette auf einen Durchmesser von lediglich 32 mm sowie eine Bau-

der Rosette ohne aufwendiges Bohren ermöglicht. Für die Montage wird die eine Hälfte der Türdrückergarnitur mit einem vormontierten Vierkantstift und dem Einpresslager durch die Schlossnuss gesteckt und mit dem Einpresslager der anderen Seite mithilfe einer von HEWI mitgelieferten Montagemutter und einem gewöhnlichen Ringschlüssel fest verbunden. Die Rosetten verzahnen sich konzentrisch zur Schlossnuss dauerhaft mit dem Türblatt. So können Toleranzen der Türblattbohrung ausgeglichen werden.

RIEKEN

Gemeinsamer Design-Workshop: Minimalistische Optik verlangt maximales Know-how

Der zweite Türdrücker wird aufgesteckt und mit einer Gewindeschraube fixiert – fertig. Wie einfach die Befestigung von »mini« ist, zeigt HEWI auch mit einem Montage-Video auf der Firmen-Website.

Türen: Reduzierte Optik und maximale Variantenvielfalt Den Desig-Leitsatz, nützliche Dinge schön und schöne Dinge nützlich zu machen, beherzigt auch Türen- und Oberflächenspezialist Westag & Getalit. Das Unternehmen war Gastgeber des zweiten Workshop-Tags und hatte dazu nach Rheda-Wiedenbrück eingeladen. Im Unternehmens-Showroom hat Thomas Sudhoff, zuständig für PR und Markenkommunikation, das Unternehmen und seine Designlösungen im Türbereich vorgestellt. Ein Schwerpunkt lag dabei auf der Serie »Lineo«, die – ebenso wie die »mini«-Türdrücker von HEWI – auf reduziertes Design mit maximaler Raumwirkung setzt. Maximal hingegen sind die Kombinationsmöglichkeiten: 13 Varianten in 28 Farben und sechs Lackierungen ergeben in Verbindung mit 25 Verglasungs-Optionen eine Vielfalt von etwa 4 000 Möglichkeiten, erläuterte Sudhoff. Zeitlos elegantes Design und eine würdige Kombination mit »mini« verspricht auch »Westaline«: Die lackierte Tür mit eingefräster V-Fuge kombiniert zeitloses Design mit einer hochwertigen Oberflächenlackierung. »Auch hier bietet sich mit

Lisa Floren, PR-Managerin bei HEWI, hat den gemeinsamen Design-Workshop mit Westag & Getalit eröffnet und die technischen Finessen erläutert, die es für ein reduziertes Design braucht. 19 Typen in sechs Lackierungen sowie zahlreichen Verglasungen eine große gestalterische Vielfalt«, erläutert Sudhoff. Im Praxistest konnten sich direkt am Objekt die Pressevertreter von der einfachen Montage und der schlichten Eleganz überzeugen, die von der Kombination der Produkte beider Hersteller ausgeht. 

Thomas Sudhoff, bei Westag & Getalit zuständig für PR und Markenkommunikation, demonstriert die ansprechende Optik des Designverbunds zwischen Türdrücker und Tür.

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Türbeschläge: Neben Funktionalität zählt auch das Design u GLUTZ Türen stehen in erster Linie für sicheren und im besten Fall komfortablen Zutritt. Neben diesen Aufgaben müssen sie besonders im gehobenen Wohnbau und in designorientierten Räumen auch optische Eleganz ausstrahlen. Drücker sowie Beschläge verleihen der Tür dabei einen wesentlichen Akzent.

Die minimalistische Linienführung, die schon länger die Architektur dominiert, sorgt laut Glutz dafür, dass auch die kleineren Objekte eine immer schlankere Figur erhalten. So werden Rosetten immer flacher und ragen in vielen Fällen nur unwesentlich von der Innentür, dem Fenster oder der Hebeschiebetür heraus. In modernen Räumen heben sich Beschläge optisch ab, indem sie immer weiter absinken – sie stehen exemplarisch für den Trend der Reduktion. Beim Einsatz von flachen Türbeschlägen gehen modernes Design und Eleganz laut der Glutz AG eine Verbindung ein. Hersteller mit einem breiten Lösungsangebot rund um Fenster und Türen sowie einem Portfolio an Zusatzangeboten profitieren von dem »Al-

GLUTZ

les aus einer Hand«-Angebot. Das betrifft die Durchgängigkeit vom Fenster über die Hebeschiebetür bis hin zu Außen- und Innentüren. So können Errichter mit nur einem Ansprechpartner Objekte vom sozialen Wohnbau bis zum designorientierten Großobjekt realisieren. Mit der Produktlinie »Piatto« bietet Glutz runde und eckige Rosetten, die nur zwei mm in der Gesamthöhe messen und zu 100 % durchgängig sind. Auch die Beschichtung kann laut Unternehmen nach Wunsch angepasst werden. Zwar spiele Edelstahl dank der Langlebigkeit und der Resistenz nach wie vor eine Hauptrolle, dennoch sollen Rostfarben sowie die Kombination aus matten und polierten Tönen immer beliebter werden. Der Hersteller bietet mit Bronze-Kupfer, Anthrazit, Antikorrosiv, Messingmatt, Messingpoliert und Goldmatt sechs verschiedene PVD-Beschichtungen an.

Elegant und einfach

Weil die Unterseite des Deckels ausgefräst ist, erreicht die Rosette von Glutz eine minimale Höhe bei maximaler Kompaktheit.

Damit die Rosette sich nur minimal von der Tür abhebt, führt nach Ansicht von Glutz kein Weg an passgenauer Montage vorbei. Doch nicht nur Design und op-

tische Kohärenz befindet sich nach ihrer Ansicht im stetigen Wandel, sondern auch die Lösungen für das Befestigen von Türdrückern und Rosetten werden immer ausgeklügelter. Hinter der schlichten Oberfläche steckt oftmals ein raffiniertes Montagesystem, das ohne sichtbare Verschraubung auskommt. So erhalten zum Beispiel die schlanken »Piatto«-Beschläge ihre filigrane Form durch einen Magneten in der nur 1 mm tief messenden Grundplatte. Der ebenfalls 1 hohe Edelstahldeckel wird auf die Grundplatte aufgesetzt und durch den Magneten gehalten. Weil die Unterseite des Deckels ausgefräst ist, soll die Rosette eine minimale Höhe bei maximaler Kompaktheit erreichen. Das Anbringen der Rosette erfordert laut Herstellerangaben weder das Ausfräsen des Türblattes noch den Einsatz speziell auf das Produkt abgestimmter Werkzeuge. Der mitgelieferte Demontagemagnet hilft, um die Abdeckungen wieder abzuziehen. Danach müssen lediglich die Schrauben gelöst werden.  Glutz Halle 2, Stand 2-408

Wisniowski und Somfy arbeiten bei Smart-Home-Steuerungen zusammen WISNIOWSKI Die bequeme Fernsteuerung per Handy wünschen sich viele Bauherren im Zuge von Modernisierungen auch für die Hofpforte, das Garagentor oder die Haustür. Werden solche Bauelemente erneuert und sollen diese ferngesteuert werden, bietet Wisniowski jetzt in enger Zusammenarbeit mit Somfy eine passende Steuerung an. Eine von Somfy entwickelte App für das Smart-Home System »Connexoon« wurde unter anderem für diese Zwecke im Co-Branding auf die Bedürfnisse der Wisniowski-Kunden abgestimmt. Während im Neubau Smarte Haussteuerungen oft schon eingeplant und die Leitungen dafür verlegt sind, ist im Bestand meistens nur eine kleine Basisanlage gewünscht und möglich. Die Smarte Home Steuerung Somfy »Connexoon« ist eine solche Lösung. Sie ist laut Hersteller der erste Schritt zu einem intelligenten Haus. Damit fügen sich die modernen Bauelemente von Wisniowski, ob Garagentor, Haustür oder Hofpforte, auf Wunsch in das Internet der Dinge 40

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ein. Das Unternehmen bietet nach eigenen Angaben für alle elektrisch betriebenen Garagentortypen wie beispielsweise »Prime« oder »UniTherm«, für elektrische Schiebetore und auch für die elektrifizierten Haustüren, zum Beispiel der Serie »Creo« die Möglichkeit der Integration in ein sicheres Smart-Home-System. Die Bauelemente der »Home Inclusive Serie« sind komplett per Handy kontrollierbar. So lassen sie sich bequem von der Dienstreise oder vom Urlaub aus ansteuern und per IO-Kontrolle auch der Status überprüfen. Mit der Geotracking-Funktion öffnen sich Hofpforte und Garagentor automatisch, wenn die Hausherren vorfahren.

WISNIOWSKI

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Intelligente Steuerungen von Somfy, im Co-Branding mit Wisniowski entwickelt, erleichtern den Alltag im Haus.


Ein wichtiger Aspekt ist die Sicherheit des Systems

Den Alltag durch Technologiefortschritt erleichtern

Die Steuerungssysteme der Zukunft unterliegen wichtigen Sicherheitsanforderungen. Wisniowski arbeitet auf diesem Sektor im Co-Branding seit Jahren mit Somfy zusammen. Ihre Haussteuerungssysteme wie »Connexoon« oder »TaHoma« sind nach eigenen Angaben mit Bestnoten von IT-Sicherheitsfirmen geprüft und verfügen über komplexe Verschlüsselungs-Algorithmen wie sie auch beim Online-Banking genutzt werden. So ist sichergestellt, dass sich bei aller Freude über den neuen Komfort im Hintergrund alles in sicheren Bahnen bewegt.

Nahezu jedes Bauelement kann heute einen kleinen Computerchip enthalten, der ins Hausnetzwerk eingebunden ist und dadurch die Befehle seines Nutzers umsetzt oder Zustandsberichte verfasst und sie an die Bauherren oder die beauftragte Wartungsfirma sendet. Die smarten Systeme werden laut Wisniowski von den Befehlen ihrer Nutzer lernen, in Zukunft den Menschen womöglich sogar an Dinge erinnern, die er übersehen hat oder auch prüfen, ob zu Hause wirklich alle Fenster  geschlossen sind.

Die passende Türvariante finden PRÜM Der Hersteller Prüm bietet geschosshohe ein- und zweiflüglige Türelemente, wahlweise als Dreh- oder Schiebetüren sowie als Windfangelemente in verschiedenen Ausführungen an. Kombinationen mit Futterzarge in allen gängigen Oberflächen oder auch als Blend- und Blockrahmen sind möglich und erfüllen zudem alle bautechnischen Anforderungen an den Brandschutz.

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Die deckenhohen Türelemente von Prüm sollen eine stilvolle und moderne Einheit ergeben und gleichzeitig mit dem Gesamtkonzept des Raumes harmonieren. Sei es ein geschosshohes und durchgehendes Türelement, ein geschlossenes Türblatt mit Oberblende, eine Lichtausschnitttür oder auch eine Ganzglastür mit einem Oberlicht – die Gestaltungsmöglichkeiten bei Türen sind groß. Weitere Variationsmöglichkeiten sind Ausführungen mit oder ohne Kämpfer sowie mit oder ohne Zargenquerteil. So präsentieren sich raumhohe, stumpfe Türen mit durchgehender Zarge als flächenbündige Einheit und einer wertigen Gesamtästhetik. Der Türenhersteller Prüm stellt mit vielen individuellen, deckenhohen Türvarianten das Design in den Vordergrund und weiß, dass geschosshohe

Türelemente großen und hohen Räumen einen außergewöhnlichen Charme verleihen. Dazu kommen weitere gestalterische Möglichkeiten im Wohn- und Objektbereich, die einen modernen Architekturstil zum Ausdruck bringen können. So sorgt laut Hersteller zum Beispiel ein raumhohes Ganzglas-Schiebeelement für ausreichend natürliches Licht im Wohnbereich und weist gleichzeitig eine schlanke und offene Optik auf. Wichtig ist es, dass die Auswahl der Tür letztlich mit dem Gesamtkonzept des Raumes harmoniert und gleichzeitig dem Anspruch an Komfort und Materialqualität ge recht wird.

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GARANT Seit vielen Jahren ist die Farbe Weiß eine der meistgewählten Oberflächen im Bereich Türen. Zudem war die Vielfalt von weißen Türelementen noch nie so breit gefächert wie heute. Diese Tendenz wird nach Auskunft von Garant auch weiterhin anhalten. Aus unzähligen Designs kann dabei gewählt werden. u

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Reduziert im Erscheinungsbild und unterschiedlich kombinierbar, passen weiße Türen zu nahezu jeder Wohnraumgestaltung. Es verwundert daher nicht, dass der helle und schlichte Farbton seit vielen Jahren zu den meistgewählten Oberflächenfarben zählt. Auch der Hersteller Garant Türen und Zargen GmbH hat seine Produktpalette in dieser Stilrichtung erweitert. Neu unter den Weißen ist beispielsweise das Modell »Milano«, bei dem Zeitlosigkeit laut Hersteller ebenso im Vordergrund stehen soll, wie Fräsungen, die für mehr Leichtigkeit im Design sorgen. Das Aussehen der Profiltür gleicht nahezu einer echten Füllungstür. Durch die 90 Grad Kante an der Innenseite und die Fasen an der Außenseite wird eine gute Tiefenwirkung erreicht. Nach Herstellerangaben lassen Füllungen und verschiedene Lichtausschnitte den Einsatzmöglichkeiten freien Lauf. Das Besondere bei den Lichtausschnitt-Türen seien die flächenbündigen Glasleisten, die eine grazile Optik vermitteln sollen. Die eckige Ausführung unterstreicht dabei den aktuellen, strukturierten Ein-

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GARANT

Schlichte Türen sind gefragt: Weißlack liegt voll im Trend

Eine Neuheit unter den weißen Türen ist das Modell »Milano« von Garant. Das Design steht für Zeitlosigkeit und Leichtigkeit und kann einzelne Räume gezielt aufwerten. richtungsstil. Die »Neue« von Garant ist ein- oder zweiflügelig oder als Schiebetür erhältlich und kann mit facettenreichen Gläsern oder mit unterschiedlichen Funktionen ausgestattet werden. Dabei soll die Glasserie laut Garant besonders gut

zur Geltung kommen. Moderne Linienführungen oder florale Motive gewähren zudem Lichtmomente und lassen Räume großzügiger wirken. Eine Ergänzung mit Ganzglastüren kann dabei noch mehr Akzente setzen. 


SYSTEM SCHRÖDERS

Das nachrüstbare Rauchschutzsystem von System Schröders ist das erste seiner Art, das bestehende Feuerschutzabschlüsse mit geprüftem Rauchschutz nach DIN 18095 ausrüsten kann.

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Vorbeugender Brandschutz: NachrüstRauchschutzsystem für Bestandstüren THEO SCHRÖDERS Die Verhinderung der Ausbreitung von Rauchgasen ist einer der wichtigsten Sicherheitsfaktoren beim vorbeugenden Brandschutz. Die Musterbauordnung schreibt daher Rauchschutzabschlüsse für bestimmte Gebäudebereiche vor, doch ältere Feuerschutztüren sind häufig nicht dazu in der Lage, die gängigen Anforderungen zu erfüllen. u

Durch ein spezielles Nachrüstsystem, wie es System Schröders als Entwickler von Brandund Rauchschutztüren anbietet, lassen sich auch ältere Feuerschutztür-Modelle weiterhin problemlos nutzen. Im Brandfall geht die weitaus größte Gefahr von den entstehenden Rauchgasen und nicht von den Flammen aus. Untersuchungen bestätigen laut Schröders, dass rund 90 % aller Brandopfer durch Rauch umkommen. Um die Ausbreitung von Rauch zu verhindern, schreibt die Musterbauordnung rauchdichte Abschlüsse vor, zum Beispiel bei Ausgängen von Treppenräumen, die nicht unmittelbar ins Freie führen. Mit seinem Nachrüstsystem hat Schröders eine Lösung entwickelt, mit der der Rauchschutz bei Türen nachgerüstet werden kann, die funktionsfähig in ihrer Brandschutzfunktion sind. Nach Aussage des Unternehmens können die umlaufenden Rauchschutzdichtungen an Türen und Klappen sauber und kostengünstig angebracht werden – teure Neuanschaf-

fungen im Zuge einer Brandschutzsanierung sollen damit in vielen Fällen überflüssig gemacht werden.

Erstes nach DIN 18095 geprüftes Nachrüstsystem Durch das Nachrüst-Rauchschutzsystem werden erstmalig die Anforderungen der DIN 18095 bei nachgerüsteten Türen erfüllt. Dies wurde vom Materialprüfungsamt Nordrhein-Westfalen in Rauch- und Dauerfunktionsprüfungen be-

stätigt. Somit ist das nachrüstbare System das erste seiner Art. Sollte für die nachgerüsteten Türen ein baurechtlicher Verwendungsnachweis und eine Kennzeichnung mit einem Übereinstimmungszeichen gefordert werden, so ist im Einzelfall eine Zustimmung der obersten Bauaufsichtsbehörde erforderlich. Bei der Abwicklung solcher Sonderfälle unterstützt Schröders Bauherren im Falle von  Beantragung.

Mit seinem Nachrüst-Rauchschutzsystem hat System Schröders eine Lösung entwickelt, mit dem der Rauchschutz bei ansonsten in ihrer Feuerschutzfunktion einwandfreien Türen im Bestand unkompliziert nachgerüstet werden kann.

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Hochwertige Türen für das Nationalmuseum dividuelle Oberflächen mit den Funktionen der Türen. »Die Türen und Tore passen so wunderbar in die jeweilige Architektur und verschwinden augenscheinlich – oder werden bewusst mit edlen Ornamenten oder Oberflächen als Gestaltungselement eingesetzt«, sagt Geschäftsführer Jürgen Buchele. Insbesondere Fluchttüren aus dem Gebäude hinaus wurde mit den verschiedenen »Surface Deluxe«-Oberflächen veredelt, sodass sie sich in die außergewöhnliche Architektur des Nationalmuseums bestens einbringen. Die Dimensionen des Nationalmuseums sind groß – und die Türen und Tore oft auch. So wurden mehrere automatisch betriebene Rolltoranlagen eingebaut, die auf Knopfdruck geöffnet und geschlossen werden

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Mein stärkster Antrieb?

Edle Oberflächen und Design sind in Katar gefragt. Hersteller Buchele aus dem schwäbischen Ebersbach hat bei der Asstattung des Nationalmuseums mit seiner Linie »Surface Deluxe« hier das Rennen gemacht.

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INFO

Die Buchele GmbH mit Sitz im schwäbischen Ebersbach/Fils sieht sich als einer der führenden Hersteller von multifunktionalen Stahltüren und XXL-Toren mit den verschiedensten Eigenschaften. Das Unternehmen beschäftigt rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und setzt als Hersteller auf individuelle Türen und Tore.

Einbruchschutz beginnt an der Haustür u KNEER-SÜDFENSTER Die Zahl der Einbrüche ist laut Kneer sprunghaft gestiegen und mittlerweile auf dem höchsten Stand seit 16 Jahren. Immerhin bei 40 Prozent der Fälle bleibt es beim Versuch, da immer mehr Hausbesitzer entsprechende Sicherheitsmaßnahmen treffen. Es gilt daher zu überlegen, welche Schutzmaßnahmen für das Eigenheim sinnvoll und auch realisierbar sind.

Montagefreiheit!

Die Investition in einbruchhemmende Haustüren und Fenster scheint sich angesichts der jüngsten Einbruch- und Diebstahlstatistiken durchaus bezahlt zu machen. Diese wird nicht nur von polizeilichen Beratungsstellen empfohlen, sondern auch finanziell gefördert, zum Beispiel durch spezielle Programme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Da der Schutz vor ungebetenen Besuchern schon an der Haustür beginnt, sollte diese laut Kneer mit mechanischen Sicherheitssystemen ausge-

Unser stärkster Antrieb: GEZE Powerturn Ausgefeilte Lösung, schnell und bequem montiert: Mit dem automatischen Drehtürantrieb Powerturn lassen sich mit nur einem Produkt sechs verschiedene Montagearten realisieren. Der nur 7 cm hohe Antrieb öffnet auch große, schwere Türen mit Flügelbreiten bis 1.600 mm oder Flügelgewichten bis 600 kg und bietet dank der Smart swing Funktion Sicherheit und Komfort: Für jedermann und in jedem Gebäude.

SMART SWING

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können – auch diese haben von Brandschutz bis Schallschutz verschiedene Funktionen und werden je nach Gebäudeteil entsprechend individuell geplant. Der Hersteller sieht mit dem Auftrag aus Doha seinen internationalen Ruf bei Planern und Bauherren für die Qualität der Türen und Tore bestätigt. »Die individuelle Planung mit Experten vor Ort und in Ebersbach sowie die Verarbeitung ›made in Germany‹ ist für die Bauherren weltweit wichtig«, erklärt  Buchele.

12/17–01/18 BEWEGUNG MIT SYSTEM

KNEER

Noch sind die Türen des Nationalmuseums von Katar in Doha nicht geöffnet. Die Bauarbeiten im Wüstenstaat laufen auf Hochtouren. Dass die Türen, wenn sie dann tatsächlich für Besucher geöffnet sind, sowohl besonders sicher, als auch besonders schön sind, verspricht die Firma Buchele aus Ebersbach: Sie hat verschiedene Funktionstüren in den arabischen Staat geliefert für die unterschiedlichsten Einsätze, zum Beispiel Brandschutztüren mit hohen Sicherheitsstufen und dennoch edel lackierten Oberflächen. Edle Oberflächen und Design sind laut Hersteller in Katar gefragt. Die Optik ist auch im Nationalmuseum sehr wichtig, und Buchele hat mit seiner Linie »Surface Deluxe« hier das Rennen gemacht. Sie kombiniert in-

BUCHELE

u BUCHELE Die Firma Buchele aus Ebersbach liefert hochwertige Multifunktionstüren für das Nationalmuseum von Katar in Doha, das bald eröffnen soll.

Für moderne Sicherheit kann ein Fingerprint-System sorgen, bei dem der Fingerabdruck den Schlüssel ersetzt.


gene Finger ersetzt dabei den Schlüssel, der folglich auch nicht mehr verloren gehen kann. Bewährt hat sich außerdem das Smart-Touch-System mit Transponder: Nach Erkennen der Zugangsberechtigung entriegelt sich die Haustür automatisch. Das erleichtert nicht nur den Zugang, sondern ist zugleich eine wirksame Zutrittskontrolle. Bauherren und Renovierern steht eine große Bandbreite an Fenster- und Türtechnik in Verbindung mit intelligenten Zutrittssystemen zur Verfügung. Auch die Fenster und Terrassentüren werden heute von zahlreichen Eigenheimbesitzern in die intelligente Haussteuerung einbezogen – bequem bedienbar per Smartphone oder Tablet. Nicht zuletzt lassen sich auf diese Weise barrierefreie Lebensräume schaffen und Haus und Wohnung werden für die Zukunft fit gemacht. 

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stattet sein. Wirksam sei beispielsweise ein eingebauter Keilfalz, der als Aushebelsicherung auf der Bandseite einen guten Schutz bietet. Bei den Kneer-Haustüren gehört diese patentierte Sicherung zum Standard. Die Türen erfüllen nach Angaben des Herstellers die Widerstandsklasse RC 2, die auch von polizeilichen Beratungsstellen empfohlen wird. Haustüren aus Holz, Aluminium-Holz und Aluminium sind zusätzlich mit einem Automatikschloss ausgestattet. Beim Zuziehen der Tür löst die Mehrfachverriegelung aus – die Tür ist also immer abgeschlossen. Darüber hinaus gibt es Fallenfeststeller für Tagesentriegelung, einen mechanischen Öffner und eine durchgehende Schließleiste. Nicht nur sicher, sondern auch modern sollen laut Kneer auch intelligente Zutrittssysteme ohne Schlüssel sein. Einfach zu bedienen sind beispielsweise Haustüren mit Fingerprint-System. Die Tür wird dabei über einen Fingerscanner geöffnet. Der ei-

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BA SY S

Das neue Rollenband für Objekttüren »Objecta« mit »STV 135/56 3-D« hat die Tests für 350 kg schwere Türen erfolgreich bestanden.

Objektband für schwerlastige Türen u BARTELS SYSTEMBESCHLÄGE Für ständig steigende Türgewichte und größere Türblätter bietet Bartels Systembeschläge (Basys) effektive Bandsysteme, die eine hohe Tragfähigkeit aufweisen.

Bereits zur BAU hatte Bartels mit dem »Objecta 2239/160/56-4 SL« mit »STV 135/56 3- D« ein Rollenband vorgestellt, das die Tests für 350 kg schwere Türen bestanden hat. Das Augenmerk bei der Entwicklung lag nicht nur auf dem Band, sondern vor allem auf der Bandaufnahme. Der Systembeschläge-Hersteller konzipierte mit der Produktfamilie »Objecta« ein Türenbandsystem, das sich auf eine hohe Frequenz an Öffnungs- und Schließvorgängen einstellt und dabei laut Hersteller über seine gesamte Einsatzdauer wartungsfrei funktioniert. Dafür soll die hochwertige Lagertechnik sorgen, bei der Bundbuchsen mit vergrößerten Laufflächen reibungsarm in einen Spezialkunststoff eingebettet sind. »Objecta«- Türbänder werden nach DIN EN 1935 zertifiziert und entsprechen den CE-Bandklassen 11 respektive 14.

Einbruchhemmung als Zusatznutzen Eine Stiftsicherung, die allen links und rechts öffnenden »Objecta«-Türbändern eigen ist, unterscheidet das Produkt vom sonst üblichen Standard. Die Madenschrauben dienen laut Hersteller als Fixierstifte und erfüllen den Zusatznutzen der Einbruchhemmung, weil sie bei geschlossener Tür verhindern, dass sich der Tragbolzen löst und die Achse ohne Weiteres heraustreiben lässt. Aber auch Anforderungen an den Rauch-, Brandund Schallschutz sowie die Fluchtsicherheit lassen sich mit den Objektbändern abbilden.

INFO

Das neue Band verfolgt mit Stiftsicherung sowie Lagermaterialien diesen Systemansatz. Es ist für gefälzte und stumpf einschlagende Türgeometrien verfügbar. Darüber hinaus liefert Basys Befestigungszubehör, wie zum Beispiel Halteplatten für Umfassungszargen. 

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BaSys steht für Bartels Systembeschläge. Das von Albert und Jürgen Bartels geführte Familienunternehmen entwickelt, produziert und vertreibt seit 1995 ein komplettes Baubeschlagprogramm. Dabei sieht sich BaSys mit seinen Band- und Schließblechsystemen als Problemlöser für Türen- und Zargenhersteller aus Handel und Handwerk. Am Firmensitz im ostwestfälischen Kalletal beschäftigt das Unternehmen rund 90 Mitarbeiter.

Weniger kann kann mehr mehr mini | Weniger minireduziert reduziert den Türdrücker das mini den Türdrücker aufauf das Wesentliche, ohne Funktionalität Wesentliche, ohne aufauf Funktionalität zuzu verzichten. Anspruchsvolles Design, verzichten. Anspruchsvolles Design, zu-zuverlässige Technik, nachhaltige Qualität verlässige Technik, nachhaltige Qualität und hoher Greifkomfort – bei mini kann und hoher Greifkomfort – bei mini kann weniger mehr. Das patentierte Monweniger mehr. Das patentierte Montagekonzept von mini ermöglicht eine tagekonzept von mini ermöglicht eine schnelle, belastbare Befestigung, schnelle, belastbare Befestigung, diedie kein Bohren erfordert. kein Bohren erfordert.

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Vollautomatisches 3-Fallenschloss für Alu-Türen eingeführt DRUTEX Das 3-Fallenschloss soll größeren Komfort und bessere Funktionalität bieten. Zwei zusätzliche Multifunktionsfallen sind laut Hersteller für einen permanenten Anpressdruck über die gesamte Türhöhe verantwortlich. Dadurch möchte das Unternehmen eine größere Dichtheit, bessere Schalldämpfung sowie mehr Sicherheit ermöglichen. DRUTEX

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Das 3-Fallenschloss ist seit Dezember nun auch für Aluminiumtüren erhältlich. Als Hersteller von Fenstern, Türen und Rollläden in Europa, hat das Unternehmen Drutex S.A. im Dezember bei ihren modernen Aluminiumtüren das vollautomatische 3Fallenschloss von Maco als Standardausführung eingeführt. Die Serien »MB-45«, »MB-70«, »MB70HI« und »MB-86SI« sollen künftig damit ausgestattet werden. Bislang waren nur die PVC-Türen von Drutex damit ausgerüstet. Ziel soll es laut Hersteller sein, eine größere Dichtheit, bessere Schalldämpfung und Sicherheit zu ermöglichen. Die serienmäßige Kurbelfalle lässt die Türen außerdem leicht und leise schließen. »Das automatische ›Maco‹-Türschloss ist eine bewährte, von den Kunden geschätzte Lösung, die wir bisher nur bei unseren PVC-Produkten eingesetzt haben. Die Entwicklung der Aluminiumtechnologie hat uns nun dazu bewogen, sie auch bei unseren eigenen modernen Aluminiumtüren anzuwenden. Schließlich bilden Aluminiumprodukte einen immer größeren Teil unserer Verkaufsstruktur und dank der hohen Qualität unserer Produkte dürfen wir auf ein noch dynamischeres Wachstum dieses Segments von Bauelementen hoffen. Wir investieren seit jeher in innovative Technologien. Die Ausrüstung unserer Aluminiumtüren mit automatischen 3-Fallen-

schlössern ist nur eine unserer Ideen für die Optimierung unserer Aluminiumsysteme« erläutert Bogdan Gierszewski, Generaldirektor der Drutex S.A. Die Aluminiumtüren zeichnen sich laut Unternehmen durch hohe Qualität, Bedienkomfort, Sicherheit und das Design aus. Die von der internen »F&E«-Abteilung entwickelten Systeme gewährleisten nach Ansicht von Drutex eine langjährige und störungsfreie Nutzung sowie Beständigkeit. Drutex Halle 5, Stand 5-247

INFO

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Drutex wurde 1985 als Hersteller von Maschendrahtzäunen gegründet. Das Familienunternehmen setzte seinen Schwerpunkt schnell auf die Produktion von Fenstern und wird durch sein rund 50 Millionen Euro teures Europäisches Bauelementezentrum über ein Produktionspotential von bis zu 7 000 Fenstern pro Tag verfügen. Drutex entwickelt außerdem eigene Fensterprofile und stellt Fenster und Türen aus Holz und Aluminium sowie Brandschutztüren, Rollläden und eigenes Isolierglas her. In Deutschland verfügt das Unternehmen über einen Firmensitz mit mehr als 2 800 Mitarbeitern.

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Ausgezeichnetes Konzept: eine »Holzklasse« für sich

Der erfolgreiche Hotelier Jens U. Sroka hat ein für Deutschland einmaliges, äußerst extrovertiertes Hotelkonzept entwickelt: Die Idee der »Bretterbude «ist »rotzig und frech«. Sroka tituliert sein stylisches Hotelkonzept auch gerne als »Holzklasse« – es sieht auch dank der Fassade im Helgoländer Hummerbuden-Look sehr holzig aus. Die »Bretterbude« ist das neueste Projekt des innovativen Hoteliers, bei zwei vorherigen Projekten setzte der Hotelier ebenfalls auf Innentüren von JELD-WEN.

Türenkonzept passend zum »Used«-Look des Hotels Das Konzept des »Used«-Looks setzte der Küsten-Hotelier auch 103 mm in den Zimmern konsequent

um: Mit hellen Holzoptiken gestaltete er die zweckmäßigen Butzen. Auch bei den Innentüren war es sein Ziel, den eingeschlagenen Weg umzusetzen. Die Idee, Zimmertüren aus Stahl mit einer rostig wirkenden Legierung auszuführen, wurde wegen fehlender Schallschutz-Optionen verworfen. Die Lösung hatte JELD-WEN aber im Gepäck: Um den gewünschten Look umsetzen zu können, kamen fertig vorgrundierte Schallschutztüren »Typ 42/SK2« zum Einsatz, die auf der Baustelle von den Malern bewusst amateurhaft und »rough« bearbeitet mit deutlich sichtbaren Lacknasen versehen wurden. Der gewählte Farbton erinnert an den blanken Stahl von Containerschiffen. Unter-

GfS Sicherheit an Türen GfS DEXCON (DoorEXitCONtroller) – Türüberwachung mit großer Funktionsvielfalt

Der Farbton der insgesamt 81 Schallschutz-Zimmertüren erinnert an den blanken Stahl von Containerschiffen. Eine schmiedeeiserne Griffstange und schablonierte Kennungen verstärken diesen Eindruck. strichen wird diese Optik noch durch eine schmiedeeiserne Griffstange sowie schablonierte Kennungen auf der Außenseite der Tür. Die gewählten Modellen der Schallschutzklasse 2 (SK2) halten dem meist etwas rauen Hotelalltag stand und stellen die Privatsphäre sicher. Bei den Türen war Jens Sroka nicht nur der Look besonders wichtig. »Wir haben nicht nur die Optik der Tür für ein Hotelzimmer verändert, wir sind auch ganz bewusst weggegangen von den hoteltypischen Keycards.« Weiterhin kamen in den Versorgungsbereichen und Restaurants vorgrundierte Feuchtraumtüren des Typs »Optima 30« und »Optima 34« sowie weitere JELD-WEN-Schallschutztüren des Typs »48/SK2« mit Lichtausschnitt zum Einsatz.

»Holzklasse«-Interieur kommt nicht nur bei Gästen gut an

146 mm

Dass Lacknasen, Schließzylinder & Co. die richtige Entscheidung waren, beweisen neben der Auzeichnung zur »Hotelimmobilie des Jahres« (s. Infokasten) die Besucherzahlen sowie die Auslastung der »Bretterbude«. Bereits im ersten Jahr liegt diese weit über dem Küstendurchschnitt und Hotelier Sroka peilt auch hier Spitzenwerte an.

an Stangengriffen

an Druckstangen

Vielfältige Funktionen bereits ab Werk • Batterie- oder Netzbetrieb • Batterieüberwachung • Automatische Alarmabschaltung nach 3 min • Hotelmodus einstellbar: Alarmdauer 30 sek • 2 Lautstärken zur Wahl • Alarmverzögerung einstellbar • 15 Sekunden Offenhaltezeit • Fremdeinspeisungsklemme und potenzialfreier Kontakt für Alarmweiterleitung • Daueroffenfunktion (nicht bei Stangengriffen) • „Tür zu lange offen“-Alarm • Stiller Alarm einstellbar • Externer Taster für Freigaben anschließbar (Fernsteuerung)

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u JELD-WEN Heiligenhafen galt früher als eher verschlafen, ist aber heute ein Synonym für modernen Tourismus. Direkt am Seebrückenvorplatz hat die »Bretterbude«, ein cooles Lifestyle-Hotel, eröffnet. Die Unterkunft im lässigen Used-Look will das tradierte Image der Gemeinde kräftig aufmöbeln. Der Inhaber setzt bei der Ausstattung mit Zimmertüren der insgesamt 81 »Butzen«, so heißen die Zimmer in der »Bretterbude«, auf den Marktführer für Hotelimmobilien JELD-WEN.

Insgesamt wurden in der »Bretterbude« 220 Türen eingebaut, davon u.a. 81 Zimmertüren und 15 Brandschutztüren. Dass bei solchen Projekten am Ende oft der Zeit-Schuh drückt, ist selbstredend. Doch auch für den nicht unüblichen Fall, dass sich in letzter Minute Maße verändern oder andere technisch bedingte Neuerungen ergeben können, verspricht JELD-WEN eine praxisorientierte Lösung: Das Liefersystem »5plus«: Damit will der Hersteller dafür Sorge tragen, dass jede Bestellung unabhängig von der Losgröße auch kurzfristig zur Verfügung steht. Damit sieht sich der Hersteller so effizient und professionell positioniert, dass er seine nach eigenen Angaben im Hotelbau führende Marktstellung noch weiter ausbauen wird. 

AUSGEZEICHNETE IMMOBILIE Die von JELD-WEN mit Innentüren ausgestattete »Bretterbude« in Heiligenhafen hat Anfang Oktober auf dem »hotelforum« in München die begehrte Auszeichnung als »Hotelimmobilie des Jahres« erhalten. Das nun-

mehr dritte Projekt, das Ausnahme-Hotelier Jens Sroka mit JELDWEN umgesetzt hat, konnte sich in einem spannenden Finale gegen das »Motel One Upper West« in Berlin und das »Roomers« Baden-Baden durchsetzen.


Fenster FINSTRAL

Aufbau & Verarbeitung

In Friedberg bei Augsburg hat der Tiroler Hersteller Finstral ein Schaufenster direkt an der A8 geschaffen.

Studio eröffnet: Großer Neubau, große Pläne u FINSTRAL Im Oktober hat Finstral sein Studio in Friedberg nahe Augsburg eröffnet. Für sein bislang größtes Ausstellungs- und Schulungszentrum errichtete der Südtiroler Fensterhersteller einen Neubau mit über 1 000 m2 Schauraum und eigenen Montage-Schulungsräumen.

Zur Eröffnung gab es einen »Finstral Studio-Tag« mit Musik, Kunst aus der Sammlung des Unternehmens und Südtiroler Spezialitäten. Dabei sorgte vor allem die umfassende Produktausstellung für Begeisterung: Klar gegliedert in die Bereiche Fenster, Haustüren und Wintergärten präsentiert Finstral sein Sortiment komponierbarer Produkte. Den roten Faden bildet der Finstral Planer, der die Beratung nach einem einfachen Prinzip ermöglichen soll: von außen über die Mitte nach innen und rundherum. Mit Handmustern, Bildern und Beispielen werden an den Beratungstheken alle Themen wie Gestaltung, Bauanschluss, Öffnungsarten oder Abwicklung erklärt. Jeder Händler kann sie inklusive Aktualisierungs-Service für seinen Schauraum bei Finstral mieten. »Und wann immer der Platz reicht, werden wir die Theken künftig auch auf Messen zeigen«, sagt Geschäftsführer Joachim Oberrauch.

Entscheidung zwischen »billig oder besser« Tags zuvor versammelte Finstral bereits alle deutschen Händler zu einem Partner-Tag im neuen Gebäude. Über 200 Gäste lauschten auf der zum Auditorium umgewandelten Freitreppe im Schauraum den Präsentationen von Frank Kühne (fußner kühne architekten), Joachim Oberrauch (Geschäftsleitung Finstral) und

weiteren Finstral-Verantwortlichen. Dabei bezog das Unternehmen klar Stellung: Der Markt für Fenster und Türen, so Geschäftsführer Oberrauch, sei satt. Wer wachsen wolle, müsse sich entscheiden: Billiger sein und voll aufs Mengengeschäft konzentrieren. Oder besser werden und den Fokus auf das margenstärkere Geschäft mit anspruchsvollen Kunden legen. Finstral habe sich klar dafür entschieden, immer besser zu sein. Seit Jahrzehnten setzt Finstral auf Innovationen bei Kunststofffenstern und nimmt nach eigenen Angaben in diesem Bereich eine führende Rolle ein. Mit der Erweiterung des Sortiments in die Materialien Aluminium, Holz und den nachhaltigen Verbundwerkstoff »ForRes« und den vielfältigen Öffnungsvarianten von Hebeschiebe- bis zu Falttüren will das Unternehmen

INFO

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Finstral ist nach eigenen Angaben ein Fenster-, Türen- und Wintergartenhersteller mit rund 1 400 Mitarbeitern und etwa 1 000 Fachhandelspartnern in 14 europäischen Ländern. Seit fast 50 Jahren entwickelt und baut das Familienunternehmen Fenster mit Kunststoffkern. Das Finstral Studio Friedberg ist das bislang größte Ausstellungs- und Schulungszentrum des Unternehmens. Es liegt verkehrsgünstig direkt an der A8 nahe Augsburg.

eines der komplettesten Fenster-Sortimente Europas bieten. Auch bei der Montage sehen sich die Südtiroler als Vorreiter: Jüngste Initiative ist die Zertifizierung ihrer Partner als Montage-Profis gemeinsam mit dem Institut für Fenstertechnik Rosenheim. Zur Frage »billiger oder besser« stellte Marketingleiter Lucas von Gwinner ein Programm zur Gewinnung anspruchsvoller Kunden vor. Verkaufsleiter Kurt Bernhard lud alle Händler ein, am Finstral-Partnerprogramm teilzunehmen, mit dem die Südtiroler Unterstützung in den Bereichen Marketing, Schauraum, Beratung und Service sowie Montage bieten. Im Anschluss gab es für alle Gäste Führungen durch die Produktausstellung. Und am späten Nachmittag eröffnete dann in der »Temporary Gallery« im Erdgeschoss die Kunstschau »Soft Architecture« mit zeitgenössischen Werken aus der Sammlung des Unternehmens und Arbeiten eingeladener Künstler. 

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Mit dem Neubau direkt an der A8 gleich bei Augsburg erfüllt sich ein Traum für uns. Für Bauherren und Architekten, die anspruchsvolle Projekte planen, ist das von Landshut bis Stuttgart und von Garmisch bis Nürnberg in vertretbarer Fahrzeit zu erreichen. Wer weiter nördlich startet, den laden wir herzlich zu unserem Werk nach Gochsheim ein. Da haben wir kürzlich ebenfalls ein großes Finstral Studio eröffnet.« Joachim Oberrauch, Geschäftsleitung Finstral

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Finstral Halle 5, Stand 5-222 und 5-244

Mit vielen Gästen, darunter zahlreiche Händler, hat Finstral die Eröffnung des neuen Ausstellungs- und Seminarangebots gefeiert. 12/17–01/18

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Neuer Sonnenschutz wird auf der Fensterbau vorgestellt ALUKON Im Rahmen der Fensterbau Frontale in Nürnberg möchte Alukon Neuheiten und Weiterentwicklungen rund um das Thema Sonnen- und Insektenschutzsysteme vorstellen. Als Besonderheit stellt das Unternehmen auf dem circa 300 m² großen Messestand erstmalig ein eigens entwickeltes Raffstoresystem vor. Auch 2018 wird Alukon mit einem eigenen Messestand auf der Fensterbau Frontale in Nürnberg vertreten sein. Diesmal unter dem Schwerpunktthema »Raffstore«, denn der Hersteller will erstmalig ein eigens entwickeltes Raffstoresystem für seine Vorbau- und Aufsatzkästen präsentieren. Die Erweiterung des Produktangebots wurde durch die Baumaßnahmen am Unternehmensstandort in Konradsreuth möglich, durch die sich der Hersteller laut eigener Aussage um rund 50 Prozent vergrößern konnte. Eine weitere Produktneuheit hält Alukon für die Besucher der Messe in Form eines Schnellbaukastens für Raffstoren bereit. Der sogenannte »Raff-E« soll nach Herstellerangaben speziell auf die Eigenschaften von Raffstorelamellen ausgelegt sein und sich durch große Baugrößen

sowie Montagefreundlichkeit auszeichnen können. Zudem möchte Alukon ein neues Standkonzept, Weiterentwicklungen im Vorbaukasten-Programm sowie bereits am Markt etablierte Produkte wie den hochgedämmten Aufsatzkasten »AK-Flex« und das textile Sonnenschutzsystem »ZipTex« präsentieren. Alukon ist bereits seit vielen Jahren Teil dieses internationalen Branchentreffs und hat sich für 2018 viel vorgenommen. »Wir wollen die Messe nutzen, um Architekten, Fensterbauern und dem Bauelementehandel unsere Sonnen- und Insektenschutzlösungen rund ums Fenster vorzustellen. Der persönliche und direkte Austausch steht dabei für uns an oberster Stelle, um langfristig Kontakte zu knüpfen und Neukunden zu generieren«, erklärt Klaus Braun, Geschäftsführer bei Alukon. 

ALUKON

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Die Besucher der Fensterbau können sich auf dem Alukon-Stand zu Neuheiten im Bereich Sonnen- und Insektenschutz informieren und beraten lassen. Alukon Halle 7, Stand 7-317

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Sonnenschutzlösung zum zeitsparenden Nachrüsten

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u FLEXALUM Nicht jedes Haus ist mit einem modernen Sonnenschutzsystem ausgestattet. Bei einigen fehlt dieser sogar komplett. Der nachträgliche Einbau eines neuen Sonnenschutzsystems ist in diesem Zusammenhang jedoch nicht immer einfach.

INFO Das Unternehmen Flexalum Sonnenschutzsysteme mit Sitz in Düsseldorf ist Zweigniederlassung der Hunter Douglas GmbH und verantwortet seit 1996 den Vertrieb in Deutschland. Die Hunter Douglas Gruppe, als weltweit führendes Unternehmen für Fensterverkleidungen und Hersteller von architektonischen Produkten, hat ihren Hauptsitz in Rotterdam in den Niederlanden und ein Management Office in Luzern in der Schweiz. Die Gruppe besteht aus 169 Unternehmen mit 68 Herstellungs- und 101 Montagebetrieben sowie Marketingunternehmen in über 100 Ländern. Hunter Douglas beschäftigt weltweit 16 500 Mitarbeiter.

Komfort und Sicherheit Innovative Fenstertechnik: • Fenster mit RC 3-Widerstandsklasse für ausgezeichneten Einbruchschutz • Elektromotorisches Bedienen von Hebe-Schiebe-Türen • Elektrisch steuerbare Raffstores und Oberlichter

Haustür-Zugangsvarianten mit höchster Sicherheit: FLEXALUM

Fehlender Platz und aufwendige Montagen erschweren das Nachrüsten von Sonnenschutzlösungen oder machen es fast unmöglich. Flexalum, Spezialist für Sonnenschutzsysteme bietet zwei Raffstore-Varianten an, mit denen auch Bestandsgebäude einfach um einen hochwertigen Sonnenschutz ergänzt werden können. Für Gebäude, bei denen der Einbau eines Sonnenschutzsystems bisher an zu wenig Platz für den Blendkasten scheiterte, bietet Flexalum ein Raffstore-System mit einer geringeren Pakethöhe als herkömmliche Raffstores. Der Trick ist hierbei, dass die Lamellen des Sonnenschutzsystems beim Einfahren nicht direkt übereinander, sondern mit etwas Versatz nach links und rechts gestapelt werden. Durch diese spezielle Stapeltechnik der Lamellen ist laut Hersteller eine Platzeinsparung von bis zu 15 % möglich, was eine Reduzierung der Größe des Blendkastens zufolge hat. Die Pakethöhen betragen dabei, je nach

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Aufgrund vorgefertigter Elemente lässt sich der Schnellmontage-Raffstore zeitsparend nachrüsten.

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Höhe des Raffstores, zwischen 150 und 348 mm und erlauben Behanggrößen von bis zu 5 000 mm Höhe. Eine weitere Variante zum Nachrüsten des Sonnenschutzsystems an Bestandsgebäuden ist der »Schnellmontage-Raffstore« von Flexalum. Mit diesem System lässt sich der neue Sonnenschutz schnell montieren. Vorgefertigte Elemente, die von außen rund um das Fenster angebracht werden, ermöglichen eine schnelle Installation von Blendkasten und Führungsschiene. Aufwendige Arbeiten am Mauerwerk sollen dabei laut Flexalum entfallen. Das spare nicht nur Zeit, sondern verursache auch weniger Dreck.  Flexalum Halle 9, Stand B12

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Sturzkasten: Sanierung wird zum Kinderspiel REFLEXA Für die Renovierung oder Sanierung bietet Sonnenschutz-Spezialist Reflexa mit dem neuen Aufsatzkastensystem »Cereno« ein System, mit dem sich ein Sturzkasten in nur einem Montageschritt effizient wärmedämmen lässt. Das spart Zeit bei der Montage und Energie bei der Nutzung.

Der »Cereno« verspricht laut Hersteller die perfekte Lösung bei einem Fenstertausch in den vorhandenen, ungedämmten Rollladen-Sturzkasten. Um die Fensterdämmung einschätzen zu können, ist der U-Wert vom Fenster eine der wichtigsten Kennziffern: Je niedriger er ist, desto energieffizienter ist die Wärmedämmung am Fenster. Zum Vergleich: Ohne die Modernisierung erreicht der Wärmedurchgangskoeffizient eines ungedämmten Sturzkastens im Durchschnitt einen Usb-Wert von 1,47 m²K. Mit dem neuen Aufsatzkastensystem »Cereno« kann das Fenster einen beachtlichen Usb-Wert von 0,66 m²K erreichen. Durch die verwendeten Materialien kann eine Verbesserung der Wärmedämmung von bis zu 60 % erreicht werden.

Kompatibel durch zwei Adapterprofile Durch zwei Adapterprofile, jeweils rastbar oder schraubbar, ist das Aufsatzkastensystem mit nahezu allen herkömmlichen Fensterprofilsystemen kompatibel. Durch die beiden verschiedenen Adapterlösungen ist man an keinen Fens-

terhersteller gebunden und kann sich für das Fenster entscheiden, welches ideal für die Sanierung bzw. Modernisierung ist. Zur Montage ist es erforderlich, das Adapterprofil mit dem Fenster zu verschrauben, damit im Anschluss der Rollladenkasten einfach mit dem Fensterprofil verbunden werden kann. Um eine schlüssige Befestigung zu erhalten, werden seitlich zwei Befestigungsstiele angebracht, um den Kasten gegen Lösen bzw. Kippen zu sichern. Die Führungsschienen werden mittels Schraubklemmnippel direkt mit dem Fenster verbunden, sodass anschließend das komplette Fenster inkl. dem Rollladen in den vorhandenen Sturzkasten geschoben werden kann. Wie auch bei den anderen Aufsatzkastensystemen von Reflexa ist auch bei »Cereno« ein Insektenschutz-Rollo integrierbar, auch nachträglich. Zusätzlich zur Standardausführung ist das System auch mit einem Abschlusswinkel erhältlich, der den Übergang von »Cereno« zum vorhandenen Putzwinkel schließt.

REFLEXA

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Vorhandene Bedienelemente sind weiterhin nutzbar Die vorhandenen manuellen Bedienelemente können laut Hersteller problemlos für die weitere Nutzung integriert werden. Ebenfalls sind außenliegende Antriebe für 23 mm-Gurt und Kurbel möglich, um vorhandene Aussparungen in der Wand wie z.B. Unterputzwickler weiterhin nutzen zu können. Durch unterschiedlichste Bedienvarianten von Gurt- und Schnurzug über Kurbelbedienung bis hin zu elektrischen Antrieben mit Hinderniserkennung und bidirektionalem Funkantrieb sowie akkubetriebener Bedienmöglichkeit, will der »Cereno« den Bedürfnissen der Nutzer und den Gebäudeanforderungen in vollem Umfang gerecht werden. Bei Bedarf kann laut Reflexa der vorhandene Rollladenkastendeckel weiter verwendet werden, da die Aufnahme am »Cereno« für alle gängigen Kastendeckelstärken ausgelegt ist. Optional liefert der Hersteller auch hier den Kastendeckel in den Ausladungen 180 mm oder 260 mm, um auch hier optimale Ergebnisse der Reduzierung von Kältebrücken zu erzielen.

Mit »Cereno« bietet Reflexa ein System, mit dem sich ein Sturzkasten in nur einem Montageschritt effizient wärmedämmen lässt.

Systemzubehör und viele Farben zur Optimierung Automatische Steuerungsanlagen machen den »Cereno« laut Hersteller in Verbindung mit elektrischen Antrieben zu einem Multitalent. Dazu gibt es eine große Farbauswahl bei den Führungsschienen, Endleisten und Panzerprofilen sowie zwischen Kunststoff- und Aluminiumprofilen. Je nachdem stehen beim Rollladenpanzerprofil dabei bis zu 17 Farben zur Wahl. Der Wärmeverlust kann weiter minimiert werden, wenn das Dämmkastensystem mit modernen Sonnenschutzsystemen kombiniert wird.  Reflexa Halle 5, Stand B12 + C21

Reflexa Halle 7, Stand 7-306

DUOTHERM

Rollladenkasten mit multifunktionalem Lüftungssystem

Von außen bleibt die Fassade unberührt, lediglich innen ist beim Einbau des Lüftungssystems eine Blende sichtbar. 52

DUOTHERM Hersteller DuoTherm will mit nur einem Bauelement gleich sieben Problemfelder lösen: Abdunklung, Einbruchhürde, Verschattung, Energieeinsparung, saubere Frischluft, Schallund Sichtschutz.

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Der Rollladen-Hersteller DuoTherm bietet in Kooperation mit dem Fenster- und Türen-Spezialist Schüco einen Aufsatzrollladenkasten mit integrierbarem Lüftungselement an: »VentoTherm« soll es ermöglichen, Frischluft bedarfsgerecht, wohldosiert und gefiltert zu genießen, ohne große Wärmeverluste hinnehmen zu müssen. Das System für Neu- und Bestandsbauten ist laut Hersteller

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ausgestattet mit Wärmerückgewinner, Feinstaubfilter, Luftfeuchte- und CO2-Messtechnik. Dieses Equipment funktioniert dauerhaft per Sensorsteuerung oder wird bei Bedarf manuell aktiviert. Neben Abdunklung, Einbruchhürde, Sichtschutz und Verschattung durch den Rollladenpanzer will das Gesamtpaket weitere Themenfelder abdecken: So liefert es wirkungsvolle Instrumente, um das Wohnklima zu optimie-

ren, Energie einzusparen und den Wert der Bausubstanz zu erhalten. Bei einem Wärmerückgewinnungsgrad von bis zu 45 % ist nach eigenen Angaben mit »VentoTherm« unter anderem eine Senkung der Energieverluste durch klassische Lüftung um bis zu 35 % realisierbar.

Umdenken beim Lüften Egal ob bei Neubau oder sanierter Bestandsimmobilie – die


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heutigen Fassadendämmsysteme führen zu einer hohen Dichtigkeit der Gebäudehülle. Deshalb ist laut Hersteller von den Nutzern ein völlig anderes Lüftungsverhalten erforderlich, als die meisten von klein auf gelernt haben: Denn erfolgt der Luftaustausch wie früher unkontrolliert und alltagsbedingt nur zwei- bis dreimal pro Tag per gekipptem oder komplett geöffnetem Fenster, entweichen bis zu 50 % der Heizenergie statt dringend abzuleitender Luftfeuchtigkeit. Die Folge sind schlimmstenfalls hohe Betriebskosten, gesundheitsgefährdender Schimmelpilzbefall und die damit verbundenen Sanierungskosten. Gegebenenfalls kommen bei geöffneten Fenstern noch Straßenlärm, Feinstaubbelastung und Einbruchgefahren hinzu. Gute Alternativen zum klassischen Fensteröffnen versprechen effiziente Systeme zur kontrollierten Wohnraumbelüftung bei überwiegend geschlossenen Fenstern und Türen.

so lange hervorragend, bis sie zum Luftaustausch gekippt, gedreht oder komplett geöffnet werden. Beim Aufsatzrollladenkasten »Thermo NB« vom Hersteller DuoTherm kann das auf Wunsch integrierte Lüftungssystem »Schüco VentoTherm« den dadurch entstehenden Energieverlust verhindern. Hierbei versprechen die Hersteller unter anderem eine durchdachte Lösung zur Wärmerückgewinnung: Die verbrauchte aufgeheizte Luft wird aus dem oberen Raumbereich angesaugt, gefiltert und zum effizienten Energietausch mit kalter Frischluft geleitet. Das Ergebnis: 45 % der benötigten Wärme können so bereitgestellt und der Energieverlust durch Lüftung von 50 auf 15 % reduziert werden.

Belastungen minimieren Der durchschnittliche Mitteleuropäer hält sich zu 90 % seiner Lebenszeit in geschlossenen Räumen auf. Also ist es naheliegend, dass jeder ein besonderes Augenmerk auf die Qualität der Luft legt, die ihn hier täglich umgibt. Denn Feinstaub kann zu einer gesundheitlichen Gefahr in Bezug auf Herz-Kreislauf-, Krebs- und Atemwegserkrankungen werden. Was jedoch viele nicht wissen: Die Belastung im Gebäudeinneren ist in der Regel viel höher als in Außenbereichen.

Schmutzpartikel rausfiltern Das kommt durch die »fatale Mischung aus lungengängigen Schmutzpartikeln der Außenluft« (wie Bakterien, Reifenabrieb, Ga-

Das integrierte Lüftungssystem »Schüco VentoTherm« saugt die verbrauchte aufgeheizte Luft aus dem oberen Raumbereich an, filtert sie und leitet sie zum effizienten Energietausch mit kalter Frischluft.

Energieverlust reduzieren Die Wärmedämmwerte moderner Fenstersysteme sind nur

se, Rauch- und Rußpartikel) mit den chemischen Ausdünstungen einer Immobilie zum Beispiel durch Wand- und Bodenbeläge, schreibt DuoTherm in einer Pressemitteilung. Die Ausdünstungen potenzieren sich demnach auf diese Art um ein Zigfaches. Der im »VentoTherm«-System eingebaute Zugluftfilter der Klasse F7 fängt diese gefährlichen lungengängigen Feinstäube sowie alle größeren Partikel bis hin zu allergenen Pollen ab und trägt so laut Hersteller zu einem gesunden Raumklima bei. Das Fazit von DuoTherm: Konventionelles Lüften durch geöffnete Fenster bringt in der Regel Energieverluste sowie Feinstaubbelastung, Lärmbelästigung und Einbruchrisiken mit sich. Stattdessen will DuoTherm mit einem integrierten Lüftungssystem im Aufsatzrollladenkasten für einen kontinuierlichen Luftaustausch bei geschlossenen Fenstern sorgen. Dabei verändert »Schüco VentoTherm« den optischen Gesamteindruck des Fensters fassadenseitig nicht und raumseitig lediglich durch eine Abdeckblende. 

MULTIFILM

Zuverlässiger Blendschutz mit Durchsicht für Airport-Tower

Im Tower des Züricher Flughafens sollen Folienrollos von Multifilm für zuverlässigen Blendschutz sorgen. Sei es am Londoner Airport »Heathrow«, in Zürich oder im hohen Norden in Tromsø – an diesen Flughäfen starten und landen die Flieger im Minutentakt. In allen Airport-Towern steht die Si54

u MULTIFILM Folienrollos haben sich auch auf internationalen Flughäfen bewährt. Für den sensiblen Bereich der Flugsicherung sind allerdings zuverlässige Beschattungssysteme gefragt. Mit speziell entwickelter Rollotechnik hat sich Multifilm als Partner für die Beschattung von AirportTowern in und außerhalb Europas einen Namen gemacht.

cherheit des Flugverkehrs im Fokus. Die uneingeschränkte und blendfreie Sicht auf das Rollfeld und den Luftraum sind dabei von entscheidender Bedeutung. Dieser Aufgabe stellt sich die Multifilm Sonnen- und Blendschutz GmbH seit 25 Jahren. Nach eigenen Angaben sorgen die Folienrollos aus Deutschland auf zahlreichen internationalen Flughäfen für gute Sichtbedingungen. Airport-Tower von Norwegen, Großbritannien über die Schweiz bis hin nach Abu Dhabi, Dubai oder sogar Ulan Bator wurden mit »Multifilm«-Blendschutzsystemen ausgestattet. Für die meist überhängenden und trapezförmigen

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Fenster in Airport Towern bietet der sächsische Sonnenschutzhersteller speziell entwickelte Folienrollos. Die bis zu drei Meter breiten und sechs Meter hohen Systeme werden in unterschiedlichen Ausführungen angeboten und auf die objektspezifische Architektur angepasst. »Jeder Tower hat seine Besonderheiten und ist ein individuelles Projekt. Nach detaillierter Aufnahme der baulichen Gegebenheiten entwickeln wir gemäß der Nutzeranforderung technische Lösungen. Durch die vielen realisierten Projekte können wir auf einen reichen Fundus an Adaptionen zurückgreifen, jedoch ist jeder Tower wieder ei-

ne neue Herausforderung«, erklärt Bert Fiedler, Techniker bei Multifilm. Die meisten Anlagen werden elektrisch betrieben und können über Bediengeräte gesteuert werden. Einen optimalen Blendschutz und eine verzerrungsfreie Durchsicht soll hingegen der Folienbehang erfüllen. Unterschiedliche Folien, die nicht reflektieren, stehen dafür laut Hersteller zur Auswahl. Anders als bei Hitzeschutzfolien, die durch ihre silbrige Außenseite die Sonnenstrahlung zurückreflektieren, sind diese Folien auf der Außenseite matt. Reflexionen, die den Flugverkehr stören könnten, sollen somit kein Thema sein. Je nach Blend-


schutzbedarf und Ausrichtung des Tower kann der Nutzer zwischen unterschiedlichen Lichttransmissionen wählen. Eine besondere Herausforderung stellt nach eigenen Anga-

ben die Montage der Rollos dar. Um den laufenden Flugverkehr so wenig wie möglich zu beeinträchtigen, muss die Montage meist in den verkehrsberuhigten Nachtstunden erfolgen. Gute Vor-

bereitung, passgenaue Systeme sowie die Flexibilität und Servicebereitschaft des Montagepersonals entscheiden in einem häufig sehr kleinen Zeitfenster über den Erfolg des Projektes. 

Mit nachrüstbaren Beschlagsystemen wird die Einbruchhemmung erhöht SIEGENIA-AUBI Seit mehreren Jahren steigt die Zahl der Haus- und Wohnungseinbrüche und das Interesse von Eigenheimbesitzern und Vermietern an der Erhöhung der Einbruchhemmung mit ihr. Aber nicht immer müssen dafür gleich komplett neue Fenster eingesetzt werden. u

Hohe Zeit- und Kostenersparnis Der durchdachte Aufbau des speziell für die Nachrüstung konzipierten Beschlags verschafft Handwerksbetrieben nach Her-

stellerangaben erhebliche Vorteile – er reduziert die Anzahl der zu wechselnden Komponenten auf ein Minimum. Insbesondere soll dies für den möglichen Verzicht auf einen LagerstelBeim »Titan Safety Plus« von Siegenia soll laut lenwechsel gel- eigenen Angaben kein versetzter Schnitt für das ten, der gerade Kürzen der Bauteile erforderlich sein – das spart Zeit bei neueren und Aufwand. Fenstern kontraproduktiv wäre. Bestellung und Durch die Verschraubung der Montage vereinfacht neuen Lagerstellen in einem BeDie Maße der einzelnen Fenster reich mit bereits vorhandenen werden in einem Aufnahmeformular festgehalten, das auch den Löchern ist eine widerstandsfäunterschiedlichen Griffhöhen der hige Befestigung oft nicht möglich, sagt Siegenia. Deshalb nutzt vielen Hersteller gerecht werden der »Titan Safety Plus« die vorsoll. Die Rahmenprofilaufnahme handenen Lagerstellen und kopist nach eigener Aussage überpelt die Nachrüstkomponenten sichtlich und gibt Handwerksbean die vorhandenen Scheren trieben durch die Möglichkeit zu an. Das soll laut Siegenia für individuellen Änderungen ein hoZeit- und Kosteneinsparungen hes Maß an Flexibilität – Liefersowie ein erhöhtes Maß an Sigarantie inklusive. Die oftmals cherheit sorgen. aufwendige Suche nach ArtikelUnterstützt wird dieser Effekt nummern im Katalog ist dabei durch die Anbindung der Bandverzichtbar. Nach eigenen Anseite mit einer zweiten Eckumgaben ist Siegenia der derzeit einzige Hersteller, der zudem lenkung von unten. Dieser Aufbau ist besonders stabil. Zeit und fensterbezogen in maßgeschneiAufwand sparen Handwerksderten Komplettsets mit Einbaubetriebe auch beim Kürzen der zeichnung liefert. Regelmäßige Bauteile, denn im Gegensatz Praxisschulungen und eine Hotzu anderen Lösungen ist hierline für Rückfragen sollen zusätzliche Sicherheit bei der Umrüsfür laut Hersteller kein versetztung bieten.  ter Schnitt erforderlich. Der Teilaustausch ist für Fenster bis zu Siegenia-Aubi einer Breite von 1 000 mm nach Halle 4, Stand 4-215 DIN 18104 geprüft. SIEGENIA-AUBI

Um die heimischen vier Wände und damit die Fensterbereiche sicherer zu machen, ist es in vielen Fällen nicht nötig, gleich an einen Komplettaustausch zu denken. Sind die vorhandenen Fensterelemente neuwertig oder gut erhalten, reicht laut Siegenia meist der nachträgliche Einbau von Sicherheitsbeschlägen aus. Wichtig ist, dass diese über eine Prüfung nach DIN 18104/2 für einbruchhemmende Nachrüstprodukte verfügen. Der »Titan Safety Plus« von Siegenia ist für ein- und zweiflügelige Fenster geeignet und zählt zu den Nachrüstbeschlägen, die auch die Kriminalpolizei empfiehlt. Neben seiner hohen Einbruchhemmung überzeugt er durch seine gefällige, in den Fensterfalz integrierte Optik und eine leichtgängige Bedienung. So sorgt er für ein hohes Maß an Raumkomfort. Laut Siegenia macht dies nicht zuletzt der zweistufige Aufbau mit festem und rollendem Pilzbolzen möglich, der zu den besonderen Eigenschaften des Systems zählt. Während der feste Bolzen für ein erhöhtes Maß an Sicherheit steht, soll der rollende Bolzen das angenehme Öffnen und Schließen des Fensters gewährleisten. Zusätzlich unterstützt wird die Handhabung durch das kontaktfreie Einlaufen des festen Pilzbolzens in das Schließteil.

LET’S GO DIGITAL! Kontinuierliche Weiterentwicklung und stetig neue Innovationen machen uns zum Vorreiter in der Branche. Die digitale Transformation wird zukünftig nahezu alle Bereiche unserer Gesellschaft prägen und auch Einfluss auf die Fenster- & Türenbranche nehmen. Überzeugen Sie sich selbst auf der Fensterbau/frontale.

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WINKHAUS

Bei der Winkhaus-Schulung zum Thema Einbruchschutz haben die Teilnehmer die Perspektive gewechselt: Aus Fensterbau-Profis wurden Einbrecher...

Einbruchschutz: Weiterbildung für Fensterprofis WINKHAUS Das Sicherheitsbedürfnis wächst und die Fensterbranche reagiert darauf. Immer mehr Unternehmen erfüllen die Voraussetzungen für die Aufnahme in die Errichterlisten für mechanische Sicherungstechnik der Landeskriminalämter. Rund 150 Betriebe haben in diesem Jahr in der »Winkhaus Academy« eine qualifizierte Weiterbildung absolviert. u

Mit dem Titel »Nachrüsten mechanischer Sicherungstechnik an Fenstern und Türen nach dem Anforderungsprofil des Bayerischen Landeskriminalamtes« fand für Betriebe eine dreitägigen Grund- und Aufbauschulung in der »Winkhaus Academy« statt. Insgesamt wurden elf Seminare an den Standorten in Telgte und Meiningen abgehalten. Neben Grundinformationen zum Fenster und dem Beschlagaufbau ging es um Schwachstellen und Konstruktionsmerkmale einbruchhemmender Fenster und Türen. Dazu kamen Einzelheiten über die sicherungstechnische Nachrüstung inklusive Produktvorstellungen, Einsatzempfehlungen und Montagevorgängen.

Teilnehmer übernehmen selbst die Einbrecher-Rolle Ferner lernten die Teilnehmer das modulare Beschlagsystem Winkhaus »activPilot« kennen, das laut Hersteller viele Möglichkeiten bietet, Fenster auch nachträglich einbruchhemmend auszurüsten. In praktischen Übungen eigneten sie sich an, welche Handgriffe für die erfolgreiche Umrüstung nötig sind. Dabei schlüpften sie auch in die Rolle eines Einbre56

chers und versuchten selbst, ein Fenster gewaltsam aufzubrechen. Winkhaus-Verkaufsleiter Frank Türksch erläuterte die einzelnen Schritte von der Beratung vor Ort bis zur Übergabe der Montagebescheinigung. Auch einbruchhemmende Außentüren standen im Fokus der Schulung. Die Funktionsweisen der vielfältigen Mehrfachverriegelungen von Winkhaus waren ebenso ein Thema wie die geltenden Normen. Patrick Kallert, Technischer Berater von BTI Befestigungstechnik, referierte über die Maßnahmen zur Befestigungstechnik von Bauelementen im Mauerwerk. Welche Mittel zur nachträglichen Sicherung der Verglasung wirkungsvoll vor Einbrüchen, Vandalismus und Angriffen mit Brandsätzen schützen, demonstrierte Reinhold Jessel, Fachmann für Sicherheitstechniken. Zudem präsentierten Polizeibeamte aus den zuständigen Landeskriminalämtern aktuelle polizeiliche Studien zu Einbruchkriminalität, Statistiken und Täterverhalten. Von ihnen erfuhren die Teilnehmer, unter welchen Voraussetzungen und auf welchem Weg sie in die Errichterliste (Adressenverzeich-

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nis) des jeweiligen LKA aufgenommen werden können.

Gute Resonanz unter den Teilnehmern und Referenten Die Seminarteilnehmer waren überwiegend Inhaber oder Mitarbeiter von Fensterbaubetrieben und Händlern und zogen ein insgesamt positives Resümee. »Die Schulung ist genau auf unseren Bedarf abgestimmt und auch die Unterlagen sind ansprechend aufbereitet«, berichtete Gui-

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»Einbruchhemmung ist derzeit ein großes Thema. Mit unserem Angebot geben wir Fensterprofis passende Lösungen an die Hand, die sie jetzt draußen im Markt brauchen.«

Frank Türksch, Leiter Verkauf Industrie Süd bei Winkhaus

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do Böttcher von der Schapler Fenster und Sonnenschutz GmbH. Viele Bauherren wünschen sich laut Winkhaus wirksamen Einbruchschutz. Das Unternehmen verspricht mit Fensterbeschlägen zum Nachrüsten eine einfache wie ästhetische Lösung: Sie sitzen unauffällig im Fensterfalz und schützen wirkungsvoll vor einfachem Aufhebeln der Fenster. Fast 90 % der Einbrecher gelingt durch Aufhebeln oder Einschlagen der Glasscheibe der Zugang ins Haus. Dagegen scheitern 43 % von ihnen an mechanischen Sicherheitseinrichtungen. Hier will das modulare Nachrüstkonzept von Winkhaus ansetzen, jedoch ohne störende aufliegende Elemente, die auf dem Fenster angebracht werden. Insgesamt enthält das Programm 29 Garnituren und deckt damit die gängigen rechteckigen Fenstergrößen ab. Der Austausch der Beschläge erfolgt direkt vor Ort. Saubere, übersichtliche Kartonagen vereinfachen laut Hersteller die Montage und hinterlassen beim Kunden einen ordentlichen Eindruck. Winkhaus Halle 4, Stand 4-243


Innenausbau 3 500 m² Deckensysteme für das Family Hotel Amarin

»Für einen entspannten Familienurlaub in Rovinj kann ich das Family Hotel Amarin empfehlen. Das Haus im gehobenen Segment, ist mehr als kinderfreundlich, top gepflegt und die Umgebung ein Traum.« Diese geprüfte Bewertung stammt von einer Urlauberin, die in dem Resort mit ihrer Familie die Ferien verbracht hat. Über solche und ähnliche Einträge kann sich der Investor des Projektes freuen. Die 2005 gegründete Maistra AG ist ein Hotelunternehmen in Kroatien, betreibt aktuell neun Hotels, acht Ferienanlagen und sechs Campingplätze mit einer Gesamtkapazität für cirka 35 000 Gäste. Das Hotel ist eines der jüngsten Projekte, es wurde im Sommer letzten Jahres nach einer Bauzeit von 18 Monaten eröffnet – die Gesamtinvestition lag bei rund 40 Mio. Euro. Die Architekten standen nach eigenen Worten vor der Herausforderung, einen Hotelkomplex dieser Größenordnung für die Zielgruppe nicht uniform, sondern abwechslungsreich, nicht als Großbetrieb, sondern familiär entstehen zu lassen. Ihr Konzept basiert auf einer konsequenten Trennung zwischen öffentlichen und privaten Bereichen des Hotels, die auch entsprechend unterschiedlich gestaltet wurden. Das Angebot und die Räume für alle sind farbig-bunt gestaltet, mit überraschenden Stilelementen und direkt angebunden an das Outdoor-Gelände. Der Logisbereich dagegen ist durchgängig in Weiß gehalten, mit wiederkehrenden Gestaltungselementen, die Ruhe ausstrahlen sollen. Die Gebäude bieten durch die Positionierung auf dem Grundstück nach außen direkte Sicht aufs Meer oder den Blick auf die Altstadtkulisse Rovinjs, nach innen

sind Rückzugsmöglichkeiten für die Gäste gegeben. Insgesamt lebt die Architektur vom Wechselspiel zwischen den beiden »Sphären«, das Kinder und Eltern zu aktiven und zu erholsamen Phasen im Urlaub verhelfen soll.

KNAUF

u KNAUF Das Family Hotel Amarin in Rovinj gehört wohl zu den spektakulärsten Neueröffnungen der gastlichen Branche in der kroatischen Region Istrien – direkt an der Adria. Ein spannendes architektonisches Grundkonzept mit ständigem Wechsel von Erlebnis- und Ruhezonen charakterisiert dieses Ferienresort. Knauf AMF hat in diesem Neubau fast 3 500 m² Deckensysteme geliefert.

Decken-Ausführungsarbeiten vorbereiten und koordinieren Nach Angaben von Knauf war es vor allem die technische Kompetenz der beiden vor Ort tätigen Mitarbeiter Aleš Gabrovšek und Igor Cvek, die den Ausschlag bei den Architekten gab, sich für die Knauf AMF Systeme zu entscheiden. Es stand nur eine kurze Planungszeit zur Verfügung, die komplette Vorbereitung und Koordination der Decken-Ausführungsarbeiten zu übernehmen. Auch das Aufmessen der gesamten Metalldeckenfläche wurde durch das Knauf-AMF-Team bewerkstelligt, das zudem die Architekten in allen Details der Deckenplanung und Materialauswahl fortlaufend beraten hat. Eine direkte Unterstützung leistete Igor Cvek dann während der eigentlichen Montage auch für die Verantwortlichen des Generalunternehmers Kamgrad und für das ausführende Fachhandwerk.

Ein Metalldeckensystem für den neuen Eingangsbereich Schon sehr früh in der Planungsphase stand der Wunsch nach einer Metalldecke im Raum. Damit wollten die Architekten insbesondere im Eingangsbereich einen optischen Kontrast setzen zu den dort dominierenden weißen Flächen. Bei der Auswahl der Metalldecke bestand seitens der Architekten die Anforderung einer Perforierung ohne Rand, die sich mit der neuen Knauf Produktmarke »AMF Mondena« erfül-

Das Hotel Amarin liegt auf einem 22 000 m2 großen Areal und beherbergt über 1 000 Gäste. len ließ. Dieses Alleinstellungsmerkmal war nach Aussage des Unternehmens wesentliches Kriterium für die Auswahl dieses neuen Metalldecken-Systems. Insgesamt 700 m² wurden im Eingangsbereich montiert, dabei entschieden sich die Planer für das System A. Es zeichnet sich besonders durch seine verdeckte Unterkonstruktion sowie die verdeckten Konstruktionsprofile aus. Durch die unsichtbaren Profile entsteht ein dezentes, aber charakteristisches Deckenbild mit ruhiger Optik. Die »AMF Mondena« Metalldeckenplatten haben das Format 412 x 1215 mm, ein Sonderformat bei der Lochung, nahtlose Perforationsübergänge und eine hochglanz-verspiegelte Oberfläche. Bei der Decke über dem Schwimmbad und Spa-Bereich sind außerdem rund 900 m² »Heradesign superfine« verbaut worden. Die natürlich charakteristische Textur der Holzwolle eignet sich laut Hersteller gut als Oberfläche für kreative Farbgestaltung – hier im Hotel Amarin entschied man sich für

Schwarz (RAL 9005), um so die dort aufgehängten Fischernetze zur Geltung zu bringen. Die Platten im Format 600 x 1200 x 25 mm und Kantenausführung »AK-01« wurden im System B (Schraubmontage) eingesetzt. Sie sind speziell geeignet für Räume mit einer ständigen relativen Luftfeuchtigkeit bis 90 %. Zudem reduzieren sie den Geräuschpegel und die Nachhallzeit und sorgen auch in stark lärmbelasteten Bereichen, wie dem Schwimmbad, für eine angenehme Akustik. Alle »Heradesign Deckenplatten« wurden im Format 600 x 1200 x 25 mm geliefert und vor Ort je nach Einbausituation bei Deckenausschnitten, Wand- und Stützenanschlüssen durch die Fachunternehmer angepasst. Zum Erfolg des Projektes trug nach eigenen Angaben wesentlich die Beratungsleistung des Knauf AMFTeams dazu bei, dass die Architekten bei der Auswahl der Plattendetails (Kanten, Perforierung), der Verlegerichtung, den Wandanschlüssen und der Integration von Leuchten in die De cken unterstützt wurden.

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Stadthalle mit neuen Akustikplatten ausgestattet

MICHAEL MILTZOW

u BER-DECKENSYSTEME Das Unternehmen »BER«-Deckensysteme hat neue Wand- und Deckenverkleidungen in den Veranstaltungssälen der neuen Stadthalle von Bad Neustadt angebracht, um für eine gelungene Optik zu sorgen und gleichzeitig die benötigte gute Akustik im Gebäude zu gewährleisten.

Die Wandverkleidung der neuen Stadthalle in Bad Neustadt wurde in drei verschiedenen Ebenen mit unterschiedlich großen Platten ausgeführt. Seitdem die neue Stadthalle in Bad Neustadt fertiggestellt wurde, weht in Sachen Musik und Kultur ein frischer Wind in Unterfranken an der Saale. Architektonisch und auch akustisch hat das Gebäude einiges zu bieten. So sorgen die Wand- und Deckenverkleidungen von »BER«-Deckensysteme in den Veranstaltungssälen nicht nur für eine moderne Optik, sondern auch für eine gute Akustik. Die Stadthalle, die in diesem Jahr bereits mit zwei Architekturpreisen (Iconic Award 2017 und German Design Award 2018) ausgezeichnet wurde, zeigt sich als lichtdurchflutetes und multifunktionales Gebäude, das mit seiner prägnanten Form das spornartige Grundstück gegenüber des historischen Hohntors nachempfindet. Im Erdgeschoss

schließt sich der große Veranstaltungssaal direkt an das Foyer an.

Für ein gutes Klangund Hörerlebnis sorgen Damit möglichst wenig Lärm nach außen, aber auch nach innen dringen kann, wurde dieser im Inneren des Gebäudes positioniert. Bis zu 800 Personen finden hier sitzend Platz. Werden die Foyerflächen hinzugeschaltet, können rund 1 200 Personen stehend im Haupt-Veranstaltungssaal untergebracht werden. Neben der eigens geplanten Akustikdecke sorgt hier vor allem die Wandverkleidung von »BER« für ein gutes Hörvergnügen. Da bei Räumen mit einer anspruchsvollen Akustik Wandund Deckenelemente mit unterschiedlichem Absorptionsver-

halten benötigt werden, wurde die Wandverkleidung des großen Saals in drei verschiedenen Ebenen mit unterschiedlich großen Platten ausgeführt, was einen erhöhten Aufwand in der Produktion der unterschiedlichen Akustikplatten bedeutete. Rein optisch erscheint die Wandverkleidung auf diese Weise gefaltet. So kam im unteren Bereich der Wand eine »BER Holz F Akustikplatte, Typ F/0« zum Einsatz. Die Wandplatte ist nach DIN EN ISO 11654 schallreflektierend, sodass durch die geometrisch gerichtete Reflexion die Schallversorgung in bestimmten Zuhörerbereichen gezielt unterstützt wird.

Verschiedene Materialien kommen im Saal zum Einsatz Da sich die Wandverkleidung im unteren Bereich des Saals befindet, ist sie einer höheren Beanspruchung ausgesetzt. Um dieser standzuhalten und auch um eine leichte Reinigung zu gewährleisten, besteht die Oberfläche der Akustikplatte laut Hersteller aus High Pressure Laminat (HPL). In der Farbe »Sorano Eiche naturell« fügt sich die auch an den Kanten beschichtete Akustikplatte in das Raumgefüge ein. Die Tragkonstruktion der Wandplatten besteht aus einer Stahl-Unterkonstruktion, an die

eine Trockenbau-Unterkonstruktion aus »CW 75«-Profilen vertikal stehend montiert wurde. An dieser hat man MDF Einhängeleisten (70 x 18, Spannplatte B1) angebracht, die mit einer Aufhängeschiene verbunden sind und über ein Z-Profil aus Stahl die MDF Trägerplatte der Akustikplatte halten. Sie ist nach DIN EN 13501-1 Baustoffklasse B-s1, dO schwer entflammbar und entspricht somit den erhöhten Anforderungen an den Brandschutz in öffentlichen Räumen. Da alle Platten unterschiedlich groß sind und im Versatz an der Wand angeordnet wurden, war es nötig, den Raum zwischen den einzelnen Akustikplatten mit einer zweilagigen, gespachtelten Gipskartonwand auszustatten. Für den oberen Wandbereich der Halle kam eine »BER Holz F Akustikplatte, Typ L 3-8« mit einer Lochung von 3 mm im Abstand von 8 mm, nach DIN EN ISO 11654 schallabsorbierend zum Einsatz. In Verbindung mit der zusätzlich verarbeiteten Akustikwolle werden die akustischen Eigenschaften des Saals laut Hersteller nachhaltig verbessert. Um eine einheitliche Innenraumgestaltung zu gewährleisten, ist die Oberfläche der Akustikplatte ebenfalls in der Farbe »Sorano Ei che naturell« gehalten.

Neue Rigips-Deckenprofile: Einfach in der Verarbeitung, sicher beim Transport SAINT-GOBAIN-RIGIPS Aufgrund der besonderen Oberflächenstruktur der Rigips-Deckenprofile bieten sich laut Hersteller zahlreiche Vorteile beim Transport und bei der Verarbeitung.

SAINT-GOBAIN

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Die CD- und UD-Deckenprofile von Rigips verfügen ab sofort über die »MultiTec«-Oberflächenstruktur, wodurch sich Vorteile beim Transport und bei der Verarbeitung bieten.

Ab sofort bietet Rigips seine CD- und UD-Deckenprofile mit einer »MultiTec«-Oberflächenstruktur an. Die Profile sind laut Hersteller eine leistungsstarke Ergänzung zu den

Rigips-Wandprofilen. Gegenüber den herkömmlichen Profilen mit glatter Oberfläche sollen die neuen »RigiProfil-MultiTec« vieles einfacher und sicherer machen.


Bemerkbar macht sich das schon beim Transport: Die fein strukturierte Oberfläche verhindert das Verrutschen von übereinander gelagerten Profilen und sorgt so für eine höhere Transportsicherheit und eine sichere Lagerung auf der Baustelle. Auch für die Verarbeitung leistet die besondere Oberfläche nach Ansicht von Saint-Gobain gute Dienste. Sie erlaubt ein einfaches und sauberes Zuschneiden, da der gerade Schnitt durch die spezielle Struktur optimal unterstützt werden kann.

Zudem fungiert die »MultiTec«-Struktur bei Bedarf auch als Knickkante. Gleichzeitig sollen die neuen Deckenprofile hohe Sicherheit bei der Verschraubung bieten, da die Oberfläche eine Vielzahl von Schraubansatzpunkten aufweist, wodurch die Gefahr des Abrutschens verringert werden kann. Darüber hinaus verfügen die Profile über einen steiferen Querschnitt, der auch in Randbereichen ein einfaches Verschrauben zulässt und eine gute Basis für die nachfolgen-

de Beplankung der Deckenflächen bildet.

Ein gut abgestimmtes Profilund Zubehörsortiment »Mit den neuen CD- und UD-Profilen profitieren unsere Kunden nun auch im Deckenbereich von den Vorteilen der ›MultiTec‹-Struktur, wie sie sie bereits durch unsere CWund UW-Wandprofile kennengelernt haben. Die Deckenprofile sind auf unser weiteres Profil- und Zubehörsortiment abgestimmt und bieten ein

hohes Maß an Sicherheit bei der Herstellung leistungsstarker Unterkonstruktionen«, erläutert Jens Möller, Leiter Produktmanagement bei Rigips. Möller ergänzt: »Die neue Generation der Deckenprofile bietet unter Verarbeitungsund Sicherheitsaspekten eine Vielzahl von Vorteilen. Deshalb stellen wir unsere Produktion jetzt komplett um – die ›RigiProfil-Multi-Tec‹-Deckenprofile werden unsere bisherigen Deckenprofile vollständig ablösen.« 

Raum-in-Raum-System sorgt für mehr Gestaltungsfreiheit LINDNER Moderne räumliche Strukturen lassen sich mit dem »Lindner Cube« schaffen. Dabei handelt es sich um ein in sich abgeschlossenes, frei stehendes Raumsystem, das ohne Verbindung zu umliegenden Bauteilen auskommt.

LINDNER

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Mit dem Raum-in-Raum-System lassen sich individuelle Raumkonzepte in die Tat umsetzen. Das Raum-in-Raum-Prinzip ist als individuelle Raumgestaltung gut geeignet. Die Lindner Group KG setzt dabei auf einen versetzbaren Kubus, der sich, je nach Bedarf, den örtlichen Gegebenheiten neu anpassen kann. Als Grundlage des »Lindner Cubes« dient das eigene Portfolio von Wandsystemen. Dabei gibt es diverse Auswahlmöglichkeiten: Durch Einfachverglasungen erhält man rundum einen maximal hohen Glasanteil. Das Resultat ist eine hohe Transparenz und ein natürlicher Lichteinfall. Aber auch Metall- oder Holzvollwände sowie Doppelverglasungen sind nach Aussage des Herstellers in jeglicher

Kombination möglich und austauschbar. Abhängig von den verwendeten Systemen und Bauteilen kann eine Schallpegeldifferenz von Dw = 42 dB erreicht werden. Die flächenbündige, oder alternativ auch vorgehängte Integration von Akustikelementen schafft aus Sicht von Lindner eine angenehme Raumakustik durch die Optimierung der Nachhallzeit und der daraus resultierenden besseren Sprachverständlichkeit innerhalb des Körpers.

Decke drauf und fertig ist der neue Rückzugsort Die Decke besteht aus perforierten Metalldeckenplatten,

wodurch die Schallabsorption optimiert werden soll. Gleichzeitig können in die Deckenplatten LED-Leuchten eingearbeitet werden, die für eine angenehme Lichtquelle von 500 lux, gemäß der Arbeitsstättenverordnung ASR A3.4, sorgen. Behagliches Raumklima schaffen hingegen Kühldecken, die nach dem Prinzip der Strahlung funktionieren und somit unangenehme Zuglufterscheinungen vermeiden. Dies ist auch als autarker Kaltwasserersatz möglich, sodass der Cube ohne Gebäudeanbindung gekühlt werden kann. Die geräuscharme Lüftung wird flächenbündig in die Deckenplatte integriert und lässt sich individuell je nach Raumsituation stufenlos regeln.

Ohne große Umbaumaßnahmen schafft der Cube zum Beispiel im Großraumbüro einen zusätzlichen Ort der Ruhe, Diskretion und geistigen Produktivität. 

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INFO

Die Lindner Group ist in den Bereichen Innenausbau, Fassaden und Isoliertechnik angesiedelt. Das Familienunternehmen verfügt über 50 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Ausführung von individuellen und fortschrittlichen Projektlösungen. Mit weltweit über 6.000 Mitarbeitern betreibt Lindner vom bayerischen Arnstorf aus Produktionsstätten und Tochtergesellschaften in mehr als 20 Ländern.

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Türen schließen das Gesamtkonzept

Die Abhängungsbefestigung in Holoribdecken

Je nach Kundenanforderung stehen Ganzglastürblätter, flächenbündige Glastürblätter, Rohrrahmentürblatt oder Holztürblätter zur Verfügung, die speziell auf das Raum-in-Raum System abgestimmt sind. Für ein durchgängiges Design kann die Tür optisch an das eingebaute Wandsystem angepasst werden. Die Abmessungen in Länge, Breite und Höhe sowie der Grundriss des Cubes sind laut Unternehmen nahezu unbegrenzt.

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Effektlack bringt Sandsteinoptik in den Innenbereich IVM CHEMICALS Verblüffend echt wirkt der spezielle Effektlack von IVM. Die Oberfläche ist dem Naturstein authentisch nachempfunden und sieht so aus, als wäre sie tatsächlich auf natürliche Weise nach und nach aus Sand und kleinsten Gesteinsstücken entstanden. u

belfronten oder auch tragende Konstruktionsteile, wie zum Beispiel filigrane Treppenwangen, verleiht der Sandsteineffekt ein außergewöhnliches Ambiente. Dabei schafft insbesondere die Kombination mit dem natürlichen Werkstoff Holz eine harmonische Wirkung.

Herstellungstechniken vor Ort präsentiert Die Gestaltungsmöglichkeiten von Oberflächen mit dem Sandsteineffekt sind nach Angaben des Herstellers nahezu unendlich und bieten kreativen Freiraum. IVM Chemicals stellt auf Anfrage direkt beim Kunden die zahlreichen Anwendungsvarianten vor. Mit wenigen Herstellungsschritten lassen sich die dreidimensionalen Strukturbilder von echtem Sandstein in die Beschichtungen reproduzieren. Zuerst erhält das Trägermaterial eine Grundierung. Danach wird in Spritztechnik nach speziellen Gestaltungswünschen der

IVM CHEMICALS

In mehreren Versuchsreihen wurde in den Laboratorien der IVM Chemicals Group ein Effektlack entwickelt, mit dem sich das haptische Design von Sandstein individuell herstellen lässt. Durch den Einsatz von verschiedenen Auftragstechniken können seither Strukturen mit unterschiedlichen Körnungen konzipiert werden. Die markanten Effektvarianten eröffnen laut Hersteller vielfältige Anwendungsbereiche für die designorientierte Innenraumgestaltung. Ob in handwerklicher Verarbeitung oder auf Lackieranlagen in industrieller Fertigung, der »Sandstein«-Effektlack von IVM ist nach eigenen Angaben universell einsetzbar. Die Basis der Materialkonzeption ist ein 1K wasserbasierender Füller, der eine Verarbeitung auf allen lackierfähigen Holzflächen im Innenbereich ermöglichen soll. Als prägnantes Designelement für Bauteile, Decken, Mö-

Der spezielle Effektlack von IVM Chemicals ist dem Sandstein authentisch nachempfunden und universell für die designorientierte Innenraumgestaltung einsetzbar. körnige Sandsteineffekt aufgebracht. Zudem kann das natürliche Farbenspiel verschiedener Gesteine mit dem Auftrag von »Cromaqua Hydro«-Beizen simuliert werden. Dabei ist es möglich, durch unterschiedliche Anwendungstechniken, wie Spritzen, Wischen oder Verreiben eine variantenreiche Oberflächenoptik zu er-

zielen. Abschließend folgt mit farblosem Hydro- oder Lösemittellack eine Endlackierung. Die Flächen sind dadurch dauerhaft geschützt und halten einer mechanischen und chemischen Beanspruchung stand.  IVM Halle 11.1, Stand 11.1-168

Hohe Effizienz mit flexibler Zukunft KS-ORIGINAL Bauen mit großformatigen Kalksandsteinen steht für alle Kriterien des seriellen und modularen Bauens: Schnell, preiswert, flächenoptimiert und nachhaltig lässt sich mit großformatigen KS-Bausystemen bezahlbarer Wohnraum solide errichten.

KS-ORIGINAL

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Das »KS*-Wohnraummodell« bietet Lösungsansätze für die Herausforderungen im urbanen Raum. Sowohl als Außenwand- als auch als Innenwandkonstruktion leisten die Kalksandstein-Bausysteme von KS* einen hohen Beitrag zur schnellen Bereitstellung von kostengünstigen Wohnraum und erreichen darüber hinaus eine Lebensdauer, die die Referenzzeiträume der Gebäudenutzung gegenüber anderen Konstruktionen übersteigt. 60

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Neben der wertbeständigen Ausführung von Wohnungsbauten wird die Wandlungsfähigkeit des Wohnraums zu einem wichtigen Rentabilitätsfaktor, steht doch der Wohnungsmarkt vor weiteren Herausforderungen: Die Pluralisierung von Lebensstilen und Haushaltsformen verlangt variable Wohneinheiten zur Anpassung des Wohnangebots an künftige Bedarfsveränderungen. Als Lösung hat der Markenverbund mittelständischer Kalksandsteinhersteller das »KS*-Wohnraummodell« entwickelt – ein Entwurfskonzept, das die flexible Grundrissgestaltung im In-

nenraum mit den Vorteilen eines massiven Kalksandstein-Mauerwerks ermöglicht. Die Immobilie bleibt über ihren gesamten Lebenszyklus vermiet- und vermarktungsfähig. Durch den zentralen Treppenhauskern und die bereits bei der Planung weitsichtig berücksichtigten KS-Stürze in den durchgängig tragenden KalksandsteinInnenwänden lassen sich mit geringem baulichem Aufwand Wohneinheiten verbinden oder trennen. Wandöffnungen und -stellungen ermöglichen auch abschnittsweise die Anpassung des Wohnangebots. Apartments


für Studenten oder Pendler werden zu größeren, familiengerechten Mehrzimmer-Wohnungen oder zu unterschiedlich großen Einheiten für sozial durchmischte Wohnformen. Oder umgekehrt. Das Konzept ist barrierefrei und zum Großteil rollstuhlgerecht angelegt. So sind auch integrative und altersgerechte Wohnformen möglich. Der Bedarf bestimmt den Grundriss – wobei die Wände selbst nicht versetzt werden. »Mit dem Entwurfskonzept geben wir eine konstruktive Antwort, damit der bezahlbare Wohnungsbau mit variablen Wohnformen durch eine solide Bauweise mit hoher architektonischer und wohnlicher Qualität gewährleistet werden kann«, erklärt KS*-Geschäftsführer Peter Theissing.

Elemente für serielles Bauen Die Tragwerkskonstruktion mit großformatigen Kalksandsteinen zählt zu den besonders wirtschaftlichen Konstruktionsarten im Mehrgeschosswohnungs-

Darüber hinaus können mit Kalksandsteinwänden Kosteneinsparungen bei anderen Bauteilen realisiert werden, beispielsweise durch die Minimierung der Deckenstärke oder den Einsatz von Dünnlagenputzen.

Vorteile im Wohnungsbau

Nicht nur bezahlbarer Wohnraum, sondern auch Projekte im Objektbau wie (hier im Bild) Shop oder Hotel-Lobby lassen sich mit großformatigen Kalksandsteinen realisieren. bau und erfüllt die Kriterien der Baukostensenkungskommission für den seriellen Bau preisgünstiger Wohnungen. Die regional vorgefertigten, modularen Elemente verkürzen die Bauzeit mehrgeschossiger Wohngebäude, reduzieren Baukosten und stehen für ein hohes Qualitätsniveau. Auf der Baustelle entfällt die Materialbearbeitung dank der maßgenau gefertigten und objektbezogenen Wandelemente. Weiterhin führen kurze

Transportwege, eine Lieferung just in time, Verlegepläne, maschinelles Verarbeiten mit einfach zu bedienenden Versetzgeräten sowie ein integriertes Nut-und-Feder-System zu einer Optimierung und Beschleunigung der Bauprozesse. Mit einer funktionsgetrennten KS-Außenwandkonstruktion lässt sich zudem der bauliche Wärmeschutz durch die Anpassung der thermischen Gebäudehülle kostengünstig realisieren.

Kalksandstein, hergestellt aus den natürlichen Rohstoffen Kalk, Sand und Wasser, besitzt als Mauerwerksbildner spezifische Eigenschaften, die für den mehrgeschossigen Wohnungsbau nachhaltig von Vorteil sind: hohe Tragfähigkeit, sicherer Brandschutz sowie schlanke Wandkonstruktionen, die einen Raumgewinn von bis zu 7 % bringen. Zudem sorgt die hohe Masse des Kalksandsteins für den optimalen baulichen Schallschutz. Selbst die Erfüllung erhöhter Schallschutzanforderungen wie bei einer Haustrennwand oder bei Wohnungstrennwänden gehören zum Standardrepertoire des Kalksandsteins. 

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Nuancenreiche Interior-Farbtrends definiert

CAPAROL

u CAPAROL »Waldgrün« lautet das Zauberwort bei den Farbscouts von Caparol, die den dunklen, beruhigenden, aber auch irgendwie geheimnisvollen Farbton zur Farbe 2018 erhoben haben. Sie steht im Mittelpunkt der vier Farbwelten mit insgesamt 32 Tönen.

Wenn es nach Caparol geht, wird 2018 ein grünes Jahr – zumindest im Innenraum. Denn Grün-Nuancen dominieren die vier Farbwelten der neuen Kollektion. Die Grüntöne sind gedeckt und gesättigt, nicht mehr frühlingshaft-fröhlich wie das lange Zeit beliebte »Maigrün«. Das tiefe »Waldgrün« ist eher ernst und soll laut Hersteller Stabilität und Beständigkeit vermitteln. Auch viele Blau-Nuancen sind noch in der Kollektion und verbinden sich ebenso wie die gedämpft vergrauten Rosé- und Mauvetöne, mit den unterschiedlichen Grünabstufungen.

Die wiedererstarkte Liebe zum eigenen Garten, notfalls mitten in der Stadt platziert, die Suche nach regionalen Lebensmittelversorgern oder die Neuentdeckung des Waldes als Begleiter der Achtsamkeit, der sinnlichen Wahrnehmung und Energiequelle, all das möchte Caparol mit dem Begriff »Heimat« umschreiben. Eine Heimat, die aber keinesfalls im Sinne bestimmter politischer Gruppierungen der Ausgrenzung dient, sondern von positiven, weltoffenen Emotionen getragen wird. Nach Ansicht des Farbprofis kann »Waldgrün« diesem Trend entsprechen.

Warum fiel die Wahl auf »Waldgrün«?

Vier Farbwelten mit Mix-Option

Entgegen der weit verbreiteten Annahme, dass Trends gemacht werden, handelt es sich nach Ansicht von Caparol um soziokulturelle Befindlichkeitsverschiebungen auf breiter gesellschaftlicher Ebene. Die wiederum sind Reaktionen auf Megatrends, die der Einzelne nicht direkt beeinflussen kann. Aktuell lassen sich hier Klimawandel, Digitalisierung und Virtualisierung, fortschreitende Globalisierung, aber auch das Heraufziehen neuer Konflikte nennen. Die Komplexität und das hohe Tempo dieser Veränderungen führt laut Hersteller zu großen Verunsicherungen, woraus der Wunsch nach Überschaubarkeit, nach Ausgleich und dem persönlichen Bezug zur unmittelbaren Umgebung resultiert.

»Waldgrün«, Rosé und Messing bilden die zentralen Nuancen der ersten Farbwelt. Pastelliger, sanfter und farbig zeigt sich die zweite Farbwelt, in der zartes Gelb und leichtes Violett eine zwar lebendige, aber klare, ernste Stimmung erzeugen. Die dritte Farbwelt zeigt sich mit nordischer Klarheit, Frische und Prägnanz: Intensive Blautöne aus dem Vorjahr finden sich hier wieder, allerdings macht sich auch hier die Verschiebung hin zu mehr Grün bemerkbar. Ruhe und Eleganz mit Beerentönen, Oliv- und Nachtblau spiegelt wiederum die vierte Farbwelt wieder. Kenner entdecken hier zwei Töne aus dem Vorjahres-Trendpanel wieder, doch eine von Opulenz oder Luxus geprägte Anmutung will hier nicht entstehen, dafür

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»Waldgrün«, Rosé und Messing bilden die zentralen Nuancen der ersten Farbwelt. Die farbliche Stimmung erinnert an jene Empfindungen, die der Spaziergang durch den Wald hervorruft.. eine Stimmung der Geborgenheit und Vertrautheit.

Der Dackel löst den Kaktus ab Zierte in diesem Jahr noch ein Kaktus-Icon die Trendmedien, so übernimmt diese Rolle 2018 der Dackel. Schließlich passe der kurzbeinige Hund zum Wald wie kaum ein anderer, so Sybille Abel, Mitentwicklerin der Caparol-Trends im »FarbDesignStudio«. Und: Der Dackel ist so be-

fasst, Tipps über Räume und Dackel bereithält, sowie viel Platz für eigene Notizen bietet.

Permanente Suche nach den neuen Trendfarben Das achtköpfige Team des Caparol-»FarbDesignStudios« recherchiert auf den internationalen Interieur- und Möbelmessen und analysiert Print- und Online-Medien. Bewährter Partner in dieser Phase ist das Institute International Trendscouting der

Pastelliger, sanfter und farbig zeigt sich die zweite Farbwelt, wobei zartes Gelb und leichtes Violett eine zwar lebendige, aber klare, ernste Stimmung erzeugen. liebt wie schon lange nicht mehr und gilt sogar in der trendsettenden Hauptstadt als Hipster-Hund schlechthin. Der Dackel verbindet alle vorhandenen Medien, dazu gehören die ausführlichen Infos mit Raumvarianten auf den »Inspiration«-Seiten der Caparol-Internetseite. Und wie schon in diesem Jahr wird es laut Hersteller erneut ein Handbuch geben, das praxisgerecht alle Aspekte der Trendfarbwelten zusammen-

Hochschule Hildesheim. Dabei ist Geschwindigkeit laut Caparol Trumpf: »Wenn alle Informationen zusammengetragen sind, starten wir die ersten Workshops für die Analyse und Verdichtung der Trends, etwa ein halbes Jahr sind wir dann mit der Dokumentation und der Entwicklung der Informationsmedien beschäftigt«, erläutert Sybille Abel. »Im Januar brechen wir dann schon zur nächsten Runde auf, die 2019 im Blick hat.«


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Gesunde Farben für wohngesunde Räume KEIMFARBEN Luft ist zum Atmen da, transportiert aber gerade im Innenraum allerlei problematische Stoffe. Mit mineralischen Farben will Keim nicht nur Allergiker aufatmen lassen... u

Natürliche Mineralfarben für Raumluft ohne Schadstoffe Wohngesundes, ökologisches Bauen beginnt mit der Wahl der richtigen Baustoffe. Hier können Mineralfarben ihre positiven Eigenschaften voll ausspielen: Sie bestehen aus rein natürlichen Rohstoffen – aus Kaliumsilikat, mineralischen Pigmenten sowie Füllstoffen – und enthalten systembedingt keine problematischen Inhaltsstoffe wie

Auch Kindergärten, Schulen oder Krankenhäuser, die mit Mineralfarben von Keim gestrichen wurden, geben laut Hersteller ein gutes Gefühl von Sicherheit. Lösemittel, Weichmacher oder Konservierungsmittel. Und was nicht drin ist, kann auch nicht in die Raumluft gelangen. Um die ist es leider meist nicht wirklich gut bestellt: Die Luft in Innenräumen ist oft stärker mit Schadstoffen belastet als die Außenluft an einer stark befahrenen Straße. Viele dieser Stoffe sind Ausgasungen aus Möbeln, Textilien oder Bodenbelägen. Auch Wandfarben und Lacke gehören zu den möglichen Emissionsquellen. Oft enthalten sie nicht deklarierte Weichmacher oder Konservierungsstoffe

DAS GEHEIMNIS DER DIFFUSION Die Diffusionsfähigkeit gewährleistet, dass die Wand Feuchtigkeit aufnimmt, bei Bedarf wieder abgibt und kein Kondensat im Wandaufbau entsteht. Damit fehlt die Oberflächen-Feuchtigkeit, die Schimmelpilze für ihr Wachstum benötigen. Zudem wirkt die natürliche Alkalität der Silikatfarben schimmelhemmend – ganz ohne schädliche Inhaltsstoffe, die an die Raumluft abgegeben werden könnten. Erfunden und zur Marktreife gebracht hat das Prinzip der silikatischen Verkieselung der gelernte Töpfer und passionierte Tüftler Adolf Wilhelm Keim. Im Jahr 1878 legte er mit der ersten zweikomponentigen Silikatfarbe den Grundstein für das Unternehmen Keimfarben. In den folgenden Jahrzehnten stieg der Hersteller nach eigenen Angaben zum weltweiten Markt- und Kompetenzführer im mineralischen Bautenschutz auf. Der Hersteller setzt auf gelebte Verantwortung für die Umwelt und für zukünftige Generationen. Bis heute entwickelt und produziert das Unternehmen mineralische Produkte und Systeme, die einem hohen Nachhaltigkeitsanspruch gerecht werden sollen.

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Meinen Bauherren empfehle ich, dem mit diffusionsoffenen, schadstofffreien Beschichtungssystemen entgegenzuwirken.« Die diffusionsfähigen Mineralfarben von Keim enthalten laut Hersteller seit jeher nur Komponenten, die für die Gesundheit des Menschen und auch für die Umwelt unbedenklich sind. Und das aus Prinzip – dem silikatischen Prinzip der Verkieselung: Dabei geht das Bindemittel in einer chemischen Reaktion eine unlösbare Verbindung mit dem Untergrund ein und bleibt dadurch hoch diffusionsfähig für Wasserdampf (s. Infokasten).

KEIMFARBEN

Brandschutz, Schallschutz, Wärmeschutz – für nahezu alles gibt es Normen beim Bau, nur nicht für den Gesundheitsschutz der Bewohner. Dabei verbringen wir alle im Schnitt 21 Stunden täglich in geschlossenen Räumen. Ob wir uns darin rundum wohlfühlen, hängt maßgeblich vom Raumklima und von der Luftqualität ab. Eine durch Schadstoffe belastete Raumluft beeinträchtigt nicht nur die Aufenthaltsqualität, sondern auch unsere Gesundheit. Mediziner beobachten mit Sorge, dass immer mehr Menschen auf immer mehr Substanzen allergische Reaktionen zeigen. Kinder sind dabei besonders stark betroffen, weil sie wesentlich empfindlicher reagieren als Erwachsene.

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wie Isothiazolinone, die über lange Zeiträume entweichen und so die Raumluft belasten. Jeder einzelne dieser Stoffe kann insbesondere bei sensibilisierten Personen allergische Reaktionen hervorrufen oder Auslöser sein für Reizungen der Schleimhäute, Müdigkeit, Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen.

Wohngesundes Klima in Innenräumen schaffen

Qualitätssiegel für nachhaltige Bauprodukte Seit 1983 bietet der Hersteller mit »Biosil« nach eigenen Angaben die erste für Allergiker geeignete Silikat-Innenfarbe: ohne Zusatz von Konservierungsstoffen, Weichmachern sowie Lösemitteln und hoch diffusionsfähig. Dafür erhielt Keim 1998 das TÜV-Umweltsiegel, 2003 folgte das Zertifikat »Allergiker geeignet« und wurde als erster Hersteller mit dem Qualitätszeichen »natureplus« ausgezeichnet. Dieses Gütesiegel soll Orientierung bieten und helfen, die

Das Ziel verantwortungsbewusster Bauherren und Planer sollte also sein, ein wohngesundes Raumklima zu schaffen. Aber was macht eigentlich ein gesundes Raumklima aus? »Das hängt von verschiedenen Faktoren ab – Temperatur, Wohngesunde Produkte bieten vielfältige GestalLuftfeuchte und tungsmöglichkeiten in Farbe, Struktur und Oberfläche. Luftaustausch«, erklärt Innenarchitekt Mathias nachweislich besten Produkte Rathke. »Aber auch Emissiofür nachhaltiges Bauen auf dem nen aus Baustoffen und Möbeln Markt zu identifizieren. Aber auch alle anderen können die Qualität der RaumKeim-Innenwandfarben sind luft und damit das Wohlbefinden beeinträchtigen. Besonders ökologisch, diffusionsoffen und bei modernen, hochgedämmohne Zusatz von Schadstoffen ten Gebäuden ohne kontrollierund sollen so für ein angenehte Lüftung stellt uns das heute mes und gesundes Wohlfühlvor gewisse Herausforderungen. klima sorgen. 


Bad, Sanitär & Fliesen VIEGA

Formensprache »Soft-Edge« gewinnt im Bad an Bedeutung VIEGA Mit einem Beispiel möchte das Unternehmen Viega aufzeigen, wie die neue Formensprache »Soft-Edge« auf das Badezimmer übertragen werden kann. Und zwar ohne, dass es nach Jahren an Attraktivität verliert. Maßgeblich beeinflusst ist die Formensprache von den aktuellen Wohnwelten. u

Hell und großzügig präsentiert sich der hochmoderne Badentwurf von Viega. Der weiße Farbton soll das loftige Raumgefühl unterstreichen und nur durch ein paar gezielt eingesetzte Elemente akzentuiert werden. Zudem sind Sanitärprodukte in Chrom glänzend und Edelmatt integriert. Das bodentiefe Fenster liefert tagsüber natürliches Licht und unterstützt ebenfalls den Loft-Charakter. Ein durchgezogener Spiegel erzeugt, ebenso wie die bodengleiche Dusche, optische Großzügigkeit und soll darüber hinaus die Einrichtung eines separaten Schminkbereichs ermöglichen.

»Soft-Edge«-Design als Gestaltungsprinzip Getragen wird der Badentwurf insbesondere auch über die fließende Formensprache mit soft-geometrischen Konturen. Dieses »Soft-Edge«-Design ist laut Viega ein hochaktuelles gestalterisches Thema im Wohnbereich, wo es sich nicht nur bei Möbeln, Sitzlandschaften und Leuchten wiederfindet, sondern auch bei HiFi-Anlagen und

INFO

Smartphones. Es knüpft eng an den bislang dominierenden minimalistischen Trend an und leitet gleichzeitig über zu den weicheren, emotionaleren Formen der Zukunft. Im Badbereich hat Viega diesen Trend erkannt und ihn für seine neue WC-Betätigungsplatten-Serie »Visign for More 105« stilvoll interpretiert. In enger Zusammenarbeit mit artefakt design aus Darmstadt wurde ein trendübergreifendes Design kreiert, das eine hohe Funktionalität aufweisen soll. Besondere Merkmale der neuen WC-Betätigungsplatte sind laut Hersteller die abgerundeten Ecken, die hochwertigen Materialien sowie das prägnante Designelement in Form einer eingefrästen Nut. Sie teilt den Tastenbereich in eine große und eine kleine Fläche und visualisiert damit selbsterklärend die Unterscheidung der jeweiligen Wassermengen – die rechte große Taste für eine Vollspülung und die linke kleinere Taste für eine wassersparende Teilspülung. Hochwertige Materialien wie Glas und oberflächenveredeltes Aluminium sollen die

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»Viega Visign« gehört zu dem Produktprogramm »Vorwand- und Entwässerungstechnik« der international tätigen Viega Gruppe. Das Unternehmen zählt sich zu den führenden Herstellern von Installationstechnik für Sanitär und Heizung. Mit der Pressverbindungstechnik für metallene Rohrleitungen für Sanitär und Heizung ist das Unternehmen nach eigener Aussage weltweit an erster Stelle. Tätig sind dort 4 000 Mitarbeiter, die mehr als 17 000 Artikel und umfangreiche Serviceleistungen anbieten. Zudem wird an neun Standorten gearbeitet – die Produktion konzentriert sich in vier deutschen Werken. Spezielle Lösungen für den nordamerikanischen Markt fertigt die Unternehmensgruppe in McPherson/USA. Am Standort in Wuxi/China liegt der Schwerpunkt auf der Produktion für den asiatischen Markt.

Die neue Formensprache »Soft-Edge« spiegelt sich in diesem Badezimmer wider. Sie wurde maßgeblich von den aktuellen Wohnwelten inspiriert. neue Linienführung unterstreichen und auf der anderen Seite auch die Basis für langlebige Qualität bieten. Kombiniert wurde die Platte mit Produkten, die ebenfalls auf eine emotional weiche Linienführung setzen. So ist die großzügige Walk-In Dusche zum Beispiel mit einer leistungsstarken Duschrinne in Verbindung mit einem Rost aus mattiertem Edelstahl ausgestattet. Sowohl die Rost- als auch die Rahmenausführung stammen aus dem »Advantix«-Duschrinnenprogramm von Viega und sind analog zur WC-Betätigungsplatte mit einer runden Kontur gefertigt. Unterhalb der Waschtischplatte folgt der Siphon einem soft-geometrischen Aufbau, der von einem Zylinder mit gerundeten Kanten dominiert wird. Korrespondierende Eckventile mit Griffen, die von unten statt üblicherweise von vorne bedient werden, runden die Gesamtkomposition ab.

Gestaltungsqualität durch gezielten Farbeneinsatz »Visign for More 105« ist in der Glasausführung in Weiß/ Verkehrsweiß oder in Parsol/ Schwarz sowie als Aluminiumvariante in Verchromt oder Edelmatt mit Anti-Fingerprint erhältlich. Um eine besondere Tiefenwirkung zu erhalten und um die typische leichte Grün-

färbung bei der Farbgebung Weiß zu vermeiden, setzt Viega ein spezielles, 6 mm starkes Weißglas ein. Die edle Anmutung der Betätigungsplatte wird durch das Satinieren der Nut sowie der Glaskanten zusätzlich unterstrichen. Die Gestaltungsqualität der »Visign for More 105« bündelt sich nach eigenen Angaben in einem integrativen Erscheinungsbild und ist bereits mit dem Gütesiegel »Design Plus powered by ISH 2017«, dem international renommierten iF Label für herausragendes Design sowie dem »Red Dot« ausgezeichnet. Die WC-Betätigungsplatte ist auch in einer berührungslosen Variante als »Visign for More 105 sensitive« erhältlich. Nicht nur das edle Aussehen und das mehrfach preisgekrönte Design der »Viega Visign«-Produkte sollen in der modernen Badgestaltung immer wieder Akzente setzen. Die »Viega Visign«-Welt umfasst unter anderem WC-Betätigungsplatten, Duschrinnen, Bad- und Bodenabläufe, Waschtisch-Siphons sowie Badewannengarnituren. Die elektronisch gesteuerten »Multiplex Trio E«-Armaturen für die Badewanne oder das auf Knopfdruck höhenverstellbare WC-Modul sollen laut Viega außerdem eine neue Dimension des Komforts darstellen. 

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u ALFERPRO Der Hersteller für Fliesenprofile und Abdichtungssysteme hat sein »alferline«-Zubehörangebot für bodengleiche Duschen um ein Duschrinnensystem mit besonders geringer Einbauhöhe erweitert.

Die »alferline Slim plus« von alferpro, einer Marke der alfer aluminium, hat nach eigenen Angaben mit EPS-Block und integrierter Dichtmanschette eine minimale Gesamtaufbauhöhe von 60 mm. Damit empfiehlt sich das System für Neubauten ebenso wie für Nachrüstungen bei Sanierungsprojekten. Durch den integrierten EPS-Hartschaumblock mit Ablauf, Geruchsverschluss und waagerechtem Abgang kann das Rinnensystem auf dem Estrich positioniert werden. Eine Unterfütterung ist dabei laut Hersteller nicht notwendig. Der EPS-Unterbau ist zweiteilig aufgebaut und ineinander verschiebbar. Dadurch kann die Aufbauhöhe von 60 mm bis 80 mm frei variiert werden. Neben dem Ablauf mit Geruchsverschluss verfügt die

ALFERPRO

Duschrinne mit niedriger Einbauhöhe

Das Duschrinnensystem »Slim Plus« verfügt über zwei Entwässerungsebenen, was laut alferpro hervorragende Ablaufwerte bietet. Duschrinne über eine zweite Entwässerungsebene. »Slim Plus« übertrifft mit einer Ablaufleistung von bis zu 60l/min die vorgeschriebene Norm. Das System ist für Fliesenstärken von 11 mm bis 18 mm geeignet und steht in sieben Längen von 50 cm bis 120 cm

zur Verfügung. Passend dazu hat das Unternehmen drei verschiedene Abläufe sowie sechs unterschiedliche Designroste im Sortiment. Die Duschrinnen und Abdeckungen sind aus rostfreiem Edelstahl gefertigt, Rinne, Rost und Siphon sind leicht zu reinigen. 

Die Traumdusche individuell nach Maß anfertigen u SPRINZ Von Sprinz bieten sich maßgeschneiderte Duschen mit Dreh- oder Schiebetüren sowie Walk-In-Duschen, die im Zusammenspiel mit einem hochwertigen »SpriColor«-UVDigitaldruck und LED-Lichtern Bäder nach persönlichen Vorstellungen entstehen lassen.

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Der Trend zu individuellen Badezimmern bietet große Gestaltungsvielfalt. So können zum Beispiel großzügige Glaselemente kleinteilige Fliesen ersetzen und Farbe oder auch brillante Motive ins Bad bringen. Die Elemente werden bei Sprinz nach Maß gefertigt und ganzflächig in Lichtweiß, Farbe, mit Bildern aus dem aktuellen Katalog oder mit eigenem Wunschmotiv bedruckt. Für ausgefallene Lichteffekte in der Dusche sorgen LEDs. Die Wandverglasung »System Premium LED« erstrahlt in unterschiedlichen Weißtönen oder kann Räume laut Sprinz in unterschiedliche Farbtöne tauchen. Gedruckte Motive erstrahlen mit

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Die Ablage »TI-Shelf« steht in verschiedenen Formen und Größen sowie mit individuell wählbarer Einlage zur Verfügung.

Neue befliesbare Ablagen aus Edelstahl DURAL Mit dem befliesbaren Ablagesystem »TI-Shelf« erweitert Dural sein Produktsortiment. Es eignet sich als kleiner Regalboden für Dusche, Bad und Wohnbereiche. Laut Hersteller lassen sich die Ablagen problemlos ohne Beschädigung der Verbundabdichtung befestigen. u

Ein großer Vorteil der neuen »TI-Shelf«-Ablage ist nach Angaben von Dural die einfache Montage. Sie kommt ganz ohne Bohren im Rahmen der Fliesenverlegung aus. Dazu wird »TI-Shelf« auf die Oberkante der unteren Fliese aufgelegt, in den Fliesenkleber eingebettet und anschließend mit Silikon abgedichtet. So entstehen keine Beschädigungen an der Verbundabdichtung. Zudem erhält die Ablage durch das Abfangen der Kräfte über die Fliesen höchste Stabilität. Für die nachträgliche Montage stehen ebenfalls verschiedene Modelle zur Verfügung. Die Ablage besteht aus hochwertigem und rostfreiem V2A-Edelstahl mit gebürsteter Oberfläche. Da das Material gegenüber Fliesenkleber, Fugenmaterial und Zementschleierentferner unempfindlich ist, wird das Risiko von Schäden bei der Verlegung minimiert. Zudem zeichnet sich das Ablagesystem durch eine einfache Pflege mit einem neutralen Haushaltsreiniger aus, denn es entstehen keine schwer erreichbaren Ecken.

Der Hersteller aus dem Westerwald bietet es in zahlreichen Varianten an – von Dreioder Rechteck bis hin zum Trapez. Sowohl für Ecken als auch für die Wandfläche stehen Lösungen in unterschiedlichen Größen zur Verfügung. Bei der Gestaltung der Einlage bietet sich eine große Gestaltungsfreiheit, die Farbe kann das Fliesendesign aufnehmen oder bewusst Kontraste setzen. 

Duschelement mit integriertem Bodenablauf. Aufbauhöhe inklusive Ablauf nur 65 mm Direkt verfliesbar Inklusive Rohrabdeckung und Abdichtungszubehör Mit hochwertigem Rost aus massivem Edelstahl DIE barrierefreie Systemlösung für den Gebäudebestand Sondermaße auf Anfrage möglich

INFO Seit 1981 entwickelt und produziert Dural verschiedene Profile, Systeme und Lösungen. Das Unternehmen ist in mehr als 70 Ländern und auf allen fünf Kontinenten vertreten. Mit Profilen für Fliesen, Natursteine, Parkett, Laminat und Designbeläge stellt Dural Übergänge, dauerhaften Schutz und ansprechende Optiken auf Böden und Wänden her. Und für die abdichtende, dämmende und/oder entkoppelnde Bodengestaltung von Außen- und Innenbereichen hält das Unternehmen passende Mattensysteme bereit.

JACKON Insulation GmbH Tel: +49 5204 9955-0 info@jackodur.com www.jackon-insulation.com

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Jetzt ist das Hamburger Luxushotel Westin rutschsicher

THE WESTIN HAMBURG

u GRIP Sämtliche Badewannen sowie die Treppen zur Dusche in den Suiten des Hotels Westin erhielten eine »Grip AntiRutsch«-Beschichtung. Mit dem transparenten und fast unsichtbaren Produkt wurden so die Bodenbeläge dauerhaft rutsch- und sturzsicher gemacht.

Mit der feinen wie transparenten »Grip AntiRutsch«-Beschichtung von Grip wurden die Gästebäder von 244 Suiten und Hotelzimmern ausgestattet. Das in die Hamburger Elbphilharmonie integrierte Luxushotel Westin wurde in allen Gästebädern der 244 luxuriösen Suiten und Hotelzimmer mit »Grip AntiRutsch« beschichtet – und das hat einen besonderen Hintergrund. Innenausstatter Tassilo Bost hat jedes Bad des Hotels mit einer Badewanne aus Stahl-Email versehen. Diese Ausstattung passt harmonisch zu dem zur Elbe hin ausgerichteten Gesamtkonzept. Um neben dem optischen Aspekt aber auch in Sachen Sicherheit punkten zu können, wurde das Antirutsch-Sicherheits-System von der Grip Safety Coatings AG integriert. Sämtliche Badewannen sowie die fünfstufigen Treppen zur Dusche in den Suiten erhielten eine »Grip AntiRutsch«-Beschichtung. Mit dem transparenten Produkt wurden so die Bodenbeläge rutsch- und auch sturzsicher gemacht. Der ursprüngliche Gestaltungsansatz bleibt davon aber unberührt. Die Optik ist unverändert geblieben und Farbe und Struktur des Untergrunds kommen nach wie vor voll zur Geltung. Und damit stellt das Anti-Rutsch-System einen Sicherheitsfaktor dar, den man nicht sieht aber erlebt. »So etwas kann keine Gummimatte leisten – erst recht nicht in einem Luxusressort«, sagt Thilo Bräuninger, Geschäftsführer der GriP Safety Coatings AG. Nach Ansicht des Unternehmens bieten auch Griffe und Schlingen in den Sanitär- und Wellnessbereichen keinen ausreichenden Schutz. »Wir garantieren mit ›Grip AntiRutsch‹ eine Sicherheit, die Leben rettet.« Das Produkt ist laut Grip die einzige welt68

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weit zertifizierte Anti-Rutsch- Beschichtung. »Es ist zukunftsweisend und einfach einsetzbar. Ob Bereiche, die barfuß oder mit Schuhen betreten werden – je nach Anforderung haben wir die Lösung, um Beläge rutsch- und sturzsicher zu machen.« Das Anti-Rutsch-System soll laut Grip die Gestaltung von einheitlichen Flächen ermöglichen. Die leicht angeraute Oberfläche erzeuge ein Gefühl wie am Sandstrand. Auch in Foyers und Übergangsbereichen, auf Treppen, Terrassen und Balkonen kann die Anti-Rutsch- Oberfläche zum Einsatz kommen. Überall dort, wo nasse und glitschige Oberflächen sicherer zu gestalten sind, ist das Produkt laut Hersteller sinnvoll. Im gewerblichen und industriellen Bereich sind das zum Beispiel Laderampen, Einkaufspassagen, Großküchen, Fertigungs- und Lagerhallen, Labore, Waschanlagen, Brauereien, Schmutzschleusen, Schiffe und Boote ebenso wie Krankenhäuser, Frei- und Hallenbäder, Seniorenheime, Schulen und andere öffentliche Einrichtungen. 

INFO

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2008 wurde Grip in Baar / Kanton Zug als Schweizer Unternehmen gegründet. Die Grip Safety Coatings AG entwickelte sich unter dem damaligen Firmennamen Grip AntiRutsch Swiss GmbH. »Grip AntiRutsch« hat sich laut Hersteller in den zwei Jahrzehnten seit seiner Markteinführung zur weltweit meist verwendeten Anti-Rutsch-Beschichtung entwickelt.


Werkzeuge & Arbeitsschutz Neue Akku-Tischkreissäge mit großer Schnitthöhe METABO Kabellose Freiheit und damit mobile Leistung bei möglichst hoher Power verspricht Metabo mit seiner neuen Akku-Tischkreissäge »TS 36 LTX BL 254« mit 254-mm-Sägeblatt. Der Akku-Spezialist aus Nürtingen möchte neue Maßstäbe in Sachen mobiler Leistung setzen und stellt dabei die nach eigenen Angaben weltweit erste AkkuTischkreissäge mit 254-mm-Sägeblatt und einer Schnitthöhe von 87 mm vor. Zimmermänner, Innenausbauer und Bodenleger, die fernab der Steckdose arbeiten, müssen laut Hersteller aufgrund der 36-Volt-Power nicht mehr auf Leistung verzichten. Mit bürstenlosem Motor und 36-Volt-LiHD-Technologie ist die Akku-Tischkreissäge genauso leistungsstark wie ihr kabelgebundenes Pendant. Maximale Freiheit soll der Akkubetrieb in Kombination mit integriertem, einklappbarem Untergestell und Trolley-Funktion bieten. So ist die kabellose Säge rasch aufgebaut, platzsparend verstaut und leicht zu transportieren. Auf pannensicheren Hartgummireifen lässt sie sich komfortabel an den Einsatzort rollen – ein Bein des Untergestells dient dabei als Trolleystange, mit der die Säge gezogen und geschoben werden kann.

Ein integrierter Staubzyklon saugt Staub und Späne effizient ab und hält das Arbeitsumfeld auch ohne zusätzlichen Sauger sauber. Mehr als drei Viertel der anfallenden Späne fängt der Abscheider im mitgelieferten Staubsack auf. Die Akku-Tischkreissäge gibt es als Variante für 36-V-Akkus und mit einer Schnittstelle für zwei 18-V-Akkus.

Umfassender Schutz für Anwender und Maschine Außer Mobilität und Leistung steht bei der neuen Akku-Tischkreissäge der Anwenderschutz für Metabo im Fokus: Der Wiederanlaufschutz verhindert ein unbeabsichtigtes Anlaufen der Säge, beispielsweise nach einem Akkuwechsel. Die Motorbremse stoppt das Sägeblatt nach dem Ausschalten innerhalb von drei Sekunden. Ein Sanftanlauf soll zudem Stromspitzen beim Einschalten der Säge vermeiden und auf diese Weise Motor und Akkupack schützen. Der elektronische Überlastschutz bewahrt die Maschine auch bei starker Beanspruchung vor Schäden.

Großes Anwendungsspektrum und präzise Schnittergebnisse

Metabo stellt die weltweit erste Akku-Tischkreissäge mit 254-mm-Sägeblatt und einer Schnitthöhe von 87 mm vor.

Mit dem Modell »TS 36 LTX BL 254« sind laut Herstellerangaben energieintensive Arbeiten wie das Auftrennen von Balken oder Bohlen genauso möglich wie gewöhnliche Längsschnitte in Holzplatten. Dabei durchtrennt das Sägeblatt bis zu 87 mm starke Werkstücke mit einer Schnittgeschwindigkeit von bis zu 66 m pro Sekunde. Mit einer Akkuladung kann die Akku-Tischkreissäge

METABO

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Die »TS 36 LTX BL 254« mit 36-V-Power soll Zimmermännern, Innenausbauern und Bodenlegern auch fernab der Steckdose volle Leistung bieten. Ein integrierter Staubzyklon saugt Staub und Späne ab und hält das Arbeitsumfeld auch ohne zusätzlichen Sauger sauber. bis zu 130 m in 22 mm starken OSB-Platten, bis zu 50 m in 40 mm starkem Fichtenholz und bis zu 18 m in Fichtenholz mit 80 mm Stärke sägen. Um große Werkstücke sicher zu bearbeiten, lässt sich die Auflagefläche des Sägetischs auf bis zu 970 x 995 mm vergrößern. Für grobe und mittelfeine Zuschnitte mit zügigem Vorschub eignet sich laut Metabo besonders das »Power-Cut-Blatt« mit 24 Zähnen. Saubere Resultate bei Schnitten in Weich- und Hartholz verspricht das »Precision-Cut-Blatt« mit 40 Zähnen, das im Lieferumfang enthalten ist. Mit dem werkzeuglos versenkbaren Spaltkeil sind auch verdeckte Schnitte möglich, etwa beim Sägen einer Nut. Millimetergenaue Schnittergebnisse ermöglicht der präzise Parallelanschlag – der Abstand zum Sägeblatt wird so genau eingestellt, mit einem Stellrad feinjustiert und der Anschlag per Schnellfixierung festgeklemmt. Mit einer Zahnkranzführung lässt sich auch der Neigungswinkel des Sägeblatts exakt einstellen, bis in den Hinterschnittbereich von -1,5 bis 46,5 Grad.

Zwei verschiedene Ausführungen erhältlich Mit »LTX BL 254« als 36-Volt-Maschine und »TS 36-18 LTX BL 254« mit einer Schnittstelle für zwei 18-Volt-Akkus lässt Me-

INFO

Metabowerke ist ein traditionsreicher Hersteller von Elektrowerkzeugen für professionelle Anwender aus den Kernzielgruppen Metallhandwerk und -industrie sowie Bauhandwerk und Renovierung. 1924 im schwäbischen Nürtingen gegründet, ist Metabo heute ein mittelständisches Unternehmen, das außer am Stammsitz Nürtingen auch im chinesischen Shanghai produziert. 25 Vertriebsgesellschaften und mehr als 100 Importeure sichern die internationale Präsenz. Weltweit arbeiten knapp 1 900 Menschen für das Unternehmen. Sie haben im Jahr 2016 einen Umsatz von 423 Millionen Euro erwirtschaftet.

tabo den Anwendern die Wahl zwischen beiden Voltklassen. In beiden Fällen, so Metabo, kann sich der Anwender auf uneingeschränkte 36-Volt-Leistung verlassen. Der Hersteller empfiehlt Akkus mit einer Kapazität von mindestens 4 Ah. Mit zwei LiHD-7.0-Ah-Akkupacks läuft die Tischkreissäge besonders ausdauernd. Mit dem »Pick+Mix-System« lässt sich die »TS 36-18 LTX BL 254« individuell mit passenden Akkupacks, Ladegeräten und Transportlösungen der 18-Volt- Klasse kombinieren. So verspricht der Hersteller Handwerkern die Auswahl genau derjenigen Komponenten, die sie während der Arbeit brauchen.

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Neu: 18V-Akku-Schlitzschere für Dünnblecheinsatz TRUMPF Auf der Dach + Holz stellt Trumpf erstmals seine neue Schlitzschere »TruTool C200« mit 18 V-Li-Ion-Akku-Technologie vor. Sie trennt Bleche bis zu 2 mm und eignet sich unter anderem für den Einsatz auf dem Dach und an Fassaden. Mit dem Werkzeug ergänzt der Hersteller sein seit Juli erhältliches 18 V-Akku-Produktsortiment, das ebenfalls auf der Messe zu sehen sein wird: Die große Schlitzschere mit Spanabtrenner »TruTool C 250«, die Schere »S 250«, der Nibbler »N 200«, die Profilnibbler »PN 200 / PN 201« sowie die Falzschließer »F 300 / F 301« und die Fügepresse »TF 350«. In Kombination mit dem bürstenlosen Motor und der eigens entwickelten PowerHead-Technology will der leistungsstarke 18 V-Antrieb dieser Baureihe unter anderem durch lange Akku-Laufzeiten überzeugen. Außerdem sind die neuen »TruTool«-Werkzeuge kompakt aufgebaut, leicht

und liegen dank des Softgrips am Motorgehäuse und optimaler Gewichtsverteilung bequem in der Hand. Am Stand gibt es einen Arbeitstisch mit regelmäßigen Vorführungen, interessierte Handwerker könen die Elektrowerkzeuge dort auch selbst testen. Als weitere Neuheit stellt Trumpf auf der Messe seine neuen 18 V-Akkubohrund Schlagschrauber vor, die laut Hersteller mit besonders ausdauernden 5 Ah-Akkupacks ausgestattet sind.

TRUMPF

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Cutter für Sandwich-Paneele

Auf der Dach + Holz können Fachbesucher unter anderem die neue Schlitzschere »TruTool C200« sowie die neuen Schrauber mit 18 V-LiIon-Akku live erleben und selbst testen.

Speziell an Hallen-, Container- und Fassadenbauer sowie Kälte-, Wärme- und Schalldämmungsprofis richten sich Vorführungen mit dem Panel

Cutter »TruTool TPC 165«. Das Spezialwerkzeug trennt polyurethangeschäumte Sandwich-Paneele mit bis zu 165 mm

Dicke maßgenau und lässt sich ohne Startlochbohrung auch an bereits montierten Paneelen problemlos einsetzen. 

Innovationspreis für magazinierte Holznägel RAIMUND BECK Mit der Erfindung der ersten magazinierten Nägel aus Holz eröffnet die Beck Fastener Group neue Wege der Holzbefestigung. Ausgezeichnet wurde diese Entwicklungsarbeit bei der Ligna in Hannover mit dem dritten Platz für besondere Branchen-Innovationen. u

BECK FASTENER GROUP

Das laut Hersteller vielseitig einsetzbare »LignoLoc«-System hält erfolgreichen Einzug in die industrielle Fertigung oder auch den ökologischen Holzbau. Es wird weltweit in über 19 Ländern eingesetzt und erobert laufend neue Märkte. Die »LignoLoc«-Holznägel werden

Mit »LignoLoc« von Beck bietet sich der erste magazinierte Nagel aus Holz. 70

aus heimischem Buchenholz gefertigt und verfügen über eine Zugfestigkeit im Bereich von Aluminiumnägeln. Verarbeitet werden sie schnell und ohne Vorbohren mit dem dazugehörigen Druckluftnagler. Laut Beck vermeiden sie Wärmebrücken und hinterlassen keine Korrosionsspuren. Dadurch unterstützen sie vorbildlich die umweltfreundliche Holzbearbeitung und Holzverarbeitung. Stoffreine Holzverbindungen mit »LignoLoc«-Holznägeln können in der gleichen Zeit wie Verbindungen mit Metallnägeln hergestellt werden. Da die Holznägel beständig gegen Pilzbefall sind, eignen sie sich auch gut für Außenanwendungen.

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Vorbildliche Ökologie Die Holznägel heben sich gegenüber Metallnägeln vor allem auch durch ihre umweltfreundlichen Eigenschaften ab. Buchenholz ist ein nachwachsender heimischer Rohstoff. Neben den kurzen Transportwegen wirkt sich auch der Herstellungsprozess günstig auf den Klimaschutz aus. Insgesamt wird mehr Kohlenstoff gebunden als emittiert, wodurch im Gegensatz zu konventionellen Nägeln eine positive CO2-Bilanz entsteht.

INFO

Die Holznägel verschmelzen beim Einschießen mit dem Umgebungsholz und verbinden sich damit unlösbar. Dieser Effekt des sogenannten Holzschweißens wurde von Wissenschaftlern der Universität Hamburg geprüft. Die Nägel haben einen Durchmesser von 3,7 mm. Durch die Verschmelzung mit dem Umgebungsholz kommen sie gänzlich ohne Kopf aus. Derzeit werden sie in den Längen 55, 60 und 65 mm angeboten. 

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Die Beck Fastener Group ist ein 1904 gegründetes Familienunternehmen. Seit über 80 Jahren stellt es innovative Befestigungslösungen im Bereich magazinierte Klammern und Nägel her. Die Beck Fastener Group ist weltweit aktiv mit Standorten in Österreich, Deutschland, Italien und den USA. Fest in die Unternehmens-Philosophie verankert ist neben einem hohem Qualitätsanspruch auch die Tradition


Hochwasserschutz: Akku-Schrauber im Härteeinsatz BOSCH Naht eine Sturmflut, muss alles ganz schnell gehen: Das »Ozeaneum« am Hafen von Stralsund wappnet sich mit einer Hochwasserschutzwand gegen mögliche Fluten. Damit im Ernstfall alles reibungslos klappt, wird der Aufbau regelmäßig geübt. Beim aktuellen Probelauf waren neben einem eingespielten Technik-Team erstmals der Bosch Akku-Bohrschrauber »GSR 18 V-EC Professional« sowie der Akku-Drehschlagschrauber »GDS 18 V-LI HT Professional« mit dabei und konnten Leistung, Ausdauer und Handlichkeit unter Beweis stellen. Mit Walen, Haien, Kraken und Markelenschwärmen auf Du und Du: Das »Ozeaneum« in Stralsund ist einer von mehreren Standorten des Deutschen Meeresmuseums und lädt Besucher seit Juli 2008 zur europaweit größten Schau der nördlichen Meereswelt ein. Es bietet eine Kombination aus wissenschaftlichen Ausstellungen und außergewöhnlichen Aquarien – das größte Becken fasst 2,6 Millionen Liter. »Es sind beträchtliche Werte, die dieses Haus beherbergt«, erklärt Dirk Aßmann, der zum Haustechnik-Team des Museums gehört. Unter der Leitung von René Dietrichkeit hat er mit seinen Kollegen Kay Schulte und Steffen Berndt alles im Blick: Lüftungstechnik, Heizungstechnik, Aquarientechnik – und natürlich auch den Strelasund, einen Meeresarm der Ostsee, direkt vor der Tür.

unser Equipment parat«, erläutert Aßmann. Damit das wirkliche Meer auch bei Sturmfluten draußen bleibt, verfügt das Museum über eine Hochwasserschutzwand. Sie besteht aus einzelnen Aluminium-Profilen: den Dammbalken, die mittels Nut- und Federsystem gestapelt werden, sowie Mittel- und Endstützen, die die Dammbalken aufnehmen und halten. Die Platzierung der Stützen ist durch Verankerungen im Boden vorgegeben. Sind sie montiert, können die Dammbalken einfach eingeschoben und so gestapelt werden.

Hoher Wirkungsgrad

Damit das Wasser nicht durchdringen kann, werden die Dammbalken am Schluss mit sogenannten Spannstücken verpresst. »Für die Fixierung der Spann-Elemente benötigen wir leistungsstarke Akku-BohrSchutzwand aus Alu-Profilen schrauber, auf die wir uns hun»Hier an der Küste verfolgen dertprozentig verlassen können«, erklärt Dirk Aßmann und wir die Pegelstände und halegt mit dem »GSR 18 V-EC Proben schon im Vorfeld die Infessional« los. Der Akku-Bohrfo, wenn eine Sturmflut naht. schrauber gehört zur »dynaDann setzt die Alarmkette ein micseries« von Bosch, deren und wir haben in kürzester Zeit Geräte laut Hersteller hohe Leistung und kompakte Bauweise kombinieren. Er ist demnach mit einem bürstenlosen EC-Motor ausgestattet, hat einen hohen Wirkungsgrad und ist wartungsarm. Die EC-Technologie ermöglicht außerdem die sehr kompakDas Technik-Team benötigt fünf bis sechs Stunden, um die Schutzwand um den gesamten te Bauweise des Geräts, die sich beGebäudekomplex zu errichten.

ROBERT BOSCH

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In Teamarbeit: Bosch Akku-Schrauber sichern die Hochwasserschutzwand des Meeresmuseums »Ozeaneum«. sonders bei Serienanwendungen bewährt. »Der Akku-Bohrschrauber liegt sehr gut in der Hand und man kann ermüdungsfrei arbeiten«, kommentiert den Einsatz und testet gleich eine weitere Eigenschaft: die neu konzipierte und laut Bosch einzigartige Präzisionskupplung. Wenn die Kupplung überrastet, erkennt das eine elektronische Steuerung und stoppt den Motor. Das lärmende Geräusch durch Überdrehen von Schrauben entfällt dadurch, Vibrationen werden minimiert und das Material sowie die Kupplung nutzen sich weniger ab. Das Ergebnis: Ein geringerer Verschleiß und damit eine längere Lebensdauer von Gerät und Zubehör.

Werkzeuge im Team bewährt Der Haustechniker ist mit der Verlässlichkeit des Werkzeugs und dem Arbeitsfortschritt zufrieden: »Wir benötigen fünf bis sechs Stunden, um die Schutzwand um den gesamten Gebäudekomplex zu errichten. Vielleicht können wir das heute noch toppen.« Für die Verschraubungen der Mittel- und Endstützen in den

Bodenverankerungen nutzt das Team ein besonders leistungsstarkes Gerät von Bosch, den »GDS 18 V-LI HT Professional«. Der ist mit einem Drehmoment von 650 Nm im harten Schraubfall der stärkste 18 V-Akku-Drehschlagschrauber von Bosch und kommt bei diesem Einsatz schnell voran − der letzte Mittelbalken ist schnell gesetzt. »TeamWork klappt eigentlich nur, wenn man in kürzester Zeit mit gutem, einsatzbereitem Werkzeug die Arbeitsaufgabe lösen kann«, fasst Aßmann den Einsatz zusammen. Und während einige der Museumsbewohner weiter gemächlich ihre Runden in den Aquarien des Ozeaneums ziehen und nichts von stürmischen Zeiten ahnen, wird draußen schon wieder der Abbau der Schutzwand vorbereitet. »Wenn es das nächste Mal soweit ist, sind wir bereit«, sagt Aßmann und steckt die Akkus der neuen Team-Mitglieder von Bosch dafür schon einmal in die Ladestation. 

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Neues Diamant-Sägeblatt mit hoher Schnittleistung FESTOOL Getreu dem Motto »Besser im System – perfekt im Detail« bietet Festool mit dem neuen Diamant-Sägeblatt eine Systemlösung für zement- und gipsgebundene Span- und Faserplatten. Mit einem schnellen Sägefortschritt und einer hohen Schnittleistung soll es laut Hersteller für effizientes Arbeiten sorgen. u

FESTOOL

halten harten Bedingungen stand.

Präzise Schnitte selbst bei schnellen Sägearbeiten Mit dem neuen Diamant-Sägeblatt wird das Trennen von Baustoffplatten, Gipsfaserplatten und Trockenestrich-Elementen laut HerDas neue Diamant-Sägeblatt von Festool ist konzipiert für die Tauchsägen »TS 55 R« und »TSC 55«. steller vereinfacht. Pluspunkt des neuDer perfekte Schnitt entsteht erst dann, en Sägeblatts soll die hohe Schnittqualität wenn das Sägeblatt so gut wie die Säge in Kombination mit einer langen Lebensist. Aus diesem Grund investiert Festool dauer im Vergleich zu hartmetallbestücknach eigenen Angaben nicht nur viel Zeit ten Standard-Sägeblättern sein. in die Entwicklung von Handkreis-, KappErhältlich ist das neue Diamant-Sägeund Tischsägen, sondern auch in die Quablatt ab Januar 2018. Festool hat es auf lität der Sägeblätter. die Tauchsägen »TS 55 R« und »TSC 55« Das Stammblatt wird aus hochkonzipiert. In Kombination mit den Führungsschienen lassen sich exakte Schnitte wertigem Stahl mittels Laseschnell realisieren. Das Sägeblatt verfügt technik gefertigt. So sind die Sägeblätter über vier Zähne und weist eine geringe präzise, robust und widerstandsfähig und

Geräuschentwicklung bei einem gleichzeitig zügigen Sägefortschritt auf. In Summe bedeutet das laut Hersteller für den Handwerker weniger Kosten, weniger Belastung und vor allem saubere Schnitte. Für gesünderes Arbeiten mit minimaler Staubfreisetzung empfiehlt der Hersteller beim Sägen die Verwendung eines Absaugmobils. 

Das Diamant-Sägeblatt verfügt über vier Zähne und verspricht eine geringe Geräuschentwicklung bei einem gleichzeitig zügigen Sägefortschritt. Festool Halle 9, Stand 9.403

Absaughilfe für staubfreies Fliesenbohren u DUSS Durch das staubfreie Fliesenbohren direkt an der Verlegestelle sollen laut Hersteller Duss sowohl Zeit als auch Kosten gespart werden – und das bei einem höheren Arbeitskomfort. Das System ist für alle handelsüblichen Winkelschleifer und Bohrmaschinen geeignet.

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Die Friedrich Duss Maschinenfabrik GmbH & Co. KG ist auf die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb von Bohr- und Meißelhämmern sowie Diamantbohrmaschinen für den professionellen Einsatz spezialisiert. Der Name Duss steht seit fast 100 Jahren für hohe Produktqualität. Das mittelständisch geprägte, international agierende Familienunternehmen sieht sich als Partner für innovative Lösungen zum wirtschaftlichen Bohren und Meißeln.

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zeug ist nicht erforderlich. Die Absaughilfe Fliesenleger können somit weite, zeitrauwird lediglich auf die Fliese gelegt und kann bende Wege vermeiden. In der Anwendung verspricht die Abbei Bedarf mit einem Gewicht beschwert saughaube uneingeschränkte Sicht auf oder mit dem Fuß fixiert werden. Sie ist für die Bearbeitungsstelle und eine flexible alle handelsüblichen Winkelschleifer, Bohrmaschinen sowie Industriesauger mit AnschlussAnpassung auf Bohrdurchmesser bis 120 mm. Hoher Arbeitskomfort sowie grodurchmesser von 30 bis 40 mm geeignet. ße Zeit- und Kostenersparnis gehen dabei Hand in Hand. Bei Renovierungsarbeiten in bewohnten Räumen ist außerdem die Verschmutzung ein großes Ärgernis für die Bewohner und bringt einen enormen Reinigungsaufwand mit sich. Eine Montage an Maschine oder Werk- Die Absaughaube »ASF« von Duss ermöglicht staubfreie Bohrarbeiten. FRIEDRICH DUSS

Die Staubbelastung beim Bohren mit Diamanttrockenbohrkronen in Fliesen, Keramik oder Granit ist hoch. Daher wird die Bearbeitung oft im Freien durchgeführt. Dank der neuartigen Absaughaube »ASF« soll die Bearbeitung von Werkstücken laut Duss problemlos in geschlossenen Räumen möglich sein, also unmittelbar am Ort, an dem die Werkstücke verbaut werden.


Duss bietet ergänzend ein Sortiment an Diamanttrockenbohrkronen bis BohrDurchmesser 120 mm sowie zielgruppenspezifische Set-Kombinationen an. Die Diamanttrockenbohrkronen zeichnen sich laut Hersteller

neben einer präzisen Bohrungsqualität durch eine hohe Standzeit aus. Auch für Hammerbohrungen, Meißel- und Abbrucharbeiten oder nasse Diamantbohrungen findet man beim  Anbieter das passende Absaugsystem.

FÜR PROFIS DAS HÖCHSTE.

Laser speziell für Bodenleger

GEO-FENNEL

u GEO-FENNEL Mit dem »GeoSpider« verspricht geo-FENNEL eine Weltneuheit. Das Verlegen von Bodenfliesen, Parkett, Laminat und anderen vergleichbaren Bodenbelägen soll mit dem innovativen Bodenlaser zum Kinderspiel werden.

Der »GeoSpider« wird auf einem dreibeinigen Stativ geliefert, das sich zweimal ausziehen lässt. So vergrößert sich der Arbeitsbereich auf 40 m. Der »GeoSpider« zeigt laut Hersteller die Arbeitslinien zur Ausrichtung bzw. Verlegung der Bodenbeläge deutlich sichtbarer an als herkömmliche Bodenlaser. Das integrierte Dreibeinstativ kann zwei Mal verlängert werden, wodurch sich der Arbeitsbereich bis auf 40 m vergrößert. Der Laserkopf ist um 360º drehbar, sodass beliebige Winkeleinstellungen von 0 bis 360º eingestellt werden können. Zusätzlich wird das noch durch den »Seitenfeintrieb« im Bereich von ± 5º zur exakten Achsausrichtung unterstützt. Eine integrierte Dosenlibelle zur exakten Nivellierung des Bodenlasers auf unebenen Untergründen gehört ebenfalls zur Standardausstattung. Der »GeoSpider« ist staub- und wassergeschützt nach Schutzklasse IP 52. Das Gewicht liegt bei lediglich 1,25 kg. Der Bodenlaser wird mit 4 x AAA-Batterien, zwei magnetischen Zieltafeln und in einer gepolsterten Tasche geliefert.

Am Anfang war der Lattenrichter Alles fing mit Lattenrichtern und Messrädern an. Denn es waren diese beiden Geräte, mit denen Richard Führer den Schritt

in die Selbstständigkeit wagte und die Firma geo-FENNEL in Deutschland gründete. Als Handelsvertreter im VW-Käfer unterwegs, legte er laut Unternehmensangaben 1964 den Grundstein für das Unternehmen, das mit Sitz im nordhessischen Baunatal inzwischen mehr als 40 Mitarbeiter in den Bereichen Vertrieb, Qualitätskontrolle und Produktion beschäftigt. Bernd Vogel, der 1986 zunächst als Angestellter bei Richard Führer anfing, ist seit 2001 Inhaber der geo-FENNEL GmbH. 2002 holte er Martin Haslbauer in die Geschäftsleitung. Die geo-FENNEL GmbH beliefert heute 90 Länder mit Lasermesstechnik. Weltweit setzen nach eigenen Angaben Straßen-, Hoch- und Tiefbauunternehmen, Handwerk und Vermessungswesen auf die Qualität, Flexibilität, Service und Präzision aus Nordhessen. Der Exportanteil liegt bei 75 Prozent. Die eher überschaubare Größe seiner Firma und die Bodenständigkeit, mit der gehandelt wird, ist für Bernd Vogel ein Erfolgsgarant: »Wir brauchen keine Verträge. Bei uns zählt noch das, was besprochen wurde, und ein Handschlag.« 

Professionelle Steigtechnik für Industrie und Handwerk Hymer-Leichtmetallbau GmbH & Co. KG Käferhofen 10 | D-88239 Wangen im Allgäu 12/17–01/18 www.hymer-alu.de

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Wenn der Standard nicht ausreicht, sind die Profis gefragt HYMER-LEICHTMETALLBAU Besondere Situationen erfordern besondere Lösungen. Wenn es eine andere als die Standard-Lösung sein muss, tritt »Hymer Project« in Aktion. Steigtechnikprofi Hymer-Leichtmetallbau plant, konstruiert und produziert mit dieser Sparte individuelle, komplexe Anlagen nach kundenspezifischen Anforderungen.

HYMER

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After-Sales-Service: »Hymer Project« bietet seinen Kunden auch nach der Auslieferung zuverlässige Unterstützung, unter anderem durch die vorgeschriebene regelmäßige Prüfung der Sonderkonstruktionen durch Fachleute. In der industriellen Fertigung sowie bei Wartungs- oder Instandhaltungsarbeiten an Anlagen, Maschinen, Objekten, Bau- oder anderen Spezialfahrzeugen reichen Standardleitern, -tritte und -gerüste oftmals nicht aus. Um einen sicheren, stabilen Stand und eine ergonomische Arbeitshaltung zu gewährleisten, sind maßgefertigte Sonderkonstruktionen gefragt. Mit über 50-jähriger Erfahrung fertigt Hymer-Leichtmetallbau professionelle Steigtechnik und will dabei Qualität, praxisorientierte Funktionen, Langlebigkeit und höchste Sicherheit für den Anwender bieten. Neben den Serienprodukten bietet der Aluminiumspezialist mit der Sparte »Hymer Project« darüber hinaus partnerschaftliche und vollumfängliche Begleitung und Beratung seiner Kunden während des gesamten Projekts. Das Ergebnis: Maßgeschneiderte Sonderkostruktionen, die präzise an die spezifischen Anforderungen des einzelnen Kunden und jeweiligen Anwendungsfalls angepasst sind. Die Basis dieser Sonderlösungen bildet das Hymer-Baukastensystem – standardisierte Einzelkomponenten, die sich mit frei wählbaren Treppenneigungen, Stufenbreiten und -tiefen, Plattformgrößen, -formen, 74

-materialien und weiteren Details zur benötigten Arbeitshilfe kombinieren lassen. Erfordert ein Anwendungsfall eine noch individuellere Lösung, entwickelt »Hymer Project« auch gänzlich neue Konstruktionen, die auf die vor Ort gegebenen Möglichkeiten abgestimmt sind.

Vollumfänglicher Service und Funktionalität bis ins Detail Durch die Erfahrung ist daraus nach eigenen Angaben ein vollumfänglicher Service geworden, der das komplette Projektmanagement einschließt – von der ausführlichen Beratung über die Entwicklung der Idee bis hin zur Planung, Produktion, Montage und bei Bedarf Prüfung und Wartung der passenden Sonderlösung. Als Beleg dafür, wie durchdacht und flexibel einsetzbar die Konstruktionen der Spezialisten sind, nennt Tobias Zodel, Teamleiter Vertrieb »Hymer Project«, aus zahlreichen Referenzprojekten ein Beispiel: »Für einen Caravanhersteller haben wir eine Arbeitsbühne für Montagetätigkeiten an Seite, Heck und Dach von Wohnmobilen konstruiert, die per Handkurbel mehrseitig höhenverstellbar ist. Das querstehende Zwischenelement der Bühne ist in der Länge adaptierbar, sodass Fahrzeuge mit un-

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terschiedlichen Fahrzeugbreiten bearbeitet werden können.« Mehrere Auszüge ermöglichen darüber hinaus eine Anpassung der Bühne an die Kontur des Fahrzeughecks. Stolz verweist er auf praxisorientierte und sicherheitserhöhende Features wie Werkzeugablagen, steckbare Geländeelemente, Anti-Ermüdungsbelag, Stoßschutz-Vorrichtungen, zentral gebremste Rollen und Sicherheitsmarkierungen – »und das alles ›made in Germany‹«, ergänzt er.

destens einmal im Jahr – bei intensiver Nutzung auch häufiger – detailliert untersucht werden. »Als Experte auf diesem Gebiet und durch die zusätzliche Weiterbildung durch die DEKRA bieten wir die fachkundige Prüfung komplexer Steigtechniklösungen und Sonderkonstruktionen«, erläutert er. Die Prüfung orientiert sich an der Betriebssicherheitsverordnung und der Technischen Regeln für Betriebssicherheit. 

Vorschriftsmäßige Prüfung durch erfahrene Fachleute Der Service von »Hymer-Project« umfasst nach eigenen Angaben auf Wunsch auch Montage und Inbetriebnahme der Konstruktion. Wartungsverträge inklusive der in der Arbeitsstätten- und der Betriebssicherheitsverordnung vorgeschriebenen regelmäßigen Prüfung betrieblicher Steigtechnikkonstruktionen gehören ebenso zum Leistungsportfolio, erklärt Tobias Zodel. Um vermeidbaren Unfällen durch nicht ordnungsgemäß intakte und funktionstüchtige Arbeitsmittel vorzubeugen, sollten seinen Worten nach die betrieblichen Steighilfen min-

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Die Hymer-Leichtmetallbau GmbH & Co. KG – »die Marke mit dem roten Streifen« – ist nach eigenen Angaben ein führender Hersteller für Steigtechnik und Automotive-Systemkomponenten. Das 1962 gegründete Unternehmen aus Wangen im Allgäu entwickelt und produziert Steighilfen aus Aluminium und setzt auf qualitativ hochwertige Verarbeitung, lange Haltbarkeit, innovative Funktionen und ein Höchstmaß an Sicherheit. Neben seinem Sortiment an Seriensteigtechnik bietet das Unternehmen mit seiner Sparte »Hymer Project« maßgeschneiderte Sonderkonstruktionen für Kunden aus Luftfahrt, Logistik oder Automobilherstellung an.

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Wir betrachten uns nicht nur als Lieferant qualitativer Steigtechnik, sondern als spezialisierter Partner unserer Kunden bei der Umsetzung ihrer Projekte. Wir nehmen uns für die persönliche Beratung Zeit – bei komplexen Projekten gerne auch vor Ort. Wir bieten intelligente Systeme für eine passgenaue, normkonforme, langlebige und hochsichere Lösung. Über den Standard hinaus unterstützen wir außerdem in logistischen Fragen, bieten auf Wunsch einen professionellen Montageservice und stehen unseren Kunden auch nach Auslieferung mit einem umfassenden AfterSales-Service zuverlässig zur Seite.«

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Tobias Zodel, Teamleiter Vertrieb »Hymer Project« bei Hymer-Leichtmetallbau


Temporäre Absturzsicherung mit zusätzlichem Freiraum

Die temporäre Absturzsicherung »AluFix EVO« wurde nach Angaben von Alupro im Jahr 2015 eingeführt. Zudem vertreibt der Hersteller in Deutschland seit mehr als 25 Jahren »AluFix Classic«, ein freistehendes, temporäres Schutzgeländer mit Gegengewichten für hochsichere Dacharbeiten. Die neue Attika-Brücke dient als zusätzliches, äußeres Sicherheitsgeländer, mit dem laut Hersteller die temporäre Absturzsicherung »AluFix EVO« schnell, einfach und werkzeugfrei erweiterbar ist. Die Attika-Brücke schafft nach eigenen Angaben zusätzliche Bewegungsfreiheit, weil sie den zur Verfügung stehenden Arbeitsfreiraum über die Attika hinaus vergrößert: Ohne ein Gerüst von außen aufstellen zu müssen, können z. B. Spenglerarbeiten auf der Attika-Abdeckung mit dem auflastgehaltenen »AluFix EVO«-System ausgeführt werden.

Stabile Alu-Konstruktion als Sicherheitsgeländer Das Absturzsicherungsgeländer ist laut Hersteller flexibel anwendbar bis zu einer Attika-Dicke von 730 mm und gestattet sicheres Arbeiten auf Ebenen bis zu einer Dachneigung von 10°. Die Attika-Brücke besteht aus einer stabilen Aluminiumkonstruktion, die zu einem durchgehenden Sicherheitsgeländer montiert wird.

Die sicheren Verbindungspunkte bestehen aus selbsthemmenden Klemmmechanismen, die die werkzeugfreie Montage ermöglichen. Die Systemerweiterung »Attika-Brücke« ist nach eigenen Angaben erfolgreich getestet worden, ebenso das Grundsystem »AluFix EVO« nach EN13374-A. Beide sind mit dem GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit ausgestattet. Neben zahlreichen neue Features /(s. Kasten) setzt der Hersteller bei der Attika-Brücke »AluFix EVO« weiterhin auf die nach eigenen Angaben einfache, werkzeugfreie Montage sowie eine leichte und hochstabile Aluminiumkonstruktion. Wer schon eine »AluFix EVO« besitzt, kann diese laut Hersteller einfach um die »Attika-Brücke« ergänzen. Sie ist für sämtliche Dachvarianten bis 10° Neigung verwendbar. Auf der Messe Dach+ Holz werden die »Attika-Brücke« und die »AluFix EVO«-Absturzsicherung am Stand des Vertriebspartners Grün GmbH aus Wilnsdorf (Halle 8, Stand 8.322) vorgestellt. Weitere Vertriebspartner sind BTL Safety Construction GmbH aus Berlin und Kühling & Co GmbH aus Hamburg. 

ALUPRO

u ALUPRO Das finnische Unternehmen Alupro, spezialisiert auf Absturzsicherungssysteme und Fassadenlösungen, hat eine Attika-Brücke für die temporäre Absturzsicherung »AluFix EVO« entwickelt. Das Geländer hat Premiere auf der Dach + Holz und ist ab sofort verfügbar.

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Die Attika-Brücke dient als zusätzliches, äußeres Sicherheitsgeländer für die temporäre Absturzsicherung »AluFix EVO«. Sie schafft zusätzliche Bewegungsfreiheit, weil sie den zur Verfügung stehenden Arbeitsfreiraum über die Attika hinaus vergrößert.

INFO

Alupro mit Hauptsitz in Tuusula, Finnland, ist nach eigenen Angaben seit mehr als 50 Jahren Spezialist für Absturzsicherungssysteme und Fassadenlösungen aus Aluminium und Edelstahl. Die patentierten Absturzsicherungssysteme »AluFix Classic« und »AluFix EVO« sollen hochsicheres Arbeiten auf dem Dach ermöglichen. Der Hersteller lässt seine Produkte zur Zertifizierung und Einhaltung gesetzlicher Vorgaben durch international anerkannte Prüfstellen unabhängig testen.

Qualität und Perfektion von Profis für Profis.

Alupro Halle 8, Stand 8.322

PRODUKT-INFO »ALUFIX EVO« Hersteller Alupro nennt zahlreiche neue Features, die in die Entwicklung für »AluFix EVO« eingeflossen sind: • Schnelle, einfache und werkzeugfreie Montage • Leichte und stabile Konstruktion aus hochwertigen Aluminium-Komponenten • Einsetzbar auf Ebenen bis zu 10° Dachneigung • Zusätzlicher, vergrößerter Arbeitsfreiraum für Attikaabdeckungen • Variable Einstellung der Attikabreite bis 800 mm • Geprüft nach EN-13374-A GS-Gütesiegel für geprüfte Sicherheit

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Neue Produktlinie mit italienischem Design vorgestellt u KAPRIOL Der italienische Traditionshersteller Kapriol (Morganti s.p.a) mit Sitz in Lecco hat auf der A+A seinen größten Messeauftritt seit vielen Jahren gestaltet. Auf 180 m2 hat das Unternehmen seine beiden Produktsegmente »Workwear« und »Safety« vorgestellt.

lin: Künftig stattet Kapriol einige Sicherheitsschuh-Modelle mit Sohlen von Michelin aus, die die Technik des »Michelin Alpin 5«-Reifens übernehmen. Das Ergebnis will der Hersteller als sportliche und innovative Serie im kommenden Frühjahr auf den Markt bringen. 

KAPRIOL

ke für Händler ein interessanter Komplettanbieter«, so Kolli weiter. Ein weiteres Highlight für den Hersteller war nach eigenen Angaben die Premiere der Zusammenarbeit mit dem Reifenhersteller Miche-

STEPHAN SCHÖPF / BAUSTOFFPARTNER

Im Mittelpunkt stand die Vorstellung der neuen Berufsbekleidungslinie »Tenere Pro«, die das Motto von Kapriol »Lässig-Sportiv-Italian Design« widerspiegeln und sich aus der breiten Masse abheben soll. »Händler, die gezielt Alternativen suchten, sind bei uns am Stand überrascht stehengeblieben und haben sich über uns und die Kollektion informiert«, berichtet Andreas Kolli, Markenvertrieb Kapriol – nero-design. Er ist für den Markenaufbau in Deutschland und Österreich verantwortlich und führt den Erfolg auf die Zusammenarbeit direkt mit dem Fachhändler vor Ort zurück. Dazu habe auch der neue deutschsprachige Webauftritt beigetragen, heißt es in einer Mitteilung. »Auch durch die Produktvielfalt, die Kapriol mit seinen weiteren Sortimenten wie Handwerkzeugen und Diamanttrenntechnik bietet, ist die Mar-

Morganti-CEO Franco Morganti (li.) und Andreas Kolli, Geschäftsführer Kapriol Deutschland, haben auf der A+A die Kapriol-Produktpalette von Handwerkzeugen über Kleidung, persönliche Schutzausrüstung und Sicherheitssysteme für die Arbeit in großen Höhen bis hin zu Diamantwerkzeugen präsentiert und dabei interessante neue Kontakte generiert.

INFO

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Seit der Gründung im Jahre 1927 produziert und entwickelt der Familienbetrieb Morganti inzwischen in der fünften Generation Werkzeuge für den Bau, Berufsbekleidung und persönliche Schutzausrüstung sowie Diamantwerkzeuge und Elektromaschinen. Kapriol exportiert diese weltweit. Seit zwei Jahren gestaltet Kapriol den Vertrieb des gesamten Produktportfolios über den Markenvertrieb Kapriol nero-design in Bad Berleburg.

Neue Sicherheitsschuh-Kollektion: Leicht und flexibel u MASCOT Leichte Materialien, hohe Flexibilität und ein effektiver Schutz sollen bei der neuen Sicherheitsschuh-Kollektion für höheren Komfort während der Arbeit sorgen. Müde Füße und Rückenbeschwerden sollen dabei durch das geringe Gesamtgewicht vermieden werden.

MASCOT

Die neue Generation an Sicherheitsschuhen aus der Mascot-Kollektion ist aus leichten Materialien gefertigt, sodass sie

Aufgrund des geringen Gesamtgewichts und der Flexibilität können die Schuhe der neuen Mascot-Kollektion müden Füßen während der Arbeit entgegenwirken. 76

laut Hersteller mit ihrem Gesamtgewicht zu den leichtesten auf dem Markt zählen. Gleichzeitig sind die Schuhe im Bereich des Vorderfußes flexibel und biegsam. Schwere und steife Arbeitsschuhe, die zu müden Füßen und Rückenbeschwerden führen können, sollen dadurch vermieden werden. Die Kollektion umfasst acht Paar Schuhe. Sie wurden so entwickelt, dass sie dem Fuß an einem aktiven Arbeitstag möglichst viel Freiheit bieten. Ziel soll es sein, dass der Träger auch über viele Stunden hinweg effektiv sein kann, ohne dabei schwere Füße zu bekommen. Dies ist nach Angaben von Mascot unter anderem dem geringen Gewicht

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der Schuhe zu verdanken, welches zum Beispiel auf den Verzicht von Metallteilen im Schuh zurückzuführen ist. Die Zehenschutzkappe besteht aus Kunststoff, der Nageldurchtrittschutz aus Spezialtextil. Schuhe, die innen frei von Metall sind, schützen vor Kälteund Wärmeeinwirkungen von außen. Denn im Gegensatz zu Metall sind Kunststoff und Textil nicht wärmeleitend.

Hoher Schutz und Komfort bei der Arbeit Ein Nageldurchtrittschutz aus Textil ist biegsamer als das Gegenstück aus Metall. Speziell der vordere Teil des Schuhs lässt sich mit dem Fuß flexibel beugen, so-

dass der Schuh den natürlichen Abrollbewegungen des Vorderfußes folgt – beispielsweise beim Gehen oder bei kniender Tätigkeit. Darüber hinaus verfügen die Schuhe laut Hersteller über stoßdämpfende Sohlen sowie Einlegesohlen, die die Stöße, denen man im Laufe des Arbeitstages ausgesetzt ist, absorbieren. Am hinteren Teil des Schuhs ist wiederum Stabilität gefordert. Hier befindet sich ein Einsatz, der den Fuß stabilisiert, etwa wenn man auf unebener Unterlage oder auf Leitern arbeitet. Lassen sich die Schuhe an den falschen Stellen beugen oder fehlt die nötige Stabilität, kann dies müde und schmerzende Füße zur Folge haben.


Dach

Aufbau, Dämmung, Deckung

Wenn eine neue Dacheindeckung leicht sein muss u LUXMETALL Alte Dachstühle können bei einer Dachsanierung zum Problem werden. Wird die ursprüngliche Eindeckung ersetzt, kann es aufgrund mangelnder Tragfähigkeit zu statischen Risiken kommen. Abhilfe schaffen dann zum Beispiel leichte Metallprofile, die einem klassischen Ziegeldach optisch und funktionell in Nichts nachstehen.

Die Statik des Dachstuhls berücksichtigen Soll das Dach erneuert werden, stößt manch Eigenheim-

Geringes Gewicht, leichte Verarbeitung und optisch attraktiver Look: Metalldachpfannen von Luxmetall eignen sich für die Sanierung alter Dächer. besitzer bei der Begutachtung auf ein unerfreuliches Problem. Die Statik des Dachstuhls ist zu schwach, um eine schwere, aber attraktive Eindeckung wie Dachziegel oder -steine, zu tragen. Abhilfe können optisch ansprechende und leichte Metalldächer schaffen, die auch vom Hersteller Luxmetall angeboten werden. Dieser weist darauf hin, dass die verzinkten Stahlbleche pro m2 nur ein Gewicht von etwa fünf kg auf-

TDX/LUXMETALL

Die Gründe für eine Dachsanierung können zahlreich sein. An erster Stelle steht die Witterung, die dem Dach zusetzt und Beschädigungen verursacht hat. Besitzt das Gebäude ein Bitumendach, kann der Wunsch nach einer neuen Optik der Grund für die neue Eindeckung sein. Auch eine Senkung des Energieverbrauchs steht häufig im Raum, die sich beispielsweise durch ergänzende Dämmmaßnahmen erreichen lässt. Nicht zu vergessen ist das mögliche Asbestproblem, das bei Häusern, die 25 Jahre und älter sind, gegeben sein kann. Asbest ist ein faserförmiges, mineralisches Silikatmaterial, das vor allem in den 70er- und 80er-Jahren auf tausenden Dächern verlegt wurde. Da es nachweislich Krebs auslöst, wurde 1993 ein Verwendungsverbot bei Neubauten erlassen – Sanierungen von betroffenen Bestandsgebäuden sind bis heute aber keine Pflicht.

weisen. Ein »schweres« Dach kann dagegen das bis zum Zwanzigfache wiegen. Die einen Meter breiten und bis zu sieben Meter langen Profilbleche werden maßgenau gefertigt angeliefert. Vor Ort erfolgt im Bereich von Kehlen und Gauben eine passgenaue Zuschneidung. Die Befestigung erfolgt mittels sturmsicherer Verschraubung. So kann das Material laut Luxmetall schnell und sauber verlegt werden, wodurch Kosten und Aufwand sinken. Aufgrund ihres geringen Gewichts ist es ebenfalls möglich, vorhandene Dachpappe oder Bitumenschindeln zu überdecken. Deren Rückbau und Entsorgung sind dann nicht nötig.

Kein zusätzlicher Lärm bei Niederschlag

Kaum von echten Dachziegeln zu unterscheiden. Den Abschluss bildet die Firstabdeckung, die hier noch nicht montiert wurde.

Dank der speziellen Formgebung der Metalldachpfanne »LM D-TILE« von Luxmetall treffen Wassertropfen auf keine gerade Fläche und perlen laut Herstellerangaben einfach ab.

In Kombination mit der Art der Befestigung sowie der vorhandenen Dachdämmung entsteht bei Niederschlag oder Starkregen kein zusätzlicher Lärm, wie auch eine Untersuchung des Fraunhofer Instituts bestätigt. Der Hersteller von Metalldachpfannen mit Sitz in Berlin bietet seine Profilbleche in Form einer klassischen Dachpfanne, einer Sinuswelle oder einem Trapezprofil an. Die Modelle eignen sich sowohl für die Dacheindeckung als auch für die Verkleidung von Fassaden. Um dauerhaft der Witterung zu trotzen, erhalten die Metallprofile eine vielschichtige Lackierung, die ihrerseits in unterschiedlichsten Farben erhältlich ist. Der Stahlkern wird von einer Passivierungsschicht, dem Grundlack sowie einem Schutzlack auf Polyester- oder Purlux-Basis umgeben. Rost wird durch eine spezielle Art der Feuerverzinkung vorgebeugt, die laut Hersteller gute Hafteigenschaften und Korrosionsbeständigkeit verspricht. 

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NELSKAMP

Drei Finger-Leichtgewicht: Der »EasyLife« Dachstein ist äußerst verlegefreundlich.

Dachsanierung eines ehemaligen Getreidesilos NELSKAMP Durch den Einsatz von Dachpfannen kommen bei einem gewöhnlichen Einfamilienhaus bereits mehrere Tonnen Gewicht zusammen. Das gilt erst recht, wenn es um eine 1 500 m2 Großfläche wie der heutigen Lagerhalle der Kalkwerke Aschaffenburg geht, die einst noch ein Getreidesilo war. u

NELSK

Gewichtsersparnis von etwa 19 Tonnen Dach-Experte Franz Bieber erzählt: »Wir haben die Kalkwerke zu unserer Pfanne ›EasyLife‹ beraten. Dieser Betondachstein wiegt immerhin etwa 30 % weniger als herkömmliche Betondachsteine. Damit wurde die vorhandene Schalung des Betondaches erhalten und die neu aufgebrachte Lattung nicht überbeansprucht. Das bedeutet, bei der hier vorliegenden Dachfläche von 1 500 m2, eine Ge-

EIN NEUES ZEITALTER IST ANGEBROCHEN XTREME

Selbstklebend

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AMP

schalung in zehn Zentimeter Stärke betoniert ist. Aus diesem Grunde wollten wir keine neue statische Berechnung in Auftrag geben. Wir haben uns mit dieser Thematik an Franz Bieber, Vertriebsmitarbeiter Rhein-Main, der Dachziegelwerke Nelskamp, gewandt.«

www.iko.de

Steht die Neueindeckung eines Daches an, prüfen Experten stets auch die Tragfähigkeit von Dachstuhl, Schalung und Lattung. Besonderen Aufwand bedeutete das beim ehemaligen Getreidesilo in Aschaffenburg. Seit der Errichtung des Silos, in den 30er-Jahren, war das 48° geneigte Satteldach mit Naturschiefer bedeckt. Jetzt musste das heutige Lagergebäude neu eingedeckt werden, da viele Naturschieferplatten defekt waren und die Lattung an manchen Stellen Gefahr lief zu vermodern. Gerhard Hornung, Geschäftsführer der Kalkwerke, beschreibt die Ausgangssituation vor der Sanierung: »Die Herausforderung dieses Gebäudes liegt in der besonderen Dachform. Wir haben es hier mit einem betonierten Dachstuhl zu tun, der einen 48° Winkel aufweist und unterhalb der Ver-

DACHNEIGUNGEN ab 9,5° bis 90° DN

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www.cambridgextreme.eu

Mit nur rund drei Kilogramm pro Stück spart »EasyLife« von Nelskamp rund ein Drittel des Gewichts gegenüber konventionellen Modellen. wichtsersparnis von insgesamt cirka 19 t.« Das geringe Gewicht zahlt sich laut Hersteller auch bei der Verarbeitung aus – die Dachhandwerker können den Dachstein leichter und schneller verlegen.

Bei geringerem Gewicht sinkt auch die Arbeitsbelastung Die Eindeckung des Silos übernahm die ebenfalls aus Aschaffenburg stammende Otter Bedachungs GmbH. Geschäftsführer und Dachdeckermeister Steffan Otter: »Wir arbeiten gerne mit der Pfanne ›EasyLife‹ von Nelskamp, weil sie aufgrund ihres geringen Gewichts wirtschaftlich und verlegefreundlich ist. Ein Bonus ist

dabei auch die geringere körperliche Belastung der Mitarbeiter.« Letztlich kann der leichte Dachstein laut Nelskamp aber auch optisch punkten: Mit seiner symmetrisch geschwungenen Form schafft er lebendige Dachflächen, die zu alten wie neuen Gebäuden passen. Die technischen Eigenschaften des Dachsteins wie Biegebruchfestigkeit und Frostbeständigkeit entsprechen dabei weitestgehend dem Standard-Modell. Erhältlich ist der »EasyLife« Dachstein in einem schwarzen, ziegelroten oder granitfarbenen Ton.  Nelskamp Halle 6, Stand 6.317 + 6.414


Dachabschluss mit vollkeramischem First JACOBI TONWERKE Mit der vollkeramischen »J11v-Firstlösung-FAL« will Hersteller Jacobi Walther den Schlüssel zu einem technisch und optisch perfekten Dachabschluss liefern. »FAL« steht für Firstanschlusslüfterziegel.

Mit der Nutzung des FAL ergibt sich laut Hersteller, neben der kompletten Einsparung des Firstbandes, auch eine dauerhaft fachgerechte Hinterlüftung am Dach von bis zu 113 cm2 Lüftungs-Durchmesser pro laufendem Meter. Beides ermöglicht einen technisch optimierten Abschluss am First. Wirtschaftliches Verlegen des FAL ist zum Beispiel durch das Einsparen der teils hohen Kosten für Firstbänder möglich. Sparen lässt sich laut Hersteller außerdem wertvolle Verlegezeit, da die zeitintensive Rollfirstverlegung entfällt. Auch das Ankleben des Firstbandes bzw. Nacharbeiten oder gar der über kurz oder lang fällige Austausch fallen weg. Mit der »J11v- Firstlösung« verspricht der Herstel-

ler ein langlebiges System, das dauerhaft für Sicherheit sorgt und jahrzehntelang hält. Anders als bei herkömmlichen FAL-Lösungen müssen aut Hersteller die Firste nicht umständlich mit zusätzlichen Drähten befestigt werden: Beim neuen »J11v-FAL-System« reicht einfaches Verschrauben des Firstes mit Hilfe der Firstklammer an der Firstlatte. Für das neue FAL-System empfiehlt Jacobi Walther den Systemfirst »F16«, der bis zu einer Dachneigung von 50 Grad verwendet werden kann. Für die »J11v-FAL-Ziegel«, »FAL-Ortgangziegel« sowie die »F16«-Firste will der Hersteller mit einem guten Preis die Verkaufsgespräche beflügeln.

JACOBY WALTHER

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Die vollkeramische »J11v«-Firstlösung verspricht Perfektion und – durch schnellere Verlegung – Zeitersparnis.

Gaubenanschluss ohne Blei spart Zeit und senkt Kosten Der Einsatz der vollkeramischen »J11v«-Firstlösung bietet laut Jacobi Walther eine ästhetische Dachansicht, eine technisch optimale Lösung sowie einen hochwertigen Schutz gegen Regeneintritt sowie die dauerhafte Hinterlüftung am Dach, die außerdem einen Schutz gegen hohe Windbelastungen bietet. Auch am Gaubenanschluss verspricht das vollkeramische

FAL-System ein technisch und optisch hochwertiges Ergebnis: Der oft unansehnliche Bleianschluss wird zukünftig überflüssig, was obendrein nochmals Zeit spart. Zusätzlich tragen sie zur besseren Entlüftung vor den Gauben bei. Aufgrund des großen »J11v«Verschiebebereiches in der Decklänge und der Deckbreite bietet das System eine flexible Lösung, die laut Hersteller passend für jedes Dach umsetzbar ist. 

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Dachwelten aus Ton, Beton und Faserzement CREATON Mit einem neuen zweistöckigen Messestand ist die Creaton AG, eine der führenden Dachmarken Europas und Systemhersteller für das Steildach, wieder auf der Dach+Holz International in Köln. Der Unternehmensauftritt steht ganz im Zeichen des Mottos »7 Dächer der Welt, eine #weltderdächer«.

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minanschlussband will Creaton seine Position als eine der führenden europäischen Marken und Komplettanbieter rund um das Steildach festigen.

CREATON

Neuer Tondachziegel – markant mediterran

Markante Form mit einem Hauch von Süden: Der neue Tondachziegel »Etrusko« in den Farbtönen naturrot, »Nuance naturrot geflammt« und »Nuance toskana engobiert«. »Welt der Dächer« beschreibt auf emotionale Art das Produktsortiment von Creaton: mit Tondachziegeln, Betondachsteinen, Dach- und Fassadenplatten sowie Wellplatten von Creaton entstehen eindrucksvolle Dachlandschaften und Fassadenbekleidungen. Als Anbieter von Systemdachlösungen für das Steildach hält Creaton damit für alle aktuellen oder künftigen Hausbesitzer und Bauherren vielfältige »Dachwelten« bereit und bietet für jedes Dach über dem Kopf die passende Lösung.

Sieben Gipfel für einen guten Zweck

Twitter, Instagram, Facebook und dem Blog weltderdaecher.de berichtet Creaton über Scheidweilers Abenteuer.

Dachwelten auf zwei Ebenen erleben Auch für die Besucher des Messestandes auf der Dach+Holz geht es hoch hinaus. Auf zwei Ebenen können sie die vielfältigen Dachwelten von Creaton hautnah und multimedial erleben. Neben regionalen und nationalen Klassikern werden auch moderne Designs und Stile für das Steildach am Stand präsentiert. Das Unternehmen hält zudem einige neue Produkte und Systemdachlösungen für die Besucher bereit, darunter auch die jüngsten Sortimentserweiterungen aus den Bereichen Tondachziegel, Betondachsteine und Zubehör. Mit dem Tondachziegel-Modell »Etrusko«, der Produktlinie »duratop pro« für das Betondachstein-Modell »Kapstadt« sowie einem hochwertigen Wand- und Ka-

Mit »Welt der Dächer« unterstützt der Hersteller gleichzeitig auch den Höhenbergsteiger Nicolas Scheidweiler bei seinem Weg auf die »Dächer der Welt«. Der Bremer Extremsportler hat sich mit dem Projekt »7summits4help« das Ziel gesetzt, den jeweils höchsten Berg der sieben Kontinente zu besteigen. Dabei geht es ihm INFO aber nicht nur um reines Gipfelsammeln: Creaton ist eine der führenden Dachmarken Europas. Nach der Integration Er möchte mit der der Dachsparte von Eternit zum Jahresbeginn 2017 verfügt die zur belgischen Langzeit-Expedition Etex-Gruppe gehörende Creaton AG über ein Komplettsortiment für das Steildach. auch AufmerksamMit 14 Werksstandorten produziert und vertreibt die Unternehmensgruppe in keit und Spenden ganz Zentral- und Osteuropa Tondachziegel, Betondachsteine, Wellplatten und für zentrale Hilfsprokleinformatige Dach- und Fassadenplatten aus Faserzement. Das Unternehmen jekte der »German kann auf eine lange, erfolgreiche Firmengeschichte zurückblicken. Doctors« in den jeIn Wertingen bei Augsburg, dem Gründungsstandort des Traditionsunternehweiligen Kontinenmens, werden bereits seit über 130 Jahren Produkte für das Steildach hergestellt. ten generieren. Via

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Der neue Tondachziegel »Etrusko« verleiht Dächern durch seine mediterrane Optik einen südländischen Charakter. Die markante Licht-Schatten-Wirkung des Ziegels, die durch eine konisch verlaufende Deckwulst hervorgerufen wird, veredelt die Dachstruktur zusätzlich. Neben Naturrot ist Etrusko in zwei weiteren Farbvariationen nach südländischem Vorbild erhältlich: »Nuance naturrot geflammt« sowie »Nuance toskana engobiert«. Durch das leichte Stückgewicht von ca. 3,2 kg (40 kg/m2) sowie dem geringen Flächenbedarf von rund 13 Ziegeln/m2 eignet sich laut Hersteller das in Portugal produzierte Modell insbesondere für Sanierungen. Zudem ist er bereits ab einer  Dachneigung von 10° zu verlegen. Creaton Halle 6, Stand 6.109

Für die fachgerechte Anschlussdichtung bietet Creaton ab sofort ein neues Kaminanschlussband in vier Farbtönen. Es eignet sich sowohl für Tondachziegel als auch für Betondachsteine, Dachplatten sowie Wellplatten.


ISOBOUW

Mit dem neuartigen Dämmsystem »SlimFort« verspricht IsoBouw dem Verarbeiter ein besonders effektives Dämmelement mit integrierter, hochfester Konsole zur Aufnahme einer vorgehängten, hinterlüfteten Fassade.

Neu auf der D+H: Flachdach wird digital

Bärenstarker Schutz vor teurem Wärmeverlust Wärme

ISOBOUW Im Mittelpunkt der Messepräsentation von IsoBouw wird die Dämmung für das Flachdach stehen. Vorgestellt werden unter anderem sichere und wirtschaftliche Flachdach-Dämmlösungen, die erstmals mit digitaler Technologie ausgestattet sind.

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Als Innovation für das Flachdach zeigt IsoBouw ein Dämmelement mit digitaler Technologie. Die neue Generation »Flachdach 2.0« beginnt mit der Präsentation einer »Smart-Flat-Roof-Lösung« auf der Messe Dach + Holz 2018.

Software- und Dämmlösungen IsoBouw zeigt auf der Messe mit der Weblösung »CAD to go« einen neuartigen Service für Gefälledämmlösungen für Flachdächer. Mit dem einfach und schnell zu bedienenden Programm auf der Hersteller-Homepage ist der Anwender in der Lage, direkt und schnell seine Gefälledämmung zu ermitteln und den Verlegeplan zu erstellen. Mit dem Dämmelement »Upsidedown« ist es dem Hersteller nach eigenen Angaben gelungen, ein silbergraues EPS mit hoher Dichte und besten Dämmwerten bei hoher Wirtschaftlichkeit für die Anwendung oberhalb der Dachabdichtung bei Umkehrdächern zu entwickeln. Liegt die Dämmung auf der Dachabdichtung, wird diese vor äußeren Einflüssen wie UV-Strahlung oder mechanischen Beschädigungen geschützt. Auch ist bei einem Umkehrdach die thermische Beanspruchung der Dachkonstruktion deutlich reduziert. Das Element für das Umkehrdach ist bauaufsichtlich zugelassen.

element soll vor allem dem Dachdeckerhandwerk den Einstieg in die Dämmung der Fassade bei Einfamilienhäusern erleichtern.

Steildach-Dämmsystem Mit dem Aufsparrendämmelement »Klima DIFF graphit« zur vollflächigen Dämmung von Steildächern oberhalb der Sparren sowohl im Neubau als auch in der Sanierung will IsoBouw seine Kompetenz für das geneigte Dach zeigen. Das Element ist laut Hersteller speziell für Ein- und Mehrfamilienhäuser mit hohen Anforderungen an den Wärmeschutz bei geringer Dachaufbauhöhe geeignet. Der günstige Dämmwert der grauen EPS-Dämmelemente ergibt sich demnach aus den IR-Strahlungsabsorbern. Das Dämmelement ist mit einer diffusionsoffenen Unterdeckbahn (Klasse UDB-A) für die schnelle und regensichere Verlegung kaschiert und wird in dem verlegefreundlichen und wirtschaftlichen Format 2000 x 1000 mm geliefert. Die Aufsparrendämmelemente »Klima DIFF graphit DAD dh 150« sind laut IsoBouw zudem für die rationelle Verlegung direkt auf die Sparren geeignet. 

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Dämmplatte für VHF Ebenfalls vorgestellt wird die neuartige »SlimFort«-Fassaden-Dämmplatte. Sie wird zur Dämmung von vorgehängten, hinterlüfteten Fassaden (VHF) eingesetzt und besteht aus einer laut Hersteller besonders effektiven, grauen EPS-Dämmschicht mit IR-Strahlungsabsorbern sowie einer hochfesten Konsole mit integrierten Edelstahlprofilen zur wärmebrückenfreien Verlegung und Befestigung von Dämmung und Fassadenbekleidung. Das Dämm-

Klimatec 160 »CAD to go« heißt der neue Service von IsoBouw zur Erstellung von Gefälledachplänen.

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»Elphi« bietet befahrbare Meisterleistung

Oberhalb der mehrstöckigen Backsteinfassade des alten Kaispeichers A an der Elbe umfasst der moderne Glasbau zwei Konzertsäle von Weltklasse, Eigentumswohnungen, ein Hotel, Gastronomie sowie eine frei zugängliche Plaza in 37 m Höhe. Innerhalb des Backsteingebäudes befinden sich die Kaistudios, der Education-Bereich der Elbphilharmonie, ein Restaurant, der Spa-Bereich des Hotels sowie das Parkhaus, das im Untergrund über die Fassadengrenzen hinausreicht. Daher sind ebenerdig am Platz der Deutschen Einheit rund 4 300 m² Plattenbelag mit dem ZinCo-Systemaufbau »Fahrbelag mit Elastodrain« ausgeführt. Zufahrt frei!

Ganz bodenständig Die Elbphilharmonie am Platz der Deutschen Einheit ist an drei Seiten von Wasser umgeben und nur von der Ostseite für Fahrzeuge zugänglich. Zufahrt, Zugang und auch der Fähranleger »Elbphilharmonie« liegen alle in dieser Richtung. Über eine großzügige und offen gestaltete Trep-

pe gelangen Besucher, die per Schiff kommen, vom Anleger auf den Platz der Deutschen Einheit, der sich vom Vorplatz des Gebäudes über seine Südseite bis in die westliche Spitze erstreckt. Dieser ganze Bereich steht nicht nur Fußgängern offen, sondern auch Lieferfahrzeugen, die die Elbphilharmonie anfahren. Da sich die Tiefgarage bis unter die südseitige Zuwegung erstreckt, bedarf diese (Dach-) Fläche nicht nur hoher Tragfähigkeit, sondern auch besonderen Schutzes. Genau dies bietet der ZinCo-Systemaufbau »Fahrbelag mit Elastodrain« auf insgesamt 4 300 m², der von der Hamburger Firma Zum Felde GmbH ausgeführt wurde.

Aufbau nimmt alle Lasten auf Grundlage war die um 2 % geneigte Stahlbeton-Tiefgaragendecke mit unterlaufsicherer bituminöser Verbundabdichtung. Hierauf wurde von Oktober 2011 bis Juni 2012 der Systemaufbau »Fahrbelag mit Elastodrain« aufgebracht, beginnend mit einer zweilagigen

Stück für Stück wurde der ZinCo-Systemaufbau »Fahrbelag mit Elastodrain« auf der bituminösen Dachabdichtung verlegt. 82

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ZINCO

u ZINCO Architekturwunder mit gläserner Wellenkrone – die Elbphilharmonie, inzwischen liebevoll »Elphi« genannt, hat sich nach vielen Querelen während der Bauzeit als neues Wahrzeichen der Hansestadt Hamburg etabliert. Weil das Parkhaus im Untergrund über die Fassadengrenzen hinausreicht, sind auf dem Vorplatz ebenerdig rund 4 300 m² Plattenbelag mit dem ZinCo-Systemaufbau »Fahrbelag mit Elastodrain« ausgeführt.

»Elastodrain EL 202« macht die Dachabdichtung bereits in der Bauphase befahrbar für Radlader und Kleinbagger. Trenn- und Gleitlage. Trennlage ist das 1000 g/m² schwere objektspezifische Vlies, das zusätzlich mechanischen Schutz bietet, da es etwaige Steinchen oder Schmutzteile absorbieren kann. So können diese nicht nach unten in die Abdichtung gedrückt werden. Die Gleitfunktion bewirkt die Folie »TGF 20« als zweite Lage. Nun schloss sich die hoch belastbare Dränage- und Bautenschutzmatte »Elastodrain EL 202« an. Diese ist aus vollvulkanisiertem Kautschuk und laut Hersteller mit hoher Noppenzahl und extremer Steifigkeit (Shorehärte: 75 Shore A) als Unterbau für solch hohe Belastungen wie Fahrbeläge gut geeignet. Der ringsumlaufende Stufenfalz und spezielle Verbinder ermöglichen die passgenaue Verlegung der 1 x 1 m großen Platten. Im Anschluss folgte das mechanisch ebenfalls hoch belastbare »Systemfiltervlies PV«, ein verfestigtes, extra steifes Filtervlies aus 100 % Polypropylen. Dieses dient der Ab-

grenzung der Dränageschicht gegenüber der nun folgenden Schicht aus Schotter und Splitt. Radlader verteilten die rund 600 kg Schotter pro m², denn durch die verlegten »Elastodrain EL 202«-Elemente war die Dachabdichtung der Tiefgarage bestens geschützt und das Befahren mit schwerem Baugerät fortan problemlos möglich.

Provisorische Baustraße Für den weiteren Verlauf der Bautätigkeit war nun ein provisorischer Belag vorgesehen. Das dafür verlegte Betonverbundpflaster in 10 cm Stärke erstreckte sich zunächst bis zur Hälfte Richtung Kaikante, direkt entlang der Südfassade. Abgestützt durch eine Randeinfassung und Holzverbau war diese Baustraße sofort nutzbar. Nachdem die zweite Hälfte bis zur Kaikante fertiggestellt war, konnte der ganze Bereich genutzt werden für Zufahrt und Lagerung von Baumaterial, für Baugeräte, Baumaschinen und Container. Während


Die Sichtflächen der 12 cm starken neuen Steine wurden wassergestrahlt oder geschliffen. So entstanden durch leicht unterschiedliche Oberflächen und Formate mit der Kantenlänge von jeweils 20 cm auf 18/20/22 cm homogene Reihenverbände, die im Bereich der Südfassade optisch reizvoll in Form eines langen »Zebrastreifens« verlegt wurden. Nicht nur die Steindicke, sondern auch die Verlegeart im Reihenverband stellt laut ZinCo sicher, dass die Pflasterung in ihrer Form erhalten bleibt – auch bei horizontalen Lasten, die durch Bremsen, Lenken und Beschleunigen der Fahrzeuge entstehen.

Etwa 4 300 m2 ZinCo-Systemaufbau liegen südseitig der Backsteinfassade bis in die Westspitze. Darunter liegt die Tiefgarage. der provisorische Pflasterbelag Spuren der starken Beanspruchung über die Folgejahre der Bautätigkeit davon trug, liegt die Abdichtung sicher geschützt unterhalb der Elastodrain »El 202«-Elemente.

Belag mit historischem Bezug Von März bis September 2016 fand der Wechsel von provisorischem Belag zum finalen Pflasterbelag statt – auch das eine organisatorische Herausforde-

rung, da die anderen Bautätigkeiten an der Elbphilharmonie zu dieser Zeit unvermindert weiterliefen. Auch bei der Wahl der Pflasterbeläge wollten die Architekten der Elbphilharmonie die Tradition des Hafens sichtbar machen und ließen eigens eine neue Steinkreation aus Kupferschlacke entwickeln, wie sie bis ins vorige Jahrhundert hinein im Hafengebiet nahezu flächendeckend verwendet wurde.

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Viel technisches Know-how Vom Plattenbelag auf der Tiefgaragendecke bis zum wellenförmigen Glasdach steckt die Elbphilharmonie voller besonderer Ideen, die sie als architektonisches Meisterwerk auszeichnen. Bei der Verwirklichung der Ideen war von allen Projektbeteiligten technisches Know-how in höchstem Maße gefordert. Seit dem Eröffnungskonzert im Januar setzt sich die Meisterleistung auf bautechnischer Ebene nun auf musikali sche Art und Weise fort.

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Flachdach-Fenster-Sortiment wird erweitert FAKRO Mit dem »Typ G« erweitert die Fakro Dachfenster GmbH ihre Flachdach-Fenster-Familie um ein neues Element. Es handelt sich dabei um eine Weiterentwicklung der bewährten Flachdachfenster vom »Typ C«, bei der die Polycarbonat-Kuppel durch eine hochwertige Flachverglasung ersetzt wurde. u

Das Flachdachfenster »Typ G« positioniert sich mit seinem Design als Neuentwicklung zwischen der Polycarbonat-Lichtkuppel vom »Typ C« und dem Premium-Modell, dem Design-Flachdach-Fenster »Typ F«. Das Flachdach-Fenster ist als »DXG«-Festelement, »DMG« mit manueller Bedienung und als »DEG« mit elektrischer Steuerung erhältlich. Eine Besonderheit ist laut Hersteller die plan liegende Außenverglasung, die

über der ebenfalls plan liegenden Zweifachverglasung liegt und die Hauptverglasung somit wirkungsvoll vor Wasser und Wetter schützt. Das Fenster kann in Dachneigungen von 2 bis 15 Grad verbaut werden – mit einem speziellen Aufsetzkranz auch bei null und einem Grad. Es ist in elf Standardgrößen von 60x60 cm bis zu 120x220 cm erhältlich und kann mit den zusätzlichen Aufsetzkränzen von Fak-

ro mit einer Systemhöhe von 150 mm in die Flachdach-Konstruktion eingesetzt werden. 

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Wie sich tageslichtdurchflutete Räume im Dachgeschoss realisieren lassen, zeigt Velux an seinem Messestand etwa mit seiner Lichtlösung »Panorama«.

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Neue Tageslicht-Lösungen für geneigte und flache Dächer VELUX Auf knapp 600 m2 präsentiert Velux seine Produktneuheiten auf der kommenden Dach + Holz. Am Stand des Unternehmens können sich Interessierte ein Bild von den Tageslicht-Lösungen für geneigte und flache Dächer, die SmartHome-Anwendung »Velux Active« sowie von einer speziell für Kinder entwickelten Sonnenschutz-Kollektion machen. u

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Flachdach- und Bauwerkssysteme

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Großflächige Lichtlösungen und SmartHome-Innovation sollen laut Velux im Mittelpunkt des Messeauftritts in Köln stehen. Besucher können sich darüber informieren, wie tageslichtdurchflutete Räume realisierbar sind. Die Möglichkeiten reichen dabei von Lichtlösungen, der Kombination mehrerer Dachfenster-Elemente zu einer großzügigen Fensterfläche oder besonders großen Einzelfenstern. Durch das Angebot einer neuen Dachfenstergröße mit einer Länge von 1,80 m möchte das Unternehmen künftig noch mehr Raum für besondere architektonische Gestaltungswünsche bieten. Als Tageslicht-Lösungen speziell für öffentliche und gewerbliche Gebäude werden in Köln die Velux »Modular Skylights« sowie einige Weiterentwicklungen und Neuheiten des Systems vorgestellt. Wichtige Aspekte für Wohnqualität im Dachgeschoss sind auch frische Luft und angenehme Temperaturen. Für ein gutes Raumklima kann laut Unternehmen künftig die SmartHome-Anwendung »Velux Active« automatisch sorgen. Auf Basis von Sensordaten zu Temperatur, Luftfeuchtigkeit und CO2Gehalt sowie externen Wetterdaten berechnen intelligente Algorithmen dabei die für Belüftung und Hitzeschutz notwendigen Aktionen und steuern Dachfenster, Rollläden und Sonnenschutzprodukte dementsprechend.

Das System wurde in Zusammenarbeit mit Netatmo entwickelt. Es kann über SmartPhones mit Android- und iOS Betriebssystemen bedient werden und ist mit dem »Apple Homekit« kompatibel. Erstmals in Deutschland wird auf der Dach + Holz außerdem eine weitere Sonnenschutz-Kollektion zu sehen sein, die in Zusammenarbeit mit »Disney« speziell für Kinder entwickelt wurde. Zudem präsentiert der Hersteller die App »MyDaylight« – sie soll auf Basis von »Virtual Reality« zum ersten Mal Tageslicht im Wohnraum auf dem Smartphone erlebbar machen und Bauherren eine realitätsnahe Visualisierung der möglichen Lichtverhältnisse in ihrem eigenen Dachgeschoss aufzeigen  Velux Halle 6, Stand 6.123

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Die Velux Deutschland GmbH mit Sitz in Hamburg ist ein Unternehmen der internationalen Velux Gruppe. Der nach eigenen Angaben weltweit größte Hersteller von Dachfenstern ist mit mehr als 10 000 Mitarbeitern in rund 40 Ländern vertreten. In Deutschland beschäftigt die Unternehmensgruppe in Produktion und Vertrieb nahezu 1 000 Mitarbeiter.


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Parkdeck: Sichere Stellplätze in frischem Look TRIFLEX Innerhalb kurzer Zeit musste das Parkdeck eines Wohnhauses in Salzgitter mit einer dauerhaft dichten Oberfläche versehen werden, um Schäden am Belag zu beseitigen. Gefordert war eine zügige Projektrealisierung ohne Abriss, um den Mietern und Eigentümern ihr gewohntes Parkangebot schnell wieder zur Verfügung zu stellen. Außerdem sollte das eingesetzte Material höchsten Beanspruchungen standhalten und neue Markierungen ermöglichen. Die Wahl des Bauherrn fiel auf das Topdeck-Abdichtungssystem »Triflex ProPark« in der »Variante II«.

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Innerhalb kurzer Zeit haben die Sanierungsexperten der Holl Flachdachbau GmbH, Salzgitter, das Parkdeck eines Wohnhauses in Salzgitter mit einer dauerhaft dichten Oberfläche versehen. Wegen Schäden am Belag konnte Feuchtigkeit in die Konstruktion sowie in die darunterliegenden Garagen eindringen. Die Sanierung gab als Bauherr eine Eigentümergemeinschaft in Auftrag, vertreten durch die WBV Wohnbau Betreuungs & Verwaltungs GmbH Salzgitter. Ziel war eine möglichst geringe Beeinträchtigung der Parkraumnutzer, außerdem sollte das eingesetzte Material höchsten Beanspruchungen standhalten und neue Markierungen ermöglichen. Diese Anforderungen sahen die Sanierungsexperten mit dem Topdeck-Abdichtungssystem »Triflex ProPark« in der Variante II erfüllt. Die Systemlösung auf Basis von schnell reaktivem Polymethylmethacrylatharz (PMMA) schützt laut Hersteller die Tragkonstruktion langfristig, ist farbig ausführbar und hoch abriebfest.

TRIFLEX

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Auf den vorbereiteten Untergrund brachten die Verarbeiter eine Grundierung auf. Damit war innerhalb eines Tages eine erste Schutzschicht gegen eindringende Feuchtigkeit geschaffen.

Brüchige Fugen, Feuchte und Lackschäden Die dauerhafte Nutzung des Parkdecks hinterließ mit der Zeit ihre Spuren: Die Markierungen der Parkbuchten wiesen Abnutzungserscheinungen auf, der Gussasphalt war rissig geworden und die Fugen brüchig. Durch diese Schadstellen drang Niederschlags- und Tauwasser ein. Das zeigte sich an den De-

Beschichten und markieren gelingt mit Triflex wie aus einem Guss. Die Systemkomponente »Triflex Cryl M 264« ist farbig ausführbar, rutschfest und hält extremer mechanischer Belastung durch ein- und ausfahrende Fahrzeuge für Jahre stand.

cken der Garagen, die unter dem Parkdeck liegen. Um den Bewohnern schnell wieder sichere Parkmöglichkeiten zu bieten, gab die Wohnbau Salzgitter GmbH die Instandsetzung des 1.100 m2 großen Topdecks in Auftrag. Der Bauherr forderte eine Lösung, die einen dauerhaft sicheren Parkraum für die Nutzer gewährt und ihnen langlebigen Parkkomfort bietet. Da eine zügige, kosteneffiziente Projektrealisierung gewünscht war, kam ein Abriss des Bestandes nicht infrage. Mit der Sanierungsmaßnahme sollte ein zuverlässiger Schutz der Konstruktion vor Feuchteschäden geschaffen werden, der das Areal gleichzeitig optisch aufwertet. Um die Parkflächen für die ständige Frequentierung zu rüsten und Abplatzungen bzw. Risse zu vermeiden, war eine Systemlösung mit einer sehr hohen Abriebbeständigkeit gefragt.

Lösung für hoch beanspruchte Flächen Nach eingehender Beratung durch die ausführende Fachfirma und Flüssigkunststoff-Her-


steller Triflex entschied sich der Bauherr für das Topdeck Abdichtungssystem »Triflex ProPark, Variante II«. Die vollflächig vliesarmierte Lösung wurde laut Hersteller speziell für hoch beanspruchte Flächen entwickelt und schützt frei bewitterte Bauteile langzeitsicher. In der Regel kann das System auf Bestandsbeläge aufgebracht werden, auch weil das geringe Flächengewicht die Statik nicht beeinträchtigt. Das spart Zeit und Kosten. Das PMMA-Harz wird flüssig appliziert und verbindet sich mit dem Untergrund sowie untereinander in den einzelnen Systemlagen, sodass nach Herstellerangaben ein durchgehender schubfester, chemischer Verbund aller Schichten entsteht. Ein unkontrolliertes Eindringen von Wasser hinter die Abdichtungsebene wird demnach verhindert und der Bauherr soll von maximaler Sicherheit für eine langlebige Nutzung profitieren. Zudem werden Sanierungsintervalle verlängert und somit Wartungskosten minimiert. Das Abdichtungssystem ist durch die Nutzschicht laut Hersteller mechanisch hoch belastbar. Aufgrund der Ausführung der Oberfläche in der »Variante II« entsteht ein hoch abriebbeständiger Fahrbelag bei nur kurzen Sperrzeiten. Der Systemaufbau weist ein allgemein bauaufsichtliches Prüfzeugnis nach Bauregelliste A Teil 2, Nr. 2.24 der Klasse OS 10 auf. Durch diese baurechtliche Einordnung ergibt sich für den Planer und den Bauherrn Anwendungssicherheit.

der Parkbuchten nutzen sich auch bei starker Frequentierung nicht ab. »Die Verarbeiter waren richtig fit und haben alles super ausgeführt«, lobt Triflex-Mitarbeiter Harm Stelling den Bauablauf. Der Vertriebsleiter Ostdeutschland hat das Team der Holl Flachdachbau GmbH geschult, vor Ort eingewiesen und stand während der Arbeiten beratend zur Seite.

Aufeinander abgestimmte System-Komponenten »Das Material lässt sich gut verarbeiten, härtet schnell aus und ist absolut bautauglich. Alle Systemkomponenten sind gut aufeinander abgestimmt. Mittlerweile haben wir in weiteren Parkhäusern Triflex eingesetzt«, sagt Bauleiter Bernward Ritter von der Holl Flachdachbau GmbH. Das Ergebnis in Salzgitter ist laut Triflex ein dauerhaft dichtes, optisch ansprechendes Parkdeck, das den Bewohnern wieder sichere Stellplätze bietet und dem Bauherrn lange Wartungsintervalle gewährt.  Triflex Halle 8, Stand 8.304

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KOMFORT • einfaches Öffnen für natürliche Beund Entlüftung • Bedienung mit komfortablen Funksteuerungen • optimierter Schallschutz • ungehinderter Regenwasserablauf Für die Abdichtung aller Details wie Bodenabläufe und Wandhochzüge verwendeten die Verarbeiter das vliesarmierte »Triflex ProDetail«. Werksseitig thixotropiert, haftet es auch an senkrechten Flächen, ohne abzugleiten.

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u ALWITRA Im Rahmen der kontinuierlichen Dachinspektionen wurden bei der KUKKO Kleinbongartz & Kaiser Werkzeugfabrik in Hilden an drei Dachflächen Schäden festgestellt. Statt diese zu reparieren, entschied sich der Inhaber für die Erneuerung der Dachabdichtung. So mussten bei laufender Produktion insgesamt 7 200 m2 Flachdachfläche erneuert werden, verteilt auf drei Dächer. Zum Einsatz kamen die Dichtungsbahnen »Evalon dual« von Alwitra.

ALWITRA

Vorausschauende Dach-Instandhaltung an Produktionshalle

Als Entwickler und Produzent von tätigen Flachdachsanierer greifen nen«, erklärt Andreas Hanke, Für Produktionshallen ist das Werkzeugen zum zerstörungsdabei auf eine mehr als 25-jähriGeschäftsführer von Delcor. »GeFlachdach der ideale Gebäudefreien Demontieren von Zahnrade mit den bewährten Dachabschluss: Es bietet große Spannge Erfahrung zurück. und Dichtungsbahnen von Alweiten bei gleichzeitiger Stüträdern, Lagern, Kugellagern und Ein erstes Bild vom Zustand der Flachdachflächen und den witra haben wir bisher sehr gute zenfreiheit. Wichtig ist aber die ähnlichen Komponenten in allen vorhandenen Schichtenaufbau Erfahrungen gemacht. Deshalb regelmäßige Kontrolle und WarBereichen der Technik gehört die gaben Probeöffnungen. Für die tung der Flachdächer. Denn gerahaben wir für die Sanierung in KUKKO-Gruppe zu den weltweit Sanierung der Dachflächen mussde bei produzierenden UnternehHilden dem Bauherrn auch die führenden Produzenten. men können Undichtigkeiten im te zunächst der größte Teil der mittig verstärkte ›Evalon dual‹ Flachdach zu Schäden an den AnPlanung vom Sanierungsprofi empfohlen.« Der Bauherr folgte Flächen komplett bis zur Trapelagen oder Waren oder zum Auszblech-Tragschale abgetragen mit Analyse und Konzept der Empfehlung. Den Auftrag für die Planung werden. Nur in einem kleinen Die Bahn verfügt laut Hersteller fall der Produktion führen. und Ausführung der Sanierung über eine Hochpolymerlegierung Teilbereich, in dem der vorhanÄhnlich ist man auch bei der Werkzeugfabrik KUKKO Kleinbonaus Ethylen-Vinyl-Acetat-Terpobekam die Delcor Sanier- und dene Aufbau noch in einem vergartz & Kaiser in Hilden vorgegangleichsweise guten Zustand war, lymer (EVA) und Polyvinylchlorid Dämmtechnik GmbH aus Bohmgen. Seit fast 100 Jahren stellt das te, spezialisiert auf die Sanierung verblieben Dämmung und Ab(PVC) und verspricht als vollwerUnternehmen Abziehwerkzeuge von flachen und flachgeneigten dichtung auf dem Dach. tige Dichtschicht auf der OberRemmers_Anz_Messe_Dach-Holz-2018_102x146_2017_RZ_Layout Remmers_Anz_Messe_Dach-Holz-2018_102x146_2017_RZ_Layout 13.11.17 11:55 Seite 1 ver13.11.17 11:55 Seite für Handwerk und Industrie her. Auf den restlichen Flächen Warmdächern. Die1bundesweit und Unterseite seit Jahrzehnten emmers_Anz_Messe_Dach-Holz-2018_102x146_2017_RZ_Layout 1 13.11.17 11:55legten Seite die Dachhandwerker zufür Qualität. Durch die mittige nächst eine PE-Folie als DampfVerstärkung erfüllt sie auch alle sperre. Zur Sicherstellung der Anforderungen für die mechaniDichtheit verklebten sie die Folische Befestigung. en untereinander und im Bereich aufgehender Bauteile wie Attiken, Oberfläche reflektiert Dachaufbauten oder Lichtkuppeln und weist Schmutz ab wurde die Dampfsperre hochgeDer hohe Anteil an hochpolymeren Feststoffen sorgt laut führt und ebenfalls verklebt. Anschließend folgte eine Hersteller für gleichbleibende Dämmschicht aus 120 mm diEigenschaften und eine enorm cker Mineralwolle. Abschließend lange Lebensdauer. Gleichzeitig verlegten die Fachhandwerker die wirkt die helle und glatte OberDachabdichtung: Auf der Dachfläfläche schmutzabwiesend und che mit dem verbleibenden Alreflektiert die Wärmestrahlung. taufbau wurde die Abdichtung Darüber hinaus hat die witterungsstabile und wurzelfeste entlang der Dachränder und Einbauten aufgeschnitten und damit Bahn einen niedrigen Wasserentspannt. Zusätzlich verlegten dampfdiffusionswiderstand. die Dachprofis zwischen AltabWie alle Bahnen der »Evadichtung und neuer Abdichtung lon«-Serie ist auch die »dual« bitumenverträglich und deshalb eine 20 mm starke Sanierungsauch bei Dachsanierungen einplatte aus Mineralwolle. setzbar. Die Fügung der Bahnen Kunststoffdachabdichtung untereinander erfolgt mittels Aqua Aqua HSL-35,HSL-35, der wasserbasierte der wasserbasierte 3in1 Holzschutz 3in1 Holzschutz Heißluft oder Quellschweißmitmit mittiger Verstärkung  Aqua HSL-35, der wasserbasierte 3in1 Holzschutz fürfür Holzimprägnierung, Holzimprägnierung, Grundierung und Lasur Grundierung und Lasur für Holzimprägnierung, Grundierung Lasur Auf den vormals mit Bitumentel. 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Besuchen Besuchen Sie uns auf Sie deruns DACH+HOLZ auf International der DACH+HOLZ International Flachdachsanierungen grundsätzDas Dachbahnensystem ist Besuchen Sie uns auf der DACH+HOLZ International vom vom 20. bis 20. zumbis 23.02.2018 zumin 23.02.2018 Köln, Stand 115, Halle in Köln, 7 Stand 115, Halle 7 lich nur mit Kunststoffdachbahje nach Dachaufbau und Nutvom 20. bis zum 23.02.2018 in Köln, Stand 115, Halle 7

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Auf den vormals mit Bitumendachbahnen abgedichteten Dachflächen kam im Rahmen der Sanierung die Dach- und Dichtungsbahn »Evalon dual« zum Einsatz.

Geeignet für mechanische Befestigung

zung unterseitig mit Polyestervlies als »Evalon V«, mit Glasvlies/Polyestervlies als »Evalon VG« sowie kaschiert und mit unterseitiger Selbstklebeschicht als »Evalon VSK/VGSK« erhältlich. Neben der Kennzeichnung mit dem CE-Zeichen als Dach- und Dichtungsbahn gemäß EN 13956 und EN 13967 liegen für alle »Evalon«-Bahnen Umwelt-Produkt-Deklarationen (EPD) – erstellt vom renommierten Institut Bauen und Umwelt (IBU) e.V. – vor.

Da bei der Sanierung der Dachflächen auf dem KUKKO-Gelände die Dachbahnen mechanisch fixiert werden sollten, fiel die Wahl auf die homogene EVA-Dachbahn mit Verstärkung. Zusätzlich sorgt die Bahnenbreite von 1,5 m für eine wirtschaftliche Verarbeitung. Auf den Dächern in Hilden rollten die Dachdecker die Bahnen oberhalb der Dämmschicht aus Mineralwolle aus und fixierten sie im Saumbereich im Untergrund. Alle Befestigungen erfolgten nach einer zuvor von alwitra erstellten Windsogberechnung. Gefügt wurden die Bahnen in der Fläche mit dem alwitra-Quellschweißgerät.

Hierzu wird das Gerät entlang der Nahtkante geführt. Dabei läuft das Quellschweißmittel über einen Schwenkhahn dosiert aus dem Vorratsbehälter in den Flachpinsel, der in der Überlappung positioniert wird. Der Flachpinsel benetzt die Kontaktflächen mit Quellschweißmittel und durch das Eigengewicht des nachfolgenden Rollenpaars unterhalb des Quellschweißgerätes werden die Bahnen im Nahtbereich zusammengefügt. Die Bahnen können auch mit einem Heißluft-Schweißautomaten materialhomogen gefügt werden. Den Abschluss der Fügearbeiten bildete die Kontrolle mit dem Nahtprüfer. Details wie Kopfstöße oder Anschlüsse an Aufsetzkränze sowie Blitzschutzeinfassungen oder Gullys führten die Dachhandwerker mit einem Heißluft-Handschweißgerät aus. Die Sanierung der insgesamt 7 200 m 2 Dachflächen hat mit der »Evalon dual« nur 12 Wochen gedauert. 

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Alwitra Flachdach-Systeme, Trier, ist nach eigenen Angaben ein seit mehr als 50 Jahren inhabergeführter und weltweit tätiger Anbieter von kompletten Flachdachsystemen. Das Produktprogramm umfasst die Dach- und Dichtungsbahnen »Evalon« und »Evalastic« sowie patentierte Aluminiumprofile für die Dachrandausbildung und Einbauteile wie Dachabläufe, Notentwässerungselemente, Lüfter und Tageslichtsysteme. Darüber hinaus verspricht der anwendungstechnische Service des Herstellers professionelle und komplexe Unterstützung in allen Projektphasen. Desweiteren zählt sich alwitra zu den führenden Experten für die Planung und Umsetzung von modernen Photovoltaik-Anlagen auf flachen und flachgeneigten Dächern.

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Neue Dachbahn kombiniert zwei Einlagen WOLFIN Mit der »Cosmofin GG plus« bringt Wolfin Bautechnik eine neue Generation der bewährten Dachbahn auf den Markt. Sie verfügt über ein neues leistungsfähiges, kapillarfreies Kombinationsgelege aus Glasvlies und Glasgelege und vereint so die Stärken zweier Einlagen. Durch das mittige Glasvlies ist »Cosmofin GG plus« laut Hersteller speziell auch für die lose Verlegung unter Auflast (Kies / Begrünung / Verkehrsflächen o.ä.) geeignet. Es erhöht die Dimensionsstabilität um den Faktor Vier. Durch die mittige Verstärkung aus Glasgelege eignet sich die Bahn zugleich im mechanisch befestigten Aufbau. Die Kombination von Vlies und Gelege sorgt für ein glatteres Erscheinungsbild und weniger Spannungen in der Bahn sowie an den An- und Abschlüssen. Bereits seit 1997 sind die Cosmofin Bahnen ein fester Bestandteil des Produktportfolios der Wolfin Bautechnik. Die thermoplastische Kunststoffdachbahn ist laut Hersteller der ef-

fiziente Flächenmeister für die wirtschaftliche Abdichtung von Großflächen und verspricht einen großen ökonomischen Vorteil: Für zwei Verlegearten wird nur eine Bahn benötigt. Das spart vor allem Kosten in der Lagerhaltung.

Eine Bahn für zwei Verlegearten »Cosmofin GG plus« ist eine thermoplastische Kunststoffdachbahn aus monomer weichgestelltem PVC. Die langzeitbewährte rezeptive Ausstattung der Dachbahn ermöglicht laut Herstellerangaben eine sehr gute handwerkliche Verarbeitung bei der losen Verlegung unter Auflast wie auch bei der Verlegung in der mechanischen Be-

festigung. Damit bietet die Bahn bei der Lagerhaltung für Verleger und Fachhandel den ökonomischen Vorteil, dass für zwei Verlegearten nur eine Bahn benötigt wird. »Cosmofin GG plus« ist mit den Bahnenbreiten und Rollenlängen besonders für Großflächenabdichtungen im Neubaubereich konzipiert. Hochwertige Systemteile ergänzen das Sortiment – zum Beispiel Verbundbleche, Klebstoffe, Edelstahl-Entwässerungselemente sowie materialidentische Formteile und die homogene Bahn »Typ Cosmofin F«: Sie enthält keine Einlage und ist ausschließlich für die Ausbildung von Detailpunkten wie z.B. Rohreinfassungen vorgesehen.

Hohe Dimensionsstabilität durch mittiges Glasvlies

Mit »Cosmofin GG plus« lassen sich effizient große Flächen abdichten, zum Beispiel diese Logistikhalle.

Bei der »Cosmofin GG plus« setzt der Hersteller auf ein aufwendiges Extrusionsverfahren und verspricht beste Produkteigenschaften wie eine spezielle Kombinationsträgereinlage aus Glasgelege und Glasvlies, die nicht kapillar wirksam ist. Außerdem ist keine Nahtversiegelung erforderlich, das Material ist recyclebar und kälteflexibel, wurzelund rhizomfest nach FLL und EN

WOLFIN

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Mit der thermoplastischen Kunststoffdachbahn »Cosmofin GG plus« verspricht Hersteller Wolfin einen effizienten Flächenmeister. 13948 (in Prüfung) sowie heißluft- und quellschweißbar. Wolfin verspricht außerdem eine hohe Dimensionsstabilität durch das mittige Glasvlies. »Cosmofin GG plus« ist in den Dicken 1,5, 1,8 und 2,0 mm lieferbar, außerdem in der 1,5 mm-Variante in den zwei Rollenbreiten 1,06 und 1,65 m. »Cosmofin GG plus« hat die CE-Zertifizierung entsprechend DIN EN 13956 und DIN EN 13967. Die Bahn entspricht der DIN V 20000-201 (DE/ E1 PVC-P-NB-V-GG) und der DIN 18531 für Dachabdichtungen, sowie der DIN V 20000-202 (BA PVC-P-NB-V-GG) für Bauwerks abdichtungen. Wolfin Halle 8, Stand 8.113

Flüssigabdichtung mit PU-Kunststoff SOPREMA Soprema, Systemanbieter von Abdichtungs- und Dämmlösungen, ergänzt seine Produktreihe »Alsan Flashing« um den Polyurethan-Flüssigkunststoff »Alsan Flashing quadro«. Das laut Hersteller einkomponentige Qualitäts-Harz erfüllt mit seinen Ergebnissen bei allen Prüfungen die Anforderungen der aktuellen Flachdachrichtlinie, die künftig ausschließlich Flüssigkunststoffe in den höchsten Leistungsstufen erlaubt. 90

Mit »Alsan Flashing quadro« verspricht Soprema den optimalen Begleiter für die zuverlässige Abdichtung von An- und Abschlüssen sowie Details. Einsatzschwerpunkte sind der Flachdachbereich, Balkone, Terrassen und Loggien sowie Parkdecks. Das Ma-

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SOPREMA

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Einfach anzuwenden und leistungsstark: »Alsan Flashing quadro« wurde speziell für die Abdichtung von Details sowie An- und Abschlüssen entwickelt.


terial ist laut Hersteller äußerst strapazierfähig, alterungsbeständig, wasserdicht und unterlaufsicher, zudem UV-, alkali- und witterungsbeständig. Kurz aufgerührt, lässt sich das gebrauchsfertige Harz direkt aus dem Gebinde einfach, flammlos und ohne Wartezeiten verarbeiten. Auf den gängigsten Untergründen wie Beton, Holz, Bitumen, PVC und vielen Metallen ist keine Grundierung nötig; mit Systemprimer funktioniert das Harz auch auf FPO-Kunststoffbahnen.

lyester-Spezialvlies weiterentwickelt. Das neue »quadro«-Vlies ist blau meliert und ermöglicht es Verarbeitern, noch genauer festzustellen, ob das Harz korrekt aufgetragen wurde. Darü-

ber hinaus lässt es sich leichter von den Vliesen für PMMA-Flüssigkunststoffe (weiß) sowie für »Alsan Flashing« (weiß mit eingewobenem Gittergelege) un terscheiden.

Qualitätsversprechen hält Prüfungen stand Aufgrund seiner physikalischen und mechanischen Eigenschaften hat »Alsan Flashing quadro« laut Hersteller die höchsten Leistungsklassen in der Prüfung nach ETAG (European Technical Approval Guiedeline) erreicht: P4 für den höchsten Widerstand gegen mechanische Belastung, W3 für eine erwartete Nutzungsdauer von 25 Jahren, TL4 für eine niedrigste Oberflächentemperatur von minus 30 °C, TH4 für eine höchste Oberflächentemperatur von 90 °C. Das Material ist für alle Dachneigungsstufen von <5 % bis >30 % geeignet (S1–S4). Mit diesen Werten entspricht der neue Flüssigkunststoff der im Dezember 2016 aktualisierten Flachdachrichtlinie des Zentralverbands des Deutschen Dachdeckerhandwerks. »Alsan Flashing quadro« wird in einem hellen und einem dunklen Grauton angeboten. Das Harz ist im 5-kg-Eimer verfügbar, darüber hinaus in einem Set, das zwei 1,5-kg-Beutel und das passende neue Spezialvlies »Alsan Fleece 165P« enthält.

Neues Zubehör: Perforiertes Spezialvlies Zur Unterstützung der flüssigen Abdichtung bietet die Produktlinie speziell konfektionierte Vliesformteile, beispielsweise Eckteile und Manschetten für runde Durchdringungen sowie Aussparungen. Passend zum Start von »Alsan Flashing quadro« wurde nun das perforierte Po-

Climalux® Überdachung Neues Profilsystem aus Aluminium Climaglide: Das Climaglide-Schienensystem schützt vor Wind und Regen und wird zusammen mit der Überdachung geliefert. Die Aluminiumprofile sind besonders pflegeleicht. Keilelemente für die Überdachung: Die pulverbeschichten Profile bieten wir an mit allem Zubehör. Diese Profile liefern wir als Lagerlängen wodurch Sie die Möglichkeit haben das Keilelement auf der Baustelle anzupassen nach der Überdachung.

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Selbstklebende Kunststoffabdichtungsbahn wird vorgestellt

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u SIKA Sika stellt auf der kommenden Dach + Holz in Köln ihre Neuentwicklung »Sarnafil TG 76-18 FSA PS« im Bereich Kunststoffabdichtungsbahnen aus flexiblen Polyolefinen (FPO) für das Dach vor. Neben der ansprechenden Optik soll dabei eine schnelle und wirtschaftliche Verlegung im Vordergrund stehen.

Abdichtung von Sanierungs- und Neubauobjekten. Eine hohe Nutzungsdauer auf dem Flachdach ist nach Angaben von Sika ressourcenschonend und damit ein weiterer Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit. Neben der langen Nutzungsdauer und einem wegweisenden Ökoprofil stehen die gute Verarbeitbarkeit, der mechanische Widerstand und der Systemgedanke bei dem Unternehmen im Vordergrund. Sowohl die Polymerrohstoffe wie auch die Zusatzstoffe sind ökologisch wertvoll, gelten nicht als Gefahrstoffe und sind daher nach Herstellerangaben toxikologisch und ökologisch unbedenklich. Die Flexibilität des Materials soll mit Co-Monomeren erreicht werden – somit werden keine flüssig zugemischten Weichmacher benötigt. Bereits 1990 wurde das erste Flachdach in Deutschland mit einer FPO-Kunststoffabdichtungsbahn ausgestattet. Die Stadt Wörth sanierte seinerzeit das Dach der Dorschbergschule und wählte die Kunststoffdachbahn »Sarnafil« als Abdichtung.

Aus Sicht von Sika überzeugten damals schon Materialeigenschaften wie Beständigkeit und eine hohe Lebenserwartung. Der heutige einwandfreie Zustand des Dachs der Dorschbergschule scheint diese besondere Qualität zu bestätigen.  Sika Halle 8, Stand 8.107

INFO Sika ist ein Unternehmen der Spezialitätenchemie und in der Entwicklung und Produktion von Produkten zum Kleben, Dichten, Dämpfen, Verstärken und Schützen für die Bau- und produzierende Industrie tätig. Sika ist mit Tochtergesellschaften in 99 Ländern präsent und produziert in über 190 Fabriken. Ihre mehr als 17 000 Mitarbeitenden haben im letzten Jahr einen Jahresumsatz von CHF 5.75 Milliarden erwirtschaftet. In Deutschland ist das Unternehmen mit der Sika Deutschland GmbH und 1 500 Mitarbeitern vertreten. Seit 2010 ist sie Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB).

neudämmen.de

Die selbstklebende FPO Kunststoffdachabdichtungsbahn »Sarnafil TG 76-18 FSA PS« steht für schnelle und wirtschaftliche Verlegung – auch bei optisch anspruchsvollen Dächern.

Sika stellt eine neue Dachabdichtung auf der kommenden Dach + Holz vor. Die selbstklebende Variante für eine schnelle und sichere Verklebung auf dem Dach erweitert die Sarnafil-Produktfamilie. Diese vlieskaschierte Ausführung ist laut Hersteller mit einer lösemittelfreien Hochleistungsklebeschicht versehen und kann direkt auf expandiertes Polystyrol (EPS) und andere übliche Untergründe verklebt werden. Damit bildet sie eine Alternative zur Sarnafil »Felt PS«-Variante, die mit dem Klebstoff »Sarnacol 2142 S« verklebt wird. Durch diese Verlegevorteile besteht ein reduziertes Risiko für Gebäudeschäden im Sanierungsfall. Außerdem bedeutet die VOC-freie Klebetechnologie weniger Belastung für die Verarbeiter. In Kombination mit den Vorteilen von verklebten Dachaufbauten, wie ein durchdringungsfreies Dach oder die geräuscharme Verlegung, eröffnet das neue Produkt eine Vielzahl von Anwendungen zur wirtschaftlichen und langlebigen

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Die Zukunft des Dämmens beginnt. Am 20.02.2018 Halle 7 Stand 7.113. 12/17–01/18


Eine Marke. Unendliche Dachlösungen. Tondachziegel Betondachsteine Faserzement Dach- und Fassadenplatten PAUL JÄGER

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Während Fassaden regelmäßig neu gestrichen werden, versäumen viele Bauherren die Schönheitskur für ihr Dach. Dem will Jaeger-Lacke abhelfen und empfiehlt drei aufeinender abgestimmte System-Produkte.

Schönheit und Schutz für Dachflächen PAUL JAEGER Eine Dachbeschichtung bietet lukrative, zusätzliche Umsatzflächen für den professionellen Verarbeiter. Mit wenig Aufwand und Kosten lassen sich ältere, unansehnliche Dächer wieder auffrischen. Produkte von Jaeger-Lacke sollen dabei helfen. u

Kleinere Schäden und Undichtigkeiten können dabei zuverlässig behoben werden. Die Vorteile für den Kunden: Er kann eine teure Neueindeckung vermeiden, zudem ist der ausführende Betrieb bekannt und vertrauenswürdig. Wenn die Fassade einen neuen Anstrich erhalten wird, gerät das Dach oft in Vergessenheit. Es ist genauso in die Jahre gekommen und das sieht man ihm deutlich an. Eine neue Eindeckung ist teuer, aber oft gar nicht erforderlich, denn eigentlich erfüllt das Dach seinen Zweck noch einwandfrei. Nur die Optik hat gelitten, hier und da ist vielleicht eine kleinere Beschädigung zu sehen, alles in allem nichts Gravierendes. Das ist laut Hersteller ein idealer Fall für eine Dachbeschichtung: Mit nur drei aufeinander abgestimmten Produkten von Jaeger Lacke werden nach eigenen Angaben alte, unansehnliche Dächer schnell und unkompliziert wieder schön. Mit dem bewährten »620 Jungkeit Wasserdicht« werden – nach einer gründlichen Reinigung – zunächst schadhafte Fugen, Risse und Löcher im gesamten Dachbereich repariert. Die dauerelastische und faserverstärkte Dichtungsmasse überbrückt

Fehlstellen bis zu 1 cm und kann sogar bei Regen oder Frost verarbeitet werden. Im zweiten Schritt werden stark saugende Untergründe wie z.B. Faserzement-Flächen mit »619 Aqua Dachgrundierung« verfestigt. Der wasserverdünnbare Tiefgrund schafft einen stabilen Untergrund für die nachfolgende Beschichtung. Als Deckanstrich im System wird die »626 Aqua Dach- und Dachrinnenfarbe« eingesetzt. Der ebenfalls wasserverdünnbare Anstrich haftet auf fast allen gängigen Untergründen und ist auch für die Beschichtung von Dachrinnen und Fallrohren geeignet. Der Hersteller verspricht einfachste Verarbeitung, höchste Witterungs- und UV-Beständigkeit sowie eine lange Lebensdauer. Die »626 Aqua Dach- und Dachrinnenfarbe« ist in den verbreiteten Dachfarben Rotbraun, Hellgrau und Anthrazit verfügbar. Neben Hausdächern bieten sich laut Hersteller auch noch viele andere Dachflächen für eine Beschichtung an: Auf Carports und Garagen, auf Gartenhäusern und Ställen und auf jeglicher Art von Gewerbebauten wie Hallen, Werkstätten usw. »Hier dient eine perfekte Optik gleich auch der Imagepflege!«, schreibt das Unternehmen in ei ner Pressemitteilung.

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Abdeckung schützt Schornstein vor jedem Wetter u RICHARD BRINK Durch die Erfindung der Schornsteinabdeckungen mit Schalungsrahmen hat der Firmengründer der Richard Brink GmbH & Co. KG den Arbeitsablauf zum Schutz des Schornsteins erheblich vereinfacht.

DIPL.-DES. SEBASTIAN BRINK

Der Schornstein ist Kein Ausschalen aufgrund seiner erauf dem Dach mehr nötig höhten Lage auf Ein maßgefertigter Schalungsdem Dach des Haurahmen aus schwarz lackiertem ses in besonderem Edelstahlblech bildet die VerbinMaß Witterungseindung zwischen Schornstein und flüssen ausgesetzt. Abdeckung. In einem weiteren Da Abgase heutArbeitsschritt wurde dieser auf zutage meist niedden Kamin gesetzt. Damit der rig temperiert sind später eingefüllte Beton nicht in die Hinterlüftung der Verkleidung und Kondensat mit sich führen, sind läuft, ist der Rahmen soweit verSchornsteine kaum breitert, dass das Bodenblech einen Zentimeter auf dem Schornimstande, von alleistein aufliegt. ne zu trocknen. Eindringendes Regen- Die Handwerker schrauben die Platten zur Eine ähnliche Funktion erfüllt wasser und niedrige Verkleidung des Schornsteines an die Kanthölzer. auch das Dehnfugenblech, das in Außentemperaturen den Zug des Schornsteins eingeverstärken diesen Effekt. Umso setzt wird und verhindert, dass ße des Schornsteins an. Die wichtiger ist es, den Schornstein Aufhängungen bestehen aus Beton in den Schornstein fließt. dauerhaft zu schützen, damit er zwei sich gegenüberliegenden Bevor die Dachdecker diesen in nicht versottet und anschließend den Schalungsrahmen einfüllBlechwinkeln – der mit Kopfsaniert werden muss. ten, zogen sie die Maueranker, stück und Maueranker wird auf Seit 1982 bietet Richard die sich an den Kopfstücken der der Schornsteinecke platziert. Brink Schornsteinabdeckungen Der gegenVerkleidungsüberliegende als maßgefertigtes System aus aufhängungen Edelstahl an, das einen sauberen Winkel trägt befinden, nach und sicheren Abschluss bildet, ein Kantholz, oben. und das sowohl beim Neubau als Die Maueran das die auch bei der Sanierung bestehenPlattenmaterianker sind soder Schornsteine. Ohne zu bohmit im ausgealien nach der ren, zu dübeln und ohne Ein- und Fixierung der härteten Beton Ausschalen der BetonabdeckAufhängungen eingebettet. platte können Schornsteinköpfestgeschraubt Der Schalungswerden. Die rahmen, die Verfe komplett eingefasst werden. vorherige Fixie- In den Zug des Schornsteines kleidungsaufSchornsteinverkleidung rung lässt sich setzen die Handwerker ein Dehn- hängungen und nach Maß anbringen mittels Spann- fugenblech, das den Beton daran der Schornstein hindert, in den Zug zu laufen. Am Beispiel der Schornsteingurten leicht gehen auf diese Gleichzeitig ziehen sie die MauerbewerkstelliArt und Weise verkleidung eines Einfamilienanker der Verkleidungen nach hauses im ostwestfälischen gen. Wenn drei oben, so dass diese später fest im eine feste VerSchloß Holte-Stukenbrock werbindung ein. der vier Ecken Beton verankert sind. verkleidet sind, den die wenigen Schritte von Im Gegensatz können die Spanngurte entfernt zu früheren Verfahren, als die der Montage der Verkleidungswerden, da ein Abrutschen zu Verschalung an zwei Tagen und aufhängung bis zur fertigen Abdeckung deutlich. Bei dem Neudiesem Zeitpunkt nicht mehr mithilfe von Holzbrettern erfolgbau waren die Dachdecker von te, vereinfacht der Schalungsrahmöglich ist. men diesen Arbeitsschritt laut Tafa Bedachungen aus BieleNach der Verkleidung erfolgfeld für die Arbeiten am Schornte der Anschluss des Kamins an Hersteller deutlich – der zweistein verantwortlich. Zunächst das Dach mittels Blei. Eine difte Aufstieg aufs Dach zum Ausfusionsoffene Unterspannbahn schalen erübrigt sich für den montierten sie die vier Verkleidungsaufhängungen an den ummantelt den Kamin und bieHandwerker. Ecken des Schornsteines. Dietet zusätzlichen Schutz vor einse sorgen für Abstand zwischen Langfristig behütet in den dringender Feuchtigkeit im BeMauerwerk und Verkleidung. heimischen vier Wänden reich der Verschieferung. Die Die Richard Brink GmbH ferSchieferplatten haben die DachDie Inhaber des Einfamilienhaudecker im Anschluss an die Vertigt diese Verkleidungsaufhänses haben sich für eine Abdeckung in gewellter Form entkleidung angebracht. gungen individuell je nach Grö94

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schieden, einem Klassiker des Herstellers Richard Brink. Das Abdeckungsblech überragt den Schalungsrahmen zu allen Seiten um 10 cm. So wird anfallender Niederschlag sicher neben dem Schornstein abgeleitet. In einem letzten Arbeitsschritt haben die Handwerker das Abdeckungsblech auf die Stützen des Schalungsrahmens gesteckt und mittels Muttern verschraubt. So entstand eine fest verbundene Einheit, die den Einflüssen von Wind und Wetter trotzt. In etwa acht Stunden war der komplette Schornstein inklusive Abdichtung, Verschieferung und Montage der Abdeckung fertiggestellt. »Die Installation der Schornsteinabdeckungen verläuft einfach und schnell, da man nicht bohren muss. Außerdem wird der Kamin nicht beschädigt. Dies ist besonders bei der Sanierung von alten und porösen Kaminen sehr angenehm«, sagt Shemsedin Tafa, Dachdeckermeister und Geschäftsführer des ausführenden Unternehmens. Die Abdeckung aus robustem Edelstahl schützt den Schornstein laut Richard Brink langfristig vor Witterungseinflüssen. Das glänzende Material und die Wellenform werten ihn gleichzeitig optisch auf. 

Sobald der eingefüllte Beton ausgehärtet ist, geht der Schalungsrahmen eine feste Verbindung mit der Verkleidung und dem Schornstein ein. Richard Brink Halle 8, Stand 8.303


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Der Allrounder mit 70 mm Spielraum Der neue Ergoldsbacher Scala® überrascht mit 70 Millimeter Verschiebespiel: Ein großzügiger Lattweitenbereich, der sich vor allem bei Um- und Andeckungen auszahlt. Wird der formschöne Ziegel gezogen oder gestoßen verlegt, lässt sich die Dachfläche sehr individuell gestalten. Formtechnisch kann sich der moderne Schiebeziegel auch sehen lassen: doppelte Seitenverfalzung, Wasserweiche im Vierziegeleck, doppelter Fußfalz und zwei Kopffalzrippen schützen vor Flugschnee, Regeneintrag und Windsog. Den Scala® gibt es in vier Farben – davon zwei in Sinterqualität.

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Dachsanierung sorgt für Schallschutz in der Einflugschneise DEUTSCHE ROCKWOOL Sollte der Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg je in Betrieb gehen, sind die Anwohner im angrenzenden Berlin-Blankenfelde gegen den zu erwartenden Fluglärm gewappnet. Mehr als 200 freistehende Einfamilienund Doppelhäuser stehen dort in der zukünftigen Ein- und Abflugschneise des BER, viele davon werden oder wurden schallschutztechnisch ertüchtigt und enstprechend saniert. Zum Einsatz kommt auch Steinwolle von Rockwool. deanflug befinden. Dachdecker Quappe ist deshalb seit Anfang 2016 quasi »im Dauereinsatz«. Die Häuser der sogenanten »GAGFAH«-Siedlung wurden mehrheitlich 1936 und 1937 erstmalig bezogen. Auch die heutigen Bewohner genießen das naturnahe Wohnen in Blankenfelde. Die »Ureinwohner« wollen laut Quappe ihrem Blankenfelde auch dann treu bleiben, wenn der BER den Flug-

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Qualität Qualität undund Innovation Innovation seitseit 1990. 1990.

»Früher oder später wird er kommen. Deswegen entscheiden sich gerade viele Hausbesitzer rund um den neuen Flughafen, jetzt zu handeln«, erklärt Dachdeckermeister Hartmut Quappe. Die Rede ist vom neuen Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg (BER). Flugzeuge werden sich nur einige hundert Meter über den Dächern der Siedlung im besonders lauten Start- und Lan-

Kontakt: Trapezprofil LM D-20/138 kkkkkkkkkkDeutschland GmbH, Mühlenweg 33, D-12589 Berlin Kontakt: kkkkkkkkkkDeutschland GmbH, Tel.: 030/65 66 07-0 Mühlenweg 33, D-12589 info@luxmetall.de Berlin 12/17–01/18 Fax: 030/65 66 07-70

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Sorgfältig und konturgenau wird die Dampfbremse auf der ersten Dämmlage verlegt. Im Rahmen des geprüften »Meisterdach«-Systems von Rockwool kann die Dampfbremse über die Sparren geschlauft werden. betrieb aufnimmt. Eine erste Flugbetriebs-Testphase hat klargemacht: »Wir müssen handeln, wenn wir unser Zuhause weiter genießen wollen.« Ähnlich sahen und sehen es die meisten seiner Nachbarn. Entsprechend investieren viele in den Schallschutz und ihre Gebäudehülle: Neben neuen Schallschutzfenstern steht die schallschutztechnische Ertüchtigung der Schrägdächer ganz oben auf der Agenda. Hartmut Quappe und sein Dachdeckerteam wissen, worauf es dabei ankommt.

Außendämmung auf eigene Kosten »Seit Anfang 2016 haben wir die Dächer von mehr als 50 Häusern modernisiert. Und die nächsten Baustellen sind bereits terminiert. Viele Hausbesitzer entschließen sich, die durch die Flughafengesellschaft angebotene finanzielle Unterstützung zu nutzen, um in die Substanz ihres Gebäudes zu investieren«, so Hartmut Quappe. In der Regel würden die Eigentümer allerdings finanziell nur mit dem Betrag

unterstützt, der für eine Dämmung der Schrägdächer von innen fällig würde. Dass sich viele Bewohner dazu entschließen, diesen Betrag aus eigener Tasche aufzustocken und in eine Schrägdachdämmung von außen zu investieren, hat mehrere Gründe. »Einige haben das Dachgeschoss schon vor Jahren vollständig ausgebaut, meistens befinden sich dort das Schlafund ein Badezimmer mit maßangefertigten Einbaumöbeln. Andere haben die Dachschrägen mit Holz verkleidet und möchten es auch dabei belassen«, weiß Quappe. Was alle eint: Die Belastung durch Schmutz und Lärm im Haus wollen sie so gut es geht vermeiden. »Hinzu kommt, dass unter Schallschutzgesichtspunkten und bauphysikalischen Aspekten eine Dämmung von außen einfach die sinnvollste Alternative ist«, weiß der Fachmann.

Zügige Sanierung dank identischer Dachaufbauten Was dem Team von Hartmut Quappe die Planung und Arbeit


erleichtert: Die Dachaufbauten der allermeisten Häuser sind identisch. Entsprechend eingespielt sind inzwischen die Sanierungsabläufe: Von der Demontage des alten Daches bis zum Verlegen des letzten Ziegels des komplett neuen Daches vergehen nicht mehr als zehn Arbeitstage. »Optimalerweise entscheiden sich die Bewohner von zwei Doppelhaushälften für eine gemeinsame Modernisierung. Dann können unsere Leute beide Dachhälften á 90 m2 in einem Rutsch bearbeiten.« Der Dachaufbau eines Siedlungshauses in Blankenfelde besteht in der Regel aus einer Schalung und verputzten Schilfrohrplatten. In einigen Dächern findet sich auf diesen noch eine dünne Schicht aus Seegras, ansonsten blieb der Zwischensparrenbereich bis zu den alten Biberschwanzziegeln komplett ungedämmt. Das Schalldämmmaß solcher Dächer liegt bei 20, maximal 30 dB – »natürlich vollkommen unzureichend«, sagt Quappe. Mit einem Dachaufbau, der in Zusammenarbeit mit der Flughafengesellschaft und Rockwool entwickelt wurde, erreichen die Vor-Ort-Messungen Werte von 52 dB, meistens sogar noch weit darüber. Nach Einschätzung des verantwortlichen Rockwool-Produktmanagers Dipl.-Ing. Matthias Becker seien Schallschutzwerte zwischen 52 und 56 dB zu er-

warten, weiß der Dachdeckermeister.

Aufbau mit Steinwolle – aus Überzeugung Auf die gesäuberte Schalung verlegen die Mitarbeiter der H & R Quappe GmbH & Co. KG für das neue Schallschutzdach zunächst eine 20 mm dicke Steinwolleplatte (»Floorrock«) und auf diese die Dampfbremse, die über die Sparren geschlauft verlegt wird. »Hierbei ist es besonders wichtig, dass die Folie sehr exakt angearbeitet wird. Alle Anschlüsse werden pastös verklebt. Das Anliegen der Folien an den Sparren wird in den Eckbereichen mit zusätzlich angebrachten Holzleisten sichergestellt. Jede Leckage oder nicht ordentlich verschlossene Foliendurchdringung hätte gleich einen schlechteren Schallschutz zur Folge«, sagt Quappe. Für den weiteren Dachaufbau setzen die Dachdecker auf das geprüfte »Meisterdach Plus« von Rockwool. Dieses besteht aus einer 160 mm starken Dämmung zwischen den Sparren mit »Klemmrock 035« und einer 80 mm dicken Aufsparrendämmung mit »Masterrock GF kaschiert« sowie dem Luftdichtsystem »RockTect« und leistungsstarke Doppelgewindeschrauben. Was das Dämmmaterial angeht, bezeichnet sich Hartmut Quappe als »Überzeugungstäter«. »Die hervorragende

Der Systemaufbau für „coole“ Städte

So können Dachflächen das Stadtklima nachhaltig verbessern Die zunehmende Versiegelung hat einen erheblichen Einfluss auf die Aufheizung unserer Städte. Durch den Systemaufbau „Klima-Gründach“ wird mit speziell dafür entwickelten Pflanzengemeinschaften + Bewässerung z. B. via Grauwasser eine hohe Verdunstungsleistung zur Kühlung/Verbesserung des Stadtklimas erzielt. www.zinco.de/systeme/klima-gründach

Als zweite Dämmlage wird eine 160 mm dicke Zwischensparrendämmung mit »Klemmrock 035« eingebracht.

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www.daylight-systems.de www.daylight-systems.de Schalldämmung von Steinwolinfo@daylight-systems.de info@daylight-systems.de le spielt uns natürlich in die Kar-

ten. Gleichzeitig ist das Material nicht brennbar, sorgt also für einen überzeugenden baulichen Brandschutz. Was viele Bewohner darüber hinaus als höchst erfreulichen Nebeneffekt wahrnehmen, ist die sehr gute Wärmedämmung.« Das bestätigt auch Hausbesitzer Joachim O.: »Unser Dach wurde im Mai 2016 saniert. Im Sommer herrscht seitdem in unserem Schlafzimmer selbst bei Hitze draußen ein angenehmes Raumklima. Und im letzten Winter lag die Innenraumtemperatur komplett ohne Heizung bei circa 16 °C – zum Schlafen für mich genau richtig.«

Schmuckes Heim mit neuem Dach Ein weiterer Aspekt, der aus Sicht von Hartmut Quappe und vielen Bewohnern für die Dämmung von außen spricht, ist die Optik. Denn die Häuser bekommen nicht nur ein komplett neu-

Sicherheit im System: Neben den Dämm- und Abdichtungsprodukten gehören auch weitere sinnvolle Komponenten zum »Meisterdach Plus«-System von Rockwool. So erleichtert etwa die Einschraubhilfe die zuverlässige Befestigung der Traglattung und des gesamten Dachaufbaus mit Doppelgewindeschrauben im 60-Grad-Winkel. es Dach, sondern die Eigentümer können auch Material und Farbe der Eindeckung frei wählen. »So manch einer hat sich nach der Sanierung gewundert, wie schmuck sein Haus aussieht«, sagt Quappe. 

Deutsche Rockwool Halle 7, Stand 7.303

Rinnenhalter der neuen Generation u GUST OVERHOFF Um eine Montage von Dachrinnen gemäß der neuen Fachregel 6.2 für Metallarbeiten zu ermöglichen, hat Hersteller Gust Overhoff den »Rinnenhalter 6.2« überarbeitet und mit einem neuen Lochbild versehen.

GUST OVERHOFF

Die bisherigen Rinnenhalter mit drei Befestigungslöchern machten laut Hersteller eine sichere Befestigung mit mindestens zwei Verbindungsmitteln (Nägeln/Schrauben) auf einer 140 mm Standard-Trauf-/Keilbohle unter Einhaltung der erforderlichen Mindestabstände vom Rand oft nicht möglich. Die in der neuen Fachregel 6.2 für Metallarbeiten in Abhängigkeit vom Montagebeispiel an einer 140er Standard-Trauf-/Keil-Bohle: Das optiDurchmesser genau definierten mierte Lochbild lässt auf einer 140 mm Standard-Trauf-/Keilbohle ein großes Gefälle (bis ca. 60 mm) zu. Befestigungsabstände konnten deshalb in der Praxis häufig nicht tigungsmöglichkeiten im zugegenau eingehalten werden. gungsbereich auf vier Befestilassenen Bereich möglich sind. gungslöcher erweitert. Das neue Seit Juni hat der Hersteller GmbH AC-therm GmbH AC-therm Lochbild wurde nach HerstellerDer vergrößerte lochfreie BeGust Overhoff nun eine WeiterErpestrasse Erpestrasse 29 29 entwicklung seiner Rinnenhalter reich verhindert, dass der Rinangaben so optimiert, dass bei 33649 33649 Bielefeld Bielefeld auf den Markt gebracht. Nach nenhalter bei der Montage im einer 140 mm Standard-Trauf-/ Keilbohle variable und vor alLochbereich gebogen werden intensiver Zusammenarbeit mit Tel.: T 0521/947 el.: 43-0 0521/947 43-0 lem fachregelkonforme Befesmuss.  der Branche wurde der Befesti-

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Mauerwerk & Beton

LIAPOR / STEFAN DURSTEWITZ

Die Fassade aus Liapor-Leichtbeton passt optisch zum skulpturalen Gebäudecharakter des Spenner-Forums in Erwitte.

Leichtbeton für neues Bürogebäude LIAPOR Das neue Bürogebäude der Spenner GmbH und Co. KG in Erwitte ist aus Liapor-Leichtbeton gefertigt und in einer Sichtbetonoptik gehalten. Zielsetzung war es, ein authentisches, zeitloses und auch zukunftsfähiges Objekt zu schaffen. u

Eine hohe Tragfähigkeit, Energieeffizienz und eine ansprechende Optik sollten aus Sicht von Prof. Dipl.-Ing. Johannes Schilling vom gleichnamigen Kölner Architekturbüro bei diesem Projekt zusammengeführt werden. Er entwarf den markanten Leichtbeton-Bau in Sichtbeton-Optik und sagt: »Das Bauwerk zeigt die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens in Form zeitloser Qualitäten und wirkt in diesem Sinne zugleich sachlich wie auch sensibel. Damit ist der Neubau vor allem eins: authentisch.« Der Leichtbetonbau überzeugt ihn dabei durch seine ganz eigene, zeitlose Ästhetik sowie durch Zukunftsfähigkeit und Effizienz. Dazu trägt die monolithische Fassade bei. »Wir haben im Vorfeld gemeinsam mit dem Architekten verschiedene Gebäudehüllen-Varianten auch in Sandwichbauweise geprüft und uns dann gemeinsam für eine Fassade aus Liapor-Leichtbeton in 60 cm Stärke entschieden«, berichtet Hans Rappold, zuständiger Projektleiter bei Spenner. »Die kompakte Bauweise aus Leichtbeton ist für die einheitliche Gestaltung eines Bauwerks von großem Vorteil und der Baustoff vereint Tragfähigkeit, Dämmwerte und Optik in

optimaler Weise miteinander«, ergänzt Norbert Meis, der das Projekt bei Schilling Architekten leitete.

Gebäudehülle in Sichtbeton-Optik gehalten Umgesetzt wurde die Gebäudehülle des Spenner-Forums mit rund 600 m3 des Leichtbetons »LC12/13 D1.2« in Sichtbetonqualität. Den Zement lieferte das Unternehmen selbst, während die Rezeptur wiederum von Liapor entwickelt wurde. Die Heidelberger Beton GmbH Werk Soest übernahm

Alle Sichtbeton-Flächen sind einheitlich und fugenlos gehalten sowie farblich genau aufeinander abgestimmt.

die Herstellung und Anlieferung des Baustoffs. Bei der Betonage unterstützte die Baustoff-Laboratorium GmbH in Gevelsberg die Rotterdam Hochbau GmbH. Zahlreiche Vorversuche und Probewände wurden im Vorfeld realisiert, denn die besondere Sichtbeton-Optik der Gebäudehülle sollte möglicht perfekt umgesetzt werden.

Anspruchsvolle Wandgestaltung schaffen Die anspruchsvolle Fassadengestaltung ließ sich in der Praxis letztlich erfolgreich umsetzen. So weisen sämtliche Oberflächen im Innen- und Außenbereich nur wenige Lunker auf, die zudem gleichmäßig verteilt sind. Auch wurde besonderer Wert darauf gelegt, die Farbigkeit sämtlicher Decken und Wände so weit wie möglich aneinander anzugleichen. Gleichzeitig wurden alle Flächen auch ohne Dehnungsfugen ausgeführt. Dafür haben die Bau-Profis die Wände mit einer zusätzlichen Rissbewehrung verstärkt. Die entsprechenden Körbe erschwerten zwar die etappenweise ausgeführte Betonage, dennoch ließen sich laut eigener Aussage sämtliche Oberflächen wie geplant gleichmäßig ausführen.

Vor Ort kam es darauf an, die Rüttelflaschen an den richtigen Stellen in jeweils korrekter Rüttelintensität und -zeitspanne einzusetzen, um etwa ein Aufschwimmen der Liapor-Gesteinskörnung zu unterbinden. Insgesamt betrug die Rohbauzeit rund neun Monate. Die Betonage erfolgte mittels glatter Schaltafeln und nach einem exakten Schalmuster. Nach dem Ausschalen wurden die Oberflächen noch partiell kosmetisch behandelt und die Außenwand erhielt eine finale Lasur als Witterungsschutz.

Angenehmes Raumund Arbeitsklima Seit das neue Gebäude bezogen wurde, stößt es laut Liapor bei allen Beteiligten auf große Begeisterung. Speziell bei den Mitarbeitern kommen die Sichtbetonflächen gut an, zumal sie im Inneren für ein besonders angenehmes Raum- und Arbeitsklima sorgen können. Und auch architektonisch ist der Leichtbeton-Bau gelungen: »Das Bauwerk ruht in sich. Es ist selbstbewusst hinsichtlich seiner skulpturalen Wirkung, materiellen Ausstrahlung und technischen Detaillierung«, so die Bilanz von Architekt Johannes Schilling. 

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Die für unser Bauvorhaben idealen Eigenschaften des ›Coriso‹Ziegels basieren auf der Verknüpfung von hohem Wärme- und Schallschutz mit ziegeltypischen Vorteilen wie hohem Brandschutz und einer die Wohnbehaglichkeit fördernden Diffusionsoffenheit«

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Jürgen Werrenrath, Geschäftsführer Werra-Bau GmbH & Co. KG

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Speziell für den mehrgeschossigen Wohnungsbau entwickelt, ermöglicht er laut Hersteller schon bei einer Außenwandstärke von 36,5 cm ausreichend hohe Tragkraft und einen guten baulichen Wärmeschutz: Das speziell dafür entwickelte Lochbild des »Coriso«-Ziegels sowie die rein mineralische Dämmstoff-Füllung sollen dabei für die hohe bauphysikalische Qualität des Mauerwerks sorgen. Mit einer Wärmeleitfähigkeit von nur 0,10 W/mK trägt der Wandbaustoff wesentlich zu den wirtschaftlich erzielten Energieeffizienzhausstandards KfW 55 und KfW 70 bei. Mit dem Projekt verwandelte sich eine brachliegende Grünfläche im Herzen von Landshut in ein attraktives Wohnquartier. Die neue Siedlung »Karlschwaige« ist nach einem ehemaligen Gehöft benannt, das vor rund 200 Jahren auf dem Grundstück erbaut wurde und unter Denkmalschutz steht. Das begehrte Grundstück erwarb mit der Oberhauser GmbH ein regional tätiger Bauträger. Er übernahm als Generalunternehmer auch die Errichtung der Häuser mit den Hausnummern 1 bis 3. Die Finanzierung und der Bau zweier weiterer Wohnhochhäuser (Hausnummer 4 und 5) auf dem Grundstück erfolgten durch die WJK Wohn- und Gewerbebau GmbH aus Gangkofen.

Alle Häuser des Wohnparks »Karlschwaige« wurden mit dem Wohnund Geschossbauziegel »Unipor WS10 Coriso« von Leipfinger-Bader errichtet. Durch seine mineralische Dämmstoff-Füllung erreichen die Gebäude die KfW-Effizienzhausstandards 70 und 55. von fünf bis maximal acht Geschossen vor. Laut Architekt sollten sie sich »mit kleinem Fußabdruck« punktförmig um das zu erhaltende Hofgebäude gruppieren. Die optimale Ausnutzung von Flächen und Höhen bietet nicht nur möglichst viel Wohnraum, sondern auch Platz für Baudenkmal und Parkanlagen. Die vorrangig als Zweiund Dreizimmer-Eigentumswohnungen konzipierten Wohneinheiten sind in den einzelnen Häusern sehr individuell zugeschnitten und variieren in ihren Größen zwischen 55 und 125 m2.

Jeweils vier Wohneinheiten orientieren sich dabei pro Geschoss um das mittig im Baukörper angeordnete Treppenhaus. Das oberste Geschoss ist teilweise im Penthouse-Stil gestaltet. Die Flachdächer erhalten eine üppige Begrünung. Eine durchgehende Tiefgarage ersetzt oberirdische Stellplätze. Der Zugang erfolgt hier über eine Rampenanlage, wobei die Fluchttreppen mit Lüftungsöffnungen und Umwehrungen versehen sind. Gestaltet sind diese im Duktus der Hochbeete mit flächigen, perforierten Metalloberflächen. OBERHAUSER GMBH

LEIPFINGER-BADER

u LEIPFINGER-BADER Moderner, verdichteter Wohnungsbau unweit der Innenstadt: Dieser Herausforderung stellten sich die Oberhauser GmbH und die WJK Wohn- und Gewerbebau GmbH im Landshuter Stadtteil St. Nikola. Beim Bau des Wohnparks »Karlschwaige« mit seinen fünf mehrgeschossigen Hochhäusern setzten die Bauträger auf den Mauerziegel »Unipor WS10 Coriso«.

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Hochwertiger Mehrgeschossbau aus Mauerziegeln

Fünf Gebäudeblöcke um Baudenkmal Mit dem Entwurf der neuen Wohnsiedlung wurde der Landshuter Architekt Stefan Feigel (BDA) von der Architektengemeinschaft Feigel-Dumps Architekten beauftragt. Ein bestehender Bebauungsplan aus dem Jahre 1972 erlaubte eine hochverdichtete Wohnbebauung. Feigel sah fünf kompakte Gebäudeblöcke mit relativ geringer Grundfläche (Außenmaße 17,49 x 21,99 m) und Höhen

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Schlichte Ästhetik: Bei den Sanitärräumen des Wohnparks »Karlschwaige« wurde auf eine hochwertige Ausstattung geachtet. So sind die Bäder funktional und komfortabel gestaltet.


Solide und massive Bauweise gewünscht Die Bauherren wünschten eine zur Wertbeständigkeit und Nachhaltigkeit der Immobilie beitragende massive Bauweise. Der Wandbaustoff sollte zudem hohe Wohnqualität sicherstellen und zu einem möglichst wirtschaftlichen Rohbau führen. Angesichts dieser Prioritäten erwies sich für den Bauherrn der »Unipor WS10 Coriso«-Mauerziegel von Leipfinger-Bader als ideale Lösung. Entwickelt wurde er laut Hersteller speziell für den Mehrgeschossbau. Die relativ hohe Druckfestigkeitsklasse 12 und eine zulässige Druckspannung von 1,9 MN/m² erreicht der Mauerziegel nach eigenen Angaben durch die spezielle, aussteifende Anordnung der Stege. Ein weiterer Grund für die hohe Belastbarkeit des Außenmauerwerks ist demnach die Verlegung des werkseitig planeben geschliffenen Mauerziegels in Dünnbettmörtel mit gedeckelter Lagerfuge. Außerdem gewährleistet die Verzahnung der Steinstirnseiten eine Knirschverlegung im Stoßbereich. Der Verzicht auf eine Stoßfugenvermörtelung trägt so zusätzlich zu einem besonders druck- und zugfesten Mauerwerk bei. Die erreichten Belastbarkeitswerte sprechen laut Hersteller für sich: Der »Unipor WS10 Coriso« bewältigt mit maximal 0,694 MN/m oder 69,4 Tonnen eine hohe Belastung für einen Wärmedämmziegel.

Wärme-, Schall- und Brandschutz verknüpft Hohe Tragkraft war die zentrale Voraussetzung für den Einsatz des Mauerziegels, wobei für einzelne Fassadenbereiche aus statischen Gründen Stahlbetonwände verwendet wurden. Mit seiner mineralischen Dämmstoff-Füllung erzielt der »Unipor WS10 Coriso« eine Wärmeleitfähigkeit von 0,10 W/ mK. Laut Hersteller leistet er aufgrund dieses geringen Wertes einen wesentlichen Beitrag, den für die Häuser IV

und V geforderten Energiebedarf nach KfW-Energieeffizienzhaus-Standard 55 zu erreichen. Die Füllung wirkt sich laut Hersteller auch positiv auf die Schalldämmung der Außenwände aus. Mit einem Schalldämmmaß Rw,Bau,ref von 52,2 dB und einer geringen vertikalen und horizontalen Schalllängsleitung konnte für die zukünftigen Bewohner der Hochhäuser ein ruhiges Wohnen gewährleistet werden (R’w >55 dB nach Beiblatt 2 DIN 4109). Zusätzlich tragen dazu Alu-Kunststofffenster mit Dreifach-Isolierverglasung bei. Zu guter Letzt müssen die Fassaden auch hohen Anforderungen an den Brandschutz genügen. Hier spielt laut Hersteller der Ziegel als nicht brennbarer Wandbaustoff (A1) mit einer erzielten Feuerwiderstandsklasse F90-A nach DIN 4102-2 einen klassischen Pluspunkt aus.

Zügige Mauerwerkserstellung mit Systemzubehör Hohe Maßgenauigkeit und Verarbeitungsfreundlichkeit der »Coriso«-Mauerziegel haben laut Leipfinger-Bader zur zügigen Mauerwerkserstellung beigetragen. Darüber hinaus hat der Hersteller auch den auf die Verarbeitung der Ziegel abgestimmten Dünnbettmörtel »Maxit 900 D« geliefert. Die Mauerziegel wurden entsprechend der Zulassungsbestimmungen (Z 17.1-1021) und der DIN 1053 in einer deckelnden Mörtelschicht von circa 3 mm verlegt. Zur zügigen Rohbauerstellung trugen angesichts der individuellen Geschosshöhen laut Hersteller außerdem »Unipor«-Höhenausgleichsziegel bei. Außerdem kamen vorgefertigte Ziegelstürze und Ziegelrollladenkästen zum Einsatz. So entstand eine besonders homogene Wandoberfläche, die sich leicht verputzen ließ. Dank der Nähe des Ziegelwerkes in Vatersdorf zur Baustelle (rund 20 km) ließen sich Ziegel und Zubehör schnell und mit geringen Transportkosten  anliefern.

Hart im Nehmen.

DER NEUE S9.

Der Trend im mehrgeschossigen Wohnungsbau geht zum Ziegel. Aus gutem Grund: der ist wohngesund. Und der neu entwickelte POROTON®-S9® hält auch noch richtig was aus: Druckfestigkeit fk 5,3 MN/m2. Das macht ihn zum stabilsten perlitgefüllten Objektziegel. Für Wohnanlagen mit einschaliger Außenwand bis zu 9 Etagen. Mit sicherem Brandschutz, hervorragender Wärmedämmung und gutem Schallschutz, in einem natürlichen Baustoff vereint. Mehr Informationen unter: www.schlagmann.de

POROTON®-S9® Einsatzbereich

optimal für den Objektbau

Wärmeleitzahl

0,09 W/(mK)

0,09 W/(mK)

Wanddicke

36,5 cm

42,5 cm

U-Wert (mit Leichtputz)

0,23 W/(m K)

0,20 W/(m2K)

Druckfestigkeit fk

5,3 MN/m2

5,3 MN/m2

Schallschutz Rw, Bau, ref.

≥ 50 dB

≥ 50 dB

Brandschutzklasse

F90-AB

F90-AB

Unser perlitgefüllter Ziegel erfüllt die Anforderungen an emissionsarme Baustoffe.

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Der Perlit-Dämmstoff für unsere Premiumziegel ist mit dem Blauen Engel ausgezeichnet.

POROTON®-S9® 12/17–01/18 Der Objektziegel.

Nachhaltige Rohstoffauswahl, niedrige Emissionen und sauber in der Herstellung.

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SU UND Z ARCHITEKTEN

Zwei- und dreigeschossige Kuben markieren die Räume des Quartiers und schaffen somit Privatsphäre und Gemeinschaft gleichermaßen. Alle Wohnungen werden von den jeweiligen Wohnhöfen aus erschlossen.

»Wohnen am Auwald«: Preisgekrönte Ziegelarchitektur als Vorzeigeobjekt hochwertiger Wohnbebauung u SCHLAGMANN POROTON Die Donau-Auen zählen mit ihrem rund 2500 Hektar großen, zusammenhängenden Auwald zu den bedeutendsten Flusslandschaften in Mitteleuropa. Ausläufer ziehen sich als Grünzug bis an den Rand Ingolstadts. Durch die Konversion eines Kasernengeländes konnte dort dringend benötigter Wohnraum erschlossen werden. Gebaut wurde mit perlitgefüllten »Poroton S9«-Ziegeln von Schlagmann Poroton.

»Wohnen am Auwald« von »su und z Architekten« aus München erstreckt sich auf zwei der ausgewiesenen 18 Baufelder. Dafür erhielt die Wohnbebauung neben einer Anerkennung der Jury des Deutschen Ziegelpreises 2017 aktuell den »Preis für Qualität im Wohnungsbau« des Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V. (BFW) Landesverband Bayern und des Deutschen Werkbunds Bay-

ern e.V.. Die Architekten entschieden sich bei der Außenwandkonstruktion für die hoch wärmedämmenden, perlitgefüllten Ziegel »Poroton-S9« von Schlagmann Poroton.

Wohnbebauung in Windmühlenformatierung Vier Baukörper mit 36 Wohneinheiten gruppieren sich dort in windmühlenartiger Anordnung um jeweils einen Innenhof. Jeder Baukörper besteht

Der perlitgefüllte »Poroton-S9« hat ein neues Lochbild, das im mehrgeschossigen Wohnungsbau noch mehr Stabilität verleihen soll. Der massive Ziegelkörper gibt laut Hersteller statische Sicherheit und hält hohen Belastungen stand. 102

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aus einem zwei- und einem dreigeschossigen Kubus. Die dreigeschossigen Kuben definieren den Straßenraum und grenzen das Baufeld nach außen ab. Die zweigeschossigen Kuben stecken den gemeinsamen Innenhof ab. Im Projekt werden zwei komplett unterschiedliche Wohntypologien realisiert: Wohnungen, deren Räume sich zu ruhigen unbefahrbaren Außenräumen hin orientieren, sind als barrierefreie Geschosswohnungen ausgebildet. Die Gebäude an den Straßen sind als Stadthäuser konzipiert. Durch ihre vertikale Struktur in den oberen Etagen entstanden private und gänzlich uneinsehbare Räume. Beiden Typen sind unterschiedliche private Freiräume zugeordnet, den Stadthäusern in Form von Dachterrassen, den barrierefreien Wohnungen jeweils als Balkon oder Loggia. Großzügige quadratische Fensteröffnungen gliedern die Lochfassade und lassen Tageslicht ins Rauminnere fluten. Tiefe metallische Rahmen fassen

»

Wir schlossen eine zusätzliche Wärmedämmung der Fassade von vorneherein aus, präferierten dafür ein hochwertig ausgeführtes, monolithisches ZiegelmauZiegelmauerwerk mit handwerklich anspruchsvollem Putz als Finish.«

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Architekt Reinhard Unger, »su und z Architekten« München


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Kompakte und energieeffiziente Bauweise Alle Gebäude sind in massiver, einschaliger Ziegelbauweise errichtet und entsprechen den Anforderungen der EnEV 2009. Die Kompaktheit der Baukörper, eine CO2-neutrale Fern-

wärme-Energieversorgung sowie eine konstante Vermeidung von Wärmebrücken ermöglichten die Erreichung des »KfW-Effizienzhaus70«-Standards der Gebäude. Entscheidend tragen laut Hersteller die hochwärmedämmenden Außenwände aus »Poroton-S9«-Planziegeln in 36,5 cm Wanddicke dazu bei, den energieeffizienten Gebäudestandard einzuhalten. Der Planziegel mit einem U-Wert der Wand von 0,23 W/m2K hält mit einer innenliegenden Dämmung aus

Großzügige quadratische Fensteröffnungen gliedern die Lochfassade und lassen Tageslicht ins Rauminnere fluten.

Meisterhaft bis in die letzte Faser. Schöck Isokorb® trifft Combar®.

natürlichem Vulkangestein (Perlit) die Wohnräume im Winter warm und im Sommer kühl. Dafür sorgen seine klimaregulierenden Eigenschaften. Zahlreiche Zertifizierungen unterschiedlichster Umwelt-Labels von »natureplus« über eco-Institut bis »Blauer Engel« (Poroton-Perlit-Dämmstoff) belegen laut Hersteller die wohngesunden Eigenschaften perlitgefüllter Ziegel.

maß des »Poroton-S9« beträgt bei einer Wanddicke von 36,5 cm ≥48 dB. Damit lassen sich auch erhöhte Schallschutzanforderungen im Objektbau realisieren. 

Neues Lochbild für höhere Tragfähigkeit Ein neues Lochbild beschert dem »Poroton-S9« eine fast 50 % höhere Tragfähigkeit als bisher. Der massive Ziegelkörper gibt laut Hersteller statische Sicherheit und hält hohen Belastungen im mehrgeschossigen Wohnungsbau Stand. Gebäude von bis zu neun Stockwerken in monolithischer Ausführung können damit realisiert werden. Mit der hohen Druckfestigkeitsklasse 12 sowie einer charakteristischen Mauerwerksdruckfestigkeit fk nach DIN EN 1996 (EC6) von 5,3 MN/m² hält der Objektziegel sogar einer Belastung von bis zu 530 Tonnen auf einen Quadratmeter Wand Stand. Das korrigierte, bewertete Schalldämm-

SU UND Z ARCHITEKTEN

die Fenster und bilden zusammen mit den Fensterfaschen einen Kontrast zum rauen Untergrund der Putzoberfläche. Die glatten Putzfaschen heben sich vom rauen Untergrund ab und geben der Fassadenoberfläche zudem Tiefe.

Fensterfaschen heben sich vom rauen Untergrund ab und geben der Putzoberfläche Tiefe. Cabriozimmer als Loggien sind geschickt in die Fassade integriert und schenken uneinsehbare Privatsphäre.

Der neue Schöck Isokorb® XT-Combar verbindet innovative Glasfasertechnologie mit dem bewährten tragenden Wärmedämmelement. Bei gleichem Wärmeabfluss können somit deutlich größere Balkone realisiert werden. Für mehr architektonischen Gestaltungsfreiraum ohne zusätzliche Dämmmaßnahmen.

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Energiespar-Ziegel für gesundes Bauen und Wohnen ZIEGELWERK KLOSTERBEUREN Wenige Monate nach der Fusion des Ziegelwerks Klosterbeuren und der Hörl & Hartmann Ziegeltechnik GmbH & Co. KG sind mit den »Silvacor«-Planziegeln gefüllte Energiesparziegel entstanden, die den Bereich ökologisches Bauen und gesundes Wohnen ausbauen sollen. Im Fokus stehen hierbei die Materialeigenschaften und die Frage, wie es sich mit der tatsächlichen Isolationswirkung verhält. u

Herstellerangaben auch Schallschutz für gehobene Ansprüche.

Erspart aufwendiges Aufund Abbauen der Schalung Ebenfalls im Geschossbau wird der neue Plan-Schalungsziegel »USZ« zum Erstellen von

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INFO

Der weiterentwickelte »ThermoPlan MZ80-GS« ist ab kommendem Frühjahr verfügbar. Er erfüllt die Anforderungen der EnEV 2016 und der aktuellen KfW-Förderrichtlinien sowie im Schall- und Brandschutz. 106

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Haus- und Wohnungstrennwänden eingesetzt. Mit ihm werden Wände geschosshoch aufgemauert und dann mit Beton verfüllt. Der Ziegel gilt dabei als verlorene Schalung und erspart das zeitaufwendige Auf- und Abbauen sowie Reinigen einer zusätzlichen Schalung. Durch eine neue Produktionsanlage kann der Planfüllziegel »PFZ« um seitliche Aussparungen ergänzt werden. Durch diese soll der Beton gleichmäßig in alle Kammern verfließt und bei Bedarf auch vertikale Bewehrung zur weiteren Erhöhung der Wandfestigkeit eingelegt werden können. Die statische Bemessung der fertigen Wand erfolgt als Stahlbetonwand, dadurch resultiert eine hohe Tragfähigkeit. 

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Mit dem Plan-Schalungsziegel »USZ« zum Erstellen von Hausund Wohnungstrennwänden werden Wände geschosshoch aufgemauert und dann mit Beton verfüllt.

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Mit den Ziegeln »WS08 Silvacor« und dem weiterentwickelten »ThermoPlan MZ80-GS« sind ab kommendem Frühjahr ebenfalls zwei Neulinge verfügbar. Laut Klosterbeuren lassen sich damit alle Anforderungen der EnEV 2016 und der aktuellen KfW-Förderrichtlinien umsetzen. Somit versprechen sie besonders wirtschaftliche Lösungen für den anspruchsvollen Wohnungsbau, denn sie werden auch den aktuellen Brandschutzanforderungen gerecht und entsprechen der Feuerschutzklasse REI 90. Im Brandfall bleiben somit die Tragfähigkeit und die raumabschließende Funktion erhalten – das ist die Voraussetzung für das erfolgreiche Vorgehen der Feuerwehr. Auch beim Schallschutz sind die neuen Modelle praktisch: Bei einer Wanddicke von 36,5 cm weist auch der »MZ80-GS« Schalldämmmaße von rund 50 dB auf.

EN

Im Brandfall bleibt die Tragfähigkeit erhalten

ZIE

Laut Hersteller erreicht der neue »W07 Silvacor« von Hörl & Hartmann, der am Standort Dachau hergestellt wird, einen Wärmeleitwert von 0,07 W/(mK). Diese Neuheit ist demnach genauso gut für den Bau von Passiv- und KfW-Effizienzhäusern geeignet wie der in Klosterbeuren produzierte »MZ70.« Mit der »Silvacor«-Reihe möchte das Unternehmen das Produktprogramm im Bereich ökologisches und nachhaltiges Bauen erweitern. Gerade im Geschosswohnungs- und im Objektbau setzen die beiden Hersteller auf ihre Neuheiten – so zum Beispiel dem ThermoPlan »MZ90GMS«, der eine Druckspannung von 1,6 MN/m2 und einen charakteristischen Wert der Druckfestigkeit von 4,5 MN/m2 erreicht. »Damit schafft unsere hochtragfähige Ziegelreihe den Spagat zwischen Stabilität und den steigenden Anforderungen an den Wärme-, Schallund Brandschutz«, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Matthias Hörl. Mit einem Schalldämm-Maß von zirka 50 dB bei einer Wanddicke von 36,5 cm garantiert der »MZ90-GMS« laut

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Die geschäftsführenden Gesellschafter Thomas Thater und Matthias Hörl.

Seit mehr als 210 Jahren werden im Ziegelwerk Klosterbeuren Mauerziegel hergestellt. Mit 90 Mitarbeitern in zwei Werken hat sich das Traditionsunternehmen über den Südwesten Deutschlands hinaus einen Namen gemacht. Anteil daran hat auch die breite Produktpalette, die am Stammsitz im schwäbischen Markt Babenhausen hergestellt wird. Neben einigen Ergänzungsprodukten werden hier insbesondere hochwärmedämmende, gefüllte Mauerziegel produziert. Dazu kommen die Ziegelwerke Hörl & Hartmann: Das Familienunternehmen steht seit 1896 für moderne und hochwertige Ziegelprodukte. In vierter Generation werden heute an den beiden Standorten in Dachau und Gersthofen (Landkreis Augsburg) 300 verschiedene Ziegelprodukte gefertigt. Mit 110 Mitarbeitern und drei Ziegelwerken gehört Hörl & Hartmann zu den größten Familienunternehmen im süddeutschen Raum.


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Anschluss Neu an Alt mittels Fugenband-Klemmkonstruktion

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 Nachweislich eignet sich die ›KUNEX‹Klemmfuge für jegliche Beanspruchungen, wie sie beim Anschluss neuer Bauteile an WU- Betonbauten auftreten.«

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Philipp Schäfers, Beratungsingenieur im Außendienst bei H-Bau Technik

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Aus Schwind- und Setzungsprozessen kommt es zu Bewegungen in der Fuge, die wasserundurchlässig auszubilden ist. Dabei unterscheiden sich die örtlichen Gegebenheiten stets deutlich. Gängige Fugenabdichtungen kommen für die wasserdichte Ausbildung des Gebäudeanschlusses nicht in Frage: Sie können entweder nicht in die bestehenden Bauteile eingebunden werden oder wegen fehlender Elastizität die auftretenden Verformungen nicht aufnehmen. Mit dem bauaufsichtlich geprüften »KUNEX«-Klemmfugensystem lassen sich laut Hersteller Fugen zwischen Alt und Neu problemlos herstellen. Klemmkonstruktionen mit Fugenbändern bieten vielfältige Möglichkeiten, die bautechnischen Herausforderungen einer Gebäudefuge »Alt-Neu« zu meistern. Die Systeme sind allerdings in jedem Fall objektspezifische Maßanfertigungen. Für die Dichtigkeit der Klemmkonstruktion ist sowohl die fachgerechte Planung im Vorfeld, die an die Randbedingungen des jeweiligen Projekts und der Fuge angepasst ist, als auch eine sorgfältige Ausführung unabdingbar. Im Allgemeinen regelt die DIN 18197 die Dimensionierung und Handhabung von Fugenbändern. Für Klemmfugen ist jedoch ein besonderer Verwendbarkeitsnachweis in Form des allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnisses (abP) erforderlich. Dieses erfüllt die Anforderungen der DAfStb-Richtlinie Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton (WU-Richtlinie). Die abP-geprüfte »KUNEX«Klemmfuge verspricht allen am Bau Beteiligten Planungs- und Ausführungssicherheit sowie die Lösung für die komplexen Aufgaben einer Gebäudeanschlussfuge. Die Anwendungen dieser speziellen Klemmfuge sind im abP festgelegt und durch amtliche Prüfung nachgewiesen. Der Einsatzbereich gilt für Bodenfeuchte, nicht drü-

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Im Erdreich und nah am Wasser gebaut: Um das unterirdische Logistikzentrum mit dem vorhandenen Turm des Marriot World Conference Hotel Bonn zu verbinden, nutzten die Planer rund 130 m »KUNEX«Klemmfuge. Mit dem abP-geprüften System konnten sie sicherstellen, dass der Bau wasserundurchlässig ist und Schwind- und Setzungsbewegungen auffängt. ckendes und drückendes Wasser bis 0,5 bar. Zudem ist das System geeignet für Wasserwechselzonen. Die »KUNEX«-Klemmfuge genügt laut Hersteller den strengsten Anforderungen der Nutzungsklasse A für die Beanspruchungsklasse 1 und 2 entsprechend WU-Richtlinie. Die Lösung eignet sich zur Ausbildung von wasserundurchlässigen Bewegungsfugen bei Gebäudeanschlüssen. Die Fugenweite darf bis zu 30 mm betragen, die resultierende Verformung (vr) maximal 20 mm. Das System besteht aus einer Grundierung gegen saugende Untergründe, Fugenbändern gemäß abP »P-5143/478/13 MPA-BS« (abP der Materialprüfanstalt für das Bauwesen Braunschweig) oder DIN 18541-2 (Norm für Fugenbänder aus ther-

moplastischen Kunststoffen in Beton), Stahlprofilen (Edelstahl oder verzinkt), dem Injektionssystem mit Ankerstangen oder Verbundankerschrauben und einem Rohkautschukstreifen. Mittels Klemmprofil wird das Fugenband an den Bestand gepresst und zusätzlich in die neu betonierten Bauteile eingebunden. Hier erfolgt die Abdichtung nach dem gewohnten Labyrinthprinzip (Verlängerung des Wasserumlaufweges mit häufigen Richtungsänderungen). Für die Qualität der Klemmfuge sind der Zustand beziehungsweise die Vorbereitung der Bestandsoberfläche sowie eine sorgfältige Planung und Ausführung ausschlaggebend. Nach der Beurteilung von Oberflächenund Materialqualität der gereinigten Bestandsbauteile erfolgt das Ausbessern von Ris-

H-BAU TECHNIK

H-BAU TECHNIK Bei der Erweiterung von wasserundurchlässigen Betonbauwerken stehen Planer und Ausführende vor komplexen Aufgaben. Sie müssen nicht nur die üblichen Anforderungen eines Bauprojekts erfüllen, sondern zusätzlich auch die Frage nach einer technisch einwandfreien Gebäudefuge zwischen Neuund Bestandsbau beantworten. Die Lösung für Fugen zwischen zwischen Alt und Neu verspricht H-BAU Technik mit dem bauaufsichtlich geprüften »KUNEX«Klemmfugensystem. u

Mit dem »KUNEX«-Klemmfugensystem werden Neu und Alt von WUBetonbauten ideal zusammen gefugt – auf flexible, elastische und langlebige Weise.


sen und Fehlstellen, Spachteln und Schleifen. Anschließend werden die Bohrungen für das Setzen der Ankerstangen oder Verbundankerschrauben in den Bestand eingebracht. Nach dem Anbringen von Rohkautschuk, Fugenband, Klemmschiene und Unterlegscheibe auf die Anker wird die Konstruktion mithilfe der Ankermuttern an das Gebäude geklemmt. Die Dichtwirkung ergibt sich durch flächiges Anpressen an die Betonfläche. Die Muttern werden auf das erforderliche Drehmoment von 80 Nm angezogen und nach frühestens 90 Minuten noch ein mal nachgezogen.

Beton nach Norm: Für das KUNEX®-Klemmfugensystem führt H-Bau Technik das allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnis (abP), das zugleich den Anforderungen der WU-Richtlinie genügt. Diese Sicherheit gab für die Planer des Marriot World Conference Hotel Bonn den Ausschlag, diese neuartige Klemmfuge bei der Erweiterung durch ein unterirdisches Logistikgebäude einzusetzen.

Referenzobjekt Marriot World Conference Hotel Bonn Ob Business oder Wellness – das im Juni 2016 eröffnete Marriot-Konferenzhotel ist die erste Adresse in Bonn. Der Bau ist Teil des angrenzenden World Conference Centers Bonn (WCCB). Im ehemaligen Regierungsviertel und in Rheinnähe gelegen, befindet sich das Hotel in bester Lage für Meetings, Konferenzen, Events sowie für Urlaubsaufenthalte. Darin untergebracht sind 306 Zimmer und 30 Suiten, ein Spa- und Fitness-Bereich, ein Sky Restaurant, Büro- und Veranstaltungsräume und vieles mehr. Zudem wurde ein Logistikgebäude vollständig unterirdisch an das bestehende Hochhaus angebaut. Die Grundsteinlegung des WCCB-Erweiterungsbaus nach einem Entwurf von Yes Architecture München und New York erfolgte im Mai 2007. Nachdem jedoch der koreanische Investor 2009 in Insolvenz ging, ruhte das Projekt fünf Jahre. 2014 übernahm die Stadt Bonn die Bauherrschaft für den Konferenzteil. Den Hotelrohbau verkaufte sie an die Beton nach Norm: Für das KUNEX®-KlemmBonner DevelopVisio Projektentwicklung und fugensystem führt H-Bau Technik das allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnis (abP), das zugleich Generalübernehmer GmbH. Ab Herbst 2014 wurden die Stillstandschä- den Anforderungen der WU-Richtlinie genügt. Diese Sicherheit gab für die Planer des Marriot den beseitigt und der 17-stöckige Hotelturm World Conference Hotel Bonn den Ausschlag, diese mit Verbindungsbau zum Konferenzzentrum neuartige Klemmfuge bei der Erweiterung durch sowie das Logistikgebäude fertiggestellt. Den ein unterirdisches Logistikgebäude einzusetzen. Auftrag erhielten die Hans Blatzheim Bauunternehmung GmbH aus Bonn und das Kölner Architektur- und Ingenieurbüro GPG (Ulrich Griebel Planungsgesellschaft). Betrieben wird das Hotel heute von der Marriot-Gruppe. Für den wasserundurchlässigen Anschluss des Logistikgebäudes im Erdreich an das vorhandene Hochhaus sorgte die »KUNEX«-Klemmfuge von H-Bau-Technik. Diese überzeugte die Auftraggeber mit ihrer abP-geprüften Systemlösung. Eingesetzt wurden circa 130 m Klemmfugenband mit zugehörigen Teilen gleicher Länge (Klemmschiene, Rohkautschukstreifen und Schutzprofil), passende Verbundanker und Ankerstangen sowie Fugenbandklammern. Bei dem Anschluss neuer WU-Betonbauteile an bestehende Bauwerke müssen Bewegungen durch das »KUNEX«-Klemmfugensystem aufgenommen werden. Zudem deckt die Lösung sämtliche Beanspruchungen ab, die bei der Erweiterung von wasserundurchlässig auszuführenden Betonbauten auf die Fuge zwischen Neu und Alt einwirken können. Dies bestätigt das bauaufsichtliche Prüfzeugnis, das zugleich die Anforderungen der WU-Richtlinie erfüllt.

Steine zum Wohnfühlen!

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opMit „T er 2017“ Speak S

MC-BAUCHEMIE Hesteller MC-Bauchemie hat jetzt mit »Emcekrete 70 F« und »Emcekrete 100 F« zwei neue Hochleistungsvergussmörtel auf den Markt gebracht, die nach eigenen Angaben über gute Fließeigenschaften sowie hohe Festigkeiten verfügen und dabei schwindarm und hochbeständig sind.

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MC-BAUCHEMIE

U MARK ANN HOFM

Vielseitige und hochfeste Vergussmörtel

HBV Baumanagement GmbH Geschäftsbereich Wassertechnik

Einladung zu den

Bau-Infotagen am 31. Januar und 1. Februar 2018

»Emcekrete 70 F« und »Emcekrete 100 F« basieren auf einer neuartigen Bindemittelmatrix der MC-Bauchemie, die eine hohe Biegezug- und Druckfestigkeit, eine hohe Dichtigkeit und damit auch sehr hohe Widerstandsfähigkeit und Dauerhaftigkeit verspricht. Vergussmörtel werden heutzutage auf Baustellen täglich eingesetzt, sei es für das Vergießen von Maschinenplatten auf einem Betonfundament, von starren Fugen zwischen Fertigteilen oder auch zwischen Fertigteilen und Ortbeton. »Emcekrete 70 F« und »Emcekrete 100 F« basieren eigenen Angaben zufolge auf einer neuartigen Bindemittelmatrix, mit der der Hersteller eine hohe Biegezug- und Druckfestigkeit, eine hohe Dichtigkeit und damit auch sehr hohe Widerstandsfähigkeit und Dauerhaftigkeit erzielen will. Der mikrofeine, ideal aufeinander abgestufte Kornaufbau beider Vergussmörtel führt demnach zu einer Optimierung der Packungsdichte bis in den Mikrobereich. Beide Vergussmörtel sind chloridfrei und müssen nur mit Wasser angemischt werden. Sie sind pumpfähig und im festen Zustand wasserundurchlässig, frost- und tausalzbeständig, hoch schwind-kompensiert und nicht brennbar nach EN 13501 (Baustoffklasse A 1). Mit beiden lassen sich Vergusshöhen von 10 bis 75 mm erzielen.

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Programm und Anmeldung unter

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»Emcekrete 70 F« ist ein sehr fließfähiger, schwindarmer Vergussmörtel, der laut Hersteller sowohl hohe Früh- als auch hohe Endfestigkeiten erreicht. Bereits nach zwei bis vier Stunden werden (bei 20° C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 65 %) Druckfestigkeiten von über 10 N/mm2 erreicht und nach 28 Tagen mehr als 70 N/mm2. Er eignet sich zum Unterguss bzw. Verguss von Präzisionsmaschinen, Kraftwerk-

sanlagen und Maschinenfundamenten wie z. B. Turbinen, Generatoren, Kompressoren oder Motoren, die hohen dynamischen Beanspruchungen unterliegen, von Fixatoren und Auflagerstützpunkten sowie von Stahl- und Betonstützen und Brückenauflagern, ist aber auch zum Vergießen von Stahlkonstruktionen, Befestigungsbolzen, Stahleinbauteilen in Beton sowie von starren Fugen zwischen Fertigteilen bzw. zwischen Fertigteilen und Ortbeton sowie als Unterguss von Windkraftanlagen einsetzbar. »Emcekrete 70 F« erfüllt zudem die strengen Anforderungen der EN 1504-Teil 6 zur Verankerung von Bewehrungsstäben. »Emcekrete 100 F« erreicht laut Hersteller ultrahohe Endfestigkeiten und bereits in den ersten 24 Stunden eine standardisierte Biegezug- und Druckfestigkeitsentwicklung von 7,5 und 42 N/mm2. Außergewöhnlich hohe Druckfestigkeiten von 100 N/mm2 werden nach sieben Tagen erzielt, nach 28 Tagen sind es bereits über 120 N/mm?* (jeweils bezogen auf 20° C Lufttemperatur und eine relativen Luftfeuchtigkeit von 65 %). Neben Anwendungen im Verguss und Unterguss von Präzisionsmaschinen, Maschinenfundamenten, Stahlbauteilen etc eignet sich dieser Hochleistungsmörtel insbesondere für den Unterguss von Windkraftanlagen. »Emcekrete 100 F« erfüllt zudem die Anforderungen der DAfStb-Richtlinie zur »Herstellung und Verwendung von zement-gebundenem Vergussbeton und Vergussmörtel« in Deutschland. 


Fassade

Systeme & Produkte

150 000 m2 neue Fassadenprofile für »Center Parcs«

Der Standort des neuen »Center Parcs« südlich von Leutkirch im Urlauer Tann ist für den Einsatz von Holzfassaden klimatisch eine Herausforderung. Das 184 ha große Gelände befindet sich inmitten von Fichtenwäldern und weist damit ein eher kühles und feuchtes Klima auf. Für die Fassaden der 750 Ferienhäuser wird Mocopinus über 15 oberflächenvergütete Sonderanfertigungen in verschiedenen Ausführungen inklusive Zubehör herstellen. Die Lieferung erfolgt über Handelspartner in Belgien und Frankreich. Nach Angaben von Mocopinus sollen die 750 Ferienhäuser mit den speziell angefertigten Fassadenprofilen bis Ende 2018 fertiggestellt sein. Die ersten Musterhäuser wurden bereits erstellt.

Beratungskompetenz für langlebige Holzfassaden Um eine geeignete Lösung für die klimatischen Bedingungen vor Ort zu finden, hat das Unternehmen in Zusammearbeit mit Beratungsspezialisten Sonderanfertigungen in Nordischer Fichte mit einer speziellen thermischen Behandlung für die Außenanwendung entwickelt. Darüber hinaus wurden zur Erhöhung der Farbstabilität und Langlebigkeit verschie-

ANSSP ARCHITEKTEN

u MOCOPINUS Für das große Holzfassadenprojekt für »Center Parcs« im Allgäu sind individuelle Anwendungslösungen, eine hohe Produktionskapazität und viele Sonderanfertigungen gefragt. Mocopinus konnte sich bei der Ausschreibung durchsetzen und stellt sich nunmehr diesem spannenden Großauftrag.

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Die ersten Musterhäuser sind bereits erstellt. Um die Langlebigkeit der Holzprofile an dem mitunter kühlen und feuchten Standort mitten in Fichtenwäldern zu erhöhen, hat Mocopinus für die Holzprofile eine spezielle thermische Behandlung verwendet. dene Materialsysteme zur Oberflächenveredelung sowohl vom Hersteller selbst als auch anderen Anbietern getestet. Die Fachberater empfehlen für die strukturierten Nut- und Federprofile eine Applikation mit der silikatischen Vergrauungslasur »Lignosil®-Verano« von Keimfarben. »Wir suchen immer nach der besten Anwendungslösung und bieten unseren Kunden die Möglichkeit, auch Applikationen von anderen Herstellern in unsere Herstellungsprozesse zu integrieren. Die variantenreichen Holzprofile für die Fassaden werden von Mocopinus mit einer hohen Haltbarkeit und Farbstabilität als in-

INFO

Die Mocopinus GmbH & Co. KG ist nach eigenen Angaben eines der führenden Industriehobelwerke in Europa. Das Familienunternehmen wurde 1865 in Ulm von Johannes und Anton Molfenter sowie Friedrich und Anton Scheuffele gegründet. Das Unternehmen beschäftigt am Standort Ulm sowie in den Produktionswerken Karlsruhe und Naunhof bei Leipzig insgesamt 290 Mitarbeiter. Der Umsatz lag zuletzt bei ca. 90 Mio. € pro Jahr.

dividuelle Sonderanfertigung produziert«, berichtet Eric Erdmann, CMO Marketing/  Vertrieb.

Mocopinus übernimmt Verantwortung für den Umweltschutz und verwendet nach eigener Aussage ausschließlich PEFC- oder FSC-zertifizierte Hölzer, die aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammen. Die Veredelung der Vollholzprofile erfolgt mit umweltschonenden Verfahren. Aufgrund des produktionsübergreifenden ökologischen Leitgedankens hat das Unternehmen als erstes Hobelwerk in Europa das »EMAS«-Zertifikat für geprüftes Umweltmanagement erhalten. Die Produktpalette von Mocopinus umfasst Profile aus Vollholz für Fassade, Wand, Decke und Fußboden sowie Terrassensysteme für den Garten. Die Montagesysteme wiederum beinhalten Holz, Farbe und Konstruktionselemente. Die Profilhölzer werden naturbelassen oder mit werkseitiger Oberflächenbehandlung angeboten. Für die Bearbeitung naturbelassener Profile hat das Unternehmen eine eigene Lackfabrik mit spezialisiertem Lacklabor integriert. Mit einem variantenreichen Holz-Farbsystem steht ein umfangreiches Farbprogramm zur Wahl.

CENTER PARCS/GÄRTNER&CHRIST

NUR ZERTIFIZIERTE ROHSTOFFE

Bis Ende 2018 werden im neuen Ferienpark von »Center Parcs« im Allgäu 750 Ferienhäuser mit speziell angefertigten Fassadenprofilen von Mocopinus entstehen. 12/17–01/18

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HAGEMEISTER

Das Architekturbüro Sickmann aus Warendorf hat Kubaturen und Linien des Bestandsgebäudes aufgenommen, gespiegelt und symmetrisch auf der gegenüberliegenden Seite reproduziert.

Kohle-Klinker für Bank-Erweiterung u HAGEMEISTER Die Konzentration der Kompetenzen, kurze Wege, Funktionalität und eine hohe Wirtschaftlichkeit – das waren die Leitmotive für die Erweiterung des Verwaltungszentrums der Vereinigten Volksbank Münster eG in Telgte.

Nachdem das Gebäude 2010 für die sachbearbeitenden Abteilungen errichtet wurde, ist es nun um einen nahezu bauidentischen Flügel vergrößert worden. Das Architekturbüro Sickmann aus Warendorf hat das L-förmige Bestandsgebäude gespiegelt und ihm den Neubau als architektonischen Zwilling gegenübergestellt. In Form und Gestaltung entspricht der neue Gebäudeteil dem dreigeschossigen, kubischen Volumen des Bestandes und setzt die Materialsprache der Fassaden mit dem klassisch dunkelroten Klinkermauerwerk fort. Original Münsterländer Kohlebrand-Klinker der Sortierung »Cuxhaven« aus dem Nottulner Werk Hagemeister vereinen das En-

standes insgesamt 200 großzügige, moderne und ergonomische Arbeitsplätze sowie Besprechungs- und Verweilzonen auf einer Gesamtnutzfläche von 5 400 m2 zu schaffen. Auf dem bislang als Parkplatz genutzten Areal im Süden des Geländes planten die Architekten einen Anbau, der sich architektonisch nahtlos an das vorhandene Gebäude anschließt.

Bestand und Neubau sind in Symmetrie gehalten

Die Architekten haben Kubaturen und Linien des entstandenen Winkelbaus aufgenommen und wie bei einem Faltbild symmetrisch auf der gegenüberliegenden Seite reproduziert. So besteht der Gesamtkomplex nun aus vier Gebäuderiegeln, die an den Schnittstellen über breite Glas-Aluminium-Bänder zusammengeführt und erschlossen werden. Neubau und Bestand sind im zweiten Obergeschoss durch eine verglaste Brücke miteinander verbunden. Die entstandene U-Form schafft eine einladende Hofsituation mit großflächiger Begrünung und verbindenden Wegeachsen. Das im wilden Verband ausgeführte Mauerwerk setzt sich auch im Inneren der Eingangsbereiche fort. Die lebendige Farbwelt der Hagemeister-Sortierung »Cuxhaven« in Weinrot, rötlichbraunen und semble zu einem harmonischen Ganzen. grünen Tönen mit anthrazitfarbenem KohleMit der Fusion der Volksbanken Münster brand prägt das äußere Erscheinungsbild des und Telgte zur Vereinigten Volksbank MünsEnsembles. Die horizontal geführten Fassater eG von 2014 stieg auch der Platzbedarf den mit gemauerten Simsen in den Sockelim Telgter Verwaltungszentrum. Bisher bot bereichen und auf Höhe der Fensterbänder das Gebäude Raum für rund 75 Mitarbeierzeugen laut Hagemeister ein spannungster. Ziel war, durch die Erweiterung des Be112

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INFO

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Seit über 100 Jahren produziert das Nottulner Klinkerwerk Hagemeister Fassadenklinker und Pflasterklinker. Das Sortiment umfasst mehr als 300 Farben, Formate und Strukturen zur Gestaltung mit Fassadenklinker sowie ein facettenreiches Sortiment an Pflasterklinker. Etwa 100 Millionen Klinkereinheiten pro Jahr liefert das Unternehmen mit 140 Mitarbeitern zu Bauwerken in allen Ländern der Erde.

reiches Relief und geben dem geradlinigen Bau eine dezente Plastizität.

Langfristige Nutzung bei geringem Pflegeaufwand Das im wilden Verband ausgeführte Mauerwerk setzt sich auch im Inneren der Eingangsbereiche fort. Die Architekten schätzen am Baustoff Klinker, dass er eine langfristige und nachhaltige Nutzung bei geringem Instandhaltungsaufwand gewährleistet. »Für uns ist Klinker ein Material, das für Massivität und Wertbeständigkeit steht. Es ist extrem wartungsarm und behält dauerhaft seine natürliche Schönheit«, erklärt Architekt Heribert Sickmann. Auch die Fußwege in den Außenbereichen sind mit Ziegeln von Hagemeister gestaltet. Die Pflasterklinker der Sortierung »Monasteria« sind im Läuferverband verlegt und harmonieren mit ihrer dunkelrot-bräunlichen Farbgebung und den kräftigen Kohlebrandakzenten mit der Fassadengestaltung. Mit dem Erweiterungsbau ist ein elegantes und funktionales Gesamtensemble entstanden, das als geschlossene Einheit nach außen wirkt und mit der neuen Infrastruktur Raum für 125 neue Arbeitsplätze gibt.


Fassadenplatten: Unsichtbar ist wunderbar KEIL Der Saphir ist ein seltener Edelstein. Man findet ihn in Sri Lanka, Indien, den USA, Australien oder Nigeria – und neuerdings auch in Berlin. Hier, im Bezirk Mitte, dem pulsierenden Herzen der Hauptstadt, hat Daniel Libeskind mit dem »Sapphire« einen Wohnkomplex geschaffen, so spektakulär und selten wie der Kristall, nach dem der Stararchitekt das Objekt benannt hat. Die Fassade des spektakulären Gebäudes hält dank des Keil-Hinterschnittsystems. Funkelnd und facettenreich wie der gleichnamige Juwel ragt der mehrstöckige »Sapphire« aus den rein funktionalen Wohnhausbauten der Straßenflucht heraus. Die Assoziation ist vor allem der Fassade geschuldet: Komplex geformt, mit vielen asymmetrischen Elementen und dem kompletten Verzicht auf rechte Winkel, mit ungewöhnlichen Sichtachsen und Perspektiven erinnert sie unwillkürlich an einen geschliffenen Edelstein. Auch die Farbe der Außenverkleidung ist die eines bläulich schimmernden Saphirs. Für die komplett hinterlüftete Fassade wurden bioaktive, selbstreinigende Feinsteinzeugplatten mit reliefierter metallic Oberfläche verwendet. Mehr als 3 600 dieser Keramikelemente produzierte der italienische Steinzeug-Spezialist Casalgrande Padana nach Entwürfen von Daniel Libeskind; 3 100 davon wurden nach Maß zugeschnitten und millimetergenau in die kom-

plexe Oberflächenstruktur der Außenverkleidung eingepasst.

Unsichtbares Befestigungssystem Möglich wurde diese einzigartige Fassade aber erst durch eine Befestigungstechnik, die die Fixierung der Platten unsichtbar macht. Hier fiel die Wahl auf das Hinterschnittsystem des Befestigungsspezialisten Keil. Das Familienunternehmen mit Sitz in der Nähe von Köln pflegt mit Casalgrande seit vielen Jahren eine gute Partnerschaft. Gemeinsam hat man bereits zahlreiche anspruchsvolle Fassaden realisiert, darunter die des Vanke Pavillion auf der Expo in Mailand. Zudem hält Casalgrande eine eigene ETA mit dem KEIL Hinterschnittanker als zugelassenem Befestigungsmittel. Beim Hinterschnittsystem wird mittels eines patentierten Bohrsystems an der Rückseite der Fassadenplatte eine Bohrung angebracht, die die Platte

nicht durchstößt und die im Bohrlochgrund vergrößert ist. In die Bohrung wird anschließend der Keil-Hinterschnittfassadenanker eingesetzt, der eine formschlüssige und spreizdruckfreie Befestigung an der vorgehängten hinterlüfteten Fassade garantiert – und das bei nahezu jedem erhältlichen Plattenmaterial.

Langlebigkeit und geringer Wartungsaufwand In einem einzigen Arbeitsgang erfolgen das Setzen des Hinterschnittankers und die Montage der Agraffe. Ist die Platte mit Agraffen versehen, kann sie unmittelbar in die Unterkonstruktion eingehängt werden. Neben Langlebigkeit und geringerem Wartungsaufwand lassen sich mit der Technik laut Anbieter auch die Reinigungskosten senken, denn durch die rückseitige Befestigung gehören Schmutzfahnen der Vergangenheit an. Doch auch für die Spezialisten von Keil war das »Sapphi-

KEIL BEFESTIUNGSTECHNIK

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Hinterschnitttechnik von Keil: Die Befestigungspunkte liegen auf der Rückseite der Platten und sind daher nach der Montage nicht sichtbar. re« kein 08/15-Projekt. »Mit seiner expressiven Architektur hat Libeskind sämtliche Partner vor große bautechnische und technologische Herausforderungen gestellt«, bestätigt Keil-Produktmanager Georg Miebach. »Für uns galt es, die besondere architektonische Kreativität und das herausragende Design mit Bauvorschriften und Zulassungsbestimmungen in Einklang zu bringen.« Insgesamt hat der Hersteller fast 15 000 Hinterschnittanker geliefert, von denen jeder einzelne ein Gewicht bis zu 900 kg tragen könnte. 

Diesen Ziegelstein gibt es nur einmal auf der Welt.

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GIMA Unaufgeregt und doch mit einer starken Präsenz – so zeigt sich das neue Firmengebäude der Marquard & Bahls AG in der Hamburger HafenCity. Die prämierte Fassade besteht aus GIMA-Klinkern der Sortierung »Breno FKSG«. Sie wurden in einem Salz-Kohlebrandverfahren bei extrem hohen Temperaturen gebrannt.

ANKE MÜLLERKLEIN

Vornehme Eleganz vereint mit hanseatischer Tradition u

In unmittelbarer Wasserlage am Brooktorhafen sicherte sich der Mineralöl-Konzern einen Platz in erster Reihe und bietet mit dem Neubau Platz für 700 Mitarbeiter. Der von Gewers & Pudewill aus Berlin geplante Gebäudeentwurf überzeugte die Jury des Realisierungswettbewerbs »Baufeld 65« einstimmig: »Die Höhenentwicklung reagiert sehr feinfühlig auf den Stadtraum und setzt die richtigen Akzente«, heißt es in der Begründung. Mit Marquard & Bahls siedelte sich ein weiteres Großunternehmen in der Hamburger HafenCity an. In direkter Nachbarschaft zum »Spiegel«-Gebäude und zum Maritimen Museum befindet sich seit 2016 die neue Unternehmenszentrale des Konzerns.

ist die typische Lochfassade mit großen Fenstern, die durch den wilden Verband und die Feingliedrigkeit der Backsteine eine besondere Ästhetik bekommt. Für ein lebendiges Fassadenbild sorgen insgesamt 23 verschiedene Steintypen. Die Fensterlaibungen wurden speziell ausgerichtet und mit Form-

Die handwerklich, in Sonderformaten präzise ausgeführten angeschrägten Fensterlaibungen ermöglichen einen erhöhten Tageslichteinfall und sorgen so für qualitätvolle Räume. die Klinker der Sortierung »Breno FKSG« in einem Salz-Kohlebrandverfahren bei extrem hohen Temperaturen gebrannt. Über den Fensteröffnungen und an den Deckenuntersichten wurden Fertigteile mit Klinkervorsatz verbaut. Um eine mechanische Verbindung zwischen Beton und Klinker zu gewährleis-

Klinker im Langformat

Lochfassade in wildem Verband Inmitten großstädtischer Hamburger Tradition fügt sich das Backsteingebäude behutsam und dennoch selbstbewusst in die bauliche Umgebung am Brooktorhafen ein: Mit einem eleganten Erscheinungsbild nimmt der Neubau die Gebäudefluchten der Bestandsbauten auf und erhält durch seine acht Vollgeschosse eine starke Präsenz. Ebenso charakteristisch

Die Fassade der Unternehmenszentrale der Marquard & Bahls AG in Hamburg besteht aus 23 verschiedenen Steintypen der Sortierung »Breno FKSG«. steinen verschiedenster Winkel sowie den dazugehörigen Übergangsziegeln ausgeführt. Für das den Wünschen des Bauherrn und der Architekten entsprechende Farbspiel wurden

Den dramaturgischen, städtebaulichen Hochpunkt bildet das als Staffelgeschoss ausgebildete siebte Obergeschoss, dessen höchster Punkt ebenso den Punkt markiert, an dem die umgebenden Gebäudefluchten entlang des Brooktorhafens und des Loseparks aufeinandertreffen. 114

wie ein großes Fenster, das für mehr Tageslicht sorgt und auch innenliegenden Räumen einen Blick aufs Wasser ermöglicht. Das Preisgericht sprach sich ebenso positiv für die energieeffiziente und umweltschonende Planung des Neubaus aus, welche mit dem Umweltzeichen »HafenCity« in Gold ausgezeichnet wurde – einem Zertifikat für außergewöhnliche und besondere Leistungen beim Bau nachhaltiger Hochbauten in der Hamburger »HafenCity«.

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ten, wurden die Fertigteile mit rückseitiger Schwalbenschwanzverzahnung angefertigt.

Beeindruckend nachhaltig Besondere Aufmerksamkeit schenkten die Architekten dem sogenannten»Stadtbalkon«, einer großzügigen dreigeschossigen Öffnung in Richtung des Brooktorhafens, die eine Verbindung zwischen Atrium und Stadtraum schafft. Die dadurch entstehende Terrassenfläche akzentuiert das Atrium und bietet einen qualitätvollen Außenraum, von dem auch die nach innen orientierten Büroräume profitieren: Der Einschnitt wirkt

Bis auf die innere Fassade, die das Atrium säumt, ist die gesamte Außenhülle als vorgehängte hinterlüftete Klinkerfassade ausgebildet, die sich wie eine Haut um das Gebäude legt. Die 40 mm hohen Klinker in Formaten von 115 mm, 365 mm, 240 mm und 490 mm Länge sind in scheinbar ungeordneter Reihenfolge verlegt. Durch den wilden Verband – eine auf den ersten Blick wahllose Platzierung der Steine, bei der die Stoßfugen jedoch immer um einen Viertel-Stein versetzt werden müssen, um eine Treppenbildung zu vermeiden – sowie die dadurch entstehende Farbvariation der einzelnen GIMA-Klinker entsteht ein bewegtes Fassadenbild. Bei dieser Art des Verbands kommt es besonders auf das handwerkliche Geschick an, denn nur unter Einhaltung bestimmter Regeln kann frei gemauert werden – für Streuungen gibt es keinen Spielraum. Nur so können am Wandende die Schichten mit Kopf bzw. Dreiviertelstein ausgeführt werden, was wieder einen Versatz von einem Viertel-Stein ergibt. 


Fassade als Schatzkarte aus Glasfaserbeton RIEDER Das neue Forschungs- und Sammlungszentrum in Hall ist eine wahre Schatztruhe: Millionen Sammlungsstücke der Tiroler Landesmuseen werden hier sorgsam aufbewahrt – von einer 3 000 Jahre alten Mumie, steinzeitlichen Keilen bis zu den Streichinstrumenten des legendären Tiroler Geigenbauers Jakob Stainer. Für die Fassadengestaltung hat Rieder gemeinsam mit dem Architekturbüro ein neues Produkt entwickelt.

RIEDER

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Jede der mehr als 700 Glasfaserbetonplatten mit einer Dicke von nur 13 mm ist ebenso einmalig wie die Sammlungsstücke, die im Tiroler Forschungs- und Sammlungszentrum aufbewahrt werden. Der Entwurf des Architekturbüros Franz & Sue ist ein markanter, monolithischer Block, dessen dunkle und geheimnisvolle Fassade aus geformten Glasfaserbeton-Elementen zu Füßen der Tiroler Alpen das Kulturgut der Region schützt. Nur ein kleiner Teil des rechteckigen, flachen Baukörpers ist sichtbar. Das Gros des Volumens wurde in den Erdkörper getragen, der nun die Depoträume umschließt und für konstante klimatische Verhältnisse in jenen Räumen sorgt, in denen die Kulturschätze aufbewahrt werden. Während die Sammlungsstücke vor Sonnenlicht geschützt werden müssen, ist hingegen Tageslicht in den Arbeitsräumen für die knapp 35 Mitarbeiter absolut notwendig. Hierfür haben die Architekten ein Atrium in das Gebäudevolumen geschnitten, um das sich Büros und Werkstätten gruppieren.

Tirols kostbarste Schätze Die markante Architektur unterstreicht die kühne Landschaft der Tiroler Bergwelt. Dabei verleiht die dunkelgraue Außenhaut mit dem Produkt »concrete skin« von Rieder dem Forschungs- und Sammlungszentrum seinen geheimnisvollen Charakter. »Das

Fassadenmaterial thematisiert das Bewahren und Konservieren. Gleichzeitig entsteht durch die Haptik des Betons eine gewisse Anziehungskraft«, erläutert Erwin Stättner vom Architekturbüro Franz & Sue. »Mit der aufwendigen Gestaltung der Gebäudehülle möchten wir das Alte mit dem Neuen verbinden und lesbar machen: Ein Faustkeil aus dem siebten bis achten Jahrtausend ist eines der ältesten Werkzeuge der Sammlung. Dessen Abdruck ist es, der sich an den verformten Betonplatten abzeichnet.« Die unregelmäßige Anordnung der glatten und verformten Elemente von 60 x 60 cm nimmt metaphorisch Bezug auf die Verteilung der Fundorte in Tirol, während das Fugenraster die quadratische Linierung auf Karten symbolisiert.

stücke, die im Forschungs- und Sammlungszentrum aufbewahrt werden. Bei der Produktion wird ein dem Faustkeil ähnliches Objekt verwendet, über dem der Werkstoff aufgetragen wird. Mit der Aushärtung des Glasfaserbetons entsteht nicht nur der gewünschte Abdruck, sondern auch ein materialspezifischer, einzigartiger Faltenwurf, der den Charakter eines jeden Elementes bestimmt und der Fassade des monolithischen Baus seine Lebendigkeit schenkt. Lebendigkeit und Vielfalt ermöglicht auch das Material selbst. Die Paneele von Rieder sind nach eigenen Angaben mit nur 13 mm sehr dünn, leicht und trotzdem extrem widerstandfähig. Sie sind überdies bei der Installation einfach zu handha-

ben und bedürfen im Laufe der Jahre keinerlei Wartung. Denn mit einer getesteten Langzeitbeständigkeit von mehr als 50 Jahren müssen diese weder abgeschliffen noch gestrichen werden und sind zudem nicht brennbar.

Beratung bei Sonderlösungen Die Elemente aus Glasfaserbeton werden gemeinsam mit Architekten, Fachplanern und Kunden für das jeweilige Projekt entwickelt und in der Manufaktur des Familienunternehmens maßgeschneidert angefertigt. Hierfür beschäftigt Rieder ein eigenes Team, das sich ausschließlich um die Unterstützung von Architekten und Planern bei der Umsetzung von komplexen Projekten kümmert. 

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Mehr als 700 Beton-Elemente Für die Fassadengestaltung hat Rieder gemeinsam mit dem Architekturbüro ein neues Produkt entwickelt, das den industriellen Herstellungsprozess der nur 13 mm dünnen Glasfaserbetonplatten mit einer handwerklichen Komponente verbindet. Das Ergebnis: Jedes der verformten Fassadenelemente ist ebenso einmalig wie die Sammlungs12/17–01/18

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Fassadenkonzept mit Technik aus einer Hand LACKER Am Bau des Hauptgebäudes für das Unternehmen Vector Informatik war der Fassadenspezialist Lacker AG aus Waldachtal maßgeblich beteiligt. Für die aus Glas-, Stahl- und Aluminiumelementen bestehende Fassadenkonstruktion hat der Hersteller unter anderem ein spezielles Statik- und Montagekonzept entwickelt.

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die Stahl-Pfosten-Riegel-Konstruktion sowie die integrierten Lamellenfenster lieferte die Firma Lacker, die nach eigenen Angaben auch für die Realisierung weiterer Fassadenelemente verantwortlich war. So wurde das Atrium zu-

STEFFEN SCHRÄGLE

Der Bau bildet das Herz des IT-Spezialisten im baden-württembergischen Weilimdorf, mit Platz für mehr als 600 Mitarbeiter, einem repräsentativen Empfangsbereich sowie diversen Räumlichkeiten wie Kantine oder Schulungszentrum.

An der Entstehung der aus Glas-, Stahl- und Aluminiumelementen bestehenden Fassadenkonstruktion des Vector-Hauptgebäudes war der Fassadenspezialist Lacker maßgeblich beteiligt. Als künftiges Aushängeschild sollte der Neubau zum einen moderne Standards erfüllen, sich zum anderen in das Gesamtbild des Campuskomplexes einfügen. Um dies zu erreichen, entwarf das Architekturbüro Schmelzle+Partner ein Gebäude mit abgerundeten Gebäudekanten, großen Glasflächen sowie einer Fassadengestaltung in gebrannter Tonziegeloptik.

Atriumfassade mit speziellen Anforderungen Eine Besonderheit ist die gläserne, rund 23,5 x 18 m große Atriumfassade, für die ein spezielles Statik- und Montagekonzept entwickelt wurde. Dies war notwendig, da die Trägerpfosten mit einer Vorkrümmung versehen werden mussten, um nach Anbringung von Zugseilen und Aufbringung der Vorspannung die gewünschte Endform zu erhalten. Das Montagekonzept, 116

sätzlich mit einer vorgehängten Glas-Lamellen-Fassade nach DIN EN 1090 in der Ausführungsklasse EXC 2 zum Sonnenschutz ausgestattet. Als Trägerelement für die einzelnen, vertikal eingehängten Glaslamellen wurden hierbei drei horizontale Stahl-Kastenträger genutzt, die am Massivbau verankert sind. Für einen sicheren Halt wurde die Fassadenkonstruktion am Stahldach abgehängt und über ein weiteres Druck- und Zugstabsystem an der dahinterliegenden Glasfassade des Atriums abgestützt. Um einen optimalen Sonnenschutz zu gewährleisten, wählte Lacker für die Konstruktion Verbundsicherheitsglaslamellen mit einem Punktdekor aus. Im untersten Kastenträger integrierte Antriebe erlauben zudem, dass die Scheiben je nach Sonnenstand um bis zu 90 Grad geöffnet werden können.

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Verbindung mit weiteren Gebäuden des IT-Campus Um das neue Hauptgebäude mit weiteren Bestandsgebäuden zu verbinden, entwickelte und lieferte Lacker verglaste Verbindungsbrücken. Die 12,5 und 14,5 m langen Stahlkonstruktionen wurden am Stück vorgefertigt und nach einem eigenen Montagekonzept mithilfe eines Mobilbaukrans sowie zwei Teleskopsteigern verbaut. Im Anschluss erfolgten die Verglasungsarbeiten, bei denen auch 24 Lacker-Lamellenfenster zum Einsatz kamen. Stefan Störzer, Betriebsleiter der Lacker AG: »Nachdem wir bereits 2008 zwei frei gespannte StahlGlas-Brücken zur Verbindung von zwei Bestandsgebäuden an Vector Informatik geliefert hatten, waren uns die Anforderungen nicht gänzlich unbekannt. Somit konnten wir auch in diesem Fall schnell die gewünschte Lösung, von der Planung bis hin zur Montage, liefern.«

Imposantes Oberlicht und gebogene Gebäudebereiche

genen Pfosten-Riegel-Trägerkonstruktionen, Glaselementen und Sonnenschutzsystemen ausgestattet werden mussten sowie Fassadenkonstruktionen, an die sowohl Glaselemente als auch die charakteristischen Tonziegelfassaden aufgehängt werden konnten. Für die großflächig verbaute Aluminium-Pfosten-Riegelfassade lieferte der Hersteller das Fassadensystem »LAF 50«. Es basiert auf einem einfachen Stecksystem und erfüllt nach eigenen Angaben höchste technische Anforderungen. Demnach zeichnet es sich durch seine rationellen und universellen Fertigungsmöglichkeiten aus.

Auszeichnung für nachhaltiges Bauen Störzer resümiert: »Durch unsere jahrelange Expertise im Bereich Fassadentechnik konnten wir auf die individuellen Vorstellungen unseres Kunden und der Architekten eingehen und sie erfüllen. Dazu gehörte nicht nur die Umsetzung baulicher Anforderungen, sondern auch der Wunsch nach hochwertigen Materialien und einem nachhaltigen Bau. Die abschließende Auszeichnung des Gebäudes mit dem Platin- und Diamant-Zertifikat der DGNB für nachhaltiges Bauen und herausragende architektonische Qualität zeigt, dass unsere Fassaden, die einen großen Teil eines Gebäudes ausmachen, auch in dieser Hinsicht alle Ansprüche erfüllen.« 

Als optisches Highlight nennt der Hersteller das runde Oberlicht, das im Atrium verbaut ist: Das konisch zulaufende Deckenfenster mit einem Innendurchmesser von 6,5 m wurde von Lacker entworfen und montiert. Als Tragwerk diente eine Pfosten-Riegel-Konstruktion, an der 30 rautenförmige Glasscheiben punktgehalten werden. Die Fassadenkonstruktionen für gebogene Bereiche des Gebäudes stammen ebenfalls aus Waldachtal. Gefragt waren unter anderem Lösungen, die Der Fassadenspezialist Lacker lieferte das Montagedementsprekonzept, die Stahl-Pfosten-Riegel-Konstruktion sowie chend mit gebo- die integrierten Lamellenfenster der Atriumfassade.


Pfosten-Riegel-Fassade mit integrierter Glas-Faltwand SOLARLUX Die Glas-Faltwand von Solarlux bietet als Fenster- und Fassadensystem größte Gestaltungsfreiheit. Integriert in eine Pfosten-Riegel-Fassade ergänzt sie die hochtransparente Glaskonstruktion und sorgt für eine großflächige Öffnung.

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Neue Einsatzmöglichkeiten Die Glas-Faltwand von Solarlux ist nicht nur wegen ihrer

einen hohen Spielraum: Die minimale Bodenschiene ist ohne Höhenversatz mit 0 mm ausführbar. In der Variante mit 14 mm Höhenversatz ist sie wohnraumtauglich und barrierefrei nach DIN 18040. Fünf Bodenschienen-Varianten sorgen für ein Optimum an Individualisierung im Gewerbe-, Wohn- oder Objektbau. Die Faltwand verfügt über Einbruchhemmung RC2. 

SOLARLUX

Vor allem will die Glas-Faltwand von Solarlux mit einem gehörigen Plus an Funktion und Performance überzeugen: Sie fügt sich mit Flügelhöhen bis 3,5 m laut Hersteller sowohl optisch als auch praktisch perfekt in das Fassadensystem ein. Mit dem systemeigenen Anschlussprofil lässt sie sich fugenfrei in ein Pfosten-Riegel-Profil integrieren. Die schmalen Profilansichten und die verdeckt liegenden Bänder unterstützen die hohe Transparenz. Dabei verspricht die Glas-Faltwand höchstes Ausstattungs-Niveau: Herzstück ist der neue »bionicTURTLE« – der multifunktionale Isoliersteg, der laut Hersteller trotz der minimalen Ansichtsbreite von 99 mm im Flügelstoß hervorragende Statik- und U-Werte bietet. Mit einem Uw-Wert von 0.8 ist die Glas-Faltwand von Solarlux nach eigenen Angaben die einzige passivhaustaugliche Variante auf dem Markt.

Die Laufschiene der Glas-Faltwand ist laut Hersteller auch bei hohen Flügelgewichten äußerst leichtgängig. schlanken Ansicht und der hohen Wärmedämmung die passende Verglasung für Pfosten-Riegel-Konstruktionen. Der Hersteller verweist auf das Zusammenspiel der unterschiedlichen Details: So lassen die leichtgängigen Edelstahllaufwagen auch bei sehr großen Glaselementen immer ein einfaches Bedienen per Hand zu und sorgen zugleich für die Langlebigkeit des Systems. Geschlossen bleibt die Glas-Faltwand hochtransparent: Ausführungen mit Oberlichtern, Fest-, Dreh-Kippund Eckelementen werden in

nur einem Rahmen kombiniert. Dabei entfallen konstruktive Kopplungsprofile, die schmalen Ansichtsbreiten werden nicht beeinflusst. Die verdeckt liegende Flügelzentrierung sorgt für die homogene Integration der Glas-Faltwand in die Pfosten-Riegel-Fassade. Sie zentriert die Flügel zueinander und schafft einen konstanten Dichtungsdruck sowie gleichmäßigen Fugenverlauf.

Große Bewegungsfreiheit In puncto Barrierefreiheit bietet die Glas-Faltwand laut Hersteller

Solarlux Halle 6, Stand B41

Die Glas-Faltwand von Solarlux, integriert in eine Pfosten-RiegelFassade, bietet großflächige Raumöffnungen und barrierefreie Übergänge.

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Die »Oscars der Baustoffbranche« wurden verliehen ARCHITECTS´ DARLING Zum siebten Mal hat Bau-Informationsdienstleister Heinze nach einer bundesweiten Branchenumfrage die Preisträger für den »Architects´Darling« ermittelt: Rund 1 900 Architekten und Planer wählten unter 200 Herstellern und Marken in 24 Kategorien ihre favorisierten Bauprodukthersteller.

GEZ

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In der Kategorie »Steildach/Steildachdeckungen« haben die Systemlösungen von Braas die Experten bereits zum vierten Mal überzeugt. »Wir sind sehr stolz, den ›Architects’ Darling‹ in Gold nun schon zum vierten Mal zu gewinnen. Das macht uns zum begehrtesten Architekten-Partner für das Steildach«, freut sich Ulrich Siepe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Braas GmbH. Zwei der begehrten Auszeichnungen gingen an Rheinzink: Christian Dölle, Vorsitzender Geschäftsführer, und Klaas Kortegast, Vertriebsdirektor Deutschland, Für GEZE ab es einen freuen sich über den Award in Gold (Bild) und einen in Bronze. »Architects‘ Darling«-Award in Gold für die »Beste Außenwandbekleidung« sowie Silber in der Kategorie »Steildach/Dachdeckungen«. Gleich dreimal konnte sich Velux bei der diesjährigen Verleihung der Awards freuen: Der Dachfensterhersteller erhielt dabei Auszeichnungen. Gold gab es für »Dachbelichtung / Tageslichtsysteme« sowie jeweils einmal Silber für »Beste Objektberatung« und den Jury-Award »Produktinnovation Ausbau« für »Velux Modular Skylights« (ehemals Modulares Oberlicht-System). »Das ist ein großer Vertrauensbeweis der Architekten für unsere Produkte und unsere gesamte Mannschaft im Innendienst und Außendienst«, freute sich Stefan Beeg, Leiter Markenkommunikation + Mar-

Peter Schmieder nahm für Knauf den begehrten »Architects’ Darling« in Empfang.

keting Fachkunden, der den Preis gemeinsam mit seiner Kollegin Sabine Rothschuh entgegennahm. Die Schüco International KG überzeugte im Wettbewerb gleich zweimal: In der Kategorie Sicherheitstechnik/Zutrittskontrollsysteme gewann das Unternehmen den begehrten Phönix in Gold. Erstmalig verliehen wurde der Sonderpreis Cradle-to-Cradle, einer von elf Awards, der durch eine Experten-Jury vergeben wurden: Die Auszeichnung in Bronze ging ebenfalls an Schüco. Joachim Gau, Leiter Gebäudeautomation und Lüftungssysteme: »Wir freuen uns vor allem, weil sich hier zeigt, dass unser Produkt unsere Partner, die Architekten und Planer, überzeugt.« In der Wettbewerbskategorie „Automatiktüren« erhielt GEZE den »Architects‘ Darling«-Award in Gold. In der Kategorie »Sicherheit und Zutrittskontrolle« wurde dem Unternehmen die Auszeichnung in Bronze zuteil. Schlüter-Systems: Das Unternehmen hat den Architects‘ Darling® Award 2017 in Gold in der Kategorie »Fliesenzubehör« erhalten. Neben dem »Hauptgewinn« konnte sich Schlüter-Systems noch über eine weitere Auszeichnung freuen: Das Unternehmensvideo landete bei der Wahl zum »Besten Film

FOTOGRAFIE ©ROMAN THOMAS (3)

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Inka Lamprecht (Bereichsleiterin Marketing) und Wolfgang Ackenheil (Pressesprecher) nahmen den goldenen »Architects‘ DarlingAward in der Kategorie »Balkone/Loggien/ Terrassen« entgegen. sich Schöck im Bereich »Befestigungstechnik« ebenfalls eine silberne Trophäe. Seit der ersten Auslobung des renommierten Herstellerpreises zählte Knauf jedes Mal zu den Siegern – dieses Jahr in der begehrten Kategorie Brandschutz. Peter Schmieder, Leiter Produkt-/Projektmarketing bei der

Unter den Preisträgern waren auch Unternehmen wie Villeroy & Boch, Halfen, Wienerberger, Grohe und Hörmann. Die komplette Übersicht gibt‘s im nternet unter www.architectsdarling.de. Unternehmen« durch eine hochrangig besetzte Fachjury auf Platz 3 und wurde mit dem Architects‘ Darling® Award in Bronze ausgezeichnet. Die Marke Schöck wurde beim Award mit einer goldenen und zwei silbernen Trophäen ausgezeichnet. In der Produktkategorie »Balkone/Loggien/Terrassen« wurde der Schöck Isokorb auf Platz 1 gewählt. In der Kategorie »Innovation Rohbau« wurde der neuentwickelte Schöck Isokorb »XT-Combar« für frei auskragende Bauteile auf den zweiten Platz gewählt. Mit dem »Thermoanker« sicherte

Knauf Gips KG, nahm die Trophäe in Empfang. Jochen Wenzel, Leiter Marketing Knauf Gruppe, sieht in der Auszeichnung mit dem »Architects’ Darling« eine eindrucksvolle Bestätigung für das umfassende Engagement der Knauf Mannschaft im Markt Knauf AMF erhielt den Award in Gold in der Kategorie »Schallschutz & Raumakustik«. Dabei erzielte Knauf AMF unter allen teilnehmenden Firmen das beste Gesamtergebnis. Die Bewertungskriterien waren Produktqualität, Preis-Leistungsverhältnis, Innovation, Optik/Design und Effektivität. 


Industrie & Gewerbebau Komfortables Saugen hinter schnell schließendem Tor

Die Mehrheit der Autofahrer lässt ihre Fahrzeuge heute in gewerblichen Anlagen waschen. Auch die Innenreinigung der Pkw ist zunehmend professionalisiert worden. Neben Autohäusern und Gebrauchtwagenhändlern bieten auch viele Tankstellen und Autowaschanlagen diesen Service an oder stellen Selbstbedienungs-Saugplätze für Autos zur Verfügung.

wickelt hat und mittlerweile erfolgreich vertreibt. Die Saughalle hat Thomas Bunz an die bestehende Waschanlage anbauen lassen. Viele Geschäftsleute hätten darüber den Kopf geschüttelt: Eine Halle nur zum Autoaussaugen! »Jetzt kommen die Kunden zu mir und fühlen sich wohl. Gleichzeitig sind unsere Umsätze gestiegen.«

Umsatzsteigerung durch Gratis-Indoor-Sauger

Störungsfreier Betrieb auch unter Spitzenlast

»Wir sind das einzige Unternehmen, das seinen Kunden die Kombination mit Bezahlautomaten und Indoor-Saugern auf dem Autowäsche-Markt bietet«, sagt Thomas Bunz, Geschäftsführer der gleichnamigen Unternehmensgruppe. Dazu gehören drei Textilwaschanlagen in Kaufbeuren, Wangen und Lindenberg, ein Verlag sowie das Unternehmen »Bunz New Technology«, das eine Systemlösung in Form von selbst entwickeltem Karten-, Automaten- und Abrechnungssystem für Waschanlagen ent-

Die Standortsicherung sei dem Unternehmer sehr wichtig. 350 000 Euro hat er in das Projekt investiert. Die Ausstattung ist robust und hochwertig. Auch die beiden Tore an Ein- und Ausfahrt hat Thomas Bunz mit Sorgfalt ausgewählt. »Die Tore von Efaflex kenne ich schon lange. Jetzt habe ich mein erstes Projekt mit diesem Hersteller verwirklicht und ich würde mich jederzeit wieder dafür entscheiden«, erklärt er. Auch die Ausfahrt der Waschanlage ist mit einem Schnelllauftor von Efaflex ausgestattet. »An Spitzentagen haben wir 700 bis 800 Autos zum Waschen hier. Die Anlage muss dann störungsfrei laufen. Da brauchen wir Produkte, auf die wir uns verlassen können.« Das Schnelllauf-Turbotor »EFA-STT« verfügt laut Hersteller über innovative Produkteigenschaften, die es universell einsetzbar machen für Baugrößen bis 8 m Breite und 7,8 m Höhe. Das wind- und wetterfeste Torblatt besteht aus kristallklaren sowie PVC-freien Acrylglas-La-

Mehr als 70 % ist durchsichtig. So dringt viel Tageslicht in die Halle, was Mitarbeiter und Kunden als angenehm empfinden.

EFAFLEX

u EFAFLEX Die Unternehmensgruppe Bunz aus Lindenberg im Allgäu hatte für ihren Waschpark Kaufbeuren die Idee für den besonderen Kundenservice: Geschützt vor Wind und Regen können Autofahrer ihre Fahrzeuge dort in einer Saughalle mit 28 Plätzen säubern. Zwei schnelllaufende Industrietore des Torspezialisten EFAFLEX schließen die Halle ab und sorgen dafür, dass Zugluft und Kälte draußen bleiben.

Die Efaflex-Schnelllauftore sorgen dafür, dass die WaschstraßenKunden ihre Autos in zugfreier und wohltemperierter Umgebung aussaugen können. mellen. Die Teilung erfolgt im Rastermaß von 225 mm. Mehr als 70 % der Torfläche ist dadurch durchsichtig, so dass sehr viel Tageslicht in die Halle gelangt. Das Torblatt wird platzsparend, berührungslos und somit

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»Die Tore von Efaflex kenne ich schon lange. Jetzt habe ich mein erstes Projekt mit diesem Hersteller verwirklicht und ich würde mich jederzeit wieder dafür entscheiden.«

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Thomas Bunz, Geschäftsführer Unternehmensgruppe Bunz

verschleißfrei in der Efaflex-Spirale aufgenommen, weil die einzelnen »Lagen« während der hohen Bewegungsgeschwindigkeiten von bis zu 3 m/s kontinuierlich auf Abstand gehalten werden. Dieses Funktionsprinzip verspricht leisen, kultivierten Torlauf und soll

Langlebigkeit mit höchster Verfügungsbereitschaft vereinen.

Schnelles Schließen und Öffnen spart Energie Auch nach vielen Jahren im Einsatz garantiert das schnelllaufende Tor laut Hersteller Wirtschaftlichkeit und je nach Pflege eine makellose Optik mit dauerhaft freier Sicht. »Sehen und gesehen werden« fördert den schnellen und sicheren Betrieb in Verbindung mit zahlreichen Fahrzeugbewegungen und verringert das Risiko von Anfahrschäden auf nahezu Null. Der Betreiber sieht darin auch einen Aspekt für noch mehr Kundenakzeptanz. Geöffnet werden die Tore durch im Asphalt eingelassene Kontaktschleifen. »Unsere Kunden wundern sich jedes Mal, wenn das Tor wie von Geisterhand rasant vor ihnen öffnet. Und sie haben ihren Spaß daran, dass es hinter ihnen fast genauso schnell wieder schließt.« Die Freude an moderner Technik sei die eine Seite, beschreibt Bunz sein »Gesamtpaket« und ergänzt: »Andererseits leisten die Tore einen ganz erheblichen Beitrag dazu, energiesparend zu arbeiten und den sehr hohen Auflagen des Umweltschutzes gerecht zu werden.« 

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Efaflex Halle 10, Stand D31

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GEZE

Im Brandfall öffnen die über die »RWA«Anlage gesteuerten Fenster automatisch in hoher Geschwindigkeit.

Moderne Tür- und Fensterlösungen im Leonberger Rathaus GEZE Zwischen der historischen Altstadt und der »Neuen Stadtmitte« entstand für die Bürger und die über 200 Beschäftigten der Stadtverwaltung ein großzügiger, sich nach drei Seiten öffnender 9 900 m2-Neubau. In einer parkähnlichen Landschaft mit einem Wandelgarten soll das neue Rathaus ein urbanes Aushängeschild sein für eine sympathische Stadt mit lebendigen Traditionen und hoher Lebensqualität. u

Für einen optimalen Bürgerservice in einer hellen offenen Atmosphäre wurden die Verwaltungs- und Funktionsbereiche in einem modernen, puristisch gehaltenen Stadthaus vereint. Wege sind nun kürzer und einfacher, Zugänge barrierefrei. Das Gebäude bietet erhöhte Gebäudesicherheit und ein nachhaltiges Energiekonzept. Mittelpunkt des sechsgeschossigen, teils kreisförmigen Gebäudekomplexes ist das Atrium mit einem großen Glasdach. Das Erdgeschoss beherbergt das zentrale Foyer mit Empfang und Info-Punkt, den unterteilbaren Ratssaal, Räume für die kommunalen Fraktionen und eine Cafeteria. Von hier gelangt man in die galerieartig angelegten Obergeschosse mit den Anlaufstellen für die Bürger und die einzelnen Ämter.

Für jeden Fassadeneingang eine individuelle Lösung

Experten liefern Konzept »barrierefrei«

Die Außenanlagen mit Sitzstufen, Bänken und einem Brunnen und die Innenräume des Gebäudes gehen fast unmerklich ineinander über. Taktile Leitstreifen weisen den Weg über den urbanen Vorplatz zum Haupteingang in das Foyer bis zum Empfang. Im Bürgerhaus konnte GEZE nach eigenen Angaben die Vielfalt seiner Lösungen für Türen und Fenster zeigen, die Barrierefreiheit genauso wie Brandschutz und sichere Fluchtwege gewährleisten. Im ganzen Gebäude sind automatische Drehtüranlagen mit den laut Hersteller mehrfach ausgezeichneten »Powerturn«-Antrieben im Einsatz, zum Beispiel im Windfang des Haupteingangs, wo jeweils der Gangflügel der beiden zweiflügeligen schweren und hohen Türen mit den Antrieben ausgestattet wurde. »Pow-

Barrierefreiheit ist in modernen öffentlichen Gebäuden Standard. Die GEZE-Objektexperten begleiteten das Bauvorhaben seit der Planungsphase und brachten ihre Erfahrung im barrierefreien Objektbau ein. Als besondere Serviceleistung erstellten sie das Konzept für die Ausführung aller Maßnahmen zur barrierefreien Nutzung des Gebäudes und lieferten den Bauherrenvertretern der Stadt Leonberg, den Architekten des Büros Schaller und dem Generalbauunternehmen Wolff & Müller eine wichtige Planungsgrundlage, in der auch die Verknüpfung von Barrierefreiheit mit den Anforderungen an den Brandschutz und die Fluchtwegsicherheit berücksichtigt war.

In der modularen »RWA«-Steuerzentrale »MBZ 300« laufen informationstechnisch die Fäden zusammen.

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erturn-Türen« verfügen über die laut GEZE einzigartige »Smart swing«-Funktion und können auch ganz leicht mit der Hand geöffnet werden. Weit geöffnet dienen die Fluchtwegtüren im Brandfall auch als Nachströmöffnung für frische Luft. Beim Fassadeneingang neben der Caféteria wurde die äußere zweiflügelige Windfangtür mit der Variante »Powerturn IS/TS« ausgestattet. Der Gangflügel wurde automatisiert, der Standflügel wird mit einem »TS 5000«-Türschließer geschlossen gehalten. Die Antriebsoptik erstreckt sich dennoch über beide Türflügel. Als Brandschutztür kam an der inneren einflügeligen Windfangtür der »Powerturn F/R« mit integiertem Rauchschalter zum Einsatz. Von außen ist der Windfang über einen Radarbewegungsmelder barrierefrei begehbar. Zu bestimmten Zeiten muss »geklingelt« werden. Dann erfolgt die automatische Öffnung der Tür über den Programmschalter an der Empfangstheke. Für Sicherheit und Komfort an den beiden zweiflügeligen Brandabschnitt- und Fluchtwegtüren am dritten Fassadeneingang beim Ratssaal sorgen »Powerturn F/R-IS/TS«-Drehtürantriebssysteme. Für einen barrierefreien Zugang wurde auch hier jeweils der Gangflügel automatisiert. Die integrierte Schließfolgeregelung hat die Aufgabe, nach dem Begehen der Tür (vor allem durch flüchtende Personen) die Türflügel in der richtigen Reihenfolge zu schließen, damit die Schutzfunktion des Brandschutzabschlusses wieder hergestellt ist.


Zugänge zum Ratssaal mit unterschiedlichen Funktionen Als »Powerturn F/R-IS/TS«-Lösung führen im Foyer zwei doppelflügelige Brandschutztüren in den unterteilbaren Ratssaal. Aktiviert werden sie über Flächentaster. Im Foyer können alle Automatiktüren über einen Display-Programmschalter an der Empfangstheke gesteuert und überwacht werden. Der dritte Zugang zum Ratssaal ist eine optisch dezente und kompakte zweiflügelige Feststellanlage mit »TS 5000 R-ISM«-Türschließern. Sie ermöglicht ein Offenhalten der Türflügel und ein zuverlässiges Schließen im Brandfall. Die »Freeswing«-Freilauffunktion ermöglicht ein Öffnen der Tür mit nur geringem Kraftaufwand, als ob kein Türschließer vorhanden wäre. Die »Komfort-Rastfunktion« hält die Türen am Ende des Freilaufbereichs offen, ohne dass sie unkontrolliert zufallen oder im Raum stehen bleiben. Das selbstständige Schließen der Türen im Brandfall wird nicht beeinträchtigt. Die gleichen Türlösungen wurden als einflügelige Zugänge zu den Fraktionszimmern gewählt. Zusätzlich führen zwei mit »TS 5000«-Türschließern ausgestattete Fluchttüren ins Freie.

Rauch- und Wärmeabzug – barrierefreies Lüften Um im Ernstfall Brandrauch im Ratssaal schon beim Entstehen abzuleiten, wurde eine Rauch- und Wärmeabzugsanlage (RWA) installiert. An beiden Fassadenseiten wurden die Fenster direkt unter der Decke mit dezenten »Slimchain«-Antrieben in Syncro-Ausführung automatisiert. Tritt der »RWA-Fall« ein, fährt sofort der Sonnenschutz ein und die Fensterantriebe öffnen

Aufzugstechnik

Barrierefrei: Haupteingang mit automatischen Drehtüranlagen mit starken »Powerturn«-Antrieben. im »Highspeed-Modus«. Die Strom- und Notstromversorgung, die Koordination und die Überwachung der individuell ansteuerbaren Fenstersysteme und Komponenten, wie z. B. Sensoren, Taster oder Rauchmelder, übernimmt die flexibel konfigurierbare RWA-Buszentrale »MBZ 300«. Ausgelöst über den manuellen RWA-Taster oder die Brandmeldeanlage, hat die MBZ 300 die Aufgabe, die Fenster für eine zuverlässige Entrauchung an der windabgewandten Seite zu öffnen. Slimchain-Antriebe sind »intelligent«: Sie können Alarmmeldungen und alle Fensterinformationen (offen/geschlossen, genaue Öffnungsweite) auch dem bauseitigen KNX-Gebäudesystem zur Verfügung stellen. Das RWA-System hat somit eine Doppelfunktion: Neben der sicherheitsgerichteten Anwendung im Brandfall dient es der komfortablen täglichen Lüftung. Ein innenliegendes Lüftungsfenster sorgt mit frischer Luft aus dem Foyer im Ratssaal für ein »gutes Klima«. Frische Luft aus dem Atrium führen die mit »Slimchain«-Antrieben automatisierten Oberlichter in den innenliegenden Stockwerks-Teeküchen und in den Fluren herbei. Im »RWA«-Fall möchte man aber genau das verhindern: Die Oberlichter werden über die Brandmeldeanlage geschlossen,

sodass Brandrauch aus den Stockwerken draußen bleibt. Um ein Nachströmen frischer Außenluft im Brandfall zur Ausbildung raucharmer Schichten zu ermöglichen, öffnen »Powerchain-Syncro«-Kettenantriebe mehrere großflächige Fassadenfenster im ersten Stockwerk. Auch diese synchronisierten Kraftpakete mit einem maximalen Hub von 1 200 mm ermöglichen im Brandfall in weniger als 60 Sekunden eine maximale Fensteröffnung. Die Fenster dienen als Nachströmöffnung für frische Luft in das Atrium, damit Brandrauch über das große Dachfenster entweichen kann.

Vielfältige Technik-Lösungen wurden im Rathaus verbaut Auch andere Gebäudeteile wie Caféteria, Sanitärräume und Zugangstüren zu den einzelnen Stockwerken sind mit barrierefreier Technik ausgestattet, die mit Zusatzfunktionen auch sämtliche Anforderungen an Brandschutz erfüllen. Den Referenzbericht in voller Länge gibt es auf der Internetseite des Herstellers GEZE unter »Re ferenzen«.

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Qualität und Erfahrung

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Feuerschutz mit wenig Platzbedarf TECKENTRUP Mit dem optimierten Feuerschutz-Schiebetor »T30-1-FSA 72 E« will Hersteller Teckentrup Design, Platzeinsparung und Montagefreundlichkeit vereinen. Laut Teckentrup entstanden viele der Feuerschutz-Verbesserungen im Rahmen der »Customer Co-Creation« in Zusammenarbeit mit Kunden. »Unser Augenmerk lag auf einer schnelleren und sicheren Montage. Hier gab es viel Feedback seitens der Monteure, sodass das Tor nun mit weniger Einzelteilen und Befestigungspunkten auskommt«, erklärt Sven Diembeck, Chief Technical Officer bei Teckentrup. Auch das Gewicht wurde reduziert: »Mit 33 kg/m2 und geringerem Platzbedarf für die Anbauteile ist das Tor universell einsetzbar«, sagt Diembeck.

Weniger Einzelteile, verkürzte Montagezeit Das neue Tor lässt sich schneller einbauen, denn die Kon-

struktion kommt im Standard ohne Laufschienenblende und Abdeckungen aus – diese lassen sich jedoch problemlos ergänzen. Die Elementverbindungsfeder ist fest verbaut, zudem entfallen einige Befestigungspunkte. Das führt nach Angaben des Herstellers zu weniger Arbeitsschritten. Aufgrund der verbesserten Stabilität der Schiebetorelemente kann der Monteur weitestgehend auf die Aufrichthilfe der Elemente verzichten. Der Einbau erfolgt als Sturzoder Deckenmontage in Beton, Mauerwerk und Porenbeton. Ein weiterer Einbauvorteil ist laut Hersteller, dass sich die Höhe der Bodenführung nachträglich verstellen lässt. Somit sind Unebenheiten und Ungenauigkeiten schnell und einfach ausgeglichen.

Ein deutlicher Wunsch war es, dass das neue Tor auch bei wenig Platz seinen Einsatz findet. Diese Vorgabe haben die Entwickler eingehalten: Am Sturz spart man 25 mm (Platzbedarf von 210 auf 185 mm), am Einlauf reduziert sich der Bedarf beim Tor durch den kleineren Gewichtskasten um 65 mm (von 310 auf 245 mm) am Gegeneinlauf um 15 mm und im Abstellbereich sind es 100 mm. »Überall dort, wo möglichst wenig Durchgangshöhe und -breite verloren gehen darf, ist das neue Schiebetor prädestiniert«, erläutert Diembeck. Das »T30«-Tor ist gemäß DIN EN 1634-1 (DIN 4102) zugelassen und rauchdicht nach DIN EN 1634-3 (DN 18095). Als Feuerschutztor gibt es das

TECKENTRUP

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Effektiver Brandschutz, der schnell eingebaut ist: Die neue Feuerschutz-Schiebetor-Generation von Teckentrup kommt ohne Laufschienenblende und Abdeckungen aus. Tor in den Maßen 1 000 bis 8 500 mm Breite und 2 000 bis 6 000 mm Höhe, für den Rauchschutz gelten die Grenzwerte 1 000 bis 7 000 mm Breite und 2 000 bis 4 500 mm Höhe. Erhältlich ist das Feuerschutz-Schiebetor außerdem in allen Tönen der  RAL-Farbpalette. Teckentrup Halle 10, Stand D31

Lichtband: Sicher in staubiger Umgebung WASCO Mit dem LED-Hallen-Lichtband »Redox IP66« bietet Wasco für Unternehmen wie Tischlereien eine Leuchte, die mit dem D-Zeichen zertifiziert ist und den Anforderungen von feuergefährdeten Betriebsstätten entspricht. Mit einer guten Ausleuchtung soll das Lichtband für mehr Sicherheit und Produktivität am Arbeitsplatz sorgen. u

Zulassung für feuergefährdete Betriebe Das LED-Hallen-Lichtband »Redox IP66« von Wasco verfügt nach eigenen Angaben über das D-Zeichen. Es gibt an, dass es sich um eine Leuchte mit begrenzter Oberflächentempera122

tur handelt. Sie ist damit für den Einsatz in feuergefährdeten Betriebsstätten gemäß EN 605982-24 zugelassen. Beleuchtungssysteme mit D-Zeichen sind so gebaut, dass sich weder Fasern noch Stäube in gefährlicher Menge ablagern und einen Wärmestau bilden können. Hierbei übertrifft die »Redox« laut Hersteller den angegebenen Mindestschutzgrad von IP5x – in IP66 ist die Leuchte nicht nur gegen Staub geschützt, sondern erweist sich darüber hinaus als völlig staubdicht. Wie gefordert, gewährleistet zudem die Konstruktion der Leuchten, dass Bauteile oder Komponenten nicht herausfallen können. Die zulässigen Montagearten und gegebenenfalls erforderlichen Sicherheitsabstände sind angegeben.

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Wirtschaftlichkeit und Sicherheit Die »Redox« verfügt über eine Effizienz von 160 Lumen pro Watt (lm/W). Dabei setzt der Hersteller auf die fortschrittliche LED-Technologie für eine helle und gleichmäßige Ausleuchtung von Produktions- und Arbeitsbereichen. Von besonderer Bedeutung ist dieser Aspekt in Handwerksbetrieben wie beispielsweise Tischlereien: Beim Umgang mit Kreissägen oder Schleifmaschinen sind optimale Lichtbedingungen unerlässlich, um gefahrenlos arbeiten zu können.

Das Arbeitsumfeld in Tischlereien ist durch ein erhöhtes Staubaufkommen gekennzeichnet. Daraus ergeben sich besondere Anforderungen an die eingesetzten Leuchten.

Die LEDs mit einer Farbtemperatur von 4 000 Kelvin im neutralweißen Bereich sollen darüber hinaus ein produktives und ermüdungsfreies Arbeiten ermöglichen. Eine hohe Farbwiedergabe von Ra > 80 erleichtert laut Hersteller die Bewertung von Materialien.  WASCO

In vielen Bereichen wird Staub verursacht: So zum Beispiel auch in Tischlerei- und Schreinereibetrieben. Hier fällt bei der Verarbeitung von Holz – beim Schleifen und Fräsen – eine große Menge feiner Holzstaub an. Leuchten und Beleuchtungsanlagen müssen in solchen Bereichen besondere Anforderungen erfüllen. Denn es besteht das Risiko, dass sich Stäube oder Fasern in Folge von erhöhten Temperaturen an den technischen Anlagen entzünden.


Radblockiersystem an der Verladestelle u HÖRMANN Laderampen und Andockstationen sind laut Berufsgenossenschaft Handel und Warendistribution (BGHW) »ein Unfallbrennpunkt in der Lagerlogistik«. Abstürze an der Rampe können schwere Unfälle bedeuten. Um diesen vorzubeugen und die Gefahren zu minimieren, hat der Tor- und Türhersteller Hörmann das Radblockiersystem »MWB« entwickelt. »MWB«verhindert, dass Lkw beim Be- und Entladen wegrollen.

Ausklappbarer Stützfuß verhindert Wegrollen Das Radblockiersystem »MWB« ist für alle gängigen Lkw geeignet. Zu den Basiskomponenten gehört eine rund 5 m lange Radführung, auf der ein Wagen mit einem drehbaren Verriegelungsarm an eine beliebige Position gefahren werden kann. Nachdem der Lkw an die Verladestation angedockt hat, führt der Fahrer mit einem Bedienbügel den Verriegelungsarm zum Hinterrad. Mit einer Drehung um 90° wird dann ein ausklappbarer Stütz-

fuß vor den Reifen und somit in die Arbeitsposition gebracht, sodass der fest verankerte Verriegelungsarm ein Wegrollen des Lkw praktisch verhindert. Dies ist quasi bei jeder Reifenposition möglich, da das »MWB« an gewünschter Stelle blockiert. Nach der Verladung wird ein Entriegelungspedal betätigt und der Verriegelungsarm zurückgeführt.

Auf Wunsch auch mit elektrischer Steuerung Auf Wunsch kann das Radblockiersystem um eine elektronische Steuerung erweitert werden. Dann informieren eine Kontrollleuchte auf dem »MWB«-Schlitten und eine Außen-Ampel über den aktuellen Status des Radblockiersystems. Die integrierte Sensorik erkennt die Radposition sowie die Stellung des Verriegelungsarms. Erst wenn die Andockposition gesichert ist, wird das Tor an der Verladestelle zum Öffnen freigegeben. Während des Verladevorgangs ist das Entriegelungspedal blockiert und wird erst wieder freigegeben, wenn das Tor geschlossen ist. Am Ende der Beoder Entladung dreht der Fahrer den Verriegelungsarm wieder

HÖRMANN

Während des Verladevorgangs befahren Flurförderzeuge in der Regel mehrmals die Verladerampe, die auf der Lkw-Ladefläche aufliegt. Beim Be- und Entladen, beispielsweise, wenn der Gabelstaplerfahrer bremst, kann sich der Lkw ein wenig vorwärts und somit von der Andockposition weg bewegen. Auch die angezogenen Bremsen des Lkw bieten hier keine ausreichende Sicherheit. Das Radblockiersystem »MWB« von Hörmann sorgt praktisch dafür, dass der Lkw während des Verladevorgangs die sichere Andockposition nicht verlässt.

Das Radblockiersystem »MWB« von Hörmann verhindert praktisch ein Wegrollen des Lkw und sorgt dafür, dass dieser während der Be- und Entladung an der Verladestation angedockt bleibt. von der Arbeits- in die Ruhestellung zurück, wodurch sich an der Steuereinheit automatisch die Statusanzeige verändert. Damit an der gleichen Verladestelle auch Wechselbrücken be- und entladen werden kön-

nen, die keine Radblockierung benötigen, kann das System mit einem Schlüsselschalter überbrückt werden. So öffnet sich das Tor für die Verladung, auch wenn das »MWB« nicht  blockiert.

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Messen & Seminare Mauerwerkskongresse und Praxis-Tage

 HECO   Es gibt viele Herausforderungen, um die passende Schraube für einen bestimmten Anwendungsfall zu finden. Aus diesem Grund bietet der Schraubenhersteller HECO für Händler und Handwerker wieder 2018 zahlreiche Produktschulungen an. Ob Zimmerer, Schreiner oder Dachdecker – die Verarbeiter haben unterschiedliche Montageanforderungen. Dementsprechend stellen sich ihnen bei der Schraubenwahl viele Fragen: Welche Schraubenart eignet sich für welche Verbindung? Welche Vorteile bieten Voll- und Teilgewindeschrauben? Wie funktionieren Schraubanker in Beton? Bei der fundierten Entscheidung, welche HECO bietet Fachhändlern und Anwendern Schraube den jeweiligen Anforderungen auch 2018 ein umfangreiches und praxisorientiertes Schulungsprogramm. der vielfältigen Anwendungssituationen am besten gerecht wird, setzt HECO an: Mit 20 zielgruppenspezifischen Seminaren ist erneut ein vielfältiges Fortbildungsprogramm geboten. Andreas Hettich, Leiter Produktmanagement und Marketing: »In unseren Seminaren lernen die Teilnehmer unsere Befestigungsprodukte und deren Anwendungsmöglichkeiten sehr genau kennen und können dieses Wissen in ihrem Arbeitsalltag sofort umsetzen – ob beratend oder im Einsatz auf der Baustelle. Damit profitieren nicht nur die Fachhändler und Anwender von unserer Weiterbildung, sondern im Endeffekt auch die Kunden, bei denen unsere Produkte passend verbaut werden.« Das Schulungsangebot ist in Fachhandels- und Anwenderseminare geteilt. Fachhändler haben die Möglichkeit, sich in einer zweistufigen Schulung zum HECO-Fachberater ausbilden zu lassen. Bei dem zweitätigen Grundseminar erhalten sie einen Überblick über das HECO-Produktportfolio, die Aufbauseminare dienen zur gewerbespezifischen Vertiefung und sind an die Fachbereiche Holzbau, Innenausbau und Dübeltechnik angepasst. Verarbeitern bietet HECO besonders praxisorientierte Schulungen, in denen die vorgestellten Produkte unmittelbar in der hausinternen Werkstatt getestet werden können. Auch die Anwenderseminare sind aufgeteilt in die Fachbereiche Holzbau, Möbel- und Innenausbau sowie Dübeltechnik. Die jeweils zweitägigen Fachhandelsseminare starten im Januar (8./9.01.2018, Modul 1 bzw, 5./6.02.18 Modul 2); die Anwenderseminare starten mit einer Veranstaltung für Zimmerer und Dachdecker am 15. und 16. Januar und dem »Fachseminar Dübeltechnik« am 15. und 16. Februar. Weitere Termine sowie ausführliche Informationen zu Schulungsprogramm, Anmeldung und Ansprechpartnern gibt es auf der neu gestalteten Website www.heco-schrauben.de/ Heco akademie. Dort steht auch die Broschüre zu Halle 9, Stand 9.211 den Seminaren zum Download bereit.  

SCHLAGMANN POROTON   Um Bauschaffende über neue Verordnungen, Änderungen bei Gesetzen und Normen sowie Themen wie Digitalisierung am Bau, Baukostenanstieg, Wohnungsmangel, Sanierungsnotstand etc. auf dem Laufenden zu halten, veranstaltet die Schlagmann Akademie seit beinahe 20 Jahren zu Jahresbeginn den Mauerwerkskongress. Die eintägige Veranstaltung richtet sich an Architekten, Planer, Bauphysiker wie auch Verarbeiter und Bauträger und soll geballtes Wissen rund um den Mauerwerksbau vermitteln. Dabei geht es um aktuelle Themen, Trends im Bauwesen, Neues aus der Forschung oder Nützliches für den Alltag. Der Schwerpunkt liegt diesmal auf BIM, Baurecht, Schimmel oder Energieeffizienz. Dabei stellen renommierte, unabhängige Referenten aus Forschung und Lehre in fundierten und anschaulich dargebotenen Vorträgen jederzeit Zusammenhänge zur Praxis her und bieten anwendungsorientierte Lösungen an. Die ganztägige Veranstaltung gilt vielfach als Fortbildungsmaßnahme. Momentan werden von der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau 7 Zeiteinheiten gewährt, die dena gibt 5 Zeiteinheiten für Wohngebäude und Nichtwohngebäude sowie 3 Zeiteinheiten für Energieberater im Mittelstand (Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes), die Handwerkskammer Mittelfranken verrechnet 4,25 Stunden sowie die Ingenieurekammer BadenWürttemberg 4 Fortbildungspunkte und die Architektenkammer Baden-Württemberg 4 Stunden. Der Mauerwerkskongress 2018 startet am 23. Januar in Ulm (Maritim Hotel), der zweite Termin findet am 26. Februar in München-Unterschleißheim (Hotel Infinity Munich) statt. In München begleitet die Veranstaltung eine Ausstellung verschiedener Hersteller der Bauindustrie und Fachbuchverlage. Infos und Anmeldung online über www.schlagmann.de/veranstaltungenaktuell. Dort gibt es auch Informationen zum weiteren Seminarangebot der Schlagmann Akademie für 2018. Nützliches für Bauunternehmer und Verarbeiter bieten die Praxis-Tage für Maurer in Deggendorf (Stadthalle, 17. Januar), München (Ziegelei 101 Ismaning, 24. Januar) und Neu-Ulm (Ratiopharm Arena, 30. Januar). Neben Hintergrundwissen über Gesetzes- und Normenlegung erhalten die Bauausführenden Tipps und Tricks, wie Mauerwerksdetails noch besser ausgeführt werden können. Theoretisches Hintergrundwissen und praktische Vorführungen werden dabei in sechs Themenblöcken vermittelt. Jedes Thema beginnt mit einer kompakten Einführung aus der Planungstheorie, es folgt der praktische Part unter Anleitung der Schlagmann-Anwendungstechnikern. Ergänzend werden neue Produkte und Zubehör für Neubau und Sanierung vorgestellt und es besteht die Möglichkeit, sich mit Kollegen fachlich auszutauschen und gemeinsame Themen zu erörtern. Informationen und Anmeldung unter www.schlagmann.de/de/ Veranstaltungen/Aktuell/Praxis-Tage-2018.   

HECO-SCHRAUBEN

HECO-Akademie: Programm 2018 ist erschienen

Fundiertes Wissen rund um die Befestigungstechnik wird in der HECO-Akademie in Schramberg vermittelt. In Theorie und Praxis werden die vielschichtigen Inhalte verständlich aufbereitet.

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SCHLAGMANN POROTON



[ Messen & Seminare ]


Messen & Seminare Sika-Akademie stellt Programm für 2018 vor

Seminarprogramm fokussiert aktuelle Bautrends

SIKA   Die Sika Deutschland GmbH bietet im Rahmen der Sika Akademie auch 2018 wieder Weiterbildungsveranstaltungen speziell für Planer an: Die beiden Fachseminare »Sika Architektentage für Flachdachsysteme« sowie »Bau und Praxis 2018 für Bauwerksabdichtungen« vermitteln in ganztägigen Veranstaltungen, worauf bei der Planung und Ausführung von Flachdächern oder wasserundurchlässigen Bauwerken zu achten ist. Die Experten gehen in ihren Fachvorträgen insbesondere auf neu eingeführte Normen und Regelwerke ein. Die »Architektentage« richten sich an Architekten, Ingenieure, Bauherren und Investoren. Im Fokus steht die neue neue DIN 18531 ff und »Normative Neuerungen und Flachdachdetails sicher planen«. Als Referenten sind der vereidigte Sachverständige Bernhard Frischbier und Dr. Martin Die Sika Akademie bietet ein Montag, Fachanwalt für Verwaltungs-, breites Weiterbildungsangebot Bau- und Architektenrecht, eingeladen. Die – auch Seminare für Planer. Weiterbildungsveranstaltung findet im Februar und März 2018 an sechs Veranstaltungstagen an unterschiedlichen Orten statt: 6. Februar Hannover, 8. Februar Münster, 6. März München, 8. März Mannheim, 13. März Dresden und 15. März Stuttgart. In der Seminarreihe »Bau und Praxis 2018 für Bauwerksabdichtungen« vermittelt ein fünfköpfiges Expertenteam Grundlagen und Neuerungen zu den aktualisierten Regelwerken, die bei der Konzeptionierung und Umsetzung von wasserundurchlässigen Bauwerken notwendig sind. Im Fokus steht die 2017 in Kraft getretene WU-Richtlinie und die Einführung der DIN 18533. Die Veranstaltung findet von Januar bis März an neun Tagen deutschlandweit statt: Im Januar in Leipzig (16.01.), Potsdam (17.01.), Hamburg (18.01.), Hannover (23.01.) und Frankfurt/Main (25.01.). An einen Februar-Termin in Bochum (27.02.) schließen sich Termine im März an: Köln (01.03.), München (20.03.) und Stuttgart (22.03.). Weitere Informationen und Anmeldung zu den Veranstaltungen unter www. Sika sika-akademie.de in der Rubrik »Seminare Halle 8, Stand 8.107 für Planer«.  



SIKA

KIESEL   Das Esslinger Familienunternehmen Kiesel Bauchemie GmbH & Co. KG setzt in der kommenden Seminarsaison auf Schulungen zu aktuellen Themen wie »Altersgerechtes Bauen« oder »zerstörungsfreie Verkaufsleiter Marcus Lippert und AnwendungstechFeuchtemessung.« Auch niker Manfred Dreher haben ein vielfältiges Programm für Boden- und Parkettleger zusammengestellt. Bewährtes wie das Baurecht steht auf dem Programm. Den Anwendungstechnikern und Experten, die als Seminarleiter fungieren, geht es um die übergreifende Verzahnung von Wissen – sie geben beispielsweise einen Einblick in den fachgerechten Umgang mit Verlegewerkstoffen. Den Auftakt macht am 31. Januar 2018 das Seminar »Altersgerechtes Bauen«. Manfred Dreher und Friedrich Weber von der Kiesel Anwendungstechnik führen die Teilnehmer in die wichtigsten Regelwerke und Prüfpflichten rund um das barrierefreie Bauen ein. Ihnen zur Seite stehen Thorsten Grotjohann vom iff Institut für Fußbodenbau sowie Christl Lauterbach von FutureShape. Das Unternehmen aus der Nähe von München schafft mit dem »SensFloor«-System die Grundlage für den Boden der Zukunft (baustoffPARTNER hat berichtet: Ausgabe 04/17, S.86). Weiteres Thema: »Schnellestriche« in Theorie und Praxis sowie Prüfpflichten im Umgang mit Estrichen. Außerdem geht es um moderne Möglichkeiten der zerstörungsfreien Feuchtemessung. Das von Thomas Schaffer und Manfred Dreher geleitete Kombi-Seminar »Fußboden/Parkett« Ende April geht auf die Thematik der Feuchtigkeitsmessung ein. Darüber hinaus geht es um die Herausforderungen des Arbeitens im kontaminierten Bereich und nützliche Tipps zu geeigneten Bodenbelägen und Systemaufbauten. Die Firma objectflor referiert über den Einsatz von Glattbelägen. Am zweiten Tag steht die Auswahl des richtigen Klebstoffs bei der Parkettverlegung sowie der Einsatz von Holzbearbeitungsmaschinen im Umgang mit Parkett im Vordergrund. Zu Gast wird Sven Henzler von Festool sein, der die Maschinentechnik erläutert und vorführt. Die ausführliche Themen-Schulung »Parkett/Fußboden« ist sowohl im Paket als auch tageweise buchbar. Zusätzlich bietet Kiesel Seminare von Prof. Dr. Wolfgang Hackenberg an: Der Rechtsanwalt aus Eningen führt in die Bereiche Baurecht sowie Arbeits- und Vertragsrecht für Handwerksbetriebe ein. 

KIESEL



 ISOVER  Die Isover-Akademie setzt auf ganzheitliches Praxis-Know-how durch Kooperationen mit Partnerakademien und neue Seminare. Sie vermittelt Handwerkern, Fachhändlern sowie Planern breitgefächertes Wissen aus dem Fachgebiet der Dämmstoffe und -systeme. Das Ziel: Die Beratungs- und Ausführungssicherheit der Teilnehmer soll noch weiter erhöht werden. Das Seminarprogramm richtet sich an Berufseinsteiger ebenso wie an Profis und wird in der neuen Saison durch Kurse der Partnerakademien der DGNB-Akademie, der Saint-Gobain Weber-Akademie und der Saint-Gobain Rigips-Akademie ergänzt. Die Seminarteilnehmer profitieren dabei laut Isover von einem ganzheitlichen Blick auf die Baustellenpraxis und können die vermittelten Inhalte direkt im Berufsalltag anwenden. Zudem hat die Isover-Akademie ihr eigenes Seminarportfolio erweitert, zum Beispiel um den Kurs »Schall- und Brandschutz«. Die Teilnehmer können sich für den »Primus Award« qualifizieren und neben der Auszeichnung einen kostenlosen Schulungstag erhalten. Die Vergabe erfolgt nach einem Punktesystem – pro Teilnehmer und Seminartag wird ein Punkt an das Unternehmen des Teilnehmers vergeben. Um Chancengleichheit zu wahren, werden die Punkte nach Standort und nicht die Summe der Punkte aller Niederlassungen eines Unternehmens gewertet. Wer nach Ablauf der Frist die meisten Punkte gesammelt hat, erhält im Rahmen einer Preisverleihung den »Isover-Akademie Primus« überreicht. 

SAINT GOBAIN ISOVER

Isover-Akademie startet in die Seminarsaison

Die Trainer der Isover Akademie vermitteln theoretisches wie praktisches Fachwissen.

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Profis aus der Praxis für »Expertentreff« gesucht

Sopro: Grundstückskaufvertrag ist unterschrieben

 HYMER-LEICHTMETALLBAU  Wer setzt im Berufsalltag regelmäßig Fahrgerüste ein? Steigtechnikspezialist Hymer-Leichtmetallbau sucht Teilnehmer für 2. Hymer-»Expertentreff«! Wer sich hier meldet, kann nur gewinnen: Steigtechnikhersteller Hymer-Leichtmetallbau lädt Profihandwerker zum 2. Hymer-»Expertentreff«, Thema Fahrgerüste. Neben dem angeregten Austausch von Anwenderwissen und Hersteller-Know-how erwartet die Teilnehmer als Dankeschön ein Produktgutschein und ein Überraschungsgeschenk. Für ein bestmöglich praxisnahes und dem Bedarf der Anwender entsprechendes Steigtechniksortiment lädt Hymer-Leichtmetallbau regelmäßig Profihandwerker ein, um im Beim 2. Expertentreff von SteigAustausch zwischen Nutzer und Hersteller technikhersteller Hymer-Leichtdirekte Rückmeldungen und Verbesserungsan- metallbau werden Erfahrungen regungen zu bestehenden und neuentwickelten und Know-how im Umgang mit Produkten zu ermöglichen. Der Aluminiumspe- Fahrgerüsten diskutiert. zialist lädt am 2. Februar 2018 zum HymerExpertentreff am Firmensitz in Wangen im Allgäu ein. »Bei unserem Expertentreff geht es grundsätzlich darum, aktuelle Themen aus dem Bereich Steigtechnik mit Anwendern zu diskutieren, die in ihrem Beruf regelmäßig mit Leitern oder Fahrgerüsten arbeiten. Wir stellen Bestandsprodukte und Neuentwicklungen vor, die die Teilnehmer vor Ort testen und kritisch beurteilen können. Wir sprechen über die realen Anforderungen der Profis in ihrem Berufsalltag und wie wir als Hersteller dazu beitragen können, dass unsere Produkte einen noch praxisgerechteren Einsatz leisten. Dieser intensive Austausch mit den Anwendern ist uns sehr wichtig. Es ist eine für beide Seiten fruchtbare Begegnung, da die hier angeregten Aspekte in der Regel in die weitere Produktentwicklung und -optimierung einfließen«, erläutert Michaela Weber, Marketingreferentin bei Hymer-Leichtmetallbau. Wie praxisnah die Produkte Aktuelles Thema des inzwischen 2. Hymer-Experdes Steigtechnikherstellers tentreffs sind Fahrgerüste. Jeder, der in seinem Hymer-Leichtmetallbau Berufsalltag regelmäßig Fahrgerüste einsetzt, ist sind, testeten schon die Teilals Experte willkommen. Bei dem Treffen gehen nehmer des ersten HYMER-Exdie Teilnehmer verschiedenen Fragestellungen pertentreffs 2017 direkt am nach: Welche Anforderungen werden für welchen Firmensitz in Wangen. Einsatzzweck an ein Fahrgerüst gestellt? Welche Funktionen überzeugen bei den bereits bestehenden Produkten – welche Funktionen sind verbesserungswürdig? Welche Sicherheitsrisiken bestehen beim Arbeiten mit einem Gerüst und wie können diese minimiert werden? Die Anmeldung ist ab sofort möglich, telefonisch unter 07522/700-127 oder per E-Mail an michaela.weber@Hymer-alu.de 

 SOPRO   Die Sopro Bauchemie GmbH in Wiesbaden hat auf dem Weg zum Neubau den nächsten Meilenstein erreicht: Für die Errichtung eines modernen Laboratoriums für Forschung und Entwicklung, eines großzügigen Kundenschulungszentrums und eines Verwaltungssitzes haben die beiden Geschäftsführer Michael Hecker und Andreas Wilbrand gemeinsam mit Sven Clasen, dem Leiter des Amtes für Wirtschaft und Liegenschaften der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden, den notariellen Grundstückskaufvertrag Vertragsunterzeichnung zum Kauf des Grundunterzeichnet. Auf einem Gelände stückes, v.l. Sven Clasen, Michael Hecker, von über 20 000 m2 soll ein Notar Philipp Fünfrock, Andreas Wilbrand. architektonisch ansprechendes und dem starken Wachstum der Sopro Bauchemie entsprechendes Gebäude entstehen, das die Zukunft des Bauchemie-Spezialisten am Standort Wiesbaden sichern wird. 

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Börner arbeitet mit russischem Partner zusammen  BÖRNER   Die Firmen Börner (Bad Hersfeld) und Technonicol (Moskau) arbeiten künftig zusammen. Das haben beide Unternhemen auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mitgeteilt. Teil der Partnerschaft zwischen der Georg Börner Chemisches Werk für Dach- und Bautenschutz GmbH & Co. KG aus Bad Hersfeld und der weltweit agierenden Technonicol Corporation aus Russland, Hauptsitz Moskau, ist eine Beteiligung von Technonicol an Börner. Technonicol ist nach eigenen Angaben derzeit einer der größten internationalen Hersteller von nachhaltigen und energieeffizienten Bau- und Dichtungsstoffen mit 53 Produktionsstandorten in Michael Börner, geschäftssieben Ländern (Russland, Weißrussland, Litauen, führender Gesellschafter. Tschechien, Italien, Schottland, Deutschland), 18 Ausbildungs-und sechs F & E-Zentren sowie 22 Repräsentanzen in 18 Ländern. Das russische Unternehmen von Mitbegründer Sergey Kolesnikov verkauft seine Produkte weltweit in 90 Länder. Mit diesem Schritt will Börner einen intensiv vorbereiteten Innovations- und Erneuerungsprozess einleiten mit dem Ziel, durch die Partnerschaft die Kräfte zu bündeln, gemeinsam zu forschen und günstiger produzieren können. »Durch Technonicol sind wir in der Lage, systemergänzende Produkte wie Dämmstoffe, Polyurethan, Mineralfasern unter der Marke Börner anzubieten, um letztlich den Standort hier in Bad Hersfeld gerade im Bereich der Polymerbitumenbahnen auszubauen«, sagt Michael Börner, geschäftsführender Gesellschafter von Börner. Technonicol wolle vor allem in die Erweiterung und Modernisierung des Betriebs investieren: Insgesamt soll sich laut Kolesnikov das Investitionsvolumen auf circa 11 Millionen Euro belaufen. »Es wird kurzfristig eine PVC-Linie neu gebaut, mit bis zu 30 neuen Arbeitsplätzen, die betriebliche Infrastruktur wird modernisiert und in der Zukunft soll eine weitere Linie zur Herstellung von Steinwolle eingerichtet Sergey Kolesnikov, Mitbegründer von Technonicol. werden«, so Kolesnikov.   BÖRNER GEORG

HYMER

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SOPRO

Aktuelles

HYMER

Messen & Seminare


Aktuelles Eurobaustoff prämiert die besten Auszubildenden

Abdichtungen: Neue ZDB-Merkblätter von Ceresit

EUROBAUSTOFF  Unter den Auszubildenden der 500 Eurobaustoff-Fachhändler mit rund 1 500 Standorten wurden fünf junge Erwachsene mit dem Preis »Auszubildender des Jahres« ausgezeichnet. »In der Abschlussprüfung musste eine MindestDr. Eckard Kern, Geschäftsführer punktzahl von 92 Punkten erreicht EUROBAUSTOFF (links) bei der werden. Auch dieses Jahr gab es Übergabe des Zertifikates an wieder einige vorbildliche Zeugnisse die Ausbildungsbeste Franziska Flemming (rechts). Den Scheck in der Aus- und Weiterbildung.« über 2000 EUR überreicht Anke erläutert Fachbereichsleiter Guido Schwegmann von Eurobaustoff. Das Fink-Stauf, Geschäftsführerin des Henrich-Baustoffzentrums beste Ergebnis erzielte Franziska und Sprecherin des EUROBAUFlemming vom Baucentrum Rubart STOFF-Arbeitskreises Aus- und in Dortmund: Sie schloss ihre Weiterbildung (Mitte). Ausbildung zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel mit 98 Punkten ab. Den zweiten Platz mit 96 Punkten sicherte sich Darleen Sophie Wende. Sie absolvierte ihre Ausbildung bei Gerd Heinssen Baustoffe in Horneburg. Marvin Rogge erzielte das gleiche Ergebnis nach seiner Ausbildung im Unternehmen Bauen+Leben team baucenter in Münster-Süd.  



EUROBAUSTOFF



100 Jahre Firmengeschichte – Salamander feiert Historie und Zukunft

Karl Klein: Verstärkung in der Anwendungstechnik.

Neue Broschüre: Der Blechprofilrost als Bauelement

GRAEPEL

 GRAEPEL    Geprägtes Blech für die Sicherheit unter den Füßen und als moderner Bodenbelag: Wie groß das Einsatzspektrum ist, will Hersteller Graepel mit der neuen Broschüre »Die Welt der Graepelroste« vermitteln. Es gibt die Roste aus Aluminium, Edelstahl oder (verzinktem) Stahl. Über die Möglichkeiten, die Als Vorteile nennt Graepel gute Rutschhemmung, Roste von Graepel bieten, klärt eine neue Broschüre auf. Drainage sowie Belast- und Haltbarkeit und Brandschutz. Der Hersteller ist in der Lage, Roste mit frei gestaltetem Lochbild zu fertigen, auch kostengünstig als Kleinserien und Einzelstücke. Die Roste bietet der Hersteller in Standardgrößen und nach Maß einschließlich Schrägabkantung. In welchen Bereichen sie eingesetzt werden, illustriert die Broschüre: Download unter www.graepel.de 

[ Aktuelles ]

SALAMANDER    »Willkommen Zukunft« – unter diesem Motto feierte die Salamander Industrie-Produkte GmbH ihr 100-jähriges Firmenjubiläum am Stammsitz in Türkheim/Unterallgäu. Der Systemgeber und Hersteller von Qualitätsfenstersystemen begrüßte rund 160 Gäste im Hotel Steigenberger in Bad Wörishofen. Götz Schmiedeknecht, geschäftsführender Gesellschafter, sowie Dr. Heyo Schmiedeknecht, Aufsichts- und Beiratsvorsitzender der Salamander Gruppe, warfen dabei einen Rückblick auf die Meilensteine der Firmenhistorie. »100 Jahre sind ein beachtliches Alter. Es gibt nicht viele Firmen, die diese Marke erreichen, denn im Durchschnitt werden Unternehmen in Deutschland statistisch gesehen nur zwischen acht bis zehn Jahre alt«, betonte Götz Schmiedeknecht in der Eröffnungsrede. Mit dem Wissen, dass eine erfolgreiche Zukunft auch Herkunft braucht, hat Salamander das Jubiläum unter das Anschnitt der Torte durch Motto »Willkommen Zukunft« gestellt. Dr. Heyo Schmiedeknecht. »Das gesamte Salamander-Team wird weiterhin und äußerst konsequent an der erfolgreichen Weiterentwicklung von Salamander arbeiten und damit ein Stück deutsche Industriegeschichte fortschreiben«, so Schmiedeknecht. 



SALAMANDER

 LOBA Seit Oktober unterstützt Karl Klein (57) die Loba-Anwendungstechnik im Verkaufsgebiet Südwest-Deutschland. Der Verkaufs- und Schulungsspezialist war die letzten Jahre für einen Lackhersteller als Berater und Techniker tätig. Loba zählt sich zu den führenden Herstellern von Versiegelungs- und Pflegesystemen für Parkett-, Holz-, und Korkfußböden in Deutschland. Produziert wird ausschließlich am Firmensitz in Ditzingen bei Stuttgart. 

LOBA

Verstärkung in der Anwendungstechnik

CERESIT   Mit den im Juli in Kraft getretenen neuen Normen für die Bauwerksabdichtung sind Abdichtungsarbeiten jetzt einheitlich geregelt und auf dem aktuellen Stand der Technik. Damit sind auch für den Innenbereich beispielsweise bahnen- und plattenförmige Fliesenverbundabdichtungen genormt. Ceresit Bautechnik setzt bereits seit vielen Jahren auf geprüfte Systemlösungen im Abdichtungsbereich und verspricht Planern, Verarbeitern und den Handel ein Höchstmaß an Sicherheit. Die neuen Abdichtungsnormen ersetzen die bisher zehnteilige Norm DIN 18195 und entsprechen dem aktuellen Stand der Technik. Mit der neuen Struktur soll sich zudem die Anwendung der Einzelnormen in der Praxis erleichtern. Diese gliedern sich nicht mehr nach der Art der Wasserbeanspruchung, sondern bauteilbezogen nach ihrem Anwendungsbereich. Da die neuen Abdichtungsnormen bereits ab Planungsbeginn greifen, ist es für Planer und Verarbeiter entscheidend, nur systemgeprüfte Produkte zu verwenden. Ceresit Bautechnik bietet auch unter der neuen Regelung Sicherheit im System, wie externe Prüfzeugnisse belegen. Mit den geänderten Normen ändert sich auch die Zuordnung der Produkte von Ceresit Bautechnik. Der Hersteller hat die ZDB-Merkblätter zu den Themen »Verbundabdichtung« und »Schwimmbadbau« aktualisiert. Sie geben Auskunft über die neuen Regelungen und stellen diese den bisherigen Beanspruchungsklassen und Anwendungsbereichen gegenüber. Der Fliesenleger, der Verbundabdichtungen baut, orientiert sich zukünftig im Außenbereich an DIN 18531, im Innenbereich an DIN 18534 und im Schwimmbadbau an DIN 18535. Anhand der Tabelle erkennt der Profi sofort, welches Produkt benötigt wird. Die Merkblätter sowie weitere Informationen zu den neuen Normen der Fliesenverbundabdichtung gibt es unter www.ceresit-bautechnik.de. 

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FIRMA alferpro - eine Marke der alfer aluminium Gesellsellschaft mbH Alukon KG Alupro OY Alwitra GmbH & Co. Amorim Deutschland GmbH Bartels Systembeschläge GmbH Raimund Beck KG BER Deckensysteme GmbH Robert Bosch GmbH Börner Georg - Chemisches Werk für Dach- und Bautenschutz GmbH & Co. KG Braas GmbH Richard Brink GmbH & Co. KG Buchele GmbH Bundesverband Keramische Fliesen e.V. DAW SE CAPAROL Carlisle Construction Materials GmbH Classen Holz Kontor GmbH Creaton AG Designflooring GmbH c/o BDO AG Deutsche Bauchemie e.V. Deutsche Foamglas GmbH Deutsche Rockwool Deutsche Steinzeug Cremer & Breuer AG Döllken-Weimar GmbH Drutex S.A. DUD e.V. DuoTherm Rolladen GmbH Dural GmbH Friedrich Duss Maschinenfabrik GmbH & Co. KG Efaflex Tor- und Sicherheitssysteme GmbH & Co. KG Eugen Lägler GmbH Eurobaustoff Handelsges. mbH & Co. KG F.W. Barth & Co. GmbH Fachverband Türautomation e.V. Fakro Dachfenster GmbH Fermacell GmbH Festool Deutschland GmbH Finstral GmbH Flexalum Sonnenschutzsysteme Garant Türen und Zargen GmbH Geo-Fennel Führer GmbH Geze GmbH Gima Girnghuber GmbH Glutz AG Graepel Seehausen GmbH & Co. KG GriP Safety Coatings AG Grohe AG Gust Overhoff GmbH & Co. KG Hagemeister GmbH & Co. KG Halfen Vertriebsgesellschaft mbH Hamberger Flooring GmbH & Co. KG H-Bau Technik GmbH HECO-Schrauben GmbH & Co. KG Hewi H. Wilke GmbH Hörmann KG Verkaufsgesellschaft Hymer-Leichtmetallbau GmbH + Co. KG Ideal Standard GmbH IsoBouw GmbH IVM Chemicals GmbH Jacobi Tonwerke GmbH Paul Jaeger GmbH & Co. KG Jeld-Wen Deutschland GmbH & Co.KG Kapriol Deutschland GmbH Käuferle GmbH Keil Werkzeugfabrik Karl Eischeid GmbH Keimfarben GmbH Kiesel Bauchemie GmbH & Co. KG Knauf AMF GmbH & Co.KG Knauf Gips KG Kneer-Südfenster GmbH KS-Original GmbH Lacker AG Leipfinger-Bader KG Liapor GmbH & Co.KG Lindner Group KG Loba GmbH & Co. KG Luxmetall Deutschland GmbH Mapei GmbH Mascot International A/S MC-Bauchemie Müller GmbH & Co.KG Metabowerke GmbH Mocopinus GmbH & Co.KG Multifilm Sonnen und Blendschutz GmbH Murexin GmbH Nelskamp Dachziegelwerke GmbH Neuhofer Holz GmbH objectflor Art und Design Belags GmbH Osmo Holz u. Color GmbH & Co. KG PCI Augsburg GmbH - Thomsit PCI GmbH - Ceresit Bautechnik Carl Prinz GmbH & Co. KG proline Systems GmbH

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Redaktionsverzeichnis

SEITE 66 50 75 88 26 46 70 58 71 126 8, 118 94 44 13 62 10 28 80 24 13 13 96 11 20 47 11 52 67 72 119 30 127 22 13 83 13 72 49 51 42 73 118, 120 114 40 127 68 118 98 112 118 34 108 124 39 118, 123 74, 126 11 81 60 79 93 48 76 12 113 64 125 57, 118 118 44 60 116 100 99 59 127 77 14 76 110 69 111 54 30 78 21 12 36, 37 34 127 18 12

ORT Wutöschingen Konradsreuth Tuusula (FIN) Trier Delmenhorst Kalletal Mauerkirchen Hövelhof Leinfelden-Echterdingen Bad Hersfeld Oberursel (Taunus) Schloß Holte-Stukenbrock Ebersbach/Fils Berlin Ober-Ramstadt Hamburg Kaisersesch Wertingen 1GP Evesham Frankfurt am Main Hilden Gladbeck Schwarzenfeld Nohra Bytów Darmstadt Nettersheim Ruppach-Goldhausen Neubulach Bruckberg Güglingen-Frauenzimmern Bad Nauheim Korschenbroich Hagen Hannover Duisburg Wendlingen Gochsheim Düsseldorf (Garath) Amt Wachsenburg Baunatal Leonberg Marklkofen Solothurn Seehausen (Altmark) Rotkreuz Düsseldorf Mettmann Nottuln Langenfeld Stephanskirchen Klettgau Schramberg Bad Arolsen Steinhagen Wangen Bonn Abstatt Herrenberg Bilshausen Möglingen Oettingen i.Bay. Bad Berleburg Aichach Engelskirchen Diedorf Esslingen Grafenau Iphofen Westerheim Hannover Waldachtal Buch a. Erlbach Hallerndorf-Pautzfeld Arnstorf Ditzingen Berlin Großostheim Silkeborg Bottrop Nürtingen Ulm Limbach-Oberfrohna Wiener Neustadt Schermbeck Zell am Moos Köln Warendorf Düsseldorf Düsseldorf Goch Boppard

@ info@alfer.com info@alukon.com info@alupro.com info@alwitra.de amorim@amorim.com info@basys.biz office@beck-austria.com info@ber-deckensysteme.de info@bosch.com info@georgboerner.de info@braas.de info@richard-brink.de info@buchele.de info@fliesenverband.de info@daw.de info@ccm-europe.com info@classen.de info@creaton.de info@designflooring.com info@deutsche-bauchemie.de info@foamglas.de info@rockwool.de info@deutsche-steinzeug.de info@doellken-weimar.de drutex@drutex.com.pl karin.arz@dud-ev.de info@duotherm-rolladen.de info@dural.de info@duss.de info@efaflex.com info@laegler.de info@eurobaustoff.de info@barth1873.de info@fta-online.de fakro@fakro.de info@xella.com info@festool.com info@finstral.de vertrieb@flexalum.de info@garant.de info@geo-fennel.de info@geze.com info@gima-ziegel.de info@glutz.com info@graepel.de info@grip-antislip.com info@grohe.com info@gust-overhoff.de info@hagemeister.de info@halfen.de info@hamberger.de info@h-bau.de info@heco-schrauben.de info@hewi.de info@hoermann.de info@hymer-alu.de info@idealstandart.com info@isobouw.de ivmchemicals@ivmchemicals.de vertrieb@jacobi-tonwerke.de info@jaegerlacke.de info@jeld-wen.de kolli@kapriol.de info@kaeuferle.de mail@keil.eu info@keimfarben.de kiesel@kiesel.de info@amf-grafenau.de info@knauf.de info@kneer.de info@ks-original.de info@lacker.de info@leipfinger-bader.de info@liapor.com info@lindner-group.com service@loba.de info@luxmetall.de info@mapei.de info@mascot.de info@mc-bauchemie.de metabo@metabo.de info@moco.de info@multifilm.de info@murexin.com vertrieb@nelskamp.de office@fnprofile.com info@objectflor.de info@osmo.de thomsit-info@basf.com ceresit.bautechnik@henkel.com service@carlprinz.de info@proline-systems.com

WWW alferpro.de alukon.com alupro.com alwitra.de wicanders.de basys.biz beck-austria.com ber-deckensysteme.de bosch.com georgboerner.de braas.de richard-brink.de buchele.de fliesenverband.de caparol.de ccm-europe.com classen.de creaton.de designflooring.com deutsche-bauchemie.de foamglas.de rockwool.de agrob-buchtal.de doellken-weimar.de drutex.eu dud-ev.de duotherm-rolladen.de dural.de duss.de efaflex.com laegler.de eurobaustoff.de barth1873.de fta-online.de fakro.de fermacell.de festool.com finstral.de flexalum.de garant.de geo-fennel.de geze.de gima-ziegel.de glutz.com graepel.de grip-antirutsch.com grohe.com gust-overhoff.de hagemeister.de halfen.de haro.de h-bau.de heco-schrauben.de hewi.de hoermann.de hymer-alu.de idealstandard.de isobouw.de ivmchemicals.de dachziegel.de jaegerlacke.de jeld-wen.de kapriol.de kaeuferle.de keil.eu keimfarben.de kiesel.com amf-grafenau.de knauf.de kneer.de ks-original.de lacker.de leipfinger-bader.de liapor.com lindner-group.com loba.de luxmetall.de mapei.de mascot.de mc-bauchemie.de metabo.de moco.de multifilm.de murexin.com nelskamp.de fnprofile.com objectflor.de osmo.de thomsit.de ceresit-bautechnik.de carlprinz.de proline-systems.com

[ Aktuelles ]


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Prüm Türenwerk GmbH Reflexa-Werke Albrecht GmbH Remmers GmbH Rheinzink GmbH Rieder Smart Elements GmbH Roto Frank AG Saicos Colour GmbH Saint-Gobain Isover G+H AG Saint-Gobain Rigips GmbH Salamander Industrie-Produkte GmbH Schlagmann Poroton Vertriebs GmbH Schlüter-Systems KG Solarlux GmbH Theo Schröders Entwicklung und Beratung GmbH Schöck Bauteile GmbH Joh. Sprinz GmbH & Co. KG Schüco International KG Siegenia-Aubi KG Sika Deutschland GmbH Sondermann Profile GmbH Soprema GmbH Sopro Bauchemie GmbH Stauf Klebstoffwerk GmbH Teckentrup GmbH & Co. KG ter Hürne GmbH & Co. KG Trelleborg Sealing Profiles Sweden Triflex GmbH & Co. KG Trumpf GmbH + Co. KG Uzin Utz AG Velux GmbH Viega GmbH & Co. KG Villeroy & Boch AG Wasco GmbH Westag & Getalit AG Wienerberger GmbH Windmöller Flooring Products WFP GmbH Winkhaus Aug. GmbH & Co. KG Wisniowski Sp. z o.o. S.K.A. Wolfin Bautechnik GmbH Xella International GmbH Ziegelwerk Klosterbeuren Ludwig Leinsing GmbH & Co. ZinCo GmbH

41 52 38 118 115 10 31 125 58 127 102, 124 118 117 43 118 66 118 55 92, 125 22 90 126 32 122 12, 26 32 86 70 10 84, 118 65 10, 118 122 39 118 12, 24 56 40 90 11 106 82

Weinsheim Rettenbach Löningen Datteln Maishofen Leinfelden-Echterdingen Sassenberg Ludwigshafen Düsseldorf Türkheim Zeilarn Iserlohn Melle Erkelenz Baden-Baden Grünkraut-Gullen Bielefeld Wilnsdorf Stuttgart Drolshagen Mannheim Wiesbaden Wilnsdorf Verl Südlohn Trelleborg Minden Ditzingen Ulm Hamburg Attendorn Mettlach Norden Rheda-Wiedenbrück Hannover Augustdorf Telgte Wieloglowy Wächtersbach Duisburg Babenhausen Nürtingen

kontakt@tuer.de info@reflexa.de info@remmers.de info@rheinzink.de office@rieder.cc info@roto-frank.com info@saicos.de dialog@isover.de info@rigips.de info@sip.de info@schlagmann.de info@schlueter.de info@solarlux.de info@system-schroeders.de info@schoeck.de info@sprinz.eu info@schueco.com info@siegenia.com info@de.sika.com info@sondro.de info@soprema.de info@sopro.com info@stauf.de info@teckentrup.biz info@terhuerne.de support.sealingprofiles@trelleborg.com info@triflex.de info@trumpf.com info@uzin-utz.com info@velux.com info@viega.de info@villeroy-boch.de info@wasco.eu zentrale@westag-getalit.de info@wienerberger.de info@windmoeller.de info@winkhaus.de info@wisniowski.pl info@wolfin.com kommunikation@xella.com info@zwk.de info@zinco.de

tuer.de reflexa.de remmers.de rheinzink.com rieder.cc roto-frank.com saicos.de isover.de rigips.de sip.de schlagmann.de schlueter.de solarlux.de system-schroeders.de schoeck.de sprinz.eu schueco.de siegenia.com sika.de sondro.de soprema.de sopro.de stauf.de teckentrup.biz terhuerne.de trelleborg.com triflex.de trumpf.com uzin-utz.com velux.de viega.de villeroy.de wasco.eu westag-getalit.de wienerberger.de windmoeller.de winkhaus.de wisniowski.pl wolfin.com xella.com zwk.de zinco.de

Frohe Weihnachten

und ein gutes neues Jahr!

Aus dem Herzen des Allgäus wünschen wir Ihnen und Ihrer Familie ein schönes Weihnachtsfest sowie Gesundheit, Glück und Erfolg für 2018. Das gesamte SBM-Team bedankt sich für die vertrauensvolle und kompetente Zusammenarbeit.

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Vorschau 

| IMPRESSUM |

Februar

Verlag SBM Verlag GmbH Hermann-von-Barth-Straße 2 87435 Kempten Telefon (08 31) 5 22 04-0 Telefax (08 31) 5 22 04-50 E-Mail: info@sbm-verlag.de

Erscheinungstermin: 17. Februar 2018



GHM/NÜRNBERGMESSE

Themen:

Innenausbau Fenster – Aufbau & Verarbeitung Türen – Design & Technik Bodenbeläge & Aufbau Bad, Sanitär & Fliesen Werkzeuge Mauerwerk & Beton Fassade – Systeme & Produkte Dach – Aufbau, Dämmung, Deckung Industrie & Gewerbebau Außenanlagen – Gestaltung & Technik

Herausgeber Markus Holl Joachim Plath

In der Ausgabe Februar 2018 befasst sich der baustoffPARTNER mit den Frühjahrs-Messe-Highlights der Branche: Zur »Dach+Holz« in Köln und zur »fensterbau frontale« in Nürnberg erscheinen wir mit einer Themengesamtausgabe, die auf beiden Veranstaltungen als Hauptausgabe ausliegen wird. Lesen Sie außerdem den großen Messrückblick zur DOMOTEX.

März

Redaktion Dan Windhorst Objektleiter Stephan Berchtold (-42)

Layout Meike Gottmann (-24) Redaktionsassistenz/ Anzeigenlayout Simone Frank (-38) Meike Gottmann (-24) Alexandra Kastl (-23)

Werkzeuge

Sonderthema Themen:

Das Dach – Aufbau, Dämmung, Deckung Fassade – Systeme & Produkte Mauerwerk & Beton Industrie- & Gewerbebau Außenanlagen – Gestaltung & Technik Messerückblick Dach + Holz Messerückblick R + T

Erscheinungstermin: 24. März 2018

Diese Ausgabe enthält eine Beilage der Rabied Biedron.

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METABO

Arbeitsschutz/Arbeitssicherheit

| BEILAGE |

Chefredakteur Jan Rieken (-25)

Kundenberatung/Redaktion Christian Geiger (-27) Markus Maier (-37) Elmar Romanesen (-16) Stephan Schöpf (-22)

Top-Thema

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Verlagsleiter Tobias Haslach (-39)

Leser- und Abonnenten-Service Claudia Maguire (-29) Susanne Traub (-30) Anzeigen Gültige Anzeigenpreisliste Nr. 16 vom 1. Januar 2017

Das Top-Thema der März-Ausgabe heißt »Werkzeuge« und wird ergänzt durch das Sonderthema »Arbeitsschutz / Arbeitssicherheit«. Hersteller Metabo passt mit seinem Werkzeugsortiment und der neuen Akku-Heizjacke »HJA 14.4-18« (Bild) in beide Bereiche. Außerdem gibt’s die umfassende Rückschau auf die Highlights der Dach + Holz.

Hier könnte Ihre Anzeige stehen Rufen Sie uns an: 0831/52204-0

Bezugspreis Einzelheft 5,– € baustoffPARTNER im Einzelabonnement bei 11 Ausgaben (1 Doppelnummer): Inland: 55,– € inkl. Versand Ausland: 69,– € inkl. Versand Bankverbindung HypoVereinsbank Kempten Konto-Nr. 66 90 41 98 72 BLZ 733 200 73 DE75 73320073 6690419872 BIC HYVEOEMM428 IVW angeschlossen ISSN 1439-5606 Alle Rechte vorbehalten. © SBM Verlag. Nachdruck – auch auszugsweise – nur mit Genehmigung des Verlages. Jahresabonnements können nur bei Einhaltung der Frist (drei Monate vor Ablauf des Bezugszeitraumes) schriftlich beim Verlag gekündigt werden. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge kennzeichnen nicht die Ansicht der Redaktion.


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27.2 - 3.3.2018 Messe Stuttgart Halle 5-B12

21.3 - 24.3.2018 Messe NĂźrnberg Halle 7, Stand 7-306

baustoffPARTNER Dezember 2017 / Januar 2018  
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