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Diรถzese Speyer

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Inhalt 01 | 2011

Editorial Hallo und herzlich Willkommen Ihr fragt euch sicherlich, wo ist die NachtSCHICHT über das Jahr 2011 geblieben und was ist jetzt hier los?

9 Äventyr Sverige

Bedingt durch den Ausstieg von Christian und Ulrike Meyerer im Jahr 2010 aus dem Redaktionsteam, kamen nur noch 2 mehr oder weniger „zusammengeschusterte“ Ausgaben zusammen.

12 Unterstützung für René und Christine

14 Matschgrube WHB? Die Zeiten sind vorbei!

27 Zwischen Heimweh und Fernsucht!

4 World Scout Jam- boree - einmal und nie wieder?

Aus den Stufen Wölflinge 16 Wö-de-lally

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Autoputzaktion Stamm Sankt Konrad Speyer

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Gemalt wird die NachtSCHICHT nicht

Anfang 2011 übernahm dann der neugegründete AK Öffentlichkeitsarbeit die NachtSCHICHT und machte sich Gedanken darüber, wie diese zusammen mit der Homepage, Facebook, Twitter und Youtube den DV Speyer nach außen repräsentieren soll.

9 Äventyr Sverige – Schwedenfahrt mit Jamboreebesuch

Jungpfadfinder 19 Modulausbildung Baustein 2a/2c

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Iron-Scout Die etwas andere Pfadfinderaufgabe

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Zielgruppen- orientierte Flyer

Nun wird die NachtSCHICHT 2 mal jährlich (Frühjahr und Herbst) in Farbe erscheinen.

Aus der Diözese 11 DL-Newsletter

22 Der Herr der Klötzchen Berichte 26 Caminando va - Leben lebt vom Aufbruch

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Eine Reise in das Land der Kontraste: Namibia

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Termine im DV Speyer

Inhalt Thema

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Unser neuer Bildungsreferent

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Freiwilliges soziales Jahr im DV Speyer

14

Neues aus Wald- hambach

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Vorfahrt für den Nikolaus

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Freiwilligen- dienst in Indien

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10 ½ Monate Indien - ein Rückblick

Verschiedenes + Termine 36 Nachwuchs bei der Diözesan- leitung 37

Änderung der Zuschussmöglichkeiten

Um aber die NachtSCHICHT, Homepage, Twitter und Facebook mit Inhalten füllen zu können, sind wir auf euch angewiesen! Deshalb sendet uns fleißig Artikel über eure Stammes-, Bezirks-, Diözesanaktionen per E-Mail an redaktion@dpsg-speyer.org!

Impressum

NachtSCHICHT ist die Diözesanzeitschrift der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg im Diözesanverband Speyer Beilage zum BDKJ-Kontakt 3/2011 Herausgeber: DPSG-Diözesanvorstand Postfach 2130 67331 Speyer Telefon: 06232/102-411 E-Mail:

redaktion@dpsg-speyer.de

Redaktion & Andreas Narr Layout: Michael Thielmann

Weitere Mitarbeiter: Christine Beringer, Steffen Bischoff, Simone Müller, Maximilian Mergl Druck:

Druckerei Gabriel Pirmasens

Auflage:

750 Stück

Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht immer die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Artikel zu kürzen oder nicht abzudrucken.

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Thema

World Scout Jamboree einmal und nie wieder?

Im Nachhinein muss ich schon zugeben, dass ich ziemlich unbedarft an die ganze Sache „Jamboree“ herangegangen bin, damals schienen mir meine Gedankengänge selbst aber ziemlich logisch. Ich hatte mir einfach keine großen Gedanken darüber gemacht. Wusstest du, ... ... dass 39.000 Teilnehmer aus 143 Nationen in Schweden waren? ... dass 2.700.000 Meter Klopapier und 8000 Liter Seife in 1300 Toiletten verbraucht wurde? Plannung ist die halbe Miete Ich melde mich als Truppleitung an, da ja auch zwei Jungs aus meinem Stamm Heilig Kreuz Zweibrücken mitkommen werden. Dann fahren wir nach Schweden, haben zwei phantastische Wochen voller internationaler Begegnungen und fahren, mit vielen Adressen neuer ausländischer Freunde im Sack, wieder nach Hause. Teile davon haben auch geklappt. Andere wiederum kamen ganz anders… Aber von Anfang an: Ein Jamboree-Trupp besteht normalerweise aus 40 Personen. 36 Pfadfinderinnen und Pfadfindern bzw. Roverinnen und Rover und 4 Leitern. Irgendwo musste ich mit meinen zwei Jungs also dazu. Drei mir fremde Leiter und 34 mir fremde Jugendliche gehörten somit zu unserem Trupp. Anfang des Jahres konnte ich dann zum ersten Mal auch die Namen derer lesen, die am Ende mit mir gemeinsam nach Schweden fahren würden. Mehr jedoch

noch nicht. Aber ich lerne ja gerne neue Leute kennen, also hatte ich da auch erst mal keine Bedenken. Nach und nach bekamen wir als Truppleitung immer mehr Aufgaben. Schnell wurde klar, dass wir uns natürlich auf jeden Fall vorher mit allen treffen müssen, am Besten sogar mehrere Male. Mist, das hatte ich bei meinen bisherigen Terminplanungen nicht berücksichtigt. Mit einer der Truppleiterinnen hatte ich mich bereits beim Friedenslicht in Speyer getroffen, die restlichen beiden sollte ich bei unserem ersten Treffen im Januar kennenlernen. Der Streß beginnt, und wir sind noch nicht mal dort! Dort begannen wir also unser 1. Treffen mit dem gesamten Trupp zu planen. Außerdem lag es in unserer Verantwortung, die An- und Abreise und im Grunde ein „Lager“ mit 40 Personen zu organisieren. Außerdem mussten wir ein Truppbanner entwerfen, ein Lagertor planen, die Aufteilung der Zelte auf unserem Platz be... dass mehr als 300.000 Eis, 47.000 Schokoriegel, 3 Tonnen Popcorn, 65.000 Liter Milch und 77.000 Bananen benötigt wurden? stimmen, Gruppenregeln diskutieren und vor allem uns alle noch besser kennenlernen. Die Vorbereitung und Durchführung unserer beiden Trupptreffen war ziemlich chaotisch. Wir Truppleiter waren uns nun

Thema mal fremd und hatten überhaupt keine Erfahrung darin, miteinander zu arbeiten. So meldete sich z.B. einer der anderen Truppleiter manchmal wochenlang nicht auf unsere eMails, Absprachen wurden ohne Rücksprache einfach nicht eingehalten oder jemand handelte entgegen dieser. Trotzdem verliefen die beiden Trupptreffen im Vorfeld des Jamborees ganz gut. Die Jugendlichen haben – zum Glück – von den vielen Unstimmigkeiten bei der Planung gar nicht viel mitbekommen und hatten die Gelegenheit sich kennenzulernen, unser gemeinsames Lager zu gestalten und die Kleingruppen (sogenannte Patrols) zu bilden. Und los geht‘s Am 24. Juli sollte es dann also endlich los gehen. Mit einem Reisebus ging die Fahrt von Frankfurt nach Tydal, wo ein Vortreffen des DPSG-Kontingents stattfinden sollte. Diese beiden Tage wurden für die Gestaltung eines Truppbanners, das Entwickeln eines deutschen „Schlachtrufes“, die Weiterentwicklung unseres Maskottchens, des „German Gartenzwergs“ und zum Kennenlernen und Feiern genutzt. Bereits am ersten Abend wurden die vielen ISTler (international service team) verabschiedet. Am zweiten Tag fand dann während des Auftritts einer Liveband die Verabschiedung einzelner Trupps statt. Unser Bus sollte der letzte sein, so dass wir erst um 0:30 Uhr in Tydal aufbrechen sollten.

Ankunft auf dem riesigen JamboreeGelände So kamen wir am Morgen des 26. Juli auf dem Jamboree-Gelände an. Erst mal ein Check-in, bei dem wir die ID-Cards aller bekommen sollten. Die ID-Cards sollten gleichzeitig unser Jamboree-Ausweis und auch unsere Zahlungsmöglichkeit sein. Danach mussten wir erst mal unseren zugewiesenen Platz suchen, was so einiges an pfadfinderischem Gespür und Geschick beanspruchte. Danach bauten wir unsere Zelte auf und richteten uns heimisch ein. Am ersten Tag gab es noch keinen Programmpunkt, außer der Eröffnungszeremonie am Abend. Zu dieser hat es dann auch pünktlich aufgehört zu regnen, genau zu dem Zeitpunkt, als wir an der (riesigen) Bühne angekommen sind. Eröffnung und Erneuerung des Pfadfinderversprechens Die Eröffnungsfeier war atemberaubend und mit Worten kaum zu beschreiben. Ausgewählte Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus jedem der 143 teilnehmenden Länder durften nacheinander die Fahne ihres Landes auf der Bühne schwenken. Ganz zuletzt wehte dann die lila Fahne der WOSM. Außerdem erneuerten alle ihr Pfadfin-

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Thema

Thema

derversprechen, wir stellten einen neuen Rekord im „Plopp“ auf und die WOSMFlagge wurde offiziell vom englischen an das schwedische Kontingent überreicht, wodurch das Jamboree offiziell eröffnet wurde. Lasst das Swoppen beginnen Die nächsten Tage waren von gemeinsamen Lagerleben, vielen internationalen Begegnungen und den verschiedenen Modul- und Freizeitaktivitäten geprägt. Alle Module fanden von 10:00 Uhr – 15:00 Uhr statt, so dass trotzdem noch genug Freizeit blieb, um andere kennenzulernen und vor allem um Aufnäher und Halstücher zu „swoppen“, was irgendwann zum Lieblingssport unserer Kids mutierte. Nach den Modulen, oder an unseren freien Tagen, hatten wir viele Gelegenheiten mit anderen Pfadfinderinnen und Pfadfindern in Kontakt zu treten. Eine tiefere

Fotos: Steffen Bischoff

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Freundschaft entwickelten zwei unserer Patrols mit jeweils einem Patrol aus den Niederlanden und aus Hong Kong, so dass man sich gegenseitig zum Essen einlud, oder den „Friendship Award“ gemeinsam durchführte.

... dass ca. 36 Tonnen Kartoffeln, 22 Tonnen Reis, 16 Tonnen Käse, 10 Tonnen Nudeln und 8 Tonnen Kötbullar gegessen wurden? Tag der offenen Töpfe? Neben der Eröffnungsfeier sollte es mit dem „Festival of Cultures“ noch ein weiteres Großereignis geben. An diesem Tag sollte jeder Trupp etwas landestypisches kochen und allen anderen die Möglichkeit geben, das Essen zu probieren. So sah man über das komplette Jamboree-Gelände hinweg viele Menschen mit ihren Tellern von Trupp zu Trupp laufen und alle möglichen Speisen probieren. Es herrschte eine ausgelassene und tolle Stimmung. Bei uns gab es übrigens Hausmacher mit Bratkartoffeln, was bei vielen anderen Kulturen auf Ablehnung stieß. Wieso man Wurst aus Blut machen sollte, konnten die meisten nicht nachvollziehen. ;) Auch der Spaß kam nicht zu kurz Abends zogen dann die einzelnen Subcamps (jeweils ca. 10.000 Leute) mit einer Parade in die Arena ein, in der dann mehrere Livebands spielten und so eine schöne Party stattfand.

Gerade in diesen Arena-Events wurde deutlich, wie viele Menschen auf dem Jamboree sind. Dieses Gefühl sich als Teil eines großen Ganzen zu empfinden, kann ich kaum beschreiben und finde ich noch heute überwältigend. So war es dann auch die Abschlusszeremonie, die mich ebenfalls beeindruckte. Mit der Gewissheit, dass diese unglaublichen zwei Wochen nun zu Ende sind, zogen wir abermals in die Arena ein. Die Bühne war seit dem Festival of Cultures komplett abgebaut worden und durch eine 360°-Bühne ersetzt worden, so dass wir uns auf allen vier Seiten der Bühne verteilen konnten.

Messenger of Peace Ein unglaublich schöner Abend voller Überraschungen sollte vor uns liegen. So wurden wir nicht nur mit einem LiveAuftritt von Europe („Final Countdown“) erfreut, sondern auch der schwedische König sprach zu uns. Das Jamboree wurde mit der Erneuerung des Pfadfinderversprechens, dem Auftrag an uns alle „Messenger of Peace“ zu sein und natürlich mit einem beeindruckenden Feuerwerk beendet.

Let‘s go to Japan! Nach einer ziemlich langen Busfahrt von knapp 16 Stunden waren wir dann irgendwann endlich wieder in Frankfurt. Mitgenommen habe ich viele neue „Badges“, neue Brief- bzw. Mailfreunde, viele viele neue Erinnerungen und Eindrücke und ein Gefühl davon, wie riesig und toll die weltweite Pfadfinderbewegung ist. Eigentlich sollte mein Jamboree-Abenteuer ein einmaliges sein, aber mal sehen was in 4 Jahren so los ist, evtl. werde ich dann ja doch beim Jamboree in Japan dabei sein. Es ist unmöglich alle meine Eindrücke hier niederzuschreiben. Zu viel ist in den 2 Wochen in Schweden passiert, zu viele kleine und große organisatorische Kleinigkeiten wären zu erwähnen, als dass ich hier auch nur einen kleinen Eindruck vermitteln könnte, was auf einem Jamboree passiert. Oder – noch viel spannender – wie es sich anfühlt, das zu erleben. Ich hoffe ein klein wenig ist mir dies trotzdem gelungen. Auf jeden Fall möchte ich jedem ans Herz legen, mindestens einmal in seinem Leben an einem Jamboree teilzunehmen. Es ist eine Erfahrung wert. Dann aber versucht nicht in einen gemischten Trupp mit euch fremden Truppleitern zu kommen… ;) Gut Pfad Steffen ... dass 213 Tonnen Lebensmittelreste zu Biogas verarbeiten wurden und auf dem Gelände 1300 Mülleimer standen? ... dass die Teilnehmer der Fidschi-Inseln eine Anreise von 15.000 km hatten?

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Thema

Thema

Äventyr Sverige Schwedenfahrt mit Jamboreebesuch Nach einem guten halben Jahr Vorbereitungszeit machten sich am 22. Juli 197 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus 15 Stämmen auf den Weg zum Internationalen Pfadfinderzentrum Blidingsholm Gard in Südschweden, ca. 1 Stunde entfernt vom Jamboreegelände in Kristianstad. Fast 18 Stunden dauerte die Fahrt. Bei wechselhaftem Wetter kamen wir an und begannen sofort mit dem Aufbau der Schlafzelte. Pünktlich zum Aufbau der Aufenthaltszelte setzte ein starker Regen ein. So wurde für viele die Dusche überflüssig. Am nächsten Tag wurde unser Lager „Äventyr Sverige“ eröffnet und jeder bekam sein lang ersehntes „Äventyr Sverige – Spezialhalstuch“. Während dieses Tages hatte man verschiedene Möglichkeiten, die anderen Pfadfinderinnen und Pfadfinder kennen zu lernen. So vermischten sich die einzelnen Gruppen schnell und es entstand eine gute Lageratmosphäre. Durch ein Stationenspiel lernte man auch ein Teil des Geländes kennen. 25. und 26. Juli waren Stufentage. Die Roverinnen und Rover brachen mit 23 Kanadiern auf und kehrten nach einer Übernachtung in einem Heulager und ei-

Fotos: Christian Knoll

Fotos: Steffen Bischoff

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ner Sunrise-Paddel-Tour müde zurück. Das Ende war eine rauschende Roverparty mit Bildershow. Am ersten Tag der Pfadfinderstufe konnte man in einigen Workshop´s neue Fertigkeiten erproben. Und dann wurde getanzt. Nach anfänglichen Zögern tanzten alle den „Smidje Lais“ mit. Am nächsten Tag machte sich auch die Pfadfinderstufe auf den Weg; die einen zu Fuß und die anderen mit Kanadiern über den Wasserweg. An einem Treffpunkt wurde dann gewechselt. Während des Tages mussten ein paar Aufgaben bewältigt werden. Die Ergebnisse wurden dann nach unserem Sunset-Dinner am Badestrand dargeboten und mit viel Lachen und Applaus bedacht. Der Mittwoch war ein Tag zur freien Verfügung, den die meisten zum lockeren Ausspannen nutzen. Am nächsten Tag vereinten sich wieder Rover und Pfadfinder zu einem großen Geländespiel auf der Abenteuerinsel. Am späten Nachmittag feierten wir einen Stationengottesdienst, bei dem die vier Elemente im Mittelpunkt standen. So wurde ein Apfelbaum gepflanzt, über Momente berichtet in denen der Funke übergesprungen ist, Luftballons mit unseren

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Thema Wünschen in den Himmel aufsteigen gelassen und sich mit Wasser gegenseitig den Segen Gottes zugesprochen. Danach wurde das große Schwedenbuffet

eröffnet. Mit gut gefülltem Magen und nach vielfach ausgesprochenem Lob an das Küchenteam, hieß es Bühne frei für das Schwedenfest. In zwei Mannschaften aufgeteilt wurden Fische filetiert und gebraten, Ikea-Regale um die Wette aufgebaut und Schnakenstiche gezählt und mit Kugelschreiber markiert. Zum Tagesabschluss gab es noch einen kleinen Impuls bei dem wir Kerzen zu einer großen Lilie

Aus der Diözese

Diözesanverband ohne Vorstand - was macht die Diözesanleitung?

zusammenstellten. Am nächsten Morgen war es dann soweit und wir fuhren mit unseren Bussen zum Jamboree nach Kristianstad. Leider war dieser Tag auch sehr verregnet, jedoch konnten die vielen Begegnungen und Eindrücke dies oft vergessen lassen. Müde und durchweicht kamen wir abends wieder in Blidingsholm Gard an. Am 30. Juli hieß es dann, die Zelte wieder abzubauen. Mit vereinten Kräften wurde wieder unser ganzes Material auf die Busse bzw. Hänger und den Transporter verteilt. Am 31. kamen wir am frühen Nachmittag mit vielen neuen Eindrücken, Erfahrungen und vielen Bildern zu Hause an. Schon ein paar Stunden später gründeten die ersten TeilnehmerInnen eine Facebook-Gruppe, die in der darauf folgenden Woche schnell wuchs. Und viele stellen jetzt schon die Frage nach dem nächsten gemeinsamen Lager! Und! Das kommt bestimmt! Christian Knoll

Diözesanaktion 2013 An der Diözesanversammlung 2011 wurde beschlossen, dass es 2013 wieder eine große Diözesanaktion geben soll. Als Auftakt und zum Ideen spinnen fand vom 13. - 15. Mai 2011 das „Kick-Off 2013“ statt. Leider waren die Teilnehmerzahlen viel kleiner als erwartet und eine Konsensbildung erwies sich als sehr schwer. Mittlerweile haben wir sogar schon einen groben Termin, nämlich die vorletzte Ferienwoche: 03. - 10. August 2013. Momentan ist die DL dabei die restlichen äußeren Rahmenbedingungen, wie z. B. den Ort festzulegen. Ihr werdet also demnächst wieder von uns hören.

Fotos: Christian Knoll

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Erweiterte DL Dass eine Vakanz in allen Vorstandsämter auch ihre guten Seiten haben, kann man in unserem Diözesanverband unter anderem an der erweiterten DL erkennen. Dieses „erweiterte Gremium“ wurde in der Vorstandsvakanz ins Leben gerufen, um wichtige Entscheidungen auf eine breite Basis zu stellen. Nachdem es bisher zwei arbeitsintensive, aber immer auch sehr schöne erweiterte DLs gab, fand am 15. Oktober die bisher letzte erweitere DL statt (zu diesem Zeitpunkt war die NachtSCHICHT gerade im Druck). Die Ergebnisse werden auf der Homepage veröffentlicht. Stufenkonferenzen Unsere diesjährige Stufenkonferenz findet am 18. & 19. November 2011 in Völklingen statt. Diesmal werden wir wieder in einem Selbstversorgerhaus und nicht in einem unserer Bildungshäuser sein. Unsere Stufen-AKs planen gerade das detaillierte Stufenprogramm.

Diözesanversammlung Im Anschluss an die Stufenkonferenzen wird am 20. November eine außerordentliche Diözesanversammlung stattfinden. Diese wurde auf der letzten Diözesanversammlung im März beschlossen. Hauptsächlich werden wir uns mit den Themen „Wahlen“, „Kodex gegen sexualisierte Gewalt“ und der „Diözesanaktion 2013“ auseinander setzen. Der Umstand, dass direkt am Tag zuvor die Stufenkonferenzen stattfinden, führt zu einem kleinen Kuriosum. An der Stufenkonferenz werden nämlich erst die Stufendelegierten gewählt, die die jeweilige Stufe an der Diözesanversammlung vertreten werden. Eine Teilnahme an der StuKo zahlt sich dieses Jahr also quasi doppelt aus. ;) DPSG im Wandel Schon einige Monate zuvor hatte sich die „AG Wandel“ mit verschiedenen Themen beschäftigt, um zu überprüfen, ob die DPSG noch modern ist, oder - wenn nicht - in welcher Hinsicht sie einen neuen Anstrich braucht. Die Bundesversammlung hat daraus die beiden Themen „Zugänge schaffen“ und „Ehrenamt ermöglichen“ formuliert. Zu jedem Thema gibt es mehrere verschiedene Handlungsansätze, welche verschiedene Diözesanverbände jetzt bearbeiten können. Wir vom DV Speyer haben uns bisher für keinen Handlungsansatz entschieden, werden aber in einer der nächsten DLs darüber beraten. Fragen, Anregungen, Kritik Wenn du Fragen, Anregungen oder Kritik zur DL, zu einzelnen Themen oder sonst irgendetwas hast, melde dich bei uns: dl@ dpsg-speyer.org Viele Grüße & Gut Pfad die DL

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Aus der Diözese

Andy Narr, unser neuer Bildungsreferent

Nach längerer Vakanz der zweiten Stelle im Diözesanbüro ging es auf einmal ganz schnell. Seit dem 1.7. haben wir einen neuen Diözesanbildungsreferenten und René endlich wieder Verstärkung. Doch wer ist der Neue? Zumindest was den Namen anbelangt, ist wenig Umgewöhnung erforderlich, denn mit Nachnamen heißt der neue Referent „Narr“. Kennt ihr irgendwoher? Kein Wunder, denn Petra, die früher an selber

Stelle tätig war, ist seine kleine Schwester. Unser Neuer heißt Andreas, wird aber eigentlich immer nur Andy genannt. Er ist 38 Jahre alt, verheiratet und hat zwei kleine Kinder. Er wohnt in Saarbrücken und ist von Beruf studierter Erziehungswissenschaftler. Pfadfinder ist er seit gut 30 Jahren, allerdings nicht in der DPSG, sondern im VCP. Dort ist er aber seit einigen Jahren nicht mehr aktiv tätig. Lediglich eine kleine Aufgabe für die Pfadfinderburg Rieneck nimmt er noch wahr. Seit ca. 3 Jahren ist er als Jugendreferent in der KJZ St. Ingbert für den BDKJ im Dekanat Saarpfalz tätig und hat sich dort bereits um den DPSG Bezirk Saarpfalz gekümmert. Die Pfadfinderei ist ihm also quasi mit in die Wiege gelegt und so begann Andy seine neue Aufgabe ganz pfadigemäß auf einem Lager, unserem Wölilager „Wö-delally“ auf der Grimburg. Nun hoffen wir, dass Andy uns und wir ihn ganz schnell und intensiv kennen lernen werden!

Aus der Diözese

Freiwilliges soziales Jahr bei der DPSG DV Speyer

Du möchtest Dich vor Beginn eines Studiums oder einer Berufsausbildung erst mal umschauen? Am liebsten im sozialen/pädagogischen Bereich? Dann haben wir was für DICH! Ab sofort bietet der DPSG Diözesanverband Speyer eine FSJ Stelle im Diözesanbüro. Wenn Du - zwischen 18 und 27 Jahre alt bist, - Lust hast, mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu arbeiten, - kreativ und aufgeschlossen bist, sowie - Erfahrungen in der Jugendverbandsarbeit und - einen Führerschein hast dann erwarten Dich bei uns folgende Aufgaben: - Mitarbeit bei der pädagogischen Arbeit des Diözesanverbandes - Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern des Verbandes in den Gremien und Arbeitskreisen - Unterstützung der pädagogischen Mitarbeiter - Verwaltungstätigkeiten - Inhaltliche Mitarbeit Dazu bekommst Du - Taschengeld - Einen Pauschalbetrag für Unterkunft und Verpflegung - Urlaub - Beratung und Begleitung in persönlichen und arbeitsbezogenen Fragen - Begleitseminare mit anderen Freiwilligen - ein qualifiziertes Zeugnis - Das FSJ wird bei den meisten sozialen und pflegerischen Ausbildungs- und Studiengängen als Vorpraktikum anerkannt Wenn du Lust und Interesse an einem freiwilligen sozialen Jahr bei uns hast, dann schick eine Bewerbung an: DPSG Diözesanbüro Speyer Webergasse 11 67346 Speyer Du hast noch Fragen? René, Andy und Christine (06232-102411) aus dem Diözesanbüro können Dir Auskunft geben!

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Aus der Diözese

Aus der Diözese

Neues aus Waldhambach Aktuelle Infos findet ihr auch unter: h t t p : / / w w w. f a c e b o o k . c o m / p a g e s / Jugendzeltplatz-KaiserbachtalWaldhambach/172084676148914 . Ein ausführlicher Bericht über die durchgeführten Arbeiten folgt in der nächsten Nachtschicht.

Sichert euch also jetzt schon einen Platz für euer Zelt auf dem frisch angelegten Grün im nächsten Sommer.

Für besseres Zeltgefühl tun wir alles!

„Sprach der Nikolaus zum Weihnachtsmann: Es muss endlich was geschehn! Dass man uns so oft verwechselt, das darf so nicht weitergehn.“ R. Zuckowski

Schon vor drei Jahren hat der BDKJ die Diözese Speyer zur weihnachtsmannfreien Zone erklärt, doch in diesem Jahr wird dem Heiligen Nikolaus absolute Vorfahrt gewährt! Deutlich wird dies vor allem durch die neue Aktionshomepage www.vorfahrt-für-den-nikolaus.de, das neue Logo und viele neue Kooperationspartner.

nnes C. Hüs

ch

Die am 22.8. begonnene Sanierung unserer Zeltplätze ist soweit abgeschlossen. Mit schwerem Gerät wurde der inzwischen doch sehr ramponierte Rasen und die Tragschicht Platz für Platz abgetragen und neu aufgebaut. Durch den Einbau von Schotter und Lava kann das Regenwasser endlich wieder zügig versickern.

Vorfahrt für den Nikolaus – Der BDKJ fairändert den Advent

Fotos: Joha

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Otto beim Überwachen der Arbeiten ;-)

Der Gedanke der Aktion hat sich natürlich nicht verändert. Mit der Kampagne tritt der BDKJ entschieden dafür ein, dass am 6. Dezember das Fest des heiligen Bischofs Nikolaus gefeiert wird und nicht das Fest des Weihnachtsmannes. Außerdem machen wir uns für das Thema „Kritischer Konsum“ stark. Die Advents- und Weihnachtszeit beginnt zwar erst am 27. November, aber das Geschäft mit dem Fest ist schon längst angelaufen. Vor allem Weihnachtsmänner in allen Formen und Variationen warten in den Geschäftsregalen auf Käufer. Wie kein anderer Artikel steht der Schoko-Weihnachtsmann für die auf Konsum reduzierte Advents- und Weihnachtszeit.

Der heilige Bischof Nikolaus dagegen gerät mehr und mehr in den Hintergrund, obwohl er für christliche Werte wie Nächstenliebe und Uneigennützigkeit steht. Diesem Trend möchte der BDKJ entgegenwirken, indem er auf die wesentlichen Unterschiede zwischen Heiligen Nikolaus und Weihnachtsmann aufmerksam macht. Die Kampagne lebt natürlich vor allem von Aktionen vor Ort. Mitmachen können natürlich auch Pfadigruppen, die dem Nikolaus Vorfahrt gewähren wollen. Dazu finden sich viele Anregungen für Gruppenstunden und Aktionen auf der Homepage. Dort gibt es einen eigenen Bereich mit Plakaten, Spielideen, Liedern und vielem mehr. Natürlich gibt es auch wieder Schokonikoläuse, die aus fair gehandelter Schokolade produziert sind und zu einem BDKJ-Sonderpreis bezogen werden können. Dazu einfach das Bestellformular auf der Homepage ausfüllen und abschicken. Mehr Infos gibt’s in der BDKJ Diözesanstelle oder auf der Aktionshomepage! In diesem Sinne: Viel Spass beim Advent fairändern! Kirsten Glaser

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Aus den Stufen | Wölflinge

Aus den Stufen | Wölflinge

Wö-De-Lally – Das Wöflingsdiözesanlager

Früh an einem Samstag war es soweit, die Reise zur Grimburg bei Hermeskeil ging los. Mit 2 Schlafzelten, 4 mutigen Leitern und 10 noch mutigeren Wölflingen machte sich der Stamm St. Josef, Heckendalheim auf ins Wölflings-Diözesanlager „Wö-delally“ 2011. Nach einer schnellen Busfahrt und erstem Kennenlernen anderer Stämme kamen wir in der Nähe der Burg von Robin Hood an. Die Verstärkung naht Nach einem kurzen Marsch waren wir auf dem Burghof und sahen schon von weitem, warum Robin uns zur Hilfe gebeten hatte. Seine Burg war vom Sheriff und den „Bösen“ eingenommen. Aber bevor wir was tun konnten, war zuerst der Aufbau der Zelte angesagt. Als wir soweit waren, begrüßten uns am Nachmittag Robin Hood, Lady Marian und Little Lisbeth. Auf der Suche nach dem gestohlenen Gold Am Sonntagmorgen besuchte uns Bruder Tuck. Er erzählte Robin, wie er im Wald von den Bösen überfallen worden war und diese ihm das ganze Gold gestohlen hatten. Also los! Auf die Suche nach dem Gold! Dazu mussten wir durch ein riesiges Spinnennetz klettern, den Weg durch ein Labyrinth finden, eine Feuerwand löschen, Kisten angeln und über einen Fluss übersetzen. Doch schließlich hatten wir alle zusammen das Gold wieder gefunden. „Brücken zueinander bauen“ Nachmittags konnten unsere Wölflinge ihre ersten Schnitzerfahrnungen machen. Auch die erste Dusche in der eignen, im

Freien gebauten, super geräumigen Dusche wurde eingenommen. Am Abend lud uns Bruder Tuck zum Gottesdienst mit dem Thema „Brücken zueinander bauen“ ein. Und auch wir haben während dem Gottesdienst eine Brücke gebaut, über die man laufen konnte. Abends fanden sich wie immer die Leiter nochmal zusammen auf eine gemütliche Runde in der Jurte. Natürlich wechselten sie sich auch mit der Nachtwache ab. Am Montag zog der Markt auf die Burg ein. Robin teilte mit uns sein Gold und somit konnten wir alle auf den Markt gehen. Im Burggraben konnte man mit Pfeil und Bogen schießen, man konnte Pinwände, Schellenbänder, Puppen, Schmuck und Fackeln basteln, Tassen töpfern, man konnte sein Gold bei den Glücksspielen einsetzen, in der Küche sich nochmal Gold dazu verdienen oder auch zur Wahrsagerin gehen. Die Eroberung beginnt Und am Abend war es endlich soweit. Robin Hood wollte mit unserer Hilfe seine Burg zurück erobern. Der Sheriff zeigte sich auf der Burgmauer und sie konnten sich drauf einigen, dass seine Bösen ge-

Fotos: Wöli-AK

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gen uns in Duellen antraten. Es wurde un- Marktleute am Abend eine gigantische ter anderem Schere-Stein-Papier gespielt, Feuershow vorgeführt. Sehr beliebt war es wurde Limbo getanzt und es gab ein das „grüne Feuer“. großes Wettrennen. An einer Skala konnte man ablesen, das wir haushoch gewonnen Nach all dem Trubel ist auch mal eine hatten. Jedoch wollte der Sheriff die Burg Pause von Nöten immer noch nicht hergeben, so dass Robin Mittwochs hat Robin uns allen einen freien wagemutig mit dem Tag gegönnt nach all Wö-De-Lally - Die Vorgeschichte Schwert die Burg den Anstrengungen gestürmt hat! Es gab In den Sommerferien 2011 gab es der letzten Tage. Wir einen spannenden ein Diözesansommerlager. Dort wa- aus Heckendalheim Kampf zwischen den ren nur Wölflinge aus verschiedenen haben uns mit ein beiden, während sie Stämmen. Robin Hood hat nämlich paar anderen Meuimmer weiter den nach dem Spieletag 2010, wo der ten zusammen getan Turm empor stiegen. Sheriff die Burg vom Robin gestohlen und sind an diesem Aber letztendlich hat, beschlossen, dass die Wölflinge Tag ins Schwimmwar Robin Hood der ihm helfen würden, die Burg zurück- bad nach Thalfang große Sieger!!! Er zuerobern. gefahren. Am Abend verbannte den Sheriff Die Wölflinge waren natürlich sofort hatten wir im Burgund seine Bösen von einverstanden und man hörte ein lau- hof zusammen mit der Burg. Wir stürm- tes „Ja!“. Nach fast einem Jahr stand dem Stamm „Guy de ten auf die Burg, um dann das Diözesanlager endlich vor Larigaudie Neustadt/ mit Robin zu feiern. der Tür und es hieß „Wö-de-lally“. Weinstraße“ eine Was für ein Tag!!! Versprechensfeier, Die erste Woche der Sommerferien wurde auserwählt. Am Samstag ging bei der 2 unserer Am nächsten Mor- es mit dem Bus nach Trier zur Grim- Wölflinge, eine Junggen bedankte sich burg (das war nämlich die gestohle- pfadfinderin und eine Robin und bat uns, ne Burg). Der Sheriff war mit seinen Leiterin ihr Verspredie Burg wieder zu Männern (und Frauen) in der Burg chen abgelegt haben. beleben. Wir zogen und die Wölflinge umzingelten ihn Für Donnerstags hat mit unseren eigenen mit ihren Zelten. Robin Kinder von Ständen auf die Burg Lulu aus dem Stamm Landau, dem SOS Kinderdorf ein. Wir öffneten unSt. Albert auf seine Burg eingesere „Täschnerei“. laden. Für sie haben Man konnte aber auch Lederbeutel, Spie- wir gerne alle wieder unsere lesäckchen, Schutzschilder und Jonglier- Stände aufgebaut und auch mit Ihnen auf bälle basteln, Papier herstellen, sich eine unserer Burg gespielt. Gipsmaske anfertigen lassen und lernen, wie man Gesichter richtig zeichnet. Nach- Am Freitag morgen hat uns der Turniermittags gab es am Materialzelt wie so oft spiele-Meister aufgesucht, und uns aufgeeinen Zwischensnack: Frischgepresster fordert, zu seinen Spielen anzutreten. Als Zitronensaft, Wassermelone und Cookies. Preis gab es auch einen Schatz zu gewinAls besonderes Highlight haben uns die nen. Am Vormittag trat jeder Einzelne zu

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den Spielen wie jonglieren, Seil springen, Nägel klopfen, Inhalt eines Glases schätzen, Becher stapeln, Knoten machen und Kugeln durchs Labyrinth bringen, an. Am Nachmittag standen Gruppenspiele wie Fußball, Brennball, Volleyball, Fahnenklau und Kubb auf dem Programm. Es siegt die List Während wir jedoch mit den Turnierspielen beschäftigt waren, hat der böse Sheriff unsere Lady Marian entführt. Dieser Schurke! Ausgerechnet an dem Tag, als Robin sie heirateten wollte. Zusammen haben wir uns überlegt, den Sheriff reinzulegen. Er bekam die Schatzkiste im Eintausch für Lady Marian. Allerdings haben wir den Schatz entnommen und die Kiste mit dem ganzen Müll gefüllt, und der Sheriff ist darauf reingefallen. Ha! Somit konnte am Abend die große Hochzeit von Robin Hood und Lady Marian stattfinden. Das Küchenteam hat eine rie-

Aus den Stufen | Wölflinge & Jungpfadfinder

sengroße Hochzeitstorte gebacken, von der wirklich alle ein Stück erhalten haben. Die Hochzeitsfeier war ein bunter Abend, zu dem alle Stämme etwas beitragen konnten. Wir konnten mit akrobatischen Kunststücken und einem lustigen Sketch unser Bestes dazu beitragen. Ein Highlight war die große Modenschau! Der Abschied naht Am Samstag Morgen war es leider soweit. Wir haben unsere Zelte abgebaut und mussten uns leider schon wieder von Robin verabschieden. Er bedankte sich für eine wunderbare Woche voller Abenteuer und Spaß auf seiner Burg. Der WölflingsAK machte noch eine schnelle Reflexionsrunde, bei der sich zeigte, dass es allen super gefallen hat. Danach machten wir uns auf zu den Bussen und es ging nach Hause. Wir Heckendalheimer sagen nur: „VIELEN DANK FÜR DIESES TOLLE LAGER!“ Tobias Kiefer

Modulausbildung- Baustein 2a und 2c Am Wochenende vom 09.09. bis 11.09.2011 fand auf dem Diözesanzeltplatz in Waldhambach die Woodbage-Modulausbildung für den Baustein 2a und 2c statt. Elke, Sonja, Lars und Steffen haben zusammen insgesamt 12 Teilnehmern das Thema „Gruppe, Kinder und Jugendliche“ näher gebracht. Das absolut Besondere und für mich ein persönliches Highlight dieser Schulung war, das wir in der Jurte getagt haben. Von Freitagsabends bis Samstags mittags

Fotos: Steffen Bischoff

Aus den Stufen | Wölflinge

Fotos: Wöli-AK

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haben wir in dem Baustein 2a „Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen; Pädagogik der DPSG“ näheres über die Faktoren der Lebenswelt gelernt, uns mit der Sinus-Milieu-Studie auseinander gesetzt, die Einteilung von Groß- und Kleingruppen erarbeitet, und uns mit der Umsetzung der einzelnen DPSG-Stufenpädagogiken beschäftigt. Von Samstagsmittags bis Sonntagsmittags beschäftigten wir uns mit dem Baustein 2c „Pfadfinderische Grundlagen; Pfadfinderische Methodik“. Hier konnten wir uns über die verschiedenen Arten einer Versprechensfeier austauschen und eine Eigene planen. Auch „learning by doing“ haben wir selbst erfahren dürfen (Ja, ich kann endlich Muffins backen). Dazu haben wir uns außerdem noch mit der Pro-

jektmethode und den Pfadfindergesetzen beschäftigt. Zwischendrin hatten wir natürlich immer viele lustige Spiele erleben dürfen, wobei keines auch nur im Ansatz mit dem neu erlernten „NINJA“ mithalten konnte. An beiden Abenden fanden wir uns natürlich in einer gemütlichen Singrunde am Lagerfeuer wieder. Wir wurden natürlich auch über das ganze Wochenende super lecker bekocht, auch hier an der Stelle nochmal ein Dankeschön an die Küche. Es war ein super Wochenende, mit einer super Gruppe, tollen Teamern, viel Spaß und viel neu erlerntem Wissen. Tobias Kiefer

oben: Austausch eigener Erfahrungen unten: Auch chillen muss mal sein

Fotos Collage: Christian Knoll ►

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Aus den Stufen | Jungpfadfinder

Aus den Stufen | Jungpfadfinder

Zuhören, lernen und trockene Theorie? Wohl nicht so beim „Herr der Klötzchen“!

Fotos: Steffen Bischoff

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Woodebadgekurs - Der Herr der Klötzchen

Handlungsauftrag, Reflexion, Plenum, Flip-Chart, Konsensfindung ... Wem fallen da nicht stickige, von der Sonne nicht erreichbare Konferenzräume ein, in denen drittklassige ManagerInnen von McKinseyLeuten eingebläut bekommen, wie wichtig ein funktionierendes Team für das Erreichen der vorgegebenen Ziele sei? Zugegeben, ich komme aus einem vorbelasteten Stamm. Dies, gepaart mit einem „natürlichen“ Misstrauen gegen alles, was sich jenseits der Stammesebene abspielt, war also mein Ausgangspunkt für meinen Woodbadgekurs „Der Herr der Klötzchen“ im fränkischen Schonungen. Bereits kurz nach der Ankunft im örtlichen KJG-Haus gerieten meine Vorstellungen von grauen DPSG–Ausbildungsbürokraten ins Wanken. Statt der erwarteten fahlen Teamer, welche nur die vorgeschriebenen Aufnäher auf ihrer Kluft und die selbige in ihrer Hose trugen, wurden wir passend zum Motto von täuschend echt aussehenden Gestalten wie Frodo Beutlin, Gandalf dem Grauen und der Elfe Galadriel begrüßt. Überall hingen Schilder, Fahnen, Bilder, Schwerter und Schriftzeichen aus Hobbingen, Mordor und Gondor. Waren hier nicht schon die größten Ängste und Befürchtungen ausgeräumt, so erledigten dies spätestens die Auenland-Muffins,

die uns von den fleißigen Küchenhobbits gereicht wurden. Wie ich bald feststellte, standen meine Kurskameraden dem bunten und vielversprechenden Rahmen in nichts nach. Aus allen möglichen (und unmöglichen) Ecken von Deutschland kamen die Teilnehmer, um „Herr der Klötzchen“ zu werden. Sie brachten norddeutsche Hartnäckigkeit, westfälische Gelassenheit, bayrischen Humor und pfälzische Schlitzohrigkeit in die Gruppe mit. Nach einigen allseits beliebten und überaus geschätzten Kennenlernspielen ging es jedoch schon schnell ans Eingemachte. Wir bekamen von den Altvorderen einen genauen Tages- und Wochenablauf und einige Informationen über die Projektmethode, sowie hilfreiche Auffrischungen der Modulinhalte. Die nächsten zwei Tage waren sehr gefüllt und

überaus anstrengend. Wir mussten uns kein Reflexionszwang, aber ihr solltet Gesprächsregeln erarbeiten, den Hand- euch schon alle beteiligen.“) waren derlungsauftrag verstehen und eine für alle art bunt, kreativ und abwechslungsreich zustimmungsfähige Auslegung desselben gestaltet, dass man schon ein naher Verfestlegen. Des Weiteren sollten wir uns in wandter des Muffi-Schlumpfs sein musste, Kleingruppen aufteilen, mit deren Zusam- um sich ihrem Reiz entziehen zu können. mensetzung Nach Tagen voljeder, aber ler Diskussionen auch wirklich in Groß- und jeder, zu 100% Kleingruppe, zufrieden sein zahlreichen Viermusste. Die augengesprächen Schwerpunkund einem Verte dieser Tage brauch von gewaren jedoch fühlten 2 Tonnen andere. Von Flip-Chart-Pazentraler Bepier, sowie circa deutung war 354 Moderationses, dass ein kärtchen war es jeder sich über dann soweit: Wir Auch der Spaß kam bei aller Konzentration nicht zu kurz seine eigenen hatten unseren Bedürfnisse Themenkonsens und Interessen für den Kurs klar wurde, gefunden. Von nun an schweißte unser gedaraus ein oder mehrere Themen formu- meinsames Thema lierte und dann in einem weiteren Schritt „Always walk on the wild side of life“ die anderen von seinem Thema überzeu- die Gruppe noch enger zusammen. Gegen sollte. Dieser Prozess wurde durch meinsam wollten wir mit viel Herzblut tropische Temperaturen und andauern- und in Teamarbeit etwas Verrücktes tun, des Kirchengeläut (ein bayrisches Dorf in der Natur Abenteuer erleben und un– 4 Kirchenglocken, die viertelstündlich sere Grenzen kennen lernen. Wir wollten schlagen – Gottesdienstzeiten noch nicht voller Energie spontan an etwas Unglaubeingerechnet) nicht unbedingt erleichtert. lichem arbeiten, das an die „Ewigkeit“ Äußerst wirkungsvoll waren dagegen heranreicht. die sogenannten „Anschuggerle“ (hochdeutsch: kurze Motivationsspiele für zwiEndlich war der große Projekttag da schendurch), die uns immer wieder abkühlten und uns vom Kopf zurück in den Raus ins Freie und die Früchte der geKörper brachten. meinsamen harten Arbeit einholen. Doch bei aller Freude und Motivation war auch „Ich reflektiere, wann ich will“ die Unsicherheit zu spüren: „Schaffen wir das auch wirklich?“ Trotz dieser Bedenken Selbst die von mir so gefürchteten all- packten wir es an. Da wir uns entschlosabendlichen Reflexionen („Nein, es gibt sen hatten, zunächst mit den hauseigenen

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Aus den Stufen | Jungpfadfinder Schlauchbooten auf den direkt vor der Haustür befindlichen Main zu gehen und dort ohne Ziel drauf los zu fahren, pumpte ein Teil der Wagemutigen die besagten Fortbewegungsmittel auf. Rotbuche und Flip Chart auf dem Main, was ist da nur passiert? Da wir zudem ein Zeichen setzen wollten, welches über unsere Kurswoche hinaus bestehen sollte, besorgten andere in der Zwischenzeit bei einer fränkischen Baumschule (nein, keine Waldorfschule!) eine junge, strapazierfähige Rotbuche, die auch mit an Bord kam, um am Ende des Tages von uns gemeinsam gepflanzt zu werden. Um der Sache noch mehr Würze zu geben, entschlossen wir uns, auf die Boote einen völlig unnötigen, ja völlig abstrusen Gegenstand mitzunehmen, der nicht nur Platz wegnehmen sollte, sondern so auch noch nie auf einem Paddelboot auf dem Main gesichtet worden war. Unsere Wahl fiel nach einigem Überlegen auf unsere heiß geliebten Flip Charts, die wir liebevoll „auf Deck“ positionierten, um auf dem Wasser mit ihrer Hilfe „Schiffe versenken“ spielen zu können.

Aus den Stufen | Jungpfadfinder Nachdem wir die beiden Boote zu Wasser gelassen hatten, mussten wir nur noch einigen wellenschlagenden Schnellbooten ausweichen. Vergeblich versuchten wir zu diesem Zeitpunkt, unser weiteres Vorhaben, ein großes Transportschiff friedlich zu entern, in die Tat umzusetzen. Ohne Geld zum großen Festmahl? Dennoch gut gelaunt landeten wir durch Zufall in Schweinfurt und zogen ohne einen Groschen in der Tasche in den Kleingruppen los, um für das abendliche Festmahl mit den Altvorderen und den Küchenhobbits Lebensmittel aufzutreiben. Die Schweinfurter erwiesen sich als derartig großzügig, dass wir, nachdem wir mit vollen Tüten und Taschen wieder zu unseren Booten zurückgekehrt waren, uns ernsthafte Sorgen machen mussten, ob die Boote all das Gute noch tragen könnten. „Wir entern!“

Aber trotz all der vielen Erfolge waren wir noch immer umtriebig. Wir wollten auf ein Frachtschiff - UNBEDINGT. So gingen drei Tollkühne von uns zum Schweinfurter Schleusenamt und schafften das Unglaubliche. Die Beamten willigten ein, uns zu helfen, und verschafften uns eine Mitfahrgelegenheit auf einem großen „Kiestransporter“. Schnell setzten wir zur anderen Mainseite über und versuchten schleunigst, die Schleuse zu erreichen. Zeitgleich wurde der Himmel über Schweinfurt rabenschwarz. Ein gewaltiges Unwetter zog heran, der Wind peitschte das Zum Glück wurde nur auf dem Papier „Schiffe verWasser an das Ufer. Wer ohnesenken“ gespielt.

hin noch nicht nass war, wurde es durch den Platzregen, der über uns hereinbrach. Geschwind zogen wir die Boote, die nun mehr an tänzelnde Nussschalen erinnerten, aus dem Wasser und brachten sie mit letzter Kraft zur Schleuse - keine Sekunde zu früh! Schon tauchte unser Frachter auf, den wir mit einer herzlichen La-Ola-Welle begrüßten und sofort „kaperten“. Als das gesamte Material verstaut war, konnten wir uns an Deck ein wenig ausruhen und neue Kraft schöpfen. Der Kapitän war uns wohl gesonnen und erzählte uns so manches unglaubliche Seemannsgarn. Trotz der kurzen Erholung waren wir alle an den Grenzen unserer Kräfte angelangt, aber dennoch GLÜCKSELIG. Nach einem Gruppenbild, auf dem wir wahrhaftig nicht „ladylike“ aussehen, konnten wir gemeinsam einen atemberaubenden Sonnenuntergang erleben. Die letzte Etappe unserer Reise erlebten wir schweigend unter dem Eindruck eines phantastischen Sternenhimmels. Am Nachtankerungsplatz des Frachters ließ uns der Kapitän nicht ohne gute Wünsche von Bord gehen

und versprach, den Baum, den wir nun gemeinsam mit den Altvorderen und den Küchenhobbits, die zu uns geeilt waren, pflanzten, regelmäßig zu gießen. Nachdem schließlich alle wohlauf im KJG-Haus angekommen waren, konnten wir uns endlich an den gesammelten Speisen satt essen. Dieses Festmahl übertrumpfte sogar das Festbuffet des letzten Abends, welches wir uns nach dem Projekttag und anschließenden Reflexionseinheiten wahrlich verdient hatten. Und so klang unsere Woche auch leider schon aus. Jeder ging anders mit dem Erlebten um. Die einen saßen schweigend am Feuer und schauten gedankenverloren in die Glut, während andere sich voller Wonne ins hauseigene Bällchenbad warfen. Was bleibt? Unzählige Erlebnisse und Emotionen, die jeden von uns weit über diese Woche hinaus prägen werden, und ein Gefühl tiefer Dankbarkeit, dass wir dies alles so erleben durften. Gut Pfad! Jonas Zechner

Fotos: Steffen Bischoff

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Berichte

Caminando va – Leben lebt vom Aufbruch

Delhi ist laut - DPSG‘ler in Indien

DPSG Delegation fliegt zur Rückbegegnung nach Bolivien Eine zehnköpfige Delegation des Diözesanverbandes der DPSG ist am Samstag, 24.09.2011, zur Rückbegegnung mit dem Bolivianische Pfadfinderverband A.S.B. (Asocicacion de Scouts de Bolivia) gestartet. Die Reise der DPSG Delegation soll die Partnerschaft mit Bolivien ein weiteres Stück voran bringen. Durch persönlichen Kontakt und Kennenlernen der anderen Kultur, des bolivianischen Alltags und des Landes sollen die TeilnehmerInnen der Reise einen Eindruck, sowie eine persönliche Vorstellung des Partnerlandes bekommen, welche sie als Mulitplikatoren in unserer Diözese weitergeben können. Die Reise soll auch bolivianischen

Kindern und Jugendlichen die deutsche (Pfadfinder)Kultur erlebbar machen und sie in Kontakt mit deutschen Pfadfindern bringen. Neben Begegnungen mit Funktionären des Bolivianischen Pfadfinderverbandes A.S.B., steht auch die Teilnahme an einem Zeltlager und Gruppenstunden in verschiedenen Pfadfinderstämmen vor Ort auf dem Programm.

Thomas Heitz, 24, ist Altrover in Ludwigshafen-Pfingstweide. Er hat sich als gelernter Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger dafür entschieden als Freiwilliger für MISEREOR für 10 Monate im indischen Strassenkinderprojekt “Butterflies” in einem Gesundheitsbus zu arbeiten. Wie seine Arbeit aussieht und warum es nicht immer nur leicht ist über den Tellerrand zu schauen, berichtet er hier. dass es keine ruhige Minute gibt, weil überall gehupt oder die Ware per Geschrei angepriesen wird.

Tanja Schreiner und Klaus Schoppe (beide DPSG AG Vamos), sowie Christian Knoll (Kurat der Pfadfinderstufe DV Speyer) verabschiedeten die Reisegruppe mit einem Reisesegen in der Flughafenkapelle in Frankfurt. Christian Knoll

(von links) Christian Knoll, Tanja Schreiner, Corinna Emser, Samantha Perkins, Martin Kuhn, Dominik Leßmeister, Eric Gailus und Evelyn Nagel (dahinter von links) Sebastian Schmitt, Stefan Mühl, Martin Müller, Martin Schulz

Lachen kann die Welt verändern Nun bin ich seit 8 Monaten hier in Delhi. Die Dinge haben sich nicht geändert. Ich habe aber beispielsweise festgestellt, wenn ich auf das Starren mit einem Lächeln reagiere, wird zurück gelächelt. Aber es kommen eben auch viele neue Erfahrungen hinzu, die einem das Land näher bringen. So kamen mir Inder oft unfreundlich vor, da sich nie jemand bedankt. Ein Freund sagte aber zu mir, dass ich mich nicht immer bedanken soll, schliesslich sind wir ja Freunde, da sollte man Dinge einfach füreinander tun. Foto: Thomas Heitz

Berichte

Foto: Christian Knoll

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“Delhi ist laut, dreckig und es stinkt.” Indien war nicht mein Lieblingsland, ich wollte doch immer nach Südamerika. Das Projekt sollte entscheiden, denn jedes Land hat seine schönen Seiten, die es sich lohnt kennenzulernen. War ich doch am Anfang sehr euphorisch nach Indien aufgebrochen, kam ich hier schnell auf den Boden der Tatsachen zurück. Ich hielt mich doch für jemanden der weltoffen ist und es einfach nur spannend findet, andere Kulturen kennen zu lernen. Aber vor Ort störte mich, dass die Menschen alle starren, wenn man als Weisser durch die Strassen läuft, sie immer drängeln und

Und auf einmal wird Luxus unangenehm Außer der Kultur ist es auch die Armut, die einem täglich begegnet und mit der man umgehen muss. Für mich persönlich war es in erster Linie nicht die Armut die mich beschäftigte, sondern wie ich in all

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Berichte dem Luxus leben kann, während Menschen hier auf der Strasse leben. Hier in der Hauptstadt Indiens treffen sich die Extremen, die Kinder die an der Ampel Rosensträusschen für nur 10Rs. (17 Cent) verkaufen, klopfen an Autoscheiben der dicken deutschen Wagen, die von einem Chauffeur gelenkt werden. Aber mir erschien vieles als grosser Luxus, wie eine Waschmaschine, Nutella, Warmwasser und Bier. Dinge, die in Deutschland selbstverständlich sind brachten mir hier ein schlechtes Gewissen. Der Wandel kam, da ich merkte, es bringt keinem was, wenn ich auf alles verzichte. Es geht mir nicht darum, dass ich den Luxus habe, in einem Haus mit fließendem Wasser zu wohnen, sondern ich finde es schlimm, dass es für andere Menschen nicht selbstverständlich ist. Es ist aber auch spannend zu sehen, dass die ärmeren Menschen hier so leben, wie wir es als Pfadfinder anstreben. Sie schlafen unter Planen und in Zelten, kochen über einer offenen Feuerstelle und leben in Bescheidenheit. Doch sind wir doch ehrlich gesagt doch auch immer wieder froh, wenn wir nach der Lagerwoche uns daheim in der Badewanne wieder aufwärmen und waschen können. Ich habe mich damals also für das Projekt entschieden und nicht für das Land, aber was ist denn nun so toll an diesem Butterfliesprojekt? Ich unterstütze Butterflies schon viele Jahre und habe durch das Organisisieren der beiden „Thomas’ Plan” - Benefizkonzerte die Arbeit von MISEREOR und der indischen NGO näher kennen gelernt. Butterflies bietet neun Contact Points in Delhi, dort haben die Kinder die Mög-

Berichte aufmerksam zu machen. Sie beschäftigen sich aber auch mit den Rechten der Kinder in aller Welt. Neben meiner Arbeit im Health Van organisiere ich derzeit eine Fortsetzung von “Thomas’ Plan”. Hier in Delhi werden die “Ska Vengers” und “Reggea Rajahs” uns mit ihrer Musik begeistern. Eine Tanzgruppe von Strassenmädchen wird einen Auftritt haben und für die Verpflegung sorgt der Butterflies-Catering Sevice, denn mehrere Jungen bekommen bei Butterflies die Möglichkeit die Ausbildung zum Koch abzuschliessen.

Contact Point Die Kinder lernen hier gemeinsam

lichkeit, neben ihrer Arbeit, die sie, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, leisten müssen, trotzdem Unterricht zu bekommen. Ich arbeite im Gesundheitsteam im Gesundheitsbus, wir versorgen die Kinder bei Bedarf medizinisch und bieten kleine Gesundheitsworkshops, bei denen die Kinder lernen, wie man bei Krankheit und Verletzungen zu handeln hat oder diesen vorbeugt. Ich finde die Arbeit von Butterflies und dem BDKJ hat viele Parallelen. Beispielsweise steht hier über allem die Partizipation. Im Jugendrat sprechen die Kinder und Jugendlichen ihre Probleme an und finden gemeinsam Lösungen. So machen die Kinder die seltene Erfahrung, mal ernst genommen zu werden. Im Delhi Child Rights Club, setzen sie sich für die Rechte ein, sie führen Diskussionen mit Politikern und organisieren Aktionen, um auf die Ungerechtigkeiten

Fotos: Thomas Heitz

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Ich hoffe, das wird ein Erfolg, dass ich im Juli daheim mit Stolz berichten kann. Wer jetzt schon interessiert ist was ich hier so erlebe, der kann gerne meinen Blog verfolgen www.misereor.de/blog/author/thomas Infos zum Projekt www.2eurohelfen.de

gibt

es

unter

Thomas Heitz

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Berichte

Berichte

10 ½ Monate in Indien - wie war‘s?

Freude, Ärger, Aufregung, schung, Spaß und Heimweh.

Enttäu-

10 ½ Monate, genau 308 Tage in Indien, wie soll ich da in einem Satz die Frage „Wie war`s?“ beantworten? In meinem letzten Monat in Indien war es keine Vorfreude, die ich verspürte, sondern ich hatte das Gefühl, meine Aufgabe noch nicht beendet zu haben. Jetzt weiß ich, es war das Gefühl, noch nicht bereit für Deutschland gewesen zu sein. Ich bin nun seit 3 Monaten zurück und erst jetzt habe ich das Gefühl langsam anzukommen Es ist nicht, wie man vermuten würde, der Kulturunterschied wegen des Luxus`, denn Delhi war ja doch auch sehr modern. Es sind mehr die Menschen um mich herum, von denen ich nicht weiß, was sie von mir erwarten und ob ich dem entsprechen will. Ich fühle großes Fernweh nach anderen Kulturen, fühle mich aber doch meiner deutschen Kultur mehr verbunden denn je. Es gibt kein klares Gefühl. Indien ist keine neue Heimat, sondern eine zweite, ich stehe zwischen zwei Welten. Ich habe in meiner Angfangszeit

ein Gedicht geschrieben, dass meine Gefühle nach meiner Rückkehr beschreibt. Ein Gefühl, dass vielleicht jeder kennt. Es muss keine andere Kultur sein, kein anderes Land und auch kein ganzes Jahr. Manchmal hat man das Gefühl, vielleicht

Ankommen ANKOMMEN aus einer anderen Welt. In eine Welt, Die SICH selbst meine Heimat nennt.

Er liegt vor mir,

die Richtung verkehrt. Ich möchte nicht gehen. Ein Blick zurück,

Ich stehe

zur anderen Welt,

Ich stehe in einem Raum

ich sehe sie,

Umringt von vielen Menschen

weit hinter mir

Menschen,

Eine Erinnerung,

die sich Freunde und Familie nennen.

von der ich nicht weiß wie ich sie deuten soll.

-

-

Ich bin dort.

Ein Blick nach vorn

Ich sehe den Raum

Die Welt, die sich meine Heimat nennt, ist weit entfernt,

Doch verstehen kann ich sie nicht Sie scheinen eine fremde Sprache zu sprechen. Eine Sprache, die früher einmal meine war. Ich gehe Ich gehe auf einem Weg, den Weg, der sich mein Alltag nennt. Ich möchte nicht gehen.

Über diese Erfahrungen, aber auch über spannende und lustige Geschichten werde ich mit Bildern und Filmen einen Vortrag in der katholischen Kirche St.Albert in Ludwigshafen-Pfingstweide am 28.10.2011 um 20 Uhr berichten. Ich lade euch herzlich dazu ein. Thomas Heitz

steiler wie je zuvor,

-

Und sehe die Menschen

auch nach einem außergewöhnlichen schönen Moment, mit einer anderen Person oder nach einer Freizeit, mit einer besonders harmonischen Gruppe, das Gefühl es nicht niemandem erklären zu können, sich von dem Erleben trennen zu müssen und sich allein zu fühlen.

ein Ziel, von dem ich nicht weiss ob ich es erreichen soll. ANKOMMEN Ich möchte ankommen Aus dieser neuen fremden Welt. ANKOMMEN In die Welt, die ICH selbst meine Heimat nenne.

Thomas‘ Plan

C

Der Plan: Mit Musik sich für eine gerechtere Welt einzusetzen Das Besondere: Der Plan wurde umgesetzt und führt nun zum dritten Konzert in Folge. Die Umsetzung: Am 21.Januar 2012 um 19 Uhr begeistern die beiden Bands MojoSoundz und Danjo-San and the Mr.Miagi Experience mit einer Mischung aus Reggae, Funk, Jazz, HipHop und Rock„fer umme“ in „DasHaus“ in Ludwigshafen. Weitere Infos erhaltet ihr unter www.thomasplan.de

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Berichte

Autoputzaktion der Pfadfinderstufe Sankt Konrad Speyer

IronScout in Hauenstein

Berichte

Ein voller Erfolg war die am Samstag, den 02. April, stattgefundene Autoputzaktion der „Krümmelmonster“. Die „Krümmelmonster“ ist die Pfadfinderstufe im Stamm St. Konrad Speyer. Ca. 60 Autos wurden durch die Jugendlichen gereinigt. Zur Reinigung gehörten das Entrümpeln, Saugen und feucht Wischen im Innenraum. „Wir mussten einige Autofahrer wieder nach Hause schicken“, so die Leiter Susanne Rebholz und Sebastian Schmotz. „Trotz des Angebots der Terminvergabe haben wir es nicht geschafft alle Putzwünsche zu erfüllen.“ Auf Grund der sehr guten Resonanz ist eine Wiederholung im Herbst angedacht. Mit dem Erlös der Aktion werden Anschaf-

fungen und Freizeiten, wie z. B. eine Schwedenfahrt im Sommer, mitfinanziert. „Es hat uns gefreut, dass so viele Menschen uns ihre Autos zum Putzen anvertraut haben.“ Unser Dank geht an die Geschäfte im Umkreis, bei denen wir die Aktion bewerben durften. Peter Rebholz

Fotos: Peter Rebholz

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Fotos: http://www.dpsg-scharnhorst.de

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Berichte

Berichte Unsere Reise in das Land der Kontraste

Zum 10 jährigen Stammesjubiläum reiste der Stamm Marco Polo Winden nach Namibia, um dort seinen Partnerstamm in Swakopmund zu treffen und das Land und die Lebensweisen zu erkunden. Seit Mai 2010 stand es fest, wir fliegen nach Namibia. Es folgten viele Aktionen um diese Reise finanziell zu ermöglichen. Wir verkauften Trödel, malten Afrikabilder, auch sammeln wir seitdem jeden Monat das Altpapier im Dorf und vieles mehr. Ebenso haben wir uns inhaltlich gut auf Land und Leute vorbereitet. So haben wir in zahlreichen Workshops und Themenabenden viel über die 13 Volksstämme, ihre kulinarischen Köstlichkeiten und die atemberaubenden Landschaften Namibias erfahren. Das Abenteuer startet Am 14. April packten alle Teilnehmer ihre sieben Sachen und machten sich für drei Wochen auf in ein unvergessliches Abenteuer. Mit dem Flugzeug flogen wir direkt nach Windhuk, die Hauptstadt des Landes. Es war früh am Morgen als wir ankamen, noch war es dunkel und die Grillen zirpten. Am Flughafen empfing uns sehr herzlich die einheimische Verwandtschaft von Familie Straube. Das lange Warten hatte sich gelohnt, als bei Sonnenaufgang die umliegende Landschaft im vollen Glanz erstrahlte. Zu sehen waren Berge, so weit das Auge reichte, mit dunkelgrünen Sträuchern und niedrigen Büschen bewachsen, teils durchkreuzt von breiten, trockenen Flussbetten, sogenannte Riviere, durch die gelegentlich ein Rinnsal floss. Kaum vorzustellen, dass das Land normalerweise nicht so grün ist. Die Regenzeit in diesem Jahr war so ausdauernd wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Eine atembraubende Artenvielfalt Zunächst verbrachten wir die ersten drei

Tage im nördlichen Teil Zentralnamibias, bei Omaruru. Hier nutzten wir die Gelegenheit die Vielfalt der Tiere zu erleben. Wir begegneten während einer Safaritour Elefanten mit Nachwuchs, Giraffen, Nashörnern, Straußen, Zebras, unterschiedlichen Antilopenarten sowie Nilpferde. Anschließend besuchten wir nahe der Spitzkoppe, die als eines der bekanntesten Wahrzeichen von Namibias gilt, das Bushman‘s Paradise. Dort befinden sich einige der bekanntesten Felsmalereien des südlichen Afrikas, die Entstehung der Malereien wird auf 4400 bis 100 v. Chr. geschätzt. Nach diesem interessanten Einstieg kamen wir schließlich in Swakopmund an. Die Stadt hat rund 35.000 Einwohner und liegt in der Wüste Namib, direkt am Atlantik nahe der Mündung des Flusses Swakop. In Swakopmund sollte unser Hauptlager sein, hier begegneten wir den Deutschen Pfadfindern Swakopmund, mit denen wir im Laufe der Vorbereitungszeit eine Partnerschaft geschlossen haben. Wir wohnten in ihrem Wohnheim, einer burgartige Festung mit reichlich Platz und tollem Innenhof. Die Tage in Swakopmund gestalteten wir reichlich mit vielseitigem Angebot. Angekommen in der Armut Zunächst bekamen wir einen heftigen Eindruck von dem Armenviertel der Stadt; wir fuhren mit einer ehrenamtlichen Helferin in das sogenannte Township. Die Behausungen, sofern man die Hütten so nennen mag, sind sehr einfach gebaut mit all dem Material, was den Bewohnern zur Verfügung stand. Abgemagerte Hunde suchten

in Müllhaufen auf der Straße nach etwas Fressbarem, ungewaschene Kinder rannten zwischen den aus etwas Holz, viel Pappe und Plastik errichteten Hütten umher. So hielten wir bei einer Frau, um die sich die Helferin kümmert, wir durften ihre kleine Hütte besichtigen. Es handelt sich um ein einziges Zimmer, in dem sie mit ihren drei Kindern wohnt, hauptsächlich aus Pappkartons gebaut. Sie erzählte uns, dass sie bei Regenwetter nicht schlafen könne, weil es durch die Decke regnet. Wir schenkten ihnen und den bereits versammelten Kindern Kleidung und Süßigkeiten, worüber sie sich sehr freuten. Sightseeing und Zeltlager auf der Farm In den nächsten Tagen besuchten wir das Swakopmund-Museum, den Living Desert Snake Park und wir nutzten auch die perfekte Lage der Stadt am Atlantik und genossen die Zeit am Strand. Bei einer ausgedehnten Wüstentour sahen wir die Besonderheiten der Namib-Wüste, unter anderem die Welwitschia Mirabilis, die klingenden Steine und eine Rosenquarzmine. Ein besonderes Highlight der Begegnung mit den Sakopmunder Pfadfindern war das gemeinsame Zeltlager auf der Farm Hakos, die im Landesinneren, völlig fern von Stadt und Verkehr liegt. Wir verbrachten dort die Osterfeiertage. Im Vordergrund dieses Zeltlagers stand der Austausch

beider Gruppen und das Kennen- und Schätzenlernen beider Lebensweisen. Bei Aktivitäten wie Küchendienst und der abendlichen Lagerfeuerrunde lernten wir die Swakopmunder Pfadfinder immer besser kennen, überwandenn anfängliche Vorurteile und knüpften viele neue Freundschaften. Das Südwesterlied, ein Lied das aus der deutschen Kolonialzeit stammt, wurde in dieser Zeit zur Hymne der Begegnung. Nach diesem Ereignis ließen wir die restlichen Tage in Swakopmund entspannt angehen. Der Abschied ist der Beginn zum Wiedersehn Den Abschied von der Partnergruppe am letzten Abend haben wir gebührlich gefeiert. Ein bunter Abend bildete den feierlichen Rahmen, gestaltet von den Teilnehmern beider Gruppen. So wurden Sketche, Rollenspiele und ein Quiz präsentiert. Es war eine rundum gelungene Reise, die durch zahlreiche Einblicke in einen fremden Kontinent mit fremden Kulturen geprägt wurde. Der ausgiebige Austausch mit den Swakopmunder Pfadfindern war eine super Erfahrung und wir können es kaum erwarten, die Swakopmundunder Pfadfinder nächstes Jahr in Deutschland wieder zu treffen. Annika Nickel & Thorben Scholtz

Eine tolle Partnerschaft enstand zwischen dem Stamm Marco Polo Winden und den Pfadfindern aus Swakopmund in Namibia.

Foto: DPSG Marco Polo Winden

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Verschiedenes + Termine

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Verschiedenes + Termine

Am Sonntag um 21.02 Uhr bin ich ganz schön erschrocken, weil es auf einmal so hell war. Das war, weil der Doktor bei meiner Mama einen Königsschnitt oder sowas gemacht hat. Das war ganz schön aufregend für uns alle. Der Doktor hat gesagt, das hat er machen müssen weil ich 57cm groß bin und einen Kopfumfang von 36cm habe, das sei ganz schön viel.

Änderung der Zuschussmöglichkeiten Das Land Rheinland-Pfalz hat die Mittel zur Förderung der sozialen Bildung erhöht. Für das Haushaltsjahr 2011 stehen dazu zusätzliche 200.000€ bereit. Diese Mittel sollen der Förderung von Kindern und Jugendlichen aus einkommensschwachen Familien bei Freizeiten zugute kommen. Dazu zählen Kinder, die unter die Lernmittelfreiheit fallen, die Grundsicherung nach SGB II oder SGB XII beziehen, die Wohngeld oder einen Kinderzuschlag erhalten oder in vergleichbaren Einkommensverhältnissen leben. Der Fördersatz wird dazu auf 7,50€/Tag erhöht. Das Verfahren dazu ist sehr unbürokratisch. Der Veranstalter (z.B. der Stamm oder der Bezirk) muss lediglich ihm Rahmen des normalen Zuschussverfahrens in einem Vordruck bestätigen, dass er den Teilnehmerbeitrag für die betreffenden Personen um 7,50€ reduziert hat. Den Vordruck gibts im Diözesanbüro und unter www.dpsg-speyer.de im Downloadbereich.

GEMALT...

Für alle die es noch nicht wissen oder noch genauer wissen möchten... Am 10.08.2011 ist unser Niklas Joshua Rebholz um 11.54 in die Welt geschwommen. Der „Kleine“ ist 57 cm groß und 4520 gr schwer gewesen. Wir sind seit letzten Freitag zu Hause und gewöhnen uns gerade an den Alltag zu viert. Nathalie ist eine ganz stolze große Schwester.

...wird die Nachtschicht nicht.

Wer aber schreibt die Nachtschicht? Wer layoutet sie? Und wer entscheidet was rein kommt? Genau, eine Redaktion. Und die Nachtschichtredaktion braucht Nachwuchs! Wir suchen Redakteure! Du schreibst gerne? Du recherchierst gerne? Du möchtest informieren? Dann bist du bei der Nachtschicht richtig. Wir informieren über das Leben in unserem Verband. Wir sind stets auf dem Laufenden und reden darüber. Und schreiben. Und layouten. Und manchmal fotografieren wir auch. Du kannst das auch und möchtest mitzumachen? Dann melde Dich bei redaktion@dpsg-speyer.org

Foto: Thommy Weiss/pixlio.de

Foto: René Martin

Aber jetzt geht es uns gut und am Freitag hat Papa Mama und mich abgeholt und in unser Haus gebracht. Und obwohl die ganzen Schwestern im Krankenhaus total lieb zu mir waren, bin ich froh, dass ich jetzt zu Hause bin. Meine Mama hat gesagt, dass ich 3750 Gramm wiege und total süß bin. Deshalb hat sie auch ein Bild von mir gemacht, das ich Euch schicken soll! Tschüss Euer Jonathan Martin

Foto: Peter Rebholz

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Verschiedenes + Termine

Verschiedenes + Termine

Zielgruppenorientierte Flyer und Stellenausschreibungen

Auf der Diözesanversammlung 2009 hat sich die „Projektgruppe Ehrenamt“ gebildet. Ihre Aufgabe sollte es sein, Zugänge zum Ehrenamt zu schaffen und Ehrenamt (leichter) zu ermöglichen. Nach zahlreichen Treffen haben wir Stellenausund -beschreibungen erarbeitet, um die verschiedenen Ämter in der DPSG transparent zu machen. Bereits seit längerem könnt ihr euch diese im Downloadbereich auf der Homepage (www.dpsg-speyer. org) herunterladen. Ein weiteres großes Thema für die Projektgruppe waren die „zielgruppenorientierten Flyer“. Wir sind der Überzeugung, dass es für jede Zielgruppe einen eigenen Flyer geben muss, da die Zugänge in den Altersstufen, zu Eltern oder Leitern zu unterschiedlich sind, als dass man sie in nur einem Flyer finden könnte. Daher haben wir uns an die Arbeit gemacht und insgesamt vier unterschiedliche Flyer entworfen (Kinderstufen, Jugendstufen, Leiter und DPSG im Allgemeinen). Es gibt die Möglichkeit, diese Flyer für

eure Arbeit in den Stämmen und Bezirken zu nutzen. Dazu haben wir die Rückseite auf den Flyern extra frei gelassen, so dass ihr dort eure eigenen Informationen (wie z. B. Gruppenstundenzeiten, Kontaktdaten, usw.) ergänzen könnt. Falls ihr Interesse an den Flyern habt, bieten wir euch eine erstmalige Sammelbestellung an, so können wir eine größere Menge und somit einen günstigeren Preis bekommen: Menge Preis 1.000 59,64 € 2.500 90,30 € 5.000 130,28 €

Preis / Flyer 6 €-Cent 4 €-Cent 3 €-Cent

Wenn ihr also Flyer mitbestellen möchtet, wendet euch bitte ebenfalls an Steffen (steffen.bischoff@dpsg-speyer.org oder 0173 8730228). Mittlerweile könnt ihr die Flyer auch auf unserer Homepage herunterladen und selbst noch bearbeiten bzw. drucken. Viele Grüße & Gut Pfad Eure Projektgruppe

Termine 2011/2012 Oktober 2011 28.10. - 29.10. 29.10.

Pfadi-Krimiwochenende, Lambrecht StaVo-Ausbildung, Kaiserslautern

November 2011 04.11. - 06.11. 18.11. - 19.11. 20.11.

Einstiegsausbildung / Modul 3, Ramberg Stufenkonferenzen, Völklingen außerordentliche DV, Völklingen

Dezember 2011 11.12.

Friedenslicht, Speyer

Januar 2012 20.01. - 22.01.

Scouts on snow, Feldberg

Februar 2012 11.02.

Modul 2d, Homburg

März 2012 31.03. - 07.04.

Modulwochenkurs, Achtelsbach

Freie Termine in Waldhambach November 2011 02. - 24.11. 28. - 30.11. Dezember 2011 05. - 08.12. 12. - 15.12. 19. - 29.12.

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i uns e Ösen? ar, doch be Jurte ohn b ll te rs o v t chen nich Irgendwie . Deshalb su ug n e ss ri e sg au senwerkze ist eine Öse , der ein Ö m m ta . Über S n e wir ein h sein kann ic fl il h e b s un uns unter besitzt und freuen wir te o b e g n a Hilfs n.de is-rodalbe info@pfad

Aussendung des Frieden slicht Am Sonntag, den 11.12.20 11, findet um 15:00 Uhr die Aussendun gsfeier des Friedenslichtes in der Gedäc htniskirche (Am Bartholomäus-Weltz-Platz 5) in Speyer statt. Es wird bestimmt wi eder eine tolle Aktion. Das Vorbereitungsteam ist schon fleißig am werkeln!


Nachtschicht 01/2011