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FRÜHLING/SOMMER 2016

AUSGEHEN | AUSSUCHEN | AUSKOSTEN

SCHÖNER LEBEN

ALLES EINE FRAGE DES STILS

FRISCHMACHER

ERFRISCHEND NEUES UND NEUE FRISCHE

INSPIRATION NATUR

NATUR ALS INSPIRATIONS- UND MATERIALQUELLE

TAFELFREUDEN RENDEZ-VOUS DER SINNE


RegioFinanzplanung: Für eine Zukunft, wie ich sie will.

hes h c i l n c ö Pers gsgesprä tun 5 Bera 15 1

624 032

Der gezielte Aufbau von Vermögen oder die langfristige Vorbereitung auf die Erwerbsaufgabe lohnen sich. Beginnen Sie deshalb frühzeitig mit der Planung Ihrer finanziellen Zukunft. Wir beraten Sie gerne.

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editorial 

1 | 2016

Zwei Frauen, eine Idee: Dora Stalder und Jeanette Rickenbacher von

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veríkoko wollen Produkte mit Herz und Verstand verkaufen, Seite 7

SOMMERBRISE IM ESPACESOLOTHURN Er selbst möchte nie in einem modernen Haus wohnen. Muss er auch nicht: Beat Roemmel

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hat sein Traumhaus gefunden und mit viel Stil

Die Natur ist längst aus dem Winterschlaf erwacht und zeigt sich

eingerichtet, Seite 12

in satten Farben und bunter Vielfalt. Wir geniessen die prächtige Auswahl an Gemüse und Blumen auf dem Solothurner «Märet», hören die Vögel im Garten zwitschern, spüren die Wärme der Sonne auf unserer Haut – und freuen uns über die vorgestellten Tafelfreuden, die unsere Sinne begeistern.

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Auf dem Areal Nordstrasse 11 in Luterbach

Nicht nur unsere Sinne werden von der Natur beflügelt, sondern

entsteht Mitte Jahr der neue Schaffner

auch die Kreationen der Mode- und Wohnwelt: savoir vivre nimmt

Firmenhauptsitz und später ein Campus für

Sie mit auf eine Entdeckungsreise unter dem Motto «Inspiration

Hochtechnologie-Unternehmen, Seite 22

Natur». Kennenzulernen gibt es auch Frischmacher, die für eine freche Brise in dieser Ausgabe sorgen: Mit ihnen starten Sie garantiert frisch und gesund in den Sommer. Aufbruchstimmung verzeichnen verschiedene Areale in der Region: Unsere Tour führt uns zu den neuen Gewerbeflächen auf dem

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Im Limpach’s in Aetingen hofft

Riverside-Areal in Zuchwil, zum Neubau des Schaffner-Hauptsit-

man mit einer neuen Terrasse

zes und den Erfahrungen der amerikanischen Bauleiterin der Pro-

und einem Bistro auf eine schön

duktionsanlage von Biogen in Luterbach bis schliesslich zum neu-

lange Sommersaison, Seite 32

en «Cleantech Business Park» auf dem ehemaligen ABB-Areal in Deitingen. Geniessen Sie mit dieser Ausgabe eine Prise «savoir vivre» – ich wünsche Ihnen viel Vergnügen! Karin Heimann

Wie wird aus einem gedeckten Tisch

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Präsidentin Verein espaceSolothurn Marketing

eine feierliche Tafel? Mit ein paar Tricks eine leichte Sache, Seite 38

savoir vivre IM ESPACE SOLOTHURN


Wer näher hinsieht, kann es erkennen: den Unterschied oder das gewisse Etwas. So gibt es Produkte wie das Sonnenglas®, das nicht nur als Produkt, sondern als nachhaltiges Sozialprojekt überzeugt; Bücher, die als Kunstwerk neue Seiten aufzeigen oder Dekorationswelten, die Ferienstimmung verbreiten. www.sonnenglas.net

Grüne High-Tech Technologie im nostalgischen Einmachglas: die

SONNENLICHT IM GLAS

Solarlampe Sonnenglas® ist ein handgemachtes Fair-Trade-Produkt aus Südafrika, das ursprünglich als Lichtquelle für Gebiete ohne Strom­­ver­sorgung entwickelt wurde. Tagsüber speichert das Sonnenglas® über Solarzellen im Deckel Sonnenenergie, um sie nachts als LED-Licht wieder abzugeben. Dazu kann das Glas nach Wunsch befüllt werden und ist so Hingucker und Lichtquelle zugleich.

Sonnengläser aus Südafrika sind bei veríkoko, Solothurn erhältlich, www.verikoko.ch

Lieblingsgeschichte Aus einem ausgelesenen Buch wird dank Gabriela Knuchel und ihrem Team vom Atelier für Rahmen und Vergoldungen ein Kunstobjekt, bei dem Papier und Holz eine form­vollendete Verbindung eingehen. Es stehen verschiedene Kunstwerke zur Auswahl und wer möchte, kann sein Lieblingsbuch zu einem Happy End verarbeiten lassen. www.gerahmtekunst.ch

FANGFRISCH BEI CASA

Was gibt es Schöneres, als Ferienstimmung nach Hause zu holen? Geschirr, Dekorationen und Kerzen mit maritimem Dekor liegen derzeit im Trend. Weil Solothurn am Meer liegt.

www.casa-wiederkehr.ch

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ER H C BÜ

S P P I T

Die Königin DES TRIATHLONS Sie gewann im letzten Herbst den Ironman auf Hawaii und ist damit Weltmeisterin der Langdistanz. Als Siegerin der Ironman-Serie in Dubai, Zell am See und Bahrain krönte sie die Saison mit dem Gewinn der Tripple Crown inklusive Preisgeld von 1 Mio. Dollar. Viel Zeit zum Lesen bleibt nebst Sport und Studium nicht. Ob Daniela Ryf schneller liest als andere?

Sie ist die amtierende Triathlon-Weltmeisterin auf der Langdistanz und ihr herausragendes Sportjahr 2015 wurde mit der Wahl zur Schweizer Sportlerin des Jahres gekrönt. Daniela Ryf (28) wohnt in Feldbrunnen und widmet sich neben dem Sport Ihrem Studium zur Lebensmitteltechnologin.

Das schwarze Schaf unter den Organen Auf lustige Art wird Wissens-

Mit Mord zum perfekten Duft Die Geschichte von Jean-

Es brodelt in der Mordküche

vermittelt, das von vielen

Ein Engländer unter Eidgenossen

unterschätzt wird. Durch

Diccon Bewes hat die Schweiz

hat, jedoch mit einem

Für Leser und Läufer

einen Magen-Darm-Virus,

zu seiner Wahlheimat ge­­-

ausgeprägten Geruchssinn

Was denkt ein Marathon­

Geschäftsidee und bittet

den ich 2010 im verschmutz-

macht und mit seinem Leit­-

auf die Welt gekommen ist

läufer während dem Laufen?

zahlende Gäste zum

ten Gewässer von Seoul

faden eine humorvolle

und für die Herstellung eines

Der Japaner Haruki Murakami

Mittagstisch. Nicht jeder der

aufgelesen hatte, wurde mir

Liebeserklärung an die Eid­-

aussergewöhnlichen Duftes

ist laufender Schriftsteller

Gästeschar übersteht das

so richtig bewusst, wie

genossen geschrieben. Das

zum Mörder junger Frauen

und schreibender Läufer

schadlos. Ingrid Noll serviert

wichtig unser Verdauungs-

witzige Buch ist auch in einer

wird, ist auch fast dreissig

zugleich. In seinem Buch hat

eine Kriminalgeschichte nach

system ist und wie schwach

deutschsprachigen Version

Jahre nach der Erstveröffent-

er das Thema Laufsport aus

bewährter Krimirezeptur

wir sind, wenn es mal nicht

erhältlich («Der Schweiz­

lichung ein spannender

seiner ganz persönlichen

voller Schalk und schwarzem

richtig funktioniert.

versteher»).

Lesegenuss.

Sicht beschrieben.

Humor.

DARM MIT CHARME Giulia Enders Ullstein HC Verlag 285 Seiten, Paperback CHF 21.90 ISBN 978-3-550-08041-8

SWISS WATCHING Diccon Bewes Nicholas Brealey Publishing Englisch, 324 Seiten, Paperback CHF 22.90 ISBN 978-1-85788-587-3

DAS PARFUM Patrick Süskind Diogenes Verlag 319 Seiten, Taschenbuch CHF 16.90 ISBN 978-3-257-22800-7

WOVON ICH REDE, WENN ICH VOM LAUFEN REDE Haruki Murakami Biografie, DuMont Buchverlag 164 Seiten CHF 24.90 ISBN 978-3-8321-8064-5

DER MITTAGSTISCH Ingrid Noll Diogenes Verlag 219 Seiten, gebunden CHF 33.90 ISBN 978-3-257-06954-9

wertes über ein Organ

Baptiste Grenouille, der keinen eigenen Körpergeruch

Eine alleinerziehende Mutter macht ihr Talent zur

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5 2 E JAHR

E UND PPICH E T R E ÄGE ZIEGL NBEL BODE

Seit 25 ­JAHREN in Sachen Boden ganz oben Seit einem Vierteljahrhundert sind Olivier F. Ziegler und sein Team die beste Adresse für ein gepflegtes Sortiment an Bodenbelägen, Teppichen und Wohnaccessoires. Das gesammelte Wissen und die Erfahrung über all diese Jahre verknüpfen sich mit der ungebrochenen Begeisterung für das Thema. Als Olivier F. Ziegler mit seinem Geschäft startete, waren die Kundenbedürfnisse ganz anders als heute. Stil und Trends für Wohnungseinrichtungen wurden einem starken Wandel unterzogen. Heute präsentiert sich das Sortiment als gelungener Mix zwischen Tradition und Innovation. Die modernen Nomadenteppiche verknüpfen alte kulturelle Traditionen mit moderner Wohngestaltung und die neuen knorrigen Parkettböden entsprechen dem aktuellen Wunsch nach Charakter und Natürlichkeit. Bei der Produktauswahl wird viel Wert auf Ethik und Ökologie gelegt: Parkettböden werden ausschliesslich aus europäischen Ländern angeboten und Teppiche stammen niemals aus Kinderhand. Im Jubiläumsjahr sind verschiedene Aktivitäten geplant. Auftakt

Ziegler Teppich und Boden AG Kronengasse 8, Solothurn www.zieglerboden.ch

dazu bildete die beliebte Frühjahrsausstellung im Schlösschen Vorder-Bleichenberg, Biberist und Weiteres wird folgen. Ein Besuch im Laden lohnt sich sowieso!

GLÜCKWUNSCH: GENUSSPÄSSE GEWONNEN! In der letzten Ausgabe des savoir vivre Magazins waren die drei Namen der Restaurants gefragt, die am Dreierlei Küchenchef-Contest 2016 teilnehmen. Es gingen zahlreiche richtige Antworten ein: die Restaurants Limpach’s, Tscheppach’s und zum goldenen Gallier waren gefragt. Markus Balsiger, führender Kopf der drei Unternehmen hat als Glücksfee geamtet und die drei Gewinner eines Dreierlei-Genusspasses im Wert von je CHF 100.– ermittelt: • Kurt Münger, Solothurn • Daniel Bleisch, Rüttenen • Heidi Schnider, Biberist savoir vivre gratuliert ganz herzlich!

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E W E RBS W E T T B SU N G AUFLÖ


GOOD NEWS

SÜSSE OASE Köstlich, frisch und legendär: exquisite Kreationen aus der hauseigenen Confiserie krönen den Genussmoment

In der Suteria in Solothurn ist im Frühjahr eine frische Wohlfühloase entstanden. Hier können sich Gäste im stilvollen Ambiente den Tag versüssen lassen.

AUF EINEN ESPRESSO MIT MICHAEL BRÜDERLI

Michael Brüderli, Inhaber und Geschäftsführer der Suteria Chocolata AG und sein Team sind die umtriebigen Gastgeber in der neuen Suteria. Herr Brüderli, warum haben Sie die Suteria am Kronenplatz umgebaut? Nach 19 Jahren war es Zeit dafür. Für uns ist es wichtig, immer am Ball zu bleiben und innovativ zu sein – in der Geschäftspolitik und auf Produkteebene. Was war Ihnen bei der Einrichtung wichtig? Wir wollten eine Wohlfühloase schaffen. Deshalb

Unter der neuen Lichterdecke, auf frisch aufgepolsterten Stühlen lässt es sich gut verweilen

Ursi Steffen leitet den Gastronomie-Bereich der Suteria Solothurn und freut sich über die neue Wohlfühlatmosphäre

haben wir mit einem Einrichtungsprofi aus dem Wohnbereich zusammengearbeitet und grossen Wert auf hochwertige Materialien gelegt. Was hat sich für die Gäste geändert?

Harmonische Farben, erhöhte Plätze, Säulen mit Goldrand, extravagante Leuchten, ein natürlicher Eichenboden und wechselnde Wanddekoration: in der Suteria lässt es sich ganz schön angenehm verweilen.

Zum Beispiel können sie in einem Bereich bequem

Kaffeeduft streicht durch die Nase und die Verführung kennt unzählige Zutaten,

erhöht sitzen, um in Ruhe Zeitung zu lesen oder sich

um jeden Tag zu zelebrieren: luftige Torten und feinstes Gebäck, zartschmel­

mit anderen Gästen zu unterhalten. Durch die

zende Praliné-Kreationen oder saisonale Spezialitäten. Die umgestaltete Cafeteria

topmoderne Akustikdecke konnte der Geräuschpegel

zeigt sich in edlem und wandelbarem Gewand: die Wanddekorationen können

markant gesenkt werden.

saisonal angepasst werden und zaubern eine andere Farbstimmung in den Raum. Da wünscht man sich viele Gelegenheiten, um sich in der neuen Wohlfühloase

Wie beurteilen Sie den lokalen Markt, gibt es da für Sie

verwöhnen zu lassen.

noch Wachstumschancen? Nach dem Umbau haben wir zwar einige Plätze dazugewonnen, aber effektives Wachstum können wir nur mit neuen Standorten generieren. Deshalb kommt im November der 5. Standort in Langenthal dazu.

Confiserie und Caféteria Hauptgasse 65, Solothurn www.suteria.ch

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NE

N W O T W IN

, sich über e d n ü r G e gut n. s gibt viele E ! n e e zu freue d r lg e o f w r t E r e ie u e e ef nd n Das muss g Produkte u e h c is r f , häftsi­ deen neue Ge s c

Neue Treffpunkte

THE TOP FIVE

1

WEINE, VINI, VINOS IM T-ROOM Das neue Lokal für spanische und italienische Weinkultur am Rossmarktplatz in der Solothurner Vorstadt

ÖUFI-BIER IN DER ÖUFI-BAR Ein Coiffeur und eine Bar: die neue Öufi-Bar im Burristurm

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Kunstwerke

BLOODY MARY & CO. BARTERRE, die neue Cocktailbar in der St. Urbangasse in Solothurn

WHAT’S THE CRAIC? Red John Irish Pub, das neue Pub, ab Juni am Landhausquai in Solothurn

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Zwei Mal im Jahr wird veríkoko zur Galerie. Aktuell werden Objekte von Nadja Lerch und Silvia Loevenich sowie Bilder von Andrea Brun zum Kauf angeboten

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BENVENUTI ALLA TOSCANA! Weine und Spezialitäten aus der Toscana von ToscanaSquisita Shop an der Weissen­ steinstrasse 11 in Solothurn

Mit Kleidungsstücken von Marco Polo Denim und Odd Molly führt veríkoko ein kleines, feines Sortiment für den natürlichen Look

Produkte aus Sozialprojekten oder aus nachhaltiger Produktion werden bevorzugt: z. B. Windlicht Sole von recyclingglasart der Stiftung Terra Vecchia, CHF 37.–

Natürliche Kleider


GOOD NEWS

Kaffeepause Kaffeeliebhaber folgen ab 1. Juni 2016 dem Duft von frisch geröstetem Kaffee und landen direkt in der Stadtrösterei an der Hauptbahnhofstrasse. Hier werden vor Ort Kaffeespezialitäten unter dem Namen Stadtrösterei geröstet, viel Zubehör und das beliebte Sortiment von Oetterli Kaffee zum Kauf angeboten und über Aromen, Zubereitung und Genuss diskutiert und philosophiert. Wer möchte, geniesst das rösttfrische Aroma gleich im angegliederten Café der Bäckerei Laube.

Sie halten nach besonderen Stücken Ausschau: Dora Stalder und Jeanette Rickenbacker von veríkoko

Das Besondere am Einfachen Ihr Laden ist Inspirationsquelle und Schatzkammer zugleich: Dora Stalder und Jeanette Rickenbacher bieten in ihrem Geschäft veríkoko eine gelungene Mischung aus trendigen Wohnaccessoires, persönlich gestalteten Geschenken und modischen Wohlfühlkleidern – alles mit einer individuellen Note und viel dekorativer Frische. Produkte aus sozialen Projekten und aus nachhaltiger Produktion liegen ihnen dabei besonders am Herzen. Hingehen, schmökern und staunen!

Hauptbahnhofstrasse 7, Solothurn www.stadtroesterei.ch

TASSENGOLD Vom Anbau bis in die Tasse und das Bohne für Bohne: Bei Oetterli Kaffee in Solothurn wird die Röstkunst seit 1895 mit viel Leidenschaft und Sorgfalt betrieben. Die Geschichte, die Ernte und die Veredelung des Kaffees gipfelt in hocharomatischen Mischungen und einer lebendigen Kaffeekultur voller Emotionen. www.oetterlikaffee.ch

Bielstrasse 9, Solothurn www.verikoko.ch

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EINE AERA GEHT ZU ENDE EINE NEUE BEGINNT Was vor knapp 30 Jahren in Gren-

Sie ist bestens bekannt als Markenvertretung

Die Aufbauarbeit und das grosse persönliche

chen begann, endet diesen Sommer

für Volvo-Fahrzeuge: die Viatte-Straub AG in

Engagement der Viattes haben wesentlich da-

Biberist. Das Unternehmen entstand im Jahr

zu beigetragen, dass die Viatte-Straub AG auf

in Biberist: Philippe Viatte verlässt

1999 aus der Fusion der beiden Volvo-Ver­

einer soliden Basis steht und unter der Leitung

die Viatte-Straub AG in Richtung

tretungen Philippe Viatte Grenchen und Auto

von Geschäftsführer Michael Corte weiterhin

Straub Biberist. Seit 2010 ist sie ein Unterneh-

auf Erfolgskurs steuert – natürlich auch dank

men der Centralgarage Barth AG, die in dritter

den neuen innovativen Produktlancierungen

Generation von Jan Barth geführt wird.

von Volvo. Im Jahr 2015 war der Volvo XC60

Pensionierung. Damit geht eine Aera zu Ende, die von unermüdlichem

der meistverkaufte Mittelklasse-SUV in Euro-

Arbeitseinsatz und grossem Vekauf­

Die früheren Inhaber Philippe und Eveline

pa und bis 2019 stehen bei Volvo nicht weni-

stalent des umtriebigen Autolieb­

Viatte ziehen sich im Sommer 2016 nach knapp

ger als sieben innovative, neue Modelle auf

30 Jahren aus dem Unternehmen und damit aus

dem Programm.

habers geprägt war.

dem aktiven Berufsleben zurück.

Was 1987 in Grenchen begann, endet im Sommer 2016 in Biberist: Eveline und Philippe Viatte ziehen sich aus dem Berufsleben zurück

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PERSÖNLICH

1987–2016 LINKS: 1987 eröffneten Philippe und Eveline Viatte die Garage Philippe Viatte in Grenchen MITTE: Nach drei zähen Verhandlungsjahren fusionierten 1999 Philippe Viatte Grenchen (links im Bild) und Ueli Straub zur Garage Viatte-Straub AG

Philippe Viatte im Inverview AUF UMWEGEN ZUM AUTOVERKÄUFER, AUF DIREKTEM WEG ZUM ERFOLG Während knapp 30 Jahren verkaufte er bei Viatte-Straub AG Biberist und Grenchen rund 7 000 Neuwagen und Occasionen: Philippe Viatte blickt auf 40 Jahre als Autoverkäufer zurück – knapp 30 als selbständiger Unter­ nehmer. Im Sommer 2016 zieht er sich gemeinsam mit seiner Frau Eveline Viatte aus dem Berufsleben zurück und ist künftig nur noch privat in einem Volvo unterwegs.

RECHTS: Seit 2010 gehört die Viatte-Straub AG zur Centralgarage Barth AG, Bern

Philippe Viatte, warum haben Sie sich in Ihrer Berufswahl für die Autobranche entschieden? Da war einerseits meine private Begeisterung für Autos – in den 70er-Jahren faszinierten mich amerikanische Automarken wie Buick oder Chevrolet. Ich hatte Maschinenmechaniker gelernt und mich zum Betriebsfachmann ausbilden lassen. 1977 kam ich als Quereinsteiger durch einen Samstags-Gelegenheitsjob in einer Garage zu meiner ersten Anstellung als Autoverkäufer. Dabei bin ich dann geblieben. Und wie waren Ihre Anfänge als Unternehmer? Im Jahr 1987 eröffnete sich mir und meiner Frau die Möglichkeit in Grenchen die Volvo-B-Vertretung zu übernehmen. Diese Zeit war sehr intensiv, da wir bei Null angefangen hatten und einen Neubau errichteten. Zu dieser Zeit gab es nur sehr wenige Volvo-Modelle und doch waren wir sehr erfolgreich. Bereits nach vier Jahren wurden wir eine A-Vertretung. Wie sich sicher noch viele Kunden erinnern, bereicherte ab 1992 Tochter Jana unser Privatund Geschäftsleben. Doch es gab auch harte Zeiten und Rückschläge: 1993 entstand durch einen Brand ein Schaden in Mil­ lionenhöhe.

Blindsatz zu Frau Viatte ölag agökjnagköjnahkjnahdköjnahlknjah lkhadkj ahökljnhaölknahl.

«Ich werde auch in Zukunft einen Volvo fahren.»  PHILIPPE VIATTE Wie kamen Sie dann von Grenchen nach Biberist?

BODYGUARD DER EXTRAKLASSE

Die Restrukturierung von Volvo hatte die Reduktion von Verkaufsstellen zur Folge. Volvo organisierte das Verkaufsgebiet neu und die Anzahl Volvo-Vertretungen wurde stark reduziert.

Harmonisches Design und ungetrübter Luxus mit einem

Es kam zu Verhandlungen mit der Volvo-Vertretung Auto Straub

Maximum an Sicherheit und Komfort für alle sieben Mitfahrer:

AG in Biberist. Am 1. Januar 1999 war es endlich soweit: Wir

der Volvo XC90 mit dem serienmässigen City Safety Not-

fusionierten zur Viatte-Straub AG und bauten die bestehende

bremssystem gewährt Sicherheit in ihrer schönsten Form. Der

Garage komplett um. Mit einer grossen Eröffnungsfeier mit ins-

anmutige Schwede überzeugt als SUV der Extraklasse.

gesamt 1 000 Gästen konnten wir dann so richtig loslegen. Gibt es Kunden, die Ihnen besonders in Erinnerung bleiben? Es gibt Kunden, die seit der ersten Stunde dabei sind und zu

Aesplistrasse 1, Biberist www.volvosolothurn.ch

Freunden wurden. Das Autogeschäft ist emotional und hat viel >

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mit Vertrauen zu tun. Ich war all die Jahre mit viel Herzblut dabei und die Kundschaft spürt das. Was verbindet Sie mit der Marke Volvo? Die früheren eckigen Formen faszinierten mich, weil sie den amerikanischen Marken am nächsten kamen. Bei Volvo spielte der Sicherheitsaspekt schon immer eine sehr grosse Rolle und das finde ich gut so. Das weiss übrigens auch unsere Tochter, die sich früher auch schon mal weigerte, in ein anderes Auto als einen Volvo einzusteigen (lacht). Heute sind Volvos nicht nur sicher, sondern auch sehr schön. Im Moment ist Volvo technisch gesehen marktführend und absoluter Leader. Innerhalb von drei Jahren kommen sieben neue Modelle auf den Markt, die nochmals neue Massstäbe setzen werden. Waren Sie denn auch öfters in Schweden? Ja natürlich. 1979 führte mich meine erste Flugreise überhaupt zu Volvo nach Göteborg. Im Verlauf der Jahre reiste ich unzählige Male hin – beruflich wie auch privat: Seit beinahe 40 Jahren verbringen meine Frau und ich die Sommerferien in Schweden.

«Aus der Leidenschaft für Autos wurden 40 Jahre Autoverkauf – fast 30 davon als selbständiger Unternehmer.»  PHILIPPE VIATTE Was hat den Ausschlag für Ihre vorzeitige Pensionierung gegeben? Im Jahr 2006 hatte ich auf einer Fähre in Finnland einen Unfall. Ich rutschte aus, stürzte und war in der Folge mit zwei gebrochenen Rückenwirbeln drei Monate lang ans Bett gefesselt. Ich denke, dieses Ereignis hat mich schon geprägt. Dazu kommt, dass ich die Nachfolgeregelung nicht auf die lange Bank schieben wollte. Mit Jan Barth als neuer Inhaber hat sich dazu eine optimale Lösung ergeben. Die Centralgarage Barth in Bern und die Viatte-Straub AG in Biberist ergänzen sich perfekt. Gleichzeitig mit dem Verkauf übernahm Michael Corte 2010 die Funktion des Geschäftsleiters und ich war für die Verkaufsleitung zuständig. Für diese Aufgabe konnte 2016 mit Rolf Walser ein ausgewiesener Volvo-Experte als Nachfolger gewonnen werden. Mit welchem Gefühl verlassen Sie die Viatte-Straub AG? Ich freue mich riesig, dass es dem Betrieb gut geht. Meine Frau, die in der Buchhaltung und in der Administration gearbeitet hat, und ich nehmen aus diesen knapp drei Jahrzehnten unzählige Erinnerungen und die Freude mit, dass unser Einsatz mit grossem Erfolg belohnt wurde. Der Kundenstamm konnte innerhalb von 30 Jahren auf 3 000 Kunden ausgebaut werden.

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SCHÖNER LEBEN

DER STIL MACHT DEN UNTERSCHIED

BLENDFREI Pendelleuchte Toldbod 120 von Louis Poulsen, in Gold/Bronze und anderen Farben, gesehen bei Messer Wohnen in Bellach

Die Karten sind gemischt, das Spiel mit Stil beginnt. Fläche, Funktion, Form, Farbe, Material: Welche Elemente sind Trumpf und was sticht was aus? Gut, dass es Einrichtungsprofis gibt, die komplett planungs- und stilsicher sind. So stimmt der Mix und der Kunde gewinnt.

STERN COUCHTISCH Ein Holzstern als Standbein und Träger der Glasplatte, Couchtisch von Team 7, gesehen bei Messer Wohnen in Bellach

LICHTWENDE Stehleuchte BELUX U-Turn mit Lesearm und Dimmer für direkte oder indirekte Beleuchtung, gesehen bei Möbel Brechter in Gerlafingen

INSPIRATION REGENWALD Seidenkissen Christian Lacroix Jardin Exo’Chic von Designers Guild; Vase, Swinging vases von Rosenthal, gesehen bei Beat Roemmel Home & Style in Solothurn

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«Zuhause sollte Freizeit- und Ferienstimmung aufkommen» NACH DIESEM MOTTO ENTWICKELT DER INTERIOR DESIGNER BEAT ROEMMEL SEINE WOHNKONZEPTE. IN SEINEM HAUS, DAS AUCH ALS SHOWROOM DIENT, HAT ER DEN PERFEKTEN MIX VON BAROCK UND NEUEN TRENDS REALISIERT. Sein eigenes Zuhause in Solothurn, welches er mit seinem Partner Beat Kormann und drei Katzen bewohnt, ist der beste Beweis dafür. Das barocke Patrizierhaus strahlt bereits von aussen Grandezza aus und lässt den Besucher einen Moment lang daran glauben, dass das schlichte Eingangsportal von einem livrierten Diener geöffnet werden würde. Nach einem Ziehen an der Klingel öffnet jedoch der Hausherr persönlich die Türe zu seinem Wohntraum, der zugleich auch als Showroom für Kunden dient, und geleitet die Besucher durch das in leuchtendem Pink strahlende Foyer in den «blauen Salon» mit Blick und Zugang in den barocken Garten. Spätestens jetzt möchte der Besucher gleich selber an der Baselstrasse 48 einziehen… Herr Roemmel, erzählen Sie doch schon mal etwas zum Haus, während wir noch etwas staunen … Beat Roemmel (der sich – über die Wirkung der Räumlichkeiten auf Besucher bewusst – auf einem Sofa mit üppigem Blumenprint niedergelassen hat, lacht) Das Haus wurde 1710 vom Tessiner Architekten Pisoni erbaut – es ist eines von mehreren Wohnhäusern, die der Erbauer der St. Ursen-Kathedrale in und um Solothurn gebaut hat. Allzu viel über die Geschichte und die Vorbesitzer war nicht mehr herauszufinden – ausser, dass sie mehrmals gewechselt hatten und dass sich ein paar klingende Solothurner Namen darunter befanden.

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SCHÖNER LEBEN

Beat Roemmel Drei Herzen schlagen in seiner Brust Beat Roemmel war während vieler Jahre Wie lebt es sich so «ganz in barock»?

dekoriert wurde. Nach meiner Lehre arbeitete

Fantastisch! Ich möchte nie in einem modernen

ich dann als Chefdekorateur und Ladenbau-

Haus wohnen. Als bekennender Fan des Barock

chef von grossen Waren- und Inneneinrich-

war es schon immer mein Traum, in einem sol-

tungshäusern.

chen Haus zu wohnen. Und dass wir gerade dieses Haus kaufen konnten erfüllt mich noch

Und wie ging es dann weiter?

heute täglich mit grosser Freude. Ich liebe die

Nach dem Kauf des Hauses und einer ersten

Heiterkeit und Üppigkeit des Barock, der den

Homestory habe ich dann erste Aufträge als

Lebensstil und eine überschwängliche Lebens-

Interior Designer erhalten – was schlussend-

freude von damals so gut widerspiegelt und

lich zu meiner heutigen selbständigen Tätig-

sich in Textilien, Formen und Farben zeigt.

keit und den beiden Ladengeschäften an der Goldgasse in Solothurn führte. Die Selbstän-

«Ich liebe die Heiterkeit

digkeit «befreite» mich davon, mich zuhause

und Üppigkeit des Barock»

nur extrem aufwändig und anstrengend war

alle sechs Monate neu einzurichten – was nicht

als Chefdekorateur und Ladenbauchef für Manor und Interio tätig sowie als Geschäftsführer Schweiz bei Laura Ashley. Seit Oktober 2011 arbeitet er als selbständiger Interior Designer und ist Besitzer von zwei Interior DesignLäden an der Goldgasse in Solothurn. Seine dritte Leidenschaft gilt dem Tanz: Der Inhaber des traditionsreichen Solothurner Tanzstudios Nyffeler’s Danceorama hat während Jahren selber auf dem internationalen Parkett getanzt und nimmt noch immer Funktionen im Schweizerischen Tanzsportverband wahr.

sondern auch ins gute Tuch ging. Wohnen Sie deshalb auch in Solothurn? Ja. Geboren bin ich zwar im Gäu und bin väterlicherseits ein Bündner – mein Herz schlägt jedoch für Solothurn! Die Geschichte der Stadt und die der Ambassadoren haben mich schon immer fasziniert. Ich mag die «Gemütlichkeit», die Solothurn einerseits ausstrahlt und andererseits diese gewisse Weltoffenheit und «Grandezza». Wobei wir wieder beim Barock sind… (lacht). Wie kamen Sie zum Interior Design? Ich wusste bereits im Alter von sechs Jahren dass ich Dekorationsgestalter werden wollte – heute Polydesigner 3D genannt. Während meiner ganzen Schulzeit war mein Kinderzimmer mein «Schaufenster», welches regelmässig neu

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lichen Runde Kaffee an einem Sonntagnachmittag beim Auftraggeber zuhause. Jedes Haus und jeder Bewohner braucht einen anderen Stil. Darin, diesen zu finden und für alle stimmig umzusetzen, liegt die Herausforderung. Ein gewisses Fingerspitzengefühl und eine Portion «Psychologie» tragen dabei zweifellos zum guten Gelingen bei – über beides verfüge ich glücklicherweise.

«Jedes Haus und jeder Bewohner braucht einen anderen Stil.» Die Wandfarbe des Foyers in leuchtendem Pink sorgt für viel Frische und Heiterkeit

Was ist Ihnen bei Ihrer Arbeit ganz besonders wichtig? In erster Linie natürlich, dass meine Auftraggeber in den neuen Räumen glücklich sind,

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Dann sind Sie also auch Kunde in

Wie arbeiten Sie als Interior Designer?

und dass diese den Bedürfnissen nach Funkti-

Ihrem Laden?

Ich verstehe mich nicht als «Wohnberater» –

onalität und Wohnlichkeit entsprechen. Ich

Böse Zungen behaupten noch heute, dass ich

schliesslich will ich meine Kunden ja nicht bera-

will keine Wohn-Museen schaffen, sondern

meine beiden Läden nur führe, damit ich dort

ten, wie sie wohnen sollen – sondern gehe mei-

die Bewohner sollen sich zuhause wie in den

selber zum Einstandspreis einkaufen kann. Je-

ne Aufträge immer mit der Denke eines «Deko-

Ferien fühlen. Natürlich versuche ich, meine

de neue Textilien-, Tapeten- oder Farbkollekti-

rateurs» an, sprich: Ich setze Themen um. Das

Auftraggeber und mein ganzes Umfeld mit

on inspiriert und «gluschtet» mich – das war

Wohnthema – zum Beispiel «Loft», «Cottage»

meinem «Farbismus», meiner Passion für Far-

schon immer so. Und die Produkte lassen mir

oder «Palais» – erarbeite ich nach einem per-

ben und Muster, anzustecken und sie dazu zu

solange keine Ruhe, bis ich sie zumindest ein-

sönlichen Gespräch mit den Auftraggebern.

motivieren, bei der Einrichtung und Farbwahl

mal habe bestellen können. Heute kann ich

Dabei ist es mir äusserst wichtig, alle Personen

auch mal Grenzen auszuloten. Denn nichts ist

dies immerhin im Auftrag eines Kunden tun

kennenzulernen, die in den neu zu gestalten-

schlimmer und uninspirierender als Mittel-

und nicht mehr nur für mich selber und den

den Räumen wohnen werden. Dies funktioniert

mass. Ich möchte meine Kunden dazu ermuti-

«Hausgebrauch».

erfahrungsgemäss am besten bei einer gemüt-

gen, über dieses hinaus zu gehen, auch mal zu

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SCHÖNER LEBEN

polarisieren. In meinen fast 30 Berufsjahren

sen bestens ins Ambiente – und eine zweite

hat, spürbar und erlebbar ist. Etwas Anderes

habe ich damit meistens nur die allerbesten

Runde Kaffee wurde im Service «Berlin» von

kommt mir nicht in den Laden. Und nicht ins

Erfahrungen gemacht.

KPM, der Königlichen Porzellan-Manufaktur

Haus.

Berlin, serviert. Wie wichtig sind Trends – und welche

Noch eine letzte Frage: Sie haben offensicht-

sind es zurzeit?

«Ich bin ein boden-

Natürlich sind Trends wichtig, ganz besonders

ständiger Mensch, einer

(lacht) ... und eine absolute Unfähigkeit, mich

von der Scholle.»

ich bin seit 30 Jahren ein bekennender Samm-

auch für mich – und nicht nur, weil unser Zuhause auch als Showroom dient. Der Trend geht zurzeit in Richtung «Rückbesinnung auf

lich eine Sammelleidenschaft… von meinen Sammelobjekten zu trennen! Ja, ler. Insbesondere haben es mir Porzellan und

die alten Werte», auf Wohnlichkeit und Behag-

Lassen Sie uns über Ihre Geschäfte an der

Bilder angetan, für die ich gut und gerne auch

lichkeit – ohne dabei altbacken zu wirken. Die

Goldgasse reden: Die Verkaufsvertretung

mal ein kleines Vermögen auszugeben bereit

meisten der Wandfarben, Tapeten und Vorhän-

von edelstem Porzellan in Kombination

bin. Vorausgesetzt, es handelt sich beim Por-

ge hier im Haus – Vorhänge sind übrigens ein

mit Wandfarben ist ziemlich einmalig, oder?

zellan um Manufaktur-Teile und alles stammt

weiteres Must have – stammen aus der Desig-

Ja, das stimmt. Ich musste auch einige meiner

aus Europa.

ners Guild Kollektion von Tricia Guild, die für

Lieferanten zuerst von diesem Konzept über-

mich eine grosse Inspiration und gleichzeitig

zeugen. Was mir aber in allen Fällen gelungen

eine gute Freundin ist. Das Allerwichtigste, ab-

ist, worauf ich auch stolz bin. So habe ich bei-

gesehen von allen Trends, ist jedoch nach wie

spielsweise die Vertretung von KPM erhalten,

vor und immer, dass Räume, Einrichtung und

obwohl diese normalerweise erst ab einer Ver-

Bewohner eine harmonische Einheit bilden.

kaufsfläche von 50 m2 vergeben wird – meine

Stilsicher: Beat Roemmel blickt auf 30 Jahre Berufserfahrung zurück

gesamte Ladenfläche an der Goldgasse beträgt Sie haben uns soeben die wichtigsten

44 m2!

Wohntrends genannt – was sind für Sie persönlich drei No-Gos?

Wie wählen Sie Ihr Sortiment aus?

Soll ich das wirklich sagen? (lacht und überlegt

Grundsätzlich verkaufe ich in meinen Geschäf-

eingehend) Für mich persönlich sind es Alcan-

ten nur Sachen, die ich auch bei mir Zuhause

tara-Polstergruppen, Weingläser aus Pressglas

«zum Einsatz kommen». Und Produkte, die

und Filterkaffe.

über ein grosses handwerkliches Verständnis und die entsprechende Qualität verfügen. Ich

Mittlerweile haben sich auch drei prächtige

verkaufe nur Produkte, bei denen die Seele des

Chartreuse-Katzen zur Runde gesellt – sie pas-

Handwerks und Künstlers, der sie hergestellt

s av o i r v i v r e

15


Klare Architektursprache auch in eigener Sache: Die Büroräumlich­ keiten an der Berthastrasse 7 in Solothurn

1

DER DESIGNER

UNTER DEN ARCHITEKTEN Er verehrt den grossen Frank Lloyd Wright und hat für einen von dessen Schülern gearbeitet: Der Solothurner Architekt Guido Kummer versteht Architektur als Kunst, in einer klaren Sprache qualitative Werte zu schaffen. Immer ergänzt durch eine Prise Poesie.

Das Architekturbüro Guido Kummer + Partner wurde 1994 in Solothurn gegründet. Das Team von links nach rechts: Cornelia Kaderli, Architektin FH; Nadja Frei, Architektin FH; Marco Niffenegger, Hochbautechniker HF; Guido Kummer, Architekt HTL, SWB, SIA; Michael Studer, Architekt FH; David Flückiger, Architekt FH; Yannik Steiner, Zeichner i.A. Fotos Team und Solheure: Claudia Leuenberger; übrige Bilder von Guido Kummer + Partner

16

s av o i r v i v r e

4

www.kummerarchitekten.ch


SCHÖNER LEBEN

GUIDO KUMMER IM INTERVIEW

schwierig oder «nicht bebaubar» gelten – zum Beispiel ein Grundstück in Oberrüttenen mit 13 Metern Höhendifferenz, für welches wir zurzeit ein Projekt erarbeiten. Oder ein kniffliger Fall in der Bieler Altstadt, wo es gilt, ein Eckhaus, das 70 cm abgesackt ist, zu sanieren und

Durch grosse, rahmenlose Fenster bietet sich vom Gross-

umzubauen. Auch der Umbau eines alten Bauernhauses

raumbüro im Dachgeschoss des Hauses Berthastrasse 7

im Dorfkern von Nennigkofen zu Alterswohnungen hält

ein wahrlich spektakulärer Ausblick auf Solothurn, den

die eine oder andere Herausforderung für unser Büro

Weissenstein und den ganzen Jura entlang.

bereit. Natürlich ist das alles nur möglich, weil unsere Bauherrschaften genauso Freude und Herzblut für sol-

Herr Kummer, welche Ihrer Bauprojekte lassen sich von

che Projekte haben.

Ihrem Büro aus sehen? Nicht alle – auch wegen dem Wetter... (lacht) ... und

Wer oder was hat Sie als Architekt geprägt?

«UNSERE PROJEKTE

ganz sicher nicht das neueste – die Stationen der Seil-

Der Architekt Frank Lloyd Wright und dessen Schüler,

bahn Weissenstein. Den Uferbau mit dem Solheure je-

der Meiringer Architekt Ernst E. Anderegg, für den ich

ENTSTEHEN AUS DEN

doch kann man sehen, ebenso die Reithalle, die seit

beim Bau des Berghauses «Top of Europe» auf dem

GEGEBENHEITEN

dem von uns realisierten Umbau ganzjährig für Ver­

Jungfraujoch mitarbeiten durfte. Die extremen Bedin-

anstaltungen genutzt werden kann. Vom Rathaus mit

gungen, unter denen gebaut wurde und die herausfor-

DES ORTES UND DEN

dem 2012 von uns umgebauten Kantonsratssaal ist le-

dernde Ingenieurleistung faszinieren mich noch heute.

BEDÜRFNISSEN

diglich der Turm zu sehen – und die Atriumhäuser der

Und sie haben meine Affinität zur Detaillierung, Mate-

Siedlung Fegetzhof verbergen sich hinter der Altstadt

rialisierung und Gestaltung, die mich bereits während

DER BEWOHNER».

und den Bäumen der Kanti-Allee.

meinem Studium begleitete, weiter verstärkt.

GUIDO KUMMER

Ein breites Spektrum an Bauten und Projekten…

Kommen wir vom «Top of Europe» zum Solothurner

Das ist so, wir bauen verschiedenste Aufgaben. Wir bau-

Hausberg… Was waren die Herausforderungen beim Bau

en von Einfamilienhäusern im In- und Ausland über Pra-

der neuen Seilbahn Weissenstein?

1 Top of Solothurn: die Weissenstein Mittelstation fügt sich optimal in die Berglandschaft ein

xen und Banken bis zu Öffentlichen Bauten und Wohn-

Zum einen natürlich das Terrain. Andererseits die Tatsa-

siedlungen. Wir sind stolz darauf, dass wir zu einem

che, dass die Dimension der Bauten stark durch die Bahn-

schönen Teil von Wettbewerben leben können. Ausser

technik und deren Vorschriften bestimmt war. Wir haben

Neubauten hat sich das Büro in verschiedenen Projekten

dieser vorgegebenen Dimension wortwörtlich die Ecken

mit komplexen, historischen Gebäuden auseinanderge-

und Kanten genommen und drei «runde» Gebäude ent-

setzt und diese durch gezielte Eingriffe neuen Nutzun-

worfen, die harmonisch mit der Umgebung verschmel-

gen zugeführt und renoviert.

zen. Auch die Holzfassaden und Dächer fügen sich orga-

2 Vom Schlachthaus zu einem der beliebtesten Treffpunkte: das Solheure im Uferbau 3 Der altehrwürdige Kantonsratssaal erstrahlt in neuem Glanz 4 Mediterranes Wohnen mit Atrium: Siedlung Fegetzhof, Solothurn

nisch in die Juralandschaft ein und die Übereinstimmung Welche Projekte reizen Sie denn besonders?

der Querschnitte der drei Gebäude lassen diese im Volu-

Solche, die unser Büro von A bis Z selber realisieren kön-

men kleiner und als Einheit erscheinen. Für dieses Projekt

nen. Und solche mit spannenden Ausgangslagen! Ich

haben wir den Prix Lignum 2015, Anerkennung Region

hatte und habe das Glück, dass ich immer wieder zu Pro-

Nord sowie den Hauptpreis von Pro Holz Solothurn ge-

jekten gerufen werde, bei denen die Grundstücke als

wonnen, was uns riesig gefreut hat.

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1 FAMILIE 110 JAHRE WOHNIDEEN Das Familienunternehmen Brechter Wohnen mit Sitz in Gerlafingen darf 2016 ein stolzes Jubiläum feiern: 110 Jahre Firmengeschichte. Das renommierte Einrichtungshaus wird in vierter Generation von Gregor Brechter geführt.

ternehmen vielseitige Einrichtungswünsche. Das komplette An-

EIN NEUBAU UND EINE NEUAUSRICHTUNG

gebot an Wohnbedarf von A bis Z sowie die Beratung dazu sind

Auch die dritte Generation mit Markus und Regina Brechter an

bis heute wichtige Eckpfeiler geblieben.

der Spitze war auf mutigem Expansionskurs: Unter ihrer Lei-

Seit der Firmengründung im Jahre 1906 erfüllt das Familienun-

Der zweite Firmenstandort im Jahre 1975 – die Möbelhalle Karl Brechter an der Schulhausstrasse in Gerlafingen

ES BEGANN MIT NÄHMASCHINEN UND VELOS Leopold Brechter, Urgrossvater des heutigen Geschäftsführers

tung wurde 1982 am heutigen Standort an der Biberiststrasse ein Neubau mit grosser Ausstellungsfläche erstellt. Zehn Jahre später entstand nochmals ein Erweiterungsbau mit einer Verdreifachung der Ausstellungsfläche.

betrieb 1906 beim damaligen Restaurant Waldegg an der Schulhausstrasse in Gerlafingen (heute Waldegg-Pub) eine Velo- und

Zum 100-Jahre-Jubiläum wurde die Unternehmenstrategie

Nähmaschinenwerkstatt. Er ging regelmässig auf Bauernhöfe,

erneut den aktuellen Marktbedürfnissen angepasst und auf

um seine Produkte anzubieten und bekam oft zu hören, Nähma-

höchste Ansprüche ausgerichtet. Das Sortiment wurde gestrafft

schinen brauchen wir keine, aber Betten! So kam es, dass der

und zeigt sich heute auf über 4 000 m2 mit internationalen Kol-

Geschäftsmann ein Bett- und Möbelmagazin errichtete.

lektionen von Minotti, B&B, Schramm, Walter Knoll und anderen mehr. Die Kundschaft reist aus der ganzen Schweiz an und

Zeitreise ins Jahr 1952: Karl Brechter bereitet zusammen mit einem Angestellten eine Hauslieferung vor

Sein Sohn Karl Brechter übernahm das Geschäft 1929 und baute

schätzt nebst der erstklassigen Auswahl zu attraktiven Preisen

die Möbelhalle Brechter. Hier fand die Kundschaft alles, was sie

(dank Währungsvorteil) ebenso die konzeptionelle Wohnbera-

zu dieser Zeit für die Wohnungseinrichtung brauchte: Betten,

tung von Einrichtungsberatern und Innenarchitekten. Und so

Schränke, Polstermöbel, Tische, Stühle, Bodenbeläge, Lampen

erfüllen Familie Brechter und Team auch nach 110 Jahren unter-

und Vorhänge. Oftmals wurden Einrichtungen fürs Leben ge-

schiedlichste Wohnträume.

kauft.

Unverkennbar Giorgetti: in diesem Sessel nimmt man gerne Platz

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s av o i r v i v r e

Schlafluxus pur: die Boxspringbetten aus der Kollektion Origins von Schramm erfüllen alle Schlafträume

Die Eleganz von Minotti bei Brechter Wohnen: z. B. Sofa Seymour, das in verschiedenen Ausführungen erhältlich ist


SCHÖNER LEBEN

«IM GEHOBENEN SEGMENT DER INTERNATIONALEN MARKEN SIND WIR SCHWEIZWEIT DAS GRÖSSTE EIN­RICHTUNGSHAUS.» GREGOR BRECHTER

INNOVATION AUS LUTERBACH:

OBEN SONNE, UNTEN STROM

Dank einem intelligenten Steuerungssystem, der Helion Smart Energy Box, kann Solarstrom aus der Photovoltaik­ anlage auf dem Dach direkt und sehr effizient für den Eigengebrauch eingesetzt werden.

UNTERNEHMERGEIST Gregor Brechter hat Betriebswirtschaft studiert und als Wirtschaftsprüfer gearbeitet, bevor er 2014 die Firmenleitung von seinen Eltern übernahm. Unternehmertum mit dem Gespür für die richtigen Partner und die Faszination der Themen Wohnen und Design sind Aspekte, die er an seiner Arbeit sehr schätzt.

Aufsteller: Adjustable Table E1027 von Eileen Gray, neu auch in schwarz

Weil die clevere Helion Smart Energy Box als Steuerzentrale mit der Photovol-

Bis 31.12.2016

JUBILÄUMSANGEBOTE Ein Besuch lohnt sich!

taikanlage auf dem Dach, dem Stromnetz des Energiewerks und allen grossen Verbrauchern im Haushalt verbunden ist, kann der Solarstrom gezielt eingesetzt und der höchstmögliche Eigenverbrauch erreicht werden. Die Box weiss immer, wieviel Strom produziert und wieviel im Haushalt benötigt wird und steuert die Verbraucher im Haus automatisch. Zusätzlichen Strom aus dem Netz bezieht das System nur, wenn zu wenig Solarstrom vorhanden ist. Überschüssiger Solarstrom wird in der Sonnenbatterie gespeichert und versorgt den Haushalt so auch nach Sonnenuntergang mit sauberem Solarstrom. Bei dieser Energiebilanz geht einfach die Sonne auf!

Informationen zu Helion Smart Energy® gibt’s bei Helion Solar AG Biberiststrasse 4, Gerlafingen www.brechter.ch

Jurastrasse 13, Luterbach www.helion-solar.ch

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Der Industriecharakter wurde bewusst beibehalten

Riverside Zuchwil Wer auf der Suche nach Räumlichkeiten mit dem gewissen Etwas ist, sollte sich das Gebäude 302A auf dem Riverside-Areal genauer an­sehen. Das ehemalige Fabrikgebäude wurde für eine gemischte gewerbliche Nutzung umgebaut und das Resultat darf sich sehen lassen! Die Kombination der alten Gebäudestruktur mit einer

Gewerbe, Atelier und später auch Wohnen erzielt ei-

modernen Erschliessung macht die Halle 302A zu ei-

ne besonders lebendige Atmosphäre, die sehr inspi-

nem Objekt voller Charakter und Charme, in dem zu

rierend wirkt. Genau das entspricht den Zielen der

arbeiten Freude macht. Auf dem Geschäfts- und Ge-

Investorin für das gesamte Areal.»

werbeareal Riverside in Zuchwil haben sich bereits zahlreiche Unternehmen niedergelassen, um die vie-

Für den Umbau von der historischen Industriehalle

len Standortvorteile zu nutzen. Vom lokalen Tanzstu-

zum loftartigen Geschäftshaus mit Industriecharakter

dio bis zum weltweit tätigen Kaffeemaschinenherstel-

war das Solothurner Architekturbüro Arnet Architek-

ler ist hier ein bunter Branchenmix entstanden.

tur verantwortlich. «Durch den neu eingebauten Zentralgang kann die Fläche vollkommen flexibel unter-

Das typische Sheddach und die imposanten Fenster-

teilt werden. Je nach erforderlicher Grösse der ge-

fronten vom Gebäude 302A zeugen auch nach dem

wünschten Räumlichkeit kann einfach eine Anzahl

Umbau von der Vergangenheit als Fabrikhalle und

Raster abgetrennt werden. Im Gang selbst wurde der

vermitteln eine besondere Loft-Atmosphäre. Da die

Bewegungsfluss mit Lichtbahnen und einem einheit-

Räume sehr flexibel eingeteilt werden können, eig-

lichen Farbkonzept unterstrichen», umschreibt Lotti

nen sich die zur Verfügung stehenden Büro-, Atelier-

Arnet das Resultat der Umbauarbeiten. Glücklich ist,

und Gewerbeflächen von 90 bis 910 m2 für viele Fir-

wer neue Räume sucht!

mengrössen und Bedürfnisse. Informationen und Besichtigungstermine gibt’s bei: Nur allzu lange sollte man nicht warten. «Die ersten

Wincasa AG, Frau Katharina Auf der Maur, Telefon

Mieter sind eingezogen und sie fühlen sich hier sehr

062 287 82 75

wohl», erklärt Markus Hauri, der die Interessen der Investorin, der Swiss Prime Anlagestiftung, vertritt und führt weiter aus: «Die gemischte Nutzung von

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www.riversidezuchwil.ch

Masterplan Riverside-Areal

Attraktive Aussenansicht Gebäude 302A


SCHÖNER ARBEITEN

Der grosszügige Eingangsbereich mit dem Treppenaufgang Die ersten Mieter sind eingezogen und fühlen sich im Gebäude 302A sehr wohl

EIN GELUNGENER AUFTAKT

Das Riverside-Areal 170 000 m2 Gesamtfläche, beste Lage direkt an der Aare, optimale Verkehrs­ anbindung, herausragende technische Infrastruktur: das Riverside-Areal in Zuchwil ist der ideale Standort für Dienstleistungen, Produktion, Gewerbe und Lager – und in Zukunft auch für gepflegtes Wohnen.

«Der optische Industriecharakter

«Die Initialzündung zur

mit der historischen Substanz

angestrebten Gesamtent­

wurde bewusst beibehalten und

wicklung, bei der sich

mit moderner Infrastruktur

Industrie, Gewerbe, Atelier

kombiniert.»

und Wohnen vereinen, ist hier perfekt gelungen.»

Lotti Arnet

Markus Hauri

Arnet Architektur AG

mha gmbh, Vertreter der Bauherrschaft

Verwaltung und Vemietung Frau Katharina Auf der Maur, Telefon 062 287 82 75

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EIN NEUBAU FÜR DIE ZUKUNFT Mitte Februar 2016 sorgte die Elektronikkomponenten-Herstellerin Schaffner AG mit der Eröffnung des neuen Hightech-Labors «Drivelab» für einen ersten Höhepunkt im geplanten Ausbau des Standorts Luterbach. Und positiv geht es auch weiter: Ende 2017 soll der neue Hauptsitz des einzigen an der Schweizer Börse kotierten Solothurner Industrieunternehmens eröffnet werden und in direkter Nachbarschaft ein Campus für weitere Hochtechnologie-Unternehmen. Der Baubeginn für den neuen Firmenhauptsitz ist für Mitte 2016 vorgesehen. Bauherrin ist die Espace Real Estate Holding AG. Die Solothurner Immobilienanlagegesellschaft ist Baurechtsnehmerin der Bürgergemeinde Luterbach und plant als Ersatz für die in die Jahre gekommenen Gebäulichkeiten ein zweistöckiges Gebäude in den Dimensionen 34 mal 72 Meter und mit über 5 000 m2 Nutzfläche. Neue Denkfabrik für 110 Mitarbeitende Mit der Verlagerung der letzten Schaffner-Produktionseinheit ins Ausland war an der Nordstrasse 11 in Luterbach bereits 2010 die Umwandlung von der Produktions- zur Denkfabrik eingeleitet worden. Dieser Prozess wird mit dem Bezug des repräsentativen neuen Firmenhauptsitzes seinen Abschluss finden. Im modernen und energieeffizienten Gebäude mit grosser Nutzungsflexibilität werden die Büros des Managements sowie die rund 110 Mitarbeitenden aus den Bereichen Marketing und Vertrieb sowie Forschung und Entwicklung untergebracht sein. Start zu einem Campus für Hochtechnologie-Unternehmen Nach der Realisierung des neuen Schaffner-Hauptsitzes plant die Espace Real Estate Holding AG mittelfristig den weiteren Ausbau des Areals: In direkter Nachbarschaft zu Schaffner soll in einem nächsten Schritt ein weiterer Neubau entstehen, mit dem Ziel, dort einen Campus für Hightech-Unternehmen zu etablieren. Gute Nachrichten also für den Industriestandort Solothurn. 2

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1


SCHÖNER ARBEITEN

EIN KLARES PLUS FÜR DEN INDUSTRIE­ STANDORT SOLOTHURN

Lars Egger, Leiter Entwicklungsund Bauprojekte; Mitglied der Geschäftsleitung

«WIR HABEN DAS POTENZIAL DES AREALS NORDSTRASSE 11 BEREITS VOR 10 JAHREN ERKANNT, ALS WIR ES DAMALS ÜBERNAHMEN. DER ENTSCHEID DER SCHAFFNER AG, IN DEN STANDORT LUTERBACH ZU IN­3

VESTIEREN UND DIESEN AUSZU­BAUEN, HAT UNS IN UNSEREN EIGENEN INVESTITIONSBE­ STREBUNGEN BESTÄRKT.» ESPACE REAL ESTATE HOLDING AG Die Espace Real Estate Holding AG ist eine 2001 ge­gründete Immobilienanlagegesellschaft mit geografischem Schwerpunkt Mittelland. Ihre Anlagesegmente sind in erster Linie Wohnliegenschaften, aber auch Büro-, Gewerbe- und Industrie­liegenschaften sowie Entwicklungsareale und Bauland. Das in Solothurn und Biel an­ sässige Unternehmen beschäftigt 11 Mit­arbeitende. TM

Zuchwilerstrasse 43, Solothurn www.espacereal.ch

1 Der neue Firmenhauptsitz von Schaffner in der Visualisierung 2 Der geplante Eingangsbereich mit viel Licht und Transparenz 3 Das Atrium wird Begegnungs- und Kommunikationszone zugleich

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REGIONALE ANSIEDLUNGSPOLITIK IM FOKUS:

DER CLEANTECH BUSINESSPARK DEITINGEN Mit der Übernahme des Areals der ehemaligen ABB Turbo Systems in Deitingen durch das Gründercenter und Innovationsforum Cleantech Businesspark, konnte innostep espace Solothurn Ende September 2015 ein weiteres Projekt der regionalen Ansiedlungspolitik erfolgreich umsetzen.

Deitingen Ende Januar 2014 waren sich die Vertreter der regionalen

EXPANSION AM STANDORT DEITINGEN

Wirtschaftsförderungs-Organisation innostep und der Standortgemein-

Der Kauf des ehemaligen ABB-Betriebsgeländes bedeutet für die Mega-

de einig, dass auf dem ehemaligen ABB-Betriebsgelände neue Firmen

sol Energie AG ein wichtiger Schritt in der Firmengeschichte: So vergrös-

angesiedelt und so der Produktionsstandort Deitingen erhalten werden

sert sich mit dem Standort Deitingen nicht nur die Produktionsfläche um

soll. Nebst anderen Firmen interessierte sich die in den vergangenen

den Faktor vier und die bisher vier Produktionsstätten in der Schweiz

Jahren stark gewachsene, im Bereich der Solarmodul-Herstellung welt-

konnten zu einem einzigen zusammengeführt werden. Auch die Produk-

weit tätige Megasol Energie AG für die sechs aneinander gebauten Fer-

tionsmenge wird mit der geplanten vollautomatischen Produktionsstras-

tigungshallen und das vierstöckige Bürogebäude.

se – der grössten ihrer Art in der Schweiz und eine der grössten in Europa

Nach Bekanntwerden der definitiven Schliessung des ABB-Standortes in

INNOVATIVES PROJEKT UND ERFOLGREICHE ZUSAMMENARBEIT

– signifikant gesteigert werden können. Ein weiteres Plus ist zu guter Letzt die vorhandene Baulandreserve am Standort Deitingen, was dem in den vergangenen Jahren stark gewachsenen Unternehmen eine langfris-

innostep entwickelte in den folgenden 18 Monaten – in enger Zusam-

tige Perspektive ermöglicht. Am neuen Standort sollen in den nächsten

menarbeit mit der Einwohnergemeinde Deitingen, den kantonalen Be-

fünf Jahren insgesamt rund 200 Arbeitsplätze entstehen, wovon die Me-

hörden und den Vertretern der Megasol Energie AG – das Ansiedlungs-

gasol Energie AG einen grossen Teil schaffen will.

projekt «Cleantechzentrum», welches Ende September 2015 mit dem Kauf des gesamten Industrieareals durch die Megasol Energie AG und

Markus Gisler, Mitgründer und Geschäftsführer der Megasol Energie

der gleichzeitigen Gründung des Cleantech Businessparks zu einem er-

AG, ist ein halbes Jahr nach dem Kauf des Industrieareals noch «über-

folgreichen Abschluss gebracht werden konnte.

glücklich», dass sein Unternehmen auf die Unterstützung von innostep

Freuen sich über die erfolgreiche Zusammenarbeit (v.l.n.r.): Max Wittwer (innostep), Terence Hänni, Markus Gisler, Daniel Sägesser (Megasol Energie AG), und Bruno Eberhard (Gemeindepräsident Deitingen)

24

s av o i r v i v r e

Der neue Cleantech Businesspark und Firmenstandort der Megasol Energie AG in Deitingen


SCHÖNER ARBEITEN SOLARTECHNOLOGIE Was wie eine normale Glasfassade aussieht

2.0

berger+frank ag

sind in Wirklichkeit bedruckte Solarpanels, die so zu einem Baustoff für die Gebäudehülle werden und sich dieser anpassen können.

und der Einwohnergemeinde und eine gute Zusammenarbeit zählen durfte. Und dass er auch mit der Idee eines Gründercenters und Innovationsforum für angewandte Zukunftstechnologien bei innostep und Gemeinde auf offene Ohren gestossen ist. Die Gründung der Cleantech Businesspark AG gleichzeitig mit dem Liegenschaftskauf freut ihn daher umso mehr.

CLEANTECH BUSINESSPARK Idee des Cleantech Businessparks ist die Ansiedlung weiterer Unterneh-

HARDY JÄGGI

men, die in Bereichen wie beispielsweise der nachhaltigen Mobilitätssys-

Geschäftsführer

teme, der Speichertechnologien oder nachhaltigem Bauen tätig sind –

innostep espace Solothurn

mit dem Ziel, sich in diesem «Innovationspark» gegenseitig zu befruchten und die Entwicklungen im Cleantech-Bereich voranzutreiben. Neu Erstberatung für Jungunternehmer, ein kostengünstiges Raumangebot,

TÜRÖFFNER ZUR WIRTSCHAFTSREGION SOLOTHURN

eine Plattform für die Realisierung von Pilotanlagen, unternehmerische

Die Regionale Wirschaftsförderungsorganisation versteht sich als

Begleitung sowie ein Package an interessanten Sekretariats- und Logis-

Impuslgeberin, Motivatorin und zentrale Anlaufstelle für innovative

tikdienstleistungen – eine öffentliche Kantine eingeschlossen.

Unternehmerinnen und Unternehmer. Ihr Angebot richtet sich an

angesiedelte Firmen finden im Cleantech Businesspark eine kostenlose

FÜHRENDE SOLARTECH­NO­LOGIE AUS DER REGION

neu anzusiedelnde und bestehende Unternehmen sowie Start-ups im espace Solothurn.

Die Megasol Energie AG ist einer der führenden europäischen Solarmo-

Dank hervorragender Verbindungen zur lokalen Wirtschaft und Politik

dul-Hersteller und Spezialist für gebäudeintegrierte Photovoltaik-Lö-

hilft innostep Projekte an­zuschieben und den Weg für die Um­setzung

sungen. Das Unternehmen entwickelt und produziert seit über 20 Jah-

frei zu machen. Für eine erfolgreiche Entwicklung der Wirtschafts- und

ren innovative Solarzellen für die Produktion von sauberer Energie zu

Wohnregion espace Solothurn.

tiefsten Investitionskosten. Dazu gehören auch auf Kundenvorgaben angepasste Solarziegel oder Elemente für Fassaden und diese werden

Kontakt: innostep, Wirtschaftsförderung Region Solothurn,

zwar industriell gefertigt, sind in Farbe, Form und Leistungsklasse je-

Tel. 032 682 52 60, info@innostep.ch, www.innostep.ch

doch individuell auf die Bedürfnisse der Kunden ausgelegt. So werden die Solarmodule von Megasol zu einem Baustoff für die Gebäudehülle und können sich dieser anpassen.

INFORMATIONEN FÜR INTERESSIERTE UNTERNEHMEN erteilt Hardy Jäggi, innostep, Wirtschaftsförderung Region Solothurn Megasol Energie AG, Deitingen www.megasol.ch

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FRISCHMACHER Gute Laune ahoi, es weht ein frischer Wind durchs Land! Und durch unsere Rubrik Frischmacher. Ein neues Königshaus sorgt für löwenstarke Fahr­ gefühle, eine neue Ter­rasse und ein Bistro ver­ schönern das Schön­wetterprogramm und der Weg zu neuen Traumvorhängen ist dank den nächsten Seiten ganz leicht zu finden.

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FRISCHMACHER

#2

#1 #3 FRISCH MACHT FROH Ein Outfit für den perfekten Look, ein Bikini für

#4 – TRAUM­VORHANG

Vorhang Giverny von Création Baumann, gesehen bei Messer Wohnen, Bellach

#5 – NATUR­ SEIFEN 

Handgemachte Seifen aus der Twins Seifensiederei, gesehen bei veríkoko, Solothurn

Badenixen, Kissen für die Kuschelpause, ein Traumvorhang mit schönstem Durchblick und Naturseifen als Hautschmeichler: das sieht gut aus und fühlt sich gut an!

#1 – SOMMERLOOK

Stil: natürlich leger von Odd Molly, gesehen bei veríkoko, Solothurn

#2 – BIKINI

Frisch gefischte Bademode gibt’s bei Perosa, Solothurn

#3 – KUSCHELZEIT  Kissen und Plaids von Proflax, erhältlich bei Leinenstube, Solothurn

#5

#4 s av o i r v i v r e

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#3

WIE DER

SOMMER IN MODE KOMMT

#1

DAMENWAHL Candy Colours, verspielte Rüschen und typische Silhouetten lassen bei MARC CAIN die 50er Jahre neu aufleben.

#1 – ICE ICE BABY Frisch wie ein Sommercocktail: Tunika mit Juicy-Fruits-Print, candy pink, CHF 229.–

#2 – BE LUCKY LOOK

Feminin und selbstbewusst in Form und Farbe: Hose mit Print, CHF 169.–, Jacke aus Fun-Velours, terracotta, CHF 519.–

#2 Outfits von Marc Cain gesehen bei:

Ursula Germann, Schaalgasse 16, Solothurn

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Handgemacht italienisch: Schnürschuh von Officine Creative, CHF 570.–; Strümpfe Alto Milano, CHF 24.–


FRISCHMACHER

HERRENWAHL 2016 tragen echte Kerle krassen Schmuck, rauhe Lederaccessoires und Kleider im Used-Look. Auch wer’s etwas dezenter mag, findet die richtige Antwort auf die ganz persönliche Stilfrage bei Mode Küng. Und das schon seit 40 Jahren. MODE KÜNG ZIEHT MÄNNER UND AB SPÄTSOMMER AUCH FRAUEN AN! Ab Spätsommer ist Mode Küng für Männer an der Hauptgasse 4 auf zwei Etagen zu finden und im Geschäft am Stalden ausgesuchte Labels für Frauen.

#3 – VESTON

100 % Schurwolle, von Roy Robson, CHF 349.90

#4 – ZWEITE HOSE GRATIS!

Beim Kauf eines Anzugs von Club of Gents gibt’s bei Mode Küng am Stalden, vom 2. Mai bis 15. Mai 2016, eine zweite Hose kostenlos dazu. Veston ab CHF 179.90, Hose ab CHF 139.90, Gilet ab CHF 99.90

Outfits von Roy Robson und Club of Gents gesehen bei:

#4

Rossmarktplatz 17 und Stalden 13, Solothurn www.mode-kueng.ch

PERFEKTE FUSSARBEIT Forza und Olè! Mit den neuen Modellen feinster italienischer und spanischer Schuhmode kommt die neue Saison leichtfüssig, glitzernd und raffiniert daher. Alle Trends gesehen bei Schuhhaus am Bieltor.

Spanisches Sommerfeeling mit Wedges von Pons Quintana, CHF 290.–

Perle aus Italien: Sandale Infradito von Bottega dell’Artigiano, CHF 230.–

Glamouröser Auftritt mit Boots von Camerlengo/Redwoodshoes, CHF 320.–; Strümpfe Alto Milano, CHF 38.–

Schuhhaus am Bieltor Gurzelngasse 31, Solothurn www.schuhe-bieltor.ch

Geschmeidige WildlederLoafers von Officine Creative, CHF 480.–


Neue Lichtblicke mit komplettem

VORHANGSERVICE

Blickfang Vorhang!

Bilder: mit freundlicher Genehmigung von Création Baumann

Rollo mit Durchblick und in eleganter Ausführung: Fresco R von Création Baumann

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Orion aus der Kollektion Linen & Friends von Création Baumann

Transparenz mit Blumen: Campanella von Création Baumann


FRISCHMACHER

VORHANG AUF FÜR NEUE FRISCHE Vorhänge aus natürlichen Materialien wie Leinen, Baumwolle, Seide und florale Sujets liegen voll im Trend und zaubern angenehme Frische in den Raum. Ob verspielt blumig, streng grafisch oder schlicht uni: Die aktuellen Kollektionen bei Messer Wohnen lassen keine Wünsche offen. Sie sind Blickfang in mehrfacher Hinsicht: Vor-

Dann bleibt nur noch die Wahl aus der riesigen

hänge oder Vorhangsysteme sorgen für Licht-

Auswahl und das ist ja bekanntlich eine Frage

und Sichtschutz und beeinflussen die Atmos­

der persönlichen Vorlieben. Bei Messer Woh-

phäre im Raum. Doch welche Vorhangart oder

nen kennt man alle Produkte und Ausführun-

welches System ist das richtige?

gen bis ins kleinste Detail und kann die Vorund Nachteile der einzelnen Vorhang-Arten

Die Auswahl an Vorhängen und Vorhangsyste-

oder -Systeme erklären – im Vorhangstudio in

men ist so umfangreich, dass sich das Bera-

Bellach oder gleich vor Ort. Dann passt’s ga-

tungsgespräch mit dem Profi allemal lohnt, um

rantiert und sieht perfekt aus.

den Überblick und Durchblick zu erhalten.

… aus dem Nähkästchen Hauchzarter Blumenzauber: Semiramis von Création Baumann

DURCHBLICK UND SERVICE KOMPLETT IN VIER SCHRITTEN ZUM NEUEN TRAUMVORHANG: 1. Beratung im Vorhangstudio bei Messer Wohnen oder bei Ihnen zuhause 2. Genaues Abmessen der Fenster vom Vorhangprofi 3. Anfertigung im haus­eigenen Nähatelier – auch für Änderungsaufträge 4.

Lieferung und Montage

Amanda Späti (links) und Franziska Gafner (rechts) erfüllen Vorhangwünsche

Im hauseigenen Nähatelier von Messer Wohnen

fertige am liebsten Raff- und Flächenvorhänge

erhalten die angelieferten Stoffe jenen Finish,

an», ergänzt Amanda Späti und man spürt so-

der die edlen Gewebe schliesslich zu Vorhängen

fort, dass die charmanten Damen nie um eine

werden lässt. Das erfahrende Duo mit Amanda

gute Vorhanglösung verlegen sind.

Späti und Franziska Gafner schätzen jede Art von Vorhängen. Von einfach und schlicht bis opulent und voluminös erfüllen die beiden Näherinnen die Kundenwünsche sprichwörtlich am Laufmeter. Gelegentlich wird eine stilechte Nachbildung eines historischen Vorhangs verlangt. «Diese Besonderheit mache ich immer wieder gern», sagt Franziska Gafner dazu. «Ich

Tellstrasse 14, Bellach www.messerwohnen.ch

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Die schöne Aussicht ist Supplement: Auf der neuen Terrasse werden frische Tagesspezialitäten angeboten

«UNSER NEU­ANFANG ERFÜLLT VIELSEITIGE WÜNSCHE.» LINA WALT ER

NEUES SCHÖNWETTERPROGRAMM

MIT TERRASSE UND AUSSENBISTRO Die feine Adresse für feines Essen und genussvolle Events beim Golfplatz Limpachtal schafft mehr Platz unter freiem Himmel: Im Limpach’s in Aetingen lädt die neue Terrasse zu genüsslichem Verweilen und das Aussenbistro zu unkomplizierten Zwischen­ verpflegungen ein. Das freut nicht nur Golfer!

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FRISCHMACHER

NEUER SCHWUNG UND EIN BEWÄHRTES TEAM Markus Balsiger, Pächter des Limpach’s und Lina Walter, Restaurationsleiterin und Gastgeberin verwöhnen ihre Gäste mit neuer Frische.

STILVOLLES AMBIENTE IST UNS WICHTIG

Lina Walter, Restaurationsleiterin und Gastgeberin bei Limpach’s Markus Balsiger, Pächter des Limpach’s und Inhaber der Emmenpark AG, zu der das Limpach’s gehört

Die Migros Aare ist neue Besitzerin des «Golf

Zusätzlich zum freistehenden Bistro haben Sie

Limpachtal». Inwiefern wirken sich die neuen

die Plätze auf der Terrasse verdoppelt. Warum?

Besitzverhältnisse auf das Limpach’s aus?

M.B.: Bei schönem Wetter wurden wir jeweils

Markus Balsiger: Die Zusammenarbeit emp-

von Ausflüglern, Radfahrern oder Spaziergän-

finden wir als sehr bereichernd. Wir haben ei-

gern überrannt. Dann war es jeweils schwierig,

nerseits freie Hand und andererseits bringt uns

für Golfer und Gäste des Golfclubs die ge-

die Migros neue Impulse. So wurden beispiels-

wünschte Anzahl Plätze frei zu halten. Mit dem

weise beim Umbau Sicherheitsaspekte konse-

neuen Konzept sind wir optimal aufgestellt –

quent nach konzerninternen Standards ausge-

auch wenn alles natürlich sehr wetterabhängig

führt. Davon profitieren wir und unsere Gäste.

ist.

Aus welchen Überlegungen haben Sie sich

Was ändert sich in kulinarischer Hinsicht?

für die Neuerungen entschieden?

L.W.: Im Tagesgeschäft legen wir grossen Wert

M.B.: Die Mitglieder des Golfclubs kamen öf-

auf unkomplizierte schnelle und frische Gerich-

ters mit dem Anliegen zu uns, sie hätten zu

te mit abwechslungsreichem Angebot. Abends

wenig Platz im Restaurant. Auch die Öffnungs-

werden in der Burestube zusätzlich die belieb-

zeiten waren für ihre Bedürfnisse nicht ganz

ten «Wochengelüste» als mehrgängige Menus

optimal. Mit dem neuen Aussenbistro wurde

angeboten.

für sie ein besonderes Angebot geschaffen: von 8 Uhr bis 18 Uhr sind hier Snacks und Ge-

Wie können Sie das alles personell bewältigen?

tränke zu haben. Auch die Terrasse bietet nun

M.B.: Hier in Aetingen sind 20 bis 25 Mitarbei-

viel mehr Platz.

tende im Einsatz, im Tagesgeschäft 15 Personen. Dabei können wir bei Bedarf auf ein gros-

In der Buurestube werden abends à la Carte Menüs serviert

Lina Walter: Hinzu kommt, dass wir mit dem

ses Netz an Freelancern zugreifen. Wir sind ein

Bistro noch viel näher beim Golfer sind. Viele

eingespieltes Team und es kommen auch im-

möchten direkt auf ihre Runde, sich danach

mer wieder gute neue Leute dazu, die ebenso

kurz erfrischen und wieder gehen – ohne gros-

motiviert und mit viel Herzblut dabei sind. Das

se Umstände.

macht Freude.

Limpach’s, Restaurant & Events, Aetingen www.limpachs.ch

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33


1 Das topmoderne Gebäude wurde im Sommer 2015 eröffnet und gilt als das modernste PeugeotCenter der Schweiz 2 Die Garage Galliker AG Bellach ist offizielle Markenvertretung für Peugeot, Opel, Citroën und Mazda 3 In der grossen Verkaufshalle stehen die neusten Modelle von Peugeot zum Kennenlernen, Bestaunen und Probefahren bereit

2

1

DAS KÖNIGSHAUS DER LÖWEN

Unter plakativem Löwengebrüll ist letzten Sommer das Peugeot-Center der Garage Galliker AG in Bellach eröffnet worden. Das topmoderne Gebäude birgt nebst einem grosszügigen Showroom für die stilgerechte Peugeot-Präsentation auch ein eigenes Carrosserie-Center mit Lackiererei und setzt damit neue Massstäbe. Als offizieller Peugeot-Partner konnte die Garage Galliker AG

wünscht, wird hier schnell fündig und bekommt eine fachkun-

in Bellach das neue Bijou für die französischen Kraftpakete mit

dige, charmante Beratung dazu.

dem Löwen als Markensymbol im letzten Sommer in Betrieb nehmen und so die bisherigen Hausmarken Opel, Mazda und

Das integrierte Carrosserie-Center mit Lackiererei setzt schweiz-

Citroën um einen attraktiven Neuzugang erweitern. Der ästhe-

weit neue Massstäbe: In den grosszügigen, hellen Räumen wird

tische Neubau wurde nach neusten Bau- und Umweltkriterien

mit modernster Technik gearbeitet und die direkten Zufahrten

errichtet und wird mit Fernwärme beheizt.

ermöglichen effiziente Arbeitsabläufe.

Im 550 m2 grossen Showroom sind die neusten Peugeot-Model-

Die Begeisterung für Autos ist bei Galliker spür- und erlebbar.

le zu bewundern – beispielsweise der neue Peugeot 208, der in

Geschäftsführer Sven Kammer und sein Team legen grossen

der trendigen Metallic-Lackierung Orange eine besondere At-

Wert auf Qualität und Fachkompetenz. Die Nähe zu den Impor-

mosphäre von Dynamik, Jugendlichkeit und Frische ausstrahlt.

teuren wird aktiv gepflegt – auf dem Firmengelände ist denn

Auch wer es farblicher dezenter oder ein eleganteres Modell

auch das nationale PSA-Schulungscenter der Marken Peugeot und Citroën eingemietet.

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3


FRISCHMACHER

Das Verkaufsteam der Garage Galliker AG (v.l.n.r.): Marc Spielmann, Olivier Kaufmann, Dario Gulizia, Thomas Güdel

Sven Kammer ist Geschäftsführer der Garage Galliker AG Bellach mit 33 Mitarbeitenden

PEUGEOT 208 BLUE HDI 100 S&S DAS GRÜNSTE AUTO DER SCHWEIZ Bereits zum fünften Mal organisierte die Schweizer Illustrierte mit ihren Partnern AutoScout24, SonntagsBlick, BLICK, L’illustré und il caffè die Wahl «Auto des Jahres». Die Fachjury kürte den Peugeot 208 BlueHDi 100 S&S mit seinem Vierzylinder-Diesel und CO2-Ausstoss von nur 79 g/km zum grünsten Auto der Schweiz 2016.

CARROSSERIE UND LACKIEREREI Ein Team von Profis beseitigt Kratzer, Dellen oder Beulen und ist auf Scheiben tönen, Tuning und Teillackierungen spezialisiert.

Römerstrasse 8, Bellach www.carplanet.ch

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SOMMERLIEBE AUF DEN ERSTEN BLICK! Der Sommertrend 2016 ist klar: Metall und Kunststoff sowie Panto und runde Formen: Liu Jo und Ray Ban machen es elegant vor. Zum Verlieben schön!

GIN AUS DEM SAARLAND Von der chinesischen und amerikanischen Fachjury erst kürzlich mit der Goldmedaille geadelt: «There is no better gin than Ferdinand’s» hiess das Urteil aus San Francisco. Unbedingt ausprobieren! Ferdinand’s Saar Dry Gin überzeugt mit kräftigem, floralem Aroma und ist auch pur ein Genuss, CHF 78.– Luxor Optik Gurzelngasse 16, Solothurn www.luxoroptik.ch

Judengasse 5, Solothurn www.grapperia-soletta.ch

AUF GEHT’S, RAUS GEHT’S!

und um Sportlich unterwegs in die Stadt Solothurn

Wer sich gerne draussen sportlich betätigt, soziale Kontakte knüpfen und pflegen möchte, ist im City Circle Solothurn von Sue Laubscher genau richtig. CITY CIRCLE BOOTCAMP: Lauf-, Kraft- und Ausdauer­training quer durch Solothurn; Gruppen für Einsteiger bis Elite.

Sue Laubscher Facebook: citycirclesolothurn Instagram: sue.laubscher 36

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MEERWASSERBLAU Silberring mit Aquamarin, der seinem Namen «Meerwasser» alle Ehre macht, CHF 1 050.–, gesehen bei Aurum Schmuck Design, Solothurn


FRISCHMACHER

GUTE LAUNE

AHOI!

Es gibt Dinge, die zaubern uns ein genüssliches Lächeln ins Gesicht. Weil sie so lecker sind, weil sie gut aussehen oder uns einfach gut stehen. Manchmal kommt so ein Muntermacher genau richtig.

SO RIECHT SOMMER Sommerduft und -pflege: Produktelinie Summer Hill von Crabtree & Evelyn, gesehen bei Rive Gauche in Solothurn

BELLA FIGURA IN ARMANI JEANS Seidenbluse und Jeans in verschiedenen Cuts & Styles für Damen und Herren

Friedhofplatz 18, Solothurn www.casa-wiederkehr.ch Luftig-leichte Macarons aus der Suteria Solothurn

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Das Auge isst mit und ein ausdrucksstarkes Dekor erübrigt üppige Tischdekorationen; Geschirr und Gläser von Rosenthal, gesehen bei Beat Roemmel Home & Style

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TAFELFREUDEN

MIT ALLEN SINNEN GENIESSEN

Plaid aus 100 % Leinen Nymphaea Camellia von Designers Guild

Was steht heute auf dem Menuplan? Selber

zu­b ereitete Köstlichkeiten vom Grill, ein neues Rezept aus der eigenen Traumküche oder doch das Verwöhnprogramm im Lieblings­restaurant? Lesen Sie auf den nächsten Seiten, wie alle diese Variationen besonders gut gelingen.

FRUCHTIG-FRISCHES DEKOR Lots of stripes Pears von Hutschenreuther, gesehen bei Rive Gauche, Solothurn

Besteck in vielen fröhlichen Farben, gesehen bei Rive Gauche

GARTENFRISCH AUF DEN TISCH Bone-China-Service Les Fruits du Jardin aus der Kollektion Brillance von Rosenthal

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ZU TISCH BITTE!

TISCHWÄSCHE ALS TISCHGESPRÄCH Angesichts der wunderschönen Tischwäsche

spielten oder grafischen Dessins freuen. Die

wird aus einem Tisch ganz leicht eine feierliche

Auswahl macht Appetit auf Abwechslung – das

Tafel – für besondere Anlässe oder um den All-

Auge isst schliesslich mit! Und was viele viel-

tag zu zelebrieren. In der Leinenstube in Solo-

leicht noch nicht wussten: Hier wird im hausei-

thurn kennt man alle Tipps und Zutaten, wie

genen Atelier ein Nähservice geboten, der al-

sich jeder Tisch einladend schön be- und ge-

Was darf’s denn sein: uni, grafisch oder floral?

deckt zeigt.

Ob Platzset, Tischläufer, Tischtücher, Servietten oder Kissenbezüge: Textilien der Leinenstube sind mit viel Liebe und Gespür ausgesucht. Die aktuellen Leinenstoffe in zauberhaften Farbtönen zum Beispiel verleihen viel Sommerfrische und liegen derzeit voll im Trend – für eine Tafelrunde im Freien verbreiten sie genau das richtige Sommerflair! Wer es mit Muster mag, darf sich über die neuen ver-

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les perfekt ins richtige Mass bringt.


TAFELFREUDEN

«TISCH FÜR GÄSTE» Wie zaubert man einen festlich gedeckten Sommertisch? Irene Schneeberger zeigt Tipps und Tricks, wie es ganz sicher gelingt. Zwei Kursdaten stehen zur Auswahl:

17. Mai 2016, 19.30 Uhr 8. Juni 2016, 19.30 Uhr in der Leinenstube Solothurn CHF 40.– inklusive Apéro, Anmeldung im Geschäft per Telefon 032 622 41 57 oder leinenstube@bluewin.ch

Tischset Ø38 cm, in drei Farben, CHF 7.90

Tischset Juicy Baumwolle, 35 ∞ 50 cm, CHF 12.90

SERVICELEISTUNGEN À LA CARTE Wünsche an Tisch- oder Bettwäsche, die über Standardmasse hinausgehen? Im hauseigenen Nähatelier der Leinenstube wird alles auf Mass genäht. Die Serviceleistungen der Leinenstube im Überblick: • Beratung • Nähservice im eigenen Atelier auch für Reparaturen, z.B. defekte Reissverschlüsse bei Duvets • Bettwarenreinigung • Geschenkideen

Zapfhahn-Glas für Saft, Wasser oder Tee Inhalt 3 Liter mit vier Henkelgläsern, Set CHF 69.–

Tüpflitassen in verschieden Farben, 5 dl, CHF 12.90

Marktplatz 47, Solothurn www.leinenstube.ch

Servietten Baumwolle/Leinen, CHF 7.90 s av o i r v i v r e

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GRILLEN 2.0 IM WYSS GARTENHAUS ZUCHWIL

In der «Weber Experience Ausstellung» geraten Grill-Fans jeder Couleur ins Schwärmen: Über 60 ausgestellte Holzkohle- und Gasgrills, jedes erdenkliche Zubehör sowie eine geballte Ladung Beratungs- und Servicekompetenz lassen keinen Wunsch offen – und machen Vorfreude auf die kommende Grillsaison.

wie erwartet Schwarz und Silbergrau vor – im

EIN BREITES ANGEBOT AN SERVICELEISTUNGEN

Gegenteil: in der grosszügigen Ausstellung

Damit das Grillvergnügen noch grösser wird,

herrscht unter der Abteilungsleiterin Sonja

werden im Wyss GartenHaus Zuchwil zusätz-

Züttel, eine Farben- und Formenvielfalt wie in

lich die Weber Serviceleistungen angeboten.

einem bunten Frühlingsgarten. Auf 150 m2 Aus-

Diese umfassen das Zusammenbauen des neu-

stellungsfläche werden sämtliche Modelle und

en Grills, Reinigung, Wartung und Reparatu-

das gesamte Farben-Spektrum der Weber-Pa-

ren sowie die Einlagerung während der Win-

lette präsentiert sowie eine fast endlose Aus-

termonate. Und wer sein Gerät möglichst gut

wahl an Zubehör für Grill-Profis und Amateur-

kennenlernen und bedienen will, der besucht

Grilleure. Ob der klassische Holzkohle-Kugel-

einen Kurs der Weber Grillakademie. Raus aus

grill, ein Smoker zum Räuchern und langsam

dem Haus – und ran an den Grill!

Im Weber Grill-Shop von Wyss herrschen nicht

Garen oder ein luxuriöses, mit Gas betriebenes Grill-Center, ob S oder XXL – für jeden Geschmack, jede Anforderung und jeden Lifestyle gibt es den passenden Weber Grill!

Damit bei all der Modellund Funktionenvielfalt der Durchblick nicht ver­ loren geht, steht Sonja Züttel und ein Team von erfahrenen Mitarbeitern, Grilleurinnen und Grilleuren mit kompetenter Fachberatung zur Seite.

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VON WEBER DER GRILL, VON WYSS DIE SERVICELEISTUNGEN Ob Winterservice, Montage oder Tiefenreinigung – ein Service-Angebot nach Mass. Zu Ihrem Weber-Grill erhalten Sie ein Service-Heft mit Gutscheinen in Wert von CHF 150.–.


TAFELFREUDEN

DIE WEBER GRILLAKADEMIE

FÜR ANGEHENDE GRILLMEISTER Grillseminar «Klassiker»

Mittwoch, 18. Mai

18. 45–22.30 Uhr

Donnerstag, 9. Juni

18. 45–22.30 Uhr

Grillseminar «Fleisch»

Donnerstag, 12. Mai

18. 45–22.30 Uhr

Mittwoch, 15. Juni

18. 45–22.30 Uhr

Grillseminar «Smoking»

Freitag, 20. Mai

18. 45–22.30 Uhr

Kosten: CHF 115.–, inklusive 4-Gang-Menü, max. 20 Teilnehmer Anmeldung unter 032 686 69 23 oder gartenakademie@wyssgarten.ch

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2

3

1 80 % der Schweizer grillen mindestens einmal pro Monat 2 Grillen auf der Überholspur: den Gasgrill «SUMMIT E/S» mit extra-grosser Grillfläche gibt es in verschiedenen Ausführungen, ab CHF 3 499.– 3 Die einzigartige WEBER Experience-Ausstellung: Ein Eldorado für Grillfans 4 Für jeden Grill-Typ das passende Modell – von XS bis XXL

4

Das Original ist ein Klassiker: der «BAR-BKETTLE»-Holzkohlegrill, Ø 47 cm, CHF 119.–

Zuständig für «Haus und Garten»: Patrick Birrer, Leiter Wyss GartenHaus Zuchwil

Der praktische, tragbare Gasgrill «Q» mit luxuriösen Extras ist überall mit dabei! In diversen Farben erhältlich, CHF 379.–

Gartenstrasse 32, Zuchwil www.wyssgarten.ch

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KÜCHEN TRENDS 2016 Ein tolles Auto? Das war gestern. Heute steht bei vielen von uns die Küche ganz oben auf der Wunschliste. Und das nicht nur bei Frauen: Auch Männer entdecken die Küche als moderne Genusswerkstatt, als Raum für Geselligkeit – und auch als neues Statussymbol.

Martin Bader von Merial und sein Team beliefern seit über 20 Jahren Küchenbauer und Fac­h­planer mit erst­klassigen und einzig­artigen Produk­ten aus Edelstahl und Edelmetall und mit Küchentechnik von namhaften Firmen, wie BORA, Kuhn Rikon und Elica

BRONZE MACHT EDEL Die mit höchster Sorgfalt und Präzision gefertigten Abdeckungen, Dampfabzugshauben und unkon­ ventionellen Möbel aus Edelstahl und weiteren hoch­ wertigen Materialien geben jeder Küche einen individuellen und edlen Touch und liegen voll im Trend. Der erste Schritt zur Traumküche beginnt mit einem Besuch im Merial Showroom in Derendingen.

KUHN RIKON BRINGT DAMPF UND POWER IN DIE KÜCHE Gesunde, frische Gerichte zeitsparend und schonend zubereiten – mit dem Einbau-Drucksteamer von Kuhn Rikon problemlos möglich.

Der DUROMATIC Relax Powersteamer kocht automatisch mit Druck und ist so schnell wie ein Dampfkochtopf, ausserdem einfach zu bedienen und zu reinigen. Und wer Lerchenweg 3, Derendingen www.merial.ch

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mal spontan keine Menü-Idee hat, lässt sich von einem der 100 Kochprogramme inspirieren.


TAFELFREUDEN

ALTHOLZ UND BETON Küchen aus dieser Materialkombination stehen voll im Trend und

SOUSVIDE GAREN

ergeben ein ästhetisches Ganzes mit spannenden Kontrasten.

Auch ambitionierte Hobbyköche

Ein perfektes Küchenteam Altholz sorgt für Behaglichkeit und Wärme, die Beton-Optik des Zementverbundsmaterials für Charakter und Modernität:

entdecken die Vorteile der schonenden Sous-vide-Methode, also dem Garen von Lebens­ mitteln im versiegelten Vakuumbeutel im Wasserbad bei konstant gleichbleibender Temperatur. Im Chuchilade gibt es neu Sous-Vide-Geräte für den Privathaushalt. Sousmatic von TFA, bringt das Sous-Vide Garen aus der Spitzen­ gastronomie in Ihre Küche, CHF 249.– Robustheit trifft auf Eleganz: Tisch aus Altholz und Beton

Wer eine Küche ausserhalb der gängigen Standards sucht, wird bei den Küchenbau-Profis von al dente cucine in Solothurn fündig: Küchen von Rastelli oder Modulnova bestechen durch ihre moderne Materialisierung, eine hohe Materialqualität und italienisches Design. Die Elemente aus Zementverbund in Beton-Optik sind in verschiedensten Tonwerten erhältlich und passen so zu jedem Einrichtungsstil. Komplettiert mit hochwertigen Küchengeräten wird jede Küche zu einem Fest für alle Sinne. Erleben lässt sich die harmonische Einheit am besten bei einem Besuch der al dente Küchenausstellung in Solothurn.

HOME BARISTA

Espressomaschine von Rocket, Espresso R58, CHF 2 490.–

Wer es dem Profi-Barista gleich tun und die Kaffeezubereitung mit der richtigen Sorte und Röstung, dem Mahlen, Stopfen, Brühen und Aufgiessen des Kaffees zelebrieren und perfekt beherrschen möchte, kann sich diesen Traum mit der richtigen Maschine und Home Barista Kursen erfüllen. Beratung und Verkauf bei: Edle Beton-Optik und Funktionalität von Rastelli

Bielstrasse 32, Solothurn www.al-dente-cucine.ch

Hauptgasse 62, Solothurn www.chuchilade.ch

Für Barista Kurse wenden Sie sich an Oetterli + Co. AG Telefon 032 622 80 81

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2

 2

Der Landhausstil versprüht viel Frische und natürlichen Charme: alles für den Sommertisch gesehen bei CASA, Solothurn

Frischluft um die Nase, Lecke­reien auf dem Teller, Genüssliches im Glas und das alles in ange­nehmer Gesellschaft – oder wie stellt man sich sommerliche Tafelfreuden vor? Wenn das Wetter mitmacht, geht’s ab nach draussen – wenn nicht, ist es drinnen auch schön gemütlich. Be­s onders schön für die sommerliche Tafel: Geschirr und Deko­rationsobjekte im Landhausstil.

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TAFELFREUDEN

LANDHAUSSTIL MIT FRISCHE UND CHARME PORZELLAN SERVICE GIEN  1

Von Gien in acqua oder grau, z. B. Teller CHF 29.–

BLUMENSCHMUCK  2

Mundgeblasene Glasvase in türkis-grün von Lambert, CHF 150.– und viele weitere Modelle, z. B. Vase Mitte, CHF 120.–

 1

Friedhofplatz 18, Solothurn www.casa-wiederkehr.ch

T T E W B R E BEW e s chein

n-Gut age ss e t t i M F 50.– 10 n je CH o v t r im We innen zu gew

MIT ETWAS GLÜCK GEHT ES BALD AB IN DIE GUTE STUBE VON JÖRG SLASCHEK IM RESTAURANT ATTISHOLZ Wettbewerbsfrage: Von welcher Region ist die Gaststuben-Küche von Jörg Slaschek inspiriert? (Kleiner Tipp: umblätern und HOT POT lesen)

Und so nehmen Sie an der Verlosung teil: Senden Sie uns die Antwort auf unsere Wettbewerbsfrage mit Angabe Ihrer Postadresse per Mail an wettbewerb@savoirvivre.so oder per Postkarte an savoir vivre, c/o GL/concept AG, Baselstrasse 98, 4500 Solothurn. Teilnahmeschluss ist der 31.7.2016. Die Gewinner/in wird persönlich benachrichtigt. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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JÖRG SLASCHEK’S GUTE STUBE Ob zum Lunch oder zu einem Abendessen – in der Gaststube des Attisholz lässt sich gemütlich, preiswert und «ausgezeichnet» gut essen.

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HOT POT

Das Attisholz mit den

restaurant speist oder in der Gaststube sitzt.

essen kommen, das Damenkränzchen, das sich

altehrwürdigen,

Alles was im Attisholz den Weg auf den Teller

zum wöchentlichen Lunch trifft, Paare die et-

eleganten Sälen und das

findet ist von A bis Z von uns frisch zubereitet.

was feiern oder Geschäftsleute – unsere Gäste

mit 17 Gault Millau-

Wir verwenden nur beste Produkte und be-

in der Gaststube schätzen und geniessen die

Punkten ausgezeichnete

ginnen mit dem Selbermachen beim Brot und

ruhige, entspannte und diskrete Atmosphäre

hören beim Praliné zum Kaffee auf.

und den erstklassigen und freundlichen Ser-

Gourmet-Restaurant

vice. Bei uns kann man sich so richtig verwöh-

«Le Feu» ist weit über die Sie gelten als Perfektionist und Mann mit

nen lassen. Unsere Menüs ab unserer saisonal

wenig Kompromissbereitschaft…

wechselnden Karte werden von Gästen mit

küche jedoch auch ganz «alltags­tauglich»

… was absolut stimmt! Und ich fasse diese Cha-

einem «begrenzten Zeitkonto» genauso ge-

in der Gaststube seines Traditionshauses

rakterisierung auch immer als Kompliment auf.

schätzt wie von solchen, die ausgiebig Zeit

Region hinaus bekannt. Dass Jörg Slaschek seine Sterne-

zum Geniessen mitbringen.

serviert, geht (zu) oft vergessen. Jörg Slaschek, wie geht es Ihnen als Koch des Jahres 2016?

«DIE JAHRESZEITEN SCHREIBEN REGELMÄSSIG UNSERE MENÜKARTEN NEU.»

(Strahlt) Die Auszeichnung, die ich für «Le Feu»

«MEIN REZEPT IST EINFACH: ALLES WAS WIR TUN, MACHEN WIR MIT SORGFALT UND LIEBE ZUM DETAIL.»

erhalten habe freut mich natürlich riesig und

Wie äussern sich diese Eigenschaften

ist eine Bestätigung meines Handwerks. Leider

denn konkret in Ihrer Küche?

geht dabei oft vergessen, dass ich nicht nur

Ich bereite nur Lebensmittel von höchster Qua-

Sterneküche, sondern in der Gaststube eine

lität zu. Die Autenthizität der Produkte ist für

unkomplizierte bodenständige und traditionel-

mich das A und O meiner Küche – da lasse ich

le Küche auf hohem Niveau anbiete. Auch diese

auch schon mal «meine» eigene Sorte Erdbee-

Attisholz werden Mittags- und

etwas bayrisch angehauchte Küche – ich bin ja

ren anbauen oder verwende ganz bewusst

Abendmenüs in Haute Gastronomie-Qualität

auf einem bayrischen Landgasthof aufgewach-

Lebensmittel, die nicht aus der Schweiz stam-

ab 22 Franken serviert – bei schönem

sen – ist selbstverständlich ausgezeichnet.

men, weil es hier – im Gegensatz beispielswei-

Wetter auch im lauschigen Innenhof. Wieso

In der Gaststube des ehemaligen Bad

se zu Italien – nur wenige Urgemüse-Sorten

also nicht einen kulinarischen Ausflug

Schlagen mit dem «Le Feu» und der Gaststube

gibt. Vor allem setze ich aber auf Saisonalität:

aufs Land planen?

nicht zwei Koch-Herzen in Ihrer Brust?

Die Jahreszeiten schreiben regelmässig meine

(Lacht) Nein, ich habe nur ein Koch-Herz – ein

Menükarten neu.

ganz grosses sogar, in dem beide Restaurants Platz haben (lacht erneut). Aber wie gesagt:

Wer sind Ihre Gäste in der Gaststube?

meine Koch-Philosophie fliesst in jedes meiner

In einem Wort zusammengefasst: Geniesser.

Gerichte ein – ob der Gast nun im Gourmet­-

Ob Kollegen, die nach dem Sport noch etwas

EBOT IN DER MITTAGSANG

E B U T S T S A G Bu

EMPFIEHLT JÖRG SLASCHEK rtilliachip r Maissalat mit To nter mexikanische

f bunten ese vom Lamm au Piccata alla milan F 22 .– ligurischer Ar t, CH Tagliatelle nach oder

t böhmischem vom Schwein mi Wiener Schnitzel CHF 25 .– er Bratkartoffeln, Kartoffelsalat od WETTBEWERB Seite 47 teil und Wettbewerb auf Nehmen Sie am Gutscheinen en von 10 Lunchgewinnen Sie ein F 50.– im Wer t von CH Guete! E d Viel Glück – un

Restaurant Attisholz, Attisholzstrasse 3, Riedholz www.attisholz.ch

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Natur inspiriert NatĂźrliche Materialien inspirieren in vielerlei Hinsicht zu neuen Produkten und Anwendungen. So schenkt uns ein Naturbett einen natĂźrlichen, gesunden Schlaf und in der Naturheilpraxis finden wir Antworten, die in der Natur des Menschen verborgen liegen.

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INSPIRATION NATUR

ALLER ANFANG IST WACHSTUM Urban Gardening als Trend: Salat, Tomaten, Peperoni, Kräuter oder Minze als Topfpflanzen für Terrasse oder Balkon. Riesenauswahl an Samen, Pflanzen und Blumen bei Wyss GartenHaus Zuchwil, www.wyssgarten.ch

MIT DIR WILL ICH TISCH UND BEET TEILEN

Bevor Liebe durch den Magen gehen kann, muss sie gesät, gepflegt, geerntet, zubereitet und serviert werden – und das alles möglichst liebevoll. Kein Grund zur Sorge, die Natur hilft mit!

FREILUFT-ARBEITSPLATZ Pflanztisch «Regal», 80 ∞ 40 ∞ 86 cm inklusive Kiste, CHF 89.90; Giesskanne «Heritage» rot, 4,5 Liter, CHF 24.90, gesehen bei Wyss Gartenhaus

BÄUMIGES MASSIVHOLZ Perfekte Natürlichkeit auf Y-förmigen Beinen: yps Tisch und Bank sowie aye Stühle von Team 7, gesehen bei Messer Wohnen, Bellach

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SIZILIANISCHE ZITRONEN Stimulierendes Erfrischungsöl Weleda Citrus, gesehen bei Drogerie Gerber, Solothurn

ALLES AUF GRÜN!

GEGEN DIE FARBE GRÜN IST KEIN KRAUT GEWACHSEN. SIE MACHT GUTE LAUNE UND STEHT FÜR NATÜRLICHKEIT, AUSGEGLICHENHEIT UND HOFFNUNG. UND FÜR DIE HEILENDE ODER WOHLTUENDE WIRKUNG VON KRÄUTERN GEBEN WIR NATÜRLICH GERNE GRÜNES LICHT.

GUT GEPOLSTERT Kissen uni oder mit bunten Natur-Dessins in den schönsten Farbnuancen gesehen bei Leinenstube, Solothurn FAHRSPASS IN GRÜN Der Frische-Kick für den Tritt in die Pedale: das Schweizer E-Bike Stromer ST1, in frechem Grün

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NEUER KLINGELTON Fahrradklingel in allen Farbtönen und Designvarianten, z. B. LIIX Colour Bell, gesehen bei Chuchilade, Solothurn


INSPIRATION NATUR

BIO-TEE VOM FEINSTEN Gut bekömmlich in jeder Hinsicht: Biologisch, nachhaltig und fair produzierte Teesorten von pukka z. B. Zitronengras & Ingwer, gesehen bei Lila, Solothurn

KRÄUTERKUNDE Kunden, die Kräuter und Tees von kleinen Betrieben im Offenverkauf wünschen, werden im Bioladen Gänterli, Solothurn schnell fündig.

MULTI

TALENT

Gänterli, St. Urbangasse 59, Solothurn www.gaenterli.ch

NATÜRLICH GESUND SCHLAFEN

100 % LEINEN So fein, dass Sie als Abwaschlappen in der Küche oder als Peelingtücher in der Körperpflege perfekt im Einsatz sind. Disktrasa von Växbo Lin, in zig Farben, gesehen bei Leinenstube Solothurn

Anschmiegsame Decken aus naturbelassener Baumwollhülle mit einer Füllung aus 100 % biologisch aktiver Schafschurwolle sind fasertechnische Klimaexperten: im Sommer sind sie angenehm kühlend und in kälteren Tagen geben sie schön warm. Wer sich dann noch auf die natürlichen Kissen legt, darf sich über traumhaft erholsamen Schlaf freuen.

Max Lerch Judengasse 3, Solothurn www.samina-solothurn.ch

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NESTBAU IN ZUCHWIL Dass Hüsler Nest gesundes, entspann-

Bereits seit 2006 produzieren die Naturbett

beste Schafschurwolle, werden über ein Netz

tes Schlafen bedeutet, ist weltweit

Pioniere aus Oberbipp ihre Bettsysteme am

von Fachhändlern und Vertriebspartnern rund

bekannt. Dass jedoch die komplett

Standort Zuchwil. Mit dem Umzug in die hellen

um den Globus verkauft.

und grosszügigen Produktionshallen auf dem

aus natürlichen Materialien be­ stehenden Bettsysteme und Betten

ehemaligen Sulzer-Areal konnte die Produkti-

NACHHALTIGE PRODUKTION – IN DER REGION

onskapazität massiv erhöht werden.

Das 1982 gegründete und seit dem Jahr 2000 in zweiter Generation geführte Familienunter-

auf dem Industrieareal Riverside

In Zuchwil stellen die Mitarbeitenden sämtliche

nehmen stellt höchste Ansprüche an die Quali-

in Zuchwil produziert werden, wissen

Massivholzteile wie beispielsweise die Trimel-

tät der verarbeiteten Rohstoffe und auch auf

len her – ein elementares Bestandteil des Hüs-

eine Umwelt schonende, nachhaltige Verarbei-

selbst in unserer Region nur die

ler Nest-Bettsystems. Die restlichen Bestand-

tung. Dies nicht nur am Produktionsstandort

Wenigsten.

teile werden in Oberbipp produziert. Die Bett-

Zuchwil sondern auch am Hauptsitz in Ober-

systeme und Betten, allesamt aus natürlichen

bipp, wo der komplette Strombedarf seit 2012

und naturbelassenen Rohstoffen wie Massiv-

von einer Photovoltaik-Anlage auf dem Lager-

holz, Naturlatex sowie feinstes Kamelhaar und

dach gedeckt wird.

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INSPIRATION NATUR

CENTER FÜR SCHLAF KOMPETENZ

Sara Sifrig, seit 15 Jahren bei Hüsler Nest

Nach über 20 Jahren übergaben Walter und Irène Kamber ihre Geschäfte in Solothurn und Bern im Herbst 2014 an die Hüsler Nest AG. savoir vivre hat Sara Sifrig, eine sympathische Fachfrau für gesundes Schlafen, von Hüsler Nest Solothurn getroffen: Frau Sifrig, hat sich seit Herbst 2014 im Hüsler Nest Center etwas verändert? Bis auf die neuen Besitzverhältnisse eigentlich nichts – weder für mich noch für die Kundschaft. Aufgrund meiner langjährigen Arbeit für und mit Kambers – insbesondere Irène Kamber – kenne ich die tollen Produkte bereits in- und auswendig und kann mich auch weiterhin voll auf die Beratung unserer Kunden konzentrieren. Der Hüsler Nest-Laden am Stalden kennen die meisten, die grosse Bett-Ausstellung im 1. Stock jedoch die wenigsten… ... was sich unbedingt ändern muss! In der Tat ist die Ausstellung im 1. Stock am Stalden 10 sehr grosszügig und ich kann ein breites Sortiment an Betten, Schlafsystemen und Kleinmöbeln präsentieren. Ein Besuch lohnt sich also.

DAS HÜSLER NEST POLSTERBETT Was viele nicht wissen: Die Hüsler Nest AG stellt nebst den klassischen Bettsystemen auch Polster­betten her – ideal für alle, die keine Stahl­federn im Rücken haben möchten. Die Einzelteile des Polsterbettes können je nach Geschmack und passend zu jeder Schlafzimmereinrichtung individuell zusammengestellt

Wenn Sie in zwei Sätzen die Vorzüge eines Hüsler Nests beschreiben sollten – welche sind das? Die Naturbett-Pioniere aus Oberbipp haben mit ihrem System ein veritables «Schlaf-Kraftwerk» geschaffen: Die orthopädisch ausgeklügelten, komplett aus natürlichen und naturbelassenen Materialien hergestellten Hüsler Nester tragen zum Erholungsprozess und somit zu Gesundheit und Wohlbefinden bei.

werden: Nebst einer breiten Farbpalette stehen Hüsler Nest «DreamSwiss»

Stoff- oder Lederbezug sowie drei verschiedene Kopfteile zur Auswahl. So schön kann natürlich schlafen sein!

am Stalden, Solothurn www.huesler-nest.ch

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NATURHEILKUNDE

Therapeutische Hypnose – Medizinisches Mentaltraining Die klassische Naturheilkunde bietet ein breites Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten. Die diplomierte Heilpraktikerin und Hypnosetherapeutin Ursula Maushart kombiniert diese Techniken und Praktiken je nach den individuellen Bedürfnissen ihrer Klienten. Mit dem Ziel, dass diese nach möglichst wenigen Sitzungen wieder Wohlsein und Lebensfreude erlangen. Die Naturheilpraxis von Ursula Maushart an der Lagerhausstrasse 1 ist an diesem son-

URSULA MAUSHART, NATURHEILPRAKTIKERIN

ningen Vorfrühlingstag von Sonnenlicht durchflutet. Die grosszügigen, modern ein-

geboren am 10. Juni 1961 in Garmisch-Partenkirchen (D),

gerichteten Praxisräume umfassen zwei Therapierzimmer, die in unterschiedlichen Farb-

lebt seit 26 Jahren in der Schweiz. Die Mutter von

welten gehalten sind – die Klienten dürfen jeweils frei wählen, ob sie sich lieber in

drei erwachsenen Kindern verfügt über eine 5-jährige

kräftigem Orange oder ruhigem Dunkelbraun entspannen wollen – sowie einen Raum

fundierte Ausbildung als Naturheilpraktikerin NHP

für Erst- und Auswertungsgespräche.

und eine Weiterbildung zur Hypnose­therapeutin, Er­nährungsberaterin und Burn-out-Beraterin.

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INSPIRATION NATUR

«Die therapeutische Hypnose wird für Veränderungsarbeit genutzt.» URSULA MAUSHART

Ursula Maushart im Interview Frau Maushart, wer kommt

Behandlung verfolgt und nach Abschluss der

zu Ihnen in die Naturheilpraxis?

Behandlung überprüft werden. Anschliessend

Zu mir kommen die unterschied-

darf der Klient wählen, in welchem der beiden

lichsten Menschen mit den un-

Räume die Hypnosebehandlung stattfinden

terschiedlichsten Beschwerden.

soll. Dort helfe ich dem Klienten in eine hypno-

Mit der klassischen Naturheil-

tische Trance zu gelangen...

kunde kann ein breites Spektrum von Erkrankungen behan-

… und dann «ist man plötzlich weg»?

delt werden – auch solche, die

(lacht) Nein, überhaupt nicht! Entgegen der

ihre Ursachen im Unterbewusst-

landläufigen Meinung und vielen Vorurteilen

sein haben. Dies sind zum Bei-

befindet sich der Patient während der Hypno-

spiel Ängste, Ess- und Schlafstö-

setherapie in einem wachen Bewusstseinszu-

rungen. Die naturheilkundlichen

stand. Die Hypnose ist eine kommunikative

Praktiken unterstütze ich oft mit

Kooperation von Therapeut und Klient, und der

therapeutischer Hypnose, ins-

Zustand der hypnotischen Trance wird für Ver-

besondere bei Süchten, Stress-

änderungsarbeit genutzt.

und Burn-out-Situationen sowie bei Allergien und allergischen

Können Sie das noch etwas ausführen?

Reaktionen.

Als Hypnosetherapeutin arbeite ich eigentlich wie eine «medizinische Mentaltrainerin»: Ich

«Oft genügen zwei bis drei Behandlungs­ sitzungen.»

nutze unter anderem Metaphern und Analogi-

URSULA MAUSHART

er wieder anzufachen. Die Kontrolle darüber,

en, um bei den Klienten in Trance neue Ideen und Lösungsansätze für ihre Fragestellungen anzuregen. Oder in einem Bild gesprochen: Ich puste in die Glut, um bei den Klienten das Feuwelche von den in der Hypnose angefachten

«Während der Hypnosetherapie ist der Klient in einem wachen Bewusstseins­ zustand.» URSULA MAUSHART

Therapeutische Hypnose? Wie muss man sich

Ideen er annimmt und wie er diese nutzt, ist

eine solche Behandlung denn vorstellen?

dabei jederzeit und vollkommen beim Klien-

Der erste Schritt jeder Behandlung und Basis

ten. Während der Hypnose bin ich also quasi

jeder ganzheitlichen Therapie ist ein ausführli-

die «Bootsführerin und Reiseleiterin» - ich stel-

ches und umfassendes Gespräch mit dem Klien-

le sicher, dass das Boot auf seiner Reise auf

ten. In diesem versuche ich zum Klienten eine

Kurs bleibt, in keinen Sturm gerät und am Ende

vertrauensvolle Beziehung aufzubauen und ihn

wieder sicher im Hafen anlegt.

in seiner Gesamtheit zu erfassen. Im Dialog mit ihm lege ich anschliessend eine Therapiemetho-

Wieviele Sitzungen sind denn nötig?

de oder eine Kombination von Methoden fest –

Der Umfang der Therapie beschränkt oft auf

wie zum Beispiel therapeutische Hypnose.

wenige Sitzungen – meistens genügen zwei bis drei. Danach ist meistens wieder Platz ge-

... Wie geht es dann weiter?

schaffen für neue Gedanken und Visionen, und

Im Anschluss an das Gespräch werden gemein-

ein allgemeines Wohlsein und Motivation ha-

sam die Therapieziele festgelegt, die in der

ben sich wieder eingestellt.

Lagerhausstrasse 1 Solothurn www.naturheilpraxissolothurn.ch

Die von Ursula Maushart angebotenen naturheilkundlichen Therapien sind von den Krankenkassen zuge­lassen und werden von der Zusatz­versicherung über­ nommen.

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GOLDRICHTIG FÜR RAHMEN UND KUNST Seit 26 Jahren betreiben Gabriela Knuchel-Menziger und ihr Team ein Rahmen-Atelier an der Goldgasse 12 in Solothurn. Sie stellen Rahmen mit verschiedenen Techniken her. Das Blattvergolden, Verzieren, Restaurieren und die Farbge­ staltung gehören ebenso zu ihrem Handwerk wie das individuelle Einrahmen des Bildes. Vergolderin in der Goldgasse: kunstfertiges Handwerk von Gabriela Knuchel

Gabriela Knuchel Einrahmungen & Rahmenvergoldungen Telefon 032 623 72 42 Spiegel mit Atelier-Rahmen, CHF 350.–, darin spiegelt sich ein Objekt auf Holzkonsole, CHF 350.–

GOL GAS

Wie die Regio Energie Solothurn in ihrer Geschichte erwähnt, soll in der Goldgasse im Jahre 1303 der Stadtbach (Goldbach genannt) geflossen und eine Mühle betrieben worden sein. Heute finden sich hier Geschäfte, die mit frischen Ideen und besonderen Produkten ein goldenes Händchen beweisen.

SCHÖNE DINGE

Fair Trade im Sortiment: Gute-Laune-Geschirr aus Melamin von rice Denmark

Trendige, kultige, farbenfrohe oder schlichte Wohn- und Küchenaccessoires sind bei Lila eben schöne Dinge: Buntes Geschirr, Küchenzubehör, Servietten, Dekorationen, Papeterieartikel , Schmuck und vieles andere mehr ist hier im liebevoll eingerichteten Laden zu finden. Da ist der passende Farbtupfer bestimmt dabei.

am Ab Juli 39 n Stalde

Nadia von Arx www.lila-schoenedinge.ch

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Portemonnaies in Bonbon­farben von Becksöndergaard, Espressotassen Harlekin von Krasilnikoff


HOT SPOTS Hingucker: das Schaufenster gibt einen Einblick in die Einrichtungswelt von Beat Roemmel

LEBEN MIT

BEAT ROEMMEL HOME & STYLE Beat Roemmel bietet exklusive Wohnkonzepte mit persönlicher Heimberatung und führt dazu ein exquisites, komplettes Sortiment für die Stilwelten Loft, Palais und Cottage. Mit Wand­farben von Farrow & Ball, Wohntextilien von Designers Guild und vielen anderen Weltmarken, Tapeten, Möbelstücke, Geschirr z.B. der Königlichen Porzellan Manufaktur

LDSSE DU RCH DI E SE G OL DE N E GA S SE M US S M A N KOM M E N

Berlin, Bettwäsche von Schlossberg oder Leuchten von Baccarat. Von der Idee bis zur U­msetzung bringt er die individuelle Wohnwelt mit viel Liebe zum Detail auf den Punkt.

Beat Roemmel, Interiordesigner und Stylist

www.beatroemmel.com

Porzellan-Pastateller «Ocean», Motiv Zebrahai von Hering Berlin, CHF 198.–

RIVE GAUCHE Gleich gegenüber von Home & Style ist das zweite Bijou von Beat Roemmel zu finden: Rive Gauche, der Conceptstore mit einem kunterbunten Sortiment an schönen Stücken, die das Leben etwas bunter, fröhlicher oder stilvoller machen. Von Mode der Fashionlabels Anette Görtz und Hannes Röther über Seiden­krawatten oder Socken bis zum barocken Sessel, vom Porzellanservice bis zum farbigen Notizbuch sind hier auf kleinstem Raum viele Schätze zu finden – zum Verschenken oder sich selbst Beschenken. Lifestyle will schliesslich gepflegt sein! Tafelservice Hutschenreuther, Lots of stripes, in acht verschiedenen Designs, z.B. Becher mit Henkel CHF 16.–; Schale CHF 19.–

www.beatroemmel.com

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WILLKOMMEN IM CLUB:

Bratati Lynn, Manager of Construction bei Jacobs Engineering Im savoir vivre Club treffen sich einmal pro Monat Fach- und Führungskräfte, um das Leben und Arbeiten mit solothurnischem savoir vivre näher kennen zu lernen. An einem dieser Clubanlässe hat savoir vivre Bratati Lynn von Jacobs Engineering ge­ troffen, die als Bauleiterin am Biogen Projekt in Luterbach beteiligt ist. Dort will das amerikanische Biotechnologieunternehmen bis 2019 eine hochmoderne biopharma­ zeutsiche Produktionsanlage mit 400 Mitarbeitenden in Betrieb nehmen. Sie sind für Ihren Arbeitgeber international

Ehrgeiz den Berg zu durchqueren. Das braucht

Was gefällt Ihnen hier am besten?

tätig und leben und arbeiten erstmals

Einsatz und Mut, das gefällt mir.

Nebst der Landschaft gefällt mir hier in der Region der Sinn für die Gemeinschaft: Man merkt,

hier in der Schweiz. Waren Sie vorher schon einmal in der Schweiz?

Sie sind im Januar nach Luterbach gezogen.

dass die Leute sich hier wohl fühlen: Sie sind

Als ich in Italien arbeitete, habe ich vor vier

Wie erleben Sie die Region?

sehr freundlich, sie kennen sich untereinander,

Jahren die Schweiz als Touristin besucht und

Ich fühle mich hier sehr wohl, weil die Region

die Kinder spielen zusammen. Ich finde es

mir hat es sehr gefallen. Für eine Bauingenieu-

mich an meine Heimat erinnert: Ich lebe in

wichtig, dass die Menschen Teil einer Gemein-

rin wie mich ist die Schweiz mit ihren Tunneln

den USA in in der Nähe von Nashville, in einem

schaft sind. Wir möchten uns hier einleben und

und Gebäuden wie Disneyland. Und mir gefie-

Dorf mit 2 000 Einwohnern an einem Fluss.

auch zu dieser Gemeinschaft gehören.

len die Berge, die Seen, sogar von den Strassen

Mir gefällt die Landschaft und ich geniesse es,

war ich begeistert. Die Schweizer sind sehr

auch hier wieder an einem Fluss zu leben und

stolz auf ihre Infrastrukturen, entsprechend ist

komme oft an die Aare. Ich freue mich schon

alles von guter Qualität und sehr zweckmässig.

jetzt, wenn das Wetter wärmer wird und ich

In den meisten Ländern macht man sich nicht

mit dem Velo die Region erkunden kann. Mein

einleben und auch zu dieser

die Mühe, einen langen Tunnel durch einen

Mann wird auch bald hierher ziehen und mei-

Berg zu bohren, sondern führt die Strasse ein-

ne 21-jährige Tochter, die in Amerika studiert,

Gemeinschaft gehören.»

fach aussen rum. Die Schweizer haben den

wird uns hier sicher besuchen.

Visualisierung der biopharmazeutischen Produktionsanlage auf dem Attisholz-Areal in Luterbach. Neben den Produktionseinheiten wird das 24 000 Quadratmeter grosse Werk auch Labors, Büros, Versorgungsgebäude sowie ein Lager umfassen. Copyright Burckhardt+Partner AG.

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«Wir möchten uns hier

BRATATI LYNN

Die Bauarbeiten begannen im Dezember 2015 und dauern bis Ende 2018. Das Investitionsvolumen beträgt rund eine Milliarde Schweizer Franken.


RENDEZ-VOUS

BRATATI LYNN 46, in Indien geboren und in den USA aufgewachsen Sie ist verheiratet, hat eine erwachsene Tochter und lebt in der Nähe von Nash­ ville, Tennessee. Sie arbeitet seit 21 Jahren als Bauingenieurin für Jacobs Engineering, einem amerikanischen Anlagebau-Unternehmen, das weltweit mehr als 50 000 Mitarbeitende beschäftigt. Seit Januar 2016 wohnt Bratati Lynn in Luterbach und arbeitet für das Biogen Projekt. Das amerikanische Unternehmen plant bis 2019 dort eine hochmoderne hochmoderne biopharmazeutsiche Produktionsstätte mit 400 Mitarbeitenden in Betrieb zu nehmen.

Etwas ist mir hier besonders aufgefallen, von

haben wir diese Regeln verinnerlicht. Und zum

dem wir Amerikaner uns eine Scheibe ab-

Glück sind die Menschen hier sehr hilfsbereit.

schneiden könnten: In den Staaten sind die

«Die Menschen hier nehmen

Leute ständig eingespannt und gönnen sich

Was vermissen Sie hier?

fast keine Pausen. Die Menschen hier nehmen

Ich vermisse natürlich meine Familie. Und dann

sich die Zeit zu entspannen,

sich die Zeit zu entspannen, einen Kaffee zu

gibt es noch etwas typisch Amerikanisches, das

trinken, draussen mit Freunden zu essen. Das

ich auch etwas vermisse: In Amerika sind die

einen Kaffee zu trinken, draus-

ist Lebensqualität. Ich nehme mir die Zeit für

Läden immer geöffnet. Wenn Mann und Frau

sen mit Freunden zu essen.

einen Spaziergang oder um einkaufen zu ge-

beide berufstätig sind, ist es hier nicht so ein-

hen: Beispielsweise in diesen wunderbaren

fach, während den Öffnungszeiten einzukau-

Das ist Lebensqualität.»

Confiserien mit der Solothurner Torte, wobei

fen. Aber auch daran gewöhnt man sich, indem

das etwas gefährlich für mich ist … (lacht). Als

man den Einkauf vorausplant.

BRATATI LYNN

mir am Anfang unsere Relocation Managerin sagte, dass ich in Luterbach das Mittagessen

Wie sieht es mit der deutschen Sprache aus?

auch daheim zubereiten könne, konnte ich das

Ich finde es sehr wichtig, deutsch zu lernen.

fast nicht glauben.

Wir werden Deutsch-Unterricht in der Firma erhalten und viele von uns haben bereits da-

Was finden Sie eher schwierig

mit begonnen. Wir arbeiten hier soweit als

zum Einleben?

möglich mit Schweizer Firmen zusammen,

In der Schweiz gibt es viele Abläufe, die klar

deshalb haben wir nicht nur privat sondern

sind, wenn man hier aufgewachsen ist. Banale

auch bei der Arbeit Gelegenheit deutsch zu

Sachen, wie beispielsweise: Wie entsorge ich

sprechen.

Karton? Hier in der Firma haben wir viele Schilder mit Bildern für die Abfalltrennung aufge-

Sie haben den savoir vivre Club kennen­

stellt: «Das ist für Plastik, das ist für PET.» Wir

gelernt. Welche Vorteile sehen Sie darin?

kommen aus verschiedenen Ländern und für

Man lernt Einheimische kennen und kann sich

uns ist das am Anfang etwas gewöhnungsbe-

mit ihnen austauschen und bekommt konkrete

dürftig. Wir versuchen uns an die Regeln hier

Tipps zum Angebot in der Region. Das hilft

zu halten. Also, bitte seid geduldig mit uns, wir

dabei, uns hier schneller heimisch zu fühlen

geben uns Mühe zu lernen. In einigen Monaten

und uns zu integrieren.

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MAN TRIFFT SICH IM CLUB Die Networking-Plattform «savoir vivre Club» richtet sich an die regionalen Unternehmen und deren neu zugezogene Fachund Führungskräfte sowie an Pendler in den espaceSolothurn. An den monatlich stattfindenden Anlässen lernen die

Wohn- und Dienstleistungsangebote auf dem Markt

Neuzuzüger in ungezwungener Atmosphäre den es-

sind. Alles, was es braucht, um sich in der Region

paceSolothurn kennen, erleben das solothurnische

wohl zu fühlen.

Lebensgefühl und können sich mit ansässigen Fachund Führungskräften vernetzen. Damit Neuzuzüger

Die Teilnahme an den Club-Anlässen steht den Fach-

möglichst rasch im espaceSolothurn ankommen und

und Führungskräften der Mitglieder-Firmen kosten-

sich zuhause fühlen, erhalten sie an den monatlichen

los offen. Das gilt auch für deren Begleitpersonen:

Apéros des «savoir vivre Club» nebst einem interes-

Partnerinnen und Partner oder Arbeitskollegen sind

santen Kurzvortrag auch Insider-Tipps aus der Regi-

ebenso herzlich willkommen! Die Anlässe erfolgen

on: Wohin man ausgeht, was im Kulturprogramm

mit englischer Simultan-Übersetzung.

läuft, wo die beste Küche serviert wird und welche

1

2

3

Der «savoir vivre Club» ist ein Angebot des Fördervereins

Mitglieder (Stand Mai 2016): AEK Energie AG, Arthur Flury AG, Attisholz

espaceSolothurn Marketing. Zu den Mitgliedern des Vereins

Infra AG, Genossenschaft Baseltor, Berner Kantonalbank BEKB, Einwohner-

zählen Unternehmen, Organisationen und Gemeinden der

gemeinde Biberist, Bill de Vigier Stiftung, Bonainvest AG, Bracher und

Region Solothurn. Die Fach- und Führungskräfte aus dem In-

Partner AG, Credit Suisse AG, Espace Real Estate Holding AG, Fraisa SA,

und Ausland der Mitglieder lernen an monatlichen Anlässen

Glutz AG, GL/concept AG, HEV Region Solothurn, home4you, innostep, ISSO

die Region kennen und können sich vernetzen.

International School Solothurn, mha gmbh, Powerhouse AG, Regiobank Solothurn AG, Regio Energie Solothurn, repla espace Solothurn, Salzhaus

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Interessierte melden sich bei club@savoirvivre.so. Infos zur

Restaurant Bar, Solothurner Spitäler AG, Stadt Solothurn, Sterki Bau AG,

Mitgliedschaft und zu den nächsten Club-Events gibt’s unter

Swiss Prime Anlagestiftung/Riverside, Vogt-Schild Druck AG, Volkshoch-

www.savoirvivre.so

schule Solothurn, W.A. de Vigier Stiftung, WAM Planer und Ingenieure AG


RENDEZ-VOUS

4

5

7 8

6 9

11

10

1 Michaela Harzke, Solothurner Spitäler AG 2 Peter Riedweg, Glutz AG; Erwin Limacher, AEK AG 3 Reto Affolter, WAM Planer und Ingenieure AG; Patricia Walter Affolter 4 Matthias Zaugg, Zaugg & Zaugg AG; Bora Obucina, Volkshochschule Solothurn; Hansjörg Boll, Stadt Solothurn

13 12

14

5 Jim West, Biogen 6 Angela Wiprächtiger, International School Solothurn ISSO; Norah de Vigier und Lotti Arnet, Bill de Vigier Stiftung 7 Pierre-Alexandre Thibieroz und Mahmed Zitouni, Jacobs Engineering 8 Andreas Jordan, Berner Kantonalbank BEKB; Noah Heynen, Helion Solar AG 9 Bernhard Aellig, Credit Suisse AG; Adrian Flury, Arthur Flury AG

15 16

10 Carlos Vidal, Vidal Treuhand und Partner AG 11 Barbara Käch, Volkshochschule Solothurn 12 Claudia Merz, Regiobank Solothurn AG 13 Chiara Sottosanti und Cor de Munck, Jacobs Engineering 14 Stefan Blaser, Roth AG 15 Nadine Stöckli; Hansjörg Stöckli, BDO AG 16 Bratati Lynn und Stefano Canzi, Jacobs Engineering

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vorSCHAU

savoir vivre NR. 8 AUSBLICK ZUKUNFT Die Pläne sind gemacht und die Vorfreude darauf stimmt auch. Es sind wieder innovative Projekte für schönes Leben und Arbeiten am Start.

À LA BONNE HEURE Gut gemacht! Es gibt gute Gründe, auf das Geleistete in der Vergangenheit stolz zu sein und die Freude über die Erfahrung und den Erfolg als doppelten Antrieb für die Zukunft zu nehmen.

CHIC MIT CHARME Chic ist, was Charakter hat. Das zeigt sich in der Mode ebenso wie in der Inneneinrichtung. Erlaubt ist, was am besten gefällt.

FEIERN UND GENIESSEN Kulinarische Festtagstipps und schöne Geschenkideen für genussvolle Feiertage.

IMPRESSUM savoir vivre erscheint 2 ∞ jährlich Herausgeberin Verein espaceSolothurn Marketing, Solothurn Auflage 36 000 Exemplare Konzept, Text, Layout GL/concept AG, ibl und partner ag, magenta Grafikdesign, Low Kommunikation, alle Solothurn

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Fotos Andris Linz, Solothurn und zur Verfügung gestellte Aufnahmen Druck Vogt-Schild Druck AG, Derendingen Information und Buchung von redaktionellen Beiträgen und Inseraten savoir vivre | c/o GL/concept AG | Baselstrasse 98 | 4500 Solothurn Telefon 032 623 04 32 | magazin@savoirvivre.so | www.savoirvivre.so


IHRE PARTNERIN FÜR WEITERBILDUNG Sprachen › Anfänger- bis Diplomkurse › Konversationskurse › Firmenkurse › Integrationskurse

Bildung › Computerkurse › SVEB 1-Kurse › Persönlichkeitsbildung › Geschichte, Politik › Kunst und Kultur › Korrespondenz › Rechtschreibung

Freizeit › Gesundheit, Sport › Zeichnen und Malen › Kochen › Kunsthandwerk › Fotografie, Bildbearbeitung

Firmenkurse: Alle unsere Kurse können als Firmenkurse bei Ihnen vor Ort durchgeführt werden. Wir beraten Sie gerne! Hauptbahnhofstrasse 8 · 4500 Solothurn info@vhs-so.ch · www.vhs-so.ch · Tel. 032 626 40 10


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Savoir Vivre No.7  

Das Magazin für den espaceSOLOTHURN

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