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Katinka Buddenkotte Female Poetry Slam Clara Nielsen & Nora Gomringer Frank Klötgen Brauseboys Andreas Scheffler


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Geschenkpapiertüten mit Kordelgriff für Flaschen sind vermutlich das einzige Verpackungsprodukt, bei dem die Wiederverwertung hunderprozentig funktioniert.«

Foto: Bodo Kubatzki

Antike Helden im Poetry Slam Diese Sammlung führt durch die Ahnengalerie der griechischen Mythologie, gese­ hen durch die Augen einiger der bekann­ testen Bühnenpoetinnen und -poeten der deutschsprachigen Szene.

Marc-Uwe Kling begleitet Herkules zur Hydra, Ninia LaGrande betrachtet Elektra, Sebastian 23 schaut in trojanische Pferde der Moderne, Jule Weber blickt in Narziss’ Spiegel ... – Heldinnen und Helden des Poetry Slam treffen auf Heldinnen und Helden der Antike. Fundiert und informativ aufbereitet, durchgehend illustriert und natürlich: höchst unterhaltsam. Nik Salsflausen (Hrsg.), Moritz Konrad (Illustrationen) AFTERWORK MIT SISYPHOS Alte Mythen – neue Texte im Poetry Slam Klappenbroschur, 144 S., inkl. 7 Audiolinks ISBN: 978-3-944035-87-1, 12,90 EUR GENRE: Lyrik/Poetry Slam, Schulunterricht Ausgeliefert im Mai 2017 2

Andreas Scheffler wurde 1966 in Gütersloh geboren. Trotz bescheinigter Wehrdienstunfähigkeit übersiedelte er 1987 nach Westberlin und studierte dort Germanistik, Geschichte und Publizistik. 1989 gründete er mit Kollegen die »Zeitschrift für komische Literatur Salbader. Belehrung und Erbauung«. Er gilt als einer der Väter der Berliner Lesebühnen und liest noch heute allsonntäglich im »Frühschoppen« seine Texte vor. Seit 2003 schreibt er Kolumnen für die Berliner Zeitung. Zuletzt erschien von ihm »Ausdruckstanz ist keine Lösung« im Eichborn-Verlag (2011). Andreas Scheffler lebt und arbeitet heute mit Frau und Katzen in dem Dorf Groß Köris in Brandenburg. Der Autor steht für Lesungen gerne zur Verfügung.

»Mit Augenzwinkern und passgenauen Worten schildert Scheffler die vielen großen und kleinen Macken seiner Zeitgenossen, ohne dabei seine eigenen zu vergessen.« (Westdeutsche Zeitung)


August

Kleine Alltagsgeschichten ganz groß Neues von einem der Mitbegründer der deutschen Lesebühnenszene: Mit satirischem Blick und feinem Ge­spür für die Kuriositäten des Augenblicks strickt »Frühschoppen«-Urgestein Andreas Scheffler aus den Spinnereien seiner Mitmenschen oder eigenen Eselig­ keiten wun­der­bar lakonische Geschichten.

Wenn wandernde Rentner, überfürsorgliche Mütter oder besoffene Fußballfans im Zugabteil ihr Unwesen treiben, einem der Kumpel eine junge, hübsche Freundin aufschwatzen will oder der Nikolaus auf dem Weihnachtsmarkt Amok läuft; wenn man auf der Toilette von Nora Roberts und in seinen Träumen von Thomas Mann behelligt wird, dann bleiben einem nur noch der Wahnsinn oder der Galgenhumor.

Andreas Scheffler ALLE SPINNEN. ICH STRICKE. Geschichten mit einem Vorwort von Manfred Maurenbrecher Klappenbroschur, ca. 144 S. ISBN: 978-3-944035-98-7 (Print), 13 EUR auch als E-Book für 8,99 EUR GENRE: Humor/Satire, Lesebühne Regionalia Berlin/Brandenburg

Andreas Scheffler hat sich für den Humor entschieden, denn am Ende ist doch meistens derjenige der Dumme, der viel zu weit und zu oft um die Ecke gedacht hat.

ET: 28. August 2017

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Ich wohne auf dem Lande in Brandenburg. Da wohnt außer dem Scheffler nur noch der Nazi, denkt mein aufgeklärter Freundeskreis in Berlin. Man unterhält sich in einem Dialekt aus der Bronzezeit, bevorzugt für schriftliche Mitteilungen die Keilschrift, und wenn bei Dunkelheit die Glühlampen angehen, springen die Altvorderen immer noch verängstigt zur Seite. Als Städter würde man da gleich erkannt, und weil die Urbevölkerung, denken sie, statt in eine kollektive Demutshaltung zu fallen, lieber Drudenfüße und anderen Abwehrzauber auf den Bahnsteig malt, kommen sie nur ungern zu mir.«

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»Das Chaos lauert, von außen wie innen, und lockt, wie man weiß. Es ist eine große Freude, sich von der Heiterkeit führen zu lassen, mit der diese Dinge hier berichtet und aus­gebreitet werden.« (Manfred Maurenbrecher) 3


September

Die Herausgeberinnen:

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die welt ist ein nachtfalter, wir schlagen die lider, wir wirbeln nur staub auf, hier landen wir nicht, wir sind unsicher, der wind treibt uns, wir sind so flattrig im herzen, wir wollen nicht schlafen, nie. (aus Pauline Füg: »Nachtfalter«) ***

Foto: Fabian Hartmann

Clara Nielsen (geb. 1987 in Kiel) lebt in Regensburg, ist seit 2007 in der PoetrySlam-Szene aktiv und tritt im gesamten deutschsprachigen Raum auf. 2011 war sie Mitglied der Slam­n­ationalmannschaft im Rahmen der Frauenfußballweltmeis­ terschaft des DFB. Sie wurde vom Goethe-Institut nach Rom und Lissabon eingeladen und stand u. a. mit den Bamberger Symphonikern, der Big Band Convention Ostbayern und dem Uni Jazz Orchester Regensburg auf der Bühne. 2012 erschien ihr erstes Buch »Wind­schattengewächs« im Periplaneta Verlag, Berlin.

Nora Gomringer

Foto: Judith Kienitz

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(Jahrgang 1980) ist Schweizerin und Deutsche. 2005 war sie Deutsche Poetry-Slam-Meisterin im Team und avancierte zu einer der bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikerinnen. Sie hat sieben Lyrik­ bände vorgelegt, schreibt für Rundfunk und Feuilleton. Zuletzt veröffentlichte sie »Mein Gedicht fragt nicht lange reloaded« sowie »Morbus« (jeweils Voland & Quist: 2015). Sie war Poetikdozentin an Universitäten im In- und Ausland, Mitherausgeberin des »Jahrbuchs der Lyrik 2015« (DVA) und erhielt neben zahlreichen Aufenthaltsstipendien und Auszeichnungen 2015 den Ingeborg-Bachmann-Preis. Nora Gomringer lebt in Bamberg, wo sie seit 2010 das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia leitet.

Feminismus ist wie das Kondom, das man erst noch kaufen gehen muss, obwohl man schon nackt zusammen im Bett liegt: Ohne wär’s einfacher, aber langfristig eben nur für den Mann. (aus Sarah Bosetti: »Feminismus«) *** Ich habe jetzt ein Tattoo. Das ist natürlich nicht einfach so passiert. Eine Tattookünstlerin hat es mir gestochen. Im bösen Berlin. Dort, wo alle bösen Verrohungen herkommen. Ich hab Tattoourlaub gemacht. Über Ostern bin ich mit dem Mann und meinem Arm nach Berlin gefahren. Das Tattoo sollte auf den Arm, deshalb musste er mit. (aus Ninia LaGrande: »Das Tattoo«) *** Meine Hobbys sind Mit-Freunden-Treffen, Recher­chie­ ren und Kant. (aus Fee: »Wahre Bildung kommt von außen«) In selber Ausstattung: Das Standardwerk zum Poetry Slam Bas Böttcher, Wolf Hogekamp (Hrsg.) DIE Poetry-SLAM-FIBEL 20 Jahre Werkstatt der Sprache Klappenbroschur, 288 S. ISBN: 978-3-944035-38-3, 14,90 EUR Buch inklusive 22 Audiolinks (4 Auflagen seit November 2014)

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September

Die weibliche Hälfte der Slampoesie Viel zu lange war Poetry Slam ein von Männern dominiertes Format, und das völlig ohne Grund! Diese Anthologie versammelt über 50 Texte der besten deutschsprachigen Slampoetinnen. Mitreißende Lyrik und kunstvolle Prosa über Angst, Liebe, Feminismus, Glück, Diskriminierung und Mathematik.

Die Zeit ist reif für dieses Buch! Viel zu lang standen die deutschsprachigen Slampoetinnen im Schatten ihrer männlichen Kollegen. Viel zu oft wurde Poesie von Frauen als »Mädchenlyrik« abgetan. Was für ein Unsinn! Diese Anthologie stellt eindrucksvoll unter Beweis, wie vielfältig deutschsprachige Slampoetinnen schreiben, dichten, unterhalten, agitieren und erzählen. »Hast du dich jemals gefragt, Unter dem Motto »Was welche Hautfarbe du hast?« wir zu sagen haben« (aus Fatima Moumouni: stellten zwei langjährige »Hautfarben«) Kennerinnen der Szene diese Sammlung zusammen und widerlegen ein für alle Mal das Vorurteil der stimmschwachen Poetin am Mikrofon, denn Lautstärke wird immer feminin sein!

Clara Nielsen, Nora Gomringer (Hrsg.) LAUTSTÄRKE IST WEIBLICH Texte von 50 Poetry-Slammerinnen Broschiert, ca. 240 S. inklusive Audiolinks ISBN: 978-3-944035-91-8 (Print), 14 EUR auch als E-Book für 9,99 EUR GENRE: Poetry Slam ET: 4. September 2017

Mit einer Einleitung von Nora Gomringer. hige Fe

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ers Mit Beiträgen von:

Josefine Berkholz, Sarah Bosetti, Kirsten Fuchs, Svenja Gräfen, Yasmin Hafeth, Theresa Hahl, Dominique Macri, Leonie Warnke, Franziska Wilhelm u. v. a. m.

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September

BRITTA: Vor uns liegt das schnuckelige, mit­tel­alterliche, verregnete, verkackte Brügge. Hun­­der­te von Menschen in bunten Regen­capes, die wie riesige Kegel aussehen, schieben sich, paarweise oder mit Kinderwagen, durch die engen Gassen, spannen Schirme auf, deren Spitzen nur knapp die Augen der anderen Passanten verfehlen, rempeln die um, die vor den Schaufenstern plötzlich stehen geblieben sind. Missmutige Kutscher lümmeln sich auf den Böcken antik aufgemachter Droschken, die davor gespannten Pferde sind zu müde, um die Kinder zu beißen, die mit klebrigen Fingern auf ihren Hälsen herumpatschen. Alle, alle Menschen hier sehen aus, als würden sie in der nächsten Sekunde komplett durchdrehen, wenn jemand ihnen nur ein Zeichen gäbe. Und genau das geschieht.

Foto: Martin Rottenkolber

Katinka Buddenkotte (geboren 1976 in Münster) lebt und schreibt in Köln, beides meist komisch. Ihr Debüt »Ich hatte sie alle« wurde von Jürgen von der Lippe in »Was liest du?« präsentiert und avancierte daraufhin zum Bestseller. Drei weitere Kurzgeschichtenbände und zwei Romane folgten bei Knaus, dtv und Penguin, zuletzt »Früher war wenigstens Sendeschluss« (2017). Zudem schreibt sie satirische Beiträge u. a. für Titanic und taz und tritt zusammen mit der Kabarettistin Dagmar Schönleber als Duo »Wüst’n’Rot« auf. »Eddie muss weg« ist nach »Betreutes Trinken« und »Fortpflanzung nach Tagesform« ihr dritter Roman und ihr erstes Buch bei Satyr. Aus ihrem Werk liest sie, wann und wo sie gebraucht wird, aber auch stets regelmäßig bei der Kölner Lesebühne »Rock’n’Read«. Die Autorin steht für Lesungen gerne zur Verfügung.

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*** STAN: Ich erinnere mich. So fühlt sich das an, wenn man glücklich ist. Vor Glück ganz besoffen. Ich glaube, ich war noch nie so glücklich, dass ich währenddessen schon gemerkt habe, dass ich glücklich bin. Darüber darf man auch nicht nachdenken, sonst ist es vorbei. Dann denkst du an die Zukunft und wünschst dir, du könntest deiner Liebe noch mehr geben als nur – Liebe. Und Obdachlosigkeit. Und nie wieder Kino.

»Wie oft muss es noch gesagt werden, dass Katinka Buddenkotte einfach nur großartig ist? Ausnahmslos jedes ihrer Bücher ist ein Schlag ins Gesicht der Humorlosen, Engstirnigen und Kleinherzigen.« (Jess Jochimsen, SWR-»Nacht der Poeten«) »Ein Roman an der Schnittstelle von gesellschaftlichem Druck und eigenen fixen Ideen, über das Scheitern, Neuversuchen und besser Scheitern.« (WDR5/Mithu Sanyal über »Fortpflanzung nach Tagesform«)


September Kati nka Buddenkotte

Brügge sehen ... und sterben? In ihrem dritten Roman schlägt Erfolgsautorin Katinka Buddenkotte tragikomische Töne an. Ein modernes Paar in den Dreißigern, ein mysteriöser Fremder mit einer Urne im Gepäck und ein Unglück in der Vergangenheit. Eine Beziehung, zwei Perspektiven auf zwei Leben, von denen eins bald enden wird.

Als Paar ergänzen sich Stan und Britta fast perfekt: Er sorgt dafür, dass sie trotz der prekären Lage den Lebensmut nicht verliert, sie verheimlicht ihm, wie aussichtslos die Lage tatsächlich ist. Als eine Dinnerparty mit neuen Bekannten ebenso grandios scheitert wie der Abnabelungsversuch von einem alten Freund, brechen die beiden zu einem spontanen Wochenendtrip nach Brügge auf. Denkt Stan. Doch das Reiseziel folgt gar nicht dem knappen Budget oder einer spontanen Eingebung ihres Freundes, sondern ihrem Plan. Denkt Britta. Und gerade als beide denken, dass sie sich selbst genug sein könnten, tritt der undurchschaubare Barkeeper Eddie mit einer Bitte an sie heran, die noch dubioser ist als er selbst.

Roman

Katinka Buddenkotte EDDIE MUSS WEG Roman Hardcover, ca. 272 S. ISBN: 978-3-944035-96-3 (Print), 19 EUR auch als E-Book für 12,99 EUR GENRE: Tragikomödie Allgemeine Belletristik, Literatur für Frauen ET: 11. September 2017

»Katinka Buddenkotte schreibt so mit­ reißend aufrichtig und schmerzhaft komisch – da werde ich neidisch. Aber vielleicht liegt das daran, dass sie einfach wahnsinnig gut ist.«

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(Tobi Katze, Autor von »Morgen ist leider auch noch ein Tag«)

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Oktober

»Ein echter Dichter.« (WELT kompakt) Fotos: Frank Klötgen

Frank Klötgen

Foto: Uwe LEhmann

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(geb. 1968 in Essen) lebt als Slampoet und Netzliterat in München. Seit 15 Alben ist er Sänger und Texter der Band »Marilyn’s Army«. Er arbeitete zehn Jahre lang als Webmaster für Universal, war mal Deutscher Vizemeister im Skateboardfahren und trat als »Bucharchitekt« in Erscheinung. Er schrieb den ersten Hyperfiction-Roman »Spätwinterhitze« (2004 auf CDROM bei Voland & Quist), veröffentlichte 2007 den Slamlyrik-Band »Will Kacheln«, 2010 folgte der Roman »Der Fall Schelling« (jeweils V&Q). 2013 erschien »Ruhrgebiet: Büdchenzauber und Zechenverse – ein Heimatbuch« (conbooks). Über 2000 Auftritte im In- und Ausland, zahlreiche Tourneen mit dem Goethe-Institut und der Robert-Bosch-Stiftung. Seit 2005 ist er Gastgeber der »Grend Slam«Revue in Essen, er organisierte die Deutsch­spra­chi­gen Poetry-SlamMeister­schaf­­ten 2007 und 2010, ist Mitglied mehrerer Lesebühnen in Berlin und München und fest entschlossen, der Slam-Familie auch nach seinem Abschied vom offiziellen Wettbewerbsbetrieb als Alter Herr erhalten zu bleiben. Der Autor steht für Lesungen gerne zur Verfügung.

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Nun möchte ich noch jenen Fußbreit ausnutzen, der mir als Poetry-Slam-Urgestein zugestanden wird, und meine Pensionierung mit einer wahrhaft einzigartigen Tour zelebrieren: slammen an den schönsten Plätzen der Welt, auf den gewaltigsten und schrägsten Bühnen der Szene, vom Opernhaus bis zum Fußballstadion, von Punkspelunke bis Cocktailbar. Ich will noch einmal alle Spielarten des Slams durchspielen, gegen Jungstars desaströs scheitern, kleine Triumphe erheischen und meinen Abschied feiern. Ein Endspurt über 149 Poetry Slams auf vier Kontinenten. Und trotz aller unvermeidlichen Ellbogenchecks soll dies ein harmonischer Abgang werden: eine als Reise formulierte Liebeserklärung an die Bühnenpoesie.


Oktober

Faszinierende Weltreise der Poesie Poetry Slam ist in den letzten 30 Jahren zur weltweiten Bewegung geworden. Einer der ersten deutschen ProfiSlammer tourt einmal rund um den Globus: von der Keimzelle des Slams in der Chicagoer »Green Mill« bis ins ferne Madagaskar. Nach diesem reich bebilderten Buch weiß man alles über die Poetry-Slam-Bewegung.

Frank Klötgen ist seit vielen Jahren fester Bestandteil der deutschen Poetry-Slam-Szene. Er hat an nahezu jedem Slam teilgenommen und fast jeden auch mal gewonnen. Doch mit dem Popularitätsschub, den das Format in den letzten Jahren erfahren hat, hat es sich auch stark verändert. Neue Poetinnen »18 Jahre lang hat mich und Poeten drängen auf die der Poetry Slam ernährt. Bühne, und für Frank Klötgen Dies ist das Dessert.« scheint es an der Zeit, den Hut zu nehmen und das Feld zu räumen. Zumindest das Wettbewerbsfeld. In einer einjährigen »Abschiedstournee« reist er noch einmal an die Orte und zu den Slams, die während seiner Karriere als Bühnendichter Bedeutung hatten, mit denen er prägende Erinnerungen und jede Menge Geschichten und Anekdoten verbindet. Mit Sven Regener spricht er über Musik und Literatur und lernt endlich seinen Fan Judith Holofernes kennen. Dabei führt ihn seine Reise nicht nur einmal quer durch Deutschland, sondern um die ganze Welt, von den Ursprüngen der Bewegung in den USA über Mittelamerika und Japan bis zu Slams auf Madagaskar. Seine Auftritte reichen von riesigen Open-AirEvents bis hin zu krautigen Kleinstveranstaltungen in der Provinz.

Frank Klötgen SLAMMED! 1 Jahr, 149 Poetry Slams zwischen Hawaii und Madagaskar Hardcover, ca. 256 S. inkl. 16-seitigem Farbfoto-Teil ISBN: 978-3-944035-95-6 (Print), 20 EUR GENRE: Poetry Slam Reise ET: 10. Oktober 2017

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pro Jahr

»Ein Performer, der jeden Text zum Erlebnis macht. Seine Prosa und Lyrik ist von geradezu überwältigendem sprachlichem Einfallsreichtum.« (Dresdner Neue Nachrichten) 9


November

Berliner Kiezgeschichten vom Feinsten Berlins umtriebigste Lesebühne legt ihr fünftes Buch vor: neue Berliner Geschichten, satirische und humo­ ristische Shortstorys über den Wedding und andere Problembezirke – also über die ganze Stadt: Denn ein unfertiger Flughafen, das ist doch Berlins geringstes Problem.

Brauseboys (Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann, Heiko Werning) BERLIN MIT SCHARF Geschichten aus einer unvollendeten Stadt Klappenbroschur, ca. 192 S. inkl. Audiolinks ISBN: 978-3-944035-97-0 (Print), 14 EUR auch als E-Book für 9,99 EUR GENRE: Humor/Satire, Lesebühne Regionalia Berlin ET: 27. November 2017

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Seit bald 15 Jahren lesen die »Brauseboys« im Wedding ihre Geschichten vor. In ihrem neuen Band nehmen sie wieder ihre Heimatstadt aufs Korn und blicken rein ins pralle unvollendete Berlin – eine Stadt, die nie fertig ist, obwohl sie immer fertig ist, mit der Welt: »Auskunftsberliner« führen Touristen in die Irre, die Suche »Abwechslungsreich und über­durch­ nach einem funktionierenden Bür­ schnitt­­lich gut.« ger­­amt führt ins ferne Biesdorf, und im Untergrund agiert die Liga (taz) der listigen Lektoren. Was tun, wenn sich der Prenzlauer Berg für unabhängig erklärt? Oder sollte Berlin gleich den »Berxit« anstreben? Nicht zuletzt geben die Autoren ganz lebens­ praktische Ratschläge: Wie funktioniert Degen­tr­ifizierung? Wie genießt man Döner im Wandel der Tageszeiten, warum führt die Liebe zu Backshopverkäuferinnen zu vollgekrümelten Betten, und was sollte man Berliner niemals, niemals fragen? Die Brauseboys sind Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann und Heiko Werning. Als eine der produktivsten Lese­bühnen der Stadt sind sie aus der Berliner Literaturszene nicht mehr weg­­zu­denken, aus ihrer Heimat, dem Wedding, schon gar nicht. Seit 2003 treten sie wöchentlich auf, seit 2006 präsentieren sie zudem den satirischen Jahresrückblick »Auf Nim­mer­wiedersehen« im Comedyclub Koo­ka­burra. Zahlreiche Publikationen, zuletzt »Geschichten aus der Müllerstraße« (be.bra: 2015). Im Frühjahr 2018 feiert die Lesebühne ihr 15-jähriges Bestehen. Die Autoren stehen für Lesungen sehr gerne zur Verfügung.

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Highlights

Gesamtprogramm auf www.satyr-verlag.de

»Die Pointen sitzen. Es finden sich ebenfalls poetisches Gespür, moralischer Anspruch und ein Hang zur überraschenden Wendung.« (Bayerischer Rundfunk 2) »Es sind Kleinode, die Lars Ruppel erschafft. Gut, dass es dieses Buch gibt.« (AG Jugendliteratur und Medien der GEW)

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»Feiner Wortwitz, scharfe Kritik, intelligent. So macht Lyrik Spaß! Meisterlich.« (Subway Magazin)

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Lars Ruppel DIE KUH VOM EIS Neue Gedichte über Redensarten 3Klappenbroschur, 90 S. ISBN: 978-3-944035-85-7, 10,90 EUR (März 2017)

»Wer beim Lesen zugleich nachdenken und lachen will, nimmt am besten Alex Burkhard zur Hand.« (Süddeutsche Zeitung) »Man sollte dieses Buch wirklich lesen. Die Geschichten sind traurigschön.« (Abendzeitung München) »Burkhards Worte sind ein Blütenmeer, seine Gedanken eine Spielwiese.« (SZ online)

Alex Burkhard BENUTZ ES! Von der Kunst, es unnötig kompliziert zu machen Geschichten Broschiert, 160 S. ISBN: 978-3-944035-89-5, 11,90 EUR (März 2017)

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»Wenn andere sich gehen lassen, begibt Surmann sich begeistert in den Fremdschäm-Modus, schaut hin und schreibt mit. So haben wir alle etwas davon.« (Berliner Zeitung/Cornelia Geissler) »Amüsante Glossen und Kurzgeschichten aus dem Berliner Alltag.« (Neues Deutschland) »Der Autor scheut sich nicht, heikle, lustige wie abgründige Themen gewissenhaft und ohne Scheu unter die Lupe zu nehmen und sie mit dichterischer Lust auszuschmücken.« (Neue Westfälische) »Pointiert und selbstironisch. Amüsante Unterhaltung zum Schmunzeln oder Tränenlachen.« (EKZ-Bibliotheksservice)

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»Blockbuster im Kopfkino.« (Urbanite Magazin) Volker Surmann BLOSSMENSCHEN. SCHÖNER SCHÄMEN FÜR ALLE Geschichten. Hardcover, 208 S. ISBN: 978-3-944035-83-3, 15,90 EUR (Januar 2017)

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»Mit dieser Kombination aus Liebeskummer, Alkohol und Heavy Metal erschafft Goehre eine Steilvorlage für jede Menge Wahnsinn, und es gelingt ihm auf amüsant-elegante Art, damit zu jonglieren ... Immer mit der nötigen Prise Witz, den Goehre zwischen brachial und subtil großzügig verteilt.« (ROCKS Magazin) »Das ist getippte Trueness. Bei Goehre stehen alle Regler auf elf.« (TIP, Berlin) »Eine Art Kodderschnauze im Buchformat.« (Ruhrnachrichten) »Goehre gibt lässig und so selbstironisch wie wortgewandt einen Einblick in die Metal-Szene.« (Die Glocke) Micha-El Goehre STRASSENKÖTER. Ein »Jungsmusik«-Roman Broschiert, 288 S. ISBN: 978-3-944035-66-6, 14,90 EUR (Dezember 2016)

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Verlag Volker Surmann Auerstr. 23–25 10249 Berlin Tel.: 030/3250 9029 | Fax: -9046 www.satyr-verlag.de

Lesungen & Poetry Slams:

Lektorat und Leitung: Dr. phil. Volker Surmann lektorat@satyr-verlag.de Vertrieb: Friederike Christoph vertrieb@satyr-verlag.de Presse: Mirco Drewes presse@satyr-verlag.de Rezensionsexemplare (Buch oder PDF) können gerne per E-Mail angefordert werden. Satyr auf der Frankfurter Buchmesse (11.-15.10.2017): Halle 4.1 (Gang D) Vertretung Berlin Friederike Christoph (Kontakt s.o.) Vertretung NRW und Hessen: Achim Kleine Jageplatz 54 58300 Wetter/Ruhr Tel.: 02335/844 822 | Fax: 70899 vv@achimkleine.de Vertretung Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland und Luxemburg: Michel Theis c/o büro indiebook Bothmerstr. 21 80634 München Tel: 089/12284-704 | Fax: -705 theis@buero-indiebook.de

Alex Burkhard auf der Bühne

Foto: Volker Surmann

All unsere Autorinnen und Autoren haben vielfältige Bühnenerfahrung, sie tragen gerne vor, ob bei Sololesungen oder Gemeinschaftsauftritten, ob im Rahmen einer Lesebühne oder auch eines Poetry Slams. Sie wollen in Ihrer Buchhandlung oder Ihrer Bibliothek eine Lesung oder einen Slam veranstalten oder sind an einem entsprechenden Workshop interessiert? Sprechen Sie uns an! Wir stellen gerne Kontakte her und unterstützen Sie bei der Vorbereitung der Veranstaltung.

Vertretung Österreich: Elisabeth Anintah-Hirt Mobil: +43-676/610 58 03 Tel.: +43-1/319 18 42 | Fax: +43-1/173 810 anintah@msn.com Auslieferung Deutschland und EU: Runge Verlagsauslieferung Bergstraße 2 33803 Steinhagen Tel.: 05204/998-123 | Fax: -111 satyr-verlag@rungeva.de Auslieferung Österreich: Medienlogistik Pichler A-2355 Wiener Neudorf Tel.: +43-2236/63535-245 | Fax: -271 mlo@medien-logistik.at

Der Satyr Verlag unterstützt die Arbeit der Kurt Wolff Stiftung zur Förderung einer vielfältigen Verlags- und Literaturszene. 12

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Daniela Böhle Katharina Greve (Illustrationen) MEIN BISHER BESTES JAHR. WER VORHER NACHDENKT, VERPASST ’NE MENGE Jugendbuch (10–12 Jahre) Hardcover, 256 S. ISBN: 978-3-944035-73-4, 12,95 EUR (2. Auflage; Juni 2016)

Satyr Verlag Vorschau Herbst 2017  

Verlagsvorschau des Berliner Indie-Verlags Satyr auf das Herbstprogramm 2017

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