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Telefon: 05 21/1 44 - 57 70 05 21/1 44 - 61 10 Telefax: 05 21/1 44 - 61 09 www.bildung-beratung-bethel.de bildung-beratung@bethel.de Trägerschaft: Westfälische Diakonenanstalt Nazareth und Westfälische Diakonissenanstalt Sarepta Direktion Sarepta/Nazareth

Die Bildung & Beratung Bethel ist Mitglied im Ev. Erwachsenenbildungswerk Westfalen und Lippe e.V. und Mitglied in der Bundesarbeitsgemeinschaft Fortund Weiterbildung in der Diakonie.

Bildung & Beratung Bethel > Jahresprogramm 2010

Bildung & Beratung Bethel Nazarethweg 7 33617 Bielefeld

JAHRESPROGRAMM

B I L D U NG & B E R AT U NG BETHEL

Die Bildung & Beratung Bethel hat ein QM-System, das gemäß DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert ist.

www.bildung-beratung-bethel.de

2010


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www.bildung-beratung-bethel.de gleich anmelden!

online Sie können sich bequem für die angebotenen Seminare unter http://anmeldung.bildung-beratung-bethel.de online anmelden. Zu jedem Kursangebot im Netz haben wir für Sie einen Anmelde-Button installiert. Sie können auch die schriftlichen Anmeldeunterlagen auf unserer Homepage unter dem Bereich »Service« herunterladen.

mehr

informieren Zur besseren Übersichtlichkeit zeigt Ihnen unser vorliegendes Jahresprogramm kurz und knapp das Wichtigste. Zusätzliche Informationen zu unseren Angeboten finden Sie im Internet unter www.bildung-beratung-bethel.de. Hier haben Sie die Möglichkeit, die passende Fortbildung für sich zu finden. Unser Angebot ist komfortabel eingerichtet. Sie haben die Möglichkeit nach drei Kriterien zu suchen: – nach Stichworten – nach Datum im Seminarkalender – nach Themenbereichen im Jahresprogramm

aktuell

Zusätzlich aufgenommene Seminare finden Sie unter dem Bereich »Aktuelles«. Oder rufen Sie uns an! Telefon 0521/144-57 70/6110


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EDITORIAL

war es das jetzt mit der Wirtschaftskrise? Geht es aufwärts? Wir wissen es nicht wirklich. Klar ist aber, dass das Sozial- und Gesundheitswesen, so auch Diakonie und Caritas, ein stabiler Wirtschaftsfaktor, Quelle gesellschaftlicher Werteorientierung und damit auch ein wesentlicher Faktor unserer Volkswirtschaft sein wird. Aus dieser Rolle heraus muss die künftige Sozial- und Gesundheitspolitik mitgestaltet werden, um mit allen Kräften darauf hinzuwirken, dass evtl. Kürzungen nicht zu Lasten sozial oder gesundheitlich Benachteiligter gehen. Bildung bietet viele Chancen insbesondere in dieser Situation: – Foren für sozialpolitische Diskurse – Möglichkeiten zur persönlichen Reflexion und zur eigenen beruflichen Weiterentwicklung – Gelegenheit zur Qualifizierung der Mitarbeitenden für die neuen, durchaus spannenden Herausforderungen Nutzen Sie unsere Serviceangebote und Dienstleistungen rund um Personalund Organisationsentwicklung zur Entlastung und zur Stärkung Ihrer eigenen Ressourcen. Investieren Sie an der richtigen Stelle: Unsere Bildungs- und Beratungsangebote leisten wichtige Beiträge zur Sicherung und Weiterentwicklung einer guten Arbeits- und Dienstleistungsqualität. Mit diesem Katalog halten Sie das Ergebnis unserer Entwicklungsarbeit in den Händen. In allen Themenbereichen ist vieles gemeinsam mit Ihnen, unseren Kundinnen und Kunden, auf den aktuellen Bedarf hin entwickelt worden. Einen »Roten Faden« bildet das Thema Sozialraumorientierung. Inklusive Arbeitsansätze, Fachweiterbildungen, Case Management, Beratungsausbildungen, Führungskräfteentwicklung und diakonisch-theologische Reflexion markieren die inhaltlichen Eckpunkte unseres Angebotes. Neu sind »Themen für Teams«: Spezielle Angebote für Arbeitsgruppen und Führungsmannschaften, die mit passgenauem Zuschnitt Personen- und Systemqualifizierung sinnvoll verbinden. Unser umfassendes Netzwerk von Fachleuten und starken Kooperationspartnern ist um interessante Personen, Institute und Hochschulen ergänzt worden. Letztere sind wichtige Partner auf dem Weg zu einem chancenreichen und durchlässigen System beruflicher Bildung. In diesem Katalog konzentrieren wir uns auf Kurzportraits unserer Angebote. Ausführliche Beschreibungen, Aktuelles sowie Buchungsmöglichkeiten finden Sie unter www.bildung-beratung-bethel.de. Ihre Tagungen, Workshops und Seminare finden in unserem modernen und technisch optimal ausgestatteten Tagungszentrum den richtigen Rahmen. Durch unsere Angebote am Standort Bethel – und mit unseren Inhouse-Angeboten bei Ihnen vor Ort – verbinden wir Nutzerinnen und Nutzer, Mitarbeitende und Unternehmen. Zu allen Veranstaltungen oder zu passenden Lösungen für Sie und Ihre Organisation beraten wir Sie gerne! Schauen Sie sich in unserem Katalog oder auf unserer Homepage um und wählen Sie für sich ganz persönlich, für Ihren Bereich oder für Ihr Unternehmen gezielt aus. Wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit mit Ihnen! Max Wulfmeier-Böhm und Ihr Team der Bildung & Beratung Bethel

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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,


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Was uns wichtig ist und wie wir arbeiten Uns liegt die Zufriedenheit unserer Kundinnen und Kunden und ihre erfolgreiche Entwicklung am Herzen. Sie merken das: – an der Auswahl aktueller und relevanter Themen – an klaren Inhalten und Zielen unserer Veranstaltungen – an der fundierten Vermittlung mit einem Wechsel aus Impulsen, Projekt- und Arbeitsgruppen und gezieltem Medieneinsatz – daran, dass wir den individuellen Zielen und Erwartungen unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine hohe Bedeutung beimessen und flexibel darauf reagieren – daran, dass wir bedarfsgerecht Sinn- und Wertefragen integrieren – an der Nutzung von E-Learning-Elementen im Rahmen der Weiterbildungen

Unsere Piktogramme Um Ihnen das Lesen des Jahresprogramms zu erleichtern und um bereits auf den ersten Blick zu sehen, ob das jeweilige Angebot als Inhouse-Angebot buchbar ist, ein Bildungsscheck angerechnet werden kann oder das Angebot auch für Menschen mit Behinderung geeignet ist, haben wir die folgenden Piktogramme eingefügt:

Alle Angebote, die speziell für Menschen mit Behinderung gedacht sind, erkennen Sie an diesem Zeichen:

Veranstaltungen, für die eine finanzielle Förderung durch einen Bildungsscheck möglich ist, sind mit dem folgenden Symbol gekennzeichnet:

Für den erfolgreichen Abschluss von Weiterbildungen mit diesem Symbol können Sie ECTS – Creditpoints erhalten, die Ihnen jeweils für einen Studiengang an der Fachhochschule der Diakonie (FHdD), angerechnet werden können. Details erhalten Sie unter www.bildungberatung-bethel.de und Tel.: 05 21/144 - 4117.


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INHOUSE

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FINANZIERUNGSMÖGLICHKEITEN

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B E R AT U N G

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BILDUNG

15

Theologie und Diakonie Seelsorgeinstitut Bethel

16

Führung und Management in sozialen und diakonischen Einrichtungen

26

Kommunikation und Kompetenz

35

Management in Büro und Verwaltung EDV

50

Arbeit und Berufliche Rehabilitation

55

Behindertenhilfe

65

Epilepsie

79

Pflege

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Gesundheit

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I N H A LT S V E R Z E I C H N I S

109

Jugend- und Familienhilfe

116

Psychiatrie

121

Suchthilfe

128

Austausch und Begegnung

136

Bildung für Menschen mit Behinderung

143

WEITERBILDUNGEN

144

Übersicht der Weiterbildungen

145

O R G A N I S AT O R I S C H E S

146

Tagungshäuser und Übernachtungsmöglichkeiten in Bethel

148

Unsere Geschäftsbedingungen

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Anfahrtsbeschreibung

151

Parken in Bethel

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Das Team

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Impressum Anmeldung

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INHOUSE

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INHOUSE

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Wir kommen zu Ihnen ... Inhouse-Angebote bedarfsorientiert – kompetent – wirtschaftlich – praxisnah Mit unseren Inhouse-Angeboten bieten wir Ihnen die Möglichkeit, gezielt am Bedarf Ihrer Organisation oder Ihres Teams anzusetzen. Inhouse-Angebote richten sich in der Regel an ein System. So erwirbt z.B. eine bestimmte Gruppe von Mitarbeitenden einer Organisation gemeinsam neue Kompetenzen – oder alle Mitarbeitenden einer Arbeitseinheit lernen oder erarbeiten gemeinsam Neues. Unsere Qualifizierungen sind dafür gut geeignet. Fallweise kombinieren wir einzelne Qualifizierungsbausteine mit Beratung oder Umsetzungsbegleitung. Wir erreichen so gemeinsam mit Ihnen bei sparsamem Einsatz von Ressourcen einen hohen Nutzen. Wir kommen zu Ihnen – oder laden Sie gern in unser modernes Tagungszentrum ein. Gerne unterstützen wir Sie bei der Planung Ihrer Personalentwicklung und bei der Organisation und Moderation Ihrer eigenen Tagungen und Seminare. Sprechen Sie uns an! Themenschwerpunkte im Inhouse-Bereich sind zum Beispiel: – Fachqualifizierungen für Bereiche, Teams oder Mitarbeitendengruppen – Kompetenzentwicklung für Führungskräfte – Themenbezogene Workshops oder Klausurtagungen – Organisationsberatung und Unternehmensworkshops – EDV-Training am Arbeitsplatz – Integrative Projekte – Fortbildungen für Interessensvertretungen (Heimbeiräte, Werkstatträte) Themen für Teams Als Anregung für Seminarthemen haben wir in unseren einzelnen Kapiteln teilweise spezielle Themenvorschläge für Teams aufgeführt. Gerne kommen wir hierüber mit Ihnen ins Gespräch! Zu allen Inhouse-Fortbildungsangeboten senden wir Ihnen gerne ausführliche Informationen über Inhalte, Dauer und Kosten oder beraten Sie persönlich. Bitte wenden Sie sich an unsere Verwaltung, Telefon 05 21/144-57 70 oder 05 21/144-6110.


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FINANZIERUNGSMÖGLICHKEITEN

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FINANZIERUNGSMÖGLICHKEITEN

Was ist das? Der Bildungsscheck bietet Ihnen die Möglichkeit einer finanziellen Förderung Ihrer Fort- und Weiterbildungsmaßnahme (Teilnahme- und Prüfungsgebühren), wenn Sie in einem kleinen oder mittelständischen Unternehmen mit max. 250 Mitarbeiter/-innen in NRW beschäftigt sind. Der Bildungsscheck kann sowohl von Beschäftigten als auch von Firmen in Anspruch genommen werden. Das Land NRW übernimmt bis zu 50 % (max. 500,00 € pro Bildungsscheck) der finanziellen Kosten Ihrer Weiterbildungsmaßnahme. Was ist zu tun? 1. Sie erhalten den Bildungsscheck bei einer der Beratungsstellen in Ihrer Region. Informationen zu den Beratungsstellen erhalten Sie im Internet. Möchten Sie an einem unserer Bildungsangebote teilnehmen, ist es wichtig, dass Sie bei der Beratung ausdrücklich auf dieses Angebot hinweisen und die Bildung & Beratung Bethel auf dem Bildungsscheck vermerkt wird. 2. Sie reichen den Bildungsscheck mit der Anmeldung zu der jeweiligen Fortund Weiterbildungsmaßnahme bei der Bildung & Beratung Bethel ein. Die Anmeldung zum Seminar (der Vertrag) wird erst rechtswirksam, wenn der Bildung & Beratung Bethel (dem Weiterbildungsanbieter) ein Zuwendungsbescheid zur Erstattung von 50% der Teilnahme- und Prüfungsgebühren (max. 500,00 €) von der zuständigen Bewilligungsbehörde ausgestellt wurde. Ein Bildungsscheck muss innerhalb von drei Monaten bei uns eingelöst werden. Geförderte Maßnahmen sind im Jahresprogramm mit dem folgenden Symbol gekennzeichnet:

AZWV – Anerkennung- und Zulassungsverordnung Weiterbildung (Bildungsgutschein) Bildung & Beratung Bethel gehört zu den Bildungsträgern, die entsprechend der »Anerkennungs- und Zulassungsverordnung Weiterbildung« (AZWV) zur Annahme von Bildungsgutscheinen berechtigt sind. Aktuell besteht für mehrere Lehrgänge die Möglichkeit, auf diesem Weg die Übernahme der Lehrgangskosten bei der Agentur für Arbeit zu beantragen. Bitte sprechen Sie uns an!

Weiterbildungen Die Abrechnung der Seminargebühren für Weiterbildungen erfolgt in der Regel in Raten pro Kursabschnitt. Gerne besprechen wir individuelle Lösungen der Bezahlung mit Ihnen. Weitere Informationen: www.bildung-beratung-bethel.de

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Bildungsscheck


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Beratung Mit einem professionellen und differenzierten Angebot beraten wir Mitarbeitende, Fach- und Führungskräfte, Teams, Gruppen und Organisationen. Im Mittelpunkt stehen Ihre Themen und Bedürfnisse. Sie können dabei eine der im Folgenden beschriebenen Beratungsformate wählen oder wir entwickeln mit Ihnen ein auf Ihren spezifischen Bedarf zugeschnittenes Beratungskonzept. Supervision und Coaching Supervision Supervision als professioneller Beratungsansatz fördert Sie in Ihrem beruflichen Handeln im Kontext des fachlichen Auftrages und des institutionellen Rahmens. Mit Hilfe dieses bewährten Ansatzes gelingt es Ihnen, den beruflichen Alltag systematisch und zielführend zu reflektieren und Arbeitsbeziehungen professionell zu gestalten. Supervision unterstützt dabei zugleich Ihre Innovations- und Problemlösungskompetenz. Gearbeitet wird mit unterschiedlichen Methoden; der Ansatz ist systemisch und prozessorientiert. Coaching Möchten Sie beruflichen Herausforderungen effektiver begegnen? Möchten Sie neue Ziele für sich selbst, Ihr Team oder Ihre Organisation entwickeln? Coaching als ziel- und lösungsorientiertes Beratungsangebot ermöglicht Ihnen, Ihre Wahrnehmung im beruflichen Handeln zu erweitern und bisher verdeckte Handlungsspielräume zu erkennen. Gleichzeitig setzt Coaching Ihre Potentiale zur Erweiterung der eigenen Leistungsfähigkeit frei und unterstützt Sie so darin, Veränderungsprozesse zielgerichtet und aktiv zu gestalten. Wir bieten Ihnen Supervision und Coaching für Einzelpersonen, Teams und Gruppen an. Besonders hinweisen möchten wir auf unsere Angebote – Coaching für Führungskräfte und Projektleitungen – Lehrsupervision und Lehrcoaching für Teilnehmer/-innen in entsprechenden Ausbildungen und Studiengängen – Fallsupervision – Kontrollsupervision und Qualitätsgruppe zur Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung für Supervisoren/-innen Ansprechpartner/-in: Lothar Held, Telefon 05 21/144 - 43 29 Dr. Elisabeth Hano, Telefon 05 21/144 -61 07


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NEU !

Angebot für Führungskräfte und Mitarbeitende Der berufliche Alltag fordert den ganzen Menschen. Dabei wird oft vergessen, dass die Gesundheit das Fundament für Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit ist. Hier setzt Gesundheitscoaching an: Als Beratungsangebot, das sich auf den Umgang mit psychosozialen Belastungen durch Arbeit bezieht und darauf abzielt, Gesundheit und Wohlbefinden in der Arbeit ebenso zu erhalten wie die individuelle Leistungsfähigkeit. Im Coachingprozess werden auf der Grundlage einer Diagnostik geeignete Maßnahmen und Bedingungen für einen gelingenden Transfer in das Arbeitsleben erarbeitet. Das Coaching orientiert sich am Konzept der Salutogenese: Es geht in erster Linie um die Identifizierung von Faktoren, die gesund erhalten und weniger um Faktoren, die krank machen. Ziel ist es, sich der individuellen Gesundheitsressourcen bewusst zu werden und um ein bewusstes Gesundheitsverhalten. – Es richtet sich zum einen an Mitarbeiter/-innen, die sich systematisch mit ihren individuellen gesundheitlichen Ressourcen und Belastungen auseinandersetzen wollen und dafür Zeit, Energie und Kosten investieren wollen – Für Führungskräfte geht es darum, das eigene Führungsverhalten hinsichtlich der gesundheitsförderlichen Wirkung für nachgeordnete Mitarbeitende weiter zu entwickeln Ansprechpartner: Hedi Sudbrock, Telefon 05 21/144- 4378 Organisationsberatung und Veränderungsmanagement Organisationsentwicklung ist Führungsaufgabe. Entwicklungen und Veränderungen sind immer häufiger, immer umfangreicher, immer tiefgreifender, immer schneller… Organisationsberatung unterstützt Führungskräfte aller Führungsebenen und ihre Systeme darin, komplexe Entwicklungs- und Veränderungsprozesse gezielt zu gestalten. Die Anlässe und Themen sind vielfältig. Beispiele sind: Ziel- und Strategieentwicklung, Leitbildentwicklung und Unternehmenskultur, Prozessoptimierung und Strukturentwicklung, Personalentwicklung und betriebswirtschaftliche Lösungen … Das interdisziplinäre Know-How unserer Berater/-innen sichert das Erreichen gesteckter Ziele und guter Ergebnisse.

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Gesundheitscoaching


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In allen Phasen unserer Organisationsberatung – Analyse, Zielentwicklung, Planung, Realisierung und Ergebnissicherung – wird angestrebt, die vorhandenen Ressourcen und Kompetenzen optimal zu nutzen und die Identifikation und Verantwortung aller am Umsetzungsprozess Beteiligten sicherzustellen. Ansprechpartner: Max Wulfmeier-Böhm, Telefon 05 21/144-44 69

Großgruppen-Methoden und Moderation Wollen Sie in Ihrer Organisation oder in Ihrem Unternehmen Veränderungen entwickeln, Ziele und Strategien umsetzen, die von Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mitgestaltet und motiviert umgesetzt werden? Großgruppenverfahren sind hervorragend geeignet, nachhaltige Veränderungsprozesse zu gestalten. Vorhandene Potenziale werden aktiviert und für die Organisation oder das Unternehmen nutzbar gemacht (Appreciative Inquiry). In komplexen Situationen können schnelle und kreative Lösungen erarbeitet werden (Open Space). Durch Großgruppenverfahren wird der Informationsfluss bei Veränderungsabsichten der Leitung unterstützt, Mitarbeiter/-innen werden in die Gestaltung neuer Strategien einbezogen (Real Time Strategic Change). Verbindliche Ziele und Maßnahmen können ebenfalls gut in großen Gruppen erarbeitet und umgesetzt werden (Zukunftskonferenz). Allen Großgruppenmethoden gemeinsam ist, dass sie sehr gute Möglichkeiten bieten, viele Menschen in Veränderungsprozesse einzubeziehen, Transparenz zu schaffen und unterschiedliche Interessengruppen zur Übernahme von Verantwortung zu motivieren. Die verschiedenen Methoden sind gut miteinander kombinierbar. Gemeinsam mit Ihnen entwerfen wir ein für Ihre Ausgangssituation und Zielsetzung passendes Veranstaltungsdesign, entwickeln ein geeignetes methodisches Vorgehen und moderieren Ihre Veranstaltung. Ansprechpartnerin: Dr. Elisabeth Hano, Telefon 05 21/144-61 07


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Wir führen Qualitätsaudits zur Ist-Analyse durch, beraten bei der Auswahl geeigneter Qualitätsmanagementmodelle und begleiten Sie beim Aufbau und der Entwicklung Ihres Qualitätsmanagementsystems. Dazu kann die Erarbeitung von Qualitätspolitik und Qualitätshandbuch, der Aufbau eines Beschwerdemanagements oder die Entwicklung von Evaluationsinstrumenten ebenso gehören wie die Moderation von Qualitätszirkeln. Ansprechpartner: Josef Hartmann, Telefon 05 21/144- 43 23 Projektmanagement Der berufliche Alltag wird zunehmend von einmaliger, komplexer und zeitlich begrenzter Projektarbeit bestimmt. Dabei sind Projektvorhaben nicht oder nur schwer in der Linienorganisation zu lösen. Ihre Zielsetzung erfordert eine koordinierte Zusammenarbeit von Mitgliedern verschiedener Unternehmensbereiche, ein festgelegtes Projektziel und eine klare Projektorganisationsstruktur. Durch ein professionelles Projektmanagement können vor allem innovative Aufgaben und komplexe Probleme erfolgreich bewältigt werden. Wir bieten Ihnen professionelle Begleitung Ihrer Projekte, übernehmen für Sie die Aufgabe der Projektleitung oder beraten Sie zu allen Fragen des Projektmanagements. Ansprechpartner: Werner Barking, Telefon 05 21/144-39 54 Mediation Konflikte sind ein integraler Bestandteil jeglichen Zusammenlebens. Wir können sie als Bedrohung oder als Chance erleben. Mediation ist ein Verfahren, Konflikte konstruktiv zu nutzen. Sie unterstützt darin, eigene Interessen zu entdecken und adäquat zu vertreten, Interessen der anderen Partei wahrzunehmen und anzuerkennen, selbstbestimmt und einvernehmlich Lösungen zu finden und die eigene Konfliktfähigkeit zu stärken. Wir vermitteln Mediatorinnen und Mediatoren, die Sie mit dem Verfahren bekannt machen und Sie in Konfliktsituationen durch ihre Allparteilichkeit und Neutralität unterstützend begleiten. Ansprechpartnerin: Esther Wolf, Telefon 05 21/144-41 33

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Qualitätsmanagement


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Kollegiale Beratung Möchten Sie berufliches Handeln optimieren und dabei auf ein Verfahren zurückgreifen, das kostengünstig, ressourcenund lösungsorientiert ist? Kollegiale Beratung (Intervision) ist ein strukturiertes und systematisches Verfahren zur Beratung und Reflexion der eigenen Arbeit in einer kollegialen Gruppe. Über Kollegiale Beratung können belastende oder konfliktträchtige Situationen aus dem Berufsalltag anders und neu verstanden, Wahrnehmungsmöglichkeiten erweitert und Lösungsansätze gefunden werden. Dabei besteht die Effizienz dieses Beratungsansatzes nicht nur darin, dass der Einzelne eigene Anteile an der belastenden Situation erkennt und über eine andere Wahrnehmung sein Verhalten professionalisieren kann, sondern auch darin, dass alle Teilnehmenden der kollegialen Beratung über die Auseinandersetzung mit Problemen aus der Alltagspraxis von Kolleginnen und Kollegen Anregungen für ihre eigene berufliche Praxis bekommen. Damit wird insgesamt eine selbstgesteuerte und selbstmotivierte Problemlösekompetenz gestärkt. Wir bieten Ihnen eine Einführung in die Methode der Kollegialen Beratung und vermitteln die notwendigen Kenntnisse über Rahmenbedingungen, Kriterien und das Setting, damit Kollegiale Beratung gelingen kann. Ansprechpartnerin: Dr. Elisabeth Hano, Telefon 05 21/144 -61 07 Bildungsberatung Sie machen sich Gedanken über Ihre beruflichen Perspektiven? Sie wollen sich fortbilden, wissen aber noch nicht so recht in welche Richtung? Sie möchten sich beruflich weiter qualifizieren, finden aber in unserem Programm nicht das Passende oder suchen Informationen zu Fortbildungsangeboten anderer Anbieter? Wir beraten Sie gerne! Bitte vereinbaren Sie einen persönlichen Gesprächstermin mit uns. Ansprechpartnerin für Terminvereinbarungen: Brigitte Neumeier, Telefon 05 21/144-61 10


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SEMINARANGEBOTE

THEOLOGIE UND DIAKONIE SEELSORGEINSTITUT BETHEL

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Pulsschlag – Theologie für den diakonischen Alltag

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Ostern feiern in diakonischen Einrichtungen

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Alles inklusive, oder was? Verhältnisbestimmung von Leitbegriffen der sozialen Arbeit zur Diakonie

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Tote essen auch Nutella – Von Kindern Weisheit über Tod und Sterben lernen

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Zum 100. Todestag Friedrich v. Bodelschwingh des Älteren

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Was macht Diakonie zur Diakonie? Wert oder Wertverlust in diakonischen Unternehmen

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Ev. Kirche im Sozialraum

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Was liegt der Diakonie voraus? Christlich-jüdische Wurzeln der Diakonie

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Basiskurs Diakonie

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Was heißt hier Diakonie?

21

Das Glaubensbekenntnis der Kirche

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Auf dem Weg zur Quelle – Begegnungstage für interessierte Frauen Wenn Vertrautes nicht mehr trägt – Lebensübergänge gestalten

SEELSORGEINSTITUT BETHEL 23

Angebote des Seelsorgeinstituts Bethel

THEMEN FÜR TEAMS Alle Fachthemen, die in unserem Jahresprogramm angeboten werden, bieten wir Ihnen gerne auch als maßgeschneidertes Fortbildungspaket (Inhouse-Angebot) für Ihr Team oder Ihre Einrichtung an. Thematische Schwerpunkte, Ziele, Umfang, Ort und Termine stimmen wir dabei nach Ihren Wünschen ab. Bitte sprechen Sie uns an! Tel.: 05 21/144-57 70


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KAPITEL

THEOLOGIE UND DIAKONIE

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Der Pulsschlag läuft auch in 2010 weiter. Pulsschlag, das sind theologische Impulse und Anregungen für den diakonischen Alltag jeweils an einem Nachmittag von 15:00 Uhr – 18:00 Uhr im Haus Nazareth. Die Veranstaltungen richten sich an Mitarbeitende und Leitende in diakonischen Einrichtungen. Teilnahmebeiträge werden nicht erhoben. Für Teams organisieren wir gerne Pulsschläge aus 2010 oder 2009 als Inhouse-Maßnahmen.

Ostern feiern in diakonischen Einrichtungen

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Termin: 25.02.2010 Do. 15:00 Uhr –18:00 Uhr

In der Vorbereitung auf das Osterfest geht der Pulsschlag der Frage nach, wie das besondere und für den christlichen Glauben zentrale Thema dieses Festes mit anderen als rein sprachlichen Mitteln bewusst gemacht und kommuniziert werden kann. Die darstellende Kunst und Elemente der Raumgestaltung helfen dabei. Die Teilnehmenden erarbeiten und erhalten alltagspraktische Anregungen, die sie für das diesjährige Osterfest nutzen oder auch auf andere Feste im Kirchenjahr übertragen können.

Alles inklusive, oder was? Verhältnisbestimmung von Leitbegriffen der sozialen Arbeit zur Diakonie Passen die modernen Leitbegriffe der Sozialen Arbeit zur Diakonie? In den zurückliegenden Jahren wurden ständig neue Leitbegriffe geschaffen. Inklusion, Empowerment, Selbstbestimmung, … . Verbirgt sich dahinter tatsächlich ein tief- greifender Wandel sozialer Arbeit, oder sind das vorübergehende Modeerscheinungen? Vielfach ungeklärt ist auch das Verhältnis dieser neuen Denkrichtungen mit den traditionellen Zielen der Diakonie und elementaren theologischen Glaubenssätzen der christlichen Kirchen. Ist das Wort Fürsorge verboten oder enthält es noch wichtige Aspekte professioneller Unterstützung? Wie inklusiv gibt sich Kirche und Diakonie selbst? Wie offen oder abgegrenzt sind wir im interreligiösen und interkulturellen Dialog? Diesen und vielen weiteren Fragen und Herausforderungen widmet sich dieser Pulsschlag.

TD-10-001

Dozent: Dr. Klaus Hillringhaus Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 02.02.2010

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TD-10-002 Termin: 10.03.2010 Mi. 15:00 Uhr –18:00 Uhr Dozent: Wolfgang Roos-Pfeiffer Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 21.02.2010

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Pulsschlag – Theologie für den diakonischen Alltag


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BILDUNG

THEOLOGIE UND DIAKONIE

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TD-10-003

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Termin: 13.04.2010 Di. 15:00 Uhr–18:00 Uhr

Kinder nehmen Sterbevorgänge und auch herandrängende bzw. hereinbrechende Todeswirklichkeit(en) anders wahr als Erwachsene. Ihre Einstellungen und Reaktionen können überraschen und manchmal auch erschrecken; ihre Kommentare sind oft bildreich und erinnern an längst vergessene eigene Vorstellungswelten. Wir können von den Kindern viel über unseren Umgang mit Tod und Sterben lernen.

Dozentin: Prof. Dr. Martina Plieth Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 22.03.2010

TD-10-004

Tote essen auch Nutella Von Kindern Weisheit über Tod und Sterben lernen

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Termin: 05.05.2010 Mi. 15:00 Uhr–18:00 Uhr

Zum 100. Todestag Friedrich v. Bodelschwingh des Älteren Was hat / was hätte der»Vater« Bethels einem sozialraumorientierten Unternehmen im bundesdeutschen Sozialstaat zu sagen?

Dozent: Prof. Dr. Matthias Benad Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 24.03.2009

TD-10-005 Termin: 16.06.2010 Mi. 15:00 Uhr–18:00 Uhr Dozent: Hans Schmidt Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 15.05.2010

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Was macht Diakonie zur Diakonie? Wert oder Wertverlust in diakonischen Unternehmen Ist die Diakonie inzwischen ein Anbieter auf dem Sozialmarkt wie jeder andere auch? Sind die Veränderungen, die wir im Alltag unserer Arbeit erleben, mit »Diakonie« noch vereinbar? Wo Diakonie drauf steht sollte auch Diakonie drin sein. Ist sie bloß noch fromme Verpackung oder ist noch »mehr drin« im Angebot des Sozialen, das als »Diakonie« erkennbar ist? Sowohl für Mitarbeitende wie auch für Menschen, die uns in Anspruch nehmen?


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BILDUNG

THEOLOGIE UND DIAKONIE

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Wie tickt Kirche? Wie unterschiedlich können Kirchengemeinden sein? Was sind die entscheidenden Gemeinsamkeiten? Welche Chancen ergeben sich in der Kirche für Menschen mit einem Hilfebedarf? Wo liegen aber auch Grenzen? In diesem Pulsschlag erfahren Sie neben theologischen Fragen Anregungen, wie Kirche und Diakonie – am Beispiel des Kirchenkreises Herford – im Sozialraum neu zusammenfinden können.

TD-10-006 Termin: 16.09.2010 Do. 15:00 Uhr –18:00 Uhr Dozent: Sozialpfarrer Holger Kasfeld Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 01.08.2010

Was liegt der Diakonie voraus? Christlich – jüdische Wurzeln der Diakonie Die Diakonie hat religiöse Voraussetzungen, in denen sie begründet ist. In diesem Pulsschlag geht es darum, die jüdisch-christlichen Grundlagen der Diakonie kennenzulernen und zu fragen, wie diese Voraussetzungen in den Praxisvollzügen kenntlich gemacht werden können. Diakonie, die ihre religiösen Wurzeln nicht mehr kennt und pflegt, hört auf Diakonie zu sein!

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TD-10-007 Termin: 03.11.2010 Mi. 15:00 Uhr –18:00 Uhr Dozent: Hans Schmidt Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 01.10.2010

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Ev. Kirche im Sozialraum


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TD-10-008 Termin: Kirchen- und Diakoniegeschichte 14.01.–16.01.2010 Seelsorge und Gesprächsführung 11.03.–13.03.2010 Geistliches Leben – Andacht – Gottesdienst 22.04.– 24.04.2010 Diakonie und Gesellschaft 17.06.–19.06.2010 Diakonie und Gemeinschaft 23.09.–25.09.2010 Biblische Theologie 28.10.–30.10.2010 jeweils Do.–Sa. Dozent/-in: Dr. Klaus Hillringhaus, Melanie Drucks Teilnahmebeitrag: 55,00 € je Studienblock, inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus der Stille oder Haus Nazareth

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Basiskurs Diakonie Im Basiskurs Diakonie können Sie Ihr eigenes Selbstverständnis als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter in diakonischen Unternehmen reflektieren und profilieren. Im Gespräch mit anderen setzen Sie sich mit ausgewählten Texten der biblischen Tradition, mit Grundzügen der Geschichte der Diakonie, deren Leitbildern und aktuellen Herausforderungen auseinander. Jedes der sechs Kurs-Module hat ein eigenes Thema, das methodisch vielseitig behandelt wird. So werden Sie befähigt, über die Aufgaben und Arbeitsweisen der Diakonie Auskunft zu geben und können die diakonische Kultur an der Stelle kreativ mitgestalten, an der Sie tätig sind. Den Kurs können Mitarbeitende aller Berufsgruppen und Arbeitsbereiche belegen. Wir erwarten Ihre aktive Beteiligung an dem Bildungsprozess in der Seminargruppe und rechnen mit Ihrer Freude auf gemeinsam gewonnene Einsichten. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Basiskurses können Sie Mitglied einer diakonischen Gemeinschaft werden. Die 6 Module im Überblick: 1. Kirchen- und Diakoniegeschichte 2. Seelsorge und Gesprächsführung 3. Spiritualität 4. Diakonie und Gesellschaft 5. Diakonie und Gemeinschaft 6. Biblische Theologie Sie können auch mit einem anderen Modul beginnen und nach Teilnahme an allen Modulen den Kurs individuell beenden. Dieses Seminar findet in Kooperation mit der Ev. Bildungsstätte für Diakonie und Gemeinde statt. www.weiterbildung-diakonie.de


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BILDUNG

THEOLOGIE UND DIAKONIE

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Sie arbeiten bei einem diakonischen Träger und wollen genauer wissen, was Diakonie bedeutet: Wo liegen die Wurzeln der Diakonie? Was verbindet Diakonie mit Kirche und was hat das konkret mit Ihrer beruflichen Praxis zu tun? In diesem Grundlagenseminar zeigen wir Ihnen im Überblick, wie sich die Diakonie entwickelt hat und was ihre biblischen und christlichen Wurzeln sind. Sie vertiefen Ihr Wissen, können anderen besser Auskunft geben und Bezüge zu Ihrem Arbeitsplatz herstellen.

TD-10-009 Termin: 23.09.2010 Do. 09:00 Uhr–16:00 Uhr Dozent: Heinz-Jürgen Uffmann Veranstaltungsort: Haus Nazareth Teilnahmebeitrag: 75,00 € inkl. Tagungsgetränke Anmeldung bis: 14.07.2010

Das Glaubensbekenntnis der Kirche – »Was bekennen wir da eigentlich?« Vertiefungsseminar In diesem 24-Stunden Seminar wollen wir unser Wissen in der Theologie vertiefen und mit dem Wesen der Diakonie in Verbindung setzen. Wir wollen miteinander den Dialog zwischen Theologie und Diakonie suchen und entdecken. Dieses Seminar wird von unserem Kooperationspartner Haus der Stille durchgeführt. www.sarepta-nazareth.de

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TD-10-010 Termine: 11.06.–12.06.2010 Fr. 17:00 Uhr–Sa. 17:00 Uhr Zielgruppe: Interessierte Frauen Dozentinnen: Hans Schmidt Teilnahmebeitrag: auf Anfrage Veranstaltungsort: Haus der Stille

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Was heißt hier Diakonie?


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BILDUNG

THEOLOGIE UND DIAKONIE

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TD-10-011.1 TD-10-011.2

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Termin: TD-10-011.1: 22.01.–23.01.2010

»Auf dem Weg zur Quelle« Begegnungstage für interessierte Frauen »Ich kann mein Leben nicht verlängern, aber vertiefen«. Aus der Hektik und Fülle des Alltags heraus Ruhe finden, Kraft schöpfen, sich begegnen. Wir wollen uns auf unterschiedliche Weise mit einem biblischen Text beschäftigen, der uns stärken kann für unsere vielfältigen Aufgaben in Familie und Beruf. Die Texte für die Wochenenden werden rechtzeitig bekannt gegeben.

TD-10-011.2: 03.12.– 04.12.2010 jeweils Fr. 17:00 Uhr–Sa. 17:00 Uhr Zielgruppe: Interessierte Frauen

Dieses Seminar wird von unserem Kooperationspartner Haus der Stille durchgeführt.

Dozentinnen: Sr. Sigrid Pfäfflin, Sr. Anke Frickmann Teilnahmebeitrag: auf Anfrage Veranstaltungsort: Haus der Stille

TD-10-012 Termin: 17.09.–19.09.2010 Fr. 16:30 Uhr–So. 14:00 Uhr Zielgruppe: Interessierte Frauen Dozentinnen: Heike Quellhorst, Melanie Drucks Teilnahmebeitrag: auf Anfrage Veranstaltungsort: Haus der Stille

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Wenn Vertrautes nicht mehr trägt – Lebensübergänge gestalten Das Leben stellt uns immer wieder vor die Herausforderung, Abschied von Vertrautem zu nehmen und uns für neue Erfahrungen zu öffnen. Eine berufliche Umorientierung, die Jahre der Lebensmitte, die Trennung von einem lieben Menschen, der Eintritt in den Ruhestand sind nur wenige Beispiele dafür. Wir laden Sie ein, an diesem Wochenende Impulse für Ihre individuellen Lebensübergänge zu gewinnen. Biblische Orientierungen, Achtsamkeitsübungen und das Austauschen von Erfahrungen werden im Mittelpunkt stehen. Eine Segensfeier bildet den Abschluss. Dieses Seminar wird von unserem Kooperationspartner Haus der Stille durchgeführt.

Bitte richten Sie Anmeldungen für die drei Kooperationsseminare direkt an das Haus der Stille Am Zionswald 5 33617 Bielefeld Tel.: 0521/144-2520 | Fax.: 0521/ 144-5482


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23 Termin:

Neue fraktionierte Weiterbildungen K 344 – Weiterbildung – Trauernde seelsorglich begleiten 2010 /2011 Aspekte und Praxis der systemischen Seelsorge für die Trauerbegleitung (4 x 1 Woche in 2 Jahren) In Zusammenarbeit mit dem Hospiz e. V. Bethel Leitung: Dr. Dr. h. c. Gábor Hézser, Heike Kassebaum Veranstaltungsort: VEM – Missionshaus (Bethel) K 345 – Weiterbildung Altenseelsorge 2010/2011 (6 x 1 Woche in 2 Jahren) In Zusammenarbeit mit dem Ev. Johanneswerk e. V. Dieser Kurs wird als KSA-Kurs bei der DGfP anerkannt. Leitung: Helmut Dessecker, Helga Rueß-Alberti Veranstaltungsorte: Auswahltag: Tagungszentrum Bethel, Haus Nazareth Teile I und III: VEM – Missionshaus (Bethel) Teil II: Haus der Stille (Bethel) K 346 – Weiterbildung Körperorientierte Seelsorge 2010/2011 (4 x 1 Woche in 2 Jahren) Leitung: Dr. Irmhild Liebau-Bender, Karl-Erich Pönitz, Harald Stolzke Veranstaltungsort: Haus der Stille (Bethel) K 346/1 – Der Körper als Ressource (Teil I) Körperorientiertes Arbeiten mit der eigenen Persönlichkeit K 346/2 – Neue Lebensenergie entfalten (Teil II) Mit Leib und Seele leben und arbeiten

Teile I und II: 19.04.–23.04.2010 04.10.– 08.10.2010 Teile III und IV: Planung in 2011

Auswahltag: 20.04.2010 Teile I bis III: 14.06.–18.06.2010 13.09.–17.09.2010 15.11.–19.11.2010 Teile IV – VI: Planung in 2011

Teil I: 03.05.– 07.05.2010 Teil II: 08.11.–12.11.2010 Teil III: 16.05.– 20.05.2011 Teil IV: 07.11.–11.11.2011

Jede Kurswoche ist eine in sich geschlossene thematische Einheit und kann einzeln oder als gesamte vierwöchige Weiterbildung gebucht werden. K 347 – Weiterbildung Gemeindearbeit zwischen Seelsorge und Management 2010/2011 (6 x 1 Woche in 2 Jahren) Berufsbegleitender KSA-Kurs: Praxisfeld eigene Gemeinde Dieser Kurs wird als KSA-Kurs bei der DGfP anerkannt. Leitung: Angelika Richter, Kurt Jürgen Schmidt Veranstaltungsorte: Kennenlerntag: Tagungszentrum Bethel, Haus Nazareth Teile I, II, IV – VI: VEM – Missionshaus (Bethel) Teil III: Haus der Stille (Bethel)

Kennenlerntag: 15.04.2010 Teile I bis III: 17.05.–21.05.2010 21.06.–25.06.2010 06.12.–10.12.2010 Teile IV bis VI: 17.01.–21.01.2011 23.05.–27.05.2011 27.06.– 01.07.2011

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Angebote


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BILDUNG

SEELSORGEINSTITUT BETHEL

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Angebote

Termine:

K 348 – Weiterbildung Palliative Care für Seelsorger/innen sozialtherapeutische und weitere beratende Berufe 2010/2011 (3 x 1 Woche) Leitung: Dr. Dr. h. c. Gábor Hézser, Beate Dirkschnieder Veranstaltungsort: VEM – Missionshaus (Bethel) (s. auch S.90 – Kooperationsangebot)

Teile I und II: 31.05.– 04.06.2010 22.11.–26.11.2010 Teil III: 14.03.–18.03.2011

Zu jeder Weiterbildung gibt es ein ausführliches Curriculum, das Sie bei Interesse gern anfordern können. Spezielle Anmeldeformulare für die sechswöchigen Weiterbildungen können Sie ebenfalls bei uns erhalten.

01.02.– 02.02.2010

> 02.02.– 05.02.2010

Konferenzen K 349 A – EKD-Fachkonferenz der Kinderkrankenhausseelsorge Thema: Das Körperbild von Kindern und Jugendlichen auf dem Hintergrund psychosomatischer Störungen Sprecher: Reinhard Buyer Veranstaltungsort: Kirchliche Fort- und Ausbildungsstätte der EKKW (Kassel) Wochenkurse und Seminare K 349 – Weiterbildung Kinderkrankenhausseelsorge Thema: Von Gott reden – auch in der Nacht Leitung: Heike Kassebaum Referentinnen: Dr. Klara Butting, Doris Immich Veranstaltungsort: Kirchliche Fort- und Ausbildungsstätte der EKKW (Kassel)

08.02.–12.02.2010

K 350 – Mit Leib und Seele im Job/Gefängnis Eine Standortbestimmung der eigenen seelsorglichen Arbeit (Aufbaukurs JVA-Seelsorge) Leitung: Dr. Irmhild Liebau-Bender, Jochen Locher Veranstaltungsort: Haus der Stille (Bethel)

31.05.– 02.06.2010

K 351 – Atem holen für die Seele Leitung: Sandra Neubauer, Andrea Schult Veranstaltungsort: Haus der Stille (Bethel)

30.08.– 01.09.2010

K 352 – Weiterbildung Seelsorge im Maßregelvollzug Thema: Maßregelvollzug und Scham – Gesichter eines Affekts Leitung: Wolfgang Roth, Dr. Irmhild Liebau-Bender Veranstaltungsort: Haus der Stille (Bethel) Anschließend: Tagung des Konvents der Seelsorger/innen im Maßregelvollzug vom 01.09.-03.09.2010.


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BILDUNG

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25 Termin:

K 353 – Zielorientierte Seelsorge – Grundkurs Leitung: Wilfried Lenzen Veranstaltungsort: VEM – Missionshaus (Bethel)

06.09.–10.09.2010

K 354 – Musiktherapie mit Sterbenden Leitung: Dorothea Bünemann Veranstaltungsort: VEM – Missionshaus (Bethel)

23.09.–25.09.2010

K 355 – Stress-Abbau – Energie-Aufbau Beruflichen und persönlichen Stress durch KörperWahrnehmungs-Arbeit lösen (Auffrischungs- und Aufbaukurs in Körperorientierter Seelsorge) Leitung: Dr. Irmhild Liebau-Bender, Harald Stolzke Veranstaltungsort: Haus der Stille (Bethel)

27.09.–01.10.2010

K 356 – Seelsorge und Heilung Leitung: Prof. em. Dr. Michael Klessmann, Gaby Nelius Veranstaltungsort: Haus der Stille (Bethel)

25.10.–29.10.2010

K 357 – Kriegskinder des 2. Weltkriegs: Kurze Kindheit – lange Trauer Leitung: Renate Schatz Veranstaltungsort: VEM – Missionshaus (Bethel)

03.11.–05.11.2010

Für diese Angebote haben wir einen ausführlichen Einzelprospekt, den Sie gerne bei uns anfordern können! Informationen und Anmeldung: Bildung & Beratung Bethel Seelsorgeinstitut Bethel, Zentrum für Spezialseelsorge Nazarethweg 7, 33617 Bielefeld Tel. 0521/144-33 86, Fax. 0521/144-61 09 E-Mail: juliane.moeller@bethel.de Internet: www.seelsorgeinstitut-bethel.de www.bildung-beratung-bethel.de

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Angebote


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FÜHRUNG UND MANAGEMENT IN SOZIALEN UND DIAKONISCHEN EINRICHTUNGEN

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26 SEMINARANGEBOTE

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Erfolgreich Führen – Qualifizierungsprogramm für Führung und Management in sozialen und diakonischen Organisationen

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Ab in die Mitte: Sozialraumorientierung für Führungskräfte Inklusiv oder exklusiv: Kirche und moderne Soziale Arbeit im Widerspruch? Wer viel leistet sollte sich auch dies leisten: Gönnen Sie sich einen Klostertag!

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»Wir stecken den Sand nicht in den Kopf« Ein Führungsworkshop: Zukunft statt Krise

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Team – Quo Vadis?Ist das Prinzip Teamarbeit noch zu retten?

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Kompaktseminar Mediation für Führungskräfte

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THEMEN FÜR TEAMS 34

Führung und Management – nach Maß – vor Ort


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BILDUNG

FÜHRUNG UND MANAGEMENT IN SOZIALEN UND DIAKONISCHEN EINRICHTUNGEN

Kompakt und wertorientiert vermittelt diese Qualifizierung die fachlichen, personellen und methodischen Kompetenzen, um als Führungskraft nachhaltig erfolgreich zu sein. Systemische Ansätze und ausgewählte Methoden aus den Bereichen Führung, Management, Personal- und Organisationsentwicklung sind erprobt und effektiv. Sie fördern Selbstverantwortung und Selbstorganisation und passen zu den fachlichen Entwicklungen in den Angebotsfeldern. Die Qualifizierung ist modular erweiterbar (Heimleitung). Um als Führungskraft erfolgreich zu werden, zu sein und zu bleiben, sind Fachwissen, Methodenkompetenz und persönliche Fähigkeiten wichtig. Modul 1: Als Führungskraft sich selbst führen Persönliche Ziele, Werte und Ressourcen, Auftragsklärung und Kontrakt, Verantwortung und Motivation, Rolle, Werte, Aufgaben und Kompetenzen als Führungskraft heute, Persönliche Entwicklungsvorhaben, Intervision Modul 2: Mitarbeitende zu Leistung und Erfolg führen Als Führungskraft Akzeptanz und Wirksamkeit erzielen, Motivation und Leistung, ziel- und lösungsorientiertes Coaching, Problemlösung, Mitarbeitendengespräche, Zielvereinbarungen, Personalentwicklung, Kontrolle, Feedback Modul 3: Führen in einem leistungsfähigen Team Personalauswahl, Führung und Moderation von Managementteams, Selbstorganisation, Kommunikations- und Kooperationsstrukturen, Delegation, Entscheidungen Modul 4: Führen in einer Organisation Organisationsdiagnose, Strategie-, Kultur-, Prozess- und Strukturentwicklung, Changemanagement, Zusammenarbeit mit dem/der Dienstvorgesetzten, WorkLife-Balance, persönliches Führungskonzept, Netzwerke

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FMO-10-013 Termine: 1. Kursabschnitt: 14.–16.03.2011 2. Kursabschnitt: 16.–18.05.2011 3. Kursabschnitt: 04.– 06.07.2011 4. Kursabschnitt: 12.–14.09.2011 jeweils Di. 09:00 Uhr – Do. 17:00 Uhr Zielgruppe: Führungskräfte der Ebenen: Einrichtungs-, Verbund-, Heim- und Werkstattleitungen, Leitungen von Stabsstellen und Verwaltungsabteilungen im Non-Profitbereich Teilnahmevoraussetzungen: Führungsfunktion in mittlerer Ebene, Interesse an modernen Managementkonzeptionen und Freude an persönlicher Auseinandersetzung mit dem Thema Führung Dozent/-innen: Svenja Neuhaus, Max Wulfmeier-Böhm Teilnahmebeitrag: 1.730,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 15.01.2011 Hinweis: Als Führungskraft in WfBM beachten Sie bitte auch unser spezielles Angebot: Führung und Management in WfBM, S. 60.

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Erfolgreich Führen Qualifizierungsprogramm für Führung und Management in sozialen und diakonischen Organisationen


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BILDUNG

FÜHRUNG UND MANAGEMENT IN SOZIALEN UND DIAKONISCHEN EINRICHTUNGEN

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FMO-10-013

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Ziele der Weiterbildung: – Sie haben systemische Ansätze als Führungskraft kennen- und schätzen gelernt und ihre Führungskompetenzen individuell weiter entwickelt – Sie kennen und nutzen eigene Ressourcen und richten sie optimal auf Ihre Ziele und Kernaufgaben aus – Sie können sich selbst, Managementteams und Organisationen wirksam führen – Sie haben Kompetenzen, sich selbst kontinuierlich weiter zu entwickeln Alle Inhalte werden theoretisch fundiert und mit hohem Praxisnutzen vermittelt. Rückmeldungen durch die Kursleitung sowie Intervision in kleinen Gruppen sichern nachhaltig den Transfer in die Führungspraxis. Lernorganisation: 108 Seminareinheiten à 45 Minuten in Form von: – 4 Modulen à 3 Tage in einer konstanten Gruppe – 4 x 3 Stunden Intervision in kleinen Gruppen Abschluss/Zertifikat: Ein Abschlusszertifikat zur Erlangung des Heimleiter/-innenStatus ist möglich. Bitte fragen Sie nach den Details. Wir beraten Sie gern. Literatur: Malik: »Führen, Leisten, Leben«, Frankfurt/New York 2006


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BILDUNG

FÜHRUNG UND MANAGEMENT IN SOZIALEN UND DIAKONISCHEN EINRICHTUNGEN

Die Entwicklung sozialer Dienstleistungen folgt dem Ziel besserer Teilhabe und Inklusion verschiedenster Anspruchsgruppen. Sozialraumorientierung (SRO) ist ein zentrales Gestaltungsinstrumentarium auf dem Weg zu diesem Ziel, das die bisherigen Handlungsansätze maßgeblich erweitert. Führungskräften obliegt die Einführung und Umsetzung dieser interdisziplinären Arbeit auf der fallspezifischen, fallübergreifenden und fallunspezifischen Ebene im Sozialraum. In dieser Seminarreihe erarbeiten Sie Im Modul »Einführung« erarbeiten Sie: – die aktuellen fachlichen und ethischen Grundlagen von Teilhabe im Gemeinwesen – die Bedetuung von Raum und sozialem Raum – u.a. Kirchen- und Gemeindestruktur Im Modul »Vertiefung« erarbeiten Sie: – Konzepte und Methoden der SRO – veränderte Rollen und Aufgaben der Fach- und Führungskräfte Im Modul »BWL und Projektpräsentation« erarbeiten Sie: – betriebswirtschaftliche Szenarien – Handlungsstrategien (Stadtteilerkundung, Praxisprojekte)

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FMO-10-014 Termin: Einführung: 09.06.–10.06.2010 Mi. 08:30Uhr– Do. 16:00 Uhr Vertiefung: 15.09. – 16.09.2010 Mi. 08:30Uhr – Do. 16:00 Uhr BWL und Projektpräsentation: 05.10. – 06.10.2010 Di. 08:30Uhr – Mi. 16:00 Uhr Zielgruppen: Führungskräfte aus Behindertenhilfe, Psychiatrie, Jugendhilfe, Altenhilfe, Werkstätten für Menschen mit Behinderung Dozentinnen: Nikola Puls-Heckersdorf, Prof. Dr. Andrea Schmidt und verschiedene Fachdozent/-innen Teilnahmebeitrag: 690,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Terach Anmeldung bis: 03.05.2010

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Qualifizierungsreihe Ab in die Mitte: Sozialraumorientierung für Führungskräfte


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FMO-10-015 Termin: 14.04.2010 Mi. 09:00 Uhr –16:00 Uhr Zielgruppe: Führungskräfte aller Ebenen Dozent: Diakon Wolfgang Roos-Pfeiffer Teilnahmebeitrag: 95,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 01.04.2010

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Inklusiv oder exklusiv: Kirche und moderne Soziale Arbeit im Widerspruch? Wie passen die aktuellen fachlichen Ansätze der Eingliederungshilfe zu den tradierten christlich-diakonischen Wurzeln und zur Realität kirchlich-gemeindlichen Lebens? Die fachlichen Entwicklungen in allen Disziplinen der sozialen Arbeit profilieren sich deutlich, hinsichtlich sozialräumlicher Ausrichtung und Inklusion. Dies ist z.B. durch die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung völkerrechtlich verbindlich. Wie verhalten sich diese Leitbegriffe zu den traditionellen Zielen der Diakonie und zu elementaren theologischen Glaubenssätzen der christlichen Kirchen? Sind Fürsorge und Selbstbestimmung tatsächlich ein unversöhnlicher Gegensatz? Ist Diakonie herausgefordert, eigene Leitbilder zu überprüfen? An welchen Stellen sollten Christen bewusst Fragen an die neuen Leitbegriffe stellen? Wie können Führungskräfte die eigene Reflexion, aber auch die ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lebendig halten? Ziele des Workshops: – die grundlegenden fachlichen Positionen, Zielsetzungen und Werte (Assistenz, Inklusion, Empowerment, Sozialräumliche Orientierung) sind zusammengefasst skizziert – diese sind hinsichtlich ihres Verhältnisses zu christlichdiakonischen Grundlagen reflektiert und bewertet – die Einbeziehung von interkulturellen und interreligiösen Aspekten in die zukünftige Soziale Arbeit ist diskutiert – die Rolle von Führungskräften in diesem Zusammenhang ist reflektiert – Handlungs- und Transferansätze für die eigene Praxis sind erarbeitet


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FÜHRUNG UND MANAGEMENT IN SOZIALEN UND DIAKONISCHEN EINRICHTUNGEN

Nehmen und geben – Auf der Suche nach dem, was eine Gesellschaft im Innersten zusammenhält Als Verantwortliche in der Sozialen Arbeit nehmen wir wahr, dass die Ökonomie alle Bereiche des Lebens durchdringt und bestimmt. Zugleich ahnen wir, dass damit das gesellschaftliche Leben in lauter ausbalancierte Tauschbeziehungen zerfällt. Das soziale Band geht in den Begriffen des Vertrags, der Nutzenmaximierung und Kundenorientierung aber nicht auf. Nehmen und Geben, Teilnahme und Teilgabe sind wesentliche Momente der zwischenmenschlichen Beziehung und der gesellschaftlichen Inklusion. Aber erst, wenn sie nicht mehr verrechnet werden können, stiften sie Gemeinschaft und Zusammenhalt. Der Einkehrtag verbindet das gemeinsame Nachdenken über eines der wichtigsten Leitziele der Sozialen Arbeit mit einer methodisch vielseitigen Betrachtung eines ausgewählten biblischen Textes. Er kann uns inspirieren, vernachlässigte Aspekte in den Blick zu bekommen und neue Impulse für die alltägliche Aufgabe vermitteln. Denn nicht jenseits von Tausch- oder Wechselbeziehungen, sondern mitten in ihnen kommt etwas von dem Geschenkcharakter des Lebens und von Gottes schöpferischem Handeln zum Vorschein. Darauf zu achten und die Wahrnehmung dafür zu schärfen, hilft der Diakonie, sie selbst zu sein. Als Rahmen für das Nachdenken und das Gespräch nutzen wir das Haus der Stille mit seinem von den Tagzeitengebeten bestimmten Rhythmus und mit seinen ansprechenden Räumen. Gönnen Sie sich einen Klostertag.

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FMO-10-016 Termin: 20.05.2010 Do. 09:00 Uhr –17:00 Uhr Zielgruppe: Führungskräfte aller Ebenen in Kirche und Diakonie Dozent: Dr. Klaus Hillringhaus Teilnahmebeitrag: 95,00 € inkl. Tagesverpflegung Veranstaltungsort: Haus der Stille Anmeldung bis: 12.04.2009

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Wer viel leistet, sollte sich auch dies leisten: Gönnen Sie sich einen Klostertag!


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FMO-10-017

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Termin: 29.06.– 30.06.2010 Di. 09:00 Uhr–17:00 Uhr

»Wir stecken den Sand nicht in den Kopf« Ein Führungsworkshop: Zukunft statt Krise Alle sprechen nur noch von der Krise und ihren Auswirkungen... Führungskräfte müssen dennoch weiterhin kompetent agieren. In diesem Seminar soll auf realistischem Hintergrund bewusst und konstruktiv die Zukunft in den Blick genommen werden.

Dozentin: Annette Busjan Teilnahmebeitrag: 230,00 € inkl. Tagungsgetränke

Ziele: Die Teilnehmenden haben nach diesem Workshop – eine realistische Zukunftsperspektive für Ihren Verantwortungsbereich skizziert – Motivation und Energie für Entwicklung gewonnen – neue Handlungsmöglichkeiten entdeckt und Umsetzungswege erarbeitet

Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 18.05.2010

Inhalte: – bisherige Entwicklungen und Standortbestimmung – Umfeldanalyse (Anspruchsgruppen) – best-case und worst-case Szenarien – Ideen und Lösungsansätze – Aktionsplanung zu den Kernprozessen, Führungs- und Kommunikationskonzepten und der eigenen Identität als FK

FMO-10-018 Termin: 28.09.– 29.09.2010 Di. 09:00 Uhr–17:00 Uhr Teilnahmevoraussetzungen: (stv.) Führungsverantwortung Dozentin: Svenja Neuhaus Teilnahmebeitrag: 230,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 01.09.2010

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Workshop: Team – Quo Vadis? Ist das Prinzip Teamarbeit noch zu retten? Die Arbeitsformen haben sich in den letzten Jahren für viele Teams stark verändert: Neue Teilteam- und Abteilungsstrukturen, große Leitungsspannen, dezentrales Arbeiten, neue fachliche Inhalte, persönliche Begegnungen und ein gestiegener zeitlicher Druck verändern Führung und Zusammenarbeit. Teamarbeit ist eine bewährte und effektive Arbeitsform – aber wie muss sie gestaltet sein, damit sie unter den aktuellen Bedingungen wirkt? In diesem Workshop erarbeiten Teilnehmende neue Möglichkeiten der Mitarbeiter/-innenführung und Teamarbeit entsprechend den Anforderungen, die sie jeweils zu bewältigen haben. Zusätzlich bekommen sie Impulse der Trainerin und aus anderen Arbeitsbereichen.


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FÜHRUNG UND MANAGEMENT IN SOZIALEN UND DIAKONISCHEN EINRICHTUNGEN

Teamleitungen sind in besonderer und vielfältiger Weise mit Konflikten konfrontiert: – mit Konflikten unter Mitarbeitenden – mit Konflikten zwischen Mitarbeitenden und Nutzern/-innen – mit Konflikten zur nächsthöheren Ebene Sie sitzen oftmals »zwischen den Stühlen«. Ist es Ihre Aufgabe zu vermitteln, zu schlichten oder Partei zu ergreifen? Wie ist es möglich, eine einvernehmliche faire Lösung zu finden? Eine Lösung, mit der beide Konfliktparteien in Zukunft gut leben können? Das Verfahren Mediation ist dabei eine Hilfe. Nach diesem Seminar haben Sie: – ein gut strukturiertes Verfahren zur Konfliktklärung kennengelernt – Ihr eigenes Konfliktverhalten in der Führungsrolle reflektiert – Ihre Fähigkeiten konstruktiver Konfliktlösung erweitert

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FMO-10-019 Termin: 19.04.– 21.04.2010 Mo. 09:00 Uhr– Mi.16:00 Uhr Zielgruppe: Führungskräfte in Gruppen-, Team- und Abteilungsleitungsfunktion Dozentin: Esther Wolf Teilnahmebeitrag: 230,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 01.04.2010

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Kompaktseminar Mediation für Führungskräfte


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BILDUNG

FÜHRUNG UND MANAGEMENT IN SOZIALEN UND DIAKONISCHEN EINRICHTUNGEN

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THEMEN FÜR TEAMS

Führung und Management – nach Maß – vor Ort Nahezu alle Angebote zu Führungsthemen bieten wir Ihnen gern als maßgeschneidertes Paket für Ihre Einrichtung oder Organisation an. Thematische Schwerpunkte, Ziele, Zeit- und Terminmöglichkeiten stimmen wir nach Ihrem Bedarf ab. Gerne machen wir Ihnen ein konkretes Angebot. Hier finden Sie Beispiele aus unseren laufenden Inhouse-Aktivitäten:

Qualifizierungsprogramme für Führungskräfte verschiedener Führungsebenen (Geschäftsführung bis Teamleitung) Themenschwerpunkte: – Diakonie als christliches Unternehmen: Führungskonzepte, christliche Werte, Führungsethik, aktuelle Führungskonzeptionen – Fachliche rechtliche und sozialpolitische Entwicklungen in Deutschland und Europa, Sozialraumorientierung, Marketing – Management und Organisation: Prozess-, Struktur- und Kulturentwicklung – Innovation, Management von Komplexität und Veränderungen – Verhandlungsführung und Gestaltung von Kooperationen – (Weiter-) Entwicklung der personalen Kompetenzen der Führungskräfte Führungskräfteworkshops zu folgenden Themen: Strategie- und Leitbildentwicklung, Wertebasis und Unternehmenskultur, Einführung von Managementkonzepten, Führungskräfteentwicklung, Neustrukturierung im Rahmen von Organisations- / Unternehmensentwicklung, Einführung von Mitarbeiter/innengesprächen, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Burnout-Prophylaxe, Zielvereinbarungen. Ihr Ansprechpartner in der Bildung & Beratung Bethel: Max Wulfmeier-Böhm, Tel. 05 21/144 -44 69 Bitte beachten Sie auch: »Führungscoaching« Führungscoaching ist eine präzise auf Sie zugeschnittene Beratung von Spezialisten/innen. Im »Führungscoaching« legt die Führungskraft Themen und Ziele fest. Die Vorgehensweisen im Coaching sind sehr vielfältig und reichen von persönlicher Beratung bis hin zu konkreten Qualifizierungsimpulsen. Wir coachen selbst und arbeiten mit einer Reihe ausgewählter und bewährter interner und externer Berater/-innen zusammen. Ansprechpartner: Lothar Held, Tel.: 05 21/144-43 29


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SEMINARANGEBOTE Berufsbegleitender Studiengang »Berufspädagogik im Gesundheitswesen«

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Qualifizierung zum/zur Supervisor/-in (2010 bis 2012)

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Ausbildung zum Coach

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Weiterbildung zum/zur Case Manager/-in

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Mediation – eine neue Streitkultur: Vermittlung in Konflikten

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Weiterbildung Mediation

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Wiedereinstieg in den Beruf: Orientierungskurs für Familienfrauen

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Erfolgreiche Mitarbeit in Projekten

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Projekte leiten »Stimmige Persönlichkeit« – Präsent sein durch Stimme und Ausdruck »Die Leichtigkeit des Tuns« oder: »Wie gestalte ich meinen Arbeitsalltag stressfreier?«

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Zeitmanagement – Vom eigenen Umgang mit der Zeit

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Professionell moderieren und visualisieren »Wollen Sie Ihr Licht noch länger unter den Scheffel stellen?« Eine Fortbildung für ambitionierte Frauen

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THEMEN FÜR TEAMS Zeitmanagement

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K O M M U N I K AT I O N U N D K O M P E T E N Z

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BILDUNG

KOMMUNIKATION UND KOMPETENZ

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> Dauer: sechs (Bachelor) bzw. zehn Semester (Bachelor und Master); Verkürzung durch Anerkennung von Leistungen aus Weiterbildungen und Praxis ist individuell möglich Präsenztermine des ersten Semesters: Block 1: 12.03.–14.03.10 Block 2: 30.04.– 02.05.10 Block 3: 28.05.– 30.05.10 Block 4: 18.06.– 20.06.10 Block 5: 27.08.– 29.08.10 Block 6: 10.09.–12.09.10 Block 7: 01.10.– 03.10.10 Dozenten/-innen: Josef Hartmann (verantwortlich), Fachdozenten/-innen der FH Münster und der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel Studienort: Haus Nazareth

Berufsbegleitendes Studienangebot – Berufspädagogik im Gesundheitswesen/ Berufliche Fachrichtung Pflege (Bachelor) – M. A. Bildung im Gesundheitswesen Schwerpunkt Berufspädagogik Pflege Im Wintersemester 2009/ 2010 beginnt der berufsbegleitende Studiengang »Berufspädagogik im Gesundheitswesen« in Kooperation der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel/ Westfälische Diakonenanstalt Nazareth und der Fachhochschule Münster. Das Angebot qualifiziert zum Bachelor und darauf aufbauendem Master. Es richtet sich an Lehrer/-innen für Pflegeberufe, die bereits eine einschlägige Weiterbildung absolviert haben und sich sowohl für die veränderten Aufgabenstellungen in der Pflegeausbildung qualifizieren möchten als auch die individuellen Chancen im Hinblick auf die berufliche horizontale und vertikale Mobilität erhöhen wollen. Das Studium ermöglicht den Erhalt bzw. den Ausbau der beruflichen Anerkennung, ohne auf ein Vollzeitstudium verwiesen zu werden. Das Studienprogramm basiert auf der Studienordnung des Bachelorpräsenzstudiengangs »Berufspädagogik im Gesundheitswesen/Berufliche Fachrichtung Pflege« sowie des Masterstudiengangs – M.A. Bildung im Gesundheitswesen Schwerpunkt Berufspädagogik Pflege an der Fachhochschule Münster. Die Strukturen und Anforderungen der Bildungsmaßnahme weisen eine hohe Nähe zu klassischen Fernstudiengängen auf, wobei sich das Studienangebot in Selbstlern- und Präsenzzeiten gliedert. Der hohe Anteil von Selbstlernzeiten (60 %) wird zum einen durch Studienbriefe und weiteres Lernmaterial möglich, zum anderen durch eine individuelle Beratung der Studierenden. Die Präsenzveranstaltungen werden in Modulen angeboten. Unterstützt wird diese Studienorganisation von einer durch Bildung & Beratung Bethel geführten Lernplattform und realen sowie virtuellen Lerngruppen. Das Studienangebot verknüpft dabei die Möglichkeiten und Ressourcen weitergebildeter Lehrkräfte. Vorhandene Kenntnisse und Kompetenzen werden integriert und neue wissenschaftliche Erkenntnisse vor diesem Hintergrund reflektiert. Dadurch wird ein intensives berufsbegleitendes Studium möglich, das zu einem anerkannten Abschluss und zu langfristiger Berufsmotivation führt. Wenn Sie weitere Informationen zu den Bereichen – Grundlagen des Studienganges – Studienziele und Durchführung des Studienganges – detaillierte Zugangsvoraussetzungen – Struktur und fachlich-inhaltliche Anforderungen – Lernoganisation – Kosten und Finanzierung – Qualitätssicherungsmaßnahmen erfahren wollen, wenden Sie sich bitte an die Bildung & Beratung Bethel.


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BILDUNG

KOMMUNIKATION UND KOMPETENZ

Supervision ist ein Fachbegriff für Beratungskonzeptionen, die auf eine systematische Reflexion des beruflichen Handelns als professionelle Interaktion ausgerichtet sind. Das zugrunde gelegte Ausbildungskonzept ist systemisch, prozessorientiert und mit kreativen Ansätzen aus der Gestaltarbeit angereichert. Es beinhaltet ferner Theorien der Organisationsentwicklung und gruppendynamischer Sichtweisen. Ziel der Weiterbildung ist die Befähigung zur Planung, Durchführung und Auswertung von Supervisionen. Sie erwerben die hierzu erforderlichen professionellen Kompetenzen. Neben diesen breiten Grundlagen befähigt die Weiterbildung zur Supervision von Berufsrollen und von Subsystemen in Organisationen; ebenso zur beruflichen Bildungs- und Kompetenzberatung. Inhalte der Kursabschnitte: – Kontakt und Kontrakt in der Supervision – Selbstkenntnis, Herkunftssystem – Diagnose und Intervention in der Supervision – Die Organisation im Fokus der Supervision – Konzept: Einzelsupervision, Kompetenzanalyse und Ressourcenentwicklung – Intervision für Supervisoren/-innen – Supervisions-Settings (Einzel-, Team-, Gruppen-, Ausbildungssupervision) – Coaching und Leitungsberatung – Systemische Strategien und Interventionen – Analoge Verfahren – Arbeit am eigenen Supervisions-Konzept – Auswertung, Präsentation und Abschlusskolloquium (Änderungen der Inhalte in den Kurseinheiten vorbehalten) Zielgruppe: Fach- und Führungskräfte in sozialen, kirchlichen, gesundheitsbezogenen, pädagogischen und gewerblichen Arbeitsfeldern. Eingangsvoraussetzungen der Deutschen Gesellschaft für Supervision (DGSv): Abgeschlossene Fachhochschul- bzw. Hochschulausbildung und vergleichbare Zugänge. Mindestens fünfjährige Berufserfahrung. Nachweis über Kenntnisse durch Teilnahme an Fortbildungen in mindestens einem Ansatz beraterischer Kompetenz (200 UST) sowie Fortbildungen, die das Spannungsfeld »Person, Rolle und Institution« zum Inhalt (200 UST) haben. 30 Sitzungen Supervision in den letzten 3 Jahren in 2 verschiedenen Supervisionsformen.

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KK-10-020 Termin: 1. KA 22.02.– 26.02.2010 2. KA 27.05.– 30.05.2010 3. KA 19.07.– 22.07.2010 4. KA 06.09.– 09.09.2010 5. KA 01.11.– 06.11.2010 6. KA 24.02.– 27.02.2011 7. KA 27.04.– 01.05.2011 8. KA 07.07.–10.07.2011 9. KA 24.08.– 28.08.2011 10. KA 27.10.– 01.11.2011 11. KA 01.12.– 05.02.2012 12. KA 26.04.– 30.04.2012 13. KA 13.06.–17.06.2012 Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 20.01.2010 Informationen: Josef Hartmann 0521/144-43 23

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Qualifizierung zum/zur Supervisor/-in


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BILDUNG

KOMMUNIKATION UND KOMPETENZ

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KK-10-020

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Über die Zulassung entscheidet die Ausbildungsleitung. Abschluss: Die Teilnehmer/-innen erhalten nach dem Kolloquium ein Institutsdiplom. Die Ausbildung entspricht den derzeit gültigen Standards der Deutschen Gesellschaft für Supervision (DGSv). Leitung: – Heinrich Fallner (Kursleiter) – Prof. Dr. Wolfgang Kühl – Prof. Dr. Regina Krczizek – Ruth Weismann (Alle Lehrtrainer/-innen, Supervisor/-innen DGSv) Organisation: Die Weiterbildung findet in Bielefeld statt. Sie wird berufsbegleitend durchgeführt und gliedert sich in 13 Kursabschnitte (insgesamt 525 UST) und 12 Praxisphasen mit: – Supervisions-Praxis (zu erteilende Supervision), insgesamt mindestens 60 Sitzungen (mind. vier Prozesse), davon 1. ein Einzelsupervisionsprozess 2. ein Teamsupervisionsprozess 3. wahlweise ein weiterer Einzel- oder ein Gruppen-/ Teamsupervisionsprozess 4. ein Projekt- oder Ausbildungssupervisionsprozess – Lehrsupervision (durch anerkannte Lehrsupervisoren/innen) 20 Einzel-Lehrsupervisionssitzungen 15 Gruppen-Supervisionssitzungen – Praxisaufgaben, schriftliche Abschlussarbeit und Abschlusskolloquium Teilnahmegebühr: Die Teilnahmegebühr beträgt *7.670,00 €, zu entrichten in 13 Raten zu 590,00 €. Hinzu kommen Kursgebühren für den Informationstag von 95,00 € und Prüfungsgebühren von 150,00 €. * In der Teilnahmegebühr sind nicht enthalten: Übernachtung und Verpflegung, Lehrsupervisionskosten. Anmeldung: Bewerbungen mit Nachweis der Eingangsvoraussetzungen – Tabellarischer Lebenslauf/Lichtbild – Begründung des Ausbildungswunsches – Beschreibung des derzeitigen Anstellungsträgers, des Arbeitsbereiches und bisheriger Supervisionserfahrungen – Fotokopien der Aus- und Fortbildungsnachweise


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BILDUNG

KOMMUNIKATION UND KOMPETENZ

Coaching ist Begleitung, Reflexion und Unterstützung im beruflichen Alltag durch erfahrene Beratungsfachkräfte. Die berufliche Rolle, das persönliche Erleben und das Verarbeiten finden ebenso Raum wie das fachliche Handeln in Alltagskonzepten und Organisationskontexten. In der Weiterbildung werden Mitarbeitende in leitungs- und bereichsübergreifenden Funktionen qualifiziert, die ihre Fachkompetenz durch Beratungskompetenz erweitern wollen. In der Zielsetzung dieser Ausbildung ist Coaching ein professionelles Begleitangebot zur Stabilisierung und Qualifizierung beruflichen Handelns in Arbeitssystemen. Das Konzept ist systemflexibel. Es kann als internes Coaching und als externes Coaching realisiert werden. Inhalte und Arbeitsschwerpunkte: – Subjektkompetenz Selbstkenntnis, Vergegenwärtigung biographischer und beruflicher Entwicklung –

Rollenkompetenz: Professionelle Rollenentwicklung, Rollenprägnanz und Rollenflexibilität

Soziale Kompetenz: Diagnose und Gestaltung von Arbeitsbeziehungen, professionelle Haltung

Systemkompetenz: Organisationen in Aufbau und Dynamik; Planung, Durchführung und Auswertung systembezogener Coachings

Methodenkompetenz: Interventionstechniken aus Gestaltarbeit und systemischen Ansätzen, analoge Ausdrucksmittel

Veränderungskompetenz: Der Coach als Change-Leader, Diagnose, Begleiten und Evaluieren von Veränderungen

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KK-10-021 Termin: 1. Kursabschnitt 04.10.– 06.10.2010, Mo.– Mi. 2. Kursabschnitt 28.02.– 03.03.2011, Mo.– Do. 3. Kursabschnitt 27.06.– 30.06.2011, Mo.– Do. 4. Kursabschnitt 26.09.– 29.09.2011, Mo.– Do. 5. Kursabschnitt 16.01.–19.01.2012, Mo.– Do. Zielgruppe: Mitarbeiter/-innen in sozialen Einrichtungen, Leitungsund Beratungsfachkräfte, Lehrer/-innen, Diakone/innen, Theologen/-innen Dozenten/-innen: Heinrich Fallner, Josef Hartmann Teilnahmebeitrag: 3.625,00 € inkl. Tagungsverpflegung Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 02.09.2010

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Ausbildung zum Coach (VII. Durchlauf)


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BILDUNG

KOMMUNIKATION UND KOMPETENZ

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KK-10-021

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Die Qualifikation als Coach beinhaltet ein humanwissenschaftlich begründetes Training für Interventionen in Beratungs- und Unterstützungsprozessen, das Selbsterfahrung einschließt. Die Arbeitsansätze und Settings im Kurs sind ganzheitlich ausgerichtet. Neben der vertrauten ›Wort-Sprache‹ werden analoge, auch körperlich-bewegliche Erfahrungsräume genutzt (z. B. symbolische Interventionen / Skulpturarbeit). Umfang der Weiterbildung 27 Weiterbildungstage im Verlauf von cirka 1 1/2 Jahren, 19 Tage im Kurssystem und 8 Trainingstage in kollegialem Coaching in Lerngruppen. Die 8 Trainingstage finden zwischen den Kursabschnitten statt. Insgesamt sind 15 Einheiten Coaching in eigenen oder fremden Praxisfeldern durchzuführen. Sieben Begleitcoaching-Sitzungen zu je 90 Minuten. Die Weiterbildung entspricht den Standards der Deutschen Gesellschaft für Coaching (DGfC). Die Weiterbildung hat einen Umfang von insgesamt 230 Stunden.


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BILDUNG

KOMMUNIKATION UND KOMPETENZ

Case Management hat sich als professionsübergreifendes Verfahren in der Einzelfallberatung in vielen Arbeitsfeldern im Sozial- und Gesundheitswesen etabliert. Es wurde für die Arbeit mit Klient/-innen mit einem komplexen Hilfebedarf und einer voraussichtlich längeren Unterstützungsdauer entwickelt. Case Management basiert auf zwei Säulen: Zum einen beinhaltet es die einzelfallbezogene Beratung, in der der/die Beratende orientiert am Hilfebedarf des/der Einzelnen soziale Dienstleistungen umfassend plant und organisiert. Ausgangspunkt sind die Ressourcen der Klienten/-innen, d.h. die Unterstützungsleistung wird im Case Management besonders unter dem Aspekt der eigenen Beteiligung und Mitverantwortung zur Veränderung der persönlichen Situation gesehen. Auf jeder Ebene der Intervention können sich die Klienten/-innen selbst einbringen. Zum anderen müssen auf der institutionellen Ebene Bedarfs- und Bestandsanalyse, Angebotsplanung und Angebotssteuerung ausgebaut werden, damit die benötigten Hilfeangebote dem Klientel auch tatsächlich zur Verfügung stehen. Einzelfallsteuerung und Angebotssteuerung werden im Case Management demnach systematisch miteinander verknüpft. Lernziele der Weiterbildung zum/zur Case Manager/-in sind: – Fallkompetenz: eine sorgfältige und präzise Analyse des Hilfebedarfes im jeweiligen Einzelfall zu erstellen – Beratungskompetenz: die Analyse gemeinsam mit den Klienten/-innen zu erstellen und gemeinsam das Hilfeanliegen zu formulieren und den Hilfebedarf zu benennen – Systemkompetenz: sich über das Hilfeangebot im jeweiligen Hilfefeld einen Überblick zu verschaffen und die vorhandenen Angebote zu beurteilen – Managementkompetenz: den Bedarf der Klienten/innen mit dem entsprechenden Hilfebedarf zu verbinden, einen tragfähigen Kontrakt zu vermitteln und den Hilfeprozess zu steuern, zu evaluieren und zu dokumentieren – Rollenklarheit als Case Manager/-in Die Weiterbildung hat einen Umfang von insgesamt 210 Stunden.

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KK-10-022 Termine: Basismodul, Kursabschnitt 1: 08.11.–10.11.2010 Basismodul, Kursabschnitt 2: 17.01.–19.01.2011 Basismodul, Kursabschnitt 3: 07.03.– 09.03.2011 Basismodul, Kursabschnitt 4: 09.05.–11.05.2011 jeweils Mo. 08:30 Uhr–Mi. 16:30 Uhr Termine für die arbeitsfeldbezogenen Aufbaumodule nach Absprache im Anschluss an das Basismodul. Teilnahmevoraussetzungen: – Abgeschlossenes einschlägiges Hochschulstudium und mind. 1 Jahr Berufserfahrung oder einschlägige Berufsausbildung und mind. 2 Jahre Berufserfahrung – Nachweis über Befähigungen und Kenntnisse in: Kommunikation und Gesprächsführung (54 Std.), Moderation (18 Std.), allg. sozialrechtliche Kenntnisse (48 Stunden), Selbstreflexion (36 Std.); diese Kenntnisse können auch während der Weiterbildung additiv erworben werden – berufliche Praxis während der Weiterbildung im Gesundheits- oder Sozialbereich Dozenten/-innen: Werner Barking und Fachreferenten/-innen Teilnahmebeitrag: 2.450,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth

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Weiterbildung zum/zur Case Manager/-in


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BILDUNG

KOMMUNIKATION UND KOMPETENZ

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KK-10-023

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Termin: 06.07.– 08.07.2010 Di. 09:00 Uhr– Do. 16:00 Uhr

Konflikte gehören zum beruflichen und privaten Alltag. Wir erleben sie tagtäglich in kleineren und größeren Zusammenhängen. Mediation ist ein Verfahren zur Vermittlung in Konflikten durch eine unparteiische dritte Person mit dem Ziel, eine einvernehmliche Lösung der Probleme zu finden.

Zielgruppe: Allgemeininteressierte, Mitarbeiter/-innen in Kirche, Diakonie und Sozialarbeit

Das Verfahren »Mediation« beruht auf Freiwilligkeit der Konfliktparteien und ist dann sinnvoll, wenn die Beteiligten – einen Ausweg aus einer festgefahrenen Situation suchen – eine einvernehmliche faire Lösung anstreben – ein Interesse an der Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung guter Beziehungen zueinander haben

Dozentin: Esther Wolf Teilnahmebeitrag: 265,00 € inkl. Tagungsgetränke

Nach diesem Seminar haben Sie: – ein gut strukturiertes Verfahren zur Konfliktklärung kennengelernt – Ihr eigenes Konfliktverhalten reflektiert – Ihre Fähigkeiten konstruktiver Konfliktlösung erweitert

Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 21.05.2010

KK-10-024 Termin: 25.10.– 29.10.2010 01.12.– 03.12.2010 07.01.– 08.01.2011 21.03.– 22.03.2011 20.04.– 21.04.2011 27.06.– 01.07.2011 19.09.– 20.09.2011 17.11.–18.11.2011 19.01.– 20.01.2012 27.01.– 28.01.2012 22.03.– 23.03.2012 26.04.– 27.04.2012 Zielgruppe: Allgemeininteressierte, Mitarbeiter/-innen in Kirche, Diakonie und Sozialarbeit

Mediation – eine neue Streitkultur Vermittlung in Konflikten

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Weiterbildung Mediation Mediation bedeutet »Vermittlung« und ist eine Form der einvernehmlichen Konfliktlösung zwischen zwei oder mehreren sich streitenden Parteien. Sie basiert auf dem freiwilligen Entschluss aller Konfliktparteien, miteinander zu kooperieren und mit professioneller Unterstützung durch eine/n neutrale/n Vermittler/-in eine neue und von allen Beteiligten akzeptierte Lösung für ihr Problem zu finden. Mediation als Vorgehensweise beinhaltet die Förderung der Bereitschaft der Konfliktparteien, Konflikte und die daraus entstehenden Probleme als gemeinsame Herausforderung zu sehen und nach Lösungen zu suchen, die sich an den Interessen, Bedürfnissen und zukünftigen Lebensumständen aller Beteiligten orientieren. Inhalte und Arbeitsschwerpunkte der Ausbildung: – Selbstwahrnehmung in Konfliktsituationen Vergegenwärtigung der eigenen biographischen und beruflichen Entwicklung im Konfliktmanagement


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BILDUNG

KOMMUNIKATION UND KOMPETENZ

Gesprächsführungskompetenz Achtsam zuhören, systemisch Fragen, Eingehen auf die Sichtweisen, Gefühle, Bedürfnisse und Wünsche der Betroffenen Strukturierung des Mediationsverfahrens Phasen in der Mediation, Interventionen und Methoden in den einzelnen Phasen Verhandlungsführung Das Harvard-Konzept als Beispiel einer politischen Mediation nach dem Verhandlungsansatz Gewaltfreie Kommunikation Eine Grundhaltung, bei der die wertschätzende Beziehung im Vordergrund steht. Unterscheidung zwischen Wahrnehmung und Beurteilung und zwischen Ausdruck von Gefühlen und Gedanken. Wahrnehmung und Formulierung von Bedürfnissen, die den Gefühlen zugrunde liegen. Unterscheidung von Bedürfnissen und Wünschen und von Forderungen und Bitten Einsatzgebiete der Mediation Innerbetriebliche Konflikte, Organisationsberatung und Teamentwicklung, Familienmediation, Schulmediation, in interkulturellen Kontexten, Täter-Opfer-Ausgleich Methoden der Fallbearbeitung Supervision, kollegiale Beratung, Feedback, Reflexionsfragebögen Selbstständige Durchführung von zwei Mediationen und Präsentation einer eigenen Arbeit

Die Weiterbildung endet mit einem Gruppenkolloquium, in dem die Teilnehmenden eine im Rahmen der Ausbildung supervidierte Mediation vorstellen. Sie geben dabei zu erkennen, dass sie die Prinzipien der Mediation verstanden haben und fähig sind, sich in der Mediation selbstständig weiterzuentwickeln. Die Weiterbildung entspricht den Richtlinien des Bundesverband Mediation e.V. Das erworbene Zertifikat gilt als Ausbildungsnachweis für die Anerkennung als Mediator/-in (BM).

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KK-10-024 Dozentinnen: Marina Scheffler-Niehoff, Esther Wolf Teilnahmebeitrag: 3.450,00 € Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 13.09.2010

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KOMMUNIKATION UND KOMPETENZ

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KK-10-025.1 KK-10-025.2 Termin: KK-09-21.1: Mitte Januar bis Mai KK-09-21.2: Anfang September bis Dezember jeweils Di, Mi, Do, 08:30 Uhr–11:45 Uhr Zielgruppe: Familienfrauen, Frauen in Elternzeit, Berufsrückkehrerinnen Dozentinnen: Yvonne Spiertz, Esther Wolf Teilnahmebeitrag: 190,00 € Veranstaltungsort: Alte Klempnerei

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Wiedereinstieg in den Beruf Orientierungskurs für Familienfrauen Nach einer längeren Familienphase ist es oftmals schwer, wieder in den erlernten Beruf einzusteigen oder einen neuen Beruf zu ergreifen. Viele Fragen treten auf: – Wie finde ich bei der derzeitigen Arbeitsmarktsituation einen Job? – Wie viele Stunden kann ich in meiner jetzigen Familiensituation erwerbstätig sein? – Wie kann ich Familie und Beruf miteinander vereinbaren? Diese und viele andere Fragen werden uns in dem viermonatigen Kurs beschäftigen. Weitere Inhalte dieses Kurses sind u. a.: – Potentialanalyse, Profilerstellung (berufliche und persönliche Kompetenzen und Ressourcen erkennen) – Selbst- und Zeitmanagement – Berufszielcoaching – Bewerbungstraining – Arbeitsrecht – EDV – Kennenlernen der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel – Praktikum (4 – 6 Wochen in Teilzeit) Ziel: Die Teilnehmerinnen haben eine Bewerbungsmappe erstellt, ein Bewerbungsgespräch »geführt« und können sich jederzeit auf dem ersten Arbeitsmarkt bewerben. Abschluss: Zertifikat der Bildung & Beratung Bethel


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BILDUNG

KOMMUNIKATION UND KOMPETENZ

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Termin: 04.10.2010 Mo. 08:30 Uhr–16:30 Uhr

Ziel dieses Seminars ist, dass die Teilnehmenden die Merkmale und Arbeitsweisen des Projektmanagements im Überblick kennen lernen, einen Projektstrukturplan lesen und verstehen lernen und die eigene Rolle im Gesamtprojekt und im jeweiligen Arbeitspaket einordnen können.

Zielgruppe: Interessierte ohne Vorkenntnisse, die einen Einblick in die PM-Methodik bekommen möchten

Inhalte und Arbeitsschwerpunkte: Ausgehend von der Fragestellung: »Was brauche ich, um gut und erfolgreich in Projekten mitarbeiten zu können?«, gehen wir in diesem Seminar ein auf die Themen: – Grundlagen des Projektmanagements (allgemein und in den v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel) – Arbeitsweise in Projektteams – Voraussetzungen für die erfolgreiche Mitarbeit in Projektteams – Formulierung von Projektzielen – Einschätzen von Projektrisiken – Überblick über die Zeit- und Handlungsstruktur in Projekten

Projekte leiten Projektmanagement Baustein 2 Ausgehend davon, dass die grundlegenden Merkmale des Projektmanagements den Teilnehmenden bekannt sind, ist die Ausgangsfrage in diesem Baustein: »Wie gestalte und kontrolliere ich für mich und meine (Teil-)Projektmitarbeiter/innen eine erfolgreiche Projektarbeit?« Mit Referaten und Übungen werden folgende Themen bearbeitet: – Einführung in das Projektmanagement (allgemein und in den v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel) – Auftragsklärung und Zielformulierung in der Projektarbeit – Auswahl und Führung eines Projektteams – Analyse und Steuerung des Projektumfelds – Projektplanung – Steuerung des Projekts

KK-10-026

Dozentin: Prof. Dr. Gudrun Dobslaw Teilnahmebeitrag: 95,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 01.09.2010

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KK-10-027 Termin: 22.11.– 24.11.2010 06.12.– 07.12.2010 je Mo. 08:30 Uhr– Mi.16:30 Uhr Zielgruppe: Mitarbeiter/-innen, die Teilprojektleitung wahrzunehmen haben Dozentin: Prof. Dr. Gudrun Dobslaw Teilnahmebeitrag: 455,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 26.10.2010

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Erfolgreiche Mitarbeit in Projekten Projektmanagement Baustein 1


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KOMMUNIKATION UND KOMPETENZ

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Termine: 29.09.2010 Mi. 09:00 –17:00Uhr

»Stimmige Persönlichkeit« – Präsent sein durch Stimme und Ausdruck Viele Menschen müssen beruflich viel sprechen. Einigen fällt es leicht, anderen etwas schwerer. Zur effektiven und zielgruppengerechten Nutzung Ihrer Stimme bedarf es besonderer Vorbereitung/Techniken und Übung. In diesem Seminar erfahren und trainieren Sie, wie Sie professionell mit ihrer Stimme umgehen können, um auch in StressSituationen authentisch, kompetent und sicher zu klingen.

Zielgruppe: Menschen mit sprechintensiven Berufen, die ihre stimmliche Kompetenz optimieren wollen

Inhalte: – Sie lernen Ihr »Instrument Stimme« kennen und wirkungsvoll einzusetzen – Sie trainieren Ihre nonverbalen Mittel, Ihre Haltung, Gestik, Mimik, Ihre Stimme und Sprechweise mit professionellen Techniken, um Ihre Wirkung auf Andere zu optimieren

Dozentin: Katharina Padleschat Teilnahmebeitrag: 130,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 31.08.2010

KK-10-029 Termine: 01.10.– 02.10.2010 Fr. 13:30 Uhr– 20:30 Uhr und Sa. 09:30 Uhr–16:30 Uhr Zielgruppe: Menschen aus dem sozialen Bereich, die ihren Umgang mit Stressbelastungen verändern wollen Dozentinnen: Bettina Kilianski Gabriele Schmidt Teilnahmebeitrag: 185,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 01.09.2010

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»Die Leichtigkeit des Tuns« oder: »Wie gestalte ich meinen Arbeitsalltag stressfreier?« Die Arbeitsbelastungen im sozialen Bereich werden immer größer. Ein zum Teil schwierigerwerdendes Klientel, wachsender Erfolgs- und Kostendruck, interne Konflikte, aber auch die eigenen Vorstellungen und Ansprüche und ein allgemein zunehmendes Stressniveau machen den Arbeitsalltag vieler Mitarbeiter/-innen nicht einfacher. In dieser Fortbildung werden Sie mithilfe der Energetischen Psychotherapie und der systemisch lösungsorientierten Therapie einige hilfreiche Selbstmanagement-Strategien im Umgang mit Stress im Arbeitsalltag kennenlernen. Dabei geht es darum, neue effektive Möglichkeiten im Umgang mit den alltäglichen Belastungen zu entwickeln, den eigenen »Immunschutz« gegen Angriffe von außen, oder auch von innen aufzubauen und somit wieder mehr Leichtigkeit und Freude an der Arbeit zu entwickeln.


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BILDUNG

KOMMUNIKATION UND KOMPETENZ

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KK-10-030 Termin: 05.10.– 07.10.2010 Di. 09:00 – Do. 16:30 Uhr

Das Seminar gibt eine Einführung in das Zeitmanagement. Es informiert über Grundlagen zum Begriff Zeit, erläutert Techniken des Zeitmanagements und regt durch praktische Übungen und gemeinsame Reflexion zu einem bewussten Umgang mit der Zeit an. Dabei spielen Fragen des Selbstmanagements ebenso eine Rolle wie die Fragen nach »Zeitfressern«, persönlichen Wertentscheidungen und der Prioritätensetzung, die unsere Zeitorganisation beeinflussen. Das Seminar wendet sich an alle, die ihren Umgang mit der Zeit bewusst und effektiv gestalten wollen.

Zielgruppe: Allgemeininteressierte Mitarbeiter/-innen Dozenten: Pastor Hans Schmidt, Josef Hartmann Teilnahmebeitrag: 290,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 14.09.2010

Professionell moderieren und präsentieren Teamsitzungen, Arbeitskreise, Gruppenprozesse – im Alltag finden sich viele Situationen, in denen eine zielorientierte Moderation und Präsentation die gemeinsame Arbeit sehr erleichtern kann. Im Seminar bekommen Sie Einblick in verschiedene Moderationstechniken, die ein kreatives und ergebnisorientiertes Arbeiten in der Gruppe unterstützen. Sie lernen Präsentationen effizient vorzubereiten und den eigenen Standpunkt klar und nachvollziehbar darzustellen. Ein konstruktiver Umgang mit Störungen und Abwehrhaltungen wird ebenfalls erarbeitet. Übungen, Rollenspiele und die Bearbeitung von Praxisfällen stellen den Transfer in den Arbeitsalltag sicher.

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KK-10-031 Termin 22.06.– 23.06.2010 Di. 09:00 Uhr – Mi. 16:00 Uhr Zielgruppe: Interessierte aus allen Arbeitsbereichen Dozentin: Dr. Elisabeth Hano Teilnahmebeitrag: 220,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 11.05.2010

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Zeitmanagement Vom eigenen Umgang mit der Zeit


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BILDUNG

KOMMUNIKATION UND KOMPETENZ

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KK-10-032 Termin: 16.06.–17.06.2010 Mi. 09:00 Uhr– Do. 17:00 Uhr Dozentin: Marina Scheffler-Niehoff Teilnahmebeitrag: 220,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 15.05.2010

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»Wollen Sie Ihr Licht noch länger unter den Scheffel stellen?« Eine Fortbildung für ambitionierte Frauen Diese Fortbildung richtet sich an Frauen, die ihren Mut und ihre Lust steigern wollen, sich in übergreifenden Kontexten mit ihren Fähigkeiten zu präsentieren. Sie sollten die Bereitschaft mitbringen, sich auf Rückmeldungen einzulassen und den anderen Teilnehmerinnen Feedback zu geben. Moderationserfahrung ist erwünscht. Anlass und Motivation für dieses Seminar gibt die Erfahrung, dass Frauen: – wenig auf sich aufmerksam machen – ihre Fähigkeiten nicht voll entfalten – in Präsentationen auf andere häufig unsicher wirken Deshalb verfolgt dieses Seminar folgende Ziele: – Sie können Ihre eigene Wirkung besser einschätzen – Sie haben die Ursachen für Ihre manchmal zurückhaltende Haltung reflektiert – Sie haben Ihre Fähigkeiten zu moderieren und zu präsentieren weiter entwickelt und Mut gewonnen, »sich zu zeigen« – Sie haben Ihre Fähigkeiten, Rückmeldungen entgegen zu nehmen und zu geben, weiter entwickelt


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BILDUNG

KOMMUNIKATION UND KOMPETENZ

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Alle Fachthemen, die in unserem Jahresprogramm angeboten werden, bieten wir Ihnen gerne auch als maßgeschneidertes Fortbildungspaket (Inhouse-Angebot) für Ihr Team oder Ihre Einrichtung an. Thematische Schwerpunkte, Ziele, Umfang, Ort und Termine stimmen wir dabei nach Ihren Wünschen ab. Bitte sprechen Sie uns an! Tel.: 0521/144 -57 70 Im Folgenden stellen wir zusätzliche Beispiele als »Themen für Teams« aus dem Kapitel Kommunikation und Kompetenz vor:

Zeitmanagement für Teams In diesem Angebot werden sowohl Zeitmanagement im Team als auch das individuelle Verhalten im Umgang mit der Zeit betrachtet. Nach einer Bestandsaufnahme der momentanen Zeiteinteilung und der typischen »Zeitdiebe« werden konkret umsetzbare Strategien zur effektiven und befriedigenden Zeiteinteilung vermittelt und die Umsetzung geplant. Inhalte: – Zieldefinition und Prioritätensetzung – Tipps zur eigenen Arbeitshaltung und zur Teamarbeit – Tagesplanung und Erstellung von Tagesplänen Wir stellen uns bei diesem Angebot speziell auf die jeweilige Zielgruppe ein. Zielgruppen: – Wohngruppen der Behindertenhilfe – Werkstätten für Menschen mit Behinderung – Soziale Einrichtungen

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THEMEN FÜR TEAMS


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M A N A G E M E N T I N B Ü R O U N D V E R W A LT U N G UND EDV

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50 SEMINARANGEBOTE

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MBV Zeitgemäße und empfängerorientierte Korrespondenz per E-Mail und Brief

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Ablage und Dokumentenmanagement Die Arbeitszeit wieder im Griff – Effiziente Organisation im Büro

52

Ein Lächeln kann man hören! – Telefontraining EDV

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Photoshop Elements

53

Word und Windows

53

Excel XP

53

PowerPoint für Einsteiger

53 53

Excel XP PowerPoint für Fortgeschrittene – Präsentationen Erstellen und Vortragen

53

Excel XP für Fortgeschrittene

53

Word XP für Fortgeschrittene

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Internetdienste für Arbeit im Sozialraum kennen lernen 10-Finger-Tastaturschreiben in kürzester Zeit mit beschleunigten Lernmethoden

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THEMEN FÜR TEAMS Alle Fachthemen, die in unserem Jahresprogramm angeboten werden, bieten wir Ihnen gerne auch als maßgeschneidertes Fortbildungspaket (Inhouse-Angebot) für Ihr Team oder Ihre Einrichtung an. Thematische Schwerpunkte, Ziele, Umfang, Ort und Termine stimmen wir dabei nach Ihren Wünschen ab. Bitte sprechen Sie uns an! Tel.: 0521 / 144-57 70


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MANAGEMENT IN BÜRO UND VERWALTUNG

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MBV-10-033 Termin 26.04.2010 Mo. 09:00 Uhr–16:00 Uhr

Verstärkte Kundenorientierung in sozialen Einrichtungen wird immer wichtiger für den Erfolg. Ein empfängerorientierter Brief- und E-Mail-Stil lässt den/die Kunden/-innen und Leser/-innen im Mittelpunkt stehen. Klare und ansprechende Formulierungen unterstützen dieses Ziel. Die Teilnehmenden gestalten Briefe und E-Mails optisch ansprechend und korrekt nach der aktuellen DIN 5008. Sie trainieren klare und leserorientierte Formulierungen – ohne Floskeln und Phrasen. Durch einen zeitgemäßen Mitteilungsstil wird die Empfängerin/der Empfänger in den Mittelpunkt gestellt.

Zielgruppe: Verwaltungsmitarbeiter/innen, Sekretär/-innen, Assistenten/-innen Dozentin: Antje Barmeyer Teilnahmebeitrag: 110,00 € inkl. Tagungsgetränke

Seminarinhalt: – die Elemente des E-Mail- und Briefaufbaus – die DIN 5008 aktuell – Zeitgemäße Formulierungen von »A« wie Abkürzungen bis »Ü« wie Übertreibungen – Empfängerorientierter Brief- und E-Mail-Stil – Ihre Problemkorrespondenz: von der Absage bis zur Zahlungserinnerung

Veranstaltungsort: Haus Nazareth

Bringen Sie E-Mails und Briefe mit ins Seminar und erhalten Sie ein direktes Feedback dazu!

Ablage und Dokumentenmanagement Steigern Sie die Produktivität und die Effizienz in Ihrem Sekretariat durch die optimale Ablage! Das moderne Sekretariat gleicht einer Informationszentrale – und Sie sitzen mitten drin... Das InformationsManagement gehört mit zu den wichtigsten Aufgaben einer Sekretärin, die sich und ihre/-n Chef/-in wirklich entlasten und dabei jede gewünschte wichtige Information innerhalb kurzer Zeit parat haben möchte. In diesem Seminar erfahren Sie alles zum Thema Informations-Management. Sie erhalten viele Praxis-Tipps und Anregungen, die Sie sofort nach dem Seminar zeitbringend umsetzen können.

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MBV-10-034 Termin: 05.11.2010 Fr. 09:00 Uhr–16:00 Uhr Zielgruppe: Verwaltungsmitarbeiter/innen, Sekretär/-innen, Assistenten/-innen Dozentin: Antje Barmeyer Teilnahmebeitrag: 110,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 01.10.2010

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Zeitgemäße und empfängerorientierte Korrespondenz per E-Mail und Brief


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BILDUNG

MANAGEMENT IN BÜRO UND VERWALTUNG

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MBV-10-035

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Termin: 12.05.2010 Mi. 09:00 –17:00 Uhr

Die Arbeitszeit wieder im Griff Effiziente Organisation im Büro In vielen Unternehmen ist der »Zeitdiebstahl« an der Tagesordnung. Fehlende oder unzureichende Strukturen im Tagesablauf, unklare Prozesse und Prioritäten stehlen den Mitarbeiter/-innen Zeit. Hinzugekommen sind moderne Zeiträuber: Die E-Mails. Unstrukturierter Umgang mit E-Mails kosten jeden Mitarbeiter täglich Zeit. Hinzu kommen gerade bei diesem Medium Schwierigkeiten beim Formulieren. Die Lösung: Zeitmanagement kombiniert mit effektivem E-Mail-Management. Im Mittelpunkt dieses Seminars stehen die Organisation der täglichen Arbeit, die Kommunikation per E-Mail und Tipps für das Schreiben von effektiven E-Mails.

Zielgruppe: Verwaltungsmitarbeiter/innen, Sekretär/-innen, Assistenten/-innen Dozent: Ralph Dalibor Teilnahmebeitrag: 110,00 € inkl. Tagungsgetränke

Die Seminarthemen im Überblick: Teil 1: Grundlagen des Zeitmanagements Teil 2: Struktur einer E-Mail Teil 3: E-Mail-Management

Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 12.04.2010

Sie lernen in diesem Seminar, wie Sie mehr Zeit für Ihre eigentliche Arbeit und für die wirklich wichtigen Dinge gewinnen.

MBV-10-036 Termin: 15.09.2010 Mi. 09:00 –17:00 Uhr Dozent: Ralph Dalibor Teilnahmebeitrag: 110,00 €, inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 13.08.2010

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Ein Lächeln kann man hören! Telefontraining Das Kommunikationsmedium Nummer Eins in Deutschland für geschäftliche Kontakte ist und bleibt das Telefon. Jeden Tag werden mehr als 125 Millionen Telefongespräche geführt. Genau betrachtet sind das 125 Millionen Möglichkeiten, einen Geschäftspartner zu beeinflussen: negativ oder positiv. »Telefonieren nebenbei« darf deshalb nicht passieren. Bei jedem Telefonat hat der Kunde Anspruch auf hundert Prozent Aufmerksamkeit. In dem Training lernen die Teilnehmer die Grundlagen des Telefonierens. Ziel ist es, die Kundenorientierung der Telefonkommunikation zu optimieren und dadurch die Kunden/-innenbindung an das Unternehmen zu vertiefen. Und das bei verschiedenen Typen von Kunden/-innen.


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BILDUNG

EDV

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Termin: 09.03.–10.03.2010 | 09:00 Uhr –16:00 Uhr Dozent: Sven Nieder Teilnahmebeitrag: 180,00 € Veranstaltungsort: Haus Nazareth

Word und Windows Termin: 15.03.–17.03.2010 | 09:00 Uhr –16:00 Uhr Dozent: Christian Baier Teilnahmebeitrag: 240,00 € Veranstaltungsort: Haus Nazareth

Excel XP Termin: 22.03.–24.03.2010 | 09:00 Uhr –16:00 Uhr Dozentin: Jessica Höfer Teilnahmebeitrag: 240,00 € Veranstaltungsort: Haus Nazareth

Powerpoint für Einsteiger Termin: 12.04.– 13.04.2010 | 09:00 Uhr –16:00 Uhr Dozent: Christian Baier Teilnahmebeitrag: 170,00 € Veranstaltungsort: Haus Nazareth

Excel XP Termin: 27.09.– 29.09.2010 | 09:00 Uhr –16:00 Uhr Dozentin: Jessica Höfer Teilnahmebeitrag: 240,00 € Veranstaltungsort: Haus Nazareth

Powerpoint für Fortgeschrittene – Erstellen und Vortragen Termin: 30.09.– 01.10.2010 | 09:00 Uhr –16:00 Uhr Dozent: Christian Baier Teilnahmebeitrag: 170,00 € Veranstaltungsort: Königsweg 3

Excel XP für Fortgeschrittene Termin: 08.11.– 09.11.2010 | 09:00 Uhr –16:00 Uhr Dozent: Kay Kluth Teilnahmebeitrag: 180,00 € Veranstaltungsort: Haus Nazareth

Word XP für Fortgeschrittene Termin: 10.11.– 12.11.2009 | 09:00 Uhr –16:00 Uhr Dozentin: Jessica Höfer Teilnahmebeitrag: 240,00 € Veranstaltungsort: Haus Nazareth Outlook-Schulungen vor Ort auf Anfrage möglich.

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Photoshop Elements


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EDV

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EDV-10-045

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Termin: 04.10.2010 Mo. 09:00 Uhr–16:00 Uhr

Internetdienste für Arbeit im Sozialraum kennen lernen Können die verschiedenen Internetdienste wie MySpace, Blogger, Facebook oder Twitter Unterstützung bei der Netzwerkarbeit im Sozialraum leisten? Um das entscheiden zu können, muss man diese Dienste kennen lernen. Wir machen Sie mit diesen Diensten bekannt und zeigen Ihnen die Möglichkeiten, die dort liegen.

Zielgruppe: Interessierte Dozent: Kay Kluth Teilnahmebeitrag: 90,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 15.09.2010

EDV-10-046 Termin: 12.03.2010 und 19.03.2010 jeweils Fr. 08:30 Uhr–12:30 Uhr Zielgruppe: Interessierte Dozentin: Marie-Luise Pietruska Teilnahmebeitrag: 95,00 € inkl. Tagungsgetränke und Übungsbuch Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 20.02.2010

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10 Finger Tastaturschreiben in kürzester Zeit mit beschleunigten Lernmethoden! Die Bedienung der Computertastatur blind mit 10 Fingern ist bedeutend schneller und vorteilhafter als das Adlersuchsystem. Vergessen Sie aber langweiligen traditionellen Unterricht und wochenlanges Üben! Lernen Sie in kürzester Zeit das gesamte Tastenfeld eines Computers kennen, indem Sie die einzelnen Tasten mit Bildern assoziieren und zu einer Geschichte verbinden. Mit diesen Assoziationen und wenig Übungszeit können Sie das Tastenfeld dann auch mit dem 10-Finger-System blind bedienen und mit jeder E-Mail und jedem Text, den Sie verfassen, Ihr Tempo steigern.


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< SEMINARANGEBOTE »Keine Arbeit gibt es nicht« Produktionsarme Zeiten in der WfbM für die Umsetzung des Bildungsauftrages nutzen Umgang mit Emotionen am Arbeitsplatz – ressourcenorientiertes Training Einsatz elektronischer Kommunikationshilfen – eine praxisorientierte Einführung »Herausforderndes Verhalten« Bedingungsfaktoren und Interventionsstrategien Berufliche Bildung für Menschen mit schweren und komplexen Behinderungen »Im Arbeitsleben ankommen« Berufliche Bildung im Übergang von Schule und Arbeitsleben Führung und Management in der WfbM: SPZ für Führungskräfte in der WfbM Qualifikation zur geprüften Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen Assistenz für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen in der Praxis Interkulturelle Kompetenz – ein Zukunftsthema für Mitarbeiter/-innen in der WfbM? Professionell handeln in Gewaltsituationen: PART – Professional Assault Response Training-Revised

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THEMEN FÜR TEAMS Einfache Sprache

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Nr. MBV-09-040

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ARBEIT UND BERUFLICHE R E H A B I L I TAT I O N

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ABR-10-047

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Termin: 26.01.– 27.01.2010 Di. 08:30 Uhr– Mi.16:00 Uhr

Der Bildungsauftrag der WfbM ist durch das SGB IX deutlich gestärkt worden. Teilnehmer/-innen im Berufsbildungsbereich, aber auch Beschäftigte im Arbeitsbereich haben einen gesetzlich verankerten Anspruch auf fachliche und persönliche Bildung. Produktionsarme Zeiten bieten sich an, diesem Auftrag verstärkt nachzukommen! Im Seminar wird über den umfassenden Bildungsauftrag der WfbM informiert. Ansätze anderer Werkstätten werden vorgestellt und diskutiert. Fragen einer systematischen und nachhaltigen personenzentrierten Bildungsplanung werden ebenso thematisiert, wie die Chancen abteilungsübergreifender Bildungsnetzwerke. Ausgehend von Interessen und Praxisbeispielen der Teilnehmer/-innen werden Ideen und Ansätze erarbeitet, wie produktionsarme Zeiten gezielt für den Bildungsauftrag der WfbM genutzt werden können. Dazu wird auch in Workshop-Form gearbeitet.

Zielgruppe: Abteilungsleitungen und Fachkräfte in WfbM Dozent/-innen: Dr. Elisabeth Hano und Fachreferent/-innen Teilnahmebeitrag: 230,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 15.01.2010

ABR-10-048 Termin: 15.09.–16.09.2010 Mi.08:30 Uhr–Do.16:30 Uhr Zielgruppe: Mitarbeitende aus der Behindertenhilfe, Psychiatrie, Werkstätten für Menschen mit Behinderung Dozentinnen: Dorothee Stieber-Schöll Teilnahmebeitrag: 230,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 16.08.2010

Kursnummer: »Keine Arbeit gibt es nicht« – Produktionsarme Zeiten in der WfbM für die Umsetzung des Bildungsauftrages nutzen

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Umgang mit Emotionen am Arbeitsplatz – ressourcenorientiertes Training Eine immer wieder formulierte Erkenntnis ist es, dass mit eigener guter Stimmung auch schwierige Situationen im Berufsalltag besser gemanagt werden können. Die eigene emotionale Stimmung wirkt in unser Alltagshandeln hinein, ebenso wie die emotionale Stimmung unseres Gegenübers uns das Arbeiten erleichtert oder auch erschwert. Wir müssen mit positiven wie negativen Gefühlen täglich umgehen, uns selber regulieren und auch wenn Beschäftigte/Bewohner starke negative Gefühle zeigen und sich plötzlich aggressiv verhalten, mit ihnen konstruktiv umgehen. Themen und Ziele des Seminars: – positive Emotionen als Ressource erkennen – Management der eigenen Gefühle – mit negativen Emotionen anderer umgehen – Strategien der Deeskalation einüben


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ARBEIT UND BERUFLICHE R E H A B I L I TAT I O N

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ABR-10-049 Termin: 06.05.2010 Do. 09:00 Uhr–Do.16:00 Uhr

Für eine große Anzahl von Menschen mit einer geistigen Behinderung ist es aus ganz unterschiedlichen Gründen schwierig oder unmöglich, sich mit Hilfe der Lautsprache zu verständigen. Eine Möglichkeit, gelingende Kommunikationsprozesse auch unter erschwerten Bedingungen zu gestalten, ist der Einsatz elektronischer Kommunikationshilfen. Sie sind eine Form der »Unterstützten Kommunikation«.

Zielgruppe: Mitarbeitende aus Arbeitsfeldern mit Menschen mit Behinderung Dozent: Diethard Marxen

Lernziele: – Sie erhalten eine Einführung in die Möglichkeiten »Unterstützter Kommunikation« – Sie lernen elektronische Kommunikationshilfen kennen, probieren diese aus und erhalten so Ideen für konkrete Umsetzungsmöglichkeiten in der Praxis – Sie lernen neue Kommunikationswege für Menschen kennen, die sich durch die Lautsprache nicht oder nur kaum verständlich äußern können – Sie erhalten konkrete Hinweise für die Beantragung der Hilfsmittel

Teilnahmebeitrag: 105,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 12.04.2010

Zielsetzung des Seminars ist es, Menschen durch geglückte Kommunikation zu mehr »Selbstbestimmung« und »Würde« zu verhelfen.

Herausforderndes Verhalten: Bedingungsfaktoren und Inventionsstrategien Verhaltensauffälligkeiten stellen bei Menschen mit einer geistigen Behinderung die Mitarbeitenden oft vor große Probleme. Dabei ist die Kenntnis der Bedingungsfaktoren, unter denen herausforderndes Verhalten entstehen kann oder fortbesteht, von großer Wichtigkeit. In diesem Seminar werden Verhaltensauffälligkeiten einerseits als Symptome bestimmter psychiatrischer Störungen vorgestellt, andererseits aber wird der Fokus auf die Beziehungsgestaltung zwischen dem Menschen mit seiner Behinderung und dem betreuenden Umfeld gelegt. Um sich dem Thema interdisziplinär zu nähern, werden Fallbeispiele, Erfahrungen der Kursteilnehmer, therapeutische und pädagogische Interventionsstrategien vorgestellt. Mit den erarbeiteten Interventionsstrategien gewinnen Sie in Ihrem Arbeitsbereich mehr Sicherheit in der Assistenz für Menschen mit herausforderndem Verhalten.

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ABR-10-050 Termin: 08.06.2010 Di. 08:30 Uhr–Do. 16:30 Uhr Zielgruppe: Das Seminar richtet sich an Mitarbeitende in Werkstätten und Wohneinrichtungen aus der Behindertenhilfe Dozent: Dr. Thomas Meinert Teilnahmebeitrag: 105,00 € Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 07.05.2010

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Einsatz elektronischer Kommunikationshilfen – eine praxisorientierte Einführung


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ARBEIT UND BERUFLICHE R E H A B I L I TAT I O N

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ABR-10-051 Termin: 05.10.– 06.10.2010 Di. 08:30 Uhr– Mi. 16:00 Uhr Zielgruppe: Fachkräfte im Berufsbildungsbereich der WfbM Dozenten/-innen: Dr. Elisabeth Hano und Fachreferent/-innen Teilnahmebeitrag: 230,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Neue Schmiede

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Berufliche Bildung für Menschen mit schweren und komplexen Behinderungen In NRW haben Menschen unabhängig von der Schwere ihrer Behinderung einen Anspruch auf Berufliche Bildung in der WfbM. Fachkräfte im Berufsbildungsbereich sind in besonderer Weise gefordert, wenn es darum geht, diesen Rechtsanspruch für Menschen mit schweren und komplexen Behinderungen umzusetzen. Diagnostische Verfahren als Voraussetzung für eine individuelle Bildungsplanung werden in der Fortbildung ebenso thematisiert wie unterschiedliche Kommunikationswege zur Initiierung von Lernprozessen. Die Bandbreite der Beruflichen Bildung für diesen Personenkreis – von der Entwicklung der Persönlichkeit, der Entwicklung lebenspraktischen und arbeitsrelevanten Verhaltens bis hin zum Training in möglichen Arbeitsfeldern – wird aufgezeigt. Möglichkeiten der praktischen Umsetzung werden an Beispielen miteinander erarbeitet. Ziele der Fortbildung: – ein Verständnis Beruflicher Bildung für Menschen mit schweren und komplexen Behinderungen ist entwickelt – Zugänge und Methoden der Bildungsarbeit mit diesem Personenkreis sind bekannt – geeignete Instrumente und Arbeitshilfen für die Berufliche Bildung mit Menschen mit schweren und komplexen Behinderungen können gezielt eingesetzt werden


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ARBEIT UND BERUFLICHE R E H A B I L I TAT I O N

Junge Menschen, die nach der Förderschule in den Berufsbildungsbereich der WfbM wechseln, verhalten sich in der Werkstatt häufig so, wie sie es aus familiären und schulischen Kontexten gewohnt sind. Die Vermittlung und das Training von Arbeitsplatz angemessenen Verhaltensweisen und Regeln sind zentrale Lernziele der ersten Zeit in der Werkstatt. Durch eine transparente und verbindliche Gestaltung dieser Phase kann der Lernerfolg nachhaltig unterstützt werden. Zugleich gilt es, mit den Entlassschüler/-innen eine systematische Berufswegeplanung zu betreiben. Diese soll auf der Basis eines personenzentrierten Ansatzes stattfinden und umfasst ebenso eine mögliche Entwicklung aus der Werkstatt heraus wie eine Entwicklungsplanung in der Werkstatt. Praxisnah werden Modelle zur Gestaltung der Eintrittsphase in die WfbM mit den o. g. Schwerpunktthemen erarbeitet. Die Teilnehmer/-innen werden befähigt, eine für ihren jeweiligen Berufsbildungsbereich passende Konzeption dieser Phase zu entwickeln und umzusetzen.

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ABR-10-052 Termin: 04.05.– 05.05.2010 Di. 08:30 Uhr–Mi. 16:00 Uhr Zielgruppe: Fachkräfte im Berufsbildungsbereich der WfbM Dozenten/-innen: Dr. Elisabeth Hano und Fachreferent/-innen Teilnahmebeitrag: 230,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Neue Schmiede

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»Im Arbeitsleben ankommen« Berufliche Bildung im Übergang von Schule und Arbeitsleben


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ARBEIT UND BERUFLICHE R E H A B I L I TAT I O N

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ABR-10-053 Termin: 13.09.– 15.09.2010 25.10.– 27.10.2010 29.11.– 01.12.2010 jeweils Mo. 09:00 Uhr–Mi. 17:00 Uhr weitere Bausteine finden in 2011 statt. Dozenten/-innen: Holger Keil, Max Wulfmeier-Böhm und Team Teilnahmebeitrag: 3.500,00 € inkl. Tagungsgetränke zzgl. Prüfungsgebühr von 350,00 € Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 30.06.2010

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Führung und Management in WfbM SPZ für Führungskräfte in WfbM Im aktiven Wandel der Werkstätten zu Anbietern zur Arbeits- und Berufsförderung stehen Führungskräfte vor der Aufgabe, diesen Prozess professionell zu gestalten. Ein fachlich kompetentes Management ist Voraussetzung, um rehabilitative und wirtschaftliche Prozesse zu steuern. Sie sind in leitender Funktion in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung tätig und wünschen sich, Ihre Kompetenzen speziell in diesem Bereich zu erweitern. Wichtige Kriterien für die Auswahl eines Weiterbildungsinstitutes sind Ihnen wertorientierte Fachlichkeit der Themen, die mit Leidenschaft Transfer und engen Systembezug zur WfbM herstellen. Wir bieten Ihnen ein modulares System zur Erweiterung Ihrer Führungskompetenz in WfbM mit folgenden Inhalten an: – Leitbild und Philosophie der Arbeit in WfbM – Pädagogik /Medizin – Rehabilitation in WfbM – rechtliche Rahmenbedingungen – als Führungskraft sich selbst führen – Mitarbeitende zu Leistung und Erfolg führen – Führen in einer Organisation – Hospitation in anderen Betrieben – Betriebswirtschaft und Marketing – Qualitätssicherung – Abschlussverfahren Unser Ziel ist es, dass Sie Ihre Führungsaufgaben wertorientiert und erfolgreich im Management einer WfbM umsetzen können. Lernorganisation: 320 Seminareinheiten á 45 Minuten, verteilt auf zwei Jahre, in Form von: – 10 Modulen á 3 Tage – 1 Tag Abschlusskolloquium – 7 x 3 Stunden Intervision in kleinen Gruppen – 2 Tage Hospitation in einer anderen Werkstatt Voraussetzungen zur Erlangung des Abschlusses: Führungsaufgabe in der beschriebenen Ebene Abschluss/Zertifikat: Die Qualifizierung wird bundesweit als sonderpädagogische Zusatzqualifikation gemäß §9 Abs. 2 WVO anerkannt und schließt mit einem Zertifikat ab.


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ARBEIT UND BERUFLICHE R E H A B I L I TAT I O N

Qualifikation zur geprüften Fachkraft zur Arbeitsund Berufsförderung in Werkstätten für Menschen mit Behinderung Schwerpunkt: Menschen mit geistiger und seelischer Behinderung in WfbM Ihr Auftrag ist, Menschen mit Behinderung angemessen und differenziert zu fördern. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, wünschen Sie sich mehr Kompetenz in berufsfördernden, persönlichkeitsbildenden, therapeutischen und pflegerischen Leistungen. Wir bieten eine praxisnahe Weiterbildung im Umfang von 800 Stunden mit staatlicher Anerkennung, die den bundesweiten Qualitätsstandards entspricht. Ziel der Weiterbildung: – Sie sind befähigt, grundlegende Fachkenntnisse in die Praxis zu übertragen und erfolgreich umzusetzen – Sie erwerben methodisches und didaktisches Handwerkszeug – Sie stärken Ihr pädagogisches Handeln mit den unterschiedlichen Zielgruppen in den differenzierten Arbeitsfeldern der WfbM – Sie üben und festigen den Umgang mit vorhandenen Instrumenten und Arbeitshilfen – Sie gewinnen Sicherheit in der Planung und Durchführung praxisbezogener Projekte – Sie erweitern Ihre Reflexionsfähigkeit – Sie erwerben Kompetenzen im Umgang mit technischen Medien – Sie erleben die Vielschichtigkeit von WfbM durch Exkursionen Zielgruppe: Facharbeiter/-innen, die eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf (Meister- oder Gesellenbrief) und danach eine mindestens zweijährige Berufspraxis haben. Ausnahmen sind in begründeten Einzelfällen möglich.

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ABR-10-054 Termine: Geplanter Start in der zweiten Jahreshälfte 2010 Sichern Sie sich frühzeitig Ihren Platz! Dozent: Holger Keil, DiplomSozialpädagoge, Tischler mit langjähriger Berufserfahrung in WfbM, Coach, Projektmanagementfachmann (GPM) Verschiedene Fachdozent/-innen aus Arbeitsfeldern für Menschen mit Behinderung Teilnahmebeitrag: 4.850,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth

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Qualifizierung zur gFAB in WfbM


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ARBEIT UND BERUFLICHE R E H A B I L I TAT I O N

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Termine: 27.10.–28.10.2010 Mi.08:30 Uhr–Do.16:30 Uhr

Jahr für Jahr erleiden Menschen durch einen Unfall, infolge eines Schlaganfalls oder Herzinfarktes eine Hirnschädigung. In vielen Fällen ist aufgrund gravierender kognitiver, emotionaler, sozialer und /oder körperlichen Auswirkungen eine Rückkehr in das bisherige Leben nicht mehr möglich. Die Betroffenen wünschen sich vor allen Dingen kompetente Unterstützung, um diese radikalen Veränderungen zu bewältigen. Dies ist für Mitarbeiter/-innen in sozialen Einrichtungen eine herausfordernde Aufgabe.

Zielgruppe: Mitarbeitende aus der Behindertenhilfe, Psychiatrie, Werkstätten für Menschen mit Behinderung Dozent/-innen: Edith Aschenbrenner und Björn Andersen

In diesem Seminar werden – Informationen zum »Schädel-Hirn-Trauma« (erworbene Hirnschädigung) und dessen alltagsrelevante Auswirkungen gegeben – Instrumente zur Erstellung eines Fähigkeitenprofils an die Hand gegeben – Möglichkeiten der Gestaltung einer stabilen Vertrauensbeziehung erarbeitet und erprobt – Kompensations- bzw. Adaptationsmöglichkeiten (Fallbeispiele) erarbeitet

Teilnahmebeitrag: 230,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 27.09.2010

ABR-10-056 Termin: 30.11.2010 Di. 09:00 Uhr–16:00 Uhr Zielgruppe: Abteilungsleitungen und Fachkräfte in WfbM Dozentin: Sabine Behrend Teilnahmebeitrag: 95,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 04.10.2010

Assistenz für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen in der Praxis

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Interkulturelle Kompetenz – ein Zukunftsthema für Mitarbeiter/-innen in der WfbM? Die Zahl der Beschäftigten in der WfbM mit Migrationshintergrund steigt ebenso wie die Zahl offener Fragen, die für Mitarbeiter/-innen damit verbunden sind. Begriffe wie Interkulturelle Kompetenz oder Managing Diversity spielen eine zunehmend wichtige Rolle. Was ist damit gemeint? Und was bedeutet das möglicherweise für den Werkstattalltag? In diesem Workshop wird es einen fachlichen Input zu aktuellen Begrifflichkeiten und Fragestellungen geben. Wir wollen die eigene Haltung im Umgang mit dem Anderen präzisieren. Diskussionsgrundlage wird ein Kurzfilm sein. Am Nachmittag werden die Erfahrungen der Teilnehmenden mit ihren Alltagsstrategien zur Bewältigung »überraschender Situationen« im Mittelpunkt stehen. Bei Interesse sind Fallsupervisionen möglich. Ziel ist, die eigene Haltung zu kultureller Vielfalt bewusst wahrzunehmen und eine Sensibilität im Umgang mit dem Anderen zu entwickeln.


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BILDUNG

ARBEIT UND BERUFLICHE R E H A B I L I TAT I O N

Viele professionelle Mitarbeitende aus Arbeitsfeldern, in denen sie Verantwortung für die Begleitung von Menschen tragen, sind mit der Problematik gewalttätiger Übergriffe auf sich und ihre Klienten/-innen vertraut. Im PART-Training geht es darum, wie Würde und Sicherheit der Klienten/innen (Aggressoren wie Opfern) und Mitarbeiter/-innen durch Konfliktlösung zu gewährleisten ist. PART ist als ein übungszentrierter Workshop entwickelt worden, um die Risiken zu minimieren, die mit Kriseninterventionen bei gewalttätigem Verhalten verbunden sind. Es handelt sich um einen umfassenden und systematischen Ansatz bezogen auf den Umgang mit gewalttätigem Verhalten. PART ist kein Selbstverteidigungskurs. Der Kurs besteht aus Informationsblöcken, Selbstreflexionsphasen, Kleingruppenarbeit und Körperübungen zum Ausweichen. Inhalte: – Professionalität: Was führt mich hierher? – Vorbereitung: Bin ich bereit, mit potentiell gefährlichen Menschen zu arbeiten? – Identifikation der Ursachen: Wodurch wird verletzendes Verhalten hervorgerufen? – Reaktionsweisen: Wie können wir unsere Reaktionen dem Grad der drohenden Gewalt anpassen? – Wie dokumentiere ich die Geschehnisse? Die Teilnehmenden lernen, sich auf gewalttätige Auseinandersetzungen vorzubereiten, Deeskalations-Techniken einzusetzen und das Gelernte im eigenen Arbeitsfeld umzusetzen.

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ABR-10-057 Termin: 02.11.– 03.11.2010 Di. 09:00 Uhr– Mi. 17:00 Uhr Zielgruppe: Mitarbeiter/-innen, die in ihrer Arbeit mit Gewaltsituationen konfrontiert sind bzw. sein können Dozentin: Anne Brendt Teilnahmebeitrag: 230,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 01.10.2010

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Professionell handeln in Gewaltsituationen: PART – Professional Assault Response Training-Revised


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ARBEIT UND BERUFLICHE R E H A B I L I TAT I O N

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THEMEN FÜR TEAMS

Alle Fachthemen, die in unserem Jahresprogramm angeboten werden, bieten wir Ihnen gerne auch als maßgeschneidertes Fortbildungspaket (Inhouse-Angebot) für Ihr Team oder Ihre Einrichtung an. Thematische Schwerpunkte, Ziele, Umfang, Ort und Termine stimmen wir dabei nach Ihren Wünschen ab. Bitte sprechen Sie uns an! Tel.: 0521/144 - 57 70 Im Folgenden stellen wir zusätzliche Beispiele als »Themen für Teams« aus dem Kapitel Arbeit und Berufliche Rehabilitation vor:

Einfache Sprache Für die Assistenz für Menschen mit geistiger Behinderung ist die bewusst einfache Gestaltung von Sprache enorm wichtig. Es passiert immer wieder, dass wir im Alltag Sprache benutzen, die für diesen Personenkreis schwer verständlich ist. In – – –

diesem Inhouse-Seminar lernen Sie die Grundregeln der einfachen Sprache kennen erwerben Sie eine höhere Sensibilität für einfache Sprache üben Sie die Übersetzung eines schwierigen Textes in einfache Sprache

Bitte beachten Sie auch unsere »Themen für Teams« – Zeitmanagement auf Seite 49 im Kapitel Kommunikation und Kompetenz.


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Kooperation mit Angehörigen

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Trainingskurs Assistenz

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Persönliches Budget: Idee und Praxis

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Grundkurs sozialraumorientiertes Arbeiten

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Unterstützte Kommunikation Seelische Krise und Aggressivität – Der Umgang mit Deeskalation und Zwang Psychische Störungen bei Menschen mit geistiger Behinderung Sucht bei Menschen mit einer Lern- bzw. geistigen Behinderung

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Menschen mit geistiger Behinderung als Täter?! Die letzten Wochen und Tage mit Leben füllen – Begleitung von Menschen am Lebensende in Einrichtungen der Behindertenhilfe

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Studio III – Umgang mit herausforderndem Verhalten

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Autismus und geistige Behinderung – Fördermöglichkeiten auf der Grundlage des TEACCH-Ansatzes

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Auszubildene und Hilfskräfte – Praxisanleitung und -begleitung

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THEMEN FÜR TEAMS Endlich 18 – jetzt nur noch erwachsen werden! Herausforderndes Verhalten von Menschen mit Behinderung

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Professionell handeln in Gewaltsituationen – PART

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Pflege aktuell

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Let´s talk about sex

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Teilhabe: Gleichberechtigung und Beteiligung stärken!

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Wenn behinderte Menschen alt und dement werden

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SEMINARANGEBOTE Die ICF-Menschen mit Behinderung

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BEH-10-058

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Die »Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit« (ICF) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist auch in Deutschland ein verbindliches Grundlagendokument. Die ICF ergänzt die Klassifikation der Krankheiten, die ICD.

Termin: 27.04.2010 Di. 10:30 Uhr –15:00 Uhr Zielgruppe: Teamleitungen und Fachkräfte in Einrichtungen der Eingliederungshilfe

Künftige Verfahren der Hilfebedarfsermittlung müssen sich konzeptionell an der ICF orientieren und können in der Erfassung von Hilfebedarf und -planung fruchtbar gemacht werden.

Dozentin: Prof. Dr. Michael Seidel

Ziele des Seminars: – Vermittlung des Bio-psycho-sozialen Modells und des integrativen Modells von Behinderung – Veranschaulichung der Komponenten der ICF (Körperfunktionen, Körperstrukturen, Aktivitäten, Partizipation, Umweltfaktoren und personenbezogenen Kontextfaktoren) – Erläuterung der Klassifikationsebenen und -prinzipien – Reflexion der Relevanz des Modells für die Hilfeplanung und Assistenz

Teilnahmebeitrag: 55,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 20.03.2010

BEH-10-059 Termin: 01.12.– 02.12.2010 Mi.08:30 Uhr– Do.16:00 Uhr Zielgruppe: Mitarbeitende aus der Behindertenhilfe, Werkstätten für Menschen mit Behinderung Dozentin: Nikola Puls-Heckersdorf Teilnahmebeitrag: 200,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 29.10.2010

Die ICF – Menschen mit Behinderung

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Kooperation mit Angehörigen Stationäre Einrichtungen verstehen sich zunehmend als »Lebenswelten« der Menschen mit Behinderung. Zu dieser Lebenswelt gehören auch die Angehörigen als wichtige Bezugspersonen. Daher ist ein wesentlicher Bestandteil in der Unterstützung von Menschen mit Behinderung die Kooperation mit Angehörigen. Doch durch institutionelle Bedingungen auf der einen und Bedürfnisse der Angehörigen auf der anderen Seite entstehen dabei immer wieder Spannungen, in deren Mitte der Mensch mit Behinderung steht. Ziele des Seminars: – Sie bekommen einen Einblick in die besonderen Lebenslagen von Familien mit behinderten Angehörigen – Sie erlernen Möglichkeiten der Kommunikation – Sie entwickeln Ideen für ein Konzept zur Zusammenarbeit – Sie reflektieren ihre Haltung zur Sichtweise der Rolle von Angehörigen von Menschen mit Behinderung


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Als Assistent/-in unterstützen Sie das selbstbestimmte Leben von Menschen mit Behinderungen. Sie stehen damit in einer zwischenmenschlichen Beziehung, die einerseits vom Dienstleistungscharakter geprägt ist, andererseits großes Einfühlungsvermögen und auch die Übernahme von Verantwortung voraussetzt. In diesem Kurs setzen Sie sich mit der Grundhaltung und verschiedenen Handlungsansätzen einer Assistenztätigkeit auseinander. Themen des Seminars: – Was ist Assistenz? – Be-hindert oder Ge-hindert? – Kommunikation als Basis von Assistenz – Grundlagen aktueller heilpädagogischer Handlungsansätze – Selbstbestimmung und/oder Fremdbestimmung Ziele des Seminars: – Sie reflektieren Ihr Verständnis der Assistenzrolle – Sie kennen die aktuellen Ansätze und Haltungen zum Thema Selbstbestimmung – Sie erlernen Methoden, um Selbstbestimmung zu fördern

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BEH-10-060 Termin: 1. Modul: 04.05.– 06.05.2010 Di. 08:30 Uhr– Do.16:00 Uhr 2. Modul: 19.05.–20.05.2010 Mi. 08:30 Uhr–Do. 16:00 Uhr Zielgruppe: Mitarbeitende mit und ohne Fachausbildung aus der Behindertenhilfe, Psychiatrie, Werkstätten für Menschen mit Behinderung Dozent/-innen: Nikola Puls-Heckersdorf Fachdozent/-innen Teilnahmebeitrag: 550,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Terach Anmeldung bis: 12.04.2010

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Trainingskurs Assistenz


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BEH-10-061 Termin: Modul 1: 09.11.2010 Modul 2: 16.11.2010 Modul 3: 23.11.2010 jeweils Di. 09:00 Uhr–16:30Uhr Zielgruppe: Mitarbeitende aus stationären und ambulanten Einrichtungen Dozentinnen: Susanne Sellin Nikola Puls- Heckersdorf Teilnahmebeitrag: 320,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 01.10.2010

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Persönliches Budget: Idee und Praxis Seit dem 01.01.2008 besteht für Menschen mit Behinderung der Rechtsanspruch auf ein Persönliches Budget. Das heißt, Menschen mit Behinderung erhalten Geld, um sich die Unterstützung selbst organisieren und einkaufen zu können. Was bedeutet das in Bezug auf die Herausforderungen, denen sich Einrichtungen, Mitarbeitende und Nutzer/-innen stellen müssen? Das Seminar wird in drei Modulen durchgeführt: Modul 1: Einführung und Grundlagen zum Persönlichen Budget Modul 2: Budgetverfahren und Anwendungsbereiche Modul 3: Budgetberatung und Umsetzung Ziele des Seminars: – Sie bekommen einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen und Informationen über die aktuelle Umsetzung – Sie reflektieren die Vor- und Nachteile des Persönlichen Budgets – Sie entwickeln Konsequenzen für Ihre fachliche Haltung und Ihr berufliches Handeln Nähere Informationen dazu finden Sie im Internet unter www.bildung-beratung-bethel.de


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Angebote der Versorgung für Menschen mit Behinderung und psychischen Erkrankungen sozialraumbezogen gestalten – dieses Konzept rückt die Idee der alltäglichen Teilhabe und Selbstbestimmung in den Blickpunkt der Einrichtungen und Dienste. Sozialräumliche Orientierung meint das fachliche Handeln auf drei Ebenen: – fallspezifisch (Klientenorientierung) – fallübergreifend (Netzwerkarbeit) – fallunspezifisch (Gemeinwesenarbeit) Um den Mitarbeitenden die dafür notwendigen Kompetenzen zu vermitteln bzw. die vorhandenen Kompetenzen zu stärken, werden in diesem Seminar in fünf Modulen folgende Themen bearbeitet: 1. Ursprung, Leitideen und Eckpunkte von Sozialraumorientierung 2. Ressourcenorientierung – Stärken nutzen, Hilfebedarfe nicht aus dem Blick verlieren 3. Vernetzung und Kooperationen – Das Quartier erforschen 4. Verhandeln und vermitteln – Kommunikationskompetenzen 5. Stationär in der Gemeinde – Zwischen Heim und Nachbarschaft Die Teilnehmenden – erhalten einen Überblick über die Geschichte und das Konzept der Sozialraumorientierung – setzen sich mit den Leitprinzipien von Sozialraumorientierung auseinander – lernen Methoden zur Erkundung von Lebensräumen und Netzwerken kennen – erwerben Kommunikationskompetenzen, um in verschiedenen Personenkreisen Moderator und Brückenbauer für die Klientinnen und Klienten sein zu können – setzen sich mit Vor- und Nachteilen des Konzeptes auseinander (Autonomie und Selbstbestimmung vs. Vernachlässigung und Vereinsamung) – beraten gemeinsam, wie es gelingen kann, dass Menschen mit Behinderung und psychischen Erkrankungen zu echten Nachbarn werden und nicht mit ihrer Wohngruppe isoliert in den Gemeinden bleiben – erhalten Einblicke in die praktische Umsetzung des Konzeptes

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BEH-10-062 1. 2. 3. 4. 5.

Termine: Modul: 10.03.2010 Modul: 17.03.2010 Modul: 14.04.2010 Modul: 28.04.2010 Modul: 12.05.2010

jeweils Mi. 08:30 Uhr–16:00 Uhr Zielgruppe: Mitarbeitende aus Einrichtungen der Eingliederungshilfe Dozenten/-innen: Nikola Puls- Heckersdorf Fachdozenten/-innen Teilnahmebeitrag: 500,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Terach Anmeldung bis: 15.02.2010

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Grundkurs sozialraumorientiertes Arbeiten


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In diesem Seminar werden die vier Teilgebiete der UK in Theorie und Praxis bearbeitet. – Grundlagen der UK – Körpereigene Kommunikationsformen (Mimik, Gestik, Gebärden) – Nichtelektronische Kommunikationshilfen (Bilder, Symbole, Kommunikationstafeln) – Elektronische Kommunikationshilfen (Talker, PC)

Termin: 22.09.–24.09.2010 Mi. 08:30 Uhr– Fr. 16:30 Uhr Dozenten: Detlef Thiel-Rohwetter Volker Stoebe Teilnahmebeitrag: 310,00 € zzgl. 39,00 € für das Gebärdenbuch mit DVD (Set) »Schau doch meine Hände an« inkl. Tagungsgetränke

Die Teilnehmer/-innen werden eigene Erfahrungen im Umgang mit Hilfsmitteln und deren Anwendung sammeln. Daneben werden diagnostische Aspekte, behindertenspezifische Fragestellungen und die daraus resultierende Auswahl des Hilfsmittels herausgearbeitet. Die Fragen der Akzeptanz des Hilfsmittels durch den Anwender/-innen und das Lebensumfeld bilden einen weiteren Schwerpunkt. Abschließend stehen Fragen des praktischen Vorgehens (Finanzierung, Beschaffung, etc.) auf dem Programm. Um Beispiele der Versorgung zu erarbeiten, greifen wir Fallbeispiele aus dem Arbeitsumfeld der Teilnehmenden auf.

Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 30.08.2010

BEH-10-064 Termin: 17.06.–18.06.2010 Do. 08:30 Uhr– Fr. 16:30 Uhr Dozentin: Dr. Regina Ketelsen Teilnahmebeitrag: 210,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Terach Anmeldung bis: 10.05.2010

Kursnummer: Unterstützte Kommunikation »UK«

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Seelische Krise und Aggressivität – Der Umgang mit Deeskalation und Zwang Konfrontation mit seelischen Krisen, Aggressivität sowie Ausübung von Zwang sind Bestandteil psychiatrischer und pädagogischer Arbeit, diese werden aber häufig verdrängt. Die Beteiligten sind durch aggressives Verhalten von Klient/innen und der Anwendung von Zwangsmaßnahmen teilweise extremem Stress ausgesetzt. Inhaltlich werden dabei folgende Themen behandelt: – das frühzeitige Erkennen von Risikofaktoren für aggressives Verhalten im Sinne der primären Prävention – das Vorgehen bei akutem aggressiven Verhalten im Sinne der sekundären Prävention – die Nachsorge nach aggressiven Vorfällen und Zwangsmaßnahmen im Sinne der tertiären Prävention – medikamentöse Behandlung des psychiatrischen Notfalls – praxiserprobte Modelle zur institutionellen Prävention und Qualitätssicherung Ziele des Seminars sind: – Interventionen zur Prävention von aggressivem Verhalten – Reduktion von Zwangsmaßnahmen – Umgang mit aggressivem Verhalten (verbale Kommunikation und körperliche Abwehrstrategien)


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Termin: 06.09.– 08.09.2010 Mo. 08:30 Uhr– Mi. 16:30 Uhr

Bei Menschen mit geistiger Behinderung sind Verhaltensprobleme und psychische Störungen nicht selten. Verhaltensprobleme und psychische Störungen sind oft schwer voneinander abzugrenzen. Verhaltensprobleme und psychische Störungen können zu Problemen in der Bewältigung der Alltagsanforderungen führen, die Lebensqualität und die Teilhabechancen einschränken. Beide können zu erheblichen Belastungen des sozialen Umfeldes führen. Dieses Seminar hat zum Ziel, in den Themenkomplex psychische Störungen und Verhaltensprobleme einzuführen und beides unterscheiden zu können. Die Erörterung von Fallbeispielen aus dem Erfahrungsbereich der Teilnehmenden soll helfen, Vertiefungsthemen auszuwählen, das Verständnis und die Handlungskompetenzen der Teilnehmenden zu erweitern. Es sollen damit die Grundlagen für eine konstruktive Zusammenarbeit der Angehörigen nicht-therapeutischer und therapeutischer Berufsgruppen geschaffen werden.

Zielgruppe: Mitarbeiter/-innen aus Wohnbereichen und Arbeits- bzw. Beschäftigungsstätten in der Behindertenhilfe Dozent/-in: Prof. Dr. Gudrun Dobslaw, Prof. Dr. Michael Seidel Teilnahmebeitrag: 330,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 02.08.2010

Methoden: Wechsel von Vortrag, Fallbesprechungen und Diskussion

Sucht bei Menschen mit einer Lern- bzw. geistigen Behinderung Suchtmittel wie Alkohol sind präsent, sie sind einfach zu bekommen, durch Werbung wird an sie »erinnert«. Auch Menschen mit Behinderung erleben, dass in alltäglichen Situationen selbstverständlich Suchtmittel konsumiert werden. Durch Normalisierung und Inklusion erfolgt eine stärkere Orientierung an der sog. Normalität. Eine Zunahme an Unabhängigkeit und Selbstbestimmung erfordert Entscheidungskriterien und Handlungsstrategien, wie man verantwortungsvoll und selbstbestimmt mit Alkohol umgeht. Wichtig ist, das Interesse der Menschen mit Behinderung für Prävention zu wecken. Themen des Seminars: – Alk? Voll normal – Präventionsprogramm DIDAK – Wissen hilft – Hilfeangebote für Klientinnen und Klienten – Rolle von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (Vorbild) – Netzwerke

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BEH-10-066 Termin: 27.10.–28.10.2010 Mi. 09:00 Uhr– Do. 16:30 Uhr Zielgruppe: Mitarbeitende in der Behindertenhilfe Dozentin: Marja KretschmannWeelink Teilnahmebeitrag: 210,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 13.09.2010

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Psychische Störungen bei Menschen mit geistiger Behinderung


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Termin: 16.06.2010 Mi. 09:00 –16:30 Uhr

In vielen Wohneinrichtungen nehmen die Schwierigkeiten im alltäglichen Umgang mit Menschen mit geistiger Behinderung zu. Es kommt häufiger zu straffälligem Verhalten, sowohl in den Einrichtungen als auch außerhalb. Die Umwelt und auch die Mitarbeitenden reagieren oft mit Verunsicherung. Notwendig sind Behandlungsansätze, die zu einer dauerhaften Verhaltensänderung führen. Das Modell sozio-moralische Kompetenzentwicklung wurde im LWL-Zentrum für Forensische Psychiatrie entwickelt und seit Jahren erprobt.

Zielgruppe: Mitarbeitende in der Behindertenhilfe Dozent: Dr. phil. Jürgen Knapheide Heinz Kruckenbaum Teilnahmebeitrag: 120,00 € inkl. Tagungsgetränke

Ziele: – die theoretischen Grundlagen dieses Modells werden vorgestellt und bearbeitet – die Handlungsfähigkeit der Seminarteilnehmer/-innen wird durch die Übung der praktischen Umsetzung erhöht

Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 10.05.2010

BEH-10-068 Termin: 02.11.– 03.11.2010 Di. 08:30 Uhr– Mi. 16:30 Uhr Dozentin: Beate Dirkschnieder Teilnahmebeitrag: 180,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 01.10.2010

Menschen mit geistiger Behinderung als Täter?!

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Die letzten Wochen und Tage mit Leben füllen – Begleitung von Menschen am Lebensende in Einrichtungen der Behindertenhilfe Ziel des Seminars ist die Auseinandersetzung mit der Bedeutung der letzten Lebensphase. Dies beinhaltet den Respekt vor dem Leben und eine Auseinandersetzung mit dem Tod. Wichtig dafür ist das Erlernen oder die Wiederbelebung einer inneren Haltung gegenüber dem sterbenden Menschen als Partner, dessen Autonomie es zu wahren und zu stützen gilt. Eine Haltung, die den Tod als Teil des Lebens begreift. Die Seminarinhalte werden dabei im Zusammenhang mit der beruflichen Wirklichkeit im Alltag der Behinderteneinrichtung betrachtet. Themen des Seminars sind: – die Hospizidee und ethische Fragestellungen zum Lebensende – die Beschäftigung mit Ritualen zur Verabschiedung – Kommunikation mit Menschen am Lebensende und ihren Angehörigen – der Alltag in der Einrichtung, wenn ein/e Bewohner/-in stirbt – das Team in dieser Zeit und Hilfe für mich als Mitarbeiter/-in in dieser Situation – Besuch im Stationären Hospiz


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Kooperationsveranstaltung zwischen »Studio III Training Systems«, (Großbritannien) und AUTEA gGmbH Die Konfrontation mit herausforderndem Verhalten wie Aggressionen gehört zu den schwierigsten Situationen in der Betreuung von Menschen mit Autismus und/oder anderen Behinderungen. Angst, Hilflosigkeit und »Gegengewalt« bestimmen oft die Reaktionen, mit dem Ergebnis, dass die vorhandene Spannung noch gesteigert wird. Das in Großbritannien entwickelte »Studio III Training System« versucht, diesen Zirkel zu durchbrechen und zielt auf Deeskalation und Spannungsreduktion. Ziel ist es, Strategien zu erlernen, die es ermöglichen, spannungsgeladene Situationen zu entschärfen, ohne sich in einen Machtkampf zu begeben oder die Würde des behinderten Menschen zu verletzen. In diesem Seminar werden Hintergründe für herausforderndes Verhalten diskutiert und Strategien zu einem konstruktiven Umgang damit vermittelt. Außerdem werden spezielle Techniken zur Abwehr und Vermeidung von Verletzungen auf beiden Seiten vorgestellt. Ein großer Teil des Seminars besteht in praktischen Übungen und Rollenspielen, in denen die vorgestellten Strategien umgesetzt werden. Dieses Fortbildungsangebot wird von unserem Kooperationspartner, der Autea gGmbH, durchgeführt.

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BEH-10-069.1 BEH-10-069.2 Termin: BEH-10-069.1: 13.04.–15.04.2010 BEH-10-069.2: 22.06.–24.06.2010 Zielgruppe: Personen, die autistische Menschen betreuen (Professionelle und Familienangehörige) Dozenten/-innen: Mitarbeitende der Autea gGmbH Teilnahmebeitrag: 390,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: BEH-10-069.1: 12.02.2010 BEH-10-069.2: 21.05.2010

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Studio III – Umgang mit herausforderndem Verhalten –


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BEH-10-070 Termin: 15.11.2010 Mo. 09:00 Uhr–16:30 Uhr Zielgruppe: Personen, die autistische Menschen betreuen (Professionelle und Familienangehörige) Dozentinnen: Mitarbeitende der Autea gGmbH Teilnahmebeitrag: 145,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 01.10.2010

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Autismus und geistige Behinderung Förderungsmöglichkeiten auf Grundlage des TEACCH-Ansatzes Ziel dieser Einführungsveranstaltung ist es, Ihnen einen Überblick über die Förderung nach dem TEACCH Ansatz zu geben und Sie für die besonderen Bedürfnisse und Schwierigkeiten von Menschen mit autistischen Störungen zu sensibilisieren. Dazu erhalten Sie zunächst grundlegende Informationen zum Themenkomplex »Autismus« und eine Beschreibung der charakteristischen Merkmale autistischer Störungen. Aus dem Verständnis für die tiefgreifenden Entwicklungsstörungen autistischer Menschen leiten wir mögliche Folgerungen für die Förderung ab und thematisch zum TEACCHAnsatz über. Neben einer theoretischen Einführung in die Geschichte und Entwicklung von TEACCH in North Carolina/USA werden wir Ihnen mit der TEACCH-Philosophie die zugrundeliegenden Prinzipien und Ziele einer Förderung nach dem TEACCH-Ansatz erläutern. Im Anschluss daran führen wir Sie in den methodischen Ansatz von Strukturierung und Visualisierung ein und zeigen viele Beispiele zur praktischen Umsetzung anhand von Materialien, Fotos und Videos aus unserer praktischen Arbeit.


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Eine Vielzahl von neuen Mitarbeitenden mit unterschiedlichen Zeitperspektiven, Qualifikationen und Arbeits- oder Ausbildungsverträgen werden jährlich in die Arbeit mit Menschen mit Behinderung eingearbeitet. Eine sorgfältige und gut geplante Praxisanleitung macht allen Beteiligten das Leben leichter, fördert die Motivation und das Engagement der »Neuen«, entlastet und unterstützt die »Erfahrenen« und verringert Reibungspunkte. Inhaltliche Zielsetzung: – Die Rolle der Fachkraft mit anleitenden Aufgaben – Unterschiede in der Anleitung und Begleitung von Auszubildenden, Praktikanten, geringfügig Beschäftigten, Fachkräften und ungelernten Mitarbeitenden (unter Berücksichtigung der tariflichen Regelungen) – Phasenmodell der Anleitung und eigenes Anleitungskonzept – Anleitungs- und Feedbackgespräche üben

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BEH-10-071 Termin: 03.11.– 05.11.2010 Mi. 08:30 Uhr– Fr. 16:30 Uhr Gruppensupervision im Umfang von 4 Supervisionsterminen (4 x 2 Stunden) Zielgruppe: Fachkräfte mit Anleitungsaufgaben aus der Behindertenhilfe, Psychiatrie, Werkstätten für Menschen mit Behinderung Dozentin: Hedi Sudbrock Teilnahmebeitrag: 585,00 € inkl. der 4 Supervisionssitzungen in kleinen Gruppen und Tagungsgetränken Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 01.10.2010

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Auszubildende und Hilfskräfte – Praxisanleitung und begleitung


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THEMEN FÜR TEAMS

Alle Fachthemen, die in unserem Jahresprogramm angeboten werden, bieten wir Ihnen gerne auch als maßgeschneidertes Fortbildungspaket (Inhouse-Angebot) für Ihr Team oder Ihre Einrichtung an. Thematische Schwerpunkte, Ziele, Umfang, Ort und Termine stimmen wir dabei nach Ihren Wünschen ab. Bitte sprechen Sie uns an! Tel.: 0521/144 - 57 70 Im Folgenden stellen wir zusätzliche Beispiele als »Themen für Teams« aus dem Kapitel Behindertenhilfe vor:

Endlich 18 – jetzt nur noch erwachsen werden! Erwachsen werden mit einer geistigen Behinderung stellt die jungen Menschen, aber auch ihre Eltern und Mitarbeiter/-innen oft vor große Herausforderungen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erleben dabei oft, dass die Unterstützung in das Spannungsfeld zwischen Selbstbestimmung und Fürsorge gerät. Das Seminar wird in 6 Workshops durchgeführt: 1. Ablöseprozesse bei Menschen mit geistiger Behinderung 2. Selbstbestimmung bedeutet Rechte und Pflichten 3. Lebensplanung- zwischen Träumen und Realität 4. Der Weg zur Frau /zum Mann- Partnerschaft und Sexualität 5. Herausforderndes Verhalten- auch ein Versuch zur Autonomiegewinnung 6. Delinquenz – Grenzen und Grenzverletzungen

Herausforderndes Verhalten von Menschen mit Behinderung »Herausforderndes Verhalten« von Menschen mit Behinderung stellt als »externalisierende« Form von Verhaltensauffälligkeit die damit konfrontierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer wieder auf die Probe. Im pädagogischen Umgang ist es von entscheidender Bedeutung, trotzdem eine möglichst klare und Orientierung gebende Haltung zu bewahren. – – –

Kenntnis der Einflussfaktoren herausfordernden Verhaltens bei Menschen mit Behinderung Verstehen von Funktionalität und subjektiver Bedeutung von herausforderndem Verhalten pädagogische und psychotherapeutische Interventionsmöglichkeiten anhand konkreter Fälle / Fallberatung


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BEHINDERTENHILFE

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Professionell handeln in Gewaltsituationen PART – Professional Assault Response Training-Revised Im PART-Training geht es darum, wie Würde und Sicherheit der Klienten/-innen (Aggressoren wie Opfern) und Mitarbeiter/-innen durch Konfliktlösung zu gewährleisten ist. PART ist als ein übungszentrierter Workshop entwickelt worden, um die Risiken zu minimieren, die mit Kriseninterventionen bei gewalttätigem Verhalten verbunden sind. PART ist kein Selbstverteidigungskurs. Der Kurs besteht aus Informationsblöcken, Selbstreflexionsphasen, Kleingruppenarbeit und Körperübungen zum Ausweichen. Die Teilnehmenden lernen, sich auf professionelles Handeln in gewalttätigen Auseinandersetzungen vorzubereiten, Deeskalations-Techniken einzusetzen und das Gelernte im eigenen Arbeitsfeld umzusetzen. 2 Kurstage oder 4 x 1/2 Kurstag

Pflege aktuell In Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderungen leben Personen mit zunehmend höherem Pflegebedarf. Der Pflegebedarf kann im Einzelfall jedoch höchst unterschiedlich sein. Aus diesem Grund haben wir ein breites und bedarfsgerechtes Inhouse-Angebot für pflegerelevante Themen entwickelt: – Expertenstandards: Dekubitus-, Osteoporose-, Sturzprophylaxe, Schmerzstandard, Diabetes Mellitus, MRSA, Schluckstörungen – Infektion und Abwehr – Transfer und Lagerungen – und andere Themen

Let`s talk about sex Aufklärung und sexualpädagogische Begleitung von Menschen mit geistiger Behinderung Die Entwicklung einer eigenen sexuellen Identität von Frauen und Männern mit geistiger Behinderung sind Ziel und Anspruch unserer pädagogischen Arbeit. Wie können Mitarbeitende Frauen und Männer mit geistiger Behinderung auf dem Weg zu einem befriedigenden Selbstverständnis als Frau oder Mann begleiten? Themenschwerpunkte: – Grundlagenwissen für Aufklärung und sexualpädagogische Begleitung – Reflexion der Grundeinstellung zu Sexualität, Intimität und Beziehungsgestaltung – Bearbeitung von sexualpädagogischen Konzepten und Methoden bzgl. der praktischen Umsetzbarkeit

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THEMEN FÜR TEAMS


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BILDUNG

BEHINDERTENHILFE

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THEMEN FÜR TEAMS

Teilhabe: Gleichberechtigung und Beteiligung stärken! Teilhabe ist ein viel gebrauchter Begriff, ein Rechtsanspruch und ein Unterstützungskonzept, das der Selbstbestimmung und Eigenverantwortung von behinderten Menschen dienen soll. Aber was genau steckt hinter dem Begriff und wie kann die Umsetzung in der Praxis gelingen? Ziele des Seminars: – Vermittlung der rechtlichen Grundlagen und Zielsetzungen der Sozialgesetzgebung, Barrierefreiheit, Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsgesetz – Auseinandersetzung mit der Idee/ Ideologie von Teilhabe, Integration und/oder Inklusion – Reflexion des beruflichen Selbstverständnisses als Fachkraft in einer teilhabeorientierten Einrichtung

Wenn behinderte Menschen alt und dement werden Mit zunehmendem Alter wird die Trennschärfe zwischen Behinderung, altersbedingtem Verhalten und einer eventuellen Demenz immer schwächer. Welche Merkmale verweisen auf welche Hintergrunderkrankung? Wie kann ich auf dementiell bedingtes Verhalten eingehen? Inhalte des Seminars: – Kenntnisse über das Krankheitsbild Demenz erwerben – Reflexion des eigenen Betreuungsstils, Entwicklung gemeinsamer Konzepte und Haltungen im Team – Umsetzung der Impulse in Handlungsansätze für den Arbeitsalltag

Unterstützte Kommunikation (»UK«) Je nach Fragestellung in den Einrichtungen kann aus den vier Teilgebieten der UK ausgewählt werden (s. S. 70).


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SEMINARANGEBOTE

Zusatzausbildung Epilepsie (Fachausbildung für Mitarbeitende in pflegerischen und sozialen Berufen) Menschen mit Epilepsie, geistiger Behinderung und psychischen Störungen Wichtige sozialrechtliche und medizinische Regelungen für Menschen mit einer Epilepsie PEPE: Train-the-trainer-Seminar für Kursleiter/-innen Psycho-Edukatives Programm Epilepsie MOSES- Trainerseminar Modulares Schulungsprogramm Epilepsie famoses – Ausbildung zum Eltern- oder Kindertrainer (modulares Schulungsprogramm Epilepsie für Familien) 10. Fachtagung: Sozialarbeit bei Epilepsie Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Epilepsie

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THEMEN FÜR TEAMS Epilepsie im Kindesalter

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IBF Epilepsieschulung für Mitarbeitende Information, Beratung und Fortbildung

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EPILEPSIE

Epilepsie Fachassistenz (Weiterbildung für Mitarbeitende in pflegerischen und medizinischen Fachberufen)

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BILDUNG

EPILEPSIE

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EP-10-072 Termine: Modul 1: 04.10.–07.10.2010 Mo. 08:30 Uhr–Do. 16:30 Uhr Modul 2: 15.11.–17.11.2010 Mo. 08:30 Uhr–Mi. 15:00 Uhr Modul 3: 21.02.–23.02.2011 Mo. 08:30 Uhr–Mi. 15:00 Uhr Modul 4: 23.05.–25.05.2011 Mo. 08:30 Uhr– Mi. 15:00 Uhr Zielgruppe: Arzthelfer/-innen, Medizinisch-Technische Assistenten/-innen und Gesundheits- und Krankenpfleger/-innen in neurologischen Praxen/ Kliniken und an Epilepsieambulanzen Teilnahmevoraussetzungen: abgeschlossene Berufsausbildung Dozenten/-innen: Margret Pfäfflin, Hedi Sudbrock und Fachdozenten/-innen Teilnahmebeitrag: 1.500,00 € inkl. Mittagessen und Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 01.09.2010

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Epilepsie Fachassistenz – Weiterbildung für Mitarbeitende in pflegerischen und medizinischen Fachberufen Epilepsie kann sich auf viele Lebensbereiche auswirken, z.B. auf soziale Beziehungen, Arbeit, Freizeit und alltägliche Verrichtungen. Daher muss eine umfassende Versorgung und Behandlung (»comprehensive care«) von Menschen mit Epilepsien eine Beratung beinhalten, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten ausgerichtet ist. Bei der Epilepsie-Fachassistenz (EFA) handelt es sich um ein erweitertes Angebot in Epilepsieambulanzen und neurologischen Praxen/Kliniken. Die Teilnehmenden werden qualifiziert, Patientinnen und Patienten individuell zu informieren, zu unterstützen und zu beraten. Ziele der Epilepsie-Fachassistenz: – Abbau überflüssiger Einschränkungen im Alltag und von epilepsiebezogenen Ängsten und Befürchtungen – Therapieüberwachung durch Medikamentenpläne und Anfallsdokumentation – Erhöhung der Zufriedenheit mit der Behandlung – Optimierung der Befunderhebung und ihrer Dokumentation mit dem Effekt der Vermeidung von Doppeluntersuchungen Themenschwerpunkte der Weiterbildung – 04.10.–07.10.2010: Einführung Epilepsie-Fachassistenz – Medizinische Grundlagen und Auswirkungen der Epilepsie auf den Alltag – 15.11.–17.11.2010: Medizinische Grundlagen, Lebensqualität, Einschränkungen und Ressourcen – 21.02.–23.02.2011: Handlungsmöglichkeiten der Patienten stärken und erweitern – 23.05.–25.05.2011: Sozialrecht, Netzwerke, Koordination und Patientenschulungsprogramme Praxisteile der Weiterbildung: Durchführung eigener Beratungsgespräche und Evaluierung der durchgeführten Beratungen. E-learning: Nutzung der PC-gestützten Lernplattform, Erfahrungsaustausch und Tutoring im E-Forum. Eine finanzielle Teilförderung durch ein Stipendium der Stiftung Michael ist unter bestimmten Bedingungen möglich. Anfragen an: Stiftung Michael, Münzkamp 5, 22339 Hamburg, Tel. 040/538 85 40


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BILDUNG

EPILEPSIE

Die Zusatzausbildung Epilepsie vermittelt aktuelles medizinisches und psychosoziales Fachwissen über die Krankheit Epilepsie. Außerdem werden Sicherheit und pflegerisch-pädagogische Kompetenz im Umgang mit Menschen erarbeitet, die an Anfällen und deren Folgeproblemen leiden. Die Teilnehmer/-innen werden zu Multiplikator/-innen ausgebildet. Ziele des Seminars sind: – Erweiterung fachlicher, sozialer und methodischer Kompetenzen zur Epilepsie – Möglichkeiten der Diagnostik, Behandlung und Begleitung kennenlernen – Sicherheit im Umgang mit Anfallssituationen (Einschätzung, Hilfestellung, Beobachtung, Dokumentation) – Kenntnisse über die psychosoziale Situation anfallskranker Menschen und über die Epilepsie-Versorgungseinrichtungen und ihre Konzepte Grundkurs: 1. Baustein: 15.03.–17.03.2010 Einführungskurs Epilepsie (Bielefeld) 2. Baustein: 17.05.–20.05.2010 Medizinische Grundlagen: Entstehung und Formen epileptischer Anfälle (Epilepsie-Zentrum Berlin) 3. Baustein: 30.08.–02.09.2010 Diagnostik und Behandlung von Epilepsien (Bielefeld) 4. Baustein: 22.11.–26.11.2010 Krankheitsbewältigung, Umgang mit Alltagsrisiken (Bielefeld) 5. Baustein: Train-the-trainer (wahlweise PEPE, MOSES oder FAMOSES für Patientenschulung oder Mitarbeiterschulung) Um die Weiterbildung mit dem Zertifikat zu beenden, entstehen neben dem Grundkurs weitere Gebühren von ca. 1.300,00 € für die folgenden Kurselemente: Vertiefungskurse bzw. Teilnahme an ausgewählten Epilepsietagungen: 9 Kurstage Hospitation in einer Einrichtung mit Epilepsieschwerpunkt: 10 Kurstage Projektunterricht und Abschlusskolloquium: insgesamt 4 Kurstage Wir beraten Sie gern! Eine finanzielle Teilförderung durch ein Stipendium der Stiftung Michael ist unter bestimmten Bedingungen möglich. Anfragen an: Stiftung Michael, Münzkamp 5, 22339 Hamburg, Tel. 040/538 85 40

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EP-10-073 Zielgruppe: Mitarbeiter/-innen, die beruflich mit anfallskranken Menschen arbeiten Teilnahmevoraussetzungen: mindestens dreijährige abgeschlossene pädagogische oder pflegerische Berufsausbildung und eine mindestens halbjährige Erfahrung mit epilepsiekranken Menschen Dozenten/-innen: Hedi Sudbrock und Fachdozenten/-innen Teilnahmebeitrag: Baustein 1– 4 1.900,00 € inkl. Tagungsgetränke, exkl. Übernachtung Die Kosten für den 5. Baustein: Trainerseminar zur Patientenschulung sind nicht inbegriffen. Veranstaltungsort: Haus Nazareth und Epilepsie-Zentrum Berlin Anmeldung bis: 02.01.2010

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Zusatzausbildung Epilepsie Fachausbildung für Mitarbeitende in pflegerischen und sozialen Berufen


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BILDUNG

EPILEPSIE

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EP-10-074

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Termin: 08.06.– 09.06.2010 Sa. 08:30 Uhr– So. 16:30 Uhr

Menschen mit Epilepsie, geistiger Behinderung und psychischen Störungen Im Betreuungsalltag erschließt es sich oft schwer, ob es sich um anfallsbedingte Störungen, um psychiatrische Störungen (wie Psychosen) oder um Verhaltensauffälligkeiten handelt. Klientinnen und Klienten fühlen sich oft unverstanden, weil Mitarbeitende nicht wissen, wie sie das Verhalten einordnen bzw. interpretieren sollen.

Dozent/-innen: Dr. Michael Endermann Hedi Sudbrock Teilnahmebeitrag: 220,00 € inkl. Tagungsgetränke

Inhaltliche Zielsetzung: – Klassifikation psychischer Störungen kennen lernen und zuordnen können – Zusammenhänge von anfallsbedingten und psychischen Störungen erkennen – Psychosoziale und medikamentöse Aspekte – Verständnis gegenüber betroffenen Bewohnerinnen und Bewohnern fördern

Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 01.05.2010

Es werden aktuelle theoretische Kenntnisse vermittelt und anhand von Fallbeispielen vertieft.

EP-10-075 Termin: 07.– 08.05.2010 Freitag: 15.00 – 20.00 Uhr Samstag: 08.30 –16.00 Uhr Teilnahmevoraussetzungen: Tätigkeit in der Beratung epilepsiekranker Menschen und zumindest Grundkenntnisse in der Sozialgesetzgebung Dozentin: Ingrid Coban und Fachdozent/-innen Teilnahmebeitrag: 160,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 03.05.2010

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Wichtige sozialrechtliche und medizinische Regelungen für Menschen mit einer Epilepsie Es gibt unterschiedliche sozialrechtliche Regelungen, die für Menschen mit einer Epilepsie in verschiedenen Altersstufen von Bedeutung sind. Wichtig für die Unterstützung bei der Durchsetzung von Ansprüchen ist nicht nur die genaue Kenntnis der Gesetzgebung und deren Regelungen, sondern auch die Fähigkeit, diese einzelfallbezogen anzuwenden. Hierzu ist eine differenzierte Einschätzung, Begründung und Argumentation notwendig. Im Kurs sollen fallbezogene Fragen zu Themen wie Epilepsie und Schule, Ausbildung und Beruf, Gefährdung am Arbeitsplatz, Mobilität, Betreuung und Pflege behandelt werden. Es sollen dabei, zum Teil in (Klein-)Gruppenarbeit, die eigenen Kenntnisse erweitert und vertieft werden. Ziele des Seminars sind der Erwerb von spezifischen sozialrechtlichen Kenntnissen für die Beratung von anfallskranken Menschen unterschiedlicher Altersstufen und deren einzelfallbezogene Anwendung.


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EPILEPSIE

PEPE ist ein Epilepsie-Schulungsprogramm, das speziell auf die Bedürfnisse behinderter Menschen zugeschnitten ist. Es hilft den Betroffenen, die Krankheit Epilepsie besser zu verstehen, sich in ihrem Alltag darauf einzustellen und besser damit fertig zu werden. Im PEPE-Kursleiter/-innen-Seminar lernen Sie die theoretischen Hintergründe von PEPE kennen und werden durch die acht Unterrichtseinheiten geführt. Sie werden mit der speziellen Methodik und Didaktik von PEPE vertraut gemacht und erhalten praktische Hinweise für die Moderation. Ziele des Seminars: – Theoretische Kenntnisse über psychoedukative Schulung von Menschen mit geistiger Behinderung sind erworben – Das Unterrichtsmaterial und Moderationsmethoden sind bekannt und ausprobiert Durch die Teilnahme erhalten Sie die Berechtigung sowie die notwendigen Materialien zur Durchführung von PEPEKursen: Kursmappe mit Moderatorenhandbuch, Kopiervorlagen der Arbeitspapiere für die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer, zwei CD-ROMs mit den acht Kurseinheiten. Die Kosten für das Kursmaterial sind nicht in den Kursgebühren enthalten! Für die Durchführung des PEPE-Schulungsprogramms sind zwei Kursleiter/-innen erforderlich. Bitte melden Sie sich ggf. mit einer/m Kollegin oder Kollegen an, mit der/dem Sie künftig den Kurs durchführen werden! Für das Seminar ist es notwendig, dass Sie einen Laptop (zu zweit einen) mitbringen. Am besten ist es, wenn Sie den Laptop mitbringen, auf dem bei künftigen Schulungen die PEPE-Software abgespielt werden soll.

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EP-10-076 Termin: 02.03.–04.03.2010 Di. 08:30 Uhr– Do. 16:30 Uhr Zielgruppe: Mitarbeiter/-innen, die in der Betreuung anfallskranker Menschen mit zusätzlicher Behinderung praktisch tätig sind Dozent: Dr. Bernd Huber Teilnahmebeitrag: 312,00 € inkl. Tagungsgetränke (zzgl. Materialkoffer 300,00 €) Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 01.02.2010

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PEPE: Seminar für Kursleiter/-innen Psycho-Edukatives Programm Epilepsie


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BILDUNG

EPILEPSIE

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EP-10-077 Termin für den Grundkurs: 22.01.10 – 23.01.2010 Fr. 11:00 Uhr – Sa.14:00 Uhr Zielgruppe: medizinisches und pädagogisch-therapeutisches Fachpersonal Teilnahmevoraussetzungen: zweijährige Berufserfahrung in der Beratung und/oder Behandlung von EpilepsiePatienten/-innen Dozenten/-innen: MOSES-Ausbilder/-innen Teilnehmerbeitrag: Grundkurs: 400,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Bielefeld Anmeldung bis: 01.01.2010

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MOSES-Trainerseminar Modulares Schulungsprogramm Epilepsie Die Ausbildung zum MOSES-Trainer hat das Ziel, Angehörige aus den Gesundheitsberufen zur effektiven Durchführung des Modularen Schulungsprogramms Epilepsie (MOSES) bei Patienten mit Epilepsie zu befähigen. MOSES-Trainer müssen in der Lage sein: – eine Kleingruppe von Epilepsie-Betroffenen so zu moderieren, dass gemeinsames Erarbeiten von Informationen, von Problemlösungen, das Entwickeln von Selbständigkeit und aktives Mit-Denken und MitArbeiten möglich wird – mit den im Trainerleitfaden beschriebenen didaktischen Methoden sicher umzugehen und Informationen zu vermitteln – die Kommunikation zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu fördern, damit sie Erfahrungen austauschen und individuelle Einstellungen und Verhaltensweisen überdenken/ändern können Ausbildungsstruktur: Block I: Grundkurs Block II: Durchführung von zwei Schulungen unter Supervision Block III: Aufbaukurs Block IV: Psychosoziale und medizinische Vertiefungs-/ Ergänzungskurse, abhängig von der speziellen beruflichen Vorbildung.

Differenzierte Auskunft und Anmeldung nur über: MOSES GESCHÄFTSSTELLE Frau Bettina Hahn (Sekretariat) Rußheider Weg 3 33694 Bielefeld Tel: 0521 / 2 70 01 27 Fax: 0521 / 2 70 48 00 E-Mail: MOSES.EUREPA@t-online.de Homepage: www.moses-schulung.de


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BILDUNG

EPILEPSIE

famoses (modulares Schulungsprogramm Epilepsie für Familien) ist ein Schulungsangebot für Kinder mit Epilepsie und ihre Eltern/Angehörigen. Es besteht aus einem Kinderoder Elternkurs. Zu jedem Kurs gehören eigene Schulungsmaterialien. Die Trainerinnen-/ Trainerausbildung hat gemeinsame und getrennte Module für den Kinder- und Elternkurs. Es gibt eine gemeinsame Grundausbildung. Die Einführung in die konkreten Schulungsmaterialien (Eltern- oder Kinderkurs) und die praktischen Übungen werden zielgruppenspezifisch angeboten. Daher muss bei der Anmeldung zur Ausbildung entschieden werden, welcher Ausbildungsschwerpunkt gesetzt werden soll. Grundkurs (Phase I) – Information über das Schulungsprogramm und Vorstellung der Module – Kennenlernen der Qualitätssicherung – Rolle als Trainerin/Trainer – »Rahmenbedingungen« und Organisation einer Schulung – grundlegende Moderationstechniken Praktischer Teil (Phase II) Es gibt zwei Typen von Ausbildungsschulungen: – Hospitation bei einer Schulung, die von zwei zertifizierten Trainerinnen/Trainern durchgeführt wird – Teilnahme an einer Schulung mit supervidierten Eigenanteilen Aufbaukurs (Phase III) – »Stolpersteine« und Probleme – Vertiefung der Kenntnisse über Moderation und Moderatorenrolle – Erfahrungsaustausch, Lernen und Üben – Vertiefung der Kenntnisse psychosozialer und/oder medizinischer Inhalte Differenzierte Auskunft und Anmeldung nur über: MOSES GESCHÄFTSSTELLE Frau Bettina Hahn (Sekretariat) Rußheider Weg 3, 33694 Bielefeld Tel: 05 21/270 01 27, Fax: 05 21/270 48 00, E-Mail: MOSES.EUREPA@t-online.de Homepage: www.famoses.de

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EP-10-078 Termine: Grundkurs EP-10-078.1: 12.03.–14.03.2010 Aufbaukurs EP-10-078.2: 19.11.– 20.11.2010 Zielgruppe: Neuropädiater/-innen, Psychologen/-innen, Erzieher/-innen, Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, EEG-Assistenten/-innen, Heilerziehungspfleger/innen, Sozialpädagogen/innen o. ä. Teilnahmevoraussetzungen: Mindestens zwei Jahre Berufserfahrung in der Beratung und/oder Diagnostik und Behandlung von Menschen mit Epilepsie Dozenten/-innen: Heilwig Fischbach, Margret Pfäfflin, N.N. Teilnahmebeitrag: Grundkurs: 350,00 € einschl. Schulungsmaterial und Trainerhandbuch für Kinder oder Eltern. Reise-, Übernachtungs-, und übrige Kosten tragen die Teilnehmer/-innen Aufbaukurs: 280,00 € ohne Reise-, Übernachtungskosten beides inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Bielefeld Anmeldung bis: EP-10-078.1: 12.02.2010 EP-10-078.2: 18.10.2010

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famoses – Ausbildung zum Eltern- oder Kindertrainer (modulares Schulungsprogramm Epilepsie für Familien)


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BILDUNG

EPILEPSIE

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EP-10-079 Termin: 23.09.– 25.09.2010 Zielgruppe: Sozialarbeiter/-innen, Sozialpädagog/-innen und Fachkräfte mit sozialpädagogischen Aufgaben in der Epileptologie Veranstaltungsort: Die Weissenau 88214 Ravensburg Weingartshofer Straße 2

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10. Fachtagung: Sozialarbeit bei Epilepsie Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Epilepsie Geplante Themen: – Bedeutung neurokognitiver Störungen für die Sozialarbeit – berufliche Eingliederung: Möglichkeiten, praktische Umsetzung, Grenzen – Epilepsien im Kindesalter/Jugendalter – spezifische Fragestellungen bei Familien mit anfallskranken Kindern – Erstdiagnose Epilepsie / Erstberatung – Bewerbungstraining bei Patienten mit Epilepsie – Inklusion-Paradigmenwechsel; Auswirkungen auf die Sozialarbeit mit Anfallskranken – Gleichstellungsgesetz-Grundlagen; Besprechung sozialrechtliche Einzelfälle Differenzierte Auskunft und Anmeldung über: Diana Wöhle Krankenhaus Mara Maraweg 21 33617 Bielefeld Fax 0521/ 7 72-7 89 55 E-Mail: diana.woehle@mara.de


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BILDUNG

EPILEPSIE

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Alle Fachthemen, die in unserem Jahresprogramm angeboten werden, bieten wir Ihnen gerne auch als maßgeschneidertes Fortbildungspaket (Inhouse-Angebot) für Ihr Team oder Ihre Einrichtung an. Thematische Schwerpunkte, Ziele, Umfang, Ort und Termine stimmen wir dabei nach Ihren Wünschen ab. Bitte sprechen Sie uns an! Tel.: 0521/144 - 57 70 Im Folgenden stellen wir zusätzliche Beispiele als »Themen für Teams« aus dem Kapitel Epilepsie vor:

Epilepsie im Kindesalter Der Zeitpunkt des Beginns und die Ausprägung einer Epilepsie sowie die Krankheitsverarbeitung beeinflussen die Belastung für das Kind und seine Familie. Die Auswirkungen auf die Lebensqualität für das Kind und seine Familie sind sehr unterschiedlich. Sie benötigen an den jeweiligen Bedarf angepasste pflegerische und pädagogische Angebote. Die Teilnehmenden setzen sich mit den Besonderheiten im Umgang mit der chronischen Erkrankung für Kind und Familie auseinander und bekommen Hilfestellung. – – – –

Anfallsformen, Diagnostik und Behandlung der Epilepsien Krankheitsbewältigung bei chronischer Erkrankung Verhalten beim Anfall: Hilfestellung, Bedarfsmedizin, Anfallsbeobachtung und Beschreibung pädagogische Aspekte / Inklusion und Integration

IBF Epilepsie Schulung für Mitarbeitende Information, Beratung und Fortbildung IBF Epilepsie ist ein Schulungsprogramm, das sein Angebot an Mitarbeiter/-innen in Einrichtungen der Behindertenhilfe und Werkstätten für Menschen mit Behinderung richtet, deren Tätigkeit die Arbeit mit Menschen mit Epilepsien einschließt. Das Seminar wird von Dozent/-innen geleitet, die über ausgewiesenes epilepsiespezifisches Fachwissen und Betreuungspraxis verfügen. Folgende Themen werden bearbeitet: – Anfälle und Epilepsien – Anfallsformen – Diagnose – Umgang mit Anfällen – Behandlung und Lebensführung Die Gestaltung des Seminars wird durch Grafiken, Texte und Filme als integriertes Multimediaprogramm auf CD-Rom unterstützt. Dieses Angebot wird von der IBF im Stiftungsbereich Behindertenhilfe der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel durchgeführt.

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THEMEN FÜR TEAMS


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SEMINARANGEBOTE 89

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Palliative Care für Pflegefachberufe Palliative Care für Seelsorger/-innen, sozialtherapeutische und weitere beratende Berufsgruppen Wissen vertiefen, Neues lernen, Erfahrungen austauschen – Palliative Care-Auffrischungstage

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Pflege auf dem neuesten Stand – Seminar für Mitarbeiter/-innen mit pflegerischen Aufgaben

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Erste Hilfe und Rettungsschwimmen

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Kinaesthetics-Grundkurs

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Kinaesthetics-Refresher-Tag

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Kinaesthetics-Aufbaukurs

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Betagte Menschen im Alltag begleiten – Fortbildung gem. §87b SGB IX

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PFLEGE

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Warum ist sie nur so wütend…? Einführung in das Verstehen aggressiven Verhaltens bei Menschen mit einer Demenz Kundenorientierung und Beschwerdemanagement in der Altenpflege Fachbegleitung in der Betreuung und Pflege von Menschen mit einer Demenz

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Praxisanleitung in der Altenpflege

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Klangmassage nach Peter Hess Ausbildungsseminar Teil I

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Klangmassage nach Peter Hess Ausbildungsseminar Teil II

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THEMEN FÜR TEAMS »Keiner weiß so viel wie alle« – erfolgreiches Arbeiten im Team »Damit Ausnahmen zur Regelmäßigkeit wachsen« – Qualitätssicherung & Prozesssteuerung mit Teams Therapeutische Pflegekonzepte für die Unterstützung von Menschen nach einem Schlaganfall »Give me seven« – die aktuellen Expertenstandards in der Pflege


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BILDUNG

PFLEGE

Die Pflege schwerstkranker und sterbender Menschen steht im Zeichen von ganzheitlicher, respektvoller Begleitung, der fachgerechten, umfassenden Linderung von belastenden Symptomen und der Unterstützung bei der Gewinnung von Lebensqualität angesichts begrenzter Lebenszeit. Die Begleitung der Angehörigen und die professionelle interdisziplinäre Zusammenarbeit im Sinne der betroffenen Menschen sind unverzichtbare Bestandteile dieses Konzeptes. Themenschwerpunkte: – Körperliche Aspekte, z.B. Krankheitsbilder und Symptome, Schmerztherapie / Symptomkontrolle, spezielles pflegerisches Handlungswissen – Psychosoziale Aspekte, z.B. Wahrnehmung und Kommunikation, Familie und sozialer Hintergrund, Trauer, Selbstpflege, eigene Grenzen erkennen und achten, Entlastungsmöglichkeiten entwickeln – Spirituelle und kulturelle Aspekte, z.B. Hospizarbeit, Lebensbilanz, Krankheit, Leid und Tod in spiritueller Sicht – Ethische Aspekte, z.B. Wahrheit am Krankenbett, Umgang mit Verstorbenen – Organisatorische Aspekte, z.B. Teamarbeit, Qualitätssicherung, Dokumentation Die Teilnehmenden werden in das Konzept von Palliativpflege eingeführt, sie erweitern ihre fachliche, soziale und spirituelle Kompetenz, sie reflektieren ihre eigene Haltung gegenüber Sterbenden, Tod und Trauer und entwickeln diese weiter. Gearbeitet wird mit Theorie-Inputs, in Einzel- und Gruppenarbeit; Methoden der Selbsterfahrung und Reflexion spielen eine wichtige Rolle. Der Kurs wird durchgeführt gemäß: M. Kern, M. Müller, K. Aurnhammer, Basiscurriculum Palliative Care (aktuelle Auflage). Diese Weiterbildung ist von folgenden Institutionen anerkannt: Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin, Deutscher Hospiz- und Palliativ Verband e.V., ALPHA, Deutsche Krebshilfe. Die Teilnehmenden erhalten nach Teilnahme an allen vier Seminarwochen ein entsprechendes Zertifikat. Die Weiterbildung entspricht den gesetzlichen Anforderungen nach § 37b und 39a SGB V. Mitarbeitende aus Einrichtungen der Diakonie Westfalen können für diese Weiterbildung eine Förderung beantragen. Informationen zu der finanziellen Förderung: Diakonisches Werk Westfalen Münster Frau Matthaeus, Telefon: 0251/ 27 09-3 59

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PFL-10-080 Termine: 1. Kurswoche: 28.06.– 02.07.2010 2. Kurswoche: 04.10.– 08.10.2010 3. Kurswoche: 07.02.–11.02.2011 4. Kurswoche: 27.06.– 01.07.2011 Veranstaltungsort: Haus Nazareth Zielgruppe: dreijährig ausgebildete Pflegefachkräfte Kursleitung: Holger Diekmann und weitere Fachdozenten/-innen Teilnahmebeitrag: 1.550,00 € inkl. Tagungsgetränke Anmeldung bis: 11.05.2010

Hinweis: Die Weiterbildung »Palliative Care für Pflegefachberufe« bieten wir in Kooperation mit dem »Lebensraum Hospiz – Evangelische Hospiz- und Palliativdienste in Dortmund und Lünen« auch in Dortmund an. Für weitere Informationen sprechen Sie uns bitte an.

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Palliative Care für Pflegefachberufe


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PFLEGE

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PFL-10-081 Termin: 1. Kurswoche: 31.05.– 04.06.2010 2. Kurswoche: 22.11.– 26.11.2010 3. Kurswoche: 14.03.–18.03.2010 Zielgruppe: Pfarrer/-innen, Sozialarbeiter/-innen, Sozialpädagogen/-innen und andere Personen mit vergleichbarer Qualifikation. Die Weiterbildung ist für alle Konfessionen offen. Kursleitung: Gábor Hészer, Beate Dirkschnieder und weitere Fachdozenten/innen Teilnahmebeitrag: 1.140,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Missionshaus Bethel Anmeldung bis: 30.04.2010

Berücksichtigte Rahmenrichtlinien, -empfehlungen: Gisbertz, V. u.a.(1997): Basiscurriculum für Seelsorger in Palliativmedizin. Pallia Med Verlag Bonn. M. Kern, M. Müller, K. Aurnhammer (Hrsg.): B. Uebach: (2004): Basiscurriculum Palliative Care. Eine Fortbildung für psychosoziale Berufsgruppen. Pallia Med Verlag Bonn.

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Palliative Care für Seelsorger/-innen, sozialtherapeutische und weitere beratende Berufsgruppen Die seelsorgerliche sowie die psychosoziale Begleitung von Sterbenden und ihren Angehörigen ist ein wesentliches Merkmal sowohl ambulanter als auch stationärer Palliative Care Konzepte. Ebenso charakteristisch sind die enge Verknüpfung verschiedener Berufsgruppen und Dienste und die intensive Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Helfer/-innen. Ziele der Weiterbildung: – Sie entwickeln eine umfassende Sichtweise über die Situation Sterbender und ihrer Angehörigen und entwerfen Ihr Seelsorge- und Begleitungskonzept vor dem Hintergrund interdisziplinärer Kooperation. – Sie können die körperlichen und seelischen Veränderungsprozesse in der letzten Lebensphase erkennen und sie im Rahmen Ihres Unterstützungsangebotes berücksichtigen. – Sie entwickeln ein seelsorgerlich-begleitendes Angebot für Angehörige und für Mitarbeiter/-innen der Einrichtungen und Dienste. – Sie lernen spezifisches Handlungswissen kennen und üben dieses teilweise ein. – Sie reflektieren für sich Möglichkeiten der Selbstsorge und Selbstpflege, nehmen Ihre eigenen Grenzen und Entlastungs- und Erholungsmöglichkeiten wahr. Die Arbeitsweisen, Lernmethoden und Arbeitsformen orientieren sich an den Prinzipien von Palliative Care, Erwachsenenbildung und systemischer Seelsorge. Hierzu gehören Selbsterfahrung, Fallbesprechungen, Wahrnehmungsübungen, Theorievermitlung durch Vortrag und Diskussion und die Entwicklung eigener Projekte. Themenschwerpunkte: 1. Kurswoche: Grundlagen der Palliativmedizin und Hospizarbeit, Merkmale von Palliative Care; Definition der eigenen Rolle im multidisziplinären Team, Reflexion der eigenen Haltung und des Selbstbildes zu Sterben, Lebensende und Tod; aktuelle ethische Fragestellungen 2. Kurswoche: ausgewählte Krankheitsbilder als Anwendungsbereiche von Palliative Care; medizinisch-pflegerische Aspekte z. B. Schmerztherapie, Symptomlinderung, Wissen und Umgehen mit der Finalphase, Versorgung Verstorbener 3. Kurswoche: Umgang mit der Lebenswelt verwirrter und demenzkranker Menschen, Lebensbilanzbegleitung, Trauerbegleitung Die Teilnehmenden erhalten nach der Teilnahme an der gesamten Weiterbildung ein entsprechendes Zertifikat. Die Weiterbildung ist anerkannt nach §37b und §39a SGB V.


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PFLEGE

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Termin: 02.09.– 03.09.2010 Do. 09:00 Uhr– Fr. 16:30 Uhr

Das Thema und die Berufsqualifikation Palliative Care entwickeln sich stetig weiter und bekommen eine immer größere Bedeutung in einer alternden und sich gleichzeitig individualisierenden Gesellschaft. Wir bieten Ihnen an, sich über neue Entwicklungen und Erkenntnisse in der Palliative Care zu informieren und Ihre Erfahrungen mit anderen Palliative CareFachkräften auszutauschen.

Zielgruppe: Fachkräfte aus sozialen und pflegerischen Berufen mit abgeschlossener Palliative Care Weiterbildung.

Inhalte: – Vertiefung der Inhalte der Palliative Care Ausbildung – Kennen lernen neuer Ansätze in der Palliative Care – Fachlicher Austausch mit bekannten und unbekannten Kolleginnen und Kollegen

Dozenten/-innen: Holger Diekmann und weitere Fachdozent/-innen Teilnahmebeitrag: 155,00 € inkl. Tagungsgetränke

Sie entscheiden, was Sie wissen möchten! Bringen Sie eigene Themenschwerpunkte und /oder Fragen aus der Praxis in das Seminar ein.

Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 02.08.2010

Methoden: Als Methoden kommen theoretische Inputs, praktische Übungen und Gruppenarbeiten zur Anwendung. Eigene Beispiele aus dem Berufsalltag sind ausdrücklich willkommen!

Pflege auf dem neuesten Stand – Seminar für Mitarbeiter/-innen mit pflegerischen Aufgaben In diesem dreitägigen Seminar haben Sie die Möglichkeit, Wissen unter Einbezug der aktuellen pflegewissenschaftlichen Erkenntnisse zu ausgewählten Themen zu aktualisieren und Ihre praktischen Erfahrungen daraufhin zu reflektieren. Lernziele: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwerben aktuelles pflegerisches Wissen zu ausgewählten Themen in Theorie und Praxis. Durch erfahrungsbezogenen Unterricht wird das eigene Handeln reflektiert und mit aktuellen pflegerischen Handlungskompetenzen erweitert. Inhalte: – Expertenstandards: Dekubitus-, Osteoporose-, Sturzprophylaxe, Schmerzstandard, Diabetes mellitus, MRSA, Schluckstörungen – Infektion und Abwehr – Transfer und Lagerungen – weitere Themen nach Bedarf

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PFL-10-083 Termin: 06.05.– 07.05.2010 und 08.06.2010 je 08:30 –16:30 Uhr Zielgruppe: Mitarbeiter/-innen aus allen Arbeitsfeldern mit pflegerischen Aufgaben Dozentin: Claudia Wyschkon Teilnahmebeitrag: 280,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 12.04.2010

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Wissen vertiefen, Neues lernen, Erfahrungen austauschen – Palliative Care-Auffrischungstage


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PFLEGE

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Erste Hilfe und Rettungsschwimmen Sie interessieren Sich für die Ausbildung zum Ersthelfer/zur Ersthelferin oder für die Spezialisierung Ersthelferin und Ersthelfer für Menschen mit Behinderung? Sie wollen eine Auffrischung in Erster Hilfe absolvieren? Sie benötigen das Rettungsschwimmerabzeichen in Silber oder die Bescheinigung zum Schwimmen mit Menschen mit Behinderung in den medizinischen Bädern Bethels? Fordern Sie bei Christopher Hummerich (Tel. 0521/1445770) unsere Sonderbroschüre an!

PFL-10-085 Termine: 14.09.–16.09.2010 Di. 09:00– Do. 15.30 Uhr Zielgruppe: Mitarbeitende aller Fachbereiche Dozent: Axel Güthmann Teilnahmebeitrag: 330,00 € inkl. 25,00 € Lizenzgebühr und Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 09.08.2010

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Grundkurs Die Ziele des Grundkurses sind: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer: – kennen die Bedeutung der eigenen aktiven Bewegung und der Selbstkontrolle von alltäglichen Aktivitäten im pflegerischen Tun – kennen die grundlegenden Kinaesthetics-Konzepte und haben deren Bedeutung für ihr Arbeitsfeld reflektiert – sind in der Lage, Menschen einfacher in ihrer Bewegung anzuleiten und sie dadurch in ihrer Gesundheitsentwicklung zu unterstützen – entwickeln ihre Bewegungs- und Handlungsfähigkeiten, um das Risiko von berufsbedingten Verletzungen und Überlastungsschäden zu reduzieren Zertifikat: Nach Beendigung des Grundkurses erhalten die Teilnehmenden von ihrer Länderorganisation das GrundkursZertifikat. Die Teilnahme an einem Grundkurs Kinaesthetics in der Pflege ist Voraussetzung für die Teilnahme an einem Aufbaukurs Kinaesthetics in der Pflege (s. Seite 94). Hinweis: Bitte sorgen Sie für bequeme Kleidung und bringen Sie ein kleines Kissen, eine Decke und Schreibzeug mit.


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PFLEGE

Dieser Kurs ist ein weiterer Schritt des Kinaesthetics-Lernweges für Ihre eigene Bewegung und Unterstützung für die Menschen, die Sie betreuen. Wir gestalten in diesem Kurs eine Lernumgebung, die Sie für Ihr Lernen und Ihre Gesundheitsentwicklung nutzen können. Sie werden die Wirksamkeit und die Bedeutung für die Pflege bewusst erfahren. In diesen Kurs werden die Kinaesthetics-Konzepte wiederholt und als Denkwerkzeuge eingesetzt, um – verschiedene Aspekte Ihrer eigenen Bewegung differenziert wahrzunehmen, sie zu analysieren und zu verstehen – Bewegungsempfindung als Ressource einzusetzen und Ihre Bewegungskompetenz zu erweitern – die Bewegungsgrundlage für tägliche Aktivitäten zu verstehen – die Bewegung der Bewohnerinnen und Bewohner in täglichen Aktivitäten angepasst zu unterstützen Hinweis: Bitte sorgen Sie für bequeme Kleidung und bringen Sie ein kleines Kissen, eine Decke und Schreibzeug mit.

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PFL-10-086 Termin: 05.10.2010 Di. 09:00 –15:30 Uhr Zielgruppe: Personen mit abgeschlossenem Kinaesthetics-Grundkurs, die ihre Kenntnisse auffrischen möchten bzw. Fragen zur Anwendung von Kinaesthetic in der Pflege klären möchten Dozent: Axel Güthmann Teilnahmebeitrag: 95,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 01.09.2010

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Refresher-Tag


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PFL-10-087 Termine: 06.10.– 08.10.2010 Mi. 09:00 Uhr– Fr. 15:30 Uhr Zielgruppe: Pflegende, die bereits an einem Grundkurs Kinaesthetics in der Pflege teilgenommen haben Dozent: Axel Güthmann Teilnahmebeitrag: 330,00 € inkl. 25,00 € Lizenzgebühr und Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 01.03.2009

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Aufbaukurs Ziele: Sie haben die sechs Kinaesthetics-Konzepte in der Pflege theoretisch und praktisch vertieft und können die Situation eines Menschen anhand der Kinaesthetics-Konzepte selbstständig einschätzen. Sie kennen Ihre persönlichen Stärken und Verbesserungsmöglichkeiten im Handling von pflegebedürftigen Personen und haben Ihren eigenen Lernprozess geplant. Sie können mit Kollegen/-innen schwierige Pflegesituationen analysieren und Ihre Ergebnisse im Pflegealltag anhand einzelner Kinaesthetics-Konzepte austauschen. Zertifikat Die Teilnehmenden erhalten von ihrer Länderorganisation das Aufbauzertifikat. Die Teilnahme an einem Aufbaukurs Kinaesthetics in der Pflege ist die Voraussetzung für die Teilnahme am Kinaesthetics Peer Tutoring oder an der Ausbildung Kinaesthetics Trainer/-in Stufe 1. Hinweis: Bitte sorgen Sie für bequeme Kleidung und bringen Sie ein kleines Kissen, eine Decke und Schreibzeug mit.


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PFLEGE

Mit den im Juli 2008 in Kraft getretenen Reformen der Pflegeversicherung soll sich die Betreuungsqualität für demenziell erkrankte Menschen, die in Heimen leben, erhöhen. Durch mehr Zuwendung, Betreuung und Aktivierung soll die individuelle Lebensqualität der betroffenen Menschen verbessert und mehr Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft ermöglicht werden. Um diese Ziele zu erreichen, sollen Helfer/-innen eingesetzt werden, die bisher noch nicht über fachspezifische Kenntnisse verfügen. In dieser Seminarreihe werden Sie dazu befähigt, demenzkranke, psychisch kranke oder geistig behinderte alte Menschen im Alltag einer stationären Einrichtung zu begleiten. Inhaltliche Schwerpunkte und Ziele der Fortbildung: – eine professionelle Grundhaltung im Umgang mit unterstützungsbedürftigen Menschen entwickeln – Grundkenntnisse zu den spezifischen Pflegeaufgaben in der Altenhilfe und zu typischen Krankheitsbildern – Möglichkeiten der Kontaktgestaltung und der Betreuung von betagten Menschen kennen lernen – Handlungskompetenz in der täglichen Begleitung alter Menschen erwerben – typische Situationen im Alltag einschätzen und ihnen angemessen begegnen können – die eigene Rolle im Arbeitsteam finden und den Kontakt mit Bewohner/-innen, Kolleginnen und Kollegen und Angehörigen positiv gestalten Struktur der Fortbildung: 160 Seminarstunden in fünf Wochenblöcken (fünf Tage pro Woche). Zwischen der dritten und vierten Seminarwoche findet ein zweiwöchiges Betreuungspraktikum in einer Einrichtung der stationären Altenhilfe statt. Die Unterrichts- und Praktikumstage werden in einer Teilzeitstruktur durchgeführt, um Teilnehmer/-innen mit familiären Verpflichtungen die Teilnahme zu ermöglichen. WICHTIGER HINWEIS: Die Maßnahme ist gemäß der Anerkennung- und Zulassungsverordnung Weiterbildung (AZWV) zertifiziert, so dass Bildungsgutscheine der Agentur für Arbeit genutzt werden können.

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PFL-10-088 Termine: 1. Blockwoche: 14.06.–18.06.2010 2. Blockwoche: 05.07.– 09.07.2010 3. Blockwoche: 06.09.–10.09.2010 Praktikumseinsatz: Sept. 2010 4. Blockwoche: 04.10.– 08.10.2010 5. Blockwoche: 08.11.–12.11.2010 Zielgruppe: Personen ohne pflegerische Ausbildung, die als Hilfskräfte in stationären Einrichtungen der Altenhilfe arbeiten oder als arbeitssuchend gemeldete Personen, die Interesse an der Betreuung alter Menschen haben und einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit nutzen möchten. BITTE SPRECHEN SIE UNS AN! Kursleitung: Christine von der Marwitz und weitere Fachdozent/-innen Teilnahmebeitrag: 1.400,00 € Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 07.05.2010

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Betagte Menschen im Alltag begleiten für zusätzliche Betreuungskräfte in Pflegeheimen gemäß Richtlinie nach § 87b SGB XI


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Termine: 09.06.–10.06.2010 Mi. 09:00 Uhr–Do. 16:30 Uhr

»Warum ist sie nur so wütend…?« Einführung in das Verstehen aggressiven Verhaltens bei Menschen mit einer Demenz Betreuung von Menschen mit einer Demenz heißt auch, sich gegebenenfalls mit aggressiven Verhaltensformen auseinandersetzen zu müssen. Betreuungskräfte in der Altenhilfe sind aggressiven Verhaltensformen weniger ausgeliefert, wenn sie verstehen lernen, worauf der demenzkranke Mensch ärgerlich schimpft oder ablehnend reagiert. Wodurch werden Wut und Ärger bei Demenzerkrankten ausgelöst? Wie funktioniert die Wechselwirkung zwischen Aggression und Reaktion? Wie reagiere ich auf Ablehnung und Wut? Was lösen sie bei mir aus? Im Seminar lernen Sie, individuelle und dementiell bedingte aggressionsauslösende Faktoren zu erkennen, sowie Aggression und Demenz in einen Zusammenhang zu setzen. Sie erhalten Impulse für den Umgang mit aggressiven Verhaltensformen. Das trägt zu Ihrer eigenen Entlastung bei.

Zielgruppe: Mitarbeiter/-innen aus pädagogischen und pflegerischen Bereichen, die Menschen mit einer Demenz betreuen Dozentin: Friederike Töpler- Rottmann Teilnahmebeitrag: 210,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 01.05.2010

PFL-10-090 Termine: 07.09.2010 Di. 09:00 Uhr–16:00 Uhr Zielgruppe: Mitarbeiter/-innen in der Altenpflege Dozent: Ralph Dalibor Teilnahmebeitrag: 110,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 26.07.2010

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Kunden/-innen-Orientierung und Beschwerdemanagement in der Altenpflege Kundenorientierung wird immer mehr zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor für Anbieter in der Altenpflege. Die Art und Weise, wie das Pflegepersonal mit Heimbewohner/-innen und deren Angehörigen kommuniziert, aber auch die Organisation interner Abläufe sind Ausdruck von Kunden/-innen orientierung. Im Seminar werden verschiedene Ansätze und Wege kundenorientierter Kommunikation vorgestellt, diskutiert und in praxisnahen Rollenspielen trainiert. Anhand von Beispielen aus dem Arbeitsalltag der Teilnehmer/-innen werden verschiedene Möglichkeiten der Kunden/-innenansprache bearbeitet Themen: – Einstellung und Sprache – Kommunikationsinstrumente – Umgang mit Beschwerden Die Teilnehmer/-innen lernen, Bewohner-/innen und ihre Angehörigen als Kunden/-in zu schätzen und Beschwerden als Chance auf dem Weg zu mehr Kunden/-innenorientierung zu nutzen.


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PFLEGE

Die Pflege von Menschen mit einer Demenz stellt höchste Anforderungen an Pflegende. Gleichzeitig ist die gute Qualität des Lebensumfeldes dieser Bewohner/-innen eine Leistung des gesamten Teams. Dabei haben die Weitergabe von Wissen und die Reflexion der täglichen Arbeit einen hohen Stellenwert. In der bisherigen Praxis der Fortbildungen und Qualifizierungen ist der Lernprozess vom Arbeitsalltag getrennt – er findet in der Regel in Seminaren statt. Um eine Kultur des Lernens im Team zu verankern, suchten wir nach neuen Wegen. Die Fachbegleiter/-innen Demenz sind gut qualifizierte Fachkräfte, die wir als Berater/-innen und Begleiter/-innen für ihre Teams schulen werden, damit sie eine solche Kultur des Lernens im Team unterstützen können. Die Weiterbildung umfasst 184 Std. (23 Präsenztage) sowie 56 Std. Selbststudienzeit, insgesamt 240 Std.. Die Qualifizierung zur Fachbegleitung umfasst: – Wissen zur Lebenssituation von Menschen mit einer Demenz – Handlungskompetenz zur Begleitung und Pflege Methodenkompetenz zur Weitergabe des erworbenen Wissens an die Mitarbeitenden des Teams – Handlungskompetenz zur Anleitung der Mitarbeitenden des Teams Dieses Angebot wird von unserem Kooperationspartner, dem Ev. Johanneswerk e.V., durchgeführt. Hinweis: Die ausführliche Kursausschreibung fordern Sie bitte bei Interesse in der Beratung und Fortbildung des Ev. Johanneswerk e. V. an, Tel. 0521/8 01-25 41

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PFL-10-091 Termine: 1. Teil: 08.03.–10.03.2010 Zielgruppe: Pflegefachkräfte, die mit der Aufgabe der Fachbegleitung betraut sind Dozenten/-innen: Wolfgang Diekämper Frauke Paschko Teilnahmebeitrag: 2.245,00 € inkl. Mittagessen und Tagungsgetränke, einschl. umfangreichem Begleitmaterial Veranstaltungsort: Gästehaus Bethesda, Bad Salzuflen

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Fachbegleitung in der Betreuung und Pflege von Menschen mit einer Demenz


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PFL-10-092 Termine: 1. Kurswoche: 04.10.– 07.10.2010 Fortsetzung in 2011 (insgesamt 25 Seminartage) Zielgruppe: Altenpfleger/innen, Gesundheits- und Krankenpfleger/innen mit mind. 2-jähriger Berufspraxis in der stationären und ambulanten Altenarbeit; Erfahrungen in der Anleitung sind erwünscht Leitung: Christine Schulze Kruschke, Dipl. Pflegepädagogin und Krankenschwester Frauke Paschko, Dipl. Pädagogin Teilnahmebeitrag: 2.270,00 € inkl. Tagungsgetränke (ggf. zuzüglich 57,00 € pro Tag für Unterkunft/Frühstück) Veranstaltungsort: Volkening-Haus, Johannesstift Bielefeld

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Praxisanleitung in der Altenpflege Die Kunst der Anleitung und Begleitung besonders von Lernenden der Altenpflege, aber auch von Praktikantinnen und Praktikanten sowie neuen Mitarbeitenden in Einrichtungen der Altenhilfe steht im Mittelpunkt dieses Kurses. Die Weiterbildung umfasst folgende Themenfelder: – Rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen der Altenpflegeausbildung – Berufliches Selbstverständnis von Praxisanleiter/-innen – Individuelles Lernen ermöglichen sowie Anleitungsprozesse steuern – Praktische Anleitung vorbereiten, durchführen und evaluieren – Beobachten, Beurteilen und Bewerten der Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten von Auszubildenden Der Lehrgang führt Sie in die vielfältige und verantwortungsvolle Aufgabe der Praxisanleitung ein. Er ermöglicht Ihnen, sich in der pädagogischen Rolle als Ausbilderin bzw. als Ausbilder (neu) zu positionieren. Der Lehrgang orientiert sich u. a. am «Standard zur berufspädagogischen Weiterbildung zur Praxisanleitung in der Altenpflege in Nordrhein-Westfalen (2006)«. Dieses Angebot wird von unserem Kooperationspartner, dem Ev. Johanneswerk e.V., durchgeführt. Hinweis: Die ausführliche Kursausschreibung fordern Sie bitte bei Interesse in der Beratung und Fortbildung des Ev. Johanneswerk e. V. an, Tel. 0521/8 01-25 41


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Termine: 07.05.– 08.05.2010 Fr. 12:00 Uhr–19:30 Uhr, Sa. 09:00 Uhr–15:00 Uhr

Die Klangmassage nach Peter Hess eignet sich durch die Kombination harmonischer Klänge und Schwingungen / Vibrationen hervorragend (mit überdurchschnittlichen Erfolgen) zur motorisch-funktionellen Behandlung neurologischer und orthopädischer Patienten, u. a. bei Spastik und schlaffer Lähmung, Schmerzen, Bewegungseinschränkungen, Sensibilitäts- und Wahrnehmungsstörungen, des weiteren zur Verbesserung des Antriebes, der Aufmerksamkeit und zur emotionalen Stabilisierung. Ziel des Seminars ist das Erlernen der Basis-Klangmassage nach Peter Hess.

Zielgruppe: Mitarbeiter/-innen aus Ergotherapie und Physiotherapie, Pflege und Pädagogik Dozentin: Angelika Rieckmann Teilnahmebeitrag: 220,00 € inkl. Tagungsgetränke

Inhalte: – Entstehungsgeschichte und Wirkung der Klangmassage – Eigenes Erleben der Klangmassage (am bekleideten Körper) – Angeleitete und selbständige Durchführung der BasisKlangmassage – Anwendungsmöglichkeiten, Grenzen und Kontraindikationen – Beispiele für den therapeutischen Einsatz

Klangmassage – Ausbildungsseminar Teil II nach Peter Hess mit therapeutischer Zielrichtung und anerkanntem Zertifikat Ziel des Seminars ist die Erweiterung der Kompetenz in der Arbeit mit den Klangmethoden nach Peter Hess. Themen sind nach der Reflexion des bereits Gelernten neue Ansätze zur Wahrnehmung und Anwendung der Klangwirkung sowie Problemlösungen für jedes Klientel mit Klang. In einigen Arbeitsfeldern wie z.B. in der Arbeit mit behinderten Menschen, in der Altenhilfe und –pflege ist es nicht immer möglich, eine »ganz normale« Klangmassage durchzuführen. In diesem Kurs erlernen und erleben Sie, welche Wirkung Klang im feinstofflichen Feld hat, wie wir eine Klangmassage geben, ohne die Klangschalen auf den Körper zu stellen und wie wir Sensibilität für diesen Bereich gewinnen. Gelernt werden neue Elemente, die mit Klangschalen sinnvoll in den Ablauf der Basis-Klangmassage integriert oder stattdessen angewendet werden. Hinweis: Bitte bringen Sie für diese Seminare bequeme Kleidung, warme Socken, eine Decke und ein kleines Kopfkissen mit.

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Veranstaltungsort: Haus Terach Anmeldung bis: 01.04.2010

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PFL-10-094 Termine: 24.09.– 25.09.2010 Fr. 12:00 Uhr–19:30 Uhr, Sa. 09:00 Uhr–15:00 Uhr Zielgruppe: Mitarbeiter/-innen aus Ergotherapie und Physiotherapie, Pflege und Pädagogik Dozentin: Angelika Rieckmann Teilnahmebeitrag: 240,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Terach Anmeldung bis: 30.08.2010

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Klangmassage – Ausbildungsseminar Teil I nach Peter Hess mit therapeutischer Zielrichtung und anerkanntem Zertifikat


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THEMEN FÜR TEAMS

Alle Fachthemen, die in unserem Jahresprogramm angeboten werden, bieten wir Ihnen gerne auch als maßgeschneidertes Fortbildungspaket (Inhouse-Angebot) für Ihr Team oder Ihre Einrichtung an. Thematische Schwerpunkte, Ziele, Umfang, Ort und Termine stimmen wir dabei nach Ihren Wünschen ab. Bitte sprechen Sie uns an! Tel.: 0521/144 - 57 70 Im Folgenden stellen wir zusätzliche Beispiele als »Themen für Teams« aus dem Kapitel Pflege vor:

Keiner weiß soviel wie alle Beratung bei Teamentwicklung Teams, die gemeinsam Menschen pflegen, betreuen und versorgen sind insbesondere herausgefordert, ein harmonisches und konstruktives Klima zu gestalten. Ein erfolgreiches Team hat nicht keine Konflikte! Ein erfolgreiches Team nimmt Schwierigkeiten bewusst wahr und weiß, wie es damit konstruktiv und leistungsstärkend umgehen kann. Im Rahmen von klar umrissenen Entwicklungsschritten setzt sich das Team mit den gewählten Schwerpunkten auseinander und findet gemeinsam verbindliche und konkrete Handlungs- und Umsetzungsmöglichkeiten. Jedes Team kann mehrere Sitzungen für sich in Anspruch nehmen, empfehlenswert sind ein monatlicher Abstand für ca. 5 Termine à 4 Stunden. Nutzen Sie konzentrierte Qualitätsentwicklung für das gemeinsame Arbeiten im Team: – Theoretisches Hintergrundwissen – alle haben dann den gleichen Wissensstand – es gibt eine gemeinsame Sprache für Inhalte – Ziele gemeinsam konkretisieren und differenzieren – Erhöht die Identifikation – Mit neuen gemeinsam entwickelten Lösungen wird einheitliches Umsetzen gefördert!


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Damit Ausnahmen zur Regelmäßigkeit wachsen Beratung bei Veränderungsprozessen Für die Weiterentwicklung, das Einführen neuer Pflegekonzepte, die Umsetzung von Vorgaben der Pflegequalität, die den Pflegealltag erleichtern, ist eine Prozesssteuerung vor Ort hilfreich. In regelmäßigen Abständen kann ein Team Themenbezogen reflektieren, planen, auswerten und Entscheidungen treffen. Durch eine externe Unterstützung verlaufen Implementierungsprozesse effektiver, strukturierter und motivierter. Das Instrument der Prozesssteuerung basiert auf drei Pfeilern: – Problemfallanalyse – Relevante Pflegefachthemen vertiefen, intensivieren und reflektieren – Strukturierte Planung und Organisation der drei Phasen eines Veränderungsprozesses: Probephase mit Auswertung, Stabilisierungsphase mit Auswertung, Implementierungsphase Eine Qualifizierung in Transferstrategien unterstützen eine Implementierung: – Motivation von Mitarbeiter/-innen / Kollegen/-innen – Multiplikationsstrategien – Konstruktiver Umgang mit Widerstand und Kritik – Kompetenztraining

Therapeutische Pflegekonzepte für die Unterstützung von Menschen nach einem Schlaganfall »Schlagartig« verändert sich das Leben eines Menschen, der von einem Schlaganfall (Apoplex) betroffen ist. Die besonderen Probleme, die mit dieser Erkrankung einhergehen, erfordern eine spezielle Unterstützung und Pflege. Das Ziel der Pflege ist dabei, die Selbständigkeit und größtmögliche Autonomie der erkrankten Menschen zu unterstützen und zu erhalten. In dieser Fortbildung erhalten Sie einen aktuellen Überblick über pflegerisches Fachwissen zu der Erkrankung »Schlaganfall«. Sie lernen die Grundlagen der Konzepte Kinaesthetics in der Pflege, basale Stimulation und Bobath kennen. Anhand praktischer Übungen erlernen Sie die Einsatzmöglichkeiten dieser Konzepte bei der pflegerischen Unterstützung vom Schlaganfall betroffener Menschen. Im Kontext Ihres Teams und den Möglichkeiten Ihrer Einrichtung können spezielle Fragen auch zu einzelnen betroffenen Bewohner/-innen bearbeitet werden. Das Angebot richtet sich an Menschen mit und ohne pflegerische Ausbildung, die in ambulanten und/ oder stationären Einrichtungen vom Schlaganfall Betroffene pflegen.

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THEMEN FÜR TEAMS


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THEMEN FÜR TEAMS

Give me seven – die aktuellen Expertenstandards in der Pflege Mit der Umsetzung der Expertenstandards – Dekubitusprophylaxe – Schmerzmanagement – Sturzprophylaxe – Kontinenzförderung – Pflege von Menschen mit chronischen Wunden – Ernährungsmanagement zur Förderung der oralen Ernährung – Entlassungsmanagement leisten Pflegeeinrichtungen einen entscheidenden Beitrag zu verbindlicher und messbarer Pflegequalität für ihre Bewohner/-innen. Diese Fortbildung bietet grundlegendes Wissen im Bezug auf die Anforderungen und Möglichkeiten der aktuellen Expertenstandards und vermittelt Mitarbeitenden in Pflegeteams praxisorientierte, auf die Bedarfe der Bewohner/-innen und auf die Rahmenbedingungen der Einrichtung abgestimmte Umsetzungsstrategien. Nach Absprache können einzelne Expertenstandards als Schwerpunkt ausgewählt und ggf. mit anderen Pflegethemen verbunden werden, z.B. weitere Prophylaxen in der Pflege, Heben und Bewegen, Kommunikation etc. Das Angebot richtet sich an Menschen mit und ohne pflegerische Ausbildung aus ambulanten und/oder stationären Einrichtungen.


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SEMINARANGEBOTE Weiterbildung zur Fachberaterin / zum Fachberater für Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) Gesund und leistungsfähig in sozialen oder pflegerischen Arbeitsfeldern bleiben

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Work-life-balance für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

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Feldenkrais: Bewusstheit durch Bewegung

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»24 Stunden für mich«: Ein Auszeitseminar

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THEMEN FÜR TEAMS Gesundheitsworkshops

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Burnout-Prävention

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GESUNDHEIT

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GE-10-095 Termine: 1. Modul 11.11.–13.11.2010 2. Modul 13.01.–15.01.2011 3. Modul 31.03.– 02.04.2011 4. Modul 26.05.–28.05.2011 jeweils Do. 14:00 Uhr– Sa 15:00 Uhr Veranstaltungsort: Ausbildungs- und Tagungshotel Lindenhof Leitung: Jürgen Lempert-Horstkotte Dr. Elisabeth Hano zusätzlich werden Fachreferent/-innen eingesetzt Anmeldung bis: 10.09.2010 Informationen: Dr. Elisabeth Hano 0521/144-61 07

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Weiterbildung zur Fachberaterin/zum Fachberater für Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) Gesunde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in gesunden Organisationen sind eine entscheidende Voraussetzung für die Bewältigung der anstehenden Herausforderungen und für die Qualität von Dienstleistungen im Sozial- und Gesundheitswesen. Vor dem Hintergrund zunehmender Arbeitsverdichtung, des demografischen Wandels sowie steigender Anforderungen an organisatorische und persönliche Anpassungsleistungen haben Kenntnisse über Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) eine zunehmende strategische Bedeutung für Organisationen und werden dementsprechend in das Management integriert. Die Weiterbildung qualifiziert Sie, Führungskräfte und Mitarbeiter/-innen in Fragen zur Betrieblichen Gesundheit und ihrer Förderung zu beraten. Sie verfügen über Grundkenntnisse in der Diagnostik, Planung und Umsetzung von Maßnahmen sowie deren Evaluation. Darüber hinaus werden Sie befähigt, bestehende Konzepte der Betrieblichen Gesundheitsförderung an betriebliche Gegebenheiten anzupassen und den Transfer zu begleiten. Ziel der Weiterbildung ist die Vermittlung von Beratungsund Handlungskompetenz zur Umsetzung von Konzepten und Prozessen der Betrieblichen Gesundheitsförderung. Themenschwerpunkte: 1. Grundlagen und Selbstverständnis von BGF – Das Konzept der Salutogenese und seine Bedeutung für ein zeitgemäßes Verständnis von Gesundheit und Gesundheitsförderung – Praktisches und theoretisches Grundwissen über geeignete Maßnahmen der Verhältnis- und Verhaltensprävention – Demografischer Wandel – Das eigene Gesundheitskonzept und Konzepte der Selbstsorge 2. Diagnostik im Rahmen von BGF/Handlungs- und Beratungskompetenz – Diagnostisches Grundwissen (z. B. Bewertung der Arbeitsfähigkeit, Erkennung von Burnout, Mobbing und Innerer Kündigung) – Kulturdiagnose – Die eigene Rolle als Gesundheitsförder/-in im Unternehmen – Konzepte von Organisationsentwicklung (OE)


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BILDUNG

GESUNDHEIT

4. Bausteine eines Beratungskonzeptes für BGF – Energetisierung von Teams – Kompetenzentwicklung und Empowerment von Mitarbeiter/innen – Instrumente der BGF – Persönliche Beratungsansätze/Ressourcen Zielgruppe: – Supervisorinnen und Supervisoren, Coaches und OE-Berater/innen, die sich für den Schwerpunkt »Betriebliche Gesundheit« qualifizieren möchten – Qualitätsmanagementbeauftragte, Organisationsentwickler/innen und Personalentwickler/-innen – Arbeitsmediziner/-innen und Fachkräfte für Arbeitssicherheit – Führungskräfte – Personen, die mit der Implementierung von Betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM) in Organisationen befasst sind Eine mehrjährige Berufserfahrung wird vorausgesetzt. Da sich das Angebot primär auf das Sozial- und Gesundheitswesen bezieht, richtet es sich in erster Linie an Personen aus diesen Arbeitsfeldern oder an Freiberufler/-innen, die überwiegend in diesen Arbeitsfeldern tätig sind. Umfang: Die Weiterbildung umfasst insgesamt 120 Stunden; 88 Stunden Präsenzzeit (an 12 Tagen) sowie 32 Stunden (Lernplattformgestützter) Selbststudienzeit. Abschluss: Die Teilnehmer/-innen erhalten ein Institutszertifikat mit einem differenzierten Qualifikationsnachweis. Teilnahmegebühr: Die Teilnahmegebühr beträgt insgesamt 1.800,00 €. Mittagessen und Pausenverpflegung sind in der Teilnahmegebühr enthalten. Wir haben optional für Sie Zimmer im Hotel Lindenhof reserviert. Die verbindliche Buchung nehmen Sie bei Bedarf bitte selber vor.

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3. Kernprozesse des BGF/BGM – Grundverständnis über modernes Betriebliches Gesundheitsmanagements (BGM) – Kernprozesse des BGM und ihre Steuerung – Implementierung von BGM – Gesundheitsförderliche Gestaltung von OE-Prozessen


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GESUNDHEIT

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Termin: 28.09.– 29.09.2010 Di. 09:00 Uhr– Mi. 16:00 Uhr

Sie sind schon seit vielen Jahren in sozialen oder pflegerischen Arbeitsfeldern tätig? Fragen Sie sich auch manchmal, wie es gelingen kann, die vielfältigen Belastungen Ihres Berufes bis zum Rentenalter gut zu bewältigen?

Zielgruppe: Mitarbeiter/-innen aus allen Arbeitsfeldern

Im Seminar bekommen Sie umfassende Informationen darüber, was den Erhalt der Erwerbsfähigkeit in sozialpflegerischen Arbeitsfeldern nachhaltig unterstützen kann. Oft führen schon kleine Veränderungen sowohl von Arbeitsplatz und -organisation als auch auf der persönlichen Ebene zur Entlastung und damit zum Erhalt Ihrer Leistungsfähigkeit.

Dozenten/-innen: Dr. Elisabeth Hano und Fachreferent/-in Teilnahmebeitrag: 230,00 € inkl. Tagungsgetränke

Dazu werden wir uns mit folgenden Fragen auseinandersetzen – Mit welchen Bewältigungsstrategien und Ressourcen habe ich bisher berufliche Anforderungen erfolgreich bewältigt? – Worauf will (oder muss) ich heute stärker achten als in früheren Lebensjahren? – Welche bisher noch nicht erkannten Entwicklungschancen und Gestaltungsräume bietet meine Arbeit?

Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 18.08.2010

GE-10-097 Termin: 17.06.2010 Do. 09:00 Uhr–16:30 Uhr Zielgruppe: Interessierte aus allen Arbeitsfeldern Dozent: Heinz-Jürgen Uffmann Teilnahmebeitrag: 110,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 07.05.2010

Gesund und leistungsfähig in sozialen oder pflegerischen Arbeitsfeldern bleiben

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Work-life-balance für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Die Anforderungen durch die Arbeit sind in den letzten Jahren gewachsen. Die Arbeit wurde effektiver. Weniger Mitarbeitende müssen heute mehr erreichen. Dazu gesellt sich eine Verunsicherung über die Zukunft des eigenen Arbeitsplatzes, die oft mit Mehrarbeit kompensiert wird. Dadurch steigt aber auch die Gefahr, die eigene Balance zu verlieren und in eine Burn-out-Falle zu tappen, denn andere Lebensbereiche geraten aus dem Blick. Was ist Ihnen wirklich wichtig? Was schafft Sinn in Ihrem Leben? Was tun Sie für Ihre Gesundheit? Dieses Seminar stellt das Konzept von work-life-balance vor und bietet die Möglichkeit, sich intensiv mit der eigenen Balance zwischen Arbeit, Familie, Lebenssinn und Gesundheit auseinander zu setzen. Durch Coaching und Tipps gibt das Seminar eine Fülle von Anregungen.


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GESUNDHEIT

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Termin: G-10-097.1 28.05.–29.05.2010 Fr. 17:00 Uhr–Sa. 16:00 Uhr

Durch geleitete Aufmerksamkeit und spielerisches Ausprobieren lernen Sie Ihre persönliche Art der Bewegung kennen. Das bewusste Wahrnehmen des eigenen Tuns trägt den Schlüssel zur Veränderung in sich. Auch ohne lästiges Üben stößt diese Art der Arbeit einen Lernprozess an, der Ihnen mehr Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz ermöglicht.

G-10-097.2 22.10.–23.10.2010 Fr. 17:00 Uhr–Sa. 16:00 Uhr

Die Feldenkrais-Methode zielt auf: – eine Verbesserung bei Bewegungseinschränkungen und Schmerzen – eine Verminderung von Stress und dadurch ausgelöste Verspannungen – eine Verbesserung der Atmung – emotionales und physisches Wohlbefinden und Persönlichkeitsentwicklung – eine Verbesserung der Lebensqualität

Zielgruppe: Allgemeininteressierte Dozent: Ferdinand Kleinemeier Teilnahmebeitrag: auf Anfrage Veranstaltungsort: Haus der Stille

Dieses Seminar wird von unserem Kooperationspartner Haus der Stille durchgeführt. Bitte richten Sie Anmeldungen direkt an das Haus der Stille, Am Zionswald 5, 33617 Bielefeld Tel.: 0521/144-25 20 | Fax.: 0521/144-54 82

»24 Stunden für mich« Ein Auszeitseminar Einmal raus aus dem beruflichen und privaten Alltag. Einmal Pause machen von allem und sich Zeit für sich selber nehmen. Sich um nichts kümmern müssen und in angenehmer Umgebung und Atmosphäre auftanken. Dieses Seminar bietet die Möglichkeit, sich aus der Fülle des Alltags zu lösen, sich zu zerstreuen, um sich neu zu sammeln und zu konzentrieren; innezuhalten im Dauerlauf des Alltagsgeschehens, zur Besinnung zu kommen, zu entspannen, für sich zu sein; wieder zu sich selbst zu finden, um Kraft zu tanken; Kraftquellen (neu) zu erschließen, für einen neuen Start in den Alltag. Das Seminar wird in Kooperation mit der Fortbildung des Ev. Johanneswerk e.V. durchgeführt

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Anmeldung bis: G-10-097.1: 19.04.2010 G-10-097.2: 11.09.2010

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Feldenkrais Bewusstheit durch Bewegung


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THEMEN FÜR TEAMS

Alle Fachthemen, die in unserem Jahresprogramm angeboten werden, bieten wir Ihnen gerne auch als maßgeschneidertes Fortbildungspaket (Inhouse-Angebot) für Ihr Team oder Ihre Einrichtung an. Thematische Schwerpunkte, Ziele, Umfang, Ort und Termine stimmen wir dabei nach Ihren Wünschen ab. Bitte sprechen Sie uns an! Tel.: 0521/144 - 57 70 Im Folgenden stellen wir zusätzliche Beispiele als »Themen für Teams« aus dem Kapitel Gesundheit vor:

Gesundheitsworkshops Als Instrumente der betrieblichen Gesundheitsförderung haben sich Gesundheitsworkshops bewährt. Sie ermöglichen eine gesundheitsbezogene, systematische Auseinandersetzung mit der Arbeitsorganisation, der Tätigkeit, der Arbeitsumgebung, dem Führungsverhalten und dem Betriebsklima. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bringen ihr Wissen um belastende und gesundheitsfördernde Arbeitsbedingungen ein. Eine verbindliche Absprache zur Umsetzung der erarbeiteten Maßnahmen trägt dazu bei, dass belastende Situationen entschärft oder vermieden werden können. Für die Durchführung eines Gesundheitsworkshops sollten insgesamt acht Stunden eingeplant werden. Gesundheitworkshops sollten eingebunden sein in ein Gesamtkonzept für betriebliche Gesundheitsförderung.

Burnout-Prävention Mit zunehmender Arbeitsverdichtung nehmen auch die ohnehin vorhandenen Risiken für Burnout zu. Besonders Menschen in helfenden Berufen sind gefährdet, weil von außen gesetzte oder persönliche Grenzen die ursprüngliche Begeisterung für die Arbeit verflachen lassen können. Wenn Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sich oftmals ausgelaugt und erschöpft fühlen und unter Dauerstress leiden, sind bald die Energien verbraucht. Wichtig ist es dabei, die ersten Anzeichen zu erkennen und die Signale des Körpers ernst zu nehmen. Wichtig ist ebenfalls, dass Burnout als »Berufsrisiko« in helfenden Berufen verstanden wird, welches gerade die betreffen kann, die einmal »Feuer und Flamme« waren. In der Veranstaltung sollen Mitarbeiter, Mitarbeiterinnen und Führungskräfte – die Ursachen und Gründe für Burnout, – die Symtome des inneren Ausbrennens – und die speziellen organisatonsbedingten und persönlichen Risiken kennenlernen. Darüberhinaus werden Maßnahmen vorgestellt, die zur Prävention von Burnout geeignet sind. Zudem werden Hinweise auf Hilfemöglichkeiten für Betroffene gegeben.


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SEMINARANGEBOTE Weiterbildung für Kinderschutzfachkräfte

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Elternschaft begleiten Verhaltenstherapeutische Konzepte für den pädagogischen Alltag

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Fallarbeit mit Video-Home-Training® (VHT®) Fachkraft für Inklusive Pädagogik in Tageseinrichtungen für Kinder – Grundkurs Fachkraft für Inklusive Pädagogik in Tageseinrichtungen für Kinder – Aufbaukurs

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THEMEN FÜR TEAMS Traumatisierte Kinder mit einer geistigen Behinderung »Es macht wütend, es macht sauer und traurig…« Bedürfnisse und Hilfsangebote für Kinder psychisch kranker Eltern

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Trennungsfolgen bei kleinen Kindern

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Familien mit Video-Home-Training (VHT)® begleiten

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JUGEND UND FAMILIE

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JUGEND UND FAMILIE

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JuF-10-100 Termin: 13.04.2010 27.04.2010 11.05.2010 01.06.2010 15.06.2010 06.07.2010 jeweils von 08:30–13:00 Zielgruppe: Erfahrene Fachkräfte der Erzieherischen Hilfen Dozent/-innen: Werner Barking und Fachdozenten/-innen Teilnahmebeitrag: 275,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 08.03.2010

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Weiterbildung für Kinderschutzfachkräfte Im KICK (Kinder- und Jugendhilfe Weiterentwicklungsgesetz) vom 01.10.2005 ist u. a. der Schutzauftrag im SGB VIII der Jugendämter und der Träger der freien Kinder- und Jugendhilfe deutlicher festgelegt worden. Die Weiterbildung soll die Fachkräfte auf die Wahrnehmung ihrer Aufgaben im Kinderschutz vorbereiten und ihnen die dazu notwendigen Informationen und Kenntnisse vermitteln. Ziel der Weiterbildung ist die Erweiterung der fachlichen Kompetenz, eine Kindeswohlgefährdung fachgemäß einzuschätzen und entsprechende Interventionen einzuleiten. Inhalte der Weiterbildung: – Anforderungen, Aufgaben und Positionierung der im Gesetz »insoweit erfahrene Fachkräfte« genannten Kinderschutzfachkräfte – Formen der Kindeswohlgefährdung und sozialpädagogische Diagnostik – Entwicklungspsychologisches Grundwissen für geplante Intervention und transparente Kooperation bei Kindeswohlgefährdung – Indikatoren für Kindeswohlgefährdung aus medizinischer Sicht – Handwerkszeug zur Fallarbeit und Klärung im Team – Diagnostik komplexer Problemkonstellationen – Abschließende Fallarbeit Lernorganisation: Es handelt sich um eine berufsbegleitende Weiterbildung im Umfang von 30 Unterrichtsstunden verteilt auf sechs Vormittage jeweils von 08:30 Uhr bis 13:00 Uhr.


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JUGEND UND FAMILIE

Diese Fortbildung unterstützt Fachkräfte dabei, die Elternschaft junger Mütter und die von Eltern mit Behinderungen gezielt zu unterstützen und ihnen zu helfen, elterliche Kompetenzen zu entwickeln. Fachkräfte, die junge Eltern oder Eltern mit geistiger und / oder seelischer Behinderung begleiten, benötigen eine hohe Sensibilität, um die entwicklungsunterstützende Gestaltung der Eltern-Kind-Beziehung und die elterlichen Kompetenzen zu fördern. Neben ausgeprägter Feinfühligkeit ist fundiertes Fachwissen sowie die Reflexion des pädagogischen Alltages notwendig. In den Theorieseminaren steht die Interaktion zwischen Eltern und Kind im Mittelpunkt. Es werden Kenntnisse aus Entwicklungspsychologie und Bindungstheorie vermittelt. Ziel ist es, Kenntnisse und Sicherheit zu gewinnen, um den Eltern beim Aufbau einer positiven, sicheren Beziehung zu ihrem Kind zu helfen. In der Praxisphase setzen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die gewonnenen Erkenntnisse mit den vorhandenen Situationen in den von ihnen betreuten Familien um. Anhand von Videobildern werden die familiären Situationen und die Interventionen analysiert und die nächsten Schritte geplant. Die Form der Weiterbildung (Theorie- und Praxisblöcke im Wechsel) ermöglicht eine effektive Verankerung der Inhalte im Handlungsfeld der Teilnehmenden. Theorie: Kommunikative und entwicklungspsychologische Grundlagen der Eltern-Kind-Interaktion. Dieser erste Theorieteil der Weiterbildung ist in drei Themenschwerpunkte untergliedert – Signale der Kindes wahrnehmen und verstehen – Beantwortung der kindlichen Initiativen – Entwicklungsaufgaben – Probleme und Lösungen Praxis Der Transfer der Theorie in den Arbeitsalltag der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgt über Video-InteraktionsBegleitung (VIB)® in regionalen Gruppen.

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JuF-10-101 Termin: Einführungskurs: 17.06.–19.06.2010 Gesamtumfang der Weiterbildung 100 Stunden Die weiteren Termine für 3 Theorieblöcke à 2 Tage; 1 Tag Implementation und Abschluss; 6 x 0,5 Tage Praxisreflexion in Regionalgruppen können Sie bei uns ab den Osterferien 2010 erfragen. Zielgruppe: Mitarbeiter/-innen in Mutter-Kind-Einrichtungen bzw. Eltern-KindEinrichtungen, die in ihren Einrichtungen Mütter und Väter mit Benachteiligungen betreuen. Dozentinnen: Claudine Clavet, Christine Rössel Teilnahmebeitrag: 1.450,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Bielefeld (für den Einführungskurs und die Theorieseminare); die Praxisreflexion findet in kleinen, regionalen Gruppen in den Einrichtungen der Teilnehmer/-innen statt. Anmeldung bis: 03.05.2010

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Elternschaft begleiten


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JUGEND UND FAMILIE

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JuF-10-102

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Termin: 09.02.2010 und 03.03.2010 jeweils 08:30 Uhr–16:30 Uhr

Die Verhaltenstherapie hat ihre Wurzeln in der Lerntheorie und setzt problemspezifisch an den jeweiligen Symptomen der Jugendlichen an, um sich direkt und rasch mit den Problemen auseinander zu setzen. Verhaltenstherapeutische Konzepte zielen darauf, dass die Jugendlichen falsch Gelerntes umlernen oder verlernen und bisher nicht Gelerntes neu lernen. Ziel des ersten Seminartages ist es, dass die Teilnehmer/innen die Grundlagen und Grundhaltungen der Verhaltenstherapie kennenlernen und Ideen erarbeiten, welche verhaltenstherapeutischen Elemente in ihren pädagogischen Alltag passen können. Beim zweiten Seminartag werden die Erfahrungen der Teilnehmer/-innen reflektiert, weitere Ideen zur Implementation im Alltag entwickelt und die theoretischen Kenntnisse vertieft.

Zielgruppe: Mitarbeiter/-innen der Kinder- und Jugendhilfe Dozent: Giulio Calia Teilnahmebeitrag: 195,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 29.01.2010

JuF-10-103 Termin: 1. 11.05.2010 2. 22.06.2010 3. 06.10.2010 4. 02.11.2010 5. 07.12.2010 6. 11.01.2011 je 14:00 Uhr–16:00 Uhr Zielgruppe: Das Seminar ist offen für alle interessierten Mitarbeiter/-innen Dozent: Werner Barking Teilnahmebeitrag: 200,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 12.04.2010

Verhaltenstherapeutische Konzepte für den pädagogischen Alltag

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Fallarbeit mit Video-Home-Training® (VHT®) Das Medium Video bietet eine ideale Möglichkeit, Alltagssituationen einzufangen und zu reflektieren. Video-Home-Training® geht von den Elementen einer gelingenden Basiskommunikation und von den vorhandenen Ressourcen aus. Es zielt auf eine Erweiterung der Handlungsmöglichkeiten ab. Im ersten Teil des Kurses findet eine Einführung in die Methode statt, es wird an ersten Fallbeispielen gearbeitet und es werden Absprachen für Organisation und Technik der Folgeveranstaltungen getroffen. In den Folgeveranstaltungen steht das Bildmaterial der Teilnehmenden im Mittelpunkt. Gearbeitet werden kann mit Bildern aus der Arbeit mit Familien, Kindern und Jugendlichen, Bewohnerinnen und Bewohnern … Im Vordergrund steht der Blick auf die Elemente gelingender Kommunikation zwischen den agierenden Personen. Möglich ist auch die Diagnose von Entwicklungsstand, Kommunikationsmustern und Bedarfen der Klientinnen und Klienten, die Reflexion der eigenen Interventionen, die Analyse von Gruppensituationen oder die Planung von Schritten zur Entwicklungsförderung.


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JUGEND UND FAMILIE

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JuF-10-104 Termin: auf Anfrage

Seit einiger Zeit werden Kinder mit Behinderungen und Verzögerungen in Kinder-Tageseinrichtungen aufgenommen. Der Begriff »Inklusive Pädagogik«, der heute oft den der »Integration« ersetzt, macht deutlich, wohin Erziehung und Betreuung behinderter Kinder geht: sie werden gemeinsam mit allen Kindern gefördert. Dies verlangt von den Erzieher/innen vermehrt Kenntnisse in der Heilpädagogik. Auch bei der Früherkennung von Auffälligkeiten eines Kindes sind diese Kenntnisse hilfreich, um adäquat reagieren zu können.

Zielgruppe: Mitarbeiter/-innen in Kindertageseinrichtungen Dozenten/-innen: Josef Hartmann und Fachdozenten/-innen Teilnahmebeitrag: 770,00 € inkl. Tagungsgetränke

Inhalte: – Arten und Formen der Behinderung – Diagnose- und Therapiemöglichkeiten – Heilpädagogische Ansätze und Frühförderung – Heilpädagogische Diagnostik und Begleitung – Neue Ansätze in der Behindertenhilfe – Pflege

Veranstaltungsort: Haus Nazareth

Der Grundkurs umfasst zehn Seminartage.

Fachkraft für Inklusive Pädagogik in Tageseinrichtungen für Kinder – Aufbaukurs Der Aufbaukurs setzt den erfolgreichen Besuch des Grundkurses voraus. Im Aufbaukurs werden die erworbenen Kenntnisse vertieft und um handlungsleitendes Wissen erweitert. Im Mittelpunkt stehen allgemeine Diagnostik und Förderdiagnostik anhand konkreter Fälle. Ebenso ist es möglich, in kollegialer Beratung und Supervision »schwierige Klient/-innen« unter dem Aspekt von Problem-, Ressourcenund Lösungsorientierung zu betrachten. Im Aufbaukurs finden zwischen den Kursabschnitten Lerngruppen statt (zeitlicher Umfang 25 UST). Ziel der Lerngruppen ist es, das Gelernte zu vertiefen bzw. nachzuarbeiten und im kollegialen Austausch Theorie und Praxis miteinander zu verbinden. In den Lerngruppen kann die in den Kurs integrierte Hausaufgabe bearbeitet werden. Der Aufbaukurs umfasst vier Präsenztage.

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JuF-10-105 Termin: auf Anfrage Zielgruppe: Mitarbeiter/-innen in Kindertageseinrichtungen Dozenten/-innen: Josef Hartmann und Fachdozenten/-innen Teilnahmebeitrag: 360,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth

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Fachkraft für Inklusive Pädagogik in Tageseinrichtungen für Kinder – Grundkurs


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JUGEND UND FAMILIE

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THEMEN FÜR TEAMS

Alle Fachthemen, die in unserem Jahresprogramm angeboten werden, bieten wir Ihnen gerne auch als maßgeschneidertes Fortbildungspaket (Inhouse-Angebot) für Ihr Team oder Ihre Einrichtung an. Thematische Schwerpunkte, Ziele, Umfang, Ort und Termine stimmen wir dabei nach Ihren Wünschen ab. Bitte sprechen Sie uns an! Tel.: 0521/144 - 57 70 Im Folgenden stellen wir zusätzliche Beispiele als »Themen für Teams« aus dem Kapitel Jugend und Familie vor:

Traumatisierte Kinder mit einer geistigen Behinderung Junge Menschen mit einer geistigen Behinderung sind besonders gefährdet, durch körperliche, seelische oder sexuelle Gewalt traumatisiert zu werden. Auf Grund ihrer besonderen Abhängigkeit und Hilfsbedürftigkeit haben sie große Mühe, drohende Gewalt als solche rechtzeitig zu erkennen und sich vorbeugend dagegen zu schützen. Zudem ergeben sich große Schwierigkeiten, das erlittene Unrecht nachzuweisen und glaubhaft zu machen, so dass eine strafrechtliche Verfolgung möglich wird. Dieser Workshop soll realistische Hilfsmöglichkeiten aufzeigen und vor allem die immense Bedeutung präventiver Maßnahmen verdeutlichen.

»Es macht wütend, es macht sauer und traurig…« Bedürfnisse und Hilfsangebote für Kinder psychisch kranker Eltern In diese Fortbildung fließen die Erfahrungen aus der »Sonnen-und-Wolken-Gruppe« ein: Eine Gruppe für Kinder, deren Eltern psychisch erkrankt sind. Welche Bedürfnisse haben diese Kinder? Wie gehen sie mit der Störung der Eltern um und wie kann man ihnen bei der Bewältigung helfen? In der Fortbildung werden zunächst die drei häufigsten Störungsbilder besprochen, die bei Eltern anzutreffen sind. Anschließend sollen therapeutische und pädagogische Fördermöglichkeiten für betroffene Kinder vorgestellt werden.


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Trennungsfolgen bei kleinen Kindern Schwerpunkt des Auftrags professioneller Helfer/-innen ist es, Eltern Hilfestellung bei der Erziehung und Förderung ihrer Kinder zu geben, wenn Bedarf dafür besteht. Oft sind wir mit Situationen konfrontiert, in denen wir uns fragen müssen, ob zum Schutz der Kinder eine Herausnahme aus ihrer Herkunftsfamilie notwendig ist. Eindeutig sind solche Situationen, wenn es um Gewalt oder massive Vernachlässigung der Kinder geht. Schwieriger ist es, wenn die Eltern psychisch oder geistig beeinträchtigt sind, oder die Vernachlässigung nicht so ganz eindeutig ist. Es geht dann um die Frage, wann und nach welchen Kriterien die Entscheidung für eine Trennung der Kinder von den Eltern getroffen wird und wie eine solche Trennung vorbereitet und begleitet werden kann, damit die Folgeschäden für die Kinder möglichst gering bleiben. Neben einem Input über Trennung und Trennungsfolgen bei Kindern wird an Fällen aus der Praxis der Dozentin und der Teilnehmer/-innen gearbeitet.

Familien mit Video-Home-Training (VHT)® begleiten VHT ist eine Methode zur Unterstützung von Familien mit Erziehungs- und Kommunikationsschwierigkeiten. Sie stärkt die Erziehungsfähigkeiten der Eltern. Kernstück der Arbeit mit den Videobildern ist die Verbesserung des Kontakts und der Kommunikation. Eltern lernen durch das VHT® ihre Kinder besser zu verstehen und sie positiv zu lernen und zu leiten. Im Seminar wird eine Einführung in die Methode VHT® gegeben und an Fällen aus der Praxis der Teilnehmer/-innen gearbeitet.

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THEMEN FÜR TEAMS


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SEMINARANGEBOTE 117 Grundlagenseminar Psychiatrie 117 Basiswissen Sucht Deeskalieren oder Siegen – Therapeutische Interven118 tionen für Kontext und Störungsbildern mit Gewalt Angst essen Seelen auf – Ressourcenorientierter Umgang 118 mit psychisch kranken Menschen in Krisensituationen 119 Umgang mit Menschen mit Persönlichkeitsstörungen

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Von der richtigen Nähe – oder: Wie viel Distanz braucht 119 professionelles Handeln in der Sozialen Arbeit? Berufsbegleitende Weiterbildung für die Arbeit mit 120 Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen

THEMEN FÜR TEAMS Alle Fachthemen, die in unserem Jahresprogramm angeboten werden, bieten wir Ihnen gerne auch als maßgeschneidertes Fortbildungspaket (Inhouse-Angebot) für Ihr Team oder Ihre Einrichtung an. Thematische Schwerpunkte, Ziele, Umfang, Ort und Termine stimmen wir dabei nach Ihren Wünschen ab. Bitte sprechen Sie uns an! Tel.: 0521/144-5770

Bitte beachten Sie auch unser Angebot BEH-10-062 »Grundkurs sozialraumorientiertes Arbeiten« auf Seite 69.


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BILDUNG

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Dieser praxisnahe Kurs richtet sich in erster Linie an Einsteigerinnen und Einsteiger in psychiatrische Arbeitsfelder und soll zu einer besseren Orientierung in dem sich rasch verändernden psychiatrischen Alltag verhelfen. Vorhandenes Wissen kann aufgefrischt, neue Verstehens- und Zugangsmöglichkeiten können gelernt und die eigene Grundhaltung in der Begegnung mit psychisch kranken Menschen kann reflektiert werden.

Termin: 25.05.–26.05.2010 Di. 08:30 Uhr– Mi.16:30 Uhr Zielgruppe: Mitarbeiter/-innen aus psychiatrischen Arbeitsfeldern Dozent: Herrmann Wand

Lernziele des Seminars sind: – Verständnis von psychischen Krankheiten entwickeln – Grundlagen psychiatrischer Pflege kennen lernen – Praktische Handlungsmöglichkeiten aus der alltäglichen Praxis reflektieren – Bedeutung von Empowerment im psychiatrischen Kontext kennen lernen

Basiswissen Sucht

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Teilnahmebeitrag: 195,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth

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In diesem Seminar werden Grundlagen zum Thema »Stoffgebundene Abhängigkeit« vermittelt. Zu den Lerninhalten gehören das Erarbeiten von fachspezifischen Begriffen/Definitionen, weiterem Basiswissen zum Thema Suchtmittelabhängigkeit, Aufgaben und Verantwortung von Mitarbeitenden und Bewohnern/-innen in der Suchtbehandlung sowie Methoden der Gesprächsführung mit Suchtkranken.

Termin: 15.11.–16.11.2010 Mo. 08:30 Uhr–Di. 16:30 Uhr

Ziele des Seminars: – Erlernen von aktuellem Faktenwissen – Reflexion der eigenen (persönlichen und professionellen) Haltung zu Suchtmittelkonsum und Abhängigkeit – Einüben methodischer Elemente zur Arbeit mit suchtkranken Menschen – Entwickeln von Ideen zur Umsetzung des Erlernten im Alltag

Dozenten/-innen: Gertrud Rönnebrinck Dr. Martin Reker

Zielgruppe: Mitarbeiter/-innen in der Arbeit mit psychisch kranken Menschen mit Suchtproblemen

Teilnahmebeitrag: 210,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 08.10.2010

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Grundlagenseminar Psychiatrie


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Termin: 02.11.– 04.11.2010 Mi. 08:30 Uhr– Do. 16:30 Uhr

Ziel dieses Seminars ist eine Kompetenzerweiterung und Entscheidungssicherheit in unterschiedlichen Gewaltkontexten. Gewalt entwickelt sich und wird aufrechterhalten durch Personenvariablen (z. B. Störungsbilder), durch eskalierende Interaktionsmuster und auch durch personenunabhängige Kontextvariablen (z. B. räumliche Enge). Die Berücksichtigung dieser Aspekte ist für die Planung und Durchführung der therapeutischen Interventionen hoch relevant.

Zielgruppe: Mitarbeiter/-innen die mit der Behandlung und Betreuung psychisch kranker und suchtkranker Menschen beauftragt sind Dozent: Dr. Hagen Böser

Im Seminar werden folgende Kontexte und Störungsbilder mit Gewalt behandelt: – Autoaggression und Suizid – Sexueller Missbrauch – Gewalt in Familien, Beziehungen und unter Jugendlichen – Psychosen – Verwahrlosung – Täter-Opfer-Dynamik – Werteverlust – Aggression in der Therapie und Beratung

Teilnahmebeitrag: 295,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 01.10.2010

PSY-10-109 Termin: auf Anfrage Zielgruppe: Mitarbeiter/-innen in den Arbeitsfeldern Psychiatrie, Wohnungslosen- und Behindertenhilfe Dozenten/-innen: N. N. Teilnahmebeitrag: 210,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth

Deeskalieren oder Siegen Therapeutische Interventionen für Kontexte und Störungsbilder mit Gewalt

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»Angst essen Seele auf« Ressourcenorientierter Umgang mit psychisch kranken Menschen in Krisensituationen In diesem Seminar geht es darum, die Entstehung, Entwicklung und Bewältigung von psychiatrischen Krisen zu verstehen. Exemplarisch werden anhand von Fallvignetten typische Krisenverläufe erkannt und entsprechende Interventionsmöglichkeiten erarbeitet. Durch Reflexion der Innenund Außenwahrnehmung seitens der Klient/-innen und professionellen Helfer/-innen wird eine qualifizierte Auseinandersetzung im beruflichen Alltag erreicht. So entwickelt sich eine größere Flexibilität und Kompetenz in der Krisenbewältigung. Es muss Raum sein für »verrückte Lösungen«. Neben der Auseinandersetzung mit theoretischen Modellen wird an Fällen aus der Praxis der Teilnehmenden gearbeitet. Wir wollen gemeinsam ein Krisenmanagement erarbeiten, in dem es um die Erweiterung der Kompetenzen und Fähigkeiten der Klient/-innen und der professionellen Helfer/-innen geht.


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Termin: 18.10.–19.10.2010 Mo. 08:30 Uhr – Di. 16:30 Uhr

Menschen mit Persönlichkeitsstörungen gelten als schwierig, emotional anstrengend oder therapieresistent. Persönlichkeitsstörungen zeigen sich vor allem in der Beziehung zu anderen Menschen; daher gibt es oft Konflikte zwischen Helfern/-innen und Klienten/-innen. Da es sich um eine chronische Störung handelt, entwickeln Menschen mit Persönlichkeitsstörungen oft Mehrfachdiagnosen, wie etwa eine begleitende Suchterkrankung. In dieser Fortbildung soll es zunächst um die Unterscheidung von Persönlichkeitsstörung und psychischer Störung gehen. Es werden dann die »wichtigsten« Persönlichkeitsstörungen anhand ihrer Entstehung und Symptomatik besprochen. Neurologische Aspekte der Störungen sollen die Grundlage für einen kurzen Einblick in die Phamakotherapie geben, die dann den Umgang mit Menschen, die dieses Störungsbild entwickelt haben, begleiten können.

Von der richtigen Nähe oder: Wie viel Distanz braucht professionelles Handeln in der Sozialen Arbeit? In der Sozialen Arbeit spielt die Frage nach dem richtigen Abstand zwischen Nutzer/-innen und Professionellen eine große Rolle. – Wie viel Nähe braucht ein guter Kontakt zwischen den Beteiligten? – Wie viel Abstand ist für reflektiertes, professionelles Handeln notwendig? – Was ist in der Arbeit mit Klienten/-innen für mich eine gesunde Distanz? Im Seminar beschäftigen wir uns mit theoretischen Modellen zum Thema Nähe /Distanz, probieren die für uns richtige Distanz aus, überprüfen unsere Positionen und bestimmen sie gegebenenfalls neu.

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Zielgruppe: Mitarbeiter/-innen aus den Arbeitsfeldern Psychiatrie, Suchtkrankenhilfe und Wohnungslosenhilfe Dozent: Raphael Hartmann Teilnahmebeitrag: 210,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 13.09.2010

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PSY-10-111 Termin: 03.11.2010 Mi. 08:30 Uhr–16:30 Uhr Zielgruppe: Mitarbeiter/-innen aus allen Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit Dozent: Werner Barking Teilnahmebeitrag: 105,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 01.10.2010

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Umgang mit Menschen mit Persönlichkeitsstörungen


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BILDUNG

P S Y C H I AT R I E

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PSY-10-112 Termin: Block 1 16.11.–19.11.2009 Mo. 08:30 Uhr – Do. 16:30Uhr Ein neuer Kurs startet in 2011; Termine auf Anfrage Zielgruppe: Mitarbeiter/-innen aller Berufsfelder und Arbeitsfelder, die mit der Behandlung und Betreuung von Menschen mit erworbener Hirnschädigung beauftragt sind. Teilnahmevoraussetzungen: Eine mindestens dreijährige, abgeschlossene pädagogische oder pflegerische Berufsausbildung und möglichst eine mindestens einjährige Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen. Dozenten/-innen: Björn Andersen und Fachdozenten/-innen aus den jeweiligen Sachgebieten Teilnahmebeitrag: 1.750,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Bielefeld-Bethel

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Berufsbegleitende Weiterbildung für die Arbeit mit Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen Diese Weiterbildung vermittelt durch theoretische und praktische Bausteine Fachwissen im speziellen Umgang mit Menschen, die eine Hirnschädigung erlitten haben. Der tägliche Umgang mit Menschen, deren Leben durch eine erworbene Hirnschädigung oftmals einschneidende Veränderungen erfährt, bedarf spezieller fachlicher Kompetenzen. Neben Unsicherheiten, was die Patient/-innen und Klient/-innen von ihrer Umwelt wahrnehmen und wie sie dies tun, stellen sich Fragen nach möglichen Behandlungsund Förderschritten sowie der weiteren Lebensperspektive. Die Verhaltensveränderungen der Betroffenen und deren Auswirkungen auf die soziale Umwelt stellen besonders für die Angehörigen oftmals eine neue Belastungssituation dar und erfordern die Unterstützung durch kompetente Mitarbeitende. Um das Kennenlernen der unterschiedlichen Facetten der Pflege und Entwicklungsförderung zu gewährleisten, wird die Weiterbildung in mehrere Bausteine eingeteilt. Nach der Prüfung des erworbenen Fachwissens wird sie in einem Abschlusskolloquium zertifiziert. Ziele der Weiterbildung: – Erweiterung der fachlichen Kompetenz – Mehr Sicherheit im Umgang mit Betroffenen und Dritten – Stärkung der projektbezogenen Arbeit – Erhöhung der Kompetenzen zur Weitervermittlung von Fachkenntnissen an Dritte – Besserer Austausch von Erfahrungen und Wissen mit Hilfe einer Lernplattform Lernorganisation: Es handelt sich um eine berufsbegleitende Weiterbildung im Umfang von ca. 328 Unterrichtsstunden.


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SEMINARANGEBOTE Weiterbildung zur Sozialtherapeutin /zum Sozialtherapeuten Community Reinforcement Approach (CRA) Weiterbildung zum Counseler – Theorieteil Community Reinforcement Approach (CRA) Weiterbildung zum Counseler – Supervision

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Motivierende Gesprächsführung (Motivational Interviewing) Die Selbstkontrolle über den Alkoholkonsum wieder gewinnen (PEGPAK)

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»Double Trouble« – Integrative Behandlungs- und Versorgungsansätze für Menschen mit Doppeldiagnosen

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Den Drogenkonsum kontrollieren (PEGPOK)

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Die ICF in der Behandlung Abhängigkeitskranker

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Das Prinzip Verantwortung im Umgang mit chronisch suchtkranken Menschen

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THEMEN FÜR TEAMS Alle Fachthemen, die in unserem Jahresprogramm angeboten werden, bieten wir Ihnen gerne auch als maßgeschneidertes Fortbildungspaket (Inhouse-Angebot) für Ihr Team oder Ihre Einrichtung an. Thematische Schwerpunkte, Ziele, Umfang, Ort und Termine stimmen wir dabei nach Ihren Wünschen ab. Bitte sprechen Sie uns an! Tel.: 0521 / 144-57 70

SUCHTHILFE

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KAPITEL

SUCHTHILFE

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SU-10-113 Termine: Block 1: 28.06.–30.06.2010 Block 2: 11.10.–15.10.2010 Block 3: 24.01.– 26.01.2011 Block 4: 06.06.– 09.06.2011 (inkl. SV) Block 5: 26.09.–30.09.2011 (inkl. SV) Block 6: 09.01.–12.01.2012 (inkl. SV) Block 7: 07.05.–11.05.2012 (inkl. SV) Block 8: 10.09.–13.09.2012 Exkursion & Fachtag Teilnahmevoraussetzungen: abgeschlossene Ausbildung als Sozialarbeiter/-in, Sozialpädagoge/-in, Krankenschwester, Krankenpfleger, Erzieher/-in, Heilerziehungspfleger/-in, Dipl.-Psychologe/-in und Berufstätigkeit in einem der Thematik der Zusatzausbildung entsprechenden Arbeitsfeld Dozenten/-innen: Werner Barking und Fachdozenten/-innen Teilnahmebeitrag: 4.100,00 € inkl. Kursmaterialien, Zugang zur Lernplattform und Tagungsgetränken Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 17.05.2010

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Weiterbildung zur Sozialtherapeutin/zum Sozialtherapeuten Ressourcenorientierte Arbeit mit chronisch mehrfachbeeinträchtigten abhängigen Menschen im regionalen Verbund Diese Zusatzausbildung ist ein Kooperationsprojekt der Bildung & Beratung Bethel mit dem GVS (Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe im Diakonischen Werk der Ev. Kirche Deutschland e.V.). Die Zusatzausbildung richtet sich an Mitarbeitende der Suchtkrankenhilfe, der Wohnungslosenhilfe, der sozialen, medizinischen und psychiatrischen Versorgung, die zeitweise oder dauerhaft mehrfachbeeinträchtigte abhängige Menschen betreuen und beraten. Lerninhalte: – Fachwissen für die Arbeit mit mehrfachbeeinträchtigten abhängigen Menschen – Fachwissen zum Thema Sucht und zu unterschiedlichen Konzepten in der Arbeit mit suchtkranken Menschen – Reflexion der persönlichen Bezüge zum Thema Sucht – Methodisches Know-how für eine lösungs- und ressourcenorientierte Arbeit mit dieser Zielgruppe – Fähigkeiten, als Case Managerin oder Case Manager die Betreuten kompetent durch das regionale Versorgungsnetz zu begleiten – Kompetenzen, dieses Netz aktiv mit auf- bzw. auszubauen Lernorganisation: Es handelt sich um eine berufsbegleitende Zusatzausbildung im Umfang von 320 Unterrichtsstunden zuzüglich 20 Stunden projektbegleitender Gruppensupervision. Voraussetzungen zur Erlangung des Abschlusses: Die Teilnehmenden führen während der Ausbildung ein Projekt durch, in dem sie Elemente aus der Zusatzausbildung in ihr Praxisfeld implementieren. Den Abschluss der Zusatzausbildung bildet ein Fachtag, auf dem die Workshops von den Teilnehmenden der Ausbildung gestaltet werden. Abschluss/Zertifikat: Sozialtherapeutin /Sozialtherapeut für die Arbeit mit chronisch mehrfachbeeinträchtigten abhängigen Menschen


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KAPITEL

SUCHTHILFE

Community Reinforcement Approach (CRA) ist ein in den USA entwickeltes verhaltenstherapeutisches Behandlungsmodell, das Aspekte der Gemeindeorientierung, psychosoziale, motivationale und spezifische psychotherapeutische Interventionen integriert. Das Konzept basiert auf der Grundannahme, dass Verstärkerprozesse für die Aufrechterhaltung und somit auch Behandlung der Patienten/-innen eine zentrale Rolle spielen. Die wichtigsten Komponenten des CRA: Verhaltensanalyse von Konsum- und Abstinenzprozessen In einem strukturierten Interview werden interne und externe Trigger sowie kurz- und langfristige Konsequenzen von Konsumverhalten erarbeitet. Ziel ist es, durch eine detaillierte Analyse einer Konsumepisode Begleitumstände und die zugrunde liegenden Motive für den Suchtmittelkonsum zu erfassen. Erzeugung erster Nüchternheit und Abstinenz Ziel dieses Therapieeinstiegs ist es, der Patientin/dem Patienten ein Erfolgserlebnis des Verzichts und eine positive Abstinenzerfahrung zu ermöglichen. Ausbau positiver Verstärker Die erreichte Abstinenz soll durch wirksame individuelle Verstärker aufrechterhalten werden. Als Verstärker dienen positive Veränderungen aus den Bereichen Partnerschaft, Familie, Arbeit und Freizeit. Ziel der Behandlung ist es, dem Patienten die überzeugende Erfahrung zu vermitteln, dass ein abstinenter Lebensstil attraktiver ist als der Konsum von Rauschmitteln. Dafür ist ein Motivations- und Verhaltenstraining unentbehrlich. Das Behandlungsprogramm basiert auf dem Modell der Operanten Konditionierung und einem aktiven Therapeuten. Ziel ist die »Hilfe zur Selbsthilfe« zum Aufbau eigener Motivationen und die Einbeziehung des individuellen Lebensumfeldes des Patienten zur Rückfallprävention. Ziel dieser Weiterbildung ist es, das Behandlungskonzept des CRA und die Methode zu erlernen, um es im Berufsleben als Alternativbehandlung anbieten und ausführen zu können. In den drei zweitägigen Theorieseminaren werden die Inhalte des CRA-Konzepts vermittelt und die wichtigsten Behandlungselemente eingeübt.

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SU-10-114 Termine: 14.06.–15.06.2010 06.09.– 07.09.2010 06.12.– 07.12.2010 jeweils Mo. 09:00 Uhr–17:00 Uhr Zielgruppe: Mitarbeiter/-innen in der ambulanten und stationären Suchtkrankenhilfe. Für den Erwerb des CRACounseler-Zertifikats ist die Teilnahme am Theorieseminar und der Nachweis von 6 supervidierten Therapiegesprächen Voraussetzung. Dozenten/-innen: Dr. Stephanie Kunz, Dr. Wolfgang Lange, Dr. Martin Reker Teilnahmebeitrag: 900,00 € inkl. Mittagsbuffet und Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Ausbildungs- und Tagungshotel Lindenhof, Bielefeld Anmeldung bis: 03.05.2010 Literaturempfehlungen: Meyers, R.J. & Smith, J.E. (2007). CRA-Manual zur Behandlung von Alkoholabhängigkeit. Erfolgreicher behandeln durch positive Verstärkung im sozialen Bereich. Bonn Psychiatrie Verlag Lange, W., Reker, M. & Driessen, M. (2008). Community Reinforcement Approach (CRA) – Überblick über ein Konzept zur Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen. Sucht Heft 1 2008

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Community Reinforcement Approach (CRA) Weiterbildung zum Counseler – Theorieteil


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KAPITEL

SUCHTHILFE

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SU-10-115

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Termin: nach Vereinbarung

Community Reinforcement Approach (CRA) Weiterbildung zum Counseler – Supervision Begleitend zur Teilnahme an den Workshops zum theoretischen Inhalt des CRA können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Therapiesitzungen durch die Dozentinnen und Dozenten supervidieren lassen. Dazu werden von Ihnen Bänder von Therapiesitzungen erstellt und den Supervisorinnen und Superpervisoren zugesandt. Sie erhalten zu diesen Bändern zeitnah eine schriftliche und eine telefonische Rückmeldung.

Zielgruppe: Teilnehmer/-innen am CRA-Theorieseminar Dozenten/-innen: Dr. Stephanie Kunz, Dr. Wolfgang Lange, Dr. Martin Reker

Für den Erwerb des CRA-Counseler-Zertifikats ist die Teilnahme am Theorieseminar und der Nachweis von sechs supervidierten Therapiegesprächen Voraussetzung.

Teilnahmebeitrag: 550,00 € für sechs supervidierte Therapiegespräche Veranstaltungsort: Nach Absprache

SU-10-116 Termin: 28.10.–29.10.2010 Do. 08:30 Uhr–Fr. 16:30 Uhr Zielgruppe: Mitarbeiter/-innen aller Berufsfelder und aller Arbeitsfelder, die mit der Behandlung und Betreuung suchtkranker Menschen beauftragt sind. Dozent: Dr. Heinz Westermann Teilnahmebeitrag: 195,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Terach Anmeldung bis: 01.09.2010

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Motivierende Gesprächsführung (Motivational Interviewing) in der Arbeit mit Personen mit problematischem Suchtmittelsubstanzkonsum (legale und illegale Drogen) Motivierende Gesprächsführung (MI) ist ein von William Miller und Steven Rollnick, zwei etablierten Suchtforschern, Ende der 80er Jahre entwickelter Ansatz der Gesprächsführung mit suchtmittelabhängigen Personen. Diese Menschen gelten häufig als besonders resistent, zwiespältig und ambivalent gegenüber einer bevorstehenden Veränderung. Auch Personen in schwierigen, persönlichen und sozialen Situationen weisen oftmals ein hochambivalentes Verhalten auf. Zeitweise wollen diese Personen ein problematisches Verhalten verändern, dann wiederum scheint es, dass sie das problematische Verhalten nicht verändern wollen oder können. Der alltägliche Umgang mit diesen Personen in der Behandlung eröffnet eine Vielzahl praktischer Fragen in der Gesprächsführung. Althergebrachte Konzepte und Grundhaltungen greifen nicht, Ratlosigkeit und Hilflosigkeit in Behandlung, Beratung und Betreuung sind nicht selten. Konfrontative Gesprächsstrategien tragen häufig zur Eskalation bei, Beziehungs- und Behandlungsabbrüche können eine Folge sein. Motivierende Gesprächsführung unterstützt Klientinnen und Klienten in einer respektvollen, wertschätzenden, die Eigenverantwortung betonenden Art und Weise in der Auseinandersetzung mit der Veränderung ihres Ambivalenz- und Problemverhaltens.


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KAPITEL

SUCHTHILFE

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Termin: 15.03.–16.03.2010 Mo. 08:30 Uhr– Di. 16:30 Uhr Zielgruppe: Mitarbeiter/-innen die mit der Behandlung und Betreuung suchtkranker Menschen beauftragt sind

In der Suchtkrankenbehandlung werden zur Zeit im verstärktem Maße therapeutische Programme zum »kontrollierten Trinken« diskutiert und umgesetzt. PEGPAK ist ein Programm zur Erreichung von Nullkonsum oder Konsumreduktion für problematische Alkoholkonsumenten/-innen mit riskanten oder abhängigen Konsummustern. Das Programm ist manualisiert, umfaßt neun Einheiten (Gruppentreffen) von ca. 90 bis 120 Minuten und kann in unterschiedlichen Suchtbehandlungssettings (z.B. stationäre Entzugsbehandlung, Heimen, Wohngruppen, ambulante Rehabilitation) eingesetzt werden.

Dozent: Dr. Heinz Westermann Teilnahmebeitrag: 195,00 € inkl. Tagungsgetränke

Ziele des Seminars: – Kennenlernen der theoretischen Grundlagen – Erarbeiten des PEGPAK-Behandlungsprogramms mit Manual und Präsentationsmedien – Einüben der einzelnen Programmelemente, um die Moderatorinnen und Moderatoren zu befähigen, das PEGPAKBehandlungsprogramm selbstständig durchzuführen

»Double Trouble« Integrative Behandlungs- und Versorgungsansätze für Menschen mit Doppeldiagnosen (psychische und substanzbezogene Störungen) Das Seminar zeigt Möglichkeiten auf, wie Suchtstörungen auch als psychische Störungen im ambulanten und /oder (teil-) stationären Rahmen integrativ behandelt werden können. Die Teilnehmenden lernen, wie Versorgungssysteme der Psychiatrie, der Wohnungslosenhilfe, der Jugend- und Drogenhilfe sowie der Suchtkrankenhilfe interdisziplinär, kooperativ und vernetzt zusammenarbeiten können. Menschen mit Doppeldiagnosen sollen durch diese Schritte körperlich, psychisch und sozial dauerhaft Verbesserungen ihrer Lebensqualität erreichen können.

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Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 08.02.2010

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SU-10-118 Termin: 25.10.–27.10.2010 Mo. 08:30 Uhr–Mi. 16:30 Uhr Zielgruppe: Mitarbeiter/-innen aus psychiatrischen Versorgungseinrichtungen, aus der Suchtkrankenhilfe, der Wohnungslosenhilfe, der Jugend- und Drogenhilfe Dozent: Dr. Theo Wessel Teilnahmebeitrag: 295,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 01.09.2010

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Die Selbstkontrolle über den Alkoholkonsum wieder gewinnen Moderatoren/-innen-Schulung für das Psychoedukative Gruppenprogramm bei Problematischem Alkohlkonsum (PEGPAK)


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KAPITEL

SUCHTHILFE

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SU-10-119

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Termin: 19.04.– 21.04.2010 Mo.08:30 Uhr – Mi. 16:30 Uhr Zielgruppe: Mitarbeiter/-innen der Drogenhilfe, Suchtkrankenhilfe, Jugendhilfe, Wohnungslosenhilfe

Die Seminarteilnehmenden werden als Moderatorinnen und Moderatoren ausgebildet, das PEGPPOK-Behandlungsprogramm in ihren jeweiligen Arbeitsfeldern einzusetzen. PEGPPOK ist ein Programm, das Drogengebrauchenden ermöglichen soll, den Drogenkonsum so zu gestalten und selbst zu kontrollieren, dass ein solcher Gebrauch in einem gesundheitsverträglichen und konventionellen Lebensstil integriert sein kann. Das Programm ist zieloffen konzipiert, d. h. Konsummuster, die sich an aufgestellten Selbstkontrollregeln orientieren oder Nullkonsum im Sinne von Drogenabstinenz zum Inhalt haben, sind als programmatische Zieloptionen vorgesehen. Das Programm ist manualisiert, umfasst 12 Gruppentreffen von jeweils etwa 90 Minuten und kann in unterschiedlichen Behandlungssettings, insbesondere im ambulanten Bereich der Jugend- und Drogenhilfe, eingesetzt werden.

Dozent: Dr. Theo Wessel Teilnahmebeitrag: 295,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 15.03.2010

SU-10-120 Termin: 05.10.2010 Di. 08:30 Uhr –16:30 Uhr Zielgruppe: Mitarbeiter/-innen die in der Behandlung suchtkranker Menschen arbeiten Dozent: Werner Barking Teilnahmebeitrag: 105,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 01.09.2010

Den Drogenkonsum kontrollieren Moderatoren/-innen-Schulung für das Psychoedukative Gruppenprogramm bei Problematischem Partydrogen und Opiat Konsum (PEGPOK)

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Die ICF in der Behandlung Abhängigkeitskranker Die »Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit« (ICF) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) dient als länder- und fachübergreifende einheitliche Sprache zur Beschreibung des funktionalen Gesundheitszustandes, der Behinderung, der sozialen Beeinträchtigung und der relevanten Umgebungsfaktoren einer Person. Sie ergänzt die lineare, symptom- und defizitorientierte Sichtweise der weiterhin gültigen ICD durch die Einbeziehung komplexer kontextueller Einflussfaktoren und Auswirkungen. Im Seminar wird eine Einführung in die Grundideen und Systematik der ICF gegeben. Anhand von Fallbeispielen aus der Praxis der Teilnehmenden wird die Bedeutung der Kontextfaktoren in der Behandlung Suchtmittelabhängiger erarbeitet und es werden Ideen für ihre Einbeziehung in die Behandlungsstrategien entwickelt.


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KAPITEL

SUCHTHILFE

Im Suchthilfesystem stellt sich immer wieder neu die Frage, wer eigentlich für Menschen verantwortlich ist, die für sich selbst unzureichend Verantwortung übernehmen. Menschen mit Suchtproblemen sind hier das Paradebeispiel. Mitarbeiter/-innen aus der Eingliederungshilfe oder aus der Wohnungs- und Straffälligenhilfe sind immer wieder mit dem Problem konfrontiert, dass Klienten die angebotenen Hilfen überfordern oder nicht nutzen können, gleichzeitig aber niemand anderes da ist, der die Verantwortung für diese schwierigen Menschen übernehmen will. Gesetzliche Betreuer/-innen sollen dieses Dilemma lösen. Sie bleiben aber selbst hilflos, wenn Sie keine Institutionen finden, die bereit sind, sich mit diesen schwierigen Personen zu befassen. Das Seminar soll helfen, die Frage der Verantwortlichkeit für das eigene Leben und für das Leben anderer, insbesondere suchtkranker Menschen, systematisch zu entwickeln, um im alltäglichen Umgang mit Grenzsituationen eine ethisch reflektierte und ausreichend klare Position beziehen zu können. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind aufgefordert, Fallbeispiele aus der eigen Praxis mitzubringen, um die Verantwortungsfrage nicht nur theoretisch, sondern auch alltagsorientiert diskutieren zu können.

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SU-10-121 Termin: 11.11.2010 Do. 08:30 Uhr –16:30 Uhr Zielgruppe: Mitarbeiter/-innen der sozialen, medizinischen und psychiatrischen Versorgung, die mit der Behandlung und Betreuung suchtkranker Menschen beauftragt sind. Dozent: Dr. Martin Reker Teilnahmebeitrag: 95,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis: 08.10.2010

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Das Prinzip Verantwortung im Umgang mit chronisch suchtkranken Menschen


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SEMINARANGEBOTE 129 Studienreise nach Istanbul

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Wer Afrika erlebt, kommt verändert zurück! 129 Vorankündigung Studienreise Tanzania 2011 Studienseminar in Polen – Besuch des ehemaligen 130 Konzentrationslagers Auschwitz Studienseminar in Italien – Rom unter deutscher 130 Besatzung (1943 –1944) Fortbildungen für freiwillig Engagierte in den v. 131 Bodelschwinghschen Anstalten Bethel Angehörige und Ehrenamtliche als gesetzliche 131 Betreuer/-innen Erwachsenenbildung für Menschen mit Behinderung – 132 Studientag für Kursleiter/-innen 133 Leben im Heim 133 Selbstbestimmt leben im Heim? 134 Angebote der Ökumenischen Werkstatt Bethel


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BILDUNG

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Termin: 16.10.– 23.10.2010 Sa.– Sa.

Die siebentägige Reise führt nach Konstantinopel, Byzanz, Istanbul. Sie ist konzipiert für Mitarbeitende in Diakonie und Wohlfahrtswesen, die allein oder zusammen mit ihren Partner/-innen die in den letzten Jahrzehnten enorm gewachsene Stadt am Bosperus kennenlernen wollen, wo seit Jahrhunderten kulturelle Einflüsse aus Ost und West aufeinander treffen, sich mischen, befruchten oder auch abstoßen und bekämpfen. Ausgehend vom »Neuen Rom« des Kaisers Konstantin soll die Entwicklung der Stadt in byzantinischer, osmanischer und türkisch-republikanischer Zeit in den Blick genommen werden. Auf dem Programm stehen Besuche von historischen und religiösen Stätten der Christen und Muslime, aber auch von Wohlfahrtseinrichtungen, Begegnungen mit Vorbetern, Predigern, Sozialarbeiter/-innen. Daneben wird Gelegenheit sein, die Stadt auf eigene Initiative zu erkunden.

Zielgruppe: Allgemeininteressierte, Mitarbeiter/-innen im Sozialwesen Dozenten: Prof. Dr. Matthias Benad Teilnahmebeitrag: auf Anfrage inkl. Fahrt, Programm, Unterkunft Veranstaltungsort: Istanbaul Anmeldung bis: 23.08.2010

Eine ausführliche Ausschreibung erscheint im Frühjahr 2010.

»Wer Afrika erlebt, kommt verändert zurück!« Vorankündigung Studienreise Tanzania 2011 2007 führte die Bildung & Beratung eine erfolgreiche Studienreise nach Tanzania durch. Für 2011 planen wir in den ersten drei Ferienwochen von NRW (ca. 24.07.– 14.08.2011) die Neuauflage dieser Studienreise. Wenn Sie das Land und diakonische Projekte der dortigen Ev. Kirche kennenlernen wollen, sind Sie bei dieser Fahrt richtig! Die Reise soll uns über Arusha mit dem Besuch eines Nationalparkes nach Bukoba führen. Dort werden wir mehrere Tage in sozial-diakonischen Projekten, wie dem AIDS-Waisenprojekt Huyawa, im Krankenhaus in Ndolage oder in einem Waisenhaus hospitieren. Nach dem Besuch der Hauptstadt Daressalam und der Insel Sansibar ist die Rückreise geplant. Die genaue Reiseroute steht noch nicht fest. Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich zunächst unverbindlich an. Wir laden Sie dann 2010 zu einem Informationstreffen ein.

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AB-10-122 Termin: Juli /August 2011 Zielgruppe: Allgemeininteressierte Dozenten/-innen: Regine Buschmann Heinz-Jürgen Uffmann Teilnahmebeitrag: auf Anfrage Veranstaltungsort: Verschiedene Orte in Tanzania

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Studienreise nach Istanbul Historisch-politische, religiöse und soziale Aspekte der Stadtentwicklung


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Termin: 10.04.– 21.04.2010, Sa.–Mi.

Studienseminar in Polen – Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz Konzentrationslager sind ein dunkler Fleck in der Deutschen Geschichte. Unser Wissen darüber ist bruchstückhaft. Es bleiben Fragen: Wie konnte es dazu kommen? Wusste die Bevölkerung wirklich nicht, was in den Lagern geschah? Wie haben die Opfer dieses Grauen verarbeitet? Ziel des Seminars ist es, diesen Teil deutsch-polnischer und deutsch-jüdischer Geschichte nicht nur von den historischen Fakten her aufzuarbeiten, sondern sich auch von dem Grauen und den Qualen, die die Menschen dort erlitten haben, berühren zu lassen. Der zweite Teil der Veranstaltung ist dem Sozialwesen und der europäischen Integration in Polen gewidmet.

Zielgruppe: Allgemeininteressierte Dozenten: Josef Hartmann, Wolfgang Overkamp Teilnahmebeitrag: 890,00 € inkl. Fahrt, Programm, Unterkunft in Mehrbettzimmern und Halbpension

Bildungsurlaub kann beantragt werden.

Veranstaltungsort: Auschwitz und Krakau Anmeldung bis: 09.03.2010

AB-10-125 Termin: 21.11.–28.11.2010, So.–So. Zielgruppe: Allgemeininteressierte Dozenten: Josef Hartmann, Wolfgang Overkamp Teilnahmebeitrag: 970,00 € inkl. Fahrt, Programm, Unterkunft in Mehrbettzimmern und Halbpension Veranstaltungsort: Casa Valdese, Rom Anmeldung bis: 01.10.2010

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Studienseminar in Italien – Rom unter deutscher Besatzung (1943–1944) Die »Achse Rom – Berlin« gehört zur wenig erfreulichen Vergangenheit zwischen Deutschland und Italien. Auf den Spuren dieser jüngeren deutsch-italienischen Geschichte werden wir uns während unseres Aufenthaltes in Rom bewegen. Zeitzeugengespräche und das Aufsuchen der historischen Orte stehen im Mittelpunkt. Uns interessiert, wie sich die deutsche Besatzung auf Rom auswirkte und wie der Widerstand dagegen aussah. Neben der Beschäftigung mit der deutsch-italienischen Zeitgeschichte werden wir die Waldenserkirche in Rom kennen lernen: ihre Stellung gegenüber der mächtigen katholischen Kirche, ihre soziale Tätigkeit und ihre Jugendarbeit. Bildungsurlaub kann beantragt werden.


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BILDUNG

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AB-10-126 Termine: Werden in der halbjährlich erscheinenden Übersicht bekannt gegeben

Wir bieten freiwillig Engagierten Fortbildungen zu verschiedenen Themen an. Im Mittelpunkt stehen fachliche Fragen wie Gesprächsführung, Nähe und Distanz in ehrenamtlichen Beziehungen, aber auch der Erfahrungsaustausch untereinander. Eine halbjährliche Übersicht mit den genauen Themen und Terminen kann ab Januar 2010 angefordert werden. Die Fortbildungen finden im Auftrag der Freiwilligenagentur Bethel statt.

Zielgruppe: Freiwillig Engagierte in den v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel Dozent/-innen: Evelin Krüger und Fachreferent/-innen Teilnahmebeitrag: Den Teilnehmenden entstehen keine Kosten Veranstaltungsort: Haus Nazareth

Angehörige und Ehrenamtliche als gesetzliche Betreuer/-innen Angehörige von Menschen mit Behinderung oder seelischer Störung sind häufig die erste Adresse für die Übernahme einer Betreuung. In der Ausübung dieses Amtes – zwischen emotionaler Beziehung zum /zur Angehörigen und seiner / ihrer rechtlichen Vertretung – sind ehrenamtliche Betreuer /innen häufig sich selbst überlassen. Mit diesem Seminar will die Bildung & Beratung Bethel in Kooperation mit dem Verein für Betreuungen in Bielefeld e.V. ein Angebot für ehrenamtliche Betreuer/-innen machen, das insbesondere das Spannungsfeld von Angehörigen als gesetzliche Betreuer/-innen in den Mittelpunkt rückt. Wir bieten Ihnen Raum – zum gegenseitigen Austausch – zur Beratung von aktuellen Themen mit Fachleuten – zur Reflexion und Klärung von Konflikten, die aus der Rollenvielfalt erwachsen

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AB-10-127 Termin: 06.03.– 07.03.2010 Sa. 10:00 Uhr– So. 14:00 Uhr Zielgruppe: Angehörige und Ehrenamtliche als gesetzliche Betreuer/-innen Dozent/-in: Nikola Puls-Heckersdorf, Lars Timm Teilnahmebeitrag: auf Anfrage (bitte fordern Sie unseren Sonderprospekt an!) Veranstaltungsort: Ausbildungs- und Tagungshotel Lindenhof

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Fortbildungen für freiwillig Engagierte in den v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel


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AB-10-128 Termin: 24.04.2010 Sa. 09:00 Uhr–16:00 Uhr Zielgruppe: Kursleiter/-innen in der Erwachsenenbildung für Menschen mit Behinderung Dozentin: Esther Wolf Teilnahmebeitrag: auf Anfrage Veranstaltungsort: Ausbildungs- und Tagungshotel Lindenhof Anmeldung bis: 12.03.2010

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Erwachsenenbildung für Menschen mit Behinderung – Studientag für Kursleiter/-innen Bildungsangebote für Menschen mit Behinderung sind ein wesentlicher Beitrag zur Mitbestimmung und Förderung der Teilhabe am Leben der Gesellschaft und der Eingliederung in die Arbeitswelt. Sie orientieren sich inhaltlich an aktuellen und allgemeinen Fragestellungen des individuellen und sozialen Lebens. Bildungsangebote für Menschen mit Behinderung erfordern neben der Fachkompetenz für ein bestimmtes Themengebiet in besonderer Weise pädagogisches Geschick, Erfahrung und Kenntnisse im Umgang mit Menschen mit Behinderung. Mit diesem Studientag wollen wir Kursleiter/-innen in Bildungsmaßnahmen für Menschen mit Behinderung ein Forum anbieten – zum Erfahrungsaustausch – zur Weiterbildung im Bereich Sozialraumorientierung – zu Informationen aus dem Bereich der Behindertenhilfe – zu zukünftigen Entwicklungen und Perspektiven


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BILDUNG

A U S TA U S C H U N D B E G E G N U N G

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Neue Entwicklungen in den Versorgungsstrukturen der Behindertenhilfe bergen Chancen, aber auch viele offene Fragen in sich. Wie entwickelt sich das alltägliche Leben im Heim, wie sollen Angehörige in die Arbeit einbezogen werden und wie gestaltet sich zukünftig der Kontakt und die Kooperation zwischen Mitarbeiter/-innen und Angehörigen? Darüber hinaus wollen wir durch Fachbeiträge und Diskussionen aktuelle oder immer wieder brisante Themen ansprechen und bearbeiten.

AB-10-129 Termin: 03.09.– 05.09.2010 Fr. 17:00 Uhr– So. 14:00 Uhr Zielgruppe: Angehörige von Menschen mit Behinderung Dozentin: Nikola Puls- Heckersdorf Teilnahmebeitrag: auf Anfrage Veranstaltungsort: Ausbildungs- und Tagungshotel Lindenhof

Selbstbestimmt leben im Heim? Schwer behinderte Menschen, die ihre Wünsche und Bedürfnisse meist nicht verbal ausdrücken können, darin zu unterstützen, ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu führen, ist eine Herausforderung. An vielen kleinen Beispielen wird deutlich, wie oft im Alltag für eine/n Bewohner/-in entschieden wird, statt mit ihr/ihm zu reden. Im Seminar wollen wir für dieses Thema sensibilisieren und Angehörige und Mitarbeiter/-innen ermutigen, miteinander darüber zu ins Gespräch zu kommen.

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AB-10-130.1 AB-10-130.2 Termin: AB-10-130.1: 29.05.– 30.05.2010 AB-10-130.2: 02.10.– 03.10.2010 Zielgruppe: Angehörige von Menschen mit schwerer Behinderung Dozent: Heinz-Jürgen Uffmann Teilnahmebeitrag: auf Anfrage Veranstaltungsort: Ausbildungs- und Tagungshotel Lindenhof

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Leben im Heim


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BILDUNG

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AB-09-135

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Ökumenische Werkstatt Bethel der Vereinten Ev. Mission Auszug aus dem Seminarangebot 2010 Anmeldungen: Ökumenische Werkstatt Bethel Bethelweg 72, 33617 Bielefeld Telefon: 05 21/144-32 98, Fax: 05 21/144-45 59 oewe-bethel@vemission.org www.missionshaus-bethel.de

Termin: 1. Kurs: 07.01.–10.01.2010 2. Kurs: 29.04.– 02.05.2010 3. Kurs: 13.05.–16.05.2010 4. Kurs: 09.12.–12.12.2010 jeweils Do. 15:00 Uhr– So. 14:00 Uhr Dozentin: Edelgard Abram

Bahasa Indonesia (Indonesisch-Sprachkurs) Wir bieten Schnupperkurse für alle Interessierten an, die sich auf eine Reise nach Indonesien vorbereiten oder Besuch von dort empfangen werden. Alle Kurse haben denselben Inhalt. In Kooperation mit der FH Dortmund.

Termin: Fr. 19.02.– So.21.02.2010 Dozent: Christian Hohmann und Mainzer Arbeitskreis Südliches Afrika (MAKSA)

Tagung zum Südlichen Afrika Einmal jährlich bietet die Ökumenische Werkstatt Bethel in Kooperation mit dem Mainzer Arbeitskreis Südliches Afrika eine Tagung zu aktuellen Themen an – es geht um kirchliche, politische und wirtschaftliche Zusammenhänge. Weitere Details entnehmen Sie der Website.

Termine: Kiswahili I Kurs 1: 12.03.–14.03.2010 Kurs 2: 19.03.– 21.03.2010 Kurs 3: 16.04.–18.04.2010 Termine: Kiswahili II 23.04.– 25.04.2010 Termine: Kiswahili III 07.05.– 09.05.2010 jeweils Fr. 17:30 Uhr– So. 14:00 Uhr Dozentinnen: Elizabeth Fry, Ute Litschel

Kiswahili-Schnupperkurse In diesem Kurs an drei Wochenenden können Sie erste Sprachkenntnisse und Orientierungshilfe bekommen, die Ihnen bei einem Aufenthalt in Ostafrika sehr helfen werden, zurecht zu kommen. Auch wenn Sie Besuch aus Tansania erwarten, lohnt sich die Beschäftigung mit der Sprache und Kultur des Landes. Mit entsprechenden Vorkenntnissen können die Kurse einzeln belegt werden.


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BILDUNG

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Intensivkurs Kiswahili Ein Angebot für alle, die sich für diese ostafrikanische Sprache interessieren. Der Kurs beinhaltet 90 Unterrichtsstunden Sprachelernen, Einführung in die politische und kirchliche Geschichte Ostafrikas, Orientierungshilfe für einen Aufenthalt in Ostafrika.

135 Termin: 21.07.–06.08.2010 Mi. 15:00 Uhr– Fr. 14:00 Uhr Dozentin: Ute Litschel

Weitere Sprachkurse für Filipino, Ökumenisches Englisch, Ökumenisches Französisch und weitere Angebote können Sie der o. g. Website entnehmen. Fortbildung: Interkulturelle Kompetenz Zertifikatskurs für Fachkräfte in Beratung, Bildung und anderen sozialen Arbeitsfeldern In Deutschland leben und arbeiten Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft und Prägung. Dies ist zum einen eine Bereicherung, zum Anderen entstehen dadurch Konflikte und Stresssituationen, auf die viele nicht genügend vorbereitet sind. In diesem Kurs werden Grundlagen zur Interkulturalität vermittelt und diskutiert, bevor es dann in einem nächsten Schritt um den Erwerb Interkultureller Handlungskompetenzen geht. Diese Fortbildung (72 USt) qualifiziert Fachkräfte an interkulturellen Schnittstellen für den Umgang mit Verschiedenheit, sozialen Konflikten, Prozessen des Ein- und Ausgrenzens und wechselseitigen Missverständnissen. Folgende Kompetenzen sollen u.a. entwickelt werden: – individuelle Wahrnehmungs- und Orientierungsmuster interkulturell und selbstreflexiv deuten können – kulturabhängige Rollenkonstrukte kennen – um Ursachen und Erscheinungsformen von Diskriminierungsprozessen wissen und Strategien zur Prävention kennenlernen – interkulturelle Konfliktlösungsprozesse initiieren lernen Es wird durchgehend an eigenen Erfahrungen aus dem beruflichen Alltag oder aus der ökumenischen Partnerschaftsarbeit gearbeitet. Thematische Inputs der Trainerinnen werden mit sensibilisierenden Übungen verbunden. Veranstalter dieser Weiterbildung Ev. Erwachsenenbildungswerk Westfalen und Lippe, e.V. mit dem Diakonischen Werk, der Ökumenischen Werkstatt Bethel der VEM und dem Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung (MÖWe).

Termine: 1. Einheit 11.06. –12.06.2010, Fr.–Sa. 2. Einheit 06.10.2010, Mi. 3. Einheit 02.12.–04.12.2010, Do.– Sa. 4. Einheit 10.02.–11.02.2010, Do.– Fr. Referentinnen: Leah Carola Czollek, Berlin und Dr. Gudrun Perko, Berlin sind ausgewiesene Fachfrauen in der Thematik und mehrfach als Trainerinnen qualifiziert (Social Justice Trainings, Diversity Theorien, interkulturelle Mediation, Konfliktlösungskompetenzen u.a.). Kursleitung: Antje Rösener (Ev. Erwachsenenbildungswerk) und Heike Koch (MÖWe). Anmeldung und Information für dieses Angebot: Ev. Erwachsenenbildungswerk Westfalen und Lippe e.V., Olpe 35, 44135 Dortmund Tel.: 0231/ 54 09 40 oder antje.roesener@ebwwest.de

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SEMINARANGEBOTE 137 Wir Bewohnerbeiräte in der Region

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138 Packen wir es an! Grundkurs für Werkstatträte 138 Gemeinsam sind wir stark! Aufbaukurs für Werkstatträte Frische Brise – Grundkurs für Werkstatträte aus der 139 Region Bielefeld Landesversammlung der diakonischen Werkstatträte 139 aus NRW 140 Hochseeinsel Helgoland – eine integrative Bildungsreise 141 Mädchen- und Frauenpower: Ein Seminar für Schülerinnen 141 Männerpower: Ein Seminar für Schüler Interessen vertreten, aber wie? 142 Interessen erkennen, ausdrücken und durchsetzen


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BILDUNG

BILDUNG FÜR MENSCHEN MIT BEHINDERUNG

Bildung & Beratung Bethel geht mit seinen Kursen für die Bewohnerbeiräte in die Region und lädt besonders die Bewohnerbeiräte aus dem Umkreis zu den Veranstaltungen ein. Ziele sind: – die Vernetzung der Bewohnerbeiräte – der Austausch über erste Erfahrungen mit dem Wohnund Teilhabegesetz bzw. den gesetzlichen Grundlagen – die Vertiefung der rechtlichen Kenntnisse – das Einüben von Gesprächen und Verhandlungen, um wirkungsvoll die Interessen der Bewohner und Bewohnerinnen zu vertreten – Weitergabe von Tipps für die praktische Alltagsarbeit Die Kurse finden statt in: – Freistatt, Altes Cafe (Kurs-Nr: BMB-10-31.1) – Enger Gemeindehaus (Kurs-Nr: BMB-10-31.2) – Dortmund (Kurs-Nr: BMB-10-31.3) – Bethel-Bielefeld, Hotel Lindenhof (Kurs-Nr: BMB-10-31.4) – Eckardtsheim, Haus Kana – Region Bielefelder Süden und Umgebung (Kurs-Nr: BMB-10-31.5) Die zweitägigen Kurse werden ohne Übernachtung angeboten. Tagungsverpflegung (Kaffee, Tee, Wasser, Mittagessen) wird von uns organisiert.

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BMB-10-131.1 BMB-10-131.2 BMB-10-131.3 BMB-10-131.4 BMB-10-131.5 Termin: BMB-10-130.1: 08.03.– 09.03.2009 Mo. 09:30 Uhr– Di. 15:30 Uhr in Freistatt BMB-10-130.2: 06.09.– 07.09.2010 Mo. 09:00 Uhr–Di.15:00 Uhr in Enger BMB-10-130.3: 08.09.–09.09.2010 Mi. 09:30 Uhr–Do.15:30 Uhr in Dortmund BMB-10-130.4: 29.11.– 30.11.2010 Mo. 09:30 Uhr–Di.15:30 Uhr in Bethel BMB-10-130.5: 02.12.– 03.12.2010 Do. 09:30 Uhr– Fr. 15:30 Uhr in Eckardtsheim Zielgruppe: Bewohner- und Bewohnerinnenbeiräte und ihre Assistenten und Assistentinnen Dozent: Heinz-Jürgen Uffmann Teilnahmebeitrag: 85,00 € zzgl. Verpflegung (abhängig vom Veranstaltungsort)

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Wir Bewohnerbeiräte in der Region


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BILDUNG

BILDUNG FÜR MENSCHEN MIT BEHINDERUNG

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BMB-10-132

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Termin: 26.04.– 28.04.2010 Mo.10:00 Uhr – Mi.13:00 Uhr

Packen wir es an! Grundkurs für Werkstatträte Sie sind in den Werkstattrat gewählt worden und möchten sich fit machen für die Aufgaben, die auf Sie zukommen? Dann sind Sie hier richtig! Im Grundkurs erarbeiten wir mit Ihnen die gesetzlichen Grundlagen der Arbeit im Werkstattrat. Wir sprechen über die gesetzlichen Grundlagen und die Werkstättenmitwirkungsverordnung. Wir üben, wie Sie sich für die Rechte Ihrer Kollegen/-innen wirkungsvoll einsetzen können und wie eine gute Zusammenarbeit mit der Werkstattleitung aussehen kann. Zusätzlich gibt es viele praktische Tipps für den Alltag eines Werkstattrates. Aber keine Sorge: Es bleibt in diesen Tagen auch ausreichend Zeit für Gespräche und gemeinsame Unternehmungen!

Zielgruppe: Werkstatträte Dozent: Heinz-Jürgen Uffmann Teilnahmebeitrag: 170,00 € im DZ, 190,00 € im EZ mit Vollpension Veranstaltungsort: Ausbildungs- und Tagungshotel Lindenhof Anmeldung bis: 13.03.2010

BMB-10-133 Termin: 13.09.–15.09.2010 Mo. 10:00 Uhr–Mi.13:00 Uhr Zielgruppe: Werkstatträte Dozent: Heinz-Jürgen Uffmann Teilnahmebeitrag: 170,00 € im DZ, 190,00 € im EZ mit Vollpension Veranstaltungsort: Ausbildungs- und Tagungshotel Lindenhof Anmeldung bis: 16.07.2010

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Gemeinsam sind wir stark! Aufbaukurs für Werkstatträte Werkstatträte, die bereits an einem Grundkurs teilgenommen haben, sind eingeladen, das Erlernte aufzufrischen und zu erweitern. Wir greifen die Erfahrungen auf, die Sie in Ihrem Werkstattrats-Alltag gemacht haben und erarbeiten gemeinsam mögliche Lösungen. Ein inhaltlicher Schwerpunkt der Fortbildung ist Öffentlichkeitsarbeit und das Entgeltsystem in der Werkstatt. Auch der Besuch einer Werkstatt steht auf dem Programm. Aber bitte kein Stress: Wir nehmen uns auch genügend Zeit um miteinander zu reden und Spaß zu haben!


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BILDUNG

BILDUNG FÜR MENSCHEN MIT BEHINDERUNG

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BMB-10-134 Termine: 22.03.– 27.03.2010, Mo.– Sa.

Sie wollen sich austauschen über die Arbeit des Werkstattrates? Sie wollen ihre rechtlichen Kenntnisse vertiefen? Sie wollen sich gemeinsam Ziele setzen für die Arbeit des Werkstattrates und sich wappnen im Umgang mit Konflikten? Und das alles in einer wunderschönen Atmosphäre mit der Möglichkeit aufzutanken, Natur zu erfahren und Gemeinschaft zu erleben? Dieser Grundkurs für Werkstatträte aus Bielefeld bietet diese Möglichkeit.

Zielgruppe: Werkstatträte in Bielefeld Dozenten: Heinz-Jürgen Uffmann Teilnahmebeitrag: auf Anfrage Veranstaltungsort: Inselhospiz Juist

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Gesamtwerkstattrat von proWerk durchgeführt.

Landesversammlung der diakonischen Werkstatträte aus NRW Die Werkstatträte der Werkstätten, die in ihrem Bereich die Di-akoniemitwirkungsverordnung anwenden, treffen sich zum Austausch und beraten über die landesweite Vertretung ihrer Interessen. Welche politischen Inhalte sind wichtig? Welche Ziele sollten verfolgt werden? Wer kann delegiert werden? Genauere Informationen bietet die Sonderausschreibung, die wir ab Dezember 2009 für Sie bereithalten. Die Tagung findet in Kooperation mit der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. statt.

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BMB-10-135 Termine: 24.02.2010 Mi. 10:00 Uhr–16:00 Uhr Zielgruppe: Werkstatträte aus der Diakonie Dozenten: Heinz-Jürgen Uffmann, Michael Dreiucker Teilnahmebeitrag: 40,00 € inkl. Tagungsgetränke und Mittagessen Veranstaltungsort: Neue Schmiede Anmeldung bis: 12.02.2010

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Frische Brise Grundkurs für Werkstatträte aus der Region Bielefeld


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BILDUNG

BILDUNG FÜR MENSCHEN MIT BEHINDERUNG

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BMB-10-136 Termine: 07.06.–12.06.2010 Mo. 05:30 Uhr–Sa. 22:00 Uhr Zielgruppe: Menschen mit und ohne Behinderung Dozent/-in Heinz-Jürgen Uffmann, N.N. Teilnahmebeitrag: 440,00 € Veranstaltungsort: Begegnungsheim, Helgoland Anmeldung bis: 20.04.2010

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Hochseeinsel Helgoland – eine integrative Bildungsreise Auf der Hochseeinsel Helgoland, weit draußen in der Nordsee sieht alles anders aus. Die Landschaft mit dem Meer, die roten Felsen und grünen Wiesen, aber auch der Blick auf die vielen Alltagssorgen. Wir entdecken die einzigartige Vogelwelt und Meeresbiologie der Insel. Wir erfahren Helgoländer Geschichten von früher und heute. Wir lernen den Dichter des Deutschlandliedes kennen. Wir beschäftigen uns mit Stressabbau und Entspannungsübungen und wir bieten vielfältige Möglichkeiten des Austausches untereinander. Leistungen: Vollpension, Unterkunft im Doppelzimmer, Programm, Schiffsüberfahrt, Anreise ab Bielefeld. Dieses Seminar wird in Kooperation mit dem Stiftungsbereich proWerk durchgeführt.


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30.10.2009

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BILDUNG

BILDUNG FÜR MENSCHEN MIT BEHINDERUNG

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BMB-10-137 Termin: 08.02.–11.02.2010 Mo. 09:00 Uhr–Do.14:00 Uhr

Sagst Du auch manchmal »ja«, wenn du »nein« meinst? Fällt es Dir schwer, Grenzüberschreitungen zu erkennen und eigene Wünsche und Bedürfnisse durchzusetzen? Fühlst Du Dich manchmal belästigt und traust Dich nicht, das zu sagen? Dann weißt Du nicht, wie viel Kraft in Dir steckt! In dieser Woche entdeckst Du deine eigenen Stärken neu. Wir üben mit Dir, wie Du mit Stimme und Körper Raum nehmen kannst und standfest bleibst. Anhand Deiner eigenen Erfahrungen überlegen wir, wie Du unangenehme oder gefährliche Situationen erkennen und beenden kannst. Du lernst mit Hilfe einfacher Übungen zur Selbstbehauptung, Dich mit Worten, Tritten und Schlägen zu wehren.

Zielgruppe: Schülerinnen der Mamre-Patmos Schule Dozentin: Regina Schantowski Veranstaltungsort: Ausbildungs- und Tagungshotel Lindenhof

Dieses Seminar wird in Kooperation mit der MamrePatmos-Schule durchgeführt.

Männerpower: Ein Seminar für Schüler Auf dem Weg zum erwachsenen, selbstbewussten und sozial kompetenten Mann sind viele Hürden zu überwinden. Für junge Männer mit Behinderung gilt dies in besonderer Weise, weil die Erreichung von Zielen und Bedürfnissen oft sehr schwer ist. In dieser Bildungswoche wollen wir die Möglichkeit zum offenen Austausch entwickeln, Gemeinsamkeiten und Unterschiede entdecken, eigene Fragen und Meinungen zum Mann-Sein besprechen und uns wichtigen Fragen von Sexualität und Partnerschaft stellen. Außerdem ist viel Zeit für Bewegung und Sport vorgesehen. Abends runden wir das Programm durch gemeinsame Aktivitäten ab. Dieses Seminar wird in Kooperation mit der Mamre-Patmos-Schule durchgeführt.

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BMB-10-138 Termin: 01.03.– 05.03.2010 Mo. 09:00 Uhr–Fr. 14:00 Uhr Zielgruppe: Schüler der Mamre-Patmos Schule Dozenten/-innen: Heinz-Jürgen Uffmann, N.N. Veranstaltungsort: Ausbildungs- und Tagungshotel Lindenhof

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Mädchen- und Frauenpower Ein Seminar für Schülerinnen


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BILDUNG

BILDUNG FÜR MENSCHEN MIT BEHINDERUNG

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BMB-10-139.1 BMB-10-139.2 BMB-10-139.3 Termin: BMB-10-139.1: 15.03.–18.03.2010 Tagungs- und Ausbildungshotel Lindenhof BMB-10-139.2: 07.06.–10.06.2010 Haus Nordwalde BMB-10-139.3: 22.11.–25.11.2010 Tagungs- und Ausbildungshotel Lindenhof Zielgruppe: Menschen mit Behinderung, ihre Assistentinnen, ihre Assistenten und ihre Angehörigen Dozenten: Anton Bals, Angelika Schmieder, Heinz-Jürgen Uffmann, Esther Wolf, Matthias Gräßlin, Ulla Rapahel, Heike Sternemann, Annette Fuhrmann Teilnahmebeitrag: (auf Anfrage)

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Interessen vertreten, aber wie? Interessen erkennen, ausdrücken und durchsetzen Menschen mit Behinderung sind auf dem Weg in die Mitte der Gesellschaft. Das Ziel ist das selbstverständliche Dazugehören. Da leben, wohnen und arbeiten, wo alle leben, wohnen und arbeiten. Einfach mittendrin sein. Und genau das heißt auch die wörtliche Übersetzung des Wortes Interesse: »Inmitten sein«. Um das zu erreichen, braucht jede und jeder Interessen, die Er und Sie vertritt. Wie kann ich erkennen, welche Interessen ich habe? Wie kann ich Interessen ausdrücken? Wie kann ich Interessen durchsetzen? »Nichts ohne uns über uns« soll nicht nur ein schönes Motto sein. Es soll immer wieder und immer öfter Wirklichkeit werden. Das gelingt, wenn sich Menschen mit Behinderung einmischen, mitmischen und sich selbst vertreten. Dazu hat der Bundesverband evangelischer Behindertenhilfe in Kooperation mit der Bildung & Beratung Bethel und der Bundesfachakademie, unterstützt von Aktion Mensch, eine Projektgruppe von Menschen mit Behinderung und Fortbildnern berufen. Sie haben diese viertägige Fortbildung entwickelt und führen Sie nun an verschiedenen Orten im Jahr 2010 durch. Nutzen Sie Ihre Chance und seien Sie bei einer dieser Fortbildungen mit dabei! Anfang Januar liegt auch eine Sonderausschreibung vor. Neben den drei angekündigten Terminen sind weitere Termine geplant.


11:27 Uhr

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WEITERBILDUNGEN

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WEITERBILDUNGEN

>Übersicht der Weiterbildungen

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Bezeichnung

Beginn

Mitte Januar Wiedereinstieg in den Beruf Orientierungskurs für Familienfrauen 2010 und September 2010

Kapitel

Seite

KK-10-025

44

22.02.2010

Qualifizierung zum/zur Supervisor/-in (2010 bis 2012)

KK-10-020

37

15.03.2010

Zusatzausbildung Epilepsie

EP-10-073

81

13.04.2010

Weiterbildung für Kinderschutzfachkräfte

JuF-10-100

110

31.05.2010

Palliative Care für Seelsorger/-innen, sozialtherapeutische und weitere beratende Berufsgruppen

PFL-10-081

90

14.06.2010

Betagte Menschen im Alltag begleiten Fortbildung gem. § 87b SGB XI

PFL-10-088

95

14.06.2010

Community Reinforcement Approach (CRA)

SU-10-114

123

17.06.2010

Elternschaft begleiten

JuF-10-101

111

28.06.2010

Weiterbildung zum/zur Sozialtherapeut-/in

SU-10-113

122

28.06.2010

Palliative Care für Pflegefachberufe

PFL-10-080

89

Qualifizierung zur gFAB in WfbM

ABR-10-054

61

13.09.2010

Führung und Management in der WfbM

ABR-10-053

60

04.10.2010

Epilepsie Fachassistenz

EP-10-072

80

04.10.2010

Ausbildung zum Coach (VII. Durchlauf)

KK-10-021

39

25.10.2010

Weiterbildung Mediation

KK-10-024

42

08.11.2010

Weiterbildung zum/zur Case Manager/-in

KK-10-022

41

11.11.2010

Weiterbildung zum/zur Fachberater/-in für Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF)

GE-10-095

104

Berufsbegleitende Weiterbildung für die Arbeit mit Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen

PSY-10-112

120

Erfolgreich Führen

FMO-10-013

27

Herbst 2010

Auf Anfrage 2011 14.03.2011


11:27 Uhr

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O R G A N I S AT O R I S C H E S

B+B_Bethel-2010_Teil3_RZ Seite 145

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TA G U N G S H Ä U S E R U N D Ü B E R N A C H TUNGSMÖGLICHKEITEN IN BETHEL

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Tagungszentrum Bethel

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Haus Nazareth, Terach, Assapheum, Sarepta Nazarethweg 4-7 33617 Bielefeld Telefon: 05 21/144-41 04 Leitung Telefon: 05 21/144-41 03 Organisationsbüro Telefax: 05 21/144-44 77 E-Mail: tzb@sarepta-nazareth.de Das TZB (Tagungszentrum Bethel) in den v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel ist dem Haus Nazareth angegliedert. Das Haus Nazareth ist Sitz der Stiftung Westfälische Diakonenanstalt Nazareth und hat eine Vielzahl von Funktionen. Es liegt in der Mitte der Ortschaft Gadderbaum /Bethel. Durch seine zentrale Lage und gute Ausstattung der zahlreichen Räume sind die Häuser des TZB für Fortbildungsveranstaltungen, Tagungen, Konferenzen und Feiern aller Art geeignet.

Haus der Stille

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Haus der Stille Am Zionswald 5 33617 Bielefeld Telefon: 05 21/144-25 20 Telefax: 05 21/144-54 82 Das Einkehrhaus »Haus der Stille« bildet mit dem Mutterhaus Sarepta eine Einheit. Mittelpunkt ist die im Innenhof gelegene Kapelle. Täglich finden hier Stundengebete statt, die den Rhythmus des Tages prägen. Das Haus bietet Platz für 20 Einzelgäste. Für Menschen, die eine Zeit lang im Rhythmus dieses Hauses mitleben möchten, stehen kleine Appartments zur Verfügung. Übernachtungen: EZ, mit Dusche/WC DZ, mit Dusche/WC Frühstück

44,00 € 66,00 € 6,00 €


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TA G U N G S H Ä U S E R U N D Ü B E R N A C H TUNGSMÖGLICHKEITEN IN BETHEL

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Lindenhof

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Ökumenische Werkstatt Bethel

Das Hotel Lindenhof in der Ortschaft Bethel liegt einladend am Fuße des Teutoburger Waldes. Das Hotel hat 54 Betten in 40 Zimmern, von denen 17 barrierefrei ausgestattet sind. Alle Zimmer verfügen über Telefon, Fernsehgerät und ein großzügiges Duschbad. Auch ein speziell für allergiekranke Gäste ausgestattetes Zimmer kann im Hotel Lindenhof gebucht werden. Sowohl für Tagungs- und Seminargruppen als auch für Einzelgäste bietet das Hotel umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Übernachtung und Gastronomie. Zum Hotel Lindenhof gehören 7 Veranstaltungs- und Schulungsräume von 4 bis 80 Personen, die mit Tagungsund Seminartechnik ausgestattet sind. Der hoteleigene Parkplatz steht Gästen kostenlos zur Verfügung. Übernachtungen: EZ mit Dusche/WC und Frühstück DZ mit Dusche/WC und Frühstück

48,00 € 75,00 €

Ökumenische Werkstatt Bethel (Missionshaus) Bethelweg 72 33617 Bielefeld Telefon: 05 21/144-32 98 Telefax: 05 21/144-47 59 E-Mail: oewe-bethel@vemission.org http://www.missionshaus-bethel.de Seit mehr als dreißig Jahren ist die Ökumenische Werkstatt der Vereinten Evangelischen Mission ein lebendiger Lernort für Mission, Ökumene und Weltverantwortung mitten in Bethel. Das im Jahr 2001 renovierte Haus für ca. 25 Personen ist ein Ort der Begegnung mit anderen Menschen, Ländern und Kulturen. Im Haus finden Sie vor: 16 Einzel-, und Doppelzimmer, mehrere Tagungs- und Kleingruppenräume mit Seminartechnik, abwechslungsreiche Verpflegung für Gruppen. Übernachtungen: EZ mit Dusche/WC ohne Frühstück DZ mit Dusche/WC ohne Frühstück Die Gästeküche kann benutzt werden.

36,00 € 52,00 €

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Ausbildungs- und Tagungshotel Lindenhof Quellenhofweg 125 33617 Bielefeld Telefon: 05 21/144-61 00 Telefax: 05 21/144-61 14 E-Mail: ausbildungshotel-lindenhof@bethel.de www.ausbildungshotel-lindenhof-bethel.de


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30.10.2009

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O R G A N I S AT O R I S C H E S

UNSERE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

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Unsere Geschäftsbedingungen – wichtig zu wissen Die Bildung & Beratung Bethel ist Mitglied im Evangelischen Erwachsenenbildungswerk Westfalen und Lippe e.V.. Träger sind die v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel / Westfälische Diakonenanstalt Nazareth. Die meisten Veranstaltungen sind nach dem Weiterbildungsgesetz in NRW anerkannt. Einige Veranstaltungen sind Angebote für freigestellte Arbeitnehmer/-innen im Sinne des Arbeitnehmerweiterbildungsgesetzes (AWbG) des Landes Nordrhein-Westfalen vom 22. März 2000 (Bildungsurlaub). Unser Programm ist öffentlich und für jede Frau und jeden Mann zugänglich. Auf die Wünsche und Bedürfnisse unserer Teilnehmer/-innen stellen wir uns soweit wie möglich ein. Bitte teilen Sie uns mit, wenn Sie eine körperliche, seelische oder sonstige Beeinträchtigung haben, die Sie berücksichtigt wissen möchten. Hilfebedürftige Menschen sollten eine Begleitperson mitbringen. Bitte benutzen Sie für Ihre Anmeldung unser Anmeldeformular, gerne senden wir Ihnen bei Bedarf weitere Exemplare zu. Oder schauen Sie einfach auf unsere Internetseite, dort können Sie sich auch online anmelden. Wir hoffen, Sie haben Verständnis, dass wir nur schriftliche Anmeldungen per Internet, Brief oder Fax entgegen nehmen können. Dadurch haben Sie und wir eine verbindliche Grundlage. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! Genauere Informationen zu den einzelnen Seminaren erhalten Sie bei unseren Kurssachbearbeiter/-innen. Die Teilnahmebestätigung und eine Anfahrtsbeschreibung erhalten Sie nach dem im Jahresprogramm angegebenen Anmeldeschluss. Anmeldungen werden nach dem Eingangsdatum berücksichtigt; sollte ein Seminar bereits belegt sein, erhalten Sie einen Platz auf der Warteliste. Hierüber informieren wir Sie rechtzeitig. Gerne können Sie uns auch nach Anmeldeschluss eines Seminars auf freie Plätze bzw. zusätzlich eingerichtete Termine ansprechen. Die Teilnahmegebühr für unsere Weiterbildungsangebote entnehmen Sie den einzelnen Ausschreibungen. Sie ist in der Regel eine reine Kursgebühr inkl. Tagungsgetränken.


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UNSERE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

Die Kosten für maßgeschneiderte Angebote sowie Inhouse Angebote werden jeweils nach Aufwand mit Ihnen vereinbart. Bitte sprechen Sie uns an! Sollten Sie an einer Veranstaltung, zu der Sie sich angemeldet haben, nicht teilnehmen können, berechnen wir Ihnen bei Rücktritt bis sechs Wochen vor Beginn 25% der Seminargebühren, bei Rücktritt bis zwei Wochen vorher 50% und danach die vollen Seminargebühren (auch im Krankheitsfall oder bei vorzeitiger Abreise). Wir bitten um Ihr Verständnis. Diese Regelungen treten nicht in Kraft, wenn ein /e Ersatzteilnehmer /-in benannt werden kann. Diese Stornierungsregeln gelten auch für alle Inhouse-Angebote. Sie erhalten von uns eine Rechnung über die Teilnahmegebühren. Bei Langzeitweiterbildungen stellen wir den Gesamtbetrag in Raten pro Kursabschnitt in Rechnung. Bitte bezahlen Sie die Teilnahmegebühr erst nach Erhalt der Rechnung. Gerichtsstand ist Bielefeld. Besonderheiten für Mitarbeiter/-innen der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel Bitte beachten Sie, dass wir für die Bearbeitung Ihrer Anmeldung die Angabe der Kostenstelle benötigen. Zusätzlich bitten wir Sie daran zu denken, dass Sie neben Ihrer Anmeldung immer Ihre Dienstbefreiung beantragen und sich die Teilnahme von Ihrem/Ihrer Dienstvorgesetzten genehmigen lassen. Die Dienstvorgesetzten sind gehalten, ihre Mitarbeiter/-innen zur Fort- und Weiterbildung zu motivieren. Auch Fortbildungsanträge, die von den Dienstvorgesetzten abgelehnt werden, müssen weitergeleitet werden an die Mitarbeitervertretung; denn die Mitarbeitervertretung hat in Fort- und Weiterbildungsfragen ein Mitbestimmungsrecht. Haben Sie noch Fragen? Dann rufen Sie uns an, schreiben oder faxen Sie uns – oder schicken Sie uns einfach eine E-Mail!

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Kosten für Verpflegung und Unterkunft sind darin nur enthalten, wenn in der Ausschreibung darauf hingewiesen wird. Für Seminare, die wir mit Übernachtung und Vollpension anbieten, sind die Kosten hierfür extra ausgewiesen. Sie haben so die Möglichkeit nur Leistungen zu buchen, die Sie auch wirklich benötigen. Bitte vermerken Sie dies auf unserem Anmeldeformular.


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ANFAHRTSBESCHREIBUNG

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Anreise mit der Bahn Gegenüber vom Hauptbahnhof befindet sich der Eingang zur Stadtbahn. Sie fahren von der 2. Tiefetage aus mit der Linie 1, Richtung Senne, bis Haltestelle »Bethel« (Fahrzeit ca. 10 Minuten).


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PA R K E N I N B E T H E L

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Aus Richtung Hannover kommend verlassen Sie die Autobahn A2 an der Abfahrt »Bielefeld-Zentrum«, folgen der Detmolder Straße/Kreuzstraße, dann nach links auf die Artur-Ladebeck-Straße und an der Stadtbahn-Haltestelle »Bethel« links in die Gadderbaumer Straße und zweimal rechts in den Königsweg. Achtung: Groß-Baustelle Detmolder Straße bis März 2011. Wir empfehlen die Abfahrt »Bielefeld-Sennestadt«. Aus Richtung Dortmund kommend verlassen Sie die Autobahn A2 bei der Abfahrt »Bielefeld-Sennestadt«, dann links Paderborner Straße/Südring. Hinter IKEA rechts auf den Ostwestfalendamm, Richtung Stadtmitte bis Abfahrt »Johannistal«. Dann rechts auf die Artur-Ladebeck-Straße und an der nächsten Ampel (Stadtbahn-Haltestelle »Bethel«) links in die Gadderbaumer Straße und zweimal rechts in den Königsweg.

Parken in Bethel Wir empfehlen Ihnen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln (s. Anfahrtsbeschreibung), da freie Parkplätze in der Ortschaft Bethel sehr knapp und grundsätzlich kostenpflichtig sind. Falls Sie doch mit dem Auto anreisen, bieten sich folgende Möglichkeiten: – Sie parken im »Parkhaus Bethelplatz« (s. Anfahrtsbeschreibung (P)) zu den folgenden Konditionen: von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr: Jede angefangene Stunde 0,50 € Tagestarif von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr 3,00 € von 18:00 Uhr bis 08:00 Uhr: Jede angefangene Stunde

0,30 €

Nachttarif von 18:00 Uhr bis 08:00 Uhr 24 Stunden-Tarif

1,00 € 4,00 €

– Sie parken auf den ausgewiesenen Bethel-Parkplätzen (gebührenpflichtig 0 –24 Uhr) und erwerben an folgenden Stellen ein Tagesparkticket für 3,00 €: Pforte der Hauptverwaltung (ab 06:00 Uhr) Buchhandlung Bethel (ab 09:00 Uhr) Bei Fragen zum Parken wenden Sie sich bitte an: Mobilitätsberatung, Sareptaweg 4, 33617 Bielefeld-Bethel, Telefon 05 21/144-43 16

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Anreise mit dem PKW


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DAS TEAM

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Max Wulfmeier-Böhm Geschäftsführung Diakon, Sozialarbeiter, Social Manager (Uni Bielefeld), Supervisor, Organisationsberater Tel.: 05 21/1 44 - 44 69 max.wulfmeier-boehm@bethel.de

Werner Barking Dipl.-Pädagoge, Ausbilder Case Management (DGCC), Ausbilder VideoHome-Training (SPIN), NLP-Practitioner (DGNLP), Organisationsberater (TOPS), Projektmanagement-Fachmann (GPM) Tel.: 05 21/1 44 -39 54 werner.barking@bethel.de

Kornelia Brunner Verwaltungsassistentin

Martin Eickhoff-Drexel Diakon, Dipl. Sozialarbeiter Kurssachbearbeiter Tel.: 05 21/144-49 61 bildung-beratung@bethel.de

Dr. Elisabeth Hano Dipl.- Pädagogin, Supervisorin (DGSv), Coach (DGfC), QM-Auditorin Tel.: 05 21/1 44 - 61 07 elisabeth.hano@bethel.de

Josef Hartmann Soziologe M.A., Referent für strategische Aufgaben, QMB, Coach, QM-Auditor Tel.: 05 21/1 44 - 43 23 josef.hartmann@bethel.de


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DAS TEAM

Lothar Held Diakon, Ergotherapeut, Supervisor (DGSv), Lehrsupervisor Tel.: 05 21/1 44 - 43 29 lothar.held@bethel.de

Christopher Hummerich Kurssachbearbeiter Tel.: 05 21/1 44 - 57 70 christopher.hummerich@ bethel.de

Holger Keil Dipl. Sozialpädagoge, Coach, ProjektmanagementFachmann (GPM) Tel.: 05 21/1 44 - 61 06 holger.keil@bethel.de

Nina Lammert Koordinatorin der Verwaltung, Assistentin der Geschäftsführung, Dipl.-Kauffrau (FH), Projektmanagement- Fachfrau (GPM), QMB Tel.: 05 21/1 44 - 41 17 nina.lammert@bethel.de

Juliane Möller Kurssachbearbeiterin Tel.: 05 21/144-33 86 juliane.moeller@bethel.de

Gaby Nelius Pastorin, Krankenhausseelsorgerin in der Anstalt Bethel, Lehrsupervisorin DGfP Tel.: 05 21/144-24 93

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DAS TEAM

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Christine von der Marwitz BHC, Gesundheitsmanagerin (zertif. Uni Bielefeld), Krankenschwester, Lehrerin f체r Pflegeberufe Tel.: 05 21/1 44 - 40 22 christine.vdmarwitz@bethel.de

Brigitte Neumeier Kurssachbearbeiterin Tel.: 05 21/1 44 - 61 10 brigitte.neumeier@bethel.de

Nikola Puls-Heckersdorf Dipl.-Sozialp채dagogin Tel.: 0521/144-61 05 nikola.puls-heckersdorf@bethel.de

Yvonne Spiertz Betriebswirtin, Coach Tel.: 05 21/1 44 - 45 95 yvonne.spiertz@bethel.de

Kerstin Stoll Marketing Tel.: 05 21/144-51 39 kerstin.stoll@bethel.de

Hedwig Sudbrock Krankenschwester, Dipl.-P채dagogin, PsychodramaLeiterin, Systemische Organisationsberaterin, Supervisorin (DGSv) Tel.: 05 21/1 44 - 43 78 hedwig.sudbrock@bethel.de


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DAS TEAM

Benjamin Tryba Kurssachbearbeiter Tel.: 0521/144-4961 benjamin.tryba@bethel.de

Heinz-J端rgen Uffmann Diakon, Dipl.-Sozialarbeiter, Coach Tel.: 05 21/1 44 - 61 08 heinz-juergen.uffmann@bethel.de

Esther Wolf Erwachsenenbildnerin, Mediatorin, Coach Tel.: 05 21/1 44 - 41 33 esther.wolf@bethel.de

Ein ausf端hrliches Verzeichnis unserer Gastdozenten/-innen finden Sie im Internet unter www.bildung-beratung-bethel.de

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IMPRESSUM

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Bildung & Beratung Bethel Trägerschaft: Westfälische Diakonenanstalt Nazareth Direktion Sarepta/Nazareth

Geschäftsführung: Diakon Max Wulfmeier-Böhm Telefon: 05 21/144-44 69

Verwaltung: Bildung & Beratung Bethel Besucheradresse: Haus Nazareth Nazarethweg 7 33617 Bielefeld Postfachanschrift: Postfach 130129 33544 Bielefeld Telefon: 05 21/144-57 70 oder 05 21/144-61 10 Telefax: 05 21/144-61 09 E-Mail: bildung-beratung@bethel.de Internet: www.bildung-beratung-bethel.de Die Bildung & Beratung Bethel ist Mitglied im Ev. Erwachsenenbildungswerk Westfalen und Lippe e.V. und Mitglied in der Bundesarbeitsgemeinschaft Fortund Weiterbildung in der Diakonie.

Programmgestaltung: Kerstin Schröder und Frank Rothe, Bielefeld

Herstellung: proWerk Servicecenter Druck, Bielefeld-Bethel

Sie können sich auch ganz einfach über das Internet anmelden:

www.bildung-beratung-bethel.de


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