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JAHRESPROGRAMM

B I LDU NG & B E RA T U NG BETHEL

Bildung & Beratung Bethel Nazarethweg 7 33617 Bielefeld Telefon: 0521/144-5770 0521/144- 6110 Telefax: 0521/144-6109 www.bbb-bethel.de bildung-beratung@bethel.de Träger: Stiftung Nazareth

Bildung & Beratung Bethel > Jahresprogramm 2014

v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel Stiftungen Sarepta – Nazareth

Die Bildung & Beratung Bethel ist Teil des Ev. Erwachsenenbildungswerkes Westfalen und Lippe e.V. und Mitglied in der Bundesarbeitsgemeinschaft Fortund Weiterbildung in der Diakonie. Die Veranstaltungen sind durch das Weiterbildungsgesetz des Landes NRW gefördert. Die Bildung & Beratung Bethel hat ein QM-System, das gemäß DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert ist.

2014


Ausführliche Seminar-Informationen unter

www.bbb-bethel.de

Info? Rufen Sie uns an! Auf ein Kennenlernen am Telefon oder ganz persönlich freut sich unser Team von Bildung & Beratung Bethel! Brigitte Drewitz – eine Ansprechpartnerin vom Team B&BB Telefon 0521/144-5770

Ihre Vorteile bei der Bildung & Beratung Bethel – große Praxisnähe – fundierte, lebendige Vermittlung – gute Rahmenbedingungen am „Bildungscampus Bethel“ – viele Leistungen auch als Inhouseangebote möglich Gleich online anmelden! Zu jedem Kursangebot im Internet haben wir für Sie einen Anmelde-Button installiert. Hier können Sie sich bequem anmelden oder schriftlich unter dem Bereich »Service« Anmeldeunterlagen herunterladen.


EDITORIAL

Fort- und Weiterbildung und Beratung aus Bethel – für Diakonie, Kirche, Sozial- und Gesundheitswesen – und für Bethel Wie schaffen wir alle es, angesichts der weiter großen Herausforderungen im Sozial- und Gesundheitswesen, im Krankenhaus, in der Jugend-, Eingliederungs- und Altenhilfe kompetent und zufrieden zu arbeiten und zu gestalten? Und was benötigen wir, damit das gelingt? Wir meinen, insbesondere in herausfordernden Zeiten besteht die Aufgabe konkret darin, in verschiedenen Kontexten den Blick zu weiten, Perspektiven, Alternativen und Lösungen zu entwickeln, Sinn zu erschließen und Kraft freizusetzen. Insbesondere die vielfältigen, fachlichen und ethischen Entwicklungen der Handlungsfelder bieten Mitarbeitenden und Organisationen Unterstützung und neue Lösungen an. Menschen und Systeme, die sich nachhaltig fit halten, sind erwiesenermaßen langfristig gesünder und erfolgreicher. So ist lebenslanges Lernen nicht nur eine Floskel, sondern ein sinnvoller Ansatz für die Weiterentwicklung fachlicher, methodischer, personaler und ethischer Kompetenzen. Mehr denn je steht unser Institut »Bildung & Beratung Bethel« als Akteur am Bildungscampus Bethel für ein hochwertiges und vielfältiges Qualifizierungsangebot. Die Beratungs- und Consultingangebote bieten den entsprechenden Support auf Unternehmensebene. Bildung ist uns in Bethel sehr wichtig – für die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genauso wie für Menschen in Kirche, Diakonie, Sozial- und Gesundheitswesen. Zusammen mit hoher Fachlichkeit entscheidet sie über die Wirkungen, die wir in assistierenden und helfenden Beziehungen für Klientinnen und Klienten erreichen wollen. Unser Institut »Bildung & Beratung Bethel« ist darauf spezialisiert, diese Anforderungen professionell, zunehmend inklusiv und auf der Basis unserer christlichen Werte umzusetzen. Die verschiedenen Ressorts bieten aktuell und fundiert Fach- und Führungsthemen an. Differenzierte Methoden der Beratung begleiten Menschen und Systeme zu ihren Zielen. Interne und externe Fachleute sind daran genauso beteiligt wie alle wichtigen Kooperationspartner, Verbände und Hochschulen – bei uns in Bethel oder bei Ihnen. Schauen Sie sich im vorliegenden Jahresprogramm um, nutzen Sie die Aktualität der Website www.bbb-bethel.de oder nehmen Sie direkt Kontakt auf. Ich wünsche Ihnen interessante Erfahrungen! Wir freuen uns auf Sie! Ihr Pastor Ulrich Pohl Vorsitzender des Vorstandes der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel

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Herzlich willkommen bei »B&BB« – »Bildung & Beratung Bethel«!


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2

Was uns wichtig ist und wie wir arbeiten Uns liegt die Zufriedenheit unserer Kundinnen und Kunden und ihre erfolgreiche Entwicklung am Herzen. Sie merken das: – an der Auswahl aktueller und relevanter Themen – an klaren Inhalten und Zielen unserer Veranstaltungen – an der fundierten Vermittlung mit einem Wechsel aus Impulsen, Projekt- und Arbeitsgruppen und gezieltem Medieneinsatz – daran, dass wir den individuellen Zielen und Erwartungen unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine hohe Bedeutung beimessen und flexibel darauf reagieren – daran, dass wir bedarfsgerecht Sinn- und Wertefragen integrieren – an der Nutzung von E-Learning-Elementen im Rahmen der Weiterbildungen

Erläuterung unserer Piktogramme

Alle Angebote, die speziell für Menschen mit Behinderung gedacht sind, erkennen Sie an diesem Zeichen:

Für den erfolgreichen Abschluss von Weiterbildungen mit diesem Symbol können Sie ECTS – Creditpoints erhalten, die Ihnen jeweils für einen Studiengang an der Fachhochschule der Diakonie (FHdD) angerechnet werden können. Details erhalten Sie unter www.bbb-bethel.de und Tel.: 0521/144-4117.


DAS TEAM

10

3

Finanzierungsmöglichkeiten

14

B E R AT U N G

15

B E R U F L I C H E U N D P E R S Ö N L I C H E F O R T- U N D WEITERBILDUNG

24

Unsere Angebotsmöglichkeiten

26

D I A K O N I S C H E I D E N T I T Ä T, T H E O L O G I S C H E B I L D U N G UND ETHIK

27

POLITISCHE BILDUNG UND GESELLSCHAFTLICHE TEILHABE

40

FÜHRUNG UND MANAGEMENT

51

FA C H T H E M E N

68

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I N H A LT S V E R Z E I C H N I S | Ü B E R S I C H T

Junge Menschen

69

Menschen mit psychischen Erkrankungen

74

Menschen mit Suchterkrankungen

75

Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen

81

Menschen mit Epilepsie

85

Menschen mit geistiger Behinderung

90

Übergreifende Methoden und Konzepte der sozialen Arbeit

97

Berufliche Teilhabe

109

Pflege

116

Seelsorge

125

Kommunikation und Beratungsqualifizierungen

128

Gesundheit, Selbst- und Arbeitsorganisation

135

IT

141

Erste Hilfe

143

WEITERFÜHRENDE BILDUNGSANGEBOTE

145

Studiengänge

146

Berufsorientierung

148

A N G E B O T E U N S E R E R K O O P E R AT I O N S PA R T N E R

152

O R G A N I S AT O R I S C H E S

167

Tagungshäuser und Übernachtungsmöglichkeiten in Bethel

168

Unsere Geschäftsbedingungen

170

Anfahrtsbeschreibung / Parken in Bethel

174

Impressum / Anmeldung

176


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4

D I A K O N I S C H E I D E N T I T Ä T, T H E O L O G I S C H E B I L D U N G U N D E T H I K

27

Pulsschlag – Theologie für den diakonischen Alltag (Veranstaltungsreihe)

28

Diakonische Bildung mit System – Basiskurs Diakonie

32

Diakonische Bildung mit System – Vertiefungsmodule

36

POLITISCHE BILDUNG UND GESELLSCHAFTLICHE TEILHABE

40

Wir sind gewählt! Jetzt packen wir es an! Grundkurs für Werkstatträte

41

Interessenvertretung und Neue Medien – einmischen, mitmischen, selbstmachen

41

Lösungen finden in Konflikten – Streit schlichten

42

Wirksam sein als Werkstattrat – Einführung in Rhetorik und Öffentlichkeitsarbeit

42

Frische Brise – Grundkurs für Bielefelder Werkstatträte

43

Landesversammlung der diakonischen Werkstatträte aus NRW

43

Regionalversammlung der Werkstatträte aus OWL

44

Wir machen uns fit! Grundkurs für den Bewohnerbeirat

44

Tag der Bewohnerbeiräte im Bielefelder Norden

45

Tag der Bewohnerbeiräte im Bielefelder Süden

45

Interessen vertreten aber wie?

46

Wissen was ich will

46

Meine Biographie mit 50+

47

Männerpower

47

Studientag Erwachsenenbildung für Menschen mit Behinderung

48

Bildungsangebote in leichter Sprache – Kursprogramm Durchblick –

48

Reif für die Insel – Studienreise Spiekeroog

49

Studienreise nach Amsterdam Kwartiermaken – Arbeit an einer »gastfreundlichen« Gesellschaft

49

»Wer Afrika erlebt, kommt verändert zurück!« Vorankündigung für eine Studienreise nach Tanzania 2015

50

FÜHRUNG UND MANAGEMENT

51

Erfolgreich führen – Trainingsprogramm für Führungs und Management in sozialen und diakonischen Organisationen

52

Weiterbildendes Studienangebot für Leitungen von Kindertageseinrichtungen und Familienzentren

54

Grundqualifizierung von Führungs- und Leitungskräften in WfbM

56

Als Führungskraft aktivierende Workshops moderieren

57

Visual Tools – Überzeugender Einsatz der Flip-Chart

58

Beteiligungsprozesse steuern – Partizipation aber richtig

59

Praxiswerkstatt »Christlich-diakonische Unternehmenskultur«

60


I N H A LT S V E R Z E I C H N I S | A L L E A N G E B O T E

61

Praxis der Personalarbeit und relevantes Arbeitsrecht für Führungskräfte

62

Inklusion als Führungsaufgabe

63

Gesunde Führung

64

»Wenn Du ein Schiff bauen willst…« – »Führen« ohne Führungsverantwortung

65

Führung von international besetzten Teams in der Altenpflege – Interkulturelle Kompetenz für Führungskräfte

66

Interner Auditor/-in QM ISO 9001

67

FACHTHEMEN

68

Junge Menschen

68

Kinderschutzfachkraft

69

»Cool ans Ziel« Wie können wir heranwachsende Jugendliche motivieren?

70

Traumatisierung bei jungen Menschen mit und ohne Behinderung

71

Kooperationsfördernde Kommunikation – schwierige Jugendliche, schwierige Eltern

71

Vielfalt fördern und organisieren – Der Index für Inklusion für Kindertageseinrichtungen

72

Heilpädagogik-Methoden zur inklusiven Arbeit in Kindertageseinrichtungen

73

Vorankündigung: Fachtag: »Jedes Kind ist willkommen – Inklusion in Kindertageseinrichtungen«

73

Menschen mit psychischen Erkrankungen

74

Grundlagenseminar Psychiatrie

74

Umgang mit Menschen mit Persönlichkeitsstörungen

74

Menschen mit Suchterkrankungen

75

Weiterbildung zur Sozialtherapeutin/ zum Sozialtherapeuten

75

Basiswissen Sucht

76

Sucht und Traumatisierung – Integrative Behandlungsansätze in der Suchthilfe

76

Zum Umgang mit psychiatrischen Störungsbildern in der Suchtarbeit (Doppeldiagnosen)

77

Rückfallprävention mit Alkoholabhängigen – S.T.A.R.

77

Der Fluch der Freiheit – Sucht, Minderbegabung und hirnorganische Beeinträchtigung

78

Sucht im Alter – Umgang mit Menschen mit einem amnestischen Psychosyndrom

78

»Für was bin ich eigentlich verantwortlich?« Arbeiten mit chronisch Suchtkranken im ambulanten Setting

79

CRA – Community Reinforcement Approach »Schnupperkurs«

80

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Betriebswirtschaft intensiv


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6

Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen

81

Berufsbegleitende Weiterbildung für die Arbeit mit Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen

81

Pflege in der Arbeit mit Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen

82

Betreuungsrecht

83

Arbeiten in einer Werkstatt für behinderte Menschen – Das »Allerletzte« oder Perspektive zur Teilhabe am Arbeitsleben?

83

Menschen mit erworbener Hirnschädigung betreuen und fördern

84

Menschen mit Epilepsie

85

Epilepsie-Fachassistenz /-Fachberatung Weiterbildung für Fachkräfte im Sozial- und Gesundheitswesen

85

PEPE: Train-the-trainer-Seminar für Kursleiter/-innen

87

PEPE: Praxis-Reflexion für Kursleiter/-innen

88

IBF-Epilepsie-Schulung für Mitarbeitende – Information, Beratung und Fortbildung

88

Epilepsie im Kindesalter

89

Menschen mit geistiger Behinderung

90

Basiswissen geistige Behinderung

90

»Die Entwicklungsfreundliche Beziehung«® nach Dr. Barbara Senckel – eine Einführung

90

Begleitung von Menschen mit Demenz bei geistiger Behinderung

91

Herausforderndes Verhalten bei erwachsenen Menschen mit Behinderung

94

Psychische Störungen bei Menschen mit geistiger Behinderung

94

Unterstützen im Spannungsfeld Selbstbestimmung – Hilfebedarf

95

Barrieren durch »Leichte Sprache« überwinden – Texte in »Leichte Sprache« übersetzen lernen

96

Kooperation mit Angehörigen gestalten

96

Methoden und Konzepte der sozialen Arbeit

97

Weiterbildung Motivierende Gesprächsführung (Motivational Interviewing)

97

Motivierende Gesprächsführung für den beruflichen Alltag

98

Lösungsorientierte Beratung

99

Inklusiv arbeiten – bedarfsorientiert unterstützen

101

Ressourcen und Netzwerke: Methoden zum professionellen Handeln im Sozialraum 102 »Ich weiß, was gut für Dich ist!« Personenzentrierung in der sozialen Arbeit

103

Befreit, gelöst, entspannt – Eine Einführung in die Energetische Psychotherapie nach Dr. F. Gallo

103

Gibt es nicht immer einen Weg? Systemische Krisenintervention als kreative Suche nach neuen Perspektiven und Lösungen

104


I N H A LT S V E R Z E I C H N I S | A L L E A N G E B O T E

104

Eingliederungshilfe aktuell – Grundlagen zu Ansprüchen und Leistungen

105

ICF – Grundlage für Rehabilitations- und Teilhabeplanung

105

Neue Medien – Zugänge für Menschen mit geistiger Behinderung ermöglichen

106

Kriseninterventionen in der ambulanten Betreuung

106

PART – Professionell handeln in Gewaltsituationen

107

Interkulturelle Kompetenz

108

Berufliche Teilhabe

109

Qualifizierung zum Jobcoach

109

Qualifikation zur gFAB

110

Personenzentrierte Entwicklungsplanung

111

Teilautonome Gruppenarbeit (TAG) in der WfbM

111

Erfolgreiche Gestaltung von Gruppenunterweisungen in der »Beruflichen Bildung«

112

Lösungsorientierung bei Klienten/-innen mit Bindungsstörung

112

Die Fachkraft als Coach oder »Darf ich dein Coach sein?«

113

Wenn Verständigung unmöglich scheint ...

113

Kontakte zu Kunden knüpfen

114

Gesund bleiben im beruflichen Alltag der WfbM

114

Rechtsfragen und -Grundlagen für die Arbeit in der WfbM

115

Pflege

116

Palliative Care für Pflegefachberufe

116

Meisterhaft pflegen – Aktuelles Expertenwissen für Pflegefachkräfte in der ambulanten und stationären Altenpflege

117

Grundkurs Kinaesthetics

118

KLANGMASSAGE nach Peter Hess® – Ausbildungsseminar Teil I

118

KLANGMASSAGE nach Peter Hess® – Ausbildungsseminar Teil II

119

KLANGMASSAGE nach Peter Hess® – Aufbauseminar Teil III / IV und Abschlussseminar

119

Pflege auf dem neuesten Stand

120

Qualifizierung für beratende Pflegefachkräfte in der Behindertenhilfe

120

Traumatisierung im Leben alter Menschen

121

»… und das schlechte Gewissen bleibt« – wertschätzender Umgang mit Angehörigen in der Alten- und Behindertenhilfe

122

DiakonieCare – Selbstsorge, Spiritualität und Existentielle Kommunikation in der Pflege

122

DiakonieCare – Vertiefungskurs

123

DiakonieLife – Spiritueller Umgang mit Grenzen

124

Palliative Care: PLUS-Praxistage

124

7 www.bbb-bethel.de | Bildung & Beratung Bethel > Jahresprogramm 2014

Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT) – Skillstraining


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8

Seelsorge

125

Angebote unseres Seelsorgeinstituts Bethel – Zentrum für Spezialseelsorge

125

Kommunikation und Beratungsqualifizierungen

128

Qualifizierung zum Coach

128

Qualifizierung zum/zur Supervisor/-in (2013 bis 2016)

129

Qualifizierung zum/zur Supervisor/-in (Beginn 2015)

131

Weiterbildung Mediation (Beginn 2015)

131

Regelkreisberatung – Verhaltensmuster in sozialen Systemen erkennen und verändern

132

Basistraining Projektmanagement

132

Wertschätzende Kommunikation!? Miteinander reden, akzeptieren, verstehen und verstanden werden

133

Schwierige Gespräche und Krisensituationen konstruktiv gestalten

134

»Fragen können wie Küsse schmecken« Systemische Methoden zur Vorbereitung von Sozialberiichten und Hilfeplanungen 134 Gesundheit, Selbst- und Arbeitsorganisation

135

Fachberater/Fachberaterin für Betriebliches Gesundheitsmanagement

135

Ambulant kann jede / jeder!?

136

ACT – Acceptance and Commitment Therapy Burn-out-Prophylaxe durch professionelle Achtsamkeit

136

Von der richtigen Nähe – Beziehungsarbeit oder Arbeitsbeziehung

137

LernOrt Arbeitsplatz – Praxisanleitung in Einrichtungen der Eingliederungshilfe (Behindertenhilfe, WfBM, Psychiatrie)

138

»Raus aus dem Hamsterrad« – Achtsam leben und arbeiten – ein gesundes Selbst- und Zeitmanagement entwickeln

139

»Das Richtige tun« – Rolle der Fachkraft in ambulanten und stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe

139

Miteinander statt nebeneinander – inklusive Arbeit in multiprofessionellen Teams 140 IT

141

Umstellung von Windows XP auf Windows 7

141

Bessere Protokolle mit Word 2007

141

Powerpoint 2007

141

Dienstplan und Ressourcenplanung mit Excel 2007

141

Word 2007 für Einsteiger

141

Word 2007 für Fortgeschrittene

141

Vorlagen und Geschäftsbriefe im Corporate Design mit Word

141


I N H A LT S V E R Z E I C H N I S | A L L E A N G E B O T E

141

10-Finger-Tastaturschreiben in kürzester Zeit mit beschleunigenden Lernmethoden

142

Computerkurs für Frauen

142

Erste Hilfe

143

Ausbildung zum/zur betrieblichen Ersthelfer/-in

143

Betriebliche Ersthelfer/-innen – Auffrischung

143

Rettungsschwimmabzeichen in Silber

144

WEITERFÜHRENDE BILDUNGSANGEBOTE

145

Studiengänge

146

Berufsbegleitendes Studienangebot – Berufspädagogik im Gesundheitswesen/ Berufliche Fachrichtung Pflege (Bachelor)

146

Berufsbegleitendes Studienangebot – Bildung im Gesundheitswesen (Master)

147

Berufsorientierung

149

Wiedereinstieg in den Beruf – Orientierungskurs für Frauen

149

Pflege und Assistenz – Einführung und Orientierung in der Sozialen Arbeit mit alten und behinderten Menschen

149

Orientierung im Berufsleben – ein Seminar zur eigenen Standortbestimmung

150

Karriereberatung – Beratung zur beruflichen (Neu-) Orientierung

151

A N G E B O T E U N S E R E R K O O P E R AT I O N S PA R T N E R

152

MOSES

153

Beratung und Fortbildung des Ev. Johanneswerkes

155

AUTEA

160

Zentrum für Mission und Diakonie in Bethel

162

Haus der Stille

165

FH der Diakonie

178

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Excel 2007 für Fortgeschrittene


DAS TEAM | PROGRAMMVERANTWORTLICHE

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10

Max Wulfmeier-Böhm Tel.: 0521/144-4469 max.wulfmeier-boehm@bethel.de Geschäftsführung

Beate Aufderstroth Tel.: 0521/144-4122 beate.aufderstroth@bethel.de Bildungsangebote zur Personalgewinnung Berufliche Orientierung Supervision, Karriereberatung

Kathrin Finke Tel.: 0521/144-6107 kathrin.finke@bethel.de Sucht, Psychiatrie Motivierende Gesprächsführung, DBT Fallberatung, Moderation

Cristiane Gerhold Tel.: 0521/144-5668 cristiane.gerhold@bethel.de Bildungsangebote zur Personalgewinnung Pflege und Assistenz: Orientierung, Berufseinstieg Praxisberatung

Lothar Held Tel.: 0521/144-4329 lothar.held@bethel.de Beratung Koordination und Vermittlung verschiedener Beratungsformate Beratungsweiterbildungen Lehrsupervision, Coaching


Holger Keil Tel.: 05 21/144-6106 holger.keil@bethel.de Berufliche Teilhabe Personalentwicklung WfbM, Qualitätsmanagement, Organisations- und Prozessberatung, Coaching

Thorsten Klaus Tel.: 0521/144-4134 thorsten.klaus@bethel.de Führung und Management Führungsqualifizierung, Veränderungsmanagement , Coaching, Organisationsberatung

Anette Lindemann Tel.: 0521/144-4133 anette.lindemann@bethel.de Bildungsarbeit für Menschen mit Behinderung Kursprogramm Durchblick Moderation von inklusiven Gruppen

Christine von der Marwitz Tel.: 0521/144-4022 christine.vdmarwitz@bethel.de Pflege Palliative Care, Altenhilfe Supervision

Gabriele Nelius Tel.: 0521/144-3386 gabynelius@gmx.de Seelsorgeinstitut Krankenhausseelsorge, Psychiatrieseelsorge Lehrsupervisorin DGfP, Gestaltberatung

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I NAHSATLT D ES AVME R| ZPERI O CH GN RA I SM M V E R A N T W O R T L I C H E

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12

WEITERBILDUNGEN IM ÜBERBLICK

217

Terach Kurztexte

218

Kommunikation und Kompetenz

220

Nikola Puls-Heckersdorf O R G A N I S AT O R I S C H E S

227

Tel.: 0521/144-6105 Gastdozentinnen und Dozenten

228

Teamvorstellung

230

Tagungsstätten Wichtig zu wissen

nikola.puls-heckersdorf@bethel.de Eingliederungshilfe Inklusion, Sozialraumorientierung Strategie- und Konzeptberatung

Anmeldung Impressum

236 237 238

Petra Skrzypek-Rother Tel.: 0521/144-4323 petra.skrzypek-rother@bethel.de Studiengang Berufspädagogik

Hedwig Sudbrock Tel.: 0521/144-4378 hedwig.sudbrock@bethel.de Behindertenhilfe, Gesundheits- und Krankenpflege Epilepsie, betriebliches Gesundheitsmanagement Supervision, Beratung Arbeitsorganisation

Heinz-Jürgen Uffmann Tel.: 0521/144-6108 heinz-juergen.uffmann@bethel.de Diakonie und Theologie, Politische Bildung, IT, Werkstatt- und Bewohnerbeiräte Moderation von inklusiven Gruppen

Stefan Wellensiek Tel.: 0521/144-4124 stefan.wellensiek@bethel.de Studiengang Berufspädagogik

240


D A S T E A M | O R G A NIINS H AT AILT ON SVERZEICHNIS

WEITERBILDUNGEN IM ÜBERBLICK

218

Terach Kurztexte

220

Kommunikation und Kompetenz

227

Nina Peterburs O R G A N I S AT O R I S C H E S

228

Tel.: 0521/144-4117 Gastdozentinnen und Dozenten

230

Teamvorstellung Leitung der Verwaltung

236

Tagungsstätten

237

Anna Brinker Wichtig zu wissen

238

Anmeldung

240

Impressum

nina.peterburs@bethel.de

Verwaltungsassistentin

Brigitte Drewitz Tel.: 0521/144-5770 brigitte.drewitz@bethel.de Kurssachbearbeitung

Jana Hoeck Tel.: 0521/144-2678 jana.hoeck@bethel.de Kurssachbearbeitung

Juliane Möller Tel.: 0521/144-3386 juliane.moeller@bethel.de Kurssachbearbeitung

Brigitte Neumeier Tel.: 0521/144-6110 brigitte.neumeier@bethel.de Kurssachbearbeitung

Kerstin Stoll Tel.: 0521/144-5139 kerstin.stoll@bethel.de Kurssachbearbeitung

Benjamin Tryba Tel.: 0521/144-4961 benjamin.tryba@bethel.de Kurssachbearbeitung

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217


FINANZIERUNGSMÖGLICHKEITEN

Finanzierungsmöglichkeiten

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14 Mit dem Bildungsscheck oder dem Prämiengutschein haben Sie die Möglichkeit einer finanziellen Förderung Ihrer Fort- oder Weiterbildungsmaßnahme. Aus dem bisher bekannten Bildungsscheck NRW wird ab dem 1. September 2013 das »Sonderprogramm Bildungsscheck NRW Fachkräfte (2013 bis 2015)«. Übernommen werden bis zur Hälfte, höchstens jedoch 2.000 € der Teilnahmeund Prüfungsgebühren. Die finanziellen Mittel stammen aus dem Europäischen Sozialfonds. Der Bildungsscheck kann sowohl von Beschäftigten, Berufsrückkehrende, Existenzgründer/innen als auch von Firmen genutzt werden. Dabei dürfen Firmen nicht mehr als 250 Mitarbeitende beschäftigt haben. Neu ist, dass der Bildungsscheck jetzt für ein berufsbegleitendes Studium eingesetzt werden kann. Diese Förderung kann einmal im Jahr in Anspruch genommen werden. Von dem Prämiengutschein können Sie profitieren, wenn Sie folgende Voraussetzungen erfüllen: – Sie sind erwerbstätig (mindestens 15 Std. die Woche) mit einen zu versteuernden Jahreseinkommen von bis zu 20.000,00 €, für Verheiratete liegt die Grenzen bei 40.000,00 € – Sie nehmen keine anderen Finanzierungshilfen für den betreffenden Kurs in Anspruch Die Bildungsprämie fördert grundsätzlich Weiterbildungsmaßnahmen, die für die Ausübung der aktuellen oder zukünftigen beruflichen Tätigkeit relevant sind und wichtige Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln bzw. Kompetenzen erweitern. Pro Person kann maximal alle zwei Kalenderjahre ein Prämiengutschein ausgestellt werden. Sie erhalten den Bildungsscheck und den Prämiengutschein bei einer der Beratungsstellen in Ihrer Region. Weitere Informationen zu den Finanzierungsmöglichkeiten finden Sie auf unserer Internetseite. Für den Erwerb eines Bildungsschecks oder eines Prämiengutscheins ist eine kostenlose Beratung Pflicht. Möchten Sie an einem unserer Bildungsangebote teilnehmen, ist es wichtig, dass Sie bei der Beratung ausdrücklich auf dieses Angebot hinweisen und die Bildung & Beratung Bethel auf dem Bildungsscheck bzw. auf dem Prämiengutschein vermerkt wird. Die Anmeldung zum Seminar (der Vertrag) wird erst rechtswirksam, wenn der Bildung & Beratung Bethel (dem Weiterbildungsanbieter) ein Zuwendungsbescheid zur Erstattung von 50% der Teilnahme- und Prüfungsgebühren von der zuständigen Bewilligungsbehörde ausgestellt wurde. Ein Bildungsscheck oder Prämiengutschein muss innerhalb von drei Monaten bei uns eingelöst werden. Die Kursbuchung darf – anders als bisher – bereits vor dem Beratungsgespräch erfolgt sein, der Kurs selbst darf jedoch noch nicht begonnen haben. Diese finanziellen Förderungen können für unser gesamtes Seminarangebot genutzt werden. Weiterbildungen Die Abrechnung der Seminargebühren für Weiterbildungen erfolgt in der Regel in Raten pro Kursabschnitt nach dem Modul. Gerne besprechen wir individuelle Lösungen der Bezahlung mit Ihnen. Weitere Informationen: www.bbb-bethel.de


Supervision/ Coaching

Organisationsberatung

B E R AT U N G

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Betriebliches Gesundheitsmanagement

Mit einem professionellen und differenzierten Angebot beraten wir Mitarbeitende, Fach- und Fßhrungskräfte, Teams, Gruppen und Organisationen.

Moderation

Teamberatung

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B E R AT U N G

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16

Supervision und Coaching Supervision Supervision als professioneller Beratungsansatz fördert Sie in Ihrem beruflichen Handeln im Kontext des fachlichen Auftrages und des institutionellen Rahmens. Mit Hilfe dieses bewährten Ansatzes gelingt es Ihnen, den beruflichen Alltag systematisch und zielführend zu reflektieren und Arbeitsbeziehungen professionell zu gestalten. Supervision unterstützt dabei zugleich Ihre Innovations- und Problemlösungskompetenz. Gearbeitet wird mit unterschiedlichen Methoden; der Ansatz ist systemisch und prozessorientiert. Wir bieten Ihnen Supervision für Einzelpersonen, Teams und Gruppen an.

Coaching Möchten Sie beruflichen Herausforderungen effektiver begegnen? Möchten Sie neue Ziele für sich selbst, Ihr Team oder Ihre Organisation entwickeln? Coaching als ziel- und lösungsorientiertes Beratungsangebot ermöglicht Ihnen, Ihre Wahrnehmung im beruflichen Handeln zu erweitern und bisher verdeckte Handlungsspielräume zu erkennen. Gleichzeitig setzt Coaching Ihre Potentiale zur Erweiterung der eigenen Leistungsfähigkeit frei und unterstützt Sie so darin, Veränderungsprozesse zielgerichtet und aktiv zu gestalten. Besonders hinweisen möchten wir auf unsere Angebote – Coaching für Führungskräfte und Projektleitungen – Lehrsupervision und Lehrcoaching für Teilnehmer/-innen in entsprechenden Ausbildungen und Studiengängen – Fallsupervision – Kontrollsupervision Ansprechpartner: Lothar Held, Telefon 05 21/144-43 29

Kontrollsupervision konkret Zielgruppe: Supervisorinnen und Supervisoren, Coaches und Berater für berufliche Kontexte Inhalte der Sitzungen sind: – mitgebrachte aktuelle Themen – Person und Rolle als Berater – gegenseitige Beratung von Supervisionsprozessen – Qualitätssicherung in der Supervision (damit erfüllen wir die QM-Auflagen der DGSv) – Information über Konzepte, Methoden, Medien und Markt


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Termine: jeweils samstags 10:00 –13:00 Uhr erster Termin: 25.01.2014, weitere Termine nach Absprache in der Gruppe Ort: Haus Nazareth Leitung: Lothar Held Teilnahmebeitrag: 520,00 €

Mediation Konflikte sind ein integraler Bestandteil jeglichen Zusammenlebens. Wir können sie als Bedrohung oder als Chance erleben. Mediation ist ein Verfahren, Konflikte konstruktiv zu nutzen. Sie unterstützt darin, eigene Interessen zu entdecken und adäquat zu vertreten, Interessen der anderen Partei wahrzunehmen und anzuerkennen, selbstbestimmt und einvernehmlich Lösungen zu finden und die eigene Konfliktfähigkeit zu stärken. Wir vermitteln Mediatorinnen und Mediatoren, die Sie mit dem Verfahren bekannt machen und Sie in Konfliktsituationen durch ihre Allparteilichkeit und Neutralität unterstützend begleiten. Ansprechpartner: Benjamin Tryba, Telefon 0521/144-49 61

Organisationsberatung Organisationsberatung und Veränderungsmanagement Organisationsentwicklung ist Führungsaufgabe. Entwicklungen und Veränderungen sind immer häufiger, immer umfangreicher, immer tiefgreifender, immer schneller … Organisationsberatung unterstützt Führungskräfte aller Führungsebenen und ihre Systeme darin, komplexe Entwicklungs- und Veränderungsprozesse gezielt zu gestalten. Die Anlässe und Themen sind vielfältig. Beispiele sind: Ziel- und Strategieentwicklung, Leitbildentwicklung und Unternehmenskultur, Prozessoptimierung und Strukturentwicklung, Personalentwicklung und betriebswirtschaftliche Lösungen usw. Das interdisziplinäre Know-how unserer Berater/-innen sichert das Erreichen gesteckter Ziele und guter Ergebnisse. In allen Phasen unserer Organisationsberatung – Analyse, Zielentwicklung, Planung, Realisierung und Ergebnissicherung – wird angestrebt, die vorhandenen Ressourcen und Kompetenzen optimal zu nutzen und die Identifikation und Verantwortung aller am Umsetzungsprozess Beteiligten sicherzustellen. Ansprechpartner: Holger Keil, Telefon 0521/144-6106 Torsten Klaus, Telefon 0521/144-4134

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Die Teilnehmer/-innenzahl ist auf 12 begrenzt. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt für 8 Sitzungen innerhalb eines Jahres.


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Qualitätsmanagement Wir führen Qualitätsaudits zur Ist-Analyse durch, beraten bei der Auswahl geeigneter Qualitätsmanagementmodelle auf der Basis der DIN EN ISO 9001 oder anderen Systemnormen und begleiten Sie beim Aufbau, bei der Umsetzung und Optimierung Ihres Qualitätsmanagementsystems. Ansprechpartner: Holger Keil, Telefon 0521/144-6106

Projektmanagement Der berufliche Alltag wird zunehmend von einmaliger, komplexer und zeitlich begrenzter Projektarbeit bestimmt. Dabei sind Projektvorhaben nicht oder nur schwer in der Linienorganisation zu lösen. Ihre Zielsetzung erfordert eine koordinierte Zusammenarbeit von Mitgliedern verschiedener Unternehmensbereiche, ein festgelegtes Projektziel und eine klare Projektorganisationsstruktur. Durch ein professionelles Projektmanagement können vor allem innovative Aufgaben und komplexe Probleme erfolgreich bewältigt werden. Wir bieten Ihnen professionelle Begleitung Ihrer Projekte, übernehmen für Sie die Aufgabe der Projektleitung oder beraten Sie zu allen Fragen des Projektmanagements. Ansprechpartner: Holger Keil, Telefon 0521/144-6106

Moderation Großgruppen-Methoden und Moderation Wollen Sie in Ihrer Organisation oder in Ihrem Unternehmen Veränderungen entwickeln, Ziele und Strategien umsetzen, die von Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mitgestaltet und motiviert umgesetzt werden? Großgruppenverfahren sind hervorragend geeignet, nachhaltige Veränderungsprozesse zu gestalten. Vorhandene Potenziale werden aktiviert und für die Organisation oder das Unternehmen nutzbar gemacht (Appreciative Inquiry). In komplexen Situationen können schnelle und kreative Lösungen erarbeitet werden (Open Space). Durch Großgruppenverfahren wird der Informationsfluss bei Veränderungsabsichten der Leitung unterstützt, Mitarbeiter/-innen werden in die Gestaltung neuer Strategien einbezogen (Real Time Strategic Change). Verbindliche Ziele und Maßnahmen können ebenfalls gut in großen Gruppen erarbeitet und umgesetzt werden (Zukunftskonferenz). Allen Großgruppenmethoden gemeinsam ist, dass sie sehr gute Möglichkeiten bieten, viele Menschen in Veränderungsprozesse einzubeziehen, Transparenz zu schaffen und unterschiedliche Interessengruppen zur Übernahme von Verantwortung zu motivieren. Die verschiedenen Methoden sind gut miteinander kombinierbar.


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Ansprechpartner: Torsten Klaus, Telefon 0521/144-4134

Netzwerkaufbau Vom Erstkontakt zum Netzwerk: Durch Einsatz kreativer Moderationstechniken unterstützen wir Sie darin, sich miteinander bekannt zu machen, Ihre Interessen aufeinander abzustimmen, die Ziele Ihrer Netzwerkarbeit aus multiprofessionellen Blickwinkeln zu definieren und Maßnahmen für gemeinsame Handlungsschritte zu entwerfen. Ansprechpartnerin: Nikola Puls-Heckersdorf, Telefon 0521/144-6105

Moderation von inklusiven Gruppen Wollen Sie Menschen mit Behinderung beteiligen? Wir leiten Gespräche zwischen Menschen mit und ohne Behinderung. Wir arbeiten mit leichter Sprache. Wir benutzen vielfältige Methoden. Wir berücksichtigen unterschiedliches Gesprächs-Tempo. Ansprechpartnerin: Anette Lindemann, Telefon 0521/144-4133

Teamberatung Moderierte Fachgespräche mit Expertinnen und Experten Bildung & Beratung Bethel bietet für Teams und Gruppen moderierte Fachgespräche. Wir organisieren für sie Einzeltermine oder Gesprächsreihen. Mit unserer Moderation können sie sich über aktuelle Fachthemen austauschen. Fachliche Inputs und kollegialer Erfahrungsaustausch sollen die Gespräche bestimmen. Themenbeispiele: Inklusion, Sozialraumarbeit, Personenzentrierung, usw. Ansprechpartnerin: Nikola Puls-Heckersdorf, Telefon 0521/144-6105

Klientenorientierte Teamorganisation (KTO) – Teamentwicklung in Wohneinrichtungen Ziel von KTO ist es, systematisch eine IST- Analyse durch zuführen und mit den Teams eine Ablaufsorganisation und Aufgabenzuteilung zu erarbeiten, die aktuellen Anforderungen entspricht.

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Gemeinsam mit Ihnen entwerfen wir ein für Ihre Ausgangssituation und Zielsetzung passendes Veranstaltungsdesign, entwickeln ein geeignetes methodisches Vorgehen und moderieren Ihre Veranstaltung.


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Die klientenorientierte Teamorganisation ist als Teamentwicklungsprozess gestaltet und sieht die intensive Einbeziehung der Mitarbeitenden sowie die Beteiligung der Teamleitung als auch deren Vorgesetzte vor. ABLAUF Auftaktveranstaltung (½ Tag) Einführung in den KTO-Prozess, Bedenken und Chancen für das Team, Stärken und Verbesserungspotentiale, Vereinbarungen zur Prozessgestaltung Analysephase Präsenzanalyse, teilnehmende Beobachtung, Klienteninterviews, Personaleinsatz und Aufgabenverteilung der MA, Klientenorientierte Dienstplangestaltung, Organisation der Abläufe und Prozesse, räumliche Rahmenbedingungen Zukunftswerkstatt (1 Tag) Vorstellung der Analyseergebnisse, Festlegung der zu bearbeitenden The-menbereiche, Sammlung von Ideen zur Veränderung einschließlich einer Rohplanung der Maßnahmen Maßnahmeplanung (½ Tag) Feinplanung der Maßnahmen entsprechend der vereinbarten Ziele, Ressourcen- und Zeitplanung, Umsetzungsplanung Ergebnisworkshop (½ Tag) Diskussion der Maßnahmeplanung, Vereinbarungen zur Umsetzung und Verabschiedung der Maßnahmeplanung Umsetzungsphase (6–9 Monate) Umsetzung der Maßnahmeplanung, Umsetzungskontrolle in Dienstgesprächen Evaluation (½ Tag) Bewertung der Organisationsveränderung, Erfahrungen des Teams, Weiterführung von KTO in Eigenregie Das Programm kann flexibel auf bestehende Teamsituationen angepasst werden. Positive Erfahrungen aus über 40 KTO-Prozessen liegen vor. Ansprechpartnerin: Hedi Sudbrock, Telefon 0521-144-4378


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Teams, die feste soziale und organisatorische Strukturen haben, können komplexe Arbeitsabläufe flexibel bewältigen, Leistungsanforderungen motiviert umsetzen und trotz hoher Anforderungen gute Laune behalten. Ein erfolgreiches Team nimmt Schwierigkeiten oder Konflikte wahr und weiß, wie es damit konstruktiv und leistungsstärkend umgehen kann. Durch eine professionelle Begleitung lässt sich ein erfolgreiches Arbeiten im Team maßgeblich unterstützen. Praxisgerecht und zielorientiert wird miteinander zu folgenden Aspekten gearbeitet: – Umgangskultur im Team (Konflikte, Konkurrenzen, Zielerarbeitung, Sprachgebrauch, verborgene Rituale, Informationsweitergabe) – Kommunikation im Team – Aufgabenebene und Beziehungsebene im Team – Rollen im Team: Nutzen von Stärken und Ressourcen im Team – Nähe und Distanzverhalten im Team – Vielfalt und Unterschiede im Team nutzen – Teamsitzungen strukturieren und moderieren – das lernende Team: Veränderungen gemeinsam, konstruktiv und effektiv bewältigen Im Rahmen von klar umrissenen Entwicklungsschritten setzt sich das Team mit den von ihm gewählten Schwerpunkten auseinander und findet gemeinsam verbindliche und konkrete Handlungs- und Umsetzungsmöglichkeiten. Das Training wird individuell, den Bedürfnissen und Möglichkeiten der jeweiligen Teams entsprechend, als In- oder Outdooraktivität geplant. Ansprechpartner: Holger Keil, Telefon 0521/144-6106

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Teamzentriertes Entwicklungstraining


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Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) Gesunde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in gesunden Organisationen sind eine entscheidende Voraussetzung für die Qualität der Arbeit im Sozial- und Gesundheitswesen. Vor dem Hintergrund zunehmender Arbeitsverdichtung, des demografischen Wandels sowie der Notwendigkeit von Personalgewinnung und -bindung haben Kenntnisse über betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) eine strategische Bedeutung für Organisationen. Eine Integration von BGM in das Management ist zunehmend Ausdruck für qualifizierte Führung und Leitung. »Je gesünder die Mitarbeitenden, desto leistungsfähiger ist der Betrieb«, »Gesundheit und Leistungsfähigkeit sind dabei weder Zufall noch Privatsache der Angestellten, sondern Erfolg und Ergebnis eines modernen ganzheitlichen Managements« (Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege – BGW: Ratgeber Betriebliches Gesundheitsmanagement). Beratung zur Einführung BGM Die Einführung von BGM beinhaltet ein zielgerichtetes BGM-Konzept und schrittweises Vorgehen, das auf die Erfordernisse Ihrer Einrichtung ausgerichtet ist und mit den Führungsebenen sowie mit internen Akteuren vereinbart wird. Gestaltung von Gesundheitstagen in sozialen Organisationen Gesundheitstage bieten die Möglichkeit, sich in Organisationseinheiten mit den spezifischen psychosozialen und gesundheitlichen Anforderungen auseinander zu setzen und Interventionen zu entwickeln. Ein Tagungskonzept wird mit Ihnen entwickelt und durch Fachbeiträge und Moderation unterstützt. Arbeitsbewältigungs-Coaching® (ab-C ®) Das ab-C® stellt ein Beratungsformat dar, das den demografischen Wandel von Erwerbspersonen und Betrieben in den Mittelpunkt stellt. Die Beteiligten werden darin unterstützt, ihre Zukunft vorsorgend zu gestalten. Dabei werden individuelle Bedürfnisse zu den Arbeitsanforderungen in Beziehung gesetzt und kontinuierlich im Hinblick auf die individuelle Arbeitsfähigkeit abgestimmt. Plant ein Unternehmen das ab-C® durchzuführen, wird ein gemeinsamer Beschluss erwirkt und das Unternehmen verpflichtet sich, mindestens eine von Mitarbeitenden vorgeschlagene Maßnahme umzusetzen. Gesundheitsworkshop In vier aufeinanderfolgenden halbtägigen Workshops werden mit Teammitgliedern und deren Leitung gesundheitsfördernde und motivierende wie belastende, d.h. gesundheits- oder motivationsbeeinträchtigende sowie krankmachende Faktoren der Arbeitssituation herausgearbeitet und realisierbare Verbesserungsvorschläge entwickelt. Die Maßnahmen können sich auf die Bereiche Arbeitsumgebung, Organisation, Tätigkeit, Klima im Team, Führung beziehen und werden in den Gesundheitsworkshops verbindlich verabredet und evaluiert. Ansprechpartnerin: Hedi Sudbrock, Telefon 0521/144-4378


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Sie machen sich Gedanken über Ihre beruflichen Perspektiven? Sie wollen sich fortbilden, wissen aber noch nicht so recht, in welche Richtung? Sie möchten sich beruflich weiter qualifizieren, finden aber in unserem Programm nicht das Passende oder suchen Informationen zu Fortbildungsangeboten anderer Anbieter? Wir beraten Sie gerne! Bitte vereinbaren Sie einen persönlichen Gesprächstermin mit uns. Ansprechpartner: Lothar Held, Telefon 0521/144-4329

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Bildungsberatung


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BERUFLICHE UND PERSÖNLICHE

FORT- UND

WEITERBILDUNG


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Unsere Angebotsmöglichkeiten Auf den folgenden Seiten finden Sie unsere Angebote für Sie. Dabei unterscheiden wir zwei Möglichkeiten: • Offene Angebote für Einzelne • Inhouse-Angebote für Teams und Gruppen

Offene Angebote für Einzelne führen wir in unseren gut ausgestatteten Tagungshäusern durch. Hier lernen Sie mit Abstand zu Ihrem Arbeitsplatz in lernförderlicher Atmosphäre. Mit qualifizierten und spezialisierten Fachdozenten/-innen erarbeiten Sie neue Inhalte und erhalten einen konkreten Praxisbezug. Der Austausch mit Kollegen/-innen aus anderen Einrichtungen fördert den Weitblick für Ihre Arbeit. Bitte melden Sie sich zu den ausgeschriebenen Terminen über unsere Homepage oder per Mail, Fax, Post bei uns an.

Inhouse-Angebote für Teams und Gruppen führen wir speziell für Ihre Organisation durch. Dies kann räumlich bei Ihnen oder bei uns sein. Dabei bieten wir Ihnen verschiedene Möglichkeiten an: 1. Sie haben ein ganzes Team oder eine Gruppe, die eine Schulung zu einem bestimmten Thema benötigt? Dann kommen wir mit unseren Fachdozenten/-innen zu Ihnen – oder wir organisieren auf Wunsch alles für Sie in unserem Haus. 2. Ihr Team oder Gruppe benötigt einen Themen-Mix? Dann stimmen wir verschiedene Inhalte und Angebote auf Ihre speziellen Bedürfnisse ab. 3. Sie haben Fragestellungen, die nicht direkt mit unseren Angeboten zu lösen sind? Dann sprechen Sie uns gerne an! Wir entwickeln ein maßgeschneidertes Angebot für Ihre Organisation – auch in Kombination mit Beratung.


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D I A K O N I S C H E I D E N T I T Ă„ T, THEOLOGISCHE BILDUNG UND ETHIK

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DIAKONISCHE IDENTITÄT, THEOLOGISCHE BILDUNG UND ETHIK

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> Pädagogisch verantwortlich

Pulsschlag – Theologie für den diakonischen Alltag Pulsschlag, das sind theologische Impulse und Anregungen für den diakonischen Alltag jeweils an einem Nachmittag von 15:00 –18:00 Uhr im Haus Nazareth. Die Veranstaltungen richten sich an Mitarbeitende und Leitende in diakonischen Einrichtungen. Teilnahmebeiträge werden nicht erhoben. Bitte nennen Sie uns bei Ihrer Anmeldung eine E-Mail-Adresse. Wir versenden Einladungen und Hinweise zu den Veranstaltungen nur per Mail.

Diakon Heinz-Jürgen Uffmann

Für Teams organisieren wir gerne Pulsschläge als InhouseMaßnahmen.

DT-14-001

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Pulsschlag 1: Ethisch denken – wie geht das?

Termin: 12.02.2014 Mi. 15:00 –18:00 Uhr Dozent: Pastor Hans Schmidt Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 24.01.2014 Benjamin Tryba

Ethik – was ist das eigentlich und was bedeutet sie für meine Praxis? Diakonische Unternehmen haben den Anspruch, wertorientiert zu handeln und ethisch reflektiert zu entscheiden. An welchen ethischen Richtlinien kann man sich orientieren und wie kann ich sie in konkreten Alltagsentscheidungen umsetzen? Diesen Fragen soll nachgegangen und in die Grundlagen der Ethik eingeführt werden.


DIAKONISCHE IDENTITÄT, THEOLOGISCHE BILDUNG UND ETHIK

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DT-14-002.1 DT-14-002.2 Termin:

Inklusion ist das Schlagwort moderner Sozialpolitik und so in der Sozialen Arbeit zum Programm geworden. Ist Inklusion also eine neue Herausforderung? Oder gar eine neue Überforderung? Dabei begegnet uns Inklusion schon in unserem Alltagshandeln und auch in den biblischen Geschichten. Durch die Auseinandersetzung mit ausgewählten biblischen Texten eröffnen wir einen anderen Zugang zur Inklusion, der uns handlungsfähiger macht.

DT-14-002.1 11.03.2014 Di. 15:00 – 18:00 Uhr DT-14-002.1 13.03.2014 Do. 15:00 – 18:00 Uhr Dozent: Diakon Niklas Kreppel Veranstaltungsort: DT-14-002.1 Haus Nazareth DT-14-002.2 Dortmund Anmeldung bis/bei: 28.02.2014 Benjamin Tryba

Pulsschlag 3: Tot oder nicht tot? Die Debatte um Hirntod und Organspende aus theologischer Sicht Im Rahmen des veränderten Transplantationsgesetzes bekommen neuerdings alle Bürgerinnen und Bürger regelmäßige Informationen zum Thema Organspende. Trotzdem fällt es schwer, eine klare Position für sich selbst zu gewinnen. Diverse Skandale um die intransparente Verteilung von Spenderorganen haben für zusätzliche Unsicherheit gesorgt. Ein guter Anlass, die ethischen Problemstellungen einmal genauer in den Blick zu nehmen. Die EKD hat auf dem Weg zum Lutherjahr 2017 das Jahr 2014 der »Politik und Reformation« gewidmet. Diese Veranstaltung wird in diesem Rahmen besonders gefördert.

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DT-14-003 Termin: 10.04.2014 Do. 15:00 –18:00 Uhr Dozent: Prof. Dr. Lars Klinnert Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 10.03.2014 Benjamin Tryba

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Pulsschlag 2: Inklusion – Herausforderung ohne Vorbild?


DIAKONISCHE IDENTITÄT, THEOLOGISCHE BILDUNG UND ETHIK

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DT-14-004

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Termin: 06.05.2014 Di. 15:00 –18:00 Uhr

Pulsschlag 4: »Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft« – Historischer Spaziergang durch Bethel Das Zitat von Wilhelm von Humboldt bringt es auf den Punkt. Die v. Bodelschwinghschen Stiftungen verändern sich in einem rasanten Tempo. Um Zukunft gut gestalten zu können ist es wichtig seine Herkunft und Vergangenheit zu kennen. Prof. Dr. Matthias Benad nimmt uns mit auf einen Rundgang durch Bethel und macht uns auf die Spuren dieser Vergangenheit aufmerksam.

Dozent: Prof. Dr. Matthias Benad Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 21.04.2014 Benjamin Tryba

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Termin: 26.06.2014 Do. 15:00 –18:00 Uhr

Pulsschlag 5: Christen, Muslime, Nichtgläubige Herausforderungen und Chancen der Verschiedenheit Was erleichtert den Dialog zwischen Christen und Muslimen und zwischen Christen und Nichtgläubigen? Was erschwert ihn? Wo liegen Chancen der Verschiedenheit für Diakonie und Caritas? Dieser Pulsschlag gibt Anregungen für die Entwicklung von interkultureller und interreligiöser Kompetenz.

Dozent: Prof. Dr. Josef Freise Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 01.06.2014 Benjamin Tryba

DT-14-006 Termin: 17.09.2014 Mi. 15:00 – 18:00 Uhr Dozent: Pastor Hans Schmidt Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 30.08.2014 Benjamin Tryba

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Pulsschlag 6: Menschenbilder in der Pflege – Was ist der Mensch (noch) – in der Pflege? Dieser Frage soll anhand von Praxiserfahrungen und grundsätzlichen Informationen zum Thema »Menschenbild« nachgegangen werden. Welches Menschenbild bestimmt die konkrete Pflege und an welchen Menschenbildern orientieren wir uns? Gerade in ethischen Dilemma-Situationen wirken sich diese Grundsatzfragen aus und bestimmen ethisch relevante Entscheidungen. Diese Zusammenhänge zwischen mehr oder weniger bewussten Menschenbildern und konkreten Pflegeentscheidungen sollen aufgezeigt, kritisch reflektiert und im Blick auf die Praxis angewendet werden.


DIAKONISCHE IDENTITÄT, THEOLOGISCHE BILDUNG UND ETHIK

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Termin: 28.10.2014 Di. 15:00 – 18:00 Uhr

Das Jesuswort »Wer unter Euch groß sein will, der sei euer Diener« (Mk 20, 26) ist ein echter Führungs-Lehrsatz. Gute Führung bedeutet nicht, immer vorne zu stehen. Es bedeutet vor allem den Menschen, der Sache, der Institution zu dienen. Wenn es dabei sinnvoll ist, nicht die Führungsperson, sondern andere mit ihren Gaben in den Vordergrund zu stellen, dann zeugt das von einer guten Haushalterschaft. Dann werden auch andere dazu motiviert, dem Ganzen zu dienen. Genau das aber ist Demut. Demut heißt nicht, sich hängenden Kopfes für ein »Nichts« zu halten, sondern wahrzunehmen, wie gut andere ihre Sache machen und dies für das Ganze zu nutzen. Diese Führungsansätze sind auch heute modern und bieten für diakonische Einrichtungen einen angemessenen Führungsstil nicht nur für Frauen in Leitungspositionen.

w Pulsschlag 8: Herausforderung und Chancen der internationalen Diakonie In der diakonischen Arbeit sind wir häufig auf uns selbst fokussiert. Dieser Pulsschlag weitet den Blick auf die internationale Diakonie. Was beschäftigt die Diakonie in Afrika und Asien? Welche Rückschlüsse auf unser Handeln lassen sich daraus entwickeln und wie können wir voneinander lernen? Diakon Jörg Oelmann, Leiter des Zentrums für Mission und Ökumene Bethel und des Internationalen Diakonieprogramms und Pfarrer Dr. Deonal Sinaga, ökumenischer Mitarbeiter der Vereinten Evangelische Mission (VEM) können zu diesen Fragestellungen viele Anregungen beitragen.

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Dozent/in: Pastorin Jutta Beldermann, Hans-Gerd Daubertshäuser Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 30.09.2014 Benjamin Tryba

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DT-14-008 Termin: 30.09.2014 Di. 15:00 – 18:00 Uhr Dozenten: Diakon Jörg Oelmann, Pfarrer Dr. Deonal Sinaga Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 01.09.2014 Benjamin Tryba

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Pulsschlag 7: Dienen und Demut als Führungskompetenzen


DIAKONISCHE IDENTITÄT, THEOLOGISCHE BILDUNG UND ETHIK

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Diakonische Bildung mit System Die diakonische Bildung mit System findet in Kooperation mit der Evangelischen Bildungsstätte Bethel statt, die dieses System entwickelt hat. Das diakonische Bildungssystem bietet in 6 Themenfeldern eine umfassende theologisch-diakonische Bildung. Es verbindet biblisch-theologische Grundlagen mit aktuellen Fragen in Diakonie und Kirche. Jedes der Themenfelder ist geteilt in ein Basismodul, ein Vertiefungsmodul und ein Aufbaumodul. Alle Module bauen aufeinander auf. Die Module sind geeignet für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen in Diakonie und Kirche – oder solche, die es werden wollen. Im Rahmen der berufsbegleitenden Ausbildung zur Diakonin oder zum Diakon bilden die Basismodule (innerer Kreis) und Vertiefungsmodule (mittlerer Kreis) die Voraussetzung für die Aufbaumodule (äußerer Kreis). Wenn sie mehr wissen wollen: www.diakonische-bildung-bethel.de

DT-14-009

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Basiskurs Diakonie Sie können die Module des Basiskurses Diakonie als Paket (Kursnummer: DT-14-009) oder auch als Einzelkurse buchen. Die Module werden jährlich angeboten. Sie können mit jedem Modul beginnen und nach Teilnahme an allen Modulen zu einem Zeitpunkt Ihrer Wahl mit dem Zertifikat »Basiskurs Diakonie« abschließen. Die 6 Module im Überblick: 1. Bibel und Theologie 2. Diakonie, Kirche und Gesellschaft 3. Spiritualität und Gottesdienst 4. Seelsorge und Begleitung 5. Ethik und Verantwortung 6. Diakonische Identität und Gemeinschaft Jedes der sechs Module hat ein eigenes Thema, das methodisch vielseitig behandelt wird. So werden Sie befähigt, über die Aufgaben und Arbeitsweisen der Diakonie Auskunft zu geben. Sie können die diakonische Kultur an der Stelle kreativ mitgestalten, an der Sie tätig sind.


DIAKONISCHE IDENTITÄT, THEOLOGISCHE BILDUNG UND ETHIK

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DT-14-009

Basismodul Bibel und Theologie

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DT-14-009.1 Termin:

Die Bibel – manchmal fremd und irgendwie faszinierend? Im Basismodul Bibel und Theologie bekommen Sie eine grundlegende Einführung zur Bibel, die auch ohne Vorwissen verständlich ist. Anhand ausgewählter Texte aus dem Neuen und Alten Testament werden Grundlagen der Diakonie erarbeitet und zentrale Fragen aufgegriffen.

23.01.– 25.01.2014 Do. 13:30 Uhr – Sa. 12:00 Uhr Dozent/-in: Pastor Hans Schmidt Diakonin Kathrin Sundermeier Teilnahmebeitrag: 75,00 € Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 10.12.2013 Jana Hoeck

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Im Gespräch mit anderen setzen Sie sich mit ausgewählten Texten der biblischen Tradition, mit Grundzügen der Geschichte der Diakonie, deren Leitgedanken und aktuellen Herausforderungen auseinander. In den Basismodulen Diakonie können Sie Ihr eigenes Selbstverständnis als Mitarbeiter/-in in diakonischen Unternehmen reflektieren und profilieren. Die Basismodule Diakonie können Mitarbeitende aller Berufsgruppen und Arbeitsbereiche belegen. Wir erwarten Ihre aktive Beteiligung an dem Bildungsprozess in der Seminargruppe und rechnen mit Ihrer Freude auf gemeinsam gewonnene Einsichten. Mit dem Zertifikat »Basiskurs Diakonie« können Sie Mitglied einer diakonischen Gemeinschaft werden.


DIAKONISCHE IDENTITÄT, THEOLOGISCHE BILDUNG UND ETHIK

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DT-14-009.2

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Basismodul Diakonie, Kirche und Gesellschaft

Termin:

Sie erleben Diakonie in der Spannung zwischen Nächstenliebe und Ökonomie. Im Seminar befassen Sie sich mit den Grundzügen von Diakonie, Kirche und Gesellschaft und lernen diakonische Handlungsansätze kennen. Dabei werden wichtige gesellschafts-, kirchen- und diakoniepolitische Zusammenhänge auch auf ihrem geschichtlichen Hintergrund reflektiert. Beispiele aus der Diakonie des 19. und 20. Jahrhunderts sowie exemplarische Bezüge zur aktuellen Situation verdeutlichen die Arbeit der Diakonie und ihr Verhältnis zu Kirche, Staat und Gesellschaft.

06.03.– 08.03.2014 Do. 13:30 Uhr – Sa. 12:00 Uhr Dozenten: Reinhard Neumann Diakon Niklas Kreppel Teilnahmebeitrag: 75,00 € Veranstaltungsort: Haus Daheim Anmeldung bis/bei: 01.02.2014 Jana Hoeck

DT-14-009.3

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Basismodul Diakonische Identität und Gemeinschaft

Termin: 08.05.– 10.05.2014 Do. 13:30 Uhr – Sa. 12:00 Uhr Dozent/-in: Diakonin Kathrin Sundermeier Diakon Thomas Roth Teilnahmebeitrag: 75,00 € Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 15.03.2014 Jana Hoeck

Wie würden Sie Ihre diakonische Identität beschreiben? Hier bekommen Sie Anregungen, eigene Erfahrungen, im diakonischen Arbeitsfeld zu reflektieren und darüber sprachfähig zu werden. Fürchte dich nicht! Rede nur, schweige nicht! Denn ich bin mit dir. (Apostelgeschichte 18,9-10) Diakonische Identität entwickelt sich in entsprechendem Austausch mit Gleichgesinnten. Im Basismodul lernen Sie auch diakonische Gemeinschaften kennen und erfahren, wie deren Mitglieder die diakonischen Profile ihrer Gemeinschaften prägen und weiterentwickeln.


DIAKONISCHE IDENTITÄT, THEOLOGISCHE BILDUNG UND ETHIK

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DT-14-009.4 Termin:

Seelsorge – was kann man sich darunter vorstellen? In diesem Modul entwickeln Sie Ihr Seelsorgeverständnis und lernen Seelsorge von Beratung und Psychotherapie zu unterscheiden. Sie lernen die theologischen Grundlagen von Seelsorge kennen und entwickeln Ihren eigenen Ansatz für eine seelsorgerliche Gesprächsführung.

26.06.– 28.06.2014 Do. 13:30 Uhr – Sa. 12:00 Uhr Dozentinnen: Diakonin Doris von Haebler Pastorin Helga Rueß-Alberti Teilnahmebeitrag: 75,00 € Veranstaltungsort: Haus Daheim Anmeldung bis/bei: 10.05.2014 Jana Hoeck

Basismodul Ethik und Verantwortung

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DT-14-009.5 Termin:

Sie lernen Möglichkeiten kennen, ethischen Herausforderungen in ihrem Arbeitsfeld auf der Grundlage biblischer Werte zu begegnen. Einige wenige Beispiele aus der Geschichte der Philosophie, anhand derer »Ethik« und »Verantwortung« reflektiert werden können, ergänzen und unterstützen den biblisch-theologischen Zugang zur Thematik: – Wo kommt Ethik vor? – Gibt es eigentlich ethische Leitlinien? – Wo stehe ich in der Verantwortung? – Wo liegt der Grundansatz der Ethik? – Ist es möglich, aus diesen Reflexionen die Impulse einer »kleinen Philosophie der Verantwortung« darzustellen?

11.09.– 13.09.2014 Do. 13:30 Uhr – Sa. 12:00 Uhr Dozenten: Pastor Hans Schmidt Reinhard Neumann Teilnahmebeitrag: 75,00 € Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 01.08.2014 Jana Hoeck

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Basismodul Seelsorge und Begleitung


DIAKONISCHE IDENTITÄT, THEOLOGISCHE BILDUNG UND ETHIK

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DT-14-009.6

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Basismodul Spiritualität und Gottesdienst

Termin:

Geistliches Leben, Besinnung und Gottesdienst als Kraftquelle für diakonisches Handeln. Dieses Modul ermöglicht Ihnen, verschiedene spirituelle Formen kennen zu lernen und auszuprobieren. Dazu gehören Singen, Beten, Formen der Stille, Gespräche, kreativer Umgang mit der Bibel, Gestaltung von Räumen usw. Sie machen die ersten Schritte zu selbstgestalteten geistlichen Impulsen, Besinnungen und Andachten.

20.11.– 22.11.2014 Do. 13:30 Uhr – Sa. 12:00 Uhr Dozent/-in: Diakonin Kathrin Sundermeier Diakon Niklas Kreppel Teilnahmebeitrag: 75,00 €, Tagungskosten Fahrtkosten, Verpflegung und Übernachtungskosten werden zusätzlich anfallen Veranstaltungsort: Kloster Herstelle, Beverungen (Kreis Höxter) Anmeldung bis/bei: 10.10.2014 Jana Hoeck

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Vertiefungsmodule Diakonie In den Vertiefungsmodulen wird Ihnen eine intensive theologische Beschäftigung mit diakonischen Themen ermöglicht und der Horizont diakonischer Herausforderungen aufgezeigt. Anhand konkreter Handlungsansätze werden Sie befähigt in Ihrem eigenen Arbeitsfeld diakonische Verantwortung zu übernehmen. Die 6 Module im Überblick: – Bibel und Theologie – Was Christen glauben – Diakonie, Kirche und Gesellschaft – Diakonie im interkulturellen Kontext – Spiritualität und Gottesdienst – Vom Bibeltext zur fertigen Andacht – Seelsorge und Begleitung – Seelsorge für die Praxis – Ethik und Verantwortung – Lebenswertes Leben – Diakonische Identität und Gemeinschaft – im eigenen Arbeitsumfeld diakonisch prägen


DIAKONISCHE IDENTITÄT, THEOLOGISCHE BILDUNG UND ETHIK

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Vertiefungsmodul Diakonie, Kirche und Gesellschaft – Diakonie im interkulturellen Kontext

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DT-14-010.1

Täglich begegnen wir Menschen aus verschiedenen Kulturen, Traditionen und Religionen: In der Nachbarschaft, beim Einkaufen, im Krankenhaus, bei der Arbeit. Sie sind Klientinnen und Klienten oder Patientinnen und Patienten in diakonischen Einrichtungen. Sie arbeiten mit uns als unsere Kolleginnen und Kollegen. Im Vertiefungsmodul erwerben Sie das nötige Wissen und wichtige Handlungskompetenzen für die interkulturelle Verständigung und Zusammenarbeit – auch für das Gespräch zwischen Menschen aus verschiedenen Religionen. Es wird darum gehen, wie wir das gemeinsame Leben und Arbeiten gestalten, was wir voneinander lernen können, was sich verändern muss, was uns in unserer diakonischen Identität wichtig ist und was bewahrt werden will. Im 2. Teil des Moduls kann gezielt auf bestimmte Arbeitsbereiche eingegangen werden.

Termin: 13.03.– 15.03.2014 (Teil 1) 03.04.– 05.04.2014 (Teil 2) jeweils Do. 13:30 Uhr – Sa. 12:00 Uhr Dozent/-in: Pastorin Jutta Beldermann Diakon Thomas Roth Teilnahmebeitrag: 120,00 € Veranstaltungsort: Haus Nazareth (Teil 1) Lydiaheim (Teil 2) Anmeldung bis/bei: 20.01.2014 Jana Hoeck

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Die Module werden in einem zweijährigen Rhythmus angeboten. Sie können mit jedem Modul beginnen und nach Teilnahme an allen Modulen zu einem Zeitpunkt Ihrer Wahl mit einem Zertifikat »Diakonikum« abschließen. Jedes Vertiefungsmodul findet in zwei Teilseminaren von jeweils 2,5 Tagen (Donnerstag-Samstag) statt. In der Phase zwischen zwei Seminarteilen können Sie die erworbenen Kenntnisse und Handlungsansätze in Ihrem Arbeitsfeld ausprobieren und anpassen. Die Vertiefungsmodule können Mitarbeitende aller Berufsgruppen und Arbeitsbereiche belegen. Wir erwarten Ihre aktive Beteiligung an dem Bildungsprozess in der Seminargruppe und rechnen mit Ihrer Freude auf gemeinsam gewonnene Einsichten. Eine Anerkennung der Vertiefungsmodule im Rahmen einer berufsbegleitenden Ausbildung Diakonin/Diakon erfordert zusätzlich den qualifizierten Abschluss von drei Modulen eigener Wahl durch Abgabe entsprechender Hausarbeiten (z.B. Andacht, thematische Ausarbeitungen etc.). Sollten Sie an anderer Stelle theologisch-diakonische Kompetenzen erworben haben, können diese als Module anerkannt werden.


DIAKONISCHE IDENTITÄT, THEOLOGISCHE BILDUNG UND ETHIK

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DT-14-010.2

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Termin: 28.08.– 30.08.2014 (Teil 1) 18.09.– 20.09.2014 (Teil 2)

Vertiefungsmodul Bibel und Theologie – Was Christen glauben Sie beschäftigen sich intensiv mit zentralen Fragen des christlichen Glaubens und erhalten Impulse für Ihre Arbeit und Ihr persönliches Glaubensleben. Themen sind u.a.: – biographische Zugänge zum Glauben – biblische Aussagen über Gott, Jesus und den Heiligen Geist – das Apostolische Glaubensbekenntnis (frühere und heutige Zugänge) – Fragen, die Sie zum christlichen Glauben haben

jeweils Do. 13:30 Uhr – Sa. 12:00 Uhr Dozent/-in: Pastor Hans Schmidt Dr. Elke Prestin Teilnahmebeitrag: 120,00 €

Die Zweiteilung des Kurses ermöglicht es, Anregungen aus dem ersten Teil zu erproben und anschließend gemeinsam die Erfahrungen zu reflektieren.

Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 05.07.2014 Jana Hoeck

DT-14-010.3 Termin: 23.10.– 25.10.2014 (Teil 1) 27.11.– 29.11.2014 (Teil 2) jeweils Do. 13:30 Uhr – Sa. 12:00 Uhr Dozent/-in: Pastorin Gaby Nelius, Seelsorgeinstitut Bethel in Verbindung mit dem Team der Ev. Bildungsstätte Bethel Teilnahmebeitrag: 120,00 € Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 01.09.2014 Jana Hoeck

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Vertiefungsmodul Seelsorge und Begleitung – Seelsorge für die Praxis Dieses Modul bietet Ihnen Handwerkszeug und Übung in der seelsorgerlichen Begleitung von Menschen in Situationen von Angst, Schuld, Trauer, Leid, Krankheit und Sterben. Sie vertiefen Ihre kommunikativen Kompetenzen und sind in der Lage mit dem Medium der Protokollanalyse umzugehen. Sie lernen biblische Texte mit dem Kontext eines Gesprächs in Verbindung zu bringen und sind in der Lage Methoden der Seelsorge für sich anzuwenden. Sie können mit dem Thema »Angst verstehen« umgehen und erhalten einen vertiefenden Zugang zu Ihrer eigenen Spiritualität.


DIAKONISCHE IDENTITÄT, THEOLOGISCHE BILDUNG UND ETHIK

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DT-14-010.4 Termin: auf Anfrage in 2015

»Wollen Sie nicht mal die Andacht machen?« – Diese Frage kann Sie nicht mehr erschrecken. Das Modul bereitet Sie darauf vor, Impulse, Besinnungen und Andachten in Ihrem Arbeitsfeld zu übernehmen. Der Kurs ist in 2 Seminare à 2,5 Tage geteilt. Im ersten Teil gewinnen Sie Kenntnisse und Fähigkeiten, die Sie brauchen, um geistlich-diakonische Impulse vorzubereiten. Zwischen den beiden Seminaren können diese erprobt werden. Im zweiten Block werden die gewonnenen Erfahrungen reflektiert und vertieft. Je nach Interesse können hier auch Formen für spezielle Zielgruppen (z.B. an Demenz erkrankte Menschen) erarbeitet werden.

Dozenten/-innen: Team der Ev. Bildungsstätte Bethel Teilnahmebeitrag: 120,00 € Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: Jana Hoeck

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Vertiefungsmodul Spiritualität und Gottesdienst – Vom Bibeltext zur fertigen Andacht


POLITISCHE BILDUNG UND GESELLSCHAFTLICHE TEILHABE

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POLITISCHE BILDUNG UND GESELLSCHAFTLICHE TEILHABE

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PB-14-011 Termin:

Sie sind in den Werkstattrat gewählt worden und möchten sich fit machen für die Aufgaben, die auf Sie zukommen? Dann sind Sie hier richtig! Im Grundkurs erarbeiten wir mit Ihnen die gesetzlichen Grundlagen der Arbeit im Werkstattrat. Wir sprechen über die gesetzlichen Grundlagen und die Werkstättenmitwirkungsverordnung. Wir üben, wie Sie sich für die Rechte Ihrer Kollegen/-innen wirkungsvoll einsetzen können und wie eine gute Zusammenarbeit mit der Werkstattleitung aussehen kann. Zusätzlich gibt es viele praktische Tipps für den Werkstattrats-Alltag. Aber keine Sorge: Es bleibt in dieser Woche auch ausreichend Zeit für Gespräche und gemeinsame Unternehmungen!

31.03.– 04.04.2014 Mo. 10:00 Uhr – Fr. 13:00 Uhr Dozent: Heinz-Jürgen Uffmann Teilnahmebeitrag: 175,00 € Seminargebühren, zzgl. 260,00 € im DZ oder 300,00 € im EZ oder 115,00 € ohne Übernachtung/Frühstück; inkl. Verpflegung Veranstaltungsort: Ausbildungs- und Tagungshotel Lindenhof

Es besteht auch die Möglichkeit, Plätze vorzureservieren und die Namen der gewählten Werkstatträte später zu nennen.

Anmeldung bis/bei: 13.02.2014 Brigitte Neumeier

Interessenvertretung und Neue Medien – einmischen, mitmischen, selbstmachen

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PB-14-012 Termin:

Eine wirksame Interessenvertretung braucht vielfältige Informationen. Sie muss ihre Interessen selbst ausdrücken und vertreten können. Sie sollte sich selbstbewusst und zielsicher einmischen. Mit dem Internet und dem Web 2.0 eröffnen sich dafür neue und vielversprechende Chancen. Sich einmischen, mitmischen und selber machen kann so auf einfache und weitreichende Weise gelingen. In diesem Seminar zeigen wir Ihnen, wie Sie das Internet sowie die Neuen und Sozialen Medien für Ihre Arbeit in der Interessenvertretung nutzen können. Sie lernen, welche Möglichkeiten Plattformen wie Facebook, Twitter, Google, Blogs oder YouTube zur Verfügung stellen. Sie erfahren, welche Chancen Online-Petitionen und (e) Partizipationsmodelle für Sie bereit halten. Im Austausch mit anderen Teilnehmern/-innen können Sie Ideen für die Beteiligung in Politik und in Gesellschaft diskutieren und entwickeln. Erkennen Sie die vielfältigen Wege, sich mit den verschiedensten Anliegen, Meinungen und Interessen zu beteiligen und diese wirkungsvoll mit den Mitteln des Internets und des Web 2.0 zu verbreiten. Dieses Seminar wird in Kooperation mit dem JUMPProjekt von Haus Neuland durchgeführt.

27.01.– 29.01.2014 Mo. 11:00 Uhr – Mi. 13:00 Uhr Dozenten: Sebastian Hiltner, Heinz-Jürgen Uffmann Teilnahmebeitrag: 30,00 € Seminargebühren (Förderung durch JUMPProjekt) Veranstaltungsort: Haus Neuland Anmeldung bis/bei: 20.12.2013 Brigitte Neumeier

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Wir sind gewählt! Jetzt packen wir es an! Grundkurs für Werkstatträte


POLITISCHE BILDUNG UND GESELLSCHAFTLICHE TEILHABE

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PB-14-013

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Termin: 22.09.– 24.09.2014 Mo. 10:00 Uhr – Mi. 13:00 Uhr

Lösungen finden in Konflikten – Streit schlichten Vertiefungskurs für den Werkstattrat Wer als ein Werkstattrat etwas erreichen will, kommt unweigerlich in Situationen, wo es auch mal knallt. Ohne Konflikte kann man nichts erreichen. Wie kann ich gutes Streiten und schlechtes Streiten unterscheiden? Wie kann ich Konflikte besser bestehen? Wie kann ich gute Lösungen für Konflikte finden? Daneben ist der Werkstattrat auch in Situationen, wo er als Streitschlichter von anderen angefragt wird. Wie geht das, Streit zu schlichten?

Dozent/-in: Esther Wolf, Heinz-Jürgen Uffmann Teilnahmebeitrag: 105,00 € Seminargebühren zzgl. 135,00 € im DZ; oder 165,00 € im EZ; oder 65,00 € ohne ÜN/F; inkl. Verpflegung

In diesem Seminar finden Sie Antworten.

Veranstaltungsort: Ausbildungs- und Tagungshotel Lindenhof Anmeldung bis/bei: 01.08.2014 Brigitte Neumeier

PB-14-014

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Wirksam sein als Werkstattrat – Einführung in Rhetorik und Öffentlichkeitsarbeit

Termin: 24.11.– 26.11.2014 Mo. 10:00 Uhr – Mi. 13:00 Uhr Dozent: Heinz-Jürgen Uffmann

Sie wollen als Werkstattrat wahrgenommen werden und politischen Einfluss nehmen? Dazu müssen Sie in der Lage sein, das Wort zu ergreifen. Genauso wichtig ist dafür zu sorgen, dass die guten Dinge, die Sie als Werkstattrat tun, auch bekannt werden.

Teilnahmebeitrag: 105,00 € Seminargebühren zzgl. 135,00 € im DZ; oder 165,00 € im EZ; oder 65,00 € ohne ÜN/F; inkl. Verpflegung Veranstaltungsort: Ausbildungs- und Tagungshotel Lindenhof Anmeldung bis/bei: 02.10.2014 Brigitte Neumeier

Wir bieten Ihnen eine Einführung in Rhetorik und zeigen Ihnen, wie eine Öffentlichkeitsarbeit des Werkstattrates funktionieren kann.


POLITISCHE BILDUNG UND GESELLSCHAFTLICHE TEILHABE

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PB-14-015 Termin:

Sie sind Werkstattrat in Bielefeld und neu gewählt? Dann sind Sie hier richtig! Wir erarbeiten mit Ihnen die gesetzlichen Grundlagen der Arbeit im Werkstattrat. Wir üben, wie Sie sich für die Rechte Ihrer Kollegen/-innen wirkungsvoll einsetzen können. Wir sprechen auch über Politik und zeigen Ihnen, wie Sie sich als Werkstattrat in die politische Kultur der Bundesrepublik Deutschland einbringen können.

12.05.– 16.05.2014 Mo. 11:30 Uhr – Fr. 13:00 Uhr Dozent: Heinz-Jürgen Uffmann Teilnahmebeitrag: auf Anfrage Veranstaltungsort: Lazarus Gästehaus, Berlin Anmeldung bis/bei: 10.04.2014 Brigitte Neumeier

Landesversammlung der diakonischen Werkstatträte aus NRW

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PB-14-016 Termin:

Die Werkstatträte der Werkstätten, die in ihrem Bereich die Diakoniemitwirkungsverordnung anwenden, treffen sich zum Austausch und beraten aktuelle politische Fragen. In 2010 wurde eine Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte in Düsseldorf gegründet. Wie kann diese LAG die Interessen von Werkstattbeschäftigten wirkungsvoll vertreten? Der Landesvorsitzende NRW der Werkstatträte wird über die Arbeit berichten. Genauere Informationen bietet die Sonderausschreibung, die wir ab Dezember 2013 für Sie bereithalten. Die Tagung findet in Kooperation mit der Diakonie RheinlandWestfalen-Lippe e.V. statt.

24.02.– 26.02.2014 Mo. 11:00 Uhr – Mi. 13:00 Uhr Dozenten: Heinz-Jürgen Uffmann, Martin Weissenberg Teilnahmebeitrag: 105,00 € Seminargebühren zzgl. 135,00 € im DZ; oder 165,00 € im EZ; oder 65,00 € ohne ÜN/F; inkl. Verpflegung Veranstaltungsort: Ausbildungs- und Tagungshotel Lindenhof Anmeldung bis/bei: 10.01.2014 Brigitte Neumeier

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Frische Brise – Grundkurs für Bielefelder Werkstatträte


POLITISCHE BILDUNG UND GESELLSCHAFTLICHE TEILHABE

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PB-14-017

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Regionalversammlung der Werkstatträte aus OWL

Termin:

Sie sind als Werkstattrat tätig und wollen sich mit anderen Werkstatträten über die Verbandsstrukturen hinaus vernetzen? Sie wünschen aktuelle Informationen und Tipps für die Arbeit als Werkstattrat? Dann sind Sie auf der Regionalversammlung richtig!

19.03.– 21.03.2014 Mo. 10:00 Uhr – Fr. 13:00 Uhr Dozent/-in: Heinz-Jürgen Uffmann, Gudrun Flegel-Hoffmann

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit den Vertrauenspersonen der Werkstatträte statt.

Teilnahmebeitrag: auf Anfrage Veranstaltungsort: Jugendgästehaus Bielefeld Anmeldung bis/bei: 31.01.2014 jeweiliger Vertrauensperson

PB-14-018

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Wir machen uns fit Grundkurs für den Bewohnerbeirat

Termin: 20.01.– 22.01.2014 Mo. 11:30 Uhr – Mi. 13:00 Uhr Teilnahmebeitrag: 105,00 € Seminargebühren zzgl. 135,00 € im DZ; oder 165,00 € im EZ oder 65,00 € ohne ÜN/F; inkl. Verpflegung Veranstaltungsort: Ausbildungs- und Tagungshotel Lindenhof Dozent: Heinz-Jürgen Uffmann Anmeldung bis/bei: 08.12.2013 Brigitte Neumeier

Wir erklären Ihnen das überarbeitete Wohn- und Teilhabegesetz mit Ihren Rechten und Pflichten. Es heißt ab dem 01.01.2014 GEPA NRW. Wir zeigen Ihnen aber auch, wie Sie Ihre Rechte durch Gespräche und Verhandlungen durchsetzen und die Interessen der Bewohner wirkungsvoll vertreten können, auch wenn es manchmal schwer wird und Konflikte auftauchen. Im Kurs erwarten Sie viele Tipps für die praktische Alltagsarbeit. Doch auch die Freude und der Austausch mit anderen Wohnbeiräten wird nicht zu kurz kommen.


POLITISCHE BILDUNG UND GESELLSCHAFTLICHE TEILHABE

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PB-14-019 Termin:

Sie sind Bewohnerbeirat im Bielefelder Norden und suchen Ideen für Ihre Arbeit? Sie haben Lust Ihren Stadtteil und Ihr Umfeld mitzugestalten?

08.04.2014 Di. 09:30 Uhr – 15:30 Uhr Dozent/-in: Heinz-Jürgen Uffmann, Anette Lindemann

Dann kommen Sie zum Tag der Bewohnerbeiräte! Wir sorgen für Austausch und Vernetzung, geben gute Ideen weiter und bieten Ihnen aktuelle Informationen für Ihre Arbeit als Bewohnerbeirat.

Teilnahmebeitrag: 40,00 €, inkl. Verpflegung Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 01.03.2014 Brigitte Neumeier

Tag der Bewohnerbeiräte im Bielefelder Süden

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PB-14-020 Termin:

Sie sind Bewohnerbeirat im Bielefelder Süden und suchen Ideen für Ihre Arbeit? Sie haben Lust Ihren Stadtteil und Ihr Umfeld mitzugestalten?

09.04.2014 Mi. 09:30 Uhr – 15:30 Uhr

Dann kommen Sie zum Tag der Bewohnerbeiräte! Wir sorgen für Austausch und Vernetzung, geben gute Ideen weiter und bieten Ihnen aktuelle Informationen für Ihre Arbeit als Bewohnerbeirat.

Heinz-Jürgen Uffmann, Anette Lindemann

Dozent/-in:

Teilnahmebeitrag: 40,00 €, inkl. Verpflegung Veranstaltungsort: Begegnungszentrum Senne Anmeldung bis/bei: 01.03.2014 Brigitte Neumeier

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Tag der Bewohnerbeiräte im Bielefelder Norden


POLITISCHE BILDUNG UND GESELLSCHAFTLICHE TEILHABE

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PB-14-021

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Termin: 07.07.– 09.07.2014 Mo. 10:00 Uhr – Mi. 12:00 Uhr

Menschen mit Behinderung sind auf dem Weg in die Mitte der Gesellschaft. Das Ziel ist das selbstverständliche Dazugehören. Da leben, wohnen und arbeiten, wo alle leben, wohnen und arbeiten. Einfach mittendrin sein. Und genau das heißt auch die wörtliche Übersetzung des Wortes Interesse: »Inmitten sein«. Um das zu erreichen, braucht jede und jeder Interessen, die Er und Sie vertreten.

Dozentin: Annette Fuhrmann Teilnahmebeitrag: 120,00 € inkl. Verpflegung Veranstaltungsort:

Wie kann ich erkennen, welche Interessen ich habe? Wie kann ich Interessen ausdrücken? Wie kann ich Interessen durchsetzen?

Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 20.06.2014 Brigitte Neumeier

PB-14-022

Interessen vertreten, aber wie? erkennen – ausdrücken – durchsetzen

»Nicht ohne uns über uns« soll nicht nur ein schönes Motto sein. Nutzen Sie ihre Chance und seien Sie in der Fortbildung dabei!

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Neue Aufgaben, Rechte und Pflichten für den Bewohnerbeirat

Termin: 24.06.– 25.06.2014 jeweils von 09:00 Uhr–15:30 Uhr

Dozent: Heinz-Jürgen Uffmann Teilnahmebeitrag: 80,00 € inkl. Verpflegung Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 10.05.2014 Brigitte Neumeier

Das Wohn- und Teilhabegesetz wurde überarbeitet. Es soll ab 1. Januar 2014 gelten. Das neue Gesetz soll GEPA NRW heißen. In diesem Seminar zeigen wir Ihnen alle wichtigen neuen Sachen zum Wohn- und Teilhabegesetz. Sie lernen Ihre Aufgaben, Rechte und Pflichten kennen. Wir besprechen auch, wie Sie die Interessen der Bewohner/ innen wirkungsvoll vertreten können. Im Seminar gibt es weitere aktuelle Informationen. Auch der Austausch untereinander kommt nicht zu kurz.


POLITISCHE BILDUNG UND GESELLSCHAFTLICHE TEILHABE

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Termin:

Wer bin ich? Eine Frage, die alle Menschen beschäftigt, ein Leben lang. Liebesgeschichten, Krankengeschichten, Lebensgeschichten unterscheiden sich. Im Vordergrund biografischer Arbeit steht die Entdeckung des persönlichen Lebens-Weges. – Wie war mein Leben? – Wie ist mein Leben jetzt? – Wie soll es werden? Wir erinnern uns an die guten Momente im Leben, die uns stark gemacht haben und entwickeln neue Ziele für die Zukunft.

04.11.– 05.11.2014 Di. 09:00 Uhr – Mi. 15:30 Uhr Dozentin: Anette Lindemann Teilnahmebeitrag: 80,00 € inkl. Verpflegung Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei:

Die Vielfalt methodischer Anregungen richtet sich in diesem Seminar an Menschen mit Behinderung.

Männerpower Auf dem Weg zum erwachsenen, selbstbewussten und sozial kompetenten Mann sind viele Hürden zu überwinden. Für junge Männer mit Behinderung gilt dies in besonderer Weise, weil die Erreichung von Zielen und Bedürfnissen oft sehr schwer ist. In dieser Bildungswoche wollen wir die Möglichkeit zum offenen Austausch entwickeln, Gemeinsamkeiten und Unterschiede entdecken, eigene Fragen und Meinungen zum Mann-Sein besprechen und uns wichtigen Fragen von Sexualität und Partnerschaft stellen. Außerdem ist viel Zeit für Bewegung und Sport vorgesehen. Abends runden wir das Programm durch gemeinsame Aktivitäten ab. Dieses Seminar wird in Kooperation mit der MamrePatmos-Schule durchgeführt und richtet sich an Schüler.

PB-14-023

15.09.2014 Brigitte Neumeier

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PB-14-024 Termin: 10.03.– 14.03.2014 Mo. 09:00 Uhr – Fr. 14:00 Uhr Dozent: Heinz-Jürgen Uffmann Veranstaltungsort: Ausbildungs- und Tagungshotel Lindenhof Anmeldung bis/bei: 23.01.2014 Brigitte Neumeier

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Meine Biografie mit 50 +


POLITISCHE BILDUNG UND GESELLSCHAFTLICHE TEILHABE

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PB-14-025 Termin: 15.03.2014 Sa. 09:00 Uhr – 16:00 Uhr Dozentinnen: Anette Lindemann, Angela Pues Teilnahmebeitrag: auf Anfrage Veranstaltungsort: Ausbildungs- und Tagungshotel Lindenhof Anmeldung bis/bei: 03.02.2014 Brigitte Neumeier

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Erwachsenenbildung für Menschen mit Behinderung Studientag Bildungsangebote für Menschen mit Behinderung sind ein wesentlicher Beitrag zur Mitbestimmung und Förderung der Teilhabe am Leben der Gesellschaft und der Eingliederung in die Arbeitswelt auf der rechtlichen Grundlage der UN-Konventionen. Sie orientieren sich an aktuellen Fragestellungen der Lebenswelt und ihrer individuellen Kompetenzentwicklung. Bedarfsorientierte und inklusive Bildungsangebote für Menschen mit Behinderung erfordern neben der Fachkompetenz für bestimmte Themengebiete in besonderer Weise methodische und didaktische Kenntnisse im Umgang mit Menschen mit Behinderung. Mit diesem Studientag bieten wir Kursleiter/-innen, die in der Bildungsarbeit für Menschen mit Behinderung tätig sind oder sich qualifizieren möchten, ein Forum – zur Reflexion der Kursleiter/-innenrolle – zum Erfahrungsaustausch von inklusiven Angeboten – zur Vertiefung eines aktuellen Themas

Bildungsangebote in leichter Sprache - Kursprogramm Durchblick Diese Bildungsangebote richten sich in verschiedenen Bielefelder Stadtteilen und den Kommunen Ostwestfalens an Menschen mit und ohne Behinderung. Kooperationen mit den Volkshochschulen Bielefeld und Ravensberg bieten weitere bedarfsorientierte und inklusive Angebote in den kommunalen Bildungseinrichtungen. Sie finden das Programm auf www.bbb-bethel.de


POLITISCHE BILDUNG UND GESELLSCHAFTLICHE TEILHABE

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PB-14-026 Termin:

Auf Spiekeroog ticken die Uhren anders. Wir entdecken die schönste der sieben ostfriesischen Inseln und erkunden, wie hier die Menschen auf einer Insel leben. Mit Referenten vom Umweltzentrum Wittbülten beschäftigen wir uns mit dem Leben im Wattenmeer, den Zugvögeln, aber auch mit der Abfallproblematik im Meer. Fernab vom Alltag in der Werkstatt können wir diesen Alltag besser betrachten und mit Entspannung und durch das Erlernen vom Umgang mit Konflikten neue Kraft und Möglichkeiten sammeln.

07.09.– 13.09.2014 Di. 09:00 Uhr – Mi. 15:30 Uhr Dozent/-in: Anne Beisenkötter, Heinz-Jürgen Uffmann Teilnahmebeitrag: 260,00 € Seminargebühren; zzgl. 327,00 € Unterkunft im DZ, Vollpension

Diese Reise findet in Kooperation mit proWerk statt.

Veranstaltungsort: Haus Barmen, Spiekeroog

Leistungen: Vollpension, Unterkunft im Doppelzimmer, Programm, Schiffsüberfahrt, Anreise ab Bielefeld.

Anmeldung bis/bei: 23.05.2014 Brigitte Neumeier

Studienreise nach Amsterdam Kwartiermaken – Arbeit an einer »gastfreundlichen« Gesellschaft

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PB-14-027 Termin: Mo. 05.05.– Fr. 09.05.2014

Das niederländische Konzept des »Kwartiermaken« von Doortje Kal beschäftigt sich, ausgehend von philosophischen Grundlagen, damit, wie die Gesellschaft gastfreundlicher werden kann – für Menschen, die »anders« sind oder als anders empfunden werden. Es geht insbesondere um psychiatrie-erfahrene Menschen, kann aber auf andere ausgegrenzte Gruppen wie wohnungslose oder suchtkranke Menschen übertragen werden. Im Konzept werden praktische Maßnahmen entwickelt, um diese Gastfreundschaft zu fördern. Ein aktueller Ansatz also in Zeiten der Inklusionsdebatte.

Dozentin: Kathrin Finke Teilnahmebeitrag: 820,00 € inkl. Fahrt, Programm, Unterkunft, zzgl. MwSt Veranstaltungsort: Amsterdam Anmeldung bis/bei:

Inhalte der Studienreise: – das Konzept »Kwartiermaken« – sozialpolitische Stadtführung – ehrenamtliche Unterstützung am Beispiel des »Buddy Prinzips« – Anwendung des Konzeptes in einer Drogenhilfeeinrichtung Lernziele: – Kennenlernen eines innovativen Konzeptes zur Inklusion – Auseinandersetzung mit der Übertragbarkeit auf den eigenen Sozialraum/den eigenen beruflichen Kontext Bildungsurlaub kann beantragt werden.

01.03.2014 Benjamin Tryba

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Reif für die Insel – Studienreise Spiekeroog


POLITISCHE BILDUNG UND GESELLSCHAFTLICHE TEILHABE

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PB-14-028 Termin: Juli 2015 Dozent/-in: Anja Maas, Heinz-Jürgen Uffmann Teilnahmebeitrag: auf Anfrage Veranstaltungsort: Verschiedene Orte in Tanzania Anmeldung bis/bei: August 2014 Brigitte Neumeier

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»Wer Afrika erlebt, kommt verändert zurück!« Vorankündigung für eine Studienreise nach Tanzania 2015 2007 und 2011 führte die Bildung & Beratung Bethel erfolgreiche Studienreisen nach Tanzania durch. Für 2015 planen wir in den ersten drei Ferienwochen von NRW (ca. 29.06.– 20.07.2015) die Neuauflage dieser Studienreise. Wenn Sie das Land und diakonische Projekte der dortigen ev. Kirche kennen lernen wollen, sind Sie bei dieser Fahrt richtig! Die Reise soll uns über den Besuch eines Nationalparkes (z.B. Serengeti) nach Bukoba führen. Dort werden wir mehrere Tage in sozial-diakonischen Projekten, wie dem AIDS-Waisenprojekt Huyawa, dem Straßenkinderprojekt Tumaini, im Krankenhaus in Ndolage oder in einem Waisenhaus hospitieren. Wir überlegen anschließend Ruanda zu besuchen. Die Alternative dazu wäre die Reise über Dar Es Salaam und der Insel Sansibar. Die Reise wird in Kooperation mit der VEM stattfinden. Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich unverbindlich an. Wir laden Sie dann in 2014 zu einem Informationstreffen ein.


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FĂ&#x153;HRUNG UND MANAGEMENT

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FÜHRUNG UND MANAGEMENT

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FM-14-029 Termine: 1. Modul: 20.05.– 22.05.2014 2. Modul: 26.08.– 28.08.2014 3. Modul: 28.10.– 30.10.2014 4. Modul: 02.12.– 04.12.2014 jeweils Di. 09:00 Uhr – Do. 17:00 Uhr Teilnahmevoraussetzungen:

Führungsfunktion in mittlerer Ebene, Interesse an modernen Managementkonzeptionen und Freude an persönlicher Auseinandersetzung mit dem Thema Führung Dozenten/-innen: Thorsten Klaus (programmverantwortlich), Svenja Neuhaus, Philipp Andresen Teilnahmebeitrag: 1.950,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 31.03.2014 Benjamin Tryba

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Erfolgreich führen Trainingsprogramm für Führung und Management in sozialen und diakonischen Organisationen Kompakt und werteorientiert vermittelt diese Qualifizierung die fachlichen, personellen und methodischen Kompetenzen, um als Führungskraft nachhaltig erfolgreich zu sein. Systemische lösungsorientierte Ansätze und ausgewählte Methoden aus den Bereichen Führung, Management, Personal- und Organisationsentwicklung sind erprobt und effektiv. Sie fördern Selbstverantwortung und Selbstorganisation und passen zu den fachlichen Entwicklungen in den Angebotsfeldern. Modul 1: Als Führungskraft sich selbst führen Persönliche Ziele und Ressourcen, Auftragsklärung und Kontrakt, Verantwortung und Motivation, Rollen, Werte, Aufgaben und Kompetenzen als Führungskraft heute, Gesundheit und Management, persönliche Entwicklungsvorhaben, Intervision Modul 2: Mitarbeitende zu Leistung und Erfolg führen Als Führungskraft Akzeptanz und Wirksamkeit erzielen, Kernaufgaben wirksamer Personalführung, Motivation und Leistung, ziel- und lösungsorientiertes Coaching, Konfliktund Problemlösung, Delegation, Mitarbeitendengespräche, Zielvereinbarungen, Personalentwicklung, Kontrolle, Feedback Modul 3: Führen in einem leistungsfähigen Team Personalgewinnung und -auswahl, Führung und Moderation von Managementteams, Selbstorganisation, Kommunikations- und Kooperationsstrukturen, Steuerungsformen in unterschiedlichen Teamkonstellationen und -dynamiken, Entscheidungen Modul 4: Führen in einer Organisation Organisationsdiagnose, Strategie-, Kultur-, Prozessund Strukturentwicklung, Change-Management, Zusammenarbeit mit dem/der Dienstvorgesetzten, persönliches Führungskonzept, Netzwerke


FÜHRUNG UND MANAGEMENT

Alle Inhalte werden theoretisch fundiert und mit hohem Praxisnutzen vermittelt. Rückmeldungen durch die Kursleitung sowie Intervision in kleinen Gruppen sichern nachhaltig den Transfer in die Führungspraxis. Zielgruppe: Führungskräfte der Ebenen: Einrichtungs-, Verbund-, Heimund Werkstattleitungen, Leitungen von Stabsstellen und Verwaltungsabteilungen im Non-Profitbereich Lernorganisation: 108 Seminareinheiten à 45 Minuten in Form von: – 4 Modulen à 3 Tage in einer konstanten Gruppe – 4 x 3 Stunden Intervision in kleinen Gruppen Abschluss / Zertifikat: Die Qualifizierung ist modular erweiterbar, so dass sie das Zertifikat »Führen und Managen in diakonischen und sozialen Unternehmen« erhalten können. Falls Sie unser Angebot der modularen Erweiterung dieser Führungskräftequalifizierung in Anspruch nehmen möchten, beraten wir Sie gern über sinnvolle und notwendige Ergänzungsseminare zur Erlangung des Zertifikats »Führen und Managen in diakonischen und sozialen Einrichtungen«. Rufen Sie uns gern an! Literatur: Fredmund Malik: »Führen, Leisten, Leben«, Frankfurt/New York 2006

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FM-14-029

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Ziele der Weiterbildung: – Sie haben systemische Ansätze als Führungskraft kennen- und schätzen gelernt und ihre Führungskompetenzen individuell weiterentwickelt – Sie kennen und nutzen eigene Ressourcen und richten sie optimal auf Ihre Ziele und Kernaufgaben aus – Sie können sich selbst, Managementteams und Organisationen wirksam führen – Sie haben Kompetenzen, sich selbst kontinuierlich weiterzuentwickeln


FÜHRUNG UND MANAGEMENT

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FM-14-030 Wahlmodul 1: BWL Dauer: ein Jahr (1 Tag Einführung, 11 Präsenztage an der FH der Diakonie, 6 halbe Tage Coaching/Prozessbegleitung, Selbststudium und Lerngruppenarbeit) Termine: 05.12.2013, 16.01.2014, 13.02.2014, 14.03.– 15.03.2014, 12.04.2014, 08.05.2014, 03.06.– 05.06.2014 und 29.08.2014 (11 Präsenztage) zzgl. ½ Tag Coaching/Prozessbegleitung in Kleingruppen im Anschluss an den Präsenztag

Wahlmodul 2: Heilpädagogik Dauer: 8 Monate (1 Tag Einführung, 6 Präsenztage an der FH der Diakonie, 6 halbe Tage Coaching/Prozessbegleitung, Selbststudium und Lerngruppenarbeit) Termine: 10.10.2013, 08.11.2013, 05.12.2013, 17.01.– 18.01.2014 und 13.02.2014 (6 Präsenztage) zzgl. ½ Tag Coaching/Prozessbegleitung in Kleingruppen im Anschluss an den Präsenztag

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Weiterbildendes Studienangebot für Leitungen von Kindertageseinrichtungen und Familienzentren an der Fachhochschule der Diakonie und bei der Bildung & Beratung Bethel in Bielefeld Auf Leitungskräfte in Kindertageseinrichtungen und Familienzentren kommen zunehmend Managementanforderungen zu, von denen auszugehen ist, dass sie künftig ein Studium voraussetzen. Mit diesem weiterbildenden Studienangebot können die Teilnehmer/-innen auch ohne Abitur Studienerfahrungen sammeln und anerkannte Studienleistungen absolvieren, die auf ein etwaiges anschließendes Studium angerechnet werden. Die drei Weiterbildungen sind im Rahmen des durch ein vom Bundeswissenschaftsministerium (BMBF) initiiertes Projekt (ANKOM) in Kooperation zwischen Bildung & Beratung Bethel, der FH der Diakonie in Bielefeld und dem Fachverband evta. entwickelt worden. Sie beinhalten das Studieren an einer Hochschule, die Planung und Durchführung eines eigenen Praxisprojektes und ein begleitendes Coaching in kleinen Gruppen. Dabei werden Theorie und Praxis, die eigene berufliche Identität und professionelle Fachlichkeit sowie allgemeine Entwicklungen und spezifische Fragestellungen in Kindertageseinrichtungen miteinander verknüpft. Ziele: Mit dem weiterbildenden Studienangebot erhalten Leitungskräfte in Kindertageseinrichtungen und Familienzentren die Möglichkeit, berufsbegleitend ihre Management- bzw. Fachkompetenzen zu erweitern und praxisnah zu vertiefen. Mit der Teilnahme an Lehrveranstaltungen der FH der Diakonie werden die Teilnehmer/-innen an ein Studium des Managements in der Diakonie heran- und in wissenschaftliches Arbeiten eingeführt. Mit der Teilnahme an der Prozessbegleitung und am Führungskräftecoaching durch erfahrene Coaches und Berater/-innen werden sie in ihrer Führungsrolle und in ihrem Leitungshandeln gestärkt. Die Teilnehmer/-innen erhalten die Möglichkeit, sich in einem Studium zu erproben, wissenschaftlich zu arbeiten und ihre Handlungskompetenz auf einem fachlich hohen Standard zu erweitern.


FÜHRUNG UND MANAGEMENT

Weiterbildendendes Studienangebot 2: Heilpädagogik Weiterbildendendes Studienangebot 3: Methoden des Managements und des Operativen Führens

Ansprechpartnerin: Hedi Sudbrock Telefon: 0521/ 144-4378 Weitere Informationen unter www.ankom.fh-diakonie.de

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FM-14-030 Wahlmodul 3: Management Dauer: 8 Monate (1 Tag Einführung, 6 Präsenztage an der FH der Diakonie, 6 halbe Tage Coaching/Prozessbegleitung, Selbststudium und Lerngruppenarbeit) Termine: auf Anfrage Kosten auf Anfrage

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Weiterbildendendes Studienangebot 1: Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, der Personalarbeit und des Qualitätsmanagements


FÜHRUNG UND MANAGEMENT

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FM-14-031

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Grundqualifizierung von Führungs- und Leitungskräften in WfbM

Termin: Start Mai 2015 Dozenten/-innen: Holger Keil und verschiedene Fachdozenten/-innen aus Arbeitsfeldern der Teilhabe Teilnahmebeitrag: 5.375,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 01.03.2014 Benjamin Tryba

Im aktiven Wandel der Werkstätten zu gemeindeorientierten Kompetenzzentren für Arbeit stehen Führungskräfte vor der Herausforderung, diese Aufgabe professionell zu gestalten. Ein fachlich kompetentes Management ist Voraussetzung, um rehabilitative und wirtschaftliche Prozesse zu steuern. Zielgruppe dieser Qualifizierung sind Leitungs- und Führungskräfte, die mit der strategischen Verantwortung in den Bereichen Beschäftigungsangebote, Teilhabeplanung, Personalentwicklung, Ressourcenmanagement und Öffentlichkeitsarbeit in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung oder bei einem Werkstattträger betraut sind bzw. in Kürze betraut werden sollen. Wir bieten Ihnen ein modulares System zur Erweiterung Ihrer Führungskompetenz in WfbM (nach den aktuellen Standards 2013 zur Grundqualifizierung von Führungs- und Leitungskräften in der WfbM) mit folgenden Inhalten an: 1. Führung und Leitung als integrierende Querschnittsaufgabe 2. Rolle – Selbstverständnis – Reflexion als Führungskraft 3. Individuelle Gestaltung von Teilhabe für Menschen mit Behinderung 4. Arbeitsmarkt- und sozialpolitischer Kontext 5. Methoden der Umsetzung 6. 2 Tage Hospitation in einer anderen WfbM Differenzierte Informationen zu den einzelnen Modulen finden Sie im Internet unter www.bbb-bethel.de Unser Ziel ist es, dass Sie Ihre Führungsaufgaben wertorientiert und erfolgreich im Management einer WfbM oder eines Werkstattträgers umsetzen können. Lernorganisation: 324 Seminareinheiten à 45 Minuten, verteilt auf zwei Jahre, in Form von: 11 Module à 3 Tage 6 x 4,5 Stunden Intervision in kleinen Gruppen Voraussetzungen zur Erlangung des Abschlusses: Führungsaufgabe in der beschriebenen Ebene Abschluss/Zertifikat: Mit dem erfolgreichen Abschluss erfüllen Führungskräfte das Anerkennungskriterium »Fachlichkeit der Werkstattleitung« gemäß §9 Abs. 2 WVO. Die Qualifikation schließt mit einem Zertifikat ab.


FÜHRUNG UND MANAGEMENT

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FM-14-032 Termin:

Es gibt gute Gründe, die dafür sprechen, einen Workshop mit dem eigenen Team von einem professionellen Moderator begleiten zu lassen. Klar…! Es gibt ebenfalls sehr gute Gründe, als Führungskraft genau dies NICHT zu tun – sondern das eigene Team durch den Workshop in Eigenregie zu führen: – So behalten Sie die Hoheit über das WorkshopDesign und den Ablauf. Sie bleiben dicht an den Mitarbeitenden und den jeweiligen Inhalten. – Sie werden vom Team auch in der Moderatoren-Rolle als kompetent und professionell wahrgenommen. Dies führt zu einer Vertiefung von Vertrauen und Akzeptanz. Sie stärken gleichzeitig die Problemlösekompetenz und Eigenständigkeit im Team. Und: Sie sparen das Budget für die externe Moderation. Im Rahmen dieses Trainings lernen Sie: – aktuelles moderationsmethodisches Know-How kennen und anzuwenden – Themen und Inhalte für einen Workshop bearbeitbar zu machen – hilfreiche, aktivierende und überraschende Fragestellungen und Arbeitsaufgaben zu entwickeln – spannende und motivierende Workshop-Dramaturgien zu erstellen – wichtige kritische Momente in einer Moderation zu meistern – die eigene Rollenklarheit kontinuierlich zu reflektieren und zu kommunizieren Besonders intensiv wirkt dieses Training, wenn Sie ein eigenes aktuelles »Werkstück« mitbringen: z.B. eine anstehende Moderation einer Teamklausur, um es direkt im Seminar zu bearbeiten. Dies ist eine Empfehlung – aber keine Voraussetzung für eine Teilnahme.

06.11.– 07.11.2014 Do. 09:00 Uhr – Fr. 17:00 Uhr Dozentin: Elke Pauly Teilnahmebeitrag: 280,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 25.09.2014 Benjamin Tryba

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Als Führungskraft aktivierende Workshops moderieren


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FM-14-033 Termin: 27.02.2014 Do. 09:00 Uhr – 17:00 Uhr Dozent: Markus Wortmann Teilnahmebeitrag: 145,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth

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Visual Tools – Überzeugender Einsatz der Flip-Chart »Was hatten wir noch mal vereinbart?« Der Siegeszug der Flip-Chart als unterstützendes Medium in Besprechungen, Präsentationen und Klausurtagen ist ungebrochen – zu Recht: Eine Flip-Chart ist ein hilfreiches (Führungs-)Instrument, um – Klarheit über Vereinbarungen zu erzeugen – Diskussionen, Argumente und Gedanken zu strukturieren – Ideen, Modelle und Prozesse zu skizzieren – Präsentationen zu unterstützen – die Merkfähigkeit der Beteiligten deutlich zu erhöhen

Anmeldung bis/bei: 31.01.2014 Benjamin Tryba

Doch wie kommt es dann, dass so viele Flip-Charts in Büros und Besprechungsräumen verwaist erscheinen und nicht genutzt werden? Die Gründe hierfür sind zahlreich: »Meine Handschrift ist unlesbar«. »Bis ich die Sachen angeschrieben habe, ist die Diskussion schon vorbei«. »Ich kann nicht skizzieren.« Letztlich lassen sich viele Einwände auf einen Grund reduzieren: Mangelnde Übung im Umgang mit dem Werkzeug »Flip-Chart«. In dieser »Werkstatt« trainieren Sie den gekonnten und souveränen Umgang mit der Flip-Chart: – Übersichtliche und klare Layouts anlegen – Einsatz professioneller Moderationsmarker-Techniken – Variation von verschiedenen Schriften – Skizzierung von Modellen und einfachen Symbolen Nutzen Sie Chance, die in einer flip-chart-gestützten, klar gestalteten und überzeugenden Moderation, Präsentation und Bildungsarbeit liegen!


FÜHRUNG UND MANAGEMENT

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FM-14-034 Termin:

Klare, transparente und glaubwürdige Beteiligungsprozesse zu steuern ist eine hohe Führungskunst! Die Chancen liegen auf der Hand: Sie nutzen das Know-How, die Erfahrung und die Ressourcen der beteiligten Personen. Sie bekommen eine ganze Fülle verschiedener und neuer Betrachtungsweisen. Und gemeinsam kommen Sie im besten Falle zu einer fundierteren und breit getragenen Entscheidung. Die befürchteten Risiken von Beteiligungsprozessen sind ebenso klar: – Ihnen entgleitet der Entscheidungsprozess – die beteiligten Personen empfehlen eine Entscheidung, die konträr zu Ihrer Einschätzung ist – Sie beteiligen zunächst und »müssen« dann doch eine eigene Entscheidung im stillen Kämmerlein treffen Ein essentieller Faktor für das Gelingen von Beteiligung ist eine misstrauensabbauende und vertrauensvolle Partizipationskultur. Doch die muss vielerorts noch entstehen bzw. gehegt und gepflegt werden. Eine lebendige Partizipationskultur zeigt sich dabei nicht nur darin, dass Sie Mitarbeitende gezielt bei Entscheidungsprozessen gekonnt einbinden – sondern genauso selbstverständlich die Nutzer/-innen und Klient/innen Ihrer Angebote. Im Rahmen dieses Trainings werden wir stets beide »Beteiligungsadressaten« fokussieren: – Welche Beteiligungsformen und -stufen gibt es? – Was sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren von Beteiligungsprozessen? – Welche Themen/Inhalte eignen sich zur Beteiligung? – Wie können Beteiligungen als Prozess konzipiert werden? – Wie genau unterscheiden sich Beteiligungsprozesse für Mitarbeitende, für Nutzer/-innen und inklusive? – Wie gelingen der Aufbau und die Pflege einer lebendigen Partizipationskultur, in der die Entscheidungsspielräume, die verschiedenen Rollen und Verantwortungen klar festgelegt sind? Dieses intensive und praxisorientierte Training liefert Antworten auf diese Fragen und unterstützt Sie dabei, eine nachhaltige Partizipationskultur in Ihren Einrichtungen zu implementieren.

01.09.– 02.09.2014 Mo. 09:00 Uhr – Di. 17:00 Uhr Dozent/-in: Nikola Puls-Heckersdorf, Thorsten Klaus Teilnahmebeitrag: 295,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 22.07.2014 Benjamin Tryba

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Beteiligungsprozesse steuern – Partizipation, aber richtig!


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FM-14-035

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Praxiswerkstatt »Christlich-diakonische Unternehmenskultur«

Termin: 30.09.– 01.10.2014 Di. 09:00 Uhr – Mi. 17:00 Uhr Dozent/in: Pastorin Jutta Beldermann, Diakon Max Wulfmeier-Böhm Teilnahmebeitrag: 195,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 19.08.2014 Benjamin Tryba

»Was sollen Menschen bei uns sehen, hören und erleben, damit sie merken, dass wir eine christliche Einrichtung sind?« Christlich-diakonische Identität und Werte sind an vielen Stellen formuliert. Die Realität macht deutlich, es kommt darauf an, wie diese Kernsätze in den Bereichen und Einrichtungen des Unternehmens, in Finanzentscheidungen, in der Führung und in der Gestaltung des Alltags, erlebbar und erfahrbar sind. Als Führungskraft haben Sie es in der Hand, die Identität und die Kultur »Ihres« Bereiches und damit des gesamten Unternehmens mit zu gestalten. Ziele: Führungskräfte haben für sich eine Haltung und eine eigene Position zu Themen und Fragen der diakonischen Identität erarbeitet. Sie wissen, wie Sie als Führungskraft diese Kultur mit-gestalten können. Sie können Verantwortung übernehmen für die Weitergabe der christlich-diakonischen Werte und Inhalte in Ihrer Einrichtung oder in Ihrem Bereich. Sie können sie bei Ihren Kooperationspartnern im Sozialraum und in der Gesellschaft vertreten. Inhalte: Folgende Themen werden erarbeitet und dabei die unterschiedlichen Kenntnisstände und Erfahrungen der Teilnehmenden beachtet: – Christlich-diakonische Kernaussagen Bethels – Der diakonische Auftrag und die Realität des Alltags – Chancen diakonischer Identität in Angebotsentwicklung und Führung – Struktur und Kultur von Kirche und Diakonie – »Praxiswerkstatt« zu ihren Fragen und Themen


FÜHRUNG UND MANAGEMENT

Die Wahrnehmung umfassender Führungsverantwortung erfordert betriebswirtschaftliche Kompetenz. In diesen drei aufeinander aufbauenden Seminareinheiten erwerben Führungskräfte aller Ebenen das dazu erforderliche Wissen und Handwerkszeug umfassend und kompakt. Kompetente Vermittlung und lebendige Test- und Trainingschancen ermöglichen Ihnen die gezielte Anwendung der Instrumente in den wichtigsten Praxisfeldern und unternehmerischen Entscheidungen.

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FM-14-036 Termine: 01.04.– 02.04.2014 26.05.– 27.05.2014 16.06.– 17.06.2014 jeweils Mo. 09:00 Uhr – Di. 17:00 Uhr Dozentin: Prof. Dr. Susanne Vaudt

Ziele – Sie können nach Abschluss der Seminarreihe betriebliche Kosten- und Erlösstrukturen im Hinblick auf zukünftige wirtschaftliche Planungsprozesse analysieren – Sie kennen die Methoden und Anwendungsbereiche der klassischen Controlling-Instrumente sowie deren Relevanz für den eigenen Arbeitsbereich und können sie in Ihrer Führungspraxis konkret einsetzen Inhalte – Grundlagen, Nutzen und Mythen der Betriebswirtschaft – zahlengestützte Unternehmenssteuerung und betriebliche Erfolgskennzahlen – Einführung in das betriebliche Rechnungswesen: – kaufmännische Buchführung, Jahresabschluss/ Bilanz, Überleitung in das Controlling – Kostenrechnungsmethoden, Kalkulation und Budgetierung Besonderheit: In jedem der drei Seminarabschnitte wird kontinuierlich die Anwendung mithilfe eines EDV-gestützten Planspieles vertieft.

Teilnahmebeitrag: 780,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Bielefeld Anmeldung bis/bei: 17.02.2014 Benjamin Tryba

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Betriebswirtschaft intensiv


FÜHRUNG UND MANAGEMENT

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FM-14-037

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Praxis der Personalarbeit und relevantes Arbeitsrecht für Führungskräfte

Termin: 07.04.– 08.04.2014 Mo. 09:00 – Di. 17:00 Uhr Dozent: Gottfried Hohmeier

Die Wahrnehmung Ihrer Personalverantwortung als Führungskraft erfordert fundiertes Wissen über die Praxis der Personalarbeit sowie aktuelle Themen des Arbeitsund Tarifrechts. In diesem Seminar werden die wesentlichen Kenntnisse vermittelt und aktualisiert.

Teilnahmebeitrag: 260,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 01.03.2014 Benjamin Tryba

Neben der Vermittlung von wesentlichen Kenntnissen liegt der Schwerpunkt des Seminars auf der Beratung aktueller Praxisfälle der Teilnehmenden. Im Einzelnen geht es um: – Teilzeit- und Befristungsgesetz – Betriebsverfassungsrecht und Mitarbeitervertretungsrecht (Mitbestimmung / Mitberatung) – Arbeitsvertragsrecht – Grundzüge der Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR) – Rechtsprechung zum Erholungsurlaub – Beendigung von Arbeitsverhältnissen (Abmahnung, Kündigung, Aufhebungsvertrag) – Arbeitszeitgesetz – Mutterschutz und Gesetz zum Erziehungsgeld und zur Elternzeit (Abschnitt 2) Praktische Übungen und die Arbeit an Ihren Praxisfällen sorgen für ein lebendiges Lernen!


FÜHRUNG UND MANAGEMENT

Was ist eigentlich Inklusion? Eine schöne Vision? Eine Utopie? Ein pädagogisches Konzept? Ein Weg zum Ziel der umfassenden Teilhabe von allen Menschen? Wohl kaum ein Paradigma wird in dieser Zeit so unterschiedlich diskutiert. Dabei schwanken die Thesen zwischen ideologischen Aspekten und harten Realitätsanforderungen. Grundlage der Diskussion ist die UN-Behindertenrechtskonvention. Die Konvention fordert unter anderem »die volle und wirksame Teilhabe an der Gesellschaft und Einbeziehung in die Gesellschaft«. Daraus ergibt sich ein Gestaltungsauftrag in Einrichtungen der Eingliederungshilfe, der Führungskräfte vor neue Herausforderungen stellt. Es geht darum Inklusion zu denken, zu planen und zu gestalten. Der Gestaltungsauftrag bezieht sich auf drei Ebenen: – dem Aufbau einer menschenrechtsgeleiteten inklusiven Kultur – dem Entwickeln von partizipativen Strukturen – und dem Einsatz gemeinwesenorientierter Methoden Dieses Seminar unterstützt Sie als Führungskräfte darin: – das Thema in Ihrem Arbeitsfeld lebendig zu diskutieren – die Spannungsfelder zwischen dem wertegeleiteten Anspruch von Inklusion und den Herausforderungen in der Eingliederungshilfe zu reflektieren – die Handlungsfähigkeit Ihrer Mitarbeitenden zu erhöhen – die Multiprofessionalität in Ihren Teams zu inklusivem Arbeiten zusammenzuführen – Entwicklungsmöglichkeiten in Ihren Einrichtungen zu konkretisieren

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FM-14-038 Termin: 22.09.– 23.09.2014 Mo. 09:00 Uhr – Fr. 17:00 Uhr Dozentin: Nikola Puls-Heckersdorf Teilnahmebeitrag: 270,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 10.08.2014 Benjamin Tryba

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Inklusion als Führungsaufgabe


FÜHRUNG UND MANAGEMENT

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FM-14-039 Termin: 24.06.– 25.06.2014 Di. 09:00 Uhr – Mi. 17:00 Uhr Dozent/in: Philipp Andresen Teilnahmebeitrag: 270,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 14.05.2014 Benjamin Tryba

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Gesunde Führung Die Verbreitung stressbedingter Beschwerden und burnoutähnlicher Krankheitsbilder hat in den vergangenen 10 Jahren um 70% bis 100% zugenommen – im Gesundheitswesen liegen dabei die Zahlen im Branchenvergleich bundesweit am höchsten. Das Seminar möchte Führungskräften Handlungsspielräume aufzeigen, positiv auf die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden einzuwirken. Dazu gehört: – stressbedingte und psychische Erkrankungen der Mitarbeitenden frühzeitig zu erkennen und angemessen zu intervenieren. So können burnout-ähnliche Entwicklungen mit ihren schwerwiegenden Langzeitfolgen oft verhindert werden. – auch bei engen Ressourcen und hoher Arbeitsverdichtung unnötigen Stress zu reduzieren und Belastungen als zu bewältigende Herausforderungen erlebbar zu machen. Dadurch werden die Leistungsfähigkeit und die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter nachhaltig gestärkt. – Verantwortung für die eigene Gesundheitsbalance und die damit verbundene Vorbildwirkung auf die Mitarbeitenden zu übernehmen. Als Multiplikatoren setzen Führungskräfte so entscheidende Impulse für eine gesundheitsfördernde Unternehmenskultur und unterstützen aktiv die Angebote und Strukturen eines betrieblichen Gesundheitsmanagements.


FÜHRUNG UND MANAGEMENT

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FM-14-040 Termin:

»Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer«. Antoine de Saint-Exupéry beschreibt mit diesem Satz ein Rollenverständnis, das besonders nützlich für Mitarbeitende ist, die in der Verantwortung sind, Fachthemen, Projekte und Teams erfolgreich nach vorn zu spielen ohne disziplinarische Verantwortung innezuhaben. Projektleiter/-innen, Stabstellenmitarbeitende und Mitarbeitende, die koordinierende Funktion haben, kennen den alltäglichen Spagat, Verantwortung für eine gelingende Zusammenarbeit mit Kollegen/-innen zu übernehmen, ohne disziplinarisch vorgesetzt zu sein – und dennoch am Ergebnis gemessen zu werden. Der Schlüssel zum erfolgreichen Meistern dieser Anforderungen liegt neben einer sauberen Auftrags-, Rollen- und Zielklärung mit der eigenen Führungskraft vor allem in der eigenen persönlichen Überzeugungskraft, Vertrauenswürdigkeit und kommunikativen Kompetenz. In diesem zweitägigen Workshop werden die dazu notwendigen sozialen und methodischen Kompetenzen vermittelt. Darüber hinaus werden anhand von Praxisfällen Frage- und Problemlösungstechniken trainiert. Sie trainieren und vertiefen: – souveränes Führen von Ziel-, Rollen- und Auftragsklärungsgesprächen – überzeugend und motivierend Ideen, Argumente und Anliegen zu kommunizieren – Teams, Arbeitsgruppen und Besprechungen zielgerichtet durch Fragen zu führen und zu moderieren – lösungsorientierte Kommunikation

18.03.– 19.03.2014 Di. 09:00 – Mi. 17:00 Uhr Dozent: Martin J. Prasse Teilnahmebeitrag: 270,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 03.02.2014 Benjamin Tryba

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»Wenn Du ein Schiff bauen willst…« – »Führen« ohne Führungsverantwortung


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FM-14-041 Termin: 05.05.– 06.05.2014 Mo. 09:00 – Di. 17:00 Uhr Dozenten: Dr. Ipyana Mwamugobole, Friedrich Tometten Teilnahmebeitrag: 210,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 24.03.2014 Benjamin Tryba

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Führung von international besetzten Teams in der Altenpflege – Interkulturelle Kompetenz für Führungskräfte »Interkulturalität«, »Vielfalt«, »Pluralität« sind gesellschaftliche Realitäten. Immer wieder werden in den Medien und in der Politik Chancen und Risiken einer pluralen Gesellschaft diskutiert. Doch was nützen diese normativ geführten Debatten einer Führungskraft, deren Team zu mehr als der Hälfte aus Menschen fremder Herkunft besteht? Und das in einer Region Deutschlands, wo ein jecker Kölner bereits zu Irritation führen kann?! Für die Leitung interkultureller Teams in der Altenhilfe kristallisieren sich vor allem folgende Führungsschwerpunkte heraus: 1. Das Festlegen und Sichern von qualitativen Standards in der Pflege, der Betreuung und der Versorgung von Bewohner/ -innen und der Zusammenarbeit unter Kollegen /-innen. 2. Das kontinuierliche Aushandeln von Erwartungen und Ansprüchen zwischen verschiedenen Pflegekulturen. 3. Die Zusammensetzung und Entwicklung von Teams – in Anbetracht der hohen Unterschiedlichkeit von Mitarbeitenden. 4. Die Vermittlung und Moderation zwischen kulturell verschiedenen Mitarbeitenden. 5. Die Schaffung einer Organisationskultur, die die Vielfalt fruchtbar nutzen kann. Zusätzliche Brisanz entsteht für Führungskräfte dabei, dass die aktive Auseinandersetzung mit diesen Spannungsfeldern gesellschaftlich schnell moralisiert wird. Dieses Training unterstützt Führungskräfte in der Altenhilfe dabei, aus einem (kulturell) vielstimmigen Team ein mehrstimmiges zu gestalten. Die Teilnehmer/-innen lernen, wie Sie gezielt den Prozess unterstützen, dass aus der Vielfalt unterschiedlicher kultureller Erfahrungen ein gemeinsames Verständnis über fachliches Handeln, Kommunikation und Teamentwicklung innerhalb einer Einrichtung bzw. eines Teams entstehen kann. Zielgruppe: Das zweitägige interkulturelle Training richtet sich an Führungskräfte aus der Altenhilfe.


FÜHRUNG UND MANAGEMENT

Die Weiterbildung qualifiziert Fach – und Führungskräfte auf der Grundlage der DIN EN ISO 19011 für die Durchführung von internen Audits im Produktions- und/oder Dienstleistungsunternehmen. In diesem Seminar lernen Sie Ihre internen Audits vorzubereiten, durchzuführen, auszuwerten und zu dokumentieren. Fallbeispiele aus der Praxis zeigen, wie Sie das »Interne Audit« als Optimierungswerkzeug Ihrer Organisation lösungsorientiert anwenden können. Inhalte der Weiterbildung: – Theorie und Praxis der DIN EN ISO 9001 – QM: Fessel oder Flügel – Vermittlung der Methodik interner Audits – Weg vom Normenaudit – Hin zum Optimierungswerkzeug für die Organisation Lernziele: – Audit als Optimierungsmethode erkennen – Methode der Auditierung kennen und anwenden lernen

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FM-14-042 Termin: 30.09.– 01.10.2014 Di. 09:00 Uhr – Mi. 17:00 Uhr und auf Anfrage für Teams und Gruppen Dozent: Meinhard Utecht

Teilnahmebeitrag: 300,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 20.08.2014 Benjamin Tryba

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Interner Auditor/-in QM ISO 9001


FACHTHEMEN

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FACHTHEMEN

JUNGE MENSCHEN

Im KICK (Kinder- und Jugendhilfe-Weiterentwicklungsgesetz) vom 01.10.2005 ist u.a. der Schutzauftrag im SGB VIII der Jugendämter und der Träger der freien Kinder- und Jugendhilfe deutlicher festgelegt worden. Die Weiterbildung soll die Fachkräfte auf die Wahrnehmung ihrer Aufgaben im Kinderschutz vorbereiten und ihnen die dazu notwendigen Informationen und Kenntnisse vermitteln. Inhalte der Weiterbildung: – Anforderungen, Aufgaben und Positionierung der im Gesetz »insoweit erfahrene Fachkräfte« genannten Kinderschutzfachkräfte – Formen der Kindeswohlgefährdung und sozialpädagogische Diagnostik – entwicklungspsychologisches Grundwissen für geplante Intervention und transparente Kooperation bei Kindeswohlgefährdung – Indikatoren für Kindeswohlgefährdung aus medizinischer Sicht – Handwerkszeug zur Fallarbeit und Klärung im Team – Diagnostik komplexer Problemkonstellationen – abschließende Fallarbeit Ziel der Weiterbildung ist die Erweiterung der fachlichen Kompetenz, eine Kindeswohlgefährdung fachgemäß einzuschätzen und entsprechende Interventionen einzuleiten. Lernorganisation: Es handelt sich um eine berufsbegleitende Weiterbildung im Umfang von 30 Unterrichtsstunden, verteilt auf sechs Vormittage jeweils von 08:30 Uhr bis 13:00 Uhr. Ein ausführlicher Flyer kann angefragt werden.

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PG-14-043 Termin: 6 Termine auf Anfrage jeweils 08:30 Uhr – 13:00 Uhr Dozenten/-innen: Nikola Puls-Heckersdorf, Anke Berkemeyer und Fachdozenten/-innen Teilnahmebeitrag: 300,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: Benjamin Tryba

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Kinderschutzfachkraft


FACHTHEMEN

JUNGE MENSCHEN

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PG-14-044 Termin: 02.09.– 03.09.2014 Di. 09:00 – Mi. 16:30 Uhr 24.11.2014 Mo. 09:00 Uhr – 13:30 Uhr Dozent: Dr. Phil Manfred Iwert Teilnahmebeitrag: 250,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 21.07.2014 Benjamin Tryba

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»Cool ans Ziel« Wie können wir heranwachsende Jugendliche motivieren? »Cool ans Ziel« ist eine methodische Konzeption, die uns eine Antwort auf diese Frage gibt. Im Mittelpunkt steht der gezielte methodische Auf- und Ausbau von Motivationsvoraussetzungen für wünschenswerte Ziele. Es wird davon ausgegangen, dass erfolgreiche zielgerichtete pädagogische Arbeit erst dann möglich wird, wenn es uns gelingt, eine innere Bereitschaft bei den Heranwachsenden dafür herzustellen. Unsere Erfahrungen zeigen, dass es uns dann sogar gelingt, bislang unkooperative Jugendliche noch zu erreichen. Unser Schlüssel zum Erfolg heißt, persönliche Identifikationsvoraussetzungen dafür zu schaffen. »Cool ans Ziel« ist ein Repertoire methodischer Möglichkeiten, um gemeinsam mit den Heranwachsenden Ziele auf den Weg zu bringen, sie zu strukturieren, zu planen, abzusichern und umzusetzen. Dabei ist die Anwendung unabhängig von etwaigen körperlichen, geistigen oder seelischen Beeinträchtigungen, da jeweils die individuellen Voraussetzungen den Bezugs- und Ausgangspunkt der methodischen Vorgehensweise bilden. So überwinden wir methodisch z.B. eingeschränkte sprachliche und/ oder intellektuelle Voraussetzungen durch die gezielte Verwendung von Symbolen. Ziele – Sie erhalten einen Einblick in die phänomenologischen Grundlagen der Motivation – Ihnen werden zentrale Grundlagen ressourcen- und lösungsorientierter Verfahrensweisen vermittelt – Sie lernen das methodische Repertoire kennen und üben es exemplarisch in Einzel- und Gruppensettings – die Spezifik des Jugendalters und einige besondere bzw. hartnäckige pädagogische Herausforderungen werden thematisiert – Sie reflektieren Ihre berufspraktischen Erprobungen in der abschließenden halbtägigen Veranstaltung


FACHTHEMEN

JUNGE MENSCHEN

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PG-14-045 Termin:

Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung sind in ihren Familien und/oder im sozialen Umfeld oft besonderen Belastungen ausgesetzt. Das wiederholte Erfahren von Ablehnung, Demütigung und auch von Missbrauch, führt zum Entstehen von Bindungsstörungen und traumabedingten Erfahrungs- und Verhaltensmustern. Diese können auch nach vielen Jahren in aktuellen Situationen wieder auftreten. Als Mitarbeitende sind wir gefordert, mit diesen häufig schwierigen Verhaltensweisen umzugehen. In diesem Seminar werden Grundkenntnisse der Psychotraumatologie vermittelt. (Was ist ein Trauma? Verarbeitung und Folgen traumatische Erfahrungen.)

12.06.– 13.06.2014 Do. 08:30 Uhr – Fr. 16:30 Uhr Dozentin: Dorothee Stieber-Schöll Teilnahmebeitrag: 230,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Terach Anmeldung bis/bei: 28.04.2014 Benjamin Tryba

Lernziele: – Grundlagen der Traumatologie verstehen – Handlungsstrategien für die Begleitung traumatisierter junger Menschen entwickeln

Schwierige Jugendliche, schwierige Eltern – kooperationsfördernde Kommunikation Menschen mit persönlichkeitsstrukturellen Störungen (u.a. frühkindliche und chronifizierte psychische Störungen) und Störungen der Affektregulation (u.a. Traumafolge), weisen regelhaft Störungen der Kooperations- und Integrationsfähigkeit auf. Dadurch entstehen Konflikte im Gruppenkontext und im direkten Kontakt. Diese sogenannten Beziehungskonflikte führen zu Stress bei der betroffenen Person selbst und stellen gleichzeitig für ihre Bezugssysteme eine erhebliche Belastung dar. Aufgrund der Chronifizierung des psychischen Störungsbildes zeigen diese Menschen oft rigide dysfunktionale Konfliktlösungsstrategien, die die Zusammenarbeit erheblich erschweren.

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PG-14-046 Termin: 16.05.2014 Fr. 09:00 Uhr –16:30 Uhr 17.05.2014 Sa. 09:00 Uhr –12:00 Uhr Reflektionsworkshop 27.06.2014 Fr. 09:00 Uhr –12:00 Uhr Dozent: Volker Mauck Teilnahmebeitrag:

Ziele: – Erweiterung der Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit interaktionsschwierigen (unmotivierten, selbstunsicheren bzw. dominanzstrebenden) Jugendlichen und jungen Erwachsenen. – Kooperation mit schwierigen Eltern und die Zusammenarbeit im multiprofessionellen Helferteam – Sensibilisierung der Selbstfürsorge als ein tragendes Element in der Arbeit mit schwierigen Klienten/innen.

230,00 € Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 01.04.2014 Benjamin Tryba

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Traumatisierung bei jungen Menschen mit und ohne Behinderung


FACHTHEMEN

JUNGE MENSCHEN

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PG-14-047

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Termin: 26.11.2014 Mi. 09:00 Uhr –17:00 Uhr

Vielfalt fördern und organisieren– Der Index für Inklusion für Kindertageseinrichtungen Kindertagesstätten haben in den letzten Jahren Erfahrungen mit integrativer Arbeit gemacht. Nun stehen sie vor der Herausforderung, sich inklusiv weiterzuentwickeln. Bei der Inklusion geht es nicht weiter darum, einzelne Kinder mit Behinderungen in eine Gruppe einzubeziehen. Inklusion meint, Barrieren gleich welcher Art abzubauen, um so allen Kindern mit ihren verschiedenen Ausgangslagen die größtmögliche Teilhabe am Spielen, Lernen und in der Gemeinschaft zu ermöglichen. Dabei ist Inklusion keine zusätzliche Aufgabe, sondern eine grundsätzliche Veränderung von Haltungen, Strukturen und Praxis. Ein Instrument, das hilfreich für den Prozess der Umsetzung von Inklusion in Kindertageseinrichtungen eingesetzt werden kann, ist der »Index für Inklusion«.

Dozentin: Nikola Puls- Heckersdorf Teilnahmebeitrag: 152,00 € inkl. Tagesverpflegung Veranstaltungsort: Haus Neuland Anmeldung bei: Haus Neuland

Ziele: – Sie reflektieren den derzeitigen Umsetzungsstand von Inklusion in Ihrer Einrichtung – Sie lernen das Instrument »Index für Inklusion für Kindertageseinrichtungen« kennen – Sie erlangen Kenntnisse darüber, wie der Index zur Prozessgestaltung in Ihrer Einrichtung eingesetzt werden kann

PG-14-047.1

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Heilpädagogik-Methoden zur inklusiven Arbeit in Kindertageseinrichtungen

Termin: 12.05.2014 Mo. 09:00 Uhr –17:00 Uhr Dozentinnen: Heike Reimann, Birgit Schulz Teilnahmebeitrag: 100,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Neuland Anmeldung bis/bei: 01.04.2014 Haus Neuland

Nach einer langen Tradition der Spezialisierung von Kindern mit Behinderung in heilpädagogischen Einrichtungen fordert uns die UN- Behindertenrechtskonvention dazu auf, alle Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam in Kindertageseinrichtungen zu fördern. Und so wie in jedem Kind stecken auch in Kindern mit Behinderung viele Talente und Entwicklungschancen. Heilpädagogische Methoden bieten hier ein Repertoire, um diese Möglichkeiten zur Entfaltung zu bringen. Ziele: – Sie lernen, medizinische Aspekte und eine systemisch basierte Sichtweise von Behinderung kennen – Sie gewinnen größere Sicherheit, die Ressourcen von Kindern mit Behinderungen zu erkennen und daraus eine kompetenzorientierte Förderung abzuleiten – Sie erhalten Einblicke in das Methodenrepertoire der Heilpädagogik


FACHTHEMEN

JUNGE MENSCHEN

Fachtag: »Jedes Kind ist willkommen – Inklusion in Kindertageseinrichtungen« Kindertageseinrichtungen stellen sich den Anforderungen von Inklusion und gehen dabei über die integrative Arbeit hinaus: es geht nicht mehr nur um Kinder mit Behinderungen; es geht darum, allen Kinder in ihren verschiedenen Lebenslagen und Lebenssituationen die bestmögliche Förderung und Bildung zu ermöglichen. Der Fachtag bietet den Rahmen, sich über die aktuelle Debatte des Inklusionsverständnisses in Kindertageseinrichtungen zu informieren. Er richtet sich an Leitungen und Fachkräfte von Kindertageseinrichtungen. In Fachbeiträgen erhalten Sie aktuelle Informationen zum Grundverständnis und Umsetzungsmöglichkeiten von Inklusion mit besonderem Augenmerk auf den U3-Bereich. Am Nachmittag besteht die Möglichkeit, sich in kreativ gestalteten Arbeitsphasen intensiv mit der Thematik auseinanderzusetzen und Ideen für die eigene Praxis zu entwickeln. Die Tagung wird am 13.03.2014 in Haus Neuland stattfinden. Über den genauen Tagungsablauf und das Anmeldeverfahren werden wir Sie über unsere Homepage und durch den Versand eines Tagungsflyers informieren.

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Vorankündigung


FACHTHEMEN

MENSCHEN MIT PSYCHISCHEN ERKRANKUNGEN

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PG-14-048

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Termin:

Dieser praxisnahe Kurs soll zu einer besseren Orientierung in dem sich rasch verändernden psychiatrischen Alltag verhelfen. Vorhandenenes Wissen kann aufgefrischt, neue Verstehens- und Zugangsmöglichkeiten können gelernt und die eigene Grundhaltung in der Begegnung mit psychisch kranken Menschen kann reflektiert werden. Das Seminar richtet sich auch an Einsteiger/-innen in psychiatrische Arbeitsfelder.

21.05. – 22.05.2014 Mi. 08:30 Uhr – Do. 16:30 Uhr und auf Anfrage für Teams und Gruppen Dozent: Hermann Wand Teilnahmebeitrag:

Lernziele: – Verständnis von psychischen Krankheiten entwickeln – Grundlagen psychiatrischer Pflege kennenlernen – praktische Handlungsmöglichkeiten aus der alltäglichen Praxis reflektieren – Bedeutung von Empowerment im psychiatrischen Kontext kennenlernen

230,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 11.04.2014 Benjamin Tryba

PG-14-049

Grundlagenseminar Psychiatrie

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Umgang mit Menschen mit Persönlichkeitsstörungen

Termin: 03.07. – 04.07.2014 Do. 08:30 Uhr – Fr. 16:30 Uhr und auf Anfrage für Teams und Gruppen Dozent: Dr. Ewald Rahn Teilnahmebeitrag: 230,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 26.05.2014 Benjamin Tryba

Menschen mit Persönlichkeitsstörungen gelten als schwierig, emotional anstrengend oder therapieresistent. Persönlichkeitsstörungen zeigen sich vor allem in der Beziehung zu anderen Menschen; daher gibt es oft Konflikte zwischen Helfern/-innen und Klienten/-innen. Da es sich um langfristige Schwierigkeiten handelt, haben Menschen mit Persönlichkeitsstörungen oft Mehrfachdiagnosen, wie etwa eine begleitende Suchterkrankung. Lernziele: – Grundlagenwissen über verschiedene Persönlichkeitsstörungen – Kennenlernen von therapeutischen Zugängen Als Hilfsmittel dient uns in der Fortbildung das Konzept der Schematherapie. Wir beschäftigen uns mit typischen Schemata und Modi von Menschen mit Persönlichkeitsstörungen und werden so sensibel für die Verletzungen und Wunden hinter der Symptomatik.


FACHTHEMEN

MENSCHEN MIT SUCHTERKRANKUNGEN

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PG-14-050 Termin:

Ressourcenorientierte Arbeit mit chronisch mehrfachbeeinträchtigten, abhängigen Menschen im regionalen Verbund

Block 1: 20.10. – 22.10.2014

Diese Zusatzausbildung ist ein Kooperationsprojekt der Bildung & Beratung Bethel mit dem GVS (Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe im Diakonischen Werk der Ev. Kirche Deutschland e.V.).

Block 2: 08.12. – 11.12.2014

Die Zusatzausbildung richtet sich an Mitarbeitende der Suchtkrankenhilfe, der Wohnungslosenhilfe, der sozialen, medizinischen und psychiatrischen Versorgung, die zeitweise oder dauerhaft mehrfachbeeinträchtigte, abhängige Menschen betreuen und beraten.

Block 4: 18.05 –20.05.2015

Lerninhalte: – Fachwissen für die Arbeit mit mehrfachbeeinträchtigten, abhängigen Menschen – Fachwissen zum Thema Sucht und zu unterschiedlichen Konzepten in der Arbeit mit suchtkranken Menschen – Reflexion der persönlichen Bezüge zum Thema Sucht – Methodisches Know-how für eine lösungs- und ressourcenorientierte Arbeit mit dieser Zielgruppe – die Betreuten als Case-Manager/-in kompetent durch das regionale Versorgungsnetz begleiten – Kompetenzen, dieses Netz aktiv mit auf- bzw. auszubauen Lernorganisation: Es handelt sich um eine berufsbegleitende Zusatzausbildung im Umfang von 500 Unterrichtsstunden zuzüglich 20 Stunden projektbegleitender Gruppensupervision. Voraussetzungen zur Erlangung des Abschlusses: Die Teilnehmenden führen während der Ausbildung ein Projekt durch, in dem sie Elemente aus der Zusatzausbildung in ihr Praxisfeld implementieren. Den Abschluss der Zusatzausbildung bildet ein Fachtag, auf dem die Projekte der Teilnehmenden der Fachöffentlichkeit vorgestellt werden.

Block 3: 16.02. – 18.02.2015

Block 5: 16.11. – 19.11.2015 Block 6: vorauss. Januar 2016 Block 7: vorauss. Juni 2016 Block 8: vorauss. Dezember 2016 Block 9: vorauss. März 2017 jeweils von 08:30 –16:30 Uhr Dozenten/-innen: Kathrin Finke und Fachreferenten/-innen Teilnahmebeitrag: 4.800,00 € inkl. 6 Tage Wahlbausteine, Supervision, Kursmaterialien, Zugang zur Lernplattform und Tagungsgetränken Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei:

Abschluss/Zertifikat: Sozialtherapeutin/Sozialtherapeut für die Arbeit mit chronisch mehrfachbeeinträchtigten, abhängigen Menschen

01.09.2014 Benjamin Tryba

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Weiterbildung zur Sozialtherapeutin/zum Sozialtherapeuten


FACHTHEMEN

MENSCHEN MIT SUCHTERKRANKUNGEN

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PG-14-051

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Termin:

Basiswissen Sucht In diesem Seminar werden Grundlagen zum Thema »stoffgebundene Abhängigkeit« vermittelt. Zu den Lerninhalten gehören Definitionen, der Veränderungskreislauf, Aufgaben und Verantwortung von Mitarbeitenden sowie Methoden der Gesprächsführung mit Suchtkranken.

13.11. – 14.11.2014 Do. 08:30 Uhr – Fr. 16:30 Uhr und auf Anfrage für Teams und Gruppen Dozent/-in:

Ziele des Seminars: – Erlernen von aktuellem Faktenwissen – Reflexion der eigenen (persönlichen und professionellen) Haltung zu Suchtmittelkonsum und Abhängigkeit – Einüben methodischer Elemente zur Arbeit mit suchtkranken Menschen – Entwickeln von Ideen zur Umsetzung des Erlernten im Alltag

Kathrin Finke Dr. Michael Huppertz Teilnahmebeitrag: 230,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Terach Anmeldung bis/bei: 01.10.2014 Benjamin Tryba

PG-14-052

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Sucht und Traumatisierung Integrative Behandlungsansätze in der Suchthilfe

Termin: 04.09.– 05.09.2014 Do. 08:30 Uhr – Fr. 16:30 Uhr und auf Anfrage für Teams und Gruppen Dozentin: Sybille Teunißen Teilnahmebeitrag: 230,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 21.08.2014 Benjamin Tryba

Wenn wir die Biografien unserer Klienten/-innen in Begleitung, Beratung und Therapie aufmerksam betrachten, finden wir immer wieder Traumatisierungen in der frühen Kindheit wie z.B. sexuellen Missbrauch, körperliche und/oder psychische Misshandlung. In dem Versuch, diese Erlebnisse zu »vergessen« und in den »Hintergrund zu schieben«, waren eine Zeitlang psychotrope Substanzen (legale und illegale) eine Möglichkeit zur Selbstmedikation und Überlebensstrategie, bis letztlich das »Therapeutikum« zum Selbstzweck wurde. Um dem Teufelskreis von Sucht und Trauma entkommen zu können, müssen die Betroffenen sich nicht nur mit der Sucht auseinandersetzen, sondern gleichzeitig auch mit den Folgewirkungen des Traumas. Lernziele: – Vermittlung der wichtigsten Grundlagen aus der Traumatherapie und deren Verbindung mit der Suchttherapie


FACHTHEMEN

MENSCHEN MIT SUCHTERKRANKUNGEN

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PG-14-053 Termin: 26.05. – 27.05.2014 Mo. 08:30 Uhr – Di. 16:30 Uhr

Im Suchthilfesystem nimmt die Beratung und Behandlung von Menschen mit psychiatrischen Störungsbildern (z. B. Psychosen oder Persönlichkeitsstörungen) einen zunehmend größeren Raum ein. Die sich daraus ergebenden komplexen Herausforderungen erzeugen bei den Helfern/-innen und in den Einrichtungen oft Gefühle der Hilflosigkeit. Im Kurs werden ein tragfähiges Grundverständnis für die Doppeldiagnose Sucht und psychiatrische Erkrankung und eine damit verbundene Grundhaltung erarbeitet. Diese werden mit den Praxiserfahrungen der Teilnehmenden in Bezug gesetzt.

und auf Anfrage für Teams und Gruppen Dozent: Dr. Theo Wessel Teilnahmebeitrag: 230,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort:

Lernziele: – Grundlagen zu Doppeldiagnosen – spezifisches Diagnose- und Behandlungswissen – Kenntnisse zur Funktionalität von Suchtmittelkonsum bei psychiatrischen Erkrankungen – spezifische motivationale Interventionen – besondere Behandlungs- und Versorgungsaspekte

S.T.A.R. – Rückfallprävention mit Alkoholabhängigen Das „Strukturierte Trainingsprogramm zur Alkohol-Rückfallprävention S.T.A.R.“ (Körkel & Schindler) bietet Suchtfachkräften eine gezielte Handlungsanleitung zu einer auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierenden Rückfallprävention. S.T.A.R. ist als Gruppenprogramm für bis zu 12 suchtmittelabhängige Teilnehmende konzipiert und kann sowohl als Gesamtpaket wie auch in ausgewählter Modulzusammensetzung durchgeführt werden. Die Durchführungsanleitung zum S.T.A.R. liegt in Form eines differenzierten Trainingsmanuals vor, das neben detaillierten Stundenabläufen auch Arbeits- und Infoblätter, Notfallpass u.a. enthält. Alle Arbeitsmaterialien sind auch auf CD-ROM verfügbar. Das Programm ist sowohl für den Einsatz in der stationären als auch in der ambulanten Arbeit geeignet. Lernziele: – Kennenlernen des S.T.A.R. Rückfallprogramms – Erlernen von didaktischen Fähigkeiten im Umgang mit dem Manual – Durchführung eigener kurzer Gruppenübungen – Übertragbarkeit auf den eigenen beruflichen Kontext

Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 11.04.2014 Benjamin Tryba

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PG-14-054 Termin: 03.07. – 04.07.2014 Do. 08:30 Uhr – Fr. 16:30 Uhr und auf Anfrage für Teams und Gruppen Dozentin: Christine Schindler Teilnahmebeitrag: 230,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 26.05.2014 Benjamin Tryba

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Zum Umgang mit psychiatrischen Störungsbildern in der Suchtarbeit (Doppeldiagnosen)


FACHTHEMEN

MENSCHEN MIT SUCHTERKRANKUNGEN

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PG-14-055

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Termin: 16.09.2014 Di. 08:30 Uhr – Fr. 16:30 Uhr

In allen psychosozialen Hilfefeldern sind über Enthospitalisierung und Empowerment Menschen mit chronischen seelischen Problemen in verselbständigte Lebensformen vermittelt worden, um weniger Kontrolle und mehr Selbstbestimmung erfahren zu können. Das gilt auch für Menschen mit Minderbegabungen und angeborenen wie erworbenen hirnorganischen Beeinträchtigungen. Dabei hat das Hilfesystem häufig wenig daran gedacht, dass eine Zunahme an Freiheitsgraden den Betroffenen auch mehr Möglichkeiten gibt, den Konsum von Suchtmitteln als Teil ihres Lebens anzusehen, sich zu berauschen und Suchterkrankungen zu entwickeln. Wenn die Außenkontrolle weitgehend aufgegeben ist, Einsicht zum Rauschmittelverzicht aber nicht gegeben ist, entstehen Probleme, für die es offenbar noch wenig überzeugende Handlungskonzepte gibt.

und auf Anfrage für Teams und Gruppen Dozent: Dr. Martin Reker Teilnahmebeitrag: 120,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 04.08.2014 Benjamin Tryba

PG-14-056

Der Fluch der Freiheit Sucht, Minderbegabung und hirnorganische Beeinträchtigung

Lernziele: – medizinische Grundlagen von Suchterkrankungen – medizinische Grundlagen von hirnorganischen – Funktionsstörungen – mögliche Handlungskonzepte – zentrale Fragen von Eigen- und Fremdverantwortung, – Risikomanagement – Diskussion der Frage nach dem Recht auf Rauschmittel für minderbegabte Menschen

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Sucht im Alter – Umgang mit Menschen mit einem amnestischen Psychosyndrom

Termin: 07.04. – 08.04.2014 Do. 08:30 Uhr – Fr. 16:30 Uhr und auf Anfrage für Teams und Gruppen Dozentin:

Suchterkrankungen im Alter werden häufig nicht erkannt, obwohl Stürze, depressive Störungen und sozialer Rückzug Hinweise auf Suchtmittelmissbrauch sein können. Die Mitarbeitenden in Einrichtungen und ambulanten Diensten sind oft nur unzureichend auf die Arbeit mit dieser Personengruppe vorbereitet.

Kathrin Finke Teilnahmebeitrag: 230,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 24.02.2014 Benjamin Tryba

Lernziele: – Grundlagenwissen über Suchtmittelabhängigkeit – Wechselwirkungen zwischen psychiatrischer Erkrankung und Suchtmittelkonsum – körperliche Folgen der Abhängigkeit – amnestisches Psychosyndrom – Methoden der Gesprächsführung – Übungen zur Klärung der professionellen Rolle und der Grenzsetzung im Alltag


FACHTHEMEN

MENSCHEN MIT SUCHTERKRANKUNGEN

Die Betreuung chronisch suchtkranker Patienten/-innen erfolgt zunehmend niederschwelliger und in der eigenen Wohnung. Sozialarbeiter/-innen aus der Eingliederungshilfe und der Wohnungslosenhilfe sowie gesetzliche Betreuer werden deshalb vor die Frage gestellt, was sie an Suchtmittelkonsum, Verwahrlosung und Selbstgefährdung eigentlich tolerieren können und wofür sie verantwortlich sind. Lernziele: – Erlernen von grundsätzlichem Basiswissen zum Thema Risikomanagement – Auseinandersetzung mit juristischen und ethischen Aspekten der Problematik – Vorstellung von Entscheidungskriterien, die helfen sollen, in den beschriebenen Situationen handlungsfähig zu sein

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PG-14-057 Termin: 11.12.2014 Do. 08:30 Uhr – 16:30 Uhr Dozent: Dr. Martin Reker Teilnahmebeitrag: 120,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 27.10.2014 Benjamin Tryba

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»Für was bin ich eigentlich verantwortlich?« Arbeiten mit chronisch Suchtkranken im ambulanten Setting


FACHTHEMEN

MENSCHEN MIT SUCHTERKRANKUNGEN

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PG-14-058 Termin: auf Anfrage für Teams und Gruppen Dozentin: Nina Beckmann

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CRA Community Reinforcement Approach – »Schnupperkurs« Die Behandlung von Menschen mit Suchterkrankungen muss in unserer Zeit personenzentriert, gemeindeorientiert, methodisch reflektiert und wissenschaftlich basiert sein, um den vielfältigen Erwartungen gerecht werden zu können, die einerseits die Betroffenen, andererseits Angehörige, involvierte Berufsgruppen, Kostenträger und Gesellschaft an sie stellen. Der »Community Reinforcement Approach« möchte diesem Anspruch gerecht werden. Er stellt die subjektive Zufriedenheit der betroffenen Klienten/-innen in den Mittelpunkt und unterstützt sie dabei, Ziele zu verfolgen und zu verwirklichen, die ein Leben ohne oder ggf. mit weniger Suchtmitteln attraktiver machen als ein Leben im Rausch. Das seit 2006 in Deutschland verfügbare und an deutsche Verhältnisse adaptierte Konzept wurde in den USA wissenschaftlich evaluiert und gehört zu den weltweit wirksamsten Therapieverfahren für Suchterkrankungen. Es basiert vor allem auf verhaltenstherapeutischen Grundlagen und nutzt in Deutschland die Errungenschaften der gemeindepsychiatrischen Netzwerke. Lernziele: – Vorstellung der Grundlagen des Konzeptes – Kenntnis von grundlegenden Handlungselementen des CRA – Zufriedenheitsskala – Zielplanung – Verhaltensanalyse – Abstinenzkonto


FACHTHEMEN

MENSCHEN MIT ERWORBENEN HIRNSCHÄDIGUNGEN

Diese Weiterbildung vermittelt durch theoretische und praktische Bausteine Fachwissen im speziellen Umgang mit Menschen, die eine Hirnschädigung erlitten haben. Der tägliche Umgang mit Menschen, deren Leben durch eine erworbene Hirnschädigung oftmals einschneidende Veränderungen erfährt, bedarf spezieller fachlicher Kompetenzen. Neben Unsicherheiten, was die Patienten/innen und Klienten/-innen von ihrer Umwelt wahrnehmen und wie sie dies tun, stellen sich Fragen nach möglichen Behandlungs- und Förderschritten sowie der weiteren Lebensperspektive. Die Verhaltensveränderungen der Betroffenen und deren Auswirkungen auf die soziale Umwelt stellen besonders für die Angehörigen oftmals eine neue Belastungssituation dar und erfordern die Unterstützung durch kompetente Mitarbeitende. Um das Kennenlernen der unterschiedlichen Facetten der Pflege und Entwicklungsförderung zu gewährleisten, wird die Weiterbildung in mehrere Bausteine eingeteilt. Nach der Vorstellung der Projekte der Teilnehmenden wird sie zertifiziert. Ziele der Weiterbildung: – Erweiterung der fachlichen Kompetenz – mehr Sicherheit im Umgang mit Betroffenen und Dritten – Stärkung der projektbezogenen Arbeit – Erhöhung der Kompetenzen zur Weitervermittlung von Fachkenntnissen an Dritte – besserer Austausch von Erfahrungen und Wissen mit Hilfe einer Lernplattform Lernorganisation: Es handelt sich um eine berufsbegleitende Weiterbildung im Umfang von ca. 328 Unterrichtsstunden, die sich aus Basiskurs, Wahlbausteinen, Hospitationen, Projektarbeit und Gruppensupervision zusammensetzt. Zielgruppe: Mitarbeiter/-innen, die mit der Behandlung und Betreuung von Menschen mit erworbener Hirnschädigung beauftragt sind. Teilnahmevoraussetzungen: Eine mindestens dreijährige, abgeschlossene pädagogische oder pflegerische Berufsausbildung und möglichst eine mindestens einjährige Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen.

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PG-14-059 Termin: Basiskurs Block 1 31.03. – 03.04.2014 Mo. 08:30 Uhr – Do. 16:30 Uhr Basiskurs Block 2 30.06. – 03.07.2014 Mo. 08:30 Uhr – Do. 12:30 Uhr Train-the-Trainer 26.01. – 28.01.2015 Mo. 08:30 Uhr – Mi. 12:30 Uhr Basiskurs Block 3 22.06. – 25.06.2015 Mo. 08:30 Uhr – Do. 12:30 Uhr Basiskurs Block 4 14.09. – 17.09.2015 Mo. 08:30 Uhr – Do. 12:30 Uhr Abschluss und Zertifizierung November 2015 Dozenten/-innen: Kathrin Finke und Fachreferenten/-innen Teilnahmebeitrag: 2.050,00 € inkl. 5 Tage Wahlbausteine, Supervision, Kursmaterialien, Zugang zur Lernplattform und Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 17.02.2014 Benjamin Tryba

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Berufsbegleitende Weiterbildung für die Arbeit mit Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen


FACHTHEMEN

MENSCHEN MIT ERWORBENEN HIRNSCHÄDIGUNGEN

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PG-14-060

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Pflege in der Arbeit mit Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen

Termin:

Die Pflege von Patienten/-innen mit einer Hirnschädigung stellt die Mitarbeitenden oftmals vor besondere Schwierigkeiten. Von den Professionellen verlangt diese Situation ein hohes Einfühlungsvermögen in die Situation der Klienten/innen und gleichzeitig hohe fachliche Kompetenz.

15.09.2014 Mo. 08:30 Uhr – 16:30 Uhr und auf Anfrage für Teams und Gruppen Dozentin:

Im Seminar setzen wir uns mit verschiedenen Pflegethemen auseinander und vertiefen die vorhandenen Grundkenntnisse.

Karin Heinze-Wartig Teilnahmebeitrag: 120,00 € inkl. Tagungsgetränke

Lernziele: – Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Symptomen nach einer Hirnschädigung – Kommunikation – Ernährung (PEG, PEJ, Andickung) – Atmung – Bewegung (aktive, passive, teilaktive) – Körperpflege – Pflege

Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 04.08.2014 Benjamin Tryba

PG-14-061 Termin: 17.09.2014 Mi. 08:30 Uhr – 16:30 Uhr und auf Anfrage für Teams und Gruppen Dozent: Dr. Dirk Stalinski Teilnahmebeitrag: 120,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 06.08.2014 Benjamin Tryba

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Betreuungsrecht Früher hieß es Entmündigung, heute Betreuung, doch die Problematik hat sich nicht geändert: Menschen sind nicht (mehr) in der Lage, ihre Angelegenheiten eigenverantwortlich zu regeln und benötigen jemanden, der diese Verantwortung für sie trägt. Lerninhalte: – Grundlagen des Betreuungsrechts – Befugnisse eines/einer Betreuers/-in – Rechte der Betroffenen – Voraussetzungen für freiheitsentziehende Maßnahmen (Fixierungen u. ä.) – Verantwortung der Einrichtung und der Mitarbeitenden – Umgang mit sensiblen Daten Lernziele: – Verständnis für die grundlegenden rechtlichen Beziehungen zwischen gesetzlichem Betreuer und dem/ der Betreuten – Fähigkeit, einfache Fälle aus dem Bereich des Betreuungsrechts zu lösen – Fähigkeit, die einschlägigen Rechtsgrundlagen aufzufinden und auf den Fall anzuwenden


FACHTHEMEN

MENSCHEN MIT ERWORBENEN HIRNSCHÄDIGUNGEN

Im Seminar wird über die Grundlagen der Arbeit in einer WfbM im Allgemeinen und einer WfbMeH im Besonderen berichtet.

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PG-14-062 Termin: 18.09. – 19.09.2014 Do. 08:30 Uhr – Fr. 16:30 Uhr Dozent/-in: Peter Scholz, N.N. Teilnahmebeitrag:

Lerninhalte: – Zugänge und Barrieren – Kostenträger und Leistungsformen – Einkommen, Vermögen und Rente – Eingangsverfahren, Berufsbildungsbereich und Arbeitsbereich – Arbeitsplätze in der WfbM – Praktika, ausgelagerte Arbeitsplätze und Übergänge – neuropsychologische, ergotherapeutische, physiotherapeutische und logopädische Diagnostik – personelle Erfordernisse – räumliche Ausstattung – Struktur der Arbeitsangebote – Kommunikation im System – Angehörigenarbeit – Finanzierung der WfMeH Lernziele: – Grundkenntnisse über die Arbeit in einer WfbMeH – Diskussion und Erarbeitung von Ideen zu den Themen – Sondereinrichtung versus Inklusion – Störungsbewusstsein versus diagnostizierte Einschränkungen

230,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 04.08.2014 Benjamin Tryba

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Arbeiten in einer Werkstatt für behinderte Menschen Das »Allerletzte« oder Perspektive zur Teilhabe am Arbeitsleben?


FACHTHEMEN

MENSCHEN MIT ERWORBENEN HIRNSCHÄDIGUNGEN

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PG-14-063

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Menschen mit erworbener Hirnschädigung betreuen und fördern

Termin: 29.09. – 30.09.2014 Mo. 08:30 Uhr – Di. 16:30 Uhr und auf Anfrage für Teams und Gruppen Dozent: Björn Andersen Teilnahmebeitrag: 230,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 20.08.2014 Benjamin Tryba

Jahr für Jahr erleiden Menschen durch einen Unfall, infolge eines Schlaganfalls oder Herzinfarktes eine Hirnschädigung. In vielen Fällen gehen damit so gravierende kognitive, emotionale, soziale und/oder körperliche Einschränkungen einher, dass eine Rückkehr in die bisherigen Lebenszusammenhänge nicht möglich ist. Die Betroffenen brauchen dann einen geschützten Lebens- und Arbeitsrahmen und vor allen Dingen kompetente Unterstützung. Lernziele: – Vermittlung von grundlegenden Informationen über den Aufbau und die Funktionsweise des menschlichen Gehirns – Vorstellung der häufigsten neurologischen Erkrankungsformen – Veranschaulichung von Funktionseinbußen im kognitiven, emotionalen, sozialen und körperlichen Bereich mit Hilfe von Videobeispielen und Selbstversuchen – Reflexion konkreter Förder-, Kompensations- und Adaptationsmöglichkeiten anhand ausgewählter Fälle aus dem Arbeitsalltag der Teilnehmenden


FACHTHEMEN

MENSCHEN MIT EPILEPSIE

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PG-14-064 Termine für Teil 1: 1. Block

Epilepsie kann sich auf viele Lebensbereiche auswirken, z.B. auf soziale Beziehungen, Arbeit, Freizeit und alltägliche Verrichtungen. Daher muss eine umfassende Diagnostik und Behandlung (»comprehensive care«) von Menschen mit Epilepsie eine Beratung beinhalten, die auf die spezifische Situation der Betroffenen und ihrer Familien ausgerichtet ist. Die Weiterbildung Epilepsie steht unter fachlicher Aufsicht der Deutschen Gesellschaft für Epileptologie in Zusammenarbeit mit verschiedenen Epilepsie-Zentren.

31.03.– 03.04.2014 2. Block 19.05.– 21.05.2014 3. Block 15.09.– 17.09.2014 4. Block 16.02.– 19.02.2015

Zielgruppe:

Ziele und Voraussetzung Die Teilnehmer/-innen werden zur epilepsiespezifischen Begleitung und Beratung von Betroffenen und Angehörigen und zur fachspezifischen Kooperation in einem multidisziplinären Team befähigt. Aufbau und Methoden Multidimensionaler Methodenansatz; im Wechsel Vorträge, Kleingruppenarbeit, Übungen, E-Learning, Rollenspiele und Moderationstechniken. Teil 1 – Grundkurs 114 U-Stunden Präsenz, zzgl. 24 U-Stunden über die Internetplattform (»E-learning«). 1. Modul (4 Kurstage) 2. Modul (3 Kurstage) 3. Modul (3 Kurstage) 4. Modul (4 Kurstage) Themenfelder 1. Einführung in die Epileptologie Einführung in das Themengebiet, subjektives Anfallserleben Betroffener, Grundbegriffe und Basiswissen Epilepsie, eigene Lernziele 2. Diagnose und Therapie Anfälle – Ursachen, Formen, Syndrome, Klassifikationen, Epilepsien, Anfallsbeobachtung, Anfallsbeschreibung, Grundzüge Diagnostik, medikamentöse und nicht-medikamentöse Therapien, Wirkungen und Nebenwirkungen von Therapien, Compliance/Adhärenz, neuropsychologische Grundlagen, Arztbriefe verstehen und »übersetzen« können

Fachkräfte im Sozial- und Gesundheitswesen aus den Tätigkeitsbereichen Pflege, Funktionsdienste, therapeutische Dienste, Facharztpraxis, Pädagogik, Sozialarbeit und Psychologie. Eine abgeschlossene Fachausbildung wird vorausgesetzt. Dozenten/-innen: Hedi Sudbrock, Margret Pfäfflin und Fachdozenten/-innen

Teilnahmebeitrag: 1.750,00 € – für den Grundkurs inkl. Tagungsgetränke und Mittagessen zzgl. Kosten Praxisteil für Zertifikat A Zertifikat B zzgl. ca. 1.000,00 € Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 17.02.2014 Benjamin Tryba

85 www.bbb-bethel.de | Bildung & Beratung Bethel > Jahresprogramm 2014

EPILEPSIE-Fachassistenz/-Fachberatung Weiterbildung für Fachkräfte im Sozial- und Gesundheitswesen


FACHTHEMEN

MENSCHEN MIT EPILEPSIE

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PG-14-064 Eine finanzielle Teilförderung durch ein Stipendium der Stiftung Michael ist unter bestimmten Bedingungen möglich. Anfragen an: STIFTUNG MICHAEL, Alsstraße 12, 53227 Bonn Tel.: 0228 - 94 55 45 40 Fax: 0228 - 94 55 45 42 E-Mail: post@stiftung-michael.de

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3. Sozialmedizinische Aspekte Krankheitsverarbeitung, Schule und Beruf, Mobilität, soziale Kontakte, Sport, Grundzüge Sozialrecht, Co-Morbidität, Behinderungen, Grundzüge Rehabilitation, Risiko- und Gefährdungsbeurteilung 4. Beratungskompetenz Erkennen des Beratungsbedarfs, Einschätzung von Ressourcen und Kompetenzen der Betroffenen, Gesprächsführung, persönliche und telefonische Beratung, Aufnahmegespräche, Entlassgespräche, Netzwerk 114 Unterrichtsstunden Präsenz zzgl. 24 Unterrichtsstunden über die Internetplattform (»E-learning«). Teil 2 – Praktischer Teil Wahlmöglichkeiten: – Train-The-Trainer-Ausbildung (TTT): Epilepsie Schulungsprogramm (PEPE, MOSES oder FAMOSES) inkl. Trainingsmaßnahme (3 Kurstage) oder – Hospitation in einem Epilepsieschwerpunkt inkl. eines Praxisberichtes (5 Tage) Teil 3 – Aufbaukurs (insgesamt 124 Unterrichtsstunden) – Themen- und berufsspezifische Wahlpflichtbausteine (im Umfang von 4 Kurstagen) – schriftliche Hausarbeit (im Umfang von 10 Tagen) – mündliches Abschlusskolloquium (1,5 Kurstage) Zertifizierung Nach erfolgreichem Abschluss der Teile 1 und 2 erhalten die Absolventen/-innen das Zertifikat A »Epilepsiefachassistenz«; nach erfolgreichem Abschluss aller drei Weiterbildungsteile das Zertifikat B »Epilepsiefachberatung«.


FACHTHEMEN

MENSCHEN MIT EPILEPSIE

PEPE ist ein Epilepsie-Schulungsprogrammm, das speziell auf die Bedürfnisse behinderter Menschen zugeschnitten ist. Es hilft den Betroffenen, die Krankheit Epilepsie besser zu verstehen, sich in ihrem Alltag darauf einzustellen und besser damit fertig zu werden. Im PEPE-Kursleiter/-innen-Seminar werden die Unterrichtseinheiten praktisch geübt. Die Teilnehmer/-innen lernen das PEPE–Schulungsprogramm kennen und werden durch die acht Unterrichtseinheiten geführt. Sie werden mit der speziellen Methodik und Didaktik von PEPE vertraut gemacht und erhalten praktische Hinweise für die Moderation. Für die Durchführung sind zwei Moderatoren/innen erforderlich. Ziele des Seminars: – theoretische Kenntnisse über psychoedukative Schulung von Menschen mit geistiger Behinderung erwerben – das Unterrichtsmaterial erproben und die Moderationsmethoden üben Durch die Teilnahme erhalten Sie die Berechtigung sowie die notwendigen Materialien zur Durchführung von PEPE-Kursen: Kursmappe mit Moderatorenhandbuch, Kopiervorlagen der Arbeitspapiere für die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer, zwei CD-ROMs mit den acht Kurseinheiten. Die Kosten für das Kursmaterial sind nicht in den Kursgebühren enthalten! Bitte melden Sie sich mit einer/m Kollegin oder Kollegen an, mit der/dem Sie künftig den Kurs durchführen werden! Für das Seminar ist es notwendig, dass Sie einen Laptop (zu zweit einen) mitbringen. Am besten ist es, wenn Sie den Laptop mitbringen, auf dem bei künftigen Schulungen die PEPE-Software abgespielt werden soll.

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PG-14-065 Termin: PG-14-065.1 03.11.– 04.11.2014 in Bochum (Angebot der Fortbildung und Beratung im Johanneswerk) PG-14-065.2 10.11.– 11.11.2015 in Bielefeld, Bethel Dozent: Dr. Bernd Huber Teilnahmebeitrag: 260,00 € inkl. Tagungsgetränke zzgl. 300,00 € für Materialkoffer und CD (pro Einrichtung) Veranstaltungsort: Bochum, Berufskolleg Haus Nazareth Bielefeld Anmeldung bis/bei: 01.10.2014 Benjamin Tryba

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PEPE: Train-the-trainer-Seminar für Kursleiter/-innen Psycho-Edukatives Programm Epilepsie


FACHTHEMEN

MENSCHEN MIT EPILEPSIE

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PG-14-066

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Termin: 04.06.2014 Mi. 10:00 Uhr – 17:00 Uhr

PEPE: Praxis – Reflexion für Kursleiter/-innen Psycho-Edukatives Programm Epilepsie Sie sind als PEPE-Trainer/-in ausgebildet und haben Ihre Erfahrungen mit PEPE gesammelt. In diesem Seminar werden Sie

Dozent/-in: Bernd Huber, Hedi Sudbrock

Teilnahmebeitrag:

130,00 € inkl. Tagungsgetränke

Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei:

28.04.2014 Benjamin Tryba

den Umgang mit »Stolpersteinen« und Problemen erarbeiten Ihre Kompetenzen über Moderation vertiefen und sich mit der eigenen Rolle auseinandersetzen sich mit den anderen Teilnehmern/-innen über verschiedene Möglichkeiten der Akquise von PEPE-Kursen austauschen und überlegen, was Sie machen, wenn die PEPE-Kurse in Vergessenheit geraten

Darüber hinaus informieren Sie sich über aktuelle Entwicklungen des PEPE-Kursleiter – Materials und können Ihre Erfahrungen einbringen und mit anderen Kursleitern/-innen diskutieren.

PG-14-067 Dieses Angebot wird vom IBF (Information, Beratung und Fortbildung) der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel durchgeführt. Ansprechpartnerin: Magdalene Kleinitz, Magdalene.Kleinitz@bethel.de Teil: 0521/ 144 - 5822

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IBF-Epilepsie-Schulung für Mitarbeitende Information, Beratung und Fortbildung IBF-Epilepsie ist ein Schulungsprogramm, das sein Angebot an Mitarbeiter/-innen in Einrichtungen der Behindertenhilfe und Werkstätten für Menschen mit Behinderung richtet, deren Tätigkeit die Arbeit mit Menschen mit Epilepsien einschließt. Das Seminar wird von Dozenten/-innen geleitet, die über ausgewiesenes epilepsiespezifisches Fachwissen und Betreuungspraxis verfügen. Folgende Themen werden bearbeitet: – Anfälle und Epilepsien – Anfallsformen – Diagnose – Umgang mit Anfällen – Behandlung und Lebensführung Die Gestaltung des Seminars wird durch Grafiken, Texte und Filme als integriertes Multimediaprogramm auf CD-Rom unterstützt.


FACHTHEMEN

MENSCHEN MIT EPILEPSIE

Der Zeitpunkt des Beginns und die Ausprägung einer Epilepsie sowie die Krankheitsverarbeitung beeinflussen die Belastung für das Kind und seine Familie. Die Auswirkungen auf die Lebensqualität für das Kind und seine Familie sind sehr unterschiedlich. Sie benötigen an den jeweiligen Bedarf angepasste pflegerische und pädagogische Angebote.

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PG-14-068 Termin: auf Anfrage für Teams und Gruppen Dozentin: Hedi Sudbrock Teilnahmebeitrag:

Die Teilnehmenden setzen sich mit den Besonderheiten im Umgang mit der chronischen Erkrankung für Kind und Familie auseinander und bekommen Hilfestellung. – Anfallsformen, Diagnostik und Behandlung der Epilepsien – Krankheitsbewältigung bei chronischer Erkrankung – Verhalten beim Anfall: Hilfestellung, Bedarfsmedizin, Anfallsbeobachtung und Beschreibung

auf Anfrage

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Epilepsie im Kindesalter


FACHTHEMEN

MENSCHEN MIT GEISTIGER BEHINDERUNG

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PG-14-069

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Termin:

Basiswissen geistige Behinderung Zu Ihrem jetzigen Aufgabenbereich ist die Begleitung und Unterstützung von Menschen mit geistiger Behinderung hinzugekommen und Sie haben noch keine Erfahrungen im Umgang mit kognitiv eingeschränkten Menschen? Dieses Seminar vermittelt Ihnen die Grundlagen zum Themenfeld der geistigen Behinderung und verhilft Ihnen damit zu mehr Sicherheit in Ihrem Arbeitsalltag.

10.03.2014 Mo. 08:30 Uhr – 16:00 Uhr und auf Anfrage für Teams und Gruppen Dozentin: Nikola Puls-Heckersdorf

Inhalte des Seminars: – medizinische und gesetzliche Definition – ganzheitlich-systematisches Verständnis von Behinderung – Behinderungsformen und mögliche Begleiterscheinungen – Ansprüche an die Beziehungsgestaltung

Teilnahmebeitrag: 120,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth

Ziele: Ihnen werden Sachinformationen und fachliches KnowHow vermittelt. Sie erhalten dadurch konkrete Ansätze zur Gestaltung der Begleitung in Ihrem Arbeitsalltag.

Anmeldung bis/bei: 03.02.2014 Benjamin Tryba

PG-14-070

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»Die Entwicklungsfreundliche Beziehung«® nach Dr. Barbara Senckel – eine Einführung

Termin: 27.10. – 29.10.2014 Mo. 08:30 Uhr – Mi. 16:30 Uhr Dozentin: Gabriele Goetz de Jong Teilnahmebeitrag: 340,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 15.09.2014 Benjamin Tryba

Viele sog. Verhaltensstörungen bei Menschen mit geistiger Behinderung beruhen darauf, dass die emotionale Entwicklung auf einer frühen Stufe gestört wurde und nicht den sichtbaren motorischen, geistigen und lebenspraktischen Fähigkeiten entspricht. Manche Verhaltensweisen wirken zudem befremdend, weil sie zwar dem emotionalen und/oder kognitiven Entwicklungsstand entsprechen, aber nicht der körperlichen Erscheinung oder den altersbedingten Anforderungen des Lebens. In der Fortbildung werden Kenntnisse über den Verlauf der emotionalen, sozialen und kognitiven Entwicklung vermittelt und die Anwendung anhand von Beispielen geübt. Inhalte des Seminars sind: – der Aufbau einer förderlichen Beziehung als Grundlage von Entwicklung – die emotionale und kognitive Entwicklung – die Einschätzung des differenzierten Entwicklungsstandes durch Beobachtung und Erleben im Alltag – die Beziehungsgestaltung im Alltag: Praxisbeispiele


FACHTHEMEN

MENSCHEN MIT GEISTIGER BEHINDERUNG

Einheit I–III Einheit I Einführung – Kennenlernen der Teilnehmer/-innen – Erfahrungsaustausch Einheit II Das Krankheitsbild – Altersbedingte Veränderungen bei Menschen mit Demenz und geistiger Behinderung – Demenzerkrankungen und Differenzierungen, Probleme der Diagnostik – Demenz bei Menschen mit Down-Syndrom (Ursachen und Zusammenhänge) – Erkennen einer möglichen Demenzerkrankung im Betreuungsalltag

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PG-14-071 Termin: Einheit I-III 04.02.2014 Einheit IV-V 19.02.2014 Einheit VI-VIII 26.02.2014 Einheit IX-X 05.03.2014 Einheit XI-XII 12.03.2014 Einheit XIII 19.03.2014 jeweils 09:30 Uhr – 17:00 Uhr

Einheit III Die Innenwelten von Menschen mit Demenz – Das innere Erleben als Einflussfaktor auf das Verhalten von Menschen mit Demenz und geistiger Behinderung – Verkennen von Situationen – Wahn und Halluzination Dozent: Bernd Meißnest, Chefarzt am LWL Klinikum Gütersloh Einheit IV–V – Einheit IV Grundlagen eines verstehenden Umgangs mit Menschen mit Demenz und geistiger Behinderung – Paradigmenwechsel - Von der Förderung zur Assistenz, durch Akzeptanz des Eigen-Sinns und der »anderen Welt« Einheit V Biografie- und Erinnerungsarbeit – die Lebensgeschichte als Einflussfaktor auf das Verhalten von Menschen mit Demenz und geistiger Behinderung – Methoden der Biografiearbeit in der Betreuung von Menschen mit Demenz und geistiger Behinderung, Möglichkeiten des »Anknüpfens« Dozentin: Gerlinde Ehlers-Streit, Krankenschwester, Gesundheitspädagogin

Dozenten/-innen: Demenz-Servicezentrum Region Ostwestfalen-Lippe AWO-Bezirksverband OWL e.V. Teilnahmebeitrag: 390,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 20.12.2013 Benjamin Tryba

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Begleitung von Menschen mit Demenz bei geistiger Behinderung 6-tägige Schulungsreihe


FACHTHEMEN

MENSCHEN MIT GEISTIGER BEHINDERUNG

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PG-14-071

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Einheit VI–VIII – Einheit VI Einfühlende Kommunikation mit Menschen mit Demenz und geistiger Behinderung – Grundlagen einer wertschätzenden Kommunikation – Ressourcenorientierung in der Kommunikation – Wahrnehmung subjektiver Gefühle und Antriebe – Vermeidung von Angst und Stressfaktoren Einheit VII Nonverbale Kommunikation – Bedeutung und Wirkung der Körpersprache – – – –

Einheit VIII Umgang mit herausforderndem Verhalten bei Menschen mit Demenz und geistiger Behinderung Definition, Ursachen und Einflussfaktoren das sozialpsychologische (Erklärungs-) Modell nach Tom Kitwood Vorstellungen von Interventionen anhand der Rahmenempfehlungen

Dozentin: Gerlinde Ehlers-Streit, Krankenschwester, Gesundheitspädagogin Einheit IX–X Einheit IX Alltags- und Milieugestaltung – Beschäftigungsmöglichkeiten – die räumliche Umwelt gestalten – alltagsstrukturierende Maßnahmen – Beschäftigungs- und Aktivierungsmöglichkeiten

Einheit X Angehörigensituation – die Situation pflegender/betreuender Angehöriger Dozentin: Gerlinde Ehlers-Streit, Krankenschwester, Gesundheitspädagogin


FACHTHEMEN

MENSCHEN MIT GEISTIGER BEHINDERUNG

Einheit XII Psychomotorik/Motogeragogik – Grundlagen in Psychomotorik mit älteren Menschen – Körper erleben, Bewegung wahrnehmen und eigene Bewegung erfahren – Erlebnisorientierte Wahrnehmung und Bewegungsangebote Dozent: Wolfram Buiwitt, Pflegefachkraft, Motogeragoge Einheit XIII Einheit XIII Kollegiale Fallberatung – theoretische Einführung in die Methode der KB – kreative Methoden – Variationsmöglichkeiten – Implementierung der Methode in der eigenen Einrichtung Dozent: Reinhard Fukerider, Dipl. Theol., Coach und Supervisor

In Kooperation mit

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PG-14-071

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Einheit XI–XII Einheit XI Ernährung von Menschen mit Demenz und geistiger Behinderung – Problemfelder (Nahrungsverweigerung, ständiger Appetit, Verlust von Etikette) – die Bedeutung der Nahrungsaufnahme als Einflussfaktor auf die Lebensqualität von Menschen mit Demenz – geeignete Lebensmittel und Darreichungsformen, z.B. Finger Food


FACHTHEMEN

MENSCHEN MIT GEISTIGER BEHINDERUNG

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PG-14-072

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Herausforderndes Verhalten bei erwachsenen Menschen mit Behinderung

Termin:

Mit dem Begriff »Herausforderndes Verhalten« wird der kommunikative Aspekt von Verhaltensproblemen bei Menschen mit Behinderung in den Fokus gerückt. Durch diese Problem-Verhaltensweisen werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Behindertenhilfe immer wieder auf die Probe gestellt. Im pädagogischen Umgang ist es von entscheidender Bedeutung, trotzdem eine möglichst klare und Orientierung gebende Haltung zu bewahren. Diese Veranstaltung soll sowohl einen aktuellen Überblick hinsichtlich der Fachdiskussion zu »herausforderndem Verhalten« bieten, als auch auf praktische Aspekte (pädagogische Grundhaltung, konkrete Interventionsmöglichkeiten) eingehen. Die Inhalte werden anhand exemplarischer Fälle veröffentlicht.

17.09.2014 Mo. 08:30 Uhr – 16:30 Uhr und auf Anfrage für Teams und Gruppen Dozent: Nikolai Herbst Teilnahmebeitrag: 120,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 04.08.2014 Benjamin Tryba

PG-14-073

Ziele des Seminars: – Kenntnis der Einflussfaktoren herausfordernden Verhaltens bei Menschen mit Behinderung – Verstehen von Funktionalität und subjektiver Bedeutung von herausforderndem Verhalten – Überblick über pädagogische und psychotherapeutische Interventionsmöglichkeiten

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Psychische Störungen bei Menschen mit geistiger Behinderung

Termin: 11.09. – 12.09.2014 Do. 08:30 Uhr – Fr. 16:30 Uhr Dozent/-in: Prof. Dr. Gudrun Dobslaw, Prof. Dr. Michael Seidel Teilnahmebeitrag: 240,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Terach Anmeldung bis/bei: 28.08.2014 Benjamin Tryba

Bei Menschen mit geistiger Behinderung können nicht selten Verhaltensstörungen und psychische Störungen auftreten. Diese sind oft schwer voneinander abzugrenzen. Daraus resultieren berufsgruppenspezifische Interpretationen von psychischer Störung und Verhaltensstörung, die jedoch erst in der Zusammenschau von psychosozialen, heilpädagogischen und medizinischen Überlegungen zu einer sinnvollen Intervention führen können. Dieses Seminar hat zum Ziel, durch ein vertieftes Verständnis für theoretische Zusammenhänge und durch die Erörterung von Fallbeispielen aus dem eigenen Erfahrungszusammenhang die vorhandenen Handlungskompetenzen zu erweitern. Vor allem sollen Voraussetzungen für eine konstruktive und effektive Zusammenarbeit der Angehörigen von nicht-therapeutischen und therapeutischen Berufsgruppen geschaffen werden.


FACHTHEMEN

MENSCHEN MIT GEISTIGER BEHINDERUNG

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PG-14-074 Termin:

Die Förderung von Selbsthilfe und die Unterstützung zur Selbstbestimmung ist vielen Einrichtungen der Behindertenhilfe ein selbstverständliches Anliegen. Schwierigkeiten treten immer dann auf, wenn die Ansprüche der Menschen mit Behinderung an ihre Selbstbestimmungsaktivitäten augenscheinlich nicht mit seinem oder ihrem Hilfebedarf zusammenpassen. Mitarbeitende stehen dann vor der anspruchsvollen Aufgabe, die Selbstbestimmungspotentiale der von ihnen unterstützten Menschen zu erkennen und dementsprechend Wahlmöglichkeiten anzubieten. Dabei stehen die Selbstbestimmungspotentiale nicht als unveränderbare Gegebenheiten fest, sondern sind durch Assistenz und Ermutigung erweiterbar. Selbstbestimmung ist in diesem Verständnis ein fortlaufender Aushandlungs- und Ermöglichungsprozess. Ziele: – Sie lernen Sozialisationsprozesse zur Entwicklung eines »Selbst« (Identität) im Rahmen der Lebenslage Behinderung kennen – Sie bringen Selbstbestimmungswünsche und -ansprüche mit den individuellem, institutionellen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in Zusammenhang und entwickeln daraus einen Assistenzprozess – Sie erhalten Impulse aus aktuellen Konzepten zur Unterstützung von Selbstbestimmung – auch für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf

auf Anfrage für Teams und Gruppen Dozentin: Nikola Puls-Heckersdorf Teilnahmebeitrag: auf Anfrage

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Unterstützen im Spannungsfeld Selbstbestimmung – Hilfebedarf


FACHTHEMEN

MENSCHEN MIT GEISTIGER BEHINDERUNG

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PG-14-075

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Termin: auf Anfrage für Teams und Gruppen

Sie lernen die Grundlagen und die Bedeutung der »Leichten Sprache« kennen und sammeln durch praktische Übungen Erfahrungen in der Anwendung der »Leichten Sprache«. Sie arbeiten während der Schulung gemeinsam an eigenen Texten, die Sie bzw. Ihre Kolleginnen und Kollegen für ihre Arbeit (z.B. Einladungen, amtliche Bescheide, Zeitungsartikel …) brauchen. So haben Sie nach der Schulung Texte in »Leichter Sprache« vorliegen, die Sie direkt benutzen können und die Ihnen als Muster für Ihre weitere Arbeit dienen. Die Referentin Frau Gisela Holtz kommt von der Firma Holtz & Faust aus Münster. Die Firma ist Mitglied im Netzwerk »Leichte Sprache« und übersetzt Texte für Politik und Behörden.

Dozentin: Gisela Holtz Teilnahmebeitrag: auf Anfrage

PG-14-076 Termin: auf Anfrage für Teams und Gruppen Dozentin: Nikola Puls-Heckersdorf Teilnahmebeitrag: auf Anfrage

Barrieren durch »Leichte Sprache« überwinden – Texte in »Leichte Sprache« übersetzen lernen

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Kooperation mit Angehörigen gestalten Zur Lebenswelt von Menschen mit Behinderung gehört, dass sie auf Begleitung und Unterstützung in ihrem Lebensalltag angewiesen sind. Diese Unterstützung erfolgt häufig durch unterschiedliche Angebote von professionellen Diensten und Einrichtungen. Zunehmend mehr kommen aber auch die Angehörigen als wichtige Bezugspersonen im Sozialraum in den Blickpunkt. Daher ist ein wesentlicher Bestandteil in der Unterstützung von Menschen mit Behinderung die Kooperation mit Angehörigen. Doch wo die Familienexperten auf die professionellen Fachkräfte treffen, wenn die Sorgen altgewordener Eltern nicht mit den Lebenswelten von jungen Mitarbeitenden zusammenpassen und wenn institutionelle Bedingungen die individuellen Bedürfnisse und Ansprüche der Angehörigen einschränken, gestaltet sich die Zusammenarbeit nicht immer leicht Ziele: – Sie bekommen einen Einblick in die besonderen Lebenslagen von Familien mit behinderten Angehörigen – Sie erarbeiten auf dieser Grundlage die Herausforderungen im Ablösungsprozess – Sie reflektieren die verschiedenen Rollen und Funktionen von Unterstützern von Menschen mit Behinderung – Sie erlernen Möglichkeiten zur gelingenden Kommunikation – Sie entwickeln Leitlinien zur Kooperation mit Angehörigen für Ihr Team, Ihre Einrichtung, Ihren Dienst


FACHTHEMEN

ÜBERGREIFENDE METHODEN UND KONZEPTE DER SOZIALEN ARBEIT

Motivierende Gesprächsführung (MI) ist ein von William Miller und Steven Rollnick, zwei etablierten Suchtforschern, Ende der 80er Jahre entwickelter Ansatz der Gesprächsführung, der zunächst für suchtmittelabhängige Personen entwickelt wurde. Diese Menschen gelten häufig als besonders veränderungsresistent, zwiespältig und ambivalent gegenüber einer bevorstehenden Veränderung. Der Fokus von motivierender Gesprächsführung wurde von abhängigem Verhalten auf Verhaltensänderung im Allgemeinen erweitert. Personen in schwierigen, persönlichen und sozialen Situationen weisen oftmals auch ein hochambivalentes Verhalten auf. Motivierende Gesprächsführung unterstützt Klienten/innen in einer respektvollen, wertschätzenden, die Eigenverantwortung betonenden Art und Weise in der Auseinandersetzung mit der Veränderung ihres Ambivalenz- und Problemverhaltens. In der Weiterbildung werden die zentralen Grundprinzipien und alle wesentlichen Strategien der motivierenden Gesprächsführung vermittelt. Die Teilnehmenden erwerben die Kompetenz für die Durchführung eigener motivationaler Interventionen in ihrem Arbeitsfeld und erhalten abschließend ein Zertifikat zum/zur MI-Praktiker/-in. Wesentliche Inhalte der Weiterbildung sind: – Grundlagen der Motivation von Menschen – Erkennen von und Umgang mit ambivalenten Einstellungen und Diskrepanzen – Empathie und Aktives Zuhören – Rückmeldung geben – Rollenklarheit herstellen und Distanz wahren – Erkennen von und Umgang mit Widerstand – Diskussion und Vereinbarung von Veränderungszielen – Stärkung der Selbstverbindlichkeit Die Weiterbildung gliedert sich in einen zweitägigen Basiskurs, zwei Praxistage und einen Abschlusstag. Inhalte der Praxistage sind: – Fallarbeit (oder Supervision); hier geht es um die Reflexion der Erfahrungen der Teilnehmer/-innen mit der Methode und der Beantwortung von fallbezogenen Fragen

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MK-14-077 Termin: Basiskurs 26.06.– 27.06.2014 Do. 08:30 Uhr – Fr. 16:30 Uhr 1. Praxistag 12.09.2014 Fr. 08:30 Uhr – 16:30 Uhr 2. Praxistag 06.11.2014 Do. 08:30 Uhr – 16:30 Uhr Abschlusstag 07.11.2014 Fr. 08:30 Uhr – 16:30 Uhr Dozenten: Dr. Theo Wessel, Priv. Doz. Dr. Ralf Demmel Teilnahmebeitrag: 710,00 € inkl. Kursmaterialien, Zugang zur Lernplattform und Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 12.05.2014 Benjamin Tryba

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Motivierende Gesprächsführung (Motivational Interviewing) Zertifikatsweiterbildung zum/zur MI-Praktiker/-in


FACHTHEMEN

ÜBERGREIFENDE METHODEN UND KONZEPTE DER SOZIALEN ARBEIT

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MK-14-077

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Implementationsberatung; Reflexion der Erfahrungen der Teilnehmenden zur Einführung von MI in ihrem Arbeitsfeld und Überlegungen zu weiteren Implementationsschritten kurze vertiefende Inputs zur Methode; aus der Fallarbeit und der Reflexion der Implementation ergeben sich oft allgemeine Themen, auf die die Referenten mit einem kurzen vertiefenden Input eingehen

Die Teilnehmenden fertigen nach dem Basiskurs Arbeitsproben an, die sie aufzeichnen und auf der Lernplattform einstellen. Dort werden sie von den Dozenten nach einem standardisierten Verfahren bewertet. Eine positive Bewertung dieser Audio Aufzeichnungen durch die Dozenten ist Voraussetzung für die Erlangung des Zertifikats.

MK-14-078

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Motivierende Gesprächsführung für den beruflichen Alltag

Termin: 10.04. – 11.04.2014 Do. 08:30 Uhr – Fr. 16:30 Uhr und auf Anfrage für Teams und Gruppen Dozent: Dr. Georg Kremer Teilnahmebeitrag: 230,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort:

In diesem Seminar soll das Modell Motivierende Gesprächsführung (MI) vorgestellt und diskutiert werden, das dabei helfen kann, die Motivation von Klienten/-innen im Hinblick auf potentielle Veränderungsziele differenziert einzuschätzen. Die Teilnehmer/-innen sollen lernen, ambivalente Einstellungen frühzeitig zu erkennen und die eigenen Interventionen darauf abzustimmen. Im Seminar werden die Grundprinzipien und wesentliche Strategien der motivierenden Gesprächsführung vermittelt und in gezielten praktischen Übungen vertieft, so dass die Teilnehmer/-innen anschließend in der Lage sein werden, motivierende Gesprächsführung in ihrem beruflichen Alltag anzuwenden.

Haus Terach Anmeldung bis/bei: 03.03.2014 Benjamin Tryba

Lernziele: – Grundlagen der Motivation – Erkennen von und Umgang mit ambivalenten bzw. diskrepanten Einstellungen – Empathie und Aktives Zuhören – Erkennen von und Umgang mit Widerstand – Diskussion und Vereinbarung von Veränderungszielen


FACHTHEMEN

ÜBERGREIFENDE METHODEN UND KONZEPTE DER SOZIALEN ARBEIT

Der lösungsorientierte Ansatz eröffnet der psychosozialen und sozialpädagogischen Beratung neue Perspektiven, weil er überschaubar, handhabbar und effizient ist. Von Beginn der Beratung an fließen die Ressourcen der Klienten/innen in den Prozess ein und Lösungen werden gemeinsam entwickelt. Ziele sind: – den Teilnehmern/-innen die anspruchsvolle Verknüpfung von individuumzentrierten und kontextbezogenen Aspekten der lösungsorientierten Beratung zu erleichtern – sie zu befähigen, angemessene und geeignete Interventionsformen in der Zusammenarbeit mit den Klienten/-innen, deren sozialem Umfeld und anderen kooperierenden Fachkräften auszuwählen Inhalte: Baustein 1: 3 Kurstage – Grundlagen lösungsorientierter Beratung – Beratungsprozesses und Rahmenbedingungen – Rolle und Aufgaben der Beraterin, des Beraters – Kooperation als Haltung und Prinzip, Auftragsklärung Baustein 2: 2,5 Kurstage – Kontaktphase – Synchronisation – Problemverstehen, Lösungsauftrag, Kontraktbildung Baustein 3: 2,5 Kurstage – Problemanalyse und Ressourcenfokussierung – Exploration von Ausnahmen, hypothetische Lösungsmöglichkeiten – Veränderungspotenziale – Supervision Baustein 4: 2,5 Kurstage – Lösungsvisionen, Ressourcenaktivierung, Lösungshandeln – Experimentieren mit Lösungsvarianten – Ziele entwickeln und Handlungsschritte erarbeiten – Lösungsbewertung und -unterstützung – Supervision

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MK-14-079 Termin: 1. Baustein: 12.05. – 14.05.2014 Mo. 14:00 Uhr – Mi. 16:00 Uhr 2. Baustein: 11.09. – 13.09.2014 Do. 14:00 Uhr – Sa. 16:00 Uhr 3. Baustein: 27.11. – 29.11.2014 Do. 14:00 Uhr – Sa. 16:00 Uhr 4. Baustein: 05.02. – 07.02.2015 Do. 14:00 Uhr – Sa. 16:00 Uhr 5. Baustein: 07.05. – 09.05.2015 Do. 14:00 Uhr – Sa. 16:00 Uhr 6. Baustein: 02.07. – 04.07.2015 Do. 14:00 Uhr – Sa. 16:00 Uhr 7. Baustein: 06.11. – 07.11.2015 Fr. 14:00 Uhr – Sa. 16:00 Uhr Zielgruppe: pädagogische und pflegerische Fachkräfte Dozentin: Eva Rosenauer Teilnahmebeitrag: 2.200,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 01.04.2014 Benjamin Tryba

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Lösungsorientierte Beratung


FACHTHEMEN

ÜBERGREIFENDE METHODEN UND KONZEPTE DER SOZIALEN ARBEIT

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MK-14-079

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Baustein 5: 2,5 Kurstage – Fokussierung der Verbesserungen – Veränderungen identifizieren – Anpassungen der Lösungsverschreibung – Supervision Baustein 6: 2,5 Kurstage – Erfolge und Misserfolge – Bewertung der Zielerreichung und Evaluation des Beratungsprozesses – Beenden des Beratungsprozesses – Supervision Baustein 7: 2 Kurstage – Abschlusskolloquium – Zertifizierung – Abschluss der Weiterbildung Zwischen den einzelnen Lehrgangsabschnitten werden die Inhalte anhand von Lernaufgaben vertieft. Während des Lehrgangs entwickeln die Teilnehmer/-innen eine schriftliche Abschlussarbeit, in der sie die Verläufe zweier Beratungsprozesse darstellen und ihr beratendes Vorgehen fachlich reflektieren. Die Hausarbeit bildet die Grundlage für das Abschlusskolloquium. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmer/-innen ein Zertifikat. Der berufsbegleitende Lehrgang umfasst insgesamt 250 Unterrichtsstunden, davon 140 Unterrichtsstunden Präsenzzeit in sieben Seminaren und 110 Unterrichtsstunden Selbstlernzeit einschließlich Anfertigen der Abschlussarbeit.


FACHTHEMEN

ÜBERGREIFENDE METHODEN UND KONZEPTE DER SOZIALEN ARBEIT

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MK-14-080 Termin:

»Es ist normal, verschieden zu sein«. Unter diesem Motto hat die Idee der Inklusion als Modell für eine zukünftige Gesellschaft Einzug in die soziale Arbeit gehalten. Im Zuge der Inklusionsdebatte wird immer wieder thematisiert, dass damit die selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen in allen Bereichen gemeint ist. Doch was bedeutet das für die Arbeit in den Einrichtungen und Diensten der Eingliederungshilfe? In diesem Seminar befassen Sie sich in drei Modulen mit der Leitidee Inklusion und deren Anknüpfungspunkten sowie mit Methoden zur Umsetzbarkeit in Ihrem Aufgabenbereich. Sie diskutieren die Ansätze auch auf dem Hintergrund des Spannungsfeldes zwischen inklusiv ausgerichteter Unterstützung und bedarfsorientiert vorgehaltenen Angeboten. Lernziele: – Sie lernen ethische Grundsätze und gesetzliche Grundlagen von Inklusion kennen – Sie erhalten Impulse, sich mit einer inklusiven Werthaltung und einem inklusiven Menschenbild auseinanderzusetzen – Ihnen werden Konzepte und Methoden zur Umsetzung von Inklusion im Arbeitsalltag vorgestellt – Sie reflektieren Ihre eigenen Ansätze in Ihren Einrichtungen und Diensten und entwickeln weitere Handlungsideen

1. Block: 01.10. – 02.10.2014 Mo. 09:00 Uhr – Do. 16:30 Uhr 2. Block: 30.10. – 31.10.2014 Do. 09:00 Uhr – Fr. 16:30 Uhr 3. Block: 20.11. – 21.11.2014 Do. 09:00 Uhr – Fr. 15:00 Uhr Dozenten/-innen: Nikola Puls-Heckersdorf, Fachdozenten/-innen Teilnahmebeitrag: 660,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 21.08.2014 Benjamin Tryba

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Inklusiv arbeiten – bedarfsorientiert unterstützen


FACHTHEMEN

ÜBERGREIFENDE METHODEN UND KONZEPTE DER SOZIALEN ARBEIT

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MK-14-081 Termin: Seminarblock: 05.05. – 07.05.2014 Mo. 09:00 Uhr – Mi. 16:00 Uhr Transfertag: 17.06.2014 Di. 09:00 Uhr –16:00 Uhr und auf Anfrage für Teams und Gruppen Dozentin: Nikola Puls-Heckersdorf Teilnahmebeitrag: 450,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 24.03.2014 Benjamin Tryba

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Ressourcen und Netzwerke: Methoden zum professionellen Handeln im Sozialraum Angebote der Versorgung und Unterstützung für Menschen mit Behinderung und psychischen Erkrankungen sozialraumbezogen gestalten – dieses Konzept unterstützt die alltägliche Teilhabe und Inklusion in der Umsetzung der ambulanten und stationären Angebote der Eingliederungshilfe. Das Besondere an der sozialraumorientierten Arbeit ist die Erweiterung der fachlichen Arbeit auf die Ebenen der: – personen-spezifischen Arbeit – personen-unspezifischen Arbeit – personen-übergreifenden Arbeit Die Grundlagen für diese Arbeit stellen eine personenzentrierte und ressourcenorientierte Unterstützung, die Erkundung von Sozial- und Lebensräumen und die Netzwerkarbeit und Netzwerkförderung dar. Ziele: – die Leitprinzipien von Sozialraumorientierung sowie fachliche Ansätze und Konzepte sind vorgestellt und erklärt – die verschiedenen Ressourcenbereiche sind vermittelt; die Nutzungsmöglichkeiten von Ressourcen sind exemplarisch erarbeitet worden – die Bedeutung des Willen der Menschen für die Erarbeitung von großen und kleinen Lebensplanungen ist verdeutlicht – Grundlagen und Methoden der Netzwerkarbeit sind vermittelt – die veränderten Anforderungen an die fachliche Arbeit und die Rolle der Fachkraft sind thematisiert und individuell reflektiert


FACHTHEMEN

ÜBERGREIFENDE METHODEN UND KONZEPTE DER SOZIALEN ARBEIT

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MK-14-082 Termin:

In diesem Seminar soll es darum gehen, den Prozess der Zielfindung in der ambulanten oder stationären Arbeit unter einem personenzentrierten Konzept zu beleuchten. Ausgehend von Erkenntnissen der Motivationspsychologie und aufbauend auf den ethischen Grundpfeilern personenzentrierter Ansätze (»shared decision making«, »Adherence«, »Motivational Interviewing« etc.) sollen die Teilnehmer/-innen mithilfe gezielter praktischer Übungen wesentliche Leitlinien einer Personenzentrierung in den unterschiedlichen Arbeitsfeldern kennen lernen und daraus konkrete Handlungsimpulse für den Alltag ableiten. Die Einbeziehung, ggfs. Nachbearbeitung praktischer Erfahrungen aus dem Alltag der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist ausdrücklich erwünscht.

28.08.2014 Do. 08:30 Uhr –16:30 Uhr und auf Anfrage für Teams und Gruppen Dozent: Dr. Georg Kremer Teilnahmebeitrag: 120,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei:

Lernziele: – Kennenlernen verschiedener personenzentrierter Ansätze – Einüben verschiedener Methoden – Erarbeiten konkreter Handlungsimpulse

Befreit, gelöst, entspannt – Eine Einführung in die Energetische Psychotherapie nach Dr. F. Gallo

14.08.2014 Benjamin Tryba

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MK-14-083 Termin:

In dieser Fortbildung haben Sie die Möglichkeit, die Energetische Psychotherapie und deren Anwendung praxisnah kennenzulernen. Dr. F. Gallo hat die Energetische Psychologie aus Elementen der Kinesiologie, der Meridiantheorie, neurobiologischen Erkenntnissen und der Hypnotherapie entwickelt. Ausgehend von der Annahme, dass jedem Problem auch eine Störung im bioenergetischen System zugrunde liegt, können durch das Klopfen ausgewählter Akupunkturpunkte sowie verschiedene Verfahren zur Stressreduktion Störungen und Blockaden aufgelöst werden. Insbesondere bei Ängsten, Phobien, Depressionen, Verlusterleben, Suchtdruck, traumatischem Erleben u. ä. kann es mithilfe der Energetischen Psychotherapie zu schnellen und neuen Lösungen kommen.

16.09.2014 Di. 14:00 Uhr –20:30 Uhr und auf Anfrage für Teams und Gruppen Dozentin: Bettina Kilianski-Witthut Teilnahmebeitrag: 120,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth

Lernziele: – Kennenlernen der energetischen Psychotherapie – praktische Anwendung

Anmeldung bis/bei: 04.08.2014 Benjamin Tryba

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»Ich weiß, was gut für Dich ist!« Personenzentrierung in der sozialen Arbeit


FACHTHEMEN

ÜBERGREIFENDE METHODEN UND KONZEPTE DER SOZIALEN ARBEIT

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MK-14-084

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Termin: 12.11. – 13.11.2014 Mi. 08:30 Uhr – Do. 16:30 Uhr

Gibt es nicht immer einen Weg? Systemische Krisenintervention als kreative Suche nach neuen Perspektiven und Lösungen Mit akuten Krisensituationen werden Menschen in pädagogischen und therapeutischen Arbeitsfeldern nicht selten konfrontiert. Oft sind solche z.T. existentiellen Fragestellungen (wie z.B. Suizidäußerungen) mit Unsicherheiten, Hilflosigkeit, eigenen Ängsten oder Tabus auf der Seite der Therapeuten/-innen und Berater/-innen verbunden. In diesem Seminar sind die Teilnehmer/-innen eingeladen, sich mit dieser eher »schweren« Thematik auf lebendige und kreative Weise auseinander zu setzen und mithilfe systemischer Interventionen und Tools Krisenberatungen vielfältiger zu gestalten.

und auf Anfrage für Teams und Gruppen Dozent: Bettina Kilianski-Witthut Teilnahmebeitrag: 230,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort:

Wir beschäftigen uns mit Erstgesprächen, Ressourcensuche, Notfallplänen und Arbeiten mit inneren Bildern.

Haus Lydiaheim Anmeldung bis/bei:

Lernziele: – Reflektion des eigenen Berater/-innen- und Therapeuten/innen-Verhaltens – Erweiterung des professionellen Handlungsspektrums – Gewinnen von Sicherheit und Gelassenheit

01.10.2014 Benjamin Tryba

MK-14-085 Termin: 22.09. – 23.09.2014 Mo. 08:30 Uhr – Di. 16:30 Uhr und auf Anfrage für Teams und Gruppen Dozentinnen: Kathrin Finke, Frauke Neumann Teilnahmebeitrag: 250,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 11.08.2014 Benjamin Tryba

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Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT) – Skillstraining Umgang mit Menschen mit einer emotional instabilen Persönlichkeitsstörung Die Dialektisch-Behaviorale Therapie nach Marsha Linehan vermittelt Handwerkszeug für den Umgang mit Menschen mit einer emotional instabilen Persönlichkeitsstörung. Das Skillstraining (Fertigkeitentraining) gilt als Kernstück der DBT. Darin werden bereits vorhandene und neue Fertigkeiten angewandt und trainiert, damit sie in Krisensituationen abrufbar sind. Für Menschen mit zusätzlicher Suchtproblematik und Menschen mit einer geistigen Behinderung gibt es inzwischen spezielle DBT-Manuale. Ziele des Seminars: – Grundlagen der DBT – Einführung in das Skillstraining – Einüben methodischer Elemente aus dem Skillstraining – Umsetzung des Erlernten in den Arbeitsalltag Am zweiten Seminartag wird die Gruppe nachmittags geteilt, um störungsspezifische Methoden für die Arbeit mit abhängigen und geistig behinderten Menschen zu erlernen.


FACHTHEMEN

ÜBERGREIFENDE METHODEN UND KONZEPTE DER SOZIALEN ARBEIT

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MK-14-086 Termin:

Teilhabeleistungen, Eingliederungshilfen sowie Vorgaben wie ambulant vor stationär, Selbstbestimmung, Wunsch- und Wahlrecht, sind die Kernbereiche des SGB IX und SGBXII. Um im Sinne ihrer Klienten/-innen handeln zu können, müssen sich Mitarbeitende in der sozialen Gesetzgebung auskennen. Da sich diese derzeit in einem Prozess der Veränderung befindet, bietet das Seminar die Gelegenheit, sich über die aktuellen und zukünftig anstehenden Themen zu informieren.

05.11.2014 Mi. 09:00 Uhr –15:00 Uhr 06.11.2014 Do. 09:00 Uhr –14:00 Uhr Dozentin: Judith Lieker Teilnahmebeitrag:

Ziele des Seminars: – Vermittlung des aktuellen Standes zum SGB IIX (große Lösung) und zum Bundesleistungsgesetz – Vermittlung der rechtlichen Grundlagen und Zielsetzung der aktuellen Gesetzgebung – Orientierung in den Zusammenhängen zwischen den Sozialgesetzbüchern – Überblick über das System des Sozialhilferechts – Kenntnisse bzgl. Definition und Antragsverfahren von Teilhabeleistungen, auch im Rahmen des Persönlichen Budgets

200,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 23.09.2014 Benjamin Tryba

Die Vermittlung der Inhalte erfolgt über die Arbeit an Gesetzestexten. Um den Praxistransfer zu gewährleisten, können eigene Fallbeispiele bearbeitet werden.

ICF – Grundlage für Rehabilitations- und Teilhabeplanung

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MK-14-087 Termin:

Behinderung ist nach den UN-Menschenrechtskonventionen nicht als Eigenschaft einer Person zu verstehen, sondern als Beeinträchtigung der Teilhabemöglichkeiten. Die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) mit seinem bio-psycho-sozialen Modell bietet die Grundlage für ein integratives Modell von Behinderung/ chronischer Krankheit und sozialer Teilhabe. Die ICF bietet die Grundlage dafür, zunächst zu klären, was auf der Ebene der Körperfunktionen und Kontextfaktoren durch Behandlung, Information, Training und Anleitung verbessert werden kann. In weiteren Schritten wird geklärt, welche Unterstützung für eine gesellschaftliche Teilhabe (Wohnform, Assistenz, Teilhabe am Arbeitsleben, soziale Hilfen, Hilfsmittel, Betreuung/Pflege und Behandlung) sinnvoll ist. – – –

Einführung in das bio-psycho-soziale Modell des ICF Komponenten des ICF Praktische Anwendung im Rahmen von Rehabilitations- und Teilhabeplanung und Alltagsbegleitung/Assistenz

03.06.2014 Do. 08:30 Uhr –16:30 Uhr und auf Anfrage für Teams und Gruppen Dozentinnen: Nikola Puls-Heckersdorf, Hedi Sudbrock Teilnahmebeitrag: 130,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Terach Anmeldung bis/bei: 28.04.2014 Benjamin Tryba

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Eingliederungshilfe aktuell – Grundlagen zu Ansprüchen und Leistungen


FACHTHEMEN

ÜBERGREIFENDE METHODEN UND KONZEPTE DER SOZIALEN ARBEIT

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MK-14-088

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Termin: 05.03.2014 Mi. 09:00 Uhr – 17:00 Uhr

Neue Medien – Zugänge für Menschen mit geistiger Behinderung ermöglichen Gesellschaftliches Leben findet heutzutage auch in den virtuellen Räumen statt. Facebook, Whats App und Skype sind wichtige Kommunikationswege. Der PC ist für viele junge Menschen als freizeitgestaltendes Instrument nicht mehr wegzudenken. Damit sind die neue Medien, soziale Netzwerke und Smartphones überall ein Thema. Im Zuge von Inklusion, also der gleichberechtigten Teilhabe behinderter Menschen am gesellschaftlichen Leben, können auch Mitarbeitende der Behindertenhilfe nicht an den virtuellen Räumen vorbei gehen. Denn bei allen ernstzunehmenden Gefahren eröffnet der virtuelle Raum Möglichkeiten von Interaktion, Kommunikation und selbstgesteuerter Informationsaneignung.

Dozenten: Sebastian Hiltner, Heinz-Jürgen Uffmann Teilnahmebeitrag: 110,00 € inkl. Tagesverpflegung Veranstaltungsort: Haus Neuland Anmeldung bis/bei: 20.01.2014 Benjamin Tryba

Lernziele: – Kenntnisse über Gefahren und Einsatzmöglichkeiten von neuen Medien erhöhen – Erwerb von Anleitungskompetenzen zum Umgang mit neuen Medien – Entwicklung kreativer Einsatzmöglichkeiten für die Unterstützung von Menschen mit geistiger Behinderung Dieses Seminar wird in Kooperation mit dem JUMP-Projekt von Haus Neuland durchgeführt.

MK-14-089

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Kriseninterventionen in der ambulanten Betreuung

Termin: 2-tägig auf Anfrage für Teams und Gruppen Dozentin: Kathrin Finke Teilnahmebeitrag: auf Anfrage

Menschen geraten in Krisen. Sie sind Bestandteil ihrer Entwicklung und oft genug bieten gerade Lebenskrisen den Anstoß für wichtige Veränderungsprozesse. Für professionelle Helfer/-innen in der ambulanten Betreuung bedeuten die Krisen ihrer Klienten/-innen oft eine besondere Herausforderung. Es fehlt die Absicherung eines stationären Settings für Klient/-in und Helfer/-in. Die Helfenden sind in ihrem Improvisationstalent gefordert, wünschen sich aber zugleich einen klareren Handlungsleitfaden und die Reflexion ihres Tuns. In diesem Seminar setzen wir uns mit Theorien zu Krisen und Krisenintervention auseinander. Wir diskutieren an Fallbeispielen aus der Praxis der Teilnehmenden, wie Kriseninterventionen im ambulanten Betreuungsalltag aussehen können. Besonders im Fokus stehen dabei Krisen in Gewaltsituationen und suizidales Verhalten.


FACHTHEMEN

ÜBERGREIFENDE METHODEN UND KONZEPTE DER SOZIALEN ARBEIT

Fachkräfte aus dem Sozial- und Gesundheitswesen sind vielfach vertraut mit dem Phänomen von Aggression und Gewalt bei Klienten/-innen oder Patienten/-innen. Der professionelle Umgang mit solchen Situationen leitet sich aus der Verantwortung für die Arbeitssicherheit ab und wird vom Qualitätsmanagement der Einrichtungen zunehmend vorgegeben. Auch kann er von den Betroffenen und deren Angehörigen erwartet werden. Mehr noch: Er gilt heute als fester Bestandteil einer Berufsethik der verantwortungsvollen Betreuung, Behandlung und Begleitung. Prävention und Deeskalation sind hierbei zentrale Begriffe – Kompetenzen, die mit dem PART-Konzept vermittelt werden. Das PART-Konzept baut auf langjährigen, internationalen Erfahrungen im Sozial- und Gesundheitswesen auf und vermittelt die notwendigen Kenntnisse, Fähigkeiten und Haltungen. Grundlage ist ein systematisch aufgebautes Seminarkonzept, das auf einem umfangreichen schriftlichen Manual basiert. Das erste Interesse – auch und gerade im Sinne der Arbeitssicherheit – gilt zunächst einmal der körperlichen Unversehrtheit und der Würde sowohl des Klienten/ der Klientin bzw. Patienten/der Patientin als auch der Beschäftigten. Der Grundsatz Würde und Sicherheit durch Problemlösung ist daher die Basis für die vielfältigen Strategien, zu denen das PART-Team mit seinen Seminaren befähigt.

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MK-14-090 Termin: auf Anfrage für Teams und Gruppen Dozenten: Herr Brandt, Herr Haubrock Teilnahmebeitrag: auf Anfrage

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PART Professionell handeln in Gewaltsituationen Sicherheit herstellen und Würde bewahren


FACHTHEMEN

ÜBERGREIFENDE METHODEN UND KONZEPTE DER SOZIALEN ARBEIT

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MK-14-091 Termin: 1 – 2 tägig auf Anfrage für Teams und Gruppen Dozenten/-innen: Kathrin Finke und Fachdozenten/-innen Teilnahmebeitrag: auf Anfrage

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Interkulturelle Kompetenz Chinesen kennen 500 Ausdrücke für Kopfschmerzen. Deutschen wird das Herz schwer, wenn sie traurig sind. Klagt ein Iraner über eine zerstückelte Leber, fühlt er sich innerlich zerrissen. Nicht nur Männer und Frauen leiden bei gleicher Krankheit unterschiedlich, auch die Herkunft eines Menschen spielt eine große Rolle. Kulturelle Prägungen wirken sich auch bei psychischen Erkrankungen und geistiger Behinderung aus. Heute haben etwa 15 bis 20 Prozent der Patienten/-innen in Versorgungseinrichtungen Deutschlands einen Migrationshintergrund. Die Tendenz ist steigend. Auch unter den Mitarbeitenden in der Eingliederungshilfe, der Pflege, der Altenhilfe wächst die Anzahl derjenigen mit Migrationshintergrund. Unter Diversitäts-Aspekten ist das eine Bereicherung für die Teams und dennoch oft eine Quelle für Missverständnisse und Auseinandersetzungen. In der konzeptionellen Arbeit taucht die Frage auf, wie viel Integrationsbereitschaft vom Klientel erwartet werden kann – oder sollten doch besser die Angebote an die Bedarfe der Migranten/-innen angepasst werden? In einem maßgeschneiderten Angebot für Ihr Team oder Ihre Einrichtung bieten wir die Möglichkeit, sich mit Ihrer eigenen »interkulturellen Kompetenz« auseinanderzusetzen und dazuzulernen. Mögliche Formate sind – Inhouse-Fortbildungen – Klausurtage – Supervision Im Fokus steht dabei immer die Entlastung der Beteiligten und der Perspektivwechsel von schwierigen transkulturellen Situationen hin zur Bereicherung der Teamkultur und des Arbeitsalltags. Die eigene kulturelle Prägung, das Wahrnehmen, Denken, Fühlen und Handeln sind dabei ebenso im Blickpunkt wie die Werte und Verhaltensweisen aus jeweils anderen Kulturkreisen.


FACHTHEMEN

BERUFLICHE TEILHABE

Inklusive Arbeitsansätze für Menschen mit Behinderung in Betrieben des ersten Arbeitsmarktes stehen im Fokus der beruflichen Rehabilitation. Die professionelle Begleitung in Betrieben stellt besondere Herausforderungen an die Mitarbeiter/-innen der WfbM, welche als Jobcoaches oder Qualifizierungstrainer/-innen bezeichnet werden. Sie erwerben in 3 Modulen (10 Tagen) das »Know How« für eine erfolgreiche Begleitung von Menschen mit Behinderung aus der WfbM auf inklusive Arbeitsplätze. Inhalte: Modul 1 – die Rolle als Jobcoach Modul 2 – Akquise und die Gestaltung von arbeitsbegleitenden Bildungsangeboten (sog. Projekttagen) Modul 3 – betriebliche Kulturen verstehen und mit ihnen arbeiten (Differenzierte Inhalte der einzelnen Module finden Sie auf der Homepage der Bildung & Beratung Bethel) Parallel zu den Modulen vertiefen Sie einzelne Inhalte und werden Praxisfälle in »Intervisonsgruppen« kollegial beraten.

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BT-14-092 Termin: Modul 1: 15.09. – 17.09.2014 Mo. 08:30 Uhr – Mi. 16:30 Uhr Modul 2: 20.10. –22.10.2014 Mo. 08:30 Uhr – Mi. 16:30 Uhr Modul 3: 17.11. – 19.11.2014 Mo. 08:30 Uhr – Mi. 16:30 Uhr Dozentinnen: Andrea Seeger, Katharina Idasiak Teilnahmebeitrag: pro Modul 533,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 04.08.2014 Benjamin Tryba

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Qualifizierung zum Jobcoach Weiterbildung für Fachkräfte mit abgeschlossener gFAB, Sozialarbeiter/-innen, Integrationsassistenten/-innen


FACHTHEMEN

BERUFLICHE TEILHABE

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BT-14-093 Termin: 08.09. – 12.09.2014 27.10. – 29.10.2014 17.11. – 19.11.2014 01.12. – 03.12.2014 und weitere Seminarbausteine finden in 2015 und 2016 statt Dozenten/-innen: Holger Keil und verschiedene Fachdozenten/-innen aus Arbeitsfeldern der Teilhabe von Menschen mit Behinderung Teilnahmebeitrag: 5.149,00 € inkl. Tagungsgetränke zzgl. Prüfungsgebühr LWL Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 28.07.2014 Brigitte Neumeier

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Qualifikation zur gFAB (30. Kurs) Qualifikation zur geprüften Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung in Werkstätten für Menschen mit Behinderung Ihr Auftrag ist es, Menschen mit Behinderung individuell bei ihrer »Teilhabe am Arbeitsleben« zu begleiten. Als Fachkraft wünschen Sie sich aktuelles Fachwissen für die personenzentrierte Entwicklungsbegleitung von Menschen mit unterschiedlicher Behinderung. Wir bieten Ihnen eine mit der Praxis verzahnte Weiterbildung im Umfang von 800 Stunden, die den bundesweiten Qualitätsstandards entspricht. Ziel ist es Sie für Arbeit in der »Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit Behinderung« zu stärken und persönlich zu qualifizieren. Ziele der Weiterbildung: – Sie sind befähigt, grundlegende Fachkenntnisse in die Praxis zu übertragen und erfolgreich umzusetzen – Sie erwerben methodisches und didaktisches Handwerkszeug für die Praxis – Sie stärken Ihr pädagogisches Handeln mit den unterschiedlichen Zielgruppen in den differenzierten Arbeitsfeldern der WfbM – Sie gewinnen Sicherheit in der Planung und Durchführung von Entwicklungsplanungen – Sie erwerben das »Know How«, Menschen mit Behinderung auf Inklusionsarbeitsplätze zu begleiten – Sie üben und festigen den Umgang mit vorhandenen Instrumenten und Arbeitshilfen – Sie erweitern Ihre Reflexionsfähigkeit – Sie erwerben Kompetenzen im Umgang mit technischen Medien – Sie erleben die Vielschichtigkeit der Teilhabe am Arbeitsleben durch Exkursionen – Sie arbeiten »personenzentriert« Zielgruppe: Facharbeiter/-innen, die eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf (Meisteroder Gesellenbrief) und danach eine mindestens zweijährige Berufspraxis haben. Sechs Monate der Berufspraxis müssen in Tätigkeiten abgeleistet worden sein, die einen Bezug zur WfbM haben. Ausnahmen sind in begründeten Einzelfällen möglich.


FACHTHEMEN

BERUFLICHE TEILHABE

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BT-14-094 Termin:

Das Modell der personenzentrierten Entwicklungsplanung zielt darauf, alle Bildungs- und Berufsentwicklungsprozesse von der einzelnen Person aus zu denken und zu gestalten. Sie unterstützt den Menschen mit Behinderung Verantwortung für den eigenen Lern- und Entwicklungsprozess zu übernehmen und fördert seine Selbstständigkeit. Dem Personal in der WfbM ermöglicht das praxiserprobte Modell eine gezielte individuelle Unterstützung anzustoßen und nachhaltig zu begleiten.

auf Anfrage für Teams und Gruppen Dozent: Holger Keil Teilnahmebeitrag: auf Anfrage

Inhalte: – Beratungskompetenz in der Entwicklungsplanung – SMARTe-Zielformulierungen, Time-Line-Methode, Zielvisualisierung, Richtzielpyramide, Lernzielbereiche, Eco-Mapping, Methodenwahl, Risikoanalyse – Dokumentation – praktische Umsetzung in der WfbM und Auswertung Ziel: Förderung von Selbstständigkeit und Eigenverantwortung der Klienten/-innen

Teilautonome Gruppenarbeit (TAG) in der WfbM

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BT-14-095 Termin:

Die Gruppenarbeit ist Standard in Werkstätten. Allerdings oft in der Form, dass die Fachkraft plant sowie kontrolliert und die Klienten/-innen ausführen. Teilautonome Gruppenarbeit (TAG) sieht jedoch die möglichst komplette Auftragsabwicklung unter besonderer Berücksichtigung der vor- und nachgelagerten Tätigkeiten vor. Sie erfolgt mit Begleitung und Beratung durch eine Fachkraft. Teilautonome Gruppenarbeit fordert und fördert Eigenständigkeit, Verantwortungsbewusstsein sowie Fachlichkeit der Klienten/innen und ermöglicht ein höheres Maß an Kooperations-, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit.

17.06.2014 Di. 08:30 Uhr – 16:30 Uhr und auf Anfrage für Teams und Gruppen Dozent: Holger Keil Teilnahmebeitrag: 145,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort:

Lernziele: – Sie kennen die Methode der »TAG« – Sie haben einen individuellen Plan für die Umsetzung der Methode in Ihrem Arbeitsbereich entwickelt

Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 09.05.2014 Brigitte Neumeier

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Personenzentrierte Entwicklungsplanung


FACHTHEMEN

BERUFLICHE TEILHABE

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BT-14-096

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Termin: auf Anfrage für Teams und Gruppen

Erfolgreiche Gestaltung von Gruppenunterweisungen in der »Beruflichen Bildung« Neben dem Wissen zielorientierte Einzelgespräche mit den Klienten/-innen zu gestalten, benötigen Fachkräfte in der BB auch die Kompetenz Einzel- oder Gruppenunterweisungen zu planen und durchzuführen. Diese Weiterbildung hat das Ziel Fachkräfte in ihren didaktischen und methodischen Kenntnissen zu stärken. Mit einem hohem praktischen Anteil und der Begleitung von zwei erfahrenen Dozenten/-innen, arbeiten Sie gezielt an Ihrer personen- und gruppenzentrierten Kommunikations- und Vermittlungsfähigkeit.

Dozent/-in: Esther Wolf, Holger Keil Teilnahmebeitrag: auf Anfrage

Inhalte der Weiterbildung: – Didaktik und Methodik für Einzel- und Gruppenunterweisungen – Moderations-und Präsentationstechniken – Grundlagen lösungsorientierter Gesprächsführung Ziele der Weiterbildung: – Fachkräfte können Schulungen zielgruppenorientiert vorbereiten – Fachkräfte können Gruppen bzw. Einzelgespräche moderieren – Fachkräfte lernen Grundlagen der lösungsorientierten Gesprächsführung

BT-14-097

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Lösungsorientierung bei Klienten/-innen mit Bindungsstörung

Termin: 21.05.2014 Mi. 09:00 Uhr – 16:30 Uhr und auf Anfrage für Teams und Gruppen Dozent: Nikolai Herbst Teilnahmebeitrag: 130,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 09.04.2014 Brigitte Neumeier

Gerade bei Menschen mit Behinderungen besteht ein erhöhtes Risiko, dass die individuelle Sozialisation ungünstig verläuft. Nicht selten finden sich in den Biografien der Betreffenden negative Bindungserfahrungen. Die betreffende Klientel stellt Mitarbeitende zunehmend vor Herausforderungen – die Begleitung ist zumeist pädagogisch sehr anspruchsvoll, soll sie doch Halt geben und Beziehungsangebote machen, ohne aber die zugrunde liegende primäre »Bindungsstörung« jemals wirklich heilen zu können. Die Fortbildung soll in Grundzügen über das Konzept der sog. »Bindungsstörungen« informieren und aufzeigen, wie eine emotionale stabile Arbeitsbeziehung aufgebaut werden kann. Ein besonderer Schwerpunkt soll darauf liegen, eine förderliche lösungsorientierte pädagogische Haltung zu entwickeln. Lernziele: – Regulation von Nähe und Distanz in der Arbeitsbeziehung – Handlungsstrategien für den Umgang mit den Klienten/innen


FACHTHEMEN

BERUFLICHE TEILHABE

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BT-14-098 Termine:

Die Zeiten ändern sich und somit auch die Rolle der Fachkraft. Weniger Vorgaben der FABs, mehr SelbstVerantwortung für den/die Klienten/-in. Für die erfolgreiche Begleitung benötigen Fachkräfte lösungsorientierte »Beratungskompetenz«, die die Klienten/innen unterstützt ihre eigenen Lösungswege zu finden. Coaching ist dafür ein hilfreiches Beratungskonzept. In diesem Seminar geht es um das Kennenlernen und Erlernen grundlegender Elemente und Instrumente aus dem Coaching für den beruflichen Alltag.

auf Anfrage für Teams und Gruppen Dozent: Martin Neumann Teilnahmebeitrag: auf Anfrage

Ziele: – Fachkräfte können situativ am Arbeitsplatz beraten (Wie führe ich ein personenzentriertes Einzelgespräch oder ein Gespräch im Team?) – Fachkräfte können in schwierigen Lebenslagen die Klienten/-innen personenzentriert beraten

Wenn Verständigung unmöglich scheint … Die Begleitung von Menschen mit schwerster Behinderung stellt pädagogisches Fachpersonal vor besondere Herausforderungen. Insbesondere das Fehlen einer differenzierten Form der Kommunikation (z.B. Lautsprache, Gebärdensprache) führt zu Missverständnissen und Hilflosigkeit. Häufig unter Zeitdruck erfordern Situationen schnelles Verständnis und individuelle Lösungen, die gleichzeitig fachliche Standards erfüllen sollen. Inhalte des Seminars sind: – Grundlagen der Kommunikationstheorie von M. Rosenberg/ Interaktionsfelder nach E. Goffman – das Potential schwieriger Situationen – Methoden situativer, entlastender Kommunikation – Installation eines bedürfnisgerechten Kommunikationssystems Lernziele: – ein Verständnis der Potentiale von Kommunikationssituationen ist entwickelt – nonverbale Kommunikationsbrücken sind vorhanden – wertschätzende Kommunikation und Stärkung der eigenen fachlichen Ressourcen für die Praxis – Kommunikationstechniken ohne Worte

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BT-14-099 Termine: 07.05.2014 Mi. 08:30 Uhr –16:30 Uhr Dozentin: Dr. Carolin Länger Teilnahmebeitrag: 130,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 25.03.2014 Brigitte Neumeier

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Die Fachkraft als Coach oder »Darf ich dein Coach sein?«


FACHTHEMEN

BERUFLICHE TEILHABE

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BT-14-100

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Termin:

Kontakte zu Kunden knüpfen Die Kommunikation mit Kunden wird im Rahmen der Auftragsbearbeitung/-Akquise in der WfbM immer wichtiger. Wer ist überhaupt ein Kunde und was will er? Worauf basiert erfolgreiche Kommunikation mit Kunden? Welche Unterschiede zwischen internen und externen Kunden gibt es? Wie sollten Kunden angesprochen werden und was ist beim ersten Direktkontakt wichtig? Antwort auf diese Fragen gibt dieses eintägige Seminar. Kurzvorträge durch den Referenten und Diskussionen werden durch Einzel- und Gruppenarbeiten ergänzt Die Teilnehmer/-innen bekommen so einen ersten Einblick in die Kommunikation mit Kunden. Für konkrete Arbeitsgruppen-Projekte außerhalb des Seminars steht der Referent als Coach zur Verfügung.

auf Anfrage für Teams und Gruppen Dozent: Ralf Dalibor Teilnahmebeitrag: auf Anfrage

Lernziel: – Grundlagen der Kommunikation mit Kunden sind in der Praxis anwendbar

BT-14-101

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Gesund bleiben im beruflichen Alltag der WfbM

Termin: auf Anfrage für Teams und Gruppen Dozentin: Carola Wedekind-Pohl Teilnahmebeitrag:

Gesundheit ist Gleichgewicht. Was ist das richtige Maß an Herausforderung und Unterstützung um gesund zu bleiben? Wie sieht es bei Ihnen mit dem Gleichgewicht von persönlicher und betrieblicher Verantwortung aus? In diesem Seminar werden Antworten dazu konkret, praxisnah und individuell erarbeitet.

auf Anfrage

Komplexere betriebliche Anforderungen (Auftragsbearbeitung und Rehabilitation) sowie hohe eigene und fremde Ansprüche; Hinzu kommen verdichtete Arbeitsabläufe, häufige Strukturveränderungen: Die Balance zwischen Arbeit, sozialen wie familiären Verpflichtungen und Freizeit ist oft nicht leicht zu halten. Achtsamkeit für das gesunde Gleichgewicht beginnt mit der Frage: Inwieweit kann ich die Umstände beeinflussen und inwieweit muss ich lernen, einfach besser mit ihnen umzugehen?


FACHTHEMEN

BERUFLICHE TEILHABE

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BT-14-101

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BT-14-102

Ausgehend vom Konzept der Salutogenese (»Gesundheit erhalten statt Krankheit heilen«) werden mit Methoden des kreativen Coachings und Instrumenten des betrieblichen Gesundheitsmanagements individuelle Alltagshilfen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erarbeitet. Durch fachliche Inputs, Gruppenarbeit und das Erstellen einer persönlichen Arbeitssituationsanalyse gewinnen die Teilnehmer/-innen einen erweiterten Blick auf ihre berufliche Situation und die damit verbundenen Stressfallen. Energiequellen und »Energiefresser« werden so erkannt und führen zu Ideen für mehr Selbstsorge und deren Umsetzung im beruflichen und persönlichen Alltag.

Rechtsfragen und – Grundlagen für die Arbeit in der WfbM

Termine:

In diesem Inhouse-Seminar können Sie Ihr Wissen über die Rechts-Grundlagen der WfbM und aktuelle Veränderungen auffrischen. – Sie bestimmen, welche Grundlagen Sie auffrischen möchten – Sie klären Ihre aktuellen Fachfragen – Sie nutzen das Inhouse-Seminar zur Klärung der Veränderungen rund um die WfbM Inhalte können sein: rechtliche Grundlagen aus der Perspektive der WfbM, Werkstättenverordnung, Rechtstellung des Menschen mit Behinderung im Eingangsverfahren, Berufsbildungsbereich, Arbeitsbereich, rechtliche Betreuung, Aufgaben und Grenzen in der Kooperation mit der WfbM, Persönliches Budget, (SGB II,III,XII,IX) Aktuelle Veränderungen rund um die WfbM Auswirkungen der UN-Konvention und der Reform der Eingliederungshilfe.

auf Anfrage für Teams und Gruppen Dozentin: Prof. Dr. Pöld-Krämer Teilnahmebeitrag: auf Anfrage

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Schwerpunkte dieses Seminars sind – die Auslotung des eigenen Handlungsspielraums – ein vertieftes Verständnis für Veränderungsprozesse in der WfbM – Selbstsorge und Achtsamkeit – Arbeit an und mit den eigenen Grenzen – Erkennen der eigenen subjektiven Stressoren – Reflexion und Verbesserung des eigenen Konfliktverhaltens – Rückendeckung statt Rückenschule


FACHTHEMEN

PFLEGE

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PFL-14-103 Termin: 1. Kurswoche: 20.10.–24.10.2014 2. Kurswoche: 26.01.– 30.01.2015 3. Kurswoche:

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Palliative Care für Pflegefachberufe Die Pflege schwerstkranker und sterbender Menschen steht im Zeichen von ganzheitlicher, respektvoller Begleitung, der fachgerechten, umfassenden Linderung von belastenden Symptomen und der Unterstützung bei der Gewinnung von Lebensqualität angesichts begrenzter Lebenszeit. Die Begleitung der Angehörigen und die professionelle interdisziplinäre Zusammenarbeit im Sinne der betroffenen Menschen sind unverzichtbare Bestandteile dieses Konzeptes.

13.04.– 17.04.2015 4. Kurswoche: 22.06.–26.06.2015 jeweils Mo. 09:00 – Fr. 16:45 Uhr

Zielgruppe: dreijährig ausgebildete Pflegefachkräfte Dozenten/-innen: Christine von der Marwitz und weitere Fachdozenten/-innen

Teilnahmebeitrag: 1.750,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 08.09.2014 Juliane Möller

Hinweis: Die Weiterbildung, »Palliative Care für Pflegefachberufe« bieten wir in Kooperation mit dem »Lebensraum Hospiz – Evangelische Hospiz- und Palliativdienste in Dortmund und Lünen« auch in Dortmund an. Für weitere Informationen sprechen Sie uns bitte an.

Themenschwerpunkte: – körperliche Aspekte, z.B. Krankheitsbilder und Symptome, Schmerztherapie/Symptomkontrolle, spezielles pflegerisches Handlungswissen – psychosoziale Aspekte, z.B. Wahrnehmung und Kommunikation, Familie und sozialer Hintergrund, Trauer, Selbstpflege, eigene Grenzen erkennen und achten, Entlastungsmöglichkeiten entwickeln – spirituelle und kulturelle Aspekte, z.B. Hospizarbeit, Lebensbilanz, Krankheit, Leid und Tod in spiritueller Sicht – ethische Aspekte, z.B. Wahrheit am Krankenbett, Umgang mit Verstorbenen – organisatorische Aspekte, z.B. Teamarbeit, Qualitätssicherung, Dokumentation Die Teilnehmenden werden in das Konzept von Palliativpflege eingeführt, sie erweitern ihre fachliche, soziale und spirituelle Kompetenz, sie reflektieren ihre eigene Haltung gegenüber Sterbenden, Tod und Trauer und entwickeln diese weiter. Gearbeitet wird mit Theorie-Inputs, in Einzel- und Gruppenarbeit; Methoden der Selbsterfahrung und Reflexion spielen eine wichtige Rolle. Der Kurs wird durchgeführt gemäß: M. Kern, M. Müller, K. Aurnhammer, Basiscurriculum Palliative Care (aktuelle Auflage). Diese Weiterbildung ist von folgenden Institutionen anerkannt: Deutscher Hospiz- und Palliativverband; Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin; Ansprechstelle im Land NRW zur Pflege Sterbender, Hospizarbeit und Angehörigenbegleitung (ALPHA); Deutsche Krebshilfe. Die Teilnehmenden erhalten nach Teilnahme an allen vier Seminarwochen ein entsprechendes Zertifikat. Die Weiterbildung entspricht den gesetzlichen Anforderungen nach §§ 37b und 39a SGB V. Mitarbeitende aus Einrichtungen der Diakonie Westfalen können für diese Weiterbildung eine Förderung beantragen. Informationen zu der finanziellen Förderung: Diakonisches Werk Westfalen Münster Frau Siebert, Telefon: (0251)27 09-176


FACHTHEMEN

PFLEGE

Pflegebedürftig zu sein bedeutet für betroffene Menschen, bei vielen Lebensaktivitäten eingeschränkt und gefährdet zu sein. Als Pflegefachkraft haben Sie Spezialwissen, um diese Einschränkungen und Gefährdungen zu vermindern und die Ressourcen pflegebedürftiger Menschen zu erhalten und zu fördern. Fachlich richtiges Handeln im Pflegeprozess anzuwenden und nachvollziehbar zu machen, ist Ihre Aufgabe. In dieser Veranstaltungsreihe aktualisieren und vertiefen Sie Ihr Wissen als Pflegefachkraft mit dem Ziel, Ihre Kompetenz im Pflegealltag mit dem neuesten Stand pflegewissenschaftlichen Wissens anzureichern. Die Verknüpfung dieses Wissens mit Ihren Erfahrungen und die Übertragung in die Praxis stehen im Mittelpunkt der Veranstaltungen. Jedes Seminarmodul ist einem praxisrelevanten Pflegethema gewidmet und einzeln buchbar. Die Themen: 1. »Sie sagt nicht, wo`s weh tut…« Einschätzung von Schmerzen bei demenzkranken Menschen und pflegerische Handlungsmöglichkeiten Dozentin: S. Herzog Termin: 19.02.2014 2. Verträglichkeit? Wechselwirkungen? Sicherheit! Pflegerische Aufgaben und Handlungsmöglichkeiten in der Arzneimitteltherapie alter Menschen Dozent: H. Behnke Termin: 26.03.2014 3. In die »falsche« Kehle? Menschen mit Schluckstörungen fachgerecht pflegen Dozent: K. Berends Termin: 14.05.2014 4. »Frau Becker bewegt sich zu wenig…«: Risiko Kontraktur Dozentin: P. Ott-Ordelheide Termin: 17.09.2014 5. Druck, Zeit, Schwerkraft, Reibung: Riskio Dekubitus Dozentin: P. Ott-Ordelheide Termin: 05.11.2014 6. »Herr Meier ist unsicher auf den Beinen…«: Riskio Sturz Dozentin: P. Ott-Ordelheide Termin. 03.12.2014

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PFL-14-104 Termine: jeweils Mi. 09:00 Uhr – 12:15 Uhr Dozent/-innen: Pflegewissenschaftler/-innen und andere Fachexpert/innen mit Praxiserfahrung in der Altenpflege Teilnahmebeitrag: 60,00 € pro Termin Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 3 Wochen vor dem jeweiligen Veranstaltungstermin Brigitte Drewitz

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Meisterhaft pflegen Aktuelles Expertenwissen für Pflegefachkräfte in der ambulanten und stationären Altenpflege


FACHTHEMEN

PFLEGE

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PFL-14-105

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Grundkurs

Termin:

Die Ziele des Grundkurses sind: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer – kennen die Bedeutung der eigenen aktiven Bewegung und der Selbstkontrolle von alltäglichen Aktivitäten im pflegerischen Tun – kennen die grundlegenden Kinaesthetics-Konzepte und haben deren Bedeutung für ihr Arbeitsfeld reflektiert – sind in der Lage, Menschen einfacher in ihrer Bewegung anzuleiten und sie dadurch in ihrer Gesundheitsentwicklung zu unterstützen – entwickeln ihre Bewegungs- und Handlungsfähigkeiten, um das Risiko von berufsbedingten Verletzungen und Überlastungsschäden zu reduzieren

31.03. – 02.04.2014 Mo. 09:00 Uhr – Mi. 16:30 Uhr Dozent: Axel Güthmann Teilnahmebeitrag: 340,00 € inkl. 25,00 € Lizenzgebühr und Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 17.02.2014 Brigitte Drewitz

PFL-14-106 Termin: 10.03. – 11.03.2014 Mo. 11:00 Uhr – 19:00 Uhr Di. 09:00 Uhr – 17:30 Uhr Dozentin: Angelika Rieckmann Zielgruppe: Mitarbeiter/-innen aus Ergotherapie und Physiotherapie, Pflege und Pädagogik Teilnahmebeitrag: 260,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 27.01.2014 Brigitte Drewitz

Hinweis: Nach Beendigung des Grundkurses erhalten die Teilnehmenden von ihrer Länderorganisation das GrundkursZertifikat. Sie haben dann die Möglichkeit, am Aufbaukurs Kinaesthetics in der Pflege teilzunehmen.

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KLANGMASSAGE nach Peter Hess® Ausbildungsseminar Teil I mit therapeutischer Zielrichtung und anerkanntem Zertifikat Die Klangmassage nach Peter Hess® eignet sich durch die Kombination harmonischer Klänge und Schwingungen/ Vibrationen hervorragend (mit überdurchschnittlichen Erfolgen) zur motorisch-funktionellen Behandlung neurologischer und orthopädischer Patienten/-innen, u. a. bei Spastik und schlaffer Lähmung, Schmerzen, Bewegungseinschränkungen, Sensibilitäts- und Wahrnehmungsstörungen, des weiteren zur Verbesserung des Antriebes, der Aufmerksamkeit und zur emotionalen Stabilisierung. Ziel des Seminars ist das Erlernen der Basis-Klangmassage nach Peter Hess. Inhalte: – Entstehungsgeschichte und Wirkung der Klangmassage – eigenes Erleben der Klangmassage (am bekleideten Körper) – angeleitete und selbständige Durchführung der BasisKlangmassage – Anwendungsmöglichkeiten, Grenzen und Kontraindikationen – Beispiele für den therapeutischen Einsatz


FACHTHEMEN

PFLEGE

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Termin: 12.05.– 13.05.2014 Mo. 11:00 Uhr –19:00 Uhr Di. 9:00 Uhr –17:30 Uhr

Ziel des Seminars ist die Erweiterung der Kompetenz in der Arbeit mit den Klangmethoden nach Peter Hess. Themen sind nach der Reflexion des bereits Gelernten neue Ansätze zur Wahrnehmung und Anwendung der Klangwirkung sowie Problemlösungen für jedes Klientel mit Klang. In einigen Arbeitsfeldern, wie z.B. in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung, in der Altenhilfe und -pflege, ist es nicht immer möglich, eine »ganz normale« Klangmassage durchzuführen. In diesem Kurs erlernen und erleben Sie, welche Wirkung Klang im feinstofflichen Feld hat, wie wir eine Klangmassage geben, ohne die Klangschalen auf den Körper zu stellen und wie wir Sensibilität für diesen Bereich gewinnen. Gelernt werden neue Elemente, die mit Klangschalen sowohl sinnvoll in den Ablauf der Basis-Klangmassage integriert oder stattdessen angewendet werden.

KLANGMASSAGE nach Peter Hess® Aufbauseminar Teil III/ IV und Abschlussseminar Aufbauend auf den ersten beiden Klangmassage-Ausbildungsseminaren werden in diesen beiden weiteren Seminarmodulen viele zusätzliche Elemente erlernt, um die Klangmassage gezielt und individuell unter Berücksichtigung verschiedener Krankheitsbilder anwenden zu können. Besondere Beachtung im Rahmen des Abschlussseminars findet die Schulung des professionellen Selbstverständnisses in der Klangmassage, die Sicherheit in der Anwendung, Reflexion und Supervision. Nach der Teilnahme an allen 4 Ausbildungsmodulen erhalten Sie das Abschlusszertifikat als Klangmassage-Praktiker/-in nach Peter Hess®. Bitte beachten Sie: Das Aufbauseminar Teil III/IV und das Abschlussseminar bilden eine Einheit und können nur zusammen gebucht werden. Hinweis: Bitte bringen Sie für die Klangmassage-Seminare bequeme Kleidung, warme Socken, eine Decke und ein kleines Kopfkissen mit.

PFL-14-107

Dozentin: Angelika Rieckmann Teilnahmebeitrag: 260,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 31.03.2014 Brigitte Drewitz

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PFL-14-108 Termin: Teile III/ IV 01.09.– 04.09.2014 Mo. 11:00 Uhr – Do.16:00 Uhr Abschlussseminar 01.12.– 03.12.2014 Mo. 11:00 Uhr–Di. 18:00 Uhr Zielgruppe: Absolventen/-innen der KlangmassageAusbildungsseminare I und II nach Peter Hess® Dozentin: Angelika Rieckmann Teilnahmebeitrag: 760,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 21.07.2014 Brigitte Drewitz

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KLANGMASSAGE nach Peter Hess® Ausbildungsseminar Teil II mit therapeutischer Zielrichtung und anerkanntem Zertifikat


FACHTHEMEN

PFLEGE

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PFL-14-109

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Termin: 08.05.– 09.05.2014 Do. 09:00 Uhr – Fr. 16:30 Uhr

Pflege auf dem neuesten Stand Seminar für Mitarbeiter/-innen mit pflegerischen Aufgaben In diesem dreitägigen Seminar haben Sie die Möglichkeit, Wissen unter Einbezug der aktuellen pflegewissenschaftlichen Erkenntnisse zu ausgewählten Themen zu aktualisieren und Ihre praktischen Erfahrungen daraufhin zu reflektieren.

06.06.2014 (Vertiefung, Praxisreflexion) Fr. 09:00 Uhr – 16:30 Uhr Dozentin:

Lernziele: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwerben aktuelles pflegerisches Wissen zu ausgewählten Themen in Theorie und Praxis. Durch erfahrungsbezogenen Unterricht wird das eigene Handeln reflektiert und mit aktuellen pflegerischen Handlungskompetenzen erweitert.

Claudia Wyschkon Teilnahmebeitrag: 330,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort:

Inhalte: – Expertenstandards: Dekubitus-, Sturzprophylaxe, Schmerzstandard, Diabetes mellitus, Schluckstörungen – PEG, PEJ – Diabetes Mellitus – Umgang mit MRSA, Noro- und Rotavirus, – Infektion und Abwehr – Transfer und Lagerungen – weitere Themen nach Bedarf

Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 27.03.2014 Brigitte Drewitz

PFL-14-110

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Qualifizierung für beratende Pflegefachkräfte in der Behindertenhilfe

Termin: auf Anfrage für Teams und Gruppen Dozentin: Hedi Sudbrock Teilnahmebeitrag:

Beratende Pflegekräfte sind Ansprechpartner/-innen für fachliche Fragen, die die allgemeine (Grundpflege) und die spezielle Pflege (Behandlungspflege) betreffen. Sie fördern die Umsetzung der fachlichen Standards der Pflege. Darüber hinaus sollen sie Mitarbeiter/-innen ohne pflegfachliche Ausbildung entsprechend anleiten, beraten, kontrollieren und schulen.

auf Anfrage

Ziele des Qualifizierungsangebotes sind: – Bearbeitung des Spannungsfeldes der beratenden Pflegefachkraft – in den gegebenen Strukturen die eigene Rolle als Beratende Pflegefachkraft in der Begleitung von Menschen mit Behinderungen entwickeln – das eigene pflegefachliche Wissen und Können kritisch reflektieren, auf dem aktuellen Stand halten und erweitern können – die eigene pflegerische Grundhaltung reflektieren und Wege zu deren Vermittlung erschließen


FACHTHEMEN

PFLEGE

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PFL-14-110

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PFL-14-111

Lassen Sie sich ausführlich bei uns beraten. Die Qualifizierung wird in enger Absprache mit den zuständigen Leitungsebenen unter Berücksichtigung der gesetzlichen Rahmenbedingungen entwickelt. Zielgruppe: Pflegefachkräfte in der Behindertenhilfe

Traumatisierung im Leben alter Menschen Mitarbeitende der Alten- und Behindertenhilfe begleiten häufig hochbetagte Menschen, die oft Erschreckendes (nicht nur) im Krieg erlebt haben. Sie waren Soldat, Vertriebene, Flüchtlinge, von Besatzern bedroht… Nur Wenigen ist es möglich, über Vergangenes zu erzählen. Nicht selten werden belastende Ereignisse der Vergangenheit erst erinnert, wenn eine bestimmte Melodie gehört, ein Geruch wahrgenommen oder ein bestimmter Satz gesagt wird. Oft kommt es dann zu Verunsicherung bei dem alten Menschen, aber auch bei den Mitarbeitenden. Was war der Auslöser? Wie kann ich angemessen reagieren, wenn plötzlich die Sprache auf schreckliche Ereignisse kommt? Soll ich nachfragen oder lieber meinen Mund halten? Warum werde ich so unsicher? Was weiß ich eigentlich aus dieser Zeit? ... Gemeinsam wollen wir herausfinden, was in solch einer Situation gut tut, Sicherheit gibt und stärkt. Wir tauschen Erfahrungen aus und probieren verschiedene Zugänge. Wir werden sensibel für ein über viele Jahre tabuisiertes Thema und üben uns in Sprachfähigkeit.

Termine: 26.09.2014 Fr. 08:30 Uhr –16:30 Uhr und auf Anfrage für Teams und Gruppen Dozentin: Franziska Funke Teilnahmebeitrag: 120,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 18.08.2014 Brigitte Drewitz

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Die Inhalte werden auf Ihre Bedarfe ausgerichtet und modular angeboten. Mögliche Inhalte sind: – Rolle der beratenden Pflegefachkraft – Verschiedene Expertenstandards in der Pflege – Kommunikation, Dokumentation – Haut- und Körperpflege, Krankenbeobachtung, (In-) Kontinenz – Hilfen bei Störungen in der Nahrungsaufnahme und Verdauung, Lagern mit weniger Anstrengung – Gestaltung einer pflegefachlichen Anleitung und praktische Übungen


FACHTHEMEN

PFLEGE

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PFL-14-112

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Termin: 27.05.2014 Di. 08:30 Uhr – 16:30 Uhr und auf Anfrage für Teams und Gruppen

Eltern geben ihre Kinder oft erst nach vielen Jahren der häuslichen Versorgung in eine Einrichtung, wenn sie selbst am Ende ihrer Kraft und/oder ihrer Nerven sind. Und Kinder geben ihre Eltern in ein Pflegeheim, wenn diese sich nicht mehr zu Hause versorgen können und die Kinder noch berufstätig sind. Oft ist die Grenze der Belastbarkeit dann schon längst überschritten. Nicht selten mussten Kinder den Satz hören: »Aber ins Heim geh´ ich nicht!« Ob Angehörige nun Eltern, Geschwister oder Kinder sind, häufig plagt sie das schlechte Gewissen und sie erleben den Kampf zwischen ihrem Anspruch und dem Machbaren.

Dozentin: Franziska Funke Teilnahmebeitrag: 120,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus der Stille Anmeldung bis/bei:

An diesem Tag wollen wir uns mit dem Gewissen auseinandersetzen – unserem eigenen und dem der Angehörigen. Dazu nehmen wir unterschiedliche Rollen und Blickwinkel ein, benennen Ängste und Unsicherheiten, Wut und Ohnmacht und werden ambivalenten Gefühlen begegnen.

11.04.2014 Brigitte Drewitz

PFL-14-113 Termin:

»… und das schlechte Gewissen bleibt« Wertschätzender Umgang mit Angehörigen in der Alten- und Behindertenhilfe

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DiakonieCare Selbstsorge, Spiritualität und Existentielle Kommunikation in der Pflege

Modul 1: 28.04.– 29.04.2014 Modul 2: 26.05.– 27.05.2014 Modul 3: 18.08.– 19.08.2014 Modul 4: 22.09.– 23.09.2014 Modul 5: 03.11.– 04.11.2014 Modul 6: 08.12.– 09.12.2014 Dozenten/-innen: Barbara Hennig, Anke Well, Peter Krusemark Teilnahmebeitrag: 1.500,00 € inkl. Tagungsgetränke

DiakonieCare ist eine vom Diakonie-Bundesverband in Kooperation mit der Bundesakademie für Kirche und Diakonie (BAKD), der Fachhochschule der Diakonie (FHdD), dem Sozialwissenschaftlichen Institut (SI EKD) und dem Deutschen Evangelischen Krankenhausverband (DEKV) entwickelte und zertifizierte Fortbildung für Mitarbeitende in Pflegeberufen. Zentrales Anliegen der Pflegenden ist die ganzheitliche Förderung der Lebensqualität und Gesundheit anderer Menschen. Dies bedeutet für die Pflegenden selbst eine hohe körperliche und psychische Belastung. Eine persönliche sinnstiftende Grundeinstellung, Selbstpflege und die Kompetenz existentielle Fragen in die Pflege integrieren zu können, bilden eine wichtige Ressource für Mitarbeitende in pflegenden Berufen.

Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 17.03.2014 Juliane Möller

Anlass: Die Weiterbildung dient zur Selbstpflege und Burn-OutProphylaxe. Berufsbedingter Überlastung und Stresserfahrungen im Pflegeberuf soll entgegengewirkt werden.


FACHTHEMEN

PFLEGE

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PFL-14-113

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PFL-14-114

Ziele: – Zugang zu spirituellen Ressourcen finden und diese für sich und andere nutzen – praxisgerechte Methoden zur Kommunikation in existentiellen Situationen einsetzen – Existenzfragen fachlich, persönlich und spirituell beantworten – Methoden der Selbstpflege gewinnbringend für sich selbst nutzen zu können – mit Stresssituationen umgehen können und somit die eigene Gesundheit stärken Fördermöglichkeiten: Eine Förderung durch Bildungsscheck oder Prämiengutschein ist möglich. Die BKK-Diakonie unterstützt die Teilnahme ihrer Versicherten mit je 300,00 €. Zertifizierung: Zertifikat des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD)

DiakonieCare-Vertiefungskurs Der Vertiefungskurs richtet sich an die ehemaligen Kursabsolventen/-innen der bereits abgeschlossenen DiakonieCare-Weiterbildung. An diesem Tag bietet sich die Gelegenheit, Gelerntes zu den Themen »Selbstpflege« und »Spiritualität« zu reflektieren und zu vertiefen. Außerdem wird die von Professor Eugene T. Gendlin entwickelte Methode des »Focusing« als Methode zur Selbsthilfe vorgestellt und an Praxisbeispielen erprobt.

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Umfang: 120 Stunden verteilt auf sechs zweitägige Module über einen Zeitraum von 9 Monaten.

Termin: 24.09.2014 Mi. 08:30 Uhr –16:00 Uhr Dozentin: Barbara Hennig Teilnahmebeitrag: 120,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 13.08.2014 Juliane Möller


FACHTHEMEN

PFLEGE

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PFL-14-115

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DiakonieLife Spiritueller Umgang mit Grenzen

Termin:

Pflegende sind in ihrem Alltag häufig mit Grenzen konfrontiert: Grenzen von Kommunikationsmöglichkeiten, Grenzen von Behandlungsmöglichkeiten und Grenzen der eigenen Kräfte. Gleichzeitig ist ihr Berufsbild geprägt von umfassenden Ansprüchen: Professionelle Behandlung, ganzheitliche Versorgung und die Sehnsucht, den eigenen Ansprüchen hinsichtlich des Berufsethos gerecht zu werden. Dies kann im Alltag zur Zerreißprobe werden. Ziel dieses Moduls ist es daher, die verschiedenen Facetten von Ansprüchen, Wirklichkeiten und Grenzen im eigenen (Berufs-) Leben aufzuspüren, ihre Wechselwirkungen zu erkennen und einen konstruktiven und spirituellen Umgang mit Grenzen aufzuzeigen. Teilnehmende sollen erkennen, dass Grenzen auch eine mögliche Orientierung in einer komplexen Arbeitswelt darstellen. Sie sollen befähigt werden diese Grenzen wahrzunehmen und zu kommunizieren.

03.11.– 04.11.2014 Mo. 08:30 Uhr – Di. 16:00 Uhr Dozentinnen: Christel Ludewig, Miriam Stamm (Pastorin) Teilnahmebeitrag: 230,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 22.09.2014 Juliane Möller

PFL-14-115.1 Termin: 11.11.– 12.11.2014 Di. 09:00 Uhr – Mi. 16:30 Uhr Dozenten/-innen: Fachdozenten/-innen aus der Palliative Care Praxis Teilnahmebeitrag: 195,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Terach Anmeldung bis/bei: 01.10.2014 Juliane Möller

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Palliative Care PLUS – Praxistage Zugehörige – Trauernde – Hinterbliebene Wer sind sie – wie können wir ihnen begegnen? Neue Sichtweisen auf die Situation von trauernden Menschen eröffnen zusätzliche Möglichkeiten, Kontakte zu gestalten, zu pflegen und Begleitungsangebote zu schaffen. In diesem Seminar tauschen hauptamtlich in Hospizund Palliativversorgung Tätige aus allen Berufsgruppen Erfahrungen aus und informieren sich über neue Entwicklungen. Praxisfragen und Erfahrungsberichte aus dem Berufsalltag sind willkommen! Die Fortbildung entspricht den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und den Anforderungen gem. § 39a SGB V und SAPV.


FACHTHEMEN

SEELSORGE

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125 Termine:

KOMPETENZBEREICH KRANKENHAUS K 399 – Weiterbildung Palliative Care für Seelsorger/innen, sozialtherapeutische und weitere beratende Berufsgruppen 2014/2015 (3 x 1 Woche) Leitung: Beate Dirkschnieder, Dr. Dr. h. c. Gábor Hézser, Holger Diekmann und weitere Fachreferentinnen und Fachreferenten Veranstaltungsort: Haus der Stille (Bethel)

Teile I bis III: 22.09.– 26.09.2014 08.12.– 12.12.2014 23.02.– 27.02.2015

Die Teilnehmenden erhalten nach der Teilnahme an der gesamten Weiterbildung ein entsprechendes Zertifikat. Die Weiterbildung ist anerkannt nach § 37 und § 39a SGB V. Zielgruppe: Pfarrer/-innen, Sozialarbeiter/-innen, Sozialpädagogen/-innen und andere Personen mit vergleichbarer Qualifikation

K 400 – Weiterbildung Seelsorge mit krebskranken Menschen 2014/2015 (4 x 1 Woche in 2 Jahren) Leitung: Dr. Dr. h. c. Gábor Hézser, D. Schneider Veranstaltungsort: Haus der Stille, (Bethel), Teile I bis III

Teile I bis III: 16.06.– 20.06.2014 24.11.– 28.11.2014 26.01.– 30.01.2015 Teil IV in Planung 2015

K 401 – Die Intensivstation Prozessorientierte Vorgehensweisen und geistliche Begleitung in vitalen Grenzsituationen Leitung: Peter Frör, Dr. med. Frauke Henning, Hubert Matthes Veranstaltungsort: Haus der Stille (Bethel)

01.12.– 05.12.2014

K 402 – Fachkonferenz des Konvents der Seelsorger/innen in Kinderkliniken und auf Kinderstationen im Bereich der EKD, Teil A mit Mitgliederversammlung Thema: »… und mittendrin«: Die Seelsorge Sprecherinnen: Heike Kassebaum, Gisela Schwager Referent: Prof. Dr. Traugott Roser Veranstaltungsort: Theol. Studienseminar der VELKD (Pullach bei München)

03.02.– 04.02.2014

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Angebote unseres Seelsorgeinstituts Bethel – Zentrum für Spezialseelsorge


FACHTHEMEN

SEELSORGE

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> 04.02.– 07.02.2014

K 403 – Fachkonferenz des Konvents der Seelsorger/innen in Kinderkliniken und auf Kinderstationen im Bereich der EKD, Teil B Thema: »… und mittendrin«: Die Seelsorge/Vertiefung Leitung: Heike Kassebaum, Gisela Schwager Referenten/-innen: Michael Clausing, Tanja Stiehl, Gönül Yerl Veranstaltungsort: Theol. Studienseminar der VELKD (Pullach bei München)

KOMPETENZBEREICH ALTENSEELSORGE Auswahltag: 20.03.2014 Teile I bis VI: 23.06.– 27.06.2014 15.09.– 19.09.2014 10.11.– 14.11.2014 19.01.– 23.01.2015 02.03.– 06.03.2015 20.04.– 24.04.2015

26.02.– 28.02.2014

K 404 – Weiterbildung Altenseelsorge 2014/2015 (6 x 1 Woche in 2 Jahren) In Zusammenarbeit mit dem Ev. Johanneswerk e. V. Leitung: Helmut Dessecker, Eva Engler-Kniep Veranstaltungsorte: Haus Nazareth, Bethel (Auswahltag) Haus der Stille, Bethel (Teile I, II, IV bis VI) Haus Bethesda, Bad Salzuflen (Teil III)

K 405 – Gemeinsam Verantwortung tragen Ethikberatung für Menschen in der Altenhilfe und Altenheimseelsorge Leitung: Angela Kessler-Weinrich, Gaby Nelius, Prof. Dr. Barbara Städtler-Mach Veranstaltungsort: Haus der Stille, Bethel

KOMPETENZBEREICH TRAUERBEGLEITUNG Teile I bis IV: 02.06.– 06.06.2014 20.10.– 24.10.2014 18.05.– 22.05.2015 19.10.– 23.10.2015

K 406 – Weiterbildung – Trauernde seelsorglich begleiten 2014/2015 (4 x 1 Woche in 2 Jahren) In Zusammenarbeit mit dem Hospiz e. V. Bethel Leitung: Dr. Dr. h. c. Gábor Hézser, Heike Kassebaum Veranstaltungsort: Haus der Stille, Bethel

24.02.– 26.02.2014

K 407 – Begleitung trauernder Kinder Leitung: Heike Kassebaum, Prof. Dr. Barbara Städtler-Mach Veranstaltungsort: Haus der Stille, Bethel

08.09.– 10.09.2014

K 408 – Schuld und Bindung in der Trauer Leitung: Heike Kassebaum Referentin: Chris Paul Veranstaltungsort: Haus der Stille, Bethel


FACHTHEMEN

SEELSORGE

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KOMPETENZBEREICH SPEZIELLE SEELSORGLICHE THEMEN K 409 – Gruppen leiten in der Kirche Leitung Teil I: Prof. em. Dr. Michael Klessmann, Gaby Nelius Leitung Teil II: Prof. em. Dr. Michael Klessmann, Nicole Borgeest Veranstaltungsort: Haus der Stille, Bethel

Teile I und II: 05.05.– 08.05.2014 25.11.– 28.11.2014

K 410 – Weiterbildung Körperorientierte Seelsorge 2014/2015 (4 x 1 Woche und ein Wochenende in 2 Jahren) Leitung: Dr. Irmhild Liebau-Bender Veranstaltungsort: Haus der Stille, Bethel

Teile I bis IV: 12.05.– 16.05.2014 10.11.– 14.11.2014 04.05.– 08.05.2015 09.11.– 13.11.2015 Wochenende in Planung: 15.04.– 17.04.2016

K 410/1 – Der Körper als Ressource (Teil I) Körperorientiertes Arbeiten mit dem eigenen Seelsorge- und beruflichen Selbstverständnis

Jede Kurswoche kann einzeln oder als gesamte Weiterbildung gebucht werden.

K 410/2 – Neue Lebensenergie entfalten (Teil II) Mit Leib und Seele leben und arbeiten in der Seelsorge K 411 – Stress-Abbau – Energie-Aufbau Beruflichen und persönlichen Stress durch KörperWahrnehmungs-Arbeit lösen Leitung: Dr. Irmhild Liebau-Bender Veranstaltungsort: Haus der Stille (Bethel)

15.09.-19.09.2014

K 412 – Gut stehen – der eigene Stand als Seelsorger/in (Wochenende in Körperorientierter Seelsorge) Leitung: Dr. Irmhild Liebau-Bender Veranstaltungsort: Haus der Stille (Bethel)

28.03.-30.03.2014

Für diese und weitere Angebote haben wir einen ausführlichen Einzelprospekt, den Sie gerne bei uns anfordern können! Informationen und Anmeldung: Bildung & Beratung Bethel Seelsorgeinstitut Bethel, Zentrum für Spezialseelsorge Nazarethweg 7, 33617 Bielefeld Tel. 0521/144 - 3386, Fax. 0521/144 - 6109 E-Mail: juliane.moeller@bethel.de Internet: www.seelsorgeinstitut-bethel.de

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FACHTHEMEN

KOMMUNIKATION UND BERATUNGSQUALIFIZIERUNGEN

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BK-14-116 Termin: 1. KA: 02.06.– 03.06.2014 2. KA: 08.09.– 10.09.2014 3. KA: 01.12.– 03.12.2014 4. KA: 02.03.– 04.03.2015 5. KA: 08.06.– 10.06.2015 6. KA: 07.09.– 09.09.2015 7. KA: 07.12.– 09.12.2015 Dozentin: Carola Wedekind-Pohl, N.N. Teilnahmebeitrag: 3.625,00 € (Die Kosten für Lehrcoaching sind in der Teilnahmegebühr enthalten) Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 02.04.2014 Benjamin Tryba

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Qualifizierung zum Coach Coaching ist ein professionelles Begleitangebot für Menschen, die leitend oder beratend tätig sind. Es unterstützt die Reflexion und Neuorientierung des eigenen Handelns und fördert den menschlichen und beruflichen Erfolg. Coaching dient der Erreichung von Zielen, der Bearbeitung von Problemen und der Sicherung von Qualität. Ziele In dieser Qualifizierung werden Coaching-Kompetenzen aufgebaut, gepflegt und erweitert. Die Teilnehmer/-innen und ihre Organisationen profitieren davon auf drei Ebenen: Klarheit und Prägnanz der eigenen professionellen Rolle, Pflege und Erweiterung der eigenen Leitungs- und Beratungskompetenz, Systempflege für die eigene Organisation. Die Qualifizierung zum Coach wird als professioneller und persönlicher Entwicklungsweg angesehen. Deshalb wird immer wieder die Reflexion der eigenen Wahrnehmungs-, Verarbeitungs- und Interaktionsmuster angeregt. Die Qualifizierung ist praxisorientiert und praxisverzahnt. Die Teilnehmer/-innen werden dazu aufgefordert, parallel zum Seminar eigene interne oder externe Coachingprozesse zu beginnen. Begleitet wird dies durch erfahrene Lehrcoaches. Durch beides wird kursbegleitend u.a. die Sicherheit in Kontraktfragen gefördert. Zielgruppe Führungs- und Beratungskräfte aller Ebenen und Bereiche, die ihre fachliche und personale Kompetenz erweitern und intern oder extern als Coach tätig werden wollen. Ausbildungsumfang und Abschluss Die Qualifizierung umfasst – 20 Kurstage – 8 selbstorganisierte Trainingstage »Kollegiales Coaching« in Peer-Groups à 6 UST – die Durchführung von 15 eigenen Coachingeinheiten (Lerncoaching) sowie – 10 Einheiten Lehrcoaching mit einem anerkannten Lehrcoach


FACHTHEMEN

KOMMUNIKATION UND BERATUNGSQUALIFIZIERUNGEN

Unter Erfüllung bestimmter Auflagen ist ein Einstieg 2014 noch möglich. Supervision ist ein Fachbegriff für Beratungskonzeptionen, die auf eine systematische Reflexion des beruflichen Handelns als professionelle Interaktion ausgerichtet sind. Das zugrunde gelegte Ausbildungskonzept ist systemisch, prozessorientiert und mit kreativen Ansätzen aus der Gestaltarbeit angereichert. Es beinhaltet ferner Theorien der Organisationsentwicklung und gruppendynamischen Sichtweisen. Ziel der Weiterbildung ist die Befähigung zur Planung, Durchführung und Auswertung von Supervisionen. Sie erwerben die hierzu erforderlichen professionellen Kompetenzen. Neben diesen breiten Grundlagen befähigt die Weiterbildung zur Supervision von Berufsrollen und von Subsystemen in Organisationen; ebenso zur beruflichen Bildungs- und Kompetenzberatung. Inhalte der Kursabschnitte: – Kontakt und Kontrakt in der Supervision – Selbstkenntnis, Herkunftssystem – Diagnose und Intervention in der Supervision – die Organisation im Fokus der Supervision – Konzept: Einzelsupervision, Kompetenzanalyse und Ressourcenentwicklung – Intervision für Supervisoren/-innen – Supervisions-Settings (Einzel-, Team-, Gruppen-, Ausbildungssupervision) – Coaching und Leitungsberatung – systemische Strategien und Interventionen – analoge Verfahren – Arbeit am eigenen Supervisions-Konzept – Auswertung, Präsentation und Abschlusskolloquium (Änderungen der Inhalte in den Kurseinheiten vorbehalten) Zielgruppe: Fach- und Führungskräfte in sozialen, kirchlichen, gesundheitsbezogenen, pädagogischen und gewerblichen Arbeitsfeldern Eingangsvoraussetzungen der Deutschen Gesellschaft für Supervision (DGSv): Abgeschlossene Fachhochschul- bzw. Hochschulausbildung und vergleichbare Zugänge. Mindestens fünfjährige Berufserfahrung. Nachweis über Kenntnisse durch Teilnahme an Fortbildungen in mindestens einem Ansatz beraterischer Kompetenz (200 UST), sowie Fortbildungen, die das Spannungsfeld »Person, Rolle und Institution« zum Inhalt (200 UST) haben. 30 Sitzungen Supervision in den letzten drei Jahren, in zwei verschiedenen Supervisionsformen. Über die Zulassung entscheidet die Ausbildungsleitung.

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BK-14-117 Termin: 4. KA 17.03.– 21.03.2014 5. KA 10.06.– 13.06.2014 6. KA 08.09.– 12.09.2014 7. KA 15.12.– 19.12.2014 8. KA 19.03.– 22.03.2015 9. KA 06.05.– 10.05.2015 10. KA 09.07.– 12.07.2015 11. KA 14.10.– 18.10.2015 12. KA 10.12.– 13.12.2015 13. KA 13.04.– 17.04.2016 14. KA 30.06.– 03.07.2016 Auswertung und Abschlusskolloquium Dozent/-in: Diakon Heinrich Fallner (Kursleiter, Lehrtrainer, Supervisor DGSv), Ruth Weismann (Lehrtrainerin, Supervisorin DGSv), weitere Lehrtrainer/innen Teilnahmebeitrag: 7.865,00 € und zusätzliche Kosten für Übernachtung, Verpflegung und Lehrsupervision Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 15.02.2014 Benjamin Tryba

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Qualifizierung zum/zur Supervisor/-in (2013 bis 2016)


FACHTHEMEN

KOMMUNIKATION UND BERATUNGSQUALIFIZIERUNGEN

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BK-14-117

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Qualifizierung zum/zur Supervisor/-in (2013 bis 2016) Abschluss: Die Teilnehmer/-innen erhalten nach dem Kolloquium ein Institutsdiplom. Die Ausbildung entspricht den derzeit gültigen Standards der Deutschen Gesellschaft für Supervision (DGSv). Mit dem Abschluss erwerben sie Creditpoints für den Masterstudiengang »Organisationsentwicklung und Supervision« an der Fachhochschule der Diakonie (FHdD) Organisation: Die Weiterbildung findet in Bielefeld statt und beinhaltet folgende Praxisphasen: – Supervisions-Praxis (zu erteilende Supervision), insgesamt mindestens 60 Sitzungen (mind. vier Prozesse), davon 1. ein Einzelsupervisionsprozess 2. ein Teamsupervisionsprozess 3. ein weiterer Prozess, der entweder ein Einzel- oder ein Gruppen-/Teamsupervisionsprozess sein kann 4. ein Projekt- oder Ausbildungssupervisionsprozess – Lehrsupervision (durch anerkannte Lehrsupervisoren/-innen) 20 Einzel-Lehrsupervisionssitzungen 10 Gruppen-Supervisionssitzungen – Praxisaufgaben, schriftliche Abschlussarbeit und Abschlusskolloquium Teilnahmegebühr: Die Teilnahmegebühr beträgt 7.865,00 €. In der Teilnahmegebühr sind nicht enthalten: Übernachtung und Verpflegung, Lehrsupervision. Anmeldung: Bewerbungen mit Nachweis der Eingangsvoraussetzungen – tabellarischer Lebenslauf/Lichtbild – Begründung des Ausbildungswunsches – Beschreibung des derzeitigen Anstellungsträgers, des Arbeitsbereiches und bisheriger Supervisionserfahrungen – Fotokopien der Aus- und Fortbildungsnachweise


FACHTHEMEN

KOMMUNIKATION UND BERATUNGSQUALIFIZIERUNGEN

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BK-14-118 Termin:

Die Qualifizierung zum/zur Supervisor/-in wird in 2015 erneut angeboten. Lassen Sie sich von uns beraten!

ab 2015

Ansprechpartner: Lothar Held, Tel. 0521/144-4129

Weiterbildung Mediation (Beginn 2015)

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BK-14-119 Termin:

Mediation bedeutet »Vermittlung« und ist eine Form der einvernehmlichen Konfliktlösung zwischen zwei oder mehreren sich streitenden Parteien. Sie basiert auf dem freiwilligen Entschluss aller Konfliktparteien, miteinander zu kooperieren und mit professioneller Unterstützung durch eine/n neutrale/n Vermittler/-in neue und von allen Beteiligten akzeptierte Lösung für ihr Problem zu finden. Mediation als Vorgehensweise beinhaltet die Förderung der Bereitschaft der Konfliktparteien, Konflikte und die daraus entstehenden Probleme als gemeinsame Herausforderung zu sehen und nach Lösungen zu suchen, die sich an den Interessen, Bedürfnissen und zukünftigen Lebensumständen aller Beteiligten orientieren. Inhalte und Arbeitsschwerpunkte der Weiterbildung: – Selbstwahrnehmung in Konfliktsituationen – Gesprächsführungskompetenz – Strukturierung des Mediationsverfahrens – Verhandlungsführung – Einsatzgebiete der Mediation – Methoden der Fallbearbeitung – Selbstständige Durchführung von zwei Mediationen und Präsentation einer eigenen Arbeit Die Weiterbildung endet mit einem Gruppenkolloquium, in dem die Teilnehmenden eine im Rahmen der Ausbildung supervidierte Mediation vorstellen. Sie geben dabei zu erkennen, dass sie die Prinzipien der Mediation verstanden haben und fähig sind, sich in der Mediation selbstständig weiterzuentwickeln. Die Weiterbildung entspricht den Richtlinien des Bundesverbandes Mediation e.V.. Das erworbene Zertifikat gilt als Ausbildungsnachweis für die Anerkennung als Mediator/-in (BM). Umfang der Weiterbildung 30 Weiterbildungstage im Kurssystem, 5 Tage Supervision im Kurssystem und Intervisionsgruppen in eigener Organisation

ab 2015 Dozenten/-innen Marina Scheffler, N.N. Information: Benjamin Tryba Tel.: 0521/144-4961

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Neue Qualifizierung zum/zur Supervisor/-in (Beginn 2015)


FACHTHEMEN

KOMMUNIKATION UND BERATUNGSQUALIFIZIERUNGEN

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BK-14-120

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Regelkreisberatung – Verhaltensmuster in sozialen Systemen erkennen und verändern

Termin:

»Systemisch denken heißt, anstatt in linearen Verläufen in Kreisläufen zu denken« (O´Connor/McDermott) Das Erkennen, Einordnen und Spiegeln von Regeln in sozialen Systemen ist eine Beratungskompetenz. Festgefahrene Regelkreise zu lösen und Verhaltens- und Denkstrukturen zusammen mit dem/der Klienten/-in oder der Organisation zu bearbeiten und neu auszurichten ist Ziel dieser Weiterbildung. In diesem Seminar lernen Sie die Methode der Regelkreisberatung kennen und über die Bearbeitung von Fallbeispielen anzuwenden.

04.09.2014 Do. 09:00 Uhr –16:30 Uhr Dozent: Holger Keil Teilnahmebeitrag: 135,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth

Inhalte: – Erkennen von Regelkreisen in Systemen – Diagnose von Regelkreisen – Veränderung bzw. Auflösen von Regelkreisen

Anmeldung bis/bei: 21.08.2014 Benjamin Tryba

Ziel: Sie können die Wechselwirkung verschiedener Faktoren von Regeln in sozialen Systemen erkennen und diese mit dem/der Klienten/-in bearbeiten.

BK-14-121 Termin: 20.05.– 21.05.2014 Di. 09:00 Uhr – Mi. 17:00 Uhr Dozent: Dr. Christopher Hausmann Teilnahmebeitrag: 250,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 07.04.2014 Benjamin Tryba

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Basistraining Projektmanagement Das Basistraining vermittelt Grundlagen im Projektmanagement und methodisches Rüstzeug zur Bearbeitung von Projekten. Anhand eines Übungsprojektes im Lehrgang ist der Transfer durchgängig gesichert. Sie erhalten Trainerinput für die einzelnen Methodenschritte, Evaluierung Ihrer Transferergebnisse und Hinweise für eine weitere Beschäftigung. In diesem Seminar lernen Sie die wichtigsten Projektmanagement-Methoden nach den international gültigen Regeln. Sie kennen die Merkmale guten Projektmanagements. Sie können Projekte systemisch aufsetzen, planen und strukturieren, durchführen und auswerten. Inhalte: – Erfolgsfaktoren für gutes Projektmanagement – Projektumfeld und Stakeholder – Projektziele – Projektphasen – Projektorganisation – Projektstrukturierung – Projektcontrolling – Risiko- und Chancenanalyse – Projektleitung und Führung von Teams


FACHTHEMEN

KOMMUNIKATION UND BERATUNGSQUALIFIZIERUNGEN

Der Alltag ist zeitweise stressig, hektisch und voller Herausforderungen. Da kann es immer wieder mal passieren, dass ein unfreundliches Wort gesagt, ein Wort falsch verstanden wird und eine Person sich nicht gesehen und wertgeschätzt fühlt. Eine gute Zusammenarbeit ist gefährdet. In der gewaltfreien Kommunikation (GFK) nach Marshall Rosenberg geht es unter anderem darum, Wege zu finden, die die Bedürfnisse aller Beteiligten berücksichtigt, um zu einem wertschätzenden Miteinander zu kommen und im besten Fall eine Win-Win-Lösung zu finden. GFK kann in schwierigen Situationen eine hilfreiche Orientierung sein. Es geht um klare, nicht bewertende Mitteilungen, um Gefühle und Bedürfnisse und konkrete Lösungsideen. Akzeptanz und Wertschätzung für sich und andere sind Pfeiler der GFK. Ziel: – die Konfliktfähigkeit und Selbstsicherheit wird gestärkt und erweitert – die Angst vor Konflikten kann abgebaut werden – die Teilnehmenden erfahren und erleben, wie sie mit Konfliktsituationen konstruktiv umgehen können – eigene Konfliktsituationen können eingebracht und bearbeitet werden Inhalte: – Verlauf eines Konfliktes – Grundlgen der GFK – wertschätzender Umgang im Konflikt – aktives, einfühlsames Zuhören Methode: – konstruktive Konfliktbearbeitung in Anlehnung an die gewaltfreie Kommunikation – praktische Übungen zu Konflikten aus dem Alltag

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BK-14-122 Termin: 02.09.– 03.09.2014 Di. 09:00 Uhr – Mi. 17:00 Uhr Dozentin: Esther Wolf Teilnahmebeitrag: 230,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 15.07.2014 Benjamin Tryba

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Wertschätzende Kommunikation!? Miteinander reden, akzeptieren, verstehen und verstanden werden


FACHTHEMEN

KOMMUNIKATION UND BERATUNGSQUALIFIZIERUNGEN

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BK-14-123

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Schwierige Gespräche und Krisensituationen konstruktiv gestalten

Termin:

Beratungs- und Kritikgespräche oder ernsthafte Aussprachen mit Klienten/-innen erfordern eine sorgfältige Vorbereitung, Feingefühl für die Situation und Wachsamkeit für die Zwischentöne.

13.05.– 14.05.2014 Di. 08:30 Uhr – Mi. 16:30 Uhr Dozentin: Dorthe Leschnikowski Teilnahmebeitrag:

Lerninhalte: – konstruktive Gestaltung schwieriger Gespräche Kommunikationsfähigkeit – psychologische Kenntnisse und rhetorische Techniken

230,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth

Lernziele: – die eigene Position überzeugend darstellen – den/die Gesprächspartner/-in richtig einschätzen – gezielte Frage- und Argumentationstechniken einsetzen – mit schwierigen Gesprächspartnern/-innen und Einwänden umgehen

Anmeldung bis/bei: 01.04.2014 Benjamin Tryba

In diesem Seminar besteht die Möglichkeit, individuell auf die Gesprächsanforderungen einzugehen, die sich den einzelnen Seminarteilnehmern/-innen stellen.

PO-14-124 Termin: 01.10.2014 Mi. 08:30 Uhr –16:30 Uhr Dozentin: Anette Lindemann Teilnahmebeitrag: 120,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth

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»Fragen können wie Küsse schmecken« Systemische Methoden zur Vorbereitung von Sozialberichten und Hilfeplanungen Dumme Fragen gibt es nicht, heißt es. Ungeschickte schon, sie können den Weg zur Antwort verbauen, statt ihn zu ebnen. Wer richtig fragt, schafft Bewegung. Gut gestellte Fragen wecken die Neugier der Befragten, erhalten ihre Aufmerksamkeit und können Ressourcen erschließen. Dieses Seminar eignet sich für die Arbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung. Die Anwendung von systemischen Methoden kann hilfreich für die Vorbereitung von Sozialberichten und Hilfeplanungen sein.

Anmeldung bis/bei: 20.08.2014 Benjamin Tryba

Die Teilnehmenden : – lernen ressourcenorientierte Methoden kennen – erweitern ihre Kommunikationskompetenzen


FACHTHEMEN

GESUNDHEIT, SELBST- UND ARBEITSORGANISATION

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GSA-14-125 Termin:

Gesunde Mitarbeitende in gesunden Organisationen sind Voraussetzung für die Qualität der Arbeit im Sozial- und Gesundheitswesen. Vor dem Hintergrund von zunehmender Arbeitsverdichtung, demographischem Wandel und Fachkräftemangel erhalten Kenntnisse über Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) zunehmend auch eine strategische Bedeutung im Management der Einrichtungen und Dienste. Die Weiterbildung befähigt zur Beratung von Führungskräften und Mitarbeitenden in Fragen des BGM und bietet eine fachliche Qualifizierung für die Umsetzung und die Gestaltung von Prozessen. Ziele sind die Befähigung – zur Beratung von Führungskräften und Mitarbeitenden zu Fragen gesunder Arbeit sowie – zur Umsetzung von Konzepten und die Durchführung von Prozessen des BGM Themenschwerpunkte sind u.a.: – gesundheitswissenschaftliche Grundlagen, Selbstverständnis und Praxismodelle von BGM – arbeitsbedingte gesundheitliche Belastungen und Gefährdungen – Prozesse und Instrumente – Bausteine eines Beratungskonzeptes für BGM Zielgruppe: – Supervisoren/innen, Coaches und Berater/innen, die sich für den Schwerpunkt »Betriebliche Gesundheit« qualifizieren möchten – Qualitätsmanagementbeauftragte, Organisationsentwickler/-innen und Personalentwickler/innen – Arbeitsmediziner/-innen und Fachkräfte für Arbeitssicherheit – Führungskräfte – Personen, die mit der Implementierung BGM in Organisationen befasst sind Die Teilnehmer/-innen erhalten ein Institutszertifikat. Ein ausführlicher Flyer kann angefordert werden. Dieses Seminar wird in Kooperation mit der Bundesakademie für Diakonie und Kirche, Berlin, durchgeführt.

auf Anfrage jeweils Do. 14:00 Uhr – Sa. 15:00 Uhr Dozenten/-innen: Jürgen LempertHorstkotte und weitere Fachreferenten/-innen Teilnahmebeitrag: 2.100,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Ausbildungs- und Tagungshotel Lindenhof

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Fachberater/Fachberaterin für Betriebliches Gesundheitsmanagement


FACHTHEMEN

GESUNDHEIT, SELBST- UND ARBEITSORGANISATION

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GSA-14-126

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Termin:

Ambulant kann jede / jeder!? Auch wenn immer mehr Menschen ambulant betreut werden, wird die Arbeitsweise im ambulant betreuten Wohnen kaum nachvollziehbar dargestellt. Zwar arbeiten die Mitarbeitenden in multiprofessionellen Teams, letztendlich findet die Arbeit aber immer face-to-face statt. In diesen Einzelkontakten ergeben sich Grenzsituationen und »Baustellen«, die häufig im Alleingang bewältigt werden müssen. Ambulantes Arbeiten heißt auch Arbeit im Sozialraum. Und das bedeutet neben vielen positiven Aspekten die direkte Auseinandersetzung mit Vermietern, Nachbarn etc. Mitarbeitende in ambulanter Arbeit werden so täglich dazu herausgefordert, die eigene Rolle im Spagat zwischen dem Auftrag der Fachkraft und der Rolle des Gastes in der Wohnung der Klienten/innen zu definieren.

24.03.2014 Mi. 09:00 Uhr – 16:30 Uhr Dozentin: Monika Storm Teilnahmebeitrag: 100,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 10.02.2014 Benjamin Tryba

Lernziele: – Reflektion des eigenen Berufsverständnis – Festigung der Handlungssicherheit gegenüber und mit den verschiedenen Anspruchsgruppen – (Weiter)Entwicklung der professionellen Haltung und Arbeitsorganisation

GSA-14-127 Termin: 23.09.– 25.09.2014 Di. 08:30 Uhr – Do. 16:30 Uhr Dozent: Dr. Hagen Böser Teilnahmebeitrag: 340,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 11.08.2014 Benjamin Tryba

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ACT – Acceptance and Commitment Therapy Burn-out-Prophylaxe durch professionelle Achtsamkeit Achtsamkeit ist ein wichtiges Element der psychosozialen Arbeit geworden. Sie ermöglicht einen hilfreichen Zugang zum Klientel und ist eine wichtige Unterstützung für die Helfenden, vor allem in langen Behandlungsprozessen. Bei der Burn-out-Symptomatik findet sich häufig ein Wertekonflikt, der nicht einmal bewusst sein muss. Abstand zu den eigenen Gedanken und Gefühlen bekommen, um mit ihnen reflektierter umgehen zu können, ihnen nicht mehr so ausgeliefert zu sein, Leid als Leid akzeptieren zu können und gleichzeitig das Leben zu führen, das mit den eigenen Werten übereinstimmt – das sind Ziele von ACT. Lerninhalte: – Achtsamkeit, Wahrnehmen, Entscheiden – Arbeit mit Werten – Selbstreflexion, eigene Erfahrung – Rollenspiele und Übungen


FACHTHEMEN

Lernziele: – Umgang mit den Themen Leid, Stress, Sinn und Schmerz – Kenntnis von Gesundheits- und Krankheitskonzepten – Haltungen und Methoden für die praktische Arbeit ableiten können – bewusstes Erleben jedes Lebensmoments statt Symptomreduktion

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GSA-14-127

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GSA-14-128

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GESUNDHEIT, SELBST- UND ARBEITSORGANISATION

… und bequeme Kleidung erleichtert in diesem Seminar die Übungen wesentlich.

Von der richtigen Nähe – Beziehungsarbeit oder Arbeitsbeziehung

Termin:

In der sozialen Arbeit spielt die Frage nach dem richtigen Abstand eine große Rolle. – – –

Wie viel Nähe braucht ein guter Kontakt zwischen den Beteiligten? Wie viel Abstand ist für reflektiertes, professionelles Handeln notwendig? Was ist in der Arbeit mit Klienten/-innen für mich eine gesunde Distanz?

Im Seminar beschäftigen wir uns mit theoretischen Modellen zum Thema Nähe/Distanz, probieren die für uns richtige Distanz aus, überprüfen unsere Positionen und bestimmen sie gegebenenfalls neu.

1-tägig auf Anfrage für Teams und Gruppen Dozentin: Kathrin Finke Teilnahmebeitrag: auf Anfrage


FACHTHEMEN

GESUNDHEIT, SELBST- UND ARBEITSORGANISATION

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GSA-14-129 Termin: 1. Block: 06.05.– 08.05.2014 Di. 08:30 Uhr – Do. 16:30 Uhr 2. Block: 21.10.– 22.10.2014 Di. 08:30 Uhr – Mi. 16:30 Uhr Gruppensupervision (Teil 3) im Umfang von 4 Supervisionsterminen (4 x 2 Stunden) Dozentin: Hedi Sudbrock in Zusammenarbeit mit dem Berufskolleg Bethel Teilnahmebeitrag: 720,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 24.04.2014 Benjamin Tryba

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LernOrt Arbeitsplatz – Praxisanleitung in Einrichtungen der Eingliederungshilfe (Behindertenhilfe, WfBM, Psychiatrie) Praxisanleitung ist die Ergänzung der fachtheoretischen Ausbildung in Schulen der Heilerziehungspflege. Sie wird auch benötigt, wenn Vorpraktikanten/-innen, Praktikanten/ -innen des freiwilligen sozialen Jahres oder anderer Bildungsgänge angeleitet werden sollen. Der Arbeitsplatz ist der praktische Lernort, an dem erworbenes Wissen in Handlung umgesetzt wird. Das Gelingen hängt wesentlich vom planmäßigen und zielgerichteten Vorgehen ab. Dabei gibt es viele und kreative Möglichkeiten, aus Arbeitssituationen Lern- und Trainingssituationen zu machen. 1. Block – Lernen und Didaktik in der praktischen Ausbildung/ Anleitung – Selbstverständnis und Rolle der »Anleiter/-in« – System Praxisanleitung – Praktikant/-in – Lehrer/-in Schule – Ausbildungsinhalte des Berufskollegs Bethel – Anleitungsprozess und –phasen: Lern- und Entwicklungsprozesse mit den Praktikanten/-innen planen, erleben und auswerten – Hospitationen, Vorpraktikum, freiwilliges soziales Jahr, Betheljahr 2. – – – –

Block Feedback geben und nehmen selbst spielend und spielerisch Anleiten üben Grundlagen und Übungen zur Beobachtung Praxisaufgaben und –reflexion, Praxisbeurteilung

Parallel zur Fortbildung findet eine Gruppensupervision statt, die zu der Fortbildungsreihe gehört. Mit diesem Seminar sollen Fachkräfte angesprochen werden, die Praktikanten/-innen anleiten.


FACHTHEMEN

GESUNDHEIT, SELBST- UND ARBEITSORGANISATION

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GSA-14-130 Termin: 28.10.– 29.10.2014 Di. 08:30 Uhr – Mi. 16:30 Uhr

Achtsamkeit ist ein wichtiges Element psychosozialer Arbeit, das Konzept bildet eine wichtige Unterstützung für die Helfenden vor allem in langen Betreuungsprozessen. Viele Aspekte der Selbstorganisation und -steuerung laufen unbewusst ab. Ziel ist es, die Chancen eines bewussten Selbst- und Zeitmanagements zu erkennen und zu nutzen. Abstand zu den eigenen Gedanken und Gefühlen bekommen, um mit ihnen reflektierter umgehen können und ihnen weniger ausgeleifert zu sein, sind zentrale Aspekte von Achtsamkeit.

Dozentinnen: Hedi Sudbrock, Kathrin Finke Teilnahmebeitrag: 250,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth

Inhalte sind: – Achtsam leben und arbeiten: viel Arbeit, mehr Arbeit, zu viel Arbeit – Arbeit und Arbeitssucht – wie kann man eigenes schädliches Arbeitsverhalten erkennen und wirksam beeinflussen? – Prioritäten erkennen, setzen und einhalten können – Konzept und Übungen zur Achtsamkeit

»Das Richtige tun« – Rolle der Fachkraft in ambulanten und stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe Auf der Grundlage des individuellen Hilfebedarfs werden mit den Klienten/-innen ein Zeitkontingent / Verfügungszeiten für individuelle Teilhabeleistungen vereinbart und zur Verfügung gestellt. In Rahmen der Dienstplangestaltung wird zunehmend deutlich, dass sich damit die Anforderungen an die Fachkräfte (Erzieher/-innen, Heilerziehungspfleger/-innen, Sozialpädagogen/-innen, Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, Altenpfleger/-innen) verändern und das bisherige Rollen- und Aufgabenverständnis überdacht werden müssen: Ziele des Seminares sind es, sich zu orientieren, eigene Stärken und Schwächen zu erkennen und sich den Herausforderungen zu stellen. – Veränderte Konzepte von Bezugspersonenarbeit – Auftragsklärung mit der Leitung und den Kollegen/-innen – Verfügungszeiten verbindlich einhalten – Präsenzaufgaben erkennen und bearbeiten – was kann ich an wen delegieren? – Delegation, aber wie: anleiten, delegieren, partizipieren, dirigieren

Anmeldung bis/bei: 15.09.2014 Benjamin Tryba

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GSA-14-131 Termin: 03.06.2014 Mi. 08:30 Uhr –16:30 Uhr Dozentinnen: Hedi Sudbrock, Annette Fuhrmann Teilnahmebeitrag: 130,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 22.04.2014 Benjamin Tryba

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»Raus aus dem Hamsterrad«– Achtsam leben und arbeiten – ein gesundes Selbst- und Zeitmanagement entwickeln


FACHTHEMEN

GESUNDHEIT, SELBST- UND ARBEITSORGANISATION

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GSA-14-132

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Miteinander statt nebeneinander – inklusive Arbeit in multiprofessionellen Teams

Termin: 04.11.– 05.11.2014 Di 09:00 Uhr– Mi. 17:00 Uhr Dozenten/-innen: Nikola Puls-Heckersdorf und Fachdozenten/innen Teilnahmebeitrag: 280,00 € inkl. Tagesverpflegung Veranstaltungsort: Haus Neuland Anmeldung /bei:

Inklusion in Kindertageseinrichtungen sowie in Einrichtungen der Jugendhilfe kann nur gelingen, wenn Teams die bisherige integrative Zusammenarbeit zugunsten einer inklusiven Zusammenarbeit weiterentwickeln. Der Kern integrativer Arbeit bestand darin, dass Kinder mit Behinderungen von besonderen Fachkräften besonders gefördert wurden. Inklusives Arbeiten hat die Ausrichtung, dass ein multiprofessionelles Team die bestmögliche Förderung und Unterstützung für alle Kinder bietet. Um diesen Auftrag zu erfüllen muss Inklusion in der Arbeitskultur und in den Arbeitsabläufen der Einrichtungen erkennbar werden. Das bedeutet auch, dass Aufgabenverständnis und Rollen neu justiert und geklärt werden müssen.

Haus Neuland

Ziele – Sie setzten sich mit dem Leitbild Inklusion als Wertschätzung von Vielfalt auf Teamebene auseinander – Sie lernen die Grundzüge von Wissensmanagement für die dialogische Anwendung in multiprofessionellen Teams kennen – Es werden Ihnen praxisorientierte Methoden und Ansätze zur weiteren Entwicklung der inklusiven pädagogischen Arbeit in Ihrer Einrichtung vermittelt – Sie reflektieren Ihr Rollenverständnis und leiten daraus Konsequenzen für die Arbeitsorganisation ab Dieses Seminar richtet sich speziell an Führungskräfte.


FACHTHEMEN

IT

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Termin: 17.02.2014 | 09:00 –16:00 Uhr Dozent: Christian Baier Teilnahmebeitrag: 110,00 € Veranstaltungsort: Haus Nazareth

Bessere Protokolle mit Word 2007 Termin: 18.03.2014 | 09:00 –16:00 Uhr Dozent: Christian Baier Teilnahmebeitrag: 110,00 € Veranstaltungsort: Haus Nazareth

Powerpoint 2007 Termin: 31.03.2014 | 09:00 –16:00 Uhr Dozent: Christian Baier Teilnahmebeitrag: 110,00 € Veranstaltungsort: Haus Nazareth

Dienstplan und Ressourcenplanung mit Excel 2007 Termin: 07.04.– 08.04.2014 | 09:00 –16:00 Uhr Dozent: Carsten Thurner Teilnahmebeitrag: 190,00 € Veranstaltungsort: Haus Nazareth

Word 2007 für Einsteiger Termin: 10.04.2014 | 09:00 –16:00 Uhr Dozent: Christian Baier Teilnahmebeitrag: 110,00 € Veranstaltungsort: Haus Nazareth

Word 2007 für Fortgeschrittene Termin: 30.09.2014 | 09:00 –16:00 Uhr Dozent: Kai Kluth Teilnahmebeitrag: 110,00 € Veranstaltungsort: Haus Nazareth

Vorlagen und Geschäftsbriefe im Corporate Design mit Word Termin: 27.10.2014 | 09:00 –16:00 Uhr Dozent: Christian Baier Teilnahmebeitrag: 110,00 € Veranstaltungsort: Haus Nazareth

Excel 2007 für Fortgeschrittene Termin: 03.11.– 04.11.2014 | 09:00 –16:00 Uhr Dozent: Kai Kluth Teilnahmebeitrag: 190,00 € Veranstaltungsort: Haus Nazareth

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Umstellung von Windows XP auf Windows 7


FACHTHEMEN

IT

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IT-14-141

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10-Finger-Tastaturschreiben in kürzester Zeit mit beschleunigenden Lernmethoden

Termin:

Die Bedienung der Computertastatur blind mit 10 Fingern ist bedeutend schneller und vorteilhafter als das »Adlersuchsystem«. Vergessen Sie aber langweiligen traditionellen Unterricht und wochenlanges Üben! Lernen Sie in kürzester Zeit das gesamte Tastenfeld eines Computers kennen, indem Sie die einzelnen Tasten mit Bildern assoziieren und zu einer Geschichte verbinden. Mit diesen Assoziationen und wenig Übungszeit können Sie das Tastenfeld dann auch mit dem 10-Finger-System blind bedienen und mit jeder E-Mail und jedem Text, den Sie verfassen, Ihr Tempo steigern.

16.05.2014 und 23.05.2014 jeweils Fr. 09:00 Uhr – 12:30 Uhr Dozentin: Marie-Luise Pietruska Teilnahmebeitrag: 120,00 € inkl. Tagungsgetränke und Übungsbuch Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 15.04.2014 Brigitte Neumeier

IT-14-142 Termin: 31.03.2014 07.04.2014 08.04.2014 10.04.2014 jeweils 18:00 Uhr – 21:00 Uhr Dozentin: Heike Jennert Teilnahmebeitrag: 150,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 15.02.2014 Brigitte Neumeier

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Computerkurs für Frauen Alle Frauen sind herzlich willkommen. Ziel ist es, Frauen, die nur geringe Erfahrungen mit dem Computer haben für den PC fit zu machen – egal ob für die Freizeitgestaltung oder den Beruf. Inhalte: – sicherer Start – guter Einstieg: PC-Grundlagen – Speichern und Ordnen am PC – Word – Texte von A-Z – Excel – Einführung in das Arbeiten mit Tabellen


FACHTHEMEN

ERSTE HILFE

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EH-14-143 Termin:

Mit diesem »Erste-Hilfe«-Kursangebot werden Sie gemäß den Vorgaben der Berufsgenossenschaft (BGW) zu anerkannten betrieblichen Ersthelfern/-innen ausgebildet. Der Kurs zielt darauf ab, Handlungsbedarf in Erste-HilfeSituationen zu erkennen und eigene Kompetenzen für situationsadäquates Handeln zu erweitern. Folgende Lernmethoden und Arbeitsformen werden eingesetzt: ausführliche Theorie-Inputs, praktische Übungen und Bearbeitung von Fragen und Beispielen der Teilnehmer/innen.

07.04.– 08.04.2014 Mo. 08:30 Uhr – Di. 16:00 Uhr Dozent: Herr Mitscherling Teilnahmebeitrag: 30,00 € inkl. Tagungsgetränke Zielgruppe: Mitarbeitende aus allen Arbeitsfeldern

Der Erste-Hilfe-Kurs wird mit realistischen Notfallsituationen durchgeführt. Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen, im Kurs bequeme und robuste Kleidung zu tragen.

Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 24.02.2014 Brigitte Drewitz

Betriebliche Ersthelfer/-innen – Auffrischung

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EH-14-144 Termin:

Die Mitarbeiter/-innen, die bereits den Kurs »Betriebliche Ersthelfer/-innen- Ausbildung« absolviert haben, finden hier die ideale Möglichkeit mit fachlicher Begleitung ihr Wissen aufzufrischen, Fragen zu klären und Beispiele aus ihrem Arbeitsalltag zu reflektieren. Ziel ist es, erworbenes Wissen in Erster Hilfe aufzufrischen, zu aktualisieren und Erste-Hilfe-Techniken zu üben. Eingebrachte Fragen und Beispiele werden durch praktische Übungen und Theorie-Inputs bearbeitet. Der Erste-Hilfe-Kurs wird mit realistischen Notfallsituationen durchgeführt. Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen im Kurs bequeme und robuste Kleidung zu tragen. Die Teilnahme an dieser Auffrischungsveranstaltung ist für alle betrieblichen Ersthelfer/-innen spätestens 2 Jahre nach Absolvierung der Grundausbildung verpflichtend.

21.10.2014 Di. 08:30 Uhr –16:00 Uhr Dozent: Herr Mitscherling Teilnahmebeitrag: 20,00 € inkl. Tagungsgetränke Veranstaltungsort: Haus Nazareth Anmeldung bis/bei: 09.09.2014 Brigitte Drewitz

143 www.bbb-bethel.de | Bildung & Beratung Bethel > Jahresprogramm 2014

Ausbildung zum/zur betrieblichen Ersthelfer/-in


FACHTHEMEN

ERSTE HILFE

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EH-14-145 Termin: siehe Homepage der DLRG Ortsgruppe Brackwede: http://brackwede.dlrg.de/ kursangebot.html Dozentien/-innen: Übungsleiter/-innen der DLRG OG Brackwede e. V. Teilnahmebeitrag: 35,00 € Veranstaltungsort: Bildungsräume der DLRG OG Brackwede, Cheruskerstr. 79, 33647 Bielefeld Sportbad Aquawede Duisburger Str. 4, 33647 Bielefeld Anmeldung bis/bei: Für die Ausbildung »Rettungsschwimmen in Silber« arbeiten wir mit der DLRG Ortsgruppe Brackwede zusammen. Bitte melden Sie sich bei unserem Kooperationspartner direkt an: http://brackwede.dlrg.de/ kursangebot.html

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Rettungsschwimmabzeichen in Silber Allgemein anerkannte Schulung für die Begleitung von Menschen mit Behinderung und/oder Anfallserkrankungen auch in öffentlichen Bädern und Freizeitmaßnahmen Theoretische Inhalte sind u.a.: – Atmung und Blutkreislauf – Reanimation (Herz-Lungen-Wiederbelebung) – Gefahren am und im Wasser – Hilfe bei Bade-, Boots- und Eisunfällen – Vermeidung von Umklammerungen – Rechte und Pflichten bei Hilfeleistungen – Rettungsgeräte – der Anfall im Wasser Der Praktische Teil umfasst u.a.: – Schwimmen in Kleidung – Springen – 25m Streckentauchen/4m Tieftauchen – Transportschwimmen/Schleppen – Befreiungsgriffe – anlandbringen durch verschiedene Bergungsmöglichkeiten Methoden: Theoretischer Unterricht und praktische Übungen im Schwimmbad. Eine Beurkundung kann nur erfolgen, wenn an den Inhalten an Land und im Wasser aktiv teilgenommen wird. Der Nachweis einer gültigen Ausbildung in Erster Hilfe (8 Doppelstunden), nicht älter als 2 Jahre, ist eine Pflichtvoraussetzung für den Erwerb des Rettungsschwimmabzeichens in Silber.


BILDUNGSANGEBOTE www.bbb-bethel.de | Bildung & Beratung Bethel > Jahresprogramm 2014

WEITERFĂ&#x153;HRENDE 145


WEITERFÜHRENDE BILDUNGSANGEBOTE

STUDIENGÄNGE

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> Dauer: sechs Semester; die Anerkennung von Leistungen aus Weiterbildungen und Praxis ist individuell möglich Dozenten/-innen: Petra Skrzypek-Rother und Stefan Wellensiek, Fachdozenten/-innen der FH Münster und der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel Studienort: Bielefeld / Bethel Nähere Informationen finden Sie unter: www.bbb-bethel.de

Berufsbegleitendes Studienangebot Berufspädagogik im Gesundheitswesen/ Berufliche Fachrichtung Pflege (Bachelor) Die Bildung & Beratung Bethel bietet in Kooperation mit der FH Münster (Fachbereich Pflege und Gesundheit) den Bachelorstudiengang »Berufspädagogik im Gesundheitswesen« an. Der Bachelorstudiengang ist ein berufsbegleitender Studiengang, der schwerpunktmäßig für die Tätigkeit von Schulassistenz oder Praxisanleitung qualifiziert. Mit dem aufbauenden Masterstudiengang erfolgt die Qualifikation, in der Lehre und Leitung in Pflegeschulen tätig zu werden. Die FH Münster stellt für die Kooperation das akkreditierte Curriculum des Studiengangs und sichert über einen kontinuierlichen Austausch mit der Bildung & Beratung Bethel die Qualität der Lehre. Mit dem berufsbegleitenden Studiengang »Berufspädagogik im Gesundheitswesen / Berufliche Fachrichtung Pflege (BA)« verbinden wir folgende Ziele: – Vermittlung einer zukunftsfähigen Qualifikation für die Lehre in der Pflegeausbildung und für das Feld der Fortund Weiterbildung in Pflege und Gesundheit – Erfüllung neuer rechtlicher Anforderungen zum Erhalt der beruflichen Anerkennung von weitergebildeten Lehrerinnen und Lehrern – Angebot eines Studiengangs, der in seinen Inhalten, Anforderungen und seinem Abschluss dem grundständigen Studiengang »Berufspädagogik im Gesundheitswesen« der FH Münster entspricht – ein Studienangebot, das auf die Bedürfnisse und Kompetenzen von aktiven Lehrerinnen und Lehrern in der Pflegeausbildung, Schulassistentinnen und Schulassistenten, Praxisanleiterinnen und Praxisanleitern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Fort- und Weiterbildung zugeschnitten ist – ein Studienangebot, das durch seine Nähe zum Fernstudium von Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet genutzt werden kann Das Studienangebot ist berufsbegleitend angelegt und modular aufgebaut. Die Studiendauer beträgt insgesamt sechs Semester (Bachelor). Es umfasst im Bachelor-Studiengang Berufspädagogik im Gesundheitswesen / Berufliche Fachrichtung Pflege: – – – – – –

Grundlagen der Berufswissenschaften Pflege und Gesundheit (35 CP) Grundlagen ausgewählter Bezugsdisziplinen (40 CP) Bildungswissenschaften – Theorie und Praxis (40 CP) Praxisphasen (25 CP) Projekte und Wahlvertiefung (28 CP) BA-Arbeit (12 CP)


WEITERFÜHRENDE BILDUNGSANGEBOTE

STUDIENGÄNGE

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147 Dauer:

Die Bildung & Beratung Bethel bietet in Kooperation mit der FH Münster (Fachbereich Pflege und Gesundheit) aufbauend auf dem Bachelorstudiengang »Berufspädagogik im Gesundheitswesen« den Masterstudiengang »Bildung im Gesundheitswesen« an. Der Masterstudiengang bietet zum einen die konsekutive Aufbaustufe zum Bachelor-Studiengang »Berufspädagogik im Gesundheitswesen« an. Zum anderen steht er grundsätzlich Bachelor-Absolventen aus Studiengängen der Pflege auch anderer Hochschulen offen. Es handelt sich um einen berufsbegleitenden Studiengang, der schwerpunktmäßig für die Übernahme berufspädagogischer Aufgaben von Lehrkräften und Leitungskräften in Gesundheits- und Pflegeschulen qualifiziert. Mit dem Schwerpunkt Berufspädagogik Pflege werden die Absolventen/-innen zu einer Lehrtätigkeit im pflegerischen Kontext, insbesondere als Lehrkräfte in Gesundheits- und Pflegeschulen befähigt. Das Studium dient dem Erwerb der wissenschaftlichen Grundlagen für berufspädagogische Tätigkeiten in der Fachrichtung Pflege. Insbesondere sollen folgende Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten vermittelt werden: – die Beherrschung und Anwendung von Fachwissen – die Auswahl und die Beurteilung wissenschaftlicher Erkenntnisse und deren Nutzung für pädagogische Handlungsfelder – die Förderung der Lernkompetenzen von Auszubildenden und Fort- und Weiterbildungsteilnehmerinnen und -teilnehmern – die Vermittlung einer zukunftsfähigen Qualifikation für die Lehre in der Pflegeausbildung und für das Feld der Fortund Weiterbildung in Pflege und Gesundheit Nach Abschluss des Studiums wird von der Fachhochschule Münster der international anerkannte akademische Grad Master of Arts (M.A.) verliehen und ein entsprechendes Abschlusszeugnis ausgestellt. Das Zeugnis berechtigt europaweit zum Eintritt in ein entsprechendes Promotionsstudium oder Doktorandenprogramm. Der Studiengang umfasst 120 ECTS-Punkte. Der Master-Studiengang Bildung im Gesundheitswesen mit dem Schwerpunkt Berufspädagogik Fachrichtung Pflege ist in drei konzeptionelle Säulen untergliedert: – Berufswissenschaften (30 CP) – Grundlagen ausgewählter Bezugsdisziplinen (14,5 CP) – Bildungswissenschaften (30,5 CP)

vier Semester; die Anerkennung von Leistungen aus der Praxis ist individuell möglich Dozent/-innen: Petra Skrzypek-Rother und Stefan Wellensiek, Fachdozenten/-innen der FH Münster und der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel Studienort: Bielefeld / Bethel Nähere Informationen finden Sie unter: www.bbb-bethel.de

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Berufsbegleitendes Studienangebot Bildung im Gesundheitswesen (Master)


WEITERFÜHRENDE BILDUNGSANGEBOTE

BERUFLICHE ORIENTIERUNG

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PE-14-146.1 PE-14-146.2

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Wiedereinstieg in den Beruf Orientierungskurs für Frauen

Termin: PE-14-146.1: 03.03.– 25.06.2014 PE-14-146.2: 01.09.– 17.12.2014 jeweils Mo., Di., Mi. 08:30 Uhr – 12:00 Uhr Dozentin: Beate Aufderstroth

Nach einer längeren Familienphase ist es oft schwer, wieder in den erlernten Beruf einzusteigen und beruflich Anschluss zu finden. Viele Fragen treten auf: – Sind meine Kompetenzen und Qualifikationen heute noch gefragt, was muss ich nachschulen? – Wie finde ich einen Job? – Wie kann ich Familie und Beruf miteinander vereinbaren? Diese und viele andere Fragen werden uns in dem viermonatigen Kurs beschäftigen.

Teilnahmebeitrag: 300,00 € Veranstaltungsort: Alte Klempnerei Anmeldung bis/bei: PE-14-146.1: 20.02.2014 PE-14-146.2: 20.08.2014 Nina Peterburs

Weitere Inhalte dieses Kurses: – Potentialanalyse, Profilerstellung (berufliche und persönliche Kompetenzen und Ressourcen erkennen) – Selbst- und Zeitmanagement – Berufszielcoaching – Bewerbungstraining – Kennenlernen der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel – Praktikum (4-6 Wochen in Teilzeit) Ziel: Die Teilnehmerinnen haben Klarheit und Sicherheit gewonnen. Sie sind vernetzt und durch die Gruppenerfahrung gestärkt. Sie sind ausgestattet für den Wiedereinstieg und die Bewerbung auf dem Arbeitsmarkt. Abschluss: Zertifikat der Bildung & Beratung Bethel


WEITERFÜHRENDE BILDUNGSANGEBOTE

BERUFLICHE ORIENTIERUNG

Die Soziale Arbeit – und hier besonders die Hilfe für Menschen mit einem Pflege- und Unterstützungsbedarf – hat Zukunft! Dieses Angebot bietet für Interessierte eine erste Orientierung und Einführung. Zielgruppe – Männer und Frauen aller Altersgruppen, die arbeitssuchend sind und sich als Pflege- und Betreuungskräfte orientieren möchten – Interessierte, die: – nach einer Pause neu einsteigen – sich umorientieren – wechseln müssen – perspektivisch eine Ausbildung anstreben Angesprochen sind auch Frauen und Männer, die eine Arbeit aufnehmen möchten und eine Einführung in aktuelle Pflegeund Assistenzkompetenzen wünschen. Ziele – aktuelle Grundkenntnisse und Arbeitsansätze sind bekannt – eine Orientierung in den Arbeitsfeldern ist erfolgt – Anforderungs- und Eignungsprofile für die Tätigkeit sind deutlich geworden – eine individuelle Perspektive hat sich entwickelt Inhalte – hilfebedürftige Menschen kennen- und verstehen lernen – eigene Motivation für den »Helferberuf« klären und mit den Anforderungen vergleichen – Pflege- und Betreuungsangebote kennen lernen – praktische und theoretische Kenntnisse in der Pflege und Assistenz erwerben – Erfahrungen reflektieren und einordnen – Berufsziele entwickeln, auf Berufsziele hinarbeiten Umfang Insgesamt 10 Wochen mit täglich 5 Stunden, davon 6 Wochen Praxiseinsatz mit Anleitung und 4 Wochen Theorie. Voraussetzungen Motivation und Interesse, in einem zukunftsträchtigen Arbeitsfeld zu arbeiten bzw. mitzuwirken und die eigenen Möglichkeiten zu entdecken Abschluss Die Teilnehmer/-innen erhalten ein Zertifikat der Bildung & Beratung Bethel.

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PE-14-147.1 PE-14-147.2 Termin: PE-14-147.1: 28.04.– 04.07.2014 PE-14-147.2: 20.10.2014– 09.01.2015 jeweils Mo. bis Fr. 08:30 Uhr – 13:00 Uhr Dozentin: Cristiane Gerhold Teilnahmebeitrag: kostenfrei Veranstaltungsort: Haus Lydiaheim Anmeldung bis/bei: PE-14-147.1: 15.03.2014 PE-14-147.2: 08.09.2014 Nina Peterburs

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Pflege und Assistenz Einführung und Orientierung in der Sozialen Arbeit mit alten und behinderten Menschen


WEITERFÜHRENDE BILDUNGSANGEBOTE

BERUFLICHE ORIENTIERUNG

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PE-14-148

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Orientierung im Berufsleben – ein Seminar zur eigenen Standortbestimmung

Termin: 07.11.– 08.11.2014 Zielgruppe: Mitarbeiter/-innen älter als 45 Jahre aus Kirche und Diakonie sowie aus dem Sozial- und Gesundheitswesen Dozentin: Anette Busjan Teilnahmebeitrag: 210,00 € inkl. Tagungsgetränke zzgl. Unterkunft und Verpflegung Veranstaltungsort:

Wie ist meine derzeitige dienstliche Situation? Welche beruflichen Perspektiven lassen sich aus den aktuellen Entwicklungen in der Wohlfahrtspflege und in den diakonischen Arbeitsfeldern für mich ableiten? Diese und weitere Fragen stehen im Zentrum dieses Seminars. Mit unterschiedlichen Methoden nähern wir uns diesem Thema. Am Ende des Seminars erstellt jede/-r einen eigenen »Entwicklungskompass«. Hierbei orten Sie ihre Kompetenzen und Ressourcen und entwickeln anhand der beruflichen Ziele und Wünsche zukünftige Schritte. Das Seminar hat vier inhaltliche Schwerpunkte: 1. Woher komme ich? Die eigene Berufsbiographie in den Blick nehmen

Bielefeld Anmeldung bis/bei: 07.10.2014 Benjamin Tryba

2. Was tut sich und wer wird gebraucht? Entwicklungen am Arbeitsmarkt 3. Was bringe ich mit? Die eigenen Erfahrungen und Qualifikationen betrachten 4. Wie soll es weiter gehen? Der eigene »Entwicklungskompass«: – berufliche und persönliche Ziele – Gesundheit und Ressourcen – regionale und ökonomische Wünsche und Bedürfnisse – persönliches Profil und Potential


WEITERFÜHRENDE BILDUNGSANGEBOTE

BERUFLICHE ORIENTIERUNG

Karriereberatung ist ein Angebot für Mitarbeitende und Führungskräfte. Ausgangspunkt ist i.d.R. ein Auslöser, der den Wunsch nach einer beruflichen Veränderung kennzeichnet. Beispielsweise: Hat sich Ihr Arbeitsplatz verändert, fühlen Sie sich unterfordert, haben Sie Sorge den veränderten Anforderungen nicht zu genügen und/oder möchten Sie den nächsten beruflichen Abschnitt planen? Sie suchen für diese Situation, außerhalb des aktuellen Arbeitsplatzes, Unterstützung durch Beratung. In der Karriereberatung liegt die Konzentration auf der Person, auf der: – Betrachtung der Ausgangssituation und Lebensplanung – Entwicklung der Berufsbiografie und Fachlichkeit – Feststellung der Werte und inneren Bilder zu Arbeit und Leben – Erhebung von Kompetenzen, Talenten und Neigungen Ziel der Karriereberatung ist, mit Klarheit die weitere berufliche Laufbahn zu planen und konkrete Handlungsschritte zu erarbeiten. Beratungsinhalte und Umfang werden in einem gemeinsamen Vorgespräch festgelegt. Ansprechpartnerin: Beate Aufderstroth Tel. 0521/144-4122

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Karriereberatung – Beratung zur beruflichen (Neu-)Orientierung


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ANGEBOTE

UNSERER

KOOPERATIONS-

PARTNER


ANGEBOTE UNSERER KOOPERATIONSPARTNER

MOSES

famoses (modulares Schulungsprogramm Epilepsie für Familien) ist ein Schulungsangebot für Kinder mit Epilepsie und ihre Eltern/Angehörigen. Es besteht aus einem Kinderoder Elternkurs. Zu jedem Kurs gehören eigene Schulungsmaterialien. Die Trainerinnen-/Trainerausbildung hat gemeinsame und getrennte Module für den Kinder- und Elternkurs. Es gibt eine gemeinsame Grundausbildung. Die Einführung in die konkreten Schulungsmaterialien (Eltern- oder Kinderkurs) und die praktischen Übungen werden zielgruppenspezifisch angeboten. Daher muss bei der Anmeldung zur Ausbildung entschieden werden, welcher Ausbildungsschwerpunkt gesetzt werden soll. Grundkurs (Phase I) – Information über das Schulungsprogramm und Vorstellung der Module – Kennenlernen der Qualitätssicherung – Rolle als Trainerin/Trainer – »Rahmenbedingungen« und Organisation einer Schulung – Grundlegende Moderationstechniken Praktischer Teil (Phase II) – Hospitation bei einer Schulung, die von zwei zertifizierten Trainerinnen/Trainern durchgeführt wird und – Teilnahme an einer Schulung mit supervidierten Eigenanteilen Aufbaukurs (Phase III) – »Stolpersteine« und Probleme – Vertiefung der Kenntnisse über Moderation und die Moderatorenrolle – Erfahrungsaustausch, lernen und üben – Vertiefung der Kenntnisse psycho-sozialer und/oder medizinischer Inhalte Auskunft und Anmeldung für diese Angebote: MOSES GESCHÄFTSSTELLE Frau Bettina Hahn (Geschäftsstelle) Rußheider Weg 3 33604 Bielefeld Fax: 0521/ 2704800 Tel: 0521 / 2700127 E-Mail: MOSES.EUREPA@t-online.de Homepage: www.famoses.de

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153 Termine: Grundkurs 14.02.–16.02.2014 Fr. 13:30 Uhr–So. 12:30 Uhr Aufbaukurs 21.11.–22.11.2014 Fr. 13:30 Uhr–Sa.14:00 Uhr Zielgruppe: Neuropädiater/-innen, Psychologen/-innen, Erzieher/-innen, Gesundheits- und Krankenpfleger/-innen, EEG-Assistenten/-innen, Heilerziehungspfleger/innen, Sozialpädagogen/innen o. ä. Teilnahmevoraussetzungen: Mindestens zwei Jahre Berufserfahrung in der Beratung und/oder Diagnostik und Behandlung von Menschen mit Epilepsie Dozenten/-innen: Heilwig Fischbach, Margret Pfäfflin, N.N. Teilnahmebeitrag: Grundkurs: 450,00 € einschl. Tagungsgetränke, Schulungsmaterial und Trainerhandbuch für Kinder oder Eltern Reise-, Übernachtungs-, und übrige Kosten tragen die Teilnehmer/-innen Aufbaukurs: 300,00 € ohne Reise-, Übernachtungskosten Veranstaltungsort: Bielefeld Anmeldung bis: 24.01.2014

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famoses – Ausbildung zum Elternoder Kindertrainer


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MOSES

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> Termin für den Grundkurs und Aufbaukurs: 24.01.–25.01.2014 Zielgruppe: medizinisches und pädagogisch-therapeutisches Fachpersonal Teilnahmevoraussetzungen: zweijährige Berufserfahrung in der Beratung und/oder Behandlung von EpilepsiePatienten/-innen Dozenten/-innen: MOSES-Ausbilder/-innen Teilnehmerbeitrag: Grundkurs: 480,00 € Aufbaukurs: 420,00 € einschließlich Tagungsgetränke, Schulungsmaterial und Trainerhandbuch Reise-, Übernachtungs- und übrige Kosten tragen die Teilnehmer/-innen. Veranstaltungsort: Epilepsie-Zentrum Bethel, Krankenhaus Mara, Bielefeld

MOSES – Trainerseminar Modulares Schulungsprogramm Epilepsie Die Ausbildung zum MOSES-Trainer hat das Ziel, Angehörige aus den Gesundheitsberufen zur effektiven Durchführung des Modularen Schulungsprogramms Epilepsie (MOSES) bei Patienten/Patientinnen mit Epilepsie zu befähigen. MOSES-Trainer müssen in der Lage sein: – eine Kleingruppe von Epilepsie-Betroffenen so zu moderieren, dass gemeinsames Erarbeiten von Informationen, von Problemlösungen, das Entwickeln von Selbständigkeit und aktives Mit-Denken und Mit-Arbeiten möglich wird – mit den im Trainerleitfaden beschriebenen didaktischen Methoden sicher umzugehen und Informationen zu vermitteln – die Kommunikation zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu fördern, damit sie Erfahrungen austauschen und individuelle Einstellungen und Verhaltensweisen überdenken/ändern können Ausbildungsstruktur: Block I: Grundkurs Block II: Durchführung von zwei Schulungen unter Supervision Block III: Aufbaukurs Block IV: Psychosoziale und medizinische Vertiefungs-/ Ergänzungskurse, abhängig von der speziellen beruflichen Vorbildung Auskunft und Anmeldung für diese Angebote: MOSES GESCHÄFTSSTELLE Frau Bettina Hahn (Sekretariat) Rußheider Weg 3 33604 Bielefeld Tel: 0521 / 2700127 Fax: 0521 / 2704800 E-Mail: info@moses-schulung.de Homepage: www.moses-schulung.de


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BERATUNG UND FORTBILDUNG DES EV. JOHANNESWERKES

Dieser Lehrgang bietet Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ohne Fachausbildung die Möglichkeit, Grundkenntnisse in der Pflege zu erwerben bzw. das, was sie sich bereits an pflegerischen Kenntnissen angeeignet haben, zu überprüfen und zu erweitern. Er ersetzt damit keine Berufsausbildung (auch keine Altenpflegehilfeausbildung), bietet aber solide Kenntnisse für Mitarbeitende ohne pflegerische Fachausbildung. Zu Beginn des Kurses werden wir an dem Grundverständnis von Pflege, Behinderung und Altwerden arbeiten. Pflegerische Unterstützungsmöglichkeiten werden aus einem breiten Themenspektrum vorgestellt und, soweit wie möglich, praktisch ausprobiert. Inhalte des Lehrgangs werden sein: Kommunikation, Haut- und Körperpflege, Krankenbeobachtung, (In-) Kontinenz, Einführung in die verschiedenen Prophylaxen, Hilfen bei Störungen in der Nahrungsaufnahme und Verdauung, Lagern mit weniger Anstrengung u.a. Zielgruppe: Mitarbeiter/-innen ohne pflegerische Fachausbildung in der Alten- und Behindertenarbeit, die ganz oder teilweise Pflegeaufgaben übernehmen Hinweis: Die ausführliche Kursbeschreibung fordern Sie bitte in der Beratung und Fortbildung des Ev. Johanneswerks an. Tel.: 0521/801-2541.

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155 Termin 1. Teil: 24.10.2014 2. Teil: 21.11.2014 3. Teil: 09.12.2014 Fortsetzung 2015, insgesamt 20 Tag Dozentin: Marietheres Gustorff Teilnahmebeitrag: 1.890,00 € inkl. Mittagessen Veranstaltungsort: Perthes-Werk, Kamen

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Basisqualifikation Pflege – unter Einbeziehung delegierbarer Maßnahmen der medizinischen Behandlungspflege §132a/Abs. 2 SGBV


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BERATUNG UND FORTBILDUNG DES EV. JOHANNESWERKES

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> Termin: 1. Teil: 02. – 03. Juni 2014 (Mo– Di) 2. Teil: 25. – 26. Juni 2014 (Mi– Do) Dozentin: Marietheres Gustorff Teilnahmebeitrag: 425,00 € inkl. Mittagessen Veranstaltungsort: Berufskolleg Bochum

Pflegerische Grundkompetenzen (weiter-)entwickeln Im Rahmen der Betreuung von pflegebedürftigen Bewohnern/-innen sind auch Mitarbeitende ohne eine spezifische Fachausbildung bei der Umsetzung der geplanten Pflege einbezogen. Damit sie ihre pflegerischen Hilfen fachgerecht nach dem und für das Wohlbefinden der Menschen förderlich gestalten und durchführen können, bietet ihnen dieses Seminar Möglichkeiten, ihre Handlungskompetenz zu reflektieren, (weiter-) zu entwickeln und zu festigen. Die einzelnen Schwerpunkte dieses Seminars sind: – Unterstützung von Menschen mit eingeschränkter Mobilität – Transfer und Positionsveränderungen rückenschonend und ohne Anstrengung nach kinästhetischen Prinzipien – Aspekte der Krankenbeobachtung – Hilfeangebote beim Essen und Trinken, Beratung zu Hilfsmitteln – förderliche Gestaltung der Hilfen zur Körperpflege (Mundhygiene, Hautreinigung, -pflege und-schutz, Ankleiden, Anlegen von Kontinenzhilfen) – Entstehung eines Dekubitus und dessen Vorbeugung – Pflegeangebote zur Förderung von Harnkontinenz Zielgruppe: Mitarbeitende ohne pflegerische Fachausbildung aus den Arbeitsfeldern Altenhilfe und Behindertenarbeit


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BERATUNG UND FORTBILDUNG DES EV. JOHANNESWERKES

Für jede stationäre Alteneinrichtung ist die Betreuung von Bewohnerinnen und Bewohnern in der letzten Lebensphase ein zentrales Thema und zugleich eine große Herausforderung. Die Versorgung dieser Menschen ist komplex, leiden sie doch häufig unter diversen Gesundheitsproblemen, wobei gerade die demenziellen Veränderungen sehr verbreitet sind. Um eine gute Betreuung in dieser Situation zu gewährleisten, sind Kenntnisse aus verschiedenen Bereichen notwendig. So werden in diesem Lehrgang pflegerische Themen wie beispielsweise die Erfassung und Linderung von Schmerzen, eine an den Bedürfnissen der Menschen orientierte Ernährung und Flüssigkeitszufuhr sowie der Umgang mit weiteren gesundheitlichen Beeinträchtigungen bearbeitet. Ebenso werden psychosoziale, spirituelle und juristische Themen angesprochen, wobei die Respektierung der Wünsche der zu betreuenden Menschen einen zentralen Stellenwert einnimmt. In diesem Zusammenhang wird auf Patientenverfügungen eingegangen. Die Begleitung der Angehörigen wird ebenfalls angesprochen. Zielgruppe: Mitarbeitende mit und ohne pflegefachliche Qualifikation, Mitarbeitende im Begleitenden Dienst. Hinweis: Der Lehrgang ist vom Deutschen Evangelischen Verband für Altenarbeit und Pflege e.V. (DEVAP e.V.). Die ausführliche Kursbeschreibung fordern Sie bitte unter Tel. 0521/801–2541 an.

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157 Termin: Teil 1: 24.03.–26.03.2014 (Mo–Mi) Teil 2: 07.05.–08.05.2014 (Mi–Do) Dozentin: Dagmar Schäfer Teilnahmebeitrag: 520,00 € Veranstaltungsort: Volkening-Haus, Bielefeld

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Palliative Begleitung alter Menschen – ein Lehrgang für Mitarbeitende in der Altenarbeit


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BERATUNG UND FORTBILDUNG DES EV. JOHANNESWERKES

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Nr. 00_XXX Termin: 26.03.–27.03.2014 in Bochum 03.11.–04.11.2014 in Bielefeld Dozentin: Marlies Schwarz-Heller Teilnahmebeitrag: 215,00 € in Bielefeld 220,00 € inkl. Mittagessen in Bochum Veranstaltungsort: Berufskolleg, Bochum Volkening-Haus, Bielefeld

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Basale Stimulation® in der Betreuung von Menschen mit Demenz – Betreuung mit allen Sinnen Basale Stimulation® in der Pflege will sich als Pflege/ Betreuungskonzept verstanden wissen, das eine Annäherung an die Probleme der Menschen mit Demenz und ihren individuellen Bedürfnissen darstellt. Nicht selten sind diese Menschen in ihrer Bewegung und Wahrnehmung deutlich eingeschränkt. Die Kommunikation ist erschwert. Orientierungslosigkeit, Angst, Spannung und Vertrauensverlust führen zu einer Beeinträchtigung des psychoemotionalen Wohlbefindens des Bewohners/der Bewohnerin. Hierbei kann das Konzept der Basalen Stimulation® hilfreich eingreifen. Im Seminar werden praktische Elemente der Basalen Stimulation® erlernt, die der Begleitung von Menschen mit Demenz dienen können. Neben der Theorie werden praktische Übungen zum Thema Wahrnehmung und Berührung durchgeführt. Ausstreichungen, Einreibungen und die atemstimulierende Einreibung werden praktisch erprobt. Zielgruppe: Betreuungskräfte nach § 87b, Mitarbeitende in der Pflege Hinweis: Bitte bringen Sie bequeme Kleidung mit.


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BERATUNG UND FORTBILDUNG DES EV. JOHANNESWERKES

Aufgrund der gesetzlich immer strengeren Forderungen kommt der Hygienesicherung in Küche und Hauswirtschaft in sozialen Einrichtungen ein immer höherer Stellenwert zu. Die Eigenverantwortung bei der Umsetzung der vielfältigen gesetzlich geforderten Hygieneaktivitäten steht im Mittelpunkt dieses Seminars. Dieses Seminar ist vor allem für hauswirtschaftliche Fachund Führungskräfte konzipiert, die ihre Hygienekenntnisse auf den aktuellen Stand bringen möchten. Inhalte: – rechtliche Forderungen im Überblick – mikrobiologische Fragen, aktuelle »Problemkeime« und – Entwicklung von entsprechenden Hygienestandards – Aktuelles bei Reinigungs- und Desinfektionsleistungen – Aktuelles in der Textilhygiene – Aktuelles in der Lebensmittel- und Küchenhygiene – Hilfsmittel zur Überprüfung von hygienischen Risiken – Informationsmöglichkeiten für aktuelle Hygienefragen Zielgruppe: Hauswirtschaftsleitungen, Küchenleitungen, Bereichsleitungen Reinigung und Wäsche, Hygienebeauftragte aus anderen Berufsgruppen, die für den Hauswirtschaftsbereich verantwortlich sind Auskunft und Anmeldung für diese Angebote: Ev. Johanneswerk e.V. Beratung und Fortbildung Schildescher Str. 101 33611 Bielefeld Tel 0521 / 801- 2557 Email: inge.maekelburger@johanneswerk.de Homepage: www.johanneswerk.de

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159 Termin: 11.09.–12.09.2014 Do.–Fr. Dozentin: M. Christine Klöber Teilnahmebeitrag: 220,00 € Veranstaltungsort: Volkening-Haus, Bielefeld

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Hygienemanagement für hauswirtschaftliche Dienstleistungen – Kompaktkurs


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AUTEA

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> Termin: 11.03.2014 Teilnahmebeitrag: 150,00 € Veranstaltungsort: Haus Nazareth

Termin: TEACCH: 13.05.2014 Studio3: 03.07.2014 Teilnahmebeitrag: 150,00 € Veranstaltungsort: AUTEA gGmbH, Gelsenkirchen

Termin: 30.09.2014 Teilnahmebeitrag: 150,00 € Veranstaltungsort:

Haus Nazareth

Termin: 01.09.2014 Teilnahmebeitrag: 150,00 € Veranstaltungsort:

Haus Nazareth

Grundlagenseminar Autismus In diesem Seminar erhalten Sie zunächst grundlegende Informationen zu Autismus-Spektrum-Störungen, deren Erscheinungsformen und möglichen Ursachen. Ausgehend von Besonderheiten in der Kognition, der Wahrnehmung und im Verhalten wird Ihnen ein Überblick über wichtige Aspekte der Förderung gegeben.

Informationsveranstaltungen für Leitungskräfte Wenn Sie als Leitung in einer Einrichtung für Menschen mit einer intellektuellen Beeinträchtigung und/oder Autismus arbeiten und Interesse haben, sich fachlich und konzeptionell zu informieren, bieten folgende Seminare dazu die Möglichkeit: Veranstaltung 1: Autismus und der TEACCH-Ansatz Veranstaltung 2: Herausforderndes Verhalten und Studio3 Nach einer fachlichen Einführung in die jeweiligen Themenschwerpunkte möchten wir Ihnen vorstellen, welche konzeptionellen und personalentwicklungsbezogenen Fragestellungen bei der Umsetzung aus Leitungssicht zu berücksichtigen sind.

Förderung sozialer und kommunikativer Fähigkeiten für Menschen mit Autismus und intellektueller Beeinträchtigung Wir beschäftigen uns in diesem Seminar zunächst mit Möglichkeiten der Beobachtung und Einschätzung sozialer und kommunikativer Fähigkeiten. Alltagssituationen werden beispielhaft analysiert und Ideen zur Entwicklung von Fördermöglichkeiten vorgestellt.

Differentialdiagnostik Einführung in die Diagnostik von AutismusSpektrum-Störungen Sie lernen in diesem Seminar die Grundlagen, Vorgehensweisen und den aktuellen Standard bei der Diagnostik autistischer Störungen kennen und erhalten einen Überblick über verschiedene Instrumente, die im diagnostischen Prozess eingesetzt werden können.


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AUTEA

In diesem Seminar lernen Sie deeskalative Strategien zum Umgang mit herausforderndem Verhalten bei Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung und/oder Autismus kennen. Sie werden herausgefordert, Ihre eigene Sichtund Handlungsweise zu reflektieren, um Machtkämpfe zu vermeiden. Körperliche Techniken als letztes Mittel werden eingeübt.

Praxisorientierte Weiterbildung in Anlehnung an den TEACCH-Ansatz In diesem 18-monatigen Kurs wird intensiv in einer Gruppe von 12 Lernenden gearbeitet. Neben der Vermittlung von theoretischem Fachwissen erhalten Sie Arbeitsaufträge, die Sie in der Begleitung einer Person mit Autismus umsetzen sowie im Kurs reflektieren und weiterentwickeln. Umfang 10 Blöcke à 2 Tage Organisationsangaben: – alle Termine jeweils von 09:00-16:30 Uhr. – alle Preise verstehen sich inkl. Handout und Tagungsverpflegung – die gesetzliche MwSt für Verpflegungsleistungen wird zusätzlich berechnet Für diese und weitere Angebote haben wir einen ausführlichen Einzelprospekt, den Sie gerne bei uns anfordern können!

Informationen und Anmeldung: Bildung & Beratung Bethel Tel.: 0521–144-5770 E-Mail: autea@bethel.de Homepage: www.autea.de

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161 Termin: 25.11.–27.11.2014 Teilnahmebeitrag: 450,00 € Veranstaltungsort: Haus Nazareth

Termin: Start April 2014 Teilnahmebeitrag: 2.700,00 € Veranstaltungsort: Haus Nazareth

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Studio3 – Umgang mit herausforderndem Verhalten


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ZENTRUM FÜR MISSION UND DIAKONIE IN BETHEL

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Zentrum für Mission und Diakonie in Bethel Centre for Mission and Diakonia (CMD)

Anmeldungen:

Das Zentrum für Mission und Diakonie in Bethel ist ein Ort für Begegnungen mit Menschen aus aller Welt, ebenso aber auch ein geeigneter Ort zum Lernen und Studieren. Unser internationales Team führt Tagungen, Seminare und thematische Lerneinheiten durch. Mission, Diakonie und Ökumene mit ihren vielfältigen Aspekten sind unsere Themenbereiche. Unsere Arbeit richtet sich an verschiedene Ziel- und Altersgruppen: Konfirmanden, Teens und junge Erwachsene ebenso wie Ältere oder gemischte Altersgruppen. Die Kurse werden von qualifizierten Fachkräften geleitet, die – teilweise als ehemalige Mitarbeitende der VEM – mehrere Jahre in den Ländern gelebt haben. Einige Unterrichtseinheiten werden von Studierenden aus den jeweiligen Ländern begleitet und gestaltet. Zu jedem Sprachkurs erhalten Sie ein ausführliches Programm beim CMD.

Vereinte Evangelische Mission Zentrum für Mission und Diakonie Bethelweg 72 33617 Bielefeld Tel. 0521/144-3298 Fax 0521/144-4759 cmd@vemission.org www.vemission.org

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In diesem Kurs können Sie erste Sprachkenntnisse in Indonesisch, der Nationalsprache Indonesiens erwerben und sich mit einigen wichtigen Elementen der Kulturen und Religionen dieses Inselreichs vertraut machen. Aktuelle politische Entwicklungen werden aufgegriffen. Das Angebot richtet sich an alle Interessierten, die sich auf einen Aufenthalt in Indonesien vorbereiten wollen oder Besuch von dort empfangen werden. Die Unterrichtseinheiten werden von indonesischen Mitarbeitenden begleitet und gestaltet.

Termin: 16.–19. Januar 19.–22. Juni 20.–23. November Dozent/in: Björn Andersen

> Termin: 14.–16. März 21.–23. März 04.– 06. April Dozentin: Ute Litschel

Bahasa Indonesia I

Kiswahili I Kiswahili gilt als die meistgesprochene Sprache Ostafrikas. Dieser Wochenendkurs bietet erste Sprachkenntnisse und Orientierungshilfen für einen Aufenthalt in diesem Erdteil. Auch wenn Sie Gäste aus Tansania oder anderen ostafrikanischen Staaten erwarten, lohnt sich die Beschäftigung mit Sprache und Kultur dieser Länder. Der Kurs wird mit gleichem Inhalt an drei verschiedenen Terminen angeboten (Schnupperkurs Ia+b+c).


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ZENTRUM FÜR MISSION UND DIAKONIE IN BETHEL

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Dieser Kurs ist eine Fortsetzung von Schnupperkurs I, in dem es um Vertiefung des Gelernten, Vermehrung des Wortschatzes, Vermittlung zusätzlicher grammatischer Strukturen und erweiterte Dialogübungen geht. Außerdem ist eine Einführung in die Gottesdienstordnung der Evangelisch-Lutherischen Kirche und der katholischen Kirche Tansanias Teil des Programms. Einzelbelegung dieses Kurses (ohne Teilnahme an I) ist nur mit entsprechenden Vorkenntnissen nach Rücksprache möglich.

Kiswahili III

Termin: 25.– 27. April Dozent/in: Ute Litschel

< Termin:

Dieser Kurs zielt vorrangig auf Konversation, Stärkung des Hörverstehens und der Dialogfähigkeit auf Kiswahili. Er ist einerseits eine Fortsetzung von Schnupperkurs I+II (Erweiterung des Wortschatzes und Vermittlung zusätzlicher grammatischer Strukturen). Andererseits bietet er für Menschen, die häufiger nach Ostafrika reisen (Kurzeinsätze, Besuche, etc.), die Gelegenheit, ihre Sprachfertigkeit zu üben: durch Diskussionen mit Muttersprachlern, Hörspiele, Sketche, Gottesdienst auf Kiswahili (mit Übersetzung). Einzelbelegung dieses Kurses (ohne I+II) ist mit entsprechenden Vorkenntnissen und nach Rücksprache möglich.

Kiswahili Intensiv

09.–11. Mai Dozent/in: Ute und Dieter Litschel

< Termin:

Ein Angebot für alle, die sich für diese ostafrikanische Sprache interessieren. Der Kurs bietet neben 90 Stunden Sprachunterricht eine Einführung in die politische und religiöse Geschichte und Gegenwart Tansanias (u.a. ostafrikanischer Länder), Orientierungshilfen für einen Aufenthalt in Ostafrika, insbesondere für Leben und Mitarbeit in einem kirchlichen (ev. / kath.) Umfeld.

Filipino Wer Kontakte zu den Philippinen hat, weiß, dass die Landessprache Filipino überall zu hören und zu lesen ist. Aber wie und wo kann man in Deutschland einen Einblick in diese Sprache bekommen? Der Kurs ermöglicht erste Sprachkenntnisse in Filipino zu erwerben. Daneben sollen auch hilfreiche und interessante Einblicke in die philippinische Kultur und Gesellschaft eröffnet werden.

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30. Juli –15. August Dozent/in: Ute und Dieter Litschel

< Termin: 27.–29. Juni Dozent/in: Elsie Joy dela Cruz

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Kiswahili II


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ZENTRUM FÜR MISSION UND DIAKONIE IN BETHEL

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164 Termin:

Kinyarwanda In diesem Kurs können Sie erste Sprachkenntnisse in Kinyarwanda, eine der Amtssprachen in Ruanda erwerben und sich mit einigen wichtigen Elementen der Kulturen und Gesellschaft Ruandas vertraut machen. Das Angebot richtet sich an alle Interessierten, die sich auf einen Aufenthalt in Ruanda vorbereiten wollen und kann als Orientierungshilfe für Reisen oder längere Aufenthalte sowie Besuche aus Ruanda dienen. Die Unterrichtseinheiten werden von Mitarbeitenden aus Ruanda begleitet und gestaltet.

auf Anfrage Dozent: Angelique Uwumuremyi

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Indonesien Erleben Seminar für junge Indonesien-Interessierte

Termin:

Das Thema »Indonesien« ist so wenig bekannt in Deutschland, obwohl Indonesien ist ein der größte Länder der Welt. Gerade in VEM Familie ist Indonesien sehr wichtig, weil die größte Mitglieder der VEM in Indonesien sind. Dieses Wochenendseminar bietet jungen IndonesienInteressierten die Möglichkeit, mehr über die soziale, wirtschaftliche, kulturelle und politische Situation in Indonesien zu erfahren.

02.–04. Mai

> Termin:

I hear the drums echoing tonight Kreatives Gestalten von Trommel als inhaltliches Programm für Gruppenarbeit

05.–07. September

Immer wieder werden Menschen aus Afrika, solche die länger in Afrika waren oder solche, die pädagogisch zu dem Themenkomplex arbeiten, gefragt: Kannst du trommeln? Nun wollen wir dieser Anfrage ein inhaltliches kreatives Programm als Antwort gegenüber stellen. Gemeinsam wollen wir unterschiedliche Trommeln nachbauen und ausprobieren. Ob klassisch ostafrikansich, Blumentopf oder Cajon, da geht einiges…


ANGEBOTE UNSERER KOOPERATIONSPARTNER

HAUS DER STILLE

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165 Termine:

Durch geleitete Aufmerksamkeit und spielerisches Ausprobieren lernen Sie Ihre persönliche Art der Bewegung kennen. Das bewusste Wahrnehmen des eigenen Tuns trägt den Schlüssel zur Veränderung in sich. Auch ohne lästiges Üben stößt diese Art der Arbeit einen Lernprozess an, der Ihnen mehr Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz ermöglicht.

28.02.–01.03.2014 09.05.–10.05.2014 19.09.–20.09.2014 07.11.–08.11.2014 jeweils Fr. 17:00–Sa. 16:00 Uhr Dozent:

Die Feldenkrais-Methode zielt auf – eine Verbesserung bei Bewegungseinschränkungen und Schmerzen – eine Verminderung von Stress und dadurch ausgelösten Verspannungen – eine Verbesserung der Atmung – emotionales und physisches Wohlbefinden und Persönlichkeitsentwicklung – Verbesserung der Lebensqualität

Gott richtet die Gebeugten auf – Bibliodrama zu Apostelgeschichte 3,1–11

Ferdinand Kleinemeier Teilnahmebeitrag: auf Anfrage inkl. Übernachtung und Verpflegung Veranstaltungsort: Haus der Stille

< Termin:

Lassen Sie sich von diesem Bibeltext in Bewegung bringen! Er erzählt von einem Gelähmten, der geheilt wird. Der, der bisher von anderen getragen werden musste, wird aufgerichtet und kann auf eigenen Füßen stehen. Und wir wollen mit unseren Händen und unseren Füßen, mit unserer Trägheit und unserem Schwung in diese Geschichte eintauchen. Dazu werden wir ihre Worte hören und lesen, abbilden und darstellen, alleine und in der Gruppe bewegen und in Szene setzen.

22.02.2014 09:30–17:00 Uhr Dozentinnen: Martina Orth Susanne Timm-Münden Teilnahmebeitrag: auf Anfrage inkl. Übernachtung und Verpflegung Veranstaltungsort: Haus der Stille

Auskunft und Anmeldung für diese Angebote: Haus der Stille Am Zionswald 5 33617 Bielefeld Tel.: 0521/144-2520 Fax.: 0521/144-5482

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Feldenkrais Bewusstheit durch Bewegung


ANGEBOTE UNSERER KOOPERATIONSPARTNER

HAUS DER STILLE

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Salonabende Vesperkirchen – Orte der Begegnung über Milieugrenzen hinweg In der kalten Jahreszeit öffnen mittlerweile 25 württembergische Kirchengemeinden für zwei bis zehn Wochen ihre Kirchentüren und laden alle – arm und reich, jung und alt – zu einer warmen Mahlzeit, Gesprächen und Begegnung ein. Eine Bewegung, die ansteckt. Termin: 09.04.2014 Dozentin: Monika Moll Luther und die Deutschen Das Luther-Bild im Wandel der Zeiten. Ein Blick in die deutsche Geschichte. Termin: 14.05.2014 Dozent: Pastor Hans Schmidt Fäden verbinden Frauen – ein Strickprojekt in Afghanistan Termin: 11.06.2014 Dozentin: Pascale Goldenberg (Geologin, Künstlerin) Braucht es eine Frauenquote für Diakonievorstände? Forschungserkenntnisse zum hindernisreichen Weg von Frauen in diakonische Führungspositionen. Termin: 22.10.2014 Dozentin: Professorin Dr. Beate Hofmann »Das Wort, sie sollen lassen stahn…« – das Kirchenlied im Kirchenkampf der evangelischen Kirche in den Jahren 1932-1945 Termin: 12.11.2014 Dozent: Pfarrer Dr. Matthias Biermann

Auskunft und Anmeldung für diese Angebote: Haus der Stille Am Zionswald 5 33617 Bielefeld Tel.: 0521/144-2520 Fax.: 0521/144-5482


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O R G A N I S A T O R I S C HNr.E00_XXX S 167


ORGANISATORISCHES

TAGUNGSHÄUSER UND ÜBERNACHTUNGSMÖGLICHKEITEN IN BETHEL

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Tagungszentrum Bethel

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Haus Nazareth, Sarepta Nazarethweg 4 – 7 33617 Bielefeld Telefon: 05 21/144 - 4104 Leitung Telefon: 05 21/144 - 4103 Organisationsbüro Telefax: 05 21/144 - 4477 E-Mail: tzb@sarepta-nazareth.de Das TZB ( Tagungszentrum Bethel ) in den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel ist dem Haus Nazareth angegliedert. Das Haus Nazareth ist Sitz der Stiftung Nazareth und hat eine Vielzahl von Funktionen. Es liegt in der Mitte der Ortschaft Gadderbaum /Bethel. Durch seine zentrale Lage und gute Ausstattung der zahlreichen Räume sind die Häuser des TZB für Fortbildungsveranstaltungen, Tagungen, Konferenzen und Feiern aller Art geeignet.

Haus der Stille

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Haus der Stille Am Zionswald 5 33617 Bielefeld Telefon: 0521/144 - 2520 – Empfang Telefon: 0521/144- 4104 – Buchungsbüro Telefax: 0521/144 - 5482 Das Einkehrhaus »Haus der Stille« bildet mit dem Mutterhaus Sarepta eine Einheit. Mittelpunkt ist die im Innenhof gelegene Kapelle. Täglich finden hier Stundengebete statt, die den Rhythmus des Tages prägen. Das Haus bietet Platz für 20 Einzelgäste. Für Menschen, die eine Zeitlang im Rhythmus dieses Hauses mitleben möchten, stehen Ansprechpartner/innen zur Verfügung. Übernachtungen: EZ, mit Dusche/WC DZ, mit Dusche/WC Frühstück

49,00 € 71,00 € 6,50 €


ORGANISATORISCHES

TAGUNGSHÄUSER UND ÜBERNACHTUNGSMÖGLICHKEITEN IN BETHEL

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Lindenhof

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Ökumenische Werkstatt Bethel

Das Hotel Lindenhof in der Ortschaft Bethel liegt einladend am Fuße des Teutoburger Waldes. Das Hotel hat 54 Betten in 40 Zimmern, von denen 17 barrierefrei ausgestattet sind. Alle Zimmer verfügen über Telefon, Fernsehgerät und ein großzügiges Duschbad. Auch ein speziell für allergiekranke Gäste ausgestattetes Zimmer kann im Hotel Lindenhof gebucht werden. Sowohl für Tagungs- und Seminargruppen als auch für Einzelgäste bietet das Hotel umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Übernachtung und Gastronomie. Zum Hotel Lindenhof gehören 7 Veranstaltungs- und Schulungsräume von 4 bis 80 Personen, die mit Tagungsund Seminartechnik ausgestattet sind. Der hoteleigene Parkplatz steht Gästen kostenlos zur Verfügung. Übernachtungen: EZ mit Dusche/WC und Frühstück DZ mit Dusche/WC und Frühstück

58,00 € 89,00 €

Das Zentrum für Mission und Diakonie/ Centre for Mission and Diakonia (CMD) Bethelweg 72 33617 Bielefeld Telefon: 0521/144-3298 cmd@vemission.org www.vemission.org Das CMD ist ein Tagungs- und Gästehaus, in dem Fortbildungen, Workshops und Tagesseminare angeboten werden. Es stehen 16 Zimmer, eine Küche zur Selbstversorgung und verschiedene Tagungsräume zur Verfügung. Übernachtungen: EZ mit Dusche/WC ohne Frühstück DZ mit Dusche/WC ohne Frühstück Die Gästeküche kann benutzt werden.

36,00 € 52,00 €

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Ausbildungs- und Tagungshotel Lindenhof Quellenhofweg 125 33617 Bielefeld Telefon: 05 21/144 - 6100 Telefax: 05 21/144 - 6114 E-Mail: ausbildungshotel-lindenhof@bethel.de www.ausbildungshotel-lindenhof-bethel.de


ORGANISATORISCHES

UNSERE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

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Unsere Geschäftsbedingungen – wichtig zu wissen Die Bildung & Beratung Bethel ist Teil des Evangelischen Erwachsenenbildungswerk Westfalen und Lippe e.V.. Träger sind die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel / Stiftungen Sarepta – Nazareth. Die meisten unserer Veranstaltungen sind nach dem Weiterbildungsgesetz in NRW anerkannt und werden durch das Land NRW gefördert. Einige Veranstaltungen sind Angebote für freigestellte Arbeitnehmer/-innen im Sinne des Arbeitnehmerweiterbildungsgesetzes (AWbG) des Landes Nordrhein-Westfalen vom 22. März 2000 (Bildungsurlaub). Unser Programm ist öffentlich und für jede Frau und jeden Mann zugänglich. Auf die Wünsche und Bedürfnisse unserer Teilnehmer/-innen stellen wir uns, soweit wie möglich, ein. Bitte teilen Sie uns mit, wenn Sie eine körperliche, seelische oder sonstige Beeinträchtigung haben, die Sie berücksichtigt wissen möchten. Hilfsbedürftige Menschen sollten eine Begleitperson mitbringen. Bitte benutzen Sie für Ihre Anmeldung unser Anmeldeformular, gerne senden wir Ihnen bei Bedarf weitere Exemplare zu. Oder schauen Sie einfach auf unsere Internetseite, dort können Sie sich auch online anmelden: www.bildung-beratung-bethel.de Wir hoffen, Sie haben Verständnis dafür, dass wir nur Anmeldungen über unseren Internetauftritt und schriftliche per Brief oder Fax entgegennehmen können. Dadurch haben Sie und wir eine verbindliche Grundlage. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! Genauere Informationen zu den einzelnen Seminaren erhalten Sie bei unseren Kurssachbearbeitern/-innen oder im Internet. Da die Teilnehmer/-innenzahl für unsere Fortbildungen begrenzt ist, werden die Kursanmeldungen nach der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Sie erhalten eine schriftliche Bestätigung über die Kursteilnahme. Wir behalten


ORGANISATORISCHES

UNSERE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

Die Anmeldebestätigung und eine Anfahrtsbeschreibung erhalten Sie nach dem im Jahresprogramm angegebenen Anmeldeschluss. Sollte ein Seminar bereits belegt sein, erhalten Sie einen Platz auf der Warteliste. Hierüber informieren wir Sie rechtzeitig. Gerne können Sie uns auch nach Anmeldeschluss eines Seminars auf freie Plätze bzw. zusätzlich eingerichtete Termine ansprechen. Die Teilnahmegebühr für unsere Weiterbildungsangebote entnehmen Sie den einzelnen Ausschreibungen. Sie ist in der Regel eine reine Kursgebühr inklusive Tagungsgetränken. Kosten für Verpflegung und Unterkunft sind darin nicht enthalten. Für Seminare, die wir mit Übernachtung und Vollpension anbieten (inkl. MwSt), sind die Kosten hierfür extra ausgewiesen. Sie haben so die Möglichkeit nur Leistungen zu buchen, die Sie auch wirklich benötigen. Bitte vermerken Sie dies auf unserem Anmeldeformular. Vertragspartner ist für uns die unterzeichnende/ im Internet bestätigende Person (Einrichtung). Die Kosten für maßgeschneiderte Angebote sowie InhouseAngebote werden jeweils nach Aufwand mit Ihnen vereinbart. Bitte sprechen Sie uns an! Sollten Sie an einer Veranstaltung, zu der Sie sich angemeldet haben, nicht teilnehmen können, entstehen Ihnen folgende Kosten: – bei Rücktritt bis zu sechs Wochen vor Kursbeginn 25 % der Seminargebühren – bei Rücktritt bis zu zwei Wochen vor Kursbeginn 50 % der Seminargebühren – danach die vollen Seminargebühren Diese Regelungen gelten auch im Krankheitsfall oder bei vorzeitiger Abreise. Bitte senden Sie im Krankheitsfalle ein ärztliches Attest zu. Diese Regelungen treten jedoch nicht in Kraft, wenn ein/e Ersatzteilnehmer/-in benannt werden kann. Diese Regelungen gelten auch für Inhouse-Angebote. Wir bitten Sie um Ihr Verständnis. Stornierungen müssen schriftlich erfolgen.

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uns vor, angekündigte Referenten/-innen durch andere zu ersetzen und/oder notwendige Änderungen des Veranstaltungsprogramms und -ortes vorzunehmen.


ORGANISATORISCHES

UNSERE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

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Sie erhalten von uns eine Rechnung über die Teilnahmegebühren. Bei Langzeitweiterbildungen stellen wir den Gesamtbetrag in Raten pro Kursabschnitt in Rechnung. Bitte bezahlen Sie die Teilnahmegebühr erst nach Erhalt der Rechnung. Diese ist innerhalb von 21 Tagen zu begleichen. Gerichtsstand ist Bielefeld. Besonderheiten für Mitarbeiter/-innen der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel Bitte beachten Sie, dass wir für die Bearbeitung Ihrer Anmeldung die Angabe der Kostenstelle benötigen. Zusätzlich bitten wir Sie daran zu denken, dass Sie neben Ihrer Anmeldung immer Ihre Dienstbefreiung beantragen und sich die Teilnahme von Ihrem/Ihrer Dienstvorgesetzten genehmigen lassen. Die Dienstvorgesetzten sind gehalten, ihre Mitarbeiter/-innen zur Fort- und Weiterbildung zu motivieren. Auch Fortbildungsanträge, die von den Dienstvorgesetzten abgelehnt werden, müssen an die Mitarbeitervertretung weitergeleitet werden, diese hat in Fort- und Weiterbildungsfragen ein Mitbestimmungsrecht. Datenschutz Mit ihrer Anmeldung erklären Sie sich mit der automatischen Verarbeitung und Speicherung Ihrer persönlichen und institutionsbezogenen Daten für Zwecke der Seminarabwicklung einverstanden. Für Abrechnungen mit Förderstellen (Landes-, Bundes- oder EU-Förderung) müssen wir diese ggf. weiterleiten. Eine weitere Nutzung wird nicht vorgenommen.


ORGANISATORISCHES

UNSERE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen in Textform (z.B. Brief, Fax, E-Mail) widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch nicht vor Vertragsschluss und auch nicht vor Erfüllung unserer Informationspflichten gemäß Artikel 246 § 2 in Verbindung mit § 1 Absatz 1 und 2 EGBGB sowie unserer Pflichten gemäß § 312g Absatz 1 Satz 1 BGB in Verbindung mit Artikel 246 § 3 EGBGB. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs. Der Widerruf ist zu richten an: Stiftung Nazareth Bildung & Beratung Bethel Nazarethweg 7 33617 Bielefeld Telefax: 0521/144-6109 E-Mail: bildung-beratung@bethel.de Internet: www.bbb-bethel.de Widerrufsfolgen Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen (z.B. Zinsen) herauszugeben. Können Sie uns die empfangene Leistung sowie Nutzungen (z.B. Gebrauchsvorteile) nicht oder teilweise nicht oder nur in verschlechtertem Zustand zurückgewähren beziehungsweise herausgeben, müssen Sie uns insoweit Wertersatz leisten. Dies kann dazu führen, dass Sie die vertraglichen Zahlungsverpflichtungen für den Zeitraum bis zum Widerruf gleichwohl erfüllen müssen. Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen innerhalb von 30 Tagen erfüllt werden. Die Frist beginnt für Sie mit der Absendung Ihrer Widerrufserklärung, für uns mit deren Empfang. Besondere Hinweise Ihr Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Vertrag von beiden Seiten auf Ihren ausdrücklichen Wunsch vollständig erfüllt ist, bevor Sie Ihr Widerrufsrecht ausgeübt haben.

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Widerrufsbelehrung


ORGANISATORISCHES

ANFAHRTSBESCHREIBUNG

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Anreise mit der Bahn Gegenüber vom Hauptbahnhof befindet sich der Eingang zur Stadtbahn. Sie fahren von der 2. Tiefetage aus mit der Linie 1, Richtung Senne, bis Haltestelle »Bethel« (Fahrzeit ca. 10 Minuten).


ORGANISATORISCHES

PARKEN IN BETHEL

Aus Richtung Hannover kommend verlassen Sie die Autobahn A2 an der Abfahrt »Bielefeld-Zentrum«, folgen der Detmolder Straße/Kreuzstraße, dann nach links auf die Artur-Ladebeck-Straße und an der Stadtbahn-Haltestelle »Bethel« links in die Gadderbaumer Straße und zweimal rechts in den Königsweg. Aus Richtung Dortmund kommend verlassen Sie die Autobahn A2 am Kreuz Bielefeld und fahren auf der A33 weiter Richtung Bielefeld. Von dort wechseln Sie am Ende der A33 auf den Ostwestfalendamm, Richtung Stadtmitte bis Abfahrt »Johannistal«. Dann rechts auf die Artur-Ladebeck-Straße und an der nächsten Ampel (Stadtbahn-Haltestelle »Bethel«) links in die Gadderbaumer Straße und zweimal rechts in den Königsweg.

Parken in Bethel Wir empfehlen Ihnen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln (s. Anfahrtsbeschreibung), da freie Parkplätze in der Ortschaft Bethel sehr knapp und grundsätzlich kostenpflichtig sind. Falls Sie doch mit dem Auto anreisen, bietet sich folgende Möglichkeit: Sie parken auf den ausgewiesenen Bethel-Parkplätzen (gebührenpflichtig 0–24 Uhr) und erwerben an folgenden Stellen ein Tagesparkticket für 3,00 €: Pforte der Hauptverwaltung (ab 07:00 Uhr) Buchhandlung Bethel (ab 09:00 Uhr) Parkautomaten in der Handwerkerstraße (0–24 Uhr) Bei Fragen zum Parken wenden Sie sich bitte an: Mobilitätsberatung, Königsweg 1, 33617 Bielefeld-Bethel, Telefon 05 21/144-50 11

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Anreise mit dem PKW


IMPRESSUM

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Bildung & Beratung Bethel Träger: Stiftung Nazareth

Geschäftsführung: Diakon Max Wulfmeier-Böhm Telefon: 0521/144-4469

Verwaltung: Bildung & Beratung Bethel Besucheradresse: Haus Nazareth Nazarethweg 7 33617 Bielefeld Postfachanschrift: Postfach 130129 33544 Bielefeld Telefon: 0521/144-5770 oder 0521/144-6110 Telefax: 0521/144-6109 E-Mail: bildung-beratung@bethel.de Internet: www.bbb-bethel.de Die Bildung & Beratung Bethel ist Teil des Ev. Erwachsenenbildungswerkes Westfalen und Lippe e.V. und Mitglied in der Bundesarbeitsgemeinschaft Fortund Weiterbildung in der Diakonie. Die Veranstaltungen sind durch das Weiterbildungsgesetz des Landes NRW gefördert

Programmgestaltung: Kerstin Schröder und Frank Rothe, Bielefeld

Herstellung: proWerk Servicecenter Druck, Bielefeld-Bethel

Sie können sich auch ganz einfach über das Internet anmelden:

www.bbb-bethel.de


Kurstitel

Kurstitel

Kursnummer

Kursnummer

Kostenstelle:

Dienststelle/Einrichtung:

Fachbereich:

Stiftungs-/Unternehmensbereich:

Mitarbeiter/-innen der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel:

Kurstitel

Kursnummer

ANMELDUNG:

Anmeldung auch im Internet: www.bbb-bethel.de

POSTKARTE ZUM HERAUSTRENNEN.

Dienststelle

Datum

Unterschrift/Vertragspartner

Die AGB´s habe ich zur Kenntnis genommen und erkenne sie an.

(DZ mit)

Hotelbuchung: Nur bei Seminaren der Nr. PB-14-11 bis PB-14-028 möglich. DZ EZ

Teilnehmer/-in

Rechnungsempfänger:

Externe/r Teilnehmer/-in: ggf. Anschrift Dienststelle (Stempel)

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ABSENDER

Name

Geburtsdatum

StraĂ&#x;e (privat)

PLZ | Ort (privat)

Telefon (privat)

E-Mail

Beruf

Vorname

Telefon (dienstlich)

Funktion

Antwort

Stiftung Nazareth Bildung & Beratung Bethel Nazarethweg 7 33617 Bielefeld

Bitte als Postkarte freimachen


m auch Studiu bitur ohne Ah! möglic

>> Hier kann ich richtig durchstarten. << Unser Studienangebot

• Management • Soziale Arbeit und Diakonik • Organisationsentwicklung (MA) • Psychische Gesundheit / Psychiatrische Pflege • Pflege (ausb.- / berufsbegleitend) • Mentoring • Heilpädagogik Ob grundständig oder berufsbegleitendes Studium: Hohe Qualität des Studiums und volle Zufriedenheit der Studierenden ist unsere Maxime.

Wir bieten:

• persönliche Betreuung und Beratung zur individuellen Studienorganisation sowie zu Ihrer persönlichen Laufbahnplanung • ein offenes und wertschätzendes Lernklima • kleine Lerngruppen • praxisnahes Studium

www.fh-diakonie.de

Wir gestalten unsere Studienangebote mit Blick auf die Entwicklungen im Sozial- und Gesundheitswesen, in Europa und auf dem internationalen Markt. Wir ermöglichen eine Verbindung von Berufstätigkeit und Studium: • Präsenzveranstaltungen im Block • Lernen über Internet-Lernplattform • Regionale Lerngruppen • In den Beruf integrierte Praxisaufgaben


JAHRESPROGRAMM

B I LDU NG & B E RA T U NG BETHEL

Bildung & Beratung Bethel Nazarethweg 7 33617 Bielefeld Telefon: 0521/144-5770 0521/144- 6110 Telefax: 0521/144-6109 www.bbb-bethel.de bildung-beratung@bethel.de Träger: Stiftung Nazareth

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v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel Stiftungen Sarepta – Nazareth

Die Bildung & Beratung Bethel ist Teil des Ev. Erwachsenenbildungswerkes Westfalen und Lippe e.V. und Mitglied in der Bundesarbeitsgemeinschaft Fortund Weiterbildung in der Diakonie. Die Veranstaltungen sind durch das Weiterbildungsgesetz des Landes NRW gefördert. Die Bildung & Beratung Bethel hat ein QM-System, das gemäß DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert ist.

2014


B&B Bethel Jahresprogramm 2014