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FASCINATING BEAR, WHY HUMANS LOVE HIM SO MUCH FASZINATION BÄR, WARUM WIR MENSCHEN IHN SO LIEBEN


A little tale of the Bears Eine kleine Geschichte der B채ren


Bears are the largest land based predators of our time. Although they can be dangerous to humans, they have always fascinated them. Bear cults existed in Europe at least 70,000 years ago. In Greek mythology, Ursa Major, the big female bear, was an incarnation of the goddess Artemis and Callisto, which was regarded as the guardian of the North Star and the world axis. The infant Zeus was fed by two female bears in Crete. Bären sind die größten Landraubtiere unserer Zeit. Obwohl sie dem Menschen gefährlich werden können, faszinierten sie ihn schon immer. Bärenkulte gab es in Europa schon vor mindestens 70.000 Jahren. In der griechischen Mythologie war Ursa Major, die große Bärin, eine Inkarnation der Göttin Artemis oder Kallisto, die als Wächterin des Polarsterns und der Weltachse galt. Der kindliche Zeus wurde auf Kreta von zwei Bärinnen ernährt.


.000 Years ago, there were already Bear Cults in Europe


BERSE The Die


ERKER

were a Germanic warrior tribe: Their shirt made of bear skin, the "ber sark", gave them the strength and the courage of a bear, which is fighting for their cubs. waren eine germanische Kriegerkaste: Ein Hemd aus Bärenhaut, die „ber sark“, verlieh ihnen die Kraft und den Mut einer Bärin, die um ihre Jungen kämpft.


It can be assumed that the origin feeling of humans for bears was simply one of awe: The bears were there, where people also wanted to be - in the caves, in the woods where there was shelter and food. They attacked, were tall and strong for that reason it was difficult to get their fur and their flesh. How can we now declare that the bear has a special fascination for humans? Before the north of Europe knew the monkeys, the bear was the animal that looked the most like humans. The bear eats - like humans - from berries, roots, small animals and also has a fondness for sweet things. People walked past the assumption that humans and bears have to be closely related.

THE BEAR RISES UP AND STANDS ON TWO LEGS - WHICH APPEARED AS A STRIKING SIMILARITY TO HUMANS.


Man kann davon ausgehen, dass das Ursprungsempfinden des Menschen gegenüber Bären schlicht in Furcht bestand: Die Bären waren da, wo Menschen auch hin wollten - in den Wäldern, wo es Schutz und Nahrung gab. Sie griffen an, waren groß und stark, umso schwieriger war es, an ihr Fell und ihr Fleisch zu gelangen. Wie lässt sich nun erklären, dass der Bär für den Menschen eine besondere Faszination besitzt? Bevor man im Norden Europas den Affen kannte, war der Bär das Tier, das dem Menschen am ähnlichsten sah. Der Bär ernährt sich - wie der Mensch - von Beeren, Wurzeln, Kleintieren und hat darüber hinaus eine Vorliebe für Süßigkeiten. Die Menschen gingen früher davon aus, dass Mensch und Bär nah miteinander verwandt sein müssen.

DER BÄR RICHTET SICH AUF UND GEHT DANN AUF ZWEI BEINEN - DAS ERSCHIEN DEN MENSCHEN ALS ERSTAUNLICHE ÄHNLICHKEIT.


The Cree Indians called the bear

“FOUR-LEGGED MAN”. The sami in in northern Scandinavia speak of the

“OLD MAN WITH THE FUR GARMENT”.


Die Cree Indianer nannten den Bär

„VIERBEINIGER MENSCH“. Die Samen in Nordskandinavien sprechen von dem

„ALTEN MANN MIT DEM PELZGEWAND“.


It was not until the

th Century

that the monkey displaced the bear in his role as allegedly "the nearest relative of humans", because the emerging science discovered more and more about the genetic relationships.


The winter sleep has helped to lift Bears to the realm of myth as well. Bears disappear in the winter and emerge suddenly again in spring. Our ancestors have speculated wildly about this phenomenon. Today we know that bears do not hibernate, but keep a winter rest - with reduced body temperature and lower heart rate. Because of this they are looking for hollow tree trunks and earth or rock caves. During hibernation, the animals reduce almost no muscle meat or bones. Medical researchers hope to learn lessons from this, that can be incorporated into the treatment of bone and muscle loss.


Auch der Winterschlaf hat dazu beigetragen, Bären ins Reich der Mythen zu heben. Bären verschwinden im Winter und tauchen im Frühling plötzlich wieder auf. Unsere Vorfahren haben wild spekuliert, was diesem Phänomen stecken könnte. Heute weiß man, dass Bären keinen Winterschlaf, wohl aber eine Winterruhe einhalten, mit verringerter Körpertemperatur und niedrigerer Herzschlagfrequenz. Sie suchen dazu hohle Baumstämme auf oder liegen in Erd - oder Steinhöhlen. Während der Winterruhe bauen die Tiere kaum Muskelfleisch und Knochen ab. Medizinforscher erhoffen sich heute daraus Erkenntnisse, die in Therapien gegen Knochen und Muskelschwund einfließen könnten.


Erst ab dem

. Jahrhundert

haben Affen den Bären in seiner Rolle als angeblich „nahester Verwandter des Menschen“ verdrängt, weil die aufkommende Wissenschaft mehr und mehr über die genetischen Zusammenhänge entdeckte.


The relationship between humans and bears was not only marked by fascination, but also of cruelty. In other words, the bears have certainly suffered more by humans than vice versa. In the Roman legions, the specially trained "ursarii", captured bears with nets and pitfalls in Germania and transported them en masse to Rome. There, the animals were then killed by the thousands in the circus games. Bear baiting, that is the public killing of bears, was famous until early modern times as popular entertainment event.


Das Verhältnis zwischen Mensch und Bär war nicht nur von Faszination geprägt, sondern auch von Grausamkeit. Unter dem Strich haben die Bären durch den Menschen sicherlich mehr gelitten als umgekehrt. In den römischen Legionen gab es die speziell ausgebildeten „ursarii“. Dieses Spezial-Soldaten haben in Germanien Bären mit Netzen und Fallgruben eingefangen massenhaft nach Rom transportiert. Dort wurden die Tiere dann zu Tausenden in Zirkusspielen getötet. Die Bärenhatz, also die öffentliche Tötung von Bären, war bis in die frühe Neuzeit hinein eine beliebte Vergnügungsveranstaltung.


ELIZAVETA BUTINA FROM WALDIWOSTOK, THE MOST SUCCESSFUL BEARS HUNTER EVER

ELISAWETA BUTINA AUS WALDIWOSTOK, ERFOLGREICHSTE BÄRENJÄGERIN ALLER ZEITEN


Bears killed. B채ren erlegt


Elizaveta Butina from Waldiwostok was honored in the summer of 1937, on her 83rd Birthday, by the title "Great Hunter". Shortly before the sprightly lady had killed her 1000th Bear. Particularly remarkable in her story is, that she only just started as a 70-year-old to hunt bears. She felt suddenly threatened by the animal on her small farm and from then on made it her life's work on a daily basis to roam in the woods and hunt down bears. She even insisted to skinning them herself. Another sad existence was the dancing bears: Prisoners and bears were trained as dancing bears in Europe until the 20th Century, as a fairground attraction. Only for about a half-century the animal protection laws intervened and let this dubious "attraction" disappear from existence.


With 83 honored as the "Great Hunter"


mit 83 Jahren die "groĂ&#x;e Jägerin"


Elisaweta Butina aus Waldiwostok, die im Sommer 1937, zu ihrem 83. Geburtstag mit dem Titel „Große Jägerin“ ausgezeichnet wurde. Kurz zuvor soll die rüstige Dame ihren 1000. Bär erlegt haben. Besonders erstaunlich an ihrer Geschichte ist, dass sie erst als 70-Jährige mit der Bärenjagd angefangen haben soll. Sie fühlte sich mit einem Mal von den Tieren auf ihrem kleinen Gehöft bedroht und machte es sich fortan zur Lebensaufgabe, täglich in den Wäldern umherzustreifen und Bären den Garaus zu machen. Sie ließ es sich auch nicht nehmen, ihnen eigenhändig das Fell abzuziehen. Eine weitere traurige Existenz führten die Tanzbären: Gefangene und abgerichtete Bären waren in Europa als Tanzbären bis in das 20. Jahrhundert hinein eine Jahrmarktsattraktion. Erst seit etwa einem halben Jahrhundert greifen hier Tierschutzgesetze und haben diese zweifelhafte „Attraktion“ von den Straßen verschwinden lassen.


What made the almost untamable, dangerous predator into a cuddly Teddybear? This only began when the bear had almost disappeared from our forests. In Germany the bear only survived in the childrens nursery. Humans has long robbed the natural havens of the animal's our cities are getting bigger and invading the natural world with road networks and single-family homes. For the bear there is hardly any space in Europe, and now a days the contact between humans and bears only take place in the zoo .


Wie konnte aus dem kaum zähmbaren, gefährlichen Raubtier ein „Kuschelbär“ werden? Dieses ist erst entstanden, als der Bär aus unseren Wäldern fast verschwunden war. Überlebt hat der Bär in Deutschland nur im Kinderzimmer. Der Mensch hat dem Tier längst seine natürlichen Rückzugsgebiete geraubt - unsere Städte werden immer größer und wir zersiedeln die Natur mit Straßennetzen und Einfamilienhäusern. Für den Bären ist in Europa kaum noch Platz, und der Kontakt zwischen Mensch und Bär findet heute nur noch im Zoo statt.


BÄREND


NDRECK "bear shit" - southern Germany, Switzerland and Austria licorice sweet is often in spoken dialect referred to bear shit Bärendreck - süddeutschen Sprachraum, in der Schweiz sowie in Österreich wird die süße Lakritze mundartlich oft auch Bärendreck genannt


In southern Germany, Switzerland and Austria licorice sweet is often in spoken dialect referred to as bear shit because of Ulm (later Nuremberg) based Confectioners Karl Baer who held many types of licorice sweet patents. Another theory for the origin of this expression is from the disformed shape of the licorice in early years. They reminded people of the droppings of bears. Licorice is made ​​from licorice sweet root and bears like sweet things, the is another connection to the name.


Im süddeutschen Sprachraum, in der Schweiz sowie in Österreich wird die süße Lakritze mundartlich oft auch Bärendreck genannt, weil der Ulmer (später Nürnberger) Süßwarenfabrikant Karl Bär auf viele Lakritzarten teilweise europaweite Patente innehatte. Eine andere Theorie für den Ursprung dieses Ausdrucks ist, die unförmige Klumpen Form in der Lakritze früher verkauft wurde. Sie erinnerten sehr and die Hinterlassenschaften von Bären. Da Lakritz aus eingedicktem Süßholzsaft gemacht ist, und Bären Süßes mögen, könnte die Verbindung aber auch daher kommen.


Bär  

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