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Kopter im digitalen Höhenflug Digitalisierung ohne Kompromisse: Während viele Unternehmen noch zögern, verfolgt die Kopter Group AG konsequent und engagiert die Vision eines komplett digi­ talisierten Unternehmens. Lesen Sie, wie das einzigartige Projekt gestemmt wird.

In den Montagehallen im glarnerischen Mollis testen Techniker die Prototypen des ersten Schweizer Helikopters. 2019 soll die Zertifizierung des Mehrzweckhelikopters SH09 abgeschlossen sein. Bereits kurz danach will das Unternehmen mit der Serienproduktion beginnen; schon heute liegen zahlreiche Bestellungen vor. Digitalisierung ohne Wenn und Aber Mit demselben Elan, den die Firma in Produktion und Tests der Heli­ kopter steckt, treibt sie auch die Digitalisierung voran. Kopter durchläuft zurzeit eine wohl einzigartige Transformation von einer reinen Engineering-Firma zu einem Industrieunternehmen, das als Produzent und als Service-Provider tätig sein wird. Dies hat deutlich höhere Anforderungen an die IT zur Folge; sämtliche Unternehmensbereiche sollen digitalisiert werden. «Unser Vorteil ist, dass wir als relativ junge Firma auf grüner Wiese unsere Produkte und Dienstleistungen bauen können», sagt Günther Saathoff, Vice President Information Technology bei Kopter. Die Voraussetzungen sind vielversprechend, trotzdem bleibt die Transformation eine Herkules­aufgabe. Deshalb werden die Projekte Schritt für Schritt vorangetrieben – unter anderem mit strategischen Partnerschaften wie derjenigen mit Swisscom.

«Mit ein paar Klicks erstelle ich Reports oder Kennzahlen-Auswertungen und kann diese noch während eines Meetings auf unterschiedliche Fragestellungen anpassen – innert Sekunden!» Günther Saathoff Vice President Information Technology, Kopter Group AG

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AUSKÜNFTE ZUM PROJEKT KOPTER GROUP AG

Entwicklung, Produktion und Unterhalt von Mehrzweckhelikoptern Rund 300 Mitarbeitende

Günther Saathoff Vice President Information Technology www.koptergroup.com SWISSCOM (SCHWEIZ) AG

© Bilder: Raisa Durandi

BI statt Excel: Sekunden statt Tage Die betriebswirtschaftlichen Finanzdaten des Unternehmens werden heute durch die Business-Intelligence-Lösung SAP Business Objects BI strukturiert und visuell zur Verfügung gestellt. «Bis vor Kurzem mussten die aktuellen Finanzdaten für jede Auswertung als Excel-Dateien aus dem System abgerufen und weiterbearbeitet werden. Heute stehen sämtliche Informationen und Kennzahlen allen berechtigten Nutzern übersichtlich und in aktuellster Form zur Verfügung», sagt Günther Saathoff. Mit der konsolidierten Sicht auf die Daten werden etwa Informationen zu Lieferanten, Aufträgen oder Rechnungen auf der grafischen Oberfläche ersichtlich. Alle Informationen ohne Medienbrüche Dies ist ein erster kleiner Schritt zur Vision: «Nachdem einmal alle Finanzdaten und das Controlling auf diese Weise optimiert worden sind, werden wir auch Logistik, Produktion, Sales und Distribution – also das komplette SAP-System mitsamt allen Schnittstellen – ins Business-Intelligence-System integrieren.» Sämtliche Anwendungen sollen künftig im Browser genutzt werden können – egal, aus welcher Quelle die Daten stammen und welche Software im Hintergrund läuft. Die Vision eines durchgängig digitalisierten Unternehmens sieht eine zentrale Datenspeicherung für alle Unternehmensbereiche vor. «Da wir das erforderliche Knowhow im Unternehmen nicht zur Verfügung haben, bauen wir auf die Erfahrung von Swisscom. Insbesondere in den Bereichen SAP, BI und Big Data profitieren wir stark», erklärt Saathoff.  

SAP Full Service Provider mit rund 400 Spezialisten

Matthias Mohler Head of Analytics Consulting matthias.mohler@swisscom.com www.swisscom.com/sap

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