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Samaritersammlung 2005

Erste Hilfe im Sport – Neues Kursangebot der Samariter Foto: ZVG

Die Samaritersammlung 2005 vom 29. August bis am 10. September steht unter dem Motto «Erste Hilfe im Sport». Gerade in diesem Bereich engagiert sich der Samariterverein stark, zum Beispiel indem er Sanitätsdienste bei allen Arten von Sportanlässen übernimmt. Wer kann sich die nicht ganz harmlosen Grümpelturniere gut ohne das Samariterzelt vorstellen? Weiter hat der Samariterverein einen Kurs für aktive Sportler und Sportlerinnen, aber auch für Trainer entwickelt, der Kenntnisse der ersten Hilfe und Grundregeln der Prävention vermittelt. Der Kurs wird ab 2006 in der ganzen Schweiz angeboten. Während der laufenden Sammelaktion erhält jeder Spender den Ratgeber «Erste Hilfe im Sport» mit wertvollen Informationen für all jene, die in ihrer Freizeit selbstständig Sport betreiben.

Studie über die Effizienz und die Produktivität in den Schweizer Spitälern

Foto: Prisma

Effizienzsteigerung besonders bei den Uni-Spitälern Gemäss einer im Auftrag des Bundesamtes für Statistik (BFS) von der Universität Lugano und der ETH Zürich durchgeführten Studie aus dem Jahr 2002 hat die Effizienz der Schweizer Spitäler zwischen 1998 und 2001 zugenommen. Besonders ausgeprägt ist die Effizienzsteigerung in den Universitätsspitälern. Trotz klar höherer Kosten, die auf die grosse Bandbreite an behandelten Erkrankungen, höhere Personalkosten sowie umfangreiche Forschungsund Lehrtätigkeiten zurückzuführen sind, liegt die durchschnittliche Aufenthaltsdauer bei neun Tagen gegenüber 16 Tagen bei kleineren Spitalbetrieben.

Es wurden keine statistisch signifikanten Effizienzunterschiede zwischen den öffentlichen und den privaten Spitälern festgestellt. Die Zunahme der ambulanten Behandlungen hat nur eine geringe Kostenwirkung. Aus wirtschaftlicher Sicht ist somit der Ausbau der ambulanten Aktivitäten interessant. Die Studie kommt zum Schluss, dass in den meisten Spitalbetrieben noch mehr Effizienzverbesserungen möglich wären, insbesondere durch Optimierung der Behandlungskapazität und der Anzahl Betten. Dies gilt insbesondere für Spitäler mit weniger als 200 Betten.

infosantésuisse Nr. 9/2005 deutsch  

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