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im fokus // square dance

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Viel mehr als nur zuschlagen kboxen Boxen trifft Kic Wer an Boxen denkt, hat oft zwei muskelbepackte Männer mit Mundschutz vor Augen, denen - sich gegenseitig im Ring gegenüberstehend – das Blut aus der Nase tropft. Doch Boxen ist weder ein Männersport, noch eine reine „Schläger-Sportart“. Dahinter steckt viel Technik, Kampfgeist und Fairness. Und beim Kickboxen? Hier ist es genauso. Doch was ist eigentlich der Unterschied zwischen Boxen und Kickboxen? Um dieser Frage nachzugehen, haben wir uns mit zwei erfahrenen Sportlern unterhalten.

Boxen „Beim Boxen darf man nur Fausttechniken anwenden, das Gewicht wird auf beide Beine verlagert und man hat eine unmittelbare Nähe zum Gegner“, weiß Sebastian Schunk, ehemaliger Profi im Boxen und Kickboxen. „Beim Kickboxen dagegen darf man alle Faust- und alle Fußtechniken einsetzen – allerdings nur über der Gürtellinie. Das Gewicht lagert dabei hauptsächlich auf dem hinteren Fuß.“ Das Ziel beim Boxkampf ist, möglichst viele Treffer beim Gegner zu erzielen oder ihn oder sie K.O. zu setzen. Die Anfänge des Boxens gehen bis zu den Ägyptern zurück. Auch bei den antiken Olympischen Spielen in Griechenland wurden Boxkämpfe ausgetragen und später in Rom fanden die bekannten Gladiatorenwettkämpfe statt. Dort ging es aber weitaus ungeregelter zu als heutzutage. Dies ist auf die Weiterentwicklung zu sogenannten Preiswettkämpfen im 17. und 18. Jahrhundert in England zurückzuführen.

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Sportecho Dez 19/ Jan20  

Sportecho Dez 19/ Jan20  

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