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ECHO

SPORT BA Spielen. Ein schön verpacktes Geschenk erwartet Donat nicht von den Bisons überreicht zu bekommen, aber definitiv möchten er und sein Team gegen die Badener punkten.

Marco Donat ist vom Neuzugang überzeugt: „Mit Shuni haben wir einen Libero mit sehr viel Erfahrung verpflichten können, er war Meister in Japan und hat mit den Drachengöttern die World League 2016 gespielt. Was wir in den ersten Spielen gesehen haben, ist, dass er unser Spiel stabilisiert, er hat eine sehr gute Annahme, sein Stellungsspiel und seine Abwehrreflexe sind beeindruckend.“ Auch habe man sich bewusst für Watanabe entschieden, da er sein Wissen und Können mit dem noch jungen Libero-Kollegen Tobias Werner teilen werde, so Donat. Ein weiterer positiver Aspekt: „Unser Interims-Libero Jonas Sagstetter konnte wieder auf seine Stammposition auf Außen rutschen, das gibt mir eine Wechseloption mehr und macht uns ein Stück unberechenbarer.“ An dieser Stelle lobt der HEITEC-Teamchef nochmals ausdrücklich Sagstetter: Dieser habe seine Sache als Übergangs-Libero sehr gut gemacht, Ruhe ins Spiel gebracht und sich komplett in den Dienst der Mannschaft gestellt. „Der Sieg gegen die Grizzlies ist ganz sicher auch ihm zu verdanken.“

Und am 22. Januar (19:30 Uhr) ist der Rekordmeister VfB Friedrichshafen zu Besuch an der Regnitz. Wie die Berlin Recycling Volleys schweben die Bodensee-Schwaben etwas über den Dingen, aber beim Pokalspiel in der ZF-Arena Friedrichshafen brachten die HEITEC VOLLEYS den Rekordmeister und Pokalsieg-Abonnenten mächtig ins Schwitzen. Nur knapp und nach „Überlänge“ retteten sich die Schwaben im vierten Satz mit 32:30 vor einer drohenden Entscheidung im Tiebreak. Libero Shunsuke Watanabe musste sich das Match vom Pressebereich aus ansehen, da er damals noch keine Arbeitserlaubnis hatte. Das wird dann zu Jahresbeginn anders sein und so sehnt sich der ansonsten ruhige, aber auf dem Spielfeld aufdrehende Japaner nach einer Chance, den Bamberger Fans zu zeigen, dass die HEITEC VOLLEYS mehr können als nur mitzuspielen. / Manohar Faupel // Fotos: © Daniel Löb für HEITEC VOLLEYS

Dass Verpflichtung, Anreise, Transfer und Spielbefähigung für die Erste Liga in nur 7 Tagen über die Bühne gingen, war für Manohar Faupel, Manager Spielbetrieb, ein Glücksfall. „Mit dem Spieleragenten hatten wir schnell den richtigen Spieler identifiziert, denn Shuni wollte unbedingt nach Europa und sich dort beweisen. Er saß direkt im Flieger, parallel haben wir schon die Ausländerbehörde und die Agentur für Arbeit warmlaufen lassen.“ Uneingeschränkt positiv, so Faupels Urteil zur Zusammenarbeit mit beiden Ämtern in Haßfurt und Neustadt an der Saale, die sich sehr kooperativ gezeigt hätten. Trotz aller administrativen Auflagen und Querverbindungen sei der Antrag in der höchstmöglichen Geschwindigkeit geprüft und positiv bestätigt worden. Somit sind die HEITEC VOLLEYS gut aufgestellt, nur die letzte Konsequenz, die fehlt dem Volleyball-Macher Rolf Werner noch: „Die Mannschaft spielt gut, belohnt sich aber nicht für die Mühen ihrer Arbeit. Das ist dann besonders ärgerlich, wenn man wie in Herrsching die Chance auf einen Punkt hat, aber nicht durchzieht. Ich weiß, dass man als Aufsteiger geduldig sein und Gewinnen lernen muss. Das ist, was ich mir am meisten wünsche, dass der Knoten platzt und das Team sein volles Potential ausschöpft.“

fängt im h c e T h Hig

Letzteres sollten die Erstliga-Volleyballer am 21. Dezember (19:30 Uhr) in der Brose Arena Bamberg unter Beweis stellen. Mit den Volleyball Bisons Bühl kommt vor Weihnachten ein Team, das ähnlich unterwegs ist: immer am Rande zur sehr guten Leistung, aber mit zu wenig Zählbarem aus den

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Sportecho Dez 19/ Jan20  

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