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SPORT BA in und um Bamberg

ECHO

dez.jan 2017/18

BG LITZENDORF Seit 25 Jahren eine Erfolgsgeschichte

Nachhall

RT O P S R E S S O R G

REGIONAL

Was macht eigentlich ...

AMERICAN FOOTBALL

SV FRENSDORF DAMEN

Bernd Eigner?

Einer für alle, alle für einen!

Immer nah am Ball und am Menschen


Gesundheitsmessse

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stammplätze // editorial

ECHO

SPORT BA

Liebe Sportfreunde, seit etwas mehr als zwei Jahren besteht der Förderkreis goolkids und hat in dieser Zeit schon eine Reihe von Aktivitäten initiiert und Veranstaltungen etabliert. Sei es die Sportgala, sei es der MiteinanderCup oder ein alljährliches Benefizspiel. Für das Engagement, sozial schwächeren Kindern mit integrativen Sportangeboten Zugang zu Sport zu ermöglichen, wurde goolkids jetzt mit dem oberfränkischen Integrationspreis der Regierung von Oberfranken ausgezeichnet. Für die Rubrik Nachhall unterhielten wir uns diesmal mit dem ehemaligen Fußball-Profi des FC St. Pauli, Bernd Eigner. Er ließ seine Karriere als Spieler mit einigen Anekdoten zu den unterschiedlichen Vereinen Revue passieren, blickte auf seine ersten Stationen als Trainer zurück und gab einen Einblick in sein derzeitiges Berufs- und Trainerleben. Den sportlich erfolgreichsten Sommer seit Vereinsbestehen konnte in diesem Jahr die Basketballgemeinschaft Litzendorf erleben. Mit Damen- und Herrenmannschaften in der Regionalliga sowie auch hochklassig erfolgreichen zweiten Mannschaften und starken Nachwuchsmannschaften steht die BG so gut da wie sonst kaum ein Verein im weiten Umfeld. Doch neben dem sportlichen Aspekt bietet gerade auch das gesellschaftliche Engagement, das dort betrieben wird, Grund genug, sich kurz vor dem 25jährigen Bestehen näher mit dem Verein zu befassen.

Viel Spaß beim Lesen und eine besinnliche Weihnachtszeit wünscht Ihnen

Ihr Sportecho-Team

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// inhalt

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SPORT BA

REGIONAL // kleiner sport goolkids erhält oberfränkischen Integrationspreis . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 // fussball SV Frensdorf Damen: Immer nah am Ball und Menschen . . . . . . . . . . . . 10

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// brose bamberg „Wunder gibt es immer wieder“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25

NACHHALL // was macht eigentlich ... Bernd Eigner? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

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Im FOKUS // bg litzendorf Seit 25 Jahren eine Erfolgsgeschichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

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STAMMplätze // großer sport American Football - Einer für alle, alle für einen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 // kurzpässe Kurznachrichten und Verlosungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 // editorial . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 // impressum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9

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Fotoquellen: Bayer 04 Leverkusen, Julian Megerle, Bernd Eigner privat, Bernd Oelsner, Titelseite: Manuel Werner

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SPORT BA

l l a b t o o F n a c i r Ame

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n e in e r fü e ll a , e ll a r Einer fü strengere Regeln und auch eine genauere Regelauslegung gibt. Grundsätzlich ist Flag Football die kontaktärmere Variante, die oft mehr als Freizeitsport gespielt wird. Die Art und Weise, der Raumgewinn, die Versuche, das miteinander Agieren, das alles ist genauso wie beim American Football, weshalb es, wie gesagt, hervorragend ist, um Kinder an den Sport heranzubringen.“

merican Football boomt! Warum? Wer an den amerikanischen Kultsport denkt, dem fallen spontan vielleicht große Jungs mit breitem Rücken ein, doch American Football ist viel mehr! Bei keiner anderen Sportart ist es so egal, ob man dick, dünn, groß oder klein ist – es gibt für jeden eine passende Position.

Wie genau funktioniert American Football?

Die Bamberg Phantoms Sabine Schubert, erste Vorsitzende der Bamberg Phantoms, erklärt kurz und prägnant: „Es ist ein Spiel um Raumgewinn, der durch Werfen oder Laufen erreicht wird. Es gibt eine Angriffs- und eine Verteidigungsformation, wie beim Fußball: elf gegen elf. Das angreifende Team hat vier Versuche, um zehn Yards zu überwinden. Gelingt dies, bekommt es vier neue Versuche. Das Ziel ist, den Ball in der Endzone für einen Touch Down zu platzieren. Danach kann man entweder noch einmal hineinlaufen, dann gibt es zwei Punkte, oder man kickt hinein, für einen Punkt. Sozusagen: Schach auf dem Rasen.“ Ein Spiel ist in vier Viertel unterteilt, Gewinner ist die Mannschaft, die am Ende des vierten Viertels am meisten Punkte erzielt hat.

Sabine Schubert selbst kam vor über 14 Jahren über ihre Söhne zum American Football. Am Anfang war sie eine fahrende Mutter, die ihre Kinder supportete, bei den Spielen zusah. Aber nach und nach engagierte sie sich immer mehr im Verein. Zuerst hat sie an den Spieltagen mitgeholfen, dann kam Organisatorisches, wie zum Beispiel Passanträge stellen. Danach agierte sie als Jugendleiterin und mit Gründung des Vereins ist sie erste Vorsitzende geworden. „Der Sport hat mich einfach begeistert. Ich finde es sehr schade, dass ich American Football nicht schon früher für mein Leben entdeckt habe, weil es einfach eine faszinierende Sportart ist.“ Auch ihre Söhne sind beide noch als Trainer und Spieler im Verein aktiv. Den Verein, Bamberg Phantoms, gibt es seit Ende 2010. Damals löste man sich aus den Bamberg Bears aufgrund zu unterschiedlicher Ansichten im Bereich Jugendarbeit und schloss sich zu einem neuen Verein zusammen, den Bamberg Phantoms. 2011 wurde Aufbauarbeit geleistet und 2012 startete man dann mit einer Jugend- und einer Herrenmannschaft in die Liga. Mittlerweile hat sich der Verein weiterentwickelt und ist in den klassischen Altersgruppen überall vertreten, wodurch sich auch das Spektrum des Altersangebots im Laufe der Jahre erweitert hat. Aktuell zählen die Bamberg Phantoms an die 100 Mitglieder. Insgesamt gibt es fünf Mannschaften. Einmal die Senior Mannschaft, einmal die U19 Flag- und die U19 Tackle-Mannschaft und einmal die U15 Flag- und Tackle-Mannschaft. „Jedoch besteht die U15 Flag-Mannschaft

Flag Football Es gibt auch verschiedene Varianten von Football. Beim sogenannten Flag Football tragen die Spieler zum Beispiel Gürtel um die Hüften, an denen zwei Flaggen befestigt sind. Frau Schubert erklärt: „Wenn man eine Flagge zieht, dann gilt der Gegner als gestoppt, wie getackelt. Es ist eine Einsteigervariante, die sich besonders gut für jüngere Kinder eignet, um sie an American Football heranzuführen. Darüber hinaus ist Flag Football auch gut im Schulsport zu spielen. Man kann den Sport mit wenig Geld betreiben und auch die Regeln sind um einiges einfacher. Natürlich wird Flag Football aber auch ganz normal in der Liga in verschiedenen Altersklassen geführt, wobei es dann

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großer sport // bamberg phantoms

aus den Tackle-Spielern, genau wie bei der U19. Das liegt daran, dass die beiden Varianten zu verschiedenen Zeiten im Jahr gespielt werden. Somit kann man den Fokus unterschiedlich legen und verschiedene Vorlieben ansprechen. Vor allem aber ist es dadurch möglich, das ganze Jahr über etwas zu bieten, da die Saison jeweils auf drei Monate begrenzt ist. Dadurch stünde das Verhältnis Saison zu Training 3 zu 9, was durch die Komplexität des Sports zwar angebracht, aber bei Weitem natürlich nicht ausgewogen ist. Durch die Möglichkeit des Wechsels zwischen den Varianten können wir mehr Attraktivität und Abwechslung bieten“, beschreibt Sabine Schubert.Der größte Erfolg der Bamberg Phantoms war die Bayerische Meisterschaft in der Jugend. Aber auch die Herren können mit zweimaliger Playoff-Teilnahme, einmal um den Aufstieg in die Regionalliga, glänzen.

investieren nicht in die Jugend, weil es sehr geld- und zeitaufwändig ist. Man muss sich mehr kümmern, Kinder sind nicht mobil, brauchen mehr Unterstützung von Zuhause. Uns ist es das definitiv wert. Wir haben ein gesundes Eigenwachstum, das die U15 in die U19 Mannschaft schiebt und die U19 in die Herrenmannschaft. Natürlich gibt es keine eins-zu-eins-Übergabe, da sich im jugendlichen Alter ja auch beruflich viel verändert, aber es funktioniert und so hatten wir nie Probleme eine Herrenmannschaft zu etablieren und müssen darüber hinaus nicht immer wieder bei Null anfangen. Außerdem greift alles ineinander, man hilft sich gegenseitig, gestaltet ein schönes Miteinander, wodurch die Kinder auch viel lernen.“ Doch das ist nicht alles. Frau Schubert fügt hinzu: „Meiner Meinung nach ist es auch besonders wichtig, die Jugend zu fördern, weil die Kinder in der heutigen Zeit oft nur vor dem PC oder Tablet sitzen. Noch dazu wird der Schulsport immer weiter gekürzt.“ Beim American Football dagegen können sich die Kinder auspowern und zusätzlich eine Gemeinschaft finden.

Fokus auf der Jugend Für Sabine Schubert steht fest: Ohne eine gesunde Jugendarbeit gibt es auch keine gesunde erste Mannschaft. „Viele

Die Randsportart boomt Woran liegt das? Die Vereinsvorsitzende meint: „Vor allem das FreeTV hilft unheimlich, rückt den Sport in die Öffentlichkeit und zeigt, American Football gibt es überall.“ Auch im Austausch mit anderen Vereinen macht Sabine Schubert immer wieder die Erfahrung, dass viel Zulauft kommt.Ein weiterer Grund für das steigende Interesse an American Football ist, dass jeder den Sport ausüben kann. Sabine Schubert stellt fest: „American Football ist völlig unabhängig von Größe, Gewicht und Alter. Man muss es wollen und teamsportaffin sein. Es gibt für jeden die richtige Position und im Laufe der Jahre entwickelt man sich auch darauf hin. Es gibt zwar ein Probetraining, aber am Wichtigsten ist, dass man zuverlässig und sich bewusst ist, dass es Kontakt gibt. Und vor allem sollte man Bock auf den Sport haben.“ Laut Frau Schubert, gibt es keine andere Sportart, bei der jeder seine Erfolge feiern kann. Viele Kinder werden beim Fußball ausgemustert, weil sie in ihrer Entwicklung kräftiger und dadurch langsamer werden. Beim Hand- oder Basketball können viele nicht mitspielen, weil sie nicht fangen, nicht mit dem Ball umgehen können. Beim American Football brauchen sie das gar nicht zwingend, stattdessen können sie verteidigen oder den Quarterback schützen. Dicke, Dünne, Langsame, Schnelle – jeder wird gebraucht. Auch im Schulsport haben viele Kinder negative Erlebnisse erfahren, doch beim American Football können sie durchstarten. „Gerade an der Offense Line, den Quarterback verteidigen, in der NFL sind das die bestbezahlten Positionen nach dem

Voraussichtlicher Saisonstart ist der 15.12.2017

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SPORT BA

Quarterback“, hebt Frau Schubert hervor.Auch das Thema Ausrüstung ist bei den Bamberg Phantoms kein Problem, weil hier kostenlose Leihausrüstung unbegrenzt angeboten wird. Gerade für Kinder, die sich ja ständig weiterentwickeln und wachsen, erleichtert das den Einstieg enorm.

DER VEREIN Bamberg Phantoms e.V. Gegründet: 2010 Mitglieder: 100

Das Training der Bamberg Phantoms

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Für jedes Training wird ein bestimmter Fokus gelegt. Sabine Schubert erläutert: „Man fängt immer mit einem Warm Up an und endet mit einem Cool Down. Alles dazwischen ist unterschiedlich. In der Halle wird viel auf Kondition und Koordination gesetzt. Beim Training draußen, außerhalb der Saison, wird Positionstraining durchgeführt, bei dem jede Position mit dem jeweiligen Coach arbeitet. In der Saison geht es dann um Spielzüge und das Einstellen auf den nächsten Gegner. Aber auch die Theorie ist ein Bestandteil des Trainings. Einen klassischen Ablauf gibt es also nicht.“ Die Bamberg Phantoms trainieren dienstags, donnerstags und samstags. Der Ort variiert beispielsweise aufgrund der Wetterbedingungen, aber auch aufgrund des großen Einzugsgebietes. Sogar Leute aus Coburg oder Schweinfurt fahren extra für das American Football Training zu den Phantoms. Wie sich das für einen American Football Verein gehört, haben die Bamberg Phantoms auch ihre eigenen Cheerleader. Diese sind nicht auf Meisterschaften ausgelegt, sondern supporten das Team. Obwohl sie auch eigene Auftritte und Veranstaltungen organisieren, ist man auf das klassische Cheerleading festgelegt: Anfeuern, Halbzeitshow – eben Team Support. Ihr Training findet dienstags und samstags statt.Viele verbinden American Football neben großen, starken Jungs mit dem Super Bowl – das Ereignis. Auch bei den Phantoms steht das dick im Kalender. Seit es den Verein gibt, sieht man sich gemeinsam das Spiel an. Im Februar ist es wieder so weit. Zum dritten Mal veranstaltet der Verein eine Super-Bowl-Party im Odeon Kino. Es gibt typisch amerikanisches Essen, wie Pulled Pork oder Hotdogs. Daneben viele Super Bowl Cakes, sogar das Stadion wird nachgebaut. Auch ein Fanstand mit Fan Wear der Teams der NFL ist am Start. Doch vorrangig steht natürlich das Erlebnis, gemeinsam das Spiel anzuschauen, eine tolle Stimmung im Saal zu haben.

trainieren hier, machen unsere Theorie dort. Es wäre toll, wenn wir eine Chance hätten, dass sich hier etwas tun würde.“ Nichtsdestotrotz ist für Sabine Schubert auch wichtig, dass die Vereinsarbeit weiterhin gut klappt, dass die Phantoms stetig wachsen, tolle neue Leute kommen und natürlich, dass sie Erfolg haben. Das Team freut sich über jeden, der Lust hat, sich American Football bei den Bamberg Phantoms einmal aus der Nähe anzusehen. / Sabine Schleich // Foto: Bamberg Phantoms

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Zukunftswünsche Für die Zukunft spricht die erste Vorsitzende der Phantoms noch ein Problem des Vereins an. „Unser größter Wunsch wäre es, ein eigenes Gelände, ein Vereinsheim zu haben. Im Moment wandern wir von A nach B,

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kleiner sport // goolkids

goolkids erhält oberfränkischen Integrationspreis

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aber auch Misserfolge verarbeiten. „Vorurteile und Berühungsängste verschwinden ganz von selbst, wenn Teamplay gefragt ist“, so Piwernetz.Teamplay wird tatsächlich groß geschrieben bei goolkids, wo ein großes Netzwerk an ehrenamtlichen Helfern die vielen Angebote stemmt. Projektleiter Robert Bartsch zeigte sich froh und stolz über die Anerkennung. „Der Preis ist ein Motivationsschub, um auch die nächsten Etappen auf dem Weg zum Inklusionsstandort Bamberg zu meisten“, so Bartsch

eit etwas mehr als zwei Jahren besteht der Förderkreis goolkids und hat in dieser Zeit schon eine Reihe von Aktivitäten initiiert und Veranstaltungen etabliert. Sei es die Sportgala, die im Frühjahr zum zweiten Mal stattfand, sei es der MiteinanderCup oder ein alljährliches Benefizspiel. Und alles für den guten Zweck der Nachwuchsförderung. Sozial schwächeren Kindern mit integrativen Sportangeboten Zugang zu Sport zu ermöglichen, hat sich goolkids zur Aufgabe gemacht. Überdies konnte goolkids Anfang September den bundesweit ersten Sammel-Center für gebrauchte Sportausrüstung einweihen. Alles Gründe, die jetzt zur Auszeichnung mit dem oberfränkischen Integrationspreis der Regierung von Oberfranken führten.

Weihnachtsbasar für gebrauchte Sportklamotten Damit die Teilnahme am Sport nicht an den finanziellen Möglichkeiten der Eltern scheitert, organisierte der Förderkreis darüber hinaus bislang zweimal im Jahr einen Gratis-Basar, auf dem die über das Jahr in den Sammelboxen abgegebene gebrauchte Sportklamotten ausgegeben wurden. Unzählige Schulen und Vereine haben eine goolkids Sammelbox aufgestellt und unterstützen auf diese Art die Arbeit des Förderkreises. Mit dem neu eingerichteten Sammel-Center sollen Kinder, Jugendliche und Vereine das ganze Jahr über auf die Sachspenden kostenlos zugreifen können. „In unserem Sammel-Center wollen wir die Sportsachen nicht nur lagern“, sagt er. „Es dient vor allem als zentrale Ausgabestelle.“ Vorbeikommen kann jeder, dessen Fußballschuhe verschlissen sind oder der keine Hose mehr zum Trainieren hat. Bamberger, Europäer oder Flüchtlinge: „Vorbeikommen kann jeder, ohne Ausnahme“, fügt er hinzu. Am 2. Dezember von 11 bis 14 Uhr findet am Sammel-Center in der Armeestraße nun ein Weihnachtsbasar statt, bei dem wieder die Möglichkeit besteht, sich für die Wintersaison einzudecken. / Manuel Werner // Foto: W. Traßl (Regierung von Oberfranken)

Bindeglied zwischen Sportvereinen und sozial benachteiligten Kindern Regierungspräsidentin Piwernetz und Integrationsstaatssekretär Johannes Hintersberger haben Initiativen ausgezeichnet, die sich dafür einsetzen, dass Zuwanderer in der Region Fuß fassen und mit der einheimischen Kultur vertraut gemacht werden. Ziel ist es, die Integration dauerhaft bleibeberechtigter Personen zu fördern. Das Preisgeld in Höhe von insgesamt 5000 Euro wird vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration für die Anerkennung von bürgerschaftlichem Engagement im Bereich Integration zur Verfügung gestellt.„Der Förderkreis goolkids dient als Bindeglied zwischen Sportvereinen und sportinteressierten Asylsuchenden sowie allen anderen sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen“, sagte die Regierungspräsidentin von Oberfranken Heidrun Piwernertz bei der Preisverleihung in Bayreuth. Seit mehr als zwei Jahren können die jungen Leute dank goolkids untereinander Beziehungen knüpfen, gemeinsam Erfolge feiern,

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impressum

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kurzpässe

SPORT BA

Herausgeber: Verlagsecho Bamberg e.K. – Inhaber: Manuel Werner Heinrichsdamm 28, 96047 Bamberg Telefon: 09 51 / 18 07 50 82 Fax: 09 51 / 18 09 95 93 Mobil: 01 78 / 9 74 80 80 www.sportecho-bamberg.de info@sportecho-bamberg.de

Karten für SuperBowlParty zu gewinnen Am 4. Februar kommenden Jahres findet in Minneapolis der 52. SuperBowl statt, das Endspiel der NFL im American Football. Der ortsansässige Verein Bamberg Phantoms veranstaltet an diesem Tag im Odeon Kino in Bamberg eine SuperBowlParty, für die er 1x2 Karten verlost. Einlass ist ab 21 Uhr, inklusive für den Gewinner sind eine Kaffee-Flatrate sowie SuperBowlCakes ab der Halbzeit. Wer gewinnen möchte sendet bitte bis zum 31. Dezember diesen Jahres eine Mail mit dem Betreff „SuperBowlParty“ an superbowlparty@gmx. net und beantwortet die Frage, welcher Superstar als Headliner der Halftime-Show auftreten wird. Der Gewinner wird zeitnah nach Ende des Gewinnspielzeitraums vom Verein benachrichtigt und auf der Gästeliste vermerkt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Bankverbindung: VR Bank Bamberg eG, Willy-Lessing-Straße 2, 96047 Bamberg (GENODEF1BA2), IBAN: DE19770601000001565885 Redaktionsleitung: Manuel Werner (V.i.S.d.P.), redaktion@sportecho-bamberg.de Redaktion: Sabine Schleich Julian Megerle Bernd Oelsner

Grafik & Satz: Sandra Trunk, st@sandra-trunk.de Anzeigenleitung: Manuel Werner, m.werner@sportecho-bamberg.de Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 1/2014 vom 01.09.2014

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Der Hersteller von GUAMPA Energy unterstützt die fränkische Region in verschiedenen Projekten, schließlich ist der Hauptsitz in Nürnberg. Der Partner der fränkischen Spitzenteams Brose Bamberg und Ice Tigers ist seit fast 150 Jahren und nun in der 4. Familiengeneration im Handel mit Grundstoffen tätig, seit 2016 gibt es eine neue Eigenmarke als grüne Dose mit dem paraguayanischen Tukan im Supermarkt. Gemeinsam mit GUAMPA Energy verlosen wir 5 Trays á 24 Dosen des Energydrinks. Wer einen Tray gewinnen möchte, sendet bitte bis zum 31. Dezember 2017 eine Mail mit dem Betreff „Energy“ an gewinnen@sportecho-bamberg.de und beantwortet die Frage, welches Mittel in diesem Energydrink zum Süßen verwendet wird. Die Gewinner werden zeitnah nach Ende des Gewinnspielzeitraums benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. / Foto: Ferdinand Kreutzer Sabamühle GmbH

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Immer nah am Ball und Menschen m Gesrpäch i r e t h c i R t r e b u Trainer H

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konnte ich 2 Tore beisteuern.“ Organisiert wurde dieses Highlight vom Sportverbund Bayern. „Da ist man schon viel herumgekommen“, meint er und lächelt. Erfahrungen, die ihm später helfen sollten.

wischen dem Geklirr der Tassen, Teller und den Gesprächen an den Nachbartischen spricht Hubert Richter in sein Smartphone: „Du musst ein paar Ausfallschritte zur Dehnung machen, dann gibt sich das wieder“, erklärt er der Person am anderen Ende der Leitung. Er beendet das Telefonat, legt das Smartphone neben den Kaffee und sagt mit gelassener Stimme: „Fußball.“

Vom Angriff in den Trainerstand Mit Mitte 20 folgt dann der Ausstieg aus den aktiven Herren. Denn es sollte auch beruflich nach vorne gehen. 1972 eingestiegen als sogenannter Bundesbahnaspirant, machte Richter halt auf allen Stationen der Deutschen Bundesbahn und beschritt seinen Weg vom Betriebsdienst hin zum Verwaltungsdienst. So war ein weiterer Aufstieg in einer Elf seiner Wahl erstmal aufs Abstellgleis gestellt. Doch die sportliche Leidenschaft war damit nicht passé. Als seine beiden Söhne aufwuchsen, war schnell klar: Am Fußball führt kein Weg vorbei. Und so begann der ehemalige Mittelstürmer neu als Trainer. Das war in den 90er Jahren. In der Zwischenzeit kann Richter stolz die A-Lizenz vorweisen, die auf Platz 2 der höchsten Fußballtrainerlizenzen in Deutschland rangiert.In seinem über 20 Jahre langen Engagement als Trainer war es ihm wichtig, Akzente zu setzen. „Damit die Jugendmannschaften, welche ich trainierte, über sich hinauswachsen konnten, organisierte ich wann möglich Freundschaftsspiele. Wir spielten gegen den 1.FC Nürnberg, die SpVgg Greuther Fürth, den 1.FC Kaiserslautern, ja sogar an der Säberner Straße beim Nachwuchs des FC Bayern München. 3:1 haben wir nur verloren. Die Jungs gaben damals alles!“ führt Richter aus. Eine Praxis, die sich bewährt habe. Angespornt von seiner Fußballreise als Jugendlicher in die USA, wollte er diese Art der Auslandserfahrung seinen Mannschaften nicht vorenthalten. Es finden jährlich KOMM-MIT-Reisen an unterschiedliche Orte in Europa, vor allem Deutschland, Spanien und Italien statt. Dort werden

Ein Trainer, der seine Schützlinge unterstützt, egal wann. Richter, der 1957 geboren wurde und in Kemmern in Mainnähe aufwuchs, hat die Leidenschaft zum runden Leder früh gepackt. Mit zehn Jahren hat er bereits bei der damaligen C-Jugend des SC Kemmern gekickt und wurde sofort als Mittelstürmer eingesetzt. Bereits im ersten Punktspiel gelang ihm der Siegtreffer zum 2:1 gegen den 1 FC Bamberg. Aus seinen Freunden von damals wurden Weggefährten. Zum Beispiel, als die Jungs aus Kemmern in der AJugend sich in die Bezirksliga vorwagten und Richter auch hier als Mittelstürmer antrat. Dies war damals im Jugendbereich die höchste Spielklasse in Oberfranken. Doch bei Spielen in und um Oberfranken sollte es nicht bleiben. So bot sich den jungen Fußballspielern eine damals wie heute außergewöhnliche Chance: Im Ausland gegen andere Jugendmannschaften anzutreten. Aber nicht irgendwo in Europa. Genauer gesagt, über den großen Teich hinweg, in New York City, Buffalo, Chicago, Los Angeles, Las Vegas im Mittleren Westen am Rande der Rocky Mountains in Seattle sowie im sonnigen Santa Monica an der West Coast. Drei Wochen dauerte die Tour durch die USA. 1975 war das. „In New York spielten wir unentschieden. In Santa Monica gewonnen wir 5:1 gegen eine High-School Mannschaft, das weiß ich noch genau“, schwelgt er in Erinnerungen. Den Abschluss machte das Duell in Seattle mit einem 3:1: „Da

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fussball // sv frensdorf

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SPORT BA das: Vergleichsspiele je nach Altersklasse, die dann unter anderem als Vorbereitung für die Bayernauswahl dienen. Oder zu einer der U-Mannschaften des DFB führt. Mancher Spieler, den Richter entdeckte, schaffte so auch den Sprung in Bundesligavereine wie den 1. FC Nürnberger, SpVgg Greuther Fürth, FC Carl-Zeiss Jena, oder Hansa Rostock. In dieser Zeit konnte er viele Kontakte knüpfen. Bei seiner Torhüterlizenz hielt er gemeinsam mit Michael Köllner, der seit diesem Frühjahr als Cheftrainer der Lizenzmannschaft des 1. FCN aktiv ist, die Abschlusspräsentation. Aber nicht nur die Kontakte über die Sportschule in Oberhaching spielten eine Rolle. Auch seine Mitgliedschaft und Vorstandsarbeit in der Gemeinschaft der Fußballtrainer(GFT) im Bezirk Oberfranken sorgte für regen Austausch. „Klasse waren vor allem die Reisen nach Barcelona, wo wir uns mit anderen DFB Trainern vernetzen konnten“, schwärmt er. Sieben Mal konnte er so das Leben im Süden genießen. Es hat sich aber auch so manches gewandelt. „Früher war die Trainerlizensierung offener gestaltet. Da steht heute mehr die Spezialisierung im Vordergrund“, erinnert sich Richter.

Jugendfußballturniere von der U11 bis zur U19 ausgetragen. Trainer Richter organisierte bereits fünf Fahrten nach Italien in Riccione an der Adria. „Von den sieben Tagen Ausflug wird an drei gespielt und für den Rest ist Freizeitprogramm angesagt“, listet er auf. Zumeist werde die Idee im Verein positiv aufgefasst, aber vor allem die Eltern müssen dabei mitziehen. Falls es für manche Familien finanziell eng wird, ihrem Kind solch eine Reise zu ermöglichen, müsse man im Verein gut kommunizieren: „Da muss man schauen, wie man mit Sponsoring unter die Arme greifen kann, zum Beispiel aus dem Verkauf von Essen und Getränken an Spieltagen“, findet er. Wichtig sei jedoch, dass man als Trainer sich nicht zu sehr in den Verein einmischt, damit auch alle im Boot sind. Dass die Reisen ein voller Erfolg werden konnten, liegt auch an der prominenten Platzierung seiner Mannschaften im Turnierverlauf. „Zum Eröffnungsspiel gegen eine ägyptische Mannschaft anzutreten und dabei auch noch von gut 3000 Zuschauern angefeuert zu werden ist keine Selbstverständlichkeit. Und ein außergewöhnlicher Tag für die Jugendlichen“, da ist Richter sich sicher. Trainererfahrung konnte der Fußballbegeisterte aus Kemmern bei rund einem halben Dutzend Vereinen sammeln. Sei es zum Beispiel in Hallstadt, Hirschaid, Memmelsdorf oder Bamberg im Jugendbereich. Oder bei den aktiven Herren in Hallstadt, Bischberg, Baunach und Neudrossenfeld. Wenn man ihn nach seiner wichtigsten Lektion fragt, die er aus all den Jahren mitgenommen hat, antwortet er mit ruhiger Stimme: „Gute Kommunikation im Verein, die Vertrauen schafft, ist sehr wichtig.“ In Bezug auf Jugendmannschaften „ist es wichtig, dass sich die Eltern nicht zu sehr in die Mannschaft einmischen.“, ergänzt er. Am Ende entscheide der Trainer über Spielpositionen und Potentiale der Nachwuchskicker. Falls es mal Knatsch in Herrenmannschaften gebe, wechseln Spieler im schlimmsten Fall den Verein, wenn sich Konflikte nicht anderweitig lösen lassen. Alles in allem aber hielten sich Streitigkeiten in den Vereinen in Grenzen, nicht zuletzt, wenn ein offener Umgang untereinander besteht. Schließlich haben all‘ die Jahre „tolle Menschen, tolle Spieler und tolle Eltern“ seinen Weg begleitet.

Die Suche nach dem neuen Ballack Ab der Jahrtausendwende stieg der routinierte Trainer in die Talentförderung des Deutschen Fußballbundes ein. Bis 2016 hielt er, zusammen mit drei weiteren Trainern in der Region, Ausschau nach jungen Spielern, die sich im Rahmen einer vierjährigen Förderphase beweisen müssen. Konkret heißt

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neue Einwurf- und Freistoßmodi seien erfolgreich integriert worden. „Bei der Ballsicherheit haben wir noch Luft nach oben“, gesteht Richter, „wenn wir da noch etwas ruhiger agieren können, würde unser Ballbesitzspiel noch mehr Sicherheit erhalten.“ Aber auch da stehen die Zeichen gut: „Es ist eine charakterstarke, tolle Truppe, die ich da trainieren darf.“ Denn die Frauen seien sehr schnell darin, neue Strategien auszuprobieren. „Und wenn‘s klappt, ist das eine schöne Bestätigung für die Trainingsarbeit von uns Allen. Dann spendiere ich gerne die Runde an Getränken nach dem Wettspiel“, meint er. Das würden Lilith Knauf und Nadine Janousch so unterschreiben. „Man merkt, er hat einen Plan für die Mannschaft“, findet Mittelstürmerin Knauf, die seit dieser Saison Teil des Kaders ist. Kapitänin Janousch, die in der Abwehr spielt, schätzt vor allem das gute Training der verschiedenen Spielformen: „Es gibt auch andere Trainer, die erstmal viel ohne Ball machen lassen. Wir sind gleich mit dem Ball dabei.“ Die Diskussionsfreude in der Mannschaft sei eine Umstellung für ihren Trainer gewesen, auf die er aber gut reagiert habe. Da sind sich die beiden Spielerinnen einig. Manchmal mangele es noch ein bisschen am Fingerspitzengefühl, erklären sie. Zwar hat der Kader der 1. Mannschaft mit zehn neuen Spielerinnen ordentlich zugelegt, aber Janousch und Knauf sehen die neuen Mitglieder gut integriert. „Eine große Herausforderung besteht darin, dass unser Trainer erste und zweite Mannschaft unter einen Hut bringen muss“, meint die Kapitänin. Insgesamt sind 20 neue Spielerinnen am Start, die sich auf die beiden Mannschaften verteilen. „Beim SV sind wir offen dafür, dass Leute hobbymäßig kicken können oder sich leistungsorientiert einbringen“, findet Richter. Jeder könne somit nach seiner Façon mitmachen, was nicht in jedem Verein der Fall sei. „Die gute Stimmung in der Mannschaft kann man als Bestätigung sehen. Auch im Training und in der Spielersitzung lassen sich die Damen immer etwas Neues einfallen. Das ist schon außergewöhnlich. Aber das gefällt mir und zeigt, dass die Truppe eine Gemeinschaft lebt!“

Nächster Halt: Frauenfußball in Frensdorf Dieser institutionelle Paradigmenwechsel im DFB brachte aber auch eine persönliche Veränderung mit sich: Da alle Trainer 20 Lerneinheiten an Fortbildungen nachweisen müssen, um ihre Lizenz für weitere drei Jahre zu behalten, kam Richter in Kontakt mit Trainerin Heike Daun, die in der Saison 15/16 bei der SG Sassanfahrt/Frensdorf im Einsatz war. So schaute Richter über den Tellerrand zum SV Frensdorf und besuchte Spiele und Trainings der aufstrebenden 1. Mannschaft der Frensdorfer Frauen. Es bahnte sich eine neue Herausforderung an für Richter, der zu diesem Zeitpunkt die U15 des FC Eintracht Bamberg trainierte. Zur folgenden Saison 16/17 hat er Trainer Markus Spielberger nach siebenjähriger Aktivität beim SV beerbt und konnte bereits von dessen guter Arbeit mit der Damenmannschaft profitieren. Dabei wurde Stück für Stück einiges verändert. „Klar war, dass der Verein sich weiterentwickeln wollte“, erzählt der jetzige Trainer des SV. Damals bewegten sich die Damen im Mittelfeld der Tabelle. Wichtig sei ein klares Rollenverständnis der einzelnen Positionen auf dem Platz. Dabei müsse man als Trainer natürlich auf das Mannschaftsgefüge achten, damit sich jede Spielerin entsprechend einbringen kann. Neben einer Intensivierung vieler Wiederholungen des sicheren Passspiels, legt Richter den Fokus auf das letzte Drittel: „Es muss klar sein, dass wir da Druck machen müssen, denn wenn wir hier den Ball gewinnen ist es nicht mehr weit bis zum gegnerischen Tor. Das muss verinnerlicht sein. Im Fußball geht’s schließlich um Tore.“ Im Gegensatz zu den Herren schätzen Trainerkollegen anderer Vereine Frauenmannschaften als weniger körperlich belastbar ein. Doch dieser Aussage entpuppte sich flott als unberechtigt: „Unsere Frauen sind sehr gut belastbar und stecken Trainings und Wettkampfspiele sehr gut weg“, resümiert Richter mit Bewunderung. Zudem sei der Kader in der aktuellen Saison mit nur einer Verletzung durchgekommen. Besonders positiv fällt das Miteinander in der Mannschaft ins Gewicht. Dominanzverhalten, dass bei den Herren eher zu Tage trete, sucht man bei den Frauen vom SV zum Glück vergeblich. „Selbst, wenn manche Spielerinnen manchmal kaum oder auch gar nicht bei einem Spiel mitkicken dürfen, gibt es da keine Streitigkeiten“, schildert er. Allgemein hätten sich die Standards gut entwickelt und die Frauen brächten viel Flexibilität in die Spielsituationen mit. Gute Torchancen sieht der Trainer vor allem bei Eckbällen. Wie man auch zuletzt beim Spiel gegen den SV Neusorg erleben konnte. Auch

Der Weg in die Bayernliga Aber auch das ehrenamtliche Engagement der Frensdorfer kann sich sehen lassen. Der SV war der erste Verein im Bamberger Landkreis, der eine Sammelbox von goolkids sein Eigen nennen durfte. Darin finden sich Sportklamotten und Schuhe, die von bedürftigen Kindern genutzt werden dürfen. Darüber hinaus haben sich die Frensdorfer mit ihrem

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die Ziele des Vereins rangehen.“ Ob er da schon mit einem Aufstieg in die Bayernliga liebäugelt? „Die Qualität ist da und der Ehrgeiz ist hoch. Aber Sicherheit gibt’s eben auch keine, dass es klappt.“ Die sehr gute Anwesenheit an den Trainingstagen macht die Entwicklung der Mannschaft zuverlässig und planbar. „Wenn wir uns einig sind, wird es eine gute Rückrunde.“ Gemeinsames Hallentraining, Hallenturniere und freiwillige Events wie Zumba oder Sportstudiotage runden das Programm im Winter ab und bilden den Kitt, damit der Verein auch zwischen der Saison zusammenwächst. Die Kaffeetasse ist längst leer und es wird bald Zeit fürs nächste Training am Abend. Zurück zum SV, der nicht nur Plattform sein soll für die Mitglieder, wo man regelmäßig kickt und sich austauscht. Vielmehr ist es für ihn die „Wohlfühloase, wo jeder sich gebraucht fühlt und sich nach seinen Fähigkeiten einbringen darf.“ / Julian Megerle // Fotos: Frank Rudolf, Heike Daun, Julian Megerle

Einsatz für Integration im Sport verdient gemacht. Bei einem Benefizspiel, welches immer am letzten Heimatspieltag der Saison stattfindet, werden die freiwilligen Eintrittsgelder und die Einnahmen aus Speisen und Getränken gespendet. Gut 600 bis 700 Euro lassen sich auf diese Weise sammeln. In diesem Jahr wurde eine Partie zwischen der A-Jugend der Herren und unbegleiteten Geflüchteten ausgetragen. Dieses Mannschaftsengagement prämierte goolkids an der diesjährigen Sportgala mit dem ersten Platz ihres Integrationspreises, der seit 2016 jährlich verliehen wird. Um die Integration weitervoran zu treiben, schwebt Richter eine Ferien-Fußball-Schule nur für Mädchen vor, ähnlich der BVTurniere . „Wir sehen da großes Interesse an solch einer Idee“, erklärt er. In den Pfingst- oder Sommerferien 2018 könnte es schon so weit sein. Ansonsten gibt sich der versierte Trainer bescheiden, was zukünftige Ziele angeht: Eine sportliche Weiterentwicklung beider Mannschaften sowie der individuellen Klasse der Spielerinnen sind seine Ziele als Trainer. „Wichtig ist, dass wir mit einer Gelassenheit an

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... Bernd Eigner? Nachhall … nennt sich die Rubrik, in der wir einen Sportler porträtieren, der in der Region für Furore gesorgt hat.

Zu der Zeit, als es nur drei Programme im Fernsehen gab und in punkto Fußball nur die Sportschau, sei klar gewesen, dass man auch in den großen Stadien spielen wolle, die man vom Bildschirm kannte. Er habe neben den Fußball-Übertagungen auch emotional und in Sachen Fußballaccessoires alles mitgenommen, was ging. Natürlich wurden auch PaniniBilder gesammelt. Da saß er auch an der Quelle, schließlich betrieben die Eltern einen Zeitschriftenladen – und tun dies noch immer. Heute sympathisiert Eigner mit den Vereinen, bei denen er gespielt hat, in erster Linie mit dem FC St. Pauli und Eintracht Braunschweig. Bayern gehöre auch weiterhin zu seinen Favoriten, aber „die Welt geht nicht unter, wenn sie verlieren. Ich will in erster Linie schönen Fußball sehen.“ Und dies als Fan wie auch als Trainer. Dieser Passion geht er seit 2009 nach, als er sich aus dem aktiven Geschehen zurückzog. Erste Station war damals der Co-Trainer-Posten beim FSV Erlangen-Bruck, an der Seite von Gerd Klaus. Nach einer weiteren Co-Trainer-Stelle beim FC Eintracht Bamberg an der Seite von Christoph Starke ist er seit 2012 als Cheftrainer tätig, zunächst beim SV Memmelsdorf, über den FC Sand kam er im vergangenen Jahr zum SC Eltersdorf.

Diesmal unterhielten wir uns mit dem ehemaligen Fußball-Profi Bernd Eigner, der 1996 beim FC St. Pauli erstmals Bundesligaluft schnupperte.

Er erlebte Martin Kinds Anfänge als Präsident bei Hannover 96. Des Mannes, der derzeit mit der 50+1-Regel in aller Munde ist, da er nach 20 Jahren die Mehrheit am Verein übernehmen möchte. Er schaffte damals mit Hannover den Aufstieg von der Regionalliga in die Zweite Liga, später auch noch mit Eintracht Braunschweig und dem SC Paderborn. Mit Bielefeld stieg er in die Erste Liga auf. Seine erste Station im Profifußball jedoch war der FC St. Pauli.

Von Panini-Bildern und schönem Fußball Der aus Ebelsbach stammende Eigner schaffte dort auf Anhieb den Sprung in die Stammelf, bestritt sein Debüt im Profifußball im damals neu eingeführten allerersten Saisoneröffnungsspiel der Bundesliga-Geschichte. Er stand in der Startelf und verteidigte gegen Bayern-Stürmer Ruggiero Rizzitelli – und war nach seiner guten Leistung sofort in aller Munde. Der FC Bayern war auch der Lieblingsverein Bernd Eigners als kleiner Junge. Und sein Traum bereits damals, Fußballprofi zu werden. „Es ist ja der Traum, den viele kleine Jungen haben. Mein Vater war Polizist und Fußballer. Deswegen war es logisch, Fußballprofi werden zu wollen – oder eben Polizist“, so der heute 45jährige.

„SC 08 Bamberg - damals der Verein schlechthin“ „Sand war schon was Besonderes“, blickt er zurück, schließlich gelang dort sein erster Aufstieg als Trainer. Nach einer überragenden Spielzeit und dem Zweikampf mit der DJK Don Bosco Bamberg, hinter der die Sander mit über 80 Punkten Zweiter wurden und nicht direkt aufstiegen, gelang eine ebenso starke Relegation mit 4 Siegen und nur einem Gegentor. Der Wechsel folgte ein Jahr später und nach

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SPORT BA Fußball mit Melonen auf dem Fischmarkt

dem erreichten Klassenerhalt mit dem FC Sand. „Einerseits spielte Eltersdorf auch schon in der Regionalliga und ist in der Bayernliga etabliert“, so Eigner, „der Hauptgrund aber war, dass ich in Erlangen arbeite. Da ist es natürlich viel einfacher, nach der Arbeit nach Eltersdorf zu fahren als erst heim nach Bamberg und nochmal 30 Kilometer weiter zum Training.“

„Da lief es für mich persönlich sehr gut, obwohl wir abstiegen. Ich kam aus Frohnlach aus der vierten Liga und wurde sofort Stammspieler.“ St. Pauli spielte damals das neu eingeführte Saisoneröffnungsspiel – gegen die Bayern. „Ich weiß es noch, als wäre es gestern gewesen. Das sind so Sachen, die vergisst du nicht, eben im Verbund mit dem Traum Fußballprofi, den du hattest. Wir haben abends gespielt. Und ganz überraschend bei der Sitzung nachmittags sehe sah meinen Namen an der Tafel: Eigner gegen Rizzitelli. Und ich weiß noch genau, von jetzt auf gleich war ich klitschnass.“ Am nächsten Tag war Eigner in aller Munde. Rizzitelli hatte zwar getroffen, doch Eigner hatte ein gutes Spiel gemacht. „Und dann weiß man, man ist angekommen. Das war schon ein geiles Gefühl.“ Auch das persönliche Ankommen, die Eingewöhnung in der Stadt, sei entgegen seiner Befürchtung überhaupt kein Problem gewesen, betont er. „Ich muss auch ehrlich sagen, das Klischee der sturen Norddeutschen stimmt gar nicht. Für mich ist Hamburg nach wie vor die schönste Stadt. Wir hatten sofort Kontakt mit Leuten vor Ort, auch außerhalb des Fußballs.“ Er blieb zwar nur ein Jahr, erinnert sich aber gerne zurück an einen Verein, der komplett anders gewesen sei. „Wenn du nach dem Spiel in die Gaststätte kamst, die hatten ja keinen richtigen VIP-Raum, hat dir jeder sein Glas gereicht. Alle haben getrunken und gequalmt. Da war richtiger Nebel. Da hast du alle getroffen, alle Branchen vom Bankdirektor bis zum Zuhälter. Es war unglaublich, diese Erfahrung mitnehmen zu dürfen.“

In Bamberg geboren, in Ebelsbach aufgewachsen, war der SC Stettfeld seine erste Station – da, wo auch der Vater spielte und Vorstand war. In Stettfeld blieb er allerdings nur ein Jahr. Dann kam der Schulwechsel nach Bamberg und damit auch der Wechsel zum FC Bamberg in die C-Jugend. In seinen letzten beiden Nachwuchs-Jahren spielte er dort in der A-Jugend-Bayernliga, der damals höchsten Klasse im Freistaat. „Dann bin ich mit 18 Jahren zum SC 08 Bamberg gewechselt, was damals der Verein schlechthin war mit Größen wie Dieter Göbhardt, Frank Nietsche oder Erich Lottes.“ Die Nullachter waren gerade auf dem Durchmarsch von unten in der Landesliga angekommen und stiegen dann im ersten Jahr mit Eigner auch direkt in die Bayernliga auf, wo sie sich dann zwei Jahre hielten. „Wir haben ja gegen 1860 München mit Werner Lorant als Trainer gespielt, gegen den FC Augsburg, den Armin Veh trainierte. Und im Pokal hatten wir so geile Spiele, wo wir Saarbrücken und Havelse rausgeschmissen haben. Dazu die Spiele gegen Frankfurt und Kaiserslautern vor 15.000 Zuschauern. Und nach der ersten Saison das Ausscheidungsspiel in Regensburg gegen Türk Gücü München, wo wir zum Schluss verletzungsbedingt nur noch mit 8 Mann auf dem Feld waren.“ Dieses Spiel gewannen die Nullachter im Eltmeterschießen und sicherten sich den Klassenerhalt.

Entscheidende Spiele gegen Konkurrenten um den Klassenerhalt gingen verloren, aber einige spektakuläre Siege wurden eingefahren– unter anderem gegen Stuttgart mit dem magischen Dreieck Balakov, Elber, Bobic sowie gegen Leverkusen. „Nach diesem Spiel, das wir mit 2:1 gewonnen haben, sind wir dann früh um sieben auf den Fischmarkt gegangen und haben das Spiel nochmal nachgestellt und Fußball mit Melonen gespielt“, denkt er lachend zurück. „Wir haben dabei ein Bierchen getrunken und sind danach direkt weiter zum Training.“ In Erinnerung ist ihm auch das Heimspiel gegen Schalke geblieben, in dem Pauli zweimal mit zwei Toren zurücklag. Zur Halbzeit 1:3, später dann 2:4. Und letzten Endes 4:4 spielte. „Es war kalt, hat genieselt. Und wir haben gekämpft bis zum Umfallen. Und die Fans waren der Hammer. Es war eine Stimmung – unglaublich. Ich habe wirklich gedacht, die Erde bebt. 3:4, 4:4, die letzten Minuten haben wir dann noch nach vorne auf den Sieg gedrängt. Was sich da abgespielt hat, das war unglaublich.

Ein Jahr später, nach der Insolvenz und dem Abstieg des SC 08 Bamberg, wechselte Eigner für ein Jahr nach Schweinfurt. Jeweils ein weiteres Jahr blieb er in Verstenbergsgreuth in der Regionalliga und danach nochmals in der Bayernliga beim VfL Frohnlach. Zu dieser Zeit kam die Anfrage von Andreas „Bubi“ Blum, der ihn zuvor bei den Nullachtern trainiert hatte, ob er denn nicht den Schritt Richtung Fußballprofi versuchen wolle. Blum hatte zuvor bereits aus der Region Christian Springer und Bernd Hollerbach zu St. Pauli vermittelt, Harry Koch nach Kaiserslautern. Er stellte den Kontakt zu St. Pauli her und gemeinsam fuhren sie nach München zu einem St.-Pauli-Spiel, wo Eigner dann Uli Maslo kennenlernte konnte. In einem Telefonat mit Maslo kurz darauf wurde Eigner nach Hamburg eingeladen, wo er in einer Nachwuchsrunde spielte und daraufhin für die folgende Saison verpflichtet wurde.

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Ich habe eine Flanke von Ingo Anderbrügge abgegrätscht an der Außenlinie. Da haben mich die Zuschauer gefeiert, als wenn ich ein entscheidendes Tor gemacht hätte. Das ist das Besondere bei Pauli.“

im Aufstiegsspiel mit einem Schienbeinkantenkopfabbruch schwer verletzt hatte, fiel ich ein halbes Jahr aus. Und auch danach ist es in Bielefeld dann überhaupt nicht gelaufen für mich.“ Es klappte zwar mit dem Aufstieg in die Bundesliga, allerdings kam Eigner nur ein Mal zum Einsatz.Es folgte der Wechsel nach Braunschweig, wo Bernd Eigner nach Pauli seine schönste Zeit erlebte. „Ich bin ja dahin gewechselt von der Zweiten in die Dritte Liga. Aber wir hatten selbst dort einen sensationellen einen Schnitt von 13.000, 14.000 Zuschauern.“ Auch in Braunschweig gelang der Aufstieg auf den letzten Drücker. „Wir haben das letzte Spiel gegen Wattenscheid gehabt und mussten gewinnen, sonst wäre Rot-Weiss Essen aufgestiegen. Wir lagen 0:1 zurück, haben das 1:1 gemacht und dann alles nach vorne geworfen. Die Wattenscheider haben Konter über Konter gefahren, aber der alte Zimmermann in unserem Tor hat alles gepflückt“, denkt er zurück. Und dann kam die letzte Aktion – „ein langer Ball nach vorne, ich habe verlängert und hatte die Chance schon abgeschrieben, aber hinten stand noch einer, der das Ding reingeschoben hat. Der Schiedsrichter musste danach direkt abpfeifen, weil plötzlich die Fans den Platz stürmten. Ich war innerhalb von Sekunden nur noch mit meiner Hose dagestanden. Wir haben dann zwei Tage lang durchgefeiert. Und bei der Feier mit den Fans auf dem Marktplatz konnte man erkennen, was das für die Stadt bedeutete.“ Der Aufstieg mit Paderborn drei Jahre später sei dagegen fast schon langweilig gewesen, so souverän gelang er. „Aber klar, ein Aufstieg ist immer was Besonderes.“

„Ein Aufstieg ist immer was Besonderes“ Von St. Pauli ging es zunächst zu Arminia Bielefeld. „Wegen Tommy van Heesen, den ich sehr schätzte“, so Eigner. „Und von Heesen hat sich dann auch um mich gekümmert. Ich hatte dort aber immense Konkurrenz mit altgedienten Recken wie Günther Schäfer und Sonny Silooy. Und dann kam dazu, dass ich mich gleich verletzt habe und lange ausfiel.“ Schließlich gab es noch Unstimmigkeiten zwischen ihm und Trainer Middendorp. Im Winter durfte er kurzzeitig neue Hoffnung schöpfen, als es hieß, es ginge nochmal bei Null los und er bekäme seine Chance. Allerdings erwies sich das schon am Tag darauf als Trugschluss. Das Team flog ins Trainingslager nach Zypern, wo es nach der Ankunft hieß, Eigner solle mit der nächsten Maschine zurückfliegen, weil Hannover 96 ihn haben wolle. „Das war eine Geschichte, nach der man dann schon an der Ehrlichkeit zweifelt. Aber die Erfahrung möchte ich nicht missen, denn so leicht haut mich jetzt nichts mehr um.“Die Leihe nach Hannover in die Dritte Liga wurde dann zu einem erfolgreichen Halbjahr. Den damaligen Trainer, Reinhold Fanz, der ihn später in Braunschweig erneut trainierte, bezeichnet er heute als den Trainer, von dem er am meisten gelernt habe - taktisch, menschlich und vom Führungsstil her. „Wir hatte eine sehr junge Mannschaft mit unter anderem Otto Addo, Jens Rasiejewski und Gerald Asamoah.“ Dazu stand im Tor der erfahrene Jörg Sievers, der 1992 mit diesem Verein Pokalsieger geworden war. „Es lief sehr, sehr gut. Wir wurden deutlich Erster und mussten dann noch in die Relegation. Nach dem verlorenen Hinspiel bei TennisBorussia Berlin mit 0:2 haben wir dann im Niedersachsenstadion 2:0 gewonnen und im Elfmeterschießen den Aufstieg perfekt gemacht.“Danach folgte wieder ein Kuriosum in der Karriere Eigners. Nach der Hannover-Leihe wollte ihn sein ehemaliger St-Pauli-Trainer Uli Maslo holen, der zwischenzeitlich Trainer in Düsseldorf war. Eigner hatte schon mit Manager Frank Mill gesprochen und alles ausgehandelt. Während Eigner dann Hannover für die Zweite Liga abgesagt hatte, verschlechterte sich zwischenzeitlich das Verhältnis Maslos mit Fortuna Düsseldorf derart, dass dieser entlassen wurde. „Düsseldorf hat dann erstmal von meiner Verpflichtung Abstand genommen, weil sie noch nicht wussten, wer als neuer Trainer kommt. Ich musste dann zurück nach Bielefeld. Da ich mich zudem

Spielend zum Trainerjob Nach der Zeit in Paderborn entschied er sich für einen Wechsel zum Bonner SC. Hintergrund war, dass er sich damals entschloss, sich mit dem Trainerjob zu beschäftigen. „Du warst zehn, zwölf Jahre Profi. Dann musst du dir ja Gedanken machen, was dann kommt. denn dann. Und man muss sehen, ob es überhaupt Spaß macht. Bringst du als Trainer auch das rüber, was du dir vorstellst?“ Die Jugend des Bonner SC spielte damals in der A-JugendBundesliga. Die Idee war, die Jugend zu trainieren und gleichzeitig in der Oberliga zu spielen. Allerdings ging der Bonner SC zu dieser Zeit insolvent. Nach einer weiteren Station bei Waldhof Mannheim kam dann das Angebot von Gerd Klaus, unter ihm beim FSV Erlangen-Bruck zu spielen und bei Siemens zu arbeiten, wo Eigner seitdem in der Betriebssportgruppe ist. Nach zwei Jahren als Spieler, als der Aufstieg in die Bayernliga gelang, übernahm er dort den

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STECKBRIEF BERND EIGNER Geboren am 01.05.1972 in Bamberg

Posten des Co-Trainers und hatte somit erstmals die Chance, sich in diesem Bereich auszuprobieren. Profitrainer wäre zwar auch schön gewesen, meint er, aber diesen Traum hätten ja viele. Als sich dann die Chance bei Siemens ergeben hat, habe sich diese Frage nicht mehr gestellt. „Ich möchte hier in der Region Spaß haben und Erfolg haben. Es macht so Spaß, wie es ist.“ Hier in der Region verfolgt er auch absolut alles an Fußball, besonders natürlich die Vereine, bei denen er selbst tätig war. „Du hast ja die Verbindungen über Jahre geknüpft. Es ist immer wieder schön, wenn man sich wieder trifft. Einige ehemalige Spieler von mir sind ja jetzt auch ins Trainergeschäft gewechselt, da schau ich auch gerne mal zu.“

GRÖSSTE ERFOLGE Als Spieler 1 Bundesliga-Aufstieg, 3 Zweitliga-Aufstiege, 2 Bayernliga-Aufstiege, 23 Bundesligaspiele (2 Tore) Als Trainer 1 Bayernliga-Aufstieg

Schuhe er trägt.“ Er blickt nochmal zurück und bringt zum Abschluss noch eine Anekdote. „Ich habe jetzt nochmal auf meiner ersten Autogrammkarte bei St. Pauli gelesen, dass Julio Cesar mein Vorbild war, er war damals für mich der Innenverteidiger schlechthin. Schade war nur, ich wollte das Trikot mit ihm wechseln, als wir in Dortmund gespielt haben, und er wollte mein Trikot nicht haben“, denkt Eigner zurück und lacht laut. „Das hat mich natürlich sehr enttäuscht und dann war er nicht mehr mein Vorbild.“ / Manuel Werner // Fotos: Manuel Werner, Bernd Eigner privat

Stillstand gibt es bei Bernd Eigner quasi nicht. „Ich bin schon so getriggert, dass ich immer was mache. Ich denke permanent an das Team.“ Das Wichtigste sei, verrückt auf das Spiel zu sein. „Es geht ja nicht darum, das Spiel nur anzuschauen. Sondern es gibt verschiedene Phasen im Spiel. Wichtig ist zu erkennen, wann du wie einwirken kannst. „Man muss sich damit beschäftigen. Du musst dir permanent Gedanken machen, mit Haut und Haar dabei sein. Als Spieler hast du auf dich geschaut. Als Trainer musst du das große Ganze im Blick haben.“ Man müsse sich schließlich nicht nur um die elf Spieler kümmern, die spielen, sondern noch mehr um die, die nicht spielen. „Damit die dann ihre Leistungen bringen, wenn sie spielen.“ Ein Vorteil sei auch, dass seine aktive Zeit noch nicht so lange her ist, so könne er sich gut in seine Spieler reinversetzen. „Und ich denke, dass die Jungs dann auch wissen wovon du sprichst und dir es abnehmen, wenn du mal selbst etwas höherklassiger gespielt hast.“ Das sei auch in Sachen Motivation wichtig, wenn es darum geht, den letzten Funken mitzugeben. „Aber prinzipiell muss ein Spieler natürlich vorher schon motiviert sein. In Sand habe ich vor den entscheidenden Spielen „You´ ll never walk alone“ laufen lassen. Die Spieler haben mir danach gesagt, sie hatten Gänsehaut.“ Während er früher defensiv agierte, lässt er als Trainer bevorzugt offensiv spielen. Er versuche immer, dass sein Team in die Spielkontrolle komme. Wichtig sei ihm aber vor allem, dass die Jungs ihr Bestes geben. Und ihm persönlich, dass er die Jungs weiter entwickeln kann. „Wichtig ist, wenn man danach ein positives Echo hört, nach dem Motto ´Es war schön, unter dem Eigner zu trainieren.´“ In Sachen Tipps, die er für seine Spieler hat, sei wichtig, dass sie sich Vorbilder suchten, die auch die gleiche Position spielten wie sie selbst. „Dann kann man gucken, wie der sich in welchen Situationen verhält. Nicht nur, welche

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BG Litzendorf geschicht s g l o f r E e n i e n e SEIT 25 Jahr

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er sportlich erfolgreichste Sommer liegt hinter dem Verein, pünktlich zum 25jährigen Bestehen stehen die Teams der Basketballgemeinschaft Litzendorf so gut da wie nie zuvor. „Was das anbelangt, können wir heuer stolz sein“, so Vorsitzender Bernhard Uzelino, „ich glaube, das haben nicht viele Vereine vorzuweisen.“ Nach dem Aufstieg der Herren in die Regionalliga im vergangenen Jahr gelang ihnen in diesem Sommer der Klassenerhalt und die Damenmannschaft stieg erstmals in die Regionalliga auf.

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Eigengewächse in der Verantwortung „2018 soll Baubeginn einer Halle für etwa 120 Zuschauer sein“, so Uzelino. Abteilungsleiter Möller betont, er freue sich sehr auf die Halle und wünsche sich, in ihr auch selbst noch zu spielen und dann langsam seine Laufbahn ausklingen zu lassen. Diese dauert bereits knapp drei Jahrzehnte an, in denen er stets der BG Litzendorf die Treue hielt. „Ich habe in der Jugend angefangen, noch zur Zeit des SC Melkendorf, also kurz vor der Gründung des Vereins und alles mitgemacht vom Stand-Basketball damals bis zum athletischen superschnellen Basketball heute“, blickt er zurück. Momentan ist er neben seiner Funktion als Abteilungsleiter noch in der Dritten Herrenmannschaft aktiv, die erst 2016 in die Bezirksklasse aufstieg und in dieser derzeit in der Spitzengruppe mitmischt. Die neue Halle werde auch seine Arbeit als Abteilungsleiter erleichtern. „Ich habe dann eine Halle, über die ich weitestgehend konkurrenzlos verfügen kann.“ Momentan tragen die Regionalliga-Mannschaften ihre Heimspiele in der Memmelsdorfer Seehofhalle aus und die Zweite Herrenmannschaft in Hirschaid in der Regnitztalarena, alle weiteren Teams in der Litzendorfer Schulturnhalle.

Daneben gelang auch der Herren 2 der Aufstieg in die Bezirksoberliga. Zugegeben, es waren äußerst glückliche Umstände, als Drittplatzierter aufsteigen zu können - und somit spielen auch sie so hoch wie noch nie vorher eine zweite Herrenmannschaft des Vereins. Der Zweiten Damenmannschaft gelang der Gruppensieg in der Bezirksoberliga Damen B, allerdings verlor sie gegen den Sieger der Gruppe A, was das Ende möglicher Aufstiegsträume bedeutete. Ein solcher hätte auch die Herausforderung bedeutet, dass das Team dann nicht mehr in der Schulturnhalle in Litzendorf hätte spielen dürfen und sich somit eine weitere Mannschaft der BG auf die Suche nach einer Spielstätte außerhalb der Gemeinde hätte machen müssen. Ein Meilenstein, um Abhilfe zu schaffen und künftig wieder alle Teams in Litzendorf spielen zu lassen, ist die geplante Errichtung einer neuen Halle, auf die sich der Verein freut.

Vor zwei Jahren gelang Möller noch als Spieler der Zweiten Herrenmannschaft der Aufstieg in die Bezirksliga sowie der Gewinn des Kreispokals. „Genauso war´s“, denkt auch Stephan Wolf, der diese Mannschaft seit rund einem Jahrzehnt trainiert, an die Saison 2014/15 zurück. Im Final Four

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SPORT BA spielt. Da ist der Abstand zur Ersten nicht ganz so groß. Wir hatten zwar schon viel Glück, dass wir aufgestiegen sind, aber das nehmen wir einfach mal so mit.“ Eigengewächse in verantwortungsvollen Positionen innerhalb des Vereins zu haben, ist auch die Konsequenz der positiven Stimmung im Verein, dank der auch in den Teams zu einem Großteil Eigengewächse dauerhaft spielen.

in der Graf-Stauffenberg-Halle in Bamberg wurde damals zunächst im Halbfinale der SV Zapfendorf 2 und im Finale der TSV Hof bezwungen. Und nur zwei Jahre später gelang der Zweiten der nächste Aufstieg – diesmal in die Bezirksoberliga. Wolf begann 1993 in der Basketball-Jugend der Litzendorfer, durchlief sämtliche Nachwuchsmannschaften bis in die Erste. Seit rund 15 Jahren ist er bereits als Trainer aktiv, begann im Jugendbereich als Co-Trainer neben Alexander Sandyk, dem heutigen Trainer der Ersten. Als Trainer der Zweiten ist er nach einigen Aufstiegen in diesem Sommer in der Bezirksoberliga angekommen. Er ist außerdem auch noch aktiv als Spieler in der Herren 3, wenn es seine Zeit zulässt. „Er ist aus dem Seniorenbereich nicht wegzudenken“, zollt Abteilungsleiter Möller Stephan Wolf Respekt für dessen Aufwand. „Durch seine Arbeit hält er die Senioren, die nicht im Leistungsbereich, also in der Regionalliga, spielen, im Verein.“ Wolf seinerseits sieht es auch als wichtig an, für die Erste einen guten Unterbau zu haben. „Für den Verein ist es natürlich so, wenn man schon in der Regionalliga ist, dann ist es schön und auch dem Niveau des Vereins gerecht, dass die Zweite jetzt in der Bezirksoberliga

Die Halle für alle Mit der neuen Halle, die die logistischen Herausforderungen erleichtert, bieten sich sicherlich Perspektiven, um weiterhin erfolgreich zu sein. „Es war ja schon lange unser Ziel, dass wir eine eigene Trainingshalle haben“, denkt Uzelino daran zurück, dass man 2007 die Initiative „Eine Halle für Alle“ ins Leben rief. „Wir hatten ja keine Trainingstermine mehr frei und ab einer gewissen Liga darf man auch gar nicht mehr in der Schulturnhalle in Litzendorf spielen.“ Im kommenden Jahr wird also mit dem Bau einer Zweifachturnhalle begonnen. „Das ist natürlich für uns total klasse. Da freuen wir uns drauf. Und dann schauen wir einfach

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weiter, wie es sich entwickelt“, so Uzelino. Wichtig sei ihm bei allem Wunsch, erfolgreich zu sein, dass die Spielerinnen und Spieler beieinander bleiben und weiterhin Spaß am Sport haben. „Und da erhoffen wir uns, dass die Leute bleiben und auch wieder Nachwuchs dazukommt, wenn wir dann die neue Halle haben.“Auch Stephan Wolf ist voller Vorfreude. „In so einer großen, schönen Halle ist es ein ganz anderes Spiel, das sehen wir ja jetzt in Hirschaid. Ich freue mich richtig drauf, wenn man das in Litzendorf dann auch erleben kann.“ Er selbst erlebte hautnah die Situation mit, nach dem Aufstieg nicht mehr in Litzendorf spielen zu können und eine Halle finden zu müssen. „Ich habe vor der Saison den ganzen Landkreis abtelefoniert wegen einer Halle, etwa bei 20, 25 Hallen habe ich angefragt. Die

einzige Möglichkeit ergab sich in Hirschaid, sonst hätten wir nicht aufsteigen können.“ Ein negativer Aspekt bei den Heimspielen in Memmelsdorf und Hirschaid sei, dass der Zuschauerzuspruch bei allen Teams nicht mehr so hoch sei wie in Litzendorf. Dazu komme noch, dass sich oft Heimspiele von ersten und zweiten Mannschaften zeitlich überschneiden. „Ich denke schon, dass man auch bei den Ersten Mannschaften in Litzendorf mit der neuen Halle noch mehr Besucher haben kann.“

Hoffnung auf junge Leute und frische Ideen Bernhard Uzelino ist einer derer, die am längsten bei der BG dabei sind. Er stand bereits 1986 bei der Gründung der Basketballabteilung beim SC Melkendorf auf dem Parkett. „Als Jugendliche hatten wir hier Freizeitmannschaften in Litzendorf, die immer gegeneinander gespielt haben.“ Um auch Punktspiele bestreiten zu können, meldeten sie sich als Abteilung beim SC Melkendorf an. „1986 habe ich dann im zarten Alter von 21 das erste Basketball-Punktspiel abgeliefert“, grinst er und denkt zurück an „kurze enge Hosen und enge Shirts, die wir trugen.“ Da die Abteilung nur ein Schattendasein im Verein gefristet habe, entschieden sich die Basketballbegeisterten 1993, einen eigenen Verein zu gründen. „Das hat damals auch reibungslos geklappt, weil wir schon sehr gut aufgestellt waren. Wir waren damals um die 80 Mitglieder und hatten neben einer Damen- und einer Herrenmannschaft sogar schon eine Jugendmannschaft.“ Aktuell spielen drei Damen-, drei Herren und sechs Nachwuchsteams für den Verein. Basketball ist aber nicht alles, was in diesem Verein angeboten wird, sondern mittlerweile existieren drei weitere Abteilungen. Seit vier Jahren besteht die „Aktive Freizeit“, in der diejenigen, die nicht oder nicht mehr aktiv Basketball spielen, gemeinsam wandern, Radtour- oder Kanutouren unternehmen oder Skifahren. Im „Präventionssport“ werden Kurse wie Nordic Walking oder Rückenschule angeboten. Die größte Abteilung nach den Basketballern stellen die Cheerleader, die insgesamt etwa ein Drittel der 440 Vereinsmitglieder ausmachen und in vier Altersgruppen organisiert sind.

Wir wünschen den Teams der BG Litzendorf für diese Saison viel Erfolg! Telefon: 09505 / 357

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SPORT BA Uzelino ist seit 2013 Erster Vorstand der BG, verfolgt aber das Ziel, möglichst bald einen Generationswechsel einzuläuten, damit junge Leute und frische Ideen reinkommen. „Das ist schon gelungen bei der letzten Wahl, bei der der langjährige Vorsitzende und zuletzt dritte Vorstand, Herbert Loch, eine Nachfolgerin gefunden hat. Ich glaube, momentan sind wir gut aufgestellt und haben auch mit der neuen dritten Vorsitzenden, Anja Kastner, eine junge Dame dabei, die einen guten Draht zu den jungen Leuten hat. Ich denke, das ist auch eine gute Möglichkeit, neue Leute zu gewinnen für solche Posten. Und darauf hoffen wir Altgedienten.“

holprigen Start. Während die Herren 1 nur zwei Abgänge hatten und schon ein Jahr Erfahrung in der Regionalliga sammeln konnten, verließen die Damen nach der Bayernliga-Meisterschaft vier Spielerinnen. „Die Damen sind noch verletzungsgeschwächt und der Kader ist insgesamt sehr dünn“, so Möller. Dazu kam nach dem zweiten Spieltag, dass zwei der Mädels sich einen Nasenbeinbruch zuzogen. „Das ist eigentlich unglaublich muss man sagen, dass sowas in einer Saison passiert. Allerdings schlug sich das Teams im GUIDO RAAB Spiel danach mit 1a nur sechs Spielerinnen sehr gut.“ Auch Troppauplatz • 96052 Bamberg Telefon: (09 51) 93 70 verloren, 45 0 dieses Spiel ging zwar aber danach, im vierten Telefax: (09 51) 93 70 45 1 Spiel, gelang MTV 1879 München ein 72:59-Erfolg. e-mail: beim info@rosenapotheke-bamberg.de Internet: www.rosenapotheke-bamberg.de Dieser Erfolg ist umso höher zu bewerten, als diesmal sogar nur fünf Spielerinnen spielen konnten, also keine Chance auf Auswechslungen bestand. Eine Woche später folgte Visitenkarte 85 x 55 mm dann auch der erste Heimsieg. Gegen den Tabellenzweiten aus Schwabach siegten die Damen nach Verlängerung mit 66:63. In diesem Spiel standen foulbedingt in den letzten drei Minuten gar nur noch vier Piratinnen auf dem Parkett. „Wichtig ist, dass jetzt auch Elisa Knoblach wieder zurückgekehrt ist, die eigentlich nur noch in der Zweiten spielen

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Klassenerhalt machbar Während Uzelino schon strategisch weiterdenkt, gilt es für Wolf und Möller derzeit, den kurzfristigen sportlichen Erfolg sicherzustellen. Das Ziel, so Möller, sei auf jeden Fall der Regionalliga-Klassenerhalt mit beiden Teams.Während der Ersten Herrenmannschaft mit drei Siegen ein toller Auftakt gelang und auch danach bislang weitestgehend Erfolge erzielt wurden, hatten die Damen 1 und Herren 2 einen

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wollte, aber nun doch komplett für die Erste umgemeldet wurde.“ Auch für die Damen 2, die in der vergangenen Saison Gruppensieger in der Bezirksoberliga waren, sei das Ziel der Klassenerhalt.

VEREIN

Bei den Herren 2 sei es laut Wolf „nur ein einziges Spiel, das schlecht war“ gewesen, „bei den anderen haben wir uns immer teuer verkauft.“ Überraschend war der Auftaktsieg in Bindlach, danach stimmten aber zumindest die Ergebnisse leider nicht. Die Mannschaft hatte vor der Saison vier Abgänge zu verzeichnen, allesamt Stammspieler. „Die wenn wir noch hätten, würde es anders aussehen“, so der Coach. Das Ziel sei ganz klar der Klassenerhalt und er ist auch zuversichtlich, den zu erreichen. „Es wird schwer, aber es ist machbar. Momentan fehlt einfach noch die Erfahrung in der Liga. Da sind die anderen Mannschaften viel cleverer als wir. Ich bin zuversichtlich, dass wir das bis Ende des Jahres aufholen. Ich denke, die Spieler sind bereit. Wenn wir uns zusammenreißen, halten wir die Klasse. Ich bin optimistisch.“ / Manuel Werner // Fotos: Manuel Werner

Basketballgemeinschaft Litzendorf 1993 e. V. Gegründet: 1993 Mitglieder: ca. 440

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Brose Bamberg Sternstunde in Nürnberg wieder r e m m i s e t b i g Wunder

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ofern man mit dem Bamberger Basketball seit vielen Jahren - manchmal sogar Jahrzehnten - leidenschaftlich verbunden ist, könnte man ja denken, man hätte schon alles miterlebt. Doch weit gefehlt, was nicht zuletzt das „Wunder von Nürnberg“ am 15. November in der Nürnberger Arena einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Aber der Reihe nach. Beginnen wir unseren kurzen Rückblick heute ausnahmsweise mit einem Tag, an welchem für Freak City nur wenig zusammenging. Samstag, 21. Oktober, Gratulation an Ludwigsburg zu diesem hochverdienten Sieg. Ein Reboundduell von 40:25 sagt viel über die Energie aus. Uns wurde heute in den Arsch getreten und leider hat uns das auch noch gefallen. Das ist natürlich ein Problem. Es war wirklich peinlich, so eine Leistung abzuliefern. Manche Spieler meiner Mannschaft verstehen es noch nicht, was es bedeutet für eine Organisation wie Brose Bamberg zu spielen. Das sollten sie schnellstmöglich lernen.“ Mit diesen drastischen Worten analysierte Andrea Trinchieri den Auftritt seines Teams am 6. Spieltag der easyCredit BBL in Ludwigsburg. Von der Anzeigentafel leuchtete ein 91:74, alles andere als meisterlich. Anlaufschwierigkeiten des neuen Kaders. Oder Bamberg in der Krise? Von wegen! Wir blättern weiter im Kalender. Nur wenige Tage. Euroleague statt Bundesliga. Internationales Parkett. Und Bamberg darf jubeln.

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Löwen Braunschweig (68:94), gegen die BG Göttingen (100:61) und die Fraport Skyliner (75:67) und am 10. November eine deutliche 57:80-Heimniederlage gegen den amtierenden Euroleague-Champion von Fenerbahce Dogus Istanbul mit den ehemaligen Bamberger Publikumslieblingen Brad Wanamaker und Nicolo Melli. Mittwoch, 15. November: Das Wunder von Nürnberg Am 7. Spieltag der Turkish Airlines EuroLeague sorgen die Brose Bamberg gegen den FC Barcelona Lassa in der ausverkauften Arena Nürnberger Versicherung für eine „magische Nacht“. Magisch deshalb, da der deutsche Meister nach dem ersten Viertel unfassbar mit 12:38 zurücklag. Angetrieben von den über 8.000 Zuschauern gelang Brose jedoch eine Aufholjagd, wie es sie bisher in Europas Königsklasse noch nicht gegeben hat. Mitte des letzten Viertels brachte Dorell Wright sein Team mit 75:74 in Führung. Und die gaben die Bamberger bis zum Schluss nicht mehr ab. Die gesamte Mannschaft trug zu diesem Sieg bei, bester Werfer war Wright mit 16 Punkten. Andrea Trinchieri: „Es ist das erste Mal, dass mir so etwas widerfahren ist. Minus 26 gegen ein großes Team. Das erste Viertel war ein Albtraum. Ich glaube, wenn ich einen meiner Spieler gefragt hätte: "Wie ist dein Name?“ Er hätte es nicht gewusst. Wir waren nicht bereit. Im zweiten Viertel sind wir dann defensiv besser rein gekommen und haben dadurch angefangen, an uns zu glauben. Ich glaube nicht an Wunder. Die passen nicht zu Basketball, die sind für wichtigere Dinge. Ich glaube aber, wenn du hart arbeitest und an dich selbst glaubst, kannst du Möglichkeiten schaffen. Und das haben wir heute getan, wir haben Möglichkeiten geschaffen, dieses Spiel zu gewinnen. Und dann haben wir an uns selbst geglaubt. Alle haben ihren Beitrag geleistet. Das ist der größte Teamsieg, den ich mir vorstellen kann.“ Zum Verschnaufen oder gar Feiern blieb den Franken aber trotz der vom Erfolg gekrönten historischen Aufholjagd keine Zeit. Der Spielplan bleibt dicht gedrängt. Es folgte am 17. November die 62:71-Niederlage in Mailand und dann im Spitzenspiel in München am 19. November setzte es eine 68:77-Niederlage. Anfang Dezember bleibt der Spielrhythmus enorm, aber zumindest das Reisen bleibt der TrinchieriTruppe erspart. Fünf Heimspiele in Folge stehen dann im Kalender: Die Telekom Baskets Bonn, CSKA Moskau, Science City Jena, die Eisbären Bremerhaven und Olympiacos Piraeus gastieren in der Frankenhölle Das heißt BasketballPowermodus für das Team, den Trainerstab, die Medizinabteilung, den Staff - und natürlich die Fans. Und alle freuen sich schon jetzt auf möglichst viele meisterliche Auftritte und das eine oder andere Freak-City-Basketball-Wunder! / Bernd Oelsner // Foto: Bernd Oelsner

Zuerst am 25. Oktober in Malaga, wo das spanische UnicajaSpitzenteam doch ziemlich überraschend eine 76:80-Heimniederlage gegen Brose Bamberg einstecken musste. Zwei Tage später der nächste Bamberger Sieg in Europa. Zuhause an der Forchheimer Straße, in der berüchtigten Frankenhölle, kann die Trinchieri-Truppe das Team von Baskonia Vitoria Gasteiz mit 78:72 auf Distanz halten. Die Franken scheinen angekommen im internationalen Basketball – zwei Siege, zwei Niederlagen. Mittelfeld! Auf nationaler Ebene dann wieder eine Enttäuschung: Gegen Berlin müssen Nikolas Zisis & Kollegen ausgerechnet gegen Alba Berlin die dritte Saisonniederlage einstecken. Hauchdünn – aber nicht unverdient - mit 77:75. Donnerstag, 2. November, bei Crvena Zvezda mts Belgrade. Der nächste Griff nach den Sternen. Genauer gesagt nach dem Roten Stern von Belgrad. Erstmals behält eine Bamberger Mannschaft in der aufgeheizten Atmosphäre der Serben die Nerven und wird dafür mit einem nahezu sensationellen 75:69-Auswärtssieg belohnt. Spätestens jetzt gilt Bamberg in der Euroleague als ernstzunehmender Gegner. Es folgen Pflichtsiege in der Bundesliga bei den Basketball

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