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SPORT BA in und um Bamberg

ECHO

apr.mai 2019

HEITEC VOLLEYS

Titel und Erste Liga zum Greifen nahe

rT Kleiner Spo

IM FOKUS

REGIONAL

BASKIDHALL

SMOKY BEERINGS

GOOLKIDS

Jugendarbeit trifft Profisport

Rollschuhe, Rauchbier und Teamgeist

Inklusion leicht gemacht


BALUKA Ba rrierefrei leben und komfortabel altern

Neue, innovative Wohnausstellung von barrierefrei bis rollstuhlgerecht Im Einrichtungshaus

3. Obergeschoss links

Termine & Veranstaltungen Jeden ersten Samstag im Monat

10-13 Uhr Beratung zu Wohnraumanpassung und Fördermitteln durch die Behindertenbeauftragte der Stadt Bamberg

6. Ap ril 4. Ma i 1. Jun i 6. Jul i

Täglich geöffnet zu den Pilipp-Öffnungszeiten

Jeden ersten Samstag im Quartal

10-15 Uhr Informations- und Beratungstag „Wohnen ohne Hindernisse“ mit vielen am Projekt beteiligten Ansprechpartnern und Vorträgen

6. Ap ril 6. Jul 5. Ok i tober

wir leben was wir bieten

seit 1894

Kostenlose Voträge am Informations- und Beratungstag: „Wohnen ohne Hindernisse“ S a m s t a g , 6 . A p r i l , 1 0 – 1 5 U h r, S a m s t a g , 6 . J u l i , 1 0 – 1 5 U h r Am Samstag, 6. April, und am Samstag, 6. Juli, präsentieren sich innerhalb der Ausstellung BALUKA viele am Projekt beteiligte Partner und beraten Sie gerne rund um barrierfrei leben und komfor-

tabel altern. Zusätzlich finden folgende Informationsvorträge statt. Besuchen Sie uns im Einrichtungshaus Pilipp Bamberg im 3. Obergeschoss links.

Betongold Medien UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG 2 steffen.marx@t-online.de Telefon: 0951 / 13 38 542 • Email:


stammplätze // editorial

ECHO

SPORT BA

impressum Liebe Sportfreunde, alle zwei Jahre freut sich die Domstadt im Frühjahr auf das größte Laufsportereignis der Region, den Weltkulturerbelauf. Im Vorfeld der neunten Auflage am 5. Mai haben wir den Blick auf seine Geschichte und Organisation gerichtet, außerdem die Vorbereitung der Laufgruppe der Caritas unter die Lupe genommen, die bereits seit Jahren dabei ist und sich auch in diesem Jahr wieder entschieden hat, die Teilnahme mit einer Spendensammlung für den guten Zweck zu verbinden. Die HEITEC Volleys liegen in der Zweiten Volleyball-Liga klar auf Meisterschaftskurs, der Aufstieg, vor der Saison ganz klar als Ziel ausgegeben, ist dem Team fast nicht mehr zu nehmen. Vor kurzem erlebten Spieler und Fans mit dem Unterfrankenderby gegen Hammelburg in der brose Arena in Bamberg ein besonderes Highlight, das i-Tüpfelchen kann Anfang April gegen den letztjährigen Vizemeister erfolgen, falls im Heimspiel die Meisterschaft unter Dach und Fach gebracht werden kann. Außerdem stellen wir in dieser Ausgabe das Team Smoky Beerings Bamberg vor, eine Roller Derby-Mannschaft. Bei diesem Sport handelt es sich um eine Vollkontaktsportart auf Rollschuhen, bei der es darum geht, die Mitglieder des gegnerischen Teams zu überrunden, was diese mit vollem Körpereinsatz zu verhindern versuchen.

Herausgeber: Verlagsecho Bamberg e.K. – Inhaber: Manuel Werner Heinrichsdamm 28, 96047 Bamberg Telefon: 09 51 / 18 07 50 82 Fax: 09 51 / 18 09 95 93 Mobil: 01 78 / 9 74 80 80 www.sportecho-bamberg.de info@sportecho-bamberg.de Bankverbindung: VR Bank Bamberg eG, Willy-Lessing-Straße 2, 96047 Bamberg (GENODEF1BA2), IBAN: DE19770601000001565885 Redaktionsleitung: Manuel Werner (V.i.S.d.P.), redaktion@sportecho-bamberg.de Redaktion: Werner Haala Tobias Ebner Helke Jacob Sebastian Quenzer Sabine Schleich Frank Keil Grafik & Satz: Sandra Trunk, st@sandra-trunk.de Anzeigenleitung: Manuel Werner, m.werner@sportecho-bamberg.de Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 1/2017 vom 01.12.2017 Anzeigenschluss ist jeweils 14 Tage vor Erscheinung der Ausgabe. Auflage: 8.000 Stück, Erscheinungsweise: sechsmal jährlich. Druck: Safner Druck und Verlags GmbH Mittelgrundstraße 28, 96170 Priesendorf Veranstaltungshinweise öffentlicher Veranstaltungen erscheinen kostenlos ohne Gewähr. Der Verlag übernimmt keine Haftung für Satz- und Druckfehler oder den Inhalt der Anzeigen. Für unverlangt eingesandte Manuskripte oder Fotos übernimmt der Verlag keine Haftung. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Autors wieder, nicht unbedingt die des Herausgebers. Eigentumsund Nachdruckrechte für Anzeigen, Texte, Fotos, Layouts etc. liegen beim Verlag. Nachdruck und Vervielfältigung, auch in Auszügen, Wiedergabe durch Film, Fernsehen, Rundfunk sowie Speicherung auf elektronischen Medien, ist nur nach schriftlicher Genehmigung und mit Quellenangabe des Verlags gestattet. © Copyright 2019 für eigens gestaltete Anzeigen und Texte beim Verlag. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Bamberg. Bei Nichterscheinen im Falle höherer Gewalt kann der Verlag nicht haftbar gemacht werden.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen

Ihr Sportecho-Team

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// inhalt

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SPORT BA

REGIONAL // kleiner sport BasKIDhall: Jugendarbeit trifft Profisport . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 // weltkulturerbelauf Ein Event hält Bamberg in Atem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

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// aikido Körperliche und geistige Reife . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 // goolkids Inklusion leicht gemacht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 // baluka Musterausstellung in Sachen Barrierefreiheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26

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NACHHALL // was macht eigentlich ... Christian Springer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

Im FOKUS // smoky beerings bamberg Rollschuhe, Rauchbier und Teamgeist . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

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STAMMplätze // großer sport HEITEC VOLLEYS: Titel und Erste Liga zum Greifen nahe . . . . . . . . . . . . . 5 // editorial . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 // impressum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

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Fotoquellen: Athena Zwack, iSo – Innovative Sozialarbeit, Foto Team Müller, pixabay, Titelseite: Werner Haala

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SPORT BA

Titel und Erste Liga sind zum Greifen nahe HEITEC Volleys Die HEITEC VOLLEYS können den Meisterschafts-Champagner kalt stellen. Zwei Spieltage vor Saisonende führen sie als Spitzenreiter die Zweite Liga Süd vor dem amtierenden Meister Grafing an und träumen vom Aufstieg in die Erste Volleyball-Bundesliga.

Entscheidendes Franken-Derby am Samstag, 6. April, gegen den SV Schwaig in Eltmann Der Meisterschaftspokal ist zum Greifen nahe. Doch vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt. Den möglicherweise entscheidenden Schritt können die Eltmänner am Samstag, 6. April, mit einem Sieg im Heimspiel (Beginn 19.30 Uhr, Georg-Schäfer-Halle in Eltmann) gegen den letztjährigen Vizemeister SV Schwaig zurücklegen. Im Frankenderby müssen die HEITEC VOLLEYS ihre Meisterschaftsprüfung absolvieren. Es wäre die Krönung für eine knochenharte und kräftezehrende Saison. Zu Beginn der Saison lehnten sich die Unterfranken weit aus dem Fenster, sprachen vom Titel und vom Aufstieg, mussten aber gleich hintereinander zwei schwere Niederlagen in Grafing und zuhause gegen Mainz-Gonsenheim einstecken. Von diesem Schock erholten sich die Schützlinge von Cheftrainer Marco Donat aber relativ schnell. Nach einer beeindruckenden Serie von zehn Siegen in Folge rückten sie auf den dritten Tabellenplatz vor. Die Wachablösung erfolgte schließlich Mitte Februar nach zwei glatten 3:0-Auswärtssiegen an einem Wochenende in

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grosser sport // heitec volleys eltmann

Friedrichshafen und Mimmenhausen am Bodensee. Auch, weil die Spitzenmannschaften Mainz-Gonsenheim und Grafing auf der Zielgerade schwächelten und überraschend Punkte abgaben. Ein besonderes Highlight der bisherigen Saison war Anfang Februar die rauschende Volleyball-Nacht in der Bamberger Brose Arena über fast zwei Stunden mit einer phänomenalen Atmosphäre. Vor einer wahnsinnigen

Rekordkulisse von über 2300 Zuschauern feierten die HEITEC VOLLEYS im Franken-Derby einen grandiosen 3:1-Triumph über den TV/DJK Hammelburg. Der Umzug von der 5500-Seelen-Gemeinde Eltmann im Steigerwald in die etwa 25 Kilometer entfernte Domstadt lohnte sich für die HEITEC VOLLEYS in jeglicher Hinsicht. In der Brose-Arena brannte die Luft. Das brisante und prestigeträchtige fränkische Duell wurde zum versprochenen Super-Spektakel mit torpedoartigen Schmetterschlägen, sensationellen Ball-Rettungsaktionen, artistischen Blöcken am Netz, dramatischen, langen Ballwechseln und einem unglaublichen Gänsehaut-Ambiente. Selbst der eher zurückhaltende Manager der HEITEC VOLLEYS, Rolf Werner schwärmte nach der außergewöhnlichen Volleyball-Gala in den höchsten Tönen: „Unser Mut, für ein Testspiel in die drittgrößte Multifunktions-Arena Bayerns umzuziehen, wurde auf der ganze Linie belohnt. Ein Theater-Dramaturg hätte die Begegnung nicht besser inszenieren können. Die zwei Stunden waren eine tolle Werbung für unsere Sportart. Das war für jeden Zuschauer ein unvergessliches Erlebnis. Das Experiment ist komplett aufgegangen. Unsere Generalprobe für den angepeilten Aufstieg ins Volleyball-Oberhaus klappte. Das Top-Event war absolut erstligareif. Der riesige Aufwand mit einer monatelangen Vorbereitung war nicht für die Katz. Besten Dank an alle für die großartige Unterstützung.“ Total enthusiastisch jubelte auch HEITEC VOLLEYS Cheftrainer Marco Donat nach dem Duell auf Augenhöhe mit den Hammelburgern: „Das Match bot für die Zuschauern alles, was das Herz begehrte. Ein sportliches Highlight jagte das andere. So muss ein Event aussehen.“

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Klar ist: Meister wird, wer bei der Endabrechung die meisten Zähler auf dem Konto gesammelt hat. Bei Punktgleichheit entscheidet die Anzahl der Siege. Aus diesem Grund können

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harte Arbeit der bisherigen Saison gefährden. Jetzt geht es um die Wurst und wir wollen uns unbedingt mit der Meisterschaft belohnen. Selbst gegen vermeintlich schwächere Teams müssen wir unsere beste Leistung abrufen, Vollgas geben und dürfen nichts mehr anbrennen lassen. Das haben wir uns in der Kabine geschworen.“ / Werner Haala // Fotos: Werner Haala

die HEITEC VOLLEYS aus eigener Kraft den Titel holen, sind nicht mehr auf Schützenhilfe anderer Vereine angewiesen. Diese komfortable Situation beruhigt natürlich das Nervenkostüm des Aufstiegs-Architekten Rolf Werner. Auch er spürt das besondere Kribbeln kurz vor dem Saison-Kehraus: „Die unheimliche Spannung ist greifbar. Überall werde ich auf die aufregende Konstellation angesprochen, auf der Straße, am Arbeitsplatz, beim Bäcker oder Metzger. Die Volleyballfans sind wie elektrisiert. Das ist gut für unsere Sportart, wenn wir im Gespräch sind.“ Für ihn zählen allerdings in erster Linie die Fakten: „Schon jetzt ist die Saison für uns ein großer Erfolg. Wir haben bereits im Sommer vergangenen Jahres unsere Ambitionen auf die Meisterschaft und den Aufstieg verkündet. Ich bin glücklich, dass wir diese Ziele noch realisieren können.

Alle sind heiß wie Frittenfett und möchten den Meisterpokal nach oben strecken Ein Platz unter den ersten Zwei in der Tabelle ist uns auf jeden Fall sicher. Wir können also ohne eine eventuelle Wildcard, die viel Geld kostet, in die Erste Liga aufsteigen. Das macht uns stolz.“Rolf Werner hofft jetzt natürlich, dass sein Team im Saison-Endspurt nicht schwächelt: „Jeder weiß, worum es geht. Alle sind heiß wie Frittenfett und möchten am letzten Spieltag den Meisterpokal nach oben strecken. Ich bin optimistisch und habe absolutes Vertrauen in unsere Mannschaft.“ Die Meisterschaft der HEITEC VOLLEYS in der Zweiten Liga Süd würde für den Volleyballclub Eltmann eine unheimlich erfolgreiche Saison krönen. Denn die Frauen holten bereits den Titel und die zweite Mannschaft sicherte sich in der Landesliga Nord-West vorzeitig die Meisterschaft und steigt in die Bayernliga auf. An den Titelgewinn glaubt auch HEITEC VOLLEYS Cheftrainer Marco Donat felsenfest: „Kurz vor dem Ziel dürfen wir jetzt nicht schlapp machen und die

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Rollschuhe, Rauchbier und Teamgeist erg b m a b s g n i r e e b y smok

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ollschuhe, Rauchbier und Teamgeist – das passt nicht zusammen? Falsch gedacht: bei der Roller Derby Mannschaft, die sich selbst den Namen „Smoky Beerings Bamberg“ gegeben hat, trifft all das aufeinander.

Was ist Roller Derby? Yvonne, Hélène und Julia, alle Teil

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des Trainerteams der Bamberger Roller Derby-Mannschaft, erklären, worum es sich bei der Sportart eigentlich handelt: „Es ist ein Vollkontaktsport auf Rollschuhen. Zwei Teams à jeweils fünf Spielern treten gegeneinander an. Sie laufen in einer ovalen Rollschuhbahn, die ‚Track‘ genannt wird, ähnlich wie in einem Rennen. Ein Spieler in jedem Team trägt einen Stern auf seinem Helm, was ihn als sogenannten ‚Jammer‘ auszeichnet. Das Ziel ist es, dass der Jammer die gegnerischen Blocker überrundet. Dabei geht es nicht nur um Schnelligkeit, denn es handelt sich ja um einen Vollkontaktsport, was bedeutet, dass die Blocker versuchen, mit vollem Körpereinsatz, mit sogenannten ‚Hits‘ und ‚Bodychecks‘, zu verhindern, dass sie überrundet werden.“ Dabei ist viel Taktik im Spiel, erklären die drei Frauen: „Es gibt dabei die Defensive und die Offensive, um dem eigenen Jammer zu helfen beziehungsweise ihn zu schützen.“

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Besondere Freizeitmöglichkeiten Minigolfplatz Schlehenmühle mit 12 Bahnen

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Alles erlaubt? „Es gibt eine sogenannte ‚Target Zone‘, die die Stellen eingrenzt, die man berühren darf, und auch viele Partien, die man nicht blocken darf, wie beispielsweise den Kopf oder die Wirbelsäule. Die Schoner, die getragen

Täglich geöffnet, außer Donnerstag

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werden müssen, markieren ebenfalls viele Stellen, die tabu sind“, erklärt Julia. Damit dies eingehalten wird, beobachten im Regelfall 14 Schiedsrichter das Spiel, es wird also genau hingeschaut. Sobald ein Foul begangen wird, erhält der betroffene Spieler eine Strafe und muss auf der Bank sitzen.

Ablauf eines Spiels: Es befinden sich immer fünf Spieler auf der Bahn und das für maximal zwei Minuten, dann gibt es eine 30 Sekunden lange Pause. Diese zwei Minuten werden „Jam“ genannt. Insgesamt wird in zwei Hälften zu je 30 Minuten gespielt, in denen jeweils so viele maximal zweiminütige Jams stattfinden wie möglich. Im Optimalfall betreten im neuen Jam dann fünf neue Spieler die Bahn, sodass eine Rotation entsteht. „Leider ist das aber aufgrund von Spielermangel oft nicht möglich“, bemerkt Hélène. Für jedes Überrunden erhält das Team einen Punkt, demnach ist der Sieger diejenige Mannschaft, die am Ende am meisten Punkte hat.

Gleichzeitig kam eine andere Spielerin des heutigen Teams, namens Isabella, aus ihrem Auslandsaufenthalt aus Norwegen zurück, wo sie ebenfalls Roller Derby spielte.“ Isabella startete per Facebook einen Aufruf, woraufhin sich Yvonne, Hélène und Julia und später auch Isabella trafen und zu spielen begannen. Isabella und Hélène, die vorher schon mit den Regeln vertraut waren, brachten den anderen die Basics bei und diese waren bald vom Roller-Derby-Fieber angesteckt. So entwickelte sich die Gruppe weiter und es kamen mehr Mitglieder hinzu. Heute zählt das Team insgesamt 10 Spielerinnen und Spieler, wovon viele Studenten sind. Die drei Mädels, die den Trainerpool der Mannschaft

Roller Derby als Frauensport Roller Derby galt früher als Underground-Sport. Die Mädels von den Smoky Beerings erzählen: „Begonnen hat es beim Wrestling, als Pausenclown-Beschäftigung. Dann wurde es von der Punkszene übernommen, mit ganz viel Show, Musik, Outfits und Afterspielpartys. Das kann man heutzutage noch ein bisschen wiederfinden, aber es ist viel sportlicher geworden. Früher waren Netzstrumpfhose und Hotpants Standard, heute trägt jeder Sportklamotten und Trikots, es hat sich also sehr verändert.“ Was bis heute blieb, ist, dass jeder Spieler einen Derby-Namen besitzt, sodass er im Spiel in eine andere Rolle schlüpfen kann. Den Namen kann sich jeder selbst aussuchen, so heißt Hélène zum Beispiel ‚Hell’n Wheels‘, Julia ‚Jules Blond‘ und Yvonne ‚ Poisin Yvi‘. Zu Beginn des Sports, der ursprünglich aus den Vereinigten Staaten stammt, handelte es sich noch um einen Frauensport. Mittlerweile wird Roller Derby zwar noch mehrheitlich von Frauen gespielt, aber auch Männer sind willkommen und können bei so genannten “co-ed-Spielen“ ihr Können zusammen mit Frauen unter Beweis stellen. Auch bei den Smoky Beerings Bamberg spielen zwei Jungs im Team mit. Hélène weiß: „Bei diesem Sport spielt die Vielfalt eine wichtige Rolle: er soll für jeden sein!“

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Die Entstehung der Smoky Beerings Bamberg

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Hélène hat bereits in Stuttgart drei Jahre lang Roller Derby gespielt. Sie erzählt: „Die Mannschaft dort war eine der ersten in Europa. Dann bin ich nach Bamberg umgezogen.

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bilden, erklären: „Wir haben vor drei Jahren den Namen ausgesucht und vorher sehr lange überlegt. Uns war klar, dass wir einen Bezug zu Bamberg haben wollen. Da man beim Roller Derby früher auch immer nach dem Spiel zusammensaß und noch ein Bier getrunken hat, anstatt in Rivalität auseinanderzugehen, dachten wir uns: warum sollen wir das nicht aufnehmen? Bamberg steht für Bier, vor allem für Rauchbier. ‚Bearings‘ heißen die Kugellager, also haben wir das ‚a‘ nur durch ein ‚e‘ ausgetauscht und so entstand unser Name: Smoky Beerings Bamberg.“

Wie wird man Teil der Smoky Beerings Bamberg? Es gibt einmal im Jahr einen Schnuppertrainingstag, an dem man den Sport ausprobieren kann. Ansonsten kann man sich einfach beim Team melden, dann jederzeit zum Training vorbeikommen und einmal die Welt von Hell’n Wheels, Jules Blond und Poisin Yvi kennenlernen.

Das große Ziel: In einer Liga spielen

RADEL g SPASS

„Am Anfang waren wir mehr eine Freizeitgruppe, jetzt sind wir seit über einem Jahr beim ERSC, dem Bamberger Eisund Rollsport-Club“, beschreibt Hélène. Julia begründet: „Früher haben wir im Jugendzentrum Bamberg trainiert, was aber viel zu klein war. Auch die Halle im ETA-HoffmannGymnasium, wo wir jetzt teilweise trainieren, ist noch zu klein. Man braucht eigentlich eine richtige Rollschuhbahn, um dem Roller Derby-Track, auf dem die Spiele stattfinden, gerecht zu werden und um richtig spielen zu können. Deshalb war es uns wichtig, dass wir dem ERSC beitreten, weil wir dadurch die Möglichkeit haben, auf einer Rollschuhbahn oder im Winter auch in einer Halle zu trainieren.“ Im Moment spielen die Smoky Beerings Bamberg noch in keiner Liga, weil es die Mannschaftsstärke leider nicht hergibt. „Im Moment spielen vier von uns beim bayerischen ‚Travel Team‘ mit. Dabei tun sich alle bayerischen Mannschaften zusammen, um noch ein Team aufzustellen und anhand ganz vieler Trainingsspiele üben zu können – jenseits von irgendwelchen Tabellen oder Ähnlichem. Dieses Team nennt sich ‚Bavarian Battle Beasts‘, hier kann jeder, der in Bayern spielt, mitmachen und somit oder gegen andere Teams spielen“, beschreibt Julia. Außerdem pflegen die Smoky Beerings Bamberg auch eine gute Kooperation zu dem Team aus Nürnberg, das den Namen „Sucker Punch Roller Derby Nürnberg“ trägt. 2018 spielte diese Mannschaft in der dritten Bundesliga. Durch die enge Verbindung zwischen den Bambergern und den Nürnbergern haben diejenigen Spieler der Smoky Beerings, die das entsprechende Level erreicht haben, öfter die Möglichkeit, das Nürnberger Team aktiv zu unterstützen und so auch an Spielen teilzunehmen.

Aischtalradweg D e r Fa m i l i e n r a d w e g Der Aischtalradweg führt auf einer Länge von 121 km von Rothenburg o. d. Tauber bis Bamberg. Er durchläuft reizvolle Landschaften und bezaubernde fränkische Orte.

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w w w.a i scht a lra d weg.e u

Wer kann Roller Derby spielen? Die Antwort ist einfach: jeder! „Man muss nur motiviert und offen sein“, stellt Hélène fest. „Jeder von uns hat bei Null angefangen.“ Man muss nicht mal Rollschuhfahren können, es wird alles gelernt. Einzige Voraussetzung ist, dass man mindestens 18

Steigerwald Tourismus l 91443 Scheinfeld Tel.: 09161 92-1500 l info@steigerwald-info.de www.steigerwald-info.de

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ECHO

SPORT BA Das Besondere am Roller Derby Hélène beschreibt das für sie Besondere am Roller Derby so: „Die sportliche Herausforderung ist der erste Punkt, dazu zählt für mich der Sport selbst und der Teamgeist. Der zweite Punkt ist das Empowerment, also etwas selbst auf die Beine zu stellen.“ Auch das Netzwerk zwischen den bayerischen Mannschaften ist besonders, denn es wird eng zusammengearbeitet, zum Beispiel gemeinsame Trainingslager organisiert. „Dabei lernt man immer neue, spannende Leute kennen, die über den Tellerrand hinausblicken und sich vom Mainstream Sport abwenden können.“ „Wichtig ist dabei aber immer, dass man frei ist“, beschreibt Julia. „Man hat mindestens eine Gemeinsamkeit: den Sport. Der Teamgeist ist sehr zentral. Es ist egal, ob man zehn, 20 oder gar keine Liegestütze schafft, man gehört zum Team.“ / Sabine Schleich // Fotos: Athena Zwack

Jahre alt sein muss. In anderen Städten, wie Stuttgart, gibt es auch Kindermannschaften, aber in Bamberg befindet sich der Sport noch in der Entwicklungsphase, weshalb für die Jüngeren keine Mannschaft angeboten werden kann – noch nicht. In das Team der Smoky Beerings Bamberg wird jeder aufgenommen und niemand ausgeschlossen. Um aber offiziell Roller Derby zu spielen, muss man zuerst einen Test namens „Minimum Skill Test“ ablegen. Hélène erklärt: „Dabei werden praktische Kenntnisse, wie die Fahrtechnik, Bremsen, das richtige Fallen, Ausdauer und theoretisches Wissen, wie das Beherrschen der Regeln, abgeprüft. Im Endeffekt alles, was man beherrschen muss, um keine Gefahr für sich oder andere zu sein.“ Das ist das erste Ziel, auf das jeder Anfänger hinarbeitet. Die „Newbies“, also die Anfänger, werden intensiv auf den MST vorbereitet, wofür sich die Mannschaft für jeden Zeit nimmt. Im Moment haben fünf Spieler der Smoky Beerings den MST und sind damit spielfähig.

BRÄUWERCK - Brauereigasthof Marktplatz 2a 95512 Neudrossenfeld

Gastronomie

Saisonale und wetterangepasste Küche ist bei uns selbstverständlich - im Winter deftiger, im Sommer leichter. An Sonn- und Feiertagen genießen Sie im Bräuwerck die fränkische Bratenküche.

In gemütlicher Atmosphäre unter der originalen Holzdecke aus dem 17. Jahrhundert ist die Gaststube das Herzstück des Bräuwercks. Bei schönem Wetter sind auch unsere Terrasse und der Biergarten geöffnet. Am Abend kann unser Bier direkt vom Außenausschank frisch gezapft geholt werden.

Zur Ausrüstung gehören natürlich die Rollschuhe. „Wir fahren mit Derby Rollschuhen, deren Besonderheit ist, dass sie keinen Absatz haben und an sich sportlicher sind. Ansonsten kann man natürlich auch mit Freizeit Rollschuhen trainieren.“ Außerdem gibt es die Schoner für Knie, Ellbogen und Handgelenke. Der Helm ist unabkömmlich und auch ein Mundschutz wird getragen. „Das ist die Ausrüstung, die man auch anlegen muss, wenn man den Sport offiziell spielen will. Bezüglich dem Mundschutz sind wir der Meinung, dass er bei Vollkontaktsport einfach notwendig ist, um kein Risiko einzugehen.“ Natürlich muss man diese komplette Ausrüstung nicht von Anfang an besitzen. Die Smoky Beerings haben auch ein kleines Repertoire an Helmen und Schonern, die sie zu Beginn zur Verfügung stellen können. Der Mundschutz ist in der Anfangsphase noch nicht dringend nötig, aber es wird viel Wert darauf gelegt, nie ohne Helm und Schoner zu trainieren, damit nichts passiert und man richtig spielen kann.

Weiterhin haben wir noch Veranstaltungsräume in denen bei einer Tagung, einem Konzert oder einer Feier jeglicher Art mit sämtlichen technischen Ausstattungen (WLAN, Beamer, Beschallung...) bis zu 120 Gäste Platz finden.

Brauspezialitäten

Die Brauerei befindet sich direkt unterhalb des Biergartens und kann in Absprache mit dem Braumeister besichtigt werden. Auch Bierseminare, die einen ganzen Tag dauern, bieten wir für Gruppen ab 10 Personen an.

Neben unseren vier Hauptsorten Tagwerck (helles Lager), Landwerck (Hefeweizen), Nachtwerck (dunkles Kellerbier) und Pils bieten wir nach dem Bierkalender weitere saisonale Sonderbiere an.

Für alle Heimwercker

Unsere Biere können Sie auch in der 5-Liter-Partydose und in verschieden großen KEG-Fässern für zu Hause im Gasthof erhalten. www.braeuwerck.de info@braeuwerck.de

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Dienstag - Sonntag von 11-23 Uhr geöffnet: (in den Wintermonaten werktags ab 17 Uhr) Tel.: 09203/9736-515 - Fax: 09203/9736-517


BasKIDhall: Die Halle für Alle sport i f o r P t f f i r t t i Jugendarbe

Zuerst war sie etwas unscheinbar, aber durchaus nützlich, damals schon viel frequentiert und beliebt – die BasKIDhall. Sie stand fast fünf Jahre, bis 2015, auf dem ehemaligen Gelände der Maiselbräu in der Moosstraße in Bamberg. Dort fing eine kleine Erfolgsgeschichte an.

wie sie sind, kommen können – ohne Kosten- und Leistungsdruck. Auch Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund und behinderte Kinder und Jugendliche haben hier ihren festen Platz. Integrative Themen oder Fragen nach der Herkunft, der Konfession, der familiären Rituale oder auch der Sprache werden spielerisch und sportlich – dem Charakter des Gebäudes und der darin stattfindenden Angebote entsprechend – gefördert und gelöst. Wichtig hierbei sind fließende sportliche und pädagogische Formen, sanfte Herangehensweisen und ungezwungene Methoden. Diese vermitteln den Kindern und Jugendlichen, dass die BasKIDhall ein Ort exakt für sie ist, an dem sie ihren Bedürfnissen auf ihre Art und Weise nachgehen können. Die Erfahrung, dass jeder, der kommt, mit seinen bestimmten Spezifika angenommen wird, ist eine der Voraussetzungen, Vertrauen in sich zu entwickeln und die Zukunft in die Hand zu nehmen.

Der Bamberger Jugendhilfeträger iSo – Innovative Sozialarbeit hatte die Idee, eine niedrigschwellige Sport-, Sozial- und Begegnungsstätte ins Leben zu rufen. Unterschiedliche Gruppen – soziale Organisationen, Sportvereine, Sportmannschaften, Firmensportgruppen und Privatpersonen – nutzten die Halle, trieben Sport, initiierten gemeinsame Events und trafen sich einfach und unkompliziert.

Neues Konzept – neue Halle Mit einem verfeinerten, neuen Konzept legten die STADTBAU GMBH BAMBERG, iSo, Brose Bamberg und weitere Partner schließlich wichtige Impulse für den Neubau im Bamberger Stadtteil Gereuth vor. So konnte die ursprüngliche Idee weiter ausgebaut werden. Ein neues Gebäude entstand in der Kornstraße. Es beherbergt die Geschäftsstelle von Brose Bamberg und eine großzügige, moderne Sporthalle. Die Kinder- und Jugendarbeit von iSo nutzt die Halle als Jugendzentrum. Gleichzeitig dient sie Nachwuchsspielern der Brose Bamberg als ihr Leistungszentrum.Die Jugendeinrichtung BasKIDhall vereint außerschulische Bildungsangebote, Profisport und Jugendarbeit im SozialeStadt-Gebiet gebündelt unter einem Dach. Sie ist eine Stätte geworden, in die alle Kinder und Jugendlichen, genau so,

Warum eine Sporthalle in der Gereuth? Das Einzugsgebiet der neuen Jugendeinrichtung ist vordergründig das Soziale-Stadt-Gebiet Gereuth-Hochgericht in Bamberg. Darüber hinaus ist das Angebot aber für alle Jugendgruppen aus dem Stadtgebiet zugänglich. Im Stadtteil Gereuth gibt es einen hohen Anteil an Kindern und

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über ganz Deutschland verbreitet hat. Ich freue mich auf viele weitere Aktionen zusammen mit den BasKIDs in den kommenden Jahren.“Klar, dass ein so bedeutendes Projekt auch eine Heimat braucht: Das Jugendförderzentrum BasKIDhall ist ein deutschlandweit einzigartiges Leuchtturmprojekt. Durch die innovative Kombination von sozialer Arbeit mit Leistungssport werden Kindern und Jugendlichen Anreize zu Sport und weiteren Projekten, die Gesundheitsbewusstsein und sinnvolle Freizeitgestaltung schulen, gegeben.

Jugendlichen und Erwachsenen mit Migrationshintergrund. Sie machen hier 19 Prozent (in Gesamt-Bamberg neun Prozent) aus. Der Bedarf an Hilfen zur Erziehung beträgt bei Minderjährigen 15 Prozent (Gesamt-Bamberg zwei Prozent). Für Jugendliche gab es keine Anlaufstelle im Stadtteil. Das hat sich geändert. Vor der Eröffnung der BasKIDhall stand den Kindern und Jugendlichen lediglich ein kleiner Raum zur Verfügung, sodass nur einer begrenzten Altersgruppe ein offenes Angebot gewährleistet werden konnte. Die große Sporthalle sowie die direkt anliegenden Jugendräume bieten nun nicht nur einer großen Vielfalt an Kindern und Jugendlichen Raum, sondern auch eine Hausaufgabenbetreuung. Außerdem finden hier Stadtteil- und Erwachsenenangebote Platz. So ist die BasKIDhall zu einer Anlaufstelle im Stadtteilzentrum für Jung und Alt geworden, für Bürgerinnen und Bürger, aber auch für alle Menschen aus dem gesamten Stadtgebiet Bamberg.

Das Konzept: Profisport und Jugendarbeit unter einem Dach Letztendlich sollen die Angebote in der BasKIDhall Spaß machen, den Sportgeist in Kindern und Jugendlichen wecken, aber auch zu einem sozialen und fairen Miteinander führen. Das funktionelle Gebäude ist die Voraussetzung, um alle möglichen Absichten hinsichtlich Sport, Kinder- und Jugendarbeit sowie Soziales zu verwirklichen. Wie bereits erwähnt, vereint die BasKIDhall offene Jugendarbeit, Stadtteilarbeit, Hausaufgabenbetreuung und Profisport. Die

Erst BasKIDball, dann BasKIDhall Bevor die BasKIDhall entstand, gab es das Projekt BasKIDball. BasKIDball ist ein sportbezogenes Kinder- und Jugendprojekt und wird bundesweit umgesetzt. Es handelt sich hierbei um eine Gemeinschaftsinitiative von iSo und der ING-DiBa. Das Vorhaben, das unter der Schirmherrschaft von Dirk Nowitzki steht, unterstützt Kinder und Jugendliche in Bamberg und Nürnberg sowie an insgesamt 17 Standorten in ganz Deutschland. Neben der sportlichen Freizeitgestaltung mit Trainern und Sozialpädagogen gehören medienpädagogische Elemente zu den Eckpfeilern des Projektes.

Winkler Oliver

Fahrzeugeinrichtungen Schlemmerwiesen 1 96123 Pödeldorf Telefon: 09505 / 3 83 97 84 Mobil: 0162 / 8 83 39 11 Email: info@fahrzeugeinrichtung-winkler.de www.fahrzeugeinrichtung-winkler.de

Als Dirk Nowitzki 2007 als Schirmherr für BasKIDball angefragt wurde, war er gleich begeistert. Sport, aber auch eine soziale Gesinnung sind Werte, die dem NBA-Profispieler gerade in Hinsicht auf die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen wichtig sind. Nowitzki dazu: „Die Philosophie von BasKIDball begeisterte mich von Beginn an. Mittels Spiel und Sport werden Kindern und Jugendlichen quasi nebenbei soziale Kompetenzen vermittelt. Sie lernen Spaß an der Bewegung und an einem fairen Miteinander. Auch ich habe als Jugendlicher viel durch den Sport gelernt und wurde auf meiner Laufbahn zum NBA-Spieler stets unterstützt und gefördert. Deshalb freut es mich als Schirmherr umso mehr, die Erfolgsgeschichte von BasKIDball zu begleiten und somit ein sportbezogenes Jugendprojekt zu unterstützen, von dessen Wirkung ich absolut überzeugt bin. In den letzten zehn Jahren konnte ich bei Treffen mit den BasKIDs feststellen, wie gut das Projekt bei den Kindern und Jugendlichen ankommt und wie es sich Schritt für Schritt

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kleiner sport // baskidhall

Jugendlichen vom Einkauf über die Zubereitung der Mahlzeit bis hin zum Aufräumen alles mitgestalten und so zusammen frisch und lecker kochen. Aber auch einfach nur mal „chillen“, Musik hören oder ein Kartenspiel spielen ist in den offenen Treff-Zeiten angesagt. Zudem gibt es Angebote für bestimmte Zielgruppen, um bedarfsgerecht arbeiten zu können, so umgesetzt zum Beispiel im Mädchentreff oder KidsTreff. Weiteren Raum für Entfaltung und Kreativität bieten die Ferienprogramme, Ferienfreizeiten oder Projekte, wie die Theaterworkshops.

Hausaufgabenbetreuung bietet einer festen Gruppe von Schülerinnen und Schülern aus dem Stadtteil von Montag bis Freitag Raum und Unterstützung bei den Hausaufgaben sowie ein Freizeit- und Nachmittagsangebot. Wichtig ist es iSo dabei, ein Augenmerk auf Gesundheit und deren Förderung zu legen. So bietet die offene Jugendarbeit Bewegungsangebote in der Halle an. Dabei handelt es sich nicht nur um Basketball oder Fußball, sondern auch Turnen, Tanz, Football oder Cheerleading stehen auf dem Programm. Die Kooperation mit Vereinen hat sich hierbei bewährt. Der Fokus der Gesundheitsförderung soll nicht nur durch Bewegung ins Auge gefasst werden, sondern auch gesunde Ernährung ist ein wichtiger Faktor. So findet beispielsweise einmal in der Woche ein Kochangebot statt, bei dem die Kinder und

Ebenso offeriert die BasKIDhall Erwachsenen ein regelmäßiges Angebot. Auch hier arbeitet iSo mit unterschiedlichen Kooperationspartnern zusammen, wie mit KoKi – Netzwerk frühe Kindheit oder mit der OBA – Offene Behindertenarbeit Bamberg. Ein Familien- und Seniorencafé rundet die Angebotspalette ab.Stadtteilfeste und Events, die Jung und Alt ansprechen, geben den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zur Beteiligung. Veranstaltungen, wie das Kindermitmachkonzert (zusammen mit Musik schenkt ein Lächeln e. V.) oder der Kinderfasching locken darüber hinaus auch Besucher aus dem gesamten Stadtgebiet sowie dem Landkreis in die BasKIDhall und den Stadtteil. In dieser Weise öffnet sich der noch immer mit Vorurteilen belastete Stadtteil Gereuth immer mehr und lockt Besucher an.

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Partner an der Seite zu haben, ist immer hilfreich und unterstützend. Natürlich gibt es auch mit der BasKIDhall Schulterschlüsse, die ein sicheres Fundament bilden. Allen voran gehört die STADTBAU GMBH BAMBERG dazu. Das Wohnungsunternehmen der Stadt Bamberg ist Eigentümer der BasKIDhall. Es hatte von Anfang an ein primäres Interesse, dass eine angemessene Infrastruktur für Kinder, Jugendliche und Familien zur Verfügung steht. So unterstützt sie seit vielen Jahren die Jugend- und Stadtteilarbeit im Soziale-Stadt-Gebiet Gereuth-Hochgericht. Veit Bergmann, Geschäftsführer STADTBAU GMBH BAMBERG, dazu:„Die vielfältigen Projekte für Kinder und Jugendliche

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in der BasKIDhall sind ein wichtiger Baustein zur Stärkung der Gemeinschaft im Quartier. Die Halle hat sich in den vergangenen Jahren zu einem zentralen Treffpunkt im Viertel entwickelt, den wir auch für Informationsveranstaltungen und Mieterworkshops gerne nutzen.“ Weitere Partner sind die Stadt Bamberg, der Förderverein der Basketballstiftung und natürlich die Basketballer Brose Bamberg. Letztere sind in der Region zentrale Unterstützer der Jugendarbeit. Für die Kinder und Jugendlichen stellen die Spieler wichtige Identifikationsfiguren dar. Eine gemeinschaftliche Nutzung der Halle lässt viele positive Effekte entstehen. Zum Beispiel schwappt die Begeisterung für Sport und den Basketball über und ermutigt auch die Jugendlichen, sich in einem Verein anzumelden und in verbindliche Strukturen einzutreten.

Zukunft – Ausblick Auch dieses Jahr stehen neben dem kontinuierlichen Wochenprogramm unterschiedliche Projekte und Veranstaltungen auf dem Programm oder sind in Planung. Zum Beispiel dürfen sich die Jugendlichen wieder über eine Ferienfreizeit freuen. Auch die Medienarbeit und ein Theaterprojekt werden fortgesetzt.

/ Helke Jacob // Fotos: iSo – Innovative Sozialarbeit

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? // WKEL

Ein Event hält Bamberg in Atem uf Weltkulturerbela

2019

Der 5. Mai 2019 ist ein besonderes Datum für die Einwohner Bambergs. Gefühlt die ganze Stadt wirkt dann wieder wie elektrisiert vom wohl größten regionalen Sportereignis des Jahres. Die Rede ist vom Weltkulturerbelauf quer durch die Domstadt. Der Halbmarathon, der alle zwei Jahre über die Bühne geht, zieht regelmäßig tausende regionale und internationale Hobby- und Profisportler und noch mehr Schaulustige an. So auch in diesem Jahr wieder.

Historie: Eine echte Erfolgsgeschichte Seit der Premiere stiegen die Teilnehmerzahlen kontinuierlich an. Beim zweiten Weltkulturerbelauf im Jahr 2005 waren bereits an die 8.000 Athleten am Start. Zuletzt im Jahr 2017 tummelten sich rund 11.000 Athleten in der Starterliste. Es hätten noch einige Tausend mehr sein können, doch aus Sicherheitsgründen war dies nicht möglich. Zu einem tragischen Unglücksfall kam es 2013, als im Rahmen des Halbmarathons ein 54-jähriger Teilnehmer ums Leben kam.

2003 begann die Geschichte des Weltkulturerbelaufs, passenderweise genau zehn Jahre nach dem Aufstieg der Bamberger Altstadt in den Rang des UNESCO-Weltkulturerbes. Echte Pionierarbeit leistete dabei der ehemalige Landtags-Abgeordnete Dr. Helmut Müller, der sich 2001 dem Münchner Marathon stellte. Auf Drängen der Bamberger Lokalpresse schuf Müller daraufhin zusammen mit weiteren Lauffreudigen das neue Event in der oberfränkischen Metropole.

Das Hauptevent bildet auch 2019 wieder der Sparkassenlauf über die Halbmarathon-Distanz von 21,1 Kilometer. Zwischen dem Start am Markusplatz und dem Ziel am Maxplatz passieren die Athleten berühmte Sehenswürdigkeiten wie den Dom und die Altenburg. Beim Brose-Lauf müssen knapp elf Kilometer absolviert werden, hier wird etwa auf die Schleife zur Altenburg verzichtet. Erwachsene sind außerdem auch beim 4,4 Kilometer langen wieland-Lauf startberechtigt. Darüber hinaus befinden sich mehrere Läufe für Kinder und Jugendliche im Programm. Mit Ausnahme des Böhnlein-Bambinilaufs starten alle Rennen am Markusplatz.

Von der ursprünglichen Idee eines Marathons musste man sich allerdings verabschieden, stattdessen müssen die Athleten eine Halbmarathon-Distanz zurücklegen. Das tat dem großen Andrang jedoch keinen Abbruch. Bei der Erstausgabe am 4. Mai 2003, die vom ehrenamtlichen OrganisationsTeam unter Mithilfe des Stadtmarketing-Vereins Bamberg e.V. veranstaltet wurde, gingen bereits rund 6.000 Läufer an den Start. Der heutige, gemeinnützige Trägerverein Weltkulturerbelauf e.V. wurde erst am 12. September 2003 gegründet.

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Wir suchen Dich! Der Weltkulturerbelauf aus Sicht der Organisatoren

www.caritas-karierre.de

Die Veranstaltung eines sportlichen Großereignisses erfordert auch einen enormen organisatorischen Aufwand und muss daher von langer Hand geplant werden. Begonnen wird damit schon weit im Voraus, was auch den 2-JahresRhythmus des Weltkulturerbelaufs nachvollziehbar macht. „Richtig intensiv vorbereitet wird die Veranstaltung in den drei, vier Monaten vor dem Lauf, aber insgesamt brauchen wir eine Vorlaufzeit von gut eineinhalb Jahren. Wir müssen zum Beispiel schauen, dass wir die Sponsoren halten können und im Idealfall neue hinzugewinnen“, erklärt Steffi Ehrlich von der Geschäftsstelle des Weltkulturerbelauf e.V. Mit den größeren Sponsoren bestehen bereits oft langjährige Verbindungen. Diese Sponsoren greifen den Organisatoren auch, wenn nötig, unter die Arme. Die Bamberger Stadtwerke etwa stellen, teilweise im Rahmen ihres Sponsorings, teilweise auch gegen finanzielle Erstattung, die Shuttle-Busse, die im 15-Minuten-Takt verkehren und Zuschauer und Athleten von den Parkplätzen aus in die Innenstadt befördern. Als Umkleide und Dusche dient unter anderem die Anlage am Georgendamm und der Abholservice für die Startunterlagen ist im HDE-Logistikzentrum untergebracht.

Heilpädagogik

Für 27 Caritas-Alten- und Pflegeheime in Ober- und Mittelfranken suchen wir fortlaufend

Um diesen enormen organisatorischen Aufwand stemmen zu können, braucht es von Seiten des Trägervereins und seiner Mitglieder vor allem Engagement und Herzblut. „Wir sind ein gemeinnütziger Verein mit 22 Mitarbeitern, davon sind 19 komplett ehrenamtlich dabei. Die opfern teilweise ihren Urlaub, um den Lauf vorbereiten zu können. Es gibt verschiedene Bereiche bei uns. Ein Team kümmert sich um Schülerläufe und Bambinilauf, ein Team fährt die Strecke ab, ein Team kümmert sich um die Verpflegungsstellen, und so hat jeder seinen Bereich“, zählt Ehrlich auf.

XX

Altenpfleger/innen

XX

Pflegehelfer/innen

Kindertagesstätten

Für Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und das Heilpädagogische Zentrum der Caritas in Lichtenfels suchen wir fortlaufend

Nur um einen eigentlich essenziell wichtigen Bereich müssen sich Ehrlich und ihre Mannschaft nicht mehr kümmern: Werbung! Mehr als Werbung mit Flyern und Bannerwerbung ist aus Sicht des Organisationsteams nicht mehr nötig.

XX

Sozialpädagogen/innen

XX

Heilerziehungspfleger/innen

XX

Heilerziehungspflegehelfer/innen

XX

Erzieher/innen

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Kinderpfleger/innen

Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg e.V. Abteilung Personal Obere Königstr. 4b, 96052 Bamberg Tel.: 0951 8604-0 bewerbung@caritas-bamberg.de

„Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir keine Werbung mehr machen müssen. Wir müssen als Organisatoren kein Geld in die Hand nehmen für teure Anzeigenschaltungen, denn der Weltkulturerbelauf ist ohnehin immer ausgebucht. Die Leute wissen das mittlerweile, weil der Lauf nur alle zwei Jahre stattfindet. Gott sei Dank ist das über die Jahre ein Selbstläufer geworden“, freut sich Ehrlich.

Das Leistungsnetzwerk der Caritas.

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regional // weltkulturerbelauf

Der Weltkulturerbelauf aus Sicht eines Teilnehmerteams Auch bei den beteiligten Mannschaften laufen die Vorbereitungen für den Weltkulturerbelauf 2019 auf Hochtouren. So unter anderem auch beim Caritas-Team. Für sie sind offiziell (Stand: 14.03.2019) 73 Athleten bei den drei Hauptläufen (wieland-Lauf, Brose-Lauf, Sparkassen-Lauf) gemeldet. Die Vorbereitung findet auf individueller Ebene statt, aber: „Wir bieten im Sinne der Aktion der Gemeinsamkeiten Möglichkeiten an, gemeinsame Trainingsläufe zu absolvieren. Insgesamt an vier Terminen ist das der Fall“, berichtet Josef Noppenberger von der Caritas Bamberg. Auch am Veran-

gibt es auch in diesem Jahr wieder eine Spendenaktion unter der Schirmherrschaft von Erzbischof Dr. Ludwig Schick, die unter dem Motto „Wir wollen an den Nöten der Menschen nicht vorbei laufen“ zusammengefasst ist. Die Idee dahinter: Je mehr Athleten sich im Caritas-Team für den Weltkulturerbelauf anmelden und je mehr Firmen sich bereit erklären, die Aktion mit Kilometergeld zu unterstützen, umso höher fällt am Ende der gesammelte Betrag aus. Bei der letzten Ausgabe des Weltkulturerbelaufs kamen so rund 6.000 Euro zusammen. Das Geld fließt ins gleiche karitative Projekt wie bereits 2017, betont Noppenberger: „Die Spenden sollen wieder unsere Kindererholungen unterstützen. Das ist ein Angebot für Familien, die aufgrund ihrer finanziellen Situation nicht in Urlaub fahren können. Wir organisieren von hier aus vier Fahrten, zum Beispiel an die Ostsee. Damit haben die Kinder die Möglichkeit, zu einem erschwinglichen Preis zwei Wochen lang Ferien mit Gleichaltrigen zu machen.“

Caritas-Laufgruppe bei der Vorbereitung

Noppenberger weist aber auch auf die Möglichkeit hin, das Projekt mit individuellen Spenden über die CaritasHomepage zu unterstützen. Egal, wie das Ergebnis am Ende ausfällt: Der Weltkulturerbelauf hält auch 2019 wieder fast ganz Bamberg in Atem. / Tobias Ebner // Fotos: Foto Team Müller, Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg

staltungswochenende kümmert man sich um die eigenen Athleten. Man stellt den eigenen Läufern Umkleideräume zur Verfügung, wie Noppenberger ausführt: „Wir bieten hier bei uns für alle Läufer, die für unser Team an der Start gehen, an, dass sie sich hier umziehen können. Es gibt einen Dienst, der auf die Kleidung der Sportler aufpasst, und nach dem Lauf können sich unsere Athleten hier auch duschen. Das ist also als Anlaufstation gedacht, und es ist von hier aus ja auch nicht weit bis zum Start und bis zum Ziel. Das wird in der Regel auch gut genutzt.“ Das ist insofern praktisch, weil kein unendliches Angebot an Umkleideräumen zur Verfügung steht.

Caritas-Spendenkonto bei der Bank für Sozialwirtschaft Verwendungszweck: Weltkulturerbelauf IBAN: DE71 7002 0500 9280 0000 00 BIC: BFSWDE33MUE

Die Caritas selbst hat sich im Rahmen des Weltkulturerbelaufs 2019 auch wieder etwas Besonderes ausgedacht. So

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ECHO

SPORT BA

Der Zeitplan für den Weltkulturerbelauf 2019 201 LAUF

STARTZEIT

STARTPUNKT Grüner Markt /

DISTANZ (km)

Böhnlein-Bambinilauf

11:30 Uhr

Fuchs-Schülerlauf

12:00 Uhr

Markusplatz

1,6

Bosch-Schülerlauf

12:30 Uhr

Markusplatz

1,6

Stadtwerke-Schülerlauf

13:00 Uhr

Markusplatz

4,1

wieland-Lauf

14:00 Uhr

Markusplatz

4,4

Brose-Lauf

14:30 Uhr

Markusplatz

10,9

Sparkassen-Lauf

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Aikido – Körperliche und geistige Reife

Während in den ebenfalls aus dem japanischen oder chinesischen Raum stammenden Kampfsportarten wie Judo oder Karate meist der Wettkampfcharakter im Vordergrund steht, bezieht Aikido auch spirituelle Gesichtspunkte mit ein. Das Erreichen von innerer Ruhe und Ausgeglichenheit gilt als erstrebenswert. Und im Kampf geht es nicht darum, den Gegner vernichtend zu schlagen oder zu demütigen, sondern ihn auf eine Art und Weise zu besiegen, dass er sich beruhigen und sein Gesicht bewahren kann. Ein Leitspruch des Aikido lautet: Das Geheimnis von Aikido liegt nicht darin, wie man seine Füße bewegt, sondern wie man seinen Geist bewegt. Wir haben uns mit Hiroshi Higuchi zum Gespräch getroffen.

Hiroshi Higuchi aus Kyoto betreibt seit drei Jahren ein Dojo – japanisch für Übungshalle – in der Nürnberger Straße. Als Übungsleiter der Aikido-Gemeinschaft Bamberg bietet er Kurse in der Kampfkunst des Aikido an. Auf dem gepolsterten Fußboden der weitläufigen Räumlichkeiten lernen seine Schülerinnen und Schüler durch verschiedene Wurf- und Grifftechniken, angreifende Gegner abzuwehren und entwickeln ein tiefgehendes Gefühl für den eigenen Körper, für Energie und Harmonie.

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Herr Higuchi, in Europa wird Aikido in erster Linie unter sportlichen Gesichtspunkten betrieben. Wird diese Herangehensweise dem Sport gerecht? Aikido ist mehr als ein Sport. Es ist holistisch. Alles muss da sein: Harmonie, Energie und Spiritualität. Vom Namen her bedeutet „ai“ „harmonisieren“, „ki“ ist Energie und „do“ ist der Weg. Das kann ein körperlicher, aber eben auch ein spiritueller Weg sein. Ein Dojo ist ursprünglich auch eigentlich keine Sporthalle, sondern eine Übungsstätte für buddhistische Mönche. In Japan wird es heute zwar auch als Sport betrieben, aber die Ursprünge liegen im Spirituellen.

KONTAKT Aikido Kobukan Aikido-Gemeinschaft Bamberg e.V. Nürnberger Straße 109 Hinterhaus Telefon: (0951) 2 80 79 www.aikido-kobukan.de

Wann und warum haben Sie mit dem Aikido angefangen? Ich habe relativ spät angefangen. Erst mit 35, heute bin ich 72. Ich litt damals unter gesundheitlichen Problemen und hatte einen Bekannten, der Aikido machte. Obwohl ich Japaner bin, hatte ich von dieser japanischen Kampfkunst noch nie gehört. Mein Bekannter nahm mich mit zum Training, weil er der Meinung war, es würde gegen meine Probleme helfen. Und er hatte recht. Ich bin dabeigeblieben und 25 Jahre bei einem Aikidomeister in die Lehre gegangen. Damals noch in der Nähe von Düsseldorf. Allerdings bin ich selbst kein Meister. Dieser Vereinsbetrieb passt mir nicht. Darum gibt es in meinem Dojo auch keine Hierarchien oder Prüfungen. Man merkt, wenn jemand es kann. Und meine Trainingsidee ist, unabhängig von Gürtelfarben, Technik zu lehren. Der Spaß steht im Vordergrund.

manche wollen zu schnell zu viel. Hier fehlt manchmal ein bisschen Respekt sich selbst und dem anderen gegenüber. Beide Seiten müssen üben. Die körperliche Reife besteht darin, den ganzen Körper in der Bewegung einzusetzen. Einzelne Teile sind schwach, aber strukturiert und aufeinander abgestimmt sind sie stark. Einen solchen Körper muss man bilden. Aikido geht auch mit Respekt vor dem Gegner einher. Was hat es damit auf sich? Die Techniken des Aikido zielen darauf ab, die Energie des Partners zu ihm zurückzuleiten. Ich begleite seine Energie, indem ich sie aufnehme. Ich gehe mit seiner Energie und seiner Bewegung mit. So überwältigt man den anderen, entmachtet ihn, aber ohne ihn zu verletzen. Und idealerweise stehen hinterher beide wieder auf und sind Freunde. Wenn man jemanden schlägt, hat man das nach zwei Jahren vielleicht vergessen. Der andere aber nicht. Die Aggression lebt im Angegriffenen als Erinnerung weiter. Aikido möchte diese Situation aufheben, indem die aggressive Energie neutralisiert wird.

Worauf kommt es an, wenn man im Aikido Fortschritte machen möchte? Bedarf es bestimmter Voraussetzungen? Aikido besteht fast nur aus Übungen. Kaum aus Wettkampf, darum ist die Übungsgestaltung sehr wichtig. Am besten im Einzeltraining: ein Lehrer, ein Schüler. Denn Feinheiten kann man nur persönlich vermitteln. Im Training gilt es zunächst einmal, den eigenen Körper kennenzulernen. Wie beim Yoga. Nur ist man beim Yoga allein. Beim Aikido stehen sich immer zwei gegenüber. Also muss man nicht nur für die eigenen Bewegungsabläufe ein Gefühl bekommen, sondern auch für die des Trainingspartners. Als Voraussetzung schadet ein wenig Talent für Bewegung natürlich nicht. Was aber wichtiger ist, ist ein Gefühl für den eigenen Körper zu entwickeln. Das kann man bei uns im Training lernen.

Auf Ihrer Homepage schreiben Sie „Aikido ist gut für den Geist und hilft, eine flexible Haltung im Alltag zu bekommen.“ Das ist wieder die spirituelle Seite. Sport betreibt man in einer Halle oder auf dem Sportplatz, aber die Zeiten davor und danach sind davon getrennt. Was ich in der Kampfkunst realisieren möchte, soll im täglichen Leben weitergehen. Alles, was im Leben geschieht, ist in der Kampfkunst und ihrer inneren Balance integriert und umgekehrt. / Sebastian Quenzer // Fotos: Aikido-Gemeinschaft Bamberg, Pixabay

Wann lassen sich Fortschritte erkennen? Wenn man körperliche und geistige Reife erreicht hat. Man darf keinen komischen Stolz haben, sondern man muss bescheiden bleiben. Das kann ein großer Stolperstein sein, denn

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. . . h c i l t n e g i e t Was mach

Christian Springer? worden und bin bis zum Alter von 13, 14 Jahren zweigleisig gefahren“, blickt der sympathische 48jährige zurück. Der Mannschaftssport reizte ihn dann letztendlich mehr und mit dem Fachabitur in der Tasche ging es für ihn im Herrenbereich stetig bergauf: SpVgg Jahn Forchheim, TSV Vestenbergsgreuth, SC 08 Bamberg und wieder SpVgg Jahn Forchheim waren seine Stationen zwischen 1989 und 1994. „Während der Saison 1994/95 wechselte ich nach der Vorrunde, die ich noch in der Bayernliga gespielt hatte, zum FC St. Pauli nach Hamburg.“

Nachhall ... nennt sich die Rubrik, in der wir einen Sportler porträtieren, der in der Region für Furore gesorgt hat. Diesmal unterhielten wir uns mit dem ehemaligen Fußball-Profi Christian Springer, der 1995 beim FC St. Pauli erstmals Bundesligaluft schnupperte.

Abenteuer Bundesliga FC St. Pauli Der Bamberger Trainer Andreas ´Bubi´ Blum (SC 08 Bamberg) hatte bereits den gebürtigen Würzburger Bernd Hollerbach (von Januar – März 2018 zuletzt Cheftrainer des Hamburger SV) zum FC St. Pauli vermittelt. „Andreas Blum hatte mein Potential richtig erkannt und mich den Verantwortlichen dort erfolgreich empfohlen. Ich hatte aber zuvor auch ein Probetraining beim 1. FC Nürnberg absolviert.“ Nach Wehrdienst und zusätzlicher Lehre als Industriekaufmann setzte Christian Springer nach einer Woche Probetraining in Hamburg seine Unterschrift unter den Vertrag. Zusammen mit seiner damaligen Freundin und heutigen Ehefrau wurde der Norden ab Januar 1995 zur neuen Heimat. „Natürlich hatte der Verein ganz andere Strukturen als die meiner vorherigen Stationen. Der damalige FC St. Pauli-Trainer Uli Maslo

Im Laufe seiner Karriere kam der 1971 in Forchheim geborene Mittelfeldspieler auf annähernd 300 Bundesliga-Einsätze, zunächst in Hamburg, im Anschluss dann beim 1. FC Köln. Heute ist Christian Springer als Trainer zurück in der Region, in der 1984 für den Junior alles begann, mit der SpVgg Jahn Forchheim in der Bayernliga Nord.

Sportliche Anfänge Der linke, zumeist defensive Mittelfeldspieler erlernte seine Fähigkeiten bei seinen Jugendvereinen Baiersdorfer SV und SpVgg Jahn Forchheim in den 1980er Jahren. „Zu dieser Zeit bin ich aber in Forchheim auch im Tennis ausgebildet

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Zweite Karriere in der freien Wirtschaft

hat damals schon auf ein komplexes Spielsystem gesetzt, auf die Aus- und Weiterbildung der Spieler wurde viel Wert gelegt, unter anderem mit einem eigenen Fitnesstrainer. So schafften wir den Aufstieg in die 1. Bundesliga und in der Saison 1995/96 sogar den Klassenerhalt.“ Springer wurde zum Stammspieler, stieg mit St. Pauli dann aber nach der Saison 1996/1997 ab. „Insgesamt war es eine schöne Zeit mit guten Trainingsmöglichkeiten auf dem Philips-Gelände, einem tollem Zusammenhalt unter den Spielern und dem engem Kontakt zu den Fans im Vereinsheim bei Brigitte (die heute die Fankneipe St. Pauli Eck führt). Der Verein und sein Viertel sind bis heute etwas ganz Besonderes, Spiele wie gegen Bayern München mit Rizzitelli und Basler oder Leverkusen mit Bernd Schuster und Rudi Völler bleiben ewig in der Erinnerung.“ Nach einem knapp verpassten Wiederaufstieg 1997/98 wechselte er zu Beginn der Saison 1998/99 zum Bundesliga-Absteiger 1. FC Köln. „1997-1999 trainierte Gerhard Kleppinger (er folgte auf Eckhard Krautzun) den FC St. Pauli und die Mannschaft stand vor einem Umbruch. Auch mein Vertrag wurde nicht verlängert, aber es ging dann nahtlos in Nordrhein-Westfalen weiter.“

Christian Springer und seine Ehefrau hatten in Forchheim bereits ein Haus gebaut und ab Sommer 2006 arbeitete er zunächst als Manager Staff Sports für Jack Wolfskin im hessischen Idstein. „Dort habe ich den Betriebssport eingeführt und organisiert. Zunächst bin ich von Köln aus ein Jahr gependelt, dann bis 2013 von Forchheim aus. Heute arbeite ich 25 Wochenstunden im Papierhandel, die restliche Zeit nimmt meine Trainertätigkeit in Anspruch.“

Trainerlaufbahn Von 2014-2016 kehrte Christian Springer zum professionellen Fußball zurück. Er wurde Co-Trainer der U19-Mannschaft der SpVgg Greuther Fürth. „Meinen B-Schein als Trainer hatte ich 2006-2013 bereits an der Sportschule in Hennef gemacht. Und später dann dort auch meinen A-Schein. Nachdem ich zuletzt ein halbes Jahr die U-16 in Fürth als Cheftrainer gecoacht hatte, kam ich zurück zur SpVgg Jahn Forchheim.“ Mit den Herren befindet er sich aktuell im Abstiegskampf der Bayernliga Nord, noch ist der 13. Platz als Nichtabstiegsplatz zu Beginn der Rückrunde in Reichweite. „Forchheim ist mein Heimatverein, da habe ich schon früher ehrenamtlich im Vorstand gearbeitet. Ich bin mit viel Herzblut dabei, fahre einen unheimlich hohen Aufwand, der sich finanziell nicht widerspiegelt und mein Vertrag mit Vorstand Uwe Schüttinger basiert auf Handschlag. Wenn der Erfolg ausbleibt, habe ich kein Problem damit, den Weg für einen anderen Trainer freizumachen. Aber rumtingeln würde ich nicht mehr. Immer nur ein halbes Jahr an einem anderen Ort zu sein, ist nichts mehr für mich. 2019 wird der Verein den jetzigen Standort verlassen, das Gelände ist verkauft und die SpVgg muss sich andernorts neu aufstellen. Generell haben wir als kleiner Verein damit zu kämpfen, dass junge, gut ausgebildete Talente schon in der Nähe mehr Geld verdienen können und es schwer ist, sie langfristig an den Verein zu binden.“

1. FC Köln Bernd Schuster (Europameister 1980) übernahm den 1. FC Köln nach dem Bundesliga-Abstieg in der Saison 1998/99 als Trainer. „Durch Kontakte, die er zu Journalisten in Hamburg hatte, wurde er auf mich aufmerksam und so wurde ich in der Kaderplanung für die neue Spielzeit berücksichtigt.“ Die erste Saison war eher enttäuschend, die Umstellung von Hamburg nach Köln schon riesig. Geschäftsstelle, Firmenwagen, Stadion, Trainingsgelände, alles eine Nummer größer oder anders als vorher. Hilfe bei der Wohnungssuche durch einen Makler, in Hamburg hatten wir noch mit Tageszeitung und Stadtplan selber gesucht.“ Mit dem eigenen Mannschaftsbus ging es zu Auswärtsspielen, in der Kabine saßen Nationalspieler und mit Ewald Lienen als neuem Trainer gelang dem 1. FC Köln dann in der Saison 1999/2000 der souveräne Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga. Auf zwei Jahre in der Ersten Liga folgte ein Abstieg, ein Aufstieg, ein Abstieg und 2005/2006 ein erneuter Aufstieg. Springer wurde nach und nach vom Stammspieler zum Ersatzspieler. „Im Sommer 2006 war ich 35 Jahre alt, mein drittes Kind wurde geboren und die letzten zwei Jahre hatte ich schon mit Rückenproblemen zu kämpfen. Mein Vertrag wurde nicht verlängert und ich entschied mich, meine fußballerische Karriere an diesem Punkt zu beenden, trotz Angeboten aus Saarbrücken und Paderborn.“

Und wie hält er es als Trainer mit dem Aktivsport? „Selber spiele ich nur noch gelegentlich bei den Alten Herren, meine Leidenschaft gehört jetzt ganz dem Tourenmotorradfahren, zuhause und im Urlaub.“ / Frank Keil // Foto: Basti Baumann

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Inklusion leicht gemacht goolkids

Der Förderkreis goolkids hat in diesem Jahr bereits zum vierten Mal zu einem bunten Fest sportlicher Integration und Inklusion geladen. Der MITeinander-Cup 2019 wurde Mitte Februar mit tatkräftiger Unterstützung insbesondere von der Offenen Jugendarbeit Bamberg ja:ba sowie von den Akteuren und Betreuern der Lebenshilfe Bamberg wieder in Bamberg ausgetragen und begeistert angenommen. Bereits im Frühjahr stehen die nächsten Veranstaltungen des Fördervereins an, neben dem monatlichen Lauftreff wird im Mai ein Workshop zum Thema Inklusion stattfinden.

motiviert und freudig machten sich die Jugendlichen dann gemeinsam warm, um sich gegenseitig kennen zu lernen und an diesem Tag ihr Können als neues Team zu zeigen. Besonders ist der Modus des MITeinander-Cups: „Es konnten sich Mannschaften und einzelne Spieler anmelden“, sagt Robert Bartsch. „Das heißt, die Teams wurden erst vor Ort zusammengestellt. Auf diese Weise konnten die jungen Leute neue Freundschaften knüpfen“, so der Organisator. Dabei geht es in erster Linie gar nicht einmal darum, die meisten Tore zu schießen, denn tolle Medaillen und das exklusive „MITeinander-Cup 2019“-T-Shirt haben am Ende alle Teilnehmer erhalten. Das Besondere beim MITeinanderCup: „Es gibt einen Fairness-Pokal“, erklärt Robert Bartsch. „Während des Turniers stimmen die Spieler und Schiedsrichter um Referee Carlos Brodmerkel ab, welches Team das fairste war“, sagt er. Gewonnen haben die Jungs und Mädchen vom Team „Wickinger Ladies“, welches von Betreuern des FC Viereth auf dem Parkett betreut wurden. Als Hauptpreis dürfen die Mädchen zusammen mit ihren zugelosten Spielpartnern gratis zu einem Heimspiel des Zweitligisten SpVgg Greuther-Fürth gegen Arminia Bielefeld reisen. Ihre Medaillen und Auszeichnungen haben die Jugendlichen im Rahmen der fröhlichen Siegerehrung von der goolkids-Vorsitzenden Anna Niedermaier und dem Bundestagsabgeordneten Andreas Schwarz erhalten. Für ein hochinteressantes Highlight sorgte wieder das Einlagespiel der Rollstuhlbasketballer. „Die Poldies“ und „fit4rollies“ wurden dabei durch Prominente um Andreas Schwarz, Bürgermeister Wolfgang Metzner und Rapper Jonas von

MITeinander-Cup kickt Barrieren aus der Halle Geht es immer nur darum, der Beste zu sein und stets gewinnen zu wollen? Nein! Beim MITeinander-Cup haben junge Amateursportler mit und ohne Handicap gezeigt, dass bei einem Fußballturnier der Spaß und vor allem das Miteinander im Vordergrund stehen können. In diesem Jahr fand dieses sportliche Fest der Integration und Inklusion bereits zum vierten Mal in Bamberg statt. Den MITeinander-Cup ins Leben gerufen hat der Förderkreis goolkids um Initiator Robert Bartsch. Schon lange vor 10 Uhr morgens war mächtig was los in der Sporthalle der Berufsschule. Bevor die ersten Bälle rollen konnten, mussten zuerst die Teams und Spieler ausgelost werden. Wer durfte die Teams der Lebenshilfe verstärken, wer die Flüchtlings- oder Vereinsteams aus Bamberg? Hoch

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Bambägga verstärkt. Top moderiert und mitgestaltet vom Team ja:ba der offenen Jugendarbeit Bamberg wurde dieses Spiel zu einem besonderen Höhepunkt des Tages. Und wer gerade eine Pause vom Fußballschauen brauchte, konnte bei der großen Tombola tolle Preise, wie zum Beispiel hochkarätige neue Fußball- oder Turnschuhe gewinnen. Mit all diesen bewegenden Momenten hat der MITeinander-Cup 2019 wieder einmal eindrucksvoll gezeigt, dass gerade der Sport Jugendliche aller Nationen und Gruppen ganz ohne Barrieren zueinander führen kann.

Am 11. Mai wird in der Universität Bamberg ein Workshop zum Thema Sportinklusion stattfinden, für das sich in Bamberg „ginaS“ einsetzt. „Lingen integriert natürlich alle Sportler“ (LinaS) wurde 2010 vom Christophorus-Werk Lingen mit Unterstützung der Aktion Mensch und vieler Kooperationspartner ins Leben gerufen. Bei der Veranstaltung in der Universität Bamberg in der Feldkirchenstraße wird der allein verantwortliche inhaltliche Vater von LinaS Frank Eichholt in einem Vortrag über dieses Erfolgsmodell berichten, an dem sich das in Bamberg aus der Taufe gehobene Projekt ginaS („goolkids integriert natürlich alle Sportler“) orientiert. „Wir wollen neue Wege zur Umsetzung von Sportinklusion gehen und gemeinsam Ideen aufzeigen, wie einfach im Sport die Teilhabe von Menschen mit Handicap gelingen kann. Dabei sprechen wir vor allem Schulen und Vereine mit deren Trainern und Betreuern an. In den Workshops werden Praxisansätze für inklusiven Sport vorgestellt, um neue Impulse und Anregungen zu geben“, so goolkids-Projektleiter Bartsch. / Sportecho-Redaktion // Fotos: cmoser-fotografie.de / goolkids, groart.de/goolkids

Lauftreff und Workshop Robert Bartsch wirft nach dem MITeinander-Cup bereits einen Blick in die nahe Zukunft: „Seit Dezember findet jeden zweiten Samstag im Monat ein Lauftreff namens machMIT im Haingebiet statt, zu dem alle Menschen mit und ohne Handicap eingeladen sind. Der nächste Termin ist der 13. April um 10 Uhr, Treffpunkt wie immer am Bootshaus.“

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BALUKA Musterausstellung in Sachen Barrierefreiheit Seit zwei Monaten steht die Musterausstellung BALUKA im Möbelhaus Pilipp als Anschauungsbeispiel für barrierefreies Wohnen. Hier zeigt rund ein Dutzend Partner, wie eine Wohnung oder ein Haus unter Berücksichtigung von Kriterien wie Barrierefreiheit und rollstuhlgerechter Ausstattung aussehen kann. Bei der offiziellen Eröffnung Ende Februar begrüßten Nicole Orf, Behindertenbeauftragte der Stadt Bamberg, und Projektleiter Steffen Marx rund 130 geladene Gäste. Sie erklärten das Konzept im Detail, bevor sich Anschluss daran die am Projekt beteiligten Partner vorstellen konnten. Ab sofort und in den kommenden Ausgaben werden die Partner auch im Sportecho vorgestellt. i

baulicher Barrieren bei allem Unterstützung brauchen. Sie werden im Wohnzimmer gewaschen. Privatsphäre gleich null. Und wenn Sie diesen Menschen zu einem Bad verhelfen, das auch auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt ist, dann macht mich das glücklich.“

Barrierefreies Bad dank Beratung

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Nicole Orf, seit 2002 Behindertenbeauftragte der Stadt Bamberg, zeigt sich begeistert von der Resonanz. „Bereits in der ersten Beratung konnten wir einem Ehepaar zu einem barrierefreien Nicole Orf, Bad verhelfen. Aufgrund Behindertenbeauftragte der Stadt Bamberg einer Fehlinformation war man zunächst der Meinung, dass die Voraussetzungen für die Förderung nicht vorliegen. Eine genauere Prüfung zeigte jedoch, dass es eine Fehleinschätzung war. Die Förderung konnte gewährt werden und ermöglichte den Umbau.“Gemeinsam mit ihrer Kollegin Eva Albrecht übernimmt Frau Orf die Beratungen zum Thema Wohnraumanpassung in der BALUKA-Ausstellung. Zum einen geben die Damen hier Tipps, wie der Wohnraum barrierefrei umgebaut oder ausgestattet werden kann, ebenso beraten sie über finanzielle Förderungsmöglichkeiten.

Die Idee der barrierefreien Wohnung existiert schon seit Jahren und sollte eigentlich auf der Gesundheitsmesse umgesetzt werden, was aber bei einer so zeitlich beschränkten Ausstellung nicht gelungen sei. So entstand die Idee für eine Dauerausstellung im Möbelhaus Pilipp, die Steffen Marx aufgegriffen und mit viel Engagement zum Leben erweckt und realisiert habe. Aktuell zu bleiben, neue Entwicklungen zu zeigen, damit die Ausstellung auf Dauer interessant bleibt, sei nun nach dem gelungenen Start die Herausforderung für BALUKA für die nahe Zukunft, meint Frau Orf.

Immobilien Pfister Rund ein Dutzend Partner aus unterschiedlichen Gewerken präsentiert sich in der Ausstellung. Auch ein Makler, Immobilien Pfister, ist vor Ort, der spezielle Objekte anbieten und gemeinsam mit der VR Bank BamPeter Pfister, berg Fördermöglichkeiten Geschäftsführer präsentieren kann. „Mit der Immobilien Pfister VR Bank Bamberg an unserer Seite haben wir einen starken Partner, der mit seinem Netz aus 33 Geschäftsstellen ein hervorragender Multiplikator

Frau Orf hofft, durch BALUKA noch mehr Menschen zu erreichen und ihnen durch kleine Maßnahmen zu mehr Lebensqualität zu verhelfen. Sie greift nochmal beispielhaft das Thema Bad auf: „Wissen Sie, wir haben Menschen in der Beratung, die häufig schon Monate oder länger nicht mehr allein ihr Bad benutzen können, sondern aufgrund

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Samstag, 6. April, 10 – 15 Uhr

Kostenlose Voträge am Informations- und Beratungstag: „Wohnen ohne Hindernisse“

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Am Samstag, den 6.4, präsentieren sich innerhalb der Ausstellung BALUKA viele am Projekt beteiligte Partner und beraten Sie gerne rund um barrierfrei leben und komfortabel altern.

Zusätzlich finden folgende Informationsvorträge statt. Besuchen Sie uns im Einrichtungshaus Pilipp Bamberg im 3. Obergeschoss links.

Samstag, 6. April, 10 – 15 Uhr

Referent Vortragstitel Am Samstag, den 6.4, präsentieren sich innerhalb der Ausstellung Zusätzlich finden folgende Informationsvorträge statt. Besuchen BALUKA viele amJohannes Projekt beteiligte Sie gerne Sie uns im Einrichtungshaus Pilipp 3. Obergeschoss 10.00 Uhr Arndt, Partner und beraten Barrierefrei oder behindertengerecht bauen mit Bamberg Polarlife,im bei Polarlife rund um barrierfrei leben Haus und komfortabel altern.individueller Planung links. ohne Merhrkosten. 10.30 Uhr

Prof. Dr. Dr. Ulrich Hoppe Referent (Hörzentrum Nordbayern) Johannes Arndt, Reinhard Knippen, Polarlife Haus Knippen Hörakustik Prof. Dr. Dr. Ulrich Hoppe Mattias Maier, (Hörzentrum Nordbayern) WEMA GmbH Reinhard Knippen, Fabian KnippenWeber, Hörakustik Homeway GmbH Mattias Maier, Nicole Orf, WEMA GmbH Behindertenbeauftragte der Stadt Bamberg Fabian Weber, Homeway GmbH Fritz Müller, Sanitär Orf, & Heizung Nicole Behindertenbeauftragte Sabine König, der Stadt Bamberg Visit Gruppe Fritz Müller, Alesja SanitärEhlers, & Heizung Familienengel Sabine König, Sabine König, Visit Gruppe Visit Gruppe Alesja Ehlers, Familienengel

10.00 Uhr ist“, so Peter Pfister, der mit 11.00 Uhr seiner Firma auf ein breites 10.30 Uhr 11.30 Uhr Netzwerk aus erfahrenen 11.00 Uhr 12.00 Uhr Sachverständigen und hand11.30 Uhr werklichen Fachbetriebe 12.30 Uhr ebenso wie Notaren, Haus12.00 Uhr verwaltern und Architekten 13.00 Uhr 12.30 Uhr bauen kann. Kerngeschäft 13.30 Uhr der Firma sind Verkauf und 13.00 Uhr Vermietung von Wohn- und 14.00 Uhr Gewerbeimmobilien sowie 13.30 Uhr 14.30 Uhr Bauträgerprojekten, aber 14.00 Uhr schon in der Vergangenheit wurden Wohnungen und Häuser14.30 verkauft, die unter dem König, Uhr Sabine Visit Gruppe Motto „betreutes- und barrierefreies Wohnen" standen. In der BALUKA-Ausstellung, so Herr Pfister, zeigt die Firma „alternative, altersgerechte Wohnformen auf. Entsprechende Wohnungen, die wir in unserem Portfolio haben, werden wir präsentieren.“ Er sieht aufgrund des demografischen Wandels „in Zukunft starken Bedarf an Wohnformen, die auch in zunehmendem Alter das Wohnen komfortabel und praktikabel werden lassen. Es wird starke Nachfrage nach Immobilien und entsprechend umgebautem Eigenheim geben, die barrierefreies und behindertengerechtes Wohnen möglich machen.“ Immer öfter erlebe seine Firma, dass sich bereits jüngere Menschen ihre Immobilien barrierefrei gestalten, um dann im späteren Alter oder im Falle von unerwarteten Behinderungen von vornherein Vorkehrungen für ein komfortables Wohnen getroffen zu haben. Was das Projekt angeht, zeigt er sich davon überzeugt, dass BALUKA zur richtigen Zeit und am richtigen Ort seinen Platz gefunden hat. „Mit gezielter und konstanter Präsentation in den Medien und dem Engagement aller Aussteller und Mitwirkenden wird dieses Projekt auf viele Interessierte treffen und ihnen einen Weg zu einem unbeschwerten und selbstständigen Leben aufzeigen.“

Erweitern Sie ihr Hörerlebnis – Wireless Konnektivität mit Hörgeräten. Multimediaverkabelung imMöglichkeiten Wohnbereich –drahtloser Worauf esHörsysteme. ankommt. Testen und erleben Sie die Schöner/gesünder/lebenswerter Wohnen mit WEMA! Wohnraumanpassung „Was nicht passt wird passend gemacht“ – Möglichkeiten und Fördermittel zum barrierefreien Umbau. Multimediaverkabelung im Wohnbereich – Worauf es ankommt. Barrierefreie Badgestaltung – Worauf muss ich achten? Wohnraumanpassung „Was nicht passt wird passend gemacht“ – Möglichkeiten und Fördermittel zum barrierefreien Umbau. Leistungen der Pflegeversicherung im Bereich häuslicher Versorgung. Barrierefreie Badgestaltung – Worauf muss ich achten? Weil Heimat Sicherheit bedeutet – Osteuropäische Pflegehilfen im eigenen Heim zur 24 Stunden-Betreuung. Leistungen der Pflegeversicherung im Bereich häuslicher Versorgung. Leistungen der VISIT Gruppe im Bereich häuslicher Versorgung. Weil Heimat Sicherheit bedeutet – Osteuropäische Pflegehilfen im eigenen Heim zur 24 Stunden-Betreuung.

über 30 Jahren der Thematik Leistungen dermit VISIT Gruppe im Bereich häuslicher Versorgung. „Barrierefreiheit“ und können eine jahrelange Expertise vorweisen“, betont Geschäftsführer Bodo Schrödel. In der Wohnraumberatung lokalisiert die Firma mögliche Probleme des Alltags in den eigenen vier Wänden und weist verschiedene Lösungsansätze auf, so dass ein uneingeschränktes Leben in der eigenen Wohnung möglichst lange möglich ist. Das Ziel der Firma ist es, Menschen mit Handicap zu helfen, ihre Aktivitäten des täglichen Lebens besser zu gestalten und somit ihr Leben lebenswerter zu machen. „Wir bieten lösungsorientiertes Handeln gemäß unserem Motto „Leben helfen“ an“, so Herr Schrödel. Neben einem elektrischen Pflegebett inklusiver dazugehöriger Anti-Dekubitusmatratze präsentiert die Firma in der BALUKA-Ausstellung einen elektrischen Patientenlift sowie einen Badewannenlift, dazu diverse Haltegriffe für das Bad zum Kleben. Durch die BALUKA-Ausstellung erhofft sich die der mediteam-Geschäftsführer „eine bessere Außendarstellung des Themas Barrierefreiheit anhand des Beispiels der barrierefreien Wohnung. So soll auch eine flächendeckende Informationsverteilung der Versorgungsmöglichkeiten zu diesem Thema gesichert werden.“ Das Unternehmen empfiehlt auch jungen Bauträgern, die Thematik „Barrierefreiheit“ mit in die Planung einzubeziehen. „Barrierefreiheit ist cool und vorteilhaft. Selbst kleine Maßnahmen wie breitere Türen erleichtern den Alltag ungemein. Wer baut heutzutage noch Duschen mit Einstieg?“ so Bode Schrödel. „Die Thematik „Barrierefreiheit“ ist zukunftsorientiert. Immer neue Möglichkeiten, die Mobilität aufrecht zu erhalten, werden erforscht und positiv getestet. Es muss auch betont werden, dass Barrierefreiheit nicht nur für Menschen mit Handicap eine wichtige Rolle im Alltag spielt.“/ Manuel Werner // Fotos: Steffen Marx, Stadt Bamberg, privat, mediteam, aks

Mediteam

Bodo Schrödel, Geschäftsführer mediteam

Gutes Hören im Wohnzimmer – was bei der Wohnungseinrichtung zu Vortragstitel beachten ist und wie Schwerhörigen geholfen werden kann. Barrierefrei oder behindertengerecht bauen mit Polarlife, bei Erweitern SiePlanung ihr Hörerlebnis – Wireless Konnektivität mit Hörgeräten. individueller ohne Merhrkosten. Testen und erleben Sie die Möglichkeiten drahtloser Hörsysteme. Gutes Hören im Wohnzimmer – was bei der Wohnungseinrichtung zu Schöner/gesünder/lebenswerter Wohnen mit WEMA! beachten ist und wie Schwerhörigen geholfen werden kann.

Als Vollversorger in den Bereichen Orthopädie-Technik, Orthopädie-Schuhtechnik, Reha-Technik, Sanitätshaus und Homecare ist die Firma mediteam in der Region Bamberg sowie Oberfranken tätig. „Als Marktführer beschäftigen wir uns schon seit

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WIR suchen SIE Im Stadtecho Bamberg und im Sportecho Bamberg präsentieren wir unseren Leserinnen und Lesern kulturelle, gesellschaftliche und sportliche Beiträge.

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Sportecho April / Mai 2019  

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