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Australien-Story

Glashütte-Luxusuhren

Jeep Grand Cherokee

Interview-Special: Küchentrends

DJ Raphaël Marionneau

„ „Was gibt es Schöneres als Musik...

Ulla Meinecke

„ „Analoges Mädchen, digitale Welt


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Leben nach Gutsherren Art

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MeeR raum editorial

Liebe Leserinnen und Leser, wer an der Ostseeküste lebt, der lebt besonders intensiv mit dem Rhythmus der Natur. Strandspaziergänge sind sonnig oder stürmisch, der Himmel ist klar oder wolkenverhangen, die Kleidung ist heiter oder eben zugeknöpft. In den nächsten Wochen sind wahrscheinlich auch alle Wege weiß. Das ist aber nur die eine Seite des Lebens, die wir Ihnen bieten möchten.

Luxus & Wellness an der Ostsee vier - Sterne - WeLLneSS - HOteL Living by HecHt beauty & ayurveda LOtuS SPa

Auf die kleinen Sommergefühle zwischendurch will man gerade im Winter nicht verzichten. Also wagten wir den Sprung über den großen Teich und ließen unserer Abenteuerlust in Australien freien Lauf. Diesen Blick auf die andere Seite, auf das riesige und farbenfrohe Land „Down Under“, auf das andere Ende der Welt und eines der schönsten können Sie auf sechs Seiten in der großen MEERraum-Fotostory genießen. Wieder zurück an der Ostseeküste, wo wir zuhause sind. Und genau hier machen wir Ihnen auch Appetit auf die besten kulinarischen Sünden, die Küchenchefs sich ausdenken können. Folgen Sie uns nach Heiligendamm, Kühlungsborn und auf die malerische Halbinsel FischlandDarß-Zingst: hier gab es und wird es noch einige spannende Termine zum großen Thema Essen & Genießen geben. Es bitten zu Tisch der „Große Gourmetpreis“ 2011, die „Fief in de Koek“ & die „Kühlungsborner Gourmet Tage“. „Die Welt hat so viele Facetten, und wenn man immer nur vor seiner eigenen Tür bleibt, dann wird man sich schnell langweilen.“ Das klingt nicht nur selbstverständlich, für den französischen Soundkünstler Raphaël Marionneau ist es das auch. Ihn durften wir in Hamburg treffen, während die Sängerin und Autorin Ulla Meinecke uns auf Rügen verriet, warum der berühmte Billy Joel ihr Briefe schreibt. Wir wünschen Ihnen eine tolle Zeit zwischen zwei Sommern, oder - genießen Sie den Winter! Ihr Tom Richter Herausgeber

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MeeRraum I n h A Lt

MENSCHEN I STORIES

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„Was gibt es Schöneres, als eine bisher unbekannte Musik zu entdecken?“ Im Interview mit DJ Raphaël Marionneau im Hamburger Restaurant Le Marrakech Ein Meerspaziergang Gespräch und Strandbesuch mit Ulla Meinecke auf der Insel Rügen

Die Vermessung der unsichtbaren Welt Entscheidung unter Wasser & Baugeschehen beim ersten privat finanzierten Straßenbauprojekt Deutschlands . Folge III

OSTSEE I IMMOBILIEN

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ARCHITEKTUR

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Zeitgemäße Ideen & ästhetischer Anspruch Hochwertige Appartements mit dem gewissen Extra im Ostseebad Kühlungsborn

Klassik trifft Moderne Ein Gang durch die Handelskammer Hamburg zeigt spannende Gegensätze in der Architektur

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Über schöne Häuser, Alleen & Bäderkultur Anekdoten aus der Historie und winterliche Spaziergänge im Ostseebad Boltenhagen

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Ein Gotteshaus gegen die Fluten Die Evangelische Kirche in Boltenhagen überstand schwere Sturmfluten und ist heute Sehenswürdigkeit des Ostseebades

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Entdecken Sie die schönsten Urlaubsrefugien im Ostseebad Boltenhagen Die attraktiven Urlaubsresidenzen Villa Höger und Villa Hubertus stellen sich vor

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Glückliche Immobilienbesitzer sind gut informiert - Sachverständige ermitteln Wertentwicklungen & Baukosten

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Garten-Winter & Wintergarten Tipps zum Überwintern & die Gartengestaltung für das nächste Frühjahr Empfehlungen des Experten

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Der MEERraum Shopping Guide Schöner leben, schöner schenken Ausgewählte Produktempfehlungen unserer Redaktion

LIFESTYLE

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Ein Fischkopp Down Under Große Fotoreportage: Das Magazin MEERraum an der Ostküste Australiens

Unikate für Persönlichkeiten Spannende Vergangenheit und große Zukunft: Glashütte - Uhren

Fief in de Koek Das Koch-Event 2010 auf dem Fischland-Darß-Zingst

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Chrysler 300C Eleganz, Luxus und Leistung: Der Chrysler 300C kombiniert atemberaubendes Design und modernste Technologie mit dem luxuriösen Komfort einer Limousine. Dieses faszinierend schöne Automobil setzt die stolze Tradition der Chrysler „Letter Cars“ fort – aber in einer durch und durch modernen Art und Weise. Das Design des neuen Chrysler 300C beweist einmal mehr, dass sich Sportlichkeit und Eleganz stilsicher vereinen lassen: Das neu gestaltete, imposante Heck mit der integrierten Spoilerlippe ist ein attraktiver Blickfang – ebenso wie die ausdrucksstarke Frontpartie. Der Neugestaltung des Innenraums wurde besonders viel Aufmerksamkeit gewidmet. Er überzeugt mit außergewöhnlichem Komfort und neuem elegantem, stilvollem Design. Ein Plus an praktischen Ausstattungskomponenten und technischen Innovationen wie eine neue Generation von Audio- und Navigationssystemen sorgt für luxuriöse Annehmlichkeiten bei jeder Fahrt. Und mit der gewohnt überzeugenden Leistungsfähigkeit der kraftvollen Motorvarianten sind Fahrkomfort und Fahrspaß im neuen Chrysler 300C immer dabei.

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Erstklassige Menüs mit Ausblick Großer Gourmetpreis 2011 in Heiligendamm macht Lust auf Sterne-Küche

„90 Prozent sind gute Zutaten, 10 Prozent sind Phantasie...“ Das Restaurant Düne 27 in Graal-Müritz mit mediterran-mecklenburgischer Küche

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Platzhirsch an der Küste Kein Asphalt zu schnell, kein Gelände zu schwierig: der neue Jeep Grand Cherokee

Perfekt modernisiert Energiesparen & schöner kochen mit neuen Designer-Küchen Moderne Einbaugeräte können mehr

Winterzeit an der Ostseeküste Den Jahresausklang genießen mit der Seebrückenparty & Kabarett in Graal-Müritz

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IMPRESSUM Das Magazin MEERraum erscheint drei Mal jährlich in einer Auflage von 30.000 Exemplaren

Redaktion: Ricky Laatz, Albert Gottelt, Richard Müller, Brigitte Thurm, Viola Haentschel, Fanni Robel

Herausgeber: Tom Richter I 18055 Rostock I Postfach 16 10 03 Tel.: 0381- 40 31 320 www. meerraum.de I post@meerraum.de

Layout I Satz I Grafik: Fanni Robel, Knut Lamprecht

Anzeigenverkauf: Tom Richter, Heike Zschommler, Frank - T. Wodzicka Tel./ Fax: 0381 - 40 31 320 Produktion: Schonenfahrerstr. 7 18057 Rostock Tel.: 0381- 40 31 320 www.sand7media.de I post@sand7media.de Redaktionsleitung: Ricky Laatz

Fotoquellen: sand7media, André Freitag, Holger Martens, Fanni Robel, fotolia.com Titelmotiv: © fotolia.com Druck: Ostsee Druck Rostock GmbH I Koppelweg 2 I 18107 Rostock Verteilung: Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Hamburg, Berlin, Brandenburg Alle Beiträge, Abbildungen und Anzeigengestaltungen sind urheberrechtlich geschützt. Nachdruck oder anderweitige Verwendung erfordern die Zustimmung des Verlages. Der Inserent schützt den Herausgeber und sand7media vor allen Forderungen, die aus dem Verstoß gegen Rechte Dritter im Bezug auf Marken, Patente, Handelsmodelle, Urheberrechte oder anderen Rechten hervorgehen sollten. Der Herausgeber haftet nicht für eventuell erlittenen Schaden, der aus Fehlern und/oder Unvollständigkeiten aus dem Inhalt dieser Zeitschrift hervorgeht.

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Was gibt es Schöneres, ” als eine bisher unbekannte Musik zu entdecken ” Im Interview mit DJ Raphaël Marionneau

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In den 1990er Jahren kam ein Franzose aus Nantes in das ihm wenig bekannte Hamburg. Die norddeutsche Stadt gefiel ihm so gut, dass er gleich einen neuen Musikstil erfand, den „French Chillout“. Was sich dahinter verbirgt, wer ihn inspiriert hat und warum die Verbindung von Kulturen etwas ganz Selbstverständliches ist, darüber sprachen wir mit dem Multitalent Raphaël Marionneau. Das farbenfrohe Restaurant „Le Marrakech“ erschien uns an diesem Novembertag dafür genau der richtige Ort zu sein. Warum bist Du 1993 aus dem sonnigen Frankreich ins nasskalte Hamburg gekommen?

Du hast das Geschehen einfach von der Tanzfläche auf die Sofas verlagert?

1990 habe ich im Sommerurlaub in Frankreich eine Frau kennen gelernt, und aus dieser Sommergeschichte wurde dann Liebe. Nach drei Jahren regelmäßiger Besuche und geschriebener Briefe musste eine Entscheidung her. Ich habe mich dann dafür entschieden, nach Hamburg zu kommen. Ich kannte die Stadt schon ein bisschen und fand, dass sie in Flair und Stimmung Ähnlichkeiten mit Nantes hatte. Außerdem war natürlich der Hafen ein sehr schöner und magischer Pluspunkt.

Genauso war es. Die Besucher saßen auf dem Sofa anstatt zu tanzen, haben etwas getrunken und die elektronische Musik genossen. Am Anfang hatten wir vielleicht 50 faszinierte Besucher, ich war total unbekannt und habe die Flyer im Schanzenviertel und auf der Reeperbahn noch selbst verteilt. Auch die Presse hat sich sehr stark für uns interessiert, und nach ungefähr einem Jahr war das „café abstrait“ angesagt und ein voller Erfolg. Parallel waren elektronische Musik allgemein, Techno oder Drum´n´ Bass stark auf dem Vormarsch.

Heute kennen Dich also mehr Menschen in Hamburg als in Nantes? Ja, das kann man so sagen. Ich fühle mich mittlerweile in Hamburg mehr zuhause als in Nantes. Ich habe hier gearbeitet und 17 Jahre gelebt, ich fühle mich eigentlich genauso wie die Hamburger auch. Wenn man mich fragen würde, ob ich Botschafter dieser Stadt sein möchte - ich würde sofort ja sagen.

Was war dabei Dein Markenzeichen? Ich habe ein sehr breites Musikspektrum und viele verschiedene Einflüsse gemixt: elektronische Musik, ethnische Musik, Ambient, Chillout aus England und Ibiza, Jazz, orientalische Klänge. Daraus habe ich dann meine Musik gemacht, den „French Chillout”. In dieser Zusammenstellung hatte es das bis dahin nicht gegeben.

Mitgebracht hast Du unter anderem einen ganz neuen Musikstil namens „French Chillout“ und das Konzept „le café abstrait“. Wie haben die norddeutschen Musikliebhaber anfangs darauf reagiert?

Du machst das mittlerweile seit fast 20 Jahren. Ist die Verbindung von Kulturen etwas ganz Selbstverständliches?

„le café abstrait“ war der Name des ersten Events, das ich hier organisiert habe. Ich war seit 1995 als Designer beim „Mojo Club“ beschäftigt und habe das gesamte Corporate Design des Clubs gestaltet. Für Chillout- Musik hatte ich mich immer schon interessiert, allerdings war sie hier kaum zu finden. In dieser Zeit war auch das „Café del Mar“ aus Ibiza sehr erfolgreich. Ich wollte meine Musik unbedingt teilen und habe gespürt, dass sich viele Leute dafür interessieren könnten. So habe ich die Betreiber des „Mojo Clubs“ einfach gefragt, ob man in der Woche nicht so ein Event machen könnte.

Absolut ja. Die Welt hat so viele Facetten, und wenn man immer nur vor seiner eigenen Tür bleibt, dann wird man sich schnell langweilen. Was gibt es Schöneres, als eine bisher unbekannte Musik zu entdekken und in dein Leben einzubauen? Das ist so in der Musik, und das trifft auf das ganze Leben zu. Als ich nach Hamburg kam, habe ich sofort begonnen, die neue Sprache zu lernen, habe mich mit vielen deutschen Freunden und nicht nur mit Landsleuten getroffen und mich für die neue Lebensart interessiert. Ich habe meine Herkunft und Nationalität behalten und mich trotzdem in dieses Land integriert. 9


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In den 1990er Jahren entstand unter anderem in Berlin eine legendäre Clubkultur, aus der viele bekannte DJ´s und Locations hervorgegangen sind. Ist Deutschland generell ein guter Ort für DJ´s?

Das hat sich über einen persönlichen Kontakt ergeben. Die Crew des „Vielmeer“ war zu Besuch in Hamburg und hat mich dann auf einem Event im „Meßmer Momentum“ entdeckt. Es gefiel ihnen, und dann kam das Angebot, in Kühlungsborn etwas Das ist so. Hier gibt es ein sehr gutes Klima für Kultur zu machen. Es sollte eine etwas kleinere und intime und musikalische Experimente, was vielleicht mit Veranstaltung werden, und genau das war ein starneuen Freiheiten nach dem Zweiten Weltkrieg zu ker Reiz für mich. tun hat. Stilistisch unterschiedliche Clubszenen haben sich z.B. in Frankfurt, Berlin und Hamburg Hast Du dort unter freiem Himmel aufgelegt? entwickelt, und in den 1980er Jahren sind viele musikalische Impulse von den Clubs der Schwulen- Ja, direkt auf der Promenade vor dem Restaurant. szene ausgegangen. Dort waren immer die besten und verrücktesten Parties. Wenn man sich heute umschaut, dann sind extrem viele DJ´s aus Deutschland weltweit erfolgreich. Welche Bedeutung verbirgt sich hinter dem Namen „abstrait“? Es ist immer schwierig einen guten Namen zu finden, der deine Idee an das Publikum kommuniziert. Es ging nicht um einen Club, es ging eher um ein Café, in dem man entspannen kann. Allerdings war es ja auch kein richtiges Café, sondern eher ein abstraktes Café ab 22:00 Uhr mit Clubatmosphäre. Also habe ich gesagt, dann ist es das „café abstrait“. Zu dem Namen „abstrait“ gehören auch meine anderen Veranstaltungen, die ich parallel zum „Mojo Club“ ab 1999 entwickelt habe: „le classique abstrait“ und „le voyage abstrait“ im Hamburger Planetarium. Welches ist der größte Unterschied zwischen Klassischer Musik und elektronischer Clubmusik? Es gibt ein tolles Zitat von Rachmaninow: „Die Zeit mag die Techniken von Musik ändern, aber sie kann nie ihre Mission ändern.“ Die Zeit ändert sich ebenso wie der Musikgeschmack, und man reagiert auf Melodien anders. Ich glaube, die Arbeit der Komponisten damals und der DJ´s heute ist nicht viel anders. Es geht um die Suche nach eine perfekten Harmonie und nach Emotionen. Die Verbindung von Klängen und Gefühlen ist eine typisch menschliche und dabei sehr intelligente Eigenschaft.

Das war eine tolle Atmosphäre, denn viele Leute, die dort vorbeigekommen sind, waren sehr interessiert und neugierig und sind dann für zwei Stunden geblieben. Das gab eine sehr große Harmonie mit dem Publikum. Im nächsten Sommer geht es mit dem „Vielmeer abstrait“ weiter.

Hast Du Deine Musik schonmal in einer Kirche gespielt? Bist Du ein sehr gut organisierter Mensch, um Musiker, DJ, Plattenlabelbesitzer, Radiomacher, Art Nein, aber wir arbeiten daran. Es gibt Gespräche für Director und Veranstalter sein zu können? ein mögliches Event in einer Hamburger Kirche. Al-lerdings muss man dabei beachten, dass Kirchen Einerseits bin ich sehr dickköpfig und kämpfe von der Akustik her ursprünglich nicht für elektroni- leidenschaftlich für die Umsetzung meiner Ideen. sche Musik gemacht wurden. Andererseits habe ich als DJ noch keine technische Perfektion erreicht, ich könnte das ein bisschen Was hat Dich in den Kühlungsborner Yachthafen mehr trainieren. Vielleicht hätte man auch mehr im und das „Vielmeer“ verschlagen? Marketing und Business tun können. 10


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Der Vorteil ist allerdings, dass ich nicht zu kommerziell geworden bin und immer noch viel Substanz habe. Ich würde in Zukunft sehr gerne mehr Musik selbst produzieren. Dafür muss ich allerdings für ein paar Monate ins Studio abtauchen. Ist Dein ehemaliger Chef, der bekannte Werbegestalter Peter Schmidt, auch ein Chillout- Fan? Wir haben schon über das Thema gesprochen, denn in der Zeit, als ich bei ihm als Grafikdesigner gearbeitet habe, bekam ich eine offizielle Genehmigung Hans H. Többen, Inhaber des Restaurants

Insidertipp für Hamburg

„LE MARRAKECH“ „Wenn Gäste durch unsere Eingangstür gehen, sind sie sofort in einer anderen Welt. Hier sieht man die fantastischen Farben des Orients und denkt an Marokko, heiße Sommer und flirrende Luft. Alle unsere Besucher sind begeistert und fühlen sich in eine andere Zeit und ein fernes Land versetzt. Neben tollen Wohnaccessoires für zuhause ist natürlich auch unser arabisches Büffet mit über 40 Speisen ein sehr guter Grund, eine kleine Reise in das Reich des Orients zu unternehmen.“

für meinen „Zweitjob“ Musik. Er hat mich immer unterstützt, und er besitzt auch einige meiner CD´s. Deine Musik klingt oft wie eine Hommage an den Sommer. Was tust Du im Winter, um in den Sommer zu reisen? Wenn ich im Winter auflege, dann ist die Musik etwas melancholischer. Sie klingt ein bisschen klassischer, utopischer, strahlt vielleicht mehr Sehnsucht aus. Momentan habe ich keine konkreten Pläne, aber irgendwann werde ich auch noch mal die Koffer packen und für ein paar Monate auf Reisen gehen, um die anderen Teile der Welt kennen zu lernen. Vielen Dank für das Gespräch! Interview: Ricky Laatz I Fotos: Holger Martens


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„Meerspaziergang”

... mit Ulla Meinecke

Vor unserem Interview baten wir die Liedermacherin, Sängerin & Autorin Ulla Meinecke an den Ostseestrand von Rügen. Der Himmel war wie aus dem Bilderbuch, die Fischer des Ortes ließen uns in der Nähe ihrer Boote gewähren, und Ulla Meinecke gefiel die kleine Szene. Wie sich später herausstellte, sind ihre Lieder voll von Flüssen, dem Meer und anderer Poesie. Zur Sprache kamen auch ihre besondere Freundschaft mit Udo Lindenberg und einige Songs, die sie für Annett Louisan geschrieben hat.

„Heute ziehst Du aus“, „Wir passen nicht zusammen“ und „Alles schäumt“, so heißen einige Ihrer Titel. Haben Sie die im Privatleben jemals erklären müssen? Meistens sind das Dinge, die ich miterlebt habe und über die ich mich wundere. Das ist also nicht als Kampfansage gemeint. 12

„Wir passen nicht zusammen“ ist auch ein unheimlich charmantes Lied. Ganz viele Menschen passen wahnsinnig gut zusammen, verlieben sich aber leider nicht ineinander. Bei anderen Paaren denkt man, was um Gottes Willen haben die denn miteinander zu tun? Die Liebe ist irgendwie subversiv.

1980 haben Sie das Album „Überdosis Großstadt“ veröffentlicht. Wenn Sie heute durch Ihre Großstädte gehen, stimmt diese Zeile immer noch? Damals durchlebte ich eine schwierige Zeit. Dazu kam noch eine gewisse Beschleunigung des Lebens, die in den 1980ern


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begann und retrospektiv vielleicht fast gemütlich erscheint. Festmachen konnte man das zum Beispiel an den immer größer werdenden Werbeplakaten, die in Großstädten auftauchten. Werbung war überall und fing an, den Alltag und die Kommunikation zu beschleunigen und sehr hochfrequent zu machen. Manches davon halte ich allerdings für eine Travestie von Kommunikation, weil man gar nicht wirklich miteinander redet. Das ist heute wieder sehr aktuell.

Sie leben seit über 30 Jahren in Berlin. Was ist aufregend und kraftraubend an dieser Stadt? Das stimmt, und zwar immer im gleichen Haus an der Grenze Kreuzberg/ Schöneberg. Ich bin lediglich vom Hinterhaus ohne Bad ins Vorderhaus arri-

viert. Erst war es eine Wohngemeinschaft, heute wohne ich dort allein. Berlin hat schon lange eine gute Energie. Die Lebensqualität ist sehr hoch, und die Stadt lässt alle ihre Bewohner ganz gut leben.

Ihr Lieblingsplatz? Neben einigen Orten in der Stadt und im Grünen ist das tatsächlich der Erker im Arbeitszimmer meiner Wohnung. Der Blick ist etwas Besonderes: kein Haus davor, auf der einen Seite schaue ich zum Potsdamer Platz, auf der anderen nach Zehlendorf, unten liegt das Gleisdreieck mit einem verwilderten und grünen Stück Brachland. Dort kommt jetzt so eine Art Central Park hin, damit geht ein alter Herzenswunsch von mir in Erfüllung.

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Welche anderen Musiker und Künstler haben Sie beeinflusst?

Gab es von einigen Musikerkollegen dort ein Feedback?

führt. Welche Eindrücke nehmen Sie mit?

Da gibt es ganz viele, die mich beeinflusst oder einfach mit Lebensenergie gespeist haben: Tom Waits, Randy Newman, John Lee Hooker, Tom Petty zum Beispiel. Mit Udo Lindenberg und Annette Humpe habe ich fast familiäre Beziehungen. Udo ist einer meiner ältesten Freunde.

Ja, Billy Joel zum Beispiel hat mir einen Brief geschrieben, nachdem der ganze Vorgang der Übersetzung und des Genehmigens fast ein Jahr gedauert hatte. Ich fühlte mich sehr geehrt.

Ich habe hier zwei waschechte Rüganerinnen mit viel Humor kennen gelernt, die mich sehr fasziniert haben. Außerdem mag ich die östliche Ostsee sehr gerne, sie ist viel schöner als die westliche Ostsee. Das erste Mal war ich im November 1989 auf Rügen, damals noch als Westberlinerin.

Auf der aktuellen Best-of-CD widmen Sie den Titel „Der Junge am Fluss“ Ihrem früh verstorbenen Freund Rio Reiser. Gibt es diesen Künstlertypus heute noch, den er verkörpert hat?

Ich habe das zum ersten Mal mit vielleicht zehn Jahren gelesen

Wäre ein Haus direkt am Meer eine angenehme Vorstellung?

und bin sofort darin verschwunden. Mark Twain ist einer der größten Autoren, die es überhaupt gegeben hat. Diese Charaktere, die Liebe zur Natur und zum Mississippi, die Abenteuer der Jungs: das war wie eine Fluchttür, durch die ich jederzeit gehen konnte.

Schon als Kind habe ich sehr viel über Meere und Flüsse gelesen. Jim Rakete hat mal zu mir gesagt, dass meine Lieder voll von Meer, Flüssen, Tieren und dem Mond wären. Genauso faszinierend fand ich aber auch die andere Seite: Phänomene wie den „Blanken Hans“ oder Tsunamis. Direkt am Strand würde ich deshalb wohl nicht wohnen wollen. Ich habe aber eine Zeit lang mal auf Bali gelebt und war vom Indi-

Warum sind die „Abenteuer von Tom Sawyer“ Ihr Lieblingsbuch?

Ja klar, diesen Typus gibt es immer wieder, nicht nur als Musiker. Das sind Menschen, die einfach nicht anders können als intensiv zu leben. Das muss man körperlich natürlich auch aushalten. Manche Künstler die ich kenne haben Exzesse gefeiert, da wären andere Menschen schon fünfmal gestorben. Den Song für Rio konnte ich jetzt nach all den Jahren und mit dem zeitlichen Abstand machen.

Das Album „Löwen“ enthält eine Sammlung einiger Lieblingssongs mit englischen, amerikanischen und australischen Texten. Wie haben Sie diese Musik entdeckt? Die sind im Laufe der Zeit zusammen gekommen. Als es dann um das Album ging, habe ich mir riesige Zettel genommen und dort alle Titel aufgeschrieben. Daraus entstand diese Auswahl. Eine Schwierigkeit war dabei, dass sich nicht alle Songs ohne weiteres ins Deutsche übertragen lassen. Der amerikanische Highway ist eben nicht vergleichbar mit der deutschen Autobahn, das ist ein eigener Mythos. Dieses Gefühl vom Verlorengehen schwingt dort in bestimmter Musik immer mit. 14

Ein Termin hat Sie auf der aktuellen Tour auch nach Rügen ge-


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schen Ozean sehr fasziniert. Das Wellenspiel und die Sonnenuntergänge konnte ich mir stundenlang angucken.

In den 1970er Jahren haben Sie auch in Hamburg gelebt und dort unter anderem das Büro von Udo Lindenberg geleitet. Welche Bilder sind von Elbe und Nordsee geblieben?

Die aktuelle CD heißt „Ungerecht wie die Liebe“. Ist die Liebe irgendwann ungerecht zu Ihnen gewesen? Das kann ich Ihnen leider nicht verraten. Vielen Dank für das Gespräch! Interview: Ricky Laatz Fotos: Holger Martens

Die Elbe war sehr wichtig. Damals gab es ja noch keine Mobiltelefone, und manchmal hat mein Chef den Fehler gemacht, zu sagen, dass er mich gerade nicht braucht. Dann bin ich auf eine kleine Schiffsreise gegangen und habe auf der Elbe die Texte für meine ersten beiden Alben geschrieben. Im Büro kam ich ja zu nichts.

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Klassik trifft MODERNE

Ein Besuch in der Handelskammer Hamburg

Die Neue Börse am Adolphsplatz, offizieller Sitz der Handelskammer Hamburg, blickt mittlerweile auf eine 169-jährige Vergangenheit zurück. Es ist sehr gut möglich, dass ihre Zukunft noch um ein Vielfaches länger dauern wird. Ursache dafür ist zum einen das Engagement der Hamburger Kaufleute für ihre Handelskammer. Der andere Grund ist eine faszinierende Verjüngungskur des Gebäudes, die nur erkennt, wer selbst die Halle der ehemaligen Wertpapierbörse betritt: das Haus im Haus. Die Zeitreise beginnt vor einem spätklassizistischen Bau mit mächtigen Säulen und dem Hamburger Rathaus in unmittelbarer Nähe. 1841 wurde die Neue Börse eingeweiht, nachdem die Alte Börse für die Zwecke der hanseatischen Kaufmannschaft zu klein geworden war: Handel und Warenverkehr, außerdem Lagerung der aus den Überseeschiffen stammenden Güter. Ursprünglich diente dieser Platz somit als Warenbörse, erst später kam das Wertpapiergeschäft hinzu. Sowie das alte als auch das neue Börsengebäude erfüllten nicht nur ganz praktische Aufgaben, sondern waren auch sichtbares Zeichen für wirtschaftlichen Aufschwung und die Handelsgeschäfte mit der ganzen Welt. Eine Vertretung der kaufmännischen Interessen gegenüber dem Rat und der Hamburger Bürgerschaft wurde bereits 1665 von der Vereinigung des „Ehrbaren Kaufmanns“ gegründet: die „Commerz16

deputation“, Vorläuferin der heutigen Handelskammer. Sie diente seinerzeit sogar als Schutzbündnis gegen Piraten in fremden Gewässern. Was das Warengeschäft anging, übernahmen aufgrund verlängerter Handelszeiten und aus Kostengründen in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts elektronische Systeme die Funktion der früheren Präsenzbörsen. Als einflussreicher und kritischer Partner der Hamburger Politik versteht sich die Handelskammer allerdings immer noch. Ein direkter Verbindungsgang zwischen Börse und Rathaus, auf der Kammerseite verborgen durch eine Tapetentür, sorgt dabei manchmal für möglichst kurze Dienstwege. Mindestens einmal im Jahr ist das Erscheinen für den Ersten Bürgermeister Pflicht: Die „Versammlung Eines Ehrbaren Kaufmanns“ zu Hamburg tagt immer am 31.12. und spart dabei weder mit Lob noch Kritik.


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1842 überstand die Neue Börse als einziges Gebäude unbeschadet den Großen Brand von Hamburg. Die Luftangriffe während des Zweiten Weltkriegs hinterließen ihre Spuren, brachten die Grundmauern aber nicht zu Fall. Damit ist die Neue Börse bis heute eines der ältesten nicht kirchlichen Gebäude in Hamburg, und in ihrem Erdgeschoss lagert die älteste private Wirtschaftsbibliothek der Welt. Im Jahr 2007 veränderte sich das Innenleben der Handelskammer grundlegend. Neue Nutzungen verlangten nach neuen Räumlichkeiten, und so kam es während eines Architektenwettbewerbs zur Idee, ein vollständig neues Kunst- und Bauwerk in einem zu errichten. Das „Haus im Haus“ ist ein fünfgeschossiger Bau aus Chrom, Aluminium, Stahl und Glas, der 2007 eröffnet wurde. Er scheint frei im ehemaligen Börsensaal zu schweben. Der Kontrast ist verblüffend: hier die Kultur und Holzbänke des vergangenen, dort der Stil und die Lichteffekte des neuen

Jahrhunderts. Die Transparenz des „Hauses“ wird dabei der deutlichen Großzügigkeit der alten Börsenhalle gerecht. Architekt Stefan Behnisch vom renommierten Architekturbüro Behnisch, Behnisch & Partner schrieb dazu: „Hier das historische Gebäude, als Zeichen dafür, was die damalige Zeit zu leisten im Stande war, und da das Neue, zur Zukunft hin Orientierte, als Zeichen für die Fähigkeiten unserer Zeit. Eine spannende und sehr kontrastreiche Aufgabe.“ Über Arkadenbögen geht der Blick hinauf in die 5. Etage, wo der „Börsenclub“ mit Restaurant und Merkur-Terrasse ein spürbar kommunikativer Ort für heutige Handelsgeschäfte und Partnerschaften ist. Die Aussicht vom Dachgeschoss auf den Rathausturm ist wohl eine der schönsten, die es hier gibt, und sie bietet einen angemessenen Platz für den Gott des Handels.

Text: Ricky Laatz Fotos: Holger Martens


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Fotos: © H. Martens

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Bernd Glodek, Leiter des Geschäftsbereiches Bildungs -Service in der Handelskammer Hamburg:

Was bedeutet es Ihnen und Ihren Kollegen, in einem Gebäude mit einer solchen historischen Präsenz und Geltung zu arbeiten? Die historische Umgebung hat für jeden Mitarbeiter unserer Handelskammer einen besonderen Reiz. Anders als an einem Arbeitsplatz in einem gesichtslosen Büroturm ist die Geschichte unseres Hauses Verpflichtung und Ansporn zugleich, sich für die Hamburger Wirtschaft zu engagieren. Als für die Weiterbildung verantwortlicher Geschäftsführer habe ich Freude daran, jungen Menschen mit einem attraktiven Bildungsangebot die Chance zu geben, sich in Hamburg im Beruf weiter zu qualifizieren. Auch das ist eine Verbindung zur Zukunft.


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Die Vermessung Der unsichtbaren Welt Der Warnowtunnel rostock . Folge 3 entscheidung unter Wasser Es braucht Ingenieure und Schutzheilige, um eine wirklich sichere Unterwasserstraße zu bauen. Das letzte Element des Warnowtunnels Rostock wurde 2003 im Flussbett positioniert und schuf damit eine unkomplizierte und schnelle Ost-West-Verbindung in der Hansestadt. Seitdem haben über 25 Millionen Fahrzeuge die Warnow unterquert, und die Leistungsfähigkeit des Tunnels ist noch längst nicht ausgeschöpft. Auch die ausgebildeten Kampftaucher waren dabei, die während der Bauphase wohl einen der gefährlichsten Jobs zu erledigen hatten.

D

ie Konstrukteure des Warnowtunnels entschieden sich bei der baulichen Umsetzung für das Einschwimm-Absenk-Verfahren: Mit seiner Hilfe wurden einzelne Betonsegmente in einem Trockendock am Ufer gegossen und dann in den Fluss ausgeschwommen und versenkt.

waren zwar niemals ganz geflutet und ließen genug Bewegungsmöglichkeiten übrig. Im Falle eines überraschenden Wassereintritts wäre dieser Vorrat aber so rasch verschwunden, dass mit größter Wahrscheinlichkeit nur Kampftaucher schnell genug wieder nach oben hätten kommen können. Immerhin liegt die Tunnelsohle in 22 Metern Tiefe.

Im nächsten Schritt wurden die provisorischen Schott-Tore zwischen den unten liegenden Segmenten wieder geöffnet. Bei den relativ unkomplizierten Bedingungen der wenig befahrenen und strömungsarmen Warnow war eine Tunnelbohrung unterhalb des Flussbettes nicht notwendig. Um die Dichtigkeit der einzelnen Segmente sowie ihre genaue Lage zu überprüfen, gingen bei jedem Absenkvorgang Kampftaucher an Bord.

Der Ernstfall ist glücklicherweise nie eingetreten. Auch ein Szenario, das zukünftige Störfälle oder Beschädigungen am ersten privat finanzierten Tunnelbauwerk Deutschlands annimmt, bleibt relativ unwahrscheinlich. Der Warnowtunnel ist nach oben hin gut geschützt: über ihm lagert eine 2,5 bis 3 Meter dicke Schicht aus Sand und Steinen, die gleichzeitig den Auftrieb verhindert.

Dafür gab es zwei gute Gründe: der Einstieg in das Betonmodul war so eng, dass eine Taucherausrüstung nicht in Frage kam. Also mussten die Spezialisten ohne diese Sauerstoff-Rückversicherung ihren zugedachten Posten halten, bis der Auftrag erledigt war. Die Ballasttanks der Tunnelsegmente

Das Innenleben der Unterwasserautobahn wird jedes Jahr überprüft und ist so sicher, dass man hier sogar offizielle Tunnelparties erleben kann. Auch das gibt es so kein zweites Mal. Text: Albert Gottelt Fotos: Warnowquerung GmbH

Kampftaucher vor dem Einsatz

Tunneleingang mit Mautstation


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Tunnelelemente im Trockendock Geflutetes Baudock

Rote Ampeln, Staus und Wartezeit vermeiden und so bis zu einer halben Stunde Fahrzeit sparen. Der Warnowtunnel verbindet die Regionen östlich und westlich der Warnow und ermöglicht die Umgehung der Rostocker Innenstadt. Von der A 19 Richtung Warnemünde auf direktem Wege Vom Überseehafen (Fährterminal mit Routen in das Baltikum und nach Skandinavien) direkt auf die vierspurige B 105: in Richtung Küste (Warnemünde, Heiligendamm) oder in Richtung Westen/ Südwesten (Bad Doberan, A 20)

Schwimmbagger auf der Warnow

Eine Übersicht aller Weg- und Zeiteinsparungen: www.warnowtunnel.de, Stichwort „Routenplanung“ Ab dem 1.11.2010 gelten die neuen Tarife: eine Einzelfahrt mit dem PKW ab 2,13 Euro, Transporter & Vans ab 2,62 Euro, LKW ab 6,35 Euro für gewerbliche Nutzer mit MwSt-Ausweis Ganz ohne Stopp durchfahren: mit der wiederaufladbaren „Oscard“

Tunnelelement beim Ausschwimmen

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Zeitgemäße Ideen + ästhetischer Anspruch Neues Appartementhaus „Living by Hecht“ in Kühlungsborn Das Ostseebad Kühlungsborn ist nicht nur als Urlaubsziel erfolgreich und sehr begehrt, sondern auch als Lebensmittelpunkt. Diese Tatsache schafft besondere Möglichkeiten: für die Umsetzung ehrgeiziger Pläne, für zeitgemäße Ideen und ästhetisch anspruchsvolle Projekte. Ein solches Neubauprojekt wird bis zum Frühjahr 2011 in der Hermannstraße 4 verwirklicht, nur etwa 400 Meter vom Ostseestrand entfernt. Der Name „Living by Hecht“ verspricht dabei eine ausgezeichnete Qualität.

S

imone und Wolfgang Hecht sind die Bauherren dieses neuen Immobilienprojektes. Sie managen bereits zwei erfolgreiche First-Class-Hotels im Ostseebad, die nach ihren Konzepten auch gestaltet wurden. Am Standort in Kühlungsborn West entsteht dabei eine Appartementanlage mit insgesamt 6 Mietwohnungen sowie 2 Penthäusern. Ein prägendes Element ist die markante weiße Fassade, ein anderes zeigt sich in der kompromisslos hochwertigen Innenausstattung aller Appartements. Das dreigeschossige Wohnhaus stellt sich dabei den Herausforderungen dieses städtebaulichen Standortes und verbindet verschiedene Elemente zu einer harmonisierenden Architektur. Der gesamte

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Entwurf stammt aus dem Architektenbüro Reinhard Löffler. Bodentiefe Holzfenster, sandgestrahltes Sicherheitsglas und mit Edelstahl eingefasste Balustraden setzen feine optische Highlights im Erscheinungsbild der klaren, geometrischen Fassade. Beim Blick von den Balkonen sowie Terrassen der Penthäuser zeigen sich bereits vorhandene Grünflächen sowie neu angelegte Grünbereiche mit Baumbestand und einzelnen Lichtspots. Diese Umgebung und die Anordnung des Wohnhauses lassen den Charakter einer geschützten Wohnanlage entstehen. Jedes der zwischen 105-146 qm großen Appartements wird nicht

nur über 2 Badezimmer verfügen, sondern bietet außerdem einen zugehörigen Stellplatz und die bequeme Erreichbarkeit per Aufzug. Marmorierte Wände, hochwertige Mosaikfliesen und Oberflächen aus Travertin machen das Wohnen in den Räumlichkeiten zu einem eleganten Vergnügen. Sichtbare Lebensqualität bietet die großzügige Küche, nützlichen Stauraum halten die Hauswirtschaftsräume bereit. Die ersten Mieter des neuen Appartementhauses „Living by Hecht“ haben bei einzelnen Ausstattungsdetails ein Mitspracherecht. Alle Bewohner können außerdem das angenehme Extra der Wellness- sowie Fitnessangebote in der „Beauty Vital Residenz“ zu Vorzugskonditionen für sich nutzen.


Fotos: © R. Löffler

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Reinhard Löffler, Architekt BDA Was ist das Besondere an diesem Standort? Man kann fast sagen, dass dieser Standort in der Kühlungsborner Hermannstraße mit dem neu errichteten Wohnhaus aus dem Dornröschenschlaf erwacht. Ein nicht mehr erhaltungsfähiges altes Objekt wurde dabei durch einen vollständigen Neubau ersetzt, der gleichzeitig als innovatives städtebauliches Mittel fungiert. Wir haben uns rund um diesen Platz mit gemischter Bebauung sehr sorgfäl-

tig umgesehen und dann unser Haus entworfen. Welches Lebensgefühl können die zukünftigen Mieter im Appartementhaus erwarten?

Wohnqualität, die einem Eigenheim sehr nahe kommt. Alle Bewohner genießen den Blick ins Grüne.

Alle neuen Bewohner können hier mitten im Ostseebad Kühlungsborn qualitativ sehr hochwertig und großzügig wohnen. Das Gebäude an sich bietet innen wie außen verschiedene Reize und ermöglicht durch Vorgärten, großzügige Eingangsbereiche und die leicht gestaffelte Bauweise eine

Kontakt & Vermietung: Wolfgang Hecht • Telefon: 0171 - 68 31 429 • Ostseeallee 3 • 18225 Kühlungsborn 23


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Ob Fritz Reuter, Max Schmeling oder Uwe Johnson Boltenhagen auch über die typischen, kilometerlangen Kastanienalleen erreicht haben, das ist nicht näher bekannt. Dieses Ostseebad besucht haben sie alle. Der berühmte Heimatdichter Fritz Reuter war sogar ein treuer Stammgast, so sagt man, und an Uwe Johnson erinnert heute das spannende UweJohnson-Museum im nahe gelegenen Klütz. Nach Heiligendamm zweitältestes Seebad in ganz Deutschland: Seit der ersten urkundlichen Erwähnung Anfang des 14. Jh. war Boltenhagen ein eher bescheidenes Fischer- und Bauerndorf. Um 1803 begann mit der Aufstellung erster Badekarren der Bäderbetrieb. Der 4,5 km lange Strand wurde zur selben Zeit auch von Familie Bothmer entdeckt. Nach 1990 kam der richtige Aufschwung für Boltenhagen. Neben dem Neubau moderner Gästewohnungen hat man es nicht versäumt, wertvolle Architektur liebevoll zu restaurieren. 1992 wurde die neue Seebrücke eingeweiht. Villenartige Ferienhäuser, der Kurpark, Strandpromenade und schilfgedeckte Hallenhäuser prägen heute das Erscheinungsbild. Vom 31 Meter hohen Steilufer Großklützhöved hat man den besten Blick über den gesamten Klützer Winkel. Vom Gutshaus mit Park über Dorf- und Seehotel bis hin zu Hotelvillen gibt es alle Möglichkeiten der Übernachtung. Seit 2008 laufen Skipper die neue „Marina Boltenhagen“ an. Eine ebenfalls neue Ferienanlage mit zwei Hotels und Häusern an der Boltenhagener Bucht wurde zum Ortsteil „Weiße Wiek“.

& Foto: © Kurverwaltung Boltenhagen I M. Schmelzer

Über schöne Häuser, Alleen Bäderkultur in Boltenhagen

Das Hotel „Landhaus Victoria“ ist eine historische Strandvilla der 1920er Jahre, die vollständig saniert wurde. In unmittelbarer Nähe steht das beeindruckende „Haus Hubertus“, Anfang des 20. Jh. erbaut von einem Direktor der Deutschen Bank. Mit Geduld wurde auch dieses Haus zu einem attraktiven Domizil für Urlaubsreisende. Ein schöner Verlauf für die Geschichte des kleinen Ortes, der im Lauf der vergangenen 200 Jahre vom Aufstieg in der Kaiserzeit, der Vergangenheit als Waffen - Erprobungsstelle bis 1945 und einem wechselvollen Schicksal in der Zeit danach vieles erlebt hat. Schon Fritz Reuter, der in Boltenhagen Ruhe und Entspannung für sein künstlerisches Werk suchte, äußerte sich folgendermaßen: „Als der Herrgott die Welt erschuf, fing er bei Mecklenburg an…“ Gerade auch im Winter kann man an diesem Flecken der Ostseeküste viele schöne Facetten der Natur erleben: stürmische Wolkenwanderungen, die Wellen des Meeres, Eiszapfen an Seebrücken oder Buhnen und immer wieder die gesunde, klare Luft. Text: Brigitte Thurm 25


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Ein Gotteshaus gegen die Fluten Die evangelische Kirche in Boltenhagen Die Kirche von Boltenhagen hängt zusammen mit einer entscheidenden Nacht im Leben dieses Badeortes an der Ostsee. Ein Hochwasserstein erinnert östlich der Kirche an die wütende Sturmflut, die in der Nacht vom 12. zum 13. November 1872 über das Küstengebiet schlug. Fast der gesamte Ort wurde dabei zerstört. Erneute Bautätigkeiten und Kraftanstrengungen waren notwendig, um Boltenhagen am bald florierenden Bäderwesen teilhaben zu lassen. Der Rohbau der Kirche überstand diese Jahrhundertflut. Am 3. August 1873 konnte sie schließlich feierlich eingeweiht werden. Die Chronik nennt den jüdischen Kaufmann Scheu als Anreger für den Bau. Das Gebiet der gesamten Kirchgemeinde erstreckt sich in schöner Lage von der Redewischer Steilküste über die Boltenhagener Strandpromenade bis zur „Weißen Wiek“ an der Tarnewitzer Huk. Die evangelische Kirche selbst hat ihren Platz auf der Paulshöhe, dem Ende einer längeren Düne, von der heute der „Kirchberg“ übrig geblieben ist. Ein Augenzwinkern ist dabei: Eigentlich heißt es im „Matthäusevangelium“, der kluge Mensch solle sein Haus auf Felsen bauen. Ursprünglich als Kapelle errichtet, ist die Kirche Boltenhagen äußerlich einer schlichten, neugotischen Backsteinbauweise verpflichtet. Typisch sind hier die spitz zulaufenden Fensterbögen und kleinere Zierelemente unterhalb des Giebels. Ein Altargemälde mit der Kreuzigungsdarstellung stammt aus dem Jahr der Weihe und ist auch heute noch gut erhalten. Das Original dieses Bildes befindet sich in einer Kirche in Rom. An der Orgelempore findet sich ein seltenes Fries mit der symbolischen Darstellung des apostolischen Glaubensbekenntnisses. Ein anderes markantes Ausstattungsdetail ist die Taufschale von 1948, sie stellt symbolisch die „Wolke der Zeugen“ dar. Die Glocke am Westgiebel des Kirchenbauwerks datiert auf das Jahr 1879, eine zweite Glocke aus den 50er Jahren schmückt das Dach am vorderen Giebel. Zur Entwicklung Boltenhagens als Badeort gehört auch der Pastor einer nahe gelegenen Hansestadt, Johann Meyer aus der Wismarer Sankt-Georgen-Kirche. Auf einer Gedenktafel lässt sich folgende Inschrift entdecken: 26


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„Dem hochwürdigen Pastor J.J.H. Meyer aus Wismar, dem treuen Freunde, dem steten Förderer Boltenhagens zu seiner 50 jährigen Wiederkehr gewidmet im Juli 1880“. Er setzte sich beim Mecklenburgischen Großherzog für Grund und Boden und außerdem für Spendengelder ein. Direkt an der Kirche befindet sich auch ein Gemeindehaus, das 2004 neu eingeweiht worden ist. Hier finden neben dem klassischen Gemeindeleben verschiedene andere Veranstaltungen statt. Gerade in den Sommermonaten nutzen viele Urlaubsgäste das Konzertangebot, und zu den sonntäglichen Gottesdiensten um 11 Uhr sind alle Besucher willkommen. Text: Viola Haentschel Unser Tipp: Nach dem Kirchenbesuch verwöhnen lassen im „Restaurant zur Seebrücke“! Hier erwartet Sie regionale Küche mit den besten Zutaten der Saison & eine große Auswahl an Fischspezialitäten. Mo-Fr ab 12 Uhr, Sa-So ab 11 Uhr im Zentrum von Boltenhagen, direkt an der Seebrücke.

Fotos: © sand7media


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entdecken sie selbst die schönsten urlaubsrefugien im Ostseebad Boltenhagen seit 1993 ist die Boltenhagener appartement & immobilien service gmbh ansprechpartner für die Vermietung von ferienimmobilien. unter den 400 Objekten befinden sich viele appartements, ferienhäuser (z.t. 5 sterne) mit gehobener Wohnqualität sowie strandvillen in Bestlage. 25 mitarbeiter kümmern sich im Büro in der Ostseeallee um alle gäste, die Vermietungsbetreuung, hausverwaltung sowie den immobilien vertrieb ausgesuchter Objekte.

die „Villa höger

E

ines der geschichtsträchtigsten Häuser in Boltenhagen ist inspiriert vom Baustil des Architekten Fritz Höger, der unter anderem das weltbekannte Hamburger „Chilehaus“ entwarf. Schon um 1900 war auf dem Grundstück „Hotel und Pension Wagenknecht“ angesiedelt. Später wurde mit einer Badeanstalt und dem „Hamburger Hof“ der Fremdenverkehr noch intensiviert. Seit der vollständigen Sanierung steht das denkmalgeschützte Haus Feriengästen wieder zur Verfügung und gehört mit 4- sowie 5-Sterne-Appartements zu den attraktivsten Urlaubsresidenzen im Ostseebad

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Boltenhagen. Hier verbinden sich elegante Linien, moderne Kunst und stilvolles Design. Unter anderem zählen hochwertige Granitböden, ein gläserner Lift und seeseitige Loggien oder großzügige Dachterrassen zu den Vorzügen der Appartements. Von der Haustür der „Villa Höger“ bis zum weißen Ostseestrand sind es nur 50 Meter – ein idealer Ausgangspunkt für alle Villenbewohner. Hier und im Badeort selbst lässt sich genießen, was die Urlaubstage schöner machen kann: wohltuende Spaziergänge am Meer, Einkaufsbummel und Restaurantbesuche, Wellnessanwendungen oder kleine Ausflüge.

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das „haus hubertus

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ie Nähe zum Wald ist unverkennbar und zeigt sich schon im Namen. Und tatsächlich könnte sich der Gott der Jagd kaum komfortabler betten. Die Strandvilla „Haus Hubertus“ wurde traditionsbewusst renoviert und zeigt sich von außen mit einer schmucken gelben Fassade, markanten Fensterläden und zierlichen Dachschindeln. Ganzjährig stehen hier sieben stilvoll ausgestattete Appartements bereit, die überwiegend Seeblick oder sogar eine Dachterrasse zur Ostsee bieten. Urlauber wohnen in besonders reizvoller Lage inmitten eines gepflegten Waldparks - und trotzdem nur 20 Meter vom Strand entfernt. Auch die traumhafte Rhododendronblüte ist ein besonderes Highlight in diesem Waldpark an der Ostsee. Nach wenigen Gehminuten sind die Seebrücke, der Kurpark oder die Einkaufspromenade von Boltenhagen erreicht. Die 1- Zimmer bis 3- Zimmer- Appartements bieten Platz für bis zu vier Erwachsene sowie vier Kinder. Ein eigener Parkplatz befindet sich direkt am Haus. Einen Überblick über alle Wohnungen der „Strandvilla Hubertus“ finden Sie www.strandvilla-hubertus.de hier:

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sind gut informiert

er Kauf einer Immobilie kann einen lange gehegten Lebenstraum erfüllen und ihre neuen Bewohner glücklich machen. In der Praxis treten aber auch immer wieder Fälle auf, in denen der Immobilienerwerb unerwartete Folgen hat. Das kann passieren, wenn sich erst Monate oder Jahre nach dem Erwerb Schäden bemerkbar machen, die zu einem hohen finanziellen

den, braucht man deshalb bereits vor dem Kauf ein möglichst umfassendes Bild. Ein Sachverständiger kann dabei behilflich sein, alle verfügbaren Informationen zusammen zu tragen. Er sollte noch vor dem endgültigen Kauf einbezogen werden, um mögliche Fehlentscheidungen oder sogar Vermögensschäden zu vermeiden. Gerade weil der Hauskauf von vielen Emotionen begleitet wird,

Reparaturaufwand führen. Im Ernstfall wurde dieser aber nicht eingeplant und führt möglicherweise zu finanziellen Schwierigkeiten.

ermöglicht ein unabhängiger Dritter eine umfassende fachmännische Beratung: Sachverständige erstellen Verkehrswertgutachten oder Schadensgutachten, geben Einschätzungen zu möglichen Wertentwicklungen, gleichen die Baubeschreibung mit den zu erbringenden Leistungen und den Qualitätserwartungen ab und ermitteln den Sanierungs - oder Reparaturaufwand. Ebenfalls können Bodenrichtwerte sowie örtliche Kaufpreissammlungen mit abgeglichen werden. Auch Flächennutzungs- und Bebauungspläne oder die Protokolle von Hauseigentümerversammlungen enthalten wichtige Informationen, die Gutachter zusammen mit zukünftigen und dann auch gut beratenen Immobilienbesitzern auswerten.

Was können Gründe für zu spät erkannte Mängel sein? In manchen Fällen werden Schäden an der Bausubstanz des Hauses in einem gegebenenfalls durchgeführten Verkehrswertgutachten nicht ausreichend berücksichtigt. Oder es treten Mängel auf, die dem aktuellen Eigentümer und Immobilienanbieter selbst nicht bekannt waren. Hinzu kommt die Tatsache, dass Einfamilienhäuser oder Eigentumswohnungen nach mehreren Jahren der Nutzung immer einen gewissen Reparaturaufwand erfordern. Um mit einer Immobilie langfristig glücklich zu wer-

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GARTEN - WINTER WINTERGARTEN Empfindliches schützen & Neues planen

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ie ersten frostkalten Nächte sind da, und mit ihnen kommt auch der erste Schnee. Was dieser Winter uns beschert, weiß noch niemand. Der letzte jedenfalls versetzte viele Gartenfreunde in erhöhte Wachsamkeit: denn mancher Pflanzenliebling blieb leider auf der Strecke oder hatte unter längeren Frostperioden und der Schneelast zu leiden. Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, um alte Versäumnisse zu vermeiden und die richtigen Weichen zu stellen. Empfindliche Pflanzen wie z.B. Rosen sollten schnell noch mit Humus und Reisig geschützt werden. Größere Pflanzen - besonders solche, die noch jung und nicht ausreichend frosthart sind - lassen sich mit Vlies einhüllen. Ein kleines Bambusgestell hilft dabei, die Windlasten abzufangen. Wenn im Hausgarten schließlich alles gesichert ist, wenn Töpfe und Kübel eingehüllt wurden oder im Wintergarten und der Garage Unterschlupf fanden, ist genau der richtige Moment, um an exponierter Stelle ein paar schöne Lichtpunkte im Garten zu setzen und sich einen duftenden Glühwein zu bereiten. Lassen Sie bei dezenter Beleuchtung im gemütlichen Wohnzimmer oder

Wintergarten den Zauber des Gartenjahres Revue passieren, und träumen Sie von kleinen & großen Veränderungen für den kommenden Frühling. Wer mit seinem Hausgarten bisher vielleicht nicht ganz zufrieden war oder aber neue Ideen und Anregungen hat, kann diese jetzt in Ruhe planen und sie zeitig umsetzen. Auch für die Gartenspezialisten ist jetzt der Moment gekommen, sich umfassend Zeit für Ihre Wünsche zu nehmen. Der „pflegeleichte Garten“ z.B. muss kein Traum bleiben. Sehr viel Arbeit lässt sich bereits durch die richtige Pflanzenauswahl sowie Anordnung vermeiden. Blütenhecken, passend zusammen gestellt, blühen tatsächlich von Januar- Dezember! Unansehnliche Rasenflächen lassen sich im Handumdrehen in einen grünen Teppich verwandeln – mit dem richtigen „Gewusst wie“. Aber zunächst genießen Sie die kommenden Winterwochen, träumen Sie ein wenig und schöpfen Sie Kraft für neue Taten. Frohe Weihnachten & ein gesundes neues Jahr wünscht herzlichst Ihr Thomas Glaevke. Fotos: © Th. Glaevke

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Ein

Korb vollerBeeren

Der Laurent-Perrier Cuvée Rosé Brut ist ein echter Appetitanreger: säuerlich-fruchtig wie ein frisch gepflückter Korb voller Erdbeeren, Himbeeren, Schattenmorellen oder Johannisbeeren. Im Gegensatz zu den meisten Rosé-Champagnern wird die Basis für diesen Genuss durch „Saignée“ hergestellt und eine Reifezeit von mindestens vier Jahren. Zehn verschiedene Lagen aus der Champagne sind nötig, damit dieser Publikumsliebling entsteht. www.laurent-perrier.com

Tee trinken bei der Queen Wintergärten sind die Räume überhaupt, in denen man mitten in der Natur sein kann und diesen Vorposten auch im Herbst oder Winter nicht verlassen muss. Besten Isolierungen und der Fußbodenheizung oder dem Kamin sei Dank. Einige Modelle aus der Fresand-Werkstatt bringen auf angenehme Weise klassischen und britischen Country-Style an die Ostseeküste: weiß, schmuckvoll, elegant. Anzuschauen unter: www.fresandwintergarten.de

4 Rädern

Weil er für manche nicht nur ein Auto ist, sondern ein mobiles Kunstwerk auf kleinstem Raum: darum darf man sich in einen Mini verlieben. Die Modelle aus den 1960er Jahren sind inzwischen nicht nur in Good Old Britain legendär. Das aktuelle Design der MiniFamily ist diesem Ruf verpflichtet, macht Spaß, bietet neueste Technologien & individuelle Freiheit. So kann man sich sehen lassen. Wir haben uns den aktuellen Mini One ausgewww.mini.de sucht.

Über den Wolken Weil Sie über die gesamte Ostseeküste fliegen und trotzdem am heimischen Kamin sitzen können: deshalb gehört dieser Bildband in Ihre Bibliothek. Fotograf Jochen Knobloch war zwischen der Kieler Bucht & Usedom im Himmel unterwegs und hat dabei zusammen getragen, was die Ostseeküste bietet: Hansestädte und Fischerdörfer, Hochseeschiffe, Weizenfelder, Nationalparks, wandernde Wolkenschiffe und nicht zuletzt das Meer - silbrig-glitzernd, tiefblau und karibisch-grün, wie es ist. „Im Flug über die deutsche Ostseeküste“. www.hinstorff.de

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Light Up your Life Wie eine Welle bewegt sich diese schöne Lichtskulptur senkrecht nach oben, um Trost in der etwas kühleren und etwas dunkleren Jahreszeit zu spenden. Lampen wie diese tun aber noch mehr als das: Sie geben einem Raum Charakter wie andere kunstvolle Möbel und bringen gute Laune ins Leben. Dass unser Modell „Duna“ nebenbei auch noch Energie spart, bemerkt man fast gar nicht. Lichtkreationen der Firma Paul Neuhaus unter: www.paul-neuhaus.de

Sex

im Wohnzimmer

CLOUD Chaiselongue


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French

Chillout Schon der Name „le café abstrait“ klingt absolut angenehm. Die Franzosen können das. Weil der Künstler & DJ Raphaël Marionneau nicht nur Franzose ist, sondern auch die faszinierendsten Klänge aus mediterranen, orientalischen und europäischen Ländern mit elektronischen Sounds verbunden hat, kann man sich jederzeit den Luxus eines gepflegten Chill-Out gönnen – während draußen die Schneeflocken tanzen. Jahreszeiten-Reise, kurzer Weltenbummel und kleine Erholungsfantasie. „le café abstrait Vol.7“, erwww.abstrait.de schienen im August 2010.

Du bist

dufte Düfte können den Tag und die Stimmung verändern. Und sie zaubern unseren Zeitgenossen ein Lächeln ins Gesicht, wenn ein Parfüm ihrer Nase gefällt. Natürlich weiß man das auch bei Chloé oder DKNY, und so gibt es hier Düfte für die verschiedensten Stimmungen und Absichten. „Chloé Woman Eau de Toilette“ bietet florale Nuancen mit leichten, purpurnen Freesien, Magnolien, Maiglöckchen und einem zarten Honigakkord. „DKNY Men“ begleitet die männlichen und urbanen Helden unseres Alltags. Wie sich beide vertragen? Ausprobieren. www.chloe.com, www.donnakaran.com

Die Stücke aus der Möbelmanufaktur Bretz haben immer noch einen Hüftschwung mehr und das gewisse Extra: deshalb kommt heute kein Zimmer, das etwas auf sich hält und sexy sein will, an diesem Namen vorbei. Die Formen sind sinnlich, man möchte hingehen und sie anfassen (was sich vielleicht nicht mit dem Knigge verträgt). Außerdem heißen die Bretz-Möbel auch noch schön: „Cloud“,„Marilyn“,„Eve´s Island“oder eben „Kautsch“. Darf man das? Ja, endlich! www.bretz.de

CLOUD Riesensofa

CLOUD Sofa CLOUD Couchtisch 35


MEERraum_winter2010_Immobilienmagazin 03.12.2010 15:30 Seite 36

V

on Frankfurt über Abu Dhabi und von Sydney nach Adelaide, dem Zielflughafen unseres 17.000Kilometer -Ritts Down Under. Dort verbrachten wir die erste Woche bei unserer vor fünf Jahren ausgewanderten Freundin. Und das hieß - 7 Tage australischen Alltag erleben. Ausgedehnte Barbecue-Abende, Cider im urtypischen Pub, Relaxen in den Weinbergen, schlendern im Wildlifepark oder an der Strandküste. Schnell aber nahte der Inlandsflug nach Sydney, wo der Mietwagen wartete und unsere Zweiwochentour die Ostküste hinauf in Richtung Cairns greifbar wurde. Sydney, das pulsierende Zentrum. Die geschäftige, quirlige Stadt in New South Wales - die Heimat des modernen australischen Lebensstils. Ein Tag und eine Nacht blieben uns hier - Zeit für Nightlife, Sightseeing, Frühstück in den „Botanical Gardens“ und ein Walk hinüber zum „Opera House“. Sydney war auch Ausgangspunkt für ein erstes Auto - Nachtquartier. Und was bot sich da besser an, als die mitunter schönste und bekannteste Surfküste der Welt. Bondi Beach und Manly Beach, Austragungsorte weltbekannter Wassersport - Events, dazu der Blick auf die eifrigen Wellenreiter und das erste Cider auf dem Schoß ein perfekter Tour-Start! Wie beliebt Australien bei uns ist, lässt sich vermuten. Ein Drittel der Einwohner sind keine gebürtigen Australier. Die Metropole Sydney und ihre Region sind ein bunter Mix, ein multikulturelles Studentenfutter, aber mit starker australischer Note. Glücklicherweise schleppen die Einwanderer neben ihrer Habe viele Hoffnungen und freudige Erwartungen ins Land. So bleibt das Gemüt auf dem Kontinent sonnig, auch im Regen. Und was die Sonnen -& Niederschlagsmenge angeht, war unser Reisezeitpunkt durchaus das ein oder andere Mal ein Kompromiss.

SYDNEY capitol city „Opera House“ in Sydney

Straß

Schulpause in den „Botanical Gardens“

„Sydney Harbour Bridge“

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MEERraum_winter2010_Immobilienmagazin 03.12.2010 15:30 Seite 37

Ein Fischkopp

Skyline von Sydney

DOWN UNDER

Straßenszene

The „Botanical Gardens“

Bondi Beach

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MEERraum_winter2010_Immobilienmagazin 03.12.2010 15:31 Seite 38

B

esonders, wenn man sich der wunderschönen Natur verschreibt, um dem urbanen Geplänkel zu entfliehen, zieht es einen in den Regenwald. Die Bevölkerungsdichte fällt hinter den Grenzen der Verstädterung rapide ab. Wir wollen Abenteuer und sind für eine längere Reise gerüstet. Das Auto wird unverzichtbar. Achtung, Linksverkehr! Es ist ratsam, hier nicht immer Recht haben zu wollen. Ab in die Wildnis! Sie lockte uns in der Nacht mit ihrem Rufen und Treiben. Für ungeübte Ohren mag es beunruhigend sein. Uns machte es neugierig und ließ den Schlafmangel vergessen. Ein neuer Tag enthüllt die freundlich gesinnte Flora und Fauna und verspricht, die etwas verkühlten Glieder mit einer satten Portion Sonne zu versöhnen. Wir hätten schon des Namens wegen mit

etwas Feuchtigkeit rechnen sollen. Dem Regen entkommem, waten wir durch wilden Morast sowie über Stock und Stein. Mit Steppengras und den typischen, koalafreundlichen Eukalyptusbäumen besetzte, bizarre Felsspitzen. Der Blue Mountains National Park ist ein Phänomen für sich. Dem Namen entsprechend strahlt mitunter ein blaues, nebliges Zwielicht von den Felsen, aber auch ein wärmendes Feuer von Rot zur frühen und späten Tageszeit. Während unserer ausdauernden Wanderungen eröffnen sich viele Gelegenheiten zum Staunen. Die Landschaft selbst mit ihren zahlreichen Wasserfällen scheint die Urzeit der Erde überdauert zu haben. Nur wenige Kilometer nordwärts schlägt das Bild aber schnell wieder um - tobende Wellen am Surfers Paradise, absolut das Richtige für jede Wasserratte. Küste vor „Byron Bay“

EASTCOAST Wildnis & Regenwälder Der „Blue Mountain National Park“ und seine Wasserfälle

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Einer wälde entlan (folge


MEERraum_winter2010_Immobilienmagazin 03.12.2010 15:31 Seite 39

SYDNEY Surfers Paradise

Einer der zahlreichen Regenw채lder & Nationalparks entlang der Ostk체ste (folgende Fotos)

Baumfarne

Riesenb채ume

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MEERraum_winter2010_Immobilienmagazin 03.12.2010 15:31 Seite 40

QUEENSLAND sunshine coast Küste vor „Hervey Bay“

Delphine vor der Steilklippe

Treuer Begleiter der Tour

www.australien-panorama.de

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laues Wasser und ein schier endloser, wellenspeiender Horizont. Felsen werfen sich im Widerstreit gegen die Gezeiten und bieten Gelegenheit für mehr als nur tollkühne Sprünge. Aber selbst ohne Brett zog es uns in die Fluten. Nur um die Naturgewalt am eigenen Leib zu spüren. Wer wäre nicht gern mal Feder im Wind? Gut durchgewalkt und wieder an Land gespuckt fahren wir weiter. Ostküste und Regenwald buhlen um unsere Aufmerksamkeit. Ein kleines Picknick ist immer möglich, sofern man sich gegen Pauschaltouren entscheidet. Bei den endlos langen Sandstränden des „20-Miles- Beach“ kommt „Barcardi Feeling“auf. Das findet man auf Fraser Island - einem Sandkasten für große Mädchen. Bei einer gebuchten Tagestour konnten wir mit Allradbussen über die sonst unzugänglichen Strände und Dünen fegen. Seen wie der angesteuerte Lake Mc

Kenzie sind tolle Alternativen zum Baden im Meer: keine Haie, keine Strömungen und keine Gezeiten. Man badet in klarem Trinkwasser! Und hier wird auch Geschichte anders erzählt - gestrandete Schiffswracks dösen im Watt. Jacques - Yves Cousteau grüßt Taucherfreunde in der Zauberwelt des größten Korallenriffs der Erde. Das Great Barrier Reef verwöhnt die Sinne mit einer Flut von bunten Reizen. War das Wetter auch nicht immer unser Freund und machte der Hai- und Würfelquallen-Alarm Schnorchelgängen einen Strich durch die Rechnung, wird das Auge nicht satt an Bildern und Eindrücken. Cairns bedeutete - zumindest was uns betrifft - dann letztendlich Abschied nehmen. Unser Flieger wartete hier. Und in einem Strudel von 40 Stunden sind wir wieder zuhause, noch bevor wir es richtig realisieren können. Bilder & Text: Fanni Robel


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Das Wrack der S.S. Maheno

Fraser Island & Great Barrier Reef Das Wrack der S.S. Maheno

Hai-Alarm

Korallenriffe vor Long Island

Rainforest auf Fraser Island

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Unikate für Persönlichkeiten Auf der Suche nach Spuren der verlorenen Zeit Als in der Mitte des 19. Jahrhunderts die großen Silberschätze versiegten, schlug die Stunde des Erfinders. Ferdinand Adolph Lange machte aus Bergleuten und Minenarbeitern fachkundige Uhrmacher und brach damit in eine ganz neue Welt auf. Der sächsische König unterstützte dieses Projekt: er gab ein paar Kisten mit Risikokapital.

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it dieser Starthilfe konnte 1845 die „Glashütter Uhrenmanufaktur“ gegründet werden. Nicht nur der aufgeklärte sächsische Hof pflegte die moderne Zeitmessung als Kunst und Wissenschaft zugleich. Fortschritte in der Uhrmacherkunst, neue Erfindungen und feinmechanische Werkzeuge - wie das Zehntelmaß - machten Glashütte schnell zu einem Zentrum der europäischen Uhrenindustrie, und Ferdinand Adolph Langes Taschenuhren wurden überall getragen. Eine der Erfolgsgeschichten im Zeitalter der industriellen Revolution. Unbestechliche Zeitmesser sind sie heute immer noch, und der ästhetische Aspekt hat sich noch weiter verfeinert: Uhren sind ein hoch geschätztes Statement und Schmuck ihrer Träger zugleich. Sie sagen etwas über uns aus, ohne dass wir etwas sagen müssten.

Im Besitz eines Ewigen Kalenders Das Darlehen von 7820 Talern wurde übrigens, nach allem was man weiß, an die königlich-sächsische Regierung wieder zurückgezahlt. Diese Unterstützung hat sich gelohnt, wenn die Marke Glas-

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hütte heute auf eine 165 - jährige Geschichte zurückblickt. Seit 2000 gehört das Unternehmen zur Swatch Group aus der Schweiz. Früher waren mechanische Taschenuhren der Publikumsliebling, heute bilden Luxus-Armbanduhren in verschiedenen Ausführungen die Herzstücke des Glashütter Uhrenbetriebs. Die Modellfamilie umfasst die „Pano Date“- Uhren (mit Handaufzug oder Automatikwerk, als Chronograph oder mit Tourbillon), die „Senator“- Reihe und verschiedene Sportmodelle. Gefertigt je nach Vorliebe aus Edelstahl, aus Platin oder Gold. Kennzeichen der Glashütter Meister sind beispielsweise eine 3/4- Platine, chatonierte Lagersteine und die Feinregulierung über einen Schwanenhals. Ein Zeichen des Erfolgs: Der Senator Chronometer wurde 2010 zur „Uhr des Jahres“ gewählt. Als „Glashütter Bandschliff“ wird eine Bearbeitung der Oberfläche einiger Teile des Uhrwerks bezeichnet. Alle Armbanduhren von Glashütte Original sind mit einer vierstelligen Nummer versehen, eingefräst an der Unterseite des Gehäuses.


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Damit ist jede von ihnen ein exklusives Unikat. Außerdem wird mit dieser Nummer die gesamte Historie jeder Uhr gespeichert. Eine weitere Besonderheit: Unter dem Namen „Meisterwerke“ werden limitierte Sondermodelle entworfen, wie die „Original Taschenuhr Nr.1“ oder Exemplare mit Zifferblatt aus Meißener Porzellan.

Sport Evolution Chronograph Das massive und stoßsichere Gehäuse dieser Sportuhr bietet optimalen Schutz für das hochfein veredelte Manufakturwerk Kaliber 39. Hier verbinden sich kultivierte Uhrmachertraditionen mit der präzisen Funktionalität des heutigen Großstadtlebens. Ein konkav gefertigter Saphirglasboden passt sich dem Arm des Trägers an, und die drehbare Taucher- Lünette mit gefrästen Zahlen unterstreicht die Absichten dieses sportlichen Zeitgenossen. Wie andere GlashütteModelle auch sind die Sport- Chronographen Unikate für Persönlichkeiten. Sie zeigen schließlich nicht nur die Zeit an, sondern verraten etwas über die Individualität ihres Trägers. www.glashuette-original.com www.uhrenmuseum-glashuette.com Text: Richard Müller Fotos: Glashütte Original

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Auch 2010 schlug die Stunde der

„Fief in de Koek“ 35 Gänge gereicht an spanischen Trauben © Marion Fischer/ Wieck


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Was geschieht, wenn man fünf seit einer Weile sogar sechs Küchenchefs zu lange allein lässt, das kann man seit ein paar Jahren auf der Halbinsel Fischland-DarßZingst beobachten: Sie bilden einen Männerbund und kochen, wie es ihnen gefällt. Allerdings verderben sie dabei nicht den Brei. Denn dieser Männerbund versteht sich, und er ist auch alles andere als geheim. Wenn jeden Herbst die „Fief in de Koek“ nach Prerow rufen, dann sind mehr Plätze besetzt, als das Haus überhaupt hergibt.

Foto: © Waldschlösschen Prerow

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Und das sind alle Köche 2010: Jens Behne aus dem „Restaurant Vogelsang“ Kellenhusen, Axel Diembeck vom „Gutshaus Kubbelkow“, Michael Jahncke vom „Waldschlösschen“ Prerow, Alexander Ramm aus dem „Jagdhaus Heiligendamm“, Brian Seifert vom „Restaurant Kulm- Eck“ Heringsdorf, Ronny Siewert vom „Grand Hotel Heiligendamm“. Richtig, es sind sechs! Der Name „Fief in de Koek“ aber hat sich so gut bewährt, dass er bleibt.


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ustragungsort dieses geselligen GourmetEvents mit guten einheimischen Zutaten ist seit zehn Jahren das Hotel - Restaurant „Waldschlösschen“ in Prerow. Küchenchef Michael Jahncke gehört auch zur Urbesetzung der Köche und zum Teil Restaurantinhaber, die sich 1996/ 1997 zusammen fanden und die „Fief in de Koek“ aus der Taufe hoben. Restaurants in Born, Barth, Prerow, Wiek und Zingst waren damals beteiligt, jedes Jahr traf sich das Gremium an einem anderen Ort wieder, um das sehr schnell aus vielen Stammgästen bestehende Publikum zu bekochen. Im Laufe der Zeit schieden dann einige Köche aus, Ralf Hiener zum Beispiel wanderte recht erfolgreich zu den „Essbaren Landschaften“ ab. Der besondere Charme dieser Veranstaltung ist allerdings bis heute geblieben: „Wir sind ein fast schon familiärer Köcheverbund, der sich auch zwischendurch im Jahr mal trifft. Hier kochen Freunde zusammen, und das merken auch unsere Gäste. Für sie gibt es praktisch keine Hemmschwellen, jeder ist in der Küche zum Zuschauen oder Fragen willkommen.“, so Michael Jahncke, ein Zeuge der ersten Stunde. Viele einheimische, extra angereiste und auch prominente Gäste kamen seitdem und ließen sich, fast schon ein Brauch, die jährlichen Speisekarten von allen Köchen unterschreiben. Sowohl mit ihrem Erfolg als auch der Idee gehören „Fief in den Koek“ zu den Vorreitern im Land: Gutes Essen mit regionalen Produkten und Spaß für das Publikum zu verbinden. Heute gibt es fast überall ein starkes Interesse für gesundes und qualitativ hochwertiges Essen, und manch einer hat den Spaß am Kochen wieder entdeckt. Thematisch sind alle Veranstaltungen immer an einem Weingut oder aber an einem bestimmten Motto oder Produkt ausgerichtet. So gab es schon „Ente gut, alles gut“, Rothschild-Weine und gute Tropfen aus dem Champagnerhaus Ruinart/ Reims, vom Weingut Meyer-Näkel (mit einem der weltweit besten Spätburgunder), aus der Destillerie Etter, aus Portugal und Südafrika, immer mit einem abgestimmten Menü dazu. 2010 stand Spanien im Vordergrund, und auch das Magazin MEERraum war im „Waldschlösschen“ mit dabei. Am Freitag postierten sich jeweils zwei Köche im Restaurant selbst, im Pavillon und in der Küche, wo ihnen alle Gäste im Rahmen der „Küchenparty“ auf die Finger gucken konnten. Das Umherlaufen lohnte sich dabei: insgesamt wurden am Freitag an die 35 Gänge gezaubert. Außerdem sparten die Köche nicht mit guten Tipps, wie manche Gerichte auch zu Hause optimal gelingen. Wir freuten uns schon auf den folgenden Galaabend: Am Samstag gab es unter anderem spanischen Cava zum Empfang und ein Amuse Gueule aller Köche, bevor die anderen spanischen Kreationen folgten. Text: Richard Müller Fotos: sand7media


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Rückblick:

Wem die Sünde schlägt… Die 9. Kühlungsborner „Gourmet Tage“ boten Genuss ohne Reue Auch die Kühlungsborner „Gourmet Tage“ 2010 standen wieder unter einem sehr guten Stern. Ob ein temperamentvolles Duett vom Peperonischaum, Bachkrebs auf Rosenkohlmousseline, das Filet vom heimischen Milchkalb im Basilikum-Brioche-Mantel oder eine Sanddorn Créme Brûleé: Wann wurden heimische Genüsse jemals schöner angerichtet und mit kulinarischen Freuden anderer Länder arrangiert? Viele Gäste waren dieser Ansicht und genossen, was ihnen die teilnehmenden Hotels an kreativen Ideen auf die Teller zauberten. Vom 12.-20. November betraten folgende Menüs zusammen mit einem kulturellem Rahmenprogramm die Bühne: „Tango Infer-

nale - Eine Reise nach Argentinien voller Leidenschaft und Erotik.“ im Hotel Wilhelmine, „Diamonds & Passion - Feinste Schätze der Natur“ im Hotel 4 Jahreszeiten, „Ein Rendezvous exzellenter Speisen“ im Hotel Residenz Waldkrone, „Köstlichkeiten im Kerzenlicht - Eine kulinarische Reise für Genießer & Naschkatzen“ im Hotel Aquamarin, „Reisen wie Großherzog Friedrich Franz“ im Restaurant Herzoglicher Wartesaal sowie „Kann denn Genießen Sün-

de sein? - Eine Zeitreise durch den deutschen Film der 20er & 30er Jahre“ im Neptun Hotel. Das Magazin MEERraum war dabei und sammelte zwischen den Gängen ein paar Impressionen. Text: Viola Haentschel www.gourmet-tage.com

Der Große Gourmetpreis 2011 in Heiligendamm Erstklassige Menüs mit Ausblick Ronny Siewert und Tillmann Hahn sind weitere Sterneköche des Bundeslandes mit Ostseepanorama vertreten. Die Verleihung des Großen Gourmetpreises Mecklenburg-Vorpommern findet in diesem Jahr bereits zum zwölften Mal statt und ist damit zu einer anerkannten Tradition geworden. Veranstalter dieses Events sind die Agentur Desas, der Tourismusverband MecklenburgVorpommern sowie der DehogaLandesverband. „Wir freuen uns sehr auf die erneute Zusammenarbeit mit dem Grand Hotel Heiligendamm. Ich bin mit der Wahl mehr als zufrieden. Das Hotel zählt definitiv zu den Top-Adressen des Landes“, so Desas-Geschäftsführer Andreas Dietz.

Karten für den Großen Gourmetpreis gibt es für 199,00 Euro pro Person direkt beim Grand Hotel Heiligendamm unter der Telefonnummer 038203-740-0 oder per Mail an: concierge@grandhotelheiligendamm.de.

Fotos: © Grand Hotel Heiligendamm

Der Große Gourmetpreis Mecklenburg-Vorpommern wird am 7. Mai 2011 erneut in der Weißen Stadt am Meer ausgetragen. An diesem besonderen Abend dürfen die rund 200 Gäste ein erstklassiges Menü erwarten, welches von den gefragtesten Köchen M-V´s kreiert wird. Im Anschluss an das Menü wird der beste Koch des Landes ausgezeichnet. Die Wahl beruht dabei auf den einst von Kritiker Gustav Volkenborn entwickelten Restaurant-Hitlisten, denen die sechs wichtigsten Gourmet-Führer zugrunde liegen: darunter „Gault Millau, „Michelin“ und „Der Feinschmecker“. Bei dem exklusiven Feinschmeckermenü zeichnet jeder Koch für einen Gang verantwortlich. Neben

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„90 Prozent sind gute Zutaten, 10 Prozent „ sind Phantasie... Ein Besuch im Restaurant „Düne 27“ in Graal-Müritz Darf man an der Ostsee leben und sich trotzdem mediterrane Gedanken machen? Natürlich darf man das, denn die Verbindung von Kontrasten kann eine besonders angenehme Harmonie erzeugen. An der Mecklenburger Ostseeküste leben und noch dazu die Gaumenfreuden des Mittelmeers genießen wollte auch Daniel Passehl, als er sich im Frühjahr 2010 Ge-

Wild mit internationaler Kochkunst. Auf der Karte finden sich kleinere oder große Genüsse für jede Tageszeit und ansprechende 3-Gänge-Menüs.

danken um ein neues Restaurant machte. Im Ostseeheilbad Graal Müritz wurde er fündig: Das gesunde Salzwasseraroma in der Luft und die schöne Lage zwischen Strand, RhododendronPark und Küstenwald überzeugten ihn schließlich. Im Mai eröffnete er zusammen mit einem Geschäftspartner das Restaurant „Düne 27“ in der Kurstraße. Hier verbindet das Küchenteam viele Mecklenburger Zutaten wie Boddenfisch, Weiderind, Kräuter und

versucht und sind begeisterte Stammkunden geworden. Sie befinden sich damit in bester Gesellschaft: Denn im Verlauf seiner Karriere durfte Daniel Passehl unter anderem schon in Davos für den englischen Thronfolger Prince Charles oder prominente deutsche Gäste wie Thomas Gottschalk und Günther Jauch kochen. Auch mit den italienischen und französischen Trüffeljägern war der Chefkoch bereits unterwegs, als ihn mehrere Studienaufent-

Bio - Rind für Prince Charles, Gänsebraten für Günther Jauch Wie man im Gästebuch nachlesen kann, haben schon einige Graal - Müritzer diese Kochkünste


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halte in die klassischen Erntegebiete des Weißen und Schwarzen Trüffels führten. Leider sind diese Vorräte inzwischen aufgebraucht. Was dürfen die Gäste der „Düne 27“ erwarten? „Eine zeitgemäße, moderne, leichte Küche mit mediterranen Einflüssen und viel Leidenschaft. Ohne Leidenschaft für gute Zutaten und die Lust am perfekten optischen Genuss geht es nicht.“ Die Besucher des Restaurants sollen sich sofort wohl fühlen, wenn sie zur Tür herein kommen, weshalb viel Augenmerk auf die Gestaltung der Räume verwendet wurde. „Außerdem möchte ich ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten, bei dem jeder Gast ein anspruchsvolles Menü genießen kann.“ Auch die kleine Schatztruhe mit internationalen Weinen dürfte manchen Besucher der „Düne 27“ interessieren. Und wer sich diese besondere Harmonie aus Mecklenburger Genüssen und mediterraner Note auch für zu Hause wünscht, kann sich zum Beispiel das Sauerfleisch im Glas und ein ebenfalls hausgemachtes Pesto mitnehmen.

Zubereitet ebenso getreu dem berühmten Motto von Paul Bocuse: „Eine wahrhaftige und gute Küche besteht zu 90 Prozent aus hochwertigen und frischen Zutaten und zu 10 Prozent aus Phantasie.“ Text: Ricky Laatz Fotos: Fanni Robel

Restaurant Düne 27 Kurstraße 27 • 18181 Graal Müritz Telefon: 038206-74 561• www.duene27.de

REZEPT AUS DER KÜCHE Rosa Hirschrücken auf Cranberrysoße mit Rosenkohl und Rosmarinkartoffeln Zutaten für 4 Personen:

800 g Hirschrücken 500g Rosenkohl 500g Kartoffeln 200g frische Cranberries 100ml Wild- oder Kalbsfond 100g Butter, 1 Zwiebel, Speck Meersalz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle, Muskat, frischer Thymian, Zucker.

Zubereitung:

Hirschrücken anbraten, salzen und pfeffern. Dann ca.15 min bei 100 Grad in den Ofen geben. Rosenkohl putzen, blanchieren. Speck und Zwiebeln auslassen, Rosenkohl zugeben, mit Muskat, Salz und einer Prise Zucker würzen. Kartoffeln schälen, längs halbieren und ca. 15 Minuten kochen. Butter erhitzen, Thymianzweige und Kartoffeln dazu. Einmal schwenken, fertig. Für die Sauce: Cranberries mit einem EL Zucker anschwitzen , mit Wildfond ablöschen und mittels Stabmixer pürieren. Den Hirschrücken auf der Sauce anrichten, Rosenkohl und Thymiankartoffeln dazu servieren.

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Winterzeit an der Ostseeküste & Seebrückenparty

kabarettistisches Feuerwerk in Graal-Müritz

Welcome 2011

Silvester in Graal-Müritz Feinste Lachmuskelsalven mit „Schwarze Grütze“ und Seebrückenparty am 31. Dezember 2010 Freunde treffen am Haus des Gastes und am Seebrückenvorplatz.

Getreu dem beliebten Motto „Neues Jahr - neues Glück“ wird im Ostseeheilbad Graal-Müritz das neue Jahr gleich mit guten Vorsätzen, Aerobic und natürlich auch einem Katerfrühstück begonnen. Weil der Jahresbeginn in Gesellschaft immer am schönsten ist, veranstaltet die Tourismus- und Kur GmbH eine große „Welcome 2011-Party“ an der Seebrücke. Ab 11:00 Uhr geht es los: die Laster des alten Jahres komplett ablegen und mit Frühsport beginnen, oder eben damit anfangen, womit man aufgehört hat? Egal wie Sie sich entscheiden, das Jahr 2011 soll auf jeden Fall fröhlich starten.

Fotos: © fotolia

Silvester erwartet das Publikum im Haus des Gastes ein kabarettistischer Hochgenuss. Das Duo „Schwarze Grütze“ steht für den Humor der feinen englischen Art, verpackt in eingängige Melodien, satirisch überhöht, wortverspielt und sprachverliebt. Die Texte der „Schwarzen Grütze“schrammen haarscharf am wirklichen Leben vorbei. Zwei blutrote Gitarren, ein Klavier, zwei Künstler - mehr

Deshalb können alle Besucher ihre persönlichen guten Vorsätze an diesem Tag an der Bühne abgeben. Anschließend werden diese in einer Flaschenpost versiegelt und auf die Reise über die Ostsee geschickt. Ansonsten -„All bliwt bin Ollden“: mit Unterstützung der Agentur Goliath gibt es verschiedene Attraktionen wie den Knüppelkuchen am Lagerfeuer und Fackelwanderungen, oder das große Höhenfeuerwerk um 18:00 Uhr. Damit heißen die GraalMüritzer und ihre Gäste das neue Jahr willkommen. Denn ein neues Jahr, so sagt eine andere Weisheit, ist wie ein neuer Bankkunde: solange nichts Nachteiliges bekannt ist, sollte man ihm Kredit geben. 52

braucht es nicht. Kaum betreten die Musikkabarettisten, die sich seit dem gemeinsamen Musikstudium kennen, ihre Bühne, ticken die Uhren irgendwie anders. Musikalisch mit dem Rüstzeug versierter Jazzer ausgestattet und sprachlich wortgewandt, verpacken Dirk Pursche und Stefan Klucke alles in eine rasante Show. „Grütze“ bedeutet im Brandenburgischen sowohl Unsinn als auch Scharfsinn. Und genau das ist zu Silvester auch gewollt. Das Publikum wird vor und während der Show mit exzellentem Fingerfood der Firma Ripka sowie Sekt & Selters versorgt. Die anschließende Fackelwanderung führt zur „Aftershowparty“ an die Seebrücke.


Mit Knallkörpern und Getränkegutschein im Gepäck, können die Gäste bei Glühwein und Feuerkorb auf dem Seebrückenvorplatz ihre Silvesterparty fortsetzen. Dort erwartet DJ Jörg sein Publikum, damit alle zusammen das neue Jahr begrüßen. Restkarten für 56,00 Euro sind im Haus des Gastes erhältlich. Unabhängig von dem mitternächtlichen Treiben ist Familiensilvester in Graal - Müritz mit Spiel, Spaß und Musik bereits ab 15:00 Uhr an der Seebrücke geplant. Ob hier oder dort - kommen Sie gut rein ins neue Jahr!

Fotos: © Kurverwaltung Graal-Müritz

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Eines der traditionsreichsten Seeheilbäder in M-V: Seit etwa 200 Jahren ist Graal-Müritz ein beliebter und vielbereister Urlaubsort. Einmalig für die gesamte deutsche Küste ist auch seine Lage: genau zwischen Rostocker Heide und der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, mit 12.000 Hektar Wald und einer besonders gesunden, frischen Meeresbrise. Im großen Rhododendron -Park des Ortes versammeln sich über 2.500 Pflanzen, einzigartige Düfte und Farben. Das gesamte Veranstaltungsprogramm gibt es unter www.graal-mueritz.de. Die Tourismus- u. Kur GmbH bietet Hilfe bei Übernachtungsarrangements. 53


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Platzhirsch an der Küste Der neue Jeep Grand Cherokee Er ist wahrscheinlich das Original aller Geländewagen und ein echter Outdoor-Draufgänger. Seine Fahrer sind ihm jahrzehntelang treu, und seine Mitbewerber schauen ihm anerkennend hinterher. Seit der Einführung 1992 hat der Jeep Grand Cherokee den Geländewagenmarkt revolutioniert. Auch der aktuelle Jeep Grand Cherokee behauptet seine einzigartige Stellung unter den SUV´s, wie sie heute heißen. Sanddünen an der Ostsee sind kein Problem, zwischen den Hügeln der Kühlung bei Heiligendamm und Kühlungsborn kann er seine Power zeigen, im Küstenwald und mitten in Jagdrevieren macht er eine wirklich gute Figur. Und in der Stadt? Ist er der berühmte „Asphaltcowboy“, der auch hier jede Bodenwelle souverän meistert und vor den Häuserfassaden glänzt. Nach wie vor ist der Grand Cherokee dafür da, um jeden Tag alle erdenklichen Wetter- und Fahrbedingungen auf und abseits befestigter Straßen zu bestehen. Die dritte Modellgeneration bietet sportliches Design, kultivierte On - Road - Fahreigenschaften

bei weiterhin überlegenen Off-Road-Fähigkeiten verbunden mit einem großzügigen Paket erstklassiger Wunschausstattung. Das Ergebnis ist ein von Kopf bis Fuß echter Jeep.

Athletisch, überlegen, konsequent Erkennungszeichen des Jeep Grand Cherokee ist sein athletischer und moderner Auftritt. Der charakteristische Grill mit sieben Lüftungsschlitzen dominiert zusammen mit den gerundeten Scheinwerfern die ausdrucksstarke Front. Offroad-Enthusiasten freuen sich über die zweigeteilte Frontmaske: Der gesamte untere Teil lässt sich vor Fahrten in schweres Gelände abnehmen. Das Armaturenbrett des Jeep Grand Cherokee wirkt mit seinem Zweifarb-Design, hellen Akzenten und weichen Oberflächen zeitgemäß und frisch. Zweifarbiges Leder und Chromringe werten das Lenkrad des Jeep Grand Cherokee Limited auf.


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Fotos: © Jeep

Noch luxuriöser ist der Overland mit seinem Lenkradkranz aus Echtholz oder den auf Wunsch mit weichem Nappaleder bezogenen Sitzen. Der Jeep Grand Cherokee bietet seinen Fahrern einen hochmodernen 3,0 Liter-V6 CommonRail Turbo Diesel. Der 3.0 V6 CRD entstammt der aktuellen Generation von Diesel - Aggregaten von Mercedes-Benz mit Spitzenwerten bei Drehmoment und Anhängelast und gleichzeitig sparsamem Treibstoffverbrauch. Mit diesem Motor zieht der Jeep Anhängelasten von bis zu 3.500 Kilogramm ein Bestwert in seiner Klasse. Besonders leistungsorientiert: der 5,7 Liter-HEMI-Motor mit 259 kW/ 352 PS und 520 Nm. Das ist die Quelle für exzellente Leistungen im Anhängerbetrieb, auf Geländetour, im Stadtverkehr und auf der Autobahn. Text: Albert Gottelt Fotos: Jeep Mehr Informationen unter: www.autohaeuser-kuehn.de 55


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Perfekt modernisiert:

Energiesparen in der Küche I n der Küche findet man oft nicht nur den Treffpunkt für die ganze Familie, sondern hier ist in der Regel auch der höchste Stromverbrauch eines Haushalts zu verzeichnen. Dabei lässt sich das ganz leicht ändern. Dafür muss man nicht einmal bis zur nächsten fälligen Neuanschaffung einer Küche warten. Küchen-Fachhändler sind darauf spezialisiert, alte Geräte gegen neue und energiesparende Modelle auszutauschen. Auch die Experten von KüchenTreff sind dafür bestens gerüstet: Sie kennen sich in den verschiedenen Küchenmodellen aus, können Interessenten ausgezeichnet beraten und die neuen Geräte aller Marken perfekt in die bereits vorhandene Küche einbauen. So können Sie sicher sein, dass alle Einbaugeräte gut funktionieren und ein optimaler Service zur Verfügung steht – auf Wunsch auch mit einer 5-jährigen Garantie. Moderne Einbaugeräte können mehr Die Küchen-Einbaugeräte der neuesten Generation sind nicht nur Energiesparer, sie bieten auch mehr Komfort und eine unkomplizierte Handhabung. Beispiel moderne Induktionskochfelder: Eine automatische Topferkennung sorgt dafür, dass die Hitze nur dort entsteht, wo Töpfe und Pfannen platziert werden - egal, wie groß oder klein das Kochgeschirr ist. Das Ergebnis: Auf Induktionsflächen wird die Energie nur da verbraucht, wo sie auch wirklich benötigt wird. 30 Prozent besser als Energieeffizienzklasse A Mit 0,69 kWh bei konventioneller Beheizung und 0,83 kWh im Umluft-/ Heißluftbetrieb arbeiten neue Backöfen außergewöhnlich effektiv. Ein Grund hierfür liegt unter anderem in der optimierten Gehäuseisolierung. Dank der neuesten Materialien lässt sie noch weniger Hitze nach außen dringen. Zusätzlich hält die extradichte Ofentür mit dem Hitzeschutzfenster die Temperatur im Innenraum konstant und senkt Verluste auf ein Minimum. Außerdem sorgt eine Programmautomatik mit zahlreichen Wahlmöglichkeiten dafür, dass man jederzeit sparsam und sehr einfach das gewünschte Gericht zubereiten kann. Verschiedene Heizarten bewirken dank ausgereifter Heiztechnik einen sehr guten Spareffekt bei den Energiekosten. 56

Schön, praktisch und komfortabel

Wie schön und komfortabel moderne Energiespargeräte heute sein können, zeigen verschiedene Side-by-Side-Geräte – die sogar ins Wohnzimmer passen. Hier wurden aktuelle Gestaltungstrends aufgegriffen, die aus einem Kühlschrank eine neue Lösung auch für wohnliche Ansprüche schaffen. Jederzeit frisches, gekühltes Wasser: dafür sorgt der integrierte Wasserspender. Wenn Sie möchten, brauchen Sie keine großen Mengen Wasser in Kisten oder Einwegflaschen mehr nach Hause transportieren, die dann gelagert und später wieder zurückgebracht oder entsorgt werden müssen. Schneller, leiser, umweltfreundlicher Heute ist der Geschirrspüler aus Küchen kaum noch wegzudenken. Die Technik ist besser denn je und bietet mehr als nur eine Arbeitserleichterung. So lassen sich beispielsweise hochwertige Geschirrspülmaschinen heute direkt am Warmwasseranschluss installieren. Weil das Wasser bei diesen Geräten nicht erst auf Temperatur gebracht werden muss, kann der Energieverbrauch dauerhaft gesenkt werden. Den Küchen-Fachhändler in Ihrer Nähe finden Sie unter www.kuechentreff.de.


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Fotos: © Küchentreff GmbH

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