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Nr. 2 | M辰rz 2015 CHF 5.50

Fr端hling auf dem Teller Knackige Sprossen ziehen

Desensibilisieren Kampf gegen Allergien

Aktiv werden Nicht nur etwas f端r junge H端pfer


EDITORIAL

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Liebe Leserin, lieber Leser Die Zeit rast. Bereits liegt ein Sechstel des Jahres hinter uns. Gehören Sie zu den Menschen, die sich am 1. Januar zwei bis drei Vorsätze überlegen, die Sie übers Jahr verfolgen möchten? Dann ist jetzt der richtige Moment, um Bilanz zu ziehen. Die Erfahrung zeigt, dass jeweils im Januar die Fitnesscenter und Schwimmbäder überfüllt sind. Meistens fängt die Motivation der «Neo-Sportler» im Februar zu bröckeln an und man hat «indoor» wieder genug Platz. Manch einer, der sich zu sportlichen Aktivitäten aufgerafft hat, ist bereits frustriert auf der Strecke geblieben. Das muss nicht sein! Wappnen Sie sich dagegen, indem Sie sich nicht zu hohe Ziele stecken. Das beugt einer Überforderung vor. Sinnvoll ist es auch, sich mit Freunden, Gleichgesinnten und mit Leidensgenossen zusammenzutun. Gemeinsam aktiv zu sein, macht viel mehr Spass und erleichtert es, sich gegenseitig zu motivieren. Probieren Sie es mal aus! Auch in Ihrer Gemeinde gibt es sicher Schwimm-, Aquafit-, Tanz- und andere Bewegungsangebote. Die Natur unterstützt Sie jetzt ja auch kräftig bei Ihren Bestrebungen nach mehr gesunder Bewegung: Die Tage sind wieder länger, abends kann man bei mehr Licht nach draussen und der Frühling kündigt sich mit einigen relativ warmen Tagen sporadisch an. Zumindest scheint er nicht mehr allzu fern zu sein. Nutzen Sie diese sonnigen Frühlingsmomente in der Natur und geniessen Sie die Spaziergänge, Nordic Walking, Velofahren & Co. Bewegung an der frischen Luft wird Ihrer Motivation gut tun – damit Sie Ihre Ziele für ein gesundes Leben im 2015 erreichen. Herzlichst, Dr. med. Markus Meier Chefredaktor

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INHALTSVERZEICHNIS

  Nr. 2 | März 2015

Vista Dossier 25 – 37 Aktiv werden

Bewegung ist nicht nur etwas für junge Hüpfer

Gesundheit aktuell 14 – 16 Desensibilisierung Therapie-Erfahrungen einer Betroffenen 5 0 – 51 Zu viel, zu wenig

Was Eisen im Körper macht

Gesundheitspolitik 10 – 12 Nahtlose Versorgung Zusammenarbeit rückt ins Zentrum

Gesunde Ernährung

4 – 6 Keime und Sprossen Kräftig, knackig, lecker

Beauty und Medizin 41 – 42 Alles weg

Haare professionell entfernen


Badewannen-

Lifte

14

Das Original vom

WANNENLIFT-SPEZIALISTEN

50

4

Vista Life 46 – 47 Liebe, Leben, Laster

Frauen sind anders, Männer sowieso

So einfach kann es sein, in die Wanne hinein und heraus zu kommen!

Rundum gesund 18 – 19 Spitzenleistungen

Gute Regeneration macht es möglich

22 – 23 Wieder gut schlafen

Bewusster Umgang mit Schlafmitteln

38 – 39 Mehr Lebensqualität Die Mistel in der Krebstherapie

• Mietkauf

möglich

zinslos

• Auch

mit Akkubetrieb

• Schnelle

und saubere Installation

• Alle

In jedem Vista 20, 56 Gesundheits-News 48, 52 Kreuzworträtsel

Funktionsteile aus Edelstahl

Endlich wieder

53 Impressum / Vorschau

Freude beim Baden!

58 – 59 gesundgekauft

Prospekte anfordern

53 Markt-Trends

0800- 80 8018 Anruf gebührenfrei!

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Nr. 2 | März 2015

Gesunde Ernährung

Von Alfalfa bis Zwiebel: Ihre schmackhaften Keime und Sprossen sind willkommene Lieferanten von Vital-, Nähr- und Ballaststoffen. Auch wer Sprossen lieber fertig kauft, hat sie bestimmt schon einmal selber angezogen: mit einem Kresse-Igel.  Jürg Lendenmann

Keime und Sprossen Kräftig, knackig, lecker Wetten, Sie (oder Ihre Nächsten) haben schon einmal einen Kresse-Igel als Geschenk erhalten?! Wissen Sie noch, wie das Anziehen der Sprossen geht? Die tönerne Form wässern, Kressesamen aufbringen, die Form an einen hellen Platz im Zimmer stellen und mässig feucht halten. Voilà: Nach fünf Tagen können die grünen Sprossen geerntet werden. Kleine Kraftpakete Pflanzensamen, also auch Körner und Kerne, sind vollgepackt mit Reservestoffen. Beim Keimen nimmt das Saatgut Wasser auf, das zahlreiche Lebensvorgänge in Gang setzt. Um die Keimung richtig anzukurbeln, müssen die meisten Samen bis zu 1,5 Tage eingeweicht werden.

Während des Keimvorgangs nimmt der Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und Aminosäuren um das Mehrfache zu. Nach drei Tagen hat sich das Gewicht des Saatguts in etwa verdoppelt. Leicht verdaulich und gesund Während der Keimung werden schwer verdauliche Substanzen abgebaut. Ebenso verringert sich bei der Keimung der Gehalt an Phasin – ein giftiger Inhaltsstoff, der in manchen Hülsenfrüchten wie Erbsen, Kichererbsen oder Bohnen enthalten ist. Phasin wird auch durch Hitze zerstört. Daher sollen die Samen der genannten Pflanzen sowohl eingeweicht wie auch die Sprossen vor dem Verzehr blanchiert oder gekocht werden.

Wenn Salben nichts mehr nützen. Der dermophil indien Balsam-Stick pflegt und heilt trockene, rissige und aufgesprungene Haut an Händen, Füssen und exponierten Stellen. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. Erhältlich in Apotheken und Drogerien.

Melisana AG, 8004 Zürich, www.melisana.ch

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Die Wachstumszeit zu Keimen und Sprossen beträgt je nach Sorte zwischen 1,5 und 7 Tagen. Sprossen enthalten fast kein Fett mehr, sind reich an Vitalstoffen, liefern Ballaststoffe, Proteine und sekundäre Pflanzenstoffe und sind darüber hinaus wegen des hohen Wassergehaltes kalorienarm. Ist das gewünschte Stadium erreicht, empfiehlt es sich, die Keime/Sprossen im Kühlschrank bei 4 bis 8 °C aufzubewahren. Durch die tiefe Temperatur verlangsamt sich der Wachstumsprozess. Verzehrsfertige Keime und Sprossen finden sich ebenso als leckere Mischungen in Reformhäusern, vielen Lebensmittelgeschäften und Grossverteilern. Die angebotene Ware sollte auf Schim-

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Bild: zVg

Rezept Gemüsepaella mit Sp

rossen

einer d nach dem Garen mit Dieser Gemüsereis wir . Ich wähle ert und Sprossen ver fein Mischung aus Keimen e Farbe ön dem Gericht eine sch häufig rote Linsen, um h sehr gut. sic n ne ere Sprossen eig zu geben, aber auch and Zutaten • 1 rote Peperoni • 1 Fenchel elt • 1 Schalotte, fein gewürf • 4 EL Olivenöl für Paella • 1 EL Gewürzmischung (240 g) • 240 g Vollwert-Thaireis • 6 dl Wasser sen • 3 EL gekeimte rote Lin n • 2 EL gekeimter Weize Zubereitung Vom Samen zum Keim, dann zum Spross Keime (oder Keimlinge) werden die gekeimten Samen mit Keimwurzeln genannt. Keime sind seit Jahrtausenden Bestandteil der menschlichen Nahrung. Ohne gekeimte Getreidekörner gäbe es kein Bier, und mit Weizenkeimlingen buken schon die Essener Brot. Sprossen heissen Keime, bei denen sich Spross und Keimblätter gebildet haben. Sind die Keimblätter bereits grün, spricht man auch von Grünsprossen. Sprossen aus Soja- und Mungbohnen werden in China seit rund 3000 Jahren nicht nur als Nahrungs-, sondern auch als Heilmittel sehr geschätzt.

melpilze und Mehltau (durch Pilze verursachte Pflanzenkrankheiten) geprüft werden; die Pilze sind an ihrer weissen Farbe und an ihrem modrigen Geruch zu erkennen. Doch nicht alles, was weiss ist, ist ungesund: Verschiedene Samen bilden beim Keimen natürliche Faserwürzelchen, die gegessen werden können. Vor dem Gebrauch sind alle Keime und Sprossen gründlich mit Wasser zu waschen. Keime und Sprossen – für jeden Geschmack Keime und Sprossen passen zu einer Vielzahl von Speisen – die würzigen «Kraftpakete» eher zu Snacks, Suppen und Salaten sowie zu Nudel-, Reis-, Gemüse-, Fisch- und Fleischgerichten, die

lansatz, Kerne und dicke Peperoni halbieren, Stie Streifen n, die Schotenhälften in weisse Rippen entferne chälen, Teile beim Fenchel abs schneiden. Grobfasrige iden. Fenchel in Streifen schne würzmischung n im Öl andünsten, Ge Gemüse und Schalotte t Wasser bedecken, bei und Reis unterrühren, mi bestreuen. kochen. Mit den Sprossen schwacher Hitze weich ellen lassen. 5 Minuten zugedeckt qu

süssen zu Desserts, Müesli oder Omeletten (siehe Tabelle Seite 6). Zu den beliebtesten Sprossen gehören jene von Alfalfa und Mungbohnen. Die Samen dieser Pflanzen eignen sich gut für erste Keimversuche, ebenso wie jene von Kresse, Bockshornklee, Buchweizen, Rettich, Weizen, Kichererbsen und Linsen. Ausser dem eingangs beschriebenen Anziehen auf tönernen Schalen gibt es diverse andere Methoden: Keimsiebe, Sprossengläser mit Abtropfgestell, praktische Etagenkeimgeräte und Keimautomaten in verschiedenen Ausstattungsvarianten. Quellen Wer Sprossen selber anziehen möchte, findet Saatgut z. B. in Reformhäusern oder

Cupillard: dem Buc h von Valérie Das Rezept stammt aus en. iess en und gen Spross en. Selber zieh 02854 2011. ISBN 978 -30378 Fona Ver lag, 1. Auf lage

über den Versandhandel/Websites sowie detaillierte Anleitungen in den unten genannten Quellen, die alle auch schmackhafte Rezepte enthalten.

Vista Rezepte 

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Auf www.vistaonline.ch unter der Rubrik «Vista Rezepte» finden Sie weitere Rezepte.

Fortsetzung auf Seite 6

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Fortsetzung von Seite 5

Vitalstoffspender, Geschmackgeber, Farbtupfen Sprossen

Geschmacksnote

Passt zu (Auswahl)

Alfalfa1 (Luzerne)

mild-würzig, knackig

Salate, Suppen, Brotaufstriche

Amaranth

leicht nussig

Salat, Suppenbeilage, Nudelgerichte

A(d)zukibohnen2

leicht süsslich

Suppe, Eintöpfe

Bockshornklee

würzig, aromatisch

Reis, Nudelgerichte, Nachspeisen

Broccoli

feinwürzig

Gemüsegerichte, Salate, Sandwich

Buchweizen

nussig

Salate, Müsli, Brotaufstrich, Süssspeisen

Dinkel

süsslich, mild

Gemüsegerichte, Suppen, Desserts

Erbsen(1),2

zartsüss

Suppen, Salate, Brotaufstriche

Fenchel

würzig, Anisaroma

Fisch, Fleisch, Gurkensalat

Gerste(1)

süsslich, leicht nussig

Müsli, Joghurt, Salatgarnitur

Green mild

mild, nussig

Fischgerichte

Hafer

sehr süss

Salate, Gemüsegerichte, Suppe

Kichererbsen2

erfrischend, nussartig

Salat, Grillade, indische/thailändische Gerichte

Koriander

scharf-würzig

Salate, belegte Brote

Kresse1,3

scharf-würzig, pikant

Salate, belegte Brote

Kürbis

nussig, süsslich

Salate, Gemüsegerichte

Lauch

nach Lauch schmeckend

Salate, Sandwiches

Sprossen at Home.

Leinsamen

nussig

Salate, Süssspeisen

Linsen

mild, nussig

Salate, Suppen, Wok-Gerichte

Rita Galchus, Nietsch, 2014. ISBN 978-3-86264-248-9, ca. 33 CHF.

Mungbohnen2

zartsüss, frisch

Salate, Suppen Pfannengerichte

Quinoa

nussartig

Müsli, Fruchtsalate, Brotaufstriche

Radieschen1

kräftig würzig

Salate, Dips, Suppen; Garnitur

Randen

bodenständig

Salate, Garnitur

Rettich1

scharf-würzig

zu Käse, Schinken; Sandwiches

Sprossen. Das Kochbuch.

Roggen

süsslich, würzig

Müsli, Milchshakes; Salatgarnitur

Rotklee

fein, zart

Gemüsegerichte, Suppen, Salate; Garnitur

Rotkohl

fein

Käse, Äpfel, Salate, Wildgerichte, Pizzen

Gottfried Lagler, Hans Peter Fink. Edition Styria, 2014. ISBN 978-3-99011-068-3, ca. 33 CHF.

Rucola

pikant, pfefferig

Salate, Sandwiches

Sango

scharf

Salate, Sandwiches

Senf1

würzig, pikant, scharf

Fleisch, Käse, Brot

Soja2

nussig, frisch, mehlig

Pfannen- und Nudelgerichte

Sonnenblumen(1)

leicht nussig

Salate, Sandwiches, Desserts

Weizen

mild, süsslich

als Saft oder zu Salaten, Obstspeisen, Rohkost

Zwiebel

kräftig-aromatisch

Salate, Fischgerichte, Brotaufstriche

«Grüne» Sprossen: Sie können mitsamt den Keimblättern verzehrt werden. Vor dem Verzehr kurz kochen/blanchieren. 3 Für bessere Keimergebnisse mit Alfalfa mischen. 1 2

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Bücher

Sprossen. Selber ziehen und geniessen. Valérie Dupillard, Fona, 2011. ISBN 978-3-03780-285-4, ca. 35 CHF.

Das grosse Buch der Sprossen und Keime. Rose-Marie Nöcker. Heyne, 8. Auflage. ISBN 978-3-453-05422-6, ca. 18 CHF.


Homöopharm AG informiert

Wallwurz Salbe ist eines der beliebtesten Mittel gegen Gelenkschmerzen, Rheuma und Sportverletzungen. Dr. Andres legt viel Wert auf Anbau, Ernte und Verarbeitung der frischen Wurzel für seine Original Wallwurz Salbe.

Gelenkschmerzen Bald blüht die Wallwurzpflanze

Die Wallwurzpflanze wird in der Schweiz biologisch angebaut. Die frischen Wurzeln werden unmittelbar nach der Ernte schonend weiterverarbeitet. Das pflanzliche Gel gegen Schmerzen ist geruchlos und zieht rasch und vollständig ein.

Jeder kennt das Phänomen aus eigener Anschauung: Erdbeeren können fad und geschmacklos oder aber süss und köstlich sein, je nachdem, woher sie stammen, wann sie geerntet wurden und unter welchen Bedingungen sie gewachsen sind. Genau so verhält es sich auch mit der Wallwurzpflanze. Soll sie von bester Qualität sein, muss sie aus biologischem Anbau stammen, auf g­ eeignetem Boden wachsen können, sorgfältig gepflegt sein und zum richtigen Zeitpunkt geerntet werden. Auch zum Extrahieren natürliche Stoffe Im Frühling ist es wieder so weit. Dr. Andres wird wie jedes Jahr persönlich dabei sein bei der Ernte der Wallwurz-

pflanze, die für seine Original Wallwurz Salbe bestimmt ist. Die Ernte erfolgt in den frühen Morgenstunden. Danach muss alles schnell gehen, denn die Wirkstoffe der Wallwurz sind sehr empfindlich. Die Pflanzen müssen rasch verarbeitet werden, damit sie ihre volle Wirkung behalten. Auch für die Extraktion gelten strenge Regeln. Dr. Andres erklärt dazu: «Für einen guten Extrakt sollen nur Lösungsmittel verwendet werden, an die der menschliche Organismus seit Jahrtausenden gewöhnt ist. In unserem Fall ist dies ein Gemisch von Wasser und Alkohol.» Nur so kann vermieden werden, dass auch Stoffe aus der Pflanze herausgelöst werden, die der Körper nicht kennt und die nicht selten zu Nebenwirkungen führen.

Gegen Schmerzen und Entzündungen Dank dieser sorgfältigen Zubereitung ist die Original Dr. Andres Wallwurz Salbe so erfolgreich. Schmerzen in Gelenken bei Rheuma, Arthritis und Arthrose, Sportverletzungen, Venenentzündungen, Krampfadern und Hämorrhoiden lassen sich wirksam behandeln. Achten Sie einfach darauf, dass es das Original ist. Denn wie gesagt: Wie bei den Erdbeeren gibt es auch bei der Wallwurz entscheidende Unterschiede. 7


Permamed AG informiert

Wieso sind Gesichtsöle ein neuer Trend im dermatologischen AntiAging-Bereich? Weshalb und wann empfehlen Sie ein innovatives Gesichtsöl? Die Antwort auf diese und andere Fragen gibt uns Prof. Dr. med. Monica Gericke in diesem Interview.

Lubex Hydration Oil Neu im Lubex anti-age-Sortiment

Interview mit: Prof. Dr. med. Monica Gericke Estermann, Plastische Gesichtschirurgin, Faceclinic Zürich.

Was raten Sie Ihren Patientinnen und Patienten zur Vorbeugung und Behandlung von Gesichtsfalten und generell von Hautalterung? Je nach Hautzustand und Hautalterungszeichen sollten aus medizinischer Sicht bereits ab 25 Jahren individuelle Behandlungskonzepte erstellt werden, die sowohl vorbeugenden als auch reparativen Charakter haben. So steht zur Vorbeugung vorzeitiger Hautalterung und bei wenig ausgeprägten Falten die alleinige Anwendung äusserlicher Produkte wie z. B. Lubex anti-age im Vordergrund. Bei tieferen Falten kommen von Unterspritzungen mit Fillern über Laser bis zu chirurgischen Eingriffen verschiedene Methoden zur Anwendung, wobei ich empfehle, diese Methoden mit der äusserlichen Anti-AgingBehandlung zu kombinieren, um ein möglichst natürliches Aussehen zu bewahren. 8

Wieso gibt es im dermatologischen Lubex anti-ageSortiment neu ein exklusives Gesichtsöl? Pflanzenöle gehören schon seit Jahrtausenden zum Pflegeritual: Im alten Ägypten versorgten Cleopatra und ihre Zeitgenossen (auch Männer) ihre Haut mit Rizinusöl, in Japan hat Kamelienöl ebenfalls eine jahrhundertealte Tradition. Bei uns in der Schweiz hatten Öle bis vor Kurzem jedoch eher wenig Bedeutung, da die auf dem Markt erhältlichen Öle meistens mineralische Komponenten wie z. B. Paraffinöl enthielten, die auf der Haut ein klebriges Gefühl hinterliessen und die Haut nicht mehr atmen liessen. Neu gibt es aus nachhaltiger Produktion im Amazonas kostbare, sogenannte «leichte» Öle, die sehr schnell in die Haut einziehen und keinen spürbaren Fettfilm hinterlassen. Dadurch ist es Permamed in Zusammenarbeit mit Dermatologen gelungen, mit Lubex anti-age hydration oil ein exklusives dermatologisches Gesichtsöl mit sorgfältig ausgesuchten, feinflüssigen Naturölen aus dem Amazonas zu entwickeln, das für eine samtige, strahlende und straffe Haut sorgt. Der Wirk- und Pflegeeffekt ist sofort sicht- und fühlbar. Ist der Name «hydration oil» nicht ein Widerspruch in sich, da «hydration» Feuchtigkeit bedeutet und es sich bei «oil» um ein flüssiges Lipid (Fettstoff) handelt? Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass es sich bei diesen beiden Worten um einen Widerspruch handelt. Dem ist aber nicht so, wie ich Ihnen folgendermassen erklären kann: Die Naturöle sowie die Flavonoide des «Black Orchid Extract» in Lubex anti-age hydration oil verstärken die Hautbarriere und reduzieren den transepidermalen Wasserverlust, d. h. die kontinuierliche Abgabe von in der Haut gespeichertem Wasser an die Umgebung. Dadurch wird die Haut intensiv und nachhaltig befeuchtet. Die Öle bewirken also indirekt eine Hydratation der Haut, wodurch der Produktname der dermatologischen Innovation gerecht wird.


Was zeichnet Lubex anti-age hydration oil aus und welchen Nutzen bietet es Ihren Patientinnen und Patienten? Lubex anti-age hydration oil enthält mit der geballten Wirkstoffkraft aus dem Amazonasgebiet eine 3-fach-Intensiv-Wirkung gegen Hautalterung: 1. Kahai Oil vermindert Fältchen signifikant und strafft die Haut. 2. Brazil Nut Oil hydratisiert und nährt die Haut intensiv, macht sie geschmeidig und bringt sie zum Strahlen. 3. Black Orchid Extract enthält Flavonoide, wirkt antioxidativ gegen freie Radikale, beruhigt und regeneriert die Haut nachhaltig. Kurz gesagt: Lubex anti-age hydration oil ist dermatologisch getestet und bewirkt eine intensive Befeuchtung der Haut mit sichtbarer Fältchenmilderung sowie spürbarer Reduktion des Spannungsgefühls. Wie und wann soll Lubex anti-age hydration oil angewendet werden? Lubex anti-age hydration oil eignet sich für jeden Hauttyp und wird vor der täglichen Tages- oder Nachtcreme resp. vor einem Serum oder Concentrate angewendet: ein paar Tropfen in die Hand geben, die Handflächen aneinander reiben, um das Öl aufzuwärmen, und dann mit sanften Druckbewegungen in die nach der Reinigung noch feuchte Haut (Gesicht, Hals und Décolleté) einbringen. Lubex anti-age hydration oil ist vielseitig verwendbar: Patientinnen und Patienten, die stets eine zusätzliche Hydratisierung wünschen, können Lubex anti-age hydration oil regelmässig

morgens und/oder abends anwenden. Alternativ kann es kurmässig für 1 bis 2 Monate als hydratisierende Intensivkur in speziellen Jahreszeiten verwendet werden: im Frühjahr zum Aufbau der Haut nach der Winterkälte; im Sommer zur Pflege der Haut nach intensiver UV-Strahlung; im Herbst zum Vorbereiten auf die trockene Winterzeit und im Winter zum Schutz der Haut in der kalten Jahreszeit. Auch Männer können das Produkt benützen, indem sie beispielsweise nach dem Rasieren ein paar Tropfen Lubex anti-age hydration oil leicht in die Gesichtshaut einmassieren. Wodurch unterscheidet sich die dermatologische Lubex anti-age-Linie von herkömmlichen Kosmetikprodukten? Dank 35-jährigem dermatologischem Know-how sowie der langjährigen Zusammenarbeit mit Dermatologen in Klinik und Praxis konnte die Firma Permamed wirksame Anti-Aging-Produkte entwickeln, die auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der verschiedenen Hauttypen ausgerichtet sind. Alle Lubex anti-age Produkte sind ohne Konservierungsmittel, ohne allergene Parfumstoffe sowie ohne Farbstoffe formuliert und werden in der Schweiz von Permamed nach pharmazeutischem GMP-Standard hergestellt. Das Sortiment ist dermatologisch ausgerichtet und besteht aus drei hauttypspezifischen Anti-Aging-Linien für den Tag und die Nacht (1. light texture für leicht fettige Haut/Mischhaut; 2. classic texture für normale bis leicht trockene Haut; 3. rich texture für die trockene bis sehr trockene/reife Haut). Daneben gibt es noch Spezialprodukte für jeden Hauttyp sowie eine Reinigungsmilch und ein Pflegetonic.

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Nr. 2 | März 2015

Gesundheitspolitik

Fünf Berufsgruppen mit universitärer Ausbildung sollen die medizinische Grundversorgung garantieren. Ihre Kompetenzen und Verantwortungen sind im Medizinalberufegesetz festgehalten, das zur Zeit revidiert wird. Um was geht es genau?  Hans Wirz

Nahtlose Versorgung Zusammenarbeit rückt ins Zentrum

Bild: zVg

versorgung und die Förderung der Komplementärmedizin. Dem soll mit dem Gesetz Rechnung getragen werden.

Interview mit: Nationalrätin Ruth Humbel (CVP), Mitglied der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit: «Es geht mit dem Medizinalberufe­ gesetz ganz klar um die Stärkung der Grundversorgung.»

Die fünf Medizinalberufe Ärzte, Zahnärzte, Apotheker, Chiropraktoren und Tierärzte sind von zentraler Wichtigkeit in einem gut funktionierenden Gesundheitswesen. Das hat der Bundesrat auch in seiner Gesamtschau zur Förderung der Grundversorgung, «Gesundheit 2020», festgehalten. Den gesetzlichen Rahmen für die fünf genannten Berufe, nämlich das Medizinalberufegesetz, ist 2007 in Kraft getreten. Wieso soll dieses noch «junge» Gesetz jetzt schon revidiert werden? Ganz einfach: Die Gesundheitswelt hat sich inzwischen so stark verändert, dass die Regelwerke angepasst werden müssen. Vista hat mit Nationalrätin Ruth Humbel gesprochen. Frau Humbel, warum brauchte es, abgesehen von Veränderungen im Gesundheitswesen, eine Revision des Medizinalberufegesetzes? Zwei wichtige Initiativen wurden von den Stimmberechtigten mit grosser Mehrheit angenommen, die Stärkung der Grund10

Welche Rolle spielt die zu erwartende starke Zunahme der chronisch Kranken? Die Zunahme chronisch Kranker braucht neue Behandlungsformen und dazu müssen die Fachpersonen ausgebildet werden. Man denkt und arbeitet immer mehr in «Behandlungsketten», in denen zwar jede Berufsgattung ihre Kernkompetenzen hat, aber dem Zusammenwirken mit vor- und nachgelagerten Fachstellen grosse Bedeutung zukommt. Die Bevölkerung will das, sonst befänden sich nicht über 60 Prozent aller Versicherungsnehmer freiwillig in Hausarzt- oder ähnlichen Modellen. Der Bericht «Gesundheit 2020» will die gezielte Förderung der Zusammenarbeit aller Leistungserbringer und anderer Akteure. Also beispielsweise der Ärzte, Apotheker, Spitex, der Pflegenden, Krankenkassen oder der Pharmaindustrie. Man will zum Beispiel Abläufe vereinfachen, Doppelspurigkeiten oder unnötige Untersuchungen und medizinische Eingriffe vermeiden. Wobei alle diese Massnahmen zwar Kosten sparen sollen, aber keinesfalls die Qualität der medizinischen Versorgung in Frage stellen dürfen. Die Kosten für das Gesundheitswesen werden immer stärker in den Vordergrund gestellt. Könnte die Qualität der Leistungen durch das neue Gesetz tangiert werden? Mit dem Medizinalberufegesetz soll die Behandlungsqualität gefördert werden, indem die Kompetenzen der Ärzte und Apotheker mit der Aus- und Weiterbildung gezielt gestärkt werden. Niemand will Qualitätsverluste oder gar Rationierung. Aber es gibt zu viele Mehrfachbehandlungen, administrative Leerläufe und unnötige Therapien. So werden heute beispielsweise immer noch die meisten Krankheitsgeschichten von Hand geschrieben – die gleichen immer wieder von anderen Ärzten. Da könnte man mit der Krankheitsgeschichte in einer elektronischen Patientenkarte viele unnötige Doppelspurig-


keiten vermeiden und gleichzeitig die Behandlungsqualität verbessern. Sogar Leben retten. Wie das? Wenn beispielsweise nicht ansprechbare Notfallpatienten ins Spital eingeliefert würden, wäre mit einem Blick sichtbar, welche Medikamente der Patient einnimmt, welche Krankheiten er durchlebte, welche Blutgruppe er hat und so weiter. Solche rasch verfügbaren Daten können lebensrettend sein. Demnach wäre eine solche Karte für uns alle sehr wünschbar. Und zusätzlich ein Mittel, unnötige Kosten zu sparen. Es wird gesagt, die wichtigsten Weichen für das neue Medizinalberufegesetz seien gestellt. Sehen Sie das auch so? Ja, in der Frühjahrssession geht es im Prinzip nur noch darum, ob sich der Nationalrat und der Ständerat darin einig werden, dass Ärzte eine der Landessprachen verstehen und sprechen können müssen. Der Nationalrat ist diesbezüglich strenger als der Ständerat. Eine Einigung muss möglich werden, denn wer möchte schon als Patientin oder Patient einem Arzt gegenüber sitzen, mit dem man sich nicht verständigen kann? Das ist mit dem Postulat der Patientensicherheit kaum vereinbar. Was soll mit dieser Gesetzesrevision erreicht werden? Es geht ja, wie bereits angetönt, in der Hauptsache um Versorgungsqualität und Patientensicherheit. Deshalb werden im

Medizinalberufegesetz die Ausbildungs- und Weiterbildungsanforderungen festgelegt, also die Bildungsziele je Beruf. Auch wird festgeschrieben, wo welche Verantwortlichkeiten liegen. Denn man soll zwar besser zusammenarbeiten, aber Verantwortungen lassen sich letztlich nicht teilen. Auch muss das Universitätsstudium in Zukunft Kenntnisse in der Komplementärmedizin vermitteln. Gestärkt wird die Stellung der Hausarztmedizin. Wer als Arzt oder Chiropraktor seinen Beruf privatwirtschaftlich ausübt, muss eine Berufshaftpflichtversicherung abschliessen, unabhängig davon, ob er selbstständig ist oder von einer Aktiengesellschaft angestellt ist. Wichtig ist letztlich auch ein nationales Berufsregister – damit fehlerhaft arbeitende oder ungenügend ausgebildete Mediziner nicht weiterhin einfach den Kanton wechseln und dort unbehelligt weiterarbeiten können. Im Zentrum stehen die Qualität der Zusammenarbeit zwischen den medizinischen Berufen sowie die Erleichterung des Zugangs zu medizinischen Leistungen. Was muss man sich zum letzten Punkt vorstellen? Um die Grundversorgung zu stärken und zu verbessern sowie die Hausärzte von Bagatellfällen zu entlasten, ist es unumgänglich, den verschiedenen Berufsgattungen neue Auf-

Fortsetzung auf Seite 12

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Fortsetzung von Seite 11

gaben zuzuweisen. Beispielsweise den Apothekern, die eine hervorragende universitäre Ausbildung haben, diese aber bis­ her zu wenig nutzen konnten. Jetzt weist man ihnen neue Tä­ tigkeiten zu, beispielsweise Impfen, Blut entnehmen und bei kleinen Alltagserkrankungen Diagnosen stellen. Selbstver­ ständlich wird im Gegenzug verlangt, dass Apothekerinnen und Apotheker sich mittels Ausbildungsschritten entspre­ chende, genau definierte Kernkompetenzen aneignen. Ähn­ lich ist es im Pflegebereich. Auch dort müssen die überlaste­ ten Ärzte einzelne und / oder unnötige Aufgaben abgeben können. Man könnte diese Entwicklung als Verschiebung von Kompetenzen und Verantwortungen bezeichnen. Jeder Leis­ tungserbringer soll das machen, was er gut und kosteneffi­ zient am besten kann. Die Entlastung der Hausärzte ist ja dringend … Ja, das ist so. Dabei kann es aber nicht nur um eine höhere Zahl von Hausärzten gehen, sondern auch um die Entlastung von Aufgaben, die andere Berufsgruppen gut machen und ohne ärztliche Aufsicht verantworten können. Dann haben die Ärzte endlich wieder die Möglichkeit, sich zeitlich angemessen den Patienten zu widmen, die ernsthafte Krankheiten haben. Könnte es Probleme geben in diesen neuen Zusammenarbeits-Modellen? Etwa bezüglich Patientensicherheit, Kompetenzabgrenzungen oder Einkommen? Die Patientensicherheit ist eine primäre Zielsetzung von Zusam­ menarbeitsmodellen. Schwierigkeiten kann es hingegen geben bei Kompetenzabgrenzungen. Es ist schwierig, Kompetenzen abzugeben, weil damit oft Existenzängste verbunden sind, ins­ besondere wenn damit eventuelle wirtschaftliche Einbussen befürchtet werden. Aber da wir generell einen Ärztemangel be­ klagen, darf in die vergleichsweise kleine Kompetenzverschie­ bung, die das Medizinalberufegesetz bringt, auf keinen Fall eine Konkurrenzsituation hineingelesen werden. Letztlich hängt es aber immer vom Willen jedes einzelnen Beteiligten ab, echt gut mit anderen Leistungserbringern und Akteuren zusammen­ arbeiten zu wollen. Eine verstärkte, entspannte Zusammen­ arbeit kann ja auch sehr viel Befriedigung bringen. Inwiefern? Die zentrale Herausforderung für die Menschen im Gesund­ heitswesen ist ja, Patienten wieder gesund oder möglichst schmerzfrei zu machen. Deshalb werden die Fachleute so gut ausgebildet, deshalb bilden sie sich regelmässig weiter. Weil wir aber so viele unterschiedliche Spezialisten und Berufs­ gruppen haben, werden die Schnittstellen zwischen den Be­ rufen immer wichtiger. Man kann es auch so sagen: Der Heil­ erfolg der einzelnen Fachkraft hängt in grossem Masse auch davon ab, dass sich die vor- und nachgelagerten Fachleute mit ihren Leistungen möglichst nahtlos verketten. Das wün­ schen sich die Patienten sehr. Worin liegt denn überhaupt die Wichtigkeit und Bedeutung des Medizinalberufegesetz für die Bevölkerung? Es soll der Bevölkerung in mancher Hinsicht Sicherheit geben. Beispielsweise bezüglich Behandlungsqualität oder dem Wis­ sen, dass die Krankenkassenprämien optimal eingesetzt wer­ den. Auch wollen jede Patientin und jeder Patient durch den 12

Gesundungsprozess möglichst wenig administrativ belastet werden und möglichst schnell wieder in den gewohnten Le­ bensablauf zurückfinden. Das Medizinalberufegesetz garan­ tiert zudem, dass jede Fachperson als solche ausgebildet, ge­ prüft und registriert ist sowie eine Landessprache beherrscht – das beruhigt und schafft Vertrauen. Welche Rolle spielt die Politik bei solchen Veränderungen, wie beispielsweise beim Medizinalberufegesetz? Die Politik kann immer nur optimale rechtliche Voraussetzun­ gen für Veränderungen schaffen. Dann liegt es an den Leis­ tungserbringern und Akteuren, daraus das Beste für die Ge­ sundheitsversorgung der Bevölkerung zu machen. Gelingt das nicht, wird ungerechterweise immer wieder «die Politik» ver­ antwortlich gemacht – damit müssen wir Politikerinnen und Politiker leben. Wie wird sich die Gesetzgebung im Bereich «Gesundheit» entwickeln? Das hängt erstens eben davon ab, inwiefern die Leistungs­ erbringer und Akteure fähig sind, vertragliche Lösungen zu fin­ den. Ob und wie sie die vorgegebenen Ziele erreichen. Zwei­ tens kann man Ihre Frage nicht präzise beantworten, weil sich nebst den Therapiemöglichkeiten auch die Bedürfnisse der Be­ völkerung laufend entwickeln. Drittens ist es unsere Aufgabe, die Qualität und Sicherheit unseres Gesundheits­systems hoch­ zuhalten – und gleichzeitig die Kostenentwicklung gut im Auge zu behalten. Wir können also nicht, wie beispielsweise der Preis­ überwacher, nur die Kosten drücken, sondern müssen uns für die Qualitätssicherung einsetzen. Hat das Medizinalberufegesetz auch Schwächen? Die gleichen wie alle Gesetze: Der Erfolg eines Gesetzes hängt von der Umsetzung ab und da hapert es leider oft. Wer nicht umsetzt, wird sehr selten beispielsweise finanziell zur Rechen­ schaft gezogen. Das ist eine Schwäche.

Schreiben Sie uns! Finden Sie die Änderungen positiv, die das revidierte Medizinalberufegesetz mit sich bringt? Schreiben Sie uns bis am 20. März 2015 an: Sanatrend AG, Vista Leserbrief 2 /2015, Zürcherstrasse 17, 8173 Neerach, oder schicken Sie eine E-Mail an: vista@sanatrend.ch. Ein Auszug der ersten Einsendungen wird nach Möglichkeit ab März auf www.vistaonline.ch/leserbriefe veröffentlicht. Bitte den Absender nicht vergessen.


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Nr. 2 | März 2015

Gesundheit aktuell

Pollenallergie ist die häufigste allergische Erkrankung in unseren Breitengraden. Etwa jeder Fünfte in den Industrieländern ist davon betroffen. Vista sprach mit einer Patientin, die zusätzlich auch auf Tierhaare und Hausstaubmilben allergisch ist. Dr. med. Markus Meier

Desensibilisierung

Therapie-Erfahrungen einer Betroffenen

Bilder: zVg

mentärmedizin wurde damals eher belächelt. Im Erwachsenenalter habe ich zuerst versucht, meine Allergien mit Akupunktur und Bioresonanz in den Griff zu kriegen. Leider mit sehr mässigem Erfolg.

Interview mit: Daniela Z’Brun, HeuschnupfenPatientin, Lehrerin in Volketswil ZH.

Seit wann haben Sie Heuschnupfen und wie stark? Wurde es immer schlimmer? Ich leide seit meiner frühen Kindheit an Heuschnupfen. Früher war er begleitet von starkem Asthma, welches jedoch ganz verschwand, während der Heuschnupfen und die allergische Rhinokonjunktivitis eher intensiver wurde. Im Frühling, wenn alles blüht und grünt, war es besonders unangenehm. Welche Pollen und welche anderen Allergene lösen bei Ihnen Allergien aus? Ich habe diversen Allergien auf Tierhaare und Nahrungsmittel und reagiere auf Hausstaubmilbenkot sowie Pollen von Roggen, Gräsern, Birke und Esche allergisch. Das ist eine ganze Menge! Was haben Sie dagegen unternommen? Wenden Sie auch komplementärmedizinische Therapien an? Als Tochter eines Chirurgen wurde ich als Kind ausschliesslich mit der klassischen Schulmedizin konfrontiert und behandelt. Ich bekam Antihistaminika und wenn es ganz schlimm war, verabreichte mir der Arzt Kortison-Injektionen. Die Komple14

Wie erfuhren Sie von der Hyposensibilisierung und wann begannen Sie damit? Ich wurde von meinem Dermatologen Dr. Andreas Hürlimann in Wetzikon auf die Hyposensibilisierung aufmerksam gemacht. Dort führe ich nun diese Immuntherapie, die man auch Desensibilisierung nennt, durch. Das ganze Praxis-Team ist sehr kompetent und freundlich. Beides ist mir wichtig. Wie war es beim ersten Mal? Welche Nebenwirkungen spürten Sie in den ersten 30 Minuten? Nach einer äusserst profunden Beratung durch Dr. Hürlimann und einem sogenannten Pricktest, der aufzeigte, welche Al­ lergien ich alles habe, begann ich vor zwei Jahren mit der ­Desensibilisierung. Ich wurde mit einem Notfallset, einem kleinen Döschen, das seither an meinem Schlüsselbund hängt, ausgerüstet. Es enthält Antihistaminika und eine KortisonTablette, die man im Falle einer starken allergischen Reaktion oder eines anaphylaktischen Schocks einnehmen muss. Das kommt jedoch zum Glück sehr selten vor. Nach der Behandlung bleibt man eine halbe Stunde lang unter ärztlicher ­Beobachtung in der Praxis. Die Nebenwirkungen der Spritze sind minim. Nach der Injektion treten gelegentlich an der Einstichstelle lokale allergische Reaktionen wie Rötungen, Juckreiz oder Schwellungen auf. Dieses Beschwerden klingen nach einiger Zeit wieder von alleine ab. Wie waren die Ergebnisse im Frühling nach der Desensibilisierung? Meine Erfahrungen nach der Hyposensibilisierung waren und sind durchwegs positiv. Die unangenehmen Symptome sind


Welchen Effekt wird Ihre zweite Kur voraussichtlich haben? Was erhoffen Sie sich? Ich erwarte noch eine zusätzliche Verbesserung – die Hyposensibilisierung ist ja noch nicht abgeschlossen. Anfangs fand die Behandlung wöchentlich statt, nun in einem monatlichen Rhythmus. Insgesamt dauert sie etwa drei Jahre.

Daniela Z’Brun liebt die Bewegung in der Natur. Doch im Frühling machte ihr der Heuschnupfen viele Jahre lang einen Strich durch die Rechnung. Dank Desensibilisierung liegt die Bootsfahrt am Greifensee wieder drin.

merklich zurückgegangen. Da ich outdoor viel Sport treibe, musste ich früher oft leiden. Nun kann ich wieder mit Freude joggen und andere Freizeitaktivitäten im Freien ausüben.

Tun die Spritzen weh? Was raten Sie unseren Lesern aufgrund Ihrer Erfahrungen? Die Spritzen schmerzen überhaupt nicht und sind meist kaum spürbar. Selbst meine Kinder, bei denen ich diese Therapie in ganz jungem Alter durchführen liess, beklagten sich nie. Man gewöhnt sich recht schnell daran, zumal der Ablauf auch immer derselbe ist. Obwohl die Hyposensibilisierung langwierig und mit einem gewissen Aufwand verbunden ist, bereue ich meinen Entscheid, diesen Weg auf mich auf mich zu nehmen, in keiner Art und Weise. Mein Antihistaminika-Konsum ist merklich zurückgegangen. Nun kann ich mich wieder vollends auf meine Lieblingsjahreszeit, den Frühling, freuen! Ich empfehle diese Desensibilisierung allen HeuschnupfenGeplagten, insbesondere denen, die sich häufig im Freien aufhalten. Zudem rate ich den Pollenallergikern, nicht bei offenem Fenster zu schlafen und tagsüber nur kurz zu lüften. Diejenigen, die auch unter Hausstaubmilben- und TierhaarAllergie leiden, sollten auf Teppiche und Haustiere verzichten. Fortsetzung auf Seite 16

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*Efficacy of thixotropic nasal spray for seasonal allergic rhinitis assessed by a 4-hour and 3-hour allergen challenge in an environmental exposure unit. Fraunhofer Institute of Toxicology and Experimental Medicine (ITEM), Hannover/Germany, 2004.

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Nr. 2 | März 2015

Gesundheit aktuell

Bild: zVg

Fortsetzung von Seite 15

Dr. med. Andreas Hürlimann, Hautarzt bei Allderm in Wetzikon ZH.

Ursächliche Therapie gegen Allergien Der Experte erklärt: «Die Hyposensibilisierung, auch Desensi­ bilisierung oder spezifische Immuntherapie genannt, ist die einzige ursächliche Heuschnupfen-Behandlung bei Patienten mit saisonalen oder ganzjährigen Augen-/Nasenbeschwerden oder allergischem Asthma, ausgelöst durch Pollen, Haus­ staubmilben, Bienen, Wespen, allenfalls auch Tierhaare oder Schimmelpilze. Im Falle der Wespen- oder Bienenallergie kann die Hyposensibilisierung sogar lebensrettend sein.» Bei der Hyposensibilisierung spritzt der Arzt dem Patienten über einen längeren Zeitraum anfangs stetig steigende Men­ gen der für die Allergien verantwortlichen Allergene. Im Laufe der Behandlung entsteht dadurch eine grössere Verträglichkeit gegenüber diesen Allergenen und die Symptome lassen nach. Oder anders gesagt: Dank der Hyposensibilisierung gewöhnt sich der Körper an das auslösende Allergen, das ihm zuvor Probleme gemacht hat. Diese spezifische Immuntherapie erstreckt sich in der Regel über drei bis vier Jahre. «Optimaler Startzeitpunkt der Hyposen­ sibilisierung bei Allergie gegen Pollen ist nach der Pollensaison, vorzugsweise also im Herbst. Die notwendige Abklärung beim Spezialisten sollte früh genug geplant werden. Die Behandlung ist dann kassenpflichtig», sagt Dr. Hürlimann. Sie ist auch gut geeignet für Kinder – etwa ab dem Kindergartenalter. Verschiedene Prozedere Die am häufigsten durchgeführte Variante der Hyposensibili­ sierung wird zu Beginn mit einer Spritze ins Unterhautfett­ gewebe am Oberarm einmal wöchentlich für ca. drei Monate, danach einmal monatlich während drei bis vier Jahren ge­

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Wenn Birkenpollen in der Luft sind und Bienen oder Wespen durch die Luft schwirren, dann greifen viele Allergiker zu wirksamen Medikamenten wie den sogenannten Antihistaminika. Eine sinnvolle Alternative wäre die Desensibili­sierung beim Hautarzt. Sie wird auch Hyposensibili­sierung genannt.

macht. Es gibt auch Kurzversionen mit etwa sieben Sitzungen nur vor der Pollensaison. Eine weitere Alternative stellt die sogenannte Sublingualtherapie dar. Die Hyposensibilisierung wird während eines fiebrigen Infekts unterbrochen. Auf Sport muss bis 24 Stunden nach der Spritze verzichtet werden. Falls es zu einer Schwangerschaft während der Steigerungs­ phase kommt, wird die Hyposensibilisierung abgebrochen. Wenn man schon auf der Erhaltungsdosis angekommen ist und eine Schwangerschaft eintritt, kann die Kur aber fortge­ führt werden. Nebenwirkungen Rötungen, allenfalls Schwellungen und Juckreiz an der Injek­ tionsstelle sind die häufigsten Nebenwirkungen. Selten einmal kann es aber zu stärkeren allergischen Symptomen kommen. Deshalb müssen die Patienten nach der Spritze 30 Minuten in der Arztpraxis überwacht werden. Insgesamt ist die Hyposensibilisierung eine gut verträgliche und sehr gut wirkende Behandlung. Leider finden nur wenige betroffene Patienten den Weg zu einem Facharzt.

Zusatzinformationen im Internet Falls Sie an Heuschnupfen oder an anderen Allergien sowie an Asthma leiden, finden Sie viele gute Informationen auf den folgenden Internetseiten: www.aha.ch (Allergiezentrum Schweiz) www.lung.ch/asthma (Lungenliga Schweiz) www.pollenundallergie.ch (Pollenflug-Prognose)


sanofi-aventis informiert

Die Blüte eines einzigen Grashalms enthält rund 4 Millionen Blütenpollen – aber nur wenige Dutzend genügen, um eine allergische Reaktion hervorzurufen. Dieser Einschränkung der Lebensqualität kann man mit einer gezielten Behandlung entgegenwirken.

Heuschnupfen Was tun?

Tipps Telfastin Allergo® dient zur systemischen Behandlung von Heuschnupfen. Lokal helfen Nasacort Allergo® Nasenspray und Allergo Opticrom® Augentropfen.

Rund 1,2 Millionen Menschen in der Schweiz leiden unter Heuschnupfen. Heuschnupfen (saisonale allergische Rhinitis) ist eine häufig auftretende Allergieart. Allergien entstehen, wenn der Körper beim Kontakt mit einer Substanz überreagiert. Beim Heuschnupfen gelangen Pollen (von Gräsern, Bäumen und manch anderer Pflanzen) oder ähnliche Substanzen in die Nase, wo die Zellen sie als Gefahr unangemessen identifizieren und demzufolge reagieren. Heuschnupfen-Saisons variieren je nach wetterabhängigen Freisetzungen dieser Substanzen von Jahr zu Jahr. Welches sind die Anzeichen von Heuschnupfen? Die häufigsten Frühsymptome von Heuschnupfen sind Niesen, Jucken, verstopfte Nase und durchsichtige, aus der Nase tretende Flüssigkeit. Allergische Konjunktivitis (juckende, tränende Augen) sind auch ein häufiges Symptom. Länger andauernder (chronischer) Heu-

schnupfen ist durch eine länger verstopfte Nase, den Verlust des Geruchssinns und eine Übersensibilität auf andere Stoffe gekennzeichnet. Wie kann der Apotheker helfen? Gewissheit, ob Sie unter Heuschnupfen leiden, kann Ihnen Ihr Apotheker geben. Und er kann Ihnen auch schnelle Erleichterung verschaffen, indem er Ihnen unter anderem Telfastin Allergo® oder Nasacort Allergo® anbietet. Beide gehören zur Klasse der Antihistaminika und eignen sich sowohl als Mittel zur systemischen Behandlung von Heuschnupfen mit Telfastin Allergo® oder zur lokalen Behandlung mit dem Nasenspray Nasacort Allergo®. Zur Linderung und Behandlung von allergischen Augenbindehautentzündungen kann Ihr Apotheker auch die Allergo Opticrom® Augentropfen empfehlen. Ihr Apotheker weiss zudem, wann Sie mit Ihren Beschwerden besser einen Arzt aufsuchen sollten.

Mit diesen Tipps lassen sich Heuschnupfen-Beschwerden reduzieren: • Während der Pollen-Saison sollten die Fenster nicht lange geöffnet werden, sondern nur ein kurzes, dafür aber ein heftiges Lüften. Ein längeres Lüften ist nur während längerer Regenphasen möglich oder wenn in den Fenstern Pollengitter montiert sind. • Die Haare sollten regelmässig und vor allem am Abend gewaschen werden. • Die frisch gewaschene Wäsche nicht im Freien trocknen lassen. • Wenn möglich, das Auto mit einem Pollenfilter ausstatten lassen. • Bei erhöhter Pollenkonzentration sollten Sie Ihren Aufenthalt im Freien auf das Minimum beschränken. • Bei Outdoor-Aktivitäten wenn möglich eine Sonnenbrille tragen. • Die gute Nachricht: Mit medikamentöser Behandlung (Antihistaminika) können sich Heuschnupfen-Patienten meist ohne Probleme draussen bewegen. • Sportler sollten Antihistaminika ca. 1 Stunde vor Beginn der sportlichen Aktivität einnehmen.

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Nr. 2 | März 2015

Rundum gesund

Sport ist gesund, aber zu viel Sport ist ungesund. Doch wo liegt die Grenze? Der ehemalige Marathonläufer und Triathlet Helge Babel ist viele Jahre an seine Grenzen gegangen. Dank viel Erholung und Phytotherapie spürt er keine Nachwirkungen. Dr. med. Markus Meier

Spitzenleistungen Bilder: zVg

Gute Regeneration macht es möglich aber mit 17 aufhören, weil ich Hüftprobleme bekam», erzählt Helge Babel. Sein Nachbar hätte ihm empfohlen, aufs Radfahren umzusteigen. Er genoss die langen Velotouren und Passfahrten mit seinen Kollegen. Erst mit 33 begann er mit intensiverem Training und Wettkämpfen. Der Erfolg kam rasch. Er gewann bereits seinen dritten Triathlon über die Langdistanz.

Helge Babel, 57, ein leidenschaftlicher Marathonläufer und Triathlet, war auch noch mit mehr als 50 Jahren ein sehr erfolgreicher Leistungssportler.

Was treibt einen Mann dazu an, immer wieder und über Jahrzehnte neben seinem Job auch im Leistungssport seine Grenzen zu suchen? Wie ernährt er sich, um seinem stark belasteten Körper das zu geben, was er braucht? Wie sorgt er für genügend Erholung zwischen den Trainings und Wettkämpfen? Diese Fragen kann Helge Babel, der 57-jährige Programmierer aus Fischenthal, bestens beantworten. Denn er hat die Signale seines Körpers wahrgenommen, als dieser eines Tages nicht mehr wollte – und vieles umgestellt. Ganz erstaunlich, was 18

er so alles erreichte. Mit einer Zeit von 8:53:37 hält er noch heute die weltweit einzige Zeit unter 9 Stunden in der Kategorie Männer 50 –54 über die IronmanDistanz: 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren, 42,2 km Laufen. Eine TopLeistung für einen Amateursportler. Er erzielte sie 2008 am Challenge Roth in Deutschland.  

Via Fussball zum Radfahren «Seit ich denken kann, habe ich mich bewegt und Sport getrieben. Mit 11 Jahren spielte ich Fussball, musste dann

Probleme mit der Regeneration und einige Infekte Einige Jahre lief alles gut. 1996 bemerkte er aber, dass er Mühe hatte, sich zu erholen. Er erlitt zudem zwei bis drei fiebrige Infekte und hatte Durchfall, wenn er sich stark belastete. Mit einem Sportmediziner aus Winterthur stellte er seine Trainings- und Ernährungspläne um. Seine Frau, ein grosser Fan der Tibetischen Medizin, riet ihm zu einer Phytotherapie (Pflanzentherapie), um die Entzündungen ganzheitlich zu bekämpfen und die Durchblutung zu verbessern. In intensiven Phasen nahm Helge Babel 3×2 Kapseln Padma 28 pro Tag ein, in Übergangsphasen 2×2 Kapseln pro Tag. Zwischendurch setzte er dieses in der Schweiz produzierte Medikament der Tibetischen Medizin auch mal für einen Monat ab. Diese Massnahmen brachten den gewünschten Erfolg. Die Leistungskurve zeigte wieder nach oben und Babel erreichte internationale Top-Platzierungen.


Unter anderem wurde er 2006 sehr guter Fünfter am Swiss Alpine Marathon und konnte sich insgesamt fünfmal für den berühmten Ironman Hawaii qualifizieren und auch dort brillieren. 2008, in seinem besten Jahr, wurde er in seiner Altersklasse (M50) Dritter. «Wenn man sich Zeit lässt, langsam und gut aufbaut, dann kann man sehr viel erreichen», sagt Babel überzeugt. Sport zum Plausch und für die Gesundheit Seit damals hat sich viel verändert: Nach drei Knie-Operationen wegen Meniskusproblemen und wegen einer sogenannten Baker-Zyste in der Kniekehle hat sich Babel schweren Herzens vom Spitzensport zurückgezogen. Lange Zeit bereitete ihm der Abschied von den Wettkämpfen Probleme. Aber er hat eingesehen, dass sein Körper die extremen Belastungen auf dem Top-Niveau nicht

mehr aushält. Umso mehr geniesst er nun sein gesundes Training im «Wohlfühlbereich» und einmal pro Woche im «Entwicklungsbereich». Zuerst ging das nur auf dem Fahrrad, jetzt kann er aber auch wieder 40 Kilometer joggen pro Woche, ohne Schmerzen zu spüren. Damit hat er ein wichtiges Ziel erreicht: Sport zu treiben und in Bewegung zu bleiben, ohne dass der Körper darunter leidet. Dass ihm dies gut gelungen ist, zeigt sich daran, dass er nicht wie so viele ehemalige Spitzensportler täglich Medikamente (z. B. Schmerzmittel) einnehmen muss. Doch der Tibetischen Medizin ist Babel treu geblieben. Er ist überzeugt von deren prophylaktischer Wirkung auf die Gefässe. «Ich fühle mich wohl damit!», so der sportliche Programmierer aus dem Zürcher Oberland. Seine Erfahrungen, sein Wissen sowie viele Tipps gibt er auf www.helge-babel.ch weiter.

Das sagt der Experte Dr. med. Armin Bürgler, Sportmediziner, Medbase Winterthur, erklärt: «Für sportliche Leistungen ist eine optimale Durchblutung elementar. Die Muskeln und Organe müssen via Lunge maximal mit Sauerstoff versorgt sein. Gleiches gilt für Nährstoffe wie Kohlenhydrate und Fettsäuren, mit denen die Leber Energie bereitstellt. Diese duale Fähigkeit ist trainierbar. Bei zu häufigen und/oder zu intensiven Trainings kommt es zur Überforderung der Erholung der belasteten Strukturen und zur Erschöpfung der hormonellen Steuerung. Insbesondere Stresshormone werden verbraucht. Das Immunsystem ist nicht mehr in der Lage, Infektionen, häufig der Luftwege, und Entzündungen der Muskeln oder Sehnen abzuwehren. Eine Leistungseinbusse ist die Folge. Deswegen sind Regeneration und Pausen zwischen den Trainings wichtig. An erster Stelle steht genug Vormitternachtsschlaf. Denn dann erfolgt die Ausschüttung des Wachstumshormons. Nach einem Maximalkrafttraining braucht die Muskulatur mindestens 48 Stunden Erholung.»

Therapie für eine gesunde Durchblutung Das pflanzliche Arzneimittel PADMA 28 basiert auf der Tibetischen Medizin und hat durchblutungsfördernde, entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften. Es wirkt sanft im Körper und kann bei Beschwerden von Durch­ blutungsstörungen wie Kribbeln, Ameisenlaufen, Schwere­ und Spannungsgefühl in den Beinen und Armen, Einschlafen von Händen und Füssen sowie bei Waden krämpfen eingesetzt werden. Bis zur deutlichen Besserung wird die Einnahme von täglich 2×3 Kapseln empfohlen. PADMA 28 enthält u. a. folgende Inhaltsstoffe:  Gerbstoffe (Tannine): wirken entzündungshemmend und antioxidativ  Pflanzliche Farbstoffe ( Flavonoide): unterstützen die Immunfunktion  Ätherischen Öle (Terpene): wirken antibakteriell  D­Campher: regt den Kreislauf an Die niedrige Dosierung und das Zusammenspiel der Bestandteile führen zu einer guten Verträglichkeit.

Pflanzliches Arzneimittel. Aus der Tibetischen Medizin. Hergestellt in der Schweiz. Erhältlich in Ihrer Apotheke oder Drogerie. www.padma.ch

Bitte lesen Sie die Packungsbeilage.

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Augen schliessen hilft beim Erinnern

Gerade bei Zeugenaussagen ist es wichtig, sich an Details genau erinnern zu können. Forscher um Robert Nash von der University of Surrey zeigten in zwei Experimenten mit 178 Freiwilligen: Wer beim Sich-Erinnern die Augen schloss, konnte sich an mehr Details eines kurzen Films erinnern, machte weniger Fehler und konnte 23 Prozent mehr Fragen korrekt beantworten. Augenzeugen sollten daher während einer Befragung dazu ermutigt werden, die Augen zu schliessen, raten die Forscher. Quelle: scinexx.de Warum gute Vorsätze nicht ausreichen Nach Schlemmertagen fassen sich manche gute Vorsätze, um abzuspecken: Nicht nur nehmen sie sich vor, sich mehr zu bewegen, sondern weniger und gesünder zu essen. Dass dies zumindest nach Neujahr nicht funktioniert, haben Lizzy Pope und ihr Team von der Cornell University in Ithaca zeigen können. Zwar kauften sich die untersuchten

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Haushalte nach dem Jahreswechsel mehr g­ esunde Artikel, doch gleichzeitig wurden weiterhin Festtags-Leckereien konsumiert. Unter dem Strich nahmen die Personen rund neun Prozent mehr Kalorien zu sich. Quelle: scinexx.de Der Darm spricht zum Gehirn Dass der Darm über Hormone Signale ans Gehirn senden kann, war bereits bekannt. Wie US-amerikanische Forscher zeigten, können Botschaften auf schnellerem Weg von den Darmzellen ins Hirn gelangen: über eine direkte Verbindung der Darmzellen zum Nervensystem des Körpers: Die Zellen der Darmschleimhaut schaffen mit Neuropoden – arm­artigen filigranen Auswüchsen des Zellplasmas – Kontakt mit benachbarten Nervenzellen. Botschaften wie das Sättigungssignal können so schneller das Gehirn erreichen. Die Forscher vermuten, dass auch Viren diesen Verbreitungsweg nutzen. Quelle: Pharmazeutische Zeitung Wie es Durchfallerregern gelingt, heil den Magen zu passieren Magensäure und die mechanischen Belastungen im M ­ agen sind ein unüberwindbares Hindernis für die meisten Bakterien – aber nicht für alle. Wie Mitglieder des Sonder­ forschungsberichts 766 «Die bakterielle Zellhülle» zeigten, schützen sich krankheitserregende Stämme des Darmbakteriums Escherichia coli und solche der Gattung Yersinia vor der aggressiven Magensäure, indem sie A ­ nheftungsstoffe wie das Intimin nutzen. Unter sauren Bedingungen bindet das Intimin an die Bakterienzellwand und stabilisiert sie. Im Darm angekommen, dienen die Anheftungsstoffe dazu, sich an die Zellen der Darmschleimhaut anzuheften und einen Verbindungskanal herzustellen, durch den die durchfallerregenden Gifte in die Darmzellen gelangen. Quelle: IDW – Informationsdienst Wissenschaft Fleischfressende Pflanze mit Hang zu Vegi Der Wasserschlauch ist eine fleischfressende Pflanze, die kleine Wassertierchen blitzschnell in blasenförmige Fang­ organe einsaugt, wo sie verdaut werden. Wie andere fleischfressende Pflanzen auch, nutzt der Wasserschlauch die Beute als Quelle von Nährstoffen, v.  a. von Stickstoff. Oft finden sich aber auch Algen und Pollenkörner in den Fang­ organen der Wasserpflanze. Wie das Forscherteam um Marianne Koller-­Peroutka und Wolfram Adlassnig von der Universität Wien zeigen konnten, handelt es sich ­dabei nicht um wertlose Beifänge. Wasserschlauch-Pflanzen, die viele Algen und Pollenkörner gefangen hatten, wirkten kräftiger und bildeten mehr Biomasse. Die «ausgewogene Kost», so die Forscher, helfe dem Wasserschlauch auch Gewässer zu besiedeln, in denen Wassertierchen selten sind. Quelle: Bild der Wissenschaft

GESUNDHEITS-NEWS

Frieren steckt an Wir können uns in andere Menschen einfühlen; man spricht auch von Empathie. Dass dabei nicht nur unsere Seele mit andern mitschwingt, zeigten Forscher um Neil Harrison von der University of Sussex. Sie zeigten 36 Freiwilligen Videos von Händen von Personen, die ihre Hände entweder in Eiswasser oder in warmes Wasser hielten. Zur grossen Überraschung der Wissenschaftler sanken die Handtemperaturen der Versuchspersonen, wenn sie die Kaltwasser-Videos ansahen. Dabei nahm die Temperatur der linken Hand deutlicher ab als die der rechten. Der Temperaturabfall war bei jenen Versuchsteilnehmern am grössten, die sich in einem vorgängigen psychologischen Test als besonders empathisch erwiesen hatten. Beim Betrachten der Warmwasser-Videos veränderten sich die Handtemperaturen der Freiwilligen nicht. Quelle: scinexx.de


E. Zwicky AG informiert

Innovative Getreideprodukte spielten in der über 120-jährigen Geschichte der E. Zwicky AG stets eine grosse Rolle. Seit Kurzem bereichern zwei glutenfreie Mehlmischungen sowie vier schmackhafte Hirsotto-Gerichte die breite Produktepalette.

Genuss von Zwicky Qualität aus der Mühle Ein gutes Frühstück macht fit für den ganzen Tag. Doch was ist ein gutes Frühstück? Schmackhaft, gesund und nahrhaft sollte es sein – also möglichst wenig Zucker und Fette enthalten, dafür viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Vollwertige Kost eben. Müesli – Gesundheit auf dem Frühstücksteller Moderne, leckere Varianten von diversen Müesli hat die E. Zwicky AG entwickelt; die wichtigsten Zutaten werden mit dem von Prof. Kollath entwickelten, schonenden Verfahren hergestellt. Die Frühstücksmüesli von Zwicky gibt es in diversen Sorten mit Mischungen aus verschiedenen Getreidesorten, Nüssen, Mandeln, Trockenfrüchten, Beeren und weiteren feinen Zutaten. Zur genussvollen Abwechslung und für den individuellen Geschmack.

Hirse macht schön Hirseflocken sind nicht nur eine willkommene Zutat für feine Müesli, sie passen ebenso gut ins Joghurt oder zur Milch mit Früchten. Hirse gilt als das älteste Getreide der Welt und ist eine der mineralstoffreichsten Getreidesorten überhaupt. Hirse enthält viel Fluor, Phosphor, Ma­gnesium, Kalium und besonders viel Silizium und Eisen. Die Mineralien sorgen für gesunde Zähne, schöne Haare, ebenmäs­ sige Haut und starke Nägel. Hirseflocken gelten darum auch als Schönheitsmittel; zudem sind sie bekannt für ihre lang anhaltende sättigende Wirkung.

Auf Basis dieser Rohstoffe hat Zwicky neue, bekömmliche Produkte kreiert: Müesli Exotic Crunch glutenfrei, Müesli Power Crunch glutenfrei und Paniergold® Paniermehl glutenfrei.

Glutenfreie Mehlmischungen, Hirsotto, Müesli und Paniergold Glutenfreie Produkte werden auf Basis von Rohstoffen wie Mais, Reis, Hirse, Kartoffeln und Buchweizen hergestellt. Zwicky-Produkte erhalten Sie in Apotheken, Drogerien und im Reformhandel.

Weitere Produkte glutenfrei: • Basis Mehlmischung glutenfrei – für Brot, Biscuits und andere Backwaren. • Mehlmischung hell glutenfrei – für Kuchen, Guetzli, Pizza und anderes. • Hirsotto mit Tomaten, Hirsotto Casimir, Hirsotto mit Gemüse, Hirsotto mit Pilzen. Alle Hirsotto-Varianten sind glutenfrei und fixfertig gewürzt und können im Nu zubereitet werden. www.zwicky.ch

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Nr. 2 | März 2015

Rundum gesund

Patienten mit Schlafstörungen benutzen aus Angst vor Abhängigkeit oder Nebenwirkungen oft keine Schlafmittel. Eine individuelle Beratung sowie ein verantwortungsvoller Umgang mit den Präparaten können Wege sein, dieser Angst zu begegnen. Anise Mareng

Wieder gut schlafen

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Bewusster Umgang mit Schlafmitteln

Die Angst vor Nebenwirkungen hält Menschen mit Schlafstörungen davon ab, ein Schlafmittel einzunehmen.

Die Turmuhr schlägt ein Uhr früh. Schon wieder ist eine Stunde um, in der man wach gelegen ist, sich von der einen Seite zur anderen gewälzt und vergeblich auf den ersehnten Schlaf gewartet hat. Er will nicht kommen, weil Sorgen drücken, der Geist keine Ruhe gibt, man gestresst ist oder Schmerzen hat. Fast jede dritte Person in der Schweiz klagt über Schlaflosigkeit. Wenn der Schlaf zu kurz oder zu lang ist, zu häufig unterbrochen oder generell nicht als erholsam empfunden wird und er die Tagesbefindlichkeit beeinträchtigt, spricht man von Schlafstörungen. Treten sie mehr als dreimal pro Woche und länger als einen Monat auf, gelten sie als chronisch. 22

Schlaf ist ein lebensnotwendiger Prozess mit Regenerationsvorgängen in fast allen Organen. Er bedeutet für uns Menschen Erholung, Belebung, Erfrischung – auch Freiheit und Inspiration durch das Hinabsinken ins Unbewusste, ins Reich der Träume. Nach einer guten Nacht erwachen wir am Morgen ausgeruht und voller Energie. Schlaf scheint eine Selbstverständlichkeit zu sein. Bis er ausbleibt. Dann wird er zum Problem. Hemmschwelle Abhängigkeit und Nebenwirkungen Schlafstörungen beeinträchtigen die Lebensqualität stark. Betroffene fühlen sich schlapp, energielos und bei länger andauernden Schlafstörungen kann es auch zu depressiven Verstimmungen kommen. Da die Folgen oft gravierend sind, könnte man meinen, dass Betroffene schnell zu einem Schlafmittel greifen. Dem ist aber nicht so: Laut einer kürzlich erhobenen repräsentativen Umfrage in der Schweiz durch ein Meinungsforschungsinstitut geben zwar 47 Prozent der Befragten an, aufgrund von Schlafstörungen in ihrer Tagesbefindlichkeit beeinträchtigt zu sein, aber nur 10 Prozent benützen ein Schlafmittel. 52 Prozent hingegen erdulden die Schlaflosigkeit. Sie liegen oft lange wach und warten auf den Schlaf. Hört man sich in seinem eigenen Umfeld um, welche Assoziationen mit Schlafmitteln in Verbindung gebracht werden,

so fallen Begriffe wie Abhängigkeit, Nebenwirkungen, Missbrauchsgefahr. Auch wird oft eine durch das Schlafmittel ausgelöste Morgenmüdigkeit befürchtet, den sogenannten Hangover-Effekt. Auch in der erwähnten Umfrage sind dies die meistgenannten Gründe, auf die Einnahme eines Schlafmittels zu verzichten. Doch was ist tatsächlich dran an diesen Vorbehalten? • Abhängigkeit/Gewöhnung Manche rezeptpflichtige Schlafmittel können in der Tat abhängig machen. Bei diesen Präparaten kann es zudem dazu kommen, dass sich der Körper an die Wirkstoffe gewöhnt und man die Dosis erhöhen muss. Sinnvollerweise verwendet man demzufolge Präparate, die kein oder nur ein geringes körperliches Abhängigkeitspotenzial aufweisen. Solche Mittel sind meistens rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. • Morgenmüdigkeit/Hangover-Effekt Nach der Einnahme von gewissen Schlafmitteln kann sich am darauffolgenden Morgen eine Morgenmüdigkeit einstellen. Dazu kommt es, weil sich manche schlaffördernde Substanzen nur langsam im Körper abbauen. Darum ist es wichtig, sich über die Wirkdauer der Präparate zu informieren und Präparate mit Wirkstoffen zu bevorzugen, die sich in kurzer Zeit abbauen. • Schlafqualität Gerade abhängig machende Medikamente können langfristig die Struktur


des Schlafes beeinträchtigen und führen darüber hinaus oft einen Schlaf herbei, der wie eine Narkose erlebt wird. Hier ist es wichtig, Schlafmittel zu verwenden, die das natürliche Schlafprofil nicht oder nur unwesentlich verändern. Zudem sollten Schlafmittel nicht über längere Dauer benützt werden. Gemäss Ansicht der Befragten sollte das ideale Schlafmittel also in erster Linie nicht abhängig machen und keine Nebenwirkungen zeigen. Weiter soll es keine Morgenmüdigkeit erzeugen sowie ermöglichen, die ganze Nacht durchzuschlafen. Ein Antihistaminikum mit schlaffördernder Wirkung Hauptwirkstoff vieler Schlafmittel sind die Substanzen aus der Gruppe der Benzodiazepine. Diese sind bekannt für die unerwünschten Wirkungen wie Abhängigkeit und Missbrauch. Es gibt aber auch schlaffördernde Präparate, die ohne diese Substanzen auskommen. Vom Wirkstoff Diphenhydramin, einem Antihistaminikum, sind keine Fälle von körperlicher Abhängigkeit bekannt. Diphen-

hydramin HCI wurde ursprünglich als Antiallergikum eingesetzt. Auch in Sprays oder Salben gegen juckende Mückenstiche kommt es zum Einsatz. Im Zuge der ursprünglichen Anwendung wurde seine schlaffördernde Wirkung entdeckt. Hieraus ergab sich der heutige Einsatz als Schlafmittel. Antihistaminika hemmen den Einfluss des körpereigenen «Wachmachers» Histamin und verhelfen so zu einem natürlichen Schlaf. Die Wirkung von Diphenhydramin tritt in kurzer Zeit ein und baut sich innerhalb von etwa zwei bis sechs Stunden wieder ab. Nimmt man es kurz vor dem Zubettgehen ein und achtet auf eine ausreichende Schlafdauer, beeinträchtigt es das Aufwachen und die Leistungsfähigkeit am nächsten Tag in der Regel nicht. Auch die Gefahr einer psychischen Abhängigkeit ist im Vergleich zu rezeptpflichtigen Schlafmitteln gering. Diphenhydramin lässt sich gut bei akuten Schlafstörungen einsetzen, ohne dass Patienten die gemäss Umfrage häufig befürchteten Nebenwirkungen in Kauf nehmen müssen.

Tipps So können Sie guten Schlaf begünstigen: • Gewöhnen Sie sich regelmässige Schlafens­ zeiten an. • Halten Sie tagsüber kein Mittagsschläfchen. • Stellen Sie die Schlafzimmertemperatur auf für den Schlaf ideale 16 bis 18 Grad ein und benutzen Sie das Schlafzimmer nicht zum Fernsehen. • Trinken Sie abends weder Alkohol noch Kaffee – beides wirkt aufputschend. • Sorgen Sie vor dem Schlafengehen für Entspannung und Beruhigung. • Wenden Sie Entspannungsverfahren an wie progressive Muskelentspannung, autogenes Training, Yoga und Meditation.

Leichter einschlafen, besser durchschlafen.

Schlafen Sie manchmal schlecht ein oder wachen nachts auf? Dann sind Sie nicht alleine. Viele Menschen sind gelegentlich davon betroffen. Guter Schlaf ist jedoch ein Grundbedürfnis des Menschen und Voraussetzung für seine Leistungsfähigkeit. Benocten hilft Ihnen beim Ein- und Durchschlafen. Dank dem Wirkstoff Diphenhydramin wirkt es ca. 15–30 Minuten nach Einnahme. Sie erhalten Benocten als Tropfen oder als Tabletten rezeptfrei in Ihrer Apotheke. Für ausführliche Informationen lesen Sie bitte die Packungsbeilage.

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Der Unfall passierte vor rund 29 Jahren beim Fussballspiel. Ich war damals 18 Jahre jung und hatte meine Kreuzund Aussenbänder gerissen. Ich wurde umgehend operiert. Eine Woche später bekam ich starke Fieberschübe und die Ärzte diagnostizierten, dass ich eine Infektion (Staphylokokken-Bakterien) im operierten Knie habe. Ich erhielt starke Antibiotika und wurde sechs weitere Male operiert. Zwei Jahre später wurde dann eine starke Arthrose (Abbau des Knorpels) diagnostiziert. Mit 20 Jahren war ich aber noch zu jung, um an ein künstliches Gelenk zu denken.

Die extrazelluläre Matrix (ECM) Die ECM besteht - vereinfacht ausgedrückt – aus den Struktur- und Stützproteinen Kollagen und Elastin sowie aus Proteoglykanen, einer galertartigen Flüssigkeit. Diese wasserreiche, ionisierte MATRIX macht insgesamt ca. 20% unserer Körpermasse aus und verfügt über ein elektrisches Potential, welches die Interaktion, Diffusion und Ernährung des umgebenden Gewebes sicherstellt (u.a. Knorpel, Bänder, Sehnen, Haut).(1) Während meiner Arbeit in der pharmazeutischen Industrie begann ich mich dann intensiv mit dem Knorpelgewebe und dem Bindegewebe (Extrazelluläre Matrix) auseinander zu setzen. Mich interessierte insbesondere wie ich die Inhaltsstoffe des Knorpelgewebes und der extrazellulären Matrix in meine tägliche Ernährung integrieren kann. Ein Lebensmittelingenieur half mir in der Wahl der Inhaltsstoffe. Als Folge habe ich mir dann einen Ernährungscocktail in Form eines Pulvers zusammengemischt, der die spezifischen Inhaltsstoffe des Knorpels und Bindegewebes abdeckt. Diese komplette und spezifische Formulierung hat

meine Beweglichkeit und Lebensqualität verändert.

Sechs Bausteine meiner Ernährung:

Heute, 29 Jahre nach meinem Unfall habe ich immer noch eine hohe Beweglichkeit im linken Knie, treibe regelmässig Sport (Ski, Langlauf, Rad und Nordic Walking) und kräftige täglich während 5 Minuten meine Bein- und Rumpfmuskulatur.

•  Hochdosiertes, niedermolekulares Kollagenhydrolisat (mind. 10 g pro Tag) •  Spezifische Aminosäuren •  Chondroitin und Glukosamin in Sulfatform •  Natürliche Antioxidantien (Hagebutte, Melonenpulver mit einem hohen SOD Gehalt, Edelweiss, Enzian) •  Mineralstoffe Mangan, Kupfer, Chrom •  Vitamine C, D, E und Niacin

Mein Arzt ist jeweils erstaunt, wenn er auf mein Röntgenbild schaut und feststellt, wie stabil meine Entwicklung ist und wie wenig Schmerzen und Schwellungen ich vergleichsweise habe. Ich bin überzeugt, dass meine „Knorpelernährung“ sowie das gezielte Muskeltraining meinem Knie stark geholfen haben und auch meinen noch gesunden Gelenken gut tun.

Kontakt: R. Baer / infobaer@bluewin.ch (1) Quelle: Prof. Dr. med. A. Pischinger, Matrix and Matrix Regulation

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Nr. 2 | März 2015

Vista Dossier

Bewegung

Lenz in Sicht

Die Bewegungsfreude erwacht Im Winter neigen viele Menschen dazu, sich in der warmen Wohnung zu verkriechen. Jetzt ist der Frühling nicht mehr weit. Die Tage werden länger und die Lust kehrt zurück, raus in die Natur zu gehen. Mit allen für die Gesundheit positiven Folgen.  Dr. med. Markus Meier

Dossier-Übersicht

Bild: zVg

S. 25 – 27 Lenz in Sicht Die Bewegungsfreude erwacht S. 28 – 32 Clever fit werden Trainiere mässig, aber regelmässig S. 34 – 35 Gut ausgerüstet Funktional, atmungsaktiv, angepasst

Dr. med. Hanspeter Flury, Chefarzt und Ärztlicher Direktor, Klinik Schützen Rheinfelden.

Frohgelaunt aus dem Haus treten, die ersten wärmenden Sonnenstrahlen erhaschen, die frische Luft genüsslich durch die Nase einatmen und die aus dem Winterschlaf erwachende Natur mit allen Sinnen wahrnehmen: Darauf freuen sich viele Schweizerinnen und Schweizer, die genug vom Winter haben. Das ist verständlich und erst noch gesund, wenn man die länger werdenden Tage, das Sonnenlicht und die Wärme nutzt, sich mehr zu bewegen. Auswirkungen auf die Psyche Körperliche Aktivität im niedrigen Belastungsbereich genügt völlig, um nach dem langen Winter besser in Form zu kommen. Und es tut auch der Psyche

gut, dass wir uns weniger in der Wohnung verkriechen. Dr. med. Hanspeter Flury erklärt: «Wenn wir wieder mehr aus dem Haus gehen, nehmen wir die Welt anders wahr, freuen uns an den Zeichen des Frühlings, geniessen das hellere Licht, die warmen Sonnenstrahlen und die laue Luft und fühlen uns als Teil der erwachenden Natur. Wenn wir uns bewegen, erleben wir uns als aktiv und leistungsfähig, wir entspannen und bauen Stress ab. All dies tut unserer Seele gut.» Doch auch im Körper passiert und verändert sich einiges. «Medizinisch gesehen hält regelmässige Bewegung körperlich gesund und steigert Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination und damit die körperliche

S. 36 – 37 Gut zu wissen Hilfreiches rund um die Fitness

Fitness ganz breit. Bewegung und Tageslicht-Exposition beeinflussen über das sogenannte neuro-endokrine System auch unsere Psyche und unser ­vegetatives Nervensystem. Sie entspannen und wirken nachweislich anti­ depressiv», sagt Dr. Flury. Eine Meta-Analyse, eine umfangreiche Auswertung von über tausend Studien mit mehr als 100 000 Patienten, hatte 2013 sogar gezeigt, dass Sport ähnlich gut wirkt wie Antidepressiva. Die Schlussfolgerung der Forscher: Wenn sich Depressive aufraffen können, Sport zu treiben, bessere sich ihr Leiden etwa gleich

Fortsetzung auf Seite 26

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Bild: © Petair, Fotolia.com

Fortsetzung von Seite 25

Bald ist es wieder Zeit, das Velo fit und fahrbereit für den Frühling zu machen.

gut wie mit Psychotherapie oder Medi­ kamenten, aber natürlich ohne Neben­ wirkungen – Sportunfälle und Überbe­ lastungen einmal ausgeschlossen. Körperliches Training und gesundes Es­ sen heben generell die Stimmung. Das zeigte eine Umfrage bei über 180 000 Amerikanern: Menschen, die regelmässig Sport treiben und täglich frische Früchte und Gemüse essen, fühlen sich im Durchschnitt ausgeglichener und fröh­ licher als jene, die das nicht tun. Beson­ ders positiv fällt dieser Effekt von Sport und gesundem Essen offenbar bei Menschen mit einem niedrigen Ein­ kommen aus. Auch Ängste gehen zurück Mit einem regelmässigen halbstündigen Training lassen sich beispielsweise auch die Ängste von chronisch Kranken deut­ lich reduzieren. Ob Walking, Aerobic oder Krafttraining spielt dabei keine Rolle. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Auswertung von 40 Studien mit etwa 3000 Patienten, die an Krebs, Herzpro­ blemen oder Rheuma litten. Bewegung hat aber auch eine präven­ tive Wirkung auf die Psyche. Dr. Flury: «Namentlich auf beginnende Depres­ sionen, Angstkrankheiten, Schlafstörun­ gen, Verspannungen und Schmerzen sowie andere Stress-Folgekrankheiten 26

wirkt körperliche Aktivität günstig, also symptomabbauend. Und sie wirkt sogar vorbeugend, verhindert also derartige Symptome, indem sie Stress abbaut und die Lebenszufriedenheit und Le­ bensqualität erhöht.» Alles eine Frage der Motivation? Um den guten Vorsatz nach mehr ge­ sunder Bewegung in die Tat umzuset­ zen, braucht es realistische Ziele. Wer zu hohen Zielen nachrennt, wird bald ein­ mal frustriert sein, weil er das Gefühl hat, es gehe nicht vorwärts. Dies führt meis­ tens zum Scheitern. Deshalb braucht es zu Beginn eine gute Beratung: medizi­ nisch zum Beispiel durch den Hausarzt, bewegungs- und trainingstechnisch durch einen Fitness- und Wellness-Trainer (siehe Artikel auf Seite 28). Wichtig und motivierend ist auch die so­ ziale Komponente. Es lohnt sich, wenn man körperliche Aktivitäten nicht alleine, sondern zu zweit oder in Gruppen macht. «Es gelingt einfacher, Aktivitäten gemeinsam mit anderen Menschen zu planen und dann auch regelmässig durchzuführen. Denn zu Beginn braucht es oft einiges, um eine gewisse anfäng­ liche Trägheit zu überwinden, regel­ mässig etwas zu unternehmen und in Schwung zu kommen. Gemeinsame Ak­ tivitäten machen mehr Spass, weil man

sich dabei gegenseitig anspornen und unterstützen, aber auch in Gesprächen austauschen, soziale Kontakte pflegen und sogar Freundschaften aufbauen kann. So bleibt man leichter dabei und hat erst noch mehr davon», ist Psychia­ ter Dr. Flury überzeugt. Sport, auch wenn es kalt ist Die US-Fitness-Expertin Kara Smith prägte einen Satz, der es auf den Punkt bringt. Sie sagte: «Kaltes Wetter ist dann am gefährlichsten für die Gesundheit, wenn es einen vom Sport abhält.» Ihre Tipps sind auch für die Übergangszeit vor dem Frühling empfehlenswert: Mütze, Handschuhe, warme Socken und gutes Schuhwerk halten die empfindlichsten Körperteile warm und trocken. Einen Schal braucht es wohl nicht mehr und die Textilien dürfen natürlich leichter und dünner sein als im Winter. Schicht­ weise Kleidung, innen synthetisch, um die Haut vom Schweiss zu befreien, der einen durch die Verdunstungskälte zum Frösteln bringt. Dann Wolle oder Vlies zur Isolation und aussen atmungsaktiv aber trotzdem wasserdicht. Das hat sich bewährt. Genauso wie im Winter gilt auch im Frühling, dass man auf Warnsignale des Körpers achten sollte. Wenn man bei­ spielsweise erkältet ist und schon bei


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Nr. 2 | März 2015

Bewegung

geringer körperlicher Aktivität Atemnot verspürt, ist es ratsam, einen Arzt zu kontaktieren. Grund: Der Herzmuskel könnte entzündet und dadurch ge­ schwächt sein. Auch Herzrhythmusstö­ rungen wie Herzrasen und Herzstolpern zeigen eine Gefahr an. Experten raten deshalb, bei Erkältungen und grippalen Infekten in jedem Fall auf körperliche Anstrengungen zu verzichten, um das Herz zu schonen. Plädoyer für mehr Bewegung Dass es in den Industrienationen immer mehr übergewichtige Menschen gibt, ist unbestritten. Die Experten streiten sich aber, wie man dieses Problem am bes­ ten angehen sollte. Ein Mangel an Fitness schade der Gesundheit mehr als zu viel Fett am Körper, sagt beispielsweise der Sportmediziner Dr. med. Richard Weiler

aus London, der als Klubarzt den be­ kannten Fussballverein West Ham Uni­ ted betreut. Gemäss Weiler seien die Ex­ perten für öffentliche Gesundheit und Prävention zu sehr darauf fixiert, Überge­ wicht zu bekämpfen. Das sei der falsche Ansatz. Bewegung verbessere die Ge­ sundheit selbst dann, wenn man dabei nicht abnehme, so der Sportarzt. Aktu­ elle Studien bestätigen seine Ansichten. Speziell motivierend sind die Aussagen, die Prof. Michael H. Schoenberg, Ärztli­ cher Direktor des Rotkreuzklinikums in München, an einer Fachtagung gemacht hat. Wer an sechs Tagen pro Woche je eine Viertelstunde Sport treibe, während zwölf Jahren, könne seine Lebenserwar­ tung statistisch gesehen um drei Jahre steigern. Jede Stunde Sport verlängert das Leben also um mehr als einen Tag. Packen wir’s an!

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Clever fit werden

Trainiere mässig, aber regelmässig

Bilder: zVg

Was tun, wenn der Entschluss gereift ist, sich – endlich – mehr zu bewegen? Mit welcher Sportart beginnen? Wann und wie? Aus ihrem reichen Erfahrungsschatz geben zwei Fitness-Profis Tipps, wie aus Vorsätzen Erfolge werden.  Jürg Lendenmann

Jasmin Spring ist selbstständige Personaltrainerin und Gesundheitsmanagerin, Projektleiterin Midnight Sports und Dozentin an der Swissprävensana. www.spring-workout.com

«Der Mensch ist von Natur aus ein Be­ wegungsnaturell», sagt Personaltraine­ rin Jasmin Spring. «Zudem funktioniert unser Körper so, dass wir über die Be­ wegung Stress abbauen können.» All­ tagsstress abbauen zu wollen ist nur ei­ ner von vielen Beweggründen, sich mehr bewegen zu wollen. «Die meisten Personen, die mit einem Training begin­ 28

Fritz Bebie, eidg. dipl. Turn- und Sportlehrer, ehemaliger Spitzensportler und Hochschulsportlehrer, ist heute Privattrainer und Fitness-/Wellness-Berater. www.bebiesbalance.ch

nen, möchten gesund oder fit werden – oder bleiben», sagt der ehemalige Spitzensportler Fritz Bebie. Auch das Be­ dürfnis, soziale Kontakte knüpfen zu können oder der Wunsch nach einer besseren Figur könne den Anstoss ge­ ben, sich nach einem Bewegungsan­ gebot umzuschauen. Worauf ist bei der Wahl einer Sportart zu achten?

Nicht von null auf hundert «Wer wirklich Erfolg haben möchte, muss regelmässig trainieren», erklärt Spring. «Dazu gehört auch, dass man Spass daran hat. Ein typischer Anfänger­ fehler ist, dass manche zu schnell zu viel wollen und dann enttäuscht aufgeben.» Auch Bebie warnt davor, gleich von null auf hundert zu wollen. Beide Fitness-


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Nr. 2 | März 2015

Bewegung

Profis sind sich einig: Auf eine Sportart gilt es sich vorzubereiten. «Zuerst sollte man ein Basistraining machen, der Sport kommt später», sagt B ­ ebie und erklärt, wie Bewegung mit dem PizzaModell in den Alltag integriert werden kann (siehe Seite 36). Zum Aufbau, so Jasmin Spring, eigne sich auch ein allgemeines Fitnesstraining, in das allmählich Elemente der ge-

Das Fitnesstraining sollte immer als Basis für jede Sportart, als Ausgleich zum Alltag oder zu einseitigen sportlichen Belastungen gesehen werden.

Ob allein oder mit Gleichgesinnten: Um fit zu werden oder zu bleiben braucht es eine Ausdauersportart.

Training nicht zu viel Zeit beansprucht und dass bei einem Paar beide ihre sportlichen Aktivitäten koordinieren.»

Jasmin Spring

wünschten Sportart eingebunden werden. Eine gute Fitness schütze zudem vor Verletzungen und Unfällen. «Wichtig in der Anfangsphase ist zudem, zuerst den Umfang der Aktivität zu steigern und erst nachher deren Intensität», rät Bebie. Spring findet es zudem optimal, sich komplexe Bewegungsabläufe gleich zu Beginn von einem Trainer oder Coach beibringen zu lassen, denn falsch eingeübte Abläufe bringe man kaum mehr weg. Unter kompetenter Anleitung können auch Art und Ausmass der für eine Sportart spezifischen Dehnungs- und Lockerungsübungen erlernt werden. Bebie: «Damit das Training nicht bald wieder aufgegeben wird, sollte darauf geachtet werden, dass der Weg zum

Wer die Wahl hat … soll richtig wählen Welche Sportarten auch immer gewählt werden: «Eine der Aktivitäten muss eine Ausdauersportart sein, da damit HerzKreislauf-Erkrankungen gezielt vorgebeugt werden kann», sagen beide. «Für Anfänger oder Wiedereinsteiger eignet sich Laufen in irgendeiner Form wie Walking, Wandern, Jogging», fügt Bebie an, «aber auch Aquafit, Fitnesstraining, Vitaparcours, Tischtennis, Beachvolleyball …». Jüngere wählen in der Regel andere Sportarten als Ältere. Spring: «Ist man jung, möchte man den Körper kennenlernen, ihn spüren, seine Grenzen ausloten und sich mit Gleichaltrigen messen. Auch der Austausch mit anderen ist in diesem Alter sehr wichtig.» Bebie: «Die Jungen sind bereit, mehr Risiko einzugehen und wäh-

len eher eine der vielen Trendsportarten wie Freeskiing, Skysurfing, Paintball und Parcours. Einstige Trendsportarten wie Beach-Volleyball und Snowboarden haben sich etablieren können.» Was Ältere beachten sollten Mit zunehmendem Alter tritt der Gesundheitsaspekt in den Vordergrund. «Die Fähigkeiten des Körpers wie Beweglichkeit, Koordination und Kraft nehmen stetig ab», so Spring. «Um dieser Degeneration entgegenzuwirken, empfiehlt es sich, regelmässig ein dosiertes, geführtes Training auszuüben, das Mobilität, Stabilität, Koordination und Kraft beinhalt – neben anderen Freizeitaktivitäten. Die Freizeitaktivitäten sollten je nach Verfassung ausgewählt werden. Bei bereits bestehenden Gelenkbeschwerden sollte auf gelenkschonende Aktivi-

Fortsetzung auf Seite 30

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lassen. «Für Wiedereinsteiger wichtig ist es, nicht an jugendliche Höchstleistungen anknüpfen zu wollen», warnt Bebie. Beide Profis betonen, wie entscheidend die Rehabilitationsphase mit Physiotherapie nach einem Unfall ist. An sie anschlies­sen sollte ein gezielter und auf die gewünschte Sportart ausgerichteter Aufbau der Fitness (Muskeltraining, Beweglichkeitstraining).

Gesunde Ernährung ist die Basis für Fitness und sportliche Leistungen.

Fortsetzung von Seite 29

täten, wie zum Beispiel Schwimmen oder Aquatraining zurückgegriffen werden.» Weitere geeignete Angebote für ältere Sporttreibende sind u. a. Gymnastik, Qigong, Taiji, Tanzen, Wandern und Yoga (siehe auch Tabelle auf Seite 32). «Beim Älterwerden ist es enorm wichtig, sich vor dem Sport gezielt aufzuwärmen», betont Bebie. «Und nach der sportlichen Tätigkeit sollte man ein Cool Down machen, ein Herunterfahren, sowie Stretching. Wer an Verschleisserscheinungen der Kniegelenke leidet, sollte auf Stop-and-Go-Sportarten wie Tennis oder Squash verzichten. Zudem sollte Übergewicht abgebaut werden. Selbst ein Gewichtsverlust von ‹nur› zwei Kilos reduziert die Belastung der Gelenke entscheidend. Ein normales Gewicht hilft, späteren Hüft- und Kniegelenkschäden vorzubeugen.» Wer krank sei, einen Unfall gehabt habe oder nach 40 (wieder) mit Sport beginnen möchte, sollte sich ärztlich beraten 30

Sport heisst auch Gemeinschaft Leute, denen soziale Kontakte wichtig sind, würden eher zu Teamsportarten oder Angeboten neigen, die in einer Gruppe unterrichtet werden. «Doch auch beim Velofahren, Klettern usw., die alleine ausgeübt werden können, besteht die Möglichkeit, den Sport mit Gleichgesinnten zu betreiben», weist Spring hin. «Wer allerdings in einer Ausdauersportart in seinem Puls trainieren will», so Bebie, «tut dies in der Regel alleine.» Doch was tun, wenn trotz richtigem Aufbau und einem ideal passenden Sport die Motivation nachlässt? Die beiden Fitness-Profis haben hilfreiche Tipps parat (siehe Tipps-Kasten rechts). «Die Ernährung ist das A und O» Sowohl Spring wie Bebie weisen mit Nachdruck darauf hin, wie wichtig die Ernährung beim Sport ist. Spring: «Die Ernährung ist das A und O. Nur wenn der Körper richtig versorgt wird, ist er leistungsfähig.» Manche Leute versuchten mit Sport wettzumachen, was sie bei der Ernährung versäumten: «Das funktioniert nicht.» Hilfreich sei, sich mit frischen Lebensmitteln in hoher Qualität Um gesund zu bleiben braucht es mehr Bewegung, und diese muss in den Alltag integriert werden. Fritz Bebie

zu ernähren, ungesunde Zusatzstoffe zu vermeiden, auf gesunde Fette und Öle achten sowie auf verarbeitete Lebensmittel möglichst verzichten. Bebie: «Bewegung und Ernährung ist wie ein linker und rechter Schuh, beides be-


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dingt sich gegenseitig. Wichtig ist, dass die Energiebilanz stimmt. Auch sollte man auf die Magenverweildauer achten: Während gekochter Fisch, weiche Eier, Reis, Weissbrot und Kartoffelstock ein bis zwei Stunden zum Verstoffwechseln brauchen, verweilen Brathuhn, Salat und Peperoni vier bis sieben Stunden im Magen.» Erholung als Schlüsselelement «Das Training ist nur so viel wert wie die nachfolgende Erholung.» Diesen Satz hätte er schon vor Langem geprägt, sagt Bebie. «Bei der Bewegung im Alltag ist die Erholung der Schlaf. Nach einem sportlichen Training braucht es nicht nur das Cool Down, sondern auch, dass man sich bis zum nächsten Termin ausreichend Zeit lässt. Eine gute Trainingsplanung bezieht auch die regenerativen Massnahmen ein. Dazu gehören sowohl die aktive Erholung mit sportart­spezifischen Lockerungsübungen und Stretching wie auch die passive Erholung, zu der Entspannungsmassagen, Sauna oder Bäder zählen.» Auch Spring betont, dass Training und Erholung eine Einheit bildeten: «Der Körper plant nach einer Belastung eine Reserve ein, damit er das nächste Mal auf diese Belastung vorbereitet ist. Diese Superkompensation ist das, was den Trainingserfolg ausmacht. Da Training auch physischen und meist auch psychischen Stress bedeutet, muss es mit den anderen Belastungen im Alltag abgestimmt werden.» Was Jasmin Spring Ihnen ans Herz legt «Ich würde gerne auf den Unterschied zwischen Fitnesstraining und Sport eingehen. Sport ist etwas, das betrieben wird, um sich auf seiner Stufe zu messen und gewisse Ergebnisse zu erzielen. Selbst wenn es sich dabei vielleicht nur um ein Freundschaftsspiel handelt, ist es das Ziel, einen Gewinner und einen Verlierer zu bestimmen. Ab einem bestimmten Level oder Leistungsgrad n­ehmen Sportler und Sportlerinnen gewisse Risiken und langfristige Verschleisserscheinungen in Kauf. Beim Fitnesstraining geht es immer um dosierte und gesundheitsorientierte Leistungserhaltung oder Leistungsverbesse-

Bewegung

rung. Höchste Priorität hat dabei die Gesundheit und der Anspruch, sich nicht zu verletzen. Das Fitnesstraining sollte immer als Basis für jede Sportart, als Ausgleich zum Alltag oder zu einseitigen sportlichen Belastungen gesehen werden. Bei Spitzensportlern ist das Training neben der eigentlichen Sportart die Grundvoraussetzung für sportliche Höchstleistungen und nimmt einen grossen Teil des Alltags eines Sportlers ein. Nur Breitensportler stellen sich nach einer einjährigen Pause ohne Vorbereitung auf die Skis und sind dann verwundert, wenn sie sich dabei im dümmsten Fall eine Verletzung zuziehen.»

es aber mehr Bewegung, und diese muss in den Alltag integriert werden. Beispielsweise erlaubt es das Gespräch beim Telefonieren mit schnurlosen Geräten sehr oft, während des Sprechens herumzugehen. Und bestimmt lässt sich ein Teil des Arbeits- oder Einkaufsweges gehend statt fahrend zurücklegen. Die Bewegung ist eines von sieben Elementen, die fürs Wohlbefinden zentral sind. Ich habe sie in meinem Pizza-­ Modell (siehe Seite36), das alle einfach umsetzen können. Sie sind die Pflicht, Sport ist die Kür. Zudem hilft nur etwas, was man regelmässig ausübt.»

Fritz Bebies Kernbotschaft «Es braucht nicht Sport, um glücklich zu werden. Um gesund zu bleiben braucht

Fortsetzung auf Seite 32

Tipps Wichtige Motivationsspritzen Jasmin Spring: • Das Ziel und seine Umsetzung genau definieren. (Was, warum, wie, bis wann?) • Das Ziel mit einem Bild oder einem Zitat visualisieren und dieses so platzieren, dass man die Botschaft häufig wahrnimmt. • Einen Trainingspartner suchen, z. B. via die App Spontanacts. • Einen Coach zu Hilfe nehmen. • Sich mit Gleichgesinnten auf einer Social-Media-Plattform austauschen. Fritz Bebie: • Eine Pause machen und sich dann ein Ziel setzen, das erreichbar ist. • Die Sportart wechseln. • Einen neuen Ausrüstungsgegenstand kaufen. • Das Training mit einer Ausgleichssportart abwechslungsreicher gestalten.

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Vista Plus 

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Auf www.vistaonline.ch unter der Rubrik «Vista Plus» finden Sie eine ausführlichere Tabelle mit beliebten Sportarten.

Fortsetzung von Seite 31

Beliebte Sportarten

1 2

Sportart

Ausdauertraining

Koordination

Kalorienverbrauch1

Aerobic

++

+++

+++

Gruppen

Aqua-Fitness

++

+

+

Gruppen, gelenkschonend

Badminton

++

++

++

348

Basketball

++

++

++

848

Bergwandern

++

+

+

129

Eishockey

+++

++

++

1426

Unfallrisiko2

Bemerkungen

Teamsportart

Teamsportart

Eislaufen

+++

+++

+++

Fitnesstraining

++

++

++

Fussball

++

++

++

Gymnastik, Turnen

+

+++

+++

Handball

+++

++

++

656

Inlineskating

+++

++

++

726

Jogging, Laufen

+++

++

++

89

Kampfsportarten

+

+++

+++

323

Klettern, Bergsteigen

++

+++

+++

Leichtathletik

+ bis +++

+++

+++

Nordic Walking

+++

++

++

Gruppen, gelenkschonend

Pilates

(+)

+++

+++

Gruppen, fördert Beweglichkeit

Qigong

0

+++

+++

Gruppen, entspannend, gelenkschonend

Radfahren, Mountainbiken

+++

++

++

173

Reiten, Pferdesport

+

++

++

354

Rudern

+++

++

++

Schwimmen

+++

++

++

161

Gelenkschonend: (Rücken-)Crawl

Segeln, Bootfahren

0

++

++

255

Soziale Kontakte

Skifahren

+

++

++

461

Skilanglauf

+++

+++

+++

257

Snowboardfahren

++

++

++

677

Squash

++

+++

+++

648

Tanzen

++(+)

+++

+++

Soziale Kontakte

Taiji

0

+++

+++

Entspannend, gelenkschonend

Tennis

++

+++

+++

Tischtennis

++

+++

+++

Uni-, Land-, Rollhockey

+++

++

++

784

Teamsportart

Volleyball

++

++

++

520

Teamsportart

Wandern

++

+

+

Gruppen, gelenkschonend,

Yoga

0

+++

+++

Gruppen, entspannend, gelenkschonend, fördert Beweglichkeit

Mittlere Intensität Freizeitsport. Unfälle pro Mio. ausgeübte Stunden, 2002–2006.

32

Gruppen 1798

Teamsportart Gruppen, fördert Beweglichkeit Teamsportart

Gruppen, stärkt Selbstvertrauen Gruppen

242

Gelenkschonend v. a. klassisch

325

Quellen: Bundesamt für Unfallverhütung, Kalorienverbrauch: www.fitrechner.de, www.sportjobs.ch, Interviewpartner


rn tle ! r po en n S fohl o V p em

Interview mit:

Nationalmannschaft XC, Elite Frauen Cross Country

Chinesisches Wissen in Schweizer Qualität. Chinesisches Heilwissen, asiatische Kräuter mit Schweizer Qualität: Die CH’i Energy Produktlinie löst Blockadenin den Meridianen und stärkt so den Muskelenergiefluss bei Bewegung, Sport und Erholung. Chi steht in der traditionellen chinesischen Methode für die Lebensenergie. Die Gesundheit hängt massgeblich vom freien Fluss des Chi in den Meridianen – den Energieleitbahnen ab. Altes Heilwissen in Schweizer Qualität basierend auf jahrtausendealtem östlichen Heilwissen wurden zusammen mit führenden Schweizer TCM-Experten die CH’i EnergyProdukte entwickelt. Ihr Ziel ist es, Chi-Blockaden zu lösen und den freien Fluss der Lebensenergie zu fördern. Die einzigartigen Kräuterformulierungen aus dem reichen Schatz der traditionell chinesischen Methode haben tiefgehende Fähigkeiten: Sie wirken in ihrer Gesamtheit, nicht nur oberflächlich. Vielmehr lösen sie die tiefliegenden Chi-Blockaden in den Meridianen und bringen die Energie wieder zum Fliessen. Die eingesetzten Kräuter werden aus China importiert, in der Schweiz einem strengen Analyseverfahren unterzogen und danach unter pharmazeutischen Bedingungen verarbeitet. CH'i Energy Produkte ziehen schnell in die Haut ein und verleihen ein erfrischendes Gefühl auf der Haut.

Welche Vorteile haben für Sie die CH’i Energy Produkte? Corina Gantenbein (C.G.): Bei den CH’i Energy Produkten bildet sich auf der Haut keinen klebrigen Film somit kann die Haut frei atmen. Zudem kann ich die Produkte bei warmen, wie auch kalten Aussentemperaturen an den Rennen einsetzen, da es mich bei Hitze erfrischt und bei Kälte wärmt. Was für Erfahrungen haben Sie nach dem Einreiben mit den CH’i Energy Produkten gemacht? (C.G.): Ich kann mich gleich nach dem Einreiben anziehen, ohne dass meine Kleidung kleben bleibt und spüre sofort die wohltuende Wirkung der Kräutermischung. Vor den Rennen erhöht es meine Spannkraft und nach den Rennen hilft es, mich so schnell als möglich zu regenerieren, was für mich das A und O ist, um mich von Rennen zu Rennen auch steigern zu können.

Das Wirkprinzip besteht darin, den Energiefluss im Körper zu fördern. Die Produkte können vielseitig angewendet werden: • zum Entspannen und Lockern von Muskeln und Gliedern • zum Erhöhen der Spannkraft und zum Beleben des Körpers vor dem Sport • zur schnelleren Regeneration nach dem Sport oder sonstigen körperlichen Anstrengungen Einfach anzuwenden Die CH’i Energy Produkte werden nach Bedarf auf die gewünschten Stellen wie Rücken, Nacken, Schultern, Arme, Ellbogen, Beine, Knie oder Füsse gegeben und leicht einmassiert. Nach dem Einmassieren ist sofort eine Erfrischung spürbar. Die CH’i Energy Produkte sind in Apotheken und Drogerien erhältlich sowie bei Ihrem Therapeuten oder unter

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Gut ausgerüstet

Funktional, atmungsaktiv, angepasst

Kleider und Schuhe können es einem enorm erleichtern, Sport zu treiben. Oder auch erschweren, wenn sie sehr alt oder nicht funktional sind. Auf was es ankommt und worauf bei einem Kauf zu achten ist, verrät Markus Ryffel, der ehemalige Spitzenläufer.  Katharina Schwab

Bilder: zVg

Schichten sind meist optimal», so Ryffel. Auf der Haut eine Funktionsunterwäsche, darüber ein langarmiges Shirt aus atmungsaktiver Kunstfaser und eine wettertaugliche Jacke mit feuchtigkeitsabweisenden Membranen. Dank den kleinen Poren perlten die Regentropfen ab, trotzdem könne der Schweiss nach aussen transportiert werden und verdampfen.

Markus Ryffel, Silbermedaillengewinner über 5000 Meter an den Olympischen Sommerspielen 1984 in Los Angeles, Geschäftsführer von Ryffel Running.

Wer in letzter Zeit Zuschauer oder auch Teilnehmer eines Volkslaufs wie dem Greifenseelauf oder dem Grand Prix von Bern war, rieb sich wohl vor lauter Farben erstaunt die Augen. Bunt, bunter wenn nicht gar neon – so kleiden sich Hobbysportler und Hobbyläufer zurzeit am liebsten. Aber was genau hat es mit den Farben auf sich? Und was kann eine neue Sportausrüstung bewirken? Die Zwiebel, das Vorbild Gerade leuchtende Farben, die momentan stark in Mode sind, wirken stark auf die Psyche. Zudem sind sie in den dunklen Monaten umso wichtiger, dass man von anderen frühzeitig gesehen wird. Aber es sind nicht nur die Farben, die nach einer 34

neuen Sportausrüstung schreien, sondern auch die Funktionalität. Denn die hoch funktionalen Stoffe können heute weit mehr, als gut aussehen und Schweiss aufnehmen. Die Textilindustrie mischt beispielsweise klassische Stoffe mit synthetischen, damit die Schweissabsorption und Luftdurchlässigkeit gerade bei schweisstreibenden Sportarten einwandfrei funktioniert, sodass der Körper kühlen kann. Markus Ryffel, Geschäftsführer von Ryffel Running, ist begeistert von den neuen Materialien und ihren Möglichkeiten. Er empfiehlt grundsätzlich das Zwiebelschalenprinzip: Mehrere dünne Lagen, damit der Schweiss verdunsten kann und die Luft zwischen den Lagen den Körper gegen die Kälte isoliert. «Drei

Die Kälte, keine Ausrede mehr Für die weniger kälteempfindlichen Beine genügten gemäss Ryffel eine lange, enge Hose aus Funktionsmaterial, sogenannte Tights. Wer dann noch friere, könne eine dünne, wasserabweisende Regenhose darüber anziehen. Egal ob Winter oder Sommer – eine Kopfbedeckung ist immer angesagt. Sie sei zwar bei vielen unbeliebt, aber gerade bei Kälte unverzichtbar, so Ryffel: «Über den Kopf verlieren wir einen Grossteil unserer Körperwärme. Und wenn der Kopf auskühlt, steigt die Erkältungsgefahr massiv an.» Im Sommer schützt die Kopfbedeckung vor allem vor der direkten Sonneneinstrahlung. Handschuhe hingegen sind vor allem da, um die Finger vor Kälte, wenn nicht gar vor Erfrierungen zu schützen. «Zusätzlich können sie einen auch vor Verletzungen schützen, wenn man einmal ausrutscht und hinfällt», sagt Ryffel. Sowohl bei der Kopfbedeckung wie auch bei den Handschuhen seien atmungsaktive Materialien gefragt. «Mit dieser


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n ke n he i e ot ger A p ro In d D un

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Bewegung

Ausrüstung muss sich niemand mehr vor der Kälte fürchten», sagt Ryffel. Aber auch bei solchen funktionalen Kleidern sei es wichtig, unmittelbar nach dem Training frische trockene Kleider anzuziehen, ansonsten riskiere man eine Erkältung. Zudem betont Markus Ryffel, dass man sich nicht zu warm ankleiden sollte. Beim Joggen steige die Körpertemperatur nach wenigen Laufminuten enorm an – «deshalb bevorzuge ich es, in den ersten zehn Minuten ein wenig zu frösteln, dann bin ich richtig angezogen». Der Schuh, der allein nicht reicht Genauso wichtig wenn nicht wichtiger sind die geeigneten Schuhe. Je nach Sportart und Unterlage braucht es ganz unterschiedliche Sportschuhe. So sind beispielsweise beim Fitness eher weiche gefragt, während bei Hallensportarten wie Volleyball oder Unihockey eher stabile Schuhe mit gutem Griff und Halt angezeigt sind. Wer neue Laufschuhe braucht, sollte sich genügend Zeit nehmen. «Und den alten Laufschuh nicht vergessen», so Ryffel, «denn dieser sagt einem kompetenten Verkäufer bereits sehr viel über den Laufstil und den Fuss des Kunden.» Ist einer ein Mittelfussläufer? Knickt er nach innen oder aussen? Wie sieht der Fuss barfuss aus? Läuft er eher kürzere Strecken oder bevorzugt er Halbmarathon? Das alles und noch viel mehr werde bei der Beratung für neue Schuhe miteinbezogen. Allerdings könne auch

ein ausgezeichneter neuer Schuh nicht alles beheben. «Wenn es dem Kunden an Muskelkraft fehlt oder er sich einen ungeeigneten Laufstil angewöhnt hat, empfehle ich ihm regelmässiges Krafttraining und die Teilnahme an einem Running-Workshop. Denn Laufen ist keine primitive Angelegenheit.»

«Ein Indianer kennt keinen Schmerz!»

Das Neue, die Belohnung Ob bei Kleidung oder Schuhen – kommt es nun auf die Marke an? «Alle Markenhersteller bieten Eigenheiten, mit minimen Unterschieden. Manche Menschen bevorzugen den Nike-Swoosh oder die drei Adidas-Streifen, das hängt vom Geschmack ab, aber auch von den Erfahrungen, die man mit den entsprechenden Marken gemacht hat», sagt Ryffel. Und was bringt das alles? «Neue Schuhe dienen als Verletzungsprophylaxe und neue Kleider sind neben der hohen Funktionalität der heutigen Ausrüstung für mich immer wieder eine Motivationshilfe, mehr Sport zu treiben. Das beobachte ich auch bei unseren Kunden. Plötzlich macht es sogar Freude, bei widrigen Wetterverhältnissen raus zu gehen. Es ist eine Art der Belohnung.»

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Gut zu wissen

Hilfreiches rund um die Fitness

Auf dieser Doppelseite stellen wir Ihnen viele nützliche Links, Adressen, Buchtipps und Zitate von interessanten Menschen zur Verfügung – damit Sie Ihre Fitness-Vorsätze im neuen Jahr erfolgreich umsetzen können.

«vitaparcours»

Buchtipp

Rund 500 kostenlose «vitaparcours» gibt es in der Schweiz. Ein Normalparcours ist im Durchschnitt 2,347 km lang, hat eine Steigung von 59 m mit einer mittleren Steilheit von 5% und kommt auf 2,934 Leistungskilometer. Er umfasst verschiedene Übungen für Beweglichkeit, Geschicklichkeit, Kraft und Ausdauer.

Fit im Alltag. Fritz Bebie, K-Tipp-Ratgeber, 2002, ISBN 978-3-907599-05-1

Eine ausführliche Beschreibung findet sich auf: www.zurichvitaparcours.ch

So bringen Sie mehr Bewegung ins Leben: Bei der Arbeit, zu Hause, in der Freizeit. Mit vielen Übungen und Tipps fürs Training.

• Broschüren können bezogen werden via Tel. 026 430 06 06 • Gratis-App: «Zurich vitaparcours»

Aufwärmen, Dehnen Für jede Sportart gibt es spezielle Aufwärm- und StretchingÜbungen. Es sollen jene Muskelgruppen maximal vor­ bereitet bzw. wieder entspannt werden, die beim Ausüben des Sports intensiv beansprucht sind. Unter den folgenden Links finden sich neben umfangreichen Informationen zum Thema auch Übungssammlungen, die heruntergeladen werden können:

Vista Plus 

>

Auf www.vistaonline.ch unter der Rubrik «Vista Plus» finden Sie ein PDF mit allen Übungen zum Downloaden.

Helsana-Trails An über 120 Standorten gibt es bereits über 360 signa­lisierte Laufstrecken. Die Rundkurse sind ideal zum Joggen, Walken oder Spazieren. Hinweistafeln auf der Strecke informieren über die richtige Technik, die gesunde Trainingsbelastung und zeigen verschiedene Kräftigungs- und Dehnungsübungen. Die Trails-Standorte in der ganzen Schweiz finden Sie auf: www.helsana.ch > Suche: Trails > Helsana-Trails > Trails-Standorte in der ganzen Schweiz • Gratis-App: Helsana Trails

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www.sportunterricht.ch/Aufwaermen www.lauftipps.ch/laufsport/lauftechnik/ dehnen-stretching-sinn-unsinn > Links zur Dehnübungssammlung siehe ganz zuunterst > P DF auch zu finden auf www.vistaonline.ch unter der Rubrik «Vista Plus»


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Bewegung

Bewegungstipp

Eine ausgewogene, massvolle Ernährung ist die Basis der Fitness. Gesunde «Kraftpakete» sind Keime und Sprossen (siehe auch Artikel «Keime und Sprossen» auf Seite 4), zu denen wir für Sie einige informative Links gesammelt haben. Onlineshop mit biologischen, natürlichen und ökologischen Produkten. www.salicorne.ch Sprossen und Keimlinge von A bis Z. www.sprossen-keimlinge.de

Das Pizza-Modell Die meisten von uns sitzen zu viel, bei der Arbeit und zu Hause, obwohl sie wissen: Bewegungsmangel ist das grösste Gesundheitsrisiko. «Um körperlich fit zu werden und zu bleiben, braucht es nicht viel», sagt Fritz Bebie (siehe Artikel Seite 28). Aus seinem langjährigen Erfahrungsschatz hat der Fitness-Experte das «PizzaModell» entwickelt. «Es ist die Basis – die Pflicht», sagt Bebie, und zählt die sieben für Gesundheit und Wohlfühlen verschiedenen wichtigen Zutaten auf: Bewegung von morgens bis abends

Ernährung

Ausdauer

Grafik: zVg

Links

Vista bringt Sie in Schwung! Ab dieser Nummer werden Sie in jeder Ausgabe von Vista einen ausgesuchten Tipp finden, wie Sie Ihre Fitness steigern und die Gesundheit verbessern können.

Sprossen selbst gemacht: Sprossen und Keimlinge sind hervorragend geeignet, um uns auch im Winter mit frischen Vitaminen und Mineralstoffen zu versorgen. www.sprossen-selbstgemacht.de Keimsprossen – gesund und lecker! www.keimsprossen.info Microgreens – Spross und Kräuter www.ernaehrung-aktuell.eu/microgreens.html

Erholung Rückengerechtes Verhalten

Kräftigung

Entspannung

1 Ausdauer: Trainieren Sie Herz und Kreislauf dreimal für 30 Minuten pro Woche bei angenehmem Puls, z. B. mit gelenkschonenden Bewegungsarten wie Walking, Aqua-Fitness oder Skilanglauf. 2 Immer in Bewegung: Gehen Sie im Alltag wann immer es möglich ist, statt zu fahren oder zu sitzen. Übrigens: Mit Gehen fördern Sie zugleich auch Ihre Venengesundheit.

Zitate Das Geheimnis des Erfolgs ist anzufangen. Mark Twain

Wer sich stets zu viel geschont hat, der kränkelt zuletzt an seiner vielen Schonung. Gelobt sei, was hart macht! Friedrich Wilhelm Nietzsche

Tue deinem Leib Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen. Teresa von Ávila

3 Rückengerechtes Verhalten: Sitzen Sie dynamisch, heben und tragen Sie Lasten rückenschonend und bevorzugen Sie zum Schlafen die Rücken- oder Seitenlage. 4 Kräftigung: Stärken Sie mit ein paar leicht auszuführenden Übungen vor allem die Rumpfmuskulatur (Bauch, Rücken). Lieber weniger Übungen absolvieren, dafür regelmässig. 5 Ernährung: Essen Sie gesund und massvoll, ohne dabei auf Genüsse verzichten zu müssen. Wichtig ist, dass die Energie­ bilanz stimmt. 6 Entspannung: Bewegen Sie sich regelmässig, denn Bewegung entspannt. Lösen Sie im Büro und auf Reisen Zwangshaltungen regelmässig auf. 7 Erholung: Sorgen Sie dafür, dass sie genügend lange und regelmässig schlafen können. Denn nur im Schlaf kann sich der Körper wirklich erholen.

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Rundum gesund

Die Medizin setzt in der heutigen Krebsbehandlung auf verschiedenste Medikamente. Dr. med. Denise Sollberger aus Wiedlisbach setzt seit vielen Jahren unter anderem auch auf die Mistel bei der Behandlung von Krebspatienten.  Manuel Lüthi

Mehr Lebensqualität Die Mistel in der Krebstherapie

Bilder: zVg

rung in meiner Praxis wird dadurch bestätigt», hält Dr. Sollberger fest.

Dr. med. Denise Sollberger, Fachärztin FMH für Allgemeine und Innere Medizin.

Die Mistel wächst auf Bäumen und gilt im Volksmund als Parasit. Sie saugt der Wirtspflanze, zum Beispiel dem Apfelbaum oder der Eiche, Nährstoffe und Wasser ab. Botanisch gesehen ist sie lediglich ein Halbschmarotzer; sie bildet selbst Nährstoffe in ihren Blättern, die sich dann im Saft ihrer Beere wiederfinden. Wie kommt es, dass eine Pflanze, der man seit Urzeiten Wirkungen zuschreibt, über die man aber gemäss schulmedizinischem Standard wenige wissenschaftliche Erkenntnisse hat, in der Krebstherapie Anklang findet? «Tägliche und langjährige praktische Erfahrungen mit überprüfbaren Resultaten», ist die Antwort von Frau Dr. med. Denise Sollberger aus Wiedlisbach, Kanton Bern. 38

Neuste Studie zu Bauchspeicheldrüsenkrebs bestärkt Wirksamkeit Durch die Stimulierung des Immunsystems werden die körpereigenen Abwehrkräfte und somit die Konstitution der Patienten gestärkt. Man vermutet auch, dass die Mistel die Zellwände von Krebszellen zerstört und das Wachstum von Tumoren hemmt. Diese Wirkung ist allerdings noch nicht endgültig bewiesen, es fehlt an Studien nach wissenschaftlich-schulmedizinischen Standards. In diesem Zusammenhang erfreulich ist eine neue Studie über Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs, die eben diesen Standards entspricht. «Mit genau solchen Studien geht die Forschung in die richtige Richtung. Meine tägliche Arbeit und Erfah-

Verbesserung der individuellen Lebensqualität Jeder Krebspatient ist ein Individuum mit unterschiedlichen Bedürfnissen. Der Krankheitsausbruch ist zudem meis­tens eine Aufforderung zur Suche nach neuen, anderen Möglichkeiten, um die eigenen Lebensumstände weiterzuentwickeln. Dies ist der Ausgangspunkt für ihre ärztliche Arbeit auf dem gemeinsamen therapeutischen Weg. Dr. Sollberger betont, dass es ihr bei der täglichen Arbeit wichtig ist, die Ressourcen, Wünsche, Ziele, Ängste, Probleme, Beschwerden wie auch das soziale Umfeld ihrer Krebspatienten einzubeziehen. In der Arbeit zählt für sie in erster Linie der individuelle Patient. Der Mensch steht für Dr. Sollberger im Mittelpunkt: «Es geht oft gar nicht um Heilung an sich, schon gar nicht darum, mit der Misteltherapie eine onkologische Therapie zu ersetzen», führt sie aus. «Die Lebensqualität, die wollen wir verbessern. Mit der Misteltherapie nimmt der Appetit zu, damit verbunden reguliert sich das Gewicht. Die Patienten schlafen wieder besser, sie gewinnen an Kraft, werden aktiver wie auch leistungsfähiger und die Schmerzen nehmen ab. Sie schwitzen weniger oder frieren auch nicht mehr so extrem.» Bei einer Chemotherapie, welche mit einer Mistelbehandlung ergänzt wird, verbessern sich die Blutbildwerte der Pa-


Erfahrungen zeigen, dass die Mistelpflanze helfen kann, die Lebensqualität krebskranker Menschen zu verbessern. Gemäss den Erfahrungen von Dr. med. Denise Sollberger wird durch die Misteltherapie unter anderem das Immunsystem stimuliert, der Appetit gesteigert sowie die Schlafqualität verbessert.

tienten rascher. Die lokalen Hautrötungen, welche als leichte Nebenwirkungen an den Injektionsstellen entstehen können, verschwinden, wenn die Dosierung opti­ miert wird. «Durch die Rötungen aber, und mithilfe von Blutbildkontrollen, erkenne ich, dass der Patient auf die Therapie an­ spricht», erklärt Dr. Sollberger. Selbst etwas zur Behandlung beitragen können Die Inhaltsstoffe der Mistel, vor allem die Mistellektine, sind zuckerhaltige Eiweiss­ stoffe. Sie beeinflussen das Immunsys­ tem (Immunmodulation) und sind säure­ empfindlich. Die Mistel kann somit nicht über den Verdauungsweg aufgenommen werden. Die subkutane Verabreichung schreckt die Patienten aber nicht ab. Im Gegenteil: «Die Patienten können so einen Teil ihrer Behandlung selber machen und damit auch Eigenverantwortung überneh­ men. Dies kann vor allem in der Phase ei­ ner Chemotherapie hilfreich sein, da sie hier selbst aktiv auf den Behandlungs­ verlauf Einfluss nehmen können.» Ge­ rade als Ergänzung zur Chemotherapie machte Dr. Sollberger gute Erfahrungen und meint: «Das durch die Chemotherapie geschwächte Immunsystem wird durch die Misteltherapie stimuliert und gestärkt.» Männer kommen häufig erst, wenn es wirklich ernst ist Rund 70% der Krebspatienten in der Praxis von Dr. Sollberger sind weiblich,

vorwiegend mit der Diagnose Brust­ krebs. «Die Frauen sind in dieser The­ matik offener und spontaner. Die Män­ ner kommen oft erst, wenn es wirklich ernst ist», schmunzelt Dr. Sollberger. Da­ bei kann die Mistel gerade auch bei den Männern einen positiven Einfluss auf die Lebensqualität haben. Für die ver­ schiedenen individuellen Krankheitsbil­ der werden dann auch Misteln von un­ terschiedlichen Wirtsbäumen eingesetzt. So kommt unter anderem die Mistel vom Apfelbaum, von der Ulme, der Eiche wie auch von Nadelhölzern zum Einsatz.

Ergänzung zur Chemotherapie Wenn ein Patient den Krebs ausschliess­ lich mit einer Misteltherapie alleine be­ handeln will, obwohl der behandelnde Onkologe klar eine onkologische Thera­ pie empfohlen hat, rät Dr. Sollberger von einer alleinigen Behandlung mit Mistel­ präparaten eher ab. In einem solchen Fall sucht sie jeweils das klärende Ge­ spräch, um den Patienten über seine Chancen und seine Lebensqualität zu informieren und, gemeinsam mit ihm, einen therapeutisch sinnvollen Weg zu erarbeiten.

Zur Person Dr. Sollberger behandelt als Fachärztin FMH für Allgemeine und Innere Medizin seit über 25 Jahren Krebspatienten, seit knapp 20 Jahren in der eigenen Praxis. Nach der schulmedizinischen Ausbildung hat sie sich auf verschiedene therapeutische Schwerpunkte vor allem in der Komple­ mentärmedizin spezialisiert, wie zum Beispiel: traditionelle chinesische Medizin inklusive chinesische Kräuterheilkunde, Phytotherapie, Homöopathie, Neuraltherapie und medizinische Hypnose. Damit ist sie bestens mit den Prinzipien unterschiedlichster Behandlungsmethoden vertraut. Während der mehrjährigen Assistenzzeit an der onkologischen Klinik des Berner Inselspitals durfte sie schon vor über 20 Jahren erfahren, wie die Misteltherapie die Lebensqualität von Krebspatienten erhöht. Allein im Jahr 2014 hat Dr. Sollberger bei rund 60 neuen Krebspatienten eine Mistel­ therapie begonnen. Insgesamt betreut sie ca. 250 Krebspatienten pro Jahr.

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Die neue Ω7 Sanddorn Argousier® Intimpflege Crème befeuchtet und sorgt für mehr Wohlbefinden. In Kombination mit den SanddornölKapseln werden die Schleimhäute feucht und angenehm elastisch. Natürliche Pflege von innen und aussen.

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men und dem Fruchtfleisch dieser Heilpflanze wird das wirksame Sanddornöl gewonnen. Reich an Omega 7 Sanddornöl enthält hohe Mengen an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, besonders Omega 7. Gewonnen wird es mit einem umweltfreundlichen und besonders schonenden Verfahren, ohne Verwendung von Lösungsmitteln. Sanddornöl-Kapseln befeuchten von innen Seit der Antike wird Sanddorn nicht nur eingesetzt, um gynäkologische Beschwerden im Intimbereich zu lindern, sondern auch generell bei Schleimhautproblemen und Atemwegsinfektionen. Besonders effizient scheint dabei die Kombination der im Sanddornöl enthaltenen

natürlichen Fettsäuren mit Vitamin E sowie Beta-Karotin zu wirken. Eben diese Substanzen sind in den Ω7 Sanddorn Argousier® Kapseln enthalten. Regelmässige Anwender mit trockenen Schleimhäuten (z. B. Frauen während den Wechseljahren und nach der Menopause), trockenen Augen, Mund- und Hauttrockenheit usw. haben immer wieder bestätigt: Die natürliche Befeuchtung der Schleimhäute wird unterstützt, trockene und irri­tierte Haut beruhigt sich und auch der Hautalterung wird gut entgegengewirkt. Synergie-Empfehlung Eine kombinierte Anwendung von Sanddornöl-Intimpflege-Crème und Ω7 Sanddorn Argousier® Kapseln bringt wertvolle Synergie-Effekte. Die beiden optimal aufeinander abgestimmten Produkte schützen und befeuchten Haut und Schleimhäute von innen und aussen. Weitere Informationen: In Ihrer Drogerie und Apotheke oder auf www.sanddorn-argousier.ch

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Beauty und Medizin

Der Traum vom haarlosen Körper wird nicht selten zum Albtraum: Statt nackter, glatter Haut präsentieren sich Pusteln, Narben oder Verbrennungen. Zumindest manche Methoden sollten daher nur von Profis angewandt werden.  Nadja Belviso

Alles weg

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Haare professionell entfernen

Laser, Wachs, Epilation, Rasur: Jede Haarentfernungsmethode hat ihre Vorteile und ihre Tücken.

Auf dem Kopf werden sie gekämmt und geföhnt, gefärbt und getönt. Doch am Körper sind Haare verhasst. Haben sich unsere Mütter noch damit begnügt, Beine und Achselhöhlen zu rasieren, ist inzwischen auch eine haarfreie Bikinizone zum gesellschaftlichen Diktat geworden. Längst ist die Körperhaarentfernung auch kein ausschliessliches Frauenthema mehr, sondern wird von vielen Männern ebenfalls praktiziert. Darüber, dass die Haare verschwinden müssen, ist sich der Grossteil der Gesellschaft also einig. Die Meinungen spalten sich jedoch an der Frage, wie sie entfernt werden sollen. Manche greifen ausschliesslich zu Depilationsmethoden, bei denen die Haare nur oberflächlich entfernt werden. Wer sich für die Rasierklinge oder die Enthaarungscreme entscheidet, vermeidet Schmerzen, nimmt dafür in Kauf, das Prozedere alle ein bis zwei Tage wiederholen zu müssen. Mit der Wurzel Andere bevorzugen Epilationsmethoden, bei denen die Haare samt Haarschaft ausgerissen werden. Dafür stehen elektronische Geräte, Wachs oder Zuckerpasten zur Verfügung. Diese Verfahren sind zwar mit Schmerzen verbunden, dass sie sich bei Krampfadern negativ auswirken, konnte jedoch nicht erwiesen

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werden. Der Vorteil des Epilierens gegenüber der Depilation ist, dass die Ergebnisse länger anhalten. Obwohl diese Methoden mit ein bisschen Übung auch von Laien angewandt werden können, bevorzugen viele eine professionelle Haarentfernung. Der Gang zum Studio hat den Vorteil, dass die korrekte Technik und geeignete Mittel zur Vor- und Nachbehandlung sowohl die Schmerzen als auch das Risiko von Hautreaktionen und sogar bleibenden Narben erheblich reduzieren. Besonders eine empfindliche oder gar verletzte Haut ist in Profihänden besser aufgehoben. Dauerhaft entfernt Das gilt noch vielmehr für die Methoden zur dauerhaften Haarentfernung – etwa das Lasern, die Nadelepilation oder die IPL-Methode. Zwar gibt es gemäss Kassensturz inzwischen gute IPL-Geräte für den Hausgebrauch, doch selbst damit sollte nur hantieren, wer bereit ist, die Gebrauchsanleitung genau zu lesen und sämtliche Vorsichtsmassnahmen einzuhalten. Denn eine unprofessionelle Handhabe führt fast unweigerlich zu Verletzungen mit Narbenbildung. Genau wie die Laserbehandlung wirkt auch die IPL-Methode mit Lichtimpulsen. Doch während die Lasergeräte Licht in einer speziellen Wellenlänge aussenden, dessen Energie die Keimzellen der Haarwurzeln zerstören soll, arbeitet die IPL-Methode mit einem Breitbandspektrum. Beide Methoden sind – professionell durchgeführt – in vielen Fällen nahezu oder ganz schmerzfrei. Für ein sauberes Resultat sind jedoch mehrere Sitzungen nötig. Wirkung nicht bewiesen Ein wenig bekanntes Detail ist, dass die Haare bei der Laserbehandlung nicht in jedem Fall für immer wegbleiben. Nachgewiesen ist bis heute nur, dass sie den Haarwuchs deutlich verlangsamt. An ihre Grenze stösst die Methode auch bei hel42

Haarentfernung zu Hause: die nicht repräsentativen Testergebnisse Dunkelhaarige haben es schwer: Während das Körperhaar von Blond- und Rotschöpfen auch bei nachlässigem Haarentfernungsmanagement kaum auffällt, drängen sich schwarze Körperhaare gerne ins Rampenlicht. Davon können Stars ein Lied singen. Ihre haarigen Fauxpas sind beliebte Motive für Paparazzibilder, die in einschlägigen Magazinen zur halbseitigen Katastrophe vergrössert und mit Lupensymbol versehen werden. Ich bin kein Star. Kämpfe mit Haaren fechte ich trotzdem aus. Bereits als Jugendliche blondierte ich den Damenbart, bin aber – nachdem die Haut auf die jahrelange Aufhellung mit Pigmentflecken reagierte – auf Halawa umgestiegen. Auf die Zuckerpaste schwor angeblich schon Kleopatra, die damit sämtliche Haare unterhalb des Kinns entfernt haben soll. Ich beschränke mich auf die erwähnte Zone oberhalb. Für alles andere bin ich zu wehleidig. Früher war das anders. Des häufigen Rasierens leid, griff ich irgendwann zum Epilierer. Doch ab da waren meine Beine entweder picklig oder haarig. Genauso ging es mir mit Kaltwachsstreifen – nur dass die zu allem Übel auch noch klebrige Rückstände verursachten, die sich nur mit Öl entfernen liessen, das wiederum Flecken auf der Kleidung hinterliess. Heute weiss ich den guten, alten Rasierer wieder zu schätzen. Entgegen allen Expertenratschlägen wechsle ich die Klinge erst dann aus, wenn wirklich nichts mehr geht. Und ich fahre sehr gut damit: Nichts tut weh, nichts wird rot und inzwischen habe ich auch ein alltagtaugliches Tempo erreicht.

len Haaren oder dunkler Haut. Denn nur bei einem grossen Kontrast zwischen Haut und Haar ist die Behandlung sowohl erfolgreich als auch hautschonend. Auch für die IPL-Methode liegen keine Ergebnisse von Langzeitstudien vor. Anders bei der Nadelepilation. Gemäss Stiftung Warentest ist dieses Verfahren bislang das einzige, dessen Wirksamkeit wissenschaftlich bewiesen ist. Um die Haare zu entfernen, wird eine feine Nadel in jeden Haarkanal eingeführt und die Wurzel mittels Strom zerstört. Dieses Vor-

gehen braucht Zeit und kann mit Schmerzen verbunden sein. Da die Haare nur während ihrer Wachstumsphase gestochen werden können, sind ebenfalls mehrere Sitzungen notwendig. Egal für welche Methode die Entscheidung ausfällt – jede kann zu Hautirritationen oder sogar ernsthaften Verletzungen führen, wenn sie nicht richtig angewandt wird. Wer das Geld für die Kosmetikerin sparen will, sollte sich deshalb selbst vor einer normalen Rasur genau über die richtige Vorgehensweise informieren.


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Ein idealer Teint ist eben, glatt, strahlend und fleckenlos. Das entspricht dem heutigen Schönheitsempfinden. Allerdings sind Hautunregelmäs­ sigkeiten und Pigmentstörungen weitverbreitet. Was dagegen hilft, lesen Sie hier.

Pigmentflecken

EVEN BRIGHTER ist die Antwort

UNBEHANDELT

WOCHE 4

WOCHE 8

WOCHE 12

Mit EVEN BRIGHTER werden Pigmentflecken innerhalb von 12 Wochen deutlich und messbar reduziert.

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Mehr als die Hälfte der europäischen Bevölkerung hat mit unregelmässiger Haut und sogenannten Pigmentflecken zu kämpfen. Sie sind weitverbreitet und werden häufig als störend empfunden. Dabei entsteht die Überpigmentierung zum Schutz gegen die schädliche UVStrahlung: In der obersten Hautschicht, der sogenannten Epidermis, wird Melanin in den Pigmentzellen produziert, um die Haut zu schützen. Aber auch die genetische Veranlagung, eine übermässige Sonneneinstrahlung, hormonelle Veränderungen in der Schwangerschaft und in den Wechseljahren oder die Einnahme von Medikamenten können unter anderem Auslöser sein, dass die Haut mehr Melanin produziert und es zu einer störenden Überpigmentierung kommt. Die Produktion ist vor allem in der Nacht erhöht. Dem Problem am Ursprung entgegenwirken Aber wie können Pigmentflecken behandelt werden? Es geht in erster Linie darum, dem Problem am Ursprung entgegen zu wirken, das heisst, die Melaninproduktion zu verringern sowie der Bildung neuer Pigmentflecken vorzubeugen. Wissenschaftler und Dermatologen des Beiersdorf-Forschungszentrums in Hamburg haben sich dabei auf den Ort des Entstehens konzentriert, auf die Melanin produzierenden Hautzellen. Ihr Ziel war es, ein Produkt zu entwickeln, das Pigmentflecken jeglicher Art sichtbar redu-


Mit dem EVEN BRIGHTER Korrekturstift können Pigmentflecken gezielt behandelt werden. Bereits nach vierwöchiger Anwendung zeigt sich eine sichtbare Reduktion.

ziert. Deshalb gingen die Forscher tiefer als alles bisher Dagewesene: Sie fingen an, mit einem Wirkstoff zu arbeiten, der das Enzym Tyrosinase wirksam hemmt, das für die Melaninproduktion verantwortlich ist. Dieser hemmende Wirkstoff nennt sich B.-Resorcinol und wirkt in der Tiefe der Haut. Nach vier Wochen – das entspricht dem natürlichen Erneuerungszyklus der Haut – ist seine Wirkung sichtbar. Es wird weniger Melanin produziert und die Pigmentflecken verblassen. Wenn der Wirkstoff danach bis zu zwölf Wochen angewendet wird, kann die Wirkung noch weiter verstärkt werden. Hohe Wirksamkeit bei geringer Konzentration B.-Resorcinol unterscheidet sich von anderen Substanzen dahingehend, dass es bereits in einer sehr geringen Konzentration wirksam ist. Die Haut wird dadurch nicht gereizt und es kommt weder zu Rötungen noch zu einer erhöhten Empfindlichkeit. Die gute Verträglichkeit von B.-Resorcinol wurde auch wissenschaftlich nachgewiesen. Sitzen die pigmentierten Zellen besonders tief in der Haut, wie z. B. bei der Schwangerschaftsmaske (Melasma), kommt nicht selten eine Lasertherapie zum Einsatz. Wird die Lasertherapie mit der Anwendung von Eucerin® EVEN BRIGHTER kombiniert, können bemerkenswerte Resultate erzielt werden. Einerseits blockiert B.-Resorcinol schon in geringer Konzent-

ration das Enzym Tyrosinase, andererseits schützt Glycyrrhetinsäure die Haut vor den schäd­lichen UV-Strahlen und anderen Umwelteinflüssen. Das geschieht, indem die Säure den Mechanismus der Eigenreparatur der Haut beschleunigt und generell den Zellen hilft, sich zu regenerieren.

Ganzjährige Basispflege

Umfassende Pflegelinie gegen Pigmentflecken Bei der Entwicklung von EVEN BRIGHTER achteten die Wissenschaftler nicht nur auf die Wirksamkeit der Produkte. Auch Verträglichkeit, Textur und pflegende Eigenschaften müssen hohen Ansprüchen genügen. So entstand die Pflegelinie EVEN BRIGHTER. Sie enthält neben B.-Resorcinol einen hohen UV-A- und UVB-Schutz, damit tagsüber der Bildung weiterer Pigmentflecken vorgebeugt werden kann. Wie bereits oben erwähnt, wird Melanin in erster Linie während der Nacht produziert. Umso wichtiger ist eine hochkonzentrierte Nachtpflege. In der einzigartigen EVEN BRIGHTER Nachtpflege kommt Dexpanthenol zum Einsatz, um die natürliche Hautregeneration während des Schlafs zu unterstützen und zu fördern. Zudem soll die DNA der Haut langfristig gegen Sonnenschäden geschützt sowie die hauteigene Reparatur angeregt werden. Deshalb enthält die EVEN BRIGHTERPflegelinie Glycyrrhetinsäure, die aus der Wurzel der Süssholzpflanze stammt. Damit die Haut ebenmäs­sig ist und strahlen kann, während des ganzen Jahres.

• EVEN BRIGHTER Serum-Konzentrat ist hochkonzentriert an Wirkstoffen und optimiert das Wirkergebnis der Tages- und Nachtpflege

• EVEN BRIGHTER Tagespflege mit einem hohen Lichtschutzfaktor 30 zum Schutz vor frühzeitiger Haut­ alterung und der Entstehung neuer Pigmentflecken • EVEN BRIGHTER Nachtpflege verhindert die Bildung von Pigmentflecken in der Regenerationsphase

• EVEN BRIGHTER Korrekturstift zur lokalen und punktgenauen Applikation

• EVEN BRIGHTER mit B.-Resorcinol wirkt bis zu dreimal stärker als vergleichbare Wirkstoffe • EVEN BRIGHTER ist hochverträglich Die ganze Linie enthält B.-Resorcinol und Glycyrrhetinsäure, reduziert jede Art von Pigmentflecken sichtbar, ist parabenfrei und für jeden Hauttyp geeignet.

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Nr. 2 | März 2015

Vista Life

Heisse Rennmäuse Ein Adrenalinkick auf dem Sofa ist recht selten, ausgefallene Sportarten sind für diesen Rausch besser geeignet. Faule Stubenhocker benötigen eine besondere Motivation, jeder Sport beginnt im Kopf und beim Boxen endet er auch dort. Andy Stuckert Karate garantiert bei der Schnäppchenjagd den benötigten Vorteil, Bogenschiessen verwandelt die Wildschweine im Vorgarten in einen leckeren Happen. Gezieltes Hammerwerfen verkürzt die Bauzeit dramatisch, entsprechende Trainings vorausgesetzt. Bei keiner Sportart, ausser vielleicht beim Fallschirmspringen, fällt ein Meister vom Himmel; wer Angst vor Blasen, Muskelkater und wundem Hintern hat, sollte seinen Fernsehsessel besser nicht verlassen. An einem Gummiseil von der Klippe springen braucht nur ein bisschen Mut und einen leeren Magen, das Glücksgefühl danach bringt aber für die Fitness nicht wirklich viel, wir mögen es trotzdem. Um nicht in ein paar Jahren in einem Rollator zu hängen, haben wir uns ein happiges Trainingsprogramm verpasst, die ersten Monate waren die Hölle und ausser Schmerzen gab es keine Erfolge zu verzeichnen. Wenn Boxen bequemer Denksport wäre, hätten wir bestimmt damit angefangen. Selbstverständlich ist das Strampeln und Rudern auf Maschinen total langweilig, aber die ewig gleichen Fernsehserien sind es auch. Erst als wir mit dem Krafttraining beginnen konnten, kehrte auch der Spassfaktor zurück, Frauen stehen eben doch auf Muckis. Lustvolles Hecheln Seit die Wampe verschwunden ist, schämen wir uns nicht mehr, körperbetonte Kleidung ist wirklich geil. Die Spiegel im Fitnesscenter erfüllen endlich

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ihre Funktion, Stolz und Selbstbewusstsein machen wesentlich jünger, eine geniale Belohnung für jahrelanges Quälen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um auch öffentlich Sport zu betreiben, die ersten richtigen Joggingschuhe warten auf ihren täglichen Einsatz. Mit Volldampf geht es auf die Strecke, nach wenigen Metern die böse Erkenntnis, Wind und Regen gibt es auf dem Laufband nicht und Köter sind auch verboten. Die Lust auf einen Sieg im Marathon sinkt gewaltig und überhaupt müssen Rollatoren auch von jemandem gekauft werden, warum nicht von uns. Ohne Spiegel werden Haltung und Laufstil gleich unkontrolliert, wir müssen uns damit abfinden, wieder von vorne zu beginnen. Irgendwie ärgern uns all die anderen Jogger, so verdammt leichtfüssig hüpfen sie an uns vorbei, wir brauchen dringend einen Strategiewechsel, uns fehlt der gewisse Reiz. Sport beginnt im Kopf und der ist zum Glück voll auf der Höhe, der Spieltrieb und das Jagdverhalten ist bei uns ausgeprägt. Mit etwas Fantasie lässt sich daraus bestimmt eine anregende Motivationsspritze basteln, eine kurze Reflektion auf unser ureigenes Wesen reicht dazu, wir sind schliesslich ein erfahrener Bock. Lässig stehen wir an der Strecke, demonstrieren ein paar Dehnungen zum Aufwärmen der Laufstelzen und nun heisst es geduldig sein. Unsere geplante Motivation ist bereits in Sicht, gleich hecheln wir los, was uns nämlich tatsächlich zum Joggen anspornt, sind ein paar heisse Rennmäuse vor uns.


Nette Melancholie Sport treiben und dabei gleichzeitig auch noch gut aussehen ist für einige Frauen schwer zu kombinieren, wenn die Figur nicht einem Modepüppchen entspricht. Klassischer Paartanz ist eine ausgezeichnete Alternative mit prickelnden Nebenwirkungen. Sandra Poller «Die alleinstehenden Herren sind entweder Buchhalter oder Geschichtsstudenten», flüstert Bea, «wo sind denn die flotten Tänzer aus dem Werbeprospekt?» Auf einem enorm grossen Bildschirm zeigt ein heissblütiges Paar einen ziemlich erotischen Tango, «wir hätten doch den Profikurs buchen sollen», kichert sie aufgeregt und zupft ihren Ausschnitt zurecht. Die spindeldürre Tanzlehrerin teilt die Paare ein, Bea bekommt den Studenten und ich den glatzköpfigen Brillenträger. Stürmischer Angriff Mit energischer Stimme erklärt die Lehrerin die ersten Schritte, der Oberkörper bleibt bewegungslos und die Beine werden ineinander verkeilt. Der Student drängt sich hemmungslos an Bea, mein Führer hat potenzielle Hemmungen und ich bin ihm enorm dankbar. Meine Intimzone weigert sich konsequent über das angebotene Bein zu rutschen, meine genetischen Wurzeln würden einen züchtigen Bauerntanz bevorzugen. Der Kopf des Studenten liegt inzwischen auf dem Busen von Bea und wird von der Lehrerin rechtzeitig wieder in die offizielle Haltung gezogen, «die Partnerin bitte nicht klammern, sondern nur aus der Hüfte führen», ermahnt sie ihn. Diesen Hinweis scheint nun auch mein Partner umsetzen zu wollen, wäre dies kein Tangokurs, ich würde ihn verklagen. «Achtet auf den Takt und zählt eure Schritte, versucht einfache aber flies-sende Bewegungen, denkt daran, Tango ist me-

lancholisch sinnlich». «Das hat sie aber nett ausgedrückt», japst Bea im Vorbeiflug und gibt sich Mühe, den Jungen unter Kontrolle zu halten. Plötzlich glaubt der Zahlenakrobat, mich über das Knie legen zu müssen und ich verliere augenblicklich das Gleichgewicht und die angemessene Zurückhaltung, der Fluch stammt aus der Arbeiterschicht und die Dürre ordnet eine Pause an. «Solche Verrenkungen mache ich nicht mal beim Sex, und mit Minderjährigen schon gar nicht», fasst Bea die ersten Eindrücke zusammen, «wollen wir mal tauschen?» Auf dem Bildschirm schwebt das Paar über den Tanzboden und sie legt sich nach hinten und drückt ihm das Knie ins Gesicht. «Also darauf kann ich verzichten, wenn ich das Bein so hochziehen muss, reisst das Kleid bis zu den Ohren, gehen wir?» Bequem einlochen «Die frische Luft ist herrlich, wir sind alleine und jede hat ihren eigenen Schläger, warum haben wir das nicht schon früher ausprobiert?» Perfekt, kein Schwitzen, Zeit um zu Plaudern und nebenbei ein paar Schritte gehen, um einen kleinen Ball über eine Wellenbahn zu schicken. Minigolf ist einfach die beste Sportart für Frauen mit Panik vor Schweissausbrüchen. «Nicht ganz, Schach ist ja auch Sport und wenn ich etwas Geld hätte, würde ich mich total stylisch anziehen und nur noch beim Roulette ein paar Kalorien verbrauchen. Wie hat mal einer so schön gesagt, Sport ist Mord, stimmt!»

Kaum wird es wärmer, kann Andy Stuckert die neuen Detailhändler im Quartier begrüssen, Schnee kennen die nur sauber in kleinen Kügelchen verpackt. Die hochbe­ zahlten Arbeitslosen in Politik und Verwaltung beteuern glaubwürdig, dass solche Fachkräfte die interna­ tionalen Handelsbeziehungen fördern und zur allgemeinen Volksgesundheit beitragen.

Sandra Poller hat schon einige selbst hergestellte Handtaschen verkaufen können, der Gewinn wird jedoch von den tatsächlichen Nebenkosten aufgefressen. Ihre Tochter hat sich entschlossen, noch weiter zu studieren. Die Studien­ gebühren in Amerika entsprechen der Grösse des Landes, ein netter Austauschstudent würde die Kosten vermutlich senken.

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Gerste enthält von Natur aus Beta-Glucane – wertvolle Ballaststoffe, die hohe Cholesterinwerte zu senken vermögen. Während mehr als 20 Jahren wurde die spezielle Beta-Gerste entwickelt, die einen besonders hohen Anteil an Beta-Glucanen aufweist.

Beta-Gerste

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Fast jede dritte Person in der Schweiz über 25 Jahre hat erhöhte Cholesterinwerte im Blut – und somit ein erhöhtes Risiko für eine koronare Herzkrankheit. Viele Betroffene nehmen regelmäs­sig cholesterinsenkende Medikamente ein, um einem Herzinfarkt vorzubeugen. Beta-Glucan senkt den Cholesterin-Blutspiegel Beta-Glucane sind lösliche Ballaststoffe (Nahrungsfasern). Wie Studien zeigen, vermag der regelmässige Verzehr von Beta-Glucan nachweislich den Cholesteringehalt im Blut zu senken, indem es auf die zwei Cholesterin-Typen unterschiedlich wirkt: Beta-Glucan bildet ein Gel, welches das «schlechte» LDL-Cholesterin abfängt und aus dem Körper transportiert,

ohne dabei das «gute» HDL-Cholesterin zu beeinträchtigen. Beta-Gerste für VITAGLUCAN® VITAGLUCAN® von Zwicky ist eine Produktlinie aus Flocken, KnusperflockenMischung und Müesli, deren regelmäs­ siger Genuss einen von Natur aus gesundheitsfördernden Nutzen hat. Für die VITAGLUCAN®-Produkte wurde eine neue Gerstenzüchtung mit extra hohem Anteil an Beta-Glucan ausgewählt: die Beta-Gerste. Entscheidend für deren Wahl war auch, dass sie ohne Gentechnik angebaut wird. Das in den VITAGLUCAN®-Produkten enthaltene Beta-Glucan kann e ­ inen zu hohen Cholesterinspiegel normalisieren und so das Risiko einer koro­naren Herz-

erkrankung verringern; dies ist wissenschaftlich bewiesen und offiziell anerkannt von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit. Die positive Wirkung von VITA­GLUCAN® auf den Cholesterinspiegel stellt sich beim Konsum von 3 g Beta-Glucan aus Gerste pro Tag ein. Zwicky VITAGLUCAN®-Produkte Zwicky VITAGLUCAN®-Produkte sind in drei Sorten erhältlich: BetaGersteflocken, BetaGerste Knusper-Mischung und BetaGerste Müesli. Die positive natürliche Wirkung von Gersten-BetaGlucan lässt sich in Form der neuen VITAGLUCAN®-Flocken und -Müeslisorten mit Genuss und ohne zusätzlichen Aufwand in den Alltag einbauen. www.vitaglucan.ch 49


Nr. 2 | März 2015

Gesundheit aktuell

Eisen ist lebensnotwendig. Welche Funktionen davon abhängen, wer besonders von Eisenmangel betroffen ist und warum auch ein Überschuss gefährlich ist, erfahren Sie hier.  Katharina Schwab

Zu viel, zu wenig Grafik: © joshya, Fotolia.com

Was Eisen im Körper macht

Normal

Blutarmut (Anämie)

Rote Blutkörperchen

Rote Blutkörperchen

Weisse Blutkörperchen

Blutplättchen

Weisse Blutkörperchen

Blutplättchen

Bei einer Blutarmut (rechts) ist die Anzahl der roten Blutkörperchen stark vermindert. Die Anämie kommt zustande, wenn die Eisenzufuhr oder Eisenaufnahme über längere Zeit ungenügend ist.

Eisen gehört nicht nur in die Werkstatt, sondern auch in den menschlichen Kör­ per. Es ist das häufigste Spurenelement und wird für lebenswichtige Aufgaben im Körper benötigt. Das Problem dabei: Der Körper seinerseits kann es nicht sel­ ber herstellen, man muss es ihm über die Nahrung zuführen. Aber welche Funktionen übernimmt die­ ses Spurenelement? Eisen hilft dabei, Hämoglobin zu bilden. Dieses Eiweiss ist Bestandteil der roten Blutkörperchen und transportiert den Sauerstoff in die Zellen. Nach der Umwandlung von Sau­ erstoff in Kohlendioxid (CO2) transpor­ 50

tiert Hämoglobin das CO2 zur Lunge, wo es mit dem Atem ausgeschieden wird. Aber Eisen ist nicht nur bei diesem Vor­ gang wichtig. Nebst der Bildung ande­ rer Eiweisse, die am Stoffwechsel betei­ ligt sind, wird Eisen vor allem auch beim Immunsystem gebraucht, das schädliche Erreger bekämpft. Grosser Unterschied zwischen Frau und Mann Wer wie viel Eisen bedarf, ist ganz un­ terschiedlich. Je nach Alter, Geschlecht und körperlichem Zustand kann der Be­ darf stark variieren. Normalerweise kön­

nen wir unserem Körper mit einer ausge­ wogenen Ernährung genügend Eisen zuführen. Bei Männern rechnet man durchschnittlich mit 10 Milligramm, bei Frauen zwischen 10 und 15 mg. Da Frauen normalerweise jeden Monat mit ihrer Menstruation Blut verlieren und somit auch das Eisen, das in den roten Blutkör­ perchen vorhanden ist, ist ihr Bedarf hö­ her als jener der Männer. Während der Schwangerschaft und der Stillzeit ist der Eisenbedarf bei Frauen nochmals stark erhöht, da sie die Spurenelemente für zwei Menschen bereitstellen müssen. Negative Bilanz beeinträchtigt Stoffwechsel Aus diesem Grund sind Frauen auch häufiger von Eisenmangel betroffen als Männer. So ergaben Untersuchungen, dass 15 Prozent der Frauen vor der Me­ nopause einen Eisenmangel haben, während es bei Männern nur gerade gut 7 Prozent sind. Man spricht von einem Eisenmangel, wenn durch die Nahrung zu wenig Ei­ sen zugeführt wird oder der Darm das Spurenelement nur eingeschränkt auf­ nehmen kann und die Eisenbilanz ent­ sprechend negativ ist. Das kann die Stoffwechselvorgänge im Organismus be­ einträchtigen. Wenn die Eisenzufuhr oder die Eisenaufnahme über längere Zeit un­ genügend ist, kann eine Eisenmangel­ anämie die Folge sein, also die Blut­ armut durch Eisenmangel. Diese kann


sich in unzähligen Beschwerden äussern. Man ist müde, fühlt sich schwach, ist körperlich und geistig nur eingeschränkt leistungsfähig, hat Schwierigkeiten sich zu konzentrieren, ist nervös, neigt zu Depressionen, ist reizbar, leidet unter Kopfschmerzen oder Schwindel, ist anfällig auf Infekte, ist blass, die Verdauung ist gestört, die Nägel sind brüchig – die Symptome scheinen schier endlos zu sein. Je nach Ursache des Eisenmangels unterscheidet sich auch die Therapie. Wenn es sich um eine Fehlernährung handelt, sollte beispielsweise die Ernährung umgestellt werden, um den Haushalt der Spurenelemente wieder in Schwung zu bringen. Ist jedoch eine Magen-DarmErkrankung für den Eisenmangel ver­ antwortlich, sollte diese entsprechend behandelt werden. Zusätzlich kann Eisenmangel auch durch die Einnahme von Eisen in Form von Tabletten, Sirup oder einer Infusion behandelt werden. Fischbacher + Vock Blochmonterstrasse 3 Gefährlicher Überschuss 4054 Basel Neben einem Eisenmangel kann auch info@fischbachervock.ch ein Eisenüberschuss +41 61 311 57 40gefährlich werden.

Wie viel Eisen ist nötig? Wenn der Körper zu viel Eisen enthält, ist das für den Menschen giftig. Das kann Die Schweizerische Gesellschaft für mehrere Gründe haben: Einerseits kann Ernährung gibt folgende Empfehlungen ein Überschuss entstehen, wenn in sehr für die tägliche Zufuhr von Eisen: kurzer Zeit zu viel Eisen in Tablettenform eingenommen wird, was schwerwiegen­Kinder/Jugendliche de Folgen haben kann. Andererseits kann • Mädchen 15 mg auch eine sogenannte Hämochroma• Knaben 12 mg tose der Auslöser sein. Das ist eine geErwachsene netisch vererbbare Krankheit, die dazu • Frauen 15 mg führt, dass der Körper zu viel Eisen aus • Männer 10 mg der Nahrung aufnimmt. Der Körper lagert • Schwangere 30 mg das Eisen, das er für seine Funktionen • Stillende 20 mg nicht benötigt, vor allem in der Leber, in der Bauchspeicheldrüse und im Herzen Quelle: Schweizerische Gesellschaft für Ernährung ab. Bei allen drei Organen führt die Ablagerung zu beträchtlichen Störungen bis hin zum Funktionsverlust. Bis heute kann die Hämochromatose nicht behandelt werden. In regelmässigen Abständen Vista Plus  > wird jedoch mithilfe von Aderlässen den Betroffenen zwischen 5 und 8 dl Blut entnommen. Und gewisse Medikamente Auf www.vistaonline.ch unter der 05.den 02. 2015 Eisen «Vista Plus» finden Sie in einer können Überschuss verhindern Fortevital oder Rubrik Inserat Vista 1/2 Seite quer wenigstens vermindern. Tabelle zusammengefasst LebensOb Mangel oder Überschuss – eine185 ärzt-x 130 mm mittel mit höheren Eisengehalten. liche Abklärung ist in jedem Fall angezeigt. Druckdaten

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Nr. 2 | März 2015

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IMPRESSUM Herausgeber / Verlag / Anzeigen Sanatrend AG Zürcherstrasse 17 Postfach 8173 Neerach Tel. 044 859 10 00 E-Mail: contact@sanatrend.ch www.sanatrend.ch Verleger Daniel M. Späni Verlagsleitung Isabelle Mahrer Chefredaktor Dr. med. Markus Meier Fotografie Titelbild Pascale Weber Druck Roto Smeets Deutschland GmbH

VORSCHAU Redaktionsteam Nadja Belviso, Jürg Lendenmann, Manuel Lüthi, Anise Mareng, Sandra Poller, Katharina Schwab, Andy Stuckert, Hans Wirz Vista Leserservice Sanatrend AG, Leserservice Zürcherstrasse 17 Postfach, 8173 Neerach Tel. 044 859 10 00, Fax 044 859 10 09 E-Mail: vista@sanatrend.ch www.vistaonline.ch Vista Abonnement 9 Ausgaben für CHF 39.– (inkl. MwSt.) Bestellung beim Vista Leserservice Rätsel und Leserbriefe Auflösungen der Rätsel und Leserbriefe der letzten Ausgaben auf www.vistaonline.ch

Muster AG informiert Alle mit diesem Zeichen versehenen Beiträge sind Marktinformationen. Für den Inhalt dieser Texte, Bilder und Informationen trägt das jeweilige Unternehmen die Verantwortung. Copyright Alle Texte sowie Illustrationen sind urheberrechtlich geschützt. Nachdruck, Aufnahme in Onlinedienste und Vervielfältigungen der redaktionellen Inhalte einschliesslich Speicherung und Nutzung auf optischen und elektronischen Datenträgern sind nur mittels schriftlicher Vereinbarung mit Sanatrend AG möglich.

Vista Nr. 3 / 2015 erscheint ab 26. März 2015 • Grosses Hauptthema: Frühjahrsmüdigkeit • Zecken • Reizdarm • Gesunde Ernährung: Erdbeeren

Distribution Vista gelangt mit 11 Tageszeitungen in die Haushaltungen der deutschsprachigen Schweiz. Druckauflage: 477 130 Expl. (WEMF-beglaubigt 494 113 Expl.; Erhebungsperiode 7.13. – 6.14.).

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Tentan AG informiert

Viele Menschen sind davon betroffen, aber niemand spricht darüber: Wenn man das Wasser nicht mehr halten kann. Blasenschwäche wird immer noch schamhaft verschwiegen.

Kein Tabuthema Wenn die Blase nicht dicht hält Schon wieder ist es passiert: Beim Niesen, Husten oder Lachen sind einige Harntropfen entwischt. Laut der Schweizerischen Gesellschaft für Blasenschwäche ist etwa jede 4. Frau und jeder 10. Mann von Blasenschwäche betroffen. Und das stellt für viele Betroffene ein grosses soziales und hygienisches Problem dar. Denn es geschieht auch beim Heben von Gewichten, beim Treppensteigen oder beim Sport. Selbst beim Sex kann es zu unkontrolliertem Urinverlust kommen. Für die Betroffenen ist

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das ausserordentlich peinlich. Sie verlieren das Vertrauen in ihren Körper und machen sich stänig Sorgen, eventuelle Flecken auf der Kleidung oder der charakteristische Geruch könnten Sie verraten und den Eindruck von mangelnder Hygiene hinterlassen. So trauen sie sich immer weniger ausser Haus und verlieren den Anschluss an das soziale Leben. Gesellschaftliche Anlässe, Theater- oder Kinobesuche werden gemieden, auf längere Ausflüge wird verzichtet aus Angst, es nicht mehr rechtzeitig auf die nächste

Toilette zu schaffen. Die Scham verhindert, dass Betroffene darüber sprechen – und so bestimmt die Blase immer mehr ihr Leben. Zwei Formen von Blasenschwäche Während die einen «nur» ein paar Tropfen Urin bei körperlicher Anstrengung verlieren, haben andere ihre Blase gar nicht mehr unter Kontrolle und müssen ständig nach einer Toilette Ausschau halten. Das erzeugt Stress und Nervosität – keine guten Voraussetzungen für eine Besserung. Spezialisten unterscheiden zwischen zwei Typen von Blasenschwäche. Wer hauptsächlich beim Niesen, Husten oder Lachen, bei sportlicher Betätigung und beim Heben von Gewichten Urin verliert, leidet an einer sogenannten Belastungsinkontinenz. Diese tritt bei Frauen auch häufig nach Schwangerschaften auf. Sie ist Ausdruck eines für die körperliche Belastung zu schwachen Schliessmuskelsystems. Beim anderen Typ ist die Blase überempfindlich und gereizt, sodass ein ständiger Harndrang entsteht. Betroffene können den Urin nicht lange genug zurückhalten, um die Toilette zu erreichen. Man nennt diese Form Dranginkontinenz. Tritt nur der Harndrang ohne Urinverlust auf, spricht man von einer Reizblase. Frauen häufiger betroffen als Männer Blasenschwäche ist ausgesprochen häufig. In der Schweiz zählt sie gemäss der


Auch das hilft bei Inkontinenz Trinken schweizerischen Gesellschaft für Blasenschwäche zu den am weitesten verbreiteten gesundheitlichen Störungen. Obwohl die Blasenschwäche bei Menschen aller Altersstufen auftreten kann, nimmt sie im Alter zu. Auch sind Frauen häufiger betroffen als Männer. 15 Prozent aller Frauen haben bereits zwischen 30 und 40 Jahren Probleme dieser Art, mit über 50 Jahren leiden gar 60 Prozent an Inkontinenz. Die Ursachen sind verschieden: mangelnde Bewegung, tägliches stundenlanges Sitzen, Schwangerschaft und Geburt, schwaches Bindegewebe, Blasenentzündungen, Hormonstörungen, die Wechseljahre und das Älterwerden allgemein führen zu einer Schwächung des Beckenbodens. Dazu kommt, dass in den meisten Fällen die Beckenbodenmuskulatur wenig trainiert ist; und so braucht es manchmal nur wenig Druck, wie er beim Husten, Niesen oder Lachen entsteht, und schon entwischen ein paar Tropfen Urin. Mit regelmässigen Übungen zur Kräftigung des Beckenbodens kann der Blasenschliessmuskel gestärkt und somit einer Inkontinenz vorgebeugt oder begegnet werden. Auf das Gewicht zu achten ist ebenso hilfreich, denn mit zunehmendem Gewicht steigt das Risiko der Inkontinenz. Ganz allgemein kräftigen Sport und Gymnastik die Bauch- und Beckenmuskeln und helfen so, einer Blasenschwäche vorzubeugen. Bei der Dranginkontinenz kann auch ein Trink- und

Blasentraining helfen. Ziel dieses Trainings ist es, dem Harndrang bewusst zu widerstehen und das Wasserlassen immer etwas weiter hinauszuschieben und so die Blasenmuskulatur zu stärken. Wirksame Abhilfe mit Homöopathie Natürliche Unterstützung gibt es durch die Globuli und Tropfen von Blasosan. Blasosan ist ein homöopathisches Arzneimittel und wird bei Harnträufeln, häufigem Harnabgang (auch in der Nacht), Erschlaffung des Blasenschliessmuskels im Alter, Reizblase und Blasenschwäche angewendet. Es setzt sich aus bewährten und sich ergänzenden Wirkstoffen zusammen. Blasosan lässt sich gut mit anderen Medikamenten kombinieren und ist frei von Nebenwirkungen. Dadurch eignet es sich auch ideal für eine Langzeitbehandlung. Blasosan Globuli und Tropfen helfen rasch und zuverlässig. Schon nach wenigen Tagen verbessert sich die Kontrolle über die Blase, und Urintropfen werden seltener. Die Sicherheit und das Vertrauen in den eigenen Körper kehren zurück und die Lebensqualität erfährt eine deutliche Steigerung. Endlich kann man sich wieder ungehemmt bewegen, ohne Bedenken ins Theater oder Kino gehen und wieder einmal aus vollem Hals lachen, ohne «nasse» Überraschungen mit entsprechender Geruchsbildung befürchten zu müssen.

• Trinken Sie bis zu zwei Liter pro Tag. Am besten Wasser und frische Säfte. • Halten Sie den Genuss von harntreibenden Getränken wie Kaffee, Tee und Alkohol gering. Training • Trinken Sie ein- bis zweimal pro Tag zwei Gläser Wasser auf einmal, das trainiert die Blase. • Gehen Sie nicht zu oft auf die Toilette. Die Blase verliert sonst mit der Zeit die Fähigkeit, grössere Urinmengen zu speichern. • Nehmen Sie sich genügend Zeit auf der Toilette; setzen Sie sich aufrecht hin, damit sich die Blase vollständig entleeren kann. Vermeiden Sie das Pressen beim Stuhlgang. • Beckenbodengymnastik kräftigt die Muskulatur des Beckenbodens und hilft, die Blase besser zu kontrollieren. Weitere Tipps • Vermeiden Sie grundsätzlich Druckeinwirkungen auf den Beckenboden. • Schonen Sie Ihren Beckenboden durch korrektes Heben und Bücken. • Halten Sie den Rücken beim Husten oder Niesen gerade und versuchen Sie gleichzeitig, den Beckenboden anzuspannen. Blasosan Globuli 10 g und Blasosan Tropfen 50 ml sind rezeptfrei erhältlich in Apotheken und Drogerien. Weitere Informationen finden Sie in der Packungsbeilage und auf www.tentan.ch.

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Vorsicht mit bunten Servietten

Anpassungsfähigkeit liess sich auch bei erwachsenen Mäusen wiederherstellen – mit einem freiwilligen Training im Laufrad während weniger Tage. Vieles spreche dafür, dass sich die Ergebnisse auf den Menschen übertragen lassen, so die Forscher. Was die alte Weisheit bestätigen würde: «Für Sport ist es nie zu spät.» Quelle: Pharmazeutische Zeitung online Trennung von Smartphone erzeugt Stress Im Vergleich zu iPhone-Nutzern, die bei einem Test ihr Smartphone behalten konnten, nahm bei jenen, die ihr Gerät abgeben mussten, die Konzentration ab und die Resultate fielen deutlich schlechter aus. Zudem stellten sich oft Angstgefühle und Unwohlsein ein. Weiter stiegen bei den Teilnehmenden ohne iPhone Herzfrequenz und Blutdruck an. Es sei tatsächlich die «Trennung» von ihrem iPhone, die die Aufmerksamkeitsfähigkeit während Denkaufgaben erheblich negativ beeinflusste, so die Forscher. Da es sich bei den Teilnehmenden um junge Frauen gehandelt hatte, müsste in weiteren Studien abgeklärt werden, ob andere Personengruppen ähnlich reagieren. Quelle: helpraxisnet.de Der Handy-Nacken Zahlreiche Studien haben gezeigt, wie Smartphones vor allem junge Menschen nicht nur «abhängig» machen (siehe auch oben), sondern bei Benutzern auch körperliche Beschwerden auslösen können. Im letzten November hatte Kenneth K. Hansraj vom New Yorker Klinikum für Wirbelsäulenchirurgie und Rehabilitation eine Studie veröffentlicht, die zeigt, wie durch die Fehlhaltung mit gesenktem Kopf Wirbelsäule und Muskulatur ein Vielfaches an Gewicht tragen müssen. Eine Folge davon kann der «Handy-Nacken» sein, bei dem die Smartphone-Nutzer unter starken Verspannungen, insbesondere Nacken­verspannungen, Kopfschmerzen und Rückenschmerzen leiden. Quelle: helpraxisnet.de

Bunt bedruckte Papierservietten oder Papiersäckchen sollen nicht zum Einwickeln oder Aufbewahren von Lebensmitteln verwendet werden. Der Grund: Besonders bei den Farben Gelb, Orange und Rot können bestimmte Stoffe in die Lebensmittel übergehen: die primären aromatischen Amine (paA), von denen einige als krebserregend gelten. Quelle: PTAheute Sport hält das Gehirn jung Bei Mäusen in normalen Käfigen war die Anpassungs­ fähigkeit des Gehirns nach 110 Tagen nicht mehr nachweisbar. Anders bei Mäusen, in deren Käfig sich ein Laufrad befand: Bei ihnen war die Anpassungsfähigkeit noch nach 242 Tagen vorhanden. Dies ergab eine Studie von Forscherinnen der Universität Göttingen. Erstaunlich: Die

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Ehe macht stressresistent Im Vergleich zu Alleinstehenden sind Verheiratete zufriedener und resistenter gegen Stress. Die zeigte eine Studie der «Nationale Agentur für Wirtschaftsforschung» (NBER) in Cambridge, Massachusetts. «Die grössten Vorteile des Ehelebens ergeben sich in Zeiten, in denen Menschen unter erhöhtem Stress stehen», so John Helliwell von der «Vancouver School of Economics». «Menschen, die verheiratet sind, kommen etwa mit Stress in den mittleren Lebensjahren viel besser zurecht als unverheiratete.» Dieser Befund treffe auch für die meisten Menschen anderer Kulturkreise zu. Weiter zeigte die Studie, dass Freundschaft das wichtigste Bindeglied einer funktionierenden Ehe ist. Quelle: naturheilkunde.de

GESUNDHEITS-NEWS

Dauerstress macht psychisch krank Mikroglia sind Fresszellen im Gehirn, die Verbindungen zwischen Nervenzellen reparieren und sie zum Wachstum anregen. Werden die Fresszellen jedoch durch Stress aktiviert, können sie den Nervenzellen schaden und Entzündungsreaktionen fördern. Je häufiger die Mikroglia ­aktiviert werden, umso grösser wird das Risiko für eine psychische Erkrankung wie Schizophrenie, wie eine Forschergruppe um Georg Juckel vom LWL-Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum zeigen konnte. Bekannt war, dass nicht alle Menschen auf Dauerstress gleich reagieren: Ein siebenfach erhöhtes Risiko, an einer Schizophrenie zu erkranken, zeigen Personen, deren Mütter in der Schwangerschaft eine echte Virusgrippe durchgemacht hatten. Juckel und sein Team konnten dies nun im Mausmodell bestätigen. Der Forscher vermutet, dass der Embryo eine Immunreaktion durchmacht, die sein Immunsystem prägt. Quelle: Universitätsklinikum Bochum


Tentan AG informiert

Im Winterhalbjahr ist das Sonnenlicht zu schwach, als dass unser Körper genügend Vitamin D3 bilden könnte. Die Zufuhr des Vitamins mit Fortevital Vitamin-D3 -Lutschtabletten ist ebenso sinnvoll wie praktisch, wirksam und genussvoll.

Winternahrung

Was Knochen und Zähne brauchen

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Die Sonne ist unsere wichtigste Quelle für Vitamin D3. Denn der Vitalstoff wird in der Haut aus Cholesterin mithilfe des ultravioletten Anteils des Sonnenlichts gebildet. Je weniger UV-B-Strahlen uns die Sonne spendet, desto geringer ist die Produktion von Vitamin D3. Im Winterhalbjahr ist das Sonnenlicht zu schwach, als dass die Haut ausreichend Vitamin D produzieren könnte. Rund 60 Prozent der Bevölkerung weisen gemäss einer Studie in den Wintermonaten einen Mangel an Vitamin D3 auf. Bei älteren Personen gesellt sich zum Lichtmangel erschwerend hinzu, dass ihre hauteigene Produktion des für unsere Gesundheit wichtigen Vitamins bis um das Vierfache erniedrigt ist.

Für Knochen, Zähne, Muskeln und das Immunsystem Vitamin D3 spielt eine bedeutende Rolle beim Wachstum und der gesunden Entwicklung von Knochen und Zähnen, sowohl in der Kindheit wie auch im Alter. Denn es reguliert die Aufnahme und Verwertung von Calcium und Phosphor. Zudem leistet es einen wichtigen Beitrag zur Abwehrkraft des Immun­systems, was gerade in den Wintermonaten entscheidend ist. Ebenso stärkt Vitamin D3 die Muskelkraft und hilft so, Stürze und Knochenbrüche zu verhindern. Vitamin-D3 -Supplemente Über die Nahrung den täglichen Bedarf von Vitamin D3 sicherzustellen, ist fast unmöglich: Wir müssten beispielsweise täglich zwei Portionen eines Fettfischs wie Hering oder Sardine verzehren oder 20 Eier. Wohl nur wenige essen täglich diese Lebensmittel in solchen Mengen. Bei einem Vitamin-D3-Mangel empfiehlt das Bundesamt für Gesundheit BAG daher eine zusätzliche Zufuhr dieses lebenswichtigen Nährstoffs in den Wintermonaten: «In dieser sonnenarmen Zeit kann die Aufnahme von V ­ itamin D über Lebensmittel oder Supplemente den Mangel entschärfen.» Supplemente sind Nahrungsergänzungsmittel; sie werden zusätzlich zur täglichen Nahrung eingenommen. Von einem bestimmten Nährstoff sind oft verschie-

dene Darreichungsformen wie Tabletten und Tropfen erhältlich. Ältere Menschen, Kinder, Übergewichtige, Dunkelhäutige sowie Personen, die kaum ins Freie gehen, sind von einem Vitamin-D3-Mangel häufiger betroffen. Damit ein Vitamin-D3-Supplement von Personen aus den Risikogruppen zuverlässig eingenommen wird, sollte es nicht nur einfach einzunehmen und zu dosieren sein, sondern zudem angenehm schmecken. Alle diese wichtigen Kriterien erfüllen speziell entwickelte Vitamin-D3-Lutschtabletten, sodass eine ausreichende Versorgung mit dem lebenswichtigen ­Vitalstoff ermöglicht wird.

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