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Jazz & The City Das Leben – ein Song: Fado-Star Mísia im Interview

L E H R L I N G E & L E H R H E R R E N | H E R Z H A F T E W I L D - K Ü C H E | H E R B S T L I C H E M O D E - M AT I N É E

€ 2,50 zugestellt durch post.at


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Inhalt Neu in der Altstadt

Etwas Eigenes schaffen

Betriebe aus den Bereichen Lebensmittel, Mode, Accessoires, Gastronomie.

Wissenswertes zum Thema Geschäftsgründung in der Altstadt.

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Liebe SalzburgerInnen, 100 Konzerte in fünf Tagen an 50 spannenden Spielorten: „Jazz and The City“, das Clubfestival der kreativen Musikszene, steht wieder vor der Tür. Und das bereits zum 11. Mal! Einer der heurigen Stargäste, Mísia, gab uns eines ihrer seltenen Interviews. Was für eine außergewöhnliche Sängerin die Königin des Fado ist, ist hinreichend bekannt. Doch welch intelligenter und überaus eloquenter Gesprächspartner sie darüber hinaus sein kann, lesen Sie nur hier. Liebe, Wehmut und Melancholie in Wort und Bild. Bildung ist derzeit in aller Munde. Die Lehrlingsausbildung wird dabei allerdings meist ausgeklammert. Zu Unrecht: Aktuell stehen in Altstadt-Unternehmen 549 Lehrlinge in Ausbildung, was eine ganze Menge ist und in etwa einem Fünftel aller in Salzburg Auszubildenden entspricht. Grund genug, sich einmal umzusehen. vision.altstadt besuchte drei Lehrlinge und ihre Ausbildner und machte sich ein erfrischendes Bild abseits gängiger Klischees. „Es gibt sie noch ...“ begannen schon einige unserer Artikel. So auch in dieser Ausgabe. Bernhard Ostertag begab sich auf die Suche nach Handwerksbetrieben, denen die Arbeit nach Maß noch am Herzen liegt. Es gibt sie also noch ... die traditionellen Macher!

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Von der Pike auf

Die »Macher«

Drei Altstadt-Lehrlinge und ihre Ausbildner im Portrait.

Traditionelles Handwerk im Herzen Salzburgs.

Außerdem erfahren Sie in dieser Ausgabe, wie man schnell und unkompliziert ein schmackhaftes Wildgericht auf den Tisch zaubert und was die Musiker des Mozarteums tragen, wenn sie mit der Schnellbahn zur modischen Matinée in der Altstadt eilen. Einen schönen Herbst wünschen wir und viel Spaß beim Lesen. Markus Deisenberger

Gabriela Paumgartner

CHEFREDAKTEUR

HERAUSGEBERIN

vision.altstadt. | Inhalt_Editorial

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Creative City Salzburg

Schweren Herzens

Jazz & The City 2010

Herzhafte Wild-Küche

Musikstadt Salzburg abseits von Mozart & Co: Das Potential ist da.

Das Leben – ein Song: Fado-Star Mísia im Interview.

Salzburgs Clubfestival: Die ProgrammHighlights im Überblick.

„Stern-Koch“ Günter Leibetseder tischt sein herbstliches Lieblingsgericht auf.

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Herbstliche Mode-Matinée

Dialoge Festival

Museen & Galerien

Feiern & Genießen

Fashion-Stop Salzburger Altstadt.

Komponist und Dirigent Enno Poppe zu Gast in Salzburg.

Übersicht aktueller Ausstellungen und Vernissagen.

Veranstaltungsübersicht für die Altstadt von Oktober bis November.

HERAUSGEBER paumgartner I eccli Kommunikationsberatung, Kaigasse 11/3, 5020 Salzburg, www.vision-altstadt.at KONZEPTION, ANZEIGENLEITUNG Mag. Gabriela Paumgartner ANZEIGENVERKAUF Meta Pesch, Nicola Joy Waid GESCHÄFTSFÜHRUNG Mag. Gabriela Paumgartner CHEFREDAKTION Mag. Markus Deisenberger ART DIRECTION Christian Ospald, www.ospald.com MITARBEITER DIESER AUSGABE Bernhard Ostertag, Johannes Thanhofer FOTOS Günter Freund, Clemens Kois, Bettina Salomon, Victoria Schaffer COVERFOTO ZVG MUSICAS.DE DRUCK Niederösterreichisches Presse haus, St. Pölten VERTEILUNG durch Post.at, an alle Haushalte in und um Salzburg NÄCHSTER ERSCHEINUNGSTERMIN 24.11.2010.

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Inhalt | vision.altstadt.


FOTO ZVG STIEFELKÖNIG

Neu in der Altstadt Schuhfestspiele. Stiefelkönig, Getreidegasse 8

MODE Stiefelkönig, Getreidegasse 8 Stiefelkönig hat seine österreichweit siebte Boutique im Herzen der Salzburger Altstadt eröffnet. Auf zwei Stockwerken werden luxuriöse Schuhträume für Damen (60 m2) und Herren (30 m2) wahr. Bei den Damen verzaubern Gucci, Stuart Weitzman und Ferragamo (alle drei exklusiv in Salzburg!), sowie Casadei, CK Collection, Boss, D&G, Sergio Rossi, Furla u.v.m. Auch Herren kommen mit Marken wie Gucci, D&G, Boss, Lederer, Fratelli Rossetti oder Y3 auf ihre Kosten. Mo–Fr 9–18.30, Sa 9–18 Uhr. www.stiefelkoenig.at Misc.Fashion, Mozartplatz 5 Michaela Schirlbauer bringt frischen Nordwind in Salzburgs Modeszene. Die persönlich zusammengestellten exklusiven Kollektionen stammen von den weltweit erfolgreichen Herstellern Day – Birger et Mikkelsen, Gustav, Whiite, Bruuns Bazaar und Modström, ergänzt durch Gas, Depeche, Nurage usw. Hochwertige skandinavische Ware zu erschwinglichen Preisen. Mo–Fr 10–18, Sa 10–17 Uhr. www.misc-fashion.at Nadel & Streif, Dr. Franz-Rehrl-Platz 8 Stilvolle Herrenbekleidung in Top–Qualität, jedes Stück ein Unikat nach persönlichen Maßen gefertigt. Zur Auswahl steht eine Vielzahl von Stoffen der bekanntesten Tuchweber wie Zegna, Scabal, Holland & Sherry, Loro Piana uvm. Bei den Hemden sind über 2000 Stoffe verfügbar. Auch hier bestimmt der Kunde den Schnitt, die Manschette, die Kragenform und viele weitere Details. Termine nach Vereinbarung. www.nadel-streif.at repeat by Tagwerker, Linzer Gasse 34 Neben erstklassiger Kaschmirbekleidung umfassen die Kollektionen des internationalen Unternehmens auch edle Accessoires und Homewear. Niemand geringerer als das niederländische Supermodel Doutzen Kroes verleiht der neuen repeat-Kampagne ihr Gesicht. Neben repeat wird eine Auswahl aus dem modischen Schuh- und Taschenprogramm von Tagwerker in Niederalm geboten. Mo–Fr 9.30–18, Sa 9.30–17 Uhr. comma, Linzer Gasse 10 Mit dem neu eröffneten comma-Store in der Salzburger Altstadt gelingt es dem Modelabel, die trend- und modebewusste Kundin jeden Monat mit den neuesten Looks von der elegant-ausgefallenen Designer’s choice >>

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FOTOS VICTORIA SCHAFFER | HERSTELLER

Handgemacht. Sardaana Henke, Pfeifergasse 18

Kaschmirbekleidung und Homewear. repeat by Tagwerker, Linzer Gasse 34

Foto: Luigi Caputo

Kalifornischer Lifestyle für die Füße. Skechers, Linzer Gasse 37

Kaffee und Kuchen neben der Kirche. Cafe Erhards, Nonntaler Hauptstraße 16

Eis nach italienischem Rezept. Icezeit, Priesterhausgasse 2

Elegant und doch ausgefallen. comma, Linzer Gasse 10

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Neue Betriebe | vision.altstadt.

Topmodische Kombinationen. v.o.i., Linzer Gasse 14


FOTOS VICTORIA SCHAFFER | HERSTELLER

>> by comma-Kollektion bis hin zur leger-femininen comma casual identity-Linie zu begeistern. Mo–Fr 9.30–18.30, Sa 9.30–17.30 Uhr. www.comma-fashion.com v.o.i. vision of image, Linzer Gasse 14 Breites Angebot an topmodischen Kombinationen in unterschiedlichen Stilen. v.o.i. steht für Individualität, Attraktivität und die Persönlichkeit der Frauen, Kreativität und Lifestyle in all ihren Facetten. Ergänzt um Schuhe, Accessoires, Gürtel und Taschen, lassen sich hier alle Modeträume erfüllen. Mo–Fr 9.30–18.30, Sa 9.30–17 Uhr. Stilvolles für den Herrn. Nadel & Streif, Dr. Franz-Rehrl-Platz 8

Skechers, Linzer Gasse 37 Die kalifornische Lifestyle-Marke „Skechers“ eröffnet seinen ersten „Shape-ups“-Store in Österreich, in dem eine Auswahl von rund 50 Modellen aus der aktuellen Herbst/Winter-Kollektion mit Sandalen, Ballerinas, Schnürern sowie Stiefeln und Boots für Damen und Herren präsentiert wird. www.at.skechers.com GASTRO | LEBENSMITTEL | DELIKATESSEN Icezeit, Priesterhausgasse 2 Das leckere Icezeit-Eis ist jetzt auch rechts der Salzach unweit der Linzer Gasse erhältlich.Eissorten nach italienischem Rezept aus natürlichen Zutaten ohne Farbzusatz oder künstliche Geschmacks- oder Konservierungsstoffe in Sorten wie Joghurt-Honig, Campari-Orange, Karamel oder Kürbiskrokant im gemütlichen Eis-Café oder zum Gassenverkauf. www.icezeit.at Cafe Erhards, Nonntaler Hauptstraße 16 Täglich frische Gerichte und ein leichtes Mittags-Special mit Mineralwasser gratis auch zum Mitnehmen. Außerdem: Feine Auswahl von Weinen österreichischer Winzer, gemütlicher Gastgarten und kostenloses W-LAN. Am Wochenende kann das Lokal auch für Feiern im privaten Kreis (bis zu 30 Personen) gemietet werden. Mo–Fr 10–22 Uhr. www.cafe-erhards.com

Hochwertige skandinavische Kollektionen. Misc.Fashion, Mozartplatz 5

Täglich frisch, ob sauer oder süß. Salzkammergut Bäckerei, Linzer Gasse 48

Salzkammergut Bäckerei, Linzer Gasse 48 Gegenüber dem Eingang zum Bruderhof werden in der neuen Salzkammergut Bäckerei Brot, Gebäck, Snacks und süße Spezialitäten angeboten. Das komplette Sortiment, darunter Schwarzbrotsorten aus Natur-Sauerteig, Mehlspeisen und Leckereien, kann vorbestellt werden und gibt es auch am Sonntag ofenfrisch. Zum Geschäftsschluss ist täglich „Happy Hour“ mit Aktionen. Ganztägig genießt man hier für nur 3,55 Euro eine Kaffeejause mit Verlängertem und Mehlspeise. Mo–Fr 6.30–18, Sa 7–17, So 7–11 Uhr. ACCESSOIRES | SCHMUCK Sardaana Henke, Pfeifergasse 18 Handgemachte Einzelstücke wie Kosmetiktaschen, Handtaschen, Stoffkörbchen, Baby-Sets, Hausschuhe, Pyjamahosen und Boxershorts für die ganze Familie und in ausgewählten Designerstoffen. Sardaana nimmt Bestellungen an, Stoffe können ausgewählt werden. Mo–Fr 10–18, Sa 10–16 Uhr. www.sardaana-henke.com Ulrike Varga Feine Juwelen, Goldgasse 7 Die pure Freude beim Tragen von Schmuck vermittelt Ulrike Varga mit ihrer feinen Auswahl an klassischen Schmuckstücken mit Zeitgeist. Besonderes Augenmerk wird dabei Perlen >>

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FOTOS VICTORIA SCHAFFER | HERSTELLER

>> und Korallen geschenkt. Gerne werden Ketten neu gefädelt, kreativ umgearbeitet und neu arrangiert. Mo–Fr 10–18, Sa 10–13 Uhr.

Salzburger Ansichten und mehr. Galerie La Bottega, Kaigasse 18

WOHNEN & LIFESTYLE Ergonomie Doblhofer, Wolf-Dietrich-Str. 12 Seit 1983 bereits ist Familie Doblhofer auf Ergonomie spezialisiert. Am neuen Standort findet sich alles rund um den „himmlischen Schlaf“ und zusätzlich dazu innovative Angebote zum Thema Sitzen und Arbeiten. Individuelle Beratung und maßgeschneiderte Lösungen stehen dabei im Mittelpunkt. So kann man etwa ergonomische Arbeitstische testen, die sich Ihrer wechselnden Haltung auf Knopfdruck anpassen. Abgerundet wird das Sortiment mit ergonomischem Zubehör für den PC-Arbeitsplatz. Di–Fr 10.30–18, Sa 10–13 Uhr und nach tel. Vereinbarung. www.ergonomie-doblhofer.com

Klassischer Schmuck mit Zeitgeist. Ulrike Varga Feine Juwelen, Goldgasse 7

KUNST & KULTUR Galerie La Bottega, Kaigasse 18 Seit dem Jahr 2000 lebt der bosnische Maler Brancaccio Marini in Salzburg, jetzt hat er eine eigene Galerie im Kaiviertel eröffnet. Schwerpunkt sind Landschaftsbilder, Salzburg-Ansichten ebenso wie mediterrane Gegenden oder Wälder und Auen. www.bmarini.com SERVICES Smart & trendy Imageberatung, Landhausgasse 3 Neben der Bestimmung des individuellen Farbtyps und persönlichen Kleidungsstils wird zugeschnitten auf die berufliche Situation eine Imageberatung (inkl. Businessoutfit) angeboten. Garderoben-Check, Einkaufsbegleitung, Beratung für Make-up, Brillen und Frisur sowie Outfitberatung für Bewerbungsgespräche. www.smartandtrendy.at Taurus Edelmetall-Shop powered by GOLD professionell, Dreifaltigkeitsg. 9 Neben dem physischen Edelmetallverkauf in Barren und Münzen, wie Wiener Philharmoniker, Maple Leaf, American Eagle, umfasst das Produktsortiment auch Geschenksets, Sonderprägungen, fachspezifische Literatur und Vertragsprodukte wie den „GOLDpartner relaXXbonusplan“. JUST MOVED Atelier 4, Griesgasse 6 Die Goldschmiede Atelier 4 ist, nur einen Steinwurf vom alten Standort entfernt, ab sofort in der Griesgasse zu finden. Im neuen, größeren Atelier begrüßt Sie Goldschmiedemeisterin Birgit Huber. Di–Fr 11–18, Sa 10– 16 Uhr. www.atelier4.at

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Neue Betriebe | vision.altstadt.

Alles eine Frage des Stils. Smart & trendy Imageberatung, Landhausgasse 3

Goldschmiede in neuem Glanz. Atelier 4, Griesgasse 6

Barren, Münzen und Geschenke. Taurus Edelmetall-Shop, Dreifaltigkeitsgasse 9

Wohlfühl-Betten. Ergonomie Doblhofer, Wolf-Dietrich-Straße 12


FOTO BETTINA SALOMON TEXT JOHANNES THANHOFER

GESCHÄFTSGRÜNDUNG IN DER ALTSTADT

Etwas Eigenes schaffen! Seiner Freude an der Kunst und der Modebegeisterung seiner Mutter verdankt Johannes Huber die Geschäftsgründung der Modeboutique „inizio“ am Papagenoplatz. Mit einem guten Konzept, entsprechender Planung und kompetenter Unterstützung hat er es geschafft – ein Erfolg, der Jungunternehmern Mut machen soll, seinem Beispiel zu folgen.

Wer sein eigener Herr ist, hat gut lachen: Johannes Huber in seiner Boutique am Papagenoplatz.

OFFENE OHREN Für die Mutter sei es in Salzburg nicht immer leicht gewesen, sich ihre Lieblingsoutfits zusammenzustellen, erinnert sich Johannes Huber. Da stieß sie mit ihrer Idee, selbst extravagante Damenmode anzubieten, bei ihrem Sohn auf offene Ohren. Vor drei Jahren war das. Damals studierte der mittlerweile 26-jährige Salzburger noch Kunstgeschichte, nun widmet er sich ganz dem Geschäft am Papagenoplatz. >>

Auf den richtigen Standort kommt’s an Jede Ansiedlung hält ihre eigenen Rahmenbedingungen und Herausforderungen bereit. Ein Patentrezept für eine erfolgreiche Ansiedlung gibt es nicht. Dennoch sollten folgende „Hausaufgaben“ gemacht werden, um in Salzburg erfolgreich zu sein: Zu Beginn ist eine detaillierte und gründliche Marktsondierung vorzunehmen, hinsichtlich der Mitbewerber, möglichen Zulieferern, Vertriebswegen und selbstverständlich auch der Nachfrage. Ebenfalls zu empfehlen ist eine Vorabrecherche der kulturellen, sozialen und rechtlichen Gegebenheiten vor Ort. Jedem Ansiedlungsprojekt sollte zudem ein guter Businessplan samt realistischem Finanzierungskonzept zu Grunde liegen. Salzburg zeichnet sich im Bereich der Neugründungen und Betriebsansiedlungen durch seine umfangreichen Serviceleistungen für ansiedlungswillige Unternehmen und Investoren aus. So unterstützt die StandortAgentur Salzburg in- und ausländische Unternehmen professionell und kostenfrei bei Investitions- und Ansiedelungsprojekten. Sowohl Einzelunternehmer als auch KMUs und Konzerne nehmen die Leistungen in Anspruch. Koordinierte Termine mit Rechtsanwälten, Steuerberatern und Maklern garantieren eine rasche und unkomplizierte Ansiedlung am Standort Salzburg. Die enge Vernetzung der Partner garantiert bestes Service für ansiedlungswillige Unternehmen. Zusätzlich bieten Stadt und Land und WK Salzburg ein breites Förderprogramm mit Unterstützungen für Klein- und Mittelbetriebe, Forschung und Entwicklung, Unternehmensgründungen sowie techno- logieorientierte Investitionen. StandortAgentur Salzburg GmbH 5020 Salzburg, Südtiroler Platz 11 Tel. 45 13 27 0 | Fax: 45 13 27 11 office@salzburgagentur.at www.salzburgagentur.at

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>> Im April 2008 eröffnete Huber das 18 m2 „große“ Geschäftslokal. Neben dem attraktiven Verkaufsraum hat der „Store Manager“ des „inizio“ noch drei weitere Lagerräume zur Verfügung, die es ihm erlauben, laufend an die 500 Kollektionsteile anzubieten. Von Vorteil war für ihn der Umstand, dass sich die Immobilie bereits im Eigentum der Familie befand und deshalb keine Mietkosten anfallen. Für die Planung, den Innenausbau, die Lagerräume, das Marketing und die „Erstbevorratung“ investierte Huber an die 50.000 Euro, die seine Familie zur Gänze ohne Darlehen eigenfinanzierte. Christian Schnellinger, GF Schnellinger Immobilien.

Immobilien in allen Lagen Christian Schnellinger, GF Schnellinger Immobilien, Mitglied der Fachgruppe Immobilien, WKS, über die Vorteile einer Maklervermittlung. Herr Schnellinger, was kann der Immobilienmakler dazu beitragen, dass Unternehmer Ihren Wunschtraum in der Altstadt umsetzen können? Durch unsere Standortanalysen lassen sich Fragen nach Frequenz, Kaufkraft, Branchenmix und somit Eignung des geplanten Standortes für das Unternehmen rasch abklären. Eine Herausforderung sind oft gewerberechtliche Genehmigungen, die vorab in Bezug auf Eignung des Standortes für bestimmte Betriebsformen, wie z.B. gastronomische Betriebe, zu prüfen sind. Was sind die Vorteile einer über den Makler vermittelten Immobilie? Der Makler bringt unterschiedliche Vorstellungen beiderseits unter Berücksichtigung des Mietrechtsgesetzes auf einen Nenner. Er fühlt bei der Baubehörde bzw. bei Eigentümern vor, kann Mietzinse realistisch einschätzen und sorgt für Minimierung der Leerstände. Wie gestalten sich Mietpreise in der Altstadt? In 1A-Lagen wie Getreidegasse, Alter Markt, Platzl und Anfang Linzer Gasse belaufen sich Mietpreise auf Euro 100–120 / qm. Diese Lagen sind für Jungunternehmen weniger geeignet. Hier fassen eher Filialisten Fuß. Größere Geschäftslokale sind im Vergleich zu kleineren oft billiger, der Grundriss des Lokales ist für den Preis ausschlaggebend. B-Lagen wie Waagplatz / Judengasse liegen bei Euro 30–50 und C-Lagen wie die Steingasse bei Euro 10–15. Was ist sinnvoll? Geschäftslokale mieten oder kaufen? Mieten erlaubt große Flexibilität. Mit dem Kauf ist Eigenkapital gebunden, welches bei Unternehmensgründung für andere wichtige Investitionen in der Betriebsführung oft sinnvoller eingesetzt ist.

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Über die Anfänge erinnert er sich: „Zu Beginn versuchten wir aus dem Angebot der Salzburger Großhändler zu schöpfen, aber schon bald wurde mir klar, dass es für uns und die Kunden besser ist, wenn wir die Ware direkt aus Italien importieren.“ Dabei war es auch hilfreich, dass sein Vater als Unternehmensberater gute Kontakte nach Italien hat und ihn bei der Suche nach Lieferanten tatkräftig unterstützte.

Wir importieren vor allem direkt aus Mailand, Bologna und Neapel, was unseren Kunden ein hohes Maß an Exklusivität garantiert. Johannes Huber | Modeboutique „inizio“

HOHES MASS AN EXKLUSIVITÄT Seitdem bestimmt die Welt der Mode das Arbeitsleben von Johannes Huber. Er verkauft im Geschäft, fährt zu Lieferanten und auf Messen, organisiert Auftritte bei Events wie der „WOW Fashion Show“, die im September im republic stattfand, und kümmert sich um die Gestaltung der Homepage. Mode ist für den Salzburger Jungunternehmer nicht nur eine Frage der „Optik“, von Bedeutung ist für ihn auch wie und wo etwas hergestellt wird. „Wir importieren vor allem direkt aus Mailand, Bologna und Neapel, was unseren Kunden ein hohes Maß an Exklusivität garantiert. Marken aus Neapel zum Beispiel werden maximal bis Rom vertrieben“, so Huber. Dass er die Modeboutique genau am Papagenoplatz eröffnen konnte, erwies sich als vorteilhaft: „Ein Geschäft in der Getreidegasse würde wahrscheinlich mehr Umsatz bringen, dafür wären die Kosten ungleich höher gewesen.“ Außerdem profitiere er vom Flair des Platzes mit seiner Mischung aus Geschäften und Lokalen und der bereits vorhandenen Kundenstruktur. Mittlerweile führt Huber auch Marken von Jungdesignern aus Deutschland und Ungarn. Für die Zukunft überlegt er sogar, sein Angebot für modebewusste Herren zu erweitern. Dann könnte sich nicht nur die Mutter ihre Lieblingskollektion im eigenen Geschäft zusammenstellen.


EXPERTEN-TIPPS ZUR GESCHÄFTSGRÜNDUNG

Dr. Wolfgang Maria Paumgartner.

Mag. Kenneth Etzer und Mag. Dr. Peter Werner.

Persönliche Rechtsberatung und -begleitung

Erfolgreich Unternehmen gründen?

Unternehmer scheitern oft nur deshalb, weil sie einfach darauf losarbeiten und das rechtliche Umfeld dazu nicht beachten. Meine Kanzlei ist darauf spezialisiert, Unternehmer bei der Ausübung ihrer Geschäftstätigkeit von Anfang an zu begleiten. Das beginnt mit der richtigen und passenden Auswahl der Gesellschaftsform, ob z.B. die persönliche Haftung möglichst ausgeschlossen werden soll oder in Kauf genommen wird. Dabei ist auch abzuklären, welche Nachteile mit der jeweiligen Gesellschaftsform verbunden sind, inklusive welche Folgekosten.

Sie haben die Geschäftsidee und müssen Ihre Energie darauf konzentrieren! Wir halten Ihnen den Kopf frei, denn wir:

Ich prüfe auch, ob der für die Geschäftstätigkeit erforderliche Mietvertrag genau den unternehmerischen Erfordernissen entspricht. Auch die notwendigen behördlichen Genehmigungen für die Ausübung des Gewerbes und die Betriebsanlage und allfällige baurechtliche Auflagen können von mir abgeklärt werden. Auf Wunsch werden auch Lieferverträge oder AGBs formuliert. Beraten wird auch, ob und welche Versicherungen zweckmäßig sind und welcher konkreter Deckungsumfang damit verbunden ist. Treten Probleme auf, können meine Klienten mich persönlich erreichen, und meistens kann ich auch eine Sofortmaßnahme benennen, wodurch sich ein weiteres Einschreiten erübrigt. Kommt es trotzdem zum Prozess, sind meine Klienten oft in einer ausgezeichneten Situation, weil die von mir erstellten AGBs oder Lieferbedingungen sie schützen und ich sie auch im Gerichtsprozess persönlich berate und vertrete.

Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Maria Paumgartner Pfeifergasse 3, Tel. 63 32 05 | Fax: 63 32 05-4 www.paumgartner.at | www.scheidungen.at

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FOTO ZVG WKS

Salzburger Lehrstellenmarkt weiter dynamisch Am Salzburger Lehrstellenmarkt läuft es auch weiterhin rund – trotz Krise im Vorjahr und reichlich unsicheren Aussichten für die nächsten Jahre. Das zeigt ein Blick auf den Salzburger Arbeitsmarkt für Lehrstellen mit Stichtag Ende August.

Mit insgesamt 10.150 gemeldeten Lehrverhältnissen bewegt man sich fast auf Vorjahresniveau (August 2009: 10.194). Es ginge allerdings noch mehr. Denn während andere Bundesländer über eine Lehrstellenlücke klagen, zeigt sich in Salzburg das Gegenteil: eine „Lehrlingslücke“! Ende August waren laut AMS 728 offene Lehrstellen gemeldet, dem aktuell 376 Lehrstellensuchende gegenüber stehen, was einen rechnerischen Überhang von 352 unbesetzt bleibenden Lehrstellen ergibt. WKS-Lehrlingsexperte Mag. Rudolf Eidenhammer geht davon aus, dass bis Ende des Jahres die Lehrlingszahl von 10.550 überschritten wird. Gleiches gilt auch für die Lehranfänger: Bis Ende August waren in Salzburg 2.838 Lehrlinge im ersten Lehrjahr gemeldet. Im August 2009 waren es um elf Lehrlinge weniger. Bis Ende des Jahres wird sich laut Eidenhammer diese Zahl noch auf rund 3.000 erhöhen und damit das Vorjahresniveau erreichen. Er verweist darauf, dass der August nur eine Momentaufnahme darstellt. LEHRE IN DER ALTSTADT MIT GROSSER VIELFALT Auch in den Betrieben der Salzburger Innenstadt nimmt die Fachkräfteausbildung eine zentrale Rolle ein. Aktuell stehen in den Unternehmen der Salzburger Altstadt 549 Lehrlinge in Ausbildung. Und das – wie man meinen würde - nicht nur in klassischen Handelsbranchen, sondern auch in Gewerbe- und Technikberufen. Dazu zählen unter anderem Zahntechniker, Mediendesigner, Metalltechniker, Veranstaltungstechniker, Konditor, Herrenkleidermacher und viele andere mehr. Man sieht also: Auch in den Berufen der Salzburger Altstadt lebt die Vielfalt! KOMPETENZZENTRUM FÜR DUALE BERUFSAUSBILDUNG Die erste Anlaufstelle in allen Lehrlingsfragen ist die Lehrlingsstelle der Wirtschaftskammer Salzburg in der Faberstraße 18.

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Mag. Rudolf Eidenhammer.

Die Lehrlingsstelle war 2009 Servicedrehscheibe für 10.550 Lehrlinge und 3.496 Ausbildungsbetriebe und führte über 4.300 Lehrabschlussprüfungen durch. Eine der Kernaufgaben der Lehrlingsstelle ist es, die Mitgliedsbetriebe über die Rahmenbedingungen der dualen Berufsausbildung zu informieren. Dazu gehören rechtliche Aspekte (Lehrvertrag und Arbeitsrecht) ebenso wie die neuen Lehrberufe oder die Schnupperlehre und die Integrative Berufsausbildung. Weiters sind die Mitarbeiter der Lehrlingsstelle Experten für Ausbildungsvorschriften und Prüfungsordnungen für alle Lehrberufe – vom Anlagenelektriker bis zum Zimmerer. In der Lehrlingsstelle wird man umfassend über Ausbildungspläne, Berufsbilder sowie die einzelnen Teilbereiche und Gegenstände der Lehrabschlussprüfung informiert. Für die Vor-Ort-Beratung potenzieller neuer Lehrbetriebe ist ein eigener „Lehrstellenberater“ im Einsatz. Zu den weiteren Aufgabenbereichen der Lehrlingsstelle zählen unter anderem die Koordination und Vergabe von Auslandsstipendien an Jugendliche mit ausgezeichnetem Lehrabschluss sowie die Organisation von Lehrlingsseminaren zu Themen wie Persönlichkeitsbildung, Kommunikation oder „Lernen lernen“. Nähere Infos findet man im Internet unter wko.at/sbg/lehrlingsstelle LEHRLINGSAUSBILDUNG WIRD GEFÖRDERT Für Ausbildungsbetriebe stehen über das Programm „Lehre.Fördern“ auch eine Reihe attraktiver finanzieller Förderungen bereit: Neben einer Basisförderung, die an die Unternehmen direkt und steuerfrei ausbezahlt wird, gibt es Prämien für Zwischenprüfungen zur Mitte der Lehrzeit (bis zu 3.000 €) sowie Weiterbildungsprämien für Ausbilder. Auch die Ausbildung von Jugendlichen mit Handicaps wird finanziell unterstützt. Nähere Infos unter www.lehre-foerdern.at


FOTO VICTORIA SCHAFFER TEXT MARKUS DEISENBERGER

Von der Pike auf

Aktuell stehen in Altstadt-Unternehmen 549 Lehrlinge in Ausbildung. Das entspricht in etwa einem Fünftel aller im Bezirk Salzburg-Stadt Auszubildenden. vision.altstadt besuchte drei Lehrlinge und ihre Ausbildner.

BEINHARTE „AUSLESE“ Das große Geld mache man im Handel nirgends, weiß Klaus Seufer-Wasserthal, Leiter der Rupertus Buchhandlung und seit zehn Jahren Lehrlingsausbildner. Dennoch ist der Buchhandel immer noch ein klassischer Lehrberuf und die Freude am Umgang mit dem Medium Buch ungebrochen. Immer wieder zieht sie Jugendliche in ihren Bann. So auch Nadine Steinkellner. „Bücher waren immer meine Leidenschaft“, erzählt sie. Da lag die Buchhandelslehre, nachdem sie die Schule trotz guten Notendurchschnitts abgebrochen hatte, nahe. „Ich bin kreuz und quer durch die Stadt und hab´ alle Buchhandlungen abgeklappert. Herr Seufer war der erste, der mir eine Chance gab und mich zum Probearbeiten einlud. Dann ging alles schnell.“ Was so einfach klingt, ist in Wahrheit ein beinhartes Ausleseverfahren, denn eingeladen werden immer mehrere Kandidaten. Ausschlaggebend sei die richtige Mischung aus Selbstbewusstsein und Höflichkeit, so Seufer-Wasserthal. „Wichtig ist, dass der Lehrling zu uns passt und auch dem Unternehmen langfristig etwas bringt.“ Dabei dürfe man aber vor allem eines nicht vergessen: „Lehrlinge sind keine billigen Vollzeitarbeitskräfte, sondern Menschen in Ausbildung, die in erster Linie hier sind um zu lernen“, was sowohl der Eigeninitiative aber auch der ständigen Motivation und Stütze bedürfe. „Da muss ich mich auch selbst oft am Riemen reißen.“

„Keine billigen Vollzeitarbeitskräfte, sondern Menschen in Ausbildung“: Klaus Seufer-Wasserthal und Nadine Steinkellner vor der Rupertus Buchhandlung.

Die Perspektive könnte schlechter sein: Zwei Drittel des Nachwuchses kommen aus dem eigenen Betrieb. Andererseits wisse man nicht, wie sich der Buchhandel aufgrund der Verlagerung auf digitale Medien entwickeln wird. Wenn es irgendwie geht, will Nadine nach der Lehrabschlussprüfung und der Matura, die sie nachmacht, bleiben. „Ich fühle mich sehr wohl hier.“ >>

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FOTOS BETTINA SALOMON

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DER STOFF, AUS DEM DIE TRÄUME SIND „Wir brauchen einen fundierten Nachwuchs, vor allem in der Schneiderei“, sagt Hans Köhl, Leiter des Salzburger Heimatwerks, wo derzeit zwei Lehrlinge ausgebildet werden. Es gäbe zwar sehr viele Kleinstbetriebe, aber immer weniger bilden auch aus, so Köhl. „Wie aber soll die Produktion funktionieren, wenn der Nachwuchs fehlt?“ Eine gute, eine berechtigte Frage. Das Heimatwerk jedenfalls bildet aus, und das gleich doppelt. Im Rahmen einer Doppellehre sind in drei Jahren gleich zwei Berufe zu erlernen. Zwei Jahre Schneiderei und ein Jahr Handel. Während der Schneiderlehre erfolgt schon die Einschulung in den Verkauf. Der Vorteil liegt auf der Hand: „Unsere Lehrlinge lernen nicht nur zu schneidern, sondern auch, wie das selbst entworfene Produkt verkauft wird.“ Die Kehrseite der Medaille: Damit sich Schneiderei und Textilverkauf erlernen lassen, sei ein sehr guter schulischer Erfolg nötig.

„Wie soll die Produktion funktionieren, wenn der Nachwuchs fehlt?“ Hans Köhl und Katharina Strumegger im Reich der Stoffe.

Den hatte Katharina Strumegger aus Eugendorf an der Hauswirtschaftsschule. Aber nicht nur das, sie war auch hartnäckig. „Ich hab´ mich immer schon für Stoffe und fürs Nähen interessiert und ich wollte immer hierher!“ Deshalb auch hat sie nicht locker gelassen, als im Heimatwerk gerade keine Lehrstelle frei war, und sich im Jahr darauf gleich noch einmal beworben. Und nach dem Lehrabschluss? Schneidern oder Verkauf? „Schwer zu sagen“, sagt sie. „Mir taugt beides sehr!“

KEIN HONIGSCHLECKEN ! Maria Nikic ist das beste Beispiel für Kontinuität im Betrieb: Schon seit 1993 arbeitet sie in der Altstadt-Confiserie. Zuerst als Lehrling und nach Abschluss der Lehre als Angestellte. „Dann ging die Chefin in Pension und ich hab´ ganze zwei Jahre lang überlegt, ob ich es wagen soll, mich selbstständig zu machen.“ Hat sie. Und bereut hat sie es auch nie. „Ich bin sehr glücklich hier“, erzählt sie. Lehrlinge auszubilden ist für sie selbstverständlich. „Ich habe die Chance ja auch bekommen.“ Jetzt ist es Barbara Holzner, die eine Chance bekommt. Erst seit 2. August ist sie im Laden, ganz frisch also, aber schon über den Probemonat hinaus und der bereits dritte Lehrling, den Nikic auf den Arbeitsmarkt vorbereitet. Doch gut Ding braucht Weile. Zwei Jahre lang suchte sie nach einer Lehrstelle und bekam viele Absagen. Dafür passt es jetzt umso besser. „Ich wollte immer in ein kleineres Geschäft und Kontakt mit Kunden haben.“

„Ich habe die Chance ja auch bekommen.“ Maria Nikic mit ihrer zukünftigen Fachkraft Barbara Holzner.

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Leben und arbeiten in der Altstadt | vision.altstadt.

Von der Warenübernahme bis zum Verkauf ist sie „Mädchen für alles“. Immer an ihrer Seite: eine Fachkraft, die sie einschult. „Wie lange haben wir am Samstag das Verpacken geübt?“ fragt Nikic. „Lang“ antwortet Barbara. Oft vergisst man, wie viel Arbeit hinter solch einer Ausbildung steckt. Für beide Seiten.


FOTO BETTINA SALOMON TEXT JOHANNES THANHOFER

Plätze zum Leben

Am Papagenoplatz, im Herzen des Kaiviertels, lebt und arbeitet der Salzburger Autor Peter Simon Altmann. Gemeinsam mit vision.altstadt spaziert er zu den Plätzen des Viertels und erzählt von ihren Begebenheiten.

Peter Simon Altmann.

KAJETANERPLATZ – DER FUNKTIONALE Wir treffen Peter Altmann zu einem Morgenkaffee in der Bäckerei Holztrattner, am Beginn des Kajetanerplatzes. „Ich freue mich, dass ich mir heute diesen Ort in Ruhe ansehen kann“, meint der Autor. „Meistens fahre ich hier nur mit dem Rad durch.“ Für Altmann stellt der Platz einen Eingang in die linke Altstadt dar, allerdings nehme er die Schönheit des Platzes, an dessen Ende die Kajetanerkirche emporragt, oft nicht wahr. Ein Grund sind für ihn die vielen parkenden Autos. Altmann schaut zur Seite und grüßt einen Bekannten aus dem Viertel. Es ist Johann Eibl, der jahrelang das Modegeschäft Eibl am Platz geführt hat und auch hier wohnt. „Wir sind froh, dass es den Parkplatz gibt, weil er einen praktischen Nutzen für uns hat“, sagt Eibl im Vorübergehen. PAPAGENOPLATZ – DER BERUHIGENDE Vorbei an der Kirche spazieren wir durch die verwinkelte Pfeifergasse zum plötzlich auftauchenden Papagenoplatz. Vor dem Brunnen mit der Papagenostatue setzt sich Altmann auf eine Bank und blickt zu seinem Wohn- und Arbeitszimmer hinauf. „Wenn ich am Wochenende die Fenster öffne und das Plätschern des Brunnens höre, hat das eine beruhigende Wirkung

auf mich.“ Auch für die Arbeit sei die Geräuschkulisse angenehm. Gesprächsfetzen der Gäste der Lokale „Fasties“ und „Zirkelwirt“ vermischen sich mit dem Lachen von Touristen, die gerade ein Eis essen. Studenten der nahe gelegenen Universität besuchen den Platz in ihren Pausen. Quirlig geht es zu, wenn freitags der Biomarkt Einzug hält und die Verkäufer ihre Waren am Papagenoplatz anbieten. MOZARTPLATZ – DER PLATZ ZUM VERWEILEN Weit öffnet sich der Blick auf den Mozartplatz am Ende der Pfeifergasse. „Hier fühle ich mich richtig in der Innenstadt angekommen“, sagt Altmann. Oft nach dem Schreiben, oder auch in der Mittagspause, sei dies der Ort, wo der Autor gerne verweilt. Auf einer der Bänke sitzend, „von denen es früher übrigens mehr gab“, lässt Altmann seinen Blick zum nahe gelegenen Residenzplatz schweifen. Ihm gefalle die Weite, die der Platz vermittelt. Mitunter dient er ihm auch als Inspirationsquelle. „Die Hauptfigur meines kommenden Romans arbeitete in Japan als Übersetzer. Nach seiner Rückkehr sucht er auch Kontakt zu Touristen aus Ostasien“, erzählt Altmann, während sich vor der Mozartstatue einige Japaner für die Kamera „in Pose werfen“…

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Zwischen PapagenoWOHLFÜHLORT Hier trifft man sich zum Frühstück, zum Espresso zwischendurch, zum Mittagessen, zum Nachmittags-Kaffee mit Kuchen oder zum Aperitivo nach einem anstrengenden Arbeitstag. Manuela und ihr Team verwöhnen mit Espresso oder Cappuccino von Illy, frischen Croissants, Antipasti, Pasta- und Wok-Gerichten sowie den legendären FASTIES-Tramezzini. FASTIES Pfeifergasse 3, Tel. 84 47 74 Mo–Fr 8–21, Sa 8–17 Uhr, warme Küche 11–21 Uhr

PHANTASIE PUR Allein die Auslagen sind jeden Besuch wert. Betritt man das Geschäft allerdings, wird man sofort von allerhand Dingen verzaubert, die jedes Heim oder jede Veranstaltung neu inszenieren. Thomas Fellner kreiiert Dekorationen für festliche und geschäftliche Anlässe, besondere Blumensträuße in allen Preislagen und verpackt Geschenke wie kleine Kunstwerke. ASTREIN Pfeifergasse 5 Tel. 84 57 54 Mo–Fr 9–18, Sa 9–13 Uhr

HAAR CREATIONEN

HAAR CREATIONEN HLAWA Papagenoplatz 3 Tel. 84 53 23 Di–Do 8.30–18, Fr 8–18, Sa 8–14 Uhr

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Pro Person nur 1 Gutschein gültig.

Inhaberin Hlawa Berta und ihr sympathisches Team verwöhnen ihre Kunden mit eleganten, klassischen und ausgefallenen Haarcreationen. Weiters können Nageldesign, Kosmetik, Haarverlängerungen und vieles mehr in Anspruch genommen werden. So verleiht man seinem Haar eine wirklich kreative Note.


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und Kajetanerplatz ERHOLUNG PUR Schuhe, Stühle, Betten und Schlafsofas für Menschen, die auf sich schauen. Funktion und Design finden sich hier in Produkten wieder, die einfach nur gut tun. So wie etwa Hüslers Nest: ein optimales Bett aus Holz, Wolle und Latex, das sich jeder Liegeposition anpasst und das Blut ungehindert zirkulieren lässt. VEGA NOVA Pfeifergasse 9 Tel. 82 99 16 Mo–Fr 10–18, Sa 10–16 Uhr www.veganova.at

GENUSS PUR

KULT PUR

Ganz egal ob der britische Klassiker mit Roastbeef, der heimische Dauerbrenner mit Schinken und Käse, oder eher mediterrane Varianten mit Truthahn oder Thunfisch und Majonäse – bei ‘Snacks & More’ finden sich qualitativ hochwertige Sandwiches, die täglich frisch mit Zutaten von regionalen Lieferanten zubereitet werden.

Camper-Schuhe haben längst Kultstatus erreicht. Die größte Auswahl an trendigen Herbst-Modellen findet man jetzt in Österreichs erstem Camper Shop in der Pfeifergasse: Klassische Sneakers, Boots und Stiefel sowie neue Leisten und Formen in Hülle und Fülle.

SNACKS & MORE Pfeifergasse 2, 84 42 49 Mo–Fr 9–19, Sa 10–17 Uhr www.sandwichandmore.com

CAMPER SHOP Pfeifergasse 16 Tel. 0676/343 10 90 Mo–Fr 10–18, Sa 10–16 Uhr www.camper.com

MODE PUR Neben Mode, Schuhen und Accessoires von Designerlabels wie Bench, Scotch Maison, Guess, Vive Maria, Pussy Deluxe, Ana Alcazar, Scotch & Soda oder Herrlicher findet man im Fame auch ausgefallene Möbelstücke, Lampen und diverse andere Besonderheiten aus allen DesignEpochen. Bunt, multikulturell und einzigartig. Jeden Mittwoch bekommen alle Studenten 10% Ermäßigung. FAME STYLE Schanzlgasse 4, Tel. 84 36 13 Mo–Fr 10–18, Sa 10–17 Uhr www.fame.co.at

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foto: christian scott/universal music

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FOTOS CLEMENS KOIS | HERSTELLER

Am Mozartplatz SÜSSE VERSUCHUNGEN In der k&k Hofzuckerbäckerei Demel lassen sich Einheimische wie Gäste der Stadt von allerlei süßen Versuchungen wie etwa der berühmten Annatorte, extrazarten Cremeschnitten, kleinen Naschereien, Guglhupf und handgezogenen Strudeln verführen. Dazu gibt es Frühstück, Mittagsmenüs und Köstlichkeiten aus der k&k-Küche. DEMEL SALZBURG Mozartplatz 2, Tel. 84 03 58 Täglich 9–20 Uhr www.demel.at

BIS 26. OKTOBER 2010: „DAS GROSSE WELTTHEATER – 90 JAHRE SALZBURGER FESTSPIELE“ Eine multimediale Chronologie und historische Originalobjekte begleiten die Besucher durch 90 Jahre Festspielgeschichte. Die zweite Sonderausstellung im Salzburg Museum „GRENZEN ÜBERSCHREITEN – Bayern und Salzburg 1810 bis 2010“ widmet sich noch bis 21. November den bayrisch-salzburgischen Beziehungen während der letzten 200 Jahre. Die Napoleonischen Kriege hatten gravierende Konsequenzen für beide Länder. Das einstige geistliche Fürstentum Salzburg wurde 1810 in das Königreich Bayern eingegliedert und fiel 1816 endgültig an Österreich. SALZBURG MUSEUM | NEUE RESIDENZ Mozartplatz 1, Tel. 62 08 08-700 Di–So 9–17, Do 9–20 Uhr | www.salzburgmuseum.at

FRISCHER WIND Skandinavische Designer-Mode in hochwertiger Qualität zu erschwinglichen Preisen findet man im angenehmen Ambiente von Misc.Fashion am Mozartplatz. Michaela Schirlbauer beratet Kundinnen stilsicher und typgerecht mit Kombinationen aus exklusiven Materialien und Schnitten, die Ausstrahlung und Silhouette unterstreichen. MISC.FASHION Mozartplatz 5, Tel. 84 50 76 Mo–Fr 10–18, Sa 10–17 Uhr www.misc-fashion.at

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Optikermeister Stefan Gollhofer.

BRILLENMACHER Der berufliche Werdegang von Optikermeister Stefan Gollhofer war von Anfang an vorgezeichnet. Bereits als kleiner Bub verbrachte er viel Zeit in der Werkstatt seines Vaters Eckhard Gollhofer, der das Traditionsunternehmen Gollhofer Optik in der Linzer Gasse vor nunmehr 50 Jahren gegründet hat. „Ich komme aus einer richtigen Handwerkerfamilie“, sagt Stefan Gollhofer. „Solange ich mich zurückerinnern kann, war die Herstellung schöner Dinge das Thema in unserer Familie!“ Diesen reichhaltigen Erfahrungsschatz nutzt Optikermeister Gollhofer, wenn er heute für seine Kunden aus aller Welt handgefertigte Brillen herstellt. INDIVIDUALITÄT STATT MASSENPRODUKTION Obwohl man im eigenen Geschäft eine große Auswahl an Markenprodukten anbietet, entschloss man sich zur Fertigung von

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Brillen nach Maß aus einem einfachen Grund: Die Brillenindustrie entwickelt zwar jedes Jahr viele neue Brillenmodelle, meist aber nur in einer Kopfgröße oder eben gerade nicht in der gewünschten Lieblingsfarbe. Deshalb fertigen wir Brillen in jeder Größe, maßgeschneiderter Form und frei wählbaren Farben an. Zur Verfügung stehen dafür die äußerst hautfreundlichen Materialien Titan, Büffelhorn sowie Baumwollkunststoffe. CHARAKTERKÖPFE, LIEBLINGS- UND WUNSCHBRILLEN Meist sind es Charakterköpfe und Personen mit speziellen Vorstellungen, für die wir genau die richtige Brille anfertigen dürfen. Oft reicht auch eine gezielte Veränderung (Umformung, Tuning) einer bereits vorhandenen Brillenfassung aus, um diese perfekt zu machen. Aber auch Lieblingsbrillen, die kaputt oder verloren gegangen sind, werden bei Gollhofer 1:1 nachgebaut.


FOTOS CLEMENS KOIS

Die »Macher«

Fernab der unpersönlichen Massenproduktion gibt es sie noch, die Handwerker und Manufakturen, die vom Scheitel bis zur Sohle individuell auf den Kunden eingehen. vision.altstadt gönnt sich eine Runderneuerung nach Maß in Salzburgs Altstadt.

Die Herstellung einer Brillenfassung von Hand erfordert eine Vielzahl von Arbeitsschritten. Jeder einzelne Fertigungsprozess verlangt umfangreiche Kenntnisse über Materialien und außerordentliches handwerkliches Geschick.

Doch was wäre die schönste Brillenfassung ohne den richtigen Durchblick? „Für einen exakten Sehtest Ihrer Augen nehmen wir uns besonders viel Zeit. Denn erst das richtige Brillenglas macht eine gute Brille perfekt“, sagt Optikermeister Stefan Gollhofer.

Optik Gollhofer Linzer Gasse 50 Tel. 87 22 75 www.gollhoferoptik.at

Einem ähnlichen Credo folgen auch die anderen „Macher“ auf den folgenden Seiten: Viel Zeit für die Kundschaft, immer ein offenes Ohr und natürlich >> beste handwerkliche Qualität.

Maßbrillen aus der Werkstatt Gollhofer.

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FOTOS VICTORIA SCHAFFER TEXT BERNHARD OSTERTAG

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HEMDENMACHER

HAAREMACHER

HUTMACHER

Seit 50 Jahren besteht bereits der Name ‚Hemden Babitsch‘. Im April diesen Jahres übernahm Schneiderin und Designerin Tina Hinteregger das Geschäft in der Wolf-Dietrich-Straße und präsentiert dort seither ‚Maßhemden und Living Ideas‘. Die hellen Räume mit dezenten Pastelltönen unterstreichen den eleganten, unaufdringlichen Touch der Kreationen. Schneidermeister Hellmut Hölzl beschreibt die Produktion der Stücke, die fast alle im Hinterzimmer zusammen mit Schneiderin Cornelia Wieser handgefertigt werden, so: „Der Arbeitsprozess muss sinnlich sein, Figur, Stoff und Schnitt eine Einheit werden. Das Hemd ist ja das am nächsten am Körper getragene Kleidungsstück.“ Hier werden Wünsche der Kunden verwirklicht, das Augenmerk liegt aber auch darauf, dass die Kleidungsstücke zum jeweiligen Typ passen, eine Symbiose mit dem Träger eingehen und somit selbstverständlich werden. Details wie außergewöhnliche Knopflochabstände, Accessoires wie Schals und Seidentücher und sogar Hochzeits- und Strandbekleidung werden ganz nach Vorliebe der Damen und Herren gefertigt. Verwendet werden durchwegs sehr weiche Materialien, die aus der ganzen Welt bezogen werden. Abgerundet wird das Angebot durch kleine Lavendelsäckchen, Polster, Taschen und ausgesuchte Unterwäsche der Traditionsfirma Schiesser.

Bereits seit 1994 führen Claudia und Christian Bernatzky den Salon ‚Haaremacher‘ im Andräviertel. „Als wir anfingen und über den Namen nachdachten, war gerade diese französische Welle vorbei. Jeder war ein ‚Coiffeur‘“, erzählt uns Christian Bernatzky. „Wir aber wollten einen deutschen Namen, der nichts mit uns persönlich zu tun hat, mit dem sich aber unsere Mitarbeiter gut identifizieren können“, erklärt er die ungewöhnliche Namensgebung und fügt erklärend hinzu: „In den 80er und 90er Jahren wollten alle ‚Künstler‘ sein. Wir aber fühlen uns als Handwerker.“

Das Andräviertel mit den vielen Agenturen, Kreativen und jungen Leuten, die gerne hierher ziehen, ist für Bernatzky und sein Geschäft der perfekte Standort: „Es geht darum, dass die Leute gerne zu uns kommen, weil wir mit ihnen entspannt und gemütlich sind und ihnen pures Handwerk ohne ChiChi, dafür aber mit sonnigem Gemüt liefern. Das ist der Haaremacher.“

Die Salzburger Dependance der Wiener Hutmanufaktur Mühlbauer präsentiert ihre Kreationen am Universitätsplatz. Der minimalistisch gestaltete Verkaufsraum rückt die wirklichen Stars, die Hüte, ins Rampenlicht. Die Geschwister Klaus und Marlies Mühlbauer, die das 1903 gegründete Familienunternehmen 2001 übernahmen, lassen sich in ihren Kreationen durch stilistische Vorgaben der Modemetropolen nicht beeindrucken. „Die Kollektionen sind vollkommen eigenständig, folgen bewusst einer eigenen Linie“, sagt Shopleiterin Raffaela Rieger. Die teilweise extravaganten, dabei aber immer tragbaren und klassisch eleganten Kopfbedeckungen werden nur mit hochwertigsten Materialien gefertigt. Neben den zweimal jährlich wechselnden Damen- und Herrenkollektionen und den Mühlbauer-Klassikern besteht auch jederzeit die Möglichkeit von Sonderanfertigungen. Ob vom Bioprodukt Waldschafwolle über falschen Fuchs, Hasen, Seehund und Leoparden bis zu unbedenklichen Echtfellen sind der Phantasie kaum Grenzen gesetzt. „Wir haben viele Stammkunden, auch von außerhalb. Aber auch die Salzburger selbst werden immer mutiger, wenn es um Hüte geht“, meint Rieger. Und seit kurzem kann auch der Nachwuchs gut behütet aus dem Haus gehen. Die klassischen Erwachsenenmodelle gibt es im Kleinformat schon für Kinder ab einem Jahr.

Hemden Babitsch & Living Ideas Wolf-Dietrich-Straße 15 Tel. 88 38 52 www.babitsch-living-ideas.com

haaremacher cafe.bar.friseur. Paracelsusstraße 2 Tel. 87 73 29 www.haaremacher.at

Mühlbauer Hutmanufaktur Universitätsplatz 11 Tel. 90 81 16 www.muehlbauer.at

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Ursprünglich spaltete ein Hausgang die zwei Räume des Frisörs, die deshalb immer schwierig zu bespielen waren. Seit 2002 nun verfolgt der ‚Haaremacher‘ ein neues Konzept: Er wurde zum Frisör mit angeschlossener Cafe/Bar und so noch mehr zu einem Raum der Begegnung und des Austausches.


GÜRTELMACHER Seit etwa 18 Jahren führt Wolfgang Schliesselberger die Gürtelmacherei Schliesselberger in der Dreifaltigkeitsgasse. Gelernt hat er die Materie bei seinem Onkel, genau gegenüber im Lederhaus der Familie, das 1820 gegründet wurde und heute von seinem Cousin Moritz geleitet wird. Der Gürtelmacher besteht aus Geschäft im Erdgeschoß und Verkaufsraum und Werkstatt im ersten Stock. Das rustikale Ambiente mit Holzböden und -Decken spiegelt die Traditionsverbundenheit des Inhabers wider: „Natürlich richten wir uns etwas nach der jeweilgen Mode, aber wir sind eben die Klassik-Variante und müssen nicht auf jeden Zug aufspringen“, so Schliesselberger. Bekannte Markennamen wird man hier vergeblich suchen, die Waren tragen die typische Note des Hauses. Das Angebot reicht von Damen- und Herrengürtel mit einer großen Auswahl an Schließen über Handtaschen, Hosenträger und Ledertischsets bis hin zu Geldtaschen in Kroko-Optik. Bei den Materialien wie Nappa-, Velour-, Python- oder Straußenleder aus Italien, Deutschland und Österreich wird Wert auf höchste Qualität gelegt, denn „die meisten Massenprodukte werden in Fernost gefertigt und halten dann auch nicht lange, unsere Produkte sind von hoher Qualität und Haltbarkeit“. Das wissen auch die vielen Stammkunden zu schätzen, die sich ein besonderes Stück aus den bis zu 4.000 lagernden Gürtelmodellen aussuchen und die authentische Atmosphäre genießen. Denn bei individueller Beratung und dem in der Luft liegenden Geruch von Leder, das in der dwe Werkstatt angrenzenden, ehemaligen Sakristei der alten Andräkirche gelagert ist, spürt man schon bald nichts mehr vom Trubel und der Hast auf der Straße vor dem Haus. „Gürtelmacher“ Schliesselberger GmbH, Dreifaltigkeitsgasse 4, Tel. 88 22 80 www.guertelmacher.at

MEIN EIGENES STÜCK ÖSTERREICH. Neu: Das Bank Austria Konto mit individueller Motivkarte. Wählen Sie jetzt aus 15 verschiedenen Motiven das schönste für Ihre BankCard aus. Vom malerischen Bodensee bis zu den Gipfeln der Glocknergruppe: Mit der neuen Motivkarte tragen Sie immer ein Stück Österreich bei sich – und das zu einem einmaligen Ausgabepreis von nur 13,– Euro1). Mehr unter der 24h ServiceLine 05 05 05-25 oder auf www.bankaustria.at 1) Gratis bei Neueröffnung eines ErfolgsKonto Plus, ErfolgsKonto Premium oder ErfolgsKonto Gold.

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FOTOS CLEMENS KOIS

Zum Autor: Didi Neidhart leitet seit April 2010 das Salzburg-Büro von mica (Music Information Center Austria), Chefredakteur von „skug – Journal für Musik“ (Wien), Lektor an der FH Salzburg und FH St. Pölten, Musiker, DJ, hält Vorträge zu popspezifischen Themen im In- und Ausland

CREATIVE CITY SALZBURG

Music City Salzburg

Das Potential ist da JENSEITS DER KLISCHEES Geht es um Salzburg und Musik, vor allem um zeitgenössische zwischen Jazz, Neuer Musik, Pop, Rock, Elektronik etc., so ist es ratsam, zuerst einmal all jene Klischees hinter sich zu lassen, die einem dabei meist als erstes in den Sinn kommen. Was zugegebenermaßen nicht wirklich einfach ist. Dem durch Mozart, die Festspiele und „The Sound of Music“ geprägten Bild der Stadt ist außerhalb der Stadt- und Landesgrenzen bekanntlich fast nicht zu entkommen. Andererseits hat die Rede von einer Stadt, in der sich außer dem oben Genannten eher nichts bis wenig tut, auch schon einen recht langen Bart. Spielstätten wie das Rockhouse, das Jazzit und die ARGEkultur sind zudem auch Ergebnisse von Eigeninitiativen, die direkt aus den lokalen Musikszenen gekommen sind. SICHTBARE UND UNSICHTBARE KREATIVITÄT Ausbildungsstätten sind das eine, konkrete Produktionsstätten das andere. Dabei geht es eher darum, die Kapazitäten und (womöglich noch schlafenden) Potentiale schon bestehender Institutionen schlicht und einfach effektiver nach außen zu tragen, d.h. sich zu öffnen, um somit auch die Musikstadt Salzburg aktuell zu prägen und damit auch auf sich selber aufmerksam zu machen. Zwar befindet sich das Mozarteum mitten in der Stadt, aber welche Ausstrahlung übt das Haus und das, was dort passiert, für jene aus, die nicht dort studieren und lehren? Ähnlich, wenn auch unter anderen Vorzeichen, verhält es sich im Grunde auch mit der Fachhochschule in Puch-Urstein. Zwar mischen vor allem Studierende des Multi-Media-Lehrgangs immer wieder in der Salzburger Kunst-Szene mit, andererseits schränkt jedoch die Lage außerhalb der Stadt (ca. 12 Kilometer vom Zentrum entfernt) verstärkte Aktivitäten (etwa im Gegensatz zu St. Pölten, wo die FH in der Stadt gelegen und

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studentische Kreativität dementsprechend sichtbar ist) auch wieder ein. JUGEND UND KULTUR Kreativität braucht jedoch auch Kontexte und Rahmenbedingungen, die Möglichkeiten für künstlerische wie soziokulturelle Experimente schaffen und diese nicht beschränken. Kreativität kann weder verordnet, noch erzwungen oder einfach so aus dem Boden gestampft werden, sondern benötigt Freiräume und Nischen, wo auch schon mal etwas schief gehen kann, wo Blödsinn ausprobiert und Konzepte umgesetzt werden können. Gerade in den Nuller-Jahren rekrutierte sich ein nicht geringer Teil der jungen Salzburger DJ- und ElectronicSzene (so u.a. auch der in ARGEkultur residierende „Tubeclub“) aus den Möglichkeiten, die ihnen Jugend- und Kulturzentren wie das „mark“ oder die „Zone11“ (Hallein) boten. Das reichte von ersten Auftrittserfahrungen bis hin zur Selbstorganisation von Partys und Konzerten. KREATIVE ATTRAKTIVITÄTEN Wenn es jedoch ein Problem gibt, an dem es anzusetzen gilt, dann ist es das permanente Abwandern kreativer Kräfte (meist sofort nach der Beendigung des Studiums) aus der Stadt. Und das hat sich auch im digitalen Zeitalter, wo ein realer Ort im Grunde keine allzu große Rolle mehr spielen sollte, nicht geändert. Zwar kann jede virtuelle Gemeinschaft auch ein ortsungebundenes Kreativ-Projekt werden, aber ohne die Attraktivität realer Kommunikations- und Entertainmenträume (eben all das, was zwischen Lokalen, Clubs und Konzerthallen „eine Szene“ ausmacht und wo sich ausgetauscht und gestritten werden kann), fehlen genau jene nachhaltigen Perspektiven, die ein Bleiben mitbestimmen. Hier gilt es anzusetzen, denn die Potentiale sind da.


CityLab Salon 03 Ob Musik, Literatur, Architektur oder Kunstproduktion, Galerien oder Bühnen, Medien oder Werbung, Design, Mode oder Kulinarik. Die Stadt Salzburg ist ein besonderer Ort der Kreativwirtschaft. Der CITYLab Salon macht Kreativwirtschaft zum Thema – als Treffpunkt für Gelegenheiten, zum Kennenlernen, Informationsaustausch und Vernetzen, für neue Perspektiven und Vorhaben – in angenehmer Atmosphäre. Save the date! CityLab Salon 03: Musik © Salzburg Dienstag, 19. Oktober 2010, um 19 Uhr Spoon, Wiener-Philharmoniker-Gasse 9 Bei diesem Salon sollen die Arbeits- und Produktionsbedingungen für MusikerInnen hinterfragt und Perspektiven für die Zukunft vorgestellt werden. Unter anderem mit:

Didi Neidhart, Leiter der mica-Stelle Salzburg, Musikjournalist, Chefredakteur von "skug - Journal für Musik", Geschäftsführer des "Instituts für Kunst & Technologie", Musiker, DJ, Salzburg Gianni Stiletto, FH Salzburg/Puch Urstein, Multi-Media-Art (Fachbereichsleiter Audio), Salzburg Christina Nemec, Musikerin, Journalistin, Labelbetreiberin (Comfortzone), Wien Paul Estrela, Rechtsanwalt, Labelbetreiber (Estrela Records), Salzburg Michael Kahr, Musiker, Senior Lecturer Institute for Jazz, University of Music and Performing Arts in Graz Dazu serviert Sepp Schellhorn asiatisch inspirierte Küche und die passenden Sounds. www.creativecity-salzburg.at

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INTERVIEW MARKUS DEISENBERGER

Schweren Herzens Mísia ist die streitbare Diva des Fado, jenes portugiesischen Gesangsstils, der es wie kein anderer versteht, das Drama des Lebens in eingängige Lieder zu verpacken. Im Rahmen von „Jazz and the City“ kommt sie für ein Konzert nach Salzburg. Mit vision.altstadt sprach sie über Rituale, Subversion und darüber, dass das Leben meistens doch nur ein Lied kennt.

Was bedeutet Fado für Sie persönlich? Generell bedeutet Fado Schicksal, Leben schlechthin. Fado ist also eine Musik, die sich genau damit beschäftigt, was traurig, aber auch sehr genussvoll sein kann. Für mich persönlich ist Fado aber ein Weg, mit mir selber klarzukommen und dem Schicksal entgegenzutreten, ohne mich vor ihm fürchten zu müssen. Sie sagen auch, im Fado gehe es um physische Emotionen. Was genau meinen Sie damit? Ich singe mit meinem ganzen Körper, mit meiner Haut, meinen Nägeln ... das ist eine sehr physische Erfahrung. Selbst wenn das Konzert schon lange vorüber ist, bin ich immer noch voller Adrenalin und überhaupt nicht müde, egal wie spät es ist. Diese Energie, diese Ausgeglichenheit gibt mir das Singen. Klingt nach einer Katharsis. Unbedingt. Mein Psychotherapeut sagt immer, ich hätte mir keinen besseren Beruf aussuchen können. Schlecht für ihn. (lacht) In der Tat. Er hätte sonst wohl viel mehr zu tun. Aber ich gehe auch nicht auf die Bühne, um dort die kleinen Tränen des Lebens zu weinen und so meinen Schmerz wegzutherapieren. Das mach ich schon Zuhause. Es geht vielmehr darum, zwischen dem Publikum und mir eine transzendente Beziehung entstehen zu lassen, die beiden zugute kommt.

Fado kommt von Fatum (lat.), Götterwille, Schicksal, Verhängnis und ist einer der letzten, urbanen Gesangsstile, der in Europa noch existiert. Entwickelt hat er sich aus mitteleuropäischmittelalterlichen, arabischen und türkischen Einflüssen. Heute ist er längst nicht mehr auf Lissabon, seinen Heimatort, konzentriert, sondern zu einem weltweiten Exportschlager herangereift.

In einem „Ritual“, wie eines Ihrer Alben hieß? Ja, in einer Art gemeinsamen Messe. Und dabei geht es nicht nur um gemeinsame Trauerarbeit, sondern auch um Humor. Es wird ja auch viel gelacht in meinen Konzerten. Mehr als um Traurigkeit geht es um Tiefe. Manchmal kommen Leute nach dem Konzert zu mir und bedanken sich, weil es für sie tatsächlich eine Art der Erleichterung brachte. Im Fado haben die Texte einen äußerst hohen Stellenwert. Nun spricht wohl die Mehrheit des deutschsprachigen Publikums kein Portugiesisch. Wie kommt es, dass es trotzdem funktioniert? Ich singe öfter vor fremdsprachigem Publikum als vor einem Publikum, das Portugiesisch versteht. D.h. in der überwiegenden Zahl meiner Konzerte versteht das Publikum die Texte nicht. Deshalb auch ist dieses Ritual so wichtig. Denn egal ob Österreich, Japan oder Portugal: Wenn ich die Worte als eine Art Medium erkläre, folgt mir das Publikum, weil es begreift, was ich fühle – ganz unabhängig davon, ob es die einzelnen Worte versteht oder nicht. Wissen Sie, eigentlich wollte ich immer Anthropologin werden. Schließlich wurde ich Sängerin. Auch nicht übel. Heute denke ich aber, dass beide Tätigkeiten einander sehr ähnlich sind: Wenn wir einen afrikanischen Stamm sehen, der ein bestimmtes Ritual vollführt, wissen wir vielleicht auch nicht, worum exakt es >>

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FOTO D.R. (ZVG MUSICAS.DE)

MĂ­sia im Salzburger Landestheater: Sonntag, 24. Oktober.

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FOTO YOUSSEF NABIL / UNIVERSAL AZ

>> geht. Was wir aber sicher wissen, ist, dass es eine wichtige Rolle in der Kultur dieses Stammes spielt, und daher folgen wir, begreifen instinktiv. Ähnlich verhält es sich mit dem Fado. Ich muss nicht verbal verstehen, worum es wirklich geht, um ihn emotional zu verstehen. Wenn man zum ersten Mal den Text eines Liedes liest, das man lange nur ohne Text kannte, stellt sich oft ein Aha-Erlebnis ein, weil man mit der Melodie mitunter etwas völlig anderes assoziierte. Ja, das gibt es. Es gibt aber auch das genaue Gegenteil. Auf meinem letzten Album singe ich ein japanisches Lied. Als ich einen Freund aus Japan nach dem Text fragte, wollte er nicht glauben, dass ich ihn noch nicht kannte. Es geht darin nämlich um eine Frau, die nachts in einem nebligen Hafen auf ihren Liebsten wartet und dabei in tiefem Fernweh schwelgt. Ein typischer Fado also. Instinktiv hatte ich mir genau das ausgesucht, was zu mir passt.

Es gibt viele Dinge, die in Gefahr sind, verloren zu gehen.

Mísia

Vom Stierkampf bis zur Anarchie behandeln Fados schlichtweg alles, haben Sie einmal gesagt. Am besten würden aber – vor allem bei den Touristen – die Traurigen funktionieren. Muss man gelitten haben, um ein guter und glaubhafter Fado-Sänger zu werden? Speziell gelitten haben muss man nicht. Aber man sollte fähig sein, den Schmerz zu fühlen. Singen kann leicht mal jemand. Aber um aus der Familie Fado, Flamenco, Tango, Rembetika oder Blues etwas zu vermitteln, braucht es Erfahrung – nicht unbedingt des Leids. Aber über die Schwierigkeiten des Lebens sollte man schon Bescheid wissen. Hat sich Ihre Sicht auf den Fado, seit Sie zu singen begannen, verändert? Nein. Ganz und gar nicht. Meine Musik war nie modern, sondern damals wie heute immer nur zeitgenössisch. 1990, als ich mein erstes Album aufnahm, hatte ich eine klare Vision. Paolo Braganca und ich waren damals viel subversiver als es die so genannte nächste Generation des Fado ist, für die ich, wie man sagt, die Tür geöffnet haben soll, und – er singt leider nicht mehr – ich bin es wohl heute noch. Man sagt, manche Schriftsteller schreiben immer wieder das gleiche Buch. Ähnlich ist es wohl bei mir. Das erinnert mich an Neil Young, der einmal einem wütenden Fan, als dieser zwischen zwei Liedern „It all sounds the same“ rief, nüchtern entgegnete: „It´s all one song.“ Tatsächlich? Das gefällt mir. In Wahrheit ist es nämlich meist viel einfacher als man denkt. Wichtig ist, sich mit dem Leben zu beschäftigen, ob man jetzt malt, schreibt oder singt. Daher ist es letztlich wohl wirklich nur ein Song, den man immer wieder singt. In unterschiedlichen Variationen freilich.

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Begreifen Sie Ihre Kunst als politisch? Nicht unbedingt. Natürlich stehen die meisten Schriftsteller, deren Gedichte ich singe, eher links. Mehr als der Inhalt der Lieder aber wurde mein Auftreten in Portugal als politisch begriffen. Dass ich mich anders kleidete, dass ich nie heiratete und dass ich die Khomeinis des Fado nicht um Erlaubnis fragte, sondern einfach tat, was ich tun wollte, war damals in Portugal sehr ungewöhnlich und wurde ganz klar feministisch interpretiert. Dabei liegen die Dinge auch hier einfacher: Ich habe nicht lange drüber nachgedacht, sondern, mich gekleidet, wie ich es wollte, und gesungen, was ich für richtig hielt. Sie tun, was Sie tun wollen, sagen Sie. Aber wenn Sie in einem der bekannten Fado-Häuser auftreten, singen Sie dort andere Titel als – sagen wir – im Salzburger Landestheater. Ja, das hat mit Respekt zu tun. Ich respektiere sie und ihre Regeln. Aber nur weil ich in eine katholische Kirche gehe, muss ich doch noch kein Katholik sein. Aber wenn ich dorthin gehe, dann bin ich respektvoll und tue vor allem eines: ich lerne. Wenn etwa die Schwester von Amalia Rodrigues, Celeste, sie ist jetzt 84, singt, ist das noch immer zum Niederknien. Aber ich gehe trotzdem meinen eigenen Weg. Sie haben mit vielen berühmten Literaten, darunter auch Nobelpreisträgern, gearbeitet. Ein großer Teil Ihrer Kunst besteht darin, deren Worte in einen Fado zu gießen und so einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Ist es manchmal nicht ungemein schwierig, Poesie in Liedgut zu verwandeln? Viele Gedichte eignen sich doch gar nicht dazu, gesungen zu werden. Es gibt unheimlich gute Schriftsteller, die nie auch nur eine singbare Zeile geschrieben haben, weil sie keinen Bezug zu Tonalität, Metrik oder Silbenmenge haben. Dagegen wirkt Pessoas Poesie manchmal, als habe er sie einzig zu dem Zwecke geschrieben, um in Fados gesungen zu werden. Aber auch viele deutsche Schriftsteller haben in regulärer Metrik geschrieben, die sich gut für eine Umsetzung eignen würde. Wäre das denn einen Versuch wert? (lacht) Wahrscheinlich würde es literarisch besser passen als kulturell. Doch zurück zu Ihrer Frage: Einen toten Dichter kann ich bedauerlicherweise nicht mehr fragen, ob er mir ein Lied schreiben möchte. Da sich nun, wie Sie angedeutet haben, vieles nicht eignet, manches aber sehr gut, nehme ich aus dem einen Gedicht eine Strophe, aus dem anderen eine weitere, kombiniere, vertausche sie. Für mich ist das ein natürlicher Vorgang, aber leicht ist es sicher nicht und man kann es, denke ich, auch nicht lernen. Und dann gibt es Lieder, die sich mit vielen verschiedenen Texten singen lassen. Da finde ich einen Text, von dem ich glaube, dass er perfekt passt. Und dann, wenig später, stoße ich auf einen, der noch besser passt, ja der geradezu wie gemacht für das Lied scheint. Dieses Stöbern und Suchen nach Texten, das Herumprobieren und Verwerfen ist es, was meinen Job ausmacht. Das ist doch viel besser als nur zu singen. Auf meinem nächsten Album etwa werde ich nur Texte von weiblichen Schriftstellern singen.


MÍSIA Mísia, eigentlich Susana Maria Alfonso de Aguiar, wurde 1955 in Porto geboren und wuchs dort mit ihrer Mutter, einer Tänzerin, ihrer Großmutter, einer Vaudeville-Schauspielerin, und der Musik von Amalia Rodrigues, Ikone des Fado, auf. Erst spät, während eines Aufenthalts in Barcelona, wo sie zwischendurch auch als StripteaseTänzerin arbeitete, entschied sie sich für das Singen und kehrte nach Portugal zurück. Heute gilt sie mit ihrem unverwechselbaren Stil als die Wegbereiterin des modernen Fado. Ihr kommendes, im Spätherbst erscheinendes, Album heißt „Lady Of The Night“. In John Turturros neuem Film „Neapolitan Songs“ spielt sie eine Gastrolle.

Eine aktuelle Idee oder eine, die Sie schon lange mit sich herumtrugen? Oh, die Idee hatte ich schon vor vielen, vielen Jahren, um zu zeigen, dass wir Frauen nicht nur Interpreten, sondern auch Autoren sind. Auf Ihrem letzten Album sangen Sie auch einige Cover-Versionen, darunter „Love will tear us apart“ von Joy Division. Wenn man sich die Lyrics anhört und die Lebensgeschichte von Ian Curtis vergegenwärtigt, dann ist das purer Fado im Sinne eines wirklich tragischen Schicksals. Alle Urheber der Originale, die ich coverte, hatten eine tragische Beziehung zum Leben. Wenn man sich ihre Leben ansieht, war es immer nur ein Lied (lacht). Das wäre wirklich ein guter Titel für meine nächste Konzert-Tournee: „It´s all one song!“ Wir leben in Zeiten, in denen nicht immer klar ist, weshalb jemand tatsächlich berühmt ist. Man denke nur an Lady Gaga.

Klassik

Jazz

World Lounge Chill

Beratung

Andererseits gibt es Künstler wie Sie oder Dona Rosa, die ihr letztes Hemd für ihre Musik geben, nicht für einen bestimmten Style. Glauben Sie, dass diese Art von Musik Gefahr läuft auszusterben? Es gibt viele Dinge, die in Gefahr sind, verloren zu gehen. Und es gibt eine ganze Menge an Dingen, die den Menschen nicht unbedingt dabei helfen, intelligenter zu werden und über sich und das Leben nachzudenken. Dazu zählt etwa das Fernsehen. Da habe ich doch manchmal den Eindruck, wir bewegen uns nicht vorwärts, sondern rückwärts. Aber ich denke, dass Herz und Seele des Menschen die Art von Musik, wie ich sie mache, immer brauchen werden. Das klingt grundsätzlich sehr pessimistisch mit einem kleinen Funken Optimismus. Genau so ist es. Am Ende des langen dunklen Korridors gibt es immer einen Funken Licht. Vielen Dank für das Gespräch.

Hören Sie, fühlen Sie und sehen Sie unsere musikalischen Schätze. Unsere Leidenschaft für die Musik macht den feinen Unterschied. Wir beraten Sie gerne! Mo–Fr 9.30–18, Sa 9.30–17 Uhr. Gerne schicken wir Ihnen Ihre Musik auch nach Hause.

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FOTOS ZVG ALTSTADTMARKETING SALZBURG

Jazz & The City 2010 Zum 11. Mal geht Jazz & The City heuer zwischen dem 20. und 24. Oktober in Salzburgs Altstadt über die Bühne. Ein Clubfestival, das zum Spielort der kreativen Musikszene wird. Die Altstadt wird Bühne. 100 Konzerte in fünf Tagen an 50 spannenden Spielorten verwandeln Salzburg in ein Mekka der Musikszene. Wir laden Sie herzlich dazu ein, sich auf diese musikalische Tour de Force einzulassen und mit offenen Ohren die Altstadt Salzburg einmal ganz anders zu erfahren. Und das alles bei freiem Eintritt! Am Mittwoch, 20. Oktober, eröffnet Miss Doretta Carter mit ihrem Tribute to James Brown das Festival. Ihre mitreißende Performance wird im Stieglkeller am Festungsberg ein rhythmisches Feuer entfachen. Aber das ist erst der Anfang einer musikalischen Weltreise. Balkan Beat, Gypsy Soul, Fado und Tango entführen Sie auch in diesem Jahr von Argentinien über die USA nach Portugal, in das Baskenland und weiter bis nach Schweden.

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Werden Sie Clubmitglied!

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Mit Ihrer Mitgliedschaft unterstützen Sie die Aktivitäten von Jazz & The City. Neben 100 Konzerten im Rahmen von Jazz & The City erhalten Sie: • Einen Welcome-Drink in der King Zulu Lounge im Rahmen des Eröffnungskonzertes von Jazz & The City • Eine Einladung zum Grand Finale im Landestheater und der King Zulu Abschlussparty • Ihre Namensnennung im Pocket-Guide des Festivals • Eine Einladung zu 2 King Zulu Clubs mit schräger Musik und coolem Drink in einer heißen Location der Altstadt • Eine Einladung zu einem King Zulu Table im Rahmen von „eat & meet“

Der Stimme wird wieder viel Platz eingeräumt, Stimmen, die die Tiefen der Seele ausloten, die Emotionen erwecken, die allzu Vertrautes neu interpretieren. Sei es nun die charismatische Stimme von Doretta Carter, die Gefühlsausbrüche der Königin des Fado, Mísia, der Zauber der Stimme von Rigmor Gustafsson oder Juan Carlos Caceres, der „Paolo Conte Südamerikas“, der sich mit den schwarzen Wurzeln des Tangos auseinandersetzt. Aber auch die Reihe Friends from olden days und The Art Of Duo bleiben bestehen und präsentieren spannende musikalische Auseinandersetzungen. So trifft der Akkordeonist Martin Lubenov auf den Saxophonisten Vladimir Karparov und präsentieren „Die Strottern“ Lieder aus Wien. Das Craig Taborn Trio, Joachim Kühn, Roy Nathanson und Hazmat Modine ergänzen diese Reihe. Für alle, die nicht genug bekommen können, die sich mit Gleichgesinnten und Freunden treffen und sich über die Konzerte und MusikerInnen austauschen wollen, besteht mit der KING ZULU MUSIC CLUB LOUNGE im „Spoon“ von Donnerstag bis Samstag jeweils von 22–2 Uhr ausreichend Gelegenheit. Selbstverständlich mit Live-Musik und einer stärkenden Mitternachtsjause. Und schließlich gibt es auch in diesem Jahr ein Grand Finale, erstmals im Salzburger Landestheater! Die faszinierendste Stimme Portugals, Mísia, verzaubert mit Liedern voller Leidenschaft, Liebe, Wehmut, Melancholie und Sehnsucht. Und damit nicht genug: Das Sandy Lopicic Orkestar hat sich neu formiert und überrascht mit alten Balkan- und Romaliedern in jazzig-punkiger Version. Tauchen Sie ein in die musikalische Vielfalt, schlendern Sie durch die klingende Salzburger Altstadt, bummeln Sie durch Salzburger Clubs, Restaurants, Cafés und Galerien und verweilen Sie auf den Plätzen der Stadt.

Mitgliedsbeitrag (jährlich): EUR 250,– (inklusive 20% Mwst.) www.king-zulu.at

Alle Programmdetails unter: www.salzburgjazz.com

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PROGRAMMHIGHLIGHTS JAZZ & THE CITY 2010

MI, 20. OKTOBER 21.00 Uhr, Stieglkeller, Festungsgasse 10 DORETTA CARTER plays the music of James Brown

DO, 21. OKTOBER © Peter Mayr

KAL, am 21. Oktober im Stieglkeller.

19.00 Uhr, republic großer Saal, Anton-Neumayr-Platz 2 RIGMOR GUSTAFSSON & radio.string.quartet.vienna 21.00 Uhr, republic, Anton-Neumayr-Platz 2 BROKEN HEART COLLECTOR 22.00 Uhr, m32, Mönchsberg 32 JAN CARLOS CACERES & TANGO NEGRO TRIO 23.00 Uhr, republic großer Saal, Anton-Neumayr-Platz 2 HAZMAT MODINE american roots music

FR, 22. OKTOBER Die Strottern, am 22. Oktober im arthotel Blaue Gans.

Mísia, 24. Oktober, Grand Finale im Landestheater.

19.00 und 21.00 Uhr, arthotel Blaue Gans, Getreidegasse 41–43 JOACHIM KÜHN – Out of desert DIE STROTTERN – Lieder aus Wien

SA, 23. OKTOBER 19.00 Uhr, Kavernen 1595, Gstättengasse 27–29 CRAIG TABORN TRIO 21.00 Uhr ROY NATHANSON´s – Sotto Voce 23.00 Uhr GRACE KELLY QUINTET

SO, 24. OKTOBER 19.00 Uhr, Salzburger Landestheater, Schwarzstr. 22 SANDY LOPICIC ORKESTAR 21.00 Uhr, Salzburger Landestheater, Schwarzstr. 22 MÍSIA In Kooperation mit dem Salzburger Landestheater

Rigmor Gustafsson & radio.string.quartet.vienna, am 21. Oktober im republic.

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Herzhaft

Mit dem Oktober lässt auch die Lust auf Wild nicht lange auf sich warten. Und wo könnte man diese herbsttypische Laune besser befriedigen als im Sternbräu zu Salzburg, wo einst schon Mozart die Frauen betörte und neuerdings auch Angela Merkel nach den Festspielen einkehrt, um in der gemütlichen Stube ein ehrliches Wiener Schnitzel zu verspeisen. „Stern-Koch“ Günter Leibetseder, spezialisiert auf österreichische Küche, tritt heute den Beweis dafür an, dass die Wildküche bei weitem nicht so aufwändig und komplex ist, wie es ihr im Allgemeinen angedichtet wird. Sein Herbstgericht ist schnell, originell und außerdem sehr schmackhaft.

WILDWOCHEN IM STERNBRÄU VOM 16. BIS 31. OKTOBER!

HIRSCHRÜCKENMEDAILLONS IM SPECKMANTEL MIT PFEFFERWEICHSELN, ERDÄPFELKROKETTEN UND BROKKOLIROSEN 800 g Hirschrücken ausgelöst 100 g Bauchspeck 1 Rosmarinzweig 50 g Butter Salz Pfeffer 1 Glas Weichseln 100 g Zucker 0,1 l Orangensaft 2 cl Amaretto 1 TL Pfefferkörner grün 1 TL Maizena Prise Salz Silberhaut vom Hirschrücken abziehen und in Medaillons zu je 80 g schneiden. Mit dem Speck umwickeln und mit Küchengarn binden. Salz und Pfeffer auf beiden Seiten verteilen. Je 2 Minuten in der Pfanne anbraten. Dann gemeinsam mit dem Rosmarinzweig und Butterflocken 8 Minuten bei 125 °C ins Rohr. Inzwischen Weichseln abseihen, Saft mit Zucker, Amaretto, einer kleinen Prise Salz, Pfefferkörnern und Orangensaft zum Aufkochen bringen. Mit Maizena abziehen. Weichseln dazu geben und nochmals aufkochen lassen. Fleisch aus dem Rohr nehmen, mit dem Buttersaft übergießen, das Garn entfernen und mit den Erdäpfelkroketten, Brokkolirosen und Weichseln auf einem warmen Teller anrichten.

Da lacht das Herz eines jeden Hobbykochs: Ein frisches Stück Hirsch von der Henndorfer Jagd liegt auf dem Tisch und wartet auf seine Portionierung in Medaillons. Ein schönes Stück Bauchspeck als „Verpackung“ sorgt für die richtige Würze des Fleisches. Doch der Schein trügt: Beim Speck darf´s zwar ruhig ein bisschen fetter sein. Kross gebraten verliert er aber wieder viel von seiner „Boshaftigkeit“. Die Damenwelt kann also aufatmen.

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Herbstküche | vision.altstadt.


Warum immer nur Ribisel oder Preiselbeer? Auch andere eingelegte Früchte verfügen über jene süße Säure, die zum Wild passt wie der Deckel auf den Topf. Brokkolirosen und Kroketten sorgen für einen bunten Teller, der auch optisch zu überzeugen weiß.

Chefkoch Günther Leibetseder – bereits das vierte Jahr in der Stern-Küche zu Gange – blickt seinen Kreationen fast ein bisschen wehmütig nach (links unten). Es werden nicht die letzten gewesen sein, die heute die große Stern-Küche verlassen und von einer der freundlichen Kellnerinnen in die warme Wirtsstube getragen werden. Am besten schmeckt der Hirschrücken mit dem eigens gebrauten Sternbier (rechts unten).

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FOTOS HERSTELLER

Zum Wohle!

WAS ESSE ICH HEUTE? TIPP: Der Altstadt-Mittagsplaner unter www.salzburg-altstadt.at mit köstlichen Menüs zahlreicher Restaurants, Cafés und Gasthäuser für jeden Gaumen und jede Geldbörse! Auch fürs Handy unter: http://mittag.salzburg-altstadt.at/mobile

GERN IM STERN

FINEST FINGERFOOD Das Carpe Diem Finest Fingerfood zählt zu den beliebtesten Adressen in Salzburg. Nicht zuletzt deshalb, weil immer etwas los ist. Sei es an jedem ersten Dienstag im Monat mit namhaften Künstlern oder während des Jazzherbstes, wo auch dieses Jahr wieder kräftig mitgegroovt werden darf. All das natürlich ohne Eintritt. Oder auch diesen Herbst wieder auf einer der legendären Carpe Diem Kulinarium-Partys. Damit man nichts verpasst empfiehlt es sich, den Newsletter-Service zu nutzen – einfach unter www.carpediem.com/finestfingerfood oder direkt im Carpe Diem Finest Fingerfood anmelden. CARPE DIEM FINEST FINGERFOOD Getreidegasse 50 Tel. 84 88 00, täglich 8.30–24 Uhr www.carpediem.com

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„Gern im Stern!“ ist das Motto der Braugaststätte im Herzen der Altstadt. Seit 1542 werden hier österreichische Schmankerln und die verschiedensten Biersorten angeboten. Fünf Lokale und zwölf gemütliche Gaststuben lassen keine Wünsche offen! MartiniganslEssen im Sternbräu vom 6. bis 21. November 2010. STERNBRÄU Griesgasse 23, Tel. 84 21 40 Mo–So 11–24 Uhr www.sternbrau.com DARF ICH BITTEN? Der neue Treffpunkt im Salzburger Kaiviertel mit toller Musik, erlesenen Getränken und hervorragender italienischer Küche. Auch bestens für Feiern geeignet. NEU! Tanzabende jeden Freitag und Samstag ab 19.00 Uhr: Unter dem Motto „Darf Ich Bitten“ laden wir zu Oldies, Foxtrott und Boogie ein. Übrigens: Bei uns darf geraucht werden. CAFE-BAR „SEZESSION“ Weinberger Franz, Krotachgasse 3 Tel. 0676/884 00 21 40 Di–Do 11–24, Fr & Sa ab 19 Uhr

BOCK AUF DIE WEISSE Es herbstelt wieder in der Weissen! Am Samstag, dem 23. Oktober, ab 12.00 Uhr mittags heißt es spätherbstliches Bockbier genießen, New-Orleans-Jazz hören und dazu eines der ersten Gansln namens Martini verzehren. Da fehlt nur noch eines: Schönen Urlaub zu wünschen. Unser Motto: „Gefrühschoppt wird, dazu geswingt. Und drausst, jo drausst, do geht da Wind …“ DIE WEISSE Salzburger Weissbierbrauerei Wirtshaus . Biergarten . Sudwerk Rupertgasse 10 Tel. 87 22 46 Mo–Sa 10–24 Uhr Sudwerk bis 3 Uhr www.dieweisse.at


FOTO BETTINA SALOMON

Nächster Halt: Fashion-Center Altstadt

Stilsicher und souverän: Mitglieder des MozarteumOrchesters auf dem Weg in die Sonntagsmatinee. Auf den Folgeseiten die Tipps der kunstbewussten Trendsetter.

MODE UND ACCESSOIRES: bagatt-store, Jones, BelCour, Fritsch, Alpha LOCATION: S-Bahnstation Salzburg Mülln-Altstadt

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FOTOS GÜNTER FREUND

Mode für die erste Geige

Farben für die Wall Street

Pure Lässigkeit? Mission possible!

Alles nur nicht Business as usual

Nadelstreif-Anzug, reine Schurwolle super 120’s, Euro 349,00 | Hemd, Eterna, Euro 59,00 | Schal, Wolle/Seide, Euro 59,00 Krawatte, reine Seide, Euro 49,00 Stecktuch, reine Seide, Euro 25,00

Gewachsene Lammfelljacke von Milestone, Euro 590,00 | Hemd, Wollzwirn Eterna, Euro 65,00 | Pullover von Pierre Cardin, Wolle/ Kaschmir), Euro 89,00 Cordhose von Eurex by Brax, Euro 99,00 Schal, Euro 49,00 Ledergürtel, Euro 39,00

Strickblazer von Gran Sasso, Euro 275,00 | Stecktuch, Euro 34,00 | Krawatte, Euro 64,00 | Hemd von VAN LAACK, Euro 199,00 | Pulli von Paul& Shark, Euro 198,00 | Hemd von Claude Dufour, Euro 99,99 | Tasche von Paul&Shark, Euro 365,00 Eau de Toilette von Acqua di Parma (60 ml), Euro 47,00 | Manschettenknöpfe um Euro 88,00

BELCOUR HERRENMODE Ernst-Sompek-Straße 4 Tel. 84 61 57 Mo–Fr 10–18, Sa 9–15 Uhr (eigene Kundengarage) www.belcour.at

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SCHUBERT Dreifaltigkeitsgasse 8 Tel. 87 44 11 Mo–Fr 10–18, Sa 10–17 Uhr www.schubert-hemden.com


FOTOS GÜNTER FREUND

Ein Solo fürs Parkett

„Super-Trooper“ durch den Abend

„Bohemian Rhapsody“

Künftig nur noch zünftig

Seiden-Kleid, Euro 295,00 Lederjacke, Euro 299,00 Schal, Euro 119,00 Gürtel, Euro 49,00 Handtasche, Euro 199,00 Stiefel, Euro 219,00

Silberner Rock, Ono Koon, Euro 250,00 | Silberne Jacke, ärmellos, Euro 225,00 | Rote Jacke, crea solo per lei, Euro 220,00 | Gürtel, Rosner, Euro 110,00 | Kette, Euro 25,00 | Überjacke, crea solo per lei, Euro 288,00 | Stirnband, Euro 59,00 Tasche, Sorelle a Ìtalia, Euro 139,00 | Schlüsselanhänger, Euro 19,00 | Kette, Euro 25,00 Gürtel, Rosner, Euro 85,00

Winterdirndl mit Seidenschürze, Euro 450,00 | Grauer Pulli mit Hirschapplikation, Yak-Wolle, Euro 248,00 | Grün karierte Bluse, Euro 138,00 | Brombeer-Weste, Yak-Wolle, Euro 315,00 | Mütze und Schal, Euro 175,00 | Buntbestickte Tasche, Euro 199,00

CALAMITA Herbert-von-Karajan-Platz 3 Tel. 0650/414 26 14 Mo–Fr 10–18, Sa 10–17 Uhr www.calamitahandbags.com

PUUR Klampferergasse 4, Tel. 84 40 72 Mo–Fr 10–18.30, Sa 10–17 Uhr www.puur.at

HANNA-TRACHTEN Linzer Gasse 41 und 39 Tel. 87 22 93 Mo–Fr 10–18, Sa 10–17 Uhr www.hanna-trachten.at

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RAFFINIERTE ACCESSOIRES FÜR DIE HERBST/WINTER-SAISON

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1. Grauer Ankle-Boot um Euro 175,00 | 2. Schwarzer Plateau-Pumps mit Kette um Euro 139,00 | 3. Ankle-Boot mit Pailletten um Euro 149,00 4. Boot um Euro 159,00 | 5. Schwarze Velourleder-Plateau-Over-Knee-Stiefel um Euro 185,00 | 6. Overknee-Stiefel aus Velourleder um Euro 185,00

bagatt-store, Linzer Gasse 38, Tel. 87 45 45, Mo–Fr 9.30–18, Sa 9.30–17 Uhr

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1. Türkiser Pulli und Shirt von Basler um Euro 169,95 und 69,95 | 2. Schal und Bogner-Gürtel um Euro 89,90 und 129,00 | 3. Thousandsandpearls-Bluse um Euro 139,00 4. Graue Jeans von Cambio um Euro 159,00 und Poncho mit Hasenfell um Euro 119,00 | 5. Braune Tasche von Basler um Euro 349,00 und Schal mit Hasenfell um Euro 19,00

FINEST STYLE, Makartplatz 1, Tel. 87 03 03, Mo–Fr 9.30–18, Sa 9.30–12.30 Uhr

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RAFFINIERTE ACCESSOIRES FÜR DIE HERBST/WINTER-SAISON

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1. Rotes Dessous (BH, String, Gürtel) um Euro 189,00 | 2. Gelbe Mütze und Lederhandschuhe um Euro 179,99 und 69,90 3. Orange Mütze um Euro 39,00 und Handschuhe um Euro 79,00 | 4. Hut um Euro 45,00 und Handschuhe um Euro 79,00 | 5. Grüne Mütze mit Swarovski-Steinen um Euro 79,00 und Lederhandschuhe um Euro 59,00 | 6. Bambi-Nachthemd um Euro 59,95

AUGUST SPERL, Rathausplatz 1, Tel. 84 22 89, Mo–Fr 9–18, Sa 9–17 Uhr

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1. Braune Guess um Euro 119,00 | 2. Grüne Gabs mit Fell um Euro 149,00 | 3. Rote Oilily um Euro 89,00 | 4. Blaue Oilily um Euro 79,00 5. Kleine, rote Longchamp Pliage um Euro 49,00 | 6. Vintage-Gabs um Euro 179,00

FRITSCH, Sterngässchen 6, Tel. 84 26 42, Mo–Fr 10–18, Sa 10–17 Uhr

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RAFFINIERTE ACCESSOIRES FÜR DIE HERBST/WINTER-SAISON

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1. Violette Handschuhe um Euro 33,00 und Automatic-Knirps um Euro 49,00 | 2. Beige Handschuhe um Euro 40,00 und Automatic-Knirps um Euro 49,00 | 3. Graue Tasche aus Kalbsleder um Euro 190,00 und graue Handschuhe mit Fell um Euro 45,00 und Geldbörse von Coccinelle um Euro 129,00 | 4. Aktentasche von Bridge um Euro 390,00 und Geldbörse um Euro 95,00 | 5. Trolley von Samsonite um Euro 160,00 | 6. Uni-Damenschirm von Kirchtag um Euro 180,00 und gestreifter Herrenschirm um Euro 125,00

KIRCHTAG, Getreidegasse 22, Tel. 84 13 10, Mo–Fr 9–18, Sa 9–17 Uhr, www.kirchtag.com

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1. Schalketten mit verschiedenen Edelsteinen à Euro 169,00 | 2. Ohrgehänge, Goldfill Miguel Ases um Euro 299,00 | 3. Kette „Peace“ Silber rosé vergoldet um Euro 19,00 und Lederarmband „Peace“ Silber um Euro 14,00 und Lederarmband „Peace“ Silber rosé vergoldet um Euro 16,00 | 4. Gelbgold-Anhänger mit Diamanten um Euro 1.750,00 5. Ringe, Rotgold, Rosenquarz-, Amethyst-, grüner Amethyst-Cabouchons um Euro 570,00 bis 620,00 | 6. Armband von Philippe Audibert um Euro 289,00

NEW ONE SALZBURG, Churfürststraße 1, Tel. 84 00 40, Mo–Fr 10–18, Sa 10–17 Uhr, www.newone.at

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FOTOS ZVG STIFTUNG MOZARTEUM SALZBURG

Pianist Piotr Anderszewski.

Dialoge mit Enno Poppe VOM 2. BIS 5. DEZEMBER

Das Festival „Dialoge“ der Stiftung Mozarteum Salzburg steht für eine kontroverse Auseinandersetzung mit zeitgenössischer und mit klassischer Musik. Das nächste Festival, das vom 2. bis 5. Dezember stattfindet, widmet sich diesmal dem Komponisten und Dirigenten Enno Poppe, der zu den wichtigsten jüngeren Vertretern Neuer Musik zählt. In seinen Kompositionen setzt er sich mit organischen Systemen auseinander, für deren Entwicklung gerade Abweichungen eine entscheidende Rolle spielen: Ausgehend von einem Motiv wuchern und wachsen seine Werke wie eine Pflanze, mit Variationen, die in jeder erdenklichen Richtung gebeugt werden. Gemeinsam mit Enno Poppe hat die Stiftung Mozarteum Salzburg über vier Tage ein Programm entwickelt, das den Bogen von Suiten von Johann Sebastian Bach über Musik eines der wichtigsten Vertreter zeitgenössischer persischer Musik, Hossein Alizadeh, bis hin zu aktuellsten elektronischen Werken von Gone˙˙ l von Lilienstern und Marianthi Papalexandri-Alexandri spannt. Enno Poppe wird dabei sowohl als Dirigent als auch als Komponist in Erscheinung treten, beispielsweise mit seinem Werk „Holz“ für Solo-Klarinette und Ensemble, bei dem er das von ihm gegründete Ensemble Mosaik leitet.

An Mozarts Todestag, dem 5. Dezember, steht wieder Mozarts Requiem, interpretiert von der Camerata Salzburg, auf dem Programm. Kombiniert wird es mit einem Werk des amerikanischen Minimal Music-Komponisten Morton Feldman. Für die Dialoge wird Peter Ruzicka, der bei der Stiftung zuletzt im Dezember 2005 dirigierte, in den Großen Saal des Mozarteums zurückkehren: Am 3. Dezember dirigiert er sein eigenes Cellokonzert „Über die Grenze“ mit der Camerata Salzburg und Peter Sigl als Solist. Weitere Künstler, die bei den Dialogen vom 2. bis 5. 12. zu erleben sein werden, sind das Ensemble Mosaik, der Dirigent Johannes Kalitzke und der Pianist Piotr Anderszewski, der Werke von Johann Sebastian Bach interpretieren wird.

Karten und Informationen: Kartenbüro der Stiftung Mozarteum Salzburg Theatergasse 2, Tel. 87 31 54 tickets@mozarteum.at www.mozarteum.at/konzerte/dialoge

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FOTO ZVG SALZBURGER ADVENTSINGEN

Die Hirtenkinder vom Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus.

26. NOVEMBER – 12. DEZEMBER | SEIT 50 JAHREN IM GROSSEN FESTSPIELHAUS

Das Salzburger Adventsingen DIE TRADITION des weltberühmten Salzburger Adventsingens reicht bis ins Jahr 1946 zurück. Heuer wird jedoch ein besonderes Jubiläum begangen. Seit der Eröffnung des Großen Festspielhauses im Jahre 1960, also seit 50 Jahren, wird das Salzburger Adventsingen alljährlich auf dieser weltberühmten Bühne aufgeführt. Der damalige Landeshauptmann Dr. Josef Klaus hat Tobi Reiser d. Ä. eingeladen, mit dem Salzburger Adventsingen auf die neue Bühne zu übersiedeln. Dieser nahm mit Freude das Angebot an, eine ungeahnte Erfolgsgeschichte entwickelte sich weiter.

Klemens Vereno, der Schauspielregisseurin Veronika Pernthaner, dem Dirigenten Herbert Böck, dem Bühnenbildner Dietmar Solt und dem Kostümbildner Hellmut Hölzl wird bereits intensiv am neuen Werk gearbeitet.

ÜBER 1,6 MILLIONEN BESUCHER haben sich mittlerweile vom Salzburger Adventsingen begeistern lassen. Jahr für Jahr strömen rund 36.000 Besucher ins Festspielhaus, um das adventliche Geschehen aus immer wieder neuen Perspektiven zu erleben. Volksmusikanten und Sänger, Laiendarsteller und die fröhlich unbeschwerten Salzburger Hirtenkinder geben dem Salzburger Adventsingen ihr unverwechselbares Gepräge. Altes Sing- und Musiziergut sowie zeitgemäße musikalische und szenische Botschaften fügen sich zu einem harmonischen Ganzen.

Das neue Werk wird mit Spannung erwartet. Werden wiederum zu Herzen gehende Botschaften berühren? Wird die musikalische Programmatik wie gewohnt den Erwartungshaltungen entsprechen? Die Nachfrage nach Karten ist jedenfalls neuerlich enorm und wer sich dieses Jubiläumswerk nicht entgehen lassen möchte, sollte möglichst bald Karten bestellen, am besten direkt beim Veranstalter Salzburger Heimatwerk!

EINE GROSSE FAMILIE So könnte man die große Schar der über 150 Mitwirkenden bezeichnen, die vielfach schon über Jahre begeistert und hoch motiviert mitwirken. Es sind aber auch immer wieder neue Gesichter zu entdecken. Die Gesamtleitung liegt in den bewährten Händen von Hans Köhl. In Teamarbeit mit dem Komponisten

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EIN NEUES WERK ZUM JUBILÄUM mit dem Untertitel aus dem bekannten Volkslied „Wer klopfet an?“ kommt heuer erstmals zur Aufführung. Er, heimatlos und auf der Flucht, Sie ein Kind im Arm und ein Kind unter ihrem Herzen. Beide kein Dach über dem Kopf und keine Bleibe für die Nacht. Werden sie eine Herberge finden?

Karten und Informationen: Salzburger Heimatwerk Neue Residenz, im Herzen der Salzburger Altstadt Residenzplatz 9 Tel. 84 31 82 Online-Buchung rund um die Uhr unter: www.salzburgeradventsingen.at


FOTOS HERSTELLER

Die schönsten Geschenke & Souvenirs

„Racing Mouse“ für Büroklammern, Euro 19,90 „Glamour“ Schlüsselanhänger in diversen Farben, Euro 12,50 magazin:, Augustinergasse 13, Tel. 84 15 84 Mo–Sa 10–24 Uhr, www.magazin.co.at

Neu ab Oktober – Genuss für Fortgeschrittene! Braun steht für klassische Confiserie, hergestellt in aufwändiger Handarbeit. Gourmets schätzen bei Pralinen die unübertroffenen Geschmäcker von Mandel, Walnuss und Haselnuss in Verbindung mit feinster Schokolade. Confiserie Braun, Churfürststraße 4 Mo–Fr 10–18, Sa 10–12 Uhr

„Choc me Amadeus“ und „I love Salzburg“ im poppigen Design als originelle Souvenirs. Die „Salzburger Nockerl“, bestehend aus Mandelnougat, Marzipan und Preiselbeeren, umhüllt mit heller Bergmilchschokolade und Staubzucker, sind nur im Geschäft in Salzburg erhältlich. Zotter Schoko-Laden, Herbert-von-Karajan-Platz 4 Tel. 0664/453 42 68, Mo–Fr 10–18, Sa 10–17 Uhr, www.zotter.at

Als süßes Mitbringsel bietet Braunpunkt das Sattler-Panorama auf hauchdünnen Schokoladentäfelchen an. Zur Auswahl stehen drei Ausschnitte der historischen Stadtansicht in den Sorten Vollmilch und Zartbitter. Braunpunkt, Judengasse 1, Mo–Sa 10–20, So 11–18 Uhr www.braunpunkt.at

Kinder-Piano aus Holz, Euro 59,90 Zarador, Jetzt neu auf über 160 m2 in Dorfstraße 15, 5161 Elixhausen Tel. 87 66 52, www.zarador.at

Bernsteinohrring, Gold Aki Oedl, Thumeggerstraße 24 Tel. 0664/432 31 94 www.akidesign.at

Individuell bestickte Kosmetiktaschen, ab Euro 30,00 Sardaana Henke Pfeifergasse 18, Tel. 25 45 46 www.sardaana-henke.com

Charivari, Euro 145,00, Samttasche, grün, Euro 59,00 Trachten Schachtner Judengasse 8, Tel. 84 79 79

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Mozarteumorchester: Saisoneröffnung Donnerstagskonzert, 23. September, 19.30 Uhr, Gr. Saal Stiftung Mozarteum: Bach Ouvertüre D-Dur, Messiaen „Hymne au Saint Sacrement“, Mozart „Haffner-Serenade“ | Ivor Bolton, Dirigent Sonntagsmatinee, 24. Oktober, 11 Uhr, Gr. Festspielhaus: Max Bruch, Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 G-Moll op. 26, Bruckner Symphonie Nr. 6 A-Dur | Daniel Hope, Violine, Ivor Bolton, Dirigent Benefits am Konzerttag: Freier Eintritt ins Salzburg Museum, Kinderbetreuung (15 € inkl. Ticket), günstig parken in der Altstadtgarage (8 Std. für 6 €), Prosecco-Menu im Stiftskeller St. Peter (26,30 €, Reservierung: Tel. 848 48 10)

PREMIERE 14. OKTOBER 2010

Der Fliegende Holländer

Einführungen zu allen Konzerten jeweils 30 Minuten vor dem Konzert! Infos, Karten und Abos: Kartenbüro der Stiftung Mozarteum Salzburg Mozart-Wohnhaus, Theatergasse 2, 5024 Salzburg Tel. 87 31 54, Fax 87 44 54, tickets@mozarteum.at Öffnungszeiten: Mo–Fr 9–18, Sa 9–12.30 Uhr

Nach sechs Jahren kehrt das Salzburger Landestheater zurück in das Große Festspielhaus! Das Bekenntnis zur großen Oper wird, nach dem großen Erfolg von „Tosca“ im Haus für Mozart, nun mit Richard Wagners „Der Fliegende Holländer“ fortgesetzt.

Foto: Info-Z Killer

Die musikalische Leitung übernimmt Ivor Bolton, der mit dieser Oper ein neues Feld seines Schaffens betritt: am Pult des Mozarteumorchesters dirigiert Bolton erstmals eine Wagner-Oper. Seit 2004 ist Ivor Bolton Chefdirigent des Mozarteumorchesters Salzburg. Er ist regelmäßig an so bedeutenden Opernhäusern wie der Bayerischen Staatsoper München oder der San Francisco Opera zu Gast.

Jonathan Meese im Neutor Das Bauressort der Stadt unter der Leitung von Stadträtin C. Schmidt, die Salzburger Festspiele und der Altstadt Verband zogen bei der optischen Sanierung des Fußgängertunnels an einem Strang. Mit der Montage von sechs großen Transparenten mit Werken des renommierten deutschen Künstlers Jonathan Meese entlang der Felswand im Fußgängertunnel des Neutors präsentiert sich der gut frequentierte Besuchereingang zur Altstadt ansprechend gestaltet. Durch eine Akzentbeleuchtung und Scheinwerfer in warmem Gelborange wurde auch die Lichtsituation verbessert. MitarbeiterInnen der städtischen Schlosserei, Straßenmeisterei und Beleuchtung haben ganze Arbeit geleistet. Die Kunstwerke stammen aus dem Bestand des Altstadt Verbandes.

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Altstadt aktiv | vision.altstadt.

Mit dem „Fliegenden Holländer“ kann das Salzburger Landestheater mit einer internationalen Spitzenbesetzung aufwarten: Marcus Jupither, Bjarni Thor Kristinsson, Julie Makerov, Jeffrey Lloyd-Roberts und Simone Schröder werden im Großen Festspielhaus zu hören sein. Der Holländer führt ein Geisterschiff verlorener Seelen, die zu einer ewigen Reise durch das Weltmeer verurteilt sind. Nur er selbst darf alle sieben Jahre an Land, um nach einer treuen Frau zu suchen, die ihn erlösen könnte. In großer Dichte jagt die Handlung am Zuschauer vorbei – schon die Ouvertüre versetzt das Publikum in atemlose Spannung, und danach wird es mit jeder Szene dramatischer. Die Produktion im Großen Festspielhaus ist ein Bekenntnis des Salzburger Landestheaters zur großen Oper mit internationalen Solisten. Premiere 14. Oktober 2010 | Großes Festspielhaus Eine Kooperation des Salzburger Landestheaters mit der Salzburger Kulturvereinigung im Rahmen der Salzburger Kulturtage


SALZBURGER BAROCKMUSEUM, Orangerie im Mirabellgarten 20.10.–5.12. Künstlerporträts

GEGENWÄRTIG – SCHMUCK IN ÖSTERREICH 3. Eligius-Schmuck-Preis des Landes Salzburg 2010

Andrea Auer, „The White Tube“, 2009, 6-m-Kette, Material: Kabel; Foto: Daniela Beranek

Museen & Galerien Highlights

24 09 – 06 11 2010 Galerie im Traklhaus Waagplatz 1a Tel. 80 42-21 49 Di–Fr 14–18, Sa 10–13 Uhr traklhaus@salzburg.gv.at www.traklhaus.at

RESIDENZGALERIE SALZBURG, Residenzplatz 1 bis 1.11. Pop & Pomp, Alte Oper im neuen Kleid – Barock trifft neue Medien

LA MIRADA

MUSEUM DER MODERNE MÖNCHSBERG, Mönchsberg 32

Fotografien und Videos aus der Daros Latinamerica Collection

23.10.2010–6.3.2011 Jürgen Klauke, Ästhetische Paranoia

30 10 2010 – 16 01 2011

SALZBURG MUSEUM, Neue Residenz, Mozartplatz 1

Luis González Palma, El Silencio, 1998, Courtesy Daros Latinamerica Collection, Zurich

dauerhafte Ausstellung: Mythos Salzburg

Museum der Moderne Rupertinum Wiener-Philharmoniker-Gasse 9 Tel. 84 22 20-451 Di–So 10–18, Mi 10–20 Uhr Jeden Mi 18.30 Uhr kostenlose Führung www.museumdermoderne.at

GALERIE 5020, Sigmund-Haffner-Gasse 12/1. Stock 29.9.–30.10. Katrin Huber, Maria Juen, Annu Kapulainen: Keine Angst, wir filzen nicht GALERIE ALTNÖDER, Sigmund-Haffner-Gasse 3/1 bis 30.10. Peter Fritzenwallner: Who is afraid of yellow, magenta, cyan and key? ART BV BERCHTOLDVILLA, Josef-Preis-Allee 12 bis 29.10. Verbindung/Rysys: 40 Jahre Partnerschaft des Landes Salzburg

GALERIE FOTOHOF, Erhardplatz 3 bis 13.11. Trys: Ugnius Gelguda, Andrew Miksys, Indre Serpytyte SALZBURGER KUNSTVEREIN, Hellbrunner Straße 3 bis 28.11. Roman Ondák. Before Waiting Becomes Part of Your Life. LEICA GALERIE, Mirabellplatz 8 8.10.–20.11. Walter Kappacher: Schönheit des Vergehens MAM MARIO MAURONER CONTEMPORARY ART SALZBURG, Residenzplatz 1 16.10.2010–12.1.2011 Jaume Plensa

Bildnachweis: Salzburg Museum, Christian Schneider

mit Litauen, 15 Jahre Kulturaustausch Berchtoldvilla mit Litauen

Sonderausstellung

GRENZEN ÜBERSCHREITEN Bayern und Salzburg 1810 bis 2010

BIS 21 11 2010

Salzburg Museum Neue Residenz, Mozartplatz 1 Tel. 62 08 08-700 Di–So 9–17, Do 9–20 Uhr www.salzburgmuseum.at

GALERIE THADDAEUS ROPAC, Mirabellplatz 2 2.10.–20.11. Arnulf Rainer & Dieter Roth: Kollaborationen 1971-1978; Arnulf Rainer: Kreuze 1979–1989 GALERIE NIKOLAUS RUZICSKA, Faistauergasse 12

GALERIE SEYWALD, Rainbergstraße 3c 20.10.–20.11. Anton Drioli – Manei awa echt GALERIEN DER STADT SALZBURG, Museumspavillon/Vogelhaus 22.10.–19.11. Bernhard Gwiggner -– Thorak-Projekt GALERIE IM TRAKLHAUS, Waagplatz 1a

Roman Ondák, Before Waiting Becomes Part of Your Life, 2010, Installation, Courtesy of the artist, gb agency, Paris, Galerie Martin Janda, Wien, and Johnen Galerie, Berlin

bis 6.11. Olaf Otto Becker

ROMAN ONDÁK. BEFORE WAITING BECOMES PART OF YOUR LIFE BIS 28 11 2010

bis 6.11. Aurelija Maknyté, Markus Kirchner – books not dead. Salzburg in Vilnius und Vilnius in Salzburg GALERIE WELZ, Sigmund-Haffner-Gasse 16 bis 16.10. Peter Pongratz – Arkadische Szenen; Karl Hartwig Kaltner – Bozzetti GALERIE LINZERGASSE-WEIHERGUT, Linzer Gasse 25 2.10.–13.11. Aus unseren Künstlernachlässen: Kurt Weber, Theodor Kern,

Salzburger Kunstverein Künstlerhaus | Hellbrunner Str. 3 Tel. 84 22 94-0 Di–So 12–19 Uhr office@salzburger-kunstverein.at www.salzburger-kunstverein.at

Hans Pilhs, Lucas Suppin, Gerhard Habernigg

vision.altstadt. | Museen & Galerien

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FASHION WEEK PRE-OPENING am Universitätsplatz: Model mit Fashion von Andrea Eberle Anspruchsvolle Klassik.

FASHION WEEK PRE-OPENING am Universitätsplatz: Models mit trendiger Kopfbedeckung aus der Hutmanufaktur Mühlbauer.

FASHION WEEK PRE-OPENING am Universitätsplatz: Mag. Uta Hädicke (Mitte) umringt von einer Modelschar mit Pretiosen aus der Werkstatt von Frey Wille.

Ausstellung junger Designer im Rahmen von YOUNG & URBAN (v.l.n.r.): Sylvi Tan (phla.at), Heike Hanneforth und Michael Siller (zookine.com), Romy Sigl (momi), Josef Schoko Neuböck, ecko unltd.

Getanzte Fashionshow im Rahmen von YOUNG & URBAN im Fashionpavillon im Hof der Universität.

FASHIONSHOW S.OLIVER & COMMA im Fashionpavillon (v.l.n.r.): Rica (Model), Sonja Blömker (Comma), Armin Dichtel (Comma), Marion Eichberger (Comma), Ivana (Model), Martin Stampler (S.Oliver).

FASHION SHOW DIVA BY MAKOLE & WANGER HERRENMODEN (v.l.n.r.): Marianne Köhler (DIVA by makole), Martina Moosleitner (Moosleitner GmbH).

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FASHION SHOW DIVA BY MAKOLE & WANGER HERRENMODEN (v.l.n.r.): Robert Kaltenbrunner (Modehaus Hämmerle), Inga Horny (Altstadt Salzburg Marketing), Monika Stöckl (Modehaus Hämmerle).


FOTOS ZVG ALTSTADTMARKETING SALZBURG

FASHION SHOW DIVA BY MAKOLE & WANGER HERRENMODEN (v.l.n.r.): Michael Waid (Adwerba), Michaela Frey (AutoFrey).

FASHION SHOW DIVA BY MAKOLE & WANGER HERRENMODEN (v.l.n.r.): Dora (Model), Marianne Köhler (Makole), Michael und Katharina Wanger (Wanger Herrenmoden), Pascal (Model), Nadine (Model), Fred Sturmayr (Hairstyling).

WOW FASHION SHOW (v.l.n.r.): WOW Event-Lady Andrea Kriechhammer, Model, Moderatorin Silvia Eichlberger.

Dynamische Auftritte: Models am Laufsteg in Action bei der WOW FASHION SHOW im republic.

FASHION WEEKS ALTSTADT SALZBURG

Vom 25. August bis 18. September setzten zum zweiten Mal in Folge Salzburgs Modeunternehmen aus der Altstadt drei Wochen lang die Fashion-Trends der brandaktuellen Kollektions-Highlights in Szene. Hochkarätige Fashion Shows, Bodypainting-Aktionen, Fashion-Tours mit Stylingberatern

Cooles FASHION BODY PAINTING in verschiedenen Altstadt-Schaufenstern: Gepaintetes Model (links) bei e2 by Erika Eibl mit Erika Eibl (rechts).

oder Trachten-Shows u.v.m. zogen zahlreiche modebewusste Salzburgerinnen und Salzburger zu den zahlreichen Events in die Altstadt. Einmal mehr konnte sich Salzburg als Modestandort präsentieren, der sich in puncto Design und Innovationskraft auch vor den großen Metropolen nicht zu verstecken braucht.

Benetton Schaufensterpuppe und das lebendige Bodypainting-Double.

Katharina Wanger von Wanger Herrenmoden (rechts) mit gepaintetem Model.

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1 0 . O KTO B ER 2 0 1 0

SOCIETY

Foto: Salzburg Museum

So ein Festspielsommer ist ereignisreich: Altstadt-Events, Ausstellungen und Autogrammstunden ...

Foto: vision.altstadt Foto: vision.altstadt

Foto: vision.altstadt

Präsentation des Bestandes der Residenzgalerie im Band „Europäische Malerei des 16.–19. Jahrhunderts“: LH-Stellvertreter Dr. Wilfried Haslauer und Dir. Dr. Roswitha Juffinger (rechts).

Als Pionierproduzent von Nahrungsergänzungsmitteln und Vitaminen bietet Biogena aus Prinzip stets hochqualitative Präparate zum fairen Preis an. Biogena erschließt die Vorteile der Orthomolekularmedizin möglichst vielen Menschen und achtet verlässlich auf wissenschaftliche Untermauerung der ernährungsphysiologischen Wirkmechanismen und umfassende Beratung. „Wir verzichten bei der Herstellung bewusst auf technische Zusatzstoffe und garantieren eine Volldeklaration aller Inhaltsstoffe. Daher werden unsere hypoallergenen Produkte auch von empfindlichen Menschen gut vertragen“, bestätigt Dr. Christina Schmidbauer, Geschäftsführerin von Biogena und Molekularbiologin. Das rein österreichische Familienunternehmen ist ISO 22000:2005- und von LACON Austria BIO-zertifiziert. Biogena erfüllt selbstverständlich die strengen Auflagen für Lebensmittelsicherheit und unterzieht seine Produkte freiwillig den Qualitätsprüfungen des unabhängigen und renommierten LEFO-Institutes. Forschungskooperationen, wie etwa mit dem Christian Doppler Labor in Wien, sichern eine führende Position in diesem zukunftsträchtigen Marktsegment.

Foto: Salzburg City Guide

Neueröffnung Biogena Shop Salzburg Neutorstraße 21a | Mo–Fr 9–18, Sa 9–12 Uhr Tel. 0662/23 11 11-0, Fax: DW 90 Infoline Österreich gebührenfrei: 0800 888 188 Bestellfax Österreich gebührenfrei: 0800 888 188-90 info@biogena.at | www.biogena.at Autogrammstunde bei Bogner (v.l.n.r.): Cornelia Rothauer (Bogner), Edita Gruberovà, Astrid Rothauer (Musikhaus Katholnigg).

Foto: vision.altstadt

Foto: ZVG Altstadt Marketing Salzburg

Weinverkostung im lauschigen Laubengang (v.l.n.r.): Bernhard Ecker (Weingut Ecker) und Wolfgang Wörndl (Adriano).

Festspielausstellung von Juwelier Köchert im Schloss Fuschl: Ann-Sophie Bechtold (Modedesignerin) und Florian Köchert (rechts).

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Biogena eröffnet in Salzburg einen neuen Kundenshop für hochwertige Nahrungsergänzungsmittel der Orthomolekularmedizin aus österreichischer Produktion. Bislang waren die Nahrungsergänzungsmittel von Biogena nur direkt bei Biogena-Partnerärzten und in den beiden Shops in Wien und Graz erhältlich. „In unseren Geschäften haben wir mehr als 150 Präparate vorrätig – so können die Patienten Ihre Präparate jederzeit und versandkostenfrei beziehen“, freut sich der Eigentümer und Geschäftsführer von Biogena, Mag. Albert Schmidbauer. Seit dem 10.10. 2010 erhalten überzeugte Biogena-Kunden ihre Präparate auch in Salzburg in der Neutorstraße 21a. Vor Ort unterstützen ausgebildete Nährstoffcoaches die Kunden mit ihrem Fachwissen.

Sonderausstellung „Das Große Welttheater – 90 Jahre Salzburger Festspiele“: Bundespräsident Heinz Fischer (links) und Erich Marx (Direktor Salzburg Museum).

Präsentation SOMEA Nahrungsergänzung und cosmetics bei NJW Beauty Solutions (v.l.n.r.): Dr. Bernd Schuster, Mag. Roswitha Dirninger (Fürstenallee-Apotheke), Mag. Klaus Ehrmann (SOMEA), Nicola Joy Waid.

Eröffnung des neuen BiogenaShops in Salzburg

Neueröffnung Ploom in der Gstättengasse (v.l.n.r.): Isabella Richtar und Geschäftsinhaberin Tanja Pflaum (rechts).

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Mit dem neuen Shop ist Biogena jetzt seinen zahlreichen Kunden aus Salzburg und Umgebung noch näher.


Ihr Aussehen verjüngt sich Mit Facelifting dem Altern ein Schnippchen schlagen und das Wohlbefinden steigern.

Vitalität auszustrahlen, attraktiv zu sein, jugendlich zu wirken – all das ist der Wunsch vieler Menschen und hebt deren Selbstwertgefühl. Dies gilt gleichermaßen für Frauen und Männer, ohne gleich dem Jugendwahn erliegen zu müssen. Wir alle wissen aber, dass Älterwerden auch Veränderungen körperlicher Natur mit sich bringt. Die Lebensjahre, das Leben schlechthin, Freude, Sorgen und auch Umweltfaktoren wie Sonnenbestrahlung etc. sind im Gesicht abzulesen. Ein müder Gesichtsausdruck bereitet niemandem Freude. Für die Hautalterung sind auch die Erschlaffung der Muskulatur und die Verlagerung des Fettgewebes verantwortlich. Dieser Prozess wird durch die Ausdünnung des Unterhautfettgewebes und des Schwindens des Kieferknochens verstärkt. Veränderungen im Gesicht können – bevor sie sichtbar werden – heute deutlich abgeschwächt bzw. verlangsamt werden. Sehr gute Ergebnisse werden durch Botox- oder Hyaloronsäure-Injektionen erzielt. Sollte die Faltenbildung schon stark sein, kann durch Facelift, Stirnlift (endoskopisches Lift), Midfacelift oder Minilift eine deutliche Verbesserung/Verschönerung erreicht werden.

Mit den neuen Erkenntnissen und Operationsmethoden wird ein frisches Erscheinungsbild geschaffen. Überschüssige Gesichtsweichteile bzw. Hautüberschüsse werden entfernt und die übrige Haut wird gestrafft bzw. an ihre ursprüngliche Position zurückverlegt. Im Regelfall wird durch einen solchen Eingriff das Gesicht um rund 10 Jahre verjüngt. Noch etwas Positives: Das manchmal „maskenhafte“, also unnatürliches Aussehen, ist definitiv Vergangenheit. 9 von 10 dieser Eingriffe werden ambulant oder tagesklinisch durchgeführt. Für ein großes Facelift ist ein kurzer stationärer Aufenthalt ratsam. Unser Ziel ist, Ihr Schönheitsideal typgerecht und mit ihrer natürlichen Ausstrahlung zu verwirklichen. Ihr Wohlbefinden ist unser Erfolg. MEHR INFOS: Prim. Univ.-Prof. Dr. med. Christoph Papp, FA für Plastische, Ästhetische und Wiederherstellungschirurgie, Medicent Salzburg, Innsbrucker Bundesstraße 35, 5020 Salzburg, Tel. +43 (0) 662 90 10-31 00, Anmeldung: Evelyn Berger, Mobil +43 (0) 676/535 35 31 | www.chpapp.at

arte vida – urban oasis Erfahren Sie inmitten der Altstadt asiatischen und mediterran-nordafrikanischen Lebensstil. arte vida bietet eine ungezwungene, ruhige und gemütliche Atmosphäre für globale Nomaden. Individuell gestaltete Gästezimmer, Appartements und Suiten, ausgestattet mit orientalischen Textilien, Möbeln und Accessoires bezaubern den Gast, der oft Tür an Tür mit bekannten Opernsängern oder Regisseuren wohnt. Der Marokkanische Salon und Garten bieten Ruhe und Entspannung für Gäste und Freunde. Genießen Sie ein gesundes, reichhaltiges Frühstück, Musik und Dinnerpartys mit asiatischem und mediterranem Lebensgefühl. YOGASTUDIO FÜR EINHEIMISCHE & GÄSTE IN DER SALZBURGER INNENSTADT! Yoga verhilft zu gesundem Körper und klarem Geist. Menschen, die ihr inneres Gleichgewicht gewinnen, finden Gelassenheit und Kraft für den anstrengenden Alltag. Sie lernen wieder richtig zu atmen, sich bewusster zu bewegen, besser zu entspannen und somit glücklicher zu leben. Bei arte vida erleben Sie die Essenz der alten indischen Lehre in neuem, urbanem Kontext. Ruhe, stimmungsvoll eingerichtete Räumlichkeiten und gesundes vollwertiges Essen machen unser Studio zu einem besonderen Ort, an dem Yoga gelebt wird: Von unseren Lehrer/innen und Therapeut/innen, Kochkünstlern und allen Mitwirkenden, die zum Gesamtkunstwerk eines glücklichen Lebens beitragen. Regelmäßige Yoga-Klassen, Workshops mit internationalen Lehrern, Meditationsabende, Massage, Kochkurse, Musik, Filme und Feste tragen zur Verbreitung des Yoga-Lifestyles bei – üben Sie mit Freunden und Gleichgesinnten in harmonischer Atmosphäre. Informationen und Newsletter-Anmeldung finden Sie unter www.artevida-yoga.at arte vida, Dreifaltigkeitsgasse 9, Tel. 87 31 85 | www.artevida.at

Oben links: Garten. Oben rechts: Marokkanischer Salon. Unten links: Salon Marrakesch. Unten rechts: Salon Monte Cristo.

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FOTOS ZVG ALTSTADTMARKETING SALZBURG

VeranstaltungsĂźbersicht OKTOBER â&#x20AC;&#x201C; NOVEMBER 2010 | Weitere Infos unter: www.salzburg-altstadt.at OKTOBER SA

02

SA

02

Lange Nacht der Museen, 18â&#x20AC;&#x201C;01 Uhr, langenacht.orf.at

MI

06

START STUDENTINNENMITTWOCH, WĂ&#x2013;CHENTLICH BIS ENDE JUNI www.studentenmittwoch.at

SA

09 â&#x20AC;&#x201C; SO 10

MI

02.10.: Ein Tag in der Goldgasse

20 â&#x20AC;&#x201C; SO 24

Biofest am Kapitelplatz Salzburger Kulturtage JAZZ & THE CITY â&#x20AC;&#x201C; DAS CLUBFESTIVAL, www.salzburgjazz.com

DO 28 â&#x20AC;&#x201C; SO 07 11

15. Salzburger Jazz-Herbst â&#x20AC;&#x17E;The Divasâ&#x20AC;&#x153;, www.salzburgerjazzherbst.at

FR

Kirchenmusikalischer Herbst, 9 Konzerte in Salzburger Kirchen

29 â&#x20AC;&#x201C; SO 07 11

NOVEMBER SA

13

Martinifeier der BĂźrgergarde am Kapitelplatz

SA

13 â&#x20AC;&#x201C; DO 06 01

mozarteis, Eislaufen am Mozartplatz, www.mozarteis.at

DO 18 â&#x20AC;&#x201C; SO 26 12

Salzburger Christkindlmarkt, www.christkindlmarkt.co.at

DO 18 â&#x20AC;&#x201C; FR 24 12

Weihnachtsmarkt am Mirabellplatz, täglich geÜffnet

SA

20 â&#x20AC;&#x201C; DO 23 12

Stern Advent Markt im Sterngarten, täglich geÜffnet

SO

21

Tag der offenen TĂźr/Schloss Leopoldskron www.schloss-leopoldskron.com/news/aktuelles

DO 25 â&#x20AC;&#x201C; FR 31 12 26 â&#x20AC;&#x201C; SA 12 12

Salzburger Adventsingen im GroĂ&#x;en Festspielhaus, www.salzburgeradventsingen.at

SA

27 â&#x20AC;&#x201C; MI 29 12

Adventmarkt im Burghof der Festung Hohensalzburg, jeweils Sa und So und von 6. bis 8.12. geĂśffnet

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EINE OPER VON GAETANO DONIZETTI

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Altstadt aktiv | vision.altstadt.

UNBEDINGT VORMERKEN â&#x20AC;&#x201C; AB 5. DEZEMBER IM SALZBURGER LANDESTHEATER

Lâ&#x20AC;&#x2122;elisir dâ&#x20AC;&#x2122;amore Der Liebestrank

  8SaagS<]`[O\(  µ@]]ba½;g:WTS;gA]\ U´ 2WO\\S@SSdSa 8O\S;]\VSWb @]PS`bO 5O[PO`W\W

1VW\O;]aSa :WaOA]Y]Z]d<WVO\2SdSQW]UZc BS`S\QS 0ZO\QVO`R?cW\bSb

Winterfest im Volksgarten, www.winterfest.at

FR

The Divas S\bS`bOW\[S\bbWQYSba"!jj#"&# eeeaOZhPc`US`XOhhVS`PabOb

Ein Liebestrank, der Wunder bewirken soll! Oder ist es doch nur schnĂśder Wein, der sich hinter diesem berauschenden Trank verbirgt? Gaetano Donizettis komische Oper â&#x20AC;&#x17E;Der Liebestrankâ&#x20AC;&#x153; nimmt sich dem liebeskranken Nemorino und seiner geliebten Adina, die mit Hilfe dieses Trankes in seine Arme gelenkt werden soll, mit wunderbar italienischer Leichtigkeit und Witz an.

STAND SEPTEMBER 2010, Ă&#x201E;NDERUNGEN VORBEHALTEN

DO 14 â&#x20AC;&#x201C; SA 30

EIN TAG IN DER GOLDGASSE


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Vision Altstadt 03/2010  

Das Magazin der Salzburger Altstadt.

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