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Rückblick

2012

Die STG-IDEE

Silber-Jungs garantieren Medaillen – die deutschen Paralympics-Segler

Best of

GroSSes Gewinnspiel Als VIP auf die Kieler Woche

Foto: Christophe Favreau

STG-Projekte zeigen Wirkung: Deutschland gelingt Anschluss an Weltspitze


Foto: Thomas Eibenberger

Foto: Audi AG

Editorial

Liebe SeglerInnen und Segelfans, 2012 war ein besonderes Jahr für den deutschen Segelsport: Die jüngste Mannschaft aller Zeiten erlebte ihre Premiere bei den Olympischen Spielen und präsentierte sich in London mit starken Leistungen. Fünfmal segelten die Athleten vor Weymouth in die Top Ten und bei den Paralympics sammelten unsere Sportler sogar zwei Silbermedaillen. Eines ist klar: Der deutsche Segelsport ist auf dem richtigen Weg. Wir freuen uns, einen Teil dazu beigetragen zu haben und auch in Zukunft unterstützen zu dürfen. Mit dem Audi Sailing Team Germany, das schon seit 2010 die Nationalmannschaft bildet, möchten wir die deutschen Seglerinnen und Segler auf ihrem Weg an die Weltspitze begleiten und unterstützen. Segelsport steht für Teamgeist, Technik, Strategie und Taktik – Werte, mit denen sich auch unser Unternehmen voll und ganz identifizieren kann. Ob Kieler Woche, Olympische Spiele oder andere Regatten: Wir sind stolz auf die fast 100 Teams des deutschen Nachwuchses – nicht nur auf ihre Leistungen, sondern auch auf ihren professionellen und sympathischen Auftritt an Land und auf dem Wasser. Mit der „Audi Club Offensive Segelsport“ sollen auch die Kooperationen zwischen Audi-Zentren und Segelvereinen in allen Regionen Deutschlands weiter intensiviert werden. Dieses Jahrbuch lässt die Stationen des Audi Sailing Team Germany noch einmal Revue passieren. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Eintauchen in die begeisternde Welt des Segelsports und freue mich auf die Erfolge und Herausforderungen auf dem spannenden Weg in Richtung Rio 2016.

Ihr

Der deutsche Segelsport ist auf dem richtigen Weg!“ 4

BEST of 2012

Michael Renz Leiter Vertrieb Deutschland der AUDI AG

BEST of 2012

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Fotos: Lars Wehrmann

Der Beste: Surfer Toni Wilhelm bei Olympia. S. 12

Foto: Thomas Eibenberger

Finale: Regatta- und Partyevent des STG beendete 2012. S. 60

Mission und Vision: Dank der Gründung des Audi Sailing Team Germany ist Deutschland wieder auf dem Weg an die Weltspitze. S. 56

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32 Highlight im Rahmen der Kieler Woche: Das „Captain’s Dinner“, das „Who is who“ der Segelbranche

44 Engagement: Die „Audi Club Offensive Segelsport “ unterstützt ausgewählte deutsche Segelvereine

58 Vermischtes: Spannende Neuigkeiten und interessante Fakten rund um das STG

46 Neuigkeiten: Zu den Sponsoren der deutschen Segel-Nationalmannschaft

Innovationen

48 Neue Wege: Die STG Academy ist DAS Leistungszentrum des Segelsports

Sport-Highlights

Vision und Mission

12 Olympische Spiele: Impressionen und das Fazit der deutschen Segler

20 Vorbildlich: Erfolgreiche Inklusion im deutschen Hochleistungssegeln

16 Silber-Jungs: Unsere Paralympics-Segler standen in Weymouth auf dem Treppchen

56 Ambitioniert: STG-Geschäftsführer Oliver Schwall berichtet über Erfolge und Ziele des ASTG

24 Medaillenregen in Kiel: Vier Mal Gold für das Audi Sailing Team Germany

64 Ausblick: Die Nationalmannschaft und seine Sponsoren haben Rio 2016 fest im Visier

50 Erfolgreich: Die Mitglieder der Segel-Nationalmann- schaft sammelten fleißig Edelmetall

Gesellschaftliches

34 Technologien: SAP und das ASTG verbessern mit modernsten Technologieprojekten das Hoch- leistungssegeln

60 Krönendes Finale des Olympia-Jahres: „Audi Sailing Team Germany meets Berlin Match Race“

22 Premiere: Das STG vergab in Hamburg erstmals den „Sailing Team Germany Award“

44 Nachwuchsfindung: Die ONE4ALL als Ausbildungs- und Sichtungsplattform im Big-Boat-Segeln

BEST of 2012

Foto: on Edition/IFDS

Verlässlich: Heiko Kröger holte bei den Paralympics Silber. S. 16

5 Editorial 66 Impressum

BEST of 2012

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Fotos: onEdition

o ly m p i s c h e s p i e l e Pechvogel: Trotz teils guter Leistungen sollte es für Franziska Goltz nicht sein, so fand sie etwa in Wettfahrt 1 nach gutem Start keine Lücke am Luvfass und fiel weit zurück.

Ohne Fortune

in Weymouth

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BEST of 2012

Die Olympischen Spiele kamen für das vor drei Jahren gegründete STG zu früh. Das langfristig angelegte Konzept zielt auf Erfolge in Rio 2016! Trotzdem, obwohl keine Medaille geholt wurde, war Weymouth natürlich das Jahres-Highlight für das ganze Team. BEST of 2012

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Surf-Ass Moana Delle beeindruckte mit Platz 5. Lohn der Saison: der erste Platz in der Weltrangliste.

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BEST of 2012

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o ly m p i s c h e s p i e l e Verpassten bei ihrer OlympiaPremiere denkbar knapp das Medal-Race: Ferdinand Gerz und Patrick Follmann im 470er.

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Toni Wilhelm, RS:X Männer

Franziska Goltz, Laser Radial Die 27-Jährige segelt seit ihrer Kindheit. Seitdem hatte die Deutsche Meisterin von 2010 und 2011 den Traum von den Olympischen Spielen: „Eine größere Bestätigung des persönlichen Erfolges als die Teilnahme gibt es wohl nicht“, so die gebürtige Schwerinerin, die ihr ganzes Leben nach diesem Ziel ausgerichtet hat. Mit viel Pech Platz 26.

Der Sportwissenschaftler gehört mit seinen 29 Jahren bereits zum „alten Eisen“ im olympischen Segelsport. Schon 2004 nahm er an den Spielen in Athen teil. Somit vertrat er Deutschland beim Windsurfen bereits das zweite Mal: Platz vier und damit bester Deutscher!

Fazit: „Zum krönenden Abschluss eine weitere gelbe Flagge… Aus und vorbei. Es sollte wohl nicht sein.“

Fazit: „Mit einem vierten Platz kann jemand auch gewinnen. Hätte mir das vor den Spielen jemand vertraglich zugesichert, hätte ich sofort unterschrieben.“

Kathrin Kadelbach und Friederike Belcher, 470er Frauen Nach dem dritten Platz bei der Weltcup-Regatta vor Mallorca im März war das olympische Ziel eine Medaille. Bei den Spielen reichte es nur für den achten Platz. Im Oktober trennte sich das Team offiziell aufgrund der räumlichen Entfernung. Friederike lebt mit ihrem Mann Mathew in Australien.

Foto: onEdition

FAZIT: „Das war ein versöhnlicher Abschluss. Gerne wären wir um die Medaillen mitgesegelt.“

Die Leistungen der deutschen SeglerInnen und ihre persönlichen Einschätzungen des Events!

„Man muss sich bewusst werden, wie lange geduldig und hart trainiert werden muss, bis man sich in der Weltspitze etabliert hat“, erklärt der 31-jährige Steuermann Robert Stanjek. Mit seinem Vorschoter Frithjof Kleen hat er es geschafft: Das Team wurde 2011 Vize-Weltmeister und beendete die Olympia-Premiere auf Platz 6. Fazit: „Die Erfahrung der ersten Olympischen Spiele war trotzdem schön und wichtig, auch wenn sich unsere Hoffnung nicht erfüllte. Gegen die hochdekorierte Konkurrenz fehlte uns ein wenig die Abgebrühtheit. Die erste Erfahrung ist unbezahlbar und macht jeden für den zweiten Anlauf stark.“

Tobias Schadewaldt und Hannes Baumann, 49er Sind erst seit Sommer 2008 ein Team. Der rapide Aufstieg von Platz 134 auf Rang zwei der Weltrangliste ist vielversprechend. Im olympischen Wettbewerb wurden sie Elfte. Fazit: „Knapp daneben ist auch vorbei. Am Ende haben wir hart gekämpft. Wir haben unser Potential nicht abgerufen und zu den Besten fehlte ein ganzes Stück.“

Fazit: „Ich hatte gar keinen Druck, sondern meine Erwartungen ja schon vor dem Medal Race übertroffen. Unterm Strich bin ich zufrieden, obwohl eine Sensation natürlich schöner gewesen wäre.“

Simon Grotelüschen, Laser Der gebürtige Lübecker gehörte vor den Spielen zu den deutschen Medaillenkandidaten. Leider wurde es nichts mit dem Treppchen, trotzdem kann er auf eine fantastische Saison zurückblicken. Insbesondere nach seinem Sieg beim Weltcup vor Palma hatte waren die Hoffnungen groß. Am Ende wurde es ein solider Platz 6. Fazit: „Vor allem zu Beginn wäre mehr drin gewesen, aber ich kann mir nichts vorwerfen. Ich habe um jeden Meter gekämpft. Auf den sechsten Platz vorzurücken, ist dann doch eine kleine Genugtuung, auch wenn es nicht mein Wunschergebnis ist.“

Robert Stanjek und Frithjof Kleen, Starboot

Moana war mit 23 Jahren die jüngste Starterin der deutschen Olympiamannschaft. Die Jugend-Weltmeisterin belegte einen hervorragenden fünften Platz. Nicht der einzige Erfolg 2012: Sie gewann den ISAF Sailing World-Cup in Hyères und belegte Platz 1 in der Jahres-Weltrangliste.

Foto: Privat

Das Olympia-Fazit

Moana Delle, RS:X Frauen

Ferdinand Gerz und Patrick Follmann, 470er Das Hochleistungssegeln wurde Ferdinand in die Wiege gelegt. Er ist quasi als Segler geboren, denn sein Vater Wolfgang Gerz war Weltmeister im Finn und zweifacher Laser-Masters-Weltmeister. Patrick ist mit seinen 23 Jahren der jüngste Teilnehmer der deutschen Olympiamannschaft im Segeln. Die Bayern belegten in Weymouth den 13. Platz. Fazit: „Wir haben mit zwei Punkten denkbar knapp das Finale verpasst, können uns noch nicht so richtig über unsere gute Leistung freuen, da wir es wirklich in der Hand hatten. Wir können in dem Spitzenfeld zwar einigermaßen mitfahren, aber für die Top Ten reicht es leider noch nicht.“


p a r a ly m p i c s

Heiko Kröger im 2.4mR: Durch Auftriebtanks ist das Boot unsinkbar. Die 180 kg Blei im Kiel machen es auch bei mehr als 25 Knoten segelbar.

SerienSieger Deutschland wurde bei den Paralympics vor Weymouth von Heiko Kröger in der 2.4mR-Klasse sowie Jens Kroker, Robert Prem und Siegmund Mainka in der Sonar vertreten. Ergebnis für die Mitglieder des Audi Sailing Team Germany: 2x Silber!

Heiko Kröger

Der 7-fache IFDS-Weltmeister Heiko Kröger, dem seit seiner Geburt der linke Unterarm fehlt, gewann beim ersten paralympischen Medaillenwettbewerb 2000 bereits Gold. In Weymouth kämpfte der 46-Jährige von Beginn an mit Helena Lucas (GBR) und Thierry Schmitter (NED) in der2.4mR Klasse um die Goldmedaille. Er konnte sich gegen Schmitter durchsetzen und landete so auf dem Treppchen hinter Lucas. Für das Audi Sailing Team Germany war diese Medaille allerdings erst der Anfang.

Foto: on Edition/IFDS

Unsere Trainer haben einen sensationellen Job gemacht. Sie und unsere Trainingspartner haben entscheidend zu diesem Erfolg beigetragen.“

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p a r a ly m p i c s

Foto: STG/Zirkelbach

Silber für das Dreimann-Boot Sonar. Es ist bereits die zweite Medaille für Jens Kroker, Robert Prem und Siegmund Mainka (vorne). Sie kamen mit Gold von 2008 „im Gepäck“ an und belohnten ihre konstanten Leistungen mit Silber.

Team Sonar

Foto: onEdition/IFDS

Erst 2000 wurde Segeln eine offizielle Medaillensportart bei den Paralympics. Seitdem sind die Deutschen überaus erfolgreich. Die Crew um Steuermann Jens Kroker (43, ihm fehlt seit der Geburt die linke Hand) errang bei den Olympischen Spielen 2008 Gold. Seine Crewmitglieder Robert Prem (55, querschnittsgelähmt) und Siegmund Mainka (44, beidseitig oberschenkelamputiert) haben erst 2006 mit dem Leistungssegeln begonnen. 2008 holten sie Gold in China! Pünktlich zum Saisonhöhepunkt 2012 in Weymouth riefen sie ihre Bestleistung ab und sicherten sich die Silbermedaille. „Wir waren überrascht, dass wir noch Zweiter sind. Mit diesem Ergebnis sind wir mehr als zufrieden“, erklärte Vorschoter Robert Prem erleichtert, nachdem das finale Rennen mangels Wind nicht mehr stattfinden konnte.

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i n kOlNuEs4i ALL on

alle zusammen Der 2.4mR ist für Segler mit Handicap wie Lasse Klötzing perfekt für den Regattasport geeignet, auch im Wettkampf gegen Konkurrenten ohne Handicap – Inklusion par excellence!

Inklusion heißt das neue Motto im Zusammenleben von Menschen mit und ohne Handicap. Ein Thema, das beim STG und der STG Academy großgeschrieben wird. Im Mittelpunkt steht dabei die deutsche olympische und paralympische Segel-Nationalmannschaft und die Entwicklung des Segelsports für Menschen mit Behinderungen. Aus diesem Grund wurden in Kooperation mit Segelvereinen bundesweit STG Academy-Stützpunkte eingerichtet, die vor Ort das STG-Inklusionsprojekt umsetzen.
In den Academy-Stützpunkten üben Segler mit und ohne Behinderungen gemeinsam den Sport aus. Denn kaum eine Sportart wie das Segeln bietet für Menschen mit und ohne Handicap so viele Möglichkeiten, den Sport gemeinsam auszuüben und sich chancengleich und auf Augenhöhe zu messen, da die Boote an die jeweiligen Behinderungen angepasst werden können. Die zahlreichen Segler mit Behinderungen, die bislang offene Weltmeisterschaften (für Sportler mit und ohne Behinderungen) gewannen, beweisen dies eindrucksvoll. In Deutschland ist eine sportartspezifische Zusammenführung von Behinderten- und Nichtbehindertensport in den Spitzenverbänden derzeitig undenkbar. NUR im Segelleistungssport ist diese Zusammenführung im Rahmen der Segel-Nationalmannschaft bereits vor Jahren erfolgt und Inklusion wird schon seit Langem gelebt!
 Das Sailing Team Germany fördert olympische und paralympische Segler gleichberechtigt im Audi Sailing Team Germany.

Oliver Schwall, Geschäftsführer STG:

Foto: Thomas Eibenberger

Der Behindertensport ist uns sehr wichtig und wurde voll in unser Fördersystem integriert. Somit haben wir als einzige Sportart eine wirklich ‚integrierte‘ Nationalmannschaft geschaffen!“

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ST G A W ARD

Jürgen Deforth und Wolfgang E. Buss (r.)

Ulrike Schümann m velestis aut et und aliciKathrin beratia Kadelbach (r.) ssitiatur aceperi dolupta

Simon Grotelüschen und Heiko Kröger (r.)

Dr. Elke Bechtold und Clemens Lee

Inke und Sven Klünder

Wurden zu Recht Segler des Jahres: Robert Stanjek (r.) und Frithjof Kleen. Corinna Hoffmann und Dietmar K. Elsasser

„Segel-Bambi“

Sandra Reinhardt, Heike Schlimbach und Kathrin Kelting (v.l.)

Im Februar ehrte das Sailing Team Germany (STG) erstmals mit einem eigens

Susanne und Christoph Hillebrand

initiierten Preis – dem „Sailing Team Germany Award“ – herausragende Leistungen im Arne Dost, Dr. Kathrin Adlkofer und Oliver Schwall (v.l.)

Segelsport. Rund 300 geladene Gäste feierten mit den Preisträger über den Dächern der Stadt Hamburg bis in die frühen Morgenstunden hinein die Auszeichnungen.

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prämiert: Robert Stanjek und Frithjof Kleen wurden „Segler des Jahres“. Weitere Preise und ihre Gewinner waren: „Trainer des Jahres“ (Thomas Piesker, Laser), „ Newcomer des Jahres“ (Ferdinand Gerz und Patrick Follmann, 470er), „Yacht-Club des Jahres“ (VSaW), „Lebenswerk“ (Gunter Persiehl) und „FairnessPreis“ (das Laser-Team). Die Sieger durften sich neben der Auszeichnung auch über von STG-Partnern gestiftete Preise freuen. Audi stellte etwa für die „Segler und den Trainer des Jahres“ vier VIP-Tickets für die DTM zur Verfügung und gemeinsam mit dem STG einen Audi A6 für ein Jahr für den „Yacht-Club des Jah-

res“. Der Technologiepartner SAP stiftete ein Jahresstipendium für die „Segler des Jahres“ sowie vier iPads für den „Fairness-Preis“. Der Heinz Nixdorf Verein überreichte den „Newcomern“ einen neuen Satz Segel und die Peter Frisch GmbH statte die Gewinner mit Segeltaschen aus. Der Ausblick, den die rund 300 geladenen Gäste bei der Preisverleihung vom „Nord Event Panoramadeck“ des STG-Supporters Nord Event genießen durften, war atemberaubend. Im 23. Stock des ehemaligen Unilever-Hauses hatten die Anwesenden einen einzigartigen 360°-Blick über die Dächer der Hansestadt. Zu den Premieren-

gästen zählten neben Clemens Lee, Leiter Messen, Veranstaltungen und Sportvermarktung der AUDI AG – „Audi steht seit Gründung des STG als Partner an der Seite der Segler, die in den vergangenen Jahren schon viele Erfolge gefeiert haben – zum Beispiel während der Kieler Woche. Wir freuen uns auf viele spannende und sportliche Höhepunkte“ – u.a. auch Deutschlands erfolgreichster Segler und Goldmedaillengewinner Jochen Schümann, Werbe-Ikone Konstantin Jacoby, sowie Schirmherr und Präsident des Deutschen Segler-Verbandes Rolf Bähr. ZDF-Reporter Nils Kaben moderierte die gelungene Verleihung.

Petra Unbehaun und Konstantin Jacoby

Fotos: Peter Kähl / Kai Wehl

„Der ‚Sailing Team Germany Award’ soll die höchste Auszeichnung des deutschen Hochleistungssegelsports werden“, erklärt Arne Dost, Geschäftsführer des STG. „Aus diesem Anlass holen wir die deutschen Top-Segler, wichtige Funktionäre, Medienvertreter, unsere Partner und Freunde der STG-Initiative zusammen, um jeweils die außergewöhnlichsten Leistungen des Vorjahres rund um den Segelsport auszuzeichnen.“ Eine Fachjury aus 26 Medaillengewinnern bei Olympischen und Paralympischen Spielen stimmte in sechs Kategorien über die Gewinner ab. In der wichtigsten wurden die Vize-Weltmeister im Starboot

Florian Spalteholz, Johannes Polgar und Markus Koy (v.l.)

Jochen Schümann mit Susann Beucke und Tina Lutz (r.)

Stefan Lacher und Markus Baur (r.)

Nina Testroet und Tim Kröger


kieler woche

Medail lenregen in Kiel Die Olympiateilnehmer pushten sich auf ihrem Weg nach Weymouth mit zweimal Gold im 470er der M채nner und im 49er! Insgesamt ersegelte das Audi Sailing Team Germany auf der Kieler Woche vier Goldmedaillen,

Foto: Thomas Eibenberger

viermal Silber und zweimal Bronze.

Die Kieler Woche ist neben den Olympischen Spielen das Highlight f체r Regattasegler wie Simon Grotel체schen, selbst in einem Olympiajahr!

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Kieler Woche

Foto: Thomas Eibenberger

kieler woche

Fortsetzung von Seite 25

Das Audi Sailing Team Germany blickt mit 16 Platzierungen unter den besten Drei auf eine sehr erfolgreiche Kieler Woche zurück. Auf dem Heimatrevier überzeugten die deutschen Seglerinnen und Segler in allen Altersklassen. Sowohl die anwesenden Olympiateilnehmer und die Nationalmannschaft als auch die Jugend- und Jüngstensegler zeigten erfreuliche Ergebnisse. Im Laser Standard lief es auf das mit Hochspannung erwartete Duell von Olympiateilnehmer Simon Grotelüschen und seinem Trainingspartner Philipp Buhl heraus. Im Gegensatz zum letzten Jahr, setzte sich der 23-jährige Buhl mit einem eindrucksvollen Sieg im Medal Race gegen Grotelüschen durch und gewann bereits zum zweiten Mal bei einem Sailing World Cup in diesem Jahr Gold. Joachim Hellmich, Gesamtkoordinator der STG Academy, schätzt

das deutsche Ergebnis im olympischen Teil so ein: „Auch wenn die internationale Konkurrenz wegen der unmittelbar bevorstehenden Olympischen Spiele in Weymouth schwach vertreten war, so haben die deutschen Asse doch massiv Druck auf die Ergebnislisten gemacht.“ Das Medienecho war groß: Über 50 Pressevertreter fanden sich ein, und Oliver Schwall, Geschäftsführer des STG, freute sich darüber, dass sich das olympische SegelTeam bei den letzten Sailing World Cups steigern konnte. „Unsere Partner, die AUDI AG, die SAP AG, Musto und LIROS haben daran einen erheblichen Anteil.“ Trotz harter Konkurrenz ein gutes und befreundetes Laser-Team: Philipp Buhl (Platz 1, r.) und Simon Grotelüschen (Platz 2).

DIE KIELER WOCHE MIT SAP tegische Entscheidungen für die nächsten Wettfahrten treffen und ihre Leistung optimieren. Durch die Kombination aus GPS-Daten und Live-Windmessungen auf dem Wasser war ein Leaderbord in Echtzeit verfügbar. Dieses Gesamtklassement zeigte u.a. die Rangfolge, die Durchschnittsgeschwindigkeit und den Abstand zum Führenden an. Rückblick: Die Laser-Cracks Lukas Feuerherdt (l.) und Philipp Buhl studieren mit Sailing Analytics von SAP ihre Rennen.

Fotos: Christophe Favreau

Während der Kieler Woche gewährte die SAP AG in ihrer SAP-Lounge in Schilksee einen Einblick in die neuesten Entwicklungen und Lösungen für den Segelsport. Die Live-Berichterstattung mit Hilfe der Technologielösungen von SAP brachte den Fans an Land vor den Bildschirmen die Faszination des Segelns und ein besseres Verständnis der Ursachen und Hintergründe näher.
Mit den Informationen der Sailing Analytics von SAP konnten die Segler im Training und nach den Rennen ihre Leistung und taktischen Entscheidungen analysieren, stra-

Gewann die Kieler Woche: Philipp Buhl. Sein zweites Gold bei einem Sailing World Cup 2012.

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Das SAP-Zelt auf der Schilksee-Meile war offizieller Treffpunkt des ASTG.


kieler woche

Clemens Lee: Wir freuen uns, in diesem Jahr mit einem nochmals erweiterten Programm mit an Bord gewesen zu sein.“

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Zuschauermagnet: Die Audi-Bühne auf der Kieler Woche – mit Live-Berichterstattung von den Rennen, Interviews, Präsentationen und Preisverleihungen .

DIE KIELER WOCHE MIT AUDI dritte Veranstaltung unter Audi-Flagge war, fühlten wir uns als Automobilhersteller auch auf dem Wasser sehr wohl. Grund dafür war nicht zuletzt die Begeisterung, die wir während der Kieler Woche bei Besuchern und Seglern erlebt haben“, sagt Clemens Lee, Leiter Messen, Veranstaltungen und Sportvermarktung der AUDI AG. „Wir freuen uns, in diesem Jahr mit einem nochmals erweiterten Programm mit an Bord gewesen zu sein und unseren Teil zum Erfolg beigetragen

zu haben.“ Die Schwerpunkte des Auftritts lagen bei den aktiven Seglerinnen und Seglern im Olympiazentrum Schilksee sowie beim Kieler Yacht-Club am Hindenburgufer der Kieler Förde. Aber auch an der NDR-Bühne und auf dem Rathausplatz präsentierte sich Audi mit Ausstellungsfahrzeugen sowie Promotionaktionen inklusive Gewinnspiel. Auf dem Ostseekai stand zudem ein interaktives Segelmodul mit Doppel-Grinder.

Fotos: Richard Walch

Aller guten Dinge sind drei – auch bei der Premium-Partnerschaft von Audi mit der Kieler Woche. Diese ging 2012 bereits in die dritte Auflage, eine ganz besondere. Der Ingolstädter Automobilhersteller gratulierte dem 125-jährigen KYC zu 130 Jahren Kieler Woche mit zahlreichen neuen wie bewährten Aktionen auf dem Wasser und an Land und garantierte Unterhaltung und Spannung für die ganze Familie auf höchstem Niveau. „Auch wenn die 2012er-Ausgabe erst die

Dem Audi Sailing Team Germany gelangen gute Platzierungen. Gold für die 470er-Jungs Ferdinand Gerz (r.) und Patrick Follmann (oben). Auch der Nachwuchs im Laser – wie Max Kohlhoff – lagen gut im Rennen.

2 Audi bewegte: 1. Am Hindenburgufer stellte Audi aktuelle Fahrzeugmodelle für Probefahrten zur Verfügung. Im Vordergrund: Der Audi A5 DTM begeisterte als Ausstellungsfahrzeug. 2. Aus dem eigens für die KiWo gebauten Fernsehstudio sendete Audi Live-Berichte und interviewte Segler wie Tina Lutz und Susann Beucke. Moderatoren waren Carsten Kemmling (l.) und Alexander Ruda (ZDF).

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3. Auf der KiWo trafen sich Goldmeaillengewinner aus Audi-Teams wie Hilde Gerg (Ski-Alpin), Robert Bartko (Rad), Claudia Nystadt (Ski-Langlauf) André Lange (Bob).

Schnuppersegeln mit Audi-Optis. In der beliebten kleinen Kiste konnten bereits die Kleinsten am internationalen Regattaevent „teilnehmen“.

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4. Leistungsstarke Audis standen den Seglern als Shuttle- und Trailerservice im Hafengebiet zur Verfügung.

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Persönliche

Oliver Schwall, Geschäftsführer STG:

„Mein Highlight der Kieler Woche war, dass ich es endlich geschafft habe, Jochen Schümann beim Captain’s Dinner in einer Wettfahrt zu schlagen.”

Rückblicke

Arne Dost, Geschäftsführer STG:


Die Kieler Woche ist das Segel-Highlight des Jahres. Das Sailing Team Germany blickt zurück und fragte einige Vertreter nach ihren persönlichen Highlights.

Joachim Hellmich, Gesamtkoordinator STG Academy:
 „Mein persönliches Highlight der Kieler Woche waren die Sekunden nach dem Zieldurchgang der 49er: Erik Heil und Thomas Plößel springen kopfüber – ohne Rücksicht auf Verluste – ins Wasser, klettern zu Tobias Schadewaldt und Hannes Baumann auf ihr Siegerboot, rollen die Deutschlandflagge aus und feiern gemeinsam den deutlichen Sieg der deutschen 49er mit den Plätzen eins und drei im Gesamtklassement. Eine starke Gemeinschaftsleistung!”

„Das Medal Race der 49er am Mittwoch live vor der Audi-Bühne zu verfolgen, hat viel Spaß gemacht. Die Qualität der Übertragung und der SAP-Analyse hat einen riesigen Entwicklungssprung gemacht. Hut ab!”

Jochen Schümann, Gesellschafter beim STG:
 „Mein persönliches Highlight war der Grand Slam der ALL4ONE in den Rennen der Offshore-Klassen, zu dem auch Ferdinand Gerz und Patrick Follmann beigetragen haben. Das Audi Sailing Team powered by All4One hat sich von der Bootsvorbereitung, über die Rennen und bei den zahlreichen PR-Terminen sehr professionell gezeigt – ein Mehrwert für die Kieler Woche und natürlich für unseren Titelpartner Audi.”

See you in London!

Marcus Baur, Projektleiter Technik und Strategie STG Academy: „Seit dieser Kieler Woche steht für mich endgültig fest, dass der olympische Segelsport noch zu einem beliebten Zuschauersport heranwachsen wird. Wir stehen noch am Anfang, aber die Spannung und der Unterhaltungswert des Segelns kann mit jedem anderen Sport mithalten.”

Carsten Geyer, PR-Berater beim STG:
 „Die Präsentation auf der Audi-Bühne, der perfekte Trailer-Service für die Segler und der geschlossene Auftritt des Audi Sailing Team Germany haben mich begeistert. In Kiel wurde den Seglern und einer breiten Öffentlichkeit die Faszination des Segelns perfekt erklärt.”

Fotos: Lars Wehrmann (3), Christophe Favreau (2), Nico Krauss (2)

Am 19. Juni 2012 wurde das olympische Team vom Deutschen Segler-Verband, dem Sailing Team Germany und den Partnern AUDI AG und SAP AG in einer großen Verabschiedungszeremonie zu den Spielen entsendet. Bis auf Toni Wilhelm (RS:X Männer) und das 49er-Duo Tobias Schadewaldt und Hannes Baumann waren alle Olympia-Segler anwesend.

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c a p ta i n ‘ s d i nne r

GesellschaftsHighlight

Beim „Captain‘s Dinner“ erlebten geladene VIPs auf alten 12ern America‘s Cup-Atmosphäre. Skipper waren Segellegende Jochen Schümann und STG-Geschäftsführer Oliver Schwall.

Das „Captain’s Dinner“, ein jährlich durchgeführtes NetzwerkEvent im Rahmen der Kieler Woche, bringt auf Einladung des STG prominente Partner und Freunde der Initiative zusammen. Schümann und Oliver Schwall auf zwei 12ern bei einem Match-Race teilnehmen oder mit der Extreme 40 der SAP AG über die Kieler Förde jagen. Der Tag klang in der untergehenden Sonne auf den Stegen der „Seebar“ aus – bei Buffet und Getränken wurde bis spät in die Nacht genetzwerkt. In diesem Jahr taten dies unter anderem Jim Ha-

gemann Snabe (Co-CEO der SAP AG), Dr. Hans-Peter Kleebinder (Leiter Marketing Deutschland AUDI AG), Martin Georgi (Vorstand Aktion Mensch), Herbert Vogel (itelligence AG), Prof. Björn Bloching (Partner bei Roland Berger), Dr. Werner Brinker (Vorstandsvorsitzender EWE AG) und Nikolai Burkart (Vitanas GmbH & Co. KGaA)

Foto: Thomas Eibenberger

Es gilt als eines der Highlights im Kalender des Segelsports: das „Captain’s Dinner“. Das Get-together der besonderen Art – segeln und dinieren – wurde von STGMitbegründer Prof. Dr. Klaus Murmann ins Leben gerufen. Tagsüber konnten Top-Vertreter der deutschen Wirtschaft, der Medien und des Segelsports auf Einladung des STG mit Jochen

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sap-technik

Mit Innovationen von SAP

zum Sieg Die SAP AG und das Sailing Team Germany wollen mit Technologieprojekten das Hochleistungssegeln verbessern. Dazu wurde SAP neben Audi zu einem Premium-Partner des ASTG und unterst端tzt als Sponsor die deutsche Segel-Nationalmannschaft finanziell, vor allem aber mit innovativen Softwarel旦sungen.

Fotos: Lars Wehrmann

GPS, Audio, Video und Wetterdaten werden dank SAP live an Land 端bertragen und unterst端tzen Trainer und Moderatoren bei der besseren Auswertung von Trainingseinheiten und Regatten.

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sap-technik

Der Coach hat auf dem Wasser Zugriff auf alle wichtigen Daten: Revier-, Wetter/ Wind-Daten, Prognosen für die Wasser-Strömungen sowie Trimm-Daten der Boote.

Genau wie Führungskräfte bedienen sich auch Hochleistungssegler heutzutage neuester Computertechnologien, um ihre Leistungen zu optimieren und dadurch ihre Erfolgschancen im internationalen Wettbewerb zu erhöhen. Deswegen arbeitet ein Team von SAP-Entwicklern zusammen mit der deutschen SegelNationalmannschaft an innovativen Lösungen auf Basis von Technologien wie In-Memory-

Computing, der SAP HANA-Plattform sowie Cloud- und Mobillösungen zur Effizienzsteigerung im Hochleistungs-segelsport. Dabei wird in zwei große Themenfelder unterschieden: zum einen „Team Solutions“, die helfen die individuelle seglerische Leistung zu steigern und „Event Solutions“, die die Grundlage bilden, Regatten interessant und verständlich für Zuschauer an Land, im TV

und im Internet spannend und erlebbar zu übertragen. Eine Win-win-Situation: SAP kann in Kooperation mit den Seglern zeigen, welche Vorteile ihre Technologien liefern, und das STG bringt die Nationalmannschaft auf den höchsten Stand der Technik, um international an der Spitze mitzusegeln. Wir stellen die beiden Themenbereiche vor:

Team Solutions von SAP 1. Trimm- und Revier-Lösungen

iPhone von den Seglern abgerufen werden.

Ziele: Erfassung und Analyse von Daten zur Vor- und Nachbereitung von Zielwettkämpfen. Das beinhaltet Wind- und Stromdaten, Trimm-Daten der Boote, Wettertrends und taktische Trends der Regattabahnen.

2. Sailing Analytics-Lösungen von SAP

Lösungen: Die SAP Sailing Analytics wurden vor allem für Moderatoren entwickelt, sie werden jedoch zunehmend von Seglern zur Auswertung ihrer Rennen genutzt. Besonders interessant ist die Nutzung von SAP-Dashboards, die basierend auf der SAP HANA-Plattform die Auswertung der seglerischen Leistung über eine ganze Regatta oder sogar über eine ganze Saison erlaubt. Eine weitere Lösung, der „Strategy

3. Audio Solution von SAP Ziel: Verbesserung der Kommunikation auf dem Wasser im Training. Lösung: Die Audio-Konferenzlösung mit Mobiltelefonen bietet die Möglichkeit die Kommunikation zwischen Coach und Segler in einer Datenbank aufzuzeichnen und später auszuwerten. Künftig werden die Audio- und Videodaten in die Sailing Analytics-Lösung integriert. Das führt zu einer ständigen Erweiterung der Datenbank.

Foto: STG/Dietz

Lösungen: Tidenabhängige Strömungen, wetter- und revierbedingte Windveränderungen verlangen den Seglern ihr ganzes Können ab. Die tidenabhängigen Wasserströmungen sind dabei nur einer von vielen Faktoren, die den Rennausgang bestimmen können. In den gemeinsamen Technologieprojekten von SAP und dem Sailing Team Germany ist die Analyse von Strömungen und die Nutzung von Erfahrungsdaten radikal vereinfacht worden. Sie können aus einer umfangreichen Datenbank als verständliche Grafiken jederzeit mit iPad oder

Ziele: Analyse der Performance in Training und Wettlkampf. Nachträgliche statistische Vergleiche von Bootsspeed, Manövern, Strategie und Taktik.

Simulator“ von SAP, zeigt Windfelder und Stromsituationen und erlaubt die Berechnung optimaler Kurse in virtuellen Situationen. So können verschiedene strategische Ansätze in einer Rennanalyse durchgespielt werden.

Die von SAP und dem Kieler Physiker Dr. Ingo Büll von der Burchardt entwickelte Strom-Analysesoftware für Weymouth erlaubte eine einfache Vorhersage der Stromeinflüsse. Ein echter Wettbewerbsvorteil für das ASTG.

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sap-technik Foto: Christophe Favreau

Durch detaillierte Analysen der gesegelten Kurse schaffen wir einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.“ Stefan Lacher, Head of Technology SAP Sponsorships.

Highlights

Event Solutions von SAP „Ja, wo laufen sie denn?“, fragen in einem Sketch von Loriot zwei Männer bei einem Pferderennen. Noch viel schwieriger ist das Beobachten, Analysieren und Kommentieren von Segelregatten, weil diese weit vom Ufer entfernt auf weiten Regattafeldern stattfinden. SAP setzt bei der Entwicklung innovativer Lösungen für den Segelsport auf die gleichen Technologien, die auch im Business-Umfeld für Wettbewerbsvor-

teile sorgen. Dazu gehört vor allem der Einsatz von SAP´s Flagship-Produkt der SAP HANA-Plattform. Außerdem setzt das Technologie-Team von SAP und STG auf die Entwicklung mobiler Cloud-Lösungen für eine optimale Zusammenarbeit und einen reibungslosen Austausch von Daten. Und so funktioniert‘s: Die Segelboote einer Regatta werden mit GPS-Trackern

ausgestattet, die permanent ihre Positionsdaten senden. Diese Daten werden mittels des SAP-Systems verarbeitet und für die Visualisierung aufbereitet. So werden aus den Trackingdaten der Boote in Echtzeit Live-Bilder in 2D oder 3D produziert. Mit Onboard-Kameras, Drohnen über dem Wasser und Kameras an Land wird eine spannende Live-Berichterstattung erzeugt. Der Moderator nutzt ein „Zei-

Mittels einer 3D-Simulation werden GPS-Daten in visualisierte Boote umgesetzt. So kann jedes Manöver und jede Bootsposition an Land genau verfolgt werden.

Unübersichtliche Regattasituationen werden dank Sailing Analytics von SAP für Zuschauer an Land verständlich via Internet oder TV präsentiert.

chentablett“, um das Gesamtklassement und die Rangfolge, die Durchschnittsgeschwindigkeit und den Abstand zum Führenden in Echtzeit zu präsentieren. So kennt man es beispielsweise aus der Fußball-Bundesliga. Die Sailing Analytics von SAP sind im Internet unter www.sapsailing.com für jedermann erreichbar. In Zukunft sollen

Die Moderatoren nutzen die Sailing Analytics von SAP zur kompetenten Kommentierung der Live-Bilder.

sie auf mehr und mehr Regatten eingesetzt werden und sich zu einem neuen Standard im Segelsport entwickeln. Für eine schnellere Verbreitung und zügige Weiterentwicklung aller SAP Segel-Anwendungen wird das Technologie-Team um Stefan Lacher (SAP) und Marcus Baur (STG) bis 2016 maßgeblich verstärkt werden – zum Nutzen der Segler des ASTG sowie der gesamten Segel-Community weltweit.

1. SAP Sailing Analytics: Analyse von Strategie und Taktik, Bootsgeschwindigkeiten und Manöverqualitäten. 2. SAP Race Viewer: Übersichtliche Visualisierung des Regattageschehens in 2D. 3. Live-Berichterstattung: OnboardKameras und Onboard-Audio, Drohnen auf dem Wasser, Kameras an Land für die Moderation mit Analytics, Tabellen, Auswertungen. Letztere basieren auf den GPS-Daten der Tracker an Bord, deren 2D- oder 3D-Bilder sich anhalten, zurückspulen und erklären lassen. Mit einem Zeichentablett, bekannt aus dem Fußball, kann man Zuschauern und den Seglern grafisch den Rennverlauf sowie die Taktik erklären. 4. Baukastenprinzip: Die Solutions sind in verschiedenen Konstellationen kombinierbar. So können die Pakete von der „kleinen Lösung“, etwa einer Vereinsregatta mit Trackern bis hin zur „großen Lösung“, Übertragung aus einem Studio mit TV-Kameras und Helikoptereinsatz, für eine umfangreiche TVBerichterstattung reichen.


LI V E - TRACKI N G Zäsur im Segelsport: Die 49er-EM in Italien wurde dank modernster SAP-Technik und Live-Moderation auch an Land erlebbar.

Live-

Tracking

am Gardasee

Wie das Thema Event Solutions von SAP perfekt den Segelsport an Land bringt, demonstrierte STG bei der 49er-EM auf

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BEST of 2012

Foto: Thomas Eibenberger

dem Gardasee. Ein absolutes Highlight! Vier Boote rasen über das Wasser. Zwischen ihnen ist kaum Platz. Eng an eng duellieren sich die Teams um die vorderen Plätze. Alles ist vom Ufer gut zu erkennen und gleichzeitig als 2D-Grafik online verfolgbar. Live aus einem Studio von Marcus Baur vom Sailing Team Germany kommentiert. Kurz und knackig, spektakulär und spannend. Eine neue Form der Live-Berichterstattung bei der 49er-EM am Gardasee. Experten sehen darin eine Zäsur im Segelsport. Entwickelt und erdacht wurde das neue Format Live-Tracking gemeinsam von SAP und dem Sailing Team Germany. Dabei wird jede Position der einzelnen Boote per GPS ermittelt und durch eine Software in 2D oder 3D dargestellt. Aufgrund der perfekt visualisierten Darstel-

lung des Regattageschehens im Internet war für jeden Zuschauer leicht zu erkennen, welches Schiff gerade in Führung lag und was das für das Gesamtklassement bedeutete. Tausende Segelfans vefolgten so die finalen Rennen online an Land. Passend kommentiert von Marcus Baur: „Das ist der Weg! Kürzere Rennen, spannendere Formate. Die Segler, vor allem aber die Zuschauer an Land fanden es großartig!“ In Zukunft werden mehr Regatten auf des neue Übertragungsformat zurückgreifen. Eine Idee, mit der das Sailing Team Germany seiner Zeit voraus ist. Das Event am Gardasee hat bewiesen, dass die Event Solutions von SAP perfekt zur Visualisierung für große und kleine Regatten geeignet sind – ein Format mit Zukunft!

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O N E 4 ALL

Kiezkicker enterten ONE4ALL

Top-Nachwuchs: Den will das Projekt ONE4ALL im Bereich BigBoat-Regattasegeln generieren. Aber auch Gäste wie die FC St. Pauli-B-Jugend sind gern gesehen!

Eine Trainingseinheit wie keine andere erlebte die B-Jugend des FC St. Pauli an Bord der „ONE4ALL powered hanseboot“. Als Teambuilding-Maßnahme sollte die Mannschaft zeigen, wie sie unter veränderten Bedingungen zusammenhält! 20 Sportler, vier Betreuer und ein Schiff. Die jungen Fußballer kamen als Segel-Neulinge nach Kiel und nahmen wertvolle Erfahrungen mit nach Hamburg zurück. Wie anstrengend es werden würde, wusste niemand. Bei schönstem Segelwetter mit rund 20 Knoten Wind und strahlendem Sonnenschein ging es auf die Ostsee. Bei der ersten Hürde, dem Segelsetzen wurde den Nachwuchs-

kickern bewusst, dass es beim Segeln nicht nur auf Beinkraft ankommt. 22 Meter hoch mussten die 86 m² des Segels gehievt werden. Bei allen anderen Manövern setzte die Crew der ONE4ALL die Fußballer unter Beobachtung der Trainer in die Abläufe an Bord ein. Das Segeln erfordert eine andere Art der Wahrnehmung und Koordination, wie die Fußballer schnell feststellten. Als das Schiff nach fünf Stunden

auf dem Wasser wieder in den Hafen einlief, waren ein paar Spieler so erschöpft, dass sie einfach an Deck einschliefen. Der Segeltag hinterließ bei Spielern und Trainern einen bleibenden Eindruck. „Das machen wir jetzt jeden Sonntag“, erklärte Trainer Hansi Bargfrede begeistert.

Das projekt: one4all DAS SCHIFF: Die ONE4ALL wurde als „RUBIN XV“ gebaut und unter Skipper Jochen Schümann mit einer Profi-Crew unter anderem im Admiral’s Cup gesegelt. Zuletzt war sie unter dem Namen „UNIQUE“ auf Regatten erfolgreich. DAS ZIEL:
Ausbildung und Weiterentwicklung junger, ambitionierter Seglerinnen und Segler in allen Bereichen des Big-Boat-Regattasegelns. ONE4ALL ist Ausbildungs- und Sichtungsplattform für Talente und baut für sie Brücken zwischen nationalen Amateur-Crews und internationalen Profi-Teams.

Foto: Thomas Eibenberger

DER WEG:
Learning by doing! Nachwuchstalente segeln, arbeiten und lernen gemeinsam mit erfahrenen BigBoat-Seglern auf und an der ONE4ALL. Durch gezielte Trainingsmaßnahmen, gründliche Regattavorbereitung und regelmäßige Analyse und Besprechung der Teamleistung entwickeln sich das Team und jeder Einzelne weiter. ONE4ALL HOLT TIM KRÖGER Mit Tim Kröger als Projektleiter holt sich das Sailing Team Germany für sein Ausbildungsschiff einen der erfahrensten Hochseeregattasegler Deutschlands mit an Bord.

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A u d i C l u b O f f en s i ve

ClubOffensive Ausgewählten Vereinen bietet die AUDI AG mit der „Audi Club Offensive Segelsport“ die Möglichkeit, im Rahmen einer Partnerschaft die Vielseitigkeit des Audi-SegelsportEngagements zu erleben – zum Projektstart beteiligten sich 15 Händler und Segelclubs. Neben gemeinsamen Aktionen werden soziale und sportliche Highlights des Vereinslebens unterstützt – z.B. die „Regatta der Hamburger Wirtschaft“ des NRV in Hamburg. 44

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Die „Regatta der Hamburger Wirtschaft“ im Norddeutschen Regatta Verein (NRV) hat eine lange Tradition. Auf rund 30 eleganten Drachen, die zu dritt gesegelt werden, kommt jeweils ein hochrangiger Gast aus der Hamburger Wirtschaft hinzu. Ob dieser schon einmal gesegelt hat oder nicht, ist nicht wichtig. Der Spaß auf dem „Bentley der Segelboote“ bei einer Regatta dabei gewesen zu sein, übertrifft auch das größte Golfturnier. Deshalb sind die Plätze jedes Jahr sehr begehrt. Für die AUDI AG ein perfekter Rahmen, um sich einer hochkarätigen Zielgruppe zu präsentieren. Segeln passt zum technischen

Anspruch, und das anschließende Dinner ist ein weiteres Highlight des Events, bei dem der Netzwerkgedanke mit im Vordergrund steht. Dieses Jahr gewann Holger Jung (Jung von Matt), unterstützt von den NRV-Mitgliedern Jan Woortman und Bernhard Jacobson. Sven Klünder von der Audi Region Nord freute sich 2012 nicht nur über einen Teilnehmerrekord: „Die Regatta der Hamburger Wirtschaft ist ein großartiges Event für die AUDI AG und beweist das richtige Konzept für Audi, in die Segelclubs zu gehen, weil sich dort unsere Zielgruppe befindet, die für das Thema ‚Mein Pkw‘ sehr aufgeschlossen ist.“

Fotos: Peter Kähl

Netzwerk-Event: Bei der „Regatta der Hamburger Wirtschaft“ segeln UnternehmerPersönlichkeiten wie Prinz Alexander zu Schleswig-Holstein bei erfahrenen Skippern mit, in diesem Fall an Bord von STG-Chef Oliver Schwall.

Die Schnellsten: Bernhard Jacobson, SkipperJan Woortman und Holger Jung, Jung von Matt (v.l.).

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ANZEIGEN-SPEZIAL

Risse im Baum? Markus Koy und ein Materialprüfer an Bord seines Starboots – damit auf der Bahn nichts bricht!

Mobile Hilfe: Seit Mitte des Jahres begleitet ein Service-Wagen die deutschen Nationalsegler mit Tauwerk von LIROS.

Auf Nummer sicher

die richtige „Strippe“

Wenn einfach alles stimmen muss: Die SGS Germany GmbH ist offizieller Supporter des Audi Sailing Team Germany und überprüft in dieser Eigenschaft die Boote der olympischen Klassen wie hier im Starboot sowie das Material der Hochseerennyacht ONE4ALL. Der Warenprüfkonzern SGS wurde bereits im Jahre 1878 gegründet. Seitdem werden Waren inspiziert, die Produktqualität getestet sowie zertifiziert und verifiziert. Diese Instanz war nötig, um mit der Blüte der Industrialisierung sicherzugehen, dass Standards im Hinblick auf Qualität, Quantität und Sicherheit eingehalten wurden. Zunächst nur auf dem Getreidesektor, bietet SGS seine Leistungen mittlerweile auf den unterschiedlichsten Marktsegmenten an. Mehr Infos unter www.sgsgroup.de.

LIROS ist der Supplier für das Audi Sailing Team Germany, der alle „Strippen zur Hand“ hat. Die Firma liefert das High-Tech-Tauwerk für die Boote, das die ganz spezifischen Anforderungen für die verschiedenen Einsatzbereiche an Bord von Hochleistungssegelbooten erfüllt. Schoten, Fallen und Festmachern sorgen stets für ein reibungsloses Segeln. Seit Mitte 2012 ist auch der neue Werkstattbus der SegelNationalmannschaft mit dem Tauwerk-Sortiment von LIROS ausgestattet. Die mobile Werkstatt mit Materialausstattung begleitet die Sportler zu den Regatten. Sollten Materialschäden auftreten, ist sofort Ersatz da! Reißt etwa ein Fall, sorgt STG-Bootsbauer Henning Seltmann umgehend für neues Material von LIROS. Mehr Infos unter www.liros.com.

Fotos: Thomas Eibenberger

Fotos: STG/Dietz

s p o n s o r en

Von Top-Seglern lernen SAP vereinfacht und verbessert Arbeitsprozesse in Unternehmen. Damit ist SAP

Marinepool ist Offizieller Ausstatter des ASTG

Foto: Thomas Eibenberger

Seit diesem Jahr treten die deutschen Nationalsegler einheitlich in Segelbekleidung von Marinepool auf!

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BEST of 2012

des Softwarekonzerns profitiert auch das Audi Sailing Team Germany, von den Erfahrungen der Segler wiederum SAP.

Foto: STG/Wehner

Marinepool stattet seit 1996 verschiedene nationale Segelverbände und Nationalteams aus. Aktuell ist das Unternehmen offizieller Bekleidungsausstatter des französischen Segelverbandes FFV, des österreichischen Segelverbandes ÖSV, der estnischen Yachting Union EYU und der zypriotischen Yachting-Vereinigung CYA. Seit Anfang dieses Jahres nun auch im Heimatmarkt von Marinepool, Deutschland. In der Vergangenheit fehlten die Strukturen, um die Top-Athleten des Landes als einheitliches Team zu vermarkten. Das hat sich mit der Gründung des „Sailing Team Germany“ grundlegend geändert. Marinepool wird als „Offizieller Bekeidungspartner“ die Teams des Audi Sailing Team Germany mit Segelbekleidung, Schwimmwesten sowie technischer und maritimer Mode ausstatten – vom Opti-Talent bis zum Olympioniken. Über das Investment in die Bekleidung der Teams hinaus steckt Marinepool Ressourcen auch in die Erweiterung des Designteams, das sich verstärkt auf eine neue Dinghy- und Racing-Kollektion konzentrieren wird. Die Segler des Audi Sailing Team Germany, darunter Medaillengewinner bei Olympia, Welt- und Europameisterschaften, und das Marinepool Design Team haben in den vergangenen Wochen intensiv an der neuen Kollektion gearbeitet, die ab diesem Jahr zur Verfügung steht. Mehr Informationen unter www.marinepool.de.

weltweiter Marktführer für IT-Geschäftslösungen geworden. Von den Innovationen

Weltklasse-Segler zeigen Unternehmern, was sie vom Hochleistungssegeln lernen können.

Seit 2010 fördert SAP als Partner die Nationalmannschaft und steuert Technik und Know-how bei. Zusammen mit SoftwareEntwicklern hat die Mannschaft etwa maßgeschneiderte IT-Lösungen entwickelt, die in Training und Wettbewerb entscheidende Vorteile sichern. Diese Spitzentechnologie made in Germany ist ein wichtiger Baustein, um die deutschen Segler wieder zurück in die Weltspitze zu führen. Was Unternehmer davon lernen können, wurde in der Eventserie „Hart am Wind“ vermittelt. Eine Veranstaltungsreihe im Rahmen der Innovationsallianz „Weiterdenken“ vom Bundesverband mittel-

ständischer Wirtschaft, SAP und Audi, in der Top-Segelathleten in mitreißenden Vorträgen zeigten, wie sie sich auf Wettkämpfe vorbereiten und welche Rolle dabei Innovationen spielen. So konnten die anwesenden mittelständischen Unternehmer einen faszinierenden Einblick in einen High-Tech-Sport gewinnen und Parallelen zu ihren Firmen entdecken. Aber einen großen Unterschied werden sie festgestellt haben: Im Sport ist Leistung sofort am Tabellenstand messbar. Aber wer weiß schon genau, wie seine Firma im Vergleich zum Wettbewerb dasteht? Der von SAP entwickelte „Business Performance Index“ macht es möglich.

Business Performance Index

Er beruht auf einer repräsentativen Online-Studie, in der Unterneh-

mer Fragen zu ihrem Unternehmen, ihrer Branche und zum Grad der IT-Unterstützung beantworten können. Durch dieses neue Werkzeug kann die Leistung eines Unternehmens kostenlos und in sehr kurzer Zeit bemessen und mit anderen verglichen werden. In interaktiv-kreativen Demonstrationen konnten die anwesenden Unternehmer dieses Instrument kennenlernen und es kostenfrei testen. Aufgrund der großen Resonanz wird die Eventreihe auch in diesem Jahr fortgeführt. Die Events finden in ausgewählten AudiZentren statt und sind kostenfrei. Außerdem haben Besucher die Chance, an Gewinnspielen mit exklusiven Preisen teilzunehmen. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen und eine Anmeldemöglichkeit gibt es unter www.innovation-weiterdenken. de und www.sap.com.

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ST GO N AEc4aALL demy

STG-Mitgründer Oliver Schwall mit Nachwuchstalenten. Diese werden in der neuen Academy genauso gefördert wie erfahrene Olympioniken.

Neue Wege

2Seiten Sailing Academy Kiel

Fotos: Lars Wehrmann

Mit der Sailing Team Germany Academy wurde das erste Hochleistungszentrum des Segelsports geschaffen. Dort soll der Grundstein gelegt werden, um innerhalb der nächsten Jahre den endgültigen Anschluss an die Weltspitze zu finden. Die Sailing Team Germany Academy wurde im Oktober 2010 gegründet. Mit der Unterstützung des Olympiastützpunkts Hamburg-Schleswig Holstein und der Stadt Kiel wurden am Standort Kiel-Schilksee ein Sportinternat und das Regattahaus realisiert. Dort wird nicht nur der Segelnachwuchs hervorragend geschult, sondern gemeinsam mit SAP daran gearbeitet, den Segelsport emotional und visuell einer breiteren Masse zugänglich zu machen.

in Münster initiierte die STG Academy bereits drei offizielle Stützpunkte für integratives Segeln. Weitere folgen. Die STG Academy fördert das olympische und paralympische Segeln gleichermaßen. Die aktuellen Projekte können als direkte Vorbereitung auf die internationalen Wettkämpfe der nächsten Jahre gelten. Mittelfristig haben alle Beteiligten Rio 2016 im Blick. Ziel: so viel Edelmetall wie möglich.

Zielsetzung

Hinzu kommen diverse Technologieprojekte die gemeinsam von SAP und dem Sailing Team Germany entwickelt werden. Beispielsweise zur Erfassung und Auswertung der Trimmund Revier-Daten der Worldcup-, EM-, WM- und OlympiaReviere, die dann den Seglern zur Vorbereitung auf künftige Regatten zur Verfügung stehen. Beim Training genutzt wird auch die Sailing Analytics-Lösung von SAP: Das System ermöglicht mit auf GPS basierenden Tracking-Tools die Auswertung taktischer Trainingseinheiten, da jeder Schlag später an Land in Relation zu Wind, Strömung und Gegnerbewegung analysiert werden kann. Auf diese Weise ist die Nutzbarmachung von Erfahrungsdaten radikal vereinfacht worden. Sie können aus einer umfangreichen Datenbank als verständliche

Das allgemeine Ziel ist es, dass sich Deutschland innerhalb kürzester Zeit wieder als Segelnation in der Weltspitze etabliert. Im Fokus der Aktivitäten steht die Ausbildung und individuelle Förderung der SeglerInnen. Weitere Bestandteile der STG Academy sind die Speicherung und Analyse von Revier-, Trimm- und Technikdaten sowie Performance-Analyse und Übertragung von Segelevents, um die Öffentlichkeit mit einzubeziehen und eine breite Öffentlichkeit für den Segelsport zu begeistern. Zusätzlich soll das Pilotprojekt aus Kiel bundesweit ausgeweitet werden. Standorte der STG Acadamy entstehen teilweise neu oder aus bereits bestehenden Stützpunkten. Insbesondere der Behindertensport wird dabei gefördert. Am Müggelsee, am Chiemsee und

Technologieführerschaft

Grafiken jederzeit mit iPad oder iPhone von den Seglern abgerufen werden.

Talentförderung

Bausteine des Academy-Programms sind auch Workshops und Blocktrainings für den talentierten und ambitionierten Nachwuchs. Ergänzt werden die Trainingseinheiten durch Online-Schulungen und Video-Vorträge. Die kurzen Videos befassen sich mit den grundlegenden Themen des Regattasegelns. Neben zahlreichen Videos zu den Themen „Strategie und Taktik“ gibt es Anleitungen zum „Tauwerk-Handling“, und wie man Taklings und Spleißen mit ein paar Hilfsmitteln selbst durchführen kann.

STG Online Academy

Auf ihrer Webseite berichtet die STG Academy regelmäßig über Aktivitäten und möchte dort auch ein lebendiges Forum des Hochleistungssegelsports schaffen. Die Vortrags- und Trainingsvideoreihe für den deutschen Segelnachwuchs ist bereits online. „Damit soll das allgemeine Niveau des Regattasegelns in Deutschland gehoben werden“, erklärt Marcus Baur vom der STG Academy. Die Vorträge finden in der STG Academy im Olympiazentrum in Kiel-Schilksee statt. Zu diesen Veranstaltungen sind alle interessierten Segler herzlich eingeladen. Die Vorträge werden

Joachim Hellmich, Gesamtkoordinator STG Academy: Wir haben in den letzten drei Jahren viel dazugelernt. Alle Erfahrungen und Analysen – insbesondere aus dem Dialog mit den Olympioniken und den 2012erSparringspartnern – sind eingeflossen. Mit diesen Ansätzen und einem neuen Förderkonzept können wir sehr optimistisch in die nächste Olympiade gehen.“

live im Internet übertragen und danach als Video verfügbar sein. Weitere Informationen dazu auf www.stg-academy.org.

Aufgaben und Ziele der STG Academy • Komplementäre Sportförderung durch die Vergabe von Finanz- und Sach- leistungen nach den Kriterien des STG • Steuerung der SAP-Technologieprojekte • Praktische Ausbildungseinheiten mit gezielten Trainingsmaßnahmen und Workshops

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• Aufbau eines Online-Lern- und Managementportals • Logistische Unterstützung der ASTGSeglerInnen, Ansprechpartner für die Mitglieder des ASTG • Vergabe der Fahrzeuge des AudiFahrzeugpools

• Förderung des paralympischen Sports, Ausbau von Schilksee zu einem zentralen paralympischen Trainingsstützpunkt • Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen allen am Spitzensegelsport interessierten Parteien


Foto: Christophe Favreau

E r f o l ge

Die StarbootEuropameister von 2010 holten sich in diesem Jahr den Sieg bei der Kieler Woche: Johannes Polgar und Markus Koy.

Die größten

Erfolge

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BEST of 2012

Vom Opti-Kind bis zum Olympiateilnehmer. So groß ist die Spannbreite der geförderten Segler beim STG. Dass sich der Einsatz in den ersten drei Jahren bereits gelohnt hat, zeigen die zahlreichen Podestplätze der Mitglieder des ASTG. Wir präsentieren die Highlights 2012 bei den Junioren und Senioren. BEST of 2012

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E r fE o r lf ge o l ge Nachwuchs mit Aussicht: Die 420er-Crew Paulina Rothlauf und Madlen Geisler holte bei der „Young Europeans Sailing“ die Goldmedaille!

Magnus Masilge und Moritz Klingenberg

Bei der YES abgeräumt Bei der „Young Europeans Sailing“ in Kiel räumte die Jugend des Audi Sailing Team Germany kräftig ab. Ganze acht Medaillen gingen an die Nachwuchssportler. Viermal gelang es der Nationalmannschaft, die Goldmedaille zu ergattern: Magnus Masilge und Moritz Klingenberg im 470er, Fabian Gielen im Laser Standard, Carolina Werner und Paul Kohlhoff im 29er sowie die beiden 420er-Frauen Paulina Rothlauf und Madlen Geisler!

Julia Kühn (15), Laser 4.7

Fotos: STG/Krohn

Die Konstanzerin spielte ihre Erfahrungen auf Seen aus und ersegelte sich auf dem Neusiedler See in Österreich die Silbermedaille bei der U16-Europameisterschaft. Dabei zeigte sie laut Trainer Bernd Buchert ausgezeichnete Leistungen: „Die Bedingungen auf dem See und die internationale Konkurrenz, nicht nur aus Europa, sorgten für einen anspruchsvollen Wettkampf.”

Erfolge der Junioren

Senioren, Junioren, Jugend und Jüngsten: Bei den Welt- und Europameisterschaften sind Platzierungen unter den Top 10 aufgelistet. Bei den Deutschen Meisterschaften nur Top 3.

Junioren-/JugendWeltmeisterschaften

2. Platz: Annika Bochmann/ Elisabeth Panuschka – 470er Frauen 4. Platz: Lennart Luttkus – Finn

Junioren-/JugendEuropameisterschaften

1. Platz: Annika Bochmann Elisabeth Panuschka – 470er Frauen 2. Platz: Lena Stückl/ Franziska Mäge – 420er 2. Platz (U16): Julia Kühn – Laser 4.7 6. Platz (U16): Eric Toralf Malach – Laser 4.7 6. Platz: Magnus Masilge/Moritz Klingenberg – 470er Männer 8. Platz: Constanze Stolz – Laser Radial 9. Platz: Nadine Böhm/Karoline Göltzer – 470er Frauen

EUROSAF Youth Sailing European Championship

3. Platz: Ole Kuck/Niclas Kath – 29er

Deutsche Meisterschaften

Annika Bochmann (21) und Elisabeth Panuschka (20), 470er

Victoria Jurczok (22) und Anika Lorenz (22), 29erXX Die beiden kamen aus dem 470er in den 29erXX und räumten in der neuen Bootsklasse direkt ab. Bronze bei der Europameisterschaft und nun später im Jahr Gold bei der (inoffiziellen) Weltmeisterschaft auf dem Gardasee. Mit insgesamt sechs Siegen in zwölf Wettfahrten überzeugten sie in einem Teilnehmerfeld mit nur sieben Booten – für eine offizielle WM zu klein. Am Ende der Serie stand die Goldmedaille. Ohne Frage, Vicky und Anika waren im 29erXX erfolgreich. Inzwischen trainieren die beiden auf dem 49erFX. Dieses Skiff ist 2016 für die Damen als olympische Bootsklasse vorgesehen.

Elisabeth Panuschka und Annika Bochmann (r.)

Nach den Olympischen Spielen ist vor den Olympischen Spielen: Die Erfolgskurve der beiden Nachwuchstalente zeigt seit ihrer Teamfindung im Herbst 2011 stetig nach oben und weckt Hoffnungen für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro. Denn die Beiden wurden im vergangenen Jahr VizeWeltmeister und Europameister bei den Junioren, holten den Sieg beim ISAF World Cup während der Kieler Woche und sogar EM-Bronze bei den Senioren!

ISAF Youth World Championship

Foto: STG/Dietz

Carolina Werner und Paul Kohlhoff

Bei der Jugend-Weltmeisterschaft des olympischen Nachwuchses schafften zwei deutsche Nachwuchsteams den Sprung unter die besten Zehn: Aus dem Audi Sailing Team Germany ersegelten Paul Kohlhoff und Carolina Werner im 29er den fünften Platz sowie Paulina Rothlauf und Madlen Geisler im 420er den siebten. „In den olympischen Klassen haben wir es geschafft, wieder vorne mitzusegeln. Das müssen und werden wir im Nachwuchsbereich auch schaffen”, resümierte Joachim Hellmich, Gesamtkoordinator der STG Academy.

1. Platz: Muriel-Natalie Schröder/ Alexa Wloch – 420er 3. Platz: Jan Borbet/Jan Hendrik Beilfuß – 420er

Deutsche Jugend-Meisterschaften

1. Platz: Nils Carstensen/Jan Frigge – 29er 1. Platz: Maximilian Müller – Laser Radial 1. Platz: Tim Fischer/Sebastian Ziegler – 420er 1. Platz: Pauline Liebig – Laser Radial 2. Platz: Leon Passlack – Laser Radial 2. Platz: Paul Kohlhoff/Carolina Werner – 29er 3. Platz: Timm Schöning – Laser Radial

Deutsche Jüngsten-Meisterschaften

1. Platz: Hannah Hagen – Opti 1. Platz: Tim Leuenberg – Laser 4.7 2. Platz: Eric Toralf Malach – Laser 4.7


E r fE o r lf ge o l ge

Foto: HP Sailing

<ZW>Erfolge der Senioren:

Sicherten sich ebenfalls den ersten Platz bei der Kieler Woche: Die 470er-Olympiateilnehmer Ferdinand Gerz und Patrick Follmann.

Erfolge der Senioren

Inoffizielle Europameisterschaft

Hyères 1. Platz: Moana Delle – RS:X Frauen 1. Platz: Philipp Buhl – Laser Standard 3. Platz: Toni Wilhelm – RS:X Männer

Follmann – 470er Männer 1. Platz: Johannes Polgar/Markus Koy – Starboot 1. Platz: Annika Bochmann/Elisabeth Panuschka – 470er Frauen 2. Platz: Simon Grotelüschen – Laser Standard 2. Platz: Franziska Goltz – Laser Radial 2. Platz: Tina Lutz/ Susann Beucke – 470er Frauen 2. Platz: Magnus Masilge/ Moritz Klingenberg – 470er Männer 3. Platz: Heiko Kröger – 2.4mR 3. Platz: Erik Heil/Thomas Plößel – 49er

Weymouth 3. Platz: Philipp Buhl – Laser Standard

Deutsche Meisterschaften

3. Platz: Victoria Jurczok/ Anika Lorenz – 29erXX

ISAF Sailing World Cup Paralympics London 2012

Silbermedaille: Heiko Kröger – 2.4mR Silbermedaille: Jens Kroker/Robert Prem/ Siegmund Mainka – Sonar

Olympische Spiele London 2012

4. Platz: Toni Wilhelm – RS:X Männer 5. Platz: Moana Delle – RS:X Frauen 6. Platz: Simon Grotelüschen – Laser Standard 6. Platz: Robert Stanjek/Frithjof Kleen – Starboot

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BEST of 2012

Weltrangliste

8. Platz: Toni Wilhelm – RS:X Männer

(Stand 12. Dezember 2012) 1. Platz: Moana Delle – RS:X Frauen 2. Platz: Philipp Buhl – Laser Standard 5. Platz: Toni Wilhelm – RS:X Männer

Inoffizielle Weltmeisterschaft

Weltmeisterschaften

Europameisterschaften

5. Platz: Heiko Kröger – 2.4mR 7. Platz: Erik Heil/Thomas Plößel – 49er 7. Platz: Lasse Klötzing – 2.4mR 8. Platz: Simon Grotelüschen – Laser Standard

1. Platz: Victoria Jurczok/ Anika Lorenz – 29erXX

1. Platz: Philipp Buhl – Laser Standard 3. Platz: Annika Bochmann/ Elisabeth Panuschka – 470er Frauen 6. Platz: Toni Wilhelm – RS:X Männer 9. Platz: Matthias Miller – Finn

Palma de Mallorca 1. Platz: Simon Grotelüschen – Laser Standard

Kiel 1. Platz: Philipp Buhl – Laser Standard 1. Platz: Ferdinand Gerz/ Patrick

1. Platz: Heiko Kröger – 2.4mR 1. Platz: Jan-Jasper Wagner/ Dustin Baldewein – 470er Männer

1. Platz: Anke Helbig – Laser Radial 1. Platz: Johannes Polgar/Markus Koy – Starboot 2. Platz: Lasse Klötzing – 2.4mR 2. Platz: Denny Naujock/ Nils Schröder – 470er Männer 2. Platz: Franziska Goltz – Laser Radial 2. Platz: Robert Stanjek/ Frithjof Kleen – Starboot 3. Platz: Lukas Feuerherdt – Laser Standard 3. Platz: Lisa Fasselt – Laser Radial

Deutsche Bestenermittlung

1. Platz: Erik Heil/Thomas Plößel – 49er 1. Platz: Tina Lutz/Susann Beucke – 49erFX 2. Platz: Victoria Jurczok/Anika Lorenz – 49er FX

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Vision & Mission

„Gold muss wieder her!“

ANZEIGEN-SPEZIAL

Vor drei Jahren ist das Sailing Team Germany angetreten, den Hochleistungssegelsport in Deutschland zu revolutionieren. Wir sprachen mit dem STGGeschäftsführer und Weltklassesegler Oliver Schwall, wie das gelingen soll und über die Zielvorgaben.

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Mehr als 200 Übungen auf einem Quadratmeter Raum – das ermöglicht der Design-Hometrainer KINESIS™ Personal von Technogym.

Effektiv trainieren auf kleinstem Raum Berufsstress fordert Ausgleich – der Gang ins Sportstudio ist da genau das Richtige. Ein voller Terminkalender steht dem jedoch häufig entgegen. Abhilfe schafft KINESIS™ Personal von Technogym. Das Gerät für zuhause bringt auf kleinstem Raum alles für ein effektives Training mit. Dabei ist es so designt, dass es jedes Zimmer schmückt! Ausgezeichnetes Design

Seine modernen Linien, die hochwertigen Materialien und die innovativen technischen Lösungen machen KINESIS™ Personal zu einer wahren Ikone des WellnessLifestyles. Ob im Wohn- oder Schlafzimmer, das Gerät ist ein echter Hingucker. Entworfen wurde es von dem italienischen Stararchitekten Antonio Citterio. 2007 gab es dafür den begehrten red dot design award. Das Gerät ermöglicht Übungen jenseits geführter Bewegungsabläufe. Statt eines Sitzes sorgt der Nutzer während der Übungen durch seine eigene Körperspannung für Stabilität. So werden nicht nur die verschiedensten Muskelgruppen effektiv gestärkt, sondern gleichzeitig Standfestig-

keit, Beweglichkeit und Koordination spielerisch verbessert. Durch dieses Mehr an Freiheit stärken die Übungen Körper und Geist und fördern die Kreativität. Normale Bewegungsabläufe werden durch Widerstände verstärkt und sorgen so für ein natürliches Training. Auch beliebte Trainingsarten wie Yoga, Pilates oder Tai Chi können in die Übungen mit KINESIS™ Personal eingebunden werden.

Hightech Workout

Der Schwierigkeitsgrad, also das Gewicht, kann wie bei einem iPod mit einer kurzen Drehbewegung eingestellt werden. Die Gewichte bzw. Zugseile lassen sich von unten nach oben ziehen (z.B. für Ausfallschritte, Knie-

beugen, Bankdrücken, Nackendrücken oder Bizepscurls), von oben nach unten ziehen (z.B. für Frontziehen, Trizepsdrücken) und sie können für Rotationsbewegungen genutzt werden. Perfekt geeignet für Segler, die sich so entspannt zu Hause – auf engstem Raum – auf ihre Wettfahrten vorbereiten können. Aber nicht nur die. Die letztgenannten Übungen sind insbesondere für Golfer und Schlagsportarten interessant. Aber auch die Bewegungsabläufe anderer Sportarten wie z.B. die Stockschubbewegung beim Skilanglaufen oder die Kraulbewegung beim Schwimmen lassen sich mit KINESIS™ Personal trainieren. Free Call 0800 055 6633 und www.technogym.com.

Foto: Lars Wehrmann

Wie und warum kam es zur Gründung des STG? Vor drei Jahren habe ich zusammen mit Arne Dost, Jochen Schümann, Dr. Kathrin Adlkofer und Marcus Baur das STG ins Leben gerufen. Denn wir wussten aus unserer eigenen Zeit als Hochleistungssportler, dass der deutsche Segelsport über den Deutschen Segler-Verband (DSV) hinaus noch mehr Leistungsförderung benötigt. Wir wollten deswegen eine Initiative ins Leben rufen, die jungen und leistungsorientierten Menschen eine systematische Sportlerförderung ermöglicht und dabei den DSV und die größten Segelsportvereine integriert. Also haben wir die Sailing Team Germany GmbH für die Vermarktung, Organisation und Förderung errichtet und den Sailing Team Germany e.V. mit den führenden deutschen Segelclubs gegründet. Was wurde in den letzten drei Jahren erreicht? Viel, aber wir haben auch noch viel vor. Im Mittelpunkt steht unsere Segel-Nationalmannschaft. 114 Seglerinnen und Segler in fünf Mannschaften bilden das Audi Sailing Team Germany. Dazu gehören die Jüngsten- und Jugend-Nationalmannschaft, sowie die Top- und Elite-Teams und die Nationalmannschaft, die die olympischen und paralympischen Segler repräsentiert. Mit diesen Leistungsstufen ist es uns gelungen, unsere Talente im Hochleistungssegeln vom Opti bis zu den olympischen Klassen in ein professionelles Fördersystem zu integrieren. Erreicht haben wir außerdem, dass aus der Idee „STG“ eine bekannte Marke und Institution geworden ist, die ein professionelles, hochkarätiges Team um sich herum aufbauen konnte und tolle Partner an Bord hat. Wie ist Ihnen das mit der Marke gelungen? Indem wir erstmals über eine einheitliche Kleidung und Beschriftung der Boote eine Identifikation der deutschen Segel-Nationalmannschaft erreicht haben. Das war einer der ersten und wichtigsten Schritte. Sowohl für die Segler als auch für die Medien und Sponsoren. Mit Marinepool haben wir für die Segelbekleidung den besten Ausstatter als Sponsor gewinnen können und Liros stattet die Boote mit Tauwerk aus. Was sind die wichtigsten Faktoren im STG für die Förderung des Hochleistungssegelsports in Deutschland? Erstens haben wir mit dem Audi Sailing Team Germany eine Nationalmannschaft erschaffen und damit den Seglern und auch den Medien die angesprochene klare Identifikationsmöglichkeit gegeben. Zweites haben wir wichtige Strukturmaßnahmen in Abstimmung mit dem DSV und dem Heinz Nixdorf Verein eingeleitet. Sei es durch zusätzliche Trainer, Betreuer, Logistiker, Büroflächen, Motorboote, Technologie, Trainings- und Workshop-Einheiten sowie Schulungsmaßnahmen. Drittens haben wir ein Fördersystem etabliert, das langfristig angelegt ist und nachhaltig Leistung fördert und fordert. Viertens haben wir durch unsere Medienarbeit unsere Top-Segler in die Medien gebracht, und nicht zuletzt haben wir mit SAP eine technologische Basis gelegt, die die Leistungsentwicklung im deutschen Hochleistungssegelsport langfristig beflügeln wird. Wie sehen die langfristigen Ziele aus? Alles kann ich hier jetzt nicht aufzählen. Aber natürlich sind es Medaillen in Rio und wir planen beispielsweise ein neues Regatta-Format, vergleichbar mit der DTM. Boote haben wir bereits und mit ersten Clubs sind wir in Gesprächen. Genau wie mit potenziellen Partnern. Wir sind optimistisch, dass es bald eine eigene Liga im Segelsport geben wird: die Deutsche Segel-Bundeliga!

Nutzt seit längerem KINESIS™ Personal zur perfekten Wettkampfvorbereitung: Starboot-Star Markus Koy.

BEST of 2012

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© ORACLE TEAM USA / Foto: Guilain GRENIER

highlights

STG-News Neuwahl

STG auf der CeBIT

Im Alter von nur 29 Jahren starb das ehemalige Mitglied der Segel-Nationalmannschaft am 13. Mai 2012 an den Folgen eines Herzinfarkts.

Foto: Lars Wehrmann

Dank PremiumSponsor Audi verfügen die Mitglieder des ASTG über passende Fahrzeuge, um komfortabel zu Regatten zu reisen. 50 Fahrzeuge hat der Ingolstädter PremiumHersteller zur Verfügung gestellt. Die Fahrzeugpalette reicht dabei vom Audi A4 bis zum Audi Q7. Die Wagen sind speziell auf die Anforderungen der Segler zugeschnitten. Zudem werden auch speziell angepasste Fahrzeuge für die Athleten mit Behinderung gestellt. Besser lässt sich im Segelsport nicht anreisen!

Neue SAP-Botschafter

Simon Sagt „Tschüss“ Simon Grotelüschen zählte in den letzten Jahren zu den erfolgreichsten deutschen Seglern – qualifizierte sich sogar nach 16 Jahren als erster Deutscher wieder in der Laser-Klasse für die Olympischen Spiele. Trotzdem beendet der 26-jährige Lübecker und ASTG-Mitglied jetzt seine aktive Regattakarriere. Grund: Er sehnt sich nach mehr Normalität, dem Ende des Wettkampfstresses und möchte sein Medizinstudium beenden. Eine Rückkehr ist aber nicht ausgeschlossen!

Zum Start der Vorbereitung auf Rio 2016 nimmt die SAP AG, Technologie-Partner der Segel-Nationalmannschaft, vier Nachwuchssegler – Annika Bochmann und Elisabeth Panuschka (470er) sowie Erik Heil und Thomas Plößel (49er) – in ihr Botschafter-Programm auf. SAP-Botschafter demonstrieren ihre Verpflichtung gegenüber Exzellenz, Perfektion und Nachhaltigkeit. Die Werte, die SAP hochhält, damit Unternehmen besser „laufen“. Mit Team-Kameras ausgestattet werden die vier ihren Weg nach Rio in Wort und Bild festhalten. Neben der Dokumentation ihrer Arbeit mit den innovativen SAP-Technologien wird besonders interessant sein, was abseits des Renngeschehens hinter den Kulissen passiert – zu erleben auf Facebook, über Twitter und auf ihren Webseiten.

Simon Grotelüschen

auf erfolgskurs Ende 2012 veröffentlichte der Weltseglerverband ISAF die Weltranglisten der olympischen Segeldisziplinen. Zwei Mitglieder des Audi Sailing Team Germany belegen Podiumsplätze: Moana Delle führt in der Surfklasse RS:X die Rangliste der Frauen an. Bei den Laser Standard belegt Philipp Buhl den zweiten Platz. In der Nationenwertung liegt Deutschland auf dem zweiten Platz. Die Bestätigung, dass sich das STG auf dem richtigen Weg befindet!

Coaching Antworten gibt die Innovationsallianz „Weiterdenken“ vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW), Audi und SAP. Die Segel-Nationalmannschaft wirbt zusammen mit den drei Partnern der Initiative für mehr kreative Ideen im Mittelstand. „Allerdings ist auch Eigenengagement, Ehrgeiz und System gefragt. Die Erfolgsgeschichte des STG macht dies beispielhaft greifbar“, sagt Stefan Holland, Marketing-Chef im Bereich Mittelstand bei SAP, „mit der Innovationsallianz ‚Weiterdenken‘ schaffen wir eine Kollaborations-Plattform und bringen Unternehmern gleichzeitig die Möglichkeiten zukunftsweisender IT-Technologien nahe.“

Neue Förderstrategie In der STG Academy in Kiel stellte die Leitung des Audi Sailing Team Germany Mitte November das überarbeitete Sport-Förderkonzept für die nächsten vier Jahre vor und diskutierte dies mit den besten deutschen Seglern. Die Veränderungen betreffen insbesondere die Struktur der Nationalmannschaft, die insgesamt komprimierter und noch mehr auf die Besten fokussiert ist. So wird künftig unterschieden zwischen: 1. Elite-Teams: Teams und Einzelsportler, die zu den Top 3 der Welt zählen. 2. Top-Teams: mit messbarem und erkennbarem Anspruch auf Top 8-Ergebnisse in der Welt. 3. Nationalmannschaft: weitere Sportler und Junioren mit dem Anspruch, die Besten werden zu wollen. 4. Jugend-Nationalmannschaft: mit Fokus auf die Top-Segler ihrer Jahrgänge. 5. Jüngsten-Nationalmannschaft. Foto: Fotz/Dietz

Der Segler-Audi

Im kommenden Jahr wird der Wettkampf um die älteste Sporttrophäe, den America’s Cup, auf den Kopf gestellt: Zum ersten Mal wird der „Red Bull Youth America’s Cup“ für internationale Segeltalente im September 2013 in San Francisco ausgetragen. Das Sailing Team Germany und der Norddeutsche Regatta Verein wurden mit ihrem „STG/NRV Youth America’s Cup Team“ als deutsche Vertreter für den Vorentscheid im Februar 2013 ausgewählt.

Foto: Lars Wehrmann

Auf der 2012er-CeBIT präsentierte das Sailing Team Germany in Hannover auf dem Messestand des Premium-Partners SAP AG die gemeinsamen Technologieprojekte im Hochleistungssegeln. Highlight: Auf einem echten olympischen 49er konnten die Messebesucher in die Welt des Segelns einsteigen.

Trauer um Timo Jacobs

STG/NRV zu Trials des America‘s Cup

Die Mitglieder des Fördervereins – des Sailing Team Germany e.V. – wählten Anfang des Jahres Dr. Andreas Lochbrunner einstimmig zum neuen Vorsitzenden des STG e.V. „STG ist die wichtigste Initiative im deutschen Hochleistungssegelsport der letzten Jahrzehnte. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Vereinen, die ich hinter mir weiß und danke den Mitgliedern für ihr Vertrauen“, so Dr. Lochbrunner nach der Wahl. Sein Vorgänger Abdul-Rahman Adib war im Januar 2012 mit sofortiger Wirkung von seinen Ämtern zurückgetreten.

BEST of 2012

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b e r l i n O ly m p i a - s ta r s

Fotos: Lars Wehrmann

Gelungene Premiere im Match Race für das 470er-Team mit Ferdinand Gerz (2. v.l.), Vorschoter Patrick Follmann, Dustin Baldewein und Gastsportler Judoka Christopher Völk (v.l.).

Krönendes Saisonfinale 60

BEST of 2012

Das „Audi Sailing Team Germany meets Berlin Match Race“ bot Olympioniken aller Sportarten ein spannendes Finale ihres Olympia-Jahres. Zusammen mit der AUDI AG, der SAP AG und dem Verein Seglerhaus am Wannsee wurde ein weiterer Meilenstein für den Segelsport auf das Wasser und an Land gebracht, der mit einer großen Abschlussparty gekrönt wurde!

Jochen Schümann (l.) gewann das Finale 2:1 gegen Ferdinand Gerz und dessen Team.

BEST of 2012

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b e r l i n O ly m p i a - s ta r s

Das Sieger-Quartett: Ingo Borkowski, Gunnar Bahr, Fechterin Monika Sozanska und Jochen Schümann (v.l.) gingen als Favoriten in die Regatta und setzten sich am Ende gegen den Nachwuchs durch.

Fotos: Lars Wehrmann

Genossen das Event und ihre Segelpremiere: Fünfkämpferin Lena Schöneborn und Surfer Toni Wilhelm mit Segler Jan-Jasper Wagner (v.l.).

Mehrere hundert Zuschauer kamen zum VSaW und feuerten die Sportler vor Ort an. Die täglichen Highlight-Videos erfreuten sich großer Beliebtheit und die mediale Berichterstattung reichte vom Internet bis zu den großen überregionalen Zeitungen wie FAZ oder Welt am Sonntag. Im Rahmen der „Sailor’s Night“ mit rund 250 anwesenden Gästen feierte das STG gemeinsam mit seinen Premium-Partnern Audi und SAP die Silbermedaillengewinner der Paralympics: Heiko Kröger, Jens Kroker, Siegmund Mainka und Robert Prem. Ein großes Lob galt auch ihren Trainern Bernd Zirkelbach und Christian Bittner. Die Veranstalter waren happy: „Das Event ist in doppelter Hinsicht das Highlight des Jahres. Einerseits, weil

Olympia-Sportler und Segler zum Segeln zusammenkommen und gemeinsam das olympische und paralympische Jahr feiern. Andererseits, weil wir die kommenden vier Jahre gemeinsam mit unseren Partnern Audi, SAP und Marinepool planen können“, resümierte Oliver Schwall, Geschäftsführer vom STG. Das Fazit der olympischen Gastsportler über die Möglichkeit Segelluft zu schnuppern fiel einstimmig aus:

Es hat viel Spaß gemacht und die Idee, nach Olympia noch einmal sportlich zusammenzukommen, sollte zur Tradition werden.“

Preise für ParalympicSegler: Audi und SAP ehrten die Medaillengewinner von Weymouth und ihre Trainer beim ersten Treffen nach den Spielen (oben). Krönendes Finale: Mit der obligatorischen Champagnerdusche für die Sieger endete die Segel-Saison 2012 auf dem Wannsee (Mitte). Die Regatta – bei der Premiere wurde auf Laser SB20 gesegelt (links) – wird wegen des großen Erfolges fest etabliert!

„Insgesamt 48 Spitzensportler mit 23 Olympioniken des Segelsports und weiterer Sportarten wie Rudern, Moderner Fünfkampf oder Judo saßen in einem Boot, haben zusammen gekämpft, geschwitzt und bei der Sailor’s Night geschwoft. Das ist ein gelungener Saisonabschluss vor der langen Segeldurststrecke: dem Winter“, resümierte Rolf Otto Bähr, Präsident des Deutschen Segler-Verbandes. Der Segler-Boss war rundum zufrieden: Teamgeist, Teamschweiß und Teamschwof – das ist mein Fazit dieser tollen Veranstaltung.“

Auch dieses Event in Berlin nutzte SAP, um einer breiteren Öffentlichkeit die Faszination des Segelsports mit Hilfe von Technologielösungen verständlich

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BEST of 2012

aufzubereiten und greifbar zu machen. Dies geschah im Live-Stream transparent und nachvollziehbar anhand der „SAP Sailing Analytics“ (Blitztabelle, 3D-Grafik, Positions- und Winddaten), Live-Tracking, On-Bord-Kameras sowie der Moderation auf dem Wasser und an Land. Über den Live-Stream auf der Event-Webseite und bei Portalen wie SegelReporter verfolgten rund 6.000 Menschen das Geschehen auf dem Wasser. Stefan Lacher, SAP Head of Sponsorships Technology, ergänzte: Das Event ist rundum gelungen. Mit Hilfe unserer entwickelten Technologielösungen konnten wir den Zuschauern an Land und im Internet den Segelsport erlebbar und verständlich näherbringen.“


V ORSCHAU O N E 4 ALL

mit nem coolen DoppelseitenBild raus? z.B. das Fette Ausblick Foto von Moana Delle bis 2016 Mit den Olympischen Spielen Rio 2016 fest im Blick haben die AUDI AG und die SAP AG ihr Engagement im deutschen Segelsport verlängert. MARINEPOOL kam hinzu. Kern der Partnerschaften mit dem Sailing Team Germany ist die

Glück gehabt: Moana Delle hat die Chance auch 2016 in Rio dabei zu sein. Ursprüngliche Pläne, ihre RS:X-Klasse den Kitern zu opfern, sind auf Eis gelegt!

Foto: Lars Wehrmann

Leistungsförderung der deutschen Segel-Nationalmannschaft.

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V ORSCHAU

- Gewinnpiel

Kommen Sie mit an Bord!

Bereit zum Ablegen? Füllen Sie einfach die Teilnahmekarte aus und kreuzen Sie an, dass Sie am Gewinnspiel teilnehmen möchten. Mit etwas Glück stechen Sie schon bald mit Audi in See.

1. Preis:

VIP Wochenende auf der Kieler Woche mit Audi Sailing Experience und dem Audi Sailing Team Germany inkl. Anreise und Hotel.

2. Preis:

jetzt u nter au d i - sa i l i n g .d e online r e g i st r ieren

2 VIP-Tickets zu einem DTM Rennen in Deutschland nach Wahl.

Foto: Lars Wehrmann

Auf die nächsten vier Jahre: Christoph Stadler (Marinepool), Stefan Lacher (SAP), Hans-Peter Kleebinder (Audi), Oliver Schwall und Arne Dost (beide GF STG) sowie Rolf Bähr (DSV, v.l.) nach erfolgreicher Verlängerung und Neuabschluss der Sponsorenverträge.

3. Preis:

Gutschein über ein Aufbautraining der Audi driving experience in Groß Dölln. Einsendeschluss ist der 18. Mai 2013. Statt durch Einsendung der Karte, können Sie auch auf www.audi-sailing.de am Gewinnspiel teilnehmen!

Ausblick bis 2016 Oliver Schwall und Arne Dost vom Sailing Team Germany haben sich für die nächsten Jahre viel vorgenommen. „Sportlich, medial und technologisch können wir in den nächsten vier Jahren weiter den Hochleistungssegelsport optimieren. Wir haben aus den Ergebnissen der Spiele in London unsere Lehren gezogen und werden mit unseren Partnern neue Konzepte in der Leistungsförderung umsetzen. Gemeinsam mit den führenden Segelclubs sind neue Formate und Aktivitäten geplant“, verspricht Oliver Schwall, Geschäftsführer bei STG. „Der deutsche Segelsport und die AUDI AG passen aufgrund ihrer Markenwerte und dem Markenkern Vorsprung durch Technik’ hervorragend zusammen. Deshalb

und auch wegen der bisher erreichten Erfolge freuen wir uns sehr, den Vertrag mit dem Audi Sailing Team Germany um weitere vier Jahre zu verlängern. Ziel ist es, Deutschland wieder zur weltweiten Top-Segelnation zu machen und bei den Olympischen Spielen 2016 erfolgreich abzuschließen”, sagt Hans-Peter Kleebinder, damaliger Leiter Marketing Deutschland der AUDI AG. Die Ingolstädter sichern sich das Namensrecht der Segel-Nationalmannschaft und investieren in die Leistungsförderung der Sportler sowie in die Ausstattung der Sportler mit Fahrzeugen. Neben der Leistungsförderung entwickelt die SAP AG seit zwei Jahren Technologie-Projekte mit dem Sailing Team Germany. Dazu

gehören Techniken zur medialen Übertragung von Regatten wie auch der beispielhafte Einsatz von SAP-Technologien zur Leistungsoptimierung. „Für SAP steht der Einsatz im Segelsport im Zeichen hoher sportlicher und technischer Herausforderungen. Wir wollen mit unseren Technologien dazu beitragen, dass der deutsche Segelsport für eine breite Öffentlichkeit attraktiv wird und nicht zuletzt, dass unsere Segler weltweit ganz vorne segeln“, beschreibt Stefan Lacher, Head Sponsorships Technology bei SAP, die Partnerschaft für die kommenden vier Jahre.

Neues Outfit!

Während die Audi- und SAP-Logos auf den Booten und Segeln für vier weitere Jahre sichtbar

sind, wechseln die Athleten den Bekleidungsausstatter. Neu mit an Bord ist die Münchener Firma Marinepool, die das STG für die nächste Olympiade mit Segelbekleidung und maritimer Mode bekleiden und begleiten wird. Christoph Stadler, Marketingleiter: „War bisher bereits ein Teil des Nationalteams – wie Stare, Laser und 49er – mit Marinepool-Bekleidung ausgestattet, so konnte uns nun das STGManagement überzeugen, neben dem französischen, dem österreichischen und anderen Nationalteams auch das gesamte Sailing Team Germany als ‚Offizieller Ausstatter’ zu unterstützen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten.“

Teilnahmebedingungen: Teilnahmeberechtigt am Gewinnspiel sind alle Personen ab einem Alter von 21 Jahren, die mindestens drei Jahre im Besitz eines gültigen Führerscheins sind. Mitarbeiter der AUDI AG sowie von mit der AUDI AG verbundenen Unternehmen und alle an der Durchführung des Gewinnspiels beteiligten Dritten sowie ihre Mitarbeiter und deren Angehörige sind von der Teilnahme am Gewinnspiel ausgeschlossen. Die Gewinner werden per Post benachrichtigt. Es besteht kein Anspruch auf ersatzweise Barauszahlung oder nachträgliche Änderungen der Gewinne. Sämtliche mit dem Gewinn einhergehenden Betriebs-, Neben- und Folgekosten trägt der Gewinner. Der Gewinnanspruch ist nicht übertragbar. Verstreicht eine von der AUDI AG festgesetzte Frist zur Inanspruchnahme bzw. Abholung des Gewinns fruchtlos, entfällt der Gewinnanspruch. Audi haftet nicht für etwaige Sach- und Rechtsmängel. Zu den Kosten der Übernachtung zählen nicht die Kosten der Minibar.

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IMPRESSUM Herausgeber: Sailing Team Germany GmbH (v.i.S.d.P.), Englische Planke 8 , 20459 Hamburg , © 2013 | Chefredakteur: Kai-Oliver Wehl | Redaktion: Carsten Geyer (Projektleitung), Christian Luscher, Jonas Sachtleber, Sophie-Karolin Wehner | Korrektorat: Regina Ahrens | Produktion: Birgit Schümann | Grafikleitung: Stefanie Oldhaver | Grafik: Annerieke Kaack (Projektleitung), Juliane Duczmal, René Kriese Herstellung: Magazin Verlag Hamburg HMV GmbH, Barkhausenweg 11, 22339 Hamburg | Druck: Krögers Buch- und Verlagsdruckerei GmbH, 22880 Wedel Kontakt: Sailing Team Germany | Tel.: 040/226 316 4 - 70 | Mail: info@sailing-team-germany.de | Internet: www.sailing-team-germany.de

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Spür die Freiheit 360° Wassersport erleben.

Michael Walther, Regatta-Segler

Die Naturgewalten erleben, das Salz auf der Zunge schmecken, sportliche Herausforderungen im Team meistern oder Ruhe und Ausgleich finden – alles rund ums Segeln erleben Sie auf der boot Düsseldorf vom 18. bis 26. Januar 2014.

STG-Magazin 2012  

Jahresrückblick des Sailing Team Germany mit den Highlights der Segel-Nationalmannschaft (Audi Sailing Team Germany) und weiteren Projekten...

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